Der Toeppersee

 

Die Perle im Westen der Stadt
Der Toeppersee (auch großer Toeppersee) ist ein See im linksrheinischen Westen der Stadt Duisburg zwischen den Stadtteilen Rheinhausen (Ortsteil Bergheim) und Rumeln-Kaldenhausen. Er entstand Ende des 19. Jahrhunderts durch Auskiesungsarbeiten, mit denen man um 1898 begann.

Der See ist benannt nach der Firma Emil Toepper, die die Auskiesung des Sees betrieb. Der See hat eine Fläche von 0,53 Quadratkilometern, eine maximale Tiefe von 10,7 Metern bei einer mittleren Tiefe von 4,5 Metern (Stand 1998).

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Teile des Sees mit Abraum verfüllt. 1959 siedelte sich ein Wassersportverein an. Mitte der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts erfolgte der Ausbau zu einem Freizeitsee mit Wellenbad, Wassersport, Bootsverleih und anderen Freizeitangeboten.

Heute bildet der Toeppersee mit der kleineren Tegge zusammen eine grüne Lunge zwischen Moers und Duisburg. Sie zählen am linken Niederrhein zu den bekanntesten Seen. In den heißen Sommermonaten zieht er täglich bis zu 5000 Menschen an.

Das Nordufer des Sees war Schauplatz der Fallschirmspringwettwerbe der World Games 2005. Direkt neben dem Toeppersee befand sich ein Freibad mit gleichem Namen. Nachdem ein Bürgerentscheid zu seiner Erhaltung scheiterte, wurde es 2008 geschlossen," stellt die Internetplattform Wikipedia den Toeppersee im Duisburger Stadtteil Rumeln-Kaldenhausen vor.

Fast schon ein Jahr ist es her, dass der Bürgerentscheid zur Schließung des Freibades Töppersee stattfand. Ruhig ist es seitdem um den linksrheinischen See geworden.

Der See ist auch mit Bus und Bahn gut erreichbar. "Rumeln Bahnhof" heißt der nahegelegene Bahnhof. Er wird von einer Regionalbahn und der Buslinie 923 angesteuert. Steigt man aus, muss man nur noch aufpassen, dass man nicht in den See plumpst.
Das Gebiet um den See ist sehr waldreich. Bei trockenem Wetter eignet es sich gut für Wanderungen und Spaziergänge. Hinsichtlich seines Aussehens erinnert der See durchaus an die Sechs - Seen - Platte. Wer als rechtsrheinischer Duisburger seine gewohnten Trampelpfade verlassen möchte, ist also gerne eingeladen, sich auf den Weg auf die andere Rheinseite zu machen.