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Gründung des Antiatom Bündnisses Niederrhein |
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Erstes öffentliches Treffen 14.03. 19:30 im Internationalen
Zentrum
Mahnwachen am 12.03. – 14.03. in Duisburg Wanheim
Duisburg, 7. März 2012 - Knapp eine Woche nach dem
Autobahn-Aktionstag am 25.02., bei dem AtomkraftgegnerInnen gegen
Atommülltransporte quer durch NRW protestierten, haben sich
verschiedene lokal agierende AtomkraftgegnerInnen, Vereine,
Organisationen und Umweltverbände zum Antiatom Bündnis Niederrhein
zusammengeschlossen.
Erklärtes Ziel des Antiatom Bündnisses Niederrhein ist die
Verhinderung von unsinnigen Atomtransporten in NRW, die Stilllegung
von Atomanlagen in NRW, wozu nach Ansicht der Gründungsmitglieder
des Antiatom Bündnisses Niederrhein auch die Gesellschaft für
Nuklear Service (GNS) im Wohngebiet in Duisburg Wanheim gehört. Das
Bündnis fordert weiterhin den wirklichen Atomausstieg in Deutschland
und hierzu zählt für NRW weitaus mehr als „nur“ die Planungen zur
Stilllegung der Atomkraftwerke. Auch die Verhinderung von neuen
Atomanlagen die durch Stromkonzerne aus der Region geplant werden
(Beispiel Borssele in der Provinz Zeeland durch RWE) sind Themen des
lokalen Bündnisses.
„Wir sind ein altersübergreifender, parteiunabhängiger
Zusammenschluss von Menschen aus der Region im Alter von 17 – 70,
die gemeinsame Ziele haben und durch die unterschiedlichsten
Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit der Forderung des
Atomausstiegs ein breites, buntes und starkes Bündnis verkörpern“,
teilte Tim Nießmer vom Anti-Atom-Plenum Duisburg und Anmelder der
Fahrraddemonstration am 25.02. mit.
Zu den Gründungsmitgliedern des neuen Antiatom Bündnisses
Niederrhein gehören:
Antiatom Initiative Oberhausen
Antiatom Moers/Neukirchen
Anti-Atom Rheinberg
Anti-Atom-Plenum Duisburg
attac Duisburg
BUND Duisburg
Sowie Einzelpersonen aus Duisburg und Umgebung
„Wir wünschen uns ein breites Bündnis in der Region und laden daher
alle AtomkraftgegnerInnen ein, sich uns anzuschließen. Unabhängig
davon, ob es sich um Einzelpersonen oder VertreterInnen weiterer
Organisationen handelt, denn es geht um ein gemeinsames Ziel“, führt
Michael Zerkübel von Antiatom Moers / Neukirchen Vluyn aus.
Das Antiatom Bündnis Niederrhein trifft sich jeden zweiten Mittwoch
im Monat um 19:30 Uhr mit attac, im Internationalen Zentrum, Raum
14, Am Flachsmarkt 1, 47049 Duisburg zur öffentlichen Veranstaltung.
Das nächste Treffen findet am 14.03. statt.
„Wir haben am 25.02. in Duisburg gezeigt, dass wir mit einem breiten
Bündnis die Öffentlichkeit sensibilisieren können. Attac Duisburg
hat nicht ohne Grund ein Banner mit dem Spruch „Atom-Müll NO! In
Duisburg und Anderswo“ produziert, denn auch uns ist sehr daran
gelegen in der Region zu informieren und uns im Zusammenschluss mit
anderen gemeinsam für den wirklichen Atomausstieg einzusetzen“,
führt Thomas Rensing von attac Duisburg aus.
Neben dem Aufruf sich am 11.03. an der Demonstration in Gronau zum
Fukushima-Jahrestag zu beteiligen, plant das Antiatom Bündnis
Niederrhein vom 12.03. – 14.03. Mahnwachen in Duisburg Wanheim
abzuhalten. Grund dafür ist, dass am 25.02. der Münsterlandzeitung
in Ahaus einer Randnotiz zu entnehmen war, dass in der Kalenderwoche
11 ein so genannter Probe-Leertransport stattfinden soll, um schwach
und mittel radioaktive Materialien per Zug nach Ahaus zu
transportieren. Es ist laut Aussagen der Münsterlandzeitung geplant,
in diesem Jahr 80 Container mit schwach und mittelradioaktiven
Abfällen nach Ahaus zu transportieren. Die 70 Container Transporte
in 2011 erfolgten per LKW, für 2012 werden nun auch weitere
Transporte per Zug geplant. „Aus ganz Deutschland wird aus
Atomanlagen schwach- und mittelradioaktiver Müll nach Duisburg
transportiert und zur anschließenden „Einlagerung“ nach Ahaus
gekarrt. Diese Randnotiz ist Grund genug für uns zur Annahme, dass
vermehrt Transporte von der Duisburger GNS per Zug nach Ahaus
transportiert werden sollen“, teilte Kerstin Ciesla, Vertreterin des
BUND Duisburg mit. „Wir werden daher die Gleisstrecke in Duisburg
Wanheim bei unserer angemeldeten Mahnwache vom 12.03. – 13.03.
beobachten und stehen im engen Kontakt mit der Bürgerinitiative in
Ahaus, welche die Strecke zum Zwischenlager in Ahaus beobachten
wird. UnterstützerInnen sind herzlich willkommen und können sich per
E-Mail mit uns in Verbindung setzen: info@bund-duisburg.de“.
Erklärtes Ziel dieser Mahnwache des Antiatom Bündnisses Niederrhein
ist, offen Präsenz zu zeigen, die Wanheimer Bevölkerung zu
unterrichten und auf die Gefahren an der Strecke aufmerksam zu
machen.
