Rund um das Berufsleben  

  Agentur für Arbeit
Duisburg   

Gesellschaft für berufliche Aus- und Weiterbildung macht Langzeitarbeitslose auch aus Duisburg fit für Holland

 

"Ausbildung lohnt sich - Gemeinsam für Duisburg" - Duisburger Ausbildungsplatzinitiative zeigt auch 2007 Wirkung

Duisburg, 7. Juli 2007 - "Es hat sich auch in diesem Jahr gelohnt!" - resümiert Oberbürgermeister Adolf Sauerland nach Abschluss der diesjährigen Initiative Ausbildung lohnt sich - Gemeinsam für Duisburg: "Wir haben viele neue Berufe vorgestellt, auf Potenziale in bestimmten Branchen hingewiesen und einiges zur Verbesserung des Übergangs Schule-Beruf getan."
Jahr für Jahr setzen sich die wichtigsten Akteure im Bereich Ausbildung in der Stadt auf Einladung des Oberbürgermeisters zusammen, um Maßnahmen zu verabreden, mit denen man der angespannten Situation auf dem Ausbildungsmarkt begegnen kann. Mit dabei sind die Agentur für Arbeit, die IHK, die UnternehmerverbandsGruppe, die Kreishandwerkerschaft, der Einzelhandelsverband, die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und die ARGE Duisburg. Und auch die Partner sind mit den fünf durchgeführten Aktionstagen zufrieden.

Sehr gut besucht war die Informationsveranstaltung der UnternehmerverbandsGruppe für Duisburger Schulleiter.

 "Die Aktionstage haben das große Engagement aller Beteiligten für mehr Ausbildung in Duisburg sichtbar gemacht", sagt Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg, "und sie haben zudem gezeigt, dass unsere Botschaft an die jungen Menschen nur sein kann: Wer sich umfassend informiert, sein Interesse und sein Engagement deutlich zeigt, wer daran denkt, dass es weit mehr Berufe mit Ausbildungsplätzen gibt, als er oder sie vermutet und alle Hilfen nutzt, die ihm von vielen Seiten angeboten werden, der hat weit mehr Chancen auf einen Ausbildungsplatz als er vermutet." Die Agentur für Arbeit hatte gemeinsam mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband auf ausgezeichnete Chancen im Gastronomiebereich hingewiesen.

Die UnternehmerverbandsGruppe hatte bei ihrem Aktionstag den Fokus auf die Branchen "Metall- und Elektroindustrie" sowie "Logistik" gelenkt. Sie hatte Schulleiter eingeladen, um ihnen von Praktikern aus den Betrieben vermitteln zu lassen, welche Fertigkeiten die Bewerber auf die Ausbildungsplätze mitbringen sollten und wie das Auswahlverfahren aussieht. Die Pädagogen sollten diese Informationen in die Schulen und zu den Schülern transportieren.

