Rathausführungen zur 1125-Jahr-Feier
Das Duisburger Rathaus öffnet anlässlich der 1125-Jahr-Feier am
kommenden Wochenende für alle Bürgerinnen und Bürger seine Pforten.
Besichtigt werden können unter anderem der Ratssaal, das Büro des
Oberbürgermeisters, das Mercatorzimmer, das Trauzimmer und die Räume der
verschiedenen Städtepartnerschaften. Auf dem Programm stehen am Samstag,
6. September, von 14 bis 18 Uhr in 30-minütigem Abstand Führungen zum
Thema "Politik und Verwaltung". Zusätzlich gibt es um 14.30 Uhr eine
Führung in türkischer Sprache. Informationen zum Thema "Architektur- und
Kunstgeschichte gibt es um 14.30 und 16.30 Uhr. Gerry Mercator begleitet
die Kinder um 15 Uhr durch das über 100-jährige Gebäude.
Am Sonntag, 7. September, startet das Programm um 11 Uhr mit einer
Führung in englischer und um 11.30 Uhr mit einer Führung in türkischer
Sprache. Besichtigungen zum Thema "Politik und Verwaltung" werden in
30-minütigem Abstand von 12 bis 18 Uhr angeboten. Um 14 und 16.30 Uhr
gibt es Infos zum Thema "Architektur- und Kunstgeschichte". Abgerundet
wird der Tag wieder mit Gerry Mercator und einer Führung für Kinder um
15.30 Uhr.
Selbstverständlich können Interessierte das Rathaus auch auf "eigene
Faust" besichtigen. Ein Flyer mit Informationen rund ums Rathaus liegt
dazu an der Pforte aus.
Es wird gebeten, sich zu den Führungen am Samstag und Sonntag am
Infotisch im Eingangsbereich des Rathauses anzumelden.
Jahresabschluss Filmforum
Der Jahresabschluss zum 31.12.2007 mit einem Jahresüberschuss in Höhe
von 28.421,87 Euro wird festgestellt. Der Jahresüberschuss 2007 in Höhe
von 28.421.87 Euro wird mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe
von 82.406,02 Euro auf neue Rechnung vorgetragen (Gewinnvortrag zum
1.1.2008: 110.827,89 Euro).
Die gesamte Kinobranche verzeichnete bundesweit, wie in den Vorjahren,
rückläufige Besucher- und Umsatzzahlen. Auch die filmforum GmbH ist von
dieser Entwicklung nicht ausgenommen, wobei der Rückgang unter dem
Bundesdurchschnitt liegt. Der Besucherrekord von 2006 konnte somit nicht
wiederholt werden.
Hier die genauen Daten: Zuschauer Kino Dellplatz: 62.600 Zuschauer
Sommer Open - Air Kino: 23.000 Verkaufte Karten insgesamt: 85.600
Publizierte Medien: 11 Ausgaben `filmjournal' Verkaufte DVD - Medien:
241. Alljährlich findet im filmforum im Herbst die von der VHS der Stadt
Duisburg veranstaltete und vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein
- Westfalen und von der Filmstiftung Nordrhein - Westfalen GmbH
geförderte DUISBURGER FILMWOCHE als Festival des deutschsprachigen
Dokumentarfilms statt.
Das Anlagevermögen hat sich unter Berücksichtigung der Zugänge von
63.000, der Abschreibungen von 44.000 und der Abgänge von 1.000 um
insgesamt 18.000 Euro erhöht. Die Zugänge betreffen im Wesentlichen eine
neue Kinobildtechnik und eine neu angeschaffte Kinobeschallungsanlage
(57.000 Euro). Die Eigenkapitalquote beträgt 57 % (Vorjahr 53 %) der
Bilanzsumme.
Die Erlöse aus der Präsentation von Filmen sind aufgrund gesunkener
Besucherzahlen, insbesondere bei Open-Air-Kino, zurückgegangen.
