Duisburg aktuell   -   Archiv Oktober 2007

 

Duisburg, 31. Oktober 2007 - Historischer Kalender

690 000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst Mitte 2006
Mitte 2006 waren im unmittelbaren öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen - also beim Land, den Gemeinden und Gemeindeverbänden sowie den kommunalen Zweckverbänden - 690 354 Personen beschäftigt, 0,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, nahm dabei die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 1,0 Prozent ab, während die Anzahl der Teilzeitkräfte mit 192 415 praktisch unverändert blieb.
Wie die Übersicht zeigt, reduzierten die Gemeinden und Gemeindeverbände sowie die Zweckverbände sowohl ihr Vollzeit- als auch ihr Teilzeitpersonal. Beim Arbeitgeber Land nahm dagegen zwar die Zahl der Vollzeitkräfte ab, jene der Teilzeitkräfte dagegen zu. Der außergewöhnlich hohe Rückgang bei den kommunalen Zweckverbänden resultiert nahezu ausschließlich aus der Umfirmierung in Anstalten des öffentlichen Rechts. (LDS NRW)

Neuer Internetkurs "50plus" in der Zentralbibliothek
Die Stadtbibliothek bietet im November speziell für Menschen ab 50 Jahren einen Internet-Schnupper-Kurs an. Interessierte können am Dienstag, 6. November, und Freitag, 9. November, jeweils von 10 bis 12 Uhr in der Zentralbibliothek in einer insgesamt vierstündigen auf zwei Tage verteilten Einführungsveranstaltung erfahren, was es mit dem World Wide Web auf sich hat und was man alles darin finden kann. Geleitet wird der Kurs von der Bibliothekarin Isalind Schönemann.

Falls gewünscht werden zunächst die Handhabung von PC-Maus und -Tastatur sowie die wichtigsten Funktionen des Browsers geübt. Grundkenntnisse im Umgang damit sollten aber vorhanden sein. In praktischen Übungen werden die Teilnehmer anschließend ausreichend Gelegenheit haben, im Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine vorherige telefonische (0203/283-4218) oder persönliche Anmeldung an der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek ist erforderlich. Die Kosten betragen für Besitzer mit gültigem Bibliotheksausweis zehn Euro und 14 Euro für Nicht-Bibliothekskunden.

Verschiebung der Müllabfuhrtermine durch Allerheiligen
Tonnen werden einen Tag später geleert

Aufgrund des Feiertages am 01. November verschiebt sich die Hausmüllabfuhr. Die Leerung der Hausmülltonnen erfolgt einen Tag später, das heißt die Donnerstagsreviere werden freitags abgefahren und die Freitagsreviere werden am Samstag geleert. Ebenso verschiebt sich auch die Papierbündelsammlung.
Die Abfuhrtermine der gelben Wertstofftonnen bleiben unverändert. Weitere Informationen unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 oder im Internet unter www.wb-duisburg.de.

St. Martin reitet wieder
Der traditionelle St. Martinszug der Stadt Duisburg findet in diesem Jahr am Freitag, 9. November, statt. Um 17:20 Uhr wird auf der Düsseldorfer Straße vor der Galeria Kaufhof das große Martinsfeuer entzündet. Von dort reitet St. Martin mit hunderten Kindern im Gefolge zur Düsseldorfer Straße, weiter geht es zur Königstraße/Kuhstraße, Münzstraße, Kühlingsgasse, Alter Markt, Salvatorstraße bis zum Burgplatz am Duisburger Rathaus. Dort wird der Zug gegen 17.50 Uhr von Bürgermeisterin Doris Janicki begrüßt. Nach der Mantelteilung überreichen Doris Janicki und ihre Bürgermeister-Kollegen Weckmänner an die Kinder. Musikalisch begleitet werden der Martinszug und das Martinsspiel vom „baerlorchester“ und dem „Kinder- und Jugendchor Duisburg 1957“.

Duisburger Stadtplan mit den Wegstrecken und weiteren Informationen
Liste aller Umzüge mit Wegstrecken als PDF-Download (120.76 KB)

VHS präsentiert Großmeister der "goldenen" Wiener Operette
Unter dem Titel "Seitenwege - die Kunst der leichten Muse" präsentiert Renate Bernard am Donnerstag, 8. November, um 20 Uhr im Gebäude der Volkshochschule auf der Königstraße 47 eine weitere Veranstaltung der Reihe "Große Momente der Musikgeschichte". Lebensbilder und Ausschnitte aus den bedeutenden Aufnahmen von Franz von Suppé, Karl Millöck und Carl Zeller, den drei Großmeistern der "goldenen" Wiener Operette, ergänzen das Programm. Der Eintrittspreis beträgt fünf Euro.

Wenn Helge das Saturday Night Fever packt
Hochkarätiges Showprogramm aus Musical und Comedy in der Mercatorhalle

Donnerstagabend ist es so weit. Dann kann ein weiterer prominenter Name in die Referenzliste der neuen Mercatorhalle aufgenommen werden: Helge Schneider wird seine neue Show in Duisburg präsentieren. ,I brake together' sollte die Show ursprünglich heißen, heißt aber jetzt ,Akopalüze Nau', was natürlich viel positiver klingt.
Zwei Tage später, am Samstag, 3.11., sind die irischen Folklegenden von den Dubliners in der Mercatorhalle zu Gast. ,The Irish Rover', ,Whiskey In The Jar' - Irische Klassiker sind das Programm.
Für ein musikalisches Weihnachtsgeschenk ganz anderer Art öffnen sich die Tore der Mercatorhalle am Abend des zweiten Weihnachtstages. ,The Magic Night Of Dancing Musicals' präsentiert die Highlights der mitreißendsten Tanz-Musicals. 'Saturday Night Fever', 'Dirty Dancing', 'Mamma Mia' - alles dabei - Gesang, Tanz und Action pur.
Und auch fürs nächste Jahr sind bereits hochkarätige Showevents fest gebucht. Am 11. Januar nimmt der niederländische Musikcomedian Hans Liberg seine Fans mit auf seine köstlich komische musikgeschichtliche Zeitreise von Bach bis Beatles. ,Bollywood - The Show' ist ein Musik- und Tanzspektakel der Superlative. Eine berauschende Mischung aus Tanz, Theater, Musical und Film, aus opulenten Bildern und mitreißenden Rhythmen. Am 10. Februar live in Duisburg.

Anteil erneuerbarer Energieträger am Primärenergieverbrauch
gestiegen - energiebedingte CO2-Emissionen gesunken

Der Anteil der erneuerbaren Energieträger am Primärenergieverbrauch war in allen deutschen Bundesländern im Jahr 2004 höher als 1990, wogegen die energiebedingte CO2-Emission in fast allen Ländern sank. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, erhöhte sich in NRW, dem Land der traditionellen Energiegewinnung aus Stein- und Braunkohle, der Anteil der erneuerbaren Energieträger aus Wind- und Wasserkraft, Solarenergie, Biomasse sowie Klär- und
Deponiegas am gesamten Primärenergieverbrauch von 0,4 Prozent (1990) auf 2,1 Prozent im Jahr 2004, das waren insgesamt 81 732 Terajoule (TJ). Insbesondere der Einsatz von Biomasse nahm
gegenüber dem Jahr 1990 um mehr als das Vierfache (54 653 TJ) zu.

Das Protokoll der Klimakonferenz von Kyoto setzte Ziele für eine Reduktion von Treibhausgasen. In Nordrhein-Westfalen verringerte sich tendenziell der Ausstoß von energiebedingten CO2-Emissionen. Im Jahr 1990 hatten diese CO2-Emissionen insgesamt 299,0 Millionen Tonnen betragen; im Jahr 2004 wurde ein Ausstoß von 291,6 Millionen Tonnen CO2 (-2,5 Prozent) ermittelt. Obwohl in diesem Zeitraum besonders der Einsatz von Steinkohle vermindert wurde (-25,5 Prozent), blieb der Rückgang der CO2-Emissionen doch relativ gering, weil der CO2-Ausstoß der Energieträger Braunkohle (+9,7 Prozent) und Erdgas (+16,4 Prozent) eine starke kompensatorische Wirkung aufwies.
Die neue Gemeinschaftsveröffentlichung "Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen" der "Arbeitsgruppe Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder", der die Daten entstammen, steht auf der Internetseite der Arbeitsgruppe (http://www.ugrdl.de) sowie unter http://www.statistikportal.de und im Publikationsservice des Landesamtes(http://www.lds.nrw.de/webshop) zum kostenlosen Download zur Verfügung. (LDS NRW)

Duisburg, 30. Oktober 2007 - Historischer Kalender

Protest n der Innenstadt
Rund 2000 AWO-Mitarbeiter und 300 Einzelhandelsbeschäftigte demonstrierten in der Duisburger Innenstadt, um ihrem Wunsch nach einem gerechtem Tarifvertrag Nachdruck zu verleihen.

Stadterneuerungsmaßnahmen in Duisburg-Beeck:
Einladung zur Bürger-Information

Im Rahmen des Stadterneuerungsprogrammes für Duisburg-Beeck werden verschiedene Kreuzungen und Einmündungsbereiche umgestaltet. Die Stadt Duisburg stellt am Mittwoch, 7. November, die Pläne von 10 bis 13 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr im Stadtteilbüro der Entwicklungsgesellschaft Duisburg in Beeck in der Friedrich-Ebert-Straße 321 vor. Wer Interesse hat, kann sich hier die Planungen im Einzelnen erläutern lassen. Ein Mitarbeiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement steht für weitere Auskünfte vor Ort zur Verfügung. Der Verwaltung ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche und Meinungen äußern, damit ihre Anliegen in die weitere Planung einfließen können.
Im Einzelnen geht es um folgende Bereiche:
Einmündung Werntgenstraße/Friedhofstraße: Die Fahrbahn im Einmündungsbereich soll aufgepflastert (höhergelegt) und eingeengt werden. Der bisher unübersichtliche Bereich kann dadurch von allen Verkehrsteilnehmern besser eingesehen werden. Die provisorischen Sperrflächen verschwinden.
Kreuzung Goeckingkstraße/Werntgenstraße: Auch dieser Bereich ist momentan sehr unübersichtlich. Hier sollen ebenfalls die Fahrbahnen und zusätzlich die Kurvenradien eingeengt werden. Hierdurch wird das Tempo herabgesetzt sowie die Sichtbeziehungen der verschiedenen Verkehrsteilnehmer untereinander verbessert. Da die Fahrbahn schmaler werden soll, können Fußgänger diese besser überqueren.
Flottenstraße von Karolinger- bis Goeckingkstraße: Die Einmündungsbereiche zur Karolinger- und Goeckingkstraße sollen eingeengt werden. Zusätzlich soll ein Bereich am Einmündungsbereich zur Karolingerstraße aufgepflastert werden. Außerdem ist ein Parkstreifen an der südlichen Fahrbahnseite vorgesehen. Durch diese Maßnahme wird auch hier die Sichtbeziehung der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer untereinander verbessert. Durch die Teilaufpflasterung am Seniorenstift werden Autofahrer zusätzlich auf diesen besonderen Gefahrenpunkt aufmerksam gemacht und Fußgänger können die Fahrbahn besser überqueren.
Flottenstraße von Goten- bis Bruckhauser Straße: Hier ist eine Einengung der Einmündungsbereiche zur Schleiermacher- und Bruckhauser Straße vorgesehen. Zudem soll die Parkanordnung geändert werden. Hierdurch können Fußgänger die Fahrbahn besser überqueren. Zusätzlich sollen drei Bäume am südlichen Fahrbahnrand gepflanzt werden, so dass das Erscheinungsbild dieses Bereiches insgesamt verbessert wird.
Lehnhofstraße von West- bis Stepelsche Straße: Auch hier soll der Kreuzungsbereich mit der Weststraße eingeengt werden. Dies optimiert ebenfalls die Sichtbeziehung der Verkehrsteilnehmer untereinander und erhöht die Sicherheit für Fußgänger. Am südlichen Fahrbahnrand sind schräg angeordnete Stellplätze vorgesehen.
Prinz-Heinrich-Straße: In der Prinz-Heinrich-Straße sollen vier Straßenbäume neu gepflanzt werden. Zudem ist eine geänderte Parkanordnung geplant. Es sind Fußgängeraufstellflächen vorgesehen, die hier auch für eine verbesserte Sichtbeziehung unter allen Verkehrsteilnehmern sorgen sollen.
Die Maßnahmen innerhalb von Tempo 30-Zonen sollen dazu beitragen, das Verständnis für das Miteinander im Straßenverkehr sowie die gegenseitige Rücksichtnahme zu fördern. Alle Teilnehmer am Straßenverkehr, also Führer von Kraftfahrzeugen, Radfahrer und Fußgänger sind gleichberechtigte Partner. Dieser Grundgedanke soll in den Köpfen fester verankert werden. Weitere Infos gibt es bei Arnold Dehnen vom Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement unter Tel. (0203) 283-3416.

