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Für Nachtschwämer auch in Duisburg - ExtraSchicht |
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Weltbekannter Schamane spricht zum Thema „Was ist normal?“ |
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Weltbekannter Schamane spricht zum Thema „Was ist normal?“ Galsan Tschinag kommt nach Duisburg Samstag, 26. Mai 2007 um 19.30 Uhr im Veranstaltungsraum des „Kleinen Prinzen“ in Duisburg, Schwanenstraße 5, statt. Der Eintritt ist kostenlos. Der weltbekannte mongolische Häuptling und Schamane Galsan Tschinag - im Bild mit
Die Stadtbibliothek Duisburg veranstaltet am 26. Mai 2007 diesen spannenden Lese- und Gesprächsabend mit dem Häuptling und Schamanen der Tuwa-Jäger und Hirtennomaden aus der Mongolei. Galsan Tschinag wird an diesem Abend aus seinen Büchern lesen und den Besuchern zu Gesprächen zur Verfügung stehen. Duisburgs Kulturdezernent Karl Janssen lernte Galsan Tschinag vor einigen Wochen bei einer Veranstaltung in Hannover kennen. „Wir freuen uns sehr, dass der erfolgreiche Buchautor und Preisträger unser Gast ist“, so der Leiter der Stadtbibliothek Duisburg, Dr. Jan-Pieter Barbian. Galsan Tschinag ist Angehöriger der Volksgruppe der turksprachigen Tuwiner. In der internationalen Welt bekannt geworden ist er als deutschsprachiger Schriftsteller. Er ist auch Stammesoberhaupt und sieht sich selbst in erster Linie als Ernährer seines Stammes, den er in einer Karawane von Sibirien in ihre mongolische Heimat geführt hat. Galan Tschinag wurde 1944 im Bajan-Ölgii-Aimag, im Hohen Altai in der westlichen Mongolei, als jüngster Sohn einer tuwinischen Schamanin geboren. 1962 bis 1968 studierte er Germanistik an der Karl-Marx-Universität in Leipzig . Er kehrte danach als Lehrer für Deutsch an die staatliche mongolische Universität zurück. 1976 wurde ihm die Lehrerlaubnis wegen politischer Unzuverlässigkeit entzogen. 1980 schloss Galsan Tschinag mit seinem Leben bereits mit nur 36 Jahren ab, nachdem bei ihm ein schweres Herzleiden diagnostiziert wurde. Der Autor arbeitete zuvor 12 Stunden täglich als Dozent an allen vier mongolischen Universitäten. Laut Tschinag haben ihm allein seine schamanischen Kräfte und viel Sport das Leben gerettet. Heute lebt er den größten Teil des Jahres in der Landeshauptstadt Ulaanbaatar gemeinsam mit seiner knapp 20-köpfigen Familie und verbringt viel Zeit auf Lesereisen im deutschsprachigen Ausland. Je ein Drittel des Jahres verbringt er in seiner Residenz in Ulaanbaatar, in Europa und in der westmongolischen Steppe bei seinem tuwinischen Stamm. Er schreibt seine Romane, Erzählungen und Gedichte meist auf Deutsch, weshalb er als deutschsprachiger Migrantenschriftsteller gesehen wird. Die Beziehung zu seinem 4000 Menschen umfassenden Volk beschreibt Tschinag als ein kontinuierliches Geben und Nehmen. Die Geschichten aus seinen Büchern sind die Geschichten des Volkes. Das Honorar für die zahlreichen Lesereisen verwendet er, um die Menschen seines Volkes finanziell zu unterstützen. Die Veranstaltung findet am Samstag, 26. Mai 2007 um 19.30 Uhr im Veranstaltungsraum des „Kleinen Prinzen“ in Duisburg, Schwanenstraße 5, statt. Der Eintritt ist kostenlos.
