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Archiv Jan - Jun 2011

 S-Bahn Rhein-Ruhr: Moderne Fahrzeuge wieder ohne Einschränkungen im Einsatz Geschwindigkeitsbeschränkung aufgehoben

Duisburg, 20. Juni 2011 - Klimatisierte ET 422 rollen seit heute auch wieder auf den Linien S1 und S8 (Düsseldorf, 20. Juni 2011) Seit dem heutigen Montag sind auf den Linien S1 (Dortmund – Solingen) und S8 (Hagen – Mönchengladbach) wieder moderne Triebzüge vom Typ ET 422 im Einsatz. Nachdem im April 2011 eine Softwarestörung an einzelnen Fahrzeugen aufgetreten war, hatte die Bahn u.a. die Höchstgeschwindigkeit auf 100 Stundenkilometer reduziert.
Um dennoch einen stabilen Betrieb auf den stark nachgefragten S-Bahn-Linien zu gewährleisten, kamen auf der S1 und S8 vorübergehend lokbespannte Züge zum Einsatz. Ersatzweise verkehrten diese dort weiterhin mit Geschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern. Diese Maßnahme war notwendig geworden, um weiterhin einen verlässlichen Fahrplan aufrecht zu erhalten.

Hersteller Bombardier Transportation hat Störung behoben „Dem Hersteller Bombardier Transportation ist es nun gelungen, eine Lösung für die aufgetretene Störung zu finden und umzusetzen“, so Michael Fassel, Geschäftsleiter der S-Bahn Rhein-Ruhr. „Mit dem Wiedereinsatz der klimatisierten und spurtstarken ET 422 sind wir wieder in Lage, auch auf den Linien S1 und S8 Verkehre mit gewohnt hoher Qualität zu bieten.“ Insgesamt 84 ET 422 sind im Liniennetz der S-Bahn Rhein-Ruhr im Einsatz.

Seit Einführung der Fahrzeuge Ende 2008 hat sich die Pünktlichkeit auf ein dauerhaft hohes Niveau von über 95 Prozent gesteigert. Rund 400 Millionen Euro hat die Bahn in die neue Flotte investiert, die neue Maßstäbe in Sachen Komfort, Sicherheit und Umwelt setzt.
S-Bahn-Station Duisburg-Buchholz: Aufzug außer Betrieb
Vandalismusschäden und Abnutzung sorgten für Defekt - Aufzug bis auf Weiteres außer Betrieb
 Die Bahn musste den Aufzug an der S-Bahn-Station in Duisburg-Buchholz bis auf Weiteres außer Betrieb nehmen. Grund für die Maßnahmen sind Defekte und Störungen aufgrund von Vandalismusschäden und das Alter der Anlage.
Eine Reparatur würde über 16.000 Euro kosten, dabei sind Folgekosten nicht eingerechnet.
Derzeit prüft die Deutsche Bahn Finanzierungsmöglichkeiten für eine neue Anlage.
Reisende mit Behinderungen und Mobilitätseingeschränkte erhalten unter der Hotline 0180 5 512 512 weitere Informationen.

Fotowettbewerb: Mein schönstes Bahnreise-Foto

Fotowettbewerb: Mein schönstes Bahnreise-Foto
Duisburg, 14. Juni 2011 - Kurzreisen und „Städtetrips“ erfreuen sich bei Deutschen großer Beliebtheit. Erfahrungsschatz.net und die Deutsche Bahn suchen das schönste Bahnreise-Foto.
Für ein verlängertes Wochenende nach Berlin oder an die Ostsee? Wer spontan verreisen möchte, für den ist die Bahn meist die erste Adresse.
Gemeinsam mit der Deutschen Bahn veranstaltet das Internetportal Erfahrungsschatz.net erstmalig einen großen Fotowettbewerb: „Mein schönstes Bahnreise-Foto“. Ob Schnappschuss, stimmungsvolle Komposition oder Gruppenfotos: Unter www.erfahrungsschatz.net kann jeder sein schönstes Erinnerungsfoto an Bahnreisen bis zum 31. August 2011 hoch laden. Den besten Einsendungen winken attraktive Preise wie etwa ein Wochenende in Nürnberg für zwei Personen inklusive 500 Euro Reisekasse oder eine Bahn-Card. Darüber hinaus werden die Gewinnerfotos nach Ende der Aktion auch auf der Homepage der Deutschen Bahn veröffentlicht.
Erfahrungsschatz bietet außerdem reichlich Raum zum Austausch von schönen Erlebnissen und Erfahrungen rund ums Reisen. Es lohnt sich vor allem ein Blick auf die Bahnreise-Fotos zu werfen. Vielleicht findet so mancher auf diesem Weg neue Ideen für Urlaubsziele in der Region. Mitmachen, Mitreden, Erfahrungen austauschen lautet das Motto!

