Bahn AG   VRR

Archiv 2008 Jan - März

 

Neue Abfahrzeiten RE 3 Düsseldorf – Duisburg – Gelsenkirchen – Dortmund – Hamm wegen
Gleisarbeiten bis 1.4.2007, um 6 Uhr, im Bahnhof  Dortmund-Mengede
Weichenerneuerung im Bahnhof Dortmund-Mengede
Zusätzliche Fahrplanmaßnahmen für RE 3 erforderlich

 
Düsseldorf/Duisburg, 31. März 2008 -Die Deutsche Bahn AG arbeitet noch bis zum 1.4.2007, um 6 Uhr, im Bahnhof Dortmund-Mengede an ihren Gleisen.
RE 3 (Rhein-Emscher-Express) Düsseldorf – Duisburg – Gelsenkirchen – Dortmund – Hamm
Alle Regional-Express Züge verkehren noch bis zum 25.Mai, jeweils ganztägig, in Richtung Hamm ab Duisburg in früheren Fahrzeiten (bis 4 Minuten):

Neue Abfahrzeiten:
Duisburg Hbf ab Minute 07
Oberhausen Hbf ab Minute 14
Essen-Altenessen ab Minute 22
Ab Gelsenkirchen fahren die Züge wieder planmäßig.

Die Reisenden werden durch Lautsprecherdurchsagen in den Zügen und auf den Bahnsteigen sowie durch besondere Fahrplanaushänge über die Änderungen im Zugverkehr informiert. Weitere Einzelheiten können außerdem dem Internet unter http://bauarbeiten.bahn.de entnommen werden.
Trotz des Einsatzes modernster Baumaschinen sind Lärmbelästigungen während der Bauarbeiten nicht immer zu vermeiden.
Die Deutsche Bahn AG bittet die Reisenden um Verständnis für die Erschwernisse im Reisezugverkehr und die Anwohner in der Nähe der Baustelle für den unvermeidbaren Baulärm.

Bahnübergangsarbeiten Duisburg-Wedau und Lintorf  Bahnübergang Lintorfer Straße gesperrt

Düsseldorf/Duisburg, 13. März 2008 - Die Deutsche Bahn führt vom 17.3.2008, um 7 Uhr, bis zum 31.3.2008, 20 Uhr, im Streckenabschnitt zwischen Duisburg-Wedau und Lintorf Gleis- und Straßenbauarbeiten durch.
In diesem Zusammenhang muss der Bahnübergang Lintorfer Straße zeitweilig für den Straßenverkehr gesperrt werden. Fußgänger und Radfahrer können auch während der Sperrung den Überweg benutzen. Umleitungen werden ausgeschildert.

Bahn bleibt verlässlicher Partner im Revier

Bahn fährt volles Fahrplanangebot • Mehr Bahnkunden an Rhein und Ruhr:
Fahrgastzahlen steigen auf über 170 Millionen • Umfassende Modernisierung der S-Bahnflotte

Düsseldorf/Duisburg, 12. März 2008 - Die Deutsche Bahn AG hält Wort und wird trotz der einseitigen Mittelkürzungen durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) vorerst keine Zugleistungen einstellen. „Wir wollen unseren Kunden weiterhin das volle Fahrplanangebot bieten und sind nach wie vor bereit, gemeinsam mit dem VRR Lösungen für seine angespannte Haushaltslage zu suchen“, so Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von DB Regio NRW.

Nach Kürzungen der Bundesmittel für den öffentlichen Nahverkehr hatte der VRR die vertraglich vereinbarten Zahlungen an die Bahn um insgesamt 63,5 Millionen Euro reduziert. Die Begründung des VRR, die mit der Bahn vereinbarten Zahlungen seien überhöht, ist mittlerweile durch Wirtschaftsprüfer widerlegt. Die Bahn wird dennoch vorerst darauf verzichten, ihr Zugangebot entsprechend einzuschränken. Ein Grund ist, dass die der Bahn durch den VRR vorenthaltenen Mittel vorerst in der Landeskasse verwahrt und im Bedarfsfall wieder zur Verfügung gestellt werden. „Dank der mit dem Land gefundenen Lösung werden wir auch zu den Bundesligaspielen im Revier und zur Loveparade in Dortmund unsere Züge einsetzen können“, so Brüggemann.

