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Traumzeitretter in Gründung Teil II |
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Duisburg, 30. März 2012 - Eine Gruppe
junger Menschen will es nicht hinnehmen, dass das
Traumzeitfestival 2012 "gestorben" ist oder sterben soll -
wir berichteten. Man war fleißig und hat etwas bewegt. Die
Gründung zu dem Verein "Traumzeitretter" ist angelaufen.
Außerdem sind die jungen Menschen wild entschlossen eine
abgespeckte Form noch in diesem Jahr durchzuführen. Ein
Programm ist schon in Arbeit.
Darüber hinaus "arbeiten wir an einem Konzept, das die
derzeit leider notwendige völlige Konzentration auf das
Thema Traumzeit erweitert in Hinsicht auf das, was wir
langfristig wollen:
- Unterstützung der freien Kunst- und
Kulturszene in Duisburg
- Bildung eigener kultureller Netzwerke
- Richtungsänderung in der Kulturpolitik der Stadt
- weg vom Kulturabbau
- hin zu einer Basis, die ein breit gefächertes Kulturleben
in unserer Stadt ermöglicht und Duisburg wieder zu einem Ort
der Anziehungskraft macht".
Vor soviel Elan kann man nur den
Hut ziehen. Nach dem Motto: Frage nicht was die Stadt für
dich tun kann sondern frage dich, was du für die Stadt tun
kannst. Wir werden alles das beobachten und Ihnen zeitnah
berichten. deJo
8. Philharmonisches Konzert
Eva Vogel Mezzosopran - Stephan Dreizehnter Flöte -
Axel Kober
Eine gut gefüllte Mercator Halle traf auf ein sehr
aufgelegtes Orchester der Philharmoniker der Stadt Duisburg
unter der Leitung des Düsseldorfer General Musikdirektors
Axel Kober. Dieser war den Duisburgern schon durch
vorherigen Auftritte bekannt, was man deutlich am Applaus
hören konnte. Was jedoch nicht heißen soll, dass Axel Kober
nur durch sein Bekanntheitsgrad gut ankam.
Es begann der Sonate für Flöte und
Orchester von Francis Poulene (1899 - 1963). Glasklar wie
ein sprudelnder Gebirgsbach kam das Spiel der Flöte an.
Stefan Dreizehnter war ein Meister auf dem Instrument.
Großartig sein Vortrag als Soloflötist an der Seite des
Orchesters. Alle drei Sätze waren ein Genuss für die
Musikfreunde im Saal. Selbst ein lärmendes Handy konnte das
Spiel nicht negativ beeinträchtigen.
Wie der personifizierte Frühling in einem Traum von Kleid
betrat Eva Vogel die Bühne. Sechs Lieder von Hector Berlioz
(1803 - 1869 trug sie voller Inbrunst vor. Tief bewegt
folgten die Zuhörer dem Vortrag von Eva Vogel. Einige hatten
im Programmheft die deutsche Übersetzung gelesen. Es waren
durchweg traurige Texte, die die Sängerin vortrug. Die
Aussage einiger Besucher in der Pause "mal gut, dass Sie die
Lieder nicht in Deutsch gesungen hat," der halbe Saal hätte
geschluchzt, wenn nicht gar geweint".
Dann zeigte der GMD Axel Kober nach der Pause, dass er nicht
nur ein großartiger Opern Dirigent ist. Es gibt wohl keine
Opernaufführung, die er noch nicht geleitet hat, zudem ist
er durchaus auf dem Gebiet der Sinfonie zu Hause. Ausgesucht
hatte er sich die dritte von Johannes Brahms (1833 - 1897).
Brahms hatte diese 1883 vollendet. Mit dieser Sinfonie hatte
er ein Stadium absoluter Meisterschaft erreicht. Der
Höhepunkt der Sinfonie war nicht am Schluss zu finden. Er
hatte sich einen melancholisch verhaltenen Ausklang
geleistet - musste sich und seinem Publikum aber nichts mehr
beweisen.
Es dauerte Sekunden nach diesem "leisen" Ausklang, bis sich
die Spannung löste und ein verdienter Applaus ausbrach.
Was dem Chronisten auffiel war, dass die Musiker des
Orchesters dem Meister anhaltend applaudierten, was sich bei
Musikern schwierig gestaltet, da sie alle Ihre Instrumente
in den Händen halten. Selten gesehen und gehört in dieser
Mächtigkeit. Ein sehr zufriedenes Publikum verließ die Halle
in einen lauen Frühlingsabend. "Wer Hand an dieses Orchester
legt, dem soll die Hand abfallen," so der Dirigent Martin
Fratz bei der Moderation des Stadtteilskonzertes in der
Rheinhausen Halle. deJo
Kunst, Musik und Tanz für Kinder – neuer Kurs nach den
Sommerferien
Die Niederrheinische Musik- und Kunstschule ist die einzige
Musikschule in NRW, die Kunst, Musik und Tanz in ihrem
regulären Fächerkanon führt. Diese drei Fächer wurden nun zu
einem innovativen und modernen Unterrichtsangebot „KuMuTa“
zusammengefasst, das in dieser Form an keinem anderen
Ausbildungsinstitut zu finden ist. Ende August soll ein
neuer Kurs beginnen, die Anmeldung ist ab sofort möglich.
Dieses ganzheitliche Konzept der Frühförderung wurde für
Kinder von vier bis sechs Jahren entwickelt. Die
pädagogische Zielsetzung ist der Einblick in diese drei
Sparten und die Förderung auf drei verschiedenen
künstlerischen Ebenen. Das Angebot „KuMuTa“ ist für die
Dauer von zwei Jahren angelegt, die Gruppengröße beträgt
acht bis maximal zwölf Kinder und findet einmal wöchentlich
für 45 bis 60 Minuten statt. Innerhalb dieser zwei Jahre
durchlaufen die Kinder die drei verschiedenen Sparten in
einem etwa halbjährigen Turnus, der sich an den Ferienzeiten
orientiert. Für jedes der drei Fächer sind 25
Unterrichtsstunden vorgesehen, der Unterrichtstag und die
-zeit bleiben jeweils gleich.
Nach den Sommerferien soll ein neuer Kurs eingerichtet
werden, der immer mittwochs von 14:30 bis 15:30 Uhr in der
Musikschule, Duissernstraße 16, stattfindet. Die Teilnahme
kostet monatlich 21,50 Euro. Anmeldungen sind ab sofort
möglich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0203 -
283 2525 oder per eMail (Adresse: musikschule@stadt-duisburg.de).
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"BAR jeder Architektur?" - Neue Reihe bei der plastikBAR im
LehmbruckMuseum
Sonntagsführung im LehmbruckMuseum:
"Was macht Laokoon ohne die Schlange?" |
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"BAR jeder Architektur?" - Neue
Reihe bei der plastikBAR im LehmbruckMuseum
Duisburg, 28. März 2012 - An diesem Donnerstag eröffnet das
LehmbruckMuseum eine neue Programmreihe im Rahmen der
plastikBAR: Unter dem Titel "BAR jeder Architektur?" werden
in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA)
Rechter Niederrhein Themen rund um Architektur und Städtebau
in Duisburg diskutiert. Die Reihe wirft Schlaglichter auf
Brisantes aus Architektur und Stadtraum in unserer Stadt.
Entwicklungspotentiale werden dabei ebenso aufgezeigt wie
Utopien, Chancen ebenso beleuchtet wie Risiken und
Störungen. Zur Diskussion gestellt werden dabei immer wieder
Projekte und Ideen, die zum Handeln anregen sollen.
Den Auftakt der Reihe macht an diesem Donnerstag, 29. März,
ein Abend unter der Überschrift "Wie das LehmbruckMuseum zum
schönsten Museum der Welt wird".
Im 8 Minutentakt werden die Architekten den Gästen der
plastikBAR provokante Planungsthesen zur Abstimmung
vorschlagen und gemeinsam kritisch hinterfragen.
Wie ernst gemeint die Thesen und Konzepte sind, werden die
Besucher selbst entscheiden müssen - für neue
Denkanstöße zur Verbesserung des Museumsumfeldes und für
neue Perspektiven auf den Kantpark und die umgebenden
Stadträume ist somit gesorgt.
In der ersten Veranstaltung werden die Duisburger
Architekten Heinrich Hendrix, Oliver Keuper und Manuel Wilke
präsentieren. Durch den Abend führt Christof Nellehsen.
Wie jede plastikBAR beginnt auch dieser Abend um 19 Uhr, der
Eintritt inklusive Begrüßungsgetränk kostet 8 Euro. Weitere
Termine finden am 5. Juli und im Herbst 2012 statt.
Sonntagsführung im LehmbruckMuseum: "Was macht Laokoon ohne
die Schlange?"
Die Laokoon-Gruppe in den Vatikanischen Museen ist eine der
bedeutendsten antiken Skulpturen, entstanden Anfang des 1.
Jahrhunderts in Rom. Diese aufwühlende Darstellung des
Todeskampfs Laokoons und seiner Söhne steht im Mittelpunkt
der Präsentation "Mandi" von Kris Martin, noch bis zum 17.
Juni zu sehen im LehmbruckMuseum. Einzig ein Detail
unterscheidet Martins Version vom antiken Vorbild: die
fehlende Schlange. Ist der Kampf damit überhaupt noch ein
Kampf? Und wenn ja, gegen wen kämpfen Laokoon und seine
Söhne? Was macht diese Leerstelle mit einer der berühmtesten
Skulpturen der europäischen Geistesgeschichte? Oder kurz:
"Was macht Laokoon ohne die Schlange?".
Dieser und weiteren Fragen rund um die Arbeiten des 1972
geborenen belgischen Künstlers Kris Martin widmet sich am 1.
April der Kurator Michael Krajewski in einer
Sonntagsführung. Er führt nicht nur in das humorvolle und
immer wieder auf Vorbilder zurückgreifende Werk Martins ein,
sondern erläutert auch und vor allem die Hintergründe der
Laokoon-Skulptur, die - nicht nur ohne die bedrohliche und
am Ende vermutlich tödliche Schlange - zu vielen Gedanken
und Diskussionen anregen kann.
Die Sonntagsführung beginnt um 11.30 Uhr, es wird der
normale Eintrittspreis sowie ein Beitrag von 2 Euro pro
Person erhoben.
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"Unterwegs am Niederrhein, Kunstroute
66 rückwärts" -
Niederrheinische Kulturgeschichten von Aloys Cremers |
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Duisburg, 22. März 2012 - Eröffnung dieser fast musealen
Ausstellung in der Schifferbörse Duisburg - Ruhrort. Wer Ihn
einordnen will muss sich lange und ausführlich mit Ihm
beschäftigen. Das ist nicht einfach, denn Aloys ist immer
unterwegs.
Am Niederrhein, im Ruhrgebiet, ja auch in Berlin wurde er
von mir gesehen. Er ist immer in Bewegung und immer in
Aktion. Wer Ihm einen Bleistift oder eine Ding in die Hand
gibt, mit dem man malen oder zeichnen kann, hat schon
verloren. Wenn er nicht zeichnet sprich er. Über Gott und
die Welt. Über sich und Andere. Am Liebsten aber über den
Niederrhein. Dort lebt er teilweise, wenn er nicht gerade
unterwegs ist, gern. Es ist sein (!) Niederrhein.
Er kennt sie alle, die Hüschs und Beuys und den
Bürgermeister von Xanten. Er versichert glaubhaft, diese
Menschen kennen auch ihn. Man kann sich ihm auch nicht
entziehen. Aloys ist omnipotent. Jedoch auch von ihm: "Ich
weiß nie was ich mache."
Man muss ihn einfach machen lassen Chaos ist nicht nur die
einfachste, sondern auch noch die grundlegendste Ordnung...
Wie aber vermittelt ein Chaot wie ich die Zusammenhänge die
in seinem Kopf zusammenhängen? Immer unterwegs und die
letzten 20 Jahre immer unterwegs am Niederrhein immer in
Bewegung" . Gesehen haben sollte man sie schon. Die
Ausstellung in der Schifferbörse. deJo

