Duisburg aktuell   -   Archiv Oktober 2009

Samstag, 31. Oktober 2009 - Historischer Kalender

"Erkenne die Lage" - 33. Duisburger Filmwoche
Wahlen,  Koalitionen, 20 Jahre Mauerfall, Web 2.0: Irgendwo zwischen virtueller Geborgenheit und brauchbarer wie lieb gewonnener Medienrealität haben wir uns eingerichtet. Jeder findet seinen bevorzugten Kanal. Doch die Begriffe arbeiten hinter unserem Rücken. Wie werden wir uns der Lage bewusst? Wohin bewegen wir uns? Duisburg lädt vom 2. bis 8. November ein, innezuhalten.

Die 33. Duisburger Filmwoche präsentiert sechsundzwanzig dokumentarische Arbeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich der Lage der Dinge widmen. Und genau hinsehen. Hier wie dort. Rund die Hälfte der Autoren stellen sich und ihre Filme zum ersten Mal in Duisburg vor, darunter auch sechs Hochschulfilme aus Wien, Potsdam, Berlin, Ludwigsburg, München und Köln. Acht Festivalbeiträge laufen als Uraufführung, drei als deutsche Premiere. Das Programm bietet außergewöhnliche Fernseharbeiten sowie eine Reihe unabhängiger Produktionen, die durch die Wahl unkonventioneller Perspektiven wie Standorte bestechen und andere Sichtweisen eröffnen. Alle Autoren vertreten ihre Arbeit in einer öffentlichen Publikumsdebatte.

James Benning:"It is about things that reoccur and the subtle changes that happen. It asks you to look and to listen."
Zur Festivaleröffnung stellt Filmemacher James Benning sein neuestes Werk Ruhr (D, 2009, 120 min) als Uraufführung in Duisburg vor. Bennings erste digitale Arbeit und die erste außerhalb der USA gedrehte, widmet sich dem Ruhrgebiet und den Menschen, die dort leben. Im Zentrum steht dabei sein Begriff von Kultur und Arbeit. Ob Duisburger Stahlwerk, Marxloher Moschee oder eine Essener Seitenstraße: Bennings ganz eigener Blick lässt die Region und ihre Bewohner in einem neuen Licht erscheinen.

Vorübergehende Verkürzung der Bürgerschwimmzeit im Hallenbad Neudorf
W
egen einer Schwimmveranstaltung endet die Bürgerschwimmzeit im Hallenbad Neudorf ausnahmsweise am Sonntag, 8. November, bereits um 12 Uhr.

Anfrage eines Großreeders beim Containerlogistikspezialisten brachte Zugverbindung zwischen Duisburg und Hamburg
Duisburg, 27. Oktober 2009: Keine 24 Stunden nach der Anfrage eines Großreeders beim Containerlogistikspezialisten Contargo war die Zugverbindung zwischen Duisburg und Hamburg geplant und genehmigt. Der Contargo Network Service nahm sich der Sache an und fand in der ?Niederrheinische Verkehrsbetriebe AG, NIAG, den geeigneten Partner für die bahntechnische Durchführung des Projekts. Die NIAG, ein Tochterunternehmen der Rhenus AG, ist verantwortlich für die Zusammenstellung des Zuges, das Rangieren im Terminal und die Fahrt nach Hamburg.
Am 27. Oktober verließ der Zug das DIT Duisburg Intermodal Terminal, in Richtung Waterkant. Projektleiter Fathi Sanli vom Contargo Network Service vermerkt nicht ohne Stolz: ?Es ist das erste Mal, dass wir einen Containerzug vom DIT direkt nach Hamburg fahren lassen. Dass wir so schnell zu dieser Lösung gekommen sind, verdanken wir vor allem dem großen Engagement der NIAG. Wir fahren zwar häufig Sonderzüge für unsere Kunden, aber so reibungslos klappt es selten.
Als gebürtigen Hamburger freut es den DIT Geschäftsführer Bernd Putens ganz besonders, dass zu den Zugverbindungen, die das DIT permanent mit zahlreichen Destinationen in ganz Europa verbinden, nun auch ein Zug in seine Heimatstadt zustande kam.
Michael Jaschek, Bereichsleiter Eisenbahn und Fahrzeugwerkstatt der NIAG ergänzt: ?Das Engagement der NIAG als weiteres Eisenbahnverkehrsunternehmen im Duisburger Hafen stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes innerhalb der Region. Wir beabsichtigen daher zukünftig im gesamten Duisburger Hafengebiet Zustellleistungen und mobile Waggonreparaturen anzubieten".
Mit einer Jahrestransportleistung von über einer Million TEU gehört Contargo zu den großen Container-Logistik-Netzwerken in Europa. Contargo integriert den Containerverkehr zwischen den Westhäfen, den deutschen Nordseehäfen und dem Europäischen Hinterland. Das Unternehmen verfügt in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und der Schweiz über 19 Containerterminals in Binnenhäfen. Außerdem betreibt das Unternehmen eigene Schiffs- und Bahnlinien. Die 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahre 2008 einen Jahresumsatz von 200 Mio. Euro. AR

Innenstadt-Führung

Wie an jedem ersten Sonntag im Monat, veranstaltet die Duisburg Marketing Gesellschaft auch diesmal wieder eine Führung durch die Duisburger Innenstadt. Anekdotenreich und mit viel Hintergrundwissen führt diesmal Iris Reichling durch die Stadtgeschichte von gestern und heute. Dazu gehören Erläuterungen zur aktuellen Innenstadtentwicklung oder zu den Details der Brunnenmeile ebenso, wie Ausführungen zu historischen Begebenheiten.
Der nächste Termin ist Sonntag, 1. November. Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,50 Euro und für Kinder (6 13 Jahre) je 2,50 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten," berichtet DuisburgMarketing in einer Pressemitteilung.

Führung in der MSV-Arena
Wo früher das Wedau-Stadion stand, befindet sich seit dem Jahr 2005 die moderne und multifunktionale Arena des MSV Duisburg. Sie ist die Heimspielstätte der Zebras, sowie Austragungsort anderer sportlicher Großveranstaltungen. Auch für Feierlichkeiten, Konferenzen, Tagungen und Messen bietet die MSV-Arena mit 40 VIP-Logen und einer Business-Lounge für über 1.500 Besucher die optimalen Rahmenbedingungen. Während der WM 2006 in Deutschland wurde die MSV-Arena für gut einen Monat zur Herberge der italienischen Nationalmannschaft und der italienischen Offiziellen sowie Medien. Bei der Arena-Besichtigung erhalten Sie Einblicke hinter die Kulissen, die Sie als "normaler" Besucher nicht bekommen, wie beispielsweise die Spielerkabinen, den Pressebereich und die organisatorischen Bereiche wie Polizei, DRK und Stadionregie.
Mittwoch, den 4. November
Treffpunkt ist um 14:45 Uhr im Foyer der MSV-Arena. Die Führung dauert etwa 1 Stunde und kostet 7.50 Euro für Erwachsene / 4.50 Euro für Kinder.

„24 Törchen“:
Vorweihnachtliches Aktionsprogramm für Kinder im Sportpark

„24 Törchen warten darauf, von Euch geöffnet zu werden“ lautet das Motto eines vorweihnachtlichen Stationsparcours, der sich vor allem an Vier- bis Sechsjährige und ihre Familien richtet. Aus der Öffnung der Törchen ergeben sich Aufgaben mit Bezug zur Weihnachtszeit, die die Kinder mit ihren erwachsenen Begleitpersonen lösen sollen. Neben sportlichen Aufgaben wird auch gebastelt, gemalt und vieles mehr. DuisburgSport bietet dieses dreistündige Aktionsprogramm an, das von einer erfahrenen Sozialpädagogin geleitet wird.
Ab einer Teilnehmeranzahl von jeweils mindestens zehn Kindern und ihren erwachsenen Begleitpersonen wird es einen Termin am Samstag, 28. November, von 15 bis 18 Uhr sowie einen weiteren am Sonntag, 29. November, von 11 bis 14 Uhr, geben. Der normale Gruppenpreis von einem Kind mitsamt einem oder mehreren Erwachsenen als Begleitperson beträgt 17 Euro, für jedes weitere Kind kommen 7 Euro hinz
u. Kleine und große Teilnehmer sollten Sportschuhe oder Stoppersocken und Sitzkissen mitbringen. Für Getränke und eine kleine gemeinsame Stärkung wird gesorgt.
Das Programm wird in der an der Regattabahn gelegenen Gymnastikhalle des Bundesleistungszentrums (BLZ) für den Kanurennsport auf der Kruppstraße 30 a in Duisburg-Mitte stattfinden. Für Gruppenanmeldungen, wie zum Beispiel anlässlich von Kindergeburtstagen, sind weitere Veranstaltungsläufe an beiden Tagen möglich.
Interessierte werden um Voranmeldungen unter sporttourismus@duisburgsport.de oder telefonisch unter der Hotline für Bäder und Sportstätten, (0203) 283-4444, bis Dienstag, 24. November, gebeten.
Medienausstellung in der Stadtbibliothek zur IKiBu
Ab sofort bietet die Medienausstellung im Erdgeschoss der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße eine große Auswahl zum Thema der am 16. November beginnenden Internationalen Kinderbuchausstellung (IKiBu) „Erfinden - Entdecken - Experimentieren". Vorgestellt werden Bücher, Bildbände, CD´s und DVD´s über Naturwissenschaften und Technik sowie Geschichte und Geographie. Alle Medien können bei Vorlage eines gültigen Büchereiausweises ausgeliehen werden.

Freitag, 30. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Vorbereitungen zum Abbruch am Pelzerhaus haben begonnen – Denkmalamt ist am Ball
Mit dem Entkernen des „Pelzerhauses“ zwischen Untermauerstraße und Sonnenwall haben die vorbereitenden Arbeiten zum Abbruch des Gebäudekomplexes begonnen. Hier soll, wie bekannt, die Königsgalerie zum Sonnenwall durchgebrochen werden. Das man sich hierbei auf einem stadtgeschichtlich sehr sensiblen Terrain bewegt, darauf hat bereits die ZEITZEUGENBÖRSE DUISBURG hingewiesen und das man hierbei die mittelalterliche Stadtmauer finden würde. Heute nun wurde unter Aufsicht von Wolfgang Tulowitzki (2.v.lks.), Mitarbeiter in der praktischen Bodendenkmalpflege der Stadt, ein Suchgraben quer über die Wallstraße angelegt und hierbei der Rest einer Mauerstütze gefunden! Hier werden in den nächsten Tagen noch weitere Untersuchungen stattfinden, um ein Stück der ältesten Stadtgeschichte zu dokumentieren! HM
Forum Duisburg tanzt aus der Reihe - Einzelhandelszentrum als Partyzone
Am Samstag, den 7.11.2009 ist das Forum Duisburg Veranstaltungsort für die „Tanz-aus-der-Reihe“-Party des Hochschulsports Düsseldorf und Duisburg.
Einlass ist ab 21:00 Uhr, der Eintritt liegt bei 8 bis maximal 10 Euro an der Abendkasse. Die Party zu Semesterbeginn findet stets an wechselnden Orten statt.
Termin: 07.11.2009, 21:00 Uhr
Ort: Forum Duisburg, Königstraße 48, 47051 Duisburg
Die Gäste dürfen sich auf günstige Getränkepreise, das Catering der Gastronomen vor Ort, Verlosungen von Kinogutscheinen, Warengutscheinen und Eintrittskarten für die nächsten Feiern.

Grundreinigung der Stahlplastik „Arcs“ auf dem Opernplatz
Dem aufmerksamen Besucher der Innenstadt konnte es gestern gar nicht entgehen. Eine ganze Hundertschaft an Frauen und Männern aus dem Reinigungsgewerbe waren extra auf den Opernplatz gekommen, um das Kunst-Stück im Öffentlich Raum, die Stahlplastik „Arcs“ (Bögen) von Bernard Venet, einer Grundreinigung zu unterziehen.
 Nein! Dieses war natürlich nicht der Grund für die „Reinigungsaktion“. Das Kunstwerk lag einfach nur auf dem Weg des Demonstrationszuges der IG Bauen Agrar Umwelt im Kampf um eine Lohnerhöhung im Gebäudereinigungshandwerk, der von der Königstraße zum DGB Haus am Pulverweg marschierte! Heute haben sich die Vertragsparteien in diesem Tarifkonflikt geeinigt! HM


Gespräch über NS-Dokumentationszentrum

Zusammen mit Stadtbibliothek und Volkshochschule soll in einem Neubau an der Steinschen Gasse, im sogenannten Stadtfenster, ein Dokumentations-Zentrum über den Nationalsozialismus entstehen. Über die Frage, was dieses neue Zentrum leisten kann und muss, gibt es am Samstag, 31. Oktober, 14 bis 15.45 Uhr, in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 ein öffentliches Gespräch. Sprechen werden Ludger Heid, Michael Kanther, Günther Neumann, Hartmut Pietsch und Martin Rüther. Stadtbibliotheksdirektor Jan-Pieter Barbian moderiert. Der Eintritt ist frei.

Halloween: Von den Kelten über Amerika nach Deutschland
"Halloween ist keine amerikanische Erfindung. Vor zweitausend Jahren entstand auf den britischen Inseln Halloween als Fest der keltischen Druiden. Die Nacht vom 31. Oktober zum 1. November war im keltischen Kalender ein Symbol für den Wechsel der warmen in die kalte Jahreszeit. Das heutige Halloween stammt aus Irland, wo die heidnischen Druiden in erwähnter Nacht den Todesfürsten Samhain und der toten Seelen gedachten.
Samhain wurde geehrt, der angeblich den Seelen der im letzten Jahr Verstorbenen erlaubte, nach Hause zurückzukehren. Das Fest wurde mit dem Anzünden großer Feuer begangen, um Dämonen und Hexen zu vertreiben. Getreide, Tiere und sogar Menschen wurden geopfert, um die Seelen der Toten zu besänftigen. Wahrsagerei und Verkleiden gehörte zum Fest.
Irische Einwanderer brachten Halloween 1850 nach Amerika, von wo aus es in den letzten Jahren auch einen Boom in Deutschland erlebte. Viele unserer heutigen Kirchenfeste sind heidnischen Ursprungs, beispielsweise Valentinstag, Ostern, Weihnachten. Als die Menschen den christlichen Glauben annahmen, hielten sie dennoch an ihren liebgewordenen heidnischen Bräuchen und Traditionen fest. So wurden diese Bräuche einfach dem Christentum angepasst und damit ins fromme Leben eingebunden.
Im Jahre 837 wurde unter Papst Gregor IV für den 1. November Allerheiligen angesetzt und einen Tag später Allerseelen. Die Parallele zu Halloween ist unverkennbar. "All Saints Day" heißt wörtlich "Tag aller Heiligen". Der 31. Oktober war der "Abend vor Allerheiligen", der "All Hallows Day". Abgekürzt entstand daraus "Halloween". Die Menschen mussten sich nicht umstellen und ihre heidnischen Kulte aufgeben, sondern konnten unbehelligt unter dem "Mäntelchen" des Christentums ihre Traditionen fortführen.
Mit großer Begeisterung feiert heute Amerika das gruselige Fest. Auch in Deutschland ist inzwischen Halloween zum Standard der Festlichkeiten geworden. Schon Wochen vorher bietet der Handel unzählige Halloween-Artikel an. Die Filmbranche lässt die verschiedensten Horrorfilme über die Bildschirme flimmern. Ob im Kindergarten, in Schulen oder Jugendclubs - überall schlüpfen Kinder in Hexenkostüme, spielen Dämon, Zwerg, Vampir oder Gespenst. Mit Einbruch der Dunkelheit ziehen ganze Scharen dieser gruseligen Schauergestalten durch die Straßen und fordern "Streich oder Geschenk!" oder "Süßes oder Saures!"
Das markanteste Symbol ist "Jack O`Lantern", der ausgehöhlte Kürbis. Dieser Brauch geht auf eine Sage zurück, nach der der Hufschmied Jack O., ein Raufbold und Trinker, seine Seele dem Teufel verkaufte. Der Teufel versprach Jack zum besten Hufschmied zu machen und dieser hängte zum Zeichen seines neu erworbenen Könnens einen ausgehöhlten und von innen beleuchteten Kürbis am Eingang seiner Schmiede auf. Mit dem Hufschmied nahm es ein Böses Ende. Zur Strafe muss er in seiner "Jack O" Lantern" durch die Welt ziehen. Weitere typische Symbole sind Teufel, Gespenster, Dämonen, Knochenmänner, Hexen mit spitzen Hüten, die auf Besen reiten und auf deren Schulter eine schwarze Katze sitzt, Gnome, Zwerge, Eulen, Spinnen und Vampire," beschreiben christliche Fundamentalisten das Halloween.
Sie wettern mit christlichen Zitaten gegen diesen neumodischen Brauch, Halloween zu feiern. Es bleibt abzuwarten, ob sich Halloween wirklich als Feiertag durchsetzen und etablieren wird. Unsere christlichen Feste und Feiern sind (hoffentlich) noch so fest in unserem allgemeinen Bewusstsein etabliert, als dass solche Modewellen langfristig Fuß fassen werden. Auf mich wirkt Halloween eher wie eine clevere Geschäftsidee, die sich an Kinder wendet. "Die Unterhaltungsindustrie hat hier ein weiteres Betätigungsfeld gefunden." Diesen Eindruck kann man schnell gewinnen. Gerade im November und Dezember gibt es aber viele Feiertage.
Es gibt St. Martin und Nikolaus für die Kinder; der Reformationstag, Allerheiligen, Totensonntag, der Advent mit seinen Weihnachtsmärkten, Weihnachten und schließlich Sylvester / Neujahr folgen in schneller Abfolge. ist zum Jahresabschluss wirklich noch Platz für alles Neumodische? Privat kann man feiern, was man möchte. Im öffentlichen Leben ist nicht mehr viel Platz dafür. Andreas Rüdig

Zahl der in Tagespflege betreuten Kinder um knapp ein Fünftel gestiegen
Im März 2009 wurden in Nordrhein-Westfalen 21 381 Kinder in mit öffentlichen Mitteln geförderter Tagespflege betreut. Das waren fast ein Fünftel (19,8 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor. 13 132 der betreuten Kinder (61,4 Prozent) waren jünger als drei Jahre. Bei dieser Altersgruppe war, wie die Tabelle zeigt, die Zunahme gegenüber dem Vorjahr am höchsten.
In den meisten Fällen erfolgte die Betreuung an fünf Werktagen in der Woche (9 711 Kinder; 45,4 Prozent). Für 2 203 Kinder (10,3 Prozent) erfolgte die Betreuung auch am Wochenende. 9 467 Kinder wurden nur an einigen Wochentagen betreut. In 20 222
Fällen (94,6 Prozent aller Tagespflegeverhältnisse) waren das betreute Kind und die betreuende Person nicht miteinander verwandt.
Die Betreuung erfolgte durch 9 231 Tagesmütter und 270 Tagesväter. Die Zahl der Tagespflegepersonen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 671 oder 7,6 Prozent. (IT.NRW)

Duisburger Deutschtag in der GHS Anne-Frank-Schule

Das Kompetenzteam Duisburg, verantwortlich für die schulinterne und schulexterne Lehrerfortbildung aller allgemeinbildenden Schulen der Stadt, veranstaltet am Mittwoch, 4. November, bereits zum dritten Mal eine zentrale Fortbildungsveranstaltung. Dieses Jahr ist das Fach Deutsch Thema. Veranstaltungsort ist die Anne-Frank-Schule, Obere Holtener Straße 42, 47167 Duisburg. Professor Dr. Albert Bremerich- Vos (Universität Duisburg/ Essen) und Professor Dr. Hans-Joachim Roth (Universität Köln) halten die Fachvorträge. Leitidee des jährlichen Fortbildungstages ist es, neue Ansätze und Erkenntnisse zu vermitteln und sie mit Workshops zu verbinden. Dies geschieht sowohl schulformbezogen als auch übergreifend.

Die Themen der Workshops decken ein breite Palette schulrelevanter Themen ab, die von sprachdiagnostischen Verfahren im Grundschulbereich bis zu Themen des Deutschunterrichts der gymnasialen Oberstufe reicht. Das Kompetenzteam Duisburg erwartet eine ähnlich hohe Resonanz wie in den beiden Vorjahren. Aufgrund der guten Erfahrungen plant das Duisburger Team weitere Veranstaltungen zu schulisch relevanten Themenbereichen. Zusammen mit der Bildungsholding Duisburg ist im kommenden Jahr ein „Methodentag“ geplant und für die musische Bildung ist in Kooperation mit dem Lehmbruck- Museum Duisburg eine Veranstaltung speziell für Kunstlehrer konzipiert.
Dieses Jahr runden ein Markt der Fachliteratur sowie die Stadtbibliothek Duisburg, die sich der Leseförderung von Kindern und Jugendlichen besonders verschrieben hat, die Fachtagung ab. Im Rahmenprogramm wird eine Schülergruppe der Realschule Hamborn II für die musikalische Untermalung des Tages aufspielen.

Donnerstag, 29. Oktober 2009 - Historischer Kalender

"Freiheit, ich will dich - Frauenlyrik aus drei Jahrtausenden"
So ist das Jour Fixe in der Volkshochschule am 29.10.2009 überschrieben. Es findet wie gewohnt um 17 Uhr im Vortragssaal statt. Katharina Ullmer heißt die Referentin, die mir bis dato völlig unbekannt war. Dem Titel entsprechend kommen überwiegend Frauen; ich entdecke aber auch erstaunlich viele Herren der Schöpfung.
Sehr emanzipiert und frech kommt der Vortrag daher. Die Referentin gibt die männlichen Vorurteile der weiblichen Lyrik gegenüber der Lächerlichkeit preis. Die Lacher sind so auf ihrer Seite. Natürlich präsentiert sie auch Lyrik und Poesie aus weiblicher Feder. Die zitierten Autorinnen sind mir persönlich alle unbekannt.
Charmant und humorvoll ist der Vortrag, die vorgestellte Literatur für meinen persönlichen Geschmack ein wenig zu platt und zu antimännlich. Einen so ungezogenen Vortrag habe ich schon lange nicht mehr im Jour Fixe erlebt. AR

September 2009: 200 000 Erwerbstätige weniger - Rückgang um 0,5%
Im September 2009 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 40,36 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Damit nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 202 000 ab (- 0,5%).
Im Vergleich mit dem Vormonat August 2009 stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 269 000 beziehungsweise 0,7%. Dabei handelt es sich um einen jahreszeitlich bedingten Anstieg der Erwerbstätigkeit zum Ende der Sommerpause und dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres. Insgesamt fiel die so genannte Herbstbelebung im September dieses Jahres im Zuge der Wirtschaftskrise jedoch geringer aus als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre (+ 327 000 oder + 0,8%). Saisonbereinigt, das heißt nach
rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, sank im September 2009 die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber August um 33 000 beziehungsweise 0,1%.

1. Halbjahr 2009: Sparquote mit 11,2% auf Vorjahresniveau
zum Weltspartag am 30. Oktober lag in den ersten sechs Monaten diesen Jahres die
Sparquote aller privaten Haushalte saisonbereinigt bei 11,2% ihres verfügbaren Einkommens. Je Einwohner wurden durchschnittlich 180 Euro monatlich zur Seite gelegt, der gleiche Betrag wie im vergangenen Jahr. Für die privaten Haushalte zusammen ergibt sich in der ersten Jahreshälfte eine Summe von 89 Milliarden Euro.
Während die wirtschaftliche Entwicklung einbrach - das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen fiel im ersten Halbjahr um 5,4% gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 (preisbereinigt - 6,8%) - konnten sich Einkommen, Konsum und Sparen der privaten Haushalte auf dem Vorjahresniveau halten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die weitere wirtschaftliche Entwicklung und vor allem die Arbeitsmarktentwicklung in
den nächsten Monaten auswirken werden.
Die privaten Haushalte verwendeten ihr Gespartes sowohl für ein breites Spektrum an Finanzanlagen als auch für den Kauf von Sachvermögen. Im Jahr 2008 tätigten private Haushalte Nettoinvestitionen - das heißt Bruttoinvestitionen minus Abschreibungen - in Höhe von 44 Milliarden Euro. Dies waren vor allem Investitionen in den Wohnungsbau.
Die von der Deutschen Bundesbank erstellte Finanzierungsrechnung zeigt, dass die Haushalte im Jahr 2008 rund 120 Milliarden Euro neu an Geldvermögen gebildet haben. Zuführungen gab es vor allem bei direkten Bankeinlagen (121 Milliarden Euro), bei Versicherungen (41 Milliarden Euro) sowie bei Investmentzertifikaten (6 Milliarden Euro). Wertpapieranlagen wie Aktien und Rentenpapiere waren nicht gefragt, ihr
Bestand wurde deutlich reduziert (- 53 Milliarden Euro).
Außer dem Sparen stehen den Haushalten für die Sach- und Geldvermögensbildung auch noch die per Saldo empfangenen  Vermögenstransfers, wie beispielsweise die staatliche Spar- und Eigenheimzulage, zur Verfügung.

Tag der offenen Tür auf dem Friedhof Fiskusstraße
Am kommenden Samstag, 31.10.2009, findet auf dem Friedhof Fiskusstraße in Duisburg-Neumühl zum ersten Mal ein Tag der offenen Tür statt.
Zwischen 14.00 und 17.00 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, den Friedhof im Duisburger Norden kennenzulernen.
Bei Führungen zu den unterschiedlichen Gräbern, wie den Sargrasengräbern oder den Baumwahlgrabstätten, können sich alle Interessierten über das Angebot der Grabarten informieren. Gerne stehen die Mitarbeiter des Friedhofs zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Die Räumlichkeiten auf dem Friedhof wie die neu gestalteten Abschiedsräume und die Kapelle können ebenfalls besichtigt werden.

Hexenführung - Stadtrundgang durch das mittelalterliche Duisburg
Wir schreiben das Jahr 1561. Der Scharfrichter aus Kleve kommt nach Duisburg, um der vermeintlichen Hexe Agnes Muisfeltz den Prozess zu machen. Daraufhin erleidet die arme Frau grausame Folterqualen. Doch sie überlebt dieses schreckliche Ereignis und flieht aus der Stadt. Hört ihre grausame Geschichte und begleitet die Hexe auf ihrem Fluchtweg. Sie erzählt euch dabei vom Leben der Duisburger Bevölkerung im Mittelalter. Begleiten Sie die Gästeführerin Beate Hettmer in einem interaktiven Rundgang durch das mittelalterliche Duisburg.
Datum: 31.10.2009 - Uhrzeit: 15:30 Uhr - 17:30 Uhr
Treffpunkt: Rathaus Duisburg, Durchgang zum Mittelalterlichen Markt.

Mittwoch, 28. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Mittelmeiderich: Bürgermeister-Pütz-Straße erhält neue Fahrbahndecke Auffahrt A 59 wird gesperrt
Die Straßenbauarbeiten auf der Bürgermeister-Pütz-Straße in Mittelmeiderich werden ab Donnerstag, 29. Oktober, um 7 Uhr bis Freitag, 20. November, ausgeweitet. Aus Mitteln des Konjunkturpaketes II wird dort zur Lärmminderung Flüsterasphalt aufgebracht. Aus diesem Grunde wird im Kreuzungsbereich Auf dem Damm/Bürgermeister-Pütz-Straße/Gerrickstraße und Bahnhofstraße eine Baustellen-Lichtsignalanlage aufgestellt. In diesem Kreuzungsbereich ist die Straße Auf dem Damm nur noch einspurig befahrbar.
Im Rahmen dieser Maßnahme wird ein Auffahren auf die A 59 in Fahrtrichtung Dinslaken nicht mehr möglich sein. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Mit erheblichen Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Ortskundigen wird empfohlen, den Bereich großräumig zu umfahren.

NRW-Verbraucherpreisindex: Jahresteuerung stagniert
In Nordrhein-Westfalen erreichte der Verbraucherpreisindex im Oktober 2009 mit 106,7 Punkten (Basisjahr 2005 = 100) exakt das Niveau vom Oktober des Vorjahres. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erhöhte sich im Monatsabstand (gegenüber September 2009) der Preisindex um 0,1 Prozent.
Die moderate Preisentwicklung im Vorjahresvergleich ist maßgeblich auf Preisrückgänge bei Heizöl (-24,7 Prozent) und Gas (-19,9 Prozent) zurückzuführen. Auch Nahrungsmittel (-3,8 Prozent), insbesondere Frischgemüse (-16,4 Prozent) und
Molkereiprodukte (-11,8 Prozent) waren preisgünstiger als im Vorjahr, während u. a. für Tabakwaren (+5,4 Prozent) mehr aufgewendet werden musste.
Ungeachtet des Preisrückgangs gegenüber dem Vorjahr verteuerte sich Heizöl binnen Monatsfrist um 4,5 Prozent. Die Preise für Butter (+14,1 Prozent) sowie die Beiträge zur Kraftfahrzeugversicherung (+5,4 Prozent) zogen überdurchschnittlich an. Preisgünstiger als noch im September waren hingegen Pauschalreisen (-2,2
Prozent). (IT.NRW)

TonArt on Tour
Kurz vor Ablauf des für Hüttenheim ereignisreichen Jahres, findet in der Reihe "Konzerte in Hüttenheim" für dieses Jahr das letzte Konzert in der so genannten weiteren Kirche Maria Himmelfahrt an der Mündelheimer Straße in Hüttenheim statt.
Von einer Musical-Gala, über die Filmvertonung des Films "Die Passion
Christi" bis hin zu einem Mitmachkonzert mit der "Atlanta Jazz Band" waren
erfolgreiche Eckpunkte, neben noch stattgefundenen Gottesdiensten, im Jahr
2009.
Der Chor "TonArt" aus Hüttenheim macht sich mit seinem Programm "Haste Töne"
auf die Reise. Das erste Konzert, zu dem ich hiermit einlade, findet am Samstag, den 31.Oktober 2009 um 19.00 Uhr in der denkmalgeschützten Heimatkirche Maria
Himmelfahrt in Hüttenheim unter der musikalischen Leitung von Andreas
Rabeneck statt.
Der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne am Ende entgegen genommen. Veranstaltet wird das Konzert vom Caritas Centrum Süd, dem Initiativkreis
Hüttenheim der Gemeinde St. Stephanus und den Hüttenwerken Krupp Mannesmann.

Damit wird der Startschuss für eine Reihe an Konzerten an verschiedenen Orten mit "TonArt" gegeben. Denn schon 2 Wochen später gibt der Chor das Konzert in Hollen - Ostfriesland. Im neuen Jahr kommt es zu einer weiteren Aufführung in der Jesus Christus Kirche der Trinitatis - Gemeinde an der Arlberger Straße in Buchholz. Weitere Konzerte sind in Planung und in Arbeit.
Mit gewohnten Klängen, alten und neuen Liedern gestaltet TonArt eingemischtes Programm mit allem was das Herz begehrt. Mal peppig, mal ruhig, mal leise, mal laut, so wird der Chor entweder vom Klavier begleitet oder a capella -scherzhaft also "ohne Kapelle" - den Kirchenraum erfüllen und in ihm erklingen. Wie man es von TonArt nicht anders kennt erstreckt sich auch hier das Repertoire von Gospels & Spirituals über Neue geistliche Lieder bis hin zu Musicalmelodien und Evergreens.

