Kanu WM 2007
8. - 12. August

Kajak / Canadier:Zeitplan / Wettkämpfe -Athleten GER  
Wettkämpfe / Ergebnisse: www.kanuwm2007.de

Plan - Anreise

Regattabahn Duisburg Lageplan

WM-Plaza: Musik - Straßentheater - Gastronomie

WM von Tag zu Tag  mit WM-Splitter -  Athleten -   Eröffnungsfeier der Kanu-WM mit besonderer modischer Note

 

Sportausschuss des Landtags lobt Organisatoren der Kanu-WM 2007
Erfolg festigt den Stellenwert des Sportlandes NRW

DUISBURG , 12. September 2007 - Der Vorsitzende des Landesportausschusses, Axel Wirtz, lobte in der Sitzung am Dienstag in Duisburg die Organisation der Kanu-WM 2007. Die Weltmeisterschaften vom 8. bis 12. August auf der Regattabahn in Duisburg haben aus Sicht des CDU-Politikers dazu beigetragen, den Stellenwert des Sportlandes NRW in Deutschland, aber auch im Ausland zu festigen. Axel Wirtz bedankte sich im Namen des Sportausschusses des Landtages bei Otto Schulte, dem Organisationsleiter der Kanu-WM 2007, für die gute und erfolgreiche Arbeit.

Werner Stürmann, Abteilungsleiter Sport im Innenministerium des Landes NRW, hatte in seinem Bericht gegenüber dem Sportausschuss die Kanu-WM in eine Reihe mit den Weltspielen der Reiter, der Hockey-WM und der Handball-WM gestellt. Einmal mehr habe das Land unter Beweis gestellt, dass es in der Lage sei, begeisternde Titelkämpfe auf hohem Niveau auszurichten, so Werner Stürmann. Die Duisburger Regattastrecke sei eine Wettkampfstätte von internationalem Rang in der Welt des Kanusports, so Werner Stürmann.

Der Sportausschuss des Landestages hatte auf Initiative des SPD-Landtagsabgeordneten Rainer Bischoff im Tribünenrestaurant der Regattabahn getagt. Otto Schulte hatte gegenüber dem Ausschuss von der Vorbereitung und der Durchführung der WM, die vom 8. bis 12 August in Duisburg stattfand, berichtet. Ausverkaufte Zuschauerränge an den beiden Finaltagen, die Begeisterung der 20.000 Zuschauer an den vier Wettkampftagen sowie das große Medieninteresse an der WM hob Otto Schulte besonders hervor und erhielt für seinen umfassenden Überblick Beifall von den Landespolitikern.

Im Anschluss an die Sitzung nutzten die Politiker die Gelegenheit, den neuen Stichkanal zwischen Regattabahn und Bertasee per Boot zu erkunden. Otto Schulte informierte dabei über die Bedeutung des Verbindungsstücks für den Erfolg der Kanu-WM 2007 und verwies zugleich auf die touristische Nutzung des Parallelkanals, der 2008 komplett fertig gestellt sein wird. Werner Stürmann hatte in seinem Bericht ebenfalls die wachsende touristische Attraktivität des Sportparks durch den neuen Kanal deutlich gemacht.
Mitglieder des Sportausschusses des Landestages bei ihrer Besichtigung des neuen Stichkanals zwischen Regattabahn und Bertasee im Duisburger Sportpark Wedau.

15 Kanu-WM-Helden starten bei DM in Hamburg

Duisburg, 16. August 2007 - Wenige Tage nach dem WM-Kanu-"Sommermärchen" mit 9 Gold-, 6 Silber- und 3 Bronze-Medaillen auf der Duisburger Regattabahn starten 15 frischgebackene WM-Helden bei den 86. Deutschen Kanurennsport-Meisterschaften in Hamburg-Allermöhe. So können die Zuschauer bei der DM folgende Titelträger sehen: Lutz Altepost, Norman Bröckl, Björn Goldschmidt, Tomasz Wylenzek, Carolin Leonhardt, Conny Waßmuth, Katrin Wagner-Augustin, Maren Knebel, Gesine Ruge, Judith Hörmann, Jonas Ems, Fanny Fischer, Nicole Reinhardt (Bild links), Ronny Rauhe und Tim Wieskötter. Neben rund 1200 Athleten aus rund 100 Vereinen haben fast alle aktuellen Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft ihre Meldung zu den Titelkämpfen im Wasserpark Dove-Elbe abgegeben. Viele von ihnen sind direkt von Duisburg aus nach Hamburg gestartet.
An den seit Dienstag laufenden Deutschen Meisterschaften stehen bis Sonntag rund 400 Rennen an, bis die Titelträger in den 101 Meisterschaftsdisziplinen von den Schülern bis hin zur Leistungsklasse fest stehen. Im Gegensatz zu früheren Meisterschaften sind die Rennen auf der 200 Meter-Sprintdistanz in den Zeitplan integriert. Die Vorläufe werden wie gewohnt ab Dienstag, die Finals ab Samstagmittag absolviert.

DKV mit 18 Medaillen bestes WM-Team
Mit 9xGold, 6x Silber und 3x Bronze Deutschland knapp vor Ungarn

Medaillenspiegel

 

 

 

 

Rang – Nation

Gold

Silber

Bronze

Gesamtanzahl Medaillen

1 Deutscher Kanu Verband DKV Germany

9

6

3

18

2 Magyar Kajak-Kenu Szövetség MKKSZ Hungary

9

3

6

18

3 Belarus Canoe Association Belarus

1

2

1

4

4 All Russian Kayak-Canoe Federation Russia

1

2

1

4

5 Slovak Canoe Association Slovakia

1

2

1

4

6 Federatia Romana de Kaiac-Canoe Romania

1

1

1

3

7 Canoe Kayak Canada Canada

1

1

0

2

8 British Canoe Union Great Britain

1

1

0

2

9 Fédération Française de Canoe Kayak FFCK France

1

0

1

2

10 Real Federación Española de Piragüismo Spain

1

0

1

2

11 Ukranian Canoe Federation

1

0

0

1

12 Polish Canoe Federation Poland

0

2

4

7

13 Finnish Canoe Federation Finland

0

2

0

2

14 Lithuanian Canoe Federation Lithuania

0

1

2

3

15 Canoe Federation of Serbia Serbia

0

1

2

4

16 Chinese Canoe Association

0

1

1

2

17 Federación Cubana de Canotaje Cuba

0

1

0

1

18 Norwegian Canoe Federation Norway

0

0

1

1

19 Svenska Kanotförbundet SKF Sweden

0

0

1

1

20 Canoe Federation of Slovenia Slovenia

0

0

1

1

Anzahl Medaillen:

27

27

27

81

Viel Lob für die Kanu-WM der Rekorde - Ulrich Feldhoff: "Besser kann man eine WM nicht planen"

Duisburg, 12. August 2007 - Großes Lob für die Organisatoren der Kanu-WM 2007 in Duisburg. Ulrich Feldhoff, Präsident des Internationalen Kanuverbandes, sagte bei der Abschlusspressekonferenz zu den 36. Titelkämpfen auf der Regattabahn im
Sportpark Wedau am Sonntag: "Besser kann man eine WM nicht planen. Besser kann man eine WM nicht durchführen." Feldhoff weiter: "Das war eine Werbung für den Kanusport."