Mit 173 Millionen Kunden verzeichnete die Bahn 2007 einen Fahrgastanstieg von rund einem Prozent im Revier. Der Zuwachs bei der Verkehrsleistung betrug mehr als 1,5 Prozent - trotz des rekordverdächtigen Weltmeisterschaftsjahres 2006 und der Beeinträchtigungen durch Streiks und den Orkan „Kyrill“ im vergangenen Jahr. Zugleich wurden die Maßnahmen für Erneuerung und Instandhaltung des Schienennetzes von 600 auf 1.700 Baustellen fast verdreifacht. Brüggemann: „Damit sind Auswirkungen auf unsere Pünktlichkeit nicht zu vermeiden. Aber die Investitionen sind wichtig. Denn dadurch wird unsere Infrastruktur modernisiert und verbessert“

Bei der Modernisierung der S-Bahnflotte geht die Bahn mit einer Investition von fast 400 Millionen Euro in die Offensive: Die ersten von insgesamt 84 neuen S-Bahnzügen mit Klimatisierung, Videoschutzeinrichtung und modernem Interieur werden planmäßig Mitte dieses Jahres ausgeliefert und kommen zuerst auf der Flughafenlinie S7 zum Einsatz. Bis zum Jahr 2010 werden laut Planung 90 Prozent der S-Bahnen an Rhein und Ruhr, durch die neuen Züge ersetzt.

Regionalzüge verkehren in NRW trotz abgewendeten Streiks nach Ersatzfahrplan 

(Düsseldorf, 9. März 2008, Stand 20.45 Uhr)  Trotz des nicht stattfindenden Streiks wird in NRW der Regionalverkehr am Montag, 10.3.2008 nach dem im Internet veröffentlichten Ersatzfahrplan gefahren. Aufgrund der Komplexität des Fahrplans in NRW und des damit verbundenen hohen logistischen Aufwandes ist die Umstellung auf den Regelfahrplan leider nur mit einem längeren Vorlauf möglich.

Die Deutsche Bahn AG ist jedoch bemüht, im Laufe des Montags soweit dies möglich ist zusätzliche Verkehrsleistungen zum Ersatzfahrplan anzubieten. Aber erst ab Dienstag, 11.3.2008 werden die Regionalzüge in NRW wieder nach dem Regelfahrplan rollen. Die Reisenden werden gebeten, sich vor Reiseantritt unter der kostenlosen Servicehotline 08000-996633 oder im Internet unter www.bahn.de/aktuell über den aktuellen Zugverkehr zu informieren.

 

DB-Tochter EWS startet intermodale Güterverkehre zwischen Duisburg und Manchester durch Kanaltunnel - Containerzüge fahren wöchentlich fünfmal in beide Richtungen
Ziel: Langfristige Verkehrsverlagerung auf die Schiene
Duisburg, 5. März 2008 - Die größte britische Güterbahn EWS (English Welsh & Scottish Railway Holding Ltd.) hat heute den fahrplanmäßigen intermodalen Güterverkehr zwischen Duisburg und Manchester durch den Kanaltunnel aufgenommen. Der erste Containerzug des zur Deutschen Bahn AG gehörenden Unternehmens hat den Duisburger Hafen heute Morgen 6 Uhr verlassen und wird bereits am Folgetag, am Mittwoch, in Manchester erwartet.
In Zusammenarbeit mit Intermodal, dem Spezialisten für Kombinierten Verkehr der Deutschen Bahn AG, realisiert EWS die neue Verbindung ab sofort fünfmal pro Woche in beide Richtungen. „Damit bieten wir unseren Kunden und Partnern die Möglichkeit, Waren über Nacht direkt zu verschicken und gleichzeitig die verkehrsreichen Fernstraßen, Autobahnen und Seehäfen zu umgehen. Gleichzeitig profitiert die Umwelt von deutlich geringeren CO2-Emissionen“, so EWS-Geschäftsführer David Kerr. Mit diesen neuen Verkehren optimiert das Ressort Transport und Logistik der DB AG den internationalen Kombinierten Verkehr und sichert dabei eine optimierte Anbindung von Großbritannien an die kontinentalen DB-Transportnetze.
Die DB-Tochter EWS hat mit rund 5.000 Mitarbeitern im Jahr 2006 einen Umsatz von rund 770 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Akquisition der EWS ist Ende 2007 behördlich und juristisch vollzogen worden. Mit der Integration des EWS-Leistungsangebots baut die DB AG ihre Position als international führendes Mobilitäts- und Logistikdienstungsunternehmen weiter aus.
Bahn informiert Bürger über Lärmsanierungsmaßnahmen in Duisburg-Bissingheim
Schallschutzwand schütz künftig die Anwohner vor Bahnlärm
Duisburg, 15. Februar 2008 - Im Rahmen einer Bürgerversammlung informierte die Deutsche Bahn AG am Donnerstag, 14.02.2008 die Anwohner an der Bahnstrecke in Duisburg-Bissingheim über geplante Lärmsanierungs-maßnahmen.
Entlang der Bissingheimer Straße soll eine 3 Meter hohe und 737 Meter lange Schallschutzwand errichtet werden, die die Anwohner an der Bahnstrecke vor Bahnlärm schützen soll. Die Schallschutzwand soll in Höhe der Straße Am Brunnen beginnen und in Höhe des Sportplatzes ETuS Duisburg-Bissingheim 1925 e. V. enden.
Mit dem Bau der Schallschutzwand soll voraussichtlich Mitte Februar 2008 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Ende Mai 2008 geplant.
Diese Maßnahme ist Teil des Lärmsanierungsprojektes, für das der Bund inzwischen jährlich rund 100 Millionen Euro zur Verfügung stellt.

