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Duisburg aktuell - Archiv September
2009 |
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Mittwoch, 30. September 2009
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Bundespräsident Köhler und Diplomaten in Duisburg
Hoher Besuch in Duisburg: Bundespräsident Horst Köhler startete
seine Ruhrgebietstour am Schwanentor, wo er von Oberbürgermeister
Adolf Sauerland herzlich begrüßt wurde. Knapp 200 Missionschef des
Diplomatischen Korps und der Internationalen Organisationen
begleiteten das Staatsoberhaupt auf seiner Informations- und
Begegnungsreise, die mit einer Schiffsfahrt durch den größten
Binnenhafen Europas begann. „Ich freue mich auf das Ruhrgebiet, und
Duisburg ist ein guter Start“, sagte Horst Köhler vor Journalisten:
„Das Thema Logistik hat bei den Botschaftern einen hohen
Stellenwert.“ Mit Spannung würden deshalb auch die Vorträge zum
Strukturwandel und zur Rolle des Duisburger Hafens erwartet. An Bord
der MS „Drachenfels“ trugen sich Bundespräsident Horst Köhler und
Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, Apostolischer Nuntius und Doyen
des Diplomatischen Korps in das Goldene Buch der Stadt ein.
Anschließend fuhr das Schiff zum Erzhafen Schwelgern der
ThyssenKrupp AG, wo die Diplomaten eine Werksbesichtigung
unternahmen. Die Ruhrgebietstour führte am Mittag weiter nach Essen.
Bundespräsident Horst Köhler und Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset,
Apostolischer Nuntius und Doyen des Diplomatischen Korps (links),
trugen sich in Anwesenheit von Oberbürgermeister Adolf Sauerland,
ThyssenKrupp-Vorstand Professor Ekkehard Schulz (2. von links), dem
stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes NRW, Professor
Andreas Pinkwart (rechst) und Hafen-Chef Erich Staake in das Goldene
Buch der Stadt Duisburg ein.

Interkulturellen Woche: "Wie passen Arbeitsmarktpolitik und
Integrationspolitik zusammen?"
Dieser Frage gingen IG Metall und DBG-Niederrhein auf einer
gemeinsamen Diskussionsveranstaltung anlässlich der diesjährigen
Interkulturellen Woche nach. Rund 30 Personen sind gekommen,
überwiegend Deutsche und Türken. Soweit ich es sehe, bin ich der
einzige Teilnehmer, der keine persönliche Einladung der beiden
Gewerkschaften erhalten hat, sondern im Rahmen der Interkulturellen
Woche erscheint.
"Migranten sind zu einem Drittel höher benachteiligt als
Einheimische," berichtet Prof. Dr. Matthias Knuth vom Institut für
Arbeit und Qualifikation, das an der Universität Duisburg - Essen
angesiedelt ist. "9 % der Bevölkerung hat einen
Zuwanderungshintergrund. Ihr Risiko, arbeitslos zu werden, von Armut
betroffen zu sein und Sozialleistungen in Anspruch nehmen zu müssen,
ist deutlich höher als bei Deutschen."
2005 trat Hartz IV in Kraft. "Ausländer kamen bei der Reformdebatte
nicht vor," betont Knuth. 28.6 % der Alg II - Bezieher
deutschlandweit haben einen Migrationshintergrund. "In einigen
westdeutschen Großstädten liegen die Werte über 50 Prozent,"
berichtet Knuth, ohne konkrete Zahlen für Duisburg vorlegen zu
können. "18 Prozent aller erwerbsfähigen Hilfsbedürftigen sind
Ausländer. Es sind überwiegend Mitteleuropäer, Russen, Türken und
Aussiedler. Viele Osteuropäer haben keinen anerkannten
Berufsabschluss, Türken oft gar keinen. Sie liegen deshalb formal auf
dem Helferniveau."
Und wie sieht die Struktur der ausländischen Hartz IV - Empfänger
aus? Es gibt größere Bedarfsgemeinschaften. Es gibt einen höheren
Akademikeranteil, weil Abschlüsse nicht anerkannt oder verwertbar
sind. Es gibt weniger "mittlere" Berufsabschlüsse, als entweder
keinen oder einen hohen Berufsabschluss. "Der deutsche Arbeitsmarkt
orientiert sich an Zertifikaten. Wer keines besitzt, fällt hinten
heraus," betont Knuth. Die Zuwanderer besitzen weniger Ersparnisse,
haben aber auch weniger Schulden. Das Gefühl der Benachteiligung ist
weniger verbreitet als unter deutschen Alg II - Beziehern. Nach
erschöpftem Arbeitslosengeld-Anspruch landen Migranten öfter bzw.
schneller im Alg II - Bezug als Einheimische.
Und wie sieht die Situation in den Arbeitsverwaltungen aus? "Es wird
ein höherer Anteil als erwerbsfähig eingeschätzt als bei den
Einheimischen," berichtet Knuth. "Migranten haben mehr
Beratungsgespräche als Einheimische, was auch den Sprachproblemen
geschuldet sein könnte. Migranten erhalten mehr Arbeits- bzw.
Ausbildungsplatzangebot, müssen aber gleichzeitig auch weniger
Eingliederungsvereinbarungen unterschreiben. Ausländer erhalten eine
geringere Förderung durch Maßnahmen."
Wie sehen die Handlungsempfehlungen des Referenten an die
Arbeitsverwaltung aus? Es sollten die Möglichkeiten zur sprachlichen
Kommunikation geschaffen werden. "Es müßte die Möglichkeit geben,
mit den Ausländern in ihrer Muttersprache zu sprechen," stellt Knuth
die Idee vor. Es fehlt die Unterstützung bei der Anerkennung von
Abschlüssen.
Eine Sache liegt ihm noch in anderer Hinsicht am Herzen. "Der Staat
und seine Verwaltung sollte das selbe bunte Gesicht wie seine Bürger
haben. Der Öffentliche Dienst sollte sich den Migranten und deren
Potential öffnen. Ist er selbst kein Vorbild, kann er auch die
Privatwirtschaft anhalten, sich Migranten zu öffnen." Andreas
Rüdig
Zahl
der Erwerbstätigen im August 2009 weiter leicht rückläufig
Im August 2009 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes 40,01 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland
erwerbstätig. Damit nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich
zum Vorjahr um 216 000 ab (- 0,5%). Im Vergleich mit dem Vormonat
Juli 2009 war hingegen kaum eine Veränderung zu verzeichnen: Die
Zahl der Erwerbstätigen stieg geringfügig um 11 000 (0,0%).
Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher
jahreszeitlich bedingter
Schwankungen, sank im August 2009 die Erwerbstätigenzahl gegenüber
Juli um 57 000 (- 0,1%). Im Juli 2009 war die saisonbereinigte
Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vormonat Juni um 30 000 Personen (-
0,1%) zurückgegangen.
Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise fällt der seit einigen
Monaten beobachtbare Rückgang der Erwerbstätigenzahl damit nach wie
vor moderat aus. Dabei dürfte die Inanspruchnahme der Kurzarbeit
erneut die negativen konjunkturellen Effekte auf die
Erwerbstätigkeit abgemildert haben.
Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim
Die Kommunale Gesundheitskonferenz lädt am Mittwoch, 7. Oktober, zum
nächsten Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim mit dem Thema „Kummer
mit der Blase – Vorsorge für Frauen“ ein. Von 15 bis 17 Uhr
informiert Michael Berse, Facharzt für Urologie, im
Seniorentreffpunkt Bissingheim auf der Hermann-Grothe-Straße 96 über
den regelmäßigen Check-up, Blasen- und Nierenerkrankungen und die
Inkontinenz. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Themen und Termine
zum regelmäßig stattfindenden Angebot gibt es unter
www.gesundheitskonferenz-duisburg.de oder unter der Rufnummer (0203)
283-3938 von der Geschäftsstelle der Kommunalen
Gesundheitskonferenz.
109 900
ältere Menschen in NRW mit Grundsicherung unterstützt
Ende 2008 erhielten in Nordrhein-Westfalen 109 853 ältere
Menschen (ab 65 Jahre) Leistungen im Rahmen einer Grundsicherung
nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch XII (SGB XII). Dabei kamen
weitere 85 803 Personen zwischen 18 und 64 Jahren hinzu, denen es
wegen einer Krankheit oder Behinderung dauerhaft nicht möglich war,
ihren Lebensunterhalt durch eigene Einkünfte bzw. eigene
Erwerbstätigkeit zu bestreiten. Insgesamt belief sich damit die Zahl
der Grundsicherungsempfängerinnen und -empfänger auf 195 656; das
waren rund 3 800 oder 2,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
58,4 Prozent (114 240) der Unterstützten waren Frauen. Unter den
älteren Menschen war der Frauenanteil mit 68,1 Prozent (74 846
Unterstützte) noch höher. 31 696 Hilfeempfängerinnen und -empfänger
hatten eine ausländische Staatsbürgerschaft. 2008 beliefen sich die
reinen Ausgaben für Leistungen der Grundsicherung auf rund 967
Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer
Steigerung um 5,2 Prozent. Der
durchschnittliche Nettoanspruch pro Person lag bei 409 Euro pro
Monat. Die Grundsicherung ist vor allem als ein Mittel der
Bekämpfung von verschämter Armut im Alter eingeführt worden. In den
Jahren 2003 und 2004 wurde sie im Rahmen eines eigenen Gesetzes
geleistet. Seit Anfang 2005 ist sie im SGB XII verankert. (IT.NRW)
Waschkraft: A-Capella im Steinhof Duisburg!
„Lachen muss auch Spaß machen dürfen“ lautet die Devise dieser 4
sangesfrohen Herren aus Düsseldorf. Im Steinhof Duisburg gastiert am
9. Oktober 2009 die A Capella-Band „Waschkraft” mit ihrem aktuellen
Programm: „Na sauber! Wichtige Lieder”. Vier Herren sind es. Wenig
Haare auf dem Kopf, rotgrauer Nadelstreifenanzug, dazu noch braunes
Schnürschuhwerk: allein der Auftritt der vier Herren reißt das
Publikum hin.
Das Waschkraft-Repertoire besteht aus selbstkomponierten, selbst-
arrangierten und selbstgetexteten Liedern, die stilistisch einfach
nicht festzulegen sind, denn Waschkraft bleibt immer überraschend.
Musikalisch, textlich und choreographisch ist alles möglich: ob Pop,
Heavy Metal, Folklore, Klassik oder Crossover - Waschkraft lotet die
Grenzen des Singbaren stets aufs Neue aus.
Genauso unvorhersehbar bleibt Waschkraft in seinen Texten, die mit
erstaunlicher Sicherheit auf dem Grat zwischen Comedy, Kabarett und
Kalauer spazieren, ohne es jemals an Tiefgründigkeit vermissen zu
lassen. Eingebettet ist das ganze in eine Bühnenshow, die besticht
durch den volksnahen Wahnsinn und Ausbrüche spontanchoreographischer
Subtilität. Um es auf den Punkt zu bringen muss man sagen: Nur
Ansehen hilft.
Sie nennen sich „Männergesangsverein“ – welches Understatement!
Perfekt intoniert, musikalisch überaus variantenreich und berstend
vor feinem Humor präsentieren sie charmant und unverwechselbar ihr
Programm, wofür sie unter anderem mit der St. Ingberter Pfanne 2007,
dem 1. Preis der Jury und dem Publikumspreis in Herborn 2008
ausgezeichnet wurden. Der Trägerverein „Kultur- und Bürgerzentrum
Duisburg Süd Steinhof Huckingen e.V.“ freut sich auf spontane
Ticket-Käufer in seiner neu eröffneten Geschäftsstelle im Steinhof
Duisburg, Düsseldorfer Landstraße 347, Duisburg-Huckingen. Nutzen
Sie die Gelegenheit und besichtigen Sie den Steinhof, wir freuen uns
auf Ihren Besuch am Montag, Mittwoch und Freitag von 14.00 bis 18.00
Uhr.
„DenkMal an den Steinhof“ – Der Steinhof bereichert die lokale
Kulturszene des Duisburger Südens und bietet kulturinteressierten
aus der Region ein genre-übergreifendes Programm für jeden
Geschmack. Regelmäßig informiert Sie unser Programmheft „Selection“
über die aktuellen Veranstaltungen. Die „Selection“ und weitere
Informationen zum DenkMal Steinhof erhalten Sie auch unter
www.steinhof-duisburg.de .
Programm: „Waschkraft“: A-Capella im Steinhof Duisburg. Datum: 9.
Oktober 2009 - Uhrzeit: Beginn 20:00 Uhr, Einlass 19:00 Uhr -
Karten: 15 €, verfügbar an allen Vorverkaufsstellen, Restkarten an
der Abendkasse. |
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Dienstag, 29. September 2009
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Brisante Anfrage zum Thema „Kampfmittel und CO-Pipeline“ in der
nächsten Umweltausschuss Sitzung des Landtages
Für die Sitzung am 30. September haben die GRÜNEN im Landtag die
Aufnahme des Tagesordnungspunktes „Kampfmittel: Erneute
Unregelmäßigkeiten beim Bau der BAYER – CO – Pipeline“ beantragt.
Inhaltlich bezieht sich die Anfrage darauf, daß im Juli und August
bekannt geworden ist, dass beim Bau der Bayer – CO - Pipeline von
Dormagen nach Krefeld weitere Auflagen des
Planfeststellungsverfahrens nicht eingehalten wurden. Die im
Planfeststellungsverfahren verbindlich festgeschriebene
kampfmitteltechnische Sondierung der Trasse hat demnach nicht bzw.
nicht flächendeckend stattgefunden. Allem Anschein nach, wusste die
Bezirksregierung Düsseldorf seit längerem von diesem Verstoß, ohne
jedoch tätig zu werden. Dieses Versäumnis sorgt für weitere
Verunsicherung in der Bevölkerung und wirft erneut einen düsteren
Schatten auf die Betreiber und Bauherren der Pipeline.
Die Landesregierung soll folgenden Fragenkatalog beantworten:
1.) Seit wann ist der Bezirksregierung und den zuständigen Stellen
bekannt, dass eine Kampfmitteluntersuchung nicht stattgefunden hat?
2.) Wieso und auf wessen Anweisung ist eine 2005 geplante und
angeordnete Prüfung der Trasse auf Kampfmittel nicht erfolgt?
3.) Wer hat von staatlicher Seite aus die Durchführung der
Sondierung überwacht und begleitet?
4.) Warum wurde kein Baustopp angeordnet, als im Juli 2007 ein
Blindgänger in Duisburg-Rahm in unmittelbarer Nähe zur
Pipelinetrasse entdeckt wurde?
5.) Warum hat die Bezirksregierung nach dem Bombenfund im Juli 2007
und dem bekannt werden der fehlenden Kampfmitteluntersuchung keine
weiteren Schritte unternommen?
6.) Wer hat wann, wie und welche Abschnitte der Trasse auf
Kampfmittel geprüft?
7.) Welche Streckenabschnitte wurden Kampfmitteltechnisch abgeprüft
und welche nicht?
8.) Kann eine Prüfung auf Blindgänger im Nachhinein stattfinden? Ist
dieses technisch möglich und wenn ja, wie?
9.) Welche Konsequenzen zieht die Bezirksregierung aus dem Vorfall?
Die Pipelinegegner werden mit einer Delegation an der um 13.30 Uhr
beginnenden, öffentlichen Sitzung teilnehmen! HM
Verhalten in der City-Fußgängerzone:
Ordnungsamt gibt Hinweise für
motorisierte Kradfahrer
Die Fußgängerzone der Duisburger City lebt auf. Durch die
gesteigerte Attraktivität kommen viele Besucher nicht nur mit dem
Auto, sondern auch mit dem Fahrrad in die Innenstadt. Dafür wurden
eigens an etlichen Stellen in der Fußgängerzone Radabstellanlagen
installiert, die auch sehr gut von den Radfahrern angenommen werden.
Leider ist aber auch festzustellen, dass Motorräder und Motorroller
in der Fußgängerzone abgestellt werden, obwohl dies unzulässig ist.
Dabei werden diese Fahrzeuge vielfach sogar an den festinstallierten
Radständern angekettet, so dass Radfahrer ihre Räder eben nicht
abstellen können.Aus diesem Grund weist das Ordnungsamt daraufhin,
dass die Fußgängerzone nur in den Zeiten von 6 bis 12 und von 19 bis
22 Uhr zur Durchführung von Ladetätigkeiten mit Kraftfahrzeugen
befahren werden darf. Unter diese Regelung fallen auch motorisierte
Krafträder.
Um dem verbotswidrigen Verhalten der Motorradfahrer
entgegenzuwirken, wurden die städtischen Überwachungskräfte
angewiesen, bei den Kontrollen in den Fußgängerzonen auch gegen
fahrende, haltende und parkende motorisierte Krafträder vorzugehen.
Es wird in derartigen Fällen ein Verwarnungsgeld von bis zu 35 Euro
erhoben. Auch ist mit Abschleppmaßnahmen zu rechnen; die damit
zusammenhängenden Kosten sind vom jeweiligen Fahrzeugführer zu
tragen.
Besonders hinweisen möchte das Ordnungsamt auf die eigens im Umfeld
der Fußgängerzone angelegten Sonderparkplätze für Motorräder. Diese
sind gebührenfrei und befinden sich: Poststraße Ecke
Gutenbergstraße, Köhnenstraße Ecke Landgerichtsstraße,
Mercatorstraße zwischen Königstraße und Friedrich-Wilhelm-Straße,
Hohe Straße Ecke Friedrich-Wilhelm-Straße und Düsseldorfer Straße
Ecke Friedrich-Wilhelm-Straße.
Akazienhof - Impressionen aus den Jugendtagen einer Duisburger
Wohnanlage
Die Mercator-Gesellschaft lädt am Sonntag, 4. Oktober, um 15 Uhr in
das Kultur- und Stadthistorische Museum zu einem Lichtbildervortrag
ein. Der Referent Kurt Sons erzählt von der Planung, dem Bau und der
Entwicklung der Wohnanlage Akazienhof an der Düsseldorfer Straße,
die damals ein Musterprojekt öffentlichen Wohnungsbaus war - und
natürlich über den Planer und Erbauer dieser Wohnanlage, Hermann
Grothe. Der ehemalige kaiserliche Postbeamte arbeitete seit 1905 in
Duisburg als Siedlungsdirektor für den genossenschaftlichen
Wohnungsbau. Er hat in der Stadt bis 1940 für fast 4000 Familien
lebenswerten Wohnraum zu bezahlbarer Miete geschaffen und das
Gesicht Duisburgs mit geprägt. Der Eintritt kostet 3 Euro.
Verbraucherpreise in NRW geben weiter nach
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex von September
2008 bis September 2009 um 0,3 Prozent auf 106,6 Punkte (Basisjahr
2005 = 100) gesunken. Der Preisindex fiel auch gegenüber dem
Vormonat (August 2009) um 0,3 Prozent.
Der Rückgang der Verbraucherpreise im Jahresabstand ist maßgeblich
auf Preisrückgänge bei Heizöl (-34,0 Prozent), Gas (-13,0 Prozent)
und Kraftstoffen (-12,4 Prozent) zurückzuführen. Auch die Preise für
Nahrungsmittel (-3,4 Prozent; darunter
Vollmilch: -24,3 Prozent) gaben im Vorjahresvergleich weiter nach.
Ohne die Einbeziehung der Veränderungen von Energie- und
Nahrungsmittelpreisen in die Indexberechnung hätte die
Jahresteuerung bei +1,3 Prozent gelegen.
Gegenüber dem Vormonat kam es zu saisonbedingten Preissteigerungen
bei Bekleidung (+4,5 Prozent) und Schuhen (+2,8 Prozent). Dagegen
gingen die Preise für Beherbergungsdienstleistungen (-9,4 Prozent)
und Pauschalreisen
(-8,6 Prozent) nach der Ferienzeit wieder zurück. (IT.NRW)
Coaching und mentale Modelle
Individuelle Denkmodelle, die das Verständnis eines Sachverhalts und
somit Entscheidungen prägen, werden als mentale Modelle bezeichnet.
Die Volkshochschule an der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte lädt am
Dienstag, 6. Oktober, von 18 bis 19.30 Uhr zur Entdeckung der
eigenen mentalen Möglichkeiten ein. In einer Mischung aus Vortrag,
Gespräch und konkreten Übungen wird den Fragen, die sich in
Coaching-Prozessen stellen, nachgegangen. |
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Montag, 28. September 2009
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Eigenständiges Lernen in der Schule
„Ist eigenständiges Lernen in der Schule möglich?“ lautet der Titel
eines Vortrags der Volkshochschule am Dienstag, 6. Oktober, um 20
Uhr im Vortragssaal der VHS auf der Königstraße 47, in der es um
Grenzen und Möglichkeiten des schulischen Lernens geht. Der
Referent, Prof. Dr. Gieselher Tiegel, wird zeigen, welche
institutionalisierten Zwänge die Arbeit in der Schule bestimmen und
welche Folgen dies für die Leistungsmotivation der Schüler, aber
auch für die gesamte Gesellschaft hat. Darüber hinaus wird er
erläutern, was Lehrer, Eltern und Schüler gemeinsam tun können,
damit trotz vorhandener Zwänge auch das schulische Lernen einen
Beitrag zur optimalen Entfaltung aller Anlagen der Kinder leisten
kann. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
VHS:
Intensivsprachkurse
Die Volkshochschule bietet einwöchige Intensivsprachkurse in den
Sprachen Französisch, Italienisch, Niederländisch und Spanisch im
Gebäude an der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte an. Basiskenntnisse
der jeweiligen Sprache werden vermittelt und bereits erworbene
Fähigkeiten vertieft und erweitert. Zu den Kursen in den Sprachen
Französisch, Italienisch und Niederländisch lädt die Volkshochschule
von Montag, 12. Oktober, bis Freitag, 16. Oktober, ein, zum
spanischen Sprachkurs vom 19. bis 23. Oktober. Die
Intensivsprachkurse sind als Bildungsurlaub nach dem
Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) von Nordrhein-Westfalen
anerkannt. Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Termine
für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Mittwoch, 30. September,
wieder zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können
Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder
Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 28.
September, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203)
283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und
Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.
Plattenküche „Disco Classics - frisch serviert“
Am 17. Oktober heißt es in der Faktorei am Innenhafen wieder: Es
ist angerichtet! Küchenchef Stefan Cammann und das
Plattenküchen-Team versprechen erneut eine gelungene Vereinigung
von delikaten Food-Trends und einer zündenden Partynacht mit
Disco-Classics und Retro-Sounds. Das 3-Gang-Menü – sozusagen die
Pre-Party - startet um 20 Uhr. Hier brauchst du allerdings eine
Reservierung. Ab 22 Uhr gibt es dann Genüsse für die Ohren.
Funky Disco-Classics aus den frühen Achtzigern, verfeinert mit
einigen aktuellen Hits; das ist „musikalische Menü“! Wer schon
jetzt mit knurrendem Magen das Tanzbein schwingt, der kann sich
unter www.plattenkueche.com über das Menü und die Partynacht
informieren.
Plattenküche - Samstag, 17. Oktober 2009
Start 3 Gänge Menü: 20 Uhr - 25 € pro Person (Reservierung
erforderlich)
Start Ohrenschmaus: 22 Uhr - 10 € Eintritt |
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Samstag, 26. September 2009
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Duisburg in Lack und Chrom lockte Tausende in die City
Die zehnte Auflage der Automesse "Duisburg in Lack und Chrom"
lockte am vergangenen Wochenende Seher und auch Käufer in die
Duisburger Innenstadt. Rund um Königstraße und Düsseldorfer Straße
präsentierten sich die unterschiedlichsten Automarken. Liebhaber von
PS-starken Modellen kamen da voll auf ihre Kosten. Die glitzernden
Boliden ließen das Herz eines jeden Fans höher schlagen. Neben den
Hauptdarstellern von "Duisburg in Lack und Chrom" traten auch mobile
Künstler auf, die mit Show, Akrobatik, Comedy und Musik für
Unterhaltung sorgten. HM (Text und Fotos)
Fassanstich zum Seehaus Oktoberfest
Duisburg, 25. September 2009 – Mit einem Hammerschlag stach
Oberbürgermeister Adolf Sauerland das „Festbierfass“ an und
eröffnete damit das „1. Seehaus Oktoberfest“ an der Wedau, im
Neudorfer Süden. Zahlreiche „Wies´n“- Gäste waren gekommen, um die
letzten Sonnenstrahlen des Tages und das angekündigte Freibier zu
genießen, das von Seehaus Geschäftsführer Philip Borkenstein-Quirini
großzügig verteilt wurde. Nach dem Grußwort von Marc Hellmich,
übernahm OB Sauerland das Mikrofon und verkündete sichtlich erfreut,
dass es durch diverse Sponsoren gelungen sei, für die
lebensnotwendige Operation, der an Blutkrebs erkrankten sechsjährige
Sinem Yildirim, den Spendenbetrag in Höhe von 6.000,00 Euro
aufzubringen. Den entsprechenden Scheck überreichten Reinhard Kasten
von der Hövelmann Gruppe und Marc Hellmich, Geschäftsführer der
Hellmich Marketing Duisburg, an den Vater von Sinem, Nuh Yildirim
und Anette Herda von Knochenmarkspenderzentrale. Wie uns der
glückliche Vater mitteilte, sei die OP gelungen und seine kleine
Tochter auf dem Wege der Besserung. Nach der sozialen Aktion
übernahm das Trio „Die Alpenpiraten“ das Kommando und sorgte mit
ihren schmissigen Melodien für die richtige Oktoberfeststimmung.
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Oktoberfeststimmung
Manfred Schneider - Text und Fotos |
O´zapft ist! - Marc
Hellmich, Reinhard Kasten, Anette Herda, Philip
Borckenstein-Quirini, OB Adolf Sauerland |
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Das Trio "Die Alpenpiraten" sorgte für die Stimmung |
Marc Hellmich (re.) und Reinhard Kasten überreichen den
Spendenscheck an Nuh Yildirim (li.) und Anette Herda |
1o Jahre Johanniter-Stift Duisburg-Neudorf
10
Jahre ist es her, dass das Johanniter-Stift Duisburg den ersten
Bewohner willkommen hieß. Seitdem ist die Senioreneinrichtung auf
der Wildstraße fester Bestandteil des Stadtteils Neudorf. Nicht nur
für die Menschen, die eine neue Bleibe brauchen, sondern auch für
all diejenigen, die zu Veranstaltungen, Fest und Feierlichkeiten,
Beratungswünschen oder nur mal auf eine Tasse Kaffee hereinschneien.
Dies ist ein Grund zum Feiern!
Das Johanniter-Stift startet am Montag, den 28.09.09 mit einer
bunten Woche. Ab 15.00 Uhr können alle Bewohner und Besucher neben
extra kreiertem Johanniter-Eis aus der Eisdiele „la piazza“ einen
italienischen Nachmittag erleben.
Am Donnerstag, dem 01.10. findet dann ein Familientag statt. Hier
laden wir alle Familien, Kinder, Junggebliebene sowie alle, die mit
dem Johanniter-Stift in den 10 Jahren verbunden waren, zu allerlei
Programm wie Hüpfburg, Clownerie, Kinderschminken, Popcorn und
weiterem leiblichen Wohl ab 14.00 Uhr ein. Krönender Abschluss der
Jubiläumswoche bildet der „Festsamstag“. Neben Festreden von OB
Sauerland oder Vertretung sowie Johanniter-Größen wird kulturell mit
klassischer Musik sowie Jazz aufgewartet. Sollten Sie nähere
Informationen wünschen, im Johanniter-Stift Duisburg erfahren Sie
mehr. Holen Sie sich doch einfach unsere Hauszeitung, die Neudorfer
Post oder erfragen unter der Rufnummer 0203/9308-0 weitere Details.
Ungewöhnliche Ausstellung in den Räumen der DMG?
Duisburg is the
place, where things really happen. Dieses Zitat von Lord Norman
Foster, einem der bedeutendsten Architekten unseres Jahrhunderts,
sticht dem Besucher der Duisburg Marketing Gesellschaft als erstes
ins Auge. Es prangt in Riesenlettern direkt gegenüber dem Eingang.
Weitere Zitate von berühmten Duisburgern und Duisburg-Fans, wie
Starfotograf Peter Lindbergh oder Regisseur Jürgen Flimm sind über
die Flure der beiden Etagen im CityPalais verteilt, in der die DMG
ihre Geschäftsräume hat. Der besondere Clou: Die Zitate stehen in
einem spannenden Wechselspiel zu Fotos, die bekannte Duisburger Orte
aus einem völlig ungewohnten Blickwinkel zeigen. Studierende der
Folkwang Hochschule Essen haben sich hierzu unter Anleitung von Frau
Professorin Gisela Bullacher mit Duisburger Highlights künstlerisch
auseinandergesetzt?
Es ist schon verblüffend ein Foto namens Livesaver-Brunnen' ohne den eigentlichen Livesaver zu sehen,
schmunzelt DMG Geschäftsführer Uwe Gerste, aber auch der Sockel von
Jean Tinguely gehört zum Brunnenobjekt und ist ein Kunstwerk für
sich.
Für Uwe Gerste ist die Ausstellung, die den Titel Duisburg -
Ansichtssache' trägt, auch ein Zeichen für den Umbruch und das
wachsende Selbstbewusstsein der Stadt. Gerne zitiert er deshalb Atze
Schröder: ?Leute, ich sags wies is', Duisburg ist das Rio de Janeiro
des Ruhrgebiets, hier trägt man das Herz auf der Zunge und die Kohle
im Herzen!
Mit viel Engagement und Herzblut wurde die Ausstellung von der
Kommunikationsabteilung der DMG unter Federführung von Petra
Schröder konzipiert und schließlich umgesetzt. Die Besucher waren
bei der Eröffnungsfeier sichtlich angetan. Stellvertretend hierzu
Lothar Koopmann (Mercator-Verlag): Die Fotos der jungen Studenten
sind sehr beeindruckend und bilden mit den Zitaten ein
Gesamtensemble, das seinesgleichen sucht. Wir hoffen, dass Ihre
Besucher der nächsten Jahre das auch so sehen und bestätigen werden.
Aufgrund des überaus positiven Zuspruchs hat sich die
Geschäftsführung der DMG entschieden, die Ausstellung, die
eigentlich den Besuchern der DMG gewidmet war, nun auch der
Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Eine Besichtigung ist auf
Anfrage unter Tel. 3052511 möglich.
Mayersche verlost 20 signierte Bücher für die kreativsten Antworten
Ob Sarah Kuttner mit ihrem "Mängelexemplar", Sebastian Fitzek und
der Thriller "Splitter", Peter Maffay mit seiner Biographie oder
auch Manni Breuckmann mit dem Titel "50 legendäre Szenen des
deutschen Fußballs": Alle waren sie in der Mayerschen zu Gast und
haben vor begeistertem Publikum ihre aktuellen Bücher präsentiert
und anschließend mit einem Autogramm versehen. Wer die Lesungen
verpasst hat, aber trotzdem ein signiertes Exemplar des
Lieblingsautors sein Eigen nennen möchte, sollte sich beeilen. Noch
bis zum 30. September können die einfallsreichsten, lustigsten oder
persönlichsten Gründe, warum gerade Sie ein Gewinner sind, mit Name,
Adresse und Wunschbuch an gewinnspiel@mayersche.de eingeschickt
werden. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und können
ihr Buch in der örtlichen Mayerschen in Empfang nehmen. Mehr
Informationen gibt es auf www.mayersche.de.
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Freitag, 25. September 2009
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Historischer Kalender |
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Prof. Dr. Rita Süßmuth: "Der Worte sind genug gewechselt"
Dies ist ein Vortrag von der ehemaligen Bundestagspräsidentin Prof.
Dr. Rita Süßmuth überschrieben, den sie im Rahmen der diesjährigen
Interkulturellen Woche im "Kleinen Prinzen" hält. Sie war dazu vom
Diakonischen Werk der Duisburger evangelischen Kirche eingeladen
worden.
"Leben wir in einer Zuwanderungsgesellschaft," fragt Stephan
Kiepe-Fahrenholz, Pastor und Leiter des Diakonischen Werks Duisburg,
bei der Einleitung. "Heute setzen wir voraus, dass wir es tun. Was
muß es aber an öffnenden Veränderungen in der Gesellschaft geben, um
das Zusammenleben praktikabel zu gestalten?"
"Duisburg ist eine multikulturelle und multiethnische Stadt,"
ergänzt Superintendenten Armin Schneider bei der Einführung in das
Thema. "Duisburg hat fast 500.000 Einwohner. Ein Drittel davon hat
eine Zuwanderungsgeschichte. Bei Jugendlichen liegt sie bei
teilweise bis zu 50 Prozent. Die Moschee in Marxloh erfährt eine
hohe Akzeptanz. Da die Gemeinden aufeinander zugegangen sind, haben
sich die gewechselten Worte bewährt. In der Stadtverwaltung gibt es
das Integrationsreferat. Die Kirchen führen einen christlich -
islamischen Dialog. Die Zuwanderer sind in Schule, Ausbildung,
Arbeit und Alter aber immer noch benachteiligt. Diverse Studien
belegen das. Was muss sich in Ämtern und in der Wohlfahrtspflege
ändern? Was muss sich bei den Zuwanderern und ihren Organisationen
ändern."
"Der Worte sind genug gewechselt - doch welche Worte sind es?" Mit
diesen Worten beginnt die CDU-Politikerin, die sich in ihrer aktiven
Zeit als Bundestagspräsidentin sehr um das Thema Zuwanderung und
Integration verdient gemacht hat, ihren Vortrag. "Das Denken hat
sich verändert. Die neue Wortwahl, die neue Sprache beweisen es.
Migranten besitzen ein Potential - diese Erkenntnis war Anfang der
`90er Jahre noch neu. Damals brach Deutschland unter der Belastung
der Zuwanderung zusammen. Ein Wahlkampf auf Kosten der Zuwanderer
klappt heute nicht mehr. Integration war lange Zeit eine Sache der
Migranten. Sie sollten die deutsche Sprache lernen und das war`s.
In Goethes Faust steht: Wer die Fremden nicht schützt, hat keine
Zukunft. Wir haben als Mehrheit nie reflektiert, wie wir uns den
Migranten gegenüber verhalten. Die Individuen sind verschieden -
aber was verbindet uns? Das ist eine zentrale Frage. Die Liberalen
sagen: Jeder lebt nach seiner Facon. Und trotzdem gibt es etwas, was
die Gesellschaft zusammenhält. Vermeidet Ausgrenzung - dies ist mein
politisches Motto. Wir sind dabei, unser Bild von Menschen aus
fremden Ländern zu verändern. Ohne das zivilgesellschaftliche
Engagement von kirchlichen und nichtkirchlichen Gruppen würde es den
Zuwanderern heute immer noch schlecht ergehen.
Auch in der Politik gibt es eine Realitätsverdrängung. In der Zeit,
als ich Bundestagspräsidentin war, durfte das Wort Einwanderung
nicht fallen. Die Einwanderung wurde zur Zuwanderung - ein Wort, das
es beispielsweise im Englischen nicht gibt.
Migrantenselbstorganisationen waren damals nicht erwünscht. Der
Vorwurf lautete: Die Leute bleiben unter sich und tragen nichts zur
Integration bei. Heute merken die Migranten: Wir werden gebraucht.
Das Willkommenheißen ist nach meiner Erfahrung wichtig. Das beginnt
schon bei der Ankunft, nicht erst bei der Einbürgerung. Netzwerke
sind wichtig. Welche Ämter, welche Wohlfahrtseinrichtungen wirken
mit bei der Integration mit? Wieviel kostet das? Der Dialog kann
schließlich nicht nur intellektuell geführt werden. Scheitern liegt
oft an sozialer Isolation. Politik muß nicht für, sondern mit
Migranten gemacht werden. Wie kann ich mich interkulturell öffnen,
wenn ich nichts über die Herkunftsländer weiß? Kulturelle Bildung
ist wichtig. Kreativität und soziale Bildung schrumpfen sonst. Hier
sind wir noch am Anfang." Andreas RüdigGefälschte Briefe zur Verleihung eines Ehrenrings
Die Stadt Duisburg warnt vor einem gefälschtem Brief, mit dem ein
„Amt für Ratsangelegenheiten“ unter der Betreffzeile „Verleihung des
Duisburger Ehrenringes für verdiente Mitbürger“ auf städtischem
Briefbogen darüber informiert, dass der Empfänger für eine hohe
städtische Ehrung vorgesehen sei. In dem Brief wird weiter darum
gebeten, sich im Rathaus zu melden, um einen Termin abzustimmen.
Diese Briefe sind gefälscht. Die Stadt Duisburg prüft juristische
Schritte gegen den unbekannten Verfasser.
NRW-Einzelhandel: Niedrigere Umsätze im August
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im August 2009 nach
ersten vorläufigen Ergebnissen nominal 4,9 Prozent weniger um als im
August 2008. Die Umsätze lagen real, also unter Berücksichtigung der
Preisentwicklung, um 4,0 Prozent unter dem Ergebnis des
entsprechenden Vorjahresmonats. Die Beschäftigtenzahl ging um 1,9
Prozent zurück. Für den Zeitraum Januar bis August 2009 ermittelten
die Statistiker einen nominalen Umsatzrückgang von 3,4 Prozent; real
lagen die Umsätze um 3,1 Prozent unter dem entsprechenden
Vorjahresergebnis. (IT.NRW)
|
Veränderung
von Umsatz und Beschäftigung im
NRW-Einzelhandel
im August 20091) |
|
Gewerbezweig |
Umsatz |
Beschäftigte |
nominal
(in jeweiligen
Preisen) |
real
(in Preisen
von 2005) |
Veränderung
gegenüber
August 2008 in Prozent |
|
1) vorläufige
Ergebnisse;
einschl.
