Kanu WM 2007  

 

 

DKV-Team hofft bei Heim-WM auf sieben Goldmedaillen

Duisburg,  19. Juli 2007 - Nach der insgesamt gelungenen Generalprobe mit 15 Medaillen aus 26 Disziplinen bei der Europameisterschaft im spanischen Pontevedra sieht das DKV-Nationalteam der Heim-WM auf der Wedau optimistisch entgegen. 

„Wir sind uns der hohen Erwartungen beim Publikum bewusst und wollen uns dem damit logischerweise verbundenen Druck stellen. Ich denke, wir können in Duisburg gute Ergebnisse erzielen“, fasste Athletensprecher Lutz Altepost (Potsdam) beim „Tag der offenen Tür“ am 11. Juli in Kienbaum die Stimmungslage in der Mannschaft vier Wochen vor dem Kanurennsport-Highlight des Jahres zusammen. Grundsätzlich hatte Chefbundestrainer Reiner Kießler geplant, mit den 32 Sportlern des WM-Kaders alle 27 Disziplinen zu besetzen. Das Programm und die damit verbundenen Belastungen für die Athleten lässt dies allerdings nicht zu, so dass nunmehr über 200m auf den K1 der Damen und den

C4 der Herren verzichtet wird und somit voraussichtlich nur 25 Disziplinen besetzt werden. Absolute Priorität haben dabei die 12 olympischen Disziplinen (K1, K2 und K4 der Damen über 500m; K1 und K2 der Herren über 500 und über 1000m sowie K4 1000m; C1 und C2 über 500 und 1000m). Dort wird der Verband mit den derzeit stärksten Booten vertreten sein, denn in Duisburg geht es bereits um die Startplätze für die Olympischen Spiele im nächsten Jahr in Peking.  

DKV-Präsident Olaf Heukrodt unterstrich beim „Tag der offenen Tür“ in Kienbaum die Zielstellung, in Duisburg in allen 12 Disziplinen die Olympiaqualifikation zu erreichen. Dafür ist in der Regel eine Platzierung unter den ersten sechs erforderlich, lediglich im K1 der Damen und Herren ist die Qualifikation auch mit einer Platzierung unter den ersten

acht möglich. Wie anspruchsvoll dieses Vorhaben ist, wird selbst ausgehend vom überaus erfolgreichen Abschneiden der DKV-Athleten bei der EM deutlich, wenn man in Betracht zieht, dass „noch zwei, drei Boote pro Disziplin als ernsthafte Konkurrenten hinzukommen“, wie Chefbundestrainer Reiner Kießler in Kienbaum betonte. „Dennoch

streben wir sechs bis sieben Medaillen in den olympischen Disziplinen an, wenn möglich auch goldene“, so der Chefcoach. Insgesamt bezifferte er die Titelerwartungen auf „zumindest eine pro Disziplingruppe, aber

es könnte auch der eine oder andere noch dazukommen“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das deutsche DKV-Team mit Trainer- und Betreuerstab sowie DKV-Präsident Olaf Heukrodt beim „Tag der Offenen Tür“ in Kienbaum.  Fotoquelle: DKV

 

DKV-Damen heiße Medaillenkandidaten

Damen-Trainer Eckehardt Sahr sieht diesbezüglich gute Chancen für seine Athletinnen, selbst eine Wiederholung des EM-Ergebnisses hält er für möglich. Im K1 der Damen über 500m zählt Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) nach ihren Siegen beim Weltcup in Gerardmer und bei der EM zum Favoritenkreis. Sie wird sich vor allem mit der im Weltcup führenden Schwedin Sofia Paldanius, der Finnin Anne Rikala und Ungarns Star-Kanutin Katalin Kovacs auseinandersetzen müssen. Auch die Chinesin Zhong Hongyan, Carrie Johnson aus den USA und die Polin Beata Mikolajcik haben in diesem Jahr bereits mit Top-Platzierungen im Weltcup aufwarten können und werden somit

als Konkurrentinnen sowohl für Katrin Wagner-Augustin als auch für Friederike Leue (Magdeburg) im K1 über 1000m zu beachten sein. 