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Solo 4
BigBand |
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Duisburg, 22. Mai 2007 -
Es wird eng auf der Bühne im "Hundertmeister" am Dellplatz, wenn am
Sonntag, 3. Juni, 18 Uhr, die Big Band der Niederrheinischen Musik- und
Kunstschule (NMKS) zu Gast ist. Der Eintritt beträgt 7 Euro im
Vorverkauf, 9 Euro an der Abendkasse. Seit Gründung der Band vor knapp zehn Jahren ist ihr jährlicher, frühsommerlicher Auftritt in der Szenekneipe für viele Duisburger Musikfreunde Kult. Rüdiger Testrut, Leiter der Band, Dozent für Trompete und Mitglied der "POPS", schaffte mit Gründung der Big Band eine tolle Möglichkeit für junge Musiker, in einem großen Jazzorchester mitzuwirken. Die NMKS BigBand spielt neben Jazz und Swing, Tanz- und Popmusik auch aktuelle Titel aus den Charts. Die 25 Mitglieder, zum größten Teil Schüler der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule, präsentieren Musik von Chaka Khan bis Norah Jones und von Henri Mancini bis Brian Setzer. Als prominente Gäste der Duisburger Musikszene wirken Jupp Goetz (vocal), Mirko van Stiphaut (git), Daniel Sanleandro (drums), Stefan Mandlburger (bass), Olaf Krüger (trp), Ludwig Goetz (trb), André Levermann (trb),Thomas Käseberg (sax) und Markus Krieger (vibes) mit Vorverkauf im Hundertmeister, Telefon: (0203) 2 79 16 |
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Von der
Sehnsucht andere Welten zu entdecken |
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Duisburg,
21. Mai 2007 - Mit einem packenden Roman über den englischen Exzentriker
Richard Burton endet das diesjährige Literaturprogramm der Duisburger
Akzente. Der Autor Ilija Trojanow ist am Freitag, 25. Mai, um 20 Uhr
Gast in der Zentralbibliothek und stellt seinen preisgekrönten Roman
"Der Weltensammler" vor. Der Eintritt kostet fünf Euro, im Vorverkauf
vier. |
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Akzente: Kafka-Hörspiel in der Zentralbibliothek |
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Duisburg, 21. Mai 2007 -
Mit dem WDR-Hörspiel "Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse"
von Franz Kafka endet am Mittwoch, 23. Mai, um 20 Uhr im LiteraturBistro
der Zentralbibliothek die Hörspielreihe des Literaturprogramms der
diesjährigen Duisburger Akzente. Im Anschluss an das Hörspiel wird der
verantwortliche Redakteur Wolfgang Schiffer, Leiter der Programmgruppe
Wort WDR 3, mit dem Publikum darüber diskutieren. Die Moderation des
Gesprächs hat Olaf Reifegerste. Der Eintritt ist frei. |
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Ein
neues Stück im neuen Saal - Antoine Tamestit und Derek Lee Ragin als
Solisten bei den Philharmonikern |
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Ein
neues Stück im neuen Saal |
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SPÄTE EHRENRETTUNG FÜR STADTARCHÄOLOGEN A.D. - DR. GÜNTER KRAUSE |
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Duisburg, 16. Mai 2007 - Die sehr umfassende Diskussion über die nunmehr dem Kulturausschuss vorgelegte Neukonzeption der Kommunalen Bodendenkmalpflege und der Stadtarchäologie, rückte die bislang immer wieder vorgebrachten Vorwürfe gegen den mittlerweile pensionierten Stadtarchäologen Dr. Günter Krause und über dessen Arbeit endlich in das richtige Licht.
Man erinnert sich, Jahre- wenn nicht Jahrzehntelang schwelte ein Kleinkrieg zwischen der Stadt Duisburg und dem engagierten Verfechter der Duisburger Stadtarchäologie. Zwar gab es auch in den nunmehr vorgelegten Stellungnahmen der Obersten Denkmalbehörde, dem Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie vom zuständigen Fachamt des Landschaftsverbandes Rheinland, dem Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege (RAB) noch einmal Kritik an der bisherigen Arbeit von Dr. Krause. Doch ließen sich die Kulturpolitiker hierdurch nicht beeindrucken.
Unbeantwortet ist die Frage, warum bereits seit 2004 die Stelle des Kommunalen Bodendenkmalpflegers und Stadtarchäologen vakant war, da Dr. Krause eigentlich noch zur Verfügung stand. 2006 wurde in Dr. Volker Herrmann ein Nachfolger gefunden! Drängende Reinigungsarbeiten in den archäologischen Archiven in den Rathauskellern und der Kupferhütte wurden angegangen und sind bereits abgeschlossen.
