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Tiefensee und
Mehdorn: Gute Netzqualität und kundenfreundliche
Bahnhöfe sorgen für mehr Verkehr auf der Schiene
14. Januar 2009 - Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und der
Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, haben
heute gemeinsam die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung
unterzeichnet.
Der Vertrag regelt die Zuwendungen des Bundes für die
Schieneninfrastruktur in Deutschland bis 2013. Die Deutsche
Bahn sichert zu, die Qualität des Schienennetzes auf einem hohen
Niveau zu erhalten und die Attraktivität von Bahnhöfen weiter zu
verbessern.
"Die Gewinner sind die Fahrgäste und der Schienengüterverkehr",
sagte Tiefensee in Berlin. "Wir sichern die Qualität des
Schienennetzes, um das wir in der ganzen Welt beneidet werden. Der
Bund investiert dafür künftig pro Jahr 2,5 Milliarden Euro. Davon
profitieren Fern- und Regionalverkehr gleichermaßen. Um neue Kunden
zu gewinnen, brauchen wir noch mehr Service und Informationen an
Bahnhöfen. Auch dafür sorgt der heute unterzeichnete Vertrag mit
der Deutschen Bahn."
Die Deutsche Bahn AG wird jährlich 500 Millionen Euro an
Eigenmitteln in das bestehende Netz investieren. Für die Pflege und
Wartung stellt die Bahn bis zu 1,25 Milliarden Euro jährlich zur
Verfügung.
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn,
sagte: "Mit der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung haben wir
jetzt erstmalig die Sicherheit, dass uns in den kommenden fünf
Jahren jeweils 2,5 Milliarden Euro für Investitionen in unser
Bestandsnetz zur Verfügung stehen. Diese Planungssicherheit eröffnet
uns als Infrastrukturbetreiber neue Möglichkeiten zur Verbesserung
des Schienennetzes und der Bahnhöfe. Gleichzeitig erspart uns die
Leistungs- und Finanzierungs-vereinbarung einen erheblichen
bürokratischen Aufwand. Mit dem Mehr an Planungssicherheit und dem
Weniger an Verwaltung erreichen wir erhebliche Effizienzsteigerungen
bei gleichem Mitteleinsatz. Deshalb sind wir mit der heute
unterzeichneten Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung durchaus
zufrieden."
Mit der LuFV wird die sachgerechte Verwendung von Bundesmitteln
durch eine so genannte "Outputkontrolle" geregelt. Künftig muss der
Austausch z.B. einer Weiche nicht mehr aufwändig beantragt und
genehmigt werden. Entscheidend ist, ob die Züge störungsfrei und
zuverlässig rollen. Die Deutsche Bahn verpflichtet sich,
konkrete Qualitätsstandards für das Netz und die Bahnhöfe
einzuhalten, andernfalls drohen finanzielle Sanktionen.
Der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung haben die zuständigen
Ausschüsse des Deutschen Bundestags im Dezember vergangenen
Jahres zugestimmt. Sie hat eine Laufzeit von fünf Jahren. "Mit
dem Pakt für Beschäftigung und Stabilität hat die Bundesregierung
heute weitere, umfangreiche Maßnahmen beschlossen, um die
Wirtschaftskrise abzudämpfen", fuhr Minister Tiefensee fort. "In
diesem und im kommenden Jahr fließen zusätzlich 700 Millionen Euro
in den Schienenverkehr.
Wir werden das Programm zur Sanierung von Bahnhöfen ausbauen und den
Lärmschutz auch mit innovativen Projekten und Feldversuchen weiter
voranbringen. Die konkreten Maßnahmen - zu denen auch neue
Schienenprojekte gehören - werden zurzeit zusammen mit der Deutschen
Bahn erarbeitet."
"Die Konjunkturprogramme der Bundesregierung begrüßen wir
ausdrücklich", ergänzte Mehdorn. "Sie sind alternativlos richtig.
Wir werden jetzt mit Hochdruck und in Abstimmung mit dem Bund daran
arbeiten, die Gelder in den kommenden zwei Jahren bestmöglich für
unsere Kunden einzusetzen."
