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Politik  aktuell  - August 2008

 

 

Freitag, 29. August 2008

Gesetzliche Neuregelungen zum 1. September 2008

Neue Regeln des Urheberrechts verbessern den Schutz des geistigen Eigentums und erleichtern die Bekämpfung von Produktpiraterie. Weitere Neuregelungen betreffen unter anderem die Einbürgerung und die Eigenheimrente.


Bundeseinheitlicher Einbürgerungstest

Ab 1. September wird der Einbürgerungstest eingeführt. Grundsätzlich müssen Einbürgerungswillige dann in einem Test Kenntnisse über Deutschland nachweisen. Der Einbürgerungstest ist ein reiner Wissenstest in Multiple-Choice-Form. Dabei ist ein Fragebogen mit 33 Fragen zu beantworten. Der Test gilt als bestanden, wenn mindestens 17 der Fragen richtig beantwortet worden sind. Die Tests sind in deutscher Sprache abzulegen. Der Gesamtfragenkatalog besteht aus 300 bundeseinheitlichen und  zusätzlich zehn Fragen für jedes  Bundesland. Der Katalog ist auf der Internetseite des Bundesinnenministeriums veröffentlicht. 


Was für eine Art von Test ist das und wie kann ich mich darauf vorbereiten?
Der Einbürgerungstest ist ein reiner Wissenstest in Multiple-Choice-Form. Dabei ist ein Fragebogen mit 33 Fragen zu beantworten, die das Sprachniveau B 1des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen voraussetzen. Für jede Frage sind vier Antwortmöglichkeiten vorgegeben, von denen nur eine die richtige ist. Wer innerhalb von 60 Minuten 17 Fragen richtig ankreuzt, hat den Test bestanden und erhält dann eine entsprechende Bescheinigung. Ein bestandener Einbürgerungstest ersetzt nicht den für die Einbürgerung ebenfalls erforderlichen Nachweis ausreichender deutscher Sprachkenntnisse auf dem Niveau B 1. 
Die vom Bundesministerium des Innern für den bundeseinheitlichen Einbürgerungstest zugelassenen Prüfungsfragebögen werden nicht bekannt gegeben. Doch sind alle Fragen, die im Einbürgerungstest gestellt werden können, als Gesamtfragenkatalog von 310 Fragen veröffentlicht. Dies sind 300 Fragen aus den Themenbereichen „Leben in der Demokratie“, „Geschichte und Verantwortung“ und „Mensch und Gesellschaft“ und zehn Fragen, die sich auf das Bundesland beziehen, in dem man lebt. Wer in Bayern lebt, sollte deshalb wissen, dass dort der Regierungschef Ministerpräsident genannt wird. Für jemanden, der in Hamburg lebt, lautet die anzukreuzende richtige Antwort: Erster Bürgermeister.

Den Test hat das renommierte Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Humboldt Universität zu Berlin entwickelt. Bei diesem Institut handelt es sich um eine von allen 16 Bundesländern gemeinsam finanzierte Einrichtung von hervorragender wissenschaftlicher Qualität mit nationaler und internationaler Reputation im Bereich der Entwicklung und Überprüfung von Bildungsstandards (z.B. PISA-Studie). Alle Prüfungsfragen und die daraus erstellten Prüfungsfragebögen wurden nach wissenschaftlichen Kriterien an verschiedenen Vergleichsgruppen (Hauptschüler, Realschüler, Schüler Berufsbildender Schulen mit und ohne Migrationshintergrund sowie Teilnehmern an Integrationskursen) unter Praxisbedingungen getestet, bevor sie vom Bundesministerium des Innern für den bundeseinheitlichen Einbürgerungstest zugelassen worden sind.
Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich auf den Einbürgerungstest vorzubereiten. Zu allen Fragen des Gesamtkataloges werden demnächst kurze schriftliche Hintergrunderläuterungen veröffentlicht werden. Außerdem bieten die Bundesländer für diejenigen, die lieber in einen Unterricht mit Dozenten und anderen Kursteilnehmern gehen möchten, spezielle vorbereitende Einbürgerungskurse an. Darüber hinaus können auch Einbürgerungswilligen, die bereits lange in Deutschland leben, an Integrationskursen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge teilnehmen. So können sie ihre Kenntnisse der deutschen Sprache auf das für die Einbürgerung geforderte Sprachniveau B 1 bringen und zugleich auch Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland erwerben. 
Wer bereits an einem Integrationskurs teilgenommen hat und auf das dort im Orientierungskurs erworbene Wissen und seine gewachsene Vertrautheit mit den Lebensverhältnissen in Deutschland setzen kann, braucht keine Scheu vor dem Einbürgerungstest zu haben. 
Wegen der Einzelheiten sollten Sie sich an Ihre Stadt- oder Kreisverwaltung wenden. Diese berät Sie nicht nur darüber, ob Sie persönlich bereits die zeitlichen und sonstigen Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen, sondern benennt Ihnen auch wohnortnahe Stellen, wo Sie dann den Einbürgerungstest machen können. Dazu siehe auch Ansprechpartner für Fragen zum Staatsangehörigkeitsrecht.

