Duisburg aktuell   -   Archiv September 2009

Mittwoch, 30. September 2009 - Historischer Kalender

Bundespräsident Köhler und Diplomaten in Duisburg
Hoher Besuch in Duisburg: Bundespräsident Horst Köhler startete seine Ruhrgebietstour am Schwanentor, wo er von Oberbürgermeister Adolf Sauerland herzlich begrüßt wurde. Knapp 200 Missionschef des Diplomatischen Korps und der Internationalen Organisationen begleiteten das Staatsoberhaupt auf seiner Informations- und Begegnungsreise, die mit einer Schiffsfahrt durch den größten Binnenhafen Europas begann. „Ich freue mich auf das Ruhrgebiet, und Duisburg ist ein guter Start“, sagte Horst Köhler vor Journalisten: „Das Thema Logistik hat bei den Botschaftern einen hohen Stellenwert.“ Mit Spannung würden deshalb auch die Vorträge zum Strukturwandel und zur Rolle des Duisburger Hafens erwartet. An Bord der MS „Drachenfels“ trugen sich Bundespräsident Horst Köhler und Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, Apostolischer Nuntius und Doyen des Diplomatischen Korps in das Goldene Buch der Stadt ein. Anschließend fuhr das Schiff zum Erzhafen Schwelgern der ThyssenKrupp AG, wo die Diplomaten eine Werksbesichtigung unternahmen. Die Ruhrgebietstour führte am Mittag weiter nach Essen.
Bundespräsident Horst Köhler und Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, Apostolischer Nuntius und Doyen des Diplomatischen Korps (links), trugen sich in Anwesenheit von Oberbürgermeister Adolf Sauerland, ThyssenKrupp-Vorstand Professor Ekkehard Schulz (2. von links), dem stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes NRW, Professor Andreas Pinkwart (rechst) und Hafen-Chef Erich Staake in das Goldene Buch der Stadt Duisburg ein.

Interkulturellen Woche: "Wie passen Arbeitsmarktpolitik und Integrationspolitik zusammen?"
Dieser Frage gingen IG Metall und DBG-Niederrhein auf einer gemeinsamen Diskussionsveranstaltung anlässlich der diesjährigen Interkulturellen Woche nach. Rund 30 Personen sind gekommen, überwiegend Deutsche und Türken. Soweit ich es sehe, bin ich der einzige Teilnehmer, der keine persönliche Einladung der beiden Gewerkschaften erhalten hat, sondern im Rahmen der Interkulturellen Woche erscheint.
"Migranten sind zu einem Drittel höher benachteiligt als Einheimische," berichtet Prof. Dr. Matthias Knuth vom Institut für Arbeit und Qualifikation, das an der Universität Duisburg - Essen angesiedelt ist. "9 % der Bevölkerung hat einen Zuwanderungshintergrund. Ihr Risiko, arbeitslos zu werden, von Armut betroffen zu sein und Sozialleistungen in Anspruch nehmen zu müssen, ist deutlich höher als bei Deutschen."
2005 trat Hartz IV in Kraft. "Ausländer kamen bei der Reformdebatte nicht vor," betont Knuth. 28.6 % der Alg II - Bezieher deutschlandweit haben einen Migrationshintergrund. "In einigen westdeutschen Großstädten liegen die Werte über 50 Prozent," berichtet Knuth, ohne konkrete Zahlen für Duisburg vorlegen zu können. "18 Prozent aller erwerbsfähigen Hilfsbedürftigen sind Ausländer. Es sind überwiegend Mitteleuropäer, Russen, Türken und Aussiedler. Viele Osteuropäer haben keinen anerkannten Berufsabschluss, Türken oft gar keinen. Sie liegen deshalb formal auf dem Helferniveau."
Und wie sieht die Struktur der ausländischen Hartz IV - Empfänger aus? Es gibt größere Bedarfsgemeinschaften. Es gibt einen höheren Akademikeranteil, weil Abschlüsse nicht anerkannt oder verwertbar sind. Es gibt weniger "mittlere" Berufsabschlüsse, als entweder keinen oder einen hohen Berufsabschluss. "Der deutsche Arbeitsmarkt orientiert sich an Zertifikaten. Wer keines besitzt, fällt hinten heraus," betont Knuth. Die Zuwanderer besitzen weniger Ersparnisse, haben aber auch weniger Schulden. Das Gefühl der Benachteiligung ist weniger verbreitet als unter deutschen Alg II - Beziehern. Nach erschöpftem Arbeitslosengeld-Anspruch landen Migranten öfter bzw. schneller im Alg II - Bezug als Einheimische.
Und wie sieht die Situation in den Arbeitsverwaltungen aus? "Es wird ein höherer Anteil als erwerbsfähig eingeschätzt als bei den Einheimischen," berichtet Knuth. "Migranten haben mehr Beratungsgespräche als Einheimische, was auch den Sprachproblemen geschuldet sein könnte. Migranten erhalten mehr Arbeits- bzw. Ausbildungsplatzangebot, müssen aber gleichzeitig auch weniger Eingliederungsvereinbarungen unterschreiben. Ausländer erhalten eine geringere Förderung durch Maßnahmen."
Wie sehen die Handlungsempfehlungen des Referenten an die Arbeitsverwaltung aus? Es sollten die Möglichkeiten zur sprachlichen Kommunikation geschaffen werden. "Es müßte die Möglichkeit geben, mit den Ausländern in ihrer Muttersprache zu sprechen," stellt Knuth die Idee vor. Es fehlt die Unterstützung bei der Anerkennung von Abschlüssen.
Eine Sache liegt ihm noch in anderer Hinsicht am Herzen. "Der Staat und seine Verwaltung sollte das selbe bunte Gesicht wie seine Bürger haben. Der Öffentliche Dienst sollte sich den Migranten und deren Potential öffnen. Ist er selbst kein Vorbild, kann er auch die Privatwirtschaft anhalten, sich Migranten zu öffnen." Andreas Rüdig

Zahl der Erwerbstätigen im August 2009 weiter leicht rückläufig
Im August 2009 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 40,01 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Damit nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 216 000 ab (- 0,5%). Im Vergleich mit dem Vormonat Juli 2009 war hingegen kaum eine Veränderung zu verzeichnen: Die Zahl der Erwerbstätigen stieg geringfügig um 11 000 (0,0%). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter
Schwankungen, sank im August 2009 die Erwerbstätigenzahl gegenüber Juli um 57 000 (- 0,1%). Im Juli 2009 war die saisonbereinigte Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vormonat Juni um 30 000 Personen (- 0,1%) zurückgegangen.
Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise fällt der seit einigen Monaten beobachtbare Rückgang der Erwerbstätigenzahl damit nach wie vor moderat aus. Dabei dürfte die Inanspruchnahme der Kurzarbeit erneut die negativen konjunkturellen Effekte auf die Erwerbstätigkeit abgemildert haben.

Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim
Die Kommunale Gesundheitskonferenz lädt am Mittwoch, 7. Oktober, zum nächsten Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim mit dem Thema „Kummer mit der Blase – Vorsorge für Frauen“ ein. Von 15 bis 17 Uhr informiert Michael Berse, Facharzt für Urologie, im Seniorentreffpunkt Bissingheim auf der Hermann-Grothe-Straße 96 über den regelmäßigen Check-up, Blasen- und Nierenerkrankungen und die Inkontinenz. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Themen und Termine zum regelmäßig stattfindenden Angebot gibt es unter www.gesundheitskonferenz-duisburg.de oder unter der Rufnummer (0203) 283-3938 von der Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz.

109 900 ältere Menschen in NRW mit Grundsicherung unterstützt
Ende 2008 erhielten in Nordrhein-Westfalen 109 853 ältere Menschen (ab 65 Jahre) Leistungen im Rahmen einer Grundsicherung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch XII (SGB XII). Dabei kamen weitere 85 803 Personen zwischen 18 und 64 Jahren hinzu, denen es wegen einer Krankheit oder Behinderung dauerhaft nicht möglich war, ihren Lebensunterhalt durch eigene Einkünfte bzw. eigene Erwerbstätigkeit zu bestreiten. Insgesamt belief sich damit die Zahl der Grundsicherungsempfängerinnen und -empfänger auf 195 656; das waren rund 3 800 oder 2,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
58,4 Prozent (114 240) der Unterstützten waren Frauen. Unter den älteren Menschen war der Frauenanteil mit 68,1 Prozent (74 846 Unterstützte) noch höher. 31 696 Hilfeempfängerinnen und -empfänger hatten eine ausländische Staatsbürgerschaft. 2008 beliefen sich die reinen Ausgaben für Leistungen der Grundsicherung auf rund 967 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 5,2 Prozent. Der
durchschnittliche Nettoanspruch pro Person lag bei 409 Euro pro Monat. Die Grundsicherung ist vor allem als ein Mittel der Bekämpfung von verschämter Armut im Alter eingeführt worden. In den Jahren 2003 und 2004 wurde sie im Rahmen eines eigenen Gesetzes geleistet. Seit Anfang 2005 ist sie im SGB XII verankert. (IT.NRW)

Waschkraft: A-Capella im Steinhof Duisburg!
„Lachen muss auch Spaß machen dürfen“ lautet die Devise dieser 4 sangesfrohen Herren aus Düsseldorf. Im Steinhof Duisburg gastiert am 9. Oktober 2009 die A Capella-Band „Waschkraft” mit ihrem aktuellen Programm: „Na sauber! Wichtige Lieder”. Vier Herren sind es. Wenig Haare auf dem Kopf, rotgrauer Nadelstreifenanzug, dazu noch braunes Schnürschuhwerk: allein der Auftritt der vier Herren reißt das Publikum hin.
Das Waschkraft-Repertoire besteht aus selbstkomponierten, selbst- arrangierten und selbstgetexteten Liedern, die stilistisch einfach nicht festzulegen sind, denn Waschkraft bleibt immer überraschend. Musikalisch, textlich und choreographisch ist alles möglich: ob Pop, Heavy Metal, Folklore, Klassik oder Crossover - Waschkraft lotet die Grenzen des Singbaren stets aufs Neue aus.
Genauso unvorhersehbar bleibt Waschkraft in seinen Texten, die mit erstaunlicher Sicherheit auf dem Grat zwischen Comedy, Kabarett und Kalauer spazieren, ohne es jemals an Tiefgründigkeit vermissen zu lassen. Eingebettet ist das ganze in eine Bühnenshow, die besticht durch den volksnahen Wahnsinn und Ausbrüche spontanchoreographischer Subtilität. Um es auf den Punkt zu bringen muss man sagen: Nur Ansehen hilft.
Sie nennen sich „Männergesangsverein“ – welches Understatement! Perfekt intoniert, musikalisch überaus variantenreich und berstend vor feinem Humor präsentieren sie charmant und unverwechselbar ihr Programm, wofür sie unter anderem mit der St. Ingberter Pfanne 2007, dem 1. Preis der Jury und dem Publikumspreis in Herborn 2008 ausgezeichnet wurden. Der Trägerverein „Kultur- und Bürgerzentrum Duisburg Süd Steinhof Huckingen e.V.“ freut sich auf spontane Ticket-Käufer in seiner neu eröffneten Geschäftsstelle im Steinhof Duisburg, Düsseldorfer Landstraße 347, Duisburg-Huckingen. Nutzen Sie die Gelegenheit und besichtigen Sie den Steinhof, wir freuen uns auf Ihren Besuch am Montag, Mittwoch und Freitag von 14.00 bis 18.00 Uhr.
„DenkMal an den Steinhof“ – Der Steinhof bereichert die lokale Kulturszene des Duisburger Südens und bietet kulturinteressierten aus der Region ein genre-übergreifendes Programm für jeden Geschmack. Regelmäßig informiert Sie unser Programmheft „Selection“ über die aktuellen Veranstaltungen. Die „Selection“ und weitere Informationen zum DenkMal Steinhof erhalten Sie auch unter www.steinhof-duisburg.de . Programm: „Waschkraft“: A-Capella im Steinhof Duisburg. Datum: 9. Oktober 2009 - Uhrzeit: Beginn 20:00 Uhr, Einlass 19:00 Uhr - Karten: 15 €, verfügbar an allen Vorverkaufsstellen, Restkarten an der Abendkasse.

Dienstag, 29. September 2009 - Historischer Kalender

Brisante Anfrage zum Thema „Kampfmittel und CO-Pipeline“ in der nächsten Umweltausschuss Sitzung des Landtages
Für die Sitzung am 30. September haben die GRÜNEN im Landtag die Aufnahme des Tagesordnungspunktes „Kampfmittel: Erneute Unregelmäßigkeiten beim Bau der BAYER – CO – Pipeline“ beantragt. Inhaltlich bezieht sich die Anfrage darauf, daß im Juli und August bekannt geworden ist, dass beim Bau der Bayer – CO - Pipeline von Dormagen nach Krefeld weitere Auflagen des Planfeststellungsverfahrens nicht eingehalten wurden. Die im Planfeststellungsverfahren verbindlich festgeschriebene kampfmitteltechnische Sondierung der Trasse hat demnach nicht bzw. nicht flächendeckend stattgefunden. Allem Anschein nach, wusste die Bezirksregierung Düsseldorf seit längerem von diesem Verstoß, ohne jedoch tätig zu werden. Dieses Versäumnis sorgt für weitere Verunsicherung in der Bevölkerung und wirft erneut einen düsteren Schatten auf die Betreiber und Bauherren der Pipeline.
Die Landesregierung soll folgenden Fragenkatalog beantworten:
1.) Seit wann ist der Bezirksregierung und den zuständigen Stellen bekannt, dass eine Kampfmitteluntersuchung nicht stattgefunden hat?
2.) Wieso und auf wessen Anweisung ist eine 2005 geplante und angeordnete Prüfung der Trasse auf Kampfmittel nicht erfolgt?
3.) Wer hat von staatlicher Seite aus die Durchführung der Sondierung überwacht und begleitet?
4.) Warum wurde kein Baustopp angeordnet, als im Juli 2007 ein Blindgänger in Duisburg-Rahm in unmittelbarer Nähe zur Pipelinetrasse entdeckt wurde?
5.) Warum hat die Bezirksregierung nach dem Bombenfund im Juli 2007 und dem bekannt werden der fehlenden Kampfmitteluntersuchung keine weiteren Schritte unternommen?
6.) Wer hat wann, wie und welche Abschnitte der Trasse auf Kampfmittel geprüft?
7.) Welche Streckenabschnitte wurden Kampfmitteltechnisch abgeprüft und welche nicht?
8.) Kann eine Prüfung auf Blindgänger im Nachhinein stattfinden? Ist dieses technisch möglich und wenn ja, wie?
9.) Welche Konsequenzen zieht die Bezirksregierung aus dem Vorfall?
Die Pipelinegegner werden mit einer Delegation an der um 13.30 Uhr beginnenden, öffentlichen Sitzung teilnehmen! HM

Verhalten in der City-Fußgängerzone:
Ordnungsamt gibt Hinweise für motorisierte Kradfahrer

Die Fußgängerzone der Duisburger City lebt auf. Durch die gesteigerte Attraktivität kommen viele Besucher nicht nur mit dem Auto, sondern auch mit dem Fahrrad in die Innenstadt. Dafür wurden eigens an etlichen Stellen in der Fußgängerzone Radabstellanlagen installiert, die auch sehr gut von den Radfahrern angenommen werden.
Leider ist aber auch festzustellen, dass Motorräder und Motorroller in der Fußgängerzone abgestellt werden, obwohl dies unzulässig ist. Dabei werden diese Fahrzeuge vielfach sogar an den festinstallierten Radständern angekettet, so dass Radfahrer ihre Räder eben nicht abstellen können.Aus diesem Grund weist das Ordnungsamt daraufhin, dass die Fußgängerzone nur in den Zeiten von 6 bis 12 und von 19 bis 22 Uhr zur Durchführung von Ladetätigkeiten mit Kraftfahrzeugen befahren werden darf. Unter diese Regelung fallen auch motorisierte Krafträder.
Um dem verbotswidrigen Verhalten der Motorradfahrer entgegenzuwirken, wurden die städtischen Überwachungskräfte angewiesen, bei den Kontrollen in den Fußgängerzonen auch gegen fahrende, haltende und parkende motorisierte Krafträder vorzugehen. Es wird in derartigen Fällen ein Verwarnungsgeld von bis zu 35 Euro erhoben. Auch ist mit Abschleppmaßnahmen zu rechnen; die damit zusammenhängenden Kosten sind vom jeweiligen Fahrzeugführer zu tragen.
Besonders hinweisen möchte das Ordnungsamt auf die eigens im Umfeld der Fußgängerzone angelegten Sonderparkplätze für Motorräder. Diese sind gebührenfrei und befinden sich: Poststraße Ecke Gutenbergstraße, Köhnenstraße Ecke Landgerichtsstraße, Mercatorstraße zwischen Königstraße und Friedrich-Wilhelm-Straße, Hohe Straße Ecke Friedrich-Wilhelm-Straße und Düsseldorfer Straße Ecke Friedrich-Wilhelm-Straße.

Akazienhof - Impressionen aus den Jugendtagen einer Duisburger Wohnanlage
Die Mercator-Gesellschaft lädt am Sonntag, 4. Oktober, um 15 Uhr in das Kultur- und Stadthistorische Museum zu einem Lichtbildervortrag ein. Der Referent Kurt Sons erzählt von der Planung, dem Bau und der Entwicklung der Wohnanlage Akazienhof an der Düsseldorfer Straße, die damals ein Musterprojekt öffentlichen Wohnungsbaus war - und natürlich über den Planer und Erbauer dieser Wohnanlage, Hermann Grothe. Der ehemalige kaiserliche Postbeamte arbeitete seit 1905 in Duisburg als Siedlungsdirektor für den genossenschaftlichen Wohnungsbau. Er hat in der Stadt bis 1940 für fast 4000 Familien lebenswerten Wohnraum zu bezahlbarer Miete geschaffen und das Gesicht Duisburgs mit geprägt. Der Eintritt kostet 3 Euro.

Verbraucherpreise in NRW geben weiter nach
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex von September 2008 bis September 2009 um 0,3 Prozent auf 106,6 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gesunken.  Der Preisindex fiel auch gegenüber dem Vormonat (August 2009) um 0,3 Prozent.
Der Rückgang der Verbraucherpreise im Jahresabstand ist maßgeblich auf Preisrückgänge bei Heizöl (-34,0 Prozent), Gas (-13,0 Prozent) und Kraftstoffen (-12,4 Prozent) zurückzuführen. Auch die Preise für Nahrungsmittel (-3,4 Prozent; darunter
Vollmilch: -24,3 Prozent) gaben im Vorjahresvergleich weiter nach. Ohne die Einbeziehung der Veränderungen von Energie- und Nahrungsmittelpreisen in die Indexberechnung hätte die Jahresteuerung bei +1,3 Prozent gelegen.
Gegenüber dem Vormonat kam es zu saisonbedingten Preissteigerungen bei Bekleidung (+4,5 Prozent) und Schuhen (+2,8 Prozent). Dagegen gingen die Preise für Beherbergungsdienstleistungen (-9,4 Prozent) und Pauschalreisen
(-8,6 Prozent) nach der Ferienzeit wieder zurück. (IT.NRW)

Coaching und mentale Modelle
Individuelle Denkmodelle, die das Verständnis eines Sachverhalts und somit Entscheidungen prägen, werden als mentale Modelle bezeichnet. Die Volkshochschule an der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte lädt am Dienstag, 6. Oktober, von 18 bis 19.30 Uhr zur Entdeckung der eigenen mentalen Möglichkeiten ein. In einer Mischung aus Vortrag, Gespräch und konkreten Übungen wird den Fragen, die sich in Coaching-Prozessen stellen, nachgegangen.

Montag, 28. September 2009 - Historischer Kalender

Eigenständiges Lernen in der Schule
„Ist eigenständiges Lernen in der Schule möglich?“ lautet der Titel eines Vortrags der Volkshochschule am Dienstag, 6. Oktober, um 20 Uhr im Vortragssaal der VHS auf der Königstraße 47, in der es um Grenzen und Möglichkeiten des schulischen Lernens geht. Der Referent, Prof. Dr. Gieselher Tiegel, wird zeigen, welche institutionalisierten Zwänge die Arbeit in der Schule bestimmen und welche Folgen dies für die Leistungsmotivation der Schüler, aber auch für die gesamte Gesellschaft hat. Darüber hinaus wird er erläutern, was Lehrer, Eltern und Schüler gemeinsam tun können, damit trotz vorhandener Zwänge auch das schulische Lernen einen Beitrag zur optimalen Entfaltung aller Anlagen der Kinder leisten kann. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

VHS: Intensivsprachkurse
Die Volkshochschule bietet einwöchige Intensivsprachkurse in den Sprachen Französisch, Italienisch, Niederländisch und Spanisch im Gebäude an der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte an. Basiskenntnisse der jeweiligen Sprache werden vermittelt und bereits erworbene Fähigkeiten vertieft und erweitert. Zu den Kursen in den Sprachen Französisch, Italienisch und Niederländisch lädt die Volkshochschule von Montag, 12. Oktober, bis Freitag, 16. Oktober, ein, zum spanischen Sprachkurs vom 19. bis 23. Oktober. Die Intensivsprachkurse sind als Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) von Nordrhein-Westfalen anerkannt. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Mittwoch, 30. September, wieder zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 28. September, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Plattenküche „Disco Classics - frisch serviert“
Am 17. Oktober heißt es in der Faktorei am Innenhafen wieder: Es ist angerichtet! Küchenchef Stefan Cammann und das Plattenküchen-Team versprechen erneut eine gelungene Vereinigung von delikaten Food-Trends und einer zündenden Partynacht mit Disco-Classics und Retro-Sounds. Das 3-Gang-Menü – sozusagen die Pre-Party - startet um 20 Uhr. Hier brauchst du allerdings eine Reservierung. Ab 22 Uhr gibt es dann Genüsse für die Ohren. Funky Disco-Classics aus den frühen Achtzigern, verfeinert mit einigen aktuellen Hits; das ist „musikalische Menü“! Wer schon jetzt mit knurrendem Magen das Tanzbein schwingt, der kann sich unter www.plattenkueche.com über das Menü und die Partynacht informieren.

Plattenküche - Samstag, 17. Oktober 2009
Start 3 Gänge Menü: 20 Uhr - 25 € pro Person (Reservierung erforderlich)
Start Ohrenschmaus: 22 Uhr - 10 € Eintritt

Samstag, 26. September 2009 - Historischer Kalender

Duisburg in Lack und Chrom lockte Tausende in die City
Die zehnte Auflage der Automesse "Duisburg in Lack und Chrom" lockte am vergangenen Wochenende Seher und auch Käufer in die Duisburger Innenstadt. Rund um Königstraße und Düsseldorfer Straße präsentierten sich die unterschiedlichsten Automarken. Liebhaber von PS-starken Modellen kamen da voll auf ihre Kosten. Die glitzernden Boliden ließen das Herz eines jeden Fans höher schlagen. Neben den Hauptdarstellern von "Duisburg in Lack und Chrom" traten auch mobile Künstler auf, die mit Show, Akrobatik, Comedy und Musik für Unterhaltung sorgten. HM (Text und Fotos)

Fassanstich zum Seehaus Oktoberfest
Duisburg, 25. September 2009 – Mit einem Hammerschlag stach Oberbürgermeister Adolf Sauerland das „Festbierfass“ an und eröffnete damit das „1. Seehaus Oktoberfest“ an der Wedau, im Neudorfer Süden. Zahlreiche „Wies´n“- Gäste waren gekommen, um die letzten Sonnenstrahlen des Tages und das angekündigte Freibier zu genießen, das von Seehaus Geschäftsführer Philip Borkenstein-Quirini großzügig verteilt wurde. Nach dem Grußwort von Marc Hellmich, übernahm OB Sauerland das Mikrofon und verkündete sichtlich erfreut, dass es durch diverse Sponsoren gelungen sei, für die lebensnotwendige Operation, der an Blutkrebs erkrankten sechsjährige Sinem Yildirim, den Spendenbetrag in Höhe von 6.000,00 Euro aufzubringen. Den entsprechenden Scheck überreichten Reinhard Kasten von der Hövelmann Gruppe und Marc Hellmich, Geschäftsführer der Hellmich Marketing Duisburg, an den Vater von Sinem, Nuh Yildirim und Anette Herda von Knochenmarkspenderzentrale. Wie uns der glückliche Vater mitteilte, sei die OP gelungen und seine kleine Tochter auf dem Wege der Besserung. Nach der sozialen Aktion übernahm das Trio „Die Alpenpiraten“ das Kommando und sorgte mit ihren schmissigen Melodien für die richtige Oktoberfeststimmung.

Oktoberfeststimmung
Manfred Schneider - Text und Fotos

O´zapft ist! - Marc Hellmich, Reinhard Kasten, Anette Herda, Philip Borckenstein-Quirini,  OB Adolf Sauerland

Das Trio "Die Alpenpiraten" sorgte für die Stimmung

Marc Hellmich (re.) und Reinhard Kasten überreichen den Spendenscheck an Nuh Yildirim (li.) und Anette Herda

1o Jahre Johanniter-Stift Duisburg-Neudorf
10 Jahre ist es her, dass das Johanniter-Stift Duisburg den ersten Bewohner willkommen hieß. Seitdem ist die Senioreneinrichtung auf der Wildstraße fester Bestandteil des Stadtteils Neudorf. Nicht nur für die Menschen, die eine neue Bleibe brauchen, sondern auch für all diejenigen, die zu Veranstaltungen, Fest und Feierlichkeiten, Beratungswünschen oder nur mal auf eine Tasse Kaffee hereinschneien. Dies ist ein Grund zum Feiern!
Das Johanniter-Stift startet am Montag, den 28.09.09 mit einer bunten Woche. Ab 15.00 Uhr können alle Bewohner und Besucher neben extra kreiertem Johanniter-Eis aus der Eisdiele „la piazza“ einen italienischen Nachmittag erleben.
Am Donnerstag, dem 01.10. findet dann ein Familientag statt. Hier laden wir alle Familien, Kinder, Junggebliebene sowie alle, die mit dem Johanniter-Stift in den 10 Jahren verbunden waren, zu allerlei Programm wie Hüpfburg, Clownerie, Kinderschminken, Popcorn und weiterem leiblichen Wohl ab 14.00 Uhr ein. Krönender Abschluss der Jubiläumswoche bildet der „Festsamstag“. Neben Festreden von OB Sauerland oder Vertretung sowie Johanniter-Größen wird kulturell mit klassischer Musik sowie Jazz aufgewartet. Sollten Sie nähere Informationen wünschen, im Johanniter-Stift Duisburg erfahren Sie mehr. Holen Sie sich doch einfach unsere Hauszeitung, die Neudorfer Post oder erfragen unter der Rufnummer 0203/9308-0 weitere Details.

Ungewöhnliche Ausstellung in den Räumen der DMG?
Duisburg is the place, where things really happen. Dieses Zitat von Lord Norman Foster, einem der bedeutendsten Architekten unseres Jahrhunderts, sticht dem Besucher der Duisburg Marketing Gesellschaft als erstes ins Auge. Es prangt in Riesenlettern direkt gegenüber dem Eingang. Weitere Zitate von berühmten Duisburgern und Duisburg-Fans, wie Starfotograf Peter Lindbergh oder Regisseur Jürgen Flimm sind über die Flure der beiden Etagen im CityPalais verteilt, in der die DMG ihre Geschäftsräume hat. Der besondere Clou: Die Zitate stehen in einem spannenden Wechselspiel zu Fotos, die bekannte Duisburger Orte aus einem völlig ungewohnten Blickwinkel zeigen. Studierende der Folkwang Hochschule Essen haben sich hierzu unter Anleitung von Frau Professorin Gisela Bullacher mit Duisburger Highlights künstlerisch auseinandergesetzt?
Es ist schon verblüffend ein Foto namens Livesaver-Brunnen' ohne den eigentlichen Livesaver zu sehen, schmunzelt DMG Geschäftsführer Uwe Gerste, aber auch der Sockel von Jean Tinguely gehört zum Brunnenobjekt und ist ein Kunstwerk für sich.
Für Uwe Gerste ist die Ausstellung, die den Titel Duisburg - Ansichtssache' trägt, auch ein Zeichen für den Umbruch und das wachsende Selbstbewusstsein der Stadt. Gerne zitiert er deshalb Atze Schröder: ?Leute, ich sags wies is', Duisburg ist das Rio de Janeiro des Ruhrgebiets, hier trägt man das Herz auf der Zunge und die Kohle im Herzen!
Mit viel Engagement und Herzblut wurde die Ausstellung von der Kommunikationsabteilung der DMG unter Federführung von Petra Schröder konzipiert und schließlich umgesetzt. Die Besucher waren bei der Eröffnungsfeier sichtlich angetan. Stellvertretend hierzu Lothar Koopmann (Mercator-Verlag): Die Fotos der jungen Studenten sind sehr beeindruckend und bilden mit den Zitaten ein Gesamtensemble, das seinesgleichen sucht. Wir hoffen, dass Ihre Besucher der nächsten Jahre das auch so sehen und bestätigen werden. Aufgrund des überaus positiven Zuspruchs hat sich die Geschäftsführung der DMG entschieden, die Ausstellung, die eigentlich den Besuchern der DMG gewidmet war, nun auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Eine Besichtigung ist auf Anfrage unter Tel. 3052511 möglich.

Mayersche verlost 20 signierte Bücher für die kreativsten Antworten
Ob Sarah Kuttner mit ihrem "Mängelexemplar", Sebastian Fitzek und der Thriller "Splitter", Peter Maffay mit seiner Biographie oder auch Manni Breuckmann mit dem Titel "50 legendäre Szenen des deutschen Fußballs": Alle waren sie in der Mayerschen zu Gast und haben vor begeistertem Publikum ihre aktuellen Bücher präsentiert und anschließend mit einem Autogramm versehen. Wer die Lesungen verpasst hat, aber trotzdem ein signiertes Exemplar des Lieblingsautors sein Eigen nennen möchte, sollte sich beeilen. Noch bis zum 30. September können die einfallsreichsten, lustigsten oder persönlichsten Gründe, warum gerade Sie ein Gewinner sind, mit Name, Adresse und Wunschbuch an gewinnspiel@mayersche.de eingeschickt werden. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und können ihr Buch in der örtlichen Mayerschen in Empfang nehmen. Mehr Informationen gibt es auf www.mayersche.de.

Freitag, 25. September 2009 - Historischer Kalender

Prof. Dr. Rita Süßmuth: "Der Worte sind genug gewechselt"
Dies ist ein Vortrag von der ehemaligen Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süßmuth überschrieben, den sie im Rahmen der diesjährigen Interkulturellen Woche im "Kleinen Prinzen" hält. Sie war dazu vom Diakonischen Werk der Duisburger evangelischen Kirche eingeladen worden.
"Leben wir in einer Zuwanderungsgesellschaft," fragt Stephan Kiepe-Fahrenholz, Pastor und Leiter des Diakonischen Werks Duisburg, bei der Einleitung. "Heute setzen wir voraus, dass wir es tun. Was muß es aber an öffnenden Veränderungen in der Gesellschaft geben, um das Zusammenleben praktikabel zu gestalten?"
"Duisburg ist eine multikulturelle und multiethnische Stadt," ergänzt Superintendenten Armin Schneider bei der Einführung in das Thema. "Duisburg hat fast 500.000 Einwohner. Ein Drittel davon hat eine Zuwanderungsgeschichte. Bei Jugendlichen liegt sie bei teilweise bis zu 50 Prozent. Die Moschee in Marxloh erfährt eine hohe Akzeptanz. Da die Gemeinden aufeinander zugegangen sind, haben sich die gewechselten Worte bewährt. In der Stadtverwaltung gibt es das Integrationsreferat. Die Kirchen führen einen christlich - islamischen Dialog. Die Zuwanderer sind in Schule, Ausbildung, Arbeit und Alter aber immer noch benachteiligt. Diverse Studien belegen das. Was muss sich in Ämtern und in der Wohlfahrtspflege ändern? Was muss sich bei den Zuwanderern und ihren Organisationen ändern."
"Der Worte sind genug gewechselt - doch welche Worte sind es?" Mit diesen Worten beginnt die CDU-Politikerin, die sich in ihrer aktiven Zeit als Bundestagspräsidentin sehr um das Thema Zuwanderung und Integration verdient gemacht hat, ihren Vortrag. "Das Denken hat sich verändert. Die neue Wortwahl, die neue Sprache beweisen es. Migranten besitzen ein Potential - diese Erkenntnis war Anfang der `90er Jahre noch neu. Damals brach Deutschland unter der Belastung der Zuwanderung zusammen. Ein Wahlkampf auf Kosten der Zuwanderer klappt heute nicht mehr. Integration war lange Zeit eine Sache der Migranten. Sie sollten die deutsche Sprache lernen und das war`s.
In Goethes Faust steht: Wer die Fremden nicht schützt, hat keine Zukunft. Wir haben als Mehrheit nie reflektiert, wie wir uns den Migranten gegenüber verhalten. Die Individuen sind verschieden - aber was verbindet uns? Das ist eine zentrale Frage. Die Liberalen sagen: Jeder lebt nach seiner Facon. Und trotzdem gibt es etwas, was die Gesellschaft zusammenhält. Vermeidet Ausgrenzung - dies ist mein politisches Motto. Wir sind dabei, unser Bild von Menschen aus fremden Ländern zu verändern. Ohne das zivilgesellschaftliche Engagement von kirchlichen und nichtkirchlichen Gruppen würde es den Zuwanderern heute immer noch schlecht ergehen.
Auch in der Politik gibt es eine Realitätsverdrängung. In der Zeit, als ich Bundestagspräsidentin war, durfte das Wort Einwanderung nicht fallen. Die Einwanderung wurde zur Zuwanderung - ein Wort, das es beispielsweise im Englischen nicht gibt. Migrantenselbstorganisationen waren damals nicht erwünscht. Der Vorwurf lautete: Die Leute bleiben unter sich und tragen nichts zur Integration bei. Heute merken die Migranten: Wir werden gebraucht. Das Willkommenheißen ist nach meiner Erfahrung wichtig. Das beginnt schon bei der Ankunft, nicht erst bei der Einbürgerung. Netzwerke sind wichtig. Welche Ämter, welche Wohlfahrtseinrichtungen wirken mit bei der Integration mit? Wieviel kostet das? Der Dialog kann schließlich nicht nur intellektuell geführt werden. Scheitern liegt oft an sozialer Isolation. Politik muß nicht für, sondern mit Migranten gemacht werden. Wie kann ich mich interkulturell öffnen, wenn ich nichts über die Herkunftsländer weiß? Kulturelle Bildung ist wichtig. Kreativität und soziale Bildung schrumpfen sonst. Hier sind wir noch am Anfang."
Andreas Rüdig
Gefälschte Briefe zur Verleihung eines Ehrenrings
Die Stadt Duisburg warnt vor einem gefälschtem Brief, mit dem ein „Amt für Ratsangelegenheiten“ unter der Betreffzeile „Verleihung des Duisburger Ehrenringes für verdiente Mitbürger“ auf städtischem Briefbogen darüber informiert, dass der Empfänger für eine hohe städtische Ehrung vorgesehen sei. In dem Brief wird weiter darum gebeten, sich im Rathaus zu melden, um einen Termin abzustimmen. Diese Briefe sind gefälscht. Die Stadt Duisburg prüft juristische Schritte gegen den unbekannten Verfasser.

