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Terlinden, Huberta

Vorsitzende Bürgerverein Laar

   

Theis, Hanns

(*29.08.1921) SPD-Bundestagsabgeordneter 1961 DU II

   
   

Thoelke, Wilhelm "Wim"

Wim Thoelke (* 9. Mai 1927 in Mülheim an der Ruhr; † 26. November 1995 in Niedernhausen, Ortsteil Engenhahn, bei Wiesbaden) war ein deutscher Showmaster. Baute sein Abituram Mercator-Gymnasium in Duisburg.

 

Wim Thoelke begann zum Sommersemester 1948 ein Jura-Studium an der Universität zu Köln, merkte aber bald, dass Volljurist nicht sein Traumberuf war. Er plante daraufhin, bei einer Rundfunkstation unterzukommen, und begann 1951 anstatt des Referendariats eine Dissertation über das Thema "Rechtliche, insbesondere urheberrechtliche Probleme des Fernsehens", um auf WDR-Mitarbeiter zu treffen - dabei handelte es sich aber nur um solche der Rechtsabteilung, die zum Programmbetrieb keine Kontakte hatten. Tagsüber arbeitete Thoelke zu dieser Zeit am Dach des Duisburger Hauptbahnhofs. Dort las er eine Annonce im Düsseldorfer Mittag: "Sportverband sucht Geschäftsführer", woraufhin sich eine siebenjährige Tätigkeit als Geschäftsführer des Deutschen Handballbundes mit Sitz in Dortmund ergab. 

Als solcher hatte er bei einer Schiedsrichtertagung 1953 in Karlsruhe sein Tonbandgerät vom Typ Grundig TK 13 dabei, um ein Protokoll zu diktieren. Der Sportleiter des SDR bat ihn daraufhin, doch einen Bericht für seinen Sender anzufertigen. Thoelke hatte dabei großes Glück: Am nächsten Tag fielen alle Fußballspiele wegen schlechten Wetters aus, und sein zehnminütiger Bericht wurde mangels Ereignissen von allen Rundfunkanstalten gespielt. Einen Monat später bat daraufhin der WDR um den Kommentar zur Hallenmeisterschaft in der Westfalenhalle, da ein Reporter ausfiel und anschließend der NDR um einen solchen für ein Länderspiel in Prag bat, da der eigene Reporter sein Visum nicht rechtzeitig bekommen hatte. 

1959 zog Thoelke nach Stuttgart, um die Finanzen eines Millionärs zu führen, der wegen übermäßiger Käufe von Luxusgütern nie Geld hatte. Dabei lebte er nur von seinen Nebentätigkeiten, insbesondere als freier Reporter für den SDR, und inzwischen auch für das Fernsehen.

Durch jahrelanges Lesen amerikanischer Fachliteratur gelang es Thoelke im Anschluss, Kaufmännischer Leiter bei der Bavaria Fluggesellschaft zu werden; er zog 1962 nach München-Geiselgasteig in ein Haus mit Swimmingpool. Für diesen Luxus reichten die 2500 DM plus geringe Prämien Monatseinkommen nicht aus, es war nur mit ständigen Nebentätigkeiten für Rundfunk und Fernsehen, vor allem für den WDR, möglich gewesen. 

 Ende 1962 bot ihm das gerade gegründete Zweite Deutsche Fernsehen eine Position als Leiter der Sportredaktion. Thoelke sah hier gute Aufstiegschancen und verließ München zum 1. Januar 1963. Da das ZDF ohnehin nur schwierig Mitarbeiter bekam, konnte er in seinen Vertrag problemlos die Erlaubnis zu Nebentätigkeiten aufnehmen lassen, auch solche beim ZDF außerhalb des Sports. Mit dem Aktuellen Sportstudio kam es zu einer der erfolgreichsten Sendungen des Senders, die Thoelke bis zum Frühjahr 1970 insgesamt 115-mal präsentierte - zusammen mit Rainer Günzler und Dieter Kürten gehörte er zu den bekanntesten Sportmoderatoren des ZDF. Als Sprecher der Nachrichtensendung heute sah man ihn ebenfalls gelegentlich. 