Tankstellen, ohne Handel mit
Kfz
|
|
Einzelhandel insgesamt |
−4,9 |
−4,0 |
−1,9 |
|
davon |
|
|
|
|
Einzelhandel mit Lebensmitteln |
−4,9 |
−3,5 |
−0,3 |
|
Einzelhandel mit anderen Gütern |
−4,8 |
−4,4 |
−2,8 |
|
darunter |
|
|
|
|
Einzelhandel mit Waren verschiedener Art
in Verkaufsräumen
(z. B.
Warenhäuser,
SB-Warenhäuser, Supermärkte) |
−4,6 |
−3,3 |
−0,4 |
|
Einzelhandel mit Büchern, Schreibwaren, Bürobedarf |
−4,0 |
−5,6 |
−1,5 |
|
Einzelhandel mit Unterhaltungselektronik,
Baubedarf, Haushaltsgeräten, Möbeln |
−2,6 |
−4,4 |
−3,1 |
|
Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung
und Schuhen |
+0,9 |
+0 |
−3,7 |
|
Apotheken und Facheinzelhandel mit medizinischen,
orthopädischen und kosmetischen Artikeln |
−0,4 |
−1,8 |
−2,2 |
|
Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen
(z. B. Versand- und Interneteinzelhandel) |
−24,8 |
−10,9 |
−1,0 |
|
nachrichtlich:
Einzelhandel ohne Tankstellen |
−4,6 |
−3,9 |
−1,9 |
Freibadsaison im Kombibad Homberg endet
DuisburgSport weist darauf hin, dass der im Kombibad Homberg
zunächst über das planmäßige Ende der Freibadsaison hinaus
aufrechterhaltene Badbetrieb in Kürze eingestellt wird. Aufgrund der
zuletzt zurückgehenden Besucherzahlen und einer sich abzeichnenden
Verschlechterung der Witterungsverhältnisse besteht daher am
Sonntag, 27. September, zum vorerst letzten Mal die Möglichkeit, im
Kombibad dem Badespaß nachzugehen. Die notwendigen
Sanierungsarbeiten im Gebäude des Kombibades werden weiterhin
durchgeführt. Wann der Hallenbadbetrieb wieder aufgenommen werden
kann, ist derzeit leider noch nicht absehbar. DuisburgSport bittet
um Verständnis und wird rechtzeitig informieren.
Wiedereröffnung des Kinder- und Jugendtreffs Blaues Haus in
Hochfeld
Anlässlich der Interkulturellen Woche wird der Kinder- und
Jugendtreff Blaues Haus in Duisburg-Hochfeld mit vergrößertem
Raumangebot den Betrieb wieder aufnehmen. Dieses für diesen
Sozialraum außerordentlich wichtige Angebot kann nun den Interessen
der dort lebenden Kinder und Jugendlichen und Familien noch besser
gerecht werden. |
|
Donnerstag, 24. September 2009
-
Historischer Kalender |
|
Austritt von Schwefelsäure in einem Duisburger Tanklager auf der
Ölinsel
Um 9.45 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines Chemieunfalls
alarmiert. In einem Duisburger Tanklager auf der Ölinsel kam es an
einem Schwefelsäuretank bei Umfüllvorgängen zu einer etwa armdicken
Leckage. Die ausgetretene Schwefelsäure konnte direkt in einem
Auffangbecken aufgefangen werden. Ein Abfließen in die Kanalisation
konnte so verhindert werden.
Wegen der stark ätzenden Wirkung der Schwefelsäure musste die
Feuerwehr alle Maßnahmen mit Chemikalienschutzanzügen durchführen.
Es gelang der Feuerwehr nach kurzer Zeit die Leckage abzudichten.
Das ausgetretene Produkt wurde direkt durch eine Entsorgungsfirma
wieder aufgenommen.
Parallel wurden innerhalb und außerhalb des Betriebsgeländes
Messungen vorgenommen. Außerhalb der Betriebsgrenzen waren sämtliche
Messungen negativ, so dass keine Gefährdung der Bevölkerung bestand.
Im Nahbereich der Austrittsstelle gab es leicht erhöhte Messwerte
durch Schwefelsäuredämpfe. Diese wurden mit Wasserschleiern
niedergeschlagen, wodurch eine weitere Ausbreitung verhindert werden
konnte.
Nach Hinzuziehung von weiteren Fachbehörden (Untere Wasserbehörde
und Bezirksregierung) konnte die Einsatzstelle um 12 Uhr wieder in
die Verantwortung des Betreibers übergeben werden. Im Einsatz waren
etwa 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr Duisburg. Fünf Personen wurden
wegen vermutetem Produktkontakt vorsorglich vom Notarzt versorgt.
Eine weitere Behandlung war jedoch nicht erforderlich.
Duisburg-Rheinhausen: Trompeter Straße wird zur Einbahnstraße
Die Trompeter Straße in Rheinhausen wird ab kommenden Montag,
28. September, bis voraussichtlich Mitte September 2010 zwischen
Lohstraße und Güterstraße zur Einbahnstraße. Es kann dann nur in
Richtung Lohstraße gefahren werden. Dies ist erforderlich, da die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg hier umfangreiche Kanalbauarbeiten
durchführen, die bis Ende Februar 2010 andauern werden. Danach
folgen Leitungsverlegungen der Stadtwerke Duisburg bis Mitte Mai
2010. Im Anschluss daran finden Straßenbauarbeiten statt, die
voraussichtlich bis Mitte September 2010 andauern.
Fußgänger und Radfahrer sind durch diese Maßnahme nicht betroffen.
Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert. Die Stadt Duisburg
bittet alle Betroffenen um Verständnis.
Die Einbahnstraßenregelung wurde gewählt, damit die Stadtwerke sowie
der Straßenbau parallel zum Kanalbau arbeiten können, um die Bauzeit
von den sonst notwendigen zwei Jahren, auf etwa ein Jahr zu
reduzieren.
Oberverwaltungsgericht NRW: E.ON darf 4. und 5. Teilgenehmigung
für Steinkohlekraftwerk Datteln zur Zeit nicht weiter ausnutzen
Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat
heute in drei Eilverfahren beschlossen, dass die gegen die 4. und 5.
Teilgenehmigung gerichteten Klagen des BUND bzw. eines Waltroper
Landwirtes aufschiebende Wirkung haben, nicht jedoch die gegen die
3. Teilgenehmigung gerichtete Klage. Damit können die mit der 4. und
5. Teilgenehmigung genehmigten Anlagen(teile) zur Zeit nicht weiter
errichtet werden. Für die Entscheidungen kam es nicht auf die Frage
an, ob die Teilgenehmigungen rechtmäßig oder rechtswidrig sind; denn
die aufschiebende Wirkung einer Klage tritt kraft Gesetzes ein, wenn
die angefochtene Genehmigung nicht sofort vollziehbar ist.
Nachdem der 10. Senat des Oberverwaltungsgerichts mit Urteil vom 3.
September 2009 den Bebauungsplan Nr. 105 - E.ON Kraftwerk - der
Stadt Datteln auf Antrag eines Waltroper Landwirtes für unwirksam
erklärt hat (Az.: 10 D 121/07.NE), haben der Landwirt und der BUND
am 11. und 14. September 2009 ihre im 8. Senat anhängigen
immissionsschutzrechtlichen Klagen gegen den Vorbescheid und die 1.
Teilgenehmigung auch auf die 3. bis 5. Teilgenehmigung erstreckt.
Die Genehmigungsbehörde (Bezirksregierung Münster) hat daraufhin
E.ON mitgeteilt, dass für die 5. Teilgenehmigung von einer
aufschiebenden Wirkung der Klagen auszugehen sei, so dass diese
Genehmigung ab sofort nicht weiter ausgenutzt werden könne.
Demgegenüber sei hinsichtlich der 3. und 4. Teilgenehmigung das
Klagerecht wegen Zeitablaufs verwirkt. E.ON und der BUND haben
jeweils gegen diese Feststellungen der Genehmigungsbehörde
Eilanträge gestellt.
Der 8. Senat des Oberverwaltungsgerichts hat heute - auf die
Eilanträge von E.ON hin - festgestellt, dass den beiden Klagen gegen
die 5. Teilgenehmigung, die vom 17. Oktober 2008 datiert und
verschiedene größere Errichtungsmaßnahmen (u.a. Kesselhaus und
Rauchgasleitung, Kohle-, Ammoniak- und Grobaschelager, Heizöltank)
zum Gegenstand hat, nicht offensichtlich unzulässig sind, so dass
ihnen aufschiebende Wirkung zukommt.
Auf den Eilantrag des BUND hin hat der 8. Senat festgestellt, dass
dessen Klage gegen die 3. Teilgenehmigung vom 12. Dezember 2007
wegen Nichteinhaltung der Jahresfrist nach § 2 Abs. 4 Satz 1
Umweltrechtsbehelfsgesetz verspätet erhoben und damit offensichtlich
unzulässig ist. Zur Begründung hat der Senat darauf hingewiesen,
dass der BUND in einem weiteren beim Oberverwaltungsgericht
anhängigen Rechtsstreit (Klage gegen den wasserrechtlichen
Planfeststellungsbeschluss) bereits Anfang des Jahres 2008 von dem
Erlass der 3. Teilgenehmigung Kenntnis erlangt habe. Die 3.
Teilgenehmigung umfasst die Errichtung u.a. der Dampfkesselanlage
mit zugehörigen Einrichtungen, die Rauchgasentschwefelung mit
Kalksteinmehlsilo und das Schaltanlagengebäude.
Demgegenüber hält der Senat die Klage des BUND gegen die 4.
Teilgenehmigung, die E.ON am 21. Juli 2008 erteilt worden ist und
u.a. den Gleisanschluss für die Ammoniak- und die
Brennstoffanlieferung einschließlich Werksbahnhof sowie
brandschutztechnische Einrichtungen umfasst, nicht für
offensichtlich unzulässig. Es bestehen nach Ansicht des Senats keine
ausreichenden Anhaltspunkte dafür, dass der BUND in der Zeit vor dem
14. September 2008 von der 4. Teilgenehmigung Kenntnis hätte
erlangen können, mit der Folge, dass ansonsten die einjährige
Klagefrist abgelaufen gewesen wäre. Der mit der 4. Teilgenehmigung
genehmigte Bau des Gleisanschlusses wurde erst kürzlich - am 8.
September 2009 - begonnen; die früheren Arbeiten zur Realisierung
der 4. Teilgenehmigung betrafen Änderungen an vorhandenen Anlagen
und waren schon deshalb auf der unübersichtlichen Großbaustelle
nicht im Einzelnen wahrnehmbar. Erst recht konnten sie nicht einer
bestimmten Teilgenehmigung zugeordnet werden.
Für alle drei Teilgenehmigungen gilt nicht eine einmonatige
Klagefrist, weil die Genehmigungen den Betroffenen nicht individuell
oder öffentlich bekannt gegeben worden sind. Eine derartige
Bekanntgabe war von E.ON nicht beantragt worden.
Das Oberverwaltungsgericht hat aus Gründen der Dringlichkeit den
Beteiligten vorab (nur) das Ergebnis bekannt gegeben (sog.
Tenorbeschlüsse). Die nähere Begründung der Entscheidungen wird in
der nächsten Woche erfolgen.
Die Beschlüsse sind unanfechtbar. Aktenzeichen: 8 B 1342/09. AK, 8 B
1343/09.AK, 8 B 1344/09.AK
Gleisbauarbeiten in Duisburg:
Ausfall der Linie S 2 zwischen
Oberhausen und Duisburg
Die Deutsche Bahn AG führt am 26.9. und 27.9.2009 sowie am 3.10. und
4.10.2009 Gleisbauarbeiten in Duisburg-Kaiserberg durch. Wegen der
Bauarbeiten fallen die Züge der Linie S 2 zwischen Oberhausen und
Duisburg (in beiden Richtungen) am 26.9. und 27.9.2009 sowie 3.10.
und 4.10.2009 aus. Die Züge der Linie S 2 (von Dortmund in Richtung
Duisburg) werden an den genannten Tagen in der Zeit von 6.21 Uhr bis
22.21 Uhr über Mülheim umgeleitet. Reisende aus Richtung Dortmund,
Herne und Oberhausen mit Fahrtziel Duisburg steigen in
Mülheim-Styrum aus. Dort besteht Anschluss an die Züge der Linie S 1
in Richtung Düsseldorf, die über Duisburg fahren.
Reisende ab Duisburg mit Fahrtziel Dortmund nutzen die Züge der
Linie S 1 in Richtung Dortmund bis Mülheim-Styrum. Dort besteht
Anschluss zu den Zügen der Linie S 2, die über Oberhausen, Herne bis
Dortmund fahren. Die Reisenden werden durch besondere
Fahrplanaushänge und Lautsprecheransagen in den Zügen und auf den
Bahnsteigen rechtzeitig auf die Änderungen im Zugverkehr
hingewiesen.
Änderung der Mütterberatungszeiten in Hochfeld
Bei der öffentlichen Mütterberatung des Gesundheitsamtes in
Duisburg-Hochfeld auf der Rheinhauserstraße 199 (Tor-Einfahrt )
ändern sich die Beratungszeiten. Ab Oktober 2009 findet der Termin
nur noch jeden ersten Donnerstag des Monats von 10.30 bis 11.30 Uhr
statt.
Auftakt
der AWO-Duisburg zu den Interkulturellen Wochen 2009
„Tag der polnischen Kultur“ am Freitag im Forum
Mit dem „Tag der polnischen Kultur“ im Forum Duisburg eröffnet die
AWO-Duisburg am Freitag, 25. September, ihr Programm zu den
Interkulturellen Wochen 2009. Im Einkaufszentrum auf der Königstraße
können die Besucher von 17 bis 21 Uhr die Spuren polnischer
Traditionen und Lebensart im Ruhrgebiet entdecken.
Das Angebot bringt dabei mit sinnlicher Vielfalt auf den Geschmack:
Kulinarische Spezialitäten wie Bigos, Pierogi oder Rote-Bete-Suppe
verwöhnen den Gaumen. Die Folklore-Gruppe „Perelka“ sorgt mit Tänzen
in den Originaltrachten aus Krakau für Schauwerte ebenso wie die
polnischen Nationaltänze Polonaise und Masurka, vorgeführt in
höfischer Kleidung aus dem Herzogtum Warschau. Nobert Hinzemanns
Kabarett auf Deutsch und Polnisch setzt auf Unterhaltung mit Geist
und Witz. Chansons von Jola Wolters und Klavierstücke von Frederic
Chopin bringen die Kultur des östlichen Nachbarlands zu Gehör.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion um 18 Uhr rücken unter anderem
Henry Ulatowski von der Polnischen Katholischen Mission in Duisburg
und Dr. Susanne Peters-Schildgen, die Kustodin am Oberschlesischen
Landesmuseum in Ratingen-Hösel, das Thema „Auf polnischen Spuren im
Ruhrgebiet“ in den Mittelpunkt.
Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH,
die den Tag im Forum veranstaltet, sieht durchaus aktuelle Bezüge.
„Viele Menschen verbinden mit der Zuwanderung aus Polen Namen wie
Schimanski oder Kowalski und denken dabei an den Beginn der
Industrielaisierung zurück. Was aber kaum jemand weiß: Seit 1980
kamen eine Millionen Polen nach Deutschland, um hier zu arbeiten und
zu leben.“ Die AWO-Duisburg wolle mit dem Fest im Forum zeigen, wie
vielfältig der Einfluss der Menschen aus Polen auf das Leben gerade
im Revier sei. Die Stärke interkultureller Vielfalt beweise das
Beispiel polnischer Zuwanderung augenfällig. Karl-August Schwarthans:
„Wir freuen uns sehr, dass wir für diese Idee die Betreiber des
Forum Duisburg begeistern konnten. Das bunte Programm verdient es,
an einem so prominenten Ort in Duisburg möglichst viele Zuschauer
anzulocken.“
Das Schweigen brechen: Theater und
Film gegen sexuellen Missbrauch von Kindern
Philippinische Organisation Stairway Foundation zu Gast in
Duisburg
Der
Kindernothilfe-Partner Stairway Foundation aus den Philippinen
kommt in der nächsten Woche im Rahmen der weltweiten
Aufklärungskampagne "Breaking the Silence! - Das Schweigen
brechen" nach Duisburg. Die Stairway Foundation präsentiert am
29. und 30. September Zeichentrick-Kurzfilme und ein
Theaterstück mit philippinischen Jugendlichen zum Thema sexuelle
Ausbeutung von Kindern. Lars Jørgensen, Direktor der Stairways,
und seine Frau Monica Ray stehen an beiden Abenden als
Gesprächspartner zur Verfügung.
Am Dienstag, dem 29. September 2009, zeigt die Kindernothilfe
zusammen mit Stairways den Film "Red Leaves Falling" sowie das
Theaterstück "Cracked Mirrors". Das Stück porträtiert auf
sensible Weise die Leidensgeschichte von Kindern und jungen
Erwachsenen, die Opfer von sexuellem Missbrauch und Gewalt
geworden sind. Ort: ReibeKuchenTheater im KOM'MA,
Schwarzenberger Straße 147, Duisburg, Beginn: 19.00 Uhr bei
freiem Eintritt
Am Mittwoch, 30. September, laufen im Filmforum Duisburg drei
Kurzfilme der Stairway Foundation zur Missbrauchsthematik.
Ort: Filmforum Duisburg, Dellplatz 15 - Beginn: 18.30 Uhr,
Eintritt: 5,00 Euro
Die Stairway Foundation setzt sich für die Rehabilitation von
Straßenkindern in Manila ein. Die philippinische Organisation
hat drei Zeichentrick-Kurzfilme entwickelt, in denen es um die
Prävention von sexuellem Missbrauch geht. Nach den beiden Filmen
"Daughter - A Story of Incest" und "A Good Boy - A Story of
Pedophilia", die auch international große Anerkennung fanden,
ist jetzt der dritte Film erschienen: "Red Leaves Falling - A
Story of Child Pornography and Child Sex Trafficking".
Ausstellung "Architektur im
Aufbruch. Planen und Bauen in den 1960ern"
Die seit dem 24. August
bis zum 18. Oktober gibt es in der Liebfrauenkirche in
Duisburg-Mitte diese Ausstellungen. In der Liebfrauenkirche
veranstaltet das Stadtentwicklungsdezernat wieder ein
Diskussionsforum "Stadtentwicklung im Dialog". An diesem Abend
werden sich Experten mit dem Wohnungsbau und mit Großsiedlungen
aus den 60er und 70er Jahren beschäftigen. Unter dem Titel
„Umgang mit dem Wohnungsbauerbe aus den 1960er und 1970er
Jahren“ werden Wohnungsbaubestände und Siedlungen in Duisburg
aus dieser Zeit gezeigt und Sanierungskonzepte von Vertretern
der Wohnungswirtschaft vorgestellt. Die industrielle und
serielle Bauweise haben zur Zeit der Erstellung einen
Wohnungsbedarf an modernem Wohnraum befriedigt, wie er im
Wirtschaftswunderland Deutschland nachgefragt wurde. Die
demografische Entwicklung und veränderte Wohn- und
Lebensbedürfnisse haben die einst begehrten Wohnobjekte zum Teil
zu Problemfällen des Wohnungsmarktes gewandelt. Anonymisierung
in Hochhäusern und Großstrukturen machen das Wohnen bei
zunehmendem Marktangebot unattraktiver. Die ehemals als modern
empfundenen und begehrten Wohnungen finden weniger Nachfrage.
Hoher Sanierungsbedarf oder gar Abriss sind die Alternativen.
Wie gehen wir mit diesen Wohnungsbeständen und Großsiedlungen
um? An der Diskussionsrunde werden teilnehmen: Jürgen Dressler,
Stadtbaurat; Christoph Hölters, Abteilungsleiter Stadtplanung,
Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer Rheinwohnungsbau; Hartmut
Miksch, Präsident der Architektenkammer NRW und Uwe Sahle,
Geschäftsführer Sahle Wohnen; Willi Mohrs, Redakteur der WAZ
wird die Veranstaltung moderieren.
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Mittwoch, 23. September 2009
-
Historischer Kalender |
Zum 10. Mal: „klick dich ein!“ „klick
dich ein!“ - diese jährliche, zentrale Duisburger Informations-
und Orientierungsveranstaltung zu den Themen
Beruf und Erwerbstätigkeit wird am Donnerstag, 24. September, zum
zehnten Male vom Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft im Gertrud-Bäumer-Berufskolleg durchgeführt. Trotz der
wirtschaftlich schwierigen Zeiten konnte die Beteiligung von
über 70 Kooperationspartner eingeworben werden, die informieren,
beraten und auch konkrete Stellenangebote vorstellen. Das
Interesse an dieser Veranstaltung ist dieses Jahr überwältigend
– aktuell liegen 2.000 Anmeldungen vor, so viele wie noch nie.
VHS-Vortrag: „Chinesischer Garten im Duisburger Zoo“
Mit dem Chinesischen Garten bietet der Duisburger Zoo ein
botanisches Highlight und eine Oase der Ruhe zugleich. Die
Volkshochschule, Königstraße 47, stellt am Dienstag, 22. September,
um 18 Uhr in einem Vortrag die vor zwei Jahrzehnten gestaltete
Anlage in Bildern vor. Heinz Kuhlen porträtiert die markantesten
Bäume und Sträucher und zeigt die Schönheit ihrer Wuchsformen sowie
in beeindruckenden Nahaufnahmen Details von Blüten und Früchten.
Familienkarte: Die dritte Auflage des Angebotskatalog liegt aus
Der Angebotskatalog der Familienkarte, mit der Familien
Vergünstigungen in den beteiligten Geschäften, Restaurants, Sport-,
Kultur- und Freizeiteinrichtungen erhalten, wurde jetzt zum dritten
Mal neu aufgelegt. Mittlerweile umfasst er über 200 Angebote. Wie
bisher liegt der Katalog in den Bezirksrathäusern, Kindergärten,
Jugendzentren, der Stadtinformation, den Wirtschaftsbetrieben und
der ARGE aus. Außerdem steht er als Download unter www.duisburg.de/familienkarte
zur Verfügung. Hier gibt es auch alle anderen Informationen rund um
die Familienkarte. Interessierte Unternehmen und Vereine, die sich
als familienfreundlich präsentieren möchten, können sich weiterhin
als neue Partner der Familienkarte bei Gabi Priem vom Jugendamt
melden, telefonisch unter 0203-283 3383 oder per E-Mail an
familienkarte@stadt-duisburg.de.
Die jüdische Gemeinde feiert
Charlotte Knobloch: "Yom Kippur ist ein Zeichen des
Innenhaltens."
Guten Rutsch - so wünschen wir einander, wenn ein neues Jahr
beginnt. Die jüdische Gemeinde feiert in diesen Tagen (nach
jüdischem Kalender) ihr eigenes Neujahrsfest. Danach beginnt
jetzt das Jahr 5770. Grund genug, einen Empfang im jüdischen
Gemeindezentrum zu geben. Zuerst gibt es eine Videoeinspielung.
In ihr übermitteln Jugendlich aus dem Jugendzentrum Tikwatejnu
ihre ganz persönlichen Neujahrsgrüße.
"Der Neujahrsempfang ist das erste große Ereignis in diesem
Jahr," berichtet Jacques Marx, langjähriger
Vorstandsvorsitzender der Gemeinde. "5769 war ein erfolgreiches
Jahr, weil wir unseren Kindergarten eröffneten. Unsere Zukunft
ist damit gesichert. Für die Kinder ist der Kindergarten ein
Paradies, in dem sie sich wohlfühlen. Christen, Aleviten,
Bahai`i und Moslems - alle Religionen sind bei diesem
Neujahrsempfang versammelt. Sie sind mit den Juden zusammen, die
hier zuhause sind.
1939 war ein besonderes Jahr. Wir Juden mussten damals den
Judenstern tragen. Die jüdische Kultur sollte brutal ausgelöscht
werden. Heute ist eine neue Generation von Juden in Duisburg
angekommen. Ich bin Jude in Deutschland und deutscher Jude. Ich
wurde allerdings in Paris geboren, hatte einen deutschen Vater
und eine deutsche Mutter.
Im Februar 2010 wird ein neuer Gemeinderat gewählt."
"Es bleibt ein besonderer Vertrauensbeweis, dass die Gemeinde
unseren drei Städten Duisburg, Mülheim und Oberhausen - trotz
der Geschichte - treu geblieben ist," berichtet Mülheims
Bürgermeister Dagmal Mühlenfeld. "Solange Synagogen von der
Polizei geschützt werden müssen, Leute ihren Glauben nicht offen
bekennen können und Friedhöfe geschändet werden, können wir
nicht von Normalität sprechen. Unsere freiheitliche
demokratische Grundordnung hat für Antisemitismus keinen Platz.
Wir dürfen nicht und nie vergessen. Die vielen Stolpersteine,
die an die Verfolgten des Nazi-Terrors erinnern sollen, sind ein
sichtbares Zeichen des Widerstandes gegen Antisemitismus. Der
neu eröffnete Kindergarten ist ein schönes Hoffnungszeichen."
"Yom Kippur ist ein Zeichen des Innenhaltens," betont Charlotte
Knobloch, die Präsidentin des Zentralrates der Juden in
Deutschland, angesichts des in Kürze bevorstehenden
Friedensfestes. "Doch diese Zeit ist keine ernste Zeit. Man
trifft seine Familie und seine Freunde. Als ich 1932 in
Deutschland geboren wurde, stellte sich diese Frage nicht. Die
hier lebenden Hebräer fühlten sich voller Stolz als Deutsche.
Sind wir deutsche Juden oder jüdische Deutsche? Die Frage lässt
sich so eindeutig beantworten wie die Frage nach dem Wetter in 1
Jahr. Entweder wird es regnen oder es wird die Sonne scheinen;
dann gibt es eine neue Wettervorhersage.
Juden wurden in der deutschen und europäischen Vergangenheit
immer verfolgt. Das Jiddische ist die perfekte deutsch-jüdische
Symbiose. 1871 wurden sie formal gleichgestellt. "Judas
verrecke" skandierten die Nazis im Dritten Reich. Wir nehmen die
Drohungen der Hamas und des iranischen Präsidenten ernst. Nach
dem Zusammenbruch der Sowjetunion nahm Deutschland über 100.000
Juden aus den Ländern der GUS auf. Wir bauten jüdische Gemeinden
auf und füllten sie mit Leben. Wir sind in dieser Gesellschaft
angekommen und Teil von ihr. Die Würde des Menschen ist
unantastbar. Wenn dies so bleibt - und davon bin ich überzeugt
-, ist mir um Deutschland nicht bange."
"Vermittlung, Erinnerung, Verständigung und Versöhnung - ohne
diese Prädikate ist menschliches Miteinander nicht möglich,"
betont Rudolph Dreßler, Staatssekretär a. D. und ehemaliger
deutscher Botschafter in Israel, in seiner Festansprache. Und
fragt: "Wie konnte sich der verbrecherische Antisemitismus
Hitlers durchsetzen? Wie konnten die Menschen damals wegschauen
und nichts tun? Nationalismus, Militarismus, Leugnung des
Holocaust, Verherrlichung des Führerprinzips und Antisemitismus
machen damals wie heute den Nationalsozialismus und Faschismus
aus. Heute gibt es eine Leichtfertigkeit im Umgang mit dem
Nationalsozialismus. Die Auseinandersetzung mit ihm ist Teil
unserer Sozialisation. Wie sagte es Ignaz Bubis: Deutschland hat
den Antisemitismus nicht erfunden. Auschwitz ist aber wohl eine
deutsche Erfindung. Deutschland brauchte sich nie Gedanken über
seine Existenzberechtigung zu machen. Als ich gerade 4 Wochen
Botschafter in Israel war, begann die 2. Intifada. Es gab im
Durchschnitt alle 10 Tage einen Selbstmordanschlag. Es gab
täglich mehrere Schussanschläge. Wie würden wir wohl denken,
wenn es das bei uns geben würde?" Andreas Rüdig
Gleisbauarbeiten: Bahnübergang
"Neuenhofstraße" gesperrt
Die Deutsche Bahn AG
führt vom 26.9.2009, 5 Uhr, bis 30.9.2009, 8.00 Uhr,
Gleisbauarbeiten zwischen Duisburg-Hochfeld Süd und
Duisburg-Wanheim durch. Wegen der Bauarbeiten muss der
Bahnübergang "Neuenhofstraße" vom 26.9.2009, 6 Uhr bis
30.9.2009, 6 Uhr, für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden.
Die Bahnübergang bleibt für Radfahrer und Fußgänger
passierbar. Umleitungen werden ausgeschildert.
NRW-Außenhandel im Juni um 23,7
Prozent niedriger als ein Jahr zuvor
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im Juni 2009
Waren im Wert von 11,6 Milliarden Euro. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand
vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 23,7 Prozent weniger
als im Juni 2008. Der Wert der Importe war mit 12,1 Milliarden
Euro um 22,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Im
Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27)
fielen die Ausfuhren im Juni 2009 mit 7,8 Milliarden Euro um
23,6 Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor. Auch der Wert der
Importe aus den EU-Ländern verringerte sich in diesem Zeitraum
um 21,6 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro. Für das erste Halbjahr
2009 ermittelten die Statistiker einen Rückgang der Exporte um
23,8 Prozent auf 67,7 Milliarden Euro; der Wert der Importe sank
um 23,0 Prozent auf 72,8 Milliarden Euro.
Landessozialgericht NRW zu
Ausschreibung von Rabattverträgen für wirkstoffgleiche
Medikamente
Krankenkassen dürfen bei der Ausschreibung von Rabattverträgen
für wirkstoffgleiche Medikamente den Zuschlag an drei
pharmazeutische Unternehmen gleichzeitig erteilen; dies verstößt
nicht gegen das vergaberechtliche Transparenzgebot oder das
Diskriminierungsverbot. Das hat jetzt das Landessozialgericht
Nordrhein-Westfalen (LSG NRW) als erstes Landessozialgericht in
Deutschland entschieden. Die Essener Richter hielten es für
zulässig, dass in bestimmten Fällen erst der Apotheker auswählt,
welches der mehreren vom Rabattvertrag umfassten Arzneimittel er
- nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften und der bestehenden
vertraglichen Vereinbarungen – an den Versicherten abgibt.
Apotheker seien verantwortliche Teilnehmer an der
Arzneimittelversorgung der Bevölkerung.
Das LSG NRW hob damit eine entgegenstehende Entscheidung der
Vergabekammer des Bundes auf; sie hatte eine Beschränkung auf
nur ein Unternehmen je Vergabelos gefordert. Die Ausschreibung
betraf 18 verschiedene Wirkstoffe und war mit einem
prognostizierten Umsatzvolumen von 164 Millionen Euro jährlich
verbunden. Die Entscheidung ist rechtskräftig (Beschluss vom
3.9.2009 -L 21 KR 51/09 SFB).
Fast ein Viertel der
NRW-Einwohner mit "Migrationshintergrund"
Nordrhein-Westfalen ist weit stärker durch Zuwanderung geprägt,
als sich dies in der Zahl der ausländischen Mitbürgerinnen und
Mitbürger widerspiegelt. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatten
im Jahr 2008 nahezu 4,16 Millionen Menschen - und damit fast
jeder vierte (23,1 Prozent) Einwohner des Landes - einen "Migrationshintergrund".
Neben den 1,91 Millionen ausländischen Staatsbürgern wurden hier
auch 2,25 Millionen Personen einbezogen, die seit 1950 entweder
selbst oder deren Eltern aus dem Ausland zugezogen sind.
Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund war 2008 in
Hagen mit 34,0 Prozent am höchsten, gefolgt von Solingen (32,4
Prozent) und Remscheid (32,3 Prozent). Die niedrigsten Anteile
ermittelten die Statistiker für die Kreise Euskirchen (13,8
Prozent), Wesel (11,9 Prozent) und Coesfeld (7,8 Prozent).
Podiumsdiskussion über den Einfluss
der Religionen auf unsere Stadtgesellschaft
Offizielle Auftaktveranstaltung der Interkulturellen Wochen
Duisburg 2009
Die Interkulturellen Wochen Duisburg 2009 beginnen aus aktuellem
Anlass mit einer Podiumsdiskussion zu der Frage, wie weit die in
unserer Stadt bestehenden Religionsgemeinschaften unsere
Gesellschaft beeinflussen. Tragen sie, wie stets betont, zu
einem verstärkten Miteinander bei oder handelt es sich eher um
einen Dialog, der an der Oberfläche bleibt? Ausdrücklich geht es
dabei nicht um religiöse Themen. Die PodiumsteilnehmerInnen
diskutieren stattdessen über Chancen und Fallstricke im
Umgangmiteinander, sowie über deren Auswirkungen auf unser
Zusammenleben. Für das Publikum besteht die Möglichkeit, sich
aktiv einzubringen.
Mittwoch, 23.09.2009,
Beginn 19.00 Uhr
Kultur- und
Stadthistorisches Museum Duisburg
Mittelmeiderich:
Bürgermeister-Pütz-Straße erhält neue Fahrbahndecke
Auf der Bürgermeister-Pütz-Straße in Mittelmeiderich beginnen am
Donnerstag, 24. September, um 7 Uhr Straßenbauarbeiten. Zwischen
Auf dem Damm und der Autobahn 59 erhält die Straße in
Fahrtrichtung A 59 eine neue Fahrbahndecke. Im Rahmen des
Konjunkturpaketes II wird dort Flüsterasphalt aufgebracht. In
der ersten Bauphase, die bis Mitte Oktober dauert, entfällt eine
Fahrspur. Fußgänger müssen den gegenüberliegenden Gehweg
benutzten. In der zweiten Bauphase werden weitergehende
Verkehrsbehinderungen auftreten. Hierüber wird die Stadt
Duisburg ebenfalls informieren.
Bruckhausen: Sperrung des Matenatunnels
Der Matenatunnel in Bruckhausen wird im Verlauf der Matenastraße
von Donnerstag, 24. September, um 17 Uhr bis Freitag, 25.
September, um 6 Uhr vollständig für den Kraftfahrzeugverkehr
gesperrt, da dort Filmaufnahmen aufgezeichnet werden.
Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert. Fußgänger und
Radfahrer sind nicht betroffen.
Wanheimerort: Vollsperrung der Neuenhofstraße
Die Neuenhofstraße in Wanheimerort wird ab Samstag, 26.
September um 6 Uhr, bis voraussichtlich Mittwoch, 30. September,
6 Uhr, zwischen Obere Kaiserswerther Straße und Wanheimer Straße
vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Im dortigen
Bahnübergang verlegt die Deutsche Bundesbahn neue Gleise.
Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert. Anlieger können
bis an die Baustelle heranfahren, Fußgänger den
Baustellenbereich passieren. Die Stadt Duisburg bittet alle
Betroffenen um Verständnis. |
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Dienstag, 22. September 2009
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Historischer Kalender |
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"Mehr Wissen + Mehr Können = Mehr Erfolg" lautet das Motto der
UnternehmerFrauen im Handwerk. Den Duisburger Arbeitskreis der UnternehmerFrauen im
Handwerk gibt es seit 1992. "Wir haben irgendwann festgestellt,
dass Frauen in den Betrieben ihrer Männer oft im Hintergrund
arbeiten. Die Männer sollen ein Gefühl dafür bekommen, wie
wichtig unsere Arbeit ist. Wir wollen mehr Anerkennung,"
berichtet Elke Pannenbecker, die Leiterin des
Arbeitskreises.Auch die Absicherung in der Sozialversicherung
ist dem Verband wichtig. Dabei geht es um die Alterversicherung
genauso wie um die Krankenversicherung und
Arbeitslosenversicherung. "Nur ein Beispiel: Geht ein Betrieb
pleite, stellt sich schon die Frage, wie es finanziell
weitergeht." Rund 50 Mitglieder gehören dem Arbeitskreis inzwischen an. "Die
UnternehmerFrauen gibt es auch auf Bundes- und Landesebene. Wir
liegen mit unserer Mitgliederzahl im guten Durchschnitt." Pannenbecker betont: "Wir wollten kein Kaffeekränzchen sein,
sondern etwas für die Frauen tun. Viele kommen nicht aus dem
Beruf ihres Mann und müssen erst die technische Seite lernen."
Durch Fachvorträge und Seminare sollen die Frauen in Bereichen
wie Unternehmensführung, Neue Medien und Betriebswirtschaft
weitergebildet werden. Auch die eigene Persönlichkeit soll
weiterentwickelt werden. Wie gehe ich mit Kunden und
Geschäftspartner um? Wie stärke ich meine Rolle als
Führungskraft? Wie vertrete ich die Interessen des Betriebes in
der Öffentlichkeit? Dies sind Fragen, die hier beantwortet
werden. Dass der persönliche Kontakt dabei nicht zu kurz kommt,
ist natürlich auch klar. "Bei uns fehlt der Konkurrenzgedanke
untereinander," betont Pannenbecker. "Bei uns sind Frauen aus
allen Branchen vertreten, Elektrobetriebe genauso wie
Zweiradbetriebe, Bäckereien, der Bau oder Metallbau." Kann jede Frau Mitglied werden? Oder muss sie als Unternehmerin
tätig sein? "Sie sollten dem Handwerk nahestehen und eine
Führungsposition in ihrem Betrieb innehaben," betont
Pannenbecker. Gute Kontakte zur Kreishandwerkerschaft und zur
Gleichstellungsbeauftragten der Stadt sind für die
UnternehmerFrauen im Handwerk dabei selbstverständlich. "Auch
wenn es natürlich Kontakte zur Stadt gibt, machen wir keine
Politik," betont Pannenbecker. Eine Forderung ist ihr allerdings
schon wichtig, nämlich der Bürokratieabbau. "Bürokratieabbau
meint anscheinend, dass die Ämter intern nicht mehr so
kompliziert arbeiten müssen. Die Betriebe haben aber einen
Mehraufwand, damit der Bürokratieabbau erfolgen kann." Wir reden natürlich auch über "typische" Frauenberufe und wie
junge Mädchen auch berufliche Alternativen kennenlernen können.
