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Künstlergespräch mit Luka Fineisen: „Intervention“
Mit Andreas Benedict - Eintritt: 6 / 3 EUR |
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Duisburg, 27. August 2008 -
An diesem Sonntag findet im Lehmbruck Museum ein Künstlergespräch mit
der Lehmbruck-Stipendiatin Luka Fineisen, die in Duisburg und Köln lebt,
statt.
Besucher
haben so die Gelegenheit, mit der Künstlerin über ihre „Intervention“ zu
diskutieren, die seit dem 17. August in verschiedenen Räumen zu sehen
ist.
In der Glashalle, dem Anbau und der Straßengalerie befindet sich je eine
Hörstation. Der Besucher, der sich die Kopfhörer aufsetzt, vernimmt die
Stimme der Künstlerin: Sie geht auf die Ausstellungsstücke ein, wobei
sie den Betrachter bzw. Zuhörer durch sinnliche oder körperbezogene
Schilderungen der pragmatischen Ausstellungssituation zu entheben sucht.
Luka Fineisen: „Ich kann auf diese Weise frei intervenieren, ohne den
ausgestellten Arbeiten, vor denen ich großen Respekt habe, zu nahe zu
treten.“ Ihre „kleinen Geschichten“ vermitteln dabei Prinzipien ihrer
eigenen künstlerischen Wahrnehmung, die den prozesshaften und ephemeren
Aspekt ihrer Arbeit bestimmen.
Das Gespräch mit Luka Fineisen ist das dritte und letzte in der Reihe
„Lehmbruck-Stipendiaten 2007-2009 stellen vor“, bei der die Stipendiaten
zur Halbzeit ihres Stipendiums zu einer Zwischenpräsentation mit
anschließendem Künstlergespräch eingeladen wurden. Andreas Benedict,
Leiter der Kunstvermittlung im Lehmbruck Museum, freut sich über das
große Interesse der Museumsbesucher: „Das Publikum schätzt besonders den
direkten Kontakt zum Künstler.“
Wer die Gelegenheit hatte, die Wilhelm Lehmbruck-Stipendiaten während
ihrer „Interventionen“ kennen zu lernen, erhält ab Mai 2009 erneut
Gelegenheit, sich mit dem Werk der Künstler auseinander zu setzen - dann
beschließen die drei Stipendiaten mit einer gemeinsamen Ausstellung im
Lehmbruck Museum ihre Zeit in Duisburg.
Luka Fineisen, Menue im Pumpensumpf, 2005, Foto: Künstlerin |
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Das Theater
Duisburg sucht Dich, wenn Du zwischen 17 und 23 Jahre alt bist und Spaß
am aktiven Theaterspiel hast. |
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Duisburg, 25. August 2008 -
Der Spieltrieb Jugendclub im Theater Duisburg veranstaltet am kommenden
Wochenende, 30. und 31. August, sein zweites Kennenlern- Wochenende für
die Produktion. Der trojanische Krieg findet nicht statt. In diesem,
seinem vielleicht pessimistischsten Drama, prangert Jean Giraudoux
hohlen Patriotismus und falsches Pathos an, die wieder einmal über
Vernunft und Diplomatie siegen. Kassandra ist sich sicher: Der Krieg
kommt. Dass ihr Bruder, der trojanische Prinz Paris, die spartanische
Königin Helena geraubt hat, werden die Griechen nicht verzeihen. Hektor
ist des Kämpfens müde. Gerade erst kehrt er als siegreicher Feldherr
nach Troja zurück, da steht das nächste Blutvergießen ins Haus. Ganz
Troja ist von Helenas Schönheit begeistert. Sollen die Griechen nur
kommen. Man wird es ihnen schon zeigen. Doch Hektor ist gewillt die
Sache unblutig beizulegen und die Pforte des Krieges zu schließen. Mit
diplomatischem Geschick und kluger Hartnäckigkeit versucht er das
Unmögliche: den Krieg zu verhindern.
Spieltrieb wird sich Giraudoux berühmten, pointierten Antikriegsdrama
mit einer besonderen Form, der Verbindung von Schauspiel und
Puppenspiel, nähern. Die Leitung hat Michael Steindl, Künstlerischer
Leiter Schauspiel am Theater Duisburg. Die Puppen und das
Puppenspiel-Training steuert Dieter Malzacher. Die Premiere des Stückes
ist für den 16.01.2009 vorgesehen. Wer mitmachen möchte, muss auch auf
eine Intensivprobenphase in den Weihnachtsferien vorbereitet sein.
Einen ersten Einblick in die Probenabläufe bietet das
Kennenlernwochenende, an dem an beiden Tagen von 11.00 - 17.00 Uhr
gemeinsam trainiert und improvisiert wird. Mitzubringen ist bequeme
Kleidung sowie Verpflegung und Getränke. Treffpunkt ist Samstag, 11:00
Uhr unter den Säulen am Haupteingang des Duisburger Theaters. Weitere
Infos bei Britta Fehlberg unter Tel. 0203 3009242.? |
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Duisburger
Philharmoniker aus der Sommerpause zurück
Zeichnungen und Fotographien von Cornelia Schweinoch-Kröning |
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Duisburger
Philharmoniker aus der Sommerpause zurück
Duisburg, 25. August 2008 - Mit Meisterwerken der deutschen und
tschechischen Romantik melden sich die Duisburger Philharmoniker aus der
Sommerpause zurück. Heiter und tanzbeschwinkt, sonnenhell und
lichtdurchflutet präsentiert sich das Programm des ersten
Philharmonischen Konzerts am Mittwoch, dem 27. August, und Donnerstag,
dem 28. August um 20 Uhr in der Mercatorhalle Duisburg im CityPalais.
Mit seiner "Akademischen Festouvertüre" hatte sich Johannes Brahms im
Jahre 1880 eigentlich nur artig für die Verleihung der Ehrendoktorwürde
durch die Universität Breslau bedanken wollen. Was er selbst bescheiden
als "lustiges Potpourri von Studentenliedern á la Suppé"
charakterisierte, ist in Wahrheit ein kleines orchestrales Juwel. Ebenso
unwiderstehlich in ihrem rustikalen böhmischen Charme ist die Ouvertüre
zu Smetanas "Verkaufter Braut", die als kunstvoll konstruierte Fuge
beginnt und sich unversehens in eine rauschende Volkstfeststimmung
hineintanzt.
