Archiv Politik  aktuell  - November  2007  

 

Freitag , 30. November 2007

Tiefensee: Flüsterbremsen zügig einführen - Pilotprogramm entlastet
die Menschen an den Schienenstrecken schneller vom Lärm

Haushalt 2008 verabschiedet - Mehr Mittel für Lärmschutz
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat heute ein Pilot- und Innovationsprogramm zur Lärmminderung für Güterwaggons auf den Weg gebracht.
Tiefensee: "Ich kenne die Sorgen vieler Menschen im Rheintal und an anderen Orten in Deutschland, die unter dem Lärm des Güterverkehrs auf der Schiene zu leiden haben. Bei der
Lärmbelastung der Anwohner erreichen wir jetzt schnell eine Trendwende. Unser Ziel ist es, mit Hilfe der innovativen LL-Bremssohle schon im Jahr 2012 eine erhebliche Lärmminderung
bei den Güterwaggons zu erreichen."
Der Bundestag hat heute den Haushalt für das Jahr 2008 verabschiedet. Darin sind für das Programm zehn Millionen Euro vorgesehen. Insgesamt umfasst das Maßnahmenpaket 40 Millionen Euro.
Es sieht unter anderem vor: - mit einem Pilotprojekt "Leiser Rhein" einen raschen Einstieg in die Umrüstung und den Einsatz leiser Wagen auf diesem hoch belasteten Korridor zu ermöglichen; - mit einem Innovationsprogramm für leise K- und LL- Bremssohlen die
Verfügbarkeit kostengünstiger Umrüstlösungen zu verbessern; - die Vorbereitung einer Umrüstung der gesamten Güterwagenflotte durch Entwicklung und Umsetzung eines emissionsabhängigen Trassenpreissystems.
Das Programm fördert die bereits bekannte K-Bremssohle, setzt jedoch besonders auf eine rasche Markteinführung der LL-Bremssohle. Dieser Bremsbelag kann ohne großen Aufwand die volle Lärmminderung bewirken und im laufenden Betrieb eingebaut werden. Teure und zeitaufwändige Werkstatt-Aufenthalte würden vermieden. Die Umrüstphase verkürzt sich
damit deutlich auf zwei bis vier Jahre.
Tiefensee: "Mit dem Maßnahmenpaket wollen wir die Verkehrsunternehmen bei ihren Anstrengungen für den Lärmschutz auf der Schiene bestärken. Die Umrüstkosten können
voraussichtlich um zwei Drittel verringert werden. Das von Deutschland ausgehende Pilotvorhaben festigt zudem die Position der Bahnindustrie bei innovativen Lösungen zum Schutz der Umwelt."
Das Pilot- und Innovationsprogramm ist in Folge des Nationalen Verkehrslärmschutzpakets` durch ein Gutachten im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie entwickelt worden.

 

Kinder haben Vorrang bei Unterhaltszahlungen
Das Wohl des Kindes steht künftig nach einer Trennung im Vordergrund. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Kinder ehelich oder nichtehelich geboren wurden. Diese Änderung des Unterhaltsrechts hat der Bundesrat gebilligt.
Die Unterhaltsansprüche aller Kinder bekommen durch die Reform des Unterhaltrechts Vorrang gegenüber den Ansprüchen aktueller oder früherer Partner. Die Bundesregierung brachte dieses Gesetz ein, weil Kinder nach der Trennung ihrer Eltern besonders schutzbedürftig sind.

Zugleich stellt die Reform nichtverheiratete Väter und Mütter besser, die Kinder betreuen. Sie werden jetzt hinsichtlich der Dauer des Betreuungsunterhaltes ebenso behandelt wie Verheiratete. Die ersten drei Lebensjahre hat der Betreuende Anspruch auf Unterhalt. Danach kann der Betreuungsunterhalt verlängert werden, wenn dies den Belangen des Kindes entspricht. Außerdem führt das Gesetz zu mehr Versorgungsgerechtigkeit und höherer Eigenverantwortung von Ehegatten nach einer Scheidung.
Grund für die Reform: Immer mehr Ehen werden geschieden. Jede vierte Familie setzt sich heute schon aus einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft oder alleinerziehenden Müttern oder Vätern zusammen. Das Unterhaltsrecht musste diesen veränderten Bedingungen angepasst werden.

Priorität hat das Kindeswohl
Die Neuregelung ist besonders dann wichtig, wenn ein Unterhaltspflichtiger nicht über genügend Einkommen verfügt, um alle bestehenden Unterhaltsansprüche zu erfüllen: Man spricht dann von so genannte Mangelfälle. Für diesen Fall gilt künftig eine Rangfolge:
Im Vordergrund stehen die Unterhaltsansprüche der Kinder. Und zwar unabhängig davon, aus welcher Verbindung sie stammen.
An zweiter Stelle stehen Elternteile, die wegen der Betreuung eines Kindes unterhaltsberechtigt sind oder im Fall einer Scheidung wären. Gleiches gilt für Ehegatten bei einer Ehe von langer Dauer. Erst danach kommen alle anderen Unterhaltsberechtigten.

Bislang muss sich das unterhaltsberechtigte minderjährige Kind den ersten Rang mit geschiedenen und aktuellen Ehegatten teilen.
Stärkung der nachehelichen Eigenverantwortung
Weiteres Ziel der Reform ist es, die nacheheliche Eigenverantwortung zu stärken. Diese wird in dem neuen Gesetz ausdrücklich verankert. Konkret bedeutet dies: Die Gerichte haben künftig mehr Möglichkeiten, den nachehelichen Unterhalt zu befristen oder der Höhe zu begrenzen.
Der Lebensstandard, der in der Ehe erreicht worden war, wird nicht mehr der entscheidende Maßstab dafür sein, ob nach der Scheidung eine Erwerbstätigkeit aufgenommen werden muss. Wenn Kinder betreut werden, spielen die Kinderbetreuungsmöglichkeiten vor Ort jetzt eine größere Rolle. Danach entscheidet sich, ab welchem Kindesalter der betreuende Ehepartner selbst wieder eine Arbeit aufnehmen muss. Das Gesetz tritt am 1. Januar 2008 in Kraft.
 

Bundeshaushalt für 2008 verabschiedet

Der Bundeshaushalt 2008 (Grafik)

 

Staatsminister Bernd Neumann: Bund wird seiner Mitverantwortung für Hauptstadtrepräsentation optimal gerecht

Kulturstaatsminister Bernd Neumann führte bei der heutigen Unterzeichnung des Hauptstadtfinanzierungsvertrages in seiner Rede aus: „Der heutige Tag, an dem wir den Hauptstadtfinanzierungsvertrag unterschreiben, ist ein sehr guter Tag für die Kultur in Berlin – und damit auch für die Kultur in Deutschland! Die Welt beneidet uns um unsere vielen kulturellen Metropolen.

 

Haupstadtfinanzierungsvertrag 2007 zwischen Bund und Land Berlin unterzeichnet

In Anwesenheit von Bundesminister Thomas de Maizière wurde heute im Bundeskanzleramt der Hauptstadtfinanzierungsvertrag 2007 zwischen dem Bund und dem Land Berlin unterzeichnet.

 

Wirtschaftswachstum und Wettbewerb

Der Haushalt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie steht unter dem Leitmotiv "Konsolidieren und Investieren". Er beläuft sich insgesamt auf 6,192 Milliarden Euro. Im Zentrum steht die Förderung innovativer Technologien für den Standort Deutschland.

 

www.geldtransfair.de: leichtere Überweisungen an Angehörige im Ausland

Geldtransfers von inländischen Migrantinnen und Migranten an ihre im Heimatland lebenden Angehörigen (so genannte Remittances) sind vor allem für Entwicklungsländer wichtig. Eine neue Internetseite macht das Überweisen leichter.

 

Grünes Licht für Mindestlohn von Postboten

Der Weg für einen Mindestlohn für Briefträger zum 1. Januar 2008 ist frei. Die Gewerkschaft ver.di und der Arbeitgeberverband Postdienste (AGV) haben einen überarbeiteten Tarifvertrag vorgelegt. Darin wird der Geltungsbereich auf Betriebe beschränkt, die "überwiegend" Briefsendungen befördern.

 

Weihnachtliche Stimmung im Kanzleramt

Zum Beginn der Adventszeit werden im Kanzleramt jedes Jahr drei Weihnachtsbäume aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands aufgestellt. Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm die geschmückten Bäume aus Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg in Empfang.

 

Beus: Wissenschaft bestätigt eingeschlagenen Weg des Regierungsprogramms Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung

Der Staatssekretär im Bundeskanzleramt und Koordinator für Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung, Hans Bernhard Beus, erklärt zur heutigen Vorstellung der Studie "Die Gesetzgebung der Großen Koalition in der ersten Hälfte der Legislaturperiode des 16. Deutschen Bundestages" von Professor Doktor Ulrich Karpen:

 

Seehofer und Glos: "Mit Innovationen den ländlichen Raum stärken"

Demographischer Wandel, technischer Fortschritt und Globalisierung erfordern einen strukturellen Wandel. Dieser macht auch vor dem ländlichen Räumen nicht halt. Große Herausforderungen ergeben sich auch aus dem Klimawandel. Hier sind Lösungen gefordert, die sich mit dem Klimawandel auseinandersetzen und gleichzeitig Wachstum und wirtschaftliche Entwicklung fördern.

 

"Europa muss sich auch im Bereich Telekommunikation an Gebote der Subsidiarität, des Bürokratieabbaus und der besseren Rechtssetzung halten"

Bei der Tagung der für Telekommunikation zuständigen Fachminister bekräftigte der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Bernd Pfaffenbach, seine Bedenken gegenüber den neuen Kommissionsvorschlägen zur Überarbeitung des europäischen Rechtsrahmens für elektronische Kommunikation und forderte Konzentration auf die zentralen inhaltlichen Fragen ...

 

Donnerstag , 29. November 2007

Zahl der Erwerbslosen auf 3,38 Millionen gesunken

Gabriel begrüßt Kulanzregelung der Wirtschaft zum Austausch mangelhafter Dieselruß-Filter

Zur Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Partikelfiltersystemen erklärt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: "Ich begrüße es, dass der Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA) und der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) eine "Gemeinsame Erklärung" abgegeben haben, mit der im Interesse der Umwelt und der betroffenen Autofahrer ein zügiger und unkomplizierter Austausch mangelhafter Partikelfiltersysteme bei Diesel-Pkw erreicht werden soll ..."