"Der Traum vom ewigen Leben. Totenglaube und Totenkult im Alten Ägypten"
"Der Traum vom ewigen Leben. Totenglaube und Totenkult im Alten Ägypten" heißt ein Vortrag, den Heinz Schulte Ende Oktober 2007 in der Duisburger Volkshochschule hält.
Genau 10 Zuschauer verlieren sich an diesem regnerischen und dunklen Montagabend in dem Vortragssaal, der wohl mit höchstens 35 Zuhörern rechnete - jedenfalls gab es nur so viele Stühle. Ein Rednerpult am vorderen rechten Rand der Bühne, ein Diaprojektor und eine Projektionsleinwand komplettieren die spärliche Einrichtung.
Als das Licht ausgeht, beginnt der Vortrag. Das fehlende Licht bewirkt, dass das Mitschreiben nicht möglich war. So lausche ich gespannt dem Vortrag. Sehr fachbezogen, sehr fachkundig und eher trocken ist der Vortrag, aber auch professionell. Die eineinhalb Stunden, die der Vortrag dauert, vergehen wie im Flug.
Gibt es ein Leben nach dem Tod? Theologen werden diese Frage besser beantworten können als ich. Mulmige Gefühle kommen hier nicht auf. Störend sind eher die Hinweise auf andere Veranstaltungen der Volkshochschule. Diese Form der Schleichwerbung ist in anderen Vorträgen eher unüblich.5 Euro habe ich als Eintritt bezahlt. Für mich war es eine sinnvolle Investition. Ich habe wieder etwas dazugelernt. Andreas Rüdig

Vortrag des Kneipp-Vereins in der Zentralbibliothek
Zu einem öffentlichen Vortrag in der Zentralbibliothek lädt der Duisburger Kneipp-Verein am Mittwoch, 7. November, um 17 Uhr ein. Dr. Sven Bentheim wird über das Thema „Kranke Zähne – Kranker Körper“ referieren. Die Veranstaltung findet im Vortragssaal statt und kostet für Nichtmitglieder zwei Euro. Mitglieder des Kneipp-Vereins haben freien Eintritt.
Weitere Informationen gibt es unter (0203) 662250 oder www.kneippverein-duisburg.de.

Landesamt legt Schülerprognose für kreisfreie Städte und Kreise vor
Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den Grund-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen
sowie Gymnasien in NRW wird aufgrund der demografischen Entwicklung bis zum Jahr 2016 auf etwa 1 803 000 zurückgehen, das sind 332 600 bzw. 15,6 Prozent weniger als noch im Jahr 2006. Wie die jetzt erschienene regionalisierte Schülerprognose 2007 des Landesamtes für
Datenverarbeitung und Statistik zeigt, werden die Regionen des Landes jedoch sehr unterschiedlich von diesen Veränderungen betroffen sein: Während der Hochsauerlandkreis (-23,9 Prozent) und der Ennepe-Ruhr-Kreis (-23,2 Prozent) die stärksten Verluste zu
verzeichnen haben werden, dürfte der Rückgang in der Stadt Düsseldorf mit -1,9 Prozent am geringsten ausfallen. Unter allen kreisfreien Städten und Kreisen wird einzig die Stadt Bonn im Jahr 2016 einen Zuwachs (+4,1 Prozent) der Schülerzahlen gegenüber dem Jahr 2006 zu erwarten haben. Insgesamt sind die Kreise (-17,9 Prozent) vom Rückgang der Schülerzahlen stärker betroffen als die kreisfreien Städte (-11,7 Prozent).

Infografik:
http://www.lds.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2007/189_07.jpg

Die von den Statistikern vorgelegte regionalisierte Schülerprognose umfasst - jeweils auf der Ebene der kreisfreien Städte und Kreise - voraussichtliche Schülerbestände nach Schuljahrgängen für die Jahre 2006 bis 2016 sowie Prognosen der Schulabgänge nach
Abschlussarten für die Jahre 2007 bis 2017, letzteres zusätzlich auch für Arbeitsagenturbezirke. Die Ergebnisse basieren auf der aktuellen "Vorausberechnung der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens 2005 bis 2025/2050" sowie den amtlichen Schuldaten der Jahre 2004 bis 2006.

Duisburg, 29. Oktober 2007 - Historischer Kalender

China-Reise die...
Erklärung des Ältestenrates der Stadt Duisburg

„Der Oberbürgermeister mit dem Verwaltungsvorstand und die gewählten politischen Mandatsträger sind sich der Bedeutung und Verantwortung ihrer öffentlichen Auftritte nicht nur im Ausland, sondern auch bei allen offiziellen Anlässen hier vor Ort bewusst. Jeder und jedem Einzelnen ist es eine Herzensangelegenheit, die Stadt Duisburg würdig zu vertreten.

Städtepartnerschaften dienen der Vertiefung der kulturellen, wirtschaftlichen und sportlichen Kontakte der Städte. Sie müssen getragen werden aus dem Miteinander der bürgerschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Gruppen der Partner. Deshalb steht das Treffen gesellschaftlicher Gruppen im Vordergrund von Städtepartnerschaftsbegegnungen.
Angesichts des hohen Stellenwertes von Städtepartnerschaftsbegegnungen haben alle die im Zusammenhang mit der China-Reise erhobenen Vorwürfe mit Bestürzung zur Kenntnis genommen.
Der Ältestenrat hat sich in seiner Sitzung am 29. Oktober 2007 ausgiebig mit den in der Öffentlichkeit erhobenen Vorwürfen befasst und ist nach eingehender Diskussion zu dem Ergebnis gelangt, dass die Vorwürfe substanziell nicht aufrecht zu erhalten sind. Es ist bedauerlich, dass diese Kritik in der Berichterstattung der Medien so einen Raum gegriffen hat, dass die positiven Aspekte der China-Reise in den Hintergrund getreten sind und das Ansehen der Stadt Duisburg Schaden genommen hat.
Obwohl alle Mitglieder des Ältestenrates der Auffassung sind, dass die Delegationen der Stadt Duisburg für ihre Auslandsreisen gründlich und umfassend vorbereitet werden, hat der Ältestenrat sich darauf verständigt, die vorgebrachte Anregung aufzugreifen und den künftigen Delegationsmitgliedern die Möglichkeit zu einer noch intensiveren Vorbereitung zu eröffnen. Die Reise wird vom Dezernat des Oberbürgermeisters in Absprache mit der Partnerstadt vorbereitet. Dabei kann das Dezernat des Oberbürgermeisters auf externe fachliche Unterstützung zurückgreifen.
Den Reisenden wird ein Programmentwurf vorgestellt, bei dem Fach- und Terminwünsche vor der Reise geäußert werden können. Die Programmgestaltung gilt dann für die Teilnehmer als verpflichtend, wenn Programmpunkte nicht gesondert gekennzeichnet sind.
Programmänderungen während der Fahrt werden künftig vom Delegationsleiter der Gruppe mitgeteilt und als verpflichtend oder nicht verpflichtend gekennzeichnet.

Nur nach Beendigung des Programms gilt die eventuelle übrige Zeit als Zeit zur eigenen Verfügung. Die Verwaltung wird einen angemessenen Weg der Vorbereitung einer Reise mit dem Ältestenrat absprechen und nach der Reise die Delegationsmitglieder zu einer Auswertung und intensiven Nachbereitung der Delegationsreise einladen.
Der Ältestenrat wird künftig Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten städtischer Delegationsreisen zeitnah aufgreifen und darüber beraten. Diese Aufgabe übernimmt der Ältestenrat auch für eventuell mitreisende Gäste.
Mit der hier vereinbarten Vorgehensweise will der Ältestenrat kein Urteil über einzelne in den Medien erhobenen Vorwürfe fassen, sondern zusätzliche Klarheit schaffen.“

Stadt fragt Duisburger Einwohner nach Ihrer Meinung
Keine Chance für „Trittbrettfahrer“

Zur Zeit führt das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten seine alljährliche Befragung der Duisburger Bevölkerung durch. Ca. 80 Interviewer sind – mit einem Interviewerausweis versehen – im Auftrag der Stadt unterwegs um rund 1.700 nach dem statistischen Zufall ausgewählte Personen nach ihren Meinungen zu den städtischen Wohn- und Lebensbedingungen, zur wirtschaftlichen Lage oder auch zum Freizeitverhalten zu befragen.

Die bisherige Bereitschaft der Duisburgerinnen und Duisburger, an der Umfrage teilzunehmen, lässt wieder einmal einen hohen Rücklauf erwarten. Diese Bereitschaft zur Teilnahmen zeugt auch von der positiven Einstellung der Einwohner der städtischen Bürgerumfrage gegenüber. Das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten hofft auch in den weiteren zwei Wochen der Aktion auf eine hohe Teilnahmebereitschaft der Bürgerinnen und Bürger.
Da es bereits einige „Trittbrettfahrer“ gegeben hat, abschließend ein wichtiger Hinweis: Die städtischen Befrager können sich jederzeit mit einem Interviewerausweis legitimieren. Für die Teilnahme am Interview gibt es keine Geschenke oder sonstige Entlohnungen, und es werden auch keine Preise verlost.

„Träume“: Jugend-Förderpreis 2007 wird zum achten Mal vergeben
Unter Leitung des Duisburger Künstlers Gerd Losemann tagte am 26. Oktober die Jury für die Vergabe des „Jugend-Förderpreises 2007“, den das Mercator-Center in Kooperation mit dem Bezirksamt Meiderich/Beeck vergibt. Nach Sichtung aller 37 eingereichten künstlerischen Beiträge der Schulen aus dem Stadtbezirk (Hauptschule Wiesbadener Straße, Förderschule Hoher Weg, Gesamtschule Meiderich, Max-Planck-Gymnasium, Gustav-Stresemann-Realschule) wurden die Arbeiten zur Prämierung ausgewählt. Die Preisgelder in Höhe von 1.500 Euro (Staffelung: 500 bis 100 Euro) werden den Schulen für Zusatzausstattungen im künstlerischen Bereich überlassen.
Der Jugend-Förderpreis wird in diesem Jahr zum achten Mal vergeben. Das diesjährige Thema lautete: „Träume“. Bewerben konnten sich Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I im Stadtbezirk Meiderich/Beeck. 90 Schülerinnen und Schüler haben sich an dem Wettbewerb beteiligt.
Künstler Gerd Losemann über die Arbeiten: „So vielschichtig wie der Traum ist, so vielschichtig waren auch die Interpretationen der Jugendlichen zu dem gestellten Thema. Ihre Fragestellung war: Träume ich farbig oder nur schwarzweiß, träume ich nur zusammenhanglose Einzelepisoden oder erschließen sich mir im Traum ganz klar erkennbare Situationen? All diese infrage kommenden Überlegungen wurden in den verschiedensten Techniken erarbeitet. Und so wird es wohl wieder eine interessante und spannende Ausstellung werden.“
Der Jury gehörten neben Gerd Losemann Andre Theurich, Center-Manager des Mercator-Centers in Duisburg-Obermeiderich, Kunstlehrer Ralf Thiesen sowie Bezirksvorsteher Willi Jankowski und Amtsleiter Ralph Cervik an. Gastgeber der Jury war Wolfgang Gerber, Leiter der Hauptschule Wiesbadener Straße.
Die Arbeiten werden im Rahmen einer Ausstellung vom 5. bis 10. November im Mercator-Center in Obermeiderich der Öffentlichkeit vorgestellt. Bei der Eröffnung der Ausstellung, am Montag, 5. November, um 18 Uhr werden die Namen der Preisträger bekannt gegeben und den beteiligten Schulen die Preise übergeben. Zusätzlich erhalten die beteiligten Schülerinnen und Schüler Sachpreise.
Jury: (v.l.n.r.) Bezirksvorsteher Willi Jankowski, Gastgeber Wolfgang Gerber, Leiter der Hauptschule Wiesbadener Straße, Amtsleiter Ralph Cervik, Künstler Gerd Losemann und Center-Manager Andre Theurich.

