Archiv

Politik  aktuell - Januar 2009

 

 

30. Januar 2009

"Hand in Hand" die Krise bewältigen

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao gehen einen gemeinsamen Weg aus der Weltwirtschaftskrise. Beide Länder wollen ihre Wirtschaftsbeziehungen möglichst intensivieren. Gleichzeitig sprachen sie sich gegen Handelsprotektionismus aus.

 

Staatsminister Gröhe unterstreicht Bedeutung des Bürokratieabbaus auf europäischer Ebene

Die EU-Kommission hat am 28. Januar 2009 den Dritten Fortschrittsbericht zur Besseren Rechtsetzung auf EU-Ebene vorgelegt. Hierzu sagte Staatsminister Gröhe: „Ich begrüße die Zwischenergebnisse, die die Kommission bis jetzt erreicht hat. Um die Unternehmen nachhaltig zu entlasten, sind jedoch weitere Anstrengungen in Europa unumgänglich.“

 

Zahl der Arbeitslosen im Januar gestiegen

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar auf 3,49 Millionen gestiegen. Die konjunkturelle Krise und der harte Winter machen sich bemerkbar. Dennoch gibt es noch 170.000 weniger Arbeitslose als vor einem Jahr. Zugleich nutzen die Firmen das Instrument Kurzarbeit, um die Auftragsflaute zu überbrücken.

 

Deutsch-chinesische Klimapartnerschaft vereinbart

Bundesumweltminister Gabriel und der Vorsitzende der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission Zhang Ping haben am 29. Januar 2009 ein Memorandum of Understanding beider Regierungen zur Bekämpfung des Klimawandels unterzeichnet.

 

Neue Perspektiven in der Pflege

Der Begriff der Pflegebedürftigkeit soll neu definiert werden. Bedürftigkeit bestimmt sich dann nicht mehr nach erforderlicher Pflegezeit, sondern nach dem Grad der Selbständigkeit der zu pflegenden Person.

 

Bundestag berät Gesetzentwurf zu neuen Straftatbeständen im Staatsschutzstrafrecht

Besondere Formen der Vorbereitung schwerer staatsgefährdender Gewalttaten sollen künftig unter Strafe gestellt werden. Auch das Aufnehmen oder Unterhalten von Beziehungen zu einer terroristischen Vereinigung soll strafbar sein, wenn dies in der Absicht geschieht, sich in der Begehung solcher Straftaten unterweisen zu lassen.

 

Neue Perspektiven für die Pflege - Beirat zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs legt Bericht vor

Seit Einführung der Pflegeversicherung wird der Begriff der Pflegebedürftigkeit als zu eng und zu verrichtungsbezogen diskutiert. Besonders der Bedarf an allgemeiner Betreuung, Beaufsichtigung und Anleitung, der etwa bei demenzkranken Menschen häufig auftritt, werde bisher zu wenig berücksichtigt.

27. Januar 2009

Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert mit US-Präsident Barack Obama

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der amerikanische Präsident Barack Obama haben am frühen Montagabend ein ausführliches freundschaftliches Telefonat geführt, das sich an die Begegnung im Juli 2008 in Berlin und das Gespräch nach Barack Obamas Wahl zum Präsidenten anschloss.

 

Die Potenziale der Migranten nutzen

Gemeinsam mit Stiftungen will die Bundesregierung Menschen mit Migrationshintergrund den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Denn die berufliche Integration von Migrantinnen und Migranten nützt allen.

 

90 Jahre Frauenwahlrecht

"Können Sie das überhaupt?" Oder: "Wie wollen Sie das denn schaffen?" Immer noch müssen sich Frauen Fragen wie diese gefallen lassen, wenn sie sich um politische Ämter bewerben.

 

Internationalen Symposium  „Chancen schaffen – Integration, Arbeit und soziale Mobilität: Europäische Erfahrungen und Gestaltungsperspektiven"

Integration in den Arbeitsmarkt: Staat und Stiftungen wollen stärker zusammenarbeiten Investitionen in eine qualifizierte Bildung und Ausbildung sichern auch nachhaltig die Aufstiegschancen von Migranten in Deutschland.