Während Smetana stilistisch eher zu den "Neudeutschen" um Liszt und
Wagner tendierte, stand Antonin Dvorak sicher auf den breiten Schultern
seines Mentors Johannes Brahms. Dieser Einfluß ist auch in Dvoraks
ausgesprochen sinfonisch konzipiertem Klavierkonzert g-Moll deutlich zu
vernehmen. Das 1876 vollendete Werk steht immer ein wenig im Schatten
der großen romantischen Bravourstücke, denen es mit seinem solistischen
Glanz und seiner subtilen Dialogtechnik durchaus ebenbürtig ist. Idealer
Anwalt des hochvirtuosen Werkes ist der ukrainische Pianist Boris Bloch,
der seit 1985 als Professor an der Folkwang Hochschule Essen - Duisburg
lehrt. Als eindrucksvolles Schlußstück des sinnig konzipierten Programms
erklingt die Sinfonietta (1926) des mährischen Meisters Léos Janacek.
Das fünfsätzige Werk, umrahmt von strahlenden Trompetenfanfaren, ist
eine bewegende Huldigung an die Stadt Brünn, in der Janacek fast sein
gesamtes schöpferisches Leben verbrachte.
Zeichnungen und Fotographien von
Cornelia Schweinoch-Kröning
Das Institut für Aus- und Fortbildung der Stadt Duisburg auf der
Lüderitzalle 29 in Buchholz (ganz in der Nähe des Bezirksamtes Süd)
zeigt ab dem 29. August in seiner neuesten Ausstellung im Foyer
Zeichnungen und Fotographien von Cornelia Schweinoch-Kröning.
Schweinoch - Kröning wurde 1955 in Duisburg geboren. 1974 bis 1979
studierte sie an der Kunstakademie Düsseldorf und an der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit dieser Zeit ist sie auch
immer wieder in Ausstellungen präsent. Seit 1982 übt sie eine
Lehrtätigkeit aus; seit 20087 ist sie Sprecherin der freien, nicht
gruppengebundenen Duisburger Künstler.
Fotographien und Zeichnungen auf Graphit gibt es zu sehen; "Baum, Zwerg
& Frosch" lautet der Titel der Ausstellung. Seit gut 10 Jahren gibt es
regelmäßig Ausstellungen in den Räumlichkeiten des Instituts; "die
Besucher vermissen was, wenn es mal keine Ausstellung gibt," berichtet
der stellvertretende Institutsleiter Uwe Stemmler. "Der Frosch ist eine
Projektionsfläche menschlicher Stärken und Schwächen," berichtet die
Künstlerin. "Und der Baum interessiert mich schon lange." Die kleine
Ausstellung ist zu den gewohnten Öffnungszeiten des Instituts zu
besichtigen. Ein Eintritt wird nicht erhoben. Andreas Rüdig |
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Duisburger
Philharmoniker starten Konzertsaison
Darlington dirigiert Brahms und tschechische Musik |
Duisburg, 22. August 2008 - Mit
Meisterwerken der deutschen und tschechischen Romantik melden sich die
Duisburger Philharmoniker aus der Sommerpause zurück. So ganz
abgestreift haben die Musiker und GMD Jonathan Darlington den Sommer
freilich noch nicht: Heiter und tanzbeschwingt, sonnenhell und
lichtdurchflutet präsentiert sich das Programm des ersten
Philharmonischen Konzerts am Mittwoch 27. und Donnerstag 28. August um
20 Uhr in der Mercatorhalle Duisburg im CityPalais.
Mit seiner "Akademischen Festouvertüre" hatte sich Johannes Brahms im
Jahre 1880 eigentlich nur artig für die Verleihung der Ehrendoktorwürde
durch die Universität Breslau bedanken wollen. Was er selbst bescheiden
als "lustiges Potpourri von Studentenliedern à la Suppé"
charakterisierte, ist in Wahrheit ein kleines orchestrales Juwel, in dem
anspringende Jugendfrische und reife kompositorische Meisterschaft eine
überaus glückliche Verbindung eingehen. Ebenso unwiderstehlich in ihrem
rustikalen böhmischen Charme ist die Ouvertüre zu Bedřich Smetanas
"Verkaufter Braut", die als kunstvoll konstruierte Fuge beginnt und sich
unversehens in eine rauschende Volksfeststimmung hineintanzt.
Während Smetana stilistisch eher zu den "Neudeutschen" um Liszt und
Wagner tendierte, stand Antonín Dvořák sicher auf den breiten
Schultern seines Mentors Johannes Brahms. Dieser Einfluss ist auch in
Dvořáks ausgesprochen sinfonisch konzipiertem Klavierkonzert g-Moll
deutlich zu vernehmen. Das 1876 vollendete Werk steht immer ein wenig im
Schatten der großen romantischen Bravourstücke, denen es mit seinem
solistischen Glanz und seiner subtilen Dialogtechnik durchaus ebenbürtig
ist. Idealer Anwalt des hochvirtuosen Werkes ist der ukrainische Pianist
Boris Bloch, der seit 1985 als Professor an der Folkwang Hochschule
Essen-Duisburg lehrt. Als eindrucksvolles Schlussstück des sinnig
konzipierten Programms erklingt die Sinfonietta (1926) des mährischen
Meisters Léos Janáček. Das fünfsätzige Werk, umrahmt von
strahlenden Trompetenfanfaren, ist eine bewegende Huldigung an die Stadt
Brünn, in der Janáček fast sein gesamtes schöpferisches Leben
verbrachte.
