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Politik  aktuell - Februar 2009

 

 

20. Februar 2009

Mehr internationale Regeln für Finanzmärkte

Es dürfe keine weißen Flecken mehr auf der Landkarte geben, wenn es um Finanzmarktprodukte gehe, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die G20-Staaten arbeiteten „mit Hochdruck“ an der Umsetzung des Aktionsplans, den sie im November verabschiedet haben. Für Sonntag hat Merkel die EU-Mitglieder unter den G20-Staaten zu einem Vorbereitungsgipfel eingeladen.

 

Neue Ära in der Polarforschung

Deutschland hat eine neue Forschungsstation im ewigen Eis: Neumeyer III. In den nächsten 25 bis 30 Jahren wird Neumeyer III vor allem Wetter- und Klimadaten der südlichen Polarregion sammeln.

 

Teurer für Stinker: die neue Kfz-Steuer

Der Bundesrat hat die Neuregelung der Kfz-Steuer in den Vermittlungsausschuss verwiesen. Es geht dabei um die künftige Aufteilung der Einnahmen aus der Kfz-Steuer. Ansonsten hält auch der Bundesrat die neue, auf den CO2-Ausstoß ausgerichtete Kfz-Steuer für richtig.

 

Nachtragshaushalt beschlossen

Der Bundesrat hat abschließend den Entwurf eines Nachtrages zum Bundeshaushalt 2009 gebilligt. Er sieht eine Nettokreditaufnahme in Höhe von 36,8 Milliarden Euro vor und schafft die haushaltsmäßigen Voraussetzungen für das Konjunkturpaket II.

 

Bundesrat beschließt Konjunkturpaket II

Der Bundesrat hat dem Konjunkturpaket II zugestimmt. Insgesamt umfasst das zweite Maßnahmenpaket 50 Milliarden Euro. Davon profitieren alle Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen: unter anderem von Anreizen für neue, umweltfreundliche Autos.

Bundeskabinett beschließt Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG)
Berlin/Duisburg, 18. Februar 2009 - Mit dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz stärkt die Bundesregierung den Schutz älterer, pflegebedürftiger und behinderter Menschen. Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgelegte Gesetz schützt vor Benachteiligung bei Verträgen, die für die Überlassung von Wohnraum mit Pflege- oder Betreuungsleistungen geschlossen werden.

"Auch und gerade im Alter, bei Pflegebedürftigkeit oder bei Behinderung möchten Menschen so selbstbestimmt und selbstständig wie möglich leben", erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen. "Wir müssen diese Wünsche respektieren und dafür sorgen, dass sie umgesetzt werden können. Das Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz sichert den Verbraucherschutz für die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen, es stärkt aber auch den Schutz für diejenigen, die sich für eine neue Wohn- und Betreuungsform entscheiden. So tragen wir dazu bei, dass die Menschen nach ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen leben können."

Zu den wichtigsten Vorschriften des Wohn- und Betreuungsvertragsgesetzes gehören:
    1. Die Verbraucher haben einen Anspruch auf Informationen vor dem
       Vertragsschluss. Die Unternehmen müssen schriftlich und leicht
       verständlich Auskunft über Leistungen, Entgelte und das Ergebnis von
       Qualitätsprüfungen geben.
    2. Die Verträge werden grundsätzlich auf unbestimmte Zeit und schriftlich
       abgeschlossen. Für die Kurzzeitpflege kann eine Befristung vereinbart
       werden.
    3. Das vereinbarte Entgelt muss angemessen sein. Erbringt das Unternehmen
       vertraglich festgelegte Leistungen nicht oder nicht wie vereinbart, kann
       die Verbraucherin oder der Verbraucher das Entgelt entsprechend kürzen.
    4. Bei Änderung des Pflege- oder Betreuungsbedarfs haben die Verbraucher
       Anspruch auf eine entsprechende Anpassung des Vertrags. In besonderen
       Fällen können die Vertragsparteien vereinbaren, dass das Unternehmen von
       der Anpassungspflicht befreit ist.
    5. Eine Kündigung des Vertrags ist für die Unternehmen nur aus wichtigen
       Gründen möglich. Die Verbraucher können dagegen den Vertrag jederzeit
       kurzfristig kündigen.

