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Freitag,
29. Juni 2007 |
Beschäftigte sollen
stärker an den
Unternehmen
beteiligt werden.
Bundeskanzlerin
Angela Merkel will
alles daran setzen,
dies bis zum Ende
der
Legislaturperiode 2009
durchzusetzen.
Mal ein ganz anderer Abschluss einer
europäischen Ratspräsidentschaft: 300
Jugendliche aus ganz Europa zeigten im
Kanzleramtspark eine "Kleine Gartenoper".
Traditionen, Gleichstellung, Rassismus und
Nachbarschaft - Themen in einer rasanten
Achterbahnfahrt inszeniert.
Die Anrainerstaaten des Nordostatlantiks
haben sich auf norwegische Initiative auf
einen wichtigen Schritt für die Einführung
der Technologie zum Abscheiden und Speichern
von Kohlendioxid (CO2) geeinigt. Bei einer
Tagung im belgischen Ostende beschlossen die
Staatenvertreter ein Regelwerk, um
CO2-Ströme aus industriellen Prozessen im
Meeresuntergrund zu speichern.
Der Neubau der Autobahn- und
Straßenmeisterei Wernigerode an der B 6n ist
fertig. Rund 5,5 Millionen Euro hat der Bund
für das Bauprojekt zur Verfügung gestellt.
Deutschland wird Bolivien weiterhin bei der
Armutsbekämpfung vor allem in den ärmsten
ländlichen Gemeinden unterstützen. Dies ist
das Ergebnis der am 27. Juni 2007 in Bonn
abgeschlossenen Regierungsverhandlungen mit
dem ärmsten Land Südamerikas.
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Donnerstag,
28. Juni 2007 |
Die Informations- und Dialogtour "Europa
wird 50" geht nach drei erfolgreichen
Monaten am 28. und 29. Juni 2007 in Berlin
am Brandenburger Tor zu Ende.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat
heute in Frankfurt am Main den Startschuss
für die neue bundesweite Aktion „Mitgehen am
Mittwoch“ gegeben. Ab sofort soll „Mitgehen
am Mittwoch“ im Rahmen der Kampagne
„Bewegung und Gesundheit“ die Menschen
bundesweit dazu motivieren, Mittwochsgruppen
für Spaziergänge zu gründen, um gemeinsam
die Gesundheit zu stärken.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute
unmittelbar nach dessen Ernennung dem
britischen Premierminister Gordon Brown zum
Amtsantritt gratuliert.
Am Samstag, den 30.6. wird
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier
die Außenminister der fünf
zentralasiatischen Staaten nach Berlin
einladen. Nach der Premiere im März in
Astana ist dies das zweite Treffen der EU
mit Vertretern aller fünf zentralasiatischen
Staaten.
Ob energiesparende Straßenlaternen, ein
Reliefbildschirm für Blinde oder
Energiegewinnung mit Hilfe von Stahlplatten
- die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des
Wettbewerbs "Jugend gründet" glänzen mit
ihren Ideen. "Wir brauchen diese Neugier und
den Unternehmergeist bereits bei den
Jugendlichen.
Die Bundesregierung hatte es sich zum Ziel
gesetzt, während der deutschen
Ratspräsidentschaft Transparenz und
Handlungsfähigkeit der Union zu stärken und
konkrete Entscheidungen zum Vorteil der
Bürgerinnen und Bürger in Europa zu fördern.
Das Kabinett hat eine neue
Energieeinsparverordnung beschlossen. Ab
2008 werden Energieausweise stufenweise
eingeführt. Diese zeigen die erwartbaren
Heiz- und Warmwasserkosten eines Gebäudes.
Eine wichtige Hilfe bei Kaufentscheidungen.
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Mittwoch,
27. Juni 2007 |
Das Bevölkerungswachstum der Zukunft wird
sich in den Städten der Entwicklungsländer
abspielen. 2008 wird sogar mehr als die
Hälfte der Weltbevölkerung in Städten leben.
Diese Entwicklung beschreibt der
UN-Weltbevölkerungsbericht 2007, der in
Berlin vorgestellt wurde.
Seit dem 1. Januar 2005 haben mittlerweile
250.000 Zuwanderer an einem Sprach- und
Orientierungskurs teilgenommen. Die Kurse
helfen den ausländischen Mitbürgerinnen und
Mitbürgern, sich in die deutsche
Gesellschaft zu integrieren.
Staatsminister Bernd Neumann bilanziert in
seiner Rede vor dem Kulturausschuss des
Europaparlaments die deutsche
Ratspräsidentschaft.
Eine selbstbestimmte Teilhabe behinderter
und schwerbehinderter Menschen in der
Gesellschaft und am Arbeitsleben - das ist
das Ziel der Bundesregierung. Sie setzt sich
deshalb für eine verstärkte berufliche
Integration behinderter Menschen ein.
Die Weiterentwicklung des Raums der
Freiheit, der Sicherheit und des Rechts in
Europa war für die deutsche Präsidentschaft
von zentraler Bedeutung. Ziel des Vorsitzes:
Ein Gleichgewicht herstellen zwischen mehr
Sicherheit bei offenen Binnengrenzen, der
Stärkung der Bürgerrechte und Schaffung von
mehr Rechtssicherheit.
Am Forschungszentrum Jülich wird ein
weltweit bisher einmaliges Gerät zur
medizinischen Bildgebung errichtet. Mit ihm
lassen sich anatomisch sehr genaue Bilder
aus dem Innern eines Körpers darstellen, die
gleichzeitig zeigen, welche
Stoffwechselvorgänge an diesen Orten
ablaufen.
Wettbewerbsfähigkeit und Stärkung der
sozialen Dimension Europas: dies waren zwei
weitere Schwerpunkte der deutschen
Ratspräsidentschaft. Außerdem konnten
Verbraucherinteressen gestärkt werden, etwa
bei den Roaming-Gebühren oder
Geldüberweisungen innerhalb Europas.
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Dienstag,
26. Juni 2007 |
Der Begriff
„Verfassung für
Europa“ war nach der
Ablehnung bei den
Volksabstimmungen in
Frankreich und den
Niederlanden nicht
mehr haltbar. Die
mit diesem
Verfassungsvertrag
verbundenen Reformen
der Europäischen
Union sollten
allerdings in ihrer
Substanz erhalten
bleiben. Dies war
das erklärte Ziel
von Bundeskanzlerin
Angela Merkel.
Die Gesellschafterversammlung der Kunst- und
Ausstellungshalle der Bundesrepublik
Deutschland GmbH (KAH) hat den
Arbeitsvertrag mit dem künstlerischen
Geschäftsführer Wenzel Jacob zum 31.
Dezember 2007 gekündigt und seine Bestellung
zum Geschäftsführer mit sofortiger Wirkung
widerrufen.
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat die
Entscheidung des UNESCO-Welterbekomitees auf
der Jahrestagung am Montag im
neuseeländischen Christchurch begrüßt, das
Dresdner Elbtal vorerst nicht von der
Weltkulturerbeliste zu streichen und es
vorerst auf der "Roten Liste" zu belassen.