Offener Samstag für Kinder im LehmbruckMuseum: "Bewegung
im Raum erleben"
Am Samstag, 31. März, findet im LehmbruckMuseum der fünfte
Offene Samstag des Jahres statt - zweieinhalb Stunden
Kunsterlebnis für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Am 31. März
können Kinder zusammen mit der Kunstvermittlerin Madalina
Rotter „Bewegung im Raum erleben“. Wir probieren zu welchen
Bewegungen uns die Skulpturen anregen, zu welchen Bewegungen
die Ausstellungsräume einladen und setzen die
Raumerfahrungen dann in Drahtskulpturen um. Wenn möglich
bitte eine Kamera mitbringen!
Die Workshops kosten 8 EUR / ermäßigt 5 EUR und finden von
12.00 bis 14.30 Uhr und von 15.30 bis 18.00 Uhr statt.
Anmeldung in der Kunstvermittlung dienstags 10.00 bis 16.00
Uhr, mittwochs bis freitags 10.00 bis 14.00 Uhr unter 0203
283 2195.
Philosophie im Museum: Workshops am Interkulturellen Samstag
und für Schulklassen
Im April bietet das LehmbruckMuseum mit dem Verleger
philosophischer Kinderbücher Thomas Ebers
Philosophie-Workshops für Schulklassen an. An drei Terminen
diskutiert er mit Schüler_innen Fragen wie "Wozu ist ein
Museum da?" oder widmet sich philosophischen Übungen - etwa
in der "Wertschätzung der Individualität" oder der
"Wertschätzung der Humanität". Diese Workshops sind für
Schüler_innen aller Jahrgänge geeignet und nutzen die
Kunstwerke unserer Sammlung, um das Thema "Menschenbild"
unter dem Aspekt der Interkulturalität unserer heutigen
Gesellschaft zu betrachten.
Doch nicht nur für Schulklassen bieten wir das Projekt
"Philosophie im Museum" an. Am Interkulturellen Samstag am
16. April findet im LehmbruckMuseum auch ein Workshop für
Kinder von 8 bis 12 Jahren statt: "Was Menschen alles
können". Thomas Ebers nähert sich dieser Frage über
Skulpturen Lehmbrucks, die Eigenschaften von Menschen zum
Thema haben: Sie streben und straucheln, sie träumen und
denken.
Der genaue Blick auf die Skulpturen regt zum Nachdenken an:
Gibt man ein Ziel von vornherein auf, verfolgt es nicht
weiter, nur weil die Gefahr besteht zu scheitern? Und endet
das Träumen, wenn das Denken beginnt? Handeln und Zögern,
Phantasie und Denken: Wann ist was davon wichtig und warum?
Eine kleine philosophische Standortbestimmung des Menschen
als Menschen, nicht als Reicher, Armer, Zugehöriger einer
Nation oder Religion.
Sowohl für die Workshops als auch für den Interkulturellen
Samstag können sich Interessierte im Büro der
Kunstvermittlung anmelden - telefonisch dienstags von 10 bis
16 Uhr und mittwochs bis freitags von 10 bis 14 Uhr unter
0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de.
Die Teilnahme am Interkulturellen Samstag kostet 8, ermäßigt
5 Euro, die Workshop-Gebühr beträgt 50 Euro plus 1 Euro pro
Person. Workshops finden an folgenden Terminen statt:
Mittwoch, 25.04.2012, 9 bis 11 und 11.15 bis 13.15 Uhr,
Donnerstag, 24.05.2012, 9 bis 11 und 11.15 bis 13.15 Uhr und
Freitag, 15.06.2012, 9 bis 11 Uhr.
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Sonntagsführung im LehmbruckMuseum:
Künstlergespräch mit Nicola Schrudde |
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Duisburg, 21. März 2012 - "Ich möchte permanent vergessen,
was ich weiß", sagt Nicola Schrudde. Ein seltsamer Satz.
Doch betritt man ihre Installation im Souterrain des
LehmbruckMuseums, so bekommt man eine Ahnung, wie ihn in
Düsseldorf lebende Künstlerin meint. Ihre verrätselten
Arbeiten, die nicht nur mit dem visuellen Reiz, dem
Unterschied zwischen Hell und Dunkel, spielen, sondern auch
Erinnerungen wachrufen, die sich nicht so recht einordnen
lassen, faszinieren und beklemmen zugleich.
In einem Künstlergespräch mit Michael Krajewski, dem Kurator
der Ausstellung "[Glanz der Nacht / INSTALLATION für das
LehmbruckMuseum]", die noch bis zum 15. April läuft, spricht
Nicola Schrudde an diesem Sonntag, 15. März, über diese
ambivalenten Gefühle, über die Natur, die in ihrer
Installation einen so zentralen Platz einnimmt, und über die
Rolle der Architektur, die gerade in dieser Ausstellung so
wichtig ist. "Architektur ist für mich, als Bildhauerin,
immer auch ein Angebot", sagt sie, "und dieser Raum ist für
meine aktuelle Auseinandersetzung besonders spannend."

Die Sonntagsführung beginnt um 11.30 Uhr, für die Teilnahme
wird der normale Eintrittspreis sowie ein Beitrag von 2 Euro
pro Person erhoben.
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Traumzeit-Retter in Gründung
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Duisburg, 20. März 2012 - Wir alle haben gehört, dass das
Traumzeitfestival abgesagt ist. Aus Kostengründen, weil ein
Hauptsponsor abgesprungen ist. Das Land kann auch nicht als
"Lückenfüller" gewonnen werden, denn es gibt zur Zeit kein
Beschluss-Gremium im Land. So, zumindest, lautet die
offizielle Stellungnahme der Verwaltung. Was bleibt? Kein
Traumzeit Festival 2012, auch keins in abgespeckter Form?
Das wiederum wollte eine Gruppe junger Menschen, die alle
irgendwie mit Kunst und Kultur zu tun haben, so nicht stehen
lassen. Man traf sich zu einer Podiumsdiskussion und
überlegte, wie man ein Traumzeit Statement gestalten könne.
Schon bei dem dritten Treffen hatte man Vorarbeiten erledigt
und festgestellt, dass nur ein Verein helfen könne. Flugs
wurden erste Schritte in Sachen Gründung unternommen und dem
erstaunten Teilnehmen der dritten Runde mitgeteilt.
Es waren so an die 20 - 25 sehr engagierte Teilnehmer der
Einladung gefolgt. Die vernahmen erstaunt, dass bereits eine
fünfstellige (!) Spendensumme in ganz kurzer Zeit gesammelt
wurde. Nun wird die Vereinsgründung vorangetrieben. Schon in
einem Monat will man die Gründungsversammlung abgehalten
haben. Beachtlich, wie sich die Gruppe dem engen Zeitplan
unterwirft. Ob die Ziele zu erreichen sind, bleibt
abzuwarten. Elan ist auf jeden Fall vorhanden. Sogar ein
OB-Kandidat war anwesend. Er sagte seine Unterstützung zu.
Nur dazu muss er erst einmal gewählt werden. Interessierte
erfahren Neuigkeiten unter
www.traumzeitretter.de
- deJo
Die 34. Duisburger Akzente sind
Geschichte.
Am Sonntag (18.03.2012) wurden diese mit dem 6. Fest des
Jüdischen Buches beendet. Die Jüdische Gemeinde Duisburg,
Mülheim und Oberhausen hatte diese große Persönlichkeit der
deutschen Gegenwartsliteratur, Robert Schindel (geb. 1944)
eingeladen. Er las und sprach über das Thema "man ist viel
zu früh jung". Essays und Reden.
Was haben diese Akzente sonst gebracht? Ein Programmheft mit
fast 80 eng beschriebenen Seiten hat die Auswahl aus den
vielen Programmpunkten sicher nicht leicht gemacht. Unendlich
viel gab es zu sehen, zu hören und zu fühlen. Sie alle
aufzuzeigen würde das Platzangebot hier sprengen. Unter der
Koordination von Olaf Reifegerste, der mit diesen Akzenten,
seinen Schlusspunkt unter den beruflichen Teil seines
Schaffens setzte - wenn Sie so wollen, wie Magdalena Neuer
im Biathlon.
Kulturprofis mögen diesen Vergleich verzeihen. Was war
herausragend? Sicherlich die fulminante
Eröffnungsveranstaltung! Das war Können, spektakuläre
Inszenierung, Spiel mit dem Feuer aber auch eine tiefe
Sinnlichkeit. Im Theater gab es "Ein Spiel vom Jedermann",
ein Stück der Gruppe Spieltrieb. Junge Menschen, meist
Studenten der Uni Duisburg-Essen (leider nicht mehr Mercator
Universität), die gleich mit zwei Stücken das Publikum
begeisterten. Es waren komprimierte Akzente. Das zwang die
Besucher manchmal zu mehrfachen Besuchen an einem Tag.
Was hat nicht funktioniert? Der Schirmherr, Lord Forster of
Thames Bank OM kam nicht. Hatte man ihn überhaupt gefragt?
Hat man ihn denn vermisst? Ich glaube nicht. Unser Bahnhof
ist Klassik wurde abgesagt. Ein Abend der eine musikalischen
Höhepunkt versprach. "Abstimmungsschwierigkeiten", hieß es.
Hatte man die Verantwortlichen überhaupt gefragt?
Eine Frage bleibt. Wird es die 35. Akzente geben? Wenn ja,
wann? 2013? Unter welcher Leitung und wie heißt dann der
Kulturdezernent der Stadt Duisburg? deJo
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Stadtteilkonzert der Duisburger
Philharmoniker in der Rheinhausen Halle |
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Duisburg, 19. März 2012 - Klein aber fein, so könnte man das
Konzert der abgespeckten Philharmoniker in Rheinhausen
bezeichnen. Ca. 60 Philharmoniker hatten den Weg "über den
Teich", in die kleinere Halle in Rheinhausene, gefunden.
Leider war die Veranstaltung nicht ausverkauft. Obwohl sich
die Preisgestaltung, ab 9.00 €., äußerst günstig gestaltete.
Sehr schade, denn die Musiker unter Martin Fratz waren
blendend aufgelegt. Auch das Programm konnte sich sehen
(hören) lassen. Für jeden Geschmack etwas wurde geboten. Es
begann mit Anatoli Ljadow, Polonaise op. 49. Schon dieser
Titel wurde launig von Martin Fratz, der seinen Taktstock
gegen ein Mikrofon austauschte, besprochen.
Da bot sich der Vergleich mit dem Käse, aus dem die Löcher
fliegen, förmlich an. Gut gelaunt traf der Dirigent bei der
Vorstellung und Erklärung der Werke, z. B. bei "Wiener Blut"
und "Tritsch-Tratsch-Polka", beide Johann Strauß Sohn, den
richtigen Ton. Übrigens: Er dirigierte frei ohne Partitur
aber mit vollem Einsatz. Ein Riese am Pult und das nicht nur
in Sachen Körpergröße.
Die "Carmen - Suite Nr. 1" ohne Sänger diesen Part
übernahmen die Querflöten und Klarinetten höchst
professionell. Den Schlusspunkt setzten die Philharmoniker
mit Edvard Grieg und seinem Huldigungsmarsch. Das Publikum
war sehr angetan und forderte eine Zugabe. Was gab es?
Natürlich "Les Tréadors" - was sonst? deJo
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Doppelte plastikBAR: Lesung im
LehmbruckMuseum, Ausstellungseröffnung im Innenhafen
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Duisburg, 19. März 2012 - An diesem Donnerstag, 22. März, lädt
das LehmbruckMuseum zu einer doppelten plastikBAR ein.
Während der Autor Ottfried Dascher im Museum sein Porträt
des Sammlers, Kunsthändlers und Verlegers Alfred Flechtheim
vorstellt, eröffnet im TURM im Duisburger Innenhafen die
Ausstellung "Frühlingserwachen" der Künstlerinnen Johanna
Schwarz und Christiane Rasch.
"Viele gehen einfach unter - von Künstlern und Segelbooten"
lautet der Titel der Arbeiten, die Johanna Schwarz für den
TURM im Innenhafen geschaffen hat, den Ort, den das
LehmbruckMuseum seit etwa einem Jahr künstlerisch und
kuratorisch bespielt. Ausgangspunkt der Arbeiten ist das
Werk des holländischen Konzeptkünstlers Bas Jan Ader. Seine
1975 in Angriff genommene Atlantiküberquerung in einem
kleinen Segelboot von Amerika nach Amsterdam brachte ihm den
Tod.
Inspiriert durch das mystifizierte Werk und Arbeiten wie die
Foto- und Filmarbeit "I'm too sad to tell you" entwickelte
die Künstlerin eigene installative Werke, die ergänzt werden
durch die Künstlerin Christiane Rasch und eine Position, die
sich explizit auf den vorgefundenen Raum bezieht. Vom 22.
März bis zum 8. April 2012 stellen die beiden im TURM im
Garten der Erinnerungen in Duisburg aus, und es gäbe für die
Eröffnung dieser Ausstellung, die gleichzeitig auch die
Ausstellungssaison im TURM einläutet, wohl weder einen
besseren Ort, noch ein besseres Rahmenprogramm: Denn es
singt an diesem Abend der Shantychor Duisburg. Dazu öffnet,
wie donnerstags üblich, um 19 Uhr die plastikBAR. Der
Eintritt ist frei.
Im LehmbruckMuseum liest währenddessen der Autor Ottfried
Dascher. "Es ist was Wahnsinniges mit der Kunst" heißt sein
Buch, ein Porträt des Sammlers, Kunsthändlers und Verlegers
Alfred Flechtheim, der zuletzt durch den spektakulären
Kunstfälscher-Skandal um die "Sammlung Jägers" noch einmal
in die Schlagzeilen geriet.
Bis heute verkörpert Flechtheim die "Goldenen 20er Jahre".
Legendär sind die glamourösen Feste seiner Galerie, auf
denen sich die Prominenz des "neuen Berlin" drängelte: Hier
trafen sich Filmstars und Hochfinanz, Preisboxer und
Künstler jeder Couleur. Der Historiker, Germanist und
Politologe Ottfried Dascher, geboren 1936, stellt sein Buch
um 19 Uhr in einer Lesung vor. Der Eintritt kostet 8 Euro,
Begrüßungsgetränk inklusive.
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Sponsorengelder fehlen:
Traumzeitfestival abgesagt |
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Duisburg, 16. März 2012 - Das Traumzeitfestival findet in diesem
Jahr nicht statt. „Es ist höchst bedauerlich und traurig“,
erklärte Kulturdezernent Karl Janssen am Freitag, 16. März
2012, „aber für das beliebte Festival gibt es zur Zeit keine
sichere und auskömmliche Finanzierung.“ Nach der Absage des
Hauptsponsors im vergangenen Jahr seien zahlreiche Sponsoren
abgesprungen oder hätten bestehende Zusagen zurückgezogen.
„Wir haben bis zum heutigen Tag alles versucht, das
Traumzeitfestival zu retten. Aber auch eine letzte Chance,
Unterstützung vom Land zu bekommen, hat sich durch die
Auflösung des Landtags zerschlagen.“ Inzwischen sei es auch
nicht mehr möglich, eine realistische Planung für ein
Konzertprogramm zu machen, dass dem künstlerischen Anspruch
des Festivals gerecht würde.
„Ich werde darum kämpfen, dass das Traumzeitfestival in
Zukunft eine grundlegende Finanzierung bekommt“, so Karl
Janssen: „Neben den Duisburger Akzenten ist das
Traumzeitfestival eine der ganz wichtigen Kulturereignisse,
die über die Stadtgrenzen hinaus strahlen. Auch wenn es in
diesem Jahr aus den genannten finanziellen Rahmenbedingungen
nicht realisiert werden kann, plane ich für 2013 eine neue
Ausgabe im Landschaftspark Nord.“
Klavierabend mit Ausnahmetalent
Schon jetzt gilt er als Ausnahmetalent: Aris Alexander
Blettenberg, 18 Jahre jung, ist sowohl Pianist als auch
Komponist und Gewinner zahlreicher Wettbewerbe und wurde mit
mehreren Förderpreisen bedacht.
Als Schüler der
Niederrheinischen Musik- und Kunstschule tritt er nun
zusammen mit seiner Lehrerin Lucie Samson im Rahmen der
Podiumswoche Klavier am Dienstag, 27. März, im
Kammermusiksaal der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule
auf. Auf dem Programm steht das Klavierkonzert in a-moll von
Edward Grieg in der Fassung für zwei Klaviere und die Suite
op.17 von Sergej Rachmaninoff. Die Veranstaltung beginnt um
19 Uhr, der Eintritt ist frei.
VHS-Fahrt: „Pina Bausch: Nur
Du“
Eine Abendfahrt zum legendären Wuppertaler Tanztheater der
Pina Bausch bietet die Volkshochschule für Sonntag, 20. Mai,
(Start in Duisburg 16.30 Uhr) an. Dem Songtitel „Only you“
folgend spielt das Stück in einem Märchenwald und zwischen
und vor hohen Baumstämmen findet das Mit- und Gegeneinander
der Paare statt. Einmal mehr handelt das Stück von der
Liebe, die in all ihrer Komplexität des Zusammenseins zum
Thema der Choreographie wurde.
Mittagsangebot "Augenschmaus" und
Sonntagsführung im LehmbruckMuseum
Mit Beginn dieses Monats laden wir dienstags zum
"Augenschmaus", der etwas anderen Mittagspause, ein. Ab 13
Uhr finden Führungen durch aktuelle Ausstellungen oder die
Sammlung statt. Am kommenden Dienstag, dem 20.03.2012 findet
um 13 Uhr eine Führung, geleitet von Andreas Benedict, dem
Leiter des Lehmbruck-Archivs, zur Installation "Raum 90.000
DM" von Joseph Beuys statt.

