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Mehr als 80.000 Euro für den Kinderschutzbund

Duisburg, 30. April 2012 - Es gilt ja immer vorsichtig zu sein mit Superlativen. Aber was in den zurückliegenden Wochen rund um den Kinderschutzbund Duisburg geschehen ist, kann ohne Übertreibung als sensationell bezeichnet werden. Schnell kommt auch der Gedanke auf: „Das ist ja fast wie im Märchen!“ So ähnlich fühlte auch Gerhild Tobergte, Vorstandsvorsitzende der Kinderschutzbundes Duisburg, als sie jetzt von Volksbank-Rhein-Ruhr-Chef Hans Weber und Heinz-Rainer Nöhles, Kuratoriumsvorsitzender der Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung, einen Scheck über sage und schreibe 80.542,67 Euro überreicht bekam.

Zur Vorgeschichte: In einer Pressekonferenz im Hause der Volksbank Rhein-Ruhr erläuterte Gerhild Tobergte Mitte Januar die finanziellen Probleme des Kinderschutzbundes Duisburg. Aufgrund ausbleibender Spenden, der Haupteinnahmequelle des Kinderschutzbundes, mussten wichtige Angebote gestrichen werden. Der nächste Streichpunkt wäre die „Fachberatung Mädchen“ gewesen. In der „Fachberatung Mädchen“ werden Mädchen therapiert, die unter sexuellem Missbrauch leiden müssen. Es waren dramatische Worte mit denen Gerhild Tobergte im Januar die damals aktuelle Situation schilderte. Und sie hat nicht erst im Januar auf die ernste Finanzlage des Kinderschutzbundes hingewiesen. Schon im Jahr 2011 wandte sich die Kinderschutzbund-Chefin an die Öffentlichkeit, ohne allerdings das ganz große Echo zu verspüren.
„Die seinerzeit rund um den Kinderschutzbund und seine desolate Finanzlage veröffentlichten Meldungen haben uns alarmiert, denn Kinder sind schließlich unsere Zukunft. Es konnte doch nicht sein, dass der Kinderschutzbund die seit 1975 angebotenen Leistungen weit mehr als ein Vierteljahrhundert danach einstellen muss“, sagte Heinz-Rainer Nöhles, Chef des Kuratoriums der Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung. Folgerichtig gingen die Volksbanker „in Klausur“ und dachten darüber nach, wie dem Kinderschutzbund zu helfen sei. Als Ergebnis der Überlegungen wurde Mitte Januar eine mehr als kreative Lösung präsentiert.

Hans Weber, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Rhein-Ruhr: „Der Kinderschutz steht für die Werte, die auch bei der Volksbank Rhein-Ruhr Tag für Tag gelebt werden: Vertrauen, Fairness, Toleranz und Menschlichkeit. Aus dieser emotionalen Nähe heraus war es für uns selbstverständlich, eine außergewöhnliche Lösung für die Finanzsorgen des Kinderschutzbundes zu präsentieren.“ Und außergewöhnlich war das, was den Volksbankern eingefallen war, in jedem Fall. 70.000 Euro fehlten im Januar in der Kasse des Kinderschutzbundes. Heinz-Rainer Nöhles und Hans Weber versprachen, wenn die Duisburger 35.000 Euro spenden würden, den Rest, also nochmals 35.000 Euro, dazuzulegen. Auf jeden Fall aber wollten die Banker 20.000 Euro als Garantiespende überweisen.

Am 20. Januar veröffentlichten die heimischen Medien einen Spendenaufruf, schilderten die Lage des Kinderschutzbundes und erläuterten die Idee der Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung. Was danach passierte, ist eine spendenmäßige Erfolgsgeschichte ohne Gleichen. Duisburger Bürger, Vereine, Verbände, Institutionen und Organisationen machten sich den Aufruf zu eigen und spendeten auf das bei der Genossenschaftsbank eingerichtete Sonderkonto. Woche für Woche konnten (wir berichteten) neue Erfolgszahlen veröffentlicht werden. Und als Skeptiker mutmaßten, die Spendenhöhe würde alsbald stagnieren, erreichten den Kinderschutzbund und die Volksbank Rhein-Ruhr Nachrichten, dass spezielle Veranstaltungen durchgeführt würden, deren Reinerlös auf das Spendensonderkonto überwiesen werde. Auch am Wertebewusstsein der Volksbank Rhein-Ruhr-Mitarbeiter ging die Notlage des Kinderschutzbundes nicht spurlos vorüber: sie spendeten aus der eigenen Tasche mehr als 2.000 Euro für den Erhalt der „Fachberatung Mädchen“. Was nicht ohne weitreichendes Echo blieb, denn junge Leute, Hausfrauen, Angestellte und Beamte, Arbeiter und Manager, Rentner und viele andere zahlten mal kleinere, mal größere Beträge auf das Spendenkonto ein.

