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Duisburgs Medien

Logo Lokalzeit WDRDie ersten Tage des Studios im Duisburger Hafen - Lokalzeit Duisburg und reichlich mehr... Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)

"Wir werden diese Stadt in einem anderen Licht darstellen, weil dieses Duisburg ein anderes Licht verdient hat. Wobei wir aber sicher nicht die Touristikabteilung der Stadt Duisburg sind", stellte Studioleiter Klaus Becks (Foto) deutlich die journalistische Neutralität des Studios heraus. Will heißen, dass dem gebürtigen Lipperländer mit Wohnsitz Dortmund sehr wohl die Diskrepanz der Duisburger mit "Schimanski-Image" und der (verbesserten) Wirklichkeit geläufig ist. "Aber das mit dem Schimanski-Image ist eigentlich nur ein Problem der Duisburger, es war irgendwie aber auch eine bedeutende Verbreitung der Stadt."

Dies im Schimansk-Jubiläumsjahr ist eines von unzähligen Themen, die der Sender im lokalen Bereich ansprechen wird, aber es geht nicht nur um Duisburg. Das Duisburger Studio mit Filiale in Kleve hat viel mehr im Sinn. "Wir machen kein lokales sondern ein regionales Programm", erläutert der Studioleiter. Im Klartext: Es geht um eine ganze Region, eigentlich um einen ineinandergreifende Bereich: Dem Niederrhein und dem Ruhrgebiet. "Die Frage lautet hier aber, wie viel soll über die Stadt und wie viel über das Land berichtet werden.?
Diese "Gretchenfrage" beschäftigt das Studio seit den ersten Sendetagen. "Da gab es schon Anrufer vom Niederrhein, warum wir soviel Duisburg bringen. Das interessiere den Anrufer überhaupt nicht", erzählt Klaus Becks aus dem täglichen Leben.
Dies beinhaltete in den ersten Tagen aber auch jetzt noch immer wieder die Frage nach dem Empfang. Im Duisburger Norden (Walsum) ist ein Schwerpunktgebiet mit dem Problem des Kabelanbieters (Marienfeld). Im digitalen Bereich (Schüsselempfang) ist das durch Sendesuchlauf und/oder manuelle Einrichtung des Senders eher unkritisch, mit der DVB-T die beste und schnellste beste Lösung. Dies erfuhr das Redaktionsteam von duisburgweb in der lockeren Gesprächsrunde mit Vorstandsmitgliedern des Bürgervereins Duisburg-Neudorf.  
Der Five Boats Gebäudekomplex bei Nacht; Rechte: WDR
Breits seit 1984 gab es hier einen Regionalkorrespondenten, der sich um die wichtigsten Themen aus der Stadt gekümmert hat. Aber aus einem kleinen Büro ist jetzt ein richtiges Studio geworden. Vom der Schifferstraße im Innenhafen sendet das WDR-Studio Duisburg nun. Noch wird an einem neuen Moderatorenstudio im Parterrebereich gearbeitet. Im August soll das neue Studio fertig gestellt sein. Aber inspirierend ist das Duisburger Domizil der Lokalzeit im Duisburger Hafen für die Berichterstatter der bewegten Bilder jetzt schon. 

Seit dem 1. Februar wird zweimal täglich außer sonntags die Lokalzeit aus Duisburg gesendet. Zum einen die fünfminütige Nachrichtenausgabe um 18:00 Uhr und ab 19:30Uhr die Magazinausgabe. Zuständig ist das neue Studio aber nicht nur für die Stadt Duisburg, sondern auch für die Kreise Wesel und Kleve. Fünf Fernsehteams, drei Kameramannschaften, eine Radioredaktion und rund 30 fest angestellte Mitarbeiter sowie Freie Mitarbeiter sind für die Duisburger Lokalzeit im Einsatz.
Mit dem Schneideteam
- die Cutter Julia Henrichmann (re.) und Josef Schlüter bei der Arbeit - nimmt das Film-Material die erste Sendehürde.

Medien in Duisburg

  • Radio und Fernsehen

WDR Lokalzeit Duisburg

Am 1. Februar 2007 ging beim WDR die Lokalzeit Duisburg an den Start. Seit dem gibt es täglich um 18:00 Uhr und 19:30 Uhr Neues aus Duisburg und vom Niederrhein. mehr ... 

  • Radio und Fernsehen

 

Studio 47 - Stadtfernsehen Duisburg

Logo Studio 47

STUDIO 47 ist der erste private lokale TV-Sender in Nordrhein-Westfalen. Die nordrhein-westfälische Landesanstalt für Medien (LfM) hatte dem Stadtfernsehen am 18. November 2005 eine Sendelizenz für vier Jahre erteilt. mehr ...
 

  • Radio und Fernsehen

Radio Duisburg

Der lokale Radiosender. mehr ...

Medien in Duisburg

  • Printmedien

WAZ Duisburg

Die Online-Lokalnachrichten der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. mehr ... 

  • Printmedien

NRZ Duisburg

Der Online-Lokalteil der Neuen Ruhr Zeitung / Neuen Rhein Zeitung. mehr ... 

  • Printmedien

Rheinische Post

Die Online-Ausgabe der Rheinischen Post. mehr ... 

Kostenfreie Anzeigen mit Verteilung an alle Haushalte:

Wochenanzeiger (Erscheinungsweise mittwochs, Samstags)
und Stadtpanorama (mittwochs)

Radio Duisburg: Lokalradio für die Stadt Duisburg

Radio Duisburg ist seit dem 1. April 1990 auf Sendung (ursprünglich unter dem Namen Radio DU) und bekam seine Lizenz von der LfM. Chefredakteur ist Rainer Zimmermann.