Die Neuorganisation sei in 3 Punkte unterteilt worden. Hierbei sei die Einbindung in das Stadtentwicklungsdezernat sehr gut und bedeute kurze Wege bei Fachfragen, denn das Denkmalschutzgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (DSchG) fordert die Berücksichtigung denkmalrechtlicher Belange in Verfahren der Bauordnung und Bauleitplanung.
Es gehört zu den
Pflichtaufgaben des Amtes, bei Bauplanungen die denkmalrechtlichen
Aspekte zu prüfen. Hiermit sei man personell ausreichend
beschäftigt. Des weiteren habe man damit begonnen die Protokolle
aller Grabungen in die sog. „Ortsakte“ einzuarbeiten. Auch solle die
Öffentlichkeitsarbeit fortgeführt werden. Ein wichtiges Datum sei
das Jahr 2010, in dem in enger Zusammenarbeit mit dem KSM eine
Ausstellung zur Stadtarchäologie ausgerichtet werden soll, unter dem
Thema: „Duisburg – Stadt am Hafen“! All dieses gilt umso mehr vor dem Hintergrund des kürzlich von Lord Norman Foster vorgestellten Masterplans für die Duisburger Innenstadt. Darin sind für die kommenden 15 bis 30 Jahre auch erhebliche bauliche Umstrukturierungen im Altstadtgebiet vorgesehen. Von den Maßnahmen werden auch zahlreiche Bodendenkmäler betroffen sein, die im Vorfeld und während der Erdarbeiten intensiv von archäologischer Seite betreut werden müssen. Mit der jetzigen personellen und finanziellen Ausstattung wird dies nicht gelingen, insbesondere nicht in Bezug auf die Inventarisierung und Bearbeitung von Fundstücken. So bestehen vor allem in Hinblick auf die Bodendenkmalpflege/ Stadtarchäologie noch Defizite, die rasch angegangen werden müssen.
Zur effektiven Abarbeitung des riesigen Aufgabengebietes sei es dringend notwendig, personell aufzurüsten. Für das ebenfalls umfangreiche, archäologische Fundmagazin soll ein neuer Standort gefunden werden, an dem diese zusammengefasst werden können. Dieses sei ein wichtiger erster Schritt. Die Bestände stammen meistens aus Altgrabungen, also der Zeit vor ca. 1970, und sind heute Teil der Sammlungen des Kultur- und Stadthistorischen Museums und werden dort eigenständig betreut. Ein dringend benötigtes Gesamtinventar zu den auf mehrere Standorte verteilten Duisburger Funden fehlt bis heute. Die Klärung der Frage nach dem zukünftigen Standort, der personellen Ausstattung und der Form der Betreuung des archäologischen Fundarchivs der Stadt Duisburg besitzt höchste Priorität. Andernfalls wird der durch den Einsatz erheblicher finanzieller Mittel der Stadt erreichte gereinigte Zustand der Fundstücke erneut gefährdet. Außerdem ist es angesichts der großen wissenschaftlichen, stadtgeschichtlichen und musealen Bedeutung der Archivbestände unabdingbar, die Sammlungen durch ein digitales, einheitliches Inventar zu erschließen und im Bestand langfristig zu erhalten. Der langfristige Verbleib der archäologischen Fundbestände in Duisburg soll sichergestellt werden. Eine endgültige Entscheidung über Größe, Beschaffenheit und Ausstattung des Archäologischen Fundarchivs soll erst drei bis vier Jahre nach Beginn der Arbeiten am Gesamtinventar zu den Sammlungen getroffen werden. Frühestens zu diesem Zeitpunkt wird eine tragfähige Entscheidungsgrundlage vorliegen, auf der abgeschätzt werden kann, welche Fundmengen tatsächlich langfristig archiviert werden müssen und welche finanziellen, personellen und baulichen Voraussetzungen geschaffen werden müssen.
Angestrebt ist auch, stärker als bislang, öffentlich auf Ergebnisse der Denkmalpflege und Archäologie in der Stadt aufmerksam zu machen und möglichst viele bedeutende Funde zur Stadtgeschichte im Kultur- und Stadthistorischen Museum zu präsentieren. Natürlich ist es erforderlich, hierfür richtungweisende Entscheidungen zu treffen, durch welche der dauerhafte Erhalt, die Pflege, die sinnvolle Nutzung und die wissenschaftliche Erforschung von Denkmälern im Stadtgebiet sicher gestellt werden, wie sie im § 1 DSchG gefordert werden. Neben der Frage von FDP Sprecher Frank Albrecht nach dem finanziellen Aufwand gab es viele weitere Fragen zum Thema, die eine 1. Lesung erforderlich machten!