Besondere Kontakte zur Arbeitsverwaltung gibt es aber wohl
keine. Was mich persönlich schon ein wenig wundert. Schließlich
wird dort immer propagiert, dass Frauen und junge Mädchen eine
besondere Zielgruppe des Arbeitsmarktes sind und ihnen neue
Berufe erschlossen werden sollen. Pannenbecker weist zwar auf
den Girl`s Day im Berufszentrum des Handwerks in Neumühl. Dort
soll Mädchen typische Jungeberufe nähergebracht werden.
Weitergehende Überlegungen scheint es aber nicht zu geben. Andreas Rüdig
Baupreise in NRW um 0,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor
Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in
Nordrhein-Westfalen erreichte im August 2009 einen Indexstand von
111,6 Punkten (berechnet auf der Basis des Jahres 2005 = 100). Die
Bauleistungen waren damit um 0,2 Prozent günstiger als im August
2008. Gegenüber dem Frühjahr (Mai 2009) stieg der Preisindex für
Bauleistungen dagegen um 0,1 Prozent an. Bei gewerblichen
Betriebsgebäuden (+0,1 Prozent) erhöhte sich der Baupreisindex im
Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat; dagegen wurden
Bauleistungen für Bürogebäude (-0,1 Prozent), Ein- und
Zweifamilienhäuser (-0,2 Prozent) und Mehrfamilienhäuser (-0,5
Prozent) günstiger angeboten als ein Jahr zuvor.
Schönheitsreparaturen in Wohnungen verteuerten sich um 0,1 Prozent,
während die Preise für Bauleistungen im Straßenbau gegenüber August
2008 um 2,2 Prozent anstiegen. (IT.NRW)
Asylbewerberleistungen 2008 erstmals unter 1 Milliarde Euro
Die Bruttoausgaben für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)
betrugen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2008 in
Deutschland 842,48 Millionen Euro. Seit Bestehen der
Asylbewerberleistungsstatistik (1994) lagen sie damit erstmals unter
der Milliardengrenze. Gegenüber dem Vorjahr (1,03 Milliarden Euro)
gingen sie um rund ein Fünftel (18,4%) zurück.
Ungefähr drei Viertel (71,8%) der Bruttoausgaben wurden für
Leistungen zur Deckung des täglichen Bedarfs (so genannte
Regelleistungen) ausgegeben, ungefähr ein Viertel (28,2%) für
besondere Leistungen, vorwiegend Leistungen bei Krankheit,
Schwangerschaft oder Geburt. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von
28,68 Millionen Euro - größtenteils Erstattungen anderer
Sozialleistungsträger - betrugen die Nettoausgaben rund 813,80
Millionen Euro. Dies sind rund ein Fünftel (19,2%) weniger als 2007.
Im Jahr 2008 wurden in Deutschland für Asylbewerberleistungen pro
Kopf der Gesamtbevölkerung rechnerisch knapp 10 Euro netto
aufgewendet, 2007 waren es noch über 12 Euro netto pro Kopf.
Mit den Ausgaben ging auch die Zahl der Empfänger von
Regelleistungen nach dem Asylbewerbungsleistungsgesetz zurück. Nach
den noch vorläufigen Ergebnissen erhielten zum 31.12.2008 in
Deutschland rund 128 000 Personen entsprechende Regelleistungen.
Gegenüber 2007 sank damit die Zahl der Leistungsempfänger um 16,6%.
Dies ist der niedrigste Empfängerstand in der
Asylbewerberleistungsstatistik. Der bisherige Höchststand wurde Ende
1996 mit 490 000 Personen
verzeichnet; seitdem ist die Zahl der Leistungsbezieher jährlich
gesunken. Rund 41 000 Menschen erhielten nach vorläufigen Daten zum
Jahresende 2008 neben den Regelleistungen besondere Leistungen
nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
(- 21,5% gegenüber 2007).
Heute ab 16 Uhr in der Globus-Gesamtschule am Dellplatz:
Das Zuckerfest verstehen und gemeinsam feiern
Am Vorabend der Interkulturellen Wochen feiert die Gesamtschule
Globus am Dellplatz das muslimische Zuckerfest. Von 16 bis 18 Uhr
können die Schülerinnen und Schüler in der Aula der Schule an der
Gottfried-Könzgen-Straße die Süßigkeiten naschen, die traditionell
zu diesem Feiertag am Ende des Ramadan gehören. Darüber hinaus
informiert der deutsche Rechtsanwalt und bekennende Muslime Ralf
Büscher die Kinder und Jugendlichen über die Hintergründe des
Festes, das nach dem Opferfest zu den wichtigsten religiösen
Feiertagen im Islam zählt.
Über ein großes Geschenk kann sich die Schule an diesem Tag
ebenfalls freuen. Wolfgang Krause überreicht in seiner Eigenschaft
als Präsident des Rotary Club Duisburg eine Bücherspende in Höhe von
1.000 Euro. Das Grußwort für die Stadt Duisburg spricht Sevket Avci,
Vorsitzender des Beirats für Zuwanderung und Integration.
Schulleiter Erhard Schoppengerd beschreibt die Idee hinter dem
außergewöhnlichen Schulfest am kommenden Dienstag: „Über 50 Prozent
unserer Schülerinnen und Schüler haben einen Migrationshintergrund.
Für viele von ihnen ist dies ein hoher Feiertag. Wir wollen mit der
Schulveranstaltung zeigen, dass wir offen sind für diese kulturellen
Traditionen.“ Darüber hinaus sei es wichtig, dass die Schule auch
den deutschen Schülerinnen und Schülern vermittele, warum das
Zuckerfest für ihre muslimischen Klassenkameraden einen so hohen
Stellenwert hat."
Erhard Schoppengerd weiter: „Es ist ein glücklicher Zufall, dass wir
unser Fest kurz vor dem Beginn der Interkulturellen Wochen, die für
ein friedliches Zusammenleben der Duisburger unterschiedlicher
Herkunft werben, feiern können. Ich finde, das setzt ein positives
Zeichen.“ Der Schulleiter bedankt sich beim Rotary Club Duisburg für
die Bücherspende. Dass die Schule das Geld in den Zeiten knapper
Kassen gut gebrauchen könne, leuchte jedem ein. „Dass sie gerade
diesen Tag gewählt haben, um diese Unterstützung öffentlich zu
machen, setzt ein positives Zeichen der Öffnung und unterstreicht
die Bedeutung der Veranstaltung.“ |
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Montag, 21. September 2009
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Historischer Kalender |
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Sperrung Angermunder Straße: Umleitung auch über Albert-Hahn-Straße
und Altenbrucher Damm
Seit etwa einer Woche ist die Angermunder Straße im Bereich der
Einmündung Saarner Straße vollständig für den Kraftfahrzeugverkehr
gesperrt. In diesem Zusammenhang wurde in den Medien berichtet, dass
der Verkehr nun über Uhlenbroicher Weg, Lauenburger Allee und
Saarner Straße geführt werde. Diese Darstellung ist nicht richtig.
Die Umleitungsempfehlung ist über Albert-Hahn-Straße und
Altenbrucher Damm ausgeschildert. Dies gilt für beide
Fahrtrichtungen. Die Stadt Duisburg bittet darum, der
Umleitungsempfehlung zu folgen.
Bezirksregierung bewilligt Zuwendung für energetische Erneuerung der
Grundschule Ruhrort sowie Grundschule Schulstraße in Walsum
Das Immobilien-Management der Stadt Duisburg (IMD) erhält von der
Bezirksregierung Düsseldorf für die energetische Erneuerung der
Gemeinschaftsgrundschule Ruhrort auf der Fürst-Bismarck-Straße 26
einen Zuschuss in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro sowie für die
Sanierung der Gemeinschaftsgrundschule Schulstraße in Walsum einen
Zuschuss in Höhe von rund 1 Millionen Euro. Die Gesamtkosten der
Maßnahme in Ruhrort belaufen sich auf etwa 2,1 Millionen Euro, die
in Walsum auf rund 1,6 Millionen Euro. Der Maßnahmenbeginn ist
jeweils für November 2009 vorgesehen.
Die geplante Sanierung der Gemeinschaftsgrundschule
Fürst-Bismarck-Straße stellt eine besondere Herausforderung dar, da
die Schule teilweise denkmalgeschützt ist. Die energetische
Verbesserung der Gebäudehülle, die nicht denkmalgeschützt ist,
erfolgt durch eine außen liegende Wärmedämmung. Die Außenwände der
denkmalgeschützten Gebäudeteile erhalten eine innenseitige Dämmung.
Im Gebäude werden auch die Fenster gegen neue Holzrahmenfenster mit
Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Format und
Sprossen der neuen Holzfenster orientieren sich an den Vorgaben des
Denkmalschutzes. Die Wärmeversorgung der Gebäude wird durch eine
neue Heizungsanlage komplett erneuert. Da durch die Turnhalle ein
Warmwasserbedarf vorhanden ist, wird die Wärmeerzeugung zur
Warmwasseraufbereitung durch eine neue Solaranlage unterstützt. Die
Duschräume der Turnhalle erhalten eine zusätzliche Abluftanlage.
Die geplante Sanierung der Gemeinschaftsgrundschule Schulstraße
umfasst die energetische Verbesserung der Gebäudehüllen des
Schulgebäudes und der WC-Anlage. Hier erhalten die Außenwände sowie
die Flachdächer eine Wärmedämmung. Die vorhandenen Fenster werden
gegen Aluminiumfenster mit Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung
ausgetauscht und bekommen einen außenliegenden Sonnenschutz. Die
Wärmeversorgung des Gebäudes erfolgt bereits über die kostengünstige
Fernwärme, daher ist es nur erforderlich, die wärmeführenden
Leitungen zu dämmen sowie Heizverteiler und Umwälzpumpen zu
erneuern. Ebenso erhalten die Klassenräume und Flure eine neue
Beleuchtung.
Durch die Sanierung der Gebäudehülle, die damit einhergehende
Verbesserung der Luftdichtigkeit, die Erneuerung der Wärmeverteilung
und die Solaranlage lässt sich eine Energieeinsparung für Wärme von
etwa 70 Prozent abschätzen. Die Erneuerung der Beleuchtung, der
Lüftungsanlagen sowie der Umwälzpumpen dürfte zu einer Einsparung
beim Stromverbrauch von mindestens 30 Prozent führen. Die Stadt
Duisburg spart somit langfristig Betriebskosten.
Die Sanierungsmaßnahmen tragen aber auch zur Verbesserung der
CO2-Bilanz bei. So wird der durch das Gebäude der Grundschule
Ruhrort verursachte CO2-Ausstoß nach der Sanierung von 92 Tonnen pro
Jahr auf etwa 26,4 Tonnen pro Jahr sinken. Dies entspricht einer
CO2-Reduktion von 65,6 Tonnen pro Jahr oder etwa 70 Prozent. Und der
durch das Gebäude der Grundschule Schulstraße verursachte
CO2-Ausstoß wird nach der Sanierung von 30,8 Tonnen pro Jahr auf
etwa 15,2 Tonnen pro Jahr sinken. Dies entspricht einer
CO2-Reduktion von etwa 50 Prozent.
Die Aufnahme der Duisburger Projekte in das „heiß begehrte“
Förderprogramm ist laut Uwe Rohde, Geschäftsführer des IMD, eine
Bestätigung des Duisburger Gebäudeentwicklungs- und
Sanierungskonzeptes, welches notwendige Erneuerungsmaßnahmen mit den
Zielen des Klimaschutzes und der Energieeinsparung einschließlich
des Einsatzes erneuerbarer Energien verknüpft: „Im Rahmen dieses
innovativen Energiekonzeptes werden wir mindestens das aktuelle
Neubauniveau nach Energiesparverordnung 2009 erreichen.“
Bezirksregierung bewilligt Zuwendungen für energetische
Erneuerung für drei Kindertageseinrichtungen in Rheinhausen
Das Immobilien-Management der Stadt Duisburg (IMD) erhält für die
energetische Erneuerung der Kindertageseinrichtungen Breslauer
Straße, Rückertstraße und Gluckstraße im Stadtbezirk Rheinhausen von
der Bezirksregierung Düsseldorf einen Zuschuss in Höhe von rund
700.000 Euro. Die Gesamtkosten dieser Sanierung - der Beginn der
Einzelmaßnahmen ist im Januar 2010 vorgesehen – belaufen sich auf
rund 1,1 Millionen.
Die geplanten Sanierungen der Kindertageseinrichtungen umfassen die
energetischen Verbesserungen der Gebäudehüllen. Dabei werden die
vorhandenen Fenster gegen Kunststoff-Fenster mit
Drei-Scheiben-Isolierverglasung ausgetauscht und erhalten einen
Sonnenschutz. Die Dachflächen werden zusätzlich isoliert, wobei die
Lichtkuppeln auswechselt werden. Auch ist für alle drei
Kindertageseinrichtungen eine Sanierung der Heizungsanlagen und eine
Erneuerung der Beleuchtung vorgesehen.
Durch die energetischen Sanierungen der Gebäudehüllen, die damit
einhergehenden Verbesserungen der Luftdichtigkeit und der
Erneuerungen der Heizungsanlagen lässt sich eine Energieeinsparung
für Wärme von mindestens 65 Prozent abschätzen. Die Stadt Duisburg
spart somit langfristig Betriebskosten. Die Sanierungsmaßnahme trägt
aber auch zur Verbesserung der CO2-Bilanz bei. So wird der durch die
Gebäude verursachte CO2-Ausstoß nach den Sanierungen von rund 120
Tonnen pro Jahr auf etwa 40 Tonnen pro Jahr sinken. Dies entspricht
einer Reduktion von etwa 66 Prozent.
Die Nachfrage seitens der Kommunen für das Förderprogramm war groß.
Uwe Rohde, Geschäftsführer des IMD, freut sich über die Bewilligung
der Bezirksregierung Düsseldorf zum Duisburger Sanierungskonzept:
„Für die drei Rheinhauser Kindertageseinrichtungen werden die
notwendigen Erneuerungsmaßnahmen mit den Zielen des Klimaschutzes
und der Energieeinsparung verknüpft. Im Rahmen dieses innovativen
Energiekonzeptes werden wir mindestens das aktuelle Neubauniveau
nach der Energiesparverordnung 2009 erreichen.“
10.
Huckinger Bauernmarkt lockte tausende Besucher
Kaum ein Durchkommen gab es am Sonntag beim zehnten Bauernmarkt
in Huckingen. Auf der Mündelheimer Straße ging nichts mehr. Tausende
Besucher aus Nah und Fern besuchten den mittlerweile zur Tradition
gewordenen Markt, auf dem Händler vom Niederrhein ihre Waren
anboten. Hinzu kamen selbst gebastelte Accessoires und die Arbeiten
von zahlreichen Handwerken. Obst, Gemüse und Honig und Marmelade von
Vereinen und Bauern aus der Region wurden angeboten. Sehr gut
besucht auch die "Futtermeile" mit zahlreichen deftigen und
„bäuerlichen“ Gaumenfreuden. Ein schönes Musikprogramm und Aktionen
und ein Karussell für die kleinen Gäste rundeten den herrlichen
Spätsommertag im „Sonnigen Süden“ von Duisburg ab. HM
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Hamborner Wohnungsbörse bietet Infos rund ums Wohnen
„Ansehen, aussuchen, anmieten“ - unter diesem Motto findet am
Donnerstag, 1. Oktober, von 9 bis 14 Uhr die diesjährige
Wohnungsbörse vor dem Hamborner Rathaus statt.
Sozialdezernent Reinhold Spaniel zeigt sich erfreut, dass mit
der BHW Bausparkasse AG ein neuer Kooperationspartner an der
Veranstaltung teilnimmt, die durch die Stadt Duisburg und die
Kooperationsgemeinschaft „Wohnen und Leben in Duisburg“
organisierten wird. Ziel der Wohnungsbörse ist es, den
interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein umfangreiches Info-
und Beratungsangebot zu bieten, um sie bei der Suche nach
attraktiven Mietwohnungen oder Kaufobjekten zu unterstützen.
Neben
den teilnehmenden Unternehmen stehen auch die Mitarbeiter des
Amtes für Soziales und Wohnen zur Verfügung. Die Fachleute
beantworten Fragen, ob ein Wohnberechtigungsschein ausgestellt
werden kann oder wie man Wohngeld beantragt. Auch zu den Themen
Mietschulden oder Wohnen im Alter gibt es Infos. Zusätzlich ist
auch der kostenlose Flyer „Wohnen und Leben in Duisburg“ mit
zahlreichen Adressen und Informationen erhältlich.
Sozialdezernent Reinhold Spaniel hofft auf großes Interesse von
Seiten der Bürgerschaft.
Teilnehmer der Veranstaltung sind: Evonik Wohnen, GAGFAH Group,
THS Wohnen, Wohnungsgesellschaft Ruhrgebiet, Immeo Wohnen, GEBAG
Duisburg Sahle Wohnen,
Wohnungsgenossenschaft Duisburg Hamborn,
Deutscher Mieterbund Rhein-Ruhr e.V., GEWOGE Duisburg-Ruhrort, Varia Bau AG, Wohnbau Dinslaken, Amt für Soziales und Wohnen,
Fachstelle für Wohnungsnotfälle, Wohnberatungsstelle für ältere
und pflegebedürftige Menschen, Wirtschaftsbetriebe Duisburg und
BHW Bausparkasse.
Sozialdezernent Reinhold Spaniel sowie Andrea Bestgen und Thomas
Schürkes vom Amt für Soziales und Wohnen.
Zwei Drittel aller Studienanfänger wählten Bachelorstudium
12% mehr Studierende als im Vorjahr
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben an deutschen
Hochschulen im Wintersemester 2008/2009 insgesamt 455 300
Studierende ein Studium im ersten Fachsemester begonnen. Das
waren 12% mehr als im Vorjahr. 66% aller Studienanfängerinnen
und -anfänger (301 800) schrieben sich in einen
Bachelorstudiengang ein. Damit nahmen die Studierenden im ersten
Fachsemester eines Bachelorstudiums im Vergleich zum
vorhergehenden Wintersemester um 25% zu.
Relativ weit fortgeschritten ist die Umstellung auf das
zweistufige Studiensystem mit Bachelor- und Masterstudiengängen
bei den Fachhochschulabschlüssen. Von 156 000
Studienanfängerinnen und -anfängern, die einen Abschluss an
Fachhochschulen anstreben, schrieben sich 83% in einen
Bachelorstudiengang ein. Dagegen immatrikulierten sich von 249
100 Studienanfängerinnen und -anfängern an Universitäten nur 65%
in einen Bachelorstudiengang. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die
Zahl der
Studierenden im ersten Fachsemester eines Bachelorstudiums bei
den Fachhochschulen um 30%, bei den Universitäten um 22% zu.
Baumfällung auf dem Gelände des Kindergartens „Hansegracht“
Auf dem Gelände des städtischen Kindergartens „Hansegracht“ an
der Hansegracht 19 in Duisburg-Mitte muss in den nächsten Tagen
ein mehrstämmiger Bergahorn gefällt werden. Der Baum weist
Pilzbefall und einen morschen Wurzelanlauf auf. Durch diese
Maßnahme, die nach Absprache mit dem Amt für Umwelt und Grün
erfolgt, soll eine Gefährdung der Nutzer des
Kindergartengeländes ausgeschlossen werden. Eine Ersatzpflanzung
wird kurzfristig vorgenommen.
Schrittzähler statt Schrittmacher - gesund und richtig lebenslang
trainieren
In einem Vortrag der Volkshochschule am Montag, 28. September, um 20
Uhr gibt der Referent Prof. Dr. Tiegel auf der Königstraße 47 in
Duisburg-Mitte Hinweise auf ein richtig betriebenes sportliches
Training und erläutert die positiven gesundheitlichen Auswirkungen.
Die Menschen in den Industriegesellschaften sterben vielfach an
Krankheiten, die durch den Umbau unserer Lebenswelt selbst
verursacht werden. Die heutige Bewegungsarmut kostet den Menschen
zehn Jahre seines Lebens und ist genauso schädlich wie zwanzig
Zigaretten täglich oder zehn Kilo Übergewicht. Ein richtiges
Sporttreiben gilt als die einzige wissenschaftlich bewiesene
Methode, Vorgänge des natürlichen Alterns im Sinne der Prävention zu
verzögern, denn wer möchte sein biologisches Alter nicht gerne
gegenüber seinem kalendarischen Alter zurückdatieren?
Kulturhauptstadtjahr am Max-Planck-Gymnasium: Ein ganz
besonderer Sponsorenlauf
Am 22. September erlaufen die Schülerinnen und Schüler wieder einmal
Geld für ihre Schule und wie bei jedem Sponsorenlauf spendet das MPG
einen Teil des Gewinns an eine gemeinnützige Initiative. Das
Projekt, das diesmal unterstützt werden wird, ist allerdings ein
ganz besonderes: Es geht um Flugtickets für Jugendliche aus La Ligua
(Chile), die gemeinsam mit der Breezy Brass Band, der Theaterklasse
6e, der Bläserklasse 6a und weiteren Schülerinnen und Schülern des
MPG an der Kulturhauptstadtproduktion „Interfaces“ 2010 mitwirken.
Beteiligt an diesem in jeder Hinsicht grenzüberschreitenden Projekt
sind darüber hinaus die Duisburger Philharmoniker, das Ulla Weltike
Tanztheater und fast 400 junge Sängerinnen und Instrumentalisten,
Tänzer und Schauspieler aus Finnland, Weißrussland und dem
Ruhrgebiet.
So unterschiedlich ihre Lebenssituation auch sein mag, alle
Jugendlichen stehen an der Schwelle zum Erwachsensein, suchen ihren
Weg und ihr Glück in einer globalisierten Welt voller Risiken, aber
auch Chancen. „Looking for paradise” ist das Thema der großen
Produktion mit viel Musik und Tanz, die vom 27. Sept. – 2. Okt. in
Mülheim entstehen und 2010 auf den Bühnen der Kulturhauptstadt
begeistern soll: am 8./9. Juli 2010 in der
Kraftzentrale/Landschaftspark Duisburg und am 10. Juli 2010 auf der
Freilichtbühne in Mülheim.
Die Musikschule der chilenischen Jugendlichen, das Städtische
Konservatorium von La Ligua, hat im Leben der Jugendlichen dieser
Stadt eine hohe Bedeutung. La Ligua ist eine vom Niedergang geprägte
Kleinstadt. Die traditionelle Textilindustrie und das Handwerk sind
Opfer der Globalisierung und Billigproduktion. Die Schule bietet
allen Kindern ungeachtet ihrer familiären und sozialen Situation die
Chance, ihre Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln, sich
auszudrücken und ihren Alltag zu gestalten. So ist es nun auch die
Musik, die ihnen die Möglichkeit eröffnet ins Ruhrgebiet zu reisen
und Jugendliche aus anderen Ländern kennen zu lernen. Mit den von
den Max-Plancklern gelaufenen Kilometern und dem von den
‚Sponsoren’, den Eltern, Großeltern und Freunden, dafür gespendeten
Geld gibt es die notwendigen Flugmeilen für die jungen Musiker aus
Chile!
Das musikalische Rahmenprogramm gestalten die Tobars, eine
chilenische Musikerfamilie aus La Ligua, die in Köln lebt und engen
Kontakt zur Heimatstadt hält, die Big Band des
Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums und eventuell noch weitere schulische
Ensembles im Ruhrgebiet, die ebenfalls am Projekt „Interfaces“
beteiligt sind. Besonders freuen wir uns auch über die Zusage von
Herrn Dr. Wendel, dem Intendanten der Duisburger Philharmoniker, der
uns gegen 11 Uhr besuchen wird und Martina Voss, Trainerin der
Bundesligadamen des FCR Duisburg, die ihres Zeichens selber am
Max-Planck-Gymnasium Abitur gemacht All dies macht den diesjährigen
Lauf zu einem ganz besonderen Ereignis, und Sie sind herzlich
eingeladen, am 22. September vorbeizuschauen und bei Kaffee und
Kuchen der Musik zu lauschen, die Läufer anzufeuern und das Projekt
„Interfaces“ kennen zu lernen!
Benefizveranstaltung mit Sportstars
für Kinderdorf Rotdornstraße
Im Neudorfer "Haus Rösgen" am Sternbuschweg steigt am 25.
September ab 18 Uhr eine Veranstaltung zugunsten des Großenbaumer
Kinderdorfes an der Rotdornstraße. Aufspielen wird die Liveband "in
between" aus Düsseldorf. Durch den Abend führen wird Dirk Reuter
(Chefreporter RTL-West). Besondere Gäste sind: Georg Koch
(Ex-MSV-Torhüter), Mario Basler, Kickbox-Champion Stefan Leko,
(K1-Kickboxlegende), Marko Huck, frisch gekürter Boxweltmeister von
Trainerlegende Uli Wegner. Neben dem kroatischer Konsul wird auch
der stellvertretende Integrationsbeauftragte der Stadt Duisburg
Mario Terzic dabei sein. |
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Samstag, 19. September 2009
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Historischer Kalender |
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Jubiläumskonzert: 25 Jahre Blockflötenkreis der VHS Duisburg
Ein
Jubiläumskonzert zum 25-jährigen Bestehen des Blockflötenkreises der
VHS gibt es am Mittwoch, 30. September, um 19.30 Uhr in der
Volkshochschule auf der Königstraße. Geboten wird Barockmusik ebenso
wie Mozartbearbeitungen, aber auch echte Folklore und Popmusik. Der
Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.
Was im Herbstsemester 1984/85 unter der Leitung von Birgit Jacobs
einfach und spärlich begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer
musikalischen Gruppe entwickelt, die im weiten Umkreis ihresgleichen
sucht. Von Anfang an gab es Vorspiele, zunächst nur im kleinen,
privaten Rahmen. Die Auftritte wurden offizieller, gingen bis ins
Rathaus und in die Mercatorhalle; man spielte bei den Duisburger
Akzenten und veranstaltete Kirchenkonzerte, später auch in
Verbindung mit Solisten und häufig mit dem ebenfalls von Birgit
Jacobs geleiteten Kammermusikensemble "ars antiqua".
Mittlerweile ist hier ein echtes „Blockflötenorchester" entstanden, das
mit den verschiedensten Blockflöten von Sopranino (sehr klein) bis
Subbass (1,5 Meter lang) einen wirklich orchestralen Klang
hervorzaubert.
Neugestaltung des Platzbereiches Ahrstraße/Haus-Knipp-Straße
(„Schwalbenplatz“) in Beeckerwerth
Um die Neugestaltung des Platzbereiches Ahrstraße/Haus-Knipp-Straße
geht es am Donnerstag, 24. September, um 16 Uhr, in der
Begegnungsstätte St. Antonius, Haus-Knipp-Straße 20, Beeckerwerth.
Vertreter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement
stellen die Pläne zur Neugestaltung des „Schwalbenplatz“ vor. Mit
den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II wird der Bereich barrierefrei
ausgebaut. Die Oberflächen werden niveaugleich hergestellt, störende
Hindernisse und Einbauten entfernt. In der Bürgerinformation werden
die planerischen Grundzüge präsentiert und die Bauabläufe erläutert.
Landesarbeitsgericht: Verzehr von Brotaufstrich - fristlose
Kündigung unwirksam!
Das Landesarbeitsgericht hat am 18.09.2009 das
Berufungsverfahren 13 Sa 640/09 – Vorinstanz Arbeitsgericht Dortmund
– 2 Ca 4882/08 – entschieden.
In dem Verfahren stritten die Parteien um die Wirksamkeit einer
außerordentlichen Kündigung, die das beklagte Bäckereiunternehmen
ausgesprochen hat, weil der Kläger ein zuvor von ihm gekauftes
Brötchen, das er mit Brotaufstrich belegt hat, verzehrte.
Das Landesarbeitsgericht hat die Berufung der Beklagten
zurückgewiesen und somit das Urteil des Arbeitsgerichts Dortmund
bestätigt. Nach Auffassung der Berufungskammer kann grundsätzlich
auch der Diebstahl von geringwertigen Gegenständen, die dem
Arbeitgeber gehören, eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen.
Es ist jedoch eine umfassende Abwägung der Interessen der Parteien
notwendig, die hier zugunsten des Klägers ausging. Dabei ist hier zu
berücksichtigen, dass der Kläger als Betriebsratsmitglied nur
außerordentlich kündbar war und daher im Rahmen der
Interessenabwägung zu überprüfen ist, ob dem Arbeitgeber die
Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum Ablauf der fiktiven
ordentlichen Kündigungsfrist zuzumuten ist. Das ist hier zu bejahen,
da es anders als der Arbeitgeber bei der Kündigung noch glaubte, nur
um den Verzehr des Brotaufstrichs ging, dessen Wert unter 10 Cent
anzusiedeln ist. Daher kam es auch nicht mehr darauf an, ob der
Einwand des Klägers, er habe nur probiert, zutreffend ist oder
nicht. Das Landesarbeitsgericht hat die Berufung zum
Bundesarbeitsgericht nicht zugelassen.
Weltkindertag 2009 in Duisburg: Das Familienfest am Innenhafen
Der schönste Paragraph der Konvention über die Rechte des Kindes der
Vereinten Nationen
ist der Paragraph 31. Hier erkennen alle beteiligten Nationen das
Recht des Kindes auf Spielen und Freizeit an. Wenn am 20. September
der Weltkindertag zum 14. Mal durch das Jugendamt der Stadt Duisburg
als Familienfest begangen wird, wird es an Spielen und sinnvoller
Freizeitgestaltung für die ganze Familie nicht mangeln.
Wie schon in den Vorjahren wird der Innenhafen von 11 bis 18 Uhr vom
Johannes-Corputius-Platz bis zum Philosophenweg von über 100
Kooperationspartnern in eine bunte und erholsame Spielwiese für die
Kleinen verwandelt. An den ausnahmslos kostenlosen Mitmach- und
Informationsständen, Sportangeboten und Großspielgeräten gibt es für
sie immer was zu tun und dazu Infos über die Einrichtungen und
Träger der Angebote für die Großen.
Auf der Bühne präsentieren sich Tanzgruppen Duisburger Kinder und
Jugendlicher. Deren Shows werden umrahmt von Mitmachaktionen,
Puppenspielern und vieles mehr. Das Programm wird wieder von Katia
Huberti von der Schule der Phantasie und Matthias Tilgner, noch
bekannt von Radio Duisburg, moderiert. Besonderes Highlight sind die
Auftritte des Kinderliedermachers Olaf Wiesten.
Die Cafes und Essensstände von Immersatt e. V. und den Falken sorgen
für ein äußerst kostengünstiges Angebot an Speisen und Getränken.
Alle Kinder und Jugendlichen bis zu 13 Jahren haben wieder freie An-
und Abfahrt auf allen Linien der DVG.
Über 350 ehrenamtliche Mitarbeiter freuen sich bereits auf gutes
Wetter und zahlreiche Besucher.
Volkskrankheit Rückenschmerzen:
Muskel- und Gelenkprobleme aus der Sicht der Rolfing-Methode
Trotz modernster Diagnostikverfahren sind 60 bis 80 Prozent der
Rückenschmerzen unklarer Ursache. Rückenschmerzen und Gelenkprobleme
gehen oft mit Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten einher, die für
die Körperstatik ungünstig sind und so die Grundlage für
Verspannungen und Schmerzen bereiten. In einem Vortrag der
Volkshochschule am Dienstag, 22. September, um 18 Uhr auf der
Königstraße 47 in Duisburg-Mitte werden die Rolfing-Methode und ihre
Anwendungsmöglichkeiten vorgestellt. Durch diese Methode nach Dr.
Ida Rolf lassen sich die Beziehungen der Körpersegmente zueinander
verändern. Fehlbelastungen von Gelenken sowie Verspannungen können
korrigiert und dauerhaft vermieden werden. Die massageähnlichen
Techniken verändern den Körper deutlich und bringen ihn wieder in
Balance. |
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Freitag, 18. September 2009
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Historischer Kalender |
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Mayersche zieht Jahresbilanz im Duisburger Forum: Viel Lob für
kinderfreundliche Buchhandlung
Ein Jahr Mayersche Buchhandlung im Duisburger Forum - der
richtige Anlass für Konstanze Remberg, Leiterin der Buchhandlung,
Bilanz zu ziehen: "Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung und
freuen uns über die durchweg positive Resonanz unserer Kunden."
Überzeugen konnten und können die Mitarbeiter durch ihre
Leidenschaft für Bücher. Gerne nehmen die Duisburger das
Beratungsangebot der Buchhändler an und lassen sich von den
zahlreichen Lesetipps inspirieren.
"Auf besonders großes Interesse stößt bei den Besuchern das
umfangreiche Angebot der Jugendbuchabteilung. Hier herrscht nicht
nur auf dem Kinderkarussell und der Rutsche reges Treiben. Auch das
Sortiment des Kultur- und Kulturversands Zweitausendeins hat schon
viele neue Freunde gefunden", berichtet Konstanze Remberg. Viele
Gäste zieht auch die Hörbuchabteilung an; die Hörstationen mit
aktuellen Hörbüchern sind beinahe rund um die Uhr besetzt. Abgesehen
von der großen Sortimentsauswahl werden Konstanze Remberg und ihr
Team oft auf die Atmosphäre im Laden angesprochen: "Besonders die
Leselounge mit Blick auf die Königsstraße und das Meyerbeer Café
werden gerne für eine Schmöker- und Verweilpause genutzt."
Für Abwechslung im zurückliegenden Jahr sorgten zahlreiche
Veranstaltungen. Großen Anklang fanden beispielsweise die
Buchpräsentationen von Mirja Boes und Horst Evers. Die zahlreichen
Tagesveranstaltungen zum Basteln waren ebenfalls stets gut besucht.
Mit Konstanze Remberg können sich die Duisburger schon auf die
nächsten Lesungen freuen. Am 1. Oktober stellt Willi Fährmann sein
Buch "Das Glück ist nicht vorbeigegangen - Willi Fährmann erinnert
sich" vor. Am 5. Oktober wird Rebecca Gablé zu Gast sein und aus
ihrer Neuerscheinung "Hiobs Brüder" lesen.
Die Mayersche
Die Mayersche wurde im Jahr 1817 von Jacob Anton Mayer in Aachen
gegründet. Im Jahr 2007 feierte sie ihr 190-jähriges Bestehen. Seit
der Gründung ist die Mayersche in Familienbesitz. Heute wird das
Traditionsunternehmen von der Familie Falter geführt und ist derzeit
an über 40 Standorten im Westen Deutschlands vertreten. Es werden
rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie etwa 125
Auszubildende beschäftigt.
Vorstellung des Hauses „Grenzstraße 20“:
Preiswerte Wohnungen für ehemals wohnungslose Menschen
Mit dem Bezug des Hauses Grenzstraße für alleinstehende ehemalige
Wohnungslose wird ein weiterer Baustein des Hilfesystems zur
Versorgung von Wohnungsnotfällen umgesetzt. Auch bei diesem Projekt
haben die Stadt Duisburg und das Diakoniewerk Duisburg erfolgreich
zusammengearbeitet. Sozialdezernent Reinhold Spaniel und der
Geschäftsführer des Diakoniewerkes Duisburg, Sieghardt Schilling,
haben dieses gelungene Beispiel zur Versorgung von alleinstehenden
Wohnungslosen in Duisburg heute vorgestellt. Das Diakoniewerk hat
das Haus in Rheinhausen-Schwarzenberg von der Stadt erworben und
umfassend modernisiert. Nun bietet es acht Bewohnern, die teilweise
über Jahre in den ehemaligen Obdächern Warbruckstraße oder
Hochfeldstraße gelebt haben, ein neues Zuhause in einer eigenen
Wohnung. Alle Bewohner verfügen über einen herkömmlichen Mietvertrag
und werden bedarfsorientiert vom Diakoniewerk beraten und betreut.
Sie erhalten, wenn notwendig, Unterstützung in allen Fragen des
täglichen Lebens, sei es bei der Regelung finanzieller
Angelegenheiten, bei der Haushaltsführung oder bei der medizinischen
Versorgung.
Das Grundstück liegt in Rheinhausen in der Nähe der Krefelder
Straße. Geschäfte für den täglichen Bedarf sind in wenigen
Gehminuten erreichbar und eine gute Verkehrsanbindung ist vorhanden.
Auch weitere Infrastruktureinrichtungen wie zum Beispiel das
Krankenhaus sind kurzfristig zu erreichen. Das viergeschossige
Mehrfamilienhaus hat acht Wohnungen. Es handelt sich um separate
Kleinwohnungen mit Bad/WC und jeweils etwa 38 Quadratmeter
Wohnfläche. Der bisherige Eigentümer war die Stadt Duisburg. Durch
den Rückbau im Bereich des „Grüngürtels Bruckhausen“ stand das
bisherige vom Diakoniewerk angemietete Wohnhaus auf der Dieselstraße
10 in Duisburg-Bruckhausen, das von Männern im Rahmen des GISS
Konzeptes (Versorgung von alleinstehenden Wohnungslosen) bewohnt
wurde, nicht mehr zur Verfügung. Für die Bewohner wurde eine
alternative Versorgung im Objekt Grenzstraße gefunden. Das
Diakoniewerk erwarb das Haus von der Stadt.