Auch Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland blickte voller Genugtuung auf die WM und das Kulturprogramm zurück. "Es waren wunderschöne Kanuweltmeisterschaften. Wir haben ein großartiges Fest des Kanusports und
der Kultur erlebt", bilanzierte Sauerland. Der Oberbürgermeister stellte fest: "Duisburg hat wieder einmal bewiesen, dass die Stadt in der Lage ist, sportliche Wettbewerbe auf Weltniveau ausrichten zu können."
Adolf Sauerland bedankte sich bei den 350 freiwilligen Helfern, die zum Erfolg der Titelkämpfe beigetragen haben. Besonderes Lob erhielt Organisationsleiter Otto Schulte. Er habe die Last der Verantwortung in den vergangenen Monaten bravourös auf seinen Schultern getragen - so Sauerland - und sich damit ausgezeichnet, weitere Großereignisse in Duisburg zu organisieren. 

Olaf Heukrodt, DKV-Präsident, hob in seiner Bilanz der WM die enorme Medienpräsenz während der WM hervor. Noch nie seien bei einer Kanu-Weltmeisterschaft so viele Medienvertreter akkreditiert gewesen. Darüber hinaus profitiere sein Sport von der TV-Präsenz in ARD und ZDF. Das Programm am Samstag habe die besten Einschaltquoten auf diesem Programmplatz seit Wochen gehabt. Heukrodt schwärmte von der Qualität der Aufnahmen: "So wie in Duisburg haben wir Kanu noch nie im Fernsehen gesehen."

Otto Schulte lieferte einige Zahlen zur Rekord-WM: 90 gemeldete Nationen, etwas 850 Athletinnen und Athleten, 450 Medienvertreter sowie 350 Helferinnen und Helfer. Insgesamt 17.400 Besucher im Duisburger-Kanustadion
sahen die 277 Rennen an den vier Wettkampftagen.
Auf der WM-Plaza zählten die Verantwortlichen insgesamt 100.000 Besucher. Die fünf Konzerte auf der inneren Plaza sahen nach Darstellung von Frank Jebavy, Leiter des Festival-Büros der Stadt Duisburg, mehr Besucher als bei
den insgesamt elf Bandauftritten während der World Games 2005. Beim Public Kanu auf der Klönnewiese verfolgten am Samstag allein 2500 Sportfreunde die Entscheidungen auf der Regattabahn.

Schäuble begeistert von WM-Atmosphäre
Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble zeigte sich begeistert von der Atmosphäre am zweiten Finaltag
der Kanu-Weltmeisterschaften in Duisburg: "Erfreulicherweise konnte die Mannschaft große sportliche Erfolge feiern. Am meisten Freude aber bereitet mir die tolle Stimmung des Publikums hier in Duisburg." Der Bundesinnenminister schaute sich am Sonntag alle Finalläufe über 500 Meter an und ließ sich von Silbermedaillengewinner Andreas Dittmer die Feinheiten des Kanurennsports erklären. 

Foto von links: Olaf Heukrodt (DKV-Präsident), Wolfgang Schäuble (Bundesinnenminister) sowie Ulrich Feldhoff (ICF-Präsident) auf der Ehrentribüne der Regattabahn in Duisburg.

Keine Tickets mehr für Kanu-WM am Sonntag

DUISBURG, 11. August 2007 - Auch die letzten Restkarten der Kanu-WM 2007 in Duisburg haben heute (Samstag, 11.8.) ihre Abnehmer gefunden. Damit ist auch der morgige letzte Wettkampftag mit rund 6000 Zuschauern an der Regattabahn ausverkauft.

World-Games-Skulptur im Sportpark eingeweiht - Fackel der Spiele leuchtet in Stahl

DUISBURG, 10. August 2007 -  Mit einem kräftigen Ruck fiel der Vorhang. Seit Freitag erinnert eine über sieben Meter hohe Skulptur auf der Klönnewiese an die World Games 2005 in Duisburg. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland, der frührer
Geschäftsführer der World Games GmbH 2005, Dr. Peter Langner und Ron Froehlich, Präsident der International World Games Association (IWGA), zogen wie schon während der Weltspiele der nichtolympischen Sportarten vom 14. bis
zum 24. Juli 2005 an einem Strang. Maskottchen Allwin begleitete gut gelaunt die festliche Enthüllung. Im Kostüm steckte übrigens Fabian Kewitz, der schon 2005 als Allwin für Stimmung an den Wettkampfstrecken sorgte.

Oberbürgermeister Adolf Sauerland flachste munter: "Allwin ist inzwischen 20 Zentimeter gewachsen. Das Kostüm passt ihm aber immer noch. So wie uns die World Games nach wie vor gut stehen." Dr. Peter Langner dankte in seiner Rede ThyssenKrupp für sein Engagement, die Skulptur zu fertigen. Knapp 2,5 Tonnen Stahl formte die Schweißreparaturwerkstatt bei ThyssenKruppSteel zu einer Fackel in den Farben der Weltspiele. Die Montage übernahm eine Gruppe
von Industrie-Mechanikern bei ThyssenKrupp Stahl. Die Hellmich-Gruppe unterstützte die Installation des neuen Wahrzeichens in direkter Nachbarschaft zur Universiade-Sichel. Mit drei Kubikmeter Beton ist die Skulptur im Sportpark fest verankert.
Ebenso wie Oberbürgermeister Adolf Sauerland erinnerte sich auch Weltverbands-Präsidenten Ron Froehlich gerne an das große Fest des Sports in der Stadt. "Es waren die besten World Games aller Zeiten", sagte Fröhlich und kündige an: "Wir kommen gern noch einmal mit den World Games nach Duisburg zurück."

