|
DKV-Team hofft bei Heim-WM auf sieben Goldmedaillen |
|
Duisburg, 19. Juli 2007 - Nach der insgesamt gelungenen Generalprobe mit 15 Medaillen aus 26 Disziplinen bei der Europameisterschaft im spanischen Pontevedra sieht das DKV-Nationalteam der Heim-WM auf der Wedau optimistisch entgegen. „Wir sind uns der hohen Erwartungen beim Publikum bewusst und wollen uns dem damit logischerweise verbundenen Druck stellen. Ich denke, wir können in Duisburg gute Ergebnisse erzielen“, fasste Athletensprecher Lutz Altepost (Potsdam) beim „Tag der offenen Tür“ am 11. Juli in Kienbaum die Stimmungslage in der Mannschaft vier Wochen vor dem Kanurennsport-Highlight des Jahres zusammen. Grundsätzlich hatte Chefbundestrainer Reiner Kießler geplant, mit den 32 Sportlern des WM-Kaders alle 27 Disziplinen zu besetzen. Das Programm und die damit verbundenen Belastungen für die Athleten lässt dies allerdings nicht zu, so dass nunmehr über 200m auf den K1 der Damen und den C4 der Herren verzichtet wird und somit voraussichtlich nur 25 Disziplinen besetzt werden. Absolute Priorität haben dabei die 12 olympischen Disziplinen (K1, K2 und K4 der Damen über 500m; K1 und K2 der Herren über 500 und über 1000m sowie K4 1000m; C1 und C2 über 500 und 1000m). Dort wird der Verband mit den derzeit stärksten Booten vertreten sein, denn in Duisburg geht es bereits um die Startplätze für die Olympischen Spiele im nächsten Jahr in Peking. DKV-Präsident Olaf Heukrodt unterstrich beim „Tag der offenen Tür“ in Kienbaum die Zielstellung, in Duisburg in allen 12 Disziplinen die Olympiaqualifikation zu erreichen. Dafür ist in der Regel eine Platzierung unter den ersten sechs erforderlich, lediglich im K1 der Damen und Herren ist die Qualifikation auch mit einer Platzierung unter den ersten acht möglich. Wie anspruchsvoll dieses Vorhaben ist, wird selbst ausgehend vom überaus erfolgreichen Abschneiden der DKV-Athleten bei der EM deutlich, wenn man in Betracht zieht, dass „noch zwei, drei Boote pro Disziplin als ernsthafte Konkurrenten hinzukommen“, wie Chefbundestrainer Reiner Kießler in Kienbaum betonte. „Dennoch streben wir sechs bis sieben Medaillen in den olympischen Disziplinen an, wenn möglich auch goldene“, so der Chefcoach. Insgesamt bezifferte er die Titelerwartungen auf „zumindest eine pro Disziplingruppe, aber es könnte auch der eine oder andere noch dazukommen“.
Das deutsche DKV-Team mit Trainer- und Betreuerstab sowie DKV-Präsident Olaf Heukrodt beim „Tag der Offenen Tür“ in Kienbaum. Fotoquelle: DKV
DKV-Damen heiße Medaillenkandidaten Damen-Trainer Eckehardt Sahr sieht diesbezüglich gute Chancen für seine Athletinnen, selbst eine Wiederholung des EM-Ergebnisses hält er für möglich. Im K1 der Damen über 500m zählt Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) nach ihren Siegen beim Weltcup in Gerardmer und bei der EM zum Favoritenkreis. Sie wird sich vor allem mit der im Weltcup führenden Schwedin Sofia Paldanius, der Finnin Anne Rikala und Ungarns Star-Kanutin Katalin Kovacs auseinandersetzen müssen. Auch die Chinesin Zhong Hongyan, Carrie Johnson aus den USA und die Polin Beata Mikolajcik haben in diesem Jahr bereits mit Top-Platzierungen im Weltcup aufwarten können und werden somit als Konkurrentinnen sowohl für Katrin Wagner-Augustin als auch für Friederike Leue (Magdeburg) im K1 über 1000m zu beachten sein. Im K2 wollen die 200m-Europameister Fanny Fischer (Potsdam) und Nicole Reinhardt (Lampertheim) versuchen, den Top-Favoriteinnen aus Ungarn Paksy/Benedek auch über 500m den Titel streitig zu machen. Nicht zu unterschätzen sind dabei auch die Boote aus Polen, Tschechien, der Slowakei sowie aus China und Japan. Auf sie wird auch das DKV-Duo über 1000m, Gesine Ruge (Dresden) und Judith Hörmann (Karlsruhe) treffen. Im K4 werden allen voran die Ungarinnen darauf brennen, dem in diesem Jahr auf der 500m-Distanz noch ungeschlagenen deutschen Quartett mit Carolin Leonhardt (Mannheim), Conny Waßmuth (Magdeburg), Katrin Wagner-Augustin und Maren Knebel (Karlsruhe) die erste Niederlage beizubringen, was die DKV-Damen natürlich verhindern wollen. Aber auch die Boote aus China, Australien, Kanada, Rumänien, Polen und Schweden dürften durchaus ernstzunehmende Konkurrenz sein, insbesondere auch auf der 1000m-Distanz, wo Gesine Ruge, Judith Hörmann, Friederike Leue und Marina Schuck (Leipzig) die DKV-Hoffnungen tragen.