Tipps zur Bewerbung
Donnerstag, den 5. November 2009, gibt es von 16:00 bis 18:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg Tipps zum Bewerbungsverfahren.
Patentrezepte für eine erfolgreiche Bewerbung existieren nicht. Ein Berater der Agentur für Arbeit Duisburg gibt daher zahlreiche Tipps, wie die "Werbung in eigener Sache" erfolgversprechend das eigene Profil, sowie Fähigkeiten und Erfahrungen ins Zentrum der gelungenen Bewerbung stellt. Zudem macht er deutlich, welche Erwartungen Arbeitgeber an eine überzeugende Bewerbung stellen.

Infobörse für Frauen - Mit Energie in die Zukunft!
Das Frauenbüro der Stadt lädt zur Informationsbörse ein.

Mit viel Engagement wurde vom Frauenbüro der Stadt eine große Informationsbörse für Frauen unter dem Titel "Frauen - Mit Energie in die Zukunft!" vorbereitet.
Am Mittwoch, 28. Oktober, geht es in der Gesamtschule Globus am Dellplatz von 16 bis 19.30 Uhr um die Themen "Ernährung und Bewegung" sowie "Umweltschutz" aus Frauensicht. Fakten, die jede Frau zu diesen Themen wissen sollte, werden in Vorträgen und im Rahmen einer Podiumsdiskussion vermittelt.
Darüber hinaus gibt ein umfangreiches Informationsangebot unterschiedlichster Art an etlichen Ständen und ein Bewegungsprogramm zum Zuschauen und Mitmachen. Ab 28. September liegt der Flyer mit der Einladung zur Veranstaltung - der Eintritt ist kostenfrei - in etlichen Einrichtungen der Stadt Duisburg aus: im Rathaus am Burgplatz, in den Bezirksämtern, der Volkshochschule, der Stadtbibliothek und in den in den Kindergärten.
Die Duisburger Frauenbeauftragte Doris Freer ist überzeugt vom Konzept der Veranstaltung, die in Kooperation mit dem NRW-Umweltministerium und der Gesamtschule "Globus am Dellplatz" durchgeführt wird, unterstützt auch vom Bundesfrauenministerium: "Klar, der Begriff Energie ist doppeldeutig gemeint. Energieeinsparung im Umweltschutz ist vor dem Hintergrund der globalen Herausforderungen nötiger denn je. Daher haben wir eine Befragung beim Duisburger Frauennetzwerk Agenda 21 durchgeführt, und die Tipps der Frauen sollen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ein ebenso wichtiges Thema der Veranstaltung ist aber auch unsere persönliche Energie, mit der wir, bei richtig eingesetzter Ernährung und Bewegung, ins Leben durchstarten können - oder auch nicht ...!"

Im März 2009 förderten Jugendämter 99 000 Kinder in Tagespflege

Im März 2009 haben in Deutschland die Eltern von rund 99 000 Kindern das Angebot der öffentlich geförderten Kindertagespflege als Ergänzung zur eigenen Kindererziehung und Betreuung in Anspruch genommen. Somit stieg die Zahl der betreuten Kinder gegenüber dem Vorjahr um 13 000 beziehungsweise 15% an.
Den höchsten Anstieg gab es in der Altersgruppe der unter 3-Jährigen.
Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 9 800 beziehungsweise 19% erhöht. Insgesamt waren 61 000 der rund 99 000 in Kindertagespflege betreuten Kinder (62%) jünger als drei Jahre alt. Betreut wurden die 99 000 Kinder von rund 38 700 Tagesmüttern oder Tagesvätern, 2 300 mehr als im Jahr zuvor (+ 6%).
Rund 8 600 Kinder wurden in einer der insgesamt 941 Großtagespflegestellen betreut. Eine Großtagespflegestelle ist ein Zusammenschluss von mindestens zwei
Kindertagespflegepersonen zur gemeinsamen Betreuung von Kindern über Tag. Insgesamt waren 2 155 Tagespflegepersonen in einer solchen Großtagespflegestelle tätig.
Die Statistik zählt nur die Tagespflegeverhältnisse, die mit öffentlichen Mitteln durch die Jugendämter gefördert werden. Darüber hinaus bestehende Tagespflegeverhältnisse auf rein privater Basis, bei denen kein Jugendamt in die Vermittlung oder Förderung eingeschaltet war, werden nicht erfasst.


Bürgerbeteiligung zum Thema Grüngürtel Duisburg-Nord

Im Rahmen des Projekts „Grüngürtel Duisburg-Nord“ ist eine Flächennutzungsplanänderung sowie ein neuer Bebauungsplan erforderlich geworden. Am Donnerstag, 5. November, 17 Uhr, stellt die Bezirksvertretung Hamborn die Planentwürfe in einer öffentlichen Sitzung vor. Veranstaltungsort ist das Ernst-Lohmeyer-Haus, Dahlstraße 23, 47169 Duisburg. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.
Betroffen ist der Bereich zwischen der Entenstraße, Gertrudenstraße 93, Diesterwegstraße 25 und 34, der ehemaligen Werksbahntrasse, dem Willy-Brandt-Ring, der Wiesenstraße sowie einer circa 20 Metre tiefe Teilfläche des Schwelgernstadions zwischen Willy-Brandt-Ring 44 und Wiesenstraße 72.  Die Planentwürfe können vom 26. Oktober bis 5. November im Bezirksamt Hamborn, Bürger Service Station, Zimmer 1, Duisburger Straße 123, 47169 Duisburg (montags bis freitags, jeweils 8 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr) und im Stadtteilbüro Marxloh, Dahlstraße 23, 47169 Duisburg (montags bis freitags jeweils 9 bis 16 Uhr) eingesehen werden. Mehr:
Grüngürtel

Dienstag, 27. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Zum Tag des Mannes: Auf 1 000 Männer kommen 1 041 Frauen
Nach wie vor ist der kleinere Teil der Bevölkerung unseres Landes männlich. Laut Statistischem Bundesamt waren Ende 2008 rund 49% der insgesamt 82,0 Millionen Menschen in Deutschland Jungen und Männer. Dabei hat sich in den letzten Jahrzehnten das Geschlechterverhältnis immer mehr angeglichen. 1961 standen zum Teil kriegsbedingt 1 000 Männern noch 1 147 Frauen gegenüber, im Jahr 1990
waren es 1 072 und Ende 2008 nur noch 1 041 Frauen.
Bei der in Deutschland lebenden ausländischen Bevölkerung verhält es sich umgekehrt: Von den insgesamt 7,2 Millionen Einwohnern Deutschlands mit ausländischer Staatsangehörigkeit waren Ende 2008 mit 51,1% über die Hälfte männlich. Gegenüber der Zeit, in der hauptsächlich Gastarbeiter nach Deutschland kamen, hat sich der Anteil der Jungen und Männer deutlich reduziert: 1961 standen 1 000 Männern mit ausländischer Staatsangehörigkeit nur 451 Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit gegenüber, 1990 waren es 812 Frauen und Ende 2008 bereits 955 Frauen.
Der Anteil der männlichen Bevölkerung war Ende 2008 je nach Altersgruppe sehr unterschiedlich: Von den 15,6 Millionen Kindern und Jugendlichen unter 20 Jahren war die Mehrheit männlich (51,3%), bei den Erwachsenen zwischen 20 und 60 Jahren gab es ebenfalls mehr Männer (50,7%) als Frauen. Dagegen stellten die Männer nur 43,7% der Personen über 60 Jahre.

NRW-Einzelhandel weiter im Minus
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im September 2009 nach ersten vorläufigen Ergebnissen nominal 5,6 Prozent weniger um als im September 2008. Wie
Information und Technik Nordrhein Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lagen die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 4,8 Prozent unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats. Die
Beschäftigtenzahl ging um 2,3 Prozent zurück.

„Sehen und gesehen werden“
Fahrradbeleuchtungsaktion auf der Königstraße
Unter dem Motto „Sehen und gesehen werden“ steht auch in diesem Jahr vom 26. bis zum 31 Oktober, jeweils von 10 bis 19 Uhr, das Infomobil der Radstation auf dem Averdunkplatz. Dort gibt es gibt wertvolle Tipps und anschauliche Informationen zum sicheren Fahrradfahren in der Dunkelheit.
Um sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen, ist eine funktionierende Fahrradbeleuchtung unverzichtbar. Es geht nicht nur darum selbst zu sehen, sonder auch gesehen zu werden. Mit unterschiedlichen Reflektoren gibt es eine ganze Reihe von Hilfsmitteln, um besser von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden. Solche Materialien und unterschiedliche Modelle von Fahrradbeleuchtung zeigt der Infostand der Radstation.
Im Kern der Aktion steht dabei die Black Box, mit der veranschaulicht wird, wie ein Fahrradfahrer mit oder ohne Beleuchtungsanlagen im Dunkeln wahrgenommen wird. Zudem gibt es Tipps und Tricks zur eigenen Fahrradreparatur.

Rhein-Ruhr-Bad bleibt auch Allerheiligen geöffnet
Das Rhein-Ruhr-Bad steht den Bade- und Saunafreunden auch an Allerheiligen (Sonntag, 1. November) von 8 bis 21 Uhr zur Verfügung. Alle anderen von DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben an diesem Tag geschlossen.

Internationales Jahr der Astronomie 2009

Die Stadtbibliothek nimmt das „!Internationale Jahr der Astronomie 2009" zum Anlass, eine Auswahl ihrer Bestände zum Thema zu präsentieren. In der dritten Etage der Zentralbibliothek sind ab sofort im Bereich des Sachgebietes Naturwissenschaften Bücher, Fotobände, DVDs und CDs ausgestellt, die mit einem gültigen Benutzerausweis auch entliehen werden können.

VHS-Seminar: „Besser und freier reden, überzeugender argumentieren“
„Besser und freier reden, überzeugender argumentieren“ ist der Titel eines VHS-Seminars vom 13. bis 15. November. Unter der Leitung von Sandra Hartwig lernen die Teilnehmer, Reden und Vorträge vorzubereiten und mit Hilfe eines Stichwortzettels zu halten. Veranstaltungsort ist das VHS-Gebäude auf der Königstraße.
Die Veranstaltung beginnt am Freitag in der Zeit von 18.30 bis 21.30 Uhr und wird am Samstag (10 bis 17 Uhr) und Sonntag (10 bis 15 Uhr) fortgesetzt. Voranmeldung u unter 0203 / 284 3240

Montag, 26. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Berufschancen in der Gesundheitsbranchen
Am 3. November 2009 findet im BIZ der Agentur für Arbeit Duisburg eine weitere Veranstaltung in der Reihe "Chancen" statt. In der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr präsentiert sich die Gesundheitsbranche mit der breiten Palette der Arbeits- und Ausbildungsberufe, die sie zu bieten hat. In zwei Gesprächsrunden können Interessierte alles zu Zugangswegen, persönlichen Voraussetzungen und Berufsaussichten erfahren. Zudem schildern erfahrene Praktiker, wie der Berufsalltag in einzelnen Berufen des Gesundheitswesens aussieht. Daneben präsentieren sich zahlreiche Arbeitgeber, Ausbildungseinrichtungen und Organisationen auf einem Marktplatz. Hier kann man sich im persönlichen Gespräch direkt über aktuelle Ausbildungs- und Arbeitsstellen informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenfrei.

Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim
Die Kommunale Gesundheitskonferenz lädt am Mittwoch, 4. November, 17 bis 19 Uhr, zum nächsten Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim mit dem Thema „Gesunderhaltende Ernährung für Menschen ab 50“ ein. Veranstaltungsort ist der Seniorentreffpunkt Bissingheim, Hermann-Grothe-Straße 96, 47279 Duisburg. Die Teilnahme ist kostenlos.

33. Duisburger Filmwoche
Die 33. Duisburger Filmwoche präsentiert 26 dokumentarische Arbeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich der Lage der Dinge widmen. Und genau hinsehen. Hier wie dort. Rund die Hälfte der Autoren stellen sich und ihre Filme zum ersten Mal in Duisburg vor, darunter auch sechs Hochschulfilme aus Wien, Potsdam, Berlin, Ludwigsburg, München und Köln.
Acht Festivalbeiträge laufen als Uraufführung, drei als deutsche Premiere. Das Programm bietet außergewöhnliche Fernseharbeiten sowie eine Reihe unabhängiger Produktionen, die durch die Wahl unkonventioneller Perspektiven wie Standorte bestechen und andere Sichtweisen eröffnen. Alle Autoren vertreten ihre Arbeit in einer öffentlichen Publikumsdebatte.
Zur Festivaleröffnung stellt Filmemacher James Benning sein neuestes Werk Ruhr (D, 2009, 120 min) als Uraufführung in Duisburg vor. Bennings erste digitale Arbeit und die erste außerhalb der USA gedrehte, widmet sich dem Ruhrgebiet und den Menschen, die dort leben. Im Zentrum steht dabei sein Begriff von Kultur und Arbeit. Ob Duisburger Stahlwerk, Marxloher Moschee oder eine Essener Seitenstraße: Bennings ganz eigener Blick lässt die Region und ihre Bewohner in einem neuen Licht erscheinen.

Gehölze im Botanischen Garten
Eine naturkundliche Exkursion zum Thema „Gehölze im Botanischen Garten“ bietet die Volkshochschule am Samstag, 31. Oktober, von 14 bis 15.30 Uhr an. Treffpunkt ist der Eingang an der Hamborner Straße 246. Heinz Kuhlen stellt die interessantesten Bäume und Sträucher der gerade im Herbst und Winter beeindruckenden Gehölzsammlung vor. Teilnehmer der Führung erhalten auch Anregungen zur Auswahl von Gehölzen für den eigenen Garten. Infos bei der VHS unter Telefon 0203 283-3725 oder 5003-9611.
VHS: „Selbsthilfekurs für Autofahrer“
Einen Selbsthilfekurs für Autofahrer bietet die VHS ab Montag, 26. Oktober, viermal von 18 und 21 Uhr in Duisburg-Duissern an. Dabei werden die notwendigen Maßnahmen beim alltäglichen Gebrauch eines Autos, insbesondere bei Schwierigkeiten und Pannen, in den Blickpunkt genommen. Leitfaden ist der Gedanke der Selbsthilfe.
Themen sind unter anderem Funktion und Aufbau eines Autos, Wartung und Pflege, kostengünstige Beschaffung und Unterhaltung, Energieverbrauch und umweltbewusster Gebrauch. Einfache Reparaturen am Objekt unter Anleitung werden von den Teilnehmern selbst ausgeführt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Winterprogramm der Stadtbibliothek
Wenn die Tage kürzer werden und die Abende länger, lohnt sich der Blick in das November- und Dezemberprogramm der Stadtbibliothek. Mit vielen Lesungen, Vorträgen, Gesprächen, Aktionen und Ausstellungen bietet der „Blickpunkt Stadtbibliothek“ wieder ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm. Den Auftakt in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße macht am 2. November die Lesung der in Israel lebenden Autorin Lea Fleischmann. Sie liest aus ihrem Buch „Meine Sprache wohnt woanders“.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Am 5. November lädt dann das Duisburger Bündnis gegen Depression zu einer Abendveranstaltung der besonderen Art ein. Unter dem Titel „Novemberblues“ wird das Thema Depression auf vielfältige Weise beleuchtet. Neben einem informativen Vortrag steht auch der künstlerische Aspekt im Vordergrund. Klaviermusik und ein A-cappella-Chor sowie Literaturvorträge runden den Abend ab. Und auch die vom Duisburger Verein für Literatur und Kunst organisierte Autorenlesung am 10 November wird musikalisch gestaltet. Zu Gast ist Fritz Lichtenhahn, Theater- und Filmschauspieler, der aus Thomas Manns „Doktor Faustus“ vorlesen wird. Begleitet wird er von Peter Józsa, einem Pianisten mit bemerkenswertem Talent, der Werke von Beethoven, Liszt und Bach auf einem Flügel spielen wird.
Die Duisburger Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit lädt dann am 23. November zu einem Vortrag über Jakow Bereisch, dem jüdisch-orthodoxen Gelehrten und Rabbiner der ostjüdischen Gemeinde in Duisburg ein. Referent ist Dr. Ludger Heid. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist ebenfalls frei. Nur einen Tag später informiert der Kneipp-Verein Duisburg in einem kostenfreien Vortrag zur Darmgesundheit.
Am 24. November, um 17 Uhr referiert Klaus Berghoff. Mit Beginn des Advents hält auch in der Stadtbibliothek die Weihnachtszeit Einzug. Im LiteraturBistro wird ab 1. bis 23. Dezember täglich eine heitere oder besinnliche Weihnachtsgeschichte gelesen und in der Stadtteilbibliothek Vierlinden an den Adventssamstagen die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Die Bezirksbibliothek Buchholz beteiligt sich am 3. Dezember mit einem Weihnachtsspecial Kabarett für´n Hut und am 18. Dezember mit einer Weihnachtslesung von Ursula Jung. Auch hier ist der Eintritt jeweils frei

Samstag, 24. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Zeitumstellung
Im März Uhr um eine Stunde auf die Sommerzeit vorstellen - im Oktober um eine Stunde zurückstellen

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt. 1947 wurden die Uhren zwischen dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag im März und dem letzten Sonntag im September. Von 1950 bis 1979 gab es in Deutschland keine Sommerzeit. 
Von Samstag auf Sonntag:
Umstellung auf Winterzeit


Die erneute Einführung der Sommerzeit wurde in der „alten“ Bundesrepublik 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft.
Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen Nachbarländern anpassen, die bereits 1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und insbesondere Berlin nicht zusätzlich noch zeitlich geteilt war. Die Bundesrepublik und die DDR führten die Sommerzeit zugleich ein, das diente der Harmonisierung. In der DDR regelte die Verordnung über die Einführung der Sommerzeit vom 31. Januar 1980 die Umstellung.
Von 1981 bis 1995 begann in Deutschland die Sommerzeit am letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ und endete am letzten Sonntag im September um 3.00 Uhr MESZ.  Durch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union wurde die Sommerzeit 1996 in Deutschland um einen Monat verlängert und gilt seitdem vom letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober um 3.00 Uhr MESZ. (Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen Parlamentes).

Münzen-Beratung in der Sammlung Köhler-Osbahr
Wer noch alten Münze in der Kommode hat, kann am kommenden Sonntag, 25. Oktober, von 11 bis 13 Uhr die Münzen-Beratung im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Innenhafen kommen. Dort wird Ralf Althoff die Fundstücke unter die Lupe nehmen. Neben den üblichen drei Euro für den Museumseintritt entstehen keine Kosten. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Konjunkturpaket 2: Barrierefreier Ausbau des Wassergartens im Goerdeler Park abgeschlossen
Das Amt für Umwelt und Grün hat die Arbeiten zum barrierefreien Ausbau des Wassergartens im Goerdeler Park abgeschlossen. Die Oberfläche wurde durch eine Pflasterdecke barrierefrei hergestellt, der Einbau taktiler Aufmerksamkeitsfelder erleichtert sehbehinderten Menschen die Orientierung. Rund 125.000 Euro wurden für die Bauarbeiten investiert.
Das größte Defizit dieses Platzes bestand in der Unübersichtlichkeit der zugewachsenen Fläche und der damit fehlenden sozialen Kontrolle. Die nun platzähnliche Öffnung des Parks zur Mühlheimer Straße schafft Transparenz und macht den Ort wieder erlebbar. Klare Strukturen gliedern den Bereich um den Wassergarten neu. Im östlichen Platzbereich wurden Sitzauflagen auf eine Mauer montiert, die zum gemütlichen Verweilen im Schatten mächtiger Platanen einladen. Abgerundet wird das Bild noch in dieser Pflanzperiode mit der Pflanzung von Gräsern und Rosen.
Der Goerdeler Park umfasst eine Gesamtfläche von zwei Hektar. Geprägt wird er durch seinen wertvollen, alten Baumbestand und durch das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Haus Königsberg. Der erste Ausbau des Parks fand im Jahre 1955 statt, 1981 folgte eine Wiederherstellung der um das Haus gelegenen Bereiche nach der Fertigstellung des Stadtbahntunnels.

Freitag, 23. Oktober 2009 - Historischer Kalender

MSV: Für jedes Heimtor 250 Euro gegen Armut - "Armut ins Abseits" Charity-Partnerschaft für Duisburgs Partnerstadt in Honduras
Bei der morgigen Begegnung gegen Hansa Rostock klingelt bei jedem Tor des MSV Duisburg erstmals auch die Kasse der beiden Hilfsorganisationen Kindernothilfe und Adveniat. 250 Euro Startgeld sowie 250 Euro für jedes Tor des MSV wird Projekten in Duisburgs Partnerstadt San Pedro Sula in Honduras zugute kommen. Das Geld soll bei künftigen Heimspielen ein "Charity-Sponsor of the day" beisteuern, morgen geht die Hellmich-Firmengruppe mit gutem Beispiel voran. Die Sponsoring-Partnerschaft ist Teil der Aktion "Armut ins Abseits", die der MSV Duisburg, die Kindernothilfe und Adveniat zu Saisonbeginn ins Leben gerufen haben.
Das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat mit Sitz in Essen wird die Erlöse aus der Kooperation zur Verbesserung der menschenunwürdigen Situation im Gefängnis von San Pedro Sula einsetzen. Der Geschäftsführer Prälat Bernd Klaschka: "Gemeinsam mit dem MSV holen wir diese Menschen aus dem Abseits. Mit Weiterbildung, Rechtsbeistand und gesundheitlicher Versorgung."
Die Kindernothilfe setzt die Gelder für etwa 400 Mädchen und Jungen ein, die auf der städtischen Müllkippe von San Pedro Sula nach Verwertbarem suchen. Die Kinder und Jugendliche sollen eine Perspektive abseits des Mülls bekommen, etwa durch regelmäßigen Schulbesuch. Vorstandsvorsitzender Dr. Jürgen Thiesbonenkamp: "Mit dem MSV haben diese Kinder einen starken Sponsor bekommen. Der Verein unterstützt ihren Aufstieg in eine andere Liga."
Mit der langfristig angelegten Charity-Partnerschaft "Armut ins Abseits" zwischen MSV, Adveniat und Kindernothilfe bringt der MSV seine soziale Verantwortung zum Ausdruck.


Ein Topf Gulasch für die weltweite Ausrottung der Kinderlähmung: Spendenaktion der Rotary Clubs Duisburg am Samstag in der City
Duisburgs Rotarierer kämpfen am Samstag, 24. Oktober gegen Kinderlähmung. Am Welt-Polio-Tag wollen die drei Duisburger Rotary Clubs in der Stadt mit einer Spendenaktion vor dem Live-Safer Leben retten. Das Ziel: die Ausrottung der Kinderlähmung weltweit.
Wolfgang Krause, Präsident eines der drei Duisburger Rotary Clubs, erläutert die Aktion: „Auf der ganzen Welt sammeln Rotarier am 24. Oktober Geld für die Impfaktionen. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir ebenfalls mitmachen.“ Ein großer grüner Bauwagen, gezogen von einem historischen UNIMOG, wird im Bereich Königstraße/Düsseldorfer Straße zugleich Blickfang und Anlaufstelle sein. Damit es keine „trockene“ Veranstaltung bleibt, haben die Rotarier einen großen Topf Gulaschsuppe organisiert. Gegen eine Spende können die Bürgerinnen und Bürger am Bauwagen eine gute Suppe „auslöffeln“ und sich damit am weltweiten Kampf gegen die Kinderlähmung beteiligen.
Große Fortschritte im Kampf gegen Kinderlähmung hat Rotary International bereits gemacht. Nur noch vier Länder (Afghanistan, Pakistan, Nigeria und Indien) sind von der heimtückischen Krankheit betroffen. Nun sollen auch dort groß angelegte Impfaktionen den Erreger endgültig besiegen. Insgesamt will die weltweite Organisation mit 1,2 Millionen Mitgliedern bis 2012 über 200 Millionen Dollar dafür aufbringen. Die Bill und Melinda Gates Stiftung hat sich bereiterklärt, dann noch einmal 355 Mio. Dollar dazu zu geben.  Der Herausforderung, mit einem eigenen Beitrag die internationale Aktion zu unterstützen, stellen sich auch die drei Duisburger Clubs. Sie sammeln zusätzlich zum persönlichen Beitrag der über 200 Mitglieder weitere Spenden direkt in der City. In den letzten Jahren brachten die drei Clubs bereits mehrere Tausend Euro in Duisburg für den Kampf gegen Polio zusammen.

Finanzmarktstabilisierung belastet den Finanzierungssaldo des Staates
2008 mit 3,3 Milliarden Euro

 Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes haben die vom Staat durchgeführten Stabilisierungsmaßnahmen zugunsten von Finanzinstituten den staatlichen Finanzierungssaldo in Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen im Jahr 2008 mit 3,3 Milliarden Euro belastet. Auf der Ausgabenseite wirkten sich dabei
insbesondere staatliche Stützungsmaßnahmen in Form von Kapitalzuführungen mit rund 2,2 Milliarden Euro und Ausgleiche für wertgeminderte Aktiva mit rund 1,5 Milliarden Euro aus. Diesen Ausgaben
standen Einnahmen aus Gebühren und empfangenen Vermögenstransfers
(Beteiligungen privater Unternehmen an den Stützungsmaßnahmen) von rund
350 Millionen Euro gegenüber.
Der Bruttoschuldenstand des Staates (das heißt ohne Gegenrechnung der erworbenen Aktiva) ist infolge der staatlichen Stabilisierungsmaßnahmen im Berichtsjahr 2008 nach den Berechnungen der Deutschen Bundesbank um 53,5 Milliarden Euro gestiegen. Darin spiegeln sich vor allem die Verbindlichkeiten von Zweckgesellschaften wider, die im Zusammenhang mit den Stützungsmaßnahmen errichtet wurden, und nach den europäischen Buchungsregeln dem Staat zuzuordnen sind. Dadurch werden deren Verbindlichkeiten in Höhe von rund 40 Milliarden Euro beim Staat in den beiden Positionen Wertpapiere ohne Anteilsrechte und Kredite nachgewiesen.
Außerdem erhöhten die staatlichen Kapitalzuführungen zugunsten der IKB, der Commerzbank und der BayernLB den staatlichen Bruttoschuldenstand in 2008 im Vergleich zu Ende 2007 um rund 13,0 Milliarden Euro. Die hierfür erforderlichen Mittel wurden vom Staat in Form von Krediten aufgenommen. In Zusammenhang mit den staatlichen Stützungsmaßnahmen hat der Staat allerdings auch Aktiva in Form der von den Zweckgesellschaften gehaltenen Wertpapiere sowie der Eigenkapitalinstrumente, die von den Banken erworben wurden, erhalten. Der Gesamtwert dieser Aktiva bewertet nach den von Eurostat vorgegebenen Methoden zum Zeitpunkt des Erwerbs
belief sich auf 50,2 Milliarden Euro. Mögliche Bewertungsänderungen nach
dem Zeitpunkt des Erwerbs sind in dieser Zahl nicht berücksichtigt.
Die Buchung der staatlichen Stützungsmaßnahmen erfolgt nach dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 1995 sowie der Entscheidung von Eurostat vom 15. Juli 2009 über die Erfassung öffentlicher Interventionen zur Unterstützung von Finanzinstituten und Finanzmärkten (einschließlich des dazugehörigen Umsetzungsvermerks von Eurostat).
Darüber hinaus ist der Staat im Zuge der Finanzmarktkrise Bürgschaften in Höhe von 66,3 Milliarden Euro eingegangen. Hiermit sind jedoch nicht die an Banken gegebenen Bürgschaftszusagen insgesamt gemeint, sondern nur Zusagen, die von den Bürgschaftsunternehmern in Anspruch genommen wurden. Bürgschaften haben in der Regel nur dann einen Einfluss auf den Finanzierungssaldo und Schuldenstand des Staates, wenn ein konkreter Schaden oder Verlust eintritt. Die reine Gewährung einer Bürgschaft stellt eine Eventualverbindlichkeit des Staates dar und wird deshalb nur
nachrichtlich erfasst. Das Volumen an gewährten Bürgschaften gibt allerdings Auskunft über die potentiell mögliche Inanspruchnahme des Staates bei einem Totalausfall der verbürgten wirtschaftlichen Werte.

Donnerstag, 22. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Zehn Beispielprojekte aus NRW zur Umsetzung des Konjunkturpaktes II - Duisburgs Salzmannschule dabei
Zehn exemplarische Projekte aus den nordrhein-westfälischen Kommunen zeigen die fortgeschrittene Umsetzung des Konjunkturpaketes II sowie seine vielfältige Verwendung. "Sie machen deutlich: Vor Ort werden konkrete Maßnahmen realisiert, das Konjunkturpaket entfaltet Wirkung", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (21.10.) in Düsseldorf. "Wichtig ist, der Wirtschaft über eine schwierige konjunkturelle Phase hinwegzuhelfen." Es gehe aber auch darum, mit Investitionen in Kindergärten, Schulen,  Universitäten, Krankenhäuser etc. nachhaltig in die Zukunft des Landes zu investieren.
Die vorgestellten Projekte sind über das gesamte Land verteilt. Sie stehen stellvertretend für die Investitionen in allen Förderbereichen - von Schul- oder frühkindlicher Infrastruktur über Krankenhäuser, Lärmschutzmaßnahmen an kommunalen Straßen bis zum Sport. "Sie zeigen, wie groß das Spektrum ist, das von dem Konjunkturpaket II erfasst wird", sagte Wolf.
Bis zum 21.10.2009 wurden bereits 4.377 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 1,7 Milliarden Euro verplant. Insgesamt stehen 2,844 Milliarden Euro für zusätzliche Investitionen bereit. 84 % davon (2,38 Milliarden Euro) sind für kommunale Investitionen reserviert.
Folgende Beispielprojekte in den Kommunen werden im Einzelnen vorgestellt:
* Kita Münsterstraße, Lengerich,  Investitionsvolumen: 520.000 Euro
* Schulsporthalle des Engelbert-von-Berg-Gymnasiums, Wipperfürth, Investitionsvolumen: 2,11 Mio. Euro
* Gertrud-Bäumer-Realschule, Dortmund, Investitionsvolumen: 2,11 Mio. Euro
* Berufskolleg Olsberg, Hochsauerlandkreis, Investitionsvolumen: 240.000 Euro
* GGS Salzmannschule, Duisburg, Investitionsvolumen: 4,8 Mio. Euro
* LVR-Förderschule Sehen, Düren (Landschaftsverband Rheinland), Investitionsvolumen: 187.000 Euro
* St. Johannes Krankenhaus, Troisdorf, Investitionsvolumen: 588.583 Euro
* Grillo-Theater, Essen, Investitionsvolumen: 1,2 Mio. Euro
* Uerdinger Straße/Johannstraße, Düsseldorf, Investitionsvolumen: 1,89 Mio. Euro
* Freibad Beverungen, Investitionsvolumen: 1.291.326 Euro

Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe weiter stark gefragt
Im Jahr 2008 hat für mehr als eine halbe Million Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland eine erzieherische Hilfe begonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben damit rund 3% der jungen Menschen unter 21 Jahren eine erzieherische Hilfe durch das Jugendamt oder in einer Erziehungsberatungsstelle neu in Anspruch genommen. Eine Eingliederungshilfe bei (drohender) seelischer Behinderung haben 16 000 junge Menschen begonnen.
Unter den erzieherischen Hilfen wurde im Jahr 2008 am häufigsten Erziehungsberatung mit 307 000 begonnenen Hilfen in Anspruch genommen.
Dies entspricht gut zwei Dritteln aller begonnenen erzieherischen Hilfen. Familienorientierte Hilfen, darunter die Sozialpädagogische Familienhilfe, haben in 51 000 Familien begonnen. Mit diesen Hilfen wurden 99 000 Kinder und Jugendliche und damit durchschnittlich zwei Kinder pro Familie erreicht.
An dritter Stelle folgen die stationären Hilfen mit 47 000 im Jahr 2008 begonnenen Hilfen. Somit war für etwa jeden zehnten jungen Menschen die erzieherische Hilfe mit einer Unterbringung außerhalb des Elternhauses verbunden. Zu den stationären Hilfen zählen Vollzeitpflege in einer anderen Familie, Heimerziehung und sonstige betreute Wohnformen.
Bei nahezu einem Viertel aller neu gewährten Hilfen zur Erziehung und damit als häufigster Hauptgrund für die Hilfegewährung wurde die Belastung des jungen Menschen durch familiäre Konflikte genannt. Bei 15% der begonnenen Hilfen wurde als Hauptgrund die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern beziehungsweise der Personensorgeberechtigten angegeben.

