Je länger Land und Bund mit Hilfe
zögern, umso teurer wird es
Das Aktionsbündnis „Raus aus den
Schulden“ hofft auf wirksames
Entschuldungskonzept der neuen
Landesregierung |
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Die verschuldeten Städte lassen
nicht locker
Duisburg, 30. Juni 2010 -
Das Aktionsbündnis „Raus aus den
Schulden“, in dem inzwischen 19
Städte und sieben Kreise mit mehr
als acht Millionen Einwohnern
zusammenarbeiten, macht
parteiübergreifend weiter politisch
Druck. Nachdem die noch amtierende
Landesregierung – so Finanzminister
Dr. Helmut Linssen – nach langem
Zögern Unterstützung in
dreistelliger Millionenhöhe zugesagt
und voller Respekt bestätigt hatte,
dies könne das Bündnis als Erfolg
ihrer Kampagne verbuchen, hoffen die
zum größten Teil unverschuldet in
dramatische Finanznot geratenen
Kommunen auf ein wirksames
Entschuldungskonzept der neuen
Landesregierung.
Bei der jüngsten Fachkonferenz der
Kämmerinnen und Kämmerer des
Aktionsbündnisses in Mülheim an der
Ruhr wurden die bisherigen
Absichtserklärungen der künftigen
Koalitionspartner auf Landesebene
zur Neuordnung der Kommunalfinanzen
einhellig begrüßt. Wichtig sei
allerdings, dass auch das Problem
der strukturellen Unterfinanzierung
der meisten Kommunen gelöst wird.
„Ein Entschuldungsfonds kann nur
nachhaltig wirken, wenn gleichzeitig
strukturelle Veränderungen in der
Kommunalfinanzierung entstehen.
Hierzu gehört beispielsweise eine
viel stärkere Beteiligung des Bundes
an der Wachstumsdynamik der
Soziallasten und den Kosten für die
Erhöhung des Betreuungsangebotes für
unter 3-jährige Kinder. Es reicht
nicht aus, einen löcherigen Reifen
aufzupumpen“, so Uwe Bonan, Kämmerer
der Stadt Mülheim an der Ruhr und
Sprecher seiner Fachkollegen des
Aktionsbündnisses.
Die Finanznot vieler Kommunen in
Nordrhein-Westfalen verschlimmert
sich mit besorgniserregender
Geschwindigkeit - so ein Teilnehmer
der Runde - „so dramatisch wie die
Ölpest im Golf von Mexiko“. Der
bundesweit renommierte
Finanzwissenschaftler Prof. Martin
Junkernheinrich von der Universität
Kaiserslautern sprach bei dieser
Kämmerer-Konferenz von einer
„explosiven kommunalen
Schuldenentwicklung“. Nach seiner
Analyse sind im vergangenen Jahr die
Kassenkredite der bereits massiv
verschuldeten
nordrhein-westfälischen Kommunen
monatlich um 220 Millionen Euro
gestiegen (in Duisburg 20,07 Mio.
€). Angesichts der Wirtschaftskrise
dürfte die Zunahme in den nächsten
Monaten weitaus höher ausfallen.
Demnach müssten die Städte und
Gemeinden in Nordrhein-Westfalen in
diesem Jahr Monat für Monat bis zu
500 Millionen Euro zusätzliche
Kassenkredite aufnehmen, um die
ihnen durch Bundes- und
Landesgesetze übertragenen Aufgaben
zu erfüllen (in Duisburg 28,5 Mio.
€). Das bedeute monatlich eine
zusätzliche Zinsbelastung von über 5
Millionen Euro (in Duisburg 285
T€).
Der gefährlichste finanzpolitische
Sprengstoff steckt dabei vor allem
in den sozialen Lasten. Dazu Prof.
Junkernheinrich: „Für die meisten
verschuldeten Kommunen bleibt kein
Raum mehr für die Kommunale
Selbstverwaltung, weil sie in vielen
Fällen die Hälfte ihrer Einnahmen
zur Finanzierung von Leistungen
verwenden müssen, zu der sie ohne
ausreichende Gegenfinanzierung
verpflichtet sind. Jeder Monat, den
Land und Bund zuwarten, kostet den
Steuerzahler enormes Geld.“
Junkernrheinrichs Berechnung macht
deutlich, dass die Finanzmisere
vieler nordrhein-westfälischer
Kommunen im wesentlichen keine Folge
falscher finanzpolitischer
Entscheidungen vor Ort ist. Die
Vertreter der Städte des
Aktionsbündnisses sehen sich deshalb
nicht als Bittsteller, wenn sie vom
neuen Landtag und der neuen
Landesregierung klare Unterstützung
für einen kommunalen
Entschuldungsfond und vom Bund
möglichst umgehend ausreichende
Finanzhilfen vor allem im
Sozialbereich einfordern.
Duisburgs Stadtkämmerer Dr. Peter
Langner redet Klartext: „Wir fordern
nachdrücklich und verfassungsgemäß
eine angemessene kommunale
Finanzausstattung. Die kommunale
Finanznot gefährdet die Gleichheit
der Lebensverhältnisse, weil sich
die Schere zwischen armen und
reichen Kommunen immer weiter öffnet
und kommunale Gestaltungsmöglichkeit
verloren geht. Für den neuen
NRW-Innenminister und den neuen
NRW-Finanzminister wird ein
wichtiger Termin ein baldiges
Gespräch mit uns sein müssen. Darum
bitten wir bereits.“
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Deutsch-Afrikanische Ärzte-Verein beim Integrationsrat |
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Duisburg, 29. Juni 2010 - Der
"Deutsch-Afrikanische Ärzte-Verein
in der BRD" konnte sich in der
Juni-Sitzung des Integrationsrates
vorstellen.