Für Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer der UnternehmerverbandsGruppe, steht außer Zweifel, dass die Anstrengungen gefruchtet haben: "Alle Beteiligten haben gezeigt, dass sie das Thema ,Ausbildung' sehr ernst nehmen und die Jugendlichen, die bis heute keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, nicht im Regen stehen lassen."
Eine der Stärken des Standortes Duisburg ist seine Internationalität. Hier sitzen sowohl viele international operierende Unternehmen als auch viele Firmen, die von Gründern mit Migrationshintergrund ins Leben gerufen wurden. Die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer hat Schüler dreier Schulen mit diesen potenziellen Ausbildungsbetrieben zusammengebracht. Wie viele Ausbildungsverträge daraus erwachsen werden, lässt sich noch nicht sagen, aber die Situation auf dem Duisburger Ausbildungsmarkt hat sich ausgesprochen positiv entwickelt, berichtet IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger: "Aktuell verzeichnet die Niederrheinische IHK einen Zuwachs der Lehrverträge von knapp 20 Prozent. Die Konjunkturentwicklung führt zu einem hohen Fachkräftebedarf der Unternehmen. Die Ausbildung im eigenen Betriebe ist hier die beste Alternative, um auch für die Zukunft gerüstet zu sein. Wer jetzt ausbildet, verfügt über die notwendigen Fachkräfte, um im Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können."
Die Kreishandwerkerschaft zählte sogar 25 Prozent mehr Ausbildungsverträge als im Vorjahr und möchte mit ihrer Aktion diesen Trend fortsetzen. Sie möchte mehr Jugendliche für Handwerksberufe gewinnen und gleichzeitig verhindern, dass begonnene Ausbildungsverhältnisse abgebrochen werden. Das soll mit Hilfe einer stärkeren Verzahnung der Schulen mit dem Handwerk geschehen. "Betriebe und Schüler Hand in Hand" lautet das griffige Motto des Ansatzes. Bereits ab der 8. Klasse sollen die Schülerinnen und Schüler in die Werkstätten reinschnuppern, Probe arbeiten, mit den Ausbildern sprechen und so praktisch erfahren, was es bedeutet, in einem bestimmten Handwerksberuf zu arbeiten. Die Ausbilder beraten und begleiten die Jugendlichen während ihres gesamten Bewerbungsverfahrens bis zur Vertragsunterschrift. "Ausbildungsplätze sind vorhanden", sagt Klaus Vetter, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, "die jungen Menschen, müssen nur die Handvoll Standardberufe, die alle im Kopf haben, abhaken und sich auf die Berufsbilder konzentrieren, die vielleicht vordergründig unattraktiv klingen, dafür aber ein sicheres Auskommen in Aussicht stellen."
Berufe mit Perspektive bietet auch die Industrie in Duisburg. Und die ist in Duisburg seit jeher stark vertreten. Bedingt durch den konjunkturellen Aufschwung sucht auch die Industrie händeringend qualifiziertes Fachpersonal. Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg hat zwei in der breiten Öffentlichkeit kaum bekannte Berufe vorgestellt. GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer: "Auszubildende der Getränkegruppe Hövelmann und des Papierproduzenten Norske Skog haben an ihren Arbeitsplätzen eindrucksvoll erklärt, welche Aufgaben eine Fachkraft für Lebensmitteltechnik bzw. ein Papiertechnologe hat. Diese beiden Berufe stehen beispielhaft für die guten Beschäftigungsmöglichkeiten in der Duisburger Industrie."
Der Einzelhandelsverband hatte in diesem Jahr keinen eigenen Aktionstag, war aber mit einem außerordentlich erfolgreichen Sonderprojekt aktiv. Einzelhandelsverbands-Hauptgeschäftsführer Wilhelm Bommann: "Unser Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf einer passgenauen Vermittlung von Jugendlichen. Mit Hilfe des einmaligen Projektes 2. Chance ist es uns mit unseren Partnern gemeinsam gelungen, Jugendlichen das Arbeitsfeld im Einzelhandel näher zu bringen und vierzehn Teilnehmer als motivierte Menschen mit einem Ausbildungsvertrag in das Berufsleben im Einzelhandel zu entlassen. Wir sind uns sicher, dass wir manche von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einer Führungsposition im Einzelhandel wieder sehen werden oder vielleicht als Unternehmer oder Unternehmerin."

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger, Arbeitsagentur-Chefin Angela Schoofs und GFW-Chef Ralf Meurer besichtigen Stand der IHK-Messe „Duisburg International“ in der Diskothek „Pulp“

Schüler zwischen Mikroskop und Papiermaschine
GFW Duisburg zeigt Ausbildungsberufe in der Industrie