 

Eigenheimrentengesetz 
Das Eigenheimrentengesetz gilt rückwirkend zum 1. Januar 2008. Darin ist geregelt, dass  selbstgenutztes Wohneigentum in die Riester-Förderung integriert wird (so genannte Wohnriester). Wer einen Riestervertrag anspart, kann dieses Geld nun auch vollständig für den Kauf oder die Entschuldung des Eigenheims nutzen. Wohneigentum wird damit zu einem Teil der Altersvorsorge. Darüber hinaus gilt  auch der Darlehensvertrag als begünstigtes Anlageprodukt und kann über die Riesterförderung bezuschusst werden. Voraussetzung dafür ist, dass das Darlehen für den Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie eingesetzt wird. 
In dem Gesetz wurde auch die Einbeziehung von Erwerbsunfähigkeitsrentnern in den begünstigten Personenkreis bei der Riester-Förderung geregelt.  Personen, die eine Rente wegen voller Erwerbsminderung oder Erwerbsunfähigkeit beziehen, sind nunmehr unmittelbar riesterberechtigt. Voraussetzung ist, dass sie unmittelbar vor dem Bezug der Rente wegen Erwerbsminderung in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert waren. Der Eigenbeitrag richtet sich regelmäßig nach der (Brutto-) Erwerbsminderungsrente. Die neue Förderung gilt entsprechend für Bezieher einer Versorgung wegen Dienstunfähigkeit. 
Überdies wurde der so genannte Berufseinsteiger-Bonus in Höhe von einmalig 200 Euro für alle unter 25-Jährigen eingeführt.  Wer zu Beginn des Kalenderjahres, in dem er den Riester-Vertrag abschließt, noch keine 25 Jahre alt ist, erhält einmalig einen Bonus  von 200 Euro. Dieser Bonus wird - wie die normale Zulage - direkt dem Riester-Vertrag gutgeschrieben. Voraussetzung ist lediglich, dass der Förderberechtigte den erforderlichen Eigenbeitrag von in der Regel jährlich 60 Euro selbst dazu anspart. Auch junge Förderberechtigte, die bereits vor dem 1. Januar 2008 einen Riester-Vertrag abgeschlossen haben und noch nicht älter als 25 Jahre sind, profitieren automatisch von dem Bonus. 
 

Die selbstgenutzte Wohnimmobilie ist sinnvoller Teil der Altersvorsorge. Die Bundesregierung will deshalb, dass die Riester-Förderung auch für Wohneigentum genutzt werden kann. Junge Berufseinsteiger erhalten, wenn sie einen Riester-Vertrag abschließen, zudem einen Bonus.
Der Bundestag hatte am 20. Juni das so genannte Eigenheimrentengesetz beschlossen. Heute hat diesem Gesetzentwurf auch der Bundesrat zugestimmt. Das Gesetz kann somit nach Verkündung in Kraft treten.
Mit der Riester-Rente hilft der Staat, zusätzlich zur gesetzlichen Rente eine private Altersvorsorge aufzubauen. Zu den eigenen Einzahlungen in das gewählte Riesterprodukt – ob private Rentenversicherung, Banksparplan oder Fondssparplan – schießt der Staat Geld zu. 
So können sich Bürgerinnen und Bürger zusätzlich zu ihrer gesetzlichen Rente ein zweites Standbein für die Zeit nach der Erwerbstätigkeit aufbauen. Auch und vor allem Geringverdiener bleiben damit im Rentenalter unabhängiger von staatlichen Sozialleistungen. 

Riester-Zulagen künftig auch für Wohneigentum 
Wer keine Miete mehr zahlen muss, benötigt im Alter weniger Geld. Dieser nicht unwichtige Aspekt führte zur Erweiterung der Riester-Förderung. Rückwirkend zum 1. Januar 2008 gelten die Regelungen dieser Förderung auch für den Erwerb oder den Bau selbstgenutzter Wohnimmobilien. 
Das heißt: Mit den Riester-Zulagen wird auch der Kauf, der Bau oder die Entschuldung einer Wohnung oder eines Hauses erleichtert. Damit gehören Darlehensverträge für die Anschaffung und den Bau von Immobilien und Genossenschaftsanteilen künftig zu den begünstigten Anlageprodukten. Allerdings nur, wenn die Wohnung selbst genutzt wird. 
 

Steuervorteile durch Förderung
Die Beträge sind in der Sparphase wie bei allen Riester-Produkten steuerfrei. Erst in der Auszahlungsphase werden die Leistungen besteuert. Wann die Auszahlungsphase beginnt, wird bei Vertragsschluss vereinbart. Sie muss aber zwischen dem 60. und 68. Lebensjahr liegen. Da das Einkommen dann zumeist geringer ist, fällt der individuelle Steuersatz niedriger aus. 
Es gibt zwei Möglichkeiten, das geförderte Kapital zu versteuern: Wer die Steuerschuld auf einen Schlag begleicht, versteuert nur noch 70 statt 100 Prozent davon. Förderberechtigte können sich aber auch dafür entscheiden, das geförderte Kapital über einen längeren Zeitraum (bis zu 25 Jahre) verteilt zu versteuern. Es hängt vom persönlichen Einkommen des steuerpflichtigen Rentners ab, wieviel Steuern er dann zahlt. Im überwiegenden Teil dürfte die Freigrenze jedoch nicht überschritten werden, womit hierfür keine Einkommensteuer fällig wird.
 

