Duisburg aktuell   -   Archiv Oktober 2008

Freitag, 31. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Bundesweite Theatertournee startet in Duisburg:
Südafrikanische Studenten präsentieren Stück zu HIV/AIDS in Globus-Gesamtschule

Duisburg-Obermeiderich – Geänderte Verkehrsführung schafft Parkraum
Durch die Sperrung der Brücke im Straßenverlauf der Gartroper Straße in Obermeiderich wurde eine Umleitung nötig, die durch die Albrecht- und Koopmannstraße führt. Da durch diese Straßen auch die ausladenden Gelenkbusse der DVG fahren müssen, wurden dort Halteverbote notwendig, die den Anwohnern viele Parkmöglichkeiten nahm.
Um die Situation zu verbessern, hat die Stadt Duisburg die Verkehrsführung geändert. Beide Straßen werden vorübergehend zu Einbahnstraßen: die Albrechtstraße zwischen Niebuhrstraße und Gartroper Straße (es kann Richtung Gartroper Straße gefahren werden) und die Koopmannstraße zwischen Oberhausener Straße und Niebuhrstraße (es kann Richtung Niebuhrstraße gefahren werden). Bis Freitag, 31. Oktober, wird die Beschilderung angepasst. Den betreffenden Anwohnern stehen dann wieder mehr Parkplätze zur Verfügung stehen.

Gleisbauarbeiten im Duisburger Hauptbahnhof
Die Deutsche Bahn AG führt vom 03.11.2008 bis zum 8.11.2008, jeweils zwischen 22.00 und 6 Uhr, vom 8.11.2008, 22 Uhr bis 9.11.2008, 14 Uhr sowie vom 9.11.2008 bis zum 12.11.2008, jeweils von 22 Uhr bis 6 Uhr, Gleisbauarbeiten im Hauptbahnhof Duisburg durch. Trotz des Einsatzes modernster Baumaschinen sind Lärmbelästigungen während der Bauarbeiten nicht immer zu vermeiden.

Modernisierte GmbH-Recht tritt in Kraft
Am 1.November) tritt das modernisierte GmbH-Recht in Kraft. Es ermöglicht, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) auch ohne das sonst erforderliche Mindeststammkapital in Höhe von 25 000 Euro zu gründen. Bei dieser «Einstiegsvariante» kann der Existenzgründer das Mindeststammkapital der normalen GmbH nach und nach ansparen. Gewinne dürfen deshalb nicht voll ausgeschüttet werden. Einige neue Regelungen im Gesetz sollen nach Angaben des Bundes-Justizministeriums Missbräuche des GmbH-Rechts vorbeugen und damit die Stellung der Gläubiger stärken.

Duisburg-Rheinhausen (Burgfeld): Römerstraße wird vorübergehend zur Einbahnstraße
Die Römerstraße erhält zwischen Moerser Straße und Länglingsweg eine neue Fahrbahndecke. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 3. November, und dauern voraussichtlich bis Samstag, 22. November. In dieser Zeit wird die Römerstraße im Bereich der Baustelle zur Einbahnstraße. Es kann nur Richtung Moerser Straße gefahren werden. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Die Zufahrt zum REWE-Parkplatz bleibt frei.

Spaß.Gesellschafts.Abende: Es gibt noch Restkarten für die große Kabarett-Revue im Theater am Marientor
Wer sich noch keine Karte für die Kabarett-Revue im Rahmen der Spaß.Gesellschafts.Abende am 7. November um 20 Uhr im Theater am Marientor gesichert hat, sollte sich beeilen.
Karten gibt es im Opernshop Duisburg, Düsseldorfer Straße 5-7, Konzertkasse Fritz Lange, Beekstraße 17, Ticket Shop Falta, Kuhstraße 14, Theater Duisburg, Servicebüro, Neckarstraße 1, Tour de Ruhr, Emscherstraße 71 und Hundertmeister, Goldstraße 15. Der Kartenpreis liegt je nach Kategorie zwischen 19 und 25 Euro.

Die kurzweilige Revue wird vom Kabarett-Altmeister Piet Klocke moderiert. Mit viel Hirnschmalz und köstlichem Wortsalat führt er durch ein Programm der Spitzenklasse. Doch damit nicht genug: In rasanter Abfolge geben Künstler unterschiedlicher Genres Kostproben ihres Könnens und machen damit Appetit auf ihre Einzelgastspiele in den folgenden Wochen im Hundertmeister und der Mercatorhalle. So zum Beispiel der aus "Alles Atze" bekannte Deutsch-Türke Fatih Cevikkollu, die Britin Rebecca Carrington, die bekennende Preußin Barbara Kuster und Krissie Illing als Wilma. Als Newcomer sind die eigenwillige Musiklehrerin "Fräulein Cäser" alias Alexandra Gauger und der Puppenspieler Martin Reinl mit dabei.
Initiiert und präsentiert wird das Kabarettfestival vom Kölner Atelier Theater, organisiert von den Stadtwerken Duisburg, der RWE Rhein-Ruhr und unterstützt vom der Duisburg Marketing Gesellschaft.

Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung - neuer Ausbildungsberuf im Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen
"Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung" - mit diesem Berufsziel haben im Sommer dieses Jahres vier junge Menschen eine Ausbildung im Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik begonnen. Das Landesamt, das eine solche Ausbildung erstmals anbietet, orientiert sich bei der Ausgestaltung der Lernfelder an typischen Geschäftsprozessen von Unternehmen, die Markt- und Sozialforschung betreiben. Damit eröffnen sich nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss nicht nur Perspektiven für eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst, sondern auch bei Institutionen oder Firmen mit eigener betrieblicher Marktforschung.
Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung sind an der Planung und Organisation von Marktstudien und empirischen Sozialforschungsprojekten beteiligt. Sie arbeiten an der Konzipierung und Erstellung von Fragebögen und Gesprächsleitfäden mit und schulen die Interviewer/innen. Sie organisieren deren Einsatz, erfassen den Rücklauf der Interviewbögen und führen Qualitätskontrollen durch. Sie recherchieren Daten, codieren sie, prüfen sie auf Plausibilität, führen erste Auswertungen durch und bereiten Publikationen mit Ergebnissen vor. Um zu aussagekräftigen Resultaten zu kommen, müssen sie die verschiedenen Methoden und Untersuchungstypen kennen. Spezielle Software für Marktforschung kommt dabei ebenso zum Einsatz wie Statistikprogramme und natürlich das Internet.
Der Ausbildungsberuf "Fachangestellte(r) für Markt- und Sozialforschung" ist seit April 2006 staatlich anerkannt. Die Lehrinhalte der dreijährigen Ausbildung werden - auf dem dualen
Prinzip basierend - zum Teil in einer Berufsschule und zum anderen Teil in unterschiedlichen Statistik-Referaten des Landesamtes vermittelt.
Auch im kommenden Ausbildungsjahr 2009 will das Landesamt den neuen Ausbildungsgang fortführen: Eine entsprechende Stellenausschreibung hat das LDS soeben auf seiner homepage
veröffentlicht, um wiederum mindestens vier Bewerber(innen) für dieses neue Berufbild zu gewinnen. (LDS NRW)

Sozialgericht Dortmund: Hartz IV: Streit um Unterkunftskosten
Langzeitarbeitslose, die ohne Zustimmung des Grundsicherungsträgers umziehen, haben Anspruch auf volle Übernahme der höheren Mietkosten, wenn der Umzug erforderlich war und die Miete weiterhin angemessen ist.
Dies entschied das Sozialgericht Dortmund im Falle einer Bochumerin, die als Untermieterin ihres Freundes mit in dessen neue Wohnung umgezogen war. Die Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung Arbeitsuchender in Bochum (ARGE) lehnte es ab, ihren um17,63 Euro auf nunmehr 159,13 Euro gestiegenen Mietkostenanteil zu zahlen. Es fehle an der vorherigen behördlichen Zustimmung zum Umzug der Leistungsempfängerin. Sie habe in der alten Wohnung bleiben können. Die ARGE sei bereit gewesen, die vollen Kosten der alten Wohnung zu tragen.
Die hiergegen erhobene Klage der arbeitslosen Frau hatte Erfolg. Das Sozialgericht Dortmund verurteilte die ARGE zur vollen Übernahme des neuen Mietkostenanteils. Der Umzug sei erforderlich gewesen, weil die Klägerin als bloße Untermieterin nach der Wohnungskündigung kein Nutzungsrecht an der alten Wohnung gehabt habe. Auch der erhöhte Mietkostenanteil sei noch angemessen. Im übrigen könne es nicht im Interesse des Steuerzahlers liegen, wenn die ARGE Bochum lieber die vollen Kosten der alten Wohnung von 243,- Euro zahlen wolle als den Mietkostenanteil von 159,13 Euro für die Untermiete in der neuen Wohnung. Sozialgericht Dortmund, Urteil vom 20.10.2008, Az.: S 31 AS 282/07

Wie leben Männer in Deutschland?
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welttag des Mannes mitteilt, lebten 2007 bundesweit 40 Millionen Jungen und Männer in Privathaushalten. Davon waren 11,0 Millionen ledige Söhne, die im elterlichen Haushalt wohnten. Von den 29 Millionen Männern waren knapp zwei Drittel (64%) Ehemänner, 26% Alleinstehende, 9% Partner in einer Lebensgemeinschaft und knapp 1% alleinerziehende Väter. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.
Zahl der Grundsicherungsempfänger steigt weiter
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten am Jahresende 2007 in Deutschland rund 733 000 Personen Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Insgesamt bezogen damit 1,1% der Bevölkerung ab 18 Jahren diese Sozialleistung. Gegenüber 2006 wuchs die Zahl der Hilfebezieher um rund 51 000 Personen (+ 7,4%). Seit dem ersten Erhebungsstichtag am Jahresende 2003, als rund 439 000 Grund­sicherungsempfänger gemeldet wurden, hat sich die Zahl um rund 67% erhöht.
Einzelhandelsumsatz im September 2008 real um 1,2% gestiegen
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im September 2008 nominal 4,1% und real 1,2% mehr um als im September 2007. Allerdings hatte der September 2008 mit 26 Verkaufs-tagen einen Verkaufstag mehr als der Vorjahresmonat. Dieses Ergebnis für den September 2008 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.

Hagenshof wird aufgewertet
Im Zuge der baulichen Sanierungsmaßnahmen sollen die Betonflächen in den Bereichen des Bürgerhaus Hagenshof in Duisburg-Meiderich, des Brückenüberganges zur Marktplatte sowie deren Straßenfront eine neue und freundliche Farbgestaltung erhalten. Der Entwurf des Grafikers und Künstlers Gerhard Losemann für ein neues Erscheinungsbild des „Eingang zum Hagenshof“ wird bei der kommenden Tagung des „Runden Tisch Hagenshof“ am Donnerstag, 6. November, um 14 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof an der Wiesbadener Straße 104 vorgestellt. Interessierte Bürger sind eingeladen, sich das Farbkonzept nahe bringen zu lassen und zu bewerten.

Einladung zur Sitzung des „Runder Tisch Hagenshof“
Termin: 06.11.2008, 14.00 Uhr im Bürgerhaus Hageshof, Wiesbadener Str. 104
Tagesordnung:
1. Planung der optischen Herrichtung der Betonflächen im Zuge der Sanierungsmaßnahmen im Bereich Bürgerhaus - Brücke – Marktplatte. Hier: Vorstellung eines Farbkonzeptes durch den Maler und Grafiker Gerhard Losemann
2. Information über Kinder- und Jugendprojekt Hagenshof
3. Information zu „Freitags punkt 3“ und weiteren Aktionen im Hagenshof
4. Nachbereitung des Stadtteilfest am 23.08.08 : „Manöverkritik“
5. Terminplanung Stadtteilfest 2009
6. Ansiedlung Modell-Auto-Club Walsum
7. Verschiedenes

Donnerstag, 30. Oktober 2008 - Historischer Kalender

7000 Jugendliche bei „Step 2“
Etwa 7000 Schülerinnen und Schüler besuchten die „IHK-Ausbildungsmesse Step 2“, die im CityPalais Duisburg stattfand. Rund 80 Institutionen und Unternehmen präsentieren sich den Jugendlichen, um ihnen einen Einblick in die betriebliche Ausbildung zu geben. Unter ihnen z.B. die Techniker Krankenkasse Duisburg, die bereits im Jahr 2006 eine Ausbildungsoffensive gestartet hat und die von Politik, Schule, Universität und Wirtschaft unterstützt wird.
So hat u.a. die Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW ein Milchprodukt in moderner Form, dass auch den optischen Ansprüchen der Jugend entspricht, auf den Markt gebracht.
Für das Cover hat Minister Laumann spontan den Spruch: „Milch macht gesund!“ kreiert.
Das die zum ersten Male veranstaltete Messe direkt einen hohen Stellenwert hat, zeigte sich an der Teilnahme von bekannten Persönlichkeiten des öffentlichen Leben. Begrüßt wurden die Gäste von IHK Präsident Thomas Hüttemann, mit Worten des früheren US-Präsidenten John F. Kennedy, der einmal gesagt hat: „Es gibt nur eine Sache auf der Welt, die teurer ist als Bildung – keine Bildung.“
Das Grußwort der Stadt Duisburg richtete Oberbürgermeister Adolf Sauerland an die jungen Menschen. Zum Thema: „Ausbildungsmarkt: Neue Chancen für Jugendliche und Unternehmen“, sprach NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Der anschließende Besuch der Schülerinnen und Schüler war ein facettenreiches Event. Sichtlich Spaß machte es den Jugendlichen sich Stand für Stand einen Stempel geben zu lassen, um evtl. einen der schönen Preise zu gewinnen und natürlich: „um viele interessante und wertvolle Informationen mitzunehmen.“ Manfred Schneider (Text und Fotos)

(V.li.) Viel Prominenz in der ersten Reihe: Petra Weis (MdB), Johannes Krug (MdB), Dr. Stefan Dietzfelbinger (IHK-Hauptgeschäftsführer), Oberbürgermeister Adolf Sauerland und NRW-Minister Karl-Josef Laumann
 

Minister Laumann (hinten 2. v.li.) unterhält sich mit den Azubis der Techniker  Krankenkasse, Stefan Vomberg und Alexandra Schmitz. Ganz links, IHK-Präsident Thomas  Hüttemann. Vorne links: Petra Weis (MdB) und TK-Mitarbeiter Jürgen Schmitz  

Minister Karl-Josef Laumann begutachtet das neue Milchprodukt. Links der Pressereferent  der Milchwirtschaft NRW, Frank Mauerer

Ständig umlagert war der Stand von McDonald. Vorne rechts der Geschäftsführer  McDonald-Filiale Königstraße, Markus Schöpfer
 

Gleisbauarbeiten der Deutschen Bahn auf der Heiligenbaumstraße in Duisburg-Wanheim
In der Nacht von Samstag, 1. November, auf Sonntag, 2. November, finden zwischen 23 und 3 Uhr erneut Gleisbauarbeiten am DB-Bahnübergang auf der Heiligenbaumstraße,
kurz vor der Einmündung in die Ehinger Straße, statt. Die Heiligenbaumstraße wird in dieser Zeit vollständig für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt.

Zunahme der Erwerbstätigkeit setzt sich fort
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage erster Berech­nungen mitteilt, waren im Monat September 2008 40,62 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das sind 568 000 Personen (+ 1,4%) mehr als im Vorjahresmonat September 2007. Somit setzte sich der Beschäftigungszuwachs im September 2008 weiter fort. Die aktuelle Entwicklung auf den Finanzmärkten änderte im Berichtsmonat allen vorliegenden Erkenntnissen zufolge diesen Trend nicht.

Fit für den kommenden Frühling
Umfangreiche Gehölz- und Baumschnittmaßnahmen im Landschaftspark Duisburg-Nord
Im Landschaftspark Duisburg-Nord beginnen in diesen Tagen wieder umfangreiche Gehölz- und Baumschnittmaßnahmen mit denen die artenreichen Strauch- und Baumbestände einer Bestandspflege unterzogen werden. Dabei werden überalterte, kranke und tote Gehölze entfernt um den jungen Exemplaren bessere Wachstumsbedingungen zu bieten. Viele Sträucher verjüngen sich nach dem Schnitt und prägen so das Landschaftsbild im Park über viele Jahre.
Auch die kontinuierlich stattfindenden Baumkontrollen und die aktuellen Ergebnisse von Sachverständigengutachten haben ergeben, dass im Hinblick auf die Verkehrssicherheit Bäume entweder ausgelichtet oder in Einzelfällen auch ganz entfernt werden müssen, z. B. im Bereich von den angrenzenden Autobahnen A 59 und A 42.
Die umfassenden Arbeiten werden sich voraussichtlich bis Ende Februar 2009 hinziehen. Wenn also in den nächsten Tagen und Wochen Motorsägen und Häcksler im Landschaftspark zu hören bzw. zu sehen sind, dann sind Fachleute dabei, den Park für den kommenden Frühling „fit“ zu machen.

Verbraucherpreise Oktober 2008: Voraussichtlich + 2,4% gegenüber Oktober 2007
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird sich der Ver­braucherpreisindex in Deutschland im Oktober 2008 ? nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern ? gegenüber Oktober 2007 voraussichtlich um 2,4% erhöhen (September 2008: + 2,9%). Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von ? 0,2%.

Förderschule Bruckhauser Straße in Beeck erhält neuen Mehrzweckraum
Mit einem ersten Spatenstich hat am Mittwoch, 29. Oktober 2008, Oberbürgermeister Adolf Sauerland den Neubau eines 100 Quadratmeter großen Mehrzweckraums an der Förderschule Bruckhauser Straße in Beeck begonnen. „Wenn Anfang nächsten Jahres der Bau fertiggestellt sein wird, werden Schüler und Lehrer wieder mehr Spaß am Unterricht haben“, sagte Oberbürgermeister Sauerland zum Baubeginn. Zurzeit leiden sie ein wenig unter den beengten Raumverhältnissen an der 111 Jahre alten Schule, die auf ein aus dem Jahre 1902 stammenden Hauptgebäude, einen Neubau aus dem Jahr 1960 sowie einen Zwei-Klassen-Pavillon aufgeteilt ist.

1897 war die Schule an der Bruckhauser Straße als Paritätische Knabenmittelschule gestartet, wechselte aber im Laufe der Geschichte mehrfach die Schulform. An ihr unterrichteten berühmte Persönlichkeiten wie Alt-OB Josef Krings oder der frühere Weihbischof Franz Grave. Zu ihren bekanntesten Schülern zählt der beliebte Jugendbuchautor Willi Fährmann, der nach einer Maurerlehre über den zweiten Bildungsweg Lehrer wurde und zum Schluss als Schulrat in Xanten arbeitete.
Der Neubau wird freistehend eingeschossig in Massivbauweise errichtet. Er wartet mit einem Niedrigenergiestandard auf, der um fast ein Drittel unter den Anforderungen liegt. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund eine Viertelmillion Euro.

Bezirksbürgermeister Wilhelm Jankowski und Oberbürgermeister Adolf Sauerland beim Spantenstich für den Neubau des Mehrzweckraumes an der Förderschule Bruckhauser Straße in Beeck
 

Industrie-Silhouetten im Abendrot - TKS-Führung ‚Impressionen am Abend’
Am Montag, 3. Dezember, führt die Duisburg Marketing Gesellschaft einmal mehr durch das Thyssen-Krupp Gelände. Doch diesmal geht es nicht so sehr um die rationalen, technischen Prozessabläufe der modernen Stahlherstellung, vielmehr geht es um die Faszination von Bewegungsabläufen und Farbspielen, die sich bei Dämmerung und Dunkelheit durch Licht und Schatten und das Glühen der Produkte ergeben. Vor der Werkrundfahrt bekommen die Besucher den Stahl-Film ‚Einführung mit Sinnlichkeit’ von Christoph Böll zu sehen. Im Preis von 55 Euro pro Person sind außerdem Fingerfood und ein Softdrink oder Bier enthalten.
Anmeldungen bis Freitagnachmittag!
Treffpunkt ist Montag, 3. November um 16.15 Uhr am Busparkplatz (Hauptbahnhof).
Rückfahrt ist gegen 20.40 Uhr.
INFO + ANMELDUNG: Tourist Information Duisburg Königstraße 86 | 47051 Duisburg Tel. 0203.28544.0, Fax -.44 service@duisburg-marketing.de

Duisburg 2027: Bürgerforum Süd gut besucht

Mittwoch, 29. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Zum Wohle der Allgemeinheit?
Planergänzungsbeschluss zur CO-Pipeline
Stadtdirektor Dr. Greulich enttäuscht: Sicherheitstechnische Forderungen wurden nicht berücksichtigt
Die Bezirksregierung Düsseldorf hat am 15. Oktober 2008 einen Planergänzungsbeschluss zum vorliegenden Planfeststellungsbeschluss der CO-Pipeline vom 14. Februar 2007 erlassen. Der Ergänzungsbeschluss kann seit Montag, 27. Oktober 2008, im Internet auf den Seiten der Bezirksregierung eingesehen werden.
Nach eingehender Prüfung durch die Verwaltung, zeigt sich Stadtdirektor Dr. Peter Greulich von dem 82-seitigen Beschluss enttäuscht: „Die fundierten sicherheitstechnischen Forderungen, die wir auf der Grundlage des Veenker-Gutachtens an die Bezirksregierung gestellt haben, finden keine Berücksichtigung. Gerade in Kreuzungsbereichen von Leitungstrasse und Verkehrswegen kommt es häufiger zu Bauaktivitäten.“ Die Gefahr, dass ein Bagger die Leitung trifft, sei an diesen Stellen besonders groß. „Trotzdem sieht die Bezirksregierung keine Veranlassung, diese Zonen durch stabile Schutzgitter oder Halbbetonschalen abzusichern. Das ist völlig unverständlich“, betont Dr. Greulich. Vor dem Hintergrund, dass Bayer bereits Bereitschaft signalisiert hatte, alle erforderlichen Sicherungsmaßnahmen nachzubessern, sei die Entscheidung der Bezirksregierung nicht nachzuvollziehen. „Eine Chance, wenigstens die Sicherheit in der sowieso schon risikobehafteten – weil siedlungsnahen – Trasse zu erhöhen, wurde somit vertan.“

Dass Zwischenfälle an Pipelines durch Eingriffe Dritter nicht ausgeschlossen werden dürfen, belegt der Unfall an einer Sauerstoff-Pipeline am 7. August 2008 in Köln-Pesch. Ein Bagger mit Bohraufsatz hatte die vier Meter tief verlegte Leitung getroffen, obwohl unweit der Unglücksstelle ein Markierungspfahl stand, der auf die Pipeline hinwies. Da menschliches Versagen nie auszuschließen ist, müssen die vorgesehenen Sicherheitsvorkehrungen wirksamer sein. Denn das verlegte Geogitter erfüllt die Anforderungen nicht, wie Feldversuche der Stadt und des TÜV bewiesen haben. Das Veenker-Gutachten hat deutlich aufgezeigt, dass an 50 besonders gefährdeten Stellen auf Duisburger Stadtgebiet die CO-Leitung nicht sicher genug ist. Dies wird in dem Planergänzungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf vom 15. Oktober 2008 jedoch nicht hinreichend berücksichtigt.
Durch den Planergänzungsbeschluss der Bezirksregierung werden auf der Grundlage von Gutachten Ausführungen zum Allgemeinwohl des Vorhabens und zur rechtsrheinischen Trassenwahl ergänzt. Weiterhin werden einzelne Nebenbestimmungen konkretisiert und neu aufgenommen. Auch sicherheitstechnische Aspekte der Rohrleitung werden noch einmal mit einem Gutachten untersucht und erläutert.
Dieser Planergänzungsbeschluss stellt somit den letzten Schritt der Bezirksregierung zur Überarbeitung der Genehmigung der CO-Leitung dar, bevor nun das Verwaltungsgericht Düsseldorf über die Klagen gegen die Leitung entscheidet. Das Fazit von Dr. Peter Greulich: „Von dem Vorhaben oder dem Trassenverlauf waren weder Bayer noch die Bezirksregierung abzubringen. Mit der Unterschreitung von Sicherheitsanforderungen haben sich die Beteiligten nun im letzten Verfahrensschritt keinen Gefallen getan. Jetzt müssen die Gerichte entscheiden.“

Einzelhandel in NRW im September mit realem Umsatzplus
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im September 2008 nach vorläufigen Ergebnissen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik nominal 3,7 Prozent mehr um als im September 2007. Real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, stiegen die Umsätze um 1,0 Prozent. Die Beschäftigtenzahl nahm um 0,3 Prozent ab.
Für den Zeitraum Januar bis September 2008 ermittelten die Statistiker eine nominale Umsatzsteigerung von 1,8 Prozent (real: - 0,9 Prozent) gegenüber den ersten drei Quartalen 2007.
(LDS NRW)

Bierabsatz im dritten Quartal 2008 um 2,0% gestiegen
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im dritten Quartal 2008 in Deutschland die Brauereien und Bierlager 28,0 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Das waren 0,6 Millionen Hektoliter oder 2,0% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

Elterngeld - eine erste Bilanz
Am 1. Januar 2007 hat das Elterngeld das bisherige Erziehungsgeld als familienpolitische Leistung bei Geburt eines Kindes abgelöst. Für die im Jahr 2007 geborenen Kinder lässt sich eine erste Bilanz ziehen, wie viele Mütter und Väter Elterngeld bezogen haben, wie hoch es war und wie lange es in Anspruch genommen wurde.

Ausstellung "Schmuckgestaltung und Goldschmieden"
Eine Ausstellung zum Thema "Schmuckgestaltung und Goldschmieden" ist im Foyer der VHS auf der Königstraße vom 3. bis 15. November zu sehen. Gezeigt werden Skizzen, Fotos und Schmuckstücke, die in VHS-Kursen unter der Leitung von Andrea G. Wagner entstanden. Ausstellungseröffnung ist am Montag, 3. November, 19.30 Uhr.

VHS-Seminar: "Zimbeln"
Zimbeln werden beim Bauchtanz als begleitende Rhythmusinstrumente eingesetzt. Ein Seminar in der VHS, Königstraße 47, vermittelt am Samstag, 8. November, 13.30 bis 17 Uhr, Übungen von Grundfiguren und Kombinationen klassischer Bauchtanzbewegungen, Rhythmusübungen mit Zimbeln und Choreografie. Vorherige Anmeldung ist erforderlich. Das Teilnahmeentgelt beträgt 15 Euro.

Dienstag, 28. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Stadt Duisburg überprüft Wohnungsbestand in Walsum und Homberg
Die Stadt Duisburg überprüft auch in diesem Jahr wieder einen Teil des geförderten Wohnungsbestandes in den Ortsteilen Walsum und Homberg. Grundlage dieser jährlichen 10 Prozent-Kontrolle sind landesweit geltende Bestimmungen. Bei der Überprüfung der Wohnungen wird zum Beispiel auf den Zustand der Wohnungen und des Treppenhauses, bauliche Veränderungen und die Miethöhe geachtet. Mieter und Vermieter werden um Verständnis und Unterstützung dieser Aktion gebeten. Die Mitarbeiter, die mit dieser Prüfung beauftragt sind, haben einen Dienstausweis bei sich und können sich damit legitimieren.

Forum Duisburg erhält Umwelt-Zertifikat „sehr gut"

Das Mitte September eröffnete Forum Duisburg qualifiziert sich als weltweit erstes Einkaufszentrum außerhalb Großbritanniens nach dem renommierten britischen Zertifizierungssystem BREEAM (Building Research Establishment Enviromental Assessment Method). Die Einzelhandelsimmobilie nimmt damit derzeit eine Vorreiterrolle als umweltfreundlichstes Einkaufscenter in Deutschland ein.
Das Forum Duisburg setzt Maßstäbe. Nicht nur im Hinblick auf seine architektonisch, Qualität und seine sozialen Serviceangebote, wie einer eigenen Kindertagesstätte uni einem Caritas-Hostess-Service, sondern insbesondere hinsichtlich der Umweltverträglichkeit ist das Forum eines der modernsten innenstädtischen Einzelhandelszentren ii Deutschland. Belegt wird dies nun offiziell duck den Erhalt des BREEAM-Zertifikats „very good". Dieses, aus Großbritannien stammende Zertifizierungssystem, ist nicht nur dis derzeit international am weitesten verbreitete Methode zur Bewertung der Umwellauswirkungen von Immobilien, sondern auch das älteste Zertifizierungssystem für nachhaltiges Bauen. BREEAM gibt Aufschluss über die umweltrelevante Gesamtleistung eine Gebäudes, von der Planung über die Ausführung bis hin zur Nutzung. Im Rahmen eine BREEAM-Bewertung werden verschiedene Kategorien eines Gebäudes bezüglich ihre Umweltverträglichkeit untersucht und bewertet.


Von Anfang an auf Umweltverträglichkeit gebaut

Der schonende Umgang mit Ressourcen und die Optimierung des Energie- und Flächenverbrauchs waren vom ersten Planungsschritt an ein entscheidender Bestandteil des Konzepts für das Forum Duisburg. „Bereits 2005, als noch kaum jemand über CO2Emissionen von Gebäuden und Green Buildings gesprochen hat, sind wir mit entsprechenden Pflichtvorgaben an alle Fachplaner des Forum Duisburg herangetreten, um heute in Duisburg das umweltfreundlichste Einkaufscenter in Deutschland zu präsentieren", so Peter Knopf, Projektleiter von Multi Development. Zahlreiche Bereiche des Bauwerks sowie modernste Technik leisten einen Beitrag zum Schutz der Ressourcen. Um nur einige zu nennen: Beispielsweise ist die Fassade des Forums so konzipiert, dass ihre Wärmedurchgangswerte die Anforderungen der Energieeinsparverordnung um über 30 Prozent unterschreiten. Ein circa 10.000 Quadratmeter großes Gründach verbessert unter anderem das Mikroklima der näheren Umgebung, da die sonnenbedingte Hufheizung des Gebäudes dadurch reduziert wird sowie Sauerstoff und Feuchtigkeit abgegeben werden.

Ebenfalls in punkto Energieeinsparung ist das Forum fortschrittlich: Eine hauseigene Blockheizkraftanlage macht eine Reduzierung des durchschnittlichen Gesamtenergieverbrauchs um mindesten 25 Prozent gegenüber vergleichbaren bestehenden Centern möglich. Der Betrieb der Blockheizkraftanlage ist deshalb besonders umweltschonend, da eine optimale Verwertung des Energieträgers erzielt wird, denn Strom, Wärme und Kälte werden direkt vor Ort erzeugt und verbraucht.

Neue Vorfahrt in Hamborn: „Rechts vor Links“ an der Grillostraße
Im Kreuzungsbereich Grillostraße/Elsa-Brandström-Straße in Duisburg-Hamborn hat sich die Vorfahrtregelung geändert. Dort haben jetzt wieder die von rechts kommenden Fahrzeuge Vorrang. Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer, die die Grillostraße befahren, um besondere Vorsicht, bis sich die neue Vorfahrtregel eingespielt hat.

Zum ersten Mal Museumsspaß im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Die "Wikinger auf großer Fahrt" kommen noch einmal ins Museum zurück. In der ersten Herbstferienwoche hatten sich an mehreren Tagen bis zu 12 Kinder mit den Duisburger Künstlern Erika M. und Friedebert Reihl betätigt. Anlass war die Aktion "Spielkorb". Zum ersten Mal fand in diesem Jahr ein Museumsspaß im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt statt.
In Leder und Ton fertigten die jungen Künstler verschiedene Schiffsmodelle, Münz- und Schatzbeutel sowie Alltagsgegenstände. Sie beschäftigten sich mit der Frage, wie wohl die Boote ausgesehen hatten, mit denen die Wikinger im Jahre 883 in Duisburg landeten.
Sie lernten, Leder für die Segel zu schneiden und töpferten Vorratsbehälter für die lange Schiffsreise. "Das hat allen viel Spaß bereitet," berichtet Erika M. Reihl, die mit ihrem Mann zu den Initiatoren des "Spielkorbs" gehört. Diese gibt es in Duisburg seit 1976. Gespannt warteten die Kinder nach Abschluss der Aktion auf die Ergebnisse ihrer Tonarbeiten. Diese hat das Ehepaar Reihl im Atelier gebrannt und glasiert. Am Dienstag übergaben sie die fertigen Werke an die Kinder.
Wer Museumsspaß im November 2008 erleben möchte, kann dies am Donnerstag, dem 6. November, Dienstag, dem 11.11., Donnerstag, dem 20. November, Dienstag, den 25. November, sowie Donnerstag, 4.12., jeweils 9 und 11 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum. Die Themen, die zur Auswahl stehen, heißen "Eiszeit - Auf der Jagd mit eiszeitlichen Lanzen", "Mit Feuerstein und Feuereisen Feuer machen wie vor 1.000 Jahren", "Römer und Germanen Wie wurden die wilden Römer zahm?", "Geld regiert die Welt ...mit Münze, Checkkarte, Salz, Eisenbarren", "Kohle und Stahl Leben und Arbeit der Zuwanderer in Duisburg", "Duysborch anno domini MCCIX" und "Die Welt des Gerhard Mercator Neue Ideen im ausgehenden Mittelalter". Andreas Rüdig

Landhaustreff in Huckingen: Von Stilmus in Hattingen bis zum Olympiasieg in Peking

Bunt gemischt waren die geladenen Gäste beim letzten Landhaustreff des Jahres 2008 im „Hotel Landhaus Milser“. Bunt gemischt und exzellent auch die Talkgäste von WDR Sportmoderator Manfred Breuckmann (li.) , die zwischen den einzelnen Gängen des grandiosen Menüs der Hotelküche die Gäste unterhielten.

Und mit der „Mutter der Nation“, wie „Manni“ Breuckmann seinen ersten Talkgast Marie Luise Marjan (re.) , besser bekannt als Mutter Beimer aus der Lindenstraße, herzlich begrüßte, begann ein unterhaltsamer Abend. Als Mädchen aus dem Ruhrgebiet sei natürlich auch ein Bezug zu Duisburg gegeben. Geboren in Essen wuchs sie in Hattingen auf, wo sie schon früh bei Schulaufführungen ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellte. Beim Gespräch über private und berufliche Höhepunkte, bestimmten neben 23 Jahren „Lindenstraße“ auch die Jugendzeit im Ruhrgebiet und das sonntägliche „Stilmus“ die Erinnerungen der beliebten Schauspielerin. Letzteres bezeichnete Manfred Breuckmann als „Geißel meiner Kindheit“.
Dass aus dem „lecker Dierken“ eine international bekannte Schauspielerin werden würde, hatte man damals allerdings noch nicht vermutet. Und dass die Duisburger dieses Stück Mundart genauso gut verstanden, wie auch die Anmerkung zu ihrem „Fisternöll“ in Köln, zeigte deutlich die enge Verbundenheit zur alten Heimat.
Und wie es denn so sei nach 23 Jahren „Helga Beimer“!? „Geht man da nicht wie früher in die Fabrik mit der „Dubbeldose“ zur Arbeit!?“ Nach einem Blick hinter die „Lindenstraße“ Kulissen und filmischen Höhepunkten: „Ich gehe mit fremden Männern ins Bett und werde sogar dafür bezahlt!“, so die süffisante Anmerkung von Marie Luise Marjan, die ihre Rolle mit Herz und Seele spielt, ging es zum Hauptgang des abendlichen Festmenüs (kein Stilmus!).