 

IRENA: Ein Meilenstein in der Energiepolitik

Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien wird künftig den weltweiten Einsatz von regenerativen Energien voran treiben. Auf internationaler Ebene geht von nun an ein Staatenbündnis die Herausforderungen Energiesicherheit, Umweltschutz und Armutsbekämpfung an.

 

Spannende Entdeckungsreise durch die Welt der Forscher

Mit einer Reise in die Urzeit hat die Forschungsexpedition Deutschland am Dienstag in Berlin ihren Anfang genommen: Bundesforschungsministerin Annette Schavan gab das Startsignal im Museum für Naturkunde. 100 Schülerinnen und Schüler aus der Hauptstadt gingen mit der Ministerin auf Entdeckungstour.

 

400 Millionen Euro zur Förderung von erneuerbaren Energien im Wärmebereich - Mehr Geld für Hauseigentümer und Unternehmen

Das Bundesumweltministerium stellt im laufenden Jahr 400 Millionen Euro zur Förderung der erneuerbaren Energien im Wärmebereich zur Verfügung. Mit dem so genannten Marktanreizprogramm wird zum Beispiel der Einsatz von Solarthermieanlagen oder Pelletheizungen gefördert.

 

Leitung des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) personell verstärkt

Für den "Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung", kurz SoFFin genannt, wurde eine neue Leitung berufen. Der SoFFin ist ein von der Bundesregierung errichtetes Sondervermögen des Bundes, das dabei hilft, die momentanen Liquiditätsengpässe von Finanzinstituten zu überwinden und deren Eigenkapitalbasis zu verbessern.

 

Forschung hautnah erleben

Mit einer Reise in die Urzeit hat die Forschungsexpedition begonnen: Bundesforschungsministerin Annette Schavan gab das Startsignal im Berliner Naturkundemuseum. 100 Schülerinnen und Schüler gingen mit ihr auf Entdeckungstour.

22. Januar 2009

Kabinett billigt Jahresabrüstungsbericht 2008

Der Jahresabrüstungsbericht 2008 zeigt die Bemühungen der Bundesregierung um konkrete Fortschritte bei Nichtverbreitung und Abrüstung. Ein Erfolg war 2008 die Unterzeichnung des Abkommens über Streumunition durch mittlerweile 95 Staaten, darunter Deutschland.

 

Kinderschutz geht vor

Wer wie Ärzte oder Anwälte beruflich zum Schweigen verpflichtet ist, darf künftig trotzdem das Jugendamt alarmieren, wenn das Wohl eines Kindes gefährdet erscheint. Wer mit Kindern und Jugendlichen arbeiten will, muss damit rechnen, dass schon leichte Sexualvergehen in seinem Führungszeugnis stehen.

 

IRENA - "Turbolader" für erneuerbare Energien

Die Bundesregierung hat die Gründung der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien initiiert. Weltweit stößt dieses Projekt auf großes Interesse. Mehr als 100 Staaten sagten die Teilnahme an der Gründungskonferenz am Montag in Bonn zu.

 

Modedroge "Spice" ist verboten!

Das Bundesgesundheitsministerium hat die in der Modedroge "Spice" enthaltenen synthetischen Cannabinoide "CP-47,497" und "JWH-018" durch eine Eilverordnung dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt. Damit ist jede Form von unerlaubter Herstellung, Handel und Besitz nach dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) untersagt.

 

Mehr Schlagkraft für den wirtschaftlichen Verbraucherschutz

Gesetzesentwurf vom Kabinett verabschiedet: "Mit dem neuen Gesetz können die Behörden Verstöße gegen das Verbraucherrecht besser ahnden", sagte Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner.

 

Bundesregierung beschließt Jahreswirtschaftsbericht 2009

Das Bundeskabinett hat heute den Jahreswirtschaftsbericht 2009 mit dem Titel "Konjunkturgerechte Wachstumspolitik"  beschlossen. Die deutsche Wirtschaft steht in diesem Jahr vor der größten Herausforderung seit der Wiedervereinigung.