Daten und Fakten zur Baumaßnahme:

Länge der Schallschutzwand: 737 m
Stahlrohrpfähle: 145 Stück
Bohrpfähle: 14 Stück
Pfostenelemente: 780 lfd. m
Stahlbeton-Sockelelemente: 495 m²
Schallschutzelemente aus Aluminium: 2.250 m²
Stahlbetonbalken 5 m³

Schienenverkehr der Regionalbahnlinie 31 (Xanten – Duisburg) wird voraussichtlich bis zum 17. Februar behindert
Wegen einer Weichenstörung in Trompet steht auf dem Streckenabschnitt zwischen Rheinhausen und Moers bis zur Reparatur der Weiche nur ein Gleis zur Verfügung.
Dadurch können Züge der Regionalbahnlinie RB 31 (Der Niederrheiner) nur eingleisig an der Schadstelle vorbeigeleitet werden.
In der Richtung Duisburg – Xanten verspäten sich einige Züge geringfügig, in der Gegenrichtung um bis zu 10 Minuten. Es kann erforderlich werden, einzelne Züge des Zwischentaktes ausfallen zu lassen.
Die Bahn hofft, spätestens zum Berufsverkehr am Montagmorgen den Regelbetrieb wieder aufnehmen zu können.

„Erstellung einer Schallschutzwand in Duisburg-Bissingheim“
Ausfall von S-Bahnen in NRW. Grippewelle verursacht hohen Krankenstand bei Lokführern

Bahnübergang Tiefenbroicher Straße in Ratingen gesperrt
(Düsseldorf, 8. Februar 2008)  Im Streckenabschnitt Ratingen West – Duisburg-Wedau wird der Bahnübergang Tiefenbroicher Straße wegen dringend erforderlicher Bauarbeiten , vom 10.2.2008, um 12 Uhr, bis 13.2.2008, um 15 Uhr, für den gesamten Verkehr gesperrt.
Umleitungen werden ausgeschildert.

Deutsche Bahn appelliert an VRR: Finanzierungslücke nicht auf Kosten der Fahrgäste lösen
Verkehrsvertrag muss Grundlage für konstruktive Lösungen im Regionalverkehr sein

Düsseldorf, 28. Januar 2008 - Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von DB Regio NRW, hat noch einmal an den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) appelliert, auf der Grundlage des 2004 geschlossenen Verkehrsvertrags gemeinsam Lösungen für den Regionalverkehr zu finden. Hintergrund sind die jüngsten Drohungen des VRR mit einer weiteren juristischen Eskalation im Streit um die Finanzierung des Nahverkehrsangebots der Bahn.
„Öffentlich immer neue juristische Drohszenarien aufzubauen, hilft niemandem weiter“, so Brüggemann. „Wir haben bereits zahlreiche Vorschläge gemacht, wie sich trotz der Finanzierungsprobleme des VRR ein zufriedenstellendes Verkehrsangebot für die Region sichern ließe, und stehen nach wie vor für Gespräche zur Verfügung. Voraussetzung ist allerdings, dass der bestehende Verkehrsvertrag nicht einseitig gebrochen wird.“

Nach Kürzungen der Bundesmittel für den öffentlichen Nahverkehr hatte der VRR die vertraglich vereinbarten Zahlungen an die Bahn um insgesamt 45 Millionen gekürzt, um seine Finanzierungslücke zu schließen. Die Bahn hatte daraufhin Zahlungsklage eingereicht und eine Einschränkung des Angebots angekündigt, wenn der VRR nicht durch Zahlung des einbehaltenen Betrages auf ein separates Sonderkonto eine Sicherheitsleistung bietet und diese Zahlungen entsprechend nachweist. Der VRR hat den Nachweis dieser Zahlungen jedoch abgelehnt und stattdessen öffentlich zuletzt gedroht, die Bahn zum Erbringen der Nahverkehrsleistungen per Verwaltungsakt zu zwingen.

Tiefensee: Tarifabschluss bei der Bahn ist guter Kompromiss
Berlin/Duisburg, 15. Januar 2008 - Zu den Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, über die Konsequenzen der Tarifeinigung mit der GdL erklärt  Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee:

"Der Tarifabschluss stellt einen guten Kompromiss dar, der den Belangen der Beschäftigen, des Unternehmens und der Volkswirtschaft Rechnung trägt.
Aus meiner Sicht gibt es keinen Grund für ein wirtschaftlich so starkes Unternehmen wie die DB-AG, sofort mit der Entlassung von Beschäftigten und der Verlagerung von Arbeitsplätzen zu drohen oder gar den Beschäftigungspakt aufzukündigen. Der Eigentümer Bund erwartet von der DB-AG, die
gute Partnerschaft mit den Gewerkschaften fortzusetzen."