50 Jahre Römische Verträge heißt auch: 50
Jahre Rechtsprechung des Europäischen
Gerichtshofs zum Arbeits- und Sozialrecht.
Eine Veranstaltung der deutschen
EU-Ratspräsidentschaft zog Bilanz – und
blickte in die Zukunft.
In Nürnberg wurde bei sechs verendeten
Wildvögeln das gefährliche Virus H5N1
bestätigt. Daraufhin richteten die Behörden
umgehend einen Sperrbezirk und ein
Beobachtungsgebiet ein. Dort
gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen für
Nutzgeflügel sowie für Hunde und Katzen.
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Montag,
25. Juni 2007 |
Wohl kein Dokumentarfilm in den vergangenen
Jahren hat die umweltpolitische Debatte so
beeinflusst wie 'Eine unbequeme Wahrheit':
Der Film des früheren US-Vizepräsidenten Al
Gore über die Gefahren des Klimawandels
sorgte weltweit für Furore. In enger
Kooperation mit einer Reihe von Sponsoren
stellt das Bundesumweltministerium nun bis
zu 6.000 interessierten Schulen je eine
kostenlose DVD mit dem Film zur Verfügung.
Fragen der Klimaschutz- und Energiepolitik
sowie der Luftreinhaltung und des
Gewässerschutzes stehen im Mittelpunkt der
7. Sitzung der deutsch-rumänischen
Umweltkommission, die heute in der
rumänischen Hauptstadt Bukarest stattfindet.
Die Vertreterin des Bundesumweltministeriums
bei der Tagung, die Parlamentarische
Staatssekretärin Astrid Klug, wird darüber
hinaus auch mit Wirtschaftsvertretern des
Landes zusammen treffen.
Es werden wieder mehr Kinder geboren. Die
Zahl der Väter in Elternzeit hat sich
verdoppelt. Da sind Erfolge der
Familienpolitik von Bundeministerin Ursula
von der Leyen. In der "Berliner Morgenpost"
spricht sie über moderne Partnerschaften,
Kinderbetreuung und die Mängel der
Pflegereform.
„Zivilgesellschaft ist ein mächtiger
Standortfaktor in Deutschland, dies gilt
besonders auch für die ostdeutschen Länder“,
erklärt Staatssekretär Gerd Hoofe aus dem
Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend anlässlich der Tagung
„Zivilgesellschaftliche Infrastruktur in
Ostdeutschland“.
Auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela
Merkel kommen junge Menschen aus ganz Europa
zum Europäischen Jugendtreffen zum Abschluss
der EU-Ratspräsidentschaft nach Berlin. Fünf
Tage lang werden sich die rund 300 jungen
Künstlerinnen und Künstler mit dem Thema
„Unterwegs in Europa: Chancen für junge
Menschen, in Europa zu lernen, zu arbeiten
und zu leben“ befassen.
"Zusammenleben in Europa" - darüber werden
am 29.06.2007 im Rahmen der Konferenz "50
Jahre Europäischer Sozialfonds" 30
Schülerinnen und Schüler aus Berlin und
Brandenburg mit Franz Müntefering und
Vladimir Spidla diskutieren. Der
Bundesminister für Arbeit und Soziales und
der EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales
und Chancengleichheit treffen sich in
Potsdam eine Stunde lang mit den
Jugendlichen, um über die Perspektiven
Europas und die Bilanz der deutschen
EU-Ratspräsidentschaft zu debattieren. Das
BMAS zeigt das Gespräch im Internet als
Livestream.
Erstmals seit Juli 2006 ist in Deutschland
wieder die hoch pathogene Aviäre Influenza
vom Subtyp H5N1 (auch Klassische
Geflügelpest, "Vogelgrippe") bei Wildvögeln
nachgewiesen worden.
Die deutsche Ratspräsidentschaft löste in
Brüssel eine Mammutaufgabe: Nach fast 36
Stunden Verhandlung brachte sie eine neue
Vertragsreform für die EU auf den Weg. Mit
der Beteiligung Polens. Einfach war das
nicht. Aber es hat sich gelohnt. Eine
Regierungskonferenz wird nun den neuen
Vertrag in allen Einzelheiten
ausarbeiten."Wir haben geschafft, was wir
wollten", sagte Bundeskanzlerin Angela
Merkel nach Abschluss der Gespräche am
Samstagmorgen. Europa sei aus dem Stillstand
herausgekommen, das nun vorliegende Mandat
ein "Gemeinschaftswerk".
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Freitag,
22. Juni 2007 |
Auf der Mittelmeerinsel Malta und im Südteil
Zyperns ist ab dem 1. Januar 2008 der Euro
die offizielle Währung. Die europäischen
Staats- und Regierungschefs gaben in Brüssel
grünes Licht für die EU-Neulinge.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat das
Maßnahmenpaket der Bundesregierung gegen
Doping als "exzellente Initiative" gelobt.
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble traf
heute WADA-Präsident, Richard Pound, in
Berlin.
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat
Hedwig Bollhagen bei einer
Ausstellungseröffnung in Potsdam als „eine
der bedeutendsten Keramikkünstlerinnen des
20. Jahrhunderts“ gewürdigt.
Mit einem Antrag, "Junge Menschen fördern -
Ausbildung schaffen und Qualifizierung
sichern", haben die Bundestagsfraktionen der
SPD und der CDU/CSU die Regierung
aufgefordert ein Gesamtkonzept zur
Ausbildung vorzulegen. Ziel des Konzepts
soll es unter anderem sein, die Länder zu
veranlassen, die Zahl der Schüler, die
keinen Schulabschluss erreichen, deutlich zu
reduzieren. Arbeitslosigkeit unter jungen
Schulabgängern zu vermeiden. Besondere
Anstrengungen zu unternehmen, die Zahl der
langzeitarbeitslosen jungen Menschen
deutlich zu reduzieren und eine
Qualifizierungs-Bedarfprognose zu
erarbeiten. In seiner Rede begrüßte Franz
Müntefering die Vorschläge.
"Erfolgreiche Integration funktioniert über
Bildung. Unser Ziel ist es, den Anteil der
Studierenden mit Migrationshintergrund in
den kommenden fünf Jahren zu verdoppeln",
sagte Bundesbildungsministerin Annette
Schavan in Berlin.
"Wir möchten eine höhere medizinische
Qualität und bessere Versorgung von
Patientinnen und Patienten bei gleichzeitig
geringeren Kosten erreichen", sagte
Bundesforschungsministerin Annette Schavan
auf dem Hauptstadtkongress Medizin und
Gesundheit 2007 in Berlin.
Vor 50 Jahren, am 21. Juni 1957, kamen der
Bund und die Länder überein, gemeinsam für
die dauernde Pflege der Friedhöfe der vor
1945 zerstörten jüdischen Gemeinden Sorge zu
tragen. Seither tragen der Bund und die
Länder je zur Hälfte die Kosten hierfür.
