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Am Ende war die Luft raus : DSV 98 - SSV Esslingen 10:15

DSV 98 - SSV Esslingen 10:15 (3:2, 3:5, 2:4, 2:4)

Duisburg, 19. Februar 2012 - Das Fazit des auf die Zuschauertribüne verbannten Trainers Carsten Jocks nach seiner roten Karte vom vergangenen Samstag fiel ein wenig fatalistisch aus. Man könnte die Spielberichte der vergangenen Spiele fast kopieren. Bereits nach 45 Sekunden der regulären Spielzeit brachte Raul Diakon seine Duisburger in Führung. Esslingen glich aus und ging dann sogar durch den heute stark aufspielenden Hannes Rothfuss erneut in Führung, bevor Raul Diakon seinem Team den Ausgleichstreffer und Andreas Jürgens die erneute Führung bescherte. Mit knapper aber verdiente 3:2-Führung gingen die Duisburger in die Viertelpause.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts dann eine Hinausstellung auf Duisburger Seite, die dem polnischen Centerverteidiger Wojciech Leszek den ersten persönlichen Fehler anlastete. Das folgende Überzahlspiel verwerteten die Gäste zum Ausgleich. In Folge gelang es wieder Hannes Rothfuss, sein Esslinger Team in Führung zu bringen, bevor erneut Andreas Jürgens ausgleichen konnte.
In dieser Spielphase gelang es keinem der bis dato nahezu gleichstark aufspielenden Mannschaften, sich entscheidend abzusetzen. 6:7 war der Halbzeitstand, mit dem die Mannschaften in die große Pause gingen.
„Jetzt nur nicht nachlassen und dranbleiben! Wir wissen, dass unsere Konzentration nicht immer über das ganze Spiel konstant geblieben ist. Das muss heute anders werden.“ Ralf Obschernikat, heute durch die Jocks-Sperre als Cheftrainer auf der Bank, ermunterte in der Pause seine Schützlinge zu mehr Aufmerksamkeit.
Die Schwaben kamen allerdings besser aus der Pause. Erneut Hannes Rothfuss lieferte den Treffer zum 6:8, bevor die Führung der Schwaben sogar noch auf ein 6:9 ausgebaut werden konnte.
Andreas Jürgens wehrte sich erneut erfolgreich und schoss seine 98’er in einen aufholbaren Rückstand von 7:9. Doch die dann eingeleitete Aufholjagd blieb weitgehend erfolglos.
Im Angriff die Chancen nicht konsequent verwertet, in der Defensive Fehler gemacht, gehen die Duisburger mit einem 3-Tore-Rückstand, und einer 20-Sekunden Zeitstrafe für Jörn Dammann, in die letzte Viertelpause.
Das Anschwimmen gewinnt zum letzten Spielviertel der SSV Esslingen und Trainer Golubic nimmt seine zweite Auszeit. Noch in Unterzahl durch die aus der dritten Spielphase übernommene Zeitstrafe, kassieren die 98’er das später spielentscheidende 8:12.
„Wenn du im letzten Viertel vier Tore zurückliegst, ist das Spiel aus“, so Raul Diakon später „dann weißt du einfach, dass da heute nichts mehr zu holen ist. Es kostet immens viel Kraft, einer Führung hinterher zu schwimmen und sich immer wieder ran zu arbeiten.“
Und so konnten sich die Gäste auch weiter absetzen. Wojciech Leszek und Raul Diakon trafen zwar noch für die Blau-Weißen, die Schwaben verbuchten allerdings insgesamt das vierte Spielviertel für sich.
Carsten Jocks, der das Spiel heute auf der Tribüne aus anderem Blickwinkel verfolgen konnte kommentierte im Anschluss:
„Heute waren zwei wichtige Spieler gesperrt, die uns auch noch mal Möglichkeiten für alternative Spielmöglichkeiten geboten hätten. Am Ende war einfach die Luft raus.
Nächste Woche geht es zum Tabellenführer nach Cannstatt. Da erwarten wir nicht sehr viel, müssen aber abwarten, wie wir ins Spiel kommen.
Beim letzten Spiel der Hauptrunde gegen Aufsteiger SpVg Laatzen am 3.3. müssen zwei Punkte her.“
Spieler des Tages: Hannes Rothfuss vom SV Esslingen (Glückwunsch !)