Die Grenzstraße gehört zu dem Hilfesegment „Wohnprojekte“ und bietet
acht Bewohnern, die teilweise über Jahre in den ehemaligen Obdächern
Warbruckstraße oder Hochfeldstraße gelebt haben, ein neues Zuhause
in einer eigenen Wohnung. Alle Bewohner verfügen über einen
herkömmlichen Mietvertrag und werden bedarfsorientiert vom
Diakoniewerk beraten und betreut. Sie erhalten, wenn notwendig,
Unterstützung in allen Fragen des täglichen Lebens, sei es bei der
Regelung finanzieller Angelegenheiten, bei der Haushaltsführung oder
bei der medizinischen Versorgung.
Das von der Diakonie erworbene Mehrfamilienhaus befand sich zum
Zeitpunkt des Erwerbs in einem stark renovierungsbedürftigen
Zustand. Eine zentrale Heizanlage war nicht vorhanden und
Brandschäden im gesamten Kellerbereich machten umfangreiche
Instandsetzungen notwendig. In den acht Wohnungen wurden unter
anderem Küchenzeilen mit Kühlschrank, E-Herd, Waschmaschine und
Spüle - mit Wandbefliesung - eingebaut. Ferner wurden jeweils ein
Essplatz integriert sowie weitere Schränke zur Vorratshaltung.
Außerdem wurden die Wohnungseingangs- und Haustüren vollständig
erneuert.
Des weiteren erfolgte eine notwendige Dachflächensanierung. Eine
neue Zentralheizung ersetzt die bisherigen umweltbelastenden
Kohleöfen. Nicht mehr funktionsfähige Sanitäreinrichtungen wurden
ausgetauscht und in sämtlichen Wohnungen neuer Fußbodenbelag
eingebracht. Darüber hinaus erfolgte eine komplette Renovierung des
Treppenhauses. Der Garten wurde entrümpelt und vollständig neu mit
einer Gartenterrasse, einem Grillplatz und Blumen- und
Pflanzenbeeten gestaltet.
Zur Besonderheit dieses Projektes gehört, dass fast alle notwendigen
Restaurierungsarbeiten vom Diakoniewerk mit seinen Gewerken
ausgeführt wurden und dadurch Lehrlinge und Beschäftigungsmaßnahmen
in diesem Projekt unter Anleitung beschäftigt wurden und sich
dadurch beruflich erproben konnten.Jede der acht Wohnungen umfasst
etwa 39 Quadratmeter Wohnfläche und ist zweckgebunden für Personen,
die die Einkommensgrenzen um 20 Prozent unterschreiten. Die Miete
beträgt 3,94 Euro nettokalt pro Quadratmeter Wohnfläche.

Zusammen mit der Grenzstraße werden in Duisburg mittlerweile in den
Wohnprojekten 38 Menschen betreut. Alle weiteren Klienten leben in
Kleinraumwohnungen, die im Stadtgebiet verteilt sind. Durch die
Dezentralisierung wurde die Konzentration von sogenannten
Problemfällen verhindert und den Menschen, die früher in städtischen
Unterkünften gelebt haben, die Chance gegeben wieder unter normalen
Bedingungen zu leben.
Die Maßnahme ist ein gelungenes Beispiel kostengünstigen Wohnraum zu
schaffen und zu sichern, um Menschen, die auf dem Wohnungsmarkt kaum
Chancen haben, nachhaltig zu versorgen. Damit ist auch ein Beitrag
zur Umsetzung des GISS Konzeptes (Versorgung von alleinstehenden
Wohnungslosen) verbunden.
ozialdezernent Reinhold Spaniel in einer der Wohnungen auf der
Grenzstraße 20, dahinter (links) Sieghardt Schilling,
Geschäftsführer des Diakonie Werkes, und Reinhard Luderer, Leiter
des Amtes für Soziales und Wohnen. Bild 2 zeigt eine Außenansicht
der Grenzstraße 20 (das weiße Haus in der Mitte).
Duisburger Delegation reist nach China
Eine fünfköpfige Delegation der Stadt Duisburg unter Leitung von
Oberbürgermeister Adolf Sauerland fliegt am Freitag, 18. September
2009, in die chinesische Partnerstadt Wuhan. Am Sonntag und Montag
nehmen die Vertreter der Stadt Duisburg Teil am Auftakt der dort
gastierenden Veranstaltung „Deutschland und China – Gemeinsam in
Bewegung“. Hubei/Wuhan ist die fünfte und letzte Station dieser
Veranstaltungsreihe der Bundesrepublik Deutschland in China, die das
Ziel verfolgt, gegenseitiges Verstehen auf Grundlage erfolgreicher
Zusammenarbeit zu fördern. Die Veranstaltungsreihe steht unter der
Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler und
Staatspräsident Hu Jintao. Die Stadt Duisburg wurde wegen ihrer
engen und guten Beziehungen zu Wuhan gebeten, an dem Programm
mitzuwirken.
Bereits zwei Tage zuvor sind sieben Musiker der Duisburger
Philharmoniker nach Wuhan aufgebrochen. Sie werden gemeinsam mit dem
Orchester der Provinz Hubei ein Konzert im Rahmen des
Kulturprogramms geben. Gespielt wird „Heaven – Earth – Mankind“ des
chinesischen Komponisten Tan Dun, das bereits in Duisburg zur
Eröffnung der neuen Philhramonie/Mercatorhalle gegeben wurde. Das
Solo spielt der Duisburger Cellist Fulbert Flenczka.
Die Delegation nimmt auch teil an der offiziellen Eröffnung einer
neuen Produktionsanlage von ThyssenKrupp Steel in Wuhan.
Umweltfachleute aus Venlo besuchten Duisburg
Zehn
Fachleute aus dem Umweltbereich der Stadt Venlo waren heute zu Gast
in Duisburg. Sie trafen sich mit Mitarbeitern des Amtes für Umwelt
und Grün zu einem Erfahrungsaustausch. Dabei erhielten die Gäste
informierten über wichtige Grünthemen in der Stadt, zum Beispiel
über das Straßenbaumkonzept oder den Biotopverbund Duisburg.
Stadtdirektor Dr. Peter Greulich ließ es sich nicht nehmen, die
Besucher vor dem Rathaus zu begrüßen.
Im vergangenen Jahr beteiligte sich die Stadt Duisburg gemeinsam mit
Venlo, Krefeld und Nijmegen an einem Euregio-Projekt zur Reduzierung
von Feinstaub durch mehr Grün in den Städten. Die Zusammenarbeit der
Beteiligten wurde auch nach Abschluss des Euregio-Projektes
fortgesetzt. So haben beispielsweise Duisburger Schüler im Frühjahr
am Baumfesttag in Venlo teilgenommen.
Stadtdirektor Dr. Peter Greulich (ganz rechts) mit den Gästen am
Brunnen vor dem Rathaus Duisburg.
Bildungsallianz sichert Sprachförderung an 26 Standorten bundesweit
– einer davon ist Duisburg
Stiftung Mercator hat Matching Fund in Höhe von 2,6 Millionen Euro
/Öffentliche Hand übernimmt Gegenfinanzierung/Projekt erhält
Innovationspreis
Im Rahmen eines Matching Funds hat die Stiftung Mercator ihren
Partnern im Projekt „Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit
Migrationshintergrund“ eine Anschlussfinanzierung in Aussicht
gestellt, unter der Bedingung, dass ein weiterer Träger eine
Gegenfinanzierung und Fortsetzung des Projekts sicherstellt. Alle 26
Standorte, die sich beworben haben, werden künftig gegenfinanziert
und damit in den Matching Fund aufgenommen. Der
Förderunterrichtstandort Duisburg, der seit acht Jahren den
Mercator-Förderunterricht der Stiftung Mercator umsetzt, zählt auch
dazu. Das Projekt wurde heute im Rahmen einer Tagung aller
Förderunterrichtstandorte von einem Vertreter der Deutschen Bank als
„Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet und ist damit Preisträger des
bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land
der Ideen“.
Die fachliche und sprachliche Förderung der Schüler durch
Lehramtsstudierende, die im Bereich Deutsch als Zweitsprache eigens
dafür ausgebildet sind, muss auch weiterhin gewährleistet sein.
Weitere Rahmenbedingung der Ausschreibung war der Nachweis einer
hohen qualitativen Projektumsetzung unter anderem im Bereich der
Lehrerausbildung und der individuellen Förderung.
„Das Ausschreibungsergebnis zeigt sehr deutlich das hohe Engagement
der Förderunterrichtstandorte und auch das besondere Interesse der
öffentlichen Hand das erfolgreiche Sprachförderkonzept weiter
fortzusetzen. Wir freuen uns, dass der Förderunterricht durch den
Matching Fund an vielen Standorten verstetigt werden kann“, sagte
Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung
Mercator.
Die Zielsetzung des Projekts, die Bildungschancen der Kinder und
Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu erhöhen, wurde Anfang des
Jahres durch die Ergebnisse einer Evaluationsstudie bestätigt. Der
Erfolg des Konzepts bestärkte die Förderunterrichts-standorte darin,
das Modell „Förderunterricht“ weiterzuentwickeln und fortzuführen.
„Da das Projekt auch bei den Bildungsverantwortlichen großen Anklang
fand, konnten wir als Stadt Duisburg ein Konzept entwickeln, dass
den Ausschreibungsbedingungen der Stiftung Mercator voll entsprach.
Der Matching Fund bedeutet für uns eine große Chance, den
Förderunterricht in die Regelstrukturen zu überführen und damit
nachhaltig zu verankern“, so Elisabeth Pater, Leiterin des Referates
zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien/RAA.
Über die Stiftung Mercator
Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie
initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten
an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie
Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch
interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch
von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und
gibt Beispiele, damit Menschen – gleich welcher nationalen,
kulturellen und sozialen Herkunft – ihre Persönlichkeit entfalten,
Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen
beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer
unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem
Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in
besonderer Weise verbunden.
Über die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“
„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative
der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch
den Bundesverband der Deutschen Industrie. Ziel der Initiative ist
es, im In- und Ausland ein Bild von Deutschland als innovatives,
weltoffenes und leistungsstarkes Land zu vermitteln. Schirmherr der
Initiative ist Bundespräsident Horst Köhler. In der
Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“ engagiert sich die
Deutsche Bank mit dem Ziel, das vorhandene Potenzial an Kreativität
und Leistungskraft in Deutschland sichtbar zu machen. Jeden Tag
zeichnen Mitarbeiter der Bank die „Orte“ aus, die für besonders
innovative und zukunftsweisende Ideen und Projekte prämiert wurden.
Als Wirtschaftsunternehmen mit starken Wurzeln in Deutschland
leistet die Deutsche Bank damit einen aktiven Beitrag zur Stärkung
des Standortes.
"Tulpenwahn in Holland - Geschichte
einer Massenhysterie"
Werner Seuken heißt der Referent der VHS-Nachmittagsveranstaltung.
Wie gewohnt kommen ältere Damen zu der Veranstaltung; einige jüngere
Gesichter sind dieses Mal aber auch zu sehen. Der Vortrag ist gut
besucht, ohne überfüllt zu sein.
Mit diesem Vortrag beschreitet die VHS Neuland. Nicht die große Show
steht hier im Vordergrund, sondern eher der gepflegte Vortrag. Hier
geht es nicht nur um Kultur, sondern auch um Geschichte. "Die
Tulpenkönigin" heißt ein historischer Roman von Enie van Aanthuis;
er wird zwischendurch vorgestellt. Seuken stellt auch den Roman "Kim
und das Rätsel der fünften Tulpe" von Eva Maaser vor. Hier liegt
eine ansprechende Form der Unterhaltung vor, bei der Realität und
Fiktion verwoben werden und Wissen weitergegeben wird.
"Wolkenbilder Werke von Kursen unter Leitung von Edith Dürbaum"
heißt die Ausstellung von Aquarellen, die noch bis Oktober kostenlos
im Foyer der Volkshochschule zu sehen ist. "Die flüchtige
Erscheinung zeihender Wolken harmoniert mit der spontanen
Leichtigkeit der Aquarellmalerei und den Zufallseffekten, die beim
Zusammenspiel von Farbe und Wasser auf dem Papier entstehen,"
erfahre ich auf einem Veranstaltungsplakat. Francoise Maillard,
Brigitte Krüger, Nicoletta Würden, Doris Ohlemeyer und Herbert
Ackermann sind nur einige der Maler, die hier ausstellen. Es ist
eine hübsche kleine Ausstellung, die es anzusehen lohnt. Alma
Ata - ein echtes Stück Duisburg
40 Jahre lang steht die Band bereits auf der Bühne. Grund genug für
Oberbürgermeister Adolf Sauerland die „Ata’s“ im Rathaus zu
empfangen. Er wird ihnen zum Jubiläum eine Goldene Schallplatte für
das „Rheinhausen-Lied“ und den Music Award „Gläsernes Duisburg
Fenster“ überreichen.
ALMA
ATA - die Band
Dagmar Albert Horn guitar, back vocals
Uwe Binaszkewitz guitar, vocal
Christian Winkler drums
Egon Goddinger bass, vocal
Dagmar Albert Horn
(leadguitar, backvocals)
Musiker und Rock´n´Roller mit Leib und Seele...
Bereits seit 1970 gibt es sie, die legendäre Band ALMA ATA. Neben
verschiedenen Soloprojekten hat ihn diese Band nie losgelassen,
obwohl er inzwischen das letzte verbliebene Gründungsmitglied ist.
Nur kurz zusammengefasst, hier die Highlights aus 38 Jahren
Rockmusikerleben:
1970 Gründung von Alma Ata
1975 Die erste Single - "Marplot" erscheint
1977 Die Erste LP " Rockland" wird veröffentlicht,
gefolgt von
1979 der LP "Dreams" . Der Supererfolg kam
1980 mit "Riding on a Highway",
Platz 3 in der RTL Hitparade.
1984 Single ,,You and Me" . Dann
1988 Riesenerfolg mit der ,,Rheinhausen" - Single.
Mit dieser Platte hat ALMA ATA die Kruppianer durch die Streiks
begleitet und mit dem Chor von Rheinhausen eine Deutschland - Tour
inklusive ehemaliger DDR gemacht.
1989 CD „Alma Ata Projekt“
2005 CD „project 1“
2008 CD mit „Best of ALMA ATA“ und DVD.
Darüberhinaus gab es noch einige Produktionen, die nicht unter "ALMA
ATA" veröffentlicht wurden. So z.B.:
Dagmar Albert Horn & Peter Közle: Das "Duisburg" Lied,
"MSV" CD für Sat 1 RAN
"Born" Song ....
Die neuesten Projekte sind "Das Raab Lied " und der "Dieter Bohlen
Song"
Diese Songs finden sich auf einigen Samplern - wie z.B. „Après-Ski
auf Mallorca“ oder „Mega Deutsche Schlagerparade“ . Und das sollte
noch lange nicht das Ende gewesen sein ...
Garbe
investiert 15 Millionen Euro - Danone auf logport
Die Garbe Logistic AG errichtet für die Spedition Reiner Bohnen
und Danone Waters ein neues Logistikzentrum auf dem logport-Gelände
in Duisburg-Rheinhausen. Ab 2010 werden von dort aus die
Wassermarken "evian" und "Volvic" in den Norden und die Mitte
Deutschlands vertrieben. Zusammen mit Nordrhein-Westfalens
Wirtschaftsministerin Christa Thoben und Duisburgs Oberbürgermeister
Adolf Sauerland feierten Investoren, Betreiber und Nutzer der
Immobilie am 16. September 2009 Richtfest. Die Fertigstellung ist
noch für das laufende Jahr geplant.

Duisport-Chef Erich Staake, NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben,
Duisburgs OB Adolf Sauerland und Bernhard Garbe, Garbe Logistics AG
Auf dem 70.000 Quadratmeter großen Areal entsteht derzeit ein
Logistik-Railhub mit einer Fläche von 30.000 Quadratmetern. 500
Quadratmeter sind für Büros und 10.000 Quadratmeter als Freifläche
zur Lagerung von Leergut vorgesehen. Zusätzlich stehen 35.000
Quadratmeter als Erweiterungsfläche zur Verfügung. 20 Stellplätze
für Lkw sowie Parkmöglichkeiten für 60 Pkw sind geplant. Insgesamt
investiert die Garbe Logistic AG 15 Millionen Euro in den Bau des
neuen Logistikzentrums, in dem 60 Arbeitsplätze entstehen. Die
multifunktionale Immobilie hat Garbe gemeinsam mit Danone Waters,
dem Duisburger Hafen sowie der Reiner Bohnen Internationale
Spedition GmbH & Co. KG, entwickelt. Der mittelständische
Logistikspezialist Bohnen wird als Mieter Anfang kommenden Jahres
die Lagerlogistik für Danone Waters übernehmen.
Für uns als Entwickler und Eigentümer von Logistikimmobilien ist
logport dank seiner gut ausgebauten Infrastruktur und des hohen
Bedarfs an modernen Logistikimmobilien der ideale Standort, um
langfristig zu investieren", erläutert Martin Schramm,
Vorstandsprecher der Garbe Logistic AG. Ausschlaggebend für die Wahl
des Standortes seien die attraktive Lage im Einzugsgebiet
Rhein-Ruhr, die trimodalen Umschlagmöglichkeiten zwischen Lkw, Bahn
und Binnenschiff. "Wir freuen uns sehr, dass wir für diese Immobilie
mit Danone Waters einen führenden internationalen Konsumgüterkonzern
gewonnen haben", erklärt Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der
Duisburger Hafen AG. Speziell für die Anlieferung auf der Schiene
wurde vom Hafen ein zusätzliches Gleis an der Rückseite der Hallen
verlegt. |
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Donnerstag, 17. September 2009
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Historischer Kalender |
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Neudorf: Weitere Baumaßnahmen in der
Kammerstraße
Die Kammerstraße wird ab Montag, 21. September, 7 Uhr, im Abschnitt
zwischen Blumenstraße und Bismarckstraße zur Einbahnstraße. Dies
gilt aufgrund von Straßenbauarbeiten bereits für den Abschnitt
zwischen Neudorfer Straße und Blumenstraße. Zusätzlich wird die
parallel verlaufende Graf-Adolf-Straße zwischen Bismarckstraße und
Blumenstraße vorübergehend zur Einbahnstraße. Es kann nur in
Richtung Blumenstraße gefahren werden. Dies ist erforderlich, da die
Busse der DVG nun diese Route nehmen müssen. Die Bushaltestelle wird
von der Kammerstraße in die Gustav-Adolf-Straße verlegt.
Grund für diese Verkehrsführung sind Leitungsarbeiten der
Stadtwerke. Im Anschluss wird die Kammerstraße ab Mitte November
ausgebaut. Das bisherige Kopfsteinpflaster wird durch Flüsterasphalt
ersetzt. Der Straßenbau wird mit Geldern aus dem Konjunkturpaket II
finanziert. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.
Obermarxloh: Markgrafenstraße wird gesperrt
In der Markgrafenstraße beginnen am Montag, 21. September, gegen 7
Uhr Arbeiten an den Gleisen. Sie wird deshalb im Bereich zwischen
den Hausnummern 66 und 94 für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt.
Im ersten Bauabschnitt ist die Durchfahrt aus Richtung Kampstraße in
Fahrtrichtung Schulte-Marxloh-Straße möglich. In Gegenrichtung wird
die Markgrafenstraße als Sackgasse ausgeschildert. Am 9. Oktober
beginnt der zweite Bauabschnitt. Dann wird die Verkehrsregelung
umgekehrt. Eine Umleitung wird in beiden Bauphasen ausgeschildert.
Die Baumaßnahme dauert insgesamt bis zum 27. November. Die Zufahrt
zum Altenheim bleibt frei.
5 Millionen für die Stadt -
Bürger bedankte sich
Freude über einen unerwarteten Geldsegen im Duisburger Rathaus: Sage
und schreibe „5 Millionen Mark“ in bar machte ein betagter
Duisburger Bürger seiner Stadt zum Geschenk.
Die Freude bei Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Stadtkämmerer
Dr. Peter Langner hält sich dennoch in Grenzen. Denn bei dem
Geldschein handelte es sich um „Duisburger Stadtnotgeld“ aus dem
Jahre 1923. Der Duisburger Bürger legte das zeitgeschichtliche
Dokument einer Briefkarte bei, mit der er sich beim
Oberbürgermeister für die Gratulation zu seinem 80. Geburtstag
bedankte.
Auf dem Höhepunkt der Inflation zu Beginn der Zwanziger Jahre des
vorigen Jahrhunderts konnte die Reichsdruckerei die notwendigen
Zahlungsmittel nicht mehr bereitstellen, so dass neben großen Firmen
auch die Städte und Gemeinden dazu übergingen, eigenes Notgeld
herzustellen. In den Sommermonaten 1923 arbeiteten die
Druckmaschinen zum Teil Tag und Nacht, um die am nächsten Tag
benötigten Geldscheine zu produzieren. Gegen Ende des
Inflationsjahres am 20. November 1923 betrug der Wert eines
US-Dollars schließlich 4.200 Milliarden Mark.
OB Sauerland bedankte sich für die solidarische Geste des
Zeitgenossen gegenüber seiner klammen Heimatstadt und versprach, den
historischen Geldschein im Rathaus auszustellen. Ehrensache, dass
der großzügige Spender dazu ins Rathaus eingeladen wird.
Reallöhne in NRW im zweiten Quartal
um 1,3 Prozent gesunken
Die Reallöhne der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen waren im zweiten Quartal dieses
Jahres um 1,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Wie Information
und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, hatten die Reallöhne im ersten Quartal noch um 0,6 Prozent
über denen des ersten Vierteljahres 2008 gelegen.
Im zweiten Quartal 2009 konnte bei relativ stabilen
Verbraucherpreisen (+0,3 Prozent) im Dienstleistungssektor (+1,0
Prozent) noch ein Reallohnzuwachs realisiert werden. Dagegen mussten
die Vollzeitbeschäftigten im Produzierenden
Gewerbe (-4,6 Prozent) einen Rückgang ihrer Verdienste hinnehmen.
Ursächlich hierfür waren in diesem Bereich vor allem kürzere
Arbeitszeiten und niedrigere Sonderzahlungen.
Die vorliegenden Ergebnisse basieren auf dem erstmals von den
Statistikern berechneten Reallohnindex, der aus dem Index der
Bruttoverdienste und der Entwicklung der Verbraucherpreise ermittelt
wird. Der Index der Bruttoverdienste basiert auf den
Ergebnissen der neuen vierteljährlichen Verdiensterhebung und
bezieht sich auf im Quartalsdurchschnitt gezahlte Monatsverdienste
von Vollzeitbeschäftigten im produzierenden Gewerbe und im
Dienstleistungsbereich. (IT.NRW)
Jahresabschluss für das
Haushaltsjahr 2008 liegt vor
Der Jahresabschluss der Stadt Duisburg für das Haushaltsjahr 2008
liegt jetzt vor. Er wurde erstmals nicht mehr nach den hergebrachten
kameralen Grundsätzen, sondern ausschließlich nach dem neuen
kommunalen Finanzrecht unter kaufmännischen Gesichtspunkten
erstellt. Damit hat die Stadt Duisburg die Umstellung ein Jahr vor
der gesetzlichen Verpflichtung vollzogen.
Bei unverändert schwieriger finanzwirtschaftlicher Situation ist es
gelungen, das mit dem Haushaltsplan 2008 angestrebte Ergebnis um 9,4
Millionen Euro zu verbessern. Während im Haushaltsplan mit einem
Fehlbetrag von 168,9 Millionen Euro kalkuliert wurde, weist der
Jahresabschluss 159,5 Millionen Euro aus.
Gegenüber einem planmäßigen Gesamtvolumen von 1,359 Milliarden Euro
stiegen die Aufwendungen um rund 10,7 Millionen Euro an. Eine
wesentliche Ursache sind Kostensteigerungen im Personalbereich von
7,2 Millionen Euro aufgrund einer Tariferhöhung, die mit 3,1 Prozent
deutlich über den Erwartungen lag, und notwendigen
Personalverstärkungen infolge des zum 1. Januar 2008 in Kraft
getretenen Kinderbildungsgesetzes. Daneben sind erhebliche
Mehrleistungen von rund 20 Millionen Euro im Bereich der Jugendhilfe
angefallen. Eine Folge der steigenden Inanspruchnahme von
familienunterstützenden und ergänzenden Leistungen. Durch
restriktive Haushaltsbewirtschaftung konnten die Mehrbedarfe zum
großen Teil kompensiert werden. Im Ertragsbereich wurden bei einem
Volumen von 1,190 Milliarden Euro rund 20,1 Millionen Euro an
zusätzlichen Erträgen realisiert.
Mit dem Jahresabschluss 2008 konnte allerdings eine Fortsetzung der
positiven Entwicklung der Jahre 2006 und 2007 mit rückläufigen
Fehlbeträgen von 100,3 Millionen Euro und 81,4 Millionen Euro nicht
mehr gelingen. Dies hat mehrere Gründe. Die städtischen
Gewerbesteuereinnahmen sind 2008 gegenüber 2007 um 45,7 Millionen
Euro gesunken. Die Personal- und Versorgungsaufwendungen haben sich
um 24,8 Millionen Euro erhöht. Die sozialen Transferleistungen
weisen eine steigende Tendenz auf. Aufgrund der weiterhin
defizitären Haushaltslage erhöhen sich auch die Zinsausgaben für
Kassenkredite und Darlehen. Betrug der Bedarf 2007 noch 71,1
Millionen Euro, waren 2008 schon 79,4 Millionen Euro aufzuwenden.
Darüber hinaus enthält der Jahresabschluss 2008 erstmals bilanzielle
Abschreibungen und Rückstellungen, die das Ergebnis ebenfalls
belasten.
Das Jahresergebnis 2008 fließt in die Bilanz ein und verringert das
städtische Eigenkapital. In der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2008
konnte bei einem Bilanzvolumen von 5,1 Milliarden Euro ein
Eigenkapital von 406,5 Millionen Euro ausgewiesen werden. Die
Schlussbilanz zum 31. Dezember 2008 weist ein Eigenkapital von 247
Millionen Euro aus.
Die Verkettung glücklicher Umstände
- Halsketten der besonderen Art
Unter dem Titel „Die Verkettung glücklicher Umstände -
Halsketten der besonderen Art“ bietet die Volkshochschule,
Königstraße 47 in Duisburg-Mitte ein Seminar am Samstag, 26.
September, von 10 bis 17 Uhr an. In dem von Lydia Hartmann
geleiteten Kurs bildet der kreative Umgang mit Perlen, Filz, Leder,
Steinen oder Holz die Basis. Durch das Einarbeiten von
Erinnerungsstücken, Fotos, Briefen wird dann ein ganz persönliches
Schmuckstück hergestellt. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Die
Materialkosten betragen 10 Euro, das Teilnahmeentgelt 30 Euro. Eine
Ermäßigung ist möglich.
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Mittwoch, 16. September 2009
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Historischer Kalender |
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Seehaus: Biergarten am Steg
eingehaust
Sozusagen winterfest gemacht wurde das bei den Duisburgern - und
anderen - schnell sehr beliebte Seehaus mit dem Biergarten am
Nordufer des Bertasees im Sportpark. Innen sorgen auch wie nun
übrall in der Außengatsronomie Heizstrahler für das doch längere
Verweilen am Wasser. Angenommen wurde bisher auch die Radstation im
Bereich der Dreieckswiese. (Fotos jeschke)
Lärmkartierung Duisburg
Eine Kartierung ermöglicht es, Gebiete und Straßenzüge mit hoher
Lärmbelastung zu lokalisieren. Man erhält somit einen Überblick, wo
es im Stadtgebiet besonders laut, aber auch schützenswert leise ist.
Anhand dieser Übersicht können Prioritäten bei der Durchführung von
Lärmsanierungsmaßnahmen gebildet werden. Die Aufnahme und
Illustration der Lärmsituation zählt zur Lärmkartierung. Die darauf
aufbauende Erstellung von einer Prioritätenliste und die
Konzeptentwicklung von möglichen Maßnahmen gegen die Lärmentwicklung
nennt man Aktionsplanung. Beide Begriffe werden unter dem
Oberbegriff "Lärmminderungsplanung" zusammengefasst.
Der Gesetzgeber hat bereits im Jahre 1990 die Notwendigkeit einer
systematischen Vorgehensweise bei der Verminderung von
Lärmbelastungen erkannt. Mit dem § 47a des
Bundesimmissionsschutzgesetztes (BimSchG) ist am 11. Mai 1990
erstmals eine Vorschrift zur kommunalen Lärmminderungsplanung in das
Immissionsschutzrecht des Bundes eingeführt worden.
Auf der Grundlage dieses Paragraphen sind in Duisburg für drei
Stadtteile (Ruhrort, Rheinhausen, Süd) Lärmminderungspläne
entwickelt worden. Mit der gesetzlichen Verpflichtung,
Lärmminderungspläne aufzustellen, wurde jedoch kein zeitlicher
Umsetzungsrahmen genannt. Somit kamen nur wenige Kommunen diesem
Auftrag nach. Die Haushaltslage der meisten Kommunen ließ eine
Auftragsvergabe für die Erstellung von Lärmminderungsplänen nicht
zu.
Durch den Ausbau des Freihafens und der damit verbundenen Zunahme
der Lärmbelastung, insbesondere aufgrund des steigenden
Güterverkehrs, hat der Rat der Stadt Duisburg der Erstellung eines
Pilotprojektes "LMP Ruhrort" zugestimmt. Durch die finanzielle
Unterstützung des Ministeriums für Umwelt, Raumordnung und
Landwirtschaft wurde es dann möglich, die benannten drei
Lärmminderungspläne zu erstellen. Erst in diesem Jahr (2007) müssen
Kommunen mit mehr als 250.000 Einwohnern in Sachen Lärmkartierung
aktiv werden. Der Gesetzgeber hat mit der Neufassung der §§ 47a ff
BimSchG die EU-Umgebungslärmrichtlinie in nationales Gesetz
umgesetzt.
Nach § 47 c Abs. 1 besteht die Verpflichtung, Lärmkarten bis zum 30.
Juni 2007 zu erstellen. In NRW wurde die Stadt Duisburg als eine der
12 Städte genannt, die als Ballungsraum eine Karte für das gesamte
Duisburger Stadtgebiet zu erstellen hat. Die Lärmbelastung ist in
den sogenannten "strategischen Lärmkarten" nach einer
Vereinheitlichung von Kenngrößen und Berechnungsverfahren
darzustellen.
Unter strategischen Lärmkarten werden nicht nur "klassische
Schallimmissionspläne" verstanden, sondern auch tabellarische
Angaben beispielsweise zu Überschreitungen relevanter Grenz- und
Richtwerte und die geschätzte Zahl betroffener Personen oder
Gebäude.
Wie bereits erwähnt, erfolgt nach der Lärmkartierung die sogenannte
Aktionsplanung. Hierbei werden Maßnahmenkonzepte entwickelt, die den
Lärm mindern sollen. Maßnahmen zur Minderung des Schienenlärms
können beispielsweise der Einsatz lärmarmer Fahrzeuge, der Bau
lärmgedämmter Gleiskörper oder die Errichtung von Lärmschutzanlagen
(Wälle oder Wände) sein.
Anders als im Bereich der Luftreinhaltung legt die EU-Richtlinie
keine Grenzwerte fest, aber welcher Belastung Maßnahmen durchgeführt
werden müssen. Somit stellen die Lärmaktionspläne keine unmittelbare
Rechtsgrundlage zur Umsetzung von Maßnahmen dar. Es besteht zunächst
für den Bürger kein Anspruch darauf, dass Lärmminderungsmaßnahmen
auch durchgeführt werden. Die Aktionspläne sollen zwar Lärmprobleme
und Lärmauswirkungen regeln, die Festlegung und Umsetzung von
Maßnahmen liegt jedoch im Ermessen der Kommune," heißt es in einem
Faltblatt, das 2007 von dem Duisburger Amt für Stadtentwicklung und
Projektmanagement herausgegeben wurde. Wie weit ist die
Stadtverwaltung eigentlich schon mit der Lärmkartierung? Wo gibt es
besonders leise und laute Orte in Duisburg? Was wird die Stadt gegen
Lärm unternehmen? Wie schneidet Duisburg im Vergleich zu anderen
Städten ab? Andreas Rüdig
Arbeitsgericht Duisburg:
Raucherpausen ohne Ausstempeln rechtfertigen fristlose Kündigung
Das Arbeitsgericht Duisburg hat mit Urteil vom 14.09.2009 (Az.: 3 Ca
1336/09) die Kündigungsschutzklage einer Arbeitnehmerin abgewiesen,
die trotz Abmahnung wiederholt Pausen im Raucherraum verbracht hat,
ohne die vorgeschriebene Zeiterfassung zu bedienen.
Die langjährig Beschäftigte war im Laufe des Kalenderjahres 2008
mehrfach abgemahnt worden, weil sie Raucherpausen genommen hatte,
ohne vorher auszustempeln. Im Betrieb der Arbeitgeberin ist in
zulässiger Weise verbindlich die Regelung getroffen worden, dass bei
einer sogenannten "Raucherpause" vorher auszustempeln ist. Im
Frühjahr 2009 wurde festgestellt, dass die Klägerin an drei
aufeinanderfolgenden Tagen ohne vorherige Bedienung des
Zeiterfassungsautomaten Raucherpausen genommen hatte. Auch das bei
Wiederaufnahme der Arbeit erforderliche Einstempeln unterblieb.
Nachdem die Klägerin in den Folgetagen auch keine Korrekturbelege
einreichte, wurde die fristlose Kündigung ausgesprochen. Angesichts
des wiederholten Verstoßes, für den seitens der Arbeitnehmerin auch
keine nachvollziehbare Begründung vorgetragen wurde, war im
konkreten Fall die sofortige Beendigung des Arbeitsverhältnisses
berechtigt. Auch der kurzzeitige Entzug der Arbeitsleistung ist eine
gravierende Vertragsverletzung, die das für die weitere Fortsetzung
des Arbeitsverhältnisses erforderliche Vertrauensverhältnis
zerstört.
Lack und Chrom
Unterschiedlichste Automarken werden sich rund um die Königstraße
und die Düsseldorfer Straße präsentieren. Liebhaber von PS-starken
Modellen kommen voll auf ihre Kosten. Die glitzernden Boliden lassen
das Herz eines jeden Fans höher schlagen. Im Zeitalter der teuren
Spritpreise werden aber auch Kleinwagen, spritsparende Modelle,
Elektroautos und Hybrid-Autos immer beliebter. Neben den
Hauptdarstellern von "Duisburg in Lack und Chrom" treten auch mobile
Künstler auf, die mit Show, Akrobatik, Comedy und Musik für
Unterhaltung sorgen.
LED`s
im Stadtbahn-Bahnhof – gestalterisch wertvoll und ökonomisch
sinnvoll
Seit
einiger Zeit ist die Erneuerung des Stadtbahn Bahnhofs Kesselsberg
der Linie U 79 abgeschlossen. Bei den Umbauarbeiten wurde neben der
Behindertenfreundlichkeit auf eine ansprechende Gesamterscheinung
des Bahnhofsgebäudes großer Wert gelegt. Ein besonderes „Highlight“
ist dabei das an das vorhandene Umfeld angepasste Farb- und
Beleuchtungskonzept. Sein Herzstück besteht aus den eingebauten
Leuchtdioden. Diese sogenannten LED`s bestechen gegenüber
herkömmlichen Glühbirnen durch Temperaturunempfindlichkeit, längere
Lebensdauer und geringeren Energieverbrauch. LED`s bündeln das
abgestrahlte Licht. Sie geben ihm eine bestimmte Richtung und
ermöglichen dadurch, mit Lichteffekten völlig neue, architektonische
Schwerpunkte zu gestalten.
In dem vor rund 40 Jahren errichteten Gebäude ist die für den
Stadtbahnverkehr genutzte nördliche Hälfte saniert und umgebaut
worden; die nicht genutzt südliche Hälfte soll später einmal
zurückgebaut werden.
Zur Zeit wird der Bahnhof „Sittardsberg“ nachgerüstet. Zum
Jahresende 2009 beginnen dann voraussichtlich die Bauarbeiten, um
den gleichfalls aus den 1970er Jahren stammenden Bahnhof „Neuer
Friedhof“ entsprechend den geltenden Richtlinien barrierefrei
auszubauen. Durch die Neugestaltung von Bahnhofsfassade,
Außenanlagen und Bahnsteigen erhält auch dieser Bahnhof ein
attraktives Erscheinungsbild. Der „Neue Friedhof“ wird der erste
Bahnhof sein, bei dem für sämtliche Beleuchtungsanlagen
ausschließlich die stromsparenden LED`s zum Einsatz kommen.
Wenn dann in den Folgejahren auch noch die notwendigen
Anpassungsarbeiten an den Haltestellen der U 79 abgeschlossen sind,
werden alle Haltepunkte und Bahnhöfe der U 79 auch für Menschen mit
Behinderungen uneingeschränkt nutzbar sein. An den Kosten für die
Erneuerung und Modernisierung des Bahnhofes Kesselsberg, die rund
1,8 Mio. Euro betrugen, waren Bund und Land mit 90 Prozent
beteiligt.
Weltkindertag 2009: „Vorfahrt
für Kinderrechte“
Am 20. September wird zum 14. Mal der Fokus in Duisburg auf die
Jüngsten gelegt - Der Weltkindertag wird im Innenhafen mit viel
Programm zum zugucken, ausprobieren und spielen gefeiert.