 

Pressemitteilung von BMBF und KMK zur PIRLS/IGLU-Studie 2006

Die Untersuchungsergebnisse aus der PIRLS/IGLU-Studie 2006 stellen den deutschen Grundschulen ein insgesamt sehr positives Zeugnis aus: In keinem Land der Europäischen Union sind die Leseleistungen signifikant höher als bei den deutschen Viertklässlerinnen und Viertklässlern. Deutsche Schülerinnen und Schüler liegen sowohl über dem Mittelwert der EU-Staaten als auch über dem Mittelwert der OECD-Staaten, die sich an PIRLS/IGLU beteiligt haben.

 

Verschärfte Anti-Doping Regelungen jetzt komplett

Nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Verbesserung der Bekämpfung des Dopings im Sport am 1. November 2007 wird am 29. November 2007 auch die Verordnung zur Festlegung der nicht geringen Menge von Dopingmitteln (Dopingmittel-Mengen-Verordnung) in Kraft treten. Darauf haben das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesinnenministerium jetzt in einer gemeinsamen Pressemitteilung hingewiesen.

 

Bürger- und Verbandsbeteiligung zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie gestartet

"Nachhaltiges Wirtschaften hat für die Landwirtschaft, Wälder und Fischbestände eine herausragende Bedeutung", sagte Bundesminister Horst Seehofer zum Start des Konsultationsprozesses zur Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie. Für die Menschen in Stadt und Land sind neben sicheren Lebensmitteln, sauberem Wasser und Erholungsraum auch nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie von immer größerer Bedeutung.

Mittwoch, 28. November 2007

IGLU-Studie: Deutsche Grundschüler im Lesen Spitze
Deutsche Grundschülerinnen und -schüler können deutlich besser lesen als ihre Altersgenossen in anderen europäischen Ländern. Für Jungen und Mädchen aus Migrantenfamilien bleibt allerdings noch viel zu tun.
Das ist das Fazit der internationalen Leseuntersuchung PIRLS/IGLU. PIRLS/IGLU steht für Progress in International Reading Literacy Study/Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan stellte dazu fest: "Diese Ergebnisse sind eine Ermutigung für alle, die in der tiefgreifensten Bildungsreform seit Jahrzehnten stecken und ein gutes Zeugnis für die Lehrerinnen und Lehrer an den Grundschulen."
Die Grundschule in Deutschland hat sich in den vergangenen 15 Jahre stetig immer weiter verbessert. Das ist ein klarer Trend.
Bund und Länder sind sich nach den Worten von Schavan und dem Kultusministerkonferenz-Präsidenten Jürgen Zöllner einig: Die Bildungsreformen machen sich bezahlt und müssen fortgesetzt werden. Insbesondere darf der Bildungserfolg nicht von der sozialen Herkunft abhängig sein.

Die Besten in Europa
Die Untersuchungsergebnisse aus der PIRLS/IGLU-Studie 2006 bestätigen die schon in der im Jahr 2001 dokumentierten guten Leseleistungen deutscher Grundschülerinnen und Grundschüler. Die wichtigsten Ergebnisse:
In keinem Land der Europäischen Union sind die Leseleistungen signifikant höher als bei den deutschen Viertklässlerinnen und Viertklässlern.
Deutsche Schülerinnen und Schüler liegen sowohl über dem Mittelwert der EU-Staaten als auch über dem Mittelwert der OECD-Staaten.
Die Differenz zwischen Mädchen und Jungen ist in keinem der Teilnehmerstaaten geringer als in Deutschland.
Zwischen 2001 und 2006 sind die Leseleistungen in Deutschland gestiegen.
Besonders erfreulich: Die Zahl der besonders schwachen Schülerinnen und Schüler ist gesunken. Die Anzahl der starken Leser und Leserinnen hat dagegen zugenommen.

Lesekompetenz benachteiligter Kinder stärken
Die Studie belegt aber auch: Die Abhängigkeit der Lesekompetenz von der sozialen Herkunft bleibt eine zentrale Herausforderung der Bildungspolitik. Besonders Probleme mit dem Lesen haben Jungen und Mädchen mit Migrationshintergrund.

Dabei geht es um mehr als nur ums Lesen: Leseverständnis ist für den Lernerfolg in allen Fächern bedeutsam. Und es ist wesentliche Voraussetzung für die Teilhabe in nahezu allen gesellschaftlichen Lebensbereichen.

Die frühe Förderung in Kindertageseinrichtungen, aber auch im Elternhaus sind dabei unverzichtbar. Schavan: "Hier müssen alle weiteren Reformen ansetzen, um Chancengerechtigkeit über die gesamte Bildungslaufbahn hinweg zu ermöglichen. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen auch, dass frühe Förderung der Schlüssel zu mehr Chancengerechtigkeit für alle Kinder ist. In Kindertageseinrichtungen können Begabungen frühzeitig gefördert sowie Benachteiligungen rechtzeitig erkannt und abgebaut werden".

In Zeiten des internationalen Wettbewerbs um die klügsten Köpfe muss die Öffentlichkeit erfahren, zu welchen Ergebnissen die im schulischen Bereich eingesetzten Mittel führen. Deshalb wird die Effektivität der bildungspolitischen Maßnahmen wissenschaftlich evaluiert.

Seit 1997 nimmt Deutschland an länderübergreifenden Vergleichsuntersuchungen teil. Das sind vor allem die Schulleistungsstudie PISA (Programme for International Student Assessment) der OECD und PIRLS/IGLU. Die nächste PISA-Studie wird kommende Woche veröffentlicht.

Mit PIRLS/IGLU 2006 wurde das Leseverständnis von Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgangsstufe international vergleichend getestet. In Deutschland nahmen alle 16 Bundesländer an der Studie teil, ebenso an IGLU-E 2006, der nationalen Erweiterungsstudie.

Weitere Informationen zur IGLU-Studie
 

29. November 2007: Schwerpunkte des Bundeshaushalts 2008

Die Bundesregierung setzt mit ihrem Haushalt 2008 Akzente in verschiedenen Politikfeldern. Diese werden hier vorgestellt.

 

Mehr Geld für Kulturdenkmäler

Der neue Investitionsfonds für die Kultur in Deutschland kommt vor allem dem Denkmalschutz zugute. Dennoch sind die Aufgaben in der Denkmalpflege ohne großes bürgerschaftliches Engagement nicht zu bewältigen. Das erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann auf dem Parlamentarischen Abend der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Berlin.

 

Merkel: Nachhaltigkeit ist Leitprinzip unserer Politik

"Nachhaltigkeit bedeutet: es gibt kein 'weiter so'. Wir brauchen für ein gutes Leben nicht immer mehr Ressourcen und Energie." Mit diesem klaren Bekenntnis gab Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin den Startschuss für die Weiterentwicklung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie.

 

CO2-Ausstoß von Wohngebäuden deutlich gesunken

Der CO2-Ausstoß von Wohngebäuden hat  sich durch Verbesserungen im Bau und beim Heizen deutlich  verringert. Der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids verringerte sich von 1990 bis 2005 um 13 Prozent oder rund 16 Millionen Tonnen. Das erklärte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee bei der Vorstellung des bundesweit ersten CO2-Gebäudereports in Berlin.

 

Bundeshaushalt 2008: Weniger Schulden, mehr Investitionen

Der Deutsche Bundestag berät vom 27. bis 30. November über den Bundeshaushalt 2008 sowie den Nachtragshaushalt 2007. Die Strategie der Bundesregierung "Sanieren, Reformieren, Investieren" ist aufgegangen, sagte Bundesfinanzminister Steinbrück zu Beginn der Beratungen. "Wir sind auf einem guten Weg."

 

Telefonaktion "Existenzgründung" am 28. November

Wer mit Erfolg ein Unternehmen gründen will, muss sich optimal informieren. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gibt bei Existenzgründungen in Experten-Telefonaktionen Gelegenheit dazu.

 

Kulturstaatsminister Bernd Neumann: Herausragendes Signal für den Denkmalschutz durch Investitionsfonds

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat am (heutigen) Dienstag im Rahmen eines Parlamentarischen Abends der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) in seiner Rede betont:

 

SAP startet Shared Services Wettbewerb

Im Rahmen der Messe Moderner Staat 2007 fiel der Startschuss zum "Shared Services Wettbewerb – Die besten Dienstleistungszentren in der öffentlichen Verwaltung". Ziel des bundesweiten Wettbewerbs ist es, innovative Ideen und Konzepte zur Verwaltungsmodernisierung zu fördern und erfolgreiche Best Practices auszuzeichnen.

 

Nachhaltigkeitsstrategie – Ihre Meinung ist gefragt

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute den Startschuss für die erste Konsultationsrunde zum Fortschrittsbericht 2008 zur Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie gegeben.

 

Seehofer: positive Signale für den Schweinemarkt

Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, wertet den heutigen Tag als "sehr positiv" für den Schweinemarkt. "Ich begrüße es ausdrücklich, dass die EU-Kommission Exporterstattungen einführen will", so der Minister zur entsprechenden Ankündigung der EU-Kommission beim Agrarrat in Brüssel.

 

Aufschwung steht auf solidem Fundament

Die Wirtschaft in Deutschland ist derzeit in guter Verfassung. Das zeigen die jüngsten Ergebnisse des ifo Geschäftsklimaindex und die Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW). Der Arbeitsmarkt profitiert von der Konjunkturentwicklung.

 

Glos: Unsere Wachstumsprognose berücksichtigt Risiken

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos warnt vor den Gefahren, die der Weltkonjunktur von der Krise der Finanzmärkte drohen. Auch deutsche Banken hätten in der Vergangenheit leichtsinnig gehandelt, sagte Glos im Interview mit der Berliner Zeitung.

 

Steinbrück: Schuldenfreier Haushalt spätestens 2011

Mit dem Handelsblatt sprach Bundesfinanzminister Peer Steinbrück über effiziente Ausgabenkontrolle, den schwachen Dollar und den schwierigen Umgang der Banken mit faulen Forderungen.