 

Fragen und Antworten zur Operation Atalanta

Im Rahmen der Europäischen Außen- und Sicherheitspolitik startete die EU im Dezember 2008 die Anti-Piraterie-Mission Atalanta. Deutschland beteiligt sich daran mit bis zu 1.400 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Antworten auf die Fragen rund um die Mission.

 

Steinmeier: Attraktive Diplomatie

Der neue US-Präsident Barack Obama habe ein inspirierendes Programm für die Zukunft entworfen, lobte Bundesaußenminister Franz-Walter Steinmeier im Interview mit der Bildzeitung. Er blicke der Zusammenarbeit sehr positiv entgegen. Obama suche den engen Schulterschluss zu Europa.

 

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung: Branchenhearing zum „Markt für darstellende Künste“

Im Rahmen der von Kulturstaatsminister Bernd Neumann und dem Bundeswirtschaftsministerium getragenen Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft findet am 22. Januar 2009 das 5. Branchenhearing „Markt für darstellende Künste“ im Schauspielhaus Bochum statt.

 

Verständigung in Strafverfahren künftig gesetzlich geregelt

Das Bundeskabinett hat heute einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem die Voraussetzungen einer Verständigung im Strafverfahren geregelt werden. Der Entwurf enthält klare gesetzliche Vorgaben zu Verfahren, Inhalt und Folgen von Verständigungen und gewährleistet dadurch Rechtsicherheit, Transparenz und eine gleichmäßige Rechtsanwendung durch die gerichtliche Praxis.

 

Erweitertes Führungszeugnis: Bundesregierung setzt Beschluss des Kindergipfels um

Das Bundeskabinett hat heute einen Gesetzentwurf zum Schutz von Kindern und Jugendlichen beschlossen. Das so genannte erweiterte Führungszeugnisse soll dem Arbeitgeber in weit größerem Umfang Auskunft darüber geben, ob Stellenbewerber wegen bestimmter Sexualdelikte an Kindern und Jugendlichen vorbestraft sind.

 

Arbeitsplätze sichern, Wachstumskräfte stärken

Die deutsche Wirtschaft steht in diesem Jahr vor der größten Herausforderung seit der Wiedervereinigung. Durch die Zuspitzung der Finanzmarktkrise haben sich die kurzfristigen Wachstumsaussichten verschlechtert. Die Bundesregierung erwartet daher für 2009 einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 2,25 Prozent.

 

Bundesregierung schafft wichtige Voraussetzung für die Wahl des Bundespräsidenten

Am 23. Mai 2009 wählt die 13. Bundesversammlung den Bundespräsidenten für die nächsten fünf Jahre. Sie besteht gemäß Art. 54 Abs. 3 Grundgesetz aus den 612 Abgeordneten des Deutschen Bundestages und einer gleichen Anzahl von Mitgliedern, die von den Volksvertretungen der Länder gewählt werden, somit aus 1224 Wahlfrauen und Wahlmännern.

 

Bundeskabinett beschloss Prägung der 2-Euro-Gedenkmünzen

Im Jahr 2010 wird eine 2-Euro-Gedenkmünze "Bremen", 2011 eine 2-Euro-Gedenkmünze "Nordrhein-Westfalen" und 2012 eine 2-Euro-Gedenkmünze "Bayern" ausgegeben.

 

Bundeskabinett beschließt die neue Bundeslaufbahnverordnung

Das Bundeskabinett hat heute eine neue Bundeslaufbahnverordnung beschlossen. Mit ihr sollen mehr Flexibilität ermöglicht und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet werden.  

16. Januar 2009

Stasi-Aufarbeitung geht weiter

Der offene Umgang mit den Akten der DDR-Staatssicherheit habe zur Versöhnung beigetragen und nicht etwa zur Spaltung geführt. Dies sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Besuch in der Berliner Stasi-Unterlagen-Behörde.

 

Wettbewerb "Preis Soziale Stadt 2008" entschieden

Bundesminister Wolfgang Tiefensee hat die Preisträger des Wettbewerbs "Preis Soziale Stadt 2008" ausgezeichnet.

 

Bundesumweltministerium startet Veranstaltungsreihe

Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium Matthias Machnig hat in Berlin die "Innovationskonferenz ländliche Räume – Naturschutz als Motor der ländlichen Entwicklung" eröffnet.