Duisburg, 18. Juni 2007  Wie entsteht das Papier für den Spiegel? Und wie kommt die Sinalco in die Flasche? Auf diese Fragen wissen Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Walsum jetzt eine Antwort. Heute haben sie im Rahmen der Initiative „Ausbildung lohnt sich - Gemeinsam für Duisburg“ auf Einladung der Gesellschaft für
Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW) bei Norske Skog und Hövelmann zwei spannende Ausbildungsberufe kennengelernt. Dabei hat die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) für den sicheren Transfer zwischen Schule und Betrieben gesorgt.
„In Duisburg arbeitet jeder vierte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in einem industriellen Betrieb. Hier finden sich Ausbildungsplätze, die Zukunft haben“, sagt GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer. Um diese Berufe bekannter zu machen, hat die GFW den letzten Aktionstag der Ausbildungsinitiative 2007 zusammen mit den Walsumer Unternehmen Hövelmann und Norske Skog organisiert.
Gemeinsam mit Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Norbert Maul (ARGE Duisburg), Angela
Schoofs (Agentur für Arbeit Duisburg), Jürgen Kaiser (IHK Duisburg), Angelika Koch-Mölders (Unternehmerverbands Gruppe), Klaus-Peter Vetter (Kreishandwerkerschaft) und Wilhelm Bomman
(Einzelhandelsverband) hat eine neunte Klasse der Gesamtschule Walsum zum Abschluss der Ausbildungsinitiative zwei Berufe in der Industrie kennengelernt: die Fachkraft für Lebensmitteltechnik und den Papiertechnologen.
„Die Industrie ist und bleibt ein wichtiger Wirtschaftszweig in Duisburg. Hier bieten sich jungen Menschen Möglichkeiten, dauerhaft einen attraktiven Arbeitsplatz zu finden“, ist Oberbürgermeister Adolf Sauerland überzeugt.
Denn: „Die Unternehmen bilden vielfach auch für den eigenen Bedarf aus.“

Beim Besuch der Getränkegruppe Hövelmann stand die Fachkraft für Lebensmitteltechnik im Mittelpunkt, ein Ausbildungsberuf, der laut Ausbildungsleiterin Heike Hövelmann vor allem mathematisches und technisches Verständnis erfordert sowie die Fähigkeit, sich in Verfahrensabläufe einzudenken. Die Auszubildenden lernen in der Mineralwasserbranche alle Schritte der Lebensmittelproduktion kennen. Das reicht von der Sirup-Herstellung, z.B.
für die Sinalco, über das Bedienen der Produktionsanlagen bis hin zur Qualitätssicherung im Labor. Auch wenn dieser Beruf von Frauen dominiert wird, ist der aktuelle Auszubildende ein Mann. Drei Jahre dauert in der Regel die
Ausbildung. Hövelmann ist ein traditionelles Duisburger Familienunternehmen. Neben RheinfelsQuelle,
Römerwall und Burgwallbronn stellt das Unternehmen auch die Sinalco und Aquintell her. In hochmodernen Anlagen werden die Flaschen in Duisburg abgefüllt und in Kästen verpackt. Die Getränkegruppe beschäftigt in Duisburg derzeit
rund 470 Mitarbeiter.
Bei Norske Skog in Walsum dreht sich alles um die Herstellung von Papier für Magazine und Zeitschriften. Zum Beispiel wird das Hochglanzpapier für Maxi, Spiegel und  Wirtschaftswoche hier gefertigt. Am Standort Duisburg steht eines von 19 Werken, die der norwegische Konzern auf vier Kontinenten betreibt. In Walsum arbeiten rund 550 Mitarbeiter.  Beim Besuch des weltweit drittgrößten Herstellers  von Publikationspapier stand die Ausbildung zum
Papiertechnologen im Vordergrund. Schon der Name verrät, das hier technisches Verständnis wichtig ist. „In Mathe, Physik und gegebenenfalls auch Chemie sollten die Bewerber gute Noten haben“, so Ausbildungskoordinatorin Beate Fischer.
Daneben erfordert der Beruf auch Teamgeist, denn die Papierproduktion ist nur im Team möglich. Riesige Maschinen müssen bedient werden. Das Papier wird schließlich auf bis zu über 4,30 Meter großen Rollen an die Kunden ausgeliefert. Beate Fischer: „An einem Tag produzieren wir so viel Papier, dass man damit die Autobahn von Duisburg
bis Rom komplett auslegen kann.“
Die Neuntklässler der Gesamtschule Walsum haben jetzt zwei Ideen mehr, wie sie im nächsten Jahr ihren Berufsweg starten könnten. Die Ausbildungen öffnen den Jugendlichen die Türen für eine Tätigkeit  in der Lebensmittel- oder Papierindustrie. Fachkräfte für Lebensmitteltechnik finden in der gesamten Lebensmittelbranche Beschäftigungsmöglichkeiten, wohingegen Papiertechnologen infolge der Konzentration der Papierindustrie
räumlich flexibel sein müssen, aber andererseits auch die Chance haben, im Ausland zu arbeiten.