Niedrigere Werbeeinnahmen und eine geringere Vermarktung von
Filmprodukten führten zum Rückgang der sonstigen Umsatzerlöse. Die
Gesellschaft beschäftigte 2007 im Durchschnitt 11,1 Personen. Die
Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2007 einen städtischen
Betriebsmittelzuschuß in Höre von 302.500 Euro erhalten," erfahre ich am
4. September 2008 in der Sitzung des städtischen Kulturausschusses.
Andreas Rüdig
200 Jahre kommunale Selbstverwaltung in Deutschland
Zufriedenheit der Bürger: Städte und Gemeinden liegen vor Bund und
Europa (Umfrage bestätigt Vertrauen in örtliche Politik)
Fast 80 Prozent der Bürger sind mit der Demokratie in ihren Städten und
Gemeinden zufrieden. Die Werte für Deutschland (70) und Europa (48)
liegen deutlich niedriger. Besonderes Vertrauen genießen die
Bürgermeister. Das zeigt eine Umfrage der Freiherr vom Stein Akademie
und der Universität Stuttgart, die jetzt vorgestellt wurde.
Besonders zufrieden sind die Bürger mit den politischen Institutionen
ihrer Kommune. Vor allem mit den Bürgermeistern (2,49), aber auch mit
den Gemeinderäten (2,36). Angegeben sind jeweils die Mittelwerte auf
einer Skala von 0 (vertraue überhaupt nicht) bis 4 (vertraue voll und
ganz). Die Bundesregierung kommt nur auf 2,10, der Bundestag auf 2,02,
das Europaparlament auf 1,88 und die EU-Kommission auf 1,77.
Weit vorn liegt die kommunale Ebene auch, was den Einfluss der Bürger
auf die Politik angeht. Fast 40 % der Befragten glauben, in ihrer Stadt
oder Gemeinde etwas gegen eine missbilligte Entscheidung unternehmen zu
können. Nur 14,7 Prozent halten das im Bund für möglich und sogar nur
8,4 Prozent in Europa. So sind auch 79,7 Prozent der Befragten mit der
kommunalen Demokratie zufrieden, 69,6 Prozent im Bund und nur 48,2
Prozent in Europa.
Hauptinteresse gilt dennoch der Bundespolitik
Das Interesse der Bürger gilt vor allem der Bundespolitik (2,40).
Kommunalpolitik (2,18) und Europapolitik (2,16) finden deutlich
geringeres Interesse (Skala 0 bis 4). Eine Erkenntnis, die sich auch in
der Wahlbeteiligung abzeichnet: Die Spitzenwerte der Bundestagswahl
werden von kaum einer anderen Wahl erreicht. Es lohnt sich aber, genauer
hinzusehen. Der Anteil der kommunalpolitisch Interessierten ist mit 38,2
Prozent fast so hoch wie der der bundespolitisch Interessierten (41,6
Prozent). Jedoch ist der Anteil der nicht Interessierten in der
Kommunalpolitik höher (27,3 Prozent, Bund 14,3 Prozent). Vor allem junge
Befragte zeigten sich weniger interessiert an örtlichen Entscheidungen.
Die Umfrage
Die Umfrage wurde im Auftrag des Gemeindetags Baden-Württemberg, des
Deutschen Städte- und Gemeindebunds, der Freiherr vom Stein Akademie und
des Instituts für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart 2008
von Infratest Dimap durchgeführt. Dabei wurden 1.000 Wahlberechtigte in
ganz Deutschland befragt. Bewertet wurden die Ergebnisse von Professor
Oscar Gabriel und seinen Mitarbeitern am Institut für
Sozialwissenschaften, Abteilung Politische Systeme und Politische
Soziologie, der Universität Stuttgart.