Die Karten für das erste Philharmonische Konzert kosten zwischen 8 und
30 Euro und sind u.a. im Servicebüro im Theater Duisburg unter der
Telefonnummer 02 03 / 3009 100 oder im Opernshop Duisburg unter Telefon
02 03 / 57 06 850 zu bekommen. |
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Luka
Fineisen: „Intervention“: Lehmbruck-Stipendiaten 2007-2009 stellen vor
Ausstellung der Cubus-Kunsthalle |
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Duisburg, 18. August - Nach
Dragan Lovrinovic und Jáchym Fleig ist Luka Fineisen die dritte und
letzte Wilhelm Lehmbruck-Stipendiatin der Stadt Duisburg, die ein
Konzept für eine
Zwischenpräsentation
erarbeitet hat. Ab dem 17. August 2008 ist ihre „Intervention“ zu sehen,
mit der sie in einen Dialog mit der Sammlung des Museums tritt.
In drei verschiedenen Räumen des Museums, der Glashalle, der
Straßengalerie und dem Neubau, befindet sich je eine Hörstation,
bestehend aus einem Sockel, auf dem ein Kopfhörer liegt. Den Ton zu
dieser Audio-Installation liefert die Stimme der Künstlerin selber: Sie
vermittelt ihre eigene künstlerische Wahrnehmung einiger Werke und
Aspekte des Raumes, die sich dem Betrachter von der jeweiligen
Hörstation aus bieten. Äußerlich Wahrgenommenes scheint sich dabei unter
dem Einfluss sinnlicher oder psychologischer Wahrnehmung zu verändern;
gleichzeitig geben ihre „kleinen Geschichten“ dem Zuhörer Gelegenheit,
sich von pragmatischen Bindungen der Außenwelt zu lösen, bestehen sie
nun aus Schwerkraft, Kosten oder Brandschutzverordnungen.
Luka Fineisen: „Ich kann auf diese Weise frei intervenieren, ohne den
ausgestellten Arbeiten, vor denen ich großen Respekt habe, zu nahe zu
treten.“
Am 31. August, dem letzten Tag der Intervention, bietet sich Besuchern
des Lehmbruck Museums die Gelegenheit, mit Luka Fineisen, die in
Duisburg und Köln lebt, sowie Andreas Benedict (Lehmbruck Museum) über
ihre „Intervention“ zu sprechen. : Luka Fineisen, Foto: Künstlerin.
Ausstellung der Cubus-Kunsthalle
"Ulrich Behl beweist, dass das scheinbar abgeerntete Feld konkreter
Formengeometrie immer dann luzide Früchte hervorbringt, wenn ein
schöpferischer Künstler sich von neuem fesseln lässt von deren
kristallinischer Magie. Die Magie konkret-geometrischer Kunst beruht auf
der Behauptung einer Utopie, in der jedem Teil ein sinnvoller Platz
innerhalb eines unendlich variablen, dennoch sich logisch entwickelnden
rationalen Systems zugewiesen ist. Dieser Platz ist deshalb sinnvoll,
weil er in nunce die höhere Ordnung des Systems schon verkörpert.
Behl spürt in seinem gezeichneten Werk diesen Zusammenhängen nach mit
Sensibilität für Schwärzen und Schattenverläufe, für die Auflösung
hermetischer Grundformen in tänzerische Bewegungen, für die
Durchdringung und Überlagerung von Flächen, die einander nicht
verdecken, sondern die diese Verschiebungen und Verschachtelungen
unbedingt sichtbar machen. Als Plastiker, als Raumkünstler setzt er
alles daran, den mathematisch-strengen plastischen Körper so
folgerichtig zu entwickeln, daß er entweder als schwebendes
transparentes Gebilde mit dünner Haut über einem Trägerskelett sich
membranhaft dem Umraum öffnet oder als fester Kristallisationspunkt in
den Raum ausstrahlt.
Dabei sind die Materialien, mit denen Behl arbeitet, überaus
empfindlich: Papier, Pappe, Holz als Trägermaterial, Plexiglas zumeist
als schützende Hülle. Schon vom Material her trumpfen die Objekte also
nicht auf. Sie möchten nicht dominieren, Aufmerksamkeit nicht an sich
reißen. Sie setzen vielmehr verletzlich und zart dem Umraum sanfte,
dennoch unübersehbare Zentren. Sie öffnen sich diaphan als Raumschleusen
oder versenden als geschlossene Formenformation wie die Unruhe einer Uhr
in den Raum Signale eines ordnungsstiftenden Alphabets. An dem Schnitt,
der systematischen Ordnungswillen von chaotischer Unordnung trennt und
scheidet, drängt das ganz Andere an, so wie im monotonen Takt einer
Gebetsmühle plötzlich das Untererwarte erscheint. Insofern weist der
Membrancharakter der Objekte auf eine mystische Dimension, die zum
Geheimnis von konkret-geometrischer Kunst legitim gehört. Dass Ulrich
Behl auf seinem eigenwilligen Weg zu diesen Grenzüberschreitungen
gelangt ist, verdankt er seiner Disziplin, seiner schöpferischen
Konsequenz," berichtet die Einladung.
"Im Westen nichts Neues". Dieser Buchtitel von Erich Maria Remarque
passt zu dieser Ausstellung sehr gut. Weiße Plastiken aus Holz / Farbe /
Papier / Plexiglas ist hier genauso vertreten wie Collagen,
Bleistiftzeichnungen und Fotographien.
Ulrich Behl wurde 1939 in Arnswalde / Pommern geboren. 1945 wurde er
nach Niedersachsen vertrieben und machte 1961 sein Abitur in Hannover.
Im selben Jahr begann er sein Studium (bis 1964) an der Pädagogischen
Hochschule in Alefeld / Leine, vornehmlich bei dem Bauhauskünstler Kurt
Schwerdtfeger. 1967 - 1969 folgt ein Studium an der Werkkunstschule in
Hannover bei Raimund Girke und Rolf Hartung, 1971 - 1975 ein Studium der
Kunstgeschichte im Hauptfach an der CAU - Universität Kiel. Sämtliche
Studien seit dem Gymnasium werden immer vom Fach "Philosophie"
begleitet. Die Lehrtätigkeit begleitet häufig die eigenen Studiengänge.
