Archiv Politik  aktuell  Juli - August 2007  

 

Freitag, 31. August 2007

Ökologisch handeln ist ökonomisch vernünftig 

Vor zehn Jahren unterzeichneten die Vertragsstaaten in Kyoto die UN-Klimakonvention. Für Deutschland unterschrieb damals Bundesumweltministerin Angela Merkel. Als G8-Präsidentin und Bundeskanzlerin warb sie erneut für ein Folgeabkommen für das Kyoto-Protokoll.

 

Tag der Talente

Sie alle haben eines gemeinsam: außergewöhnliche Begabungen. Und sie haben diese bei bundesweiten Schüler- und Jugendwettbewerben im vergangenen Jahr erfolgreich unter Beweis gestellt. Zum Tag der Talente vom 1. bis 3. September erwartet die Jugendlichen ein spannendes Programm.

 

"Persönliches Budget": Mehr Freiheit und Selbstbestimmung 

Mit dem Persönlichen Budget haben Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, selbstbestimmt und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Ab 1. Januar 2008 besteht ein Rechtsanspruch auf diese Leistungsform.

 

Größte Synagoge Deutschlands feierlich wieder eröffnet

In einer Feierstunde ist die größte Synagoge Deutschlands in Berlin nach ihrer Renovierung wieder eröffnet worden. Zugleich ist das Ereignis die Auftaktveranstaltung für die Jüdischen Kulturtage in Berlin.

 

Kommandowechsel im Kosovo

Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung hat auf seiner dreitägigen Balkanreise Kroatien, Mazedonien und Albanien für politische Gespräche besucht. Zum Abschluss wohnte er im Kosovo der Kommandoübergabe der Kosovo Force (Kfor) bei.

 

Strategie des Monats: Biotechnologie

Waschmittel, Papier, Medikamente, Mais: Alles Produkte der Biotechnologie. Kann man an Werbung die Veränderung einer Technologie ablesen? Bei Waschmittelwerbung und Biotechnologie ist das der Fall.

 

Internationale Funkausstellung eröffnet

Mehr als 1.200 Anbieter präsentieren auf der 47. Internationalen Funkausstellung (IFA) ihre neuesten Produkte. Dies ist ein Aussteller-Rekord. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hob bei der Eröffnung in Berlin den hohen Stellenwert der IFA als globalen Innovationsplatz für die digitale Unterhaltung hervor.

Donnerstag, 30. August 2007

Gemeinsam Verantwortung für den Klimawandel übernehmen

Staffelübergabe in Tokio: Japan wird Deutschland in der G8-Präsidentschaft ab Januar 2008 folgen. Der Klimaschutz wird dann weiterhin Schwerpunktthema bleiben. Darum drehten sich auch die politischen Gespräche von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Ministerpräsident Shinzo Abe. Außerdem ging es um den Kampf gegen den Terrorismus.

 

"3.000 Schritte extra fürs Herz.“

„Mitgehen am Mittwoch! 3.000 Schritte extra fürs Herz“ – unter diesem Motto hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in Halle (Saale) für regelmäßige körperliche Bewegung im Alltag geworben. Zusammen mit Dr. Gerlinde Kuppe, Ministerin für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, und Barbara Genscher, Schirmherrin der Deutschen Herzstiftung, rief die Bundesgesundheitsministerin bei einem gemeinsamen Spaziergang mit Bürgerinnen und Bürgern durch die Altstadt in Haale (Saale) zu „3.000 Schritten extra fürs Herz“ auf.

 

Reform des Zuwanderungsgesetzes ist in Kraft getreten

Die Reform des Zuwanderungsgesetzes ist am 28. August 2007 in Kraft getreten. Damit ist Deutschland seiner Verpflichtung zur Umsetzung von elf aufenthalts- und asylrechtlichen Richtlinien der Europäischen Union nachgekommen. Wesentliche Inhalte des Gesetzes sind: Regelungen zur Bekämpfung von Schein- und Zwangsehen, zur Stärkung der inneren Sicherheit, zur Umsetzung der Beschlüsse der Innenministerkonferenz zum Staatsangehörigkeitsrecht und zur Erleichterung des Zuzugs von Firmengründern und vor allem eine Reihe von Maßnahmen, die die Integration von Zuwanderern in die deutsche Gesellschaft fördern. Auf der einen Seite fördert der Staat, vor allem durch Sprachkurse, die Integration der Ausländer. Auf der anderen Seite wird vom Ausländer die Bereitschaft zur Integration gefordert und dies auch gesetzlich festgelegt. Dadurch wird das Prinzip des „Förderns und Forderns“ im Gesetz verankert.

 

Mehr Betreuungsangebote für Kleinkinder

Bis 2013 entstehen für 35 Prozent der unter dreijährigen Kinder in ganz Deutschland 750.000 Betreuungsplätze. Der Bund beteiligt sich an der Finanzierung mit 4 Milliarden Euro. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt.

 

Deutsche Telekom Stiftung übernimmt Förderung von Lernort Labor

Lernort Labor (LeLa), die Koordinierungsstelle für die deutschen Schülerlabore, steht unter neuer Führung. Die Deutsche Telekom Stiftung übernimmt die Finanzierung der Initiative, die bislang vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt wurde. "Die Bilanz nach rund drei Jahren Förderung durch das BMBF ist positiv. Wir haben damit eine gute Basis für die Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses geschaffen, auf der die Telekom Stiftung aufbauen kann", erklärte Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan in Berlin.

Mittwoch, 29. August 2007

Neuer Elternordner "Gesund groß werden"

Mit dem Elternordner "Gesund groß werden" informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit über den Inhalt und Ablauf der Früherkennungsuntersuchungen für Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus enthält der Ordner Tipps zur gesunden Entwicklung eines Kindes, zur Krankheitsvorbeugung und notwendigen Impfungen.

 

Unternehmen zum Vorteil von Deutschland und China

In der ostchinesischen Stadt Nanjing hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bei Siemens einen neuen Produktionsabschnitt eröffnet. Nicht nur die hochmoderne Fertigung von Steuerungstechnik für Werkzeugmaschinen beeindruckte sie.

 

Kulturstaatsminister Bernd Neumann eröffnete Lüpertz-Ausstellung in Nanjing

Im Rahmen seines Chinabesuchs hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann am (heutigen) Mittwoch die Markus Lüpertz-Ausstellung im Nanjing Museum eröffnet.

 

„Wir sind auch Deutschland!“ – Gleiche Chancen für Migrantenkinder

Junge Migrantinnen und Migranten haben beim 3. Forum Deutschland für Kinder miteinander diskutiert, wie  Migrantenkinder in Deutschland noch besser integriert werden können. Auch Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble diskutierte mit. Ziel des Forums ist es, die Chancengleichheit von Migrantenkindern zu verbessern.

 

Neue Website zur Kampagne "Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung"

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat während der Eröffnungsveranstaltung der Kampagne "Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung" in Nanjing die begleitenden Internetseiten freigeschaltet.  

Dienstag, 28. August 2007

Kondolenzschreiben von Angela Merkel an Éve Barre

Bundeskanzlerin Angela Merkel sandte der Witwe des ehemaligen französischen Premierministers Raymond Barre, Éve Barre, folgendes Kondolenzschreiben:  

 

Neue Einkaufsbedingungen der öffentlichen Hand für die Erstellung von IT-Systemen veröffentlicht

Das Bundesinnenministerium hat mit dem EVB-ITIT-Leistungen Systemvertrag ein verbindliches Vertragsmuster für die Behörden des Bundes bei der Beschaffung von IT-Systemen veröffentlicht. Die EVB-IT-Vertragstypen ergänzen die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Beschaffungen von Lieferungen und Leistungen der öffentlichen Hand (VOL/B). Bislang sind bereits Vertragstypen zum Beispiel für Kauf und Instandhaltung von Hardware sowie Überlassung und Pflege von Standardsoftware veröffentlicht. Das jetzt veröffentlichte Vertragsmuster ist für die Behörden des Bundes gemäß den Verwaltungsvorschriften zu § 55 der Bundeshaushaltsordnung verbindlich.

 

Michael Müller bei deutsch-ukrainischer Konferenz zu Gewässerschutz Hoher Sanierungsbedarf bei kommunaler Infrastruktur

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller, ist in der Ukraine auf einer Konferenz zu modernen Technologien und Dienstleistungen für den Gewässerschutz. Ziel der Veranstaltung ist die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen zu Umweltproblemen der Ukraine, speziell im Wasser- und Abwassermanagement, und die Intensivierung der Kontakte zwischen dem Bundesumweltministerium und den Umweltbehörden sowie Entscheidungsträgern vor Ort. Müller wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet.

 

Schüler-Uni: Biologische Vielfalt - Die Grundlage unseres Lebens

Am 24. September ist es so weit: Die Schüler-Uni zur biologischen Vielfalt beginnt. Bis zum 27. September können sich Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen vier bis zwölf an der Humboldt-Universität Berlin das facettenreiche Thema "biologische Vielfalt" erläutern lassen - unter anderem von der Parlamentarischen Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums Astrid Klug, dem Polarforscher Arved Fuchs, der Gastronomin Sarah Wiener und dem Menschenrechts-Aktivist Rüdiger Nehberg.

 

Gutes Klima in Peking

Ein geeigneter Zeitpunkt für einen Besuch: Vor 35 Jahren haben Deutschland und China diplomatische Beziehungen aufgenommen. Wichtige Themen der ausführlichen Gespräche zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao waren diesmal: Klimaschutz, Schutz des geistigen Eigentums, Produktqualität und Menschenrechte.

Freitag, 24. August 2007

Von der Idee zum Magazin: "Gläserne Redaktion" beim Tag der offenen Tür im Bundespresseamt

Wie wird die Zeitschrift gemacht, die das Bundespresseamt herausgibt? Beim Tag der offenen Tür am 25. und 26. August können die Besucherinnen und Besucher dabei zuschauen: In einer "Gläsernen Redaktion" entstehen an diesem Wochenende täglich drei Sonderausgaben von "Deutschland aktuell". Das neue Magazin erscheint seit April 2007.

 

Kernkraftwerke: Sicherheit hat höchste Priorität

Die Kernkraftwerksbetreiber werden künftig die Öffentlichkeit und die Politik besser über Zwischenfälle informieren. Zudem wird mehr Erfahrungsaustausch stattfinden. Das vereinbarten Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Vertreter der vier großen Energieversorgungsunternehmen.

 

Zuwanderer haben Potenzial: Vielfalt als Chance

Unter dem Motto „Vielfalt als Chance“ wirbt die Bundesregierung für das ökonomische und gesellschaftliche Potenzial von Menschen mit Zuwanderungshintergrund. Staatsministerin Maria Böhmer gab heute im Bundeskanzleramt den Startschuss für die Kampagne. Gleichzeitig startete eine Wettbewerbsreihe für mehr Vielfalt in der Ausbildung.

 

Staatsministerin Böhmer startet Kampagne "Vielfalt als Chance“

Maria Böhmer betont wirtschaftliches Potenzial von Zuwanderern und lädt ein zum Wettbewerb "Kulturelle Vielfalt in der Ausbildung“.

 

"Wir brauchen eine neue Begeisterung für technische Berufe"

Mit der Wochenzeitung "Die Zeit" sprach Bundesbildungsministerin Annette Schavan über den Fachkräftemangel in Deutschland. Die Unternehmen erinnert die Ministerin an ihre Verantwortung in Sachen Qualifizierung. Und sie will sich für einen leichteren Übergang von der beruflichen Bildung zum Universitätsstudium stark machen.