Vegetationsarbeiten der Bahn in Duisburg
Die Deutsche Bahn AG führt in den Nächten 15./16.6. bis 16./17.6.2011, immer zwischen 22 Uhr und 6.30 Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg Hbf und Duisburg-Großenbaum durch. Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern.

Erneuerung der Bahnstromleitung von Düsseldorf Nord über Ratingen bis Duisburg -15.000 Meter neue 110.000-Volt-Leitungen und 50 neue Strommaste

Duisburg, 18. Mai 2011 - Die Deutsche Bahn AG erneuert vom Düsseldorfer Norden über Ratingen bis Duisburg auf einer Länge von 15.000 Metern ihre Bahnstromleitung. Gleichzeitig werden 50 Strommaste ersetzt. Die Arbeiten dauern bis in den Monat September 2011 hinein.
Die bahneigenen Freileitungen dienen der überregionalen Verteilung der elektrischen Traktionsenergie. Die wesentlichen Anlagenteile sind teilweise bis zu 50 Jahre alt und werden jetzt an den Stand der Technik angepasst. Die Leitungstrasse ändert sich nicht, jedoch werden einige Maststandorte in ihrer Leitungsachse geringfügig verschoben.
Die Planungen erfolgten in Absprache mit den zuständigen Behörden und den betroffenen Grundeigentümern. Es kann zu bauzeitlichen Einschränkungen der Zufahrtswege sowie zu kurzfristigen Straßensperrungen kommen. Die Arbeiten finden zur Reduzierung der Baumaßnahme teilweise auch an Wochenenden statt. Trotz des Einsatzes modernster Baumaschinen kann es zu Lärmbelästigungen kommen.

Bauarbeiten in Düsseldorf-Derendorf
Ausfall der Züge der Linie RE 2 zwischen Duisburg und Düsseldorf

Die Deutsche Bahn AG führt vom 21.5. bis 23.5.2011 sowie vom 28.5. bis 30.5.2011 Brückenarbeiten in Düsseldorf-Derendorf durch. Wegen der Bauarbeiten kommt es zu folgenden Fahrplanänderungen:
Züge der Linie RE 2 (Münster-Düsseldorf):
Wegen der Bauarbeiten werden vom 21.5., 14 Uhr, bis 22.5.2011, ca. 0 Uhr sowie vom 28.5., 14 Uhr, bis 29.5.2011, ca. 0 Uhr, keine Züge der Linie RE 2 zwischen Duisburg Hbf und Düsseldorf Hbf (in beiden Fahrtrichtungen) verkehren. Die Züge der Linie RE 2 verkehren nur auf dem Abschnitt Münster -Essen-Duisburg Hbf.

Reisende mit Fahrziel Düsseldorf Hbf nehmen ab Duisburg Hbf die Züge der Linie RE 5 (Abfahrt immer zur Minute 42) oder der Linie RE 6 (Abfahrt zur Minute 48), ab Düsseldorf Flughafen die Züge der Linie RE 5 (zur Minute 50) oder die Züge der Linie RE 6 (zur Minute 57).
Reisende mit Fahrziel Duisburg Hbf nehmen ab Düsseldorf Hbf die Züge der Linie RE 6 (Abfahrt zur Minute 58) bis Essen Hbf und von dort die Züge der Linie RE 2. Alternativ dazu ab Düsseldorf Hbf (zur Minute 22) die Züge der Linie RE 1 bis Essen Hbf und ab dort die Züge der Linie RB 42.
Reisende mit Fahrziel Duisburg Hbf nehmen ab Düsseldorf Flughafen die Züge der Linie RE 6 (Abfahrt zur Minute 02) bis Essen Hbf und von dort die Züge der Linie RE 2. Alternativ dazu die Züge der Linie RE 1 ab Düsseldorf Flughafen (Abfahrt zur Minute 28) bis Essen Hbf und von dort die Züge der Linie RB 42.
Wegen der Bauarbeiten fahren einige Züge der Linien RE 2, RE 6 und RB 35 am 21/22.5. und 28./29.5.2011 in Düsseldorf Hautbahnhof und Düsseldorf-Flughafen von abweichenden Bahnsteigen ab. Es kommt zu Fahrzeitverlängerungen.
Die Kunden werden durch besondere Fahrplanaushänge und Lautsprecheransagen in den Zügen und auf den Bahnsteigen rechtzeitig auf die Änderungen im Zugverkehr hingewiesen. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Handy, PDA oder Smartphonebesitzer haben die Möglichkeit sich unter bauarbeiten.bahn.de/mobile zu informieren.