Mittwoch, 21. Oktober 2009 - Historischer Kalender

DMG lädt zur ABBA-Show im Theater am Marientor mit skandinavischem Buffet
Die Duisburg Marketing GbmH lädt dieses und kommendes Wochenende mit der Veranstaltungsreihe "Thank you for the music Die ABBA Story" zu skandinavischen Stunden in das Theater am Marientor. Dabei hat sich Uwe Gerste, Geschäftsführer der DMG, etwas ganz Besonderes einfallen lassen. In Kombination mit der klassischen Eintrittskarte ist der Erwerb eines VIP-Zusatztickets möglich, das jeweils 90 Minuten vor Showbeginn sowie in den Pausen den Zugang zum VIP-Bereich ermöglicht. Dort erwartet die Gäste, thematisch passend zum Anlass, ein skandinavisches Buffet incl. Getränken; von Sekt und Wein über Pils- und Alt-Bier bis hin zu Softdrinks und Kaffee. Für einen Preis von nur 29? (zzgl. Vorverkaufsgebühr) können die VIP-Gäste unbegrenzt essen und trinken.
Wer sich also einen ganzen Abend lang musikalisch verwöhnen lassen und gleichzeitig die Vorzüge der nordeuropäischen Küche genießen möchte, für den ist das VIP-Zusatzticket eine gelungene Kombination aus Ohren- und Gaumenschmaus.
Buchbar ist dieses Angebot über die bekannten Vorverkaufsstellen mit CTS-Anschluss sowie an der Abendkasse ab 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Das VIP-Ticket ist nur in Kombination mit einer für denselben Tag gültigen Eintrittskarte für die Show "Thank you fort he music Die ABBA Story" gültig.

Bahnübergang gesperrt
Die Deutsche Bahn AG führt vom 24.10.2009, 5 Uhr, bis 28.10.2009, 8 Uhr, Gleisbauarbeiten zwischen Duisburg-Hochfeld Süd und Duisburg-Wanheim sowie zwischen Duisburg-Wanheim und Duisburg-Mannesmann durch.
Wegen der Bauarbeiten muss der Bahnübergang "Neuenhofstraße" vom 24.10.2009, 6 Uhr bis 28.10.2009, 6 Uhr, für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Der Bahnübergang bleibt für Radfahrer und Fußgänger passierbar. Umleitungen werden ausgeschildert.

„DU & Dein Geld“ - Schuldenprävention für Jugendliche an Duisburger Schulen
30.000 Duisburger Haushalte sind verschuldet!  Was nun?

Am 23. Oktober 2009 findet um 12:00 Uhr  in der 2. Etage im Katholischen Stadthaus, (Wieberplatz 2) diese Veranstaltung von den MitarbeiterInnen des Gemeinschaftsprojektes der Schuldnerberatungsstellen der Duisburger Wohlfahrtsverbände und der Stadt Duisburg statt.

Im Sozialbericht 2007 der Stadt Duisburg wurde u.a. die Verschuldungssituation der Duisburger Bürgerinnen und Bürger untersucht. Das Ergebnis ist alarmierend: 30.000 Duisburger Haushalte sind verschuldet!
Der Rat der Stadt Duisburg hat daraufhin beschlossen, ab dem 01.01.08 durch den Einsatz von jeweils fünf zusätzlichen MitarbeiterInnen sowohl bei den freien Trägern, als auch bei der Stadt Duisburg eine Verbesserung der Situation herbei zu führen. Durch den deutlich erhöhten Personaleinsatz sollen vor allem die präventiven Ansätze der Schuldner- und Insolvenzberatung ausgebaut werden.
Rechtsgrundlage dieser Finanzierung ist der § 11 Abs. 5, Satz 4, SGB XII.
Der SchuldnerAtlas der Creditreform von 2008 bestätigt die o.g. Ergebnisse, und somit gehört Duisburg zu den zehn Städten mit der höchsten Schuldnerquote (2008: 16,29%).. Untersuchungen zur Überschuldungssituation bundesdeutscher Haushalte richten sich in der Regel an den Personenkreis der über 18-Jährigen. Die Erfahrung der Schuldnerberatungsstellen zeigt jedoch deutlich, dass auch jüngere Leute bereits von Verschuldung bedroht sind. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, wurde unter Federführung der Stadt der "Arbeitskreis Prävention" gegründet: Ihm gehören alle an dem Projekt beteiligten MitarbeiterInnen der Stadt und der Wohlfahrtsverbände an.
Innerhalb dieses Arbeitskreises wurde das Präventionsprojekt „DU & Dein Geld“ entwickelt, das sich flächendeckend an Schülerinnen und Schüler der Duisburger Schulen richtet. Ein solches kooperatives Präventionsangebot ist in NRW bisher einzigartig! Es richtet sich im ersten Durchgang an SchülerInnen der 7. Jahrgangsstufe an Duisburger Schulen. Hierfür sind folgende Module vorgesehen:
­ Werbung
­ Konsum
­ Taschengeld
­ Handy
­ Internet
Der zeitliche Rahmen des Projekts umfasst 1-2 Doppelstunden pro Klasse. Ziel des Projekts „DU & Dein Geld“ ist es, Jugendliche zu befähigen, sich mit ihrer individuellen Lebensplanung und den damit verbundenen finanziellen Aspekten auseinander zu setzen. Durch Anregung einer Wertediskussion sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, zwischen natürlichen subjektiv entwickelten Bedürfnissen und extern bedingten aufgedrängten Konsumwünschen zu differenzieren. Sie sollen ebenfalls lernen, ihr eigenes Konsumverhalten bewusst wahr zu nehmen und sich so einen Überblick über ihre Einflussmöglichkeiten als aktive und mündige Konsumenten zu verschaffen..
Im Mittelpunkt steht daher die Vermittlung eines finanziellen Kernwissens rund um Themen, mit denen Schülerinnen und Schüler bereits im Schulalter konfrontiert sind. Hierzu werden ihnen praktische Handwerkszeuge, wie z.B. das Aufstellen einer sinnvollen Budgetplanung, an die Hand gegeben. Durch Information und Aufklärung sollen die ProjektteilnehmerInnen in ihrer Planungs- und Handlungskompetenz gestärkt und für die Entstehung von Überschuldung sensibilisiert werden.
Um eine nachhaltige Verbesserung erzielen zu können, sind für die Zukunft aufbauende Einheiten für die Jahrgangsstufen 8 und 9 in Planung.Interessierte Lehrkräfte werden gebeten, sich bis zum 17.12.2009 bei den Kontaktpersonen der Wohlfahrtsverbände oder der Stadt zu melden.

Münzen-Beratung in der Sammlung Köhler-Osbahr
Wer noch alten Münze in der Kommode hat, kann am kommenden Sonntag, 25. Oktober, von 11 bis 13 Uhr die Münzen-Beratung im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Innenhafen kommen. Dort wird Ralf Althoff die Fundstücke unter die Lupe nehmen. Neben den üblichen drei Euro für den Museumseintritt entstehen keine Kosten. Anmeldung ist nicht erforderlich.

NRW-Gastgewerbe auch im August mit Umsatzeinbußen
Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im August 2009 nominal 7,9 Prozent weniger um als im August 2008. Die Umsätze sanken real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 9,9 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war um 2,6 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Für den Zeitraum Januar bis August 2009 ermittelten die  Statistiker für das Gastgewerbe Umsatzrückgänge um 8,8 (nominal)  bzw. 10,8 Prozent (real) gegenüber den ersten acht Monaten des  Vorjahres. (IT.NRW)

Veränderung von Umsatz und Beschäftigung im NRW-Gastgewerbe
im August 2009

Gewerbezweig

Umsatz

Beschäftigte

nominal

real

Zu- (+) bzw. Abnahme (−)
gegenüber August 2008 in Prozent

  Beherbergung

−5,8

−8,4

−4,3

    darunter

    Hotels, Gasthöfe, Pensionen

−6,0

−8,7

−4,2

  Gastronomie

−8,6

−10,3

−2,1

    darunter

    Restaurants, Gaststätten,
      (Eis-)Cafés, Imbissstuben u. Ä.

−6,6

−8,3

−1,1

    Caterer sowie Erbringung sonstiger
      Verpflegungsdienstleistungen

−9,7

−11,5

+0,4

Gastgewerbe insgesamt

−7,9

−9,9

−2,6

Tausch bei zweckgebundene Gelder aus dem Konjunkturpaket II
Die nordrhein-westfälischen Kommunen tauschen intensiv zweckgebundene Gelder aus dem Konjunkturpaket II. Sie nutzen damit ein Angebot, das das Investitionsförderungsgesetz des Landes ermöglicht hat. "Wir geben den Kommunen die Freiheit, innerhalb der Vorgaben des Bundes selbst über das Geld zu entscheiden", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf.
Bisher haben die Kommunen in 46 Fällen Mittel für "Bildung" und "Infrastruktur" getauscht. Viermal haben sie ihre Mittel weitergegeben, um damit in ein gemeindeübergreifendes Projekt zu investieren. Insgesamt waren an diesen 50 Verfahren 29 verschiedene Gemeinden (GV) beteiligt; dabei wurden rd. 29 Millionen Euro bewegt. Für alle Kommunen, die einen Tauschpartner suchen, bietet der Städte- und Gemeindebund eine Tauschbörse als besonderen Service an. "Diese Tauschbörse ist erfolgreich. Sie ermöglicht den Kommunen, die Effizienz des Konjunkturpaketes zu steigern", lobte Wolf. Das Verfahren stellt sicher, dass landesweit die vom Bund vorgegebene Aufteilung von 65 Prozent für die Bildung und 35 Prozent für Infrastruktur eingehalten wird.
Auf diese Weise erhalten die Kommunen mehr Spielraum bei der Verteilung ihrer Gelder aus dem Konjunkturpaket auf die Investitionsschwerpunkte "Bildung" und "Infrastruktur". So können beispielweise Kommunen, die den Neubau eines Hallenbades oder die umfassende Modernisierung einer Vereinssporthalle realisieren wollen, nicht benötigte Mittel für "Bildung" zum Tausch anbieten. Eine andere Kommune kann dieses Geld für die z. B. noch dringend erforderliche Mensa für den Ganztagsbetrieb verwenden. Als Gegenleistung dafür bietet sie zugewiesene Mittel in gleicher Höhe aus dem Bereich der "Infrastruktur" an. "Damit können die Kommunen individuell entscheiden. Sie wissen selbst am besten, wo der Schuh drückt", erläuterte Wolf.

Dienstag, 20. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Unternehmerinnenbrief NRW:
Duisburger Preisträgerin kümmert sich um Medienkompetenz

Eine neue Preisträgerin des Unternehmerinnenbriefes NRW steht fest. Die Expertenjury, bestehend aus Vertretern der Stadt, Kammern, Wirtschaftsförderungen, Verbänden, Unternehmen und Banken, überreichte einer Gründerin aus Duisburg die begehrte Urkunde: Ulrike Tadema überzeugte mit ihrem Konzept der „Computerschule Duisburg“ unter dem Slogan „Medienkompetenz für jedes Alter“. Die neue Preisträgerin hat ihre Computerschule am 1. April 2009 gegründet: Office-Programme und Internetnutzung, Recherche und Sicherheit im Netz, Bildbearbeitung und Handynutzung, Begleitung beim PC-Kauf und Tastaturkurse gehören zum Schulungsangebot für Kinder, Erwachsene und die Generation 50+. Ulrike Tadema: „In unseren Kursen wird nicht die trockene Materie hin und her geschoben, sondern die virtuelle Welt mit Leben gefüllt.“
Wer den Unternehmerinnenbrief erhält, nutzt ihn als Referenz für alle weiteren unternehmerischen Schritte, in Verhandlungen oder Akquisition. Zusätzlich garantiert er ein besonderes Patenschaftsmodell für eine nachhaltige Begleitung: Ein Jahr lang steht ein erfahrener Unternehmer der Preisträgerin bei praktischen Fragen des geschäftlichen Alltags zur Seite. Viele strategische Entscheidungen lassen sich mit Unterstützung aus der Praxis leichter treffen. Ulrike Tadema hat sich bereits entschieden: Anja Wollschläger-Zwiers, Steuerberaterin aus Duisburg, begleitet sie als Patin.
Die Initiative des Unternehmerinnenbriefes NRW stammt vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes. Um den Brief kann sich jede Gründerin und Unternehmerin bewerben, deren Beratungs- und Planungsphase für ein Gründungs- oder ein Wachstumsvorhaben abgeschlossen ist. Interessierte Gründerinnen und Unternehmerinnen können sich um die landesweite Auszeichnung bewerben und sich über die nächste Auswahlrunde am Niederrhein im November diesen Jahres informieren.
Preisträgerin Ulrike Tadema

Konzert mit der kroatischen Folkloregruppe Adria
Einen Einblick in die musikalische und tänzerische Vielfalt Kroatiens gibt die Folkloregruppe Adria am Samstag, 24. Oktober, in der Alten Feuerwache in Hochfeld. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr.
Die 2003 gegründete Duisburger Gruppe bietet ein reichhaltiges Bühnenprogramm. Zum Ensemble Adria gehört auch das kroatische Orchester Zlatni Zvuci (Goldene Klänge), das die Tänze und Gesänge musikalisch begleitet.
Die Musiker präsentieren neue Stücke, die sie im Rahmen einer professionellen Fortbildung einstudiert haben. Die Musiker entführen in ein Reich der Klänge und Feen, die noch heute eine besondere Rolle in der Mystik der kroatischen Volkstänze haben - eine Reise durch Slawonien, Lika und Dubrovnik.  Eine Kooperationsveranstaltung des Forum der Kulturen und des Referats für Integration der Stadt Duisburg.

Barrierefreier Ausbau der Wetterschutzanlagen im Erholungsgebiet  Sechs-Seen-Platte
Öffentlich zugängliche Grünanlagen müssen für alle Menschen barrierefrei und von fremder Hilfe weitgehend unabhängig nutzbar sein. Die Wetterschutzanlagen im Erholungsgebiet Sechs-Seen-Platte und deren Erschließungswege müssen daher im Rahmen der erforderlichen Barrierefreiheit grundlegend neu gestaltet werden.
Im Rahmen des Konjunkturpaketes II erfolgt durch das Amt für Umwelt und Grün der Ausbau der Wetterschutzanlagen mit einem Gesamtkostenaufwand von 275.000 Euro Dazu gehört der Ausbau der Wetterschutzanlagen und deren Erschließungswege sowie 2010 die Erneuerung der Dachflächen durch eine neue Zinkblecheindeckung.
Im Rahmen der barrierefreien Sanierung erfolgt im ersten Schritt der Ausbau der Wetterschutzanlagen „Mercedesstern“ und „Zollstation“ mit einem Kostenaufwand von. 135.000 Euro. Die Bauarbeiten am „Mercedesstern“ beginnen heute, an der „Zollstation“ Anfang November. Die Bauzeit beträgt jeweils circa sechs Wochen.
Der Barrierefreie Ausbau beinhaltet die Sanierung der Erschließungswege und der Platzfläche. Steilstücke und Treppenanlagen im Bereich der Erschließungswege werden zurückgebaut und flacher in wassergebundener Bauweise ausgebildet. Das rutschige und großformatige Natursteinpflaster wird entfernt und im Bereich der Platzfläche durch gehfreundlicheres Betonsteinpflaster ersetzt. Mauern werden zurückgebaut, um „Angsträume“ zu beseitigen. Die beschädigten und unfallträchtigen Bänke werden durch neue ausgetauscht. Somit ist die Wetterschutzanlage nach Beseitigung der Gefahren- und Behinderungsstellen für alle Nutzergruppen wieder zugänglich.

Frauen – Mit Energie in die Zukunft! Frauenbüro der Stadt lädt zur Informationsbörse ein
Mit viel Engagement wurde vom Frauenbüro der Stadt eine große Informationsbörse für Frauen unter dem Titel „Frauen – Mit Energie in die Zukunft!“ vorbereitet. Am Mittwoch, 28. Oktober, geht es in der Gesamtschule Globus am Dellplatz von 16 bis 19.30 Uhr um die Themen „Ernährung und Bewegung“ sowie „Umweltschutz“ aus Frauensicht. Fakten, die jede Frau zu diesen Themen wissen sollte, werden in Vorträgen und im Rahmen einer Podiumsdiskussion vermittelt. Darüber hinaus gibt ein umfangreiches Informationsangebot unterschiedlichster Art an etlichen Ständen und ein Bewegungsprogramm zum Zuschauen und Mitmachen. Ab 28. September liegt der Flyer mit der Einladung zur Veranstaltung – der Eintritt ist kostenfrei – in etlichen Einrichtungen der Stadt Duisburg aus: im Rathaus am Burgplatz, in den Bezirksämtern, der Volkshochschule, der Stadtbibliothek und in den in den Kindergärten.
Die Duisburger Frauenbeauftragte Doris Freer ist überzeugt vom Konzept er Veranstaltung, die in Kooperation mit dem NRW-Umweltministerium und der Gesamtschule „Globus am Dellplatz“ durchgeführt wird, unterstützt auch vom Bundesfrauenministerium: „Klar, der Begriff Energie ist doppeldeutig gemeint. Energieeinsparung im Umweltschutz ist vor dem Hintergrund der globalen Herausforderungen nötiger denn je. Daher haben wir eine Befragung beim Duisburger Frauennetzwerk Agenda 21 durchgeführt, und die Tipps der Frauen sollen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ein ebenso wichtiges Thema der Veranstaltung ist aber auch unsere persönliche Energie, mit der wir, bei richtig eingesetzter Ernährung und Bewegung, ins Leben durchstarten können - oder auch nicht ...!“

Montag, 19. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Laubsammlung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Ab kommenden Montag werden wie in jedem Jahr die Laubsäcke von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg abgeholt. Für jeden Stadtteil gibt es wöchentlich feste Abholtermine. Zu beachten ist, dass die Laubsäcke in der Zeit von 6.00 - 22.00 Uhr eingesammelt werden. Außerdem sind in dieser Zeit auch die Mitarbeiter mit den Laubsaugfahrzeugen und den Laubblasgeräten im Einsatz.
Es können handelsübliche Müllsäcke genutzt werden, die möglichst offen oder durchsichtig sein sollten, damit man erkennen kann, dass Laub in den Säcken ist. Säcke die Grünschnitt oder Hausmüll enthalten, werden nicht mitgenommen!
Für die Beseitigung des Laubs ist derjenige verantwortlich, der auch für die Reinigung der jeweiligen Flächen zuständig ist. Ist zum Beispiel bei Reinigungsklasse B der Anwohner für die Gehwegreinigung verantwortlich, muss er auch für die Laubbeseitigung sorgen, auch wenn es sich um „städtische“ Bäume handelt. Auf keinen Fall darf das Laub in den Rinnstein gekehrt werden, da sonst die Gullys verstopfen.
Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, Laub kostenfrei an den vier Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe anzuliefern. Nähere Informationen erhält man am Infotelefon unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 oder unter www.wirtschaftsbetriebe-duisburg.de.

NRW-Bauproduktion im August 2009 um 0,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor
Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im August 2009 um 0,9 Prozent niedriger als im August 2008. Damit nahm die Bauleistung im Hochbau um 0,1 Prozent und im Tiefbau um 1,7 Prozent ab. Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker ein Plus im gewerblichen und industriellen Hochbau (+2,6 Prozent); im öffentlichen Hochbau (-1,6 Prozent) und im Wohnungsbau (-3,0 Prozent) ging die Produktion gegenüber dem Vorjahr zurück. Im Bereich des Tiefbaus verringerte sich die Bauleistung im gewerblichen und industriellen Tiefbau (-4,5 Prozent) und im Straßenbau (-5,1 Prozent). Im sonstigen öffentlichen Tiefbau stieg der Output um 6,6 Prozent. (IT.NRW)

Lohnsteuerkarten 2010
Die ersten Lohnsteuerkarten für das Steuerjahr 2010 wurden verschickt. Bei einigen Lohnsteuerkarten ist durch einen Computerfehler das falsche Finanzamt eingetragen worden. Dies betrifft diejenigen Straßen, die nicht vollständig in einem Finanzamtsbezirk liegen, sondern sich in verschiedene Finanzamtsbezirke aufteilen. Bei der Abführung der Steuerbeträge durch die Arbeitgeber an das Finanzamt ergeben sich hieraus aber keine Probleme. Fehlgeleitete Einkommenssteuererklärungen werden innerhalb der Duisburger Finanzämter weitergeleitet. Eine Änderung der Lohnsteuerkarte ist deshalb nicht notwendig.
Außerdem wurde der Körperbehindertenfreibetrag in diesem Jahr nur als Jahres- und Wochenbetrag, nicht aber als Monatsbetrag eingetragen. Auch diese Änderung führt nicht zur Ungültigkeit der Lohnsteuerkarte. Die Lohnsteuerkarte muss nicht geändert werden. Trotzdem werden auf Wunsch der Betroffenen die Lohnsteuerkarten in den Bürger-Services der Bezirksämter kostenlos ausgetauscht. Allgemeine Fragen zu den Lohnsteuerkarten beantwortet Call Duisburg unter 0203 94000. Spezielle Fragen zum Einzelfall beantworten die Bürger-Services in den Bezirksämtern.

Informationsabend zum Thema Einbürgerung
Zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Einbürgerung lädt das Referat für Integration am Mittwoch, 21. Oktober, 18 Uhr, in die Begegnungsstätte Marxloh auf der Warbruckstraße 51 ein. Holger Stockmann, Mitarbeiter des Ordnungsamtes, informiert über die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie das Verfahren der Einbürgerung und beantwortet gerne Fragen aus dem Publikum. Mit der Veranstaltung unterstützt das Referat für Integration die Kampagne „Hier sind wir zu Hause!“ des nordrhein-westfälischen Integrationsministeriums. Das Land NRW wirbt damit um die Einbürgerung von zugewanderten Menschen.

Baumfällungen in Buchholz
Auf dem Gelände der Grundschulen an der Böhmer Straße entlang des Gehweges müssen am Samstag, 31.Oktober, 8 Uhr bis 18 Uhr, sieben große Robinien gefällt werden. Die Fällung ist erforderlich, da die Baumkronen in den Oberleitungsbereich der am Schulgrundstück angrenzenden Stadtbahntrasse reichen und somit eine Behinderung des Schienenverkehrs darstellen. Aus Sicherheitsgründen wird der Verbindungsweg zwischen der Sudetenstraße und der Münchener Straße bis unter die Bahntrasse gesperrt. Die Straßenbahnhaltestelle Münchener Straße ist daher während der Sperrung nur von der Münchener Straße aus erreichbar.

2. Fachtagung der Trägerkonferenz Behindertenhilfe Duisburg: „Behindert! Chancenlos? Arbeitslos?“

Mit dieser Fachtagung wird die Teilhabe an Arbeit für Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt gestellt. Arbeit ist wesentlicher Bestandteil des Lebens. Auch der Gesetzgeber hat das Recht auf Arbeit besonders hervorgehoben – für Menschen mit
Behinderung dennoch nicht immer leicht zu realisieren! Die Tagung will dieses Thema unter verschiedenen Blickwinkeln diskutieren, um Chancen zu schaffen. Die Tagung findet am Mittwoch, 4. November 2009 im Jüdisches Gemeindezentrum am
Springwall 16, 47051 Duisburg statt.

Ein Fünftel weniger Güterverkehr mit Binnenschiffen
Containertransporte in gleicher Größenordnung betroffenIm ersten Halbjahr 2009 hat nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes die Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt gegenüber dem 1. Halbjahr 2008 um 20,3% oder 25,5 Millionen Tonnen abgenommen. Fast genau so schlecht entwickelte sich der Containerverkehr mit einem Minus von 19,9%. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 99,6 Millionen Tonnen Güter
auf deutschen Binnenwasserstraßen befördert. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 125,1 Millionen Tonnen.
Mit einem Rückgang um 8,2% hat sich der Durchgangsverkehr noch am besten gehalten. Es folgen der innerdeutsche Verkehr mit einem Minus von 17,3% und der Versand ins Ausland mit - 18,5%. Am stärksten abgenommen hat mit einem Rückgang um über ein Viertel (- 25,5%) der grenzüberschreitende Empfang, der mit 40,1 Millionen Tonnen aber weiterhin die bedeutendste Verkehrsrelation der Binnenschifffahrt blieb. Differenziert nach den beförderten Gütern wiesen im ersten Halbjahr 2009
nur landwirtschaftliche Erzeugnisse (+ 11,6%) und Mineralölerzeugnisse (+ 3,8%) Zuwächse auf. Bei allen anderen Güterabteilungen waren Abnahmen zu verzeichnen, die von einem Minus von 12,0% bei anderen Nahrungs- und Futtermitteln bis zu einem Rückgang von 42,7% bei Erzen und Metallabfällen reichten. Mengenmäßig standen mit 21,3 Millionen Tonnen Steine und Erden weiterhin an der Spitze. Das hier verzeichnete Minus von 20,5% entsprach nahezu exakt dem Rückgang der Güterbeförderung auf deutschen Binnenwasserstraßen insgesamt.
Beim Transport von Containern auf Binnenschiffen war in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres eine Abnahme auf knapp 900 000 TEU festzustellen. Das waren 219 000 TEU oder knapp ein Fünftel weniger als im gleichen Zeitraum 2008.

Fachhochschulabsolventen haben die schlechteren Noten
Im Prüfungsjahr 2008 (Wintersemester 2007/08 und Sommersemester 2008) haben von den 82 800 Absolventinnen und Absolventen mit einem herkömmlichen Fachhochschulabschluss 26 700 ihr Studium mit der Gesamtnote "befriedigend oder schlechter" abgeschlossen. Das  entspricht einem Anteil von 32,5% an allen traditionellen Fachhochschulabschlüssen. Bei den universitären Abschlüssen (ohne Bachelor- und Masterabschlüsse) lag die Quote der Absolventinnen und Absolventen mit der Gesamtnote "befriedigend oder schlechter" deutlich niedriger, nämlich bei 20,7%; bei den Lehramtsabschlüssen betrug sie 21,4%. Auch bei den Bachelorabschlüssen lagen die Universitäten im Vergleich zu den Fachhochschulen vorn. Der Anteil der Abschlüsse mit der Gesamtnote "befriedigend oder schlechter" betrug hier an Fachhochschulen 19,8%, an Universitäten 17,7%. Insgesamt erhielten im Prüfungsjahr 2008 an Hochschulen 64 000 Absolventinnen und Absolventen (21,8%) eine schlechtere Gesamtnote als "gut".
An deutschen Hochschulen wurden im Jahr 2008 insgesamt 309 400 Prüfungen erfolgreich abgelegt. Mit 111 800 universitären Abschlüssen, 82 800 Fachhochschulabschlüssen und 32 600 Lehramtsprüfungen entfiel der Großteil (73,4%) auf traditionelle Abschlussarten. Der Anteil der neuen Studiengänge belief sich auf 18,4%, wobei 39 800 Bachelorabschlüsse und 17 200 Masterabschlüsse erreicht wurden. Bei den restlichen 8% der Abschlüsse handelte es sich um Promotionen (25 200).
Sprachcamps für Migrantenkinder in den Herbstferien

Samstag, 17. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Mitglied des Motorradclubs „Bandidos“ wird am Samstag beerdigt
- Verkehrsbehinderungen in Duisburg und Gelsenkirchen und auf der A40 -

Am Samstag, um 11 Uhr, wird der 32-jährige Mann, der am 07.10.2009 auf der Charlottenstraße vor dem Haus „Bandidos Place“ tödlich angeschossen wurde, in Gelsenkirchen beigesetzt.
Zu der Beerdigung rechnet die Polizei mit „über 1.000 Beerdigungsgästen aus ganz Europa“, so Polizeisprecher Alfons Probst.
Der erste Treffpunkt wird das „Bandidos Place“ in Hochfeld sein, da vis-a-vis auch der Tatort ist.
Von dort aus wird ein gut 3.000 Meter langer Tross von Motorrädern, überwiegend Harleys, geschlossen zum Gelsenkirchener Hauptfriedhof starten. Und zwar über die A40.
Da die Fahrt städteübergreifend ist, hat die Polizei Münster die Koordination übernommen.
Die Polizei geht davon aus, dass es keine Übergriffe von rivalisierende Gruppen, wie die „Hell’s Angels“, geben wird, da am Tag der Beerdigung eine Art „Waffenstillstand“ gilt.

Historicar 2009: Fachmesse für klassische Fahrzeuge und Restaurierungen

Am 17. und 18. Oktober verbinden sich Nostalgie und Technik im Landschaftspark Duisburg-Nord. Oldie meets Hot Rod im Landschaftspark. Bereits zum fünften Mal verwandelt die HistoriCar das stillgelegte Stahlwerk in ein Messegelände. Rund 350 Aussteller präsentieren in den zwei Tagen ihre Fahrzeuge und stehen den Besuchern mit "Schrauber-Rat-und-Tat" zur Seite. In dem ehemaligen Enegierzentrum des Werkes zeigen sich Dienstleister "rund ums Auto", sowie ein großes Angebot von Fahrzeugen, die zum Verkauf angeboten werden. Es wird außerdem eine große Bandbreite von Filmen aus der Wirtschaftswunderzeit in der Kraftzentrale vorgeführt. Oldtimerparkplätze werden natürlich zur Verfügung stehen!

17./18. Oktober 2009; 8.00-18.00 Uhr:
Hafentrödelmarkt auf der Mühlenweide - Schnäppchenjagd zwischen Kitsch und Kunst

Trödelmärkte sind anziehend. Nicht nur für Kenner, die immer wieder kleine Kostbarkeiten ausgraben und Raritäten für ihre speziellen Hobbies finden. Auch ganz einfache Marktbummler haben ihre Freude am bunten Treiben einer bazar-ähnlichen Szenerie. Zu den beliebtesten Trödelmärkten in Duisburg zählen der Sportparktrödelmarkt auf dem Vorplatz der MSV-Arena sowie der Hafentrödelmarkt auf der Mühlenweide, die an Samstagen und Sonntagen Scharen von Schnäppchenjägern anlocken.
Besonderen Reiz erhalten die Trödelmärkte natürlich dadurch, dass schon zur frühen Stunde frische Reibekuchen, heiße Würstchen, heißer Kaffee und kühles Bier angeboten werden. So schwebt über dem Marktgelände der typische Duft, der neben Augen und Ohren auch die Nase betört und vielfältige Möglichkeiten zur Stärkung bei der Jagd nach Trödel, Tand und Talmi verspricht.