Donnerstag, 23. August 2007

Klassische Musik und Meeresnaturschutz

Deutschland wird für die Ausweisung des ersten vollständigen Netzwerkes von Meeresschutzgebieten in der Ostsee ausgezeichnet.

 

Tag der offenen Tür: Weltraumforschung und Weltmeister

Ein Autogramm von Weltmeister Henning Fritz, ein kostenloses Fahrtraining oder Einblick in die Weltraumforschung: Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung am 25. und 26. August gibt es spannende Angebote für jeden Gast.

 

Schneller Neuanfang für mittellose Schuldner

Verschuldete und mittellose Menschen sollen künftig schneller und unbürokratischer wirtschaftlich neu anfangen können. Hierzu hat das Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf beschlossen. Dieser regelt, wie künftig mittellose Personen entschuldet werden sollen.

 

Mittwoch, 22. August 2007

DStGB: Steuerlicher Querverbund muss erhalten bleiben - Nahverkehr, Bibliotheken, Schwimmbäder und Sozialeinrichtungen gefährdet!
Angesichts der heutigen mündlichen Verhandlung zum steuerlichen Querverbund vor dem Bundesfinanzhof sagte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, in Berlin: "Der kommunale Querverbund muss erhalten bleiben." Das kommunale Leistungsspektrum sei gekennzeichnet durch Gewinn und Verlust bringende Aufgaben. "Wenn es künftig nicht mehr möglich sein sollte, Gewinne der Stadtwerke aus der Energieerzeugung mit Verlusten beim öffentlichen Personennahverkehr steuerlich zu verrechnen, wird die Finanzierung einer leistungsstarken kommunalen Infrastruktur in Frage gestellt."
Landsberg machte deutlich, dass die Bürgerinnen und Bürger die Verlierer dieser Entwicklung sein werden. Angesichts der schwierigen finanziellen Lage vielerorts müssten zahlreiche Kommunen ihr Leistungsangebot in vielen Bereichen der Daseinsvorsorge erheblich einschränken und ggf. ersatzlos streichen.

Nach Schätzungen des DStGB ist insgesamt ein Verlustverrechnungsvolumen von bis zu 6 Mrd. ? betroffen. "Die Kommunen verwenden im Rahmen der Verlustverrechung letztlich Gewinne für den kommunalen Haushalt und damit für das Gemeinwesen. Dies ermöglicht erschwingliche Eintrittspreise für kommunale Einrichtungen", so Landsberg. Deshalb sei es widersinnig, diesen Bereich mit einer Ertragsbesteuerung zu belasten.
Landsberg wies auf die soziale Dimension der Entwicklung hin: "Wenn der öffentliche Personennahverkehr ausgedünnt und Bibliotheken, Museen, Bürgerhäuser, Mehrzweckhallen, Sportplätze geschlossen werden müssen, hat dies schlimme gesellschaftliche Auswirkungen". Er forderte die Politik in Bund und Ländern auf, gemeinsam mit den Kommunen nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen, um den steuerlichen Querverbund zu erhalten.

Zum Hintergrund: Das kommunale Leistungsspektrum ist gekennzeichnet durch Gewinn und Verlust bringende Aufgaben. Während kommunale Versorgungsbetriebe, wie die Stadtwerke, regelmäßig Gewinne erwirtschaften, führt das Betreiben bestimmter Einrichtungen wie Bäder oder Verkehrsbetriebe tendenziell zu Verlusten. Zur Bewältigung der dauerhaft defizitären Pflichtaufgaben der Daseinsvorsorge wird der Querverbund zur Zusammenfassung und Ergebnisverrechnung von Gewinn bringenden mit dauerdefizitären Betrieben seit vielen Jahren von der Finanzverwaltung und der Rechtsprechung anerkannt. Der Querverbund ermöglicht also, dass die Gewinne und Verluste aus kommunalen Betrieben bzw. Beteiligungen direkt oder indirekt - d. h. steuerlich - verrechnet werden können. Durch ein aktuell beim Bundesfinanzhof zur Entscheidung stehendes Verfahren sind die steuerlichen Verrechnungsmöglichkeiten im Rahmen des kommunalen Querverbundes infrage gestellt.

Bundeswehr soll im Libanon bleiben

Das Bundeskabinett hat beschlossen, den Einsatz deutscher Soldatinnen und Soldaten vor der Küste des Libanons fortzusetzen. Der Bundestag muss noch zustimmen.

 

Böhmer berät mit ostdeutschen Ausländerbeauftragten über Rechtsradikalismus

Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, wird sich angesichts der Übergriffe auf acht Inder im sächsischen Mügeln zeitnah mit den Integrations- und Ausländerbeauftragten der neuen Bundesländer treffen.

 

Ein menschliches Deutschland für alle

Am Donnerstag und Freitag trifft sich das Kabinett auf Schloss Meseberg zu einer Klausurtagung. Dort wird das Regierungsprogramm für die nächsten zwei Jahre diskutiert. Auf der Tagesordnung: Energiepolitik und Klimaschutz, Fachkräftemangel und die Rolle Deutschlands in der globalen Welt.

 

Ein Haus mit Symbolkraft

Zu seinem 50. Geburtstag präsentiert sich das Berliner "Haus der Kulturen der Welt" in neuem Glanz. Nach einer einjährigen Renovierungsphase hat Staatsminister Bernd Neumann das Gebäude wiedereröffnet. Finanziert wurden die Umbauarbeiten von der Bundesregierung.

 

Grünanlagen und Parks steigern Lebensqualität in Städten

"Grünanlagen und Parks können einen wichtigen Beitrag für mehr Lebensqualität in unseren Städten leisten. Das "Wie?" demonstrieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs "Entente Florale" sehr eindrücklich."

 

Aus Militärflughafen wird Solarpark

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Astrid Klug hat auf einem ehemaligen Militärflughafen östlich von Leipzig den ersten Bauabschnitt der weltweit größten Photovoltaikanlage eröffnet. "Der Solarpark ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass wir die Industriegesellschaft umbauen und sie auf eine umweltfreundliche Energieerzeugung umstellen können", so Astrid Klug.

 

Dienstag, 21. August 2007

Miteinander - Füreinander

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat die Initiative ZivilEngagement "Miteinander - Füreinander" ins Leben gerufen. Die Initiative bündelt die gesellschaftlichen Kräfte rund um das Thema Ehrenamt in einer Hand.

 

Unerträglichen Gewaltexzess sofort aufklären

Etwa 50 Jugendliche griffen in Mügeln (Sachsen) acht Inder an und jagten sie durch den Ort. Dabei wurden rechtsextreme und ausländerfeindliche Parolen gerufen. Bundesminister Wolfgang Tiefensee verurteilte den Angriff auf das Schärfste.

 

Kosovo-Frage einvernehmlich lösen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Budapest mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsány über die Zukunft des Kosovos gesprochen. Sie begrüßte erneut die Einsetzung einer Verhandlungsgruppe. Gemeinsame europäische Haltung sei, in etwas mehr als 100 Tagen ein Ergebnis zu finden - im Interesse Serbiens und des Kosovos.

 

Integrationsbeauftragte verurteilt Überfall auf Inder in Mügeln scharf

Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Maria Böhmer hat den Überfall auf acht Inder im sächsischen Mügeln scharf verurteilt.

 

Altersvorsorge: Auf in die zweite Runde

Bundesweit haben Volkshochschulen seit Februar 325 Kurse zur privaten Altersvorsorge angeboten.  "Das gibt uns die Möglichkeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen", sagte Regierungssprecher Thomas Steg im Lichte der demnächst wieder beginnenden Kurse. In einer Berliner Volkshochschule zogen die Partner der Initiative "Altersvorsorge macht Schule" nun ein durchaus positives Resümee.

 

Deutsche blicken positiv in die Zukunft

Aus der Umfrage 2007 der Wirtschaftsjunioren Deutschland geht hervor: 65 Prozent der Befragten erwarten, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung im kommenden Jahr fortsetzt. Im vergangen Jahr waren dies nur 46 Prozent.

 

Montag, 20. August 2007

"Schnell und konsequent handeln"

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht in einem Interview über den Klimawechsel. Noch können wir einen Anstieg der Temperatur von mehr als zwei Grad vermeiden. Das setzt in unserer globalisierten Welt voraus, das wir zusammenhalten und gemeinsam handeln. Das wird die Aufgabe der Politik im 21. Jahrhundert sein, so die Kanzlerin zur Bild am Sonntag.

Freitag, 17. August 2007

DGB: Kinderarmut ist politisch gemacht!
Emscher-Lippe-Region. Hartz-IV-Regelsätze und Niedriglöhne, von denen selbst Vollzeitbeschäftigte nicht leben können, haben die Kinderarmut hierzulande explodieren lassen. Statt Kindergeld, notwendige Unterrichtshilfen und Nachhilfe gibt es aus den Regierungsparteien Sparappelle und die Botschaft, man müsse den Sozialstaat zurückschneiden, um ihn zukunftsfest zu machen. Das ist mit Blick auf die wachsende Kinderarmut töricht.
Die mangelhafte Förderung von Kindern aus Familien, die von Harzt IV oder besonders niedrigen Löhnen leben müssen, wird sich nach Meinung des DGB rächen: Ohne gute Schulausbildung mit ausreichendem Unterrichtsmaterial würde es keine qualifizierten Fachkräfte geben. Arm bleibt dumm - das zeigten zahllose wissenschaftliche Untersuchungen. Und: Wem nützen arme Kinder, die vom billigen Fastfood zu kranken Erwachsenen werden?

Der DGB fordert daher eine sozialverträgliche Neuausrichtung der Steuerpolitik. "Die Unternehmenssteuerreform ist aus unserer Sicht ein gesellschaftspolitischer Skandal: Dringend benötigte Steuereinnahmen zur Bekämpfung der Kinderarmut werden als Steuergeschenk an Konzerne umverteilt. So hat als erster Konzern in Deutschland der Klinikbetreiber "Rhön" mit Hinweis auf die jüngste Unternehmenssteuerreform den Überschuss des laufenden Geschäftsjahres von 102 auf 110 Mill. Euro angehoben.

Mit diesen "erlassenen" 8 Mio ? Steuerschuld, könnten in der Emscher-Lippe-Region die fehlenden Unterrichtsmaterialien für die knapp 40.000 Hartz IV-Kinder beschafft werden (rund 200 ? pro Kind und Schuljahr).

In "reichen" Städten werden schon jetzt "Sonderfonds" aufgelegt, um Kindern aus armen Haushalten Unterrichtsmittel zu bezahlen. So gibt es in München eine einmalige Unterrichtskostenbeihilfe von 100 Euro, in Oldenburg 50 Euro und in Chemnitz von 25 Euro. In Städten mit Haushaltssicherungskonzept gibt es dafür keinen Spielraum. Eine unsoziale Unternehmenssteuerreform und die Unterfinanzierung der Städte und Gemeinden führen dazu, dass die Bekämpfung der Kinderarmut als entscheidende sozialstaatliche Aufgabe nicht erfüllt werden kann. Der DGB strebt deshalb einen breiten gesellschaftlichen Konsens gegen Kinderarmut an, um ein Umsteuern in "Berlin" zu erzwingen. Erste Erfolge werden sichtbar: Bundesweit wird in allen DGB Regionen Kinderarmut thematisiert, überall haben sich bereits kirchliche Verbände solidarisiert. Eine Bündnisveranstaltung wird derzeit vorbereitet.