Mit dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz werden die vertragsrechtlichen Vorschriften des Heimgesetzes abgelöst und weiter entwickelt. Für die Anwendbarkeit des Gesetzes kommt es nicht mehr auf die die Einrichtungsform an, maßgeblich sind ausschließlich die vertraglichen Vereinbarungen. Das Gesetz gilt für Verträge, die die Überlassung von Wohnraum mit Pflege- oder Betreuungsleistungen verbinden. Ausgenommen sind Verträge, bei denen neben dem Wohnraum allgemeine Betreuungsleistungen wie die Vermittlung von Pflegeleistungen, Notruf- oder hauswirtschaftliche Versorgungsdienste angeboten
werden.
Das Gesetz soll zum 1. September 2009 in Kraft treten. Eine Übergangsvorschrift stellt sicher, dass die Neuregelung erst sechs Monate nach ihrem Inkrafttreten Anwendung auf Verträge findet, die nach dem bisherigen Heimrecht abgeschlossen wurden. Für andere Altverträge wie zum Beispiel Miet- und Dienstverträge im Bereich des Betreuten Wohnens gilt das Gesetz auch zukünftig nicht.
17. Februar 2009

Kein Subventionswettlauf zwischen Frankreich und Deutschland

Der Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg, ist mit Patrick Devedjian, dem französischen Minister für die Umsetzung des Plans zur Ankurbelung der Wirtschaft, zu einem Meinungsaustausch über die aktuellen Herausforderungen der Wirtschafts- und Finanzkrise zusammengetroffen. Bei dem Treffen standen Maßnahmen zur Stärkung der Automobilindustrie im Vordergrund. Beide Minister betonten, wie wichtig es zum jetzigen Zeitpunkt sei, für die angeschlagene Automobilindustrie positive Impulse zu setzen.

 

Im Fokus: Schutz von Arbeitnehmerdaten

Die Bundesregierung will den Schutz persönlicher Daten von Beschäftigten verbessern. Mit neuen Regelungen soll ein verantwortungsvoller Umgang mit sensiblen Daten erreicht werden.

 

Qualitätssicherung der "Aktion zusammen wachsen"/ Staatsministerin Maria Böhmer: "Patinnen und Paten leisten einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft"

Die "Aktion zusammen wachsen" mit ihren zahlreichen Patenschaftsprojekten für junge Menschen aus Zuwandererfamilien erhält einen Qualitätsschub. Ab sofort können die Projektbetreuer mit Hilfe von neu entwickelten Fragebögen ihre Arbeit einschätzen.

 

Sicherung des Nationalen Naturerbes wird Realität

Die Sicherung des Nationalen Naturerbes schreitet voran: Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Astrid Klug übergab offiziell die erste Fläche des Nationalen Naturerbes an den Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) Dr. Fritz Brickwedde.

 

Umweltforschungsplan 2009

Der Forschungsbedarf, der sich aus den Aufgaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ergibt, wird jährlich in einem Umweltforschungsplan (UFOPLAN) festgelegt. Die Darstellung der wesentlichen Forschungsthemen zum UFOPLAN 2008 kann heruntergeladen, aber auch schriftlich beim Bundesumweltministerium (Referat ZG II 2, 11055 Berlin) angefordert werden.

 

Familie hat Konjunktur

Beim Thema Familie herrscht im Augenblick das Motto "Von wegen Krise". Die Deutschen sind zufrieden mit dem Familienleben: Die Geburtenzahlen steigen, die Zahl der Scheidungen sinkt, der Anteil der Alleinerziehenden steigt nicht weiter.

 

Klarere und nachhaltig orientierte Bonussysteme

Gehälter und Bonuszahlungen für Manager sollen Anreize für eine langfristig ausgerichtete Unternehmensführung geben. Unternehmen, die Kapitalhilfen des Staates in Anspruch nehmen, müssen die Managervergütungen schon heute begrenzen.

 

Merkel: Außergewöhnliche Krise erfordert außergewöhnliche Maßnahmen

Die Konjunkturpakete der Bundesregierung seien klar auf die Zukunft ausgerichtet, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel im ZDF-Interview „Berlin direkt“. Mit der Schuldenbremse sei dabei Vorsorge für das weiter geltende Ziel der Haushaltskonsolidierung getroffen worden.

 

Bundesumweltministerium spricht mit Beteiligten über Lösung für radioaktiv belasteten Edelstahl

Zur Berichterstattung des "Spiegels" über kontaminierte Edelstahllieferungen aus Indien nach Deutschland unter der Überschrift "Gefahr im Container" erklärt das Bundesumweltministerium:

 

Von der Leyen: "Familie ist weiterhin ganz stark"

Im Interview mit der "Bild am Sonntag" freut sich Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen darüber, dass auch im vergangenen Jahr wieder mehr Kinder geboren worden sind. Nicht nur unter Frauen, auch bei Männern nimmt der Kinderwunsch zu, wie der aktuellste "Familienreport" des Ministeriums zeigt.

