|
Duisburg, 11. Dezember 2008 - Vom 27.
November bis 1. Dezember begrüßte die Stadt Duisburg Delegationen aus
ihren vier europäischen Partnerstädten Portsmouth (England), Calais
(Frankreich), Vilnius (Litauen) und Perm (Russland). Die Gäste zeigten
sich hoch interessiert an den aktuellen Entwicklungen in unserer Stadt
und absolvierten in wenigen Tagen ein straffes Arbeitsprogramm. Neue
bilaterale Kontakte entstanden, konkrete Vereinbarungen wurden
geschlossen.
So fachsimpelten zum Beispiel der Rektor der Staatlichen Technischen
Universität Perm und der Fachbereich Ingenieurwissenschaften der
Universität Duisburg-Essen mit dem Institut für Schiffstechnik und
Transportsysteme über Kooperationen in den Bereichen Fahrzeugtechnik,
Schiffstechnik und Hydromechanik. Außerdem besuchte die Delegation aus
Perm gemeinsam mit den französischen Gästen aus Calais die
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer, verbunden mit einer
Präsentation der IHK und des Standortes Niederrhein. Die IHK Perm setzte
die Kontakte in einem Fachgespräch mit der Duisburger
Wirtschaftsförderung mit dem Ziel einer Unternehmerreise fort.
Unterdessen besuchten die britischen Gäste aus Portsmouth unter Leitung
des Lord Mayor Richard Jensen das Albert-Einstein-Gymnasium in
Rumeln-Kaldenhausen und brachten eine neue Schulpartnerschaft mit der
Milton Cross School in Portsmouth auf den Weg. Anschließend besuchten
sie das Sophie Scholl Berufskolleg und fanden dort den erwünschten
Fachkontakt im Bereich der Lebensmitteltechnik. Die Marxloher Schule
ihrerseits suchte und fand im Rahmen der Delegationsbesuche den
erhofften Fachaustausch bei der Ausbildung von Restaurantfachkräften mit
der Partnerstadt Calais.
Großen Raum nahmen Gespräche mit Kulturschaffenden im Zuge der
Vorbereitung des Kulturhauptstadtjahres Ruhr2010 ein. Mit den Gästen aus
Vilnius wurde ein Jugendtheaterprojekt diskutiert, später führten alle
Partnerstädte ein Gespräch mit dem Duisburger Musiker Peter Bursch über
das seit fünfzehn Jahren erfolgreiche Euro-Rock-Projekt, das in den
Kulturhauptstadtjahren 2009 in Vilnius und 2010 im Ruhrgebiet
stattfinden soll. Ein weiteres Kunstprojekt, das 2010 alle Duisburger
Partnerstädte verbinden soll, wurde vorgestellt.
Schließlich wurde in den Arbeitsgesprächen zwischen Duisburg und
Portsmouth damit begonnen, das Städtepartnerschaftsjubiläum 2010
vorzubereiten. Sechzig Jahre ist die älteste Duisburger
Städtepartnerschaft dann alt. |
|
Duisburg, 15.
April 2008 - Mit tiefer gehenden Eindrücken, wertvollen Kontakten und
einem
ganzen
Bündel von Projektideen sind Oberbürgermeister Adolf Sauerland und die
Mitglieder einer städtischen Delegation aus Honduras zurückgekehrt.
Nachdem Ende Februar der Vize-Bürgermeister der Stadt San Pedro Sula,
Dr. Eduardo Bueso, in Duisburg die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet
hatte, stand in der ersten Aprilwoche der offizielle Gegenbesuch auf dem
Programm.
Bild links: Der
Oberbürgermeister von San Pedro Sula, Rodolfo Padilla Sunseri,
überreicht den Stadtschlüssel an Duisburgs OB Adolf Sauerland
Neben Oberbürgermeister Sauerland gehörten der Delegation
Bürgermeisterin Doris Janicki, die Ratsfrauen Andrea Demming-Rosenberg
und Petra Vogt sowie Dezernent Karl Janssen an.
Der Aufenthalt in der honduranischen Partnerstadt, die als eine der
aufstrebenden Metropolen Zentralamerikas gilt, war von einem
umfänglichen Arbeitsprogramm bei Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius
gekennzeichnet. Überraschungsgast beim Festakt im Rathaus von San Pedro
Sula war kein geringerer als Honduras Staatspräsident Manuel Zelaya
Rosales. In seiner Ansprache würdigte das Staatsoberhaupt die
wirtschaftliche Dynamik der beiden Partnerstädte
und
stellte heraus, dass Duisburg und San Pedro Sula vor dem Hintergrund der
langjährigen deutsch-honduranischen Austauschbeziehungen vorzüglich
zueinander passen. Er beglückwünschte die Bürgerinnen und Bürger beider
Städte zu ihrer neuen Verbindung.