"Die gut betuchten Politiker sollten wissen, dass auch arme Eltern sich das Wohl ihrer Kinder zumeist vom eigenen Munde absparen. Wenn das nicht reicht, steht der Sozialstaat in der Verantwortung," erklärt DGB-Chef Josef Hülsdünker.

Kabinett verabschiedet Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Ökodesignrichtlinie

Das Bundeskabinett hat den Weg frei gemacht für höhere Energiestandards bei Elektrogeräten. Mit dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vorgelegten Gesetzesentwurf zur "EU-Ökodesignrichtlinie" werden künftige europäische Umweltverträglichkeit-Standards für zahlreiche Geräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen und Geschirrspüler, aber auch Fernsehgeräte, PCs und Drucker in Deutschland direkt wirksam.

Eisberge als Zeugen des Klimawandels

Zwei Tage lang hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in Grönland über die Folgen der globalen Erderwärmung informiert. Der Ausflug in die Region nördlich des Polarkreises führte den Klimawandel direkt vor Augen. Deshalb war der Eisfjord in der Nähe der westgrönländischen Stadt Ilulissat am Donnerstagnachmittag der wichtigste Punkt auf ihrem Programm.

"Gleichbehandlung ist ein Menschenrecht"

Vor einem Jahr ist das "Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz" in Kraft getreten. Die Leiterin der ebenfalls vor einem Jahr eingerichteten Antidiskriminierungsstelle zog in Berlin eine erste Bilanz. Eine ihrer Schlussfolgerungen: einen Pakt mit der Wirtschaft schmieden.

Donnerstag, 16. August 2007

AGG: Böhmer sieht positive Entwicklung – Bessere Chancen für Migranten

Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, hat ein Jahr nach Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) auf die positiven Wirkungen der Regelung für Migranten hingewiesen.

 

Erfolgreicher Subventionsabbau

Die Subventionen des Bundes gehen im Zeitraum 2005 bis 2008 insgesamt um 2 Milliarden Euro auf 21,5 Milliarden Euro zurück. Mittlerweile baut der Bund nicht nur Finanzhilfen, sondern auch Steuervergünstigungen deutlich ab.

 

Finanzierung junger und mittelständischer Unternehmen fördern

Junge und mittelständische Unternehmen haben häufig Probleme bei der Kapitalbeschaffung. Sie sind dann auf Wagniskapitalgeber angewiesen. Das Bundeskabinett beschloss daher einen Gesetzentwurf, um erhöhte Anreize für private Investitionen zu schaffen.

 

Künftig Freiwilligendienste flexibler

Die Höchstdauer von Freiwilligendiensten erhöht sich auf insgesamt 24 Monate. Mehrere kürzere Freiwilligendienste können nacheinander absolviert werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, Einsatzzeiten im In- und Ausland zu kombinieren.

 

"Da ist noch viel zu tun."

Kanzleramtschef Thomas de Maizière spricht in der Wirtschaftswoche über neue Projekte der großen Koalition, über Klimaschutz und anstehende Reformen auf dem Arbeitsmarkt.

Mittwoch, 15. August 2007

Drei deutsche Sicherheitsbeamte getötet

Drei deutsche Polizeibeamte sind am Mittwochmorgen unweit der afghanischen Hauptstadt Kabul getötet worden. Die Bundesregierung trauert um die Toten. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sprach den Angehörigen sein tiefes Beileid aus. Aber der Einsatz der Bundeswehr bleibt weiterhin notwendig - für die Sicherheit der Menschen in Afghanistan und in Europa.

 

Anschlag auf deutsche Polizeibeamte in Kabul

Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble erklärte in Berlin: „Ich habe die traurige Pflicht, mitteilen zu müssen, dass heute Morgen drei deutsche Polizeibeamte in Afghanistan durch einen hinterhältigen Anschlag getötet worden sind. Ein weiterer Beamter wurde verletzt."

 

Statistische Erhebung der Rinderbestände wird vereinfacht

Ab dem Jahr 2008 sollen die statistischen Erhebungen der Rinderbestände bundesweit vereinfacht werden. Möglich wird dieses Vorhaben durch das Gesetz zur Änderung des Agrarstatistikgesetzes und des Rinderregistrierungsdurchführungsgesetzes vom Juli 2006. Ergänzend sieht die neue Viehverkehrsverordnung, die am 14. Juli 2007 in Kraft getreten ist, Vereinfachungen beim Meldeweg vor.

 

Arbeit der Verbraucherzentrale Bayern effektiv und von hohem Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger

"Unlautere Anbieter belästigen nach wie vor viele Verbraucherinnen und Verbraucher per Telefon, Telefax und E-Mail, obwohl die Zusendung ohne ausdrückliche vorherige Einwilligung der Empfänger nicht zulässig ist. Die Bundesregierung hat deshalb den Schutz gegen unerlaubte Werbe-E-Mails bereits deutlich verbessert," sagte Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, anlässlich seines Besuches in der Verbraucherzentrale Bayern.

 

Aufschwung setzt sich fort

Die deutsche Wirtschaft wächst weiter kräftig. Im zweiten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres um 0,3 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.

 

Mehr Lebensqualität auf dem Land

Die letzte Phase des Bundeswettbewerbs 2007 "Unser Dorf hat Zukunft" ist gestartet. In den nächsten Wochen wird eine Jury die Siegerdörfer aus den Landeswettbewerben bereisen und die Gewinner des Bundeswettbewerbs auswählen.

 

1.483 Asylerstantragsteller im Juli 2007

Damit ist die Zahl der Asylbewerber im Vergleich zum Vormonat um 242 Personen (19,5 Prozent) gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat Juli 2006 stieg die Zahl der Asylbewerber um 93 Personen (6,7 Prozent) an.

 

Höhe des Arbeitslosengeldes II wird überprüft

Bundesarbeitsminister Franz Müntefering hat zugesichert, das gegenwärtige Leistungsniveau der Grundsicherung für Arbeitsuchende – ALG II – zu überprüfen. Bis Ende November dieses Jahres werden dazu Ergebnisse vorgelegt. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt diesen Vorschlag ausdrücklich.

 

"Das Dokument beschreibt eine Befehlslage"

Marianne Birthler spricht im Interview mit der Berliner Zeitung über den Hintergrund zum Fund des Schießbefehls in einer Stasi-Akte. Sie ist seit 2000 Bundesbauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR und Leiterin der nach ihr benannten Birthler-Behörde.

 

Weniger Treibhausgase

Am Samstag ist das Zuteilungsgesetz 2012 in Kraft getreten. Danach müssen ab 2008 Energieversorger und Unternehmen in Deutschland den Kohlendioxidausstoß jährlich um 57 Millionen Tonnen verringern. Insgesamt dürfen die Anlagenbetreiber zwischen 2008 und 2012 jährlich 453,1 Millionen Tonnen CO2 in die Luft freisetzen.

 

Schießbefehl gegen DDR-Flüchtlinge

In einer Außenstelle der Stasi-Akten-Behörde ist ein Schießbefehl entdeckt worden. Schüsse sollten auch auf flüchtende Frauen und Kinder abgegeben werden. Die Aufarbeitung der SED-Diktatur werde mit Nachdruck gefördert, versicherte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg.  

 

Startschuss für die zweite Handelsperiode des Emissionshandels

Das Zuteilungsgesetz 2012 (ZuG 2012) tritt am Samstag in Kraft. Das Gesetz regelt die Grund-agen für die zweite Handelsperiode des CO2-Emissionshandels in Deutschland. Zusätzlich wird in der kommenden Woche eine Verordnung in Kraft treten, die weitere Details für das Zuteilungsverfahren regelt.

 

Maul- und Klauenseuche: Entwarnung für Deutschland

Keines der aus Großbritannien in den letzten 30 Tagen importierten Tiere war mit dem Erreger der Maul-und Klauenseuche infiziert.  Diese letzten Testergebnisse gab das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit nun bekannt.  

 

Bischof Huber wird 65

Bundeskanzlerin Angela Merkel sandte dem Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber, folgendes Glückwunschschreiben:

 

"Preissprünge von 50 Prozent sind nicht nachvollziehbar"

Landwirtschaftsminister Horst Seehofer ist sich sicher: die "grüne Gentechnik" kann dazu beitragen, den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Mit dem neuen Gentechnik-Gesetz und seinen strengen Anbauregeln ist Deutschland Vorreiter in der EU. Im Interview mit "Die Welt" spricht er auch über steigende Kosten für Milchprodukte.

Dienstag, 14. August 2007

Günstige EU-Handytarife schnell nutzen

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hat Verbraucherinnen und Verbraucher ermutigt, den neuen Euro-Tarif für Auslandsgespräche bei ihrem Mobilfunkanbieter einzufordern.

 

Aufschwung setzt sich fort

Die deutsche Wirtschaft wächst weiter kräftig. Im zweiten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres um 0,3 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.

 

Mehr Lebensqualität auf dem Land

Die letzte Phase des Bundeswettbewerbs 2007 "Unser Dorf hat Zukunft" ist gestartet. In den nächsten Wochen wird eine Jury die Siegerdörfer aus den Landeswettbewerben bereisen und die Gewinner des Bundeswettbewerbs auswählen.

 

"Dranbleiben, auch wenn die Fernsehkameras abschalten"

Die Bundesregierung führt seit 1999 einen so genannten Rechtsstaatsdialog mit China. Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul will die Stärkung der Menschenrechte in China weiter voranbringen - auch nach den Olympischen Spielen. Dies bekräftigt sie in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

 

"Ein Beleg für das Menschenverachtende der SED-Diktatur"

Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee über den Schießbefehl und die Wirtschaftsentwicklung in Ost und West 17 Jahre nach der Einheit. Im Interview mit "Die Welt" spricht er auch über seine Eindrücke als er zum ersten Mal in die Bundesrepublik reisen durfte.

 

Höhe des Arbeitslosengeldes II wird überprüft

Bundesarbeitsminister Franz Müntefering hat zugesichert, das gegenwärtige Leistungsniveau der Grundsicherung für Arbeitsuchende – ALG II – zu überprüfen. Bis Ende November dieses Jahres werden dazu Ergebnisse vorgelegt. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt diesen Vorschlag ausdrücklich.

Montag, 13. August 2007

Weniger Treibhausgase

Am Samstag ist das Zuteilungsgesetz 2012 in Kraft getreten. Danach müssen ab 2008 Energieversorger und Unternehmen in Deutschland den Kohlendioxidausstoß jährlich um 57 Millionen Tonnen verringern. Insgesamt dürfen die Anlagenbetreiber zwischen 2008 und 2012 jährlich 453,1 Millionen Tonnen CO2 in die Luft freisetzen.

 

Schießbefehl gegen DDR-Flüchtlinge

In einer Außenstelle der Stasi-Akten-Behörde ist ein Schießbefehl entdeckt worden. Schüsse sollten auch auf flüchtende Frauen und Kinder abgegeben werden. Die Aufarbeitung der SED-Diktatur werde mit Nachdruck gefördert, versicherte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg.  

 

Startschuss für die zweite Handelsperiode des Emissionshandels

Das Zuteilungsgesetz 2012 (ZuG 2012) tritt am Samstag in Kraft. Das Gesetz regelt die Grund-agen für die zweite Handelsperiode des CO2-Emissionshandels in Deutschland. Zusätzlich wird in der kommenden Woche eine Verordnung in Kraft treten, die weitere Details für das Zuteilungsverfahren regelt.