Der Verein führt Kampagnen über
sexuell übertragbare Krankheiten wie
HIV / AIDS und Chlamydia durch. Er
berät Frauen über Familienplanung
und die Bedeutung von Brusternährung
für das gesunde Wachstum der Kinder.
Der Verein klärt nach eigenen
Angaben die in Deutschland lebenden
Afrikaner und Araber durch
Informationen über die
Gesundheitsrisiken der weiblichen
Genitalbeschneidung auf. Der Verein
informiert die deutsche
Öffentlichkeit über den Zustand des
Gesundheitswesens in Afrika.
Gleichzeitig organisiert er
Auffrischungskurse für medizinisches
Personal in Afrika, um zu helfen,
den neuen Entwicklungen der
Medizintechnologie und der
Behandlungsmethoden folgen zu
können. Dafür sammelt der Verein
auch gebrauchte medizinische
Ausrüstung, Medikamente und
ähnliches, um sie an bedürftige
Menschen und Regionen in Afrika zu
schicken.
Der Verein wurde 2001 gegründet und
ist in Duisburg ansässig. Der Verein
wirbt in der Integrationsratssitzung
darum, eine Beratungsstelle zu
befürworten, an die sich Frauen
wenden können, die mit dem Thema
Beschneidung in Berührung gekommen
sind. Ansonsten dominierte die
Parteipolitik in der Sitzung. |
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Ausschuss für
Arbeit, Soziales und Gesundheit: "WohnVision"
und SBG II - Strukturreform zur
Optionsgemeinde |
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Sozialbericht 2010: Fachkonzept
Wohnen ist Grundlage für die weitere
Entwicklung des Wohnungsmarktes
-
14 700
Wohnungen stehen leer

Duisburg, 25. Juni 2010 -Als
der Ausschuss für Arbeit, Soziales
und Gesundheit zu seiner
Juni-Sitzung zusammenkommt, stehen
nur 17 Punkte auf der Tagesordnung.
Dafür ist das ausgehändigte Papier
aber umso umfangreicher.
Ein Grund dafür: der Sozialbericht
der Stadt. Das kommunale
Handlungskonzept "WohnVision" soll
auch als Fachkonzept Wohnen in das
Projekt Duisburg2027 einfließen. Wie
der Name schon besagt, ist das
Wohnen das Schwerpunktthema. "Mir
sind die Themen Barrierefreiheit,
Energie und bauliche Verbesserung
des bestehenden Baubestandes
wichtig," betont Sozialdezernent
Reinhold Spaniel. "Wir haben heute
morgen bei einer Tagung viel Lob von
der Landespolitik und
Wohnungswirtschaft für die
Konzeption erhalten."
"Der Sozialbericht steht in der
Tradition der Sozialberichte 2007
und 2008," berichtet Dr. Ekke-Ulf
Ruhstrat von der GISS - Gesellschaft
für innovative Sozialforschung und
Sozialplanung. "Bei der Demographie
wird Duisburg weniger, älter und
bunter. Für 2027 werden 446.000
Einwohner prognostiziert. Der
Bevölkerungsrückgang liegt bei 9 bis
10 Prozent. Die Zahl der Über
65-Jährigen nimmt zwar absolut ab,
prozentual dafür aber zu. Die
Verluste bei den Jüngeren sind
gravierender. Die jüngeren
Stadtteile liegen im Norden. 160.000
= ein Drittel der Bevölkerung hat
einen Migrationshintergrund. Die
Zahl der Haushalte wird von 245.000
auf 231.000 sinken.
Es gibt viele 1- bis
2-Personen-Haushalte und immer
weniger Haushalte mit Kindern. Mehr
als ein Fünftel der Bevölkerung ist
auf Transferleistungen angewiesen.
Die Zahl der Wohnungen ist in
Duisburg gestiegen. Drei Viertel der
Wohnungen sind aber älter als 40
Jahre. Das liegt deutlich über dem
Landesdurchschnitt. Der Wohnraum ist
in Duisburg aber vergleichsweise
günstig. In 2009 standen 14.700
Wohnungen leer. Das Fazit: Duisburg
schrumpft. Es müssen aber Wohnungen
abgerissen werden, damit neuer,
hochwertiger Wohnraum entstehen
kann. Düsseldorf und Ratingen sind
Boomgebiete im Süden. Dort können
neue Einwohner gewonnen werden."
Im Ausschuss ist es angedacht, dass
Duisburg bei der SBG II -
Strukturreform zur Optionsgemeinde
wird. Hinsichtlich der Details sei
auf die Drucksache 10-0812
verwiesen. KaMa |
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Hauptbahnhofsvorplatz mit
Begegnungszone, ockerfarbige
Kiesflächen, Grüninseln mit Bäumen,
Wasserflächen und Außenbereiche für
die Gastronomie - McCafe für
BurgerKing
OB
nicht über Verkauf des Geländes der
"Duisburger Freiheit" informiert |
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Duisburg, 24.
Juni 2010 - Genau 52
Tagesordnungspunkte und sehr viel
Papier umfasst die Arbeit, die der
Ausschuss für Wirtschaft,
Stadtentwicklung und Verkehr in
seiner öffentlichen Juni-Sitzung zu
erledigen hat.
Die Sitzung beginnt mit einem
Sachstandsbericht zur Gestaltung des
Haupthahnhofsplatzes durch Herrn Dr.
Oehmke von der
Stadtentwicklungsgesellschaft.