Projekt „Sozialer Zusammenhalt und Integration in komplexen Stadtgesellschaften“
Besuchergruppe aus Rotterdam zu Gast in Duisburg

Im Rahmen des Euregio-Projekts „Sozialer Zusammenhalt und Integration in komplexen Stadtgesellschaften“ zwischen der Niederlande und der Landesregierung NRW, das gemeinsam von den Städten Arnhem, Rotterdam, Köln und Duisburg durchgeführt wird, kommt eine Gruppe von Jugendlichen aus Rotterdam nach Duisburg. Der Besuchstag steht unter dem Motto „Logistik als Motor für Wachstum und Innovationen“.
Alle vier Projektstädte liegen am Rhein und haben sehr umfangreiche Logistik-Bereiche. Experten gehen davon aus, dass dieser Berufszweig in den nächsten Jahren Zuwachsraten von fünf bis 15 Prozent haben wird. Mittlerweile gibt es 21 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe und viele weitere Bildungsangebote – eine Perspektive auch für Jugendliche aus Zuwandererfamillien.

WERKSBESICHTIGUNG DER BESONDEREN ART
"Auf dem Weg des Erzes" konnten Duisburger Bürger im Rahmen der Duisburger Umwelttage nun die Werksanlagen der Firma HKM in Duisburg Hüttenheim besichtigen. Zunächst ging es am Sonntag vom Steiger Schwanentor mit einem Fahrgastschiff über den Rhein bis zum HKM Werkshafen. Dort wurden die Besuchergruppen von zwei exzellenten Besucherführern in Empfang genommen.

Dieter Fengler und Dieter Kretschmer kannten das Werk aus dem "Eff Eff" und gaben den Teilnehmern einen Einblick in den Produktionsablauf des Stahlwerkes. Bei gefühlten Temperaturen in den Arbeitsbereichen zwischen 30 und 50 Grad, die aus der enormen Produktionshitze bei der Stahlerzeugung mit rund 1850 Grad herrührten, bekam die Diskussion um den Renteneintritt mit 65 oder 67 Jahren eine völlig neue Betrachtungsform. "Viele Kollegen sind hier nach 20 Jahren kaputt! Doch Sozialarbeitsplätze wie früher die Kauenwärter usw. gibt es heute nicht mehr. Diese sind an Fremdfirmen vergeben!" gab ein Stahlwerksmitarbeiter zu verstehen. "Wenn du hier älter wirst, dann hast du verloren!" Nach einem Abstecher zur modernsten Kokerei der Welt, bei der man die enormen Umweltschutzmaßnahmen begutachten konnte, ging es über "Vater Rhein" zurück zum Innenhafen. HaMo (Text und Fotos)