12. Februar 2009

Staatsministerin Maria Böhmer: "Schulen mit einem hohen Migrantenanteil brauchen mehr Unterstützung"

Staatsministerin Maria Böhmer hat die Länder aufgefordert, Schulen mit einem hohen Anteil von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien stärker als bisher zu unterstützen.

 

Glückwunschschreiben von Bundeskanzlerin Merkel an den Premierminister der Republik Simbabwe

Bundeskanzlerin Angela Merkel sandte dem Premierminister der Republik Simbabwe, Morgan Tsvangirai, folgendes Glückwunschschreiben:

 

De Maizière: Nachhaltigkeit ist Leitprinzip der Bundesregierung

Bundesminister Thomas de Maizière erklärte anlässlich der Debatte im Deutschen Bundestag zum Fortschrittsbericht 2008 zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie:

 

Staatsministerin Maria Böhmer lädt zu internationaler Konferenz zur Wirkungsmessung von Integrationspolitik nach Berlin ein

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, hat für Mitte Juni zu einer Konferenz mit Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten nach Berlin eingeladen.

 

Mehr Meister-Bafög

Die Bundesregierung will den Aufstieg durch Fortbildung erleichtern. Von den Möglichkeiten zur finanziellen Förderung sollen künftig mehr Berufstätige profitieren können.

 

Kulturstaatsminister Bernd Neumann: Deutscher Filmpreis würdigt künftig auch Arbeit der Regisseure

Anlässlich der filmpolitischen Debatte zur Berlinale 2009 der CSU-Filmkommission zum Thema „Arbeiten am Filmstandort Deutschland - der tägliche Spagat zwischen Traum und Beruf“ kündigte Kulturstaatsminister Bernd Neumann in seiner Eröffnungsrede eine Änderung der Förderrichtlinien zugunsten der Regisseure an:

 

Video: Merkel und belgischer Premierminister van Rompuy

Deutschland und Belgien verbinden gemeinsame Interessen in der Wirtschafts- und Außenpolitik. Bei einem bilateralen Treffen standen die Finanz- und Wirtschaftskrise sowie der Antiterrorkampf in Afghanistan im Vordergrund. 

 

16.800 und das ist erst der Anfang

Nach den ersten Stopps zeichnet sich bereits ab: die Informationstour zur Europawahl ist erfolgreich. Rund 16.800 Menschen haben bereits Info-Tour-Stationen besucht und sich über die diesjährige Europawahl am 7. Juni informiert.

10. Februar 2009

Mehr Datenschutz im digitalen Zeitalter

Das Internet bietet viele Möglichkeiten: online einkaufen, Überweisungen vornehmen, Reisen vorbereiten oder an Gewinnspielen teilnehmen. Dabei geben Nutzerinnen und Nutzer häufig private Daten, wie Geburtsdatum oder sogar die Kontonummer an. Um Missbrauch zu verhindern, plant die Bundesregierung das Datenschutzrecht anzupassen.

 

Staatsminister Bernd Neumann: Medienkompetenz junger Internetnutzer muss gestärkt werden

Bernd Neumann, Staatsminister für Kultur und Medien, hat heute bei der zentralen Veranstaltung des internationalen Aktionstages "Safer Internet Day" im Berliner John Lennon Gymnasium auf die Notwendigkeit hingewiesen, auch über die Gefahren des Internet aufzuklären und die Sicherheit im Netz zu stärken:

 

Studienplatzvergabe neu geregelt

Um die derzeitigen Probleme bei der Studienplatzvergabe zu lösen, regeln die Hochschulen und die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen gemeinsam den Vergabeprozess neu. Einheitliche Bewerbungszeiträume und ein computergestütztes Nachrückerverfahren sollen ab dem Wintersemester 2009/10 für mehr Klarheit sorgen.

 

Kondolenzschreiben der Bundeskanzlerin an den australischen Premierminister

Bundeskanzlerin Angela Merkel sandte dem australischen Premierminister Kevin Rudd folgendes Kondolenzschreiben:

 

Viel Spaß mit "Emil und die Detektive"

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels spornt seit fünfzig Jahren Schulkinder in ganz Deutschland zum Lesen an. Zum Jubiläum lud Bundeskanzlerin Angela Merkel sechzig Berliner Schülerinnen und Schülern zu einer Lesestunde ins Kanzleramt ein.