Gruppenfoto mit Dame: Rolf Milser, Rudi Altig, Marie-Luise Marjan, Matthias Steiner,  Manfred Germar und Antonio Pelle  

Spontan gab Dr. Donald Becker vom „Malteser Quartett“ eine Gesangseinlage. Gekonnt trug er das Abendlied „Rose Marie“ von Hermann Löns vor. Neben dem Gaumenschmaus kam noch eine Wohltat für die Ohren hinzu. Unter den Gästen befanden sich neben Bandleader Peter Weisheit und lokalen Größen aus Wirtschaft, Politik und Kultur auch drei namhafte Sportler Asse.
Manfred Germar, deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner, der im 100-Meter-Lauf und im 200-Meter-Lauf erfolgreich war, Mitglied in der "Hall of Fame des deutschen Sports" des „Deutschen Olympischen Sport Bundes“. Von 1954 bis 1962 war er in 52 internationalen Wettkämpfen 123 mal eingesetzt. Bei deutschen Meisterschaften errang er 23 deutsche Meistertitel (1953 bis 1964). Im Jahr 1957 wurde er zum Sportler des Jahres in der Bundesrepublik gewählt. 1956 wurde er Olympia Dritter mit der 4x100-Meter-Staffel. Zusammen mit Manfred Steinbach, Martin Lauer und Heinz Fütterer gelang ihm im 4x100-Meter-Lauf 1958 ein Weltrekord (39,5 Sekunden). Bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom, siegte er in der 4x100-Meter-Staffel.

Ebenfalls in der Sportlerrunde sah man Ex Profi-Radrennfahrer Rudi Altig, der seine Karriere auf der Bahn begann und 1959 Amateurweltmeister wurde, 1960 und 1961 Verfolgungsweltmeister der Profis. Danach wechselte er auf die Straße und konnte gleich 1962 die Vuelta a España gewinnen, die allerdings sein einziger Sieg bei einem großen Etappenrennen bleiben sollte.

Wenige Wochen später drückte er seiner ersten Tour de France nachdrücklich seinen Stempel auf: Neben drei Tageserfolgen holte sich Altig auch das Grüne Trikot des besten Sprinters und trug für einige Tage sogar das Gelbe Trikot. Altig wurde 1966 zum „Sportler des Jahres“ gewählt. Seine Karriere dauerte bis 1971 an.
Und natürlich durfte im Hause des Olympiasiegers im Gewichtheben von 1984 auch der Star der Olympischen Spiele von 2008 in Peking nicht fehlen, Matthias Steiner 8rechts neben Rolf Milser) ! Der gebürtige Österreicher gewann bei internationalen Wettkämpfen mehrere Medaillen und feierte am 19. August 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking seinen bislang größten sportlichen Triumph. Mit neuen persönlichen Bestleistungen in beiden Teildisziplinen (203 kg Reißen, 258 kg Stoßen) distanzierte Steiner mit insgesamt 461 kg die gesamte internationale Konkurrenz im Superschwergewicht und wurde damit der erste deutsche Olympiasieger im Gewichtheben seit 16 Jahren. Matthias Steiner widmete diesen Sieg seiner verstorbenen Ehefrau und übernahm die Medaille mit einem Foto von ihr in der Hand. Aus diesem Grund wurde er mit der emotionalsten Siegesfeier unter die zehn denkwürdigsten Olympioniken eingereiht.

Und auf die Frage von Moderator Manni Breuckmann, ob der Olympia Sieg sein Leben verändert hat, gab Matthias Steiner schmunzelnd zu verstehen: „Dann wäre ich heute Abend nicht hier!“
Das „Erste Kölner Akkordeon-Orchester 1935“, vom Moderator liebevoll in einem englisch kölschen Wortmix als „First Quetschebüddel Orchester of Cologne“ angekündigt, gab in kleiner aber feiner Besetzung zum Abschluss einen Eindruck seines musikalischen Könnens. Opernarien und das englische „Oh Danny Boy waren altbekannte Melodien. Doch mit einem Tango, der an die Herzen klopfte, „Adios Nonino“, von Astor Piazzolla, den dieser als eine Hommage an seinen Vater nach dessen Tod geschrieben hatte und zum grandiosen Finale ein Pflichtstück für einen jeden Akkordeonspieler, „Tanzenden Finger“ von Will Glahe, holten die Künstler alles aus ihren Instrumenten, was vom Applaus der Gäste gekrönt wurde.
Wie immer war es ein gelungener Abend im „Hotel Landhaus Milser“ in dem die Gäste in der Lounge des Hotels den Ausklang erlebten, wo Dr. Donald Becker begleitet von Pianistin Iris Plokarz – Clemens weitere Beispiele seiner Sangeskunst darbot. Harald Molder (Text), Fotos Manfred Schneider

„Natur in Meiderich“: Jugend-Förderpreis 2008 wird zum neunten Mal vergeben
Unter Leitung des Duisburger Künstlers Gerd Losemann tagte am 24. Oktober die Jury für die Vergabe des „Jugend-Förderpreises 2008“, den das Mercator-Center in Kooperation mit dem Bezirksamt Meiderich/Beeck vergibt. Nach Sichtung aller 36 eingereichten künstlerischen Beiträge der Schulen aus dem Stadtbezirk (Hauptschule Wiesbadener Straße, Förderschule Hoher Weg, Gesamtschule Meiderich, Max-Planck-Gymnasium) wurden die Arbeiten zur Prämierung ausgewählt. Die Preisgelder in Höhe von 1.500 Euro (Staffelung: 500 bis 100 Euro) werden den Schulen für Zusatzausstattungen im künstlerischen Bereich überlassen.
Der Jugend-Förderpreis wird in diesem Jahr zum neunten Mal vergeben. Das diesjährige Thema lautete: „Natur in Meiderich“. Bewerben konnten sich Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I im Stadtbezirk Meiderich/Beeck. 90 Schülerinnen und Schüler haben sich an dem Wettbewerb beteiligt.

Künstler Gerd Losemann über die Arbeiten: „Der Originaltext eines Bildes lautet: `Mach doch nur das Fenster auf, dann siehst du Natur´. Die Schülerinnen und Schüler gingen das Thema sehr positiv an. Viele nahmen ihre Kamera und dokumentierten viel Grün in ihrer Umgebung und zeigten in Plastiken oder Bildern ein lebenswertes Umfeld, nur wenige die Tristesse als Grundlage ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema.“
Der Jury (Foto) gehörten neben Gerd Losemann Andre Theurich, Center-Manager des Mercator-Centers in Duisburg-Obermeiderich, sowie Bezirksvorsteher Willi Jankowski und Amtsleiter Ralph Cervik an. Wolfgang Gerber, Leiter der Hauptschule Wiesbadener Straße, war Gastgeber der Jury.
Die Arbeiten werden im Rahmen einer Ausstellung vom 3. bis 8. November im Mercator-Center in Obermeiderich der Öffentlichkeit vorgestellt. Bei der Eröffnung der Ausstellung, am Montag, 3. November, um 18 Uhr werden die Namen der Preisträger bekannt gegeben und den beteiligten Schulen die Preise übergeben. Zusätzlich erhalten die beteiligten Schülerinnen und Schüler Sachpreise.

Faltplan Duisburg liegt aus - Karte zeigt Sehenswertes von Nord bis Süd
"Wir mussten ihn sieben Mal falten, bis wir ihn so klein bekamen, dass er auch in jede Westentasche passt." Petra Schröder (Leitung Kommunikation) und Inge Keusemann-Gruben (Leitung Tourist Information) stellen das neueste Produkt der Duisburg Marketing Gesellschaft vor: Ein Duisburg Stadtplan speziell zu den beliebtesten Anziehungspunkten der Stadt.
Aufgeführt sind darin 26 Sehenswürdigkeiten, von Landschaftspark Nord über die Museen, den Zoo bis zur Wasserwelt Wedau. Ein Zoom auf die Innenstadt verdeutlicht hier die Dichte der Attraktionen. Außerdem werden in einem Umgebungsplan die verschiedenen Autobahnanschlüsse und der Hauptbahnhof angezeigt.
"Diese Karte ersetzt keinen kommerziellen Faltplan im herkömmlichen Sinn" betont Uwe Gerste, "Wir kommen damit vielmehr den Wünschen der wachsenden Gästezahl unserer Stadt entgegen" so der Geschäftsführer der DMG, und fügt hinzu, dass solch ein Produkt im Kulturhauptstadtjahr 2010 sicherlich unentbehrlich sein werde.
In einer Auflage von 100.000 Stück liegt der Faltplan ab sofort in den üblichen städtischen Stellen wie Rathaus und Museen aus. Selbstverständlich gibt es ihn aber auch bei der Tourist Information auf der Königsstraße und den Kooperationspartnern des Projektes, Hotels und touristischen Anziehungspunkten. Online ist der Faltplan unter der Internet-Adresse www.duisburgnonstop.de im Menü Gästeservice verfügbar.

NRW-Teuerungsrate zum dritten Mal in Folge niedriger als im  Vormonat
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik von Oktober 2007 bis Oktober 2008 um 2,3 Prozent auf 106,7 Punkte (Basisjahr 2005 = 100)gestiegen. Gegenüber dem Vormonat (September 2008) sank der Preisindex um 0,2 Prozent.Der Rückgang des Verbraucherpreisindex gegenüber September 2008 war maßgeblich auf Preisrückgänge bei Heizöl (-8,4 Prozent), Kraftstoffen (-7,5 Prozent) und Pauschalreisen (-3,0 Prozent) zurückzuführen. Dagegen verteuerte sich Gas im Vormonatsvergleich um 6,7 Prozent. die Preise für Haushaltsenergien (+13,8 Prozent; darunter: Gas +24,2 Prozent, Heizöl +19,4 Prozent). Auch für Tafelschokolade (+13,4 Prozent) und Flüge (+13,0 Prozent) musste mehr aufgewendet werden als im Vorjahr. Preisgünstiger als noch im Oktober 2007 waren hingegen Produkte des Multimediabereichs (-9,2 Prozent). (LDS NRW)

Rhein-Ruhr-Bad bleibt auch Allerheiligen geöffnet
Das Rhein-Ruhr-Bad steht den Bade- und Saunafreunden auch an Allerheiligen (Samstag, 1. November) von 8 bis 21 Uhr zur Verfügung. Alle anderen von DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben an diesem Tag geschlossen.
Allwetterbad Walsum und Hallenbad Wanheim vorübergehend geschlossen

Das Allwetterbad Walsum und das Hallenbad Wanheim bleiben von Montag, 3. November, bis Sonntag, 16. November, wegen der jährlichen Grundreinigung geschlossen. Ab Montag, 17. November, werden beide Bäder den Schwimmfreunden wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.
Weitere Informationen gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Neues Blauzungenvirus in den Niederlanden - Einschränkungen betreffen auch Duisburg
In vier grenznahen Rinder-Betrieben in den Niederlanden in der Nähe von Gronau ist am vergangenen Freitag eine neue Variante der Blauzungenkrankheit (BTV6) festgestellt worden. Das Gebiet um die Ausbruchsherde wurde weitläufig gesperrt. Die Stadt Duisburg liegt innerhalb der Kontrollzone (150 Kilometer im Umkreis der Ausbruchsbetriebe). Die Kontrollzone umfasst fast das ganze Land Nordrhein-Westfalen und den westlichen Teil des Landes Niedersachsen bis zum Gebiet der Stadt Bremen.
Die mit der Einrichtung der Zonen verbundenen Einschränkungen gelten für alle Betriebe im Stadtgebiet, die Schafe, Ziegen oder Rinder halten. Auch private Halter sind betroffen. Innerhalb des 150 km-Gebietes dürfen Schlacht-, Nutz- und Zuchttiere nur mit einer Gesundheitsbescheinigung transportiert werden. Für den Transport der betroffenen Tierarten aus dem Gebiet hinaus sind weitere Untersuchungen erforderlich. Nähere Informationen und die aktuell erlassene Tierseuchenverfügung der Stadt Duisburg finden sich unter www.duisburg.de oder beim Veterinäramt der Stadt.
Die Blauzungenkrankheit kann auf Menschen nicht übertragen werden. Auch der Verzehr von Lebensmitteln von eventuell infizierten Tieren kann nicht zu einer Krankheit bei Menschen führen. Die Übertragung von Tier zu Tier erfolgt über blutsaugende Insekten.

Positive Bilanz für die 37. Internationale Kinder- und Jugendbuchausstellung
Gut 20.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene besuchten in diesem Jahr die Internationale Kinder- und Jugendbuchausstellung (IKiBu) in Duisburg. 
Mehr als 200 Veranstaltungen, die in der Zentralbibliothek, den Bezirks- und Stadtteilbibliotheken sowie in Kooperation mit dem Jugendamt, der Entwicklungsgesellschaft Duisburg und weiteren Partnern auch an anderen „Lese-Orten“ in der Stadt angeboten wurden, umfasste das einwöchige Bildungs- und Kulturfestival, das am vergangenen Samstag mit einem Aktionstag in der Zentralbibliothek und allen  Bezirksbibliotheken zu Ende ging. Auch in diesem Jahr gab es wieder ein pädagogisches  Rahmenprogramm für Eltern und Vorlesepaten, das weitere 20 Veranstaltungen anbot und noch bis Ende November fortgesetzt wird.
Im Mittelpunkt auch der diesjährigen IKiBu stand ein Leseförderprogramm für alle Schulen in Duisburg. Mehr als 70 Lesungen mit Autoren/Innen, Kinderbuchillustratoren und Schauspielern machten das „Lesen durch Zuhören“ zum Erlebnis und waren damit einer der Höhepunkte. 135 Schulklassen mit nahezu 4000 Schülern verfolgten die vielen spannenden Veranstaltungen unter dem Motto „Ein Fall für dich!“. Über diese gelungene Intensivierung der Kooperation mit den Duisburger Schulen freut sich der Direktor der Stadtbibliothek, Dr. Jan-Pieter Barbian ganz besonders: „Die IKiBu ist nicht nur ein Kultur-,  sondern das einzige Bildungsfestival für Kinder in Nordrhein-Westfalen. Das werden wir in den kommenden Jahren noch deutlicher herausarbeiten.“ Aber auch der außerschulischen Lese- und Sprachvermittlung schenkte die IKiBu große Beachtung. So standen sowohl bei den englischen Kreativ-Workshops von Berlitz als auch bei den Medienprojekten von Eventilator der spielerische Umgang mit Texten im Vordergrund.

Vor der Präsidentschaftswahl: Die USA im statistischen Länderprofil
Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat im Vorfeld der US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen ein neues Länderprofil ?Vereinigte Staaten 2008? veröffentlicht, das international vergleichbare Daten aus den Bereichen Bevölkerung, Wirtschaft, Gesundheit, Bildung, Arbeitsmarkt, Soziales, Verkehr, Umwelt und Energie enthält.

1. Halbjahr 2008: Haushalte sparen mehr
Wie das Statistische Bundesamt zum Weltspartag am 30. Oktober mitteilt, haben die privaten Haushalte in Deutschland in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mehr gespart. Im Vergleich zum Vorjahr legte die Sparquote um 0,5 Prozentpunkte auf jetzt saisonbereinigt 11,3% des verfügbaren Einkommens zu. Je Einwohner wurden so durchschnittlich 180 Euro monatlich zur Seite gelegt, rund zehn Euro mehr als im vergangenen Jahr. Zusammen ergibt sich in der ersten Jahreshälfte eine gesparte Summe von fast 89 Milliarden Euro. Wie sich die aktuellen Turbulenzen an den Finanzmärkten und die zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheiten auf das Sparverhalten auswirken werden, kann erst in den nächsten Monaten beurteilt werden.

Die Kunst der überzeugenden Gesprächsführung
"Erfolgreich verhandeln" lautet das Thema eines Wochenendseminars der Volkshochschule, in dem es um die Kunst der überzeugenden Gesprächsführung geht. Die Veranstaltung findet am Samstag, 22. November, von 10 bis 17 Uhr statt und wird am folgenden Tag in der Zeit von 10 bis 17 Uhr fortgesetzt. Veranstaltungsort ist das Gebäude an der Königstraße 47. Referentin ist Marina Weingartz. Behandelt werden die Grundlagen der Verhandlungsführung, Verhandlungstaktiken und der Umgang mit unfairen Angriffen. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

VHS-Seminar: Reden und Vorträge vorbereiten

"Besser und freier reden, überzeugender argumentieren" lautet der Titel eines Wochenendseminars der Volkshochschule am 21. und 22. November unter der Leitung von Sandra Hartwig im Gebäude an der Königstraße 47, in dem die Teilnehmer lernen, Reden und Vorträge vorzubereiten und mit Hilfe eines Stichwortzettels zu halten. Die Veranstaltung beginnt am Freitag von 18.30 bis 21.30 Uhr und wird am Samstag von 10 bis 17 Uhr fortgesetzt.

Tarifliche Monatsgehälter im Juli 2008: + 2,9% zum Juli 2007
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Tarif­gehälter der Angestellten in Deutschland zwischen Juli 2007 und Juli 2008 um 2,9%. Die tariflichen Stundenlöhne der Arbeiter lagen um 2,5% über dem Vorjahresmonat. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 3,3%.

Montag, 27. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Buchpräsentation: Neudorf Einst & Heute

Zukunftsplanung - Bürgerforum Meiderich startet am 29. Oktober
Mit der Veranstaltung "Zukunft findet Stadt" startete die Stadt Duisburg im April diesen Jahres die Erarbeitung eines neuen Flächennutzungsplanes. Im Rahmen des Projektes Duisburg 2027 sind die Bürgerinnen und Bürger aus Meiderich und Beeck am Mittwoch, 29. Oktober, um 19 Uhr in das Zentrum Westende, Westender Straße 32, eingeladen, mit den Vertretern der Stadt Strategien für die zukünftige Entwicklung ihres Stadtteils zu erarbeiten. Dabei sollen auch die Wünsche, Bedürfnisse und Anregungen der in den Stadtvierteln lebenden Menschen mit in die planerischen Überlegungen einfließen. Anmeldungen nimmt das Bezirksamt unter der Rufnummer (0203-283 7521) entgegen.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind: Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Martin Linne, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement und Arne Lorz, Projektleiter.

Fragestunde des Bezirksbürgermeisters für Meiderich/Beeck
Die Fragestunde des Bezirksbürgermeisters Wilhelm Jankowski findet am Montag, 10. November, im Bezirksamt Meiderich/Beeck auf der Von-der-Mark-Straße 36 in der 2. Etage (Zimmer 216), von 10 bis 13 Uhr statt. Vertreter der Polizei, des Ordnungsamtes und der Duisburger Verkehrsgesellschaft stehen ebenfalls für aktuelle Fragen zur Verfügung. Die Bewohner des Stadtbezirkes Meiderich/Beeck sind herzlich eingeladen, den Stadtbezirk betreffende Fragen anzusprechen.

Dieter Kühn stellt neue Biographie über Gertrud Kolmar vor
Der Erfolgsautor Dieter Kühn stellt am Freitag, 21. November, um 20 Uhr in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7 seine neue Biographie über Gertrud Kolmar vor.
Gertrud Kolmar wurde 1894 in Berlin geboren und 1943 in Auschwitz ermordet. Sie wuchs im wohlhabenden Berliner Westend auf. Ihr Vater war ein angesehener und wohlhabender Rechtsanwalt, der nach der nationalsozialistischen Machtübernahme seinen Beruf nicht mehr ausüben durfte. 1938 wurde die Familie aus ihrer Villa vertrieben und in einem sogenannten "Judenhaus" untergebracht. Während des Zweiten Weltkriegs musste Gertrud Kolmar Zwangsarbeit in einer Munitionsfabrik leisten. Dort wurde sie am 2. März 1943 verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Während der gesamten Zeit ihrer Verfolgung schrieb Gertrud Kolmar. Sie hinterließ Gedichte, Erzählungen und einen Roman.
Dieter Kühn, 1935 geboren, erinnert in seiner Biografie "Gertrud Kolmar. Leben und Werk, Zeit und Tod" an diese heute vergessene Persönlichkeit, an das untergegangene jüdische Milieu Berlins und an das großartige literarische Werk, das es wiederzuentdecken gilt.
Veranstalter der Lesung des aktuell im S. Fischer Verlag erschienenen Buchs sind der Verein für Literatur und Kunst und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Duisburg/Mülheim/Oberhausen. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 5 Euro, im Vorverkauf 4 Euro.

Statistik wird Folgen der Finanzmarktstabilisierung für öffentlichen Gesamthaushalt zeigen können
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des am 18. Oktober 2008 in Kraft getretenen Finanzmarktstabilisierungsgesetzes (FMStG) mitteilt, ist der darin vom Gesetzgeber beschlossene Fonds zur Stabilisierung des deutschen Finanzmarktes nach dem Finanz- und Personalstatistikgesetz vollständig zu erfassen. Die Finanzstatistiken sind daher gut aufgestellt, künftig die direkten finanziellen Auswirkungen der verschiedenen im FMStG vorgesehenen Maßnahmen auf den öffentlichen Gesamthaushalt umfassend und präzise abzubilden:

Spielkorb" mit Kindertheater in den Stadtteilen
Auch im November präsentiert "Der Spielkorb" im Rahmen der KIDS-Reihe wieder Kindertheater in den Stadtteilen.
Am 02., 05., 06., 07., 08. und 09. November 2008 zeigt das Filou Fox Theater aus Hannover "Max und Moritz" nach Wilhelm Busch. Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen, wie zum Beispiel auch von diesen, welche Max und Moritz hießen. Leider hört man heutzutage, dass die Großen ohne Frage oftmals auch nicht besser sind, als ein kleines Menschenkind. Hier wird gespielt und auch gesungen, was für Mädchen und für Jungen wichtig ist auf dieser Welt: Das man zueinander hält! ...
Kinder ab 5 Jahren sind zu einem musikalischen Bilderbogen in 7 Streichen vom Brathähnchenangeln bei Witwe Bolte, Brückeansägen vor dem Haus von Schneidermeister Böck oder Maikäfergekrabbel unter Onkel Fritzens Bettdecke eingeladen.
Gespielt wird am Sonntag, 02. November, 11Uhr, im HundertMeister, am Mittwoch, 05. November, 15 Uhr, im Bürgerhaus Neumühl, am Donnerstag, 06. November, 11 Uhr, im Bürgerhaus Hagenshof, am Freitag, 07. November, 16 Uhr, im Jugendzentrum Homberg, am Samstag, 08. November, 16 Uhr, im Jugendzentrum Driesenbusch und am Sonntag, 09. November, 11 Uhr im Spielzentrum Süd. Das Stück dauert ca. 50 Minuten und kostet für KIDS 2,00 , für Erwachsene 3,50, im HundertMeister für KIDS 2,50 und für Erwachsene 5,00 Euro.

Sonntag, 26. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Eröffnung der Merkez Moschee

PRINZENGALA MACHTE STEINHOF ZUM „GÜRZENICH VON DUISBURG“
So umschrieb ein grandioser Sitzungspräsident Manfred „Manni“ Brey (Ex Prinz 1989 Manfred II.) die neue Festhalle im Duisburger Süden! Durch das Programm führte er gekonnt und professionell gemeinsam mit Ex Prinz 1999 Wilfried I. (Schmitz)! Ein fast fünfstündiges, karnevalistisch hochkarätiges Programm erwartete die Gäste anlässlich des närrischen Jubiläums des „Prinzenclub der Stadt Duisburg von 1954 e.V“.
Auf 55 Jahre ihres Bestehens kann die Traditionsgemeinschaft der Ex Tollitäten und Hofmarschälle im Jahr 2009 zurückblicken. Und viele, viele „Ehemalige“ närrischen Oberhäupter der Stadt Duisburg waren dem Ruf des Vorstandes gefolgt. Beeindruckend auch das Bild beim Einmarsch der höchsten Würdenträger im Duisburger Karneval auf die Bühne des Steinhofes, auf dem diese zum größten Teil Ihre Insignien vor Jahrzehnten verliehen bekamen! Denn handelt es sich doch um die Bühne der guten alten Mercatorhalle! Einen Augenschmaus und Showtanz der Extraklasse bot die „Fauth Dance Companie“. Die Mädchen aus Viersen waren nicht nur ein Potpourri der Freude, sondern der Eisbrecher zu Beginn des Festabends, boten sie doch „Stimmung pur“.

Und wer bis dahin noch nicht vom Karnevalsvirus gepackt wurde, erlag dem grandiosen Vortrag von Büttenredner Marc Metzger, besser bekannt als „ Dä Blötschkopp“! Der agile Kölner spulte nicht nur eine humoristische Kanonade von alltäglichen Ereignissen ab, sondern machte auch die Gäste zum Teil seines Vortrages. „Wo willsse hin?!“ so die Frage an einen gestandenen Karnevalisten „ich bin doch gar nicht fertig!“ „Der Tisch 1 ist komplett ins Koma gefallen!“ so die Anmerkung zur noch etwas trüben Stimmung im Saal! Dieses änderte sich schlagartig bei seinen Zwerchfell strapazierenden Einlagen. Dem Altersschnitt entsprechend verordnete er „betreutes Schunkeln“ im Saal, und beim Blick auf Erich „Fuzzy“ Wiesner dann der entzückte Ausruf: „Sogar der Nikolaus ist Karnevalist!“ Alles in Allem „Humor vom Feinsten“! 

Ein lokaler Höhepunkt war der Einmarsch der Buchholzer „KG Alle Mann an Bord“! Neben dem altbekannten Repertoire rheinischen Frohsinns mit Schunkelliedern und der vereinseigenen Tanzgarde (links unten) hatte allerdings auch ein neuer Titel Premiere!
Der offizielle Teil sah neben der Laudatio zum närrischen Jubiläum durch WAZ Redakteur Klaus Johann, der Aufnahme von neuen Senatoren  und der Prinzencrew 2008 (rechts) in das Traditionscorps sowie der Vorstellung der Prinzencrew 2009 (links) mit Prinz Stefan Wilken an der Spitze, die Ehrung von zwei gestandenen Karnevalisten, die selbst bereits ein Stück Duisburger Karnevalsgeschichte darstellten, . (siehe gesonderten Bericht)
Und kein Geringerer als der Präsident des „Bund Deutscher Karneval“, Volker Wagner, der extra aus Waldfischbach angereist war und Vizepräsident Dieter Seedorfer aus Oberhausen übernahmen die Ehrungen. Dem Jubiläumsclub wurde zudem eine schöne Fahnenschleife überreicht!  

Im Programm begegneten den gutgelaunten Gästen neben Tanzmariechen „Romina“ von der Prinzengarde Duisburg noch weitere Höhepunkte des rheinischen Karnevals. Zunächst der „Büttenredenden katholischen Diakon“, besser bekannt als „Ne bergische Jung“ mit humorvoller Kirchenkritik. Dann das Showorchester der Spitzenklasse „Die Kaafsäck“ (re.) aus dem Eschweiler Stadtteil Dürwiß, dessen Bewohner in der Mundart "Kaafsäck" (= Spreusäcke) genannt werden, weil sie beim Abzug der napoleonischen Truppen den französischen Soldaten Säcke voll Spreu statt Proviant mitgegeben hatten. Und nicht zuletzt „Die Labbese“ (die langen Kerle).

Die Kölner heizten zur vorgerückten Stunde den Narren, Jecken, und Gästen des Prinzenclubs so richtig ein. Ein Hit folgte dem anderen und zum Teil ging es dann etwas laut auf der Bühne zu. Nach ihrem Hit "Wo Mir Kölsch Sin Es Vürre", präsentierten sie sich mit "Wat Immer Do Wells" alles andere als kurz angebunden. Ein Uptempo Fetenkracher allerfeinster Kölsch - Kajüte! Eine Mischung aus Status Quo- und Proclaimers- Sound und dazu der eingängige Text, lud zum mitsingen ein und riss jeden noch so großen Karnevalsmuffel mit – „ob er well oder nit!“ Für Tanzmusik sorgte dann im „Gürzenich des Duisburger Südens“ die Tanz und Showband „all4music“! Und viele Gäste tanzten wie dereinst auf dem Parkett der alten Mercatorhalle bis in den frühen Morgen hinein! Harald Molder

„POUR LE MERITE DES KARNEVALS“ FÜR VERDIENTE DUISBURGER KARNEVALISTEN
Im festlichen Rahmen erfolgte die Auszeichnung von Fritz Hesselmann und Karl-Heinz Giebels mit dem „BDK Verdienstorden in Gold mit Brillanten“, von Manfred Brey liebevoll „Pour le Merite des Deustchen Karnevals“ genannt, bei der Prinzengala am vergangenen Freitag. 

Nachfolgend die Laudatio von Dieter Seedorfer, Vizepräsident im „Bund Deutscher Karneval“
„Zunächst einmal bedanke ich mich für die Einladung. Gleichzeitig spreche ich im Namen des Präsidiums des Landesverbandes Rechter Niederrhein dem Prinzenclub Duisburg, der Traditionsgemeinschaft ehemaliger Prinzen und Hofmarschälle, die herzlichsten Glückwünsche zum 55 jährigen Bestehen aus. Gleichzeitig sage ich Dank für mehr als ein halbes Jahrhundert Pflege unseres heimatlichen Kulturbrauchtums Karneval. Diese Pflege ist nicht immer einfach, haben unsere Aktiven doch mit vielen Vorurteilen zu kämpfen, wenn sie von Außenstehenden Sprüche hören müssen wie "Wie hältst du das denn aus, jedes Wochenende Alkohol" oder "Mensch, hast du es gut - nur feiern und Spaß haben" und viele andere mehr. Wenn man sich auch daran gewöhnt hat, so ärgert es doch, wenn diese Leute meinen, dass alles nur dem unverbindlichen Spaß diene. Auch wenn es altmodisch klingen oder belächelt werden mag: Allein die Wahrung der Traditionen ist eine nicht hoch genug einzuschätzende Leistung unsere Vereine.

Zu den Kern- Traditionen gehört natürlich das Prinzenwesen. Wer im Karneval von Traditionen spricht, nennt natürlich neben anderen Brauchfiguren zuallererst den Prinz Karneval. Ich habe vor einige Zeit gelesen, dass sich selbst junge Menschen wieder an Traditionen erinnern - zum Beispiel in der Studentenschaft. Traditionen sind wichtig, weil sie die Kultur eines Volkes prägen und ohne Kultur kann kein Volk leben. Kultur ist die Seele des Volkes. 

Deshalb ist es gut, dass es den Prinzenclub Duisburg gibt, der die Brauchfigur "Prinz Karneval" am Leben hält. Wenn auch die Mitglieder keine Prinzen mehr sind, so hält dieses "sich Erinnern" die Tradition hoch. Für solche Traditionspflege sagen wir, wie eingangs erwähnt, Danke schön. Als äußeres Zeichen überreichen wir bei närrischen Jubiläen für gewöhnlich die Fahnenschleife des Verbandes. Jedes Jubiläum eines Vereins oder einer Gemeinschaft ist natürlich mit Namen verbunden, so auch das Jubiläum des Prinzenclubs. Ich spreche von Fritz Hesselmann und Karl - Heinz Giebels, die beide in jungen Jahren zum Karneval kamen. Eigentlich brauche ich in diesem Kreis über beide kein Wort erwähnen. Zur Erinnerung will ich es doch tun.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ehrung verdienter Karnevalisten – v.lks.: Manfred Brey, Dieter Seedorfer (BDK), Volker Wagner (BDK), Fritz Hesselmann, .. Giebels, Wilfried Schmitz

Fritz Hesselmann kam 1950 zu den Roten Funken und gehört seit 1969 dem Prinzenclub an. Prinz war er 1970. Drei mal, und zwar 1969, 1973 und 1978 war er Hofmarschall. Seit 35 Jahren macht er Vorstandsarbeit. Karl-Heinz Giebels begann seine aktive Zeit 1953 bei Grün - Weiß Wanheimerort. 1963 kam er zu den Roten Funken. Mitglied des Prinzenclubs ist er seit 1968. Prinz Karneval war er 1969. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Der eine ist seit 55 Jahren, der andere seit 58 Jahren im Karneval aktiv. Damit sind beide schon selbst Tradition.In Würdigung und Anerkennung ihrer langjährigen Verdienste zur Erhaltung und Förderung heimatlichen Brauchtums - Karneval - Fastnacht - Fasching - wird den Herren Karl - Heinz Giebels und Fritz Hesselmann der BDK Verdienstorden in Gold mit Brillanten verliehen.“ Harald Molder

 NEUE HEIMAT FÜR HUCKINGER SEBASTIANER SCHÜTZEN
Die Huckinger Schützen beziehen nach 7 Jahren Wartezeit den Steinhof als neue Heimat und eröffnen am 02.11.2008 ihre neue Wettkampfstätte!  So lang ist es her, dass die Huckinger Schützen ihr Vereinslokal, die Gaststätte Haus Wirz - Grasses und damit auch die Trainingsstätte für das Luftgewehrschießen aufgeben mussten. Seit dem setzten sie dennoch beharrlich auf die geplanten Nutzungsmöglichkeiten am Steinhof, um die enge Verbundenheit mit dem Projekt zu dokumentieren. Dies nicht zuletzt, weil die Idee des Bürgerhaus und der Heimat der Huckinger Vereine ihren Ursprung bei den Schützen hatte.Am 02.11.2008 ist es nun endlich soweit und ab 14:00 Uhr wird die neue Trainingsstätte den Mitgliedern und interessierten Bürgern vorgestellt. Alle interessierten Mitbürger sind herzlich eingeladen, die Trainingsstätte zu begutachten und bei einigen Probeschüssen die Konzentrationsfähigkeit und körperliche Ruhe zu testen. Mitglieder des Trägervereins Steinhof stehen zu Führungen durch die vielen Räume des Steinhofs bereit und beantworten gerne Fragen zu Nutzungsmöglichkeiten oder Geschichte des Bürgerhauses. HaMo

Freitag, 24. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Von Samstag auf Sonntag:
Umstellung auf Winterzeit

Hotline zu Finanzfragen

Seehafen-Hinterland-Verkehr: Bahn AG und Bund geben Startschuss für Sofortprogramm
Mehr als 300 Millionen Euro für erhöhte Leistungsfähigkeit der Schiene
"Früher", so Erich Staake, Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, "gingen die Gelder sozusagen automatisch nach Hamburg. jetzt ist das anders."  Erich Staake freut sich über die positive Geschäftsentwicklung: „Als führende Logistikdrehscheibe Europas ist für uns der Ausbau unseres Netzwerks und eine reibungslose Anbindung an zentrale Verkehrsachsen entscheidend. Wir freuen uns daher, dass unser Standort von dem Sofortprogramm profitiert.“
Bei der Bewältigung  des anhaltenden Transportbooms kommt den deutschen Häfen und der Schiene eine wichtige Rolle zu. Die Deutsche Bahn AG hat daher gemeinsam mit den Häfen einen umfassenden „Masterplan Seehafen-Hinterland-Verkehr“ entwickelt. Als Teil dieses Gesamtkonzeptes wurden kurzfristig zu realisierende Maßnahmen in dem sogenannten Sofortprogramm mit einem geplanten Investitionsvolumen von 305 Millionen Euro gebündelt.
Eine zentrale Aktivität ist der Ausbau der Schieneninfrastruktur im Umfeld des Duisburger Hafens, der heute im Beisein von Vertretern der Bahn, Politik und des Duisburger Hafens mit einem ersten Spatenstich feierlich begonnen wurde.
„Wir benötigen Investitionsmittel, um die Schiene für die Mehrverkehre der kommenden Jahre zu rüsten. Für uns ist der Start des Sofortprogramms ein wichtiger
Schritt in die richtige Richtung“, so Stefan Garber, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG. So soll sich das Schienengüterverkehrsaufkommen aus den und in die Häfen bis 2015 nahezu verdoppeln. Dr. Norbert Bensel, Vorstand Transport und Logistik der DB Mobility Logistics AG, ergänzt: „Die Infrastruktur muss der Nachfrage stand halten und zügig ausgebaut werden. Denn die Schiene ist als wirtschaftliches und umweltfreundliches Verkehrsmittel unverzichtbar für leistungsstarke Transportdienstleistungen in Deutschland.“
Die geplanten Maßnahmen innerhalb des Sofortprogramms sollen bis zum Jahre 2011 umgesetzt sein und ausreichend Kapazitäten bis etwa zum Jahr 2015 schaffen. „Die Politik hat den Trend des Schienengüterverkehrs rechtzeitig erkannt und den Großteil der finanziellen Mittel für das Sofortprogramm bereitgestellt. Damit unterstützen wir die Schiene, ihre bedeutende Rolle in der Transport- und Logistikkette auszubauen“, so Achim Großmann, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung.