Die „erfüllte“ Beziehung

Die Liebe in der Paar-Beziehung ist das am meisten herbeigesehnte Abenteuer unserer Zeit - auf kein anderes aber sind wir offenbar schlechter vorbereitet: Jede zweite Beziehung in Deutschland scheitert. Warum und woran scheitern so viele Paare? In den meisten Fällen fehlt das Wissen um die Gesetzmäßigkeiten einer Beziehung, wie auch die Bereitschaft, sich mit ihr dauerhaft auseinander zu setzen. Ein Vortrag der Volkshochschule am Dienstag, 27. Oktober, um 18 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburtg-Mitte bietet einen Einstieg in das Verständnis der Paardynamik. Er lädt Paare und Einzelne dazu ein, erste Barrieren zu überwinden, um lohnenswerte Einsichten für ihre Beziehung zu gewinnen.

Barrierefreier Ausbau des Erholungsparks Biegerhof
Grünanlagen sollten für alle Menschen barrierefrei und von fremder Hilfe weitgehend unabhängig nutzbar sein. Im Rahmen des Konjunkturpaketes II startet das Amt für Umwelt und Grün daher umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Erholungspark Biegerhof. Begonnen wird mit dem Bürgergarten an der Cramer-Klett-Straße. Der barrierefreie Ausbau des Wegesystems sowie der Rückbau ungenutzter, verwahrloster Orte steht dabei im Vordergrund. So wird beispielsweise für die West-Ost-Verbindung die vorhandene Treppenanlage durch eine behindertengerechte Rampe ersetzt, die den Höhenunterschied von 1,50 Meter auffängt. Zwei weitere, bereits existierende Rampen werden ebenfalls behindertengerecht umgebaut. Taktile Elemente in Form von Hochborden und wechselnden Wegebelägen erleichtern sehbehinderten Besuchern die Orientierung.
Die Bauarbeiten beginnen diese Woche und werden voraussichtlich bis zum Jahresende abgeschlossen. Insgesamt investiert die Stadt rund 212.000 Euro. Der Erholungspark Biegerhof ist ein wichtiges, zentral gelegenes Naherholungsgebiet für die südlichen Ortsteile Wanheim, Angerhausen, Buchholz und Huckingen. Seinen Ursprung hat der Park in der Anlage von Grünflächen, die nach 1945 entlang des Steilhanges an der Cramer-Klett-Straße angelegt wurden. Im Jahre 1960 erwarb die Stadt Duisburg den größten Teil der Parkflächen von der Familie Bieger und begann 1961 mit dem Ausbau. So konnte auf den landschaftlichen Gegebenheiten aufbauend ein Park mit unverwechselbarem Charakter entstehen, der diesen auch nach der Sanierung nicht einbüßen wird.

Gleisbauarbeiten Wanheim/Hochfeld - Bahnübergang gesperrt
Die Deutsche Bahn AG führt vom 17.10.2009, 5 Uhr, bis 21.10.2009, 8 Uhr, Gleisbauarbeiten zwischen Duisburg-Wanheim und Duisburg-Hochfeld Süd durch. Wegen der Bauarbeiten muss der Bahnübergang "Wanheimer Straße" vom 17.10.2009, 6 Uhr bis 21.10.2009, 6 Uhr, für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Der Bahnübergang bleibt für Radfahrer und Fußgänger passierbar. Umleitungen werden ausgeschildert.Trotz des Einsatzes modernster Baumaschinen sind Lärmbelästigungen während der Bauarbeiten nicht immer zu vermeiden.

Freitag, 16. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Städtepartnerschaft Duisburg – Perm: Studentengruppe der Medizinischen Akademie besucht Duisburg
Eine Studentengruppe der Medizinischen Akademie Perm besucht am Dienstag, 20. Oktober, die Partnerstadt Duisburg. Es ist bereits der dritte Fachbesuch von Vertretern der medizinischen Akademie in Duisburg. Um 10.30 werden die Gäste durch Bürgermeister Benno Lensdorf im Mercatorzimmer des Rathauses am Burgplatz begrüßt.
Das Programm:
10.30 Uhr Begrüßung durch Bürgermeister Benno Lensdorf im Mercatorzimmer des Rathauses
11.30 Uhr Stadtrundfahrt (Hafen, Ruhrort, Landschaftspark, Thyssen - bis Fähre Walsum, Homberg, Friemersheim Dorf, Logport, Sportpark, Klinikum)
14.00 Uhr Ankunft Klinikum, Begrüßung und Imbiss
14.30 Uhr Auf die Gäste abgestimmtes Fachprogramm beim Klinikum Duisburg
Rundgang durch die Bereiche Säuglingsstation, Jugendzimmer und Eltern-/ Kindzimmer, Frühgeborenen- und Intensivbereich, Ambulanz sowie Radiologie und Neuroradiologie

Ausstellung Tanzsport  in der Schul- und Stadtteilbibliothekder Gesamtschule Süd
Bis zum 29. Oktober 2009 läuft noch die Ausstellung in der Schul- und Stadtteilbibliothek der Gesamtschule Süd. Sie zeigt Ölbilder und Aquarelle von Karin Dederichs. Die Ausstellung ist zu den gewohnten Öffnungszeiten der Bücherei (auch während der Schulferien) zu besichtigen. Die Ausstellung zeigt hübsche Bilder; ein Besuch lohnt sich insbesondere dann, wenn man ehŽ etwas in der Bücherei zu erledigen hat.
Tanz ist die schönste Sportart, die man mit einem Partner machen kann. Behauptet zumindest Dieter Winnig. Der selbständige Versicherungsvertreter ist nicht nur aktiver Tanzsportler; er war auch lange Zeit Fachschaftsleiter beim Stadtsportbund für den Tanzbereich.
22 Tanzvereine sind derzeit dem Stadtsportbund angeschlossen.  Rock`n`Roll und die klassischen Tänze und die übrigen 19 Garde- und Karnevalstänze werden angeboten. "Da bei den Karnevalsvereinen die Mitgliederzahlen doch sehr schwanken, habe ich allerdings keine Übersicht, wie viele Mitglieder in den Vereinen aktiv sind. Wenn Sie es ganz genau wissen möchten, wäre es schon sinnvoll, beim Stadtsportbund nachzufragen. Mein Nachfolger als Fachschaftsleiter kann da bestimmt weiterhelfen," berichtet Winnig. "Vereinfacht gesagt: Gardetanz ist zwar ein Tanz, wendet sich aber hauptsächlich an Kinder. Im Kinder- und Jugendbereich ist derzeit der Gardetanz die erfolgreichste Tanzrichtung in Duisburg. Ich persönlich bin aber nicht mehr ganz auf dem Laufenden, wer jetzt welchen Titel hat. Das Problem dabei: Der Tanzsport ist schnellebig. Nächstes Jahr kennt schon niemand mehr die Sieger. Wenn Sie genauere Informationen suchen, möchte ich Sie doch bitten, beim Stadtsportbund nachzufragen. Bei den Erwachsenen ist Duisburg heute eine tanzsportliche Diaspora. Früher war der Rock`n`Roll wesentlich erfolgreicher."
Gerade einmal 4 Vereine engagieren sich aktiv in der Fachschaftsarbeit. Da drängt sich leicht die Vermutung auf, daß viele Vereine dem Stadtsportbund nur aus wirtschaftlichen Gründen beitreten, um beispielsweise günstig an geeignete Hallen zu kommen. Gründe für den Niedergang gibt es viele. Tanzen ist immer nur wellenförmig beliebt. Filme wie "Dirty Dancing" beleben das Interesse neu. Tanzen ist für Jungen nicht cool - im Gegensatz zu Trendsportarten wie beispielsweise Fußball. "Es hängt natürlich vom Engagement in den Vereinen ab, ob neue, talentierte Tänzer gewonnen werden können," berichtet Winnig. Was sich da derzeit in Duisburg tut, kann ich natürlich nicht beurteilen - dafür kenne ich mich in der Sportart nicht gut genug aus. Winnig konnte aber auch ein anderes Problem ausmachen. "Die städtischen Mitarbeiter wollen zwar helfen, können aber oft nicht. Denen kann man keinen Vorwurf machen, daß die Hallen eine Katastrophe sind. Vernachlässigte Umkleidekabinen und verschimmelte Duschen sind keine Seltenheit. Es ist sehr schwierig, passende Hallen in Duisburg zu finden."

Hier alle Tanzstile zu beschreiben, würde sicherlich zu weit führen. HipHop, Jazz oder Walzer - die Stilrichtungen sind einfach zu viele. Winnig hat zwar selbst im begrenzten Rahmen als Tänzer an Turnieren teilgenommen. "Es hat sich aber ganz schnell herausgestellt, da mein Talent nicht ausreicht, um dort erfolgreich teilzunehmen. Meine Qualitäten liegen eher im organisatorischen Bereich. Also habe ich mich Turniere und Fernsehtänze organisiert. Wenn die erfolgreich verlaufen sind, kann ich das als Erfolg werten." Wer sportlich tanzt, tut dies aus Spaß an der Freude. Leben kann davon niemand. "Ich bin auch nur Amateur gewesen," berichtet Winnig. Und was muß ein Tänzer mitbringen, um erfolgreich in seinem Sport zu sein? Immerhin warten doch die Kosten für die Ausrüstung, Fahrten und Trainingsstunden auf ihn. "Man mus Spaß an der Musik haben, ein Gefühl für sie besitzen und sich gut bewegen können," nennt Winnig die wichtigsten Voraussetzungen. "Leistungswille und ein kompetentes Umfeld in den Vereinen müssen aber auch dazukommen. Ansonsten verliert man schnell die Lust daran und wird nicht richtig gefördert." Andreas Rüdig

VHS-Seminar „Photoshop für Webseiten“
Die VHS bietet das Seminar „Photoshop für Webseiten“ in einem sechswöchigen Kurs an. Der Kurs beginnt am Dienstag, 27. Oktober, 19 bis 21.30 Uhr, im Zentrum für Personalentwicklung auf der Lüderitzallee in Duisburg Buchholz.
Wer besondere Elemente in seine Webseite einbauen möchte, kann dazu Photoshop benutzen. Möglich ist es mit dem Programm zum Beispiel, Oberflächen wie Chrom, geschnitztes Holz oder rostigen Stahl künstlich zu erzeugen, ein eigenes Foto in ein Puzzle zu zerlegen oder Schriftzüge so zu verändern, dass sie wie ein Glaskristall aussehen. Welche Bild- und Grafikdateiformate für Webseiten sinnvoll sind und wie man Photoshop-Aktionen (Makros) verwendet, wird ebenfalls vermittelt.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Montag, 26. Oktober, zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Donnerstag, 22. Oktober, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Hallenbad Wanheim wegen jährlicher Grundreinigung vorübergehend geschlossen
Das Hallenbad Wanheim bleibt von Sonntag, 1. November, bis Sonntag, 15. November, wegen der jährlichen Grundreinigung geschlossen. Ab 16. November wird das Bad den Schwimmfreunden wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.

NRW: Mehr Schulanfänger als im Vorjahr
179 800 Kinder sind im August, zu Beginn des Schuljahres 2009/10, in Nordrhein-Westfalen eingeschult worden. Nach vorläufigen Schätzungen waren das 7,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Anstieg ist nicht auf demografische Ursachen zurückzuführen, sondern auf die Verlegung des Stichtags für das Einschulungsalter. Dieser Stichtag war bis zum Schuljahr 2006/07 der 30. Juni. Zum Schuljahr 2007/08 wurde er auf den 31. Juli und zum gegenwärtigen Schuljahr 2009/10 auf den 31. August verlegt. Die endgültigen Zahlen (für das Land, die Regierungsbezirke, die Kreise sowie die Städte und Gemeinden) zu den in diesem Schuljahr eingeschulten Kindern erwarten die Statistiker Anfang kommenden Jahres. (IT.NRW)

VHS: „Befreiung von Lernblockaden - Abschied von negativer Lernerfahrung“
Um die „Befreiung von Lernblockaden" geht es in einem Seminar der Volkshochschule am Samstag, 31. Oktober, von 10 bis 17 Uhr. Veranstaltungsort ist das VHS-Gebäude auf der Steinsche Gasse 31. Das Seminar unter Leitung von Ingid Bürgers vermittelt einen Einblick in die Grundlagen der Edu-Kinestetik, einer Methode, die sich vor allem beim Abbau von Lernblockaden bewährt hat. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer Informationen über die Gehirnfunktionen und den Ablauf von Lernprozessen.
VHS-Seminar: „Pubertät“
Um „Jugendliche in der Pubertät“ geht es im Kurzseminar der Volkshochschule am Samstag, 31. Oktober, von 14 bis 17 Uhr. Veranstaltungsort ist das Gebäude der VHS an der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte. Wenn Kinder in die Hochpubertät kommen, stellen sich viele Eltern die Frage, ob ihre Söhne und Töchter noch „normal“ sind. Im Seminar unter der Leitung von Maren Tiedtke wird anhand von vielen Beispielen erläutert, in welchen auf den ersten Blick auffälligen Verhaltensweisen sich „normale“ Pubertät ausdrücken kann, ohne dass dahinter eine psychische Auffälligkeit vermutet werden muss. Dabei wird die Referentin auf die Fragen und Problemstellungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehen. Für dieses Seminar ist vorherige Anmeldung erforderlich.

Vollsperrung der Wanheimer Straße zwischen Forststraße und Neuenhofstraße
Die Durchfahrt der Wanheimer Straße zwischen Forststraße und Neuenhofstraße wird ab Samstag, 17. Oktober, 6 Uhr, vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung befindet sich im Bereich des Bahnüberganges. Dort findet die zweite Phase der Gleisbauarbeiten statt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mittwoch, 21. Oktober, dauern. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Anwohner können bis an die Baustelle heranfahren.

Überprüfung des geförderten Wohnungsbestandes in Alt-Hamborn
Die Stadt Duisburg überprüft auch in diesem Jahr wieder einen Teil des geförderten Wohnungsbestandes im Ortsteil Alt-Hamborn. Grundlage dieser jährlichen Kontrolle sind landesweit geltende Bestimmungen. Bei der Überprüfung der Wohnungen wird zum Beispiel auf den Zustand der Wohnungen und des Treppenhauses, bauliche Veränderungen und die Miethöhe geachtet. Mieter und Vermieter werden um Verständnis und Unterstützung dieser Aktion gebeten. Die Mitarbeiter, die mit dieser Prüfung beauftragt sind, haben einen Dienstausweis bei sich und können sich damit legitimieren.

Donnerstag, 15. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Die stART.09 war ein voller Erfolg
Sehr zufrieden waren die Veranstalter mit der erstmals durchgeführten stARTconference. Fast 500 Besucher, viel Lob und die Nominierung zur Trendmarke 2009 sind der Lohn für die Arbeit. Die Planungen für die stART.10 haben bereits begonnen. Den Kunst- und Kultureinrichtungen zu zeigen, welches Potenzial für sie im Web 2.0 steckt, das war eines der Ziele, die sich der Veranstalter 4_Culture im Vorfeld der Konferenz gesteckt hatte. „Die zahlreichen Rückmeldungen zeigen, dass wir das mit dieser Konferenz geschafft haben“, freut sich der Sprecher der stARTconference Frank Tentler. Gelungen sei dies vor allem dank der großen Unterstützung, die die Veranstaltung erfahren habe.
Die Duisburger Philharmoniker, das Städel-Museum oder die Kronberg Academy stellten in der Duisburger Mercatorhalle ihre Web 2.0-Strategie vor und stießen in den anschließenden Diskussionen auf großes Interesse. Einen Blick in die Zukunft wagte Keynote-Speaker Gerd Leonhard. Er präsentierte seine Überlegungen, welche Auswirkungen das Web 2.0 auf den Kunst- und Kulturbereich haben wird und welche Geschäftsmodelle in Zukunft erfolgreich sein werden.
„Das große Interesse und die positiven Reaktionen haben uns in unserer Überzeugung bestärkt, die Konferenz auch im nächsten Jahr stattfinden zu lassen“, erklärt Tentler und verweist darauf, dass die Planungen für 2010 bereits begonnen haben. Neben der Konferenz wird es im nächsten Jahr aber auch zum ersten Mal das stARTcamp geben. „Dabei handelt es sich um ein Konferenzformat, bei dem jeder, der möchte, seinen Beitrag leisten kann. Entweder in Form einer Präsentation oder durch Diskussionsbeiträge“, erläutert Frank Tentler. Im Vordergrund dieser Anfang Mai in Essen stattfindenden Veranstaltung stünden vor allem der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung. „Und: im Unterschied zur stARTcon-ference ist die Teilnahme am stARTcamp kostenlos“, fügt Tentler hinzu.
Dass die Konferenz im Kunst- und Kulturbereich große Aufmerksamkeit erregt hat, zeigt auch die Nominierung zur Trendmarke 2009 im Rahmen des diesjährigen Kulturmarken Award. „Dort dabei zu sein, ist für uns schon eine große Auszeichnung“, freut sich Tentler, „aber diesen Preis zu gewinnen, wäre natürlich toll und eine riesige Anerkennung unserer bisherigen Arbeit.“ Die Preisverleihung findet am 29. Oktober im Rahmen der Kulturmarken-Gala im Berliner Admiralspalast statt. Von vielen Vorträgen stehen die Präsentationen beziehungsweise die Videoaufzeichnungen online zur Verfügung. Weitere Informationen unter: www.startconference.org.
Stadtelternrat tagt

Zu einer Informationsveranstaltung in Sachen "KIBIZ" lädt der Stadtelternrat am Donnertag, 29 Oktober ein. Tagungsort ist Schacht 4/8 (Düsseldorfer Straße 21), ab 20 Uhr referiert Andreas Blanke vom Landeselternrat NRW.

VHS: „Weniger ist mehr“
Unter dem Motto „Entrümpeln Sie Ihr Leben“ bietet die Volkshochschule ein Wochenendseminar mit dem Titel „Weniger ist mehr“ an. Die Veranstaltung im Gebäude an der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte beginnt am Freitag, 30. Oktober, 18 bis 22 Uhr, und wird am Samstag, 31. Oktober, 9 bis 13.45 Uhr, fortgesetzt. Der Referent Anton L. Thomas erläutert anhand von langjährig erprobten Techniken, wie durch eine Konzentration auf das Wesentliche das Leben besser in den Griff zu bekommen ist. Methoden der persönlichen Organisation werden besprochen und auf die Bedürfnisse jeder Teilnehmerin und jedes Teilnehmers individuell angepasst. Vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Bauarbeiten zwischen Duisburg und Düsseldorf
Die Deutsche Bahn AG führt vom 16.10.2009, 23 Uhr bis 18.10.2009, 8 Uhr, Bauarbeiten zwischen Duisburg-Großenbaum und Düsseldorf-Unterrath durch.
Wegen der Bauarbeiten verkehren die Züge der Linie S 1 vom 16.10.2009, 23 Uhr bis 17.10.2009, 23.05 Uhr, der Fahrtrichtung Duisburg-Großenbaum-Düsseldorf Hauptbahnhof zum Teil später. In Fahrtrichtung Düsseldorf Hbf-Düsseldorf Flughafen-Duisburg-Großenbaum werden die Züge umgeleitet und halten daher nicht in Düsseldorf-Wehrhahn, Düsseldorf-Zoo, Düsseldorf-Derendorf, Düsseldorf-Unterrath, Angermund und Duisburg-Rahm.  Fahrgäste, die an den genannten Bahnhöfen ein- oder aussteigen wollen, weichen als Alternative auf die Züge der Linien S 1 (der Gegenrichtung), der Linie S 6 und S 7 aus.
Wegen der Bauarbeiten werden am 17.10.2009, von ca. 6 Uhr bis 22 Uhr, die Züge der Linie RE 3 (zwischen Duisburg Hbf und Düsseldorf Hbf) in beiden Fahrtrichtungen umgeleitet und halten daher nicht in Düsseldorf Flughafen.
Fahrgäste, die in Düsseldorf Flughafen ein- oder aussteigen wollen, können alternativ auf die Züge der Linie S 1, S 2, RE 1, RE 5 und RE 6 ausweichen. Die Reisenden werden durch besondere Fahrplanaushänge und Lautsprecheransagen in den Zügen und auf den Bahnsteigen rechtzeitig auf die Änderungen im Zugverkehr hingewiesen.

Ausbau der Kaiser-Friedrich-Straße in Obermarxloh
In der Kaiser-Friedrich-Straße in Obermarxloh zwischen Holtener Straße und Neuhausweg beginnen am 19. Oktober Arbeiten zur Lärmsanierung und zum Fahrbahnausbau. Während der Bauarbeiten wird die Kaiser-Friedrich-Straße in Fahrtrichtung Oberhausen zur Einbahnstraße. Der Verkehr aus Richtung Oberhausen wird über die Kurfürsten Straße, Obere Holtener Straße und Schlachthofstraße umgeleitet.
Mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II ist es nun möglich, einen lärmoptimierten Straßenbelag einzubauen. Für Geschwindigkeiten bis zu 50 Stundenkilometer wurde 2008 diese neue Asphaltmischung von der Universität Bochum für die Stadt Düsseldorf entwickelt und in Duisburg in der Schweizer Straße erstmals eingebaut. Dieser lärmoptimierte Asphalt hat eine etwas andere Oberflächenstruktur, die in der Lage ist, den Schall um bis zu vier Dezibel zu mindern. Dieses Material wird bei allen Straßenbaumaßnahmen aus dem Konjunkturpaket II eingesetzt. Auf der dann entstehenden neuen Fahrbahn werden auf beiden Seiten Angebotsstreifen für den Radverkehr markiert. Die Arbeiten in der Kaiser-Friedrich-Straße werden mit allen Nebenarbeiten voraussichtlich bis Ende Dezember dauern.

Umsatzrückgang um knapp 10 Prozent im NRW-Handwerk

Der Umsatz des nordrhein-westfälischen Handwerks war im zweiten Quartal 2009 um 9,9 Prozent niedriger als im zweiten Quartal 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank gleichzeitig die Zahl der Beschäftigten im Handwerk um 1,5 Prozent. Die stärksten Umsatzrückgänge waren bei den Handwerksbetrieben im Bereich des Bauhauptgewerbes (-16,9 Prozent) und bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf zu verzeichnen (-21,0 Prozent). Im Unterschied hierzu lagen die Umsätze der Handwerker im Lebensmittelgewerbe (-0,7 Prozent) und der Handwerke für den privaten Bedarf (-1,7 Prozent) vergleichsweise knapper unter dem Ergebnis des Vorjahres.

Rhein-Ruhr-Bad am Sonntag in Kinderhänden
Beim „Kids´ Day“ am Sonntag, 18. Oktober, regieren die Kinder zwischen 15.30 und 17 Uhr wieder das Rhein-Ruhr-Bad. Mit Spielgeräten kann dann das Sportbecken erobert werden und Clown Juppi bezaubert alle Besucher mit seinen Zauberkünsten. Einfach nur gute Laune verbreitet er unter anderem, indem er Tierfiguren aus Luftballons knotet.
Mit den attraktiven „Aktionspreisen“ im Rhein-Ruhr-Bad kann die ganze Familie bereits für 11 Euro einen vierstündigen Besuch am Sonntagnachmittag genießen. Für 15 Euro besteht für Familien zudem die Möglichkeit, den ganzen Tag im Rhein-Ruhr-Bad zu bleiben.

Mittwoch, 14. Oktober 2009 - Historischer Kalender

UDE: Neuerscheinung: Die Macht der Kommunikation
Bereits Erich Kästner wusste: „Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht.” Allerdings werden nicht immer die richtigen Fragen gestellt. Der Vielfalt der Kommunikation widmet sich Prof. Dr. Jo Reichertz von der Universität Duisburg-Essen. Er untersucht den Kernbegriff der Sozialwissenschaften in seinem gerade erschienenen Buch „Kommunikationsmacht”. Der Professor für Kommunikationswissenschaft hinterfragt, was genau Kommunikation und kommunikative Kompetenz sind. Wann gelingt Verständigung und wann wird sie gestört? Er sieht die Kommunikationswissenschaft als moderne Schlüsselwissenschaft.
„Kommunikation kann Macht haben, kann dem anderen ein bestimmtes Handeln nahe legen, ohne dass ein Zwang dahinter steht. Die Frage ist, weshalb kommunikatives Handeln auch ohne Gewalt und Herrschaft Macht entfalten kann”, so Reichertz. Eine klare Antwort konnten Soziologie und Kommunikationswissenschaft bislang noch nicht geben. Im Buch wird gezeigt, wie sich die alltägliche Kommunikationsmacht erst aufbauen muss, um wirken zu können. Dabei ist ihr Einfluss auf die Identität der Beteiligten besonders bedeutsam. Ein besseres Verständnis der Vorgänge kann dabei helfen, Kommunikationsmacht zu nutzen oder sich gegen sie zu wehren. Die Publikation richtet sich an Interessierte aus Politik, Gesellschaft und Medien, Soziologen, Kulturwissenschaftler, Philosophen und Psychologen

Duisburgs Gleichstellungsbeauftragte Doris Freer unterstützt Benefizlauf
Der Erlös des diesjährigen Benefizlaufes des LC Duisburg, ASV Duisburg und TV Wanheimerort, der am 8. November 2009 stattfindet, kommt der Arbeit des Vereins „Wildwasser“ zu Gute. Doris Freer, Duisburgs Gleichstellungsbeauftragte, freut sich sehr über das Engagement der Vereine für eine Initiative, die engagiert und parteilich die Mädchen und Frauen unterstützt. „Mit ihrem Benefiz-Lauf würdigen die Sportlerinnen und Sportler die schwierige und nach meinem Verständnis auch kräftezehrende Arbeit der Vereinsfrauen“, so Freer. „Sie tragen gleichzeitig dazu bei, dass das Thema des sexuellen Missbrauchs weiter enttabuisiert wird. Zur Unterstützung der Aktion habe ich vor, am 8. November selbst mit zu laufen. Jeder Kilometer zählt."

VHS-Vorträge/Seminare
„Wer war Truman Capote?“

Leben und Werk des US-Autors Truman Capote stellen Ursula Jung und Jörg Mascherrek am Mittwoch, 28. Oktober, 18 bis 19.30 Uhr, in der VHS auf der Königstraße 47 vor.
Truman Capote starb vor 25 Jahren. Berühmt und verfilmt wurden seine Romane „Frühstück bei Tiffany“ und „Kaltblütig“. Sein Leben als Liebling der Schönen und Reichen war turbulent, skandalös, traurig, glücklich, rauschhaft und voller Intensität und Schaffensdrang. Auf dem Gipfel seines Ruhmes zog ihn die Alkohol- und Tablettensucht ins Elend und in den Abgrund.
VHS-Seminar „Ausstrahlung kommt von innen“
Unter dem Titel „Ausstrahlung kommt von innen“ bietet die VHS am Samstag und Sonntag, 17. und 18. Oktober, jeweils von 10 bis 16 Uhr, ein Seminar zum Thema Selbstmanagement und Selbstbewusstsein an. Veranstaltungsort ist das Zentrum für Personalentwicklung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg Buchholz.
VHS-Seminar zum Thema „Personal Mastering“
„Ein Persönlichkeitstraining zur Vorbereitung auf Führungstätigkeiten“ bietet die Volkshochschule von Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. Oktober, an. Veranstaltungsort ist das Zentrum für Personalentwicklung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg Buchholz. Ziel des Seminars ist es, den persönlichen Reifungsprozess von Führungskräften zu fördern und zu stärken.
Barrierefreie Wege auf dem Kaiserberg
Der Kaiserberg lädt nun wieder zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Öffentlich zugängliche Grünanlagen müssen für alle Menschen barrierefrei und von fremder Hilfe weitgehend unabhängig nutzbar sein. Im Rahmen des Konjunkturpaketes II optimierte daher das Amt für Umwelt und Grün das Wegenetz am Kaiserberg und machte es barrierefrei. Im ersten Bauabschnitt sanierte die Stadt rund 4,5 km wassergebundene Wege und weitere 1000 Meter Asphaltwege. Dabei wurden z.B. Höhenunterschiede ausgeglichen und Stolperkanten beseitigt. Rund 260.000 € kostete die Sanierung.

Dienstag, 13. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Sprachcamps für Migrantenkinder in den Herbstferien

NRW: Weniger Kartoffeln geerntet als im Vorjahr
Die diesjährige Kartoffelernte wird in Nordrhein-Westfalen mit 1,4 Millionen Tonnen um 13,2 Prozent geringer ausfallen als im Vorjahr. Anhand vorläufiger Ergebnisse der "Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung" wird die Erntemenge um 3,1
Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2008 liegen. Die diesjährige Vegetationsperiode ließ den Ertrag wegen der geringen Niederschlagsmengen mit 46,3 Tonnen Kartoffeln pro Hektar gegenüber dem Vorjahresergebnis um 13,7 Prozent sinken. Bei Frühkartoffeln erzielten die Landwirte mit 35,2 Tonnen einen um 2,2 Prozent niedrigeren Ertrag als 2008. Bei den mittelfrühen und späten Sorten lag der Ertrag mit 47,6 Tonnen je Hektar um 14,2 Prozent unter dem des Vorjahres. Von der insgesamt gerodeten Erntemenge werden gut 92 Prozent oder 1,29 Millionen Tonnen mittelfrühe und späte Sorten sein. Allgemein weisen die Kartoffeln recht hohe Stärkegehalte auf, so dass sich bei den Rodearbeiten auf extrem trockenen Böden die Gefahr der Qualitätsbeeinträchtigung in Form der Blau- bzw. Schwarzfleckigkeit erhöht. (IT.NRW)

325 000 Personen erhielten Ende 2008 Hilfe zum Lebensunterhalt
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erhielten zum Jahresende 2008 in Deutschland rund 325 000 Personen laufende Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII "Sozialhilfe"). Dies waren 4,0% mehr Hilfebezieher als im Vorjahr. Bundesweit kamen Ende 2008, wie in den beiden Vorjahren, rund 4 Hilfebezieher auf 1 000 Einwohner. In Berlin war der Anteil der Empfänger am höchsten (6,4 Empfänger je 1 000 Einwohner) und in
Baden-Württemberg am niedrigsten (1,4 Empfänger je 1 000 Einwohner).
Von den Empfängern lebten Ende 2008 rund 233 000 (72%) in Einrichtungen wie Wohn- oder Pflegeheimen und 92 000 (28%) außerhalb von Einrichtungen. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der in Einrichtungen lebenden Hilfeempfänger um 3,8% und die Zahl der außerhalb von Einrichtungen lebenden um 4,4% zu. Die Hilfebezieher in Einrichtungen waren mit 54 Jahren im Durchschnitt deutlich älter als diejenigen außerhalb von Einrichtungen mit 40 Jahren. 70% der Hilfebezieher außerhalb von Einrichtungen lebten in einem Einpersonenhaushalt.
Behinderte und pflegebedürftige Personen, die in Einrichtungen leben und dort Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (nach dem 6. Kapitel SGB XII) oder Hilfe zur Pflege (nach dem 7. Kapitel SGB XII) beziehen, können neben diesen genannten rein maßnahmebezogenen Sozialhilfeleistungen auch Hilfe zum Lebensunterhalt erhalten. Voraussetzung hierfür ist, dass sie diesen Bedarf nicht zum Beispiel durch Renteneinkünfte, durch Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (nach dem 4. Kapitel SGB XII) oder in anderer Weise decken können. Außerhalb von Einrichtungen kommt die laufende Hilfe zum Lebensunterhalt seit Anfang 2005 nur noch für einen vergleichsweise kleinen Kreis von Berechtigten, wie zum Beispiel vorübergehend Erwerbsunfähige, längerfristig Erkrankte oder Vorruhestandsrentner mit niedriger Rente in Betracht. Seit Anfang 2005 erhalten bedürftige Personen, die grundsätzlich erwerbsfähig sind, sowie deren Familienangehörige
Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II "Grundsicherung für Arbeitsuchende"), sogenannte "Hartz IV-Leistungen". Dieser Personenkreis wird daher seit 2005 nicht mehr in den Sozialhilfestatistiken, sondern in den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit nachgewiesen.
2008 gaben die Kommunen und die überörtlichen Sozialhilfeträger für die laufende Hilfe zum Lebensunterhalt 888 Millionen Euro netto aus, 16,1% mehr als im Vorjahr. Hierbei sind insbesondere Erstattungen von anderen Sozialleistungsträgern bereits berücksichtigt. Die Ausgaben für die Hilfe zum Lebensunterhalt machten 4% der gesamten Sozialhilfeausgaben aus. 493 Millionen Euro (56%) der Nettoausgaben wurden für Empfänger in Einrichtungen verwendet, 395 Millionen Euro (44%) für Bezieher außerhalb von Einrichtungen. 2008 wurden in Deutschland für die laufende Hilfe zum Lebensunterhalt pro Kopf der Gesamtbevölkerung rechnerisch rund 11 Euro netto ausgegeben, 2007 waren es noch 9 Euro netto pro Kopf.