Mannschaftsaufstellung SV Esslingen (Tore in Klammern):
Marco Watzlawik, Tim Hornuf (2), Hannes Rothfuss (5), Matthias Thoma (1), Valentin Finkes, Mike Troll (2), Robert Roth (3), Michael Müller (1), Lars Blankenhorn, Hannes Glaser (1), Robin Finkes, Jan Glaser, Moritz Baum. Trainer: Golubic - Betreuer: Hänchen

Mannschaftsaufstellung DSV 98 (Tore in Klammern)
Paul Constantin - Sven Wies, Wojciech Leszek (2), Jan Janzen, Sven Gehlen, Raul Diakon (4), Felix Grade, Florian Sons (1), Michael Werner, Andreas Jürgens (3), Jan Bilstein, Jörn Dammann, Gerrit Rosshoff. Trainer: Obschernikat - Betreuer: Quentmeier
 

DSV 98 - SSV Esslingen

18.02.2012, DSV 98 : SSV Esslingen. Rahmenprogramm ab 15.30 Uhr, Anschwimmen 16.00 Uhr
Schwimmstadion Duisburg

Duisburg, 16. Februar 2012 - Nach dem spektakulären und ereignisreichen, aber letztlich leider erfolglosen Heimauftritt der 98er am vergangenen Wochenende gegen die SG Neukölln kommt am Karnevalssamstag der SSV Esslingen an die Wedau.
Die Mannschaft vom Neckar liegt derzeit auf dem dritten Tabellenplatz der Hauptrunde B und könnte mit einem Sieg sogar bis auf Platz Zwei vorrücken. Das junge Team wird daher entsprechend motiviert nach Duisburg reisen.
Für den DSV 98 hingegen ist nach der letzten Niederlage der zur Teilnahme an den Pre-Playoffs berechtigende vierte Platz in der Tabelle fast außer Reichweite. So geht es jetzt in erster Linie darum, die Ausgangsposition für die Play-downs zu verbessern und sich das so wichtige Selbstvertrauen zurückzuholen. Die Nachwirkungen der Partie gegen Neukölln machen dieses Unternehmen allerdings nicht gerade einfach. So ist neben Lars Standke („Rolle ohne Ersatz“) und Tom Graue („Rolle mit Ersatz“) auch Trainer Carsten Jocks nach seiner Roten Karte gesperrt und muss sich das Spiel nun von der Tribüne aus ansehen.
Trotz der erschwerten Bedingungen und der Außenseiterrolle ist der DSV nicht nur auf Schadensbegrenzung, sondern auf zwei Punkte aus. Damit dies gelingt, hofft die Mannschaft auch am Karnevalswochenende wieder auf die tolle Unterstützung ihrer Anhänger und die bekannte Heimspielatmosphäre. Die hat sich mittlerweile in „Wasserballdeutschland“ herumgesprochen und so freuen sich die 98er, an diesem Samstag eine Gruppe von Jugendspielern des SV Gronau im Schwimmstadion zu begrüßen, die die Fahrt aus dem Münsterland auf sich nimmt, um Bundesligawasserball live zu erleben.

 

DSV 98 hatte gegen die Berliner Gäste das Nachsehen

DSV 98 - SG Neukölln Berlin 11 : 17 (3:3, 4:5, 2:4, 2:5)
Duisburg, 12. Februar 2012 - In einem überaus spektakulären Spiel, hatte der DSV 98 gegen die Berliner Gäste das Nachsehen. Aus Duisburger Sicht begann das Spiel vielversprechend. Ausnahmecenter Raul Diakon brachte sein Team bereits 50 Sekunden nach Anpfiff in Führung. Auch den Ausgleich der Gäste konnte der starke Rumäne egalisieren und versenkte den Ball bärenstark unter Bewachung von stets mindestens zwei Berliner Verteidigern zum 2:1 im Netz der Neuköllner.
„Das ist SV Diakon!“ Hörte man die Fans auf den Rängen bereits rufen und in der Tat konnte Raul sich insgesamt vier Mal in die Torschützenliste eintragen. Das alles half allerdings nur bedingt.

