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| Aufteilung der Regionalligen beschlossen |
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Frankfurt/Duisburg, 15 Juni 2009 -
Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat auf
Antrag des DFB-Spielausschusses die Einteilung der drei
Regionalligen für die Spielzeit 2009/10 verabschiedet und
dabei weitestgehend auch die Wünsche der Vereine
berücksichtigen können. Nachdem der BSV Kickers Emden nach
dem Rückzug seines Zulassungsantrages für die 3. Liga den
DFB auch von seinem Verzicht auf einen Start in der
Regionalliga Nord informiert hatte, beschloss das
DFB-Präsidium, den frei gewordenen Startplatz durch einen
verminderten Abstieg in der Nordstaffel zu vergeben. Von
dieser Entscheidung profitiert Türkiyemspor Berlin, das
somit trotz des sportlich verpassten Klassenerhalts auch in
der kommenden Saison in der Regionalliga Nord antreten darf. Die Regionalligen 2009/10 im Überblick Regionalliga Nord Hallescher FC, SV Babelsberg 03, 1. FC Magdeburg, VfL Wolfsburg II, Hannover 96 II, Chemnitzer FC, VfB Lübeck, FC Oberneuland, FC Hansa Rostock II, SV Wilhelmshaven, Hertha BSC Berlin II, Hamburger SV II, VFC Plauen, Türkiyemspor Berlin, Tennis Borussia Berlin, ZFC Meuselwitz, Goslarer SC, FC St. Pauli II Regionalliga West 1. FC Kaiserslautern II, 1. FC Köln II, Preußen Münster, 1. FSV Mainz 05 II, Borussia Mönchengladbach II, Rot-Weiss Essen, SC Verl, Bayer 04 Leverkusen II, Sportfreunde Lotte, SpVgg. Elversberg, Eintracht Trier, VfL Bochum II, FC Schalke 04 II, Wormatia Worms, Waldhof Mannheim, Bonner SC, Fortuna Düsseldorf II, 1. FC Saarbrücken Regionalliga Süd VfR Aalen, Stuttgarter Kickers, Hessen Kassel, Eintracht Frankfurt II, 1. FC Nürnberg II, TSV München 1860 II, SSV Ulm 1846, SC Pfullendorf, SV Wehen Wiesbaden II, 1. FC Eintracht Bamberg, SpVgg. Greuther Fürth II, SSV Reutlingen, SC Freiburg II, SV Darmstadt 98, Karlsruher SC II, SpVgg Weiden, SG Sonnenhof Großaspach, FC Bayern Alzenau. |
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Vierter
Offizieller künftig auch in der 2. Bundesliga - Köln richtet
Frauen-Pokalfinale 2010 aus Frauen-Nationalmannschaft trifft in Augsburg auf die USA |
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Vierter Offizieller künftig
auch in der 2. Bundesliga Frankfurt/Duisburg, 12 Juni 2009 - Der Vierte Offizielle verstärkt künftig auch in der 2. Bundesliga das Schiedsrichter-Gespann. Der vom Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gefasste Beschluss tritt mit Beginn der Saison 2009/2010 in Kraft. Das DFB-Präsidium folgte mit seiner Entscheidung am Freitag einer Empfehlung des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses vom 20. April 2009. Zuvor hatten sich bereits die Bundesliga-Schiedsrichter bei ihrer Halbzeittagung am 24. Januar in Mainz und die dort anwesenden Vereinsvertreter für die Einführung des Vierten Unparteiischen in der 2. Bundesliga ausgesprochen. Dr. Rainer Koch, als DFB-Vizepräsident für Schiedsrichterfragen zuständig, äußert zu der Neuregelung: „Der Einsatz des Vierten Offiziellen in der Bundesliga hat sich absolut bewährt. Er wirkt deeskalierend am Spielfeldrand, wie die Praxis gezeigt hat. Die Vertreter der Bundesliga begrüßen daher einheitlich die Funktion des Vierten Unparteiischen, da somit im Dialog mit den Mannschaftsoffiziellen manchem Konflikt die Schärfe genommen werden kann. Außerdem entlastet er als Mitglied des Teams den Schiedsrichter und die Assistenten bei Auswechselvorgängen und der Kontrolle des Spiels sowie bei administrativen Vorgängen vor, während und nach dem Spiel.