Alt Bürgermeister Heinz Pletziger (CDU) fragte nach dem Platzbedarf für die Fundstücke. Dieser beläuft sich auf rund 4 km Regalfläche, was den früheren Ausschussvorsitzenden die Frage in den Raum stellen ließ, „ob man denn schon mit der Regierung Utopia gesprochen hätte“! Dr. Claudia Euskirchen sprach von der enormen Aufgabe, vor der man nun stehe, doch habe die Stadt eine Verantwortung für die Dinge und auch den Umgang damit. „Diese sind durch hohen finanziellen Aufwand und auch mit Unterstützung des Landes geborgen worden und wir haben keine andere Wahl!“ Die Eigentumsrechtliche Frage sei für den Umgang ebenso relevant. „Dieses wurde in der Vergangenheit nicht sehr ernst genommen! Doch ist die Stadt verpflichtet, diese Pflichtaufgabe wahrzunehmen! Und zahllose zu erwartende Neufunde müssen ebenfalls archiviert werden! Diese gehören zu unserer Stadtgeschichte und die Bürger haben einen Anspruch das wir sorgfältig damit umgehen!“
Es sei die Aufgabe der Stadtverwaltung und der Politik, das große Paket zu stemmen. Sie verwies auf die umfangreichen Funde beim U-Bahn-Bau „und der Masterplan lässt weitere Zuwächse erwarten! Wir wollen dafür kämpfen, dass diese Dinge entsprechend behandelt werden!“
Rückendeckung bekam Frau Dr. Euskirchen durch Herrn Dr. Volker Herrmann vom Amt für Baurecht und Bauberatung, der sich dem Ausschuss mit einer engagierten Rede für den Bodendenkmalschutz präsentierte!
Bei seinem Amtsantritt sei er erschlagen worden von den umfangreichen Aufgabenbereichen und als er die Fundmengen gesehen habe. Und damit man endlich zu einer ehrlichen Diskussion zum Thema zurückkehrt bot Dr. Herrmanns an: „Ich lade jeden Interessierten zu einem Rundgang ein, um sich selbst ein Bild von dem zu machen, über was wir hier reden! Es gibt kaum Möglichkeiten, die Pflichtaufgaben mehr schlecht als recht zu bewältigen!“ so Dr. Herrmanns gegenüber den Kulturpolitikern.
Dieses sei eine Hauptaufgabe des Boden Denkmalschutzes. Die öffentliche Arbeit sei in den vergangenen Jahren leider zu kurz gekommen! Die Exponate sollen in Ausstellungen der Bevölkerung gezeigt werden. „Es handelt sich schließlich um Schätze der Stadtgeschichte! Der Archivierungszustand ist allerdings nicht ideal!“ Er freue sich auf die vor ihm liegenden Aufgaben, die seine Arbeit spannend machten!
„Dieses geht allerdings nicht ohne Fachkräfte und nicht nur mit 1 EURO Kräften! Insbesondere der Masterplan bedarf einer sinnvollen archäologischen Begleitung! Die Grabungen an der Beekstraße vor einigen Jahren haben erhebliche Fundmengen Zutage gebracht. Dieses lässt Rückschlüsse auf das, was auf uns zukommen wird, zu!“
Ratsherr Klaus de Jong von der BL/AMP Fraktion fragte sehr konkret nach der aktuellen Situation der Fundstücklagerung, „die Verantwortung für diese hat die Stadt nun ja nicht erst seit gestern“ ebenso nach der letzten Publikation und nach unwiederbringlichen Verlusten, die nicht sehr dezidiert beantwortet wurden. Alle Lagerstätten werden auch weiterhin genutzt, und über die Verluste wird es eine Liste geben.
Bürgerunion-Vertreter Klaus Peter Happel mahnte eine Wertebilanz der Fundstücke an. Hierauf wurden die Mitglieder im Ausschuss über die bisherige Praxis informiert, das der Bestand im KSM mit dem Versicherungswert bewertet wurde, alle übrigen Bestände jedoch nur mit einem „Erinnerungswert“ von 1 EURO. Nach der Inventarisierung soll es eine Neubewertung geben!