Beratungsangebot für hörbeeinträchtigte Menschen
Die nächsten Sprechstunden für Gehörlose bietet die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen des Amtes für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg am Montag, 5. November, von 15 bis 17 Uhr und Montag, 19. November, von 10 bis 11 Uhr im Nürnberger Haus, Schwanenstraße 5 – 7, Duisburg-Mitte, 3. Etage, Zimmer 310 an. Eine Gebärdendolmetscherin ist anwesend. Hilfesuchende können mit allen Problemen, die sie bedingt durch ihre Hörbehinderung selbst nicht lösen können, dieses kostenlose Angebot nutzen. Die Beraterinnen klären Sachverhalte, bieten Problemlösungen an und vermitteln gegebenenfalls an andere zuständige Stellen weiter. Auch außerhalb der Sprechstunde sind die Beraterinnen unter den Rufnummern (0203) 283-2760, -4791 und -6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über Telefax unter (0203) 283-2374 erreichbar.

Viele Freunde fürs Lesen gewonnen - Bilanz zur 36. IKiBu der Duisburger Stadtbibliothek

Mit einem Aktionstag in der Zentralbibliothek und in den sechs Bezirksbibliotheken endete am Samstag (27. Oktober) die 36. Internationale Kinder- und Jugendbuchausstellung (IKiBu) in Duisburg. „Freundschaft trägt die Welt“, so lautete in diesem Jahr das Motto der landesweit größten Bücherschau für Kinder und Jugendliche. Das Programm umfasste 175 Veranstaltungen, zu denen ebenso viele kleine und große Besucher kamen wie in den Vorjahren (14.000), darunter 160 Schulklassen mit mehr als 4.000 Schülerinnen und Schülern.
Angeboten wurden Lesungen, Theateraufführungen, Ausstellungen, Hörspiele und andere Medienprojekte sowie verschiedene Kreativwerkstätten. Besonderen Zuspruch erhielten die Autorenlesungen mit Mirijam Müntefering („Grubenhunde“), Henriette Sauvant („Der kleine Häwelmann“) und Willi Fährmann („Jakob und seine Freunde“). Bei Schulen fanden vor allem die mit Schauspielern besetzten Lesungen großen Anklang, darunter „Yard Girl“ und „norway.today“. „Es ist sehr erfreulich, dass wir auch in diesem Jahr wieder so viele Freunde für das Lesen gewonnen haben“, kommentierte Dr. Jan-Pieter Barbian, der Direktor der Stadtbibliothek, die positive Bilanz. Er lobte das große Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das vielfältige Programm der IKiBu neben ihrer umfangreichen Alltagsarbeit mit großer Sorgfalt vorbereitet und mit Bravour realisiert haben.

Ab dem 29. Oktober beginnt das pädagogische Rahmenprogramm zur IKiBu mit speziellen Seminarangeboten für Lehrer und Erzieher aus dem Vor- und Grundschulbereich sowie Eltern. Diese finden in allen Duisburger Bezirken bis Anfang Dezember statt. Auch die Ausstellung der Kinderbuchillustrationen von Henriette Sauvant kann noch bis zum 17. November in der Zentralbibliothek besucht werden. Die 37. IKiBu ist für die Zeit vom 20. bis 25. Oktober 2008 geplant.

Überdurchschnittlich gute Kartoffelernte in NRW
 Die diesjährige Kartoffelernte in Nordrhein-Westfalen wird mit 1,41 Millionen Tonnen um 7,7 Prozent höher ausfallen als im Vorjahr. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung
und Statistik anhand vorläufiger Ergebnisse der "Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung" mitteilt, wird die Erntemenge voraussichtlich auch um 3,1 Prozent über dem Durchschnittsergebnis der Jahre 2001 bis 2006 liegen.
Hohe Temperaturen und anhaltende Trockenheit in den Monaten April bis Mitte Mai führten bei Kartoffeln, insbesondere bei den frühen Sorten, zu einem geringeren Knollenansatz je Kartoffelstaude. Die nachfolgende, anhaltend feuchte Witterung ließ jedoch eine gute
Ausbildung der angesetzten Knollen zu, was vermehrt zu Übergrößen führte.
Die diesjährige Vegetation ließ den Ertrag pro Hektar um 4,3 Prozent auf 44,69 Tonnen steigen. Bei Frühkartoffeln erzielten die Landwirte mit 34,29 Tonnen einen um 9,4 Prozent höheren
Hektarertrag als 2006. Bei den mittelfrühen und späten Sorten war mit 46,15 Tonnen ein Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.
Gut 92 Prozent oder 1,28 Millionen Tonnen der gerodeten Kartoffeln waren mittelfrühe und späte Sorten. (LDS NRW)

Teuerungsrate in NRW verharrt bei +2,6 Prozent
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für
Datenverarbeitung und Statistik zwischen Oktober 2006 und Oktober 2007 um 2,6 Prozent auf 112,6 Punkte (Basisjahr 2000 = 100) gestiegen. Gegenüber dem Vormonat (September 2007) stieg der Preisindex um 0,1 Prozent.
Gegenüber dem Vormonat (September 2007) erhöhten sich vor allem die Preise für Molkereiprodukte und Eier (+6,6 Prozent; darunter: Vollmilch +10,2 Prozent, Käse und Quark +6,9 Prozent). Auch für Frischgemüse (+6,6 Prozent) musste mehr bezahlt werden.
Preisgünstiger als im Vormonat waren u. a. Beherbergungsdienstleistungen (-8,3 Prozent), Pauschalreisen und Kraftstoffe (jeweils -2,9 Prozent).
Gegenüber Oktober 2006 stiegen insbesondere die Preise für Speisefette und -öle (+25,1 Prozent; darunter: Butter +45,4 Prozent). Deutlich teurer als vor Jahresfrist waren außerdem Strom (+8,9 Prozent), Kraftstoffe (+8,0 Prozent) und Heizöl (+6,5 Prozent), während die Preise für Gas um 4,2 Prozent nachgaben. (LDS NRW)

Gründerinnen mit Konzept gefragt! Neue Koordinatorinnen für die Region Niederrhein - Expertenjury vergibt Unternehmerinnenbrief
Die erste Auswahlrunde für den Unternehmerinnenbrief tagt im Dezember. Stichtag für die Bewerbung ist der 23. November 2007. Gefragt sind Frauen mit tragfähigen Unternehmenskonzepten. Eine Expertenjury wird entscheiden, welche Bewerberinnen mit dem Unternehmerinnenbrief zertifiziert werden.
Der Unternehmerinnenbrief ist eine Initiative des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW. Neben bereits bestehenden Förderinstrumenten bietet der Unternehmerinnenbrief NRW vor allem einen Motivationsschub durch die Präsentation vor einem neutralen Expertenteam bestehend aus Banken, Kammern, Beratungseinrichtungen und Unternehmen. Erfolg versprechende Konzepte erhalten das Qualitätssiegel. "Neben der Auszeichnung erhalten die Bewerberinnen eine qualifizierte Stellungnahme zur Optimierung ihres Geschäftsplans", so die Initiatorinnen. Außerdem kann sich die angehende Chefin über eine einjährige Patenschaft freuen, bei der ihr eine erfahrene Unternehmerin oder ein Unternehmer hilfreich zur Seite steht.
Das Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft holte die Idee des Unternehmerinnenbriefes nach Duisburg. Koordiniert wird das Projektbüro von den städtischen Gründungsberaterinnen Magdalena Kowalczyk und Karin Schillings, die bereits seit vielen Jahren selbstständige Frauen beraten. Sie bewerten insbesondere die professionelle Darstellung von Geschäftskonzepten und die öffentliche Aufmerksamkeit als gewinnbringend. "Der Unternehmerinnenbrief NRW soll Gründerinnen und Unternehmerinnen nicht nur in ihrem Vorhaben stärken, sondern er gilt auch als vorzeigbare Referenz bei Bankgesprächen, in der Akquisition, im Kundenkontakt und für das Marketing."
"Auch wir begrüßen die Initiative und freuen uns über die Unterstützung junger Unternehmerinnen in der Region Niederrhein", so Barbara Bause, Geschäftsführerin des "unternehmerinnen forums niederrhein", die bereits für die Idee des Unternehmerinnenbriefes gewonnen werden konnte. "Der Unternehmerinnenbrief ist eine ganz spezielle Form des Networking - in dem Know-how gebündelt wird und Wissen aus erster Hand weitergegeben wird".

Bewerbungsverfahren
Um eine Teilnahme kann sich jede Gründerin bewerben, deren Planungs- und Beratungsphase für ein konkretes Vorhaben abgeschlossen ist. Bewerben können sich auch bestehende Unternehmerinnen, die die Weichen für ihr Unternehmen noch einmal neu oder anderes stellen wollen - sie können ihr Expansionsvorhaben präsentieren und für diesen Schritt Unterstützung und Referenzen erhalten.
In diesem Jahr haben Gründerinnen und Unternehmerinnen aus der Region Niederrhein bis zum 23. November 2007 die Möglichkeit, sich um eine Teilnahme zu bewerben. Bewerbungsunterlagen stehen als Download auf der Homepage www.unternehmerinnenbrief.de zur Verfügung oder können im Projektbüro Unernehmerinnenbrief-Niedrrhein angefordert werden. Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist kostenlos.
Kontakt und weitere Informationen:
Projektbüro Unternehmerinnenbrief c/o Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft Magdalena Kowalczyk / Karin Schillings Tel.: 0203/283-4997 / 283-2249 E-Mail: u-brief.niederrhein@stadt-duisburg.de www.unternehmerinnenbrief.de

Duisburg, 27. Oktober 2007 - Historischer Kalender

Rhein-Ruhr-Bad ist an Allerheiligen geöffnet
Auch in diesem Jahr bietet DuisburgSport den schwimmfreudigen Duisburgern die Möglichkeit, an Allerheiligen (Donnerstag, 1. November) dem Freizeitsport im kühlen Nass nachzugehen oder sich in der Sauna zu entspannen. Von 8 bis 21 Uhr können alle großen und kleinen Wasserratten das vielfältige Angebot im Rhein-Ruhr-Bad genießen.
Alle anderen von DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben an diesem Tag geschlossen.

VHS-Kurs: Es war einmal...
"Brauchen Kinder Märchen?" lautet der Titel eines Seminars der Volkshochschule auf der Königstraße 47 am Samstag, 17. November, von 14 bis 18 Uhr. Die Referentin, Maren Tiedtke, informiert über die Bedeutung von Märchen im Prozess der kindlichen Entwicklung und stellt geeignete und ungeeignete Märchen vor. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

VHS-Seminar: Praxis für Hobbygärtner
Auch im Herbst ist noch Gartensaison. Aus diesem Grund bietet die Volkshochschule im Gebäude auf Königstraße 47 am Samstag, 10. November, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr, eine weitere Folge des beliebten Samstag-Seminars "Grundkenntnisse für Hobbygärtner" an. Im Mittelpunkt des Seminars stehen neben vielen Praxistipps auch pfiffige Ideen zur Gartengestaltung, einschließlich der Bepflanzung schwieriger Bereiche und der Anlage vielfältiger Biotope. Wer möchte, kann eine Skizze seines eigenen Garten mitbringen. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

VHS: Steuerseminar für Existenzgründer
Wer eine Existenzgründung plant oder bereits ein eigenes Unternehmen angemeldet hat, hat viele Fragen zum Steuerrecht. Das Seminar der Volkshochschule auf der Königstraße 47, am Samstag, 10. November und Sonntag, 11. November, jeweils von 9 bis 16 Uhr, vermittelt Grundkenntnisse des aktuellen Steuerrechts. Im Mittelpunkt stehen unter anderem praxisnahe Hinweise zu den Einkunftsarten, zu Gewerbe- und Umsatzsteuer und zur Gewinnermittlung, jeweils mit Fallbeispielen anschaulich verdeutlicht. Eine Voranmeldung ist erforderlich.
 