Innerhalb des Sofortprogramms Seehafen-Hinterland-Verkehr ist geplant, im Raum Duisburg bis 2011 rund 60 Millionen Euro zu investieren. Am Bahnhof Duisburg-
Ruhrort Hafen sollen unter anderem die Zugbildungs-gleise neu gebaut, die Einfahrgleise verschwenkt und die Gleisgruppe neu angebunden werden.

Eragon Teil III "Die Weisheit des Feuers" ab morgen in der Mayerschen Buchhandlung
Lange mussten die Fans von Christoper Paolinis Fantasy-Reihe warten. Morgen ist es nun soweit. Der dritte Teil von Eragon "Die Weisheit des Feuers" erscheint im Buchhandel.  Die Geschichte dreht sich rund um den jungen Helden Eragon, der mit seinem Drachen Saphira die Welt Alagaesia vor dem Bösen Galbatorix und seiner Armee verteidigen muss. Die Varden, Elfen und Zwerge brauchen Eragons magische Fähigkeiten, um diesen Kampf zu gewinnen. Es lauern ungeahnte Gefahren, und es beginnt eine abenteuerliche Reise, die Eragon und Saphira bis über die Grenzen des Königreiches führt...
Eragon III kostet 24,95 Euro und ist natürlich auch in allen Mayerschen Buchhandlungen zu erwerben. "Die Weisheit des Feuers" sowie alle übrigen Eragon-Teile können auch über das Internet unter www.mayersche.de bestellt, in einer beliebigen Filiale abgeholt oder nach Hause geliefert werden.

Zuschuss Kulturhauptstadt: „Entscheidung kommt zur richtigen Zeit“
Nachdem das Kulturhauptstadtbüro in Duisburg nun seit gut einem Jahr auf Hochtouren Projekte für das Jahr 2010 plant und vorbereitet, freut sich Kulturdezernent Karl Janssen sehr über die Nachricht aus Düsseldorf: „Durch die Entscheidung des Landtags, 993000 Euro zusätzlich für Duisburgs Programme zu genehmigen, können wir uns insbesondere an den zahlreichen Kooperationsprojekten mit den anderen Ruhrgebietsstädten beteiligen. Wir sind jetzt in der Lage, auch eigene Beiträge zur Kulturhauptstadt beizusteuern und federführend zu betreiben. Es freut mich besonders, dass der Landtag meinen Vorschlag der Finanzierung aufgegriffen hat und mit zwei Euro pro Einwohner in die Finanzierung der Kulturhauptstadt einsteigt. Die Entscheidung kommt genau zur richtigen Zeit."

TEMPORÄRE STADT AN BESONDEREN ORTEN
Erster internationaler Dialog der Kulturhauptstädte Europas 2010

Das Symosium findet am 31.Oktober 2008 von 10 - 17 Uhr im stadtbauraum (Schacht Oberschuir), Boniverstraße 30 in 45883 Gelsenkirchen statt. mehr...

 

Verkehrsregelungen zur Eröffnung der Merkez Moschee

Jetzt geht's rund in Mittelmeiderich
Im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms Mittelmeiderich/Obermeiderich wurde für den Kreuzungsbereich Brückelstraße, Neue Breisacher Straße und Emilstraße der Bau eines Kreisverkehrs durch die Bezirksvertretung beschlossen. Neben einer städtebaulichen Aufwertung des Wohnumfeldes bringt ein solcher Kreisverkehr auch eine deutliche Verkehrsberuhigung. Nach dreimonatiger Bauzeit wurde der neue Kreisverkehr jetzt fertig gestellt.
Statt einer Kreuzung wird der Verkehr jetzt durch den kleinen Kreisverkehr geregelt. Die Auspflasterung des Mittelkreises ermöglicht die problemlose Befahrung auch durch Busse und LKW's. Alle vier Straßeneinmündungen haben Mittelinseln und Zebrastreifen zur sicheren Fußgängerquerung erhalten. Bordsteinabsenkungen an den Fußgängerquerungen und taktile Leitelemente in Form von Noppenplatten zur sicheren Führung Sehbehinderter machen die Überquerung der Einmündungen sicherer. Die Bauarbeiten wurden in dieser Woche abgeschlossen. Damit hat sich die städtebauliche Situation im Umfeld erheblich verbessert.

Duisburg-Obermeiderich – Vollsperrung der Gartroper Straße
Seit vergangenen Montag, 20. Oktober, ist die Gartroper Straße im Bereich der Brücke über den Rhein-Herne-Kanal komplett für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Es werden dort Arbeiten an der Gasleitung durchgeführt. Diese dauern voraussichtlich bis Mitte November 2008. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke passieren.

WAZ streicht Stellen  
Die WAZ-Gruppe will bis zu 300 seiner 900 Mitarbeiter von Tageszeitungen in NRW entlassen, berichten "Süddeutsche Zeitung" und WDR übereinstimmend.

St. Martin reitet wieder: Städtischer Umzug und Übersicht aller St. Martinszüge im Stadtgebiet
Der traditionelle St. Martinszug der Stadt Duisburg findet in diesem Jahr am Freitag, 7. November, statt. Um 17.15 Uhr wird auf der Düsseldorfer Straße vor der Galeria Kaufhof das große Martinsfeuer entzündet. Von dort ziehen St. Martin und die Kindern zur Düsseldorfer Straße, weiter geht es zur Königstraße/Kuhstraße, Münzstraße, Kühlingsgasse, Alter Markt, Salvatorstraße bis zum Burgplatz am Duisburger Rathaus. Dort wird der Zug gegen 17.50 Uhr von Oberbürgermeister Adolf Sauerland begrüßt. Nach der Mantelteilung überreicht der Oberbürgermeister gemeinsam mit Bürgermeisterin Doris Janicki und den Bürgermeistern Manfred Osenger und Benno Lensdorf Weckmänner an die Kinder. Musikalisch begleitet werden Martinszug und Martinsspiel vom „baerlorchester“ und dem Kinder- und Jugendchor „The Voices“.

Duisburger Martinszüge im November 2008
Die Stadt Duisburg veranstaltet am Freitag, 07. November 2008, einen St. Martinszug. Zu diesem Zug sind alle Kinder und ihre Erziehungsberechtigten herzlich eingeladen. Die Feuerentzündung beginnt um 17.20 Uhr vor der Galeria Kaufhof. Ab 17.30 Uhr soll der Zug durch folgende Straßen ziehen:

Start- vor Galeria Kaufhof um 17.30 Uhr
Düsseldorfer Straße - Königstraße/Kuhstraße - Überquerung Steinsche Gasse - Münzstraße - Kühlingsgasse - Überquerung Schwanenstraße -Alter Markt - Salvatorstraße - Burgplatz

Die jeweils von den einzelnen Schulen veranstalteten Martinszüge werden nach folgendem Plan durchgeführt. Diese Züge beginnen auf dem Schulhof der jeweils erstgenannten Schule.

Stadtteil

Schulen

Anz.d.
Teiln.

Tag

Beginn

Ende

Folgende Straßen werden durchzogen

GGS Obermauerstraße
Kath. KiGa Liebfrauen

340

11.11.

17:30

18:30

Schulhof - Oberstr. - Stapeltor - Kardinal-Galen-Str.- Moselstr. - Fuldastr. Neckarstr. Kardinal-Galen-Str. - Mainstr. - Lippestr. - Neckarstr. - Fuldastr. -Junkernstr. - Kuhlenwall - Stapeltor - Oberstr. - Schulhof

Altstadt

GGS Klosterstraße

ca.400

04.11.

17:30

19:00

Großer Schulhof - Peterstal - Münzstr. - Beekstr. - Alte Rheinstr. - Ulrichstr. -Großer Schulhof

KGS Goldstraße

300

13.11.

18:00

19:30

Fr.-Wilhelm-Platz - Sonnenwall - Wallstr. - Dellplatz - Dellstr. -Krummacherstr.Realschulstr. - Grünstr. - Dellplatz - Papendelle - Goldstraße

Kaßlerfeld









Neuenkamp

GGS Wrangelstraße,

Ev. KiGa Wrangelstr.




GGS Lilienthalstraße,
ev. Kita Claudiusstraße, Kath. Kita
Benediktstraße , St. Kita
Paul-Rücker Straße

250









1000

13.11.

 

 

 

 

13.11.

16:45

 

 

 

 

17:30

18:30

 

 

 

 

19:00

Schulhof - Waldemarstr. - Kaßlerfelder Str. - Klemensstr. - Baukampstr. -

Weidenweg - Klemensstr. - Gablenzstr. -Waldemarstr. - Schulhof
 






Schulhof - Lilienthalstr. - Claudiusstr. - Essenberger Str. - Benediktstr. - In der
Rheinau - Lilienthalstr. - Sportplatz Blau-Weiß-Neuenkamp (Feuer)

Sprechstunde für Gehörlose im November
Auch im November bietet das Amt für Soziales und Wohnen wieder eine Sprechstunde für Gehörlose im Konferenz- und Beratungszentrum Der Kleine Prinz an der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg- Mitte an. Die Termine sind: Montag, 3. November, von 15 bis 17 Uhr und Montag, 17. November, von 10 bis 11 Uhr. Während der Sprechstunden sind Gebärdendolmetscher anwesend. Wegen der hohen Nachfragen ist mit einer Wartezeit zu rechnen. Das Angebot ist kostenlos. Hilfesuchende können sich mit allen Anliegen, die sie bedingt durch ihre Hörbehinderung selbst nicht lösen können, an die Beraterinnen wenden.
Auch außerhalb der Sprechstunde sind die Beraterinnen unter den Rufnummern (0203) 283-2760, -4791 und -6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über Fax unter (0203) 283-2374 erreichbar.

Literatur und Musik
Georges Rodenbach und Erich Wolfgang Kornfeld" ist das Jour Fixe der Volkshochschule am Donnerstag, dem 23.10.2008, betitelt. Ort der Veranstaltung: der Vortragssaal der Volkshochschule am König-Heinrich-Platz. Wolfgang Schwarzer ist der Referent.
Bedenkt man, dass Kornfeld und Rodenbach in der breiten Öffentlichkeit ziemlich unbekannt sind, ist die Vortragsveranstaltung recht gut besucht. Erstaunlich viele Männer kommen.
Inhaltlich geht es um "Die tote Stadt". Der gleichnamige Roman von Rodenbach erschien 1892 als Fortsetzungsroman in einer Zeitschrift und kurze Zeit späte als Buch. Die gleichnamig Oper entstand 1920; Komponist ist Kornfeld.
Eine Frau, die schon vor fünf Jahren gestorben ist, aber immer noch in ihrem einsamen Mann präsent ist, ist die heimliche Hauptdarstellerin des Buch. Er hat sich in einem Museum der Vergangenheit eingeschlossen. Als der Witwer einer Frau begegnet, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht, nimmt die Katastrophe ihren Lauf. Der Roman erinnert an die belgische Stadt Brügge, die nach einer Sturmflut auch entvölkert war. Die deutsche Erstausgabe des Romans erschien 1903 unter dem Titel "Das tote Brügge".
Sehr dramatisch, sehr ansprechend trägt Schwarzer vor. Gebannt hängt das Publikum an seinen Lippen. Es ist fast so, als habe Schwarzer sein Leben lang nichts anderes gemacht als gute Literatur öffentlich vorzutragen. Gelegentliche Musikeinspielungen ergänzen das gesprochene Wort. Wer nähere Informationen zu dem Roman sucht, sei an dieser Stelle an die Internetenzyklopädie Wikipedia verwiesen. Der Roman ist auch in der Stadtbücherei erhältlich. Andreas Rüdig

Rede- und Gesprächstraining für Beruf und Alltag
„Meine Meinung ist....“ – unter dieser Überschrift bietet die Volkshochschule in diesem Semester unter der Leitung von Rita Reichstein-Roß ein Rede- und Gesprächstraining für Beruf und Alltag an. Das Wochenendseminar findet am Freitag, 21. November, von 18.30 bis 21.30 Uhr und am Samstag, 22. November, von 10 bis 17 Uhr im Gebäude an der Königstraße 47 statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen und trainieren vor einer Gruppe frei zu sprechen, problemorientiert und sachlich zu diskutieren und überzeugende Gesprächsbeiträge vorzutragen. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Bauernmarkt ergänzt verkaufsoffenen Sonntag

Durch die positive Entwicklung der Duisburger Innenstadt mit dem Citypalais, dem neuen König-Heinrich-Platz und dem Forum verspricht der diesjährige verkaufsoffene Sonntag am 2. November 2008 ein großer Erfolg zu werden. Die Duisburger Wochenmärkte werden ihren Teil dazu beitragen und sich zwischen 13:00 und 18:00 Uhr in der Duisburger Innenstadt auf der Königstraße präsentieren. Neben den Händlerinnen und Händlern des Bauernmarktes stellen sich noch weitere Beschicker der Duisburger Wochenmarktlandschaft sowie gastronomische Anbieter vor.

Das frische und reichhaltige Angebot an Wochenmarktprodukten wie Gemüse, Obst, Backwaren, Fleisch und Wurst, Fisch, Blumen, Gewürzen und Kräutern sind nicht das Einzige, auf das sich die Besucher freuen dürfen. Spezielle Angebote vom Pferdemetzger, der Senfmühle und anderen Anbietern kulinarischer Köstlichkeiten werden den Bauernmarkt an diesem verkaufsoffenen Sonntag zu einem besonderen Ereignis machen. Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Imbiss- und Getränkestände mit reichhaltigem internationalen Angebot.

Absatz von Mineraldüngern deutlich gestiegen
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Wirt­schaftsjahr 2007/2008 (Juli 2007 bis Juni 2008) aus inländischer Produktion oder Einfuhr 1,81 Millionen Tonnen Stickstoffdünger (N), 0,32 Millionen Tonnen Phosphatdünger (P2O5), 0,51Millionen Tonnen Kalidünger (K2O) und 2,20 Millionen TonnenKalkdünger (CaO) an landwirtschaftliche Absatzorganisationen oder Endverbraucher in Deutschland abgesetzt.

Importpreise September 2008: + 7,6% gegenüber September 2007
Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundes­amtes (Destatis) im September 2008 um 7,6% über dem Vorjahresstand. Im August und im Juli 2008 hatte die Jahresveränderungsrate jeweils + 9,3% betragen. Gegenüber August 2008 sank der Einfuhrpreisindex um 1,0%.

Lernseminar der VHS
 "Pauken ist ätzend - aber gelernt ist gelernt!" ist der Titel eines Wochenendseminars der Volkshochschule, das sich an Jugendliche von 14 bis 17 Jahren richtet. Am 15. und 16. November, jeweils von 10 bis 17 Uhr, zeigt Referent Frank Zahlmann im Gebäude der VHS, Königstraße 47, das richtiges Lernen gelernt werden kann. Praxistipps für den Schulalltag runden die Veranstaltung ab.

VHS-Seminar: "Mehr vom Leben ohne Rentnerstress"
 "Mehr vom Leben ohne Rentnerstress" - unter diesem Motto steht ein Seminar der Volkshochschule, am Freitag und Samstag, 21. und 22. November. Zielgruppe sind vor allem diejenigen, die vor dem Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand stehen oder bereits als Rentner mit den neuen Problemen und Herausforderungen dieser Lebensphase konfrontiert sind.
Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage der sinnvollen und nunmehr weitgehend selbstbestimmten Zeitnutzung. Wie kann man den neuen Lebensabschnitt befriedigend, aktiv und trotzdem stressfrei gestalten? Bewährte Techniken der Selbstorganisation und der Zeitoptimierung sowie viele Möglichkeiten der Verbesserung der persönlichen Zeitqualität werden vorgestellt und in einem Kreis Gleichgesinnter besprochen.

VHS-Vortrag zum Thema "Einzelkinder"
Um das Thema "Einzelkinder" geht es in einer Vortragsveranstaltung der Volkshochschule, Königstraße 47, am Dienstag, 28. Oktober, 20 bis 21.30 Uhr.
Vor dem Hintergrund, dass immer mehr Kinder ohne Geschwister aufwachsen, wird die Referentin Maren Tiedtke der Frage nachgehen, ob es zwischen Einzelkindern und Kindern mit Geschwistern Unterschiede im Hinblick auf Gruppen- und Sozialverhalten gibt. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch.

Donnerstag, 23. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Democracy in America - How does it work (and not work)?
Amerika wählt seinen Präsidenten - und das nach Methoden, die manchmal fremd und recht undurchschaubar erscheinen. Wie kann in der Ära des Internet ein System funktionieren, das vor 200 Jahren zu Zeiten des Pony-Express entstand? Ist der Demokratie damit gedient? Die Volkshochschule bietet zu diesem Thema am Dienstag, 28. Oktober, um 18 Uhr im Vortragssaal des Gebäudes an der Königstraße 47 einen Vortrag mit Diskussion in englischer Sprache mit Stacey Blatt für „English speakers“ und alle, die auf fortgeschrittenem Niveau Englisch lernen. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Deutsch-Britischen Gesellschaft durchgeführt.

Regenbogen e.V. feierte 25-jähriges Bestehen
Seit 25 Jahren engagiert sich Regenbogen - Verein zur Verbesserung der psychosozialen Versorgung – für seelisch kranke Menschen und für Menschen mit anderen Handicaps in Duisburg. Im Restaurant der „Alten Feuerwache“ – „Café Mondial“ auf der Hochfelder Friedenstraße fand die Feier statt.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland: „In den 25 Jahren seines Bestehens hat sich der Regenbogen e.V. zu einer der tragenden Säulen im System der psychosozialen Versorgung Duisburgs entwickelt.
Was vor einem Vierteljahrhundert auf den Weg gebracht wurde, um eine Lücke im Versorgungssystem für psychisch kranke und behinderte Mitbürger schließen zu helfen, spannt heute seinen Bogen über weite Bereiche unserer Stadt und bietet mit seinem Spektrum seelisch kranken Menschen Orientierung und Perspektive. Allen, die in 25 Jahren das Netz des „Regenbogen e.V.“ geknüpft haben - den Profis wie den ehrenamtlich Tätigen – möchte ich für ihren Einsatz herzlich danken. Dem Verein, seinen Mitgliedern, Mitarbeitern und Klienten wünsche ich mit einer herzlichen Gratulation alles Gute für die Zukunft.“

Jörg Bickenbach ehrte Geschäftsführerin Elisabeth Hofmann für 25 Jahre Mitgliedschaft

Die Ehrengäste der Veranstaltung

Fotos Manfred Schneider

Freizeitangebote derAKIS (Assistenz-, Kontakt- und Informationsstelle der Regenbogen Duisburg GmbH
für Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen:
Am Samstag in den Räumen der KoKoBe Mitte/Süd, Ruhrorter Str. 53, 47059 Duisburg, jeweils von 14:00 – 17:00 Uhr.
8. November SPIELE-NACHMITTAG - 1 Euro für Knabbersachen und Getränke

22. November PLÄTZCHEN BACKEN - Sachkosten 2 Euro pro Teilnehmer
Jeder, der kommen möchte, ist herzlich eingeladen. Wir freuen uns über die vorherige Anmeldung (telefonisch). Es können in geringem Umfang Sachkosten anfallen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

12% weniger Tote im Straßenverkehr im August 2008
Der Verkehr auf deutschen Straßen forderte im August 2008 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 407 Menschenleben. Das waren 54 Todesopfer weniger (? 12%) als im August 2007. Etwas weniger stark ? um 6,1% auf 37 400 ? abgenommen hat die Zahl der Personen, die bei Unfällen schwere oder leichte Verletzungen davon trugen. Damit wurden 2008 im sechsten Monat in Folge weniger Getötete und Verletzte im Straßenverkehr als im Vorjahr gezählt.

Der Markt regelt alles
Wochenmärkte und Marina-Markt:
"Frisches, Schönes, Köstliches"
Der Markt regelt alles. Zumindest dann, wenn man eingefleischten Kapitalisten glaubt. "Wochenmärkte sind ein Bereich, um den sich der FrischeKontor Duisburg kümmert," berichtet Patrick Kötteritzsch von der dortigen Marketingabteilung.
Die FrischeKontor Duisburg GmbH (früher Schlachthof und Märkte Duisburg GmbH) ist eine Gesellschaft der Stadt Duisburg. Sie ist 1987 mit dem Ziel gegründet worden, das Fleischzentrum in Meiderich, den Großmarkt in Kaßlerfeld und die
Duisburger Wochenmärkte sowie inzwischen auch den Marina - Markt zu bewirtschaften und zu organisieren.
Der FrischeKontor hat im Geschäftsjahr 2007 einen Überschuss in Höhe von 199.969,85 erwirtschaftet. Das entspricht einer Steigerung von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Eigenkapital beträgt 6,809 Millionen. Die Eigenkapitalquote beträgt 61 %. Die Umsatzerlöse betrugen 5,714 Mio. .
"Die Umsatzentwicklung der Geschäftsfelder Fleischzentrum und Großmarkt wird als gesund und stabil eingeschätzt. Bei den Wochenmärkten wird mit weiter sinkenden Umsatzerlösen aufgrund der starken Konkurrenz der Discounter gerechnet. Dieser Entwicklung soll mit einem intensiven Marketing entgegengewirkt werden," heißt es dazu in der Drucksache 08 - 0801, in der der Jahresabschluss 2007 dem Rat der Stadt Duisburg vorgestellt wird.
Die Schlachthof & Märkte Duisburg GmbH wurde 1987 gegründet. Die Wochenmärkte, der Schlachthof und der Großmarkt waren damals die Schwerpunkte. Die Umbenennung in Frischekontor erfolgte 2007. "Der alte Name löste negative Assoziationen aus. Die Leute essen gerne Fleisch, wollen aber nichts mit der Schlachtung zu tun haben. Außerdem ist es uns wichtig, frische Produkte zu bieten. Gerade auf dem Schlachthof gibt es aber ein Qualitätsmanagement, das sicherstellt, das wir zuverlässig und ordentlich arbeiten."
Der Standtort sei ideal, schon allein deswegen, weil er autobahnnah ist, betont Kötteritzsch. 11 Firmen mit rund 300 Mitarbeitern sind allein auf dem Gelände auf der Gelderblomstraße untergebracht. Da 2002 die Schlachtung von Rindern aufgegeben wurde und es auch keine Geflügelschlachtung gibt, werden hier nur Schweine geschlachtet. "Die Tiere kommen vom Niederrhein und vom Münsterland. Mit Tierseuchen wie BSE oder Vogelgrippe hatten wir in den vergangenen Jahren - zum Glück - keine Probleme."
Seit fast 100 Jahren - genau gesagt seit 1908 - wird auf dem Gelände an der Emmericher Straße geschlachtet. Inzwischen ist der Schlachthof in Meiderich als einziger von ursprünglich drei Duisburger Schlachtstätten übrig geblieben. Umfangreiche Modernisierungsinvestitionen in den letzten Jahren haben einen Betrieb auf aktuellem technischen und hygienischen Standard geschaffen, der heute rund 250.000 Schweine schlachtet. Eingebettet in das Fleischzentrum mit den Zerlegebetrieben, dem Schlachtunternehmer, dem Innereienhandel und der Kuttelei ist unter permanenter Aufsicht der Veterinäre eine kommunal/privatwirtschaftliche Produktionspartnerschaft entstanden.
Das Duisburger Fleischzentrum hat sich in den letzten Jahren zu einem modernen Produktions- und Hygienebetrieb rund um das Thema Fleisch entwickelt. Umfangreiche Investitionen wurden getätigt, um das Schlachten von Schweinen auf dem jeweils aktuellen Stand der Technik zu ermöglichen. Darüber hinaus wurden Fleischzerlegebetriebe als Partner gewonnen, die unter Nutzung der vorhandenen Kühlkapazitäten Fleisch für die Produktion in Wurstfabriken oder den Handel vorbereiten. Abschließend hat die neue Schlachtanlage, die 2003 ihren Betrieb aufnahm, zu einer weiteren Aufwertung der Produktlinie und einer dauerhaften Stärkung des Standortes beigetragen.
Der Gesamtbetrieb wird permanent durch die Veterinäraufsicht betreut und überwacht. Zur Sicherung der hygienischen Voraussetzungen wird ein großer technischer und personeller Aufwand betrieben. Dazu wurden die Anlagen in den letzten Jahren jeweils nach den neuesten technischen hygienerechtlichen Vorschriften modernisiert und auch die Anlieferersituation überarbeitet. Nach dem Motto "Frisches, Schönes, Köstliches" lädt der Marina - Markt jeweils am zweiten Sonntag im Monat zwischen 11:00 und 18:00 Uhr in den Innenhafen ein.
Die Termine für das kommende Jahr stehen bereits fest. Es sind der 12./13. April (Ostern), 10. Mai, 14. Juni, 12. Juli, 9. August, 13. September und 11. Oktober. "Der Marina - Markt findet 2007 im 7. Jahr statt. Wir sind zufrieden mit den Aussteller- und Besucherzahlen. Schließlich kommen 20.000 bis 25.000 Besucher pro Veranstaltung, zum Teil auch aus dem Umland."

Der Großmarkt mit seiner über 100jährigen Tradition (davon etwa 80 Jahre am jetzigen Standort) hat eine starke regionale Bedeutung. Auf 30.000 Quadratmetern versorgen 30 Importeure und Großhändler aus den Bereichen Obst und Gemüse, Fisch, Getränke und sonstige Lebensmittel aus dem selbständigen Lebensmitteleinzelhandel Fachgeschäfte und Wochenmarkthändler sowie die Gastronomie. Insgesamt wird ein Warenumsatz von rund 115.000 Tonnen im Wert von rund 150 Millionen Euro jährlich bewältigt.
"Wir haben einen festen Bestand an Mietern. Dem Großmarkt geht es gut," betont Kötteritzsch.

Der Frischekontor betreibt im Auftrag der Stadt Duisburg die Wochenmärkte im Stadtgebiet. Dabei steht die dezentrale und möglichst wohnortnahe Versorgung der Duisburger mit frischen Waren und Artikeln des täglichen Bedarfs im Vordergrund. So ist der FrischeKontor mit insgesamt 58 Veranstaltungen je Woche auf 29 Marktplätzen im Stadtgebiet vertreten. Mit etwa 26.000 laufenden Metern Warenpräsentation je Wochen und einem Händlernetz von rund 900 Vertragsunternehmen mit 3.000 Beschäftigten kann das System der Duisburger Wochenmärkte als "Duisburgs größtes Einkaufszentrum" bezeichnet werden.
"Die Duisburger Wochenmärkte wurden in diesem Jahr 600 Jahre alt. Sie erleben derzeit einen starken Konkurrenzdruck durch Discounter. Außerdem haben die Leute weniger Geld." Die Folge? Das Warensortiment änderte sich in den vergangenen Jahren. Kurzwaren, Kosmetika und Textilien tauchen immer mehr auf den Wochenmärkten auf. Nicht jeder Händler kommt mehr regelmäßig. "Es gibt die städtische Warenzulassungsverordnung. Darin legt die Stadt in regelmäßigen Abständen fest, welche Produkte verkauft werden dürfen. Alkohol ist beispielsweise nicht erlaubt. Die Wochenmärkte machen einen Teil des Flairs Duisburgs aus. Nicht jede Stadt hat noch so viele Wochenmärkte. Und wo kann man sich noch mit dem Verkäufer unterhalten?" Andreas Rüdig

Bezirksfinanzen im Blickpunkt: Duisburger Haushaltstage 2009

Auch in diesem Jahr wird es in allen Bezirken den Duisburger Haushaltstag geben. Die Verwaltung bietet der Bürgerschaft wieder die Möglichkeit, sich über ihren Bezirkshaushalt zu informieren und zu diskutieren. Ziel der Haushaltstage ist es, eine größere Nähe und mehr Transparenz zu den Kernfragen des Duisburger Haushaltes insgesamt und zu dessen finanziellen Wirkungen auf die Stadtbezirke zu vermitteln. Außerdem wird über die Gesamtsituation der städtischen Finanzen berichtet. Erstmalig findet der Haushaltstag bereits im Herbst statt, um den Haushalt 2009 frühzeitig auf den Weg zu bringen.
Nach einer kurzen Einführung in das Thema erläutern die einzelnen Fachämter und Betriebe anhand einer anschaulichen Präsentation die städtischen Gesamtfinanzen sowie die bezirklichen Investitionen. Zu allen Punkten wird es die Möglichkeit zu Fragen und Diskussion geben. Die Moderation übernimmt der jeweilige Bezirksamtsleiter. Im Anschluss an den „offiziellen“ Teil der Abende stehen Gesprächspartner aus Politik und Verwaltung für sonstige Fragen des Bezirkshaushalts zur Verfügung.
Die Termine:
Bezirksamt Rheinhausen: Donnerstag, 30. Oktober 2008, 18.00 Uhr
Körnerplatz 1, DU-Rheinhausen, Sitzungssaal
Bezirksamt Süd: Donnerstag, 30. Oktober 2008, 18.00 Uhr, Sittardsberger Allee 14, DU-Buchholz, Sitzungssaal
Bezirksamt Hamborn: Freitag, 31. Oktober 2008, 18.00 Uhr, An der Abtei 1, Abteizentrum, DU-Hamborn
Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl: Montag, 3. November 2008, 17.00 Uhr
Augustastraße 48, Kultur- u. Freizeitzentrum, DU-Homberg
Bezirksamt Mitte: Dienstag, 4. November 2008, 18.00 Uhr, Rathaus, Burgplatz 19, DU-Mitte, Ratssitzungssaal
Bezirksamt Meiderich/Beeck: Dienstag, 4. November 2008, 18.00 Uhr, Von-der-Mark-Straße 36, DU-Meiderich, Sitzungssaal
Bezirksamt Walsum: Mittwoch, 5. November 2008, 18.00 Uhr, Friedrich-Ebert-Straße 152, DU-Walsum, Sitzungssaal

37. Internationale Kinder- und Jugendbuchausstellung 2008 eröffnet
Die 37. IKiBu wurde am 20. Oktober durch Bürgermeisterin Doris Janicki in der Zentralbibliothek eröffnet.
Das "Theater Don Kid´schote" aus Münster spielte im Rahmen der Veranstaltung "Babilu und die Buchstabenbande".
Außerdem wurde eine Ausstellung mit Kinderbuchillustrationen von Ole Könnecke eröffnet.

Kindertheaterveranstaltungen, Medienprojekte, Kreativwerkstätten, Ausstellungen und Medienpräsentationen.
Unter dem Titel "Ein Fall für dich" findet vom 20. bis zum 25. Oktober in Duisburg die 37. Internationale Kinder- und Jugendbuchausstellung (IKiBu) der Stadtbibliothek statt. Mit vielen Autoren- und Schauspielerlesungen in allen Bibliothekszweigstellen neben Theaterveranstaltungen, Ausstellungen und kreativen Mit-Mach-Angeboten setzt die IKiBu einen deutlichen Akzent auf die Leseförderung in der Stadt. Nach der großen Resonanz der beiden letzten Jahre wird es auch wieder ein Seminarprogramm für interessierte Eltern und ehrenamtliche Vorlesepatinnen und -paten geben.  Den Entwurf für das diesjährige Titelmotiv lieferte der bekannte Hamburger Kinderbuchillustrator Ole Könnecke, der mit einer Ausstellung in der Zentralbibliothek vertreten sein wird.

Montag, 20. Oktober 2008 - Historischer Kalender

UDE: Carreras-Stiftung fördert Leukämie-Forschungsprojekt - Größere Heilungschancen

Preisauskünfte über Wohnimmobilien mit BORISplus.NRW

"Vom Baggersee zum Sportpark Duisburg": Führungen im Sportpark Duisburg
Im Jahre 1919 wurden der Stadt Duisburg von der Firma Krupp drei Baggerseen sowie das umliegende Gelände zur Errichtung von Sport- und Erholungsstätten überlassen. Dieser nun fast 90-jährige Entwicklungsprozess wird weiterhin kontinuierlich - an den Bedürfnissen der Duisburger Bürger orientiert - verfolgt.
"Der neue Sportpark ist nicht nur zu einem Zentrum zur Austragung internationaler Spitzensportwettkämpe geworden, sondern er bietet auch innerhalb der Stadt Duisburg ein weiteres touristisches Highlight", so Sportdezernent Reinhold Spaniel.
Nun besteht auch die Möglichkeit den "neuen" Sportpark zu erkunden. Hierzu werden von qualifizierten "Sportpark-Guides" Führungen für Jedermann zum günstigen Preis von sechs Euro pro Person durchgeführt. Die anderthalb- bis zweistündigen Führungen starten immer am Verwaltungsgebäude von DuisburgSport an der Kruppstraße 30 b. Sie finden ab einer Anzahl von mindestens 10 und maximal 25 Teilnehmern an jedem zweiten Sonntag im Monat jeweils ab 11 Uhr statt. Der nächste Termin ist der 9. November. "Die Führungen sollen Interessierten die Möglichkeit bieten, die Geschichte und die Entwicklung von den einstigen Baggerseen bis hin zum heutigen Sportpark kennen zu lernen", erläutert Spaniel.

Fußballführerschein für Kinder
Eine Fußballveranstaltung gibt es am Donnerstag, 23. Oktober, von 10 bis 12 Uhr auf dem Außengelände des Familienzentrum und Bewegungskindergarten Honnenpfad 10. Höhepunkt des Tages ist für die Kinder der Erwerb eines Fußballführerscheins. Unterstützt wird das Projekt von der Barmer Ersatzkasse. Bereits vom 13. bis 23. Oktober werden in der Kindertageseinrichtung Workshops angeboten, damit auch alle Kinder am Veranstaltungstag erfolgreich den Fußballführerschein bestehen.

Elternseminar zur Sprachentwicklung und Leseförderung in der Kita Heinestraße
Unter dem Titel "Von Lotta bis Potter - Sprachentwicklung und Leseförderung" bietet die Kindertageseinrichtung Heinestraße 26 in Duisburg-Walsum im Rahmen der IKiBu am Dienstag, 28. Oktober, um 15 Uhr ein Elternseminar an. Die ersten Worte werden in der Familie gesprochen, damit ist der Grundstein für die Lesebiografie gelegt. In welchem Zusammenhang stehen Sprach- und Leseentwicklung? Welche Bücher eignen sich für welches Alter? Welche Kriterien sind bei der Buchauswahl zu berücksichtigen. Entscheidende Fragen, die von der Referentin Angelika Schindler beantwortet werden.

ZEITZEUGENBÖRSE ERINNERT AN WIEDERAUFBAU AN TOP AKTUELLEM STANDORT
Ganz Duisburg redet von der „Königsgalerie“ und vom „Stadtfenster“. Beim Sichten seines Privat Archivs hat Reinhold Stausberg von der ZEITZEUGENBÖRSE DUISBURG diese interessante Aufnahme von ca. 1954 gefunden, die den Neubau des früheren Kaufhauses PRIEL (siehe Werbung) an der Ecke Münzstraße / Steinsche Gasse zeigt. Es war bereits damals ein markanter Punkt im Duisburger Stadtbild, war es doch einer der ersten Neubauten in Duisburg nach dem unseligen zweiten Weltkrieg. Links im Bild sind noch die Trümmer erkennbar, in denen das KEPA Kaufhaus seine Bleibe hatte. Und auch heute ist dieser Bereich der Altstadt wieder im Blickpunkt der Stadtplanung!  
Siehe Münzstraße

Stadt fragt die Duisburger Bevölkerung nach ihrer Meinung
Wie bereits in den vergangenen Jahren führt das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten auch in diesem Herbst zwischen dem 20. Oktober und 14. November 2008 eine Befragung der Duisburger Bevölkerung durch. In den nächsten Wochen werden etwa 80 Interviewer ausschwärmen, um rund 1700 nach dem statistischen Zufall ausgewählte Personen nach ihren Meinungen und Wünschen zu befragen.
Bei den Fragen geht es um die Beurteilung der städtischen Wohn- und Lebensbedingungen in Duisburg insgesamt. Weitere Themenschwerpunkte der Umfrage sind in diesem Jahr die wirtschaftliche Lage, Einstellungen zu Politik und Parteien, aber auch Fragen zur Stadtentwicklung und zum Verhältnis zwischen Deutschen und Ausländern.
Die Ergebnisse der Befragung liefern wichtige Hinweise für eine bürgernahe Planung und Politik. Da im Wesentlichen die gleichen Fragen wie in den Vorjahren gestellt werden, wird es möglich sein, zeitliche Trends in den Meinungen der Duisburger Bevölkerung zu ermitteln.