Anlass der Umfrage war die 200. Wiederkehr des Erlasses der Preußischen
Städteordnung am 19. November 1808. Das Datum gilt als Geburtstag der
modernen kommunalen Selbstverwaltung in Deutschland. In einem
Reformprogramm für den preußischen Staat schlug vom Stein eine Reform
der Verwaltung vor. Dazu gehörte vor allem die Forderung nach kommunaler
Selbstverwaltung
Stimmen zur Befragung
"Von Politikverdrossenheit kann in Städten und Gemeinden keine Rede
sein. Die Bundespolitik sollte sich bemühen, ihre Verbindung zu den
Bürgern zu verbessern, und das gilt erst recht für die europäische
Ebene."Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte-
und Gemeindebunds
"Dass die Bürger zufrieden sind mit den Leistungen ihrer Gemeinde wie
mit keiner anderen Ebene des Staats ist Ansporn und Verpflichtung, kein
Grund sich auszuruhen. Das Motto ,Privat vor Staat' gilt nicht mehr.
Vieles können die Kommunen besser oder ebenso gut, wie andere. "Roger
Kehle, Präsident des Gemeindetags Baden-Württemberg
"Politische Bildung muss das Interesse der Jugend am kommunalen
Geschehen wecken. Sie ist direkt betroffen, vom Kindergarten bis zum
Abitur. Die Gestaltung kommunaler Bildungslandschaften ist wichtig für
die Chancen der jungen Generation. Es muss deutlich gemacht werden, was
politische Entscheidungen in Brüssel und Berlin für die einzelnen Städte
und Gemeinden bedeutet."Roger Kehle, Präsident des Gemeindetags
Baden-Württemberg
"Die Umfrage bestätigt einmal mehr, dass 200 Jahre nach dem Neubeginn
der kommunalen Selbstverwaltung in Deutschland die Idee der
Subsidiarität in Europa von den Bürgerinnen und Bürgern Deutschlands
besonders geschätzt wird. In den Städten und Gemeinden haben sie Zugriff
auf das Geschehen, bei der Europäischen Union glauben sie das nicht.
Also muss man in Europa Freiraum für kommunale Entscheidungen schaffen.
"Prof. Dr. Christian O. Steger, Freiherr vom Stein Akademie für
Europäische Kommunalwissenschaften, Stuttgart:Freiherr vom Stein
Akademie
Die 2006 gegründete Freiherr vom Stein Akademie für Europäische
Kommunalwissenschaften widmet sich der interdisziplinären Erforschung
kommunaler Belange. Dabei soll ein breites Spektrum juristischer,
soziologischer, ökonomischer, stadtplanerischer sowie verwaltungs- und
politikwissenschaftlicher Themen die Grundlage praktisch nutzbaren
Erkenntnisgewinns für alle politischen benen in Europa sein. Die
Akademie wird vom Deutschen Städte- und Gemeindebund und seinen
Mitgliedsverbänden in ganz Deutschland unterstützt.
DStGB begrüßt Vorschläge des
Bundeswirtschaftsministeriums zur Steigerung der Energieeffizienz
Kommunen haben energetischen Sanierungsbedarf von mehr als 5 Mrd. Euro -
Sozialtarife sind der falsche Weg
Auf Zustimmung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes treffen die
Vorschläge der von Bundeswirtschaftsminister Glos eingesetzten
Projektgruppe Energiepolitisches Programm (PEPP), die Verbraucher
angesichts der steigenden Energiepreise durch eine systematische
Energieeffizienzpolitik zu entlasten. Das Geschäftsführende
Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd
Landsberg, sagte dazu heute in Berlin:
"Die seit längerer Zeit zu beobachtenden Preisanstiege im Energiebereich
belasten Kommunen, Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen. Deshalb
ist es gut, wenn der Bundeswirtschaftsminister vorschlägt, eine
Entlastung bei den Energiekosten durch eine Steigerung der
Energieeffizienz und verstärktes Energiesparen zu erreichen. Wir
begrüßen, dass auch das Bundeswirtschaftsministerium die von kommunaler
Seite von Anfang an kritisierten Vorschläge zur Einführung so genannter
Sozialtarife im Energiebereich nicht als tragfähige Lösung ansieht."