 

Bundesregierung und kommunale Spitzenverbände wollen Flächeninanspruchnahme reduzieren

Bundesregierung und Kommunen wollen bei der Reduzierung der Flächen­inanspruchnahme für Siedlung und Verkehr enger zusammenarbeiten. Dies ist das Ergebnis einer Sitzung des Staatssekretärsaus­schusses für nachhaltige Entwicklung unter Vorsitz von Bundesminister Thomas de Maizière mit den kommunalen Spitzenverbänden.

 

Deutschland ist beliebt

Eine Studie der BBC zeigt: Deutschland und sein Einfluss auf die internationale Politik haben weltweit das beste Ansehen.

 

Expertengruppe fordert Risikolandkarte für Finanzmärkte

Eine Finanzkrise wie die jüngste darf sich nicht wiederholen. Fachleute halten dafür nicht mehr, aber intelligenter vernetzte Informationen für erforderlich.

 

Merkel freut sich auf Zusammenarbeit mit Guttenberg

Karl-Theodor zu Guttenberg wird Nachfolger von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos. Guttenberg habe eine anspruchsvolle Aufgabe übernommen in einer Zeit, in welcher der Kampf gegen die internationale Wirtschaftskrise fortgeführt werden müsse, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel.

 

 

4./5. Februar 2009

600 Millionen Euro jährlich für Wettbewerbsfähigkeit deutscher Güterkraftverkehrs-Unternehmen
"Versprechen an die LKW-Branche zu 100 Prozent eingelöst"

Das Bundesverkehrsministerium startet zwei neue Maßnahmen zur Entlastung deutscher Unternehmen. Für das "Programm zur Förderung der Aus- und Weiterbildung, Qualifizierung und Beschäftigung" und das
"De-Minimis-Programm" zur Förderung der Sicherheit und Umwelt wurden die Förderrichtlinien erlassen.
"Ich freue mich, dass wir beide Programme gerade in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit starten", sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee in Berlin. "Damit erhalten wir Arbeitsplätze und verbessern die Aus- und Fortbildung in den Betrieben. Und wir erhöhen die Sicherheit und den Umweltschutz im Straßengüterverkehr. Für das "De-Minimis-Programm" stehen in diesem Jahr 356 Millionen Euro zur Verfügung, für das "Aus- und Weiterbildungsprogramm sind es 85 Millionen Euro. Hinzu kommen noch einmal 50 Millionen Euro im kommenden Jahr aus dem zweiten Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Das ist gut eingesetztes Geld, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der starken ausländischen
Konkurrenz zu stärken."
Beide neuen Maut-Harmonisierungsmaßnahmen ergänzen das bereits seit 1. September 2007 laufende Innovationsprogramm, mit dem der Kauf schadstoffarmer LKWs unterstützt wird und die zum gleichen Zeitpunkt herabgesetzte KfZ-Steuer für LKWs auf das in Europa zulässige Mindestmaß. Die Zuschüsse fördern die Qualifizierung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, verbessern die betriebliche Einsatzfähigkeit und sichern damit größere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Durch die gezielte Förderung von Sicherheitssausrüstungen der schweren Nutzfahrzeuge verbessern die Unternehmen die Verkehrssicherheit.
Im Rahmen der "De-Minimis-Förderung" können Unternehmen Zuschüsse z.B. für die Nachrüstung eines Partikelfilters von bis zu 2.000,- Euro oder für die Anschaffung von Informationssystemen für Transportlogistik von
bis zu 1.400,- Euro erhalten.
"Mit der vollen Umsetzung der Entlastungsmaßnahmen für die deutschen Unternehmen lösen wir eine Versprechen an das LKW-Gewerbe zu 100 Prozent ein", betonte Bundesverkehrsminister Tiefensee. "Ich befinde mich damit in voller Übereinstimmung mit Bundeskanzlerin Merkel. Zukünftig fließen aus den Mauteinnahmen jährlich im Durchschnitt 600 Millionen Euro wieder zurück an das Gewerbe, dies sind gut 12 Prozent der Mauteinnahmen. Diese Mautharmonisierungsmaßnahmen werden zu ca. 40 Prozent von ausländischen Mautpflichtigen
finanziert, es profitieren aber ausschließlich deutsche Unternehmen. Ich fordere einzelne Speditions-Verbände auf, mit ihrer Stimmungsmache gegen diese Investitionen sofort aufzuhören und ihre Mitglieder bei der Inanspruchnahme der
Beihilfen zu unterstützen."
Die Anträge für beide neuen Förderprogramme können in Kürze beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) gestellt werden. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des BAG unter folgender Adresse:
http://www.bag.bund.de/cln_009/nn_46210/SharedDocs/News/2008/2008__12__16.html
<http://www.bag.bund.de/cln_009/nn_46210/SharedDocs/News/2008/2008__12__16.html>
Dazu hat das Bundesamt für Güterverkehr bereits jetzt eine Hotline geschaltet: Telefon: 0221/5776-2699

 

Fortschritte im Naturschutz erzielt

Seeadler und Wanderfalken kommen in der Roten Liste gefährdeter Vogelarten 2008 nicht mehr vor. Auch einige andere Tier- und Pflanzenarten gibt es wieder mehr in Deutschland. Dennoch ist die Bestandssituation insgesamt alarmierend.