Disziplin bei Staatsausgaben: Die
erfolgreiche Finanzpolitik der
Bundesregierung beschert Deutschland die
niedrigste Staatsquote seit 1973. Eine
geringere Staatsquote bedeutet verbesserte
Wachstumschancen, und damit bessere Chancen
für mehr Arbeitsplätze und mehr Wohlstand.
Der "Beteiligungsbericht 2006" gibt einen
aktuellen Überblick über Bestand und
Privatisierung von Unternehmen des Bundes.
Damit wird die gebotene öffentliche
Transparenz geschaffen und die
parlamentarische und öffentliche Kontrolle
der Aufgabenerledigung des Bundes im Bereich
seiner Unternehmen ermöglicht. Ende des
Jahres 2006 waren der Bund und seine
Sondervermögen unmittelbar an 112
Unternehmen beteiligt.
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Donnerstag,
21. Juni 2007 |
In einem Beitrag für
die "Frankfurter
Allgemeine Zeitung"
unterstreicht
Bundesforschungsministerin
Annette Schavan die
Wichtigkeit der
Medizintechnik für
den Standort
Deutschland. Dies
war auch Thema beim
"Hauptstadtkongress
Medizin und
Gesundheit" am
Donnerstag in
Berlin.
Im Gespräch mit der
"Welt" warnt
Bildungsministerin
Annette Schavan vor
einem gravierenden
Fachkräftemangel.
Dieser gefährde die
technologische
Leistungsfähigkeit
und Innovationskraft
Deutschlands.
Der
Koalitionsausschuss
hat sich auf eine
Ausweitung des
Arbeitnehmer-Entsendegesetzes
geeinigt. Außerdem
verständigten sich
die Spitzen aus CDU
und SPD auf die
Modernisierung des
Mindestarbeitsbedingungsgesetzes.
Die Europäische
Woche 2007 für
Sicherheit und
Gesundheitsschutz
bei der Arbeit wurde
eröffnet. Unter dem
Slogan "Pack's
leichter an!" sollen
in allen
EU-Mitgliedstaaten
Massnahmen ergriffen
werden, um Muskel-
und
Skeletterkrankungen
(MSD) zu bekämpfen.
Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste
übermitteln künftig ihre Daten digital statt
analog. Bundesinnenminister Wolfgang
Schäuble startete den Testbetrieb des
"Digitalfunks für die Behörden und
Organisationen mit Sicherheitsaufgaben".
Der Europäische Rat am Donnerstag und
Freitag in Brüssel wird zeigen, ob die EU in
der Lage ist, sich eine neue vertragliche
Grundlage zu geben. Kompromisse sind dazu
nötig. Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft
strebt ein Mandat des Rates für eine
Regierungskonferenz an.
Das Bundeskabinett hat den "Bericht zur
technologischen Leistungsfähigkeit
Deutschlands 2007" verabschiedet und dem
Deutschen Bundestag zugeleitet.
Das Gutachten von fünf
Wirtschaftsforschungsinstituten kommt zu dem
Ergebnis, dass kein Land so viele
Technologiegüter wie Deutschland exportiert.
Entgegen den allgemeinen Trends sind die
Mieten in Deutschland in den vergangenen
Jahren nur leicht gestiegen. Das geht aus
dem Wohn- und Mietenbericht 2006 der
Bundesregierung hervor. Für Heizung und
Warmwasser mussten die Mieterinnen und
Mieter jedoch tiefer in die Tasche greifen.
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Mittwoch,
20. Juni 2007 |
Eine wichtige Stütze des deutschen
Wirtschaftswachstums bleibt der Export.
Produkte "made in Germany" sind im Ausland
sehr gefragt. Das Statistische Bundesamt hat
die vorläufigen Ergebnisse des Außenhandels
für das Jahr 2006 vorgelegt.
Zu Beginn der Woche haben sich die
Koalitionsspitzen auf Eckpunkte für eine
Reform der Pflegeversicherung geeinigt.
Diese beinhalten eine umfangreiche
Leistungserweiterung. Eine Anpassung ist
notwendig, da seit der Einführung der
Pflegeversicherung im Jahr 1995 die
Leistungen nicht verändert wurden.
Den ersten Preis des
Victor-Klemperer-Jugendwettbewerbs "Kreativ
für Toleranz" haben 14 Schülerinnen und
Schüler der Potsdamer Waldorfschule
gewonnen. Ihr Film über oppositionelle
Jugendliche in der DDR überzeugte die Jury.
Die Bundesregierung will über Gefahren bei
der Nutzung elektronischer Medien frühzeitig
und besser aufklären. Das
Bundesinnenministerium schloss hierzu mit
dem Verein "Deutschland sicher im Netz e.V."
(DsiN) ein Kooperationsabkommen.
Strahlen können beim Menschen
schwere Krankheiten verursachen. Um sich
davor zu schützen, müssen die bisher
gesammelten wissenschaftlichen Erkenntnisse
auf den Strahlenschutz angewandt werden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf dem
19. "medienforum.nrw" aktuelle Schwerpunkte
der Medienpolitik erläutert. Aufgabe sei es,
die Freiheit der Medien zu schützen.
Gleichzeitig müssten vor allem im Bereich
des Jugendschutzes und bei der Wahrung der
Menschenwürde Grenzen gezogen werden.
Die Schulbänke vieler Schülerinnen und
Schüler in Deutschland sind heute leer
geblieben. 180.000 junge Menschen
beteiligten sich an dem bundesweiten
Aktionstag "Dein Tag für Afrika" 2007. Sie
verdienten etwa 1,5 Millionen Euro für
Bildungsprojekte in Afrika.
Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat
einen neuen Höchststand erreicht. Das
Wachstumstempo der Wirtschaft wird sich
nach den Konjunkturerwartungen des Zentrums
für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)
aber vorerst nicht weiter beschleunigen.
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Dienstag,
19. Juni 2007 |
Die Spitzen von Union und SPD haben eine
Reform der Pflegeversicherung und Regelungen
im Niedriglohnbereich beschlossen. Vor allem
Demenz- und Alzheimerkranke sollen in die
Pflegeversicherung mit einbezogen werden. Im
Niedriglohnbereich kann das
Arbeitnehmer-Entsendegesetz auf weitere
Branchen ausgedehnt werden.
Denken Sie darüber nach, ein eigenes
Unternehmen zu gründen? Oder haben Sie sich
schon selbstständig gemacht und brauchen
noch den einen oder anderen guten Tipp? Das
Bundeswirtschaftsministerium hilft weiter.
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee
hat den Angehörigen der Opfer des schweren
Busunglücks in Sachsen-Anhalt das tief
empfundene Beileid der Bundesregierung
ausgesprochen. Er wünschte den Verletzten
gute Besserung und dankte den Einsatzkräften
für ihren professionellen Einsatz.
Wie können die europäischen Länder ihren
Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften
decken? Denkbar sind einerseits mehr
Qualifizierung im eigenen Land, andererseits
Einwanderung ausländischer Fachkräfte. Ein
Symposium im Rahmen der deutschen
EU-Ratspräsidentschaft beschäftigte sich mit
dieser Frage.
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Montag,
18.