Bild rechts: San Pedro Sulas OB Rodolfo Padilla Sunseri, sein Vize Dr.
Eduardo Bueso (rechts) und OB Sauerland bei der Enthüllung der
Namenstafel für die Duisburg-Brücke
Den Grüßen des deutschen Botschafters in Honduras Paul Resch schloss
sich die Ansprache von Oberbürgermeister Rodolfo Padilla Sunseri an, der
die Gegenseitigkeit der neuen Partnerschaft
herausstellte.
Als Willkommensgeste wurde dem Duisburger Oberbürgermeister symbolisch
der Stadtschlüssel von San Pedro Sula verliehen. Einem Brückenzug an der
zentralen Verbindungsachse zwischen San Pedro Sula und der
Honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa wurde feierlich der Name
„Duisburg“ verliehen.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland und der Honduranische Staatspräsident
Manuel Zelaya Rosales
Das weitere Programm bestimmten Besuche und Kooperationsgespräche mit
Kultur- und Bildungsinstitutionen sowie Sozialeinrichtungen wie dem
Kinderheim Hogar San Rafael, das am Stadtrand von San Pedro Sula
ehemalige Straßenkinder beherbergt. Auch ein Gespräch mit dem Chef des
Hafens von Puerto Cortés, eines der umsatzstärksten Logistikstandorte
Zentralamerikas, stand auf dem Programm. Freude gab es bei den
Mitgliedern der Feuerwehr von San Pedro Sula, den „Bomberos“: Duisburgs
Feuerwehrchef Stefan Crain überreichte Fotos und Papiere von zwei
ausgemusterten Löschfahrzeugen, die per Überseecontainer auf dem Weg
nach Honduras sind, wo sie noch einige Jahre gute Dienste leisten
sollen. Zum Dank wurde „Commandante Crain“ zum „Bombero“ ehrenhalber
ernannt.
Bei Gesprächen mit der Industrie- und Handelskammer und Unternehmern der
Partnerstadt wurde deutlich, dass die dortigen
Wirtschaftsförderungsstrukturen optimiert werden können. Duisburg wird
dabei helfen. Die Delegationsteilnehmer waren sich einig, dass Honduras
und das Wirtschaftszentrum des Landes, San Pedro Sula, vorzügliche
Potenziale etwa in den Bereichen Logistik oder Tourismuswirtschaft
bietet.
Kaum war der „Jet-Lag“ der Rückreise überstanden, bat Oberbürgermeister
Sauerland die Delegationsteilnehmer zum Auswertungsgespräch ins Rathaus.
Sein Fazit: „Es war überaus beeindruckend, wie herzlich und respektvoll
die Honduraner vom einfachen Landarbeiter bis zum Staatspräsidenten die
Duisburger Delegation willkommen hießen. Menschlich stimmt die Chemie
auf jeden Fall, und das ist die wichtigste Voraussetzung für eine
gewinnbringende Zusammenarbeit, von der beide Seiten profitieren werden.
Es hat mich fasziniert, wie vielfältig die Kooperationsmöglichkeiten
sind, die sich bei unserem Besuch in der neuen Partnerstadt
abzeichneten. Eins steht fest: Die neue Partnerschaft wird zu unseren
aktivsten gehören und ganz sicher keine Einbahnstraße sein.“ |
|
Duisburg,
21. Januar 2008 - Am 20. Januar 2008 hat Oberbürgermeister Adolf
Sauerland mit seinen Amtskollegen aus Essen und Wuppertal sowie dem
Düsseldorfer Regierungspräsidenten Jürgen Büssow auf der einen Seite und
dem stellvertretenden Bürgermeister von Qingdao, Ma Shizhong, auf der
anderen Seite eine Freundschaftsvereinbarung zwischen beiden Regionen
unterzeichnet.
V.L.:
Wuppertals OB Peter Jung, Duisburgs OB Adolf Sauerland, Essens OB Dr.