Auch sein ‚Entlaster‘ Michael Werner machte ein starkes Spiel „Unter üblichen Bedingungen hätte man Michael Werner heute zum Spieler des Tages wählen können. Michi hätte mindestens -einen 5-Meter-Strafwurf und mindestens vier Überzahlspiele erarbeitet. Zudem hat er mit seiner gewonnenen Spritzigkeit keine Konter über den Center zugelassen und hat immens hart gearbeitet!“ So ein langjähriger Beobachter der 98’er auf der Tribüne im Anschluss an das Spiel.
„Wir hatten das Spiel am Anfang im Griff, allerdings konnten wir zahlreiche gute Chancen nicht nutzen, somit stand es 3:3, anstatt bereits im ersten Viertel 5:2 für uns. Leider haben wir mit dem Pech im Abschluss - gerade am Anfang - unsere gute Ausgangsposition im Spiel verbaut,“ meinte Carsten Jocks.

Und es kam anders
Die SG Neukölln war im Duisburger Schwimmstadion schnell herausfordernd ans Werk gegangen, zuletzt weit hinter den eigenen Erwartungen zurück geblieben - und mit Blick auf die anvisiert klar definierten ersten vier Tabellenplätze, bereits mit dem sogenannten „Rücken zur Wand“-, schienen die Männer um Trainer Taege nennen wir es mal ‚kampfeslustig‘ eingestellt.
Zahlreich angereiste Duisburger Wasserballinteressierte sahen eine kampfbetonte Partie, in der auch den zahlreichen Wasserballern und Beobachtern am Beckenrand die ein oder andere Entscheidung der Unparteiischen Rätsel aufgab. Bereits im zweiten Viertel kassierte Tom Graue auf Duisburger Seite – zusammen mit Daniel Taege (SG Neukölln) - eine Rolle mit Ersatz und wurde damit auf die Zuschauertribüne verbannt.
Im weiteren Spielverlauf hatten die 98’er zahlreiche erarbeitete Chancen vergeben, hinten zu viele Tore durch Unkonzentriertheit vergeben und mit den eigenen Verdrossenheit zu kämpfen, bevor es bei einem Spielstand von 9:12 in das letzte Viertel ging.
Der Drei-Tore-Rückstand sollte kein unüberbrückbares Hindernis darstellen, bis Lars Standke wenige Minuten später das Wasser mit sogenannter „Rolle ohne Ersatz“ zu verlassen hatte.
Das folgende 4-Minütige Überzahlspiel der Gäste kostete die 98’er immense Kraftreserven und auch wenn die Spielzeit in Unterzahl nur 3 Gegentreffer bescherte, hatte das Jocks-Team den verbleibenden 2,5 Minuten nichts mehr zu bewirken.

Unverständnis
Trainer Carsten Jocks verstand die Welt nicht mehr, insbesondere als das Schiedsrichtergespann eine ‚Rolle mit Ersatz‘ als Strafe für die SG Neukölln verhängte für eine Kopfnuss, die Balazs Takacs (Neukölln Berlin) einem Duisburger Spieler verpasst hat.
„Wenn der Schiedsrichter die Kopfnuss sieht, dann muss er das ebenso als Tätlichkeit ahnden, wie bei unserem Spieler - und ebenso eine Rolle ohne Ersatz plus 5-Meter-Strafwurf in Folge aussprechen“ so Wasserballwartin Susanne Becker. „Wären die Gäste in dieser Spielphase ebenso durch ein Unterzahlspiel gestraft worden und hätten wir ebenso einen 5m-Strafwurf zugesprochen bekommen, dann wäre das Ergebnis ganz sicher zumindest wesentlich knapper ausgefallen.“
Die Proteste des 98’er Coachs führten allerdings nicht zum Umdenken, sondern ließen die Unparteiischen die Rote Karte gegen den Trainer der Duisburger zücken.