CDU Mann Dr. Jürgen Kämpgen fragte direkt nach, inwieweit das Gedankengut von Dr. Krause in die Drucksache eingeflossen sei. „Er hatte in den vergangenen Jahren keinen leichten Stand in seiner Funktion als Stadtarchäologe!“ Dieses ist nach Angaben von Frau Dr. Euskirchen selbstverständlich in die Vorlage eingeflossen. Man habe mit ihm über zahlreiche Dinge immer wieder gesprochen.
„Durch Dr. Krause ist sogar ein noch viel umfangreicheres Konzept erstellt worden! Dieses wurde durch uns überarbeitet und aktualisiert!“ Jürgen Markert, DIE LINKE, fraget danach, ob man „die Hilferufe von Dr. Krause in der Vergangenheit ignoriert habe und man nicht vorher hätte reagieren müssen!?“ CDU Sprecher Frank Heidenreich pflichtete diesem bei und richtete seinen Blick in die Zukunft. „Wir müssen diese Hilferufe aufnehmen und schauen, dass wir unsere Pflichtaufgaben wahrnehmen! Aus menschlichem und geschichtlichem Interesse müssen wir zu einem vernünftigen Umgang mit unserer Vergangenheit kommen!“
Ein umfangreiches Spektrum an Aufgaben steht den Stadtarchäologen nunmehr bevor. Gefragt ist nunmehr die mutige Entscheidung durch den Rat der Stadt, diese Forderungen auch umzusetzen, damit die Stadtarchäologie nicht wieder in einen Tiefschlaf fällt. In zweiter Lesung soll nunmehr Klarheit geschaffen und Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. HaMo |
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Duisburg, 16. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 16. Mai - Park-Kult-Tour“-Festival in Meiderich |
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RUHR.2010-Beauftragte der Städte trafen sich beim Regionalverband
Ruhr Sitzung Kulturausschuss Teil I
In der Sitzung des Kulturausschuss am 15. Mai stand die „Vertragliche Vereinbarungen zwischen der Stadt Duisburg und der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum“ auf der Tagesordnung. Hierbei ging es um die Verlängerung der Laufzeit der bestehenden vertraglichen Vereinbarungen bis zum 31.12.2007. Der Rahmenvertrag besteht aus folgenden Unterverträgen: • Zuschussvertrag • Unentgeltlicher (Gebäude-) Überlassungsvertrag • Personalüberleitungsvertrag • Vertrag zum Kant-Park Es gab mehrere Nachtragsverträge und in seiner Sitzung am 12.03.2007 hat der Rat der Stadt mit der Verabschiedung des Gesamthaushalts u.a. auch den jährlichen Betriebsmittelzuschuss sowie den Investitionskostenzuschuss für die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum in unveränderter Höhe für das Jahr 2007 bestätigt. Dieses machte eine Laufzeitverlängerung der bestehenden Verträge bis Jahresende 2007 erforderlich.
Für die Jahre 2008 ff. sollen die Ergebnisse einer beabsichtigten externen Untersuchung auf mögliche Konsolidierungspotentiale des Museums in einen Verwaltungsvorschlag einfließen für eine dann wieder mehrjährige Vereinbarung der Zuschussmodalitäten. SPD Ratsherr Dieter Lieske forderte daraufhin einen sauberen Status quo nach der Sommerpause und einen überschaubaren Zeitkorridor für die Umsetzung dieses Vorschlages.
In diesem Zusammenhang warf sein Parteikollege Oliver Hallscheidt einen kurzen aktuellen Sachstandsbericht zum Thema „Ankauf Lehmbruck Nachlass“! Kulturdezernent Karl Jansen wies auf abschließende Gespräche in der kommenden Woche hin. Der Vertragsverlängerung stimmte der Ausschuss einstimmig zu!
WIRTSCHAFTSPLAN DER DEUTSCHEN OPER AM RHEIN FAND BREITE ZUSTIMMUNG Dem Wirtschaftsplan 2007/2008 der Gesellschafterversammlung der Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH (Rheinoper) hat der Kulturausschuss ebenfalls einstimmig sein Votum gegeben. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hatte in seiner Sitzung am 26. März 2007 - nach Vorbereitung durch den Arbeitsausschuss - den Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2007/2008 vorberaten und der Gesellschafterversammlung die Genehmigung empfohlen, wobei die Zuschusserhöhung des Gesellschafters Stadt Duisburg um 207.550 EUR abgesenkt und durch alleinige Verrechnung der theoretischen Umsatzsteigerung um 80.000 EUR aufgrund von Preiserhöhungen in Duisburg und der kostenlosen Gestellung von jährlich bis zu 16 Einsätzen der Duisburger Philharmoniker im Opernhaus Düsseldorf kompensiert werden soll. Der Fünfjahresplan wird von der Beschlussfassung ausgenommen.