In einem
Interview mit der Financial Times
Deutschland äußert
sich Bundesfinanzminister Peer
Steinbrück zum Konjunkturpakt II.
Wichtig sei ihm, dass sich die Koaliton
auf eine Schuldenbremse und einen
Tilgungsplan geeinigt habe.
Das
Konjunkturpaket II ist ein Pakt für
Beschäftigung und Stabilität, erklärte
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos
im Interview mit dem Handelsblatt. Das
Paket soll dem Wiederaufschwung ein
gutes Fundament bieten und der
Abwärtsdynamik entgegenwirken.
Neue Normen
im Strafrecht sollen Bürgerinnen und
Bürger besser vor den Bedrohungen des
internationalen Terrorismus schützen.
Unter anderem soll künftig bereits der
Aufenthalt in einem Terrorlager strafbar
sein. Dies sieht ein Gesetzentwurf vor,
den die Bundesregierung beschlossen hat.
Das zweite
Konjunkturpaket der Bundesregierung
steht. Es umfasst 50 Milliarden Euro.
Damit eröffnet die Bundesregierung den
Bürgerinnen und Bürgern sowie den
Unternehmen die Chance, die
Wirtschaftskrise ohne größere Schäden zu
überwinden. Deutschland könne aus der
Krise sogar gestärkt hervorgehen, zeigte
sich Bundeskanzlerin Angela Merkel vor
dem Bundestag überzeugt.
Regierungssprecher Ulrich Wilhelm
antwortet in einer Gastkolumne in
ParisBerlin auf Franck Louvrier, den
Kommunikationsberater des französischen
Präsidenten Sarkozy. Dieser hatte zuvor
betont, wie lebhaft die
deutsch-französischen Beziehungen seien.
Mit einem
zweiten Konjunkturpaket will
die Bundesregierung Deutschland aus der
Wirtschaftskrise führen. Ein
Bürgschaftsschirm soll die Unternehmen
über die Krise bringen. Die Bürger und
Bürgerinnen erhalten mehr finanziellen
Spielraum. Zusätzlich nimmt der Staat 14
Milliarden für Zukunftsinvestitionen in
die Hand, um die Wirtschaft anzukurbeln.
"Das
Ergebnis des Wettbewerbs hat unsere
Erwartungen weit übertroffen. Die
Vorzüge des genossenschaftlichen Wohnens
werden einer noch breiteren
Öffentlichkeit bekannt gemacht. So wird
eine Wohnform gestärkt, die auf dem
Prinzip der bürgerlichen Selbsthilfe
basiert und die die Flexibilität der
Mietwohnung mit der Sicherheit des
Wohneigentums verbindet," sagte Karin
Roth, parlamentarische Staatssekretärin
im Bundesministerium für Verkehr Bau und
Stadtentwicklung anlässlich der
Preisverleihung.
Damit die
Investitionsvorhaben rasch ihre Wirkung
entfalten können, müssen sie schnell
umsetzbar sein. Der Bund hebt, befristet
auf zwei Jahre, die Kostengrenzen an,
unterhalb derer ein vereinfachtes
Vergabeverfahren möglich ist.
Bürgerinnen
und Bürger werden 2009 und 2010 um
insgesamt 18 Milliarden Euro durch die
Senkung von Sozialabgaben und Steuern
entlastet. In der Krise tragen sie
besonders zur Stärkung der
Binnennachfrage bei. Bereits zum
Jahresbeginn hat die Bundesregierung
die Familienleistungen spürbar erhöht.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel
begrüßt die in der Koalition
vereinbarten Eckpunkte für ein zweites
Konjunkturprogramm. "Das Paket eröffnet
Chancen für Beschäftigung und Umwelt",
sagte Gabriel.
Das
Europäische Parlament hat dem Kompromiss
zum EU-Pflanzenschutzpaket mit großer
Mehrheit zugestimmt. Besonders
bedenkliche Stoffe werden künftig aus
Pflanzenschutzmitteln verbannt.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel
begrüßte die Zustimmung:
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