Im K2 wollen die 200m-Europameister Fanny Fischer (Potsdam) und Nicole Reinhardt (Lampertheim) versuchen, den Top-Favoriteinnen aus Ungarn Paksy/Benedek auch über 500m den Titel streitig zu machen. Nicht zu unterschätzen sind dabei auch die Boote aus Polen, Tschechien, der Slowakei sowie aus China und Japan. Auf sie wird

auch das DKV-Duo über 1000m, Gesine Ruge (Dresden) und Judith Hörmann (Karlsruhe) treffen. Im K4 werden allen voran die Ungarinnen darauf brennen, dem in diesem Jahr auf der 500m-Distanz noch ungeschlagenen deutschen Quartett mit Carolin Leonhardt (Mannheim), Conny Waßmuth (Magdeburg), Katrin Wagner-Augustin und Maren Knebel (Karlsruhe) die erste Niederlage beizubringen, was die DKV-Damen natürlich verhindern wollen. Aber auch die Boote aus China, Australien, Kanada, Rumänien, Polen und Schweden dürften durchaus ernstzunehmende Konkurrenz sein, insbesondere auch auf der 1000m-Distanz, wo Gesine Ruge, Judith Hörmann, Friederike

Leue und Marina Schuck (Leipzig) die DKV-Hoffnungen tragen.

 

Rekord-Konkurrenz im Einerkajak der Herren
Im K1 der Herren kommt auf Jonas Ems (Essen) über 500 und 200m

sowie auf Max Hoff (Raunheim) über 1000m eine äußerst schwere Aufgabe zu. Neben Weltcup-Spitzenreiter Adam van Koeverden (Kanada) zählen mit Ramy Zur (USA), Ben Fouhy (Neuseeland) und Shaun Rubenstein (Südafrika) aus Übersee sowie den Europameistern Eirik V. Larsen (Norwegen) und Tim Brabants (Großbritannien) bis hin

zu Anders Gustafsson (Schweden) und Zoltan Benkö (Ungarn) weitere acht bis zehn Athleten zum Kreis der Medaillenanwärter. Dabei bekommt es Jonas Ems mit einem Rekord-Teilnehmerfeld zu tun: Außer ihm sind

75 Athleten für den K1 über 500m gemeldet, womit 9 Vorläufe erforderlich werden.  

                                                                                                         

Im Zweier sind die seit 2000 bei internationalen Meisterschaften über 500m ungeschlagenen Schützlinge von Herren-Coach Rolf-Dieter Amend, die Potsdamer Olympiasieger und Titelverteidiger Ronald Rauhe und Tim Wieskötter die Top-Favoriten, während über die doppelte Distanz die diesjährigen Vizeeuropameister Andreas Ihle (Magdeburg) und Rupert Wagner (Essen) ebenfalls gute Medaillenchancen besitzen. Hier wird vor allem das ungarische

Welt- und aktuelle Europameisterboot Kammerer/Kucsera das Maß der Dinge sein, aber auch die Boote aus Frankreich und Neuseeland über 1000m sowie aus Weißrussland, Polen, Litauen, Italien und Kanada über 500 und 200m konnten sich in diesem Jahr mit vorderen Weltcup- bzw. EM-Platzierungen für den Kreis der Medaillenanwärter bei der WM empfehlen.  

Im K4 zählen die von Detlef Hofmann betreuten DKV-Boote mit Norman Bröckl (Berlin), Sebastian Lindner (Potsdam), Marco Herszel (Magdeburg) und Björn Goldschmidt (Karlsruhe) über 1000m und voraussichtlich – hier finden noch weitere Testfahrten statt - mit Lutz Altepost (Potsdam), Dimitri Tabuev (Karlsruhe), Björn Bach (Magdeburg)und Norman Zahm (Essen) über 500m bzw. mit Norman Bröckl für Norman Zahm über 200m nach den bisherigen Saisonergebnissen nicht unbedingt zur ersten Garde der Favoriten, was sowohl Trainer als auch Athleten bei der WM am liebsten ändern würden. Die besten Karten aber dürften auch in diesem Jahr die Weltmeister des Jahres 2006 Ungarn (1000m) und Slowakei (500m) sowie die Boote aus Weißrussland, Polen, Rumänien und über 200m auch aus Serbien haben.

 

Aussichtsreiche Canadier

Bei den von Kay Vesely betreuten Canadiern hat der DKV mit den Olympiasiegern und diesjährigen Europameistern Andreas Dittmer (Neubrandenburg) im C1 über 500 und 1000m sowie Christian Gille (Leipzig) und Tomasz Wylenzek (Essen) im C2 auf allen drei Strecken aussichtsreiche Titelkandidaten am Start. Im C1 trifft Andreas Dittmer

allerdings mit dem Ungarn Attila Vajda, den Russen Maxim Opalev und Nikolai Lipkin sowie David Cal Figueroa aus Spanien und Juri Cheban aus der Ukraine auf hochkarätige europäische Konkurrenz. Zudem darf man gespannt sein, ob auch Yang Wenjuin aus China und der Weltcup-Spitzenreiter Mark Oldershaw aus Kanada in den Kampf um

die Medaillen eingreifen können. Auf ebenso starke Gegnerschaft z. B.aus Weißrussland, Ungarn, Russland, Rumänien der Ukraine, Kanadaund China werden sich auch Christian Gille und Tomasz Wylenzek einstellen müssen.   