Mütter arbeiten immer häufiger in Teilzeit
In den vergangenen zehn Jahren ist nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes der Anteil teilzeitbeschäftigter Mütter in Deutschland stark angestiegen. Im Jahr 2008 gingen 69% der erwerbstätigen Mütter, die minderjährige Kinder im Haushalt betreuten, einer Teilzeittätigkeit nach. 1998 war es erst gut die Hälfte (53%). Die Teilzeitquote erhöhte sich somit in diesem Zeitraum um 16 Prozentpunkte. Das zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.Väter arbeiten deutlich seltener in Teilzeit als Mütter. Im Jahr 2008 übten nur 5% der erwerbstätigen Väter mit minderjährigen Kindern eine Beschäftigung in Teilzeit aus. Die Teilzeitquote der Mütter von 69% war somit mehr als zehn Mal so hoch wie bei den Vätern. Gegenüber 1998 ist bei den Vätern der Anteil Teilzeitbeschäftigter ebenfalls angestiegen (+ 3 Prozentpunkte). Ihre Teilzeitquote betrug damals 2%.
Auch ohne Kinderbetreuung im eigenen Haushalt hat die Teilzeitbeschäftigung zugenommen - allerdings nicht so stark wie bei den Müttern: Bei den Frauen ohne minderjährige Kinder erhöhte sich die Teilzeitquote im betrachteten Zeitraum um 6 Prozentpunkte auf 36% im Jahr 2008. Bei den Männern stieg sie um 4 Prozentpunkte auf 9%. Sowohl bei den Frauen als auch den Männern handelt es sich dabei um Personen, bei denen keine oder ausschließlich volljährige Kinder im Haushalt lebten.

Obermarxloh: Änderung der Fahrtrichtung im Baustellenbereich Markgrafenstraße

Im Baustellenbereich Markgrafenstraße in Obermarxloh wird die Fahrtrichtung geändert, sodass ab Donnerstag, 15. Oktober, die Durchfahrt für den Kraftfahrzeugverkehr aus Richtung Neumühl in Fahrtrichtung Marxloh gesperrt ist. Wegen Gleisbauarbeiten war im ersten Bauabschnitt die Durchfahrt aus Richtung Kampstraße in Fahrtrichtung Schulte-Marxloh-Straße möglich und die Gegenrichtung gesperrt. Eine Umleitung für diese Bauphase wird ebenfalls ausgeschildert.
Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis Ende November. Die Zufahrt zum Altenheim bleibt frei.

20 Jahre nach dem Mauerfall : Ein Gespräch von Zeitzeugen über die Duisburger Akzente 1987
20 Jahre nach dem Mauerfall treffen sich am kommenden Sonntag, 18. Oktober, um 16 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum zwei Zeitzeugen und Hauptakteure der Akzente 87 zum Gespräch: Der Journalist Klaus Höpcke, von 1973 bis 1989 Vize-Kulturminister der DDR, und der damalige Duisburger Kulturdezernent Dr. Dr. h.c. Konrad A. Schilling, in dessen Ära sich die Akzente zu einem international bedeutenden und anerkannten Kulturfestival entwickelten. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Unter dem Motto „Einblicke“ befassten sich die Duisburger Akzente des Jahres 1987 mit der Kunst und Kultur der DDR. Rund 800 Künstlerinnen und Künstler, der Kulturminister und seine Stellvertreter sowie etliche Funktionäre aus der DDR waren beim Festival vertreten. Eine derart umfassende Darstellung hat es im „westlichen Ausland“ vorher und nachher nicht gegeben.
Kritiker sahen in den Akzenten 1987 eine unangebrachte Aufwertung der DDR. Doch bei den allesamt stark besuchten Veranstaltungen standen die menschliche Begegnung, das aufeinander Zugehen und voneinander Lernen im Vordergrund. Die Bedeutung und die Chancen der „DDR-Akzente“ wurden erst nach der Wende zwei Jahre später richtig gewürdigt. Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, Duisburg-Mitte (Nähe Rathaus, am Innenhafen)
Eröffnung der Ausstellung „Kostbarkeiten aus Goethes Kunstsammlung“ am 12. Mai 1987; links vorne: Dr. Konrad Schilling und Dr. Dietmar Eckardt, Direktor des Goethe-Nationalmuseums der DDR in Weimar.

Ausstellungsvorbesichtigung „Wenn Worte nicht reichen“
Das Duisburger Bündnis gegen Depression e.V. zeigt vom 26. Oktober bis zum 7. November eine Ausstellung mit Werken von Menschen, die an einer Depression erkrankt sind Die Exponate stammen alle aus Duisburger Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen.
Übergabe der Löcherbach Skulptur „Hängepartie“
Der bekannte Künstler Roger Löcherbach hat die Skulptur „Hängepartie“ geschaffen, die am Dienstag, 27. Oktober 2009, um 14 Uhr, im Verteilerkreis Baustraße in Duisburg-Meiderich offiziell übergeben wird.

Internet-Wohngeldrechner für die Bürger in Nordrhein-Westfalen
Das Wohngeld hat den Zweck, Haushalten mit  niedrigem Einkommen ein angemessenes und familiengerechtes  Wohnen wirtschaftlich zu ermöglichen und auf Dauer zu sichern. Aber wer hat Anspruch auf Wohngeld? Für wen lohnt sich die Mühe,
einen Wohngeldantrag auszufüllen und alle erforderlichen Nachweise zusammenzustellen? Antworten auf diese Fragen gibt der Internet-Wohngeldrechner (www.wohngeldrechner.nrw.de), den Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) für das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes entwickelt hat. Auch andere Bundesländer zeigten Interesse an dem Einsatz des zunächst für NRW als Vorreiter entwickelten Wohngeldrechners; für Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Thüringen hat IT.NRW entsprechende Anpassungen vorgenommen. Damit hat jeder Bürger dieser fünf Bundesländer die Möglichkeit, seinen möglichen Anspruch auf Wohngeld in jeder Kommune seines Bundeslandes unverbindlich errechnen zu lassen. Der Wohngeldrechner erfreut sich eines stetig wachsenden Interesses: Derzeit werden täglich etwa 3 000 Zugriffe auf dieses Service-Angebot gezählt.
Der Wohngeldrechner ersetzt nicht den Antrag auf Wohngeld, sondern erlaubt zunächst eine unverbindliche Berechnung der Beträge nach dem neuen Wohngeldgesetz. Die dabei eingegebenen Daten werden nicht gespeichert. Um den tatsächlichen
Wohngeldanspruch geltend zu machen, muss ein schriftlicher Antrag mit allen erforderlichen Unterlagen an die zuständige Wohngeldstelle in der Gemeinde gestellt werden. Die dafür benötigten Antragsformulare sind ebenfalls über den Wohngeldrechner verfügbar, sie können am PC ausgefüllt und ausgedruckt werden.
Für fachliche Fragen zum Wohngeld können sich die Bürger an die für ihren Wohnort zuständige Wohngeldstelle wenden. Bei Fragen zur Bedienung des Wohngeldrechners, bei Verbesserungsvorschlägen zur Benutzerführung, bei missverständlichen Erläuterungen oder unerklärlichen Fehlermeldungen hilft eine spezielle Servicestelle bei IT.NRW (E-Mail: WGR-Service@it.nrw.de) gern weiter. (IT.NRW)

Bedrohte Innenstädte und Ortskerne retten
Angesichts der in vielen Kommunen immer weiter fortschreitenden Verödung und eines zunehmenden Leerstands fordert der Deutsche Städte- und Gemeindebund ein deutliches Signal von der neuen Bundesregierung zur Rettung der Innenstädte und Ortskerne. "Der Negativtrend in vielen Innenstädten und Ortskernen nimmt verstärkt durch die Wirtschaftskrise, den zunehmenden Kaufkraftverlust, aber auch infolge der Schließung von Warenhäusern einen immer bedrohlicheren Zustand an. Die Städte und Gemeinden sind zwar zunächst selbst gehalten, ihre Zentren, insbesondere durch interkommunal abgestimmte Einzelhandelskonzepte, zu stärken. Die Kommunen sind aber alleine überfordert, attraktive Innenstädte und Ortskerne zu gewährleisten", erklärte der Vorsitzende des Ausschusses für Städtebau und Umwelt des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Stadtbaurat Martin Lürwer, Paderborn, anlässlich der DStGB-Sitzung am 12. Oktober 2009 in Lübbenau/Spreewald.
"Wir begrüßen sehr, dass gerade viele Kommunen in den neuen Ländern durch die bundesweite Gemeinschaftsaufgabe Städtebauförderung in den letzten zwanzig Jahren ihre Innenstädte und Ortskerne vorbildlich restauriert und saniert haben. Dies ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Die Aufgabe Stadtumbau ist aber noch nicht beendet. Gerade deshalb darf jetzt das Engagement nicht nachlassen. Vielmehr müssen wir uns den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen", erklärte der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg, Karl-Ludwig Böttcher im Rahmen der Sitzung.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert daher konkrete Maßnahmen zur Rettung der Innenstädte und Ortskerne:
- Die Europäische Kommission muss ihre Förderung im Rahmen der europäischen Strukturfonds stärker auf eine nachhaltige Stadtentwicklung sowie auf eine Förderung von Städten und Gemeinden aller Größenordnungen ausrichten. Die Umsetzung der europäischen Dienstleistungsfreiheit darf zudem nicht dazu benutzt werden, die gewachsenen Strukturen der europäischen Städte und Gemeinden durch die Ansiedlung großflächiger Einzelhandelsbetriebe auf der grünen Wiese oder auf nicht integrierten Standorten zu zerstören.
- Der Bund ist aufgefordert, dass Erfolgsprogramm der Städtebauförderung mit seiner hohen Multiplikatorenwirkung (ein Euro öffentliches Fördergeld bewirkt mindestens sechs Euro privater Investitionsmaßnahmen) auf einem höheren Niveau als den zurzeit zur Verfügung gestellten 570 Mio. Euro Bundesmittel fortzuführen und zu verstetigen. Dabei muss insbesondere das Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" von gegenwärtig 43 Mio. Euro auf mindestens 100 Mio. Euro im Jahr 2010 erhöht werden. Eine integrierte Stadtentwicklung erfordert auch eine stärkere Bündelung der verschiedenen Städtebauförderungsprogramme (Soziale Stadt, Stadtumbau, städtebaulicher Denkmalschutz, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, allgemeine Städtebauförderung) sowie eine stärkere pauschale Zurverfügungstellung der Mittel an die Kommunen.
- Neben dem Bund sind auch die Länder aufgefordert, ihre Städtebauförderungsprogramme zu verstärken und eine Förderung für Innenstädte und Ortskerne ressortübergreifend vorzunehmen. Der kommunale Eigenanteil von einem Drittel der (Städtebau-) Förderung ist angesichts der immer bedrohlicher werdenden Finanzkrise der Kommunen mit einem zu erwartenden durchschnittlichen Finanzierungsdefizit in den Jahren 2010 bis 2013 von zwölf Milliarden Euro immer schwieriger zu erbringen. Hier müssen daher flexible Möglichkeiten (private Finanzierungsfonds etc.) und auch ein Absehen von der Drittelfinanzierung vorgesehen werden. Nur so können auch finanzschwache Gemeinden unterstützt werden.
- Der Einzelhandel ist aufgefordert, für attraktive Nahversorgungsangebote in den Innenstädten und Ortskernen Sorge zu tragen. - Auch die Eigentümer leer stehender Innenstadtimmobilien sind gefordert, Kontakte zu ihren Ratshäusern aufzunehmen und zusammen mit den Kommunen und Banken zügig Nachnutzungskonzepte zu entwickeln.

Walsum: Vollsperrung der Römerstraße
Die Römerstraße in Walsum wird am Samstag, 17. Oktober, und Sonntag, 18. Oktober, im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße - Königstraße vollständig gesperrt, da die Fahrbahndecke erneuert wird. Mit Fräsarbeiten in der Fahrbahn wird bereits am Donnertag, 15. Oktober, begonnen. Fußgänger sind von der Sperrung nicht betroffen. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.

UDE: Mehr Anfänger, Gesamtstudierendenzahl gleich hoch - Erstsemesterzahlen steigen erneut
Die Universität Duisburg-Essen (UDE) bleibt eine der größten Hochschulen des Landes: Nach ersten Prognosen sind im Wintersemester 2009/2010 etwa 31.000 Studierende (Haupthörer) an der UDE eingeschrieben, so viele wie im Vorjahr. Bei den Erstsemestern (1. Hochschulsemester) kann sich die UDE über eine neuerliche Steigerung freuen: Zirka 5.300 Studienanfänger haben sich für Duisburg-Essen entschieden, das ist ein Plus von knapp 12 Prozent. Schon im vergangenen Wintersemester hatte die UDE mehr Erstsemester begrüßen können (plus 17 Prozent). Konnten sich damals vor allem die Ingenieurwissenschaften über Zuwachsraten freuen, profitieren diesmal mehr oder weniger alle Fakultäten.
Wer auf den Campi der Uni Duisburg-Essen unterwegs ist, wird neben Deutsch und Englisch viele weitere Sprachen hören: Denn Studierende aus 126 Nationen lernen an der UDE, von A wie Afghanistan über C wie China und I wie Italien bis T wie Türkei, U wie USA oder Z wie Zypern.

VHS-Vortrag über „Große Fotografen“

In der Vortragsreihe „Große Fotografen und Fotografinnen“ stellt Philipp Krug am Donnerstag, 29. Oktober, 18.30 bis 20 Uhr, in der VHS auf der Königstraße 47 Dr. Erich Salomon und Robert Lebeck vor. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.
Dr. Erich Salomon, von Hause aus Jurist, etablierte sich als großer Fotograf der Weimarer Republik. Durch sein Selbstverständnis, fotografischer Beobachter des Zeitgeschehens zu sein, gelangen ihm Aufnahmen psychologisch interessanter Momente. Vielen gilt er heute als erster Bildjournalist, der diesen Namen verdient. Als Erster und Einziger schaffte er es, Politikern so nahe zu kommen, als sei er einer der ihren. Mit seinen Bildern aus der Welt der Diplomaten und Staatsmänner brachte er es in wenigen Jahren als Fotojournalist zu weltweiter Berühmtheit.
Robert Lebeck gehört zu den herausragenden Fotojournalisten des 20. Jahrhunderts. Schwerpunkt seiner Arbeit sind Reisereportagen, aber auch als Porträtfotograf zählt er zu den Legenden seines Fachs. Lebeck arbeitete für die Illustrierten Revue und Kristall und wurde der Starfotograf des Sterns. Lebecks Werk wurde mehrfach preisgekrönt, unter anderem mit dem Erich-Salomon-Preis.

DIE ZEITZEUGENBÖRSE DUISBURG ERINNERT: Vor 65 Jahren starb Duisburg
14./15. Oktober 1944 – "Operation Hurricane"

Am 14./15. Oktober 1944 wurde in der von den Alliierten „OPERATION HURRICANE“ genannten Serie von 3 Luftangriffen gegen unsere Heimatstadt Duisburg, diese dem Erdboden gleich gemacht. Hierbei verloren in Duisburg fast 3500 Menschen ihr Leben in nicht ganz 18 Stunden.  Aus diesem Anlass wird Harald Molder von der ZEITZEUGENBÖRSE DUISBURG einen Vortag über die Angriffe und ihre Folgen halten. Donnerstag, 15. Oktober 2009 , 19.00 Uhr
Begegnungs- und Beratungszentrum, Hüttenheim, Mündelheimer Straße 179 (hinter der Kirche)

Duisburg beim 1. Nachangriff am 15. Oktober 1944 Blick von der Poststraße auf Rathaus und Salvatorkirche nach dem Angriff
Montag, 12. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Marina-Markt verabschiedet sich in die Winterpause
Eine erfolgreiche Marina-Markt-Saison 2009 ging am Sonntag, 11. Oktober 2009, zu Ende. Von April bis Oktober, jeweils am 2. Sonntag im Monat, besuchten zahlreiche Duisburgerinnen und Duisburger sowie Gäste von außerhalb den vom FrischeKontor veranstalteten Marina-Markt im Duisburger Innenhafen. Auch in diesem Jahr überzeugte der Marina-Markt wieder durch sein vielseitiges Angebot an Wochenmarktprodukten wie Obst und Gemüse, Backwaren, Käse, Schinken, Kräuter und Gewürze, Blumen und Pflanzen und allerhand Spezialitäten. Das Kunstgewerbe präsentierte den Besucherinnen und Besuchern exklusive und ausgefallene Meisterstücke, aber auch praktisches Kunsthandwerk für den täglichen Bedarf. Zahlreiche Imbiss- und Getränkestände übernahmen die gastronomische Versorgung und hielten für die Besucherinnen und Besucher manch internationale Köstlichkeit bereit.
Die FrischeKontor Duisburg GmbH als Veranstalter des Marina-Marktes verteilte zu verschiedenen Anlässen Begrüßungs- oder Dankeschön-Geschenke. Mit bunten Eiern wurde die Marina-Markt-Saison zu Ostern eröffnet, mit Blumen die weiblichen Gäste zum Muttertag verwöhnt und mit leckeren Äpfeln die Herbstzeit begrüßt. Marktbeschicker und Veranstalter freuen sich jetzt schon auf das nächste Jahr, wenn es nach der Winterpause im Frühjahr 2010 endlich wieder mit dem Marina-Markt weitergeht.
Voraussichtliche Marina-Markt-Termine 2010:
Sonntag, 4. April 2010, 11:00 – 20:00 Uhr
Montag, 5. April 2010, 11:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 9. Mai 2010, 11:00 – 18:00 Uhr
Samstag, 12. Juni 2010, 12:00 – 22:00 Uhr
Sonntag, 13. Juni 2010, 11:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 11. Juli 2010, 11:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 8. August 2010, 11:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 12. September 2010, 11:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 10. Oktober 2010, 11:00 – 18:00 Uhr

NRW-Bauproduktion stieg im Juli 2009 um 0,8 Prozent, aber Nachfrage im zweiten Quartal rückläufig
Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im Juli 2009 um 0,8 Prozent höher als im Juli 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, nahm die Bauleistung im Hochbau um 0,4 Prozent und im Tiefbau um 1,2 Prozent zu. Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker ein Plus im  gewerblichen und industriellen Hochbau (+0,8 Prozent) sowie im öffentlichen Hochbau (+2,7 Prozent). Die Produktion im Wohnungsbau ging gegenüber dem Vorjahr leicht zurück (-0,8 Prozent).Im Bereich des Tiefbaus stieg die Bauleistung im Straßenbau (+0,4 Prozent) und im sonstigen öffentlichen Tiefbau (+4,4 Prozent). Der Output des gewerblichen und industriellen Tiefbaus lag hingegen knapp unter dem Vorjahresniveau (-0,3 Prozent).
Die Auftragseingänge des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes waren im zweiten Vierteljahr 2009 um 11,7 Prozent niedriger als im zweiten Quartal des Vorjahres. Dabei lag die Nachfrage nach Hochbauleistungen um 21,9 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Im Tiefbau hingegen stiegen die Aufträge gegenüber dem zweiten Quartal 2008 um 2,0 Prozent. Der Rückgang innerhalb des Hochbaus war auf gesunkene Aufträge im gewerblichen und industriellen Hochbau zurückzuführen (-43,8
Prozent). Im öffentlichen Hochbau stieg die Nachfrage um 18,4 Prozent und im Wohnungsbau um 14,3 Prozent. Im Bereich des Tiefbaus nahmen die Aufträge im gewerblichen und industriellen Tiefbau zu (+14,9 Prozent). Im Straßenbau hingegen
verschlechterte sich die Auftragslage gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um 6,1 Prozent und im sonstigen öffentlichen Bau um 1,6 Prozent. (IT.NRW)

Sonntag, 11. Oktober 2009 - Historischer Kalender

„Schöner Feiern in Duisburg“
ultraschall, die Party für anspruchsvolle Nachtmenschen lädt zum 2. Mal ins „LICHT.SPIEL.HAUS“. In den Hauptrollen: Eric Smax und Dan Vegas. Die Besonderheit: Im ehemaligen Europa-Kino sind die Gäste ebenfalls in den Hauptrollen zu sehen. Alle Akteure vereint: Talent zum Feiern. Der unbändige Wille, eine Film reife Nacht zu verleben. Und sich in Kinosaal 2 zu House und Club-Klassikern die Seele aus dem Leib zu tanzen. Dazu stehen im Drehbuch Geschichten, die das (Nacht-)Leben schrieb: Liebe, Ekstase, Blamage, Glück, Mut, Verlangen, Romantik, Eitelkeit, Spaß und Ausgelassenheit. Und sicherlich ein Happy End.
Damit auch außerhalb der Party Menschen in den Bann der Kino Location gezogen werden können, bieten die ultraschall - Macher Jens Thiem, Eric Smax und Martin Menkhaus die das Haus im Zentrum der Duisburger Innenstadt als Event - Location an. Unternehmen haben die Möglichkeit für Produktpräsentationen, Events oder Weihnachtsfeiern die Räumlichkeiten zu mieten. Gerade für Firmenfeiern bis zu 600 Personen ist das LICHT.SPIEL.HAUS ideal und außergewöhnlich. Für das perfekte Catering wird gesorgt, Ansprechpartner ist Eric Smax. Das ultraschall LICHT.SPIEL.HAUS öffnet das nächste Mal am Samstag, 7.11.2009, 22 Uhr! Eintritt: 12 EUR ; Einlass ab 25 Jahren ; Dresscode: stylisch sexy

„O zapft“ ist in Serm
Wie in jedem Jahr, stand auch am vergangenen Samstag das kleine Niederrheindörfchen Serm im Blickpunkt der geselligen Gastlichkeit. Geladen hatte zum 10. Male die St. Sebastianus Kompanie zum alljährlichen Oktoberfest auf den „Kasselle Pitter Platz“ am Breitenkamp. Heinrich Matschk überraschte mit seiner Begrüßungsrede vom 1. Oktoberfest im Jahr 2000, die die zur liebgewordenen Tradition im Veranstaltungskalender des Duisburger Südens gewordene Veranstaltung deutlich herausstellte. Sogar ganze Busgruppen reisen mittlerweile aus Dinslaken und Walsum an.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch das „Tambourcorps Serm“ unter der Stabführung von Major Theo Koths und die „Blaskapelle Rheintreue Serm“ mit ihrem Dirigenten Thomas Löv. Würdigen und königlichen Ersatz beim Fassanstich für den diesmal nicht anwesenden OB boten die Veranstalter mit den „Blaublütern“ des Dorfes auf. Keine Geringeren als „KG Südstern“ Karnevalsprinz Hermann „Scheng I.“ Schenke und Schützenkönig und Bezirkschützenkönig Heinz Adolf Rösel von der Sebastianus Bruderschaft übernahmen diese ehrenvolle Aufgabe (Foto links).
Mit bayrischen Gaumenfreuden aus drei großen Pfannen wartete die Truppe von Angelika Litzner auf und die rund 3000 Besucher des Festes kamen voll und ganz auf ihre Kosten! Für die musikalische Unterhaltung sorgte auch diesmal die extra aus München eingeflogene Oktoberfest Kapelle „Die Party Lumpen“. Sie brachte das Festzelt zum brodeln und setzte so manches musikalisches Highlight das die Besucher auf die Tische und Bänke trieb.
Und fesch und völlig bayrisch gaben sich auch die Besucher, wobei die Dirndl der Damen auch einen wahren Augenschmaus boten. Die wiederum rundum gelungene Veranstaltung ist ein fester Bestandteil im Sermer Dorfleben geworden und der Tenor aller Besucher lautete: „Wir sind auch am 9. Oktober 2010 wieder dabei!“ HM

Die neue Crew von Prinz Karneval 2010 „Michel I.“ war in ihrem Element
 Die Paginnen von Scheng I. gaben sich „typisch bayrisch“ Sermer Tambourcorps und Blaskapelle
Die St. Sebastianer Kompanie mit Ehrengast Pastor Roland Winkelmann Die „Partylumpen“ heizten den Besuchern zünftig ein

Steinhof wurde musikalisch „grundgereinigt“
Wenn eine solch geniale Gesangstruppe schon den Namen „WASCHKRAFT“ trägt, dann geht im Konzertsaal ein reinigendes Gesangsgewitter durch die Reihen der Zuschauer! Was man A Capella alles zu Gehör bringen kann, präsentierte das Quartett (Foto)  gekonnt den rund 200 „Ersttätern“ und ihrer Fangemeinde. Ein bunter Musik Mix, von Pop, Folklore, Klassik oder Heavy Metal gemischt mit gekonnt choreographisch geprobtem Klamauk auf der Bühne war genau die richtige Mischung für Ohr und Auge der Konzertbesucher.
Das Repertoire, bestehend aus selbst komponierten, arrangierten und getexteten Liedern, verpackte Alltagsprobleme in einem „Bee Gees“ Song der 70er. Auch die persönlichen Lebenslagen der Sänger kamen nicht zu kurz, wenn man z.B. von der Ehefrau für Richard Gere gehalten wird oder die gute Fee in der Nacht einem statt Geld nur die Gesangskarriere in der „WASCHKAFT“ bietet.
Und auch die deutsche „Folklore“ kam nicht zu kurz.
War es eine „Hommage“ an Duisburg, „Preußens Gloria“ mit gekonnter Komik zu Gehör zu bringen, wurde die Witzigkeit noch dadurch übertrumpft, das man die alten Karnevalsschlager „Humba Täterä“ und „Wir machen durch bis morgen Früh“ in „Moll“ und im Stil „Gregorianischer Gesänge“ intonierte und im Trauermarsch von Chopin enden ließ. Dieses machte den Abend zu einem Lehrstück für die Möglichkeiten der Stimmgewaltigkeit der Sänger.
Ausländische Folklore gab es beim „menschlichen Dudelsack“, der die schottische Nationalhymne „Alba an Aigh“ (Scotland the Brave) einzigartig und kunstvoll darbot, oder auch bei einem Ausflug nach Texas. Zum „Ring of fire“ ritt man in „Mariachi“ Marnier zum abgeänderten Text „Da is zu teuer“mit zwei Legoklötzchen durch das Leben eines gebeutelten Ehemannes. Bevor man auch die Zuschauer beim „Sommerhit“ interaktiv beteiligte wurde es mit den „Bösen 4“ noch einmal laut auf der Bühne. Das man Heavy Metal nur mit der Stimme gekonnt zu Gehör bringen kann, war ebenfalls ein Highlight an diesem Abend.  Alles in Allem war der Abend geprägt von einem gekonnten Mix aller Musikrichtungen, der „Lust auf Mehr“ macht. HM

Der menschliche Dudelsack „Die Bösen 4“

Forum Duisburg: 2000 Euro für Immersatt e.V.
Das Forum Duisburg spendet den kompletten Erlös in Höhe von 2117,02 Euro aus dem Verkauf der Torte, die anlässlich des 1. Geburtstags des Forums am 19. September angeschnitten wurde, an den gemeinnützigen Duisburger Verein Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V. Immersatt e.V.
Der Kinder- und Jugendtisch e.V. möchte mit Hilfe von Partnern dazu beizutragen, Kindern und Jugendlichen Voraussetzungen und Perspektiven zu bieten, die Armut ihrer Eltern für ihr eigenes Leben zu überwinden. Das Angebot des Vereins wird durch Sponsoring, einer intensiven Kooperation mit lokalen und überregionalen Wirtschaftsunternehmen aber auch durch ehrenamtliches, bürgerschaftliches Engagement gewährleistet, das vom Kinder- und Jugendtisch e.V. koordiniert wird.
In der vereinseigenen Einrichtung Immersatt wird Priorität auf gesunde Nahrung gelegt. Neben dem Angebot von Frühstücksbeuteln für die Schule, eines Mittagstisches und der Verteilung von Lebensmitteln an außerschulische Einrichtungen bietet der Kinder- und Jugendtisch e.V. Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit der Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe und vielfältige Freizeitaktivitäten. Weiterhin ermöglicht der Verein Jugendlichen Bewerbungscoaching und vermittelt ihnen Praktika.

Samstag, 10. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Ausstellung cubus-Kunsthalle
"Duisburg an der Wand - Kunst über Duisburg" heißt die Ausstellung, die vom 10. Oktober bis zum 12.11.2009 in der cubus-Kunsthalle zu sehen ist. Cornelia Schweinoch-Köning, Friederike Huft, Klaus-Dieter Brüggemann, Stacey Blatt, Chinmayo und Mustafa Tazeoglu sind einige der Künstler, die hier ausstellen. Sie zeigen Fotographie, Malerei, Zeichnung, Video und Objekte. Die Ausstellungseröffnung beginnt mit deutlicher Verspätung; gekommen sind überwiegend die ausstellenden Duisburger Künstler und ihr direktes persönliches Umfeld. Die gezeigte Kunst ist für meinen persönlichen Geschmack eher banal, austauschbar und gewöhnlich. Die Künstler setzen sich zwar mit Duisburg und seiner Stadt-Architektur auseinander; sie reduzieren die Stadt im Grunde aber auf Arbeit, Kohle und Stahl. Die Menschen bleiben dabei Außen vor. So gesehen wirkt die Ausstellung unpersönlich und kühl. Duisburg zeigt hier wieder einmal, dass es Provinz ist.