Juni 2007 |
Der Deutsche Musikrat und das
Goethe-Institut haben ein
Kooperationsabkommen unterzeichnet. Durch
die Partnerschaft sollen herausragende
Nachwuchstalente sowie der internationale
Austausch von Laienmusikerinnen und
-musikern gefördert werden.
Kulturstaatsminister Bernd Neumann bei der
Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung
zwischen dem Deutschen Musikrat und dem
Goethe Institut: „Kulturelle Bildung ist
eine unverzichtbare Investition in die
Zukunft und in die Leistungsfähigkeit
unserer Gesellschaft“.
Auf Vermittlung Deutschlands und der
Europäischen Union hat sich die
internationale Staatengemeinschaft auf ein
neunjähriges Handelsmoratorium mit Elfenbein
verständigt. Dieser Durchbruch wurde in
Verhandlungen der afrikanischen Staaten
erzielt und von der Vertragsstaatenkonferenz
in Den Haag einstimmig beschlossen.
In einem Spiegel-Interview spricht
Umweltminister Sigmar Gabriel über
Klimaschutz, den Handel mit Emissionsrechten
und Mehrheiten in der Politik.
„Welche Chancen wir jungen und älteren
Menschen in Deutschland bieten ist ein
Thema, das uns alle angeht – denn es
bestimmt unsere Zukunft“, betont der
Parlamentarische Staatssekretär im
Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend, Hermann Kues, auf dem 15.
Kongress der Sozialwirtschaft in Berlin.
Auf Einladung von Staatsminister Gernot
Erler und in Anwesenheit des Beauftragten
der Bundesregierung für Kultur und Medien,
Staatsminister Bernd Neumann, vereinbaren
das Goethe-Institut (GI) und der Deutsche
Musikrat (DMR) am Montag, den 18.06. eine
engere Zusammenarbeit.
Die Mobilität zwischen Deutschland und den
südlichen Mittelmeerländern wird für junge
Studierende, Lehrer und Forscher in Zukunft
sehr viel einfacher.
Bundesforschungsministerin Annette Schavan
stellte bei einem Treffen der Bildungs- und
Forschungsminister der EU und des
Mittelmeerraums am Montag in Kairo eine
entsprechende Förderung über das europäische
Programm ERASMUS MUNDUS vor. Damit werden
Studienaufenthalte in der EU von
Studierenden, Wissenschaftlern und
Lehrpersonal mit 36 Millionen Euro
gefördert.
Die Gmünder-Ersatzkasse legt heute zum
sechsten Mal ihren Arzneimittelreport vor,
indem die Arzneimittelversorgung der
GEK-Versicherten analysiert wird. Dazu die
Parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesministerium für Gesundheit, Marion
Caspers-Merk: „Dieser Report ist ein
Beispiel für wissenschaftlich seriöse
Versorgungsforschung. Er zeigt auf, wo
Patientinnen und Patienten in der Realität
besser versorgt werden können und wo
Defizite bestehen.“
Die Außenminister der 27 Mitgliedstaaten der
Europäischen Union sind am Abend des 17.
Juni in Luxemburg zu ihrem monatlich
stattfindenden Rat für Allgemeine
Angelegenheiten und Außenbeziehungen
zusammen gekommen.
Das Bundesministerium für Gesundheit ist
Gastgeber einer Fachtagung zur Einführung
der Kosten-Nutzenbewertung in Deutschland.
Durch solche Bewertungen kann festgestellt
werden, welche Arzneimittel tatsächlich
innovativ sind. Außerdem kann beurteilt
werden, welche Patientinnen und Patienten
von diesen Mitteln Nutzen haben und wie viel
diese Arzneimittel wert sind.
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Freitag,
15.
Juni 2007 |
In Nürnberg wurde gestern die zweitägige
Europäische Schiffbaukonferenz unter Leitung
von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos
und der Parlamentarischen Staatssekretärin
beim Bundesminister für Wirtschaft und
Technologie und Maritimen Koordinatorin der
Bundesregierung Dagmar G. Wöhrl eröffnet.
"Die Energieeinsparverordnung in ihrer
novellierten Fassung kann in Kürze in Kraft
gesetzt werden, nachdem nun auch der
Bundesrat dem Vorschlag der Bundesregierung
zugestimmt hat. Mit der Neuregelung werden
wir im Wesentlichen den Energieausweis für
Bestandsgebäude einführen, der auf dem
Immobilienmarkt größere Transparenz über die
energetische Qualität von Gebäuden schaffen
wird," so der Parlamentarische
Staatssekretär beim Bundesminister für
Wirtschaft und Technologie und
Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung,
Hartmut Schauerte. In Verbindung mit
kostengünstigen Modernisierungsempfehlungen
werde der Gebäudeenergieausweis einen
wichtigen Anreiz für energetische
Sanierungen setzen. Hiervon seien auch
positive Effekte insbesondere für die
mittelständische Wirtschaft zu erwarten.
Der Parlamentarische Staatssekretär im
Bundesumweltministerium, Michael Müller, hat
heute das Engagement der Kommunen für den
Klimaschutz gewürdigt.
"Ältere Menschen sind ein Wachstumssegment
in unserer Gesellschaft. Sie wachsen an Zahl
und sie wachsen an Bedeutung. Nun müssen
daraus Wachstumsschübe für die Wirtschaft
werden. Denn wer auf dem Zukunftsmarkt
Senioren die Nase vorn hat, dem eröffnen
sich weltweit neue Marktchancen", erklärt
der Parlamentarische Staatssekretär im
Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend, Hermann Kues, in seiner
Rede auf dem Kongress "Zukunftsmarkt
Senioren" in Frankfurt am Main.
Jugendliche wollen im Schulunterricht mehr
über die Vielfalt der Tier- und
Pflanzenarten erfahren. Das geht aus einer
repräsentativen Umfrage hervor, die das
Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag
des Bundesumweltministeriums durchgeführt
hat.
"TerraSAR-X ist der Beginn einer ganzen
Reihe von Satellitenprojekten mit denen
Deutschland eine Führungsrolle in Europa
einnehmen wird" so der Parlamentarische
Staatssekretär und Koordinator der
Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt,
Peter Hintze. "Weitere Projekte wie die
optische Satellitenflotte RapidEye, oder die
noch weit leistungsfähigeren Systeme der
nächsten Generation TanDEM und EnMAP sind
bereits auf den Weg gebracht", so Hintze
weiter.
Mit dem Sonderpreis für Bürgerschaftliches
Engagement hat der Staatssekretär im
Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend, Gerd Hoofe, heute sechs
Schülerzeitungen in Berlin ausgezeichnet.
Zunehmende Wasserknappheit, Ernterückgänge
und extreme Wetterereignisse können zu
erheblichen sozialen und politischen
Spannungen führen. Der Klimawandel wirkt
sich auf die Außen- und Sicherheitspolitik
aus, ist sich Bundesaußenminister
Frank-Walter Steinmeier sicher.