 Nach dem Ende der Shows von Peter Frankenfeld und Lou van Burg ergab sich 1970 eine Lücke im Unterhaltungsprogramm, woraufhin man Wim Thoelke um eine neue Show bat. Er sagte zu, bat aber im Gegenzug darum, von nun an als freier Mitarbeiter tätig zu sein. Dies bedeutete den Verlust seiner Pensionsansprüche und erhebliche Kosten für Sekretärin und Büro. Thoelke sah sich aber nur bei vollem Risiko zu Höchstleistungen bereit. Diese zeigten sich im riesigen Erfolg von Drei mal Neun und der Nachfolgesendung Der große Preis, die enorme Spendengelder für die Aktion Sorgenkind einspielten. Besonders prägnant waren seine gemeinsamen Auftritte mit dem von Loriot gezeichneten und gesprochenen Hund Wum. Zu diesen gesellte sich später noch der ebenfalls von Loriot geschaffene Elefant Wendelin hinzu. 

Wohl die immense Belastung durch die zahlreichen Nebentätigkeiten führte 1991 zu einer Herzoperation, von der sich Thoelke nicht mehr vollkommen erholte und an der er letztlich 1995, im Alter von 68 Jahren, starb. Unabhängig davon gab er mit 65 Jahren seine Sendung ab: Er hatte schon in den 60er Jahren beschlossen, in diesem Alter aufzuhören. Seinerzeit lief eine Show im Bayerischen Fernsehen mit einem zwar guten, aber alten Moderator. Den Anblick nahm Thoelke zum Anlass, rechtzeitig aufzuhören - auch wenn der sechs Jahre ältere Hans-Joachim Kulenkampff sein Nachfolger wurde. 

 Wim Thoelke hatte seit Arbeitsbeginn beim Handballbund ständig Nebentätigkeiten, wobei er sich für Flugzeuge besonders interessierte. Die Luftfahrt-Aktivitäten begannen bei einem Unternehmer in Dortmund, der Flüge zu den Nordseeinseln anbot und reicht bis zur zweimaligen Gründung einer Luftfahrtgesellschaft. Darunter die Montana: Thoelke kannte jemanden, der eine Lizenz für große Flugzeuge in Österreich hielt, die aber bald verfallen würde. Ihm gelang es, Geldgeber zu finden, eine Boeing 707 zu kaufen und tatsächlich einen regulären Flugbetrieb in Gang zu halten. Mit dem Übergang zum Großen Preis musste er seine Anteile aber wieder abgeben, da diese Sendung keine Sommerpause mehr machte. 

Auch in der Oberbekleidung war Thoelke aktiv, schon in den 50er Jahren fuhr er nach Paris, um mit verschiedenen Couturiers ins Gespräch zu kommen. Mit zunehmender Bekanntheit vertrat er vor allem seine Firmen auf Messen und bei Verhandlungen. Für eine Hose für wechselnde Bauchumfänge, die Dehnbundhose, ließ er sich sogar einen Gebrauchsmusterschutz eintragen. Der Hersteller ging dann allerdings pleite, so dass damit keinerlei Gewinn zustande kam. 

Automobile spielten ebenfalls eine Rolle, in den 60er Jahren ein 16000 DM teurer Sportwagen mit strömungsgünstiger Kunststoffkarosserie und leistungsgesteigertem DKW-Motor. Dieser Wagen erhielt einen Bericht im Stern, woraufhin sich zahlreiche Interessenten meldeten. Das Projekt konnte aber nicht rechtzeitig fertig gestellt werden, geriet in Vergessenheit und musste daraufhin eingestellt werden. In den 70er Jahren sah Thoelke gute Chancen für die gerade auf dem deutschen Markt erschienenen Mitsubishi-Modelle und gründete die sehr erfolgreiche Niederlassung Frankfurt. Sein Vertrauen in den Geschäftsführer, einen allseits anerkannten Kaufmann, war aber ein Fehler: Gleich nach seiner Operation las Thoelke in der Zeitung von den Zahlungsschwierigkeiten des Unternehmens. So musste er mit viel eigenem Geld den Konkurs abwenden. 

Daneben präsentierte Wim Thoelke, genauso wie seine Kollegen, zahlreiche Produktvorstellungen, Firmenjubiläen und dergleichen.

Thoelke verzichtete auf große Einnahmen für Werbung auf eigene Rechnung, da er mit insgesamt 331 Spots unentgeltlich für die Aktion Sorgenkind warb. 

Er war verheiratet und hat zwei Kinder. Thoelke wohnte im Taunus, in Engenhahn, einem Teil der Gemeinde Niedernhausen, die etwa 12 Kilometer nördlich von Wiesbaden liegt, und ist auf dem Engenhahner Friedhof bestattet. Auf dem Flugplatz Egelsbach hielt er eine Piper Arrow. Der Name Wim Thoelke ist kein Künstlername, sondern die Abkürzung für "Wilhelm". 