Derzeit wird mit der Deutschen Bahn
AG daran gearbeitet, das
Bahnhofshallendach zu erneuern. Die
KIPAR Landschaftsarchitekten haben
den städtebaulichen Wettbewerb für
den Bahnhofsvorplatz gewonnen. Es
gibt demnach eine Begegnungszone,
ockerfarbige Kiesflächen, Grüninseln
mit Bäumen, Wasserflächen und
Außenbereiche für die Gastronomie.
Die Grüninseln sollen durch eigene
Paten betreut werden.
Stadtinformation und
Fahrplanauskunft sollen auf einer
"Medieninsel" untergebracht werden.
Es soll ein Fahrradleihsystem und
Fahrradstellplätze vorhanden sein.
Die Werthmann-Kugel wird ihre Heimat
auf einer Kunstinsel finden. Ein
Mahnmal zur Erinnerung an die
Deportation jüdischer Duisburger
Kinder ist gleichfalls angedacht.
Die Kosten sollen bei 2,2 Mio. €
liegen; sie sollen mit Straßen NRW
zusammen gestemmt werden.
Geplant sind auch ein Hotel an der
Mercatorstraße und ein Bürogebäude
von Multi Development. Mc`Donalds
mit McCafe und Außengastronomie soll
wohl BurgerKing ersetzen.
Architekten planen auch den
Nordflügel des Bahnhofsgebäudes.
Deutliche Kritik kam von
Stadtplanungs-Beirat. "Es wurden
nicht alle eingereichten Vorschläge
der Öffentlichkeit vorgestellt,"
betont P. A. Poelzig. Er forderte
auch ein eindeutigeres Konzept,
damit sich Duisburg besser als
Großstadt vorstellt.
Zur Neugestaltung des Burgplatzes
ist an einen Investorenwettbewerb
gedacht. So soll sichergestellt
sein, dass die eingereichten
Vorschläge dann auch tatsächlich
umgesetzt werden können.
"Der Oberbürgermeister war nicht
darüber informierte, dass die
Duisburger Freiheit durch die
Krieger-Gruppe gekauft wird. Es
wurden Fakten geschaffen, ohne dass
es eine Begründung gab. Es muss
Verhandlungen mit Herrn Krieger
geben. Es gibt durchaus Bedarf an
weiteren Büroflächen. Wir lassen uns
die Einflussmöglichkeiten nicht
nehmen," so Dr. Oehmke. "Es muss
ausgelotet werden, was von der
bisherigen politischen Planung
umgesetzt werden kann und wie sich
die Politik positioniert."
Die Bebauungspläne, die auf der
aktuellen Ausschuss-Tagesordnung
standen, wurden mehr oder weniger
durchgewinkt, so dass diese
Tagesordnungspunkte ziemlich zügig
behandelt werden konnten.
Klaus Makollus
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Gespart wird nur am Bürger! |
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Änderungen
der Öffnungszeiten Memelbad -
Bürger und Memelbad müssen für XXL
sparen! Duisburg, 23.
Juni 2010 -
Mittlerweile
ist es doch wirklich unglaublich,
was der Stadt Duisburg an
Sparmaßnahmen einfällt. Betroffen
ist natürlich – wie immer – der
normale Bürger, besonders natürlich
mal wieder Familien mit Kindern und
ältere Menschen, die, wie üblich,
keine Lobby haben.
Hier wird gestrichen und gespart,
wogegen Prestige-Objekte gerne
gefördert werden und für diese
scheinbar immer genügend Geld
vorhanden ist.
Es ist nun wirklich an der Zeit sich
nicht einfach mehr alles gefallen zu
lassen. Immerhin ist das
Memelbad das Hallenbad mit der
größten Besucherzahl in Duisburg und
hat viele Schulen, Kindergärten und
auch die Universität in seinem
Einzugsgebiet. Es wird wieder
eine Möglichkeit der
Freizeitgestaltung genommen, denn
wann haben berufstätige dann noch
die Möglichkeit in der Stadtmitte in
näherer Umgebung schwimmen zu gehen.
Außerdem wird sich immer darüber
beklagt, dass immer weniger Kinder
schwimmen können, was bei der
Politik in den Städten durchaus
nicht verwunderlich ist, da immer
weniger Möglichkeiten zum Schwimmen
bestehen. Daher sollten wir nicht
widerspruchslos hinnehmen, was über
die Köpfe der Bürger hinweg
beschlossen wird.
Sportdezernenten Reinhold Spaniel:
"Wir wollten lediglich andere
Öffnungszeiten anbieten. Es ist nie
über Schließung des Bades gesprochen
oder geplant worden."
Bürgermeinung, joke/haje
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Kleiner Prinz gut frequentiert |
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Duisburg, 22.
Juni 2010 - Die letzte Sitzung des
Beirates für Menschen mit
Behinderungen fand - wie gewohnt -
im Kleinen Prinzen statt. Dessen
Erfahrungsbericht für die Jahre 2008
und 2009 wurde im Behindertenbeirat
beraten. 1036 Vermietungen 2008 /
995 in 2009, 69 % Auslastung in 2008
und 66 % in 2009, 12.992 € Einnahmen
und 74.558,74 € Ausgaben in 2008
sowie 27.095,50 € Einnahmen sowie
82.182,91 € Ausgaben in 2009 - dies
sind die Zahlen, die hier
interessant sind. Der
Landschaftsverband, Nutzer aus dem
Gesundheits- und Bildungsbereich
sowie die kommunalen Verwaltung sind
die Hauptnutzer des Kleinen Prinzen.