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat am
Freitag den 15. Juni gemeinsam mit dem
thüringischen Minister für
Bundesangelegenheiten und Chef der
Staatskanzlei, Gerold Wucherpfennig, das
Grenzlandmuseum Eichsfeld und die zum Museum
gehörende Bildungsstätte besichtigt. Das
Grenzlandmuseum informiert über die
Geschichte der innerdeutschen Grenze und
ihre Auswirkungen auf das Leben der Menschen
und die Natur im Grenzgebiet.
Eine der bedeutendsten Ausstellungen
zeitgenössischer Kunst öffnet am Samstag in
Kassel ihre Pforten. Sie zeigt über 500
Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus
aller Welt. Die Kulturstiftung des Bundes
ist eine der wichtigsten Fördererinnen der "documenta".
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Donnerstag,
14.
Juni 2007 |
Ende Juni geht die Zeit der deutschen
EU-Ratspräsidentschaft zu Ende. Die
Bundesregierung hat viel erreicht,
bilanzierte Bundeskanzlerin Angela Merkel in
ihrer Regierungserklärung zum bevorstehenden
Europäischen Rat am 21. und 22. Juni in
Brüssel. Der wichtigste Punkt
bleibt allerdings auf dem Gipfel noch zu
klären: Wie geht es weiter mit dem
Europäischen Verfassungsvertrag?
Denken Sie darüber nach, ein eigenes
Unternehmen zu gründen? Oder haben Sie sich
schon selbständig gemacht und brauchen noch
den einen oder anderen guten Tipp?
"Die Innovationsförderung für den
Mittelstand blickt auf zwei Rekordjahre
zurück. Seit 2005 konnten wir unsere
Förderangebote für den innovativen
Mittelstand von 415 Mio. Euro auf 570 Mio.
Euro und damit um 37% steigern", so der
Parlamentarische Staatssekretär beim
Bundesminister für Wirtschaft und
Technologie und Mittelstandsbeauftragte der
Bundesregierung Hartmut Schauerte anlässlich
der heutigen Eröffnung des
14. Innovationstages Mittelstand des BMWi in
Berlin.
Das Persönliche Budget hat sich als neues
Instrument der Behindertenpolitik in
Modellversuchen bewährt. Menschen mit
Behinderungen haben damit die Möglichkeit,
selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben
teilzunehmen. Zum 1. Januar 2008 besteht ein
Rechtsanspruch auf diese Leistungsform. Bis
dahin liegt die Bewilligung der Leistung im
Ermessen der zuständigen Leistungsträger.
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Mittwoch,
13.
Juni 2007 |
Zu einem neuen Gesetz sagte das
Bundesarbeitsministerium: Ziel des Gesetzes
ist es, die der Beschäftigungschancen von
Menschen mit Vermittlungshemmnissen zu
verbessern. Menschen wieder eine Perspektive
auf Arbeit zu geben, die auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt derzeit keine
Vermittlungschance haben.
Das Bundesarbeits- und Sozialministerium und
die Initiative für Beschäftigung haben zum
dritten Mal den Wettbewerb "Beschäftigung
gestalten - Unternehmen zeigen
Verantwortung" gestartet. Dieses Jahr sind
Unternehmen aufgerufen, die sich der
demografischen Entwicklung Deutschlands
stellen. Und dabei mit innovativen Ideen
Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen.
Fehlende berufliche Qualifikationen,
gesundheitliche Einschränkungen,
Schuldenprobleme: Diese und andere
Vermittlungshemmnisse erschweren eine
erfolgreiche berufliche Eingliederung von
jungen Menschen und Langzeitarbeitslosen.
Das Bundeskabinett brachte neue Lohnkosten-
und Qualifizierungszuschüsse auf den Weg.
Eine höhere Effizienz bei den
Energienetzbetreibern soll zu fairen
Netzentgelten für die Verbraucher führen.
Gleichzeitig soll der Wettbewerb auf den
Strom- und Gasmärkten gestärkt werden.
Die deutsche Beteiligung am internationalen
Kosovo-Einsatz (KFor) soll um ein weiteres
Jahr verlängert werden. Einen entsprechenden
Antrag verabschiedete das Bundeskabinett in
Berlin.
Mit seiner konstituierenden Sitzung am
Dienstagabend im Bundeskanzleramt hat der
fünfzehnköpfige Rat für Nachhaltige
Entwicklung seine Arbeit in der neuen
Berufungsperiode bis 2010 offiziell
aufgenommen.
Lernen hört nicht mit Schule und Ausbildung
auf. Berufliches Fortkommen und soziale
Sicherheit hängen vom lebenslangen Lernen
ab. Die Bundesregierung will daher mit dem
Weiterbildungssparen allen helfen,
Weiterbildungsmöglichkeiten zu nutzen.
Besonders richtet sich das Angebot an gering
Qualifizierte und Ältere.
Der Sprecher der Bundesregierung, Ulrich
Wilhelm, teilt mit:
Im Interview mit dem Handelsblatt erläutert
der Chef des Kanzleramtes, Bundesminister
Thomas de Maizière, warum aus seiner Sicht
eine Entscheidung über den Mindestlohn bald
fallen sollte. Außerdem bekräftigt er den
Willen der Koalition, eine grundlegende
Pflegereform zu Stande zu bringen.
Die deutsche Wirtschaft ist
so zuversichtlich wie lange nicht
mehr. Der Deutsche Industrie- und
Handelskammertag (DIHK) hebt jetzt seine
Wachstumsprognose für 2007 um 0,5
Prozentpunkte an.
Mehr als zehn Millionen Menschen in
Deutschland trinken regelmäßig mehr als
ihnen gut tut. Mit einer Aktionswoche rufen
die Bundesregierung, Ärzte, Krankenkassen,
Unternehmen und Schulen dazu auf, das eigene
Trinkverhalten kritisch zu prüfen. Ein
kleiner Test hilft dabei.
Auf einer CDU-Fachtagung "Medianights" diskutierten
Vertreter und Vertreterinnen aus Politik,
Medien und Wirtschaft über die Zukunft der
Medien. Der Staatsminister für Kultur und
Medien, Bernd Neumann, forderte dabei eine
Initiative, die "im Internet einen für
Kinder geeigneten und sicheren Surfraum
schafft."
Volker Hauff wird auch zukünftig den Rat für
Nachhaltige Entwicklung leiten. Am Dienstag
ging der Rat mit ihm als Vorsitzenden in
seine neue Berufungsperiode. Diese läuft bis
2010.
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Montag,
11.
Juni 2007 |
Am 21. und 22. Juni beraten die EU-Staats-
und Regierungschefs bei ihrem Gipfeltreffen
in Brüssel das weitere Vorgehen für die
Erarbeitung einer EU-Verfassung. Um das
Gespräch vorzubereiten, empfing
Bundeskanzlerin Angela Merkel
die Staats- und Regierungschefs Italiens,
Ungarns und Litauens in Berlin. Die
Kanzlerin und die Gäste sprachen die
Hoffnung aus, in der nächsten Woche
Fortschritte bei der Erarbeitung der
EU-Verfassung zu machen.
Der industrielle Mittelstand ist im
Stimmungshoch und profitiert von der gut
laufenden Konjunktur. Das ergab die
Frühjahrsumfrage des Bundesverbandes der
Deutschen Industrie (BDI), die in Berlin
vorgestellt wurde.