Einigen ist Thoelke weniger durch seine politische Arbeit bekannt als vielmehr durch die ironische Verwendung seines Namens in der Comedy-Serie „Stenkelfeld“ des NDR-Hörfunks, in der die fiktive Wim Thoelke-Universität eine wichtige Rolle spielt. 

Für sein Engagement im Fernsehen bekam er zweimal die Auszeichnung Goldene Kamera (1965, 1974) und einmal den Medienpreis Bambi (1970) verliehen. 

 Literatur: Wim Thoelke: Stars, Kollegen und Ganoven – eine Art Autobiographie. Lübbe, Bergisch Gladbach 1995, ISBN 3-404-61362-7

   

Tomalak, Hans-Werner

Ab November 2008 Vorstandsvorsitzender Sparkasse Duisburg

   

Thome, Heinz-Josef

SPD-Landtagsabgeordneter 1958 1962 (Wahlkreis DU III)

   

Thyssen, August  - Dr. Ing. h.c.

Ehrenbürger der Stadt

 

1911: Industrieller; auch Ehrenbürger von Hamborn

   

Thyssen, Fritz  - Dr

Ehrenbürger der Stadt

 

1923: Industrieller, Ehrenbürger von Hamborn, jedoch 1940 Aberkennung durch den Reichsinnenminister nach Ausbürgerung

   
   
Tum, Carsten
Ab 30. Januar 2012 Nachfolger vom Stadtplanungsdezernenten Jürgen Dressler

Carsten Tum (48) ist seit 4 Jahren Planungsdezernent in Gladbeck. Er verfügt als ausgebildeter Diplom-Ingenieur und Raumplaner sowie nach seiner bisherigen beruflichen Tätigkeit über eine hervorragende fachliche Eignung und Erfahrung. In seinem beruflichen Werdegang war Tum bereits beim Regionalverband RVR, im Planungsamt Oberhausen und als IBA-Beauftragter tätig. Der gebürtige Hamburger wohnt seit 20 Jahren mit seiner Familie in Röttgersbach und ist mit den Problemen und Herausforderungen Duisburgs und der Region vertraut.
   

Turek, Toni

 

 

 

Gedenktafel für den "Fußballgott" Toni Turek
Anton "Toni" Turek war Fußball-Nationalspieler aus Duisburg-Wanheimerort mit Familienbande in Neudorf und Bissingheim
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* 18. Januar 1919 in Duisburg; † 11. Mai 1984 in Neuss. Er war einer der "Helden von Bern"  durch den Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft von 1954.
Turek spielte als Kind beim Duisburger Sportclub und ging dann zu TuS Duisburg 1848/99. Später spielte der gelernte Bäcker als Torwart u.a. für Eintracht Frankfurt und die TSG Ulm, bevor er 1950 zu Fortuna Düsseldorf wechselte. Seine Karriere beendete er 1956 bei Borussia Mönchengladbach. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Duisburg liegt im Mai 2007 ein Antrag bei der Bezirksvertretung Duisburg-Mitte vom Duisburger Initiator Erich Fuchs vor, diesem berühmten Fußballer aus Duisburg ein Denkmal zu setzen. Gedacht ist an den Ort seiner ehemaligen ersten Wirkungsstätte, der Fugmann-Kampfbahn, dem jetzigen neuen Leichtathletikstadion neben der MSV-Arena bzw. gegenüber der Eissporthalle an der Margaretenstraße. Im Neudorfer Süden begann die Karriere des Wanheimerorters.

Seine besten Jahre verbrachte Turek im Krieg und in der Gefangenschaft. Erst mit 30 erkämpfte er sich einen Stammplatz in der Nationalelf. Zwischen 1950 und 1954 bestritt er 20 Länderspiele für Deutschland. Turek war bekannt für sein gutes Auge und rührte sich manchmal bei Bällen nicht, die nur knapp am Tor vorbeigingen. Bundestrainer Sepp Herberger hielt ihn wohl für genial, aber zuweilen auch für leichtsinnig. Im Endspiel der Fußballweltmeisterschaft 1954 stand Turek als ältester Spieler des Turniers im deutschen Tor und wurde mit der Mannschaft durch den 3:2-Sieg gegen den hohen Favoriten Ungarn Weltmeister. In der ersten Halbzeit ging eines der beiden ungarischen Tore leichtfertig auf Tureks Konto. Danach, insbesondere in der zweiten Halbzeit, wurde er durch seine Paraden zur Torwartlegende. In der ebenso unvergesslichen Hörfunkreportage von Herbert Zimmermann fielen die Worte Turek, du bist ein Teufelskerl! Turek, du bist ein Fußballgott! Entschuldigen Sie die Begeisterung, die Fußballlaien werden uns für verrückt erklären ... 

