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| Ludgeriplatz - Parkraum Neudorf |
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Das Haus wurde 1898 vom Architekten Hermann Prüssmann im Auftrag der Gussstahlfabrik Bischoff als Verwaltungsbau errichtet. 1929 übernahm die katholische Gemeinde St. Ludger das Gebäude, dass 1990 vom Rahmer Architekten Werner Rüber behutsam renoviert wurde.
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Spiel- und Sport am Lotharplatz -heute Standort der "Uni-Keksdosen" |
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Am 12. November 1907 beschloss der Rat der Stadt Duisburg, den Bau eines Platzes an der Lotharstraße. Der Grund war die hohe Nutzung und nicht mehr ausreichend große Anlage am Kaiserberg. Mitten im Stadtwald sollte neben dem damaligen Licht- und Luftbad des Vereins für Gesundheitspflege und Naturschutz diese Platz für allgemeine Veranstaltungen und auch für die sportliche Ertüchtigung der Menschen angelegt werden. Aber der Verein protestierte erfolgreich gegen diese Bebauung. Man wollte ungestört bleiben Am 23. Juni 1908 wurde erneut beraten. ES blieb beim Platzbau im Wald an der Lotharstraße. ES gab aber Auflagen:. Der Platz sollte nun etwa drei Fußminuten vom Licht- und Luftbad, 35 Meter von der Lotharstraße und 58 Meter von der Mülheimer Straße entfern liegen, durfte nur in einer Länge von 170 Meter und lediglich nur 100 Meter breit sein. . Mit rund 20 000 Mark Kosten sowie 200 Mark vom Turnverein 1948 und 3000 Mark von Mäzen Richard Curtius wurde die Anlage errichtet. Mit den „Vaterländischen Festspielen“ wurde der Lotharplatz am 10. Juli 1910 eingeweiht und gehörte fortan zum festen Bestandteil im Sportstättenangebot. Der Belegungsplan - unter Einflussnahme der Stadt - sah vor, dass wochentags bis 16 Uhr die Volksschulen, ab 16 Uhr die Mittel- und Höheren Schulen den Platz nutzen durften. Sonntags konnten bis 9 Uhr (!) die Turnvereine, ab 11 Uhr bis mittags die kaufmännische Fortbildungsschule und die Turnvereine sowie nachmittags die gewerbliche Fortbildungsschule Nutzer waren. Am 29 August wurde die Stadtgärtnerei beauftragt, für 500 Mark den Platz mit einer Rasendecke zu versehen. Den Platz im Winter in eine Eisbahn umzuwandeln wurde nicht verwirklicht. 1924 wurde beschlossen, das Areal zu sanieren und sogar zu erweitern. 1926 war dann ein zweiter Platz fertig gestellt.
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