FDP Sprecher Frank Albrecht bat darum, dem Ausschuss einen Erfahrungsbericht vorzulegen, ob es durch die Erhöhung der Eintrittspreise zu Kündigungen kommt. Das Eintrittspreismodell für Vorstellungen im Theater Duisburg in der Spielzeit 2007/2008 sieht durchgängig Preiserhöhungen vor. Der Kalkulation liegen Preise zugrunde, die zwischen den Preisniveaus Düsseldorfs (als obere Preislinie) und des Aalto-Theaters in Essen (als untere Preislinie) liegen. Das Heranführen des Eintrittspreisgefüges in Duisburg an das Eintrittspreisgefüge in Düsseldorf ist bereits ausdrücklich im Gesellschaftsvertrag vorgesehen. Ratsherr Frank Heidenreich gab für die CDU zu verstehen, dass es sich bei der Erhöhung der Eintrittspreise lediglich um die Anpassung an marktübliche Rahmenbedingungen handelt und es sicherlich keine Abwanderungen geben wird.
NEUES LEITBILD SOLL AKTIVES IDEEN UND BESCHWERDEMANAGEMENT DER STADTBIBLIOTHEK BESTIMMEN Im Rahmen eines intensiven Diskussionsprozesses, an dem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek beteiligt waren, hat sich die Stadtbibliothek ein neues Leitbild und eine neue Konzeption gegeben.
Dr. Barbian erläuterte den Kulturpolitikern noch einmal die 4 Felder des neuen Konzeptes. Das Leitbild definiert die Medienangebote und die Dienstleistungen, die die Stadtbibliothek allen Bürgerinnen und Bürgern anbietet. Darüber hinaus werden Qualitätsstandards und das Selbstverständnis als kommunales Medien-, Informations- und Bildungszentrum in Duisburg bestimmt.
Die 4 Felder umfassen die personellen Aufgaben, das vorhandene Angebot, die Fachkompetenz sowie das programmatische Selbstverständnis der Bibliothek. Man wolle dieses in eine systematische Form bringen. Oberstes Ziel der Bibliotheksarbeit ist die Orientierung an den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden. Dabei sollten auch deren Erfahrungen und Kenntnisse in der Nutzung der Bibliothek einbezogen werden.
Bereits seit Mai 2006 wurde dieses in die Praxis umgesetzt. Vorausgegangen war eine sorgfältige Analyse der in der Vergangenheit aufgetretenen Beschwerden, Kritikpunkte, Anregungen, Vorschläge und der Art und Weise, wie diese bislang bearbeitet wurden. Zum Zeitpunkt der Analyse wurden die meisten Beschwerden in den Bibliotheken an den Informationsplätzen und an der Verbuchung angenommen. Sie erfolgten in der Regel mündlich. Auch die Beantwortung erfolgte meistens mündlich. Durch die Einführung eines systematischen Ideen- und Beschwerdemanagements reagierte die Bibliotheksleitung nun im alltäglichen Kundenkontakt an allen Bibliotheksstandorten aktiv auf die Beschwerden und Anregungen. Sie macht diese jetzt auch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen einer internen elektronischen Erfassung transparent und dokumentiert in jedem Einzelfall das Ergebnis der Bearbeitung. Im Sinne der neuen Serviceaufgabe wurden folgende Leistungsstandards und Zielsetzungen festgelegt:
Im ersten Praxisjahr des Ideen- und Beschwerdemanagements ist die Anzahl der in schriftlicher Form eingegangenen Kundenäußerungen von 27 % auf 55 % angestiegen. Insgesamt wurden 269 Vorgänge registriert: 131 Kritikpunkte, 63 Vorschläge zur Verbesserung des Medien- und Dienstleistungsangebots, 75 Äußerungen des Lobes für den Service, für die Freundlichkeit und Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Davon wurden 147 auf schriftlichem Wege (Formulare in Beschwerdebox, per e-mail, Fax oder Brief) und 122 mündlich (vor Ort-Gespräche, per Telefon) geäußert. Dr. Barbian gab abschließend zu verstehen, dass die alltägliche Praxis und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Ideen- und Beschwerdemanagements eine anspruchsvolle Aufgabe wären. Auch wenn aufgrund der eingeschränkten finanziellen, personellen und technischen Gegebenheiten nicht alle Wünsche und Anregungen realisiert werden könnten, werden positive ebenso wie negative Kritiken von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtbibliothek als Chance wahrgenommen: um Fehlerquellen und Defizite oder aktuelle Bedürfnisse im Hinblick auf das Medienangebot frühzeitiger erkennen, um Serviceleistungen konsequent verbessern und die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden erhöhen zu können. Von den Kulturpolitikern wurde dieses als wichtiger und richtiger Schritt bewertet, der gerade im Vorfeld der Bibliotheksverlagerung an den neuen Standort erforderlich sei.