Das Motto des Weltkindertags: „Vorfahrt für Kinderrechte“
Eigentlich sollte jeder Tag "Weltkindertag" sein. Überall auf diesem
Planeten gibt es Kinder, die Hunger leiden, misshandelt werden oder
Arbeiten verrichten müssen, die viel zu schwer für sie sind. Oft
wird ihre Einzigartigkeit, ihre Schönheit oder ihr Talent nicht
geschätzt. Aber jedes Kind ist etwas Besonderes. Jedes sollte
gefördert werden und jedes sollte Zeit zum Spielen, Zeit zum Lernen,
Zeit zum Kindsein haben. Jeden Tag. Ganz besonders aber am 20.
September, dem Weltkindertag in Deutschland.
Zum 14. Mal widmet die Stadt ein großes Fest allen Kindern und ihren
Familien. Alle Organisationen, die sich das ganze Jahr über um die
Belange der jungen Mitbürger kümmern, stellen sich den
Interessierten vor und stellen ein buntes Programm mit vielen
Aktionen, Spielen und Kultur auf die Beine.
Das Jugendforum ist etwa mit einem Spieleparcours vertreten und die
Pfadfinder mit Kinderschminken und dem "Heißen Draht", bei dem man
viel Geduld und eine ruhige Hand beweisen muss. Das Jugendamt will
hoch hinaus und bringt das Bungee-Trampolin mit, das alle Jungen und
Mädchen in ungeahnte Höhen steigen lässt. Unicef bietet Ponyreiten
an, und die New School of Comic Art führt in das Zeichnen von Mangas
ein.
Von 11 bis 18 Uhr können Kinder und Jugendliche viele tolle Sachen
im Innenhafen ausprobieren. Wer bei all dem Spaß Hunger bekommt,
kann sich mit Eis, Waffeln und Co. über Wasser halten und dann
vielleicht den Märchen von "Mondglanz" lauschen.
Vortrag
am 23.9. im AWO-Seniorenzentrum Ernst Ermert in Duissern
Die Patientenverfügung und ihre neue Verbindlichkeit
Seit dem 01.09.09 ist eine gesetzliche Neuregelung zu
Patientenverfügungen in Kraft. In einem Vortrag am Mittwoch, 23.
September 2009 stellt Rechtsanwalt Jan Gres im AWO-Seniorenzentrum
Ernst Ermert in Duissern die veränderte Rechtslage durch die
Gesetzesänderung vor. Um 18.30 Uhr spricht der Jurist in dem
AWO-Haus auf der Wintgensstraße 63 über „Patientenverfügungen und
ihre neue Verbindlichkeit“. Die Teilnahme an der
Vortragsveranstaltung ist kostenlos.
Fragen zur „Selbstbestimmung bei ärztlicher Behandlung und Therapie“
beschäftigt viele Menschen. Dabei steht im Mittelpunkt: Wie kann ein
Patient seine Vorstellungen durchsetzen, wenn er sich aufgrund
seiner gesundheitlichen Einschränkungen nicht mehr selbst äußern
kann.
Das neue Gesetz soll für mehr Rechtssicherheit sorgen. Die
wesentliche Veränderung: Der Wille des Patienten muss vorrangig
berücksichtigt werden. Es regelt zudem die Selbstbestimmung bei
nicht tödlich verlaufenden Krankheiten. Auch hier können Patienten
mit Hilfe einer Verfügung über den Abbruch von lebenserhaltenden
Maßnahmen bestimmen. Rechtsanwalt Gres wird die wesentlichen
juristischen Details und Aspekte zur Vorsorgemöglichkeit mit Hilfe
einer Patientenverfügung vorstellen und näher erörtern. Er wird
dabei auch auf Fragen der Zuhörer eingehen. |
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Dienstag, 15. September 2009
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Historischer Kalender |
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„Wiedersehen in der Rote Straße“
Die städtische integrative Kindertageseinrichtung Rote Straße 28
in Alt-Hamborn feiert am Freitag, 25. September, ihr zehnjähriges
Bestehen. Unter dem Motto „Wiedersehen in der Rote Straße“ erwartet
die Besucher zwischen 13 und 17 Uhr ein buntes Rahmenprogramm rund
um das Haus. Eingeladen sind alle ehemaligen und jetzigen Kinder mit
ihren Eltern. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, Kuchen und
leckeren Spezialitäten gesorgt. Der Liedermacher Olaf Wiesten wird
mit den Kindern lustige Lieder singen. Die kleinen Besucher können
sich schminken lassen, Perlenketten basteln und vieles mehr an
diesem Nachmittag in der Kita tun. Ein Kinderkarussell ist ein
weiterer Höhepunkt.
Einführung in den Buddhismus
Grundlegende Informationen zum Verständnis des Buddhismus vermittelt
Rainer Spallek in einem Vortrag in der Volkshochschule, Königstraße
47 in Duisburg-Mitte am Mittwoch, 23. September, um 18 Uhr. Es wird
aufgezeigt, dass diese Weltreligion eher eine Geisteswissenschaft
als eine Religion in unserem Sinne ist. Der Eintritt an der
Abendkasse beträgt 5 Euro.
Rheinhauser Mädchentag 2009 im Kinder- und Jugendzentrum „Haus
der Jugend“
„Handwerkerinnen gesucht“ lautet das Motto des diesjährigen
„Rheinhauser Mädchentag“, der am Donnerstag, 24. September, in
Kooperation mit dem „Rheinhauser Jungentag“ im Jugendzentrum „Die
Mühle“ zeitgleich im städtischen Kinder- und Jugendzentrum „Haus der
Jugend“ auf der Friedrich-Alfred-Straße 14 stattfindet. Was 2003 mit
einem erstmaligen Tag nur für Mädchen aus den Rheinhauser Schulen
begonnen hat, entwickelte sich im Laufe der letzten sieben Jahren zu
einer festen und liebgewonnenen Institution. Engagierte
Lehrer, Schulsozialarbeiter und Sozialpädagogen aus den Rheinhauser
Kinder- und Jugendzentren sowie Grund-, Haupt-, Förder- und
Gesamtschulen erarbeiten jedes Jahr aufs Neue vielfältige und an der
Lebenswelt der Mädchen orientierte Angebote. Dabei stehen Spaß, das
miteinander Erleben und Machen, Integration und Kooperation im Sinne
von Gender Mainstreaming im Vordergrund. So wird das diesjährige
Motto „Handwerkerinnen gesucht“ für erwartete 130 Mädchen der
dritten bis sechsten Schuljahre durch kreative, handwerkliche und
spannende Aktionen mit Leben gefüllt.
Ab 9.30 Uhr besteht die Qual der Wahl zwischen Schmuckherstellung
aus Naturmaterialien wie Ton und Bast, Landart/Kunst aus und mit
Naturmaterialien, Batiken mit Japanpapier, Anfertigen von
Lederarmbändern, Weben mit Draht, Holzarbeit wie Nageln, Sägen,
Schmirgeln oder Beizen, Filzen mit Wolle, große Malaktion, kreatives
Gestalten mit Servietten-Technik sowie dem gemeinsamen Herstellen
und Backen von Brot am Lagerfeuer. Nach einer Stärkung um 13 Uhr
lassen Mädchen und Frauen den abwechslungsreichen und vielfältigen
Tag mit flotter Discomusik ausklingen.
Bücherbus kommt zum Weltkindertag
Der Bücherbus der Stadtbibliothek macht am Sonntag, 20. September,
beim großen Familienfest am Weltkindertag im Innenhafen Duisburg
halt. Angeboten werden Kinderaktionen und Bilderbuchkino sowie der
beliebte Büchertrödel, bei dem für eine kleine Spende an die
„Bürgerstiftung Bibliothek“ Belletristik, Kinder- und Jugendbücher,
CDs und CD-ROMs abgegeben werden. Bei Vorlage eines
Büchereiausweises können am Sonntag auch Medien entliehen werden.
Der Bücherbus steht am Yitzhak-Rabin-Platz an der Jüdischen
Synagoge.
Klimawandel und Klimapolitik in der EU - Auswirkungen und Maßnahmen
am Standort Duisburg
Die Auswirkungen des Klimawandels machen weder an Grenzen halt, noch
sind nur global zu betrachten. Unter der Überschrift „Klimawandel
und Klimapolitik in der EU:
Auswirkungen und Maßnahmen am Standort Duisburg“ wollen Experten am
Montag, 21. September 2009, ab 18 Uhr in der Gesamtschule Globus am
Dellplatz, Gottfried-Könzgen-Straße 3, diskutieren. Initiatoren sind
„EUROPE DIRECT“ EU-Bürgerservice der Stadt in Kooperation mit dem
Umweltamt und der „Debate Europe in Duisburg“ - Initiative“.
Die Erde erwärmt sich, und es gibt deutliche Anzeichen für einen
Klimawandel. Im Laufe des 20. Jahrhunderts ist die
Durchschnittstemperatur weltweit um etwa 0,6 und in Europa um fast
ein Grad Celsius gestiegen. Es gibt konkrete Hinweise auf die
Veränderung von Niederschlagsmustern. Im Ernstfall könnten diese
Auswirkungen auf die Wasserführung der großen deutschen Ströme wie
den Rhein besitzen.
Die Bekämpfung des Klimawandels ist daher einer der Kernpunkte der
EU-Umweltpolitik. Im Dezember 2008 hat das Europäische Parlament das
„EU-Klimapaket“ verabschiedet. Bis 2020 soll der Ausstoß von
Treibhausgasen um 20 Prozent reduziert, der Anteil erneuerbarer
Energiequellen auf 20 Prozent gesteigert und die Energieeffizienz um
20 Prozent erhöht werden.
Vertreter der Europapolitik, Stahlindustrie, Wirtschaft, Forschung
und Verwaltung werden im Rahmen der Podiumsdiskussion über mögliche
Auswirkungen von Klimaveränderungen für Duisburg, aber auch darüber,
welche Auswirkungen die Europäische Klimapolitik für den Hafen und
die Wirtschaft in dieser Stadt haben können, diskutieren. Es sind
Sven, Giegold, MdEP, Bündnis 90 / Die Grünen, Hans-Jörn Weddige,
ThyssenKrupp Steel AG, Werner Kühlkamp-Winkelmann, Niederrheinische
Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg, Hans
Moser, Bundesanstalt für Gewässerkunde, Andreas von der Heydt,
Dezernat für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.
Zum Auftakt der Veranstaltung werden Klimabotschafter der „Plant for
the Planet-Initiative“ (Bäume für Klimagerechtigkeit) der Stadt
Duisburg, im Alter von zehn bis zwölf Jahren, einen Aufruf verlesen.
Finanzgericht: Unterhaltszahlungen als außergewöhnliche Belastung
Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Düsseldorf vom 27.05.2009
(Az.: 12 K 4495/08 E) können Unterhaltszahlungen nicht als
außergewöhnliche Belastung steuerlich abgesetzt werden, wenn die
vorgelegten Unterhaltserklärungen widersprüchliche und nicht
plausible Angaben über die Unterstützungsempfänger enthalten.
Ministerin von der Leyen füttert die
Raupe Nimmersatt
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen besucht das
AWO-Mehrgenerationenhaus (MGH). Am Freitag, 18. September, nimmt
sich die Politikerin eine Stunde Zeit, sich über die gute Arbeit in
dem AWO-Zentrum auf der Börsenstraße 10 in der Innenstadt zu
informieren. Das Familienministerium fördert das Duisburger Projekt,
das Brücken zwischen den Generationen schlagen will.
Dr. Petra Schimanski, Leiterin des AWO-Zentrums auf der
Börsenstraße, und Lisa Müller-Arnold, die für das
Mehrgenerationenhaus zuständig ist, haben anlässlich des Besuchs von
Frau von der Leyen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter eingeladen. „Wir wollen der Ministerin zeigen, wer alles
für uns tätig ist. Denn unser Einsatz lebt von den Menschen, die
sich für das Mehrgenerationenhaus stark machen. Zugleich wollen wir
mit der exklusiven Einladung unsere Wertschätzung für die Arbeit der
Menschen aus allen Altersgruppen zeigen“, sagt Dr. Petra Schimanski.
Die Ministerin wird so beispielsweise die Lernpaten kennen lernen,
die Grundschülern bei den Hausaufgaben helfen. Ein weiteres Projekt
ist die Qualifizierung von Tagesmüttern, sodass Eltern die Familie
und den Beruf miteinander vereinbaren können. Ebenfalls vom
Mehrgenerationenhaus initiiert ist der Besuchsdienst für Senioren in
Pflegeheimen, den Schülerinnen und Schülern übernommen haben. Lisa
Müller-Arnold sieht in dem Besuch der Ministerin am 18. September
eine Bestätigung für die bisher geleistete Arbeit: „Dass Frau von
der Leyen zu uns kommt, zeigt mir, dass unser besonderes Engagement
in Berlin Ansehen genießt“, sagt Frau Dr. Schimanski. Das
AWO-Zentrum auf der Börsenstraße ist seit 2007 als
Mehrgenerationenhaus vom Bundesfamilienministerium anerkannt.
17 Prozent weniger Empfänger von
Asylbewerberleistungen in NRW
Am Jahresende 2008 erhielten in Nordrhein-Westfalen 36 271 Personen
Leistungen zur Deckung des täglichen Bedarfs (sog. Regelleistungen)
nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Wie Information und
Technik als Statistisches Landesamt mitteilt, waren dies 7 573 oder
17,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Hilfebeziehenden
lag damit auf dem niedrigsten Stand seit der Einführung der
Asylbewerberleistungsstatistik im Jahr 1994.
69,8 Prozent der Empfängerinnen und Empfänger bezogen
Grundleistungen in Form von Sachleistungen, Wertgutscheinen oder
Geldleistungen; 30,2 Prozent erhielten Hilfe zum Lebensunterhalt.
59,7 Prozent der Regelleistungsempfänger(innen)
waren im erwerbsfähigen Alter von 18 bis 64 Jahren, nur drei Prozent
65 Jahre oder älter. 37,3 Prozent waren Kinder und Jugendliche. Die
meisten Regelleistungsempfänger stammen aus Europa (44,5 Prozent)
oder Asien (36,1 Prozent). Fast jeder
Dritte ist serbischer oder montenegrinischer Staatsangehöriger (28,4
Prozent), 6,9 Prozent haben die türkische Staatsangehörigkeit.
Die Empfängerinnen und Empfänger verteilten sich auf 19 767
Haushalte, von denen 5 845 (29,6 Prozent) in
Gemeinschaftsunterkünften und 9 548 (48,3 Prozent) dezentral
untergebracht waren. 3 429 Menschen erhielten neben den
Regelleistungen besondere Leistungen nach dem AsylbLG. Bei den
besonderen Leistungen, die die Empfänger im Allgemeinen zusätzlich
zu den Regelleistungen erhalten, handelt es sich überwiegend um
Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft oder Geburt.
Die Ausgaben für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
beliefen sich in NRW im Jahr 2008 auf rund 247,7 Millionen Euro, das
waren 58 Millionen Euro oder 19 Prozent weniger als im Vorjahr. 44,7
Prozent der Ausgaben (110,7 Millionen Euro) entfielen auf die
Grundleistungen, 32,0 Prozent (79,1 Millionen Euro) auf Leistungen
in besonderen Fällen sowie 18,8 Prozent (46,6 Millionen Euro) auf
Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt. (IT.NRW)
9 Millionen Haushalte ohne Auto
Rund 9 Millionen der insgesamt 39 Millionen privaten Haushalte in
Deutschland besaßen zu Beginn des Jahres 2008 kein Auto. Dies
entspricht knapp einem Viertel (23%) aller Haushalte, wie das
Statistische Bundesamt zum Europäischen autofreien Tag am 22.
September mitteilt. 1963 verfügten rund drei Viertel (73%) der
Haushalte - bezogen auf das frühere Bundesgebiet - über kein Auto.
Je mehr Personen zum Haushalt gehören, umso geringer ist der Anteil
der Haushalte ohne Auto: In 43% der Singlehaushalte war kein
PKW vorhanden. Im Vergleich dazu besaßen nur 14% der
Zweipersonenhaushalte und 9% der Dreipersonenhaushalte kein Auto.
Bei vier und mehr Personen im Haushalt lag der Anteil der Haushalte
ohne Auto bei 4%.
Rhein-Ruhr-Bad am Weltkindertag in Kinderhänden
Am Weltkindertag (Sonntag 20. September) zwischen 15.30 und 17 Uhr
regieren die Kinder auch im Rhein-Ruhr-Bad. Mit Spielgeräten kann
das Sportbecken erobert werden und Clown Juppi bezaubert alle
Besucher mit seinen Zauberkünsten. Einfach nur gute Laune verbreitet
er unter anderem, indem er Tierfiguren aus Luftballons knotet.
Anlässlich des Weltkindertags können Kinder im Rhein-Ruhr-Bad
diesmal von 10 bis 14 Uhr den vierstündigen Badespaß für zwei
anstatt vier Euro genießen. Das Bad wartet aber noch mit anderen
attraktiven „Aktionspreisen“ auf. So kann die ganze Familie bereits
für elf Euro einen vierstündigen Besuch am Sonntagnachmittag
genießen. Für 15 Euro besteht für Familien zudem die Möglichkeit,
den ganzen Tag im Rhein-Ruhr-Bad zu bleiben.
HandyTicket für Duisburg
Praktisch und modern: das HandyTicket für Duisburg Tickets kaufen -
so unkompliziert und flexibel wie noch nie: Mit dem HandyTicket wird
das Mobiltelefon zum Ticketautomaten. Einfach anrufen, SMS schicken
oder über die "Java"-Ticketsoftware bestellen, schon kommt das
Ticket auf das Display des Handys - jederzeit und überall. Bezahlt
wird ganz bequem bargeldlos, die Suche nach passendem Kleingeld kann
man sich sparen. Man muss sich allerdings übers Internet
registrieren lassen. Das HandyTicket gibt es als Ticket2000,
Ticket1000, EinzelTicket, 4erTicket, TagesTicket, GruppenTicket und
ZusatzTicket in allen Preisstufen im gesamten Verkehrsverbund
Rhein-Ruhr. Mit modernen Java-Handys erhält man in weiteren
deutschen Städten und Verkehrsverbünden HandyTickets ohne eine
erneute Anmeldung.
Das auf Ihrem Handy ankommende HandyTicket ist bereits entwertet und
gilt ab diesem Zeitpunkt in der Preisstufe A: maximal 90 Minuten,
Preisstufe B: 120 Minuten, Preisstufe C: 180 Minuten und in der
Preisstufe D: 240 Minuten. Beim Kauf eines 4erTickets ist das erste
Ticket bereits entwertet. MonatsTickets gelten selbstverständlich
für den von Ihnen gewählten Kalendermonat. Bevor das HandyTicket
gekauf werden kann, muss man sich einmalig bei der DVG anmelden.
Diese Registrierung ist einfach und unkompliziert:
im Internet auf dem HandyTicket Kundenportal in den
DVG-KundenCentern
Zur Anmeldung werden Ihre Handynummer, ein Kontrollmedium zur
Identifikation (beispielsweise Personalausweis oder Kreditkarte)
sowie die gewünschte Zahlungsart abgefragt. Sobald die Registrierung
abgeschlossen ist, kann man mit dem Handy jederzeit die angebotenen
Tickets kaufen. Die DVG garantiert einen sorgfältigen Umgang mit den
persönlichen Daten, die selbstverständlich nicht an Dritte
weitergegeben werden. |
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Montag, 14. September 2009
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Historischer Kalender |
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Buchführung für Selbstständige
Auch für Inhaber kleiner Betriebe ist es erforderlich Buch zu
führen. Die Volkshochschule bietet im Zentrum für
Personalentwicklung an der Lüderitzallee 27 in Buchholz an zwei
Wochenenden ein Seminar an, in dem die unterschiedlichen Bereiche
der Buchführung wie Inventur, Abschreibung, Betriebsausgaben,
Steuer, Kontenführung, Belegwesen erläutert werden. Der Kurs beginnt
am Freitag, 25. September, 17 bis 20 Uhr und wird am Samstag, 26.
September, 9 bis 16 Uhr, sowie am 9. und 10. Oktober fortgesetzt.
Direkter Hinweis zum Parkverstoß: Ab
heute neue Technik bei der Verkehrsüberwachung
Die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes setzt ab Montag, 14.
September, neue Datenerfassungsgeräte ein. Die Technik der
bisherigen Geräte ist mehr als zehn Jahre alt und kann nicht mehr
problemlos mit der modernen Verarbeitungssoftware verbunden werden.
Zudem bieten die neuen Geräte die Möglichkeit, den Autofahrer
unmittelbar auf seinen Parkverstoß hinzuweisen. Im Gegensatz zu den
bisher hinterlassenen Benachrichtigungen mit dem allgemeinen Hinweis
wird zukünftig in der Regel eine Art „Kassenbon“ am Fahrzeug
hinterlassen. Dieser enthält Angaben zum konkreten Parkverstoß (z.
B.: Parkzeit überschritten), dem Ort und der Uhrzeit sowie zur Höhe
des Verwarnungsgeldes.
Darüber hinaus befinden sich auf der Rückseite Hinweise zur
unmittelbaren Überweisung des Verwarnungsgeldes, ohne dass eine
weitere Information durch das Ordnungsamt erfolgen muss. Unbedingt
zu beachten ist, dass sowohl bei der Überweisung als auch bei
Rückfragen immer das Kassenzeichen anzugeben ist. Sollte der
Hinweiszettel verloren gehen und dadurch eine Überweisung des
Verwarnungsgeldes nicht rechtzeitig erfolgen, wird nach Ablauf von
14 Tagen eine „Erinnerung“ in Form der bisherigen schriftlichen
Verwarnung per Post übersandt.
„Wasser marsch“: Eröffnung der neuen Wassermatschanlage im
Familienzentrum Immendal in Hochfeld
Unter dem Motto „Wasser marsch, matschen - spielend das Leben
erfahren“! feiern Kinder, Eltern und Erzieherinnen im städtischen
Familienzentrum Immendal in Duisburg-Hochfeld am Freitag, 18.
September, um 11 Uhr die Inbetriebnahme der neu gestalteten
Außenspielanlage.
Schon lange wünschte sich das Team des Familienzentrums einen neuen
Spielbereich für die Kinder in Form einer Wassermatschanlage.
Nachdem die Einrichtung im Frühjahr 2008 den Sonderpreis der Aktion
„U8-U9-Gesund will ich sein“ der Arbeitsgruppe Prävention der
kommunalen Gesundheitskonferenz in Duisburg gewonnen hatte, rückte
die Realisierung der Anlage ein ganzes Stück näher. Mit tatkräftiger
Unterstützung durch die Mitarbeiter der GfB Duisburg konnte das
Langzeitprojekt im September 2009 abgeschlossen werden.
Wasser ist ein faszinierendes Spielelement für Kinder und in
Verbindung mit Sand wird daraus ein elementares Erlebnis für die
Sinne, welches für die kindliche Entwicklung von unermesslichem Wert
ist. Erfahrungen sammeln die Kinder beim Staudämme bauen,
Matschkuchen backen und Wasser schütten. Aber vor allem sollen sie
eine Menge Spaß haben.
Mit vielen Aktionen rund um das Thema „Wasser und Matschen“ wird die
Anlage eingeweiht und alle Beteiligten freuen sich auf das
feucht-fröhliche Vergnügen. Dank leckerer Erfrischungen aus der „Wasserbar“
wird wohl niemand auf dem Trockenen sitzen bleiben. |
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Sonntag, 13. September 2009
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Historischer Kalender |
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Fahrsicherheitstraining für körperbehinderte
Teilnehmer
1. Trainingstermin : Montag, 28. September: Das ADAC
Fahrsicherheitszentrum hat barrierefreie Zugänge zu Seminarräumen,
Restaurant und eine behindertengerechte Toilette
Kursdauer : 09:00 – 16:30 Uhr inkl. Mittagpause
Fakten:
• 6,5 Mio. Körperbehinderte in Deutschland, die in ihrer Mobilität
beeinträchtigt sind
• Der eigene Pkw ist für Körperbehinderte oft die einzige
Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen
• Das Auto ist wesentlicher Bestandteil individueller Mobilität –
beruflich, privat, sozial
• Fahrzeug-Umbauten gibt es für fast jede Form der
Körperbehinderung. Beispiele:
- Drehknöpfe am Lenkrad
- extrem leichtgängige Servolenkung
- Zentralgasring am Lenkrad mit Bremse
- hydraulisch-elektrische Bremssysteme bei fehlender Arm- und
Beinkraft
- Einstiegshilfen
- elektronische Gassysteme
- akustische Steuersysteme z. B. für Blinkerbetätigung
- Pedalverlegungen
- Funkfernbedienungen
Kursziele des Fahrsicherheitstrainings :
1. Vorher bestehende Unsicherheiten werden den Teilnehmern genommen
2. Teilnehmer erlernen, kritische Situationen im Straßenverkehr zu
bewältigen
Kursinhalte :
• Begrüßungsrunde, Erwartungen der Teilnehmer, Erläuterungen (Ängste
nehmen!)
• Richtiges Sitzen: Kompromiss optimale Sitzposition vs. körperliche
Gegebenheiten
• Bremsen auf unterschiedliche Haftungsuntergründen / Notbremsung
mit Fuß o. Hand
• Sicheres Ausweichen vor Hindernissen
• Lenken: Handling, Blickführung
Das Training wird von speziell geschulten Instruktoren des ADAC
durchgeführt.
Gewalteskalationen im (Fußball-) Sport - ein Phänomen unserer Zeit?
Die vielfältigen und wiederkehrenden Gewalthandlungen im Umfeld
sportlicher Ereignisse - vor allem von Fußballspielen - haben das
Thema Gewalt im Sport in den letzten Jahren verstärkt zu einem
Objekt der Konfliktforschung gemacht. In einem Vortrag der
Volkshochschule am Montag, 21. September, um 20 Uhr im Gebäude auf
der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte stellt der Referent Prof. Dr.
Tiegel die Hauptursachen für das aggressive und gewalttätige Handeln
vor.
Geänderte Öffnungszeiten des Kombibads Homberg
Der Freibadbetrieb im Kombibad Homberg wird weiterhin
aufrechterhalten. Allerdings verändern sich die Öffnungszeiten des
Bads aufgrund der verschlechterten Witterungsverhältnisse ab Montag,
14. September. Wasserratten können zukünftig montags immer von 14
bis 18 Uhr, dienstags bis freitags von 6.30 bis 9 Uhr und von 14 bis
18 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr auf
ihre Kosten kommen.
Krebsberatung in Duisburg
Im Rahmen der Krebsberatung sind am Dienstag, 15. September, noch
Termine frei. Für Fragen steht der Internist und Onkologe Dr.
Michael Schroeder im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine
Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte zur Verfügung.
Damit niemand lange warten muss und damit Fragewünsche gleich an
kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird
gebeten sich bei der Kommunalen Gesundheitskonferenz von 9 Uhr bis
13 Uhr unter (0203) 283-3938 anzumelden. |
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Samstag, 12. September 2009
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Historischer Kalender |
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Geänderte Öffnungszeiten des Kombibads Homberg
Der Freibadbetrieb im Kombibad Homberg wird weiterhin
aufrechterhalten. Allerdings verändern sich die Öffnungszeiten des
Bads aufgrund der verschlechterten Witterungsverhältnisse ab Montag,
14. September. Wasserratten können zukünftig montags immer von 14
bis 18 Uhr, dienstags bis freitags von 6.30 bis 9 Uhr und von 14 bis
18 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr auf
ihre Kosten kommen.
Marina-Markt lockt Jung und Alt in
den Duisburger Innenhafen
Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen - jedoch der Marina-Markt
wird auch bei der nächsten Veranstaltung im gewohnt
abwechslungsreichen Glanz erstrahlen. Auch am Sonntag, 13. September
2009, in der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr erwartet die
Besucher/Innen wieder eine Mischung aus Wochenmarkt, Kunsthandwerk
und außergewöhnlicher Gastronomie. Der Marina-Markt im Duisburger
Innenhafen überzeugt nun bereits im 8. Jahr mit unverwechselbarer
Marktatmosphäre und maritimem Flair – ein wahrlich willkommener
Zeitvertreib am Wochenende.
Weitere Marina-Markt-Termine 2009: 11. Oktober
Zum Programm des Kultur- und Stadthistorisches Museums:
Zum Marina-Markt am 13. September 2009 hat das Kultur- und
Stadthistorische Museum ein ganz besonderes Programm im Angebot.
Jeweils um 13 und um 15 Uhr haben die kleinen und großen
Besucher/Innen die Möglichkeit, an der Familienführung „Der
Duisburger Markt im Mittelalter“ teilzunehmen. Der Eintritt kostet
für Erwachsene 3,00 Euro und für Ermäßigte 2,00 Euro.
Tag des offenen Denkmals am 13. September „Historische Orte des
Genusses“
Unter dem Motto „Historische Orte des Genusses“ steht in diesem Jahr
der Tag des offenen Denkmals. Vielfältig und individuell sind in
Duisburg die Orte des Genusses. An sechs Standorten werden folgende
Programmpunkte vorgestellt:
Alter Markt, DU-Mitte
Informationen zum Thema Essen und Trinken vom Mittelalter bis zur
Entdeckung Amerikas sowie Führungen durch die Altstadt bieten
Archäologen und der Verein „Projekte zur lebendigen Geschichte“ an.
11-17 Uhr, Führungen 11, 13 und 15 Uhr Eintritt frei
Salvatorkirche, Burgplatz, DU-Mitte
Duisburgs Stadtkirche mit allen Sinnen erleben: Geschichten und
Geschichtchen der Kirche werden in den Junior- und
Erwachsenenführungen erzählt, begleitet von der Musik der
Kuhn-Orgel; die RWTH Aachen zeigt ihre Modellentwürfe zur
Neugestaltung des Alten Marktes 11-18 Uhr; Führungen 14, 15.30, 17
Uhr; Führungen durch die Ausstellung 12, 14.30, 16 Uhr
Eintritt frei
Liebfrauenkirche, König-Heinrich-Platz, DU-Mitte In der Oberkirche
des eindrucksvollen Kirchengebäudes der 1950iger Jahre findet eine
Vorstellung und ein kleines Konzert der Breil-Orgel statt. 15 Uhr
Eintritt frei
Stadttheater, Opernplatz, DU-Mitte
An zentraler Stelle zählt das Theater zu den markantesten Bauwerken
Duisburgs. Spezielle Bühnen- und Architekturführungen mit
interessanten Hintergrundinformationen werden um 11, 12, 13, 14,
14.30 Uhr angeboten; 19.30 Uhr Vorstellung „Hotel Paradiso“
(Eintritt ermäßigt)
Filmforum,
Dellplatz, DU-Mitte
Das Filmforum-Gebäude am Dellplatz hat eine lange und bewegte
Geschichte. Eine Einführung und Vorführung des selbst produzierten
Films „Duisburg - Skizzen einer Stadtgeschichte 1914/1966“ lässt die
Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert noch einmal Revue passieren.
18 Uhr (Eintritt 5,50 EUR)
Lohmühle, An der Lohmühle, DU-Baerl
Seit 1834 steht die heutige Turmwindmühle in Lohheide.
Vorgängerbauten können bis 1412 nachgewiesen werden. Der neu
gegründete Mühlenverein feiert das 175-jährige Jubiläum der Lohmühle
mit vielen Aktionen und stündlichen Führungen
11-18 Uhr (Eintritt frei)
Radtour „Trinkhallenkultur und Natur pur im Duisburger Norden“
Ein Stück Lebensqualität ist bis heute die Bude, auch Trinkhalle,
Kiosk oder Seltersbude genannt. Auf rd. 37 km werden historische und
architektonische Einblicke in diese ruhrgebietstypischen Genussorte
vermittelt. Treffpunkt 12 Uhr, Corputiusplatz Innenhafen (bis etwa
17 Uhr) Voranmeldung erforderlich unter 0203/ 283 6714 (kostenlos)
„Historische Orte des Genusses“ lautet in diesem Jahr das Motto
des bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“, der am 13. September
bereits zum 17. Mal statt findet. Die Orte des Genusses sind in
Duisburg vielfältig und individuell. So können die Besucher auf
unterschiedliche Art und Weise diesen Tag erleben.
Der neugegründete Mühlenverein Lohmühle e.V. in Baerl feiert das
175-jährige Mühlenjubiläum mit vielen Aktionen. In der
Salvatorkirche und der Liebfrauenkirche in der Innenstadt werden
Führungen und Orgelkonzerte angeboten. Im Stadttheater und Filmforum
erleben die Besucher kulturelle Genüsse in Form von Führungen,
historischen Filmen und Schauspiel. Auf dem Alten Markt werden die
Archäologen gemeinsam mit dem Verein „Projekte für lebendige
Geschichte e.V.“ den Besuchern mittelalterliche Ess- und
Trinkgewohnheiten näher bringen. „Trinkhallenkultur und Natur pur im
Duisburger Norden“ lautet schließlich in diesem Jahr das Thema der
geführten Radtour.
Die rund 37 Kilometer lange Route vermittelt
historische und architektonische Einblicke in diese
ruhrgebietstypischen Genussorte (mit praktischen Beispielen).
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert das Gesamtprogramm
für Deutschland und legte das Schwerpunktthema fest. Mit dem
Denkmaltag und seinen Aktivitäten soll die Öffentlichkeit für die
Bedeutung des kulturellen Erbes sensibilisiert und das Interesse für
die Denkmalpflege geweckt werden. Die hohen Besucherzahlen von
durchgängig rund 5 Millionen. in den Vorjahren belegen eindrucksvoll
den publikumswirksamen Erfolg. |
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Freitag, 11. September 2009
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Historischer Kalender |
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Duisburg-Neumühl: Sperrung der Einmündung Veilchenstraße/Oskarstraße
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg arbeiten ab Montag, 14. September,
um 7 Uhr am Kanal in der Einmündung Veilchenstraße/Oskarstraße in
Duisburg-Neumühl. Dieser Bereich wird daher vollständig für den
Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich
vier Wochen. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert.
Marktplatz Hochemmerich wird barrierefrei - Einladung zu einer
Bürgerinformation
Vertreter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement
werden am Donnerstag, 17. September, die Pläne zur Neugestaltung des
Marktplatzes Hochemmerich vorstellen und erläutern. Die
Informationsveranstaltung findet im Gasthof „Zum Reichsadler“ auf
der Atroper Straße 63 in Duisburg-Rheinhausen statt und beginnt um
18 Uhr. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zu diesem
Termin herzlich eingeladen.
Der Hochemmericher Marktplatz ist einer von fünf Plätzen, die mit
Mitteln aus dem Konjunkturpaket II barrierefrei ausgebaut werden.
Die Planungen für den Bahnhofsvorplatz Großenbaum, den Dorfplatz
Bissingheim sowie den Hamborner Altmarkt wurden den Bürgerinnen und
Bürgern bereits in Informationsveranstaltungen vorgestellt.
Demnächst folgt noch die Planung für den Schwalbenplatz im Bereich
Ahrstraße/Haus-Knipp-Straße in Beeckerwerth.
Ausschreibung Duisburger Akzente
Zu den 33. Duisburger Akzenten, die vom 21. Mai bis 6. Juni 2010
unter dem Titel ?Duisburg - Hafen der Kulturhauptstadt stattfinden,
lädt das Festivalbüro der Duisburg Marketing GmbH die freien
Duisburger Kulturschaffenden ein, Projekte zu entwickeln. Das
Sparten übergreifende Kulturfestival wird im nächsten Jahr einen
Schwerpunkt auf Ruhrort setzen und den Hafenstadtteil zu einer
einzigartigen Bühne für Theater, Bildende Kunst, Literatur, Film,
Musik oder Crossover-Projekte machen. Gefördert werden u.a.
Beiträge, die vorwiegend über das traditionelle Kulturangebot hinaus
gehen oder auf Grund ihrer künstlerischen Eigenart in einem
besonderen öffentlichen Interesse liegen.
Der Ausschreibungstext und der Förderantrag können im
Download-Bereich auf der Homepage www.duisburger-akzente.de
heruntergeladen werden. Die Förderanträge können bis zum 13.
November 2009 bei der Duisburg Marketing GmbH / Festivalbüro,
Landfermannstraße 6, 47051 Duisburg, eingereicht werden.
Bauernmarkt zur Automesse und
Motorshow „Duisburg in Lack und Chrom“
Verlegung des Bauernmarktes zur Automesse "Duisburg in Lack & Chrom"
am Samstag, 26. September 2009
Am 26. und 27. September 2009 findet die Automesse und Motorshow
„Duisburg in Lack & Chrom“ in der Duisburger City statt. Aus diesem
Anlass muss der Bauernmarkt am Samstag, 26. September 2009, um
einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe
Straße und Tourist Information aufgebaut. Die Marktbeschicker werden
dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment am Samstag
zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so
dass durch den Bauernmarkt und die Veranstaltung „Duisburg in Lack
und Chrom“ ein doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt
zu besuchen.
"Mach
ma, Papa Staat! Was kann und soll der Staat in der Krise tun?"
"Mach ma, Papa Staat! Was kann und soll der Staat in der Krise tun?"
ist ein Vortrag von Andre Maßmann überschrieben. Der ehemalige
Redaktionsleiter der NRZ Duisburg hält ihn am 9.9.09 in der
evangelischen Salvatorkirche.
"Ich staune darüber, wer alles nach dem Staat ruft, war es doch
lange Zeit populär, einen schlanken Staat zu fordern. Ich möchte
auch an die Theologische Erklärung von Barmen erinnern, die in
diesen Tagen 75 Jahre alt wird. Sie hat schon den Charakter einer
Bekenntnisschrift," berichtet Superintendent Armin Schneider bei der
Begrüßung.
"Barmen meint die Abgrenzung von den Deutschen Christen und die
Abwehr der Nazi-Übergriffe," führt Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz,
Leiter des Diakonischen Werkes, in einem Impulsreferat aus. "Im 1.
