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751 bis 1000  
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bis zur DEL 1994

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Statistik (2011/12)   Nationenvergleiche - Länderspiele  - LS 1001 bis 1250  

WM 2012       16. Juni 2013: 50 Jahre DEB
WM-Kader Deutschland

Pos.

Nr.

Name

Firstname

D. o. Birth

   

Team

Int. G.

G

44

Endras

Dennis

14.07.85

1,82

78

IFK Helsinki FIN

43

G

1

Kotschnew

Dimitrij

15.07.81

1,84

80

Mytischy Moskau RUS

68

G

32

Pätzold

Dimitri

03.02.83

1,80

87

Hannover Scorpions

61

D

82

Akdag

Sinan

05.11.89

1,90

95

Krefeld Pinguine

10

D

12

Fischer

Christopher

24.01.88

1,80

86

Grizzly Adams Wolfsburg

21

D

77

Goc

Nikolai

17.06.86

1,82

95

Adler Mannheim

32

D

3

Krueger

Justin

06.10.86

1,90

96

Charlotte Checkers AHL

35

D

27

Lavallee

Kevin

12.12.81

1,90

94

Kölner Haie

23

D

6

Ondruschka

Florian

24.06.87

1,85

88

Straubing Tigers

9

D

2

Reul

Denis

29.06.89

1,93

104

Adler Mannheim

17

D

13

Schubert

Christoph

05.02.82

1,90

103

Hamburg Freezers

63

F

29

Barta

Alexander

02.02.83

1,80

77

Malmö Redhawks SWE

120

F

87

Gogulla

Philip

31.07.87

1,88

80

Kölner Haie

100

F

39

Greilinger

Thomas

06.08.81

1,80

88

ERC Ingolstadt

88

F

67

Furchner

Sebastian

03.05.82

1,74

84

Grizzly Adams Wolfsburg

47

F

57

Goc

Marcel

24.08.83

1,85

92

Florida Panthers NHL

71

F

18

Hospelt

Kai

23.08.85

1,85

85

Grizzly Adams Wolfsburg

62

F

19

Kaufmann

Evan

31.10.84

1,79

79

DEG Metro Stars

10

F

17

Kink

Marcus

13.01.85

1,86

91

Adler Mannheim

33

F

28

Mauer

Frank

12.04.88

1,84

85

Adler Mannheim

24

F

24

Rankel

André

27.08.85

1,86

89

Eisbären Berlin

62

F

37

Reimer

Patrick

10.12.82

1,79

84

DEG Metro Stars

36

F

55

Schütz

Felix

03.11.87

1,78

87

Kölner Haie

47

F

21

Tripp

John

04.05.77

1,92

103

Kölner Haie

57

F

47

Ullmann

Christoph

19.05.83

1,82

84

Adler Mannheim

116

Daniel Pietta rückt für Frank Mauer nach
München, 30.04.2012 – Stürmer Daniel Pietta (Krefeld Pinguine) rückt für Frank Mauer (Adler Mannheim) in den Kader 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft. Mauer hatte am vergangenen Wochenende während des Slovakia Cups eine Gehirnerschütterung erlitten und benötigt nun eine Ruhephase von zirka 3-4 Wochen.

München/Bratislava/Duisburg, 28. April 2012 -  Bundestrainer Jakob Koelliker hat soeben, nach dem letzten Spiel des Slovakia Cups in Bratislava, den Kader für die 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden bekannt gegeben. Im Aufgebot stehen drei Torhüter, acht Verteidiger und vierzehn Stürmer.
Nicht mehr mit dabei sein werden die Verteidiger Felix Petermann, Tim Schüle und Moritz Müller. Bei den Stürmern wurden Jerome Flaake, Martin Buchwieser und Daniel Pietta gestrichen.

Vom DEL-Vizemeister Adler Mannheim kommen noch Nikolai Goc und Denis Reul, sowie Christoph Ullmann und Marcus Kink dazu. Aus der NHL ist Marcel Goc mit dabei.
Für Sinan Akdag, Christopher Fischer, Florian Ondruschka und Evan Kaufmann ist es die erste Weltmeisterschaft.
Für Christoph Ullmann ist es bereits die achte Weltmeisterschaft er ist seit 2006 ununterbrochen dabei. Alexander Barta kann die meisten Länderspiele vorweisen und spielt bereits seine siebte WM seit 2005. Lediglich 2009 musste er passen. Auch Philip Gogulla ist zum siebten Mal für eine WM nominiert.

Jüngster Spieler im Kader ist Sinan Akdag, der älteste John Tripp. Insgesamt 17 Spieler waren bereits 2011 im WM-Kader, zwölf Spieler auch bei der Heim-WM 2010.
 