So arbeitet Behl 1964 - 1971 im Schuldienst von Niedersachsen. Daß die
ehemalige Hochsprung - Olympiasiegerin Heike Henkel zu seinen
Schülerinnen gehörte, sei hier nur am Rande erwähnt. 1971 - 1979 ist
Behl hauptberuflicher Dozent für Kunst und ihre Didaktik an der
Pädagogischen Hochschule Kiel; darüber hinaus ist er in er
Lehrerfortbildung und hauptberuflich in der Erwachsenenbildung tätig.
Seine künstlerisch Hauptarbeitsgebiete? Seit 1962 geht es ihm um
strukturelle und serielle Gestaltung im gegenstandslosen Bereich.
Handzeichnungen (Bleistifte / Farbstifte), Lithographie, Materialobjekte
sowie Stoff- und Papierbespannungen kommen hinzu. Seit 1964 beteiligt
sich Behl an Ausstellungen. Die schwingende Installation "Situation
ARTELAGUNA, Venedig 1995" ist beispielsweise auf der Biennale in Venedig
zu sehen. Man muss schon sehr moderne Kunst mögen, um die ausgestellte
Kunst zu schätzen. Mal abgesehen davon, dass sie sehr teuer ist.
Andreas Rüdig
Mappenausstellung in der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule
Die Vorlage einer Mappe mit Skizzen und Zeichnungen ebnet den Weg zu
einem der begehrten Studienplätze an Kunsthochschulen. Die
Niederrheinische Musik- und Kunstschule bietet seit vielen Jahren
studienvorbereitende Mappenkurse an. Einige dieser Arbeiten werden jetzt
in der Ausstellung "Mappe machen VII" im Eingangsbereich des Instituts
auf der Duissernstraße 16 gezeigt, die am Montag, 1. September, um 17
Uhr eröffnet wird. Sieben Kunststudenten präsentieren bis zum 5.
November, montags bis freitags, von 10 bis 20 Uhr, ihre erfolgreich
angenommenen Mappen. Neben Illustrationen, Zeichnungen oder Collagen
bietet die Ausstellung einen interessanten Einblick über die
Anforderungen, die für die Aufnahme eines künstlerischen Studiengangs
erwartet werden. |
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Digitale Raumkunst - Inszenierung
von Skulptur und Licht - Sonntagsführung |
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Duisburg,
14. August 2008 - Duisburg. Sonntag, 17. August, 11.30 Uhr Mit
Gottlieb Leinz Eintritt: 6,- / 3,-
An diesem Sonntag lädt das Lehmbruck Museum interessierte Besucher zu
einem Rundgang durch die Ausstellung Digitale Raumkunst (noch bis zum
14. September) ein, bei der thematisch die Inszenierung von Skulptur und
Licht innerhalb der Kunstwerke in den Blick genommen werden soll.
Gottlieb Leinz, Kurator der Ausstellung, wird im Gespräch mit den
Ausstellungsbesuchern dabei insbesondere die Werke von Jaume Plensa,
Mischa Kuball und Pietro Sanguineti erläutern, die jeweils auf
spezifische Weise skulpturale Elemente mit dem Ausdruck und der Wirkung
von Licht kombinieren.
Während der Führung werden diese rein künstlerischen Werke mit den
Arbeiten zeitgenössischer Architekten in Verbindung gebracht. Die
"Architektur der Nacht", also farbig beleuchtete Architekturen, prägen
in den letzten Jahrzehnten immer deutlicher die Gestaltung von Städten.
Gottlieb Leinz wird im Rundgang auf die Tradition dieses
Ausdrucksmittels eingehen und die ästhetischen Strategien der
Architekten und bildenden Künstler miteinander vergleichen, um der
spannenden Frage nachzugehen, wo Unterschiede, aber auch vor allem
Gemeinsamkeiten der "Digitalen Raumkunst" zu finden sind.
Die Ausstellung im Wechselausstellungsraum des Lehmbruck Museums, die im
Mai im Rahmen der Duisburger Akzente eröffnet wurde, ist noch bis zum
14. September zu sehen. An diesem Wochenende findet zur Finissage der
Ausstellung (gleichzeitig Tag des offenen Denkmals) eine Gesprächsrunde
mit dem Architekten Carl Christian Wentzel und Rolf Fehr von der
Innenstadt Entwicklungsgesellschaft statt. (Sonntag, 14. September,
11.30 Uhr in der Ausstellung).
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Das Jugendorchester Duisburg
spielt ein "Konzert Voll Liebe"
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte |
EIN
KONZERT VOLL LIEBE
Duisburg, 12. August 2008 - Nach
dem grandiosen Erfolg in der Gebläsehalle vor ausverkaufter Kulisse
nun erneut zu sehen:
Am 06.09.2008 um 19:30 Uhr in der
Rheinhausen-Halle Beethovenstr. 20 - 47226 Duisburg-Rheinhausen
Musikalische Leitung: Benjamin Reiners.
In diesem aufwendig inszenierten Konzert findet die Liebe nicht nur
in symphonischer Musik sondern auch in Theater, Tanz und Film ihren
Ausdruck. Das Jugendorchester Duisburg, das sich mit seinen
inszenierten Konzerten bereits in der internationalen Fachpresse
einen Namen gemacht hat, arbeitet auch in diesem Konzert mit Sängern
und Schauspielern zusammen.
Auf dem musikalischen Programm stehen neben symphonischen Werken von
Tschaikowsky, Mahler und Wagner unter anderem auch Ausschnitte aus
der Zauberflöte von Mozart, aus “Romeo und Julia“ von Prokovjeff und
der „West Side Story“ von Bernstein. Das Jugendorchester Duisburg,
das in diesem Konzert auch als Chor mit einigen Liebesliederwalzern
von Johannes Brahms zu hören sein wird, musiziert unter der Leitung
seines Chefdirigenten Benjamin Reiners. Als Gaststar wird der aus
Funk und Fernsehen bekannte Duisburger Sänger Benni Martell im
Konzert auftreten.