Rekord-Konkurrenz im Einerkajak der
Herren
|
|
Organisationschef freut sich über 1400 Teilnehmer aus 90 Nationen |
|
Duisburg,
19. Juli 2007 -. Drei Wochen vor Beginn des Wettkampfprogramms bei den
36. Kanu-Rennsport-Weltmeisterschaften in Duisburg können die
Organisatoren einen neuen Melderekord vorweisen. Erstmals bei der
Kanu-WM gehen Athletinnen und Athleten aus 90 Nationen an den Start. In
der vergangenen Woche meldeten
|
|
Silbermond
beendet Duisburger "Summer of Culture" |
Duisburg, 2. Juli 2007 -
Mit "Silbermond" steht jetzt auch der letzte Top-Act fest, der auf der
Kanu-WM-Plaza spielen wird. Präsentiert von der Sparkasse Duisburg wird
die Band aus Bautzen am Sonntag, 12. August, ab 21 Uhr das fünftägige
Kulturprogramm zur Kanu-Weltmeisterschaft beschließen. Schon um 20 Uhr
wird der Support-Act "nurso" die Bühne hinter der MSV-Arena erobern. Mit
"Silbermond" wird eine der derzeit erfolgreichsten Bands aus dem
deutschsprachigen Raum nach Duisburg kommen. Schon im Winter hat die
Erfolgsband 25 Hallen in Deutschland mit großem Erfolg gefüllt: "Wir
lieben es, live zu spielen und wollen direkt zu unseren Fans", betont
Sängerin Stefanie Kloss. Das zweite Album "Laut Gedacht" wurde 2006 von
den Fans direkt auf Platz 1 der deutschen und österreichischen Charts
katapultiert und erhielt beste Kritiken von allen Seiten: "SILBERMOND
werden bleiben", schrieb die Zeitschrift Musikexpress im Mai 2006. Schon
in 2004/2005 konnten sich SILBERMOND mit ihrem Debut-Album "verschwende
deine zeit" und europaweit mit mehr als 150 fulminanten Liveshows vor
mehr als 650.000 Besuchern zu einer der angesagtesten deutschen
Rockbands entwickeln. Doch damit sind die Erfolgsmeldungen noch lange
nicht beendet. Bei der "Echo"-Verleihung im März dieses Jahres wurde das
Bautzener Quartett, das in vier Kategorien nominiert war, in den
Kategorien "Live Act" und "Hit des Jahres" (für ihre Single "Das Beste")
ausgezeichnet. Mit Silbermond präsentiert die Sparkasse Duisburg die
aktuelle deutsche Top-Band!Bei der Kanu-WM werden nicht nur sportliche Spitzenleistungen sondern auch absolute musikalische Leckerbissen präsentiert. "Hoffentlich haben viele Duisburger und Duisburgerinnen neben den Aktiven und nationalen sowie internationalen Gästen die Gelegenheit, bei der Live-Musik von und mit Silbermond ausgiebig zu feiern. Das kann nur gut sein für das Image unserer Stadt", so Sparkassen-Pressesprecher Andreas Vanek. Support Act "nurso" gehört mit seinem deutschsprachigen Pop-Punk zu den Durchstartern des Ruhrgebiets. Die Musik der Band geht vom Ohr ins Herz und dann ohne Umwege in die Beine. Oder ganz einfach Originalton "nurso": "Deutsche Popmusik mit Schmackes." Karten für dieses Konzert gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen oder über die Tickethotline 01805 570 000 sowie online unter www.duisburgticket. Die Karten kosten im Vorverkauf 19 ?, an der Abendkasse 24 ?. An den gleichen Stellen gibt es auch die Tickets für die anderen Konzerte im Rahmen der Kanu-WM.Plaza mit Jan Delay & Disko No1 (9. August, 20 Uhr), MIA. (11. August, 20 Uhr) und den Duisburger Philharmonikern mit dem jungen Geigen-Virtuosen David Garrett (10. August). Alle Informationen zum sportlichen und kulturellen Programm der Kanu-WM unter www.kanuwm2007.de. |
|