 

Deutschland gewinnt Slovakia Cup

Hattrick von Patrick Reimer und erster Akdag-Treffer

Deutschland - Slowakei 4:5 n.P. (2:1, 1:2, 1:1, 0:0, 0:1) 

München/Bratislava/Duisburg, 28. April 2012 – Trotz einer Niederlage mit 4:5 n.P. gegen die Slowakei hat Deutschland bei der Generalprobe vor der Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden den Slovakia Cup gewonnen und somit kein Spiel der WM-Vorbereitung nach regulärer Spielzeit verloren. Sowohl Deutschland, als auch der Gastgeber startete mit viel Schwung in die Begegnung. Die erste Chance hatte die DEB-Auswahl bereits nach 19 Sekunden.
Doch schon in der 2. Minute ging die Slowakei mit 1:0 in Führung, als der Puck nach einem Schuss hinter dem Tor von Dennis Endras abprallte und Michel Miklik nur noch mit der Rückhand in das leere Tor einschieben musste. Nach zwei guten Chancen durch Kai Hospelt und Moritz Müller glich Patrick Reimer in der 8. Minute mit seinem ersten Tor an diesem Abend aus.
Noch vor der Drittelpause gelang ebenfalls Reimer die 2:1 Führung nach schöner Vorarbeit von Philip Gogulla und Daniel Pietta. Da Dennis Endras sein Tor trotz Druckphase der Slowaken kurz vor Drittelende mit einigen sehr guten Paraden sauber hielt, blieb es bis zur Pause bei der 2:1 Führung. 

Im zweiten Spielabschnitt glich zunächst Marek Hovorka aus. Später brachte der Star der slowakischen Mannschaft Marcel Hossa nach einem Abwehrfehler durch einen Bauerntrick die Slowakei mit 2:3 nach vorne. Dennis Endras konnte zwar noch seinen Schoner dazwischen bringen, doch die Schiedsrichter entschieden nach dem Videobeweis auf einen Treffer. Das Spiel blieb weiter spannend mit guten Chancen auf beiden Seiten. Nach einem Lattenschuss von Thomas Greilinger zogen die Unparteiischen den Videorichter zu Rate, doch der Puck war nicht im Tor. Erst kurz vor Schluss konnte wiederum Patrick Reimer durch sein drittes Tor ausgleichen. 

Im letzten Drittel blieb es beim hin und her. Erneut musste die deutsche Mannschaft nach wenigen Minuten den Rückstand hinnehmen. Doch wie auch in den Spielen zuvor bewies das Team von Bundestrainer Jakob Koelliker Moral und hatte kurz vor dem Ende auch noch etwas Glück. Ein Schlenzer von Sinan Akdag prallte vor dem slowakischen Torhüter auf das Eis und sprang im Anschluss unhaltbar ins Tor. Damit ging es in die Verlängerung. Dort hatten beide Teams die Möglichkeit das Spiel für sich zu entscheiden, doch am Ende stand es weiterhin 4:4. Erst das Penaltyschießen brachte die Entscheidung für die Gastgeber. 

Morgen wird der Kader für die 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft nominiert, am Dienstag reist die Mannschaft dann nach Stockholm. Das Auftaktspiel der Weltmeisterschaft findet am Freitag, den 04.05.2012 um 12 Uhr gegen Italien statt. 

Jakob Koelliker (Bundestrainer): „Wir kamen gut aus der Kabine. Das Spiel war lange offen, wir hätten in Führung gehen können. Doch die Slowaken haben uns oft unter Druck gesetzt. Wir waren etwas nachlässig in der Verteidigung, aber wir konnten immer wieder reagieren. Wir sind dreimal in Rückstand geraten und konnten immer wieder aufholen. Das Spiel war immer offen, beide Teams hatten gute Chancen. In der Verlängerung waren wir klar dominierend und hätten den Sieg verdient, aber es sollte nicht sein.

Das letzte Turnier hier war sehr gut besetzt. Die Kader der anderen Mannschaften sind schon recht voll. Die Slowakei erwartet wie wir noch einige Spieler. Weißrussland war fast komplett. Es waren sehr gute spiele auf hohem Niveau und wir konnten die gute Leistung der gesamten Vorbereitung bestätigen.
Wir müssen jetzt die finale Selektion bekannt geben sind noch am Evaluieren der letzten Entscheidungen. Wir können mit gutem Gefühl nach Stockholm reisen. Jetzt werden die Uhren zurück gestellt und alles beginnt bei null. Nächsten Freitag geht es los, dann müssen wir auch dort unseren guten Eindruck bestätigen. Wir wissen aber, dass vieles in unserem Team stimmt.“  

Patrick Reimer: „Wir haben offensiv wieder ganz gut gespielt. Allerdings hatten wir defensiv Probleme, da hat teilweise die Zuordnung nicht gestimmt und wir müssen schneller am Gegenspieler sein. Insgesamt aber können wir zufrieden sein, Erneut sind wir nach einem Rückstand zurück gekommen und nach sechzig Minuten ungeschlagen in der Vorbereitung. Jetzt können wir mit dem nötigen Selbstbewusstsein zur WM fahren.
Erst mal gilt mein Dank unserem Betreuer Dieter Meier, der sensationell geschliffen hat. ich freue mich natürlich über die Wahl zum besten Spieler, aber das schafft man nur mit den Mitspielern. Besonders heute hat es mit Daniel Pietta und Philip Gogulla hervorragend geklappt. Und wenn man dann ins Allstar-Team gewählt wird, ist das  noch ein schöner Bonus." 

Sinan Akdag: „Natürlich freue ich mich über mein erstes Länderspieltor und den Turniersieg trotz der Penaltyniederlage. Ich habe den Puck an der blauen Linie bekommen, kurz einen Schuss angetäuscht, und dann ist die Scheibe aufs Eis gesprungen und von da noch  ins Tor. Es war ein glücklicher Treffer." 

