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TOP |
Öffentlicher Teil |
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1 |
Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Rates
der Stadt am 22.03.2010
Kein Einwand |
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Beschlussvorlagen |
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2 |
Bestellung eines Schriftführers für den Rat der
Stadt
Einstimmig |
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3 |
Beschlussfassung über Ausschussvorlagen
Einstimmig |
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4 |
Wechsel
von beratenden Mitgliedern im Ausschuss für Arbeit,
Soziales und Gesundheit
Einstimmig |
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5 |
Sparkassenzweckverband der Städte Duisburg und
Kamp-Lintfort
hier: Wahl eines Nachfolgemitgliedes für den
Verwaltungsrat der Sparkasse Duisburg
Einstimmig |
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6 |
Wahl der
Delegierten zur Landesarbeitsgemeinschaft der
kommunalen Migrantenvertretungen NRW (LAGA NRW)hier:
Wahl eines Delegierten / einer Delegierten für den
Hauptausschuss
Abgelehnt durch SPD,
Linke, Grüne |
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7 |
Neuberufung von Mitgliedern des
Verwaltungsausschusses der Agentur für Arbeit
Duisburg für die am 01.07.2010 beginnende 12.
Amtsperiode
Einstimmig |
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8 |
Benennung von stimmberechtigten Abgeordneten für die
Mitgliederversammlung 2010 des Städtetages
Nordrhein-Westfalen
Einstimmig |
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9 |
Einführung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK)
für die Beteiligungsunternehmen und Betriebe der
Stadt Duisburg
1. Lesung |
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10 |
Transparenzgesetz NRW
Einstimmig |
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11 |
Hauptversammlung der Stadtwerke Duisburg AG und der
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG sowie
Gesellschafterversammlung der Duisburger
Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH hier:
Jahresabschlüsse 2009, Satzungsänderungen
Einstimmig |
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12 |
Abschluss einer Stimmbindungsvereinbarung und
Entsendung eines Mitgliedes und Benennung von
Mitgliedern für den Aufsichtsrat der Stadtwerke
Duisburg AG (SWDU)
Einstimmig |
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13 |
-
Änderung Gesellschaftsvertrag Klinikum Duisburg GmbH
(Klinikum GmbH) - Entsendung von Mitgliedern für den
Aufsichtsrat der Klinikum GmbH
Einstimmig bei Enthaltung Linke |
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14 |
Gesellschafterversammlung der FrischeKontor Duisburg
GmbH hier: 1) Jahresabschluss 2009; 2) Änderung
Gesellschaftsvertrag
1.1
Einstimmig 1.2 Einstimmig bei Enthaltung FDP
1.3 Einstimmig |
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15 |
Logport
Logistik-Center Duisburg GmbH hier: Verkauf und
Übertragung der städtischen Anteile an die
Duisburger Hafen AG (duisport)
Einstimmig |
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16 |
Verschmelzung der VSD Verkehrs-Service Duisburg GmbH
auf die DVG
Einstimmig |
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17 |
Haushaltssicherungskonzept 2010 hier: Festsetzung
der Hebesätze für die
Realsteuern ab dem Haushaltsjahr 2010
Gewerbesteuer auf 490
v.H.
Angenommen mit 40:32
(SPD, Linke, Grüne - Ja / CDU, FDP, DWG, BU, OB -
Nein)
Auf der
Tagesordnung stand die Satzungsänderung zur
Erhöhung der Gewerbesteuer von 470% auf 490%
Hebesatz.
Die
Vorsitzende der CDU Fraktion, Petra Vogt, machte
noch einmal deutlich, dass Betriebe wegen der
erhöhten Gewerbesteuer aus Duisburg abwandern
würden. Sie brachte dazu ein Beispiel, das
unlängst auch durch die Presse gegangen ist.
Dabei verschwieg sie aber, dass diese Firma
schon vor dem Ratsbeschluss zur Erhöhung der
Gewerbesteuer ihre Räume gekündigt hatte und
sich nach einem neuen Standort umschaute.
Eine
Nachfrage von Doris Janicki (Grüne) an den
Kämmerer, wann letztendlich die Satzung
umgesetzt sein müsse, um auch rückwirkend zum 1.