Die EU-Agrarminister einigten sich,
Regelungen, die die Landwirtschaft
betreffen, zu vereinfachen.
Die Europäische Union hat unter deutscher
Präsidentschaft eine einheitliche
Marktordnung für Agrarprodukte geschaffen.
Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer
bezeichnete in Luxemburg die neue
Marktordnung als historisch.
"Wenn wir nicht soviel zu bieten hätten,
hätten sie nicht so viel zu senden." Mit
diesen Worten brachte Bundeskanzlerin Angela
Merkel zum Geburtstag von Phoenix die
Wechselbeziehung zwischen der Politik und
dem Politiksender auf den Punkt.
Vielfalt, Toleranz, Respekt und
Chancengleichheit sind unverzichtbare
Prinzipien für das Zusammenleben behinderter
und nicht behinderter Menschen. Die deutsche
EU-Ratspräsidentschaft will mit
der Konferenz "Empowering Disabled
People" Modelle zur verbesserten Integration
von Menschen mit Behinderung finden.
Bundesbildungministerin Annette Schavan
betont im Gepräch mit dem "Focus" die
Bedeutung des lebenslangen Lernens in der
globalisierten Welt. Schavan wirbt für das
Modell des Weiterbildungssparens, mit dem
sich am Mittwoch das Kabinett befasst.
Außerdem fordert sie Leistungsvergleiche im
Bereich der beruflichen Bildung.
Am 8.6. ging in Luxemburg die zweitägige
europäische Katastrophenschutzübung EULUX
2007 mit einer Vorführung für hochrangige
Vertreter der Europäischen Union sowie der
beteiligten Länder zu Ende.
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Freitag,
8./9.
Juni 2007 |
In Heiligendamm ist
am Freitag das
jährliche
Gipfeltreffen der
acht großen
Industriestaaten
(G8) zu Ende
gegangen. "Es war
ein erfolgreicher
Gipfel", resümierte
Bundeskanzlerin
Angela Merkel
zufrieden. Zuvor
hatten sich die
Staats- und
Regierungschefs in
allen Kernthemen auf
weitreichende
Beschlüsse
verständigt: vom
Klimaschutz über die
Afrika-Politik bis
zum angestoßenen
"Heiligendamm-Prozess".
Mit diesem wollen
die Industrieländer
die Zusammenarbeit
mit den fünf großen
Schwellenländern
(O5) in einen
ständigen Dialog
überführen.
Einer Senkung der
Kfz-Steuer für
schwere Lkw um
insgesamt 150
Millionen Euro hat
der Bundesrat heute
zugestimmt.
Zugleich billigte
er ein
Förderprogramm von
100 Millionen Euro
jährlich für die
Anschaffung
emissionsarmer Lkw.
Für den nationalen
und internationalen
Dialog über
bioethische Fragen
wird es ein auf
Dauer eingerichtetes
Beratungsgremium
geben. Nachdem
Bundestag und
Bundesrat dem
Ethikratgesetz
zugestimmt haben,
kann der Deutsche
Ethikrat seine
Arbeit aufnehmen.
Bundesminister
Gabriel begrüßt die
Einigung des
G8-Gipfels in
Heiligendamm zum
Klimaschutz. "Die
Einigung der
wichtigsten
Industriestaaten ist
ein
richtungweisendes
Signal für die
Stärkung der
Klimapolitik im
Rahmen der Vereinten
Nationen."
Heute hat der
Bundesrat den
Gesetzentwurf der
Bundesregierung zur
Neuordnung der
ERP-Wirtschaftsförderung
beschlossen. Ziel
des Gesetzes ist es,
die Förderangebote
des Bundes
effizienter und
transparenter zu
machen.
Die Briefmarke im
Wert von 45 Cent ist
in den Postfilialen
und Postagenturen
erhältlich.
Staatssekretär Karl
Diller stellt in
München die Marke
vor.
Hier finden Sie
gesammelt alle
beschlossenen
Dokumente des
G8-Gipfels
Heiligendamm.
"Hartz aber fair?"
Dieser Frage stellt
sich Bundesarbeitsminister
Franz Müntefering
heute beim
Evangelischen
Kirchentag in
Köln. Und wie weit
geht die
Schere zwischen Arm
und Reich in Europa
auseinander? Darüber
sprechen
Bundesinnenminister
Wolfgang Schäuble
und
EU-Industriekommissar
Günter Verheugen.
Der "Heiligendamm-Prozess" ist ein Dialog
zwischen den Mitgliedsstaaten der G8 und den
wichtigen Schwellenländern über die größten
Herausforderungen der Weltwirtschaft. Zu den
wichtigen Schwellenländern gehören
Brasilien, China, Indien, Mexiko und
Südafrika.
Die Kulturstiftung des Bundes hat einen
Fonds für die Deutsch-Tschechischen
Kulturbegegnungen 2007-2009 eingerichtet.
Durch gemeinsame Kulturprojekte sollen neue,
dauerhafte Verbindungen zwischen beiden
Ländern aufgebaut werden.
Mit den Vertretern Afrikas habe es eine
"sehr ehrliche, sehr offene Diskussion"
gegeben, berichtete Bundeskanzlerin Angela
Merkel nach der ersten Arbeitssitzung
des letzten Gipfeltages in Heiligendamm. Für
den Kampf gegen HIV/Aids, Malaria und
Tuberkulose sollen in den nächsten Jahren 60
Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt
werden.
Das Gesetz zur Änderung
medizinprodukterechtlicher und anderer
Vorschriften hat heute den Bundesrat
passiert. Die Regelungen richten sich primär
an Hersteller von Medizinprodukten, an
Ärzte, Krankenhäuser, Betreiber von
Gesundheitseinrichtungen und Behörden.
Inhaltlich erfolgen Klarstellungen, die seit
der letzten Novellierung vor fünf Jahren im
Vollzug des Medizinprodukterechts notwendig
geworden sind.
Im Zuge des demographischen Wandels wächst
auch in Deutschland der Bedarf an
professioneller Pflege. Gleichzeitig sinkt
jedoch das Arbeitskräftepotenzial.
Lösungsansätze zu dieser Herausforderung
formuliert jetzt der INQA-Initiativkreis
"Gesund Pflegen" im Memorandum "Für eine
neue Qualität der Arbeit in der Pflege".
Der europäische Rat für Telekommunikation
hat über die Verordnung zum Roaming die
politische Einigung erzielt. Damit wird das
Telefonieren im europäischen Ausland mit dem
Handy wesentlich billiger und transparenter
werden.
Im Mai 2007 wurden beim Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge 1.347
Asylerstanträge gestellt. Damit ist die Zahl
der Asylbewerber im Vergleich zum Vormonat
um 144 Personen (12,0 Prozent) gestiegen.
Die Grundtendenz sinkender Asylanträge
bleibt jedoch bestehen. Gegenüber dem
Vorjahresmonat Mai 2006 ging die Zahl der
Asylbewerber um 346 Personen (-20,4 Prozent)
zurück.