Duisburg, 26. Oktober 2007 - Historischer Kalender

Kriegsbombe im Duisburger Innenhafen erfolgreich entschärft
Der Kampfmittelräumdienst hat die bei Baggerarbeiten für das geplante Euro-Gate-Projekt im Duisburger Innenhafen gefundene Zehn-Zentner-Bombe aus dem II. Weltkrieg um 12.06 Uhr erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen sind aufgehoben worden. 
Das Foto zeigt den Abtransport der entschärften Bombe durch das Mehrzweckboot der Duisburger Feuerwehr.


Baumpflanzungen auf der Düsseldorfer Straße
Vorbereitende Arbeiten beginnen am kommenden Montag

Nicht nur im Bereich der Kardinal-Galen-Straße werden derzeit im Rahmen der Kampagne „Duisburg. Schön grün.“ Bäume gepflanzt. Ab der kommenden Woche bekommt auch die Düsseldorfer Straße ein grüneres Umfeld. Zwischen der Realschulstraße und der Friedrich-Wilhelm-Straße werden im mittleren Bereich der Straße insgesamt 24 Platanen gepflanzt. Außerdem werden vier Querungsmöglichkeiten eingerichtet.
Um die Bäume pflanzen zu können, sind zunächst umfangreiche Tiefbauarbeiten notwendig. Dazu wird in den Pflanzbereichen das Pflaster zwischen den vorhandenen Schienensträngen herausgenommen und die Schienen entfernt. Die Arbeiten für die rund 180.000 Euro teure Maßnahme beginnen am kommenden Montag und werden in mehreren Abschnitten durchgeführt. Die Fertigstellung ist für Ende März 2008 vorgesehen. Nach der Umgestaltung des Bereiches und den Baumpflanzungen wird es zukünftig auf dem Straßenstück ca. 75 Stellplätze geben, vier davon sind für Menschen mit Behinderungen vorgesehen.  Foto: Neu angelegtes Grün an der Poststraße.

Stellenbesetzungsverfahren neue Amtsleiterstellen
Zur Zeit werden zwei bedeutende Amtsleiterstellen in der Stadt Duisburg neu besetzt. Öffentlich ausgeschrieben ist die Amtsleiterstelle des Rechtsamtes und die Amtsleiterstelle des zukünftigen Amtes für Bildung. Die Nachbesetzungen der Stellen führen in den letzten Tagen verstärkt zu unterschiedlichsten öffentlichen Spekulationen über das Verfahren und über die möglichen Kandidaten.
Hierzu wird heute konkret in dem Lokalteil der WAZ gemutmaßt, dass Dr. Dr. Joachim Seeger aus Recklinghausen favorisierter Kandidat des Beigeordneten Karl Janssen sei. Janssen erklärt dazu: „Herr Dr. Dr. Joachim Seeger ist mir – entgegen der Pressemitteilung in der WAZ – persönlich nicht bekannt.“
Zum Stellenbesetzungsverfahren der beiden Amtsleiterstellen verweist die Verwaltung darauf, dass hierzu ein unabhängiges Besetzungsverfahren durchgeführt wird. Zur Zeit gehen zahlreiche Bewerbungen für beide Stellen beim Personaldezernat der Stadtverwaltung ein. Die Bewerbungen werden dort zentral gesammelt und nach Ende der Ausschreibungsfrist dem jeweils zuständigen Beigeordneten zur Vorauswahl zur Verfügung gestellt. Nach Bildung der Vorauswahl finden formelle Bewerbungsgespräche statt, an denen auch der Personalrat sowie die Gleichstellungsbeauftragte beteiligt sein werden. Abschließend werden die zuständigen politischen Gremien in der Angelegenheit beschließen.

"Hasse mal 'ne Mark?" - Ein humoristischer Beitrag von Andreas Rüdig
Dieses Stellenangebot hat es in sich. Nicht etwa, weil es ein Stellenangebot für einen 1 - Euro - Job ist und sich die Prinzessinnen - Brauerei auch besseres Personal leisten könnte. Auch nicht etwa, weil die Arbeitsbedingungen hier so katastrophal wären - sie sind wie bei jedem 1 - Euro - Job. Nein; es hat vielmehr etwas mit der Stellenbeschreibung zu tun. Die Prinzessinnen - Brauerei sucht nämlich Testsäufer beiderlei Geschlechts. Sie möchte neue Geschmacksrichtungen bei ihren Bieren auf den Markt bringen. Bier mit Zwetschgengeschmack soll es sein, Pfirsichbier, Brombeerbier, Kirschbier, Erdbeerbier, Bananenbier, Quittenbier, Birnenbier und Apfelbier. Was sich auf den ersten Blick (oder besser gesagt: den ersten Schluck) verrückt anhört, macht für die Brauerei durchaus Sinn.
"Der Biermarkt stagniert schon seit Jahren," berichtet Saerdna Gidür, Pressesprecherin der Duisburger Brauerei. "Sowohl beim Pils als auch beim alkoholfreien Bier verzeichnen wir schon seit Jahren immer nur minimale Zuwächse beim Verkauf, Verbrauch, Umsatz und Gewinn. Mit unsere Produktoffensive möchten wir neuen Schwung auf den Markt bringen."
Was sonst als Komasaufen verpönt ist, dürfen die 1-Euro-Jobber, nämlich ungehemmt Alkohol konsumieren. Die Brauerei möchte wissen, wie viel des neuen Bieres ein Mensch verträgt. Sind die Probanden wieder ausgenüchtert und ansprechbar, werden sie von einem Fachmann, in Fachkreisen Brauer und Mälze genannt, befragt. Wie schmeckt das neue Bier? Dürfen noch mehr Aromastoffe zugegeben werden? Oder sollen es weniger sein? Dürften Fruchtstückchen in dem Bier schwimmen? All' diese Fragen (und natürlich noch viel mehr) interessieren die Werbestrategen der Brauerei.
Ich muss jetzt nur noch geeignetes Personal finden. Sauferfahren soll es sein, aber mit intakter Leber. Es soll noch in der Bierphase und noch nicht auf Weinbrand, Schnaps und Korn umgestiegen sein. Die ständige Erreichbarkeit wird während der sechsmonatigen Testphase sowieso gegeben sein: Die Brauerei stellt Bett und Kotzgelegenheit. Für den Notfall steht auch psychologische und ärztliche Betreuung bereit. Wenn erforderlich, erhalten die Probanden sogar regelmäßig neue Beinkleider und Unterwäsche.
Die ersten Personalgespräche sind bereits erfolgreich verlaufen. Diakonie und Caritas kennen ja durch ihre tägliche Arbeit ein riesiges und vor allem williges Reservoir an potentiellen Probanden. Worin der Nutzen des 1-Euro-Angebots für diese Leute liege, fragen Sie? Hopfen und Malz sind bei ihnen mitnichten verloren. Sie brauchen ihn vielmehr. Und wenn Sie in unsere schöne Stadt kommen, werden Sie eine Frage bestimmt nicht mehr hören: "Hasse mal 'ne Mark?"

Mode Heim Handwerk – die Familienmesse - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Kommen, sehen, staunen, mitmachen. – Sehr informativ, spannend, klassisch und modern präsentiert sich die Messe „Mode Heim Handwerk“ die vom 27. Oktober bis 04. November 2007 in den Essener Messehallen stattfindet.
Die familienfreundliche Messe bietet tolle Angebote, Beratung und Tipps von rund 700 Ausstellern. Die Messebesucher finden in den 12 Messehallen folgende Themenschwerpunkte von Bauen, Renovieren & Garten, Mode & Beauty, Wohnen & Leben, über Hobby & Freizeit, kulinarisches und praktisches, Dinos und Reptilien, Sport bis hin zum Christmastown.
Highlights sind unter anderem die glanzvollen Modeschauen von Braut- und Abendmode, die Präsentation von rund 300 lebenden Reptilien in der großen Dino-Schau mit über 30 lebensgroßen, bis zu 26 Meter langen Modellen von Urzeittieren. Die entsprechende Bepflanzung und Dekoration sorgt dafür, dass man sich wie in urzeitlichen Wäldern fühlt. Es ist besonders Action für Kinder angesagt, die hier zu Paläontologen werden können, zu Forschern, die urzeitliche Tiere ausgraben.
Wer hat nicht den Wunsch länger körperlich und geistig fit zu bleiben. Eine interessante Mischung aus Verkaufsausstellung, Beratungszentrum und Mitmachaktionen unter dem Titel „gesund bleiben – gesund werden“ bietet die Gesundheitsmesse BODY & HEALTH, vom 1. bis 4. November in der Halle 3 Hier können sich Besucher unter anderem im Rahmen des Non-Stop-Vortragsprogramm, bei Fachexperten aus den Bereichen Medizin, Gesundheit, Wellness, Ernährung und Fitness informieren.
Damit die Eltern Gelegenheit haben, ungestört eine Weile über die Messe zu bummeln, gibt es in der Halle 6 eine professionelle Betreuung für Kinder von 6 bis 12 Jahren.

Die Eintrittspreise wurden in diesen Jahr wieder nicht erhöht und gelten gleichzeitig für die Messen „Mode Heim Handwerk“ und „Gesundheitsmesse BODY & HEALTH“

Erwachsene 7,00 €
Rentner, Schwerbeschädigte, Arbeitslose, Schüler ab 15 Jahren, Jugendliche, Sudenten 6.00 €
Kinder von 6 bis 14 Jahren 2,50 €
Familienkarte (2 Erwachsene und mindestens ein Kind) 13,50 €
Happy-Hour-Ticket (werktags ab 14 Uhr) 4,50 €
Infos unter Telefon: 0201 / 91456-0 und www.gesundheit-messe.de

V.li.: Vor urtierischem Hintergrund, der Initiator der Gesundheitsmesse, Dr. Wolfgang Kater, der Geschäftsführer der Messe Essen Egon Galinnis und die Bereichsleiterin Messen und Ausstellungen Sabina Dillen.