Programm
Radio Duisburg sendet täglich rund acht Stunden Lokalprogramm (Montags bis Freitags 6-9 Uhr und 15-20 Uhr; Samstags 6-12 Uhr; Sonntags 9-12 Uhr und 13-18 Uhr). Dazu gehören die Morgensendung "Hallo Wach", die zwischen 6 und 9 Uhr gesendet wird, und das Nachmittagsmagazin "Drivetime" (zwischen 15 und 20 Uhr). Außerdem lässt Radio Duisburg auf seinen Frequenzen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen Bürgerfunk ausstrahlen. Diesen kann man seit der Neuregelung 2007 nun Abends von 21 bis 22 Uhr und am Sonntag von 20 bis 21 Uhr hören. Ferner gibt es dienstags von 20 bis 21 Uhr eine Sendestunde in polnischer Sprache (Radio Duisburg International).

Samstags gibt es sechs Stunden Lokalprogramm mit Hallo Wach von 6 bis 9 und dem Treff nach 9 von 9 bis 12 Uhr. Sonntags gibt es acht Stunden Programm mit dem Treff nach 9 von 9 bis 12 Uhr, Peppers bzw. Treppers Peppers mit Wolfgang Trepper und dem Radio Duisburg Clubhaus von 17 bis 18 Uhr. Das Restprogramm und die Nachrichten zur vollen Stunde werden von Radio NRW übernommen. Als Gegenleistung sendet Radio Duisburg stündlich einen Werbeblock von Radio NRW. Das Lokalradio strahlt zwischen 6.30 Uhr und 19.30 Uhr zu jeder halben Stunde drei- bis fünfminütige Lokalnachrichten mit Wetter- und Verkehrsinformationen aus. Darüber hinaus werden alle Spiele des Fußball-Bundesligisten MSV Duisburg sowie einzelne des EV Duisburg (Deutsche Eishockey-Liga) live übertragen.

Moderatoren und Nachrichtenredakteure
Bekannte Moderatoren sind Guido Jansen, Jannine Kolecki, Andrea Panhuber, Melanie Hermann und Jens Vossen.
Bekannte Nachrichtenredakteure sind Alexandra Krieg und Stefan Naas.
Moderatoren und Nachrichtenredakteure werden unterstützt von den Reportern Heinz-Günther Clasen und Stefan Wlach. In der Sportredaktion arbeiten Guido Jansen, Marco Röhling (Live-Reportagen vom MSV Duisburg), Knut Martini und Danny Ortwein (u.a. EVD-Sendung "Heiß auf Eis"). Chefredakteur ist Rainer Zimmermann.

Reichweite
Der Lokalsender erreichte bei der E.M.A. 2006 I täglich 24,5% der Hörer in Duisburg. Somit steht Radio Duisburg auf Platz 11 im Rangliste unter den 45 NRW-Lokalradios.

Unternehmen
Radio Duisburg wird, wie auch alle anderen NRW Lokalradios durch das so genannte "Zwei Säulen Modell" getragen. Das bedeutet: Den redaktionellen Inhalt verantwortet die Radio Duisburg Veranstaltergemeinschaft (VG), ein Verein der mit Vertretern von Vereinen und Verbänden des öffentlichen Lebens in Duisburg besetzt ist. Die VG ist Arbeitgeber der Redaktionsmitarbeiter und bestimmt in Absprache mit der Betriebsgesellschaft auch den Chefredakteur, der dann das Programm inhaltlich verantwortet. Eigentlicher Eigentümer von Radio Duisburg ist als zweite Säule die Betriebsgesellschaft (BG).
Sie ist ein Zusammenschluss vom größten Zeitungsverleger am Ort (in Duisburg die WAZ-Gruppe, die die Mehrheit der BG hält) und kommunalen Trägern (bei der Radio Duisburg BG übernimmt diesen Teil die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft). Die BG hat Ihr operatives Geschäft der Westfunk GmbH und CO.KG in Essen- einer 100prozentigen Tochter der WAZ-Gruppe - übergeben. Diese übernimmt sowohl Vermarktungsaufgaben im Bereich Radio-Werbung als auch die Technische Umsetzung von Radio Duisburg. Die Westfunk betreut im Vermarktungsbereich auch weitere Lokalradios im Ruhrgebiet und im Sauerland betreut. Zu diesen zählen: Radio K.W., 102.2 Radio Essen, 106.2 Radio Oberhausen, Radio Emscher Lippe, Radio Herne 90acht, 98.5 Radio Bochum, Radio en, Radio Hagen und Radio Sauerland.

Empfang
Radio Duisburg deckt mit seiner Frequenz 92,2 MHz das gesamte Stadtgebiet Duisburgs ab und ist teilweise noch im Kreis Wesel, Essen, Mülheim, Oberhausen, Krefeld, Ratingen und Düsseldorf zu empfangen. Das Programm wird in die Kabelnetze Duisburg (101,75 MHz), Moers, Krefeld und Mülheim an der Ruhr eingespeist," stellt die Internetplattform Wikipedia den Duisburger Lokalfunk vor.
Meinen ersten Kontakt zum Radio Duisburg hatte ich persönlich im Jahre 1995. Damals lief gerade meine berufliche Weiterbildung zum Journalisten; darin eingeschlossen war ein dreimonatiges Praktikum. Ich hatte es mir beim Radio Duisburg besorgt und konnte so den Lokalfunk von Innen kennen erlernen.
Ich gestehe, dass ich ein Fan von WDR 2 bin. Dort finde ich das Gemisch aus Unterhaltung und Informationen, das ich mag. Das Programm von Radio Duisburg ist mir nicht immer spannend genug. Die Kontakte sind eher persönlicher Natur. Insbesondere zu Hans-Günther Clasen bestehen lockere aber gute kollegiale Kontakte. Das Radio ist ein Medium, für das ich gerne gearbeitet hätte. Leider habe ich nicht die richtige Stimme dafür.