Erzeugerpreise September 2008: + 8,3% gegenüber September 2007
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im September 2008 um 8,3% höher als im September 2007. Gegenüber August 2008 stieg der Index um 0,3%, nachdem er im Vormonat um 0,6% gefallen war.

Osttangente Segen für Bevölkerung und Logport
In Anwesenheit von Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Wittke ist am 17. Oktober offiziell die Osttangente in Duisburg-Rheinhausen eröffnet worden. Insbesondere der Schwerlastverkehr mit täglich rund 1.700 Lkw wird nun über einen Kreisverkehr und die neue Osloer Straße direkt zum Logistikzentrum logport geleitet.
Initiator dieser aktiven Verkehrslenkung war die duisport-Gruppe. "Wir haben gegenüber unseren Kunden Wort gehalten und innerhalb von nur 15 Monaten Bauzeit dieses Infrastrukturprojekt realisiert", sagte Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG. Die Osttangente wird täglich mehr als 13.200 Fahrzeuge aufnehmen und das Wohngebiet somit merklich entlasten.
"Mit der Fertigstellung der Osttangente ist in hervorragender Weise eine Lücke im Verkehrssystem geschlossen worden. Die öffentliche Hand hat dieses wichtige Infrastrukturprojekt für das Logistikland Nordrhein-Westfalen maßgeblich finanziell unterstützt. Die gute Zusammenarbeit mit dem Hafen und der Stadt ist der beste Beweis dafür, wie wir die vielfältigen Aufgaben in unserem Land gemeinsam gestalten können", lobte Verkehrsminister Wittke das Projekt.
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland dankte dem Duisburger Hafen für sein außerordentliches Engagement. Die Lenkung des logport-Verkehrs Richtung Osten sei für einen Großteil der Bewohner in Rheinhausen-Mitte von besonderer Bedeutung. "Sie wird die Wohngebiete dort spürbar vom Schwerlast- und Kraftfahrzeugverkehr entlasten", sagte Sauerland.

Durch die Osttangente werden 1.700 Lkw täglich nicht mehr durch Rheinhausen-Mitte fahren müssen. Der neue Anschluss bietet damit nicht nur den Bewohnern Rheinhausens sondern auch den Anliegern des Logistikzentrum Vorteile: "Wir haben unseren Kunden schon frühzeitig versprochen, logport nach Westen und nach Osten besser an das Autobahnnetz anzubinden und den Verkehr um Rheinhausen zu lenken", sagte Hafenchef Staake. Er kündigte zudem an, auch in Zukunft die Straße nachhaltig entlasten zu wollen. "Unser Ziel ist es, mehr Verkehre auf die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Schiene und Wasser zu lenken."

Die östliche Anbindung logports über die Osttangente ist Teil des logport-Verkehrskonzepts. Diese Maßnahme, die insbesondere durch das Land NRW gefördert wurde, lenkt den Verkehr vom logport-Gelände unter die Bahnbrücke Richtung Kreuzung Moerser Straße/ Margarethenstraße. Über einen Kreisverkehr wird der Verkehr über die Brücke der Solidarität Richtung Marientor/ A40 weitergeführt.
Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wurden viele Anregungen der betroffenen Anlieger berücksichtigt. "Letztendlich haben wir sogar mehr Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt als gesetzlich erforderlich war", sagte Staake.

Samstag, 18. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Festlegung von Pflegeklassen in öffentlichen Grünanlagen

UNIONSBÜRGERSCHAFT.. . MEHR ALS WORTE, KONKRETE RECHTE! Informationskampagne der Europäischen Union in 60 Städten
Heute startet die Europäische Kommission in Deutschland den zweiten Teil einer Informationskampagne für die Bürger der Europäischen Union. Unter dem Slogan "Unionsbürgerschaft ... Mehr Vals Worte, konkrete Rechte!" wird die Kampagne vom 15. bis zum 25. Oktober 2008 durch 60 deutsche Städte wandern. So werden den Menschen Informationen über ihre Rechte als EU-Bürger gegeben, wie sie in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union definiert sind.
"In einer Zeit, in der physische Grenzen innerhalb der EU verschwinden'; sagte der Vize-Präsident der Europäischen Kommission Jacques Barrot",bleiben doch zu oft legale Hürden bestehen. Wir müssen das Bewusstsein schärfen für die Rechte, die EU-Bürger genießen, damit sie sie überall geltend machen können - in den EU-Mitgliedstaaten und darüber hinaus. Mit dieser Kampagne wollen wir den Schutz und die Achtung der EU-Bürgerrechte stärken./I
Die Unionsbürgerschaft umfasst das Recht, in dem Wohnsitz-Mitgliedstaat an den Wahlen zum Europäischen Parlament und den Kommunalwahlen teilzunehmen und zu kandidieren; das Recht auf gute Verwaltung durch die Europäischen Institutionen sowie darauf, Beschwerden einzubringen; das Recht auf Zugang zu den Dokumenten der EU-Institutionen; das Recht, Petitionen an das Europäische Parlament zu richten; das Recht auf konsularischen Schutz in den Botschaften und Konsulaten aller EU-Mitgliedstaaten, wenn man ein Problem an einem Ort hat, an dem das eigene Land nicht repräsentiert ist Außerdem beinhaltet die Unionsbürgerschaft das Recht, sich frei in der Europäischen Union zu bewegen und niederzulassen.

VOM 15. OKTOBER BIS ZUM 25. OKTOBER 2008 . 60 DEUTSCHE STÄDTE
Die Städtetour wird heute mit einer Pressekonferenz in der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin eröffnet (Liste der 60 Städte im Anhang). Etwa 35.000 Bürger verschiedenen Alters sollen durch die Kampagne erreicht werden. Um so viele Besucher wie möglich anzuziehen und zu informieren, werden die Zelte im EU-Design auf öffentlichen Plätzen aufgestellt und bieten interaktive Quizspiele sowie informelle Infoveranstaltungen. Die Besucher können ihr Wissen über ihre Rechte als Unionsbürger testen und bekommen Broschüren, Poster, Mini-Bücher und andere EU-Souvenirs.

VHS-Kurs: Dürer und die betenden Hände
Albrecht Dürers berühmte „Betende Hände“ gehören zu den wichtigsten Studien eines Künstlers. Die berühmte Zeichnung steht im Mittelpunkt eines Vortrages der Kunsthistorikerin Dr. Gisela Luther-Zimmer in der Volkhochschule im Gebäude auf der Königstraße 47 am Montag, 27. Oktober, um 18 Uhr. Der Vortrag widmet sich sowohl dem Werk selbst, geht aber auch auf die Dürerverehrung und Dürerverwertung im Laufe der Jahrhunderte ein.

VHS-Vortrag zum "Glück"
Das Thema Glück steht im Mittelpunkt eines Dia-Vortrages der Volkshochschule mit dem Titel "Fortuna und Idylle" am Montag, 20. Oktober, um 18 Uhr auf der Königstraße 47. Der Referent Dr. Alexander Wiehart lenkt dabei den Blick auf das Bild des Glücks in den vergangenen 5000 Jahren. Das Spektrum reicht von hoffnungsgetränkten Jenseitsbildern, wie sie zuerst die ägyptische und später die christliche Kunst so farbenfroh auszuformulieren wusste, über antike und in der Renaissance wiederentdeckte Idyllen bis hin zu hochgradig verschlüsselten allegorischen Darstellungen.

VHS: "Job-Marketing: Die Kunst, sich richtig zu bewerben"
Ein Seminar der Volkshochschule am Samstag, 25. Oktober, von 10 bis 16 Uhr, befasst sich mit dem Thema "Job-Marketing: Die Kunst, sich richtig zu bewerben". Im Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz lernen die Teilnehmer in praktischen Übungen die optimale Gestaltung des Bewerbungsschreibens und des Lebenslaufs. Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Weitere Informationen gibt es unter (0203) 283-3725 oder -2616.

VHS-Seminar zur Stärkung der Selbstschutzkompetenzen
Unter dem Titel "Keine Angst auf dunklen Straßen" bietet die Volkshochschule am Samstag und Sonntag, 8. und 9. November, jeweils von 10 bis 15 Uhr, ein Seminar zur Stärkung der Selbstschutzkompetenzen an. Veranstaltungsort ist das Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27, in Duisburg-Buchholz. Unter der Anleitung eines Polizisten werden den Teilnehmern Informationen, Fertigkeiten und Verhaltensweisen vermittelt, um in eskalierenden Situationen angemessen reagieren zu können. Besondere körperliche Voraussetzungen werden nicht erwartet, so dass vor allem auch untrainierte und ältere Personen angesprochen sind.

Freitag, 17. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Sportpark-WasserWelt – Land bewilligt Duisburg finanziellen Nachschlag
Die WasserWelt Wedau ist schon mit der Eröffnung am 5. Juli 2008 zu einer touristischen Topadresse geworden. Abenteuerlustige, Sportbegeisterte und Erholungssuchende strömen seitdem in Scharen zum neuen Naherholungsangebot im Sportpark Duisburg. Zum großen Zuspruch aus der Bevölkerung kommt jetzt auch noch eine weitere Anerkennung seitens der Landesregierung. Aus dem regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes NRW und aus Mitteln der EU gibt es zusätzlich rund 1,2 Millionen Euro.
Bekanntlich wurden bei den Erdarbeiten am Parallelkanal Altlasten entdeckt, deren Entsorgung zusätzliche Kosten verursachte. Das Stadtentwicklungsdezernat hat daraufhin sofort den Dialog mit dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie aufgenommen, dass für die Zuteilung von Fördergeldern zuständig ist. „Wir haben das Land in den Gesprächen davon überzeugt, dass dieses nachhaltige Projekt für Duisburg, aber auch über die Stadtgrenzen hinaus als touristischer Anziehungspunkt die zusätzliche Förderung verdient“, erläutert Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler die Beharrlichkeit seines Ressorts gegenüber dem Landesministerium.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland freut sich über den erfolgreichen Antrag und ergänzt: „Dass wir hier ein touristisches Pfund in den Händen halten, weiß auch die Bezirksregierung in Düsseldorf. Sie hat uns dankenswerter Weise sofort bei unserem Nachtragsersuchen unterstützt.“

Ausschuss für Soziales, Jugend und Familie des Städtetages tagt in Duisburg
Zur Zeit tagt der Ausschuss für Jugend, Soziales und Familie des Deutschen Städtetages in auf Einladung von Familiendezernent Karl Janssen der Mercatorhalle Duisburg im CityPalais.
Hauptaufgabe des Städtetages und seiner Fachausschüsse ist es, die Interessen der Städte aktiv zu vertreten und seine Mitgliedsstädte, so auch Duisburg, zu beraten und über alle kommunal bedeutsamen Vorgänge und Entwicklungen zu informieren. Dem in Duisburg tagenden Gremium gehören rund 60 Mitglieder an, darunter Oberbürgermeister, Bürgermeister, Beigeordnete und Stadträte zahlreicher deutscher Städte. Für die Stadt Duisburg werden an der Sitzung der für die Bereiche Jugend und Familie zuständige Beigeordnete, Karl Janssen, und der für Soziales zuständige Beigeordnete, Reinhold Spaniel, teilnehmen.

Kombibad Homberg wegen notwendiger Reparaturarbeiten vorübergehend geschlossen
Das Kombibad Homberg sowie die dazugehörige Sauna bleiben von Montag, 20. Oktober, bis Mittwoch, 22. Oktober, wegen notwendiger Reparaturarbeiten geschlossen. Ab Donnerstag, 23. Oktober, werden Bad und Sauna wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen. Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Klöckner & Co. : Hervorragende Ergebnisentwicklung auch im 3. Quartal
Klöckner & Co. konnte nach den vorläufigen Geschäftszahlen trotz der sich weiter abschwächenden globalen Wachstumsdynamik auch im 3. Quartal die hervorragende Ergebnisentwicklung fortsetzen. Das vorläufige operative Ergebnis (EBITDA) ohne Einmalerträge aus Desinvestitionen in Höhe von über 150 Mio. Euro liegt um rund 57 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 93,3 Mio. Euro.
Auf Basis der vorläufigen 9-Monatszahlen liegt das EBITDA in Höhe von etwa 470 Mio. Euro ohne Einmalerträge aus Desinvestitionen um ca. 183 Mio. EUro über dem Vorjahreswert von 287,9 Mio. Euro. Unter Einbeziehung der Sondererträge von ca. 265 Mio. Euro aus der Veräußerung der Randaktivitäten beträgt das aufgelaufene EBITDA zum Ende des 3. Quartals 735 Mio. Euro. Dr. Thomas Ludwig, Vorstandsvorsitzender der Klöckner & Co. SE, führt dazu aus: "Trotz des sich im 4. Quartal 2008 negativer als erwartet entwickelnden wirtschaftlichen Umfeldes bestätigen wir unsere Prognose für das Gesamtjahr 2008, ein operatives EBITDA von mindestens 500 Mio. Euro und ein EBITDA inklusive Sondererträgen von mindestens 770 Mio. Euro zu erwirtschaften."

Durch die realisierten Einmalerträge konnte Klöckner & Co. darüber hinaus die Verschuldung von 1.072 Mio. Euro zum Halbjahr im 3. Quartal auf ca. 700 Mio. Euro abbauen. Dr. Thomas Ludwig: "Wir werden die Nettobarverschuldung bis zum Jahresende weiter auf unter 600 Mio. Euro reduzieren und bleiben damit in jeder Hinsicht handlungsfähig, auch wenn sich die globale Finanzkrise weiter verschäften sollte. Priorität hat vor diesem Hintergrund die weitere Entschuldung des Unternehmens. Auch wenn wir damit unser ursprüngliches Ziel von Zukäufen in Höhe von rund 570 Mio. Euro Umsatzvolumen in diesem Jahr nicht erreichen werden, eröffnen wir uns die Freiheitsgarantie, um nach Überwindung der globalen Finanzkrise Klöckner & Co. gezielt weiter auszubauen."  Andreas Rüdig

Antrittsbesuch des neuen türkischen Generalkonsuls in Duisburg
Oberbürgermeister Adolf Sauerland empfing zum Antrittsbesuch den neuen Generalkonsul der Türkei Hakan Kıvenç im Duisburger Rathaus. Der Repräsentant der Türkischen Republik im Konsularbezirk Düsseldorf, der sein Amt als Nachfolger von Hakan Olcay erst vor wenigen Tagen angetreten hatte, lobte in dem rund einstündigen Gespräch die Integrationsanstrengungen der Stadt Duisburg und zeigte sich als interessierter Gesprächspartner. Die Städtepartnerschaft mit der türkischen Metropole Gaziantep, die neue Merkez-Moschee mit Bildungs- und Begegnungsstätte in Duisburg-Marxloh sowie vor allem die Planungen zum Grüngürtel Duisburg-Nord fanden das Interesse des 45-jährigen Diplomaten.

Oberbürgermeister Sauerland schilderte, dass die Duisburger Stadtgesellschaft bei ihren Integrationsbemühungen auf einem erfolgreichen Weg sei und nannte vor allem die wachsende Zahl der Unternehmer mit Migrationshintergrund sowie die Potenziale des türkischstämmigen Mittelstandes als Beispiele eines guten Miteinanders zum Wohle der Stadt. Bereits im November möchte sich Kıvenç bei einen ausführlichen Duisburg-Besuch die Stadt näher kennen lernen. An dem Gespräch im Duisburger Rathaus nahm auch Duisburgs Integrationsbeauftragte Leyla Özmal teil.
Foto: Der neue türkische Generalkonsul in Düsseldorf, Hakan Kıvenç, und Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland

Reinhard Mey begeistert Duisburger Fans
Konzerte am 16. und 17. November beide aus
verkauft
Bei seinen Auftritten am Mittwoch- und Donnerstagabend im Theater am Marientor präsentierte sich der Liedermacher Reinhard Mey in Bestform. Vor ausverkauftem Hause spielte er Titel aus seinem aktuellen Album „Bunter Hund“. Mey, der auf eine aufwändige Bühnengestaltung verzichtet hatte, begeisterte sein Publikum.
Nach Reinhard Mey starten Blues Brothers zum Endspurt

Nach dieser eigens für den Schlagersänger sowie für die Show „Musical Box“ am 08.10.2008 eingelegten Pause startet am 23. Oktober die „Blues Brothers Show“ in die letzte Runde. Restkarten sind über www.duisburgticket.de, die Tickethotline 0203-2825107 und die lokalen Vorverkaufsstellen erhältlich. Weiterhin können noch Karten an der Abendkasse erworben werden.

"Unterwasser. Tiere in tropischen Meeren"  und Kafkas 125. Geburtstag
"Unterwasser. Tiere in tropischen Meeren" heißt eine Fotoausstellung, die Bilder von Michael Decker zeigt. Ort: das Foyer der Duisburger VHS am König-Heinrich-Platz. Die Ausstellung ist noch bis zum 31.10.2008 zu den gewöhnten Öffnungszeiten zu sehen.
"Farbig und vielfältig ist das Leben am Korallenriff. Neben bizarren Formen faszinieren die Fische der Riffe den Taucher mit faszinierenden Formen und Mustern. Gemeinsam mit der ebenso großen Vielfalt an Korallen und Seeanemonen formieren sie sich zu atemberaubenden Unterwasserlandschaften, von denen diese Bilder einen Eindruck vermitteln sollen," berichtet ein Begleittext.
Insgesamt 32 Bilder, allesamt Farbfotos, gibt es zu sehen. Die Fotos sind hübsch anzusehen, könnten alle aus einem Biologielehrbuch stammen und zeigen auf ansprechende Weise das Leben im Wasser. Leider werden die Ausstellungen in der VHS von den Besuchern viel zu wenig beachtet; viele Besucher gehen daran vorbei, ohne sie eines Blickes zu würdigen. Bei dieser Ausstellung ist dies sehr bedauerlich. Sie sieht viel zu gut aus, um so missachtet zu werden. Andreas Rüdig

"Hungerkünstler. Zum 125. Geburtstag von Franz Kafka" ist das Jour Fixe übertitelt, das am Donnerstag, dem 16. Oktober um 17 Uhr im Vortragssaal der Duisburger VHS am König-Heinrich-Platz stattfindet. Referent ist Wilhelm von Hoegen.
Fast schon überfüllt ist der Vortragssaal an diesem späten Donnerstagnachmittag. Wie gewohnt sind es überwiegend ältere Damen, die kommen. Souverän und frei trägt von Hoegen vor. Kafka bietet ja bekanntlich schwierige literarische Kost. Er, der selbst Kunst und Kultur produziert, geht hier der Frage nach, wie eben diese Kunst und Kultur in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Viel zu leicht und viel zu schnell kann sich das Interesse des Publikums abwenden, so daß der Künstler am sprichwörtlichen Hungertuch nagen muß - wenn er denn keine beruflichen Alternativen hat.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Jahrestagung des Arbeitskreises Historischer Schiffbau vom 17. bis 19 Oktober
„Eintauchen in den Geist des Ortes“

Weiterbildung ist oberstes Ziel der Jahrestagungen des Arbeitskreises Historischer Schiffbau. In diesem Jahr treffen sich die Mitglieder vom 17. bis 19. Oktober im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt – zu Austausch und Diskussion und mit einem umfangreichen Rahmenprogramm.
Am gestrigen Freitagabend begrüßte Oberbürgermeister Adolf Sauerland den Vereinsvorstand und die aus ganz Deutschland angereisten Mitglieder. Präsident Werner Hinsch, Leiter des Elbschifffahrtsmuseums, der Vorsitzende Dr. Heinrich Walle sowie der Sekretär Siegfried Borgschulze freuten sich über viele Teilnehmer und über die Gelegenheit zum Austausch an geschichtsträchtigem Ort. Vorsitzender Walle: „Bei unseren jährlichen Treffen tauchen wir jeweils in den ‚Genius loci’, den Geist der Ortes, ein. Das Binnenschifffahrtsmuseum bietet dazu einen sehr guten Rahmen.“ Direkt an Europas größtem Binnenhafen werde hier „Geschichte zum Anfassen“ präsentiert. Jede Region, so Walle weiter, habe ihren eigenen Schiffstyp hervorgebracht. Die am Niederrhein üblichen Flachboote gebe es schon seit mehr als tausend Jahren.
Das Programm am Tagungs-Wochenende bietet reichlich Gelegenheit, historische Schiffe zu erkunden. So besuchen die Mitglieder auch das Haniel-Museum, schauen sich den Radschleppdampfer „Oscar Huber“ an und erkunden bei einer Schiffsrundfahrt den Duisburger Hafen. Hinzu kommen Vorträge von ausgewiesenen Experten, etwa zu der im Binnenschifffahrtsmuseum ausgestellten Dorstener Aak und zu einer Schiffswerft.
Ein Hauptanliegen des Vereins fasst der Vorsitzende kurz zusammen: „Wir wollen Modellbauern fundierte Baupläne von historischen Schiffen geben.“ Seit rund 50 Jahren bekommen die mittlerweile mehr als 1.000 Mitglieder Informationen zu Detailfragen der historischen Konstruktion von Wasserfahrzeugen. Fast ebenso lange gibt es dazu vierteljährlich das „Logbuch“, eine hochwertig gestaltete Zeitschrift, sowie zahlreiche Sonderdrucke in Buchform.
Dass das Konzept aufgeht, beweisen die stetig steigenden Mitgliederzahlen. Walle: „Bei uns sind alle Bevölkerungsgruppen vertreten, vom Arbeiter bis zum Professor.“ Sie alle eint das Interesse an praxisbezogenen Informationen über Schifffahrt und Konstruktion.
Museumsleiter Heinrich Kemper freut sich, dass der Verein das Museum als Tagungsort ausgewählt hat: „Ich bin sicher, dass der Austausch mit dem Arbeitskreis auch nach dem Wochenende weitergehen wird.“  Weitere Informationen unter http://www.arbeitskreis-historischer-schiffbau.de

Neubau der Zugbildungsanlage im Bahnhof Duisburg-Ruhrort Hafen
Die DB Netz AG plant im Rahmen einer Umbaumaßnahme die Erweiterung des Rangierbahnhofes Duisburg-Ruhrort. In Höhe der Emmericher Straße und Gerrickstraße in Duisburg-Meiderich sollen die südlich gelegenen, 400 Meter langen Gleise durch zehn neue 700 Meter lange Gleise ersetzt werden. Die Infrastrukturkapazität des Containerhafens wird so den gesteigerten Bedürfnissen angepasst. In der neuentstehenden Zugbildungsanlage sollen künftig Rangierarbeiten durchgeführt werden. Ein Ablaufbetrieb im Einzelwagenverkehr mit einer entsprechend hohen Lärmbelästigung wird nicht entstehen.
Für das Projekt hat die DB Netz AG bei der Bezirksregierung Düsseldorf einen Antrag auf Planfeststellung gestellt. Die Antragsunterlagen der Stadt Duisburg können in der Zeit vom 22. Oktober bis 21. November 2008 im Bezirksamt Meiderich, Von-der-Mark-Straße 36 in 47137 Duisburg und im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Friedrich-Lange-Platz 7, Zimmer 221, in Duisburg-Mitte eingesehen werden. Nach Ablauf der Frist hat jeder Bürger bis zum 19. Dezember 2008 die Möglichkeit bei der Bezirksregierung Düsseldorf oder beim Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement der Stadt Duisburg schriftlich Einwendungen zu erheben.

Gleisbauarbeiten zwischen Duisburg Hauptbahnhof und Duisburg-Großenbaum
Haltepunkte Duisburg-Schlenk und Duisburg-Buchholz werden nicht angefahren

Die Deutsche Bahn AG führt vom 17.10.2008 bis 27.10.2008 Gleisbauarbeiten zwischen Duisburg Hauptbahnhof und Düsseldorf Hbf durch.
Wegen der Bauarbeiten können die Züge der S-Bahn-Linie S 1 vom 17.10.2008 bis 20.10.2008 und vom 24.10.2008 bis 27.10.2008, jeweils von 22-4 Uhr, in Fahrtrichtung von Duisburg Hbf nach Düsseldorf Hbf die Haltepunkte Duisburg-Schlenk und Duisburg-Buchholz nicht anfahren. Reisende nach Duisburg-Schlenk und Duisburg-Buchholz fahren mit der S-Bahn-Linie S 1 bis Duisburg-Großenbaum und steigen dort in einen Zug der Gegenrichtung um. Reisende von Duisburg-Schlenk oder Duisburg-Buchholz in Richtung Düsseldorf Hbf fahren mit der S-Bahn-Linie S 1 nach Duisburg Hbf und steigen dort in einen Zug der Gegenrichtung nach Düsseldorf Hbf um.
Außerdem können die Züge der Regional-Express Linie 3 in Fahrtrichtung von Duisburg Hbf nach Düsseldorf Hbf am 18.10.2008 und 25.10.2008 und am 19.10.2008 und 26.10.2008, jeweils von 7-20 Uhr, den Bahnhof Düsseldorf-Flughafen Fernbahnhof nicht anfahren. Fahrgäste mit dem Ziel Düsseldorf-Flughafen Fernbahnhof können ab Duisburg Hbf die Züge der Regional-Express Linie 6, die außerplanmäßig Minute 52 abfahren, benutzen.
Die Reisenden werden gebeten, die Lautsprecherdurchsagen in den Zügen und auf den Bahnsteigen sowie die besonderen Fahrplanaushänge zu beachten. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten oder unter der Rufnummer 0180-5194195. Handy, PDA oder Smartphonebesitzer haben die Möglichkeit sich unter bauarbeiten.bahn.de/mobile zu informieren.

37. Internationale Kinder- und Jugendbuchausstellung "Ein Fall für dich...!?"
Die 37. IkiBu wird am 20. Oktober um 11:00 Uhr in der Zentralbibliothek eröffnet. Es gibt wieder jede Menge Kindertheaterveranstaltungen, Medienprojekte, Kreativwerkstätten, Ausstellungen und Medienpräsentationen. 37. IKiBu setzt auf Spürsinn

"Ein Fall für dich...!?" 20.-25. Oktober 2008 in allen Duisburger Bibliotheken Unter dem Titel "Ein Fall für dich" findet vom 20. bis zum 25. Oktober in Duisburg die 37. Internationale Kinder- und Jugendbuchausstellung (IKiBu) der Stadtbibliothek statt. Mit vielen Autoren- und Schauspielerlesungen in allen Bibliothekszweigstellen neben Theaterveranstaltungen, Ausstellungen und kreativen Mit-Mach-Angeboten setzt die IKiBu einen deutlichen Akzent auf die Leseförderung in der Stadt. Nach der großen Resonanz der beiden letzten Jahre wird es auch wieder ein Seminarprogramm für interessierte Eltern und ehrenamtliche Vorlesepatinnen und -paten geben.
Den Entwurf für das diesjährige Titelmotiv lieferte der bekannte Hamburger Kinderbuchillustrator Ole Könnecke, der mit einer Ausstellung in der Zentralbibliothek vertreten sein wird.

Manfred Kock und Okko Herlyn machen Kabarett zugunsten der Kindernothilfe
Für den Kabarettabend „Wie isset? Muss!“ mit Okko Herlyn und Manfred Kock am Freitag, 17. Oktober, gibt es im Vorverkauf noch Karten. Der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchen in Deutschland Kock und der Theologieprofessor und Kleinkünstler Herlyn treten ab 20 Uhr, in der Duisburger Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Straße zugunsten der Kindernothilfe auf.  Sie bieten peinlich genaue Einblicke in kirchliche und andere rheinische Realsatire. Ist das Rheinland wirklich katholisch? Was hat es mit der sagenumwobenen „niederrheinischen Gottheit mit zwei Buchstaben“ auf sich? Ungewöhnliche Antworten auf diese und andere Fragen erwarten das Publikum.
Der Reinerlös des Abends fließt in ein von der Kindernothilfe unterstütztes Projekt in der Duisburger Partnerstadt San Pedro Sula (Honduras). Manfred Kock feiert am 17. Oktober seine persönliche Premiere auf der kabarettistischen Bühne. „Ich werde meine persönliche Art der Weltbetrachtung einbringen - plane aber keine weitere Karriere als Kabarettist“, so Kock mit einem Schmunzeln. Kocks kabarettistisches Talent hat Okko Herlyn auf einer EKD-Synode entdeckt. „Er hat die Eröffnungsrede gehalten. Danach sollte ich auftreten. Aber Kocks Rede war schon so unterhaltsam, dass es für mich kaum noch etwas zu holen gab", erzählt Herlyn. Damals entstand die Idee zu einem gemeinsamen Auftritt.

Lieselotte Ruckdeschel hält der AWO seit 60 Jahren die Treue
Lieselotte Ruckdeschel feierte am Donnerstag ein ganz besonderes Jubiläum. Seit 60 Jahren ist die gebürtige Hambornerin Mitglied der AWO. Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg und der Vorsitzende des Ortsvereins Duisburg-Süd, Alfred Ploum bedankten sich persönlich bei der 81-Jährigen für ihre große Treue zum Wohlfahrtsverband mit etwa 3000 Mitgliedern in ganz Duisburg.
Lieselotte Ruckdeschel, die heute mit ihrem Mann in Großenbaum lebt, freute sich über den überbrachten Blumengruß, mochte aber ihre Verbundenheit über sechs Jahrzehnte zur AWO nicht als Leistung sehen. „Ich weiß, dass die AWO den Menschen hilft, deshalb bin ich immer dabei geblieben. Das war für mich selbstverständlich“, sagte die ehemalige Sozialarbeiterin.

Geschäftsführer Wolfgang Krause sagte während der Besuchs in Großenbaum: „Viele Menschen in der Stadt kennen unsere Seniorenzentren und wissen, dass wir uns für Familien einsetzen oder Zuwanderern helfen, sich in Deutschland zu integrieren. Für mich ist aber ebenso wichtig, dass wir ein starker Mitgliederverband sind, der aus der Unterstützung von Menschen wie Frau Ruckdeschel lebt.“
Mit 21 Jahren - während ihres Studiums in Karlsruhe - ist Lieselotte Ruckdeschel bereits 1948 der gerade wieder gegründeten Arbeiterwohlfahrt beigetreten. Nach dem Studium arbeitete sie für eine kurze Zeit selbst bei der AWO in Duisburg. Mit ihrem Mann Willi Ruckdeschel – ebenfalls seit 1951 AWO-Mitglied - zog sie dann nach Nürnberg. Gemeinsam kehrte das Paar in den 1960er Jahren zurück nach Duisburg. Willi Ruckdeschel leitete dann das Kinderdorf an der Rotdornstraße in Großenbaum. Dem Stadtteil, der AWO und dem Ortsverein Duisburg Süd ist das Ehepaar auch später treu geblieben.

BLieselotte Ruckdeschel, gemeinsam mit Alfred Ploum, Vorsitzender des Ortsvereins Duisburg-Süd (links), ihrem Ehemann Willi Ruckdeschel (2. v. r.) und Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg. (Foto AWO-Duisburg.)

ThyssenKrupp Steel AG (TKS) präsentiert sich im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit
Am Donnerstag, den 23. Oktober 2008 präsentiert sich von 16:00 bis 18:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg die ThyssenKrupp Steel AG (TKS) und informiert über Beschäftigungs- und Karrieremöglichkeiten. Die Veranstaltung wendet sich Studienrende aller Fakultäten ebenso wie an Interessentinnen und Interessenten mit Hochschulabeschluss. Mit seinen weltweit rund 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nimmt TKS einen Spitzenplatz im internationalen Wettbewerb ein. Ein wichtiger Erfolgsfaktor im Wettbewerb ist dabei die Personalpolitik.
Das Team Akademische Berufe beginnt mit der heutigen Firmenpräsentation eine bis in den Januar gehende Reihe von zehn Verstaltungen, die neben Firmenpräsentationen auch Arbeitsmarktinformationen und Bewerbungshilfen umfasst. Die Teilnahme hieran ist kostenlos.

Verwaltungsgericht Düsseldorf: Land muss markt-intern Auskunft über Beratungskosten erteilen
Mit dem in öffentlicher Sitzung verkündeten Urteil hat die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf der Klage des Informationsdienstverlages markt-intern stattgegeben und das Land NRW verurteilt, Auskunft darüber zu erteilen, zu welchem Preis vom Land zuvor europaweit ausgeschriebene Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Beteiligung des Landes an der Westdeutschen Landesbank (WestLB) an die US-amerikanische Bankengruppe Citigroup vergeben wurden. Zur Begründung wurde ausgeführt, dass die gewünschte Auskunft aufgrund des § 4 Abs. 1 Pressegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (Pressegesetz) verlangt werden könne.
Entgegenstehende Gesichtspunkte habe das beklagte Land nicht dargetan. Insbesondere stünden der Auskunftserteilung keine Vorschriften über die Geheimhaltung i.S.d. § 4 Abs. 2 Nr. 2 Pressegesetz entgegen. Der presserechtliche Auskunftsanspruch gehe sowohl den in der Richtlinie 2004/18/EG vom 31.03.2004 über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Bauaufträge, Lieferaufträge und Dienstleistungsaufträge enthaltenen Vertraulichkeitsbestimmungen als auch der zwischen dem beklagten Land und der beauftragten Bankengruppe vertraglich vereinbarten Vertraulichkeitsregelung vor. Schließlich werde durch die Auskunftserteilung auch kein schutzwürdiges privates Interesse gemäß § 4 Abs. 2 Nr. 3 Pressegesetz verletzt. Allein durch die Nennung des Preises der Beratungsleistungen würden keine schützenswerten Geschäftsgeheimnisse der beauftragten Bankengruppe offenbart, denn Rückschlüsse auf Umsatz, Gewinn oder Kalkulationsgrundlagen seien nicht möglich. Die Verletzung sonstiger schutzwürdiger privater Interessen habe das beklagte Land nicht substantiiert dargetan.
Gegen das Urteil kann das Land beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen Antrag auf Zulassung der Berufung stellen. Az.: 1 K 3286/08

Zweite "Beat-Up U 18 Party" im Eventschloss Pulp
Das Jugendparlament der Stadt Duisburg lädt am Sonntag, 19. Oktober, von 17 bis 21 Uhr, zur alkohol- und nikotinfreien "Beat-Up U 18 Party" ein. Nach einer erfolgreichen Erstauflage im Juni haben nun wieder alle Schüler, im Alter von elf bis einschließlich 17 Jahren, die Möglichkeit, eine große Kinder- und Jugenddisco zu erleben. Veranstaltungsort ist das Eventschloss "Pulp" auf der Wanheimer Straße 231a, in Hochfeld. Das Jugendparlament freut sich auf viele tanzfreudige Jugendliche. Der Eintritt ist kostenfrei, ein Schülerausweis muss vorgelegt werden.
Alle weiterführenden Schulen in Duisburg haben Plakate und Flyer erhalten, die auf diese Veranstaltung hinweisen.

Musik im Stadtmuseum: Restroom-Singers on stage
Bier und Gesang gehören zusammen, deshalb lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz im Rahmen der Ausstellung "Frisch gezapft!" am Sonntag, 19. Oktober 2008, um 16 Uhr, zu einem kleinen Konzert ein. Der Eintritt beträgt drei Euro. Die Restroom-Singers, so nennt sich selbstironisch das neunköpfige Vokalensemble der Polizei Duisburg, begeistern mit a-capella-Gesang vom Feinsten. Das Repertoire der stimmgewaltigen Ordnungshüter unter der Leitung von Axel Quast reicht von Liedern der Comedian Harmonists bis hin zu internationalen Evergreens. Vor und nach dem Auftritt ist Gelegenheit, sich die Ausstellung über die Duisburger Bier- und Brauereigeschichte anzusehen.