Felix Petermann: „Wir waren zeitweise unter Druck, da die Slowaken immer Druck gemacht haben. Sie haben unsere Fehler eiskalt ausgenutzt. Ohne Dennis wäre das Spiel viel früher entschieden gewesen. Wir haben aber Charakter gezeigt und uns zurück gekämpft. Am Ende war es auf Messers Schneide, wir hatten auch sehr gute Chancen. Das Turnier hat wieder gezeigt, dass wir bereit sind. Wir haben ein sehr gute Vorbereitung gespielt." 

John Tripp: „Ein Turniersieg ist immer schön, egal, wie und wo. Es war wieder ein Schritt vorwärts. Ein Grund für die bisher gezeigten Leistungen ist allen voran unser guter Teamgeist und die gute Stimmung." 

Deutschland – Slowakei 4:5 n.P. (2:1, 1:2, 1:1, 0:0, 0:1) Tore:

1

01:39

SVK

1:0

91 Michel Miklík (78 Kristián Kudroč, 90 Tomáš Tatár)

EQ

1

07:35

GER

1:1

37 Patrick Reimer (87 Philip Gogulla, 5 Tim Schüle)

EQ

1

14:33

GER

1:2

37 Patrick Reimer (86 Daniel Pietta, 87 Philip Gogulla)

EQ

2

22:28

SVK

2:2

25 Marek Hovorka (11 Rastislav Špirko, 8 Martin Cibák)

EQ

2

27:03

SVK

3:2

18 Miroslav Šatan (4 Michal Sersen, 43 Tomáš Surový)

EQ

2

35:51

GER

3:3

37 Patrick Reimer (3 Justin Krueger, 87 Philip Gogulla)

EQ

3

44:09

SVK

4:3

43 Tomáš Surový (21 Libor Hudáček, 85 Peter Mikuš)

EQ

3

56:34

GER

4:4

82 Sinan Akdag

EQ

 Game Winning Shots:

STATUS

PLAYER

GOALIE

0 : 0

25 Marek Hovorka (SVK)

44 Dennis Endras (GER)

0 : 1

37 Patrick Reimer (GER)

50 Ján Laco (SVK)

0 : 1

18 Miroslav Šatan (SVK)

44 Dennis Endras (GER)

0 : 1

39 Thomas Greilinger (GER)

50 Ján Laco (SVK)

1 : 1

71 Juraj Mikuš (SVK)

44 Dennis Endras (GER)

1 : 1

24 André Rankel (GER)

50 Ján Laco (SVK)

1 : 1

28 Frank Mauer (GER)

50 Ján Laco (SVK)

2 : 1

71 Juraj Mikuš (SVK)

44 Dennis Endras (GER)

Strafminuten: Deutschland 4 - Slowakei 0 

Bester Spieler des Spiels/Bester Spieler des Turniers: Patrick Reimer

Bester Torhüter des Turniers: Dennis Endras 

Abschlusstabelle:

Pos.

TEAM

GP

W

OTW

OTL

L

GF

:

GA

PTS

1.

Germany

2

1

0

1

0

9

:

7

4

2.

Belarus

2

1

0

0

1

6

:

5

3

3.

Slovakia

2

0

1

1

0

9

:

9

3

4.

Norway

2

0

1

0

1

5

:

8

2

Spielplan: 

Tag Zeit Spiel Ergebnis

27.04.2012

13.30 Uhr

Deutschland

Weißrussland

 5:2 (1:0, 3:1, 1:1)

 

17.00 Uhr

Slowakei

Norwegen

 

28.04.2012

13.30 Uhr

Norwegen

Weißrussland

 

 

17.00 Uhr

Slowakei

Deutschland

4.5 (2:1, 1:2, 1:1, 0:0, 0:1) nP

Marcel Goc sagt WM-Teilnahme zu
NHL-Profi Marcel Goc hat heute seine Teilnahme an der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden zugesagt. Goc wird Mitte nächster Woche zum Team stoßen. Zuletzt war Marcel Goc 2010 bei der Heim-WM im Trikot der Nationalmannschaft zu sehen. Seidenberg, Braun und Hördler sagten WM-Teilnahme dagegen ab

Deutschland – Weißrussland 5:2 (1:0, 3:1, 1:1)

München/Duisburg, 27. April 2012 – Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat bei der Generalprobe vor der Weltmeisterschaft im Rahmen des Slovakia Cups mit 5:2 besiegt. Die DEB-Auswahl begann stark, ließ die Weißrussen kaum zur Entfaltung kommen, sondern störte früh und machte die Räume für den technisch starken Gegner eng.
Bereits in der dritten Minute verwertete Kölns Stürmer Felix Schütz einen Abpraller nach schöner Einzelleistung von Ingolstadts Thomas Greilinger. In der Folge bekam der ehemalige Keeper der Berlin Capitals, Andrej Mezin, mehr zu tun als ihm lieb war, da sich die deutsche Auswahl phasenweise vor dem Kasten des heutigen Dynamo Minsk-Schlussmans aus der KHL festsetzte.