 

Sichere Kommunikation mit "De-Mail"

Ab 2010 sollen so genannte Bürgerportale einen vertrauenswürdigeren Geschäftsverkehr im Internet ermöglichen. Die Bundesregierung hat einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Diese Regelungen machen unter anderem die digitale Post zuverlässiger.
E-Mails haben die Briefpost in vielen Fällen bereits abgelöst. Doch die digitale Post ist nicht immer vertrauenswürdig: Der Absender ist leicht zu fälschen, die angezeigte Mail-Adresse muss nicht stimmen. E-Mails können auf ihrem Weg zudem abgefangen oder verändert werden. Für den Behörden- und Geschäftsverkehr sind E-Mails damit häufig ungeeignet. Oft sind Briefe das Mittel der Wahl.
Das Bürgerportalgesetz sieht neue Kommunikationsplattformen vor, die einen sicheren Nachrichtenaustausch im Netz ermöglichen. Unter anderem könnte dann mehr Behördenkorrespondenz "per Mausklick" versandt werden - und das so sicher wie mit der Papierpost.


Neuer Versanddienst mit Identitätsnachweis
Im Mittelpunkt der Bürgerportale soll künftig der Service "De-Mail" stehen. Mit diesem Dienst wird das Versenden digitaler Post sicherer. Nachrichten und Dokumente werden verschlüsselt übermittelt und somit vor Veränderungen geschützt. Auch die Identitäten von Absender und Empfänger werden künftig eindeutig feststellbar sein. Zur Eröffnung eines Bürgerportal-Kontos muss jeder einen amtlichen Ausweis vorlegen.
Mittels eines so genannten Daten-Safes können wichtige Dokumente online abgespeichert werden. Eine Verschlüsselung sichert die Dateien gegen fremde Einblicke. Im Gegensatz zu USB-Sticks oder CD-Roms schützt der Daten-Safe Dokumente langfristig sicher vor Verlust. Ein weiterer Service ermöglicht Identitätsnachweise im elektronischen Geschäftsverkehr. Dazu werden auf Wunsch ausgewählte, bei der Anmeldung überprüfte Identitätsdaten weitergegeben. So wird schnell und einfach ein digitaler Alters- oder Adressnachweis geführt.


Bund und Privatwirtschaft arbeiten zusammen
Die Bürgerportal-Dienste werden von privaten Anbietern umgesetzt. Unternehmen aus dem freien Markt können sich als Betreiber eines Bürgerportals akkreditieren. Dazu müssen sie ihre Zuverlässigkeit und Fachkunde nachweisen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik überprüft die Anbieter regelmäßig. Bürgerinnen und Bürger können frei entscheiden, wessen Dienste sie nutzen wollen.

 

Berlinale dokumentiert Erfolgskurs des deutschen Films

Anlässlich der am Donnerstag beginnenden 59. Internationalen Filmfestspiele Berlin erklärt Kulturstaatsminister Bernd Neumann:

 

Abrüsten jetzt

Erst wenn auch die Atommächte ihre Waffenarsenale abbauen, werde die Weiterverbreitung von Kernwaffen aufhören. Im Jahr 2009 stünden die Chancen für einen neuen Anlauf zur weltweiten Abrüstung gut.  So setze der neue amerikanische Präsident auf die Kraft der Diplomatie, meint  Bundesaußenminister Frank-Walter-Steinmeier.

 

Wir Europäer müssen mit einer Stimme sprechen

"Sicherheitspolitik muss in einem neuen erweiterten Sinn verstanden werden." Das schreiben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy in einem gemeinsamen Namensartikel in der Süddeutschen Zeitung.

 

Enge Abstimmung mit amerikanischen Partnern

Deutschland und die USA wollen sich zu aktuellen internationalen Themen eng abstimmen. Das vereinbarten Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und seine US-Kollegin Hillary Clinton in Washington. Clinton würdigte Deutschland als "einen der engsten Partner der USA."