VRR und DB Regio NRW unterzeichnen Einigungsvertrag

Vereinbarung sichert Qualität im Nahverkehr und bringt den Wettbewerb in Nordrhein-Westfalen voran
Düsseldorf/Duisburg, 18. Mai 2011 - Vertreter des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) und der DB Regio NRW GmbH haben heute in Essen ihren Einigungsvertrag unterzeichnet. Damit endet eine mehrjährige Auseinandersetzung über die Vergabe von Bahnleistungen im Schienenpersonennahverkehr in NRW. Der Vertrag beinhaltet umfassende verkehrliche Verbesserungen und Qualitätssteigerungen. Zudem stellt er einen geregelten Wettbewerb im Nahverkehr sicher.
„Mit der erzielten Einigung herrscht nun endlich die notwendige Klarheit, die Mobilität im Nahverkehr auf den Schienen in NRW wieder langfristig planbar macht“, betont Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Regio NRW GmbH. „Damit sind die Voraussetzungen gegeben, die Qualität unseres Angebots weiter zu steigern und dauerhaft zu sichern – ein Schritt, von dem tausende Pendler spürbar profitieren.“
Ebenso zeigt sich VRR-Vorstandssprecher Martin Husmann zufrieden und resümiert: „Nach zahlreichen Verhandlungsrunden steht nun fest, dass sich die Fahrgäste an Rhein und Ruhr auf ein zukunftsfähiges und qualitativ deutlich verbessertes Nahverkehrsangebot verlassen können. Zusätzlich wird durch den Wettbewerb auf der Schiene auch in Zukunft ein weiter verbessertes und hochwertiges Leistungsangebot garantiert“, so Husmann abschließend.
Das Land NRW hatte Anfang Mai den Weg für die Einigung freigemacht und stellt zur Umsetzung zusätzliche Mittel zur Verfügung. Finanziell abgesichert sind insbesondere die bereits auf den Weg gebrachten neuen Konzepte im S-Bahn- und Regionalexpress-Bereich. Sie beinhalten unter anderem den Einsatz moderner Fahrzeuge, optimierte Linienführungen und ein erweitertes Platzangebot.

Bundesweiter Tag der Logistik

Duisburg, 13. April 2011 - Bundesweiter Tag der Logistik am 14. April 2011:
DB Schenker macht Logistik vor Ort hautnah erlebbar Branche präsentiert sich dem Nachwuchs
• Blick hinter die Kulissen des KundenServiceZentrums Duisburg und der Geschäftsstellen Bielefeld, Duisburg und Köln (Düsseldorf, 12. April 2011) Am 14. April 2011 lädt DB Schenker an 21 Standorten in ganz Deutschland zum „Tag der Logistik“ ein und beteiligt sich damit bereits zum dritten Mal am bundesweiten Aktions¬tag der Bundesvereinigung Logistik (BVL). Schüler haben die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen eines internationalen Transport- und Logistikdienstleisters zu werfen. Der interessierte Nachwuchs kann sich dabei umfassend über die verschiedenen Ausbildungsberufe informieren und bekommt wertvolle Tipps für den Berufseinstieg bei DB Schenker.