An der Einweihung nahmen auch Heinz-Dieter Klink, Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr, und Ulrich Feldhoff, Präsident des Internationalen Kanu-Verbands teil. Feldhoff hatte einen ganz aktuellen Anlass: Die Stadt hatte die Präsentation der neuen Skulptur in die Zeit der Kanu-WM 2007 auf der Bahn gelegt. Der Kanuverband war bei den World Games 2005 mit den Disziplinen Kanupolo und Drachenboot engagiert. 

Von links: Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Maskottchen Allwin alias Fabian Kewitz, Ron Froehlich und Dr. Peter Langner mit der World Games-Fackel.

Großer Medienandrang bei der Kanu-WM - Mehr als 15 Stunden TV-Bilder weltweit

DUISBURG, 10. August 2007 - Neben rund 1400 Athleten und Betreuern sind bei den36. Weltmeisterschaften auch rund 450 Medienvertreter akkreditiert. Allein der WDR, der die Fernsehbilder von der WM-Regatta produziert und
TV-Anstalten in aller Welt zur Verfügung stellt, ist mit rund 180 technischen und redaktionellen Mitarbeitern für TV und Hörfunk rund um die Bahn vertreten. Außerdem berichten rund 80 Fotografen und 190 Radio, Print- und Agenturjournalisten sowie internationale TV-Vertreter aus aller Welt vom Sportevent in Duisburg. Die Journalisten sind aus 29 Nationen
angereist - beispielsweise Frankreich, Weißrussland, China, Kanada, Belgien, Holland, Schweden, Norwegen, Italien und Serbien.
Das WDR Fernsehen hat die Federführung für die nationale und internationale TV-Produktion der Kanu-WM übernommen. Die Berichterstattung im deutschen Fernsehen teilen sich die ARD und das ZDF. Der finanzielle und technische Aufwand für den WDR bei der Kanu-WM ist vergleichbar mit dem eines internationalen Fußball-Events. 12 Kilometer Kabel wurden verlegt, eine dreifache Absicherung der Stromversorgung wird gewährleistet. Zwei Übertragungseinheiten samt technischem Zubehör sind vor Ort - allein 24 Kameras hat der WDR aufgestellt.

Eine besondere Herausforderung stellen bei der TV-Übertragung der Kanu-WM die drei verschiedenen Startpunkte 200, 500 und 1000 Meter sowie die damit verbundenen langen Kabelwege dar. Weltweit vermittelt der WDR als Mitglied der EBU (European Broadcasting Union) Kanu-Bilder an andere TV-Stationen. So zeigen zehn Fernsehsender beispielsweise aus Ungarn, Italien und Weißrussland die WM in ihrem nationalen Programm. Insgesamt produziert der WDR 15 Stunden und 15 Minuten TV-Bilder zur weltweiten Ausstrahlung während der Kanu-WM in Duisburg.

In Deutschland überträgt das Westdeutsche Fernsehen die Vor- und Zwischenläufe des zweiten Wettkampftages (Freitag) von 14.30 bis 16.00 Uhr. Die Finals am Samstag zeigt die ARD Sportschau von 14 bis 15 Uhr sowie von17 bis 17.15 Uhr. Am Sonntag präsentiert das ZDF in der Sendung "Sport extra" von 15.30 bis 17 Uhr die Kanu-Weltmeisterschaften. Für die ARD
berichtet Jochen Sprenzel als Kommentator, Sabine Hartelt moderiert vom Studio im Zielbereich der Regattabahn. Das ZDF ist mit Polus Yorck als Moderator und Norbert Galeske (Reporter) vor Ort.

Besucherandrang auf der Kanu-WM Plaza
Trotz Regen: Kartenverkauf für die Kanu-WM lauft bestens -Otto Schulte: Es gibt einen echten Run auf die Tickets 

Besucherandrang auf der Kanu-WM Plaza
DUISBURG, 9. August 2007 - Erst das Kulturprogramm zu den World Games vor zwei Jahren, dann das Public Viewing zur Fußballweltmeisterschaft letztes Jahr und nun der Summer Of Culture zur Kanu-WM - die Duisburger wollen die sommerliche Plaza an der MSV-Arena nicht mehr missen und das bewiesen sie auch am Eröffnungstag. Schon lange vor der offiziellen Eröffnung um 19 Uhr strömten sie zu Tausenden durch die Gassen der Plaza, genossen kulinarische Spezialitäten, hatten Spaß mit den Walk-Act-Clowns oder ergatterten einen kostenlosen Strohhut von Thyssen-Krupp mit dem sie demonstrativ die Sonne locken wollten.
Zugegeben, das hatte nicht ganz geklappt, das mit der Sonne. Dafür war aber alles andere rundherum ein Volltreffer! Die über 1.400 Sportler und Beteiligten aus aller Welt mischten sich unter die Besucher und sorgten für internationales Flair und als Joy Denalane und ihre Band die Bühne betraten, versuchte mancher der 3.000 anwesenden Fans vergebens noch etwas näher heran zu kommen. Es wurde dann einfach von weiter hinten zur Musik mitgewippt, denn die gute Laune ließ sich keiner nehmen. Daran konnte auch der leichte Regen nichts ändern. Und selbst nach dem eindrucksvollen Trommelfeuerwerk um 23 Uhr war noch lange nicht Schluss: In der Zeltdisco 'Ultraschall' wurde bis tief in die Nacht hinein abgetanzt. Uwe Gerste als Geschäftsführer der DMG, die Veranstalter der Plaza ist, zeigt sich mit diesem Start "außerordentlich zufrieden".
"Das Festivalbüro der DMG hat mit dieser Zusammenstellung des Programms und der Künstler erneut den Nerv der Besucher getroffen." Frank Jebavy, Leiter des Festivalbüros: "Der Andrang zum Konzert war trotz des Wetters knapp an der Auslastungsgrenze." So kann ihm auch der Regen nicht den Optimismus nehmen. Denn die Veranstalter hatten schon im Vorfeld ein Konzept für den Schlechtwetterfall ausgearbeitet. Mitmachzelte, Restaurants die einen Besuch lohnen, attraktive Konzerte, die Zeltdisco 'Ultraschall' und jede Menge Überraschungen. Uwe Gerste: "Natürlich wünschen wir uns schöneres Wetter, aber die Plaza hat genügend Attraktionen zu bieten, so dass ein Besuch bei jedem Wetter lohnt. Und bei den positiven Prognosen für das Wochenende wird sich bald keiner mehr an das Sturmtief Karlheinz erinnern."