“ Darüber hinaus betont Dr. Koch: „Die Schiedsrichter-Assistenten auf der Seite der Trainerbänke in der Bundesliga hatten es bisher einfacher als ihre Kollegen in der 2. Bundesliga, sich voll auf die Vorgänge in dem Spiel zu konzentrieren. Mit Beginn der nächsten Saison wird auch die 2. Bundesliga vom Einsatz des Vierten Offiziellen profitieren.“ Köln
richtet Frauen-Pokalfinale 2010 aus
Frauen-Nationalmannschaft trifft in Augsburg auf die USA Jermaine Jones will für
USA spielen |
| DFB-Delegation ehrt neuen Frauen-Meister |
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Frankfurt/Duisburg, 5 Juni
2009 - Noch nie war die Frauen-Bundesliga so spannend
wie in dieser Saison. Erst mit dem letzten Spieltag am
kommenden Sonntag (ab 14:00 Uhr) fällt die Entscheidung, wer
Deutscher Meister und damit Nachfolger des 1. FFC Frankfurt
wird. Mit Tabellenführer 1. FFC Turbine Potsdam, dem
punktgleichen FC Bayern München und dem einen Zähler in
Rückstand liegenden UEFA-Cup- und DFB-Pokalgewinner FCR 2001
Duisburg machen sich noch drei Vereine Hoffnung auf den
Titelgewinn. Für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) bedeutet diese Konstellation, dass er an den drei möglichen Orten der Meisterehrung mit einer Delegation vertreten ist. Die neue Original-Meisterschale wird beim Spiel des Tabellenführers 1. FFC Turbine Potsdam gegen den VfL Wolfsburg zur Übergabe bereitgehalten. Die DFB-Repräsentanten sind dort Margit Stoppa, die Vorsitzende des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball und Spielleiterin der Frauen-Bundesliga, sowie Kathrin Nicklas vom Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball. Der FC Bayern München, der nach der 0:4-Niederlage im Spitzenspiel gegen Duisburg am Mittwoch die Tabellenführung einbüßte und die um einen Treffer schlechtere Tordifferenz gegenüber Potsdam aufweist, bestreitet sein letztes Bundesligaspiel dieser Saison bei Schlusslicht TSV Crailsheim. Dort werden für den DFB die für Frauenfußball zuständige Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg und Vizepräsident Dr. Rainer Koch anwesend sein. Der FCR 2001 Duisburg erwartet den SC Freiburg. Im Falle des Titelgewinns der Duisburgerinnen werden dort Walter Hützen, der Präsident des Fußballverbandes Niederrhein, und Heike Ullrich, DFB-Abteilungsleiterin Frauen- und Mädchenfußball, den Deutschen Fußball-Bund vertreten. Sollten Duisburg oder die Bayern die Deutsche Meisterschaft gewinnen, wird ihnen eine Kopie der neuen Meisterschale überreicht. Eine Premiere gibt es auch für DFB-TV. Erstmals überträgt das Video-Portal des Deutschen Fußball-Bundes drei Spiele live. Die entscheidenden Begegnungen um die Deutsche Meisterschaft zwischen dem 1. FFC Turbine Potsdam und dem VfL Wolfsburg, dem TSV Crailsheim und dem FC Bayern München sowie dem FCR 2001 Duisburg und dem SC Freiburg, können im Internet kostenlos auf www.dfb.de abgerufen werden. |
| Neid geht mit 16 Weltmeisterinnen in die EM-Vorbereitung |
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Frankfurt/Duisburg, 4 Juni
2009 - Mit 26 Spielerinnen geht Silvia Neid in die
Vorbereitung auf die Frauen-EURO 2009 in Finnland. Den Kern
des vorläufigen Kaders bilden dabei 16 Spielerinnen, die
