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Duisburg, 7. Mai 2012 - Am Anfang stand die
Begrüßung der neuen Spielerin Anastasia, die zur
Mannschaft gestoßen ist. Anastasia führte sich auch
gleich beim TBO bestens ein.
Es
gab weitere wichtige Veränderungen im Team. Der
langjährige Trainer Lothar Freude hat das Traineramt
an Babara „babsi“ Rotar übergeben. Alle dankten
Lothar für die Geduld mit den Mädels und die mit der
Mannschaft erreichten Erfolge. Es ist jetzt schon
ein Genuss, den Ex-TRainer als Spielervater mit der
kräftigen Stimme erleben zu dürfen. Nicht zu
vergessen, der Dank an Julia und Kati Brock, die als
Co-Trainerinnen letzte Saison den Mädchen zur Seite
standen.
Ein Handballspiel mit einer verrückten ersten
Halbzeit und einem ständigem Wechsel der Führung in
der zweiten Halbzeit sorgten für einen Handballkrimi
am späten Sonntagnachmittag mit einem glücklichen
Ende für das HSG-Team.
Nach dem Spiel war klar, das dieses Spiel noch lange
in Erinnerung bleibt. Das Team zeigte in den ersten
10 Minuten erhebliche Schwächen in der Torausbeute
und im Spielaufbau. Die Heimmannschaft aus
Oberhausen war in dieser Phase wesentlich effektiver
vor dem Tor und konnte einen
5:0-Vorsprung herausspielen.
Hätte man jetzt eine Umfrage in der Halle über den
zu erwartenden Halbzeitstand durchgeführt, keiner
wäre auf die Idee gekommen, dass die HSG in Führung
liegend in die Pause geht. Aber:
Plötzlich war die Souveränität der gegnerischen
Mannschaft vorbei und der Gegner konnte Tor für Tor
aufholen und sogar mit einer 6:5 Führung in die
Pause gehen.
Als die HSG zum ersten Mal mit 2 Toren in Führung
lag, schien sich die Partie zu Gunsten des Gastes zu
entwickeln. Doch Oberhausen kämpfte sich zurück in
das Spiel und konnte selber mit 2 Toren in Führung
gehen.
In der Endphase hatten beide Mannschaften durch
mehrere Siebenmeter die Gelegenheit, eine
Vorentscheidung zu erzwingen, aber sämtliche
Strafwürfe wurden durch die beiden starken
Torhüterinnen gehalten. Am Ende waren die HSG mit
dem letzten Treffer in dieser Partie die
glücklichere Mannschaft.
Beiden Mannschaften gilt an dieser Stelle Respekt
für ihre Leistung. Sie verfügen über starke
Abwehrreihen, die es mit großer Aufmerksamkeit und
gesunder Härte jeder Mannschaft schwer machen, zum
Torerfolg zu gelangen. Nach vorne gibt es, wie
immer, reichlich Potenzial nach oben – besonders
beim Siebenmeter.
Es spielten und trafen: Angela Verwaayen, Anastasia
Kleinrensing (2), Manuela Thiel, Jasmin
Bohnenstengel, Paulien Beckmann (5), Kim Felde (3),
Pia Struckmann, Sina Brühl (2), Nele Ahlendorf (5),
Florentien Hudasch, Laura Freude
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