Januar 2010 die Erhöhung des Hebesatzes auch
rechtlich abzusichern, ergab, dass dies bis zum
30. Juni 2010 beschlossen sein müsse. Der
Kämmerer bestätigte nach Frage von FDP-Mitglied
Frank Albrecht, dass die rückwirkende Erhöhung
aufgrund höchstrichterlicher Rechtsprechung
juristisch einwandfrei sei. Der Kämmerer
berichtete noch, dass die ersten Gespräche zum
vom Rat am 22. März verabschiedeten
Haushaltsicherungskonzept mit der
Kommunalaufsicht angelaufen wären und zunächst
auch die ersten Gelder für die Sportvereine in
Aussicht gestellt wurden.
Übrigens wird die
Stadt auch weiterhin mit Regierungspräsidenten
Jürgen Büssow zu tun haben, da er als
Landtagskandidat der SPD seinen Wahlkreis nicht
erobern konnte.
Der
Antrag der 3 Wählergemeinschaften, Duisburger
Alternative Liste,
Sozial-Gerecht
und Unabhängig und Junges
Duisburg, die Abstimmung zur
Satzung über die Gewerbesteuererhöhung geheim
durchzuführen, fand allerdings nur Zustimmung
bei der FDP-Fraktion. Es wurde also offen
abgestimmt, mit dem Ergebnis, dass die Satzung
mit den Stimmen der Grünen, Linken und
SPD Fraktion, wie vorgelegt, so beschlossen
wurde.
Neben der Erhöhung der Hundesteuer und
Kostensteigerungen für die Sportvereine,
Zuschusskürzungen in anderen sozialen Bereichen,
sowie Preiserhöhungen im kulturellen Bereich,
wurden somit die Duisburger Unternehmen nicht
aus der Pflicht gelassen. Dabei ist es müßig zu
erklären, wie schwer es der kommunalen Politik
fällt, solche Tränenlisten auch durchzusetzen.
Hierbei ist besonders bemerkenswert, dass die
Vertreter der FDP im Rat der Stadt in der
Vergangenheit striktes Sparen gefordert hatten,
dabei den Verkauf der letzten städtischen
Beteiligungen forderten, um den Haushalt der
Stadt zu sanieren und hier Klientelpolitik
betrieben, indem sie die kulturbeflissenen und
traditionell orientierten, gutverdienenden
Bevölkerungskreise vor höheren Eintrittsgeldern
bewahren wollten, die Steuererleichterung für
Hoteliers ist ein markantes Beispiel.
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18 |
HSK
2010, hier: Punkt drei der Maßnahme 3- 401011,
Anpassung im
Schülerspezialverkehr
Einstimmig |
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19 |
"Haushaltssicherungskonzept 2010;
hier:
Eintrittspreise
Schauspiel (Theater), Maßnahmen - Nr.:
3-411010"
Angenommen bei
Nein FPD |
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20 |
"Haushaltssicherungskonzept 2010; hier:
Eintrittspreise Philharmoniker, Maßnahmen - Nr.:
3-411011"
Angenommen bei Nein
FPD |
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21 |
Haushaltssicherungskonzept 2010; hier: Stadtarchiv,
Maßnahme Nr. 414001 2. Änderung der Entgeltordnung
für das Stadtarchiv der Stadt Duisburg
Angenommen bei Nein
FPD |
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22 |
Änderung
der Dezernatsverteilung
Zurückgezogen |
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23 |
Neufassung der Prüfungsordnung für Angestellte im
kommunalen Verwaltungsdienst
Einstimmig |
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24 |
Fünfte Änderung der Satzung über die
Wochenmärkte
und
sonstigen Märkte im Stadtgebiet Duisburg
(Marktsatzung)
Einrichtung von jeweils einem neuen Wochenmarkt in
Wedau und in Huckingen
In Wedau und Huckingen bestanden bis Anfang 2009 nur
noch geringe Fragmente von Wochenmärkten, die
einzelne Händler auf der Basis von Sondernutzungen
aufrechterhielten. In beiden Stadtteilen gab es
jedoch Initiativen, das Marktgeschehen
wiederzubeleben und von der FrischeKontor Duisburg
GmbH professionell ausrichten zu lassen.