Auch Tilgung von Immobilienkrediten künftig gefördert
Das Eigenheim-Rentenmodell sieht zwei Förderansätze vor:
 
Erstens: Wer riestert und sich eine Immobilie anschaffen möchte, kann sein bis dahin angespartes Vermögen vollständig dafür verwenden. Dasselbe gilt für den Erwerb von Genossenschaftsanteilen. Eine solche „Entnahme“ ist auch möglich, um damit eine selbstgenutzte Wohnimmobilie zu entschulden. Allerdings erst dann, wenn der Riester-Vertrag zur Auszahlung kommt. Das heißt: zwischen dem 60. und 68. Lebensjahr. 
Zweitens: Der staatliche Riester-Bonus kann auch zur Tilgung eines Baudarlehens verwendet werden. Mit anderen Worten: Die staatlichen Zuschüsse fließen in dem Fall nicht in die Sparrate eines Riester-Vertrages, sondern in die Darlehenstilgung. Die Tilgungsbeiträge für Immobilienkredite werden steuerlich genauso behandelt wie die Sparbeiträge für die Altersvorsorge. 
Die nachgelagerte Besteuerung in der Auszahlungsphase wird in beiden Fällen durch die Bildung eines "Wohnförderkontos" gewährleistet. Auf diesem "Konto" werden die in der Immobilie gebundenen steuerlich geförderten Beiträge erfasst. Sie bilden die Grundlage für die spätere Versteuerung, die mit der vertraglich festgelegten Auszahlungspase im Alter beginnt. 
Mit der Eigenheimrente wird auch die Wohnungsbauprämie neu geregelt. Diese Prämien werden künftig nur noch gewährt, wenn das Kapital tatsächlich in Wohnimmobilien investiert wird. Sie dürfen auch nach Ablauf der Sperrfrist von sieben Jahren nicht mehr für andere Zwecke verwendet werden. Das Wohnungsbauprämiengesetz wird damit ausschließlich auf die Anschaffung von Wohneigentum ausgerichtet. 

Zusätzlicher Anreiz für Berufseinsteiger 
Für Berufseinsteiger unter 25 Jahren, die unmittelbar zulageberechtigt sind, gibt es künftig einen weiteren Anreiz: Sie bekommen einen Berufseinsteigerbonus von einmalig 200 Euro, wenn sie fürs Alter mit einem Riester-Vertrag vorsorgen. 
Bereits seit dem 1. Januar 2008 ist die Riester-Förderung attraktiver. So wurde die Grundzulage von 114 Euro auf 154 Euro und die Kinderzulage 138 Euro auf 185 Euro erhöht. Zusätzlich sind die Beiträge in einen Riestervertrag von der Einkommensteuer befreit. Für Kinder, die 2008 oder später geboren werden, gibt es eine erhöhte Zulage von 300 Euro pro Jahr.
Über elf Millionen Menschen haben zwischenzeitlich einen Riestervertrag abgeschlossen. Sie haben damit eine Mitverantwortung für ihre Zeit als Rentenbezieher übernommen und wirken daran.

Urheberrecht

Das neue Gesetz zur Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums erleichtert unter anderem den Kampf gegen Produktpiraterie. Es setzt  europarechtliche Vorschriften um und erleichtert die Vernichtung von Piraterieware.  Außerdem führt das Gesetz neue Auskunftsrechte ein, mit denen Inhaber geistigen Eigentums ihre Rechte besser verfolgen können. Zudem werden anwaltliche Abmahnkosten für kleinere Urheberrechtsverletzungen begrenzt.  Das verbessert  die  Lage von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die  bisher hohe Kosten für eine anwaltliche Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung zu tragen hatten.

Der Deutschen Bundestag hat am 11. April 2008 das Gesetz zur Umsetzung der EU-Durchsetzungs-Richtlinie verabschiedet. Das Gesetz erleichtert den Kampf gegen Produktpiraterie und stärkt damit das geistige Eigentum. Es wird am 1. September 2008 in Kraft treten.Das Gesetz setzt die Richtlinie 2004/48/EG durch eine Novellierung von mehreren Gesetzen zum Schutz des geistigen Eigentums um: Patentgesetz, Gebrauchsmustergesetz, Markengesetz, Halbleiterschutzgesetz, Urheberrechtsgesetz, Geschmacksmustergesetz, Sortenschutzgesetz werden weitgehend wortgleich geändert. Ferner passt das Gesetz das deutsche Recht an die neue EG-Grenzbeschlagnahme-Verordnung an. Diese Verordnung sieht ein vereinfachtes Verfahren zur Vernichtung von Piraterieware nach Beschlagnahme durch den Zoll vor. Darüber hinaus enthält das Gesetz eine Anpassung an eine EG-Verordnung zum Schutz von geographischen Angaben und Ursprungsbezeichnungen für Agrarerzeugnisse und Lebensmittel und schließt hinsichtlich der unberechtigten Verwendung von geographischen Herkunftsangaben eine Strafbarkeitslücke.

 

Gesetz zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalbeteiligungen

Junge und mittelständische Unternehmen haben häufig Probleme bei der Kapitalbeschaffung. Sie sind dann auf private Wagniskapitalgeber angewiesen. Das am 19. August in Kraft getretene Gesetz  zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalbeteiligungen fördert gezielt private Kapitalbeteiligungen an jungen und mittelständischen Unternehmen.  
Mit der Neuregelung können steuerliche Förderungen für solche Beteiligungsgesellschaften gewährt werden, die gezielt in junge Unternehmen investieren. So werden Wagniskapitalbeteiligungsgesellschaften bei Einhaltung bestimmte

 

Risikobegrenzungsgesetz

Am 19. August 2008 ist das Gesetz zur Begrenzung der mit Finanzinvestitionen verbundenen Risiken in Kraft getreten.  Das Gesetz wirkt unerwünschten Entwicklungen dort entgegen, wo Finanzinvestoren tätig sind, ohne deren Handlungsmöglichkeiten einzuschränken.  Außerdem wird der Verbraucherschutz bei Kreditverkäufen gestärkt.