Die Rheinische Post

Die Rheinische Post ist eine der größten regionalen Abonnenten-Zeitungen in Deutschland. Sie wird seit 1946 von der Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH in Düsseldorf herausgegeben. Ihr Leitsatz lautet ?Zeitung für Politik und christliche Kultur.

Eigentümer
Die Zeitung ist eine der alliierten Neugründungen in der Nachkriegszeit, die britische Zeitungslizenz erhielten die NSDAP-Gegner Karl Arnold, Anton Betz, Erich Wenderoth und (bald wieder ausgeschieden) Friedrich Vogel, noch heute gehört die Zeitung deren Nachfahren, den Familien Arnold, Betz, Droste, Alt, Ebel (Juli 2008).

Verbreitung
Das Kernverbreitungsgebiet erstreckt sich vom Bergischen Land bis zur niederländischen Grenze. Es gibt 31 Lokalausgaben, darunter auch andere regionale Zeitungen, wie die Neuß-Grevenbroicher Zeitung, das Benrather Tageblatt und das Bocholter-Borkener Volksblatt, die aber nur den überregionalen Teil übernehmen und einen eigenen Regionalteil haben.

Redaktion
Chefredakteur ist seit Juli 2005 Sven Gösmann (vormals stellvertretender Chefredakteur der Bild in Hamburg). Sein Vorgänger Ulrich Reitz wechselte als Chefredakteur zur Westdeutschen Allgemeinen Zeitung; Reitz hatte eine Reihe redaktioneller Reformen umgesetzt und dabei auch den dpa-ticker abbestellt. Chefredakteur-Stellvertreter ist seit 1998 Horst Thoren. Vorgänger von Reitz war Dr. Joachim Sobotta, der 1969�1997 als Chefredakteur die Zeitung maßgeblich prägte. Die Regionalredakteure der Rheinischen Post lassen gerne ihre eigene Meinung in die Artikel einfließen.

Karikaturen
Von den Siebziger und bis Mitte der Achtziger Jahre wurden die politischen Karikaturen nur vom gebürtigen Rumänen Romulus Candea kreiert. Seit 1985 werden die politischen Karikaturen auch von Nik Ebert gezeichnet, insbesondere auch die zur Mönchengladbacher Lokalpolitik. Außerdem hat Nik Ebert den Comic Düssel-Möwe für die Ausgaben der Region Düsseldorf kreiert.

Internet-Auftritt
Der Internet-Auftritt der Rheinischen Post nennt sich rp-online und ergänzt die Print-Ausgabe durch aktuelle Meldungen. Von dort sind das Leser-Portal Opinio und das Szene-Portal Tonight sowie das Online-Anzeigen-Portal kalaydo direkt verlinkt.

Leser-Portal Opinio
Seit Anfang 2005 betreibt die Rheinische Post ein Leser-Portal unter dem Namen Opinio, in dem Leser eigene Artikel und Gedanken veröffentlichen können. Am 16. Februar 2005 erschien die erste gedruckte Ausgabe von Opinio, die eine Sammlung der besten Autoren-Beiträge beinhaltet. Opinio erschien in gedruckter Form monatlich als Beilage der Zeitung, ist als solche aber mittlerweile wieder eingestellt worden. Einmal pro Woche erscheint eine Seite in der Zeitung mit Opinio-Artikeln. Opinio wurde als Verbindung von Internet und Printmedien auch schon mit einem Preis ausgezeichnet.

Tonight
RP Online betreibt außerdem das Szene-Portal Tonight, in dem über das Düsseldorfer Nachtleben und die dortigen Events ausführlich und mit Fotostrecken berichtet wird; darin können sich die Leser über zukünftige Termine informieren. Das Portal wurde im November 2007 relauncht.

Seit März 2006 betreibt der Verlag gemeinsam mit anderen rheinischen Zeitungsverlagen das Online-Anzeigenportal www.kalaydo.de. Das Portal konnte sich innerhalb kurzer Zeit etablieren und gehört mit über 27 Millionen Seitenabrufen (lt. IVW März 07) zu den Top-Ten der deutschen E-Commerce-Angebote.

Beteiligungen der Mediengruppe RP
Die Rheinisch-Bergische Druckerei- und Verlagsgesellschaft mbH hält große Anteile am Zeitungsverlag Aachen, der hervorgegangen ist aus der Fusion der beiden lokalen Tageszeitungen Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten.

Am Fernsehsender center.tv Düsseldorf, gegründet von Andre Zalbertus, hält die Mediengruppe RP eine Beteiligung von 30 % und an der Fernsehproduktionsfirma AZ Media GmbH, gegründet von Andre Zalbertus, eine Beteiligung von 75,2 %.