auch beim Gewinn der Weltmeisterschaft 2007 in der
Volksrepublik China zum deutschen Aufgebot zählten. Die
DFB-Trainerin wird ihr Team vor der vom 23. August bis zum
10. September stattfindenden Endrunde ab dem 22. Juni zu
sechs Lehrgängen zusammenziehen, in deren Verlauf sie den
22-er Kader für die Europameisterschaft benennen wird. „Ich glaube, wir sind gut aufgestellt. Wir verfügen auf allen Positionen über Spielerinnen, die die Qualitäten für ein solches Turnier mitbringen. Der Kader bietet zudem viele Variationsmöglichkeiten. Außerdem stimmt die Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen“, sagt Silvia Neid, „ich denke, es wird keine einfache Entscheidung, den endgültigen Kader zu nominieren.“ Die DFB-Trainerin setzt in der Vorbereitung auch auf Spielerinnen, die zuletzt verletzt waren. Kerstin Stegemann und Ariane Hingst haben ihre Knieverletzungen, Birgit Prinz ihren Rippenbruch und Célia Okoyino da Mbabi das Pfeiffersche Drüsenfieber überwunden. Indes muss sich jede Spielerin ihr Ticket nach Finnland hart erarbeiten. „Wer mitkommen will, muss seine Leistungsstärke unter Beweis stellen“, erklärt Silvia Neid, „außerdem erwarte ich von meinen Spielerinnen, dass sie auf dem Feld Leidenschaft zeigen, dass sie Hunger auf Erfolg haben.“ Einige Spielerinnen könnten bei der EURO 2009 ihr erstes großes Turnier spielen. Für Kim Kulig, Bianca Schmidt, Lena Goeßling aber auch Jennifer Zietz wäre es die Premiere mit der Frauen-Nationalmannschaft. Und Alisa Vetterlein und Lisa Weiß, die um die Position als dritte Torfrau hinter Nadine Angerer und Ursula Holl kämpfen, verfügen sogar über gar keine Länderspiel-Erfahrung. Erstmals wird Silvia Neid ihren Kader ab dem 22. Juni 2009 in Köln zusammenziehen. Dort wird die Grundlage für die EURO gelegt und an der Athletik gearbeitet. „Wir haben die Lehrgänge so konzipiert, dass jeder einen anderen Schwerpunkt hat“, sagt die DFB-Trainerin. So stehen unter anderem noch die Themen Spielformen/Technik, variables Angriffsspiel, Abwehrverhalten, Standardsituationen, Gegner-Analyse und Wettkampfrhythmus mit den Länderspielen gegen die Niederlande am 25. Juli in Sinsheim, gegen Japan am 29. Juli in Mannheim und gegen Russland am 6. August in Bochum auf dem Programm. Silvia Neid verspricht ihren Spielerinnen gerade in den ersten Lehrgängen umfangreiche Einheiten. Allerdings scheinen diese gut darauf vorbereitet zu sein. „Die Ergebnisse beim Leistungstest am 20. Mai waren ziemlich gut. Alle haben ihre Werte verbessert. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Spielerinnen gut gearbeitet haben, so dass wir eine gute Basis haben werden, von der aus wir starten“, erklärt die DFB-Trainerin. Am 19. August reist der DFB-Tross dann nach Finnland. Quartier wird das Team in Tampere beziehen. Dort bestreitet der amtierende Europameister auch seine drei Vorrundenspiele gegen Norwegen am 24. August, gegen Frankreich am 27. August und gegen Island am 30. August 2009.
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| Löw nominiert Neuer, Träsch, Gentner und Cacau |
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Christian Gentner steht im
Aufgebot - Jansen sagte wegen grippaler Infekte ab |
| Raus aus dem Abseits mit Weiterbildung und Qualifizierung! |
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DFB, DFL und die
Bundesagentur für Arbeit werben als Team für Bildung am 30.