Männerchor Frohsinn trauert
Die Sänger des Männerchores Quartettverein Frohsinn 1945 Duisburg-Wedau sind erschüttert über den plötzlichen Tod ihres Sangfreundes und Vizechorleiters Harald Kraus. In tiefer Trauer erinnern sie sich an den Freund, der seit über 50 Jahren Sänger im Chor, ein hervorragender Begleiter am Klavier und ein Vizechorleiter war, der sich stets für die Belange seines Chores eingesetzt hat. Der Chor wird Harald Kraus vermissen. Die Sänger werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Hospizbewegung

Die Idee stammt aus dem England der `60er  Jahre: Todkranke sollen nicht alleine sterben. Daß die daraus entstandene Hospizbewegung inzwischen auch in Deutschland etabliert ist, davon konnte ich mich bei einem Besuch bei der Hospizbewegung in Hamborn überzeugen. Hospize sind Einrichtungen, die dazu beitragen sollen, dass unheilbar kranke und sterbende Menschen nach ihren Möglichkeiten am Leben teilhaben können. Sie sollen ihre letzte Lebenszeit möglichst selbstbestimmt und würdevoll leben können. Ein Teil der Lebensbegleitung am Lebensende erfolgt in stationären Hospizen. Aber da die meisten Menschen zu Hause leben und auch sterben möchten, gibt es etwa zehnmal so viele ambulante Hospizdienste, die Menschen in ihrer letzten Lebenszeit zu Hause begleiten.
Die Hospizbewegung Duisburg-Hamborn ist ein solcher Hospizdienst. Seit 18 Jahren arbeiten hier Männer und Frauen ehrenamtlich im Hausbetreuungsdienst mit. Sie sind einfach da, unterstützen und begleiten und stehen den Menschen und ihren Angehörigen für Gespräche zur Verfügung. Diese Ehrenamtlichen werden in Kursen speziell auf diese Aufgabe vorbereitet. Wichtig ist, daß die Kranken und ihre Angehörigen einen Gesprächspartner haben und im Alltag entlastet werden. Über diese Begleitung hinaus gibt es aber auch Situationen, in denen medizinisch-pflegerische Fragen - beispielsweise zur Schmerztherapie - vorhanden sind. Dafür hat die Hospizbewegung zwei palliativ, also schmerzmedizinisch ausgebildete Hospizschwestern.

Im Laufe der achtzehn Jahre ist die Hospizbewegung Duisburg-Hamborn immer mehr gewachsen. Heute zählt sie etwa 470 Mitglieder. Sie beschäftigt 3 Hauptamtliche (eine Geschäftsführerin, zwei Hospizschwestern) und etwa 80 Ehrenamtliche. 2008 wurden mehr als 150 Patienten und ihre Angehörigen begleitet. Die meisten Patienten wohnten im Norden Duisburgs. Zur Sterbebegleitung gehört aber auch die Begleitung der Trauernden. Sie geschieht in persönlichen Gesprächen, in Gesprächskreisen und im regelmäßig einmal im Monat stattfindenden Trauercafe. Dieses Trauercafe hat die Hospizbewegung absichtlich an einem Sonntagnachmittag eingerichtet, weil dies eine Zeit ist, in der viele Hinterbliebenen ihr Alleinsein besonders spüren und daher die Möglichkeit als hilfreich und angenehm empfinden.
"Wir sind für alle Menschen da, unabhängig von Alter, Herkunft, Religion und Erkrankung," berichtet Andrea Braun-Falco. Die Diplom-Pädagogin und Diplom-Sozialarbeiterin ist Geschäftsführerin der Hospizbewegung. "Wir kümmern uns nicht nur um Senioren. Schließlich können auch Leute in der mittleren Lebensphase unheilbar an Tumoren erkranken."
Doch wie wird man selbst mit dem Sterben anderer Leute fertig? "Wir bieten sowohl für die Hauptamtlichen wie für die Ehrenamtlichen regelmäßig Supervision an. Sie soll helfen, die Situation zu bewältigen, und Unterstützung bieten."
Die Hospizbewegung ist nach eigenen Angaben auf Spenden angewiesen. "Das Spendensiegel zeigt den Spendern, dass mit ihren anvertrauten Geldern sparsam und verantwortlich umgegangen wird," betont Braun-Falco. Nähere Informationen über die Hospizbewegung sind unter der Telefonnummer: 0203 - 556074 oder www.hospizbewegung-hamborn.de erhältlich. Andreas Rüdig


Filmaufnahmen: Friedrich-Ebert-Brücke wird am Samstag für vier Stunden gesperrt
Auf der Friedrich-Ebert-Brücke in Homberg/Ruhrort finden am Samstag, 10. Oktober, Film- und Fotoaufnahmen statt. Deshalb muss die Brücke in der Zeit von 16 bis 20 Uhr für den Kfz-Verkehr gesperrt werden. Lediglich der öffentliche Personennahverkehr (DVG und NIAG), Notfahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer können in dieser Zeit die Brücke überqueren. Eine großräumige Umleitung (über Rheinhausen) wird ausgeschildert. Da die Aufnahmen stark wetterabhängig sind, kann es sein, dass die Aktion bei schlechtem Wetter verschoben werden muss.

„Wohnquartier und Integration“ - Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler referiert an der Uni Mannheim
Duisburgs langjährige Erfahrung mit der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Wohnquartieren stellt Stadtbaurat Jürgen Dressler im Rahmen einer Reihe zu wohnungswirtschaftlichen Fragestellungen an der Universität Mannheim am 15. Oktober vor. Die Vortragsreihe hat zum Ziel, „Integration vor Ort“ aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Jürgen Dressler stellt seinen Vortrag unter das Thema „Auf die Mischung kommt es an?“, und wird anhand ausgewählter Maßnahmen Ansätze und strategische Ziele der Stadt Duisburg zur Integration vorstellen. Für Duisburg ist die Integration aufgrund des demografischen Wandels und der steigenden Zahl von Menschen mit Migrationshintergrund eine Schlüsselaufgabe der Stadtentwicklung.

Umweltpreis der Stadt Duisburg: Noch bis Ende des Monats bewerben

Noch bis Ende Oktober nimmt das Amt für Umwelt und Grün Bewerbungen für den Umweltpreis der Stadt Duisburg entgegen. Aufgerufen sind engagierte Gruppen, Institutionen sowie Einzelpersonen, die Projekte entwickeln oder betreuen, die zur Erhaltung der natürlichen Lebensbedingungen oder zur Verbesserung der Umweltsituation der Stadt Duisburg beitragen. Der Umweltpreis für besondere Leistungen auf dem Gebiet des Umwelt- und Naturschutzes ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert.
Vorschläge und Projekte können bis Ende Oktober beim Amt für Umwelt und Grün, Friedrich-Wilhelm-Straße 96, 47051 Duisburg, eingereicht werden. Für weitere Informationen stehen Dr. Ribhi Yousef (Telefon 0203 /283-3357) oder Erika Brands (Telefon 0203/283-6757) zur Verfügung. Die Richtlinien für den Preis und das Bewerbungsformular sind auf der Internet-Seite des Amtes für Umwelt und Grün unter: www.duisburg.de/vv/31/index.php zu finden.

Freitag, 9. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Auch zweite Bombe im Rhein entschärft
Auch die zweite Bombe, die gestern in der Höhe des logport II-Geländes in Duisburg-Wanheim/Angerhausen bei Auskiesungsarbeiten im Rhein gefunden worden war, ist entschärft. Um 11.31 Uhr gab der Kampfmittelräumdienst Entwarnung. Alle Einschränkungen sind aufgehoben. Bereits gestern war eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe an derselben Stelle erfolgreich entschärft worden.
Erneuter Bombenfund im Rhein - gegen 11 Uhr wird entschärft, Schifffahrt wird wieder angehalten
Kein Scherz: Im Rhein ist erneut bei Kilometer 771,2 in der Höhe des logport II-Geländes in Duisburg-Wanheim/Angerhausen bei Auskiesungsarbeiten eine Bombe gefunden worden. Nachdem gestern eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe vom Kampfmittelräumdienst erfolgreich entschärft worden war, förderte derselbe Baggerfahrer des Rheinschiffs „Ijsseldelta“ gestern am späten Nachmittag an derselben Stelle abermals ein Zehnzentner-Exemplar aus dem II. Weltkrieg zutage. Der Kampfmittelräumdienst wird heute gegen 11 Uhr mit der Entschärfung auf dem Schiff beginnen.
Wie im gestrigen Fall liegt die Sicherheitszone von 500 Metern um die Fundstelle vollständig auf Werksgelände, so dass die Bevölkerung nicht betroffen ist. Das Logport II-Gelände ist noch größtenteils unbesiedelt, lediglich das Container-Terminal ist betroffen. Auf HKM-Gelände sind erneut Ausbildungsstätten und zwei Eigenbetriebe betroffen (etwa 400 Personen), welche durch die Werksfeuerwehr evakuiert werden.
Seitens des Ordnungsamtes werden wieder die Rheinwiesen auf Rheinhausener Seite freigehalten und die beiden Zufahrtsstraßen zum Logport II-Gelände gesperrt. Auch heute wird die Schifffahrt auf dem Rhein von der Wasserschutzpolizei und dem Wasser- und Schifffahrtsamt für die Entschärfung in dem Bereich komplett angehalten.

Obermarxloh: Vollsperrung der Kreuzung Kampstraße - Hans-Sachs-Straße - Uhlandstraße
Der Kreuzungsbereich Kampstraße - Hans-Sachs-Straße - Uhlandstraße wird ab Dienstag, 13. Oktober, 8 Uhr, für den Fahrzeugverkehr vollständig gesperrt. Die Kreuzung wird aus allen vier Fahrtrichtungen als Sackgasse ausgeschildert. Grund sind Kanalbauarbeiten, die voraussichtlich bis Frühjahr 2010 andauern. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert. Fußgänger sind von der Sperrung nicht betroffen.

Duissern: Einbahnstraßenregelung Oranienstraße und Falkstraße
Auf der Oranienstraße in Duisburg-Duissern beginnen am kommenden Dienstag, 13. Oktober, Kanalbauarbeiten. Hierzu werden die Oranienstraße und die Falkstraße vorübergehend zur Einbahnstraße. Die Oranienstraße kann in Richtung Kardinal-Galen-Straße/Duissernplatz/Hansastraße befahren werden und die Falkstraße in Richtung Saarstraße. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Januar 2010.

Fakir Baykurt

 Zum 10. Todestag des türkischen Autoren aus Duisburg" ist das letzte Jour Fixe vor den Herbstferien der innerstädtischen Volkshochschule überschrieben. Ursula Jung und Peter Lufen sind die Referenten des Donnerstagnachmittags. Als sich der Zeiger der Uhr der 5-Uhr-Marke nähert, ist der Vortragssaal nur mäßig gefüllt. Viele vertraute Gesichter fehlen. Ob es daran liegt, dass der deutsch-türkische Lehrer und Schriftsteller heute in der Öffentlichkeit weitestgehend vergessen ist? Es ist jedenfalls ein rein deutsches Publikum vertreten. Die beiden Referenten stellen Baykurts Vita, vor allem aber seine Literatur vor. Da Jung und Lufen Baykurt noch persönlich kennengelernt haben, können sie den Vortrag dementsprechend lebendig gestalten.

10,4% mehr Unternehmensinsolvenzen im Juli 2009
Im Juli 2009 haben die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 3 046 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Damit nahmen die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland um 10,4% gegenüber Juli 2008 zu. Die Verbraucherinsolvenzen lagen im Juli 2009 mit 9 568 Fällen um 7,3% höher als im Juli des Vorjahres. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen wurden insgesamt 15 187 Insolvenzen registriert, das waren 7,6% mehr als im Juli 2008.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den Juli 2009 auf 3,9 Milliarden Euro gegenüber 2,5 Milliarden Euro im Juli des Vorjahres. Von Januar bis Juli 2009 wurden 19 188 Insolvenzen von Unternehmen sowie
57 852 Insolvenzen von Verbrauchern gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte in diesem Zeitraum 94 033 Insolvenzen. Ein Vergleich dieser Zahlen mit den Angaben für den Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt widerspiegeln, da von nordrhein-westfälischen Gerichten im ersten Quartal 2008 Insolvenzfälle des Jahres 2007 nachgemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Ohne Nordrhein-Westfalen stieg von Januar bis Juli 2009 die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 15,3%, die Verbraucherinsolvenzen nahmen dagegen um 1,3% ab. Die Gesamtzahl der Insolvenzen lag in den Monaten Januar bis Juli 2009 um 2,0% höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Donnerstag, 8. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Marxloh: Vollsperrung der Weseler Straße zwischen August-Bebel-Platz und Wolfstraße
Die Weseler Straße wird am Sonntag, 11. Oktober, zwischen August-Bebel-Platz und Wolfstraße für den Fahrzeugverkehr vollständig gesperrt. Grund sind Gleisbauarbeiten der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG). Eine Umleitung erfolgt über den Willi-Brand-Ring. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis.

Frauen – Mit Energie in die Zukunft! Frauenbüro der Stadt lädt zur Informationsbörse ein
Mit viel Engagement wurde vom Frauenbüro der Stadt eine große Informationsbörse für Frauen unter dem Titel „Frauen – Mit Energie in die Zukunft!“ vorbereitet. Am Mittwoch, 28. Oktober, geht es in der Gesamtschule Globus am Dellplatz von 16 bis 19.30 Uhr um die Themen „Ernährung und Bewegung“ sowie „Umweltschutz“ aus Frauensicht. Fakten, die jede Frau zu diesen Themen wissen sollte, werden in Vorträgen und im Rahmen einer Podiumsdiskussion vermittelt. Darüber hinaus gibt ein umfangreiches Informationsangebot unterschiedlichster Art an etlichen Ständen und ein Bewegungsprogramm zum Zuschauen und Mitmachen. Ab 28. September liegt der Flyer mit der Einladung zur Veranstaltung – der Eintritt ist kostenfrei – in etlichen Einrichtungen der Stadt Duisburg aus: im Rathaus am Burgplatz, in den Bezirksämtern, der Volkshochschule, der Stadtbibliothek und in den in den Kindergärten.
Die Duisburger Frauenbeauftragte Doris Freer ist überzeugt vom Konzept der Veranstaltung, die in Kooperation mit dem NRW-Umweltministerium und der Gesamtschule „Globus am Dellplatz“ durchgeführt wird, unterstützt auch vom Bundesfrauenministerium: „Klar, der Begriff Energie ist doppeldeutig gemeint. Energieeinsparung im Umweltschutz ist vor dem Hintergrund der globalen Herausforderungen nötiger denn je. Daher haben wir eine Befragung beim Duisburger Frauennetzwerk Agenda 21 durchgeführt, und die Tipps der Frauen sollen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ein ebenso wichtiges Thema der Veranstaltung ist aber auch unsere persönliche Energie, mit der wir, bei richtig eingesetzter Ernährung und Bewegung, ins Leben durchstarten können - oder auch nicht ...!“

Bombe im Rhein entschärft
Die Bombe, die bei Baggerarbeiten gestern gegen 16.30 Uhr im Rhein gefunden wurde, ist entschärft. Um 11.37 Uhr gab der Kampfmittelräumdienst nach zwanzigminütiger Entschärfung Entwarnung. Alle Einschränkungen sind aufgehoben.
Bombenfund im Rhein Höhe Wanheim/Angerhausen: Gegen 11 Uhr entschärft

Bei Baggerarbeiten wurde gestern gegen 16.30 Uhr eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe im Rhein bei Km 771,2 in der Höhe des logport II-Geländes in Duisburg-Wanheim/Angerhausen gefunden. Der Kampfmittelräumdienst wird gegen 11 Uhr mit der Entschärfung auf dem Baggerschiff "Ijsseldelta" beginnen.  Die Sicherheitszone von 500 Metern um die Fundstelle liegt vollständig auf Werksgelände, so dass die Bevölkerung nicht betroffen ist. Das Logport II-Gelände ist noch größtenteils unbesiedelt, lediglich das Container-Terminal ist betroffen. Auf HKM-Gelände sind Ausbildungsstätten und zwei Eigenbetriebe betroffen (etwa 400 Personen), welche durch die Werksfeuerwehr evakuiert werden.

Seitens des Ordnungsamtes werden die Rheinwiesen auf Rheinhausener Seite freigehalten und die beiden Zufahrtsstraßen zum Logport II-Gelände gesperrt. Die Schifffahrt auf dem Rhein wird von der Wasserschutzpolizei und dem Wasser- und Schifffahrtsamt für die Entschärfung kurzfristig in dem Bereich komplett gesperrt. Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben die betroffenen Gewerbebetriebe aufgesucht und sie über die Verhaltensmaßnahmen informiert.

Feuerwehr: Vielzahl von Einsätzen durch starke Niederschläge
Aufgrund starker Niederschläge kam es gestern Abend ab 22:20 Uhr zu einer Vielzahl von Feuerwehreinsätzen. Rund 120 Feuerwehrleute waren im Einsatz, unterstützt von vier Fahrzeugen des THW. Zahlreiche Keller mussten ausgepumpt werden. Der Feuerwehrkran musste ausrücken, um einen aufgeschwemmten Container zu beseitigen, der eine Durchfahrt blockierte. Bis kurz vor Mitternacht wurden rund 50 Einsätze abgearbeitet.

Fotoausstellung „Marokko – eine Reise im Winter“
Die Fotoausstellung „Marokko – eine Reise im Winter“ von Claudia Kleinert ist vom 26. Oktober bis 18. Dezember in der Niederrheinische Musik- und Kunstschule, Duissernstraße 16, während der Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, 10 bis 20 Uhr, zu sehen.  Die Fotos zeigen Szenen aus dem marokkanischen Alltagsleben, der Wüste, Landschaften und Dörfer. Vernissage ist am Montag, 26. Oktober, um 18.30 Uhr.

Bauarbeiten und deren Auswirkungen

Sperrung der Angermunder Straße in Duisburg-Großenbaum bis zum Uhlenbroicher Weg
Fotos Manfred Schneider

Freiwillige Verkehrslotsen sichern den Weg der Schülerinnen und Schüler an der Schule Lauenburger Allee

Sieben von zehn Freiheitsstrafen im Jahr 2008 zur Bewährung ausgesetzt
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind nach den Ergebnissen der Strafverfolgungsstatistik in Deutschland im Jahr 2008 rund 874 700 Personen wegen Verbrechen oder Vergehen rechtskräftig verurteilt worden. Das waren rund 23 000 Personen (3%) weniger als im Vorjahr (898 000). Von den insgesamt 874 700 verurteilten Personen im Jahr 2008 erhielten knapp 160 000 eine Freiheits- oder Jugendstrafe. Von diesen 160 000 Verurteilten wurden wiederum 48 500 mit einer Freiheits- oder Jugendstrafe ohne Bewährung belegt; das entsprach einem Anteil von 6% an allen Verurteilten. Bei weiteren 111 000 Verurteilten (13%) wurde die Freiheits- oder Jugendstrafe zur Bewährung ausgesetzt. Damit erhielten sieben von zehn der zu Freiheits- oder Jugendstrafe verurteilten Personen die Gelegenheit, einen Gefängnisaufenthalt durch eine erfolgreiche Bewährungszeit noch zu vermeiden.
Die zahlenmäßig wichtigste strafrechtliche Sanktion ist die Geldstrafe nach allgemeinem Strafrecht. 2008 wurden 618 100 Verurteilte mit einer Geldstrafe belegt; das waren rund 71% aller Verurteilten. Mit so genannten Zuchtmitteln und Erziehungsmaßregeln nach Jugendstrafrecht (etwa Jugendarrest, Arbeitsauflagen, Weisungen) wurden die Straftaten von weiteren 97 000 Personen (11% aller Verurteilten) sanktioniert.
Das stärker am Erziehungsgedanken ausgerichtete Jugendstrafrecht kann auch für Heranwachsende bis unter 21 Jahren angewendet werden, wenn das Gericht eine verzögerte Reife feststellt. 2008 kam annähernd bei zwei von drei verurteilten Heranwachsenden (63%) Jugendstrafrecht zur Anwendung.
Junge Menschen werden, bezogen auf ihren Anteil in der Bevölkerung, weitaus häufiger verurteilt als Ältere: Jugendliche wurden 2008 fast doppelt so oft, Heranwachsende dreimal so oft verurteilt wie Erwachsene ab 21 Jahren. Dabei ist die registrierte Kriminalität ein vorwiegend männliches Phänomen. 2008 waren 82% der Verurteilten Männer (716 100). Für Männer wie für Frauen gilt gleichermaßen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung im Alter von Anfang bis Mitte
Zwanzig am höchsten ist. Danach geht sie kontinuierlich zurück; Kriminalität bleibt somit in den überwiegenden Fällen eine Übergangserscheinung in der Lebensgeschichte. 204 900 Personen oder 23% aller Verurteilten wurden wegen Straßenverkehrsdelikten abgeurteilt, 152 300 (17%) wegen Diebstahl beziehungsweise Unterschlagung und weitere 105 600 (12%) wegen Betrugs. Wegen Körperverletzungsdelikten mussten sich 84 500 (10% der Verurteilten) verantworten, wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz 61 300 (7%).

„Bücher-Flohmarkt“ vor der Zentralbibliothek
Die Duisburger Bürgerstiftung Bibliothek lädt alle Bücherliebhaber und Schnäppchenjäger zum nächsten Büchertrödel am Samstag, 10. Oktober, ein. Von 10.30 bis 15.45 Uhr werden vor dem Eingang der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße viele Bücher, aber auch Schallplatten, CDs und CD-ROMs angeboten. Wie immer werden Belletristik, Sach- und Fachliteratur sowie Kinder- und Jugendbücher für eine Spende an die Bürgerstiftung zwischen 0,20 und 5 Euro abgegeben. Den Erlös des Tages stellt die Bürgerstiftung der Zentralbibliothek für Neuanschaffungen zur Verfügung.

Herbstfest zum Tag der Offenen Tür in der AWO-Tagespflege

Zur Herbstferienmitte bietet die AWOcura am 17. Oktober wieder ihren Samstag der Offenen Tür. Die Einrichtung in Duissern öffnet zusätzlich am 17. Oktober von 11 bis 16 Uhr. Pflegende Angehörigen können dann einen freien Tag genießen und wissen ihre Lieben von 11 bis 16 Uhr in der AWO-Tagespflege im Seniorenzentrum Ernst Ermert in Duissern bestens versorgt. 
Sabine Schriever, die die Tagespflege auf der Wintgensstraße leitet, hat bereits Besonderes geplant: „Wir wollen gemeinsam mit unseren Gästen ein Herbstfest feiern.“ Auch Menschen mit Demenz sind in der AWO-Tagespflege in Duissern herzlich willkommen. Der Betreuungstag kostet 25 Euro, darin ist das Mittagessen ebenso enthalten wie Kaffee und Gebäck während des Nachmittags. Anmeldungen nehmen die Mitarbeiterinnen bis zum 14. Oktober unter der Rufnummer 0203 3095-0 entgegen.  Sylvia Wolkenstein, Stellvertretende Verantwortliche Pflegefachkraft im Seniorenzentrum Ernst Ermert: „Wir wollen damit Seniorinnen und Senioren, aber auch ihren Angehörigen die Möglichkeit geben, unsere Tagespflege kennen zu lernen.“ Durch die fachkundige und respektvolle Betreuung in den gemütlich eingerichteten Räumen können Menschen, die auf pflegende Unterstützung angewiesen sind, ihren Tag in guter Gemeinschaft und sicher versorgt verbringen. Sylvia Wolkenstein: „Unsere Gäste sind gern hier. Zudem können wir die pflegenden Angehörigen bei ihrer schwierigen und oftmals anstrengenden Aufgabe entlasten.“

Mittwoch, 7. Oktober 2009 - Historischer Kalender

UDE: Tag der Offenen Tür am 7. Oktober - Ideenschmiede Innovationsfabrik
Am 7. Oktober steht die Innovationsfabrik der Universität Duisburg-Essen (UDE) im Mittelpunkt der Initiative "Deutschland - Land der Ideen". An diesem Tag erhält sie die offizielle Auszeichnung als "Ausgewählter Ort
des Jahres 2009" in der Kategorie Wissenschaft und Technik. Aus diesem Anlass öffnet die Innovationsfabrik einen Tag lang von 11.30 Uhr bis 19 Uhr ihre Türen und zeigt, welches Kreativpotenzial sich hinter ihnen
verbirgt. Der Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" ist Teil der Standortinitiative "Deutschland -- Land der Ideen" und wird gemeinsam mit der Deutschen Bank durchgeführt. Für 2009 wetteiferten rund 2000 Teilnehmer um den begehrten Titel, der das innovative, wirtschaftliche und kulturelle Potenzial Deutschlands sichtbar machen soll. Vor einem Jahr konnte die Innovationsfabrik dank einer Projektförderung durch das Bundesforschungsministerium und der Europäischen Union in Höhe von 564.000 Euro starten. Unter dem Dach des Science Support Centres (SSC) sollen Forschungsergebnisse mit kreativitätsbasierten Methoden sichtbar gemacht werden und so den Transferprozess beschleunigen. Partner ist der Fachbereich Gestaltung der Folkwang Hochschule in Essen.

Kreativ und visionär
Anlässlich der Preisverleihung betonte Klaus Ulrich von der Deutschen Bank in Duisburg: "Zentrale Pfeiler der Innovationsfabrik sind Kreativität und visionäres Denken. Durch die Vernetzung unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen können neue Synergien genutzt werden. Das ist vorbildlich für den Wirtschaftsstandort Deutschland und steht in der deutschen Tradition als Land der Erfinder."
Getreu dem Motto "Denken in Produkten" verfolgt die Innovationsfabrik das Ziel, anspruchsvolle Produktideen auf ihrem Weg in die Wirtschaft zu begleiten. Deshalb fußt das Konzept im Wesentlichen auf zwei Säulen: Zum einen untersuchen Innovationsscouts Forschungsergebnisse auf neue transferfähige Produkt- und Serviceideen, zum anderen finden regelmäßige ZukunftsWerkstätten statt.
Wolf-Thomas Nußbruch, Initiator der Innovationsfabrik: "Vor allem hier realisiert sich das kreative Potenzial der Studierenden aus den Ingenieur-, Natur-, Wirtschafts-, Kultur- und Designwissenschaften. Das Lehrkonzept ist zukunftweisend, denn es vereint Transdisziplinarität und Teamorientierung mit Kreativitätsentwicklung und Diversity. Ein weiterer Pluspunkt ist die Einbeziehung von Folkwang-Studierenden." In der
Innovationsfabrik sind zurzeit folgende Prototypen zu besichtigen, die den Erfolg dieses neuartigen Konzepts eindrucksvoll bestätigen: Rettungs-Drohne hilft bei der Vermisstensuche
Der fliegende Rescuecopter "Lotte" warnt Verkehrsteilnehmer vor nachfolgenden Einsatzfahrzeugen, gibt den Einsatzkräften genaue GPS-Koordinaten über den Unfallort und unterstützt die Vermisstensuche
aus der Luft. So soll das Unfallrisiko für Einsatzfahrzeuge durch unachtsame Verkehrsteilnehmer minimiert werden und das schnellere Finden von Unfallorten bei ungenauen Angaben ermöglichen. Der Rescuecopter
warnt Fahrzeuge und Fußgänger mit Martinshorn und Blaulicht vor dem herankommenden Rettungswagen. Am Einsatzort können per Lautsprecher Informationen weitergeben und mit einem Lichtspot Teile der Unfallstelle ausleuchten. Außerdem kann mit einer Wärmebildkamera die Vermisstensuche aus der Luft unterstützt werden.

Schreitroboter und Wellenkraftwerk
Der Schreitroboter Alduro kann im unwegsamen Gelände schwere Lasten bewegen, etwa im Forstbereich oder zum Aufbau von Lawinenschutz. UGX ist ein radgetriebenes Nutzfahrzeug für die Land- und Forstwirtschaft mit sechs unterschiedliche Lenkprogrammen, einem integrierten Frontlader, einer drehbaren Fahrerkabine und einem hydraulischen Antrieb. Bei Wavecrest handelt es sich um ein Wellenkraftwerk, das die Bewegung der Wellen in nutzbare Energie umwandelt. Es handelt sich dabei um eine Art Teppich aus weißen Schwimmkörpern und schwarzen Verbindungselementen, der sich über das Meer legt.
APU ist eine Stromversorgungseinheit für kleinere und mittelgroße Segelyachten. Die technische Basis für das Designprojekt wurde von dem Zentrum für BrennstoffzellenTechnik in Duisburg mit der Idee geliefert,
dass sich diese zukunftsorientierte Technologie der Brennstoffzelle auch in dem Design der "Gehäuse" widerspiegelt. Betriebssimulationen haben ergeben, dass das hier gezeigte System für einen 14-tägigen Segeltörn
lediglich eine 5-kg-Flüssiggasflasche benötigt, um ausreichend elektrische Energie zur Verfügung stellen zu können.

Der Super-Grusel-Spaß mit Dr. Frank N. Stein zu Halloween im LEGOLAND® Discovery Centre

Wenn im Herbst die Tage dunkler werden und der Wind gespenstisch durch die kahlen Bäume heult, wird es auch im LEGOLAND Discovery Centre schön schauerlich: im Oktober startet die große Halloween-Aktion mit viel Grusel-Spaß für Groß und Klein. Die ganze LEGO® Welt verwandelt sich für den kompletten Monat in ein spannendes Halloween-Land mit Fledermäusen, Geisterschiffen und dem Monster Dr. Frank N. Stein: Gänsehaut-Stimmung garantiert!
Für die Mutigsten der Mutigen hat sich das LEGOLAND Discovery Centre zu Halloween außerdem etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Alle Kinder können beweisen, wie tollkühn und furchtlos sie sind, indem sie ihren monstermäßigen Mut in verschiedenen Prüfungen demonstrieren: Kaum in Dr. Frank N. Steins Gruselschule angekommen, müssen 5000 flatternde Fledermäuse im Miniland gefunden werden, bevor das Geisterschiff mit viel Courage und Geschicklichkeit sicher an Land gebracht werden kann. Dort erwartet die tapferen Mitstreiter auch schon eine Reise auf dem Rücken des feurigen Drachens durch das Schrecken erregende Gruselschloss. Die nächste Mutprobe steht an in Dr. Frank N. Steins Labor, wo zusammen mit
dem verrückten Professor ein schreckliches Monster zum Leben erweckt wird. Nach all diesen Prüfungen folgt das letzte Abenteuer mit dem 4D-Kino-Film „Der Zauberschwur“. Am Ende erhalten alle Kinder ein Diplom, das sie ihrer Familie und allen Freunden als Beweis stolz präsentieren können.

"Anfänge der Stadtarchäologie"
So heißt eine Führung, die das Stadtplanungsdezernat am Dienstag, dem 6.10.2009, im Rahmen der Ausstellung "Architektur im Aufbruch", die ja bekanntlich derzeit in der Liebfrauenkirche stattfindet, durchführte. Dr. Volker Herrmann heißt der bedauernswerte Stadtführer, der sich gerade einmal mit 2 Teilnehmern (einer davon bin ich) durch die Innenstadt plagt.