 

50 Milliarden Euro Heizkosten bis 2020 einsparen

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee hat in Berlin den bundesweit ersten CO2-Gebäudereport vorgestellt. Tiefensee: "40 Prozent der Endenergie in Deutschland wird für Heizen und Warmwasser in Gebäuden verbraucht, vor allem in Privathaushalten. Von 1990 bis 1996 ist der Verbrauch stark angestiegen. Durch die Modernisierung an den Gebäudeaußenwänden und durch effizienteres Heizen haben wir eine Trendwende geschafft. Insgesamt konnte der CO2-Ausstoß im Wohnbereich von 1990 bis 2005 um 13 Prozent, das heißt um rund 16 Millionen Tonnen, gesenkt werden."

 

Ministerium steigert seinen Haushalt stärker als je zuvor

Die Bundesregierung steigert ihre Ausgaben für Bildung und Forschung stärker als je zuvor: Der Haushalt 2008 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung steigt auf 9,35 Milliarden Euro. Dies sind im Vergleich zu 2007 rund 832 Millionen Euro oder nahezu zehn Prozent mehr an Zukunftsinvestitionen in Bildung, Ausbildung, Wissenschaft und Forschung.

 

Dienstag, 27. November 2007

Bundestag berät über Haushalt 2008

Im Bundestag haben die abschließenden Beratungen über den Haushalt 2008 begonnen. Der Etatentwurf sieht bei Gesamtausgaben von 283,2 Milliarden Euro neue Schulden in Höhe von 11,9 Milliarden Euro vor. Die Aussprache soll insgesamt vier Tage dauern.

 

Schritt für Schritt zum neuen Klimaschutzabkommen

In einer Woche beginnt die Weltklimakonferenz auf Bali. Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet von der Konferenz ein Mandat für einen Fahrplan, der auf ein verbindliches neues Klimaschutzabkommen zielt.

 

Gesetzgebung in Gefahr?

Wer macht in zwanzig Jahren die Gesetze? Das Parlament – oder nimmt der Einfluss geschickter Lobbyisten zu? Über tatsächliche und mögliche Veränderungen der politischen Willensbildung diskutierten Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, Kanzleramtsminister Thomas de Maizière und Bundestagsvizepräsidentin Kathrin Göring-Eckart.

 

Merkel: Staatsaufgaben möglichst effizient und kostengünstig erfüllen

Auf dem Gewerkschaftstag von dbb Beamtenbund und Tarifunion in Berlin hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel ausdrücklich zum Berufsbeamtentum bekannt. 

 

Bundesweite Initiative „Orte der Vielfalt“ macht mobil gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

Die Bundesregierung, vertreten durch, die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Peter Altmaier und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer haben die Initiative „Orte der Vielfalt“ gestartet.

 

Montag, 26. November 2007

Bahn-Tarifstreit: GDL bietet neue Verhandlungen an

Die Lokführergewerkschaft GDL will am 3. Dezember über das neue Angebot der Bahn verhandeln und verzichtet bis dahin auf Streiks. Dabei will sie jedoch die Forderung eines eigenen Tarifvertrags nicht aufgeben. Werde darüber keine Einigung erzielt, gebe es neue Arbeitsniederlegungen, so GDL-Chef Schell.

Bundesweite Initiative "Orte der Vielfalt" macht mobil gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

Die Bundesregierung, vertreten durch die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Peter Altmaier und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, haben die Initiative "Orte der Vielfalt" gestartet. Ziel der Initiative ist es, bis zum Jahr 2010 möglichst viele Kommunen und Akteure der Zivilgesellschaft in ganz Deutschland dafür zu gewinnen, sich vor Ort für Vielfalt und gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu engagieren.

 

Fachmesse und Kongress "Moderner Staat"

Das Bundesministerium des Innern ist auch im Jahr 2007 ein engagierter Partner der Messe "Moderner Staat", die am 27. und 28. November 2007 unter dem Motto "Treffpunkt für Entscheider" in Berlin stattfinden wird. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble wird als Schirmherr diese bundesweit führende Fachmesse und den Kongress für die Modernisierung öffentlicher Verwaltungen eröffnen.

 

Gemeinsame Kinder- und Jugendfilmförderung des Staatsministers für Kultur und Medien und des Kuratoriums junger deutscher Film

Der Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, und das Kuratorium junger deutscher Film vergaben in ihrer gemeinsamen Fördersitzung Mittel in Höhe von 635.000 Euro für drei Kinder-/Jugendfilmprojekte und vier Drehbuchprojekte.

 

Tausende engagieren sich zum Welt-Aids-Tag

Mehrere tausend Menschen engagieren sich dieses Jahr zum Welt-Aids-Tag 2007. Vor allem Jugendliche nutzten die Möglichkeiten der Mitwirkung im Internet und sind als Botschafterinnen oder Botschafter aktiv, wie das Bundesgesundheitsministerium, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche AIDS-Stiftung im Vorfeld des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember vor Journalisten in Berlin berichten.

 

Klimaschutz: Deutschland hat Vorreiterrolle

"Muss Klimaschutz immer so teuer sein?", hat die Bild-Zeitung Bundesumweltminister Sigmar Gabriel gefragt. Deutschland sei schon jetzt Gewinner, erwiderte er. Allein durch die 235.000 Arbeitsplätze, die im Bereich erneuerbarer Energien geschaffen wurden.

 

Telefonaktion "Existenzgründung" am 27. November

Wer mit Erfolg ein Unternehmen gründen will, muss sich optimal informieren. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gibt bei Existenzgründungen in Experten-Telefonaktionen Gelegenheit dazu.

 

Machnig weist Vorwürfe der Deutschen Umwelthilfe zurück

Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Matthias Machnig, weist den Vorwurf der Deutschen Umwelthilfe, nicht rechtzeitig über vorhandene Erkenntnisse zur Unwirksamkeit einzelner Dieselrussfilter-Nachrüstsysteme informiert zu haben, zurück: "Maßstab für die Tauglichkeit von Partikelminderungssystemen sind in Deutschland die gesetzlichen Prüfvorschriften ..."

 

Der Klimawandel ist die Gemeinschaftsaufgabe der Zukunft

Auf einer internationalen Konferenz im Berliner Abgeordnetenhaus haben der Vorsitzende des UN-Klimarats (IPCC), Rajendra Pachauri, und Autoren des Berichtes die wichtigsten Ergebnisse des am 17. November 2007 in Valencia verabschiedeten 4. Sachstandsberichtes diskutiert ...

 

Partnerschaft mit Brasilien für globalen Umwelt- und Klimaschutz

Brasilien ist nicht nur ein wichtiges Schwellenland, sondern auch ein aufstrebender "global player" mit regionalem und internationalem Engagement zu globalen Fragen und einer eigenen Süd-Süd-Politik. Dieser veränderten Situation wurde die bilaterale deutsch-brasilianische Entwicklungszusammenarbeit bei den in Brasilia abgeschlossenen brasilianisch-deutschen Regierungsverhandlungen angepasst.

 

Samstag, 24. November 2007

Haushaltssanierung schafft Gestaltungsspielräume

Der Haushalt 2008 wird die geringste Neuverschuldung seit der Wiedervereinigung besitzen. Das zeige, die Bundesregierung habe Erfolg mit ihrem Kurs der Haushaltssanierung, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem aktuellen Video-Podcast. 

 

Bundesminister Steinmeier trifft palästinensische Tourismusministerin Daibes

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier wird am Montag, den 26. November 2007, mit der Tourismusministerin der Palästinensischen Autonomiebehörde, Khuloud Daibes, zu einem Meinungsaustausch zusammentreffen.

 

"Bund fördert Kombinierten Verkehr in Millionenhöhe"

Anlässlich des ersten Spatenstiches für den Umschlagbahnhof Nürnberg Hafen betonte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium Karin Roth den hohen Stellenwert des Kombinierten Verkehrs bei der Bewältigung des zu erwartenden Güterverkehrsaufkommens: "Kombinierter Verkehr ist  wichtiger als je zuvor. Für die Errichtung der Umschlaganlage im Nürnberger Hafen stellt der Bund Fördermittel in Höhe von 26 Millionen Euro zur Verfügung. Dies ist gut angelegtes Geld ".

 

Starke Partnerschaften für Zukunftstechnologien in Europa

Die ersten vier Technologieinitiativen in Form von öffentlich-privaten Partnerschaften sollen die Entwicklung und Umsetzung von Zukunftstechnologien in Europa künftig mit 7,6 Milliarden Euro fördern. Dies beschloss der Rat für Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union am Freitag in Brüssel ...

 

Null Toleranz bei Gewalt gegen Frauen!

"Millionen von Frauen und Mädchen werden jedes Jahr Opfer schrecklicher Gewalttaten und massiver Ungleichbehandlung – überall auf der Welt." Daran erinnerte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul anlässlich des internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. "Wir setzen uns dagegen ein – mit starker Stimme und handfesten Taten. Schutz, Förderung und Unterstützung von Frauen sind große und wichtige ...

 

Kulturstaatsminister Bernd Neumann mit höchstem französischen Orden für Kunst und Literatur ausgezeichnet

Aus den Händen seiner französischen Amtskollegin Christine Albanel erhielt Kulturstaatsminister Bernd Neumann am (heutigen) Freitagabend den Orden "commandeur dans l’ordre des Arts et des Lettres". Staatsminister Bernd Neumann wurde mit dem "Komturkreuz des Ordens für Kunst und Literatur" die höchste Stufe der wichtigsten Ehrenauszeichnung Frankreichs auf kulturellem Gebiet zuteil, die nur sehr selten an Politiker verliehen wird.

Bundesumweltministerium fördert innovative Energieoptimierung in der Metallverarbeitung

 

Freitag, 23. November 2007

"Wir sind mitten bei der Arbeit"

Nach zwei Jahren im Amt zieht Bundeskanzlerin Angela Merkel ein positives Resümee der Regierungsarbeit. Auf dem Arbeitsmarkt und bei der Konjunktur habe die Koalition einiges erreicht. In der Forschungspolitik und bei der Kinderbetreuung bleibe dagegen noch einiges zu tun, sagte die Kanzlerin. Angesichts der weltwirtschaftlichen Situation werde man sich dabei noch mehr anstrengen müssen als bisher.

 

Keine Grenzkontrollen mehr nach Polen und Tschechien

Im Dezember treten Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, die Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn dem so genannten Schengenraum bei. Damit entfallen die Binnengrenzkontrollen auch zu diesen EU-Mitgliedsstaaten.

 

Neue Verbraucherbroschüre gibt wertvolle Tipps zu sicheren Kinderprodukten

Rechtzeitig vor Weihnachten erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher wertvolle Hinweise zum Kauf sicherer Kinderprodukte. Zusammen mit der "Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder" stellte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverbraucherschutzministerium, Ursula Heinen, die neue Broschüre "Einkaufen für die Kleinsten – Kinderprodukte unter der Lupe" in Köln vor.