Joseph Beuys, der Lehmbruck-Preisträger war und für den die
Werke Wilhelm Lehmbrucks ein wichtiger Impuls für sein
eigenes Schaffen waren, hat mit "Raum 90.000 DM" ein
kontrovers diskutiertes Stück geschaffen, welches
Wertvorstellungen reflektiert und zur Auseinandersetzung
anregt. Für den „Augenschmaus“ werden der normale
Eintrittspreis sowie ein Beitrag von 2 Euro pro Person
erhoben. Um Anmeldung unter Tel. 0203 – 283 2195 oder per
E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de wird gebeten,
die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Die nächste Sonntagsführung am 18. März rückt die aktuellen
Ausstellungen "Nicht-Inhalt" von Martina Klein und "The
Structural Canvas Paintants" von Fabián Marcaccio in den
Fokus. Martina Klein und Fabián Marcaccio bespielen das
LehmbruckMuseum mit zeitgenössischen Positionen, die die
Grenzen von Skulptur und Malerei ausloten.
Die Künstlerin
Martina Klein, geboren 1962 in Trier, zeigt mit ihren, auf
den ersten Blick monochromen Gemälden, wie sich diese
klassischen Genres vermischen. Sie setzt ihre Bilder in
Beziehung zum Raum, sie hängt ihre Bilder nicht, wie für
Museen oder Galerien typisch, an die Wand - sondern stellt
sie mitten in den Raum, lehnt sie an Säulen und Wände oder
bildet mit ihnen rechte Winkel.
Fabián Marcaccio, geboren
1963 im argentinischen Rosario de Santa Fe, lebt und
arbeitet seit mehr als 20 Jahren in New York. Seine sehr
farbigen Skulpturen üben heftige Kritik an der Gesellschaft,
sie thematisieren Konsum, Gewalt und Medienverherrlichung.
Er präsentiert seine zeitgenössischen, farbstarken Exponate
aus vielfältigen Materialien wie Fotos und Silikon im
Kontext der klassischen Moderne. Durch die Ausstellungen
führt Friederike Winkler-Rufenach.
Die Führung beginnt um 11.30 Uhr, Interessenten melden sich
bitte an der Kasse des Museums.
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Ein Spiel vom Jedermann. "Spieltrieb"-
Jugendclub im Theater Duisburg |
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Nach Evermann / Jedermanns Ladung
in der Übersetzung von Helmut Wiemken.
Zusammenstellung und Regie Michael Steindl. 14.03.2012
Duisburg, 15. März 2012 - Gut gefüllt war das Foyer im
Theater Duisburg als die jungen Menschen
unter der Regie von Michael Steindl auf die Bühne im
wahrsten Sinne des Wortes auf die Bühne knallten. Man sah
Nichts, Nebel beherrschte die Bühne auf der die jungen
Menschen den Sessel für Gott herrichteten. Ein alter und
mürrischer Mann in Schlafanzug und Morgenmantel, laut
hustend, ja schon krächzend, schlurfte auf die Bühne und
wurde von hinten und vorn betüttelt, fast vom gesamten
Ensemble.
Das Spiel mit und um Jedermann nahm seinen Lauf. Die
spannende Geschichte beginnt. Der Tod trifft ein und will
Jedermann mitnehmen, Dieser wehrt sich und sucht, vergebens,
wie sich herausstellen wird, jemanden der mitgeht auf dem
Weg. Alle lehnen ab. Sie bester Freund, die Sippschaft, der
Vetter, die Magd erst recht der Besitz, der mit den Talern
nur so um sich wirft und laut lachend die Bühne verlässt.
Die Erkenntnis und die Gute Werke sind es, die Jedermann, in
Sackleinen gehüllt, diesen Weg antreten lassen. Das Publikum
spendete dankbar und anhaltend Applaus und die "Truppe" um
Johannes Kunkel, Student der Informatik an der Uni Duisburg
Essen, musste wieder und wieder vor das Publikum. Dankbar
nahmen die jungen Schauspieler den Applaus entgegen.
Ein Besucher warf die "Goldtaler", die der Besitz währender
Vorstellung ins Publikum geworfen hatte, voller
Begeisterung, zurück auf die Bühne. Es war eine homogene
Leistung und man darf gespannt sein auf neue Taten. Zum
Beispiel am 02.06.2012 "Jetzt ich, oder wie ". deJo

Foto Sascha Kreklau
„Malerei auf Buchseiten“ im
LiteraturBistro
Seit Anfang März bis 30. April zeigt das LiteraturBistro in
der Zentralbibliothek im Rahmen der Ausstellungsreihe „AndersARTiges“
Malereien von Rita Gertz. Leseproben und Ausdrucke einer
Druckerei
haben die Künstlerin zu einem spielerischen Umgang mit
Malerei und Texten angeregt. In ihren Arbeiten werden Worte
herausgestellt, damit man sie nicht übersieht, oder Teile
des Textes überdeckt, sodass sich neue Räume bilden. Es
entsteht ein Dialog zwischen Worten und Farben,
Schriftzeichen und Bildzeichen, Lesen und Betrachten.
Rita Gertz, wurde 1953 in Haldern/Niederrhein geboren und
studierte Visuelle Kommunikation und Grafik-Design an der
Fachhochschule Niederrhein in Krefeld. Seit 1980 arbeitet
sie als freie Malerin mit zahlreichen Ausstellungen. Wer
mehr über die Künstlerin und ihr Werk erfahren möchte,
sollte sich schon einmal Mittwoch, den 11. April, 16:30 Uhr
vormerken. Dann lädt das LiteraturBistro zum
Künstlergespräch mit Rita Gertz ein. Der Eintritt zur
Ausstellung und zum Künstlergespräch ist frei.
Buchhandlung Scheuermann lädt in
die Zentralbibliothek ein:
„Nie war es herrlicher zu leben“
Zum Ausklang ihres Jubiläumsjahres lädt die Duisburger
Buchhandlung Scheuermann noch einmal zu einer Lesung ein. Am
Dienstag, 20. März 2012, um 20 Uhr ist der in Celle geborene
Autor Hans Pleschinski in der Zentralbibliothek an der
Düsseldorfer Straße zu Gast.
ChristophMukherjee.jpg)
Unter dem Titel „Nie war es herrlicher
zu leben“ stellt er das geheime Tagebuch des Herzogs von
Croÿ vor. Von Croÿ (1718-1784) stammte aus einer altadligen
Familie französisch-deutschen Ursprungs, war Landbesitzer,
ranghoher Militär und interessierte sich für Literatur,
Architektur und das Theater.
Hans Pleschinski hat das Journal dieses besessenen
Tagebuchschreibers zum ersten Mal in einer Auswahl für das
deutsche Publikum übersetzt und präsentiert eine farbige und
einzigartige Fundgrube, was das politische und
gesellschaftliche, private und höfische Leben im 18.
Jahrhundert in Frankreich und in Deutschland anbelangt.
Begegnungen mit Voltaire und Benjamin Franklin, den Brüdern
Montgolfier, Porträts von Madame de Pompadour bis zu Marie
Antoinette und das Sterben Ludwigs XV. sind ein
unschätzbares Dokument einer untergegangenen Welt.
Die
Einführung zur Lesung hält Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor
der Stadtbibliothek Duisburg.
Der Eintritt zur Lesung kostet vier Euro im Vorverkauf und
fünf Euro an der Abendkasse. Die Einnahmen des Abends
spendet die Buchhandlung Scheuermann dem Buchpatenprojekt
der Bibliotheksstiftung zur Anschaffung neuer Medien.
Eintrittskarten sind sowohl in der Buchhandlung auf dem
Sonnenwall als auch an der Erstinformation der
Zentralbibliothek erhältlich.
Foto: (c)ChristophMukherjee |
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MEIN KUNSTWERK NIEDERRHEIN |
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Duisburg, 15. März 2012 - Der Niederrhein, die Niederrheiner,
ihre Kultur und Wirtschaft stehen im
Mittelpunkt
der Arbeiten (Bilder, Aktionen und Konzepte) des
“niederrheinischen Niederländers” Aloys Cremers. Über 20
Jahre bewegt und weckt er, als Initiator-Motivator, auf
seine spezifische andere Art, als Brückenschlager wirksam an
vielen Orten und Städten, diese Region der Urenergie
Niederrhein.
Mit seinem affektu, sensomotorischen/gefühlsbetonten
Bildern, Aktionen, Konzepten und Initiativen an/mit Schulen,
Instanzen und Menschen zieht er auf eine andere Art eine
deutliche Spur. Sie zeigt den Niederrhein und die
Niederrheiner als ein interessantes Gesamtkunstwerk mit
ungeahnten Fähigkeiten. -
Vom
18. März bis 17. Juni 2012 in der Schifferbörse Duisburg -