Im April 2009 richtete die FrischeKontor Duisburg
GmbH daraufhin in Huckingen auf dem Platz Ecke
Mündelheimer Str./Im Wittfeld einen neuen
Wochenmarkt ein. In Wedau wurde das vorhandene
Angebot systematischer gefasst und im Sortiment
verdichtet. Beide Märkte wurden zunächst im Rahmen
von sechsmonatigen Probeläufen eingerichtet. Diese
sind nach Meinung der Kundschaft und beteiligten
Marktbeschicker erfolgreich verlaufen.
Daher sollen diese beiden Märkte wie folgt in die
Wochenmarktsatzung mit aufgenommen werden:
Wedau:
Wedauer Markt, Platzbereich zur Straße „An den
Linden“, mittwochs und freitags in der Zeit von 8.00
bis 13.00 Uhr
Huckingen:
Parkplatz an der Ecke Mündelheimer Straße/Im
Wittfeld, donnerstags in der Zeit von 8.00 bis 13.00
Uhr
Einstimmig |
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25 |
Antrag
der kath. Kirchengemeinde St. Peter Homberg,
Übernahme eines Anteils des Trägeranteils
Einstimmig |
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26 |
Antrag
der kath. Kirchengemeinde Liebfrauen Homberg,
Übernahme des Trägeranteils
Einstimmig |
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27 |
Erlass
der Satzung der Stadt Duisburg über die Festsetzung
der Anteile der Beitrags-pflichtigen am Aufwand für
den Ausbau der Jägerstraße im Abschnitt von
Hamborner Altmarkt bis Reichenberger Straße in
Duisburg-Hamborn
Einstimmig |
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28 |
Konzept
zur Steuerung von Vergnügungsstätten
Angenommen bei Nein
FPD |
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29 |
Modellhafte Machbarkeitsstudie für die Umnutzung der
Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Duisburg-Hüttenheim
Einstimmig |
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30 |
Regionaler Masterplan A 40/B1
Gestalthandbuch A40/B1
1. Lesung |
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31 |
Oberbürgermeister-Lehr-Brückenzug von Kaßlerfeld bis
Tausendfensterhaus
Einstimmig |
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32 |
Bebauungsplan Nr. 1122 - Alt-Walsum -Schacht Walsum
-
1. Aufstellungsbeschluss
2. Priorität
Angenommen bei Nein
FPD |
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33 |
Bebauungsplan Nr. 227 - 1. Änderung - Obermarxloh -
Aufstellungsbeschluss
Verzicht auf eine frühzeitige Beteiligung der
Öffentlichkeit
Beschluss zur öffentlichen Auslegung [a1]
Einstimmig |
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34 |
Bebauungsplan Nr. 1115 - Röttgersbach -
Mattlerstraße
1. Entscheidung über Äußerungen und Stellungnahmen
2. Aktualisierung der Begründung
3. Satzungsbeschluss
Einstimmig |
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35 |
Veränderungssperre Nr. 88 -Mittelmeiderich-
Satzungsbeschluss
Einstimmig |
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36 |
Verlängerung der Veränderungssperre Nr. 85 in
Duisburg-Homberg Satzungsbeschluss
Einstimmig |
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37 |
Bebauungsplan Nr. 1146 -Altstadt- "Quartier
Gutenbergstraße/ Oberstraße"
1. Aufstellungsbeschluss
2. Prioritätenliste
Einstimmig bei
Streichung 13a |
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38 |
Bebauungsplan Nr. 1147 - Neudorf-Süd - "Neubau der
Jugendherberge Duisburg-Süd"
1. Aufstellungsbeschluss
2. Prioritätenliste
Einstimmig |
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39 |
Bebauungsplan Nr. 1148 - Wanheimerort - "Sportpark -
Pregelweg" -
1. Aufstellungsbeschluss
2. Prioritätenliste
Einstimmig |