                                                                                                        

Auf eine Medaille hofft Canadier-Coach Kay Vesely auch im C4, wo das neuformierte deutsche Boot wahrscheinlich mit

Robert Nuck (Leipzig), Sebastian Brendel (Potsdam), Thomas Lück (Neubrandenburg) und Stefan Holtz (Karlsruhe) über 500m und mit Erik Leue (Magdeburg) für Sebastian Brendel über 1000 an den Start gehen

und seine Chance gegen die favorisierten Boote z. B. aus Weißrussland, Ungarn, Polen und Rumänien suchen wird. 

                                                                                                         

Voraussichtlicher Einsatz bei der WM:

 

Kajak Damen:

500m: K1 Katrin Wagner-Augustin

            K2 Fanny Fischer/Nicole Reinhardt

            K4 Carolin Leonhardt/Conny Waßmuth/Katrin Wagner-Augustin/

      Maren Knebel

 

1000m: K1 Friederike Leue

             K2 Gesine Ruge/Judith Hörmann

             K4 Gesine Ruge/Judith Hörmann/Marina Schuck/Friederike Leue

 

200m:  K1 – kein deutsches Boot –

            K2 Fanny Fischer/Nicole Reinhardt

            K4 Carolin Leonhardt/Conny/Waßmuth/Katrin Wagner-Augustin/

      Maren Knebel

 

Kajak Herren

500m:  K1 Jonas Ems

            K2 Ronald Rauhe/Tim Wieskötter

            K4 Lutz Altepost/Dimitri Tabuev/Björn Bach/Norman Zahm

 

1000m: K1 Max Hoff

             K2 Andreas Ihle/Rupert Wagner

 K4 Norman Bröckl/Sebastian Lindner/Marco Herszel/Björn Goldschmidt

 

200m.  K1 Jonas Ems

            K2 Ronald Rauhe/Tim Wieskötter

K4 Norman Bröckl/Dimitri Tabuev/Björn Bach/Lutz Altepost 

  

                                                                                                        

Canadier:

500m: C1 Andreas Dittmer

            C2 Christian Gille/Tomasz Wylenzek

            C4 Robert Nuck/Sebastian Brendel/Thomas Lück/Stefan Holtz

 

1000m: C1 Andreas Dittmer

             C2 Christian Gille/Tomasz Wylenzek

             C4 Robert Nuck/Erik Leue/Thomas Lück/Stefan Holtz

 

200m: C1 Stefan Holtz oder Sebastian Brendel

            C2 Christian Gille/Tomasz Wylenzek

            C4 – kein deutsches Boot -

 

Organisationschef freut sich über 1400 Teilnehmer aus 90 Nationen
Otto Schulte: "Ich bin begeistert von diesem Meldeergebnis!"

Duisburg, 19. Juli 2007 -. Drei Wochen vor Beginn des Wettkampfprogramms bei den 36. Kanu-Rennsport-Weltmeisterschaften in Duisburg können die Organisatoren einen neuen Melderekord vorweisen. Erstmals bei der Kanu-WM gehen Athletinnen und Athleten aus 90 Nationen an den Start. In der vergangenen Woche meldeten
noch fünf Verbände für die Titelkämpfe vom 8. bis 12.August auf der Regattabahn im Sportpark Wedau nach.

Otto Schulte, Organisationsleiter der WM, sagte beim Pressegespräch am Donnerstag: "Wir sind begeistert von diesem Meldeergebnis." Etwa 1400 Offizielle werden sich für die Weltmeisterschaft in Duisburg akkreditieren. Otto Schulte: "Bei unserer ersten Planung sind wir noch von 1200 Teilnehmern ausgegangen."

Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) wird mit 32 Athletinnen und Athleten sein Heimspiel antreten. Wolfgang Over, Generalsekretär des DKV, sagte am Donnerstag, dass sein Verband in 25 von 27 Disziplinen an den Start gehen werde. Unbesetzt bleibe der Einer-Kajak der Damen über 200 Meter und der Vierer-Canadier der Herren über 200 Meter. "Für uns steht in Duisburg die Olympia-Qualifikation im Vordergrund. Deshalb haben wir beschlossen, zwei Disziplinen unbesetzt zu lassen, weil sie für unsere Topleute nicht so gut in den Zeitplan passen", so Wolfgang
Over. Während der WM werden die Startplätze für die zwölf olympischen Bootsklassen vergeben. Der DKV will vor eigenem Publikum die Tickets für Peking gleich im Dutzend buchen.