Trotz Regen: Kartenverkauf für die Kanu-WM lauft bestens
Otto Schulte: Es gibt einen echten Run auf die Tickets 
Auch wenn das Wetter am ersten Wettkampftag der 36. Kanu-WM nicht das Beste war: Der Kartenverkauf für die Titelkämpfe, die am Wochenende mit den Finaltagen über 1000 Meter (Samstag) sowie 200 und 500 Meter (Sonntag) ihren Höhepunkt finden, läuft bestens. Organisationsleiter Otto Schulte sagte am Donnerstag während eines Pressegesprächs: "Es gibt einen echten Run auf die Tickets. Noch haben wir aber Stehplatzkarten für die Endläufe", so Schulte.
Für den Freitag sind auch noch Sitzplatztickets zu bekommen. Am ersten Wettkampftag bildeten sich bereits morgen um 7.30 Uhr erste Schlangen an den Tageskassen direkt an der Regattabahn. Otto Schulte berichtete weiter: "Den
ganzen Tag über haben Fans und Kanufreunde die Tickets nachgefragt. Das macht mich glücklich, auch wenn das Wetter nicht mitspielte."
Der Optimismus der Zuschauer auf ein sonniges Finale ist durchaus begründet. Olaf Heukrodt, der Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes, hat sich beim Wetterdienst informiert: Die Aussichten fürs Wochenende sind bestens.

 

Ticketverkauf an Tageskassen startet - Sitzplätze am Wochenende bereits ausverkauft

Duisburg, 8. August 2007 - Für die beiden Finaltage der Kanu-WM am Wochenende sind nur noch wenige Stehplatzkarten an der Tageskasse erhältlich. Alle Sitzplätze für Samstag und Sonntag sind bereits verkauft. Tageskarten für alle Wettkampftage gibt es ab Donnerstag, 9. August, direkt an der Regattabahn täglich von 7.30 bis
15 Uhr und am Sonntag noch zwischen 8.30 und 14.30 Uhr. Sitzplätze kosten 18 Euro (Kategorie 1) oder 15 Euro (Kategorie 2). Für die Vorläufe und Halbfinals am Donnerstag und Freitag sind Stehplätze für 12 Euro und für die Finals am Wochenende für 15 Euro verfügbar. Alle Karten gelten auch als Fahrkarte für die Hin- und Rückfahrt im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr VRR. Kinder, Schüler, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende sowie Schwerbehinderte erhalten gegen einen gültigen Nachweis eine Ermäßigung. Weitere Informationen finden sich unter www.kanuwm2007.de

Deutsches Team reist heute an  -  Countdown für Eröffnungsfeier läuft

Countdown für Eröffnungsfeier läuft
Duisburg, 7. August 2007 - Mit einer großen Eröffnungsfeier wird am morgigen Mittwoch, 8. August, ab 19.00 Uhr die Kanu-WM in Duisburg offiziell eröffnet. Der offizielle Teil des Auftakts - der für 2000 geladene Gäste auf der inneren Plaza mit den 1400 Teilnehmern aus 90 Nationen, Offiziellen und Sponsoren vorgesehen ist - findet von 19 bis 20.30 Uhr statt und wird von der WDR-Moderatorin Judith Schulte-Loh geleitet. An der offiziellen Eröffnung nimmt auch der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, sowie NRW-Sportminister Ingo Wolf teil. Auch große Namen des Sports haben ihr Kommen zugesagt, darunter Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl.
Die Besucher der Plaza können die Feier auf der Videowand der Klönnewiese mitverfolgen. Die offiziellen Reden halten Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Olaf Heukrodt, Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes, und Ulrich Feldhoff, Präsident der ICF.
Den Einmarsch der Nationen begleiten Duisburger Schulkinder. Sie werden dabei selbst bemalte Boote in den Farben und mit den Motiven der Kanu-WM tragen und gemeinsam mit dem jeweiligen Fahnenträger einziehen. Die 90 Boote – hergestellt von insgesamt 46 Schulen und Vereinen – werden beim Ausmarsch auch auf der Plaza zu bestaunen sein.

Otto Schulte, Organisationsleiter der Kanu-WM 2007, sieht das Eröffnungsfest als perfekten Start für den sportlichen Höhepunkt. Otto Schulte: „Wir feiern mit der Bevölkerung ein großes Fest.“ Henry Lehmann, Kommissionsleiter Eröffnungsfest, erhofft sich eine Initialzündung für die Titelkämpfe.

Deutsches Team reist heute an
Als eine der letzten Mannschaften zur 36. Kanu-Rennsport-Weltmeisterschaften wird das Team des Deutschen Kanu-Verbandes am Dienstag, dem 7. August in Duisburg anreisen.
Um 10.30 Uhr trifft sich die 32-köpfige Mannschaft im Hotel und fährt dann geschlossen zur Regattastrecke. Nach Abladen der Boote vom Transportanhänger geht es dann gegen 11 Uhr aufs Wasser. "Wir werden hier aber keine großen Umfänge mehr paddeln", kündigte DKV-Cheftrainer Rainer Kießler (Leipzig) an. Die DKV-Mannschaft hatte sich mit einem vierwöchigen Trainingslehrgang in der Sportschule Kienbaum (Brandenburg) fernab des hektischen Treibens in Duisburg auf das Event des Jahres vorbereitet.
Als eine der ersten Verpflichtungen wird das Team um
14.35 Uhr zur Bootsvermessung gehen. Dabei werden nicht nur die Boote kontrolliert, die bei der Weltmeisterschaft in Duisburg gefahren werden sollen, sondern auch die Olympia-Flotte, die die deutschen Kanuten bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking zum Erfolg tragen soll.