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Waldrodungen von Straßen.NRW an Duisburger Autobahnen und
dem gesamten Ruhrgebiet
BUND Duisburg: Verkehrssicherheit vielfach nur vorgeschoben -
Klimaschutz, Gesundheitsschutz und Biotopverbund mit Füßen getreten |
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Duisburg, 11. Februar 2012 - Seit 2 Jahren werden von
Straßen.NRW entlang der Autobahnen im Ruhrgebiet die Waldbestände
auf den eigenen Grundstücken gerodet. Aktuell im Autobahnkreuz
Duisburg. Ein Ausgleich dafür wird nicht geleistet. Wie der BUND
Duisburg der Presse entnehmen konnte, begründet Straßen.NRW die
Abholzungen mit Verkehrssicherheit. Der BUND Duisburg hält fest:
"Dass es sich bei dem Argument der Verkehrssicherheit nicht um die
wahre Motivation handelt, ist an vielen Stellen offensichtlich. Denn
der potenzielle Fallradius der gerodeten Bäume befindet sich oft
weit außerhalb des Straßenraumes. Und das z.B. im Autobahnkreuz
Duisburg 90 % der Bäume „Gefahrenbäume“ darstellen ist sicher
unglaubwürdig, weil in einem solchen Fall der Betriebsleiter wohl
über viele Jahre geschlafen haben müsste".
Bereits vor 3 Jahren hat Straßen.NRW sich auf den Weg gemacht mit
den Planungen zur „Parkautobahn A42“ und dem „Gestaltungshandbuch
A40“ den Baumbestand an den Autobahnen zerstören zu wollen. Gegen
den Protest der Umweltverbände im Ruhrgebiet, den betroffenen
Anwohnern und auch vielen Autofahrern will man unzugänglich
Autobahnohren zu lichten Parks umgestalten und Sichtachsen auf
Industrie- und Gewerbeanlagen neben der Autobahn schaffen. Das damit
das Empfinden des Autobahnlärm für die Anwohner noch unerträglicher
wird ist Straßen.NRW nicht wichtig.
Die Stadt Duisburg wirbt bei der Duisburger Bevölkerung sich mit der
Aktie Grün an neuen Baumpflanzungen im Stadtgebiet einzubringen, das
Amt für Umwelt und Grün wirbt mit den Worten:
„Mit der Unterstützung von Pflanzmaßnahmen kann jede Duisburgerin
und jeder Duisburger etwas für den Umweltschutz tun, sich für mehr
Grün in der Stadt engagieren und gleichzeitig etwas zum Klimaschutz
beitragen.“
Doch Straßen.NRW scheint weder etwas am Klimaschutz, am
Gesundheitsschutz oder dem Naturschutz gelegen zu sein. Alle
positiven Wirkungen der Waldflächen am Rande der Autobahnen wie
Verbesserung des lokalen Klimas, Feinstaubbindung und eine gewisse
Biotopverbundwirkung für Tiere wie sie von allen Kindern bereits in
der Schule gelernt werden, wird vollständig ignoriert. Kerstin
Ciesla, Vorsitzende des BUND Duisburg: "Die Ignoranz gegenüber den
Bürgern wird nun damit noch auf die Spitze getrieben, dass
vorsätzlich falsche Begründungen in die Presse gebracht werden um
die Sache nach eigenem Gutdünken durchzuziehen. Es wird Zeit, dass
eine Kontrollinstanz diesem Gutdünken Einhalt gebietet und auf der
Basis von Ehrlichkeit diskutiert wird."
Der BUND Duisburg kommt zu dem Schluss, dass es möglicherweise
einfach nur um Geld geht, weil man das Holz verkaufen will. Kerstin
Ciesla: "Garantiert wird aber mit der Umsetzung des
Gestaltungshandbuches A40 und den Maßnahmen zur Parkautobahn A42
reichlich Geld zum Fenster heraus geworfen, was an sinnvollen
Stellen fehlt, auch bei der Gewährleistung der eigentlichen
Verkehrssicherheit."
Willi Bernok, langjähriger Experte der Kreisgruppe Duisburg ergänzt:
"Da nicht wieder mit geeigneten Bäumen aufgeforstet wird, werden die
gefällten Bäume vom Boden aus wieder austreiben und über die
Schnittstelle Fäulnisprozesse in Gang gesetzt, so dass die
Schößlinge nicht standsicher wachsen werden. Regelmäßige
Rodungsmaßnahmen und dauerhafte Pflege ist bei der gewählten
Vorgehensweise vorprogrammiert."
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Fukushima ist Überall - Atomausstieg in NRW noch lange nicht
abgeschlossen |
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BUND DU: Infostand, Samstag 11.02. 12:00 - 16:00 in der
DU Innenstadt
Mahnwache / Kundgebung in der Zeit von 13:00 - 14:00 Uhr
Duisburg, 8. Februar 2012 - Die japanische Anti-Atom-Bewegung ruft
für Samstag, den 11. Februar, zu einer Großdemonstration in Tokio
und zu weiteren Demos an AKW-Standorten auf. Ganz bewusst finden
diese Proteste nicht am 11. März, sondern einen Monat früher statt,
denn im März wird die Trauer um die Opfer des Tsunamis im
Mittelpunkt stehen und nicht die Atompolitik.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Duisburg
informiert in der Zeit von 12:00 - 16:00 Uhr über die aktuelle
Situation des Atomausstiegs in Nordrhein Westfalen auf der
Düsseldorfer Straße, vor der Galeriea Kaufhof.
Kerstin Ciesla, Vorsitzende des BUND Duisburg: "Deutschland hat im
letzten Jahr den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie
beschlossen, doch dieser beinhaltet lediglich die Atomkraftwerke und
nicht alle Atomanlagen, von denen sich viele in NRW befinden. Wir
möchten die Duisburger Bevölkerung auch explizit auf die
Atommüll-Konditionierungsanlage der GNS in Duisburg Wanheim und die
geplanten Castor-Transporten von Jülich nach Ahaus, die ebenfalls
Duisburg direkt betreffen könnten, informieren."
Zu beiden Themenkomplexen wird ein Atommüll-Transporttag am
25.02.der von Ahaus über Duisburg nach Jülich geht, stattfinden. Der
Zwischenstopp in Duisburg Wanheim an der Richard-Seiffert Straße,
Ecke Ehinger Straße mit Kundgebung und Straßentheater wird am 25.02.
ab 12:00 Uhr stattfinden. Weitere Informationen und Aufrufe hierzu
werden am Samstag in der Innenstadt vor Ort sein.