 

"Bildung für alle" ist erklärtes Ziel für die internationale Agenda

Welchen Beitrag kann Bildung bei der Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten? Welche Aufgaben übernimmt Bildung bei der Entwicklung von Perspektiven für ein friedliches Zusammenleben der Länder? Über diese und andere Fragen diskutierten in den vergangenen zwei Tagen hochrangige Regierungsvertreter der BMENA-Staaten (Broader Middle East and North Africa) und der G8-Staaten unter dem Vorsitz von Bundesbildungs- und Forschungsministerin Annette Schavan und des omanischen Erziehungsministers Yahya Al Sulaimy in Bonn.

 

Gabriel senkt CO2-Ausstoß des BMU-Fuhrparks

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel lässt den Fuhrpark seines Ministeriums nach und nach umrüsten, um den durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Dienstwagenflotte zu senken. Im Ministerium wurden vier neue Wagen des Modells "VW Passat BlueMotion" offiziell in Dienst gestellt, die sich in ihrer Fahrzeugklasse durch besonders niedrige Werte beim Verbrauch und CO2-Ausstoß auszeichnen.

 

Maritime Wirtschaft in Boomphase

Ein Jahr nach ihrer Ernennung zur Koordinatorin der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft zieht die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dagmar G. Wöhrl, eine Bilanz ihrer Tätigkeit. Mit der Funktion einer maritimen Koordinatorin wird der ressort- und länderübergreifenden Bedeutung der maritimen Wirtschaft Rechnung getragen. Der deutsche Schiffbau ist nicht nur eine Angelegenheit der Küste, sondern findet auch in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sowie in anderen Bundesländern statt.

 

Donnerstag, 22. November 2007

Rede von Staatsminister Bernd Neumann zur Eröffnung der Arbeitstagung "Kulturelle Bildung"

In seinem Eröffnungsstatement unterstreicht Staatsminister Bernd Neumann die Bedeutung der kulturellen Bildung. Informationen zu der Tagung finden sich auch in der Pressemitteilung vom gleichen Tag.

 

Staatsministerin Böhmer begrüßt die vom Kabinett verabschiedete Änderung der Integrationskursverordnung

Die Staatsministerin im Bundeskanzleramt und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer, begrüßt die heute vom Bundeskabinett verabschiedete Erste Verordnung zur Änderung der Integrationskursverordnung.

 

Roadmap Biokraftstoffe

Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel haben heute eine Strategie zur Klima- und Energiepolitik im Biokraftstoffsektor, die so genannte "Roadmap Biokraftstoffe", der Öffentlichkeit präsentiert. "Der Inhalt der Roadmap Biokraftstoffe leistet einen wichtigen Beitrag zur Klima- und Energiepolitik und zur Entwicklung der ländlichen Räume. Die Roadmap stellt ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit dar. Die Förderung von Biokraftstoffen bedeutet eine große Chance für die Wirtschaft und zugleich für die Entwicklung im ländlichen Raum", sagte Seehofer in Berlin.

 

Kunst und Kultur gezielt vermitteln

„Keine Angst vor Krokodilen“, „TUSCH“ oder „Vision Kino“ – so heißen Projekte, die Kunst und Kultur auch einem breiteren Publikum näher bringen. Auf Einladung von Kulturstaatsminister Bernd Neumann diskutierten Experten jetzt in Berlin darüber, wie diese Initiativen gebündelt und besser vernetzt werden können.

 

Sicherung auf drei Säulen

Die gesetzliche Rentenversicherung bleibt auch in Zukunft die zentrale Säule der Alterssicherung. Betriebliche und private Vorsorge werden aber immer wichtiger, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Das zeigt die Studie "Altersvorsorge in Deutschland 2005".

 

Kulturstaatsminister Bernd Neumann: Kultur und kulturelles Erbe müssen aktiver vermittelt werden

Staatsminister Bernd Neumann hat am Mittwoch zu einer Arbeitstagung "Kulturelle Bildung" nach Berlin eingeladen. In seinem Eingangsstatement betonte der Staatsminister:

 

"Innovative Technik ermöglicht Heimbewohnern ein würdevolles und selbst bestimmtes Leben"

"Technik ist für die Menschen da – nicht umgekehrt. Deshalb setzen wir technische Innovationen gezielt zum Wohl älterer und pflegebedürftiger Menschen ein", erklärt der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Gerd Hoofe, bei der Eröffnung des Pflegeheims "Viertes Viertel" in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern).

 

Antrieb für Klimaschutz

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaft hat die Bundesregierung eine Strategie zur stärkeren Nutzung von Biokraftstoffen entwickelt. Bis zum Jahr 2020 sollen Diesel und Benzin bis zu 20 Prozent biologisch erzeugte Kraftstoffe beigemischt werden können.

 

Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung wird weiter gestärkt

In Berlin schließen sich das Deutsche Forum Prävention und Gesundheitsförderung und die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. zusammen. Durch diesen Zusammenschluss werden die Möglichkeiten der Kooperation, Koordination und der Vernetzung von Prävention und Gesundheitsförderung auf Bundesebene verbessert. Der Zusammenschluss wird rechtlich durch die Aufnahme von 20 neuen Mitgliedern des ehemaligen Deutschen Forums in die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung bewirkt.

 

Beratung und günstige Kredite fördern die betriebliche Energieeffizienz

Anfang 2008 starten das für Energieeffizienz und Energieeinsparungen zuständige Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und die KfW Förderbank den "Sonderfonds Energieeffizienz in KMU", ein Programm, mit dem die Steigerung der Energieeffizienz von kleinen und mittleren Unternehmen gezielt gefördert wird.

 

Mittwoch, 21. November 2007

Ein schwarz-roter Fußball zum Abschied

Das Bundeskabinett hat Franz Müntefering verabschiedet. Der Bundesarbeitsminister und Vizekanzler gibt seine Regierungsämter aus familiären Gründen auf. Als Erinnerung an seine Zeit in der großen Koalition schenkten ihm seine Kolleginnen und Kollegen einen roten Fußball mit schwarzen Punkten.

 

Seehofer sieht Mitteilung der EU-Kommission als wichtige Grundlage für weitere Arbeit

In einer ersten Reaktion begrüßte Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, in Berlin die Mitteilung der EU-Kommission zur Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), der so genannten "Gesundheitsüberprüfung (Health check)".

 

"Deutsch-Italienische Kooperation stärkt Europas Rolle in der Raumfahrt"

Anlässlich der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Italienischen Raumfahrtagentur ASI (Agenzia Spaziale Italiana) bei den deutsch-italienische Regierungskonsultationen im Gästehaus der Bundesregierung in Meseberg erklärte der Parlamentarische Staatssekretär ...

 

EU-Kommission setzt Zeichen für naturverträglichere Agrarpolitik

Anlässlich der Kommissions-Mitteilung zum "Gesundheits-Check" der EU-Agrarpolitik sprach sich Bundesumweltminister Sigmar Gabriel dafür aus, die Subventionierung der Landwirtschaft in eine Förderung des ländlichen Raumes umzugestalten. Gabriel: "Die Unterstützung für erneuerbare Energien, Direktvermarktung ökologisch erzeugter Lebensmittel, Urlaub auf dem Bauernhof - das ist für mich die Zukunft der Agrarpolitik ..."

 

Neuer Leiter beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Das Bundesministerium für Gesundheit hat Johannes Löwer, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), mit Wirkung vom 1. Dezember 2007 mit der kommissarischen Leitung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Bonn betraut. Zugleich behält Löwer sein Amt als Präsident des PEI, das er seit Juli 2001 inne hat, bei.

 

Vereinte Nationen sollen Kriterien für umweltfreundliche Fahrzeuge erarbeiten

Die zweitägige internationale Konferenz über umweltfreundliche Fahrzeuge in Dresden geht zu Ende. Rund 300 Vertreter aus Politik, Industrie, Forschung und Verbraucherverbänden aus über 20 Nationen haben sich darauf verständigt, einheitliche Umweltkriterien für Fahrzeuge zu erarbeiten. Die Experten erteilten dem Weltforum zur Harmonisierung von Fahrzeugvorschriften der Vereinten Nationen in Genf (UN-ECE) dazu den Auftrag.

 

Kulturstaatsminister Bernd Neumann: Deutsches Literaturarchiv Marbach leistet unschätzbaren Beitrag zur Sammlung und Erforschung der deutschen Literatur der Moderne

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat am gestrigen Abend (19. No­vember 2007) das Deutsche Literaturarchiv Marbach besucht. Staatsmi­nister Bernd Neumann betonte: "Gegründet als "Pantheon des Schwäbi­schen Geistes" mit bedeutenden Beständen von Friedrich Schiller und den Schwäbischen Dichtern und Philosophen des 18. und 19. Jahrhunderts, ist das Deutsche Literaturarchiv Marbach heute die herausragendste Einrichtung zur Sammlung, Dokumentation und Erforschung der deutschen Literatur der Moderne."

 

Dienstag, 20. November 2007

Kinder haben Rechte

Die Kinderrechte werden heute volljährig. Am 20. November 1989 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Konvention über die Rechte des Kindes. Zum 18. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention wird das Brandenburger Tor zum imposanten Botschafter des Kinderhilfswerks Unicef.

 

Kulturstaatsminister Bernd Neumann: 400 Millionen Investitionsprogramm ist herausragende Entscheidung für Denkmalpflege

Kulturstaatsminister Bernd Neumann konnte heute (19. November 2007) in seiner Rede bei der Verleihung des Deutschen Preises für Denkmalschutz in Würzburg mit einer für Denkmalschutz und Pflege höchst positiven Aussage aufwarten.

 

Schavan: "Finanzierung des Museums für Naturkunde gesichert"

Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) hat am Montag in Bonn beschlossen, fünf Institute im Jahr 2009 neu in die Leibniz-Gemeinschaft aufzunehmen und diese Einrichtungen gemeinsam zu fördern.