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LehmbruckMuseum kann teilweise
wiedereröffnet werden |
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Duisburg, 14. März 2012 - Nach einer
erneuten Begehung durch die Bauaufsicht der Stadt Duisburg
kann das LehmbruckMuseum die Ausstellungen von Martina Klein
und Fabián Marcaccio am Donnerstag, 15 März 2012, um 19
unter Auflagen eröffnen. Die große Glashalle des Museums
soll von der Bauaufsicht nach Abnahme der Deckenplatten
wieder freigegeben werden, was im Laufe des Donnerstags der
Fall sein wird.
Die beanstandeten Geländer auf der Galerie
des Lehmbruck-Trakts werden entsprechend zutrittgesichert,
lediglich die seitlichen Treppenaufgänge des
Lehmbruck-Trakts mit dem Ausblick in das Atrium bleiben
weiterhin gesperrt. Die Ausstellung von Fabián Marcaccio
wird sowohl auf der Galerie stattfinden, als auch über das
Untergeschoss des Gebäudes zugängig sein, die Ausstellung
von Martina Klein in der Straßengalerie ist bereits
aufgebaut. Durch die bevorstehende Freigabe der Glashalle
können auch die Ausstellungen von Georg Hornemann und Kris
Martin sowie der Neubau am Donnerstag wieder für das
Publikum geöffnet werden, Georg Hornemanns Arbeiten werden
anschließend weitere zwei Wochen im LehmbruckMuseum bleiben.
"Auf dem Weg, das LehmbruckMuseum zur dOCUMENTA-Eröffnung
als Haus für Gegenwartskunst zu positionieren, sind wir nun
einen Schritt weiter", kommentiert Raimund Stecker, Direktor
des Hauses, die Entwicklung. "Ich danke vor allem Martina
Klein und Fabián Marcaccio, dass sie gemeinsam mit uns und
unserem unglaublich engagierten Team dieses Projekt gestemmt
und den GAU noch einmal abgewendet haben.
Und auch Uwe Rohde
und dem Immobilien-Management Duisburg, der Stadtverwaltung
sowie dem Kulturdezernenten Karl Janssen gebührt für die
äußerst konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Tagen
ein herzlicher Dank." Die Forderung, Planungssicherheit von
mindestens zwei Jahren Vorlaufzeit für Ausstellungen,
Konzerte, Veranstaltungen und Vermietungen zu gewährleisten,
bleibe jedoch auch nach der teilweisen Wiedereröffnung des
Museums bestehen. "2014 feiert das LehmbruckMuseum seinen
50. Geburtstag", so Stecker. "Und bis zu diesem historischen
Datum werden wir alles tun, um gemeinsam mit dem IMD, der
Stadt, der Bauaufsicht und den Denkmalschutzbehörden unseren
Bürgerinnen und Bürgern ein Museum zu präsentieren, dass
seiner Geschichte und seiner herausragenden Architektur
würdig ist."
Die Wiedereröffnung sei zumindest eine teilweise Fortführung
der äußerst positiven Nachrichten der vergangenen Wochen,
etwa den Schenkungen von Arbeiten der Bildhauer Antonius
Höckelmann und Moissesy Kogan oder den Dauerleihgaben von
Werken Tony Craggs, so Stecker weiter. "Zudem freuen wir
uns, dass wir Häusern wie dem Kunstmuseum Bonn, die
zeitgleich mit uns Kris Martin ausstellen, dem Arp-Museum
Rolandseck, das im März eine Ausstellung unter anderem mit
Arbeiten von Martina Klein eröffnet oder der ehemaligen
Reichsabtei Aachen-Kornelimünster, die im März Nicola
Schrudde ausstellt, heute ein positives Signal senden
können." Und nicht zuletzt sei die Entscheidung der
Bauaufsicht auch wichtig im Hinblick auf die bevorstehende
Ausstellung von Paul Thek im April, die auch in so
prominenten Häusern wie dem Kunstmuseum Luzern und dem
Moderna Museet Stockholm zu sehen sein wird.
"Solche Kooperationen werden für uns immer wichtiger", so
Stecker. "Und so hoffen wir, dass nicht ein drittes Mal kurz
vor wichtigen Eröffnungen der Bauaufsicht berechtige Gründe
geboten werden, das Haus zu schließen und so den Betrieb
finanziell nachhaltig zu belasten und vor allem zu
verhindern, dass er Einnahmen generieren kann."
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Judy Rafat’s „Jeder kann Singen“ Workshop
Sammlung Köhler-Osbahr zeigt Drachme mit Portrait des Demetrios
I. |
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Duisburg, 14. März 2012 - Am
Wochenende vom 21. und 22. April 2012 bietet die in Duisburg
bekannte
und beliebte Jazzsängerin Judy Rafat in den Räumen der
Niederrheinischen Musik- und Kunstschule einen
Gesangsworkshop für Anfänger an. Hier werden jung und
junggebliebenen Gesangbegeisterten die Grundlagen des
Singens vermittelt.
Dazu lernen die Teilnehmer Lieder aus Jazz, Pop, Blues und
Soul kennen, die anschließend mit Mikrofon alleine vor der
Gruppe vorgetragen werden. Vorkenntnisse sind nicht
erforderlich, nur der Spaß am Singen soll mitgebracht
werden.
Information und Anmeldung bis 13. April bei:
Niederrheinische Musik- und Kunstschule, Duissernstraße 16,
47058 Duisburg, Tel: 0203 283 2525 Email:
musikschule@stadt-duisburg.de
Sammlung Köhler-Osbahr zeigt
Drachme mit Portrait des Demetrios I.
„Das besondere Stück - Kleinode aus der Sammlung
Köhler-Osbahr“ - unter diesem Motto werden In monatlicher
Folge herausragende Einzelstücke aus der Sammlung
Köhler-Osbahr vorgestellt, die dann auch in der „Aktuellen
Vitrine“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum zu sehen
sind. Den Auftakt macht die Drachme mit Portrait des
Demetrios I.
Was für eine Herausforderung für diesen unbekannten
griechischen Künstler - 200 Jahre vor Christus soll er
Demetrios I. auf einer Drachme festhalten. Die Drachme (vom
griechischen Wort drattesthai für „fassen“) war die
Währungseinheit der antiken griechischen Welt schlechthin.
Auf der nur etwa drei Zentimeter großen Münze gelingt das
Kunststück, die portraithaften Gesichtszüge des Herrscher
bis ins kleinste Detail heraus zu arbeiten. Eine
Meisterschaft, wie sie Rembrandt mehr als anderthalb
Jahrtausende später bei seinen Radierungen in der Größe
eines Fingernagels wieder bewies.

Der Blick des Demetrios geht visionär zum Himmel und den
Kopf des Herrschers schmückt ein Elefantenskalp, unter dem
im Nacken die Schleifen der königlichen Stirnbinde
hervortreten. Der Elefant bzw. sein Skalp galt als eines der
Symbole der Macht und der anonyme Künstler nimmt dabei Bezug
auf die mythische Rückkehr des Gottes Dionysos. Man muss die
Münze in die Hand nehmen, um bei genauerer Betrachtung zu
erkennen, wie plastisch das markante Profil durch
verschiedene aufwändige Prägeprozesse aus dem Metall in die
dritte Dimension hinein modelliert wurde. Kein Wunder, dass
antike Drachmen mit derart hohem künstlerischen Niveau seit
der Renaissance heißbegehrte Sammlerstücke sind.
Die Sammlung der Köhler-Osbar-Stiftung befindet sich im
Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg am
Johannes-Corputius-Platz 1 und ist dienstags bis donnerstags
von 10 – 17 Uhr, freitags von 10 - 14 Uhr, samstags von 10 -
17 Uhr und sonntags von 10 - 18 Uhr geöffnet.
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Nicht enden wollender Applaus für "Das
Leben des Galilei von Bertold Brecht" |
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Das Leben des Galilei von Bertold
Brecht in einer Koproduktion mit dem Theater Bonn.
Regie Niklas Ritter.
Duisburg, 11. März 2012 -
Da werden die Kassen Mitarbeiter im Theater Duisburg am
Freitag vergangener Woche das "Ausverkauft" Schild gesucht
haben, war doch das Haus war bis auf den letzten Platz
ausgebucht. Schon vor demHaus fielen die zahlreichen jungen
Menschen auf, die in Gruppen auf dem Theater Platz auf den
Beginn der Vorstellung warteten.
Lebhaft ging es dann im Foyer zu. Man hatte den Eindruck
dass alle Leistungskurse in Deutsch, dieser Stadt, anwesend
waren. Munter, gar nicht ergriffen; ob des hohen Hauses,
wurde es in Beschlag genommen. Und das, wie schon
beschrieben, bis in den 2. Rang. Jeder Sessel war besetzt.
Das Geplapper endete auch zu Beginn der Vorstellung nicht.
Doch untereinander mahnte man zu Ruhe und es wurde Mucks
Mäuschen still. Man konnte die berühmte Stecknadel fallen
hören.
Die Truppe aus Bonn unter der Führung von Niklas Ritter
(Regie) und Bernd Braun (Galilei) spielte
sich die Seele aus dem Leib. Manche Schauspieler spielten
bis zu vier Rollen und das hervorragend!
Eine klerikale Modenschau, in der ein Protagonist nackt über
den Laufsteg huschte, hatte die Lacher
voll auf seiner Seite. Sonst herrschte gespannte
Aufmerksamkeit vor.
Jedoch wollte der tosende Applaus nach Ende der Vorstellung
kein Ende nehmen. Immer wieder
musste das Team auf die Bühne, bis die ausgepowerten
Schauspieler durch das sehr dankbare
Publikum in die Abschminke entlassen wurden. Ein Abend, der
sich wirklich gelohnt hat. deJo

Bernd Braun(Galilei)und
Ensemble - Foto
Thilo Beu
Trotz der bedauerlichen
Schließung des LehmbruckMuseums
bleibt die Duisburger Innenstadt mit der cubus kunsthalle
und dem Museum DKM ein Zentrum der Kunst und wichtiger
Anlaufpunkt für Kunstinteressierte
Mit Bedauern nehmen die Duisburger Kunstmuseen die
vorsorgliche Schließung des LehmbruckMuseums zur Kenntnis
und hoffen auf eine baldige Fortführung des Museumsbetriebs.
Mit der cubus kunsthalle und dem Museum DKM bleibt der
Kantpark in der Duisburger Innenstadt jedoch nach wie vor
die zentrale Adresse für Kunstinteressierte.
Enttäuschte Museumsbesucher müssen daher nicht auf Ihren
Kunstgenuss verzichten und können sich weiterhin auf
beeindruckende Kunstbegegnungen freuen. Beide am Kantpark
und in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden
Ausstellungshäuser bieten zusammen ein umfangreiches
Programm, das von der zeitgenössischen bis hin zu 5.000
Jahre alter Kunst aus Asien und Ägypten ein
außergewöhnliches Kunsterlebnis bietet.
Die cubus kunsthalle ist von Mittwoch bis Sonntag von 14 bis
18 Uhr geöffnet. Das Museum DKM kann von Freitag bis
einschließlich Montag von 12 bis 18 Uhr besucht werden und
öffnet
Dienstag bis Donnerstag für Gruppen sowie nach Vereinbarung.