Spieltag der Bundesliga (1. bis 4. Mai) bzw. am 34. Spieltag
der dritten Liga für Weiterbildung und Qualifizierung. Nürnberg, 30. April 2009 - „Wer mehr weiß, hat bessere Chancen“, unter diesem Motto werben der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH und die Bundesagentur für Arbeit als Team für Bildung im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages in den Fußballstadien für Weiterbildung und Qualifizierung. Die Aktion findet vom 1. bis 4. Mai in Kooperation mit den gastgebenden Vereinen am 30. Spieltag der Bundesliga und 2. Bundesliga bzw. am 34. Spieltag der 3. Liga statt. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Aktion stehen verschiedene Werbemaßnahmen in den Fußballstadien. Der Videospot „Kick it like Lehmann“, der in den Halbzeitpausen gezeigt wird, greift beispielsweise einen der magischen Momente der deutschen Nationalmannschaft im Viertelfinale der WM 2006 gegen Argentinien auf. Jens Lehmann hält die entscheidenden Elfmeter, weil er sich mittels eines Spickzettels vorher schlau gemacht hat, getreu dem Kampagnenmotto: „Wer mehr weiß, hat bessere Chancen“. „Wir wollen die Fans in den Stadien an diesem Tag nicht für eine konkrete Weiterbildungsmaßnahme interessieren. Denn natürlich ist uns bewusst, dass die Besucher an diesem Tag ins Stadion kommen, um Spaß zu haben und ihre Mannschaft gewinnen zu sehen. Aber wir wollen die Plattform „Fußballstadion “ mit Unterstützung der gastgebenden Vereine nutzen, mit diesen gezielten Aktionen für das Thema Weiterbildung und Qualifizierung zu sensibilisieren“, so Raimund Becker, Vorstandsmitglied bei der Bundesagentur für Arbeit. Denn laut Becker gilt heute mehr denn je: „Nur wer sich weiterbildet und qualifiziert, bleibt am Ball, sichert den eigenen Arbeitsplatz, erhöht seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt und schafft die Voraussetzungen, um am Ende auch ein höheres Einkommen zu erzielen.“ Flankiert wird dieser Aktionstag durch den Internetauftritt www.team-fuer-bildung.de, auf dem alle Interessierten weiterführende Informationen vorfinden. Hier erfahren die Leser beispielsweise, warum Jens Lehmann sich für die Initiative engagiert und weshalb Weiterbildung und Qualifizierung auch für einen Fußballprofi ein wichtiges Thema ist. Der DFB und die DFL unterstützen mit der Initiative ein wichtiges gesamtgesellschaftliches Anliegen. „Die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Gesellschaft hängen in hohem Maße von den Kompetenzen und Qualifikationen der Menschen ab“, sagt Rolf Hocke, DFB-Vizepräsident und ehemaliger Leiter einer Arbeitsagentur. „Der Fußball als populäre und aufmerksamkeitsstarke Sportart kann hierbei eine wichtige Träger- und Verstärkerfunktion übernehmen. Deshalb unterstützen wir gerne den Aktionstag in den Bundesligastadien“, so Tom Bender, DFL-Geschäftsführer Marketing und Kommunikation, abschließend. Die Kooperation Team für Bildung Die Kooperation wurde anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH und der Bundesagentur für Arbeit geschlossen. Die Akteure verfolgen unter anderem das Ziel, die Kernaufgaben der Arbeitsagenturen also die Vermittlung in Ausbildungs- und Arbeitsstellen, wie auch die Berufsberatung und die Förderung der Berufsbildung in den Fokus der Fußballfans zu rücken. Der Aktionstag am ersten Maiwochenende möchte für Weiterbildung, Qualifizierung und Integration in Deutschland werben und hierfür ein breites öffentliches Bewusstsein schaffen. Weiterbildung und Qualifizierung werden in einer sich sehr schnell verändernden Welt immer wichtiger für die persönliche und berufliche Fortentwicklung. Die meisten Jobs verlangen heute eine höhere Qualifikation als noch vor ein paar Jahren. Und die technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen erfordern eine kontinuierliche Anpassung und ein ständiges Weiterlernen, um den wachsenden Herausforderungen im persönlichen und beruflichen Bereich gerecht zu werden. |
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Grundlagenvertrag unterschrieben 55. Fußball-Lehrer-Lehrgang in Köln beendet |
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Grundlagenvertrag