Carsten Jocks meinte dazu: „Die Entscheidung bezüglich der Tätlichkeit gegen Lars Standke war nachvollziehbar, aber eine ähnliche Situation ein paar Minunten später muss auch die gleiche Entscheidung nachsichziehen. Für meinen emotionalen Ausbruch kann ich mich - insbesondere - bei den Fans und der Mannschaft nur entschuldigen. Wenn ich Disziplin von der Mannschaft und jedem einzelnen Spieler verlange, darf mir so etwas eigentlich nicht passieren. Allerdings wird sich die Mannschaftskasse freuen.“ Carsten Jocks resümierte: „So ein Spiel habe ich lange nicht erlebt!“

Im nächsten Spiel wird uns der Trainer fehlen und auch Lars Standke wird aufgrund seines Ausschlusses für voraussichtlich zwei Spiele gesperrt werden. Keine leichten Aufgaben warten also auf den Duisburger Traditionsclub, der sich nun bereits auf die Spiele der Play-downs - und damit auf den Klassenerhalt - konzentrieren muss.

Spieler des Tages: Blau 9 Sascha Pacyna von der SG Neukölln
Mannschaftsaufstellung SG Neukölln (Tore in Klammern)
Sven Fölsch (TW), Matthias Apostel, Simon Schmiedel (1), Daniel Taege, Balazs Takacs (2), René Grotzky, Axel Kirsch, Christopher Dangschat (6), Sascha Pacyna (6), Florian Stadtler, Tobias Kai Ziaja, Carsten Oestreich (1), Philipp Kotowski (1). Trainer: Traege / Betreuer: Gröning

Mannschaftsaufstellung DSV 98 (Tore in Klammern):
Paul Constantin (1-16Min)/ Gerrit Rosshoff (16-32Min) - Sven Wies, Wojciech Leszek (1), Jan Janzen, Sven Gehlen, Raul Diakon (4), Felix Grade, Tom Graue, Michael Werner (1), Andreas Jürgens (4), Lars Standke (1), Jörn Dammann. Trainer: Jocks/Obschernikat - Betreuer: Quentmeier
 