Zeitreisen
durch die Schifffahrts-Geschichte: Vom Einbaum zum Containerschiff
Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort, am Sonntag,
17. August, um 15 Uhr ein. Eine Voranmeldung für die Zeitreisen
durch die Schifffahrtsgeschichte ist nicht erforderlich. Die
Teilnahme kostet einen Euro, zusätzlich zum Eintrittspreis.
Seit Urzeiten nutzen die Menschen das Wasser zur Fortbewegung. Über
Tausende von Jahren wurden die Schiffe im Landesinneren mit
Muskelkraft von Menschen und Tieren vorwärts bewegt. Im 19.
Jahrhundert kam der Dampfantrieb. Die modernen Binnenschiffe fahren
mit Dieselmotoren. Über die Jahrhunderte wandelten sich auch die
Baumaterialien und die transportierten Lasten. Wenig scheint der
Einbaum aus vorchristlicher Epoche mit einem Containerschiff aus
heutiger Zeit gemeinsam zu haben. Oder doch etwas? Antworten auf
diese und weitere Fragen erhalten interessierte Besucher im Museum
der Deutschen Binnenschifffahrt. Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort, Tel.
(0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de.
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Pauluskirche : Großes Abschlusskonzert mit 90 jungen Musikern aus
England
Werke von Bernstein und die Harry Potter Symphonic Suite |
Finale in der Pauluskirche
Großes
Abschlusskonzert mit 90 jungen Musikern aus England. Ein beeindruckender
Höhepunkt im Kulturprogramm des Duisburger Salon und der Evangelischen
Gemeinde Duisburg Hochfeld in Zusammenarbeit mit der Stadt Duisburg wird
das Konzert mit 90 jungen Musikern aus England am 28. Juli (Einlass
19.00 Uhr) in der Pauluskirche.
Zu Gast in Hochfeld : Die "Sailsbury Area Young Musicians" aus Berkshire
(England). Musizierende im Alter von 14-18 erwarten uns in der
Pauluskirche zu einem bunt gemischten Musikgenuss.
Unter der Leitung von Robert Priestley wird neben dem klassischen
Sinfonieorchester die SAYM Senior Wind Band, eine Kombination aus Holz-
und Blechbläsern, Werke von Bernstein und die Harry Potter Symphonic
Suite vortragen. Spannend ist auch das Repertoire der jungen Jazzer von
Standard Jazz über Swing bis Rock und Funk. Wir sind neugierig auf die
Mischung aus Pirates of the Carribean, auf Brahms Ouvertüren, bekannte
James Bond Titel und Rossinis Italian Girl in Algiers.
Zur Einstimmung auf den Abend gibt es zwischen 16.30 und 17.30 Uhr Jazz
auf dem Kirchplatz.
Seit dem Bau der Pauluskirche vor über
100 Jahren ist es das erste Mal, dass sich hier so viele Musiker zu
einem Konzert in der Kirche einfinden. SAYM lädt uns zum
Abschlusskonzert der Tournee rund um ihre Partnerstadt Xanten ein.

Großes Abschlusskonzert in der Pauluskirche
Ort: Pauluskirche Duisburg-Hochfeld | Zukunftsstadtteil
Datum: Montag 28. Juli 2008 (Konzertbeginn pünktlich um 19.30 Uhr)
Einlass: 19.00 Uhr - Eintritt: frei, Spenden sind willkommen
Zur Einstimmung: Jazz auf dem Kirchplatz
Ort: Pauluskirchplatz - Datum: Montag 28. Juli 2008 - Beginn: 16.30 Uhr
Veranstalter: Ev. Gemeinde Duisburg-Hochfeld; Duisburger Salon e.V.; mit
Unterstützung durch die Stadt Duisburg (Dezernat III,
SchulKulturKontaktstelle) und Zukunftsstadtteil e.V. |
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Künstlergespräch mit Marie-Charlotte Hoffmann und Christof Hartmann:
„Archive für Genauigkeit und Seele“ |
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Sonntag, 27. Juli, 11.30
Uhr - Eintritt: 6,- / 3,- Euro - Mit Gottlieb Leinz
Duisburg, 22. Juli 2008 - Im Lehmbruck Museum kreist ein Laserscanner.
Das Künstlergespräch am Sonntag widmet sich den „Archiven für
Genauigkeit und Seele“ von Marie-Charlotte Hoffmann und Christof
Hartmann. Die Ausstellung „Digitale Raumkunst“ ist noch bis zum 14.
September zu sehen.
Am Sonntag, den 27. Juli, sind Besucher des Lehmbruck Museums
eingeladen, am Künstlergespräch des Kurators Gottlieb Leinz mit
Marie-Charlotte Hoffmann und Christof Hartmann teilzunehmen und im
gemeinsamen Dialog die Installation „Archive für Genauigkeit und Seele“
kennen zu lernen.
Im Zentrum des Raumes installierten die Düsseldorfer Künstler einen
3D-Laserscanner, der sich in die Rauminstallation aus architektonischen
Raumelementen und figurativen Betonskulpturen einfügt. „Archive für
Genauigkeit und Seele“ nennen die Künstler ihre Arbeit, bei der auch die
Besucher mit einbezogen werden: Der Scanner tastet Skulpturen und
Betrachter gleichermaßen ab und rekonstruiert die gesamte Szenerie als
projizierte „Punktwolke“ an der Wand – die Erweiterung des realen in den
virtuellen Raum lässt sich hier unmittelbar erfahren.
Die so entstehende flüchtige Berührung des „analogen“ mit dem
„digitalen“ Raum wurde nur möglich durch den Einsatz modernster
Computertechnologie. Das digitale Herzstück der Installation (eigentlich
ein Verfahren zur Raumvermessung) wurdegemeinsam mit dem Fraunhofer
Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS)
entwickelt. Auch der technische und wissenschaftliche Hintergrund der
Installation wird mit einem Vertreter des Fraunhofer Instituts Thema des
Gesprächs sein.