365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag sind über 1.000 Mitarbeiter des KundenServiceZentrums von DB Schenker Rail in Duisburg als zentrale Ansprechpartner für ca. 5.700 Kunden im Schienengüterverkehr im Einsatz. Das Servicezentrum gewährt einen Einblick in die europaweite Transportüberwachung und zeigt, wie einzelne branchenausgerichtete Fachbereiche, zum Beispiel die Bereiche Automotive und Chemie, arbeiten.
Zum Serviceangebot der Kölner Geschäftsstellen der Schenker Deutschland AG gehören neben dem nationalen und internationalen Landverkehr auch die Luft- und Seefracht, die Umzugs- sowie die Messelogistik. In einer kurzen einführenden Präsentation erfahren die Teilnehmer dieser Veranstaltung alles Wissenswerte über das Unternehmen und können sich bei der anschließenden Betriebsführung gleich ein eigenes Bild von den Arbeitsabläufen bei einem internationalen Transport- und Logistikdienstleister machen. Darüber hinaus wird ein Bewerbertraining angeboten.
Außerdem öffnet die Geschäftsstelle der Schenker Deutschland AG in Duisburg (im Verbund mit Düsseldorf) ihre Pforten. Verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten werden dabei aufgezeigt.
Die Geschäftsstelle Bielefeld beteiligt sich an einer Messe ihrer Ausbildungsschule und informiert dort über den beruflichen Einstieg in die Transport- und Logistikbranche.
Darüber hinaus tritt DB Schenker bei dem Studententag der LogistikRuhr in der TU Dortmund als Aussteller auf.
Für Kurzentschlossene stehen für die Nachmittagsveranstaltung im KundenServiceZentrum Duisburg noch freie Plätze zur Verfügung. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Teilnehmeranmeldungen unter: www.tag-der-logistik.de.
 

Geschwindigkeitsbegrenzung bei der S-Bahn Rhein-Ruhr Bahn fordert vom Fahrzeughersteller umgehende Lösung für Fahrzeugstörung

Duisburg, 8. April 2011 - Aufgrund einer Softwarestörung bei Fahrzeugen der Baureihe ET 422 kommt es momentan im Bereich der S-Bahn Rhein-Ruhr zu betrieblichen Einschränkungen. DB Regio NRW hat die Höchstgeschwindigkeit dieser Fahrzeuge vorsorglich auf 100 Stundenkilometer gesenkt und den Fahrzeughersteller Bombardier Transportation aufgefordert, die Störung unverzüglich zu beheben.
„Die Bahn kann nicht nachvollziehen, dass bei kaum mehr als zwei Jahre alten Fahrzeugen technische Defekte auftreten“, so Kay Euler, Vorstand Produktion der DB Regio AG. „Im Sinne unserer Fahrgäste erwarten wir eine umgehende Behebung des Schadens im Rahmen der Gewährleistung.“
Rund 400 Millionen Euro hat die Bahn in die 84 modernen Triebzüge investiert, die seit November 2008 im S-Bahn-Verkehr an Rhein und Ruhr im Einsatz sind. Seit ihrer Einführung haben sich die Pünktlichkeitswerte im stark frequentierten S-Bahn-System im Schnitt auf 95 Prozent erhöht.
In Folge der Geschwindigkeitsbegrenzung sind nun auf den Linien der S-Bahn Rhein-Ruhr Verzögerungen nicht auszuschließen. DB Regio NRW hat umgehend Maßnahmen eingeleitet, um weiterhin einen stabilen Fahrplan zu bieten. So werden auf der stark nachgefragten Linie S1 (Dortmund – Solingen) vorübergehend lokbespannte Züge eingesetzt, die weiterhin mit bis zu 120 Stundenkilometern unterwegs sind.

 

Nahverkehr auf den Schienen an Rhein und Ruhr besser bewertet als im Vorjahr - Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zieht mit Qualitätsbericht für 2010 überwiegend positive Bilanz / S-Bahn-Konzept zeigt deutliche Erfolge / Umsetzung des RE-Konzeptes bringt weitere Qualitätsverbesserungen

1. April 2011 - Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat in seinem Qualitätsbericht für das Jahr 2010 eine überwiegend positive Bilanz gezogen. Die Bahnen im VRR-Gebiet fuhren insgesamt pünktlicher und auch mit dem Zustand der Züge zeigten sich die Kunden zufriedener als noch im Vorjahr. Vor allem die neuen Fahrzeuge des Typs ET 422 sowie das Ende 2009 umgesetzte S-Bahn-Konzept mit seinen optimierten Fahrplänen und neuen Linienführungen trugen maßgeblich zum Erfolg bei.
Aber auch das Ende 2010 auf den Weg gebrachte neue Regional-Express (RE)-Konzept zeigt erste Erfolge. Es beinhaltet u.a. neue Direktverbindungen, mehr Sitzplatzkapazitäten und verdichtete Takte auf zentralen Verkehrsachsen. „Indem wir mehr Kapazitäten und attraktivere Verbindungen bieten, steigern wir die Zufriedenheit unserer Kunden“, sagt Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Regio NRW GmbH. „So bewegen wir mehr Menschen dazu, von der Straße auf die Schiene umzusteigen.“