Der Werbevermarkter der nordrhein-westfälischen Lokalradios Antenne Düsseldorf, Radio Neandertal, Radio Wuppertal, Radio 90,1 Mönchengladbach, Welle Niederrhein, NE-WS 89.4, Radio RSG und Antenne Niederrhein, die PFD Pressefunk GmbH, ist eine Tochtergesellschaft der Mediengruppe RP.

Der Verlag der Mediengruppe RP hat ferner wesentliche Beteiligungen in der Tschechischen Republik, in Polen und in den Niederlanden. Auf dem tschechischen Zeitungsmarkt hat der Verlag eine dominante Stellung. In Tschechien besitzt er die Nummer 1 und Nummer 3 unter den landesweit verbreiteten Zeitungen (Mladá fronta Dnes, Prag und Lidové noviny, Prag). In Polen besitzt der Verlag zwei Regionalzeitungen in Bydgoszcz (Express Bydgoski) und Toruń (Nowości).

In den Niederlanden gehören 40 Anzeigenblätter mit 1,9 Millionen Exemplaren Gesamtauflage anteilig zur RP. Der Anzeigenblattverlag wird zusammen mit der Aachener Verlagsgesellschaft und dem niederländischen Druckunternehmen Em de Jong geführt," stellt die Internetenzyklopädie Wikipedia die Zeitung, die auch in Duisburg vertreten ist, vor.
 

Studio 47

Expansion hoch drei - Verlängerung, Beteiligung und Erweiterung bei STUDIO 47
Duisburg, 1. Oktober 2008 - Dreifach erneuert startet STUDIO 47, der lokale Duisburger TV Sender, in den Herbst dieses Jahres. Denn neben der Erweiterung der Sendezeit und der Kooperation mit der Rheinisch-Bergischen Verlagsgesellschaft ist im Oktober auch der Umzug des Stadtfernsehens auf den Großmarkt nach Kasslerfeld in trockenen Tüchern. Aber eins nach dem anderen ...
Am 6. Oktober beginnen bei STUDIO 47 neue Sendezeiten: Von bislang zwei Stunden wird das tägliche Programm auf vier Stunden verdoppelt. Künftig ist das Stadtfernsehen montags bis freitags von 17 bis 21 Uhr auf Sendung. Die Erweiterung der Sendezeiten war bereits im Juni von der Medienkommission der Nordrhein - Westfälischen Landesanstalt für Medien (LfM) genehmigt worden. Für die positive Entscheidung des LfM Gremiums waren sowohl die wirtschaftlichen Zahlen von STUDIO 47 als auch die Entwicklung der Zuschauerzahlen und die publizistische Bedeutung des Senders für Duisburg ausschlaggebend.

Nicht nur die LfM Medienkommission zeigte sich von der Entwicklung bei STUDIO 47 beeindruckt. Auch die Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft (RBVG), Herausgeberin der "Rheinischen Post" und des "Stadtpanoramas", fand Interesse an der ersten lokalen TV Station des Landes und ist seit August als neue Gesellschafterin (30% Anteil) mit dabei. Die Kooperation von STUDIO 47 und RBVG soll sich künftig sowohl auf den redaktionellen Bereich als auch auf den Vertrieb erstrecken.

Wer expandiert, braucht Platz. Deshalb wurden bei STUDIO 47 in der letzten Septemberwoche die Umzugskartons gepackt. Von der "GALERIA Duisburg" aus ging es auf den Großmarkt nach Kasslerfeld. In den neuen Räumlichkeiten hat das Stadtfernsehen mehr Platz für Redaktion, Produktion und Studio. Gemeinsam mit der FrischeKontor Duisburg GmbH, der Betreiberin des Großmarktes, wurde der Einzug der lokalen TV Station rund sechs Monate lang geplant und vorbereitet.
„Wir sehen seit Beginn unserer Unterstützung des lokalen Fernsehsenders STUDIO 47 eine ständige Steigerung der Qualität der Beiträge und der Sendungen. Wir werden auch weiterhin den lokalen und Duisburg bezogenen Charakter wohlwollend begleiten,“ gibt Patrick Kötteritzsch, Marketing FrischeKontor, zu verstehen und ergänzt, „STUDI 47 füllt für uns eine Werbenische!“

Der Tapetenwechsel kam dabei genau zur richtigen Zeit: Denn durch den bevorstehenden Umbau der "GALERIA Duisburg" wäre der Sendebetrieb für STUDIO 47 nicht mehr möglich gewesen. In den kommenden Monaten soll nun das Programm weiter ausgebaut und um zusätzliche Formate und Sendungen ergänzt werden. Der nächste große Schritt für STUDIO 47 ist dann die bevorstehende Erweiterung der Sendelizenz durch die LfM Medienkommission im November 2009. „Es gibt auch Überlegungen für eine Erweiterung des Sendegebietes auf den Niederrhein!“, so Chefredakteur Sascha Devigne!

Längst verklungen sind die Unkenrufe vom Beginn des Sendebetriebes im Jahr 2006, als man dem „Lokalfernsehen“ nur eine kurze Überlebenschance gab. STUDIO 47 ist nicht nur eine positive Ergänzung der Medienlandschaft unserer Stadt sondern auch ein wirtschaftlich funktionierendes Unternehmen geworden! Sascha Devigne abschließend: „Ich kann nun wesentlich besser schlafen als früher!“

Fakten zum neuen Sendezentrum von STUDIO 47
Für alle Freunde der harten Fakten hier einige Zahlen und Daten zum neuen Sendezentrum von STUDIO 47. Insgesamt haben die Räume des Stadtfernsehens auf dem Großmarkt eine Größe von rund 420 Quadratmetern. Hiervon entfallen rund 160 Quadratmeter auf das neue Studio. Die Hauptkulisse der täglichen Live-Sendung hat eine Länge von 12 Metern. Der komplette Sendebetrieb wurde auf digitale Sol Technik umgestellt. Hierzu gehören eine digitale VT5 Bildregie, ein digitaler 32 Kanal -Audiomischer und eine digitale R2D4 Leitung, mit der das Fernsehsignal von STUDIO 47 zur ÜBK Stelle am Duisburger Funkturm geschickt wird.