Landsberg machte deutlich, dass gerade die Kommunen als Eigentümer der
meisten öffentlichen Gebäude einen erheblichen energetischen
Sanierungsbedarf hätten, der auf mehr als 5 Milliarden Euro geschätzt
wird. "Wir halten den vom Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagenen
Weg einer systematischen Energieeffizienzpolitik deshalb für den
richtigen Weg. Den immensen energetischen Sanierungsbedarf können die
Kommunen allerdings nicht aus eigener Kraft schultern. Deshalb sollten
die in dem Bericht angesprochenen steigenden Veräußerungserlöse des
Handels mit Emissionszertifikaten auf mehrere Milliarden Euro jährlich
auch an die Kommunen zur gezielten Steigerung der Energieeffizienz
weitergegeben werden. Davon profitieren letztlich auch die Verbraucher
als Nutzer der kommunalen Einrichtungen.", sagte Landsberg.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund lehnt die in der Großen Koalition
diskutierte Entlastung bedürftiger Haushalte durch die Einführung von
Sozialtarifen im Energiebereich ab. Diese gewährleisten keine
zielgerechte Entlastung der wirklich bedürftigen Menschen und sind mit
einem immensen bürokratischen Aufwand verbunden.
Seniorenbeirat lädt zur Bürgersprechstunde ein
Die nächste Sprechzeit des Seniorenbeirates findet am Mittwoch, 10.
September, von 10 bis 11 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum "Der
Kleine Prinz" auf der Schwanenstraße 5 - 7 in Duisburg-Mitte statt. Alle
Duisburger Senioren sind eingeladen, gemeinsam mit Mitgliedern des
Seniorenbeirates die Situation der älteren Menschen in Duisburg zu
diskutieren und ihre besonderen Bedürfnisse darzulegen. Auch
individuelle Fragen und Anliegen können erörtert werden.
Viele Senioren nutzten bisher die Gelegenheit zum Austausch zu
verschiedensten Themen mit Vertretern des Seniorenbeirates der Stadt
Duisburg und nahmen das Angebot der monatlichen Sprechstunden wahr.
Sperrung der Karl-Lehr-Straße für
Lastwagen
Nachdem es mehrere Kollisionen von Lastwagen (LKW) mit der
Höhenvorwarnsperre in der Karl-Lehr-Straße im Bereich des Brückenneubaus
der A 59 gegeben hat, hat die Straßenverkehrsbehörde heute in Abstimmung
mit der Polizei und dem Landesbetrieb Straßen NRW die Karl-Lehr-Straße
für den LKW-Verkehr gesperrt. Zur zusätzlichen Sicherung ist die
Vorwarnsperre, die durch einen LKW abgerissen wurde, wieder errichtet
worden.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg
restaurierten alten Kanalhochdruckreiniger
In den 50-er Jahren war der Kanalhochdruckreiniger in Duisburg im
Einsatz und war zu seiner Zeit eines der ersten HD - Geräte. Eingesetzt
wurde das Fahrzeug, das mit einem Elektromotor betrieben wurde, zur
Reinigung der Kanäle in Duisburg. Eine Duisburger Firma, die WOMA
Apparate Duisburg, konstruierten die Hochdruckpumpe, die mit einem
Porsche Diesel Motor angetrieben wurde. Die Leistung der Pumpe mit einer
Leistung von 120 l/min bei 80 bar erscheint heutzutage eher gering,
leisten die aktuellen Hochdruckpumpen bis zu 470 l/min bei 150 bar.