Donnerstag, 28. August 2008

Arbeitslosigkeit sinkt, Beschäftigung steigt

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im August auf 3,196 Millionen gesunken. Damit waren 14.000 weniger Menschen arbeitslos gemeldet als vor einem Monat, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Zugleich steigt die Zahl der Beschäftigten weiter.

 

Angetreten zur Begrüßung der Staatsgäste

Schon lange bevor der Staatsgast eintrifft stehen die Soldaten bereit. Zu Ehren des Staatsgastes wird dessen Nationalhymne, gefolgt von der deutschen gespielt. Im Anschluss schreiten die Bundeskanzlerin und der Staatsgast die Formation der Soldaten ab.

 

Start ins Berufsleben

Auf dem Programm der heutigen Bildungsreise von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Berufsbildung im Mittelpunkt gestanden: "Die duale Berufsausbildung ist etwas, worauf unser Land stolz sein kann."

 

Deutscher Soldat bei Anschlag in Afghanistan getötet, drei weitere verletzt

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich tief erschüttert über den tödlichen Anschlag gezeigt. Im Namen des Bundeskabinetts sprach sie den Hinterbliebenen ihr aufrichtiges Beileid aus.

 

Frischer Wind für etablierte Ausbildungen

Mit dem Programm Jobstarter Connect hat das Bundesbildungsministerium ein neues Konzept für Ausbildungsbausteine vorgelegt. Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat sie für 14 Berufe entwickelt.

 

Beschäftigte an Firmengewinnen stärker beteiligen

Mehr Beschäftigte sollen am Erfolg ihres Unternehmens teilhaben. Das Bundeskabinett beschloss einen Gesetzentwurf zur stärkeren Förderung der Mitarbeiterbeteiligung. Die Regelungen sollen zum 1. April 2009 in Kraft treten.

 

Gesunde Beschäftigte – gesunde Unternehmen

Belastungen bei der Arbeit können krank machen. Besonders ältere Beschäftigte sind hiervon betroffen. Angesichts längerer Lebensarbeitszeiten wird die arbeitsmedizinische Vorsorge daher immer wichtiger.

 

Im Zivildienst was lernen

Der Zivildienst soll künftig als Lerndienst gestaltet werden. Begleitende Seminarangebote sollen die persönliche und soziale Kompetenz der Dienstleistenden nachhaltig stärken.

 

Guter Start für helle Köpfe

Deutschland soll für Hochqualifizierte aus anderen Ländern attraktiver werden. Die Bundesregierung hat beschlossen, Zuwanderern mit gesuchten beruflichen Fähigkeiten den Zuzug und Aufenthalt zu erleichtern.

 

Mittwoch, 27. August 2008

Anerkennung Südossetiens und Abchasiens nicht akzeptabel

Die Situation in Georgien stand auch beim Besuch der Bundeskanzlerin in Estland und Litauen im Vordergrund. Mit Ministerpräsident Andrus Ansip unterstrich Angela Merkel in Tallinn die Bedeutung einer einheitlichen Position der Europäischen Union gegenüber Russland.

 

Großer Tag für kleine Musiker

Flöte, Geige oder Posaune zu erlernen, ist für viele Kinder im Ruhrgebiet nicht mehr nur eine Wunschvorstellung. Die Initiative "Jedem Kind ein Instrument" ermöglicht es Grundschülerinnen und -schülern, selbst zu musizieren. Jetzt haben die ersten kleinen Musikerinnen und Musiker Instrumente ihrer Wahl erhalten.

 

Berufsstart mit Sozialversicherungsausweis

Für tausende Jugendliche ist es in diesem Sommer wieder soweit: Sie starten ins Berufsleben. Ein besonders wichtiges Dokument für die Berufsstarter ist der Sozialversicherungsausweis. Er wird von der zuständigen Krankenkasse beim Rentenversicherungsträger beantragt.

Dienstag, 26. August 2008

Glos: "Zuversicht der privaten Konsumenten stärken"

Das Statistische Bundesamt legt erste detaillierte Ergebnisse zum Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2008 vor und bestätigt den preis-, kalender- und saisonbereinigten Rückgang des Bundesinlandsprodukt (BIP) um -0,5 Prozent gegenüber dem ersten Quartal. Im Vorjahresvergleich legte es kalenderbereinigt um real 1,7 Prozent zu.

 

Kulturstaatsminister Bernd Neumann: Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ ist ein Erfolgsmodell der kulturellen Nachwuchsförderung

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat gemeinsam mit Bundespräsident Köhler und Ministerpräsident Rüttgers die ersten Instrumente an Grundschüler in Gelsenkirchen übergeben, die sich an dem Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ beteiligen.

 

Deutschland und Schweden fordern territoriale Integrität Georgiens

Zum Auftakt ihrer zweitägigen Reise hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Fredrik Reinfeldt in Stockholm getroffen. Im Zentrum des Gespräches stand die gegenwärtige Situation in Georgien.