85 Nationen starten bei der Kanu-WM 2007 in Duisburg - Weltrekord kurz vor Meldeschluss geknackt |
|
DUISBURG,
26. Juni 2007 - Insgesamt 85 Nationen schicken ihre Top-Athleten zu den
36. Kanu-Rennsport-Weltmeisterschaften 2007 nach Duisburg. Die WM auf
der Regattabahn im Sportpark Wedau stellt damit einen neuen Weltrekord
auf. Bei den Titelkämpfen im vergangenen Jahr im Szeged waren bereits 82
Nationen vertreten. Unmittelbar vor Meldeschluss am heutigen Dienstag,
0.00 Uhr, trafen die letzten Bewerbungen für den Start bei der WM vom 8.
bis 12. August 2007 ein. Südkorea und Zypern kündigten Montagabend kurz
vor Toresschluss als letzte Nationen ihre Teilnahme an. |
|
Noch drei Nationen fehlen zum Weltrekord - Meldeschluss für die Kanu-WM 2007 am 26. Juni |
|
DUISBURG, 20. Juni 2007 -
Knapp eine Woche vor dem Meldeschluss haben 80 Nationen ihren Start bei
den Kanu-Weltmeisterschaften 2007 in Duisburg angekündigt.
Organisationsleiter Otto Schulte geht davon aus, dass bis zum
Donnerstag, 26. Juni, noch einige „Nachzügler“ melden werden. Auf der
Nationenliste für die Titelkämpfe vom 8. bis 12. August auf der
Regattabahn im Duisburger Sportpark Wedau fehlen zum Beispiel noch
Irland und Venezuela, die in der Vergangenheit stets bei den
Titelkämpfen im Kanu-Rennsport an den Start gegangen sind. Bislang fehlt
ebenfalls die Meldung aus der Türkei. Schulte geht dabei davon aus, dass
die 36. Weltmeisterschaften den Weltrekord der Titelkämpfe 2006 im
ungarischen Szeged überbieten wird. Damals waren 82 Nationen am Start.
|
|
Schulen bemalen Kanus für die Eröffnungsfeier der Kanu-WM 2007 |
|
DUISBURG, 14. Juni 2007 -. Die Mädchen und Jungen der Wedauer
Gemeinschaftsgrundschule am See machen mit bei der Kanu-WM 2007. Für die
Eröffnungsfeier der Titelkämpfe vom 8. bis 12. August auf der
Regattabahn im
Gebaut haben die Kanus die Schülerinnen und Schüler der Förderschule Kopernikusstraße in Duisburg-Neumühl. Sogar in den Osterferien haben sie sich getroffen, um die Rohlinge aus Holz zu fertigen. In der Aula wurden die fertigen „Kunstobjekte“ zwischengelagert. Inzwischen werden sie an 38 Duisburger Schulen jeweils in den Landesfarben der teilnehmenden Nationen bemalt. Bei der Eröffnungsfeier auf großer Bühne haben sie ihren großen Auftritt und sollen den Sportlerinnen und Sportlern ein Zeichen des Willkommens sein. Besonders engagiert hat sich dabei die Realschule II in Hamborn-Neumühl. Insgesamt 14 Boote erhalten hier ihren „Feinschliff“. Von Armenien bis Tunesien. Auch die Show-Kanus für Indien, die Philippinen, Slowenien und Schweden gestalten die Jugendlichen aus dem Duisburger Norden. Die kreativen Kräfte der Realschule dürfen sich bereits jetzt als „Weltmeister im Bootsbemalen“ fühlen. Auch sie freuen sich schon riesig auf den Moment im Rampenlicht während der Eröffnungsfeier. Beim „Patenschaftsprojekt“ - initiiert vom Schulsport-Referat bei DuisburgSport - machen insgesamt 22 Grundschulen, 14 weiterführende Schulen und zwei Förderschulen mit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 81 Nationen, die bislang für die Kanu-WM 2007 gemeldet haben, dürfen sich auf ihr Eröffnungsboot freuen. Martina Göbel-Gasiorowski, Mitarbeiterin bei DuisburgSport, bittet weitere Schulen, aber auch Vereine, Jugendgruppen oder Jugendzentren um Unterstützung. „Wir wollen auch den Ländern, die sich jetzt erst melden, ihr Kanu für die Eröffnungsfeier zur Verfügung stellen.