Wolfgang Fischer, Ministerialrat beim Innenministerium des Landes NRW und Referatsleiter Leistungssport, betonte die Bedeutung der Rekord-WM für das Sportland Nordrhein-Westfalen. "Kanu ist in unserem Land eine bedeutende und sehr erfolgreiche Sportart. Die WM in Duisburg wird dies in besonderer Weise deutlich machen. Deshalb unterstützen wir intensiv die Arbeit der Organisatoren."

Aus NRW sind gleich fünf Kanuten für die Titelkämpfe nominiert. Ganz weit vor ist dabei die KG Essen. Tomasz Wylenzek im Canadier sowie die Kajak-Fahrer Rupert Wagner, Jonas Ems und Norman Zahn sind vom Klub aus der Kulturhauptstadt 2010 für Deutschland auf dem Wasser. Max Hoff aus Köln gehört zu den Fahrern mit Besonderheit:
Hoff wechselte als Weltmeister im Wildwasser in den Flachwasser-Bereich. Die Faszination Kanu werde das Land mit einer Gala in Zusammenarbeit mit dem DKV präsentieren, so Wolfgang Fischer. Zu den über 400 eingeladenen Gästen gehört auch der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds, Dr. Thomas Bach, sowie die Rekord-Olympiasiegerin Birgit Fischer.

Duisburgs Sportdezernent Reinhold Spaniel sprach davon, dass die Stadt stolz sei, diesen sportlichen Höhepunkt ausrichten zu können. Zur Weltmeisterschaft habe man - wie geplant - den Stichkanal für die Parallelstrecke zur Wedau-Bahn fertig gestellt. Darüber hinaus habe man für das Fernsehen eine Kamera-Fahrstrecke gebaut, die spektakuläre Bilder von den Rennen erlaubt.

Die Zuschauer im Kanustadion können erstmals den kompletten Rennverlauf auf einer Videowand mitverfolgen. Otto Schulte rechnet mit vollen Rängen während der vier Wettkampftage. Derzeit sind bereits 9000 der insgesamt etwa 20.000 Karten abgesetzt.  Schulte: "Ein solches Interesse bereits im Vorfeld hatten wir bei keiner anderen Kanu-Weltmeisterschaft in Duisburg." Duisburg richtet bereits zum vierten Mal eine Kanu-WM aus. Der Etat für die WM 2007 von 1,5 Millionen Euro ist nach Aussage des Organisationsleiters gedeckt. Unterstützung findet die Kanu-WM durch zahlreiche Sponsoren, allen voran Haniel, die Sparkasse Duisburg und Sinalco.

Um sie geht es:
Gold-, - Silber, und Bronzemedaillen!

In 27 Disziplinen warten 189 Medaillen auf die besten Kanuten.

Silbermond beendet Duisburger "Summer of Culture"
Sparkasse präsentiert das Konzert auf der KanuWM-Plaza