 

Bundeshaushalt 2008 trotzt der Finanzmarktkrise

Die Neuverschuldung fiel im vergangenen Jahr trotz wirtschaftlich schwieriger Lage geringer aus als geplant. Sie lag mit 11,5 Milliarden Euro um knapp 0,4 Milliarden Euro unter dem Planwert. Die maßvolle Ausgabenpolitik der Bundesregierung trug dazu bei.

 

Steinmeier setzt sich in Israel für humanitäre Waffenruhe ein

Nach seiner Nahost-Reise hat sich Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier überzeugt gezeigt, dass eine humanitäre Waffenruhe jetzt den Weg für einen dauerhaften Waffenstillstand öffnen könne. Schlüsselfrage sei dabei die effektive Eindämmung des Waffenschmuggels nach Gaza.

 

Gemeinsam gegen die Finanzmarktkrise

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der britische Premierminister Gordon Brown haben gemeinsam darüber diskutiert, wie der weltweiten Finanzmarktkrise begegnet werden kann. Weitere Themen waren: die Situation im Nahen Osten sowie der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine.

Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) unterzeichnet

Tiefensee und Mehdorn: Gute Netzqualität und kundenfreundliche
Bahnhöfe sorgen für mehr Verkehr auf der Schiene
 
14. Januar 2009 - Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, haben heute gemeinsam die  Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet.
Der Vertrag regelt die Zuwendungen des Bundes für die  Schieneninfrastruktur in Deutschland bis 2013. Die Deutsche Bahn sichert zu, die Qualität des Schienennetzes auf einem hohen Niveau zu erhalten und die Attraktivität von Bahnhöfen weiter zu verbessern.    
"Die Gewinner sind die Fahrgäste und der Schienengüterverkehr", sagte Tiefensee in Berlin. "Wir sichern die Qualität des Schienennetzes, um das wir in der ganzen Welt  beneidet werden. Der Bund investiert dafür künftig pro Jahr 2,5 Milliarden Euro. Davon profitieren Fern- und  Regionalverkehr gleichermaßen. Um neue Kunden zu gewinnen,  brauchen wir noch mehr Service und Informationen an Bahnhöfen.  Auch dafür sorgt der heute unterzeichnete Vertrag mit der  Deutschen Bahn."
      
Die Deutsche Bahn AG wird jährlich 500 Millionen Euro an Eigenmitteln in das bestehende Netz investieren. Für die Pflege und Wartung stellt die Bahn bis zu 1,25 Milliarden Euro jährlich zur Verfügung.    
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut   Mehdorn, sagte: "Mit der Leistungs- und  Finanzierungsvereinbarung haben wir jetzt erstmalig die Sicherheit, dass uns in den kommenden fünf Jahren jeweils 2,5 Milliarden Euro für Investitionen in unser Bestandsnetz zur Verfügung stehen. Diese Planungssicherheit eröffnet uns als  Infrastrukturbetreiber neue Möglichkeiten zur Verbesserung des  Schienennetzes und der Bahnhöfe. Gleichzeitig erspart uns die Leistungs- und Finanzierungs-vereinbarung einen erheblichen  bürokratischen Aufwand. Mit dem Mehr an Planungssicherheit und dem Weniger an Verwaltung erreichen wir erhebliche Effizienzsteigerungen bei gleichem Mitteleinsatz. Deshalb sind wir mit der heute unterzeichneten Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung durchaus zufrieden."   
Mit der LuFV wird die sachgerechte Verwendung von Bundesmitteln durch eine so genannte "Outputkontrolle" geregelt. Künftig muss der  Austausch z.B. einer Weiche nicht mehr aufwändig beantragt und  genehmigt werden. Entscheidend ist, ob die Züge störungsfrei und  zuverlässig rollen. Die Deutsche Bahn verpflichtet sich, konkrete Qualitätsstandards für das Netz und die Bahnhöfe einzuhalten,  andernfalls drohen finanzielle Sanktionen.
Der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung haben die zuständigen  Ausschüsse des Deutschen Bundestags im Dezember vergangenen Jahres zugestimmt. Sie hat eine Laufzeit von fünf Jahren.  "Mit dem Pakt für Beschäftigung und Stabilität hat die  Bundesregierung heute weitere, umfangreiche Maßnahmen  beschlossen, um die Wirtschaftskrise abzudämpfen", fuhr Minister Tiefensee fort. "In diesem und im kommenden Jahr fließen zusätzlich 700 Millionen Euro in den Schienenverkehr.
Wir werden das Programm zur Sanierung von Bahnhöfen ausbauen und den Lärmschutz auch mit innovativen Projekten und Feldversuchen weiter voranbringen. Die konkreten Maßnahmen -  zu denen auch neue Schienenprojekte gehören - werden zurzeit zusammen mit der Deutschen Bahn erarbeitet."      
"Die Konjunkturprogramme der Bundesregierung begrüßen wir  ausdrücklich", ergänzte Mehdorn. "Sie sind alternativlos richtig. Wir werden jetzt mit Hochdruck und in Abstimmung mit dem Bund daran arbeiten, die Gelder in den kommenden zwei Jahren bestmöglich für unsere Kunden einzusetzen."

