Die Bundesregierung
stützt mit zielgerichteten und
punktgenauen Einzelmaßnahmen die
Konjunktur in Deutschland. Die zur
Stärkung der Konjunktur im kommenden
Jahr vorgesehenen Mehrausgaben und
Mindereinnahmen belasten den
Haushalt mit rund 2,3 Milliarden
Euro.
Bundeshaushalt 2009
Krise zwingt zu höherer Neuverschuldung
Wegen des schwächeren Wachstums im
nächsten Jahr stehen dem Bund rund
2,2 Milliarden Euro weniger an
Steuereinnahmen zur Verfügung. Nun
wird die Nettokreditaufnahme mit
18,5 Milliarden Euro um 8 Milliarden
Euro über der von der
Bundesregierung beschlossenen
Neuverschuldung liegen.
Die höhere Nettokreditaufnahme im
kommenden Jahr bedeutet jedoch keine
Abkehr vom eingeschlagenen
Konsolidierungskurs. Ein
Bundeshaushalt ohne neue Schulden
bleibt das erklärte
haushaltspolitische Ziel der
Bundesregierung. Die Frage ist nicht
ob, sondern wann es erreicht wird.
Wachstum fördern, Zukunftsbereiche stärken
Schwerpunkte setzt der Etatentwurf
bei den Zukunftsinvestitionen: Für
Investitionen in Bildung und
Forschung stehen beispielsweise 854
Millionen Euro mehr als im Vorjahr
bereit. Ebenfalls mehr Geld gibt es
für die Entwicklungszusammenarbeit.
Stärker investiert wird auch in die
Familienleistungen und in die
Verkehrsinfrastruktur. So wird zum
Beispiel in 2009 die Rekordsumme von
11,2 Milliarden Euro in Verkehrswege
investiert. Weiterer Schwerpunkt ist
die Energie- und Klimapolitik. Im
Haushaltsjahr 2009 sind Ausgaben der
Bundesregierung von insgesamt 600
Millionen Euro für internationale
und nationale Klimaschutzprogramme
vorgesehen.
Auswärtiges Amt
Bildung und Forschung
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Entwicklungszusammenarbeit
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Wirtschafts- und
Technologieförderung
Verkehr und Wohnungswesen
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Familie
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