Rund viereinhalb Kilometer Kabel wurden im Sendezentrum verlegt. Ungefähr soviel, wie die Entfernung von Hochfeld nach Hamborn. Im einzelnen sind das 200 Meter Audiokabel, 350 Meter Stromkabel, 400 Meter Videokabel, 1.600 Meter Telefonkabel und 1.800 Meter EDV-Kabel. Das Studio wird von 30 Scheinwerfern ausgeleuchtet, die von einem 24 Kanal Lichtpult gesteuert werden. Die gesamte Stromlast liegt bei 130 Kilowatt.  Das Ganze hat natürlich seinen Preis. Alles in allem wurden rund 250.000 Euro in das neue Sendezentrum und die Technik investiert. 
 

Auch in der Redaktion läuft alles auf Hochtouren

Die Technik wird noch mit 4,5 Kilometern Kabel installiert

Freuen sich auf die Arbeit am neuen Sendeort – Das Team vom STUDIO 47 um Sascha Devigne (a.d. Couch lks.) und Stephan Wesche (re.)
 

Februar 2008 - "Studio 47 ist ein Stadtfernsehprogramm in Duisburg. Der Sender ist der erste privatwirtschaftlich betriebene lokale Fernsehsender in Nordrhein-Westfalen. Er ging am 20. März 2006 auf Sendung.
Das Programm ist über das Duisburger Kabelnetz zu empfangen und erreicht etwa 250.000 potenzielle Zuschauer in Duisburg und Düsseldorf-Angermund. Die Sendelizenzvergabe erfolgte am 18. November 2005 durch die Landesanstalt für Medien. Studio 47 sendet täglich von Montag bis Freitag zwischen 18 Uhr und 20 Uhr. Chefredakteur ist Sascha Devigne.
 

Westdeutsche Allgemeine Zeitung 

Duisburg, September 2008 - Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) ist die größte Regionalzeitung Deutschlands. Sie wurde am 3. April 1948 gegründet und hat ihren Sitz in Essen und teilweise in Dortmund. Die WAZ erscheint mit 28 Lokalausgaben im gesamten Kern-Ruhrgebiet. Die Auflage liegt nach eigenen Angaben am Wochenende bei 580.000 Exemplaren.

Chefredakteur ist seit 2005 Ulrich Reitz, der zuvor bei der Rheinischen Post diesen Posten inne hatte. Insgesamt arbeiten etwa 320 Redakteure und Fotografen in unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnissen bei der WAZ. Neben der Zentralredaktion in Essen gibt es 23 Lokalredaktionen. Gründungsherausgeber der Tageszeitung waren Erich Brost und Jakob Funke. Die Zeitung erscheint in der Zeitungsverlag Ruhrgebiet GmbH & Co. Essen KG. Aus der Keimzelle WAZ wuchs in Jahrzehnten die international tätige WAZ-Mediengruppe. Geschäftsführer des Verlags wie des gesamten Konzerns sind Bodo Hombach und Christian Nienhaus.

Die WAZ hat ihren Auftritt über die Jahre stark verändert. So war zu beobachten, dass die Titelseite sowie die zweite Seite der WAZ im Zuge einer Umstrukturierung mit einer ständigen Prominenten-Spalte erweitert worden war. Außerdem nahm der gesellschaftliche Teil zu, während wissenschaftliche und politische Inhalte teilweise gekürzt wurden. Zum Ende des Jahres 2006 schloss die WAZ einige Lokalredaktionen im nördlichen Ruhrgebiet.
Da im Gegenzug auch andere Zeitungshäuser, wie der Bauer-Verlag, Lokalredaktionen in Städten geschlossen hat, wo es WAZ-Redaktionen gibt, kam die Kritik auf, dass sich die Verlage die Erscheinungsgebiete aufteilen würden. Dies würde die Zeitungsvielfalt in den einzelnen Städten erheblich reduzieren. Die WAZ dementierte die Gebietsabsprachen. Journalisten der WAZ und der anderen betroffenen Verlage demonstrierten gegen diese Pläne, über diese Demonstrationen wurde jedoch in der WAZ nicht berichtet.
Im Internet-Portal DerWesten.de arbeitete die WAZ-Gruppe als erster Verlag mit dem WDR und damit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zusammen.

Die NRZ ist eine im Westen Nordrhein-Westfalens erscheinende Regionalzeitung mit einer verkauften Auflage von rund 170.000 Exemplaren. Sie erscheint im westlichen Ruhrgebiet unter dem Namen Neue Ruhr Zeitung und am Niederrhein als Neue Rhein Zeitung.
Inhaltsverzeichnis
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* 1 Geschichte
* 2 Redaktion
* 3 Verbreitungsgebiet und Wettbewerb
* 4 Einzelnachweise
* 5 Weblinks

Geschichte
Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt Dietrich Oppenberg von der britischen Militärverwaltung eine Lizenz zur Herausgabe einer Tageszeitung. Einer der drei Mitlizenznehmer war der SPD-Politiker und spätere Oberbürgermeister von Essen, Wilhelm Nieswandt. Nach dem britischen Prinzip des Außenpluralismus - mehrere konkurrierende Zeitungen mit dezidierten weltanschaulichen Ausrichtungen - wurde die Lizenz für eine sozialdemokratische Zeitung zugeteilt. Am 13. Juli 1946 erschien die erste Ausgabe der NRZ. Oppenberg blieb bis zu seinem Tod im Jahr 2000 Herausgeber der Zeitung. Sein Nachfolger wurde Heinrich Meyer.