"Die Zeit von 13:00 - 14:00 Uhr ist für eine Mahnwache in Gedenken
an die Opfer der Fukushima Katastrophe gewidmet. Wir wollen mit der
Mahnwache unsere Betroffenheit mit der durch die Reaktorkatastrophe
verursachten Leiden der Bevölkerung Ausdruck verleihen und unsere
Solidarität mit der Anit-Atombewegung in Japan bekunden", teilte
Kerstin Ciesla mit.
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Kohlekraftwerksplanungen für Krefeld Uerdingen
endgültig offiziell zurück gezogen |
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Neues Gas- und Dampfkraftwerk (GuD) wichtige
Brückentechnologie der Energiewende und Beitrag zu
Luftreinhaltungsbemühungen in Duisburg - BUND und BI-Saubere Luft
bedankt sich bei allen MitstreiterInnen
Duisburg, 8. Februar 2012 - Seit dem 06. Februar 2012 sind die
Planungen eines Kohlekraftwerks nun endgültig vom Tisch. Der Antrag
auf Genehmigung wurde bei der Bezirksregierung Düsseldorf zurück
gezogen.
Der Antrag zur Wasserrechtlichen Genehmigung hat nun ebenfalls keine
Grundlage mehr, da das neu geplante GuD keine zusätzliche
Wasserentnahme oder Rückführung in den Rhein benötigt. Nach Angaben
der Bezirksregierung erwartet man die offizielle Rücknahme in den
nächsten Tagen.
Auf die Rücknahme des Antrags für den geplante Ausbau des Krefelder
Hafens, der nur im Zusammenhang mit dem geplanten Kohlekraftwerk zum
Umschlag der Kohle gestellt wurde, wartet die Bezirksregierung noch,
geht jedoch auch hier aufgrund von Ankündigungen Seitens des
Antragsstellers davon aus, dass auch er in den nächsten Tagen
offiziell zurück gezogen wird.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Duisburg und
die Bürgerinitiative Saubere Luft bedankt sich ausdrücklich bei
allen Mitmenschen die sich 5 Jahre lang gegen das
Steinkohlekraftwerk Krefeld Uerdingen ausgesprochen haben und sich
in die Auseinandersetzungen eingebracht haben. Aus Sicht der
Duisburger UmweltschützerInnen hat Trianel auch vor allem aufgrund
der massiven Proteste und der umfangreichen, professionellen und
sachlichen Darstellungen der langfristigen Situation auf dem
Energiemarkt den Argumenten des BUND und der lokalen
Bürgerinitiativen in Duisburg und Krefeld aufgenommen.
"Das nun geplante Gas und Dampfkraftwerk ist ein wichtiger Schritt
für eine Energiewende in NRW. Die Zeiten von reinen
Grundlastkraftwerken mit 5000 Volllaststunden sind durch den
Einspeisevorrang der aus Erneuerbaren Energien gewonnen Strom nicht
mehr zukunftsfähig", teilte Kerstin Ciesla, Vorsitzende des BUND
Duisburg mit und führt aus: "Die neuen Pläne lesen sich wie die von
uns seit Jahren dargelegten Wünsche. Ein hoch modernes, flexibles
GuD, das sowohl den benötigten Dampf für den Chempark auskoppelt,
als auch schnell und flexibel auf die Fluktuationen bei den
Erneuerbaren Energien regieren kann - das ist Brückentechnologie im
Energiesektor wie wir es seit Jahren gefordert haben und was mit
einem inflexiblen reinen Grundlast-Steinkohlekraftwerk nicht möglich
ist".
"Der Duisburger Westen kann nun im wahrsten Sinne des Wortes
aufatmen", teilt Norbert Bömer, Vorsitzender der BI Saubere Luft aus
Duisburg Rheinhausen mit. "Die immense Zusatzbelastung durch
Feinstaub, Quecksilber, Arsen, Cadmium und anderen
gesundheitsschädlichen Luftschadstoffe, die vor allem den Duisburger
Westen getroffen hätten, sind durch das aus des Kohlekraftwerkes am
Duisburger Westen vorüber gegangen, denn diese Luftschadstoffe
fallen bei einem GuD nicht an" so Böhmer weiter.
Der BUND Duisburg und die BI Sauber Luft sind sich einig, Duisburg
kann feiern. Sie sehen das Ergebnis als ein Beispiel für einen
gelungenen Ausgang von Forderungen von engagierten Mutbürgern, die
sich konstruktiv und mit viel Ausdauer in Planungen eingebracht
haben und deren 5 Jährige Forderung nach einem GuD trotz
Beschimpfungen, Diffamierungen und Anfeindungen nun in Planungen
umgesetzt werden.
Trotz aller Lobhudelei, werden die Initiativen sich natürlich
kritisch, konstruktiv mit den GuD Planungen auseinander setzen, denn
ihnen geht es um die Vereinbarkeit von Industrieprojekten und dem
Gesundheitsschutz der Bevölkerung.
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BUND Duisburg: "Bei einer
Katastrophe radioaktive Stoffe auch die Duisburger Bevölkerung
gefährden!" |
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Duisburg, 5. Januar 2012 -
"Den meisten wird die Provinz Zeeland
als Urlaubsziel bekannt sein und ist mit gerade mal 250 KM
Entfernung leicht und einfach von Duisburg aus erreichbar. Bei
überwiegend vorliegenden Westwind können bei einer Katastrophe
radioaktive Stoffe auch die Duisburger Bevölkerung gefährden",
teilte Kerstin Ciesla, Vorsitzende der Kreisgruppe Duisburg des Bund
für Umwelt und Naturschutz (BUND) mit.