Gerhild Tobergte, Hans Weber und Heinz-Rainer Nöhles zeigten sich bei der Pressekonferenz zur Verkündung des bisherigen Spendenergebnisses sichtlich bewegt und beeindruckt: „Die unerwartet große Spendenbereitschaft der Duisburger Bürger, Unternehmen, Vereine und Gruppen bewegt uns sehr. Wir sind stolz auf all jene, die dieses Ergebnis bisher möglich gemacht haben. Zu großem Dank sind wir auch der heimischen Presse verpflichtet, die diese Spendenmaß-nahme sehr eng begleitet hat. Neben dem Stolz empfinden wir aber auch große Dankbarkeit für das wunderbare bisherige Spendenergebnis." Bisherige? Noch immer gehen auf dem Sonderkonto Spendenbeträge ein. Das in diesem Jahr nicht verbrauchte Geld wird, so Gerhild Tobergte, dazu dienen, im kommenden Jahr die wichtige Arbeit des Kinderschutzbundes so weit es geht zu sichern. Das Fazit der für diese Maßnahme Verantwortlichen: „Das ist ein ebenso unfassbares wie wunderbares Ergebnis. Unser von ganzem Herzen kommender Dank gilt allen, die das möglich gemacht haben."

Gerhild Tobergte, Vorstandsvorsitzende des Kinderschutzbundes Duisburg, dankte Volksbank-Chef Hans Weber (M.) und Heinz-Rainer Nöhles, Vorsitzender des Kuratoriums der Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung, bei der Spendenübergabe mit einem selbst gezeichneten Bild eines Mädchens, dem über die "Fachberatung Mädchen" nach einem sexuellen Missbrauch geholfen werden konnte.
 

Volksbank Rhein-Ruhr verdoppelt Spenden für Kinderschutzbund

Duisburg, 31. Januar 2012 - Dass Banker, wenn es um die direkte Hilfe für mildtätige Organisationen geht, sehr kreativ sein können, bewiesen jetzt wieder einmal die Volksbank Rhein-Ruhr und deren bankeigene Stiftung. Heinz-Rainer Nöhles, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung und Volksbank Rhein-Ruhr-Chef Hans Weber hatten für Gerhild Tobergte und deren Vorstandskollegen vom Kinderschutzbund eine ganz besondere Überraschung parat.

Schon vor Wochen beklagte Gerhild Tobergte, Vorstandsvorsitzende des Kinderschutzbundes, die finanzielle Situation des Vereins. Aufgrund ausbleibender Spenden, der einzigen Einnahmequelle des Vereins,
mussten wichtige Angebote des Kinderschutzbundes gestrichen werden. Die prekäre Finanzsituation führte letztlich auch zu der Frage, ob die „Fachberatung Mädchen“ aufrechterhalten werden könne. Hier werden Mädchen therapiert, die unter sexuellem Missbrauch leiden. Heinz-Rainer Nöhles: „Diese Meldung hat uns alarmiert, denn Kinder sind unsere Zukunft und es kann nicht sein, dass der Kinderschutzbund die seit 1975 angebotenen Leistungen jetzt einstellen muss. Darum haben wir uns im Kuratorium der Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung mit der Frage befasst, wie dem Kinderschutzbund zu helfen ist.“

Volksbank-Chef Hans Weber ergänzt: „Der Kinderschutzbund steht für die Werte, die auch im Unternehmensleitbild der Volksbank Rhein-Ruhr verankert sind: Vertrauen, Fairness, Menschlichkeit und Toleranz. Unser Werteempfinden im Hinblick auf die Menschlichkeit hat uns nach einer Lösung für die Nöte des Kinderschutzbundes suchen lassen. Und selbstverständlich haben wir auch eine kreative Lösung gefunden.“