24. „Park-Kult-Tour“-Festival in Meiderich
2Raumwohnung, Fiddler’s Green (Foto unten) und El*ke rocken den
Stadtpark: Die drei Bands sind die Top-Acts des
Das Festival ist ein wichtiger Bestandteil der Duisburger Nachwuchsförderung. Ziel dieser Förderung ist es, den hoffnungsvollen Nachwuchsbands die Chance zu geben, gemeinsam mit national und international angesagten Bands auf einem Open-Air-Festival vor möglichst großem Publikum aufzutreten. Damit die jungen Musiker am frühen Nachmittag tatsächlich einen möglichst großen Zuschauerzuspruch erleben, wird ab 17 Uhr ein Mindestverzehr von 12 Euro erhoben.
„2raumwohnung“ i(Foto) st eine der momentan erfolgreichsten
deutschsprachigen Bands. Ihr neues Album „36Grad“
Duisburg ist mit den Bands „The Bonny Situation“ und „Trustgame“ auf dem Festival vertreten. Beide Bands sind im übrigen ehemalige EURO ROCK Bands. Sie vertraten Duisburg bei diesem Jugend Musikaustausch mit Bands aus Duisburgs Partnerstädten. Running Order am Festivaltag: Thalamus, The Bonny Situation, Trustgame, Pohlmann, El*ke, Fiddler`s Green, Smokin`Socks (akustisch) und 2raumwohnung Ein großer Festival Trödel- und Musikmarkt rundet das Programm des Wochenendes ab. |
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Duisburg, 15. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 15. Mai |
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Kurzprosa von Robert Walser Literarischer Abend mit Christian Brückner in der Zentralbibliothek Der Schweizer Robert Walser gehört zu den rätselhaftesten Schriftstellern seiner Zeit. Unter äußerst ärmlichen Bedingungen schuf er eine Vielzahl an Kurzprosa. Einige davon liest am Freitag, 18. Mai, 20 Uhr in der Zentralbibliothek der bekannte Synchron- und Dokumentarfilmsprecher Christian Brückner im Rahmen der diesjährigen Duisburger Akzente. Erste Gedichte von Walser (1878-1956) erschienen 1898, was ihm den Zutritt zu den literarischen Kreisen Münchens verschaffte. Mit seinen ersten Romanen erzielte er zwar einen Achtungserfolg, konnte sich im literarischen Leben von Berlin, wo er seit 1905 lebte, jedoch nicht durchsetzen. Im Gefühl, gescheitert zu sein, kehrte Walser 1913 in seine Geburtsstadt Biel zurück und schrieb dort in einer angemieteten kleinen Dachkammer vor allem Kurzprosa. Der
1943 geborene Brückner ist bereits zum fünften Mal Gast der
Stadtbibliothek: Am 11. September 2002 gastierte er mit dem Monodrama
"Drei Wochen nach dem Paradies. Eine Stimme aus New York City" von
Israel Horovitz, im Mai 2004 mit der Konzert-Lesung "Lyrik und Jazz aus
den USA", ein Jahr später dann mit der Lesung "Irritationen. Deutsche
Gedichte am Rand des Alltags unter besonderer Berücksichtigung der
tagespolitischen Lage" und am 11. Mai 2006 mit einem
lyrisch-musikalischen Abend aus Anlass des 50. Todesjahres des Dichters
Gottfried Benn. Der Eintritt zu seinem neuen literarischen Abend kostet
fünf Euro an der Abendkasse bzw. vier Euro im Vorverkauf.Der Gast spielt mit den Gastgebern - Antoine Tamestit im 5. Profile-Konzert Der Artist in Residence dieser Saison ist der Franzose Antoine Tamestit. Und traditionsgemäß präsentiert sich der Künstler, der eine Saison der Duisburger Philharmoniker begleitet, von verschiedenen Seiten. In Duisburg zeigt er sich nun gleich zwei Mal: im 5. Profile Konzert am 20. Mai und gleich darauf beim 11. Philharmonischen Konzert. Beim 5. Profile-Konzert am 20. Mai um 15.30 Uhr im Opern-Foyer