Das Umweltministerium von Nordrhein-Westfalen gibt bekannt, dass
NRW-Bürgerinnen und Bürger zu den Planungen des neuen
Kernkraftwerkes in den Niederlanden noch bis zum 12.01. Stellung
nehmen können. Detaillierte Informationen zu dem geplanten Neubau
befinden sich unter: http://www.umwelt.nrw.de/ministerium/presse/presse_aktuell/presse111202.php
Der BUND Duisburg möchte allen in Duisburg lebenden Menschen eine
einfache Möglichkeit geben, sich an einer Sammeleinwendung zu
beteiligen und sich gegen das geplante Atomkraftwerk auszusprechen.
In der Zeit von 11:00 - 16:00 Uhr sammelt der BUND Unterschriften in
der Passage unmittelbar neben der Stadtbibliothek in der Duisburger
Innenstadt (Düsseldorfer Straße - Eingang ehemaliges Kino).
Kerstin Ciesla: "Deutschland hat nicht ohne Grund im letzten Jahr
den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Selbst
damit haben wir die Probleme,die sich für NRW und Duisburg direkt
ergeben, noch lange nicht aus dem Weg geräumt. Daher ist ein Neubau
eines Atomkraftwerks in der Nachbarschaft grundsätzlich abzulehnen
und man sollte sein Recht auf Einwendung wahrnehmen."
Neben der Sammlung von Unterschriften informiert der BUND über
weitere Aktivitäten der Anti-AKW Bewegung in NRW. Dies auch im
Zusammenhang mit der Atommüll-Konditionierungsanlage der GNS in
Duisburg Wanheim (u.A. Aktionstag am 25.02. an der GNS) und den
geplanten Castor-Transporten von Jülich nach Ahaus, die ebenfalls
Duisburg direkt betreffen können.
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Oberverwaltungsgericht und Kohlekraftwerk Lünen: Klage des
BUND gegen Vorbescheid und erste Teilgenehmigung für
Trianel-Kraftwerk in Lünen hat Erfolg |
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Duisburg, 2. Dezember 2011 - Der 8. Senat des
Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen hat am 1.
Dezember 2011 den Vorbescheid und die erste Teilgenehmigung für das
Steinkohlekraftwerk der Trianel Power Kohlekraftwerk Lünen GmbH &
Co. KG in Lünen nach insgesamt dreitägiger mündlicher Verhandlung
(zu den ersten beiden Verhandlungstagen vgl. die Presseerklärung vom
17. November 2011) aufgehoben. Er hat damit der Klage des BUND (Bund
für Umwelt und Naturschutz e.V.) stattgegeben.
In der Urteilsbegründung führte der Vorsitzende aus:
Durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 12. Mai 2011 sei
geklärt, dass Umweltverbände Verstöße gegen Umweltvorschriften
geltend machen können, die auf dem Recht der Europäischen Union
beruhen; dazu zählen insbesondere die Vorschriften der
FFH-Richtlinie. Die Bedenken des BUND gegen die FFH-Verträglichkeit
des Kraftwerks seien begründet. Das folge allerdings nicht schon
daraus, dass Trianel eine FFH-Verträglichkeitsuntersuchung nicht
schon vor Erlass des Vorbescheids, sondern erstmals während des
gerichtlichen Verfahrens vorgelegt habe.
Die nachträgliche Heilung durch Nachholung einer fehlenden
FFH-Verträglichkeitsprüfung sei nach Auffassung des Gerichts
grundsätzlich zulässig. Auf der Grundlage der im Oktober 2010 von
der Betreiberin vorgelegten FFH-Verträglichkeitsuntersuchung und der
im gerichtlichen Verfahren vorgelegten gutachterlichen
Stellungnahmen sei zwar davon auszugehen, dass die
Beeinträchtigungen der im Einwirkungsbereich der
Kraftwerksemissionen gelegenen Schutzgebiete durch
Stickstoffeinträge (Eutrophierung) nicht erheblich seien.
Es sei aber derzeit nicht feststellbar, dass die vor allem durch die
Emission von Schwefeldioxid verursachte Versauerung des Bodens im
FFH-Gebiet „Wälder bei Cappenberg“ nicht erheblich schädigend sei.
Das Schutzgebiet sei bereits jetzt über die naturschutzfachlich
begründete Belastungsgrenze hinaus vorbelastet. Zusätzliche
Schadstoffeinträge dürften deshalb nur dann zugelassen werden, wenn
eine vom Vorhabenträger vorzulegende
FFH-Verträglichkeitsuntersuchung ergebe, dass diese Zusatzbelastung
eine Bagatellschwelle in Höhe von 3 % der Grenzbelastung (sog.
Critical Load) nicht überschreite. Daran fehle es hier.
Nach der FFH-Richtlinie sei zu prüfen, ob das Vorhaben (Kraftwerk
Trianel) in Zusammenwirkung mit den Auswirkungen paralleler anderer
Pläne oder Projekte zu Beeinträchtigungen führen könnte. Deshalb
seien außer den Verursachungsbeiträgen des geplanten
Trianel-Kraftwerks auch die Säureeinträge in den Blick zu nehmen,
die von den geplanten Kraftwerken in Datteln (E.ON) und Herne (Evonik-Steag)
ausgehen werden. Die naturschutzfachliche Argumentation der von
Trianel beauftragten Gutachter, die zu erwartenden
Beeinträchtigungen seien unerheblich, sei nach intensiver Befragung
der Gutachter für das Gericht und auch für die zu der mündlichen
Verhandlung hinzugezogenen Fachleute des Landesamts für Natur,
Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) nicht nachvollziehbar.
Der Vorsitzende betonte, dass diese Entscheidung nicht das
endgültige Aus für das Kraftwerk bedeute. Der Senat schließe nicht
aus, dass nach Erstellung einer verbesserten
FFH-Verträglichkeitsuntersuchung ein neuer Vorbescheid erteilt
werden könne. Die übrigen Rügen des BUND seien entweder durch
nachträgliche Änderungen des Vorbescheids ausgeräumt worden oder im
Ergebnis nicht begründet.
Das Oberverwaltungsgericht hat die Revision nicht zugelassen.
Dagegen ist Nichtzulassungsbeschwerde möglich, über die das
Bundesverwaltungsgericht entscheidet.