 

Rentenversicherung zahlt sich aus

Auch künftig bekommen Rentnerinnen und Rentner mehr Geld ausbezahlt, als sie an Beiträgen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Eine ergänzende Altersvorsorge ist dennoch sinnvoll und notwendig, um den Lebensstandard zu erhalten.

 

Riester-Rente boomt weiter

Zu den Abschlusszahlen bei Verträgen über eine Riester-Rente im 2. Quartal 2008 erklärt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

 

Wöhrl für reibungslosen Stromlieferantenwechsel

Es gibt eine breite Bereitschaft in der Bevölkerung, sich einen neuen Stromlieferanten zu suchen. Der Wettbewerb muss noch intensiver werden, denn nur so ist gewährleistet, dass alle Verbraucher flächendeckend von fairen Preisen profitieren.

 
Freitag, 22. August 2008

Mehr Kinos denn je ausgezeichnet

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat in Lüneburg die Kinoprogramm- und Verleiherpreise 2008 vergeben. In diesem Jahr erhalten 190 Kinos Preise in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Euro.

 

Kulturstaatsminister Bernd Neumann würdigt den Piepenbrock-Preis für Skulptur

Bei der heutigen Verleihung des Piepenbrock-Preises für Skulptur und des Piepenbrock-Förderpreises für Skulptur 2008 sagte Kulturstaatsminister Bernd Neumann im Museum Hamburger Bahnhof in Berlin:

 

Politik und Forschung live - Highlights beim 10. Tag der offenen Tür der Bundesregierung

Unter dem Motto „Wissen schafft Wohlstand“ lädt die Bundesregierung am 23. und 24. August zum Tag der offenen Tür in Berlin.

 

Kulturstaatsminister Bernd Neumann verleiht Kinoprogrammpreise und Verleiherpreise 2008

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat am Donnerstag in Lüneburg die Kinoprogramm- und Verleiherpreise 2008 vergeben.

 

Merkel: Gemeinsame Anstrengungen für gute Bildung nötig

Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstreicht in einem Interview die Notwendigkeit guter Bildung für alle. Gleichzeitig macht sie deutlich, Bund und Länder müssten "an einem Strang ziehen", wenn Deutschland die Hausforderungen der Zukunft meistern wolle. Ziel bleibe die "Bildungsrepublik Deutschland".

 

Tragischer Flugzeugabsturz

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero ihr Beileid zum tragischen Flugzeugabsturz in Madrid übermittelt. Dies teilte der stellvertretende Sprecher der Bundesregierung, Thomas Steg, mit.

 

Bundesministerien stellen sich dem "Familien-TÜV"

Familienfreundliche Arbeitsbedingungen stärken Motivation und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten. Sie erhöhen auch die Attraktivität von Arbeitgebern. Daher lässt sich jetzt die Bundesregierung auf Familienfreundlichkeit testen.

 

Neue Broschüre des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Die Broschüre "Im Bund mit der Kultur" informiert über die Kultur- und Medienpolitik der Bundesregierung. Jetzt ist eine Neuauflage erschienen.

it. Neben der Konkurrenz um die Kinder erschwert oft der Disput um Geld und Gut die Trennung vom Ex-Partner. Deshalb will die Bundesregierung den Zugewinnausgleich gerechter regeln.

Mittwoch, 20. August 2008

Mehr Gerechtigkeit nach der Scheidung

Wenn die Liebe geht, kommt oft der Streit. Neben der Konkurrenz um die Kinder erschwert oft der Disput um Geld und Gut die Trennung vom Ex-Partner. Deshalb will die Bundesregierung den Zugewinnausgleich gerechter regeln.

 

Schutz vor ausländischen Übernahmen

Künftig ist es möglich, Beteiligungen ausländischer Investoren zu verbieten, wenn sie eine Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit bedeuten. Das Bundeskabinett hat beschlossen, das Außenwirtschaftsgesetz entsprechend zu ändern.

 

Konjunkturerwartungen hellen sich wieder auf

Die Konjunkturerwartungen haben sich im August gegenüber dem Vormonat merklich verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in seiner monatlichen Erhebung unter Finanzexperten.

 

DIW schätzt Konjunkturentwicklung günstig ein

In seiner jüngsten Konjunkturentwicklung sagt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für das dritte Quartal 2008 ein Wachstums von 0,1 Prozent voraus.

 

Von frühkindlicher Bildung bis zum Studium

12 Bildungseinrichtungen in 10 Bundesländern wird Bundeskanzlerin Angela Merkel in den nächsten Wochen besuchen. Sie will sich umfassend über die Situation der Bildung in Deutschland informieren.
 

Nato unterstützt Lösung des Kaukasus-Konflikts

Nach der Sondersitzung der Nato-Außenminister in Brüssel hat Frank-Walter Steinmeier Russland erneut zum Rückzug der Truppen aus Georgien aufgerufen. Mit einer Nato-Georgien-Kommission will das Nordatlantikbündnis zudem selbst einen Beitrag zu neuer Stabilität in der Region leisten.

 

Keine Strompreissteigerung nach 2013 durch verschärften Emissionshandel

In einer Wirtschaftszeitung wird heute (19. August 2008) der Eindruck erweckt, durch die Verschärfung des Emissionshandels ab dem Jahr 2013 kämen auf die Stromkunden zusätzliche Belastungen in "Milliardenhöhe" zu. Dazu stellt das Bundesumweltministerium fest: Die Energieversorgungsunternehmen müssen gegenwärtig nur zehn Prozent der CO2-Emissionzertifikate, die zum Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids berechtigen, kaufen.