 

200 zusätzliche Stellen für Professorinnen an den Hochschulen

Bund und Länder haben sich am Montag auf ein Programm geeinigt, das in den kommenden fünf Jahren 200 neue Stellen für Professorinnen an den deutschen Hochschulen schaffen soll. Dafür stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung insgesamt 75 Millionen Euro zur Verfügung, die Länder beteiligen sich anteilig an dem Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro
 

Großmann: Bau der Rheinbrücke Wesel kommt gut voran

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Achim Großmann, hat die Baustelle der neuen Rheinbrücke Wesel besucht. "Mit der Fertigstellung des Pylons ist ein bedeutender Meilenstein der Baumaßnahme erreicht und der Freivorbau der großen Strombrücke aus Stahl kann nun beginnen", sagte Großmann in Wesel.

 

Montag, 19. November 2007

Auswärtiges Amt stockt humanitäre Hilfe für die Opfer des Zyklons "Sidr" in Bangladesch auf

Das Auswärtige Amt hat angesichts der immer stärker sichtbar werdenden Ausmaße des verheerenden Zyklons "Sidr" in Bangladesch seine Unterstützung für Soforthilfemaßnahmen zugunsten der Opfer auf 500.000 Euro aufgestockt.

 

Zusätzlich 200.000 Euro für die Opfer des Wirbelsturms "Sidr"

Für dringende Soforthilfemaßnahmen zugunsten der Opfer des verheerenden Zyklons "Sidr" stellt das Bundesentwicklungsministerium zusätzliche 200.000 Euro zur Verfügung. Damit hilft die Bundesregierung nun mit insgesamt 700.000 Euro in dem Katastrophengebiet.

 

Humanitäre Hilfe für die Opfer des Zyklons "Sidr" in Bangladesch

Das Auswärtige Amt stellt 200.000 Euro für dringende Soforthilfemaßnahmen zugunsten der Opfer des verheerenden Zyklons "Sidr" in Bangladesch zur Verfügung.

 

Glos begrüßt Aufstockung der Mittel für die Gemeinschaftsaufgabe

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat beschlossen, den Baransatz für die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" um 50 Millionen Euro auf das Niveau des Haushalts von 2007 auf insgesamt 650 Millionen Euro zu erhöhen.   

 

Lateinamerika-Reise von Bundesminister Glos vom 17.-23. November 2007

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos wird vom 17. -23. November 2007 auf einer Reise nach Lateinamerika die Länder Brasilien, Chile sowie Argentinien besuchen. Dabei wird er von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation unter Leitung des Präsidenten des BDI, Jürgen R. Thumann, und des Vorsitzenden des Lateinamerika-Vereins, Bodo Liesenfeld, begleitet. Außerdem werden einige Abgeordnete des Deutschen Bundestages mitreisen.

 

Tiefensee: Raumfahrtstandort Ostdeutschland mit großen Potentialen

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat entschieden, aus dem Bundeshaushalt fünf Millionen Euro für die Entwicklung des Erdbeobachtungsinstrumentes METimage in Jena (Thüringen) 2008 bis 2010 bereitzustellen. Dazu sagte der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee: "Die Entscheidung des Haushaltsausschusses ist ein positives Signal für den Raumfahrtstandort Ostdeutschland ...

 

Tiefensee: Mehr Mittel für Straße und Schiene

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat zusätzliche Finanzmittel für die Verkehrsinfrastruktur von 650 Millionen Euro gebilligt. Davon stehen für Investitionen in die Straße 2008 und 2009 zusätzliche 300 Millionen Euro zur Verfügung. Um insbesondere Engpässe bei den Hinterlandanbindungen der deutschen Häfen zu beseitigen, hat das Parlament außerdem für 2008 und die Folgejahre weitere 250 Millionen Euro für die Schiene gebilligt ...

 

Klimaschutz bringt wichtige Impulse für den Bus

Nicht nur der Klimaschutz erfordere ein Verkehrssystem, das effizienter mit den knappen Energiereserven umgehe. Auch aus sozialen Gründen müsse bei steigenden Ölpreisen Mobilität bezahlbar bleiben. "Das ist für mich eine Frage von gesellschaftlicher Teilhabe und sozialer Gerechtigkeit," stellte Karin Roth fest.

 

Samstag, 17. November 2007

Uno-Klimarat warnt vor unumkehrbarer Erderwärmung

Elf der letzten zwölf Jahre gehören zu den wärmsten Jahren seit Aufzeichnung der globalen Temperatur im Jahr 1850. Die Rückgänge an Schnee und Eisflächen sowie der Anstieg des Meeresspiegels belegen diese Entwicklung. Der zusammenfassende Bericht des Weltklimarats betont: Verantwortlich für den Klimawandel ist der Mensch.

 

Weniger Lohnzusatzkosten - mehr Geld im Portemonnaie

Die Bundesregierung hat ein wichtiges Ziel erreicht: Ab dem 1. Januar sinken die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung auf 3,3 Prozent. Damit fallen die Lohnzusatzkosten auf 39,05 Prozent. Ein Durchschnittsverdiener zahlt rund 270 Euro weniger im Jahr. Ein gutes Signal für den Start in das Jahr 2008, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel im aktuellen Video-Podcast.

 

Zeitschriftenverleger und Deutsche Bank engagieren sich für Bildungspaten

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und die Deutsche Bank engagieren sich für die Verbesserung der Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien. Im Rahmen der diesjährigen „Publishers’ Night“ des VDZ spendete die Deutsche Bank großzügig für das „Netzwerk Bildungspaten“.

 

Sensationeller Erfolg: Der Haushaltsausschuss des Bundestages beschließt 400 Millionen Euro Investitionsfonds für die Kultur

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat in seiner Sitzung am gestrigen Donnerstag für den Etat des Kulturstaatsministers einen zusätzlichen Fonds mit dem umfangreichsten Kulturinvestitionsprogramm der letzten Jahre in der Höhe von 400 Mio. Euro beschlossen, der über mehrere Jahre verteilt eingesetzt werden kann.

 

BAföG-Reform bringt deutliche Verbesserungen für ausländische Jugendliche

Die für Integration zuständige Staatsministerin im Kanzleramt, Maria Böhmer, hat die heute vom Bundestag beschlossene BAföG-Reform als deutliche Verbesserung für die Ausbildungschancen von ausländischen Jugendlichen begrüßt.

 

Freitag, 16. November 2007

Eine gute Ausbildung kostet viel Geld. Doch Studierende, Schülerinnen und Schüler können sich freuen: Sie werden in Zukunft finanziell besser unterstützt.
Der Bundestag stimmte dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetztes (Bafög) zu.
Der Förderhöchstsatz für Studierende steigt von 585 auf 643 Euro. Der Freibetrag für Eltern von Studierenden erhöht sich auf 1.555 von 1.440 Euro. Durch die Novelle werden 18,5 Prozent mehr Studierende, Schülerinnen und Schüler zukünftig gefördert.
"Dies ist die erste substanzielle Erhöhung seit 2001", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Mit der Erhöhung des Bafög setzt die Bundesregierung ein Signal, dass Bildung nicht von der sozialen Herkunft abhängig sein darf: Die Bedarfssätze werden um zehn Prozent und die Freibeträge um acht Prozent angehoben.
Ziel des Bafög ist es, jungen Menschen eine gute Ausbildung zu ermöglichen, ungeachtet ihrer sozialen und wirtschaftlichen Situation. Daher erhalten sie vom Staat finanzielle Unterstützung für die Zeit ihrer Ausbildung. Gegenwärtig betragen die jhrlichen Aufwendungen für das Bafög 2,2 Milliarden Euro.

Familien unterstützen, Zuverdienst ermöglichen
Ein Kernelement der Änderung ist auch, die Vereinbarkeit von Familie und Ausbildung zu fördern: Bafög-Berechtigte mit einem Kind erhalten in Zukunft 113 Euro im Monat zusätzlich zu ihrem eigenen Einkommen. Für jedes weitere Kind kommen 85 Euro hinzu. Diese Familienförderung ist ein Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss.

Ebenso ist es Bafög-Geförderten in Zukunft leichter möglich, sich eigenes Geld zur staatlichen Förderung hinzuzuverdienen: Mit der Änderung bleibt ein Verdienst bis 400 Euro monatlich anrechnungsfrei. Diese Summe entspricht der Einkommensgrenze von Minijobs.

Mobilität fördern

Zukünftig kann ein Vollstudium in einem der EU-Staaten oder der Schweiz gefördert werden. Das bisher vorgeschriebene "Orientierungsjahr" an einer deutschen Hochschule entfällt. Auch die Förderung von Auslandspraktika außerhalb Europas wird verbessert.

Integration durch Bildung

Ausländische Studierende profitieren ebenso von der Änderung des Bafög: Migrantinnen und Migranten mit dauerhafter Bleibeperspektive können in Zukunft Bafög erhalten. Dies stellt einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund dar.

Die höheren Sätze werden mit Schuljahres- und Semesterbeginn im Sommer/Herbst 2008 wirksam. Stimmt der Bundesrat zu, treten diese Neuregelungen nach Verkündung im Bundesgesetzblatt voraussichtlich im Januar 2008 in Kraft.