Duisburg, 2. Juli 2007 - Mit "Silbermond" steht jetzt auch der letzte Top-Act fest, der auf der Kanu-WM-Plaza spielen wird. Präsentiert von der Sparkasse Duisburg wird die Band aus Bautzen am Sonntag, 12. August, ab 21 Uhr das fünftägige Kulturprogramm zur Kanu-Weltmeisterschaft beschließen. Schon um 20 Uhr wird der Support-Act "nurso" die Bühne hinter der MSV-Arena erobern.
Mit "Silbermond" wird eine der derzeit erfolgreichsten Bands aus dem deutschsprachigen Raum nach Duisburg kommen. Schon im Winter hat die Erfolgsband 25 Hallen in Deutschland mit großem Erfolg gefüllt: "Wir lieben es, live zu spielen und wollen direkt zu unseren Fans", betont Sängerin Stefanie Kloss. Das zweite Album "Laut Gedacht" wurde 2006 von den Fans direkt auf Platz 1 der deutschen und österreichischen Charts katapultiert und erhielt beste Kritiken von allen Seiten: "SILBERMOND werden bleiben", schrieb die Zeitschrift Musikexpress im Mai 2006. Schon in 2004/2005 konnten sich SILBERMOND mit ihrem Debut-Album "verschwende deine zeit" und europaweit mit mehr als 150 fulminanten Liveshows vor mehr als 650.000 Besuchern zu einer der angesagtesten deutschen Rockbands entwickeln. Doch damit sind die Erfolgsmeldungen noch lange nicht beendet. Bei der "Echo"-Verleihung im März dieses Jahres wurde das Bautzener Quartett, das in vier Kategorien nominiert war, in den Kategorien "Live Act" und "Hit des Jahres" (für ihre Single "Das Beste") ausgezeichnet. Mit Silbermond präsentiert die Sparkasse Duisburg die aktuelle deutsche Top-Band!
Bei der Kanu-WM werden nicht nur sportliche Spitzenleistungen sondern auch absolute musikalische Leckerbissen präsentiert. "Hoffentlich haben viele Duisburger und Duisburgerinnen neben den Aktiven und nationalen sowie internationalen Gästen die Gelegenheit, bei der Live-Musik von und mit Silbermond ausgiebig zu feiern. Das kann nur gut sein für das Image unserer Stadt", so Sparkassen-Pressesprecher Andreas Vanek.
Support Act "nurso" gehört mit seinem deutschsprachigen Pop-Punk zu den Durchstartern des Ruhrgebiets. Die Musik der Band geht vom Ohr ins Herz und dann ohne Umwege in die Beine. Oder ganz einfach Originalton "nurso": "Deutsche Popmusik mit Schmackes."
Karten für dieses Konzert gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen oder über die Tickethotline 01805 570 000 sowie online unter www.duisburgticket. Die Karten kosten im Vorverkauf 19 ?, an der Abendkasse 24 ?.
An den gleichen Stellen gibt es auch die Tickets für die anderen Konzerte im Rahmen der Kanu-WM.Plaza mit Jan Delay & Disko No1 (9. August, 20 Uhr), MIA. (11. August, 20 Uhr) und den Duisburger Philharmonikern mit dem jungen Geigen-Virtuosen David Garrett (10. August).
Alle Informationen zum sportlichen und kulturellen Programm der Kanu-WM unter www.kanuwm2007.de.

85 Nationen starten bei der Kanu-WM 2007 in Duisburg - Weltrekord kurz vor Meldeschluss geknackt

DUISBURG, 26. Juni 2007 - Insgesamt 85 Nationen schicken ihre Top-Athleten zu den 36. Kanu-Rennsport-Weltmeisterschaften 2007 nach Duisburg. Die WM auf der Regattabahn im Sportpark Wedau stellt damit einen neuen Weltrekord auf. Bei den Titelkämpfen im vergangenen Jahr im Szeged waren bereits 82 Nationen vertreten. Unmittelbar vor Meldeschluss am heutigen Dienstag, 0.00 Uhr, trafen die letzten Bewerbungen für den Start bei der WM vom 8. bis 12. August 2007 ein. Südkorea und Zypern kündigten Montagabend kurz vor Toresschluss als letzte Nationen ihre Teilnahme an.
„Ich bin begeistert, dass wir haben einen neues Rekordergebnis aufgestellt haben. Das zeigt uns, dass das Interesse am Kanusport weltweit wächst“, sagte Organisationsleiter Otto Schulte am Dienstag. Dabei ist es möglich, dass noch der eine oder andere Verband in den kommenden Tagen nachmeldet. Otto Schulte: „Wir prüfen gerade, ob nicht einige Zusagen einen Umweg gegangen sind und uns ohne Verschulden der Verbände verspätet erreichen.“
Insgesamt haben die teilnehmenden Verbände rund 1250 Teilnehmer – Athleten und Offizielle - gemeldet.
Als stärkste Nation wird Deutschland in Duisburg an Start geben. Der Deutsche Kanu-Verband hat seine genauen Meldezahlen bislang nicht genannt, wird jedoch mit mehr als 70 Teilnehmern das Heimspiel in Duisburg bestreiten. Ungarn hat dem Organisationsbüro derzeit 67 Delegationsmitglieder gemeldet. China gehört im vorolympischen Jahr mit 48 Teilnehmern ebenfalls zu den großen Nationen. Darüber hinaus haben auch eine Vielzahl junger Kanu-Nationen gemeldet. Darunter Guam, Vietnam, Myanmar (ehemals Burma) und Sao-Tome und Principe.