 

Gabriel: Erlöse kommen Bürgern zugute

Der Emissionshandel sei der effizienteste Weg, um Klimaschutz zu betreiben, sagt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Ab 2013 sollen die Zertifikate vollständig versteigert werden. Im Handelsblatt-Interview geht Gabriel jährlich von Einnahmen bis zu zehn Milliarden Euro aus. Daraus sollen auch Zuschüsse etwa zur Wohnraumsanierung finanziert werden.

 

"Bildung gehört in die Mitte der Politik"

Im Interview mit der Welt am Sonntag betont Bundesministerin Annette Schavan den hohen Stellenwert von Bildung für unsere Gesellschaft.

Dienstag, 19. August 2008

DIW schätzt Konjunkturentwicklung günstig ein

In seiner jüngsten Konjunkturentwicklung sagt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für das dritte Quartal 2008 ein Wachstums von 0,1 Prozent voraus.

 

Von frühkindlicher Bildung bis zum Studium

12 Bildungseinrichtungen in 10 Bundesländern wird Bundeskanzlerin Angela Merkel in den nächsten Wochen besuchen. Sie will sich umfassend über die Situation der Bildung in Deutschland informieren.

 

Bundesregierung lädt ein zum 10. Tag der offenen Tür

Am 23. und 24. August 2008 öffnet die Bundesregierung zum zehnten Mal ihre Türen für die Bürgerinnen und Bürger:

 

Stationen der Bildungsreise der Bundeskanzlerin

Dieser Artikel wird mit den jeweiligen Beiträgen zu den einzelnen Stationen ständig aktualisiert und verlinkt.

 

Berufe mit Zukunft

Anfang August beginnen, wie in jedem Jahr, junge Menschen eine Ausbildung. Dabei hatten sie es in diesem Jahr sogar leichter, einen Ausbildungsplatz zu finden als im vorigen Jahr. Für alle anderen Interessierten gilt es nun, sich schnell umzuschauen und sich über Ausbildungsangebote zu informieren.

 

Glos: "Wir halten unser Wachstum"

Dauerhafte Steuer- und Abgabensenkungen seien die beste Medizin für den lahmenden Inlandskonsum, sagt Bundeswirtschaftsminister Michael Glos im Bild-Interview. Am Arbeitsmarkt und in der Energiewirtschaft seien weitere Reformen notwendig.

 

Schavan: "Geld allein reicht nicht aus"

Im Interview mit der Financial Times weist Bundesbildungsministerin Annette Schavan auf die Wichtigkeit guter Konzepte in Kindertagesstätten, Schulen und Universitäten hin.

Donnerstag, 14. August 2008

Glos: "Gebremstes Wachstum – aber kein Einbruch"

Die gemeldete Wachstumsabschwächung im zweiten Quartal ist im Lichte der internationalen Finanzmarktturbulenzen und der Energiepreisentwicklung zu sehen. Angesichts der hohen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft hält Bundeswirtschaftsminister Michael Glos an der vorsichtigen Wachstumsprognose der Bundesregierung von 1,7 Prozent fest.

 

Erleichterung über angekündigte Waffenruhe

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist erleichtert über die angekündigte Einstellung der Kampfhandlungen in Georgien. Die Kanzlerin danke der französischen EU-Präsidentschaft für ihre Vermittlungsbemühungen, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg. Jetzt gelte es, ein dauerhaftes Ende der Gewalt sicherzustellen.

 

Maut: Hessens Forderungen sind ein Schritt zurück

Zu den Forderungen des hessischen Verkehrsminister erklärt der Sprecher des Bundesverkehrsministeriums Lingenthal: Der hessische Verkehrsminister fordert eine völlig falsche Weichenstellung für die Verkehrspolitik.

 

Importverbot für Hunde- und Katzenfelle klares Bekenntnis für mehr Tierschutz

"Heute wurde die Gegenäußerung zum Katzen- und Hundefelleinfuhrverbotsgesetz durch das Bundeskabinett beschlossen. Das bereits im Mai 2008 vom Bundeskabinett gebilligte Katzen- und Hundefell-Einfuhr-Verbotsgesetz ist ein klares Bekenntnis zum Tierschutz in der Europäischen Union" betonte Ursula Heinen, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverbraucherschutzministerium.

Dienstag, 12. August 2008

Let's talk about sex

Heute leben mehr junge Menschen auf der Erde als je zuvor: 1,8 Milliarden Menschen – mehr als ein Viertel der Weltbevölkerung – sind zwischen 10 und 24 Jahre alt. Sie sind die Eltern von morgen und bestimmen die Zukunft ihrer Länder. Am 12. August ist der Internationale Tag der Jugend.

 

Eine Million Euro für humanitäre Hilfe in Georgien

Die Bundesregierung stellt für die Zivilbevölkerung im georgischen Konfliktgebiet eine Million Euro Hilfsgelder zur Verfügung. Finanziert werden damit Notunterkünfte, medizinische Notversorgung sowie weitere Hilfsgüter für die aus dem Krisengebiet geflohenen Menschen.

 

Merkel für sofortigen Waffenstillstand

Bundeskanzlerin Angela Merkel habe sich tief besorgt über die Eskalation in Georgien gezeigt, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg. Merkel rief die Parteien erneut dazu auf, sämtliche Kampfhandlungen sofort einzustellen. Auch müsse die territoriale Integrität Georgiens respektiert werden.