"Wir haben vor 3 Jahren begonnen,
diese Räumlichkeiten anzubieten. Wir
sind bei einer bezahlten Auslastung
von 50 % angekommen. Bei den Preisen
liegen wir im Vergleich zu
vergleichbaren Einrichtungen im
Umfeld auf niedrigem Niveau. Wir
liegen also mit der Entgeltstruktur
richtig. Wir verprellten keine
Mieter," berichtet Herr Olejnik,
stellvertretender Leiter des Amtes
für Soziales und Wohnen.
Kritik kann an der geplanten
Kostenerhöhung, weil sie von den
Selbsthilfegruppen nicht aufgebracht
werden kann. Hier ist ein Kompromiss
angedacht.
Die Broschüre "NRW ohne Barrieren
Bericht der Beauftragten der
Landesregierung für die Belange der
Menschen mit Behinderung" ist
kostenlos ausgelegt.
Was den Tätigkeitsbericht der
Heimaufsicht für die Jahre 2008 und
2009 anbelangt, sei hier auf die
Drucksache 10-1008 verwiesen. Er ist
doch zu fachspezifisch und
umfangreich, um ihn hier
wiederzugeben.
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"Bürgerlich-Liberale" :
Wacht endlich auf! |
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OB
fordert Gesprächsbereitschaft der
Fraktionen - BL hat das schon längst
umgesetzt Duisburg, 20.
Juni 2010 -Mit Sorge
sieht die Wählergruppe
Bürgerlich-Liberale, Team Mitte, das
sektenartige Verharren und Klammern
der CDU an historischen Vorschlägen
des Foster-Masterplans.
Jochem
Knörzer: „Der Masterplan und das
aurelis-Kunstprojekt „Duisburger
Freiheit“ sind aus der Zeit vor der
globalen Banken- und
Wirtschaftskrise. Wer jetzt noch an
gehobene Büroneubauten auf der
„Sauerland-Brache“ glaubt, während
im Innenhafen händeringend
nicht-städtische Büromieter gesucht
werden, hat die Zeichen der Zeit
nicht erkannt.“ Knörzer
weiter: „Frau Vogt und Herr Susen
verkaufen den Bürgern immer „die
Planung“ von Krieger. Uns sind
mittlerweile zwei stark veränderte
Planungen, die aktuelle als
„Bürgerpark“ mit vergrößerter
Grünfläche, gänzlich ohne Lager und
Logistik, bekannt. Warum versucht
die CDU, das dem Bürger
vorzuenthalten?“
Ratsherr Peter Bettermann: „Die
CDU und OB Adolf Sauerland haben
Multi Casa aus der Stadt gejagt,
jetzt hat sich die 600 Millionen
Investition „Duisburger Freiheit“
ebenso als Luftnummer erwiesen wie
„Gate to asia“ und statt
konstruktive Gespräche zu führen, um
Arbeitsplätze und Gewerbesteuer für
Duisburg zu sichern, hängen die
Damen und Herren der CDU ihren
geplatzten Träumen nach. Wacht
endlich auf!“
pm
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Veränderter
Bestattungskultur Rechnung tragen |
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"Bürgerlich-Liberale" und SPD fragen
nach "Streugräber" und Kolumbarium
Duisburg, 18. Juni 2010 - Unsere
Trauer- und Bestattungskultur
befindet sich im Wandel. Anonyme
Felder, Aschestreuwiesen,
Rasenfelder, Friedwälder und
Kolumbarien werden in zunehmendem
Maße zur Realität. Für die
veränderten Bedürfnisse von
Betroffenen und Angehörigen gilt es
bedarfsgerechte Alternativen und
Lösungen aufzuzeigen.
Ratsfrau
Elke Patz (SPD) brachte
diesbezüglich mit einem
entsprechenden Antrag in der
jüngsten Sitzung des
Umweltausschusses ihre Vorstellung
ein, künftig auch in Duisburg
sogenannte "Streugräber" vorzuhalten
und griff dabei auch die Initiative
von Angelika Röder
(BL) auf, dass die
Wirtschaftsbetriebe sich einmal
Gedanken über den Unterhalt eines
eigenen Kolumbariums machen sollten.
Die Vorschläge der beiden
Rheinhauser Politikerinnen
überzeugten im Umweltausschuss und
wurden einstimmig als Prüfauftrag
an die Verwaltung verabschiedet. Kolumbarium ist die
Bezeichnung einer altrömischen
Grabkammer. Heute bezeichnet man so
eine Urnenhalle oder eine Urnenwand
(Foto oben).
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Kulturausschuss: Bezirksregierung
hat keine finanzrechtlichen Bedenken
zum Stadtfenster -
Schauspiel-Programm des
Stadttheaters präsentiert |
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NRW: Kommunale
Verbindlichkeiten bei fast 3 000 Euro pro Einwohner
Duisburg, 15.
Juni 2010 - Die Juni-Sitzung
des Kulturausschusses präsentiert
das Schauspiel-Programm des
Duisburger Stadttheaters für die
Saison 2010 / 2011. "Das Programm
ist hochkarätig," berichtet
Kulturdezernent Karl Janssen. "Die
Auslastung des Stadttheaters liegt
bei 75 %. Trotz der geringen
Eintrittspreise und der Traktierung
durch das Land können wir ein
kleines Plus erwirtschaften."
In der kommenden Saison wird die
Familie Flöz zu sehen sein, aber
auch Johann Wolfgang Goethes
"Werther!", Samuel Becketts
"Glückliche Tage", Georg Büchners
"Woyzeck" und Shakespeares "Hamlet,
Prinz von Dänemark", um nur einige
Beispiele zu nennen. Wer mehr wissen
möchte, sei an der Programmheft
verwiesen. "2012 feiern wir 100
Jahre Stadttheater," so Janssen.