"Ich schreibe Dir einen Liebesbrief. Masch Kaléko zum 100. Geburtstag"
Von Andreas Rüdig
Es ist später Donnerstagnachmittag Ende Oktober 2007. "Jour Fixe" - Zeit bei der Volkshochschule in der Duisburger Innenstadt angesagt.
"Ich schreibe Dir einen Liebesbrief. Masch Kaléko zum 100. Geburtstag" lautet das Thema dieser Veranstaltung. Ein Foto dieser eigentlich doch recht hübschen Frau ist per Overheadprojektor auf die hintere Wand der Bühne geworfen. Ein Tisch incl. Stuhl, Getränk und Mikrophon steht davor. Links davon: ein Notenständer, Sitzbank, Klavier (das heute nicht gebraucht wird) und Gitarre. Und nicht zu vergessen: der Musiker. Stefan Nern heißt er. Er soll die Gitarre spielen, während Ursula Jung die Wortbeiträge liefert. Von den Lautsprecherboxen abgesehen ist die Bühne ansonsten leer.
Gut bestuhlt ist der Vortragssaal an diesem Tag. Schätzungsweise 100 Personen würden hier einen Sitzplatz finden. Und die Massen strömen tatsächlich, überwiegend ältere Damen, auch ein paar Herren älteren Semesters sind dabei, von jungen Leuten keine Spur. Trotz mancher Lücken in den Stuhlreihen ist die Veranstaltung gut besucht.
Kaléko wurde am 7. Juni 1907 im westgalizischen Charnow geboren. Der Vater ist Russe, die Mutter Österreicherin - man lebt hier im Dreiländereck von Rußland, Preußen und Österreich. 1914 wanderte die Familie nach Deutschland aus. Liest man Kalékos Literatur, könnte man an Flucht glauben.
Der Vater ist als Russe in den Kriegsjahren 1914 - 1918 interniert; die kleine Mascha geht in Frankfurt am Main und in Marburg zur Schule. In dieser Zeit entstehen auch die ersten Gedichte. Als der Vater 1918 freikommt, geht die Familie nach Berlin. Dort winkt Arbeit. Dort gibt es ein Zentrum ostjüdischen Lebens. Doch die Familie ist arm. Also geht die junge Frau mit der Mittleren Reife von der Schule ab. 1925 wurde Mascha Bürolehrling im Arbeiterfürsorgeamt der jüdischen Gemeinde.
Broterwerb = Arbeit. Schriftstellerei. Abendkurse an der Universität in Philologie und Psychologie. Das ist zu der Zeit die Welt der Mascha Maléko. An der Uni lernt sie auch ihren ersten Mann Saul Maléko kennen. Das ist zu dieser Zeit die Welt der Mascha Maléko. An der Uni lernt sie auch ihren ersten Mann Saul Kaléko kennen. Der ist Journalist bei der Jüdischen Allgemeinen und schreibt an seiner Dissertation. Beide heiraten 1938; Mascha wird Hausfrau und Autorin. Da sie oft das "Romanische Café" besucht, lernt sie Autoren wie Kästner und Ringelnatz kennen. Hier kann sie mit ihrer Literatur an die Öffentlichkeit treten. Die damals sehr populäre Vossische Zeitung druckt Maschas Gedichte ab; sie wird so einer literarischen Öffentlichkeit bekannt. Bei Rowohlt gibt es die erste Buchveröffentlichung.
Doch dann kommt die Nazi - Diktatur und die Repression jüdischen Lebens. Mascha kann nicht veröffentlichen. Außerdem lernt Mascha 1936 den Dirigenten und Musikwissenschaftler Kemju Winawa kennen, von dem sie im Dezember 1936 auch Sohn Alexander bekommt. Auch wenn Saul Kaléko seine Frau immer noch liebt und eigentlich noch zu ihr halten möchte, kommt es letztendlich doch zur Trennung. Die Scheidung folgt am 22. Januar 1938. Sechs Tage später heiraten Kemju und Mascha. Im September 1938 fliehen die beiden dann nach New York. Dort gründet Winawa einen Chor, der anfangs auch Erfolg hat. Mascha kann ein paar Gedichte veröffentlichen. Es folgen aber Jahre der bitteren Armut. 1944 wird die Familie amerikanische Staatsbürger. 1946 setzt der Erfolg wieder ein. Mascha kann ein Buch veröffentlichen und erhält 1.000 Bücher dafür. Sie schreibt nun Limericks, Kindergedichte und Chansontexte. Auch ihr Mann hat nun musikalisch Erfolg. Die '50er und '60er Jahre sind wieder erfolgreiche Jahre. Die Familie zieht nach Israel um. Als der Sohn 1968 und der Ehemann 1973 sterben, verwindet sie beides nicht. Mascha stirbt am 21. Januar 1975.
Die Volkshochschule stellt hier ein unbekannte und vergessene deutschsprachige Dichterin vor. Die Veranstaltung besteht aus Musik, biographischen Daten und Gedichtvorträgen. Ruhig, dezent und fast schon still ist der Vortrag, wirkt dadurch aber umso intensiver. Die Literatur steht eindeutig im Vordergrund. Wie soll ich sie einordnen? Nun, Literaturwissenschaftler können es besser als ich.
Textauswahl und Vortrag sind sehr professionell; es entsteht sehr schnell eine gemütliche, angenehme Atmosphäre, bei der wir Zuhörer gebannt dem Vortrag lauschen. Da macht es auch nichts, wenn Jung ein wenig mit der Zeit überzieht...

Mehr Beamte und Richter in den Ruhestand versetzt
6 661 vormals im Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen stehende Beamte und Richter wechselten im Jahr 2006 in den Ruhestand. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 8,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor (6 148). Fast 40 Prozent der neu hinzugekommenen "Pensionärinnen und Pensionäre" waren Frauen (2 621); nahezu zwei Drittel waren ehemalige Lehrerinnen oder Lehrer (4 353).
41 Prozent der 2006 in den Ruhestand gewechselten Beamten und Richter schieden mit Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem aktiven Erwerbsleben aus. 24 Prozent wurden wegen Dienstunfähigkeit und rund acht Prozent wegen einer Schwerbehinderung pensioniert. Etwa 19 Prozent wurden auf eigenen Antrag nach dem 63. Lebensjahr (jedoch vor dem 65.
Lebensjahr) und neun Prozent aufgrund der im Polizei- und Justizvollzugsdienst geltenden besonderen Altersgrenze in den Ruhestand versetzt.
Von den 4 353 im letzten Jahr pensionierten Lehrerinnen und Lehrern schieden knapp 36 Prozent vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit oder Schwerbehinderung aus dem aktiven Dienst aus; 22 Prozent quittierten den Dienst auf eigenen Antrag nach dem 63. Lebensjahr und knapp 42
Prozent schieden durch das Erreichen der Regelaltersgrenze von 65 Jahren aus dem Dienst aus.

Die Zahl der Ruhegehaltsempfänger in NRW erhöhte sich zum 31. Dezember 2006 auf knapp 109 692; weitere 40 036 Empfänger(innen) erhielten Witwen- bzw. Witwergeld und 4 164 bezogen Waisengeld. 59 Prozent aller Ruhegehaltsempfänger waren vormals im Schuldienst tätig. (LDS NRW)

NRW-Einzelhandelsumsatz im September unter Vorjahresniveau
 Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im September 2007 nach ersten vorläufigen Ergebnissen nominal 2,3 Prozent weniger um als im September 2006. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, gingen die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der
Preisentwicklung, um 3,4 Prozent zurück. Die Beschäftigtenzahl im Einzelhandel war im September um 0,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor.
Für den Zeitraum Januar bis September 2007 ermittelten die Statistiker einen nominalen Umsatzrückgang um 1,7 Prozent und ein reales Minus von 2,5 Prozent gegenüber dem gleichen
Vorjahreszeitraum. (LDS NRW)

Schienenlärm: Von der Schweiz bis zu den Niederlanden - Initiativen/Bürgervereine streben bundesweit Kooperation an  Ehemaliger Duisburger will Kräfte gegen Bahnlärm bündeln

Duisburg, 25. Oktober 2007 - Historischer Kalender

Festakt zum 250. Geburtstag des Freiherrn vom Stein
Fachpolitischer Dialog zur Sozialen Stadt

Bombenfund im Duisburger Innenhafen: Freitag wird ab 11 Uhr entschärft
Erhebliche Verkehrsbehinderungen im Bereich Innenstadt erwartet
Die britische Zehn-Zentner-Bombe war gestern Nachmittag bei Ausbagger-Arbeiten für das geplante Euro-Gate-Projekt im Duisburger Innenhafen (im Bereich des Holzhafens) gefunden worden. Wegen der Größe der Bombe ist eine Evakuierungszone von 500 Metern um die Fundstelle erforderlich. Der Kampfmittelräumdienst wird um 11 Uhr mit der Entschärfung beginnen. Der Bereich im 500-Meter-Umkreis um die Fundstelle muss bis 10 Uhr geräumt sein.

Als Aufenthaltsraum steht ab 8 Uhr die Aula des Landfermann-Gymnasiums an der Mainstraße 10 in Duisburg-Mitte zu Verfügung. Im Bereich 500 bis 750 Meter um den Fundort ist aus Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die Menschen sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 10 Uhr nicht mehr gestattet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Evakuierungszone sind 1.223 Bewohnerinnen und Bewohner betroffen, in der Sicherheitszone leben etwa 2.865 Menschen. Im Evakuierungsbereich liegen zahlreiche Verwaltungs- und Bürogebäude sowie Gewerbebetriebe (u. a. Hitachi, Novitas, Metro, Toom, DGB), ein Altenheim, die Synagoge, zwei Kindergärten, das WDR-Studio Duisburg sowie das Atlantis Kindermuseum
In der Sicherheitszone befinden sich weitere Verwaltungs- und Bürogebäude wie das Rathaus, das Stadthaus und das Hauptzollamt, das Kultur- und Stadthistorische Museum, ein weiterer Kindergarten, vier Schulen und das Theater Duisburg.
Die Kindergärten Hansegracht, Kardinal-Galen-Straße und Am Burgacker bleiben am Freitag geschlossen. Die Schulen Gustav-Heinemann-Realschule, Landgerichtstraße und das Kaufmännische Berufskolleg Burgplatz bleiben ab 11 Uhr geschlossen, so dass Schüler das Haus bis zur Entwarnung nicht verlassen können. Die Grundschule Obermauerstraße und die Gottfried-Könzgen-Schule haben schulfrei.
Betroffen ist auch die A 40, die ab ca. 10.40 Uhr zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Anschlussstelle Marientor in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden muss; die genaue Zeit wird je nach Verkehrslage von der Autobahnpolizei festgelegt. Der Verkehr wird über die A 57 bzw. über die A 42 und die A 3 umgeleitet. Die Bundesautobahn A 59 muss nicht gesperrt werden. Im Umkreis der Sicherheitszone ist morgen infolge der Absperrmaßnahmen und Umleitungen bis zur Entschärfung mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Auch die Buslinien 934 und 939 der DVG sind ebenfalls betroffen und werden umgeleitet. Mehr Infos gibt es bei der DVG unter (0203) 604-4554 und -4555. Außerdem fällt der Wochenmarkt auf der Stresemannstraße aus.
Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben die Anwohner und die betroffenen Gewerbebetriebe heute aufgesucht und sie über die Verhaltensmaßnahmen informiert. Bettlägrige und unterstützungsbedürftige gehbehinderte Personen in der Evakuierungszone sind gebeten, sich beim Call Duisburg unter der Rufnummer 94000 zu melden. Call Duisburg steht heute noch bis 20 Uhr zur Verfügung.
Beginn und Ende der Entschärfung werden durch Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben; Infos hierzu gibt es auch über Call Duisburg unter 0203/94000 oder im Internet unter www.duisburg.de.

Bücherbus fällt weiter aus
Auch in dieser Woche kann der Bücherbus nicht auf Tour gehen, da in der Stadtbibliothek weiterhin kein Fahrer zur Verfügung steht. Die betroffenen Haltepunkte sind am Mittwoch in Marxloh (Ottostraße und Wilfriedstraße) sowie in Beekerwerth (Am Bischofskamp), am Donnerstag in Mündelheim (Im Reimel und Im Bonnefeld) sowie in Huckingen, Rahm und Großenbaum und am Freitag in Neuenkamp (Essenberger Straße und Lilienthalstraße), in Hochfeld (Heer-/Gitschinerstraße) sowie in Neudorf (Ludgeriplatz und Gabrielkirchplatz). Fällige Medien, die auf dem Bus entliehen wurden, werden automatisch verlängert.

Abschaffung des Widerspruchsverfahren betrifft auch Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Der Landtag NRW hat am 19. September 2007 beschlossen, das Widerspruchsverfahren, wie bereits in mehreren Bundesländern praktiziert, auch in NRW in weiten Teilen abzuschaffen. Die Neuregelung tritt zum 1. November 2007 in Kraft. Auch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg sind von dieser Änderung, vor allem im Bereich der Gebührenerhebung betroffen. Konsequenz der Abschaffung des Widerspruchsverfahrens ist, dass für die ab dem 01. November erlassenen Gebührenbescheide nur noch der Klageweg beschritten werden kann. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg wollen als kundenorientiertes Unternehmen das Verfahren für die Kundinnen und Kunden vereinfachen. Um unseren Kunden bei Feststellung eines inhaltlich fehlerhaften Bescheides entgegenkommen zu können, bitten wir diese, sich im Falle möglicher Fehler umgehend nach Erhalt des Bescheides bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg zu melden. Die Wirtschaftsbetriebe werden dann zeitnah einen korrigierten Zweitbescheid erlassen. Auf diese Weise kann ein für beide Seiten kosten- und zeitintensives Klageverfahren vermieden werden. Anrufe nimmt das Kundenservicecenter unter der Rufnummer (0203) 283 - 4000 entgegen.