 

Kommunale Sozialausgaben steigen auf 18,1 Mrd. Euro
Bundesbeteiligung erhöhen - Eigenvorsorge stärken

Der Deutschen Städte- und Gemeindebundes beobachtet mit Sorge den erneuten Anstieg der kommunal finanzierten Sozialausgaben um 600 Mio. ? auf 18,1 Mrd. Euro. "Diese Entwicklung überfordert die kommunalen Haushalte und wird mit Blick auf die demographische Entwicklung noch weiter an Schärfe gewinnen", betonte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), Dr. Gerd Landsberg, heute in Berlin. Hier zeigt sich einmal mehr, dass man die Politik nur davor warnen kann, immer neue und bessere Sozialleistungen zu versprechen. Denn der Spielraum für Investitionen in Schule, Bildung und Kinderbetreuung wird so immer enger.
Belastet werden die Kommunen zum einen durch die steigenden Ausgaben bei der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, zum anderen bei der Hilfe zur Pflege. Hinzu kommen die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter, für die die Kommunen 2006 3,2 Mrd. Euro aufwenden mussten, 10 % mehr als im Vorjahr. Bei Einführung im Jahr 2003 waren es noch 1,3 Mrd. Euro. Die Ausgaben für die Eingliederungshilfe stiegen um knapp 400 Mio. ? netto auf rund 10,5 Mrd. Euro.
Die Kosten bei der Grundsicherung im Alter, der Eingliederungshilfe und bei der Hilfe zur Pflege werden auch wegen der demografischen Entwicklung weiter steigen. Ein Ende ist nicht abzusehen. Die Leistungen können nicht allein von den Kommunen getragen werden. "Wir fordern den Bund auf, sich mit mindestens 20 % an den Kosten der Grundsicherung im Alter zu beteiligen", sagte Landsberg.
Die Eingliederungshilfe muss im Interesse der behinderten Menschen nachhaltig gesichert werden. Dazu gehört auch, dass Menschen mit Behinderung, wenn sie finanziell leistungsstark sind, sich an der Finanzierung ihnen zustehender Leistungen beteiligen müssen. Auch sollte ein Bundesteilhabegeld (über das Bundesteilhabegeld soll der Leistungsberechtigte, der aufgrund der besonderen Schwere seiner Behinderung nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erwerbstätig sein kann, über einen Geldbetrag zum Nachteilsausgleich verfügen) eingeführt werden, dass als Bundesleistung der kommunalfinanzierten Eingliederungshilfe vorgeht. Damit würde die Eigenständigkeit der Behinderten gestärkt und die Unterstützung behinderter Menschen als gesamtstaatliche Aufgabe unterstrichen.
Zum anderen bedarf es einer grundsätzlichen Reform der Pflegeversicherung, die auch die nachhaltige Finanzierung sichert. Der aktuell vorliegende Gesetzentwurf enthält zwar begrüßenswerte Verbesserungen für Pflegebedürftige, lässt diese zentrale Frage der finanziellen Nachhaltigkeit aber unbeantwortet. Man sollte den Bürgern ehrlich sagen, wer eine vernünftige Pflege im Alter will, der muss dafür auch mehr bezahlen.  Die Politik hat über Jahrzehnte den Bürger daran gewöhnt, dass er immer mehr und bessere Leistungen vom Staat erhält und niemand hat gefragt woher das Geld dafür kommt. Das Bewusstsein, dass der Staat nur das Geld verteilen kann, das er vorher den Bürgern abgenommen hat, ist bedauerlicherweise etwas verkümmert. Wir müssen auch mehr Eigenverantwortung und Eigenvorsorge von den Menschen einfordern. Die Pflegeversicherung ist und bleibt eine Teilkaskoversicherung. Ein richtiger Weg könnte eine private Pflegezusatzversicherung sein.



Staatssekretär Dr. Hermann Kues: "Wir müssen den Schutz von Kindern vor
Vernachlässigung und Misshandlung stärken"
Wissenschaftlicher Beirat des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen berufen

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen, mit dem die Bundesregierung den Schutz
gefährdeter Kinder verbessern will, erhält wissenschaftliche Unterstützung: Die
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen,
hat heute 19 renommierte Expertinnen und Experten als Mitglieder des Beirates
berufen.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, betont die Bedeutung der Aufgabe des
Beirates: "Kleine Kinder sind besonders schutzbedürftig. Sie brauchen unsere
besondere Aufmerksamkeit, um Fälle von Vernachlässigung und Misshandlung zu
verhindern. Um die Prävention zu stärken, hat die Bundesregierung das Nationale
Zentrum Frühe Hilfen geschaffen. Die namhaften Expertinnen und Experten des
wissenschaftlichen Beirates werden das Zentrum bei seiner wichtigen Aufgabe
unterstützen und so dazu beitragen, den Schutz von Kindern in Deutschland zu
vergrößern".
Aufgabe des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen ist die Bündelung und der Austausch
von Erfahrungen und Ergebnissen der Modellprojekte, die in fast allen
Bundesländern mit Förderung des Bundes gestartet wurden. Die Projekte verfolgen
unterschiedliche Ansätze. So hat zum Beispiel das länderübergreifende Projekt
"Guter Start ins Kinderleben" in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern und
Thüringen die Stärkung der Erziehungskompetenzen von Eltern in prekären
Lebenslagen und Risikosituationen zum Ziel, um so Vernachlässigung und
Kindeswohlgefährdung vorzubeugen. Das Projekt "Familienhebammen: Frühe
Unterstützung - frühe Stärkung?" in Niedersachsen dagegen untersucht den Einsatz
speziell ausgebildeter Hebammen, die potentiell gefährdete Schwangere und
Familien begleiten und unterstützen.
Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen befindet sich in der Trägerschaft der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Deutschen Jugendinstituts.
Es dient als Informationsplattform für Wissenschaft und Praxis, die bewährte
Instrumente zur Risikoerkennung und erfolgreiche Betreuungskonzepte auswertet und
den Verantwortlichen in Ländern und Kommunen zur Verfügung stellt. Der Beirat des
Zentrums wird die Ergebnisse der Modellprojekte diskutieren und unter
Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes in Empfehlungen zusammenfassen.
So können auf wissenschaftlich fundierter Grundlage soziale Frühwarnsysteme und
frühe Hilfen zum besseren Schutz gefährdeter Kinder in ganz Deutschland aufgebaut
werden.

Die Mitglieder des Beirates sind Vertreter und Vertreterinnen unterschiedlicher
Fachdisziplinen wie Kinder-, Familien-, Bindungs-, Gesundheits-, und
Armutsforschung, Sozialpädiatrie, Familienrecht und Forschung zu häuslicher
Gewalt. Berufen wurden:
* Prof. Dr. Johann Behrens, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
Medizinische Fakultät, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft
* Prof. Dr. Wolfgang Böttcher, Universität Münster, Institut für
Erziehungswissenschaft
* Prof. Dr. Manfred Cierpka, Universitätsklinikum Heidelberg, Institut für
Psychosomatische Kooperationsforschung, und Familientherapie
* Prof. Dr. Jörg Fegert, Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Kinder- und
Jugendpsychiatrie
* Prof. Dr. Peter Franzkowiak, Fachhochschule Koblenz, Fachbereich
Sozialwesen
* Prof. Dr. Carol Hagemann-White, Universität Osnabrück, Fachbereich 3 -
Erziehungs- und Kulturwissenschaften
* Prof. Dr. Gerald Hüther, Georg-August-Universität Göttingen, Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie
* Prof. Dr. Michael Klein, Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen,
Fachbereich Sozialwesen
* Prof. Dr. Christiane Ludwig-Körner, Fachhochschule Potsdam, FB Sozialwesen
Dr. Thomas Meysen, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.
V.
* Prof. Dr. Mechthild Papousek, Ludwig-Maximilians-Universität München
(emeritiert)
* Prof. Dr. Franz Peterander, Ludwig-Maximilians-Universität München,
Fakultät für Psychologie und Pädagogik
* Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Kriminologisches Forschungsinstitut
Niedersachsen e. V.
* Prof. Dr. Reinhold Schone, Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen
* Prof. Dr. Beate Schücking, Fachhochschule Osnabrück, FB
Gesundheitswissenschaften, Fachgebiet Gesundheits- und Krankheitslehre,
Psychosomatik
* Prof. Dr. Gerhard J. Suess, HAW Hamburg, Fakultät Wirtschaft und Soziales
* Prof. Dr. Ute Thyen, Universitätsklinikum Lübeck,Klinik für Kinder- und
Jugendmedizin
* PD Dr. Haci-Halil Uslucan, Universität Potsdam, Institut für Psychologie
* Prof. Dr. Sabine Walper, Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl
für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung
 

Mehr Netto durch niedrige Arbeitslosenbeiträge

Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung sinkt weiter - am 1. Januar 2008 auf 3,3 von bisher 4,2 Prozent. Der Bundestag stimmte den entsprechenden Beschlüssen der Regierungskoalition zu. Beschäftigte und Unternehmen werden dadurch im kommenden Jahr um mehr als sieben Milliarden Euro entlastet.

 

Konsultation zur Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie beginnt

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am 27. November die erste Konsultationsrunde zum Fortschrittsbericht 2008 zur Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie starten.

 

Magazin für Verbraucher

Verbraucherfragen gehen alle an – ganz gleich, ob es um gesunde Lebensmittel, sichere Alltagsgegenstände, Kredite oder das Bestellen im Internet geht. Moderne Verbraucherpolitik setzt auf informierte Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Bundesregierung gibt deshalb das "Magazin für Verbraucher" heraus.

 

Donnerstag, 15. November 2007

Steinbrück: Konsolidierung in Deutschland auf gutem Weg

In diesem Jahr wird Bundesfinanzminister Peer Steinbrück erstmals einen ausgeglichenen Staatshaushalt nach Brüssel melden. "Nachdem wir 2003 noch bei 4,0 Prozent Staatsdefizit lagen, hat Deutschland in den letzten Jahren einen Quantensprung nach vorn gemacht", kommentierte Steinbrück die erfreuliche Entwicklung der öffentlichen Haushalte.

 

Bundesregierung stimmt EU-Reformvertrag zu

Das Bundeskabinett hat dem in Lissabon geschlossenen Europäischen Reformvertrag zugestimmt. Damit kann die Bundeskanzlerin den Vertrag im Dezember unterzeichnen.

 

Provenienzforschung wird deutlich verstärkt

Die von Kulturstaatsminister Bernd Neumann eingerichtete Arbeitsgruppe (Teilnehmer siehe Anlage) zu Restitutionsfragen kam am 13.11.2007 im Bundeskanzleramt zu ihrer abschließenden Sitzung zusammen.

 

Auswärtiges Amt erhöht humanitäre Hilfe in Nord-Kivu (DR Kongo)

Angesichts der Eskalation der Auseinandersetzungen im Osten der Demokratischen Republik Kongo stockt das Auswärtige Amt erneut seine humanitäre Hilfe für die Opfer des Konfliktes um 470.000 Euro auf: Dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz wurden 200.000 Euro für Hilfs- und Schutzmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Die deutsche Diakonie Katastrophenhilfe erhält zirka 270.000 Euro. Die unterstützten Hilfsmaßnahmen berücksichtigen insbesondere die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen, die im Ostkongo vor allem unter sexueller Gewalt leiden.

 

Michael Müller fordert Mut zu neuer Umweltpolitik

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Michael Müller hat die Staaten Europas zu mehr Mut in der Umweltpolitik aufgerufen. "Die neuen Herausforderungen zeigen, dass wir eine neue paneuropäische Umweltpolitik brauchen. Der "alte" Kontinent Europa hat dafür mit seiner hoch entwickelten Infrastruktur, mit seinen wissenschaftlichen Spitzenleistungen und mit seiner starken Industrie die besten Voraussetzungen", sagte Müller bei der Konferenz "Umwelt für Europa" in Belgrad.