Sowohl Sebastian Furchner (11.) nach einem Alleingang in Überzahl sowie erneut Schütz (16.), Düsseldorfs Patrick Reimer (17.,) und Kai Hospelt freistehend (18.) scheiterten nur um Haaresbreite. Auf der Gegenseite konnte sich Dennis Endras im Tor der DEB-Auswahl gegen Aleksandr Kitarov (2.) sowie Dmitri Meleshko (16.) besonders auszeichnen.  

Im zweiten Spielabschnitt konnte zunächst Weißrussland den Ausgleich durch Mikhail Grabowski in Überzahl, nach einem unübersichtlichen Gestochere vor dem Tor von Dennis Endras erzielen. Unmittelbar darauf gelang Thomas Greilinger die Führung nach einem Break über rechts. Philip Gogulla täuschte einen Schuss an, legte aber mittig auf den mitgelaufenen Greilinger ab. In Überzahl erhöhte zunächst Andre Rankel auf 3:1, als er einen Abpraller von Kai Hospelt im Tor versenkte. Gleich im Anschluss schraubte Evan Kaufmann mit seinem ersten Länderspieltor den Vorsprung nach schönem Zuspiel von Alexander Barta auf 4:1 hoch.

Auch im letzten Drittel zeigte Deutschland mehr Biss und Einsatz und erneut Greilinger traf zum 5:1. Kurz vor Spielende konnte Andrei Kolosov Dennis Endras noch einmal überwinden. Am Ende gab es zu Übungszwecken ein Penaltyschiessen beider Mannschaften. Dies gewann Deutschland mit 3:1. Sollten zwei Teams am Ende die gleiche Anzahl und Punkten und das gleiche Torverhältnis haben, wird das Ergebnis des Penaltyschießens in die Endtabelle des Turniers einfließen. 

Das nächste und letzte Spiel vor der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden findet morgen, Samstag, den 28.04.2012 um 17 Uhr gegen den Gastgeber Slowakei statt. SPORT1 übertragt das Spiel ab 16.55 Uhr live auf SPORT1.de und ab 17.40 Uhr live auf SPORT1. 

Jakob Koelliker: „Weißrussland kam stark aus der Kabine. In den ersten Minuten hatten wir zunächst einige Probleme, konnten uns aber dann gut anpassen. Danach haben wir ein sehr schönes Tor geschossen und waren anschließend die bessere Mannschaft. Im Offensivbereich haben wir heute sehr gut agiert und einige schöne Spielzüge und Tore herausgearbeitet. In der Defensive waren wir über weite Strecken solide, leider nicht über sechzig Minuten.“  

Kai Hospelt: „Es war ein hochverdienter Sieg. Wichtig war, dass wir schnell in Führung gegangen sind. Wir haben nicht viel zugelassen und immer zur richtigen Zeit die Tore gemacht. Besonders offensiv konnten wir heute überzeugen. Das Forecheking lief gut. In der eigenen Zone müssen wir vielleicht noch etwas näher an den Leuten stehen, Details kann man immer verbessern." 

Dennis Endras: „Wir hatten heute viele Chancen, waren 60 Minuten hellwach und das bessere Team.Trotzdem denke ich, dass die Weißrussen bei der WM noch einen Zahn zulegen und anders auftreten werden." 

Thomas Greilinger: „Offensiv wie defensiv war das hervorragend. Es ist immer gut für das Selbstvertrauen, wenn man gewinnt. Mich freut, dass ich mit meinen Toren zum Sieg beitragen konnte." 

Kaufmann: „Von Beginn an haben wir stark gespielt, sind vor allen Dingen gut geskatet. Jeder Spieler hatte den Fokus auf seinen Aufgaben und hat die Vorgaben umgesetzt. Mein Tor haben Tim Schüle und Alex Barta schön vorbereitet, da musst ich nur noch einschieben."  

Deutschland – Weißrussland 5:2 (1:0, 3:1, 1:1)

02:13 GER 0:1 55 Felix Schütz (39 Thomas Greilinger) EQ

27:09 GER 1:2 39 Thomas Greilinger (87 Philip Gogulla, 55 Felix Schütz ) EQ

37:26 GER 1:3 24 André Rankel (21 John Tripp) PP2

39:11 GER 1:4 19 Evan Kaufmann (29 Alexander Barta, 5 Tim Schüle) EQ

42:29 GER 1:5 39 Thomas Greilinger (55 Felix Schütz , 5 Tim Schüle) EQ

Bester Spieler: Thomas Greilinger. Strafminuten: Deutschland 12+10 Schubert - Weißrussland 10

 

Kader für den Slovakia Cup - Frank Mauer für Slovakia Cup nachnominiert

München/Duisburg, 25. April 2012 – Bundestrainer Jakob Koelliker hat kurzfristig Stürmer Frank Mauer vom DEL-Vizemeister Adler Mannheim für den Slovakia Cup nachnominiert. Mauer wird morgen früh nach Bratislava reisen.
Bundestrainer Jakob Koelliker hat heute den Kader für den Slovakia Cup in Bratislava/SVK von 27.-28.04.2012 bekannt gegeben. Neben Deutschland und dem Gastgeber Slowakei werden Weißrussland und Norwegen an diesem letzten Turnier vor der Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden teilnehmen.
Nicht mehr im Aufgebot sind Verteidiger Benedikt Kohl und Stürmer Alexander Weiss. Torhüter Danny aus den Birken ist auf Abruf nominiert. Eduard Lewandowski, der sich beim Spiel am Samstag gegen Dänemark eine Knieverletzung zugezogen hatte, steht der Mannschaft aufgrund dieser Verletzung ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Neu im Kader sind Verteidiger Justin Krueger (Charlotte Checkers/AHL) und Stürmer André Rankel vom DEL-Finalteilnehmer Eisbären Berlin.