Aktenzeichen: 8 D 58/08.AK
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Weltklimatag 03.12. - Aktion in
Essen |
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Duisburg, 2. Dezember 2011 -
Im November gab das US-Energie-Ministerium bekannt, dass der
Treibhausgas-Ausstoß im vorigen Jahr so rasant gestiegen ist wie nie
zuvor. Den Statistiken des US-Energie-Ministeriums zufolge wurden
weltweit im Jahr 2010 insgesamt 1900 Millionen Tonnen mehr CO2
ausgestoßen als 2009. Das entspricht einem Plus von sechs Prozent.
1. Vereinte Nationen stellen fest: die aktuellen
Treibhausgas-Konzentrationen haben 389 ppm erreicht und liegen somit
bei den Werten des 18. Jahrhunderts
2. Weltklimakonferenz in Durban - Scheitern aufgrund zu geringer
Ansprüche?
3. Erinnerung: Aktion Weltklimatag auch in NRW - 03.02. 14:30 Uhr in
Essen
4. Erinnerung: Bündnistreffen 02.12. / 03.12. in Gelsenkirchen
5. Klimabündnis Niederrhein - Klimazeitung November 2011 online
Aktuelle Treihausgas Konzentration erreicht Werte des 18.
Jahrhunderts !
Kaum von der Presse aufgegriffen, hat Anfang letzter Woche die
Meterologie Behörde der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf
festgestellt, dass die Konzentration von Treibhausgasen in der
Atmosphäre weit aus höher ist, als prognostiziert. Die Konzentration
von Kohlendioxid hat den höchsten Wert seit dem Beginn der
Industrialisierung erreicht. (http://www.wmo.int/pages/index_en.html)
Wer dachte im 21. Jahrhundert zu leben ist zumindest im Bezug auf
die Treibhausgase ins 18. Jahrhundert zurück katapultiert worden.
Um das 2 Grad Ziel zu erreichen (durchschnittliche Erderwärmung um 2
Grad) gehen Experten davon aus, dass das Niveau der Treibhausgase
360 Partikelteilchen auf eine Millionen (ppm) nicht überschreiten
darf. Tatsächlich hat aber nun die World Meterogie Organization
(WMO) der UN festgestellt, dass wir aktuell 389 ppm erreicht haben.
Weltklimakonferenz in Durban - Scheitern aufgrund von zu geringen
Ansprüchen ?
Bei der Klimakonferenz, die vom 28. November bis 9. Dezember 2011 im
südafrikanischen Durban stattfindet, werden die Weichen für die
Zukunft der internationalen Klimapolitik gestellt. Wird Klimaschutz
ab jetzt im nationalen Alleingang gemacht oder als globale Aufgabe
verstanden? Der Handlungsdruck ist enorm, denn schon im nächsten
Jahr läuft die bislang einzige verbindliche internationale
Vereinbarung für CO2-Emissionsreduktionen – das Kyoto-Protokoll –
aus.
Der BUND setzt sich in Durban dafür ein, dass
• ein Kyoto-Nachfolgeabkommen vereinbart und von möglichst vielen
Ländern mit hohen CO2-Emissionen unterschrieben wird
• ein gleichzeitig faires und ambitioniertes Klimaschutzabkommen
getroffen wird.
Hintergründe und BUND-Forderungen sowie Berichte direkt aus Durban
finden Sie hier:
http://www.bund.net/themen_und_projekte/klima_energie/internationale_
klimapolitik/klimakonferenz_durban_2011/
Aktion Weltklimatag auch in NRW - 03.02. in Essen
Die Hauptverursacher für den rasanten Klimawandel und die immer
weiter steigenden Emissionen sind die Verfeuerung fossiler
Brennstoffe, massive Abholzungen sowie die weltweit gestiegene
industrielle Fleischproduktion.
Durch die Veränderung des eigenen Energieverbrauchs, des
Mobilitätsverhaltens sowie Konsumverhaltens in vielen Bereichen,
kann jedeR einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Das Thema Kohlekraftwerke beschäftigt uns in NRW nun seit Jahren und
so wird auch in diesem Jahr zum Weltklimatag am 03.12. das Thema
Kohlekraftwerke im Fordergrund unserer diesjährigen Aktion stehen.
Mit dem Klimabündnis Niederrhein und anderen Gruppen ruft auch der
BUND Duisburg für den 03.12. ab 14:30 Uhr zu einer Demonstration in
Essen auf:
Treffpunkt:
03.12. 14:30 Uhr RWE Tower, Opernplatz 1 in Essen
Vom HBf Essen Richtung Evonik-Gebäude in die Rellinghauserstrasse/Opernplatz
1 zum RWE - Tower (ca. 5 Min Fußweg).
Ablauf:
• 15:00 Demonstration: Demoroute mit Zwischenstation Steag
• Abschluss gegen 15:30 Uhr Rüttenscheider Markt
• Ende gegen 16.00 Uhr
Die Demonstration steht unter dem Motto: „Jetzt die Energiewende vor
Ort und weltweit – Ausstieg aus Kohle und Kernenergie!“
Die Stationen sind: RWE, STEAG und der Regionalverband Ruhr (Skandal-KKW
Datteln). |
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„Bundesweiter
Castor-Aktionstag am Samstag 29.10. – auch in Duisburg“ |
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Duisburg, 27. Oktober 2011 - am 29.10. findet wieder der
bundesweite Castor Aktionstag statt, an dem auf die
ungelöste Frage der Atommüllentsorgung in Deutschland
hingewiesen werden wird.Ein Endlager ist nicht in Sicht,
trotzdem sollen im November wieder Castoren nach Gorleben
rollen, obwohl die Strahlen-Grenzwerte am Zwischenlager in
Gorleben bereits überschritten sind.
Ab Anfang 2012 sollen 152 Castoren mit hochradiaktivem Müll
(ca 300.000 Brennelement-Kugeln aus dem 1988 stillgelegten
Jülicher AVR-Forschungsreaktor) per LKW vom
Forschungszentrum Jülich ins Atommülllager Ahaus gebracht
werden. Betroffen sind insbesondere die Menschen entlang der
Transportrouten – und hierzu gehört auch Duisburg, denn
alternative Autobahnverbindungen führen unweigerlich auch
über das Duisburger Stadtgebiet.