Welches Problem hat der Kinderschutzbund? Die Fachberatungsstelle für von sexuellem Missbrauch betroffene Mädchen ist Anlaufstelle für Kinder, die sexuelle Übergriffe erlitten haben oder bei denen der Verdacht auf sexuellen Missbrauch besteht, erläutert Gerhild Tobergte und ergänzt: „Um die Auswirkungen der psychischen Verletzungen durch Gewalt, insbesondere sexuelle Gewalt an Mädchen, auffangen zu können, bieten wir ein differenziertes Angebot.“ Dazu gehören Kontakt- und Beratungsangebote für Mädchen ebenso wie die Vermittlung von ergänzenden pädagogischen Angeboten, Prozessbegleitung, Elternberatung, Beratung von Bezugspersonen und Familienangehörigen sowie vieles mehr. Eindringlich fährt Gerhild Tobergte fort: „Sexueller Missbrauch bedeutet für ein Kind die Erfahrung von Ohnmacht und Demütigung, bedeutet Desorientierung und Verunsicherung. Hinzu kommen ein oft mit Drohungen verbundenes Geheimhaltegebot sowie Loyalitätskonflikte, die dem spontanen Wunsch des Kindes nach Offenbarung und Hilfe entgegenstehen. Die daraus hervorgehenden Konfliktspannungen sind Ursachen für die Folgeschäden.“ Und diese zu beseitigen kostet nun einmal eine Menge Geld. Geld, das beim Kinderschutzbund nicht vorhanden ist.
Insgesamt fehlen in der Kasse des Kinderschutzbundes rund 70.000 Euro. Und genau da setzt die Volksbank Rhein-Ruhr jetzt an. Hans Weber: „Wir rufen heute gemeinsam mit dem Kinderschutzbund zu einer Spendenaktion auf. Da insgesamt 70.000 Euro benötigt werden, um die kompletten Fachberatungen abzudecken, wird die Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung alle Spenden bis zu einem Betrag von 35.000 Euro verdoppeln. Das bedeutet: Wenn in dieser Stadt von Bürgern und Unternehmen insgesamt 35.000 Euro gespendet werden, verdoppelt die Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung diesen Betrag auf 70.000 Euro.“
Weber weiter: „Erreicht das Spendenaufkommen nicht den genannten Wert, also 35.000 Euro, sondern bleibt deutlich darunter, schüttet die Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung auf jeden Fall einen garantierten Spendenbetrag von 20.000 Euro an den Kinderschutzbund aus. Diese Garantiespende sichert in diesem Jahr dann das Angebot „Fachberatung Mädchen“ ab.“ Für diese Maßnahme hat die Volksbank Rhein-Ruhr für den Kinderschutzbund ein besonderes Spendenkonto eingerichtet:
12 5663 0000, Bankleitzahl 350 603 86, Kontoinhaber: Kinderschutzbund Duisburg.
Alle Spenden, die in diesem Jahr auf das Sonderkonto überwiesen werden, verdoppelt die Volksbank Rhein-Ruhr also bis zu einem Gesamtbetrag von 35.000 Euro.
Gerhild Tobergte, Hans Weber und Heinz-Rainer Nöhles hoffen, dass diese Initiative der Volksbank Rhein-Ruhr Signalcharakter hat und Impulsgeber für weitere Spenden aus dem privaten und gewerblichen Bereich sein wird.
 

Opferberatung muss erhalten bleiben

Duisburg, 20. Januar 2012 - Die Ratsfraktion der Duisburger Linken nimmt den Spendenappell des Kinderschutzbundes mit Empörung und Fassungslosigkeit zu Kenntnis. Ratsfrau Martina Ammann:

„Der Spendenaufruf des Duisburger Kinderschutzbundes zeigt das ganze Ausmaß der katastrophalen Situation in Duisburg bei der Opferberatung sexuell missbrauchter Kinder und Jugendlicher. Seit längerer Zeit weisen uns Beratungsstellen und SozialarbeiterInnen auf die finanzielle und personelle Unterversorgung der Opfer- und Familienberatung hin. Für die Betroffenen und ihren Familien ist es unzumutbar, dass auf Beratungstermine wochenlang gewartet werden muss. Die Arbeit der Beratungsstellen kann nicht von Spenden engagierter Verbände und BürgerInnen abhängig sein.“

Die Ratsfraktion der LINKEN beantragt seit mehreren Jahren die Einrichtung von zwei Stellen zur Prävention gegen sexuellen Missbrauch, die auch im Rat beschlossen wurde. Die Ratsfraktion ist der Meinung, dass es sich bei der Opferberatung um eine gesetzliche Pflichtaufgabe handelt und fordert eine umgehende Umsetzung der Ratsbeschlüsse.