Brief des Petrus heißt es: "Fürchtet Goot, ehret den König!". Der
Staat soll nach menschlichem Vermögen und menschlicher Einsitz unter
Androhung und Anwendung weltlicher Gewalt für Recht und Frieden
sorgen. Der Staat soll sich aber nicht in kirchliche Angelegenheitne
einmischen. Die Kirche soll sich nicht staatliche Aufgaben anmaßen.
Der reformierte Pfarrer Karl Barth ist der geistige Vater der
Erklärung. Die 2-Reiche-Lehre des Luthertums begründete aber die
oben genannte These. Für Luther ist der Staat ein natürlicher
Verbündeter. Basierend auf Calvin und Zwingli begründete die
reformierte Kirche ein `Recht auf UngehorsamŽ."
"Am 15. September 2008 brach Lehman Brothers als Investmentbank
zusammen," berichtet Maßmann. "Dieser Tag ist ein tiefer Einschnitt,
weil die Weltwirtschaftskrise begann." Maßmann blickt auf die
letzten 12 Monate zurück. Schnell wird klar: Sozialversicherung,
Landkreise und Gemeinden haben Geld bei der Hypo Real Estate
angelegt. Deswegen wurde die Bank von der öffentlichen Hand
gerettet. Vertuschungen an der Börse und Intransparenz in Wirtschaft
und Politik gibt es allerorten. Duisburg müßte sich nach seiner
Meinung mehr zur Arbeit, zur Familie und zur Bildung bekennen. "Im
neuen Rat gibt es keinen ausgewiesenen Wirtschaftsfachmann. Der
Oberbürgermeister sucht die Bestätigung durch die Presse." Nach
seiner Beobachtung nimmt das Desinteresse an der (örtlichen) Politik
und der Rückzug in die Freizeit zu. "Manieren und gutes Benehmen
haben in der Öffentlichkeit abgenommen. Es gibt immer mehr
Ordnungskräfte, die gegen Vandalismus, Pöbeleien und Zerstörungswut
vorgehen. Früher gab es noch keine Parkranger." Nach seiner Meinung
ist der persönliche Umgang oft verbesserungsbedürftig. "Oft fehlen
Sachen wie Respekt und Höflichkeit." Andreas Rüdig
136
Reha-Einrichtungen in NRW
In den 136 Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen in
Nordrhein-Westfalen wurden im vergangenen Jahr 235 000 Patienten und
Patientinnen stationär behandelt. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des 6.
Deutschen Reha-Tages mitteilt, waren die in diesen Einrichtungen
bereitstehenden 20 400 Betten im Jahr 2008 zu 86 Prozent
ausgelastet. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Patenten
belief sich auf vier Wochen.
Die Zahl der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen war um zehn
niedriger als im Jahr 2000. Die Patientenzahl war dagegen um fast
drei Prozent höher als acht Jahre zuvor. 2008 waren zwar 4,3 Prozent
weniger Betten aufgestellt deren Auslastungsgrad stieg aber
gegenüber 2000 um 6,6 Prozent.
Um die Patientinnen und Patienten in den Reha-Einrichtungen
kümmerten sich 2008 rund 1 230 Personen Ärztinnen und Ärzte. Damit
blieb ihre Zahl im Vergleich mit dem Jahre 2000 nahezu konstant
(damals: 1 240 Personen). Die Zahl des nichtärztlichen Personals
stieg dagegen um sechs Prozent auf 14 190 Personen (darunter 4 590
Pflegekräfte). (IT.NRW) |
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Donnerstag, 10. September 2009
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Historischer Kalender |
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Sperrung der Angermunder Straße in
Großenbaum
Die Angermunder Straße in Großenbaum muss ab Montag, 14.
September, um 9 Uhr im Einmündungsbereich der Saarner Straße
vollständig für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Hier
beginnen umfangreiche Kanalbauarbeiten. Die Baustelle wandert im
Laufe der Bauzeit in Richtung Duisburg-Rahm bis zum Verteilerkreis
Albert-Hahn-Straße. Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich im
Herbst 2010 abgeschlossen sein. Bis dahin bleibt die Angermunder
Straße im jeweiligen Baustellenbereich vollständig für
Fahrzeugverkehr gesperrt. Eine Umleitungsempfehlung über
Albert-Hahn-Straße und Altenbrucher Damm wurde in beiden
Fahrtrichtungen ausgeschildert.
„Hier sind wir zuhause“: Das
Land NRW wirbt für die Einbürgerung von Zuwanderern
Das Land Nordrhein-Westfalen wirbt mit einer Plakataktion dafür,
dass sich mehr zugewanderte Menschen für die deutsche
Staatsbürgerschaft entscheiden. Rund vier Millionen Zuwanderer leben
in Nordrhein-Westfalen. Viele, die die Voraussetzungen einer
Einbürgerung erfüllen, haben sich aber noch nicht für die deutsche
Staatsbürgerschaft entschieden. Diese Gruppe der Zugewanderten
möchte das Land NRW besonders ansprechen und sie für die
Einbürgerung motivieren.
Auf Großflächenplakaten wirbt das Land NRW daher vom 11. bis 21.
September 2009 in mehreren Städten, auch in Duisburg, mit dem
Slogan:„Hier sind wir zuhause“.
Schöner Feiern in Duisburg! -
ultraschall ab 3. Oktober im alten EUROPA Kino
Nach langen Verhandlungen ist es den ultraschallern rund um Jens
Thiem, Eric Schmeier und Martin Menkhaus gelungen, die Stadt
Duisburg von Ihrem Projekt zu überzeugen. Sie ziehen in das
leerstehende Europa-Kino und die ultraschall-Fans haben endlich
einen eigenen Club! Im Herzen der Duisburger Innenstadt, auf der
Düsseldorfer Straße 5, hatte der Europa-Palast seine Heimat. Im
Jahre 2003 schloss das wunderschöne Traditions-Kino als Reaktion auf
die großen Multiplex-Giganten seine Pforten. 2008 musste der
Nachfolger, das Boulevard-Theater die „Comödie“, schließen. Seitdem
ist dieses Immobilien-Juwel neben der Zentralbibliothek ungenutzt.
Dies nahm das Trio zum Anlass, mit dem IMD Immobilien-Management zu
flirten. Und dort konnte man sich mit der verrückten Idee schnell
anfreunden und unterstützt nun die Pläne nach Kräften. Und das
ultraschall-Erfolgskonzept bleibt gleich: Es wird einen Öffnungstag
geben, natürlich den 1. Samstag im Monat. Die Türpolitik wird hart
bleiben, die Preise bleiben stabil. Auch das Musikkonzept bleibt
gleichermaßen sexy: House und Club-Klassiker von und mit Eric Smax
und Dan Vegas.
Am 3. Oktober will man ab 22.00 Uhr bei der großen Eröffnung vom
sogenannten "LICHT.SPIEL.HAUS" den Gästen zeigen, dass man hier
gemeinsam noch besser rocken kann, als je zuvor.
Weitere Infos: ultraschall - LICHT.SPIEL.HAUS, Düsseldorfer Straße
5, 47051 Duisburg -
http://www.ultraschall.tv/index.html / Einlass ab 25 Jahre,
Dresscode stylish sexy

Vollsperrung der Wanheimer Straße
Die Wanheimer Straße wird ab Samstag, 12. September 2009, ab
sechs Uhr zwischen Neuenhofstraße und Forststraße vollständig für
den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung befindet sich im Bereich
des Bahnüberganges. Dort finden Gleisbauarbeiten statt. Wie die
Deutsche Bahn AG mitteilte, sollen die Bauarbeiten bis Mittwoch, 16.
September, sechs Uhr, abgeschlossen sein. Eine
Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Anwohner können bis an die
Baustelle heranfahren.
Gleisbauarbeiten in Duisburg:
Bahnübergang gesperrt
Die Deutsche Bahn AG führt vom 12.9.2009, 5 Uhr, bis 16.9.2009, 6.30
Uhr, Gleisbauarbeiten zwischen Duisburg-Hochfeld Süd und
Duisburg-Wanheim durch. Wegen der Bauarbeiten muss der Bahnübergang
"Wanheimer Straße" vom 12.9.2009, 5 Uhr bis 16.9.2009, 6.30 Uhr, für
den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Die Bahnübergänge bleibt
für Radfahrer und Fußgänger passierbar. Umleitungen werden
ausgeschildert.
Landesarbeitsgericht: Verzehr von
Brotaufstrich – fristlose Kündigung wirksam?
Das Landesarbeitsgericht verhandelt am 18.09.2009, 12.00 Uhr im Saal
6 das Berufungsverfahren 13 Sa 640/09 – Vorinstanz Arbeitsgericht
Dortmund 2 Ca 4882/08 –.
Die Parteien streiten um die Wirksamkeit einer außerordentlichen
Kündigung, die das beklagte Bäckereiunternehmen ausgesprochen hat,
weil der Kläger ein zuvor von ihm gekauftes Brötchen mit
Brotaufstrich belegt hat und mit dem Verzehr begonnen hatte. Der am
01.02.1983 geborene Kläger, der auch Mitglied des Betriebsrats ist,
steht seit dem 15.06.2007 bei dem beklagten Bäckereiunternehmen in
einem Arbeitsverhältnis. Am 18.09.2008 bestrich der Kläger ein zuvor
als Personalkauf erworbenes Brötchen mit einem Hirtenfladenbelag aus
der Produktion der Beklagten. Da die Beklagte hierin eine schwere
Vertragsverletzung sah, kündigte sie das Arbeitsverhältnis mit dem
Kläger nach Zustimmung des Betriebsrates mit Schreiben vom 25.09.
und 01.12.2008 fristlos. Dem hat der Kläger u. a. entgegengehalten,
er haben den Hirtenfladenbelag zusammen mit einem Kollegen nur
abschmecken wollen.
Das Arbeitsgericht hat der Klage aus formalen Gründen stattgegeben.
In Bezug auf die Kündigung vom 25.09.2008 fehle es an einer
wirksamen Anhörung des Betriebsrats, da die Information zu pauschal
gewesen sei. Zudem seien die Betriebsratsmitglieder nicht wirksam
zur Betriebsratssitzung eingeladen worden. Auch die Kündigung vom
01.12.2008 sei unwirksam, da die Ausschlussfrist des § 626 Abs. 2
BGB nicht eingehalten worden sei. Nach dieser Vorschrift müsse die
Kündigung binnen zwei Wochen nach Kenntnis des Arbeitgebers von den
für die Kündigung maßgebenden Tatsachen ausgesprochen werden, was
hier erkennbar nicht geschehen sei. Hiergegen richtet sich die von
der Beklagten eingelegte Berufung. |
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Mittwoch, 9. September 2009
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Historischer Kalender |
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Was wären Superhelden ohne
Teddybären! Rheinhauser Jungentag in Der Mühle
Zum bereits fünften Mal findet am 24. September 2009 der Rheinhauser
Jungentag im städtischen Jugendzentrum „Die Mühle“ auf der
Clarenbach Str.14 in Friemersheim statt. Wie in den Jahren zuvor
gibt es auf dem Gelände vielfache Aktionen und Aktivitäten, bei
denen die Rheinhauser Schüler im Alter zwischen acht und 13 Jahren
aus den ansässigen Haupt-, Förder-, Gesamt- und Grundschulen ihr
„Jungen-Dasein“ von 9.30 bis 15.30 Uhr „ausleben“ können.
Den Jungen werden Angebote zur Verfügung stehen, die bei den letzten
drei Jungentagen auf enorme Resonanz stießen. Somit können sich die
rund 150 Jungen an den verschiedenen Workshops, Spielen und
Attraktionen erproben, testen und erfreuen. Die Teilnehmer und ihre
„Pauker“ werden kulinarisch versorgt und werden neben den
Bewegungsangeboten auch Zeit zum Entspannen haben.
Der Markt der Möglichkeiten bietet verschiedene Themen wie der
Selbstbehauptung von Jungen durch „Jungs e.V.“, Körperwahrnehmung
vorgestellt von der „Pro Familia“, Faires Spielen mit der „ARIC“,
Klettern und Stockbrotbacken an. Im Programm sind auch das beliebte
Seifenkistenrennen und Angeln in Kooperation mit dem ansässigen
Verein am Kruppsee und eine Zaubernummer mit dem „Großen Aldin“.
Basketball, Fussball und Tischtennis stehen außerdem auf dem
Programm. Der MSV Duisburg wird mit seinem Maskottchen „Ennatz“ und
dem Publikumsliebling Tobias Willi vor Ort sein.
Zu den Voraussetzungen der
steuerlichen Berücksichtigung von Kuraufwendungen
Kuraufwendungen können nach der Entscheidung des Finanzgerichts
Düsseldorf (Az.: 17 K 3411/08 E) ausnahmsweise auf Grund eines
nachträglich erstellten Attestes als Krankheitskosten steuerlich
abgesetzt werden, wenn dem Attest objektive Untersuchungsergebnisse
zu Grunde liegen, auf Grund derer auch nachträglich die medizinische
Notwendigkeit der Kurmaßnahme sicher beurteilt werden kann.
Voraussetzung ist allerdings, dass sich aus dem Attest ergibt,
welche Erkrankung eine Kur erforderte und welche Therapie zur
Linderung oder Heilung erforderlich war.
15% mehr Unternehmensinsolvenzen im
1. Halbjahr 2009
Im ersten Halbjahr 2009 verzeichneten die deutschen Amtsgerichte
nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 16 142 Insolvenzen von
Unternehmen und 48 284 von Verbrauchern. Insgesamt registrierten die
Gerichte in diesem Zeitraum 78 846 Insolvenzen. Ein Vergleich dieser
Zahlen mit dem Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung
nicht korrekt widerspiegeln, da von nordrhein-westfälischen
Gerichten im ersten Quartal 2008 Insolvenzfälle des Jahres 2007
nachgemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre
lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch
anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Ohne
Nordrhein-Westfalen stieg im ersten Halbjahr 2009 die Zahl der
Unternehmensinsolvenzen um 14,8%, die Verbraucherinsolvenzen nahmen
dagegen um 2,6% ab. Die Gesamtzahl der Insolvenzen lag gegenüber dem
ersten Halbjahr 2008 um 0,9% höher.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger beliefen
sich für das erste Halbjahr 2009 nach Angaben der Gerichte auf 24,4
Milliarden Euro gegenüber 14,7 Milliarden Euro im entsprechenden
Zeitraum des Vorjahres.
Im Juni 2009 wurden 2 788 Insolvenzen von Unternehmen (+ 15,9%) und
8 434 Insolvenzen von Verbrauchern (+ 4,1%) gemeldet. Insgesamt
registrierten die Gerichte 13 655 Insolvenzen, das waren 7,0% mehr
als im Juni 2008. Diese Angaben beziehen sich auf Berechnungen
einschließlich Nordrhein-Westfalen. |
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Dienstag, 8. September 2009
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Historischer Kalender |
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Janssen: Hauptschule soll nicht abgeschafft werden
Die Vorlage zur Entwicklung der Hauptschulen in Duisburg hat für
Missverständnisse gesorgt. „Keineswegs wird in der Untersuchung zu
den sinkenden Anmeldezahlen an Hauptschulen gefordert oder
vorgeschlagen, Hauptschule als Schulform zu beenden“, so
Schuldezernent Karl Janssen. In der Vorlage wird verdeutlicht, dass
die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die zur 5. Klasse an einer
Hauptschule in Duisburg angemeldet worden sind, wieder gesunken ist.
Die Schulverwaltung muss auf solche Veränderungen reagieren und
mögliche Perspektiven der Schulformentwicklung aufzeigen. „Dieser
Schulzweig soll keineswegs abgeschafft werden“, so Janssen: „Im
Gegenteil, Hauptschulen werden über das Programm Offener Ganztag
nahezu flächendeckend auf Ganztagsbetrieb umgestellt und somit
attraktiver gemacht.“ Welche Schulform Eltern tatsächlich
bevorzugen, wird die Schulverwaltung definitiv im Februar 2010
erkennen können, wenn es erstmals in Duisburg einen gemeinsamen
Anmeldetermin für alle weiterführenden Schulen geben wird. Erst mit
diesen Zahlen wird die Verwaltung den noch bis 2011 geltenden
Schulentwicklungsplan fortschreiben. Oberbürgermeister Adolf
Sauerland sieht in den geringeren Anmeldezahlen auch eine Chance für
die Hauptschulen: „Wenn wir es schaffen, die Zahl der Hauptschulen
konstant zu halten, können wir den Schülerinnen und Schülern
kleinere Lerngruppen anbieten und sie so individuell besser fördern.
Dafür werde ich mich bei der Schulaufsicht des Landes einsetzen.“
An die
Harfen, fertig, los!
Die Niederrheinische Musik- und Kunstschule bietet am Samstag, 19.
September, in ihrem Hauptgebäude auf der Duissernstraße 16 einen
Harfenworkshop unter der Leitung von Juliane Bärwaldt an. Teilnehmen
kann jeder, der sich für dieses ungewöhnliche und faszinierende
Instrument interessiert. Die Instrumente werden zur Verfügung
gestellt. Von 10 bis 11 Uhr gibt es den Workshop für Teilnehmer von
6 bis 10 Jahren und von 11.30 bis 12.30 Uhr den Workshop für
Teilnehmer von 12 bis 99 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten unter
Telefon (0203) 283-2525 oder per E-Mail unter musikschule@stadt-duisburg.de.
70 000
Tonnen Pflaumen von guter Qualität erwartet
Die Ernte von pflaumenartigen Früchten in Deutschland ist fast
abgeschlossen. Zu den Früchten dieser Gattung zählen neben Pflaumen
und Zwetschgen auch Mirabellen und Renekloden. Nach vorläufigen
Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur Ernte 2009
ist bundesweit im deutschen Marktobstbau mit einer Erntemenge von
gut 70 000 Tonnen zu rechnen.
Im Vergleich zum deutlich schlechteren Erntejahr 2008, als nur
nahezu 36 000 Tonnen geerntet wurden, entspricht das einem Zuwachs
von rund 97%. Je Hektar wird für 2009 ein Ertrag von 13,8 Tonnen
erwartet. 2008 konnte dagegen nur ein halb so hoher Flächenertrag
von 7,0 Tonnen je Hektar erzielt werden.
Auch im Vergleich zum mehrjährigen Durchschnitt der Jahre 2003 bis
2008 werden im Jahr 2009 voraussichtlich fast 13 000 Tonnen und
somit gut 22% mehr Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen und Renekloden
geerntet. Nach Einschätzung der amtlichen Berichterstatter/-innen
sind die Früchte von guter Qualität.
"Politische Nachtgebet" in der Marxloher Kreuzeskirche
`"Nicht meckern, sondern anpacken!" Bürgerverantwortung für den
Stadtteil ist das Politische Nachtgebet überschrieben, das am
Montag, dem 7. September 2009 in der Marxloher Kreuzeskirche
stattfindet. "Wir waren 13 Jahre in der Markuskirche am Ostacker zu
Gast. Nach einer längeren Sommerpause beginnen wir jetzt in Marxloh
neu. Der Trägerkreis aus Gewerkschaften und Kirchen möchte aber für
Kontinuität sorgen," berichtet Hans-Peter Lauer, früher
Industriepfarrer beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und
heute Gemeindepfarrer in Marxloh.
"Danach war ein Fest der Juden und Jesus zog hinauf nach Jerusalem.
Es ist aber in Jerusalem beim Schaftor ein Teich, der heißt auf
Hebräisch Betesda. Dort sind fünf Hallen; in denen lagen viele
Kranke, Blinde, Lahme, Ausgezehrte. Es war aber dort ein Mensch, der
lag achtunddreißig Jahre krank. Als Jesus den liegen sah und
vernahm, dass er schon so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm:
Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe
keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser sich
bewegt; wenn ich aber hinkomme, so steigt ein anderer vor mir
hinein. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimmt dein Bett und geh hin!
Und sogleich wurde der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging
hin," heißt es in Johannes 5, 1-9.
"Wo ist die Beziehung zur Bürgerbeteiligung," fragt Lauer in der
Hinleitung zur späteren Diskussionsveranstaltung. "Geht es um die
Heilung eines Kranken? Oder um die Lähmung einer Gesellschaft? Der
Teich ist ein Ort, der Heilung verspricht für Leute, die krank und
ausgegrenzt sind von der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.
Offensichtlich ist ein solches Bad lebensnotwendig. Ist der Kranke
in der Geschichte nicht nur körperlich krank? Ist er schon an seine
Starre gewohnt? Sind wir heute auch so, klagen lieber und machen
nichts? Es ist leicht, nur vor dem Fernseher zu sitzen und
zuzuschauen. In der Geschichte kommt das befreiende, das
aktivierende, das aufrichtende, das ermutigende Wort, das Zustimmung
und nicht Resignation auslöst. Der Kranke wird wieder zurück ins
Leben geschickt."
Hartmut Eichholz von der Entwicklungsgesellschaft Duisburg,
Bezirksbürgermeister Uwe Heider und der sozialdemokratische Ratsherr
Manfred Slykers vom Runden Tisch Marxloh äußern sich in dem
folgenden Gespräch zum bürgerschaftlichen Engagement in Marxloh. Die
Veranstaltung wird an dieser Stelle leider sehr, sehr einseitig.
Neudorf und Wanheim kommen genausowenig vor wie Rheinhausen und
Rumeln-Kaldenhausen. Es wundert mich nicht, daß nur Marxloher in
ihre Kirche gekommen sind. Ich bin offensichtlich das einzige
Südlicht, das die geistig-natürliche Grenze der Ruhr überschritt und
in Duisburgs Schmuddelstadtteil reiste. Andreas Rüdig
Kurzseminar: Internet für ältere Menschen
Ab 17. September können sich Senioren von 15 bis 16.30 Uhr bei
der Volkshochschule auf der Arndtstraße in Rheinhausen fit für's Web
machen. Viele ältere Menschen arbeiten zwar mit dem PC, scheuen sich
aber, online zu gehen. Das Kurzseminar (insgesamt sechs Mal) soll
helfen, diese Scheu zu überwinden. Es gibt einen Überblick über die
Nutzungsmöglichkeiten des Internets und beantwortet Fragen zu
technischen Voraussetzungen, zur Browserbedienung, zur Recherche im
www. Auch E-Mail-Kommunikation, Einkauf im Internet und
Online-Banking werden angesprochen.
Weiterhin steigende Hochschulabsolventenzahlen in NRW
65 430 Studierende haben im Prüfungsjahr 2008 an einer
nordrhein-westfälischen Hochschule ihr Studium erfolgreich
abgeschlossen. Wie Information und Technik als Statistisches
Landesamt mitteilt, waren das 3,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Damit ist die Zahl der Hochschulabsolventen nunmehr zum sechsten Mal
hintereinander gegenüber dem Vorjahr angestiegen.
Nach einem Beschluss der europäischen Bildungsminister sollen bis
2010 EU-weit nahezu alle Studiengänge auf die Abschlüsse Bachelor
und Master umgestellt sein. So soll eine bessere internationale
Vergleichbarkeit der Abschlüsse gewährleistet
werden. Betrachtet man die erzielten Abschlüsse, ist festzustellen,
dass diese neuen Studienabschlüsse nach und nach zunehmen. Ihr
Anteil an der Gesamtzahl der Absolventen belief sich 2008 auf 22,1
Prozent (2007: 15,5 Prozent); dabei wurden
10 749 Studiengänge als Bachelor und 3 699 als Master abgeschlossen.
Nach wie vor dominieren jedoch die klassischen Abschlüsse: Ein
Drittel aller Absolventen verließ die Hochschule mit einem
Universitätsdiplom, 26,4 Prozent mit einem
Fachhochschulabschluss und 9,3 Prozent mit einem klassischen
Lehramtsabschluss.
Herbstfest in der städtischen Kindertageseinrichtung Templerstraße
20
Ein Herbstfest gibt die städtische Kindertageseinrichtung
Templerstraße 20 in Duissern am Freitag, 2. Oktober, von 15 bis 17
Uhr. Dazu gibt es leckere Reibekuchen und Kartoffelsuppen.
Die Kinder wurden im Vorfeld aufgefordert, mit ihrer Familie bei
ihren Spaziergängen Kastanien zu sammeln, die in der jeweiligen
Gruppe zusammen getragen und anschließend gewogen werden. Die
Gruppe, die die meisten Kastanien gesammelt hat, bekommt einen
Preis. Die gesammelten Kastanien werden dann dem Zoo als Nahrung für
die Tiere zur Verfügung gestellt.
Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim
Die Kommunale Gesundheitskonferenz lädt am Mittwoch, 16.
September, zum nächsten Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim mit dem
Thema „Patienten- und Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht“ ein.
Von 17 bis 19 Uhr referiert Diplom-Sozialwissenschaftlerin Kornelia
Brill im Seniorentreffpunkt Bissingheim auf der
Hermann-Grothe-Straße 96. Individuelle Fragen werden beantwortet und
beim Ausfüllen des Vorsorgeordners wird Hilfe angeboten. Die
Teilnahme ist kostenlos. Weitere Themen und Termine zum regelmäßig
stattfindenden Angebot finden sich unter
www.gesundheitskonferenz-duisburg.de oder unter der Rufnummer (0203)
283-3938 von der Geschäftsstelle der Kommunalen
Gesundheitskonferenz.
Nach
dem tragischen Brandunglück vom Wochenende in Marxloh:
AWO-Duisburg richtet Spendenkonto für die betroffenen Familien ein
Die AWO-Duisburg zeigt sich tief erschüttert von dem tragischen
Brandunglück vom Wochenende in Marxloh, bei dem vier Menschen ums
Leben kamen. „Der Brand ereignete sich in unmittelbarer Nähe zu
unserem Zentrum ProMarxloh und bewegt uns deshalb auch als Nachbarn
angesichts des Leids der Menschen, die mit diesem schweren
Schicksalsschlag zu kämpfen haben“, sagt Karl-August Schwarthans,
der Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH, die auf der
Kaiser-Wilhelm-Straße in Marxloh ihre Büros hat. Die
AWO-Duisburg hilft inzwischen aktiv den Betroffenen. „Wir haben ein
Spendenkonto eingerichtet, um zumindest den materiellen Schaden zu
mindern“, so Schwarthans. Der Wohlfahrtsverband hat als
Sofortmaßnahme 1.000 Euro auf das Konto eingezahlt und bittet die
Duisburger um weitere Spenden.
Darüber hinaus bietet die AWO-Duisburg den Familien fachliche Hilfe
an. „Wir haben Mitarbeiter abgestellt, die sich um die von dem Brand
betroffenen Menschen kümmern. Dazu gehört auch ganz praktische
Unterstützung zum Beispiel bei Behördengängen, aber auch das
Angebo,t mit unserer Familienhilfe zusammenzuarbeiten, um die
Ereignisse zu verarbeiten“, sagt der Geschäftsführer der
AWO-Integrations gGmbH.
Er verstehe diese direkte Hilfe auch als eine Form der Solidarität
unter Nachbarn. „Wir haben die Möglichkeiten, da ist es
selbstverständlich, dass wir sie den Menschen auch anbieten“, so
Schwarthans weiter.
Spenden zugunsten der Familien können eingezahlt werden auf das
Sonderkonto „AWO-DU hilft“, Kontonummer 200 022 903 bei der
Sparkasse Duisburg, BLZ 350 500 00. Bei Wunsch nach
Spendenbescheinigung
Anschrift nicht vergessen! |
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Montag, 7. September 2009
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Historischer Kalender |
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Düsseldorfs Büchermeile nicht auch für Duisburg denkbar?
Earl Derr Biggers ist ein amerikanischer Kriminalschriftsteller, der
zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebte und wirkte. Seine Romane vom
chinesischen Detektiv Charlie Chan wurden schon früh verfilmt.
Soweit mir bekannt, wurden die deutschen Übersetzungen im
Goldmann-Verlag veröffentlicht.
"Die Büchermeile auf der Rheinuferpromenade lädt am 5. und 6.
September zum Bummeln und Schmökers ein. Literaturinteressierte
können unter freiem Himmel nach Schnäppchen jagen oder zwischen der
großen Auswahl an antiquarischen und neuen Büchern stöbern. Über 50
Buchhändler, Antiquariate und private Anbieter aus ganz Deutschland
bieten Seltenes, Schönes, lange Verschollenes sowie alte und neue
Bücher an," wibt die Düsseldorfer Stadtwerbung für die Büchermeile
2009. Sie findet an der Rheinpromenade zwischen Filmmuseum und
Rathaus statt. Antiquarische und aktuelle Bücher gibt es genauso wie
historische Zeitungen und Zeitschriften, Hörbücher und CDs. Ein
Stand bietet sogar Gesellschaftsspiele an.
Karl May treffe ich hier genauso wie Donna Leon, Agatha Christie,
Sir Arthur Conan Doyle und Edgar Wallace, um nur einige Bekannte zu
nennen. Trotz Rückfrage finde ich leider keine Biggers-Krimis. Ich
staune aber, wie viele Leute an dem kühlen und bewölkten
Sonntagmittag über die Promeda flannieren. Kann Duisburg vielleicht
auf eine solche Kulturmeile auf die Beine stellen? In meiner
Phantasie gibt es bei uns eine Meile für Computerspiele, Videos/DVD/CD/Schallplatten
und Kunstdruck. Der örtliche Handel ist hier genauso vertreten wie
der Direktverbrieb der Labels. Aber ich vergaß: Duisburg ist
Provinz. Da ist so etwas Wunschdenken. Andreas Rüdig
St.
Hildegardis-Gymnasium: Große Spendenaktion zugunsten Honduras
Das Duisburger St. Hildegardis-Gymnasium wird anlässlich seines
Patroziniums eine große Spendenaktion zugunsten Honduras
durchführen. Als Modell soll der vor zwei Jahren vom St.
Hildegardis-Gymnasium ausgerufene Rom-Cup gelten. 790 Schülerinnen
und ihre Lehrerinnen und Lehrern werden am Freitag, 11. September
2009, von 9 bis 14 Uhr, im Sportpark Duisburg in den vier
Disziplinen Inline-Skating, Laufen/Gehen, Radfahren und Schwimmen
antreten und sich anschließend ihre sportlichen Erfolge von
Sponsoren honorieren lassen. Der so erzielte Erlös soll
Hilfsaktionen für das Land Honduras zu Gute kommen.
Comedians geben sich im Steinhof Klinke in die Hand - „Nicht mit
mir“ - Wolfgang Trepper mit seinem neuen Programm
Freitag,
11. September 2009 – Einlass: 19:00 Uhr, das Programm beginnt um
20:00 Uhr
Nach dem phantastischen Erfolg seines Programms „Halt ma eben“im
vergangenen Herbst bleibt Wolfgang Trepper Duisburg treu. Trotz
zahlreicher Auszeichnungen und einer Vielzahl von Engagements in der
gesamten Republik findet der Duisburger Kabarettist die Zeit, sein
Können auch in seiner Heimatstadt unter Beweis zu stellen. Mit
„Nicht mit mir“ präsentiert Trepper sein neues Programm am 11.
September 2009 im Steinhof Duisburg. Trepper ist mit Leib und Seele
Ruhrgebietsmensch und besteht darauf, dass genau die eben nicht nur
Kohle husten, zum Frühstück Currywurst an der Trinkhalle essen und
sprechen wie Hauptschüler nach der abgebrochenen 7. Klasse im
Vollrausch.
Wer sich diesen Kabarettabend nicht entgehen lassen möchte, für den
gibt es noch Tickets zum Preis von € 14 und € 16.
„Ich will ein Kind von Dir“ - Guido Cantz am 1. Oktober
Donnerstag,
1. Oktober 2009 - Einlass ab 19:00 Uhr, Programmbeginn: 20:00 Uhr
Guido Cantz einer der medienpräsentesten Comedians findet am 1.
Oktober seinen Weg in den Steinhof Duisburg. Cantz, der als
Entertainer im Kölner Karneval groß geworden ist, gibt mit seinem
Programm „Ich will ein Kind von Dir“ eine tiefen Einblick rund ums
Kinder kriegen – und haben.
Obwohl Cantz selbst noch kinderlos ist, gelingt es ihm die Probleme
mit den lieben Kleinen pointiert auf den Punkt zu bringen. Ein Spaß
nicht nur für Eltern, sondern für alle, die als kinderloser Mensch
um sie herum auch einiges ertragen müssen. Die Ticketpreise betragen
zwischen € 22 und € 26! Tickets für beide Veranstaltungen an allen
VVK - Stellen des Steinhofs. Infos unter www.steinhof-duisburg.de
oder unter 0203 – 72 99 99 84 - HM
VHS: Führung durch den Duisburger
Innenhafen
Der Innenhafen Duisburg ist in den vergangenen Jahren zu einem
Publikumsmagneten geworden. Die Volkshochschule bietet am Samstag,
12. September, 11 bis 12.30 Uhr, eine Führung an, bei der bekannte
Orte des Innenhafens thematisiert werden. Die Umnutzung der alten
Speichergebäude wird dabei ebenso dargestellt wie die spektakuläre
Hängebrücke, die Synagoge und der „Garten der Erinnerung“, die
Stadtmauer und die Wohnbauten.
Calvin nach 500 Jahren
Dr. Heinrich Silber beschäftigt sich am Mittwoch, 16. September, um
18 Uhr in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 in
Duisburg-Mitte mit dem Reformator Johannes Calvin. Am 10. Juli
jährte sich der Geburtstag des Begründers des Calvinismus zum 500.
Mal. Das führt dazu, dass der Reformator neu ins Bewusstsein rückte.
Sich mit Calvin und seiner Zeit zu beschäftigen, bedeutet den
historischen und theologischen Kontext zu bedenken. Es ist die
Reformationszeit, in der das Mittelalter von der Neuzeit abgelöst
wird. Bei diesem Übergang in ein neues Zeitalter spielten die
Reformatoren eine wesentliche Rolle. Im Rückblick ist auch manche
negative Entwicklung wahrzunehmen, zum Beispiel die Kirchenspaltung
in lutherische und reformierte Kirche. Der Eintritt an der
Abendkasse kostet 5 Euro.
NRW: 0,8 Prozent mehr
Gewerbeanmeldungen im ersten Halbjahr 2009
Von Januar bis Juni 2009 wurden bei den NRW-Gewerbeämtern 89 945
Gewerbe angemeldet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, waren dies 0,8 Prozent mehr
als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Die Zahl der
Gewerbeabmeldungen verringerte sich im gleichen Zeitraum um 1,0
Prozent auf 79 395.
Die meisten Anmeldungen entfielen auf gewerbliche Neuerrichtungen
(75 857). Darunter waren 15 141 Betriebsgründungen, bei denen vor
allem aufgrund der voraussichtlichen Beschäftigtenzahl oder der
Rechtsform eine größere wirtschaftliche Substanz vermutet werden
kann. Von den übrigen Neuerrichtungen sollten 33 214 als
Kleinbetrieb und 26 551 im Nebenerwerb starten. 951 Anzeigen galten
dem Zweck einer Umwandlung. Weitere Gewerbeanmeldungen wurden für
Zuzüge aus anderen Meldebezirken (7 095) sowie für Übernahmen (6
993) eines bereits bestehenden Gewerbebetriebes abgegeben.
Für den Start in die Neuerrichtungen wählten 62 090 die Rechtsform
eines Einzelunternehmens. Bei 5 438 Neuerrichtungen entschieden sich
die Gewerbetreibenden für eine Personengesellschaft. 7 578
Neuerrichtungen wurden als Gesellschaft mit beschränkter Haftung
angemeldet, darunter 1 516 in der Sonderform der
Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), mit welcher sich
Unternehmer seit Ende 2008 bereits ab einem Euro Stammkapital
selbständig machen können. Unter den neuen Kapitalgesellschaften
befanden sich noch 216 Aktiengesellschaften sowie 291 Limiteds.
Die meisten Neuerrichtungen gab es im Wirtschaftsabschnitt "Handel;
Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen" (20 057), gefolgt
vom Bereich "Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen
Dienstleistungen" (8 541). Bei der Interpretation der Zahlen ist zu
beachten, dass es sich bei den Gewerbemeldungen um
Absichtserklärungen handelt. Den Statistikern liegen keine
Informationen darüber vor, ob das angemeldete bzw. abgemeldete
Gewerbe auch tatsächlich ausgeübt wird bzw. wurde. (IT.NRW)
„Vom Baggersee zum Sportpark Duisburg“: Nächste Führung im
Sportpark Duisburg
Die nächste Führung durch den Sportpark, der aus drei der Stadt
Duisburg 1919 durch die Firma Krupp zur Verfügung gestellten
Baggerseen entstand, wird am Sonntag, 13. September, um 11 Uhr
angeboten. Start der anderthalb- bis zweistündigen Führung, in der
neben der Entstehung auch auf die weitere Entwicklung des Sportparks
eingegangen wird, ist am Verwaltungsgebäude von DuisburgSport,
Kruppstraße 30 b, an der Regattabahn. Zusätzlich können neben den
regelmäßigen Führungen (sechs Euro pro Person) auch Termine für
Gruppenführungen vereinbart werden. Preise für diese werden auf
Anfrage mitgeteilt. Ermäßigungen, beispielsweise für Stundenten und
Inhaber der Familienkarte, sind möglich.
Anmeldungen – auch zu den regelmäßigen – Sportparkerkundungen
sollten unter Angabe der Teilnehmerzahl und gegebenenfalls von
Terminwünschen per Mail unter sporttourismus@duisburgsport.de oder
telefonisch unter (0203) 283-4444 vorgenommen werden. |
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Samstag, 5. September 2009
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Historischer Kalender |
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Caravan- und Wandermesse Düsseldorf
"TourNatur" heißt die Messe für Wandern und Trekking, die vom 4. bis
6.9.2009 in Düsseldorf stattfindet. Das Bergische Land stellt sich
hier genauso vor wie das Siegerland-Wittgenstein, das Sauerland und
das Paderborner Land, um nur die nahegelegenen Reiseziele zu nennen.