Duisburg ist in vielerlei Hinsicht direkt von den
Castortransporten und der ungelösten Atommüllentsorgung
betroffen, hierauf will der
BUND Duisburg am 29.10. beim bundesweiten Castor-Aktionstag
in der Zeit von 11:00 – 17:00 auf der Königsstraße (in der
Nähe des Forums)
mit einem Informationsstand aufmerksam machen.
Kerstin Ciesla, Vorsitzende des BUND Duisburg: „Durch den
Steag-Anteilskauf des Stadtwerke-Konsortiums ist nun auch
die Stadtwerke Duisburg Anteilseigner des Zwischenlagers in
Ahaus, die Konditionierungsanlage für schwach und
mittelradiaktive Materialen in Duisburg Wanheim der
Gesellschaft für Nuklear Systeme (GNS) ist auch weiterhin in
unmittelbarer Nähe des Wohngebietes in Betrieb und führt zu
regelmäßigen LKW-Transporten von mittel und schwach
radiaktiven Materialen von Duisburg nach Ahaus und nun
werden ab nächstem Jahr auch Castoren mit hochradiaktiven
Materialen über das Duisburger Stadtgebiet von Jülich nach
Ahaus transportiert werden“.
Welchen Sinn die Castor-Transporte über das Duisburger
Stadtgebiet haben?
Diese Frage stellt sich auch der BUND Duisburg. Kerstin
Ciesla: “Sowohl in Jülich als auch in Ahaus gibt es
Außen-Lagerhallen der gleichen Bauweise, lediglich die
Genehmigung für Jülich läuft Mitte 2013 aus, also
transportiert man die gefährliche Fracht quer durch NRW. In
Ahaus gibt es aber weder das Know-how noch die Genehmigung
für eine Neuverpackung die aufgrund von Materialermüdung in
einigen Jahren notwendig werden könnte – wird dann die
gefährliche Fracht wieder transportiert werden?“
Der BUND Duisburg fordert mit vielen
Anti-Atom-Organisationen in NRW die sofortige Stilllegung
aller Atomanlagen und lehnt die absolut gefährlichen
Atomtransporte generell ab. Duisburger und Duisburgerinnen
die sich gegen ein Endlager im maroden Gorlebener Salzstock
und gegen Castor und Urantransporte quer durch NRW,
Deutschland und Europa querstellen wollen, sind herzlich
eingeladen sich zu informieren und gemeinsam ein
Anti-Atom-Bündnis in Duisburg zu gründen.
Der BUND Duisburg stellt dar: „Atommüll durch die Gegend zu
karren, löst kein Entsorgungsproblem, sondern schafft nur
neue Gefahren. So lange nicht alle Atomanlagen stillgelegt
sind und nicht aufgehört wird Jahrtausende strahlenden Müll
zu produzieren, werden wir nicht aufhören zu protestieren.“
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Trianel Krefeld
beschloss kein Kohle- sondern ein
Gaskraftwerk im Chemiepark Uerdingen zu bauen |
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Duisburg, 7. Juli
2011 - Die Trianel Gesellschafterversammlung hat entschieden, sich
von einer Kohlekraftwerksplanung in Krefeld Uerdingen zu
verabschieden und stattdessen noch in diesem Jahr einen Antrag zum
Bau eines Gas- und Dampfkraftwerkes (GuD) bei der Bezirksregierung
einzureichen.
Der 07.07.2011 wird allen Menschen, die sich aktiv gegen das
geplante Steinkohlekraftwerk Krefeld Uerdingen, unmittelbar an der
Duisburger Stadtgrenze nunmehr seit 5 Jahren eingesetzt haben, wohl
noch recht lange in Erinnerung bleiben.
Der 07.07.11 steht nunmehr für einen immensen Erfolg für den
Gesundheits- Klima- Natur- und Umweltschutz in unserer Region.
Ein GuD hat nur etwa 40% des CO2 Ausstoßes eines
Steinkohlekraftwerkes, belastet Mensch und Umwelt nicht mit
Radioaktivität, wie es ein Steinkohlekraftwerk gemacht hätte und
stößt vor allem keine Unmengen an Feinstaub und krebserregende
Stoffe wie Quecksilber, Blei, Arsen etc. aus.
Außerdem entfällt hiermit die Planungen zum Hafenausbau in KR
Uerdingen zur Kohleanlieferung, der einen weiteren großen Eingriff
in die Natur zur Folge gehabt hätte.
Die Umplanungen von Trianel hin zu einem GuD im CHEMPARK in Krefeld
Uerdingen, mit einem Konzept zur Auskoppelung von Dampf (Sommer wie
Winter) für den Betreiber Currenta (Bayer) des CHEMPARKS, steht für
eine wirkliche Brückentechnologie einer Energiewende auch in NRW,
denn ein GuD kann bei entsprechender Planung sowohl den CHEMPARK
versorgen als auch flexibel auf die Spitzen der Stromproduktion aus
Erneuerbare Energien reagieren und somit die "Grundlast" sicher
stellen.
Selbstverständlich werden wir konstruktiv und kritisch die Planungen
eines GuD begleiten und auf Currenta zugehen, damit diese Ihre
Alternativplanungen einstellen, dem Trianel Konzept folgen und dafür
die 4 alten Kohlekessel abbauen. Nicht Umsonst fordert das
Aktionsbündnis aus NUV in Krefeld, BI-Saubere Luft aus Duisburg,
sowie der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in DU und auf
Landesebene seit Jahren die Alternativplanung eines GuD.
Wir sind nach wie vor keine Industriefeinde, auch wenn es uns immer
wieder unterstellt wird. Uns geht es um die best mögliche
Technologie welche die Situation in unserer Region nicht weiter
verschlechtert, denn auch Menschen in NRW und vor allem in Krefeld
und Duisburg mit einer hohen Vorbelastung haben ein Anrecht auf
Verbesserung und nicht Verschlechterung der Gesundheits- und
Lebensqualität.