 

Bundeskabinett beschließt Änderung der Kennzeichnungsverordnung

Das Bundeskabinett hat eine Änderung der Verordnung zur Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung (Kennzeichnungsverordnung) beschlossen. Auch Pkw mit älteren Katalysatoren ("US Norm") sollen eine grüne Plakette erhalten, die zur Einfahrt in Umweltzonen berechtigt. Außerdem wird die Vergabe von Plaketten für mit Rußpartikelfiltern nachgerüstete Lkw und Diesel-Pkw der Abgasstufe Euro 1 geregelt.

 

Gemeinsame deutsch-jordanische Presseerklärung

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Seine Majestät König Abdullah II. trafen heute zusammen und führten einen sehr fruchtbaren und konstruktiven Meinungsaustausch.

 

Dienstag, 13. November 2007

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee hat die Städtebauförderung als
zentrales Instrument für die Attraktivität der Städte bezeichnet.
Anlässlich eines Kongresses zur Städtebauförderung in Berlin  sagte Tiefensee vor 350 Teilnehmern: "76 Prozent aller Menschen in Deutschland leben in Städten. Die Mittel der
Städtebauförderung kommen den Bewohnern zugute. Seit 1971 hat der Bund zwölf Milliarden Euro investiert. Die Programme der Städtebauförderung helfen zur Zeit dabei, bundesweit 2.100 Stadtquartiere attraktiver zu gestalten. Damit erhöhen wir die
Lebensqualität der Bewohner deutlich. Die Förderung schiebt aber auch Bauinvestitionen an, von denen vor allem die klein- und mittelständischen Unternehmen in der Region profitieren.
In 2008 stellt die Bundesregierung erneut eine halbe Milliarde Euro für die Städtebauförderung zur Verfügung."   
Schwerpunkte der Städtebauförderung sind zur Zeit die Programme "StädtebaulicherDenkmalschutz" (mit 161 Städten und Gemeinden), "Die soziale Stadt" (mit 430 Maßnahmen in 284 Städten), "Stadtumbau Ost" (753 Maßnahmen in 341 Städten) und "Stadtumbau West" (mit Maßnahmen in mehr als 200 Städten).


Tiefensee: "Mit dem lnvestitionspakt wollen wir ab dem  kommenden Jahr zur klimafreundlichen Modernisierung der sozialen Infrastruktur in den Kommunen beitragen. Damit werden zugleich wichtige Impulse für Wachstum und Beschäftigung sowie
für Bildung und Familie gesetzt. Dafür sind insgesamt 600 Millionen Euro von Bund, Ländern und Kommunen vorgesehen. Außerdem starten wir ein neues Programm zur Stärkung der
Innenstädte."    
Tiefensee forderte Bürger und Wirtschaft auf, sich aktiver an der Diskussion um die Städtebauförderung zu beteiligen. Der Bund prüfe neue Finanzierungsformen wie Stadtentwicklungsfonds und Mikrokredite:

"Wir stellen uns unserer Verantwortung für attraktive und wettbewerbsfähige Kommunen", so der Minister. "Wir brauchen auch in Zukunft eine intelligente, eine zukunftsfähige
Städtebauförderung. Deswegen werde ich mich dafür einsetzen, das Förderniveau auch in den kommenden Jahren hoch zu halten.  Städtebauförderung gelingt nur im Miteinander aller
 Beteiligten. Sie muss stets die Diskussion quer durch die Gesellschaft suchen."

 

Von der Leyen: "Immer mehr junge Frauen entscheiden sich für Kinder"
Aktuelle Elterngeldstatistik: Väter aus Berlin und Bayern bei den Vätermonaten
ganz vorn

"Die Väter aus Berlin und Bayern geben bundesweit das Tempo vor, wenn es darum
geht, sich aktiv bei der Erziehung ihrer Kinder einzubringen", freut sich
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen über heute veröffentlichten Zahlen
zum Elterngeld. In Berlin haben im dritten Quartal dieses Jahres 12,4% der Väter
Elterngeld beantragt, in Bayern 11,2%. Das sind mehr als dreimal so viele Väter
wie vor Einführung des Elterngeldes am 1. Januar - damals nahmen nur 3,5% Väter
Elternzeit.
Nach dem ersten Dreivierteljahr haben nun im Bundesdurchschnitt 9,6% aller Väter
Elterngeld beantragt. "Wir sehen, dass das Elterngeld immer mehr Wirkung entfaltet und den richtigen Ansatz verfolgt. Immer mehr Väter trauen sich zu, Zeit für ihre Kinder zu nehmen, weil ihr Einkommen nicht komplett weg bricht und das Gesetz ihnen bei ihren Arbeitgebern den Rücken stärkt", erklärt von der Leyen zur aktuellen Elterngeldstatistik des Statistischen Bundesamtes. "Was mich besonders freut: Es entscheiden sich wieder mehr junge Menschen in Deutschland für das Glück, mit Kindern zu leben", so die Bundesfamilienministerin. Im ersten
halben Jahr 2007 wurden 313.079 Kinder geboren. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 313.896 Kinder, also 0,2% mehr. Doch die Zahl der Frauen zwischen 15 und 45 Jahren hat von 1996 bis 2006 um 0,9 Millionen abgenommen.
"Tatsache ist, dass es durch den Geburtenrückgang der vergangenen 30 Jahre heute ganze Müttergenerationen fehlen, die Kinder bekommen können. Entscheidend ist, dass junge Frauen sich jetzt wieder öfter für ein Leben mit Kindern entscheiden und deshalb die Anzahl der Kinder pro Frau, also die Geburtenrate, wieder ansteigt", so die Ministerin.

Nach nur neun Monaten des Jahres 2007 wurden bereits 387.000 Elterngeldanträge
bewilligt. Jede zehnte Bewilligung (9,6%) geht an einen Vater (37.000). Das ergibt sich aus der Elterngeldstatistik für das dritte Quartal 2007. Zwei Drittel der Väter, die Elterngeld beantragt haben, erhält ein einkommensabhängiges Elterngeld. "Diese Väter treten ganz bewusst im Beruf kürzer, um Zeit für ihr Kind zu haben", so von der Leyen. 57% der Väter, die Elterngeld in den ersten neun Monaten beantragt haben, nehmen zwei Monate. "Allen anderen ist das noch nicht genug. Sie wollen mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen", erklärt von der
Leyen. Knapp ein Viertel der Väter nimmt eine Zeit zwischen drei und elf Monaten in Anspruch. Jeder Fünfte möchte für zwölf Monate aus dem Beruf aussteigen bzw. seine Arbeitszeit reduzieren. Die Mütter beantragen zu 86% für ein ganzes Jahr das Elterngeld.

 

Politik und Handel im Dialog

Der Einzelhandel bietet vielen jungen Menschen einen Ausbildungsplatz. Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte dieses Engagement als "beispielhaft". Beim Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) zeigte sie sích außerdem überzeugt, dass der Aufschwung auch beim Einzelhandel ankommen werde.

 

Vizekanzler Müntefering gibt seine Regierungsämter auf

Franz Müntefering ist als Bundesminister für Arbeit und Soziales und als Vizekanzler zurückgetreten. Rein familiäre Gründe hätten ihn zu dieser Entscheidung geführt, betonte Müntefering, dessen Gattin schwerkrank ist.

 

Bilanz und Zukunft der Städtebauförderung

Die Bundesregierung stellt sich der Verantwortung für attraktive und wettbewerbsfähige Kommunen. Dies versicherte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee, als er den "Kongress zur Zukunft der Städtebauförderung von Bund, Ländern und Kommunen" in Berlin eröffnete.

 

Nach der Gesundheitsreform: Mehr Eltern-Kind-Kuren genehmigt

Die Gesundheitsreform wirkt. Im ersten Halbjahr 2007 haben die Krankenkassen für Mutter- / Vater-Kind-Kuren über 16 Prozent mehr ausgegeben als bisher. Die zum 1. April in Kraft getretene Gesundheitsreform setzt auf medizinische Vorsorge- und Rehabilitation.

 

Filmnacht in Potsdam

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" den Deutschen Drehbuchpreis 2007 verliehen. Außerdem hat er zwei Innovationspreise für herausragende Leistungen im Filmbereich überreicht.

 

Gemeinsam für mehr kulturelle Bildung

Kulturstaatsminister Bernd Neumann und seine französische Kollegin Christine Albanel arbeiten künftig bei der Vermittlung von Kunst und Kultur enger zusammen. In beiden Ländern gilt kulturelle Bildung als wichtige Voraussetzung für eine bessere Integration gerade junger Menschen unterschiedlicher Herkunft.  

 

Sprache ist der Schlüssel

Raus aus dem Regierungsviertel, rein ins Leben: An verschiedenen Orten in Berlin haben sich die Ministerinnen und Minister aus Deutschland und Frankreich ein Bild von Integrationsaktivitäten vor Ort gemacht. Integration könne nur gelingen, wenn beide Seiten mitzögen, betonten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident Nicolas Sarkozy anschließend. Dafür seien Sprachkenntnisse unverzichtbar – um verstehen und mitreden zu können.

Montag, 12. November 2007

BMU startet Ideen-Wettbewerb zur Verknüpfung von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz

Der Ausbau von Erneuerbaren Energien und die Verknüpfung mit Energieeffizienz-Maßnahmen müssen Hand in Hand gehen - sie sind der Schlüssel für mehr Klimaschutz, erhöhte Versorgungssicherheit und eine langfristig bezahlbare Energieversorgung. In der Praxis zeigt sich dabei häufig, dass bisher ungenutzte Synergieeffekte erschlossen werden können.

 

Merkel: Wir dürfen die Rendite des Aufschwungs nicht verspielen

Bundeskanzlerin Angela Merkel äußert sich in einem ARD-Interview über ihre Gespräche mit US-Präsident Bush in Texas, über das Verhältnis von Innen- und Außenpolitik und die anstehende Koalitionsrunde.

 

Alpenraum profitiert von umweltverträglicher Nutzung der Landschaft

Von den klimatischen Veränderungen ist der Alpenraum besonders betroffen, mit allen Konsequenzen - nicht nur für den Bergtourismus und den Natursport. Auf der Hauptversammlung des Deutschen Alpenvereins in Fürth sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: "Der Klimawandel geht an den Alpen nicht vorbei, er wird Auswirkungen auch auf unsere Verhaltensweisen haben, zum Beispiel wenn es um das Wandern, das Ausüben von Natursport oder um den Urlaub geht."