“ Weitere Boots-Maler werden also noch gesucht. Nach dem Auftakt am 8. August finden die Boote auf der Kanu-Plaza zwischen Arena und Regattabahn ihren Ausstellungsraum. Die Schulen oder Vereine können nach der WM auf Wunsch ihre Kanus zurück erhalten. Martina Göbel-Gosiorowski: „Das Interesse daran, das Boot nach den Weltmeisterschaften im Pausenraum oder der Eingangshalle auszustellen, ist groß.“ Wie gut sich die internationalen Fahrerinnen und Fahrer bei der WM schlagen, für die die Kinder und Jugendlichen die bunte Patenschaft übernommen haben, können sie an beiden Vorlauftagen und Zwischenlauftagen der WM hautnah mitverfolgen. Die Organisatoren haben den Helfern ein Kartenkontingent zur Verfügung gestellt. Künftige Bootspaten können sich beim Schulsportreferat von DuisburgSport, Martina Göbel-Gasiorowski, Tel. 0203 9976159, melden. |
|
Internationale WM-Qualifikation Kanurennsport - Sieben Olympiasieger im DKV-Team für Duisburg |
|
Duisburg, 8. Juni 2007 - Die K2-Olympiasieger und amtierenden Weltmeister Ronald Rauhe und Tim Wieskötter (li.) stehen
an der Spitze des Aufgebotes, das der DKV jetzt im Ergebnis der
internationalen Qualifikation in den olympischen Disziplinen für die
Heim-WM vom 8.-12. August in Duisburg nominiert hat. Das Potsdamer
Ausnahmeboot hat mit den Weltcup-Siegen auf der 500m-Distanz Mitte
Mai in Szeged und am vergangenen Wochenende in Gérardmer seine
beeindruckende Erfolgsserie um zwei weitere Kapitel bereichert und
ist auf dem besten Weg, den WM-Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.
Ebenfalls mit einem Weltcup-Sieg haben in Gérardmer die Vizeweltmeister des letzten Jahres im Zweierkajak der Herren über 1000m Andreas Ihle (Magdeburg) und Rupert Wagner (Essen) ihre bereits mit Rang zwei beim Weltcup in Szeged erkämpfte WM-Nominierung für die 1000m-Distanz noch einmal in souveräner Manier untermauert. Mit der Empfehlung von insgesamt vier Weltcup-Siegen in diesem Jahr in Szeged und in Gérardmer durch die C2-Olympiasieger Christian Gille (Leipzig) und Tomasz Wylenzek (Essen) bzw. drei Weltcup-Erfolgen durch C1-Olympiasieger Andreas Dittmer (Neubrandenburg) sind auch die Canadier in den olympischen Disziplinen klar auf WM-Kurs. Infolge dieser Ergebnisse konnten sowohl Dittmer als auch Gille/Wylenzek für einen WM-Doppelstart über 500 und über 1000m in Duisburg nominiert werden. Auch das Damen-Team des DKV unterstrich mit seinem kompletten Siegeszug in allen drei olympischen Disziplinen in Gérardmer mit Blick auf die Heim-WM seine Medaillen-Ambitionen. Neben dem bereits in Szeged siegreichen K4 mit Doppelolympiasiegerin Carolin Leonhardt (Mannheim), Conny Waßmuth (Magdeburg), Maren Knebel (Karlsruhe) und der dreimaligen Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) konnte in Gérardmer auch der neue Zweierkajak mit Fanny Fischer (Potsdam) und Nicole Reinhardt (Mannheim) erneut überzeugen. Außer der WM-Nominierung für diese beiden Boote über 500m fiel beim Weltcup in Gérardmer auch die Entscheidung über den WM-Startplatz in der olympischen Einerdisziplin der Damen. Diesen konnte sich Katrin Wagner-Augustin erkämpfen, die bei ihrem Weltcup-Sieg u. a. auch die derzeit im Weltcup führende Schwedin Sofia Paldanius bezwang.