Unter der City liegt der Strand
Das längste Foto der Welt: 1,4 Kilometer Ostsee im Duisburger Parkhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Das längste Foto der Welt, das an einem Bauwerk montiert ist, lässt sich ab sofort in einem Parkhaus direkt unter der Innenstadt von Duisburg bestaunen. Auf 1,4 Kilometern Länge zeigt das Bild die Ostseeküste bei Fischland Darß Zingst. Nur wenige Meter unter der City öffnet sich der Weltrekordblick auf den 65 Kilometer langen Strand zwischen Graal-Müritz und der Insel Hiddensee.
Einen Sonnenbrand kann sich hier niemand holen, auch wenn das Parkhaus doppelt so hell ausgeleuchtet ist wie es die Vorschriften vorsehen. Regensicher ist der „Strand“ allemal. Wellengeräusche und die Rufe von Seemöwen, eingespielt über eine Tonanlage, versetzen die „Strandparker“ zusätzlich in maritime Stimmung. Die außergewöhnliche Stunde an der Ostsee ist in der Revierstadt inklusive Parkplatz für 1,50 Euro zu haben.
Das Parkhaus mit 600 Stellplätzen liegt mitten in der City unter dem König-Heinrich-Platz – direkt am Casino Duisburg und der im Bau befindlichen Mall „Forum Duisburg“. Multi Development baut dieses Shoppingcenter, das ab Herbst 2008 zu den größten innerstädtisch integrierten Malls in Deutschland gehören wird. Peter Knopf, Projektleiter bei Multi Development, hatte die Idee, das dazu gehörige Parkhaus so aufwendig und auffällig zu gestalten.
Peter Knopf stammt selbst aus Mecklenburg-Vorpommern und setzte gemeinsam mit dem Berliner Fotografen Uwe Engler die moderne Variante der „Höhlenmalerei“ um. Knopf schlug mit der „Strandgarage“ eine Brücke zwischen seiner alten und seiner neuen Heimat. Duisburg mit dem größten Binnenhafen der Welt und das Thema Wasser passen aus seiner Sicht perfekt zueinander. Das Foto-Projekt von Uwe Engler ermöglicht eine spektakuläre Verbindung zwischen Revier und Ostsee.
Vom Hubschrauber aus hatte Engler im Jahr 2003 die komplette Küste zwischen Graal-Müritz und Hiddensee fotografiert. Alle fünf Sekunden drückte der Fotokünstler - auf den Kufen des Hubschraubers stehend - auf den Auslöser seiner Kamera. In der Nachbearbeitung setzte er dann die Einzelaufnahmen exakt zusammen, so dass Sandkorn an Sandkorn, Strandabschnitt an Strandabschnitt passte. Es entstand auf 1.400 Metern Länge bei einer Höhe von 1,80 Metern das Weltrekordfoto, das den Küstenabschnitt auf vollen 65 Kilometern lückenlos zeigt.
Zugleich gelang ein einmaliges Meerpanorama mitten im Revier. Wer unter dem König-Heinrich-Platz sein Auto abstellt, ist versucht, Flip-Flops, Badeanzug und Badetuch im Parkhaus auszupacken und mit Blick auf den wunderschönen weißen Strand länger zu verweilen. Strandkorb, Boje, Sand und Segeljolle sind schon da. Peter Knopf hat die Ausstattungsstücke auf den Ebenen der Garage platziert.
Ebenfalls als passende Verbindung zwischen Duisburg und dem Fischland gedacht: Die Fotos wurden nahtlos auf Stahlplatten aufgebracht. Diese Technik machte das längste Foto in einem Bauwerk möglich und sichert ab, dass das Foto seine Leuchtkraft dauerhaft behält.
Das Parkhaus wird gemeinsam von der OPG Center Parking GmbH aus Osnabrück und Multi Development bewirtschaftet. Innerhalb von drei Monaten hat Multi Development in diesem Jahr mit einem Aufwand von ca. zwei Millionen Euro das Gebäude aus dem Jahr 1962 von Grund auf saniert und von seinem Schmuddelimage befreit. Es präsentiert sich jetzt nicht nur funktional, sondern auch als Weltrekord-Fotostrecke.