Im Rahmen eines Förderprogramms des Kanu-Weltverbands ICF können die Außenseiter vor der WM ein spezielles Training fahren. Der Deutsche Kanuverband (DKV) betreut diese spezielle Vorbereitung auf die Titelkämpfe in Duisburg. Otto Schulte hält es für möglich, dass über dieses Entwicklungsprogramm noch Nationen ins Teilnehmerfeld rücken. Schulte: „Es kann sein, dass sich einzelne Verbände aus diesem Kreis direkt bei der ICF gemeldet haben und wir die Nachricht von ihrem Start in Duisburg in den nächsten Tagen erst erhalten.“
Die Ausrichter hatten im Vorfeld der WM mit bis zu 90 Nationen gerechnet. Das Meldeergebnis mit 85 teilnehmenden Verbänden entspricht den Erwartungen der Organisatoren der Duisburger Titelkämpfe. Otto Schulte sagte am Dienstag mit einem Augenzwinkern: „Mein Tipp waren 88 Länder. Vielleicht schaffen wir das ja noch.“

Noch drei Nationen fehlen zum Weltrekord - Meldeschluss für die Kanu-WM 2007 am 26. Juni

DUISBURG, 20. Juni 2007 - Knapp eine Woche vor dem Meldeschluss haben 80 Nationen ihren Start bei den Kanu-Weltmeisterschaften 2007 in Duisburg angekündigt. Organisationsleiter Otto Schulte geht davon aus, dass bis zum Donnerstag, 26. Juni, noch einige „Nachzügler“ melden werden. Auf der Nationenliste für die Titelkämpfe vom 8. bis 12. August auf der Regattabahn im Duisburger Sportpark Wedau fehlen zum Beispiel noch Irland und Venezuela, die in der Vergangenheit stets bei den Titelkämpfen im Kanu-Rennsport an den Start gegangen sind. Bislang fehlt ebenfalls die Meldung aus der Türkei. Schulte geht dabei davon aus, dass die 36. Weltmeisterschaften den Weltrekord der Titelkämpfe 2006 im ungarischen Szeged überbieten wird. Damals waren 82 Nationen am Start.

Ulrich Feldhoff, Präsident des Internationalen Kanuverbands (ICF), will ebenfalls noch einmal die nationalen Organisatoren über den nahen Meldeschluss informieren. Otto Schulte: „Wer bis zum 26. Juni nicht seinen Start ankündigt und die Zahl der Teilnehmer benannt hat, kann bei der WM 2007 definitiv nicht um die Medaillen mitfahren.“ Der Organisationschef ist sich sicher: „Mindestens vier Länder werden sich in den nächsten Tagen im Organisationsbüro melden.“ Die bisher 80 Nationen haben 1116 Teilnehmer für die WM 2007 gemeldet.

Schulen bemalen Kanus für die Eröffnungsfeier der Kanu-WM 2007
Bootspaten für die Nachmelder gesucht

DUISBURG, 14. Juni 2007 -. Die Mädchen und Jungen der Wedauer Gemeinschaftsgrundschule am See machen mit bei der Kanu-WM 2007. Für die Eröffnungsfeier der Titelkämpfe vom 8. bis 12. August auf der Regattabahn im Sportpark haben sie zwei Kanus kunstvoll verziert. Die Boote haben sie mit Farben und Symbolen von Frankreich und Ungarn bemalt. Wenn die Nationen am Mittwoch 8. August zum feierlichen Auftakt der WM auf der Plaza vor der MSV-Arena einziehen, dann werden sie von den bunten und fröhlichen Kanus begleitet. Die Kinder aus Bissingheim sind schon ganz gespannt darauf, wie den Spitzenfahrern aus Frankreich und der großen Kanu-Nation Ungarn ihre Show-Boote gefallen.  

Gebaut haben die Kanus die Schülerinnen und Schüler der Förderschule Kopernikusstraße in Duisburg-Neumühl. Sogar in den Osterferien haben sie sich getroffen, um die Rohlinge aus Holz zu fertigen. In der Aula wurden die fertigen „Kunstobjekte“ zwischengelagert. Inzwischen werden sie an 38 Duisburger Schulen jeweils in den Landesfarben der teilnehmenden Nationen bemalt. Bei der Eröffnungsfeier auf großer Bühne haben sie ihren großen Auftritt und sollen den Sportlerinnen und Sportlern ein Zeichen des Willkommens sein.  

Besonders engagiert hat sich dabei die Realschule II in Hamborn-Neumühl. Insgesamt 14 Boote erhalten hier ihren „Feinschliff“. Von Armenien bis Tunesien. Auch die Show-Kanus für Indien, die Philippinen, Slowenien und Schweden gestalten die Jugendlichen aus dem Duisburger Norden. Die kreativen Kräfte der Realschule dürfen sich bereits jetzt als „Weltmeister im Bootsbemalen“ fühlen. Auch sie freuen sich schon riesig auf den Moment im Rampenlicht während der Eröffnungsfeier.  