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40 |
Bebauungsplan Nr. 965 A 1. Änderung -
Wanheim-Angerhausen - "Wohnpark Neuenhof"
1. Aufstellungsbeschluss
2. Prioritätenliste
Einstimmig |
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41 |
Bebauungsplan Nr. 700 I A 1. Änderung -
Huckingen-Angerbogen -
Beschluss zur öffentlichen Auslegung
Einstimmig |
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Anträge/Anfragen |
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42 |
Besetzung des Betriebsausschusses Einkauf und
Service Duisburg:
hier: Benennung eines stellvertretenden Mitgliedes
mit beratender Stimme
Einstimmig |
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Mitteilungsvorlagen |
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43 |
Haushaltssicherungskonzept 2010
Maßnahmennummer 1-200003 - Finanzierungsbeteiligung
am Solidarpakt II -
hier: Beabsichtigtes Klageverfahren gegen das
Einheitslastenabrechnungsgesetz vom 09.02.2010
Kenntnisnahme |
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44 |
Übernahmeverlangen nach gesetzlichen
Voraussetzungen
Kenntnisnahme |
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Nachtrag |
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45 |
Änderung
der Ausschussbesetzung
Einstimmig |
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46 |
Ausweitung des Jugendparlaments
Beschlussentwurf
Der Rat der Stadt Duisburg stimmt der in beigefügten
DS 10-0192 dargestellten Konzeption I
(Bezirksjugendvertretungen) zu und stellt dem Antrag
des Jugendhilfeausschusses entsprechend ab dem
Haushaltsjahr 2010 die erforderlichen
Haushaltsmittel zusätzlich zur Verfügung.
Alternativ:
Der Rat der Stadt Duisburg stimmt der in beigefügten
DS 10-0192 dargestellten Konzeption II
(Regionalparlamente) zu und stellt dem Antrag des
Jugendhilfeausschusses entsprechend ab dem
Haushaltsjahr 2010 die erforderlichen
Haushaltsmittel zusätzlich zur Verfügung
Alternativ:
Der Rat der Stadt Duisburg lehnt auf Grund der
Duisburger Haushaltssituation eine
Fortführung des Jugendparlaments ab.
Problembeschreibung /
Begründung
Gem. § 71 (3) Satz 2 SGB VIII und § 5 der Satzung
für das Jugendamt der Stadt Duisburg vom 07.04.2010
hat der Jugendhilfeausschuss das Recht, Anträge an
den Rat der Stadt zu stellen.
Der Jugendhilfeausschuss hat in seiner Sitzung am
29.04.2010 einstimmig (bei 2 Enthaltungen) die
Konzeption I der beigefügten DS 10-0192 „Ausweitung
des Jugendparlaments“ beschlossen.
Darüber hinaus wurde dem Antrag zugestimmt, den
Bezirksjugendvertretungen Anzahl und Zuschnitt ihrer
Arbeitskreise freizustellen, jährlich über die
Arbeit der Bezirksjugendvertretungen Bericht zu
erstatten und Kooperationsmöglichkeiten mit der
Universität Duisburg/Essen zu prüfen.
Angenommen durch SPD, BL, Linke, Grüne
/ Rest Nein
Problembeschreibung / Begründung
Auf der Grundlage der Beratungen zu den Drucksachen
06-0969 und 06-1043, mit denen die Verwaltung
beauftragt wurde, ein Fachkonzept zur Einrichtung
eines Kinder- und Jugendparlamentes in Duisburg zu
erarbeiten, beschloss der Jugendhilfesausschuss in
seiner Sitzung am 19.5.2006 einstimmig die
Einrichtung einer fraktions- und
trägerübergreifenden Arbeitsgruppe, die diese
Verwaltungsarbeit begleiten sollte.
Zielsetzung für diese Gruppe war die Festlegung
konzeptioneller Rahmenbedingungen für den Aufbau und
die Begleitung eines Jugendparlamentes.
Dieses Konzept wurde vom Jugendhilfeausschuss in
seiner Sitzung am 02.02.2007 (DS 06-2178),
einstimmig beschlossen.