 

"Preissprünge von 50 Prozent sind nicht nachvollziehbar"

Landwirtschaftsminister Horst Seehofer ist sich sicher: die "grüne Gentechnik" kann dazu beitragen, den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Mit dem neuen Gentechnik-Gesetz und seinen strengen Anbauregeln ist Deutschland Vorreiter in der EU. Im Interview mit "Die Welt" spricht er auch über steigende Kosten für Milchprodukte.

 

Bundesinnenminister Dr. Schäuble begrüßt Entscheidung der Telekom AG

Der Vorstand der Deutschen Telekom AG hat entschieden, sein Engagement als Sponsor des T-Mobile-Teams fortzusetzen.

 

Sicherstellung in internationalen Strafverfahren wird erleichtert

Mit einer Sicherstellung werden Gegenstände, die als Beweismittel in Betracht kommen oder eingezogen werden könnten, bis zum Abschluss des Strafverfahrens vor Vernichtung oder Veräußerung gesichert.

 

Freitag, 10. August 2007

Endlich Urlaub!

In ihrem Video-Podcast wünscht Bundeskanzlerin Angela Merkel allen Bürgerinnen und Bürgern eine schöne Urlaubszeit. Die Ferien böten eine gute Gelegenheit Kraft für neue Aufgaben zu tanken, so die Kanzlerin. REGIERUNGonline hat ein paar Informationen und Tipps für Ihre Reisevorbereitungen zusammengestellt.

 

Hochstimmung in den neuen Ländern

Die gute Konjunktur in der ostdeutschen Industrie hält an. Zu diesem Ergebnis kommt die Industrieumfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).

 

Exporte steigen kräftig

Deutsche Unternehmen bleiben auf den internationalen Märkten sehr erfolgreich. Das statistische Bundesamt veröffentlichte die Daten zum Außenhandel für die ersten sechs Monate des Jahres.

 

Donnerstag, 9. August 2007

Kulturstaatsminister vergibt den Kinoprogrammpreis 2007 und Verleiherpreis 2007

Staatsminister Bernd Neumann zeichnet am 22. August 2007 in Hamburg gewerbliche Filmkunsttheater für ihr herausragendes Kinoprogramm 2006 aus.

 

Exporte steigen kräftig

Deutsche Unternehmen bleiben auf den internationalen Märkten sehr erfolgreich. Das statistische Bundesamt veröffentlichte die Daten zum Außenhandel für die ersten sechs Monate des Jahres.

 

Novelle des Gentechnikrechts beschlossen

Ab kommendem Jahr müssen die Bauern in Deutschland beim Anbau von Gen-Mais strengere Regeln einhalten. Die jetzt beschlossene Gentechnik-Novelle sorgt für einen fairen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen der Landwirte. Menschen und Umwelt werden vor unberechenbaren Einflüssen geschützt – gleichzeitig werden die Weichen dafür gestellt, die Gentechnik weiterzuentwickeln.

 

ERP-Wirtschaftsförderung für 2008

Das Bundeskabinett hat die konkreten Förderansätze in den einzelnen ERP-Programmen für das Jahr 2008 festgelegt. Das Fördervolumen beträgt rund 4 Milliarden Euro. Besonders mittelständischen Unternehmen werden damit langfristige und zinsgünstige Finanzierungsmittel zur Verfügung gestellt.

 

Verwundete Zeitsoldaten dürfen bleiben

Die Bundesregierung hat das so genannte Einsatz-Weiterverwendungsgesetz beschlossen. Damit bekommen Angehörige des Bundes einen Rechtsanspruch auf Weiterbeschäftigung nach gesundheitlichen Schäden, die sie im Einsatz erlitten haben.

 

Steinkohlenbergbau sozialverträglich beenden

Der Steinkohlenbergbau läuft zum Ende des Jahres 2018 aus. Bis dahin werden Steinkohleförderung und Subventionierung schrittweise reduziert. Um den Ausstieg sozialverträglich zu gestalten, wird am Anpassungsgeld für ältere Bergleute festgehalten.

 

Betriebliche Altersvorsorge bleibt beitragsfrei

Auf Beiträge zur Betriebsrente fallen auch zukünftig keine Steuern und Sozialversicherungsbeiträge an. Beschäftigte können daher weiterhin Teile ihres Einkommens für die betriebliche Altersvorsorge steuer- und sozialabgabenfrei ansparen. Bisher war die Sozialabgabenfreiheit bis Ende 2008 befristet.

 

Reformen stärken Wirtschaftsstandort Europa

Mehr Wachstum und Beschäftigung, das sind die Ziele der Lissabon-Strategie. Europa soll bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsraum der Welt werden. Regelmäßig berichtet die Bundesregierung der Europäischen Union über den Fortgang wichtiger Reformprojekte.

 

Dienstag, 7. August 2007

Staatsminister Bernd Neumann vergibt Förderhilfe für den Filmverleih

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Bernd Neumann, fördert neun Vorhaben von Filmverleihern mit einem Gesamtbetrag von 107.079 Euro.

 

Maul- und Klauenseuche: Gefahr für Deutschland gering

Von der in Großbritannien ausgebrochenen Maul- und Klauenseuche bleibt Deutschland voraussichtlich verschont.

 

"Stärker auf die menschliche Dimension achten"

Die Bundesregierung will Langzeitarbeitslosen neue Perspektiven eröffnen. Deshalb steht das Thema auf der Tagesordnung der Kabinettsklausur Mitte August - neben Fachkräftemangel, Energiekonzept und weiteren Projekten. Dies kündigte Bundesminister Thomas de Maizière im Interview mit der "Passauer Neue Presse" an. In Afghanistan sieht er mehr Licht als Schatten.

Montag, 6. August 2007

Tag der offenen Tür 2007

Der stellvertretende Sprecher der Bundesregierung, Dr. Thomas Steg, teilt mit:  Tag der offenen Tür 2007 -  Die Bundesregierung lädt zum Blick hinter die Kulissen ein.

 

"Zwangsheirat darf nicht sein"

Maria Böhmer, die Ausländerbeauftragte der Bundesregierung, spricht in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" über die Effizienz von Sprachkursen und warum Integration so mühsam ist.

 

Rückzug aus Afghanistan wäre ein Sieg der Taliban!

Der Krisenstab des Auswärtigen Amtes arbeitet rund um die Uhr, um den deutschen Ingenieur in Afghanistan freizubekommen. Im Interview mit der Bild-Zeitung spricht Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier über die Ziele der Taliban und plädiert dafür, die deutschen Ausbildungshilfen auszuweiten.

 

"Uns fehlen die Talente"

Bundesbildungsministerin Annette Schavan spricht in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" über Vielfalt in den Schulen, Lehrbücher und Fachkräfte aus dem Ausland.

Donnerstag, 2. August 2007

DGB NRW ruft zur Mitbestimmungs-Demonstration am 8. August in Düsseldorf auf
Am 8. August demonstrieren die Gewerkschaften des DGB vor dem Düsseldorfer Landtag. Anlass sind die Pläne der Landesregierung, das Landespersonalvertretungsgesetz (LPVG) zu ändern, das die Mitbestimmungs- und Arbeitnehmerrechte für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst regelt. Insbesondere bei Personalangelegenheiten wie Kündigung und Versetzung, soll den Personalräten nach dem Willen der Landesregierung die Mitbestimmungsmöglichkeiten entzogen werden. Dadurch wird es der Landesregierung zukünftig leichter gemacht, Personal abzubauen und nach Belieben zu versetzen.

Der DGB-Regionsvorsitzende Josef Hülsdünker ruft die Beschäftigten im öffentlichen Dienst auf, sich an der Demonstration vor dem Düsseldorfer Landtag zu beteiligen: "Durch das Vorgehen der NRW-Landesregierung wird die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Dienststellen und Personalräten zerstört! Dienststellen sollen nur noch anordnen - Personalräte und Beschäftigte nur nochgehorchen! Das ist ein Demokratieverständnis aus dem vorvorigen Jahrhundert!"
Die Industriegewerkschaften im DGB beteiligen sich an dem Protest gegen die Pläne der Landesregierung. Das LPVG gilt zwar nicht für privatwirtschaftliche Betriebe, allerdings haben führende Politiker der Regierungskoalition angekündigt, dass sie Mitbestimmungsrechte auch auf Bundesebene abbauen wollen. Deshalb wird der Vorsitzende der IG Metall in NRW, Detlef Wetzel, bei der DGB-Kundgebung vor dem Landtag auftreten.
Ein weiterer prominenter Redner der Kundgebung ist Frank Bsirske, der Ver.di-Bundesvorsitzende. Er wird vor allem die bundesweite Bedeutung des massiven Eingriffs in die Mitbestimungsrechte in NRW herausstreichen.
Ablauf der Demonstration am 8.8. in Düsseldorf
12 Uhr Demonstration zum Landtag (Aufstellung Friedrich-Ebert-Straße/Nähe Hauptbahnhof)
13 Uhr Kundgebung vor dem Landtag mit Guntram Schneider (DGB NRW), Andreas Meyer-Lauber (GEW NRW), Frank Richter (GdP NRW), Detlef Wetzel (IGM NRW), Frank Bsirske (Ver.di)

 

Chance für arbeitslose ausländische Jugendliche

Das Projekt „Chance 25“ gibt sozial benachteiligten und arbeitslosen Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Berlin eine berufliche Perspektive. Die Initiative des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland (CJD) ist eines von 180 Projekten in ganz Deutschland, die das Bundesprogramm Xenos fördert. 

 

Gabriel fordert höhere Sicherheit von Atomkraftwerken

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel plant ein modernes sicherheitstechnisches Regelwerk für die Anlagen. Vor dem Umweltausschuss des Bundestages berichtete Gabriel am Mittwoch auch über die Vorfälle in den Kernkraftwerken Brunsbüttel, Krümmel und Unterweser.

 

50 Jahre im Zeichen von Wachstum und Stabilität

Die Deutsche Bundesbank feiert den 50. Jahrestag ihrer Gründung. Anlässlich des Jubiläums würdigte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos die Verdienste der Währungshüter: "Die Bundesbank hat in Deutschland eine Stabilitätskultur geprägt, die Voraussetzung für Wachstum und Wohlstand ist."

Dienstag, 31. Juli 2007

Günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli jahreszeitlich bedingt um 28.000 auf 3,72 Millionen gestiegen. Damit sind 671.000 weniger Menschen arbeitslos als vor einem Jahr. Zugleich sind so viele Menschen in Deutschland erwerbstätig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr.

Gesetzliche und andere Neuregelungen zum 1. August 2007

Alkoholverbot für Fahranfänger

Ab dem 1. August 2007 gilt ein absolutes Alkoholverbot für Fahranfängerinnen und Fahranfänger. Dadurch soll die Zahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle reduziert werden. 
Wer in der zweijährigen Probezeit oder vor Vollendung des 21. Lebensjahres als Führer eines Kraftfahrzeuges im Straßenverkehr alkoholische Getränke zu sich nimmt, handelt künftig ordnungswidrig. Gleiches gilt, wer die Fahrt antritt, obwohl er unter der Wirkung eines solchen Getränks steht. 
Verstöße gegen das Alkoholverbot können mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro und zwei Punkten im Verkehrszentralregister geahndet werden. Zudem kann die Probezeit der jungen Fahrerinnen und Fahrer um zwei Jahre verlängert werden. Auch kann ein Aufbauseminar mit Kosten von bis zu 200 Euro angeordnet werden.
 