wird der Superbratscher, der sich durch den Sieg beim renommierten und gefürchteten ARD-Wettbewerb des Jahres 2004 international einen großen Namen machte und der seither unter anderem beim Gewandhausorchester Leipzig, beim Orchester der Komischen Oper Berlin und dem Orchestre National de Lyon Proben seines Könnens gab, sich der feinen Kammermusik zuwenden und dabei mit Philharmonikern wie Stephan Dreizehnter (Flöte), Tonio Schibel (Violine), Friedemann Pardall (Cello) und Verena Plettner (Harfe) zusammenspielen. Der Gast und die Gastgeber, gewissermaßen. Dabei wird der junge Franzose, der seine Studien bei Tabea Zimmermann in Berlin abschloss, als Kuriosität auch mit Kollegen Ichio Nodairas Bearbeitung für vier Bratschen von Bachs berühmter Chaconne für Violine spielen. Claude Debussys elegante Sonate für Flöte, Viola und Harfe ist ebenso auf dem Programm vertreten wie Turinas "Scene Andalouse" oder das Brahms-Klavierquartett c-Moll. Der hoch gelobte Tamestit ist also wirklich ein "Artist in Residence". Er zeigt sich dem Duisburger Publikum auch als nobler Kammermusiker. Karten: Tel. 3009-100, Fax: 3009-210 servicebuero@stadt-duisburg.de |
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Duisburg, 14. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 14. Mai |
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Mittwoch, 16. Mai, 20 Uhr, Lehmbruck-Trakt. Klavier-Festival Ruhr –
Konzert
Akzente:
WDR-Hörspiel "Rosebud" in der Zentralbibliothek |
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Duisburg, 12. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 12. Mai |
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"forum
intern" und Köhler-Osbahr-Förderpreis Denis
Scheck trifft Christoph Peters |
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10. Mai 2007 |
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Kinderkino der Stadtbibliothek zeigt "Frech wie Krümel"
TWINS2010 startet neue Internetseite |
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| Berliner Froh-Botschafter im Johanniter -Stift Von Manfred Schneider (Text und Fotos) | ||||||||||||||
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Duisburg-Neudorf, 7. März 2007 - Berliner Schnauze mit Herz! – So
erlebten die Zuhörer im Johanniter-Stift
Mit
seinen Liedern und Couplets von Paul Linke, Willi Kollo, Otto Reutter
…und natürlich die Erinnerungen an alte
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Stiftung
Köhler-Osbahr: 84 bedeutende Münzen der antiken Stadt Anemurion nun in
Duisburg |
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Duisburg,
7. März 2007 - Sicherlich dürften weltweit einige Musen mit etwas Neid
nach Duisburg schauen, denn die 84 ausschließlich Bronze-Münzen aus dem
1.Jh. n. Chr. bis Kaiser Gallienus (253 – 268 n. Chr.) umfassende
Sammlung ist nach Aussage der Experten die größte ihrer Art weltweit.
Bei den zugekauften 84 Münzen handelt es sich um griechische und
provinzialrömische Münzen aus der antiken Stadt Anemurion, alle in einem
hervorragenden Erhaltungszustand. Die Reste der antiken Stadt liegen an
der südlichsten Spitze Kilikiens mit einer geringen Entfernung zu Zypern
(Kap Anamur). Dort wurden in den letzten Jahrzehnten die Ausgrabungen
von kanadischen Archäologen durchgeführt.
Vortrag von
Helmut C. Jacobs in der Zentralbibliothek: "Der Schlaf der Vernunft" |
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