 Kader:

Pos

Nr.

Name

 

 

Stick

 

 

Club 11/12

Games

TH

44

Endras

Dennis

14.07.

85

L

1,82

78

IFK Helsinki FIN

41

TH

1

Kotschnew

Dimitrij

15.07.

81

L

1,84

80

Atlant Mytischtschi/RUS

67

TH

32

Pätzold

Dimitri

03.02.

83

L

1,80

87

Hannover Scorpions

60

V

82

Akdag

Sinan

05.11.

89

L

1,90

95

Krefeld Pinguine

8

V

12

Fischer

Christopher

24.01.

88

R

1,80

86

Grizzly Adams Wolfsburg

19

V

3

Krueger

Justin

06.10.

86

R

1,90

96

Charlotte Checkers/USA

33

V

27

Lavallee

Kevin

12.12.

81

R

1,90

94

Kölner Haie

21

V

91

Müller

Moritz

19.11.

86

L

1,87

91

Kölner Haie

38

V

7

Ondruschka

Florian

24.06.

87

L

1,88

85

Straubing Tigers

7

V

43

Petermann

Felix

11.04.

84

L

1,83

90

EHC München

48

V

13

Schubert

Christoph

05.02.

82

L

1,90

103

Hamburg Freezers

62

V

5

Schüle

Tim

09.09.

90

L

1,80

85

Thomas Sabo Ice Tigers

6

S

29

Barta

Alexander

02.02.

83

R

1,80

77

Malmö Redhawks/SWE

118

S

26

Buchwieser

Martin

28.05.

89

L

1,80

80

EHC München

14

S

9

Flaake

Jerome

02.03.

90

L

1,89

87

Hamburg Freezers

17

S

67

Furchner

Sebastian

03.05.

82

L

1,74

84

Grizzly Adams Wolfsburg

45

S

87

Gogulla

Philip

31.07.

87

L

1,88

80

Kölner Haie

98

S

39

Greilinger

Thomas

06.08.

81

R

1,80

94

ERC Ingolstadt

86

S

18

Hospelt

Kai

23.08.

85

L

1,85

85

Grizzly Adams Wolfsburg

60

S

19

Kaufmann

Evan

31.10.

84

R

1,79

71

DEG Metro Stars

8

S

86

Pietta

Daniel

09.12.

86

L

1,84

90

Krefeld Pinguine

21

S

24

Rankel

André

27.08.

85

L

1,86

89

Eisbären Berlin

60

S

37

Reimer

Patrick

10.12.

82

R

1,79

84

DEG Metro Stars

34

S

55

Schütz

Felix

03.11.

87

L

1,78

88

Kölner Haie

55

S

21

Tripp

John

04.05.

77

R

1,92

103

Kölner Haie

90

   

Stand-By

               

TH

33

Aus den Birken

Danny

15.02.

85

L

1,86

88

Kölner Haie

3

 

Deutschland besiegt Dänemark 3:2 - Felix Schütz mit dem Siegtreffer im Penaltyschießen

Deutschland – Dänemark 3:2 (0:0, 2:1, 0:1, 0:0, 1:0) n.P.
Hannover/Duisburg, 22. April 2012 – Das deutsche Nationalteam hat im letzten Heimspiel vor der  Eishockey-Weltmeisterschaft gegen Vorrundengegner Dänemark mit 3:2 nach Penaltyschießen gewonnen.

Nach den Absagen von Wolf und Hager muss die Mannschaft nun auch verletzungsbedingt auf Eduard Lewandowski verzichten. Er zog sich bereits im gestrigen Spiel eine Knieverletzung zu, die mehrere Wochen andauern wird.
Jakob Koelliker: „Wir haben heute nicht unbedingt gut gespielt. Wir haben uns durchgekämpft, das einzige Positive ist das Resultat. Wir müssen jetzt an der Basis arbeiten. Wir haben unsere Prinzipien verloren und müssen zurück zu den Wurzeln. Wenigstens haben wir das Spiel gewonnen.“

Christopher Fischer: „Im ersten Drittel hatten wir ein paar Startschwierigkeiten, ab dem Mittelabschnitt aber haben wir wieder zu alter Stärke zurück gefunden. Einmal mehr konnten wir einen Rückstand aufholen. Gut war, dass wir im Abschluss konsequenter waren als in den Spielen zuvor. Die Überzahl hat gut funktioniert. Es war erneut eine starke Mannschaftsleistung.“
Sinan Akdag: „Wir sind schwer ins Spiel gekommen. Auch die Dänen waren besser als noch am Vortag und haben uns in den ersten 20 Minuten unter Druck gesetzt. Zur Hälfte des Spiels haben wir dann wieder zu unserer Form zurück gefunden. Dimitri Pätzold hat stark gehalten.“