Ai Weiwei, Coloured Vases, 2006 - Foto: Werner J. Hannappel;
© Stiftung DKM |
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LehmbruckMuseum Duisburg bis auf Weiteres geschlossen |
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Duisburg, 9. März 2012 - Nach einer Verfügung der
Bauaufsicht der Stadt Duisburg wird das LehmbruckMuseum bis
auf Weiteres geschlossen. Die Behörde hatte nach einer
Gebäudebegehung die Nutzung der Galerie des Lehmbruck-Trakts
sowie der großen Glashalle untersagt, wodurch der Betrieb
des Museums nicht mehr gewährleistet werden kann.
Grund für die Verfügung sind Sicherheitsbedenken in Bezug
auf die seit 1964 vorhandenen Geländer des Lehmbruck-Trakts
beziehungsweise die ebenfalls seit
1964 in der Glashalle installierten Deckenplatten. "Es ist
sehr, sehr bedauerlich, dass es zu dieser vorsorglichen
Schließung kommen muss", kommentiert Raimund Stecker,
Direktor des Hauses, die Entscheidung, durch die auch die Finissage der Ausstellung von Georg Hornemann ausfallen
muss.
Die Eröffnung der Ausstellungen von Martina Klein und Fabián
Marcaccio werden auf unbestimmte Zeit verschoben. "Wir sehen
es als unsere Pflicht an und tun alles in unserer Macht
stehende, um keine Ausstellung absagen zu müssen", so
Raimund Stecker. Die Präsentation von Georg Hornemann soll,
sobald es nach ersten Maßnahmen möglich ist, wieder
zugänglich gemacht und anschließend für weitere zwei Wochen
gezeigt werden. "Natürlich verstehe und unterstütze ich jede
Gefahrenabwendung", so Stecker weiter. "Aber wir müssen uns
nun endlich dringend mit dem Immobilienmanagement Duisburg
zusammensetzen, um über den Sanierungsbedarf des Museums und
einen Zeitplan der Sanierungsarbeiten zu sprechen. Es geht
ja nicht nur um Gefahrenabwehr, es regnet auch noch durchs
Dach und der Teich wartet ebenfalls seit Jahren auf seiner
Wiederherstellung."
"Das Immobilienmanagement Duisburg wird ab Montag alles
dafür tun, dass die Mängel im LehmbruckMuseum
schnellstmöglich behoben und das Haus wieder für das
Publikum geöffnet werden kann", versichert Stadtdirektor Dr.
Peter Greulich. "So unangenehm die Situation auch sein mag,
aber Sicherheit geht vor." Der Abbau der Deckenplatten wird
nach ersten Schätzungen des IMD etwa eine Woche dauern.
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Duisburger Tanztage 2012 Fotoimpressionen vom First Level - Querbeet Kids Jochem Knörzer, Sascha Graßhoff (Foto)

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Akzente-Lesung Kaminer fast ausverkauft |
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Duisburg, 8. März 2012 - Auch die Lesung von Wladimir Kaminer,
die im Rahmen der Akzente-Lesungen am 12. März, um 20 Uhr in
der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße
stattfindet, ist
so
gut wie ausverkauft. Kaminer, der aus seinem Buch
„Liebesgrüße aus Deutschland“ lesen wird, sieht seine
Wahlheimat mit viel Verständnis für dessen Schrullen und
Besonderheiten. Seit 1990 lebt er mit seiner Frau und seinen
beiden Kindern in Berlin. Er veröffentlicht regelmäßig Texte
in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften und organisiert
Veranstaltungen wie seine mittlerweile international
berühmte „Russendisko“. Mit der gleichnamigen Erzählsammlung
und weiteren Büchern avancierte er zu einem der beliebtesten
und gefragtesten Autoren Deutschlands.
Für die Lesung sind nur noch wenige Eintrittskarten an der
Erstinformation der Zentralbibliothek erhältlich. Am Abend
der Lesung wird kein Kartenverkauf eingerichtet. Foto
Jan Kopetzky
Sonntagsführung im
LehmbruckMuseum: Finissage zu Georg Hornemanns Ausstellung "Objets
d'Art" (11. März)
Mit einer öffentlichen Sonntagsführung begeht das
LehmbruckMuseum am 11.
März die Finissage der Ausstellung "Objets d'Art" von Georg
Hornemann. Nach vier Wochen, in denen die Monster und Aliens,
Totenköpfe und Skelette, Ringkreationen und Skulpturen des
Düsseldorfer Goldschmieds das Museum bevölkert haben, geht
damit eine der ungewöhnlichsten Präsentation der vergangenen
Jahre zu Ende - die erste zum Werk Hornemanns in einem
musealen Kontext. Aus diesem Anlass wird die
Kunstvermittlerin Madalina Rotter an diesem Tag um 11.30 Uhr
noch einmal durch die stimmungsvollen Gänge der Ausstellung
führen und den Teilnehmer_innen bei einem Glas Sekt das Werk
dieses Handwerkers und Künstlers näherbringen.
Die Sonntagsführung beginnt um 11.30 Uhr, zusätzlich zum
Eintritt wird eine Teilnahmegebühr von 2 Euro pro Person
erhoben. Interessierte Besucher_innen werden gebeten, sich
rechtzeitig an der Kasse zu melden. |
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Sören Link, MdL: Traumzeit-Festival muss für Duisburg
erhalten werden
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Duisburg, 7. März 2012 - Die Entscheidung im Kulturausschuss
der Stadt für den Erhalt des Duisburger Traumzeit-Festivals
ist aus Sicht des Duisburger Landtagsabgeordneten Sören Link
ein wichtiger und dringend notwendiger Schritt für eine
mögliche Sicherung des Festivals.
Link: „Ich werde mich weiterhin in Düsseldorf dafür
einsetzen, dass das Festival eine Perspektive bekommt. Durch
die Kombination von hochkarätiger Musik und einem einmaligen
Veranstaltungsort hat das Traumzeit-Festival im
Landschaftspark Duisburg-Nord in den letzten 15 Jahren einen
festen Platz in der deutschen Festivallandschaft erobert.
Wichtig ist aber jetzt zunächst, dass das Festival in diesem
Jahr gesichert wird. Parallel dazu kann ein tragfähiges
Konzept für die dauerhafte Sicherung der Traumzeit in den
Folgejahren erarbeitet werden. Ich freue mich darüber, dass
auf Initiative von SPD, Grüne und Linke der Kulturausschuss
zu einem einstimmigen Beschluss gekommen ist.
Für Link ist es ist jetzt besonders wichtig, dass die Stadt
Duisburg endlich alle Möglichkeiten ausschöpft, die sich aus
den Gesprächen der letzten Wochen für eine Förderung
abgezeichnet haben. Der Abgeordnete erwartet ein deutliches
Signal der Stadtspitze nach außen, dass dieses Festival für
Duisburg eine Zukunft hat und die Stadtspitze ihre
Hausaufgaben für eine Förderung erledigt.
„Erzähl es niemandem“ - Randi Crott stellt ihr neue Buch
vor
Von der Verfolgung de Juden in Deutschland über die deutsche
Besatzung in Norwegen
bis zu den Problemen der Vergangenheitsbewältigung nach dem
Krieg hat Randi Crott
(bekannt als WDR-Moderatorin) den Lebensweg ihrer Eltern
rekonstruiert. Die Autorin wird
in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 in
Duisburg-Mitte am Mittwoch, 14. März, um 18 ihr Buch
vorstellen und daraus lesen.
Die Norwegerin Lillian und der deutsche Soldat Helmut
verliebten sich Ostern 1942 in Nordnorwegen. Dies darf
eigentlich nicht sein, denn die Deutschen sind verhasst und
die Bevölkerung leidet unter der Besatzungsmacht. Er
offenbart ihr, dass er selbst Jude ist und sich in der
Wehrmacht versteckt, um seine Mutter in Wuppertal bangt und
muss auch die Entdeckung seiner Situation in der Wehmacht
befürchten. Der Eintritt kostet 5 Euro an der Abendkasse.
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plastikBAR im LehmbruckMuseum: Keine Angst vor Spinnen (8.
März)
Heinrich Heine mit dem Schauspieler Rolf Berg
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Duisburg, 5. März 2012 - In Georg Hornemanns Welt wimmelt es
nur so vor seltsamen Kreaturen. Bronzene Twercs und goldene
Insekten, schimmernde Skelette und mit Edelsteinen besetzte
Aliens - es ist ein Reich, vor dem sich manche Besucher, die
derzeit ins LehmbruckMuseum kommen, ein wenig gruseln
könnten. Diesem Grusel, diesem herrlichen Schauer, der uns
beim Anblick von Spinnen, Schlangen, Insekten und anderen
Tieren über den Rücken läuft, spürt die plastikBAR am
kommenden Donnerstag (8. März) nach. Dafür zu Gast: Philipp
Schroeder vom Zoo Duisburg. In seiner Begleitung:
Vogelspinnen, Schlangen und Stabschrecken.
Nach einer kunsthistorischen Einleitung von Claudia Thümler,
Kuratorin der Ausstellung "Objets d'Art" von Georg Hornemann,
gibt es während der zwei Stunden Faszinierendes zu
entdecken. Spinnen beispielsweise haben das belastbarste
Material entwickelt, die Mutterliebe perfektioniert und
können eigene Organe ohne Transplantation erneuern.
Schlangen erreichen ohne Gliedmaßen
Geschwindigkeiten von 20 Kilometern in der Stunde und kommen
dabei nicht einmal ins Schwitzen.

Warum aber bewundern wir diese Tiere dafür nicht? Die
plastikBAR will diese und andere Fragen beantworten und hält
dafür Wissenswertes und Skurriles aus der Welt der Spinnen
und Schlangen bereit. Dazu gibt es die Möglichkeit des
hautnahen Kontakts, um Interesse zu wecken und Ängste
abzubauen.
Der Eintritt zur plastikBAR kostet 8 Euro, Begrüßungsgetränk
inklusive. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.
Heinrich Heine mit dem
Schauspieler Rolf Berg
Der
Schauspieler Rolf Berg, vielen noch bekannt als der
Bösewicht aus der TV-Serie „Die Anrheiner“, offeriert am
Mittwoch, 21. März, 18 bis 19.30 Uhr, in der VHS auf der
Königstraße 47, Heines „Deutschland, ein Wintermärchen“.
Der Text hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren
und ruft noch immer leidenschaftliche Diskussionen hervor.
Der Eintritt beträgt 5 Euro an der Abendkasse.
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CROMATICO: Eine große Open Air
Produktion des Aktionstheater "Pan. Obtikum" |
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Freitag 02.03.2012 ab 20.00 Uhr,
Burgplatz, vor dem Rathaus

Eine Hommage an Mercator in großen sinnlichen Bildern.
Zur Eröffnung der 34. Duisburger Akzente gekoppelt mit dem 500.
Geburtstag Mercators hatten sich die Verantwortlichen etwas ganz
Besonderes einfallen lassen. Die Gruppe CROMATICO aus Freiburg
überraschte mit einer spektakulären, jedoch gleichzeitig sinnlichen
Inszenierung.

Die Farben Blau Rot und Gelb dominieren das Spektakel.
Sie, die Gruppe um Sigrun Fritsch, setzt Hip Hob (!) ein, denn diese
Tanzform ist der Ausdruck der jungen Leute in der heutigen Zeit. Diese
Ausdrucksform wird von den jungen Menschen weltweit verstanden. Schafft
somit Assoziationen für Universität und Ganzheit, die die Arbeit
Mercators zeitlebens geprägt haben...

Das Ensemble verfügt über 40 Schauspieler, Sänger, Akrobaten, sowie
Licht und Tontechniker. Dazu gehören auch Pyrotechniker. Sie schaffen
spielerisch den Spagat zwischen Aktionstheater, sujets aus Literatur,
klassischem Theater und der Oper.