Sportpark-Aufwertung durch Kanu-WM der Rekorde - Image der Stadt wird gesteigert
90 Nationen und 852 Athleten bei der Kanu-WM der Rekorde

Duisburg, 6. August 2007 - Immer mehr zuvor skeptische Duisburger sehen die Arbeiten bzw. Umbaumaßnahmen im Sportpark mittlerweile mit ganz anderen Augen. Die Rodung von mehr als fünf Hektar Waldfläche hatte doch einige – zum Teil auch sehr aggressive - Umweltschützer auf die Barrikaden gebracht. „Nein ehrlich, wenn man das jetzt so sieht muss es es einfach schön finden!“ Dabei ist zunächst nur der Stichkanal fertig gestellt und die Baggerarbeiten am Parallelkanal mächtig in Fluss gekommen.
Pünktlich zur Kanu-WM sind die wichtigsten Arbeiten rund um das Areal von DuisburgSport gelaufen, haben die Athleten aus aller Welt ihren Patz beansprucht. Und das sind nicht wenige. 90 Nationen bei einer Kanu-WM bedeuten absoluten Rekord, 852 Aktive werden bei den 277 Renen an den start gehen, insgesamt haben sich mehr als 1400 Personen akkreditieren lassen.

Es geht bald los - die Fahne des Kanuweltverbandes ICG hissten v. L.
Duisburgs OB Sauerland, WM-Orgaleiter Otto Schulte, Verbandsspräsident Ulrich Feldhoff und Wolfgang Over,
Generalsekretär des Deutschen Kanu-Verbandes.

Für die an sich als Randsportart geltenden Kanusportler - die mit insgesamt 147 Nationen - auf dem Bild links akkreditieren sich Kanuten aus Zypern - unter dem Dach des Weltverbandes ICF anzutreffen sind - sind das alles schon irgendwie gigantische Zahlen.  Der Etat für die Organisation der WM liegt nach Angaben von Otto Schulte bei 1,5 Millionen Euro. Getragen wird der Etat darüber hinaus durch Sponsorenleisteinung. Als Presenting-Sponsoren engagieren sich Haniel, die Deutsche Sinalco und die Sparkasse Duisburg.

Da kann aber Duisburg Oberbürgermeister noch einiges drauflegen. Beispiele: “Die neue Videowand hat 675 000 Euro gekostet, die Stadt übernahm 450 000 Euro. Die Kameravideostrecke hat 1,667 Millionen Euro gekostet, mit 667 000 Euro ist die Stadt dabei. Der städtische Anteil zu den Personalkosten zur Kanu-WM beläuft sich auf rund 250 000 Euro und dazu kommen noch Arbeiten im Bereich Infrastruktur und Verschönerungen im gesamten Areal. Das dazu, dass der Stadt nachgesagt wird, sie hätte für nichts mehr Geld“, bilanzierte der OB

Die Stadt Duisburg und der Deutsche Kanu-Verband freuen sich also auf die größte Kanuweltmeisterschaft aller Zeiten. Die Aktive der 90 Nationen gehen bei den 36. Rennsporttitelkämpfen  in 27 Disziplinen über 1000 Meter, 500 Meter und 200 Meter im Canadier- und Kajakbereich an den Start. Duisburgs Oberbürgermeister sieht in den vierten Kanu-Titelkämpfen - die nach 1979, 1987 und 1995 in Duisburg stattfinden - die Chance zu einem enormen Imagegewinn für seine Stadt. "Wir hoffen, dass diese Titelkämpfe ähnlich tiefe Spuren hinterlassen, wie die so positiv verlaufenen World Games 2005", sagte Adolf Sauerland anlässlich der Eröffnungs-Pressekonferenz. Der Oberbürgermeister sagte weiter: "Wir heißen die Athletinnen und Athleten hier bei uns in der Sportstadt Duisburg herzlich willkommen."

Ulrich Feldhoff, Präsident der Internationalen Kanu-Föderation: "Die WM ist mit Abstand die größte, die je im Bereich der ICF stattgefunden hat. Das gilt nicht nur für die Anzahl der Nationen, sondern auch für die Zahl der Teilnehmer." Bei der 36. Kanu-Rennsport-Weltmeisterschaften gehen 852 Athletinnen und Athleten in den insgesamt 277 Rennen an den Start. Lobend äußerte sich Feldhoff über den Ausbau der Regattastrecke. Er werde weltweit auf Duisburg angesprochen und dabei immer wieder gefragt, wie weit der Ausbau vorangeschritten sei. Die Stadt Duisburg investiert insgesamt 14 Millionen Euro in die Erweiterung der Regattabahn, die bis 2008 einen Parallelkanal erhalten wird. "Ich lade alle Nationen ein, sich davon zu überzeugen, wie attraktiv diese Strecke geworden ist.

Wolfgang Over, Generalsekretär des Deutschen Kanu-Verbandes, hob bei seinem Ausblick auf die Titelkämpfe besonders auf die Olympia-Qualifikation während der WM ab. "Der DKV hat das ehrgeizige Ziel, alle zwölf Boote in den Olympischen Klassen direkt für Peking zu qualifizieren", sagte Over. Man wolle nicht den Umweg über die Qualifikation während der Kontinentalregatten nehmen. Over weiter: "Die Chancen auf Medaillen stehen gut, doch ich will dazu nicht mehr sagen, um die Mannschaft nicht unnötig unter Druck zu setzen." Das deutsche Team reist am Mittwoch an und bereitet sich derzeit noch in Ruhe im Leistungszentrum Kienbaum auf ihren Auftritt in 25 von 27 Disziplinen vor. 

Organisationsleiter Otto Schulte weckte besondere Vorfreude auf das Zusammenspiel von Sport und Kultur während der 36. Titelkämpfe. Im Anschluss an die Regattatage findet in unmittelbarer Nachbarschaft auf der sogenannten KanuWM-Plaza ein attraktives Kulturprogramm mit Konzerten unter anderem von Silbermond, präsentiert von der Sparkasse Duisburg, Jan Delay und den Duisburger Philharmonikern statt. Die Plaza-Gäste haben zudem die Möglichkeit auf einer Video-Leinwand die Rennen mitzuverfolgen. Otto Schulte sagte zum Ticketverkauf: "Für Samstag und Sonntag haben wir noch Stehplätze. Sitzplatzkarten sind noch für den Donnerstag und den Freitag zu kaufen. Ab Donnerstag sind die Karten an der Regattabahn im Sportpark erhältlich."

Großes Interesse findet die WM auch bei den Prominenten aus der Welt, des Sports und der Politik: Als Ehrengäste werden erwartet: Dr. Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbund, sowie den Sportfunktionär Eberhard Gienger sowie Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck. Der Ministerpräsident von NRW, Dr. Jürgen Rüttgers, wird an der Eröffnungsfeier am Mittwoch um 19 Uhr teilnehmen. 

