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Bürgertelefon
363 44 66 |
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Mehr als 80.000 Euro für den
Kinderschutzbund |
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Duisburg, 30. April 2012 - Es gilt ja
immer vorsichtig zu sein mit
Superlativen. Aber was in den
zurückliegenden Wochen rund um den
Kinderschutzbund Duisburg geschehen ist,
kann ohne Übertreibung als sensationell
bezeichnet werden. Schnell kommt auch
der Gedanke auf: „Das ist ja fast wie im
Märchen!“ So ähnlich fühlte auch Gerhild
Tobergte, Vorstandsvorsitzende der
Kinderschutzbundes Duisburg, als sie
jetzt von Volksbank-Rhein-Ruhr-Chef Hans
Weber und Heinz-Rainer Nöhles,
Kuratoriumsvorsitzender der Volksbank
Rhein-Ruhr Stiftung, einen Scheck über
sage und schreibe 80.542,67 Euro
überreicht bekam.
Zur Vorgeschichte: In einer
Pressekonferenz im Hause der Volksbank
Rhein-Ruhr erläuterte Gerhild Tobergte
Mitte Januar die finanziellen Probleme
des Kinderschutzbundes Duisburg.
Aufgrund ausbleibender Spenden, der
Haupteinnahmequelle des
Kinderschutzbundes, mussten wichtige
Angebote gestrichen werden. Der nächste
Streichpunkt wäre die „Fachberatung
Mädchen“ gewesen. In der „Fachberatung
Mädchen“ werden Mädchen therapiert, die
unter sexuellem Missbrauch leiden
müssen. Es waren dramatische Worte mit
denen Gerhild Tobergte im Januar die
damals aktuelle Situation schilderte.
Und sie hat nicht erst im Januar auf die
ernste Finanzlage des Kinderschutzbundes
hingewiesen. Schon im Jahr 2011 wandte
sich die Kinderschutzbund-Chefin an die
Öffentlichkeit, ohne allerdings das ganz
große Echo zu verspüren.
„Die seinerzeit rund um den
Kinderschutzbund und seine desolate
Finanzlage veröffentlichten Meldungen
haben uns alarmiert, denn Kinder sind
schließlich unsere Zukunft. Es konnte
doch nicht sein, dass der
Kinderschutzbund die seit 1975
angebotenen Leistungen weit mehr als ein
Vierteljahrhundert danach einstellen
muss“, sagte Heinz-Rainer Nöhles, Chef
des Kuratoriums der Volksbank Rhein-Ruhr
Stiftung. Folgerichtig gingen die
Volksbanker „in Klausur“ und dachten
darüber nach, wie dem Kinderschutzbund
zu helfen sei. Als Ergebnis der
Überlegungen wurde Mitte Januar eine
mehr als kreative Lösung präsentiert.
Hans Weber, Vorstandsvorsitzender der
Volksbank Rhein-Ruhr: „Der Kinderschutz
steht für die Werte, die auch bei der
Volksbank Rhein-Ruhr Tag für Tag gelebt
werden: Vertrauen, Fairness, Toleranz
und Menschlichkeit. Aus dieser
emotionalen Nähe heraus war es für uns
selbstverständlich, eine
außergewöhnliche Lösung für die
Finanzsorgen des Kinderschutzbundes zu
präsentieren.“ Und außergewöhnlich war
das, was den Volksbankern eingefallen
war, in jedem Fall. 70.000 Euro fehlten
im Januar in der Kasse des
Kinderschutzbundes. Heinz-Rainer Nöhles
und Hans Weber versprachen, wenn die
Duisburger 35.000 Euro spenden würden,
den Rest, also nochmals 35.000 Euro,
dazuzulegen. Auf jeden Fall aber wollten
die Banker 20.000 Euro als
Garantiespende überweisen.
Am 20. Januar veröffentlichten die
heimischen Medien einen Spendenaufruf,
schilderten die Lage des
Kinderschutzbundes und erläuterten die
Idee der Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung.
Was danach passierte, ist eine
spendenmäßige Erfolgsgeschichte ohne
Gleichen. Duisburger Bürger, Vereine,
Verbände, Institutionen und
Organisationen machten sich den Aufruf
zu eigen und spendeten auf das bei der
Genossenschaftsbank eingerichtete
Sonderkonto. Woche für Woche konnten
(wir berichteten) neue Erfolgszahlen
veröffentlicht werden. Und als Skeptiker
mutmaßten, die Spendenhöhe würde alsbald
stagnieren, erreichten den
Kinderschutzbund und die Volksbank
Rhein-Ruhr Nachrichten, dass spezielle
Veranstaltungen durchgeführt würden,
deren Reinerlös auf das
Spendensonderkonto überwiesen werde.