>> Weitere Informationen beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
 

Transplantationen werden sicherer 
Mit dem Gewebegesetz wird die Entnahme und Übertragung von menschlichen Geweben noch sicherer und transparenter als bisher. Neue Vorschriften für die Entnahme und Untersuchung sowie Dokumentation und Rückverfolgung der Gewebe vom Empfänger bis zum Spender treten in Kraft. Sie gewährleisten, dass mögliche Risiken besser erfasst und vermindert werden. 
Zulässig sind in Zukunft auch - bei Beachtung ethischer Grundsätze - die Transplantation von Knochenmark, embryonalen und fötalen Organen, Geweben und menschlichen Zellen. Patientinnen und Patienten können damit auf einen hohen Gesundheitsschutz vertrauen, wenn ihnen Herzklappen, Augenhornhäute oder andere Gewebe transplantiert werden. Die Gewebespende ist anonym, mit Ausnahme der Samenspende und der Knochenmarkspende. 
Das Gewebegesetz regelt außerdem den Vorrang der Organspende vor der Gewebespende. Darüber hinaus werden die Bestimmungen für die Be- und Verarbeitung von Geweben sowie für ihre Konservierung, Lagerung und Verwendung vereinfacht. Das Gewebegesetz setzt verschiedene europäische Richtlinien um.
 
>> Weitere Informationen beim Bundesministerium für Gesundheit 
 

Deutscher Ethikrat gegründet 
Der Deutsche Ethikrat übernimmt zum 1. August die Aufgaben des bisherigen Nationalen Ethikrates. Die 24 ehrenamtlich tätigen Mitglieder werden je zur Hälfte vom Bundestag und von der Bundesregierung ausgewählt und durch den Bundestagspräsidenten berufen. 
Der Ethikrat soll den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung künftig in den bioethischen Fragen der Lebenswissenschaften beraten. Vor allem in der Bio- und Gentechnologie, der Genom- und Hirnforschung sowie der Reproduktionsmedizin ist seine Meinung gefragt. Anders als das Vorgängergremium arbeitet der neue Rat auf gesetzlicher Grundlage.
 
>> Weitere Informationen beim Bundesministerium für Bildung und Forschung
 

Neue und neu geordnete Ausbildungsberufe 
Zum Beginn des kommenden Ausbildungsjahres wurden die Ausbildungsordnungen für folgende Berufe neu entwickelt beziehungsweise grundlegend überarbeitet:
 

Bestattungsfachkraft

Sportfachmann/-fachfrau

Brauer und Mälzer/Brauerin und Mälzerin

Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

Holz- und Bautenschützer/-in

Mathematisch-technische(r) Softwareentwickler/-in

Mediengestalter/-in Digital und Print

Produktprüfer/-in Textil

Sport- und Fitnesskaufmann/-kauffrau

Mechatroniker/-in für Kältetechnik

Freitag, 27. Juli 2007

Wirtschaft wächst weiter stark

Der wirtschaftliche Aufschwung wird sich in Deutschland auch in den kommenden Monaten fortsetzen. Das Münchener ifo-Institut rechnet weiterhin mit einem Wirtschaftswachstum von 2,6 Prozent. Die gute Entwicklung schlägt sich verstärkt auf dem Arbeitsmarkt nieder.

 

"Die Bahn wird nicht zerschlagen"

Im Interview mit der "Zeit" erläutert Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee die beschlossene Teilprivatisierung der Deutschen Bahn. Außerdem spricht er sich für eine ökologische Staffelung der LKW-Maut aus.

 

Donnerstag, 26. Juli 2007

Neue Initiative stärkt Pharmaforschung

Wie können biopharmazeutische Innovationen schneller auf den Markt kommen? Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat Wissenschaft und Unternehmen aufgerufen, neue Konzepte vorzulegen. Schavan startete eine Pharmainitiative, die von der Bundesregierung mit 800 Millionen Euro gefördert wird.

 

96. Bayreuther Festspiele auf dem Grünen Hügel eröffnet

Mit Richard Wagners "Meistersinger von Nürnberg" eröffnen die 96. Bayreuther Festspiele – ein kulturpolitisches Großereignis. Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kulturstaatsminister Bernd Neumann nehmen unter anderem EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und der bayrische Ministerpräsident Edmund Stoiber an der Eröffnungsvorstellung teil.

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel kondoliert zum Tode von Ulrich Mühe

Bundeskanzlerin Angela Merkel sandte Susanne Lothar folgendes Kondolenzschreiben:

 

Deutlich weniger Langzeitarbeitslose

Deutschland erlebt einen starken Rückgang der Arbeitslosigkeit. Dank der guten Konjunktur profitieren auch Langzeitarbeitslose. Im ersten Halbjahr 2007 ist ihre Zahl um 17 Prozent zurückgegangen.

 

Mittwoch, 25. Juli 2007

BMU-Newsletter zur Forschung im Bereich erneuerbarer Energien

Das Bundesumweltministerium berichtet in einem kostenlosen Newsletter etwa alle zwei Monate über aktuelle Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Der Newsletter informiert über abgeschlossene und neu bewilligte Forschungsvorhaben sowie über Veranstaltungen des BMU zu diesem Thema.

 

Schavan startet Pharma-Initiative für Deutschland

"Wir wollen die Pharma-Forschung in Deutschland stärken und dafür sorgen, dass neue, innovative Medikamente schneller den Patientinnen und Patienten zu Gute kommen", sagte Bundesforschungsministerin Schavan.

 

50 Jahre Stiftung Preußischer Kulturbesitz: Eine großartige Erfolgsgeschichte

Am 25. Juli 1957 wurde das Gesetz über die Errichtung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz durch den Deutschen Bundestag beschlossen.

 

Strafen und Bußgelder bei Verstößen gegen EG-F-Gase-Verordnung bald möglich

Das Bundeskabinett hat heute die vom Bundesumweltministerium vorgelegte Dritte Verordnung zur Änderung der Chemikalien Straf- und Bußgeldverordnung beschlossen. Sie wird jetzt dem Bundesrat zur Zustimmung zugeleitet.

 

Gesetzesnovelle für Gensaaten und Ökolandbau

Nach den Plänen der Bundesregierung und der Koalitionsfraktionen sollen Genpflanzen und gentechnikfreier Anbau künftig nebeneinander existieren - sicher getrennt und transparent für jedermann.

 

Ländlichen Raum als Energielieferant stärken

Bei der Nutzung nachwachsender Rohstoffen (Biomasse) gehört Deutschland schon heute zur Weltspitze. Um diesen Vorsprung weiter auszubauen, bündelt der Bund die Forschungsaktivitäten über Bioenergie.

 

10 Leitlinien für eine moderne Ausbildung

Das Bildungssystem muss durchlässiger werden. Dieser seit vielen Jahren geäußerten Forderung wollen Politik und Sozialpartner in den nächsten Jahren entsprechen. Das ist der Kern der im Juli beschlossenen Leitlinien zur Modernisierung und Strukturverbesserung in der beruflichen Ausbildung.

 

DStGB zur Bahnprivatisierung:
- Leistungseinschränkungen im ländlichen Raum zu befürchten - Teilprivatisierung der Bahn darf Regionalverkehre nicht gefährden!

Berlin. 24. Juli 2007 - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat Kritik an dem Gesetzesentwurf zur Neuorganisation der Eisenbahnen des Bundes geäußert, "Wir befürchten, dass der ländliche Raum zum Verlierer der Reform wird und wesentliche Leistungseinschränkungen für die Bürger mitbringen wird. Gerade die Pendler sind darauf angewiesen, u. a. ihre Arbeitsplätze mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, zumal die Politik gerade die Pendlerpauschale weitgehend abgeschafft hat. Eine alternde Gesellschaft braucht nicht weniger, sondern mehr öffentliche Verkehrsmittel. Es ist auch ein Widerspruch, wenn die Politik vehement mehr Anstrengungen beim Klimaschutz fordert und gleichzeitig das klimafreundlichste Verkehrsmittel - nämlich die Bahn - in der Fläche gefährdet", sagte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, heute in Berlin.

Der grundgesetzlich festgeschriebene Sicherstellungsauftrag für das Schienennetz gebietet eine flächendeckende Versorgung - insbesondere des ländlichen Raumes - mit Eisenbahnverkehrsleistungen. Dies ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Daseinsvorsorge. Weiterhin muss sichergestellt sein, dass die Aufgabenträger des Nahverkehrs einen ungehinderten Zugang zum Schienennetz mit eigenen oder beauftragten Unternehmen haben. Der vorliegende Gesetzesentwurf enthält aber keinen ausreichenden wirtschaftlichen Anreiz für die DB AG, die Auslastung der Trassen zu optimieren und die Eisenbahninfrastruktur zu erhalten und auszubauen. "Wir befürchten eine "Rosinenpickerei", wonach sich die DB insbesondere auf die rentablen Fernverbindungen zwischen den Metropolen konzentrieren wird. Das gefährdet auch den notwendigen Arbeitsplatzaufbau in den ländlichen Räumen. Dies ist für uns nicht akzeptabel!", sagte Landsberg weiter. Ohne entsprechende Korrekturen wird eine Bahn-Privatisierung scheitern.

Landsberg warnte vor den langfristigen Folgen der in dem Gesetzentwurf vorgesehenen Konstruktion, nach der die DB AG und den privaten Miteigentümern das wirtschaftliche Eigentum am Bahnnetz ohne entsprechende Gegenleistung zugute kommen soll. "Für eine zukünftige Regionalisierung des Schienennetzes bedeutet dies faktisch das Aus!", befürchtet Landsberg. Die DB AG behielte durch diese Konstruktion die volle Kontrolle über das Netz mit entsprechenden negativen Wirkungen für den ungehinderten Netzzugang und bekäme vom Bund einen vollen Wertausgleich, wenn dieser später das Volleigentum an den Eisenbahnverkehrsunternehmen übernehmen sollte. Allerdings dürfte der Wertausgleich eine Höhe annehmen, dass daran die Rückübertragung scheitern wird. Damit würde auch eine spätere Regionalisierung des Schienennetzes - sofern politisch gewollt und finanziell verkraftbar - analog dem Straßennetz erschwert oder sogar unmöglich gemacht.

Bahn AG: Beschluss des Bundeskabinetts macht Weg frei für die Teilprivatisierung der Deutschen Bahn
Berlin, 24. Juli 2007 - Die Deutsche Bahn AG begrüßt den heutigen Beschluss des Bundeskabinetts zum Gesetzentwurf zur Teilprivatisierung des Unternehmens. DB-Vorstand Otto Wiesheu erklärte dazu heute in Berlin: „ Mit dem Kabinettsbeschluss ist ein entscheidender Meilenstein für die Teilprivatisierung der Bahn erreicht. Der Weg für das Gesetzgebungsverfahren ist frei. Wir gehen davon aus, dass das Vorhaben jetzt von Bundesregierung, Bundesrat und Bundestag entschlossen vorangetrieben wird und zu einem positiven Ergebnis geführt wird.“

Die Bundesregierung beschloss den Entwurf eines Gesetzes zur "Neuorganisation der Eisenbahnen des Bundes".

Verkehrspolitik - Mitteilung des Bundespresseamtes
Berlin, 24. Juli 2007 - Kabinett beschließt Bahnreform Der Weg für eine Teil-Privatisierung der Deutschen Bahn AG ist frei. Das Ziel ist, Bahnfahrten auch in Zukunft preiswert und in hoher Qualität zu gewährleisten. Und dies nicht nur in den Ballungsräumen, sondern auch in der Fläche.

Die Bundesregierung beschloss den Entwurf eines Gesetzes zur "Neuorganisation der Eisenbahnen des Bundes".
 