In mehrmonatiger Eigenarbeit restaurierten die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg den Oldtimer in Zusammenarbeit mit einer Lackiererei. Alle
Technikinteressierten haben die Möglichkeit, den historischen
Kanalhochdruckreiniger in seinem Originalzustand bei den
Wirtschaftbetrieben Duisburg im Foyer des H2 - Office täglich bis 17.30
Uhr zu besichtigen
SEHSTATION mit historischen Aufnahmen
Eintritt frei! Das Lehmbruck Museum beteiligt sich am Samstag mit einer
öffentlichen Führung und einer Diskussion und Diashow in der SEHSTATION
auf dem König-Heinrich-Platz am
Begleitprogramm
der Kampagne "Sehen lernen". Claudia Euskirchen, Katharina B. Lepper und
Georg Mallitz diskutieren gemeinsam mit dem Fotografen Bernd Kirtz über
die historischen Aufnahmen des Duisburger Fotografen.
Zeitgleich mit dem Ende der Ausstellung "Bernd Kirtz - Das Lehmbruck
Museum 1964-1987. Foto-Zyklus" im Lehmbruck Museum, die seit Mai rund
180 Aufnahmen des Duisburger Fotografen zeigt, beteiligt sich das Museum
nun mit einer Abendveranstaltung am Rahmenprogramm der Kampagne "Sehen
lernen" in Duisburg.
Los geht es um 18 Uhr mit einer öffentlichen Führung zu ausgewählten
Rahmenstandorten in der Duisburger Innenstadt (Treffpunkt: SEHSTATION).
Georg Mallitz, Philosoph und Kunstvermittler, lädt interessierte
Besucher ein, das Projekt "Sehen lernen" näher kennen zu lernen. Beim
Rundgang durch die Innenstadt werden einige der zehn Rahmenstandorte,
die den Blick auf Gelungenes und Misslungenes der Innenstadtgestaltung
lenken sollen, besucht und vorgestellt.
Um 20 Uhr wird die Sehstation auf dem König-Heinrich-Platz zum
Diskussions- und Präsentationsort. Claudia Euskirchen (Leiterin der
Unteren Denkmalbehörde), Katharina B. Lepper (Kuratorin der
Kirtz-Ausstellung im Lehmbruck Museum) und Georg Mallitz diskutieren
gemeinsam mit Bernd Kirtz Veränderungen im Stadtbild, die in den
historischen schwarz-weiß-Fotografien besonders deutlich werden.
Die Fotografien, die von Bernd Kirtz für
die Veranstaltung ausgewählt wurden, eröffnen Perspektiven auf die alte
Mercatorhalle, den Innenhafen, die Stadtmauer oder die Straßenführung an
der Kreuzung Düsseldorfer und Friedrich-Wilhelm-Straße: nicht nur
architektonische, sondern auch ästhetische, historische und
fotografiegeschichtliche Aspekte werden in diesem interdisziplinären
Dialog mit den Besuchern der Sehstation besprochen werden.
VHS: Künstlerisches Gestalten mit
Mosaik
Einen Wochenendworkshop mit dem Titel "Künstlerisches Gestalten mit
Mosaik" bietet die Volkshochschule auf der Königstraße 47 von
Samstag, 20., bis Sonntag, 21. September, jeweils von 10 bis 17 Uhr
an. Anfänger aber auch Teilnehmer mit Vorkenntnissen erhalten die
Gelegenheit, eigene Mosaikobjekte, zum Beispiel einen Spiegelrahmen, ein
Tischchen, eine Schale, einen Drehteller mit Fuß, eine Terrakotta-Vase,
eine Zink-Gießkanne oder eine Vogeltränke zu gestalten. Die
Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro, Ermäßigungen sind möglich. Werkzeug und
Material werden gestellt. Die Materialkosten betragen etwa 16 Euro. Eine
Voranmeldung, mit Angabe des gewünschten Werkstücks, bis zum 12.
September ist erforderlich
Fahrradexkursion entlang der Ruhr
Unter dem Titel "Lebensader im Biotopverbund" bietet die Volkshochschule
am Sonntag, 14. September, eine Fahrradexkursion entlang der Ruhr an.