Auch am Wertebewusstsein der Volksbank
Rhein-Ruhr-Mitarbeiter ging die Notlage
des Kinderschutzbundes nicht spurlos
vorüber: sie spendeten aus der eigenen
Tasche mehr als 2.000 Euro für den
Erhalt der „Fachberatung Mädchen“. Was
nicht ohne weitreichendes Echo blieb,
denn junge Leute, Hausfrauen,
Angestellte und Beamte, Arbeiter und
Manager, Rentner und viele andere
zahlten mal kleinere, mal größere
Beträge auf das Spendenkonto ein.
Gerhild Tobergte, Hans Weber und
Heinz-Rainer Nöhles zeigten sich bei der
Pressekonferenz zur Verkündung des
bisherigen Spendenergebnisses sichtlich
bewegt und beeindruckt: „Die unerwartet
große Spendenbereitschaft der Duisburger
Bürger, Unternehmen, Vereine und Gruppen
bewegt uns sehr. Wir sind stolz auf all
jene, die dieses Ergebnis bisher möglich
gemacht haben. Zu großem Dank sind wir
auch der heimischen Presse verpflichtet,
die diese Spendenmaß-nahme sehr eng
begleitet hat. Neben dem Stolz empfinden
wir aber auch große Dankbarkeit für das
wunderbare bisherige Spendenergebnis."
Bisherige? Noch immer gehen auf dem
Sonderkonto Spendenbeträge ein. Das in
diesem Jahr nicht verbrauchte Geld wird,
so Gerhild Tobergte, dazu dienen, im
kommenden Jahr die wichtige Arbeit des
Kinderschutzbundes so weit es geht zu
sichern. Das Fazit der für diese
Maßnahme Verantwortlichen: „Das ist ein
ebenso unfassbares wie wunderbares
Ergebnis. Unser von ganzem Herzen
kommender Dank gilt allen, die das
möglich gemacht haben."

Gerhild Tobergte, Vorstandsvorsitzende
des Kinderschutzbundes Duisburg, dankte
Volksbank-Chef Hans Weber (M.) und
Heinz-Rainer Nöhles, Vorsitzender des
Kuratoriums der Volksbank Rhein-Ruhr
Stiftung, bei der Spendenübergabe mit
einem selbst gezeichneten Bild eines
Mädchens, dem über die "Fachberatung
Mädchen" nach einem sexuellen Missbrauch
geholfen werden konnte.
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Volksbank Rhein-Ruhr verdoppelt Spenden
für Kinderschutzbund |
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Duisburg, 31. Januar 2012 - Dass Banker,
wenn es um die direkte Hilfe für
mildtätige Organisationen geht, sehr
kreativ sein können, bewiesen jetzt
wieder einmal die Volksbank Rhein-Ruhr
und deren bankeigene Stiftung.
Heinz-Rainer Nöhles,
Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung und
Volksbank Rhein-Ruhr-Chef Hans Weber
hatten für Gerhild Tobergte und deren
Vorstandskollegen vom Kinderschutzbund
eine ganz besondere Überraschung parat.
Schon vor Wochen beklagte Gerhild
Tobergte, Vorstandsvorsitzende des
Kinderschutzbundes, die finanzielle
Situation des Vereins. Aufgrund
ausbleibender Spenden, der einzigen
Einnahmequelle des Vereins,
mussten wichtige Angebote des
Kinderschutzbundes gestrichen werden.
