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| Konzept zur Verkehrsentlastung in Duisburg-Ruhrort - Plan der Maßnahmen |
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Duisburg, 12. Dezember 2007 - Die Verkehrsentwicklung der vergangenen Jahre hat dazu geführt, dass zu den Hauptverkehrszeiten der innere Bereich Ruhrorts in erheblichem Maße von Durchgangsverkehren belastet wurde. Dem gilt es entgegenzuwirken. Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler und der Abteilungsleiter Stadtplanung Christoph Hölters stellten heute im Rahmen einer Pressekonferenz ein neues Konzept zur Verkehrsentlastung für Ruhrort vor. Einzelmaßnahmen wie die Einführung eines Durchfahrtsverbotes in der Dammstraße (unechte Einbahnstraße, befahrbar in beiden Richtungen, Zufahrt aber aus einer Richtung unterbunden) und die Ausweisung der Einbahnstraße in der Harmoniestraße zwischen Dr.-Hammacher-Straße und Neumarkt haben die Durchfahrtsmöglichkeiten durch Ruhrort bereits deutlich eingeschränkt und damit gerade in der morgendlichen Hauptverkehrszeit den Durchgangsverkehr deutlich reduziert. Dennoch suchen viele Verkehrsteilnehmer neue Schleichwege durch Ruhrort. Die Durchlässigkeit des inneren Straßennetzes kann durch geeignete Maßnahmen innerhalb eines Gesamtkonzepts noch weiter reduziert bzw. nahezu vollständig unterbunden werden, so dass der Verkehr in sensiblen Bereichen weiter abnimmt. Das vorgestellte Konzept zum Unterbinden von Durchfahrtsmöglichkeiten besteht in der Ausweisung einzelner Bereiche bzw. Sektoren, die nur über festgelegte Punkte aus dem Hauptstraßennetz erreicht und wieder verlassen werden können. Verbindungen zwischen diesen Bereichen sind dann für den fließenden Kfz-Verkehr zu unterbrechen. Hierdurch können Durchfahrtsmöglichkeiten nahezu komplett unterbunden werden. Allerdings werden auch den Verkehren, die ihr Ziel bzw. ihre Quelle in Ruhrort haben ebenso wie den Verkehren innerhalb Ruhrorts deutliche Einschränkungen und Umwege auferlegt. Die Durchführung folgender Maßnahmen wird zur Erreichung der genannten Ziele vorgeschlagen: - eine Verschiebung des Standortes des Durchfahrtsverbotsschildes in der Dammstraße auf Höhe der Hafenstraße, was die Erreichbarkeit der Schifferbörse von Norden verbessert, - die Anpassung der Abbiegeregelungen am Gustav-Sander-Platz, um die Durchfahrtsmöglichkeit über die Dammstraße zum Richard-Hindorf-Platz zu unterbinden, - ein Rechtsabbiegegebot von der Weinhagenstraße in die Harmoniestraße, um die Durchfahrt in Richtung Osten zu vermeiden, - die Ausbildung einer Sackgasse zwischen der Harmoniestraße und der Dr.-Hammacher-Straße, um Durchfahrtsmöglichkeiten im Zuge der Dr.-Hammacher-Straße auszuschließen. Das hier vorgestellte Konzept zur Verkehrsführung in Ruhrort wird den Haushalten und Betrieben im betroffenen Bereich Ruhrorts zeitnah über eine Postwurfsendung vorgestellt. Alle Bürgerinnen und Bürger und Betriebe haben die Möglichkeit, ihre Anregungen und Bedenken schriftlich oder mündlich den Verkehrsplanern mit zu teilen. Damit erhalten sie die Möglichkeit der direkten Beteiligung und Einflussnahme auf die Verkehrsplanung für den Ortsteil Ruhrort. Das so entstehende Meinungsbild fließt dann in die Entscheidung der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl über eine endgültig umzusetzende Konzeption ein. Plan der Maßnahmen: |
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