Wolfgang Reininger, Qingdaos stellvertretender Bürgermeister Ma Shizhong
und Regierungspräsident Jürgen Büssow nach der Vertragsunterzeichnung
Die chinesische
Hafenmetropole wird im Sommer Austragungsort der olympischen
Segelwettbewerbe und präsentiert sich mit einem großen Stand auf der
Messe „Boot“ in Düsseldorf. Dort wurde auch die neue Freundschaft
besiegelt.
„Wir wollen mit dieser Vertragsunterzeichnung einen neuen Weg
beschreiten in den traditionell guten Beziehungen zwischen deutschen und
chinesischen Gemeinden und dabei Qingdao auf neue Weise kennen lernen“,
sagte Regierungspräsident Büssow in seiner Begrüßungsrede.
Auf seine Initiative hin ist diese Vereinbarung entstanden. Und der
Regierungspräsident konnte seine Begeisterung über die wirtschaftlich
boomende Acht-Millionen-Stadt Qingdao kaum verbergen: „Qingdao
beeindruckt durch zahlreiche weltweit marktführende
Wirtschaftsunternehmen. Dazu zählt beispielsweise die Haier Group als
einer der größten Hersteller ‚weißer Consumer-Ware’ weltweit und das
führende Elektronik- und IT-Unternehmen Chinas oder der Elektronik-Riese
Hisense.“ Büssow nannte auch Beihai Shipbuilding Heavy Industries, eine
Schiffswerft, die sich auf Schiffsreparaturen und den Bau von
Rettungsbooten und Bohrinseln spezialisiert hat und sich anschickt, eine
der größten Werften der Welt zu werden.
„Wir wissen, dass chinesische Firmen in Zukunft nicht nur als
Subunternehmer für europäische Firmen Zulieferer bleiben wollen, sondern
mit eigenen Marken, eigenem Brand auf die europäischen Märkte drängen.
Sie wollen sich an deutschen Firmen beteiligen und sich mit eigenen
Firmen in Deutschland zur Herstellung von Qualitätsprodukten
niederlassen“, begründete Büssow sein Interesse an einer engeren
Verzahnung der „Rhein-Ruhr-Wupper-Region“ mit Qingdao.

„Ich begrüße diese Initiative ausdrücklich und freue mich, dass Duisburg
mit im Boot ist“, sagte Oberbürgermeister Sauerland nach der
Vertragsunterzeichnung und führte weiter aus: „Ich erhoffe mir nicht nur
eine Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Häfen, sondern Kooperationen
auch darüber hinaus.“ Bei der Vertragsunterzeichnung waren auch
Duisburgs Hafenchef Erich Staake und der frühere
IHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Reitzig, der zurzeit einen
Lehrauftrag in der Region Qingdao hat, anwesend.
Zwischen beiden Städten hat es bereits mehrfach Kontakte gegeben.
Oberbürgermeister Sauerland hatte zuletzt 2006 auf einer Wuhan-Reise
Zwischenstopp in Qingdao gemacht. Damals hatten auch die deutschen
Einflüsse im Stadtbild von Qingdao, die no ch
aus der Kolonialzeit stammen, den Duisburger OB beeindruckt.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lud Ma Shizhong zu einem Besuch nach
Duisburg ein und wurde von diesem sofort zu einem Besuch in Qingdao
eingeladen.
„Ich glaube, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft“ – Mit
diesem Zitat aus dem Filmklassiker „Casablanca“ schloss Büssow seine
Ansprache, und Oberbürgermeister Sauerland nickte zustimmend.
Nach der Vertragsunterzeichnung tauschten Adolf Sauerland und Ma
Shizhong Geschenke und Besuchseinladungen aus (re.) |
|
Englischsprachige Website der Stadt Qingdao
Duisburg,
23. November 2006 - Es gilt immer noch: Wenn einer eine Reise
tut...
Die Eindrücke der Duisburger Delegation unter der Führung von
Oberbürgermeister Adolf Sauerland waren nur eine zweistellige
Stundenzahl nach der Rückkehr bei Vertretern der Verwaltungsspitze der
Stadt noch sehr intensiv. Wie intensiv die Eindrücke sind, die die
Duisburger in China gemacht haben, wird sich in naher Zukunft zeigen,
einige konkrete partnerschaftliche Kooperationen stehen schon an.
Der Start begann mit Hindernissen, als ein zunächst galanter Helfer beim
Gepäckeinladen der Dolmetscherin sich als Trickdieb entpuppte und die
Börse mit dem wichtigen Reisepass und Visum weg war. Schnelle und
unbürokratische Hilfe seitens der deutschen Behörde wie aber auch vom
Konsulat Chinas in Frankfurt sorgten für Entspannung.