Donnerstag, 16. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Koch-Comedy kommt auf den Neudorfer Wochenmarkt!
Wochenmarkt-Kochshow auf dem Ludgeriplatz am Dienstag, 28. Oktober 2008, zwischen 9:30 und 11:30 Uhr
Haben Sie einem Promikoch bei seiner Arbeit schon einmal live über die Schultern geschaut? Nein? Dann haben Sie jetzt die Gelegenheit dazu! Denn das FrischeKontor, der Betreiber der städtischen Wochenmärkte, veranstaltet zum 600-jährigen Wochenmarkt-Jubiläum in diesem Jahr eine Koch-Road-Show über die Duisburger Wochenmärkte.
Nach den ersten erfolgreichen Shows dürfen sich nun die Besucherinnen und Besucher des Neudorfer Wochenmarktes (Ludgeriplatz) auf die ungewöhnliche Koch-Comedy frei dem Motto „Schwarz, Sting, schmeckt“ freuen.
Am Dienstag, 28. Oktober 2008, um 9:30 Uhr und 11:00 Uhr wird Duisburgs Starkoch Frank Schwarz in zwei 30-minütigen Kochshows saisonale Gerichte mit frischen Zutaten vom Wochenmarkt zaubern. Moderieren und durch das Programm begleiten wird Kabarettist und Entertainer Kai-Magnus Sting. Während der Show haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit zu kochen oder einfach nur zuzuschauen und am Ende die Leckereien zu kosten. Selbstverständlich können sich aber auch Alle vom frischen und preiswürdigen Sortiment der Marktbeschicker auf dem Wochenmarkt in Neudorf überzeugen.
Das FrischeKontor, die Marktbeschicker/Innen und die Koch-Crew freuen sich auf zahlreiche koch-begeisterte Besucherinnen und Besucher.

NRW: Dritthöchste Kartoffelmenge aller Zeiten
Die diesjährige Kartoffelernte in Nordrhein-Westfalen wird mit 1,52 Millionen Tonnen um 6,6 Prozent höher ausfallen als im Vorjahr. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand vorläufiger Ergebnisse der "Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung" mitteilt, wird die Erntemenge sogar um 9,6 Prozent über dem Durchschnittsergebnis der Jahre 2002 bis 2007 liegen. Damit werden die nordrhein-westfälischen Bauern im internationalen Jahr der Kartoffel voraussichtlich die dritthöchste Kartoffelernte aller Zeiten einfahren; höher waren die
Erntemengen nur in den Jahren 2000 (1,58 Millionen Tonnen) und 2004 (1,61 Millionen Tonnen).

Die diesjährige Vegetation ließ den Ertrag gegenüber dem guten Vorjahresergebnis um 13,1 Prozent auf erstmals über 50 Tonnen Kartoffeln pro Hektar ansteigen. Bei Frühkartoffeln erzielten
die Landwirte mit 36,01 Tonnen einen um 5,0 Prozent höheren Ertrag als 2007; dies ist gleichzeitig der höchste Hektarertrag, der jemals für frühe Sorten erzielt wurde. Bei den mittelfrühen
und späten Sorten lag der Ertrag mit 52,52 Tonnen je Hektar um 12,9 Prozent höher als im Vorjahr. Gut 93 Prozent oder 1,42 Millionen Tonnen der 2008 in Nordrhein-Westfalen gerodeten Kartoffeln waren mittelfrühe und späte Sorten. (LDS NRW)

Der kleine Lord darf früher ins Bett
Showzeiten des Musicals dienstags und mittwochs vorverlegt

Besucher des diesjährigen Familienmusicals im Theater am Marientor kommen dienstags und mittwochs nun 1 ½ Stunden früher in den Genuss bezaubernder Unterhaltung, und der kleine Lord aus dem Musical von Christian Berg und Konstantin Wecker darf früher ins Bett. Statt um 19.30 Uhr beginnt die Show nun bereits um 18.00 Uhr. Damit hat man die Zeiten dem Besucherverhalten angepasst versichert Dörte Spitz von der durchführenden Handwerker Promotion GmbH. Im Einzelnen betrifft das die Tage:
Dienstag, 09.12., Mittwoch, 10.12., Dienstag, 16.12. und Mittwoch, 17.12.
Dörte Spitz versichert, dass die bereits gekauften Karten natürlich ihre Gültigkeit behalten. „Wir versuchen, die entsprechenden Kunden über die Vorverkaufsstellen zu erreichen.“

Kanalbauarbeiten an der Sittardsberger Allee nähern sich dem Ende
Im Zuge dringend notwendiger Wartungsarbeiten am Kanalnetz unter der Sittardsberger Allee mussten in den letzten Wochen im gesamten Straßenverlauf an verschiedenen Stellen Baugruben eingerichtet werden. Für diese Sanierung ist nun aber ein Ende in Sicht. Bis zum Monatsende wird die ausführende Firma die Arbeiten abgeschlossen haben. Anschließend wird die Oberfläche innerhalb eines Tages soweit hergerichtet sein, dass der Durchgangsverkehr wieder regulär fließt.
Zuvor wird vom Kreuzungsbereich Zimmerstraße/Bregenzer Straße in Richtung Autobahn A 59 noch eine zusätzliche Ampelanlage den Betrieb aufnehmen, um Rückstaus bei der dortigen Baugrube zu verhindern. Dazu wird diese Ampelanlage mit der Kreuzungsampel synchronisiert und ab Dienstag, 21. Oktober, in Betrieb gehen.

VHS-Veranstaltung: "Kindheit als Chance"
"Kindheit als Chance" ist der Titel einer Veranstaltung der Volkshochschule am Samstag, 8. November, von 14 bis 18 Uhr, im Gebäude auf der Königstraße 47. Das Seminar ist Teil einer Veranstaltungsreihe der Volkshochschule, die Eltern Hilfestellung beim pädagogischen Umgang mit ihrem ersten Kind bieten soll. Die Referentin Maren Tiedtke vermittelt einen Überblick über die ersten Lebensjahre eines Kindes bis zur Einschulung. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Gelegenheit, über allgemeine Erziehungsfragen ins Gespräch zu kommen. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Kaufmännisches Berufskolleg Walther Rathenau in Duisburg-Hamborn betreut niederländische Austauschschüler im Betriebspraktikum
Eine Gruppe von sechs niederländischen Schülern des ROC Zeeland/ Maritime Instituut de Ruyter aus Vlissingen ist zurzeit zu einem Gegenbesuch für drei Wochen zu Gast in Duisburg. Im Rahmen eines Stadtrundgangs erhielt diese Schülergruppe anschauliche Informationen über die ältere und jüngere Duisburger Stadtgeschichte (Foto). Die Leitung des stadthistorischen Rundgangs übernahm Dr. Ludger Heid.

Die Schüler sind aufgrund eines Austauschprojekts zwischen der Arbeitsgemeinschaft Wirtschaftspraktika im Ausland zu Duisburg und dem ROC Zeeland/Maritime Instituut de Ruyter, Vlissingen, in Duisburg. Die betreuende Partnerschule in Duisburg ist das Kaufmännische Berufskolleg Walther Rathenau (KBWR) in Duisburg-Hamborn, das sich unter anderem durch sein breites Bildungsangebot in Logistikberufen auszeichnet. Bereits im September dieses Jahres waren zehn Schüler/-innen des KBWR in den Niederlanden, um dort ein dreiwöchiges Betriebspraktikum in den Ausbildungsberufen Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleitung bzw. Schifffahrtskaufmann/-frau zu absolvieren. (AS)

Am Mercatorbrunnen vor dem Rathaus: Dr. Ludger Heid erläutert den niederländischen Gästen und den Schülern des KBWR sowie ihren betreuenden Lehrern Els van der Schoot-Dilling, Hans Raßmes und Annika Hofstede die Duisburger Stadtgeschichte - Fotos (Alfred Schwemin)

55 JAHRE PRINZENCLUB DER STADT DUISBURG

Zum Auftakt des Jubiläumsjahres „55 Jahre Prinzenclub der Stadt Duisburg“ begrüßt dieser am 24. Oktober 2008 seine Gäste in der neuen Veranstaltungsstätte „Kultur- und Bürgerzentrum Duisburg Süd“ – Steinhof Huckingen um anschließend mit einem Feuerwerk der guten Laune in die Karnevalssession 2008/2009 zu starten. Die Gäste und Ehrengäste des Prinzenclub sind die Spitzenkräfte des Kölner Karnevals.
Mit dabei: Dä Blötschkopp, die Labbesse, die Kaafsäck sowie Willibert Pauels (Ne bergische Jung). Weiterhin die Fauth Dance Kompanie, Tanzmariechen Romina, KG Alle Mann an Bord und die Sound Fanfares der KG Rote Funken. Die erfahrenen Präsidenten und Mitglieder des Prinzenclub: Wilfried Schmitz (KG Alle Mann an Bord) sowie Manfred Brey (KG Königreich Duissern) werden das Publikum durch die Sitzung geleiten. Neben einer Reihe von prominenten Ehrengästen hat auch der Präsident des Bund Deutscher Karneval Volker Wagner (Köln) sein Erscheinen zugesagt.
Für die musikalischen Rahmen konnte wieder die erprobte Showband „all4music“ gewonnen werden. Im weiteren Verlauf werden die Prinzencrew 2008 – Prinz Theo I. und die neuen Senatoren aufgenommen und dem Publikum die Prinzencrew in Spe 2009 mit Prinz Stefan I. vorgestellt.
Programminformationen erhält man im Internet: www.prinzenclub.de
Eintrittskarten zum Preis von 19,00 € gibt es bei Fritz Hesselmann Tel. 0203-771257 oder im Internet: www.prinzenclub.de und in der Vorverkaufsstelle des Steinhof.

Zukunftsplanung - Bürgerforum Walsum startet am 21. Oktober

Die Bürgerinnen und Bürger in Walsum sind in der kommenden Woche eingeladen, sich an den Planungen für einen neuen Flächennutzungsplan der Stadt Duisburg zu beteiligen. Niemand kennt sich in den Stadtteilen besser aus als die Menschen, die dort leben. Außerdem verfügen sie über ein immenses fachliches Know How, das für das Zukunftsprojekt "Duisburg 2027" genutzt werden kann.
Die Auftaktveranstaltung findet am Dienstag, 21. Oktober, um 19 Uhr in der Stadthalle Walsum, Waldstraße 50, statt. Anmeldungen nimmt das Bezirksamt unter der Rufnummer (0203) 283 5601 entgegen.
An der Auftaktveranstaltungen des Bürgerforums werden Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler, der Amtsleiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement Martin Linne und der Projektleiter "Duisburg 2027" Arne Lorz teilnehmen und eine kurze Einführung geben.
Bezirksamtsleiter Reinhold Mettlen erläutert den Ablauf des Abends: "Wir werden uns über die Gestaltung der Zukunft unserer Stadt Gedanken machen, nachfolgend Vorschläge erarbeiten und dann der Verwaltung unterbreiten. Deshalb bitte ich um Verständnis dafür, dass wir das Bürgerforum nicht zur Klärung momentaner Schwachstellen oder Beschwerden nutzen, damit wir unser Ziel nicht aus den Augen verlieren."

Mittwoch, 15. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Kindertageseinrichtung Schachtstraße in Walsum feiert Zertifizierung zum „Bewegungskindergarten“
In der städtischen Kindertageseinrichtung Schachtstraße in Duisburg-Wehofen gibt es am Montag, 27. Oktober, einen Grund zu feiern. Die Einrichtung erhält die Zertifizierungsurkunde zum „anerkannten Bewegungskindergarten“ des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen. Nach einer intensiven Fortbildung, Erstellen eines bewegungspädagogischen Konzeptes und dessen Umsetzung im pädagogischen Alltag erhalten der Kindergarten und die Mitarbeiter jetzt die verdiente Anerkennung. Im Rahmen des Konzeptes ist man auch eine enge Kooperation mit dem Sportverein Viktoria Wehofen eingegangen, der dadurch seine Anerkennung als kinderfreundlicher Verein erhält. Die Zusammenarbeit der Kindertageseinrichtung mit dem Verein in Form von Sport- und Spielangeboten soll weitergeführt und noch ausgebaut werden.
Die Übergabe des Zertifikats „Anerkannter Bewegungskindergarten des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen“ und „Kinderfreundlicher Sportverein“ findet im Rahmen einer Feier in der Turnhalle der Gemeinschaftsgrundschule Unter den Kastanien 28 in Duisburg-Wehofen statt.

Vätertreff im Familienzentrum Am Küllenacker in Duisburg-Fahrn
Das städtische Familienzentrum Am Küllenacker 42 in Duisburg-Fahrn veranstaltet am Donnerstag, 6. November, in der Zeit von 17.30 bis 19.30 Uhr in Zusammenarbeit mit der RAA den zweiten Vätertreff. Am ersten Veranstaltungstag, den 21 Väter mit Migrationshintergrund besucht haben, wurden die zukünftigen pädagogischen Themen für die weiteren Treffen geplant. An dieser positiven Resonanz ist die Bereitschaft der Väter, bei der Erziehung ihrer Kinder aktiv mitzuarbeiten, zu erkennen. Um ihre Kompetenzen zu stärken, bietet Mustafa Cebe als interkultureller Berater in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum Antworten auf Fragen rund um das Thema „Erziehung und Familie“.

Frauenchor der Polizei Duisburg feiert 25-jähriges Bestehen
FrauenchorAm Sonntag, dem 19.10.2008, um 11.00 Uhr findetdas Jubiläumskonzert des Duisburger Frauenchores in der Rheinhausenhalle statt.

 Am Sonntag, dem 19.10.2008, um 11.00 Uhr, findet das Jubiläumskonzert in der Rheinhausenhalle an der Beethovenstraße statt. Die Duisburger Frauen werden die Bandbreite ihres Repertoires vorstellen und zu diesem Anlass bekannte “Ohrwürmer” singen. Als Gäste wird zur tatkräftigen Unterstützung der niederländische Politiekoor aus Enschede erwartet.  Abgerundet wird das Bild durch die Teilnahme der Männer des Duisburger Polizeichores und des Orchesters Oberhausen, das die Akteure musikalisch begleiten wird. Kartenbestellungen (15 €) werden unter Tel. 0203 / 280-1270 entgegengenommen.


Aussichtsteg Angerpark wird der Öffentlichkeit übergeben
Der Ausbau des Angerparks mit der Heinrich-Hildebrandt-Höhe und die damit verbundene Anbindung des Grünzugs über das Angerbachtal an den Rhein nähert sich dem Ende. Morgen wird der Aussichtssteg an der Mündung des Angerbaches in den Rhein im Beisein von Oberbürgermeister Adolf Sauerland für die Öffentlichkeit freigegeben. 

Duisburger Haushaltstage
Bei den 4. Duisburger Haushaltstagen präsentieren die Bezirke wieder bürgernah und anschaulich ihren Haushalt für 2009. Kommen Sie ins Gespräch mit den Fachleuten des Konzerns Stadt Duisburg aus unterschiedlichen Bereichen.
Mit dem Haushalt 2008 hat die Stadt Duisburg die vollständige Umstellung auf ein neues Rechnungswesen vollzogen. Dieses sogenannte Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF) schreibt der Gesetzgeber ab 2009 für alle Kommunen in Nordrhein-Westfalen vor. Für das Jahr 2009 hat sich die Duisburger Verwaltung das Ziel gesteckt, den Haushalt vor Beginn des Haushaltsjahres in den Rat einzubringen, ihn abschließend zu beraten und auch zu verabschieden. Entsprechend beginnen die Duisburger Haushaltstage 2009 bereits schon Ende Oktober 2008.

Orte und Termine:
Bezirksamt Rheinhausen Donnerstag, 30. Oktober 2008, 18.00 Uhr Körnerplatz 1, DU-Rheinhausen, Sitzungssaal
Bezirksamt Süd Donnerstag, 30. Oktober 2008, 18.00 Uhr Sittardsberger Allee 14, DU-Buchholz, Sitzungssaal
Bezirksamt Hamborn Freitag, 31. Oktober 2008, 18.00 Uhr An der Abtei 1, Abteizentrum, DU-Hamborn
Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl Montag, 3. November 2008, 17.00 Uhr Augustastraße 48, Kultur- und Freizeitzentrum, DU-Homberg
Bezirksamt Mitte Dienstag, 4. November 2008, 18.00 Uhr Rathaus, Burgplatz 19, DU-Mitte, Ratssitzungssaal
Bezirksamt Meiderich/Beeck Dienstag, 4. November 2008, 18.00 Uhr Von-der-Mark-Straße 36, DU-Meiderich, Sitzungssaal
Bezirksamt Walsum Mittwoch, 5. November 2008, 18.00 Uhr Friedrich-Ebert-Straße 152, DU-Walsum, Sitzungssaal

Finanzen der gesetzlichen Sozialversicherung im 1. Halbjahr 2008
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hat die gesetzliche Sozialversicherung im ersten Halbjahr 2008 in der Abgrenzung der Finanzstatistik ein Finanzierungsdefizit von 2,0 Milliarden Euro verzeichnet. Im ersten Halbjahr 2007 betrug es 0,5 Milliarden Euro. Die gesetzliche Sozialversicherung umfasst die gesetzliche Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung, die Alterssicherung für Landwirte sowie die Bundesagentur für Arbeit.

Verbraucherpreise September 2008: + 2,9% zum Vorjahr
FotoWie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Verbraucher­preisindex für Deutschland im September 2008 gegenüber September 2007 um 2,9% gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat August 2008 verringerte sich der Index um 0,1%. Der Preisauftrieb hat sich weiter abgeschwächt, von Mai bis August 2008 hatten die Jahresteuerungsraten noch bei drei Prozent oder darüber gelegen. Die Schätzung für September 2008 wurde damit bestätigt.

Vollsperrung der Karl-Lehr-Straße im Dellviertel
Die Karl-Lehr-Straße im Dellviertel zwischen Wegnerstraße und Düsseldorfer Straße wird ab kommenden Donnerstag, 16. Oktober, 5 Uhr, komplett gesperrt. Dies gilt für alle Verkehrsteilnehmer, also auch für Radfahrer und Fußgänger. Die Sperrung ist im Zusammenhang mit dem Brückenbau im Zuge der A 59 erforderlich. Sie wird voraussichtlich am Montag, 20. Oktober, 6 Uhr, wieder aufgehoben.  Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Entsprechende Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert.

Gleisbauarbeiten der Deutschen Bahn auf der Heiligenbaumstraße in Wanheim
Am kommenden Samstag, 18. Oktober, 22 Uhr, werden die Gleise am DB-Bahnübergang auf der Heiligenbaumstraße, kurz vor der Einmündung in die Ehinger Straße, ausgewechselt. Die Heiligenbaumstraße muss hier vollständig für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt werden. Es kann weder in die Heiligenbaumstraße hinein, noch aus ihr herausgefahren beziehungsweise -gegangen werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Montag, 20. Oktober. Es ist vorgesehen, Fußgänger bereits ab Sonntag, 19. Oktober, 21 Uhr, wieder passieren zu lassen. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert

Tag der offenen Tür in den Kindertageseinrichtungen Kronstrasse, Schulstrasse und Dieselstrasse in Bruckhausen
Anlässlich der Zertifizierung zum Familienzentrum im Verbund feiern die städtischen Kindertageseinrichtungen und Familienzentren Kronstraße, Schulstraße und Dieselstraße am Samstag, 18. Oktober, von 12 bis 17 Uhr einen gemeinsamen Tag der offenen Tür. Das Fest auf dem Gelände der städtischen Kindertagesstätte Dieselstrasse 66-70 in Duisburg- Bruckhausen bietet viele attraktive Angebote für die Kleinen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.  Die offizielle Übergabe der Zertifikate und Urkunden ist für 13 Uhr vorgesehen.

"Chancen für Frauen mit Migrationshintergrund"
Am 21. Oktober 2008 findet unter dem Titel "Chancen für Frauen mit Migrationshintergrund" von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit eine große Informations-, Arbeits- und Ausbildungsmarktbörse statt. Potentiale zu erkennen und die Chancen der Vielfalt zu nutzen vor dem Hintergund des demographischen Wandels und des verstärkten  Fachkräftebedarfs, steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. In Podiumsdiskussionen, Berufeparcours, Sprachkompetenz-Parcours und natürlich im direkten Kontakt mit Arbeitgebern gibt es ausreichend Gelegenheiten, seine Möglichkeiten am Arbeitsmarkt zu erkennen und Wege in den Markt zu entwickeln. Angesprochen werden  insbesondere Frauen mit Migrationshintergrund, darüber hinaus aber alle, die an der Thematik Migration Interesse haben.

VHS bietet "Motorsägenkurs für Brennholzselbstwerber"
Ein Wochenendseminar zur Erlangung eines Zertifikats nach dem Leitfaden NRW für die Benutzung von Motorsägen bietet die Volkshochschule am Freitag, 24. Oktober, und Samstag, 25. Oktober, oder am 5. und 6. Dezember an. Der theoretische Teil beginnt freitags von 18 bis 21 Uhr im Gebäude der VHS auf der Königstraße 47, die praktischen Übungen werden samstags von 9 bis 16 Uhr im Duisburger Wald fortgesetzt.
Wer Brennholz im Wald selbst machen will, muss seit 2008 nachweisen, dass er die Motorsäge beherrscht und alle Sicherheitsvorschriften kennt. Angeleitet von zwei Experten erlernen die Teilnehmer den sicheren Umgang mit Kettensäge und Holz und erhalten im Anschluss ihren "Motorsägenführerschein". Das Seminar kostet 95 Euro. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Vorhandensein einer vollständigen Schutzkleidung einschließlich Helm und eigener Säge. Eine Voranmeldung ist unbedingt erforderlich.

VHS-Kurs: Einführung in die klinische Psychologie und Psychoanalyse
Einen Workshop zum Thema "Einführung in die klinische Psychologie und Psychoanalyse" bietet die Volkshochschule am Samstag, 25. Oktober, von 10 bis 15.15 Uhr im Institut für  Aus- und Fortbildung, Lüderitzallee 27, Duisburg-Buchholz an.
Manchmal werden Menschen nicht körperlich, sondern seelisch krank. Welche psychischen Störungen gibt es und wodurch zeichnen sie sich aus? Was ist der Unterschied zwischen klinischer Psychologie und Psychoanalyse? Welche grundlegenden Therapieformen gibt es? Mit so viel Praxis wie möglich wird die Psychologin Silvia Blume diese und weitere Fragen rund um das Thema klinische Psychologie und Psychoanalyse beantworten.

Dienstag, 14. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Schüler des Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium absolvierten in den Ferien Intensivseminar
zur Berufsorientierung bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann

18 Schüler des Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasiums besuchten in den Herbstferien ein Intensivseminar zur Berufsorientierung.
"Die Wahl des richtigen Ausbildungsgangs war Schülern der 11. bis 13. Jahrgangsstufe des Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasiums so wichtig, dass sie in den Herbstferien zwei Tage an einem von der Agentur für Arbeit Duisburg veranstalteten Seminar zur beruflichen Orientierung teilgenommen haben. Zentrales Thema war die Frage, wie die individuellen Wünsche, die Stärken und die Motivation zu einer Entscheidung für den richtigen Beruf führen. Am ersten Seminartag standen die Selbstdefinition und die sich hieraus ergebenden Möglichkeiten eines Studiums im Mittelpunkt. Der zweite Tag bot im Gespräch mit dem Ausbildungsleiter der Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) und Auszubildenden des Unternehmens die Möglichkeit abzuklären, ob das am Vortag erarbeitete Selbstkonzept auf einen möglichen Ausbildungsgang passt.
Ermöglicht wurde dieses Intensivseminar durch die Kooperation von Schule, Hüttenwerk und Arbeitsagentur. Birgit Keens, Schulleiterin des Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasiums, machte deutlich: `Die Berufs- und Lebensplanung ist ein zentraler Bestandteil unseres Schulprogramms im Rahmen von Projekten während der gesamten Schullaufbahn. Wir sind besonders dankbar, daß unsere Schüler zum dritten Mal die Gelegenheit hatten, von dieser einmaligen Kooperation zwischen HKM und der Bundesagentur für Arbeit zu profitieren," heißt es in einer Pressemitteilung der Duisburger Arbeitsagentur dazu.
"Wir mussten dieses Seminar in den Schulferien durchführen. Ansonsten wäre zu viel Unterricht ausfallen," ergänzt Keens in einer Presseveranstaltung.
"Es ist Kooperation zwischen Schule, Betrieben und Agentur für Arbeit angesagt," betont Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Agentur für Arbeit. "Es gibt es Angebot auf dem Ausbildungsstellenmarkt, nämlich die Schüler. Was kann ich bieten? Welche Berufe und welche Anforderungen gibt es? Das sind ihre Fragen. Es gibt aber auch eine Nachfrage seitens der Betriebe, und zwar nach den guten Köpfen. Die Betriebe buhlen um sie. Es gibt weniger Schüler. Die Betriebe suchen nach den Fachkräften für morgen. Dies führt dazu, dass sich die Chancen der Schüler von heute deutlich verbessern. Es ist gesetzlich festgeschriebene Aufgabe der Arbeitsverwaltung, Berufsorientierung anzubieten. Wir sind Dienstleister. Es gibt immer mehr Schulen, die die Kooperation mit uns suchen. Nur wer seine eigenen Stärken kennt, kann den richtigen Beruf wählen. Es geht dabei nicht um einen einzigen Beruf, sondern um ein Berufsfeld, um Alternativen zu haben." Andreas Rüdig

"Duisburger Kids - Fit in die Zukunft"
Kinderernährung als vielschichtiges Problem

Duisburg. In den letzten Jahren hat die Zahl der übergewichtigen Kinder in Nordrhein-Westfalen stetig zugenommen. Duisburg liegt laut Statistiken in diesem Bereich über dem Landesdurchschnitt. Bei den betroffenen Kindern steigt die Gefahr, dass sie schon jetzt an psychosozialer Benachteiligung und später an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Rücken- und Gelenkbeschwerden leiden.
In den meisten Fällen liegen die Ursachen in einer falschen Ernährung bei gleichzeitiger körperlicher Inaktivität. Sozial benachteiligte Kinder sind von dieser Entwicklung besonders betroffen, da sie oft nur begrenzten oder gar keinen Zugang zu gesundheitsfördernden Angeboten haben. Um eine weitere Verbreitung von ernährungsbedingtem Übergewicht einzudämmen, sind präventive Maßnahmen dringend notwendig.
Der Verzicht auf gemeinsame, selbst zubereitete Mahlzeiten und erzieherische Defizite bei den Eltern (übermäßiges Verwöhnen, Vernachlässigung) können negative Verhaltensmuster schon in der frühen Kindheit prägen. Wer wiederum täglich für seine Kinder kocht, steht vor hohen Herausforderungen. Eltern müssen für ein gesundes Ernährungs- und Bewegungsverhalten sensibilisiert werden. Denn nur so können sie es ihren Kindern vorleben.
Das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg hat sich dieser Problematik gestellt und mit mehreren Partnern die Bildung eines lokalen Netzwerkes organisiert, um durch kontinuierliche Ernährungsbildung ein gesundheitsförderndes Ernährungs- und Bewegungsverhalten im Bewusstsein der Kinder und Eltern zu verankern. Partner sind die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, das Evangelische Familienbildungswerk Duisburger Gemeinden, die AWO Integrations gGmbH, die Krankenkassen und das Referat für Integration der Stadt Duisburg. Aktivitäten finden in Kindertagesstätten, Familienzentren, Tagesgruppen, Schulen sowie in Zusammenarbeit mit den Migrantenselbstorganisationen als Ansprechpartner statt.

Finanzgericht Düsseldorf: Berücksichtigung eines Disagios als sofort abzugsfähige Finanzierungskosten
Erstattet der Erwerber einer Eigentumswohnung dem Veräußerer ein Disagio, können je nach Gestaltung der vertraglichen Geschäftsbeziehungen beim Erwerber Anschaffungskosten des Gebäudes oder - als eigene Finanzierungskosten - sofort abzugsfähige Werbungskosten vorliegen. Der 11. Senat des Finanzgerichts Düsseldorf hat in dem von ihm entschiedenen Fall sofort abzugsfähige Werbungskosten angenommen. Bei wirtschaftlicher Betrachtung des gesamten Vorgangs stellten sich - so die Entscheidung - die Aufwendungen als Vergütung für die Überlassung von Kapital zur Finanzierung der Anschaffungskosten der Eigentumswohnung dar (11 K 1841/07 E).

NRW-Bauproduktion im August um 1,4 Prozent höher als vor einem Jahr
Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im August 2008 um 1,4 Prozent höher als im August 2007. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und
Statistik mitteilt, nahm die Bauleistung im Hochbau um 3,0 Prozent zu, während die Produktion im Tiefbau um 0,4 Prozent zurückging.
Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker für den gewerblichen und industriellen Hochbau eine Produktionssteigerung um 10,6 Prozent; die Bauleistung im Wohnungsbau (-1,8 Prozent) und im öffentlichen Hochbau (-9,8 Prozent) war dagegen niedriger als zwölf Monate zuvor. Im Bereich des Tiefbaus nahm die Bauproduktion im Straßenbau um 7,6 Prozent zu; im gewerblichen und industriellen Tiefbau (-1,8 Prozent) und im sonstigen öffentlichen Tiefbau (-6,6 Prozent) mussten dagegen Rückgänge hingenommen werden. (LDS NRW)

VHS-Vortrag: "Was hat die Seele mit dem Krebs zu tun?"
"Was hat die Seele mit dem Krebs zu tun?" lautet der Titel eines Vortrags der Volkshochschule am Dienstag, 21. Oktober, von 18 bis 19.30 auf der Königstraße 47. Die Veranstaltung wendet sich an Betroffene sowie an ihnen nahe stehende Menschen.
Die Psyche ist einer der Faktoren, die an dem Krankheitsgeschehen beteiligt sind. Das Wissen um den Einfluss der Seele kann genutzt werden, um den Verlauf von Krankheit und Genesung positiv zu beeinflussen. Die Psychotherapeutin Gabriele Huskens beschreibt diese Wechselwirkung zwischen der körperlichen Seite der Krankheit einerseits und den Gefühlen, Denkmustern, sozialen Beziehungen und Stressverhalten andererseits.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Donnerstag, 23. Oktober 2008, zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Die Gesprächstermine können am Montag, 20. Oktober 2008, ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

VHS: "Das Glück - und was die Wissenschaft darüber (nicht) weiß"
Eine Veranstaltung zum Thema Glück bietet die Volkshochschule auf der Königstraße 47 am Mittwoch, 22. Oktober, von 18 bis 19.30 Uhr. Der Referent Klaus T. Hofmann präsentiert einen Streifzug durch die widersprüchlichen Ergebnisse der einschlägigen Forschung. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt fünf Euro.
Nach Glück streben wir (fast) alle. Was das Glück denn eigentlich sei, darüber sind aber längst nicht alle einer Meinung. Was sagen Wissenschaftler zu dem Thema? Was wissen Mediziner und Psychologen? Gibt es sie, die "Wissenschaft vom Glück"? Ist "Flow - das Geheimnis des Glücks", wie es andernorts heißt? Liegt das Geheimnis in den biochemischen "Glücksstoffen"? Oder müssen wir mit Freud feststellen: "... die Absicht, dass der Mensch glücklich sei, ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten."

VHS bietet Atemtraining-Seminar an
Unter dem Titel "Atempraxis - Einklang von Atmung, Stimme und Körper" bietet die Volkshochschule am Samstag, 25. Oktober, und Sonntag, 26. Oktober, jeweils von 10 bis 16 Uhr ein Atemtraining an. Veranstaltungsort ist das Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz. In dem Seminar werden die Zusammenhänge zwischen Atmung, Bewegung und Wohlbefinden aufgezeigt. Praktische Übungen führen zu einer bewussteren und vertieften Atmung und sollen den Körper wieder ins Gleichgewicht bringen, ihn regenerieren und die Widerstandskraft und das Leistungsvermögen steigern.

Montag, 13. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Duisburg und die Schuldenfalle
Kommunales Horrorszenario Kassenkredite und deren Zinsen
-
Hauhaltsplan für das Jahr 2009  

Sperrung der Straße „Auf der Höhe“ im Einmündungsbereich Ruhrorter Straße
Im Zuge der Gleisbauarbeiten auf der Ruhrorter Straße erfolgt ab Mittwoch, 15. Oktober, der Straßenbau im Bereich der Einmündung „Auf der Höhe“ in Kaßlerfeld. Die witterungsabhängigen Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 17. Oktober. Die Straße „Auf der Höhe“ muss im Einmündungsbereich vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Sie wird aus Richtung Max-Peters-Straße als Sackgasse ausgeschildert. Die Einfahrt aus der Ruhrorter Straße ist nicht möglich. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.

Neues Förderprogramm zum Austausch von Nachtstromheizung
Die Stadt Duisburg weist auf ein Förderprogramm des Bundes hin, mit dem das Bundesbauministerium den freiwilligen Austausch von Nachtstromheizungen durch energieeffiziente, klimafreundliche Alternative fördert. Das Modellvorhaben richtet sich an Eigentümer von Wohngebäuden mit etwa 50 Wohnungen.
Eigentümer von Mehrfamilienhäusern können Zuschüsse von 250 Euro pro Gerät für die Außerbetriebnahme dieser als besonders ineffizient geltende Heizungstypen beantragen. Vorraussetzung ist, dass dies 2008 oder 2009 geschieht und Daten für die wissenschaftliche Auswertung der Maßnahme zur Verfügung gestellt werden. Pro Eigentümer ist die Förderung auf 50 Wohnungen begrenzt.
Die Außerbetriebnahme alter Nachtstromspeicherheizungen wird nach der neuen Energieeinsparverordnung ab 2020 Pflicht für Mehrfamilienhäuser mit mindestens sechs Wohneinheiten sowie größere Büro- und Gewerbebauten.
Anmeldungen können bis zum 30. November 2008 an das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Ref. II2, Modellvorhaben Nachtsromspeicherheizungen, Deichmanns Aue 31-37, 5317 Bonn gerichtet werden. Auskünfte erteilt das Bundesamt unter der Telefonnummer 0228/ 99 401 1642

Drachenbootkurs auf dem Parallelkanal
Auf dem Parallelkanal der Duisburger Regattabahn werden, initiiert von DuisburgSport, seit Juli Ruder- und Paddelkurse unterschiedlichster Art angeboten. Nach den in den beiden Vormonaten durch die Kanuschule NRW geleiteten Kanukursen findet nunmehr am 16. Oktober ein Drachenbootkurs statt. Dazu werden knapp 30 Schülerinnen und Schüler des Rheinisch-Westfälischen Berufskollegs Essen erwartet und durch die Wanheimer Kanu-Gilde fachmännisch geschult. DuisburgSport beabsichtigt, das Angebotsprogramm rund um den Sportpark, das derzeit neben Kursen noch aus Führungen besteht, zum nächsten Jahr auszuweiten. Alle Angebote richten sich an jedermann, nicht nur an Interessierte aus dem schulischen Umfeld.
Witterungsbedingt sind durch DuisburgSport und seine Kooperationspartner für dieses Jahr keine weiteren Kurse terminiert worden. Auf Anfrage könnten jedoch noch Termine vereinbart werden.