Volksbank Rhein-Ruhr verdoppelt Spenden - Lage des Kinderschutzbundes Duisburg bleibt aber sehr angespannt

Duisburg, 19. Januar 2012 - Dass Banker, wenn es um die direkte Hilfe für mildtätige Organisationen geht, sehr kreativ sein können, bewiesen jetzt wieder einmal die Volksbank Rhein-Ruhr und deren bankeigene Stiftung. Heinz-Rainer Nöhles, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung und Volksbank Rhein-Ruhr-Chef Hans Weber hatten für Gerhild Tobergte und deren Vorstandskollegen vom Kinderschutzbund eine ganz besondere Überraschung parat.

Schon vor Wochen beklagte Gerhild Tobergte, Vorstandsvorsitzende des Kinderschutzbundes, die finanzielle Situation des Vereins. Aufgrund ausbleibender Spenden, der einzigen Einnahmequelle des Vereins, mussten wichtige Angebote des Kinderschutzbundes gestrichen werden. Die prekäre Finanzsituation führte letztlich auch zu der Frage, ob die „Fachberatung Mädchen“ aufrechterhalten werden könne. Hier werden Mädchen therapiert, die unter sexuellem Missbrauch leiden. Heinz-Rainer Nöhles: „Diese Meldung hat uns alarmiert, denn Kinder sind unsere Zukunft und es kann nicht sein, dass der Kinderschutzbund die seit 1975 angebotenen Leistungen jetzt einstellen muss. Darum haben wir uns im Kuratorium der Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung mit der Frage befasst, wie dem Kinderschutzbund zu helfen ist.“

Volksbank-Chef Hans Weber ergänzt: „Der Kinderschutzbund steht für die Werte, die auch im Unternehmensleitbild der Volksbank Rhein-Ruhr verankert sind: Vertrauen, Fairness, Menschlichkeit und Toleranz. Unser Werteempfinden im Hinblick auf die Menschlichkeit hat uns nach einer Lösung für die Nöte des Kinderschutzbundes suchen lassen. Und selbstverständlich haben wir auch eine kreative Lösung gefunden.“
Welches Problem hat der Kinderschutzbund? Die Fachberatungsstelle für von sexuellem Missbrauch betroffene Mädchen ist Anlaufstelle für Kinder, die sexuelle Übergriffe erlitten haben, oder bei denen der Verdacht auf sexuellen Missbrauch besteht, erläutert Gerhild Tobergte und ergänzt: „Um die Auswirkungen der psychischen Verletzungen durch Gewalt, insbesondere sexuelle Gewalt an Mädchen auffangen zu können, bieten wir ein differenziertes Angebot.“
Dazu gehören Kontakt- und Beratungsangebote für Mädchen ebenso wie die Vermittlung von ergänzenden pädagogischen Angeboten, Prozessbegleitung, Elternberatung, Beratung von Bezugspersonen und Familienangehörigen sowie vieles mehr. Eindringlich fährt Gerhild Tobergte fort: „Sexueller Missbrauch bedeutet für ein Kind die Erfahrung von Ohnmacht und Demütigung, bedeutet Desorientierung und Verunsicherung sozialer Bindungen. Hinzu kommen ein oft mit
Drohungen verbundenes Geheimhaltegebot sowie Loyalitätskonflikte, die dem spontanen Wunsch des Kindes nach Offenbarung und Hilfe entgegenstehen. Die daraus hervorgehenden Konflikt-spannungen sind Ursachen für die Folgeschäden.“ Und diese zu beseitigen kostet nun einmal eine Menge Geld. Geld, das beim Kinderschutzbund nicht vorhanden ist.