Wohin ging der zehnstündige Flug? Zunächst in die Duisburger
Partnerstadt Wuhan (8,5 Millionen Einwohner) mit einer Übernachtung in
Peking. Dann einen Tag später gab es in Wuhan Kontakte mit dem
Oberbürgermeister Wuhans und der Eröffnung eines Wirtschaftssymposiums.
"Dabei waren wir auch im Frühstücksfernsehen der Provinz mit der
Kleinigkeit von 136 Millionen Einwohner präsent", erzählte Dr. Peter
Greulich. Duisburg hat in Wuhan aufgrund der lange gepflegten Kontakte
einen sehr guten Namen.
 Es
geht um die neue Kooperation mit einem "Chinesisch-deutschen-Freundschaftshospital"
. Dies ist erst der Arbeits- bzw. Zwischentitel, hinter dem sich der
Austausch von medizinischen Traditionen aus China und Ärzten sowie der
technischen Ausrüstung durch Siemens verbirgt. Die Kooperation mit
Duisburg wird die städtischen Kliniken ins Spiel bringen. "Es wird
zum Austausch von Ärzten kommen, die zum einen westliche
Medizinstandards und die Sprache kennen lernen wollen, aber es geht auch
wechselseitig um die Erkenntnisse aus der traditionellen chinesischen
Medizin, um Abbau von Sprachbarrieren", erklärte Stadtdirektor Dr. Peter
Greulich. Der Austausch dieser Ärzte erfolgt über einen zulässigen
Zeitraum, wobei die Stadt Unterkunft und Verpflegung stellt. Es geht um
den Aufbau eines medizinischen Zentrums in Duisburg, wobei es Ziel ist,
die Erlaubnis der Bezirksregierung zu erhalten, um hier auch
praktizieren zu können. Es geht aber auch um wirtschaftlichen Aspekte.
Die Umsetzung soll 2007 erfolgen.
Die Reise muss dreigeteilt
gesehen werden. Der erste Teil lag im juristischen Bereich. "Es gab ein
Juristentreffen mit dem Justizbüro und einer der größten zusammen
arbeitenden Kanzlei (etwa 30 bis 40 Kanzleien unter einem Hut), die die
viertgrößte Kanzlei in China stellen", erklärte Rechtsdezernent Wolfgang
Rabe. Und: "Es ging um Standortfaktoren, um Handels- und Zivilrecht und
um die Möglichkeit deutscher Juristen, Kontakte herstellen zu können.
Wir würden diese Kontakte gern mit hiesigen Kanzleien herstellen."
Teil drei der Reise
beschäftigte sich mit dem Abstecher nach Qindao und der Möglichkeit, ein
Konfuzius-Institut in Duisburg zu installieren. "Professor Lothar
Zechlin von der Uni Duisburg/Essen hatte hier im Oktober Gespräche
geführt. Ein Konfuzius-Institut ist in etwa als Gegenstück des deutschen
Goetheinstituts zu sehen. Standorte von solchen Konfuzius-Instituten
werden auch von der chinesischen Regierung besucht.
"Das wäre ein dickes Pfund für uns", bekräftigte der OB. Und wie steht
es um die Aussichten, so ein Institut von etwa 200 Quadratmeter Größe
einzurichten bzw. dass Duisburg den Zuschlag erhält. "Duisburg hat gute
Chancen, auch wenn Düsseldorf so ein Institut gern hätte", legte sich
der OB fest. Drei Institute gibt es in Deutschland - in Berlin,
Nürnberg-Erlangen und Hamburg. Geplant sind neun in Deutschland,
weltweit existieren in 46 Ländern 108. Der OB wird den Rat bitten, hier
eine Ermächtigung auszustellen.
In Qingdao hatte Ralf
Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung,
Kontakte geknüpft, die in naher Zukunft Duisburgs Unternehmen zugute
kommen sollen. Die Provinz hat eine deutsche Vergangenheit.