Berlin zu Gast beim DSV 98 in Duisburg

DSV 98 - SG Neukölln Berlin

Duisburg, 8. Februar 2012 - Bei eisigen Temperaturen machte sich das Team um DSV-Trainer Carsten Jocks auf den Weg in den Osten der Republik, kam aber leider ohne Punkte wieder zurück. Vor ansprechender Kulisse in der renovierten Dynamo-Schwimmhalle entwickelte sich eine wechselhafte Partie, bei der die Gastgeber neben der Unterstützung durch ihre Fans auch von der ein oder anderen zweifelhaften Schiedsrichterentscheidung profitierten.
Dies geriet kurz vor Schluss der Begegnung aber zur Nebensache, als 98-Center Raul Diakon mit einer Augenverletzung das Wasser verlassen musste. In der Universitätsklinik von Magdeburg konnte nach der Partie allerdings Entwarnung gegeben werden. Raul hatte Glück im Unglück und konnte gemeinsam mit der Mannschaft die Heimreise antreten. Hinter seinem Einsatz gegen die SG Neukölln steht aber noch ein Fragezeichen.
„Ich habe schon richtig Bock gegen Neukölln zu zocken“ so der starke Center – riskieren wird der Trainer allerdings nichts, denn Rauls Gesundheit geht hier natürlich vor.
Unsicher ist auch, ob Co-Kapitän Sven Wies ins Wasser steigen wird. Er laboriert noch an seiner Verletzung aus dem Heimspiel gegen Krefeld.
Noch vor wenigen Tagen erklärte Kapitän Jan Janzen verschmitzt, dass die Neuköllner trotz Familienzusammenführung keine Geschenke zu erwarten hätten:
"Auch wenn der Auftritt der SG Neukölln im Schwimmstadion eine kleine 'Familienzusammenführung' bringt, wollen die 98er keine Geschenke verteilen und mit zwei Punkten ihre Ausgangslage für die Pre-Play-off-/Play-down-Spiele verbessern. Folglich sollte Jens Standke als „unser Mann in Berlin“ zwar vor dem Spiel eine herzliche Begrüßung durch seine ehemaligen Mannschaftskameraden und seinen Bruder Lars erwarten, aber während der Partie nicht auf weitere Nettigkeiten hoffen."
Jetzt wurde allerdings bekannt, dass 'unser Mann in Berlin' eine Sperre abzusitzen hat und nicht gegen sein altes Team antreten kann - und auch leider nicht mit nach Duisburg reisen wird. Ein Wiedersehen mit unserem Purzel wird es also leider am Samstag nicht geben.
Die Neuköllner, die eine gesunde Mischung aus jungen und erfahrenen Akteuren aufbieten, möchten ihrerseits mit einem Sieg den vierten Tabellenplatz sichern und in Schlagdistanz zum SSV Esslingen bleiben, der wiederum am Karnevalswochenende an die Wedau reisen wird.
Der DSV 98 blickt nun von Spiel zu Spiel auf das, was am Ende die Abrechnung bringen wird. Der vierte Tabellenplatz, der die Möglichkeit zu den Qualifikationsspielen geboten hätte, ist in weitere Ferne gerückt. Jetzt gilt es, sich möglichst positiv zu platzieren um eine gute Ausgangsposition für die Play-Downs zu erzielen.
Dazu ist es auch immens wichtig, dass die mannschaftlich geschlossen gute Leistung abgerufen werden kann. In der Defensive leistete das Team um Trainer Carsten Jocks, insbesondere mit den Centerverteidigern Wojciech Leszek, Jan Janzen und Andreas Jürgens, bisher konstant gute Arbeit – offensiv ist noch Potenzial vorhanden. Ab 17.30 Uhr Rahmenprogramm mit Catering, Interviews, Musik, Fanshop uvm. - Anschwimmen 18:00 Uhr Schwimmstadion Duisburg
 

DSV 98 in Magdeburg

Duisburg, 3. Februar 2012 - Keiner leichte Aufgabe wartet - auch witterungsbedingt - auf die Wasserballer des DSV 98 am kommenden Samstag, 4.2.2012 in Magdeburg. Die Mannschaft um Trainer Carsten Jocks hat sich am Samstag der SGW Union Magdeburg in der Dynamo Schwimmhalle zu stellen. Angeschwommen wird um 18:00 Uhr, bevor die Jungs eine Reise bei eisigen Temperaturen erwartet.
Die Magdeburger liegen punktgleich (beide 7:11), lediglich aufgrund schlechterer Tordifferenz in der Tabelle derzeit direkt hinter den Duisburgern und werden sicherlich die Chance zu nutzen versuchen, die Punkte in der Heimat zu halten.
"Wir haben gegen das Team von Vlad Hagiu zuhause leider nur ein Unentschieden erwirken können. Das macht die Sache nicht leichter. Wenn wir allerdings das Positive aus den letzten Spielen gegen Krefeld und Köln mitnehmen können, bin ich zuversichtlich" so Trainer Carsten Jocks.

„Auf ein schweres Spiel folgt in diesen Wochen gleich das nächste. Gegen Magdeburg geht es gegen den direkten Tabellennachbarn. Die Magdeburger haben zuletzt gegen Neukölln im Turbo-Pokal gewonnen, wir wollen ihnen aber von Beginn an den Wind aus den Segeln nehmen. Die Heimstärke des Gegners ist bekannt, es wird auf keinen Fall leicht zwei Punkte zu entführen. Im Hinspiel haben wir einen Sieg aus der Hand gegeben, da uns über vier Viertel ein wenig die Konstanz fehlte. Dass wir in diesem Punkt aber auf dem richtigen Weg sind, haben die letzten Spiele gezeigt. Fehlen wird uns in Magdeburg Sven Wies. Die Mannschaft hat aber gezeigt, dass sie Ausfälle durchaus kompensieren kann. Dafür ist Jörn Dammann nach überstandener Krankheit wieder an Bord“ so Kapitän Jan Janzen.