Sein letztes Länderspiel im Oktober 1954 war die 1:3-Niederlage Deutschlands gegen Frankreich. Nach seiner Torwartkarriere arbeitete Turek als Angestellter bei der Düsseldorfer Rheinbahn AG. 1973 erkrankte er an einer rätselhaften Lähmung der Beine, gegen die er mit eisernem Willen ankämpfte. Als er 1984 im Alter von 65 Jahren nach einer Herzkrankheit und einem Schlaganfall starb, hinterließ Turek seine Frau Elisabeth und zwei Kinder. 

Am 24. Juni 2004 wurde vom Düsseldorfer Bürgermeister Joachim Erwin eine Straße eingeweiht, die nach Turek benannt wurde. Obwohl diese kleine Erschließungsstraße laut Planungsamt Ende 2004 hätte gebaut werden sollen und auf dem Stadtplan vermerkt wurde, existiert sie nicht. 

Am 30. September 2004 wurde das Fußballstadion in Erkrath zu Ehre des ehemaligen Einwohners in „Toni-Turek-Stadion“ umbenannt.

U

Uphoff, Nicole

Nicoe Uphoff, (*25. Januar 1967 in Duisburg)

Die Rheinbergerin wurde im Dressurreiten auf ihrem Ausnahmepferd Rembrandt (1977 - 2001) viermal Olympiasiegerin.

 

Sie half als gelernte Speditionskauffrau ihrem Vater im Bereich Schiffstransporte. Bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988 und in Barcelona 1992 gewann sie im Einzelwettbewerb und mit der deutschen Mannschaft die Goldmedaille in der Dressur.
 

Zwischen 1991 und 1997 war sie mit dem deutschen Springreiter Otto Becker verheiratet. Seit dem 29.Januar 2004 ist sie Mutter (Sohn Patrick Evan).

 

Olympische Spiele Mannschafts-Goldmedaille 1988 und 1992

Einzel-Goldmedaille 1988 und 1992

 

Weltmeisterschaften Mannschafts-Goldmedaille 1990 und 1994

Einzel-Goldmedaille 1990

Einzel-Silbermedaille 1994

 

Mannschafts-Europameisterschaft: Goldmedaille 1989, 1991, 1995

Einzel-Goldmedaille 1989

Einzel-Silbermedaille 1991

 

Deutsche Meisterschaften Gold 1988, 1989, 1993

Silbermedaille 1994 und 1995

Bronzemedaille 1996

 

Europameisterschaften der Jungen Reiter Mannschafts-und 1987

Einzel-Goldmedaille 1987

V

van Hall,Karl

(*28.12.1926 ) CDU-Landtagsabgeordneter 1985 - 1995

   

van Kessel, Jean

SPD-Landtagsabgeordneter 1950 Wahlkreis Altstadt)

   

von Unger, Hans-Karl

(*05.12.1930) CDU-Landtagsabgeordneter 1980 1985 1990

   

Vogt, Petra

Stadträtin und CDU-Fraktionschefin - Stand - ab 13. Mai 2012 durch Landeslistenplatz 12 Mitglied des Landtages

   

Vohl, Udo

Vorsitzender Bürgerverein Homberg

   

Vom Rath, Johann Jacob

Die in Duisburg hochangesehene Familie vom Rath war 1778 mit Johann Jacob vom Rath, von Eberfeld kommend, hier ansässig geworden. Er wurde mit Erfolg im Handel, in der Tabakverarbeitung, in der Zichorienbrennerei, in der Seifensiederei und seit 1822 auch in der Zuckerfabrikation tätig. Gustav und Theodor vom Rath gründete1854 mit anderen die Duisburger Gasanstalt.
Aus der weiteren Familie vom Rath stammt auch der Gesandtschaftsrat an der Deutschen Botschaft in Paris, Ernst Eduard vom Rath, der am 9.November 1938 den Schussverletzungen erlag, die ihm ein Jude zugefügt hatte, was in Deutschland die Grausamkeiten gegen die Juden in der sogenannten „ Kristallnacht“ (9./10. November 1938) auslöste.
Als die Stadt Duisburg im März 1895 die Grundstücke erwarb, die den Erben vom Rath gehörte hatten und deren größerer Teil westlich der neugeplanten Straßen lag, hieß die Börsenstraße noch Ratenbäumchensweg.
Im Adreßbuch 1896 erscheint die Vom - Rath- Straße zum erstenmal, damals und noch 1897 unbebaut. 1898 sind im Adreßbuch bereits die Häuser Nr. 7, 9, 19 und 21 aufgeführt.