NRW-Einzelhandel: Niedrigere Umsätze im August
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im August 2009 nach ersten vorläufigen Ergebnissen nominal 4,9 Prozent weniger um als im August 2008. Die Umsätze lagen real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 4,0 Prozent unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats. Die Beschäftigtenzahl ging um 1,9 Prozent zurück. Für den Zeitraum Januar bis August 2009 ermittelten die Statistiker einen nominalen Umsatzrückgang von 3,4 Prozent; real lagen die Umsätze um 3,1 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis. (IT.NRW)

Veränderung von Umsatz und Beschäftigung im NRW-Einzelhandel
im August 20091)

Gewerbezweig Umsatz Beschäftigte
nominal
(in jeweiligen
Preisen)
real
(in Preisen
von 2005)
Veränderung gegenüber
August 2008 in Prozent
1) vorläufige Ergebnisse; einschl. Tankstellen, ohne Handel mit Kfz

Einzelhandel insgesamt

−4,9 −4,0 −1,9

  davon

     

    Einzelhandel mit Lebensmitteln

−4,9 −3,5 −0,3

    Einzelhandel mit anderen Gütern

−4,8 −4,4 −2,8

  darunter

     

    Einzelhandel mit Waren verschiedener Art
      in Verkaufsräumen (z. B. Warenhäuser,
      SB-Warenhäuser, Supermärkte)

−4,6 −3,3 −0,4

    Einzelhandel mit Büchern, Schreibwaren, Bürobedarf

−4,0 −5,6 −1,5

    Einzelhandel mit Unterhaltungselektronik,
      Baubedarf, Haushaltsgeräten, Möbeln

−2,6 −4,4 −3,1

    Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung
      und Schuhen

+0,9 +0 −3,7

    Apotheken und Facheinzelhandel mit medizinischen,
      orthopädischen und kosmetischen Artikeln

−0,4 −1,8 −2,2

    Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen
      (z. B. Versand- und Interneteinzelhandel)

−24,8 −10,9 −1,0

  nachrichtlich:
    Einzelhandel ohne Tankstellen

−4,6 −3,9 −1,9

Freibadsaison im Kombibad Homberg endet
DuisburgSport weist darauf hin, dass der im Kombibad Homberg zunächst über das planmäßige Ende der Freibadsaison hinaus aufrechterhaltene Badbetrieb in Kürze eingestellt wird. Aufgrund der zuletzt zurückgehenden Besucherzahlen und einer sich abzeichnenden Verschlechterung der Witterungsverhältnisse besteht daher am Sonntag, 27. September, zum vorerst letzten Mal die Möglichkeit, im Kombibad dem Badespaß nachzugehen. Die notwendigen Sanierungsarbeiten im Gebäude des Kombibades werden weiterhin durchgeführt. Wann der Hallenbadbetrieb wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit leider noch nicht absehbar. DuisburgSport bittet um Verständnis und wird rechtzeitig informieren.

Wiedereröffnung des Kinder- und Jugendtreffs Blaues Haus in Hochfeld
Anlässlich der Interkulturellen Woche wird der Kinder- und Jugendtreff Blaues Haus in Duisburg-Hochfeld mit vergrößertem Raumangebot den Betrieb wieder aufnehmen. Dieses für diesen Sozialraum außerordentlich wichtige Angebot kann nun den Interessen der dort lebenden Kinder und Jugendlichen und Familien noch besser gerecht werden.

Donnerstag, 24. September 2009 - Historischer Kalender

Austritt von Schwefelsäure in einem Duisburger Tanklager auf der Ölinsel
Um 9.45 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines Chemieunfalls alarmiert. In einem Duisburger Tanklager auf der Ölinsel kam es an einem Schwefelsäuretank bei Umfüllvorgängen zu einer etwa armdicken Leckage. Die ausgetretene Schwefelsäure konnte direkt in einem Auffangbecken aufgefangen werden. Ein Abfließen in die Kanalisation konnte so verhindert werden.
Wegen der stark ätzenden Wirkung der Schwefelsäure musste die Feuerwehr alle Maßnahmen mit Chemikalienschutzanzügen durchführen. Es gelang der Feuerwehr nach kurzer Zeit die Leckage abzudichten. Das ausgetretene Produkt wurde direkt durch eine Entsorgungsfirma wieder aufgenommen.
Parallel wurden innerhalb und außerhalb des Betriebsgeländes Messungen vorgenommen. Außerhalb der Betriebsgrenzen waren sämtliche Messungen negativ, so dass keine Gefährdung der Bevölkerung bestand. Im Nahbereich der Austrittsstelle gab es leicht erhöhte Messwerte durch Schwefelsäuredämpfe. Diese wurden mit Wasserschleiern niedergeschlagen, wodurch eine weitere Ausbreitung verhindert werden konnte.
Nach Hinzuziehung von weiteren Fachbehörden (Untere Wasserbehörde und Bezirksregierung) konnte die Einsatzstelle um 12 Uhr wieder in die Verantwortung des Betreibers übergeben werden. Im Einsatz waren etwa 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr Duisburg. Fünf Personen wurden wegen vermutetem Produktkontakt vorsorglich vom Notarzt versorgt. Eine weitere Behandlung war jedoch nicht erforderlich.

Duisburg-Rheinhausen: Trompeter Straße wird zur Einbahnstraße
Die Trompeter Straße in Rheinhausen wird ab kommenden Montag, 28. September, bis voraussichtlich Mitte September 2010 zwischen Lohstraße und Güterstraße zur Einbahnstraße. Es kann dann nur in Richtung Lohstraße gefahren werden. Dies ist erforderlich, da die Wirtschaftsbetriebe Duisburg hier umfangreiche Kanalbauarbeiten durchführen, die bis Ende Februar 2010 andauern werden. Danach folgen Leitungsverlegungen der Stadtwerke Duisburg bis Mitte Mai 2010. Im Anschluss daran finden Straßenbauarbeiten statt, die voraussichtlich bis Mitte September 2010 andauern.
Fußgänger und Radfahrer sind durch diese Maßnahme nicht betroffen. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert. Die Stadt Duisburg bittet alle Betroffenen um Verständnis.
Die Einbahnstraßenregelung wurde gewählt, damit die Stadtwerke sowie der Straßenbau parallel zum Kanalbau arbeiten können, um die Bauzeit von den sonst notwendigen zwei Jahren, auf etwa ein Jahr zu reduzieren.

Oberverwaltungsgericht NRW: E.ON darf 4. und 5. Teilgenehmigung für Steinkohlekraftwerk Datteln zur Zeit nicht weiter ausnutzen

Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat heute in drei Eilverfahren beschlossen, dass die gegen die 4. und 5. Teilgenehmigung gerichteten Klagen des BUND bzw. eines Waltroper Landwirtes aufschiebende Wirkung haben, nicht jedoch die gegen die 3. Teilgenehmigung gerichtete Klage. Damit können die mit der 4. und 5. Teilgenehmigung genehmigten Anlagen(teile) zur Zeit nicht weiter errichtet werden. Für die Entscheidungen kam es nicht auf die Frage an, ob die Teilgenehmigungen rechtmäßig oder rechtswidrig sind; denn die aufschiebende Wirkung einer Klage tritt kraft Gesetzes ein, wenn die angefochtene Genehmigung nicht sofort vollziehbar ist.
Nachdem der 10. Senat des Oberverwaltungsgerichts mit Urteil vom 3. September 2009 den Bebauungsplan Nr. 105 - E.ON Kraftwerk - der Stadt Datteln auf Antrag eines Waltroper Landwirtes für unwirksam erklärt hat (Az.: 10 D 121/07.NE), haben der Landwirt und der BUND am 11. und 14. September 2009 ihre im 8. Senat anhängigen immissionsschutzrechtlichen Klagen gegen den Vorbescheid und die 1. Teilgenehmigung auch auf die 3. bis 5. Teilgenehmigung erstreckt. Die Genehmigungsbehörde (Bezirksregierung Münster) hat daraufhin E.ON mitgeteilt, dass für die 5. Teilgenehmigung von einer aufschiebenden Wirkung der Klagen auszugehen sei, so dass diese Genehmigung ab sofort nicht weiter ausgenutzt werden könne. Demgegenüber sei hinsichtlich der 3. und 4. Teilgenehmigung das Klagerecht wegen Zeitablaufs verwirkt. E.ON und der BUND haben jeweils gegen diese Feststellungen der Genehmigungsbehörde Eilanträge gestellt.

Der 8. Senat des Oberverwaltungsgerichts hat heute - auf die Eilanträge von E.ON hin - festgestellt, dass den beiden Klagen gegen die 5. Teilgenehmigung, die vom 17. Oktober 2008 datiert und verschiedene größere Errichtungsmaßnahmen (u.a. Kesselhaus und Rauchgasleitung, Kohle-, Ammoniak- und Grobaschelager, Heizöltank) zum Gegenstand hat, nicht offensichtlich unzulässig sind, so dass ihnen aufschiebende Wirkung zukommt.
Auf den Eilantrag des BUND hin hat der 8. Senat festgestellt, dass dessen Klage gegen die 3. Teilgenehmigung vom 12. Dezember 2007 wegen Nichteinhaltung der Jahresfrist nach § 2 Abs. 4 Satz 1 Umweltrechtsbehelfsgesetz verspätet erhoben und damit offensichtlich unzulässig ist. Zur Begründung hat der Senat darauf hingewiesen, dass der BUND in einem weiteren beim Oberverwaltungsgericht anhängigen Rechtsstreit (Klage gegen den wasserrechtlichen Planfeststellungsbeschluss) bereits Anfang des Jahres 2008 von dem Erlass der 3. Teilgenehmigung Kenntnis erlangt habe. Die 3. Teilgenehmigung umfasst die Errichtung u.a. der Dampfkesselanlage mit zugehörigen Einrichtungen, die Rauchgasentschwefelung mit Kalksteinmehlsilo und das Schaltanlagengebäude.
Demgegenüber hält der Senat die Klage des BUND gegen die 4. Teilgenehmigung, die E.ON am 21. Juli 2008 erteilt worden ist und u.a. den Gleisanschluss für die Ammoniak- und die Brennstoffanlieferung einschließlich Werksbahnhof sowie brandschutztechnische Einrichtungen umfasst, nicht für offensichtlich unzulässig. Es bestehen nach Ansicht des Senats keine ausreichenden Anhaltspunkte dafür, dass der BUND in der Zeit vor dem 14. September 2008 von der 4. Teilgenehmigung Kenntnis hätte erlangen können, mit der Folge, dass ansonsten die einjährige Klagefrist abgelaufen gewesen wäre. Der mit der 4. Teilgenehmigung genehmigte Bau des Gleisanschlusses wurde erst kürzlich - am 8. September 2009 - begonnen; die früheren Arbeiten zur Realisierung der 4. Teilgenehmigung betrafen Änderungen an vorhandenen Anlagen und waren schon deshalb auf der unübersichtlichen Großbaustelle nicht im Einzelnen wahrnehmbar. Erst recht konnten sie nicht einer bestimmten Teilgenehmigung zugeordnet werden.
Für alle drei Teilgenehmigungen gilt nicht eine einmonatige Klagefrist, weil die Genehmigungen den Betroffenen nicht individuell oder öffentlich bekannt gegeben worden sind. Eine derartige Bekanntgabe war von E.ON nicht beantragt worden.
Das Oberverwaltungsgericht hat aus Gründen der Dringlichkeit den Beteiligten vorab (nur) das Ergebnis bekannt gegeben (sog. Tenorbeschlüsse). Die nähere Begründung der Entscheidungen wird in der nächsten Woche erfolgen.
Die Beschlüsse sind unanfechtbar. Aktenzeichen: 8 B 1342/09. AK, 8 B 1343/09.AK, 8 B 1344/09.AK

Gleisbauarbeiten in Duisburg:
Ausfall der Linie S 2 zwischen Oberhausen und Duisburg

Die Deutsche Bahn AG führt am 26.9. und 27.9.2009 sowie am 3.10. und 4.10.2009 Gleisbauarbeiten in Duisburg-Kaiserberg durch. Wegen der Bauarbeiten fallen die Züge der Linie S 2 zwischen Oberhausen und Duisburg (in beiden Richtungen) am 26.9. und 27.9.2009 sowie 3.10. und 4.10.2009 aus. Die Züge der Linie S 2 (von Dortmund in Richtung Duisburg) werden an den genannten Tagen in der Zeit von 6.21 Uhr bis 22.21 Uhr über Mülheim umgeleitet. Reisende aus Richtung Dortmund, Herne und Oberhausen mit Fahrtziel Duisburg steigen in Mülheim-Styrum aus. Dort besteht Anschluss an die Züge der Linie S 1 in Richtung Düsseldorf, die über Duisburg fahren.
Reisende ab Duisburg mit Fahrtziel Dortmund nutzen die Züge der Linie S 1 in Richtung Dortmund bis Mülheim-Styrum. Dort besteht Anschluss zu den Zügen der Linie S 2, die über Oberhausen, Herne bis Dortmund fahren. Die Reisenden werden durch besondere Fahrplanaushänge und Lautsprecheransagen in den Zügen und auf den Bahnsteigen rechtzeitig auf die Änderungen im Zugverkehr hingewiesen.

Änderung der Mütterberatungszeiten in Hochfeld
Bei der öffentlichen Mütterberatung des Gesundheitsamtes in Duisburg-Hochfeld auf der Rheinhauserstraße 199 (Tor-Einfahrt ) ändern sich die Beratungszeiten. Ab Oktober 2009 findet der Termin nur noch jeden ersten Donnerstag des Monats von 10.30 bis 11.30 Uhr statt.

Auftakt der AWO-Duisburg zu den Interkulturellen Wochen 2009
„Tag der polnischen Kultur“ am Freitag im Forum

Mit dem „Tag der polnischen Kultur“ im Forum Duisburg eröffnet die AWO-Duisburg am Freitag, 25. September, ihr Programm zu den Interkulturellen Wochen 2009. Im Einkaufszentrum auf der Königstraße können die Besucher von 17 bis 21 Uhr die Spuren polnischer Traditionen und Lebensart im Ruhrgebiet entdecken.
Das Angebot bringt dabei mit sinnlicher Vielfalt auf den Geschmack: Kulinarische Spezialitäten wie Bigos, Pierogi oder Rote-Bete-Suppe verwöhnen den Gaumen. Die Folklore-Gruppe „Perelka“ sorgt mit Tänzen in den Originaltrachten aus Krakau für Schauwerte ebenso wie die polnischen Nationaltänze Polonaise und Masurka, vorgeführt in höfischer Kleidung aus dem Herzogtum Warschau. Nobert Hinzemanns Kabarett auf Deutsch und Polnisch setzt auf Unterhaltung mit Geist und Witz. Chansons von Jola Wolters und Klavierstücke von Frederic Chopin bringen die Kultur des östlichen Nachbarlands zu Gehör.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion um 18 Uhr rücken unter anderem Henry Ulatowski von der Polnischen Katholischen Mission in Duisburg und Dr. Susanne Peters-Schildgen, die Kustodin am Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen-Hösel, das Thema „Auf polnischen Spuren im Ruhrgebiet“ in den Mittelpunkt.
Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH, die den Tag im Forum veranstaltet, sieht durchaus aktuelle Bezüge. „Viele Menschen verbinden mit der Zuwanderung aus Polen Namen wie Schimanski oder Kowalski und denken dabei an den Beginn der Industrielaisierung zurück. Was aber kaum jemand weiß: Seit 1980 kamen eine Millionen Polen nach Deutschland, um hier zu arbeiten und zu leben.“ Die AWO-Duisburg wolle mit dem Fest im Forum zeigen, wie vielfältig der Einfluss der Menschen aus Polen auf das Leben gerade im Revier sei. Die Stärke interkultureller Vielfalt beweise das Beispiel polnischer Zuwanderung augenfällig. Karl-August Schwarthans: „Wir freuen uns sehr, dass wir für diese Idee die Betreiber des Forum Duisburg begeistern konnten. Das bunte Programm verdient es, an einem so prominenten Ort in Duisburg möglichst viele Zuschauer anzulocken.“

Das Schweigen brechen: Theater und Film gegen sexuellen Missbrauch von Kindern
Philippinische Organisation Stairway Foundation zu Gast in Duisburg
Der Kindernothilfe-Partner Stairway Foundation aus den Philippinen kommt in der nächsten Woche im Rahmen der weltweiten Aufklärungskampagne "Breaking the Silence! - Das Schweigen brechen" nach Duisburg. Die Stairway Foundation präsentiert am 29. und 30. September Zeichentrick-Kurzfilme und ein Theaterstück mit philippinischen Jugendlichen zum Thema sexuelle Ausbeutung von Kindern. Lars Jørgensen, Direktor der Stairways, und seine Frau Monica Ray stehen an beiden Abenden als Gesprächspartner zur Verfügung.
Am Dienstag, dem 29. September 2009, zeigt die Kindernothilfe zusammen mit Stairways den Film "Red Leaves Falling" sowie das Theaterstück "Cracked Mirrors". Das Stück porträtiert auf sensible Weise die Leidensgeschichte von Kindern und jungen Erwachsenen, die Opfer von sexuellem Missbrauch und Gewalt geworden sind. Ort: ReibeKuchenTheater im KOM'MA, Schwarzenberger Straße 147, Duisburg, Beginn: 19.00 Uhr bei freiem Eintritt
Am Mittwoch, 30. September, laufen im Filmforum Duisburg drei Kurzfilme der Stairway Foundation zur Missbrauchsthematik.
Ort: Filmforum Duisburg, Dellplatz 15 - Beginn: 18.30 Uhr, Eintritt: 5,00 Euro
Die Stairway Foundation setzt sich für die Rehabilitation von Straßenkindern in Manila ein. Die philippinische Organisation hat drei Zeichentrick-Kurzfilme entwickelt, in denen es um die Prävention von sexuellem Missbrauch geht. Nach den beiden Filmen "Daughter - A Story of Incest" und "A Good Boy - A Story of Pedophilia", die auch international große Anerkennung fanden, ist jetzt der dritte Film erschienen: "Red Leaves Falling - A Story of Child Pornography and Child Sex Trafficking".

Ausstellung "Architektur im Aufbruch. Planen und Bauen in den 1960ern"
Die seit dem 24. August bis zum 18. Oktober gibt es in der Liebfrauenkirche in Duisburg-Mitte diese Ausstellungen. In der Liebfrauenkirche veranstaltet das Stadtentwicklungsdezernat wieder ein Diskussionsforum "Stadtentwicklung im Dialog". An diesem Abend werden sich Experten mit dem Wohnungsbau und mit Großsiedlungen aus den 60er und 70er Jahren beschäftigen. Unter dem Titel „Umgang mit dem Wohnungsbauerbe aus den 1960er und 1970er Jahren“ werden Wohnungsbaubestände und Siedlungen in Duisburg aus dieser Zeit gezeigt und Sanierungskonzepte von Vertretern der Wohnungswirtschaft vorgestellt. Die industrielle und serielle Bauweise haben zur Zeit der Erstellung einen Wohnungsbedarf an modernem Wohnraum befriedigt, wie er im Wirtschaftswunderland Deutschland nachgefragt wurde. Die demografische Entwicklung und veränderte Wohn- und Lebensbedürfnisse haben die einst begehrten Wohnobjekte zum Teil zu Problemfällen des Wohnungsmarktes gewandelt. Anonymisierung in Hochhäusern und Großstrukturen machen das Wohnen bei zunehmendem Marktangebot unattraktiver. Die ehemals als modern empfundenen und begehrten Wohnungen finden weniger Nachfrage. Hoher Sanierungsbedarf oder gar Abriss sind die Alternativen. Wie gehen wir mit diesen Wohnungsbeständen und Großsiedlungen um? An der Diskussionsrunde werden teilnehmen: Jürgen Dressler, Stadtbaurat; Christoph Hölters, Abteilungsleiter Stadtplanung, Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer Rheinwohnungsbau; Hartmut Miksch, Präsident der Architektenkammer NRW und Uwe Sahle, Geschäftsführer Sahle Wohnen; Willi Mohrs, Redakteur der WAZ wird die Veranstaltung moderieren.

Mittwoch, 23. September 2009 - Historischer Kalender

Zum 10. Mal: „klick dich ein!“
„klick dich ein!“ - diese jährliche, zentrale Duisburger Informations- und Orientierungsveranstaltung zu den Themen Beruf und Erwerbstätigkeit wird am Donnerstag, 24. September, zum zehnten Male vom Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft im Gertrud-Bäumer-Berufskolleg durchgeführt. Trotz der wirtschaftlich schwierigen Zeiten konnte die Beteiligung von über 70 Kooperationspartner eingeworben werden, die informieren, beraten und auch konkrete Stellenangebote vorstellen. Das Interesse an dieser Veranstaltung ist dieses Jahr überwältigend – aktuell liegen 2.000 Anmeldungen vor, so viele wie noch nie.

VHS-Vortrag: „Chinesischer Garten im Duisburger Zoo“
Mit dem Chinesischen Garten bietet der Duisburger Zoo ein botanisches Highlight und eine Oase der Ruhe zugleich. Die Volkshochschule, Königstraße 47, stellt am Dienstag, 22. September, um 18 Uhr in einem Vortrag die vor zwei Jahrzehnten gestaltete Anlage in Bildern vor. Heinz Kuhlen porträtiert die markantesten Bäume und Sträucher und zeigt die Schönheit ihrer Wuchsformen sowie in beeindruckenden Nahaufnahmen Details von Blüten und Früchten.

Familienkarte: Die dritte Auflage des Angebotskatalog liegt aus
Der Angebotskatalog der Familienkarte, mit der Familien Vergünstigungen in den beteiligten Geschäften, Restaurants, Sport-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen erhalten, wurde jetzt zum dritten Mal neu aufgelegt. Mittlerweile umfasst er über 200 Angebote. Wie bisher liegt der Katalog in den Bezirksrathäusern, Kindergärten, Jugendzentren, der Stadtinformation, den Wirtschaftsbetrieben und der ARGE aus. Außerdem steht er als Download unter www.duisburg.de/familienkarte zur Verfügung. Hier gibt es auch alle anderen Informationen rund um die Familienkarte. Interessierte Unternehmen und Vereine, die sich als familienfreundlich präsentieren möchten, können sich weiterhin als neue Partner der Familienkarte bei Gabi Priem vom Jugendamt melden, telefonisch unter 0203-283 3383 oder per E-Mail an familienkarte@stadt-duisburg.de.

Die jüdische Gemeinde feiert
Charlotte Knobloch: "Yom Kippur ist ein Zeichen des Innenhaltens."

Guten Rutsch - so wünschen wir einander, wenn ein neues Jahr beginnt. Die jüdische Gemeinde feiert in diesen Tagen (nach jüdischem Kalender) ihr eigenes Neujahrsfest. Danach beginnt jetzt das Jahr 5770. Grund genug, einen Empfang im jüdischen Gemeindezentrum zu geben. Zuerst gibt es eine Videoeinspielung. In ihr übermitteln Jugendlich aus dem Jugendzentrum Tikwatejnu ihre ganz persönlichen Neujahrsgrüße.
"Der Neujahrsempfang ist das erste große Ereignis in diesem Jahr," berichtet Jacques Marx, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Gemeinde. "5769 war ein erfolgreiches Jahr, weil wir unseren Kindergarten eröffneten. Unsere Zukunft ist damit gesichert. Für die Kinder ist der Kindergarten ein Paradies, in dem sie sich wohlfühlen. Christen, Aleviten, Bahai`i und Moslems - alle Religionen sind bei diesem Neujahrsempfang versammelt. Sie sind mit den Juden zusammen, die hier zuhause sind.
1939 war ein besonderes Jahr. Wir Juden mussten damals den Judenstern tragen. Die jüdische Kultur sollte brutal ausgelöscht werden. Heute ist eine neue Generation von Juden in Duisburg angekommen. Ich bin Jude in Deutschland und deutscher Jude. Ich wurde allerdings in Paris geboren, hatte einen deutschen Vater und eine deutsche Mutter.
Im Februar 2010 wird ein neuer Gemeinderat gewählt."
"Es bleibt ein besonderer Vertrauensbeweis, dass die Gemeinde unseren drei Städten Duisburg, Mülheim und Oberhausen - trotz der Geschichte - treu geblieben ist," berichtet Mülheims Bürgermeister Dagmal Mühlenfeld. "Solange Synagogen von der Polizei geschützt werden müssen, Leute ihren Glauben nicht offen bekennen können und Friedhöfe geschändet werden, können wir nicht von Normalität sprechen. Unsere freiheitliche demokratische Grundordnung hat für Antisemitismus keinen Platz. Wir dürfen nicht und nie vergessen. Die vielen Stolpersteine, die an die Verfolgten des Nazi-Terrors erinnern sollen, sind ein sichtbares Zeichen des Widerstandes gegen Antisemitismus. Der neu eröffnete Kindergarten ist ein schönes Hoffnungszeichen."
"Yom Kippur ist ein Zeichen des Innenhaltens," betont Charlotte Knobloch, die Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, angesichts des in Kürze bevorstehenden Friedensfestes. "Doch diese Zeit ist keine ernste Zeit. Man trifft seine Familie und seine Freunde. Als ich 1932 in Deutschland geboren wurde, stellte sich diese Frage nicht. Die hier lebenden Hebräer fühlten sich voller Stolz als Deutsche. Sind wir deutsche Juden oder jüdische Deutsche? Die Frage lässt sich so eindeutig beantworten wie die Frage nach dem Wetter in 1 Jahr. Entweder wird es regnen oder es wird die Sonne scheinen; dann gibt es eine neue Wettervorhersage.
Juden wurden in der deutschen und europäischen Vergangenheit immer verfolgt. Das Jiddische ist die perfekte deutsch-jüdische Symbiose. 1871 wurden sie formal gleichgestellt. "Judas verrecke" skandierten die Nazis im Dritten Reich. Wir nehmen die Drohungen der Hamas und des iranischen Präsidenten ernst. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nahm Deutschland über 100.000 Juden aus den Ländern der GUS auf. Wir bauten jüdische Gemeinden auf und füllten sie mit Leben. Wir sind in dieser Gesellschaft angekommen und Teil von ihr. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Wenn dies so bleibt - und davon bin ich überzeugt -, ist mir um Deutschland nicht bange."
"Vermittlung, Erinnerung, Verständigung und Versöhnung - ohne diese Prädikate ist menschliches Miteinander nicht möglich," betont Rudolph Dreßler, Staatssekretär a. D. und ehemaliger deutscher Botschafter in Israel, in seiner Festansprache. Und fragt: "Wie konnte sich der verbrecherische Antisemitismus Hitlers durchsetzen? Wie konnten die Menschen damals wegschauen und nichts tun? Nationalismus, Militarismus, Leugnung des Holocaust, Verherrlichung des Führerprinzips und Antisemitismus machen damals wie heute den Nationalsozialismus und Faschismus aus. Heute gibt es eine Leichtfertigkeit im Umgang mit dem Nationalsozialismus. Die Auseinandersetzung mit ihm ist Teil unserer Sozialisation. Wie sagte es Ignaz Bubis: Deutschland hat den Antisemitismus nicht erfunden. Auschwitz ist aber wohl eine deutsche Erfindung. Deutschland brauchte sich nie Gedanken über seine Existenzberechtigung zu machen. Als ich gerade 4 Wochen Botschafter in Israel war, begann die 2. Intifada. Es gab im Durchschnitt alle 10 Tage einen Selbstmordanschlag. Es gab täglich mehrere Schussanschläge. Wie würden wir wohl denken, wenn es das bei uns geben würde?" Andreas Rüdig

Gleisbauarbeiten: Bahnübergang "Neuenhofstraße"  gesperrt
Die Deutsche Bahn AG führt vom 26.9.2009, 5 Uhr, bis 30.9.2009, 8.00 Uhr, Gleisbauarbeiten zwischen Duisburg-Hochfeld Süd und Duisburg-Wanheim durch. Wegen der Bauarbeiten muss der Bahnübergang "Neuenhofstraße" vom 26.9.2009, 6 Uhr bis 30.9.2009, 6 Uhr, für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Die Bahnübergang bleibt für Radfahrer und Fußgänger passierbar. Umleitungen werden ausgeschildert.

NRW-Außenhandel im Juni um 23,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im Juni 2009 Waren im Wert von 11,6 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 23,7 Prozent weniger als im Juni 2008. Der Wert der Importe war mit 12,1 Milliarden Euro um 22,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27) fielen die Ausfuhren im Juni 2009 mit 7,8 Milliarden Euro um 23,6 Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor. Auch der Wert der Importe aus den EU-Ländern verringerte sich in diesem Zeitraum um 21,6 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro. Für das erste Halbjahr 2009 ermittelten die Statistiker einen Rückgang der Exporte um 23,8 Prozent auf 67,7 Milliarden Euro; der Wert der Importe sank um 23,0 Prozent auf 72,8 Milliarden Euro.

Landessozialgericht NRW zu Ausschreibung von Rabattverträgen für wirkstoffgleiche Medikamente
Krankenkassen dürfen bei der Ausschreibung von Rabattverträgen für wirkstoffgleiche Medikamente den Zuschlag an drei pharmazeutische Unternehmen gleichzeitig erteilen; dies verstößt nicht gegen das vergaberechtliche Transparenzgebot oder das Diskriminierungsverbot. Das hat jetzt das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (LSG NRW) als erstes Landessozialgericht in Deutschland entschieden. Die Essener Richter hielten es für zulässig, dass in bestimmten Fällen erst der Apotheker auswählt, welches der mehreren vom Rabattvertrag umfassten Arzneimittel er - nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften und der bestehenden vertraglichen Vereinbarungen – an den Versicherten abgibt. Apotheker seien verantwortliche Teilnehmer an der Arzneimittelversorgung der Bevölkerung.
Das LSG NRW hob damit eine entgegenstehende Entscheidung der Vergabekammer des Bundes auf; sie hatte eine Beschränkung auf nur ein Unternehmen je Vergabelos gefordert. Die Ausschreibung betraf 18 verschiedene Wirkstoffe und war mit einem prognostizierten Umsatzvolumen von 164 Millionen Euro jährlich verbunden. Die Entscheidung ist rechtskräftig (Beschluss vom 3.9.2009 -L 21 KR 51/09 SFB).

Fast ein Viertel der NRW-Einwohner mit "Migrationshintergrund"
Nordrhein-Westfalen ist weit stärker durch Zuwanderung geprägt, als sich dies in der Zahl der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger widerspiegelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatten im Jahr 2008 nahezu 4,16 Millionen Menschen - und damit fast jeder vierte (23,1 Prozent) Einwohner des Landes - einen "Migrationshintergrund". Neben den 1,91 Millionen ausländischen Staatsbürgern wurden hier auch 2,25 Millionen Personen einbezogen, die seit 1950 entweder selbst oder deren Eltern aus dem Ausland zugezogen sind.
Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund war 2008 in Hagen mit 34,0 Prozent am höchsten, gefolgt von Solingen (32,4 Prozent) und Remscheid (32,3 Prozent). Die niedrigsten Anteile ermittelten die Statistiker für die Kreise Euskirchen (13,8 Prozent), Wesel (11,9 Prozent) und Coesfeld (7,8 Prozent).

Podiumsdiskussion über den Einfluss der Religionen auf unsere Stadtgesellschaft
Offizielle Auftaktveranstaltung der Interkulturellen Wochen Duisburg 2009

Die Interkulturellen Wochen Duisburg 2009 beginnen aus aktuellem Anlass mit einer Podiumsdiskussion zu der Frage, wie weit die in unserer Stadt bestehenden Religionsgemeinschaften unsere Gesellschaft beeinflussen. Tragen sie, wie stets betont, zu einem verstärkten Miteinander bei oder handelt es sich eher um einen Dialog, der an der Oberfläche bleibt? Ausdrücklich geht es dabei nicht um religiöse Themen. Die PodiumsteilnehmerInnen diskutieren stattdessen über Chancen und Fallstricke im Umgangmiteinander, sowie über deren Auswirkungen auf unser Zusammenleben. Für das Publikum besteht die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen.
Mittwoch, 23.09.2009, Beginn 19.00 Uhr Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg

Mittelmeiderich: Bürgermeister-Pütz-Straße erhält neue Fahrbahndecke
Auf der Bürgermeister-Pütz-Straße in Mittelmeiderich beginnen am Donnerstag, 24. September, um 7 Uhr Straßenbauarbeiten. Zwischen Auf dem Damm und der Autobahn 59 erhält die Straße in Fahrtrichtung A 59 eine neue Fahrbahndecke. Im Rahmen des Konjunkturpaketes II wird dort Flüsterasphalt aufgebracht. In der ersten Bauphase, die bis Mitte Oktober dauert, entfällt eine Fahrspur. Fußgänger müssen den gegenüberliegenden Gehweg benutzten. In der zweiten Bauphase werden weitergehende Verkehrsbehinderungen auftreten. Hierüber wird die Stadt Duisburg ebenfalls informieren.
Bruckhausen: Sperrung des Matenatunnels
Der Matenatunnel in Bruckhausen wird im Verlauf der Matenastraße von Donnerstag, 24. September, um 17 Uhr bis Freitag, 25. September, um 6 Uhr vollständig für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt, da dort Filmaufnahmen aufgezeichnet werden. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen.
Wanheimerort: Vollsperrung der Neuenhofstraße
Die Neuenhofstraße in Wanheimerort wird ab Samstag, 26. September um 6 Uhr, bis voraussichtlich Mittwoch, 30. September, 6 Uhr, zwischen Obere Kaiserswerther Straße und Wanheimer Straße vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Im dortigen Bahnübergang verlegt die Deutsche Bundesbahn neue Gleise. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert. Anlieger können bis an die Baustelle heranfahren, Fußgänger den Baustellenbereich passieren. Die Stadt Duisburg bittet alle Betroffenen um Verständnis.

Dienstag, 22. September 2009 - Historischer Kalender

"Mehr Wissen + Mehr Können = Mehr Erfolg" lautet das Motto der UnternehmerFrauen im Handwerk.
Den Duisburger Arbeitskreis der UnternehmerFrauen im Handwerk gibt es seit 1992. "Wir haben irgendwann festgestellt, dass Frauen in den Betrieben ihrer Männer oft im Hintergrund arbeiten. Die Männer sollen ein Gefühl dafür bekommen, wie wichtig unsere Arbeit ist. Wir wollen mehr Anerkennung," berichtet Elke Pannenbecker, die Leiterin des Arbeitskreises.Auch die Absicherung in der Sozialversicherung ist dem Verband wichtig. Dabei geht es um die Alterversicherung genauso wie um die Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung. "Nur ein Beispiel: Geht ein Betrieb pleite, stellt sich schon die Frage, wie es finanziell weitergeht."
Rund 50 Mitglieder gehören dem Arbeitskreis inzwischen an. "Die UnternehmerFrauen gibt es auch auf Bundes- und Landesebene. Wir liegen mit unserer Mitgliederzahl im guten Durchschnitt."
Pannenbecker betont: "Wir wollten kein Kaffeekränzchen sein, sondern etwas für die Frauen tun. Viele kommen nicht aus dem Beruf ihres Mann und müssen erst die technische Seite lernen." Durch Fachvorträge und Seminare sollen die Frauen in Bereichen wie Unternehmensführung, Neue Medien und Betriebswirtschaft weitergebildet werden. Auch die eigene Persönlichkeit soll weiterentwickelt werden. Wie gehe ich mit Kunden und Geschäftspartner um? Wie stärke ich meine Rolle als Führungskraft? Wie vertrete ich die Interessen des Betriebes in der Öffentlichkeit? Dies sind Fragen, die hier beantwortet werden. Dass der persönliche Kontakt dabei nicht zu kurz kommt, ist natürlich auch klar. "Bei uns fehlt der Konkurrenzgedanke untereinander," betont Pannenbecker. "Bei uns sind Frauen aus allen Branchen vertreten, Elektrobetriebe genauso wie Zweiradbetriebe, Bäckereien, der Bau oder Metallbau."
Kann jede Frau Mitglied werden? Oder muss sie als Unternehmerin tätig sein? "Sie sollten dem Handwerk nahestehen und eine Führungsposition in ihrem Betrieb innehaben," betont Pannenbecker.
Gute Kontakte zur Kreishandwerkerschaft und zur Gleichstellungsbeauftragten der Stadt sind für die UnternehmerFrauen im Handwerk dabei selbstverständlich. "Auch wenn es natürlich Kontakte zur Stadt gibt, machen wir keine Politik," betont Pannenbecker. Eine Forderung ist ihr allerdings schon wichtig, nämlich der Bürokratieabbau. "Bürokratieabbau meint anscheinend, dass die Ämter intern nicht mehr so kompliziert arbeiten müssen. Die Betriebe haben aber einen Mehraufwand, damit der Bürokratieabbau erfolgen kann."
Wir reden natürlich auch über "typische" Frauenberufe und wie junge Mädchen auch berufliche Alternativen kennenlernen können. Besondere Kontakte zur Arbeitsverwaltung gibt es aber wohl keine. Was mich persönlich schon ein wenig wundert. Schließlich wird dort immer propagiert, dass Frauen und junge Mädchen eine besondere Zielgruppe des Arbeitsmarktes sind und ihnen neue Berufe erschlossen werden sollen. Pannenbecker weist zwar auf den Girl`s Day im Berufszentrum des Handwerks in Neumühl. Dort soll Mädchen typische Jungeberufe nähergebracht werden. Weitergehende Überlegungen scheint es aber nicht zu geben. Andreas Rüdig

Baupreise in NRW um 0,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor
Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen erreichte im August 2009 einen Indexstand von 111,6 Punkten (berechnet auf der Basis des Jahres 2005 = 100). Die Bauleistungen waren damit um 0,2 Prozent günstiger als im August 2008. Gegenüber dem Frühjahr (Mai 2009) stieg der Preisindex für Bauleistungen dagegen um 0,1 Prozent an. Bei gewerblichen Betriebsgebäuden (+0,1 Prozent) erhöhte sich der Baupreisindex im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat;  dagegen wurden Bauleistungen für Bürogebäude (-0,1 Prozent), Ein- und Zweifamilienhäuser (-0,2 Prozent) und Mehrfamilienhäuser (-0,5 Prozent) günstiger angeboten als ein Jahr zuvor. Schönheitsreparaturen in Wohnungen verteuerten sich um 0,1 Prozent, während die Preise für Bauleistungen im Straßenbau gegenüber August 2008 um 2,2 Prozent anstiegen. (IT.NRW)

Asylbewerberleistungen 2008 erstmals unter 1 Milliarde Euro
 Die Bruttoausgaben für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) betrugen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2008 in Deutschland 842,48 Millionen Euro. Seit Bestehen der Asylbewerberleistungsstatistik (1994) lagen sie damit erstmals unter der Milliardengrenze. Gegenüber dem Vorjahr (1,03 Milliarden Euro) gingen sie um rund ein Fünftel (18,4%) zurück.
Ungefähr drei Viertel (71,8%) der Bruttoausgaben wurden für Leistungen zur Deckung des täglichen Bedarfs (so genannte Regelleistungen) ausgegeben, ungefähr ein Viertel (28,2%) für besondere Leistungen, vorwiegend Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft oder Geburt. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von 28,68 Millionen Euro - größtenteils Erstattungen anderer Sozialleistungsträger - betrugen die Nettoausgaben rund 813,80 Millionen Euro. Dies sind rund ein Fünftel (19,2%) weniger als 2007. Im Jahr 2008 wurden in Deutschland für Asylbewerberleistungen pro Kopf der Gesamtbevölkerung rechnerisch knapp 10 Euro netto aufgewendet, 2007 waren es noch über 12 Euro netto pro Kopf.
Mit den Ausgaben ging auch die Zahl der Empfänger von Regelleistungen nach dem Asylbewerbungsleistungsgesetz zurück. Nach den noch vorläufigen Ergebnissen erhielten zum 31.12.2008 in Deutschland rund 128 000 Personen entsprechende Regelleistungen. Gegenüber 2007 sank damit die Zahl der Leistungsempfänger um 16,6%. Dies ist der niedrigste Empfängerstand in der Asylbewerberleistungsstatistik. Der bisherige Höchststand wurde Ende 1996 mit 490 000 Personen
verzeichnet; seitdem ist die Zahl der Leistungsbezieher jährlich gesunken. Rund 41 000 Menschen erhielten nach vorläufigen Daten zum Jahresende 2008 neben den Regelleistungen  besondere Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
(- 21,5% gegenüber 2007).

Heute ab 16 Uhr in der Globus-Gesamtschule am Dellplatz:
 Das Zuckerfest verstehen und gemeinsam feiern
Am Vorabend der Interkulturellen Wochen feiert die Gesamtschule Globus am Dellplatz das muslimische Zuckerfest. Von 16 bis 18 Uhr können die Schülerinnen und Schüler in der Aula der Schule an der Gottfried-Könzgen-Straße die Süßigkeiten naschen, die traditionell zu diesem Feiertag am Ende des Ramadan gehören. Darüber hinaus informiert der deutsche Rechtsanwalt und bekennende Muslime Ralf Büscher die Kinder und Jugendlichen über die Hintergründe des Festes, das nach dem Opferfest zu den wichtigsten religiösen Feiertagen im Islam zählt.
Über ein großes Geschenk kann sich die Schule an diesem Tag ebenfalls freuen. Wolfgang Krause überreicht in seiner Eigenschaft als Präsident des Rotary Club Duisburg eine Bücherspende in Höhe von 1.000 Euro. Das Grußwort für die Stadt Duisburg spricht Sevket Avci, Vorsitzender des Beirats für Zuwanderung und Integration.
Schulleiter Erhard Schoppengerd beschreibt die Idee hinter dem außergewöhnlichen Schulfest am kommenden Dienstag: „Über 50 Prozent unserer Schülerinnen und Schüler haben einen Migrationshintergrund. Für viele von ihnen ist dies ein hoher Feiertag. Wir wollen mit der Schulveranstaltung zeigen, dass wir offen sind für diese kulturellen Traditionen.“ Darüber hinaus sei es wichtig, dass die Schule auch den deutschen Schülerinnen und Schülern vermittele, warum das Zuckerfest für ihre muslimischen Klassenkameraden einen so hohen Stellenwert hat."
Erhard Schoppengerd weiter: „Es ist ein glücklicher Zufall, dass wir unser Fest kurz vor dem Beginn der Interkulturellen Wochen, die für ein friedliches Zusammenleben der Duisburger unterschiedlicher Herkunft werben, feiern können. Ich finde, das setzt ein positives Zeichen.“ Der Schulleiter bedankt sich beim Rotary Club Duisburg für die Bücherspende. Dass die Schule das Geld in den Zeiten knapper Kassen gut gebrauchen könne, leuchte jedem ein. „Dass sie gerade diesen Tag gewählt haben, um diese Unterstützung öffentlich zu machen, setzt ein positives Zeichen der Öffnung und unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung.“

Montag, 21. September 2009 - Historischer Kalender

Sperrung Angermunder Straße: Umleitung auch über Albert-Hahn-Straße und Altenbrucher Damm
Seit etwa einer Woche ist die Angermunder Straße im Bereich der Einmündung Saarner Straße vollständig für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. In diesem Zusammenhang wurde in den Medien berichtet, dass der Verkehr nun über Uhlenbroicher Weg, Lauenburger Allee und Saarner Straße geführt werde. Diese Darstellung ist nicht richtig. Die Umleitungsempfehlung ist über Albert-Hahn-Straße und Altenbrucher Damm ausgeschildert. Dies gilt für beide Fahrtrichtungen. Die Stadt Duisburg bittet darum, der Umleitungsempfehlung zu folgen.

Bezirksregierung bewilligt Zuwendung für energetische Erneuerung der Grundschule Ruhrort sowie Grundschule Schulstraße in Walsum
Das Immobilien-Management der Stadt Duisburg (IMD) erhält von der Bezirksregierung Düsseldorf für die energetische Erneuerung der Gemeinschaftsgrundschule Ruhrort auf der Fürst-Bismarck-Straße 26 einen Zuschuss in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro sowie für die Sanierung der Gemeinschaftsgrundschule Schulstraße in Walsum einen Zuschuss in Höhe von rund 1 Millionen Euro. Die Gesamtkosten der Maßnahme in Ruhrort belaufen sich auf etwa 2,1 Millionen Euro, die in Walsum auf rund 1,6 Millionen Euro. Der Maßnahmenbeginn ist jeweils für November 2009 vorgesehen.
Die geplante Sanierung der Gemeinschaftsgrundschule Fürst-Bismarck-Straße stellt eine besondere Herausforderung dar, da die Schule teilweise denkmalgeschützt ist. Die energetische Verbesserung der Gebäudehülle, die nicht denkmalgeschützt ist, erfolgt durch eine außen liegende Wärmedämmung. Die Außenwände der denkmalgeschützten Gebäudeteile erhalten eine innenseitige Dämmung. Im Gebäude werden auch die Fenster gegen neue Holzrahmenfenster mit Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Format und Sprossen der neuen Holzfenster orientieren sich an den Vorgaben des Denkmalschutzes. Die Wärmeversorgung der Gebäude wird durch eine neue Heizungsanlage komplett erneuert. Da durch die Turnhalle ein Warmwasserbedarf vorhanden ist, wird die Wärmeerzeugung zur Warmwasseraufbereitung durch eine neue Solaranlage unterstützt. Die Duschräume der Turnhalle erhalten eine zusätzliche Abluftanlage.
Die geplante Sanierung der Gemeinschaftsgrundschule Schulstraße umfasst die energetische Verbesserung der Gebäudehüllen des Schulgebäudes und der WC-Anlage. Hier erhalten die Außenwände sowie die Flachdächer eine Wärmedämmung. Die vorhandenen Fenster werden gegen Aluminiumfenster mit Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht und bekommen einen außenliegenden Sonnenschutz. Die Wärmeversorgung des Gebäudes erfolgt bereits über die kostengünstige Fernwärme, daher ist es nur erforderlich, die wärmeführenden Leitungen zu dämmen sowie Heizverteiler und Umwälzpumpen zu erneuern. Ebenso erhalten die Klassenräume und Flure eine neue Beleuchtung.
Durch die Sanierung der Gebäudehülle, die damit einhergehende Verbesserung der Luftdichtigkeit, die Erneuerung der Wärmeverteilung und die Solaranlage lässt sich eine Energieeinsparung für Wärme von etwa 70 Prozent abschätzen. Die Erneuerung der Beleuchtung, der Lüftungsanlagen sowie der Umwälzpumpen dürfte zu einer Einsparung beim Stromverbrauch von mindestens 30 Prozent führen. Die Stadt Duisburg spart somit langfristig Betriebskosten.
Die Sanierungsmaßnahmen tragen aber auch zur Verbesserung der CO2-Bilanz bei. So wird der durch das Gebäude der Grundschule Ruhrort verursachte CO2-Ausstoß nach der Sanierung von 92 Tonnen pro Jahr auf etwa 26,4 Tonnen pro Jahr sinken. Dies entspricht einer CO2-Reduktion von 65,6 Tonnen pro Jahr oder etwa 70 Prozent. Und der durch das Gebäude der Grundschule Schulstraße verursachte CO2-Ausstoß wird nach der Sanierung von 30,8 Tonnen pro Jahr auf etwa 15,2 Tonnen pro Jahr sinken. Dies entspricht einer CO2-Reduktion von etwa 50 Prozent.
Die Aufnahme der Duisburger Projekte in das „heiß begehrte“ Förderprogramm ist laut Uwe Rohde, Geschäftsführer des IMD, eine Bestätigung des Duisburger Gebäudeentwicklungs- und Sanierungskonzeptes, welches notwendige Erneuerungsmaßnahmen mit den Zielen des Klimaschutzes und der Energieeinsparung einschließlich des Einsatzes erneuerbarer Energien verknüpft: „Im Rahmen dieses innovativen Energiekonzeptes werden wir mindestens das aktuelle Neubauniveau nach Energiesparverordnung 2009 erreichen.“

Bezirksregierung bewilligt Zuwendungen für energetische Erneuerung für drei Kindertageseinrichtungen in Rheinhausen
Das Immobilien-Management der Stadt Duisburg (IMD) erhält für die energetische Erneuerung der Kindertageseinrichtungen Breslauer Straße, Rückertstraße und Gluckstraße im Stadtbezirk Rheinhausen von der Bezirksregierung Düsseldorf einen Zuschuss in Höhe von rund 700.000 Euro. Die Gesamtkosten dieser Sanierung - der Beginn der Einzelmaßnahmen ist im Januar 2010 vorgesehen – belaufen sich auf rund 1,1 Millionen.
Die geplanten Sanierungen der Kindertageseinrichtungen umfassen die energetischen Verbesserungen der Gebäudehüllen. Dabei werden die vorhandenen Fenster gegen Kunststoff-Fenster mit Drei-Scheiben-Isolierverglasung ausgetauscht und erhalten einen Sonnenschutz. Die Dachflächen werden zusätzlich isoliert, wobei die Lichtkuppeln auswechselt werden. Auch ist für alle drei Kindertageseinrichtungen eine Sanierung der Heizungsanlagen und eine Erneuerung der Beleuchtung vorgesehen.
Durch die energetischen Sanierungen der Gebäudehüllen, die damit einhergehenden Verbesserungen der Luftdichtigkeit und der Erneuerungen der Heizungsanlagen lässt sich eine Energieeinsparung für Wärme von mindestens 65 Prozent abschätzen. Die Stadt Duisburg spart somit langfristig Betriebskosten. Die Sanierungsmaßnahme trägt aber auch zur Verbesserung der CO2-Bilanz bei. So wird der durch die Gebäude verursachte CO2-Ausstoß nach den Sanierungen von rund 120 Tonnen pro Jahr auf etwa 40 Tonnen pro Jahr sinken. Dies entspricht einer Reduktion von etwa 66 Prozent.
Die Nachfrage seitens der Kommunen für das Förderprogramm war groß. Uwe Rohde, Geschäftsführer des IMD, freut sich über die Bewilligung der Bezirksregierung Düsseldorf zum Duisburger Sanierungskonzept: „Für die drei Rheinhauser Kindertageseinrichtungen werden die notwendigen Erneuerungsmaßnahmen mit den Zielen des Klimaschutzes und der Energieeinsparung verknüpft. Im Rahmen dieses innovativen Energiekonzeptes werden wir mindestens das aktuelle Neubauniveau nach der Energiesparverordnung 2009 erreichen.“

10. Huckinger Bauernmarkt lockte tausende Besucher
Kaum ein Durchkommen gab es am Sonntag beim zehnten Bauernmarkt in Huckingen. Auf der Mündelheimer Straße ging nichts mehr. Tausende Besucher aus Nah und Fern besuchten den mittlerweile zur Tradition gewordenen Markt, auf dem Händler vom Niederrhein ihre Waren anboten. Hinzu kamen selbst gebastelte Accessoires und die Arbeiten von zahlreichen Handwerken. Obst, Gemüse und Honig und Marmelade von Vereinen und Bauern aus der Region wurden angeboten. Sehr gut besucht auch die "Futtermeile" mit zahlreichen deftigen und „bäuerlichen“ Gaumenfreuden. Ein schönes Musikprogramm und Aktionen und ein Karussell für die kleinen Gäste rundeten den herrlichen Spätsommertag im „Sonnigen Süden“ von Duisburg ab. HM

Hamborner Wohnungsbörse bietet Infos rund ums Wohnen
„Ansehen, aussuchen, anmieten“ - unter diesem Motto findet am Donnerstag, 1. Oktober, von 9 bis 14 Uhr die diesjährige Wohnungsbörse vor dem Hamborner Rathaus statt.
Sozialdezernent Reinhold Spaniel zeigt sich erfreut, dass mit der BHW Bausparkasse AG ein neuer Kooperationspartner an der Veranstaltung teilnimmt, die durch die Stadt Duisburg und die Kooperationsgemeinschaft „Wohnen und Leben in Duisburg“ organisierten wird. Ziel der Wohnungsbörse ist es, den interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein umfangreiches Info- und Beratungsangebot zu bieten, um sie bei der Suche nach attraktiven Mietwohnungen oder Kaufobjekten zu unterstützen.
Neben den teilnehmenden Unternehmen stehen auch die Mitarbeiter des Amtes für Soziales und Wohnen zur Verfügung. Die Fachleute beantworten Fragen, ob ein Wohnberechtigungsschein ausgestellt werden kann oder wie man Wohngeld beantragt. Auch zu den Themen Mietschulden oder Wohnen im Alter gibt es Infos. Zusätzlich ist auch der kostenlose Flyer „Wohnen und Leben in Duisburg“ mit zahlreichen Adressen und Informationen erhältlich. Sozialdezernent Reinhold Spaniel hofft auf großes Interesse von Seiten der Bürgerschaft.
Teilnehmer der Veranstaltung sind: Evonik Wohnen, GAGFAH Group, THS Wohnen, Wohnungsgesellschaft Ruhrgebiet, Immeo Wohnen, GEBAG Duisburg Sahle Wohnen, Wohnungsgenossenschaft Duisburg Hamborn, Deutscher Mieterbund Rhein-Ruhr e.V., GEWOGE Duisburg-Ruhrort, Varia Bau AG, Wohnbau Dinslaken, Amt für Soziales und Wohnen, Fachstelle für Wohnungsnotfälle, Wohnberatungsstelle für ältere und pflegebedürftige Menschen, Wirtschaftsbetriebe Duisburg und BHW Bausparkasse.
Sozialdezernent Reinhold Spaniel sowie Andrea Bestgen und Thomas Schürkes vom Amt für Soziales und Wohnen.

Zwei Drittel aller Studienanfänger wählten Bachelorstudium
12% mehr Studierende als im Vorjahr

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben an deutschen Hochschulen im Wintersemester 2008/2009 insgesamt 455 300 Studierende ein Studium im ersten Fachsemester begonnen. Das waren 12% mehr als im Vorjahr. 66% aller Studienanfängerinnen und -anfänger (301 800) schrieben sich in einen Bachelorstudiengang ein. Damit nahmen die Studierenden im ersten Fachsemester eines Bachelorstudiums im Vergleich zum vorhergehenden Wintersemester um 25% zu.
Relativ weit fortgeschritten ist die Umstellung auf das zweistufige Studiensystem mit Bachelor- und Masterstudiengängen bei den Fachhochschulabschlüssen. Von 156 000 Studienanfängerinnen und -anfängern, die einen Abschluss an Fachhochschulen anstreben, schrieben sich 83% in einen Bachelorstudiengang ein. Dagegen immatrikulierten sich von 249 100 Studienanfängerinnen und -anfängern an Universitäten nur 65% in einen Bachelorstudiengang. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der
Studierenden im ersten Fachsemester eines Bachelorstudiums bei den Fachhochschulen um 30%, bei den Universitäten um 22% zu.

Baumfällung auf dem Gelände des Kindergartens „Hansegracht“
Auf dem Gelände des städtischen Kindergartens „Hansegracht“ an der Hansegracht 19 in Duisburg-Mitte muss in den nächsten Tagen ein mehrstämmiger Bergahorn gefällt werden. Der Baum weist Pilzbefall und einen morschen Wurzelanlauf auf. Durch diese Maßnahme, die nach Absprache mit dem Amt für Umwelt und Grün erfolgt, soll eine Gefährdung der Nutzer des Kindergartengeländes ausgeschlossen werden. Eine Ersatzpflanzung wird kurzfristig vorgenommen.

Schrittzähler statt Schrittmacher - gesund und richtig lebenslang trainieren
In einem Vortrag der Volkshochschule am Montag, 28. September, um 20 Uhr gibt der Referent Prof. Dr. Tiegel auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte Hinweise auf ein richtig betriebenes sportliches Training und erläutert die positiven gesundheitlichen Auswirkungen. Die Menschen in den Industriegesellschaften sterben vielfach an Krankheiten, die durch den Umbau unserer Lebenswelt selbst verursacht werden. Die heutige Bewegungsarmut kostet den Menschen zehn Jahre seines Lebens und ist genauso schädlich wie zwanzig Zigaretten täglich oder zehn Kilo Übergewicht. Ein richtiges Sporttreiben gilt als die einzige wissenschaftlich bewiesene Methode, Vorgänge des natürlichen Alterns im Sinne der Prävention zu verzögern, denn wer möchte sein biologisches Alter nicht gerne gegenüber seinem kalendarischen Alter zurückdatieren?

Kulturhauptstadtjahr am Max-Planck-Gymnasium: Ein ganz besonderer Sponsorenlauf
Am 22. September erlaufen die Schülerinnen und Schüler wieder einmal Geld für ihre Schule und wie bei jedem Sponsorenlauf spendet das MPG einen Teil des Gewinns an eine gemeinnützige Initiative. Das Projekt, das diesmal unterstützt werden wird, ist allerdings ein ganz besonderes: Es geht um Flugtickets für Jugendliche aus La Ligua (Chile), die gemeinsam mit der Breezy Brass Band, der Theaterklasse 6e, der Bläserklasse 6a und weiteren Schülerinnen und Schülern des MPG an der Kulturhauptstadtproduktion „Interfaces“ 2010 mitwirken. Beteiligt an diesem in jeder Hinsicht grenzüberschreitenden Projekt sind darüber hinaus die Duisburger Philharmoniker, das Ulla Weltike Tanztheater und fast 400 junge Sängerinnen und Instrumentalisten, Tänzer und Schauspieler aus Finnland, Weißrussland und dem Ruhrgebiet.
So unterschiedlich ihre Lebenssituation auch sein mag, alle Jugendlichen stehen an der Schwelle zum Erwachsensein, suchen ihren Weg und ihr Glück in einer globalisierten Welt voller Risiken, aber auch Chancen. „Looking for paradise” ist das Thema der großen Produktion mit viel Musik und Tanz, die vom 27. Sept. – 2. Okt. in Mülheim entstehen und 2010 auf den Bühnen der Kulturhauptstadt begeistern soll: am 8./9. Juli 2010 in der Kraftzentrale/Landschaftspark Duisburg und am 10. Juli 2010 auf der Freilichtbühne in Mülheim.
Die Musikschule der chilenischen Jugendlichen, das Städtische Konservatorium von La Ligua, hat im Leben der Jugendlichen dieser Stadt eine hohe Bedeutung. La Ligua ist eine vom Niedergang geprägte Kleinstadt. Die traditionelle Textilindustrie und das Handwerk sind Opfer der Globalisierung und Billigproduktion. Die Schule bietet allen Kindern ungeachtet ihrer familiären und sozialen Situation die Chance, ihre Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln, sich auszudrücken und ihren Alltag zu gestalten. So ist es nun auch die Musik, die ihnen die Möglichkeit eröffnet ins Ruhrgebiet zu reisen und Jugendliche aus anderen Ländern kennen zu lernen. Mit den von den Max-Plancklern gelaufenen Kilometern und dem von den ‚Sponsoren’, den Eltern, Großeltern und Freunden, dafür gespendeten Geld gibt es die notwendigen Flugmeilen für die jungen Musiker aus Chile!
Das musikalische Rahmenprogramm gestalten die Tobars, eine chilenische Musikerfamilie aus La Ligua, die in Köln lebt und engen Kontakt zur Heimatstadt hält, die Big Band des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums und eventuell noch weitere schulische Ensembles im Ruhrgebiet, die ebenfalls am Projekt „Interfaces“ beteiligt sind. Besonders freuen wir uns auch über die Zusage von Herrn Dr. Wendel, dem Intendanten der Duisburger Philharmoniker, der uns gegen 11 Uhr besuchen wird und Martina Voss, Trainerin der Bundesligadamen des FCR Duisburg, die ihres Zeichens selber am Max-Planck-Gymnasium Abitur gemacht All dies macht den diesjährigen Lauf zu einem ganz besonderen Ereignis, und Sie sind herzlich eingeladen, am 22. September vorbeizuschauen und bei Kaffee und Kuchen der Musik zu lauschen, die Läufer anzufeuern und das Projekt „Interfaces“ kennen zu lernen!

Benefizveranstaltung mit Sportstars für Kinderdorf Rotdornstraße
Im Neudorfer "Haus Rösgen" am Sternbuschweg steigt am 25. September ab 18 Uhr eine Veranstaltung zugunsten des Großenbaumer Kinderdorfes an der Rotdornstraße. Aufspielen wird die Liveband "in between" aus Düsseldorf. Durch den Abend führen wird Dirk Reuter (Chefreporter RTL-West). Besondere Gäste sind: Georg Koch (Ex-MSV-Torhüter), Mario Basler, Kickbox-Champion Stefan Leko, (K1-Kickboxlegende), Marko Huck, frisch gekürter Boxweltmeister von Trainerlegende Uli Wegner. Neben dem kroatischer Konsul wird auch der stellvertretende Integrationsbeauftragte der Stadt Duisburg Mario Terzic dabei sein.

Samstag, 19. September 2009 - Historischer Kalender

Jubiläumskonzert: 25 Jahre Blockflötenkreis der VHS Duisburg
Ein Jubiläumskonzert zum 25-jährigen Bestehen des Blockflötenkreises der VHS gibt es am Mittwoch, 30. September, um 19.30 Uhr in der Volkshochschule auf der Königstraße. Geboten wird Barockmusik ebenso wie Mozartbearbeitungen, aber auch echte Folklore und Popmusik. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.
Was im Herbstsemester 1984/85 unter der Leitung von Birgit Jacobs einfach und spärlich begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer musikalischen Gruppe entwickelt, die im weiten Umkreis ihresgleichen sucht. Von Anfang an gab es Vorspiele, zunächst nur im kleinen, privaten Rahmen. Die Auftritte wurden offizieller, gingen bis ins Rathaus und in die Mercatorhalle; man spielte bei den Duisburger Akzenten und veranstaltete Kirchenkonzerte, später auch in Verbindung mit Solisten und häufig mit dem ebenfalls von Birgit Jacobs geleiteten Kammermusikensemble "ars antiqua".
 Mittlerweile ist hier ein echtes „Blockflötenorchester" entstanden, das mit den verschiedensten Blockflöten von Sopranino (sehr klein) bis Subbass (1,5 Meter lang) einen wirklich orchestralen Klang hervorzaubert.

Neugestaltung des Platzbereiches Ahrstraße/Haus-Knipp-Straße („Schwalbenplatz“) in Beeckerwerth
Um die Neugestaltung des Platzbereiches Ahrstraße/Haus-Knipp-Straße geht es am Donnerstag, 24. September, um 16 Uhr, in der Begegnungsstätte St. Antonius, Haus-Knipp-Straße 20, Beeckerwerth. Vertreter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement stellen die Pläne zur Neugestaltung des „Schwalbenplatz“ vor. Mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II wird der Bereich barrierefrei ausgebaut. Die Oberflächen werden niveaugleich hergestellt, störende Hindernisse und Einbauten entfernt. In der Bürgerinformation werden die planerischen Grundzüge präsentiert und die Bauabläufe erläutert.

Landesarbeitsgericht: Verzehr von Brotaufstrich - fristlose Kündigung unwirksam!
Das Landesarbeitsgericht hat am 18.09.2009 das Berufungsverfahren 13 Sa 640/09 – Vorinstanz Arbeitsgericht Dortmund – 2 Ca 4882/08 – entschieden.
In dem Verfahren stritten die Parteien um die Wirksamkeit einer außerordentlichen Kündigung, die das beklagte Bäckereiunternehmen ausgesprochen hat, weil der Kläger ein zuvor von ihm gekauftes Brötchen, das er mit Brotaufstrich belegt hat, verzehrte.
Das Landesarbeitsgericht hat die Berufung der Beklagten zurückgewiesen und somit das Urteil des Arbeitsgerichts Dortmund bestätigt. Nach Auffassung der Berufungskammer kann grundsätzlich auch der Diebstahl von geringwertigen Gegenständen, die dem Arbeitgeber gehören, eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen. Es ist jedoch eine umfassende Abwägung der Interessen der Parteien notwendig, die hier zugunsten des Klägers ausging. Dabei ist hier zu berücksichtigen, dass der Kläger als Betriebsratsmitglied nur außerordentlich kündbar war und daher im Rahmen der Interessenabwägung zu überprüfen ist, ob dem Arbeitgeber die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum Ablauf der fiktiven ordentlichen Kündigungsfrist zuzumuten ist. Das ist hier zu bejahen, da es anders als der Arbeitgeber bei der Kündigung noch glaubte, nur um den Verzehr des Brotaufstrichs ging, dessen Wert unter 10 Cent anzusiedeln ist. Daher kam es auch nicht mehr darauf an, ob der Einwand des Klägers, er habe nur probiert, zutreffend ist oder nicht. Das Landesarbeitsgericht hat die Berufung zum Bundesarbeitsgericht nicht zugelassen.

Weltkindertag 2009 in Duisburg: Das Familienfest am Innenhafen

Der schönste Paragraph der Konvention über die Rechte des Kindes der Vereinten Nationen
ist der Paragraph 31. Hier erkennen alle beteiligten Nationen das Recht des Kindes auf Spielen und Freizeit an. Wenn am 20. September der Weltkindertag zum 14. Mal durch das Jugendamt der Stadt Duisburg als Familienfest begangen wird, wird es an Spielen und sinnvoller Freizeitgestaltung für die ganze Familie nicht mangeln.
Wie schon in den Vorjahren wird der Innenhafen von 11 bis 18 Uhr vom Johannes-Corputius-Platz bis zum Philosophenweg von über 100 Kooperationspartnern in eine bunte und erholsame Spielwiese für die Kleinen verwandelt. An den ausnahmslos kostenlosen Mitmach- und Informationsständen, Sportangeboten und Großspielgeräten gibt es für sie immer was zu tun und dazu Infos über die Einrichtungen und Träger der Angebote für die Großen.
Auf der Bühne präsentieren sich Tanzgruppen Duisburger Kinder und Jugendlicher. Deren Shows werden umrahmt von Mitmachaktionen, Puppenspielern und vieles mehr. Das Programm wird wieder von Katia Huberti von der Schule der Phantasie und Matthias Tilgner, noch bekannt von Radio Duisburg, moderiert. Besonderes Highlight sind die Auftritte des Kinderliedermachers Olaf Wiesten.
Die Cafes und Essensstände von Immersatt e. V. und den Falken sorgen für ein äußerst kostengünstiges Angebot an Speisen und Getränken. Alle Kinder und Jugendlichen bis zu 13 Jahren haben wieder freie An- und Abfahrt auf allen Linien der DVG.
Über 350 ehrenamtliche Mitarbeiter freuen sich bereits auf gutes Wetter und zahlreiche Besucher.

Volkskrankheit Rückenschmerzen:
Muskel- und Gelenkprobleme aus der Sicht der Rolfing-Methode

Trotz modernster Diagnostikverfahren sind 60 bis 80 Prozent der Rückenschmerzen unklarer Ursache. Rückenschmerzen und Gelenkprobleme gehen oft mit Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten einher, die für die Körperstatik ungünstig sind und so die Grundlage für Verspannungen und Schmerzen bereiten. In einem Vortrag der Volkshochschule am Dienstag, 22. September, um 18 Uhr auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte werden die Rolfing-Methode und ihre Anwendungsmöglichkeiten vorgestellt. Durch diese Methode nach Dr. Ida Rolf lassen sich die Beziehungen der Körpersegmente zueinander verändern. Fehlbelastungen von Gelenken sowie Verspannungen können korrigiert und dauerhaft vermieden werden. Die massageähnlichen Techniken verändern den Körper deutlich und bringen ihn wieder in Balance.

Freitag, 18. September 2009 - Historischer Kalender

Mayersche zieht Jahresbilanz im Duisburger Forum: Viel Lob für kinderfreundliche Buchhandlung
Ein Jahr Mayersche Buchhandlung im Duisburger Forum - der richtige Anlass für Konstanze Remberg, Leiterin der Buchhandlung, Bilanz zu ziehen: "Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung und freuen uns über die durchweg positive Resonanz unserer Kunden." Überzeugen konnten und können die Mitarbeiter durch ihre Leidenschaft für Bücher. Gerne nehmen die Duisburger das Beratungsangebot der Buchhändler an und lassen sich von den zahlreichen Lesetipps inspirieren.
"Auf besonders großes Interesse stößt bei den Besuchern das umfangreiche Angebot der Jugendbuchabteilung. Hier herrscht nicht nur auf dem Kinderkarussell und der Rutsche reges Treiben. Auch das Sortiment des Kultur- und Kulturversands Zweitausendeins hat schon viele neue Freunde gefunden", berichtet Konstanze Remberg. Viele Gäste zieht auch die Hörbuchabteilung an; die Hörstationen mit aktuellen Hörbüchern sind beinahe rund um die Uhr besetzt. Abgesehen von der großen Sortimentsauswahl werden Konstanze Remberg und ihr Team oft auf die Atmosphäre im Laden angesprochen: "Besonders die Leselounge mit Blick auf die Königsstraße und das Meyerbeer Café werden gerne für eine Schmöker- und Verweilpause genutzt."
Für Abwechslung im zurückliegenden Jahr sorgten zahlreiche Veranstaltungen. Großen Anklang fanden beispielsweise die Buchpräsentationen von Mirja Boes und Horst Evers. Die zahlreichen Tagesveranstaltungen zum Basteln waren ebenfalls stets gut besucht. Mit Konstanze Remberg können sich die Duisburger schon auf die nächsten Lesungen freuen. Am 1. Oktober stellt Willi Fährmann sein Buch "Das Glück ist nicht vorbeigegangen - Willi Fährmann erinnert sich" vor. Am 5. Oktober wird Rebecca Gablé zu Gast sein und aus ihrer Neuerscheinung "Hiobs Brüder" lesen.
Die Mayersche
Die Mayersche wurde im Jahr 1817 von Jacob Anton Mayer in Aachen gegründet. Im Jahr 2007 feierte sie ihr 190-jähriges Bestehen. Seit der Gründung ist die Mayersche in Familienbesitz. Heute wird das Traditionsunternehmen von der Familie Falter geführt und ist derzeit an über 40 Standorten im Westen Deutschlands vertreten. Es werden rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie etwa 125 Auszubildende beschäftigt.

Vorstellung des Hauses „Grenzstraße 20“:
Preiswerte Wohnungen für ehemals wohnungslose Menschen

Mit dem Bezug des Hauses Grenzstraße für alleinstehende ehemalige Wohnungslose wird ein weiterer Baustein des Hilfesystems zur Versorgung von Wohnungsnotfällen umgesetzt. Auch bei diesem Projekt haben die Stadt Duisburg und das Diakoniewerk Duisburg erfolgreich zusammengearbeitet. Sozialdezernent Reinhold Spaniel und der Geschäftsführer des Diakoniewerkes Duisburg, Sieghardt Schilling, haben dieses gelungene Beispiel zur Versorgung von alleinstehenden Wohnungslosen in Duisburg heute vorgestellt. Das Diakoniewerk hat das Haus in Rheinhausen-Schwarzenberg von der Stadt erworben und umfassend modernisiert. Nun bietet es acht Bewohnern, die teilweise über Jahre in den ehemaligen Obdächern Warbruckstraße oder Hochfeldstraße gelebt haben, ein neues Zuhause in einer eigenen Wohnung. Alle Bewohner verfügen über einen herkömmlichen Mietvertrag und werden bedarfsorientiert vom Diakoniewerk beraten und betreut. Sie erhalten, wenn notwendig, Unterstützung in allen Fragen des täglichen Lebens, sei es bei der Regelung finanzieller Angelegenheiten, bei der Haushaltsführung oder bei der medizinischen Versorgung.
Das Grundstück liegt in Rheinhausen in der Nähe der Krefelder Straße. Geschäfte für den täglichen Bedarf sind in wenigen Gehminuten erreichbar und eine gute Verkehrsanbindung ist vorhanden. Auch weitere Infrastruktureinrichtungen wie zum Beispiel das Krankenhaus sind kurzfristig zu erreichen. Das viergeschossige Mehrfamilienhaus hat acht Wohnungen. Es handelt sich um separate Kleinwohnungen mit Bad/WC und jeweils etwa 38 Quadratmeter Wohnfläche. Der bisherige Eigentümer war die Stadt Duisburg. Durch den Rückbau im Bereich des „Grüngürtels Bruckhausen“ stand das bisherige vom Diakoniewerk angemietete Wohnhaus auf der Dieselstraße 10 in Duisburg-Bruckhausen, das von Männern im Rahmen des GISS Konzeptes (Versorgung von alleinstehenden Wohnungslosen) bewohnt wurde, nicht mehr zur Verfügung. Für die Bewohner wurde eine alternative Versorgung im Objekt Grenzstraße gefunden. Das Diakoniewerk erwarb das Haus von der Stadt.
Die Grenzstraße gehört zu dem Hilfesegment „Wohnprojekte“ und bietet acht Bewohnern, die teilweise über Jahre in den ehemaligen Obdächern Warbruckstraße oder Hochfeldstraße gelebt haben, ein neues Zuhause in einer eigenen Wohnung. Alle Bewohner verfügen über einen herkömmlichen Mietvertrag und werden bedarfsorientiert vom Diakoniewerk beraten und betreut. Sie erhalten, wenn notwendig, Unterstützung in allen Fragen des täglichen Lebens, sei es bei der Regelung finanzieller Angelegenheiten, bei der Haushaltsführung oder bei der medizinischen Versorgung.
Das von der Diakonie erworbene Mehrfamilienhaus befand sich zum Zeitpunkt des Erwerbs in einem stark renovierungsbedürftigen Zustand. Eine zentrale Heizanlage war nicht vorhanden und Brandschäden im gesamten Kellerbereich machten umfangreiche Instandsetzungen notwendig. In den acht Wohnungen wurden unter anderem Küchenzeilen mit Kühlschrank, E-Herd, Waschmaschine und Spüle - mit Wandbefliesung - eingebaut. Ferner wurden jeweils ein Essplatz integriert sowie weitere Schränke zur Vorratshaltung. Außerdem wurden die Wohnungseingangs- und Haustüren vollständig erneuert.
Des weiteren erfolgte eine notwendige Dachflächensanierung. Eine neue Zentralheizung ersetzt die bisherigen umweltbelastenden Kohleöfen. Nicht mehr funktionsfähige Sanitäreinrichtungen wurden ausgetauscht und in sämtlichen Wohnungen neuer Fußbodenbelag eingebracht. Darüber hinaus erfolgte eine komplette Renovierung des Treppenhauses. Der Garten wurde entrümpelt und vollständig neu mit einer Gartenterrasse, einem Grillplatz und Blumen- und Pflanzenbeeten gestaltet.
Zur Besonderheit dieses Projektes gehört, dass fast alle notwendigen Restaurierungsarbeiten vom Diakoniewerk mit seinen Gewerken ausgeführt wurden und dadurch Lehrlinge und Beschäftigungsmaßnahmen in diesem Projekt unter Anleitung beschäftigt wurden und sich dadurch beruflich erproben konnten.Jede der acht Wohnungen umfasst etwa 39 Quadratmeter Wohnfläche und ist zweckgebunden für Personen, die die Einkommensgrenzen um 20 Prozent unterschreiten. Die Miete beträgt 3,94 Euro nettokalt pro Quadratmeter Wohnfläche.

Zusammen mit der Grenzstraße werden in Duisburg mittlerweile in den Wohnprojekten 38 Menschen betreut. Alle weiteren Klienten leben in Kleinraumwohnungen, die im Stadtgebiet verteilt sind. Durch die Dezentralisierung wurde die Konzentration von sogenannten Problemfällen verhindert und den Menschen, die früher in städtischen Unterkünften gelebt haben, die Chance gegeben wieder unter normalen Bedingungen zu leben.
Die Maßnahme ist ein gelungenes Beispiel kostengünstigen Wohnraum zu schaffen und zu sichern, um Menschen, die auf dem Wohnungsmarkt kaum Chancen haben, nachhaltig zu versorgen. Damit ist auch ein Beitrag zur Umsetzung des GISS Konzeptes (Versorgung von alleinstehenden Wohnungslosen) verbunden.
ozialdezernent Reinhold Spaniel in einer der Wohnungen auf der Grenzstraße 20, dahinter (links) Sieghardt Schilling, Geschäftsführer des Diakonie Werkes, und Reinhard Luderer, Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen. Bild 2 zeigt eine Außenansicht der Grenzstraße 20 (das weiße Haus in der Mitte).

Duisburger Delegation reist nach China
Eine fünfköpfige Delegation der Stadt Duisburg unter Leitung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland fliegt am Freitag, 18. September 2009, in die chinesische Partnerstadt Wuhan. Am Sonntag und Montag nehmen die Vertreter der Stadt Duisburg Teil am Auftakt der dort gastierenden Veranstaltung „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“. Hubei/Wuhan ist die fünfte und letzte Station dieser Veranstaltungsreihe der Bundesrepublik Deutschland in China, die das Ziel verfolgt, gegenseitiges Verstehen auf Grundlage erfolgreicher Zusammenarbeit zu fördern. Die Veranstaltungsreihe steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler und Staatspräsident Hu Jintao. Die Stadt Duisburg wurde wegen ihrer engen und guten Beziehungen zu Wuhan gebeten, an dem Programm mitzuwirken.
Bereits zwei Tage zuvor sind sieben Musiker der Duisburger Philharmoniker nach Wuhan aufgebrochen. Sie werden gemeinsam mit dem Orchester der Provinz Hubei ein Konzert im Rahmen des Kulturprogramms geben. Gespielt wird „Heaven – Earth – Mankind“ des chinesischen Komponisten Tan Dun, das bereits in Duisburg zur Eröffnung der neuen Philhramonie/Mercatorhalle gegeben wurde. Das Solo spielt der Duisburger Cellist Fulbert Flenczka.
Die Delegation nimmt auch teil an der offiziellen Eröffnung einer neuen Produktionsanlage von ThyssenKrupp Steel in Wuhan.

Umweltfachleute aus Venlo besuchten Duisburg
Zehn Fachleute aus dem Umweltbereich der Stadt Venlo waren heute zu Gast in Duisburg. Sie trafen sich mit Mitarbeitern des Amtes für Umwelt und Grün zu einem Erfahrungsaustausch. Dabei erhielten die Gäste informierten über wichtige Grünthemen in der Stadt, zum Beispiel über das Straßenbaumkonzept oder den Biotopverbund Duisburg. Stadtdirektor Dr. Peter Greulich ließ es sich nicht nehmen, die Besucher vor dem Rathaus zu begrüßen.
Im vergangenen Jahr beteiligte sich die Stadt Duisburg gemeinsam mit Venlo, Krefeld und Nijmegen an einem Euregio-Projekt zur Reduzierung von Feinstaub durch mehr Grün in den Städten. Die Zusammenarbeit der Beteiligten wurde auch nach Abschluss des Euregio-Projektes fortgesetzt. So haben beispielsweise Duisburger Schüler im Frühjahr am Baumfesttag in Venlo teilgenommen. Stadtdirektor Dr. Peter Greulich (ganz rechts) mit den Gästen am Brunnen vor dem Rathaus Duisburg.

Bildungsallianz sichert Sprachförderung an 26 Standorten bundesweit – einer davon ist Duisburg
Stiftung Mercator hat Matching Fund in Höhe von 2,6 Millionen Euro /Öffentliche Hand übernimmt Gegenfinanzierung/Projekt erhält Innovationspreis

Im Rahmen eines Matching Funds hat die Stiftung Mercator ihren Partnern im Projekt „Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund“ eine Anschlussfinanzierung in Aussicht gestellt, unter der Bedingung, dass ein weiterer Träger eine Gegenfinanzierung und Fortsetzung des Projekts sicherstellt. Alle 26 Standorte, die sich beworben haben, werden künftig gegenfinanziert und damit in den Matching Fund aufgenommen. Der Förderunterrichtstandort Duisburg, der seit acht Jahren den Mercator-Förderunterricht der Stiftung Mercator umsetzt, zählt auch dazu. Das Projekt wurde heute im Rahmen einer Tagung aller Förderunterrichtstandorte von einem Vertreter der Deutschen Bank als „Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet und ist damit Preisträger des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“.
Die fachliche und sprachliche Förderung der Schüler durch Lehramtsstudierende, die im Bereich Deutsch als Zweitsprache eigens dafür ausgebildet sind, muss auch weiterhin gewährleistet sein. Weitere Rahmenbedingung der Ausschreibung war der Nachweis einer hohen qualitativen Projektumsetzung unter anderem im Bereich der Lehrerausbildung und der individuellen Förderung.
„Das Ausschreibungsergebnis zeigt sehr deutlich das hohe Engagement der Förderunterrichtstandorte und auch das besondere Interesse der öffentlichen Hand das erfolgreiche Sprachförderkonzept weiter fortzusetzen. Wir freuen uns, dass der Förderunterricht durch den Matching Fund an vielen Standorten verstetigt werden kann“, sagte Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator.
Die Zielsetzung des Projekts, die Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu erhöhen, wurde Anfang des Jahres durch die Ergebnisse einer Evaluationsstudie bestätigt. Der Erfolg des Konzepts bestärkte die Förderunterrichts-standorte darin, das Modell „Förderunterricht“ weiterzuentwickeln und fortzuführen.
„Da das Projekt auch bei den Bildungsverantwortlichen großen Anklang fand, konnten wir als Stadt Duisburg ein Konzept entwickeln, dass den Ausschreibungsbedingungen der Stiftung Mercator voll entsprach. Der Matching Fund bedeutet für uns eine große Chance, den Förderunterricht in die Regelstrukturen zu überführen und damit nachhaltig zu verankern“, so Elisabeth Pater, Leiterin des Referates zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien/RAA.

Über die Stiftung Mercator
Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen – gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft – ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.

Über die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“
„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie. Ziel der Initiative ist es, im In- und Ausland ein Bild von Deutschland als innovatives, weltoffenes und leistungsstarkes Land zu vermitteln. Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Horst Köhler. In der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“ engagiert sich die Deutsche Bank mit dem Ziel, das vorhandene Potenzial an Kreativität und Leistungskraft in Deutschland sichtbar zu machen. Jeden Tag zeichnen Mitarbeiter der Bank die „Orte“ aus, die für besonders innovative und zukunftsweisende Ideen und Projekte prämiert wurden. Als Wirtschaftsunternehmen mit starken Wurzeln in Deutschland leistet die Deutsche Bank damit einen aktiven Beitrag zur Stärkung des Standortes.

"Tulpenwahn in Holland - Geschichte einer Massenhysterie"
Werner Seuken heißt der Referent der VHS-Nachmittagsveranstaltung. Wie gewohnt kommen ältere Damen zu der Veranstaltung; einige jüngere Gesichter sind dieses Mal aber auch zu sehen. Der Vortrag ist gut besucht, ohne überfüllt zu sein.
Mit diesem Vortrag beschreitet die VHS Neuland. Nicht die große Show steht hier im Vordergrund, sondern eher der gepflegte Vortrag. Hier geht es nicht nur um Kultur, sondern auch um Geschichte. "Die Tulpenkönigin" heißt ein historischer Roman von Enie van Aanthuis; er wird zwischendurch vorgestellt. Seuken stellt auch den Roman "Kim und das Rätsel der fünften Tulpe" von Eva Maaser vor. Hier liegt eine ansprechende Form der Unterhaltung vor, bei der Realität und Fiktion verwoben werden und Wissen weitergegeben wird.
"Wolkenbilder Werke von Kursen unter Leitung von Edith Dürbaum" heißt die Ausstellung von Aquarellen, die noch bis Oktober kostenlos im Foyer der Volkshochschule zu sehen ist. "Die flüchtige Erscheinung zeihender Wolken harmoniert mit der spontanen Leichtigkeit der Aquarellmalerei und den Zufallseffekten, die beim Zusammenspiel von Farbe und Wasser auf dem Papier entstehen," erfahre ich auf einem Veranstaltungsplakat. Francoise Maillard, Brigitte Krüger, Nicoletta Würden, Doris Ohlemeyer und Herbert Ackermann sind nur einige der Maler, die hier ausstellen. Es ist eine hübsche kleine Ausstellung, die es anzusehen lohnt.

Alma Ata - ein echtes Stück Duisburg
40 Jahre lang steht die Band bereits auf der Bühne. Grund genug für Oberbürgermeister Adolf Sauerland die „Ata’s“ im Rathaus zu empfangen. Er wird ihnen zum Jubiläum eine Goldene Schallplatte für das „Rheinhausen-Lied“ und den Music Award „Gläsernes Duisburg Fenster“ überreichen.
ALMA ATA - die Band
Dagmar Albert Horn guitar, back vocals
Uwe Binaszkewitz guitar, vocal
Christian Winkler drums
Egon Goddinger bass, vocal
Dagmar Albert Horn
(leadguitar, backvocals)
Musiker und Rock´n´Roller mit Leib und Seele...
Bereits seit 1970 gibt es sie, die legendäre Band ALMA ATA. Neben verschiedenen Soloprojekten hat ihn diese Band nie losgelassen, obwohl er inzwischen das letzte verbliebene Gründungsmitglied ist.
Nur kurz zusammengefasst, hier die Highlights aus 38 Jahren Rockmusikerleben:
1970 Gründung von Alma Ata
1975 Die erste Single - "Marplot" erscheint
1977 Die Erste LP " Rockland" wird veröffentlicht,
gefolgt von
1979 der LP "Dreams" . Der Supererfolg kam
1980 mit "Riding on a Highway",
Platz 3 in der RTL Hitparade.
1984 Single ,,You and Me" . Dann
1988 Riesenerfolg mit der ,,Rheinhausen" - Single.
Mit dieser Platte hat ALMA ATA die Kruppianer durch die Streiks begleitet und mit dem Chor von Rheinhausen eine Deutschland - Tour inklusive ehemaliger DDR gemacht.
1989 CD „Alma Ata Projekt“
2005 CD „project 1“
2008 CD mit „Best of ALMA ATA“ und DVD.
Darüberhinaus gab es noch einige Produktionen, die nicht unter "ALMA ATA" veröffentlicht wurden. So z.B.:
Dagmar Albert Horn & Peter Közle: Das "Duisburg" Lied,
"MSV" CD für Sat 1 RAN
"Born" Song ....
Die neuesten Projekte sind "Das Raab Lied " und der "Dieter Bohlen Song"
Diese Songs finden sich auf einigen Samplern - wie z.B. „Après-Ski auf Mallorca“ oder „Mega Deutsche Schlagerparade“ . Und das sollte noch lange nicht das Ende gewesen sein ...

Garbe investiert 15 Millionen Euro - Danone auf logport
Die Garbe Logistic AG errichtet für die Spedition Reiner Bohnen und Danone Waters ein neues Logistikzentrum auf dem logport-Gelände in Duisburg-Rheinhausen. Ab 2010 werden von dort aus die Wassermarken "evian" und "Volvic" in den Norden und die Mitte Deutschlands vertrieben. Zusammen mit Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsministerin Christa Thoben und Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland feierten Investoren, Betreiber und Nutzer der Immobilie am 16. September 2009 Richtfest. Die Fertigstellung ist noch für das laufende Jahr geplant.
Duisport-Chef Erich Staake, NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, Duisburgs OB Adolf Sauerland und Bernhard Garbe, Garbe Logistics AG
Duisport-Chef Erich Staake, NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, Duisburgs OB Adolf Sauerland und Bernhard Garbe, Garbe Logistics AG

Auf dem 70.000 Quadratmeter großen Areal entsteht derzeit ein Logistik-Railhub mit einer Fläche von 30.000 Quadratmetern. 500 Quadratmeter sind für Büros und 10.000 Quadratmeter als Freifläche zur Lagerung von Leergut vorgesehen. Zusätzlich stehen 35.000 Quadratmeter als Erweiterungsfläche zur Verfügung. 20 Stellplätze für Lkw sowie Parkmöglichkeiten für 60 Pkw sind geplant. Insgesamt investiert die Garbe Logistic AG 15 Millionen Euro in den Bau des neuen Logistikzentrums, in dem 60 Arbeitsplätze entstehen. Die multifunktionale Immobilie hat Garbe gemeinsam mit Danone Waters, dem Duisburger Hafen sowie der Reiner Bohnen Internationale Spedition GmbH & Co. KG, entwickelt. Der mittelständische Logistikspezialist Bohnen wird als Mieter Anfang kommenden Jahres die Lagerlogistik für Danone Waters übernehmen.
Für uns als Entwickler und Eigentümer von Logistikimmobilien ist logport dank seiner gut ausgebauten Infrastruktur und des hohen Bedarfs an modernen Logistikimmobilien der ideale Standort, um langfristig zu investieren", erläutert Martin Schramm, Vorstandsprecher der Garbe Logistic AG. Ausschlaggebend für die Wahl des Standortes seien die attraktive Lage im Einzugsgebiet Rhein-Ruhr, die trimodalen Umschlagmöglichkeiten zwischen Lkw, Bahn und Binnenschiff. "Wir freuen uns sehr, dass wir für diese Immobilie mit Danone Waters einen führenden internationalen Konsumgüterkonzern gewonnen haben", erklärt Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG. Speziell für die Anlieferung auf der Schiene wurde vom Hafen ein zusätzliches Gleis an der Rückseite der Hallen verlegt.

Donnerstag, 17. September 2009 - Historischer Kalender

Neudorf: Weitere Baumaßnahmen in der Kammerstraße
 Die Kammerstraße wird ab Montag, 21. September, 7 Uhr, im Abschnitt zwischen Blumenstraße und Bismarckstraße zur Einbahnstraße. Dies gilt aufgrund von Straßenbauarbeiten bereits für den Abschnitt zwischen Neudorfer Straße und Blumenstraße. Zusätzlich wird die parallel verlaufende Graf-Adolf-Straße zwischen Bismarckstraße und Blumenstraße vorübergehend zur Einbahnstraße. Es kann nur in Richtung Blumenstraße gefahren werden. Dies ist erforderlich, da die Busse der DVG nun diese Route nehmen müssen. Die Bushaltestelle wird von der Kammerstraße in die Gustav-Adolf-Straße verlegt.
Grund für diese Verkehrsführung sind Leitungsarbeiten der Stadtwerke. Im Anschluss wird die Kammerstraße ab Mitte November ausgebaut. Das bisherige Kopfsteinpflaster wird durch Flüsterasphalt ersetzt. Der Straßenbau wird mit Geldern aus dem Konjunkturpaket II finanziert.  Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.

Obermarxloh: Markgrafenstraße wird gesperrt
In der Markgrafenstraße beginnen am Montag, 21. September, gegen 7 Uhr Arbeiten an den Gleisen. Sie wird deshalb im Bereich zwischen den Hausnummern 66 und 94 für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt.
Im ersten Bauabschnitt ist die Durchfahrt aus Richtung Kampstraße in Fahrtrichtung Schulte-Marxloh-Straße möglich. In Gegenrichtung wird die Markgrafenstraße als Sackgasse ausgeschildert. Am 9. Oktober beginnt der zweite Bauabschnitt. Dann wird die Verkehrsregelung umgekehrt. Eine Umleitung wird in beiden Bauphasen ausgeschildert. Die Baumaßnahme dauert insgesamt bis zum 27. November. Die Zufahrt zum Altenheim bleibt frei.

5 Millionen für die Stadt - Bürger bedankte sich
Freude über einen unerwarteten Geldsegen im Duisburger Rathaus: Sage und schreibe „5 Millionen Mark“ in bar machte ein betagter Duisburger Bürger seiner Stadt zum Geschenk.
Die Freude bei Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Stadtkämmerer Dr. Peter Langner hält sich dennoch in Grenzen. Denn bei dem Geldschein handelte es sich um „Duisburger Stadtnotgeld“ aus dem Jahre 1923. Der Duisburger Bürger legte das zeitgeschichtliche Dokument einer Briefkarte bei, mit der er sich beim Oberbürgermeister für die Gratulation zu seinem 80. Geburtstag bedankte.
Auf dem Höhepunkt der Inflation zu Beginn der Zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts konnte die Reichsdruckerei die notwendigen Zahlungsmittel nicht mehr bereitstellen, so dass neben großen Firmen auch die Städte und Gemeinden dazu übergingen, eigenes Notgeld herzustellen. In den Sommermonaten 1923 arbeiteten die Druckmaschinen zum Teil Tag und Nacht, um die am nächsten Tag benötigten Geldscheine zu produzieren. Gegen Ende des Inflationsjahres am 20. November 1923 betrug der Wert eines US-Dollars schließlich 4.200 Milliarden Mark. OB Sauerland bedankte sich für die solidarische Geste des Zeitgenossen gegenüber seiner klammen Heimatstadt und versprach, den historischen Geldschein im Rathaus auszustellen. Ehrensache, dass der großzügige Spender dazu ins Rathaus eingeladen wird.

Reallöhne in NRW im zweiten Quartal um 1,3 Prozent gesunken
Die Reallöhne der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen waren im zweiten Quartal dieses Jahres um 1,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatten die Reallöhne im ersten Quartal noch um 0,6 Prozent über denen des ersten Vierteljahres 2008 gelegen.
Im zweiten Quartal 2009 konnte bei relativ stabilen Verbraucherpreisen (+0,3 Prozent) im Dienstleistungssektor (+1,0 Prozent) noch ein Reallohnzuwachs realisiert werden. Dagegen mussten die Vollzeitbeschäftigten im Produzierenden
Gewerbe (-4,6 Prozent) einen Rückgang ihrer Verdienste hinnehmen. Ursächlich hierfür waren in diesem Bereich vor allem kürzere Arbeitszeiten und niedrigere Sonderzahlungen.
Die vorliegenden Ergebnisse basieren auf dem erstmals von den Statistikern berechneten Reallohnindex, der aus dem Index der Bruttoverdienste und der Entwicklung der Verbraucherpreise ermittelt wird. Der Index der Bruttoverdienste basiert auf den
Ergebnissen der neuen vierteljährlichen Verdiensterhebung und bezieht sich auf im Quartalsdurchschnitt gezahlte Monatsverdienste von Vollzeitbeschäftigten im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich. (IT.NRW)

Jahresabschluss für das Haushaltsjahr 2008 liegt vor
Der Jahresabschluss der Stadt Duisburg für das Haushaltsjahr 2008 liegt jetzt vor. Er wurde erstmals nicht mehr nach den hergebrachten kameralen Grundsätzen, sondern ausschließlich nach dem neuen kommunalen Finanzrecht unter kaufmännischen Gesichtspunkten erstellt. Damit hat die Stadt Duisburg die Umstellung ein Jahr vor der gesetzlichen Verpflichtung vollzogen.
Bei unverändert schwieriger finanzwirtschaftlicher Situation ist es gelungen, das mit dem Haushaltsplan 2008 angestrebte Ergebnis um 9,4 Millionen Euro zu verbessern. Während im Haushaltsplan mit einem Fehlbetrag von 168,9 Millionen Euro kalkuliert wurde, weist der Jahresabschluss 159,5 Millionen Euro aus.
Gegenüber einem planmäßigen Gesamtvolumen von 1,359 Milliarden Euro stiegen die Aufwendungen um rund 10,7 Millionen Euro an. Eine wesentliche Ursache sind Kostensteigerungen im Personalbereich von 7,2 Millionen Euro aufgrund einer Tariferhöhung, die mit 3,1 Prozent deutlich über den Erwartungen lag, und notwendigen Personalverstärkungen infolge des zum 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Kinderbildungsgesetzes. Daneben sind erhebliche Mehrleistungen von rund 20 Millionen Euro im Bereich der Jugendhilfe angefallen. Eine Folge der steigenden Inanspruchnahme von familienunterstützenden und ergänzenden Leistungen. Durch restriktive Haushaltsbewirtschaftung konnten die Mehrbedarfe zum großen Teil kompensiert werden. Im Ertragsbereich wurden bei einem Volumen von 1,190 Milliarden Euro rund 20,1 Millionen Euro an zusätzlichen Erträgen realisiert.
Mit dem Jahresabschluss 2008 konnte allerdings eine Fortsetzung der positiven Entwicklung der Jahre 2006 und 2007 mit rückläufigen Fehlbeträgen von 100,3 Millionen Euro und 81,4 Millionen Euro nicht mehr gelingen. Dies hat mehrere Gründe. Die städtischen Gewerbesteuereinnahmen sind 2008 gegenüber 2007 um 45,7 Millionen Euro gesunken. Die Personal- und Versorgungsaufwendungen haben sich um 24,8 Millionen Euro erhöht. Die sozialen Transferleistungen weisen eine steigende Tendenz auf. Aufgrund der weiterhin defizitären Haushaltslage erhöhen sich auch die Zinsausgaben für Kassenkredite und Darlehen. Betrug der Bedarf 2007 noch 71,1 Millionen Euro, waren 2008 schon 79,4 Millionen Euro aufzuwenden. Darüber hinaus enthält der Jahresabschluss 2008 erstmals bilanzielle Abschreibungen und Rückstellungen, die das Ergebnis ebenfalls belasten.
Das Jahresergebnis 2008 fließt in die Bilanz ein und verringert das städtische Eigenkapital. In der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2008 konnte bei einem Bilanzvolumen von 5,1 Milliarden Euro ein Eigenkapital von 406,5 Millionen Euro ausgewiesen werden. Die Schlussbilanz zum 31. Dezember 2008 weist ein Eigenkapital von 247 Millionen Euro aus.

Die Verkettung glücklicher Umstände - Halsketten der besonderen Art
Unter dem Titel „Die Verkettung glücklicher Umstände - Halsketten der besonderen Art“ bietet die Volkshochschule, Königstraße 47 in Duisburg-Mitte ein Seminar am Samstag, 26. September, von 10 bis 17 Uhr an. In dem von Lydia Hartmann geleiteten Kurs bildet der kreative Umgang mit Perlen, Filz, Leder, Steinen oder Holz die Basis. Durch das Einarbeiten von Erinnerungsstücken, Fotos, Briefen wird dann ein ganz persönliches Schmuckstück hergestellt. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Die Materialkosten betragen 10 Euro, das Teilnahmeentgelt 30 Euro. Eine Ermäßigung ist möglich.

Mittwoch, 16. September 2009 - Historischer Kalender

Seehaus: Biergarten am Steg eingehaust
Sozusagen winterfest gemacht wurde das bei den Duisburgern - und anderen - schnell sehr beliebte Seehaus mit dem Biergarten am Nordufer des Bertasees im Sportpark. Innen sorgen auch wie nun übrall in der Außengatsronomie Heizstrahler für das doch längere Verweilen am Wasser. Angenommen wurde bisher auch die Radstation im Bereich der Dreieckswiese. (Fotos jeschke)

   

Lärmkartierung Duisburg
Eine Kartierung ermöglicht es, Gebiete und Straßenzüge mit hoher Lärmbelastung zu lokalisieren. Man erhält somit einen Überblick, wo es im Stadtgebiet besonders laut, aber auch schützenswert leise ist. Anhand dieser Übersicht können Prioritäten bei der Durchführung von Lärmsanierungsmaßnahmen gebildet werden. Die Aufnahme und Illustration der Lärmsituation zählt zur Lärmkartierung. Die darauf aufbauende Erstellung von einer Prioritätenliste und die Konzeptentwicklung von möglichen Maßnahmen gegen die Lärmentwicklung nennt man Aktionsplanung. Beide Begriffe werden unter dem Oberbegriff "Lärmminderungsplanung" zusammengefasst.
Der Gesetzgeber hat bereits im Jahre 1990 die Notwendigkeit einer systematischen Vorgehensweise bei der Verminderung von Lärmbelastungen erkannt. Mit dem § 47a des Bundesimmissionsschutzgesetztes (BimSchG) ist am 11. Mai 1990 erstmals eine Vorschrift zur kommunalen Lärmminderungsplanung in das Immissionsschutzrecht des Bundes eingeführt worden.
Auf der Grundlage dieses Paragraphen sind in Duisburg für drei Stadtteile (Ruhrort, Rheinhausen, Süd) Lärmminderungspläne entwickelt worden. Mit der gesetzlichen Verpflichtung, Lärmminderungspläne aufzustellen, wurde jedoch kein zeitlicher Umsetzungsrahmen genannt. Somit kamen nur wenige Kommunen diesem Auftrag nach. Die Haushaltslage der meisten Kommunen ließ eine Auftragsvergabe für die Erstellung von Lärmminderungsplänen nicht zu.
Durch den Ausbau des Freihafens und der damit verbundenen Zunahme der Lärmbelastung, insbesondere aufgrund des steigenden Güterverkehrs, hat der Rat der Stadt Duisburg der Erstellung eines Pilotprojektes "LMP Ruhrort" zugestimmt. Durch die finanzielle Unterstützung des Ministeriums für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft wurde es dann möglich, die benannten drei Lärmminderungspläne zu erstellen. Erst in diesem Jahr (2007) müssen Kommunen mit mehr als 250.000 Einwohnern in Sachen Lärmkartierung aktiv werden. Der Gesetzgeber hat mit der Neufassung der §§ 47a ff BimSchG die EU-Umgebungslärmrichtlinie in nationales Gesetz umgesetzt.
Nach § 47 c Abs. 1 besteht die Verpflichtung, Lärmkarten bis zum 30. Juni 2007 zu erstellen. In NRW wurde die Stadt Duisburg als eine der 12 Städte genannt, die als Ballungsraum eine Karte für das gesamte Duisburger Stadtgebiet zu erstellen hat. Die Lärmbelastung ist in den sogenannten "strategischen Lärmkarten" nach einer Vereinheitlichung von Kenngrößen und Berechnungsverfahren darzustellen.
Unter strategischen Lärmkarten werden nicht nur "klassische Schallimmissionspläne" verstanden, sondern auch tabellarische Angaben beispielsweise zu Überschreitungen relevanter Grenz- und Richtwerte und die geschätzte Zahl betroffener Personen oder Gebäude.
Wie bereits erwähnt, erfolgt nach der Lärmkartierung die sogenannte Aktionsplanung. Hierbei werden Maßnahmenkonzepte entwickelt, die den Lärm mindern sollen. Maßnahmen zur Minderung des Schienenlärms können beispielsweise der Einsatz lärmarmer Fahrzeuge, der Bau lärmgedämmter Gleiskörper oder die Errichtung von Lärmschutzanlagen (Wälle oder Wände) sein.
Anders als im Bereich der Luftreinhaltung legt die EU-Richtlinie keine Grenzwerte fest, aber welcher Belastung Maßnahmen durchgeführt werden müssen. Somit stellen die Lärmaktionspläne keine unmittelbare Rechtsgrundlage zur Umsetzung von Maßnahmen dar. Es besteht zunächst für den Bürger kein Anspruch darauf, dass Lärmminderungsmaßnahmen auch durchgeführt werden. Die Aktionspläne sollen zwar Lärmprobleme und Lärmauswirkungen regeln, die Festlegung und Umsetzung von Maßnahmen liegt jedoch im Ermessen der Kommune," heißt es in einem Faltblatt, das 2007 von dem Duisburger Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement herausgegeben wurde. Wie weit ist die Stadtverwaltung eigentlich schon mit der Lärmkartierung? Wo gibt es besonders leise und laute Orte in Duisburg? Was wird die Stadt gegen Lärm unternehmen? Wie schneidet Duisburg im Vergleich zu anderen Städten ab? Andreas Rüdig

Arbeitsgericht Duisburg: Raucherpausen ohne Ausstempeln rechtfertigen fristlose Kündigung
Das Arbeitsgericht Duisburg hat mit Urteil vom 14.09.2009 (Az.: 3 Ca 1336/09) die Kündigungsschutzklage einer Arbeitnehmerin abgewiesen, die trotz Abmahnung wiederholt Pausen im Raucherraum verbracht hat, ohne die vorgeschriebene Zeiterfassung zu bedienen.
Die langjährig Beschäftigte war im Laufe des Kalenderjahres 2008 mehrfach abgemahnt worden, weil sie Raucherpausen genommen hatte, ohne vorher auszustempeln. Im Betrieb der Arbeitgeberin ist in zulässiger Weise verbindlich die Regelung getroffen worden, dass bei einer sogenannten "Raucherpause" vorher auszustempeln ist. Im Frühjahr 2009 wurde festgestellt, dass die Klägerin an drei aufeinanderfolgenden Tagen ohne vorherige Bedienung des Zeiterfassungsautomaten Raucherpausen genommen hatte. Auch das bei Wiederaufnahme der Arbeit erforderliche Einstempeln unterblieb. Nachdem die Klägerin in den Folgetagen auch keine Korrekturbelege einreichte, wurde die fristlose Kündigung ausgesprochen. Angesichts des wiederholten Verstoßes, für den seitens der Arbeitnehmerin auch keine nachvollziehbare Begründung vorgetragen wurde, war im konkreten Fall die sofortige Beendigung des Arbeitsverhältnisses berechtigt. Auch der kurzzeitige Entzug der Arbeitsleistung ist eine gravierende Vertragsverletzung, die das für die weitere Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses erforderliche Vertrauensverhältnis zerstört.

Lack und Chrom
Unterschiedlichste Automarken werden sich rund um die Königstraße und die Düsseldorfer Straße präsentieren. Liebhaber von PS-starken Modellen kommen voll auf ihre Kosten. Die glitzernden Boliden lassen das Herz eines jeden Fans höher schlagen. Im Zeitalter der teuren Spritpreise werden aber auch Kleinwagen, spritsparende Modelle, Elektroautos und Hybrid-Autos immer beliebter. Neben den Hauptdarstellern von "Duisburg in Lack und Chrom" treten auch mobile Künstler auf, die mit Show, Akrobatik, Comedy und Musik für Unterhaltung sorgen.

LED`s im Stadtbahn-Bahnhof – gestalterisch wertvoll und ökonomisch sinnvoll
Seit einiger Zeit ist die Erneuerung des Stadtbahn Bahnhofs Kesselsberg der Linie U 79 abgeschlossen. Bei den Umbauarbeiten wurde neben der Behindertenfreundlichkeit auf eine ansprechende Gesamterscheinung des Bahnhofsgebäudes großer Wert gelegt. Ein besonderes „Highlight“ ist dabei das an das vorhandene Umfeld angepasste Farb- und Beleuchtungskonzept. Sein Herzstück besteht aus den eingebauten Leuchtdioden. Diese sogenannten LED`s bestechen gegenüber herkömmlichen Glühbirnen durch Temperaturunempfindlichkeit, längere Lebensdauer und geringeren Energieverbrauch. LED`s bündeln das abgestrahlte Licht. Sie geben ihm eine bestimmte Richtung und ermöglichen dadurch, mit Lichteffekten völlig neue, architektonische Schwerpunkte zu gestalten.
In dem vor rund 40 Jahren errichteten Gebäude ist die für den Stadtbahnverkehr genutzte nördliche Hälfte saniert und umgebaut worden; die nicht genutzt südliche Hälfte soll später einmal zurückgebaut werden.
Zur Zeit wird der Bahnhof „Sittardsberg“ nachgerüstet. Zum Jahresende 2009 beginnen dann voraussichtlich die Bauarbeiten, um den gleichfalls aus den 1970er Jahren stammenden Bahnhof „Neuer Friedhof“ entsprechend den geltenden Richtlinien barrierefrei auszubauen. Durch die Neugestaltung von Bahnhofsfassade, Außenanlagen und Bahnsteigen erhält auch dieser Bahnhof ein attraktives Erscheinungsbild. Der „Neue Friedhof“ wird der erste Bahnhof sein, bei dem für sämtliche Beleuchtungsanlagen ausschließlich die stromsparenden LED`s zum Einsatz kommen.
Wenn dann in den Folgejahren auch noch die notwendigen Anpassungsarbeiten an den Haltestellen der U 79 abgeschlossen sind, werden alle Haltepunkte und Bahnhöfe der U 79 auch für Menschen mit Behinderungen uneingeschränkt nutzbar sein. An den Kosten für die Erneuerung und Modernisierung des Bahnhofes Kesselsberg, die rund 1,8 Mio. Euro betrugen, waren Bund und Land mit 90 Prozent beteiligt.

Weltkindertag 2009:  „Vorfahrt für Kinderrechte“
Am 20. September wird zum 14. Mal der Fokus in Duisburg auf die Jüngsten gelegt - Der Weltkindertag wird im Innenhafen mit viel Programm zum zugucken, ausprobieren und spielen gefeiert.
Das Motto des Weltkindertags: „Vorfahrt für Kinderrechte“
Eigentlich sollte jeder Tag "Weltkindertag" sein. Überall auf diesem Planeten gibt es Kinder, die Hunger leiden, misshandelt werden oder Arbeiten verrichten müssen, die viel zu schwer für sie sind. Oft wird ihre Einzigartigkeit, ihre Schönheit oder ihr Talent nicht geschätzt. Aber jedes Kind ist etwas Besonderes. Jedes sollte gefördert werden und jedes sollte Zeit zum Spielen, Zeit zum Lernen, Zeit zum Kindsein haben. Jeden Tag. Ganz besonders aber am 20. September, dem Weltkindertag in Deutschland.
Zum 14. Mal widmet die Stadt ein großes Fest allen Kindern und ihren Familien. Alle Organisationen, die sich das ganze Jahr über um die Belange der jungen Mitbürger kümmern, stellen sich den Interessierten vor und stellen ein buntes Programm mit vielen Aktionen, Spielen und Kultur auf die Beine.
Das Jugendforum ist etwa mit einem Spieleparcours vertreten und die Pfadfinder mit Kinderschminken und dem "Heißen Draht", bei dem man viel Geduld und eine ruhige Hand beweisen muss. Das Jugendamt will hoch hinaus und bringt das Bungee-Trampolin mit, das alle Jungen und Mädchen in ungeahnte Höhen steigen lässt. Unicef bietet Ponyreiten an, und die New School of Comic Art führt in das Zeichnen von Mangas ein.
Von 11 bis 18 Uhr können Kinder und Jugendliche viele tolle Sachen im Innenhafen ausprobieren. Wer bei all dem Spaß Hunger bekommt, kann sich mit Eis, Waffeln und Co. über Wasser halten und dann vielleicht den Märchen von "Mondglanz" lauschen.

Vortrag am 23.9. im AWO-Seniorenzentrum Ernst Ermert in Duissern
Die Patientenverfügung und ihre neue Verbindlichkeit

Seit dem 01.09.09 ist eine gesetzliche Neuregelung zu Patientenverfügungen in Kraft. In einem Vortrag am Mittwoch, 23. September 2009 stellt Rechtsanwalt Jan Gres im AWO-Seniorenzentrum Ernst Ermert in Duissern die veränderte Rechtslage durch die Gesetzesänderung vor. Um 18.30 Uhr spricht der Jurist in dem AWO-Haus auf der Wintgensstraße 63 über „Patientenverfügungen und ihre neue Verbindlichkeit“. Die Teilnahme an der Vortragsveranstaltung ist kostenlos.
Fragen zur „Selbstbestimmung bei ärztlicher Behandlung und Therapie“ beschäftigt viele Menschen. Dabei steht im Mittelpunkt: Wie kann ein Patient seine Vorstellungen durchsetzen, wenn er sich aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen nicht mehr selbst äußern kann.
Das neue Gesetz soll für mehr Rechtssicherheit sorgen. Die wesentliche Veränderung: Der Wille des Patienten muss vorrangig berücksichtigt werden. Es regelt zudem die Selbstbestimmung bei nicht tödlich verlaufenden Krankheiten. Auch hier können Patienten mit Hilfe einer Verfügung über den Abbruch von lebenserhaltenden Maßnahmen bestimmen. Rechtsanwalt Gres wird die wesentlichen juristischen Details und Aspekte zur Vorsorgemöglichkeit mit Hilfe einer Patientenverfügung vorstellen und näher erörtern. Er wird dabei auch auf Fragen der Zuhörer eingehen.

Dienstag, 15. September 2009 - Historischer Kalender

„Wiedersehen in der Rote Straße“
Die städtische integrative Kindertageseinrichtung Rote Straße 28 in Alt-Hamborn feiert am Freitag, 25. September, ihr zehnjähriges Bestehen. Unter dem Motto „Wiedersehen in der Rote Straße“ erwartet die Besucher zwischen 13 und 17 Uhr ein buntes Rahmenprogramm rund um das Haus. Eingeladen sind alle ehemaligen und jetzigen Kinder mit ihren Eltern. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, Kuchen und leckeren Spezialitäten gesorgt. Der Liedermacher Olaf Wiesten wird mit den Kindern lustige Lieder singen. Die kleinen Besucher können sich schminken lassen, Perlenketten basteln und vieles mehr an diesem Nachmittag in der Kita tun. Ein Kinderkarussell ist ein weiterer Höhepunkt.

Einführung in den Buddhismus
Grundlegende Informationen zum Verständnis des Buddhismus vermittelt Rainer Spallek in einem Vortrag in der Volkshochschule, Königstraße 47 in Duisburg-Mitte am Mittwoch, 23. September, um 18 Uhr. Es wird aufgezeigt, dass diese Weltreligion eher eine Geisteswissenschaft als eine Religion in unserem Sinne ist. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.

Rheinhauser Mädchentag 2009 im Kinder- und Jugendzentrum „Haus der Jugend“
„Handwerkerinnen gesucht“ lautet das Motto des diesjährigen „Rheinhauser Mädchentag“, der am Donnerstag, 24. September, in Kooperation mit dem „Rheinhauser Jungentag“ im Jugendzentrum „Die Mühle“ zeitgleich im städtischen Kinder- und Jugendzentrum „Haus der Jugend“ auf der Friedrich-Alfred-Straße 14 stattfindet. Was 2003 mit einem erstmaligen Tag nur für Mädchen aus den Rheinhauser Schulen begonnen hat, entwickelte sich im Laufe der letzten sieben Jahren zu einer festen und liebgewonnenen Institution.  Engagierte Lehrer, Schulsozialarbeiter und Sozialpädagogen aus den Rheinhauser Kinder- und Jugendzentren sowie Grund-, Haupt-, Förder- und Gesamtschulen erarbeiten jedes Jahr aufs Neue vielfältige und an der Lebenswelt der Mädchen orientierte Angebote. Dabei stehen Spaß, das miteinander Erleben und Machen, Integration und Kooperation im Sinne von Gender Mainstreaming im Vordergrund. So wird das diesjährige Motto „Handwerkerinnen gesucht“ für erwartete 130 Mädchen der dritten bis sechsten Schuljahre durch kreative, handwerkliche und spannende Aktionen mit Leben gefüllt.
Ab 9.30 Uhr besteht die Qual der Wahl zwischen Schmuckherstellung aus Naturmaterialien wie Ton und Bast, Landart/Kunst aus und mit Naturmaterialien, Batiken mit Japanpapier, Anfertigen von Lederarmbändern, Weben mit Draht, Holzarbeit wie Nageln, Sägen, Schmirgeln oder Beizen, Filzen mit Wolle, große Malaktion, kreatives Gestalten mit Servietten-Technik sowie dem gemeinsamen Herstellen und Backen von Brot am Lagerfeuer. Nach einer Stärkung um 13 Uhr lassen Mädchen und Frauen den abwechslungsreichen und vielfältigen Tag mit flotter Discomusik ausklingen.

Bücherbus kommt zum Weltkindertag
Der Bücherbus der Stadtbibliothek macht am Sonntag, 20. September, beim großen Familienfest am Weltkindertag im Innenhafen Duisburg halt. Angeboten werden Kinderaktionen und Bilderbuchkino sowie der beliebte Büchertrödel, bei dem für eine kleine Spende an die „Bürgerstiftung Bibliothek“ Belletristik, Kinder- und Jugendbücher, CDs und CD-ROMs abgegeben werden. Bei Vorlage eines Büchereiausweises können am Sonntag auch Medien entliehen werden. Der Bücherbus steht am Yitzhak-Rabin-Platz an der Jüdischen Synagoge.

Klimawandel und Klimapolitik in der EU - Auswirkungen und Maßnahmen am Standort Duisburg
Die Auswirkungen des Klimawandels machen weder an Grenzen halt, noch sind nur global zu betrachten. Unter der Überschrift „Klimawandel und Klimapolitik in der EU:
Auswirkungen und Maßnahmen am Standort Duisburg“ wollen Experten am Montag, 21. September 2009, ab 18 Uhr in der Gesamtschule Globus am Dellplatz, Gottfried-Könzgen-Straße 3, diskutieren. Initiatoren sind „EUROPE DIRECT“ EU-Bürgerservice der Stadt in Kooperation mit dem Umweltamt und der „Debate Europe in Duisburg“ - Initiative“.
Die Erde erwärmt sich, und es gibt deutliche Anzeichen für einen Klimawandel. Im Laufe des 20. Jahrhunderts ist die Durchschnittstemperatur weltweit um etwa 0,6 und in Europa um fast ein Grad Celsius gestiegen. Es gibt konkrete Hinweise auf die Veränderung von Niederschlagsmustern. Im Ernstfall könnten diese Auswirkungen auf die Wasserführung der großen deutschen Ströme wie den Rhein besitzen.
Die Bekämpfung des Klimawandels ist daher einer der Kernpunkte der EU-Umweltpolitik. Im Dezember 2008 hat das Europäische Parlament das „EU-Klimapaket“ verabschiedet. Bis 2020 soll der Ausstoß von Treibhausgasen um 20 Prozent reduziert, der Anteil erneuerbarer Energiequellen auf 20 Prozent gesteigert und die Energieeffizienz um 20 Prozent erhöht werden.
Vertreter der Europapolitik, Stahlindustrie, Wirtschaft, Forschung und Verwaltung werden im Rahmen der Podiumsdiskussion über mögliche Auswirkungen von Klimaveränderungen für Duisburg, aber auch darüber, welche Auswirkungen die Europäische Klimapolitik für den Hafen und die Wirtschaft in dieser Stadt haben können, diskutieren. Es sind Sven, Giegold, MdEP, Bündnis 90 / Die Grünen, Hans-Jörn Weddige, ThyssenKrupp Steel AG, Werner Kühlkamp-Winkelmann, Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg, Hans Moser, Bundesanstalt für Gewässerkunde, Andreas von der Heydt, Dezernat für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.
Zum Auftakt der Veranstaltung werden Klimabotschafter der „Plant for the Planet-Initiative“ (Bäume für Klimagerechtigkeit) der Stadt Duisburg, im Alter von zehn bis zwölf Jahren, einen Aufruf verlesen.

Finanzgericht: Unterhaltszahlungen als außergewöhnliche Belastung
Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Düsseldorf vom 27.05.2009 (Az.: 12 K 4495/08 E) können Unterhaltszahlungen nicht als außergewöhnliche Belastung steuerlich abgesetzt werden, wenn die vorgelegten Unterhaltserklärungen widersprüchliche und nicht plausible Angaben über die Unterstützungsempfänger enthalten.

Ministerin von der Leyen füttert die Raupe Nimmersatt
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen besucht das AWO-Mehrgenerationenhaus (MGH). Am Freitag, 18. September, nimmt sich die Politikerin eine Stunde Zeit, sich über die gute Arbeit in dem AWO-Zentrum auf der Börsenstraße 10 in der Innenstadt zu informieren. Das Familienministerium fördert das Duisburger Projekt, das Brücken zwischen den Generationen schlagen will.
Dr. Petra Schimanski, Leiterin des AWO-Zentrums auf der Börsenstraße, und Lisa Müller-Arnold, die für das Mehrgenerationenhaus zuständig ist, haben anlässlich des Besuchs von Frau von der Leyen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen. „Wir wollen der Ministerin zeigen, wer alles für uns tätig ist. Denn unser Einsatz lebt von den Menschen, die sich für das Mehrgenerationenhaus stark machen. Zugleich wollen wir mit der exklusiven Einladung unsere Wertschätzung für die Arbeit der Menschen aus allen Altersgruppen zeigen“, sagt Dr. Petra Schimanski.
Die Ministerin wird so beispielsweise die Lernpaten kennen lernen, die Grundschülern bei den Hausaufgaben helfen. Ein weiteres Projekt ist die Qualifizierung von Tagesmüttern, sodass Eltern die Familie und den Beruf miteinander vereinbaren können. Ebenfalls vom Mehrgenerationenhaus initiiert ist der Besuchsdienst für Senioren in Pflegeheimen, den Schülerinnen und Schülern übernommen haben. Lisa Müller-Arnold sieht in dem Besuch der Ministerin am 18. September eine Bestätigung für die bisher geleistete Arbeit: „Dass Frau von der Leyen zu uns kommt, zeigt mir, dass unser besonderes Engagement in Berlin Ansehen genießt“, sagt Frau Dr. Schimanski. Das AWO-Zentrum auf der Börsenstraße ist seit 2007 als Mehrgenerationenhaus vom Bundesfamilienministerium anerkannt.

17 Prozent weniger Empfänger von Asylbewerberleistungen in NRW
Am Jahresende 2008 erhielten in Nordrhein-Westfalen 36 271 Personen Leistungen zur Deckung des täglichen Bedarfs (sog. Regelleistungen) nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Wie Information und Technik als Statistisches Landesamt mitteilt, waren dies 7 573 oder 17,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Hilfebeziehenden lag damit auf dem niedrigsten Stand seit der Einführung der Asylbewerberleistungsstatistik im Jahr 1994.
69,8 Prozent der Empfängerinnen und Empfänger bezogen Grundleistungen in Form von Sachleistungen, Wertgutscheinen oder Geldleistungen; 30,2 Prozent erhielten Hilfe zum Lebensunterhalt. 59,7 Prozent der Regelleistungsempfänger(innen)
waren im erwerbsfähigen Alter von 18 bis 64 Jahren, nur drei Prozent 65 Jahre oder älter. 37,3 Prozent waren Kinder und Jugendliche. Die meisten Regelleistungsempfänger stammen aus Europa (44,5 Prozent) oder Asien (36,1 Prozent). Fast jeder
Dritte ist serbischer oder montenegrinischer Staatsangehöriger (28,4 Prozent), 6,9 Prozent haben die türkische Staatsangehörigkeit.
Die Empfängerinnen und Empfänger verteilten sich auf 19 767 Haushalte, von denen 5 845 (29,6 Prozent) in Gemeinschaftsunterkünften und 9 548 (48,3 Prozent) dezentral untergebracht waren. 3 429 Menschen erhielten neben den Regelleistungen besondere Leistungen nach dem AsylbLG. Bei den besonderen Leistungen, die die Empfänger im Allgemeinen zusätzlich zu den Regelleistungen erhalten, handelt es sich überwiegend um Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft oder Geburt.
Die Ausgaben für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beliefen sich in NRW im Jahr 2008 auf rund 247,7 Millionen Euro, das waren 58 Millionen Euro oder 19 Prozent weniger als im Vorjahr. 44,7 Prozent der Ausgaben (110,7 Millionen Euro) entfielen auf die Grundleistungen, 32,0 Prozent (79,1 Millionen Euro) auf Leistungen in besonderen Fällen sowie 18,8 Prozent (46,6 Millionen Euro) auf Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt. (IT.NRW)

9 Millionen Haushalte ohne Auto
Rund 9 Millionen der insgesamt 39 Millionen privaten Haushalte in Deutschland besaßen zu Beginn des Jahres 2008 kein Auto. Dies entspricht knapp einem Viertel (23%) aller Haushalte, wie das Statistische Bundesamt  zum Europäischen autofreien Tag am 22. September mitteilt. 1963 verfügten rund drei Viertel (73%) der Haushalte - bezogen auf das frühere Bundesgebiet - über kein Auto. Je mehr Personen zum Haushalt gehören, umso geringer ist der Anteil der  Haushalte ohne Auto: In 43% der Singlehaushalte war kein PKW vorhanden.  Im Vergleich dazu besaßen nur 14% der Zweipersonenhaushalte und 9% der Dreipersonenhaushalte kein Auto. Bei vier und mehr Personen im Haushalt lag der Anteil der Haushalte ohne Auto bei 4%.

Rhein-Ruhr-Bad am Weltkindertag in Kinderhänden
Am Weltkindertag (Sonntag 20. September) zwischen 15.30 und 17 Uhr regieren die Kinder auch im Rhein-Ruhr-Bad. Mit Spielgeräten kann das Sportbecken erobert werden und Clown Juppi bezaubert alle Besucher mit seinen Zauberkünsten. Einfach nur gute Laune verbreitet er unter anderem, indem er Tierfiguren aus Luftballons knotet.
Anlässlich des Weltkindertags können Kinder im Rhein-Ruhr-Bad diesmal von 10 bis 14 Uhr den vierstündigen Badespaß für zwei anstatt vier Euro genießen. Das Bad wartet aber noch mit anderen attraktiven „Aktionspreisen“ auf. So kann die ganze Familie bereits für elf Euro einen vierstündigen Besuch am Sonntagnachmittag genießen. Für 15 Euro besteht für Familien zudem die Möglichkeit, den ganzen Tag im Rhein-Ruhr-Bad zu bleiben.

HandyTicket für Duisburg
Praktisch und modern: das HandyTicket für Duisburg Tickets kaufen - so unkompliziert und flexibel wie noch nie: Mit dem HandyTicket wird das Mobiltelefon zum Ticketautomaten. Einfach anrufen, SMS schicken oder über die "Java"-Ticketsoftware bestellen, schon kommt das Ticket auf das Display des Handys - jederzeit und überall. Bezahlt wird ganz bequem bargeldlos, die Suche nach passendem Kleingeld kann man sich sparen. Man muss sich allerdings übers Internet registrieren lassen. Das HandyTicket gibt es als Ticket2000, Ticket1000, EinzelTicket, 4erTicket, TagesTicket, GruppenTicket und ZusatzTicket in allen Preisstufen im gesamten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Mit modernen Java-Handys erhält man in weiteren deutschen Städten und Verkehrsverbünden HandyTickets ohne eine erneute Anmeldung.
Das auf Ihrem Handy ankommende HandyTicket ist bereits entwertet und gilt ab diesem Zeitpunkt in der Preisstufe A: maximal 90 Minuten, Preisstufe B: 120 Minuten, Preisstufe C: 180 Minuten und in der Preisstufe D: 240 Minuten. Beim Kauf eines 4erTickets ist das erste Ticket bereits entwertet. MonatsTickets gelten selbstverständlich für den von Ihnen gewählten Kalendermonat. Bevor das HandyTicket gekauf werden kann, muss man sich einmalig bei der DVG anmelden. Diese Registrierung ist einfach und unkompliziert:
im Internet auf dem HandyTicket Kundenportal in den DVG-KundenCentern
Zur Anmeldung werden Ihre Handynummer, ein Kontrollmedium zur Identifikation (beispielsweise Personalausweis oder Kreditkarte) sowie die gewünschte Zahlungsart abgefragt. Sobald die Registrierung abgeschlossen ist, kann man mit dem Handy jederzeit die angebotenen Tickets kaufen. Die DVG garantiert einen sorgfältigen Umgang mit den persönlichen Daten, die selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben werden.

Montag, 14. September 2009 - Historischer Kalender

Buchführung für Selbstständige
Auch für Inhaber kleiner Betriebe ist es erforderlich Buch zu führen. Die Volkshochschule bietet im Zentrum für Personalentwicklung an der Lüderitzallee 27 in Buchholz an zwei Wochenenden ein Seminar an, in dem die unterschiedlichen Bereiche der Buchführung wie Inventur, Abschreibung, Betriebsausgaben, Steuer, Kontenführung, Belegwesen erläutert werden. Der Kurs beginnt am Freitag, 25. September, 17 bis 20 Uhr und wird am Samstag, 26. September, 9 bis 16 Uhr, sowie am 9. und 10. Oktober fortgesetzt.

Direkter Hinweis zum Parkverstoß: Ab heute neue Technik bei der Verkehrsüberwachung
Die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes setzt ab Montag, 14. September, neue Datenerfassungsgeräte ein. Die Technik der bisherigen Geräte ist mehr als zehn Jahre alt und kann nicht mehr problemlos mit der modernen Verarbeitungssoftware verbunden werden. Zudem bieten die neuen Geräte die Möglichkeit, den Autofahrer unmittelbar auf seinen Parkverstoß hinzuweisen. Im Gegensatz zu den bisher hinterlassenen Benachrichtigungen mit dem allgemeinen Hinweis wird zukünftig in der Regel eine Art „Kassenbon“ am Fahrzeug hinterlassen. Dieser enthält Angaben zum konkreten Parkverstoß (z. B.: Parkzeit überschritten), dem Ort und der Uhrzeit sowie zur Höhe des Verwarnungsgeldes.
Darüber hinaus befinden sich auf der Rückseite Hinweise zur unmittelbaren Überweisung des Verwarnungsgeldes, ohne dass eine weitere Information durch das Ordnungsamt erfolgen muss. Unbedingt zu beachten ist, dass sowohl bei der Überweisung als auch bei Rückfragen immer das Kassenzeichen anzugeben ist. Sollte der Hinweiszettel verloren gehen und dadurch eine Überweisung des Verwarnungsgeldes nicht rechtzeitig erfolgen, wird nach Ablauf von 14 Tagen eine „Erinnerung“ in Form der bisherigen schriftlichen Verwarnung per Post übersandt.

„Wasser marsch“: Eröffnung der neuen Wassermatschanlage im Familienzentrum Immendal in Hochfeld
Unter dem Motto „Wasser marsch, matschen - spielend das Leben erfahren“! feiern Kinder, Eltern und Erzieherinnen im städtischen Familienzentrum Immendal in Duisburg-Hochfeld am Freitag, 18. September, um 11 Uhr die Inbetriebnahme der neu gestalteten Außenspielanlage.
Schon lange wünschte sich das Team des Familienzentrums einen neuen Spielbereich für die Kinder in Form einer Wassermatschanlage. Nachdem die Einrichtung im Frühjahr 2008 den Sonderpreis der Aktion „U8-U9-Gesund will ich sein“ der Arbeitsgruppe Prävention der kommunalen Gesundheitskonferenz in Duisburg gewonnen hatte, rückte die Realisierung der Anlage ein ganzes Stück näher. Mit tatkräftiger Unterstützung durch die Mitarbeiter der GfB Duisburg konnte das Langzeitprojekt im September 2009 abgeschlossen werden.
Wasser ist ein faszinierendes Spielelement für Kinder und in Verbindung mit Sand wird daraus ein elementares Erlebnis für die Sinne, welches für die kindliche Entwicklung von unermesslichem Wert ist. Erfahrungen sammeln die Kinder beim Staudämme bauen, Matschkuchen backen und Wasser schütten. Aber vor allem sollen sie eine Menge Spaß haben.
Mit vielen Aktionen rund um das Thema „Wasser und Matschen“ wird die Anlage eingeweiht und alle Beteiligten freuen sich auf das feucht-fröhliche Vergnügen. Dank leckerer Erfrischungen aus der „Wasserbar“ wird wohl niemand auf dem Trockenen sitzen bleiben.

Sonntag, 13. September 2009 - Historischer Kalender

Fahrsicherheitstraining für körperbehinderte Teilnehmer
1. Trainingstermin : Montag, 28. September: Das ADAC Fahrsicherheitszentrum hat barrierefreie Zugänge zu Seminarräumen, Restaurant und eine behindertengerechte Toilette
Kursdauer : 09:00 – 16:30 Uhr inkl. Mittagpause
Fakten:
• 6,5 Mio. Körperbehinderte in Deutschland, die in ihrer Mobilität beeinträchtigt sind
• Der eigene Pkw ist für Körperbehinderte oft die einzige Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen
• Das Auto ist wesentlicher Bestandteil individueller Mobilität – beruflich, privat, sozial
• Fahrzeug-Umbauten gibt es für fast jede Form der Körperbehinderung. Beispiele:
- Drehknöpfe am Lenkrad
- extrem leichtgängige Servolenkung
- Zentralgasring am Lenkrad mit Bremse
- hydraulisch-elektrische Bremssysteme bei fehlender Arm- und Beinkraft
- Einstiegshilfen
- elektronische Gassysteme
- akustische Steuersysteme z. B. für Blinkerbetätigung
- Pedalverlegungen
- Funkfernbedienungen
Kursziele des Fahrsicherheitstrainings :
1. Vorher bestehende Unsicherheiten werden den Teilnehmern genommen
2. Teilnehmer erlernen, kritische Situationen im Straßenverkehr zu bewältigen
Kursinhalte :
• Begrüßungsrunde, Erwartungen der Teilnehmer, Erläuterungen (Ängste nehmen!)
• Richtiges Sitzen: Kompromiss optimale Sitzposition vs. körperliche Gegebenheiten
• Bremsen auf unterschiedliche Haftungsuntergründen / Notbremsung mit Fuß o. Hand
• Sicheres Ausweichen vor Hindernissen
• Lenken: Handling, Blickführung
Das Training wird von speziell geschulten Instruktoren des ADAC durchgeführt.

Gewalteskalationen im (Fußball-) Sport - ein Phänomen unserer Zeit?

Die vielfältigen und wiederkehrenden Gewalthandlungen im Umfeld sportlicher Ereignisse - vor allem von Fußballspielen - haben das Thema Gewalt im Sport in den letzten Jahren verstärkt zu einem Objekt der Konfliktforschung gemacht. In einem Vortrag der Volkshochschule am Montag, 21. September, um 20 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte stellt der Referent Prof. Dr. Tiegel die Hauptursachen für das aggressive und gewalttätige Handeln vor.

Geänderte Öffnungszeiten des Kombibads Homberg
Der Freibadbetrieb im Kombibad Homberg wird weiterhin aufrechterhalten. Allerdings verändern sich die Öffnungszeiten des Bads aufgrund der verschlechterten Witterungsverhältnisse ab Montag, 14. September. Wasserratten können zukünftig montags immer von 14 bis 18 Uhr, dienstags bis freitags von 6.30 bis 9 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr auf ihre Kosten kommen.

Krebsberatung in Duisburg
Im Rahmen der Krebsberatung sind am Dienstag, 15. September, noch Termine frei. Für Fragen steht der Internist und Onkologe Dr. Michael Schroeder im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte zur Verfügung. Damit niemand lange warten muss und damit Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird gebeten sich bei der Kommunalen Gesundheitskonferenz von 9 Uhr bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 anzumelden.

Samstag, 12. September 2009 - Historischer Kalender

Geänderte Öffnungszeiten des Kombibads Homberg
Der Freibadbetrieb im Kombibad Homberg wird weiterhin aufrechterhalten. Allerdings verändern sich die Öffnungszeiten des Bads aufgrund der verschlechterten Witterungsverhältnisse ab Montag, 14. September. Wasserratten können zukünftig montags immer von 14 bis 18 Uhr, dienstags bis freitags von 6.30 bis 9 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr auf ihre Kosten kommen.

Marina-Markt lockt Jung und Alt in den Duisburger Innenhafen
Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen - jedoch der Marina-Markt wird auch bei der nächsten Veranstaltung im gewohnt abwechslungsreichen Glanz erstrahlen. Auch am Sonntag, 13. September 2009, in der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr erwartet die Besucher/Innen wieder eine Mischung aus Wochenmarkt, Kunsthandwerk und außergewöhnlicher Gastronomie. Der Marina-Markt im Duisburger Innenhafen überzeugt nun bereits im 8. Jahr mit unverwechselbarer Marktatmosphäre und maritimem Flair – ein wahrlich willkommener Zeitvertreib am Wochenende.
Weitere Marina-Markt-Termine 2009: 11. Oktober
Zum Programm des Kultur- und Stadthistorisches Museums: Zum Marina-Markt am 13. September 2009 hat das Kultur- und Stadthistorische Museum ein ganz besonderes Programm im Angebot. Jeweils um 13 und um 15 Uhr haben die kleinen und großen Besucher/Innen die Möglichkeit, an der Familienführung „Der Duisburger Markt im Mittelalter“ teilzunehmen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3,00 Euro und für Ermäßigte 2,00 Euro.

Tag des offenen Denkmals am 13. September „Historische Orte des Genusses“
Unter dem Motto „Historische Orte des Genusses“ steht in diesem Jahr der Tag des offenen Denkmals. Vielfältig und individuell sind in Duisburg die Orte des Genusses. An sechs Standorten werden folgende Programmpunkte vorgestellt:
Alter Markt, DU-Mitte
Informationen zum Thema Essen und Trinken vom Mittelalter bis zur Entdeckung Amerikas sowie Führungen durch die Altstadt bieten Archäologen und der Verein „Projekte zur lebendigen Geschichte“ an.
11-17 Uhr, Führungen 11, 13 und 15 Uhr  Eintritt frei

Salvatorkirche, Burgplatz, DU-Mitte
Duisburgs Stadtkirche mit allen Sinnen erleben: Geschichten und Geschichtchen der Kirche werden in den Junior- und Erwachsenenführungen erzählt, begleitet von der Musik der Kuhn-Orgel; die RWTH Aachen zeigt ihre Modellentwürfe zur Neugestaltung des Alten Marktes 11-18 Uhr; Führungen 14, 15.30, 17 Uhr; Führungen durch die Ausstellung 12, 14.30, 16 Uhr  Eintritt frei
Liebfrauenkirche, König-Heinrich-Platz, DU-Mitte In der Oberkirche des eindrucksvollen Kirchengebäudes der 1950iger Jahre findet eine Vorstellung und ein kleines Konzert der Breil-Orgel statt. 15 Uhr Eintritt frei

Stadttheater, Opernplatz, DU-Mitte
 An zentraler Stelle zählt das Theater zu den markantesten Bauwerken Duisburgs. Spezielle Bühnen- und Architekturführungen mit interessanten Hintergrundinformationen werden um 11, 12, 13, 14, 14.30 Uhr angeboten; 19.30 Uhr Vorstellung „Hotel Paradiso“ (Eintritt ermäßigt)
Filmforum, Dellplatz, DU-Mitte
Das Filmforum-Gebäude am Dellplatz hat eine lange und bewegte Geschichte. Eine Einführung und Vorführung des selbst produzierten Films „Duisburg - Skizzen einer Stadtgeschichte 1914/1966“ lässt die Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert noch einmal Revue passieren. 18 Uhr (Eintritt 5,50 EUR)

Lohmühle, An der Lohmühle, DU-Baerl
Seit 1834 steht die heutige Turmwindmühle in Lohheide. Vorgängerbauten können bis 1412 nachgewiesen werden. Der neu gegründete Mühlenverein feiert das 175-jährige Jubiläum der Lohmühle mit vielen Aktionen und stündlichen Führungen
11-18 Uhr (Eintritt frei)

Radtour „Trinkhallenkultur und Natur pur im Duisburger Norden“
Ein Stück Lebensqualität ist bis heute die Bude, auch Trinkhalle, Kiosk oder Seltersbude genannt. Auf rd. 37 km werden historische und architektonische Einblicke in diese ruhrgebietstypischen Genussorte vermittelt. Treffpunkt 12 Uhr, Corputiusplatz Innenhafen (bis etwa 17 Uhr) Voranmeldung erforderlich unter 0203/ 283 6714 (kostenlos)

„Historische Orte des Genusses“ lautet in diesem Jahr das Motto des bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“, der am 13. September bereits zum 17. Mal statt findet. Die Orte des Genusses sind in Duisburg vielfältig und individuell. So können die Besucher auf unterschiedliche Art und Weise diesen Tag erleben.

Der neugegründete Mühlenverein Lohmühle e.V. in Baerl feiert das 175-jährige Mühlenjubiläum mit vielen Aktionen. In der Salvatorkirche und der Liebfrauenkirche in der Innenstadt werden Führungen und Orgelkonzerte angeboten. Im Stadttheater und Filmforum erleben die Besucher kulturelle Genüsse in Form von Führungen, historischen Filmen und Schauspiel. Auf dem Alten Markt werden die Archäologen gemeinsam mit dem Verein „Projekte für lebendige Geschichte e.V.“ den Besuchern mittelalterliche Ess- und Trinkgewohnheiten näher bringen. „Trinkhallenkultur und Natur pur im Duisburger Norden“ lautet schließlich in diesem Jahr das Thema der geführten Radtour.
Die rund 37 Kilometer lange Route vermittelt historische und architektonische Einblicke in diese ruhrgebietstypischen Genussorte (mit praktischen Beispielen).
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert das Gesamtprogramm für Deutschland und legte das Schwerpunktthema fest. Mit dem Denkmaltag und seinen Aktivitäten soll die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes sensibilisiert und das Interesse für die Denkmalpflege geweckt werden. Die hohen Besucherzahlen von durchgängig rund 5 Millionen. in den Vorjahren belegen eindrucksvoll den publikumswirksamen Erfolg.

Freitag, 11. September 2009 - Historischer Kalender

Duisburg-Neumühl: Sperrung der Einmündung Veilchenstraße/Oskarstraße
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg arbeiten ab Montag, 14. September, um 7 Uhr am Kanal in der Einmündung Veilchenstraße/Oskarstraße in Duisburg-Neumühl. Dieser Bereich wird daher vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich vier Wochen. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert.

Marktplatz Hochemmerich wird barrierefrei - Einladung zu einer Bürgerinformation

Vertreter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement werden am Donnerstag, 17. September, die Pläne zur Neugestaltung des Marktplatzes Hochemmerich vorstellen und erläutern. Die Informationsveranstaltung findet im Gasthof „Zum Reichsadler“ auf der Atroper Straße 63 in Duisburg-Rheinhausen statt und beginnt um 18 Uhr. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zu diesem Termin herzlich eingeladen.
Der Hochemmericher Marktplatz ist einer von fünf Plätzen, die mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II barrierefrei ausgebaut werden. Die Planungen für den Bahnhofsvorplatz Großenbaum, den Dorfplatz Bissingheim sowie den Hamborner Altmarkt wurden den Bürgerinnen und Bürgern bereits in Informationsveranstaltungen vorgestellt. Demnächst folgt noch die Planung für den Schwalbenplatz im Bereich Ahrstraße/Haus-Knipp-Straße in Beeckerwerth.

Ausschreibung Duisburger Akzente

Zu den 33. Duisburger Akzenten, die vom 21. Mai bis 6. Juni 2010 unter dem Titel ?Duisburg - Hafen der Kulturhauptstadt stattfinden, lädt das Festivalbüro der Duisburg Marketing GmbH die freien Duisburger Kulturschaffenden ein, Projekte zu entwickeln. Das Sparten übergreifende Kulturfestival wird im nächsten Jahr einen Schwerpunkt auf Ruhrort setzen und den Hafenstadtteil zu einer einzigartigen Bühne für Theater, Bildende Kunst, Literatur, Film, Musik oder Crossover-Projekte machen. Gefördert werden u.a. Beiträge, die vorwiegend über das traditionelle Kulturangebot hinaus gehen oder auf Grund ihrer künstlerischen Eigenart in einem besonderen öffentlichen Interesse liegen.
Der Ausschreibungstext und der Förderantrag können im Download-Bereich auf der Homepage www.duisburger-akzente.de heruntergeladen werden. Die Förderanträge können bis zum 13. November 2009 bei der Duisburg Marketing GmbH / Festivalbüro, Landfermannstraße 6, 47051 Duisburg, eingereicht werden.

Bauernmarkt zur Automesse und Motorshow „Duisburg in Lack und Chrom“
Verlegung des Bauernmarktes zur Automesse "Duisburg in Lack & Chrom" am Samstag, 26. September 2009
Am 26. und 27. September 2009 findet die Automesse und Motorshow „Duisburg in Lack & Chrom“ in der Duisburger City statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Samstag, 26. September 2009, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Tourist Information aufgebaut. Die Marktbeschicker werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment am Samstag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so dass durch den Bauernmarkt und die Veranstaltung „Duisburg in Lack und Chrom“ ein doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen.

"Mach ma, Papa Staat! Was kann und soll der Staat in der Krise tun?"

"Mach ma, Papa Staat! Was kann und soll der Staat in der Krise tun?" ist ein Vortrag von Andre Maßmann überschrieben. Der ehemalige Redaktionsleiter der NRZ Duisburg hält ihn am 9.9.09 in der evangelischen Salvatorkirche.
"Ich staune darüber, wer alles nach dem Staat ruft, war es doch lange Zeit populär, einen schlanken Staat zu fordern. Ich möchte auch an die Theologische Erklärung von Barmen erinnern, die in diesen Tagen 75 Jahre alt wird. Sie hat schon den Charakter einer Bekenntnisschrift," berichtet Superintendent Armin Schneider bei der Begrüßung.
"Barmen meint die Abgrenzung von den Deutschen Christen und die Abwehr der Nazi-Übergriffe," führt Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werkes, in einem Impulsreferat aus. "Im 1. Brief des Petrus heißt es: "Fürchtet Goot, ehret den König!". Der Staat soll nach menschlichem Vermögen und menschlicher Einsitz unter Androhung und Anwendung weltlicher Gewalt für Recht und Frieden sorgen. Der Staat soll sich aber nicht in kirchliche Angelegenheitne einmischen. Die Kirche soll sich nicht staatliche Aufgaben anmaßen. Der reformierte Pfarrer Karl Barth ist der geistige Vater der Erklärung. Die 2-Reiche-Lehre des Luthertums begründete aber die oben genannte These. Für Luther ist der Staat ein natürlicher Verbündeter. Basierend auf Calvin und Zwingli begründete die reformierte Kirche ein `Recht auf UngehorsamŽ."
"Am 15. September 2008 brach Lehman Brothers als Investmentbank zusammen," berichtet Maßmann. "Dieser Tag ist ein tiefer Einschnitt, weil die Weltwirtschaftskrise begann." Maßmann blickt auf die letzten 12 Monate zurück. Schnell wird klar: Sozialversicherung, Landkreise und Gemeinden haben Geld bei der Hypo Real Estate angelegt. Deswegen wurde die Bank von der öffentlichen Hand gerettet. Vertuschungen an der Börse und Intransparenz in Wirtschaft und Politik gibt es allerorten. Duisburg müßte sich nach seiner Meinung mehr zur Arbeit, zur Familie und zur Bildung bekennen. "Im neuen Rat gibt es keinen ausgewiesenen Wirtschaftsfachmann. Der Oberbürgermeister sucht die Bestätigung durch die Presse." Nach seiner Beobachtung nimmt das Desinteresse an der (örtlichen) Politik und der Rückzug in die Freizeit zu. "Manieren und gutes Benehmen haben in der Öffentlichkeit abgenommen. Es gibt immer mehr Ordnungskräfte, die gegen Vandalismus, Pöbeleien und Zerstörungswut vorgehen. Früher gab es noch keine Parkranger." Nach seiner Meinung ist der persönliche Umgang oft verbesserungsbedürftig. "Oft fehlen Sachen wie Respekt und Höflichkeit." Andreas Rüdig

136 Reha-Einrichtungen in NRW
In den 136 Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen wurden im vergangenen Jahr 235 000 Patienten und Patientinnen stationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des 6. Deutschen Reha-Tages mitteilt, waren die in diesen Einrichtungen bereitstehenden 20 400 Betten im Jahr 2008 zu 86 Prozent ausgelastet. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Patenten belief sich auf vier Wochen.
Die Zahl der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen war um zehn niedriger als im Jahr 2000. Die Patientenzahl war dagegen um fast drei Prozent höher als acht Jahre zuvor. 2008 waren zwar 4,3 Prozent weniger Betten aufgestellt deren Auslastungsgrad stieg aber gegenüber 2000 um 6,6 Prozent.
Um die Patientinnen und Patienten in den Reha-Einrichtungen kümmerten sich 2008 rund 1 230 Personen Ärztinnen und Ärzte. Damit blieb ihre Zahl im Vergleich mit dem Jahre 2000 nahezu konstant (damals: 1 240 Personen). Die Zahl des nichtärztlichen Personals stieg dagegen um sechs Prozent auf 14 190 Personen (darunter 4 590 Pflegekräfte). (IT.NRW)

Donnerstag, 10. September 2009 - Historischer Kalender

Sperrung der Angermunder Straße in Großenbaum
Die Angermunder Straße in Großenbaum muss ab Montag, 14. September, um 9 Uhr im Einmündungsbereich der Saarner Straße vollständig für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Hier beginnen umfangreiche Kanalbauarbeiten. Die Baustelle wandert im Laufe der Bauzeit in Richtung Duisburg-Rahm bis zum Verteilerkreis Albert-Hahn-Straße. Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich im Herbst 2010 abgeschlossen sein. Bis dahin bleibt die Angermunder Straße im jeweiligen Baustellenbereich vollständig für Fahrzeugverkehr gesperrt. Eine Umleitungsempfehlung über Albert-Hahn-Straße und Altenbrucher Damm wurde in beiden Fahrtrichtungen ausgeschildert.

 „Hier sind wir zuhause“: Das Land NRW wirbt für die Einbürgerung von Zuwanderern
Das Land Nordrhein-Westfalen wirbt mit einer Plakataktion dafür, dass sich mehr zugewanderte Menschen für die deutsche Staatsbürgerschaft entscheiden. Rund vier Millionen Zuwanderer leben in Nordrhein-Westfalen. Viele, die die Voraussetzungen einer Einbürgerung erfüllen, haben sich aber noch nicht für die deutsche Staatsbürgerschaft entschieden. Diese Gruppe der Zugewanderten möchte das Land NRW besonders ansprechen und sie für die Einbürgerung motivieren.
Auf Großflächenplakaten wirbt das Land NRW daher vom 11. bis 21. September 2009 in mehreren Städten, auch in Duisburg, mit dem Slogan:„Hier sind wir zuhause“.

Schöner Feiern in Duisburg! - ultraschall ab 3. Oktober im alten EUROPA Kino
Nach langen Verhandlungen ist es den ultraschallern rund um Jens Thiem, Eric Schmeier und Martin Menkhaus gelungen, die Stadt Duisburg von Ihrem Projekt zu überzeugen. Sie ziehen in das leerstehende Europa-Kino und die ultraschall-Fans haben endlich einen eigenen Club! Im Herzen der Duisburger Innenstadt, auf der Düsseldorfer Straße 5, hatte der Europa-Palast seine Heimat. Im Jahre 2003 schloss das wunderschöne Traditions-Kino als Reaktion auf die großen Multiplex-Giganten seine Pforten. 2008 musste der Nachfolger, das Boulevard-Theater die „Comödie“, schließen. Seitdem ist dieses Immobilien-Juwel neben der Zentralbibliothek ungenutzt. Dies nahm das Trio zum Anlass, mit dem IMD Immobilien-Management zu flirten. Und dort konnte man sich mit der verrückten Idee schnell anfreunden und unterstützt nun die Pläne nach Kräften. Und das ultraschall-Erfolgskonzept bleibt gleich: Es wird einen Öffnungstag geben, natürlich den 1. Samstag im Monat. Die Türpolitik wird hart bleiben, die Preise bleiben stabil. Auch das Musikkonzept bleibt gleichermaßen sexy: House und Club-Klassiker von und mit Eric Smax und Dan Vegas.
Am 3. Oktober will man ab 22.00 Uhr bei der großen Eröffnung vom sogenannten "LICHT.SPIEL.HAUS" den Gästen zeigen, dass man hier gemeinsam noch besser rocken kann, als je zuvor.
Weitere Infos: ultraschall - LICHT.SPIEL.HAUS, Düsseldorfer Straße 5, 47051 Duisburg - http://www.ultraschall.tv/index.html / Einlass ab 25 Jahre, Dresscode stylish sexy

Vollsperrung der Wanheimer Straße
Die Wanheimer Straße wird ab Samstag, 12. September 2009, ab sechs Uhr zwischen Neuenhofstraße und Forststraße vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung befindet sich im Bereich des Bahnüberganges. Dort finden Gleisbauarbeiten statt. Wie die Deutsche Bahn AG mitteilte, sollen die Bauarbeiten bis Mittwoch, 16. September, sechs Uhr, abgeschlossen sein.  Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Anwohner können bis an die Baustelle heranfahren.

Gleisbauarbeiten in Duisburg: Bahnübergang gesperrt
Die Deutsche Bahn AG führt vom 12.9.2009, 5 Uhr, bis 16.9.2009, 6.30 Uhr, Gleisbauarbeiten zwischen Duisburg-Hochfeld Süd und Duisburg-Wanheim durch. Wegen der Bauarbeiten muss der Bahnübergang "Wanheimer Straße" vom 12.9.2009, 5 Uhr bis 16.9.2009, 6.30 Uhr, für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Die Bahnübergänge bleibt für Radfahrer und Fußgänger passierbar. Umleitungen werden ausgeschildert.

Landesarbeitsgericht: Verzehr von Brotaufstrich – fristlose Kündigung wirksam?
Das Landesarbeitsgericht verhandelt am 18.09.2009, 12.00 Uhr im Saal 6 das Berufungsverfahren 13 Sa 640/09 – Vorinstanz Arbeitsgericht Dortmund 2 Ca 4882/08 –.
Die Parteien streiten um die Wirksamkeit einer außerordentlichen Kündigung, die das beklagte Bäckereiunternehmen ausgesprochen hat, weil der Kläger ein zuvor von ihm gekauftes Brötchen mit Brotaufstrich belegt hat und mit dem Verzehr begonnen hatte. Der am 01.02.1983 geborene Kläger, der auch Mitglied des Betriebsrats ist, steht seit dem 15.06.2007 bei dem beklagten Bäckereiunternehmen in einem Arbeitsverhältnis. Am 18.09.2008 bestrich der Kläger ein zuvor als Personalkauf erworbenes Brötchen mit einem Hirtenfladenbelag aus der Produktion der Beklagten. Da die Beklagte hierin eine schwere Vertragsverletzung sah, kündigte sie das Arbeitsverhältnis mit dem Kläger nach Zustimmung des Betriebsrates mit Schreiben vom 25.09. und 01.12.2008 fristlos. Dem hat der Kläger u. a. entgegengehalten, er haben den Hirtenfladenbelag zusammen mit einem Kollegen nur abschmecken wollen.
Das Arbeitsgericht hat der Klage aus formalen Gründen stattgegeben. In Bezug auf die Kündigung vom 25.09.2008 fehle es an einer wirksamen Anhörung des Betriebsrats, da die Information zu pauschal gewesen sei. Zudem seien die Betriebsratsmitglieder nicht wirksam zur Betriebsratssitzung eingeladen worden. Auch die Kündigung vom 01.12.2008 sei unwirksam, da die Ausschlussfrist des § 626 Abs. 2 BGB nicht eingehalten worden sei. Nach dieser Vorschrift müsse die Kündigung binnen zwei Wochen nach Kenntnis des Arbeitgebers von den für die Kündigung maßgebenden Tatsachen ausgesprochen werden, was hier erkennbar nicht geschehen sei. Hiergegen richtet sich die von der Beklagten eingelegte Berufung.

Mittwoch, 9. September 2009 - Historischer Kalender

Was wären Superhelden ohne Teddybären! Rheinhauser Jungentag in Der Mühle
Zum bereits fünften Mal findet am 24. September 2009 der Rheinhauser Jungentag im städtischen Jugendzentrum „Die Mühle“ auf der Clarenbach Str.14 in Friemersheim statt. Wie in den Jahren zuvor gibt es auf dem Gelände vielfache Aktionen und Aktivitäten, bei denen die Rheinhauser Schüler im Alter zwischen acht und 13 Jahren aus den ansässigen Haupt-, Förder-, Gesamt- und Grundschulen ihr „Jungen-Dasein“ von 9.30 bis 15.30 Uhr „ausleben“ können.
Den Jungen werden Angebote zur Verfügung stehen, die bei den letzten drei Jungentagen auf enorme Resonanz stießen. Somit können sich die rund 150 Jungen an den verschiedenen Workshops, Spielen und Attraktionen erproben, testen und erfreuen. Die Teilnehmer und ihre „Pauker“ werden kulinarisch versorgt und werden neben den Bewegungsangeboten auch Zeit zum Entspannen haben.
Der Markt der Möglichkeiten bietet verschiedene Themen wie der Selbstbehauptung von Jungen durch „Jungs e.V.“, Körperwahrnehmung vorgestellt von der „Pro Familia“, Faires Spielen mit der „ARIC“, Klettern und Stockbrotbacken an. Im Programm sind auch das beliebte Seifenkistenrennen und Angeln in Kooperation mit dem ansässigen Verein am Kruppsee und eine Zaubernummer mit dem „Großen Aldin“. Basketball, Fussball und Tischtennis stehen außerdem auf dem Programm. Der MSV Duisburg wird mit seinem Maskottchen „Ennatz“ und dem Publikumsliebling Tobias Willi vor Ort sein.

Zu den Voraussetzungen der steuerlichen Berücksichtigung von Kuraufwendungen
Kuraufwendungen können nach der Entscheidung des Finanzgerichts Düsseldorf (Az.: 17 K 3411/08 E) ausnahmsweise auf Grund eines nachträglich erstellten Attestes als Krankheitskosten steuerlich abgesetzt werden, wenn dem Attest objektive Untersuchungsergebnisse zu Grunde liegen, auf Grund derer auch nachträglich die medizinische Notwendigkeit der Kurmaßnahme sicher beurteilt werden kann. Voraussetzung ist allerdings, dass sich aus dem Attest ergibt, welche Erkrankung eine Kur erforderte und welche Therapie zur Linderung oder Heilung erforderlich war.

15% mehr Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2009
Im ersten Halbjahr 2009 verzeichneten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 16 142 Insolvenzen von Unternehmen und 48 284 von Verbrauchern. Insgesamt registrierten die Gerichte in diesem Zeitraum 78 846 Insolvenzen. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt widerspiegeln, da von nordrhein-westfälischen Gerichten im ersten Quartal 2008 Insolvenzfälle des Jahres 2007 nachgemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Ohne Nordrhein-Westfalen stieg im ersten Halbjahr 2009 die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 14,8%, die Verbraucherinsolvenzen nahmen dagegen um 2,6% ab. Die Gesamtzahl der Insolvenzen lag gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 um 0,9% höher.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger beliefen sich für das erste Halbjahr 2009 nach Angaben der Gerichte auf 24,4 Milliarden Euro gegenüber 14,7 Milliarden Euro im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres.
Im Juni 2009 wurden 2 788 Insolvenzen von Unternehmen (+ 15,9%) und 8 434 Insolvenzen von Verbrauchern (+ 4,1%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte 13 655 Insolvenzen, das waren 7,0% mehr als im Juni 2008. Diese Angaben beziehen sich auf Berechnungen einschließlich Nordrhein-Westfalen.

Dienstag, 8. September 2009 - Historischer Kalender

Janssen: Hauptschule soll nicht abgeschafft werden
Die Vorlage zur Entwicklung der Hauptschulen in Duisburg hat für Missverständnisse gesorgt. „Keineswegs wird in der Untersuchung zu den sinkenden Anmeldezahlen an Hauptschulen gefordert oder vorgeschlagen, Hauptschule als Schulform zu beenden“, so Schuldezernent Karl Janssen. In der Vorlage wird verdeutlicht, dass die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die zur 5. Klasse an einer Hauptschule in Duisburg angemeldet worden sind, wieder gesunken ist. Die Schulverwaltung muss auf solche Veränderungen reagieren und mögliche Perspektiven der Schulformentwicklung aufzeigen. „Dieser Schulzweig soll keineswegs abgeschafft werden“, so Janssen: „Im Gegenteil, Hauptschulen werden über das Programm Offener Ganztag nahezu flächendeckend auf Ganztagsbetrieb umgestellt und somit attraktiver gemacht.“ Welche Schulform Eltern tatsächlich bevorzugen, wird die Schulverwaltung definitiv im Februar 2010 erkennen können, wenn es erstmals in Duisburg einen gemeinsamen Anmeldetermin für alle weiterführenden Schulen geben wird. Erst mit diesen Zahlen wird die Verwaltung den noch bis 2011 geltenden Schulentwicklungsplan fortschreiben. Oberbürgermeister Adolf Sauerland sieht in den geringeren Anmeldezahlen auch eine Chance für die Hauptschulen: „Wenn wir es schaffen, die Zahl der Hauptschulen konstant zu halten, können wir den Schülerinnen und Schülern kleinere Lerngruppen anbieten und sie so individuell besser fördern. Dafür werde ich mich bei der Schulaufsicht des Landes einsetzen.“

An die Harfen, fertig, los!
Die Niederrheinische Musik- und Kunstschule bietet am Samstag, 19. September, in ihrem Hauptgebäude auf der Duissernstraße 16 einen Harfenworkshop unter der Leitung von Juliane Bärwaldt an. Teilnehmen kann jeder, der sich für dieses ungewöhnliche und faszinierende Instrument interessiert. Die Instrumente werden zur Verfügung gestellt. Von 10 bis 11 Uhr gibt es den Workshop für Teilnehmer von 6 bis 10 Jahren und von 11.30 bis 12.30 Uhr den Workshop für Teilnehmer von 12 bis 99 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon (0203) 283-2525 oder per E-Mail unter musikschule@stadt-duisburg.de.

70 000 Tonnen Pflaumen von guter Qualität erwartet
Die Ernte von pflaumenartigen Früchten in Deutschland ist fast abgeschlossen. Zu den Früchten dieser Gattung zählen neben Pflaumen und Zwetschgen auch Mirabellen und Renekloden. Nach vorläufigen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur Ernte 2009 ist bundesweit im deutschen Marktobstbau mit einer Erntemenge von gut 70 000 Tonnen zu rechnen.
Im Vergleich zum deutlich schlechteren Erntejahr 2008, als nur nahezu 36 000 Tonnen geerntet wurden, entspricht das einem Zuwachs von rund 97%. Je Hektar wird für 2009 ein Ertrag von 13,8 Tonnen erwartet. 2008 konnte dagegen nur ein halb so hoher Flächenertrag von 7,0 Tonnen je Hektar erzielt werden.
Auch im Vergleich zum mehrjährigen Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2008 werden im Jahr 2009 voraussichtlich fast 13 000 Tonnen und somit gut 22% mehr Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen und Renekloden geerntet. Nach Einschätzung der amtlichen Berichterstatter/-innen sind die Früchte  von guter Qualität.

"Politische Nachtgebet" in der Marxloher Kreuzeskirche
`"Nicht meckern, sondern anpacken!" Bürgerverantwortung für den Stadtteil ist das Politische Nachtgebet überschrieben, das am Montag, dem 7. September 2009 in der Marxloher Kreuzeskirche stattfindet. "Wir waren 13 Jahre in der Markuskirche am Ostacker zu Gast. Nach einer längeren Sommerpause beginnen wir jetzt in Marxloh neu. Der Trägerkreis aus Gewerkschaften und Kirchen möchte aber für Kontinuität sorgen," berichtet Hans-Peter Lauer, früher Industriepfarrer beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und heute Gemeindepfarrer in Marxloh.
"Danach war ein Fest der Juden und Jesus zog hinauf nach Jerusalem. Es ist aber in Jerusalem beim Schaftor ein Teich, der heißt auf Hebräisch Betesda. Dort sind fünf Hallen; in denen lagen viele Kranke, Blinde, Lahme, Ausgezehrte. Es war aber dort ein Mensch, der lag achtunddreißig Jahre krank. Als Jesus den liegen sah und vernahm, dass er schon so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser sich bewegt; wenn ich aber hinkomme, so steigt ein anderer vor mir hinein. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimmt dein Bett und geh hin! Und sogleich wurde der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin," heißt es in Johannes 5, 1-9.
"Wo ist die Beziehung zur Bürgerbeteiligung," fragt Lauer in der Hinleitung zur späteren Diskussionsveranstaltung. "Geht es um die Heilung eines Kranken? Oder um die Lähmung einer Gesellschaft? Der Teich ist ein Ort, der Heilung verspricht für Leute, die krank und ausgegrenzt sind von der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Offensichtlich ist ein solches Bad lebensnotwendig. Ist der Kranke in der Geschichte nicht nur körperlich krank? Ist er schon an seine Starre gewohnt? Sind wir heute auch so, klagen lieber und machen nichts? Es ist leicht, nur vor dem Fernseher zu sitzen und zuzuschauen. In der Geschichte kommt das befreiende, das aktivierende, das aufrichtende, das ermutigende Wort, das Zustimmung und nicht Resignation auslöst. Der Kranke wird wieder zurück ins Leben geschickt."
Hartmut Eichholz von der Entwicklungsgesellschaft Duisburg, Bezirksbürgermeister Uwe Heider und der sozialdemokratische Ratsherr Manfred Slykers vom Runden Tisch Marxloh äußern sich in dem folgenden Gespräch zum bürgerschaftlichen Engagement in Marxloh. Die Veranstaltung wird an dieser Stelle leider sehr, sehr einseitig. Neudorf und Wanheim kommen genausowenig vor wie Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen. Es wundert mich nicht, daß nur Marxloher in ihre Kirche gekommen sind. Ich bin offensichtlich das einzige Südlicht, das die geistig-natürliche Grenze der Ruhr überschritt und in Duisburgs Schmuddelstadtteil reiste. Andreas Rüdig

Kurzseminar: Internet für ältere Menschen
Ab 17. September können sich Senioren von 15 bis 16.30 Uhr bei der Volkshochschule auf der Arndtstraße in Rheinhausen fit für's Web machen. Viele ältere Menschen arbeiten zwar mit dem PC, scheuen sich aber, online zu gehen. Das Kurzseminar (insgesamt sechs Mal) soll helfen, diese Scheu zu überwinden. Es gibt einen Überblick über die Nutzungsmöglichkeiten des Internets und beantwortet Fragen zu technischen Voraussetzungen, zur Browserbedienung, zur Recherche im www. Auch E-Mail-Kommunikation, Einkauf im Internet und Online-Banking werden angesprochen.

Weiterhin steigende Hochschulabsolventenzahlen in NRW
65 430 Studierende haben im Prüfungsjahr 2008 an einer nordrhein-westfälischen Hochschule ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. Wie Information und Technik als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 3,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit ist die Zahl der Hochschulabsolventen nunmehr zum sechsten Mal hintereinander gegenüber dem Vorjahr angestiegen.
Nach einem Beschluss der europäischen Bildungsminister sollen bis 2010 EU-weit nahezu alle Studiengänge auf die Abschlüsse Bachelor und Master umgestellt sein. So soll eine bessere internationale Vergleichbarkeit der Abschlüsse gewährleistet
werden. Betrachtet man die erzielten Abschlüsse, ist festzustellen, dass diese neuen Studienabschlüsse nach und nach zunehmen. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Absolventen belief sich 2008 auf 22,1 Prozent (2007: 15,5 Prozent); dabei wurden
10 749 Studiengänge als Bachelor und 3 699 als Master abgeschlossen. Nach wie vor dominieren jedoch die klassischen Abschlüsse: Ein Drittel aller Absolventen verließ die Hochschule mit einem Universitätsdiplom, 26,4 Prozent mit einem
Fachhochschulabschluss und 9,3 Prozent mit einem klassischen Lehramtsabschluss.

Herbstfest in der städtischen Kindertageseinrichtung Templerstraße 20
Ein Herbstfest gibt die städtische Kindertageseinrichtung Templerstraße 20 in Duissern am Freitag, 2. Oktober, von 15 bis 17 Uhr. Dazu gibt es leckere Reibekuchen und Kartoffelsuppen.
Die Kinder wurden im Vorfeld aufgefordert, mit ihrer Familie bei ihren Spaziergängen Kastanien zu sammeln, die in der jeweiligen Gruppe zusammen getragen und anschließend gewogen werden. Die Gruppe, die die meisten Kastanien gesammelt hat, bekommt einen Preis. Die gesammelten Kastanien werden dann dem Zoo als Nahrung für die Tiere zur Verfügung gestellt.

Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim
Die Kommunale Gesundheitskonferenz lädt am Mittwoch, 16. September, zum nächsten Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim mit dem Thema „Patienten- und Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht“ ein. Von 17 bis 19 Uhr referiert Diplom-Sozialwissenschaftlerin Kornelia Brill im Seniorentreffpunkt Bissingheim auf der Hermann-Grothe-Straße 96. Individuelle Fragen werden beantwortet und beim Ausfüllen des Vorsorgeordners wird Hilfe angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Themen und Termine zum regelmäßig stattfindenden Angebot finden sich unter www.gesundheitskonferenz-duisburg.de oder unter der Rufnummer (0203) 283-3938 von der Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz.

Nach dem tragischen Brandunglück vom Wochenende in Marxloh:
AWO-Duisburg richtet Spendenkonto für die betroffenen Familien ein
Die AWO-Duisburg zeigt sich tief erschüttert von dem tragischen Brandunglück vom Wochenende in Marxloh, bei dem vier Menschen ums Leben kamen. „Der Brand ereignete sich in unmittelbarer Nähe zu unserem Zentrum ProMarxloh und bewegt uns deshalb auch als Nachbarn angesichts des Leids der Menschen, die mit diesem schweren Schicksalsschlag zu kämpfen haben“, sagt Karl-August Schwarthans, der Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH, die auf der Kaiser-Wilhelm-Straße in Marxloh ihre Büros hat.  Die AWO-Duisburg hilft inzwischen aktiv den Betroffenen. „Wir haben ein Spendenkonto eingerichtet, um zumindest den materiellen Schaden zu mindern“, so Schwarthans. Der Wohlfahrtsverband hat als Sofortmaßnahme 1.000 Euro auf das Konto eingezahlt und bittet die Duisburger um weitere Spenden.
Darüber hinaus bietet die AWO-Duisburg den Familien fachliche Hilfe an. „Wir haben Mitarbeiter abgestellt, die sich um die von dem Brand betroffenen Menschen kümmern. Dazu gehört auch ganz praktische Unterstützung zum Beispiel bei Behördengängen, aber auch das Angebo,t mit unserer Familienhilfe zusammenzuarbeiten, um die Ereignisse zu verarbeiten“, sagt der Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH.
Er verstehe diese direkte Hilfe auch als eine Form der Solidarität unter Nachbarn. „Wir haben die Möglichkeiten, da ist es selbstverständlich, dass wir sie den Menschen auch anbieten“, so Schwarthans weiter.
Spenden zugunsten der Familien können eingezahlt werden auf das Sonderkonto „AWO-DU hilft“, Kontonummer 200 022 903 bei der Sparkasse Duisburg, BLZ 350 500 00. Bei Wunsch nach Spendenbescheinigung
Anschrift nicht vergessen!

Montag, 7. September 2009 - Historischer Kalender

Düsseldorfs Büchermeile nicht auch für Duisburg denkbar?
Earl Derr Biggers ist ein amerikanischer Kriminalschriftsteller, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebte und wirkte. Seine Romane vom chinesischen Detektiv Charlie Chan wurden schon früh verfilmt. Soweit mir bekannt, wurden die deutschen Übersetzungen im Goldmann-Verlag veröffentlicht.
"Die Büchermeile auf der Rheinuferpromenade lädt am 5. und 6. September zum Bummeln und Schmökers ein. Literaturinteressierte können unter freiem Himmel nach Schnäppchen jagen oder zwischen der großen Auswahl an antiquarischen und neuen Büchern stöbern. Über 50 Buchhändler, Antiquariate und private Anbieter aus ganz Deutschland bieten Seltenes, Schönes, lange Verschollenes sowie alte und neue Bücher an," wibt die Düsseldorfer Stadtwerbung für die Büchermeile 2009. Sie findet an der Rheinpromenade zwischen Filmmuseum und Rathaus statt. Antiquarische und aktuelle Bücher gibt es genauso wie historische Zeitungen und Zeitschriften, Hörbücher und CDs. Ein Stand bietet sogar Gesellschaftsspiele an.
Karl May treffe ich hier genauso wie Donna Leon, Agatha Christie, Sir Arthur Conan Doyle und Edgar Wallace, um nur einige Bekannte zu nennen. Trotz Rückfrage finde ich leider keine Biggers-Krimis. Ich staune aber, wie viele Leute an dem kühlen und bewölkten Sonntagmittag über die Promeda flannieren. Kann Duisburg vielleicht auf eine solche Kulturmeile auf die Beine stellen? In meiner Phantasie gibt es bei uns eine Meile für Computerspiele, Videos/DVD/CD/Schallplatten und Kunstdruck. Der örtliche Handel ist hier genauso vertreten wie der Direktverbrieb der Labels. Aber ich vergaß: Duisburg ist Provinz. Da ist so etwas Wunschdenken. Andreas Rüdig

St. Hildegardis-Gymnasium: Große Spendenaktion zugunsten Honduras
Das Duisburger St. Hildegardis-Gymnasium wird anlässlich seines Patroziniums eine große Spendenaktion zugunsten Honduras durchführen. Als Modell soll der vor zwei Jahren vom St. Hildegardis-Gymnasium ausgerufene Rom-Cup gelten. 790 Schülerinnen und ihre Lehrerinnen und Lehrern werden am Freitag, 11. September 2009, von 9 bis 14 Uhr, im Sportpark Duisburg in den vier Disziplinen Inline-Skating, Laufen/Gehen, Radfahren und Schwimmen antreten und sich anschließend ihre sportlichen Erfolge von Sponsoren honorieren lassen. Der so erzielte Erlös soll Hilfsaktionen für das Land Honduras zu Gute kommen.

Comedians geben sich im Steinhof Klinke in die Hand - „Nicht mit mir“ - Wolfgang Trepper mit seinem neuen Programm
Freitag, 11. September 2009 – Einlass: 19:00 Uhr, das Programm beginnt um 20:00 Uhr
Nach dem phantastischen Erfolg seines Programms „Halt ma eben“im vergangenen Herbst bleibt Wolfgang Trepper Duisburg treu. Trotz zahlreicher Auszeichnungen und einer Vielzahl von Engagements in der gesamten Republik findet der Duisburger Kabarettist die Zeit, sein Können auch in seiner Heimatstadt unter Beweis zu stellen. Mit „Nicht mit mir“ präsentiert Trepper sein neues Programm am 11. September 2009 im Steinhof Duisburg. Trepper ist mit Leib und Seele Ruhrgebietsmensch und besteht darauf, dass genau die eben nicht nur Kohle husten, zum Frühstück Currywurst an der Trinkhalle essen und sprechen wie Hauptschüler nach der abgebrochenen 7. Klasse im Vollrausch.
Wer sich diesen Kabarettabend nicht entgehen lassen möchte, für den gibt es noch Tickets zum Preis von € 14 und € 16.
„Ich will ein Kind von Dir“ - Guido Cantz am 1. Oktober
Donnerstag, 1. Oktober 2009 - Einlass ab 19:00 Uhr, Programmbeginn: 20:00 Uhr
Guido Cantz einer der medienpräsentesten Comedians findet am 1. Oktober seinen Weg in den Steinhof Duisburg. Cantz, der als Entertainer im Kölner Karneval groß geworden ist, gibt mit seinem Programm „Ich will ein Kind von Dir“ eine tiefen Einblick rund ums Kinder kriegen – und haben.
Obwohl Cantz selbst noch kinderlos ist, gelingt es ihm die Probleme mit den lieben Kleinen pointiert auf den Punkt zu bringen. Ein Spaß nicht nur für Eltern, sondern für alle, die als kinderloser Mensch um sie herum auch einiges ertragen müssen. Die Ticketpreise betragen zwischen € 22 und € 26! Tickets für beide Veranstaltungen an allen VVK - Stellen des Steinhofs. Infos unter www.steinhof-duisburg.de oder unter 0203 – 72 99 99 84 - HM

VHS: Führung durch den Duisburger Innenhafen
Der Innenhafen Duisburg ist in den vergangenen Jahren zu einem Publikumsmagneten geworden. Die Volkshochschule bietet am Samstag, 12. September, 11 bis 12.30 Uhr, eine Führung an, bei der bekannte Orte des Innenhafens thematisiert werden. Die Umnutzung der alten Speichergebäude wird dabei ebenso dargestellt wie die spektakuläre Hängebrücke, die Synagoge und der „Garten der Erinnerung“, die Stadtmauer und die Wohnbauten.

Calvin nach 500 Jahren
Dr. Heinrich Silber beschäftigt sich am Mittwoch, 16. September, um 18 Uhr in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte mit dem Reformator Johannes Calvin. Am 10. Juli jährte sich der Geburtstag des Begründers des Calvinismus zum 500. Mal. Das führt dazu, dass der Reformator neu ins Bewusstsein rückte. Sich mit Calvin und seiner Zeit zu beschäftigen, bedeutet den historischen und theologischen Kontext zu bedenken. Es ist die Reformationszeit, in der das Mittelalter von der Neuzeit abgelöst wird. Bei diesem Übergang in ein neues Zeitalter spielten die Reformatoren eine wesentliche Rolle. Im Rückblick ist auch manche negative Entwicklung wahrzunehmen, zum Beispiel die Kirchenspaltung in lutherische und reformierte Kirche. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 5 Euro.

NRW: 0,8 Prozent mehr Gewerbeanmeldungen im ersten Halbjahr 2009
Von Januar bis Juni 2009 wurden bei den NRW-Gewerbeämtern 89 945 Gewerbe angemeldet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren dies 0,8 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen verringerte sich im gleichen Zeitraum um 1,0 Prozent auf 79 395.
Die meisten Anmeldungen entfielen auf gewerbliche Neuerrichtungen (75 857). Darunter waren 15 141 Betriebsgründungen, bei denen vor allem aufgrund der voraussichtlichen Beschäftigtenzahl oder der Rechtsform eine größere wirtschaftliche Substanz vermutet werden kann. Von den übrigen Neuerrichtungen sollten 33 214 als Kleinbetrieb und 26 551 im Nebenerwerb starten. 951 Anzeigen galten dem Zweck einer Umwandlung. Weitere Gewerbeanmeldungen wurden für Zuzüge aus anderen Meldebezirken (7 095) sowie für Übernahmen (6 993) eines bereits bestehenden Gewerbebetriebes abgegeben.
Für den Start in die Neuerrichtungen wählten 62 090 die Rechtsform eines Einzelunternehmens. Bei 5 438 Neuerrichtungen entschieden sich die Gewerbetreibenden für eine Personengesellschaft. 7 578 Neuerrichtungen wurden als Gesellschaft mit beschränkter Haftung angemeldet, darunter 1 516 in der Sonderform der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), mit welcher sich Unternehmer seit Ende 2008 bereits ab einem Euro Stammkapital selbständig machen können. Unter den neuen Kapitalgesellschaften befanden sich noch 216 Aktiengesellschaften sowie 291 Limiteds.
Die meisten Neuerrichtungen gab es im Wirtschaftsabschnitt "Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen" (20 057), gefolgt vom Bereich "Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen" (8 541). Bei der Interpretation der Zahlen ist zu beachten, dass es sich bei den Gewerbemeldungen um Absichtserklärungen handelt. Den Statistikern liegen keine Informationen darüber vor, ob das angemeldete bzw. abgemeldete Gewerbe auch tatsächlich ausgeübt wird bzw. wurde. (IT.NRW)

„Vom Baggersee zum Sportpark Duisburg“: Nächste Führung im Sportpark Duisburg
Die nächste Führung durch den Sportpark, der aus drei der Stadt Duisburg 1919 durch die Firma Krupp zur Verfügung gestellten Baggerseen entstand, wird am Sonntag, 13. September, um 11 Uhr angeboten. Start der anderthalb- bis zweistündigen Führung, in der neben der Entstehung auch auf die weitere Entwicklung des Sportparks eingegangen wird, ist am Verwaltungsgebäude von DuisburgSport, Kruppstraße 30 b, an der Regattabahn. Zusätzlich können neben den regelmäßigen Führungen (sechs Euro pro Person) auch Termine für Gruppenführungen vereinbart werden. Preise für diese werden auf Anfrage mitgeteilt. Ermäßigungen, beispielsweise für Stundenten und Inhaber der Familienkarte, sind möglich.
Anmeldungen – auch zu den regelmäßigen – Sportparkerkundungen sollten unter Angabe der Teilnehmerzahl und gegebenenfalls von Terminwünschen per Mail unter sporttourismus@duisburgsport.de oder telefonisch unter (0203) 283-4444 vorgenommen werden.

Samstag, 5. September 2009 - Historischer Kalender

Caravan- und Wandermesse Düsseldorf
"TourNatur" heißt die Messe für Wandern und Trekking, die vom 4. bis 6.9.2009 in Düsseldorf stattfindet. Das Bergische Land stellt sich hier genauso vor wie das Siegerland-Wittgenstein, das Sauerland und das Paderborner Land, um nur die nahegelegenen Reiseziele zu nennen. Natürlich präsentieren sich auch andere Reiseziele wie der Westerwald, die Steiermark oder die Rhön; auf sie möchte ich hier aber nicht eingehen. Ein Riesenmanko sehe ich hier sehr schnell: Der Niederrhein ist überhaupt nicht vertreten. Aus dem Ruhrgebiet ist nur der Ennepe-Ruhr-Kreis gekommen. Niederrhein wie Ruhrgebiet gleichermaßen vertun hier die Chance, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Es ist fast so, als würde es die Via Romana, die Route der Industriekultur und die Route der Industriekultur nicht geben. Die Touristiker aus beiden Regionen sollten schon überlegen, wie sie die Direktansprache von potentiellen Kunden = Besuchern verbessern können.
Als ich durch den benachbarten Caravan - Salon schlendere, staune ich doch ein wenig. Krise hin Krise her - das Publikum strömt. Sogar aus aus den Niederlanden kommen die Besucher. Die Aussteller zeigen Reisemobile und Caravane in jeder Größenordnung und Preisklasse. Selbst der reine Luxus ist hier vertreten. Alle großen Herstellerfirmen sind hier vertreten. Auch Zubehör und Technik werden auf der Messe gezeigt. Der Zelt- und Freizeitbereich ist allerdings etwas klein geraten, so daß ich ihn fast gar nicht wahrnehme. Andreas Rüdig

CARAVAN SALON DÜSSELDORF gibt der Branche Aufwind
Den erhofften positiven Impuls hat die Caravaning-Branche beim diesjährigen CARAVAN SALON DÜSSELDORF bekommen. Die weltweit größte Messe für mobile Freizeit, die am Sonntag in Düsseldorf zu Ende ging, setzte mit einer gestiegenen Besucherzahl und guten Verkaufszahlen ein deutliches Zeichen gegen die Krise. Für die Caravaning-Branche bestärkt sich damit die Erwartung, dass nach einem schwierigen ersten Halbjahr die Talsohle durchschritten ist und die Branchenkonjunktur wieder anzieht.
„161.200 Besucher aus 37 Ländern beim diesjährigen CARAVAN SALON (2008: 158.000) haben unsere Erwartungen von 150.000 Besuchern deutlich übertroffen. Zudem ist es bei der derzeitigen Marktsituation in Europa besonders erfreulich, dass rund 18.200 Besucher aus dem Ausland den Weg nach Düsseldorf gefunden haben“, freute sich Wilhelm Niedergöker, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH. „Der CARAVAN SALON DÜSSELDORF trägt als wichtigste Messe traditionell mit etwa 10 Prozent zum Jahresumsatz der Branche bei. In diesem Jahr geht vom CARAVAN SALON ein besonders wichtiger Impuls aus. 49 Prozent der Besucher kamen mit Kaufabsichten zum CARAVAN SALON“, so Niedergöker weiter.
„Die Besucherzahl aber auch die Zahl der Verkaufsabschlüsse, die beide deutlich über unseren Erwartungen liegen, haben das Engagement der Aussteller auf dem CARAVAN SALON 2009 belohnt. Damit macht sich auch die Entwicklungsarbeit der Freizeitfahrzeughersteller für leichtere, sparsamere und preisgünstige Einstiegsfahrzeuge bezahlt“, bilanziert Klaus Förtsch, Präsident des Caravaning Industrie Verbands CIVD, den CARAVAN SALON 2009. „Der CARAVAN SALON 2009 untermauert die Erholungstendenzen in der Caravaningbranche, die seit Beginn des zweiten Halbjahres 2009 spürbar sind. Das stärkt die Zuversicht der Branche auf eine Rückkehr zum Wachstum im Jahr 2010.“
Caravaningurlaub erlebbar zu machen ist der Anspruch des CARAVAN SALON DÜSSELDORF. Dafür steht das breite Angebot der 580 Aussteller aus 25 Ländern, die Reisemobile und Caravans sowie Zubehör und Destinationen präsentierten, aber auch das Unterhaltungsprogramm rund um die mobile Freizeit, das bei den Besuchern großen Anklang fand. Insgesamt 4.400 Besucher sahen sich im Caravaning Show Center die Multivisionsshows von außergewöhnlichen Caravaningreisen entlang der Seidenstraße, auf der Panamericana und in Sibirien an. 1.600 Besucher nahmen am Caravaning Wiiathlon teil.
Hochzufrieden äußerten sich auch die Aussteller des CARAVAN SALON, deren Erwartungen durchweg übertroffen wurden. „Die Messe zeigt, dass das Interesse am Caravaning da ist“, erklärte Dr. Holger Siebert, Geschäftsführer der Eura Mobil GmbH. „Wir hatten in diesem Jahr mehr Erstbesucher, andererseits aber auch viele Besucher, die schon ein Fahrzeug von uns hatten, ganz gezielt hier her gekommen sind und genau wussten, was sie wollten.“ Eine Tendenz zu qualitativ besseren Kundengesprächen mit sehr gut informierten und gezielt fragenden Besuchern beobachtete auch Giovanni Marcon, Vorsitzender der Geschäftsführung der Knaus Tabbert GmbH. Gleichzeitig sei eine gewisse Verschiebung vom Reisemobil zum Caravan sowie ein Trend zu Kastenwagen und leichten Fahrzeugen zu beobachten. „Die Kunden achten bei Caravans inzwischen genauso aufs Gewicht wie bei Reisemobilen. Das liegt unter anderem daran, dass die Zugfahrzeuge teilweise geringer motorisiert sind als es früher der Fall“, so Marcon.
Besonders hervorgehoben wurde die positive Stimmung auf der Messe. Hermann Pfaff, Vorstand der HYMER AG, erklärte: „Diese positive Stimmung an den Ständen und bei den Händlern ist ganz wichtig, weil die Händler sie auch ins Nachmessegeschäft mitnehmen. Insgesamt ist die Resonanz sehr gut, wir sind auf einem guten Weg das Vorjahresergebnis und damit das gesteckte Ziel zu erreichen.“ Auch Reinhard Löhner, Geschäftsführer der Concorde Reisemobile GmbH, freute sich über den neu aufkeimenden Optimismus der Branche und gute Verkäufe. Lebhaft sei auch die Nachfrage aus dem Ausland gewesen: „Wir haben hier schon seit Jahren extrem viele Kunden aus Belgien und aus Frankreich. Jetzt haben wir verstärkt auch Käufer aus den Niederlanden“, so Löhner.
Nach einem schwierigen Jahr blicken auch die Zulieferer wieder optimistisch in die Zukunft: „Wir erwarten keine V-Konjunkturkurve, aber wir haben kein Signal, dass es noch einmal zurück geht. Im Gegenteil, wir haben hier von unseren europäischen Kunden viel Ermutigung erfahren und glauben, dass es wieder bergauf geht, vor allem ab Januar/Februar“, erklärte Joachim Kinscher, Executive Vice Präsident des Dometic-Konzerns und Vorstand der im Caravaning Industrie Verband organisierten Zulieferfirmen. „Zudem ist etwa ein Drittel der Messebesucher interessiert daran, ein Bestandsfahrzeug aufzurüsten oder umzurüsten, das ist für uns sehr wichtig. Wir haben sehr viele qualifizierte Anfragen in diese Richtung“, so Kinscher weiter. „Das Gesamtpaket stimmt uns vorsichtig optimistisch, so dass wir aus Düsseldorf deutlich besser gelaunt nach Hause fahren, als wir her gekommen sind.“ Ein wichtiges Thema waren die ersten Dieselpartikelfilter zum Nachrüsten, die beim diesjährigen CARAVAN SALON präsentiert wurden. „Das Interesse der Besucher an der Filterberatung des CIVD war sehr groß. Hauptsächlich wollten Besucher, die schon ein Fahrzeug haben, wissen, ob es eine Nachrüstmöglichkeit gibt, was sie kostet und welche Plakette das Fahrzeug danach bekommt. Es haben sich aber auch Besucher erkundigt, die vor der Entscheidung stehen, ein gebrauchtes Fahrzeug zu kaufen“, erklärt Ralph Binder, Pressesprecher des CIVD.
Weiterhin sehr gute Übernachtungszahlen kann der deutsche Campingtourismus erwarten: „Die Nachfrage hier beim CARAVAN SALON bestätigt die guten Branchenzahlen aus dem ersten Halbjahr und lässt erwarten, dass wir auch einen guten Herbst haben werden. Die Besucher kommen mit ganz konkreten Urlaubsplänen und fragen auch nach speziellen Angeboten für die Herbstferien. Insgesamt war die Nachfrage in diesem Jahr deutlich größer als in den Vorjahren“, erklärte Daniela Leipelt, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Campingwirtschaft in Deutschland e.V. (BVCD). Der nächste CARAVAN SALON DÜSSELDORF findet vom 27. August (Fachbesucher- und Medientag) bis zum 5. September 2010 statt.

Wandern ist krisenfest: Weiterhin hohes Interesse an TourNatur
Die siebte TourNatur, die vom 4. bis 6. September in Düsseldorf stattfand, hat eindrucksvoll bewiesen, wie groß das Interesse am Wandern in Deutschland derzeit ist. 33.500 Besucher (2008: 33.000) informierten sich bei 275 Ausstellern über rund 5.000 Wanderdestinationen, kauften Ausrüstung und ließen sich beraten. „Die TourNatur ist die einzige Publikumsmesse für Wandern und Trekking. Keine andere Messe bietet so viele Wanderdestinationen und eine so umfassende Beratung“, erklärte Helmut Winkler, Director der TourNatur. „Outdoor-Ausrüstung wird immer leichter und modischer aber auch funktioneller. Aus diesem Grund ist eine gute Beratung besonders wichtig. Die TourNatur hat deshalb in diesem Jahr das Beratungsangebot um das Ausrüstungzentrum TourParcours erweitert, in dem unabhängige Experten die Besucher beraten und praxisnahe Vorträge gehalten haben“, so Winkler weiter. Ein Konzept, das aufgegangen ist: „Das Angebot zur individuellen Beratung wurde sehr gut angenommen“, freute sich Ralf Stefan Beppler, Koordinator des TourParcours. „Besonders gut kamen die Vorträge zum 3-Lagenbekleidungssystem an. Softshells, Funktionswäsche, Wasserdichte und Hosenpassformen sind ebenfalls Themen, die die Besucher interessieren.“
Die Partner der Messe zogen eine rundum positive Bilanz. Ute Dicks, Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbandes: „Es ist spürbar auf der Messe, dass das Wandern auch hier vielfältiger wird. Mit der Nachfrage nach Qualitätsprodukten, digitalen Medien und dem komplexen Thema Gesundheit, zeigte sich der Deutsche Wanderverband als sehr gut aufgestellt für das interessierte Publikum. Die Messe wird beim Wandern zu einem Trendbarometer und das erkennen Aussteller und Besucher zunehmend an." Michael Sänger, Chefredakteur des Wandermagazins, konstatierte: „Wandern hat sich als absolut krisenfest erwiesen. Die viel zitierte Wirtschaftskrise ist im Wanderbusiness hier in Düsseldorf nicht angekommen. Wer sich dem Wandern verpflichtet fühlt, kommt mit seinen Produkten nach Düsseldorf und auf der Besucherseite konnten wir beobachten, dass die Leute wirklich heiß aufs Wandern sind.“
Auch die Aussteller waren vom Interesse der Besucher und ihrer Wanderaffinität begeistert. Peter Hölscher, Geschäftsführer des Terrific Hiro Sporthandels aus Düsseldorf, sprach von sehr kompetenten und ambitionierten Besuchern, die zu hochwertiger Ausrüstung griffen. „Wir sind sehr zufrieden. Der Verkauf liegt auf Vorjahresniveau und wir können den Leuten die Beratung bieten, die sie suchen“, so Hölscher. Ralf Urbanek, Inhaber von Knekke Outdoor aus Frankfurt, bestätigte. „Die meisten Besucher sind sehr vertraut mit den Artikeln und wissen was sie suchen. Das Publikum ist sehr heterogen, was das Alter angeht, aber in dieser Beziehung vollkommen homogen: Es ist hundertprozentig unsere Zielgruppe.“ Urbanek war mit seinem ersten Auftritt auf der TourNatur zufrieden: „Das Ergebnis ist über unseren Erwartungen. Wir als kleiner Anbieter hatten ein bisschen Sorge ob wir neben den großen bestehen können, haben aber überhaupt kein Problem.“ Auch die Touristikanbieter hatten gezielte Nachfragen zu verzeichnen und stießen auf großes Interesse: „Wir merken von Jahr zu Jahr eine Steigerung, auch bedingt durch unseren Auftritt, der seit zwei Jahren deutlich größer ist. Das Interesse, nach Sachsen zu fahren, hat zugenommen. Außerdem macht die Messe einfach Spaß, wir bekommen hier als Aussteller ein sehr sehr gutes Feedback“ erklärte Christina Czach, Produkt Managerin bei der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen. Luisa Marangoni vom Consorzio Lago di Garda erklärte die erste Messeteilnahme ebenfalls zum Erfolg: „Wir sind hier sehr zufrieden. Wir wussten nicht was uns erwartet, aber es ist eine sehr gute Veranstaltung. Wandern ist für den Tourismus am Gardasee ein großes Thema, und viele Besucher nehmen hier nicht nur Prospekte mit sondern fragen ganz gezielt.“
Groß war das Interesse auch am Angebot der Nordic Walking Union (NWU). „Alle unsere Vorträge sind sehr gut besucht und wir beraten sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene zu Material und Technik“ erklärte Arne Trommer, 2. Vorsitzender der NWU. „Die ideale Verbindung von Wandern und Nordic Walking ist Nordic Trekking. Das ist das Thema momentan, weil es den Nordic Walkern eine neue Herausforderung bietet. Es geht darum, die gelernte Technik mal auf einer anderen Strecke, auf einer langen Distanz mit Herausforderungen wie Wetter, Streckenplanung, Materialplanung und Navigation zu verbinden“, so Trommer weiter.
Im Rahmen der TourNatur zeichnete der Deutsche Wanderverband insgesamt zwölf Wege als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ aus. Die neuen Wege sind: Druidensteig, Kellerwaldsteig, Märkischer Landweg, Naturparkroute Märkische Schweiz, Naturparkweg Leine-Werra, Panoramaweg Schwarzatal, Talsperrenweg Zeulenroda und Westerwald-Steig. Nachzertifiziert wurden Burgenweg, Hochsauerland Kammweg, Urwaldsteig und Winterberger Hochtour. Zusätzlich kürte eine Jury des Wandermagazins den „Doppelten Boitzenburger“ in der Uckermark und den Saar-Hunsrück-Steig zu „Deutschlands Schönsten Wanderwegen“. Der Wandermagazin Award 2009 für ein besonders innovatives Wanderprojekt ging an das Eifelsteig-Team.
Die nächste TourNatur findet vom 3. bis 5. September 2010 in Düsseldorf statt.

Freitag, 4 September 2009 - Historischer Kalender

Walsum - Herzogstraße wird vorübergehend zur Einbahnstraße
Die Straßenbauarbeiten auf der Herzogstraße beginnen am Mittwoch, 9. September, gegen 7 Uhr. Betroffen ist der Bereich zwischen Franz-Lenze-Straße und Neunkirchener Straße. Bis zum Abschluss der Arbeiten, Ende diesen Jahres, wird die Herzogstraße in diesem Bereich vorübergehend zur Einbahnstraße. Es kann dann nur Richtung Neunkirchener Straße gefahren werden. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Auch Fußgänger und Radfahrer müssen teilweise mit Behinderungen rechnen.
Die Einbahnstraßenregelung in der Straße „Am Gerrickshof“ wird ab Montag, 7. September, zwischen Overbruchstraße und „Am Nünningshof“ aufgehoben. Dies ist erforderlich, da die Duisburger Verkehrsgesellschaft aufgrund der Baumaßnahme ihre Routen ändern und Haltestellen verlegen muss. In diesem Bereich ist besonders auf die geänderte Verkehrsführung zu achten.

Hamborner Altmarkt wird barrierefrei
Der Platz Richterstraße/Schreckerstraße am Hamborner Altmarkt soll neu gestaltet werden. Am Dienstag, 8. September, 18 Uhr, werden Vertreter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement die Pläne im Bezirksamt Hamborn, Duisburger Straße 213, Raum 101, vorstellen. Mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II wird der Bereich barrierefrei ausgebaut. Die Oberflächen werden niveaugleich hergestellt, störende Hindernisse und Einbauten entfernt. Die Kreuzung Rathausstraße/Schreckerstraße/Harnackstraße wird zu einem Kreisverkehr umgestaltet. Für Alt-Hamborn bedeutet die Umgestaltung und Verkehrsberuhigung eine deutliche städtebauliche Aufwertung. In der Info-Veranstaltung werden die planerischen Grundzüge präsentiert und die Bauabläufe erläutert.

Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen: Bebauungsplan für Steinkohlekraftwerk in Datteln unwirksam
Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat mit Urteil vom heutigen Tage den Bebauungsplan Nr. 105 – E.ON Kraftwerk – der Stadt Datteln aufgehoben. Dieser sollte die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das bereits in Bau befindliche größte Steinkohle Monoblock-Kraftwerk Europas mit einer elektrischen Leistung von ca. 1050 MW und einem Anteil von 0,73 % des deutschlandweit zulässigen CO2-Ausstoßes schaffen. Geplant ist das Projekt am süd-östlichen Stadtrand von Datteln unmittelbar am Dortmund-Ems-Kanal und an der Grenze zu Waltrop. Die nächsten Wohngebiete liegen ca. 400-500m vom Plangebiet entfernt. Der gegen den Bebauungsplan gerichtete Normenkontrollantrag eines Waltroper Landwirts hatte Erfolg.
Zur Begründung hat das Oberverwaltungsgericht im Wesentlichen ausgeführt: Die Planung am vorgesehenen Standort verstoße gegen Ziele der Landesplanung. Der Landesentwicklungsplan sehe als Standort für ein Großkraftwerk ein weiter von der Wohnbebauung entfernt liegendes Gebiet im Nordosten der Stadt vor. Hieran sei die Kommune jedenfalls bei einem Projekt von landesweiter Bedeutung gebunden. Der Rat habe auch die Vorgaben des Landesentwicklungsprogramms und des Landesentwicklungsplans zur ressourcen- und klimaschützenden Energienutzung nicht hinreichend berücksichtigt. Die Stadt habe ferner das Gefährdungspotential des Kraftwerks und den Schutz der Bevölkerung im Falle eines nicht auszuschließenden Störfalls in der Abwägung nicht ausreichend beachtet. Der Bebauungsplan bewältige die von ihm ausgelösten Konflikte nicht im erforderlichen Umfang. Die Kommune habe eine Konfliktlösung vielmehr in unzulässiger Weise in nachfolgende Genehmigungsverfahren verlagert. Den Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes sei ebenfalls nicht ausreichend Rechnung getragen worden. Der Umfang des geplanten Flächenverbrauchs von ca. 64 ha. sei nicht plausibel. Fraglich sei außerdem, ob die Auswirkungen des ca. 180 m hohen – auch die Abgase ableitenden – Kühlturmes auf die benachbarte Wohnbevölkerung und das Landschaftsbild sowie die zu erwartenden Luft- und Lärmimmissionen ausreichend ermittelt und abgewogen worden seien. Das Oberverwaltungsgericht hat die Revision nicht zugelassen. Dagegen ist Beschwerde möglich, über die das Bundesverwaltungsgericht entscheidet.  Aktenzeichen: 10 D 121/07.NE

NRW: 18 221 Insolvenzen im ersten Halbjahr 2009
Im ersten Halbjahr 2009 meldeten die nordrhein-westfälischen Amtsgerichte 18 221 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag dieser Wert um 6,2 Prozent über dem des Vorjahres (Januar bis Juni 2008: 17 154 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten Forderungen summierten sich im ersten Halbjahr dieses Jahres nach vorläufigen Ergebnissen auf 9,1 Milliarden Euro.
Knapp drei Zehntel (5 212) der Insolvenzen betrafen Unternehmen, das waren 1,7 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten 2008 (damals: 5 125 Fälle). Ferner beantragten 13 009 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei
handelte es sich in 11 873 Fällen um Verbraucherinsolvenzen; das waren 7,2 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2008 (damals:
11 075 Fälle). Bei den übrigen 1 136 Fällen handelte es sich z. B. um ehemals Selbstständige, die nicht eindeutig zugeordnet werden konnten, Nachlässe und Ähnliches. Die Statistiker weisen darauf hin, dass bei den  Unternehmensinsolvenzen Fälle von Unternehmen enthalten sind, deren Sitz außerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt, aber deren Insolvenzabwicklung an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht erfolgt. Die betroffenen 76 Unternehmen beschäftigten 1 264 Personen und die Gläubigerforderungen summierten sich auf 3,5 Milliarden Euro. (IT.NRW)

WDR4 Hafenkonzert live in Duisburg
Mit einem Staraufgebot, viel guter Laune und erstmals open air präsentieren WDR4 und die Stadt Duisburg das diesjährige Hafenkonzert am Sonntag, 6. September in Duisburg. Zur Eröffnung wird Oberbürgermeister Adolf Sauerland das Hafenkonzert mit dem traditionellen Schiffergruß einläuten.
Von 11 bis 17 Uhr ist die Mühlenweide fest in der Hand aller Freunde maritimer Klänge und deutscher Schlager. Ob Patrick Lindner, Ireen Sheer, Leonard, Fernando Express, die Küstenrebellen oder Geraldine Olivier - Hits und gute Laune sind garantiert! Alle Stars werden für jeweils eine halbe Stunde auf der Bühne stehen. Und zum krönenden Abschluss gibt die Schlagerband Nr.1 aus Österreich "Die Paldauer" ein 90 minütiges Livekonzert.
Abgerundet wird das WDR4 Hafenkonzert mit Auftritten des Iserlohner Shantychores "Romantic Sailors" sowie des Blasorchesters Dürscheid. Durch das Programm führt Peter Kuttler. Und das beste: Der Eintritt ist frei! Dank zahlreicher Sitz- und Stehplätze und einem ausgesuchten Gastronomieangebot wird das WDR4 Hafenkonzert zu einem Sonntagsvergnügen für die ganze Familie! Und falls Sie es einfach nicht schaffen, live dabei zu sein, dann hören Sie rein in das Radiocafé!

Caritasrat des Caritasverbandes Duisburg e. V. wählt neuen hauptamtlichen Vorstand
In der Sitzung des Caritasrates am 1. September 2009 wurde der hauptamtliche Vorstand des Caritasverbandes Duisburg e. V. gewählt. Zum Vorstandsvorsitzenden mit dem Titel Caritasdirektor wurde der bisherige Geschäftsführer Herr Hans-Jürgen Kocar und als weiteres hauptamtliches Vorstandsmitglied der bisherige stellvertretende Geschäftsführer Herr Ulrich Fuest gewählt.
Laut Satzung waren Sie vorher durch den Administrator, Herrn Weihbischof Vorrath, als Kandidaten bestätigt worden. Im Frühjahr 2009 hat das Bistum Essen eine neue Mustersatzung für die Orts- und Kreiscaritasverbände erlassen. Nach dieser neuen Mustersatzung ist es zukünftig möglich, dass Ortscaritasverbände durch einen hauptamtlichen Vorstand geführt werden. Die Gremien des Caritasverbandes Duisburg hatten schon im Jahre 2008 beschlossen, die zu diesem Zeitpunkt gültige Satzung der neuen Mustersatzung anzupassen. Am 21.04.2009 fand die letzte Vertreterversammlung des Duisburger Caritasverbandes statt. In dieser Sitzung wurde die neue Satzung verabschiedet.
Nach der neuen Satzung tagte dann erstmals die Delegiertenversammlung am 30.06.2009. In dieser Versammlung wurde dann der siebenköpfige Caritasrat gewählt. In der anschließenden konstituierenden Sitzung des Caritasrates wurde Herr Stadtdechant Lücking zum Vorsitzenden und zu seinem Stellvertreter Herr Dechant Leenders aus Duisburg-Walsum (Bistum Münster) gewählt. Weitere Mitglieder des Caritasrates sind: Frau Ursula Gräfe, Frau Ingeburg Röttges, Herr Jürgen Haberl, Herr Ulrich Heisterkamp und Herr Rechtsanwalt Andreas Heinz. Der Caritasverband Duisburg e.V. mit seinen zurzeit 750 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat nun eine den heutigen Erfordernissen angepasste moderne Satzung.
Der Caritasrat hat die Funktion eines Aufsichtsgremiums übernommen. Die neuen Organe sind ein wichtiger Schritt, um die Flexibilität der Verbandsorganisation zu erhalten und das Engagement der Caritas als Teil der Katholischen Kirche in Duisburg
weiterhin sichtbar zu machen: Kompetent und immer nah am Menschen!

Das Stadtteilbüro stellt sich am 15. September im AWO-Nachbarschaftscafé vor
„Erste Hilfe“ bei Bürgeranliegen im Wohndorf Laar

enn Bürger in Laar „erste Hilfe“ beim Umgang mit Behörden haben oder ihre „letzte Hoffnung“ auf die Lösung eines Problems setzen, dann hilft das Stadtteilbüro weiter. Die städtische Einrichtung auf der Friedrich-Ebert Straße 83 vermittelt zwischen den Bewohnern des Viertels und der Politik oder der Verwaltung. Was genau diese städtische Einrichtung für die Menschen in Laar leistet, darüber informieren am Dienstag, 15. September, Melekper Tokgür und Stefan Hiltenkamp im AWO-Nachbarschaftscafé. Um 15 Uhr stellen die beiden Mitarbeiter des Stadtteilbüros ihre Aufgaben vor und erläutern, wie sie den Bürgerinnen und Bürgern bei ihren Fragen und Problemen weiterhelfen können. Die Teilnahme an dem Info-Nachmittag im Wohndorf Laar ist kostenlos.

Donnerstag, 3. September 2009 - Historischer Kalender

Kümmerer für den RheinPark
Ab sofort sind im RheinPark täglich von zehn Uhr morgens bis zum Einbruch der Dunkelheit zweiköpfige Teams im Einsatz, die nach dem Rechten sehen und den Besucherinnen und Besuchern für Informationen und Hilfestellung zur Verfügung stehen sollen. Dieses Projekt ist analog zum Parkranger-Projekt im Sportpark Duisburg aufgebaut. Träger auch dieser Maßnahme der Gemeinwohlarbeit ist der Stadtsportbund. Finanziert wird sie von der ARGE Duisburg, unterstützt vom Amt für Umwelt und Grün. Acht Menschen werden sich in Zweierteams im Schichtdienst abwechseln und im Park unterwegs sein, im Sommer bis 22 Uhr, im Winter bis 18 Uhr.
„Mit der Fertigstellung des RheinParks hat Duisburg eine wundervolle neue Grünanlage erhalten mit dem Rheinstrand und der einmaligen Skateranlage, die von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen wird“, sagt Stadtdirektor Dr. Peter Greulich: „Leider liegt der RheinPark ein wenig abseits, sodass einige Zeitgenossen, wenn sie unbeobachtet sind, ihre Agressionen am Möbiliar des Parks auslassen. Dem versuchen wir auch mit dieser Maßnahme Einhalt zu gebieten.“
„Es geht aber nicht nur darum, den Vandalismus zu unterbinden, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern Orientierung zu geben“, ergänzt Oberbürgermeister Adolf Sauerland: „Der Park ist neu, viele Besucher brauchen Informationen, wo sie was finden. Diese können ihnen die sogenannten Parkranger geben.“
Der neue Park ist auf einer 25 Hektar großen Fläche errichtet worden, die zuvor mehr als 150 Jahre von der Industrie genutzt wurde. Die ausladende Wiesenlandschaft und der Rheinstrand bieten nicht nur Möglichkeiten zur Entspannung, sondern auch zu vielfältigen sportlichen Aktivitäten. Das war auch die Motivation für den Stadtsportbund, sich auf dieser Fläche zu engagieren. „Wir haben mit den Parkrangern im Sportpark bislang sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Franz Hering, Vorsitzender des Stadtsportbundes: „Von daher lag es nahe, auch im Rheinpark Verantwortung zu übernehmen. Von unserem Engagement profitieren auch im Sportpark nicht nur die Sportler, sondern die gesamte Bürgerschaft.“
„Die ARGE finanziert über die Gemeinwohlarbeit inzwischen in Duisburg mehr als 100 Kräfte, die durch ihre Anwesenheit in Bussen und Bahnen, auf Friedhöfen und in Grünanlagen den Bürgerinnen und Bürgern ein Gefühl des sich gut aufgehoben fühlen und der Sicherheit geben“, sagt ARGE-Chef Norbert Maul: „Und die Arbeitssuchenden, die über diese Maßnahme qualifiziert werden, lassen sich leichter in den ersten Arbeitsmarkt vermitteln.“

Die neuen Parkranger mit Franz Hering, Vorsitzender des Stadtsportbundes (ganz rechts), Stadtdirektor Dr. Peter Greulich (Zweiter von rechts) und ARGE-Chef Norbert Maul (Dritter von rechts, hintere Reihe).

Fortsetzung des Freibadbetriebs im Kombibad Homberg
DuisburgSport weist darauf hin, dass der Freibadbetrieb im Kombibad Homberg auch über das planmäßige Ende der Freibadsaison hinaus aufrechterhalten bleibt, solange die Witterungsverhältnisse dies zulassen.
Aufgrund der weiterhin bestehenden Beschränkungen des Badbetriebs in Homberg werden zudem die dort bereits seit Anfang Juli geltenden, ermäßigten Eintrittspreise beibehalten. Auch die Sommeröffnungszeiten behalten im Kombibad ihre Geltung, so dass Wasserratten in Homberg montags immer ab 10 Uhr, dienstags bis freitags ab 6.30 Uhr sowie samstags und sonntags ab 8 Uhr auf ihre Kosten kommen können.
Derweil können im Gebäude des Kombibades die notwendigen Sanierungsarbeiten weiterhin durchgeführt werden, ohne dass die Besucherinnen und Besucher des Freibads davon gestört werden. Wann der Hallenbadbetrieb des Kombibads wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit aber leider noch nicht absehbar. DuisburgSport bittet um Verständnis und wird rechtzeitig darüber informieren.
Weitere Informationen sind unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de erhältlich.

Freibadsaison im Allwetterbad Walsum endet
Die Freibadsaison geht für das Allwetterbad Walsum am 6. September zu Ende. Ab Montag, 7. September, treten dort zudem die Winteröffnungszeiten wieder in Kraft. Das Allwetterbad hat dann dienstags bis freitags jeweils von 6.30 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Montags findet keine Bürgerschwimmzeit statt.

Homberg: Kirchstraße erhält neue Fahrbahndecke

Im Zuge der laufenden Straßenbauarbeiten auf der Kirchstraße In Duisburg-Homberg wird diese ab Dienstag, 8. September, vorübergehend zur Einbahnstraße. Es kann dann nur Richtung Blücherstraße gefahren werden. Ein Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert. Die Arbeiten werden voraussichtlich am Samstag, 12. September, abgeschlossen.

Schimanski-Nacht
Die Wetterprognosen lassen frösteln und am Samstag soll es sogar verdammt ungemütlich werden. Deshalb haben die Veranstalter der langen Schimanski-Nacht jetzt beschlossen, in den Kleinen Saal der Mercatorhalle umzuziehen.  Am Samstagabend, ab 19.30 Uhr können sich die Schimi-Fans dann auf zwei Klassiker der Kultreihe aus Duisburg freuen. Mit dem Tatort Duisburg-Ruhrort hatte 1981 alles angefangen. Im Anschluss wird ?Zabou von 1990 gezeigt. Die Vorführungen sind kostenlos! Für nachdenkliche und erheiternde Erinnerungen sorgt Kabarettist Kai Magnus Sting, und das Spardosen-Terzett spielt die Tatort-Musik. Mit dem Ende der Schimanski-Nacht endet dann auch die Aktionswoche STADT! STATT STUBE., die unsere Innenstadt für sieben Tage zu einem großen, unterhaltsamen, lehrreichen und liebenswerten Wohnzimmer machte.

Durchschnittliche Kinderzahl 2008 bei 1,38 Kindern je Frau
Wie das Statistische Bundesamt  mitteilt, betrug die durchschnittliche Kinderzahl je Frau im Jahr 2008 in Deutschland 1,38. Gegenüber 2007, als sie bei 1,37 gelegen hatte, nahm sie damit geringfügig zu. Die durchschnittliche Kinderzahl fiel damit 2008 etwa so hoch aus wie zuletzt 2000. Einen höheren Wert hatte sie zuletzt 1990 erreicht (1,45). 2008 waren nach endgültigen Ergebnissen rund 683 000 Kinder geboren worden, etwa 2 000 weniger als 2007. Wie in den vergangenen Jahren ging die durchschnittliche Zahl der Geburten bei jüngeren Frauen auch 2008 zurück, während sie bei den Frauen ab etwa 30 Jahren zunahm.
Im Westen Deutschlands blieb die durchschnittliche Kinderzahl im Jahr 2008 unverändert bei 1,37. Im Osten Deutschlands hat sie dagegen zugenommen und beträgt jetzt 1,40 (jeweils ohne Berlin). Die durchschnittliche Kinderzahl je Frau war zuletzt 1990 in den neuen Bundesländern höher als im früheren Bundesgebiet gewesen.
Im Westen fiel die durchschnittliche Kinderzahl 2007 und 2008 etwa so hoch aus wie 2004, nachdem sie zwischenzeitlich etwas abgenommen hatte. Sie war aber niedriger als in den Jahren 1996 bis 2001. Im
Osten Deutschlands stieg diese Kennzahl 2008 auf den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung an. Sie hatte bereits 2007 deutlich zugenommen, nachdem sie bis 2006 auf dem Niveau, das 2004 erreicht wurde, verharrt hatte. Zuvor war die durchschnittliche Kinderzahl in den neuen Ländern nach ihrem Tief Anfang der 1990er Jahre bereits erheblich angestiegen.
Bei der Berechnung der durchschnittlichen Kinderzahl je Frau werden alle Kinder berücksichtigt, die im Laufe eines Jahres geboren werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern miteinander verheiratet sind oder nicht. Auch die Frage, ob es sich um das erste, zweite oder ein weiteres Kind der Frau handelt, ist bei dieser Berechnung unerheblich.
Diese durchschnittliche Kinderzahl je Frau, die auch als zusammengefasste Geburtenziffer bezeichnet wird, wird zur Beschreibung des aktuellen Geburtenverhaltens herangezogen. Sie gibt an, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens bekommen würde, wenn ihr Geburtenverhalten so wäre wie das aller Frauen zwischen 15 und 49 Jahren im jeweils betrachteten Jahr. Wie viele Kinder ein Frauenjahrgang tatsächlich im Durchschnitt geboren hat, kann erst festgestellt werden, wenn die Frauen am Ende des gebärfähigen Alters sind, das zurzeit mit 49 Jahren definiert wird.

UDE-Wissenschaftler fordern Weiterentwicklung der Altersteilzeit - Berufsbelastung mehr berücksichtigen
Die Vereinbarungen zur Altersteilzeit müssen weiterentwickelt und stärker darauf ausgerichtet werden, Älteren mit besonderen Arbeitsbelastungen einen gleitenden Übergang in die Rente zu ermöglichen. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des
Altersübergangs-Monitors, mit dem das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und des Forschungsnetzwerks Alterssicherung den Übergang zwischen Erwerbsleben und Ruhestand untersucht.
Gegenwärtig sind über 500.000 ältere Arbeitnehmer in Altersteilzeit beschäftigt. Damit genießt etwa jeder fünfte sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer über 55 Jahre die mit der Altersteilzeit verbundenen Vorteile: eine teilweise Aufstockung des mit der Arbeitszeitreduzierung einhergehenden Einkommensrückgangs und einen sehr weitgehenden Ausgleich in der Gesetzlichen Rentenversicherung. Die Zahl der Förderfälle, bei denen die Bundesagentur für Arbeit dem Betrieb die Aufstockungsbeträge erstattet, wenn auf den freigewordenen Arbeitsplatz ein Arbeitsloser eingestellt oder Azubi übernommen wird, liegt mit ca. 100.000 Personen deutlich niedriger.
Somit ist die Altersteilzeit auch ohne Förderung der Bundesagentur ein gutes Instrument, stellen die IAQ-Wissenschaftler fest. Sie müsse daher mittelfristig nicht verschwinden, wenn die Förderung zum Jahresende 2009 ausläuft. Allerdings haben viele ältere Beschäftigte gar keinen Zugang zur Altersteilzeit. Da es keinen individuellen Anspruch gibt, ist ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung Voraussetzung. Nach Schätzungen des IAQ arbeitet mindestens ein Drittel aller Beschäftigten in Betrieben, die weder tarifvertraglich noch durch Betriebsvereinbarungen die Möglichkeit zur Altersteilzeitbeschäftigung bieten.
Dadurch kommen Mitarbeiter oft nicht wegen ihrer besonders belastenden Tätigkeiten in den Genuss von Altersteilzeit, sondern weil sie in (überwiegend größeren) Betrieben arbeiten, in denen eine entsprechende Regelung besteht. Gerade Personen in körperlich anstrengenden Berufen sind nur unzureichend in der Altersteilzeit anzutreffen, stellte das IAQ fest: Verwaltungs- und Büroberufe, Sozial- und Erziehungsberufe sowie Techniker und Dienstleistungskaufleute sind -- teilweise deutlich --
überrepräsentiert. Unterrepräsentiert sind dagegen Ältere in Berufen mit körperlich anstrengender Arbeit und relativ niedrigen Qualifikationsanforderungen (z.B. Schlosser, Verkehrsberufe, Reinigungsberufe, Transportarbeiter).
Viele Tarifverträge zur Altersteilzeit waren auf den Zeitraum der Förderungsmöglichkeit abgeschlossen und laufen daher Ende 2009 aus. Daher ist zu befürchten, dass auch die nicht geförderte Altersteilzeit weniger in Anspruch genommen werden kann "Die Erneuerung und Weiterentwicklung der tariflichen und betrieblichen Vereinbarungen zur Altersteilzeit ist dringend geboten -- und sollte individuelle Wahlrechte von Beschäftigten und die Reduktion von Arbeitsbelastungen einbeziehen", raten die IAQ-Wissenschaftler.

Unternehmerinnenbrief NRW: Neue Bewerbungsrunde für Unternehmerinnen mit guten Geschäftskonzepten
Der Unternehmerinnenbrief NRW soll beim Start in die Selbstständigkeit und bei Expansionsvorhaben unterstützen. Um zu zeigen wie das funktioniert, stellen im Rahmen ihrer Bewerbung die Gründerinnen oder Unternehmerinnen ihre Geschäftskonzepte einem Jury-Team aus erfahrenen Expertinnen und Experten persönlich vor. Das Team kommt aus Banken, Kammern, Beratungsinstitutionen und der Wirtschaft und widmet sich individuell der (angehenden) Unternehmerin und ihrer Präsentation. Als Auszeichnung winkt eine Urkunde, die neben dem Imagegewinn und einem öffentlichkeitswirksamen Auftritt die Teilnahme an einem Patenschaftsprogramm ermöglicht.
Der Unternehmerinnenbrief ist eine Initiative des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Um eine Teilnahme kann sich jede Gründerin und Unternehmerin bewerben, deren Planungs- und Beratungsphase abgeschlossen ist und die ein schlüssiges Konzept entwickelt hat. Die nächste Jury-Sitzung für die Region Niederrhein findet in Duisburg am 1. Oktober statt. Interessierte Geschäftsfrauen können sich noch bis zum 10. September bewerben. Die Bewerbungsunterlagen können im Internet unter www.unternehmerinnenbrief.de heruntergeladen und im Projektbüro Unternehmerinnenbrief Niederrhein eingereicht werden. Magdalena Kowalczyk und Karin Schillings stehen für alle weiteren Fragen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

Willi Fährmann liest aus "Das Glück ist nicht vorbeigegangen - Willi Fährmann erinnert sich"
Am: Donnerstag, 01.10.2009Um: 20.15 UhrWo: Mayersche Buchhandlung im Forum Duisburg -Eintritt: 8,- ?. Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder können unter 0203 / 70900400 reserviert werden.
Seit fast fünfzig Jahren gehört Willi Fährmann mit zahlreichen Werken zu einer der Größen der Jugendliteratur. Der mit dem Jugendliteraturpreis und dem Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnete Autor ist mit seinen kritischen und wichtigen Werken nicht nur aus den Schulen nicht mehr wegzudenken. Am 18. Dezember 2009 wird Willi Fährmann 80 Jahre alt.
Mal kurzweilig, mal berührend, mal kritisch, mal aufwühlend: Willi Fährmann legt ein Erinnerungs-Mosaik mit zahlreichen Erlebnissen aus seinem Leben vor. Ein Stück Zeitgeschichte, aber auch ein Blick über die Schulter auf den Schreibtisch eines der renommiertesten Jugendbuchschriftsteller des 20. Jahrhunderts.  

Mittwoch, 2. September 2009 - Historischer Kalender

Bauarbeiten in Duisburg - Bahnübergang "Dachsstraße" gesperrt
Die Deutsche Bahn AG führt vom 5.9.2009, 5 Uhr, bis 9.9.2009, 6 Uhr, Bauarbeiten zwischen Duisburg-Hochfeld-Süd und Duisburg-Wanheim durch. Wegen der Bauarbeiten wird der Bahnübergang "Dachsstraße" vom 5.9.2009, 15 Uhr bis 7.9.2009, 5 Uhr, vom 7.9.2009, 23 Uhr bis 8.9.2009, 5 Uhr und vom 8.9.2009, 23 Uhr bis 9.9.2009, 5 Uhr, für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Der Bahnübergang bleibt für Fußgänger und Radfahrer passierbar. Umleitungen werden ausgeschildert. Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen nicht immer zu vermeiden.

Open Air auf dem König-Heinrich-Platz: "Jazz auf'm Plazz"
Der König-Heinrich-Platz lädt als zentraler Platz zu schönen Veranstaltungen ein, und so wird er in den Sommermonaten jeden Monat in eine Freiluftkonzerthalle verwandelt. Den Abschluss der außergewöhnlichen Konzertreihe bildet die deutsch-afrikanische Combo "Canu" und zeigt heute am 3. September eine ausgefallene Mischung aus traditioneller afrikanischer Musik und dem guten alten Rock. Neben diesem ausgezeichneten musikalischen Programm ist natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt, und damit steht einem gelungenen Abend nichts mehr im Wege.

Neue Chancen durch Teilzeitberufsausbildung
Teilzeitberufsausbildung – die unbekannte Chance – steht im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung am 8. September ab 13:00 Uhr. Veranstaltungsort: „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstr. 5 – 7 in Duisburg.
Eine berufliche Ausbildung in Teilzeitform zu absolvieren, kann für viele engagierte Eltern mit jungen Kindern oder an Ausbildung Interessierten mit pflegebedürftigen Angehörigen die einzige Chance sein, einen Beruf zu erlernen und damit sich und der jungen Familie eine solidere wirtschaftliche Basis zu sichern. Leider kennt kaum jemand der Betroffenen diese Möglichkeit und auch in der Wirtschaft nutzen nur wenige Unternehmen diese Ausbildungsform.
Am 8. September veranstaltet daher die Initiative für Teilzeitberufsausbildung unter dem Titel „Teilzeitberufsausbildung: Eine zusätzliche Chance!“ eine In-formationsveranstaltung, damit diesem Informationsdefizit abgeholfen werden kann.
„Eine solide Berufsausbildung ist für den Einstieg in das Berufsleben eine wesentliche Voraussetzung. Die Teilzeitberufsausbildung gibt auch den jungen Müttern und Vätern eine Chance hierzu, die durch die Kinderbetreuung ansonsten keine Möglichkeit zu einer geregelten Berufsaubildung gehabt hätten“, betont Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur. „Wir haben hier eine klassische Win-win-Situation. Die jungen Eltern durchlaufen eine geregelte Berufsausbildung und können so ihre Familie auf eine solide wirtschaftliche Basis stellen. Die Unternehmen erhalten qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zudem über gute organisatorische Kompetenzen verfügen. Schließlich profitiert auch die Gesellschaft, muss sie doch so weniger Sozialtransfers leisten. Dies stellt einen zielführenden Beitrag zur Bewältigung der kommenden demographischen Herausforderungen dar.“
„Immer mehr Frauen wollen beides: Beruf und Familie ", betont Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur NiederRhein. " Aus diesem Grund hat das Landesarbeitsministerium das Handlungsprogramm „Brücken bauen in den Beruf“ entwickelt. Es zielt darauf ab, die Arbeitsmarktintegration und -situation insbesondere von Frauen in Nordrhein-Westfalen zu verbessern. Hierbei spielt die Ausbildung in Teilzeit eine wichtige Rolle, denn diese Möglichkeit ist oftmals die einzige Chance für junge Mütter, einen Berufsabschluss zu erlangen. Leider gibt es ein ganz großes Informationsdefizit und diesen Mangel wollen wir mit der heutigen Veranstaltung beseitigen und ein Netz-werk aller relevanter Akteure zum Thema Teilzeitberufsausbildung in Duisburg entwickeln.“
Zur Duisburger Initiative für Teilzeitberufsausbildung gehören neben der Agen-tur für Arbeit und der Regionalagentur Niederrhein das Referat für Gleichstellung u. Frauenbelange sowie das Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft der Stadt Duisburg, die Niederrheinische IHK, die HWK, die Kreishandwerkerschaft und die Landesberatungsgesellschaft G.I.B.

ÖPNV wird in Nordrhein-Westfalen für 40 Prozent der (Hoch-) Schulwege und 12 Prozent der Arbeitswege genutzt
Etwa vier von zehn (1,3 Millionen von 3,3 Millionen) Wegen zur Schule bzw. Hochschule wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2008 mit Bussen und Bahnen zurückgelegt. Wie das  statistische Landesamt mitteilt, nutzten die Schüler(innen) und Studierenden in 442 000 Fällen Kraftfahrzeuge; zu Fuß oder per Fahrrad wurden 1,5 Millionen Schulwege bewältigt (einschl. Fällen ohne Angabe). Beim Weg zur Arbeit dominierte dagegen der motorisierte Individualverkehr: Sechs von zehn (4,8 Millionen von 7,9 Millionen) Arbeitswegen wurden per Kfz bewältigt, knapp ein Achtel (947 000) mittels ÖPNV und über ein Viertel (2,2 Millionen) per Fahrrad oder zu Fuß (einschl. Fällen ohne Angabe).
Für kurze Distanzen (weniger als zehn Kilometer) zur Arbeit bzw. zur (Hoch-)Schule benutzten 37 Prozent ein Kfz, 22 Prozent öffentliche Verkehrsmittel und 40 Prozent waren zu Fuß oder per Fahrrad unterwegs. Auch bei Distanzen über zehn Kilometer wurde der ÖPNV mit einem Anteil von 23 Prozent von der Kfz-Nutzung (74 Prozent) dominiert.
Seit dem Jahr 2000 hat sich der ÖPNV-Anteil beim Weg zur Schule oder Hochschule von 36 Prozent auf 40 Prozent erhöht. Bei den Arbeitswegen fiel der Anstieg geringer aus, hier verbesserte sich der Anteil der Busse und Bahnen von elf auf zwölf Prozent. Die Zahlen beruhen auf Resultaten des Mikrozensus, für den etwa  jeder hundertste Privathaushalt im Lande u. a. nach dem Verkehrsmittel für den täglichen Weg zur Arbeits- bzw. Ausbildungsstätte befragt wurde. Erwerbstätige mit ständig
wechselnden Arbeitsorten sind in den Zahlen nicht enthalten. (IT.NRW)

Vortrag in der VHS: Ganz schön starker Tobak – Die Pfeife in der Poesie
Unter dem Titel „Ganz schön starker Tobak – Die Pfeife in der Poesie“ möchten sich Dr. Claudia Kleinert und Daniel Beuthner am Donnerstag, 10. September, um 18.30 Uhr in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte den Gedichten widmen, die die Dichter der Pfeife gewidmet haben. Dabei wird es humorvoll, ernst, nachdenklich und auch schauerlich zugehen. Von der Friedenspfeife bis zum heimtückischen Mordanschlag folgen sie den duftenden Rauchzeichen der Pfeife in der Poesie. Ob Pfeifenfreund, Passiv- oder Nichtraucher - der abwechslungsreiche Vortrag ist für alle Freunde guter Literatur. Er findet im Rahmen der Reihe „Wechselspiele – Kultureller Austausch im Wandel der Zeit“ statt, die in diesem Semester dem Thema „Pfeifenwelten“ gewidmet ist. Eintritt an der Abendkasse: 5 Euro

Mehrheit der Azubis in NRW weiterhin in traditionell stark besetzten Berufsbildern vertreten
Ende 2008 befanden sich in NRW 341 708 Personen in einer beruflichen Ausbildung im dualen System. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren dies 2,5 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor. Wie schon in den Vorjahren ist dabei eine hohe Konzentration auf nur wenige Berufe festzustellen: 77 Prozent aller weiblichen und 64 Prozent der männlichen Auszubildenden verteilen sich auf jeweils nur 25 Ausbildungsberufe.
Am stärksten besetzt bei den 132 584 weiblichen Auszubildenden war mit 9 319 erstmals die Ausbildung zur Bürokauffrau, gefolgt vom bisherigen Spitzenreiter, der medizinischen Fachangestellten (vormals Arzthelferin) (9 031) und den Industriekauffrauen (8 661). Bei den 209 124 männlichen Auszubildenden dominierte nach wie vor mit 13 104 die Berufsausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker. Auf Platz 2 folgten die Industriemechaniker (10 856) vor den Anlagenmechanikern für
Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (7 909). (IT.NRW)

Fast eine Billion Euro Gebrauchsvermögen in privaten Haushalten
Nach Berechnungen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen besaßen die privaten Haushalte in Deutschland am Jahresanfang 2009 langlebige Gebrauchsgüter im Wert von fast einer Billion Euro. Das waren durchschnittlich 23 500 Euro pro Haushalt. Fahrzeuge machen mehr als ein Drittel des Gebrauchsvermögens aus, Möbel und Teppiche ein weiteres Drittel. Das restliche Gebrauchsvermögen umfasst elektrische Haushaltsgroßgeräte, audiovisuelle, fotografische und EDV-Geräte sowie
Güter für Kommunikation, Gesundheit, Unterhaltung und Freizeit; Uhren und Schmuck. Nicht dazu zählen Goldbarren, Münzen, Antiquitäten und ähnliche Güter einschließlich eines Teils des Schmucks, die nicht zu Gebrauchszwecken, sondern in erster Linie als Wertaufbewahrungsmittel dienen.
Der Wert des privaten Gebrauchsvermögens ist von 578 Milliarden Euro am Jahresanfang 1991 auf 943 Milliarden Euro am Jahresanfang 2009, das heißt um nahezu zwei Drittel gestiegen. Während die anderen Gütergruppen teilweise recht stark an Wert zugelegt haben, hat sich der Bestand an audiovisuellen, fotografischen und EDV-Geräten seit 1991 wertmäßig nur geringfügig von 57 auf 58 Milliarden Euro erhöht. Das liegt vor allem daran, dass die Preise in dieser Gütergruppe stark gesunken sind.
Preisbereinigt hat sich der Neuwert des Bestandes an audiovisuellen, fotografischen und EDV-Geräten seit 1991 mehr als verdreifacht und damit gegenüber den anderen Gütergruppen weit überproportional entwickelt. Dies deutet darauf hin, dass die Ausstattung der Haushalte mit moderner Informations- und Unterhaltungstechnik stetig voranschreitet. Die reale Entwicklung des Gebrauchsvermögens zum Neuwert liefert Anhaltspunkte dafür, in welchem Umfang den privaten Haushalten langlebige
Gebrauchsgüter zur Nutzung zur Verfügung stehen, unabhängig davon, in welchem Ausmaß sie bereits verbraucht, das heißt abgeschrieben sind. Sie enthält nach Ausschaltung des Preiseinflusses neben der Mengenentwicklung der Ausstattung mit den entsprechenden Gütern auch noch die Qualitätsentwicklung.
Die rein mengenmäßige Entwicklung in Form von Stückzahlen zeigt sich in den Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe. Danach besaßen 75% der privaten Haushalte Anfang 2008 einen Personalcomputer, während es Anfang 1993 erst 21% waren. Der Bestand an Computern in den privaten Haushalten ist in diesem Zeitraum auf das Sechsfache von rund 8 Millionen auf knapp 48 Millionen Geräte gestiegen. Von 79% auf 85% stieg der Anteil der Haushalte, die einen Fotoapparat besitzen, im Zeitraum 1993 bis 2008 vergleichsweise geringfügig. Weil die Haushalte zunehmend mehr als einen Fotoapparat ihr Eigen nennen, ist der Bestand an Fotoapparaten allerdings von 41 Millionen auf 60 Millionen angewachsen.
Aufgrund der sich häufenden Mehrfachausstattung ist in diesem Zeitraum auch die Zahl der Fernsehgeräte in den privaten Haushalten von 45 Millionen auf 58 Millionen gestiegen.

Dienstag, 1. September 2009 - Historischer Kalender

Behindertenbeirat: "Einfache Verwaltungssprache" gefragt
Zu seiner letzten Sitzung in der Legislaturperiode 2005 - 2009 traf sich der Behindertenbeirat am 1. September 2009 um 15 Uhr, wie gewohnt im Kleinen Prinzen. In einem ersten Fachvortrag sprach Michaela Blaha zum Thema "einfach Verwaltungssprache". Die Germanistin und Anglistin ist bei der Ruhr-Universität beschäftigt. Sie, die sich nach eigenen Angaben schon immer mit dem Thema Fachsprache beschäftigt hat, arbeitete schon beim Bundesjustizministerium in Berlin und wirkte dort an allgemeinverständlichen Gesetzestexten mit. Seit 1998 betreut sie an der Bochumer Universität die dortige Sammlung an Verwaltungstexten. In einer Datenbank sind 2.500 authentische Verwaltungstexte zusammengestellt, von denen 500 schon bearbeitet sind.
"Wir haben hier beispielsweise Bescheide, Formulare, Vermerke, Satzungen und Merkblätter zusammengetragen. Bürger und Verwaltungen können genauso zu den Nutzern dieser Datensammlung gehören," so Blaha.
Verwaltungstexte sind für viele Menschen schwer verständlich. Komplexe Sachverhalte und eine komplexe Sprache und Struktur können die Gründe dafür sein. "Über einfache Sachverhalte wird unglaublich kompliziert geschrieben," berichtet Blaha und gibt auch einige Beispiele. "Es gibt überholte Worte wie "fernmündlich" oder "Augengläser"." Die Folge: Viele Nachfragen und dementsprechend genervte Behördenmitarbeiter, viele Missverständnisse und Widerstände / viel Passivität bei den Bürgern. Die Konsequenz sind hohe Kosten für Mahnbescheide und Gerichtskosten. Bürger und Behördenmitarbeiter sind gleichermaßen unzufrieden.
Die Abkürzung IDEMA steht für "Internet-Dienst für moderne Amtssprache". Hier sollen die Kommunal- und Bundesverwaltungen gute und leicht verständliche Texte miteinander austauschen können. "Unser Motto lautet `Gemeinsam statt einsamŽ," berichtet Blaha. Sendet seine Verwaltung einen Text bei IDEMA ein, versuchen Germanisten, Juristen und Verwaltungsfachleute, den Text in eine leicht verständliche Form zu bringen. Dann kontrollieren Juristen, ob der Text auch rechtlich einwandfrei ist. Ist der Text von der anfragenden Verwaltung freigegeben, kommt er in eine Datenbank und kann so auch von anderen Verwaltungen genutzt werden. "Soziales, Bauen und Wohnen sowie Sicherheit und Ordnung sind die Themenbereiche, bei denen wir häufig um Hilfe gebeten werden," so Blaha.
Duisburg ist noch nicht Teil des Netzwerkes. "Wir erheben einen Mitgliedsbeitrag, der von der Größe der jeweiligen Verwaltung abhängt. Er liegt bei 1.000 bis 10.000 Euro pro Jahr. Pro Auftrag erheben wir auch eine Aufwandsentschädigung, die für Mitglied aber niedriger ist als für Nichtmitglieder," berichtet Blaha. Im Behindertenbeirat wird schnell klar, daß sich Duisburg aus rein finanziellen Gründen nicht am Netzwerk beteiligen wird.  Einen Rat gibt Blaha dem Behindertenbeirat am Ende ihres Vortrages aber noch mit auf den Weg: "Sprache ist ein wichtiger Teil des Bürokratieabbaus."
Das BAIM- / BAIMplus - Forschungsprojekt beschäftigt sich mit einem Informationssystem zum barrierefreien Reisen im Öffentlichen Personennahverkehr. Es ist Verkehrsverbund Rhein - Main angesiedelt. Helmut Heck stellt BAIM ist einem zweiten Fachvortrag im Behindertenbeirat vor.
In Deutschland gibt es rund 6,7 Millionen schwerbehinderte Menschen. Dies sind 8 Prozent der Bevölkerung. 20 bis 25 Prozent der Bevölkerung ist mobilitätseingeschränkt. Damit sind nicht nur körperliche Einschränkungen gemeint. Fehlende Ortskenntnisse, ein Kinderwagen oder schweres Gepäck können auch zu einer Mobilitätseinschränkung führen. "Die Zugänglichkeit von Verkehrsmitteln, Bahnhöfen und Haltestellen hat sich deutschlandweit in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Barrieren existieren aber immer noch," gesteht Heck. "Ziel des Forschungsprojektes ist die Bereitstellung von Informationen, wie und wo man barrierefrei gereist werden kann. Es soll dem Reisenden eine Kette von barrierefreien Reisemöglichkeiten genannt werden. Die Barrierefreiheit muss auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sein." Im Internet gibt es entsprechende Fahrplanauskünfte für den Verkehrsraum Rhein - Main sowie Berlin. Im VRR - Raum ist dies leider noch nicht möglich. Andreas Rüdig

Erschreckende Zahlen bei Geschwindigkeitsüberwachung
Die beiden Messwagen der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung des Duisburger Ordnungsamtes haben an den ersten drei Schultagen verstärkte Kontrollen an Schulwegen und direkt vor Schulen und Kindergärten durchgeführt.  Erschreckend war dabei, dass nahezu elf Prozent aller vorbeifahrenden Kraftfahrzeugfahrer die Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht eingehalten haben. In Zahlen: von 7000 Fahrzeugen haben 746 die Geschwindigkeit derart deutlich überschritten, dass Verwarnungs- und Bußgeldverfahren eingeleitet werden müssen. Spitzenreiter war ein Fahrzeugführer auf der Aldenrader Straße in Duisburg-Fahrn. Die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometer pro Stunde an einer Schule wurde nach Abzug eines Toleranzwertes um 41 überschritten. Dem Fahrzeugführer drohen nun eine Geldbuße von mindestens 280 Euro, 4 Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei und ein einmonatiges Fahrverbot. Das Ordnungsamt appelliert an alle Autofahrer, auf die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit, insbesondere vor Schulen und Kindergärten, zu achten.

Defekter Kanaldeckel blockiert Bahnhofstraße in Duisburg-Meiderich
An einem defekten Kanaldeckel auf der Bahnhofstraße in Meiderich beginnen die Arbeiten am Mittwoch, 2. September, gegen sieben Uhr. Für etwa eine Woche wird daher auf Höhe der Hausnummer 171 eine Fahrspur gesperrt. In dieser Zeit regelt eine Baustellenampel den gegenläufigen Verkehr. Da gleichzeitig aus der Dr.-Martin-Kaehler-Straße nicht in die Bahnhofstraße eingebogen werden kann, wird der Bereich ab Werner-Wild-Straße Ecke Ritterstraße als Sackgasse ausgeschildert.  Fußgänger und Radfahrer können den Bereich passieren.

Alle Auszubildenden an Bord
Am 1. September haben 41 Auszubildende ihren Dienst bei der Stadt Duisburg begonnen. Damit sind alle mit der Bezirksregierung verabredeten 62 Ausbildungsplätze im Ausbildungsjahr 2009 bei der Stadt Duisburg besetzt. Bereits im Frühjahr hatten 16 Brandmeisteranwärterinnen bzw. Brandmeisteranwärter sowie fünf Trainees mit der Ausbildung begonnen. Die Azubis, die am 1. September ihre Ausbildung begonnen haben, sind angehende Diplom-Volkswirte, Verwaltungsfachangestellte, Kaufleute für Bürokommunikation, Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, Servicekräfte für Dialogmarketing, Industriekaufleute und Forstwirte. Gut 16 Prozent der Azubis haben Migrationshintergrund. Das ist mehr als in allen Jahren zuvor.
Bis zum 7. September laufen die obligatorischen Einführungstage, bei denen die Jugendlichen mit den Rahmenbedingungen ihrer Ausbildung vertraut gemacht werden und den Aufbau der Duisburger Stadtverwaltung kennen lernen. Dabei stehen auch viele Besuche bei städtischen Tochtergesellschaften und Duisburger Unternehmen auf dem Programm.
OB Sauerland und die Ausbilder der Stadt mit den neuen Azubis

Wanheim: Umzug des Pfarrers löste Erstaunen aus
Großes Erstaunen löste Pfarrer Brand an einem Sonntag Morgen im Domcafe mit der Nachricht aus, dass er mit seiner Familie umziehen wolle. Presbyterium und Kreissynodalvorstand hatten das Vorhaben bereits genehmigt, so dass er nun damit an die Öffentlichkeit gehen konnte. Der Umzug wird in den Herbstferien stattfinden. Die neue Wohnung befindet sich nur ein paar hundert Meter vom Pfarrhaus entfernt in der Rheinstahlsiedlung. Im Heckdahl 12 heißt ab November die neue Adresse. Die altbekannte Telefonnummer der Pfarrstelle sollte bis dahin von der Telekom freigegeben sein. Mit dem Hauskauf hat sich die Familie entschlossen, auch nach der Pensionierung von Pfarrer Brand in Wanheim zu bleiben. Alle haben sich hier in den vergangenen fünfzehn Jahren gut eingelebt und fühlen sich wohl in der Gemeinde, so dass die Entscheidung zu diesem großen Schritt leicht gefallen ist.
Mit dem Auszug geht eine 40-jährige Tradition zu Ende. Pfarrer Wilfrid Schlee war der erst, der mit seiner Frau und den beiden Kindern das Haus bewohnte. Nach ihm zog Okko Herlyn ein. Das Pfarrhaus wurde ein `Haus der offenen TürŽ, ein zweites Gemeindehaus neben dem Behelfsbau, der keinen Keller hatte und dadurch in seinen Möglichkeiten stark eingeschränkt war. Im Keller des Pfarrhauses fand sonntags der Kindergottesdienst statt, während im Gemeindehaus die Erwachsenen ihren Gottesdienst feierten. Ebenfalls im Keller hatten die Männer ihren Werkraum. Junge Leute trafen sich im Erdgeschoss.
Mit dem Weggang von Okko Herlyn und dem Einzug der Familie Brand wurde das Pfarrhaus wieder mehr Wohnhaus und Pfarrbüro. Da die Gemeinde seit Jahrzehnten schon über kein eigenes Amt mehr verfügt, sind viele kleine Schreibarbeiten im Pfarrbüro zu erledigen. Dies wird auch in Zukunft so bleiben. Pfarrer Brand wird weiterhin für Anfragen aller Art, die kirchliche Dienste und Gemeindeangelegenheiten betreffen, zur Verfügung stehen.
Das Pfarrhaus Beim Knevelshof soll nun vermietet oder verkauft werden. Das Presbyterium will sich nach den eingegangenen Angeboten entscheiden, was mit dem Haus geschehen soll," berichtet der Gemeindegruß der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg-Wanheim.
Die Frage nach der Pfarrwohnung ist schon alt. Ich bin ihr schon zu Beginn der `90er Jahre begegnet. Muß der Pfarrer unbedingt in der Gemeinde wohnen? Darf ein Pfarrer auch in einer Mietwohnung wohnen? Darf er Wohneigentum bilden? Kann sich eine Gemeinde überhaupt (noch) eine Dienstwohnung für seinen Pfarrer erlauben? Dies sind Fragen, die hier eine Rolle spielen.
Sinkende Gemeindegliederzahlen führen zu einer immer schwieriger werdenden Finanzsituation in den Gemeinden. Da kann es schon eine Überlegung sein, sich von dem Pfarrhaus und damit einem Kostenfaktor zu trennen. Inwieweit die Frage der Residenzpflicht für sie wichtig ist, kann ja jede Gemeinde selbst entscheiden. "Was ist eigentlich aus der alten Kanzel und dem Altar geworden, die sich vor der Gebäudesanierung in der Kirchen Am See befanden? Zum Wegwerfen zu schade paßten sie doch nicht mehr in den neu gestalteten Gottesdienstraum. Fünf Jahre parkten sie deshalb in der Gemeindegarage. Jetzt haben sie sich in Bewegung gesetzt. Ziel ihrer Reise ist Litauen.
Im November 2008 besuchte der Generalsuperintenden der Evangelisch-Reformierten Kirche in Litauen, Rimas Mikalauskas, den Kirchenkreis Duisburg. Bei dieser Gelegenheit kam das Gespräch auch auf Kanzel und Altar. Schnell fand sich durch die Vermittlung des Superintendenten eine litauische Gemeinde, die Interesse signalisierte. Das Gustav-Adolf-Werk übernahm den Transport. So werden die Wedauer Kanzel und der Altar sicher bald in einer litauischen Kirche wieder ihre Zwecke erfüllen.
Die reformierte Kirche in Litauen ist eine der ältesten evangelischen Kirchen. Der erste reformierte Gottesdienst fand in Vilnius bereits im Jahre 1553 statt. Heute gehören nur noch 0,2 % der litauischen Bevölkerung dieser Kirche an," berichtet der Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz und Wedau - Bissingheim). Dies ist sicherlich keine weltbewegende Geschichte, nicht wahr? Ich finde sie aber trotzdem hübsch genug, um sie weiterzuerzählen. Andreas Rüdig

Gesundheitsrisiko Arbeitsplatz
6,3% der Erwerbstätigen, das sind etwa 2,4 Millionen Personen, leiden an erwerbsbedingten Gesundheitsbeschwerden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist dies eines der Ergebnisse einer Zusatzerhebung zur EU-harmonisierten
Arbeitskräftestichprobe aus dem Jahr 2007, bei der rund 80 000 Personen zu Arbeitsunfällen, arbeitsbedingten Gesundheitsbeschwerden sowie psychisch und physisch belastenden Faktoren der Arbeit befragt wurden. Personen mit erwerbsbedingten gesundheitlichen Problemen gaben weit überwiegend Beschwerden des Bewegungsapparates an, wobei Rückenleiden bei knapp einer Million der Erwerbstätigen (2,6%) im Vordergrund standen. Stress oder Beklemmungen, die dem Bereich psychischer
Erkrankungen zuzuordnen sind, wurden von 0,6% der Erwerbstätigen (rund 215 000 Personen) in der Befragung angegeben.
Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass arbeitsbedingte Gesundheitsprobleme mit zunehmendem Alter der Erwerbstätigen verstärkt auftreten. Dabei spielt das Geschlecht keine entscheidende Rolle. Ein bedeutender Einflussfaktor für das Entstehen von Gesundheitsproblemen ist die ausgeübte Tätigkeit. So sind Anlagen- und Maschinenbediener sowie Arbeitskräfte in landwirtschaftlichen Berufen am häufigsten von rein körperlichen Erkrankungen betroffen. Auch bei Führungskräften und Wissenschaftlern sind Beschwerden des Bewegungsapparates das häufigste Gesundheitsproblem, doch treten bei Letzteren vergleichsweise häufiger auch psychische Erkrankungen auf.

Aquarellausstellung „Wolkenbilder“ in der VHS
Die Ausstellung „Wolkenbilder“, die vom 14. September bis 24. Oktober zu den üblichen Öffnungszeiten der Volkshochschule im dortigen Foyer entgeltfrei zu sehen ist, zeigt Werke aus den Kursen unter der Leitung von Edith Dürbaum. Der Titel bezieht sich darauf, dass die flüchtige Erscheinung ziehender Wolken sehr gut mit der spontanen Leichtigkeit der Aquarellmalerei und den Zufallseffekten, die beim Zusammenspiel von Farbe und Wasser auf dem Papier entstehen, harmoniert. Die Umsetzung kann allerdings auf sehr unterschiedliche Art erfolgen, wie die Exponate zeigen. Interessierte Besucher sind zur Eröffnung am Montag, 14. September, um 19.30 Uhr herzlich eingeladen.

Radtourentipp September jetzt online
„Historische Orte des Genusses“ führt auf einem Rundkurs durch den Duisburger Norden 

Der Internet-Radtourentipp des Monats September ist jetzt online. Unter www.duisburg.de findet man die Tour beschrieben im Stadtplan, kann aber auch einen Plan und eine Beschreibung ausdrucken.  Die Tour startet am Innenhafen. Über den Hafenstadtteil Ruhrort, den Grünen Pfad entlang, geht es weiter nach Meiderich und Beeck. Die Route streift danach den westlichen Teil des Landschaftsparks Duisburg-Nord und führt weiter durch die Beeckbachniederung nach Bruckhausen, vorbei am Sanierungsgebiet Grüngürtel Nord. Es folgen Marxloh und Jubiläumshain, bevor die Tour dann der Kleinen Emscher folgt. Weiter geht es über die denkmalgeschützte Siedlung Bergmannsplatz, das Dichterviertel, das Bauhauskarre, den Hamborner Altmarkt, die Abtei Hamborn zum Ingenhammshof im Landschaftspark Duisburg-Nord. Über den Hagenshof geht es zum Rhein-Herne-Kanal und an diesem entlang über grüne Uferwege, durch die Ruhraue zum Ruhrwehr. Kurz darauf ist wieder der Innenhafen erreicht.  
Auf den rund 37 Kilometern finden sich zahlreiche Beispiele der Trinkhallenkultur vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Neuzeit. So geht es vorbei an der ersten Duisburger „Pommesbude“ aus den 50er Jahren in Marxloh, einem historisches Büdchen in der Siedlung Bergmannsplatz sowie der wohl ältesten und originellsten Trinkhalle Duisburgs auf dem Hamborner Altmarkt. Diese Tour wird auch wieder als geführte Radtour angeboten: Zum „Tag des offenen Denkmals“ startet sie am Sonntag, 13. September, um 12 Uhr am Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen. Eine Mitarbeiterin der Denkmalbehörde wird die Interessierten begleiten und kulturhistorische Erläuterungen geben.  

Juli 2009: Weiterhin moderater Rückgang der Erwerbstätigenzahl
Im Juli 2009 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 40 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einer Abnahme um 150 000 Personen (- 0,4%).
Auch im Vergleich mit dem Vormonat Juni war im Juli 2009 ein Rückgang zu verzeichnen: Die Zahl der Erwerbstätigen sank um 98 000 (- 0,2%). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, waren im Juli 2009 in Deutschland 40,11 Millionen Personen erwerbstätig. Damit waren saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat Juni 34 000 Personen (- 0,1%) weniger erwerbstätig. Im Juni 2009 war die saisonbereinigte Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vormonat Mai um 44 000 Personen (- 0,1%) zurückgegangen.
Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise fällt der seit einigen Monaten beobachtbare Rückgang der Erwerbstätigenzahl damit nach wie vor gering aus. Dabei dürfte die Inanspruchnahme der Kurzarbeit erneut die negativen konjunkturellen Effekte auf die Erwerbstätigkeit abgemildert haben.