Dies hat durchaus auch die immense Zahl von 23.000 Einwendungen zum
Verfahren des Steinkohlekraftwerkes gezeigt. Die Bezirksregierung
hat uns nach dem Erörterungsmarathon im September letzten Jahres
bestätigt, dass ein Kohlekraftwerk so nicht genehmigungsfähig ist
und wir können zu Recht sagen, dass ein langer Atem, fachliche
Kompetenz, Gespräche mit allen Beteiligten und die Bildung breiter
Bündnisse letztendlich zu einem Umdenken auch bei Trianel geführt
hat. Faktisch alle Argument von Trianel heute für ein GuD, haben wir
seit einigen Jahren kontinuierlich vorgebracht ;-)
Statt Planung einer weiteren Demonstration, planen wir nun also ein
entsprechendes Fest der Vernuft - allerdings wird dies natürlich
erst dann stattfinden, wenn der Antrag zum Steinkohlekraftwerk
offizielle bei der Bezirksregierung zurück gezogen wird!
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Klimabündnis bleibt
konsequent im Kampf gegen die atomare Gefahr |
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Duisburg, 21. Juni
2011 - Das Klimabündnis Niederrhein besteht weiterhin auf die
vollständige Stilllegung aller Atomanlagen, in diesem Zusammenhang
auch der GNS Atommüll-Anlage in Duisburg-Wanheim, des Zwischenlagers
Ahaus und der Uran-Brennstabfabrik in Gronau.
"Dass diese Anlage, die zahlreiche AKWs auch international mit
Brennstäben versorgt, in den Atomausstiegs-Szenarien von Bund und
Landesregierung nicht auftaucht, kritisieren wir ausdrücklich",
betont Kerstin Ciesla vom Klimabündnis, Kreisvorsitzende des BUND.
"Durch diese Anlagen und die Atomtransporte besteht weiterhin ein
erhebliches Gefahrenpotenzial für die Bevölkerung, ein Aus für die
Atomindustrie muss die gesamte Produktionskette betreffen."
Auf dem Klima-Ratschlag Niederrhein am Samstag, 18. Juni im
Evangelischen Gemeindezentrum in Walsum-Aldenrade wurden wichtige
Wege zur Energieeinsparung und Luftreinhaltung auch für die
Industrie vorgestellt, auch bei Verzicht auf Atomstrom kann die
Stromversorgung zügig auf regenerative Energieerzeugung umgestellt
werden. Das Klimabündnis Niederrhein ruft deshalb für Sonntag,
3.Juli zur Teilnahme am Straßenfest und Sonntagsspaziergang der
Bürgerinitiative gegen die Uranfabrik in Gronau auf und organisiert
einen Bus zur gemeinsamen Fahrt nach Gronau.
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Ausverkauf des Klimaschutzes? |
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Montag 20.06.11
19:00 - 21:00 Uhr: Pianissimo, Schweizer Straße 1
(Ecke Mühlheimerstraße), 47058 Duisburg
Duisburg, 17. Juni 2011 -Was hat das Hüttenwerk Duisburg und das
Steinkohlekraftwerk in der Duisburger Innenstadt mit einer Anlage
zur Kühlmittelproduktion im indischen Gujarat zu tun? – Im Kampf
gegen den weltweiten Klimawandel haben die UN-Staaten vereinbart,
dass Emissionen, die in Deutschland oder anderen Industriestaaten
entstehen, durch Klimaprojekte in Entwicklungsländern ausgeglichen
werden können. Im Kyoto-Protokoll hat man dafür den sogenannten
„Clean Development Mechanism“ (CDM) eingerichtet, einen
komplizierten Handel mit Verschmutzungszertifikaten. Zu den
wichtigsten Käufern solcher Zertifikate gehören auch deutsche
Stromunternehmen wie RWE oder Vattenfall.
Doch der tatsächliche Nutzen des Zertifikate-Handels für den
Klimaschutz ist äußerst fragwürdig. Kritiker sprechen von einem
„Ablasshandel“, weil Kohlekraftwerke hierzulande neu gebaut oder
weiterbetrieben werden können, während sich die Konzerne von ihren
„Klima-Sünden“ mit Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern
freikaufen.
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Kohlekraftwerke bedrohen
Mensch und Umwelt |
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Klimasch(m)utz
selbstgemacht?
Zukunft statt Kohle ... oder ... wie klimaschädlich ist der Strommix
Ihres Stromanbieters?
Cafe Museum, Friedrich-Wilhelm-Str.64 im Kant-Park
Mittwoch 15.06.11 19:00 - 21:00 Uhr
Vortrag mit anschließender Diskussion: Kohlekraftwerke bedrohen
Mensch und Umwelt.
Duisburg, 14. Juni 2011 - Sie blockieren die Energiewende und
verhindern den Schutz des Klimas. Wandel ist nur ohne
Kohlekraftwerke tatsächlich möglich und jeder kann einen Beitrag
leisten. Wissen Sie wie der Energiemix Ihres Stromanbieters aussieht
? Ist ein ökologischer Umbau von Kohlekraftwerken möglich? |
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BUND Duisburg fordert
Kooperation auf, Aussagen der Kooperationsvereinbarungen ernst zu
nehmen und den geplanten Autohof an der Ruhraue abzulehnen |
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Halbwertzeit von Kooperationsvereinbarungen
kleiner als drei Monate?
Duisburg, 7. Juni 2011 - Im März wurde die Kooperationsvereinbarung
zwischen SPD, Bündnis 90 Die Grünen und DIE LINKE mit dem Titel:
„Sozial, gerecht und ökologisch für Duisburg“ geschlossen, doch der
BUND Duisburg fragt sich, wie sozial, gerecht und ökologisch der Bau
eines Autohofes an der Anschlussstelle Kaiserberg unmittelbar an der
Ruhraue sein soll.
Kerstin Ciesla, Vorsitzende der Kreisgruppe Duisburg des Bund für
Umwelt und Naturschutz Duisburg führt aus: "Ist die weitere
Flächenversiegelung eines Bereiches, der bereits in den
Planungsunterlagen als „Flächen für die Landwirtschaft“, überlagert
von einer Verbandsgrünfläche, Deichschutzzone sowie Bauverbotszone
..“, bezeichnet wird, ökologisch?