ICF-Präsident kündigt verstärkte Kontrollen bei der Kanu-WM an - Zahl der Proben wird verdoppelt

Duisburg, 6. August 2007 - Im Rahmen der Eröffnungs-Pressekonferenz zu den 36. Kanu-Rennsport-Weltmeisterschaften in Duisburg ging Ulrich Feldhoff, Präsident der Internationalen Kanu-Föderation (ICF) auch auf das Thema Dopingbekämpfung ein. "Wir werden in Duisburg die Anzahl der Dopingkontrollen verdoppeln", sagte Feldhoff. Insgesamt 60 Sportlerinnen und Sportler müssen sich während der Regatta vom 8. bis zum 12. August 2007 dem Testverfahren unterziehen. Feldhoff will sich während der Sitzung des Exekutivkomitees der ICF am Mittwoch in Duisburg dafür einsetzen, dass bereits in den Semi-Finalrennen Doping-Kontrollen stattfinden sollen. In Duisburg werden in jedem Fall Medaillengewinner und nach dem Losverfahren ermittelte Finalteilnehmer zur Dopingkontrolle aufgefordert.

Der ICF-Präsident zeigte sich davon überzeugt, dass unangemeldete Zielkontrollen im Training die wichtigste Maßnahme darstellt, das Doping im internationalen Spitzensport effektiver einzudämmen. Die Chance, bei den großen Wettkämpfen Dopingsünder zu überführen, ist deutlich geringer. Feldhoff: "Die Athleten, die zu unerlaubten Mitteln greifen, können sich auf Kontrollen während der Titelkämpfe leichter einstellen. "Doping ist nicht 100 Prozent in den Griff zu bekommen. Es gilt aber Schritt für Schritt, die Kontrollverfahren zu verfeinern", erklärte Feldhoff.

Der ICF-Präsident setzt sich darüber hinaus für eine vierjährige Sperre von überführten Dopingsündern ein. Er habe diese lange Sperre bereits vor Jahren beantragt, sei damals nur belächelt worden. "Die Situation hat sich inzwischen grundlegend verändert, so dass ein Antrag auf Erhöhung der Strafen gute Aussichten hat", fügte er hinzu. Dem Einwand, dass eine lange Sperre einem Berufsverbot gleichkäme, hielt der Spitzenfunktionär des Weltsports entgegen: "Niemand wird zum Doping gezwungen."   

24 Fahrzeuge im Einsatz für die Kanu-WM - „Kilometer-Fresser“ im Dauereinsatz für die Aktiven
Doppel-Einsatz: DRK-Wasserwacht Partner der - Kanu-Weltmeisterschaft und der Westdeutschen Schülermeisterschaften

Duisburg, 5. August 2007 - Für die Kanu-Weltmeisterschaft in Duisburg rollt der Fahrdienst einmal um die ganze Welt. Und noch ein schönes Stück weiter. Stephan Gräbing - Leiter der Kommission, die für Mobilität während der Titelkämpfe vom 8. bis 12. August sorgt - rechnet mit über 50.000 Dienstkilometern für sein Team. 24 Autos und darunter 16 Kleinbusse stehen dafür zur Verfügung. In der Spitze sind bis zu 50 ehrenamtliche Fahrer im Dienst der WM. Ihre Zentrale haben sie direkt neben der Regattabahn im Sportpark Wedau.
Unterstützung erhält die Weltmeisterschaft durch die Autovermietung Terstappen in Duisburg-Hamborn. Terstappen stellt allein 13 Fahrzeuge darunter Kleinbusse, als Sponsor zur Verfügung. Die Autos sind mit dem Logo der WM deutlich sichtbar als Dienstfahrzeuge ausgewiesen. Die Mercedes-Benz Niederlassung Duisburg steuert zehn Autos bei, darunter die Wagen für die VIPs. Der Deutsche Paketdienst in Duisburg beteiligt sich mit einem Kleinbus für Sonderfahrten der Dopingproben oder der Auf- und Abbauhelfer an der Fahrbereitschaft.
Stephan Gräbing weiß: „Die Unternehmen helfen uns, den Service für die Athleten und Offiziellen sicher zu stellen. Ohne diese Unterstützung kämen erheblich höhere Kosten auf die Organisation zu.“ Er dankt aber auch seinen Fahrerinnen und Fahrern: „Viele haben sich Urlaub genommen, um bei der WM am Steuer zu sitzen.“

Neben dem individuellen Fahrdienst haben die Organisatoren der Titelkämpfe auch einen Liniendienst installiert. Mit Bussen der DVG werden die Athleten von den Hotels in der Innenstadt zur Regattabahn und wieder zurück gefahren. Morgens und abends fahren die drei WM-Linien im Viertelstunden-Takt. Denn Pünktlichkeit zählt. „Wir wollen, dass die Sportler optimal ihren Wettkampftag beginnen können. Dazu gehört auch, dass sie ohne Stress anreisen können“, sagt Ulrich Hellige, Vize-Organisationsleiter der Kanu-WM 2007. Die DVG macht dies mit ihren Bussen möglich.

Während die offiziellen Fahrzeuge direkt bis in den Sportpark Wedau fahren können, hat der Privatverkehr von Mittwoch an „Pause“. Die Kruppstraße ist gesperrt, damit die Besucher auf der Plaza und an der Regattabahn die WM-Tage genießen können.

Ulrich Hellige (rechts, stellv. Organisationsleiter Kanu-WM 2007) nimmt symbolisch einen Fahrzeugschlüssel von Hans-Dieter Kottmann (Vertriebsleiter Terstappen Autovermietung) und Sabrina Berger (Managerin Marketing & PR Terstappen Autovermietung) entgegen.  