Das Team wird auf Konterspieler Sven Wies verzichten müssen, der durch eine Verletzung aus der letzten Bundesliga-Begegnung nicht einsatzfähig sein kann.


 

DSV fiebert Derby entgegen

Duisburg, 27. Januar 2012 - Nach dem erfolgreichen Auftakt in die Rückrunde der DWL mit einem Auswärtssieg gegen Aufsteiger Köln, wartet am Samstag ein heißes Derby auf die Mannschaft des DSV 98. Die Männer von Trainer Carsten Jocks empfangen im Schwimmstadion den linksrheinischen Nachbarn und derzeitigen Tabellenzweiten der Gruppe B, SV Krefeld 72. Auch wenn sie der SVK im Hinspiel einen Punkt abnehmen konnten, so gehen die Duisburger aufgrund der aktuellen Tabellensituation als Außenseiter in Wasser. Allerdings ist sich die Mannschaft sicher, den Krefeldern mit einer engagierten und konzentrierten Leistung ein Bein stellen zu können.

Bei den Niederrheinern erwiesen sich bisher die zwei ungarischen Neuzugänge als Dreh- und Angelpunkte und mit Daniel Packenius ist ein weiterer Schlüsselspieler in die Mannschaft zurückgekehrt.
Die Aufgabe wird für die 98er also schwierig genug. Aber ein Heimsieg ließe das Team wieder am neuralgischen Platz Vier der Tabelle „schnuppern“ und böte auch die nötige Absicherung gegen die momentan punktgleiche WU Magdeburg.
Beim DSV haben Jörn Dammann und Sven Wies nach ihren Erkrankungen das Training wieder aufgenommen und hoffen am Samstag einsatzbereit zu sein. Lars Standke wird nach seiner durch einen Wechselfehler bedingten „Rolle“ gegen Köln wie erwartet nicht gesperrt und ist ebenfalls an Bord.
Wie man vermeintliche Favoriten mit Willen und Kampf bezwingen kann, macht derzeit die deutsche Wasserballnationalmannschaft vor. Einige Spieler des DSV 98 konnten dies unter der Woche live miterleben, nahmen sie doch die kurze Reise ins niederländische Eindhoven auf sich, um bei den europäischen Titelkämpfen mehrere Spiele auf Spitzenniveau zu sehen.

Dabei wurde auch deutlich, dass sich die Fans der 98er in Punkto Enthusiasmus und Lautstärke nicht hinter der berüchtigten serbischen und kroatischen Wasserballanhängern verstecken brauchen. Daher hofft die Mannschaft des DSV am Samstag gegen Krefeld wieder auf ein volles Schwimmstadion und lautstarke Unterstützung, um für eine amtliche Derbykulisse zu sorgen.
 

Auftakt in die Rückrunde gegen Aufsteiger SGW Köln

Duisburg, 12.  Januar 2012 - Die Hälfte der Hauptrundenspiele ist ausgetragen. Pünktlich zum Jahresbeginn startet für die Wasserballer des DSV 98 die Bundesliga-Rückrunde. Das Team um Trainer Carsten Jocks lieferte spannende und knappe Spiele, die bis auf die Auswärtsbegegnung in Esslingen alle mit einer Punkteteilung oder brisant knappen Tordifferenz endeten.
 Dass die Spiele der 98’er gleich dreimal unentschieden endeten, beweist einmal mehr, wie dicht in der laufenden Saison die Kräfteverhältnisse der B-Gruppen-Teilnehmer beieinander liegen. Mit einem bisher einzigen Sieg (gegen Aufsteiger Köln), sind die Männer keinesfalls zufrieden und bleiben noch hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Umso wichtiger werden die anstehenden Spiele werden, will man sich noch einen der vier vordersten Plätze sichern, um die Qualifikationsrunde gegen die A-Gruppen-Teilnehmer spielen zu können.
Der Aufsteiger darf sicherlich keinesfalls unterschätzt werden - immerhin gelang den Domstädtern bisher ein Unentschieden gegen den SVK72 und zwei Siege gegen Neukölln und Laatzen in der Hinrunde-, dennoch steht außer Frage, dass die 98’er die Punkte unbedingt mitbringen möchten, will man sich die Chance auf die Qualifikationsrunde erhalten.
Nach der Trainingspause über die Feiertage (bedingt durch die Hallenschließung) haben die Bundesligawasserballer des DSV 98 daher eine intensive und umfangreiche Trainingswoche hinter sich gebracht, die mit einem Trainingsspiel gegen Het Ravijn am Freitag, 6.01. endete.
Im Fokus der Einheiten standen Ausdauer und Kraft, in dieser Woche wurde dann mit Blick auf das Spiel gegen Köln an den spielerischen und taktischen Feinheiten gearbeitet.