Tore:
0:1 (21:32) Jesper Jensen (Morten Madsen)
1:1 (23:51) Alexander Barta (Florian Ondruschka, Christoph Schubert/ 5-4)
2:1 (26:29) Patrick Reimer (Christoph Schubert, Philip Gogulla)
2:2 (50:22) Nichlas Hardt (Lars Eller, Frans Nielsen)

Penaltyschießen

Deutschland Ereignis
Thomas Greilinger -
Patrick Reimer -
Kai Hospelt -
Alexander Barta Tor
Felix Schütz Tor
Ereignis Dänemark
- Frans Nielsen
- Lars Eller
- Julian Jakobsen
Tor Morten Green
- Morten Madsen

Strafen: Deutschland 2 - Dänemark 4. Zuschauer: 3609

Deutschland besiegt Dänemark 3:1

Deutschland – Dänemark 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)
Kassel/Duisburg, 21. April 2012 – Die deutsche Nationalmannschaft hat im vorletzten Heimspiel vor der Eishockey-Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden gegen Vorrundengegner Dänemark mit 3:1 (0:0, 2:1, 1:0) gewonnen. Im ersten Drittel begann Deutschland mit hohem Tempo und setzte die Nachbarn aus dem Norden unter Druck. Jedoch gelang es der DEB-Auswahl nicht den Puck im Tor unterzubringen.
Im zweiten Spielabschnitt kamen die Gäste etwas besser aus der Kabine und gingen in der 31. Minute durch Frans Nielsen in Führung. Doch direkt im Anschluss glich Christopher Fischer (19 Kaufmann, 29 Barta) aus. Deutschland spielte schwungvoll weiter und Kai Hospelt erzielte in Unterzahl die 2:1 Führung. Im letzten Spielabschnitt zeigte Thomas Greilinger, dass er auch im Nationaltrikot torgefährlich ist und nutzte eine doppelte Überzahl zum 3:1 Endstand. Bei der anschließenden Pressekonferenz lobte auch der dänische Head Coach Per Bäckman den Auftritt der deutschen Mannschaft: „ Wir können mit dem 3:1 heute sehr zufrieden sein. Deutschland hat eine sehr gute Mannschaft.“
Bereits morgen trifft Deutschland im Rahmen der EURO HOCKEY CHLLENGE um 16.45 Uhr in Hannover erneut auf Dänemark. Das Spiel wird ab 16.30 Uhr live auf SPORT1 übertragen. Für alle Kurzentschlossenen gibt es noch Tickets an der Abendkasse. Die Halle ist bereits ab 13 Uhr geöffnet. Die Zuschauer erwartet ein breites Rahmenprogramm.
Jakob Koelliker (Bundestrainer): „Mein Dank gilt Dänemark. Wir hatten heute einen sehr starken Gegner, der uns auch physisch gefordert hat. Wir wussten das es heute kein einfaches Spiel wird. Wir haben mit hohem Tempo begonnen aber bei der Chancenverwertung gesündigt. Im zweiten Drittel waren wir etwas schlechter haben aber Tore geschossen. Das nehmen wir so hin. Mit dem Scheibenumgang bin ich noch nicht zufrieden wir sind oft zu kompliziert und wollen zu schön spielen.“

Thomas Greilinger: „Wir haben insgesamt stark gespielt, nur mit der Chancenverwertung hat es vielleicht etwas gehapert. Für mich war es nach der Pause nicht ganz einfach wieder rein zu kommen, aber ich merke, dass es von Tag zu Tag besser wird. Vor allen Dingen macht es mit den Jungs hier unheimlich viel Spaß, wir kennen uns ja alle schon lange.“
Kai Hospelt: „Wir haben gut angefangen. Unser Ziel war, so lange wie möglich im Drittel der Dänen zu spielen. Das hat ganz gut geklappt. Solch ein Sieg ist auch wichtig für das Selbstvertrauen. Am Sonntag müssen wir den selben Stiefel spielen.“
Martin Buchwieser: „Das war eine geschlossene Teamleistung. Wir hatten vielleicht einen kleinen Tiefpunkt zu Beginn des 2. Drittels, aber das Gegentor war dann so etwas wie ein Weckruf für uns. Dimi Kotschnew hat super gehalten. Der Sieg war verdient.“
Florian Ondruschka: „Wir haben kompakt gestanden und recht wenige Chancen des Gegners zugelassen, das war der Schlüssel zum Sieg. Auch unser Unterzahlspiel hat gut funktioniert. Die Stimmung in der Halle war toll.“
Dimitrij Kotschnew: „Man heute gesehen, dass wir auch über gute Einzelspieler verfügen, die die Scheibe nicht nur ins Tor tragen, sondern auch reinschießen können. Gerade die Jungs, die auch in der Liga auf sich aufmerksam gemacht haben, waren heute dominant. Aber das können sie nur sein, wenn sie auch entsprechende Nebenleute haben, von daher war es eine geschlossene Mannschaftsleistung, getragen von einer richtig guten Stimmung.“