 

Freitag, 9. November 2007

Bundeskanzlerin Merkel trifft saudischen König Abdallah

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zum zweiten Mal mit dem saudiarabischen König Abdallah zusammengetroffen. Merkel lobte die "hervorragenden bilateralen Beziehungen" zwischen beiden Ländern. Der Besuch sei ein besonderes Ereignis, weil der König ein wichtiger Akteur in der Nahost-Region sei.

 

Ostdeutsche Bundesländer weiter fördern

Die neuen Bundesländer sind weiter auf eine spezielle Förderung angewiesen. "Wir stehen zu dieser Unterstützung", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einem Gespräch mit den ostdeutschen Ministerpräsidenten. Es gebe nach wie vor strukturelle, qualitative Unterschiede.

 

Verlässliche Informationen im Gesundheitswesen

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) arbeitet erfolgreich für mehr Qualität und Transparenz in der medizinischen Versorgung. Es ist mittlerweile ein wichtiger Ansprechpartner und Informationsstelle für Versicherte und Ärzteschaft. 

 

Umsetzung des Nationalen Integrationsplans auf gutem Weg (Rede)

Rede zur Debatte im Deutschen Bundestag am 8. November 2007 zum Nationalen Integrationsplan

 

Donnerstag, 8. November 2007

"Ja zu starken Gewerkschaften"

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel sind starke Gewerkschaften wichtig. Auf dem 21. Gewerkschaftstag der IG Metall bot sie den Gewerkschaften eine "faire und ehrliche Zusammenarbeit" an.

 

Entwicklungszusammenarbeit mit Namibia verstärkt

Die Mittel der Entwicklungszusammenarbeit mit Namibia werden deutlich erhöht. Zusätzlich stellt Deutschland Mittel für eine Versöhnungsinitiative bereit - ein Zeichen seiner historischen und moralischen Verantwortung gegenüber Namibia.

 

Hinsken: Barrierefreien Tourismus weiter fördern!

"Barrierefreies Reisen ist ein sehr wichtiges Thema der Tourismuspolitik, das an Bedeutung ständig zunimmt", betonte der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung Ernst Hinsken anlässlich einer Öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Tourismus des Deutschen Bundestages am gestrigen Abend und sprach sich für eine verstärkte Förderung des barrierefreien Tourismus aus.

 

Riester-Rente auf Rekordkurs - mehr als 9,7 Millionen Verträge

Die Erfolgsgeschichte Riester-Rente setzt sich fort: Im dritten Quartal dieses Jahres haben sich mehr als 635.000 Altersvorsorgesparer zum Abschluss einer Riester-Rente entschlossen. Obwohl üblicherweise im vierten Quartals die meisten Verträge abgeschlossen werden, ist mit nunmehr 9,7 Millionen bereits jetzt die 10-Millionen-Grenze in Reichweite.

 

Weltwirtschaftsforum: Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit auf Platz 5 gestiegen

Nach dem kürzlich veröffentlichten "Global Competitiveness Report" des Genfer Weltwirtschaftsforums (World Economic Forum) hat sich die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft weiter verbessert. Deutschland ist von Platz 7 im vergangenen Jahr auf Platz 5 vorgerückt und rangiert damit vier Plätze vor Großbritannien und dreizehn Plätze vor Frankreich.

 

Zahl der Ausbildungsplätze um 9,4 Prozent gestiegen

Nach den neuen Zahlen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks wurden bis Ende Oktober 44.500 mehr Ausbildungsverträge bei den Kammern eingetragen als im Vorjahr (Industrie und Handel: 32.500, Handwerk: 12.000). Dies entspricht einer prozentualen Zunahme von 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

 

Europäisches Gericht bestätigt deutsche Anpassungsregeln

Das Bundesumweltministerium begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichts Erster Instanz zum Emissionshandel. Darin wurde über die so genannten "ex post-Anpassungen" in der ersten Handelsperiode entschieden und dabei die Position Deutschlands bestätigt.

 

FAIR lockt Wissenschaftler aus aller Welt nach Darmstadt

Der Weg zum Bau einer der weltweit größten Beschleunigeranlagen in Deutschland ist frei. Hochrangige Vertreter aus den beteiligten Staaten haben sich am Mittwoch auf Einladung von Bundesforschungsministerin Annette Schavan und Hessens Ministerpräsident Roland Koch in Darmstadt getroffen, um den Projektstart der Beschleunigeranlage FAIR bekannt zu geben.

 

Mittwoch, 7. November 2007

Die wichtigsten Reformen der Europäischen Verträge

Der Vertrag von Lissabon will die Europäische Union mit 27 Mitgliedstaaten handlungsfähiger, transparenter und demokratischer machen.

 

Dienstag, 6. November 2007

Kulturstaatsminister Bernd Neumann besucht Dreharbeiten zum Kinofilm "Buddenbrooks" in Köln

Am (heutigen) Dienstag hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann die Dreharbeiten zum Kinofilm "Buddenbrooks – Ein Geschäft von einiger Größe" besucht, der zurzeit in den MMC-Filmstudios in Köln Ossendorf produziert wird. In den  Kölner Produktionsstudios informierte sich der Staatsminister auch über die Wirksamkeit der staatlichen Filmförderung.

 

Merkel: "Der Energiemix ist unsere Zukunft"

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich auf dem deutschen Steinkohletag in Essen erneut für einen Energiemix ausgesprochen. Dabei müsse auch die Kohle eine Rolle spielen. Zugleich forderte die Kanzlerin, dass die Preisgestaltung auf dem Strom- und Gasmarkt klar und nachvollziehbar sein müsse.

 

Zypries: Kinder sollen von neuem Unterhaltsrecht profitieren

Die Rechtspolitiker der Koalitionsfraktionen haben sich über die Reform des Unterhaltsrechts verständigt. Ein entsprechender Vorschlag liegt nun dem Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages zur Beschlussfassung vor. Das Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts soll zum 1. Januar 2008 in Kraft treten. "Mit dieser Reform gehen wir einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen Familienpolitik", erklärte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.

 

Weltbankpräsident Robert Zoellick im Auswärtigen Amt

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier wird am Dienstag (06.November) mit dem Präsidenten der Weltbank, Robert Zoellick, zu einem Meinungsaustausch zusammentreffen.

 

Roth: Bund finanziert Kita-Bau mit vier Millionen Euro

Karin Roth, Parlamentarische Staatsekretärin beim Bundesverkehrsminister, hat die Kindertagesstätte McNair in Berlin Zehlendorf eingeweiht. Für den Bau wurden ausschließlich mittelständische Betriebe aus der Region Berlin und Brandenburg beauftragt. "Damit konnten wir einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung des Baugewerbes in der Region leisten", sagte Roth.

 

Güterrechtsreform auf den Weg gebracht

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat einen Gesetzentwurf zur Reform des Zugewinnausgleichs und der Verwaltung von Girokonten betreuter Menschen auf den Weg gebracht. Die Bedeutung des Zugewinnausgleichs ist fast 50 Jahre nach seinem Inkrafttreten besonders aktuell, denn heute wird etwa jede dritte Ehe geschieden.

 

Montag, 5. November 2007

Eckpunkte für Erbschaftssteuerreform

Koch/Steinbrück – Arbeitsgruppe hat Einigung über die Eckpunkte eines neuen Erbschaftsteuerrechts erzielt.

 

Weltbank jetzt auch mit Berliner Adresse

Wer künftig in der Entwicklungszusammenarbeit von Deutschland aus tätig wird, sollte sich eine Adresse vormerken: Weltbank Büro Berlin, Reichpietschufer 20.

 

Freitag, 2. November 2007

Baustart für "Topographie des Terrors"

Mitten in Berlin befanden sich zwischen 1933 und 1945 die Zentralen des nationalsozialistischen SS- und Polizeistaates. Bisher erinnerte auf dem Gelände eine provisorische Dauerausstellung an den "Ort der Täter". Jetzt wird ein neues Dokumentationszentrum errichtet.

 

Kulturstaatsminister Bernd Neumann: Ein guter Tag für die kulturelle Bildung

Unter der Leitung von Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat der Herausgeberbeirat des ersten Kinderkulturmagazins für Eltern und Kinder (KiKuMa) im Bundeskanzleramt getagt. Dem Beirat gehören herausragende Persönlichkeiten aus Kultur, Journalismus und Politik an (siehe PDF).

 

Merkel besucht Bush

Kommenden Freitag reist Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Meinungsaustausch mit US-Präsident George W. Bush nach Texas.

 

Neuer Leiter der europäischen Polizeimission EUPOL in Afghanistan

Aus Anlass des Dienstantritts von Brigadegeneral Jürgen Scholz als Leiter der europäischen Polizeimission "EUPOL Afghanistan" in Kabul erklärte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier:

 

Hilfsleistungen für Bevölkerung des Gaza-Streifens

Das Auswärtige Amt stellt eine Million Euro für Soforthilfemaßnahmen zugunsten der Menschen im Gaza-Streifen zur Verfügung. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier wird dies in Ramallah im Rahmen seiner Nahostreise bekannt geben.

 

Donnerstag, 1. November 2007

Schärfere Strafen für Doping

Die Politik unterstützt die Bemühungen der Sportverbände im Kampf gegen Doping. Besonders gefährliche Formen werden unter Strafe gestellt. Ein entsprechendes Gesetz ist am 1. November in Kraft getreten.

 

Neues Urheberrecht tritt zum 1. Januar 2008 in Kraft

Am 31. Oktober 2007 wurde das Zweite Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft im Bundesgesetzblatt verkündet. Der sogenannte "Zweite Korb" der Urheberrechtsnovelle wird damit zum 1. Januar 2008 in Kraft treten. Mit dem Zweiten Korb wird das Urheberrecht – aufbauend auf die erste Novelle aus dem Jahr 2003 – weiter an das digitale Zeitalter und die neuen technischen Möglichkeiten angepasst. Das Gesetz bringt die Interessen der Urheber an der Wahrung und Verwertung ihres geistigen Eigentums und die Belange der Geräteindustrie, der Verbraucher und der Wissenschaft an der Nutzung der Werke in einen angemessenen Ausgleich.

 

Megastädte: Sozialen Sprengstoff vermeiden

Angesichts zahlreicher Probleme in den wachsenden Großstädten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ein schnelles Handeln für soziale und lebenswerte Städte gefordert.