"Es gibt ein Schreiben der
Bezirksregierung vom 1.6.2010. Sie
hat keine finanzrechtlichen Bedenken
zum Stadtfenster. Grundlage ist
dabei der Ratsbeschluss aus dem
Jahre 2009," kann der liberale
Ausschussvorsitzende Frank Albrecht
berichten. "Es gibt noch keinen
Mietvertrag zwischen Stadt und
Projektentwickler; dieser
Mietvertrag kann nun in den
kommenden vier Wochen abgeschlossen
werden. Der Projektentwickler selbst
muss das Gelände allerdings noch
kaufen und entwickeln. Es gibt
momentan noch ein
Genehmigungsverfahren, geschweige
denn eine Baugenehmigung. Das
Genehmigungsverfahren muss also noch
eingeleitet werden. Wir rechnen mit
12 - 18 Monaten Bauzeit ab
Baugenehmigung."
"Die Kulturhauptstadt tut Duisburg
gut. Die Bevölkerung fiebert mit. Es
kommt viel Publikum in die Stadt,"
berichtet der Kulturdezernent.
"18.000 Besucher sind zu der
Giacometti-Ausstellung im
Lehmbruck-Museum, 5.000 Besucher zu
der Metzel-Ausstellung im MKM am
Innenhafen gekommen," ergänz Söke
Dinkla, die bei der Stadt für die
Kulturhauptstadt zuständig ist.
Während der Kulturhauptstadt war das
Stadttheater sehr gut besucht." der
ISing / Day of Song wird in dem
Sachstandsbericht zum Verlauf der
Kulturhauptstadt ebenfalls lobend
erwähnt. KaMa
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Sanierungsverfahren Duisburg-Bruckhausen und -Beeck -
Grüngürtel Nord |
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BV-Mitte:
"Wetterumschwung
für
Duisburg" -
Partner gesucht! |
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BV
Rheinhausen: Verwaltungschef in den Ruhestand verabschiedet |
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Duisburg, 10.
Juni 2010 -
Antrag auf vorläufige
Unterschutzstellung: Öffentlicher Brief des Vereins Nachbarn in
Bruckhausen und Beeck die Mitglieder des Rates der Stadt
Duisburg, Amt 62 für Baurecht und Bauberatung, Oberbürgermeister
Adolf Sauerland und Untere Denkmalbehörde |
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Bezirksregierung stimmt Zuschüssen
für die Begegnungs- und
Beratungszentren und Seniorentreffs
zu – Stadt ist wieder handlungsfähig |
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Duisburg, 9.
Juni 2010 - Die von Sozialdezernent
Reinhold Spaniel im Mai
ausgesprochene Kündigung der
Leistungsverträge mit den
Wohlfahrtsverbänden zur Förderung
der Begegnungs- und Beratungszentren
sowie der Seniorentreffs ist quasi
vom Tisch. Die Bezirksregierung hat
am Montag im Gespräch mit dem
Stadtkämmerer sich mit einer
Vertragsverlängerung – zunächst um
ein weiteres Jahr – bis zum 31.
Dezember 2011 einverstanden erklärt.
Wie der Rat der Stadt bereits im
März beschlossen hatte, werden die
Zuschüsse in 2010 und 2011 lediglich
um 41.000 Euro gekürzt. Die
Wohlfahrtsverbände erhalten also
auch im kommenden Jahr städtische
Zuschüsse in Höhe von rund 1,3
Millionen Euro für die
Altenbegegnungsstätten. Spaniel ist
froh, dass damit die drohende
Kündigung der insgesamt 42
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Wohlfahrtsverbände abgewendet ist
und das vielfältige Angebot der
Begegnungsstätten in Duisburg
gesichert bleibt. Der Dezernent
beabsichtigt nun die neuen
Förderkonditionen dem
Sozialausschuss und dem Rat in ihren
nächsten Sitzungen zur finalen
Beschlussfassung vorzulegen.
Bezirksregierung Düsseldorf:
Haushalt der Stadt wir noch geprüft
"Warum es länger mit der Prüfung
dauert hat ausschließlich etwas mit
dem Duisburger Haushalt zu tun. Es
wird noch geprüft", hieß es aus dem
Haus des Regierungspräsidenten
Jürgen Büssow zur Anfrage der
Bürgerzeitung. Wir wollten wissen,
wann es zum Haushalt bzw. die vom
Rat der Stadt Duisburg mehrheitlich
beschlossenen
Haushaltsicherungskonzept eine
Entscheidung seitens der
Kommunalkaufsicht gibt. Duisburgs
Stadtkämmerer Dr. Peter Langner:
"Wir haben erst Anfang Juli einen
Termin bei der Kommunalaufsicht."
annt gegeben; Infos hierzu gibt es
auch bei Call Duisburg unter
0203/94000. |
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Memelbad Neudorf: In Zukunft keine
Badezeiten für den Bürger in den
Nachmittagsstunden? |
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Duisburg, 8.
Juni 2010 - Der Tagesordnungspunkt
38 "Öffnungszeiten
für das Hallenbad Neudorf "
für die Sitzung der
Bezirksvertretung Duisburg-Mitte
beinhaltet ein echtes Problem. Es
geht um die Nachmittags-Öffnung und
die notwendige Schwimmmeister, die
die Stadt zur Gewährleistung von
sicherem öffentlichen
Badebetrieb
aufbieten müsste. Da aber liegt der
Haken. "Mir sind die Hände gebunden,
da wir nicht genug Bademeister haben
und die Stadt kein neues Personal
einstellen darf", begründet
DuisburgSport-Betriebsleiter Jürgen
Dietz den angedachten herben
Einschnitt für die Bürger mit der
Streichung des Nachmittags-Angebotes
an öffentlichen Badezeiten.