"Offenes Atelier Duisburg"
Bereits zum fünften Mal öffnen die Duisburger Künstler am Wochenende des 18. und 19. Oktober, jeweils von 12 bis 18 Uhr, im gesamten Stadtgebiet wieder ihre Ateliers. Kulturinteressierte die das Angebot einer Gruppenführung wahrnehmen möchten, werden gebeten sich vorher für die entsprechende Führung anzumelden.
An dem Wochenende können Interessierte die Künstler kennen lernen und in Gesprächen etwas über die verschiedenen Arbeitstechniken erfahren. In vielen Ateliers gibt es außerdem Ausstellungen bereits vollendeter Werke.
Wer sich gerne einer Gruppe Kunstinteressierter anschließen möchte, dem bietet sich hier die Gelegenheit. Wegen des großen Interesses haben die Kulturbetriebe Duisburg in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) noch einmal das Angebot der geführten Gruppen erweitert. So werden an beiden Tagen jeweils drei geführte Radtouren durch den ADFC angeboten, die an zahlreichen Ateliers zur Erkundung anhalten. Für Fußgänger bietet die VHS einen etwa dreistündigen geführten Rundgang zu zentral gelegenen Ateliers in Neudorf an. Wegen zahlreicher Anfragen wird darüber hinaus am Samstag eine Bustour stattfinden, in der mehrere Atelierhäuser angefahren werden. Diese Tour wird ebenfalls geführt und bietet eine hervorragende Möglichkeit, die etwas entfernteren Ateliers in Rheinhausen, Baerl und Rumeln in Augenschein zu nehmen. Eine Anmeldung bei der VHS unter (0203) 283-2206 oder vhs@stadt-duisburg.de ist unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Anmeldungen für die Radtouren, deren Teilnahme auf eigenes Risiko erfolgt, nimmt der ADFC KV Duisburg unter (0203) 77 42 11 oder kv.duisburg@adfc-nrw.de entgegen. Gegen eine Leihgebühr in Höhe von acht Euro pro Tag besteht außerdem die Möglichkeit, sich ein Fahrrad an der Radstation auszuleihen. Eine rechtzeitige Reservierung unter (0203) 8071790 ist zu empfehlen.
Ein Faltblatt mit einer Übersicht der teilnehmenden Künstler und Ateliers sowie allen Informationen zum Programm ist in den Bürgerservicestellen, Stadt- und Bezirksbibliotheken, in der Volkshochschule und anderen Kultureinrichtungen erhältlich.

Wirtschaftsbetriebe Duisburg beginnen heute mit der Laubsammlung
Ab kommenden Montag werden wie in jedem Jahr die Laubsäcke von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg abgeholt. Für jeden Stadtteil gibt es wöchentlich feste Abholtermine. Zu beachten ist, dass die Laubsäcke in der Zeit von 6.00 - 22.00 Uhr eingesammelt werden. Außerdem sind in dieser Zeit auch die Mitarbeiter mit den Laubsaugfahrzeugen und den Laubblasgeräten im Einsatz.
Es können handelsübliche Müllsäcke genutzt werden, die möglichst offen oder durchsichtig sein sollten, damit man erkennen kann, dass Laub in den Säcken ist. Säcke die Grünschnitt oder Hausmüll enthalten, werden nicht mitgenommen!
Für die Beseitigung des Laubs ist derjenige verantwortlich, der auch für die Reinigung der jeweiligen Flächen zuständig ist. Ist zum Beispiel bei Reinigungsklasse B der Anwohner für die Gehwegreinigung verantwortlich, muss er auch für die Laubbeseitigung sorgen, auch wenn es sich um "städtische" Bäume handelt. Auf keinen Fall darf das Laub in den Rinnstein gekehrt werden, da sonst die Gullys verstopfen.
Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, Laub kostenfrei an den vier Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe anzuliefern. Nähere Informationen erhält man am Infotelefon unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 oder unter www.wirtschaftsbetriebe-duisburg.de.

Termine zur Laubsammlung - Laubsackabfuhr vom 13.10.2008 - 06.12.2008
Duisburg. Datum, Stadtteil

Montag13., 20. und 27.10.200803., 10., 17. und 24.11.200801.12.2008
Röttgersbach, Untermeiderich, Fahrn, Wehofen, Baerl, Duissern, Ehingen, Mündelheim, Serm, Ungelsheim, Rahm

Dienstag14., 21. und 28.10.200804., 11., 18. und 25.11.200802.12.2008
Alt-Walsum, Aldenrade, Obermarxloh, Mittel-meiderich, Buchholz, Hüttenheim, Huckingen, Angerhausen, Rumeln-Kaldenhausen

Mittwoch15., 22. und 29.10.200805., 12., 19. und 26.11.200803.12.2008
Vierlinden, Obermeiderich, Alt-Hamborn, Ruhrort, Laar, Neudorf-Nord, Neudorf-Süd, Wanheim, Wanheimerort

Donnerstag16., 23. und 30.10.200806., 13., 20. und 27.11.200804.12.2007
Overbruch, Alt-Homberg, Neumühl, Hochfeld, Wedau, Bissingheim, Bergheim (Winkelhausen, Asterlagen, Oestrum)

Freitag17., 24. und 31.10.200807., 14., 21. und 28.11.200805.12.2008
Homberg-Hochheide, Marxloh, Bruckhausen, Beeck, Beeckerwerth, Großenbaum, Rheinhausen-Mitte (Hochemmerich), Friemersheim

Samstag18. und 25.10. 200801.11.2008*08., 15., 22. und 29.11.200806.12.2008
Kaßlerfeld, Neuenkamp, Altstadt, Dellviertel
* In der 44. KW verschieben sich aufgrund des Feiertags (Allerheiligen 01.11.2008) die Abholtermine der Stadtteile Kaßlerfeld, Neuenkamp, Altstadt und Dellviertel. Die Laubsackabfuhr von Samstag, den 01.11.2008 wird parallel mit dem Revier am Montag, den 03.11. 2008 abgefahren.

NRW: Mehr Beamte und Richter in den Ruhestand versetzt
7 032 vormals im Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen stehende Beamte und Richter wechselten im Jahr 2007 in den Ruhestand. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 5,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor (6 661). 40,9 Prozent der neu hinzugekommenen "Pensionärinnen und Pensionäre" waren Frauen (2 879); den überwiegenden Anteil stellten mit 67,4 Prozent ehemalige Lehrerinnen und Lehrer (4 737).
40,6 Prozent der 2007 in den Ruhestand gewechselten Beamten und Richter schieden mit Erreichen der Regelaltersgrenze von 65 Jahren aus dem aktiven Erwerbsleben aus. 23,9 Prozent wurden wegen Dienstunfähigkeit und 9,5 Prozent wegen einer Schwerbehinderung pensioniert. 18,3 Prozent wurden auf eigenen Antrag nach dem 63. Lebensjahr (jedoch vor dem 65. Lebensjahr) und 7,6 Prozent aufgrund der im Polizei- und Justizvollzugsdienst geltenden besonderen Altersgrenze in den Ruhestand versetzt.

Von den 4 737 im letzten Jahr pensionierten Lehrerinnen und Lehrern schieden 36,8 Prozent vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit oder Schwerbehinderung aus dem aktiven Dienst aus; 21,4 Prozent
quittierten den Dienst auf eigenen Antrag nach dem 63. Lebensjahr und 41,7 Prozent schieden durch das Erreichen der Regelaltersgrenze von 65 Jahren aus dem Dienst aus.
Die Zahl der Ruhegehaltsempfänger in NRW erhöhte sich zum 31. Dezember 2007 um 4,1 Prozent auf 113 947; weitere 39 851Empfänger(innen) erhielten Witwen- bzw. Witwergeld und 3 951
bezogen Waisengeld. 59,5 Prozent aller Ruhegehaltsempfänger waren vormals im Schuldienst tätig. (LDS NRW)

Finanzlage der Länderhaushalte
Die Zukunftsfähigkeit und die Gestaltungsmöglichkeiten der Bundesländer sind abhängig von der Entwicklung der öffentlichen Finanzen. Mithilfe finanzstatistischer Indikatoren können die aktuelle Situation, die Struktur sowie die Entwicklung und die Perspektiven der öffentlichen Haushalte eines Landes beurteilt werden.

Zukunftsplanung - Bürgerforen im Duisburger Westen starten
Die Bürgerinnen und Bürger in Rheinhausen, Homberg, Ruhrort und Baerl sind in der kommenden Woche eingeladen, sich an den Planungen für einen neuen Flächennutzungsplan der Stadt Duisburg zu beteiligen. Niemand kennt sich in den Stadtteilen besser aus als die Menschen, die dort leben. Außerdem verfügen sie über ein immenses fachliches Know How, das für das Zukunftsprojekt "Duisburg 2027" genutzt werden kann.
Die Veranstaltung in Duisburg-Homberg findet am Dienstag, 14. Oktober, um 19 Uhr im Forum der Erich-Kästner-Gesamtschule, Ehrenstraße 87, Duisburg-Homberg (Anmeldung unter 0203/283-8750) statt.
Die Rheinhausener Veranstaltung ist am Mittwoch, 15. Oktober, um 19 Uhr in der Rheinhausenhalle, Beethovenstraße 20, Duisburg-Rheinhausen (Anmeldung unter 0203/283-8225).
An den Auftaktveranstaltungen der Bürgerforen werden Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler, der Amtsleiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement Martin Linne und der Projektleiter Duisburg 2027 Arne Lorz teilnehmen und eine kurze Einführung geben.

Sonntag, 12. Oktober 2008 - Historischer Kalender

DAS WAHRE OKTOBERFEST FEIERT MAN IN SERM
Nicht bis ins ferne München muss der Freund des „Oktoberfestes“ fahren, denn im Duisburger Süden bekommt man die „richtige!“ Atmosphäre in gleicher Art und Weise dargeboten. Dieses bewies einmal mehr und bereits im 9. Jahr die Sebastianer Kompanie der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Duisburg-Serm. Zünftig startete der Abend mit dem Einmarsch des „Tambourcorps Serm“ und der Blaskapelle „Rheintreue Serm“.
Die Kompanie nebst Ehrengast OB Adolf Sauerland marschierte unter dem tosenden Applaus der Gäste in die voll besetzte „Sermer Oktoberfesthalle“ ein. Deftige bayrische Schmankerln und süffiges Oktoberfestbier machten den Eindruck eines zünftigen Oktoberfestes vollkommen. Und das zahllose Krachtlederne und Dirndl aus dem Kleiderschrank geholt wurden, zeigte, dass Serm den Bajuwaren in nichts nachsteht. Alle Besucher waren sich einig, am 10. Oktober 2009 wieder auf dem „Kasselle Pitter Platz“ beim nächsten Oktoberfest dabei zu sein!  Harald Molder

Samstag, 11. Oktober 2008 - Historischer Kalender

18 Millionen Euro an Investitionen für Biergarten mit Seehaus und 4-Sterne-Hotel

Forum Duisburg: Wanheimerorterin Sabine Lüdtke war die 1.000.000 Besucherin
Überraschung! Nicht für Forum-Centermanager Lutz Müller. Er wusste, dass es heute, 24 Tage nach der Eröffnung des Forum Duisburg, den 1.000.000 Besucher zu begrüßen galt. Die magische Zahl ist nach nur 24 Tagen erreicht, wobei auch die Sonntage und Feiertage miterfasst worden sind. So besuchten z. B. am nicht verkaufsoffenen Sonntag, den 21.09.2008 über 12.000 Schaufensterbummler das FORUM Duisburg.
Nein, für Sabine Lüdtke war es die Überraschung des Tages. Die Wanheimerorterin (rechts im Bild) war die 1.000.000 Besucherin. Da kam bei ihr und ihrer Freundin Tanja Lenzen-Todorrowski nebst dem zweieinhalbjährigen Fynn-Luis aus Rheinhausen so richtig Freude auf. Für Sabine Lüdtke gab es neben den Blumen vom Centermanagement auch einen Karstadt-Einkaufsgutschein in Höhe von 200 Euro. Und wann wird es den 2.000 000  Besucher geben? "Das wird etwas länger dauern", glaubt Lutz Müller. "Wir rechnen aber im Weihnachtsgeschäft damit, eventuell klappt das ja nach 100 Tage Forum Duisburg am 26. Dezember."

Lutz Müller nahm übrigens auch zu den Kosten in der Tiefgarage Stellung. "Es muss doch jeder Kunde ernsthaft darüber nachdenken, was er bezahlt, wenn er z. B. einen 800 Euro teuren Flachbildfernseher kauft. Die Tiefgarage ist die hellste, sauberste und sicherste Anlage überhaupt. Das hat doch seinen Preis. Und der ist im Vergleich zu anderen Städten sicher nicht zu hoch. Übrigens ist die Tiefgarage mit 75 Prozent sehr gut ausgelastet. Aber wir arbeiten mit dem Betreiber daran." Auch wird mit Karstadt diskutiert, ob die Dachterrasse vor allem in Hinblick auf den nächsten Sommer, länger als die Forum-Öffnungszeit es vorsieht, geöffnet sein kann. "Die Dachterrasse ist schon so etwas wie Kult geworden", so Lutz Müller aus seiner Sicht. Was ihn besonders freut ist die Tatsache, dass das Forum seit der Eröffnung auch im Umfeld für Besucherströme gesorgt hat. "Die Stadt ist voll. Ist das nicht schön?" Wo er Recht hat, da hat er Recht! Im direkten Umfeld sowie im Forum wurde am Sonntag intensiv repariert und getestet. Auch an den Außenfließen am Haupteingang. Hier waren Fugenarbeiten angesagt, aber auch der Fliesen-Oberflächenbelag, der mit beton übergossen wurde, muss erst noch in der nächsten Zeit sozusagen einwirken. Da dass in der kurzen Zeit nach der Fertigstellung noch nicht der Fall ist, gab es nach dem ersten Laubfall und feuchter Witterung einige unschöne Flecken. Harald Jeschke

GRUPPE DER HANS BÖCKLER STIFTUNG BESICHTIGTE MARXLOHER MOSCHEE
Während einer Fahrradtour durch das Ruhrgebiet besichtigte nun eine Gruppe der „Hans Böckler Stiftung“ die neue Moschee an der Warbruckstraße in Marxloh. Aus ganz Deutschland kamen die Teilnehmer und waren beeindruckt von der im orientalischen Stil erbauten Moschee. Insbesondere die Innengestaltung mit ihrer reichhaltigen Ornamentik war ein begehrtes Fotomotiv. In 14 Tagen, am 26. Oktober, findet die festliche Eröffnung des muslimischen Gebetshauses statt. Unsere Fotos zeigen einige Eindrücke von der hervorragenden Innenausstattung. Harald Molder

Erfolg für „Op de Heid – Nachwuchs“
Das war ein toller Tag für die Kids des Kleingartenverein „Op de Heid“ in Duisburg-Neudorf. Nach dem sich einige Mitglieder des Vereins gegen das Kettcarfahren der kleinen Gärtner auf den Gartenwegen ausgesprochen hatten, haben sich die Kinder zusammengetan und Unterschriften für ihre Belange gesammelt. Als Höhepunkt und Abschluss der Unterschriftenaktion veranstaltete der Vorstand nun ein Kettcar-Rennen für die Kleinen. Ein Event, an dem Kids und Erwachsene gleichermaßen Freude hatten.
Bei der Siegerehrung sagte der Op de Heid Vorsitzende Norbert Schwendt: „Sieger der Veranstaltung sind unsere Kinder!“ – Dafür haben sie gekämpft! Auf Grund des heutigen Erfolges, so Schwendt weiter, wird, wenn sich für das nächste Jahr erneut eine Fahrer-Crew findet, wieder ein Kettcar-Rennen im Kleingarten „Op de Heid“ veranstaltet.

Mit den Erstplacierten, Nico, Erik und Lucy, freut sich die restliche Crew über den Erfolg des Kettcar-Rennens

Manfred Schneider (Text und Fotos)

Der Vorsitzende Norbert Schwedt startet das Rennen für Erik (li.) und Felix

Angespornt von den Zuschauern ist Lucy an Philipp vorbeigefahren

Absage "Die Becher-Schüler - Vertreter einer neuen Idee des Sehens"
Der Vortrag "Die Becher-Schüler - Vertreter einer neuen Idee des Sehens" am Montag, 13. Oktober, 18 Uhr in der Volkshochschule, Königstraße 47, muss wegen Erkrankung des Referenten leider ausfallen.

VHS bietet "Schubertiade" am Niederrhein
Zu einem Konzert für Flöte und Gitarre mit dem Duo Bozza lädt die Volkshochschule, Königstraße 47, am Donnerstag, 23. Oktober, um 20 Uhr ein. Andreas Evers (Flöte) und Stephan Schäfer (Gitarre) begeistern als Duo Bozza seit 1991 bei Konzerten in Europa, den USA und Kanada ihr Publikum und dürfen heute zu den erfolgreichsten Ensembles dieser Art in Europa gezählt werden. Eintrittskarten zum Preis von zehn Euro gibt es an der Abendkasse oder im Vorverkauf in den Geschäftsstellen der VHS.

"Schubertiaden" nannten sich die privaten Soireen des Wiener Biedermeier, bei denen Franz Schubert oft selbst zum Tanz aufspielte. Einige seiner Werke wurden bereits zu Lebzeiten Schuberts für die Besetzung Flöte/Gitarre bearbeitet und stehen auch bei diesem Konzert auf dem Programm. Ergänzt werden sie durch Originalwerke von Johann Baptist Gänsbacher, Komponist, Dirigent und Domkapellmeister am Wiener Stephansdom, sowie durch Kompositionen zweier Schubert-Zeitgenossen unserer Region. Der 1782 in Wesel geborene Gitarrenvirtuose Theodor Gaude wird durch seine Sonate op. 24 vertreten sein, der in Duisburg als Klavier- und Gitarrenlehrer wirkende Peter Ernst Hünten mit seiner Serenade op. 26.

VHS-Crashkurse in französischer, italienischer, spanischer und niederländischer Sprache
Einen Sprachkurs für alle, die schnell und intensiv Grundkenntnisse in Französisch, Italienisch, Spanisch und Niederländisch erwerben möchten, bietet die Volkshochschule vom 18. Oktober bis 9. November an. In insgesamt 59 Unterrichtstunden erlernen Anfänger, wie sie die wichtigsten Situationen des Alltags beherrschen können. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Freitag, 10. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Forum Duisburg kann am Samstag 1.000.000 Besucher/in begrüßen
Am Samstag 11.10.2008 erwartet das FORUM Duisburg seine(n) 1.000.000 Besucher/in. Anhand der Hochrechnungen basierend auf unserer Personenzählanlage, werden wir am Samstag, 11.10.2008 um ca. 10:00 Uhr den/die 1.000.000 Besucher/in begrüßen können. Die magische Zahl ist nach nur 24 Tagen erreicht, wobei auch die Sonntage und Feiertage miterfasst worden sind. So besuchten z.B. am nicht verkaufsoffenen Sonntag, den 21.09.2008 über 12.000 Schaufensterbummler das FORUM Duisburg.

Bürgerforum tagt in Rheinhausen
Mit der Veranstaltung "Zukunft findet Stadt" startete die Stadt Duisburg im April diesen Jahres die Erarbeitung eines neuen Flächennutzungsplanes. Im Rahmen des Projektes Duisburg 2027 sind die Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, 15. Oktober, um 19 Uhr in der Rheinhausen-Halle auf der Beethovenstraße 20 eingeladen, mit den Vertretern der Stadt Strategien für die zukünftige Entwicklung ihres Stadtteils zu erarbeiten. Dabei sollen auch die Wünsche, Bedürfnisse und Anregungen der in den Stadtvierteln lebenden Menschen mit in die planerischen Überlegungen einfließen.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler, Martin Linne, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement,  Arne Lorz, Projektleiter und Reiner Sanner, stellvertretender Bezirksamtsleiter von Rheinhausen.

Zur Mittagspause spielen die Duisburger Philharmoniker
"Kann ich erst mal probieren?" - Was beim Essen und Trinken möglich ist, bieten jetzt auch die Duisburger Philharmoniker, denn Generalmusikdirektor Jonathan Darlington lädt ein zur Hörprobe. In den Öffentlichen Generalproben, die vor den von Darlington geleiteten Konzerten jeweils von 12 bis 12.30 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle im CityPalais stattfinden, kann man sich ganz relaxt in der Mittagspause einen ersten Höreindruck vom nächsten Philharmonischen Konzert der Duisburger Philharmoniker machen.
Ob James Ehnes, der in Amerika längst ein Star an der Geige ist, oder der eher stille Artist in Residence, Evgeni Koroliov, der erst am Klavier aus sich heraus kommt oder der absolute Weltstar an der Geige, Frank Peter Zimmermann, oder auch FPZ wie er allerorten genannt wird - die drei und viele andere Weltklassemusiker kommen in dieser Spielzeit noch nach Duisburg.
Werfen Sie einen Blick in die Generalproben der unterschiedlichen Konzerte und gewinnen Sie einen Eindruck vom orchestralen Wirken der Duisburger Philharmoniker.
Die erste öffentliche Generalprobe findet am kommenden Mittwoch, dem 15. Oktober von 12 bis 12.30 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle Duisburg im CityPalais statt. Solist ist der kanadische Geiger James Ehnes. Der Eintritt ist kostenfrei!.

Rohstahlproduktion im September 2008 bei 4,04 Millionen Tonnen
Die deutschen Hüttenwerke haben im September 2008 2,62 Millionen Tonnen Roheisen und 4,04 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten sie damit 2,0% mehr Roheisen und 0,6% weniger Rohstahl als im September 2007. Gegenüber August 2008 nahm die Produktion bei Roheisen um 2,9% zu, bei Rohstahl waren es 1,4% mehr. Kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 ? BV 4.1) ergab sich bei der Rohstahlproduktion ein Rückgang um 0,9%.

Karsten Vüllings und der Werbering Rheinhausen
"Mord braucht Reklame" heißt ein Buch der englischen Kriminalautorin Dorothy L. Sayers. "Also bitte," hält Karsten Vüllings dagegen. "Wir machen keine Reklame. Schließlich sind wir keine Werbeagentur." Vüllings leitet seit 16 Jahren den Rheinhausener Werbering, einer lokalen Interessensvertretung des ortsansässigen Einzelhandels.
"Im Werbering ist der stationäre Handel vertreten. Uns gehören derzeit 40 Mitglieder an. 25 Mitglieder verloren wir in den vergangenen 3 Jahren durch Geschäftsaufgabe. Es waren Fachgeschäfte, die zum klassischen Klientel des Werberings gehören."
Hohe Quadratmetermieten. Die Rente der Eigentümer. Immer weniger inhabergeführte Geschäfte. Ein großer Kaufkraftverlust in Richtung Duisburger Innenstadt und Umland (wie beispielsweise das Oberhausener CentrO). Eine starke Konkurrenz durch den Versandhandel, bei dem sich Schnäppchenjäger billig eindecken können - es gibt viele Gründe, warum der klassische Einzelhandel auch in Rheinhausen abnimmt. So ist es nicht verwunderlich, dass auch am Rheinhausener Markt und im Bereich der Fußgängerzone immer mehr Leerstände und Billiganbieter zu verzeichnen sind.
Doch wie dem entgegenwirken? Vüllings hat sich da so seine eigenen Gedanken gemacht. "Es fängt schon damit an, dass die Bezirke politisch und finanziell gefördert werden müssten. Die städtische Duisburger Politik hat sich lange Zeit auf die Innenstadt konzentriert. Das Ergebnis sehen wir jetzt. Wir hinken der Entwicklung im Duisburger Norden 5 bis 7 Jahre hinterher," betont Vüllings, der für die Bürgerlich-Liberalen in der Bezirksvertretung sitzt und noch so ganz nebenbei das "Echo West" herausgibt.
Nach Vüllings Einschätzung muss auch das Gebiet um die Fußgängerzone und den Marktplatz unter stadtplanerischen Gesichtspunkten komplett neu gestaltet werden. "Es muss Aufenthalts- und Verweilqualität geschaffen werden. Eine vernünftige Aufteilung von Verkehrs- und Handelsflächen kommt hinzu. Das schließt eine stadtteilbezogene Vermarktung von Flächen und Gebäude durch die städtische Wirtschaftsförderung mit ein." Weg von der Innenstadt, rein in die Stadtteile - so könnte man seine Forderung an das Stadtmarketing zusammenfassen. "Die Stadtteile haben schließlich auch was zu bieten. Ganz gleich, ob es Rheinhausen, Wanheim oder Walsum ist - sie müssen einfach besser in der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Vielleicht wächst ja dann zusammen, was zusammengehört." Andreas Rüdig

UDE: 3. Duisburger Engineer‘s Night am 17. Oktober: Die Labortüren stehen offen
„Reinschauen“ heißt es, wenn am 17. Oktober die Ingenieure der Universität Duisburg-Essen (UDE) ihre Labortüren öffnen. In den Instituten und Laboren am Campus Duisburg (Uni-Bereiche Bismarckstraße und Mühlheimer Straße) erwarten die Besucher ab 16 Uhr viele Entwicklungen, die sie aus ihrem Alltag in verschiedenen Formen kennen: Es geht um denkende Autos, laufende Roboter, Hochleistungs-Chips, Flughafen-Logistik, Mobilfunk, Energieversorgung, neue Werkstoffe für
die Medizin, um Trinkwasser oder Produktentwicklung. Außerdem simulieren die Wissenschaftler im Hochspannungslabor Blitzeinschläge und ihre
Folgen und zündeln im Brandentdeckungslabor. Im Nanopartikellabor erfahren die Besucher alles über die winzigen Teilchen und ihre Herstellung. Rund um den Hörsaal BA 026 (Bismarckstraße) testen die Experten für Mechanik und Robotik Fahrmanöver am Bewegungssimulator - Elchtest, Überschlag, Achterbahnfahrt oder Helikoptersteuerung inklusive. Das komplette Programm steht im Internet unter: http://www.eit.uni-duisburg-essen.de/engineers-night/2008/engineersnightflyer.pdf

Im Anschluss startet ab 19 Uhr im Hörsaal BA 026 die lange Nacht der Ingenieure mit spannenden Experimenten und hochkarätigen Rednern. So spricht der Nobelpreisträger für Physik, Prof. Dr. Peter Grünberg vom Forschungszentrum Jülich über „Magnetismus zwischen Mikro und Nano“. Einen Ausblick auf die Zukunft der Elektronik gibt UDE-Professor Dr. Roland Schmechel vom Lehrstuhl Nanostrukturtechnik in seinem Vortrag „Organische und druckbare Elektronik“. Für zwei spektakuläre Shows sorgt  der Experte für Experimente Theo Schmitz.

Baupreisindizes jetzt auf dem neuen Basisjahr 2005 berechnet
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der erstmals auf dem neuen Basisjahr 2005 = 100 berechnete Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im August 2008 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,3%. Im Mai 2008 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 2,8% betragen. Von Mai 2008 auf August 2008 erhöhte sich der Preisindex um 1,0%.

UDE: Abschlussworkshop zum Forschungsprojekt - Jugendgewalt in Nachkriegszeiten
Die Friedensprozesse in Guatemala und Kambodscha gelten gemeinhin als erfolgreich. Und doch gibt es in beiden Gesellschaften tiefgreifende Probleme mit gewalttätigen Jugendlichen. Diesem Schwerpunkt widmete sich in den vergangenen zwei Jahren ein vergleichendes Forschungsprojekt am Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) an der Universität Duisburg-Essen. Nun werden bei einem abschließenden Workshop am 13. und 14. Oktober Ergebnisse vorgestellt und mit Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutiert.
Jugendgewalt hat sich in den vergangenen Jahren sowohl in Deutschland als auch in vielen anderen Ländern als wichtiges Thema entwicklungspolitischer und sicherheitspolitischer Diskussionen erwiesen. „Anders als in der Skandalisierung der Presse geht es bei der wissenschaftlichen Analyse nicht in erster Linie darum, Jugendliche als Opfer oder Täter von Gewalt wahrzunehmen. Jugendliche sind gerade in den demographisch jungen Entwicklungsgesellschaften zentrale Akteure für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaften“, betont Dr. Sabine Kurtenbach vom INEF.
Ziel des von der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) geförderten Projektes war es, Gründe für die sehr unterschiedlichen Ausprägungen der Jugendgewalt in beiden Gesellschaften zu finden. In Guatemala ist diese sehr hoch, in Kambodscha hingegen niedrig. Im Zentrum stand die These, dass der Übergang vom Krieg zum Nachkrieg unterschiedlich verarbeitet wurde. Die damit verbundenen gesellschaftlichen und politischen Brüche wurden zunächst identifiziert und anschließend auf ihre Bedeutung für die Jugendgewalt untersucht.
Die derzeitigen Probleme sind eng mit den Erfahrungen während des Kriegsendes verbunden. „Während im Falle Kambodschas die Demokratisierung als weitgehend gescheitert gilt, weist Guatemala ein Gewaltniveau auf, das höher ist als während der meisten Kriegsjahre. Diese Unterschiede spiegeln sich auch im Ausmaß der Jugendgewalt und den Mechanismen zu deren Kontrolle wider“, berichtet Kurtenbach.
Der Abschlussworkshop findet im Bildungszentrum für Energie- und Wasserwirtschaft Duisburg statt. Zudem können die englischsprachigen Arbeitspapiere des Projekts „Gesellschaftliche und politische Brüche nach dem Krieg. Jugendgewalt in Kambodscha und Guatemala“ auf der Homepage des Projekts www.postwar-violence.de heruntergeladen werden.

Bruttomonatsverdienste in NRW liegen bei 3 214 Euro
DDie durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer(innen) in Nordrhein-Westfalen waren im zweiten Quartal 2008 mit 3 214 Euro um 2,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die bezahlte Wochenarbeitszeit lag unverändert bei 38,8 Stunden. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, lagen dabei die Verdienste der Frauen (2 687 Euro je Monat) um 21 Prozent unter denen der Männer (3 412 Euro). Die Verdienste von Teilzeitkräften erhöhten sich binnen Jahresfrist um 3,4 Prozent auf 1 452 Euro; dies führen die Statistiker unter anderem auch auf einen Anstieg der bezahlten Wochenarbeitszeit der Teilzeitbeschäftigten (+0,9 Prozent auf 23,0 Stunden) zurück.
Die Qualifikation der Arbeitnehmer ist ursächlich für z. T. erhebliche Einkommensunterschiede:
Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer(innen) in leitender Stellung verdienten im Monat mit im Schnitt 5 906 Euro mehr als dreimal so viel und Beschäftigte mit abgeschlossener Berufsausbildung
(2 777 Euro) fast 50 Prozent mehr als ungelernte Vollzeitkräfte (1 840 Euro). (LDS NRW)

Juli 2008: 5,2% weniger Insolvenzen als im Juli 2007
Im Juli 2008 verzeichneten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 14 119 Insolvenzen, darunter 2 760 von Unternehmen und 8 919 von Verbrauchern. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2007 nicht periodengerecht gemeldet worden sind. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Demnach ist die Gesamtzahl der Insolvenzen um 5,2% zurückgegangen. Diese Entwicklung wurde durch den Rückgang der Verbraucherinsolvenzen um 8,2% bestimmt. Die Unternehmensinsolvenzen nahmen dagegen um 8,5% zu.

Circus Voyage
Noch bis zum 12. Oktober gastiert der Circus Voyage vor der MSV-Arena. Vor dem Duisburger Rathaus überreichten die 22-Jährige Elefantendame "Sabi" und die Circus Voyage-Moderatorin Bettina Richter, 150 Freikarten für Duisburger Jugend- und Kindereinrichtungen an Bürgermeisterin Doris Janicki.  Auf dem Foto frisst Elefantendame Sabi, Duisburgs Bürgermeisterin Doris Janicki (li.) aus der Hand. Die Moderatorin des Circus Voyage, Bettina Richter schaut belustigt zu.

Donnerstag, 9. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Börsengang der Bahn AG soll später stattfinden
Zur Verschiebung des Börsengangs der DB AG-Tochter Mobility Logistics erklärt der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee:
"Die Teilprivatisierung der Bahn ist kein Selbstzweck. Sie muss der Stärkung des Unternehmens und einer Verbesserung des Angebots für dieBahnkunden dienen. Im derzeitigen Marktumfeld ist ein entsprechender Erlös offensichtlich nicht zu erzielen. Ein Verschleudern von Aktien unter Wert wird es nicht geben. Es ist deshalb unumgänglich, den Börsengang der Bahn zu verschieben."


Neuer Einzelhandelserlass für starke Stadtzentren
Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie und das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen teilen mit:
Den Einzelhandel in den Innenstädten zu stärken, ist das Ziel des novellierten Einzelhandelserlasses, den Wirtschaftsministerin Christa Thoben und Bauminister Oliver Wittke am Donnerstag (9. Oktober) in Düsseldorf vorgestellt haben. Mit Konzepten und gezielter Bauleitplanung sollen die Kommunen sicherstellen, dass in den Stadtkernen diejenigen Sortimente erhalten bleiben, die als „zentrenrelevant“ definiert werden – wie Bekleidung, Lederwaren, Schuhe, Foto/Optik und Uhren/Schmuck. Dagegen können Möbelmärkte, Gartencenter und Baumärkte auch außerhalb der Stadtkerne entstehen. Sie dürfen auf maximal 2.500 Quadratmetern zentrenrelevante Produkte anbieten. Damit soll eine Chancengleichheit bei den Standortbedingungen erreicht werden.

„Der Handel ist für funktionierende Innenstädte außerordentlich wichtig. Mit dem Einzelhandelserlass wollen wir stadt- und regionalverträgliche, ausgewogene Versorgungsstrukturen erhalten“, erklärte Wirtschaftsministerin Thoben.
„Wer in größerem Umfang zentrenrelevante Sortimente anbieten will, muss sich auch um einen Standort in der City bemühen“, sagte Bauminister Wittke. „Angesichts der demographischen Entwicklung ist es eine wichtige Aufgabe der Gemeinden, auch die Nahversorgung etwa mit Lebensmitteln rund um die Wohngebiete sicherzustellen. Mit Hilfe von örtlichen Einzelhandelskonzepten können die Kommunen klare Vorgaben setzen“, erläuterte der Minister. Solche Konzepte seien eine verlässliche Grundlage, um die Entwicklung des Einzelhandels im Rahmen der Bauleitplanung zu steuern und Ansiedlungsvorhaben zu beurteilen. Damit könne ein ruinöser Wettbewerb in den Städten verhindert werden.

Seit der Fassung des Einzelhandelserlasses aus dem Jahr 1996 haben sich die Rahmenbedingungen zur Beurteilung von großflächigen Einzelhandelsbetrieben erheblich verändert. 2007 hatte die Landesregierung eine Gesetzesnovelle auf den Weg gebracht, die klare Zielvorgaben für den großflächigen Einzelhandel enthält. Danach darf großflächiger Einzelhandel mit zentrenrelevanten Sortimenten grundsätzlich nur noch in den zentralen Versorgungsbereichen angesiedelt werden, also in Innenstädten, Stadtteilzentren und Ortsmittelpunkten. Davon betroffen sind Einkaufszentren und großflächige Handelsbetriebe, die eine Geschossfläche von mehr als 1200 qm oder eine Verkaufsfläche von mehr als 800 qm aufweisen.
Die Überarbeitung des Einzelhandelserlasses erfolgte in enger Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden und den betroffenen Verbänden der Wirtschaft. Er gibt Hilfestellung bei der Anwendung der verschiedenen Rechtsvorschriften zu Einzelhandelsvorhaben sowohl bei der Regionalplanung, der gemeindlichen Bauleitplanung und der Beurteilung in Baugenehmigungsverfahren.
Den Erlass gibt es unter www.mbv.nrw.de der auf der Seite des Wirtschaftsministeriums unter www.wirtschaft.nrw.de

Duisburg-Fahnen wieder erhältlich: Limitierte Auflage rechtzeitig zum Herbstwind eingetroffen
Aufatmen bei der Tourist-Information. Endlich kann die Nachfrage nach den Fahnen, die das Duisburger Wappen zeigen, wieder positiv beantwortet werden. Rechtzeitig für den Einsatz im Herbstwind ist eine limitierte Auflage von 300 Stück in der Königstraße 86 eingetroffen. Für 14.90 Euro ist das gute Stück aus Polyester in einer Größe von 90 mal 150 Zentimetern ab sofort entweder bei der Tourist Information oder aber auch im Online-Shop bei www.duisburgnonstop.de erhältlich. Einsatzmöglichkeiten seine Verbundenheit mit der Stadt zu zeigen gibt es Viele: Im Vorgarten, im Verein, am Küchenfenster oder auch beim Drachen steigen lassen.