Beim „Patenschaftsprojekt“ - initiiert vom Schulsport-Referat bei DuisburgSport - machen insgesamt 22 Grundschulen, 14 weiterführende Schulen und zwei Förderschulen mit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 81 Nationen, die bislang für die Kanu-WM 2007 gemeldet haben, dürfen sich auf ihr Eröffnungsboot freuen. Martina Göbel-Gasiorowski, Mitarbeiterin bei DuisburgSport, bittet weitere Schulen, aber auch Vereine, Jugendgruppen oder Jugendzentren um Unterstützung. „Wir wollen auch den Ländern, die sich jetzt erst melden, ihr Kanu für die Eröffnungsfeier zur Verfügung stellen.“ Weitere Boots-Maler werden also noch gesucht.  

Nach dem Auftakt am 8. August finden die Boote auf der Kanu-Plaza zwischen Arena und Regattabahn ihren Ausstellungsraum. Die Schulen oder Vereine können nach der WM auf Wunsch ihre Kanus zurück erhalten. Martina Göbel-Gosiorowski: „Das Interesse daran, das Boot nach den Weltmeisterschaften im Pausenraum oder der Eingangshalle auszustellen, ist groß.“ Wie gut sich die internationalen Fahrerinnen und Fahrer bei der WM schlagen, für die die Kinder und Jugendlichen die bunte Patenschaft übernommen haben, können sie an beiden Vorlauftagen und Zwischenlauftagen der WM hautnah mitverfolgen. Die Organisatoren haben den Helfern ein Kartenkontingent zur Verfügung gestellt.  

Künftige Bootspaten können sich beim Schulsportreferat von DuisburgSport, Martina Göbel-Gasiorowski, Tel. 0203 9976159, melden.

Internationale WM-Qualifikation Kanurennsport - Sieben Olympiasieger im DKV-Team für Duisburg

Duisburg, 8. Juni 2007 - Die K2-Olympiasieger und amtierenden Weltmeister Ronald Rauhe und Tim Wieskötter (li.) stehen an der Spitze des Aufgebotes, das der DKV jetzt im Ergebnis der internationalen Qualifikation in den olympischen Disziplinen für die Heim-WM vom 8.-12. August in Duisburg nominiert hat. Das Potsdamer Ausnahmeboot hat mit den Weltcup-Siegen auf der 500m-Distanz Mitte Mai in Szeged und am vergangenen Wochenende in Gérardmer seine beeindruckende Erfolgsserie um zwei weitere Kapitel bereichert und ist auf dem besten Weg, den WM-Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.

Ebenfalls mit einem Weltcup-Sieg haben in Gérardmer die Vizeweltmeister des letzten Jahres im Zweierkajak der Herren über 1000m Andreas Ihle (Magdeburg) und Rupert Wagner (Essen) ihre bereits mit Rang zwei beim Weltcup in Szeged erkämpfte WM-Nominierung für die 1000m-Distanz noch einmal in souveräner Manier untermauert. Mit der Empfehlung von insgesamt vier Weltcup-Siegen in diesem Jahr in Szeged und in Gérardmer durch die C2-Olympiasieger Christian Gille (Leipzig) und Tomasz Wylenzek (Essen) bzw. drei Weltcup-Erfolgen durch C1-Olympiasieger Andreas Dittmer (Neubrandenburg) sind auch die Canadier in den olympischen Disziplinen klar auf WM-Kurs. Infolge dieser Ergebnisse konnten sowohl Dittmer als auch Gille/Wylenzek für einen WM-Doppelstart über 500 und über 1000m in Duisburg nominiert werden. 

Auch das Damen-Team des DKV unterstrich mit seinem kompletten Siegeszug in allen drei olympischen Disziplinen in Gérardmer mit Blick auf die Heim-WM seine Medaillen-Ambitionen. Neben dem bereits in Szeged siegreichen K4 mit Doppelolympiasiegerin Carolin Leonhardt (Mannheim), Conny Waßmuth (Magdeburg), Maren Knebel (Karlsruhe) und der dreimaligen Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) konnte in Gérardmer auch der neue Zweierkajak mit Fanny Fischer (Potsdam) und Nicole Reinhardt (Mannheim) erneut überzeugen. Außer der WM-Nominierung für diese beiden Boote über 500m fiel beim Weltcup in Gérardmer auch die Entscheidung über den WM-Startplatz in der olympischen Einerdisziplin der Damen. Diesen konnte sich Katrin Wagner-Augustin erkämpfen, die bei ihrem Weltcup-Sieg u. a. auch die derzeit im Weltcup führende Schwedin Sofia Paldanius bezwang.

