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Die Handball C-Jugend der Mädchen von der HSG Duisburg Süd siegen bei der ersten Mannschaft von TB Oberhausen mit 17:16

Duisburg, 7. Mai 2012 - Am Anfang stand die Begrüßung der neuen Spielerin Anastasia, die zur Mannschaft gestoßen ist. Anastasia führte sich auch gleich beim TBO bestens ein.

Es gab weitere wichtige Veränderungen im Team. Der langjährige Trainer Lothar Freude hat das Traineramt an Babara „babsi“ Rotar übergeben. Alle dankten Lothar für die Geduld mit den Mädels und die mit der Mannschaft erreichten Erfolge. Es ist jetzt schon ein Genuss, den Ex-TRainer als Spielervater mit der kräftigen Stimme erleben zu dürfen. Nicht zu vergessen, der Dank an Julia und Kati Brock, die als Co-Trainerinnen letzte Saison den Mädchen zur Seite standen.

Ein Handballspiel mit einer verrückten ersten Halbzeit und einem ständigem Wechsel der Führung in der zweiten Halbzeit sorgten für einen Handballkrimi am späten Sonntagnachmittag mit einem glücklichen Ende für das HSG-Team.
Nach dem Spiel war klar, das dieses Spiel noch lange in Erinnerung bleibt. Das Team zeigte in den ersten 10 Minuten erhebliche Schwächen in der Torausbeute und im Spielaufbau. Die Heimmannschaft aus Oberhausen war in dieser Phase wesentlich effektiver vor dem Tor und konnte einen
5:0-Vorsprung herausspielen.
Hätte man jetzt eine Umfrage in der Halle über den zu erwartenden Halbzeitstand durchgeführt, keiner wäre auf die Idee gekommen, dass die HSG in Führung liegend in die Pause geht. Aber:
Plötzlich war die Souveränität der gegnerischen Mannschaft vorbei und der Gegner konnte Tor für Tor aufholen und sogar mit einer 6:5 Führung in die Pause gehen.
Als die HSG zum ersten Mal mit 2 Toren in Führung lag, schien sich die Partie zu Gunsten des Gastes zu entwickeln. Doch Oberhausen kämpfte sich zurück in das Spiel und konnte selber mit 2 Toren in Führung gehen.
In der Endphase hatten beide Mannschaften durch mehrere Siebenmeter die Gelegenheit, eine Vorentscheidung zu erzwingen, aber sämtliche Strafwürfe wurden durch die beiden starken Torhüterinnen gehalten. Am Ende waren die HSG mit dem letzten Treffer in dieser Partie die glücklichere Mannschaft.
Beiden Mannschaften gilt an dieser Stelle Respekt für ihre Leistung. Sie verfügen über starke Abwehrreihen, die es mit großer Aufmerksamkeit und gesunder Härte jeder Mannschaft schwer machen, zum Torerfolg zu gelangen. Nach vorne gibt es, wie immer, reichlich Potenzial nach oben – besonders beim Siebenmeter.

Es spielten und trafen: Angela Verwaayen, Anastasia Kleinrensing (2), Manuela Thiel, Jasmin Bohnenstengel, Paulien Beckmann (5), Kim Felde (3), Pia Struckmann, Sina Brühl (2), Nele Ahlendorf (5), Florentien Hudasch, Laura Freude