"Wir werden das vorhandene Personal
so breit gefächert einsetzen, dass
ein genereller Badebetrieb in der
Stadt bei den von uns betriebenen
Bädern weiterhin möglich ist. Dabei
ist es in der Tat so, dass wir für
das Neudorfer Bad am Nachmittag nur
noch den Schulen und Vereinen diese
Zeiten überlassen, da diese über das
notwendige Aufsichtspersonal
verfügen", ergänzt Jürgen Dietz, der
nur noch den Mangel verwalten kann.
Das Bad soll übrigens wegen
Sanierung der Filterbehälter und des
Rohrleitungssystems vom 8. November
bis zum 19. Dezember 2010
geschlossen werden. |
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Seniorenbeirat schockiert über
Kündigung der Leistungsverträge für
die Seniorenzentren
- 1. Oktober ist der
Seniorentag in Duisburg |
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Duisburg, 8.
Juni 2010 - In gewohnt ruhiger,
umgänglicher und sachlicher
Atmosphäre fand heute die
Juni-Sitzung des Seniorenbeirates
statt.
Dort wurde das Senioren-Programm für
das 2. Halbjahr 2010 im UCI-Kino
vorgestellt. Es ist zwar auch in
gedruckter Form erhältlich; wer sich
traut, kann das Programm aber auch
im Internet abrufen. Filme wie "Die
Päpstin" (Mittwoch, 4. August 2010,
14.30 Uhr) oder "Harry und Sally"
(Mittwoch, 1. Dezember 2010, 14.30
Uhr, Eintrittspreis bei allen Filmen
6 €) versprechen jedenfalls viel
Vergnügen.
Auch dieses Jahr wird es wieder
einen Seniorentag in Duisburg geben.
Er wird am Freitag, dem 1. Oktober
2010 im Konferenz- und
Beratungszentrum "Der kleine Prinz"
ab 10 Uhr stattfinden. Sein Thema:
"3. Sicherheitstag für Senioren" -
Sicher und mobil in Duisburg.
In der Sitzung wurden die Ergebnisse
der 1. Duisburger
Integrationsbefragung und der
Tätigkeitsbericht der Heimaufsicht
für die Jahre 2008 und 2009
vorgestellt. Ich mache es mir hier
einfach und verweise inhaltlich auf
die entsprechenden Drucksachen.
Auch die Kündigung der
Leistungsverträge für die
Seniorenzentren war ein Thema.
Darüber war ja schon in der
Tagespresse berichtet worden. "Wir
sind sehr schockiert darüber,"
betont Herr Hamacher, Vorsitzender
des Seniorenbeirates, in der
Sitzung. "Ich glaube, das hätte man
auch anders machen können." - "Die
Verwaltung musste so handeln. Es war
anfangs nicht abzusehen, wie sich
der Regierungspräsident verhält. Ich
habe aber eine gute Nachricht zu
vermelden. Der Regierungspräsident
hat es erlaubt, dass wir auch in
2011 fördern dürfen. Grundlage dafür
ist der Duisburger Ratsbeschluss,"
berichtet Herr Luderer von der
Stadtverwaltung. KaMa
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Stadtentwicklung im Dialog vor Ort:
„Freiraum für Ideen – Ideen für
Freiraum: Zwischennutzungskonzepte
für Brach- und Freiflächen“ |
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Duisburg, 1.
Juni 2010 - Das Diskussionsforum
„Stadtentwicklung im Dialog“ im
Rahmen der Umwelttage steht am
Dienstag, 8. Juni, 18 Uhr, unter dem
Motto „Kultur und Umwelt“. Die
Veranstaltung beginnt um 18 Uhr mit
einer Führung. Treffpunkt ist die
Freifläche Kaiser-Wilhelm-Straße,
Ecke Bayreuther Straße. Um 19 Uhr
beginnt das Diskussionsforum im
Evangelisches Gemeindezentrum,
Schulstraße 41, in Duisburg
Bruckhausen. Thematisiert wird der
Umgang mit Brachflächen, für die
nicht direkt eine neue Nutzung
gefunden werden kann.
Im Bereich des zukünftigen
Grüngürtels Duisburg-Nord findet
sukzessive der Abriss von
Wohngebäuden statt. Die zeitlich
befristete Nutzung dieser Flächen
bis zur endgültigen Grüngestaltung
wirkt der unwirtlichen Erscheinung
der neuen Brachen entgegen. Im
Diskussionsforum werden die
Potenziale freiraumbezogener
Zwischennutzungen aus verschiedenen
Blickwinkeln beleuchtet: Welche
Ziele werden mit Zwischennutzungen
verfolgt? Welche Aktivitäten sind
denkbar? Welche Anforderungen haben
Nutzer an geeignete Flächen? Unter
welchen Bedingungen stellen
Eigentümer ihre freien Flächen zur
Verfügung? Und nicht zuletzt: Wie
kann Interesse bei Bewohner für ein
zeitlich befristetes Engagement im
Sinne einer Zwischennutzung
aktiviert werden?
Im einführenden Impulsreferat wird
die Stadtplanerin Birgit Wend
Beispiele aus dem Stadtumbau
Gelsenkirchen vorstellen, bei denen
bereits Erfahrungen mit
Zwischennutzungen gemacht wurden.
Aber auch Duisburg bietet
Flächenpotenziale. Ein Beispiel
dafür sind die verschiedenen
Aktivitäten im Stadtteil Bruckhausen,
bei denen einerseits freie Flächen
als gestaltete Grün- und
Aufenthaltsflächen genutzt werden,
andererseits künstlerische
Installationen und Aktionen
stattfinden, die bei der Führung
gezeigt werden.