Die prekäre Finanzsituation führte
letztlich auch zu der Frage, ob die
„Fachberatung Mädchen“ aufrechterhalten
werden könne. Hier werden Mädchen
therapiert, die unter sexuellem
Missbrauch leiden. Heinz-Rainer Nöhles:
„Diese Meldung hat uns alarmiert, denn
Kinder sind unsere Zukunft und es kann
nicht sein, dass der Kinderschutzbund
die seit 1975 angebotenen Leistungen
jetzt einstellen muss. Darum haben wir
uns im Kuratorium der Volksbank
Rhein-Ruhr Stiftung mit der Frage
befasst, wie dem Kinderschutzbund zu
helfen ist.“
Volksbank-Chef Hans Weber ergänzt: „Der
Kinderschutzbund steht für die Werte,
die auch im Unternehmensleitbild der
Volksbank Rhein-Ruhr verankert sind:
Vertrauen, Fairness, Menschlichkeit und
Toleranz. Unser Werteempfinden im
Hinblick auf die Menschlichkeit hat uns
nach einer Lösung für die Nöte des
Kinderschutzbundes suchen lassen. Und
selbstverständlich haben wir auch eine
kreative Lösung gefunden.“
Welches Problem hat der
Kinderschutzbund? Die
Fachberatungsstelle für von sexuellem
Missbrauch betroffene Mädchen ist
Anlaufstelle für Kinder, die sexuelle
Übergriffe erlitten haben oder bei denen
der Verdacht auf sexuellen Missbrauch
besteht, erläutert Gerhild Tobergte und
ergänzt: „Um die Auswirkungen der
psychischen Verletzungen durch Gewalt,
insbesondere sexuelle Gewalt an Mädchen,
auffangen zu können, bieten wir ein
differenziertes Angebot.“ Dazu gehören
Kontakt- und Beratungsangebote für
Mädchen ebenso wie die Vermittlung von
ergänzenden pädagogischen Angeboten,
Prozessbegleitung, Elternberatung,
Beratung von Bezugspersonen und
Familienangehörigen sowie vieles mehr.
Eindringlich fährt Gerhild Tobergte
fort: „Sexueller Missbrauch bedeutet für
ein Kind die Erfahrung von Ohnmacht und
Demütigung, bedeutet Desorientierung und
Verunsicherung. Hinzu kommen ein oft mit
Drohungen verbundenes Geheimhaltegebot
sowie Loyalitätskonflikte, die dem
spontanen Wunsch des Kindes nach
Offenbarung und Hilfe entgegenstehen.
Die daraus hervorgehenden
Konfliktspannungen sind Ursachen für die
Folgeschäden.“ Und diese zu beseitigen
kostet nun einmal eine Menge Geld. Geld,
das beim Kinderschutzbund nicht
vorhanden ist.
Insgesamt fehlen in der Kasse des
Kinderschutzbundes rund 70.000 Euro. Und
genau da setzt die Volksbank Rhein-Ruhr
jetzt an. Hans Weber: „Wir rufen heute
gemeinsam mit dem Kinderschutzbund zu
einer Spendenaktion auf. Da insgesamt
70.000 Euro benötigt werden, um die
kompletten Fachberatungen abzudecken,
wird die Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung
alle Spenden bis zu einem Betrag von
35.000 Euro verdoppeln. Das bedeutet:
Wenn in dieser Stadt von Bürgern und
Unternehmen insgesamt 35.000 Euro
gespendet werden, verdoppelt die
Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung diesen
Betrag auf 70.000 Euro.“
Weber weiter: „Erreicht das
Spendenaufkommen nicht den genannten
Wert, also 35.000 Euro, sondern bleibt
deutlich darunter, schüttet die
Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung auf jeden
Fall einen garantierten Spendenbetrag
von 20.000 Euro an den Kinderschutzbund
aus. Diese Garantiespende sichert in
diesem Jahr dann das Angebot
„Fachberatung Mädchen“ ab.“ Für diese
Maßnahme hat die Volksbank Rhein-Ruhr
für den Kinderschutzbund ein besonderes
Spendenkonto eingerichtet:
12 5663 0000, Bankleitzahl 350 603 86,
Kontoinhaber: Kinderschutzbund Duisburg.
Alle Spenden, die in diesem Jahr auf das
Sonderkonto überwiesen werden,
verdoppelt die Volksbank Rhein-Ruhr also
bis zu einem Gesamtbetrag von 35.000
Euro.
Gerhild Tobergte, Hans Weber und
Heinz-Rainer Nöhles hoffen, dass diese
Initiative der Volksbank Rhein-Ruhr
Signalcharakter hat und Impulsgeber für
weitere Spenden aus dem privaten und
gewerblichen Bereich sein wird.