unterschrieben Frankfurt/Duisburg, 30. April 2009 -Die führenden Repräsentanten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des Ligaverbandes haben am heutigen Donnerstag in Frankfurt am Main den neuen Grundlagenvertrag unterschrieben. Das Vertragswerk zwischen dem DFB und dem Ligaverband, das am 1. Juli 2009 in Kraft tritt und bis 30. Juni 2012 läuft, wurde zuvor einstimmig im DFB-Präsidium verabschiedet. Zuvor hatten bereits der Vorstand des Ligaverbandes auf seiner Sitzung am 31. März 2009 und der Außerordentliche DFB-Bundestag am 24. April 2009 in Düsseldorf zugestimmt. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger äußerte nach der Vertragsunterzeichnung: „Der neue Grundlagenvertrag garantiert weiterhin die Einheit und Solidarität des deutschen Fußballs. Auf dieser Basis werden DFB und Ligaverband ihre bewährte Zusammenarbeit fortsetzen.“ Ligaverbands-Präsident Dr. Reinhard Rauball erklärte: „Zum Miteinander von Profis und Amateuren gibt es keine Alternative. Das eindrucksvolle Votum des DFB-Bundestages für den neuen Grundlagenvertrag ist ein wichtiges Signal, um auch in Zukunft vertrauensvoll alle wichtigen Fragen gemeinsam zu erörtern und zu lösen.“
55. Fußball-Lehrer-Lehrgang
in Köln beendet |
| 14 Weltmeisterinnen im Brasilien-Aufgebot |
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Duisburg, 7. April 2009 - Mit
14 Weltmeisterinnen geht Silvia Neid in die Neuauflage des
Frauen-WM-Endspiels von 2007 gegen Brasilien am 22. April
2009 (18:15 Uhr, live im ZDF) in der Commerzbank-Arena in
Frankfurt am Main. Dabei stehen der DFB-Trainerin, die ein
20 Spielerinnen umfassendes Aufgebot nominiert, die beim
Algarve-Cup im März noch verletzt fehlenden Birgit Prinz,
Annike Krahn und Simone Laudehr wieder zur Verfügung. „Ich
denke, mit diesem Kader sind wir sehr gut für diese
Begegnung aufgestellt“, sagt Silvia Neid. Deswegen lässt sie auch keinen Zweifel an dem Ziel für die Partie. „Wenn ich spiele, will ich immer gewinnen“, erklärt die DFB-Trainerin. Und das gilt erst recht, wenn es gegen starke Gegner wie Brasilien geht. „Solche Duelle sind Herausforderungen, da können die Spielerinnen zeigen, was in ihnen steckt“, sagt sie. Und dass die Südamerikanerinnen ihrem Team alles abverlangen werden, steht für sie außer Frage. „Wir haben in den vergangenen eineinhalb Jahren dreimal gegen Brasilien gespielt, insofern kennen wir deren Qualitäten sehr genau. Sie haben Weltklasse-Spielerinnen in ihren Reihen, die, jede für sich, ein Spiel allein entscheiden können. Gegen so einen Gegner darf man sich keine Fehler erlauben und muss mit höchster Konzentration über 90 Minuten spielen“, so Silvia Neid, die sich mit ihren Assistentinnen Ulrike Ballweg und Maren Meinert noch einmal Videos der Brasilianerinnen anschauen wird. Die DFB-Trainerin freut sich aber auch mit Blick auf die EURO vom 23. August bis 10. September 2009 in Finnland auf das Aufeinandertreffen mit Brasilien. „Grundsätzlich sind Spiele gegen starke Gegner wichtig für die Weiterentwicklung jeder einzelnen Spielerin. In solchen Begegnungen werden nämlich manche Schwächen aufgedeckt, so dass wir Erkenntnisse sammeln können, woran wir bis zur EM-Endrunde noch arbeiten müssen“, erklärt Silvia Neid. Eine Aussage, die die DFB-Trainerin nicht allein auf die Youngster im Team wie Kim Kulig und Bianca Schmidt, die sich nach einem starken Einstand gegen die Volksrepublik China und beim Algarve-Cup zu Beginn des Jahres eine erneute Nominierung verdient haben, gemünzt wissen will. „Jeder kann sich jederzeit verbessern“, betont Neid. Zum sportlichen Reiz gesellt sich beim Prestigeduell des Weltmeisters gegen den Vize-Weltmeister aber auch der Zuschauer-Faktor. „Natürlich kriegen wir das mit, dass der Karten-Vorverkauf so gut läuft. Wir freuen uns auf die tolle Kulisse in der Commerzbank-Arena und möchten die Fans auch mit einer guten Leistung für ihr Kommen belohnen“, sagt Silvia Neid, die weiterhin auf die am Knie verletzten Kerstin Stegemann und Ariane Hingst verzichten muss.
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| Lukas Podolski spendet 5000 Euro für Fair-play-Aktion |
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Duisburg, 3. April 2009 -
Nationalspieler Lukas Podolski wird 5000 Euro an eine
Fair-play-Aktion des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) spenden.