Doppel-Einsatz: DRK-Wasserwacht Partner der
Kanu-Weltmeisterschaft und der Westdeutschen Schülermeisterschaften

Düsseldorf/Duisburg. Die Wasserwacht des Roten Kreuzes ist Partner für die Sicherheit auf dem Wasser bei der Kanu-Weltmeisterschaft 2007 in Duisburg. Die erfahrenen Wasserretter des DRK-Landesverbandes Nordrhein sichern zahlreiche Großveranstaltungen auf Flüssen und Seen und sind insbesondere auch ein bewährter Partner der Organisatoren des Deutschen Kanu-Verbandes auf der Wedau.
Das WM-Team der DRK-Wasserwacht - das bereits bei den Trainings und Vorläufen ab Montag, 6. August 2007, antritt - stellt eine Woche lang bis Sonntag, 12. August 2007, Rettungsboote, eine Unfallhilfsstation und einen mo-bilen Sanitätsdienst an Land zur Verfügung. Eingesetzt werden Bootsführer, Bootsmänner, Rettungsschwimmer, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter, ein Notarzt und Sanitätshelfer. Die rund 35 Wasserwacht-Aktiven sind bei der Kanu-WM ehrenamtlich im Einsatz. Sie nehmen zum Teil Urlaub, um bei der Weltmeisterschaft dabei zu sein.
Insgesamt werden acht Rettungsboote des Roten Kreuzes auf der Duisburger Regattabahn und dem Bertasee im Einsatz sein. Die Wasserrettungs-Spezialisten kommen aus der Rhein-Ruhr-Region zusammen, um den einwöchi-gen WM-Einsatz als Team zu bewältigen. Der DRK-Landesverband Nordrhein arbeitet dabei eng mit dem DRK-Kreisverband Duisburg zusammen. Auf Wunsch der Veranstalter bleiben jeden Abend ein Rettungsboot und ein Wasserrettungsfahrzeug bis 23 Uhr einsatzbereit.
Zeitlich parallel zur Kanu-Weltmeisterschaft betreut die Wasserwacht des DRK die Westdeutschen Kanu-Schülermeisterschaften im Kanuslalom auf der Erft bei Neuss. Vom 10. bis 12. August 2007 gehen die Schüler auf Wildwasserkurs, was auch an die Wasserretter besondere Anforderungen stellt.

100.000 Getränke für die Kanu-WM 2007

Duisburg, 1. August 2007 - Sinalco löscht den Durst der Teilnehmer bei der Kanu-WM 2007. 100.000 Getränke liefert der Presenting-Sponsor der Titelkämpfe vom 8. bis zum 12. August 2007 auf der Regattabahn im Sportpark Wedau. Neben den Softdrinks von Sinalco versorgt das Unternehmen aus Duisburg-Walsum die Sportler, Schiedsrichter, Offiziellen und Helfer auch mit dem Mineralwasser Rheinfels Quelle. Am Mittwoch rollte der erste große LKW mit den Getränken für die Kanu-WM von der Produktionsstätte an der Römerstraße Richtung Sportpark Wedau.

Otto Schulte, Organisationsleiter der Kanu-WM 2007, dankte aus diesem Anlass Reiner Kasten, Verkaufsleiter Deutsche Sinalco, und Manfred Brogsitter, Marketing-Leitung, für die Unterstützung des sportlichen Highlights. Otto Schulte: "Für uns ist das Sponsoring der Deutschen Sinalco eine wesentliche Stütze, ohne die unsere Weltmeisterschaft mit 1400 Teilnehmern aus 90 Nationen gar nicht zu verwirklichen ist." Verkaufsleiter Reiner Kasten betonte: "Unsere Marken sind im Sport zu Hause. Da passt das Engagement für die Kanu-WM 2007 perfekt zu uns." Darüber hinaus wolle man als Duisburger Unternehmen durch das Sponsoring die Verbundenheit zum Standort deutlich machen. Reiner Kasten: "Wir freuen uns auf die Kanu-WM bei uns in Duisburg."

Die Getränke stehen den Teilnehmern unter anderem im großen Verpflegungszelt auf der Dreiecksinsel sowie im gesamten Athletenbereich zur Verfügung.

Von links : Männer am Kasten: Rainer Kasten, Verkaufsleiter Deutsche Sinalco, Otto Schulte, Organisationsleitung Kanu-WM 2007, und Manfred Brogsitter, Marketing-Leitung Deutsche Sinalco.

Start der Kanu-WM am 8. 8. mit großem Eröffnungsfest auf der Plaza
Den Einmarsch der Nationen begleiten Duisburger Schulkinder
Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)

DUISBURG, 31.Juli 2007 - Mister Kanu-WM Otto Schulte, Organisationsleiter der Kanu-WM 2007, kann es kaum glauben: „Mit den bisherigen drei Kanu-Weltmeisterschaften bei denen ich dabei war ist diese nicht zu vergleichen. Es wurden mit Abstand die meisten Karten verkauft. Wir haben ja schon im Vorverkauf mit mehr als 10 000 verkauften Karten mehr als die Hälfte der insgesamt zur Verfügung stehenden 20 000 Tickets verkauft. Bei allen zuvor war es zu diesem Zeitpunkt maximal ein Drittel. Und zudem feiern wir mit der Bevölkerung ein großes Fest."
 

Am Mittwoch, 8. August, beginnt in Duisburg die größte Kanu-Weltmeisterschaft aller Zeiten. Auf der Plaza im Sportpark Wedau zwischen der MSV-Arena und der Regattabahn beginnen die Titelkämpfe mit einem großen Eröffnungsfest. Von 17 bis 23 Uhr können sich die Besucher der Plaza auf die vier Sporttage der Kanu-WM mit einem bunten Kulturprogramm einstimmen. Zum Eröffnungsabend gehört ein Konzert der deutschen Soul-Sängerin Joy Denalane sowie ein Trommelfeuerwerk gegen 23 Uhr.
Henry Lehmann (2. v. R.), Kommissionsleiter Eröffnungsfest, erhofft sich eine Initialzündung für die Titelkämpfe. Dass es bereits in der Stadt prickelt und vibriert, hat Frank Jebavy (rechts), Leiter des Festivalbüros, festgestellt.
Er sieht den Auftakt als Start für das Kulturprogramm auf der Plaza, die ab dem 8. August ein hochkarätiges Kulturprogramm bietet. „Bei den World Games 2005 war die Kultur zu Gast beim Sport. Dieses Mal ist der Sport für den Eröffnungsabend zu Gast bei der Kultur. Das ist ein gutes Zeichen für die gegenseitige Unterstützung.“
 

V. li.: Bernhard Eichhof (Sparkasse), Jutta Stolle (Haniel), Hermann Kewitz,  Otto Schulte, Henry Lehmann, Frank Jebavy.

 

Der offizielle Teil des Auftakts - der für 2000 geladene Gäste auf der inneren Plaza mit den 1400 Teilnehmern aus 90 Nationen, Offiziellen, Sponsoren und Helfern vorgesehen ist - findet von 19 bis 20.30 Uhr statt. An der Eröffnung nimmt auch der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, teil. Die Besucher der Plaza können die Feier auf der Videowand der Klönnewiese mitverfolgen.