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Opferberatung muss erhalten bleiben |
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Duisburg, 20. Januar 2012 - Die
Ratsfraktion der Duisburger Linken nimmt den Spendenappell
des Kinderschutzbundes mit Empörung und Fassungslosigkeit zu
Kenntnis. Ratsfrau Martina Ammann:
„Der Spendenaufruf des Duisburger Kinderschutzbundes zeigt
das ganze Ausmaß der katastrophalen Situation in Duisburg
bei der Opferberatung sexuell missbrauchter Kinder und
Jugendlicher. Seit längerer Zeit weisen uns Beratungsstellen
und SozialarbeiterInnen auf die finanzielle und personelle
Unterversorgung der Opfer- und Familienberatung hin. Für die
Betroffenen und ihren Familien ist es unzumutbar, dass auf
Beratungstermine wochenlang gewartet werden muss. Die Arbeit
der Beratungsstellen kann nicht von Spenden engagierter
Verbände und BürgerInnen abhängig sein.“
Die Ratsfraktion der LINKEN beantragt seit mehreren Jahren
die Einrichtung von zwei Stellen zur Prävention gegen
sexuellen Missbrauch, die auch im Rat beschlossen wurde. Die
Ratsfraktion ist der Meinung, dass es sich bei der
Opferberatung um eine gesetzliche Pflichtaufgabe handelt und
fordert eine umgehende Umsetzung der Ratsbeschlüsse. |
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Volksbank
Rhein-Ruhr verdoppelt Spenden - Lage des Kinderschutzbundes
Duisburg bleibt aber sehr angespannt |
Duisburg,
19. Januar 2012 - Dass Banker, wenn es
um die direkte Hilfe für mildtätige
Organisationen geht, sehr kreativ sein
können, bewiesen jetzt wieder einmal die
Volksbank Rhein-Ruhr und deren
bankeigene Stiftung. Heinz-Rainer Nöhles,
Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung und
Volksbank Rhein-Ruhr-Chef Hans Weber
hatten für Gerhild Tobergte und deren
Vorstandskollegen vom Kinderschutzbund
eine ganz besondere Überraschung parat.
Schon vor Wochen beklagte Gerhild
Tobergte, Vorstandsvorsitzende des
Kinderschutzbundes, die finanzielle
Situation des Vereins. Aufgrund
ausbleibender Spenden, der einzigen
Einnahmequelle des Vereins, mussten
wichtige Angebote des Kinderschutzbundes
gestrichen werden. Die prekäre
Finanzsituation führte letztlich auch zu
der Frage, ob die „Fachberatung Mädchen“
aufrechterhalten werden könne. Hier
werden Mädchen therapiert, die unter
sexuellem Missbrauch leiden.
Heinz-Rainer Nöhles: „Diese Meldung hat
uns alarmiert, denn Kinder sind unsere
Zukunft und es kann nicht sein, dass der
Kinderschutzbund die seit 1975
angebotenen Leistungen jetzt einstellen
muss. Darum haben wir uns im Kuratorium
der Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung mit
der Frage befasst, wie dem
Kinderschutzbund zu helfen ist.“
Volksbank-Chef Hans Weber ergänzt: „Der
Kinderschutzbund steht für die Werte,
die auch im Unternehmensleitbild der
Volksbank Rhein-Ruhr verankert sind:
Vertrauen, Fairness, Menschlichkeit und
Toleranz. Unser Werteempfinden im
Hinblick auf die Menschlichkeit hat uns
nach einer Lösung für die Nöte des
Kinderschutzbundes suchen lassen. Und
selbstverständlich haben wir auch eine
kreative Lösung gefunden.“
Welches Problem hat der
Kinderschutzbund? Die
Fachberatungsstelle für von sexuellem
Missbrauch betroffene Mädchen ist
Anlaufstelle für Kinder, die sexuelle
Übergriffe erlitten haben, oder bei
denen der Verdacht auf sexuellen
Missbrauch besteht, erläutert Gerhild
Tobergte und ergänzt: „Um die
Auswirkungen der psychischen
Verletzungen durch Gewalt, insbesondere
sexuelle Gewalt an Mädchen auffangen zu
können, bieten wir ein differenziertes
Angebot.“
Dazu gehören Kontakt- und
Beratungsangebote für Mädchen ebenso wie
die Vermittlung von ergänzenden
pädagogischen Angeboten,
Prozessbegleitung, Elternberatung,
Beratung von Bezugspersonen und
Familienangehörigen sowie vieles mehr.
Eindringlich fährt Gerhild Tobergte
fort: „Sexueller Missbrauch bedeutet für
ein Kind die Erfahrung von Ohnmacht und
Demütigung, bedeutet Desorientierung und
Verunsicherung sozialer Bindungen. Hinzu
kommen ein oft mit
Drohungen verbundenes Geheimhaltegebot
sowie Loyalitätskonflikte, die dem
spontanen Wunsch des Kindes nach
Offenbarung und Hilfe entgegenstehen.
Die daraus hervorgehenden
Konflikt-spannungen sind Ursachen für
die Folgeschäden.“ Und diese zu
beseitigen kostet nun einmal eine Menge
Geld. Geld, das beim Kinderschutzbund
nicht vorhanden ist.