Das hat die Gruppe schon mehrfach
unter Beweis gestellt. Gespannt sein kann man auf dieses Aktionstheater,
das weltweit zu Berühmtheit gelangt ist. Die Besucher waren warm
angezogen, aber das Wetter spielte wunderbar mit. Ein gelungener Abend wird
allen lange im Gedächtnis bleiben.
deJo - Fotos Dr. Markus Jeschke
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Offener Samstag für Kinder im LehmbruckMuseum:
Ein eigener Raum — ein besonderer Ort |
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Duisburg, 2. März 2012 - Am Samstag,
3. März, findet im LehmbruckMuseum der dritte Offene Samstag des Jahres statt -
zweieinhalb Stunden Kunsterlebnis für Kinder von 6 bis 12
Jahren. Dieses Mal geht es um Experimente zur Architektur -
und um Räume, von riesengroß bis winzig klein. Schließlich
sehen Räume für den großen Auftritt anders aus als
Rückzugsorte. Wo und wie sieht es dort aus, wo du dich gerne
aufhältst? Soll dich jeder sehen oder soll es lieber ruhig
und zurückgezogen zugehen? Am 3. März haben Kinder von 6 bis
12 die Möglichkeit, mit der Künstlerin Hiltrud Lewe einem
eigenen Raum, einem besonderen Ort, mit unterschiedlichen
Materialien eine Form zu geben.
Der Offene Samstag findet in zwei Gruppen statt: Gruppe 1
trifft sich von 12 bis 14.30 Uhr, Gruppe 2 von 15.30 bis 18
Uhr. Für diese Termine sind noch einige Plätze frei.
Anmeldungen nimmt die Kunstvermittlung des LehmbruckMuseums
gerne unter +49 (0)203 283 21 95 entgegen, dienstags von 10
bis 16 und mittwochs bis freitags von 10 bis 14 Uhr. Die
Kosten betragen 8, ermäßigt 5 Euro. Der Offene Samstag wird
veranstaltet aus Mitteln der Grillo Familienstiftung.
CROMATICO: Eine große Open Air
Produktion des Aktionstheater "Pan. Obtikum"
Freitag 02.03.2012 ab 20.00 Uhr, Burgplatz, vor dem Rathaus. Eintritt
frei
Eine Hommage an Mercator in großen sinnlichen Bildern.
Zur Eröffnung der 34. Duisburger Akzente gekoppelt mit dem 500.
Geburtstag Mercators haben sich die Verantwortlichen etwas ganz
Besonderes einfallen lassen. Die Gruppe CROMATICO aus Freiburg
überrascht mit einer spektakulären, jedoch gleichzeitig sinnlichen
Inszenierung. Die Farben Blau Rot und Gelb dominieren das Spektakel.
Sie, die Gruppe um Sigrun Fritsch, setzt Hip Hob ( ! ) ein, denn diese
Tanzform ist der Ausdruck der jungen Leute in der heutigen Zeit. Diese
Ausdrucksform wird von den jungen Menschen weltweit verstanden. Schafft
somit Assoziationen für Universität und Ganzheit, die die Arbeit
Mercators zeitlebens geprägt haben.
Das Ensemble verfügt über 40 Schauspieler, Sänger, Akrobaten, sowie
Licht und Tontechniker. Dazu gehören auch Pyrotechniker. Sie schaffen
spielerisch den Spagat zwischen Aktionstheater, sujets aus Literatur,
klassischem Theater und der Oper. Das hat die Gruppe schon mehrfach
unter Beweis gestellt. Gespannt sein kann man auf dieses Aktionstheater,
das weltweit zu Berühmtheit gelangt ist. Der Besucher sollte sich warm
anziehen, ob der Außenveranstaltung. Es bleibt zu hoffen, dass das
Wetter mitspielt. Ein gelungener Abend wird es sicherlich werden.
deJo
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49. Regionalwettbewerb
„Jugend musiziert“ in Duisburg
Verein für Literatur und Kunst veröffentlicht Lenz-Katalog
Sonntagsführung im LehmbruckMuseum: Highlights von Lehmbruck
bis heute
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Sonntagsführung im LehmbruckMuseum: Highlights von Lehmbruck
bis heute
Duisburg, 25. Januar 2012 - Nach der Ausstellung ist
vor der Ausstellung - und dazwischen wird umgebaut. Nach
vier Monaten mit der Knienden machen sich dieser Tage 175
Kunstwerke wieder auf den Weg vom LehmbruckMuseum in ihre
Heimat - von Paris über New York bis nach Tokyo. Das Museum
hat trotz dieser aufwändigen Umbauarbeiten in Teilen
geöffnet und präsentiert neben der Ausstellung "JUNCTION"
der Lehmbruck-Stipendiatin Leunora Salihu auch Arbeiten aus
seiner Sammlung im Lehmbruck-Trakt - Plastiken, Skulpturen
und Installation von Lehmbruck selbst, aber auch von Alberto
Giacometti, David Smith oder Duane Hanson.
Durch die Highlights dieser Präsentation führt am Sonntag,
29. Januar 2012, Barbara Wolf-Meyer.
Die erste öffentliche Führung nach der Ausstellung "100
Jahre Lehmbrucks Kniende - Paris 1911" findet wie gewohnt um
11.30 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos, nur das
Eintrittsgeld wird erhoben. Eine Anmeldung ist nicht
notwendig.
Verein für Literatur und Kunst veröffentlicht Lenz-Katalog
Der in diesen Tagen neu erschienene Literaturkatalog des
Vereins für Literatur und Kunst Duisburg widmet sich einem
der besten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur,
Siegfried Lenz. In sechzig Jahren hat er ein Werk von
erstaunlichem Umfang hervorgebracht: vierzehn Romane, gut
hundertfünfzig Erzählungen, zahlreiche Theaterstücke,
Essays, Reden und Rezensionen, daneben aber auch ein
ausgedehntes Radiowerk. Nicht nur als Wegbereiter der „short-storys“
in der Bundesrepublik zeichnet er in seinen Geschichten
präzise Zeit-, Milieu- und Figurenstudien. Der vorliegende
Katalog stellt den Träger des Friedenspreises des Deutschen
Buchhandels Siegfried Lenz mit all seinen Facetten vor.
Der Katalog ist gegen eine Schutzgebühr von zwei Euro ab
sofort an der Erstinformation der Zentralbibliothek
erhältlich.
49. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Duisburg
„Jugend musiziert“, der große bundesweite Musikwettbewerb,
hat mit fast 50 Jahren nichts von seiner Faszination für
junge Musiker eingebüßt. Etwa 140 jugendliche
Nachwuchskünstler aus den Städten Duisburg, Mülheim,
Oberhausen und Dinslaken erwartet die Niederrheinische
Musik- und Kunstschule am Samstag, 28.Januar, von 9 bis 13
Uhr in ihrem Hauptgebäude an der Duissernstraße 16.
Verschiedene Fachjuroren werden die Leistungen der jungen
Musiker bewerten und mit Preisen und Punkten auszeichnen.
Die aktuellen Wettbewerbskategorien Solowertung Blas- und
Zupfinstrumente sowie die Duowertungen Klavier und ein
Streichinstrument, bzw. Singstimme und Klavier versprechen
abwechslungsreiche und musikalisch anspruchsvolle Beiträge.
Die Türen stehen für jedermann offen und zahlreiche Zuhörer
sind herzlich willkommen, denn richtige Konzertatmosphäre
regt die kleinen und großen Künstler zu echten
Höchstleistungen an.
Ein besonderer Dank gilt der Sparkasse Duisburg, die den
Wettbewerb wesentlich finanziell unterstützt und auch in
diesem Jahr wieder den von ihr ausgelobten „Förderpreis
Jugend musiziert“ für herausragende Talente vergeben wird.
Letzte Chance: !SING - DAY OF SONG in Duisburg
Die
Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, über 20.000 Menschen
haben sich schon angemeldet: !SING – DAY OF SONG am 2. Juni
verbindet alle Städte im Ruhrgebiet durch den Gesang. Im
Kulturhauptstadtjahr 2010 haben in Duisburg hunderte
Menschen gesungen.
Auch für 2012 ist Duisburg am 2. Juni wieder dabei. 300
Sänger und Sängerinnen aus Duisburg sind bereits angemeldet,
und noch kann man sich mit seiner Gruppe, Musikband oder
auch als Einzelsänger anmelden. Lust bekommen?
Die Anmeldung ist ganz unkompliziert unter www.dayofsong.de
möglich. Einsendeschluss für die Anmeldungen ist der 31.
Januar 2012.