Reden halten Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Olaf Heukrodt, Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes, und Ulrich Feldhoff, Präsident der ICF.
Den Einmarsch der Nationen begleiten Duisburger Schulkinder. Sie werden dabei selbst bemalte Boote in den Farben und mit den Motiven der Kanu-WM tragen und gemeinsam mit dem jeweiligen Fahnenträger einziehen. Die 90 Boote – hergestellt von insgesamt 46 Schulen und Vereinen – werden beim Ausmarsch auch auf der Plaza zu bestaunen sein.
Am Mittwoch stellte Beate Schlömer, Lehrerin der Gemeinschaftsgrundschule Böhmer Straße, mit den beiden Schulkindern Arne und Jessica das von ihnen gestaltete Japan-Boot vor.

 

Im von SchülerInnen der Gemeinschaftsgrundschule Böhmerstr.     bemalten Japan-Kanu, stellvertretend Arne Inglinger (li.)und Jessica Rausch.
Im Hintergrund von links: Otto Schulte       (Organisationsleiter der Kanu-WM 2007), Henry Lehmann (Leiter der Kommission Eröffnungsfest), Jutta Stolle             (Leiterin Corpoate Communications Franz Haniel & Cie),  Bernhard Eichhof (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Sparkasse Duisburg) und Frank Jebavy (Leiter des   Festivalbüro der Stadt Duisburg) 

 

Das Festivalbüro steht dabei am 8. August selbst vor einer sportlichen Herausforderung: Die 2000 Stühle für die Eröffnungsfeier müssen in Rekordzeit geräumt werden, damit ab 21 Uhr Platz genug für 3000 Konzertbesucher sein wird. Auch Bilder vom Konzert sollen auf der Videowand zu sehen sein.


Der Ablauf des Eröffnungsfestes auf der Kanu-WM-Plaza im Veranstaltungsbereich hinter der MSV-Arena:

Ab 12:00 – 24:00 Öffnungszeiten der Gastronomen auf der Bertaallee sowie Biergarten Klönnewiese
Ab 17:00 Mabó Band (Walkact) auf der Klönnewiese
18:00 – 18:50 Saga’s Suitcase (Bühne II auf der Klönnewiese im Biergarten)
Ab 19:00 Eröffnung Kanu WM auf der inneren Plaza

Ab 20:30 Ausmarsch der Kanu-Kinder mit Musik auf die Klönnewiese, anschließend ca. 20 Minuten Konzert „Volle Kanne“ auf der Klönnewiese

Abbau Stühle auf der inneren Plaza
Ab 21:00 Mabó Band (Walkact) auf der Klönnewiese
21:30 Konzert Joy Denalane innere Plaza
Ca. 23:00 Trommelfeuerwerk auf der Klönnewiese

Schon mehr als 10.000 Karten für die Kanu-WM verkauft - Ticket-Vorverkauf nur noch bis Freitag

DUISBURG, 30. Juli 2007 - Mehr als 10.000 Karten sind für Kanu-WM 2007 vom 8. bis 12. August bereits verkauft. Am kommenden Freitag, 3. August, schließt der Vorverkauf für die vier Wettkampftage der Titelkämpfe. Aus technischen Gründen ist dann keine Abgabe über die Hotline, das Internet oder die Vorverkaufsstellen mehr möglich. Karten sind dann nur noch an der Tageskasse erhältlich. Die Tageskasse an der Regattabahn öffnet am ersten Wettkampftag, Donnerstag, 9. August, um 7.30 Uhr. Für alle vier Wettkampftage gibt es noch Tagestickets im Stehplatzbereich ab 12 Euro. Für die Rennen am Donnerstag und Freitag sind auch Sitzplatzkarten vorhanden.  
Die Organisatoren weisen zudem darauf hin, dass während der WM der Windschutzdamm auf der Tribünenseite gesperrt ist. „Zaungäste“ können diesen Bereich nicht betreten, da hier der Kamerawagen des WDR fährt. Der Aufenthalt auf der TV-Fahrstrecke ist gefährlich und darf zu keinem Zeitpunkt während der Weltmeisterschaft betreten werden. Tickets für die Kanu-WM sind bis zum 3. August über die Hotline 01805-570 000 sowie das Internet
www.kanuwm2007.de erhältlich.

90 Kanu-Nationen am Start - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)

Duisburg, 19. Juli 2007 - Auf großes Medieninteresse stieß die Pressekonferenz zur Kanu WM 2007 die vom
08. bis 12. August 2007 in Duisburg stattfindet. Podiumsteilnehmer waren der Organisationsleiter Kanu-WM, Otto Schulte, Wolfgang Over, Generalsekretär des Deutschen Kanu Verbandes (DKV), Wolfgang Fischer, Ministerialrat im Innenministerium des Landes NRW und Referatsleiter Leistungssport, sowie der Duisburger Sportdezernent Reinhold Spaniel. Gesprächsleiter war der Pressesprecher Kanu-WM 2007 Hermann Kewitz.

Organisationsleiter Otto Schulte äußerte sich begeistert zu dem Meldeergebnis. 1428 Athletinnen und Athleten aus 90 Nationen bedeuten einen neuen Melderekord für die Organisatoren der WM in Duisburg.

Reinhold Spaniel, Wolfgang Fischer, Wolfgang Over und Otto Schulte präsentieren die WM-Medaillen 

Laut Kanu Generalsekretär Wolfgang Over gehen bei der WM vom DKV von 27 möglichen Disziplinen, 25 an den Start. 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in Duisburg ein Heimspiel haben. Die Disziplinen Damen-Einer-Kajak und der Herren-Vierer-Canadier, beide über 200 Meter, bleiben unbesetzt, weil sie für die Olympia-Qualifikation nicht gut in den Zeitplan passen. Bei der WM werden die Startplätze für die zwölf olympischen Bootsklassen ermittelt.
Kanu ist in unserem Land eine sehr erfolgreiche Sportart, sagte Ministerialrat Wolfgang Fischer. Er betonte besonders die Bedeutung dieser Rekord-WM für das Sportland Nordrhein-Westfalen.
Der Duisburger Sportdezernent Reinhold Spaniel erklärte, die Stadt Duisburg sei stolz auf die Ausrichtung des sportlichen Höhepunktes. Die Baumaßnahmen, wie der Stichkanal für den Parallelkanal und die Kamera-Fahrstrecke für spektakuläre Fernsehbilder seien voll im Zeitplan. Für das Land NRW nehmen folgende Athleten an der WM teil:
Jans Ems, Max Hoff, Rupert Wagner (alle Kajak) und Tomasz Wylenzek (Canadier).

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