Insgesamt fehlen in der Kasse des
Kinderschutzbundes rund 70.000 Euro. Und
genau da setzt die Volksbank Rhein-Ruhr
jetzt an. Hans Weber: „Wir rufen heute
gemeinsam mit dem Kinderschutzbund zu
einer Spendenaktion auf. Da insgesamt
70.000 Euro benötigt werden, um die
kompletten Fachberatungen abzudecken,
wird die Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung
alle Spenden bis zu einem Betrag von
35.000 Euro verdoppeln. Das bedeutet:
Wenn in dieser Stadt von Bürgern und
Unternehmen insgesamt 35.000 Euro
gespendet werden, verdoppelt die
Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung diesen
Betrag auf 70.000 Euro.“
Weber weiter: „Erreicht das
Spendenaufkommen nicht den genannten
Wert, also 35.000 Euro, sondern bleibt
deutlich darunter, schüttet die
Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung auf jeden
Fall einen garantierten Spendenbetrag
von 20.000 Euro an den Kinderschutzbund
aus. Diese Garantiespende sichert in
diesem Jahr dann das Angebot
„Fachberatung Mädchen“ ab.“
Dafür hat die Volksbank Rhein-Ruhr für
den Kinderschutzbund ein besonderes
Spendenkonto eingerichtet:
12 5663 0000,
Bankleitzahl 350 603 86.
Alle Spenden, die in diesem Jahr auf das
Sonderkonto überwiesen werden,
verdoppelt die Volksbank Rhein-Ruhr also
bis zu einem Gesamtbetrag von 35.000
Euro. Gerhild Tobergte und Hans Weber
hoffen, dass diese Initiative der
Volksbank Rhein-Ruhr Signalcharakter hat
und Impulsgeber für weitere Spenden aus
dem privaten und gewerblichen Bereich
sein wird.
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Deutscher
Kinderschutzbund Ortsverband Duisburg |
Der Deutsche Kinderschutzbund
Ortsverband Duisburg e.V.,
gegründet l975 ist mit heute ca. l60
Mitgliedern als gemeinnütziger Verein
parteipolitisch und konfessionell
ungebunden und als Träger der Freien
Jugendhilfe anerkannt. Satzungsgemäß
setzt er sich ein für die Interessen,
den Schutz und die Rechte der Kinder in
Duisburg. Sein Dachverband ist der
Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband
e.V.
Neben den Satzungen des Ortsverbandes,
des Landes- und des Bundesverbandes
bilden die UN-Kinderrechtskonvention und
das KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz)
die wichtigsten Grundlagen für die
Arbeit des OV Duisburg e.V.
Durch die UN Kinderrechtskonvention
erhält das Kind einen Status als
„Rechtssubjekt“ und ist damit Träger
eigener bürgerlicher, wirtschaftlicher
und sozialer Rechte. Dies erfordert eine
grundsätzlich andere Wahrnehmung des
Kindes als zuvor. Das Kind ist nicht
mehr Objekt der Fürsorge sowie der
Schutzbemühungen Erwachsener, sondern
Rechtssubjekt mit Anspruch auf Schutz,
Versorgung und Beteiligung.
Wenn der oft zitierte Grundsatz „Kinder
sind unsere Zukunft“ in einer
Gesellschaft anerkannt und akzeptiert
wird, so muss diese auch bereit sein,
als Konsequenz die Kosten dafür zu
übernehmen:
Sicherung der gesellschaftlichen Zukunft
über ein Heranwachsen unserer Kinder
unter menschenwürdigen Bedingungen
kostet Geld und Zeit.
Investition in die Kinder von
heute ist zudem die beste Investition in
unser aller Zukunft.
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Zur Gemeinnützigkeit des
Vereins |
Der Kinderschutzbund Ortsverband Duisburg ist ein
gemeinnütziger Verein, der parteipolitisch und konfessionell
ungebunden und als Träger der Freien Jugendhilfe anerkannt
ist. Neben der Satzung bildet das „Übereinkommen über die
Rechte des Kindes“ der Vereinten Nationen die wichtigste
Grundlage für die Arbeit.
Die
finanzielle Basis für diese Arbeit wird zu unterschiedlichen
Anteilen geschaffen durch
■die Beiträge unserer Mitglieder
■private und institutionelle Spenden von Bürgern und
Unternehmen
■Bußgelder und Geldstrafen, die uns von Behörden und
Gerichten zugewiesen werden
■auf Antrag evtl. Refinanzierungsbeiträge des
Landesjugendamtes
■auf Antrag evtl. gewährte Gelder von Stiftungen
Geschäftsstelle: Adlerstraße 57 - 47055 Duisburg
Tel .(0203) 35 35 22 - Fax : (0203) 31 76 446
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