Treffpunkt ist um 14 Uhr die Aakerfährbrücke an der Emmericher Straße /
Ecke Ruhrdeich. Über 15 bis 20 Kilometer geht es von Meiderich durch den
Duisburger Norden bis nach Oberhausen entlang der Ruhr und den
Rhein-Herne-Kanal. Die Teilnehmer erkunden mit dem eigenen Fahrrad die
Gewässer der Region und ihre Umgebung und beobachten typische Pflanzen-
und Tierarten. Dr. Johannes Meßer informiert auch über ökologische
Funktion der Gewässersysteme und Probleme des Naturschutzes.
12,7 Prozent weniger
Wohngeldempfänger in Nordrhein-Westfalen
126 661 nordrhein-westfälische Haushalte bezogen 2007 nen Wohngeld. Wie
das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das
12,7 Prozent weniger als 2006 (damals: 145 048 Haushalte). 114 735 von
ihnen
(2006: 131 157) bezogen Wohngeld in Form eines Mietzuschusses, 11 926
(2006: 13 891) davon erhielten als Eigentümer Unterstützung in Form
eines Lastenzuschusses. Die durchschnittliche monatliche
Wohngeldleistung war 2007 mit 95
Euro um zwei Euro niedriger als im Jahr zuvor; als Mietzuschuss (91 Euro
je Monat) wurden zwei Euro weniger, als Lastenzuschuss (133 Euro) ein
Euro mehr ausgezahlt als 2006.
Über die Hälfte der Menschen, die 2007 Wohngeld erhielten, waren
Nichterwerbstätige bzw. Arbeitslose; davon waren 56 739 Rentner, 109
Pensionäre, 3 847 Studenten und 5 773 sonstige Empfänger sowie 7 978
Arbeitslose. Bei den Erwerbstätigenhaushalten handelte es sich um 2 201
Selbständige, 265 Beamte, 13 762 Angestellte sowie 35 987 Arbeiter.
Neben den betrachteten Wohngeldhaushalten gibt es seit 2005 durch
sozialrechtliche Reformen sog. Mischhaushalte. Dabei handelt es sich um
Haushalte, in denen Wohngeldberechtigte mit Personen zusammenleben, die
staatliche Transferleistungen erhalten, aber selbst nicht
wohngeldberechtigt sind. Im Berichtsjahr 2007 erhielten 7 691 solcher
Mischhaushalte in Nordrhein-Westfalen Wohngeld. (LDS NRW)
10% der Bevölkerung auf soziale Mindestsicherung angewiesen
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten am
Jahresende 2006 in Deutschland 8,3 Millionen Menschen Transferleistungen
der sozialen Mindestsicherungssysteme. Damit waren 10,1% der in
Deutschland lebenden Menschen auf existenzsichernde finanzielle Hilfen
des Staates angewiesen. Im Verlauf des Jahres 2006 sind für diese
Leistungen Ausgaben in Höhe von insgesamt 45,6 Milliarden Euro
entstanden.
Starke Zunahme im innerdeutschen Luftverkehr
Im ersten Halbjahr 2008 sind von deutschen Flughäfen 46,2 Millionen
Passagiere abgeflogen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, waren dies 4,9% mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Das Wachstum hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr leicht
abgeschwächt; 2007 hatte die Zunahme von Januar bis Juni 5,1% betragen.
Wohngeld 2007: Rund 13% weniger Empfängerhaushalte
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten am
Jahresende 2007 in Deutschland rund 580 000 Haushalte Wohngeld;
gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um 12,9%. Somit
bezogen Ende 2007 noch 1,5% aller privaten Haushalte Wohngeld (Vorjahr:
1,7%). Wohngeld ist ein von Bund und Ländern je zur Hälfte getragener
Zuschuss zu den Wohnkosten. Dieser wird ? gemäß den Vorschriften des
Wohngeldgesetzes ? einkommensschwächeren Haushalten gewährt, damit diese
die Wohnkosten für angemessenen und familiengerechten Wohnraum tragen
können. |