Die NRZ verstand sich anfangs als Zeitung vor allem der Großstädte an Rhein und Ruhr und erschien neben dem heutigen Verbreitungsgebiet zwischen 1951 und 1974 als Nachfolgerin der aus wirtschaftlichen Gründen eingestellten sozialdemokratischen Rheinischen Zeitung auch in Köln, Bonn, Aachen, Leverkusen und in den damaligen Kreisen Köln-Land und Bergheim (heute Rhein-Erft-Kreis). Durch die weitgestreute Verbreitung bei relativ geringen Marktanteilen entstanden über die Jahrzehnte starke Kostennachteile gegenüber der Konkurrenz. Außerdem litt die Zeitung unter dem allgemein verbreiteten Phänomen, dass viele Anzeigenkunden ausschließlich die größte Zeitung am Ort belegen. Nach Rückzug aus einem Teil des Verbreitungsgebiets entschloss sich der Verleger im Jahr 1975 zu einem Verkauf an den größten Konkurrenten, die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ).

Die WAZ hatte unter ähnlichen Umständen die Westfalenpost (WP) und die Westfälische Rundschau (WR) übernommen. Aus den vier Zeitungen wurde die Zeitungsgruppe WAZ gebildet. Anders als bei Aufkäufen bis dahin üblich, führte die Zeitungsgruppe die kleineren Titel journalistisch unabhängig weiter. Die Anzeigenteile der parallel erscheinenden Zeitungen sind hingegen identisch, da die Titel als wirtschaftliche Einheit vermarktet werden. Durch dieses ?WAZ-Modell wurde die publizistische Vielfalt weitgehend aufrecht erhalten, während sich der Konzern gleichzeitig eine lukrative wirtschaftliche Monopolstellung in vielen Städten des Ruhrgebiets sicherte.
Unternehmensrechtlich ist die NRZ wie alle WAZ-Titel in einem eigens für sie gegründeten Unternehmen organisiert. Sie ist die einzige Publikation der Zeitungsverlag Niederrhein GmbH & Co. Essen KG. Die KG gehört zu 89,4 Prozent der inzwischen europaweit und in allen Medien tätigen WAZ-Mediengruppe. Die restlichen Anteile hält der ursprüngliche Verlag Oppenbergs, die Rheinisch-Westfälische Verlagsgesellschaft mbH.

Die NRZ unterhält 13 Lokalredaktionen.
Als Neue Ruhr Zeitung erscheint die NRZ in den rheinischen Großstädten des Ruhrgebietes in Essen, dem Sitz der Zentralredaktion, in Duisburg mit der Stadtteilredaktion Rheinhausen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen. Im übrigen Verbreitungsgebiet erscheint sie als ?Neue Rhein Zeitung. Redaktionen bestehen im Kreis Wesel in Dinslaken, zuständig für Dinslaken, Voerde und Hünxe, in Wesel, zuständig für Wesel, Hamminkeln und Schermbeck, in Rheinberg, zuständig für Rheinberg, Alpen, Sonsbeck und Xanten, sowie in Moers, zuständig für Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Rheurdt und Issum. Im Kreis Kleve ist die Neue Rhein Zeitung linksrheinisch mit einer Redaktion in der Kreisstadt Kleve und einem 2004 eröffneten Redaktionsbüro in Kevelaer vertreten. Abgedeckt werden die Städte und Gemeinden Kleve, Goch, Kranenburg, Bedburg-Hau, Kalkar, Uedem, Weeze und Kevelaer. Die für den rechtsrheinischen Teil des Kreises Kleve zuständige Redaktion ist in Emmerich beheimatet; von hier werden Rees sowie die Stadt Isselburg im Kreis Borken betreut. Ferner gibt es die Neue Rhein Zeitung in Düsseldorf sowie als Redaktion für den südlichen Teil des Kreises Mettmann in Hilden, zuständig für Hilden, Langenfeld, Monheim und Erkrath.

Die NRZ hat gemeinsam mit der Konzernschwester WAZ in den Ruhrgebietstädten Monopolstellungen oder weit überwiegende Marktanteile. Die Auflagen der beiden Titel werden nicht gesondert ausgewiesen, in der Regel ist die NRZ wie schon zum Zeitpunkt des Zusammenschlusses der Titel mit der deutlich kleineren Reichweite. In Düsseldorf und in den ländlicheren Gebieten des Niederrheins hat die Rheinische Post (RP) die weit überwiegenden Marktanteile inne. Die NRZ wird hier vom WAZ-Konzern gegen den Konkurrenzverlag positioniert.