"Wir wollen die Partnerschaft mit privaten Unternehmen, mit Investoren, um auch in Zukunft in moderne Züge investieren zu können und, um Strecken und Marktanteile auszubauen." So begründete Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee das Vorhaben nach der Kabinettsitzung in Berlin.
 
Mit dem Gesetz wird ein entscheidender Schritt zur Vollendung der Eisenbahnstrukturreform vollzogen, mit der 1994 begonnen wurde. Das Gesetz setzt ein klares Zeichen für die Zukunft: damit ist die Deutsche Bahn AG (DB AG) gut aufgestellt.
 
Das ist wichtig für die beginnende Öffnung des europäischen Eisenbahnnetzes und dem damit einhergehenden europäischen Wettbewerb auf der Schiene: Zum Jahresbeginn 2007 begann die Liberalisierung im europäischen Güterverkehr, ab 2010 folgt der Personenverkehr.
 
Das Gesetz sichert auch die Arbeitsplätze von 230.000 Beschäftigten, wie der Verkehrsminister betonte.
 
Gewährleistung der Eisenbahn-Infrastruktur
 
Nach dem Gesetzesentwurf können Private mit bis zu 49 Prozent an der DB AG beteiligt werden. Der Bundesverkehrsminister geht zunächst von einer Veräußerung von 20 bis 25 Prozent aus. Die Mehrheit der Anteile verbleibt in jedem Fall beim Bund.
 
Der Bund ist verfassungsrechtlich aus Art 87e Grundgesetz verpflichtet, die Eisenbahn-Infrastruktur zu gewährleisten. Auch nach einer teilweisen Kapitalprivatisierung der DB AG ist sichergestellt, dass der Bund diesen Auftrag erfüllt.
 
Um der im Grundgesetz verankerten Gemeinwohlverpflichtung Rechnung zu tragen, will der Bund sicherstellen, dass
 
noch mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene kommt,
die Bahn für ihre Privatkunden und für die Unternehmen auch in der Fläche weiter gute Dienstleistungen erbringt,
die Bahn als umweltfreundliches Verkehrsmittel noch stärker zum Zuge kommt,
die Gelder, die der Steuerzahler einsetzt, um die Schiene zu erhalten aber auch um beispielsweise neue Züge zu beschaffen, klug und effizient eingesetzt werden.
 
"Der Staat hat eine Verantwortung für die Infrastruktur, gerade deshalb bleiben Schienen und Bahnhöfe beim Bund", bekräftigte Tiefensee. "Kein Investor wird Zugriff auf einen einzigen Meter Schiene bekommen. Darauf achtet der Staat pingelig. Aber der Konzern soll integriert mit Netz und Betrieb teilprivatisiert werden. Das sichert die Arbeitsplätze."
 
Der Bund wird alleiniger Eigentümer der Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU). Die DB AG überträgt ihre Anteile an den EIU auf den Bund. Private Investoren werden an den Unternehmen und damit an der Eisenbahninfrastruktur nicht beteiligt.
 
Tiefensee nennt einen wichtigen Grund dafür: "Wir wollen gerade verhindern, dass sich jemand die Rosinen herauspickt und die Fläche vernachlässigt."
 
Zeitliche Begrenzung der Nutzung des Schienennetzes
 
Der Bund überlässt der DB AG die EIU zum wirtschaftlichen Betrieb von Schienenverkehr und Infrastruktur. Die DB AG kann die Infrastruktur für die Dauer dieser so genannten Sicherungsübereignung bilanzieren.
 
Dieses Recht ist auf 15 Jahre begrenzt. Vor Ablauf der 15 Jahre kann die Bundesregierung dem Bundestag vorschlagen, ob oder in welcher Weise diese Beziehung fortgesetzt werden soll.
 
Entscheidet der Bundestag dann nicht oder negativ, endet das Nutzungsrecht der DB AG. Die DB AG hat danach innerhalb von drei Jahren die EIU aus dem DB AG-Konzern herauszulösen.
 
Schienenwege erhalten und ausbauen
 
Die EIU müssen die Schienenwege in einem festgelegten betriebsbereiten Zustand erhalten. Im Gegenzug verpflichtet sich der Bund, den Unternehmen für notwendige Maßnahmen im Bestandsnetz jährlich bis zu 2,5 Milliarden Euro zu zahlen.
 
Netzumfang, -qualität und Bundeszuschüsse werden in einer Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) geregelt. Die LuFV wird Qualitätskriterien enthalten, um den betriebsbereiten Zustand der Schienenwege feststellen zu können.
 
Jedes Jahr ist ein Zustands- und Entwicklungsbericht über die Infrastruktur vorzulegen. Darin wird dargestellt, ob die Instandhaltungs- und Ersatzinvestitionsverpflichtungen erfüllt wurden.
 
Werden die Qualitätsmaßstäbe nicht eingehalten, kann der Bund Zuschüsse ganz oder teilweise zurückfordern. Im Wiederholungsfall kann er die Sicherungsübertragung kündigen.
 
Die bestehenden Regelungen für den Ausbau der Schienenwege werden in das Gesetz aufgenommen.
 
Außerdem stärkt der Gesetzesentwurf die Kompetenzen der Kontrollbehörden Eisenbahnbundesamt und Bundesnetzagentur zur Wettbewerbskontrolle und Regulierung.

 

Dienstag,  24. Juli 2007

Steinmeier: Grundstein für ein neues Verhältnis Libyens zur EU gelegt

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier haben sich erleichtert über die Ausreise des seit 1999 in Libyen festgehaltenen bulgarischen Krankenpersonals gezeigt. Die Freilassung sei das Ergebnis langer Verhandlungen, unter anderem der deutschen EU-Ratspräsidentschaft, erinnerte Steinmeier.

 

Erfolgreiche Deutsch-Chinesische Zusammenarbeit befördert den Agrarhandel

Zu dieser gemeinsamen Einschätzung kamen heute in München der Chinesische Vizeminister für Landwirtschaft Niu Dun und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

 

Elektro- und Elektronikgeräte: Auf dem Weg zur Harmonisierung der Hersteller-Registrierung

Die unterschiedliche Umsetzung der Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union verursacht für die Unternehmen erheblichen Aufwand.

 

10 Millionen Euro für Sicherheit in der grünen Gentechnik

Bundesforschungsministerium fördert sicherheitsrelevante Projekte im Zusammenhang mit gentechnisch veränderten Pflanzen.

 

Montag,  23. Juli 2007

Drohungen ernst nehmen

Im Interview mit der "BZ am Sonntag" spricht sich Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble für bessere Kompetenzen des Bundeskriminalamtes zur Terrorabwehr aus. Er betont, dass Deutschland stärker in das Fadenkreuz des internationalen Terrorismus geraten ist.

 

Regierungskonferenz erarbeitet EU-Reformvertrag

Die Außenminister der Europäischen Union eröffnen heute offiziell die Regierungskonferenz zur Ausarbeitung eines EU-Reformvertrages. Genau einen Monat vorher hatten sich die Staats- und Regierungschefs unter deutscher EU-Präsidentschaft über die Fortsetzung des EU-Reformprozesses geeinigt.

19./ 20. Juli 2007

Mehr Lebensmittelsicherheit durch bessere Kontrolle

Die Sicherheit von Lebensmitteln ist weiter verbessert worden: zum einen aufgrund des Qualitätsmanagements der Lebensmittelindustrie. Zum anderen hat die Optimierung der amtlichen Kontrolle ihren Teil dazu beigetragen. In einer Million Fällen fühlten die Aufsichtsbehörden den Herstellern im vergangenen Jahr auf den Zahn.

 

Auf solidem Grund: "Stuttgart 21"

Die Neubaubahnstrecke Ulm-Wendlingen als Teil des Projekts "Stuttgart 21" soll jetzt schon 2010 beginnen. Das Projekt "Stuttgart 21" sieht vor, den bisherigen Kopfbahnhof der Landeshauptstadt durch einen modernen Durchgangsbahnhof mit einem angeschlossenen Ringssystem zu ersetzen.

 

Gute Ausbildung bei der Marine

An der Marinetechnikschule in Parow trainieren die Soldatinnen und Soldaten unter realen Bedingungen. Davon überzeugte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Besuch. 

 

Wir brauchen die Menschen als Verbündete für den Wald

Für mehr Allianzen zwischen Sport, Forstwirtschaft und Naturschutz hat sich Bundesumweltminister Gabriel anlässlich des Starts zum Naturathlon 2007 am kommenden Sonntag (22. Juli 2007) ausgesprochen. "Der Naturathlon soll zeigen, dass Natursport, Naturschutz und nachhaltige Forstwirtschaft sich nicht ausschließen, sondern viele gemeinsame Interessen haben - zum Beispiel in dem Wunsch nach möglichst unzerschnittenen Landschaften", so Gabriel.

 

Tarifverträge für die Arbeitnehmer bei den Stationierungsstreitkräften

Das Bundesministerium der Finanzen hat im Einvernehmen mit den obersten Behörden der Stationierungsstreitkräfte oder dem obersten Hauptquartier der Alliierten Mächte, Europa (SHAPE)  die folgenden Tarifverträge geschlossen.

 

BioErlebnistage 2007 - Auftakt nächstes Wochenende

Auch 2007 finden BioErlebnistage wieder in sieben Großstädten statt. Nächstes Wochenende ist der Auftakt der Veranstaltungsstafette in Stuttgart.

 

Kulturstaatsminister Bernd Neumann besucht die Gedenkstätten Sachsenhausen und Ravensbrück

Staatsminister Bernd Neumann hat am (heutigen) Donnerstag die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten besucht und sich in den Gedenkstätten Sachsenhausen und Ravensbrück über die Stiftungsarbeit informiert.

 

Mittwoch, 18. Juli 2007

 

Merkel: Brauchen Lösung für den Kosovo

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den serbischen Ministerpräsidenten Vojislav Koštunica im Bundeskanzleramt zu einem Gespräch empfangen. Neben bilateralen Fragen stand der zukünftige Status der serbischen Provinz Kosovo im Mittelpunkt der Diskussion.

 

Zukunft gestalten – E-Government-Forschung für Deutschland

Wie kann der Staat seinen Bürgerinnen und Bürgern und den Unternehmen mit Hilfe des Internets mehr und besseren Service bieten? Diese Frage diskutierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung auf Einladung des Bundesinnenministeriums in Berlin.

Dienstag, 17. Juli 2007

Ursula von der Leyen stellt neues Unternehmensprogramm „Wirtschaftsfaktor Alter – Unternehmen gewinnen“ vor

Gute seniorengerechte Produkte und Dienstleistungen sind eine Wachstumsbranche. Sie steckt in Deutschland allerdings noch in den Kinderschuhen. Das ist ein wesentliches Ergebnis der Studie „Wirtschaftsmotor Alter“, die Roland Berger Strategy Consultants im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt hat.

 

E-Government-Forschung für die öffentliche Verwaltung

Unter dem Motto „Zukunft gestalten – E-Government-Forschung für Deutschland“ treffen sich heute (17.07.07) 100 Vertreterinnen und Vertreter wissenschaftlicher Einrichtungen sowie der öffentlichen Verwaltung in Berlin. Die Konferenz findet auf Initiative des Bundesministeriums des Innern statt.