Stadtführung
Liebfrauenkirche - Kuhlenwall - Stadtmauer am Innenhafen - Minoritenkirche - Salvatorkirche - Marienkirche - so lautete unsere Route. Während des Rundgangs staune ich immer wieder über die Veränderungen im Duisburger Stadtbild. Ich hätte beispielsweise nie gedacht, dass die Stadtmauer erst Ende der `60er Jahre abgerissen wurde. Herrmann taucht teilweise sehr tief in die Duisburger Stadtgeschichte ein, um heutige Entwicklungen zu erklären. So wird an vielen Stellen deutlich, dass Duisburg im Stadtbild architektonisch eine geschichtslose Stadt ist, wobei diese Bausünden oft erst nach dem Krieg gezielt begangen wurden. Heute gibt es zwar Masterpläne, die neuen Schwung in die Stadtteile bringen sollen. Daß dafür aber letztendlich das Geld fehlt, dürfte ja dem regelmäßigen Zeitungsleser bekannt sein. AR

duisport Führung - Weltgrößter Binnenhafen und Logistikdrehscheibe
Mehr Container, Steigerung des Gesamtumschlages, weitere Firmenstarts im logport – die Erfolgsgeschichte der duisport-Gruppe setzt sich seit Jahren fort. Führung am Donnerstag 8.10.2009
Mehr als 20.000 Schiffe laufen den Duisburger Hafen pro Jahr an. Per Schiff, Bahn und Lkw werden hier jährlich über 100 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. 50 Millionen Tonnen davon entfallen auf die öffentlichen Häfen der Duisburger Hafen AG – Tendenz steigend. Mehr als 1 Million Standardcontainer (TEU) werden mittlerweile in Duisburg gelöscht. Damit ist der Hafen am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr nicht nur der größte Binnenhafen der Welt, sondern auch weltgrößter Container- umschlagplatz im Binnenland. Vom Duisburger Hafen aus bieten rund 300 Firmen vielfältige Dienstleistungen an, insbesondere im Bereich Transport und Logistik.
Führung am Donnerstag, 8.10. 2009
Treffpunkt: Bushalteparkplatz DU- Hauptbahnhof (Haupteingang) 10:30 Uhr, Weiterfahrt zur: Hauptverwaltung der Duisburger Hafen AG, Alte Ruhrorter Str. 42-52.
Kostenbeitrag: 15,00 € pro Person, incl. Bustransfer ab DU- Hbf (auch auf dem duisportGelände). Dauer: ca. 2,5 Stunden, Beginn jeweils um 11 Uhr
Eine Anmeldung vorab ist notwendig! Tourist Information Duisburg Königstraße 86 | 47051 Duisburg Tel. 0203.28544.0, Fax -.44 service@duisburg-marketing.de

UDE: 1. Branchentag Windenergie am 8. Oktober - Mit dem Wind auf richtigem Kurs
Mit mehr als 300 Teilnehmern ist der 1. Branchentag Windenergie NRW am 8. Oktober an der Universität Duisburg-Essen (UDE) gleich sehr gut angenommen worden. Die Resonanz dokumentiert auch, dass Nordrhein-Westfalen das Zulieferland Nr. 1 für die Windindustrie ist. Sie ist bislang vergleichsweise glimpflich durch die Wirtschaftskrise gekommen. Ob dies auch künftig so bleibt, wird auf dem 1. Branchentag diskutiert. Dekan Prof.-Ing. Dieter Schramm: "Ich freue mich, dass die Veranstaltung an der UDE stattfindet, denn das Thema Windenergie spielt auch in unserer ingenieurwissenschaftlichen Forschung eine zunehmend große Rolle." Zur Eröffnung des 1. Branchentags wird NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben erwartet, die in ihrer Rede die energie- und industriepolitische Bedeutung der Windenergie für das Land einordnen wird. Auf der anschließenden Podiumsdiskussion wird die konkrete Situation der einschlägigen Unternehmen in NRW beleuchtet neben den Zukunftserwartungen der Windenergiebranche in Deutschland und im Ausland.

Sonntagsführungen im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte

Zu einer kurzweiligen Reise durch die Geschichte der Binnenschifffahrt lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt für kommenden Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr, ein. Die öffentliche Führung durch die Dauerausstellung, die in einem ehemaligen Jugendstilhallenbad präsentiert wird, lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden. Die Teilnahme kostet einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg

Dienstag, 6. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Die Stadt Duisburg weist die Vorwürfe der BILD NRW vom 5. Oktober 2009 zurück: Wirtschaft profitiert vom schnellen Handeln der Stadt
Alle Maßnahmen des Konjunkturpakets sind durchfinanziert
Die Stadt Duisburg weist mit Nachdruck die Vorwürfe zurück, sie habe sich bei den Planungen zum Konjunkturpaket II (KP II) verkalkuliert. Im Gegenteil, kaum eine andere Stadt in NRW ist im Umgang mit den Fördermitteln so schnell vorangekommen wie Duisburg. In 2009 sind 97 Maßnahmen gemeldet und durch die Bezirksregierung genehmigt worden. Vor allem die Wirtschaft im Raum Duisburg wird dabei durch Aufträge in Höhe von knapp 53 Millionen Euro profitieren.
Duisburgs Planer haben die Vorgaben des Bundes und Landes, so schnell wie möglich die Gelder des Konjunkturpakets auszugeben, als wesentlichen Maßstab genommen. Insgesamt stehen der Stadt für dieses und nächstes Jahr 66,8 Millionen Euro zur Verfügung. Der Rat der Stadt hatte im März 2009 eine Liste von 180 Maßnahmen beschlossen, die auf ihre Genehmigungs- und Förderfähigkeit geprüft werden sollten. Daraufhin wurden zunächst Maßnahmen in Angriff genommen, die unstrittig förderfähig und schnell umzusetzen sind. Zum Beispiel energetische Sanierungen von Schulen, Lärmsanierung von Straßen oder der Umbau von Grünanlagen zu barrierefreien Orten.
Die Stadt Duisburg weist daraufhin, dass alle 97 Maßnahmen (rund 53 Millionen Euro), die sich seit diesem Jahr in der Umsetzung befinden, durchfinanziert sind. Auch Preissteigerungen, die im März noch nicht absehbar waren, wurden in der Finanzierung schon berücksichtigt. Sollten dennoch Abweichungen während der Bauzeit entstehen, werden sie im Rahmen der Budgets etwa durch verträgliche Standardsenkungen ausgeglichen. Bis Ende 2010 müssen alle Städte die Fördergelder aus dem KP II ausgegeben haben. Bis dahin wird Duisburg die restlichen knapp 14 Millionen Euro problemlos in wirkungsvolle Maßnahmen investiert haben.

Änderung der Mütterberatungszeiten
Bei der öffentlichen Mütterberatung des Gesundheitsamtes in Duisburg-Süd auf der Sittardsberger Allee 14 ändern sich die Beratungszeiten. Ab sofort findet der Termin nur noch jeden zweiten Dienstag im Monat von 10.30 bis 11.30 Uhr statt.

NRW-Export sank im Juli um 18,3 Prozent
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im Juli 2009 Waren im Wert von 12,0 Milliarden Euro. Anhand vorläufiger Ergebnisse waren das 18,3 Prozent weniger als im Juli 2008. Der Wert der Importe war mit 12,1 Milliarden Euro um 28,4 Prozent niedrigerer als ein Jahr zuvor. Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27)  fielen die Ausfuhren im Juli 2009 mit 7,5 Milliarden Euro um 22,6 Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor. Auch der Wert der Importe aus den EU-Ländern verringerte sich in diesem Zeitraum um 27,8 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro. In den Monaten Januar bis Juli des Jahres 2009 ermittelten die Statistiker einen Rückgang der Exportwerte um 23 Prozent auf 79,7 Milliarden Euro; der Wert der Importe sank um 23,8 Prozent auf 84,9 Milliarden Euro.

„Architektur im Aufbruch" - Zeitreise durch Duisburg mit Dr. Claudia Euskirchen

Im Rahmen der in der Liebfrauenkirche noch bis zum 18. Oktober gezeigten Ausstellung „Architektur im Aufbruch“ wird am Sonntag, 11. Oktober, um 15 Uhr eine Busexkursion als Zeitreise durch Duisburg angeboten. Startpunkt der Exkursion ist die Liebfrauenkirche am König-Heinrich-Platz. Claudia Euskirchen, Leiterin der Denkmalpflege der Stadt Duisburg, zeigt ausgewählte Beispiele der Architektur der 60er und 70er Jahre im Stadtgebiet und erläutert die kulturhistorischen Zusammenhänge.
Das Image dieser Architektur der Wirtschaftswunderjahre bewegt sich zwischen nostalgischem „Betonbrutalismus“ und „Zeitzeugen der Moderne“. Die Exkursion will zeigen, welche Qualitäten sie bietet und welcher Zeitgeist hinter der Baukunst dieser Epoche steht.
Duisburg bietet eine Vielzahl von Architekturbeispielen aus dieser Zeit: Es entstanden exponierte Kirchen in der wachsenden Stadt und große Verwaltungsgebäude. Die Busexkursion wird unter anderem St. Barbara in Rheinhausen, ein Bau von Toni Hermanns, der auch die Liebfrauenkirche in Duisburg-Mitte entworfen hat, die Thyssen-Krupp Hauptverwaltung und das Oxygen Stahlwerk in Bruckhausen und St. Juliana in Wehofen ansteuern. Im Anschluss an die Exkursion besteht die Möglichkeit, die Ausstellung in der Liebfrauenkirche zu besichtigen und Themen der Exkursion zu vertiefen. Anmeldung unter 0203 / 283 2195 oder per E-Mail unter der Adresse mp@lehmbruckmuseum.de.

144 Euro für Romane, Sach-, Kinder- und Lehrbücher
Die privaten Haushalte in Deutschland haben im Jahr 2007 durchschnittlich 144 Euro für Bücher ausgegeben. Das entspricht rund 5% der 2748 Euro, die jährlich im Schnitt für Freizeit, Unterhaltung und Kultur aufgewendet werden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zur vom 14. bis 18. Oktober stattfindenden Frankfurter Buchmesse weiter aus den aktuell ausgewerteten Laufenden Wirtschaftsrechnungen mitteilt, kauften im Jahr 2007 fast zwei Drittel (64%) der privaten Haushalte
Bücher, zum Beispiel Romane, Sach-, Kinder- und Lehrbücher.
Weitere 264 Euro wendeten die privaten Haushalte im Durchschnitt für Zeitungen, Zeitschriften und andere Druckerzeugnisse auf. Das waren knapp 10% der Ausgaben für Freizeit, Unterhaltung und Kultur. Neun von zehn Haushalten (88%) kauften im Jahr 2007 Zeitungen und Zeitschriften.

Schaffung von Wohnraum für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige – Pläne werden ausgelegt
Der Bebauungsplan 1115 und die Flächennutzungsplanänderung 2.2.7-Röttgersbach werden öffentlich ausgelegt. Gegenüber dem Revierpark Mattlerbusch soll eine Bebauung mit Wohngebäuden für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige entstehen. Darüber hinaus ist ein heilpädagogisches Zentrum mit Kommunikationszentrum und Cafe sowie ein Pflege- und Beratungsstützpunkt vorgesehen. Die Pläne beziehen sich auf einen Bereich zwischen der Stadtgrenze Oberhausen, dem Holtener Mühlenbach/Revierpark Mattlerbusch und dem Grundstück Mattlerstraße 65.
Die Planentwürfe liegen in der Zeit vom 12. Oktober bis zum 13. November jeweils von 8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Sie sind einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25 in Duisburg-Mitte. Hier sind auch weitere Auskünfte erhältlich in Ziimmer 306. Außerdem sind die Pläne einzusehen im Bezirksamt Hamborn, Zimmer 1, Duisburger Straße 213 (hier donnerstags bis 18 Uhr). Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist Stellungnahmen abgeben. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten.

Montag, 5. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Aufwandsentschädigung für NRW-Kommunalpolitiker wird erhöht
Die Aufwandsentschädigung für nordrhein-westfälische Kommunalpolitiker wird ab dem 01. November 2009 um 1,8 Prozent erhöht. "Nach wie vor ist die finanzielle Lage vieler Kommunen angespannt. Aber darunter dürfen nicht diejenigen leiden, die sich in ihrer Freizeit für die Ratsarbeit engagieren", erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (05.10.) in Düsseldorf. Daher halte er die Anpassung der Aufwandsentschädigung für angemessen.
In Zukunft bekommen Ratsmitglieder - je nach Größe der Gemeinde - monatlich zwischen 187,30 Euro und 510,00 Euro. Alternativ kann auch eine monatliche Pauschale zwischen 100,80 Euro und 421,50 Euro in Verbindung mit einem Sitzungsgeld von 17,30 Euro gezahlt werden. Der Innenminister ist gesetzlich verpflichtet, die Entschädigung der Mitglieder kommunaler Vertretungen und Ausschüsse zu Beginn und mit Ablauf der Hälfte der Wahlzeit anzupassen. Maßgeblich sind die Aufwendungen, die durch Wahrnehmung des Mandats entstehen. Grundlage bildet dabei die Preisentwicklung ausgewählter Waren und Dienstleistungen im Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte. Die Aufwandsentschädigung wurde zuletzt im Juli 2007 erhöht.

„Wie lernt unser Gehirn?“ Fachvortrag für Duisburger Pädagoginnen und Pädagogen
Um „Neurobiologie und Neurodidaktik – Wie lernt unser Gehirn“ geht es in einem Fachvortrag für Pädagogen am Mittwoch, 7. Oktober, ab 17 Uhr in der Aula des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs, Klöckner Straße 48, 47057 Duisburg. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Informationen zum Fortbildungsprogramm gibt es unter www.schnep.de sowie unter www.duisburg.de/Fortbildung oder www.duisburg.de/raa

Das ganze Ruhrgebiet zu Gast im Forum Duisburg
Am Montag, den 05.10.2009 startet die Fotoausstellung „Faszinierendes Ruhrgebiet“ im Forum Duisburg

„Faszinierendes Ruhrgebiet“ war die Themenvorgabe für einen Fotowettbewerb, den das Forum Duisburg gemeinsam mit der Internetplattform „fotocommunity.de“ im Mai ausgerufen hatte. Unter 1000 Bildeinsendungen wurden von den Mitgliedern der Plattform die besten 175 Fotos ausgewählt. Bis zum 23.10.2009 sind diese nun im Forum Duisburg zu sehen. Lutz Müller, Centermanager vom Forum Duisburg: „Den Fotografen war es dabei völlig überlassen, ob sie sich mit typischen Wahrzeichen, gegenständlicher Fotografie, Stadt- und Landschaften oder einem typischen Bewohner des `Ruhrpotts´ auseinandersetzen. Wir haben tolle und handwerklich klasse Bilder bekommen und freuen uns, diese im Forum zeigen zu können! Es ist unser kleiner Beitrag im Sinne der Metropole Ruhr – Wandel durch Kultur“, schmunzelt Müller.

Sonntag, 4. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Verkaufsoffener Sonntag: Erst fing es ganz langsam an, aber dann...
Kurz nach 12 Uhr mittags war der Himmel über der Stadt bewölkt, ansonsten aber durchaus passables Wetter. Nicht zu kalt, auch der Wind war gut zu ertragen und kurz vor der Öffnung der Türen beispielsweise im Forum war so richtig Andrang angesagt. Allerdings hatte das wie vor einem Jahr zur Folge, dass rund um die Innenstadt der Parkraum ein echt rares Gut war. Ob Landfermannstraße, Mercator- oder auch die Friedrich-Wihelm-Straße: Alles war in Doppelreihen dicht.

Rathaus öffnete seine Türen am Tag der Deutschen Einheit
Gut 2000 Bürger folgten der Einladung in das altehrwürdige, im Stil der Früh Renaissance erbaute, Rathaus der Stadt am Burgplatz gleich neben der Salvatorkirche. Viel gab es zu sehen und für viele war es der erste Blick hinter die Kulissen der Schaltzentrale der Duisburger Stadtverwaltung. Die nach den Partnerstädten benannten Sitzungsräume fanden besonderen Anklang aber auch die Führungen durch die Gänge des Hauses. Viele Ratsmitglieder und auch Bürgermeister hatten sich die Zeit genommen, die Bürger durch das von Architekt Prof. Friedrich Karl Julius Ratzel geplante, 1902 eingeweihte Gebäude zu geleiten, das damals den stolzen Preis von 2,6 Mio Mark gekostet hatte...
Der Ratssaal und sein imposanter Eingang mit den Landsknechten links und rechts, das Mercatorzimmer, das Büro des Oberbürgermeisters mit dem Schreibtisch von OB Karl Jarres, der Sitzungssaal 128 der Verwaltungsspitze mit seiner aufwendig bemalten Holz-Mosaikdecke und dem Originalparkett aus dem Jahr 1902 gehörten zu den Stationen des Rundgangs. Und auch die jüngeren Duisburger lernten „ihr“ Rathaus auf diese Weise einmal näher kennen! HM

Bürgermeister Benno Lensdorf (CDU, 2.v. re.) mit Besuchern im Ratssaal Ratsherren Klaus de Jong und Peter Bettermann  (Bürgerlich-Liberale von rechts) im Eingangsbereich des Rathauses
Auch die jungen Duisburger fanden die Führung spannend  Bürgermeister Osenger (SPD) erklärt den Bürgern den Ablauf einer Ratssitzung
Bürgermeister Manfred Osenger (SPD) im Treppenaufgang zum Ratssaal Das Büro von OB Sauerland

"14 Tage Knochenschwarz"
So heißt eine kleine Ausstellung von Angelika Ruckdeschel und Holger Albertini. Sie ist bei der Aktion "Offenes Atelier DU 2009" im Atelierhaus "Alte Rossschlächterei" in Neudorf zu sehen. "Wir haben die Radierungen gemeinsam im Juli 2009 erstellt und 14 Tage dafür gebraucht," berichtet Ruckdeschel. Es ist eine kleine, aber feine Ausstellung, die auch den Kontakt zu den beiden Künstlern und Gespräche mit ihnen ermöglicht.

Samstag, 3. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Comedy Star Guido Cantz klärte Steinhofbesucher auf
Kabarett vom Allerfeinsten brachte der 38 jährige Vollblut Entertainer und Comedian Guido Cantz am vergangenen Donnerstag in den fast ausverkauften Huckinger Steinhof, der immer mehr zu einer ganz besonderen Spielstätte für die Stadt Duisburg avenciert. Rund 400 Besucher genossen den Abend! „Ich will ein Kind von Dir“, so der Titel der seit September 2007 bundesweit laufenden Kabarett-Tour, die nun auch den Duisburger Süden erreichte. In passenden Farben „hellblau“ und „rosa“ auch die Bühnendeko. Und in seiner ureigenen Art brachte Guido Cantz den Zuschauern alle Höhen und Tiefen des Vaterseins und -werdens und viele andere Katastrophen, die das Familienleben so mit sich bringt, näher.
Die ersten Lacher beim Kommentar zur Besucherin mit 4 Kindern – „Ist dein Mann ein Fruchtzwerg?“
Die Angst vor dem eigenen Nachwuchs – „Man weiß doch nicht, was für ein Asi da aufwächst!“ – stand im Verlauf des Abends immer wieder im Mittelpunkt. Erfahrungen aus der eigenen Jugend – „Urlaub im PKW der Eltern mit einer Stange Lord Extra auf dem Amaturenbrett“ – und Erlebnisse als abysitter für seinen Bruder strapazierten die Lachmuskeln bis aufs Äußerste. „Gehen sie mal abends mit einem Babyphone durch eine Neubausiedlung, was sie da erleben“
Die Verantwortung gegenüber einem kleinen Menschen – „zum Beispiel Bernhard Hoecker“ – gipfelte doch schon darin, daß man anstatt warmer Milch heute Latte Macchiato kredenzen müsse. Und das Sandmännchen würde heute nicht nur Sand, sondern manch anderes Pülverchen verstreuen. „In Huckingen geht’s noch mit La Le Lu!“ – aber wie singen Promis wie Udo Lindenberg, Udo Jürgens oder Roberto Blanco – „ der Fluch der Karibik“ – ihre „Kleinen“ in den Schlaf singen würden, brachte Cantz gekonnt zu Gehör nach dem Motto – „Ein bischen Schlaf muss sein“
Die Sorge vor der von ihm als „Calmunditis“ bezeichneten Fettleibigkeit der Kleinen revidierte er schnell – „Viele Eltern meinen anscheinend man wird beim Kindergeld nach Gewicht bezahlt“ – und widmete sich der Frage ob man denn heute überhaupt noch Kind sein wolle? Klimawandel – „Da fahren wir nicht mehr ans Meer, sondern es kommt zu uns“ – musikalischen Hochgenüssen a la Bushido – „Ein IQ unter Zimmertemperatur“ – oder auch nicht mehr unterscheidbaren Politikern – „Hätte man das Kanzlerduell nicht im Studio gedreht, wäre man bei Bauer sucht Frau“ – würden einer schadlosen Kindheit widersprechen. Und das der Kindergarten am Reichstag Kuppel bekommen hätte, liegt an der Philosophie des Architekten – „das man unter Kuppeln besser Märchen erzählen kann“
Bevor Deutschland aussterbe könne er nur die Theorie verbreiten – „Die Praxis machen sie bitte in der Pause“ – Doch man solle vorsichtig sein beim Genuss von Kranwasser – „zu viele Hormone aus Antibabypillen, die den Weg des Wasserkreislaufes schadlos überstehen, verstärken doch die Impotenz“ - Doch man könne sich ja trotz Wirtschaftskrise auf eine Bank verlassen – „die Samenbank“ – so Guido Crantz!
Auch das Älterwerden der Menschen brachte noch einmal Lachsalven für den Comedian – „dann gibt es die Wii Station zum Taubenfüttern und bei MC DONALS passierte Burger“ – die in den makaberen Slogan gipfelte – „und in jedem siebten Ei ist ein Hörgerät dabei“  Genial auch sein Lob für die Location „Steinhof“ – „Huckingen ist ein Name, den man sich merken muss“ – so der abschließende Kommentar des Entertainers.
Wer an diesem Abend nicht dabei sein konnte, kann Guido Cantz am 24. Oktober ab 20 Uhr an gleicher Stelle noch einmal als Programmpunkt beim „Prinzenball“ sehen! HM

Loveparade in Duisburg auf dem Gelände der "Duisburger Freiheit " machbar
Vertreter der Loveparade, der Stadt Duisburg und der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH sind heute zu dem Ergebnis gekommen, dass die nächste Loveparade im Sommer 2010 in Duisburg machbar ist – als Veranstaltungsort haben sie das Gelände der künftigen „Duisburger Freiheit“ am Hauptbahnhof ins Auge gefasst. Der Grundstückseigentümer, die Firma aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, kann sich das Areal ebenfalls als Veranstaltungsfläche für die größte Party der Welt vorstellen. Das Vorhaben wurde heute auch den beteiligten Behörden vorgestellt, um die Detailplanung voranzutreiben.

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) informiert im BIZ

Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind Informationen immer wichtiger. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit informiert am Montag, den 5. Oktober 2009 von 10:00 bis 12:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über alle Fragen rund um das Thema "Arbeiten in Europa". Tips und Anregungen zur Arbeitsaufnahme im europäischen Ausland sind ebenso Gegenstand der Veranstaltung wie Informationen über das Sozialversicherungsrecht der einzelnen europäischen Mitgliedsstaaten. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung und kann ohne Anmeldung kostenfrei besucht werden.

Ab sofort wieder Heckenschnitt möglich
Wem die Hecke im Garten während des Sommers über den Kopf gewachsen ist und nun umfangreichere Schnittmaßnahmen plant, kann ab sofort wieder zur Heckenschere greifen. Hecken und Gebüsche dürfen nach dem Landschaftsrecht nur zwischen Anfang Oktober und Ende Februar gerodet oder geschnitten werden. Außerhalb dieser Zeit ist dies verboten. Erlaubt sind dann lediglich schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen.
Beim Rückschnitt ist jedoch Vorsicht geboten. Scheinbar „wildes“ Gewirr aus Ästen, Blättern und Zweigen in dicht gewachsenen Gartenhecken, das manchen Hobbygärtner stört, bietet oft Wildtieren und insbesondere Vogelbruten einen wichtigen Schutz vor natürlichen Feinden. Auch innerhalb des oben genannten Zeitraums verbietet es das Landschaftsgesetz daher, Lebensstätten wildlebender Tierarten ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören. Wenn alle Heckenbesitzer die Schnittregelungen auch im eigenen Garten beherzigen, leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz.Grünschnitt wird übrigens kostenlos auf den Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe angenommen. Die Recyclinghöfe sind montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 15 Uhr geöffnet. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.duisburg.de oder www.wb-duisburg.de.

Marina-Markt-Saison endet am 11. Oktober
Seit nunmehr 8 Jahren gehört er für viele Duisburgerinnen und Duisburger sowie Gäste aus dem Umland zum festen Bestandteil des Sonntags – der Marina-Markt im Duisburger Innenhafen. Am 11. Oktober 2009 können Liebhaber von frischen Waren und Kunsthandwerk sowie Genießer internationaler Gastronomie in der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr zum letzten Mal in diesem Jahr über den Marina-Markt bummeln. Schon wieder ist eine Marina-Markt-Saison vorüber. Auch im 8. Jahr waren die von der FrischeKontor Duisburg GmbH veranstalteten Märkte ein voller Erfolg. Die Besucherinnen und Besucher nutzten das vielseitige Angebot des Marina-Marktes und unternahmen regelmäßig am zweiten Sonntag im Monat ihren Sonntagsausflug in den Innenhafen. Als Dankeschön für das große Interesse und die fortwährende Treue der Besucherinnen und Besucher verteilt das FrischeKontor beim Marina-Markt am 11. Oktober Geschenke an Groß und Klein sowie Jung und Alt. Marina-Markt im Innenhafen – ein Erlebnis für die ganze Familie!

Bauernmarkt bereichert Verkaufsoffenen Sonntag am 4. Oktober
Durch die positive Entwicklung der Duisburger Innenstadt mit dem Citypalais, dem neuen König-Heinrich-Platz und dem Forum verspricht der diesjährige Verkaufsoffene Sonntag am 4. Oktober 2009 ein großer Erfolg zu werden. Die Duisburger Wochenmärkte werden ihren Teil dazu beitragen und sich zwischen 13:00 und 18:00 Uhr in der Duisburger Innenstadt auf der Königstraße präsentieren. Neben den Händlerinnen und Händlern des Bauernmarktes stellen sich noch weitere Beschicker der Duisburger Wochenmarktlandschaft sowie gastronomische Anbieter vor.
Das frische und reichhaltige Angebot an Wochenmarktprodukten wie Gemüse, Obst, Backwaren, Fleisch und Wurst, Butter, Eier und Käse, Fisch, Blumen, Gewürzen und Kräutern sind nicht das Einzige, auf das sich die Besucher freuen dürfen. Spezielle Angebote vom Pferdemetzger, der Senfmühle und anderen Anbietern kulinarischer Köstlichkeiten werden den Bauernmarkt an diesem verkaufsoffenen Sonntag zu einem besonderen Ereignis machen. Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Imbiss- und Getränkestände mit einem reichhaltigem internationalem Angebot. Und alle Wochenmarkt-Fans, die es am 4. Oktober 2009 leider nicht schaffen, sich von der Frische und Regionalität der Produkte der Marktbeschicker zu überzeugen, haben am Sonntag, den 8. November 2009, nochmals die Möglichkeit dazu. Denn auch dann wird es wieder heißen: der Bauernmarkt bereichert den Verkaufsoffenen Sonntag!

Terminänderungen bei den Wochenmärkten am Tag der Deutschen Einheit
Aufgrund des Feiertages fallen am Samstag, den 3. Oktober 2009, die Wochenmärkte in Vierlinden (Franz-Lenze-Platz), Obermeiderich (Wasgaustraße), Beeck (Marktplatz), Laar (Werth-/Schillstraße), Bauernmarkt (Königstraße) und Wanheim (Tollberg/Molbergstraße) ersatzlos aus. Die Wochenmärkte in Mittelmeiderich (Bahnhofsvorplatz/Von-der-Mark-Straße), Hochheide (Bürgermeister-Bongartz-Platz), Hochfeld (Saarbrücker Straße/Fröbelstraße) und Hochemmerich (Atroper Straße/Duisburger Straße) werden auf Freitag, den 2. Oktober 2009, vorverlegt. Die Marktbeschicker der Duisburger Wochenmärkte und die FrischeKontor Duisburg GmbH bitten um Verständnis aufgrund der Terminänderungen und wünschen ihren Kundinnen und Kunden einen erholsamen Feiertag.

Kleine Geschenke vom Hochfelder Wochenmarkt
Pünktlich zum Beginn der Herbstferien wird der Hochfelder Wochenmarkt die Gelegenheit nutzen, um sich bei der Kundschaft für deren Treue zu bedanken. Am Samstag, 10. Oktober 2009, werden ab 8:00 Uhr frische Wochenmarkt-Einkaufstaschen an die Kundschaft verteilt – und dies, solange der Vorrat reicht.

Tag der offenen Tür im Rathaus
Zum Tag der Deutschen Einheit öffnet das Duisburger Rathaus heute am Samstag, 3. Oktober 2009, von 11 bis 18 Uhr seine Pforten zu einem Tag der offenen Tür. Mitglieder des Rates werden Führungen durch das historische Gebäude am Burgplatz anbieten. Und auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland übernimmt die eine oder andere Besuchergruppe. Auf einem vorbereiteten Rundweg kann die Besucherinnen und Besucher das Haus sogar auf eigene Faust erkunden. Zu sehen sind unter anderem der große Ratssitzungssaal, das Mercatorzimmer mit der Amtskette des Oberbürgermeisters und dem Goldenen Buch, das Dienstzimmer des Oberbürgermeisters, das Sitzungszimmer des Verwaltungsvorstandes, der Franz-Haniel-Hof und der historische Trausaal. Auch die den Duisburger Städtepartnerschaften gewidmeten Sitzungssäle sind geöffnet. Im zweiten Stock des Gebäudes stellen Duisburger Künstler im Rahmen des Tags der offenen Tür ihre Werke aus.
Religion heute: Die Sünde – Das schöne Leben und seine Feinde

Verboten – aber so schön! Klaus T. Hofmann führt am Donnerstag, 8. Oktober, um 18.30 Uhr in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte vor, welche Spuren das Konzept der Sünde in der Kultur im Allgemeinen und in den Künsten im Besonderen hinterlassen hat. 
Sünde? Das ist heutzutage für jeden etwas anderes: ein Stück Sahnetorte für den einen, Umweltverschmutzung für die anderen. Für wenige ist es nur noch ein Verstoß gegen den Willen Gottes, wie es die christliche Lehre sieht. Diese Vorstellung von Sünde scheint in unserer Gesellschaft aus der Mode gekommen zu sein. Die sieben Todsünden vertragen sich schlecht mit unserem Lebensstil. Da gelten eher raffiniertes Essen, ein ausgefülltes Sexualleben, Schnäppchen im Internet und ein toller Urlaub als Garanten eines erfüllten Lebens.  Der Eintritt an der Abendkasse kostet 5 Euro.