Insgesamt fehlen in der Kasse des Kinderschutzbundes rund 70.000 Euro. Und genau da setzt die Volksbank Rhein-Ruhr jetzt an. Hans Weber: „Wir rufen heute gemeinsam mit dem Kinderschutzbund zu einer Spendenaktion auf. Da insgesamt 70.000 Euro benötigt werden, um die kompletten Fachberatungen abzudecken, wird die Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung alle Spenden bis zu einem Betrag von 35.000 Euro verdoppeln. Das bedeutet: Wenn in dieser Stadt von Bürgern und Unternehmen insgesamt 35.000 Euro gespendet werden, verdoppelt die Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung diesen Betrag auf 70.000 Euro.“
Weber weiter: „Erreicht das Spendenaufkommen nicht den genannten Wert, also 35.000 Euro, sondern bleibt deutlich darunter, schüttet die Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung auf jeden Fall einen garantierten Spendenbetrag von 20.000 Euro an den Kinderschutzbund aus. Diese Garantiespende sichert in diesem Jahr dann das Angebot „Fachberatung Mädchen“ ab.“
Dafür hat die Volksbank Rhein-Ruhr für den Kinderschutzbund ein besonderes Spendenkonto eingerichtet:
12 5663 0000, Bankleitzahl 350 603 86. Alle Spenden, die in diesem Jahr auf das Sonderkonto überwiesen werden, verdoppelt die Volksbank Rhein-Ruhr also bis zu einem Gesamtbetrag von 35.000 Euro. Gerhild Tobergte und Hans Weber hoffen, dass diese Initiative der Volksbank Rhein-Ruhr Signalcharakter hat und Impulsgeber für weitere Spenden aus dem privaten und gewerblichen Bereich sein wird.

Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Duisburg

Der Deutsche Kinderschutzbund Ortsverband Duisburg e.V., gegründet l975 ist mit heute ca. l60 Mitgliedern als gemeinnütziger Verein parteipolitisch und konfessionell ungebunden und als Träger der Freien Jugendhilfe anerkannt. Satzungsgemäß setzt er sich ein für die  Interessen, den Schutz und die Rechte der Kinder in Duisburg. Sein Dachverband ist der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband e.V.

Neben den Satzungen des Ortsverbandes, des Landes- und des Bundesverbandes bilden die UN-Kinderrechtskonvention und das KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz) die wichtigsten Grundlagen für die Arbeit des OV Duisburg e.V.

Durch die UN  Kinderrechtskonvention erhält das Kind einen Status als „Rechtssubjekt“ und ist damit Träger eigener bürgerlicher, wirtschaftlicher und sozialer Rechte. Dies erfordert eine grundsätzlich andere Wahrnehmung des Kindes als zuvor. Das Kind ist nicht mehr Objekt der Fürsorge sowie der Schutzbemühungen Erwachsener, sondern Rechtssubjekt mit Anspruch auf Schutz, Versorgung und Beteiligung.

Wenn der oft zitierte Grundsatz „Kinder sind unsere Zukunft“ in einer Gesellschaft anerkannt und akzeptiert wird, so muss diese auch bereit sein, als Konsequenz die Kosten dafür zu übernehmen:
Sicherung der gesellschaftlichen Zukunft über ein Heranwachsen unserer Kinder unter menschenwürdigen Bedingungen kostet Geld und Zeit.

Investition in die Kinder von heute ist zudem die beste Investition in unser aller Zukunft.

Zur Gemeinnützigkeit des Vereins

Der Kinderschutzbund Ortsverband Duisburg ist ein gemeinnütziger Verein, der parteipolitisch und konfessionell ungebunden und als Träger der Freien Jugendhilfe anerkannt ist. Neben der Satzung bildet das „Übereinkommen über die Rechte des Kindes“ der Vereinten Nationen die wichtigste Grundlage für die Arbeit.

Die finanzielle Basis für diese Arbeit wird zu unterschiedlichen Anteilen geschaffen durch

■die Beiträge unserer Mitglieder
■private und institutionelle Spenden von Bürgern und Unternehmen
■Bußgelder und Geldstrafen, die uns von Behörden und Gerichten zugewiesen werden
■auf Antrag evtl. Refinanzierungsbeiträge des Landesjugendamtes
■auf Antrag evtl. gewährte Gelder von Stiftungen
 

Geschäftsstelle: Adlerstraße 57 - 47055 Duisburg
Tel .(0203) 35 35 22 - Fax : (0203) 31 76 446