Als Gesprächsteilnehmer werden
Walter Ziegler, immeo wohnen, Evelyn
Sucato, EGDU, Projektleitung
Grüngürtel Duisburg-Nord, Felix
Lüdicke, raumzeug, Mustafa Tazeoglu,
Ruhr 2010, Projektleiter
Kreativquartiere und Martin Linne,
Leiter des Amtes für
Stadtentwicklung und
Projektmanagement teilnehmen. Die
Moderation übernimmt der WAZ
Journalist Willi Mohrs. |
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Rat der Stadt Duisburg beschließt
Gewerbesteuererlass für Karstadt |
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Duisburg, 21.
Mai 2010 - In nichtöffentlicher
Sondersitzung hat der Rat der Stadt
Duisburg am Freitag, 21. Mai 2010,
einstimmig beschlossen, im Falle
einer Bestätigung des
Insolvenzplanes für die Karstadt
Warenhaus GmbH durch das zuständige
Amtsgericht dem Unternehmen die
Gewerbesteuer auf die
Sanierungsgewinne im
Erhebungszeitraum 2010 zu erlassen.
Der Rat folgte damit einem Antrag
des Insolvenzverwalters. |
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"Bürgerlich-Liberale" fordern
Rücktritt des Oberbürgermeisters |
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Duisburg, 17. Mai
2010 - Ende 2004 bügelten OB Adolf
Sauerland und die CDU das
Multi-Casa-Einkaufszentrum ab und
pflegten weiter die
"Sauerland-Brache" an unserem
Hauptbahnhof.
Im Mai 2009
feierte "aurelis" die Geburt des
Projekts "Duisburger Freiheit", mit
einem Investitionsvolumen von 600
Millionen Euro im Zeitraum 10 bis 15
Jahren, auf dem Gelände.
Jetzt
erwarb die Krieger-Gruppe 85% des
Grundstücks um einen Möbelmarkt,
einen Möbel-Discounter, Lagerhalle
und Verwaltung nebst kostenlosen
Parkplätzen zu schaffen.
Die verbleibenden Freiflächen
zwischen Bebauung bzw. Parkplätzen
und der Autobahn A 59 sollen in eine
Parklandschaft mit künstlichen Seen
verwandelt werden. Und wieder
sieht der OB seine
"Sauerland-Brache" gefährdet.
BL-Ratsherr
Peter Bettermann:
"Wenn
unser OB jetzt wieder per
Bebauungsplan einen Investor
abbügeln will, werden wir das
Gelände am Güterbahnhof künftig als
Duisburger Stadtwald erkennen
können.
Wenn ich sehe, was für
Sortimente angeboten werden sollen,
dann hätten wir doch besser ECE mit
Multi-Casa den Vorzug gegeben. Das
wäre dann auf diesem Gelände eine
Investition gewesen, die wesentlich
früher Gewerbesteuern in die Stadt
gebracht hätte." Die
Wählergruppe "Bürgerlich-Liberale"
ist gespannt, ob jetzt wieder die
Einzelhändler auf dem Sonnenwall die
schwarzen Tücher raushängen.

IMD-Ausschussmitglied Jochem
Knörzer:
"Ich erinnere
mich noch gut daran, dass der
Vorsitzende der SPD Fraktion in der
Ratssitzung der Multi-Casa Ablehnung
prophezeite, dass Investoren die
Stadt meiden würden. Danach sind
Jahre ohne Ergebnis vergangen.
Luftnummer "Gate to Asia", keine
"Duisburger Freiheit" - nein, eine
architektonische Schlichtkultur
wartet jetzt auf uns Duisburger."
Peter Bettermann
bringt es auf den Punkt:
"Ein
Multi-Casa im Kleinformat!"
Wir müssen noch
dankbar sein, dass überhaupt jemand
in Duisburg investieren will!
Die gerade erst beschlossene
Gewerbesteuererhöhung scheint dabei,
im Gegensatz zu der irrigen Meinung
der CDU Fraktionsvorsitzende
Frau Vogt, allerdings keine Rolle zu
spielen.
Frau Vogt
und Herr Sauerland, Sie haben alles
versiebt, Sie wollten das
Hauptgewicht in der alten City haben
und jetzt müssten Sie wieder einen
Investor per Bebauungsplan
davonjagen.
Machen Sie endlich
einen Schlussstrich und treten Sie
zurück!
pm.
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Gewerbesteuererlass für Karstadt:
Ältestenrat stimmt Sondersitzung
des Rates zu |
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Duisburg, 14.
Mai 2010 - Der Ältestenrat der Stadt
Duisburg hat sich in seiner heutigen
Sitzung auf Initiative von
Oberbürgermeister Adolf Sauerland
mit dem Thema Gewerbesteuererlass
für die Karstadt Warenhaus GmbH
befasst.
Er hat einvernehmlich beschlossen, wegen der Dringlichkeit der
Angelegenheit ohne Rücksicht auf die
üblichen Einladungsfristen zu einer
nicht-öffentlichen Sondersitzung des
Rates am Freitag, 21. Mai, um 15 Uhr
zusammen zu kommen.. |
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Landtagswahl
2010: Die vier SPD-Kandidaten wurden
erneut gewählt |
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"Bürgerliche-Liberale" gegen "Multi-Casa des Nordens"!