Duisburg, 17. Juni 2007 - Historischer Kalender 

Super Fest am Innenhafen - Von Manfred Schneider (Text und Fotos) 

Das internationale Hafenfest und die Drachenboot -  Fun – Regatta lockte am Wochenende viele auswärtige und heimische Besucher in den Duisburger Innenhafen. Viele Attraktionen rund um den Innenhafen ließen die Gäste verweilen. Hauptsächlich die Aktivitäten auf der alltours-Show-Bühne, der Bühne im Garten der Erinnerungen … und natürlich die Drachenboot – Fun – Regatta zogen das Publikum magisch an. Da auch das Wetter mitspielte, konnten Erwachsene, besonders aber die Kinder, das eigens für sie gestaltete Szenario genießen. In der Innenhafen -_ Gastronomie war mancher Orts kein Ankerplatz mehr frei.  

Für ihren "Tag der offenen Tür" hatte sich die Marina Duisburg mächtig herausgeputzt. Viele Zuschauer wollten die Drachenboot-Fun-Regatta miterleben.
Von der brasilianischen Lebenfreude auf der alltours-Bühne ließen sich die Besucher anstecken. Für nur 1 Euro konnte man bei der Kindernothilfe Pate für einen Tag werden.

Duisburg, 15. Juni 2007 - Historischer Kalender 

1. Deutscher Weiterbildungstag
Unternehmen haben Wettbewerbsvorteile durch gezielte Mitarbeiterqualifizierung - Volkshochschule zieht Bilanz für den Geschäftsbereich Unternehmensservice

Bundesweit werden heute an Rund 300 Orten mit verschiedenen Aktionen der 1. Deutsche Weiterbildungstag veranstaltet, der unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Köhler steht. "Lebenslanges Lernen und Weiterbildung werden für die Menschen immer wichtiger. Die Innovations- und Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft, unserer Demokratie und des Wirtschaftsstandortes Deutschland hängen in hohem Maße von Kompetenzen und Qualifikationen der Menschen ab." Dies ist die zentrale Botschaft des Bundesverbandes der Träger beruflicher Bildung, dem rund 40 Unternehmen und Verbände der beruflichen Bildung angehören, und des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV), die gemeinsam den 1. Deutschen Weiterbildungstag initiiert haben.

Das Motto des Weiterbildungstages lautet "Weiter mit Bildung". Unter diesem Motto startete die Volkshochschule Duisburg vor eineinhalb Jahren den neuen Geschäftsbereich Unternehmensservice mit dem Ziel, durch Beratung und maßgeschneiderte Angebote für Unternehmen neue Kunden zu gewinnen. "Als Bildungsdienstleister begleiten wir Firmen bei Veränderungsprozessen und unterstützen sie bei der Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.", so Dr. Gerd Jahn, Direktor der Duisburger VHS. Auf Grundlage unserer Kompetenzen in den einzelnen Fachbereichen entwickeln wir für Unternehmen speziell zugeschnittene Qualifizierungskurse, die auch in den Betrieben vor Ort, also als Inhouse-Schulung, stattfinden", so Jahn weiter.
Dieses Angebot wird immer häufiger von Unternehmen in Anspruch genommen, wie z. B. auch von alltours flugreisen gmbh. Hier nimmt der Bereich der Aus- und Fortbildung traditionell einen besonders hohen Stellenwert ein. Neben der kontinuierlichen Bereitstellung von Ausbildungsplätzen für die Berufe Bürokaufleute, Reiseverkehrskaufleute und Informatikkaufleute investiert alltours seit Jahren auch verstärkt in die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter. In den vergangenen zwölf Monaten wurden bei alltours insgesamt 830 Schulungstage durchgeführt. So wurde zum Beispiel das interne Angebot an so genannten Informationsreisen zur Vertiefung der touristischen Fachkompetenz deutlich ausgeweitet. 2007 werden wieder über 100 Mitarbeiter während rund dreitägiger Schulungsaufenthalte die Gelegenheit erhalten, vor Ort ihre Kenntnisse über Hotelanlagen und Zielgebiete auszubauen und zu erweitern.