Deutschland – Dänemark 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)
Tore:
31:32 12 Fischer (19 Kaufmann, 29 Barta)
36:44 18 Hospelt (67 Furchner, 82 Akdag)
42:41 39 Greilinger (18 Hospelt, 13 Schubert)
Strafminuten: Deutschland 8 - Dänemark 18. Zuschauer: 4050
Bester Spieler: 39 Thomas Greilinger
 

Frauen-Weltmeisterschaft:
Frauen-Nationalmannschaft sichert Klassenerhalt in der Weltelite

Burlington/München/Duisburg, 13. April 2012 –  Mit einem 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) über den Angstgegner Slowakei gewannen die deutschen Frauen auch das zweite Spiel in der Relegationsrunde der 2012 IIHF Eishockey Frauen Weltmeisterschaft in Burlington, Vermont (USA) und sicherten sich damit weiterhin die Zugehörigkeit in der Top Division. Spielerinnen und Offizielle freuen sich jetzt schon auf die kommende 2013 Frauen-Weltmeisterschaft in Ottawa, Kanada.
Im ersten Abschnitt kam die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes teilweise durch Strafzeiten in Bedrängnis, doch Jennifer Harss behielt die Übersicht und ihren Kasten sauber. In einer solchen Unterzahlsituation fing Julia Zorn einen Pass der slowakischen Abwehr ab, marschierte auf und davon und schob den Puck der slowakischen Torfrau zwischen den Schonern hindurch in die Maschen (5.).

Es dauerte bis Ende des zweiten Drittels, als Kapitän Susann Götz mit einem Traumpass Manuela Anwander bediente, die per Direktschuss zum 2:0 für die DEB Auswahl verwandelten konnte (39.). Eine Minute später hätten die Deutschen beinahe schon die Vorentscheidung auf dem Schläger, doch die Scheibe blieb auf der Torlinie der Osteuropäerinnen liegen. Nochmals spannend wurde es dann im letzten Abschnitt, als die Slowakinnen einen Fehler im deutschen Verteidigungsdrittel mit dem Anschlusstreffer bestraften (47.).
Schon fast schicksalhaft dann die endgültige Entscheidung zugunsten der DEB-Auswahl sieben Minuten vor Schluss: Tanja Eisenschmid schlenzte in Unterzahl eine Scheibe hoch aus dem eigenen Drittel in Richtung gegnerisches Tor, und die slowakische Torfrau Tomcikova, die mit ihren Glanzparaden den Deutschen die letzte Olympiateilnahme vermasselt hatte, schlug beim Versuch einen Pass zu spielen darüber und der Puck landete im Tor der Slowakei (55.).

Bundestrainer Peter Kathan nach dem Spiel: „Wir haben verdient gewonnen, Kampfgeist und eine starke Leistung unserer Mannschaft sowie eine hervorragende Torhüterleistung haben uns zum Sieg geführt. Insgesamt haben wir ein gutes Turnier gespielt und unser primäres Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen mit Bravour erfüllt. Wir werden fleißig weiterarbeiten und versuchen die Mannschaft Schritt für Schritt weiter nach vorne zu bringen.“
Sehr zufrieden war auch Teammanager Peter Gemsjäger: „Wir haben nur ein einziges Spiel in der regulären Spielzeit verloren, und so nur ganz knapp das Viertelfinale verpasst. Was da erreichbar gewesen wäre hat uns die Schweiz gezeigt die wir als einzige in der Vorrunde schlagen konnten und die jetzt um die Medaillen spielt.“

Deutschland – Slowakei 3:1 (1:0, 1:0, 1:1)
Tore: Julia Zorn, Manuela Anwander (Susann Götz), Tanja Eisenschmid
Beste Spielerin: Jessica Hammerl. Strafminuten: Deutschland 10, Slowakei 4. Zuschauer: 187
Die drei besten deutschen Spielerinnen das Turniers: Jennifer Harss, Franziska Busch und Julia Zorn
 

EURO HOCKEY CHALLENGE: Deutschland unterliegt Tschechien erneut nur knapp mit 2:3 n.P. (1:0, 0:2, 1:0, 0:0, 0:1)
München/Budweis, 14.04.2012 – Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat das zweite Spiel im Rahmen der EURO HOCKEY CHALLENGE gegen Tschechien in Budweis/CZE erneut knapp mit 2:3 n.P. (1:0, 0:2, 1:0, 0:0, 0:1) verloren. Wie im gestrigen Spiel begann das Team von Bundestrainer Jakob Koelliker engagiert und arbeitete sehr gut in der Defensive.
Martin Buchwieser brachte die DEB-Auswahl mit einem Rückhandschuss in der 19. Minute in Führung. Während Deutschland im ersten Drittel die klar bessere Mannschaft war, konnte Tschechien den zweiten Spielabschnitt für sich entscheiden. Im Gegensatz zur Nationalmannschaft nutzte der Gastgeber seine Chancen aus und ging mit 1:2 in Führung.
Durch eine kämpferische Leistung und mit einem sehr guten Dennis Endras im Tor zeigte das deutsche Team Moral und Christoph Schubert glich gleich zu Beginn des letzten Drittels nach Zuspiel von Alexander Barta mit einem Schlagschuss von der blauen Linie aus. Nach torloser Verlängerung ging das Spiel ins entscheidende Penaltyschießen. Hier hatte Tschechien mehr Glück und gewann am Ende mit 2:3.
Jakob Koelliker (Bundestrainer): „Es war wiederum ein sehr intensives Spiel. Im ersten Drittel kamen wir sehr gut aus der Kabine und konnten eines der besten Drittel der letzten Spiele zeigen. Kurz vor Drittelende sind wir in Führung gegangen. Im zweiten Spielabschnitt haben wir wieder einige Strafen kassierten, die uns die Führung gekostet haben. Danach hatten wir lange Zeit Mühe in unserer Verteidigung aber schon gegen Ende haben wir uns gefangen und konnten im letzten Drittel die Leistung aus dem ersten wiederholen. Es gab hochkarätige Chancen auf beiden Seiten. Wir haben den Ausgleich geschafft und waren danach nahe an der Führung. Gegen Schluss war es ein offener Schlagabtausch. Insgesamt war es ein sehr schnelles und intensives Spiel.