Gleisbauarbeiten der Deutschen Bahn auf der Atroper Straße in Duisburg-Wanheim
Am kommenden Samstag, 11. Oktober, 22 Uhr, werden die Gleise am DB-Bahnübergang auf der Atroper Straße, kurz vor der Einmündung in die Ehinger Straße, ausgewechselt. Die Atroper Straße muss hier vollständig für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt werden. Es kann weder in die Atroper Straße hinein, noch aus ihr herausgefahren beziehungsweise gegangen werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Montag, 13. Oktober. Es ist vorgesehen, Fußgänger bereits ab Sonntag, 12. Oktober, 21 Uhr, wieder passieren zu lassen. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert.

Gleisbauarbeiten der DVG auf der Düsseldorfer Straße in Wanheimerort
In einem Teilbereich der Düsseldorfer Straße zwischen Wacholder- und Paul-Esch-Straße beginnen am kommenden Montag, 13. Oktober, Gleisbauarbeiten der DVG. Während dieser Maßnahme, die bis zum 3. November läuft, ist hier die Fahrtrichtung Innenstadt gesperrt. Zu einer Vollsperrung für beide Fahrtrichtungen kommt es in der Zeit von Feitag, 17. Oktober, 20 Uhr, bis Sonntag, 19. Oktober, 8 Uhr. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Anlieger können die Straße bis zur Baustelle befahren.

NRW-Industrie: 360 Millionen Euro in den Umweltschutz investiert
Die Betriebe der nordrhein-westfälischen Industrie (Verarbeitendes Gewerbe, sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) investierten nach jetzt vorliegenden Ergebnissen im Jahr 2006 rund 360 Millionen Euro in den Umweltschutz. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren dies 21,6 Prozent mehr als im Jahr 2005 (296 Millionen Euro). Ursächlich dafür waren Großinvestitionen in die Luftreinhaltung. Die Umweltschutzinvestitionen hatten einen Anteil von 4,2 Prozent an den Gesamtinvestitionen der Betriebe.
51,0 Prozent der Umweltschutzinvestitionen entfielen auf Maßnahmen für die Luftreinhaltung, 24,9 Prozent auf den Gewässerschutz, 10,9 Prozent auf den Klimaschutz und 9,0 Prozent die Abfallentsorgung. Die restlichen Aufwendungen wurden für Lärmbekämpfung (3,1 Prozent), Naturschutz und Landschaftspflege (0,4 Prozent) und Bodensanierung (0,8 Prozent) getätigt.
Für die genannten Umweltbereiche wurden mit Ausnahme des Klimaschutzes additive und integrierte Umweltschutzinvestitionen differenziert nachgewiesen. Unter additiven Investitionen (2006:
rund 72,0 Prozent der Umweltschutzinvestitionen) verstehen die Statistiker Investitionen in separate, vom übrigen Produktionsprozess getrennte Anlagen (z. B. Abfallverbrennungsanlagen, Kläranlagen, Lärmschutzwände, Luftfilter). Sie sind vorhandenen Anlagen vor- oder nachgeschaltet, damit die durch den Produktionsprozess entstandenen Emissionen verringert werden und Umweltstandards genügen. Integrierte Umweltschutzinvestitionen (2006: 28,0 Prozent) dagegen betreffen i. d. R. nicht klar isolierbare Teile größerer Anlagen: Sie lassen Emissionen erst gar nicht oder in viel geringerem Umfang entstehen (vorsorgender Umweltschutz; z. B. Kreislaufführung von Stoffen oder Nutzung von Reaktionswärme). (LDS NRW)

Heute: BRIAN AUGER`S OBLIVION EXPRESS (US) – Highlight: eine Legende im Steinbruch
Organist und Pianist Brian Auger steht für Rhythm`n`Blues, Soul/Jazz und Pop. Er spielte und tourte mit Größen wie den Yardbirds, Rod Stewart, Julie Driscoll, Herbie Hancock, Eric Burdon und Led Zeppelin. 1976 und 1977 wurde Brian als weltbester Jazzorganist vom Contemporary Keyboard Magazine ausgezeichnet. Mit seinen Kindern führte er eine neue Version des Oblivion Express ins neue Jahrtausend - und am 09. Oktober zum zweiten Mal in den Steinbruch!


www.brianauger.com
www.myspace.com/brianauger
Im Saal // Einlass: 20h // Eintritt: VVK: 12 Euro; AK: 15 Euro // Tickets im Steinbruch & bei Kartenhaus.de // ****Shuttle Service****

Kanalbauarbeiten in Duisburg - Beeck

Auf der Göckingkstraße und Coupettestraße in Duisburg - Beeck ist der Kanal sanierungsbedürftig und muss auf einer Strecke von 200 m erneuert werden. Die Bauarbeiten, die in dieser Woche begonnen haben, werden im Dezember dieses Jahres abgeschlossen sein. Die Verlegung der Kanäle erfolgt unter Vollsperrung in Abschnitten von maximal 30 m Länge. Die Zufahrt für die Anlieger und Rettungsfahrzeuge wird gewährleistet.

Bauernmarkt ab heute dreigeteilt

Durch den Wandel in der Innenstadt Duisburgs hat sich das Zentrum positiv verändert. Zum Abschluss der Veränderungen wird nun auch der Bauernmarkt seinen neuen Platz im Herzen der Innenstadt einnehmen. Zwischen dem Lifesaver-Brunnen und dem Citypalais wollen die Händler und Händlerinnen des Bauernmarktes mit den traditionellen Öffnungszeiten (Donnerstag 10 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 16 Uhr) weiterhin fester Bestandteil des Einkaufs bleiben.

Bürgersprechstunde im Bezirksamt Mitte mit der Polizei
Bezirksbürgermeisters Heinrich Klose lädt am Freitag, 10. Oktober, von 10 bis 12 Uhr ins Bezirksamt Mitte am Sonnenwall 73-75 (Zimmer 417) zur Bürgersprechstunde mit der Polizei ein. Gemeinsam mit Polizeihauptkommissar Manfred Scholz und Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski steht der Bezirksbürgermeister den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks für Gespräche, Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Großhandelspreise September 2008: + 5,8% zum September 2007
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im September 2008 um 5,8% über dem Vorjahresstand. Im August 2008 und im Juli 2008 hatte die Jahresveränderungsrate + 7,4% beziehungsweise + 9,9% betragen. Im Vergleich zum Vormonat sank der Großhandelspreisindex im September 2008 um 0,6%.

Mittwoch, 8. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2009 liegen aus
Der Entwurf der Haushaltssatzung und der Haushaltsplan 2009 liegen vom 15. Oktober 2008 bis 8. Dezember 2008 öffentlich aus. Eingesehen werden können sie im Bezirksamt Walsum, Friedrich-Ebert-Straße 152; Bezirksamt Hamborn, Duisburger Straße 213; Bezirksamt Meiderich/Beeck, Von-der-Mark-Straße 36, Zimmer 100; Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl, Bismarckplatz 1, Zimmer 103; Bezirksamt Mitte, Sonnenwall 73, Zimmer 419; Bezirksamt Rheinhausen, Körnerplatz 1, Zimmer 201; Außenstelle Rumeln-Kaldenhausen des Bezirksamtes Rheinhausen, Kirchfeldstraße 3, Zimmer 1; Bezirksamt Süd, Sittardsberger Allee 14, Gebäude A und in der Stadtkämmerei, Duisburg-Mitte, Alter Markt 23, Zimmer 210. Darüber hinaus steht der Entwurf der Haushaltssatzung 2009 mit ihren Anlagen für Interessierte im Internet auf der Homepage der Stadt Duisburg (www.duisburg.de) zur Verfügung.
Einwendungen gegen den Entwurf der Haushaltssatzung 2009 können Einwohner oder Abgabepflichtige innerhalb einer Frist von 14 Tagen ab dem Beginn der Auslegung. Sie sollten schriftlich abgefasst und an den Oberbürgermeister, Stadtkämmerei, Alter Markt 23, 47049 Duisburg, adressiert werden.

Kindertheater und mehr...
Im Oktober startet wieder die Kindertheaterreihe KIDS des Duisburger Spielkorbs. Eröffnet wird der beliebte Reigen durch das Kindertheater Supabella aus Bielefeld, das mit "Lieselotte und der Pirat" ein musikalisch-clowneskes Abenteuertheater für Menschen ab 4 Jahren zeigt. Lieselotte Ringelsocke geht auf Reisen. Welch ein Erlebnis! Am Hafen macht sie schließlich eine spannende Entdeckung. Sie findet Pirat ?Säbeljockel in einer großen Kiste! Auf höchst ungewöhnliche Weise ist er dorthin gekommen. Gemeinsam mit den Kindern und einer Schatzkiste voll mit wunderbaren Mitmach- und Bewegungsliedern lüftet Lieselotte sein Geheimnis. ... Ein Abenteuer zum Singen, Mitmachen, Lachen und Staunen. Das Stück dauert 50 Minuten und wird in vielen Duisburger Stadteilen aufgeführt:
Sonntag, 12. Oktober, 11 Uhr: HundertMeister, Mittwoch, 15. Oktober, 15 Uhr: Bürgerhaus Neumühl, Donnerstag, 16. Oktober, 11 Uhr: Bürgerhaus Hagenshof, Freitag, 17. Oktober, 16 Uhr: Jugendzentrum Homberg, Samstag, 18. Oktober, 16 Uhr: Jugendzentrum Driesenbusch, Sonntag, 19. Oktober, 11 Uhr: Spielzentrum Süd. Eintritt: KIDS 2,00 €, Erwachsene 3,50 €, im HundertMeister: KIDS 2,50 €, Erwachsene 5,00 €

Historische Bausubstanz in Bruckhausen wird dokumentiert
Im Rahmen des Projekt Grüngürtel Duisburg-Nord wird die Stadt Duisburg in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Historische Bauwerke aus Krefeld in den kommenden Wochen und Monaten eine umfassende Dokumentation des historischen Baubestandes im Sanierungsgebiet Duisburg Bruckhausen durchführen. Hierfür werden Akten, historische Fotos und Literatur ausgewertet aber auch vor Ort zahlreiche Fotos durch die Mitarbeiter des Architekturbüros angefertigt.
Besonders die gründerzeitliche Bausubstanz des Stadtquartiers, sowohl die städtebauliche Situation - Plätze und Gebäudefassaden - als auch die Innenausstattung ausgewählter Gebäude steht im Zentrum der Dokumentation. Die Eigentümer wurden bereits mit einem entsprechenden Schreiben über das Vorhaben informiert.
Ziel der Dokumentation ist es, Bereiche und Straßenzüge Bruckhausens, die im Sanierungsbereich liegen und voraussichtlich nicht erhalten werden können, in Text und Bild der Nachwelt zu überliefern.
Durch die Dokumentation des denkmalwerten Bestandes wird keine Vorentscheidung darüber getroffen, welche Gebäude gegebenenfalls abgerissen werden. Die endgültige Entscheidung wird erst im Bebauungsplanverfahren getroffen.

UDE: 4. Innovationsmarkt „Automotive & Mobility“ - Industrie trifft Wissenschaft
Forschungsergebnisse können Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile bringen. Ein reger Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist deshalb wichtig. Diesem Gedanken folgend, laden Forscher der Universität Duisburg-Essen am 15. Oktober Vertreter aus der Industrie sowie aus kleinen und mittelständischen Firmen zum 4. Innovationsmarkt auf dem Campus Duisburg ein. Das spezielle Forum für Betriebe aus dem Ruhrgebiet, vom Niederrhein und angrenzenden Regionen hat bereits zu zahlreichen Kooperationen geführt. Diesmal steht das hochaktuelle Thema „Automotive & Mobility“ im Mittelpunkt.

„Die Globalisierung und die Öffnung der Märkte bringt Menschen und Waren in Bewegung“, so Professor Dieter Schramm, Dekan der Fakultät für Ingenieurwissenschaften zum Hintergrund der Veranstaltung, bei der sich die akademische Forschung den Anforderungen der Wirtschaft stellt. Gezeigt wird an konkreten Beispielen, welch hohen Nutzen wissenschaftliche Ergebnisse für die Industrie haben.

Mit im Boot sind dabei die zentralen Einrichtungen Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CeNIDE), das Zentrum für Logistik und Verkehr (ZLV) sowie folgende An-Institute:
- Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST)
- Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST)
- Institut für Energie- und Umwelttechnik (IUTA)
- Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung (IWW)
- Zentrum für Brennstoffzellentechnik (ZBT)
- und das Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Systeme und Schaltungen (IMS)

Zum diesjährigen Schwerpunkt „Automotive & Mobility“ wird es drei Fachvorträge geben, u.a. zu umweltverträglichen Mobilitätskonzepten. Außerdem präsentieren die Experten ihr Know-how für technologische Dienstleistungen. Wie bunt die Themenpalette ist, zeigen die vertretenen Fachgebiete: vom Maschinenbau über die Elektro- und Informationstechnik, das Bauingenieurwesen, die Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft bis hin zur Wirtschaftswissenschaft, der Materialtechnik und dem Lehramt Technik. Vorgestellt werden beispielsweise Projekte für Fahrzeugassistenzsysteme, Potenziale aus der mobilen Kommunikation, Robotik, Verkehrsforschung, Materialforschung, Nanotechnologie, dem Schiffbau und der Schiffstechnik. Verschiedene Exponate werden dazu ausgestellt.
Erstmals gibt es einen besonderen Service: Vertreter der Unternehmen können vorab Themenbereiche nennen, für die sie sich besonders interessieren. Mit einem kompetenten Gesprächspartner der Fakultät sind dann während der Veranstaltung vertiefende Gespräche möglich.
Der Innovationsmarkt in Kooperation mit der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer findet von 18 bis 22 Uhr auf dem Campus Duisburg statt (Treffpunkt Hörsaal MD 162). Neben Fachleuten wie dem bekannten Verkehrsexperten Prof. Ferdinand Dudenhöffer werden rund 250 Teilnehmer aus der Wirtschaft erwartet. Interessierte Medienvertreter sind zur Recherche und Berichterstattung vor Ort herzlich eingeladen.

Bruttomonatsverdienste 2. Quartal 2008: + 2,8% auf 3 098 Euro
Nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verdiente ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich im zweiten Quartal 2008 durchschnittlich brutto 3 098 Euro im Monat, das waren 2,8% mehr als im zweiten Quartal 2007. Der Verbraucherpreisindex stieg in diesem Zeitraum um 2,9% und damit um 0,1%-Punkte stärker als die Verdienste.

VHS-Wochenendseminar: Computerkurs für ältere Menschen
Aufgrund der großen Nachfrage bietet die Volkshochschule von Freitag bis Samstag, 17. bis 19. Oktober, einen "Computerkurs für ältere Menschen" an. Veranstaltungsort ist die VHS auf der Arndtstraße in Rheinhausen. Der Kurs bietet älteren Interessenten einen Einstieg in die Arbeit mit dem Computer. Anhand praktischer Übungen erhalten die Teilnehmer grundlegende Kenntnisse im Umgang mit dem Betriebssystem Windows, Einführung in die Textverarbeitung, sowie einen kurzen Einblick in das Programm Excel und ins Internet. Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Sonntagsführungen im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte

In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden.
Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 12. Oktober, um 15 Uhr, ein. Die Teilnahme kostet einen Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort, Tel. (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Dienstag, 7. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Hallenbad Rheinhausen wieder geöffnet
Nach Abschluss der jährlichen Grundreinigung im Hallenbad Rheinhausen wird das Bad den Schwimmfreunden ab Montag, 13. Oktober, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen. Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Anmeldungen für das Schuljahr 2009/10 an Grundschulen
Anmeldungen für das Schuljahr 2009/10 sind am 21. und 22. Oktober 2008 an allen Duisburger Grundschulen möglich. Da der Rat der Stadt Duisburg beschlossen hat, die Gemeinschaftsgrundschule Usedomstraße zu schließen, sind dort keine Anmeldungen mehr möglich. Eine wohnortnahe Alternative ist die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Salzmannstraße, die bis zum Frühjahr 2010 einen attraktiven Neubau am derzeitigen Standort erhalten wird. An der GGS Salzmannstraße werden zum Schuljahr 2009/10 bei entsprechender Nachfrage, Betreuungsangebote eingerichtet (Offene Ganztagsschule oder Betreuung von 8 bis 13 Uhr).

Röttgersbach: Vollsperrung der Fahrner Straße
Auf der Fahrner Straße zwischen dem Kreisverkehr Warbruckstraße/Pollerbruchstraße und der Ziegelhorststraße beginnen am Mittwoch, 8. Oktober, Kanalbauarbeiten. Aus diesem Grund muss der Bereich komplett für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Die Arbeiten dauern mindestens bis Mitte November 2008. Die Stadt Duisburg bittet Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.

Montag, 6. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Sondergastspiel im Theater Duisburg: "Willi Meyer & friends" am 08.10.2008, 19:30 Uhr
Willi Meyer, Singer, Songwriter und Produzent, wird am 08.10.2008 mit seiner Band ein Jubiläumskonzert auf der großen Bühne des Theaters Duisburg geben. Gefeiert wird sein 40jähriges Bühnenjubiläum und gleichzeitig sein 30 Jahre zurückliegender Auftritt an gleicher Stelle. Unterstützung erhält Willi Meyer von einer Vielzahl seiner Freunde. 300 Songs stammen aus seiner Feder, unzählige Platten und CD?s, auch Hörbücher und Werbeproduktionen hat er im Laufe seiner Karriere produziert. Mit seiner Band bietet er Konzerte großartiger Formate, zuletzt im September zusammen mit Donovan. Im Theater Duisburg stehen mit ihm auf der Bühne Norbert Fimpel, Saxophonist bei Joe Cocker, Renee Knapp, Musicalstar und Sängerin im "Phantom der Oper" und der Schauspieler, Sänger und Musicalstar aus "Falco meets Amadeus", Axel Herrig. Daneben werden weitere Überraschungsgäste aus dem Showbiz, mit denen Willi Meyer in den zurückliegenden Jahren zusammengearbeitet hat, erwartet. Durch den Abend führt und moderiert der Schauspieler und Autor Martin Semmelrogge.
Karten zum Preis von 13,00 bis 18,00 Euro gibt es unter Tel. 0203 3009100, unter www.theater-duisburg.de, im Servicebüro des Theaters Duisburg, Neckarstr.1 und an der Abendkasse.

Laubsammlung Herbst 2008: Wirtschaftsbetriebe holen vom 13. Oktober bis 6. Dezember ab
 Für jeden Stadtteil gibt es wöchentlich - in der Zeit von 6.00 - 22.00 Uhr - wieder alle Laubsäcke vom Straßenrand ab. einen festen Abholtermin. Die Säcke sollten möglichst offen oder durchsichtig sein, damit man erkennen kann, dass sich ausschließlich Laub in den Säcken befindet. Für die Laubsammlung können handelsübliche Müllsäcke genutzt werden. Spezielle Laubsäcke werden von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg nicht ausgegeben. Säcke, die Grünschnitt oder Hausmüll enthalten, werden nicht mitgenommen!
Für die Entsorgung der Abfälle ist wie immer derjenige verantwortlich, der auch für die Reinigung der jeweiligen Fläche zuständig ist. Ist zum Beispiel bei Reinigungsklasse B der Anwohner für die Reinigung des Gehwegs verantwortlich, muss er auch für die Laubbeseitigung auf dem Gehweg sorgen, auch wenn es sich um "städtische" Bäume handelt. Wer nicht auf die Abholung der Laubsäcke warten möchte, kann das Laub auch direkt bei den Recyclinghöfen abgeben. Die Abgabe von Laub ist selbstverständlich kostenfrei.

Seniorenbeirat lädt zur Bürgersprechstunde ein
Die nächste Sprechzeit des Seniorenbeirates findet am Mittwoch, 8. Oktober, von 10 bis 11 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz", auf der Schwanenstraße 5-7, in Duisburg-Mitte statt. Alle Duisburger Senioren sind eingeladen, gemeinsam mit Mitgliedern des Seniorenbeirates die Situation der älteren Menschen in Duisburg zu diskutieren und ihre besonderen Bedürfnisse darzulegen. Auch individuelle Fragen und Anliegen können erörtert werden.
Viele Senioren nutzten bisher die Gelegenheit zum Austausch zu verschiedensten Themen mit Vertretern des Seniorenbeirates der Stadt Duisburg und nahmen das Angebot der monatlichen Sprechstunden wahr.

NRW-Wirtschaft: Aufschwung im ersten Halbjahr 2008
Der Aufschwung in Nordrhein-Westfalen hat im ersten Halbjahr 2008 immer mehr Wirtschaftszweige erreicht. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik berichtet,
entwickelte sich vor allem das Inlandsgeschäft vieler Branchen besser als noch im Jahr zuvor. Die nominalen Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe stiegen allein im zweiten Quartal 2008 um
9,4 Prozent. Im Bauhauptgewerbe konnte ein nominales Umsatzplus von 18,5 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres verzeichnet werden. Selbst in den konsumnahen
Wirtschaftsbereichen waren Anzeichen einer leichten Erholung zu beobachten.
Allerdings wirkte in Nordrhein-Westfalen vor allem der Rückgang der gewerblichen und privaten Nachfrage aus dem Ausland dämpfend. In den vergangenen Halbjahren war dies eine zentrale
Quelle des Wirtschaftswachstums. Hohe Preissteigerungen auf allen Stufen der Wertschöpfungskette sowie zunehmende Finanzierungskosten verstärkten die hemmenden Einflüsse. Aus
diesen Gründen wird sich das bislang lebhafte Wachstum nach Ansicht der Statistiker voraussichtlich spürbar verlangsamen.
Diese und weitere Ergebnisse können dem Bericht "Wirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen" entnommen werden, dessen vierte Ausgabe das Landesamt soeben veröffentlicht hat. In der aktuellen Publikation wird zusätzlich die Bedeutung steigender Energiepreise für die Konjunktur in NRW näher betrachtet. Der Bericht, der im Internet unter
"https://webshop.lds.nrw.de/webshop/details.php?id=15119" zum kostenlosen Download zur Verfügung steht, analysiert die aktuelle Wirtschaftslage des Landes auf der Grundlage von
Informationen aus verschiedenen amtlichen Statistiken und ergänzt damit die bisherigen Veröffentlichungen zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lage Nordrhein-
Westfalens. (LDS NRW)

Verwaltungsgericht: Student muss keine Rundfunkgebühr für internetfähigen PC zahlen
Ein Münsteraner Student durfte nicht allein deshalb zu Rundfunkgebühren herangezogen werden, weil er einen internetfähigen Computer besitzt, mit dem man etwa auch Hörfunkprogramme empfangen kann. Das hat jetzt das Verwaltungsgericht Münster entschieden und damit - erstmals in NRW - einen entsprechenden Gebührenbescheid des WDR Köln aufgehoben.

Der Student, der weder über ein Radio noch einen Fernseher verfügt, hatte erklärt, seinen PC mit Internetzugang nicht zum Rundfunkempfang zu nutzen. Als der WDR von ihm, nachdem die bis Ende 2006 festgeschriebene Gebührenfreiheit für internetfähige PCs weggefallen war, Rundfunkgebühren in Höhe von 16,56 Euro (für die Monate Januar bis März 2007) forderte, hielt er entgegen: Es könne nicht bei fast universell nutzbaren elektronischen Geräten eine allgemeine Gebührenpflicht angenommen werden, nur weil mit ihnen theoretisch auch ein Rundfunkempfang möglich sei. Demgegenüber machte der WDR geltend, die Gebührenpflicht knüpfe allein an das Bereithalten eines Gerätes an, mit dem sich Hörfunk- oder Fernsehprogramme empfangen ließen.

Die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Münster gab dem Kläger Recht. Auch wenn nach dem Rundfunkgebührenstaatsvertrag die Geeignetheit eines Gerätes zum Empfang grundsätzlich ausreiche und es auf die konkrete Nutzung nicht ankomme, sei der Kläger nicht rundfunkgebührenpflichtig. Während bei herkömmlichen Rundfunkempfangsgeräten der schlichte Besitz regelmäßig das Bereithalten zum Empfang schon deshalb vermuten lasse, weil eine andere Zweckverwendung in der Regel ausgeschlossen sei, verhalte es sich mit neuartigen multifunktionalen Geräten anders. Inzwischen könne neben internetfähigen PCs auch mit Notebooks, UMTS-Handys oder sogar mit internetfähigen Kühlschränken Rundfunk empfangen werden.

Da aber bei derartigen Geräten ein Bereithalten zu vielen anderen Zwecken möglich sei, könne aus dem bloßen Besitz nicht automatisch auf ein Bereithalten zum Rundfunkempfang geschlossen werden. Internetfähige PCs in Behörden, Unternehmen oder heimischen Arbeitszimmern würden in Deutschland für verschiedenste Zwecke, aber typischerweise (noch) nicht als Rundfunkempfangsgeräte genutzt. Dies gelte auch für internetfähige PCs im Übrigen. Entsprechendes belege die so genannte ARD/ZDF-Online-Studie 2007, wonach im Jahr 2007 nur 3,4 % der „Onliner“ und 2,1 % der Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren das Netzradio täglich nutzten. Dass der Kläger seinen PC tatsächlich zum Rundfunkempfang nutze, habe der Beklagte nicht nachgewiesen. Die Kammer verkenne nicht, so die Richter, dass der Nachweis der tatsächlichen Nutzung in der Praxis schwierig zu führen sei. Solange der Rundfunkstaatsvertrag aber an der gerätebezogenen Gebührenpflicht festhalte, ohne den neueren technischen Entwicklungen erkennbar Rechnung zu tragen, sei eine einschränkende Auslegung geboten, weil die Rundfunkgebühr anderenfalls eine unzulässige Besitzabgabe für internetfähige PCs darstelle.  Az.: 7 K 1473/07 (nicht rechtskräftig)

Büchertrödel vor der Zentralbibliothek für guten Zweck
Die Duisburger Bürgerstiftung Bibliothek lädt am Samstag, 18. Oktober, alle Bücherliebhaber und Schnäppchenjäger zum Büchertrödel ein. In der Zeit von 10.30 bis 15.45 Uhr können vor dem Eingang der Zentralbibliothek, Düsseldorfer Straße 5-7, Bücher aus den Bereichen Belletristik, Sachbuch, Fachliteratur sowie Kinder- und Jugendbücher, aber auch Schallplatten, CDs und CD-ROMs erworben werden. Sie sind der Bibliothek gespendet worden. Der Erlös kommt der Duisburger Bürgerstiftung Bibliothek und damit allen Kundinnen und Kunden der Stadtbibliothek zugute.

Neuauflage des Seniorenwegweisers „Älter werden in Duisburg“
Die Broschüre ist kostenlos an zahlreichen Ausgabestellen im gesamten Stadtgebiet zu erhalten. Ausgelegt werden die Broschüren zum Beispiel in den Begegnungs- und Beratungszentren, den Seniorentreffs, den Bürgerhäusern, den Bürger-Service-Stationen der Bezirksämter, den Beratungsstellen für ältere Menschen, den Bibliotheken und den Arbeitsstellen der Volkshochschule.
Die sechste Neuauflage des erstmalig 1994 erschienenen Seniorenwegweisers liegt nunmehr vor. Auf insgesamt 236 Seiten sind Informationen über Freizeitaktivitäten und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Beratungs- und Hilfsangebote in Duisburg aufgelistet und erläutert. Ältere Menschen, aber auch deren Angehörige, finden Tipps, Rat und Hilfe.
Die Broschüre ist kostenlos an zahlreichen Ausgabestellen im gesamten Stadtgebiet zu erhalten. Ausgelegt werden die Broschüren zum Beispiel in den Begegnungs- und Beratungszentren, den Seniorentreffs, den Bürgerhäusern, den Bürger-Service-Stationen der Bezirksämter, den Beratungsstellen für ältere Menschen, den Bibliotheken und den Arbeitsstellen der Volkshochschule.

VHS-Seminar: Wohnungseigentum verwalten
Um das Thema "Wohnungseigentum verwalten" geht es in einem Seminar der Volkshochschule am Samstag, 18. Oktober von 9 bis 18 Uhr, im Gebäude auf der Königstraße 47. Wer eine Eigentumswohnung besitzt oder erwerben möchte, hat oft zu wenig Wissen über Besonderheiten der Eigentümergemeinschaft. Ziel der Veranstaltung ist es, erforderliche Basiskenntnisse, zum Beispiel über Rechte und Pflichten der Eigentümer und der Hausverwaltung zu vermitteln und Tipps zu geben, wie Ärger vermieden werden und Zeit und Geld eingespart werden kann. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Sonntag, 5. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Dreifach-Mischung im Cafe Steinbruch. Oder: Gelungene Integration
Ein Besuch im Cafe Steinbruch - in Neudorf und weit darüber hinaus durchaus mit Kultstatus versehen - lohnte sich am Feiertag zur Deutschen Einheit. Auch am regenreichen Abend saßen einige Gäste draußen im Biergarten auf der Veranda - unter den Außenheizkörpern versteht sich. Drinnen ging die Post ab. Auf der einen Seite saßen die "normalen" Gäste, die im vorderen Bereich einfach nur klönen oder essen wollten. Im weitläufigeren Gastbereich drängte sich eine Hundertschaft MSV- bzw. Sportfans um der Live-Übertragung des Zweitligaspiels Freiburg gegen die Zebras beizuwohnen. Im großen Saal - ja da gab es Musik fürJazzfreunde vom Feinsten.
Mit derart aufgeteilter Mischung kam sozusagen echt jeder auf seine Kosten. Im großen Saal war NEW ORLEANS DREAM TEAM und mitwippen Trumpf.  New Orleans Jazz zum träumen.
Das Jazzteam aus dem Rheinland gehört zu den wenigen Jazzbands dieser Region, die den New Orleans-Jazz in seiner Reinkultur pflegen und verbreiten wollen. Das Repertoire der Gruppe orientiert sich am traditionellen, aber auch am aktuellen New Orleans Jazz-Stil und umfasst Spirituals, Blues, Marching-Musik, Tanzmusik des Mardi Gras und viele andere wunderschöne Melodien.

Wie gesagt kam jeder an diesem Abend als Gast bei Rolf Stanietzki auf seine Kosten. Harald Jeschke

VHS-Vortrag über Eleonora Duse
Ursula Jung und Friedemann Pardall, der erste Solocellist der Duisburger Philharmoniker, stellen am Mittwoch, 15. Oktober, von 18 bis 19.30 Uhr, in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 die italienische Diva Eleonora Duse in Briefen, Gedichten, Romanauszügen und Erzählungen vor. Gleichzeitig bieten sie einen Blick auf die Situation des Theaters der Zeit um 1900.
Eleonora Duse galt als die größte Schauspielerin ihrer Zeit. Sie war geliebt, berühmt, bewundert in ganz Europa und Amerika. Große Kritiker und viele Schriftsteller waren hingerissen von der Kraft ihrer Darstellung.

Sozialgericht: Opferentschädigung nach Schönheitsoperation
Eine Schönheitsoperation stellt eine vorsätzliche, rechtswidrige gefährliche Körperverletzung dar, wenn die Zustimmung durch bewusst falsche Aufklärung erschlichen wurde. In einem solchen Fall kommt ein Anspruch des Patienten auf Entschädigung nach dem Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (OEG) in Betracht.
Dies hat das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen in einem inzwischen rechtskräftig gewordenen Urteil vom 21.05.2008 (Az.: L 10 VG 6/07) festgestellt und damit ein Urteil der 3. Kammer des Sozialgerichts Aachen unter dem Vorsitz von Richter am Sozialgericht Dr. Tintner bestätigt (SG Aachen, Urteil vom 21.12.2006, S 3 VG 163/04).
In dem der Entscheidung zugrunde liegenden Fall war es bei einer Patientin im Anschluss an zwei kosmetische Operationen zu erheblichen Komplikationen gekommen. Die Klägerin hatte den Arzt im Vorfeld auf bei ihr vorhandene Vorerkrankungen aufmerksam gemacht. Der Arzt verschwieg der Klägerin aber, dass wegen dieser Vorerkrankungen die Operationen ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellten. Er tat dies aus finanziellen Motiven, weil er befürchtete, die Patientin werde sich sonst nicht von ihm operieren lassen. Hierfür wurde der Arzt mit rechtskräftigem Urteil des Landgerichts Aachen wegen vorsätzlicher gefährlicher Körperverletzung verurteilt.
Die Klägerin stellte daraufhin einen Antrag nach dem Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (OEG). Nach diesem Gesetz können Personen, die Opfer von Gewalttaten geworden sind, einen Anspruch auf Entschädigung gegen den Staat geltend machen. Hintergrund dieser gesetzlichen Regelung ist, dass der Staat dafür einstehen soll, wenn er trotz des von ihm in Anspruch genommenen Gewaltmonopols seine Bürger nicht hinreichend im Einzelfall vor Gewalttaten geschüzt hat.

Das beklagte Land lehnte den Antrag der Klägerin jedoch mit der Begründung ab, es habe sich hier lediglich um einen mehrfachen Kunstfehler gehandelt, dem zum einen die für einen Anspruch nach OEG erforderliche feindselige Willensrichtung fehle. Zum anderen sei der Schutz vor Kunstfehlern nicht vom Sinn und Zweck des Gesetzes erfasst.
Dieser Auffassung erteilten das Sozialgericht Aachen und nunmehr auch das Landessozialgericht NRW eine Absage. Sie stellten ausdrücklich fest, dass das Verhalten des Arztes, durch unzureichende Aufklärung der Patientin die (rechtsunwirksame) Einwilligung in die Operationen zu erlangen, eine gravierende Missachtung der Persönlichkeitsrechte der Klägerin darstelle. Der Arzt habe bewusst die Klägerin daran gehindert, sich in ihrer persönlichen Integrität zu schützen. Hieraus folge objektiv die nach dem OEG erforderliche feindselige Tendenz der Körperverletzung. Daneben finde die einschränkende Auffassung, ärztliche Kunstfehler seien nicht vom Schutzzweck des Gesetzes umfasst, im Gesetz keine Stütze. Dass sog. „Kunstfehler“ regelmäßig keine Ansprüche nach dem OEG nach sich zögen, liege vielmehr daran, dass – anders als im vorliegenden Fall – es sich fast immer um fahrlässige Delikte handele.

Freitag, 3. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Führung durch die Innenstadt: Altes Duisburg – neues Duisburg
Der Stadtführer Frank Switala weiß eine ganze Menge über Duisburg zu erzählen. Über die Entwicklung von Königstraße, Burgplatz und Salvatorkirche zum Beispiel. Eines seiner Lieblingsthemen ist der Wandel der Stadt. Fank Switala: „Strukturwandel gab es schon immer. Auch wenn das früher niemand so gesagt hat.“ Die Duisburg Marketing Gesellschaft lädt – wie an jedem ersten Sonntag im Monat – zu einer Führung durch die Innenstadt ein. Treffpunkt ist am 
Sonntag, 5. Oktober um 14 Uhr beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,00 Euro und für Kinder (6 – 13 Jahre) je 2,00 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten.

Seminar für Frauen: Unternehmerische Grundlagen
Wegen der großen Nachfrage bietet die Universität Duisburg-Essen das Projekt "Selbstständige Erwerbsarbeit - Eine Chance für Berufsrückkehrerinnen" zum zweiten Mail ein Seminar für Frauen an, die den Gedanken einer Existenzgründung in Teilzeitform verfolgen. Veranstaltungsort des Seminars "Unternehmerische Grundlagen" vom 6. bis 10. Oktober und vom 20. bis 24. Oktober, jeweils vormittags ist das Rhein Ruhr Institut an der Universität Duisburg-Essen, Heinrich-Lersch-Straße 15 in Duisburg-Neudorf.
Eine Expertin wird den Teilnehmerinnen die betriebswirtschaftlichen Grundlagen zur Führung eines Unternehmens vermitteln, wie zum Beispiel Steuern, Unternehmensrecht, Versicherungen, Unternehmensplan. Zusätzlich können sich Frauen individuell und intensiv beraten lassen, um Chancen und Risiken ihrer Existenzgründung zu klären oder ihren Weg zurück auf einen Arbeitsplatz zu planen. Dieses Projekt der ZukunftsInitiative Frauen wird mit Mitteln der EU und der Landesinitiative "Regionen Stärken Frauen" gefördert. Die Teilnahme am Seminar und der Einzelberatung sind kostenlos.