Der Haushalt muss antizyklisch wirken

In einem Interview mit der Financial Times Deutschland äußert sich Bundesfinanzminister Peer Steinbrück zum Konjunkturpakt II. Wichtig sei ihm,  dass sich die Koaliton auf eine Schuldenbremse und einen Tilgungsplan geeinigt habe.

 

Vertrauen ist ein entscheidender Faktor

Das Konjunkturpaket II ist ein Pakt für Beschäftigung und Stabilität, erklärte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos im Interview mit dem Handelsblatt. Das Paket soll dem Wiederaufschwung ein gutes Fundament bieten und der Abwärtsdynamik entgegenwirken.

 

Besserer Schutz vor Terrorismus

Neue Normen im Strafrecht sollen Bürgerinnen und Bürger besser vor den Bedrohungen des internationalen Terrorismus schützen.  Unter anderem soll künftig bereits der Aufenthalt in einem Terrorlager strafbar sein. Dies sieht ein Gesetzentwurf vor, den die Bundesregierung beschlossen hat.

 

Pakt für Beschäftigung und Stabilität

Das zweite Konjunkturpaket der Bundesregierung steht. Es umfasst 50 Milliarden Euro. Damit eröffnet die Bundesregierung den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen die Chance, die Wirtschaftskrise ohne größere Schäden zu überwinden. Deutschland könne aus der Krise sogar gestärkt hervorgehen, zeigte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem Bundestag überzeugt.

 

Frankreich ist unser wichtigster Partner

Regierungssprecher Ulrich Wilhelm antwortet in einer Gastkolumne in ParisBerlin auf Franck Louvrier, den Kommunikationsberater des französischen Präsidenten Sarkozy. Dieser hatte zuvor betont, wie lebhaft die deutsch-französischen Beziehungen seien.

 

Stark für den nächsten Aufschwung

Mit einem zweiten Konjunkturpaket will die Bundesregierung Deutschland aus der Wirtschaftskrise führen. Ein Bürgschaftsschirm soll die Unternehmen über die Krise bringen. Die Bürger und Bürgerinnen erhalten mehr finanziellen Spielraum. Zusätzlich nimmt der Staat 14 Milliarden für Zukunftsinvestitionen in die Hand, um die Wirtschaft anzukurbeln.

 

Roth verleiht "Genossenschaftspreis Wohnen"

"Das Ergebnis des Wettbewerbs hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Die Vorzüge des genossenschaftlichen Wohnens werden einer noch breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. So wird eine Wohnform gestärkt, die auf dem Prinzip der bürgerlichen Selbsthilfe basiert und die die Flexibilität der Mietwohnung mit der Sicherheit des Wohneigentums verbindet," sagte Karin Roth, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr Bau und Stadtentwicklung anlässlich der Preisverleihung.

 

Investitionen beschleunigen durch vereinfachte Vergabe

Damit die Investitionsvorhaben rasch ihre Wirkung entfalten können, müssen sie schnell umsetzbar sein. Der Bund hebt, befristet auf zwei Jahre, die Kostengrenzen an, unterhalb derer ein vereinfachtes Vergabeverfahren möglich ist.