Mehr Pünktlichkeit bei RE und S-Bahnen
Vor allem die S-Bahnen kamen 2010 wesentlich pünktlicher ans Ziel. Insgesamt liegen die Verspätungen in diesem Bereich durchschnittlich unter einer Minute. Dies ist insbesondere dem Einsatz der neuen Triebwagen vom Typ ET 422 zu verdanken. Auf den Linien mit neuen Fahrzeugen konnte die Pünktlichkeit auf rund 95 Prozent gesteigert werden. Eine leichte Verbesserung ist auch bei den RE-Linien zu verzeichnen. Hier nahmen die Verspätungen im Schnitt um 0,4 Minuten ab, so dass die durchschnittliche Verspätung im vergangenen Jahr rund 2,2 Minuten betrug.

„Wir freuen uns, dass wir die Pünktlichkeit der S-Bahn Rhein-Ruhr mit den neuen Fahrzeugen maßgeblich verbessern konnten“, so Brüggemann. „Unser Ziel ist es, auch bei der Qualität auf den Regional-Express-Linien weiter zuzulegen. Mit der Umsetzung des neuen RE-Konzepts sind wir auf dem richtigen Weg.“

Mehr Platz im Regional-Express
Mit dem Zugangebot zeigten sich die Kunden insgesamt zufrieden. Auf einigen Strecken wie zum Beispiel der RE 1 (Aachen-Paderborn) reichen jedoch die vom VRR bislang bestellten Sitzplatzkapazitäten nicht aus. Grund ist die hohe Auslastung insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten. Dies soll sich mit dem neuen RE-Konzept ändern: Seit Ende März werden die dort verkehrenden Züge sukzessive mit einem zusätzlichen sechsten Doppelstockwagen bestückt, so dass die Reisenden künftig mehr Sitzplätze vorfinden. Zusätzliche Doppelstockwagen kommen zudem bereits auf der RE-Linie 2 (Düsseldorf– Münster) zum Einsatz; der RE 5 (Koblenz–Emmerich) erhält in der zweiten Jahreshälfte weitere Kapazitäten. Die auf der RE-Linie 11 (Mönchengladbach– Hamm) eingesetzten Doppelstockwagen werden bis Mitte des Jahres sukzessive durch modernisierte Elektro-Triebzüge vom Typ ET 425 plus ersetzt.

Mehr Sauberkeit, Komfort und Service
Auch die Zufriedenheit mit dem Zustand der Züge hat sich stark verbessert. Insbesondere die neuen S-Bahnen ET 422 werden besonders positiv beurteilt. So konnten die Erwartungen der VRR-Profitester auf den Linien mit Neufahrzeugen zu 95,9 Prozent erfüllt werden, eine Steigerung von über zehn Prozent zum Vorjahr. Auch die Kunden wissen die neuen Triebwagen zu schätzen: Im Durchschnitt stieg die Zufriedenheit der Fahrgäste im Bereich der S-Bahn Rhein-Ruhr im Jahr 2010 etwa um ein Drittel.
An diesen Erfolg soll auch für die RE-Linien angeknüpft werden. Neben dem Einsatz von 13 neuen Doppelstockwagen unterzieht die DB Regio NRW die Fahrzeuge der Bestandsflotte einem so genannten Redesign. Um einen einheitlichen Standard zu schaffen, werden insgesamt 133 Wagen in punkto Komfort und Erscheinungsbild auf den neuesten Stand gebracht: Dazu gehören der Austausch der WC-Garnituren und neue Anstriche genauso wie die Erneuerung der Kopfteile an den Sitzen oder die deutlichere Kennzeichnung der 1. Klasse.
Um die Qualität weiter zu steigern, hat DB Regio im vergangenen Jahr zudem eine Qualitätsinitiative gestartet. „Mit den erzielten Ergebnisse sind wir bereits auf einem guten Kurs“, so Brüggemann. „Wir werden aber weiter kontinuierlich an der Verbesserung unserer Produkte arbeiten.“ Neben den neuen Konzepten für die RE- und S-Bahn-Linien investiert die Deutsche Bahn in NRW bis 2015 insgesamt 42 Millionen Euro zusätzlich in mehr Service und Qualität im Nahverkehr: Unter anderem werden neue Mitarbeiter in den Werkstätten eingestellt, um Verschmutzungen und Vandalismusschäden schneller zu beseitigen. Beschädigte Scheiben werden bei Bedarf künftig zügiger ausgetauscht, schadhafte Sitzpolster in kürzerer Zeit repariert.
 