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Donnerstag,
7.
Juni 2007 |
Die führenden
Industrienationen
(G8) streben an, die
globalen
CO2-Emissionen bis
2050 um mindestens
die Hälfte zu
reduzieren. Die
Staats- und
Regierungschefs
haben in
Heiligendamm
vereinbart, dieses
Ziel gemeinsam in
einem UN-Prozess
umzusetzen. Dabei
sollen auch die
großen
Schwellenländer
eingebunden werden.
Der Staatsminister für Kultur und Medien,
Bernd Neumann, hat am Donnerstag,
07.06.2007, den 4. Bundeskongress der
Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. in
Berlin eröffnet.
Am Donnerstag beginnen in Heiligendamm die
Arbeitssitzungen der Staats- und
Regierungschefs der G8. Die Themen des
Tages: die Weltwirtschaft, die Entwicklung
der Schwellenländer und der Klimaschutz.
"80 bis 90 Prozent unserer Zeit verbringen
wir in Innenräumen - dennoch wissen wir
wenig über die gesundheitlichen Belastungen,
denen wir z. B. aufgrund von Emissionen aus
Bauprodukten ausgesetzt sind. Daher sind die
Analyse und Bewertung der Innenraumluft und
die Verringerung ihrer Verschmutzung ein
wesentlicher Beitrag zur Lebensqualität",
betonte die Parlamentarische
Staatssekretärin im Bundesumweltministerium,
Astrid Klug, zum Abschluss einer zweitägigen
EU-Konferenz zu Bauprodukten und der
Qualität der Innenraumluft in Berlin.
Die Energieminister haben am 6. Juni auf
ihrer Sitzung in Luxemburg unter Vorsitz von
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos eine
Aussprache zur Umsetzung des
Energieaktionsplans des Europäischen Rates
vom 9. März 2007 mit Blick auf den Strom-
und Gas-Binnenmarkt geführt.
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat heute
den Vorstand des Verbandes der Film- und
Fernsehschauspieler (BFFS) im
Bundeskanzleramt empfangen.
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Mittwoch, 6.
Juni 2007 |
Deutschland beteiligt sich mit bis zu 60
Polizeibeamtinnen und –beamten des Bundes
und der Länder an der EU-Polizeimission in
Afghanistan. Der auf mindestens drei Jahre
angesetzte Einsatz soll spätestens am 15.
Juni beginnen und knapp 200 Polizei-,
Strafverfolgungs- und Rechtsexperten
umfassen.
Bevor heute Abend der offizielle Teil des
G8-Gipfels beginnt, trifft Bundeskanzlerin
Angela Merkel in Heiligendamm mehrere
Staats- und Regierungschefs zu
Einzelgesprächen. Zum Mittagessen kommt sie
mit US-Präsident George W. Bush zusammen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht eine
Chance auf eine gemeinsame Position in
Fragen des Klimaschutzes. Das betonte sie
nach einem Vier-Augen-Gespräch mit dem
amerikanischen Präsidenten George W. Bush
vor dem G8-Gipfel.
Die Nachhaltigkeitsstrategie der EU hat im
Mittelpunkt eines Treffens von Fachleuten
aus ganz Europa gestanden. In Berlin
tauschten sie ihre Erfahrungen und
Informationen zur nachhaltigen Entwicklung
in den einzelnen Mitgliedsstaaten aus. Auch
die Zusammenarbeit von Politik und
Verwaltung stand auf dem Prüfstand.
Denken Sie darüber nach, ein eigenes
Unternehmen zu gründen? Oder haben Sie sich
schon selbstständig gemacht und brauchen
noch den einen oder anderen guten Tipp? Das
Bundeswirtschaftsministerium hilft weiter.
In einem Namensbeitrag formuliert
Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre
Erwartungen an das G8-Treffen. Die
Regierungschefin wünscht sich vor allem ein
Bekenntnis zur gemeinsamen Verantwortung.
Dazu gehören nicht nur der Klimaschutz und
mehr Entwicklungshilfe, sondern auch bessere
Investitionsmöglichkeiten in den ärmsten
Ländern der Welt.
Die EU und Japan haben auf einem
Gipfeltreffen eine enge politische und
wirtschaftliche Kooperation beider Regionen
bekräftigt. Beim Klimaschutz waren sie sich
einig: Bis Mitte des Jahrhunderts muss der
CO2-Ausstoß um mindestens 50 Prozent
reduziert werden.
Die G8 Staats- und Regierungschefs treffen
sich vom 6. bis 8. Juni auf Einladung von
Bundeskanzlerin Angela Merkel in
Heiligendamm. Die wichtigsten Themen der
Gespräche sind die Gestaltung der
Globalisierung, Klimaschutz und Hilfe für
Afrika. Neben den Arbeitssitzungen der G8
wird es auch bilaterale Treffen geben.
In der Anlage befinden sich die Erklärung
des EU-Japan-Gipfels und ein Dokument zum
EU-Japan Business Dialogue Round Table.
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Dienstag, 5.
Juni 2007 |
Bundesforschungsministerin Annette Schavan
hat gemeinsam mit EU-Forschungskommissar
Janez Potocnik die 4. Europäische Konferenz
zu Forschungsinfrastrukturen (ECRI2007)
eröffnet. "Unser Ziel ist es, die
bestmöglichen Bedingungen für exzellente
Forschung in Europa zu schaffen," sagte
sie.
Die Staatsministerin für Integration, Maria
Böhmer, begrüßt die Studie "Migranten und
Medien 2007" von ARD und ZDF als wichtigen
Beitrag zur Integration. "Damit lösen die
öffentlich-rechtlichen Sender eine ihrer
Selbstverpflichtungen zum Nationalen
Integrationsplan ein", erklärte Böhmer.
Die Weichen für den Bau des europäischen
Freie-Elektronen-Röntgenlasers XFEL sind
gestellt. Hochrangige Vertreter aus den
beteiligten Staaten trafen sich auf
Einladung von Bundesforschungsministerin
Annette Schavan in Hamburg. Dort gaben sie
den Projektstart für das weltweit
einzigartige Forschungsvorhaben bekannt.
Mit einem Acht-Punkte-Plan will die
Bundesregierung den Kohlendioxid-Ausstoß in
Deutschland enorm verringern. In einem
Gastbeitrag für die "Süddeutsche Zeitung"
erklärt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel,
in welchen acht Bereichen Einsparungen
möglich sind.
Das Bundeslandwirschaftsministerium hat den
letzten Teil einer bundesweiten Studie
vergeben. Es geht um die Wertschöpfung im
Forst- und Holzsektor.
Die EU und Kanada sind sich darüber einig,
dass die globalen Treibhausgasemissionen bis
zum Jahr 2050 um mindestens die Hälfte
reduziert werden müssen. Dies betonten
sowohl EU-Ratspräsidentin Angela Merkel als
auch Kanadas Premierminister Stephen Harper
bei dem EU-Kanada-Gipfel in Berlin.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat
bei der Eröffnung der
EU-Berufsbildungskonferenz vorgeschlagen,
berufliche Ausbildung international zu
vergleichen: "Die Ergebnisse der PISA-Studie
zur Allgemeinbildung haben einen erheblichen
Reformschub ausgelöst. Ähnliches ist auch in
der beruflichen Bildung überlegenswert".