Ein weiteres aktuelles Beispiel für die Weiterbildungsoffensive von alltours ist das neue Angebot an Niederländischkursen in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Duisburg. Aufgrund des zum Jahresanfang 2007 erfolgten Markteintrittes von alltours in den Niederlanden nehmen derzeit 44 Mitarbeiter des Duisburger Veranstalters an intensiven Sprachkursen teil, um Kunden aus den Niederlanden eine möglichst optimale Betreuung in ihrer Muttersprache bieten zu können.
Der Leiter der alltours Personalabteilung, Frank Wallhorn, erläutert: "In der ersten Phase unseres Markteintrittes in den Niederlanden setzen wir selbstverständlich auf Mitarbeiter, die bereits über fließende Niederländisch-Kenntnisse verfügen. Gleichzeitig nutzen wir aber das Angebot der VHS Duisburg, um eine möglichst große Anzahl von Mitarbeitern langfristig auf die Betreuung von niederländischen Kunden vorzubereiten. Unsere Erfahrung zeigt, dass es wirtschaftlich Sinn macht, in die Aus- und Fortbildung der eigenen Mitarbeiter zu investieren."

Auf eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Betriebe durch Qualifizierung auf höchstem Niveau setzt auch die Kreishandwerkerschaft Duisburg. Mit ihrem Bildungszentrum (BZH) hat sich die Kreishandwerkerschaft zum Dienstleister im Bereich der Aus- und Weiterbildung entwickelt. So greift die Betreuung inzwischen schon weit vor der Einmündung in den Ausbildungsbetrieb und setzt frühzeitig an den Schulen an. "Die immer rasanter fortschreitende technologische Entwicklung fordert ein hohes Qualifikationsniveau der Betriebe. Dem steigenden Bedarf der Firmen an Fachkräften und der Notwendigkeit neue Märkte zu besetzen begegnen wir, indem wir passgenaue betriebliche Lösungen anbieten. Unser Qualifizierungsangebot wird nachfrageorientiert laufend aktualisiert. Neue Technologien, wie z. B. Solarenergie und Gebäudesystemtechnik oder Diagnoseverfahren im Kfz-Bereich, wurden bereits erfolgreich in die Aus- und Weiterbildung integriert.", berichtet Klaus Vetter, Geschäftsführer der Duisburger Kreishandwerkerschaft und Leiter des BZH´s.

Doch auch die vom Markt geforderte "kundenorientierte Auftragsbearbeitung" will gelernt sein. Im Bereich der Vermittlung sozialer Kompetenzen kooperiert die Kreishandwerkerschaft mit der Handwerkskammer Düsseldorf und der VHS Duisburg, die hierzu ein breites Spektrum an Lehrgängen anbietet. Gleiches gilt für die Vermittlung von Sprachkenntnissen. Um z. B. Arbeiten in den Niederlanden zu ermöglichen, werden selbst Hilfskräfte sprachlich geschult. Im IT-Bereich sind englische Sprachkenntnisse eine Selbstverständlichkeit.

Der für den VHS-Unternehmensservice zuständige Mitarbeiter, Volker Heckner ergänzt: "Für die Weiterbildung ihrer Beschäftigten nutzen immer mehr Handwerksbetriebe die Möglichkeit, die Hälfte der Kosten als Zuschuss über das mit EU-Mitteln geförderte Landesprogramm "Bildungsscheck" erstattet zu bekommen." Hier steht die VHS der Kreishandwerkerschaft als anerkannte Bildungsscheckberatungsstelle zur Seite und berät die Duisburger Handwerker auf Wunsch auch vor Ort in den Betrieben.

V.li Klaus Vetter(Kreishandwerkerschaft), Melanie Beckmann (Bildungszenrum Handwerk), Frank Wallhorn (alltours flugreisen gmbh), Volker Heckner (VHS Duisburg) und Dr. Gerhard Jahn (VHS Duisburg) - Foto Manfred Schneider