Brückenreparatur der Friedrich-Ebert-Brücke von Ruhrort nach Homberg
Die Ost-West Verbindungen in Duisburg sind zur Zeit beeinträchtigt. Arbeiten an den Rheinquerungen belasten den Kraftfahrzeugverkehr besonders in den Hauptverkehrszeiten. Die ab heute angesetzte Reparatur der Friedrich-Ebert-Brücke wird allerdings nicht zu dem befürchteten Verkehrschaos beitragen. Hier wird die Sperrung einer Fahrspur in Fahrtrichtung Homberg nur zwischen 9 und 15 Uhr an Werktagen erfolgen, wenn sie für die Bauarbeiten unterhalb der Brücke tatsächlich erforderlich ist. Für den Berufsverkehr stehen bis 9 Uhr und ab 15 Uhr alle vier Fahrspuren zur Verfügung. Das konnte mit der Baufirma, die die dringend notwendigen Arbeiten zur Reparatur unterhalb der Brücke nach einer Schiffkollision durchführt, vereinbart werden.
Die Arbeiten werden hier voraussichtlich bis Mitte November dauern. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis für mögliche Verkehrsbeeinträchtigungen, weist aber auch auf die Notwendigkeit der Arbeiten zur Unterhaltung und zum notwendigen Ausbau der viel befahrenen Rheinquerungen hin.

Pflegestützpunkte müssen von Städten, Kreisen und Gemeinden koordiniert werden
Kommunen kritisieren Kürzung der Bundesbeteiligung an den Unterkunftskosten und bei der Grundsicherung

Die kommunalen Spitzenverbände wenden sich gemeinsam dagegen, die Bundesbe­teiligung an den Unterkunftskosten für Hartz-IV-Empfänger 2008 deutlich zu senken. Sie lehnen ebenso die vorgesehene Kürzung der Kostenbeteiligung des Bundes an der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ab. Außerdem fordern die Städte, Landkreise und Gemeinden eine Korrektur des Gesetzentwurfes zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung: Die dabei vorgesehenen Pflegestützpunkte verfolgten ein richtiges Ziel, sie sollten jedoch von den Kommunen koordiniert werden, um eine erfolgreiche Arbeit zu sichern.
Die Präsidenten des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeister Christian Ude, München, des Deutschen Landkreistages, Landrat Hans Jörg Duppré, Südwestpfalz,
und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Bürgermeister Roland Schäfer, Bergkamen, erklärten heute in Berlin: "Es kann nicht sein, dass die Ausgaben für die Unterkunftskosten für Hartz IV-Empfänger um fast zehn Prozent steigen, der Bund aber seine Beteiligung um fast zehn Prozent verringert. Genauso wenig darf der Bund sich angesichts steigender Zahlen von Grundsicherungs-Empfängern einen schlanken Fuß machen und die Kostensteigerungen einseitig den Kommunen aufbürden." Die Präsidenten appellierten an den Bundestag und den Bundesrat, die ge­setzlichen Regelungen und Entwürfe entsprechend zu ändern. Bei den Unterkunfts­kosten müsse sich die Bundesbeteiligung an den tatsächlichen Kosten orientieren. Sonst werde die gesetzlich garantierte Entlastung der Kommunen um jährlich 2,5 Milliarden Euro mit Sicherheit verfehlt.
Die kommunalen Spitzenverbände verwiesen auf folgende Fakten:
· Der Bund will seine Beteiligung an den Unterkunftskosten nach dem Sozialgesetz­buch II (SGB II) für 2008 von derzeit rund 4,4 Milliarden Euro auf rund 4 Milliarden Euro verringern. Die Gesamtkosten für Unterkunft und Heizung sind jedoch zwischen Juli 2006 und Juni 2007 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 12,5 auf 13,6 Milliarden Euro gestiegen. Davon tragen die Kommunen derzeit rund 70 Prozent.
· Der vom Bund angeführte Rückgang der Zahl der Bedarfsgemeinschaften im gleichen Zeitraum von rund 3,98 Millionen auf 3,83 Millionen bildet diesen Kostenanstieg nicht ab. Ursache für den Rückgang der Bedarfsgemeinschaften ist vor allem, dass Jugendliche unter 25 Jahren nicht mehr so leicht eine eigene Be­darfsgemeinschaft bilden können.
· Der Bund will seine Beteiligung an den Kosten der Grundsicherung von jährlich 409 Millionen Euro auf 172 Millionen Euro reduzieren. Die Kosten haben sich jedoch seit Einführung der Grundsicherung im Jahr 2003 mehr als verdoppelt und liegen bei über 3 Milliarden Euro.
· Die Kommunen unterstützen den Vorschlag der Länder, den Bundesanteil zu dynami­sieren und von den bisher geplanten 7,1 Prozent auf mindestens 20 Prozent zu erhöhen.

Klare Verantwortlichkeiten bei Pflegestützpunkten erforderlich
Den kürzlich im Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwurf zur Pflegeversicherung sehen Städtetag, Landkreistag und Gemeindebund als Schritt in die richtige Richtung, weisen jedoch darauf hin, dass angesichts der demografischen Entwicklung und der Kostenentwicklung im Pflegebereich eine umfassende Reform der Pflegeversicherung weiter auf der Tagesordnung bleiben müsse. Positiv bewerten die Kommunen vor allem die Vorschläge zur Stärkung der ambulanten Versorgung.
Zu den vorgesehenen Pflegestützpunkten sagten die Präsidenten Ude, Duppré und Schäfer: "Die Pflegestützpunkte können eine Stärke der Reform werden, indem sie die Hilfsangebote für die betroffenen Menschen koordinieren sowie pflegerische und soziale Betreuung aufeinander abstimmen. Damit ein solches Konzept in der Praxis funktioniert, bedarf es jedoch klarer Verantwortlichkeiten. Die Kommunen sollten die Pflegestützpunkte koordinieren. So könnten vorhandene Strukturen genutzt und der Aufbau von Parallelstrukturen vermieden werden."

Die Kommunen sehen sich wegen ihrer vielfältigen Kompetenzen in der Altenhilfe, der Hilfe zur Pflege, der Grundsicherung im Alter, der Wohnumfeldentwicklung und der Koordination sozialer Dienstleistungen am besten in der Lage, die Koordinierungs­verantwortung zu übernehmen. Bislang ist vorgesehen, dass Kranken- und Pflegekassen die Einrichtung der Pflegestützpunkte vertraglich regeln und darauf hinwirken, dass sich Kommunen, Pflegeeinrichtungen und Unternehmen der privaten Kranken- und Pflege­versicherung an den Verträgen beteiligen. Offen bleibt dagegen, wem welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten innerhalb der Pflegestützpunkte obliegen.

VHS-Seminar: Patientenverfügungen erstellen
Mit dem Thema „Patientenverfügungen erstellen“ beschäftigt sich ein Seminar der Volkshochschule im Gebäude auf der Königstraße 47, am Samstag, 3. November, von 10 bis 13.15 Uhr. Die Teilnehmer erhalten Informationen über die wichtigsten Rahmenbedingungen zur Erstellung einer Patientenverfügung. Die Wertvorstellungen, Erfahrungen, Glaubensüberzeugungen und die sich daraus ergebenden Entscheidungen der einzelnen Menschen sind sehr vielfältig. Ziel des Workshops ist es, unter Anleitung eine individuelle Patientenverfügung, die den rechtlichen Anforderungen entspricht, zu erstellen.

Samstag, 27. Oktober, 11 Uhr, Abtei Hamborn: ProDUISBURG e.V. ehrt Abtei Hamborn und Pater Tobias mit dem Duisburger Kaisermünzen-Preis
Am Samstag, den 27. Oktober, verleiht die bürgerschaftliche Vereinigung proDUISBURG e.V. den Duisburger Kaisermünzen-Preis 2007 an die Abtei Hamborn und Pater Tobias O. Praem. ProDUISBURG e.V. ehrt die klösterliche Glaubensgemeinschaft und den sehr engagierten Pater für ihre besonderen Verdienste um die Stadt Duisburg und das Wohl ihrer Bürger. Der Preis wird im Rahmen einer feierlichen Matinee am Samstag, um 11 Uhr, in der Abtei-Kirche Duisburg Hamborn vergeben.
Die Laudatio hält Altbürgermeister Heinz Pletziger, Vorsitzender von proDUISBURG e.V. Das Grußwort für den Prämonstratenser Orden im Duisburger Norden spricht Prälat Albert Thomas Dölken O.Praem, der Abt des Klosters. Im Anschluss an die Preisverleihung setzen Roger Zacks, Erster Solotrompeter der Duisburger Philharmoniker, und Peter Bartezky, Kantor und Organist der Abtei Hamborn, den musikalischen Rahmen. Ihr Konzert für Trompete und Orgel stellt Werke unter anderem Werke von Alan Hovhaness, Giuseppe Torelli und Charles Marie Widor vor.
ProDUISBURG e.V. verleiht seit 1981 den Duisburger Kaisermünzenpreis. Ausgezeichnet wurden in den vergangenen Jahren Prof. Dr. Christoph Brockhaus, die Unternehmerin Gabriela Grillo sowie die Duisburger Philharmoniker oder die Köhler-Osbahr-Stiftung.

Halloweenparty im Allwetterbad Walsum
Gruselig wird es im Allwetterbad Walsum am Mittwoch, 31. Oktober, wenn hier ab 15 Uhr eine Halloweenparty startet. Mit Gruselgeschichten, Spielen und einer Verlosung, haben alle die sich trauen die Möglichkeit, den „Horror-Tag“ im Allwetterbad Walsum zu genießen.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Duisburg, 24. Oktober 2007 - Historischer Kalender

DVG baut Gleise in Duisburg-Duissern zurück
Ab Donnerstag, 25. Oktober, baut die Duisburger Verkehrsgesellschaft Gleise auf der Meidericher Straße zurück. Betroffen von dieser Maßnahme ist der Bereich zwischen In der Ruhrau und dem Ruhrdeich. Ein Linksabbiegen von der Meidericher Straße auf den Ruhrdeich in Richtung Kasslerfeld ist dann nicht mehr möglich. Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis Freitag, 2. November. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert. Autofahrer müssen mit Behinderungen aufgrund von Rückstaus rechnen.

Newcomerkonzert der Kümmerer
Die Duisburger Kümmerer, Bezirkspolitikerinnen und Bezirkspolitiker aller Parteien, die sich besonders für die Kinder und Jugendlichen in den jeweiligen Stadtbezirken engagieren, geben am Samstag, 27. Oktober, im Haus der Jugend Rheinhausen sieben jungen Bands die Möglichkeit, sich dem Publikum zu präsentieren.
Die beste Band des Abends, eine Entscheidung des Publikums und der Jury, gewinnt eine Promo-Aufnahme. Die Reihenfolge der Auftritte wird kurzfristig ausgelost. Bei freiem Eintritt können sich die Zuschauer ab 18 Uhr davon überzeugen, dass der musikalische Nachwuchs Duisburgs viel zu bieten hat. Um die Zuschauergunst rocken die Bands "Strom Aufwärts", "Neurotic Underground", "Enir", "Everlasting Scars", "Yoda Guitar", "Graveyard" und "The Knock Outs". Politisch interessierten Jugendlichen stehen die Kümmererinnen und Kümmerer an dem Abend gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

VHS bietet persönliche Bewerbungsberatung an
Eine persönliche Bewerbungsberatung in Einzelgesprächen bietet die Volkshochschule am Samstag, 3. November, im Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz an. Die Beratungen, die von einer erfahrenen Bewerbungstrainerin durchgeführt werden, dauern jeweils eine Stunde. Bewerbungsunterlagen, insbesondere der Lebenslauf, sollten mitgebracht werden. Termine können bei der Anmeldung unter (0203) 283 2616 oder -4320 vereinbart werden.

VHS-Seminar: "Wohnungseigentum verwalten"
Um das Thema "Wohnungseigentum verwalten" geht es in einem Seminar der Volkshochschule am Samstag, 3. November, von 9 bis 18 Uhr, im Gebäude auf der Königstraße 47. Ziel der Veranstaltung ist es, erforderliche Basiskenntnisse, zum Beispiel über Rechte und Pflichten der Eigentümer und der Hausverwaltung zu vermitteln und Tipps zu geben, wie Ärger vermieden werden und Zeit und Geld eingespart werden kann. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Duisburg, 23. Oktober 2007 - Historischer Kalender

Teilsperrung der Hochstraße in Duisburg-Walsum
Die Hochstraße zwischen Hauerstraße und Kaiserstraße erhält ab Montag, 29. Oktober, eine neue Fahrbahndecke. Aus diesem Grund muss dieses Teilstück für den Kraftfahrzeugverkehr in Fahrtrichtung Kaiserstraße gesperrt werden. Mit den Arbeiten des Gehwegs in diesem Bereich wurde bereits Mitte des Monats begonnen. Die Gesamtmaßnahme dauert voraussichtlich bis zum 16. November.