Einiges Aufsehen in der Branche erregte der Vorstoß der NRZ in vormalige Monopolgebiete der RP, wenn auch in geringem Umfang. Räumliche Markterweiterungen von Regionalzeitungsverlagen sind in Deutschland seit Jahrzehnten sehr selten, weil es angesichts der geringen Wechselneigung von Tageszeitungsabonnenten kaum möglich ist, nennenswerte Marktanteile zu erringen. Außerdem fürchten die Zeitungsverlage Gegenangriffe der Konkurrenz auf ?ihr Gebiet. Im nördlichen Ruhrgebiet haben sich erst 2006 die WAZ und die Ruhr Nachrichten nach langem Konkurrenzkampf wechselseitig aus Minderheitenpositionen zurückgezogen und dem Konkurrenten das Lokalmonopol überlassen, angeblich ohne Absprache.

Die WAZ-Mediengruppe mit Firmensitz in Essen ist mit Beteiligungen an Zeitungen, Anzeigenblättern und Zeitschriften in insgesamt neun europäischen Ländern und einem Gesamtangebot von über 500 Titeln das drittgrößte Verlagshaus Deutschlands und einer der größten Regionalzeitungsverlage Europas. Die Gruppe verlegt im In- und Ausland 38 Tageszeitungen, 108 Publikums- und Fachzeitschriften, 133 Anzeigenblätter und 250 Kundenzeitschriften. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über Standbeine im Druck-, Rundfunk- und Internetgeschäft. Die WAZ-Mediengruppe veröffentlicht keine Geschäftszahlen, gilt aber in der Branche als eines der renditestärksten Medienunternehmen Deutschlands.

Zeitungen
Durch Aufkauf kleinerer Konkurrenztitel im ursprünglichen Verbreitungsgebiet hat sich die WAZ bereits in den 1970er Jahren eine lukrative wirtschaftliche Monopolstellung in vielen Städten des Ruhrgebiets gesichert. Durch journalistisch unabhängige Weiterführung der aufgekauften Zeitungen hielt der Konzern gleichzeitig die publizistische Vielfalt weitgehend aufrecht; ein Konzept, das als ?WAZ-Modell bekannt und inzwischen in vielen anderen Regionen nachgeahmt wurde.

In Nordrhein-Westfalen gehören zur WAZ-Gruppe neben der Stammzeitung Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) die Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ), die Westfalenpost (WP) und die Westfälische Rundschau (WR). Im größten Teil des Verbreitungsgebiets erscheinen je zwei dieser Tageszeitungen parallel. In diesen Fällen sind die Anzeigen identisch, da die Titel als wirtschaftliche Einheit vermarktet werden. Weiterhin ist die WAZ am Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung (IKZ) als Minderheitseigentümer beteiligt. Im Kerngebiet Essen besitzt die WAZ ferner zwei wöchentlich erscheinende, lokale Kaufzeitungen: die Borbecker Nachrichten und die Werdener Nachrichten. Zusammen haben diese Zeitungen eine verkaufte Auflage von 956.474 Zeitungen.

Außerdem besitzt die WAZ drei Regionalzeitungen in Thüringen, nämlich die Thüringer Allgemeine, die Ostthüringer Zeitung und die Thüringische Landeszeitung, und verfügt in deren Verbreitungsgebiet über ein Monopol. Auch in Thüringen werden je Erscheinungsgebiet zwei Zeitungen mit identischen Anzeigen parallel geführt.
Von der Verlegerfamilie Voigt hat die WAZ-Gruppe bereits 75% am Braunschweiger Zeitungsverlag (?Braunschweiger Zeitung) erworben. Kurz darauf hat der Essener Verlag die restlichen 25% von der Nord/LB Girozentrale übernommen. Der Kaufpreis soll nach Medienberichten 210 Millionen Euro betragen.

Zeitschriften
Die Publikumszeitschriften des Konzerns sind im Gong Verlag und im Westdeutschen Zeitschriften-Verlag (WZV) organisiert. Die Gesamtauflage aller Titel beträgt an die 5 Millionen Exemplare wöchentlich. Die bekanntesten sind Gong, Bild + Funk, Die Aktuelle, Das goldene Blatt, Echo der Frau und Ein Herz für Tiere.
Im Reiner H. Nitschke Verlag, dem Verlag für Technik und Handwerk (VTH) und der Verlagsgruppe Bahn GmbH (VGB) gibt die WAZ-Gruppe eine breite Palette von Fachzeitschriften heraus. Mitte März 2008 erwarb die WAZ-Gruppe vom Verlag Gruner + Jahr die Frauenzeitschrift Frau im Spiegel.

Fernsehen
Die Beteiligung am Fernsehsender RTL wurde 2005 an Bertelsmann verkauft. Im Juni 2008 übernahm die WAZ-Gruppe 24,9 % der Anteile am Fernsehsender nrw.tv.

Hörfunk
Die WAZ-Gruppe besitzt Beteiligungen an den Lokalradios Antenne Ruhr (75%), Radio Essen (75%), Radio Hagen (75%), Radio Herne 90acht (75 %), Radio Sauerland (75%) und 10 weiteren Sendern.

Online-Medien
2003 gründete die WAZ-Mediengruppe gemeinsam mit der Verlagsgruppe Holtzbrinck und der Ippen Verlagsgruppe die ISA GmbH & Co. KG. Dieses Unternehmen ist auf Anzeigenportale im Internet spezialisiert und betreibt unter anderem die Portale immowelt.de, stellenanzeigen.de, markt.de und trauer.de.

Ebenfalls ist die WAZ-Gruppe im Internet aktiv, hier konnte sie die deutsche Bloggerin Katharina Borchert (Lyssa, Pseud.), für sich gewinnen und startete am 29. Oktober 2007 mit dem Internetportal www.derwesten.de ein regionales Internetportal, indem sich die Zeitungen des Verlages auf einer Internetseite vereinen. Außerdem ist das Portal durch die sogenannte Community für den Nutzer ?interaktiv geworden, da er hier, ähnlich wie bei myspace, sein eigenes Profil anlegen und sein Freundesnetzwerk aufbauen und erweitern kann.