Bereits im Februar 2009 hat sich der BUND Duisburg gegen das
Vorhaben eines Autohofs an der Ruhraue ausgesprochen und die Frage
nach Alternativstandorten gestellt, denn schließlich gibt es bereits
einen Aufstellungsbeschluss für einen Autohof in Kaßlerfeld im
Gewerbegebiet aus dem Jahre 2004 (Bebauungsplan Nr. 1056 I / II).
Doch auch nach 2 Jahren ist aus Sicht des BUND keine wirkliche
Alternativenprüfung zur Vermeidung einer weiteren
Flächenversiegelung vorgenommen worden.
Der BUND appelliert an die Duisburger Kooperationspartner die
eigenen Aussagen ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln.
Die Kooperationsvereinbarung besagt: „Wir wollen mit einem
ganzheitlichen Ansatz (stadtentwicklerisch, sozialpflegerisch und
ökologisch)“ eine andere Stelle besagt: „Konsequente Verringerung
des Flächenverbrauchs und Flächenentsiegelung (Null-Hektar-Ziel).“.
Die flächendeckende Bebauung dieses Freiraumes ist ganz und gar
nicht ökologisch und statt Flächenentsiegelung geht es hier um
weitere Flächenversiegelung, teilte der BUND Duisburg mit. Kerstin
Ciesla führt weiter aus: „In einer Industriestadt wie Duisburg
stellt der Restfreiraum ein hohes zu schützendes Gut zur
Aufrechterhaltung der Lebensqualität in unserer Stadt dar. Es ist
nicht nachvollziehbar, warum ein solcher Autohof nicht an einer
Autobahnabfahrt mit angeschlossenem Gewerbe- bzw. Industriegebiet im
Raum Duisburg (ggf. nähere Umgebung) eingerichtet werden kann. Immer
wieder geht der Landschaftsverbrauch auf Kosten landwirtschaftlicher
Nutzflächen, so dass der Nutzungsdruck auf den verbleibenden Flächen
immer größer wird.“
Auch das Versprechen der Kooperationsvereinbarung zu den Ergebnissen
der Bürgerforen, welche im Rahmen von Duisburg2027 eingerichtet
wurden, sieht der BUND konterkariert. Die Kooperationsvereinbarung
hält fest: „Die Erkenntnisse aus den Bürgerforen müssen
weiterentwickelt werden. Sie sollen in den Flächennutzungsplan,
bezirkliche oder Stadtteilentwicklungspläne einfließen.“ In der Tat
hat sich jedoch das Bürgerforum Bezirk Mitte in 2010 entschieden
gegen den Autohof an dieser Stelle ausgesprochen.
Der BUND appelliert eindringlich an die Kooperationspartner und an
alle anderen im Rat der Stadt Duisburg vertretende Parteien aus
Gründen des Natur- und Umweltschutzes und zur Vermeidung des
weiteren Flächenverbrauchs im Außenbereich, die Planungen des
Autohofes an der Anschlussstelle Kaiserberg abzulehnen. Stattdessen
sollte nach wirklichen Alternativstandorten gesucht werden. Der BUND
ist gesprächsbereit und bietet allen Parteien an, die
Gesamtproblematik einer Planung des Autohofes an dieser Stelle
darzulegen und gemeinsam nach Alternativen zu suchen. |
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Naturgarten-Tag |
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Duisburg, 16 Mai 2011 - Es ist Frühling und die
Wohnung wird durch das "grüne Zimmer" größer, da nun der Balkon, die
Terrasse oder gar der Garten als Wohn- und Lebensraum dazu kommt.
Diese grünen Oasen sind nicht nur für uns Menschen ein wichtiger
"Lebensraum" um die Seele baumeln zu lassen und vor dem Stress des
Altages abzuschalten, sondern bei entsprechender Bepflanzung ein
wirklicher Lebensraum für Floar und Fauna.
Sie wundern sich, dass bei den Nachbarn jede Menge Schmetterlinge
sind - oder dass sie zwar Singvögel hören, aber nicht sehen?
Unter Umständen liegt es an der Bepflanzung, denn auch was für den
Menschen hübsch anzusehen ist, mag unter Umständen keine
einheimische Gehölze oder keine einheimische Pflanzen sein und sind
somit für unsere heimischen Insekten und somit für unsere Singvögel
völlig unattraktiv.
Wir möchten Sie daher recht herzlich zum Naturgarten Tag am 21.05.
in der Zeit von 12:00 - 18:00 Uhr an der Biologischen Station in
Oberhausen am Haus Ripshorst einladen.
Vom Deko-Artikel - über Pflegeleichte Stauden und Gehölze bis zur
Fachberatung – hier ist für jeden etwas dabei!
Auch die BUND Kreisgruppe Duisburg wird in diesem Jahr wieder
vertreten sein und neben vielen Informationen auch in diesem Jahr
wieder Natur zum "begreifen" vor Ort haben :
• Kuriositäten von verschiedenen Gallen und deren Verursacher,
• Baumrinden, hinter denen man mal sehen kann wer denn da so alles
seine Spuren hinterlassen hat,
• Nester bei denen man etwas genauer raten muss, wer denn dort mal
gewohnt hat (denn nicht jedes Nest ist von unseren fliegenden
Weltenbewohnern gebaut)
• Äste und Pflanzen die sich gegen Virusinfektionen zur Wehr gesetzt
haben
• und vieles mehr - spannendes und rätselhaftes für Jung und Alt


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Atomwaffen
abschaffen - AKW abschalten |
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Duisburg, 23. April 2011 - BUND Duisburg und
Friedensforum Duisburg fordern gemeinsam zum Auftakt des Ostermarsch
Rhein / Ruhr und zur Demonstration am Ostermontag an der Gronauer
Urananreicherungsanlage (UAA): Atomwaffen abschaffen - AKW
abschalten

Kerstin Ciesla und Bernhard Funke |
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