 

Kulturstaatsminister Bernd Neumann gratuliert Kurt Masur zum 80. Geburtstag

In dem Glückwunschreiben von Staatsminister Bernd Neumann zum 80. Geburtstag von Prof. Dr. Kurt Masur, den er am 18. Juli begeht, heißt es:

 

Bundesumweltminister begrüßt Entscheidungen von Vattenfall

Zu den Entscheidungen des Energiekonzerns Vattenfall erklärt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: "Ich begrüße das heute von Vattenfall angekündigte Vorgehen. Wer Vertrauen in die Risikotechnologie Atomkraft schaffen will, muss offen, umfassend und schnell informieren..."

 

Öko-Sektor in Deutschland weiter auf Wachstumskurs

Der ökologische Landbau in Deutschland konnte wie in den vergangenen Jahren auch im Jahr 2006 wieder solide Wachstumsraten erzielen. Bei einem Zuwachs der ökologisch bewirtschafteten Fläche um 2,3 % (2005: 5,2 %) hat sich die Zahl der ökologisch wirtschaftenden landwirtschaftlichen Unternehmen um 3,2 % (2005: 2,5 %) erhöht.

 

Neue Führungsstruktur bei EADS und Airbus

Der europäische Luftfahrtkonzern stellt sich neu auf: Der Deutsche Thomas Enders wird alleiniger Vorstandsvorsitzender von Airbus. EADS-Chef wird der Franzose Louis Gallois. Dies verkündeten Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy beim Blaesheim-Treffen in Toulouse. Beide sprachen sich zudem für die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank aus.

 

Europa gemeinsam voranbringen

Seine erste Auslandsreise hat den britischen Premierminister Gordon Brown nach Berlin geführt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr britischer Amtskollege waren sich einig: Die Veränderungen für die neuen Grundlagenverträge der EU müssen rasch erarbeitet und umgesetzt werden.

 

16. Juli 2007: Neue Führungsstruktur bei EADS und Airbus

Der europäische Luftfahrtkonzern stellt sich neu auf: Der Deutsche Thomas Enders wird alleiniger Vorstandsvorsitzender von Airbus. EADS-Chef wird der Franzose Louis Gallois, der sich den Posten bis jetzt mit Enders teilte. Darüber hinaus sprachen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy beim Blaesheim-Treffen in Toulouse für die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank aus.

 

Bundesumweltminister startet Sommerreise

Gabriel informiert sich über Zusammenhang zwischen Klimawandel und dem Verlust der biologischen Vielfalt

 

Montag, 16. Juli 2007

Merkel: Die Idee der Sozialen Marktwirtschaft lebt

Auch unter den Bedingungen der Globalisierung hat die Soziale Marktwirtschaft eine Zukunft. Davon zeigt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft überzeugt. Mit internationalen Mindeststandards im Sozialen, in der Umweltpolitik und im Patentrecht könnte die Idee Ludwig Erhardts weiterleben, so die Kanzlerin.

 

Gesunde Ernährung und mehr Bewegung an Schulen

Das Bundesministerium für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat mit dem Land Sachsen-Anhalt ein groß angelegtes Pilotprojekt für gesunde Ernährung und mehr Bewegung in Schulen initiiert.

Freitag, 13. Juli 2007

Braunkohlesanierung wird fortgesetzt - 1 Milliarde Euro stehen bereit

Für die Sanierung der Braunkohle-Altlasten in Ostdeutschland stellen Bund und Länder in den nächsten fünf Jahren über eine Milliarde Euro zur Verfügung. Ein entsprechendes Abkommen haben Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel für den Bund unterschrieben. An der Finanzierung bis 2012 sind die Länder Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen beteiligt.

 

"Integration ist ein gegenseitiger Prozess"

Deutsche Sprachkenntnisse sind notwendig, um Chancen in unserem Land wahrnehmen zu können. Dies betont Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble im Interview mit der Bild-Zeitung. Die Bundesregierung setzt jährlich 154 Millionen Euro für Integrationskurse ein.

 

BMWi baut Gründungskultur an Hochschulen und Forschungseinrichtungen weiter aus

14 Gründungsinitiativen überzeugten den Sachverständigenbeirat des Programms "Existenzgründungen aus der Wissenschaft (EXIST)": Die ausgewählten Projekte tragen dazu bei, die Gründungskultur an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu stärken.

Bund will Kosten der Altersarmut auf die Kommunen abwälzen

Duisburg, 13. Juli 2007 - Die Städte und Gemeinden befürchten eine weitere finanzielle Belastung in Millionenhöhe. Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung beabsichtigt den Bundesanteil an den Grundsicherungskosten in Höhe von jährlich 409 Mio. ? auf 200 Mio. ? abzusenken. "Dieser Vorschlag ist ein Weg des Bundes, die Kosten der Altersarmut auf die Kommunen zu verschieben", erklärte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des DStGB, Dr. Gerd Landsberg, heute in Berlin.
Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist eine seit 1. Januar 2003 bestehende Sozialleistung, die den grundlegenden Bedarf für den Lebensunterhalt sicherstellt. Seit 1. Januar 2005 werden diese Leistungen nach dem 4. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII "Sozialhilfe") gewährt. Sie können bei Bedürftigkeit von 18- bis 64-jährigen Personen, wenn diese dauerhaft voll erwerbsgemindert sind, sowie von Personen ab 65 Jahren in Anspruch genommen werden.
Die Zahl der Empfänger ist in den letzten Jahren enorm angestiegen. Derzeit beziehen über 630.000 Personen diese kommunale Leistung. Die Ausgaben hierfür haben sich seit Einführung der Grundsicherung im Jahr 2003 mehr als verdoppelt. Betrugen sie im Jahre 2003 noch 1,3 Mrd.? sind es 2006 bereits über 3 Mrd. ?

Die wesentlichen Ursachen für den Anstieg sind in der demografischen Entwicklung und insbesondere in gesetzgeberischen Maßnahmen des Bundes zu suchen. "Gerade die Renten- und Arbeitsmarktpolitik des Bundes der vergangenen Jahre stellt eine erhebliche Ursache für die gestiegenen und in der Zukunft weiter steigenden Ausgaben der Kommunen dar. Hieraus folgt eine Verpflichtung des Bundes, die finanziellen Auswirkungen seiner Politik für die Kommunen auszugleichen, die keine Möglichkeit haben, das Entstehen dieser Lasten zu vermeiden, so Landsberg.
Der Bundesrat hat bereits Ende 2006 einen Gesetzentwurf beschlossen, der die wesentlichen kommunalen Forderungen aufgreift, indem die bisherige Bundesbeteiligung von 409 Mio. ? gesichert wäre und in einen prozentualen Anteil von 20 % an den tatsächlichen Gesamtnettoausgaben umgewandelt werden soll. Der Vorschlag ist seitens der Bundesregierung zurückgewiesen worden. "Die Kommunen erwarten, dass der Bund die Vorschläge des Bundesrats aufgreift und umsetzt, so Landsberg abschließend.

Donnerstag, 12. Juli 2007

Mehr Klarheit für Familien

Für Kinder, Väter und Mütter kann es wichtig sein, zu überprüfen, ob der rechtliche Vater auch der leibliche Vater ist. Die Bundesregierung möchte daher jetzt die Feststellung der Vaterschaft erleichtern.

 

Aktuelle Statistik zeigt: Mehr Frauen auf Professorenstellen

Die Zahl der Professorinnen an deutschen Hochschulen ist deutlich gestiegen: 2006 haben rund 5.700 Frauen eine Professur innegehabt, das entspricht einem Anteil von 15 Prozent.

 

Müntefering: Freiheit ist das Wichtigste

Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung spricht Franz Müntefering über die aktuelle Debatte zur inneren Sicherheit und darüber, wie der Aufschwung fortgesetzt werden kann. Der Vizekanzler spricht sich dafür aus, die öffentlichen Investitionen in die Infrastruktur zu stärken.

 

Mittwoch, 11. Juli 2007

Keine Unterstützung für "Klima-Cent"

Bundesumweltministerium und Bundeswirtschaftsministerium haben die Aufgabe, für die Klausursitzung des Kabinetts im August in Meseberg Eckpunkte für ein integriertes Klimaschutz- und Energieprogramm zu erarbeiten.

 

11. Juli: Weltbevölkerungstag

Der Weltbevölkerungstag der Vereinten Nationen steht dieses Jahr unter dem Motto „Männer als Partner".

 

Private-Equity-Gesetz

Das Bundesfinanzministerium legt in Kürze einen Referentenentwurf für das Wagniskapitalbeteiligungsgesetz vor. Die Bundesregierung will Private-Equity-Gesellschaften mit 500 Millionen Euro pro Jahr steuerlich fördern.

 

Dienstag, 10. Juli 2007

Böhmer: Integration gelingt nur im Dialog

Die Staatsministerin für Integration Maria Böhmer fordert die türkischen Verbände zur Fortsetzung des Dialogs über Integrationspolitik auf.

 

Weltumrundung mit dem Solartaxi

Der Schweizer Louis Palmer will mit seinem solarbetriebenen Elektromobil in 16 Monaten die Welt umrunden und dabei 60.000 Kilometer zurücklegen.

 

Bundesverfassungsgericht: Haushalt 2004 verfassungsgemäß

Die Bundesregierung begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Das Gericht hat die Auffassung der Bundesregierung bestätigt, dass das Haushaltsgesetz 2004 sowohl in der Fassung des Nachtragshaushaltsgesetzes als auch in seiner ursprünglichen Fassung mit den Vorgaben der Verfassung übereinstimmte.

 

Verbraucher haben Macht

Verbraucherinnen und Verbraucher beeinflussen mit ihrer Kaufentscheidung die Zukunft der deutschen Wirtschaft. Auch, welche Arbeitsplätze gefragt sind, entscheiden sie mit. Der Erste Deutsche Verbrauchertag widmete sich diesem Thema. Unter dem Motto "Verbrauchermacht und Verantwortung" fragte er nach dem Beitrag der Konsumierenden an einer nachhaltigen Entwicklung.

 

"Der Gipfel ist ein integrationspolitischer Meilenstein"

Am 12. Juli findet in Berlin der Zweite Integrationsgipfel statt. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, spricht im Vorfeld mit der Berliner Zeitung unter anderem über Selbstverpflichtungen und schärfere Einreiseregelungen. Für Rückzugsdrohungen vom Integrationsgipfel zeigt sie kein Verständnis.

 

Bessere Integration für Jugendliche - Böhmer und Metzelder vereinbaren Zusammenarbeit

Die Staatsministerin für Integration, Maria Böhmer, und der Fußball-Nationalspieler Christoph Metzelder wollen gemeinsam die Integration von Jugendlichen aus Zuwandererfamilien voranbringen.

Montag, 9. Juli 2007

Von der Idee zur Praxis: Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen schafft viele Vorteile

Unternehmerisches Handeln wird zunehmend daran gemessen, wie es die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung integriert. Das wachsende Interesse der Finanzmärkte verdeutlicht: Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung sind zu strategisch bedeutsamen Leitbildern heutiger Unternehmenspolitik geworden.

 

Alternativen sind möglich: Elektroantrieb mit erneuerbaren Energien

Zur Verabschiedung des Schweizers Louis Palmer zur Weltumrundung mit seinem "Solartaxi" erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug: "Louis Palmer übernimmt durch die geplante Weltumrundung mit seinem Solartaxi eine wichtige Botschafterfunktion: Er zeigt auf, dass es sinnvolle Alternativen zu dem in den Industrienationen vorherrschenden Mobilitätsstil gibt."