Foto:
Sing day of song 2010 in Duisburg, Credit: Manfred Vollmer |
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Mercatorjahr: Großartige Führung im Stadthistorischen Museum
Ansturm auf die Finissage zur "Knienden" |
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Duisburg, 23. Januar 2012 - Am Sonntag um 15 Uhr hatte
Frau Dr. Sommer, Direktorin des Kultur und Stadthistorischen
Museum., zu einer Einführung in das Mercatorjahr in ihr Haus
geladen.
In der Mercator-Werkstatt erläuterte Dr. Sommer, unterstützt
von der Chefrestauratorin, Frau Stark und dem Leiter der
Abt. Öffentlichkeit, Herrn Pöhling, ihre Wunschvorstellung
für das Jubiläum. Diese gehen weit über das, was
letztendlich realisiert werden kann, hinaus. Aber man kann
ja mal träumen. In diese von finanziellen Schwierigkeiten
gebeutelten Stadt ist halt nicht viel möglich. Jedoch
stellte die Museumschefin an Hand von Bildern das Leben von
Mercator vor. Anschaulich wurde die Bedeutung des großen
Sohnes dieser Stadt für die Seefahrt und für die Navigation,
erklärt und mit Computeranimation anschaulich gemacht.
Auch präsentierte sie ein Modell der Mercator-Schatzkammer,
so wie sie sich hoffentlich bei der Eröffnung im März diesen
Jahres dem Besucher zeigt.
Ein wenig bescheiden, wie der interessierte Besucher des
Hauses feststellen wird. Aber manchmal ist weniger wirklich
mehr. Man darf gespannt sein. Am Rande sei bemerkt, dass das
Plakat, das auf das Jubiläumsjahr hinweist, sehr farblos
daherkommt. Das hätte Mercator sicherlich nicht gefallen,
dessen Atlanten nur so von Farbe leuchten.
Ansturm auf die Finissage zur "Knienden"
So gegen 17 Uhr hatte die Crew des Lehmbruck Museum zur
Finissage geladen. Es galt sich von der großartigen
Ausstellung "100 Jahre Kniende" zu verabschieden. Die
gesamte Mannschaft des Hauses wurde benötigt um den Ansturm
zu bewältigen. Lag es an dem Glas Sekt was gereicht wurde?!
Oder war es tatsächlich die Möglichkeit des Abschiednehmens
von den vielen Leihgaben, die ab heute nicht mehr in
Duisburg zu sehen sein werden. Selbst Besucher des Hauses
ließen sich einspannen. Gleich 4 (vier) Führer waren nötig
um den Ansturm der Besucher zu bewältigen.
Es war ein aufmerksames Gewusel in dem Haus. Erwähnenswert
ist, dass aber wirklich alle anwesenden Mitarbeiter/innen
eingespannt waren und die Arbeit mit viel Engagement
erledigten. Und mitten drin die Kniende, die, so scheint
mir, gelächelt hat. Dazu hatte Sie aber auch allen Grund.
Eine weit über die Grenzen der Stadt, ja des Landes
strahlende Ausstellung ging zu Ende.
100 Jahre "Die Kniende" und "500 Jahre Mercator" - da bleibt
nur zu hoffen, dass die Festwochen rund um Gerhard Mercator
einen ebenso großen Erfolg haben werden. Eine Stadt, die
solche herausragende Persönlichkeiten in den Stadtgrenzen
hatte, kann, muss sich glücklich schätzen. Schade nur, dass
die Führung im Stadthistorischen Museum nur eine geringe
Resonanz hatte. dejo
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Wettbewerb „Jugend interpretiert Kunst"
Mercator Gymnasium Duisburg unter 20 teilnehmenden
Schulen dabei |
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Duisburg, 20. Januar 2012 - Im MKM Museum Küppersmühle
wird am 9. Februar um 19.00 Uhr zum
elften Mal der Deutsche Bank Stiftung Jugend-Kunst-Preis für
den Wettbewerb „Jugend interpretiert Kunst" vergeben.
Schüler aus ganz Deutschland haben die Werke im MKM hautnah
erlebt und stellen sich mit einer eigenen Ausstellung ihren
großen Herausforderern: Georg Baselitz, Anselm Kiefer,
Gerhard Richter und weiteren Künstlern des MKM.
Der höchstdotierte deutsche Kunstpreis für Schulen mit
Preisgeldern von 5.000, 2.000 und 1.000 EUR für die drei
besten Werke ist mittlerweile eine feste Institution in der
Förderlandschaft der Bundesrepublik. Aus dem Jahresprogramm
des MKM ist das Projekt schon lange nicht mehr weg zu
denken.
Konzept
„Jugend interpretiert Kunst. Deutsche Bank Stiftung
Jugend-Kunst-Preis" ist ein ambitioniertes, intensives
Kunstvermittlungsprojekt. Mehrere Tausend Schulen aus ganz
Deutschland werden jährlich eingeladen, sich zu bewerben. 20
Teilnehmer werden per Los ermittelt und besuchen das Museum
Küppersmühle über das ganze Jahr hinweg. Dabei werden sie
kunstpädagogisch und organisatorisch betreut. Die Schüler
setzen sich mit den im MKM präsentierten Künstlern und ihren
Werken auseinander, können die Kunstwerke in aller Ruhe
betrachten und vergleichen, Fachleute mit Fragen bestürmen
und schließlich die eigene Kreativität unter Beweis stellen.
Jede Schule verbringt einen Tag im Museum Küppersmühle und
wird dort mit den verschiedenen
Richtungen und Entwicklungen der Kunst nach 1945
konfrontiert. Die erfahrene Kunstpädagogin vermittelt
Hintergrundkenntnisse und betreut die Jugendlichen zusammen
mit ihren Lehrern während des ganztägigen Aufenthalts im
Museum. Im Anschluss haben die Schülerinnen und Schüler
Gelegenheit, innerhalb eines Zeitraums von acht Wochen ihren
Tag im Museum zu diskutieren, zu bewerten und ihre eigene
Interpretation in einer frei gewählten Arbeit mit
künstlerischen Mitteln darzustellen.
Über die Auseinandersetzung innerhalb des Teams soll eine
spannende Idee eigenständig entwickelt, vorbereitet und
umgesetzt werden. Seinen Abschluss findet das Projekt in
einer gemeinsamen Ausstellung aller 20 teilnehmenden Schulen
im Museum Küppersmühle. Eine hochkarätige Fachjury (die
Künstler Abraham David Christian und Tony Cragg,
Werbeagentur-Chef Coordt von Mannstein, Direktor Walter
Smerling und Sammlerin Sylvia Ströher) prämiert die Gewinner
des Wettbewerbs, der während der feierlichen
Ausstellungseröffnung am 9. Februar um 19.00 Uhr bekannt
gegeben werden.
Die Schüler erhalten nicht nur die Gelegenheit,
zeitgenössische Kunst hautnah kennen zu lernen und neues
Wissen und Kreativität zu entfalten, sondern wir möchten
auch Teamwork, Organisationstalent und Verantwortlichkeit
für ein gemeinsames Projekt fördern. Ein intensiver Prozess
des Kennen- und Verstehenlernens von zeitgenössischer Kunst
zeichnet diesen umfangreichen nationalen
Jugendkunstwettbewerb aus. „Nah dran" heißt die Devise:
keine Scheu vor zeitgenössischer Kunst, vor neuen Themen,
vor unbekanntem Terrain. Kulturelle Bildung, so lautet das
Credo der Deutsche Bank Stiftung, die das Projekt
ermöglicht, ist keine Beigabe, sondern essentielle Grundlage
für die Entwicklung von Denkfähigkeit und Kreativität. Und
der Zugang hierzu eröffnet sich nun einmal besonders gut
über die unmittelbare und persönliche Begegnung mit der
Kunst.
Teilnehmende Schulen
1. Anna-Warburg-Schule, Hamburg (HH)
2. Berufskolleg Rheine (NRW)
3. Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium, Köln (NRW)
4. Ellenrieder-Gymnasium, Konstanz (BaWü)
5. Emil-von-Behring-Gymnasium, Großhansdorf (SH)
6. Goethe-Schule, Flensburg (SH)
7. Gymnasium Buckhorn, Hamburg (HH)
8. Gymnasium Sarstedt (NI)
9. Gymnasium Wilnsdorf (NRW)
10. Humboldt-Gymnasium, Köln (NRW)
11. IGS Querum, Braunschweig (NI)
12. Johannes-Kepler-Realschule, Wendlingen (BaWü)
13. Johan-Rist-Gymnasium, Wedel (SH)
14. Kurt-Huber-Gymnasium, Gräfelfing (BaWü)
15. Platen-Gymnasium, Ansbach (BY)
16. Rabanus-Maurus-Schule, Fulda (HE)
17. Realschule Heimbachstraße, Troisdorf (NRW)
18.R ealschule Pfalzgrafenweiler (BaWü)
19. Städtische Gesamtschule Solingen (NRW)
20.Städtisches Mercator Gymnasium, Duisburg (NRW) |
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Weltpremiere:
Jüdische Musik auf dem Xylophon |
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Duisburg, 19. Januar 2012 - Am Dienstag, 24. Januar 2012,
tritt ALEX JACOBOWITZ erstmalig in der Jüdischen Gemeinde
Duisburg auf und präsentiert – weltweit einmalig – jüdische
Musik auf dem Xylophon. Der Eintritt beträgt EUR 5,00.
Karten sind am Tag der Veranstaltung am Eingang des
Gemeindezentrums ab 19.00 Uhr erhältlich.
ALEX JACOBOWITZ
… wurde 1960 in New York geboren. Obwohl er während des
Studiums an der Ithaca School of Music (New York) alle
Schlaginstrumente spielen musste, verliebte er sich in den
besonderen Klang des Xylophons. Er fragte seinen Professor,
was nötig sei, ein Weltklasse- Xylophonsolist zu werden.
Dieser aber lachte nur und sagte:„So etwas gibt es nicht!“
Genau dann entschied sich Alex, so etwas zu werden! Er
studierte Xylophon mit Gordon Stout und Leigh Howard Stevens
und gewann 1981 den ersten Preis der DCI Individual Keyboard
Competition in Montreal. Nach einem Jahr mit dem Jerusalem
Symphony Orchestra ließ er das Leben als Orchestermusiker
jedoch hinter sich und ist seither auf der ganzen Welt als
Solist tätig.
Zahllose Zeitungsberichte, Radioportraits und Auftritte im
europäischen Fernsehen markieren seinen unermüdlichen
Einsatz für diese persönliche Form musikalischer
Völkerverständigung. Alex Jacobowitz wirkte inzwischen in
sieben Filmen mit, darunter Magic Marimbas (MDR & 3sat) und
der BBC/WDR Produktion Klezmer in Germany. Im Januar 2012
wird das Filmportrait “Married to the Marimba” des
britischen Filmemachers Alan Rosenthal erstmalig beim
Jüdischen Filmfestival in Düsseldorf uraufgeführt werden.
Durch einen Kibbuz-Aufenthalt in Israel 1982/83 entdeckte er
die eigenen Wurzeln aufs neue und fand seinen Weg zum
traditionellen Judentum. Seit 1989 hat er seinen ständigen
Wohnsitz in Jerusalem. Musik sei eine Sprache, die ihm dem
Schöpfer näher bringe, so Jacobowitz. Deshalb gilt sein
Streben nicht nur der Liebe zur Musik, sondern ebenso der
steten Suche nach Nähe zu seinem Schöpfer – und somit den
Dienst der Hände mit der
Ergebenheit des Herzens zu vereinen. Um seine Botschaft von
Menschlichkeit, Verständigung, Toleranz und die Schönheit
der Musik mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen, hat
er sich für den unmittelbaren Kontakt zu seinem Publikum
entschieden und reist jeden Sommer mit seinem Instrument
durch die Großstädte Europas. Dort begeistert er täglich
Tausende von Zuhörern mit seiner Mischung aus klassischem
Konzert und New Yorker Streetshow. In den Wintermonaten
bereitet er neue Aufnahmen vor, schreibt seine Geschichten
und verfolgt die weithin konventionellere Tätigkeit im
Konzertsaal. |
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Finisage für Die Kniende
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Ermäßigter Eintritt im LehmbruckMuseum ab dem 25. Januar
Duisburg, 18. Januar 2012 - Am Sonntag, 22. Januar, schließt
nach vier Monaten die Ausstellung "100 Jahre Lehmbrucks
Kniende - Paris 1911" im LehmbruckMuseum Duisburg. Aufgrund
des großen Besucher-Andrangs der vergangenen Wochen bietet
das Museum an diesem Wochenende noch einmal mehrere
öffentliche Führungen durch die Ausstellung an, zu festen
Terminen am Sonntag um 11.30 Uhr und um 15 Uhr. An beiden
Tagen jedoch werden je nach Interesse weitere Führungen
angeboten, Besucher werden gebeten, sich hierfür an der
Kasse zu melden.
Zusätzlich zum regulären Eintritt wird für diese Führungen
ein Unkostenbeitrag von 2 Euro pro Person erhoben.
Zusätzlich zu diesen Terminen findet am Sonntag um 17 Uhr
eine Finissage zum Abschluss der Ausstellung statt. Nach
einem Sektempfang führen Marion Bornscheuer, leitende
Kuratorin der Ausstellung, Claudia Thümler, stellvertretende
Direktorin des LehmbruckMuseum und die Kunstvermittlerin
Sybille Kastner durch die mit 245 Exponaten umfangreichste
Ausstellung in der Geschichte des Hauses.
Noch einmal können Besucher dabei nicht nur erfahren, was es
mit der sonderbaren Haltung der 100-jährigen Plastik auf
sich hat, auch das Konzept der Ausstellung und spannende
Hintergrundgeschichten zu einzelnen Exponaten werden dabei
vermittelt. Die Teilnahme an der Finissage ist kostenlos.
Ab dem 25. Januar ist aufgrund der Ab- und Umbauarbeiten im
LehmbruckMuseum nur ein Teil des Hauses für Besucher
zugänglich. Bis zum 9. Februar können Interessierte jedoch
den Lehmbruck-Trakt mit Exponaten der Sammlung des Hauses
sowie die Ausstellung "JUNCTION" der Lehmbruck-Stipendiatin
Leunora Salihu in der Straßengalerie besuchen. In dieser
Zeit wird aufgrund der Einschränkungen nur der ermäßigte
Eintritt erhoben.
plastikBAR im LehmbruckMuseum: Café Philo zu Gast im Café du
Dôme (19. Januar)
Die letzte plastikBAR im Rahmen der Ausstellung "100 Jahre
Lehmbrucks Kniende - Paris 1911" wird noch einmal
philosophisch, noch einmal ist das Café Philo zu Gast im
Café du Dôme. Im dritten Teil der Reihe "Lehmbruck und die
Philosophie seiner Zeit" wird Georg Mallitz am Donnerstag,
19. Januar, um 19 Uhr den Philosophen Edmund Husserl
(1859-1938) vorstellen, der in seinen 1913 erschienenen
"Ideen zu einer reinen Phänomenologie und einer
phänomenologischen Philosophie" seine Methode der
"phänomenologischen Fundamentalbetrachtung" entwickelt hat.
Wie diese funktioniert und was die phänomenologische Methode
mit der Kunst Wilhelm Lehmbrucks zu tun hat, erfahren die
Besucher während eines etwa 30-minütigen Impulsvortrags mit
anschließender Kurzführung durch die Ausstellung.
Anschließend wird das Gesehene und Gehörte zum Gegenstand