Die wichtigsten Eckpfeiler dieser konzeptionellen
Rahmenbedingungen seien hier noch einmal kurz
genannt :
- Einrichtung eines Jugendparlamentes im Bezirk
Mitte als Pilotprojekt zunächst für die Dauer von 2
Jahren
- Erarbeitung einer Geschäftsordnung und eines
Wahlverfahrens
- Organisation der Wahlen an den 12 weiterführenden
und der Förderschule im Bezirk Mitte
- beratende Begleitung durch die Kümmerer des
Bezirkes
- Teilnahmerecht des/der Vorsitzenden bzw.
dessen/deren Stellvertreter/in an den Sitzungen des
JHA als beratendes Mitglied.
Zur Umsetzung des Konzeptes wurden im Jugendamt zum
bisherigen Personalbestand zusätzlich
- eine Vollzeitstelle (pädagogische Fachkraft) und
- eine halbe Stelle (Verwaltungsfachkraft)
eingerichtet.
Hierfür fallen zusätzlich Personalkosten in Höhe von
ca. 80.000 € an
Für die Aufwandsentschädigungen an die gewählten
Jugendparlamentarier/innen, erforderliche
Schulungsmaßnahmen, Projekte und Aktivitäten des
Jugendparlamentes wurden jährlich 10.000 € im
Haushalt des Jugendamtes etatisiert. Auf der
Grundlage dieser konzeptionellen Rahmenbedingungen
fanden zahlreiche
Informationsveranstaltungen für Lehrer/innen und
Schüler/innen statt.
Gemeinsam mit den SV Vertreter/innen der Schulen
wurde die Wahlberechtigung und das Wahlverfahren
(siehe Anlage 3) sowie eine Geschäftsordnung (siehe
Anlage 4) für das künftige Jugendparlament
erarbeitet.
- Aktives Wahlrecht haben Schüler und Schülerinnen
bis zu einem Alter von 18 Jahren, die im Bezirk
Mitte wohnen,
- wählbar ist jeder/jede Schüler/in im Alter von 10
bis 16 Jahren, der im Bezirk Mitte wohnt,
- in Schulen mit bis zu 500 Schülern/innen können 2
Vertreter/innen gewählt werden,
- in Schulen über 500 Schülern/innen können 4
Vertreter/innen gewählt werden.
Am 30.10.2007 fanden die vom Jugendamt organisierten
Wahlen an den 13 Schulen im Bezirk Mitte statt. Das
Wahlergebnis wurde durch den Oberbürgermeister,
Herrn Adolf Sauerland, der die
Schirmherrschaft für das Jugendparlament übernommen
hatte, und den Leiter des Jugendamtes, Herrn Thomas
Krützberg, am gleichen Tag bekannt gegeben.
Von 121 zugelassenen Kandidaten/innen wurden bei
einer Wahlbeteiligung von 76,6 % 42
Jugendparlamentarier/innen gewählt.
Am 12.12.2007 fand die konstituierende Sitzung des
neu gewählten Gremiums statt, um ihren Vorsitzenden
und seine Stellvertreter/innen zu wählen.
Es wurden 7 Arbeitskreise gegründet, die sich mit
einer Vielzahl unterschiedlichster Themen befassten:
1. Arbeitskreis „Umwelt“
2. Arbeitskreis „Außenanlagen/ Verkehr und
Sicherheit
3. Arbeitskreis „Internet“
4. Arbeitskreis „Bildung und Kultur“
5. Arbeitskreis „Junior-Senior“
6. Arbeitskreis „Events“
7. Arbeitskreis „Presse und Öffentlichkeit“
Für die erfolgreiche Arbeit des Jugendparlamentes
seien hier nur einige Beispiele genannt :
- BUND jugend NRW verleiht den Preis „Zukunftsscout“
für die Aktion,
„Jupa macht sauber und DU mach(s)t mit“,
- 3.Platz beim Bundesumweltwettbewerb „Für ein
sauberes Duisburg“,
- Errichtung einer 30er Zone in der
Rudolf-Schock-Straße,
- Organisation und Durchführung von
Generationsbegegnungen „Ü 60/Party“,
- Gestaltung einer eigenen Internetseite,
Pressemitteilungen, Flyer etc.,
- Mitorganisation der Veranstaltung „Unbekannte
Nachbarn“,
- Organisation und Durchführung des ersten
„Duisburger Bildungsgipfels“,
- Beteiligung bei der Planung und Entwicklung von
Angeboten für Kinder und
Jugendliche, z.B. neue Spielplätze,
Freizeiteinrichtungen etc.,
- Organisation und Durchführung von U 16 Discos.