Denken Sie darüber nach, ein eigenes
Unternehmen zu gründen? Oder haben Sie sich
schon selbstständig gemacht und brauchen
noch den einen oder anderen guten Tipp? Das
Bundeswirtschaftsministerium hilft weiter.
Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer
und Staatssekretär Gert Lindemann berieten
in Berlin über die Milchquotenregelung und
die Agrarpolitik. Thema war auch die
Verbesserung der Agrarstruktur und des
Küstenschutzes.
"Wir können insgesamt sehr zufrieden sein
mit dem diesjährigen Verlauf der
Jahrestagung," erklärte Horst Seehofer,
Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz. Durch die
Verabschiedung mehrerer Resolutionen seien
deutliche Zeichen für einen verbesserten
Schutz der Wale gesetzt worden.
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Montag, 4.
Juni 2007 |
Das Europäische Forum für die Rechte des
Kindes ist heute in Berlin eröffnet worden.
Das Kinderforum soll dazu beitragen,
europaweite Strategien gegen sexuellen
Missbrauch zu entwickeln, betonte
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries bei
der Eröffnung.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am
Montag die deutsche Handball –
Nationalmannschaft im
Bundeskanzleramt empfangen.
Die Mannschaft hatte im Februar das
Finale der Weltmeisterschaft
gewonnen.
Eine nachhaltige Familienpolitik kann das
Wirtschaftswachstum um 0,5 Prozentpunkte
steigern. Damit bestätigt die Modellrechnung
des Instituts der Deutschen Wirtschaft:
Kindergeld und Kinderbetreuung sind
Schritte auf einem richtigen Weg.
Mit dem Spiegel sprach Bundeskanzlerin
Angela Merkel wenige Tage vor dem G8-Gipfel
über Protestkultur, Klimaschutz und die
wieder wachsenden Spannungen zwischen
Russland und den USA.
Kulturstaatsminister Bernd Neumann ist es
bei einem heutigen Treffen im Kanzleramt
gelungen, völliges Einvernehmen beim Denkmal
für die im Nationalsozialismus verfolgten
Homosexuellen zu erzielen.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat
eine positive Bilanz der
Berufsbildungspolitik während der deutschen
EU-Ratspräsidentschaft gezogen. Damit Europa
im internationalen Wettbewerb weiter
bestehen könne, brauche es mehr Mobilität
seiner Auszubildenden. Die Ministerin schlug
zudem vor, internationale
Leistungsvergleiche zu den
Berufsbildungssystemen durchzuführen.
Auf dem bevorstehenden G8-Gipfel will die
Bundesregierung intensiv für Investitionen
auf dem Nachbarkontinent Afrika werben,
insbesondere für mehr der so
genannten Mikrokredite. Darüber und über
die schädlichen Agrarexportsubventionen der
Industrieländer spricht
Bundesentwicklungsministerin Heidemarie
Wieczorek-Zeul im Interview mit der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat in
Berlin die internationale
IT-Sicherheitskonferenz unter dem Motto
"Innovation und Verantwortung" eröffnet.
Rund 250 europäische Expertinnen und
Experten diskutieren über Sicherheit in der
Informationstechnik.
G8-Gipfel in Heiligendamm, und zu Hause
türmen sich die Probleme: Thomas de
Maizière, Chef des Bundeskanzleramts und
Regierungskoordinator, widerspricht dem
Eindruck, den Koalitionspartnern gehe die
Lust auf gemeinsame Politik aus.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich
erschüttert über die Ausschreitungen bei der
globalisierungskritischen Demonstration am
Samstag in Rostock gezeigt.
Am Ende soll ein verbindlicher
internationaler Prozess zur Reduktion von
Treibhausgasen stehen – unter dem Dach der
Vereinten Nationen. Eine Initiative, die
dafür den Weg ebnet, ist das Ziel von
Bundeskanzlerin Angela Merkel beim G8-Gipfel
kommende Woche in Heiligendamm. Sonntagabend
sprach sie darüber mit dem britischen
Premier Tony Blair.
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Sonntag, 3.
Juni 2007 |
Mit neuen Strategien will die
Bundesregierung die Sozialwirtschaft stärken
und Unternehmensgründungen fördern. Auf dem
"Equal-Politikforum" diskutieren europäische
Entscheidungsträger und Akteure von Montag
an drei Tage lang, wie die Chancen
benachteiligter Menschen auf den
Arbeitsmärkten erhöht werden können.
Die Folgen der Globalisierung gestalten: Das
wollen auch Kinder und Jugendliche. Auf dem
Junior8-Gipfel (J8) in Wismar beraten
sie seit Sonntagmorgen parallel zum
G8-Gipfel darüber, wie das funktionieren
kann. Die Ergebnisse diskutieren
sie anschließend mit den Staats- und
Regierungschefs der G8-Staaten in
Heiligendamm.
Die G8 Staats- und Regierungschefs treffen
sich vom 6. - 8. Juni auf Einladung von
Bundeskanzlerin Angela Merkel in
Heiligendamm. Einen Überblick über das
Programm finden Sie hier.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat begrüßt,
dass die Europäische Union die
Assoziierungsverhandlungen mit Serbien
wieder aufgenommen hat. Die Zusammenarbeit
der neuen serbischen Regierung mit dem
Internationalen Strafgerichtshof sei dafür
ein wichtiger Schritt gewesen, sagte die
Kanzlerin nach einem Gespräch mit dem
serbischen Präsidenten Boris Tadic.
Die deutsche öffentliche Entwicklungshilfe
wird im kommenden Jahr um rund 750 Millionen
Euro aufgestockt. Das entspricht einem
Zuwachs von 14 Prozent. Kein anderer
Etat der Bundesregierung steigt stärker.
Die Umweltministerinnen und -minister der EU
diskutieren in Essen über eine Strategie zur
Förderung von Innovationen in der
Umwelttechnologie. Denn diese bietet Chancen
für die Umwelt, die Wirtschaft und für mehr
Beschäftigung.
Im Wissenschaftsjahr 2007 dreht sich alles
um Sprache und Verständigung. Passend dazu
ziert seit dem 1. Juni ein haushohes "K" das
Bundespresseamt. Es steht für
Kommunikation.
Kaum ein anderer römischer Kaiser war für
die Geschichte Europas so bedeutsam wie
Konstantin der Große. Ihm ist eine
umfassende Ausstellung in Trier gewidmet.
Sie ist einer der Höhepunkte im
Kulturprogramm der Großregion Luxemburg als
europäischer Kulturhauptstadt 2007.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan
stellt eine Erhöhung des Bafög-Satzes im
Interview mit der Berliner Zeitung in
Aussicht. Zudem sollen
Bafög-Empfänger künftig Vollzeit im Ausland
studieren können. Die Ministerin verrät im
Gespräch auch, welchen Studienabschluss sie
heute machen würde.
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