Marie-Charlotte Hoffmann und Christof Hartmann, Archive für Genauigkeit
und Seele, Installation in der Ausstellung „Digitale Raumkunst“, 2008,
Foto und ©: Künstler) |
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Künstlergespräch mit Dragan Lovrinovic:„Wenn Förderung ist, ist
eigentlich Vollgas“
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte - Vom Einbaum zum
Containerschiff |
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Sonntag, 20. Juli, 11.30
Uhr - Eintritt: 6,- / 3,- Euro - Mit Andreas Benedict
Duisburg, 16. Juli 2008 - Seit dem 6. Juli stoßen die Besucher des
Lehmbruck Museums auf die Zwischenpräsentation des in
Bosnien-Herzegowina geborenen Dragan Lovrinovic. Die Intervention bildet
den Anfang der Reihe „Lehmbruck-Stipendiaten 2007-2009 stellen vor“.
Jede Präsentation der drei Stipendiaten wird begleitet von einem
Künstlergespräch in der Ausstellung.
In der großen Glashalle steht das Objekt „annuit coeptis": ein alter
PKW-Anhänger wurde umgebaut und mit einem Rednerpult zu einem modernen
Streitwagen gepaart. Das Pult ist mit Blei überzogen und auf der
Vorderseite mit hunderten kleinen Nägeln versehen, die das amerikanische
Staatswappen nachbilden. Als „Staatskarosse“ bezeichnet der Künstler
dieses Objekt.
In einer anderen Arbeit setzt sich Lovrinovic mit dem Kriegsgeschehen im
ehemaligen Jugoslawien auseinander. „Jozo + 8“ zeigt ein
blutverschmiertes T-Shirt in einem weißen Rahmen. „Das T-Shirt ist von
der Familie meiner Tante in Vitez/Bosnien aufgelegt worden. Am
28.06.2003 fand in Vitez ein großes Basketballturnier zur Erinnerung an
meinen Cousin Jozo Bosnjak und 8 Kindern aus Vitez statt. Jozo und die
acht Kinder sind zu Beginn des Krieges in Bosnien ums Leben gekommen“,
beschriebt Lovrinovic den Hintergrund dieser Arbeit.
„King size“ schließlich, ein verfremdeter Rollstuhl, reiht sich in die
Sammlung moderner Skulptur im Anbau des Museums ein und tritt mit ihr in
einen Dialog. Der Stuhl, dessen Sitzfläche verkleinert wurde, macht es
unmöglich, auf ihm Platz zu nehmen – nicht zuletzt durch den spitzen
Dorn auf der Sitzfläche.
Beim Künstlergespräch am Sonntag, den 20. Juli, erhalten die Besucher
Einblick in das Werk Lovrinovics. Andreas Benedict erläutet gemeinsam
mit dem Künstler die jüngst entstandenen Arbeiten und wird auch auf den
Titel der Intervention eingehen: „Wenn Förderung ist, ist eigentlich
Vollgas“.
In der Reihe „Lehmbruck-Stipendiaten 2007-2009 stellen vor“ finden noch
zwei weitere Präsentationen statt.
31. Juli bis 14. August
Lehmbruck Stipendiaten 2007-2009 stellen vor: Jáchym Fleig
Künstlergespräch am Sonntag, 3. August, 11.30 Uhr: „Anlage“
17. bis 31. August
Lehmbruck Stipendiaten 2007-2009 stellen vor: Luka Fineisen
Künstlergespräch am Sonntag, 31. August, 11.30 Uhr: „Intervention“
Das Wilhelm-Lehmbruck-Stipendium wird in Erinnerung an den Duisburger
Bildhauer Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) seit 1976 in einem Turnus von
zwei Jahren von der Stadt Duisburg vergeben. Die Stipendiaten der Jahre
2007-2009 (Luka Fineisen, Jáchym Fleig und Dragan Lovrinovic) bewohnen
seit August 2007 Ateliers im historischen Dreigiebelhaus in der
Duisburger Innenstadt. Für ihre Arbeit stehen ihnen zusätzlich
großzügige Arbeitsräume in der Alten Schreinerei der Hüttenwerke
Krupp-Mannesmann GmbH (HKM) zur Verfügung.
Zum Abschluss des Stipendiums findet jeweils eine gemeinsame große
Wechselausstellung der Künstler im Lehmbruck Museum statt (Frühjahr
2009).
(Abbildungen:
Dragan Lovrinovic, Jozo + 8, Foto und © Künstler)
Zeitreisen durch die
Schifffahrts-Geschichte
Vom Einbaum zum Containerschiff
Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort, am Sonntag, 20.
Juli, um 15 Uhr ein. Eine Voranmeldung für die Zeitreisen durch die
Schifffahrtsgeschichte ist nicht erforderlich. Die Teilnahme kostet
einen Euro, zusätzlich zum Eintrittspreis.
Seit Urzeiten nutzen die Menschen das Wasser zur Fortbewegung. Über
Tausende von Jahren wurden die Schiffe im Landesinneren mit Muskelkraft
von Menschen und Tieren vorwärts bewegt. Im 19. Jahrhundert kam der
Dampfantrieb. Die modernen Binnenschiffe fahren mit Dieselmotoren. Über
die Jahrhunderte wandelten sich auch die Baumaterialien und die
transportierten Lasten. Wenig scheint der Einbaum aus vorchristlicher
Epoche mit einem Containerschiff aus heutiger Zeit gemeinsam zu haben.
Oder doch etwas? Antworten auf diese und weitere Fragen können
interessierte Besucher am kommenden Sonntag ab 15 Uhr stellen. Dann
nämlich lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt zu öffentlichen
Führungen ein.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119
Duisburg-Ruhrort,
Tel. (0203) 808890,
www.binnenschifffahrtsmuseum.de. |
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Der Anfang
einer musikalischen Freundschaft
Oboen-Trio der Duisburger Philharmoniker unterrichtete in Honduras |
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Duisburg, 9. Juli 2008 -
Duisburg. Die im Februar begründete Partnerschaft mit San Pedro Sula in
Honduras trägt Früchte: in der vergangenen Woche entsandte
Kulturdezernent Karl Janssen eine vierköpfige Delegation aus Duisburg in
die Partnerstadt in Mittelamerika. Drei Musiker der Duisburger
Philharmoniker,die Oboisten Dalia el Guindi und Martin Schie sowie der
Fagottist Jens-Hinrich Thomsen waren in Begleitung von Edith Ohletz vom
Amt für Internationale Kontakte der Einladung gefolgt, auf der "feria
juniana",dem traditionellen vierwöchigen Volksfest der zweitgrössten
Stadt des Landes, einen Beitrag ihrer Heimat einzubringen.