Buchverlag
Im Oktober 2007 ist der Konzern auch ins Buchgeschäft eingestiegen und hat den Essener Klartext Verlag gekauft. Der Klartext Verlag ist seit Jahren Partner des Konzerns und vertreibt Bücher mit regionalen Themen.

Anfang der 1990er-Jahre engagierte sich die Gruppe erstmals auf dem osteuropäischen Markt und besitzt heute mehrere Print-Beteiligungen in Ungarn, Bulgarien, Kroatien, Rumänien, Serbien, Montenegro und Mazedonien. Zudem hält die WAZ-Mediengruppe in Österreich Anteile am Boulevardblatt Kronen Zeitung sowie am Kurier.

Ende 2007 gab der Konzern den Kauf der russischen Regionalzeitung ?Sloboda bekannt und bezeichnete ihn als ?Startpunkt für weitere Engagements.

Gründer der WAZ waren der Sozialdemokrat Erich Brost und der Konservative Jakob Funke. Beide verfügten über jeweils 50 Prozent der Gesellschaftsanteile. Die WAZ-Mediengruppe gehört noch heute hälftig den beiden Gründerfamilien Brost und Funke, gebündelt in zwei Verwaltungsgesellschaften. Allerdings sind deren Anteile nach dem Tod der beiden Gründer auf eine Reihe von Erben aufgeteilt worden.

60 Prozent der Brost Verwaltungs-GmbH gehören Brosts Witwe Anneliese. 40 Prozent sind zuerst auf den von Brost 1985 adoptierten langjährigen Geschäftsführer Erich Schumann übergegangen, nach dessen Tod auf Brosts Enkel.

Die Anteile der Funke-Familiengesellschaft wurden zu je einem Drittel auf die Funke-Töchter Petra Grotkamp, Gisela Holthoff und Renate Schubries aufgeteilt. Funkes vierte Tochter Ute hat sich 1989 auszahlen lassen. Petra Grotkamp ist die Ehefrau des anderen langjährigen Geschäftsführers Günther Grotkamp. Sprecher der Funke-Gruppe ist der von Gisela Holthoff adoptierte Stephan Holthoff-Pförtner, bundesweit bekannt geworden als Anwalt von Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl in der CDU-Spendenaffäre.

Innerhalb der Funke-Gruppe gibt es einen bereits mehrere Jahre dauernden Familienstreit um die Eigentumsverhältnisse und Stimmrechte. Petra Grotkamp hat ihre Schwestern verklagt, um sicherzustellen, dass die Gesellschafteranteile in der Funke-Familiengesellschaft gebündelt bleiben und nicht an die Erben von Erich Brost verkauft werden.

Ebenfalls Streit zwischen den Gesellschaftern gab es um die Ausschüttung des hohen Erlöses aus dem Verkauf der RTL-Beteiligung.
Alleiniger Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe ist derzeit Bodo Hombach, der 2002 von der Brost-Familie eingestellt wurde. Im Jahr 2008 wird als zweiter Geschäftsführer Christian Nienhaus für die Funke-Familie hinzukommen. Zum Jahresende 2007 wurde als zweite Führungsebene eine neunköpfige Geschäftsleitung eingerichtet, die mit aufgeteilten Verantwortungsbereichen dem Vorstand von Aktiengesellschaften ähnelt.

Die neue Führungsstruktur unterscheidet sich erheblich von der traditionellen Unternehmensleitung des Konzerns, in der bis zu vier Geschäftsführer, die hälftig von den beiden Eigentümerfamilien nominiert wurden, gemeinsam alle wichtigen Entscheidungen trafen. Die Expansion zu einem internationalen Medienkonzern wurde von dem jahrzehntelang amtierenden, in der Medienbranche sehr bekannten Geschäftsführer-Duo Günther Grotkamp, Bevollmächtigter der Funke-Familie, sowie Erich Schumann, Bevollmächtigter der Brost-Familie, geleitet," stellt die Internetenzyklopädie Wikipedia WAZ und NRW vor.

WAZ und NRZ sind sicherlich die wichtigsten Printmedien in Duisburg. Mit ihrer Berichterstattung über lokale Ereignisse tragen sie zu einer regelmäßigen Information ihrer Leser bei. Daher sei es an dieser Stelle schon erlaubt, den Verlag und seine Zeitungen vorzustellen.
Ich habe mir nun nicht die Mühe gemacht, nach einem Geschäftsbericht zu fragen oder mir eine Selbstdarstellungshochglanzbroschüre zu besorgen. Daher kann ich nicht beurteilen, wie gut recherchiert der Wikipediatext ist. Aussagen über Gewinn, Umsatz und andere Geschäftszahlen kann ich auch nicht machen.

Die Räumlichkeiten der WAZ / NRZ (=Redaktion und Geschäftsstelle) befinden sich in Duisburg auf dem Harry - Epstein - Platz, dort, wo früher die Duisburger Hauptpost ansässig war; weitere Redaktionen gibt es in Huckingen, Marxloh und Rheinhausen.  Was soll ich sonst noch über WAZ und NRZ berichten? Da beide Zeitungen in Duisburg allgemein bekannt sind, kann sich ja jeder Leser einen eigenen Eindruck davon machen. Andreas Rüdig