Sonntagsführung für Familien: "...und ewig droht der Baggerzahn"
An diesem Sonntag bietet sich zum letzten Mal die Gelegenheit, im Rahmen einer Familienführung die Ausstellung "...und ewig droht der Baggerzahn" zu entdecken.
Inge Sauer, Kuratorin der Ausstellung, führt große und kleine Besucher durch die Präsentation in der Ausstellungswerkstatt des Lehmbruck Museums, die sich den berühmten Bildtafeln des Illustrators Jörg Müller widmet und originale Grafiken im Zusammenhang mit Skizzen und Vorarbeiten zeigt.
Jörg Müller nutzte wie nur wenige andere Illustratoren das Medium Bilderbuch zur zeit- und gesellschaftskritischen Auseinandersetzung. Das hohe künstlerische Niveau, die Sorgfalt in den Recherchen und das sichere Gespür für politische und gesellschaftliche Entwicklungen haben seine Bücher zu Klassikern gemacht, die frei von Zeitgeist und Moden auch nach über dreißig Jahren eine große Wirkung auf die erwachsenen und kindlichen Betrachter haben. Nie zuvor hatte jemand in diesem verharmlosenden Medium gewagt, die Dinge so zu zeigen, wie sie waren: ungeschönt, unsentimental, moralisch, aber nicht moralisierend.
Die Ausstellung, die noch bis zum 19. Oktober zu sehen ist, wurde begleitet von einem umfangreichen Vermittlungsprogramm. In Anlehnung an das Werk Müllers wurden Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen dazu angeregt, die architektonische Veränderung ihrer Umgebung und ihres Lebensumfeldes zu dokumentieren. HINWEIS: Am Freitag, den 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit), hat das Lehmbruck Museum regulär von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Donnerstag, 2. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Neuer NanoTruck zu Gast in Duisburg
Mit neuem Konzept, neuer Plattform und neuem Design ist die Initiative zur Nanotechnologie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) jetzt zu Gast in Duisburg. Unter dem Motto „nanoTruck – Hightech aus dem Nanokosmos“ macht das Roadshowfahrzeug, auf Einladung des Zentrums für Frauen-Beruf-Wirtschaft der Stadt Duisburg, Station in der Duisburger Innenstadt auf der Kuhstraße am Ende der Fußgängerzone. Interessierte können während der „Offenen Tür im nanoTruck“ am Montag, 6. Oktober, von 13 bis 17.30 Uhr und am Dienstag, 7. Oktober, von 9.30 bis 10.30 Uhr, und von 11.30 bis 14.30 Uhr auf Tuchfühlung mit der Nanotechnologie gehen.
In der doppelstöckigen Erlebniswelt des Trucks laden über sechzig mehrheitlich interaktive Exponate ein, das weite Anwendungsspektrum der Nanotechnologie direkt zu erfahren.
Schwerpunkte bilden dabei die in der „Nano-Initiative – Aktions-plan 2010“ des BMBF vorgestellten Innovationsfelder, darunter wegweisende Fertigungsverfahren, Materialinnovationen, Analysemethoden und Therapien. Im Mittelpunkt stehen die Bereiche Medizin/Gesundheit, Umwelt, regenerative Energiegewinnung, Textil, Architektur und Bauwesen, Chemie, Automobil- und Lichttechnik. Zwei erfahrene Wissenschaftler führen durch diesen Nanokosmos und erklären allgemein verständlich das Wesen und die Funktion der Nanotechnologie.
Die Nano-Experten Dr. Georgia Wessels und Erik Bähr beantworten Fragen zu den nanotechnologischer Anwendungen in unterschiedlichen Produktionsbereichen und Branchen und informieren über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in dieser chancenreichen Querschnittstechnologie.
In geführten Ausstellungsrundgängen informieren die Wissenschaftler gezielt über spezifische Aspekte der Nanotechnologie und eröffnen einen intensiveren Zugang zum Nanokosmos:

• für Schüler und Auszubildende am Montag, 6. Oktober, um 9.30 Uhr und 10.15 Uhr,
• für Lehrkräfte, Ausbilder und Presse am Montag, 6. Oktober, um 11 Uhr mit Job-Talk,
• für Unternehmen und Medien am Montag, 6. Oktober, um 17.30 Uhr.

SCHWIMMBADPROJEKT IM SPORTPARK SÜD AUF GUTEM WEG

Wie XXL Betreiber Sven Pirdzuhn der Bürgerzeitung nun mitteilte, sind die Pläne für das neue Schwimmbad im Sportpark Süd nun auf gutem Wege. Erfolg versprechend sind die Gespräche mit IMD und DU SPORT in den vergangenen Wochen verlaufen und die Vertragsformalitäten werden juristisch geprüft und unterschriftsreif verfasst. Für Dezember ist die Eingabe in die politischen Gremien geplant. „Nach drei Jahren der Planung und zahlloser Gespräche sind wir guter Dinge,“ so der engagierte Investor, der mit dem Schwimmbad ein weiteres Highlight neben dem XXL Sportcenter in den Sportpark Süd setzt. Die Bürger im Duisburger Süden warten schon lange auf das Projekt. Harald Molder

Sprachcamps für Migrantenkinder in den Herbstferien
Um den Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund an den Duisburger Schulen Gelegenheit zu geben ihre Sprachkompetenzen zu verbessern und somit ihre Chancen auf Bildung zu erhöhen, veranstaltet das Jugendamt Duisburg in den Herbstferien fünf Sprachcamps an den Standorten Hochfeld, Bruckhausen, Marxloh und Meiderich.
Mit den Vereinen Mabilda e.V., Jungs e.V., dem Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit e.V., der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA), dem Streetworkprojekt Hochfeld, dem Parkhaus Meiderich sowie der Internationalen Initiative Hochfeld e.V. hat das Jugendamt auch in diesem Jahr Kooperationspartner für die Durchführung der Sprachcamps in Duisburg gefunden.

Im Einzelnen werden folgende Projekte angeboten:
Kleine Stadtteilreporter – Kinder machen Radio und Zeitung
Kooperationspartner: Jugendamt Duisburg, Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit e. V., RAA, regionale Schulen
In Duisburg-Bruckhausen werden Kinder zwei Wochen lang „kleine Stadtteilreporter“. Bei diesem Projekt wird den Kindern mit sprachlichen Defiziten das Erlernen der deutschen Sprache spielpädagogisch näher gebracht. Die 30 Teilnehmer werden innerhalb des Stadtgebietes Ausflüge unternehmen und anschließend eine eigene Zeitung sowie eine eigene Radiosendung produzieren.
Veranstaltungsort: Streetwork Bruckhausen, Schulstraße 52, Duisburg-Bruckhausen,
Ansprechpartner: Hendrik Spließ, Tel.: 0177-2606999.

Sprache spielend erlernen Kooperationspartner: Jugendamt Duisburg, Streetwork Hochfeld, Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit, Internationale Initiative Hochfeld e.V., RAA, regionale Schulen
In Duisburg-Hochfeld können etwa 20 Kinder ein Sprachcamp im Jugendtreff, Sedanstraße 64 und in den Räumen der Internationalen Initiative Hochfeld besuchen. Das ganze Projekt wird mit der Videokamera begleitet, um die Entwicklung der Sprachförderung auch filmisch zu dokumentieren.
Veranstaltungsort: Jugendtreff Sedanstraße 64, 47053 Duisburg und in den Räumen der Internationalen Initiative Hochfeld, Immendahl 29, Duisburg-Hochfeld,
Ansprechpartnerin: Annegret Reichel, Tel.: 0176-21164411.

Herbstferien Kunterbunt Kooperationspartner: Jugendamt Duisburg, Mabilda e.V., Jungs e.V., RAA, Parkhaus Meiderich, regionale Schulen

Auch das Gemeinschaftsprojekt zur Sprachförderung von Mabida e.V. und Jungs e.V. hat das Ziel der geschlechtsbezogenen Bildungs- und Freizeitarbeit. Die Veranstaltungen werden von Sprachfachkräften begleitet und per Video dokumentiert.
Bei Mabilda e.V. erleben die Mädchen neun Projekttage, die einen sportlichen, erlebnispädagogischen und kreativspielerischen Anteil beinhalten. Sie erstellen in diesen erlebnisreichen Tagen ein Album mit vielen Erlebnisberichten und Bildern.

Veranstaltungsort Mabilda e. V.: Kalthoffstr.73, Duisburg-Obermarxloh
Ansprechpartnerin: Petra Kurek, Tel. 0171- 95 600 34
Jungs werden bei Jungs e.V. bei zahlreichen Spielen zur Gruppendynamik, in denen gegenseitiges Absprechen und Respektieren gefordert sein wird, ihre Erfahrungen mit der deutschen Sprache vertiefen können.
Veranstaltungsort Jungs e.V.: Parkhaus Meiderich, Bürgermeister-Pütz-Straße 123, Duisburg-Meiderich,
Ansprechpartner: Jochen Valting, Tel.: 0179- 82 329 60

Buchstabensalat Kooperationspartner: Jugendamt Duisburg, Regionalzentrum Nord, RAA, regionale Schulen

In Marxloh wird Kindern neben kreativspielerischen Übungen zur deutschen Sprache mit theaterpädagogischen Mitteln vermittelt, welche grundlegenden Fehler in ihrem Sprachgebrauch deutlich werden. Sie werden mit zahlreichen gruppendynamischen Spielen, in denen gegenseitiges Absprechen und „sich respektieren“ gefordert sein wird, ihre Erfahrungen mit der deutschen Sprache vertiefen.
Veranstaltungsort: Regionalzentrum Nord, Marienstraße 16a, Duisburg-Marxloh
Ansprechpartnerin: Charlotte Breitkreuz, Tel.: 0176-25226843

Einmaliger Ausfall der Bürgerschwimmzeit im Hallenbad Neudorf
Wegen einer Schwimmveranstaltung muss ausnahmsweise die Bürgerschwimmzeit am Sonntag, 12. Oktober, ausfallen. Am besagten Wochenende ist das Bad aber, wie üblich, samstags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Teilsperrung der Ehinger Straße in Duisburg-Wanheim-Angerhausen
Die Ehinger Straße in Wanheim-Angerhausen zwischen Petersstraße und Steinbrinkstraße erhält ab Montag, 6. Oktober, eine neue Fahrbahndecke. Während der Baumaßnahme wird dieser Bereich zur Einbahnstraße. Es kann dann nur Richtung Norden, also Richtung Wanheimerort gefahren werden. Für die Gegenrichtung sind Umleitungsempfehlungen ausgeschildert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 10. Oktober, an. Die Stadt Duisburg bittet Verkehrsteilnehmer und durch die Umleitungen betroffene Anwohner um Verständnis.

Bildungsscheck NRW – geänderte Förderkonditionen
„Machen Sie, dass Sie weiterkommen!“ – diesem Aufruf des Landes zu mehr beruflicher Weiterbildung folgten bereits zahlreiche Beschäftigte kleiner und mittlerer Unternehmen in der Region NiederRhein. Kompetente Mitarbeiter, die ihre Fähigkeiten ausbauen und ein Berufsleben lang Neues lernen, sind ein Schlüssel zum Erfolg für wettbewerbsfähige Unternehmen. Um die Weiterbildungsbereitschaft berufstätiger Frauen und Männer zu erhöhen, hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen den Bildungsscheck eingeführt. Mit bislang fast 260.000 ausgegebenen Bildungsschecks und rund 150.000 Beratungen wurden die Erwartungen an dieses Instrument übertroffen. Der Bildungsscheck wird auch in 2009 weitergefördert - ab dem 1. Oktober 2008 gelten neue Förderbedingungen:
Einen Bildungsscheck erhalten zukünftig Personen, die im laufenden Jahr und in den beiden vorausgehenden Kalenderjahren an keiner beruflichen Weiterbildung teilgenommen haben, es sei denn, diese berufliche Weiterbildung wurde bereits mit einem Bildungsscheck gefördert. Empfänger eines Bildungsschecks können einzelne Personen (individueller Zugang) aus Unternehmen bzw. Organisationen mit maximal 250 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten oder diese Unternehmen selbst (betrieblicher Zugang) sein. Unternehmen können zehn Bildungsschecks pro Jahr in Anspruch nehmen. Aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds fördert das Land Nordrhein-Westfalen 50 Prozent der Kosten für eine Weiterbildungsmaßnahme, maximal 500 Euro pro Maßnahme. Der Bildungsscheck muss vor der Anmeldung zur Weiterbildungsmaßnahme ausgestellt werden.

„Der Bildungsscheck hat sich zu einem wichtigen Baustein in der Weiterbildungsförderung entwickelt. Für den Start in die berufliche Zukunft ist es wichtig, sich umfassend zu den Weiterbildungs- und Fördermöglichkeiten zu informieren“, so Dr. Jens Stuhldreier und Magdalena Kowalczyk von der Regionalagentur NiederRhein. Weitere Informationen gibt es bei der Regionalagentur NiederRhein, Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten, Bismarckstr. 150-158, 47057 Duisburg, 28342 08 oder 2 83 – 49 97 oder unter www.regionalagentur-niederrhein.de.


Mehr Rechte für Fahrgäste

Hat ein Zug Verspätung oder fällt ganz aus, muss das Eisenbahnunternehmen dem Fahrgast künftig eine Entschädigung zahlen. Auch die Rechte von behinderten Personen werden gestärkt. Bahnfahren wird dann noch attraktiver.

VHS: "Geldanlage für die Generation 45 plus"
"Geldanlage für die Generation 45 plus" ist der Titel eines Seminars der Volkshochschule am Dienstag, 21. Oktober, von 18.15 bis 21.30 Uhr auf der Königstraße 47. Für Geldanlage, Finanz- und Vermögensplanung gelten bei über 45-jährigen andere Kriterien als in jüngeren Jahren. Das Seminar vermittelt Informationen und Strategien zur Anlage in Fonds, Aktien, Renten, Immobilien und Versicherungen. Auch die neue Abgeltungssteuer wird berücksichtigt. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Öffentliche Finanzen im ersten Halbjahr 2008
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen der Kassenstatistik der öffentlichen Haushalte für das erste Halbjahr 2008 mitteilt, stiegen die öffentlichen Einnahmen gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres um 4,0% auf 506,6 Milliarden Euro. Der Einnahmenzuwachs lag über dem Anstieg bei den öffentlichen Ausgaben, die sich um 2,1% auf 513,5 Milliarden Euro erhöhten. Im ersten Halbjahr 2008 resultierte aus der Differenz von öffentlichen Einnahmen und Ausgaben ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte (in Abgrenzung der Finanzstatistik, einschließlich des Saldos der haushaltstechnischen Verrechnungen) von 6,9 Milliarden Euro, das um 7,9 Milliarden Euro geringer war als im ersten Halbjahr des Vorjahres.

Expansion hoch drei - Verlängerung, Beteiligung und Erweiterung bei STUDIO 47
Dreifach erneuert startet STUDIO 47, der lokale Duisburger TV Sender, in den Herbst dieses Jahres. Denn neben der Erweiterung der Sendezeit und der Kooperation mit der Rheinisch-Bergischen Verlagsgesellschaft ist im Oktober auch der Umzug des Stadtfernsehens auf den Großmarkt nach Kasslerfeld in trockenen Tüchern. Aber eins nach dem anderen ...
Am 6. Oktober beginnen bei STUDIO 47 neue Sendezeiten: Von bislang zwei Stunden wird das tägliche Programm auf vier Stunden verdoppelt. Künftig ist das Stadtfernsehen montags bis freitags von 17 bis 21 Uhr auf Sendung. Die Erweiterung der Sendezeiten war bereits im Juni von der Medienkommission der Nordrhein - Westfälischen Landesanstalt für Medien (LfM) genehmigt worden. Für die positive Entscheidung des LfM Gremiums waren sowohl die wirtschaftlichen Zahlen von STUDIO 47 als auch die Entwicklung der Zuschauerzahlen und die publizistische Bedeutung des Senders für Duisburg ausschlaggebend.
Nicht nur die LfM Medienkommission zeigte sich von der Entwicklung bei STUDIO 47 beeindruckt. Auch die Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft (RBVG), Herausgeberin der "Rheinischen Post" und des "Stadtpanoramas", fand Interesse an der ersten lokalen TV Station des Landes und ist seit August als neue Gesellschafterin (30% Anteil) mit dabei. Die Kooperation von STUDIO 47 und RBVG soll sich künftig sowohl auf den redaktionellen Bereich als auch auf den Vertrieb erstrecken.
Wer expandiert, braucht Platz. Deshalb wurden bei STUDIO 47 in der letzten Septemberwoche die Umzugskartons gepackt. Von der "GALERIA Duisburg" aus ging es auf den Großmarkt nach Kasslerfeld. In den neuen Räumlichkeiten hat das Stadtfernsehen mehr Platz für Redaktion, Produktion und Studio. Gemeinsam mit der FrischeKontor Duisburg GmbH, der Betreiberin des Großmarktes, wurde der Einzug der lokalen TV Station rund sechs Monate lang geplant und vorbereitet.
„Wir sehen seit Beginn unserer Unterstützung des lokalen Fernsehsenders STUDIO 47 eine ständige Steigerung der Qualität der Beiträge und der Sendungen. Wir werden auch weiterhin den lokalen und Duisburg bezogenen Charakter wohlwollend begleiten,“ gibt Patrick Kötteritzsch, Marketing FrischeKontor, zu verstehen und ergänzt, „STUDI 47 füllt für uns eine Werbenische!“

Der Tapetenwechsel kam dabei genau zur richtigen Zeit: Denn durch den bevorstehenden Umbau der "GALERIA Duisburg" wäre der Sendebetrieb für STUDIO 47 nicht mehr möglich gewesen. In den kommenden Monaten soll nun das Programm weiter ausgebaut und um zusätzliche Formate und Sendungen ergänzt werden. Der nächste große Schritt für STUDIO 47 ist dann die bevorstehende Erweiterung der Sendelizenz durch die LfM Medienkommission im November 2009. „Es gibt auch Überlegungen für eine Erweiterung des Sendegebietes auf den Niederrhein!“, so Chefredakteur Sascha Devigne!
Längst verklungen sind die Unkenrufe vom Beginn des Sendebetriebes im Jahr 2006, als man dem „Lokalfernsehen“ nur eine kurze Überlebenschance gab. STUDIO 47 ist nicht nur eine positive Ergänzung der Medienlandschaft unserer Stadt sondern auch ein wirtschaftlich funktionierendes Unternehmen geworden! Sascha Devigne abschließend: „Ich kann nun wesentlich besser schlafen als früher!“
Fakten zum neuen Sendezentrum von STUDIO 47
Für alle Freunde der harten Fakten hier einige Zahlen und Daten zum neuen Sendezentrum von STUDIO 47. Insgesamt haben die Räume des Stadtfernsehens auf dem Großmarkt eine Größe von rund 420 Quadratmetern. Hiervon entfallen rund 160 Quadratmeter auf das neue Studio. Die Hauptkulisse der täglichen Live-Sendung hat eine Länge von 12 Metern. Der komplette Sendebetrieb wurde auf digitale Sol Technik umgestellt. Hierzu gehören eine digitale VT5 Bildregie, ein digitaler 32 Kanal -Audiomischer und eine digitale R2D4 Leitung, mit der das Fernsehsignal von STUDIO 47 zur ÜBK Stelle am Duisburger Funkturm geschickt wird.
Rund viereinhalb Kilometer Kabel wurden im Sendezentrum verlegt. Ungefähr soviel, wie die Entfernung von Hochfeld nach Hamborn. Im einzelnen sind das 200 Meter Audiokabel, 350 Meter Stromkabel, 400 Meter Videokabel, 1.600 Meter Telefonkabel und 1.800 Meter EDV-Kabel. Das Studio wird von 30 Scheinwerfern ausgeleuchtet, die von einem 24 Kanal Lichtpult gesteuert werden. Die gesamte Stromlast liegt bei 130 Kilowatt.  Das Ganze hat natürlich seinen Preis. Alles in allem wurden rund 250.000 Euro in das neue Sendezentrum und die Technik investiert.
Harald Molder

Auch in der Redaktion läuft alles auf Hochtouren

Die Technik wird noch mit 4,5 Kilometern Kabel installiert

Freuen sich auf die Arbeit am neuen Sendeort – Das Team vom STUDIO 47 um Sascha Devigne (a.d. Couch lks.) und Stephan Wesche (re.)

Mittwoch, 1. Oktober 2008 - Historischer Kalender

Jugendaustauschprogramm "Die weiße Stahlbrücke"
Bereits zum dritten Mal findet der deutsch-türkische Jugendaustausch "Die weiße Stahlbrücke" unter der Leitung von Cevdet Maras und Monika Klein-Radtka vom städtischen Regionalzentrum Süd statt. 15 türkische Jugendliche aus der türkischen Stadt Denizli und ihre Betreuer sind vom 3. bis 11. Oktober zu Gast in Duisburg. Gemeinsam mit 15 Duisburger Jugendlichen erleben sie ein buntes und vielfältiges Programm aus Besichtigungen, Ausflügen, Spiel und Spaß aber auch ernsthafter Auseinandersetzung mit der Kultur des jeweils anderen Landes.
Karl Janssen, Duisburgs Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur verweist auf die besondere Bedeutung des interkulturellen Austauschs schon im Jugendalter: "In Duisburg leben Menschen vieler verschiedener Kulturen zusammen. Daher ist es von besonderer Bedeutung, die Kommunikation zwischen diesen zu intensivieren und zu stärken. Dies kann nicht früh genug geschehen."
Das Austauschprojekt soll den Jugendlichen einen Einblick in die deutsche Kultur und das Leben der türkischen Migrantinnen und Migranten in Duisburg geben. Der Leiter des Duisburger Jugendamtes, Thomas Krützberg, ist sicher, dass "Die weiße Stahlbrücke" auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg werden wird: "Durch dieses Projekt werden die Jugendlichen befähigt und sensibilisiert, die andere Kultur besser zu verstehen und Vorurteile abzubauen. Das abwechslungsreiche Programm weckt Neugierde, Auseinandersetzung und Akzeptanz werden gefördert, und das Ganze macht auch noch Spaß."

Neue Richtervereinigung
Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand. Mein zumindest der Volksmund. "Wir sind eine Interessensvertretung, die sich für die Belange von Richtern einsetzen. Wir sind keine Gewerkschaft, die beispielsweise an Tarifverhandlungen beteiligt sind," berichtet Stefanie Roggatz von der Neuen Richtervereinigung. So ganz nebenbei arbeitet sie auch als Richterin in Duisburg.
"Die Neue Richtervereinigung wurde am 7. März 1987 in Frankfurt am Main gegründet. Sie will gesellschaftskritischen Richtern und Staatsanwälten als Berufsvereinigung dienen. Die Gründung der Neuen Richtervereinigung wurde möglich, weil die Justiz in der Bundesrepublik in ihrer Zusammensetzung pluralistischer wurde und nun in der Justiz - obwohl immer noch überwiegend konservativ - alle Richtungen und Lebenshaltungen vertreten sind. Nicht wenige Kollegen sind in Bürgerinitiativen, Hilfsorganisationen, Verbänden und Parteien tätig. Die Gründung der Neuen Richtervereinigung wurde nötig, weil die traditionellen richterlichen und staatsanwaltschaftlichen Bundesvereinigungen, wiewohl verjüngt und flexibler, in konservative Bündnisse eingebettet und nicht selten Ort unkritische Stützen der Justizverwaltungen sind. Die NRV tritt namentlich für die innere Demokratisierung von Gesellschaft und Justiz, den Schutz von Minderheiten und die Bewahrung der Lebensgrundlagen, die Beachtung der Menschenrecht und Grundrechte sowie sozial ausgewogene Lösungen im materiellen und Verfahrensrecht im Interesse der Rechtssuchenden ein. Mitglieder der Neuen Richtervereinigung engagieren sich daher oft justizintern in Gremien (Richterräten, Präsidialräten). Nach anfangs nicht unerheblichen Widerständen aus den Reihen der Justizverwaltungen wird die Neue Richtervereinigung mittlerweile als Berufsvereinigung anerkannt und auf Bundes- und Landesebene bei Gesetzgebungsvorhaben gehört," stellt sich der Berufsverband selbst vor. "In Duisburg gehören 10 Richter und Staatsanwälte der Vereinigung an und zwar unabhängig vom Gerichtszweig," berichtet die sympathische junge Frau.
Glaubt man Roggatz, kosten den Bürger in NRW die Justiz rund 50 Euro (incl. Gefängnis und Gerichtskostenbeihilfe) jährlich. Der Richtervereinigung ist es wichtig, dass die Justiz solide finanziell ausgestattet ist. "In Duisburg brauchen wir vernünftiges Mobiliar. Und ob das Gebäude des Amts- und Landgerichts renoviert werden könnte, kann jeder Passant selbst entscheiden," gibt Roggatz ein Beispiel.
Etwas schwieriger ist schon das Thema der Selbstverwaltung. Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben gibt es bei den Gerichten ein Präsidium. Es entscheidet über den Geschäftsverteilungsplan. Der Richterrat kommt hinzu. Er kümmert sich um Themen wie den Arbeitsschutz. "Der Richterrat kümmert sich um unwesentliche Themen," urteilt Roggatz. Geht es aber um Sachen wie Ausbildung, Einstellung und Beförderung, treffen das Justizministerium und Behördenleiter die jeweilige Entscheidung. "Die Justiz ist hierarchisch aufgebaut. Diese Struktur engt die persönliche Leistung ein," behauptet Roggatz. "Unser Ziel ist ein Gremium, das aus mehreren Richtern zusammengesetzt ist und bei Einstellungen und Beförderungen mitwirkt. Es ist schwierig, die Leistung von Richtern zu beurteilen. Daher sollten mehrere Personen entscheiden."
Glaubt man Roggatz, wurden die Widerspruchs- und Klagerechte der Bürger in einigen Rechtsgebieten eingeschränkt. Sie nennt das Baurecht und die Zivilprozessordnung als Beispiele. "Die offizielle Begründung dafür ist, daß Bürokratie abgebaut und Verwaltung verschlankt werden soll. Wir müssen aber aufpassen, daß die Menschen nicht den Glauben an die Justiz verlieren."
Roggatz konzentriert sich bei ihren Ausführungen auf das Verwaltungsverfahrensrecht. Geldwäsche, Terrorabwehr, Steuerhinterziehung und Kinderpornographie bestimmen die Schlagzeilen in der Tagespresse. Umweltkriminalität, Internetkriminalität, Produktpiraterie, Verstöße gegen das Urheberrecht, Verstöße gegen das Lebensmittelrecht - breit ist das Themenspektrum, in denen Kontrollen wichtig und vonnöten wären. Natürlich ist es vorrangig die Aufgabe von Polizei und Staatsanwaltschaft, diese Kontrollen durchzuführen. Wer aber die Justiz, Polizei und staatliche Kontrollbehörden nur unter dem Kostenfaktor sieht, der braucht sich nicht zu wunder, wenn Gesetze missachtet und ihre Durchsetzung immer schwieriger wird. Andreas Rüdig

Koch-Comedy macht auf dem Homberger Wochenmarkt halt!
Wochenmarkt-Kochshow auf dem Bismarckplatz am Dienstag, 14. Oktober 2008, zwischen 9:30 und 11:30 Uhr

Haben Sie einem Promikoch bei seiner Arbeit schon einmal live über die Schultern geschaut? Nein? Dann haben Sie jetzt die Gelegenheit dazu! Denn das FrischeKontor, der Betreiber der städtischen Wochenmärkte, veranstaltet zum 600-jährigen Wochenmarkt-Jubiläum in diesem Jahr eine Koch-Road-Show über die Duisburger Wochenmärkte.

Nach dem erfolgreichen Start mit der ersten Staffel der Wochenmarkt-Kochshow im Frühjahr und Sommer dürfen sich jetzt die Kundinnen und Kunden des Wochenmarktes in Homberg (Bismarckplatz) über die Fortsetzung der beliebten Koch-Comedy freuen. Am Dienstag, 14. Oktober 2008, um 9:30 Uhr und 11:00 Uhr wird Duisburgs Starkoch Frank Schwarz in zwei 30-minütigen Kochshows saisonale Gerichte mit frischen Zutaten vom Wochenmarkt zaubern. Moderieren und durch das Programm begleiten wird wie gehabt Kabarettist und Entertainer Kai-Magnus Sting. Während der Show haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit zu kochen oder einfach nur zuzuschauen und am Ende die Leckereien zu kosten. Selbstverständlich können sich aber auch Alle vom frischen und preiswürdigen Sortiment der Marktbeschicker auf dem Wochenmarkt in Homberg überzeugen.

Laarer Wochenmarkt lädt am Samstag, 11. Oktober 2008, zum Marktfest!
Bezirksbürgermeisters Heinrich Klose lädt am Freitag, 10. Oktober, von 10 bis 12 Uhr ins Bezirksamt Mitte am Sonnenwall 73-75 (Zimmer 417) zur Bürgersprechstunde mit der Polizei ein. Gemeinsam mit Polizeihauptkommissar Manfred Scholz und Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski steht der Bezirksbürgermeister den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks für Gespräche, Fragen und Anregungen zur Verfügung

Marina-Markt-Saison endet am 12. Oktober - FrischeKontor bedankt sich bei der treuen Kundschaft

Seit nunmehr 7 Jahren gehört er für viele Duisburgerinnen und Duisburger sowie Gäste aus dem Umland zum festen Bestandteil des Sonntags – der Marina-Markt im Duisburger Innenhafen. Am 12. Oktober 2008 können Liebhaber von frischen Waren und Kunsthandwerk sowie Genießer internationaler Gastronomie in der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr zum letzten Mal in diesem Jahr über den Marina-Markt bummeln.

Schon wieder ist eine Marina-Markt-Saison vorüber. Auch im 7. Jahr waren die von der FrischeKontor Duisburg GmbH veranstalteten Märkte ein voller Erfolg. Die Besucherinnen und Besucher nutzten das vielseitige Angebot des Marina-Marktes und unternahmen regelmäßig am zweiten Sonntag im Monat ihren Sonntagsausflug in den Innenhafen.
„Frisches, Schönes, Köstliches“ – so lautet die Devise. Beim Spaziergang einkaufen und beim Einkauf schlemmen, diese Mischung macht den besonderen Reiz und die Attraktivität des Marktes aus. Frischwaren wie Obst und Gemüse, Backwaren, Käse, Wurst und Fleisch, Gewürze, Blumen und Pflanzen sowie vielerlei Spezialitäten gibt es bei den Duisburger Wochenmarkthändlern zu kaufen, die zusammen mit dem attraktiven und vielseitigen Angebot der Kunsthandwerker auf dem Marina-Markt präsent sind. Auch der kleine und der große Hunger zwischendurch können hier auf unterschiedliche Weise gestillt werden. Ob italienisch, türkisch, belgisch, ob Poffertjes, Gebratenes oder Fisch, auch am Sonntag, den 12. Oktober, gibt es wieder allerlei Köstlichkeiten, die man probieren sollte.
Als Dankeschön für das große Interesse und die fortwährende Treue der Besucherinnen und Besucher verteilt das FrischeKontor beim Marina-Markt am 12. Oktober Geschenke an Groß und Klein sowie Jung und Alt. Marina-Markt im Innenhafen – ein Erlebnis für die ganze Familie!
Auch im Jahr 2009 heißt es wieder „Frisches, Schönes, Köstliches“. Dann lädt der Marina-Markt wieder von April bis Oktober am jeweils zweiten Sonntag im Monat zum Bummeln, Shoppen und Entspannen in den Innenhafen ein.

Hunderster Partner bei Familienkarte eingestiegen
Sieben Wochen nach Einführung der Familienkarte freut sich das Jugendamt der Stadt Duisburg über den hundertsten Partner. Mit der kostenlosen Familienkarte erhalten die Inhaber Vergünstigungen beim Einkaufen in den beteiligten Geschäften, Restaurants, Kultur- oder Freizeiteinrichtungen.
Das neueste Angebot ist eine Vergünstigung von zehn Prozent auf den Eintrittspreis für das Weihnachtsmusical „Der kleine Lord“, das ab 3. Dezember 2008 im Theater am Marinetor aufgeführt wird. Die Termine der Geschichte vom kleinen Cedric sind auf der Homepage www.duisburg.de/familienkarte veröffentlicht. Hier gibt es auch alle Informationen zu den Angeboten der Familienkarte. Insgesamt wurden bisher 23.000 Familienkarten ausgegeben. Damit wurde in wenigen Wochen fast die Hälfte aller Anspruchsberechtigten erreicht.
Interessierte Unternehmen, die sich mit einem familienfreundlichen Angebot beteiligen möchten, können sich bei Gabi Priem vom Jugendamt melden, telefonisch unter 0203/283 3383 oder per E-Mail unter familienkarte@stadt-duisburg.de.

Einzelhandelsumsatz im August 2008 real um 3,0% gesunken
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im August 2008 nominal 0,3% mehr und real 3,0% weniger um als im August 2007. Allerdings hatte der August 2008 mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Vorjahresmonat. Dieses Ergebnis für den August 2008 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.
Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im August 2008 nominal 0,1% mehr und real 4,7% weniger um als im August 2007. Bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten wurde nominal 0,4% mehr und real 4,5% weniger umgesetzt, beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln lagen die Umsätze dagegen nominal und real unter den Werten des Vorjahresmonats (nominal – 3,4%, real – 7,4%).
Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wurde ebenfalls nominal mehr und real weniger umgesetzt als im August 2007 (nominal + 0,4%, real – 1,7). Lediglich im sonstigen Facheinzelhandel lagen die Umsätze über denen des Vorjahresmonats (nominal + 3,1%, real + 4,5%). Im Vergleich zum Juli 2008 war der Umsatz des Einzelhandels im August 2008 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 3,6% und real um 3,1% höher. In den ersten acht Monaten des Jahres 2008 setzte der Einzelhandel nominal 2,1% mehr und real 0,7% weniger um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

VHS-Vortrag: Die Verachtung des Alters
„Die Verachtung des Alters – Ruin des Humanen“ ist der Titel eines Vortrags in der Volkshochschule am Dienstag, 14. Oktober, um 20 Uhr auf der Königstraße 47.
Respekt und Anerkennung vor den „Alten“ schwinden, dies ist die These des Vortrages von Reinhard Haneld. Ein grassierender Leistungs-, Schönheits- und Jugendwahn drängt die Alten – wie eine drückende, nutzlose Last – an den Rand der Gesellschaft. Und so fragt der Referent unter anderem, wie sich das Alter unter den heutigen Bedingungen neu denken und verstehen lässt.
Elternseminar in der VHS
Duisburg. Unter dem Motto "Reden müsste man können" bietet die Volkshochschule am Samstag, 25. Oktober, 14 bis 18 Uhr, ein Seminar an, in dem es um konstruktive Gespräche im Erziehungsalltag geht. Veranstaltungsort ist die VHS auf der Königstraße 47. Immer wieder müssen Eltern unterschiedliche Gespräche mit Erziehern im Kindergarten oder mit Lehrern in der Schule führen. Unter der Leitung von Maren Tiedtke lernen sie professionelle Gesprächstechniken kennen, die ihnen in solchen Situationen helfen können. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

VHS-Seminar: "Kommunikationsmittel Stimme"
Duisburg. "Kommunikationsmittel Stimme" ist der Titel eines Praxisseminars der Volkshochschule, Königstraße 47. Das Seminar beginnt am Sonntag, 26. Oktober, von 10 bis 17 Uhr, und wird am Sonntag, 9. November, zur gleichen Zeit fortgesetzt. Im Mittelpunkt steht der bewusste Umgang mit der eigenen Stimme. Die Teilnehmer lernen, ihre eigene Stimme unter anderem durch Körperhaltung und Atemführung zu beeinflussen. Eine Voranmeldung ist erforderlich.