Mit Beschluss vom 13.01.2010 (DS 09-1957) wurde die
Amtszeit des Jugendparlamentes bis zum 31.07.2010
verlängert.
Gleichzeitig wurde die Verwaltung durch einen
gemeinsamen Antrag aller Fraktionen des
Jugendhilfeausschusses beauftragt, eine
Neukonzeption für die Ausweitung des bestehenden
Jugendparlamentes auf die gesamte Stadt vorzulegen.
Aufgrund des äußerst positiven Verlaufs des
Pilotprojektes, das auch in der Öffentlichkeit und
in den Medien entsprechende Beachtung fand, werden
nachfolgend neben einem Evaluationsbericht 2
Alternativkonzeptionen vorgelegt.
Konzeption I sieht die Einrichtung von 7
Bezirksjugendvertretungen vor, die je 6 Delegierte
in das Jugendparlament der Stadt Duisburg entsenden.
Dieses Jugendparlament ist das Gremium, das
gesamtstädtische Interessen von Kindern und
Jugendlichen vertritt.
Konzeption II stellt auf 3 Regionalparlamente ab,
die je ein Drittel ihrer Mitglieder in das
Jugendparlament der Stadt Duisburg entsenden, die
wiederum die Interessen und Belange von Kindern und
Jugendlichen der gesamten Stadt vertreten.
Evaluationsbericht Jugendparlament
Um bewerten zu können, wie die Mitglieder des
Jugendparlamentes in der Rückschau das
Wahlverfahren, ihren „Wahlkampf“ und die
Unterstützung dabei einschätzen, wurden diese per
Erhebungsbogen befragt. Der Rücklauf betrug 38
(90,5%).
Die Strukturen und Arbeitsabläufe wurden bei zwei
Workshop-Veranstaltungen einer kritischen Analyse
unterzogen. An diesen nahmen 31
Jugendparlamentarier/innen teil. Am Ende des
Projektzeitraums wurde erneut eine Befragung
durchgeführt, in die neben den
Jugendparlamentarier/inne/n (Rücklauf 28 (66,7%)),
auch Eltern (24 (57,1%) und Lehrer/innen (12 (28,6%)
einbezogen wurden. |
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47 |
Kinder-
und Jugendschutz in Duisburg
Einstimmig bei 4
Enthaltungen
"Kinder- und Jugendschutz kann
nicht als freiwilige Leistung angesehen werden, dies
ist eine Pflichtaufgabe", so Kultur- und
Schuldezernent Karl Janssen.
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48 |
Erhöhung
des Ansatzes für Transferleistungen im Produkt
60202
Mehrheitlich
angenommen (SPD, BL, Linke, 5 Grüne, DWG - Ja /2
Grüne, CDU, BU - Nein / FDP, OB - Enthaltung) |
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49 |
Genehmigung einer Dienstreise
Einstimmig |
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50 |
Haushaltssicherungskonzept 2010; Einführung einer
neuen Abgabe auf entgeltliche Übernachtungen im
Stadtgebiet Duisburg. hier: Vorlage eines
Satzungsentwurfes und Beschluss zum
Stellenmehrbedarf
Mehrheitlich
angenommen (SPD, Linke, Grüne - Ja / Rest - Nein) |
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51 |
Beschluss der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl
vom 25.03.2010 (DS 10-0387) "Bauvoranfrage zur
Errichtung von 2 Einfamilienhäusern, Kreisstraße,
47199 Duisburg (Az.: A 2010-0006)" hier:
Beanstandung gem. § 37 Abs. 6, Satz 5 i. V. m. § 54
Abs.3GO NW
Einstimmig |