 

Privathaushalte und Mittelstand entlasten

Bürgerinnen und Bürger werden 2009 und 2010 um insgesamt 18 Milliarden Euro durch die Senkung von Sozialabgaben und Steuern entlastet. In der Krise tragen sie besonders zur Stärkung der Binnennachfrage bei. Bereits zum Jahresbeginn hat die Bundesregierung  die Familienleistungen spürbar erhöht.

 

Konjunkturpaket bietet Chance für Umwelt und Beschäftigung

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel begrüßt die in der Koalition vereinbarten Eckpunkte für ein zweites Konjunkturprogramm. "Das Paket eröffnet Chancen für Beschäftigung und Umwelt", sagte Gabriel.

 

EU-Pflanzenschutzpaket ist ein enormer Erfolg für den Umweltschutz

Das Europäische Parlament hat dem Kompromiss zum EU-Pflanzenschutzpaket mit großer Mehrheit zugestimmt. Besonders bedenkliche Stoffe werden künftig aus Pflanzenschutzmitteln verbannt. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel begrüßte die Zustimmung:

13. Januar 2009

Neuregelung der Kfz-Steuer

So schnell wie technisch umsetzbar soll die gegenwärtige Kfz-Steuer auf eine emissionsbezogene Kfz-Steuer umgestellt werden, und zwar möglichst zum 1. Juli 2009. Das bedeutet: Der CO2-Ausstoß entscheidet über die Höhe der Kfz-Steuer.

 

Stark für den nächsten Aufschwung

Mit einem zweiten Konjunkturpaket will die große Koalition Deutschland aus der Wirtschaftskrise führen. Ein Bürgschaftsschirm soll die Unternehmen über die Krise führen. Die Bürgerinnen erhalten mehr finanziellen Spielraum. Zusätzlich nimmt der Staat 14 Milliarden für Zukunftsinvestitionen in die Hand, um die Wirtschaft anzukurbeln.

 

Bildungsoffensive beste Zukunftsinvestition

Die Bundesregierung investiert in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten rund 6,5 Milliarden Euro in die Bildung. Damit Deutschland als führendes High-Tech Land aus der Krise gestärkt hervorgeht. 65 Prozent der Infrastrukturmaßnahmen fließen in Kindergärten, Schulen und Hochschulen.

 

Beschlüsse des Koalitionsausschusses zum Konjunkturpaket II

In der Nacht zum Dienstag einigte sich der Koalitionsausschuss im Kanzleramt

12. Januar 2009

Konjunkturpaket I und II: Impulse für die Wirtschaft

Die Koalitionsspitzen beraten heute über das zweite Konjunkturprogramm Bundesregierung. Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstrich vor dem Treffen den Handlungsbedarf: "Wir müssen mit einem großen nationalen und internationalen Kraftakt einer weltweiten wirtschaftliche Rezession begegnen und die Folgen für unser Land und unsere Beschäftigten eindämmen."

 

Merkel: Koalition will mehr finanziellen Spielraum für die Bürger

Mit der "Bild am Sonntag" sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel über das geplante zweite Konjunkturpaket der Bundesregierung, Steuersenkungen und die Zukunft der Autoindustrie. Es gehe um eine Brücke in die Zeit, in der es wieder aufwärts geht, so die Kanzlerin.

 

Steinmeier: Die Waffen müssen so schnell wie möglich schweigen

Der ägyptischen Regierung kommt nach Überzeugung von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier im  israelisch-palästinensischen Konflikt eine Schlüsselrolle zu. Vermittlungsgespräche müssten über Kairo laufen, so Steinmeier im Interview mit der "Welt am Sonntag". Einfache Lösungen gebe es jedoch nicht.

 

Bundeswehrsportlerin holt Silber bei den Mehrkampf-Europameisterschaften im Eisschnelllauf

Bei den Mehrkampf-Europameisterschaften im Eisschnelllauf in Heerenveen / Niederlande hat eine Bundeswehrsportlerin am 11. Januar 2009 ein hervorragendes Ergebnis erzielt.