Von
1897 bis
1914 stand Qingdao unter
deutscher Herrschaft. Aus dieser Zeit sind
viele Bauten erhalten, so z.B. eine
Brauerei, ein Bahnhof, eine katholische und
eine protestantische Kirche sowie das Gästehaus des Gouverneurs. Das
deutsche „Schutzgebiet“
Qingdao war einer der Schauplätze des
Boxeraufstandes von
1900, in dem versucht wurde, die
Kolonialherren aus China zu vertreiben. 1913 bestand die
Stadtbevölkerung aus 53.312 Chinesen, 2.069 Europäern und Amerikanern,
2.400 Soldaten der Garnison, 205 Japanern und 25 anderen Asiaten.
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs, am 7. November
1914, wurde Qingdao nach kurzer Belagerung von
Japan besetzt.
"Und hier gab es die Bitte
um Hilfe. Qingdaos Denkmalschützer und Forscher suchen in Deutschland
nach alten Materialien, Fotos oder Berichten. Der Besuch des Hafens von
Qingdao war ein Erlebnis, da dieser die Größe von Rotterdam hat. "Allein
ein High-Tech-Areal hatte mit 236 Quadratkilometern die Ausmaße
Duisburgs", war Ralf Meurer von den Dimensionen und der enormen Wachstum
angetan. Es können sich Verbindungen zum Fraunhofer Institut und
dem "Intelligentem Haus" aber auch zur stark expandierenden Firma Haier
hergestellt werden. Dieses Unternehmen ist im Sektor
Haushalts-Elektrogeräte schon bei OBI und dem Media-Markt in Deutschland
aktiv. "Daneben gibt es im Bereich der metallischen Werkstoffe insgesamt
noch vier Bereiche, die die Chinesen mit uns aufgenommen haben",
ergänzte Ralf Meurer.
Übrigens ist Quingdao die Stadt, die 2008 die olympischen
Segelwettbewerbe ausrichten wird. Duisburgs Delegations-Dolmetscherin
war völlig überrascht von ihrer ehemaligen Stadt, die sie zehn Jahre
nicht sah. Nun sind dort Viertel in Ausmaßen deutscher Städte mit 40-
bis 50-geschossigen Gebäuden entstanden. Ein Gegenbesuch mit Firmen und
Stadtverwaltung ist angedacht. Übrigens war das Projekt "Gate to Asia"
auch in China ein Thema. Übrigens gibt es ein Fußballteam der
Superleague mit einer 62 000-Mann-Arena.

V.L.:
Voller positiver Eindrücke waren Ralf Meurer (GfW-Geschäftsführer), OB
Adolf Sauerland, Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und Rechtsdezernent
Wolfgang Rabe. Foto Manfred Schneider |
|
PROKLAMATION
Wir Staten Islander anerkennen die zahlreichen Beiträge von Deutsch
Amerikanern in unserer Gemeinde und in den gesamten Vereinigten Staaten in
den Bereichen Recht, Religion, Agrarwirtschaft, Kunst, Musik, Erziehung,
Technologie, Architektur, Küche, Theater und Forschung, und Dahingehend
waren Deutsche unter den ersten Siedlern auf Staten Island und heute lebt
ihr Einfluss weiter in deutschen Restaurants und Kirchen in unserem gesamten
Stadtbezirk.
Die Menschen von Duisburg-Neudorf bemerkten den gleich klingenden Namen des
Stadtviertels New Dorp in Staten Island und sind gekommen um unseren
großartigen Stadtbezirk zu besuchen um Ideen auszutauschen und sich mit
unseren Einwohnern und gewählten Vertretern zu treffen in dem Bemühen, eine
Stadtteilfreundschaft zwischen unseren beiden Stadtteilvertretungen zu
pflegen.
Daher kommen die Staten Islander mit den führenden Kräften aus Duisburg
Neudorf zusammen um eine Verbindung als Partnerstädte zu etablieren, und
wir, die Menschen aus Staten Island geben unsere besten Wünsche an die
Menschen in Duisburg Neudorf und sehen einer langen und produktiven
Freundschaft entgegen.
Und daher erkläre ich,
JAMES P MOLINARO
Präsident des Stadtbezirkes Staten Island heute mit Wirkung und der Kraft
und der Autorität mit der mich ausgestattet wurde durch das Gesetz der Stadt
und des Staates New York
den 17. September 2008 zum STATEN ISLAND / DUISBURG NEUDORF PARTNERSTADT TAG
im Stadtbezirk Staten Island
ALS ZEUGNIS HIERFUER bekräftige ich dieses durch meine persönliche
Unterschrift und das Siegel des Stadtbezirkes Staten Island
Dieses am 17 ten Tag des September im Jahre des Herrn 2008
James P Molinaro |