Auch Einzelhandel auf dem Milchhofgelände wäre kontraproduktiv. |
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Duisburg, 05. Mai 2010 - Auf der Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema Einzelhandels- und Zentrenkonzept Duisburg im Bezirksamt Meiderich sprach sich die
Wählergruppe
"Bürgerlich-Liberale"
klar und deutlich gegen die Errichtung eines "Factory-Outlet-Center" in Hamborn aus und verdeutlichte die Forderung ihres Wahlprogramms.
Vorsitzender und Ratsherr der
BL, Peter Bettermann:
"Ein zweites Oberzentrum, über die A59 nur wenige Minuten von der Duisburger Innenstadt entfernt, würde die jetzt langsam in Gang kommende Entwicklung des Einzelhandels in der Innenstadt gefährden. Insbesondere der Bereich
zwischen Innenhafen und Steinscher Gasse hätte dann gar keine Chance mehr!"
Bettermann weiter: "Allein schon aufgrund der hier gemachten Aussagen, sieht die
BL keinen Grund, auch nur einen Millimeter von ihrem Wahlprogramm abzuweichen.
Dem geplanten
"Multi-Casa des Nordens" an der Schnittstelle Hamborn/Marxloh
werden wir erst zustimmen, wenn sichergestellt ist, dass hier kein Verdrängungswettbewerb stattfindet. Und gleichwertiger Ersatz für die Rhein-Ruhr-Halle - die Vier-Fach-Turnhalle ist kein gleichwertiger Ersatz - muss vorab fertiggestellt werden."
Martin Schnittcher, 2. Vorsitzender der BL-Nord, spricht sich gegen Einzelhandel in komprimierter Form auf dem Gelände des früheren Milchhofes aus: "Herr Theurich hat gerade von den fast abgeschlossenen Planungen über die Attraktivierung, verbunden mit einem
Sortimentswandel, im Mercator-Center berichtet. Das kann man dann vergessen.
Auch die Einkaufsstraße, die Von-der-Markt-Straße, die sich gerade erst stabilisiert hat, müsste durch das geplante Einkaufszentrum, dass fast 2/3 Verkaufsfläche der Geschäfte an der Von-der-Markt-Straße bieten würde, mit starken Einbußen rechnen.
Wir unterstützen den gewachsenen Einzelhandel und lehnen künstliche Einkaufszentren in deren unmittelbarer Nähe ab!"
Bürgerzeitung Duisburg hat nachgefragt
Bz-Du: Herr Bettermann, was genau meinen Sie mit
"Multi-Casa des Nordens"?
Peter Bettermann:
"Wenn man das vorgelegte Einzelhandel- und Zentrenkonzept mal genauer betrachtet, geht es in dem Gutachten gar nicht um die einzelnen Stadtteilzentren und deren Entwicklungspotenzial, sondern ausschließlich um die Begründung für ein zweites Oberzentrum mit einem Factory-Outlet-Center in Hamborn. Das stört die Damen und Herren der CDU aber
nicht.
Bz-Du: Auch nicht, dass es diese Diskussion in umgekehrter Form schon vor ein paar Jahren gegeben hat. Da ging es um "Multi-Casa kontra Forum".
Die aktuelle Entwicklung der Duisburger Innenstadt zeigt, dass der Bau des Forums, mittendrin, bestehende Einzelhandelsstrukturen gestärkt hat, während Multi-Casa auf dem Güterbahnhofsgelände keine Anbindung an die alte Innenstadt gehabt hätte und damit sicherlich in diesem Bereich zunächst zu einem Rückgang des traditionellen, ansässigen
Einzelhandels geführt hätte.
Jetzt will gerade die CDU, in Verleugnung der heutigen Erkenntnisse und mit einem 100%tigen Meinungswechsel, wieder ein Oberzentrum einrichten, ohne Anbindung an die gewachsenen Stadtteilzentren von Hamborn und Marxloh, also ein
Multi-Casa des Nordens." Jochem Knörzer
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HFA wie immer kurz und knapp, aber mit "kleinem "Sprengstoff" |
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Duisburg, 03. Mai 2010 - Die
Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses heute dauerte nur eine
knappe halbe Stunde. Einige Tagesordnungspunkte wurden in den
Rat geschoben, andere in 1. Lesung behandelt, so auch der Antrag
der DWG-Fraktion (Zusammenschluss der Ratsherren Hagenbuck,
Krebs und Grün), dass die Vereine ihre Wirtschaftspläne
offenlegen sollen, damit die Verwaltung diese prüfen kann, bevor
städtische Zuschüsse gezahlt werden.
Die Vereine sollen also die Mittel mit der geplanten Verwendung
beantragen und in
Abrechnung belegen. Der restliche Wirtschaftsplan wird dabei
sozusagen zur Nebensache, da nur für bestimmte Zwecke Mittel
beantragt werden können.
Beim Tagesordnungspunkt hinsichtlich der Gewerbesteuererhöhung
beantrage CDU-Fraktionschefin Petra Vogt diesen
Tagesordnungspunkt in den Rat zu schieben, da die Ratssitzung
erst nach der Landtagswahl stattfände und die eine oder andere
Fraktion sich ihren Beschluss aus der Haushaltssitzung ja
vielleicht noch überlegen, bei einigen Fraktionen noch Verstand
einkehren könne.
Dadurch sah sich SPD-Fraktionschef Herbert Mettler
herausgefordert und beantragte die Vorabstimmung im HFA. Darüber
ließ der OB abstimmen und SPD und Linke verloren die Abstimmung,
da die Grünen anders als in der Ratsitzung am 22. März in der
Abstimmung zum Haushaltssicherungspaket gegen diese Erhöhung
votierten. Die Entscheidung fällt also erst im Rat der Stadt am
10.05.2010. |