So standen ein zweitägiger workshop an der "Escuela de Musica Vitoriano
Lopez" sowie zwei Konzerte auf dem Programm. "Wir konnten die Oboen- und
Fagottklasse der Musikschule mit unserem Besuch einen grossen Schritt
voranbringen, indem wir Noten, die dort überaus schwer zu bekommen sind,
aber vor allem Werkzeug, Material und das Knowhow für die Herstellung
von Mundstücken, den so genannten Rohren, weitergaben. Bisher haben sich
mehrere Schüler ein Rohr geteilt. Jetzt sind sie für die nächsten Jahre
mit Mundstücken eingedeckt. Die Dankbarkeit der Schüler, aber auch der
Lehrer war beeindruckend", berichtet Martin Schie. "Der Stellenwert
europäischer klassischer Musik war gemessen an unserer Erwartung,
ungeheuer groß" erzählen Dalia el Guindi und und Jens Hinrich Thomsen. "
Der Vermittlung der entsprechenden Interpretation aus erster Hand wurde
sowohl von politischer als auch von musikalischer Seite eine absolute
Priorität zugemessen. Die Musik dient in San Pedro Sula als Mittel,
Kindern eine Perspektive abseits von Straße und straff organisierter
Jugendkriminalität zu ermöglichen. Sie wird von 10-jährigen wie von 18
-jährigen mit einer Begeisterung angenommen, die im europäischen Raum
nahezu unvorstellbar ist. Wir konnten eine Schule besuchen, die Kindern
und Jugendlichen einen ersten Kontakt mit Musik ermöglicht.
Nach strenger Vorauswahl lernen hier 45 junge Honduraner nicht "nur"
Musik, sondern auch, daß es Werte wie soziales Miteinander, Fairness,
Fähigkeit zum Zuhören etc sind, ohne die gemeinsames Musizieren nicht
funktioniert. Der Stolz dieser Kinder, einer solchen Einrichtung
anzugehören, die unter unvorstellbar ärmlichen Bedingungen arbeitet, hat
uns zutiefst angerührt." Beteiligt an dem philharmonischen Kurzbesuch
war auch die Deutsch-honduranische Gesellschaft, deren Vertreterin nach
einem der Konzerte nachdrücklich darauf hinwies, wie wichtig nun die
weitere Pflege dieser begonnenen Austauscharbeit sein wird.
Noch deutlich angestrengt und müde haben die weitgereisten Musiker nach
ihrer Rückkehr gleich an die Fortsetzung der begonnenen Arbeit gedacht.
Demnächst werden Schachteln zur Aufbewahrung der Rohre geschickt.
Vielleicht ein paar Notenpulte und vor allem noch mehr Noten. Ob sie
nochmal an der Musikschule von San Pedro Sula unterrichten möchten?
"Auf jeden Fall! Wir können den Kindern dort mit unserer Musik so viel
geben und in solcher Weise ihr Leben und ihre Perspektiven verbessern.
Und wir können von ihrer unwahrscheinlichen Begeisterung und Hingabe
lernen. Aus diesem Anfang sollte unbedingt eine ständige intensive
Partnerschaft werden." "Als nächste könnten wir das Blech schicken. Da
gibt es auch einen großen Bedarf. Aber wir möchten auf jeden Fall auch
noch mal zurück", sind sich die drei Holzbläser einig. |
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Lehmbruck-Stipendiaten 2007-09 stellen vor
- Eingriffe in den Ausstellungsraum |
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Duisburg, 4. Juli 2008 -
Luka Fineisen, Jáchym Fleig und Dragan Lovrinovic heißen die
Lehmbruck-Sipendiaten der Stadt Duisburg für die Jahre 2007 bis 2009.
Zur Halbzeit ihres Stipendiums nehmen die Künstler jeweils zweiwöchige
Eingriffe in den Museumsraum vor.
In den nächsten Wochen erhalten Besucher des Lehmbruck Museums erstmals
die Gelegenheit, die Lehmbruck-Stipendiaten der Jahre 2007-2009 und ihre
Arbeitsweise kennen zu lernen. Jeweils einen zweiwöchigen Eingriff
nehmen die Stipendiaten in den Museumsraum vor. Die
Lehmbruck-Stipendiaten Luka Fineisen, Jáchym Fleig und Dragan Lovrinovic
bewohnen seit August 2007 Ateliers im historischen Dreigiebelhaus in der
Duisburger Innenstadt. Für ihre Arbeit stehen ihnen zusätzlich
großzügige
Arbeitsräume
in der Alten Schreinerei der Hüttenwerke Krupp-Mannesmann GmbH (HKM) zur
Verfügung.
Den Anfang der
Zwischenpräsentationen macht der in Bosnien-Herzegowina geborene Dragan
Lovrinovic. Von Sonntag, 6. Juli bis Sonntag, 20. Juli zeigt Lovrinovic
unter dem gewählten Motto „Wenn Förderung ist, ist eigentlich Vollgas“
drei Arbeiten im Lehmbruck Museum: Aus gefundenen Elementen – einem
Rollstuhl, einem PKW-Anhänger, einem Rednerpult – entwickelte der
Künstler Objekte, die störend im Ausstellungsraum platziert sind und in
bisweilen unfreiwillige Dialoge zu Werken der Sammlung treten. 
Der in Dresden beheimatete Künstler Jáchym Fleig, der
das Stipendium aus Deutschland
erhielt und u.a. an der Hochschule für
Bildende Künste in Dresden studierte, wird zwischen dem 31. Juli und
dem 14. August seine „Anlage“ im
Neubau des Museums realisieren. Die Konstruktion aus Holzlatten und
wabenförmigen Elementen und wuchert in den Raum hinein.