Zwei neue
Namen hat der DKV für die WM-Entscheidungen im Einerkajak der Herren
in diesem Jahr nominiert. So trägt
Einzig der K4 der Herren mit Norman Bröckl (Berlin), Sebastian Lindner (Potsdam), Marco Herszel (Magdeburg) und Björn Goldschmidt (Karlsruhe) konnte in Gérardmer mit jeweils Platz drei über 1000 und über 500m noch nicht den erforderlichen internationalen Leistungsnachweis erbringen. In Anbetracht des Fehlens starker Konkurrenz wie z. B. Ungarn, Slowakei und Polen muss sich das Boot nunmehr bei der EM vom 29.6. bis 1.7. in Pontevedra (ESP) noch die WM-Nominierung erkämpfen. In Pontevedra (Spanien) haben zudem bei der Europameisterschaft weitere Athleten die Chance, sich in den nichtolympischen Disziplinen für einen WM-Start zu empfehlen. Dies betrifft bei den Damen Friederike Leue (Magdeburg), Gesine Ruge und Marina Schuck (beide Leipzig) sowie Judith Hörmann (Karlsruhe) in allen drei Disziplinen auf der 1000m-Strecke, im Kajak der Herren Dimitri Tabuev (Karlsruhe), Norman Bröckl (Berlin), Björn Bach (Magdeburg) und Lutz Altepost (Potsdam) im K4 über 200m und bei den Canadiern Thomas Lück (Neubrandenburg), Erik Leue (Magdeburg), Sebastian Brendel (Potsdam), Stefan Holtz (Karlsruhe) und Robert Nuck (Leipzig), die vor allem im Vierercanadier in unterschiedlicher Besetzung auf allen drei Strecken bei der EM zum Einsatz kommen. FOTO: Kanu-WM 2007 |
|
Die erste Nation der Kanu-WM 2007 ist da - Japanisches Team bereits eingetroffen |
|
Duisburg, 5. Juni 207 -
Seit Montagmittag sind bereits die ersten Kanuten der Kanu-WM 2007 in
Duisburg. Das fünfköpfige Team aus Japan - zwei Athletinnen, zwei
Athleten und ein Trainer - meldeten sich beim Stellvertretenden
Organisationsleiter der Kanu-Weltmeisterschaften 2007 in Duisburg,
Ulrich Hellige. Das japanische Team war direkt vom Weltcup im
französischen Géradmer nach Duisburg gereist, um hier 61 Tage vor Beginn
der Titelkämpfe, die vom 8. bis 12. August auf der Regattabahn im
Sportpark Wedau ausgetragen werden, ihr Quartier zu beziehen. Die
Japaner bereiten sich ab sofort in Duisburg auf die WM vor. "Die Ankunft der ersten Nation ist für uns etwas Besonderes. Wir bekommen nun noch intensiver das Gefühl, das es bald losgeht", so Ulrich Hellige. Gestern schaute sich die japanische Nationalmannschaft die Trainingsmöglichkeiten an der Regattabahn an. Ulrich Hellige: "Ich hatte im Gefühl, dass die Japaner früher anreisen wollten. Deshalb hatte ich Sportdirektor Dr. Jens Kahl gebeten, sich in Géradmer einmal zu erkundigen, wie die Reisepläne aussehen. Er sagte, dass sie direkt nach dem Weltcup kommen wollten" - so Hellige. Derzeit haben 75 Nationen für die 36. Weltmeisterschaften gemeldet. Organisationsleiter Otto Schulte geht davon aus, dass es weit mehr werden. "Von Irland zum Beispiel, die immer zum Weltcup nach Duisburg kommen, haben wir bisher keine Meldung. Auch Kuba hat noch nicht reagiert. Ich bin mir aber sicher, dass sie bei der WM dabei sein werden", so Schulte. |