philosophischer Reflexionen.
An diesem wie an jedem Abend des Café Philo gilt: Willkommen
sind am intellektuellen Austausch interessierte Menschen,
die nicht das professionelle Philosophiestudium im Sinn
haben, sondern das Philosophieren als gemeinsames Nachdenken
über Fragen des alltäglichen gesellschaftlichen und eigenen
Lebens verstehen. Im Café Philo haben Vernunft und
Phantasie, Begriffsschärfe und Genauigkeit, intellektuelle
Redlichkeit und vor allem Neugierde, sprich Lust auf
andere/neue Denkwege ihren Raum. Hier wird der Konsens
gesucht, gleichwohl der Dissens akzeptiert. Der Eintritt zur
plastikBAR kostet 8 Euro, ein Begrüßungsgetränk inklusive. |
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Sonderführungen durch die Ausstellung „Verwandlungen“ im
Binnenschifffahrtsmuseum |
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Sonderführungen durch die Ausstellung „Verwandlungen“ im
Binnenschifffahrtsmuseum
Duisburg, 18. Januar 2012 - Wegen der großen
Besuchernachfrage bietet die Duisburger Künstlerin Ulla
Handel am Sonntag, 22. Januar, und Sonntag, 29. Januar,
jeweils um 14 Uhr eine kostenlose Sonderführung durch ihre
Ausstellung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt auf
der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort an. Die Ausstellung
mit dem Titel „Verwandlungen“ endet am 5. Februar. Dann wird
auch ihre elf Meter lange Installation eines
Phantasieschiffes „Auf verlorenem Posten“ wieder in
Einzelteile zerlegt. Öffnungszeiten des
Binnenschifffahrtsmuseums: Dienstag bis Sonntag von 10 bis
17 Uhr
Das Mercator-Jahr im Stadtmuseum
Die
Direktorin des Kultur- und Stadthistorischen Museums am
Johannes-Corputius-Platz 1 lädt am kommenden Sonntag, 22.
Januar, um 15 Uhr zu einem Gespräch über das Mercatorjahr
2012 ein. Dr. Susanne Sommer berichtet von den Plänen und
Vorbereitungen für ein ganz besonderes Museumsjahr.
Vor 500 Jahren, anno domini 1512, wurde der berühmte „Weltbeschreiber“
Gerhard Mercator geboren, dessen Globen und Atlanten den
Beginn eines modernen Weltbildes markierten. Die Duisburger
Mercatorsammlung des Museums gilt als eine der bedeutendsten
in Europa.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt kostet 3
Euro. |
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LehmbruckMuseum: zwei öffentliche Führungen durch "Paris
1911" |
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Duisburg, 13. Januar 2012 - Am vorletzten Sonntag der
Ausstellung "100 Jahre Lehmbrucks Kniende - Paris 1911" (15.
Januar) lädt das LehmbruckMuseum aufgrund des großen
Interesses wie in den vergangenen Wochen zu zwei
öffentlichen Führungen ein. Um 11.30 Uhr führt Madalina
Rotter durch die mit 245 Exponaten umfangreichste
Ausstellung in der Geschichte des Hauses, um 15 Uhr findet
eine zweite Führung mit Friederike Winkler-Rufenach statt.
Während der etwa eineinhalbstündigen Führung werden die
Kunstvermittlerinnen nicht nur erläutern, was es mit der
sonderbaren Haltung der 100-jährigen Plastik auf sich hat,
sie beleuchten auch das Konzept der Ausstellung und erzählen
spannende Hintergrundgeschichten zu einzelnen Arbeiten von
so berühmten Künstlern wie Auguste Rodin, Henri Matisse,
Constantin Brancusi, Maurice Denis, Marcel Duchamp, Robert
Delaunay, Amedeo Modigliani, Aristide Maillol, Fernand Léger
oder Bernhard Hoetger und aus so renommierten Museen wie dem
New Yorker MoMA, dem Pariser Louvre, dem Centre Georges
Pompidou, dem Musée d'Orsay, dem Guggenheim Museum, der
Berliner Nationalgalerie, den Staatlichen Kunstsammlungen
Dresden oder der Fondation Beyeler.
Darüber hinaus bietet das LehmbruckMuseum auch am kommenden
Dienstag (17. Januar) wieder eine öffentliche Führung
außerhalb der regulären Öffnungszeiten an. Obwohl das Museum
dienstags nur für angemeldete Gruppen geöffnet ist, können
Besucher sich an diesem Tag um 14 Uhr an der Kasse für
diesen Termin melden. Neben dem regulären Eintrittspreis
wird für diese Führung eine Teilnahmegebühr von 2 Euro pro
Person erhoben. |
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Galerie Rheinhausen: Franz Rudolf Knubel und 56
Pastellzeichnungen |
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Ausstellungsdauer: 21. Januar - 1.
März 2012
Ausstellungseröffnung: Samstag, 21. Januar 2012, 17.00 Uhr
Öffnungszeiten: Di - Fr 10 - 13 und 14 - 19 Uhr, Sa 10 - 13
Uhr
Duisburg, 11. Januar 2012 - Vom 21. Januar bis 1.
März 2012 zeigt die Galerie Rheinhausen in der
Bezirksbibliothek den jüngsten Werkzyklus des Essener
Künstlers Franz Rudolf Knubel. Mit 56 systematisch
angelegten Untersuchungen auf Papier kann Knubel die
Illusions- und Wirkungskraft der Farben Grün, Schwarz,
Goldocker, Rot, Grau, Purpur, Gelb und Blau vor Augen
führen. Dabei unterwirft er die Farben einem
ordnungsstiftenden Arbeitsprinzip, mit dem Ergebnis das
Irrationale und Relationale der Farben erlebbar zu machen.
Knubel lehrte von 1971 bis 2004 an der Folkwangschule für
Gestaltung in Essen. Ausstellungen im In- und Ausland
markieren seine künstlerische Vita. Er war Mitglied der im
Ruhrgebiet agierenden Künstlergruppe B1, deren Arbeiten im
Kulturhauptstadtjahr 2010 einem breiten Publikum neu
vorgestellt wurden. Seine Arbeiten befinden sich in
zahlreichen Sammlungen, darunter die Staatlichen Museen
Preußischer Kulturbesitz und The Metropolitan Museum of Art
in New York.
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Georg Stefan Troller zu Gast in der Zentralbibliothek |
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Duisburg, 10. Januar 2012 - Der
Duisburger Verein für Literatur und Kunst lädt am
Donnerstag, 26. Januar, um 20 Uhr zu einer Autorenlesung mit
Georg Stefan Troller in die Zentralbibliothek an der
Düsseldorfer Straße 5-7 ein. Der 1921 in Wien geborene
Troller wird aus seinem neuen Buch „Vogelzug zu anderen
Planeten“ lesen. 1962 begann er für den WDR mit seinem
„Pariser Journal“. 1971 wurde er Sonderkorrespondent des ZDF
in Paris. Dort begann er mit der siebzig Folgen umfassenden
Sendereihe „Personenbeschreibungen“.
Bekannt geworden ist er vor allem durch seine Interviews mit
Prominenten. Heute ist Paris seine Heimat, auch die
französische Literatur. Zu ihr gehört „Le Petit Prince“ von
Antoine de Saint-Exupéry. In Trollers neuem Buch, das wie
sein Vorbild im Karl Rauch Verlag erschienen ist, begegnet
der Kleine Prinz prominenten Märchengestalten und
Hauptfiguren aus der Weltliteratur.
Der Literaturabend wird im Rahmen der Französischen Woche
und in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen
Gesellschaft Duisburg sowie dem Presseverein
Niederrhein/Ruhr angeboten. In die Lesung einführen wird Dr.
Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek.
Eintrittskarten zum Preis von vier Euro im Vorverkauf und
fünf Euro an der Abendkasse sind nur in der
Zentralbibliothek erhältlich. Mitglieder des Vereins für
Literatur und Kunst haben freien Eintritt. |
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Fragen
an die an die Kniende, die im Jahre 1911 in Paris geboren
wurde und der zur Zeit eine
Ausstellung im LehmbruckMuseum gewidmet ist - gestellt von
einem Duisburger. |
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Wann wurden Sie geboren?
Geboren
wurde ich 1911. Ich habe es meinem Vater Wilhelm Lehmbruck
jedoch nicht gerade leicht gemacht, wie sich meine Mutter
Anita noch Jahrzehnte
später erinnern konnte. "Ungewöhnliche und schwere
Entscheidungen künstlerischer Art" habe ich ihm wohl
abverlangt, immer wieder sei er in dieser Zeit in den Wald
von Fontainebleau geflohen, um anschließend wie besessen
weiterzuarbeiten. Kurz vor der Geburt hätten seine
Selbstzweifel dann ihren Höhepunkt erreicht, sodass Anita
schließlich nicht nur den meine Geburt in die Wege geleitet,
sondern mich auch gleich zur Ausstellung im Salon d’Automne
hat anmelden müssen.
Wo wurden Sie geboren?
In der Avenue du Maine Nr. 127 im Pariser Quartier
Montparnasse, in einem wundervollen Hinterhofatelier.
Ist es richtig, dass Ihr Vater aus Duisburg, genau
genommen aus Meiderich stammt?
Das stimmt, dort wurde er als viertes Kind einer
Bergarbeiterfamilie geboren. Einige Zeit hat er dann in
Düsseldorf an der Kunstgewerbeschule und der Kunstakademie
verbracht, bevor er 1910 mit Anita nach Paris zog.
Wo verbrachten Sie Ihre Jugend?
Zunächst in Paris, eine wundervolle Zeit. Jedoch blieb ich
dort nur bis 1913.
Haben Sie Geschwister und wenn ja, nennen Sie uns die
Namen und die heutigen Wohnorte Ihrer Geschwister.
Geschwister? Oh ja, viele sogar. Sei es die "Große
Stehende", die ein Jahr vor mir zur Welt kam, die "Große
Sinnende", die zwei Jahre jünger ist als ich, oder auch der
"Emporsteigende Jüngling", der ebenfalls 1913 geboren wurde.
Sie alle sind heute über die ganze Welt verstreut, doch zum
Glück finden sich viele davon im LehmbruckMuseum in
Duisburg. Es ist, so könnte man sagen, so etwas wie unser
Familienmuseum.
Ihre Zwillingsschwester hat, so hört man, einen ganz
besonderen Aufenthaltsort.
Ich habe sogar mehrere Zwillingsschwestern. Eine von ihnen
können Sie im Museum of Modern Art in New York besuchen,
andere in der Metropolitan Opera oder den Staatlichen
Kunstsammlungen Dresden.
Erinnern Sie sich an herausragende Ereignisse in Ihrer
Jugend?
Nun, ab 1913 jedoch glich mein Leben eher einer Reise, unter
anderem habe ich einige Zeit in den USA verbracht, wo ich
mit der Armory Show in New York, Chicago und Boston war.
Eine Tournee, die ich nie vergessen werde!
Man sagt, dass Sie, bedingt durch Ihren Körperbau und
Ihre Größe, eine Tanzausbildung genossen haben. Ist das
richtig?
Wissen Sie, was der französische Schauspieler und Chansonier
Maurice Cheavelier, übrigens ein Zeitgenosse meines Vaters,
sagte? "Eine Frau ohne Geheimnisse ist wie eine Blume ohne
Duft."
Sie erinnern sich sicher an Ihre Ankunft in Duisburg.
Können Sie uns sagen, wann das war?
Aber sicher, das war 1925.
Dem Vernehmen nach war der Empfang nicht so sehr
freundlich durch die Duisburger Bevölkerung, besondern durch
eine bestimmte Gruppe. Erinnern Sie sich, worum es damals
ging?
Wie könnte ich das vergessen? Nach meiner Rückkehr nach
Duisburg gab es manch aufregendes Ereigniss. Viele
Duisburger wollten mich damals nicht in ihrer Stadt haben,
besonders der Hausfrauenbund fand mich wohl anstößig. Und
einmal wurde ich sogar vom Sockel gestürzt! Auch die
Nationalsozialisten haben später gegen mich gehetzt und mich
in der Ausstellung "Entartete"
Kunst gezeigt. Keine schönen Jahre.
Nun gibt es in Duisburg eine große Ausstellung mit vielen
Weggefährten anlässlich Ihres 100sten Geburtstages. Nenn Sie
uns bitte einige dieser Gefährten.
Wo soll ich da bloß anfangen? Allein die schiere Zahl mach
das schwierig.
Doch natürlich umgeben mich gerade Arbeiten von großen
Bildhauern wie Auguste Rodin und Henri Matisse, Aristide
Maillol und Constantin Brancusi, Amedeo Modiglian und
Bernhard Hoetger. Ganz besonders freue ich mich, dass auch
ein Werk von Karl Janssen gezeigt wird. Der war schließlich
der Lehrer Wilhelm Lehmbrucks.
Ist es richtig, dass ein Gefährte aus Japan angereist
ist, der sein Leben in einem Hotel dort verbringt?
Ja, das stimmt!
Worum handelt es sich und wie haben sie von seinem
Aufenthaltsort erfahren?
Ich kannte dieses Gemälde von Maurice Denis, "Rinaldo im
Garten der Armida"
von 1907, vorher auch nicht. Und wie ich hörte, scheint es
auch seit seiner Entstehung noch nie in Europa gezeigt
worden zu sein. Doch ich kann Ihnen
versichern: Sie werden es lieben! Und: Auch dieses Gemälde
zeigt eine kniende Dame. Aufgespürt hat es, nach langer
Recherche, die Kuratorin der Ausstellung, Marion
Bornscheuer. Ein unglaublicher Glücksgriff!
Wie viele Besucher haben bisher diese Ausstellung besucht?
Das kann ich Ihnen nicht sagen, ich habe sie nicht gezählt.
Doch bei dem Trubel, der hier vor allem am Wochenende
herrscht, würde ich sagen: Tausende!
Und wie lange wird es diese Ausstellung in Duisburg
geben?
Bis zum 22. Januar 2012. Doch ich und alle anderen, die hier
ins LehmbruckMuseum gehören, bleiben natürlich.
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, diese
Ausstellung zu verlängern?
Ich persönlich nicht, aber wie ich höre, die
Verantwortlichen durchaus. Doch leider wird das nicht
möglich sein, im Januar müssen die meisten der Gefährten
schlicht wieder zurück in Ihre Heimat.
Nennen Sie unseren Lesern bitte ein Ereignis anlässlich
Ihres Geburtstages, das Sie berührt hat.
Da muss ich sofort an diesen Flashmob denken, der am 6.
November in Duisburg stattgefunden hat. Wissen Sie, was das
ist, ein Flashmob? An diesem Tag, es war ein Sonntag, haben
sich weit mehr als 150 Duisburger in der Innenstadt
getroffen und, wie auf ein geheimes Zeichen, gekniet, wie
ich das tue. Und das auch noch zur Musik von Claude Debussys
"Claire de lune". Gerade diesen Komponisten hat mein Vater
geliebt. Das war ein Zeichen der Duisburger, das mich
wirklich gerührt hat! Dejo
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