Reparaturarbeiten an der Friedrich-Ebert-Brücke von Ruhrort nach Homberg
Eine Fahrspur auf der Friedrich-Ebert-Brücke in Fahrtrichtung Duisburg-Homberg steht ab Mittwoch, 24. Oktober nicht zur Verfügung, da ein Anprallschaden unter der Brücke behoben werden muss. Die Maßnahme dauert voraussichtlich bis Freitag, 16. November.

Öffentlich geförderte Wohnungen im Duisburger Süden werden überprüft
Die Stadt Duisburg überprüft auch in diesem Jahr wieder einen Teil des geförderten Wohnungsbestandes. Überprüft werden die öffentlich geförderten Wohnungen im Duisburger Süden. Grundlage dieser jährlichen Zehnprozent-Kontrolle sind landesweit geltende Bestimmungen. Bei der Überprüfung der Wohnungen wird zum Beispiel auf den Zustand der Wohnungen und des Treppenhauses, bauliche Veränderungen und die Miethöhe geachtet.
Mieter und Vermieter werden um Verständnis und Unterstützung dieser Aktion gebeten. Die Mitarbeiter, die mit dieser Prüfung beauftragt sind, haben einen Dienstausweis bei sich und können sich damit legitimieren.

Informationen zum RHEINplan und zur Entwicklung des ehemaligen Werkgeländes MHD-Sudamin (Logport II)
Rund um die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Süd am kommenden Donnerstag, 25. Oktober, informiert die Stadtverwaltung über aktuelle Entwicklungen im Duisburger Süden. Vor der Sitzung stellt Stadtdirektor Dr. Peter Greulich die Planungen zur Umsetzung des RHEINplan nach Absage der Landesgartenschau 2014 vor. Der Vortrag beginnt um 17.30 Uhr in der Aula der Gemeinschaftshauptschule „Beim Knevelshof“ in Duisburg-Wanheim.
Im Anschluss an die Sitzung der Bezirksvertretung erläutert Dr. Greulich die Planungen und den Stand der Arbeiten zur Sanierung des ehemaligen MHD/Sudamin-Geländes, auf dem bis Ende 2008 neben einem Logistikzentrum (Logport II) eine ca. 14 ha große Grünfläche (zukünftig „Angerpark“) entsteht.

Radstation bietet Lichttest fürs Fahrrad an
Wer sicher mit seinem Rad durch die dunkle Jahreszeit kommen will, sollte jetzt die Lichtanlage und Wintertauglichkeit des Fahrrades prüfen. In diesem Jahr führt die Radstation am Duisburger Hauptbahnhof zum ersten Mal die Aktion „Nur Armleuchter fahren ohne Licht" durch. Ziel der Aktion ist es, den Blick für die Wichtigkeit einer richtigen Beleuchtung am Fahrrad zu schärfen. Dies können die Besucher an der so genannten „Black Box" trainieren. Die Box wird am Donnerstag, 25. Oktober und Freitag, 26. Oktober, jeweils von 16 bis 20 Uhr am Ostausgang des Hauptbahnhofs vor der Radstation aufgebaut.
Fahrradfahrer haben dann die Möglichkeit, die Beleuchtungsanlage des Fahrrades durchchecken zu lassen, die Wintertauglichkeit prüfen zu lassen und gleichzeitig an einem Gewinnspiel teilzunehmen.

Förderung Energiesparmaßnahmen an Gebäuden
Energiesparmaßnahmen an Gebäuden werden durch die Bundesregierung
gefördert wie nie zuvor: Durch das erheblich ausgeweitete CO2-Gebäudesanierungsprogramm, steuerliche Vergünstigungen und die finanzielle Unterstützung von Maßnahmen an bundeseigenen Gebäuden. Die Maßnahmen sind erfolgreich.
Die Bilanz der ersten Jahreshälfte 2007 zeigt, dass die Förderung aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm dieses Jahr mit rund 12.000 Zusagen das Niveau von 2005 erreicht. Auch das Fördervolumen insgesamt hat sich in der ersten Jahreshälfte 2007 mit rund 1 Milliarde Euro gegenüber 2005 fast verdoppelt und steigt weiter - bis Ende September
sind bereits Zusagen über 1,4 Milliarden Euro erteilt worden. Für die Finanzierung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms stellt der Bund von 2006 bis 2009 rund vier Milliarden Euro zur Verfügung.
Die vom Bund im März 2007 gestartete dreijährige Kampagne zur energetischen Gebäudesanierung leistet einen wichtigen Beitrag, die Bekanntheit des Förderprogramms und damit die Nachfrage weiter zu steigern.
Das Programm hat allein im Jahre 2006 mit der Förderung energieeffizienten Bauens und der Sanierung bestehender Gebäude dazu beigetragen, den CO2-Ausstoß zukünftig jährlich um eine Million Tonnen zu verringern. Darüber hinaus werden durch die Investitionen
Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert - 2006 rund 220.000.
Entsprechende Studien des Bremer Energie Instituts und des Fraunhofer Instituts für Bauphysik, die in Kürze veröffentlicht werden, belegen dies. Angesichts der erfolgreichen Bilanz des Programms hat die Bundesregierung auf ihrer Kabinettklausur in Meseberg beschlossen, das
CO2-Gebäudesanierungsprogramm bis 2011 auf dem bisherigen Niveau zu verstetigen.

Duisburg, 22. Oktober 2007 - Historischer Kalender

Duisburgs Bewerbung zur Durchführung der Landesgartenschau wird nicht weiter berücksichtigt: Minister Uhlenberg informiert OB Sauerland persönlich
In einem Telefonat teilte Minister Eckhard Uhlenberg heute Oberbürgermeister Adolf Sauerland persönlich mit, dass die Bewerbung Duisburgs zur Durchführung der Landesgartenschau nicht weiter berücksichtigt wird. Ausschlaggebend ist eine Stellungnahme der Bezirksregierung zur Haushaltssituation der Stadt Duisburg. Uhlenberg bedauerte diese Entwicklung sehr, zumal zu hören war, dass das Konzept der Duisburger durchaus überzeugen konnte.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland zeigte sich sichtlich enttäuscht über diese Entscheidung: "Mit der Absage wird eine gute und wichtige Investitionsmöglichkeit für die Zukunft unserer Stadt vertan - aber vielleicht werfen wir unseren Hut 2017 erneut in den Ring. Die Chancen hierfür sind sicherlich nicht schlecht".
Auch Stadtdirektor Dr. Peter Greulich überraschte die Nachricht sehr: "Wir haben ein wirklich gutes Konzept vorgelegt, dessen Realisierung aus unserer Sicht finanziell durchaus zu stemmen gewesen wäre. Aber wir werden die Flinte nicht in´s Korn werfen". Greulich betonte, dass das Konzept zum RHEINplan trotz der Absage weiter umgesetzt wird, entsprechende Förderanträge wurden bereits gestellt. Allerdings wäre die Realisierung mit dem Zuschlag zur Durchführung der Landesgartenschau 2013 schneller möglich gewesen, als es nun der Fall ist.

Ampelkarte Ruhrgebiet:
Feinstaub/Ozon.Messstationen Duisburg (Landesumweltamt):

Duisburg, Friedrich-Ebert-Straße Standort 47226 Duisburg Friedrich-Ebert-Straße. zu den Messwerten
Duisburg, Kardinal-Galen-Straße Standort 47051 Duisburg Kardinal-Galen-Straße. zu den Messwerten
Duisburg- Bruckhausen Standort 47169 Duisburg Kaiser-Wilhelm-Straße. zu den Messwerten
Duisburg- Buchholz Standort 47249 Duisburg Böhmer Straße. zu den Messwerten
Duisburg- Meiderich Standort 47139 Duisburg Westender Straße. zu den Messwerten
Duisburg- Walsum Standort 47179 Duisburg Sonnenstraße. zu den Messwerten

„Duisburg. Schön grün“ - Auftakt einer Kampagne für mehr Grün in der Stadt
Mit dem ersten Spatenstich startet die Stadt Duisburg ein Projekt, das die Reduzierung von Feinstaub und Verbesserung des Kleinklimas in der Stadt durch Erhöhung des Grünanteils zum Ziel hat. Grün im Straßenraum kann den Feinstaubgehalt in der Luft durch die filternde Wirkung des Grüns mindern. Diese Erkenntnis nutzt das Projekt. In einer Pilotmaßnahme werden die gepflasterten Mittelstreifen des Straßenzuges Poststraße, Oberstraße, Stapeltor und Kardinal-Galen-Straße entsiegelt und bepflanzt. Auf einer Gesamtlänge von einem Kilometer wird in unterschiedlichen Zusammenstellungen Grün in den Straßenraum gebracht, das eine nachweislich hohe Feinstaubfilterwirkung hat.

Die Kampagne ist auch unter den Gesichtspunkten Stadtbild - Gesundheit - Kommunikation zu sehen.  "Grün ist wichtig, wobei Bäume sehr viel herausfiltern", bezog sch Stadtdirektor Dr. Peter Greulich (Bild bei ersten Entsiegelungsarbeit) zunächst auf allgemeine Aussagen. "Es geht aber auch um Verkehrsbelastung, Verkehrslenkung und fehlendes Grün in der Stadt. Die Umweltzonen des Landes, also die jüngst erarbeitete und uns zugestellte ,Ampelkarte' simuliert neben den Werten der Messstation an der Kardinal-Galen-Straße die Straßenzüge, die belastet sind. Dort auch zu entsiegeln und wenn möglich mit den Bürgern Grün anzulegen ist ein Ziel. Die Kosten des gesamten Projektes des Kampagnestarts betragen 88 000 Euro, wobei die zu 80 % aus Fördergeldern der EUREGIO gedeckt wird. Die Stadt hat also lediglich 20 Prozent aufzubringen", wurde er konkreter.
Platz für Bäume gibt es in der Poststraße, zwischen dem Rathaus und der Innenstadt. Hier werden Robinien in die Straße gepflanzt, die durch ihre große Blattmasse in der Lage sind, viel Staub zu binden. Ein einzelner Straßenbaum ist in der Lage, bis zu 3 Prozent Feinstaub aus der Luft zu filtern. Niedrige Ligusterheckenelemente und speziell ausgewählte Gräser ergänzen die Baumpflanzungen und bilden eine dichte Unterpflanzung. Besonders die Gräser, aber auch die Hecken werden von der Forschung als staubmindernde Pflanzen beschrieben. So gestaltete Unterpflanzungen können bis zu 15 Prozent Stickoxide und bis

zu 25 Prozent Feinstaub aus der Luft binden. Ergänzt wird die Pflanzung durch 2.000 Narzissenzwiebeln, die im Frühjahr den Straßenraum bunt beleben werden und damit auf die neue Begrünung hinweisen. Wie wichtig Grün im Straßenraum ist, untersucht das Gesamtprojekt, das von der Euregio gefördert wird und an dem vier Städte teilnehmen: Venlo, Nijmwegen, Krefeld und Duisburg untersuchen auf unterschiedliche Weise den Nutzen von Grün im Straßenraum.