 

Keine Engpässe bei der Elektrizitätsversorgung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat den Monitoring-Bericht zur Versorgungssicherheit im Bereich der Elektrizitätsversorgung in Deutschland veröffentlicht. Die Ergebnisse des Berichts sind besonders vor dem Hintergrund des Kernkraftausstiegs relevant.

 

"Zivildienst ist ein Erfolgsmodell"

Markus Porada ist der 2,5 millionste Zivildienstleistende. Der 19-Jährige tritt seinen Dienst in der Jugendherberge Stuttgart an. In einer gemeinsamen Feier vor Ort würdigten das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als zuständige Behörde und das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) das soziale Engagement der jungen Zivildienstleistenden in den vergangenen 50 Jahren.

 

Moderne Altenpflege

Mit einem Kreativwettbewerb will das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Pflegekräfte von heute und morgen dafür gewinnen, ihre Sicht auf moderne Altenpflege zu zeigen. Dabei bietet sich ihnen auch die Möglichkeit, ein facettenreicheres Bild dieses wichtigen Berufszweiges in der Öffentlichkeit darzulegen.

 

Tourismuswirtschaft im Wachstumstrend

Das Reiseland Deutschland hat einiges zu bieten: Wunderschöne

Freitag, 8. August 2008

Verletzte deutsche Soldaten auf dem Weg nach Deutschland

Ein Selbstmordattentäter hat gestern rund 35 Kilometer südlich von Kunduz einen Sprengstoffanschlag auf eine deutsche Patrouille verübt. Nach bisherigen Erkenntnissen handelte es sich um einen Attentäter auf einem Motorrad. Die verletzten drei deutschen Soldaten werden noch heute nach Deutschland ausgeflogen.

 

"Es gibt keine autorisierte Geschichte"

Im Interview mit der Jüdischen Allgemeinen ging Kulturstaatsminister Bernd Neumann auf den Entwurf des neuen Gedenkstättenkonzepts, die Aufarbeitung der NS-Diktatur und der SED-Herrschaft und den Umgang mit NS-Raubkunst ein.

 

Aids-Bekämpfung bleibt auf der Tagesordnung

Weltweit leben schätzungsweise 33 Millionen Menschen mit einer HIV-Infektion. Täglich infizieren sich etwa 6.800 Menschen und rund 5.700 Menschen verlieren den Kampf gegen die Krankheit.

 

Geisel in Afghanistan frei

Der seit dem 25. Juli 2008 in Kabul verschleppte Deutsch-Afghane ist frei. Der Sprecher des Auswärtigen Amts, Jens Plötner, erklärte hierzu heute (7. August) in Berlin: "Mit Erleichterung können wir bestätigen, dass der in Afghanistan entführte deutsch-afghanische Staatsangehörige seit heute Morgen wieder in Freiheit ist."

 

Bundesminister Steinmeier: iranische Antwort unzureichend

„Die Bundesregierung empfindet die gestern übermittelte Antwort Irans auf das umfangreiche Angebot der EU/E3+3 als unzureichend. Mit diesem Angebot haben wir unterstrichen, dass wir um eine diplomatische Lösung des Nuklearstreits bemüht sind."

 

Bundesregierung leistet wichtigen Beitrag zur Sicherung der Rohstoffversorgung

Die Bundesregierung schafft mit einer kohärenten Politik die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige, international wettbewerbsfähige Rohstoffversorgung. Dies geht aus einer Zwischenbilanz der Rohstoffaktivitäten der Bundesregierung hervor, die jetzt - gut ein Jahr nach Vorstellung ihrer "Elemente einer Rohstoffstrategie" auf dem BDI-Rohstoffkongress - vorgelegt wurde.

 

Chancen für Jung und Alt

Mehrgenerationenhäuser fördern neue Formen des Zusammenseins unterschiedlicher Generationen außerhalb der Familien. Sie sind offene Tagestreffpunkte für Jung und Alt, in denen vielfältige Aktivitäten für Menschen aller Altersstufen angeboten werden.

 

Entwicklung des Auftragseingangs in der Industrie Juni 2008

Die Auftragseingänge in der Industrie sind vorläufigen Angaben zufolge im Juni preis- und saisonbereinigt erneut deutlich um 2,9 Prozent zurückgegangen. Im Vormonat hatten sie abwärts revidiert um 1,4 Prozent abgenommen.

Dienstag, 5. August 2008

Kondolenzschreiben von Bundeskanzlerin Merkel an den russischen Präsidenten Medwedjew

Bundeskanzlerin Angela Merkel sandte dem russischen Präsidenten Dmitrij Anatoljewitsch Medwedjew folgendes Kondolenzscheiben: 

 

Alexander Solschenizyn ist tot

Der russische Literaturnobelpreisträger Solschenizyn ist im Alter von 89 Jahren in Moskau gestorben. Die Bundesregierung werde den "großen Schriftsteller und engagierten Bürger" in ehrendem  Gedenken behalten, schrieb Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem Kondolenzschreiben an den russischen Präsidenten Dmitrij Anatoljewitsch Medwedjew.

 

Warum fördert der Bund Kultur?

Die Bayreuther Festspiele, die Ruhrfestspiele in Recklinghausen, die Kulturstiftung des Bundes, der deutsche Film, die Berliner Museumsinsel oder die Klassik Stiftung Weimar – sie und viele andere Institutionen und Projekte werden von der Bundesregierung finanziell gefördert. Für die Repräsentation des Gesamtstaates als Kulturnation Deutschland ist diese Unterstützung unverzichtbar.