Natürlich präsentieren sich auch andere Reiseziele wie der
Westerwald, die Steiermark oder die Rhön; auf sie möchte ich hier
aber nicht eingehen. Ein Riesenmanko sehe ich hier sehr schnell: Der
Niederrhein ist überhaupt nicht vertreten. Aus dem Ruhrgebiet ist
nur der Ennepe-Ruhr-Kreis gekommen. Niederrhein wie Ruhrgebiet
gleichermaßen vertun hier die Chance, sich einer breiten
Öffentlichkeit zu präsentieren. Es ist fast so, als würde es die Via
Romana, die Route der Industriekultur und die Route der
Industriekultur nicht geben. Die Touristiker aus beiden Regionen
sollten schon überlegen, wie sie die Direktansprache von
potentiellen Kunden = Besuchern verbessern können.
Als ich durch den benachbarten Caravan - Salon schlendere, staune
ich doch ein wenig. Krise hin Krise her - das Publikum strömt. Sogar
aus aus den Niederlanden kommen die Besucher. Die Aussteller zeigen
Reisemobile und Caravane in jeder Größenordnung und Preisklasse.
Selbst der reine Luxus ist hier vertreten. Alle großen
Herstellerfirmen sind hier vertreten. Auch Zubehör und Technik
werden auf der Messe gezeigt. Der Zelt- und Freizeitbereich ist
allerdings etwas klein geraten, so daß ich ihn fast gar nicht
wahrnehme. Andreas Rüdig
CARAVAN SALON DÜSSELDORF gibt der
Branche Aufwind
Den
erhofften positiven Impuls hat die Caravaning-Branche beim
diesjährigen CARAVAN SALON DÜSSELDORF bekommen. Die weltweit größte
Messe für mobile Freizeit, die am Sonntag in Düsseldorf zu Ende
ging, setzte mit einer gestiegenen Besucherzahl und guten
Verkaufszahlen ein deutliches Zeichen gegen die Krise. Für die
Caravaning-Branche bestärkt sich damit die Erwartung, dass nach
einem schwierigen ersten Halbjahr die Talsohle durchschritten ist
und die Branchenkonjunktur wieder anzieht.
„161.200 Besucher aus 37 Ländern beim diesjährigen CARAVAN SALON
(2008: 158.000) haben unsere Erwartungen von 150.000 Besuchern
deutlich übertroffen. Zudem ist es bei der derzeitigen
Marktsituation in Europa besonders erfreulich, dass rund 18.200
Besucher aus dem Ausland den Weg nach Düsseldorf gefunden haben“,
freute sich Wilhelm Niedergöker, Geschäftsführer der Messe
Düsseldorf GmbH. „Der CARAVAN SALON DÜSSELDORF trägt als wichtigste
Messe traditionell mit etwa 10 Prozent zum Jahresumsatz der Branche
bei. In diesem Jahr geht vom CARAVAN SALON ein besonders wichtiger
Impuls aus. 49 Prozent der Besucher kamen mit Kaufabsichten zum
CARAVAN SALON“, so Niedergöker weiter.
„Die Besucherzahl aber auch die Zahl der Verkaufsabschlüsse, die
beide deutlich über unseren Erwartungen liegen, haben das Engagement
der Aussteller auf dem CARAVAN SALON 2009 belohnt. Damit macht sich
auch die Entwicklungsarbeit der Freizeitfahrzeughersteller für
leichtere, sparsamere und preisgünstige Einstiegsfahrzeuge bezahlt“,
bilanziert Klaus Förtsch, Präsident des Caravaning Industrie
Verbands CIVD, den CARAVAN SALON 2009. „Der CARAVAN SALON 2009
untermauert die Erholungstendenzen in der Caravaningbranche, die
seit Beginn des zweiten Halbjahres 2009 spürbar sind. Das stärkt die
Zuversicht der Branche auf eine Rückkehr zum Wachstum im Jahr 2010.“
Caravaningurlaub erlebbar zu machen ist der Anspruch des CARAVAN
SALON DÜSSELDORF. Dafür steht das breite Angebot der 580 Aussteller
aus 25 Ländern, die Reisemobile und Caravans sowie Zubehör und
Destinationen präsentierten, aber auch das Unterhaltungsprogramm
rund um die mobile Freizeit, das bei den Besuchern großen Anklang
fand. Insgesamt 4.400 Besucher sahen sich im Caravaning Show Center
die Multivisionsshows von außergewöhnlichen Caravaningreisen entlang
der Seidenstraße, auf der Panamericana und in Sibirien an. 1.600
Besucher nahmen am Caravaning Wiiathlon teil.
Hochzufrieden äußerten sich auch die Aussteller des CARAVAN SALON,
deren Erwartungen durchweg übertroffen wurden. „Die Messe zeigt,
dass das Interesse am Caravaning da ist“, erklärte Dr. Holger
Siebert, Geschäftsführer der Eura Mobil GmbH. „Wir hatten in diesem
Jahr mehr Erstbesucher, andererseits aber auch viele Besucher, die
schon ein Fahrzeug von uns hatten, ganz gezielt hier her gekommen
sind und genau wussten, was sie wollten.“ Eine Tendenz zu qualitativ
besseren Kundengesprächen mit sehr gut informierten und gezielt
fragenden Besuchern beobachtete auch Giovanni Marcon, Vorsitzender
der Geschäftsführung der Knaus Tabbert GmbH. Gleichzeitig sei eine
gewisse Verschiebung vom Reisemobil zum Caravan sowie ein Trend zu
Kastenwagen und leichten Fahrzeugen zu beobachten. „Die Kunden
achten bei Caravans inzwischen genauso aufs Gewicht wie bei
Reisemobilen. Das liegt unter anderem daran, dass die Zugfahrzeuge
teilweise geringer motorisiert sind als es früher der Fall“, so
Marcon.
Besonders hervorgehoben wurde die positive Stimmung auf der Messe.
Hermann Pfaff, Vorstand der HYMER AG, erklärte: „Diese positive
Stimmung an den Ständen und bei den Händlern ist ganz wichtig, weil
die Händler sie auch ins Nachmessegeschäft mitnehmen. Insgesamt ist
die Resonanz sehr gut, wir sind auf einem guten Weg das
Vorjahresergebnis und damit das gesteckte Ziel zu erreichen.“ Auch
Reinhard Löhner, Geschäftsführer der Concorde Reisemobile GmbH,
freute sich über den neu aufkeimenden Optimismus der Branche und
gute Verkäufe. Lebhaft sei auch die Nachfrage aus dem Ausland
gewesen: „Wir haben hier schon seit Jahren extrem viele Kunden aus
Belgien und aus Frankreich. Jetzt haben wir verstärkt auch Käufer
aus den Niederlanden“, so Löhner.
Nach einem schwierigen Jahr blicken auch die Zulieferer wieder
optimistisch in die Zukunft: „Wir erwarten keine V-Konjunkturkurve,
aber wir haben kein Signal, dass es noch einmal zurück geht. Im
Gegenteil, wir haben hier von unseren europäischen Kunden viel
Ermutigung erfahren und glauben, dass es wieder bergauf geht, vor
allem ab Januar/Februar“, erklärte Joachim Kinscher, Executive Vice
Präsident des Dometic-Konzerns und Vorstand der im Caravaning
Industrie Verband organisierten Zulieferfirmen. „Zudem ist etwa ein
Drittel der Messebesucher interessiert daran, ein Bestandsfahrzeug
aufzurüsten oder umzurüsten, das ist für uns sehr wichtig. Wir haben
sehr viele qualifizierte Anfragen in diese Richtung“, so Kinscher
weiter. „Das Gesamtpaket stimmt uns vorsichtig optimistisch, so dass
wir aus Düsseldorf deutlich besser gelaunt nach Hause fahren, als
wir her gekommen sind.“ Ein wichtiges Thema waren die ersten
Dieselpartikelfilter zum Nachrüsten, die beim diesjährigen CARAVAN
SALON präsentiert wurden. „Das Interesse der Besucher an der
Filterberatung des CIVD war sehr groß. Hauptsächlich wollten
Besucher, die schon ein Fahrzeug haben, wissen, ob es eine
Nachrüstmöglichkeit gibt, was sie kostet und welche Plakette das
Fahrzeug danach bekommt. Es haben sich aber auch Besucher erkundigt,
die vor der Entscheidung stehen, ein gebrauchtes Fahrzeug zu
kaufen“, erklärt Ralph Binder, Pressesprecher des CIVD.
Weiterhin sehr gute Übernachtungszahlen kann der deutsche
Campingtourismus erwarten: „Die Nachfrage hier beim CARAVAN SALON
bestätigt die guten Branchenzahlen aus dem ersten Halbjahr und lässt
erwarten, dass wir auch einen guten Herbst haben werden. Die
Besucher kommen mit ganz konkreten Urlaubsplänen und fragen auch
nach speziellen Angeboten für die Herbstferien. Insgesamt war die
Nachfrage in diesem Jahr deutlich größer als in den Vorjahren“,
erklärte Daniela Leipelt, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der
Campingwirtschaft in Deutschland e.V. (BVCD). Der nächste CARAVAN
SALON DÜSSELDORF findet vom 27. August (Fachbesucher- und Medientag)
bis zum 5. September 2010 statt.
Wandern ist krisenfest: Weiterhin hohes Interesse an TourNatur
Die siebte TourNatur, die vom 4. bis 6. September in Düsseldorf
stattfand, hat eindrucksvoll bewiesen, wie groß das Interesse am
Wandern in Deutschland derzeit ist. 33.500 Besucher (2008: 33.000)
informierten sich bei 275 Ausstellern über rund 5.000
Wanderdestinationen, kauften Ausrüstung und ließen sich beraten.
„Die TourNatur ist die einzige Publikumsmesse für Wandern und
Trekking. Keine andere Messe bietet so viele Wanderdestinationen und
eine so umfassende Beratung“, erklärte Helmut Winkler, Director der
TourNatur. „Outdoor-Ausrüstung wird immer leichter und modischer
aber auch funktioneller. Aus diesem Grund ist eine gute Beratung
besonders wichtig. Die TourNatur hat deshalb in diesem Jahr das
Beratungsangebot um das Ausrüstungzentrum TourParcours erweitert, in
dem unabhängige Experten die Besucher beraten und praxisnahe
Vorträge gehalten haben“, so Winkler weiter. Ein Konzept, das
aufgegangen ist: „Das Angebot zur individuellen Beratung wurde sehr
gut angenommen“, freute sich Ralf Stefan Beppler, Koordinator des
TourParcours. „Besonders gut kamen die Vorträge zum
3-Lagenbekleidungssystem an. Softshells, Funktionswäsche,
Wasserdichte und Hosenpassformen sind ebenfalls Themen, die die
Besucher interessieren.“
Die Partner der Messe zogen eine rundum positive Bilanz. Ute Dicks,
Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbandes: „Es ist spürbar auf
der Messe, dass das Wandern auch hier vielfältiger wird. Mit der
Nachfrage nach Qualitätsprodukten, digitalen Medien und dem
komplexen Thema Gesundheit, zeigte sich der Deutsche Wanderverband
als sehr gut aufgestellt für das interessierte Publikum. Die Messe
wird beim Wandern zu einem Trendbarometer und das erkennen
Aussteller und Besucher zunehmend an." Michael Sänger, Chefredakteur
des Wandermagazins, konstatierte: „Wandern hat sich als absolut
krisenfest erwiesen. Die viel zitierte Wirtschaftskrise ist im
Wanderbusiness hier in Düsseldorf nicht angekommen. Wer sich dem
Wandern verpflichtet fühlt, kommt mit seinen Produkten nach
Düsseldorf und auf der Besucherseite konnten wir beobachten, dass
die Leute wirklich heiß aufs Wandern sind.“
Auch die Aussteller waren vom Interesse der Besucher und ihrer
Wanderaffinität begeistert. Peter Hölscher, Geschäftsführer des
Terrific Hiro Sporthandels aus Düsseldorf, sprach von sehr
kompetenten und ambitionierten Besuchern, die zu hochwertiger
Ausrüstung griffen. „Wir sind sehr zufrieden. Der Verkauf liegt auf
Vorjahresniveau und wir können den Leuten die Beratung bieten, die
sie suchen“, so Hölscher. Ralf Urbanek, Inhaber von Knekke Outdoor
aus Frankfurt, bestätigte. „Die meisten Besucher sind sehr vertraut
mit den Artikeln und wissen was sie suchen. Das Publikum ist sehr
heterogen, was das Alter angeht, aber in dieser Beziehung vollkommen
homogen: Es ist hundertprozentig unsere Zielgruppe.“ Urbanek war mit
seinem ersten Auftritt auf der TourNatur zufrieden: „Das Ergebnis
ist über unseren Erwartungen. Wir als kleiner Anbieter hatten ein
bisschen Sorge ob wir neben den großen bestehen können, haben aber
überhaupt kein Problem.“ Auch die Touristikanbieter hatten gezielte
Nachfragen zu verzeichnen und stießen auf großes Interesse: „Wir
merken von Jahr zu Jahr eine Steigerung, auch bedingt durch unseren
Auftritt, der seit zwei Jahren deutlich größer ist. Das Interesse,
nach Sachsen zu fahren, hat zugenommen. Außerdem macht die Messe
einfach Spaß, wir bekommen hier als Aussteller ein sehr sehr gutes
Feedback“ erklärte Christina Czach, Produkt Managerin bei der
Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen. Luisa Marangoni vom
Consorzio Lago di Garda erklärte die erste Messeteilnahme ebenfalls
zum Erfolg: „Wir sind hier sehr zufrieden. Wir wussten nicht was uns
erwartet, aber es ist eine sehr gute Veranstaltung. Wandern ist für
den Tourismus am Gardasee ein großes Thema, und viele Besucher
nehmen hier nicht nur Prospekte mit sondern fragen ganz gezielt.“
Groß war das Interesse auch am Angebot der Nordic Walking Union (NWU).
„Alle unsere Vorträge sind sehr gut besucht und wir beraten sowohl
Einsteiger als auch Fortgeschrittene zu Material und Technik“
erklärte Arne Trommer, 2. Vorsitzender der NWU. „Die ideale
Verbindung von Wandern und Nordic Walking ist Nordic Trekking. Das
ist das Thema momentan, weil es den Nordic Walkern eine neue
Herausforderung bietet. Es geht darum, die gelernte Technik mal auf
einer anderen Strecke, auf einer langen Distanz mit
Herausforderungen wie Wetter, Streckenplanung, Materialplanung und
Navigation zu verbinden“, so Trommer weiter.
Im Rahmen der TourNatur zeichnete der Deutsche Wanderverband
insgesamt zwölf Wege als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ aus.
Die neuen Wege sind: Druidensteig, Kellerwaldsteig, Märkischer
Landweg, Naturparkroute Märkische Schweiz, Naturparkweg Leine-Werra,
Panoramaweg Schwarzatal, Talsperrenweg Zeulenroda und
Westerwald-Steig. Nachzertifiziert wurden Burgenweg, Hochsauerland
Kammweg, Urwaldsteig und Winterberger Hochtour. Zusätzlich kürte
eine Jury des Wandermagazins den „Doppelten Boitzenburger“ in der
Uckermark und den Saar-Hunsrück-Steig zu „Deutschlands Schönsten
Wanderwegen“. Der Wandermagazin Award 2009 für ein besonders
innovatives Wanderprojekt ging an das Eifelsteig-Team.
Die nächste TourNatur findet vom 3. bis 5. September 2010 in
Düsseldorf statt. |
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Freitag, 4
September 2009
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Historischer Kalender |
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Walsum - Herzogstraße wird
vorübergehend zur Einbahnstraße
Die Straßenbauarbeiten auf der Herzogstraße beginnen am Mittwoch, 9.
September, gegen 7 Uhr. Betroffen ist der Bereich zwischen
Franz-Lenze-Straße und Neunkirchener Straße. Bis zum Abschluss der
Arbeiten, Ende diesen Jahres, wird die Herzogstraße in diesem
Bereich vorübergehend zur Einbahnstraße. Es kann dann nur Richtung
Neunkirchener Straße gefahren werden. Eine Umleitungsempfehlung wird
ausgeschildert. Auch Fußgänger und Radfahrer müssen teilweise mit
Behinderungen rechnen.
Die Einbahnstraßenregelung in der Straße „Am Gerrickshof“ wird ab
Montag, 7. September, zwischen Overbruchstraße und „Am Nünningshof“
aufgehoben. Dies ist erforderlich, da die Duisburger
Verkehrsgesellschaft aufgrund der Baumaßnahme ihre Routen ändern und
Haltestellen verlegen muss. In diesem Bereich ist besonders auf die
geänderte Verkehrsführung zu achten.
Hamborner Altmarkt wird barrierefrei
Der Platz Richterstraße/Schreckerstraße am Hamborner Altmarkt
soll neu gestaltet werden. Am Dienstag, 8. September, 18 Uhr, werden
Vertreter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement die
Pläne im Bezirksamt Hamborn, Duisburger Straße 213, Raum 101,
vorstellen. Mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II wird der
Bereich barrierefrei ausgebaut. Die Oberflächen werden niveaugleich
hergestellt, störende Hindernisse und Einbauten entfernt. Die
Kreuzung Rathausstraße/Schreckerstraße/Harnackstraße wird zu einem
Kreisverkehr umgestaltet. Für Alt-Hamborn bedeutet die Umgestaltung
und Verkehrsberuhigung eine deutliche städtebauliche Aufwertung. In
der Info-Veranstaltung werden die planerischen Grundzüge präsentiert
und die Bauabläufe erläutert.
Oberverwaltungsgericht für das Land
Nordrhein-Westfalen: Bebauungsplan für Steinkohlekraftwerk in
Datteln unwirksam
Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat mit
Urteil vom heutigen Tage den Bebauungsplan Nr. 105 – E.ON Kraftwerk
– der Stadt Datteln aufgehoben. Dieser sollte die
planungsrechtlichen Voraussetzungen für das bereits in Bau
befindliche größte Steinkohle Monoblock-Kraftwerk Europas mit einer
elektrischen Leistung von ca. 1050 MW und einem Anteil von 0,73 %
des deutschlandweit zulässigen CO2-Ausstoßes schaffen. Geplant ist
das Projekt am süd-östlichen Stadtrand von Datteln unmittelbar am
Dortmund-Ems-Kanal und an der Grenze zu Waltrop. Die nächsten
Wohngebiete liegen ca. 400-500m vom Plangebiet entfernt. Der gegen
den Bebauungsplan gerichtete Normenkontrollantrag eines Waltroper
Landwirts hatte Erfolg.
Zur Begründung hat das Oberverwaltungsgericht im Wesentlichen
ausgeführt: Die Planung am vorgesehenen Standort verstoße gegen
Ziele der Landesplanung. Der Landesentwicklungsplan sehe als
Standort für ein Großkraftwerk ein weiter von der Wohnbebauung
entfernt liegendes Gebiet im Nordosten der Stadt vor. Hieran sei die
Kommune jedenfalls bei einem Projekt von landesweiter Bedeutung
gebunden. Der Rat habe auch die Vorgaben des
Landesentwicklungsprogramms und des Landesentwicklungsplans zur
ressourcen- und klimaschützenden Energienutzung nicht hinreichend
berücksichtigt. Die Stadt habe ferner das Gefährdungspotential des
Kraftwerks und den Schutz der Bevölkerung im Falle eines nicht
auszuschließenden Störfalls in der Abwägung nicht ausreichend
beachtet. Der Bebauungsplan bewältige die von ihm ausgelösten
Konflikte nicht im erforderlichen Umfang. Die Kommune habe eine
Konfliktlösung vielmehr in unzulässiger Weise in nachfolgende
Genehmigungsverfahren verlagert. Den Interessen des Natur- und
Landschaftsschutzes sei ebenfalls nicht ausreichend Rechnung
getragen worden. Der Umfang des geplanten Flächenverbrauchs von ca.
64 ha. sei nicht plausibel. Fraglich sei außerdem, ob die
Auswirkungen des ca. 180 m hohen – auch die Abgase ableitenden –
Kühlturmes auf die benachbarte Wohnbevölkerung und das
Landschaftsbild sowie die zu erwartenden Luft- und Lärmimmissionen
ausreichend ermittelt und abgewogen worden seien. Das
Oberverwaltungsgericht hat die Revision nicht zugelassen. Dagegen
ist Beschwerde möglich, über die das Bundesverwaltungsgericht
entscheidet. Aktenzeichen: 10 D 121/07.NE
NRW: 18 221 Insolvenzen im ersten
Halbjahr 2009
Im ersten Halbjahr 2009 meldeten die nordrhein-westfälischen
Amtsgerichte 18 221 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, lag dieser Wert um 6,2 Prozent über dem des
Vorjahres (Januar bis Juni 2008: 17 154 Fälle). Die von den
Gläubigern angemeldeten Forderungen summierten sich im ersten
Halbjahr dieses Jahres nach vorläufigen Ergebnissen auf 9,1
Milliarden Euro.
Knapp drei Zehntel (5 212) der Insolvenzen betrafen Unternehmen, das
waren 1,7 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten 2008 (damals:
5 125 Fälle). Ferner beantragten 13 009 weitere Schuldner die
Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei
handelte es sich in 11 873 Fällen um Verbraucherinsolvenzen; das
waren 7,2 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2008 (damals:
11 075 Fälle). Bei den übrigen 1 136 Fällen handelte es sich z. B.
um ehemals Selbstständige, die nicht eindeutig zugeordnet werden
konnten, Nachlässe und Ähnliches. Die Statistiker weisen darauf hin,
dass bei den Unternehmensinsolvenzen Fälle von Unternehmen
enthalten sind, deren Sitz außerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt,
aber deren Insolvenzabwicklung an einem nordrhein-westfälischen
Amtsgericht erfolgt. Die betroffenen 76 Unternehmen beschäftigten 1
264 Personen und die Gläubigerforderungen summierten sich auf 3,5
Milliarden Euro. (IT.NRW)
WDR4 Hafenkonzert live in Duisburg
Mit einem Staraufgebot, viel guter Laune und erstmals open air
präsentieren WDR4 und die Stadt Duisburg das diesjährige
Hafenkonzert am Sonntag, 6. September in Duisburg. Zur Eröffnung
wird Oberbürgermeister Adolf Sauerland das Hafenkonzert mit dem
traditionellen Schiffergruß einläuten.
Von 11 bis 17 Uhr ist die Mühlenweide fest in der Hand aller Freunde
maritimer Klänge und deutscher Schlager. Ob Patrick Lindner, Ireen
Sheer, Leonard, Fernando Express, die Küstenrebellen oder Geraldine
Olivier - Hits und gute Laune sind garantiert! Alle Stars werden für
jeweils eine halbe Stunde auf der Bühne stehen. Und zum krönenden
Abschluss gibt die Schlagerband Nr.1 aus Österreich "Die Paldauer"
ein 90 minütiges Livekonzert.
Abgerundet wird das WDR4 Hafenkonzert mit Auftritten des Iserlohner
Shantychores "Romantic Sailors" sowie des Blasorchesters Dürscheid.
Durch das Programm führt Peter Kuttler. Und das beste: Der Eintritt
ist frei! Dank zahlreicher Sitz- und Stehplätze und einem
ausgesuchten Gastronomieangebot wird das WDR4 Hafenkonzert zu einem
Sonntagsvergnügen für die ganze Familie! Und falls Sie es einfach
nicht schaffen, live dabei zu sein, dann hören Sie rein in das
Radiocafé!
Caritasrat des Caritasverbandes
Duisburg e. V. wählt neuen hauptamtlichen Vorstand
In der Sitzung des Caritasrates am 1. September 2009 wurde der
hauptamtliche Vorstand des Caritasverbandes Duisburg e. V. gewählt.
Zum Vorstandsvorsitzenden mit dem Titel Caritasdirektor wurde der
bisherige Geschäftsführer Herr Hans-Jürgen Kocar und als weiteres
hauptamtliches Vorstandsmitglied der bisherige stellvertretende
Geschäftsführer Herr Ulrich Fuest gewählt.
Laut Satzung waren Sie vorher durch den Administrator, Herrn
Weihbischof Vorrath, als Kandidaten bestätigt worden. Im Frühjahr
2009 hat das Bistum Essen eine neue Mustersatzung für die Orts- und
Kreiscaritasverbände erlassen. Nach dieser neuen Mustersatzung ist
es zukünftig möglich, dass Ortscaritasverbände durch einen
hauptamtlichen Vorstand geführt werden. Die Gremien des
Caritasverbandes Duisburg hatten schon im Jahre 2008 beschlossen,
die zu diesem Zeitpunkt gültige Satzung der neuen Mustersatzung
anzupassen. Am 21.04.2009 fand die letzte Vertreterversammlung des
Duisburger Caritasverbandes statt. In dieser Sitzung wurde die neue
Satzung verabschiedet.
Nach der neuen Satzung tagte dann erstmals die
Delegiertenversammlung am 30.06.2009. In dieser Versammlung wurde
dann der siebenköpfige Caritasrat gewählt. In der anschließenden
konstituierenden Sitzung des Caritasrates wurde Herr Stadtdechant
Lücking zum Vorsitzenden und zu seinem Stellvertreter Herr Dechant
Leenders aus Duisburg-Walsum (Bistum Münster) gewählt. Weitere
Mitglieder des Caritasrates sind: Frau Ursula Gräfe, Frau Ingeburg
Röttges, Herr Jürgen Haberl, Herr Ulrich Heisterkamp und Herr
Rechtsanwalt Andreas Heinz. Der Caritasverband Duisburg e.V. mit
seinen zurzeit 750 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
hat nun eine den heutigen Erfordernissen angepasste moderne Satzung.
Der Caritasrat hat die Funktion eines Aufsichtsgremiums übernommen.
Die neuen Organe sind ein wichtiger Schritt, um die Flexibilität der
Verbandsorganisation zu erhalten und das Engagement der Caritas als
Teil der Katholischen Kirche in Duisburg
weiterhin sichtbar zu machen: Kompetent und immer nah am Menschen!
Das Stadtteilbüro stellt sich am 15.
September im AWO-Nachbarschaftscafé vor
„Erste Hilfe“ bei Bürgeranliegen im Wohndorf Laar
enn Bürger in Laar „erste Hilfe“ beim Umgang mit Behörden haben oder
ihre „letzte Hoffnung“ auf die Lösung eines Problems setzen, dann
hilft das Stadtteilbüro weiter. Die städtische Einrichtung auf der
Friedrich-Ebert Straße 83 vermittelt zwischen den Bewohnern des
Viertels und der Politik oder der Verwaltung. Was genau diese
städtische Einrichtung für die Menschen in Laar leistet, darüber
informieren am Dienstag, 15. September, Melekper Tokgür und Stefan
Hiltenkamp im AWO-Nachbarschaftscafé. Um 15 Uhr stellen die beiden
Mitarbeiter des Stadtteilbüros ihre Aufgaben vor und erläutern, wie
sie den Bürgerinnen und Bürgern bei ihren Fragen und Problemen
weiterhelfen können. Die Teilnahme an dem Info-Nachmittag im
Wohndorf Laar ist kostenlos. |
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Donnerstag, 3.
September 2009
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Historischer Kalender |
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Kümmerer für den RheinPark
Ab sofort sind im RheinPark täglich von zehn Uhr morgens bis zum
Einbruch der Dunkelheit zweiköpfige Teams im Einsatz, die nach dem
Rechten sehen und den Besucherinnen und Besuchern für Informationen
und Hilfestellung zur Verfügung stehen sollen. Dieses Projekt ist
analog zum Parkranger-Projekt im Sportpark Duisburg aufgebaut.
Träger auch dieser Maßnahme der Gemeinwohlarbeit ist der
Stadtsportbund. Finanziert wird sie von der ARGE Duisburg,
unterstützt vom Amt für Umwelt und Grün. Acht Menschen werden sich
in Zweierteams im Schichtdienst abwechseln und im Park unterwegs
sein, im Sommer bis 22 Uhr, im Winter bis 18 Uhr.
„Mit der Fertigstellung des RheinParks hat Duisburg eine wundervolle
neue Grünanlage erhalten mit dem Rheinstrand und der einmaligen
Skateranlage, die von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut
angenommen wird“, sagt Stadtdirektor Dr. Peter Greulich: „Leider
liegt der RheinPark ein wenig abseits, sodass einige Zeitgenossen,
wenn sie unbeobachtet sind, ihre Agressionen am Möbiliar des Parks
auslassen. Dem versuchen wir auch mit dieser Maßnahme Einhalt zu
gebieten.“
„Es geht aber nicht nur darum, den Vandalismus zu unterbinden,
sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern Orientierung zu geben“,
ergänzt Oberbürgermeister Adolf Sauerland: „Der Park ist neu, viele
Besucher brauchen Informationen, wo sie was finden. Diese können
ihnen die sogenannten Parkranger geben.“
Der neue Park ist auf einer 25 Hektar großen Fläche errichtet
worden, die zuvor mehr als 150 Jahre von der Industrie genutzt
wurde. Die ausladende Wiesenlandschaft und der Rheinstrand bieten
nicht nur Möglichkeiten zur Entspannung, sondern auch zu
vielfältigen sportlichen Aktivitäten. Das war auch die Motivation
für den Stadtsportbund, sich auf dieser Fläche zu engagieren. „Wir
haben mit den Parkrangern im Sportpark bislang sehr gute Erfahrungen
gemacht“, sagt Franz Hering, Vorsitzender des Stadtsportbundes: „Von
daher lag es nahe, auch im Rheinpark Verantwortung zu übernehmen.
Von unserem Engagement profitieren auch im Sportpark nicht nur die
Sportler, sondern die gesamte Bürgerschaft.“
„Die ARGE finanziert über die Gemeinwohlarbeit inzwischen in
Duisburg mehr als 100 Kräfte, die durch ihre Anwesenheit in Bussen
und Bahnen, auf Friedhöfen und in Grünanlagen den Bürgerinnen und
Bürgern ein Gefühl des sich gut aufgehoben fühlen und der Sicherheit
geben“, sagt ARGE-Chef Norbert Maul: „Und die Arbeitssuchenden, die
über diese Maßnahme qualifiziert werden, lassen sich leichter in den
ersten Arbeitsmarkt vermitteln.“

Die neuen Parkranger mit Franz Hering, Vorsitzender des
Stadtsportbundes (ganz rechts), Stadtdirektor Dr. Peter Greulich
(Zweiter von rechts) und ARGE-Chef Norbert Maul (Dritter von rechts,
hintere Reihe).
Fortsetzung des Freibadbetriebs im Kombibad Homberg
DuisburgSport
weist darauf hin, dass der Freibadbetrieb im Kombibad Homberg auch
über das planmäßige Ende der Freibadsaison hinaus aufrechterhalten
bleibt, solange die Witterungsverhältnisse dies zulassen.
Aufgrund der weiterhin bestehenden Beschränkungen des Badbetriebs in
Homberg werden zudem die dort bereits seit Anfang Juli geltenden,
ermäßigten Eintrittspreise beibehalten. Auch die
Sommeröffnungszeiten behalten im Kombibad ihre Geltung, so dass
Wasserratten in Homberg montags immer ab 10 Uhr, dienstags bis
freitags ab 6.30 Uhr sowie samstags und sonntags ab 8 Uhr auf ihre
Kosten kommen können.
Derweil können im Gebäude des Kombibades die notwendigen
Sanierungsarbeiten weiterhin durchgeführt werden, ohne dass die
Besucherinnen und Besucher des Freibads davon gestört werden. Wann
der Hallenbadbetrieb des Kombibads wieder aufgenommen werden kann,
ist derzeit aber leider noch nicht absehbar. DuisburgSport bittet um
Verständnis und wird rechtzeitig darüber informieren.
Weitere Informationen sind unter der Hotline für Bäder und
Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter
www.duisburgsport.de erhältlich.
Freibadsaison im Allwetterbad Walsum
endet
Die Freibadsaison geht für das Allwetterbad Walsum am 6. September
zu Ende. Ab Montag, 7. September, treten dort zudem die
Winteröffnungszeiten wieder in Kraft. Das Allwetterbad hat dann
dienstags bis freitags jeweils von 6.30 bis 20 Uhr sowie samstags
und sonntags jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Montags findet keine
Bürgerschwimmzeit statt.
Homberg: Kirchstraße erhält neue Fahrbahndecke
Im Zuge der laufenden Straßenbauarbeiten auf der Kirchstraße In
Duisburg-Homberg wird diese ab Dienstag, 8. September, vorübergehend
zur Einbahnstraße. Es kann dann nur Richtung Blücherstraße gefahren
werden. Ein Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert. Die Arbeiten
werden voraussichtlich am Samstag, 12. September, abgeschlossen.
Schimanski-Nacht
Die Wetterprognosen lassen frösteln und am Samstag soll es sogar
verdammt ungemütlich werden. Deshalb haben die Veranstalter der
langen Schimanski-Nacht jetzt beschlossen, in den Kleinen Saal der
Mercatorhalle umzuziehen. Am Samstagabend, ab 19.30 Uhr können
sich die Schimi-Fans dann auf zwei Klassiker der Kultreihe aus
Duisburg freuen. Mit dem Tatort Duisburg-Ruhrort hatte 1981 alles
angefangen. Im Anschluss wird ?Zabou von 1990 gezeigt. Die
Vorführungen sind kostenlos! Für nachdenkliche und erheiternde
Erinnerungen sorgt Kabarettist Kai Magnus Sting, und das
Spardosen-Terzett spielt die Tatort-Musik. Mit dem Ende der
Schimanski-Nacht endet dann auch die Aktionswoche STADT! STATT
STUBE., die unsere Innenstadt für sieben Tage zu einem großen,
unterhaltsamen, lehrreichen und liebenswerten Wohnzimmer machte.
Durchschnittliche Kinderzahl 2008
bei 1,38 Kindern je Frau
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, betrug die
durchschnittliche Kinderzahl je Frau im Jahr 2008 in Deutschland
1,38. Gegenüber 2007, als sie bei 1,37 gelegen hatte, nahm sie damit
geringfügig zu. Die durchschnittliche Kinderzahl fiel damit 2008
etwa so hoch aus wie zuletzt 2000. Einen höheren Wert hatte sie
zuletzt 1990 erreicht (1,45). 2008 waren nach endgültigen
Ergebnissen rund 683 000 Kinder geboren worden, etwa 2 000 weniger
als 2007. Wie in den vergangenen Jahren ging die durchschnittliche
Zahl der Geburten bei jüngeren Frauen auch 2008 zurück, während sie
bei den Frauen ab etwa 30 Jahren zunahm.
Im Westen Deutschlands blieb die durchschnittliche Kinderzahl im
Jahr 2008 unverändert bei 1,37. Im Osten Deutschlands hat sie
dagegen zugenommen und beträgt jetzt 1,40 (jeweils ohne Berlin). Die
durchschnittliche Kinderzahl je Frau war zuletzt 1990 in den neuen
Bundesländern höher als im früheren Bundesgebiet gewesen.
Im Westen fiel die durchschnittliche Kinderzahl 2007 und 2008 etwa
so hoch aus wie 2004, nachdem sie zwischenzeitlich etwas abgenommen
hatte. Sie war aber niedriger als in den Jahren 1996 bis 2001. Im
Osten Deutschlands stieg diese Kennzahl 2008 auf den höchsten Wert
seit der Wiedervereinigung an. Sie hatte bereits 2007 deutlich
zugenommen, nachdem sie bis 2006 auf dem Niveau, das 2004 erreicht
wurde, verharrt hatte. Zuvor war die durchschnittliche Kinderzahl in
den neuen Ländern nach ihrem Tief Anfang der 1990er Jahre bereits
erheblich angestiegen.
Bei der Berechnung der durchschnittlichen Kinderzahl je Frau werden
alle Kinder berücksichtigt, die im Laufe eines Jahres geboren
werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern miteinander
verheiratet sind oder nicht. Auch die Frage, ob es sich um das
erste, zweite oder ein weiteres Kind der Frau handelt, ist bei
dieser Berechnung unerheblich.
Diese durchschnittliche Kinderzahl je Frau, die auch als
zusammengefasste Geburtenziffer bezeichnet wird, wird zur
Beschreibung des aktuellen Geburtenverhaltens herangezogen. Sie gibt
an, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens bekommen würde,
wenn ihr Geburtenverhalten so wäre wie das aller Frauen zwischen 15
und 49 Jahren im jeweils betrachteten Jahr. Wie viele Kinder ein
Frauenjahrgang tatsächlich im Durchschnitt geboren hat, kann erst
festgestellt werden, wenn die Frauen am Ende des gebärfähigen Alters
sind, das zurzeit mit 49 Jahren definiert wird.
UDE-Wissenschaftler fordern Weiterentwicklung der Altersteilzeit
- Berufsbelastung mehr berücksichtigen
Die Vereinbarungen zur Altersteilzeit müssen weiterentwickelt und
stärker darauf ausgerichtet werden, Älteren mit besonderen
Arbeitsbelastungen einen gleitenden Übergang in die Rente zu
ermöglichen. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des
Altersübergangs-Monitors, mit dem das Institut Arbeit und
Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen im Auftrag der
Hans-Böckler-Stiftung und des Forschungsnetzwerks Alterssicherung
den Übergang zwischen Erwerbsleben und Ruhestand untersucht.