Im Sinne der Ausschreibung
gewann die in Duisburg und Köln lebende Künstlerin Luka
Fineisen
das Stipendium aus Nordrhein-Westfalen. Auf ihre „Intervention“ stoßen
Besucher zwischen dem 17. und 31. August. Die Künstlerin infiziert mit
einer Audioinstallation Gegebenheiten und Kunstwerke des Museums.
Die künstlerischen Präsentationen werden ergänzt durch Künstlergespräche
in der Ausstellung. Andreas Benedict, Leiter der Museumspädagogik im
Lehmbruck Museum und Betreuer der Stipendiaten, wird im Gespräch in das
Werk der Künstler einführen und Besuchern die Möglichkeit geben, die
jungen Künstler persönlich kennen zu lernen.
Die Termine im Einzelnen:
6. bis 20. Juli
Lehmbruck Stipendiaten 2007-2009 stellen vor: Dragan Lovrinovic
Künstlergespräch am Sonntag, 20. Juli, 11.30 Uhr: „Wenn Förderung ist,
ist eigentlich Vollgas“
31. Juli bis 14. August
Lehmbruck Stipendiaten 2007-2009 stellen vor: Jáchym Fleig
Künstlergespräch am Sonntag, 3. August, 11.30 Uhr: „Anlage“
17. bis 31. August
Lehmbruck Stipendiaten 2007-2009 stellen vor: Luka Fineisen
Künstlergespräch am Sonntag, 31. August, 11.30 Uhr: „Intervention“
Das Wilhelm-Lehmbruck-Stipendium wird in Erinnerung an den Duisburger
Bildhauer Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) seit 1976 in einem Turnus von
zwei Jahren von der Stadt Duisburg vergeben.
Zum Abschluss des Stipendiums findet jeweils eine gemeinsame große
Wechselausstellung der Künstler im Lehmbruck Museum statt. Bisherige
Lehmbruck-Stipendiaten waren u.a. Manfred Vogel (1979/1981), Eberhard
Boßlet (1984/1985), Gil Shachar (1996/1998) sowie Yukako Ando, Ulrich
Genth, Martin Pfeifle und Christina Griebel in den Jahren 2005/2006.
(Abbildungen: Luka Fineisen, Installation im Parkhaus Malkastenpark in
Düsseldorf, 2006; Jáchym Fleig, Anlage, 2008; Dragan Lovrinovic, Annuit
Coeptis, 2008; Foto und ©: Künstler) |
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Min-Jung
Park – Forum für junge Pianisten - Natur in der Kunst |
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Sonntag, 6. Juli, 16
Uhr, Lehmbruck-Trakt
Sparkassen-Konzerte der Folkwang Hochschule im Lehmbruck Museum, in
Kooperation mit dem Freundeskreis des Wilhelm Lehmbruck Museums e.V.
Eintritt: 5,- / 2,50 EUR
Min
Jung Park (geb. 1982 in Südkorea) besuchte von 1998 bis 2001 in
Südokorea die Kye-Won Kunsthochschule und studierte von 2001 bis 2005 an
der Kyung-Hee Universität. Von 2005 bis 2007 studierte sie an der
Folkwang Hochschule bei Prof. Boris Bloch und schloss ihr Studium mit
dem Diplom ab. Seit Oktober 2007 studiert sie im Studiengang
Konzertexamen - ebenfalls bei Prof. Boris Bloch. 2008 wurde Min-Jung
Park mit dem 1. Förderpreis für junge Musiker der Köhler-Osbar-Stiftung
ausgezeichnet.
Min-Jung Park spielt an diesem Abend folgendes Programm:
Franz Schubert: Sonate E-Dur D 157 ("Unvollendete")
1. Allegro ma non troppo
2. Andante
Ludwig van Beethoven: Sonate op.31 Nr. 3 Es-Dur
1. Allegro
2. Scherzo - Allegretto vivace
3. Menuetto - Moderato e grazioso
4. Presto con fuoco
Frédéric Chopin: Fantasie op. 49
Berceuse op. 57
Barcarolle op. 60
Tickethotline / Kartenvorbestellung und Kauf:
Duisburg: Lehmbruck Museum, T: +49 (0)203 283 32 94, F: +49 (0)203 283
3892 und an der Abendkasse.
Essen: Folkwang Hochschule (keine Abendkasse), T: +49 (0)201 490 32 31
Min-Jung Park, Foto: Folkwang Hochschule)
Sonntag, 6. Juli, 11.30 Uhr
Sonntagsführung: Kunst und Natur – Die Natur in der Kunst
Mit Madalina Rotter - Eintritt: 6,- / 3,- Euro
Die Sonntagsführung im Lehmbruck Museum widmet sich am 6. Juli dem engen
Verhältnis von Kunst und Natur, denn seit jeher setzen sich Künstler mit
der Natur und ihren Phänomenen auseinander. Je nach künstlerischem
Interesse ergeben sich unterschiedlichste Ausdrucksformen, die jedoch
nicht immer eindeutig die Natur als Quelle ihrer Inspiration erkennen
lassen.
Madalina Rotter wird den Besucher des Lehmbruck Museums an ausgewählten
Beispielen die „Natur in der Kunst“ näher bringen: Ausgehend von Wilhelm
Lehmbrucks
„Stehender“
werden Arbeiten von Hans Arp, Alexander Calder, Pablo Picasso, Joseph
Beuys und anderen Künstlern vorgestellt.
Von der Rezeption des menschlichen Körpers bis hin zur phantasievollen
Imitation von Naturschauspielen bietet das Spektrum der modernen Plastik
vielschichtige Ansätze, sich mit der Natur zu beschäftigen und in einer
ganz eigenen Art auszudrücken.
(Arp, Menschliche Konkretion auf ovaler Schale, 1935, Bronze, zwei
Teile, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg, Foto: Bernd Kirtz) |