 

Wahrheit und Mythos Babylons

Um kaum eine andere Stadt haben die Menschen so viele Legenden gewoben wie um das antike Babylon. Eine Großausstellung im Berliner Pergamonmuseum versucht Wahrheit und Mythos dieser versunkenen Metropole zu entwirren.

 

Jury lässt zehn Ideen von Filmstudierenden umsetzen

Jeweils fünf Filmideen von insgesamt 21 Exposés deutscher und israelischer Filmschulen hat die Jury des deutsch-israelischen Filmwettbewerbs zur Realisierung als 10-Minutenfilme am 28. Juli 2008 in Berlin ausgewählt. Zur deutsch-israelischen Jury gehören unter anderem die Regisseurinnen Sharon On aus Israel und Nina Koshofer sowie der Regisseur Kai Wiesinger aus Deutschland. 

 

Freitag, 1. August 2008

Gesetzliche Neuregelungen zum 1. August

 

Nachträgliche Sicherungsverwahrung

Am 12. Juli 2008 ist das Gesetz zur Einführung der nachträglichen Sicherungsverwahrung bei Verurteilungen nach Jugendstrafrecht in Kraft getreten. 
Gerichte erhalten damit die Möglichkeit, für jugendliche Schwerstkriminelle die Unterbringung in der Sicherungsverwahrung anzuordnen. In bestimmten Fällen sollen als Jugendliche Verurteilte künftig auch dann nicht in Freiheit kommen, wenn sie ihre Strafe bereits verbüßt haben. Dies gilt, wenn gegen sie mindestens sieben Jahre Jugendstrafe verhängt worden sind und sie als besonders gefährlich gelten. Die nachträgliche Unterbringung darf allerdings nur in Fällen schwerster Verbrechen erfolgen, wie zum Beispiel bei Mord. Sie soll letztes Mittel sein, wenn zum Schutz der Allgemeinheit kein anderes Mittel hilft. Nachträgliche Sicherungsverwahrung
 

Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen

Am 12. Juli 2008 ist das Gesetz zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls in Kraft getreten.
 
Wenn Kinder vernachlässigt oder misshandelt werden, können Familiengerichte nun früher eingreifen. 
Durch das Gesetz werden die Verfahren beschleunigt. So müssen die Gerichte frühzeitig Eilmaßnahmen prüfen und innerhalb eines Monats einen ersten Termin ansetzen. 
Familiengerichte sollen außerdem das Kindeswohl möglichst früh gemeinsam mit den Eltern und dem Jugendamt erörtern. Angestrebt ist, die Eltern zu bewegen, die Leistungen der Jugendhilfe anzunehmen. Weigern sie sich, kann das Gericht den Eltern konkrete Vorgaben machen. Beispielsweise damit das Kind in einen Kindergarten geht. Wenn nötig, kann den Eltern aber auch das Sorgerecht entzogen werden. 
Ordnen die Gerichte keine Maßnahmen an, sollen sie ihre Entscheidungen in angemessenen Zeitabständen überprüfen. Damit soll rechtzeitig erkannt und eingegriffen werden, wenn sich die Situation eines Kindes nicht verbessert oder sogar verschlechtert hat. Sorge- und Umgangsrecht
 

Bevölkerungsstatistik

Ab dem Berichtsjahr 2008 muss Deutschland Daten über internationale Wanderungen und Merkmale zum Bevölkerungsstand an das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) übermitteln. Die örtlichen Meldebehörden erfassen solche Daten. Damit Deutschland sie über die statistischen Landesämter weitergeben kann, ist eine rechtliche Grundlage nötig. Diese wurde nun mit dem Gesetz zur Änderung des Bevölkerungsstatistikgesetzes geschaffen, das am 1. August 2008 in Kraft tritt.
 

Ausbildungsbonus

Pünktlich zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres ist der sogenannte "Ausbildungsbonus" in Kraft getreten. Das Fünfte Gesetz zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch bringt Verbesserungen der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen. Es sieht die Schaffung von befristeten Regelungen für den Ausbildungsbonus und die Berufseinstiegsbegleitung vor. 
Der Ausbildungsbonus soll Arbeitgeber dazu veranlassen, zusätzliche betriebliche Ausbildungsplätze für junge Menschen, die bereits seit längerem einen Ausbildungsplatz suchen, bereitzustellen. Mit Hilfe der Berufseinstiegsbegleitung sollen junge Menschen besser individuell beim Übergang von Schule in Ausbildung unterstützt werden. Zusätzlich wird in Ausnahmefällen die Förderung einer zweiten Berufsausbildung mit Berufsausbildungsbeihilfe als Ermessensleistung ermöglicht.

Ausbildungsbonus (PDF)


Betriebliche Einstiegsqualifizierung 
Zum 1. August 2008 wird als Folgeänderung zum Bundesausbildungsförderungsgesetz (22. BaföGÄndG) der maximale Zuschuss an Arbeitgeber, die eine betriebliche Einstiegsqualifizierung durchführen, von 192 Euro auf 212 Euro monatlich angehoben. Dadurch erhöht sich gleichermaßen die Förderung des pauschalierten Anteils am durchschnittlichen Gesamtsozialversicherungsbeitrag des Auszubildenden von 96 auf 106 Euro.