Wenn man die beiden Maßnahmen gegen Russland und Tschechien anschaut, haben wir kein spiel nach sechzig Minuten verloren. Das ist eine sehr gute Leistung. Wenn es spitz auf spitz kommt, haben wir dreimal verloren. An diesen kleinen Sachen müssen wir arbeiten, ansonsten haben wir uns sehr gut verkauft. Wir werden nächste Woche mit derselben Mannschaft antreten und die Spiele gegen Dänemark in Angriff nehmen. Hinzu kommen werden nur Thomas Greilinger und Florian Ondruschka. Da die Woche nur kurz ist, haben die beiden wenig Integrationszeit. Mit Dänemark erwartet uns sehr starker Gegner auf Augenhöhe. Bisher haben wir gute Resultate erzielt, wir sind aber immer noch in der Mannschaftsfindung für die WM, das darf man nicht vergessen.“

Franz Reindl (DEB-Generalsekretär): „Es waren wieder zwei sehr starke Spiele gegen einen hochkarätigen Gegner. Gegen Russland und Tschechien in jedem der vier Spiele zu punkten und nach 60 Minuten Keines zu verlieren ist schon toll. Die Nationalmannschaft befindet sich auf einem sehr guten Weg zur 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft und der frühzeitigen, direkten Olympia-Qualifikation für Sotschi 2014.“
Klaus Merk (Team Manager) : „Wir haben gut angefangen und viele Torchancen gehabt. Auch zu Beginn des zweiten Drittels. Anschließend waren die Tschechen etwas besser und haben zwei Tore geschossen. Im letzten Drittel konnten wir ausgleichen und Dennis Endras hat uns im Spiel gehalten. Die Verlängerung war unentschieden, im Penaltyschießen mussten wir uns leider geschlagen geben. Wir haben viermal nach sechzig Minuten gegen große Gegner nicht verloren, das ist eine gute Ausgangsposition.“
Moritz Müller: „Wir haben wieder ein gutes Spiel gegen eine internationale Topmannschaft gezeigt, konnten uns überzeugend präsentieren. Beide Spiele waren durchaus ansehnlich von uns, zwar mit ein paar kleinen Schwächephasen hier und da, aber insgesamt überwiegt der positive Eindruck. Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht und sind auf einem guten Weg.“
Christopher Fischer: „Erneut konnten wir uns gegen eine starke Mannschaft über 65 Minuten gut verkaufen. Wir sind wieder zurück gekommen nach einem Rückstand, das zeigt unseren Charakter. Ich finde, dass wir auch ein kleines bisschen besser gespielt haben als am Freitag.“

Kai Hospelt: „Es war ein ähnliches Spiel wie am Freitag. Leider haben wir ein paar gute Chancen liegen lassen. Es sah fast danach aus, dass wieder die Special Teams entscheiden, aber wir haben dann ja auch wie die Tschechen im Power-Play getroffen. Dennis Endras hat zudem überragend gehalten.“

Dennis Endras: „Im ersten Drittel haben wir richtig gute Chancen gehabt, wenn wir den einen oder anderen Treffer mehr gemacht hätten, wäre vielleicht mehr drin gewesen. Aber auswärts bei einer solchen Mannschaft ein 2:2 nach 65 Minuten zu holen, ist durchaus beachtlich. Es war wieder ein Schritt in die richtige Richtung.“
Philip Gogulla: „Einmal mehr konnten wir uns ordentlich präsentieren. Wir waren gleichauf. Das glücklichere Ende hatten die Tschechen dann für sich. Wir hatten auch wesentlich mehr Schüsse, das war der Unterschied zu gestern. Man merkt, dass das System jetzt immer besser greift. Daran müssen wir auch jetzt gegen Dänemark anknüpfen.“
Deutschland – Tschechien 2:3 n.P. (1:0, 0:2, 1:0, 0:0, 0:1)
Tore:
18:46 0-1 (EQ) GER 26. Buchwieser, Martin (87. Gogulla, Philip, 86. Pietta, Daniel)
43:41 2-2 (PP1) GER13. Schubert, Christoph (29. Barta, Alexander)
Penalty: Reimer, Hospelt, Kaufmann
Bester Spieler: Dennis Endras
Strafminuten: Deutschland 10 - Tschechien 8. Zuschauer: 3588