Jan Janzen, Kapitän des DWL-Teams geht zuversichtlich in die Rückrunde: „Die Stimmung im Team ist gut, alle sind mit Einsatz und Konzentration bei der Sache. Auch wenn kommenden Samstag eine schwere Auswärtspartie auf dem Programm steht, sind alle zuversichtlich, die ersten zwei Punkte im fremden Becken in dieser Saison zu holen. Wir haben aus der ersten Begegnung gegen Köln unsere Schlüsse gezogen und wissen, dass uns eine taktisch gut eingestellte und kämpferisch starke Mannschaft erwarten wird. Wir wollen mit einem Sieg und Schwung in die Rückrunde starten.“

Die 98’er-Fans stehen natürlich komplett hinter ihrer Mannschaft und werden die Jungs in Köln wieder kräftig unterstützen. Mit knapp 50 Fans und einem speziell angemieteten Fanbus reisen die Duisburger in die Domstadt und verbringen wie üblich vorher einen unterhaltsamen Ausflug in die Innenstadt des Gegners.


Bisherige Ergebnisse:
Sa 29.10.2011 SV Krefeld 72 : SV Duisburg 98 5 : 5
Sa 05.11.2011 SV Duisburg 98 : SGW Rh./Pos. Köln 7 : 6
Sa 12.11.2011 SV Duisburg 98 : SGW U Magdeburg 7 : 7
Sa 19.11.2011 SG Neukölln Berlin : SV Duisburg 98 8 : 6
Sa 26.11.2011 SSV Esslingen : SV Duisburg 98 16 : 11
Sa 03.12.2011 SV Duisburg 98 : SV Cannstatt 9 : 10
Sa 10.12.2011 SV Duisburg 98 : Spvg. Laatzen 12 : 12

Tabellenstand Hauptrundengruppe B
1. SV Cannstatt 71:47 12:0
2. SV Krefeld 72 63:44 10:4
3. SSV Esslingen 79:67 9:5
4. SG Neukölln 63:56 7:7
5. WU Magdeburg 52:58 5:7
6. Duisburger SV 98 57:64 5:9
7. SGW Rhenania Köln/BW Poseidon Köln (N) 56:68 5:9
8. SpVg Laatzen (N) 58:95 1:13

Kommende Spiele:
Sa 14.01.2012, 18:00 SGW Rh./Pos. Köln : SV Duisburg 98 LZ Köln-Müngersdorf
Sa 28.01.2012, 19:00 SV Duisburg 98 : SV Krefeld 72 Schwimmstadion Duisburg-Wedau
Sa 04.02.2012, 18:00 SGW U Magdeburg : SV Duisburg 98 Dynamo Schwimmhalle Magdeburg
Sa 11.02.2012, 18:00 SV Duisburg 98 : SG Neukölln Berlin Schwimmstadion Duisburg-Wedau
Sa 18.02.2012, 16:00 SV Duisburg 98 : SSV Esslingen Schwimmstadion Duisburg-Wedau
Sa 25.02.2012, 18:00 SV Cannstatt : SV Duisburg 98 Inselbad Untertürkheim
Sa 03.03.2012, 16:00 Spvg. Laatzen : SV Duisburg 98 Aqualaatzium