Oktober-Kinderprogramm in den Stadtbibliotheken
Das Kinderprogramm der Duisburger Stadtbibliotheken liegt für den Monat Oktober ab sofort zur Mitnahme aus. Vielfältige Vorleseveranstaltungen, Bilderbuchkino, Bastelstunden und Kreativwerkstätten stehen zur Auswahl. Rund 30 Veranstaltungen werden angeboten, zu denen Kinder im Alter von vier bis acht Jahren eingeladen sind. Außerdem: Am 28. Oktober laden Stadtbibliothek und die Sprachschule Berlitz wieder zu „Tingos englischem Spielenachmittag“ in die Zentralbibliothek ein. Wegen der großen Nachfrage bei den einzelnen Aktionen sollte an der Erstinformation der jeweiligen Stadtbibliotheken eine frühzeitige Anmeldung erfolgen. Für alle Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl auf 25 Kinder beschränkt. Ein gültiger Bibliotheksausweis reicht als Eintritt.

Freitag, 2. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Zahl der Woche: 2 000 Kilometer je Einwohner mit Bussen und Bahnen
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, fuhr im Jahr 2008 in Deutschland jeder der 82,0 Millionen Einwohner durchschnittlich fast 2 000 Kilometer mit Bussen und Bahnen. Diese Entfernung entspricht in etwa der Luftlinie zwischen Hamburg und Istanbul oder München und Moskau. Die gesamte Beförderungsleistung im Nah- und Fernverkehr betrug 162,2 Milliarden Personenkilometer.
Auf Eisenbahnen entfielen pro Einwohner 1 010 Kilometer (oder 51%) und auf Omnibusse 780 Kilometer (39%). Mit Straßenbahnen wurden durchschnittlich 200 Kilometer (10%) gefahren. Bei Fahrten im Nahverkehr wurden knapp 1 250 Kilometer und bei Fernverkehrsreisen rund 740 Kilometer je Einwohner zurückgelegt.

Rhein-Ruhr-Bad bleibt auch am Tag der Deutschen Einheit geöffnet
Das Rhein-Ruhr-Bad steht den Badefreunden am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, von 8 bis 21 Uhr zur Verfügung. Alle anderen von DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben an diesem Tag geschlossen.

Heute: Straßenfest anlässlich der Interkulturellen Wochen Duisburg 2009
Die Interkulturellen Wochen Duisburg 2009 setzen die Tradition ihres eigenen Straßenfestes fort. Das Fest der Kulturen im Herzen der Stadt findet erneut auf der Königstraße statt. Geboten werden ab dem frühen Nachmittag zahlreiche Informations- und Unterhaltungsstände sowie ein interkulturelles Bühnenprogrammen. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz – ganz unter dem Motto „Die ganze Welt is(s)t in einem Zelt!
14.00 Uhr – 19.00 Uhr Königstraße, Duisburg-Stadtmitte. Veranstalter: Initiativkreis Interkulturelle Wochen Duisburg 2009

Lieselotte - Interaktive Lesung mit Illustrator und Autor Alexander Steffensmeier
Am: Samstag, 10.10.2009Um: 14.00 Uhr in der Mayersche Buchhandlung im Forum bei freiem Eintritt. Für Kinder ab 4 Jahre.
Der Illustrator und Autor Alexander Steffensmeier präsentiert in einer interaktiven Lesung seine Bilderbücher rund um die temperamentvolle Kuh Lieselotte. Es gibt ein Kinderbuch-Kino, Alexander Steffensmeier liest aus seinen Büchern vor und anschließend kann noch gemalt werden. Alexander Steffensmeier kam 1977 in Ostwestfalen zur Welt. Er studierte am Fachbereich Design der Fachhochschule Münster Illustration und begann schon während des Studiums als freier Illustrator zu arbeiten.

Radtour in den „Goldenen Oktober“

Der Radtourentipp des Monats Oktober empfiehlt eine Fahrt in den „Goldenen Oktober im Duisburg-Düsseldorfer Grenzgebiet“. Der Internet-Radtourentipp ist der sechste und letzte für dieses Jahr. Zu finden ist er unter www.duisburg.de/stadtentwicklung. Über etwa 35 Km führt dieser Zwei-Städte-Rundkurs durch landwirtschaftlich geprägte Räume im Süden Duisburgs und im Norden der Nachbarstadt Düsseldorf. Dabei geht es durch dörflich anmutende Ortsteile und die weite Landschaft des abwechslungsreichen Rheinlandes. Die Vielfalt der Eindrücke machen den Reiz dieser Herbsttour aus, Schlösser und landwirtschaftliche Güter liegen an der Route und für eine gemütliche Pause gibt es genügend gastliche Angebote auf dem Weg.

Tag der offenen Tür im Rathaus
Zum Tag der Deutschen Einheit öffnet das Duisburger Rathaus am Samstag, 3. Oktober 2009, von 11 bis 18 Uhr seine Pforten zu einem Tag der offenen Tür. Mitglieder des Rates werden Führungen durch das historische Gebäude am Burgplatz anbieten. Und auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland übernimmt die eine oder andere Besuchergruppe. Auf einem vorbereiteten Rundweg können die Besucherinnen und Besucher das Haus sogar auf eigene Faust erkunden.
Zu sehen sind unter anderem der große Ratssitzungssaal, das Mercatorzimmer mit der Amtskette des Oberbürgermeisters und dem Goldenen Buch, das Dienstzimmer des Oberbürgermeisters, das Sitzungszimmer des Verwaltungsvorstandes, der Franz-Haniel-Hof und der historische Trausaal. Auch die den Duisburger Städtepartnerschaften gewidmeten Sitzungssäle sind geöffnet. Im zweiten Stock des Gebäudes stellen Duisburger Künstler im Rahmen des Tags der offenen Tür ihre Werke aus.

Gruseldiplome verliehen:
Auftakt zum Super-Grusel-Spaß mit Dr. Frank N. Stein zu Halloween lockte zahlreiche Kinder in das LEGOLAND® Discovery Centre
Zeugnisse? Langweilig! Im LEGOLAND Discovery Centre in Duisburg gibt es jetzt etwas viel Besseres. Wer kann schließlich schon von sich behaupten, ein echtes Gruseldiplom in der Tasche zu haben? Die Kinder, die am Donnerstagnachmittag beim Auftakt der Halloween Wochen in der bunten Welt aus LEGO® dabei waren, jedenfalls schon. Und sie wissen jetzt, dass so ein Gruseldiplom ein hartes Stück Arbeit ist.
‚So Ihr Schreckgespenster, seid Ihr bereit für den Grusel? ‘ Nach zehnminütigem ‚Grusel-Warm-Up‘, bei dem die Grundkenntnisse des Gruselns erlernt worden waren – buh rufen beispielsweise oder so laut schreien, wie es eben geht – erübrigte sich diese Frage eigentlich. Gestellt hatte sie Dr. Frank N. Stein, ein verrückter Professor mit wirren grauen Haaren, der die Kinder empfing und nun zusehen musste, dass er hinterherkam, als die Meute in Richtung Miniland aufbrach. Dort angekommen stand manch einem Kind der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Waren hier doch in der Nacht auf den ersten Oktober tausende Fledermäuse herbei geflattert, die die Kinder nun suchen sollten. Und Gruselkinder die suchen, finden auch – an diesem Nachmittag blieb kaum eine Fledermaus unentdeckt.
Weiter ging es ins 4D Kino, wo passend zu Halloween im Oktober ein ganz neuer Film mit Titel ‚Der Zauberschwur‘ läuft. Kämpfende Skelette, ein böser Zauberer und jede Menge Feuer – na, wenn das nicht gruselig ist! Und als ob das nicht schon genug des Schreckens wäre, ging es nach einem Ritt in der Drachenbahn in die Fabrik zur nächsten Mutprobe in Dr. Frank N. Steins Labor.
Zusammen mit dem verrückten Professor galt es hier, ein schreckliches Monster zum Leben zu erwecken. Und das gelang auch: Kaum war der fehlende LEGO Stein produziert, der Frankensteins Herz zum Schlagen brachte war auch sogleich das Monster in ihm erwacht. Ein Monster, das nun noch bis Ende Oktober im LEGOLAND Discovery Centre wohnen wird. Es gibt sie also noch eine Weile – die Chance auf das eigene Gruseldiplom.

„Hier sind wir zu Hause!“ - Ein Informationsabend zum Thema Einbürgerung
„Hier sind wir zu Hause!“ Unter diesem Motto lädt das Referat für Integration der Stadt Duisburg am Montag, 5. Oktober um 19 Uhr zu einem Informationsabend zum Thema Einbürgerung ein. Ort der Veranstaltung ist das Konferenz- und Beratungszentrum „Der kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 3-7, Stadtmitte. Die Veranstaltung findet im Rahmen einer gleichnamigen Kampagne des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Auf Großflächenplakaten wirbt NRW derzeit in 10 Großstädten für die Einbürgerung von Zuwanderern.
Im „Kleinen Prinzen“ informiert Holger Stockmann vom Ordnungsamt der Stadt über gesetzliche Grundlagen und das Einbürgerungsverfahren. Der Integrationsbeauftragte des Landes NRW, Thomas Kufen, und der Vorsitzende des Beirates für Zuwanderung und Integration, Sevket Avci, sprechen Grußworte. Außerdem gibt es eine Talkrunde mit vier Duisburgerinnen und Duisburgern. Sie sprechen über ihre Haltung zum Thema Einbürgerung und berichten über ihre Erfahrungen. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion und zum Gespräch. Moderiert wird der Abend von der Journalistin Rusen Tayfur.

Beschaffung, Vertrieb, Personal mit SAP
Kundenaufträge, Logistik, Materialmanagement – wer Grundlagenkenntnisse in SAP R/3 hat, hat die Gelegenheit, in einem Kurs der Volkshochschule am 10., 11. und 31. Oktober, jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr, im Zentrum für Personalentwicklung in Duisburg-Buchholz die SAP-Module kennen zu lernen, die für Beschaffung, Vertrieb und Personal wesentlich sind. Prozesse der Materialwirtschaft, Organisationsstrukturen und Stammdaten, Personalabrechnung sind ebenso Themen in dem Seminar wie die integrierte Datenbearbeitung MM-FI-CO-PP.

Künstlerateliers erkunden
Die Volkshochschule bietet am Wochenende im Rahmen der Aktion „Offenes Atelier 2009“ geführte Rundgänge durch Neudorf (3. Oktober, Treffpunkt 14 Uhr Lützowstr. 22 am Atelier „Alte Rossschlachterei“) und Stadtmitte (4. Oktober, Treffpunkt 14 Uhr Philosophenweg 12, Atelier Hellebrand) an. Beide Touren führen in ausgewählte Ateliers. Außerdem findet eine Tour mit dem Bus zu Künstler- und Atelierhäusern im gesamten Stadtgebiet (unter anderem Rumeln-Kaldenhausen, Baerl, Mündelheim, Wehofen, Rheinhausen) statt. Anmeldung in der VHS, Telefon 0203-283 2206

Sonntagsführungen im Binnenschifffahrtsmuseum - Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte
In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden. Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 4. Oktober, um 15 Uhr ein. Die Teilnahme kostet einen Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis).

Vollsperrung der Beecker Straße
Die Beecker Straße wird ab Montag, 5. Oktober 2009, zwischen Emscherstraße und Ranenbergstraße vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Grund sind Kanalbauarbeiten, die voraussichtlich bis Ende Dezember andauern. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Die Stadt Duisburg bittet alle Betroffenen um Verständnis.

Neuer Kreisel in Wehofen
Die Bauarbeiten zur Einrichtung eines Kreisverkehrs im Kreuzungsbereich Wehofer Straße und Im Eickelkamp beginnen am Montag, 5. Oktober 2009. Die Wehofer Straße wird deshalb aus Fahrtrichtung Mattlerstraße als Sackgasse ausgeschildert. Ab der Straße Im Spennskamp ist dann die Wehofer Straße gesperrt. Fußgänger sind hiervon nicht betroffen. Im Anschluss daran wird die Wehofer Straße aus Richtung Dr. Hans-Böckler-Straße gesperrt. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich bis Mitte Januar 2010 andauern. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.

Donnerstag, 1. Oktober 2009 - Historischer Kalender

Wanderungssaldo von Ost- nach Westdeutschland ändert sich wenig
Wie das Statistische Bundesamt zum "Tag der Deutschen Einheit" mitteilt, zogen 2008 nach vorläufigen Ergebnissen 136 500 Personen aus den neuen Bundesländern in die alten Länder (2007: 138 100), während 85 500 Menschen die umgekehrte Richtung wählten (2007: 83 300). Die neuen Bundesländer verloren also per Saldo rund 51 000 Personen durch Abwanderung (2007: 54 800). Damit schwächte sich die Wanderung von Ost- nach Westdeutschland wieder leicht ab, nachdem in den
Jahren 2006 und 2007 ein geringfügiger Anstieg zu verzeichnen war. Berlin bleibt bei dieser Betrachtung unberücksichtigt, weil sich die Umzüge nicht mehr nach Berlin-West und Berlin-Ost trennen lassen.
Zu den Hauptzielländern im Westen zählten im letzten Jahr Bayern mit 30 300 Personen oder 22% der Fortzüge aus Ostdeutschland, Niedersachsen mit 22 300 (16%), Baden-Württemberg mit 21 000 (15%) und Nordrhein-Westfalen mit 20 800 (15%).Die meisten der aus Ost- nach Westdeutschland Gezogenen kamen aus Sachsen mit 37 700 (28% der Fortzüge) und die wenigsten aus Brandenburg mit 20 100 (15% der Fortzüge). Besonders interessant ist die Zahl der Fortzüge in Beziehung zu der dort lebenden Bevölkerung: Unter Berücksichtigung der Einwohnerzahlen war die Abwanderung am stärksten in Mecklenburg-Vorpommern (1,5% der dort lebenden Bevölkerung beziehungsweise 24 900 Personen) gefolgt von Thüringen (1,2%
beziehungsweise 26 700 Personen) und Sachsen-Anhalt (1,1% beziehungsweise 27 200 Personen).
Seit der Wiedervereinigung hat es in jedem Jahr Abwanderungsverluste der neuen Bundesländer gegenüber den alten Ländern gegeben. Von einem Höchststand im Jahr 1991 mit 165 400 Personen ging der Wanderungssaldo zunächst zurück und erreichte 1996 mit 24 900 Personen einen Tiefststand. Danach erhöhte sich der Saldo wieder bis auf 97 600 Personen im Jahr 2001 und hat sich in den letzten Jahren bei einem Wert um 50 000 Personen eingependelt.
Im Jahr 2008 war der Wanderungsverlust Ostdeutschlands bei Frauen und Männern mit je 25 500 Personen nahezu gleich. Zuvor verzeichneten die Frauen in sämtlichen Jahren seit der Wiedervereinigung einen höheren Wanderungsverlust als die Männer.

Zeitraum Zuzüge aus den neuen
Ländern in die alten
Länder
Fortzüge aus den alten
Ländern in die neuen
Länder
Wanderungssaldo der neuen Länder gegenüber den alten Ländern
insgesamt männlich weiblich insgesamt männlich weiblich insgesamt männlich weiblich
*) Alte Bundesländer ohne Berlin-West; neue Bundesländer ohne Berlin-Ost.
1) Vorläufiges Ergebnis.
  1 000
1991 229,2 116,1 113,1 63,8 44,6 19,2 – 165,4 – 71,5 – 93,9
1992 175,9 86,6 89,2 85,5 56,4 29,1 – 90,4 – 30,3 – 60,1
1993 143,0 69,7 73,2 87,4 54,2 33,2 – 55,6 – 15,6 – 40,0
1994 129,9 62,5 67,4 95,4 56,0 39,5 – 34,5 – 6,6 – 28,0
1995 129,9 63,5 66,5 98,1 55,9 42,2 – 31,9 – 7,6 – 24,3
1996 125,5 62,1 63,5 100,6 56,1 44,5 – 24,9 – 6,0 – 19,0
1997 124,9 62,0 62,9 96,7 52,4 44,3 – 28,2 – 9,6 – 18,6
1998 136,1 68,0 68,1 89,8 48,0 41,8 – 46,3 – 19,9 – 26,3
1999 148,6 73,9 74,8 90,5 47,6 42,9 – 58,1 – 26,2 – 31,9
2000 168,2 84,0 84,2 92,2 48,1 44,1 – 76,0 – 35,9 – 40,0
2001 192,0 96,1 95,9 94,4 49,1 45,4 – 97,6 – 47,0 – 50,5
2002 176,7 87,9 88,8 95,9 49,9 46,0 – 80,8 – 38,0 – 42,8
2003 155,4 76,8 78,6 97,0 50,8 46,2 – 58,4 – 26,0 – 32,3
2004 146,4 73,1 73,2 94,7 49,7 45,0 – 51,7 – 23,4 – 28,2
2005 137,2 68,8 68,4 88,2 46,3 41,9 – 49,0 – 22,5 – 26,5
2006 136,0 68,0 68,0 81,8 42,8 39,0 – 54,2 – 25,2 – 29,0
2007 138,1 70,0 68,2 83,3 42,9 40,5 – 54,8 – 27,1 – 27,7
2008 1) 136,5 69,4 67,1 85,5 43,9 41,6 – 51,0 – 25,5 – 25,5

Ab 1. Oktober Energieeinsparverordnung 2009 in Kraft
Mit der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV 2009), die morgen in Kraft tritt, wird die Energieeffizienz von Gebäuden entscheidend verbessert. Um die Ziele der Bundesregierung bei Energieeinsparung und
Klimaschutz zu erreichen, muss erheblich energieeffizienter gebaut werden als bisher. Neue Gebäude sollen energetisch besonders sparsam sein. Bei Altbauten sollen Möglichkeiten zur Energieeinsparung zu
wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen erreicht werden. Mit der EnEV 2009 werden Neubauten künftig eine um durchschnittlich 30 Prozent bessere Energiebilanz aufweisen als zur Zeit. Wer in Zukunft an seinem
Altbau größere Modernisierungen vornimmt, muss im Mittel um 30 Prozent verschärfte energetische Anforderungen einhalten.
Auch wenn ein Gebäudeeigentümer von sich aus keine Modernisierung seines Hauses durchführt, muss er bestimmte Nachrüstpflichten erfüllen. In der Praxis ist bei den Neuregelungen hierzu vor allem die
Dämmung bisher ungedämmter oberster Geschossdecken oberhalb beheizter Räume von Interesse. Nachdem bislang nur die nicht begehbaren, obersten Geschossdecken von der Dämmpflicht erfasst waren, müssen bis Ende 2011 nun auch begehbare oberste Geschossdecken gedämmt sein. Alternativ kann auch das Dach entsprechend gedämmt werden. Die Nachrüstpflichten gelten nicht für selbstgenutzte Ein- und
Zweifamilienhäuser (Selbstnutzung ab 1. Februar 2002). In Zukunft soll die Einhaltung der Energieeinsparverordnung auch stärker kontrolliert werden. Unternehmer müssen die Konformität ihrer Arbeiten mit der Energieeinsparverordnung bestätigen. Die Schornsteinfeger werden bei der Feuerstättenschau auch die Übereinstimmung von Heizungsanlagen mit bestimmten energetischen Anforderungen prüfen.

2. Sicherheitstag für Senioren
Gut besucht ist der "2. Sicherheitstag für Senioren", der am Weltseniorentag (das ist jeweils der 1. Oktober eines Jahres) im "Kleinen Prinzen" stattfindet. Polizei, Verbraucherzentrale, Alzheimer-Gesellschaft und DVG sind mit Info-Ständen vertreten. Da ich die neuen Angebote der DVG bereits vorgestellt habe (siehe die Berichterstattung über den Seniorenbeirat), werde ich hier nicht weiter darauf eingehen.
Axel Hilbertz vom Kriminalkommissariat 34 (Kriminalprävention / Opferschutz) spricht zum Thema "Schutz vor Straftaten im öffentlichen Raum". "Handys und Notrufanlagen können für Notrufe ("110") bei der Polizei genutzt werden," betont er. "Holen Sie Hilfe, wenn Sie eine Notlage erkennen. Holen Sie frühzeitig Mitstreiter und Leute aus der Anonymität! Sprechen Sie Leute direkt an! Die Macht der Gruppe kann Straftäter abschrecken. Ihr Verhalten muß ein unkalkulierbares Risiko für den Täter sein." Am Beispiel des Pfeffersprays macht der Referent klar, wie man Hilfsmittel richtig einsetzt. "Achten Sie auf Sachen wie Handbabbarkeit / Nutzung, Wirkungsweise und Haltbarkeit. Was nutzt mir ein Pfefferspray, das sich eigentlich nur gegen Hunde einsetzen läßt?" Seine Alternative: ein leicht bedienbarer Schrillalarm. "Er schafft Öffentlichkeit," betont Hilbertz, als er es praktisch demonstriert. Gürteltasche, verschließbare Taschen mit Reißverschluss an der Innenseite der Bekleidung oder Brustbeutel können Diebstähle vermeiden helfen. "Machen Sie es Dieben schwer," rät Hilbertz. AR

Herbstferienöffnungszeiten des Schulmedienzentrums
Das Schulmedienzentrum und der Klassensatzservice der Stadtbibliothek Duisburg ist während der Herbstferien nur eingeschränkt erreichbar. Vom 12. bis 23. Oktober sind die Öffnungszeiten auf 8 Uhr bis 12 Uhr und 13 Uhr bis 15 Uhr beschränkt. Alle anderen Ausleihdienste der Stadtbibliothek sind nicht betroffen.

VHS-Vortrag: „Herbstliche Bäume“

Mit der prächtigen Laubfärbung zeigen viele Gehölze sich jetzt von ihrer schönsten Seite. „Bäume im Herbst und Winter" ist Thema eines Vortrags am Dienstag, 6. Oktober, um 18 Uhr in der Volkshochschule, Königstraße 47.
Heinz Kuhlen stellt die Vielfalt und Schönheit der Bäume in der kalten Jahreszeit in Bildern vor. Der Vortrag informiert zugleich über botanische Besonderheiten und will zu eigenen Beobachtungen in Parks und Gärten anregen. Infos unter 0203 / 283-3725 und 283-2616.

VHS-Bildungsurlaub: Zeichnen am PC mit CAD
Im Rahmen eines Bildungsurlaubs vom 12. bis 16. Oktober, jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr, bietet die VHS Einblicke in die grundlegenden Strukturen von computergesteuerten Zeichensystemen auf Basis von AutoCAD 2005 an. Am Ende des Kurses sind die Teilnehmer in der Lage, einfache technische Zeichnungen zu erstellen, zu drucken und zu verändern. Veranstaltungsort ist das Zentrum für Personalentwicklung in Duisburg-Buchholz. Der Intensivkurs ist als Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmer-Weiterbildungsgesetz anerkannt. Dadurch haben die meisten Arbeitnehmer einen Anspruch auf fünf Tage bezahlten Sonderurlaub.

Oberverwaltungsgericht NRW: Kein Blaulicht für Fahrzeuge eines Kommunalen Ordnungsdienstes
Die Stadt Wuppertal ist nicht berechtigt, Fahrzeuge ihres Kommunalen Ordnungsdienstes mit Blaulicht und Einsatzhorn auszurüsten. Dies hat der 8. Senat des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen durch Urteil vom 29. September 2009 entschieden und damit ein gleichlautendes Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf bestätigt.
Die Stadt Wuppertal (Klägerin) hatte bei der beklagten Bezirksregierung Düsseldorf die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für die Ausstattung von Fahrzeugen ihres Kommunalen Ordnungsdienstes mit Blaulicht und Einsatzhorn beantragt. Die Klägerin hatte darauf verwiesen, dass ihr uniformierter Vollzugsdienst zunehmend anstelle der Polizei Gefahrenabwehraufgaben übernehme. Dabei gerate er in eilbedürftige Situationen, die den Einsatz von Blaulichtfahrzeugen erforderlich machten. Im Übrigen sei der Kommunale Ordnungsdienst dem Vollzugsdienst der Polizei gleichzustellen und aus diesem Grund auch ohne Ausnahmegenehmigung zum Bereithalten von Blaulichtfahrzeugen berechtigt. Die Bezirksregierung hatte den Antrag unter Hinweis auf die (neue) restriktive Handhabung der Vergabe von Blaulichtberechtigungen abgelehnt. Soweit in der Vergangenheit befristete Ausnahmegenehmigungen (z.B. für die Städte Düsseldorf und Duisburg) erteilt worden seien, würden diese nach einer ministeriellen Weisung nicht mehr verlängert. Der Widerspruch der Klägerin hatte keinen Erfolg. Die nachfolgend erhobene Klage wies das Verwaltungsgericht ab. Mit ihrer Berufung blieb die Klägerin auch vor dem Oberverwaltungsgericht erfolglos.
In der mündlichen Urteilsbegründung führte der Vorsitzende des 8. Senats aus: Fahrzeuge eines Kommunalen Ordnungsdienstes dürften nicht ohne Ausnahmegenehmigung mit Blaulicht und Einsatzhorn ausgestattet werden. Die Ordnungsbehörden nähmen zwar Aufgaben der Gefahrenabwehr wahr, seien aber keine „Polizei“ im Sinne der verkehrsrechtlichen Vorschriften. Den Antrag der Klägerin auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung habe die Beklagte ermessensfehlerfrei abgelehnt. Die Beklagte habe zu Recht angenommen, dass die Zahl der mit Blaulicht ausgerüsteten Fahrzeuge möglichst gering bleiben müsse, um dessen Wirkung in der Bevölkerung nicht zu beeinträchtigen und um die mit dem Blaulichtgebrauch einhergehende erheblich erhöhte Unfallgefahr gering zu halten. Eine Ausnahmesituation bestehe nicht, weil der Bedarf an Blaulichtfahrzeugen durch die Polizei gedeckt werde.  Der Senat hat die Revision nicht zugelassen. Dagegen ist die Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesverwaltungsgericht möglich. Aktenzeichen: 8 A 1531/09

Zum Tag der Zahngesundheit 2009: Im Mund geht’s rund
Über 600 verschiedene Bakterienarten tummeln sich billionenfach in jedem Mund, nicht wenige davon verursachen Karies, die häufigste Infektionskrankheit in den Industrieländern. Andere Mundbakterien begünstigen folgenschwere Herz- und Kreislauferkrankungen. Kinder aus Duisburg-Wanheimerort zeigen was den Zähnen gut tut.
Vom 29. September bis zum 2. Oktober geht es für Kinder der Förderschule Eschenstraße, der Gemeinschaftsgrundschule Eschenstraße und der Katholischen Grundschule Eschenstraße sowie die Maxi-Kinder aus dem städtischen Kindergarten Kaufstraße und dem evangelischen Kindergarten Nikolaistraße in Wanheimerort darum, was den Zähnen gut tut. Als „Zuckerdetektive“ finden die Kinder heraus, wo sich besonders viel Zucker in beliebten Lebensmitteln und Getränken versteckt. Ein Buffet mit vielen leckeren und gesunden Sachen wartet darauf gestürmt zu werden. Die Kinder dürfen hier nach Herzenslust schlemmen. Nicht nur knackiges Obst und Gemüse vom Frischekontor Duisburg ist im Angebot, auch kerniges Vollkornbrot aus der Vollkornbäckerei Kabouter sorgt für ein rund um gutes Frühstückserlebnis.
Die Kinder erhalten eine Frühstücksbox, in die jetzt jeden Tag leckere gesunde Sachen für das Frühstück in Schule und Kindergarten kommen sollen. „Nach dem Essen, Zähne putzen nicht vergessen“ - unter diesem Motto geht es zum „Kariestunnel“. Mit einem Tropfen einer fluoreszierenden Flüssigkeit werden die Zähne angefärbt. Im „Disko-Licht“ des „Kariestunnels“ leuchten die normalerweise unsichtbaren „Zahnmonster“ hell auf. Am „Zahnputzbrunnen“ bekommen die Kinder von den Gruppenprophylaxehelferinnen des Arbeitskreises Zahnmedizinische Prophylaxe Duisburg e.V. Tipps und Tricks für „supertolles“ Zähneputzen. Nun rücken die Kinder den gefährlichen Mundbewohnern mit Zahnbürste und Zahnpasta auf den Leib. Anschließend kontrollieren die Kinder im „Kariestunnel“ den Erfolg ihrer Putzaktion.
Der „Arbeitskreis Zahnmedizinische Prophylaxe Duisburg e.V.“ – ein Zusammenschluss aller in Duisburg vertretenen gesetzlichen Krankenkassen, der Zahnärztekammer Nordrhein, der kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein und des Zahnärztlichen Dienstes des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg – als Veranstalter möchte die Kinder für ein gesundes Pausenfrühstück jenseits der süßen Teilchen begeistern, denn ein zuckerfreier Vormittag im Kindergarten und in der Schule bekommt nicht nur dem Körper sondern auch den Zähnen gut.
„Leider bekommen sehr viele Kinder kein Frühstück oder nur kuchenartigen Naschkram mit in die Schule oder den Kindergarten, selbst Chips oder kalte Fertigpizza vom Vortag sind keine Seltenheit“, meint Zahnarzt Bernd Schröder vom Gesundheitsamt Duisburg und geschäftsführender Vorsitzender des Arbeitskreises. „Süße Brotaufstriche, sogenannte „Schoko-Pops“, „Milchschnitten“ und ähnliches sowie Limonaden oder Fruchtsaftgetränke sind als Schul- und Kindergartenfrühstück völlig ungeeignet“, so Schröder weiter.
Um bei den Kindern ein Bewusstsein für die eigene Zahngesundheit zu wecken und sie für eine „zahngesunde Ernährung“ zu begeistern, besuchen die ausgebildeten und zertifizierten Gruppenprophylaxehelferinnen des Arbeitskreises zweimal jährlich alle Kindergärten Duisburgs. In den Grundschulen Duisburgs erhalten alle Kinder einmal im Jahr altersgerechten Prophylaxeunterricht mit einer aktiven Zahnputzeinheit durch die Gruppenprophylaxehelferinnen.
Das Programm der Aktion wird durch eine Mal- und Bastelaktion rund um den Zahn abgerundet. Die Kinder erstellen Collagen zum gesunden Frühstück und welche Lebensmittel man da unbedingt meiden soll. An der Buttonmaschine fertigen die Kinder ihren ganz persönliches Erinnerungsbutton. Kleine Preise gibt es am Glücksrad zu gewinnen. Ein Büchertisch mit Kinderbüchern zum Thema Zahngesundheit lädt zum Stöbern ein. Für Interessierte gibt es jede Menge Infos und Tipps zu den Themen „gesunde Ernährung“ und Zahnpflege für Kinder. Zum Schluss warten die Kinder mit Spannung darauf, ob sie beim „Zahnquiz“ einen kleinen Obolus für die Klassenkasse gewonnen haben. Alle Klassen und Kindergartengruppen erhalten als Erinnerung an diese erlebnisreichen Stunden eine Urkunde. Die Veranstaltung wird vom Frischekontor Duisburg und der Vollkornbäckerei Kabouter unterstützt.

Gleisbauarbeiten in Duisburg: Bahnübergang "Dachsstraße" gesperrt
(Düsseldorf, 30. September 2009) Die Deutsche Bahn AG führt vom 3.10.2009, 5 Uhr bis 7.10.2009, 8 Uhr, Bauarbeiten zwischen Duisburg-Wanheim und Duisburg-Hochfeld Süd durch. Wegen der Bauarbeiten wird der Bahnübergang "Dachsstraße" vom
3.10.2009, 6 Uhr, bis 7.10.2009, 6 Uhr für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Der Bahnübergang bleibt für Radfahrer und Fußgänger passierbar. Umleitungen werden ausgeschildert.