Gegenwärtig sind über 500.000 ältere Arbeitnehmer in Altersteilzeit
beschäftigt. Damit genießt etwa jeder fünfte
sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer über 55 Jahre die mit der
Altersteilzeit verbundenen Vorteile: eine teilweise Aufstockung des
mit der Arbeitszeitreduzierung einhergehenden Einkommensrückgangs
und einen sehr weitgehenden Ausgleich in der Gesetzlichen
Rentenversicherung. Die Zahl der Förderfälle, bei denen die
Bundesagentur für Arbeit dem Betrieb die Aufstockungsbeträge
erstattet, wenn auf den freigewordenen Arbeitsplatz ein Arbeitsloser
eingestellt oder Azubi übernommen wird, liegt mit ca. 100.000
Personen deutlich niedriger.
Somit ist die Altersteilzeit auch ohne Förderung der Bundesagentur
ein gutes Instrument, stellen die IAQ-Wissenschaftler fest. Sie
müsse daher mittelfristig nicht verschwinden, wenn die Förderung zum
Jahresende 2009 ausläuft. Allerdings haben viele ältere Beschäftigte
gar keinen Zugang zur Altersteilzeit. Da es keinen individuellen
Anspruch gibt, ist ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung
Voraussetzung. Nach Schätzungen des IAQ arbeitet mindestens ein
Drittel aller Beschäftigten in Betrieben, die weder tarifvertraglich
noch durch Betriebsvereinbarungen die Möglichkeit zur
Altersteilzeitbeschäftigung bieten.
Dadurch kommen Mitarbeiter oft nicht wegen ihrer besonders
belastenden Tätigkeiten in den Genuss von Altersteilzeit, sondern
weil sie in (überwiegend größeren) Betrieben arbeiten, in denen eine
entsprechende Regelung besteht. Gerade Personen in körperlich
anstrengenden Berufen sind nur unzureichend in der Altersteilzeit
anzutreffen, stellte das IAQ fest: Verwaltungs- und Büroberufe,
Sozial- und Erziehungsberufe sowie Techniker und
Dienstleistungskaufleute sind -- teilweise deutlich --
überrepräsentiert. Unterrepräsentiert sind dagegen Ältere in Berufen
mit körperlich anstrengender Arbeit und relativ niedrigen
Qualifikationsanforderungen (z.B. Schlosser, Verkehrsberufe,
Reinigungsberufe, Transportarbeiter).
Viele Tarifverträge zur Altersteilzeit waren auf den Zeitraum der
Förderungsmöglichkeit abgeschlossen und laufen daher Ende 2009 aus.
Daher ist zu befürchten, dass auch die nicht geförderte
Altersteilzeit weniger in Anspruch genommen werden kann "Die
Erneuerung und Weiterentwicklung der tariflichen und betrieblichen
Vereinbarungen zur Altersteilzeit ist dringend geboten -- und sollte
individuelle Wahlrechte von Beschäftigten und die Reduktion von
Arbeitsbelastungen einbeziehen", raten die IAQ-Wissenschaftler.
Unternehmerinnenbrief NRW: Neue
Bewerbungsrunde für Unternehmerinnen mit guten Geschäftskonzepten
Der Unternehmerinnenbrief NRW soll beim Start in die
Selbstständigkeit und bei Expansionsvorhaben unterstützen. Um zu
zeigen wie das funktioniert, stellen im Rahmen ihrer Bewerbung die
Gründerinnen oder Unternehmerinnen ihre Geschäftskonzepte einem
Jury-Team aus erfahrenen Expertinnen und Experten persönlich vor.
Das Team kommt aus Banken, Kammern, Beratungsinstitutionen und der
Wirtschaft und widmet sich individuell der (angehenden)
Unternehmerin und ihrer Präsentation. Als Auszeichnung winkt eine
Urkunde, die neben dem Imagegewinn und einem
öffentlichkeitswirksamen Auftritt die Teilnahme an einem
Patenschaftsprogramm ermöglicht.
Der Unternehmerinnenbrief ist eine Initiative des Ministeriums für
Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes
Nordrhein-Westfalen. Um eine Teilnahme kann sich jede Gründerin und
Unternehmerin bewerben, deren Planungs- und Beratungsphase
abgeschlossen ist und die ein schlüssiges Konzept entwickelt hat.
Die nächste Jury-Sitzung für die Region Niederrhein findet in
Duisburg am 1. Oktober statt. Interessierte Geschäftsfrauen können
sich noch bis zum 10. September bewerben. Die Bewerbungsunterlagen
können im Internet unter www.unternehmerinnenbrief.de
heruntergeladen und im Projektbüro Unternehmerinnenbrief Niederrhein
eingereicht werden. Magdalena Kowalczyk und Karin Schillings stehen
für alle weiteren Fragen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.
Willi Fährmann liest aus "Das Glück ist nicht
vorbeigegangen - Willi Fährmann erinnert sich"
Am: Donnerstag, 01.10.2009Um: 20.15 UhrWo: Mayersche Buchhandlung im
Forum Duisburg -Eintritt: 8,- ?. Eintrittskarten sind in der
Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder können unter 0203 / 70900400
reserviert werden.
Seit fast fünfzig Jahren gehört Willi Fährmann mit zahlreichen
Werken zu einer der Größen der Jugendliteratur. Der mit dem
Jugendliteraturpreis und dem Großen Preis der Deutschen Akademie für
Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnete Autor ist mit seinen
kritischen und wichtigen Werken nicht nur aus den Schulen nicht mehr
wegzudenken. Am 18. Dezember 2009 wird Willi Fährmann 80 Jahre alt.
Mal kurzweilig, mal berührend, mal kritisch, mal aufwühlend: Willi
Fährmann legt ein Erinnerungs-Mosaik mit zahlreichen Erlebnissen aus
seinem Leben vor. Ein Stück Zeitgeschichte, aber auch ein Blick über
die Schulter auf den Schreibtisch eines der renommiertesten
Jugendbuchschriftsteller des 20. Jahrhunderts. |
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Mittwoch, 2.
September 2009
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Historischer Kalender |
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Bauarbeiten in Duisburg -
Bahnübergang "Dachsstraße" gesperrt
Die Deutsche Bahn AG führt vom 5.9.2009, 5 Uhr, bis 9.9.2009, 6 Uhr,
Bauarbeiten zwischen Duisburg-Hochfeld-Süd und Duisburg-Wanheim
durch. Wegen der Bauarbeiten wird der Bahnübergang "Dachsstraße" vom
5.9.2009, 15 Uhr bis 7.9.2009, 5 Uhr, vom 7.9.2009, 23 Uhr bis
8.9.2009, 5 Uhr und vom 8.9.2009, 23 Uhr bis 9.9.2009, 5 Uhr, für
den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Der Bahnübergang bleibt für
Fußgänger und Radfahrer passierbar. Umleitungen werden
ausgeschildert. Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen nicht
immer zu vermeiden.
Open Air auf dem
König-Heinrich-Platz: "Jazz auf'm Plazz"
Der
König-Heinrich-Platz lädt als zentraler Platz zu schönen
Veranstaltungen ein, und so wird er in den Sommermonaten jeden Monat
in eine Freiluftkonzerthalle verwandelt. Den Abschluss der
außergewöhnlichen Konzertreihe bildet die deutsch-afrikanische Combo
"Canu" und zeigt heute am 3. September eine ausgefallene Mischung aus
traditioneller afrikanischer Musik und dem guten alten Rock. Neben
diesem ausgezeichneten musikalischen Programm ist natürlich auch für
das leibliche Wohl gesorgt, und damit steht einem gelungenen Abend
nichts mehr im Wege.
Neue Chancen durch
Teilzeitberufsausbildung
Teilzeitberufsausbildung – die unbekannte Chance – steht im
Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung am 8. September ab 13:00
Uhr. Veranstaltungsort: „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstr. 5 –
7 in Duisburg.
Eine berufliche Ausbildung in Teilzeitform zu absolvieren, kann für
viele engagierte Eltern mit jungen Kindern oder an Ausbildung
Interessierten mit pflegebedürftigen Angehörigen die einzige Chance
sein, einen Beruf zu erlernen und damit sich und der jungen Familie
eine solidere wirtschaftliche Basis zu sichern. Leider kennt kaum
jemand der Betroffenen diese Möglichkeit und auch in der Wirtschaft
nutzen nur wenige Unternehmen diese Ausbildungsform.
Am 8. September veranstaltet daher die Initiative für
Teilzeitberufsausbildung unter dem Titel „Teilzeitberufsausbildung:
Eine zusätzliche Chance!“ eine In-formationsveranstaltung, damit
diesem Informationsdefizit abgeholfen werden kann.
„Eine solide Berufsausbildung ist für den Einstieg in das
Berufsleben eine wesentliche Voraussetzung. Die
Teilzeitberufsausbildung gibt auch den jungen Müttern und Vätern
eine Chance hierzu, die durch die Kinderbetreuung ansonsten keine
Möglichkeit zu einer geregelten Berufsaubildung gehabt hätten“,
betont Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur. „Wir
haben hier eine klassische Win-win-Situation. Die jungen Eltern
durchlaufen eine geregelte Berufsausbildung und können so ihre
Familie auf eine solide wirtschaftliche Basis stellen. Die
Unternehmen erhalten qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
die zudem über gute organisatorische Kompetenzen verfügen.
Schließlich profitiert auch die Gesellschaft, muss sie doch so
weniger Sozialtransfers leisten. Dies stellt einen zielführenden
Beitrag zur Bewältigung der kommenden demographischen
Herausforderungen dar.“
„Immer mehr Frauen wollen beides: Beruf und Familie ", betont Dr.
Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur NiederRhein. " Aus
diesem Grund hat das Landesarbeitsministerium das Handlungsprogramm
„Brücken bauen in den Beruf“ entwickelt. Es zielt darauf ab, die
Arbeitsmarktintegration und -situation insbesondere von Frauen in
Nordrhein-Westfalen zu verbessern. Hierbei spielt die Ausbildung in
Teilzeit eine wichtige Rolle, denn diese Möglichkeit ist oftmals die
einzige Chance für junge Mütter, einen Berufsabschluss zu erlangen.
Leider gibt es ein ganz großes Informationsdefizit und diesen Mangel
wollen wir mit der heutigen Veranstaltung beseitigen und ein
Netz-werk aller relevanter Akteure zum Thema
Teilzeitberufsausbildung in Duisburg entwickeln.“
Zur Duisburger Initiative für Teilzeitberufsausbildung gehören neben
der Agen-tur für Arbeit und der Regionalagentur Niederrhein das
Referat für Gleichstellung u. Frauenbelange sowie das Duisburger
Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft der Stadt Duisburg, die
Niederrheinische IHK, die HWK, die Kreishandwerkerschaft und die
Landesberatungsgesellschaft G.I.B.
ÖPNV wird in Nordrhein-Westfalen für
40 Prozent der (Hoch-) Schulwege und 12 Prozent der Arbeitswege
genutzt
Etwa vier von zehn (1,3 Millionen von 3,3 Millionen) Wegen zur
Schule bzw. Hochschule wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2008
mit Bussen und Bahnen zurückgelegt. Wie das statistische
Landesamt mitteilt, nutzten die Schüler(innen) und Studierenden in
442 000 Fällen Kraftfahrzeuge; zu Fuß oder per Fahrrad wurden 1,5
Millionen Schulwege bewältigt (einschl. Fällen ohne Angabe). Beim
Weg zur Arbeit dominierte dagegen der motorisierte
Individualverkehr: Sechs von zehn (4,8 Millionen von 7,9 Millionen)
Arbeitswegen wurden per Kfz bewältigt, knapp ein Achtel (947 000)
mittels ÖPNV und über ein Viertel (2,2 Millionen) per Fahrrad oder
zu Fuß (einschl. Fällen ohne Angabe).
Für kurze Distanzen (weniger als zehn Kilometer) zur Arbeit bzw. zur
(Hoch-)Schule benutzten 37 Prozent ein Kfz, 22 Prozent öffentliche
Verkehrsmittel und 40 Prozent waren zu Fuß oder per Fahrrad
unterwegs. Auch bei Distanzen über zehn Kilometer wurde der ÖPNV mit
einem Anteil von 23 Prozent von der Kfz-Nutzung (74 Prozent)
dominiert.
Seit dem Jahr 2000 hat sich der ÖPNV-Anteil beim Weg zur Schule oder
Hochschule von 36 Prozent auf 40 Prozent erhöht. Bei den
Arbeitswegen fiel der Anstieg geringer aus, hier verbesserte sich
der Anteil der Busse und Bahnen von elf auf zwölf Prozent. Die
Zahlen beruhen auf Resultaten des Mikrozensus, für den etwa
jeder hundertste Privathaushalt im Lande u. a. nach dem
Verkehrsmittel für den täglichen Weg zur Arbeits- bzw.
Ausbildungsstätte befragt wurde. Erwerbstätige mit ständig
wechselnden Arbeitsorten sind in den Zahlen nicht enthalten.
(IT.NRW)
Vortrag in der VHS: Ganz schön starker Tobak – Die
Pfeife in der Poesie
Unter dem Titel „Ganz schön starker Tobak – Die Pfeife in der
Poesie“ möchten sich Dr. Claudia Kleinert und Daniel Beuthner am
Donnerstag, 10. September, um 18.30 Uhr in der Volkshochschule auf
der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte den Gedichten widmen, die die
Dichter der Pfeife gewidmet haben. Dabei wird es humorvoll, ernst,
nachdenklich und auch schauerlich zugehen. Von der Friedenspfeife
bis zum heimtückischen Mordanschlag folgen sie den duftenden
Rauchzeichen der Pfeife in der Poesie. Ob Pfeifenfreund, Passiv-
oder Nichtraucher - der abwechslungsreiche Vortrag ist für alle
Freunde guter Literatur. Er findet im Rahmen der Reihe
„Wechselspiele – Kultureller Austausch im Wandel der Zeit“ statt,
die in diesem Semester dem Thema „Pfeifenwelten“ gewidmet ist.
Eintritt an der Abendkasse: 5 Euro
Mehrheit der Azubis in NRW weiterhin
in traditionell stark besetzten Berufsbildern vertreten
Ende 2008 befanden sich in NRW 341 708 Personen in einer beruflichen
Ausbildung im dualen System. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren dies
2,5 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor. Wie schon in den Vorjahren
ist dabei eine hohe Konzentration auf nur wenige Berufe
festzustellen: 77 Prozent aller weiblichen und 64 Prozent der
männlichen Auszubildenden verteilen sich auf jeweils nur 25
Ausbildungsberufe.
Am stärksten besetzt bei den 132 584 weiblichen Auszubildenden war
mit 9 319 erstmals die Ausbildung zur Bürokauffrau, gefolgt vom
bisherigen Spitzenreiter, der medizinischen Fachangestellten
(vormals Arzthelferin) (9 031) und den Industriekauffrauen (8 661).
Bei den 209 124 männlichen Auszubildenden dominierte nach wie vor
mit 13 104 die Berufsausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker. Auf
Platz 2 folgten die Industriemechaniker (10 856) vor den
Anlagenmechanikern für
Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (7 909). (IT.NRW)
Fast eine Billion Euro
Gebrauchsvermögen in privaten Haushalten
Nach Berechnungen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen besaßen
die privaten Haushalte in Deutschland am Jahresanfang 2009
langlebige Gebrauchsgüter im Wert von fast einer Billion Euro. Das
waren durchschnittlich 23 500 Euro pro Haushalt. Fahrzeuge machen
mehr als ein Drittel des Gebrauchsvermögens aus, Möbel und Teppiche
ein weiteres Drittel. Das restliche Gebrauchsvermögen umfasst
elektrische Haushaltsgroßgeräte, audiovisuelle, fotografische und
EDV-Geräte sowie
Güter für Kommunikation, Gesundheit, Unterhaltung und Freizeit;
Uhren und Schmuck. Nicht dazu zählen Goldbarren, Münzen,
Antiquitäten und ähnliche Güter einschließlich eines Teils des
Schmucks, die nicht zu Gebrauchszwecken, sondern in erster Linie als
Wertaufbewahrungsmittel dienen.
Der Wert des privaten Gebrauchsvermögens ist von 578 Milliarden Euro
am Jahresanfang 1991 auf 943 Milliarden Euro am Jahresanfang 2009,
das heißt um nahezu zwei Drittel gestiegen. Während die anderen
Gütergruppen teilweise recht stark an Wert zugelegt haben, hat sich
der Bestand an audiovisuellen, fotografischen und EDV-Geräten seit
1991 wertmäßig nur geringfügig von 57 auf 58 Milliarden Euro erhöht.
Das liegt vor allem daran, dass die Preise in dieser Gütergruppe
stark gesunken sind.
Preisbereinigt hat sich der Neuwert des Bestandes an audiovisuellen,
fotografischen und EDV-Geräten seit 1991 mehr als verdreifacht und
damit gegenüber den anderen Gütergruppen weit überproportional
entwickelt. Dies deutet darauf hin, dass die Ausstattung der
Haushalte mit moderner Informations- und Unterhaltungstechnik stetig
voranschreitet. Die reale Entwicklung des Gebrauchsvermögens zum
Neuwert liefert Anhaltspunkte dafür, in welchem Umfang den privaten
Haushalten langlebige
Gebrauchsgüter zur Nutzung zur Verfügung stehen, unabhängig davon,
in welchem Ausmaß sie bereits verbraucht, das heißt abgeschrieben
sind. Sie enthält nach Ausschaltung des Preiseinflusses neben der
Mengenentwicklung der Ausstattung mit den entsprechenden Gütern auch
noch die Qualitätsentwicklung.
Die rein mengenmäßige Entwicklung in Form von Stückzahlen zeigt sich
in den Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe. Danach
besaßen 75% der privaten Haushalte Anfang 2008 einen
Personalcomputer, während es Anfang 1993 erst 21% waren. Der Bestand
an Computern in den privaten Haushalten ist in diesem Zeitraum auf
das Sechsfache von rund 8 Millionen auf knapp 48 Millionen Geräte
gestiegen. Von 79% auf 85% stieg der Anteil der Haushalte, die einen
Fotoapparat besitzen, im Zeitraum 1993 bis 2008 vergleichsweise
geringfügig. Weil die Haushalte zunehmend mehr als einen Fotoapparat
ihr Eigen nennen, ist der Bestand an Fotoapparaten allerdings von 41
Millionen auf 60 Millionen angewachsen.
Aufgrund der sich häufenden Mehrfachausstattung ist in diesem
Zeitraum auch die Zahl der Fernsehgeräte in den privaten Haushalten
von 45 Millionen auf 58 Millionen gestiegen. |
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Dienstag, 1.
September 2009
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Historischer Kalender |
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Behindertenbeirat: "Einfache
Verwaltungssprache" gefragt
Zu seiner letzten Sitzung in der Legislaturperiode 2005 - 2009 traf
sich der Behindertenbeirat am 1. September 2009 um 15 Uhr, wie
gewohnt im Kleinen Prinzen. In einem ersten Fachvortrag sprach
Michaela Blaha zum Thema "einfach Verwaltungssprache". Die
Germanistin und Anglistin ist bei der Ruhr-Universität beschäftigt.
Sie, die sich nach eigenen Angaben schon immer mit dem Thema
Fachsprache beschäftigt hat, arbeitete schon beim
Bundesjustizministerium in Berlin und wirkte dort an
allgemeinverständlichen Gesetzestexten mit. Seit 1998 betreut sie an
der Bochumer Universität die dortige Sammlung an Verwaltungstexten.
In einer Datenbank sind 2.500 authentische Verwaltungstexte
zusammengestellt, von denen 500 schon bearbeitet sind.
"Wir haben hier beispielsweise Bescheide, Formulare, Vermerke,
Satzungen und Merkblätter zusammengetragen. Bürger und Verwaltungen
können genauso zu den Nutzern dieser Datensammlung gehören," so
Blaha.
Verwaltungstexte sind für viele Menschen schwer verständlich.
Komplexe Sachverhalte und eine komplexe Sprache und Struktur können
die Gründe dafür sein. "Über einfache Sachverhalte wird unglaublich
kompliziert geschrieben," berichtet Blaha und gibt auch einige
Beispiele. "Es gibt überholte Worte wie "fernmündlich" oder
"Augengläser"." Die Folge: Viele Nachfragen und dementsprechend
genervte Behördenmitarbeiter, viele Missverständnisse und
Widerstände / viel Passivität bei den Bürgern. Die Konsequenz sind
hohe Kosten für Mahnbescheide und Gerichtskosten. Bürger und
Behördenmitarbeiter sind gleichermaßen unzufrieden.
Die Abkürzung IDEMA steht für "Internet-Dienst für moderne
Amtssprache". Hier sollen die Kommunal- und Bundesverwaltungen gute
und leicht verständliche Texte miteinander austauschen können.
"Unser Motto lautet `Gemeinsam statt einsamŽ," berichtet Blaha.
Sendet seine Verwaltung einen Text bei IDEMA ein, versuchen
Germanisten, Juristen und Verwaltungsfachleute, den Text in eine
leicht verständliche Form zu bringen. Dann kontrollieren Juristen,
ob der Text auch rechtlich einwandfrei ist. Ist der Text von der
anfragenden Verwaltung freigegeben, kommt er in eine Datenbank und
kann so auch von anderen Verwaltungen genutzt werden. "Soziales,
Bauen und Wohnen sowie Sicherheit und Ordnung sind die
Themenbereiche, bei denen wir häufig um Hilfe gebeten werden," so
Blaha.
Duisburg ist noch nicht Teil des Netzwerkes. "Wir erheben einen
Mitgliedsbeitrag, der von der Größe der jeweiligen Verwaltung
abhängt. Er liegt bei 1.000 bis 10.000 Euro pro Jahr. Pro Auftrag
erheben wir auch eine Aufwandsentschädigung, die für Mitglied aber
niedriger ist als für Nichtmitglieder," berichtet Blaha. Im
Behindertenbeirat wird schnell klar, daß sich Duisburg aus rein
finanziellen Gründen nicht am Netzwerk beteiligen wird. Einen
Rat gibt Blaha dem Behindertenbeirat am Ende ihres Vortrages aber
noch mit auf den Weg: "Sprache ist ein wichtiger Teil des
Bürokratieabbaus."
Das BAIM- / BAIMplus - Forschungsprojekt beschäftigt sich mit einem
Informationssystem zum barrierefreien Reisen im Öffentlichen
Personennahverkehr. Es ist Verkehrsverbund Rhein - Main angesiedelt.
Helmut Heck stellt BAIM ist einem zweiten Fachvortrag im
Behindertenbeirat vor.
In Deutschland gibt es rund 6,7 Millionen schwerbehinderte Menschen.
Dies sind 8 Prozent der Bevölkerung. 20 bis 25 Prozent der
Bevölkerung ist mobilitätseingeschränkt. Damit sind nicht nur
körperliche Einschränkungen gemeint. Fehlende Ortskenntnisse, ein
Kinderwagen oder schweres Gepäck können auch zu einer
Mobilitätseinschränkung führen. "Die Zugänglichkeit von
Verkehrsmitteln, Bahnhöfen und Haltestellen hat sich deutschlandweit
in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Barrieren existieren
aber immer noch," gesteht Heck. "Ziel des Forschungsprojektes ist
die Bereitstellung von Informationen, wie und wo man barrierefrei
gereist werden kann. Es soll dem Reisenden eine Kette von
barrierefreien Reisemöglichkeiten genannt werden. Die
Barrierefreiheit muss auf die individuellen Bedürfnisse
zugeschnitten sein." Im Internet gibt es entsprechende
Fahrplanauskünfte für den Verkehrsraum Rhein - Main sowie Berlin. Im
VRR - Raum ist dies leider noch nicht möglich. Andreas Rüdig
Erschreckende Zahlen bei Geschwindigkeitsüberwachung
Die beiden Messwagen der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung
des Duisburger Ordnungsamtes haben an den ersten drei Schultagen
verstärkte Kontrollen an Schulwegen und direkt vor Schulen und
Kindergärten durchgeführt. Erschreckend war dabei, dass nahezu
elf Prozent aller vorbeifahrenden Kraftfahrzeugfahrer die
Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht eingehalten haben. In Zahlen:
von 7000 Fahrzeugen haben 746 die Geschwindigkeit derart deutlich
überschritten, dass Verwarnungs- und Bußgeldverfahren eingeleitet
werden müssen.
Spitzenreiter war ein Fahrzeugführer auf der Aldenrader Straße in
Duisburg-Fahrn. Die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit von 30
Kilometer pro Stunde an einer Schule wurde nach Abzug eines
Toleranzwertes um 41 überschritten. Dem Fahrzeugführer drohen nun
eine Geldbuße von mindestens 280 Euro, 4 Punkte in der Flensburger
Verkehrssünderdatei und ein einmonatiges Fahrverbot.
Das Ordnungsamt appelliert an alle Autofahrer, auf die Einhaltung
der zulässigen Geschwindigkeit, insbesondere vor Schulen und
Kindergärten, zu achten.
Defekter Kanaldeckel blockiert
Bahnhofstraße in Duisburg-Meiderich
An einem defekten Kanaldeckel auf der Bahnhofstraße in Meiderich
beginnen die Arbeiten am Mittwoch, 2. September, gegen sieben Uhr.
Für etwa eine Woche wird daher auf Höhe der Hausnummer 171 eine
Fahrspur gesperrt. In dieser Zeit regelt eine Baustellenampel den
gegenläufigen Verkehr. Da gleichzeitig aus der
Dr.-Martin-Kaehler-Straße nicht in die Bahnhofstraße eingebogen
werden kann, wird der Bereich ab Werner-Wild-Straße Ecke
Ritterstraße als Sackgasse ausgeschildert. Fußgänger und
Radfahrer können den Bereich passieren.
Alle Auszubildenden an Bord
Am 1. September haben 41 Auszubildende ihren Dienst bei der Stadt
Duisburg begonnen. Damit sind alle mit der Bezirksregierung
verabredeten 62 Ausbildungsplätze im Ausbildungsjahr 2009 bei der
Stadt Duisburg besetzt. Bereits im Frühjahr hatten 16
Brandmeisteranwärterinnen bzw. Brandmeisteranwärter sowie fünf
Trainees mit der Ausbildung begonnen. Die Azubis, die am 1.
September ihre Ausbildung begonnen haben, sind angehende
Diplom-Volkswirte, Verwaltungsfachangestellte, Kaufleute für
Bürokommunikation, Fachangestellte für Medien- und
Informationsdienste, Servicekräfte für Dialogmarketing,
Industriekaufleute und Forstwirte. Gut 16 Prozent der Azubis haben
Migrationshintergrund. Das ist mehr als in allen Jahren zuvor.
Bis zum 7. September laufen die obligatorischen Einführungstage, bei
denen die Jugendlichen mit den Rahmenbedingungen ihrer Ausbildung
vertraut gemacht werden und den Aufbau der Duisburger
Stadtverwaltung kennen lernen. Dabei stehen auch viele Besuche bei
städtischen Tochtergesellschaften und Duisburger Unternehmen auf dem
Programm.
OB Sauerland und die Ausbilder der Stadt mit den neuen Azubis

Wanheim: Umzug des Pfarrers
löste Erstaunen aus
Großes Erstaunen löste Pfarrer Brand an einem Sonntag Morgen im
Domcafe mit der Nachricht aus, dass er mit seiner Familie umziehen
wolle. Presbyterium und Kreissynodalvorstand hatten das Vorhaben
bereits genehmigt, so dass er nun damit an die Öffentlichkeit gehen
konnte. Der Umzug wird in den Herbstferien stattfinden. Die neue
Wohnung befindet sich nur ein paar hundert Meter vom Pfarrhaus
entfernt in der Rheinstahlsiedlung. Im Heckdahl 12 heißt ab November
die neue Adresse. Die altbekannte Telefonnummer der Pfarrstelle
sollte bis dahin von der Telekom freigegeben sein. Mit dem Hauskauf
hat sich die Familie entschlossen, auch nach der Pensionierung von
Pfarrer Brand in Wanheim zu bleiben. Alle haben sich hier in den
vergangenen fünfzehn Jahren gut eingelebt und fühlen sich wohl in
der Gemeinde, so dass die Entscheidung zu diesem großen Schritt
leicht gefallen ist.
Mit dem Auszug geht eine 40-jährige Tradition zu Ende. Pfarrer
Wilfrid Schlee war der erst, der mit seiner Frau und den beiden
Kindern das Haus bewohnte. Nach ihm zog Okko Herlyn ein. Das
Pfarrhaus wurde ein `Haus der offenen TürŽ, ein zweites Gemeindehaus
neben dem Behelfsbau, der keinen Keller hatte und dadurch in seinen
Möglichkeiten stark eingeschränkt war. Im Keller des Pfarrhauses
fand sonntags der Kindergottesdienst statt, während im Gemeindehaus
die Erwachsenen ihren Gottesdienst feierten. Ebenfalls im Keller
hatten die Männer ihren Werkraum. Junge Leute trafen sich im
Erdgeschoss.
Mit dem Weggang von Okko Herlyn und dem Einzug der Familie Brand
wurde das Pfarrhaus wieder mehr Wohnhaus und Pfarrbüro. Da die
Gemeinde seit Jahrzehnten schon über kein eigenes Amt mehr verfügt,
sind viele kleine Schreibarbeiten im Pfarrbüro zu erledigen. Dies
wird auch in Zukunft so bleiben. Pfarrer Brand wird weiterhin für
Anfragen aller Art, die kirchliche Dienste und
Gemeindeangelegenheiten betreffen, zur Verfügung stehen.
Das Pfarrhaus Beim Knevelshof soll nun vermietet oder verkauft
werden. Das Presbyterium will sich nach den eingegangenen Angeboten
entscheiden, was mit dem Haus geschehen soll," berichtet der
Gemeindegruß der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg-Wanheim.
Die Frage nach der Pfarrwohnung ist schon alt. Ich bin ihr schon zu
Beginn der `90er Jahre begegnet. Muß der Pfarrer unbedingt in der
Gemeinde wohnen? Darf ein Pfarrer auch in einer Mietwohnung wohnen?
Darf er Wohneigentum bilden? Kann sich eine Gemeinde überhaupt
(noch) eine Dienstwohnung für seinen Pfarrer erlauben? Dies sind
Fragen, die hier eine Rolle spielen.
Sinkende Gemeindegliederzahlen führen zu einer immer schwieriger
werdenden Finanzsituation in den Gemeinden. Da kann es schon eine
Überlegung sein, sich von dem Pfarrhaus und damit einem Kostenfaktor
zu trennen. Inwieweit die Frage der Residenzpflicht für sie wichtig
ist, kann ja jede Gemeinde selbst entscheiden. "Was ist eigentlich
aus der alten Kanzel und dem Altar geworden, die sich vor der
Gebäudesanierung in der Kirchen Am See befanden? Zum Wegwerfen zu
schade paßten sie doch nicht mehr in den neu gestalteten
Gottesdienstraum. Fünf Jahre parkten sie deshalb in der
Gemeindegarage. Jetzt haben sie sich in Bewegung gesetzt. Ziel ihrer
Reise ist Litauen.
Im November 2008 besuchte der Generalsuperintenden der
Evangelisch-Reformierten Kirche in Litauen, Rimas Mikalauskas, den
Kirchenkreis Duisburg. Bei dieser Gelegenheit kam das Gespräch auch
auf Kanzel und Altar. Schnell fand sich durch die Vermittlung des
Superintendenten eine litauische Gemeinde, die Interesse
signalisierte. Das Gustav-Adolf-Werk übernahm den Transport. So
werden die Wedauer Kanzel und der Altar sicher bald in einer
litauischen Kirche wieder ihre Zwecke erfüllen.
Die reformierte Kirche in Litauen ist eine der ältesten
evangelischen Kirchen. Der erste reformierte Gottesdienst fand in
Vilnius bereits im Jahre 1553 statt. Heute gehören nur noch 0,2 %
der litauischen Bevölkerung dieser Kirche an," berichtet der
Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz
und Wedau - Bissingheim). Dies ist sicherlich keine weltbewegende
Geschichte, nicht wahr? Ich finde sie aber trotzdem hübsch genug, um
sie weiterzuerzählen. Andreas Rüdig
Gesundheitsrisiko Arbeitsplatz
6,3% der Erwerbstätigen, das sind etwa 2,4 Millionen Personen,
leiden an erwerbsbedingten Gesundheitsbeschwerden. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist dies eines der
Ergebnisse einer Zusatzerhebung zur EU-harmonisierten
Arbeitskräftestichprobe aus dem Jahr 2007, bei der rund 80 000
Personen zu Arbeitsunfällen, arbeitsbedingten Gesundheitsbeschwerden
sowie psychisch und physisch belastenden Faktoren der Arbeit befragt
wurden. Personen mit erwerbsbedingten gesundheitlichen Problemen
gaben weit überwiegend Beschwerden des Bewegungsapparates an, wobei
Rückenleiden bei knapp einer Million der Erwerbstätigen (2,6%) im
Vordergrund standen. Stress oder Beklemmungen, die dem Bereich
psychischer
Erkrankungen zuzuordnen sind, wurden von 0,6% der Erwerbstätigen
(rund 215 000 Personen) in der Befragung angegeben.
Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass arbeitsbedingte
Gesundheitsprobleme mit zunehmendem Alter der Erwerbstätigen
verstärkt auftreten. Dabei spielt das Geschlecht keine entscheidende
Rolle. Ein bedeutender Einflussfaktor für das Entstehen von
Gesundheitsproblemen ist die ausgeübte Tätigkeit. So sind Anlagen-
und Maschinenbediener sowie Arbeitskräfte in landwirtschaftlichen
Berufen am häufigsten von rein körperlichen Erkrankungen betroffen.
Auch bei Führungskräften und Wissenschaftlern sind Beschwerden des
Bewegungsapparates das häufigste Gesundheitsproblem, doch treten bei
Letzteren vergleichsweise häufiger auch psychische Erkrankungen auf.
Aquarellausstellung „Wolkenbilder“
in der VHS
Die
Ausstellung „Wolkenbilder“, die vom 14. September bis 24. Oktober zu
den üblichen Öffnungszeiten der Volkshochschule im dortigen Foyer
entgeltfrei zu sehen ist, zeigt Werke aus den Kursen unter der
Leitung von Edith Dürbaum. Der Titel bezieht sich darauf, dass die
flüchtige Erscheinung ziehender Wolken sehr gut mit der spontanen
Leichtigkeit der Aquarellmalerei und den Zufallseffekten, die beim
Zusammenspiel von Farbe und Wasser auf dem Papier entstehen,
harmoniert. Die Umsetzung kann allerdings auf sehr unterschiedliche
Art erfolgen, wie die Exponate zeigen. Interessierte Besucher sind
zur Eröffnung am Montag, 14. September, um 19.30 Uhr herzlich
eingeladen.
Radtourentipp September
jetzt online
„Historische Orte des Genusses“ führt auf einem Rundkurs durch den
Duisburger Norden
Der Internet-Radtourentipp des Monats September ist jetzt online.
Unter
www.duisburg.de findet man die Tour beschrieben im
Stadtplan, kann aber auch einen Plan und eine Beschreibung
ausdrucken. Die Tour startet am Innenhafen. Über den
Hafenstadtteil Ruhrort, den Grünen Pfad entlang, geht es weiter nach
Meiderich und Beeck. Die Route streift danach den westlichen Teil
des Landschaftsparks Duisburg-Nord und führt weiter durch die
Beeckbachniederung nach Bruckhausen, vorbei am Sanierungsgebiet
Grüngürtel Nord. Es folgen Marxloh und Jubiläumshain, bevor die Tour
dann der Kleinen Emscher folgt. Weiter geht es über die
denkmalgeschützte Siedlung Bergmannsplatz, das Dichterviertel, das
Bauhauskarre, den Hamborner Altmarkt, die Abtei Hamborn zum Ingenhammshof im Landschaftspark Duisburg-Nord. Über den Hagenshof
geht es zum Rhein-Herne-Kanal und an diesem entlang über grüne
Uferwege, durch die Ruhraue zum Ruhrwehr. Kurz darauf ist wieder der
Innenhafen erreicht.
Auf den rund 37 Kilometern finden sich zahlreiche Beispiele der
Trinkhallenkultur vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Neuzeit. So
geht es vorbei an der ersten Duisburger „Pommesbude“ aus den 50er
Jahren in Marxloh, einem historisches Büdchen in der Siedlung
Bergmannsplatz sowie der wohl ältesten und originellsten Trinkhalle
Duisburgs auf dem Hamborner Altmarkt. Diese Tour wird auch wieder
als geführte Radtour angeboten: Zum „Tag des offenen Denkmals“
startet sie am Sonntag, 13. September, um 12 Uhr am
Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen. Eine Mitarbeiterin der
Denkmalbehörde wird die Interessierten begleiten und
kulturhistorische Erläuterungen geben.
Juli 2009: Weiterhin moderater Rückgang der
Erwerbstätigenzahl
Im Juli 2009 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) 40 Millionen Personen mit Wohnort in
Deutschland erwerbstätig. Dies entspricht im Vorjahresvergleich
einer Abnahme um 150 000 Personen (- 0,4%).
Auch im Vergleich mit dem Vormonat Juni war im Juli 2009 ein
Rückgang zu verzeichnen: Die Zahl der Erwerbstätigen sank um 98 000
(- 0,2%). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung
üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, waren im Juli 2009
in Deutschland 40,11 Millionen Personen erwerbstätig. Damit waren
saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat Juni 34 000 Personen (- 0,1%)
weniger erwerbstätig. Im Juni 2009 war die saisonbereinigte
Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vormonat Mai um 44 000 Personen (-
0,1%) zurückgegangen.
Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise fällt der seit einigen
Monaten beobachtbare Rückgang der Erwerbstätigenzahl damit nach wie
vor gering aus. Dabei dürfte die Inanspruchnahme der Kurzarbeit
erneut die negativen konjunkturellen Effekte auf die
Erwerbstätigkeit abgemildert haben. |
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