S-Bahn Rhein-Ruhr: Mehr Fahrgäste und Qualitätssprung durch moderne Fahrzeuge und neue Linienführungen

Düsseldorf/Duisburg, 28. Januar 2011 - Die S-Bahn Rhein-Ruhr zieht eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. Der Einsatz von 84 neuen Fahrzeugen des Typs ET 422 sowie die Umsetzung des neuen S-Bahn-Konzepts haben zu deutlichen Qualitätsverbesserungen geführt.
So hat eine Fahrgastbefragung, die der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Auftrag gegeben hatte, ergeben, dass die Kundenzufriedenheit spürbar gestiegen ist. Bei der Pünktlichkeit zum Beispiel wurde im Verlauf des Jahres 2010 mit der Schulnote „gut“ (2,23) ein Spitzenwert erreicht – und zwar auf der quer durch das Zentrum des Ruhrgebietes verlaufenden Linie S 3 (Oberhausen
- Mülheim - Essen - Hattingen). Im Jahr 2008 hatte die Note dort noch 3,12 betragen. Auch die Fahrgäste zwischen Dortmund und Duisburg beurteilten die Pünktlichkeit ihrer Linie S 2 neu mit einem „gut“ (2,32).
Tatsächlich konnte durch die Einführung der neuen Fahrzeuge die Pünktlichkeit der Linien, auf denen die neuen ET 422 eingesetzt werden, auf rund 95 Prozent gesteigert werden. Die wenigen Linien, die im Jahr 2010 noch mit x-Wagen bedient wurden, erreichten gut 93 Prozent. Sogar das Schneechaos in der Weihnachtswoche konnte der S-Bahn an Rhein und Ruhr nur bedingt etwas
anhaben: Rund 80 Prozent der neuen S-Bahn-Züge kamen trotz der extremen Wetterbedingungen pünktlich an ihr Ziel.
Ein Qualitäts-Plus, das auch die Kunden honorieren: Die Fahrgastzahlen auf den ET 422-Strecken sind deutlich angewachsen. So stieg etwa auf der Linie S
1 (Solingen - Düsseldorf - Duisburg - Essen - Bochum – Dortmund) die Zahl der Fahrgäste an Werktagen spürbar um 11,5 Prozent (2008 bis 2010). Während der „Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW)" für die NRW-Bahnen in den ersten neun Monate des Jahres 2010 einen Nachfrage-Rückgang von 3,1 Prozent vermeldet, konnte DB Regio NRW im gleichen Zeitraum gegen den Trend 1,9 Prozent zulegen.
„Wir freuen uns, dass es uns durch beträchtliche Investitionen und das neue SBahn- Konzept gelungen ist, diesen Qualitätssprung zu erreichen“, betonte Thorsten Siggelkow, Geschäftsleiter der S-Bahn Rhein-Ruhr. „Wir nehmen dies als Ansporn, wo immer möglich unsere Leistungen weiter zu verbessern.“