Der 23-Jährige räumte ein, dass sein Verhalten im
WM-Qualifikationsspiel gegen Wales, als er Kapitän Michael
Ballack attackiert hatte, falsch war und das Team in
Misskredit gebracht hat. Nachdem er am Donnerstag noch einmal über sein Verhalten nachgedacht hatte, teilte der 62-malige Nationalspieler telefonisch Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff seine Entscheidung am heutigen Freitag mit. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger begrüßte Podolskis Entschluss und bezeichnete ihn als „gute und richtige Geste angesichts seines inakzeptablen Verhaltens“. Dr. Zwanziger hatte zuvor in einem Gespräch mit der Führung der Nationalmannschaft noch einmal seine Missbilligung der öffentlichen Auseinandersetzung zwischen Lukas Podolski und Michael Ballack zum Ausdruck gebracht. Zwar schätze er die Schnelligkeit und Weitsicht, mit der Trainer sowie Manager noch in der Nacht nach dem Spiel auf das Fehlverhalten des Bayern-Profis reagiert hätten, als Präsident des DFB habe er aber darüber hinaus auch darauf zu achten, dass die Nationalmannschaft als das Aushängeschild des deutschen Fußballs dieser Aufgabe gerecht werde. Deshalb habe er auch auf das intensive Medien-Echo reagiert und sich die TV-Bilder nach seiner Rückkehr in die DFB-Zentrale angesehen. „Vor Ort musste man zunächst von einer Meinungsverschiedenheit zweier Mitspieler ausgehen, wie sie immer mal wieder vorkommen kann und wird. Dieser Fall liegt aber natürlich gänzlich anders. Bei allem sportlichen Erfolgstreben ist es die Pflicht des Teams, als Botschafter für Toleranz, Fairness und Gewaltlosigkeit einzutreten. Solche Szenen geben ein fatales Bild für das Team und insbesondere auch für den einzelnen Spieler ab. Für die Jugendlichen sind gerade junge Nationalspieler wie Lukas Podolski Idole, denen sie nacheifern wollen. Als Profi hat man eine Vorbildfunktion und damit eine gesellschaftliche Verantwortung, der man sich auch bewusst sein muss. Das erwarte ich von jedem Einzelnen, in jedem Spiel”, sagte der DFB-Präsident. Auch Teammanager Oliver Bierhoff zeigte sich erfreut darüber, „dass Lukas durch eine öffentliche Geste seine Verantwortung annimmt“. Immer wieder würde die sportliche Führung der DFB-Auswahl betonen, wie viel Wert sie neben den sportlichen Aspekten auch auf die charakterlichen Eigenschaften legen würde. “Wir haben Lukas in unserem Gespräch nach dem Spiel daher auch deutlich mitgeteilt, dass ein solches Verhalten inakzeptabel ist und dies nicht mehr passieren darf. Wir waren deshalb sehr froh darüber, mit Michael und Lukas noch in der Nacht die Probleme ausräumen zu können. Damit war für uns das Thema intern geklärt“, so Bierhoff. |
| Struktur des Grundlagenvertrages unverändert |
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Duisburg, 1. April 2009 -
Die im Zusammenhang mit der bevorstehenden Verlängerung des
Grundlagenvertrages zwischen DFB und Ligaverband in einem
Teil der Medien aufgestellte Behauptung, der DFB-Anteil an
den TV- und Ticketingeinnahmen der Liga würde sinken, ist
falsch. Die dreiprozentige Vergütung für die
Bundesliga-Rechte wird auch in den nächsten drei Jahren in
voller Höhe bestehen bleiben. Wie in der Vergangenheit wird
der DFB den Ligaverband auch in Zukunft an den Einnahmen der
Nationalmannschaft beteiligen. In dem Zeitraum vom 1. Juli 2001 bis 30. Juni 2008 betrug der Saldo zwischen diesen beiden Zahlungsströmen durchschnittlich 4,5 Millionen Euro. Mit Blick auf die zukünftigen, nicht zuletzt auf Grund der Finanzkrise unsicheren Erlöse sind DFB und Ligaverband überein gekommen, diesen Saldo für die nächsten drei Jahre im Interesse der Planungssicherheit festzuschreiben und somit wie folgt zu deckeln: jeweils 4,75 Millionen Euro für die Spielzeiten 2009/2010 und 2010/2011 sowie sechs Millionen Euro für die Saison 2011/2012. Diese Vereinbarung wird gültig, sobald sie durch das DFB-Präsidium nach dem Außerordentlichen DFB-Bundestag am 24. April 2009 in Düsseldorf beschlossen wird. |