 

Zwei neue Namen hat der DKV für die WM-Entscheidungen im Einerkajak der Herren in diesem Jahr nominiert. So trägt im Einerkajak über 500m der 20-jährige Essener Jonas Ems (li.) die Hoffnungen des DKV. Er hatte sich mit bemerkenswerten Leistungen in der nationalen Qualifikation für die Weltcup-Rennen in dieser Disziplin empfohlen und sich zuletzt in Gérardmer mit einem achten Rang im A-Finale letztlich auch gegen den WM-Dritten des Vorjahres Lutz Altepost (Potsdam) durchsetzen können. Altepost war nach einer mehrwöchigen Trainingspause infolge Erkrankung im zeitigen Frühjahr noch nicht wieder in Top-Form gekommen. Auf der 1000m-Distanz konnte der 24-jährige Kölner Wildwasser-Sprintweltmeister des letzten Jahres Max Hoff nach seinem Überraschungserfolg in der nationalen Qualifikation nun in Gérardmer auch im Feld der nahezu komplett vertretenen Rennsport-Weltspitze im Kajak der Herren achtbar mitmischen und sich mit Rang sieben im A-Finale das WM-Ticket für die 1000m-Einerdisziplin sichern. 

Einzig der K4 der Herren mit Norman Bröckl (Berlin), Sebastian Lindner (Potsdam), Marco Herszel (Magdeburg) und Björn Goldschmidt (Karlsruhe) konnte in Gérardmer mit jeweils Platz drei über 1000 und über 500m noch nicht den erforderlichen internationalen Leistungsnachweis erbringen. In Anbetracht des Fehlens starker Konkurrenz wie z. B. Ungarn, Slowakei und Polen muss sich das Boot nunmehr bei der EM vom 29.6. bis 1.7. in Pontevedra (ESP) noch die WM-Nominierung erkämpfen. 

In Pontevedra (Spanien) haben zudem bei der Europameisterschaft weitere Athleten die Chance, sich in den nichtolympischen Disziplinen für einen WM-Start zu empfehlen. Dies betrifft bei den Damen Friederike Leue (Magdeburg), Gesine Ruge und Marina Schuck (beide Leipzig) sowie Judith Hörmann (Karlsruhe) in allen drei Disziplinen auf der 1000m-Strecke, im Kajak der Herren Dimitri Tabuev (Karlsruhe), Norman Bröckl (Berlin), Björn Bach (Magdeburg) und Lutz Altepost (Potsdam) im K4 über 200m und bei den Canadiern Thomas Lück (Neubrandenburg), Erik Leue (Magdeburg), Sebastian Brendel (Potsdam), Stefan Holtz (Karlsruhe) und Robert Nuck (Leipzig), die vor allem im Vierercanadier in unterschiedlicher Besetzung auf allen drei Strecken bei der EM zum Einsatz kommen. FOTO: Kanu-WM 2007

Die erste Nation der Kanu-WM 2007 ist da - Japanisches Team bereits eingetroffen

Duisburg, 5. Juni 207 -  Seit Montagmittag sind bereits die ersten Kanuten der Kanu-WM 2007 in Duisburg. Das fünfköpfige Team aus Japan - zwei Athletinnen, zwei Athleten und ein Trainer - meldeten sich beim Stellvertretenden Organisationsleiter der Kanu-Weltmeisterschaften 2007 in Duisburg, Ulrich Hellige. Das japanische Team war direkt vom Weltcup im französischen Géradmer nach Duisburg gereist, um hier 61 Tage vor Beginn der Titelkämpfe, die vom 8. bis 12. August auf der Regattabahn im Sportpark Wedau ausgetragen werden, ihr Quartier zu beziehen. Die Japaner bereiten sich ab sofort in Duisburg auf die WM vor.
"Die Ankunft der ersten Nation ist für uns etwas Besonderes. Wir bekommen nun noch intensiver das Gefühl, das es bald losgeht", so Ulrich Hellige. Gestern schaute sich die japanische Nationalmannschaft die Trainingsmöglichkeiten an der Regattabahn an. Ulrich Hellige: "Ich hatte im Gefühl, dass die Japaner früher anreisen wollten. Deshalb hatte ich Sportdirektor Dr. Jens Kahl gebeten, sich in Géradmer einmal zu erkundigen, wie die Reisepläne aussehen. Er sagte, dass sie direkt nach dem Weltcup kommen wollten" - so Hellige.
Derzeit haben 75 Nationen für die 36. Weltmeisterschaften gemeldet. Organisationsleiter Otto Schulte geht davon aus, dass es weit mehr werden. "Von Irland zum Beispiel, die immer zum Weltcup nach Duisburg kommen, haben wir bisher keine Meldung. Auch Kuba hat noch nicht reagiert. Ich bin mir aber sicher, dass sie bei der WM dabei sein werden", so Schulte.