Die im Bereich der S-Bahn Rhein-Ruhr eingesetzten neuen Fahrzeuge vom Typ ET 422 kommen mit ergonomischen Sitzen, Klimaanlage Fahrgastinfo-System gut bei den Kunden an. Die S-Bahn Rhein-Ruhr hat insgesamt 84 dieser Züge zu einem Gesamtpreis von rund 400 Millionen Euro angeschafft.
Das neue S-Bahn-Konzept trat zum Fahrplanwechsel Ende 2009 in Kraft. Dazu wurden zwei Linien verlängert und die Fahrpläne optimiert. Als wichtige Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrsqualität wurde der starke Zugverkehr rund um das „Nadelöhr“ Düsseldorf Hauptbahnhof spürbar entzerrt.
Fahrgäste profitieren von zusätzlichen Direktverbindungen So fährt die S1 nun bis zum Hauptbahnhof Solingen und übernahm somit ab Düsseldorf Hbf den südlichen Streckenabschnitt der S7. Die S11 wurde vom Düsseldorfer Hauptbahnhof bis zum Flughafen Düsseldorf verlängert und übernahm den nördlichen Steckenabschnitt der S7. Viele Fahrgäste profitieren durch die Linienverlängerungen von zusätzlichen Direktverbindungen. Aus Richtung Düsseldorf-Bilk/Neuss/Dormagen existiert jetzt eine direkte Verbindung zum Flughafen Düsseldorf. Aus Richtung Solingen gelangt man z.B. direkt nach Duisburg. Die S6 und S8 erhielten wieder am selben Bahnsteig im Düsseldorfer Hauptbahnhof einen planmäßigen Anschluss, und die zusätzlichen S-Bahnen im Berufsverkehr fahren nun als S68 zwischen Langenfeld, Düsseldorf und Wuppertal-Vohwinkel.
Wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region Etwa 960 Mitarbeiter sorgen für Bewegung bei der S-Bahn Rhein-Ruhr. Damit ist der Verkehrsbetrieb der DB Regio NRW GmbH nicht nur ein zentraler Mobilitätsdienstleister sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. Jährlich rund 98 Millionen Fahrgäste befördert die S-Bahn Rhein-Ruhr.
Das entspricht mehr als einer Viertelmillion Menschen pro Tag. Insgesamt legen die Züge der S-Bahn Rhein-Ruhr jährlich 18,6 Millionen Kilometer zurück.
Pro Tag entspricht das einer Leistung von 46.500 km – oder der Strecke einmal um die gesamte Erde. Für die Innen- und Außenreinigung ihrer Fahrzeugflotte investiert das Unternehmen etwa 150.000 Euro pro Monat.
Weitere Infos unter: www.bahn.de/s-bahn-rhein-ruhr
 

Gleisbauarbeiten in Duisburg - Abweichungen bei Zügen

Düsseldorf/Duisburg, 13. Januar 2011 -Die Deutsche Bahn AG führt vom 16.1. bis 21.1.2011 Gleisbauarbeiten in Duisburg Hauptbahnhof durch.
Wegen der Bauarbeiten gibt es in dem genannten Zeitraum folgende Abweichungen für die Züge der Linie RB 37:
Die Züge (nur Fahrtrichtung Duisburg-Entenfang-Duisburg-Wedau-Duisburg
Hbf) verkehren
am Sonntag, 16.1.2011, zwischen 19.30 Uhr und 23.20 Uhr
von Montag, 17.1., bis Freitag, 21.1.2011, immer zwischen 7.30 Uhr und 13.20 Uhr sowie
von Montag, 17.1. bis Donnerstag, 20.1.2011, jeweils zwischen 14.30 Uhr und 23.20 Uhr 30 Minuten später als planmäßig. In der übrigen Zeit sowie ganztätig in der Fahrtrichtung Duisburg Hbf -Duisburg-Entenfang verkehren die Züge der Linie RB 37 planmäßig.
Die Reisenden werden durch besondere Fahrplanaushänge und Lautsprecheransagen in den Zügen und auf den Bahnsteigen rechtzeitig auf die Änderungen im Zugverkehr hingewiesen. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten.

Bauarbeiten zwischen Duisburg und Ratingen - Bahnübergänge gesperrt
Die Deutsche Bahn AG führt bis 16.1.2011, 14 Uhr, Gleisbauarbeiten zwischen Duisburg-Wedau und Ratingen-Lintorf durch.
Wegen der Bauarbeiten müssen die Bahnübergang „Lintorfer Waldweg“ (in Duisburg) und „Am Diepenbrock“ (in Ratingen) bis 16.1.2011, 14 Uhr, für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Die Bahnübergänge bleiben für Radfahrer und Fußgänger passierbar. Umleitungen werden ausgeschildert.

Vegetationsarbeiten der Bahn AG 
Düsseldorf/Duisburg, 11. Januar 2011  Die Deutsche Bahn AG führt am 13. und 14.1.2011, jeweils zwischen 7 Uhr und 15.30 Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg Meiderich Ost und Duisburg Beeck sowie im Bahnhof Duisburg Beeck durch.
Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern.