Duisburg aktuell   -   Archiv September 2008

 

Dienstag, 30. September 2008 - Historischer Kalender
Forum zwischen Euphorie und (Parkgebühr)Ernüchterung
Auch die in zarten grün und blau angestrahlten Wände der Tiefgarage beruhigen die Forum Kunden nicht, wenn sie vor dem Kassenautomat stehen. Viele Kunden erinnern sich in diesem Moment an ein bekanntes Einkaufszentrum in Oberhausen. Hier sind die Wände der Parkhäuser zwar nicht farblich angestrahlt, aber "kostenfrei". Von Peter Knopf wurde im Rahmen der Baustellenbesichtigung übrigens geäußert: "Wer nur mal eben Brötchen holen will, kann kostenfrei parken". Auch wurde eine Ermäßigung der Parkgebühren ab einem bestimmten Mindestumsatz angekündigt.  Das alles traf so eben nicht ein.  Beim Massenansturm seit der Eröffnung und dem verkaufsoffenen Sonntag waren deutliche Töne der Kunden aus Duisburg und dem erweiterten Umfeld deutlich: "Wirklich schön hier, alles sehr gelingen. Aber das Parken ist zu teuer. Da werden wir wohl doch wieder zum CentrO fahren!" 

Kosten
Parken kostet für eine Stunde 1,50 . Wer ausgiebig das reichhaltige Angebot im weitläufigem Terrain studiert, die gekaufte Ware in die dankenswerterweise installierten Schließfächer deponiert und unbeschwert - sagen wir einmal bei Le Buffet  - und ausgiebig gut speist, hat etwas zu berappen. Wer bei 2 Stunden Einkaufszeit und 40 Minuten den lukullischen Dingen frönte, ist mit 4,50 dabei. Und das ist dem erfahrenen CentrO-Fahrer eindeutig ein Dorn im Geldbeutel. Dass zudem die umliegenden Straßen und das Wasserviertel erheblich durch Tiefgaragen-Umfahrer belastet werden, ist sozusagen Programm. Da sind Gedanken an die durch die Parkraumbewirtschaftung geschaffenen Arbeitsplätze wenig hilfreich.

Ein- und Ausfahrt
Wer über die Lenzmannstraße in die Tiefgarage erstmals einfährt hat breite Zufahrt und zwei Einfahrmündungen bzw. Schranken zur direkten Einfahrt. Die Tiefgarage selbst ist wie versprochen hell und zudem farblich hervorragend ausgestattet, was der Orientierung und erheblich zum besseren Sicherheitsgefühl - vor allem bei Frauen - beiträgt. Auch bei der Ausfahrt ist das alles angenehm. Es gilt aber abzuwägen, wo man an der Lenzmannstraße abbiegt. Wer sich sofort links orientiert hat zwei Variationsmöglichkeiten auf der Friedrich-Wilhelm-Straße. Er kann z. B. nach gut 100 Metern nach links in Richtung Hauptahnhof abbiegen. Wer sich an der Ausfahrt rechts orientiert, wird zwangsläufig über die Claubergstraße und Friedrich-Wilhelm-Straße bis zur Ampel an der Kreuzung Friedrich-Wilhelm-/Düsseldorfer Straße geführt. Bü/haje

Baupreise in NRW um 2,9 Prozent gestiegen
Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen erreichte nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik im August 2008 einen Indexstand von 111,8 (berechnet auf der neuen Basis des Jahres 2005 = 100) und war damit um 2,9 Prozent höher als im August 2007. Gegenüber Mai 2008 stieg der Preisindex für Bauleistungen um 0,7 Prozent.
Ab dem Berichtsmonat August 2008 erfolgt die Berechnung der Preisindizes für die Bauwirtschaft auf der Basis 2005 = 100 (bisheriges Basisjahr: 2000). Die Preisindizes für die Bauwirtschaft werden etwa alle fünf Jahre auf ein neues Basisjahr umgestellt. Hierbei werden die Berechnungsgrundlagen - insbesondere die Gewichtungsstrukturen, die den Berechnungen der Preisindizes zugrunde liegen - aktualisiert, indem sie den aktuellen Bauverfahren und Bauweisen angepasst werden. Zu den Details siehe Seite 5 derMai-Ausgabe des entsprechenden Statistischen Berichts.

Rhein-Ruhr-Bad bleibt auch am Tag der Deutschen Einheit geöffnet
Das Rhein-Ruhr-Bad steht den Badefreunden am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, von 8 bis 21 Uhr zur Verfügung. Alle anderen von DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben an diesem Tag geschlossen.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Fundsachenversteigerung im Bezirksamt Meiderich
Das Bezirksamt Meiderich führt am Donnerstag, 23. Oktober 2008, ab 15 Uhr in der Turnhalle auf der Weißenburger Straße 15 eine Fundsachenversteigerung durch. Öffentlich meistbietend versteigert werden Fahrräder, Handys, Schmuck, Pocket-PC’s, Rucksäcke, Taschen und sonstige Fundsachen. Die zur Versteigerung kommenden Gegenstände können am Versteigerungstag ab 14.30 Uhr besichtigt werden.
Eigentumsansprüche können bis zum 22. Oktober im Bürger-Service im Bezirksamt Meiderich/Beeck, Von-der-Mark-Straße 36, Duisburg-Meiderich, geltend gemacht werden.

VHS bietet literarischen Abend
Einen literarischen Abend mit Dr. Claudia Kleinert und Daniel Beuther vom aragam Kulturverein zum Thema Glück bietet die Volkshochschule, Königstraße 47, am Donnerstag, 16. Oktober, von 18.30 bis 20 Uhr an.
Literarisch betrachtet reicht das "Glück" vom Märchen "Hans im Glück" über Filme und Romane wie "Emmas Glück" oder "Vom Glück, Hrdlak gekannt zu haben" bis hin zu unzähligen Gedichten, Anekdoten und Erzählungen.
VHS-Vortrag: "Die Becher-Schüler" - Vertreter einer neuen Idee des Sehens
Im Vorfeld der Ausstellung "Inside - Outside" im Museum Küppersmühle stellt Philipp Krug am Montag, 13. Oktober, von 18 bis 19.30 Uhr in der Volkshochschule, Königstraße 47, einige der bekanntesten Schüler von Bernd und Hilla Becher vor: Candida Höfer, Andreas Gursky und Thomas Strutz. Der Einfluss "der Bechers" war für die fotografische Entwicklung nicht nur dieser heute bekannten Fotografen wegweisend und lässt sich anhand ihrer Arbeiten gut belegen. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt fünf Euro.
VHS-Ausstellung: "Unterwasser - Tiere in tropischen Meeren"

Unter dem Titel "Unterwasser - Tiere in tropischen Meeren" präsentiert die Volkshochschule an der Königstraße 47 vom 13. bis 31. Oktober eine Ausstellung mit Fotos, wie man sie selten zu sehen bekommt.
Das Leben am Korallenriff ist farbig und vielfältig. Neben bizarren Formen faszinieren die Fische der Riffe den Taucher mit fantastischen Farben und Mustern. Gemeinsam mit der ebenso großen Vielfalt an Korallen und Seeanemonen formieren sie sich zu atemberaubenden Unterwasserlandschaften, von denen die Bilder einen Eindruck vermitteln. Bei der Ausstellungseröffnung am Montag, 13. Oktober um 19.30 Uhr im Foyer der VHS wird der Fotograf, Michael Drecker, Auskunft zu den einzelnen Fotos geben. Der Eintritt ist kostenfrei.

VHS-Seminar: "Befreiung von Lernblockaden"
 "Befreiung von Lernblockaden - Abschied von negativer Lernerfahrung" lautet der Titel eines Seminars der Volkshochschule am Samstag, 25. Oktober, von 10 bis 17 Uhr, im Gebäude auf der Steinschen Gasse 31. Das Seminar unter der Leitung von Ingrid Bürgers vermittelt einen Einblick in die Grundlagen der Edu-Kinestetik, einer Methode, die sich vor allem beim Abbau von Lernblockaden bewährt hat. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer einiges über die Gehirnfunktionen und den Ablauf von Lernprozessen. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

VHS-Seminar: "Weniger ist mehr. Entrümpeln Sie Ihr Leben"
Ein Wochenendseminar mit dem Titel "Weniger ist mehr. Entrümpeln Sie Ihr Leben" bietet die Volkshochschule am Freitag, 24. Oktober, von 18 bis 22 Uhr, und am Samstag, 25. Oktober, von 9 bis 13.45 Uhr, im Gebäude auf der Königstraße 47 an. Unter der Leitung von Anton L. Thomas erlernen die Teilnehmer, wie man sich auf das Wesentliche konzentrieren und dadurch sein Leben besser in den Griff bekommen kann. Es werden langjährig erprobte Techniken und Methoden der persönlichen Organisation besprochen und auf die Bedürfnisse jedes Teilnehmers individuell angepasst. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Montag, 29. September 2008 - Historischer Kalender
Internationale Fachmesse für Menschen mit Behinderungen und Pflegebedarf
In Nordrhein-Westfalen leben fast eine halbe Million pflegebedürftige Menschen. Um diese Menschen und ihre Bedürfnisse geht es auf der Fachmesse REHACARE 2008 vom 15. bis 18. Oktober in Düsseldorf. 800 Aussteller präsentieren neue Produkte, Dienstleistungen und Erkenntnisse. Zu den Ausstellern gehören auch die nordrhein-westfälischen Wohnberatungsstellen für ältere, behinderte und pflegebedürftige Menschen. Der Stand der Landesarbeitsgemeinschaft Wohnberatung NRW befindet sich in der Halle 3, B62. In sieben Messehallen werden auf 30.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche übersichtlich und kompakt Lösungen für alle Lebensbereiche und Zielgruppen vorgestellt. Das Angebot reicht von Mobilitäts- und Alltagshilfen über Hilfsmittel für ambulante oder stationäre Pflege, Kommunikationstechnik und barrierefreie Wohnwelten bis zu Ideen für Freizeit, Reise und Sport.

Auch in Duisburg gibt es das Angebot Wohnberatung. Die Mitarbeiterinnen der Wohnberatungsstelle für ältere und pflegebedürftige Menschen beraten und begleiten bei Problemen in der Wohnung oder dem Wohnumfeld und bei allgemeinen Fragen zum Thema Wohnen im Alter. Zu erreichen sind sie beim Amt für Soziales und Wohnen unter den Telefonnummern (0203) 283-2874 oder -2325. Allgemeine Beratung und Wohnberatung für behinderte Menschen bieten die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen an. Auch diese Einrichtung ist im Amt für Soziales und Wohnen angesiedelt und telefonisch unter (0203) 283-2760, -4791, oder -6889 zu erreichen.

Bundeskanzlerin ehrt Duisburger Zuwanderer der ersten Generation
Bundeskanzlerin Angela Merkel ehrt am 1. Oktober 2008 Zuwanderer der ersten Generation für ihre Aufbau- und Lebensleistung in Deutschland. Aus dem ganzen Bundesgebiet werden stellvertretend für alle, die in den fünfziger und sechziger Jahren gekommen sind, 200 Menschen geehrt. Unter ihnen sind vier Duisburger, die jetzt nach Berlin fahren.
Vela Racic, Serdar Bozkurt, Remo Caresta und Ali Houzi werden am Empfang der Bundeskanzlerin teilnehmen. Alle vier sind Pioniere der ersten Zuwanderung in der Nachkriegszeit. Jeder hat auf seine Weise und in seinem Umfeld zur Verständigung beigetragen. Sie zeichnen sich durch ihr soziales Engagement für Integration und ein gutes Zusammenleben aus.

Vela Rocic aus Bosnien-Herzegowina, kam als junge Frau mit 22 Jahren nach Duisburg. Angeworben als Fabrikarbeiterin erhielt sie nach einem Jahr eine Stelle in ihrem erlernten Beruf als Krankenpflegerin. Seit 36 Jahren ist sie nun im Johanniter-Krankenhaus beschäftigt. Dort wird sie von allen „die Übersetzerin“ genannt, weil sie für alle Patienten aus Südosteuropa übersetzt.

Serdar Bozkurt lebt seit 1962 in Duisburg. Der aus der Türkei stammende gelernte Autoschlosser arbeitete zunächst als Dolmetscher und Kulturvermittler bei Mannesmann. Weitergebildet zum innerbetrieblichen Sozialbetreuer war er für die ausländischen Arbeitnehmer und ihre Familien zuständig. Serdar Bozkurt ist Mitglied im Beirat für Zuwanderung und Integration und im Ausschuss für Soziales und Arbeit.

Remo Caresta kam 1963 nach Duisburg und arbeitete bis zur Rente als Betriebsschlosser bei der Bundesbahn. Der gebürtige Italiener war stellvertretendes Mitglied im Ausländerbeirat der Stadt Duisburg, Vertrauensmann in der Gewerkschaft und hat sich jahrelang sozial und kulturell engagiert.

Ali Houzi aus Tunesien kam 1972 nach Marburg. 1974 zog er nach Duisburg, wo er zunächst bei Thyssen und später bei Mannesmann als Kranführer arbeitete. 1988 gründete er den deutsch-tunesischen Kultur- und Bildungsverein, dessen Vorsitzender er heute ist.

Die vier Persönlichkeiten wurden von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung aus einem Kreis von zehn Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt. Die Vorschläge kamen aus den Reihen der verschiedenen Duisburger Communities. Das Referat für Integration der Stadt Duisburg hatte als Mittler die Bewerbungsvorschläge an die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung weitergeleitet.
 


Fachmesse "Hogatec"  in Düsseldorf mit Duisburger Beteiligung

Liebe geht durch den Magen. Doch es sind nicht nur die Frauen, die sich um das Wohlbefinden ihres Liebsten kümmern. Auch Gastwirte kümmern sich um die Zufriedenheit ihrer Gäste. "Hogatec" heißt die internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, die Ende September 2008 in Düsseldorf stattfindet.
Technische Einrichtungen, Küchentechnik und Gemeinschaftsverpflegungs-Systeme gibt es hier genauso zu sehen wie Einrichtungsgegenstände, Ausstattung und Design. Sie sind für das Fachpublikum sicherlich sehr interessant.
Die Bereiche, die sich mit dem Essen, Trinken und Genießen beschäftigen, sind jedoch absolute Publikumslieblinge. Die Duisburger Rheinfels Quellen sind hier genauso vertreten wie andere Unternehmen aus Ruhrgebiet, Niederrhein und Bergischem Land.
Sehr gut besucht ist die Messe, zumindest an ihrem Eröffnungstag (28.9.2008). Wer einen Zugang zur Gastronomie, Hotellerie und andere Formen der Gästebewirtung hat, der kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten. Ich für mich habe jedenfalls viele Themen gefunden, über die ich im Nachgang zur Messe berichten kann.
Die Königs-Brauerei ist ein Duisburger Traditionsunternehmen. Es hilft Gastronomen vor Ort mit Rat und Tat. Genauso wenig wie andere prominente Brauereien der Region ist Köpi auf der Messe vertreten. Einen vernünftigen Grund für den Ausschluss einer ganzen Branche ist nicht zu sehen. Andreas Rüdig

Preisanstieg in NRW mit +2,6 Prozent niedriger als im Vormonat
n Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik zwischen September 2007 und September 2008 um 2,6 Prozent auf 106,9 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gestiegen. Gegenüber dem Vormonat (August 2008) blieb der Preisindex unverändert.
Im Vergleich zum Vorjahr verteuerten sich Haushaltsenergien um 13,6 Prozent (Heizöl +31,1 Prozent, Gas +17,0 Prozent), die Personenbeförderung im Luftverkehr um 12,4 Prozent sowie
Molkereiprodukte und Eier um 11,0 Prozent. Preisgünstiger als noch im September 2007 waren hingegen Produkte des Multimediabereichs (-9,3 Prozent).
Gegenüber dem Vormonat  kam es zu saisonbedingten Preissteigerungen bei Schuhen (+5,2 Prozent) und Bekleidung (+4,1 Prozent). Während sich Gas um 3,3 Prozent verteuerte,
gaben die Preise für Heizöl und Kraftstoffe um jeweils 1,9 Prozent nach. Auch Beherbergungsdienstleistungen (-10,6 Prozent) und Pauschalreisen (-7,0 Prozent) wurden nach der Ferienzeit
wieder günstiger angeboten als im August. (LDS NRW)

Tag der offenen Moscheen am 3. Oktober
Duisburg. Auch in diesem Jahr öffnen die islamischen Gemeinden am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, für alle Interessierten ihre Türen. Die Duisburger islamischen Gemeinden nehmen traditionell an dieser bundesweiten Aktion teil und bieten die Möglichkeit, die Räumlichkeiten zu besichtigen und Einblicke in die Glaubenswelt des Islam zu gewinnen. Theologisch ausgebildete Gemeindemitglieder stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung. In diesem Jahr beteiligen sich die unten aufgelisteten Gemeinden und heißen zu den angegebenen Zeiten alle Interessierten herzlich willkommen.

Beek
Mehmet-Akif-Moschee (DITIB), Ostackerweg 122, Tel. 0179 76 15 605,
15 bis 18 Uhr

Marxloh
Marxloh K.M.- Moschee (IGMG), Weselerstrasse 60, Tel. 544 36 90,
15 bis 18 Uhr

Bruckhausen
Mevlana-Moschee (IGMG), Bayreuther Strasse 14, Tel. 46 52 78,
15 bis 18 Uhr
Fatih-Moschee (VIKZ), Dieselstrasse 24, Tel. 57 80 11,
15 bis 17 Uhr

Rheinhausen
Ahmet-Yahsi-Moschee (IGMG), Friedrich-Alfred-Strasse 213, Tel. (02065) 75 647
15 bis 18 Uhr
Nuru-Osmaniye-Moschee (VIKZ), Geeststrasse 12, Tel. (02065) 477 40,
15 bis 17 Uhr

Homberg
Yeni-Moschee (VIKZ), Moerser Strasse 103, Tel. (02066) 13 783,
15 bis 19 Uhr

Hochfeld
H. Bayram Veli Moschee (IGMG), Wanheimer Strasse 8, Tel. 66 44 70,
15 bis 18 Uhr,
Osmanli-Moschee (VIKZ), Friedenstrasse 6, Tel. 610 47,
11 bis 20 Uhr,
Freitagsgebet und Predigt in deutscher Sprache

Meiderich
Süleymaniye-Moschee (VIKZ), Hagenauer Strasse 57, Tel. 42 12 81,
15 bis 17 Uhr

Walsum
Yeni-Moschee (VIKZ), Römerstrasse 282, Tel. 47 48 69,
13 bis 15 Uhr
 

Sonntag, 28. September 2008 - Historischer Kalender
Citywache am verkaufsoffenen Sonntag geöffnet
Die gemeinsame Citywache von Ordnungsamt und Polizei im Averdunk-Zentrum ist als zusätzlicher Service am 28. September (verkaufsoffener Sonntag im Rahmen der 10. Automesse) in der Zeit von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Außerdem wird eine Doppelstreife in der Innenstadt präsent sein.

Hallenbad Rheinhausen bleibt wegen der jährlichen Grundreinigung vorübergehend geschlossen
Von Montag, 29. September, bis Sonntag, 12. Oktober, bleibt das Hallenbad Rheinhausen wegen der jährlichen Grundreinigung geschlossen. Ab Montag, 13. Oktober, wird das Bad den Schwimmfreunden wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen. Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Manfred Kock und Okko Herlyn machen Kabarett zugunsten der Kindernothilfe
Erlös für Müllsammler-Kinder in Duisburgs Partnerstadt San Pedro Sula
Die Kindernothilfe lädt zu einem Pressegespräch mit dem ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock, und Okko Herlyn, Theologieprofessor und Kleinkünstler, ein. Kock und Herlyn treten am Freitag, 17. Oktober, mit einem Kabarettprogramm zugunsten der Kindernothilfe auf.
Die Theologen versprechen ihren Zuschauern rheinisches Kabarett. In der Duisburger Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Straße bieten Kock und Herlyn ab 20 Uhr peinlich genaue Einblicke in kirchliche und andere rheinische Realsatire. Ist das Rheinland wirklich katholisch? Und: Was hat es mit der sagenumwobenen „niederrheinischen Gottheit mit zwei Buchstaben“ auf sich? Ungewöhnliche Antworten auf diese und andere Fragen erwarten das Publikum.
Der Reinerlös des Abends fließt in ein von der Kindernothilfe in der Duisburger Partnerstadt San Pedro Sula (Honduras) unterstütztes Projekt. Die Kindernothilfe fördert dort 200 arbeitende Kinder. Sie müssen auf der Müllhalde „El Ocotillo“ mit bloßen Händen nach recycelbaren Abfällen suchen, um Geld für das Überleben ihrer Familien zu verdienen. Sozialarbeiter unterstützen die betroffenen Familien, helfen den Kindern, den Wiedereinstieg in die Schule zu meistern, alternative Einkommensmöglichkeiten zu finden und bieten Informationen zu Gesundheit und Hygiene. Sechs Schulen werden renoviert und mit neuen Materialien ausgestattet.

Kino Cafe zeigt "Der Baader Meinhof Komplex"
Nach dem erfolgreichen Auftakt im September mit 120 zufriedenen Besuchern wird das Kino Cafe am Mittwoch, 1. Oktober, um 14.30 Uhr in der UCI Kinowelt am Duisburger Hauptbahnhof mit dem aktuellen deutschen Film "Der Baader Meinhof Komplex" fortgesetzt. Das Kino Cafe, dessen Zielgruppe die Generation "50 plus" ist, entstand in Kooperation zwischen dem Seniorenbeirat der Stadt, dem Amt für Soziales und Wohnen, den Duisburger Wohlfahrtsverbänden der UCI-Kinowelt sowie Serva Duisburg und dem Restaurant Ocho. Zu einem Eintrittspreis von 5 Euro wird an jedem ersten Mittwoch im Monat ein Kinofilm präsentiert, inklusive des Verzehrs von anschließendem Kaffee und Kuchen

VHS-Kurs: Professionelles Internetpublishing mit Dreamweaver
In einem Wochenseminar der Volkshochschule vom 6. bis 10. Oktober erlernen Interessierte, wie Webseiten mit Hilfe des Profiprogramms Dreamweaver MX erstellt und gestaltet werden können. Auch die Möglichkeiten der Veröffentlichung der Homepage im Internet sind Thema des Seminars, das im Institut für Aus- und Fortbildung in Duisburg-Buchholz auf der Lüderitzallee 27 veranstaltet wird. Die Teilnahmegebühr beträgt 150 Euro. Auch für diesen Kurs gelten die Ermäßigungsbedingungen der VHS.
An diesem Seminar interessierte Mitarbeiter in Unternehmen bis 250 Beschäftigten können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bildungsscheck einlösen, der die Teilnahmegebühr um 50 Prozent ermäßigt.

VHS-Seminar: "Elektronische Bildbearbeitung mit Photoshop"

Ein Seminar der Volkhochschule zum Thema "Elektronische Bildbearbeitung mit Photoshop" bietet die Volkshochschule vom 13. bis 17. Oktober, jeweils von 9 bis 16 Uhr, im Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Buchholz an. Die Teilnehmer erlernen, Fotos aus unterschiedlichen Quellen (Digitalkamera, Scanner, CD-Rom) auf vielfältigste Weise mit dem Profiprogramm Photoshop CS3 zu bearbeiten und zu verbessern. Die Teilnahmegebühr beträgt 130 Euro. Auch für diesen Kurs gelten die Ermäßigungsbedingungen der VHS.
An diesem Seminar interessierte Mitarbeiter in Unternehmen bis 250 Beschäftigten können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bildungsscheck einlösen, der die Teilnahmegebühr um 50 Prozent ermäßigt.

VHS-Vortrag: "Starthilfen für Existenzgründer"
Einen Vortrag für Existenzgründer, die nicht rückzahlbare Zuschüsse zur Finanzierung ihrer Gründung ausschöpfen möchten, gibt es am Dienstag, 14. Oktober, von 18.15 bis 21.30 Uhr im Gebäude der Volkshochschule auf der Königstraße 47. Das Seminar informiert über Starthilfeprogramme, Antragswege und Tipps zur Antragsstellung. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro.

Mit der VHS zur Buchmesse Frankfurt
Eine Tagesfahrt zur Frankfurter Buchmesse bietet die Volkshochschule am Samstag, 18. Oktober an. Geplant ist neben dem Besuch der Messe auch ein Gespräch am Stand eines Verlages. Dabei sollen Einzelheiten der Verlagsarbeit und die Entstehung von Publikationen thematisiert werden. Das Schwerpunktthema und Gastland der Buchmesse 2008 ist die Türkei. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Freitag, 26. September 2008 - Historischer Kalender
"Rheinhausen Einkaufsstadt mit Herz"
 "Größter Wochenmarkt am Niederrhein immer ein Erlebnis". Mit Werbesprüchen wie diesem möchte der linksrheinische Duisburger Stadtteil Besucher anlocken. "Wir schalten diese Werbung bis zur holländischen Grenze," berichtet Rudolf Lisken von der Arbeitsgemeinschaft Rheinhauser Kaufleute. Das Ergebnis? Mittwochs kommen bis zu 6.000 Besucher, samstags bis zu 10.000.
Rund 150 Mitglieder gehören der Arbeitsgemeinschaft an. Die Händler des Wochenmarktes und umliegende Geschäfte gehören dazu, aber auch Architekten, Steuerberater und Rechtsanwälte. "Die Arbeitsgemeinschaft will die Interessen der Händler gegenüber der Stadt vertreten," betont Lisken.

Zechen und Großindustrie gibt es seit 1993 nicht mehr in Rheinhausen. Stattdessen kam mit dem Logistikstandort Logport die Logistik. Die Gewerbegebiete Mevissen, Businesspark und Hohenbudberg kommen hinzu. "Sie sind gut angenommen worden. Die Kleinindustrie kann die Arbeitsplatzverluste aber noch nicht kompensieren."
"Ich bin Bürgervertreter. Da muss ich sehen, wie ich die Bürgerbelange durchsetze. Es ist egal, wie und mit wem ich es mache," betont der agile und pragmatisch orientierte 75jährige, der als Unternehmer (Kartoffel-Großhändler) selbst alle Höhe und Tiefen des Geschäftslebens miterlebte und sich seit über 30 Jahren in der lokalen Politik (beispielsweise in der Bezirksvertretung) engagiert. "Rheinhausen hat eine solide, gute Basis. Ich sehe die Entwicklung des Stadtteils - auch für die Zukunft - positiv. Es gibt kaum Leerstände bei den Ladenlokalen. Die Besonderheiten des Wochenmarktes liegen in der Größe und dem breiten Warenangebot. So allmählich kann ich mich aufs Altenteil zurückziehen."

Wer Infos über Rheinhausen sucht, sei an dieser Stelle an die Internetenzyklopädie Wikipedia verwiesen. Gibt man das Suchwort "Rheinhausen (Duisburg)" ein, erhält man ein umfangreiches Informationsangebot. Schnell wird klar beim Gespräch mit Lisken, daß das linksrheinische Rheinhausen und das rechtsrheinische Duisburg zumindest geistig immer noch nicht zusammengehören. Der Rhein ist immer noch eine Grenze, selbst heute, über 30 Jahre nach der Eingemeindung. "Ich bin ein linksrheinischer Patriot, hier geboren, aufgewachsen und alt geworden," berichtet Lisken. SIch ihn irgendwo anders vorzustellen, fällt bei dem Urgestein schon schwer. Zu viele Geschichten kann der lebhafte und lebendige Mann erzählen. Andreas Rüdig

Straßenbauarbeiten im Kreuzungsbereich in Obermeiderich
Im Kreuzungsbereich Essen-Steeler-Straße/Varziner Straße/Berliner Straße beginnen am Montag, 29. September, Straßenbauarbeiten. In Teilbereichen wird hier eine neue Fahrbahndecke aufgebracht. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich zwei Wochen, während dieser Zeit wird die Ampelanlage ausgeschaltet. Stattdessen wird der Verkehr über eine Baustellenampel geregelt. Für die Dauer der Baumaßnahmen kann nicht aus der Berliner Straße in den Kreuzungsbereich eingefahren werden. Eine Umleitungsempfehlung über die Wiesbadener Straße ist ausgeschildert.
Da es sich um einen stark befahrenen Bereich handelt, wurden die Bauarbeiten in die Ferienzeit gelegt. Trotzdem ist mit erheblichen Rückstaus zu rechnen. Ortskundige werden gebeten, den Bereich wenn möglich zu umfahren.

Elternberatung fällt aus
Die öffentliche Elternberatung (früher Mütterberatung) in Duisburg-Hochfeld auf der Rheinhauser Straße 199 fällt am Donnerstag, 2. Oktober aus. Auf der Beekstraße 48-50 in Duisburg-Mitte findet die Elternberatung im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst am Mittwoch 8. Oktober nicht statt.

Der Verwaltungsrat der Sparkasse Duisburg hat Direktor Uwe Haddenhorst fürweitere fünf Jahre wiederbestellt.
Der 53jährige Banker geht damit in seine zweite Amtszeit. Haddenhorst war nach der Fusion der beiden Sparkassen in Duisburg und Kamp-Lintfort (2003) in den Vorstand der neuen Sparkasse Duisburg gerückt. Zuvor war er seit 1991 Mitglied des Vorstandes der Stadtsparkasse Kamp-Lintfort.
Zu seinen Zuständigkeiten gehören die Bereiche Betriebsservice(Organisation, Technik, Verwaltung und Zentraler Marktservice), Finanz- und Rechnungswesen, Recht und KreditConsult sowie das Kreditsekretariat.Als Repräsentant der Sparkasse Duisburg im Geschäftsgebiet Kamp-Lintfort betreut er dort weiterhin rund 20 Firmenkunden persönlich.

Routenänderung der DVG wegen Sperrung der Neuen Krefelder Straße in Rheinhausen
Die Straßenbauarbeiten auf der Neuen Krefelder Straße zwischen Pestalozzistraße und Lindenallee in Duisburg-Rheinhausen ab Montag, 29. September, bedingen auch eine Routenänderung der Busse der DVG. In der Beguinenstraße werden Halteverbotszonen eingerichtet, damit die Busse dort ungehindert fahren können. Zwischen Lindenallee und In den Peschen wird auf der Seite der ungeraden Hausnummern ein absolutes Halteverbot eingerichtet. Auf der anderen Straßenseite erfolgt dies in den Einmündungsbereichen.
Die Bauarbeiten wurden aufgrund der geringeren Verkehrsdichte in die Ferien gelegt und sollen bis zum 2. Oktober abgeschlossen sein.

Eingeschränkte Öffnungszeiten beim KlimaTisch Duisburg
Das Kompetenzzentrum Altbausanierung - Geschäftsstelle KlimaTisch Duisburg, Dellstraße 9, ist in der Zeit vom 1. bis einschließlich 17. Oktober montags bis freitags nur vormittags von 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet.
Im Kompetenzzentrum können sich interessierte Hausbesitzer zu Fragen der energetischen Gebäudesanierung, dem Einsatz regenerativer Energiequellen sowie der Förderprogramme zur Gebäudesanierung informieren lassen. Der KlimaTisch Duisburg fördert auf Zuschussbasis energetische Gebäudesanierungen, die wiederum dabei helfen, die Heizkosten zu senken.

OB Sauerland: „Jürgen Brandt kommt zu spät!“
Mit Verwunderung hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland die Äußerungen von Jürgen Brandt in den Medien zu Sicherheitsfragen in Duisburg und insbesondere in Marxloh zur Kenntnis genommen: „Dem SPD-OB-Kandidaten scheint die Präsenz in den Medien so wichtig zu sein, dass er sich dafür auch mal mit fremden Federn schmückt.“ Das, was Brandt als eigene Forderungen formuliert, habe die Verwaltung entweder bereits umgesetzt oder aber arbeite daran, so der Oberbürgermeister weiter.
Dass die Sicherheit in der Stadt ihm ein ganz wichtiges Thema ist, könne man auch daran ablesen, dass er dafür gesorgt habe, dass der Sonderaußendienst seit seinem Amtsantritt als OB vor gut vier Jahren von ursprünglich acht auf mittlerweile 38 Mitarbeiter aufgestockt wurde. Ende Oktober beginnt ein Sonderlehrgang für 20 weitere Ordnungskräfte, die in zwei Jahren den Ordnungsdienst verstärken werden.
Die gute Zusammenarbeit zwischen dem städtischen Ordnungsamt und der Polizei wurde in den vergangenen vier Jahren weiter optimiert und mündete schließlich in der Einrichtung einer gemeinsamen Citywache im Averdunkzentrum vor neun Monaten.
Dass Jürgen Brandt jetzt ähnliches für Marxloh fordert, empfindet Ordnungsdezernent Wolfgang Rabe als indirektes Lob für seine Arbeit: „Unser Konzept der engen Zusammenarbeit zwischen Polizei und städtischem Ordnungsdienst ist wirklich vorbildlich.“ Auch in Marxloh, wo es zwar noch keine ausgewiesene gemeinsame Wache gebe, sei das Ordnungsamt verstärkt im Einsatz und gehe gemeinsam mit der Polizei Streife, so Rabe weiter: „Dass wir uns gemeinsam mit der Polizei Gedanken darüber machen, wie wir die sehr gute Zusammenarbeit dort noch besser gestalten können, hatten wir der Presse gegenüber vor zehn Tagen bereits erklärt. Auch in Marxloh soll es eine gemeinsame Wache geben.“
Brandts Forderung nach Präventivmaßnahmen in der Jugendarbeit, findet Oberbürgermeister Sauerland ebenfalls Effekt und Beifall heischend: „Seit Anfang vergangenen Jahres arbeitet eine von EG DU und Jugendamt organisierte sogenannte Sozialraumkonferenz an dem Thema ‚Kinder und Jugendliche in Marxloh’, die sich besonderen Auffälligkeiten widmet. Wer jetzt so tut, als würde hier nicht gehandelt, führt die Bürgerinnen und Bürger in die Irre.“
Eine Behörden-Hotline in der Öffentlichkeit einzufordern, während Bund, Länder und Kommunen sich damit bereits in einer internen Testphase befinden und Duisburg zu den Modellregionen im Land gehört, findet OB Sauerland auch bemerkenswert: „Hier stellt sich jemand als Heilsbringer dar, ohne einen eigenen Beitrag geleistet zu haben. Ich spreche lieber mit den Betroffenen als über sie, ich suche lieber Problemlösungen, als Fensterreden zu halten.“

Donnerstag, 25. September 2008 - Historischer Kalender
Dienstag, 23. September 2008
Montag, 22. September 2008
Mittwoch, 17. September 2008
Montag, 15. September 2008
Angebote der Kommunalen Gesundheitskonferenz zur Weltstillwoche -
Welt-Alzheimertag - Früh erkannt ist wirksame Hilfe möglich

Unternehmerinnenbrief NRW
Projektbüro der Stadt nimmt Bewerbungen in der Niederrhein-Region entgegen
Fachlicher Rat, unternehmerische Erfahrung und ein Angebot der kurzen Wege für Gründerinnen und Unternehmerinnen - das ist der Unternehmerinnenbrief NRW (U-Brief). Zur nächsten Bewerbungsrunde lädt das Projektbüro U-Brief Niederrhein der Stadt Duisburg ein: Bewerbungsschluss ist der 18. September 2008. Die Initiative des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen richtet sich an Gründerinnen, die mit einem konkreten Vorhaben in die Selbstständigkeit starten, und an Unternehmerinnen, die mit ihrem Betrieb wachsen wollen.
Bisher konnten vier Unternehmerinnen in der Niederrhein-Region für ihre Erfolg versprechenden Gründungskonzepte mit dem U-Brief NRW ausgezeichnet werden. Die erste Preisträgerin war im Dezember 2007 die Frisörmeisterin Silke Forster aus Moers. Im März 2008 erhielten zwei Duisburger Unternehmerinnen das Gütesiegel: Susanne Kühne, Gründerin des Kühne Reise-Managements, und die Fotografin Birgit Seidel. Verena Meyer, theateroffensive in Duisburg, wurde der U-Brief NRW im Juni 2008 verliehen.
Im Rahmen einer Bewerbung um den U-Brief stellen die Gründerinnen oder Unternehmerinnen ihr Unternehmens- oder Wachstumskonzept erfahrenen Expertinnen und Experten persönlich vor. Das Team kommt aus Banken, Kammern, Beratungsinstitutionen und der Wirtschaft und widmet sich individuell dem Konzept und der Präsentation. Sie geben Tipps zum unternehmerischen Auftritt, beurteilen Finanzierung, Wirtschaftlichkeit und Marktfähigkeit des Konzeptes, sie helfen bei Spezialfragen weiter und ermöglichen weiterführende Kontakte. Wenn das Jury-Team übereinstimmend davon überzeugt ist, dass die Bewerberin auf einem Erfolg versprechenden Weg ist, wird das Qualitätssiegel U-Brief NRW verliehen. Das Projektbüro organisiert für die Preisträgerinnen jeweils eine Patenschaft – ein Jahr lang stehen erfahrene Unternehmerinnen oder Unternehmer den Preisträgerinnen mit Rat zur Seite.
Bewerbungsschluss in diesem Jahr für den U-Brief in der Niederrhein-Region ist der 18. September 2008. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es im Projektbüro oder unter www.unternehmerinnenbrief.de

 Imagekampagne Klöckner
Dass stahlharte Fakten auch Eindruck machen, wenn man sie leicht verpackt, beweist die europaweite Imagekampagne der Klöckner & Co. SE. Im September 2008 startet Klöckner & Co. eine neue Anzeigenkampagne. Die gemeinsam mit der Werbeagentur BBDO Düsseldorf entwickelte Kampagne stellt die Kernkompetenzen von Klöckner & Co. heraus.
Ebenso einfach wie eindrucksvoll zeigen die fünf Printmotive, wofür der größte herstellerunabhängige Stahl- und Metalldistributor des Gesamtmarktes Europa und Nordamerika steht: den weltweiten Werkstoffeinkauf, bedarfsgerechte Lieferungen auf kürzestem Wege durch ein dichtes internationales Distributionsnetz, ein werksunabhängiges umfangreiches Produktsortiment und individuelle Serviceleistungen.
Jedes Motiv präsentiert eine Kernkompetenz des Stahldistributors. Vor neutralem Hintergrund in Szene gesetzt, läßt es etwas von der Faszination des Werkstoffes fühlen. Um das für Klöckner & Co. zentrale Thema "Distribution" zu visualisieren, sind die beiden Profilenden mit einem °A" und einem "B" gekennzeichnet. Sie symbolisieren die Anfangs- und Endpunkte des Weges, auf dem die Produkte zum Kunden gelangen. Der Kampagnenclaim lautet "Eine unserer leichtesten Übungen" und setzt damit einen Kontrapunkt zu den komplexen logistischen Aufgaben und den schwergewichtigen Profilen.
Die Anzeigen erscheinen hauptsächlich in nationalen und internationalen Fachtiteln der Stahlbranche und deren Kundenbranchen wie Bau und Maschinenbau sowie themenbezogenen Beilagen von überregionalen Tageszeitungen.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Am Mittwoch, 24. September, lädt Oberbürgermeister Adolf Sauerland wieder zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 22. September, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Bezirksvertretung Hamborn stellt Bebauungsplan vor
Gegenüber dem Revierpark Mattlerbusch soll Bebauung im Rahmen eines integrativen, sozialraumorientierten Wohn- und Beschäftigungsverbundes ermöglicht werden. Am Donnerstag, 25. September, findet um 15 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Hamborn, Zimmer 101, Duisburger Straße 213, ein Termin zur Bürgerbeteiligung statt. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern werden in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Hamborn folgende Planentwürfe vorgestellt: Bebauungsplan Nr. 1115 Röttgersbach/Mattlerstraße sowie Flächennutzungsplan - Änderung Nr. 2.27 – Röttgersbach. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich zu den Plänen zu äußern und diese mit der Bezirksvertretung zu erörtern.
Die Pläne beziehen sich auf einen Bereich zwischen der Stadtgrenze Oberhausen, dem Holtener Mühlenbach/Revierpark Mattlerbusch und dem Grundstück Mattlerstraße 65. Vorgesehen ist hier eine Bebauung mit Wohngebäuden, die Menschen mit Behinderung und bei Bedarf deren Angehörigen ein integratives und generationenübergreifendes Wohnen ermöglichen sollen. Darüber hinaus soll ein heilpädagogisches Zentrum mit Kommunikationszentrum und Cafe sowie ein Pflege- und Beratungsstützpunkt entstehen.
Die Planentwürfe können vom 18. bis 24. September im Bezirksamt Hamborn, Zimmer 1 (Bürgerservice), Duisburger Straße 213, Duisburg-Hamborn (jeweils 8 bis 16 Uhr, Donnerstag bis 18 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

SIS-Projekt: Netzwerkarbeit mit Migrantenselbstorganisationen
Studie zum Stand der Kooperation zwischen den Selbstorganisationen der Zuwanderer und einheimischen Institutionen in Duisburg-Rheinhausen

Das grenzüberschreitende Projekt „Sozialer Zusammenhalt und Integration in komplexen Stadtgesellschaften“ (SIS-Projekt), in dem städtische Behörden, Institutionen und Organisationen aus Köln, Duisburg, Rotterdam und Arnheim auf verschiedenen Ebenen zusammen gearbeitet haben, ist im Sommer 2008 abgeschlossen worden. Das Projekt wurde im Referat für Integration von Dr. Aydin Sayilan koordiniert und in Duisburg gemanagt. Dr. Sayilan: „Eine Frage im Austauschprogramm zwischen Duisburg und Arnheim war, wie die Zusammenarbeit bzw. das Verhältnis zwischen Migrantenselbstorganisationen und einheimischen Institutionen ist und wie ein örtliches Netzwerk aufgebaut werden kann.“

Zu diesem Zweck hat das am Projekt beteiligte Institut NUREC das Imap Institut beauftragt, speziell im Bezirk Rheinhausen die Situation zu analysieren und Vorschläge für die Förderung der Kooperation zu entwickeln. Leyla Özmal, Integrationsbeauftragte der Stadt Duisburg: „Auf der Basis dieser Auswertung wurden Empfehlungen für die Optimierung der Kooperation zwischen den Migrantenselbstorganisationen selbst und den im Stadtbezirk tätigen Institutionen entwickelt.“

Dr. Stefan Böckler von NUREC-Institut: „Unsere wissenschaftlichen Untersuchungen in Rheinhausen haben gezeigt, dass es für den weiteren Integrationsprozess entscheidend ist, ob und in welchem Umfang die dort lebenden unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen intensive Kontakte zueinander pflegen. Hierzu ist eine engere Zusammenarbeit zwischen einheimischen und Migrantenselbsthilfeorganisationen eine wichtige Voraussetzung.“
Johannes Groß führte als Imap-Institutvertreter aus: „Zunächst kann festgehalten werden, dass die Zusammenarbeit von allen Seiten erwünscht ist. Jedoch hat sich im Verlauf der Gespräche und Interviews gezeigt, dass die Kooperation zwischen Migrantenselbstorganisationen und einheimischen Institutionen nur vereinzelt funktioniert. Dafür gibt es mehrere Gründe. So kennen sich die Vertreter der Organisationen oft nur flüchtig. Beide Seiten sind sich nicht bewusst, welche Synergien in der Zusammenarbeit entstehen können. Die Strukturen sind zudem unterschiedlich. Während die meisten Migranten ehrenamtlich tätig sind, treffen sie in den anderen Einrichtungen auf hauptamtliche Mitarbeiter, die zumeist auch Akademiker sind.“

Özmal wies darauf hin, dass diese Unterschiede häufig die Kommunikation untereinander erschweren. „Das ist den meisten beteiligten Menschen jedoch nicht bewusst. Daraus resultieren oft interkulturelle Missverständnisse. Diese können jedoch durch intensive Zusammenarbeit und gemeinsame Bildungsarbeit behoben werden. Es muss eine deutliche, klare Strategie bezüglich der Kooperation geben, die durch die Migrantenselbstorganisationen akzeptiert werden kann und ihr Vertrauen erweckt. Für diesen Zweck haben wir als Referat für Integration mit allen Gesprächspartner vier Workshops geführt. Wir planen zurzeit ein gemeinsames Seminar .“ Kontakt: Dr. Aydin Sayilan; Tel.: 0203/283-6917 / a.sayilan@stadt-duisburg.de

(v.l.n.r.) Johannes Groß (IMAP), Dr. Aydin Sayilan (Projektkoordinator/Referat für Integration), Leyla Özmal (Integrationsbeauftragte) und Dr. Stefan Böckler (NUREC) mit der Studie des SIS-Projektes.

Rhein-Ruhr-Bad am Sonntag in Kinderhänden
Im Rhein-Ruhr-Bad lässt Clown Juppi alle Kinder und Erwachsenen staunen und lachen. Beim „Kids Day“ am Sonntag, 21. September, zwischen 16 und 17.30 Uhr, regieren die Kinder wieder das Bad. Mit Spielgeräten kann das Sportbecken erobert werden und Clown Juppi bezaubert alle Besucher mit seinen Zauberkünsten. Einfach nur gute Laune verbreitet er unter anderem, indem er Tierfiguren aus Luftballons knotet.
Mit den attraktiven „Aktionspreisen“ im Rhein-Ruhr-Bad kann die ganze Familie bereits für 11 Euro einen vierstündigen Besuch am Sonntagnachmittag genießen. Für 15 Euro besteht für Familien zudem die Möglichkeit, den ganzen Tag im Rhein-Ruhr-Bad zu bleiben.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Von der Kiesgrube zum Sportpark Duisburg - Sportpark-Wasserwelt, Klettergarten und Fitness-Parcours
Wer verbindet die Namen Margarete, Berta und Barbara mit sportlichen Höchstleistungen, internationalen Wettkämpfen, Freizeit- und Breitensport, Spiel, Spaß und Erholung? Eine Führung der Volkshochschule (Sonntag, 21. September um 11 Uhr) wird diese Verbindungen deutlich machen und vor allem die neue Gestaltung des Sportparks Duisburg vorstellen, der seit kurzem zugänglich ist. Fitness-Parcours, Spielplätze für Kinder und ein Hochseilklettergarten gehören zu den vielen Neuerungen rund um die Regattabahn.
Treffpunkt: DuisburgSport, Kruppstr. 30b, 47055 Duisburg (an der Regattabahn). Voranmeldung ist notwendig. VHS Duisburg, Tel: 0203-283 2206.

Bauernmarkt zur Automesse und Motorshow „Duisburg in Lack und Chrom“
Am 27. und 28. September 2008 findet die Automesse und Motorshow „Duisburg in Lack & Chrom“ auf der Königsstraße und Düsseldorfer Straße statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Samstag, 27. September 2008, um einige Meter weichen und wird zwischen dem Averdunkplatz und der Tourist Information aufgebaut. Die Händlerinnen und Händler werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment für die Kundschaft zwischen 10:00 und 16:00 Uhr präsent sein.

Tag des Friedhofs am Sonntag, 21. September 2008, auf dem Waldfriedhof in Duisburg-Wanheimerort
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg richten diesen Tag zusammen mit den Kirchen und den Gewerken des Friedhofes auf dem Waldfriedhof, Düsseldorfer Straße 601, 47055 Duisburg aus. Die feierliche Eröffnung findet um 11.00 Uhr in der Neuen Trauerhalle statt.
Im Anschluss haben die interessierten Besucher bis 18.00 Uhr die Möglichkeit, sich Sargausstellungen mit Trauerfloristik anzuschauen, an Führungen durch das Krematorium teilzunehmen und sich an den zahlreichen Ständen rund um das Thema Friedhof zu informieren. Um 13.00 Uhr findet die Vorstellung des Stelenparkes statt. Dieser Stelenpark wurde von den Wirtschaftbetrieben Duisburg in Zusammenarbeit mit den Friedhofsgärtnern und Steinmetzen angelegt. Mit diesem Park wird die Auswahl an Grabstätten hinsichtlich alternativer Bestattungsformen auf dem Waldfriedhof erweitert.
Neben der Ausstellung: Wandel in der Bestattungskultur, werden die Arbeiten der Steinmetze und Friedhofsgärtner gezeigt. Ein Blick über den Waldfriedhof aus luftiger Höhe von einem Hubsteiger und Fahrten zu den Gräbern bekannter Duisburger Persönlichkeiten sowie ein Orgelkonzert um 15.00 Uhr in der Neuen Trauerhalle runden das Programm ab. Für das leibliche Wohl sorgt der Hausfrauenbund Duisburg.

Jugendamt lädt wieder zum Weltkindertag ein
"Ohne Zukunft - Kinder in Armut?!" lautet der Titel des diesjährigen Weltkindertages in Duisburg am Sonntag, 21. September, von 11 bis 18 Uhr am Innenhafen.
Der WeltkindertagEr beschäftigt sich mit dem Recht des Kindes auf soziale Sicherheit und angemessene Lebensbedingungen, den Artikeln 26 und 27 der Konvention über die Rechte des Kindes der Vereinten Nationen. Die damit verbundenen gesellschaftlichen Fragestellungen und möglichen Antworten sind das Hintergrundthema für das große Kinderfest. Vor Ort sind die wirtschaftlichen Verhältnissen der Kinder allerdings einerlei, denn wie schon seit über zehn Jahren sind die Angebote der Veranstaltung weitestgehend kostenfrei.

Über 100 Kooperationspartner des Jugendamtes Duisburg haben sich an dem Thema orientiert und eine breite Palette aus Workshops, Mitmach- und Sportangeboten, Infoständen und Großspielgeräten zusammengestellt, um den Kindern und Eltern aus Duisburg und Umgebung "ihren" Tag auch in diesem Jahr wieder bunt und vielfältig zu gestalten.
Auf der Bühne präsentieren sich, umrahmt von Kinderliedermachern und Puppenspielern, Tanzgruppen Duisburger Kinder und Jugendlicher. Zudem sorgen die Cafes von Immersatt e. V., den Falken und des Jugendamtes für ein äußerst kostengünstiges Angebot an Speisen und Getränken. Alle Kinder- und Jugendlichen bis zu 14 Jahren haben wieder freie An- und Abfahrt auf allen Linien der DVG.
Über 350 ehrenamtliche Mitarbeiter freuen sich bereits auf gutes Wetter und zahlreiche Besucher. Info-Flyer liegen ab sofort in allen Bezirksämtern der Stadt Duisburg aus und werden zudem an alle städtischen Kindergärten und Grundschulen der Stadt Duisburg verteilt.

11% mehr Studienanfängerinnen und -anfänger im Maschinenbau
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben sich im Wintersemester 2007/2008 im Studienbereich Maschinenbau 27 700 Studienanfängerinnen und -anfänger eingeschrieben, 11% mehr als im Vorjahr. Die Ingenieurwissenschaften insgesamt verzeichneten in Deutschland eine Zunahme um 9% auf 61 600 Erstsemester. Zweistellige Zuwachsraten erreichten in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften neben Maschinenbau auch die Studienbereiche Raumplanung (+ 11%) und Bauingenieurwesen (+ 16%). Dagegen lag im Studienbereich Elektrotechnik die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger nur um 4% über dem Stand vom Vorjahr.

NRW: Jeder Dritte kauft online ein
Etwa zwei Drittel aller Einwohner Nordrhein-Westfalens surfen regelmäßig im Internet (11,1 Millionen). Jeder dritte (5,7 Millionen) Bürger des Landes kaufte im ersten Quartal 2007 auch online ein. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, erwarben die meisten Internet-Nutzer (2,94 Millionen) Bücher, Magazine oder Zeitschriften online. Ähnlich häufig landeten Möbel, Spielzeug, Geschirr und andere Einrichtungsgegenstände in den virtuellen Warenkörben (2,9 Millionen); an dritter Stelle rangierten
Kleidung und Sportartikel (2,8 Millionen).
Unabhängig von den Produktgruppen gaben stets mehr Männer als Frauen an, online eingekauft zu haben. Besonders deutlich war der Unterschied bei technischen Produkten (Hardware oder Software für den PC, andere elektronische Geräte): Mehr als 70 Prozent der männlichen, aber nur etwa 38 Prozent der weiblichen Internet-Nutzer kauften im ersten Quartal 2007 derartige Produkte online. Wie die Grafik zeigt, ist die Nutzung des Internets als "Warenhaus" auch vom Alter abhängig. Bei den 25- bis 34-Jährigen ist der Anteil der Online-Einkäufer mit gut 60 Prozent am höchsten.
Die Ergebnisse stammen aus einer europaweit harmonisierten Befragung zur Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnik durch Privathaushalte und Personen im
April 2007. In NRW nahmen mehr als 4 700 Personen aus mehr als 2 300 Haushalten an der Befragung teil (LDS NRW)

Exporte steigen im ersten Halbjahr 2008 um 6,9%
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stiegen die deutschen Ausfuhren von Januar bis Juni 2008 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 um insgesamt 6,9% auf 511,2 Milliarden Euro. Preisbereinigt erhöhten sich die Ausfuhren um 6,8%. Besonders deutlich nahmen die deutschen Ausfuhren in osteuropäische Länder sowie in die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) zu.

Mittwoch, 10. September 2008 - Historischer Kalender
Vollsperrung im Bereich der Kaiserstraße in Walsum
Die Kaiserstraße in Alt-Walsum wird vom 11. bis 16. September zwischen Krummer Weg und Königstraße komplett gesperrt. Die Sperrung ist aufgrund von Kanalreparaturarbeiten erforderlich. Ortskundige werden gebeten, den Bereich zu umfahren.

Karl-Lehr-Straße in Duisburg Neudorf erneut gesperrt
Gestern Mittag, gegen 13:55 Uhr, sorgte ein LKW-Fahrer erneut für die Vollsperrung der Karl-Lehr-Straße. Er fuhr mit seinem LKW trotz deutlich ausgeschildertem Durchfahrtsverbot in die Straße ein und beschädigte eine Stahlträgerkonstruktion. Bis zur Wiederherstellung der einsturzgefährdeten Konstruktion bleibt die Karl-Lehr-Straße zunächst für den gesamten Verkehr gesperrt.

LURAG, oder der Wasserflughafen Duisburg für die Flugstrecke Duisburg - Rotterdam
Die Luftverkehrsgesellschaft Ruhrgebiet A. G., kurz LURAG, war eine der zahlreichen Fluggesellschaften unter dem Dach des Junkers-Luftverkehrs mit Sitz in Essen. Gegründet wurde sie am 24. Februar 1925, ausgestattet mit insgesamt zehn Flugzeugen (je fünf Junkers F 13 und fünf Junkers G24). 1926 ging die LURAG in die neu gegründete Deutsche Luft Hansa (so die Schreibweise bis 1934) auf.
Der letzte Geschäftsbericht der LURAG stammt aus dem Jahre 1935 und die Gesellschafter lösten die LURAG am 1. April 1936 auf.
Die Maschinen starteten hauptsächlich vom Flughafen Essen/Mülheim und flogen Linien nach Amsterdam, Berlin, Bremen, Breslau, Dresden, Erfurt, Frankfurt, Hamburg, Kassel, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg und Stuttgart. Wegen der Ruhrbesetzung(1923-1925) musste die LURAG jedoch vom 10. Mai 1925 bis zum 30. August 1925 auf einen Flugplatz nördlich von Dorsten-Holsterhausen ausweichen. Dieser Flugplatz lag an der Landstraße zwischen Dorsten und Erle (der heutigen Bundesstraße 224) in der damaligen Herrlichkeit Lembeck, etwa an der Grenze Üfter Mark/Rhader Mark. Ab dem 5. Oktober 1927 starteten drei Linien der LURAG vom Flugfeld Golzheimer Heide, dem gerade eröffneten Flughafen Düsseldorf, in Richtung Malmö, Berlin und München. LURAG-Flugplätze waren Essen/Mülheim, Düsseldorf, Krefeld und der nur kurzlebige Wasserflughafen Duisburg (Sommer 1927), für die Flugstrecke Duisburg-Rotterdam," stellt die Internetenzyklopädie Wikipedia die Luftverkehrsgesellschaft Ruhrgebiet vor; sie hatte bekanntlich auch ein Standbein in Duisburg.
Der Wasserflughafen in Duisburg ist heute genauso unbekannt wie die Flugstrecke nach Rotterdam. Ob es an meinem Interesse an lokaler Wirtschaftsgeschichte liegt, daß ich auf diese Details gestoßen bin? Ja, das kann gut sein. Auf jeden Fall erscheint mir diese Geschichte berichtenswert.  Andreas Rüdig

Am Tag des Offenen Denkmals kostenlos ins Binnenschifffahrtsmuseum
Seifenschalen und Beckengrund
„Vergangenheit aufgedeckt – Archäologie und Bauforschung“ lautet das Motto des diesjährigen Tags des Offenen Denkmals am kommenden Sonntag, 14. September. Im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt können die Besucher sich im ehemaligen Jugendstil-Hallenbad auf Spurensuche machen.
So entdeckt der aufmerksame Beobachter mitten in der Ausstellung Seifenschalen. Er wandelt trockenen Fußes über den Beckengrund und dringt in Bereiche vor, die dem Badegast verschlossen waren. Der Eintritt am kommenden Sonntag ist frei. Um 15 Uhr findet eine kostenlose öffentliche Führung statt. Geöffnet ist das Museum von 10 bis 17 Uhr. Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort,
Tel. (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de
„Abgetaucht. Früher voller Wasser, heute begehbar: Blick in die Ausstellung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt“.

Claubergstraße in Duisburg-Mitte – Einbahnstraßenregelung wird umgedreht
Die Einbahnstraßenregelung auf der Claubergstraße wird am Freitag, 12. September, umgedreht. Von der Friedrich-Wilhelm-Straße kann dann nicht mehr in die Claubergstraße eingebogen werden. Sie ist somit nur über die Vom-Rath-Straße/Börsenstraße beziehungsweise die Lenzmannstraße zu erreichen. Zwischen Königstraße und Börsenstraße wird die Claubergstraße zur Fußgängerzone. Die Maßnahme erfolgt im Zusammenhang mit verschiedenen Änderungen der Verkehrführung im Zuge des Forum-Baus. So wurde vor Kurzem bereits die Einbahnstraßenregelung in der Vom-Rath-Straße und der Börsenstraße umgedreht.

Klassen 1 bis 4: Zwischen 18 und 25 Schüler lernten zusammen
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, betrug im Jahr 2006 die durchschnittliche Klassengröße im Primarbereich (Klassen 1 bis 4) in Deutschland genau wie im OECD-Durchschnitt jeweils 22 Schülerinnen und Schüler. Im Ländervergleich wies Hamburg mit 25 Schülerinnen und Schülern je Klasse die höchste Klassengröße und Sachsen-Anhalt mit 18 die niedrigste auf.

2007: Niedrigster Empfängerstand bei Asylbewerberleistungen seit 1994
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) erhielten zum 31. Dezember 2007 in Deutschland rund 154 000 Personen Leistungen zur Deckung des täglichen Bedarfs (so genannte Regelleistungen) nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Die Zahl der Leistungsempfänger ist gegenüber 2006 um 20,7% zurück­gegangen. Seit Bestehen der Asylbewerber­leistungsstatistik (1994) ist damit die höchste Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahreswert und insgesamt der niedrigste Empfängerstand festzustellen. Der bisherige Höchststand wurde Ende 1996 mit 490 000 Personen verzeichnet; seitdem ist die Zahl der Leistungsbezieher rückläufig.


Sonntagsführungen im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte

In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden.
Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 14. September, um 15 Uhr, ein. Die Teilnahme kostet einen Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort, Tel. (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Dienstag, 9. September 2008 - Historischer Kalender
Duisburg löst Frankfurt ab: ALTANA AG wechselt in die Mercatorhalle
Die Jahreshauptversammlung des Spezialchemiekonzerns Altana AG, die bisher in Frankfurt/Main stattgefunden hat, wird ab 2009 in der Mercatorhalle Duisburg im CityPalais ausgerichtet. Der im M-DAX notierte Konzern plant, seine Hauptversammlung dauerhaft in Duisburg abzuhalten.
Nach dem Verkauf der Pharmasparte und der Konzentration auf die Spezialchemie hatte ALTANA die Konzernzentrale Mitte 2007 von Bad Homburg v.d.H. nach Wesel verlegt.
Auf der Suche nach geeigneten Veranstaltungsstätten in NRW konnte die Mercatorhalle mit ihren optimalen Voraussetzungen in gleich mehreren Bereichen deutliche Pluspunkte einfahren. Neben der optimalen Verkehrsanbindung mitten im Stadtzentrum sprachen insbesondere die anspruchsvolle Atmosphäre, die professionelle technische Ausstattung, aber auch die hohe Flexibilität der Raumnutzung für Duisburg.
Neben gleich zahlreichen Tagungen und ersten Kongressen, die bereits im ersten Jahr nach der Eröffnung der neuen Halle stattgefunden haben, zieht mit der Aktionärshauptversammlung der ALTANA AG ein weiterer anspruchsvoller Veranstaltungsbereich in die Mercatorhalle ein.
Nachdem auch der Software-Riese SAP im Vorjahr wiederholt die Mercatorhalle Duisburg gebucht hatte, sieht sich die Duisburg Marketing GmbH nun verstärkt in den Bemühungen bestätigt, die Mercatorhalle Duisburg als Tagungsort auch für ‚Global Players’ etablieren zu können.

Fotosafari im Duisburger Zoo
Unter dem Titel „Fotosafari im Duisburger Zoo“ bietet die Volkshochschule vom 19. bis 21. September ein Wochenendseminar an. Die Veranstaltung beginnt am Freitag mit einem theoretischen Teil im Gebäude der VHS auf der Königstraße 47 und wird Samstag und Sonntag im Duisburger Zoo praktisch fortgesetzt.
Tiere im Zoo sind besonders lohnende Motive, aber häufig stehen gelungenen Bildern Hindernisse im Weg. Schlechte Lichtverhältnisse, Gitter oder Glasscheiben sind jedoch kein grundsätzliches Problem, wenn die entsprechenden Tricks und Kniffe bekannt sind.
Der Kursleiter Rainer Werle gibt zahlreiche Tipps zu Themen wie „Gitter, Glas und Blitzeinsatz“. Eine Lernbroschüre zum Thema und der Eintritt im Zoo sind im Preis enthalten. Der Teilnahmegebühr beträgt 65 Euro, eine Ermäßigung ist möglich. Eine eigene Kamera und eventuell auch ein Stativ sollte mitgebracht werden. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Führung durch die Stasi-Ausstellung
Am kommenden Sonntag, 14. September, erläutert Sylvia Dahlitz, Mitarbeiterin der Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit, um 14 Uhr in einer öffentlichen Führung die Objekte und Dokumente der Ausstellung „Staatssicherheit – Garant der SED-Diktatur“ in der Liebfrauenkirche gegenüber dem Theater am König-Heinrich-Platz. Der Eintritt ist frei.  Die Ausstellung ist noch bis zum Sonntag, 21. September, zu besichtigen und zwar montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Schul- und Gruppenführungen können auch kurzfristig noch bei der Volkshochschule angemeldet werden unter (0203) 283-43 21.

12,5 Prozent weniger Suizide in Nordrhein-Westfalen
Im Jahr 2007 ereigneten sich in NRW 1 430 Selbsttötungen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anlässlich des morgigen Welttages der Suizidprävention
mitteilt, war die Zahl der Suizide damit um 12,5 Prozent niedriger als 2006, gegenüber dem Stand von vor zehn Jahren (1997: 1961 Fälle) waren es sogar 27 Prozent weniger Suizide.
Besonders häufig nahmen sich Menschen in den mittleren Lebensjahren und in höherem Alter das Leben. So verzeichneten die Statistiker 388 Todesfälle zwischen dem 40. und dem 55. Lebensjahr und 357 Fälle zwischen dem 65. und dem 80. Lebensjahr. Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren belief sich die Zahl der Selbsttötungen auf 23.
Als häufigste Todesart wurde Erhängen oder Ersticken gewählt (702 Fälle). Mit weitem Abstand folgten die vorsätzliche Selbstvergiftung durch Arzneimittel oder Drogen (164 Fälle) und Sturz in die Tiefe (121 Fälle). Durch Handfeuerwaffen setzten fast nur Männer ihrem Leben ein Ende (96 Männer, 3 Frauen). Drei Viertel aller Suizide wurden von männlichen Personen begangen. (LDS NRW)

Sperrung der Sittardsberger Allee in Buchholz
In der Sittardsberger Allee zwischen der Autobahnanschlussstelle Duisburg-Buchholz der A 59 und der Arlberger Straße muss ab Mittwoch, 10. September, eine Fahrspur gesperrt werden. Der Verkehr wird dann einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr. Grund für die Sperrung sind umfangreiche Sanierungsarbeiten an der im Straßenraum liegenden Wasserleitung. Die Arbeiten werden voraussichtlich vier Wochen dauern.  Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis und empfiehlt Ortskundigen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren. Mit Verkehrsbehinderungen im Baustellenbereich ist zu rechnen.

UDE: Akademischer Senat in Padua wählt Prof. Wilfried Loth - „Die Aufgabe klingt vielversprechend“
Prof. Dr. Wilfried Loth, Geschichtsprofessor der Universität Duisburg-Essen (UDE), wurde kürzlich vom Akademischen Senat der Universität Padua zum Vorsitzenden einer internationalen Evaluierungskommission gewählt, die über die Verteilung von Mitteln zur Forschungsförderung entscheidet.
Das Budget, das dem „Evaluation Committee“ zur Verfügung steht, beläuft sich auf insgesamt 18 Millionen Euro. Damit sollen Forschungsaktivitäten von überwiegend jungen Wissenschaftlern gefördert und unterstützt werden. Die Beurteilung der vorgeschlagenen Forschungsprojekte übernehmen die 20 erfahrenen Mitglieder der Kommission. Prof. Loth ist hierbei zuständig für den Bereich Geschichte und Politikwissenschaft. Als Vorsitzender ist er außerdem für den gesamten Ablauf des Evaluierungsprozesses verantwortlich und entscheidet, welchem Experte ein Projekt zur Begutachtung zugewiesen wird.

Im letzten Jahr wurde Prof. Loth in Padua bereits zum auswärtigen Evaluations-Experten für das Department „Internationale Beziehungen - Geschichte und Politik“ berufen. „Die Kollegen, für die ich in Padua gearbeitet habe, waren wohl zufrieden mit mir, sodass ich dann erneut nominiert wurde“, so Loth. Zudem sprach für den Geschichtsprofessor, dass er durch seine Tätigkeiten im Senat und im Hochschulrat der UDE einige Erfahrungen sammeln konnte, die bei seiner Arbeit im Evaluation Committee sicher von Vorteil sein werden.
Die Einrichtung einer solchen Kommission hält Loth für aussichtsreich: „Die Gelderverteilung für Forschungsprojekte einem internationalen Ausschuss von Experten zu überlassen, ist in meinen Augen äußerst erfolgversprechend. Außerdem ist es eine interessante Erfahrung, zu sehen, wie eine Universität versucht, ihre Forschungsschwerpunkte zu stärken.“
Loth ist seit 1986 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Duisburg-Essen. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Geschichte des Katholizismus und der europäischen Einigung sowie des Deutschen Kaiserreichs.

Kreuzung Atroper Straße / Ehinger Straße: Irritationen der Bürger über Ampel

An der Kreuzung Atroper Straße / Ehinger Straße gibt es seit geraumer Zeit eine neue Ampelanlage. Genau in Höhe der Straßenbahnhaltestelle sagt sie den Verkehrsteilnehmern, wer wann halten muss bzw. wer wann loslegen kann. Es gibt Ampeln für Autos, Fußgänger und Fahrradfahrer; bei den Autos und Fahrradfahrern gibt es sogar eine Ampel für diejenigen, die in die Ehinger Straße abbiegen wollen.
Die Ampel ist nicht nur pompös und überdimensioniert. Sie ist auch überflüssig. An dieser Kreuzung gab es nie spektakuläre oder häufige Verkehrsunfälle mit hohem Sachschaden und vielen Verletzten, wenn nicht gar Toten. Die Ehinger Straße ist eine lange, gerade und überschaubare Straße. Sie lädt zu Geschwindigkeitsübertretungen ein. Selbstüberschätzung, Unachtsamkeit, Unkonzentration und die Macht der Gewohntheit (man kennt die Strecke, die man gerade fährt) sind größere Gefahrenquellen als fehlende Ampelanlagen. An dieser Stelle degradiert die Ampel den Bürger zu einem Deppen, der nicht in der Lage ist, auch sich selbst aufzupassen. Möchte die Stadt unsere Straßen sicherer machen, erhebt sich die Frage, ob es nicht angebrachter wäre, eine kontinuierliche Verkehrsüberwachung und Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen.

Erinnerung an Schulz-Knaudt Aktiengesellschaft
Die Schulz-Knaudt Aktiengesellschaft in Duisburg-Huckingen am Rhein war die Nachfolgefirma der von Karl Julius Schulz und Adolf Knaudt 1885 in Essen gegründeten Puddel- und Walzwerke. Das Essener Werk hatte sich besonders durch technische Neuerungen im Kesselbau einen Namen gemacht. Adolf Knaudt hatte die Wassergaspressschweißung eingeführt.
Da das Werksgelände in Essen nicht ausreichte, wurde 1909 das Gelände in Duisburg-Wanheim erworben. Dort wurden zwischen 1910 und 1912 ein Stahlwerk und ein Blechwalzwerk gebaut. Am 18. Mai 1914 erfolgte die Fusion mit den Mannesmann-Röhrenwerken. Die neue Gesellschaft wurde als "Abteilung Schulz-Knaudt" in der Mannesmanngesellschaft geführt."
So beschreibt die Internetenzyklopädie Wikipedia ein ehemaliges Duisburger Unternehmen, nach dem eine Straße im Duisburger Süden benannt ist. Da das Unternehmen heute völlig in Vergessenheit geraten ist, ist es für mich schon interessant, wenigstens in dieser kurzen Form daran zu erinnern.

2007: Kulturausgaben der öffent­lichen Hand 8,1 Milliarden Euro
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), gaben Bund, Länder und Gemeinden im Jahr 2007 gut 8,1 Milliarden Euro für Kultur aus. Insgesamt stellten die öffentlichen Haushalte für den Kulturbereich 1,62% ihres Gesamtetats zur Verfügung. Die öffentlichen Kulturausgaben entsprachen 2007 somit einem Anteil von 0,34% am Bruttoinlandsprodukt; 2005 waren es noch 0,36% des Bruttoinlandsprodukts gewesen.

9,3% weniger Insolvenzen im 1. Halbjahr 2008
Für das erste Halbjahr 2008 verzeichneten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 77 225 Insolvenzen, darunter 14 650 von Unternehmen und 48 466 von Verbrauchern. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2007 nicht periodengerecht gemeldet worden sind. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Demnach ist die Gesamtzahl der Insolvenzen um 9,3% und die der Unternehmen um 8,3% zurückgegangen. Die Verbraucherinsolvenzen nahmen um 9,8% und damit stärker ab als die Unternehmensinsolvenzen.

Deutsche Ausfuhren im Juli 2008: + 7,0% zum Juli 2007
FotoWie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im Juli 2008 von Deutschland Waren im Wert von 87,1 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 73,2 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im Juli 2008 um 7,0% und die Einfuhren um 15,7% höher als im Juli 2007. Im Vormonatsvergleich war die Entwicklung von Aus- und Einfuhren kalender- und saisonbereinigt gegenläufig: Während die Ausfuhren gegenüber Juni 2008 um 1,7% sanken, nahmen die Einfuhren um 7,4% zu.

Google will weltweit Zeitungen archivieren
Google will seinen Nutzern weltweit alle relevanten Zeitungsseiten als durchsuchbare E-Paper in Original-Optik zur Verfügung stellen - und damit den verlagseigenen Archiven und E-Paper die Kunden abspenstig machen. Finanziert werden soll die Initiative, die in ähnlicher Form bereits für Bücher läuft, über Werbung.

Montag, 8. September 2008 - Historischer Kalender
VHS informiert über ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom)
"Die verborgene Störung: ADHS im Erwachsenenalter" lautet der Titel eines Seminars der Volkshochschule auf der Königstraße 47, am Samstag, 20. September, von 13.30 bis 17 Uhr. Die Impulsivität ist bei von ADHS betroffenen Erwachsenen ein Ausdruck der unzureichenden Steuerungsmöglichkeit ihres Verhaltens. Der Betroffene gerät schnell in Rage und verliert die Kontrolle über angemessene Verhaltensweisen.
Der Workshop bietet ADHS-Betroffenen Gelegenheit, über ihr Problem zu sprechen, Handlungsalternativen zu entwickeln und von anderen Teilnehmern Denkanstöße zu erhalten. Ziel soll es sein, die Auslöser der unkontrollierten Impulsivität zu erkennen und zu kanalisieren, um alternative Handlungsweisen zu entwickeln. Eine Voranmeldung ist erforderlich
Weitere Informationen gibt es unter (0203) 283-2775 oder -4320.

VHS-Vortrag: "Patientenverfügung - Das Recht auf freie Entscheidung"
"Patientenverfügung - Das Recht auf freie Entscheidung" lautet der Titel eines Vortrags der Volkshochschule im Gebäude auf der Königstraße 47, am Dienstag, 23. September, von 18 bis 19.30 Uhr. Jeder Patient hat ein Recht auf Selbstbestimmung. Das gilt auch für Situationen, in denen er nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen zu äußern. Für diesen Fall gibt es vorsorgliche Willensbekundungen, die den Arzt darüber informieren, in welchem Umfang bei fehlender Einwilligungsfähigkeit eine medizinische Behandlung gewünscht wird. Die Teilnehmer erhalten Informationen über die wichtigsten Rahmenbedingungen zur Erstellung einer Patientenverfügung.
Weitere Informationen gibt es unter (0203) 283-4320 oder -2775.

Landesamt legt Bildungsreport NRW 2008 vor
Mit dem soeben erschienenen Bildungsreport NRW 2008 stellt das Landesamt für Datenverarbeitung und  Statistik bereits zum dritten Mal umfangreiche Informationen zur
Bildungslandschaft in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Das Themenspektrum reicht von der Kleinkinderbetreuung bis zum Hochschulstudium; dargestellt werden Daten und Entwicklungen für das Land und zum Teil auch für die kreisfreien Städte und Kreise vorgelegt - einige Beispiele:

*       Im März 2007 wurden in Nordrhein-Westfalen knapp sieben
        Prozent der unter 3-Jährigen in einer Kindertageseinrichtung
        oder in Kindertagespflege betreut.
*       Vier von zehn Kindern wechselten im Sommer 2007 nach ihrer
        Grundschulzeit auf ein Gymnasium.
*       Jeder neunte Schüler an den allgemeinbildenden Schulen
        gehörte im Schuljahr 2007/08 keiner Konfession an.
*       Fast 4 000 junge Männer begannen eine Ausbildung zum
        Kraftfahrzeugmechatroniker und ebenso viele junge Frauen wollten
        Bürokauffrau werden.
*       42 000 Schülerinnen und Schüler lernten einen Beruf an den
        Schulen des Gesundheitswesens.
*       An den Hochschulen des Landes waren erstmals die
        Studienanfänger in Bachelor- oder Masterstudiengängen im ersten
        Fachsemester in der Überzahl.

2. Quartal 2008: Arbeitskosten + 1,1%, Lohnnebenkosten + 0,3%
FotoNach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zahlten Arbeitgeber im zweiten Quartal 2008 im Produzierenden Gewerbe und im gesamten Dienstleistungsbereich kalenderbereinigt + 1,1% mehr für eine geleistete Arbeitsstunde als in dem entsprechenden Vorjahresquartal. Die beiden Hauptkomponenten der Arbeitskosten entwickelten sich unterschiedlich: Die Bruttolöhne und -gehälter stiegen um 1,6%. Dämpfend wirkte dagegen das Absinken der Lohnnebenkosten um 0,3%. Hier spiegelt sich vor allem der zum 1. Januar 2008 von 2,10% auf 1,65% gesenkte Beitrags­satz der Arbeitgeber zur Arbeitslosenversicherung wider. Im Vergleich zum Vorquartal blieben die Arbeitskosten saison- und kalenderbereinigt unverändert (? 0,0%).

Elterngeld: Einkommensersatz und Mindestbetrag fast gleichauf
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben bundesweit zwischen Januar 2007 und Juni 2008 rund 752 000 Mütter und Väter für ihr 2007 geborenes Kind Elterngeld erhalten. Davon bezogen 399 000 Mütter und Väter (53%) das Elterngeld auf Basis des Einkommensersatzes, 353 000 Mütter und Väter (47%) auf Basis des Mindestbetrags.

Philharmoniker in der VHS
Musikalisch präsentiert sich der nächste Termin der VHS-Reihe "Jour Fixe. Donnerstags um fünf" am Donnerstag, 11. September, um 17 Uhr. Dr. Alfred Wendel, Intendant der Duisburger Philharmoniker und Jörg Mascherrek von der VHS stellen das Programm der neuen Spielzeit vor und informieren über die Arbeit der Philharmoniker und die Solisten der Konzerte. Dazu gibt es Barockmusik eines Holzbläserensembles und vieles mehr. Außerdem wird über die Reise dreier Musiker nach Honduras berichtet, die dort eine Kooperation mit einer Musikschule begonnen haben. Der Eintritt ist frei.

VHS-Studienfahrt nach Berlin
Geschichte und Gegenwart der Hauptstadt sind das Thema einer fünftägigen Studienfahrt der Volkshochschule vom 9. bis 13. Oktober 2008. Besuche im Reichstag und weiteren Gebäuden der Politik, Stadtrundgänge und Museumsbesuche bieten ein spannungs- und abwechslungsreiches Spektrum der Stadt. Ein ausführliches Programm kann in der VHS angefordert werden.

 "Klick dich ein" am 25.09.2008 im CityPalais Duisburg
Die Veranstaltung umfasst einen großen Ausstellermarkt (s.Liste Beteiligte) sowie ein breites Workshop-/Seminarangebot und richtet sich an Schüler/innen (Klasse 9 bis 13), Erwachsene, Arbeitssuchende, Berufsrückkehrerinen, Personen auf der Suche nach berufl. Neuorientierung und auch Menschen mit Handicap. Die Bertelsmann AG, die auch auf dem Infomarkt vertreten ist, bietet ein spezielles Seminar zum Thema"Integration von Menschen mit Handicap für eine Ausbildung bei der Bertelsmann AG (12.45-13.45 Uhr) an. Die gesamte Veranstaltung ist kostenlos, aber eine vorherige tel. oder Email-Anmeldung für Gruppenbesuche ist notwendig.

Samstag, 6. September 2008 - Historischer Kalender
1125 Jahre Duisburg

Alkoholverkauf an Kinder und Jugendliche
Seit einiger Zeit häufen sich beim Ordnungsam
t der Stadt Duisburg Beschwerden darüber, dass an Trinkhallen, Tankstellen und anderen Verkaufsstellen unzulässigerweise immer wieder Alkohol an Kinder und Jugendliche verkauft wird. Insbesondere im unmittelbaren Umfeld von Schulen tritt diese Problematik anscheinend verstärkt auf.
Das Jugendschutzgesetz legt eindeutig fest, dass der Verkauf von Alkohol jeglicher Art, hierunter fallen zum Beispiel Rum, Wodka, Whisky, Alkopops, aber auch Wein, Bier und Biermixgetränke, an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren verboten ist. An Jugendliche, die 16 bzw. 17 Jahre sind, darf zwar Bier und Wein, jedoch kein Branntwein oder branntweinhaltige Getränke (wie Rum, Wodka, Whisky oder Alkopops) verkauft werden.
Seit Jahren ist feststellbar, dass Jugendliche immer früher mit dem Konsum von Alkohol beginnen und immer häufiger Alkohol zu sich nehmen. Deutlich erkennbar wird diese Entwicklung an Zahlen des Statistischen Bundesamtes, wonach sich die Zahl der Krankenhauseinlieferungen von Jugendlichen mit der Diagnose "akute Alkoholvergiftung" innerhalb der letzten fünf Jahre bundesweit mehr als verdoppelt hat. Häufiger Alkoholkonsum hat negative Auswirkungen sowohl auf die physische als auch psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
Vor diesem Hintergrund kommt den Regelungen des Jugendschutzgesetzes eine besondere Bedeutung zu. Das Ordnungsamt weist deshalb ausdrücklich darauf hin, dass gegen Gewerbetreibende, die trotz Verbot Alkohol an Kinder und Jugendliche verkaufen, empfindliche Geldstrafen verhängt werden bzw. Gewerbeuntersagungsverfahren eingeleitet werden können. Das Ordnungsamt wird mit seinen Mitarbeitern zukünftig verstärkt Verkaufsstellen von Alkohol kontrollieren.

Gefahr an der Haltestelle Sportpark
Radfahrer weichen abrupt auf die Straße aus, wenn sie diesen Buckel sehen. Hier tut Abhilfe dringend Not!

Duisburg auf Platz 37 im Städteranking der Initiative Soziale Marktwirtschaft

Duisburg: Überdurchschnittliche Arbeitseinkommen, unterdurchschnittliche Strukturentwicklung

Duisburg belegt mit 91,4 Punkten Platz 37 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Duisburg mit 41,2 Punkten auf Platz 42 und beim Dynamikranking mit 50,2 Punkten auf Platz 24. Wo Duisburgs Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

  • Die Altersbeschäftigungsquote in Duisburg verbesserte sich. Sie stieg von 2002 bis 2007 um 8,3 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 4 für Duisburg bei einem Durchschnitt von 5,8 Prozentpunkten.

  • Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner stieg in Duisburg von 2002 bis 2006 um 13,2 Prozent. Der durchschnittliche Zuwachs betrug 7,1 Prozent - Platz 9 für Duisburg.

  • Die Investitionsquote in Duisburg fiel von 2002 bis 2006 um 0,9 Prozentpunkte. Duisburg liegt damit auf Rang 12. Im Durchschnitt fiel die Investitionsquote um 2,9 Prozentpunkte.

Niveauranking

  • Die Einkommenshöhe der in Duisburg Beschäftigten lag mit 28.382 Euro an 17. Stelle. Ein Beschäftigter verdiente im Jahr 2007 durchschnittlich 27.245 Euro.

  • Auf Platz 18 kommt Duisburg beim Indikator Kostenbewusstsein: 40,0 Prozent (Durchschnitt: 36,5 Prozent) der im Frühjahr 2008 befragten Unternehmen in Duisburg attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen.

  • 2007 wies Duisburg 9.667 Straftaten je 100.000 Einwohner auf. Damit belegt die Stadt im Vergleich den 20. Platz - der Durchschnitt der 50 untersuchten Städte lag bei 10.877 Straftaten.

Schwächen

Dynamikranking

  • Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger je 100 Einwohner stieg in Duisburg von 2002 bis 2007 um 4,3 Prozentpunkte. Der durchschnittliche Zuwachs in den 50 Städten lag bei 3,0 Prozentpunkten. Rang 45 für Duisburg.

  • Die Einwohnerzahl in Duisburg sank von 2002 bis 2007 um 2,4 Prozent - Rang 45. Der Durchschnitt der Veränderung liegt hier bei 0,5 Prozent.

  • Das Einkommen je in Duisburg Beschäftigtem verbesserte sich von 2002 bis 2007 um 8,8 Prozent: Rang 37 für Duisburg. Der Durchschnitt liegt bei 9,9 Prozent.

Niveauranking

  • Die Investitionsquote lag im Jahr 2007 bei 2,5 Prozent. Duisburg rangiert damit – bei einem Durchschnitt aller untersuchten Städte von 5,5 Prozent – auf dem 47. Platz.

  • Der Anteil der Hochqualifizierten an den Beschäftigten liegt in Duisburg bei 8,2 Prozent. Der Durchschnitt beträgt 12,2 Prozent; Duisburg landet damit auf dem 43. Rang.

  • Bei der Arbeitslosenquote kommt Duisburg auf den 39. Rang. Im Jahr 2007 lag sie bei 15,5 Prozent, während der Durchschnitt hier bei 12,8 Prozent zeichnete.

Platz

Städteranking

Punkte
1 München 132,5
2 Münster 120
3 Frankfurt 118,4
4 Karlsruhe 118,4
5 Düsseldorf 117,9
6 Stuttgart 117,6
7 Mannheim 115,6
8 Wiesbaden 115,3
9 Dresden 113,5
10 Braunschweig 113,2
11 Bonn 113
12 Hamburg 112,1
13 Nürnberg 109
14 Saarbrücken 108,3
15 Hannover 107,6
16 Osnabrück 106,7
17 Augsburg 102,8
18 Mülheim 102,7
19 Köln 102,3
20 Solingen 101
21 Ludwigshafen 99,8
22 Leverkusen 99,3
23 Leipzig 98,6
24 Kassel 98,5
25 Mainz 97,7
26 Dortmund 97
27 Chemnitz 96,9
28 Freiburg 96,8
29 Krefeld 96,8
30 Bochum 96,1
31 Oldenburg 96
32 Bremen 94,8
33 Kiel 94,5
34 Essen 93,6
35 Bielefeld 92,7
36 Magdeburg 92,5
37 Duisburg 91,4
38 Hagen 90,5
39 Erfurt 90
40 Rostock 88,9
41 Hamm 87,4
42 Mönchengladbach 85,3
43 Halle 85,1
44 Herne 84,8
45 Oberhausen 84,7
46 Wuppertal 84,6
47 Lübeck 84,4
48 Gelsenkirchen 83,3
49 Aachen 81,6
50 Berlin 76,6
Freitag, 5. September 2008 - Historischer Kalender
"Abigaile bis Hilary. Hausmütterchen und Powerfrauen im Weißen Haus"
So heißt ein Vortrag, den Hannelore Schulte und Jörg Mascherrek am Donnerstag, dem 4. September 2008 um 17 Uhr im Rahmen des "Jour Fixe" in der Volkshochschule am König - Heinrich - Platz halten.
Gut besucht ist die Veranstaltung, überwiegend von älteren Frauen. Der Vertrag, der die Präsidentengattinnen auch visuell präsentiert, ist eine Reise durch die amerikanische Geschichte. Seit den Zeiten des George Washington zogen nicht nur Männer, sondern auch ihre Frauen in das Weiße Haus ein. Die meisten Präsidentengattinen sind unbekannt geblieben; ihr Leben und ihr Einfluss auf die Politik (ihrer Männer) ist sehr unterschiedlich.
Der Vortrag ist sehr amüsant und bietet gute Unterhaltung.
"Zwei Welten" heißt eine Fotoausstellung mit Porträts junger eingewanderter Menschen, die vom 11. August bis zum 5. September 2008 zu den gewohnten Öffnungszeiten im Foyer der Duisburger Volkshochschule zu sehen ist. Einem Porträtfoto werden ein paar verbalisierte Erfahrungen über das Leben in Deutschland gegenübergestellt.
Die Jugendlichen kommen aus allen Teilen der Welt. Afrikanische und asiatische Jugendliche kommen hier also genauso zu Wort wie junge Migranten aus Europa. Diese durchaus gelungene Ausstellung ist ein Beitrag der Volkshochschule zu den Interkulturellen Wochen. Andreas Rüdig

1125 Jahre Duisburg: Virtueller Rundgang durchs Duisburger Rathaus
Pünktlich zur 1125 Jahrfeier bietet Duisburgs Homepage einen virtuellen Rundgang durch das historische Rathaus an (www.duisburg.de/rathaus). Besucher können dabei die "Gute Stube Duisburgs" vom Trausaal im Sockelgeschoss bis zum Ratssaal erkunden. Der Orientierung dienen dabei auch interaktive Pläne aller Etagen, in denen die beschriebenen Räume verzeichnet sind.
Internet-Surfer können das virtuelle Rathaus aber nicht nur räumlich entdecken, es werden auch viele spannende Geschichten rund um das über 100 Jahre alte Gebäude erzählt. Wer hat sich in das Goldene Buch der Stadt eingetragen? Wer ist aufgrund seiner Verdienste im Rathaus geehrt worden? Wie sah das Trauzimmer im Jahre 1920 aus? Weiterhin gibt es Geschichten und Informationen zu den Oberbürgermeistern und Oberstadtdirektoren, Wissenswertes zum Karneval im Rathaus, zum Paternoster und zu Duisburgs Partnerstädten. Historische Fakten und Daten, sowie Bilder und Filme von Bernd Uhlen runden den neuen Internetauftritt über das Duisburger Rathaus ab.
In Kürze wird es zusätzlich noch eine Webcam mit Blick vom Rathausturm geben. Außerdem sind Informationen für Kinder, Geschichten aus dem Rathauskeller und vieles mehr geplant.

Geburtstagsführung ,Innenstadt'
Der Stadtführer und Historiker Thorsten Fischer weiß eine ganze Menge über Duisburg zu erzählen. Über die Entwicklung von Königstraße, Burgplatz und Salvatorkirche zum Beispiel. Diesmal nimmt er den städtischen Geburtstag zum Anlass, über 1125 Jahre Duisburger Geschichte zu berichten.
Die Duisburg Marketing Gesellschaft lädt - wie an jedem ersten Sonntag im Monat - zu einer Führung durch die Innenstadt ein. Treffpunkt ist am
Sonntag, 7. September um 14 Uhr
beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,00 Euro und für Kinder (6 - 13 Jahre) je 2,00 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten.

Verkehrsregelung zur 1125 Jahrfeier Duisburg: Rund ums Rathaus wird abgesperrt
Zur 1125 Jahrfeier am kommenden Wochenende wird rund um den Burgplatz gefeiert. Konzerte, Ausstellungen, Rathaus-Führungen und Wikinger am Stadthistorischen Museum werden am 5., 6. und 7. September viele Gäste in die Stadt locken. Damit möglichst alle Besucherinnen und Besucher das Jubiläumsprogramm unbeschwert genießen können, wird es teilweise zu weiträumigen Absperrungen in der City kommen.
Der Burgplatz wird von Donnerstag, 4. September, bis Montag, 8. September, für den Auf- und Abbau der Konzertbühne gesperrt. Auch die Salvatorstraße sowie Alter Markt und Brüderstraße werden für den Verkehr abgeriegelt - nur Anwohner haben Zufahrt.
Wegen der Konzerte am Samstag- und Sonntagabend werden von 18 bis 23 Uhr die Poststraße (bis zur Kreuzung Schwanenstraße), Oberstraße, das Stapeltor, die Gutenbergstraße und der Flachsmarkt in Richtung Rathaus gesperrt. Ab Samstag, 6. September, 15 Uhr gilt bis Sonntag, 7. September, nach dem Konzert der Philharmoniker ein Halteverbot auf der Poststraße. Taxen dürfen am Samstag- und Sonntagabend zwischen 18 und 23 Uhr nur auf der Gutenbergstraße halten.

Sonntagsführung: Übergänge - Positionen moderner und zeitgenössischer Kunst
Sonntag, 7. September, 11.30 Uhr Mit Georg Mallitz Eintritt: 6,- / 3,-
Wo liegt die Grenze zwischen moderner und zeitgenössischer Kunst, wie hängen sie zusammen, und wie stehen beide Stilepochen zu den "historischen" Kunstproduktionen davor? Sicher eine nicht ganz simple Thematik, die sich der Philosoph und Kunstvermittler Georg Mallitz als Thema für seine öffentliche Sonntagsführung im Lehmbruck Museum vorgenommen hat.
Fragen zu den Übergängen von moderner und zeitgenössischer Kunst erläutert Mallitz sowohl innerhalb der aktuellen Wechselausstellung "Digitale Raumkunst" (noch bis 14. September) als auch in der Skulpturensammlung im Neubau. Die "Archive für Genauigkeit und Seele" von Marie-Charlotte Hoffmann und Christof Hartmann etwa oder die "Untitled (Two windows)" von Jannis Kounellis werden zum Anlass, drei unterschiedliche Perspektiven zu vertiefen.
Die historische Bedingtheit der zeitgenössischen Kunst ist eine von ihnen. Aber auch die Frage nach konstruktiven Elementen der Kunst der Gegenwart auf die Kunstwerke von morgen. Und schließlich geht es Mallitz auch um die Theorie der Moderne und darum, wie diese sich in zeitgenössischen Werken wiederfindet.

Freibadsaison der städtischen Bäder endet
Die Freibadsaison geht für das Allwetterbad Walsum und das Kombibad Homberg am kommenden Sonntag, 7. September, zu Ende. Ab Montag, 8. September, treten in beiden Bädern zudem die Winteröffnungszeiten wieder in Kraft. DuisburgSport bietet Schwimmfreunden in den Hallenbädern viele interessante Angebote an. So finden in einigen Bädern zum Beispiel Wassergymnastikkurse und Warmbadetage statt. Für junge Gäste gibt es Spielnachmittage und Kindergeburtstage.

"Sehen Lernen" - Fotowettbewerb rückt Stadtplätze ins Bild
Inzwischen sind die ersten Bilder eingetroffen. Der von der Stadt Duisburg ausgeschriebene Fotowettbewerb soll Stadtplätze ins Bild rücken. Die Kampagne "Sehen Lernen" mit der Sehstation auf der Königstraße und zehn überdimensionalen Bilderrahmen in der Innenstadt regt an, sich mit Stadtplätzen zu beschäftigen. Auch in den Duisburger Ortsteilen gibt es urbane Plätze, die für die Bürgerinnen und Bürger wichtige Begegnungsstätten und Orte der Identifikation sind. Hier finden Veranstaltungen und Märkte statt, begegnen sich Menschen oder parken nur Autos.
Der Fotowettbewerb fordert auf, Stadtplätze in Duisburger Ortsteilen ins rechte Bild zu rücken. Auch hier gilt, Gelungenes und Vertrautes, aber auch weniger Gelungenes und Verbessungswürdiges zu fotografieren. Die Bilder werden von einer Jury bewertet, ausgewählte Bilder werden in einer Ausstellung öffentlich präsentiert. Die ersten drei Preisträger erhalten je einen Fotobildband. Einsendeschluss ist der 26. September 2008.
Jeder Teilnehmer kann bis zu drei digitale Bilder einreichen. Den Bildern müssen mit Namen und Adresse und der Ort des Motivs beigefügt sein. Bilder bis max. zwei MB Größe können per E-Mail an stadtentwicklung@stadtduisburg.de gesandt werden. Größere Dateien sind auf einem Datenträger zu senden an: Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Stichwort - Fotowettbewerb - Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, 47051 Duisburg.

VHS-Führung: Der Kaiserberg
Eine Führung über den Kaiserberg in Duissern bietet die Volkshochschule am Sonntag, 14. September, um 11.30 Uhr an.
Der bereits in der Steinzeit besiedelte Kaiserberg wurde von 1870 bis 1930 zu einem mit künstlichen Naturattraktionen und nationalen Monumenten gespickten Ort der Erholung und Erbauung ausgestaltet. Auf der Sedanwiese beging man den kaiserzeitlichen Nationalfeiertag mit allem Pomp. Vor dem nur noch in Fragmenten erhaltenen Wasserturm maßen sich stramme Turnväter in sportlichen Wettkämpfen. Zu dem etwa zweistündigen Rundgang gehört auch der Ehrenfriedhof und eine Reihe weiterer Stationen. Treffpunkt ist der Haupteingang des Duisburger Zoos an der Mülheimer Straße. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro.

UDE: Mehr junge Alte in den Betrieben - IAQ untersucht Altersübergang
In den letzten Jahren ist infolge des demografischen Wandels die Zahl der älteren Beschäftigten gestiegen. Vor allem die Gruppe der jungen Alten (50-54 Jahre) hat dabei deutlich zugelegt. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des Altersübergangs-Monitors, mit dem das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen im Auftrag der
Hans-Böckler-Stiftung und des Forschungsnetzwerks Alterssicherung den Übergang zwischen Erwerbsleben und Ruhestand untersucht.
5,2 Millionen ältere Beschäftigte zwischen 50 und 64 Jahren gab es 1999, im Jahr 2006 waren es bereits 5,9 Millionen. Ebenfalls erhöht hat sich ihr Anteil an der Gesamtbeschäftigung. Er wuchs um fast 5 Prozentpunkte auf 22,7 Prozent. Gleichzeitig, so fanden die IAQ-Wissenschaftler Dr. Martin Brussig und Sascha Wojtkowski heraus, werden die alternden
Belegschaften immer jünger: Mit den geburtenstarken Jahrgängen des Nachkriegs-Babybooms sind es vor allem die „jungen Alten“, also die zwischen 50- und 54-Jährigen, die sie nun dominieren. Ihre Zahl unter den Beschäftigten legte zwischen 1999 und 2006 um ca. 560.000 Personen zu.
Deutlich zugenommen hat auch die Beschäftigung der 60- bis 64-Jährigen (um fast 200 000 auf 745 000 Personen), weil ein wachsender Teil – insbesondere Männer – wegen drohender Rentenabschläge erst später in Rente geht. Dennoch bleibt der Beschäftigtenanteil der über 60-Jährigen mit unter 4 Prozent noch sehr niedrig, so die beiden IAQ-Experten, die auch feststellten: Die Altersbeschäftigung ist in allen Branchen gestiegen. Kein Wirtschaftszweig kann sich dem demografischen Wandel entziehen. Allerdings werden überdurchschnittlich viele Ältere im öffentlichen Dienst (Öffentliche Verwaltung, Erziehung und Unterricht, Interessenvertretung und Kultur) beschäftigt, in der Bauwirtschaft und
im Gastgewerbe hingegen wenig. Die Zahl der älteren Mitarbeiter/innen ist besonders in mittelgroßen Betrieben (50 bis 499 Beschäftigte) gestiegen, in Großbetrieben ab 500 Beschäftigten stagniert sie.
Offen ist, wie Betriebe und Arbeitsmarkt auf die Alterung der Erwerbsbevölkerung künftig reagieren: Bleiben die nachrückenden und zunehmend stärker besetzten Jahrgänge älterer Arbeitnehmer im Arbeitsmarkt integriert, oder fehlen die Arbeitsplätze, die eine längere Erwerbstätigkeit erlauben? „Für die Politik, Tarifpartner und Unternehmen besteht derzeit ein günstiges demografisches Umfeld, um die Weichen für eine längere und bessere Alterserwerbstätigkeit jetzt richtig zu stellen“, raten Brussig und Wojtkowski. Qualitative Aspekte
der Altersbeschäftigung – Prävention, Weiterbildung, Arbeitsgestaltung – müssten ein größeres Gewicht im betrieblichen Handeln und in der öffentlichen Diskussion bekommen. „Das Arbeitskräftepotenzial der Älteren, ihre Erfahrungen und Qualifikationen nicht zu nutzen oder weiterzuentwickeln wäre eine gefährliche Ressourcenverschwendung!“
Altersübergangs-Report:: http://www.iaq.uni-due.de/auem-report/

Niedrige Bildung schmälert Arbeitsmarktchancen erheblich
Im Durchschnitt des Jahres 2007 waren in Deutschland 17,7% der 25- bis 64-jährigen Erwerbspersonen mit einfachem Bildungsniveau (höchstens Realschulabschluss ohne Berufsausbildung) erwerbslos, aber nur 3,7% derer, die einen Hochschul-, Fachhochschulabschluss oder eine höhere berufsfachliche Ausbildung vorweisen konnten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, betrug die Erwerbslosenquote bei mittlerem Bildungsabschluss (einer Berufsausbildung oder dem Abitur ohne Studium) 8,2%.

0,2% weniger Beschäftigte im Handwerk Ende März 2008
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren Ende März 2008 im zulassungspflichtigen Handwerk 0,2% weniger Personen tätig als Ende März 2007. Zugleich stiegen die Umsätze in diesen Gewerben im ersten Vierteljahr 2008 um 10,2% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal.

2. Quartal 2008: Umsätze im Dienstleistungsbereich weiter gestiegen
Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben die Umsätze in ausgewählten Dienstleistungsbereichen im zweiten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahresquartal nominal um 8,9% zugenommen. Damit setzte sich der positive Trend aus den Vorquartalen fort.

Donnerstag, 4. September 2008 - Historischer Kalender
Rathausführungen zur 1125-Jahr-Feier
Das Duisburger Rathaus öffnet anlässlich der 1125-Jahr-Feier am kommenden Wochenende für alle Bürgerinnen und Bürger seine Pforten. Besichtigt werden können unter anderem der Ratssaal, das Büro des Oberbürgermeisters, das Mercatorzimmer, das Trauzimmer und die Räume der verschiedenen Städtepartnerschaften. Auf dem Programm stehen am Samstag, 6. September, von 14 bis 18 Uhr in 30-minütigem Abstand Führungen zum Thema "Politik und Verwaltung". Zusätzlich gibt es um 14.30 Uhr eine Führung in türkischer Sprache. Informationen zum Thema "Architektur- und Kunstgeschichte gibt es um 14.30 und 16.30 Uhr. Gerry Mercator begleitet die Kinder um 15 Uhr durch das über 100-jährige Gebäude.
Am Sonntag, 7. September, startet das Programm um 11 Uhr mit einer Führung in englischer und um 11.30 Uhr mit einer Führung in türkischer Sprache. Besichtigungen zum Thema "Politik und Verwaltung" werden in 30-minütigem Abstand von 12 bis 18 Uhr angeboten. Um 14 und 16.30 Uhr gibt es Infos zum Thema "Architektur- und Kunstgeschichte". Abgerundet wird der Tag wieder mit Gerry Mercator und einer Führung für Kinder um 15.30 Uhr.
Selbstverständlich können Interessierte das Rathaus auch auf "eigene Faust" besichtigen. Ein Flyer mit Informationen rund ums Rathaus liegt dazu an der Pforte aus.
Es wird gebeten, sich zu den Führungen am Samstag und Sonntag am Infotisch im Eingangsbereich des Rathauses anzumelden.

Jahresabschluss Filmforum
Der Jahresabschluss zum 31.12.2007 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 28.421,87 Euro wird festgestellt. Der Jahresüberschuss 2007 in Höhe von 28.421.87 Euro wird mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 82.406,02 Euro auf neue Rechnung vorgetragen (Gewinnvortrag zum 1.1.2008: 110.827,89 Euro).
Die gesamte Kinobranche verzeichnete bundesweit, wie in den Vorjahren, rückläufige Besucher- und Umsatzzahlen. Auch die filmforum GmbH ist von dieser Entwicklung nicht ausgenommen, wobei der Rückgang unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Der Besucherrekord von 2006 konnte somit nicht wiederholt werden.
Hier die genauen Daten: Zuschauer Kino Dellplatz: 62.600 Zuschauer Sommer Open - Air Kino: 23.000 Verkaufte Karten insgesamt: 85.600 Publizierte Medien: 11 Ausgaben `filmjournal' Verkaufte DVD - Medien: 241. Alljährlich findet im filmforum im Herbst die von der VHS der Stadt Duisburg veranstaltete und vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein - Westfalen und von der Filmstiftung Nordrhein - Westfalen GmbH geförderte DUISBURGER FILMWOCHE als Festival des deutschsprachigen Dokumentarfilms statt.
Das Anlagevermögen hat sich unter Berücksichtigung der Zugänge von 63.000, der Abschreibungen von 44.000 und der Abgänge von 1.000 um insgesamt 18.000 Euro erhöht. Die Zugänge betreffen im Wesentlichen eine neue Kinobildtechnik und eine neu angeschaffte Kinobeschallungsanlage (57.000 Euro). Die Eigenkapitalquote beträgt 57 % (Vorjahr 53 %) der Bilanzsumme.
Die Erlöse aus der Präsentation von Filmen sind aufgrund gesunkener Besucherzahlen, insbesondere bei Open-Air-Kino, zurückgegangen. Niedrigere Werbeeinnahmen und eine geringere Vermarktung von Filmprodukten führten zum Rückgang der sonstigen Umsatzerlöse. Die Gesellschaft beschäftigte 2007 im Durchschnitt 11,1 Personen. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2007 einen städtischen Betriebsmittelzuschuß in Höre von 302.500 Euro erhalten," erfahre ich am 4. September 2008 in der Sitzung des städtischen Kulturausschusses. Andreas Rüdig

200 Jahre kommunale Selbstverwaltung in Deutschland
Zufriedenheit der Bürger: Städte und Gemeinden liegen vor Bund und Europa (Umfrage bestätigt Vertrauen in örtliche Politik)

Fast 80 Prozent der Bürger sind mit der Demokratie in ihren Städten und Gemeinden zufrieden. Die Werte für Deutschland (70) und Europa (48) liegen deutlich niedriger. Besonderes Vertrauen genießen die Bürgermeister. Das zeigt eine Umfrage der Freiherr vom Stein Akademie und der Universität Stuttgart, die jetzt vorgestellt wurde.
Besonders zufrieden sind die Bürger mit den politischen Institutionen ihrer Kommune. Vor allem mit den Bürgermeistern (2,49), aber auch mit den Gemeinderäten (2,36). Angegeben sind jeweils die Mittelwerte auf einer Skala von 0 (vertraue überhaupt nicht) bis 4 (vertraue voll und ganz). Die Bundesregierung kommt nur auf 2,10, der Bundestag auf 2,02, das Europaparlament auf 1,88 und die EU-Kommission auf 1,77.
Weit vorn liegt die kommunale Ebene auch, was den Einfluss der Bürger auf die Politik angeht. Fast 40 % der Befragten glauben, in ihrer Stadt oder Gemeinde etwas gegen eine missbilligte Entscheidung unternehmen zu können. Nur 14,7 Prozent halten das im Bund für möglich und sogar nur 8,4 Prozent in Europa. So sind auch 79,7 Prozent der Befragten mit der kommunalen Demokratie zufrieden, 69,6 Prozent im Bund und nur 48,2 Prozent in Europa.
Hauptinteresse gilt dennoch der Bundespolitik
Das Interesse der Bürger gilt vor allem der Bundespolitik (2,40). Kommunalpolitik (2,18) und Europapolitik (2,16) finden deutlich geringeres Interesse (Skala 0 bis 4). Eine Erkenntnis, die sich auch in der Wahlbeteiligung abzeichnet: Die Spitzenwerte der Bundestagswahl werden von kaum einer anderen Wahl erreicht. Es lohnt sich aber, genauer hinzusehen. Der Anteil der kommunalpolitisch Interessierten ist mit 38,2 Prozent fast so hoch wie der der bundespolitisch Interessierten (41,6 Prozent). Jedoch ist der Anteil der nicht Interessierten in der Kommunalpolitik höher (27,3 Prozent, Bund 14,3 Prozent). Vor allem junge Befragte zeigten sich weniger interessiert an örtlichen Entscheidungen.

Die Umfrage
Die Umfrage wurde im Auftrag des Gemeindetags Baden-Württemberg, des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, der Freiherr vom Stein Akademie und des Instituts für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart 2008 von Infratest Dimap durchgeführt. Dabei wurden 1.000 Wahlberechtigte in ganz Deutschland befragt. Bewertet wurden die Ergebnisse von Professor Oscar Gabriel und seinen Mitarbeitern am Institut für Sozialwissenschaften, Abteilung Politische Systeme und Politische Soziologie, der Universität Stuttgart.
Anlass der Umfrage war die 200. Wiederkehr des Erlasses der Preußischen Städteordnung am 19. November 1808. Das Datum gilt als Geburtstag der modernen kommunalen Selbstverwaltung in Deutschland. In einem Reformprogramm für den preußischen Staat schlug vom Stein eine Reform der Verwaltung vor. Dazu gehörte vor allem die Forderung nach kommunaler Selbstverwaltung
Stimmen zur Befragung
"Von Politikverdrossenheit kann in Städten und Gemeinden keine Rede sein. Die Bundespolitik sollte sich bemühen, ihre Verbindung zu den Bürgern zu verbessern, und das gilt erst recht für die europäische Ebene."Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds
"Dass die Bürger zufrieden sind mit den Leistungen ihrer Gemeinde wie mit keiner anderen Ebene des Staats ist Ansporn und Verpflichtung, kein Grund sich auszuruhen. Das Motto ,Privat vor Staat' gilt nicht mehr. Vieles können die Kommunen besser oder ebenso gut, wie andere. "Roger Kehle, Präsident des Gemeindetags Baden-Württemberg

"Politische Bildung muss das Interesse der Jugend am kommunalen Geschehen wecken. Sie ist direkt betroffen, vom Kindergarten bis zum Abitur. Die Gestaltung kommunaler Bildungslandschaften ist wichtig für die Chancen der jungen Generation. Es muss deutlich gemacht werden, was politische Entscheidungen in Brüssel und Berlin für die einzelnen Städte und Gemeinden bedeutet."Roger Kehle, Präsident des Gemeindetags Baden-Württemberg
"Die Umfrage bestätigt einmal mehr, dass 200 Jahre nach dem Neubeginn der kommunalen Selbstverwaltung in Deutschland die Idee der Subsidiarität in Europa von den Bürgerinnen und Bürgern Deutschlands besonders geschätzt wird. In den Städten und Gemeinden haben sie Zugriff auf das Geschehen, bei der Europäischen Union glauben sie das nicht. Also muss man in Europa Freiraum für kommunale Entscheidungen schaffen. "Prof. Dr. Christian O. Steger, Freiherr vom Stein Akademie für Europäische Kommunalwissenschaften, Stuttgart:Freiherr vom Stein Akademie
Die 2006 gegründete Freiherr vom Stein Akademie für Europäische Kommunalwissenschaften widmet sich der interdisziplinären Erforschung kommunaler Belange. Dabei soll ein breites Spektrum juristischer, soziologischer, ökonomischer, stadtplanerischer sowie verwaltungs- und politikwissenschaftlicher Themen die Grundlage praktisch nutzbaren Erkenntnisgewinns für alle politischen benen in Europa sein. Die Akademie wird vom Deutschen Städte- und Gemeindebund und seinen Mitgliedsverbänden in ganz Deutschland unterstützt.

DStGB begrüßt Vorschläge des Bundeswirtschaftsministeriums zur Steigerung der Energieeffizienz
Kommunen haben energetischen Sanierungsbedarf von mehr als 5 Mrd. Euro - Sozialtarife sind der falsche Weg

Auf Zustimmung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes treffen die Vorschläge der von Bundeswirtschaftsminister Glos eingesetzten Projektgruppe Energiepolitisches Programm (PEPP), die Verbraucher angesichts der steigenden Energiepreise durch eine systematische Energieeffizienzpolitik zu entlasten. Das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, sagte dazu heute in Berlin:
"Die seit längerer Zeit zu beobachtenden Preisanstiege im Energiebereich belasten Kommunen, Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen. Deshalb ist es gut, wenn der Bundeswirtschaftsminister vorschlägt, eine Entlastung bei den Energiekosten durch eine Steigerung der Energieeffizienz und verstärktes Energiesparen zu erreichen. Wir begrüßen, dass auch das Bundeswirtschaftsministerium die von kommunaler Seite von Anfang an kritisierten Vorschläge zur Einführung so genannter Sozialtarife im Energiebereich nicht als tragfähige Lösung ansieht."
Landsberg machte deutlich, dass gerade die Kommunen als Eigentümer der meisten öffentlichen Gebäude einen erheblichen energetischen Sanierungsbedarf hätten, der auf mehr als 5 Milliarden Euro geschätzt wird. "Wir halten den vom Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagenen Weg einer systematischen Energieeffizienzpolitik deshalb für den richtigen Weg. Den immensen energetischen Sanierungsbedarf können die Kommunen allerdings nicht aus eigener Kraft schultern. Deshalb sollten die in dem Bericht angesprochenen steigenden Veräußerungserlöse des Handels mit Emissionszertifikaten auf mehrere Milliarden Euro jährlich auch an die Kommunen zur gezielten Steigerung der Energieeffizienz weitergegeben werden. Davon profitieren letztlich auch die Verbraucher als Nutzer der kommunalen Einrichtungen.", sagte Landsberg.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund lehnt die in der Großen Koalition diskutierte Entlastung bedürftiger Haushalte durch die Einführung von Sozialtarifen im Energiebereich ab. Diese gewährleisten keine zielgerechte Entlastung der wirklich bedürftigen Menschen und sind mit einem immensen bürokratischen Aufwand verbunden.
Seniorenbeirat lädt zur Bürgersprechstunde ein
Die nächste Sprechzeit des Seniorenbeirates findet am Mittwoch, 10. September, von 10 bis 11 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz" auf der Schwanenstraße 5 - 7 in Duisburg-Mitte statt. Alle Duisburger Senioren sind eingeladen, gemeinsam mit Mitgliedern des Seniorenbeirates die Situation der älteren Menschen in Duisburg zu diskutieren und ihre besonderen Bedürfnisse darzulegen. Auch individuelle Fragen und Anliegen können erörtert werden.
Viele Senioren nutzten bisher die Gelegenheit zum Austausch zu verschiedensten Themen mit Vertretern des Seniorenbeirates der Stadt Duisburg und nahmen das Angebot der monatlichen Sprechstunden wahr.

Sperrung der Karl-Lehr-Straße für Lastwagen
Nachdem es mehrere Kollisionen von Lastwagen (LKW) mit der Höhenvorwarnsperre in der Karl-Lehr-Straße im Bereich des Brückenneubaus der A 59 gegeben hat, hat die Straßenverkehrsbehörde heute in Abstimmung mit der Polizei und dem Landesbetrieb Straßen NRW die Karl-Lehr-Straße für den LKW-Verkehr gesperrt. Zur zusätzlichen Sicherung ist die Vorwarnsperre, die durch einen LKW abgerissen wurde, wieder errichtet worden.

Wirtschaftsbetriebe Duisburg restaurierten alten Kanalhochdruckreiniger
In den 50-er Jahren war der Kanalhochdruckreiniger in Duisburg im Einsatz und war zu seiner Zeit eines der ersten HD - Geräte. Eingesetzt wurde das Fahrzeug, das mit einem Elektromotor betrieben wurde, zur Reinigung der Kanäle in Duisburg. Eine Duisburger Firma, die WOMA Apparate Duisburg, konstruierten die Hochdruckpumpe, die mit einem Porsche Diesel Motor angetrieben wurde. Die Leistung der Pumpe mit einer Leistung von 120 l/min bei 80 bar erscheint heutzutage eher gering, leisten die aktuellen Hochdruckpumpen bis zu 470 l/min bei 150 bar.
In mehrmonatiger Eigenarbeit restaurierten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg den Oldtimer in Zusammenarbeit mit einer Lackiererei. Alle Technikinteressierten haben die Möglichkeit, den historischen Kanalhochdruckreiniger in seinem Originalzustand bei den Wirtschaftbetrieben Duisburg im Foyer des H2 - Office täglich bis 17.30 Uhr zu besichtigen

SEHSTATION mit historischen Aufnahmen
Eintritt frei! Das Lehmbruck Museum beteiligt sich am Samstag mit einer öffentlichen Führung und einer Diskussion und Diashow in der SEHSTATION auf dem König-Heinrich-Platz am
Begleitprogramm der Kampagne "Sehen lernen". Claudia Euskirchen, Katharina B. Lepper und Georg Mallitz diskutieren gemeinsam mit dem Fotografen Bernd Kirtz über die historischen Aufnahmen des Duisburger Fotografen.
Zeitgleich mit dem Ende der Ausstellung "Bernd Kirtz - Das Lehmbruck Museum 1964-1987. Foto-Zyklus" im Lehmbruck Museum, die seit Mai rund 180 Aufnahmen des Duisburger Fotografen zeigt, beteiligt sich das Museum nun mit einer Abendveranstaltung am Rahmenprogramm der Kampagne "Sehen lernen" in Duisburg.
Los geht es um 18 Uhr mit einer öffentlichen Führung zu ausgewählten Rahmenstandorten in der Duisburger Innenstadt (Treffpunkt: SEHSTATION). Georg Mallitz, Philosoph und Kunstvermittler, lädt interessierte Besucher ein, das Projekt "Sehen lernen" näher kennen zu lernen. Beim Rundgang durch die Innenstadt werden einige der zehn Rahmenstandorte, die den Blick auf Gelungenes und Misslungenes der Innenstadtgestaltung lenken sollen, besucht und vorgestellt.
Um 20 Uhr wird die Sehstation auf dem König-Heinrich-Platz zum Diskussions- und Präsentationsort. Claudia Euskirchen (Leiterin der Unteren Denkmalbehörde), Katharina B. Lepper (Kuratorin der Kirtz-Ausstellung im Lehmbruck Museum) und Georg Mallitz diskutieren gemeinsam mit Bernd Kirtz Veränderungen im Stadtbild, die in den historischen schwarz-weiß-Fotografien besonders deutlich werden.
Die Fotografien, die von Bernd Kirtz für die Veranstaltung ausgewählt wurden, eröffnen Perspektiven auf die alte Mercatorhalle, den Innenhafen, die Stadtmauer oder die Straßenführung an der Kreuzung Düsseldorfer und Friedrich-Wilhelm-Straße: nicht nur architektonische, sondern auch ästhetische, historische und fotografiegeschichtliche Aspekte werden in diesem interdisziplinären Dialog mit den Besuchern der Sehstation besprochen werden.

VHS: Künstlerisches Gestalten mit Mosaik
 Einen Wochenendworkshop mit dem Titel "Künstlerisches Gestalten mit Mosaik" bietet die Volkshochschule auf der Königstraße 47 von Samstag, 20., bis Sonntag, 21. September, jeweils von 10 bis 17 Uhr an. Anfänger aber auch Teilnehmer mit Vorkenntnissen erhalten die Gelegenheit, eigene Mosaikobjekte, zum Beispiel einen Spiegelrahmen, ein Tischchen, eine Schale, einen Drehteller mit Fuß, eine Terrakotta-Vase, eine Zink-Gießkanne oder eine Vogeltränke zu gestalten. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro, Ermäßigungen sind möglich. Werkzeug und Material werden gestellt. Die Materialkosten betragen etwa 16 Euro. Eine Voranmeldung, mit Angabe des gewünschten Werkstücks, bis zum 12. September ist erforderlich

Fahrradexkursion entlang der Ruhr
Unter dem Titel "Lebensader im Biotopverbund" bietet die Volkshochschule am Sonntag, 14. September, eine Fahrradexkursion entlang der Ruhr an. Treffpunkt ist um 14 Uhr die Aakerfährbrücke an der Emmericher Straße / Ecke Ruhrdeich. Über 15 bis 20 Kilometer geht es von Meiderich durch den Duisburger Norden bis nach Oberhausen entlang der Ruhr und den Rhein-Herne-Kanal. Die Teilnehmer erkunden mit dem eigenen Fahrrad die Gewässer der Region und ihre Umgebung und beobachten typische Pflanzen- und Tierarten. Dr. Johannes Meßer informiert auch über ökologische Funktion der Gewässersysteme und Probleme des Naturschutzes.

12,7 Prozent weniger Wohngeldempfänger in Nordrhein-Westfalen
126 661 nordrhein-westfälische Haushalte bezogen 2007 nen Wohngeld. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 12,7 Prozent weniger als 2006 (damals: 145 048 Haushalte). 114 735 von ihnen
(2006: 131 157) bezogen Wohngeld in Form eines Mietzuschusses, 11 926 (2006: 13 891) davon erhielten als Eigentümer Unterstützung in Form eines Lastenzuschusses. Die durchschnittliche monatliche Wohngeldleistung war 2007 mit 95
Euro um zwei Euro niedriger als im Jahr zuvor; als Mietzuschuss (91 Euro je Monat) wurden zwei Euro weniger, als Lastenzuschuss (133 Euro) ein Euro mehr ausgezahlt als 2006.
Über die Hälfte der Menschen, die 2007 Wohngeld erhielten, waren Nichterwerbstätige bzw. Arbeitslose; davon waren 56 739 Rentner, 109 Pensionäre, 3 847 Studenten und 5 773 sonstige Empfänger sowie 7 978 Arbeitslose. Bei den Erwerbstätigenhaushalten handelte es sich um 2 201 Selbständige, 265 Beamte, 13 762 Angestellte sowie 35 987 Arbeiter.
Neben den betrachteten Wohngeldhaushalten gibt es seit 2005 durch sozialrechtliche Reformen sog. Mischhaushalte. Dabei handelt es sich um Haushalte, in denen Wohngeldberechtigte mit Personen zusammenleben, die staatliche Transferleistungen erhalten, aber selbst nicht wohngeldberechtigt sind. Im Berichtsjahr 2007 erhielten 7 691 solcher Mischhaushalte in Nordrhein-Westfalen Wohngeld. (LDS NRW)

10% der Bevölkerung auf soziale Mindestsicherung angewiesen
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten am Jahresende 2006 in Deutschland 8,3 Millionen Menschen Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme. Damit waren 10,1% der in Deutschland lebenden Menschen auf existenzsichernde finanzielle Hilfen des Staates angewiesen. Im Verlauf des Jahres 2006 sind für diese Leistungen Ausgaben in Höhe von insgesamt 45,6 Milliarden Euro entstanden.

Starke Zunahme im innerdeutschen Luftverkehr
Im ersten Halbjahr 2008 sind von deutschen Flughäfen 46,2 Millionen Passagiere abgeflogen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren dies 4,9% mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Wachstum hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr leicht abgeschwächt; 2007 hatte die Zunahme von Januar bis Juni 5,1% betragen.

Wohngeld 2007: Rund 13% weniger Empfängerhaushalte
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten am Jahresende 2007 in Deutschland rund 580 000 Haushalte Wohngeld; gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um 12,9%. Somit bezogen Ende 2007 noch 1,5% aller privaten Haus­halte Wohngeld (Vorjahr: 1,7%). Wohngeld ist ein von Bund und Ländern je zur Hälfte getragener Zuschuss zu den Wohnkosten. Dieser wird ? gemäß den Vorschriften des Wohngeldgesetzes ? einkommensschwächeren Haushalten gewährt, damit diese die Wohnkosten für angemessenen und familiengerechten Wohnraum tragen können.

Mittwoch, 3. September 2008 - Historischer Kalender
Duisburg 2027: Volle Aula bei der Bürgerforum-Auftaktveranstaltung

UDE: Interviewpartnerinnen aus Duisburg und Herne gesucht
Flexible Familienernährerinnen

Mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unter den Bedingungen flexibler Erwerbstätigkeit befasst sich ein neues Forschungsprojekt am Fachbereich Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Das Zweijahres-Projekt wird von Professorin Dr. Ute Klammer geleitet und wird von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert.
Es geht darum, wie Frauen, die mit kleinem oder mittlerem Einkommen das Haupteinkommen des Haushaltes bestreiten müssen, Familie und Beruf miteinander vereinbaren. Projektmitarbeiterin Diplom-Sozialwirtin Dagmar Weßler-Poßberg: „Wir möchten gern mit Frauen ins Gespräch kommen, die z.B. in der Metallindustrie, im Hotel- und Gaststättengewerbe, in der Reinigungsindustrie, aber auch in der Gesundheitsbranche beschäftigt sind. Gerade diese Gruppe von erwerbstätigen Familienfrauen ist typisch für das Ruhrgebiet.“
Die Erwerbsarbeit der Frau wird für immer mehr Familienhaushalte unverzichtbar. Die Mütter verdienen immer häufiger einen überwiegenden Anteil des Familieneinkommens oder sind auch in Paarhaushalten gar die Alleinverdienerinnen in der Familie. Schon in jedem fünften Familienhaushalt ist die Frau allein für das Einkommen zuständig. Gleichzeitig arbeiten immer mehr Frauen flexibel. Das heißt, sie leisten viele Überstunden, arbeiten zu wechselnden Tageszeiten, am Abend oder am Wochenende, oder haben befristete Verträge, Teilzeitverträge oder Mini-Jobs. Die zentrale Frage des Forschungsprojekts ist: Wie schaffen es Frauen, unter diesen Voraussetzungen erwerbstätig zu sein und für ihre Familie zu sorgen?
Deshalb sollen in den kommenden Wochen 40 Familienernährerinnen aus dem Ruhrgebiet (vorzugsweise aus Duisburg und Herne) interviewt werden, also erwerbstätige Mütter, deren Einkommen unverzichtbar für die Haushaltskasse ist und den Hauptteil des Familieneinkommens darstellt. Gefragt wird danach, wie Hausarbeit und Kindererziehung aufgeteilt werden und mit welchen Bedingungen die Frauen im Betrieb und in ihrem Wohnort zurechtkommen müssen. Welche Unterstützung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden angeboten und welche Unterstützung wünschen sich die Frauen?
Frauen, die sich in der Fragestellung wiedererkennen und sowohl Interesse wie Zeit haben, aus ihrem Leben zu erzählen, sollten das Forscherinnenteam anrufen unter Tel. 024 34 / 92 54 676 (Dagmar Weßler-Poßberg und Sabine Neukirch) oder Tel. 0201/183-3616 (Annemarie Rippich, Sekretatriat). Kontaktaufnahme per E-Mail ist ebenfalls möglich unter familienernaehrerin@uni-due.de. Die Gesprächsinhalte werden vertraulich behandelt. Der Interviewort kann flexibel gewählt werden. Jedes durchgeführte Interview wird mit 30 Euro vergütet.

Noch einmal Jazz auf dem König-Heinrich-Platz - Bandfire beendet die Konzertreihe 2008
Letzte Gelegenheit in diesem Jahr ‚Jazz auf’m Plazz’ zu genießen. Am Donnerstagabend spielt die 17-köpfige Big Band ‚Bandfire’ auf. Das breit gefächerte Repertoire reicht vom Blues über den klassischen Swing bis hin zu Latin Fusion und Funk.
Die Schwerpunkte liegen jedoch klar beim Jazz diesseits der Swing-Ära. Ein Konzert von Bandfire bietet neben einer unterhaltsamen Moderation glänzende Tutti-Passagen, virtuose Soli, mitreißende Rhythmen und ergreifende Balladen. Vor allem zeichnet die Band eine ungebändigte Spielfreude aus.
Ein Genuss für alle Jazzfreunde und solche, die es werden wollen. Am Donnerstag, 4. September ist ‚Bandfire’ ab 19.30 Uhr auf dem König-Heinrich-Platz zu sehen und zu hören.
‚Jazz auf’m Platz’ – das ist Musikgenuss bei entspannter und geselliger Atmosphäre mitten im Herzen der City.

EVS--Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008: Private Haushalte zur Teilnahme an Statistik gesucht
Wie viel geben die Haushalte in Deutschland monatlich für Nahrungsmittel, Bekleidung oder Energie aus? Antworten unter anderem auf diese Fragen bietet die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), die alle fünf Jahre durchgeführt wird. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sucht die amtliche Statistik noch freiwillige Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008. Diese führen im letzten Quartal 2008 ein detailliertes Haushaltsbuch und tragen damit zur Ermittlung repräsentativer Aussagen über die Lebensverhältnisse privater Haushalte in Deutschland bei. Die Teilnehmer erhalten eine Prämie ab 40 Euro aufwärts (abhängig vom Bundesland). Da die Statistik ein repräsentatives Bild liefern soll, werden insbesondere noch Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 1 300 Euro gesucht sowie Haushalte von Arbeitslosen, Alleinerziehenden, Ausländern, Selbstständigen und Landwirten.

Helfen Sie mit, Bürokratie abzubauen? Staatsministerin gibt Startschuss für Bürgerbefragung
Welchen Aufwand haben Bürgerinnen und Bürger bei Behördengängen? Wie lang dauert das Ausfüllen eines Antrags? Was empfinden sie als besonders belastend an der Bürokratie? Hierzu wird das Statistische Bundesamt (Destatis) in den nächsten Monaten Bürgerinnen und Bürger befragen. Staatsministerin Hildegard Müller hat sich heute als erste Teilnehmerin den Fragen des Statistischen Bundesamtes gestellt. Dabei ging es um ein Thema, das wohl jeder kennt: die Beantragung eines Reisepasses. Mit der Befragung beginnt eine weitere Phase des Programms ?Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung?: Die Bundesregierung ermittelt die bürokratischen Belastungen der Bürgerinnen und Bürger, um zielgerichtet vereinfachen zu können.

Dienstag, 2. September 2008 - Historischer Kalender

Feuchte Inbetriebnahme des „Düsenfeld-Brunnen“
Von Manfred Schneider (Text und Fotos)

Mit gemischten Gefühlen traten  Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Planungsdezernent Jürgen Dressler, mitten in den neuen Brunnen auf der Königstraße. Sein Name: “Düsenfeld“! – So, die Bezeichnung der städtischen Planer. Und wie der Name schon sagt, als der Oberbürgermeister, mit dem Befehl: “Wasser marsch!“ den Brunnen in Betrieb nahm, stiegen 116 Wassersäulen aus den in das Granitpflaster eingelassenen Edelstahldüsen auf. Da das „Düsenfeld“ drei verschiedene Wasserbilder, mit Fontänen in der Höhe von 15 Zentimeter bis 1,20 Meter hat, war davon auszugehen, dass das Wasserspiel mit der kleinsten Höhe beginnt. Doch durch die Tücken der Technik war die Anfangshöhe gleich ca. 75 Zentimeter, So kam eine feuchte Inbetriebnahme zustande, an der die vielen Zuschauer ihre Freude hatten.
Die 250 Quadratmeter große rechteckige Fläche, deren Fontänen als räumliches Element wirken, wird nachts von unten mehrfarbig angestrahlt. So entsteht ein stimmiges Ensemble, mit den ebenfalls von unten illuminierten „schwebenden Rasenflächen“ des König-Heinrich-Platzes. In den Wintermonaten, oder wenn der Brunnen abgeschaltet bleibt, ist dieser kaum wahrnehmbar. Die Fläche im Bereich des König-Heinrich-Platzes ist dann um ein Drittel größer. Dies ist insbesondere für Veranstaltungen vorteilhaft. Bereits direkt nach der offiziellen Freigabe des 190.000,00 Euro teuren Brunnens, wurde das „Düsenfeld“ von den Bürgern an und der Kampf mit dem nassen Element aufgenommen.       

Fluchtversuche von OB Adolf Sauerland und Planungsdezernent Jürgen Dressler nach der feuchten Inbetriebnahme des Düsenfelds

Technische Details:
Das Düsenfeld hat eine Fläche von ca. 250 m². Es besteht aus 116 Edelstahldüsen, die jeweils durch eine Hochleistungs-LED nachts beleuchtet werden In den Wintermonaten, in denen die Wasserfontänen abgeschaltet werden, bilden die LED einen "Lichtteppich"
Die kugelförmige Ausbildung der Düsen sorgt dafür, dass zurückfließendes Wasser den Wasseraustritt nicht beeinträchtigt. Im Winter kann die Bohrung der Kugel nach unten gedreht werden, so dass das System geschlossen ist
Die Pumpenkammer befindet sich in der ehemaligen WC-Anlage unter dem südlichen Rasenfeld. Sie ist parallel zu den Arbeiten auf der Königstraße zum Technikraum umgebaut worden
Über die breite Edelstahlrinne läuft das Brunnenwasser in die Pumpenkammer zurück, wo es aufbereitet und dem Wasserkreislauf wieder zugeführt wird. Ist es zu windig, wird der Wasserdruck automatisch heruntergefahren oder die Pumpen komplett abgeschaltet

OB Adolf Sauerland (re.) und Planungsdezernent Jürgen Dressler vor der Inbetriebnahme des Brunnen

SEHEN LERNEN in Duisburg - Von Andreas Rüdig
Nach dem Auftakt der mehrjährigen Kampagne SEHEN LERNEN in Münster steht die 12 x 7 x 7 Meter große begehbare SEHSTATION ab dem 02. September 2008 mitten in der Innenstadt von Duisburg und richtet den Blick auf den neu gestalteten König-Heinrich-Platz mit den ihn umgebenden neuen und alten Architekturen.Unterstützt durch überdimensionale Rahmen lädt die Aktion dazu ein die Aufmerksamkeit auf 10 Plätze in der Innenstadt Duisburgs zu richten, auf besonders Gelungene wie auf gegenwärtige "Unorte", die auf ihre Umgestaltung warten.

Blick aus der Sehstation auf das Theater der Stadt Duisburg und das CityPalais

Gemeinsam mit der Stadt Duisburg, dem LWL - Amt für Landschafts- und Baukultur in Westfalen sowie dem ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung hat das Europäische Haus der Stadtkultur e. V. die SEHSTATION an diesen Ort gebracht, um die Bewohner für ihre gebaute Umwelt zu sensibilisieren. Die SEHSTATION ist Teil der Kampagne SEHEN LERNEN, mit dem Ziel, die Stadtbewohner für eine bewusste Wahrnehmung von Stadtgestalt, städtischer Atmosphäre und die dazu notwendige Nutzung zu sensibilisieren. Die Aktion läuft in Duisburg auf dem König-Heinrich-Platz über einen Zeitraum von 14 Tagen bis zum 16, September 2008. Die Kampagne SEHEN LERNEN will die Öffentlichkeit für ihre gebaute Umwelt sensibilisieren, einen inhaltlichen Austausch über die Lebensqualität in unseren Städten anregen und gute Gestaltung sowie die Nutzung des öffentlichen Raums thematisieren. Die Kampagne ist mehrjährige angelegt und besteht aus vier Bausteinen:

-> dem digitalen BAUKULTUR ABC: Diese Internetplattform visualisiert wie ein fotographischer Bilderbogen die gestaltete Umwelt. Das digitale Alphabet der bebauten Umwelt ist der erste Schritt zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die gebaute Umwelt von der unbewußten zur bewußteren Wahrnehmung: www.baukultur-abc.de

-> den SEHSTATIONEN in den Städten des Landes Nordrhein - Westfalen
-> Broschüren und Faltblättern für interessierte Bewohner, Kinder und Jugendliche
-> eine Plakatkampagne für die gebaute Umwelt," berichtet die Landesinitiative StadtBauKultur.

Das Bewusstsein für die gebaute Umwelt ist in Deutschland nicht sehr stark ausgeprägt. Die Straßen und Brücken, Plätze und Häuser unserer Städte werden von ihren Nutzern als gegeben angesehen - die vorhandenen bzw. nicht vorhandenen Qualitäten nur unbewusst wahrgenommen, aber nicht erkannt.
Die Kampagne SEHEN LERNEN will die Öffentlichkeit für die gebaute Umwelt sensibilisieren, einen gedanklichen Austausch anregen und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.
Mit SEHEN LERNEN ist keinesfalls nur visuelle Geschmacksbildung gemeint. Vielmehr soll dem interessierten Bürger vermittelt werden, dass er sich aktiv an der Gestaltung seiner eigenen Umwelt beteiligen kann und ihm seine Möglichkeiten zum Eingreifen aufgezeigt werden. Auch soll nicht einfach der Finger auf vermeintlich Schönes oder Hässliches gerichtet werden. Zum einen gelungene Gebäude oder Stadtraum gehört mehr als nur sein Äußeres.
SEHEN LERNEN ist ein Aufruf an die Öffentlichkeit, sich mit der gebauten Umwelt auseinanderzusetzen. Die Kampagne besteht aus vier Bausteinen: dem digitalen Baukultur ABC, den Sehstationen in ausgewählten Städten des Landes NRW, einer Publikationsreihe für den interessierten Bürger, für Kinder und Jugendliche und einer begleitenden Plakatkampagne im öffentlichen Raum.
Das Baukultur ABC ist der erste Baustein der Kampagne SEHEN LERNEN. Der Blick wird auf die Vielzahl der von Menschen für Menschen gestalteten Orten, Häuser, Plätze und Landschaften in unseren Städten gerichtet.
Die SEHSTATIONEN bilden den zweiten Baustein der Kampagne SEHEN LERNEN. Die SEHSTATIONEN sind temporäre Architekturen, die durch einen Ideenwettbewerb unter Architekten, Planern und Designern gefunden wurden und den Blick auf Gelungenes und Mißlungenes einer Stadt richten.
Die Broschüren und Faltbläter als dritter Baustein gehen noch tiefer ins Detail. Sie sind einfach und leicht verständlich geschrieben sowie anschaulich beschildert. Langfristig bieten sich Sonderformate für Kinder, Jugendliche und die sogenannte iPod-Generation an in zeitgeistiger Gestaltung und Sprache..
Eine begleitende Plakataktion ist der vierte Baustein der Kampagne SEHEN LERNEN. Die Plakatgestaltung nutzt die Erkenntnisse moderner Kommunikationsstrategien und unterstützt den Prozeß mit aufklärenden und meinungsbildenden Motiven."

Einer historischen Foto - Kastenkamera sieht die Sehstation am Forum aus. Von unüberhörbarem Baulärm begleitet findet die Duisburger Auftraktveranstaltung statt. "Das Rahmensehen gibt es schon in der Antike. Steht man in der Sehstation, sieht man das Stadttheater in seiner vollen Pracht," erläutert Prof. Dr. Christoph Brockhaus.
"WIr möchten bürgerschaftliches Engagement wecken. In den Bürgerforen können die Duisburger Büger sagen, wie sich die Zukunft Duisburgs gestalten soll. Dafür müssen die Bürger aber auch ihren Blick schärfen," betont Jürgen Dreßler, Duisburgs Stadtplanungsdezernent.


Entworfen wurde die SEHSTATION im Rahmen eines Wettbewerbs von dem Augsburger Architekt Andy Brauneis, gemeinsam mit Nicolette Baumeister aus München und Christian Schüller aus Gersthofen.

Begleitprogramm
Die SEHSTATION ist Ausgangspunkt für eine Vielzahl begleitender Veranstaltungen aus der Stadt und ein Angebot an interessierte Bürger, sich mit uns neue Perspektiven zu erschließen auf Bekanntes und Unbekanntes und darüber hinaus in den Dialog mit Fachleuten zu treten. Darüber wird Anfang September eine Broschüre informieren, die an allen Standorten in der Stadt ausliegen.
Die nächsten Stationen

Auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Weis, war unter den interessierten Zuschauern, sowie Bezirksbürgermeister Heinrich Klose (3. v. li.)


Die Kampagne SEHEN LERNEN
will die Öffentlichkeit für ihre gebaute Umwelt sensibilisieren, einen inhaltlichen Austausch über die Lebensqualität in unseren Städten anregen und gute Gestaltung sowie die Nutzung des öffentlichen Raums thematisieren. Die Kampagne ist mehrjährig angelegt und besteht aus vier Bausteinen:
dem digitalen BAUKULTUR ABC: Diese Internetplattform visualisiert wie ein fotografischer Bilderbogen die gestaltete Umwelt. Das digitale Alphabet der gebauten Umwelt ist der erste Schritt zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die gebaute Umwelt von der unbewussten zur bewussteren Wahrnehmung: www.baukultur-abc.de
den SEHSTATIONEN in den Städten des Landes Nordrhein-Westfalen Broschüren und Faltblättern für interessierte Bewohner, Kinder und Jugendliche
einer Plakatkampagne für die gebaute Umwelt

Von links: Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Planungsdezernent Jürgen Dressler, der Architekt Andy Brauneis, Pressereferent Josip Sosic, Ulrike Rose vom Europäischen Haus der Stadtkultur, sowie Jurymitglied Prof. Dr. Christoph Brockhaus

Montag, 1. September 2008 - Historischer Kalender
Auskunft aus dem Melderegister
Nach dem Meldegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen darf die Meldebehörde an politische Parteien, Wählergruppen und andere Träger von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Parlaments- und Kommunalwahlen sowie Volksbegehren und Volksentscheiden Auskunft aus dem Melderegister erteilen.
Wer eine Melderegisterauskunft an Parteien über seine Daten nicht wünscht, kann der Datenweitergabe ohne Angabe von Gründen ab dem 15. Lebensjahr widersprechen.
Außerdem darf die Meldebehörde Mitgliedern parlamentarischer und kommunaler Vertretungskörperschaften sowie Presse und Rundfunk eine Melderegisterauskunft über Alters- und Ehejubiläen von Einwohnern über 18 Jahre nach deren Einwilligung erteilen. Melderegisterauskunft von Einwohnern über 18 Jahre an Adressbuchverlage darf ebenfalls nur nach vorheriger Einwilligung der Betroffenen erteilt werden. Die Einwilligung ist ab dem 18. Lebensjahr möglich.
Nach dem Meldegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen können Melderegisterauskünfte auch per Internet eingeholt werden. Wer eine Übermittlung seiner Daten in dieser Form nicht wünscht, kann der Auskunftserteilung per Internet widersprechen. Zuständig für die Entgegennahme des Widerspruchs und der Einwilligung, die schriftlich
eingereicht werden sollten, sind die Bürger-Services in den Bezirksämtern.

CO2-Abscheidung – ineffektiv, gefährlich und teuer
Die aktuelle Diskussion um die „sicherste und wirtschaftliche Variante“ der Stromproduktion mit Kohlekraftwerken ist absurd. Die neue Diskussion um die Abscheidung von CO2 und somit dem „sauberen Kohlekraftwerk“ gibt es und wird es nicht geben. RWE wie auch andere Energiekonzerne nutzen dieses als Marketinginstrument um die Dreckschleudern Kohlekraftwerk bauen zu können. Dabei wissen die Wenigsten inkl. der Bundeskanzlerin was wohl genau dahinter steckt.
Was versteht man unter einer CO-2 Abscheidung: trennen, reinigen, trocknen, komprimieren, transportieren durch lange Rohrleitungen, langfristige sichere Lagerung im geologischen Untergrund, aufwändige über Jahrhunderte gehende Überwachung.

1. CO2-freie Kohlekraftwerke – Eine Lüge
Bei einer CO2-Abscheidung fällt wesentlich mehr CO2 an, weil diese Technik sehr energieintensiv ist. Die Folge: Starke Reduzierung des Kraftwerkwirkungsgrades. Es bleibt weiterhin eine gewisse Menge CO2 im Abgas welche an der Abscheidung vorbeigeht. Je nach Kraftwerksart: 60 – 150 Gramm CO2 pro erzeugter Kilowattstunde Strom gCO2/kWh. In der gesamten Prozesskette, vom Kohleabbau über das Kraftwerk bis zur Kohleabscheidung fallen weitere 276 gCO2/kWh an. Also selbst bei einem CO2-abscheidenen Kohlekraftwerk fallen weiterhin großen Mengen CO2 an welche die Umwelt belasten.

2. Einsatzzeitpunkt – Die Klimakatastrophe wäre dann schon da.
Nach heutigen Schätzungen wird die CO2-Abscheidung frühestens in 15 – 20 Jahren industriell kommerziell genutzt werden können. Ob und wann diese Technologie überhaupt in größerem Maßstab eingesetzt werden kann, ist noch völlig offen. Die Anlagenkosten sind immens. Der Strompreis könnte sich verdoppeln und wäre somit nicht wettbewerbsfähig.

3. Die CO2-Lagerung – Ein 2. Desaster nach Kernkraftwerkendlagerung
a.) Leere Öl- und Gasfelder: Diese werden allerdings auch als Erdgasspeicher genutzt. Des Weiteren gibt ein weiteres Problem: Sie haben viele Löcher durch die vielen Bohrungen während der Erkundungs- und Produktionsphase von Öl und Gas. Diese Löcher müssen versiegelt werden. Dafür werden üblicherweise spezielle Zemente benutzt. Diese Zemente sind nicht resistent gegen Kohlensäure. Kohlendioxid bildet in Verbindung mit Wasser eine Säure und greift Metalle oder Zemente an. Alte, mit Zement versiegelte Bohrlöcher stellen somit ein Sicherheitsrisiko dar, denn hier könnte das CO2 zurück an die Oberfläche gelangen.

b.) Höhere Speicherpotenziale gibt es theoretisch in Salzwasser führenden, unterirdischen Gesteinsformationen (sogenannte „salinare Aquifere“). Pumpt man CO2 in salinare Aquifere, werden die dort enthaltenen Salzwässer verdrängt. Weit entfernt vom Speicherort könnten diese salzhaltigen Wässer, ebenso wie CO2, entlang von Störungszonen aufsteigen und das Grundwasser verunreinigen.
Hier besteht die Gefahr der Verunreinigung von Grundwasser, die Bohrungen sind teuer, und die Nutzung geothermischer Energie wird behindert.

c.) Stillgelegte Salz- und Kohlebergwerke und tiefe Kohleflöze kommen wegen hoher Sicherheits-

Risiken für die CO2-Speicherung nicht in Frage. Auch die Kapazität ist sehr begrenzt. Die einzigen theoretisch näher gelegenen günstigen deutschen Lagerstätten für die Speicherung des CO2 befinden sich im weit entfernten Norddeutschen Becken.

4. CO2 ist gefährlich in hohen Konzentrationen wie bei Transportleitungen und Endlagerstätten
Kohlendioxid ist im Vergleich zu Erdgas nicht brennbar und nicht giftig, doch birgt ein plötzlicher Austritt von CO2 nicht weniger tödliche Risiken als die Explosion von Erdgasspeichern. Kohlendioxid ist zwar an sich nicht giftig. Natürlicherweise ist Kohlendioxides mit etwa 0,034 Prozent in unserer Atemluft enthalten. Mit steigenden Konzentrationen jedoch nimmt der für uns lebenswichtige Sauerstoffgehalt in der Luft ab. Und das ist die eigentliche Bedrohung. Wir ersticken. Gefährlich wird es, wenn große Mengen CO2 schlagartig frei gesetzt werden. Obwohl sich das Gas normalerweise nach dem Austritt schnell verteilt, kann es sich in landschaftlichen Senken oder in abgeschlossenen Gebäuden anreichern, da Kohlendioxid schwerer ist als Luft. Langsamer und unbemerkter Austritt in Wohngebieten, beispielsweise in Kellern von Häusern, ist daher gleichfalls sehr gefährlich. Die Gefahren solcher Austritte sind bekannt von natürlichen vulkanischen CO2-Entgasungen. Ausgasungen am Kratersee Lake Nyos, im afrikanischen Kamerun, töteten 1986 mehr als 1.700 Menschen. In der Region von Lazio in Italien starben in den letzten zwanzig Jahren mindestens zehn Menschen durch CO2-Freisatz aus natürlichen CO2-Quellen vulkanischen Ursprungs.
5. Transportwege
Man müsste mehrere 100 km lange Transportleitungen quer durch Deutschland verlegen. Das Investment wäre enorm. Die Resonanz der Bevölkerung wäre wohl extrem. Welchen Widerstand schon eine 60 km lange CO-Gas Leitung von Leverkusen nach Krefeld mit sich bringt bekommt man aktuell bei der Bayer-Leitung mit. Es ist kaum vorstellbar das dieses durch die Bevölkerung toleriert wird. Es gibt aber auch einen weiteren Transportweg. Die bei uns verbrannte Kohle wird aus entfernten Gegenden (Südamerika, Afrika, Australien, …) nach Deutschland transportiert. Auch hier entstehen hohe CO2-Belastungen durch die ungefilterten Schiffsmaschinen.

6. Die rechtliche Situation ist überhaupt nicht gesichert.
Gegenwärtig gibt es weder auf nationaler noch auf europäischer oder internationaler Ebene einen Rechtsrahmen für CO2-Abscheidung. Ohne stabilen Rechtsrahmen besitzen aber praktisch alle Projekte keine belastbare Planungsgrundlage. Dieses betrifft vor allem die Fragen des Raumordnungs-, Berg-, Wasser- und Abfallrecht. Geregelt muss die Vereinbarkeit mit dem bestehenden europäischen Emissionshandelssystem und einem möglichen Post-Kyoto-Regime. Ebenso völlig ungeklärt sind die Haftungsfragen.

7. Wirtschaftlichkeit – CO2-Abscheidung ein Desaster und daher nur Theorie
Durch die Abscheidung erhöht sich der durchschnittliche Brennstoffmehrbedarf um 30%. Bei gleich bleibender Strommenge muss durch den zusätzlichen Energiebedarf der CO2-Abscheidungsanlagen rund 40% mehr Kohle verbrannt werden. Dieses wäre eine Wirkungsgradminderung des Kraftwerkes um bis zu 15%. Somit hätten die sogenannten modernen Kohlekraftwerke nur noch Wirkungsgrade von rund 31% - also ein Stand der Kohlekraftwerken aus den 80er Jahren.

Ebenfalls ergaben die Auswertungen von 17 unabhängigen Fallstudien folgendes: Die gemittelten durchschnittlichen Gesamtkosten belaufen sich für die Abtrennung con CO2 auf 54€/tCO2. Dieses wären jährliche Mehrbelastungen von mehreren 100 Millionen € pro Kohlekraftwerk und somit nicht mehr wirtschaftlich. Dabei werden bei Betrachtung der Treibhausgasemissionen durch die CO2-Abscheidungen nur eine Reduzierung von 68% erreicht. Also ist eine wirtschaftliche CO2-Abscheidung ebenfalls völlig unrealistisch.

Das die Bundeskanzlerin so positiv zu Kohlekraftwerken steht ist nicht nachvollziehbar. Schaut man sich Ihr Hintergrundpapier zum 3. Energiegipfel im Kanzleramt steht dort eindeutig: „Erneuerbare Energien kompensieren den Wegfall der Kernkraft und machen den Neubau von Großkraftwerken überflüssig“. Schon Heutzutage stehen Techniken zur Verfügung um mit erneuerbaren Energien unseren Energiebedarf zu decken. Allein mit der Wärme aus der Erde (Wärmepumpen) können 50% der Wärme und des Stromes gedeckt werden - und das dauerhaft und 24 Stunden am Tag. Andere Technologien wie Windkraft, Wasserkraft oder Photovoltaik könnten Spitzen problemlos abdecken bzw. in einem Verbund auch als Grundlastkraftwerk funktionieren. Alle Technologien stehen Heute zu wirtschaftlichen Kosten schon zur Verfügung. Warum passiert dann nichts?? Haben die mächtigen Energiekonzerne evtl. Angst bei den vielen dezentralen teils privaten Kraftwerksanlagen kein Geld mehr zu verdienen und überflüssig zu sein?
Klaus Lippert Geschäftsführer - Bürgerverein Duisburg-Mündelheim 1988 e.V.

Frischer Wind im Rathaus
Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat heute morgen 68 junge Leute begrüßt, die in die Ausbildung bei der Stadtverwaltung Duisburg starten. Unter 13 verschiedenen Berufen hatten der Nachwuchs wählen können. Neben den klassischen Dienstleistungs- und Verwaltungsberufen hatten auch Servicefachkräfte für Dialogmarketing, Immobilienkaufleute und Vermessungstechniker ihren ersten Arbeitstag. 
Die erste Woche soll den neuen Kollegen und Kolleginnen der Stadtverwaltung helfen, sich bei ihrem neuen Arbeitgeber zurechtzufinden. Neben vielen Informationen, Exkursionen und Fachvorträgen rund um die wirtschaftlichen, kulturellen und finanziellen Rahmenbedingungen der Stadt Duisburg findet am Mittwoch ein Gesundheitstag statt. Die verschiedenen Workshops und Aktivitäten sollen auch dazu beitragen, dass sich die neuen Auszubildenden untereinander kennen lernen. Die Woche endet mit einer Baumpflanzaktion am 5. September im Zentrum für Personalentwicklung in Duisburg-Buchholz. 
Der Blick des Ausbildungsteams des Zentrums für Personalentwicklung ist schon jetzt wieder in die Zukunft gerichtet: Das Bewerbungsverfahren für die Ausbildung 2009 läuft. Informationen zu Berufsbildern und zum Bewerbungsverfahren gibt es im Internet unter www.duisburg.de/ausbildung. 
Bewerbungen können ab sofort an die Stadt Duisburg, Zentrum für Personalentwicklung - Ausbildung, Lüderitzallee 27, 47049 Duisburg gesendet werden.

Begrüßung der neuen Auszubildenden durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland auf der Treppe vor dem Duisburger Rathaus.


Die VHS informiert zum Thema „Abgeltungssteuer“

Die Einführung der Abgeltungssteuer für Kapitalerträge ab 2009 verunsichert viele Verbraucher und Geldanleger. Ein Seminar in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 am Dienstag, 9. September, von 18.15 bis 21.30 Uhr, gibt Basisinformationen zum Thema. Auch Fragen der Altersvorsorge vor dem Hintergrund der neuen Steuer werden geklärt.

VHS-Vortrag: „Die Jesuiten. Orden der Gegensätze“
Dr. Alexander Wiehart stellt am Mittwoch, 10. September, von 18 bis 19.30 Uhr in einem Dia-Vortrag in der Volkshochschule auf der Königstraße 47, den bis heute größten katholischen Orden vor. Kein geistlicher Orden, keine kirchliche Organisation wird so zwiespältig beurteilt wie die Jesuiten. Das Spektrum reicht vom Hassobjekt Nummer 1 vieler früherer und heutiger Kirchengegner bis hin zum humanen, wissenschaftsoffenen Aushängeschild der Kirche. Die Jesuiten lehnten einen weiblichen Zweig zwar stets ab, erhielten aber in den „Englischen Fräulein“ ihr weibliches Pendant. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt fünf Euro.

VHS: Große Momente der Musikgeschichte mit Renate Bernard
Die beliebte Vortragsreihe der Volkshochschule „Große Momente der Musikgeschichte“ startet am Donnerstag, 11. September, um 20 Uhr, wieder auf der Königstraße 47. Das Thema in diesem Semester sind bedeutende Jahrestage. Der erste Abend ist dem 150. Geburtstag von Giacomo Puccini gewidmet, der letzten großen Erscheinung im Reich der italienischen Oper. Weiter geht es am 13. November mit Johannes Brahms in Wien (175. Geburtstag). Den Abschluss bildet ein Vortrag zum 80. Geburtstag der Mezzosopranistin Christa Ludwig. Ergänzt werden die Lebensbilder wieder durch Ausschnitte aus bedeutenden Aufnahmen vieler Künstler. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt jeweils fünf Euro.

Internetschnupperkurs 50Plus
Die Stadtbibliothek bietet speziell für Menschen ab 50 Jahren einen Internet-Schnupper-Kurs an. Interessierte können am 7. und 10. Oktober (jeweils von 10 bis 12 Uhr) in der Zentralbibliothek in einem insgesamt vierstündigen auf zwei Tage verteilten Einführungskurs erfahren, was es mit dem World Wide Web auf sich hat und was man alles darin finden kann.
Ohne Leistungsdruck werden (wenn gewünscht) zunächst noch einmal die Handhabung von Maus und Tastatur sowie die wichtigsten Funktionen des Browsers geübt. Grundkenntnisse im Umgang mit PC-Tastatur und erste Erfahrungen mit der PC-Maus sollten aber vorhanden sein.
In praktischen Übungen werden die Teilnehmer dann ausreichend Gelegenheit haben, im Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. So ist eine vorherige telefonische (0203/283-4218) oder persönliche Anmeldung an der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek unbedingt erforderlich. Die Kosten betragen für Besitzer eines gültigen Bibliotheksausweises 10 Euro und 14 Euro für Nicht-Bibliothekskunden.


Neue Daten zur beruflichen Weiterbildung für die Wissenschaft
Ab sofort können Wissenschaftler aktuelle Einzeldaten der amtlichen Statistik zur beruflichen Weiterbildung in Unternehmen für eigene Analysen nutzen. Die Forschungsdatenzentren der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben dazu die Einzeldaten der Dritten Europäischen Erhebung zur beruflichen Weiterbildung (CVTS 3, ?Third Continuing Vocational Training Survey?) aus dem Jahr 2006 anonymisiert. Die Daten genügen damit einerseits den strengen Anforderungen des gesetzlichen Datenschutzes und bieten andererseits ausreichend Potenzial für wissenschaftliche Analysen.
Einzelhandelsumsatz im Juli 2008 real unverändert
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im Juli 2008 nominal 3,1% mehr und real genauso viel um wie im Juli 2007. Allerdings hatte der Juli 2008 mit 27 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der Juli 2007. Dieses Ergebnis für den Juli 2008 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.
Warenhandel mit Indien weiter auf Expansionskurs
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben sich die deutschen Exporte nach Indien im Zeitraum 2003 bis 2007 mehr als verdreifacht. Nach vorläufigen Zahlen wurden im Jahr 2007 Waren im Wert von 7,4 Milliarden Euro dorthin ausgeführt (2003: 2,4 Milliarden Euro).