 

Deutschland will bei Einstieg in Waffenstillstand helfen

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat in Kairo einen Arbeitsplan für einen Waffenstillstand im Nahen Osten gefordert. Seine israelische Amtskollegin Tzipi Livni dankte für die angebotene deutsche Unterstützung bei der Sicherung der Grenze des Gazastreifens. Schon in den nächsten Tagen sollen deutsche Experten in die Region reisen.

8./9. Januar 2009

"Wir wollen alle Arbeitsplätze schützen"

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Unternehmen aufgefordert, die von der Bundesregierung angebotenen Hilfsmöglichkeiten auch zu nutzen. Es sollen so Brücken gebaut werden, damit in den Firmen jetzt keine Professionalität und Qualität verloren geht.

 

Einsatz für Arbeit

Kurzarbeit hilft, Entlassungen zu vermeiden. Die Agentur für Arbeit übernimmt dabei einen Teil des Lohnes - das Kurzarbeitergeld. Wer Kurzarbeitergeld erhalten kann, wo es beantragt werden muss und was dabei zu beachten ist, erklärt die Informationskampagne "Einsatz für Arbeit".

 

Tiefensee: Soziale Einheit vollenden

Im Osten fehle die selbsttragende Wirtschaft, verdeutlicht Bundesminister Wolfgang Tiefensee im Interview mit der Berliner Zeitung.  Die Problemlösung sieht er in einem bundesweiteinheitlichen Mindestlohn. Außerdem müssten Arbeitsplätzen durch die Investition in neue Technologien wie der Bio- und Werkstofftechnologie geschaffen werden.

 

Gemeinsam für friedliche Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts einsetzen

Im palästinensisch-israelischen Konfliktgebiet müssen so schnell wie möglich die Waffen schweigen. Darüber zeigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy in Paris einig.

 

7. Januar 2009

Bundeskanzlerin Merkel zutiefst besorgt wegen der Lage in Gaza – Telefonate mit Erdogan und Bush

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist angesichts der Entwicklung im Gaza-Streifen zutiefst besorgt. Sie hat ihre Bemühungen um eine rasche politische und diplomatische Lösung fortgesetzt.

 

Glos: Gasstreit möglichst schnell beenden

Russland und die Ukraine sollten über die Wiederaufnahme der Gaslieferungen reden, sagt Bundeswirtschaftsminister Michael Glos im Interview mit der FAZ. Für wichtig hält er einen mehrjährigen Vertrag, in dem nachvollziebar die wichtigsten Punkte geregelt sind, wie Gaspreise, Transitmengen und -gebühren.

 

Neue BMBF-Broschüre zeigt Erfolge der Gesundheitsforschung

Herausragende Erfolge der Gesundheitsforschung in Deutschland stellt eine neue Broschüre des Bundesforschungsministerium vor: Die zwölf Beispiele zeigen, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit die Umsetzung von medizinischem Fortschritt aus den Laboren der Universitäten und Unternehmen in die Krankenhäuser und Arztpraxen befördert.

 

Mächtige Verbraucher: Was jeder gegen den Klimawandel tun kann

Die Analysen werden immer genauer, der Befund ist längst eindeutig: Der Klimawandel ist heute in vollem Gange - mit gravierenden Folgen für Mensch und Umwelt. Mit ihrer "Hightech-Strategie für den Klimaschutz" hat die Bundesregierung gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft ein umfassendes Programm im Kampf gegen den Klimawandel auf den Weg gebracht.

 

Ein Segen fürs Kanzleramt

Sternsinger aus ganz Deutschland sammeln dieser Tage für Kinderhilfsprojekte in aller Welt. Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel erinnerten sie an die traurige Situation von Kindern in Ländern, wo Armut und Krieg herrschen – wie derzeit im Gazastreifen.

 

Entsetzen nach Mord an Türkin / Staatsministerin Böhmer: „Solche Taten  müssen mit aller Härte verfolgt und verurteilt werden!“

Mit Entsetzen und großer Betroffenheit hat Staatsministerin Maria Böhmer auf den Mord an einer 18-jährigen Türkin in Harsewinkel im Kreis Gütersloh reagiert.