 

Merkel: "Raum des Nachdenkens und der Einkehr"

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Festakt zum 60. Geburtstag der Evangelischen Akademie in Tutzing teilgenommen. Sie würdigte die Einrichtung als wichtigen Teil der "demokratischen Kultur". Die Akademie sei "Diskussionsforum und Denkwerkstatt" zugleich.

Donnerstag, 5. Juli 2007

Erneuerbare Energien weiter auf Erfolgskurs

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat einen Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgelegt. Er belegt: Die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien durch das EEG war für Deutschland außerordentlich erfolgreich. Für die Zukunft forderte Gabriel einen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung.

 

"Aufschwung – Gute Zeiten entschlossen nutzen"

Der Aufschwung ist da. Und er ist nach Meinung der Fachleute robust und nachhaltig. Alle Daten und Untersuchungen der letzten Zeit stimmen darüber ein. Damit dies so bleibt, will Bundeswirtschaftsminister Michael Glos den Reformkurs der Bundesregierung "Sanieren, Reformieren und Investieren" konsequent fortsetzen.

 

Steinbrück: die Konjunkturentwicklung stützen

Im Interview mit dem Handelsblatt spricht Bundesfinanzminister Peer Steinbrück über den Sinn des Sparens und die Bedeutung von Zukunftsinvestitionen. Außerdem nennt er die Gründe für die deutsche Schuldenexplosion der vergangenen Jahrzehnte.

 

Der Diskussionsentwurf zum neuen Gedenkstättenkonzept des Bundes 

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat dem Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages am 4. Juli 2007 einen Diskussionsentwurf für die Fortschreibung der Gedenkstättenkonzeption des Bundes vorgelegt.

 

Bessere Integration für Jugendliche Staatsministerin Böhmer und Fußball-Nationalspieler Metzelder vereinbaren Zusammenarbeit

Die Staatsministerin für Integration Maria Böhmer und der Fußball-Nationalspieler Christoph Metzelder wollen gemeinsam die Integration von Jugendlichen aus Zuwandererfamilien voranbringen.

 

Deutsche und Ungarn starten "Arche Europa"

Einer der Höhepunkte des Ungarischen Kulturjahres in Deutschland ist die Donaufahrt der „Arche Europa“. Jugendliche aus Deutschland und Ungarn sind eingeladen, auf ihrer Reise von Passau nach Budapest mehr über die gemeinsamen Wurzeln und Perspektiven der europäischen Kultur zu erfahren.

 

Haushaltsentwurf 2008: Arbeit und Soziales

Mit 124,4 Milliarden Euro wird der Anteil für Arbeit und Soziales am gesamten Bundeshaushalt auch 2008 mit Abstand am größten sein. Allein 78,5 Milliarden Euro davon fließen der Rentenversicherung netto zu. 35 Milliarden Euro sind für die Grundsicherung für Arbeitsuchende vorgesehen.

 

Haushaltsentwurf 2008: Landwirtschafts- und Verbraucherschutzpolitik

Für die Landwirtschafts- und Verbraucherschutzpolitik sind im kommenden Jahr Ausgaben von fast 5,3 Milliarden Euro vorgesehen.

 

Betriebliche Kinderbetreuung verstärken

Das Bundesfamilienministerium fördert ab 2008 den Ausbau der betrieblichen Kinderbetreuung. Ziel ist, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Ludwig Georg Braun verständigten sich auf konkrete Maßnahmen. 

 

Freitag, 6. Juli 2007

Kulturstaatsminister Bernd Neumann: Kultur ist Gewinner bei der Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements

Zu dem heute vom Deutschen Bundestag verabschiedeten „Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“ erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann:

 

Regierungsvorhaben im Bundesrat

Das Plenum des Bunderates hat abschließend über verschiedene Gesetzesinitiativen der Bundesregierung beraten. Dazu gehören die Unternehmensteuerreform und das Alkoholverbot für Fahranfänger.

 

Integration fördern

Nach dem Bundestag hat heute auch der Bundesrat dem Gesetz zur Änderung des Zuwanderungsrechts zugestimmt. Es setzt elf asyl- und ausländerrechtliche Richtlinien der EU in deutsches Recht um. Zudem erweitert es die Voraussetzungen für einen Ehegattennachzug und ergänzt das bestehende Bleiberecht für langjährig geduldete Ausländerinnen und Ausländer.

 

Rauchfrei leben

In den Behörden des Bundes, den Verfassungsorganen und in allen öffentlichen Verkehrsmitteln tritt am 1. September 2007 ein Rauchverbot in Kraft. Außerdem werden Zigaretten bald nur noch an Erwachsene verkauft.

 

Alkoholverbot für Führerscheinneulinge ab 1. August

Alkohol im Straßenverkehr ist eine der Hauptunfallursachen. Ein Alkoholverbot für Fahranfängerinnen und Fahranfänger während der zweijährigen Probezeit soll dem nun entgegen wirken. Die Null-Promille-Grenze gilt auch für Fahrerinnen und Fahrer unter 21 Jahren.

 

Opferrente für politische Häftlinge der DDR

Der Bundesrat hat heute einem Gesetz zugestimmt, wonach politische Häftlinge des SED-Regimes künftig eine Opferrente erhalten. Wer in der DDR aus politischen Gründen mindestens sechs Monate inhaftiert war und unterhalb einer Einkommensgrenze liegt, erhält monatlich 250 Euro.

 

Unternehmenssteuerreform 2008: Gut für den Standort Deutschland

Der Bundesrat hat der Unternehmenssteuerreform abschließend zugestimmt. Die Reform sieht eine Senkung der hohen Steuerlast der Kapitalgesellschaften in Deutschland von knapp 39 Prozent auf unter 30 Prozent vor. Deutschland wird damit für alle Unternehmen attraktiver, die hier investieren  und Arbeitsplätze schaffen wollen.

 

Neue Kraft für den Mittelstand

Der Bundesrat hat dem Zweiten Mittelstands-Entlastungsgesetz abschließend grünes Licht gegeben. Mit dem Gesetz werden weitere Informationspflichten für Unternehmen abgeschafft. Es wird mit einer Nettoentlastung der Wirtschaft von mindestens 58,8 Millionen Euro gerechnet. Für Verwaltungen beträgt die Ersparnis mindestens 5 Millionen Euro.

 

Fuß fassen am Arbeitsmarkt

Fehlende Qualifikationen, gesundheitliche Einschränkungen, Schuldenprobleme: Diese und andere Vermittlungshemmnisse erschweren eine erfolgreiche berufliche Eingliederung von bildungsschwachen Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen. Mit staatlichen Lohnkosten- und Qualifizierungszuschüssen sollen bis zu 150.000 Arbeitslose eine Stelle bekommen.

 

Vogelgrippe: Geflügel bleibt im Stall

Nach dem erneuten Auftreten des H5N1-Virus bei Wildvögeln in Deutschland hat Bundesminister Horst Seehofer zu Wachsamkeit und Besonnenheit aufgerufen. Der Bundesrat verschob die geplante Lockerung der Stallpflicht für Geflügel auf unbestimmte Zeit.  

 

Vorfahrt für Verbraucherschutz

Bei Lebensmittelskandalen dürfen Ross und Reiter künftig öffentlich gemacht werden: Um welche Marke handelt es sich? Wo wurden die problematischen Produkte verkauft, und wer hat sie hergestellt? Informationen, auf die das neue Verbraucherinformationsgesetz ein Recht gibt.

Dienstag, 3. Juli 2007

Mehr Stellen für Menschen mit Behinderung

Die Initiative der Bundesregierung "Jobs ohne Barrieren" (job) sorgt für verbesserte Teilhabe behinderter Menschen in der Arbeitswelt. Seit 2004 wurden gemeinsam mit Unternehmen und Verbänden über 80 Projekte gestartet.

 

Die Stadt der Zukunft – die Zukunft der Stadt

Wie wollen wir in Zukunft leben? Diese Frage wurde auf dem Bundeskongress zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik diskutiert. Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee möchte mit der neuen Initiative Deutschland in der internationalen Diskussion über die europäische Stadt positionieren.

 

Ideen müssen zünden

Fast 15 Milliarden Euro investiert die Bundesregierung in ihre Hightech-Strategie. Das kommt Wirtschaft und Wissenschaft zugute, aber auch jedem Einzelnen von uns. Jeden Monat stellen wir eine der 17 Zukunftsfelder vor, die von der Hightech-Strategie gefördert werden. Den Auftakt macht die Nanotechnologie.

 

"Die Achse ist voll belastbar"

Im Interview mit dem Tagesspiegel spricht Bundesminister Thomas de Maizière über die Erfolge der großen Koalition. Die Umsetzung des Koalitionsvertrages bleibt weiterhin eine große Aufgabe, betont der Chef des Bundeskanzleramtes.

 

Sonntag, 1. Juli 2007

Sicherheitslage in Deutschland unverändert

Es gibt bisher keine Erkenntnisse, dass die Anschlagsvorbereitungen in Großbritannien einen Bezug zu Deutschland hatten. Dies erklärte Bundesinnenminister Wofgang Schäuble in Berlin. Die Anschläge zeigten aber, dass Europa "im Fadenkreuz" des internationalen Terrorismus stehe.

 

EU-Ratspräsidentschaft an Portugal übergeben

Portugal hat von Deutschland am 1. Juli um Mitternacht die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier überreichte am Tag zuvor seinem portugiesischen Kollegen Luìs Amado symbolisch vor dem Brandenburger Tor in Berlin einen gläsernen Staffelstab.

 

Wir haben Europa zukunftsfester gemacht

Im Interview mit der Bild-Zeitung resümiert Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier die deutsche EU-Ratspräsidentschaft. Wegweisende Entscheidungen seien gefällt worden. Und: Kanzlerin Merkel habe einen guten Job gemacht.

Freitag, 29. Juni 2007

Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand

Beschäftigte sollen stärker an den Unternehmen beteiligt werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel will alles daran setzen, dies bis zum Ende der Legislaturperiode 2009 durchzusetzen.

Erfahrungen im Koffer, Freundschaften im Gepäck

Mal ein ganz anderer Abschluss einer europäischen Ratspräsidentschaft: 300 Jugendliche aus ganz Europa zeigten im Kanzleramtspark eine "Kleine Gartenoper". Traditionen, Gleichstellung, Rassismus und Nachbarschaft - Themen in einer rasanten Achterbahnfahrt inszeniert.

 

Strenge Umweltschutzanforderungen für die Speicherung von CO2 im Meeresuntergrund Anrainerstaaten des Nordostatlantiks beschließen Regelwerk

Die Anrainerstaaten des Nordostatlantiks haben sich auf norwegische Initiative auf einen wichtigen Schritt für die Einführung der Technologie zum Abscheiden und Speichern von Kohlendioxid (CO2) geeinigt. Bei einer Tagung im belgischen Ostende beschlossen die Staatenvertreter ein Regelwerk, um CO2-Ströme aus industriellen Prozessen im Meeresuntergrund zu speichern.

 

Kasparick: Wernigerode ist leistungsfähiger Standort für den Straßenbetriebsdienst

Der Neubau der Autobahn- und Straßenmeisterei Wernigerode an der B 6n ist fertig. Rund 5,5 Millionen Euro hat der Bund für das Bauprojekt zur Verfügung gestellt.

 

Regierungsverhandlungen mit Bolivien abgeschlossen

Deutschland wird Bolivien weiterhin bei der Armutsbekämpfung vor allem in den ärmsten ländlichen Gemeinden unterstützen. Dies ist das Ergebnis der am 27. Juni 2007 in Bonn abgeschlossenen Regierungsverhandlungen mit dem ärmsten Land Südamerikas.