Begleitend für die Städte gibt es gemeinsame Workshops, die die wissenschaftlichen Hintergründe und die Auswirkungen untersuchen. So erforscht beispielsweise Nijmwegen schwerpunktmäßig die Auswirkungen auf die Gesundheit durch mehr Grün in der Stadt.
Duisburg nutzt diese Maßnahme, um die Bedeutung von Grün im Straßen- und Stadtraum deutlich zu machen und den Grünanteil in der Stadt spürbar zu erhöhen. Mit der Begrünung des Straßenzuges in der Innenstadt startet eine Kampagne, die zu mehr Grün in der Stadt motivieren will. Und hier sind auch die Hausbesitzer und Bewohner aufgefordert, sich zu beteiligen. Es gibt für jeden vielfältige Möglichkeiten, sich zu beteiligen, z.B. mit Balkonkästen und Kästen auf den Fensterbänken. Fassaden- und Dachbegrünungen sind weitere Möglichkeiten, Grün in die Stadt zu bringen. Und auch das Engagement für das öffentliche Grün ist gefordert: Die Übernahme von Patenschaften, beispielsweise für Baumscheiben, führt zu einem schöneren Stadtbild und hilft, das Kleinklima zu verbessern. Der richtige Pflanzenmix hilft zusätzlich, Feinstaub zu binden. Informationen, Tipps und Ratschläge findet man zukünftig auf einer Internetseite, die Projekt begleitend erstellt wird. Wie das Grün im ersten Projektabschnitt wird auch der Internetauftritt wachsen. Unter wwwduisburgschoengruen.de wird das Projekt vorgestellt. Harald Jeschke

Pflanzenauswahl für die Bepflanzung des Straßenzuges Poststraße, Oberstraße, Stapeltor und Kardinal-Galen-Straße
• 8 Straßenbäume, Robinien (Robinia pseudoacacia Bessoniana); 10— 15 Meter hoher Straßenbaum, der sich besonders durch seine Unempfindlichkeit im Straßenraum auszeichnet
• 80 Meter Ligusterhecken (Ligustrum vulgare Lodense)
• 2.000 Ziergräser, Rasenschmiele und Berg-Segge (Deschampsia cespitosa und Carex montana); buschige Gräser, die 0,5 bis 1 Meter groß werden
• 2.000 Narzissenzwiebeln, auch bekannt als Osterglocken (Narcissus pseudonarcissus), blühen gelb im Frühjahr
„Duisburg. Schön grün“ ist Teil eines Euregio-Projektes zur Reduzierung von Feinstaub durch mehr Grün in den Städten. Beteiligt sind daran die Städte Venlo, Nijmwegen, Krefeld und Duisburg. Ko-finanziert wird das Projekt durch das EU-Programm INTERREG III A, der euregio rhein-maas-nord sowie die Provinzen Gelderland und Limburg, das NRW Wirtschaftsministerium und das niederländische Ministerie voor Landbouw, Natuur en Voedselkwaliteit.

MUSIKALISCHES WOCHENENDE IN RHEINHAUSEN
Was haben Graf von Moltke, Elvis Presley, Glenn Miller, Andrews Lloyd Webber, Jürgen Drews, Bata Ilic, Reinhard Mey, Christ Roberts und Roberto Blanco mit Rheinhausen zu tun? Diese Frage ist ganz schnell beantwortet! Ganz im Zeichen der "4. Landesmeisterschaft der Spielmanns-, Fanfaren-, Hörner- und Musikzüge" stand am vergangenen Wochenende die Aula des KRUPP Gymnasiums in Rheinhausen. Ausgerichtet durch die "Musikvereinigung Duisburg West DSB e.V." war es ein wahrer musikalischer Hochgenuss für die Besucher.
Unter der Schirmherrschaft von Bezirksvorsteherin Katharina Gottschling wurde nach einem Konzertabend der Musikvereinigung gemeinsam mit dem "1. Akkordeon Orchester Rheinhausen" am Samstag.
Der Sonntag durch einen musikalischen Marathon geprägt, der die Vielfalt des Repertoires dieser Musikgruppen aufzeigte. Wer hierbei nur an "Preußens Gloria", also Marschmusik im "herkömmlichen" Stil dachte, war auf dem Holzwege. Die 14 teilnehmenden Vereine zeigten eine breite Spanne von Naturton Stücken reiner Fanfarenzüge, über Pop- Schlager- und Swing Stücke namhafter Komponisten.
Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des "Musikverbandes NRW e.V.", Alexander Sülzer, ging es in die erste "Runde" der Konzerte. In verschiedenen Gruppen wetteiferten die Vereine um die Meisterschaftstitel. Da gab es die "Naturton" Vorträge ohne Hilfsmittel, Blechbläser Ensemble, Orchester und Bigband sowie Spielmannszüge, die ihr Können unter beweis stellten.
Zum Auftakt spielte der "Hattinger Fanfarenzug "Rot Weiß" von 1956", dessen hervorragende Darbietungen durch fantastische Tempi auffielen. Die "Hohenlimburger Schlossfanfare" war besonders gelungen und ein wahrer Ohrenschmaus. Danach konnte der "Fanfarenzug Marienheide von 1988" harmonisch an seine Vorgänger anknüpfen.

Danach ging es weiter mit musikalischen Leckerbissen aus der Karibik. Das "Fanfarencorps Lenzinghausen von 1965" bot mit altbekannten karibischen Highlights eine ganz besondere Note im Spektrum der Musikvorträge. Das "Regiments Bläser Corps Neuss Reuschenberg von 1977" unter der musikalischen Leitung von Johann Borschel brachte mit "Olympic Spirits" den Sinn der Veranstaltung noch einmal musikalisch auf den Punkt, und mit "Des  Großen Kurfürsten Reitermarsch" von Graf von Moltke kamen dann auch die Freunde historischer Marschmusik zu ihrem Recht. Dem erstmals vorgetragenen Wunsch einer Zugabe konnte man im Rahmen der Meisterschaftsvorgaben leider nicht nachkommen.

Erster "Lokalfavorit" und "Titelverteidiger" war das "Musik und Hörner Corps Duisburg Wanheim von 1968" unter Leitung von Bernd Hellmanns. Zum Aufwärmen machte man mit "Its a really good feeling" die allgemeine Stimmung im Saal deutlich. Danach gab es ein Medley unter dem Titel "Colonel Boogy", bei dem insbesondere die Interpretation des River Kwai Marsches auffiel. Und bei "Lilo und Stitch" kamen die Freunde von Elvis Presley ganz auf ihre kosten.
Im nächsten Jahr feiert der Verein am Wochenende nach Pfingsten (17./18. Mai) in der Aula des "Bert Brecht Kollegs" in Huckingen sein 40 jähriges Jubiläum.
(Infos unter:www.musikundhoernercorps.de)
Aus Köln Holweide war der "Jugend Musikzug von 1967" angereist. Seine "Glenn Miller Story" war mehr als gekonnt vorgetragen und überzeugte selbst den letzten Besucher von der Vielfalt, die die Blasmusik zu bieten hat. Bekannte Stücke wie die "Moonlight Serenade" oder "String of Pearls" waren vom Original nicht zu unterscheiden. Die tragende Rolle, die Saxophon und
Klarinette in den Stücken von Glenn Miller spielen, waren bestens besetzt. Danach ging es auf eine "Kosakenpatrouille", die die Besucher in das ferne Russland entführte.
Sauber und harmonisch trug das "Fanfarencorps Raesfeld von 1959"das Stück "Das Glockenspiel" vor. Sehr gut abgestimmt waren hierbei Fanfaren und Glockenspiel beim Vortrag dieses bekannten Stückes. Ein lang anhaltender Applaus war den Akteuren beschieden.

Bereits päpstliche Ehren hatte der "Fanfarenzug Buldern von 1978" im Jahr 1996 erhalten, als er das kirchliche Oberhaupt am Flughafen Paderborn empfangen durfte. In ihren blau weißen Landsknechtuniformen war es auch ein wahrer Augenschmaus. Klang verstärkend wirkten sich gleich zwei Tuben beim Vortrag des "Hunter Special" aus. Der Verein war im Jahr 2004 auch als bislang einziger Amateurverein bei einer Militärshow in der Halle Münsterland dabei. Und mit "Olympic Dreams" gab es eine musikalische Europareise, die Highlights fast aller europäischen Länder bot.
In die Pause ging es mit den Titeln "Auf der Burg" und den "Werdinger Fanfaren", vorgetragen vom "Fanfaren- und Majoretten Corps Wichelkusen - Wuppertal von 1951".
Nach der Pause machte der gastgebende Verein, die "Musikvereinigung Duisburg West DSB e.V." den Anfang und natürlich war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Mit "I will always love you" machte man einen grandiosen Auftakt, wobei Solotrompeter Dirk Prante besonders hervorzuheben ist. Viele Erfolge hat der Verein seit 1989 zu verzeichnen, als dieser aus zwei
Vereinen fusionierte. Genial und gekonnt vorgetragen wurde auch "Starlight Express". Genial sind auch hier die Tempi und das musikalische Können aller Musiker hervorzuheben.

Gleich aus der Nachbarschaft angereist war der dritte Duisburger Verein, das "BSW Musikcorps Hohenbudberg von 1973". Mit einem Schlager Hitmix führte man die Zuhörer zurück in die Zeit der Vereinsgründung. "Ein Bett im Kornfeld", "Michaela", "Über den Wolken", Du kannst nicht immer 17 sein" oder "Ein bisschen Spaß muss sein" waren nur einige Erinnerungen. Und in die
Discotheken Jahre versetzt wurde man mit "Time of my life"!
Danach ging es zurück zur traditionellen Fanfarenmusik mit dem "Fanfarenzug 1960 Meinerzhagen", dem "Spielmannszug Oetinghausen" sowie dem "Show- und Blasorchester FMK Essen Kray", das auch noch eine Tanzgarde mitgebracht hatte.
Im Großen und Ganzen war es eine gelungene Meisterschaft und ein Höhepunkt im Rheinhauser Veranstaltungskalender.
Die Ehrung der Sieger übernahm am Abend Bezirksvorsteherin Katharina Gottschling, wobei die Duisburger Vereine Gold (Wanheim und Hohenbudberg) und Silber (Musikvereinigung Duisburg West) in ihren Klassen nach Hause trugen. Harald Molder

Eltern wollen Kinder an der GGS Usedomstraße anmelden
An der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Usedomstraße könnte für das Schuljahr 2008/2009 noch einmal eine Eingangsklasse gebildet werden. Das ist das erste Zwischenergebnis einer Befragung der Eltern, die im Stadtbezirk Hamborn ihre Kinder zur Grundschule angemeldet haben. Obwohl das Anmeldeverfahren noch nicht ganz abgeschlossen ist, haben schon 25 Eltern ihren Willen bekundet, die „I-Dötzchen“ an der GGS Usedomstraße unterzubringen.
Die Befragung geschieht vor dem Hintergrund, dass der Rat am 5. November 2007 die geplante Auflösung der Schule um ein Jahr verschiebt. Den Eltern wurde im Rahmen der Anmeldung folgende Frage gestellt: „Würden Sie Ihr Kind für das kommende Schuljahr 2008/2009 lieber an der GGS Usedomstraße anmelden wollen, wenn der Rat der Stadt beschließen sollte, dass die Schule entgegen der bisherigen Planungen doch Anmeldungen für das kommende Schuljahr annehmen darf?“
Nach dem aktuellen Stand der Befragung und vorbehaltlich der Zustimmung des Rates der Stadt und der Genehmigung durch die Bezirksregierung Düsseldorf wird die Grundschule Usedomstraße letztmalig Erstklässler aufnehmen.

Straßenbauarbeiten „Am Brink“ in Duisburg-Kaßlerfeld
In der Straße „Am Brink“ in Duisburg-Kaßlerfeld kann es ab Freitag, 26. Oktober, 17 Uhr, aufgrund von Straßenbauarbeiten zu Verkehrsbehinderungen kommen. Zwischen Kasslerfelder Straße und Verteilerkreis werden beide Fahrtrichtungen auf eine Fahrspur reduziert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Samstag, 27. Oktober.

Duisburg, 20. Oktober 2007 - Historischer Kalender

Der Ärger um China-Konzert-Reise - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Also nun war es doch nicht die viel diskutierte „Kegeltour“ während der zwölftägigen Konzertreise der Duisburger Philharmoniker in China.

Auf der Pressekonferenz im Wuhan-Saal des Duisburger Rathauses, wurden viele Gegenargumente zum Verhalten einiger Delegationsmitglieder vorgetragen. Oberbürgermeister Adolf Sauerland (Bildmitte), der an dieser Reise selbst nicht teilgenommen hat, sagte, dass man entsetzt und bestürzt sei über die entstandene Diskussion, die der Stadt in Gänze schadet. Das Thema werde am 29. Oktober im Ältestenrat behandelt.
Alt-Oberbürgermeister Josef Krings (links) versuchte die Wogen zu glätten.
Es ist der Eindruck durch die Presseberichte entstanden, dass die Betroffenen kulturpolitisch saufend durch die Bars gezogen seien. Diese Darstellung gäbe ein falsches Bild. Er habe keinen Besoffenen gesehen. Dann wies Krings auf die gute Partnerschaft mit Wuhan hin und was diese in den 25 Jahren gebracht hat und kam zu dem Ergebnis: „Die Reise war wichtig!“
Auch Kulturdezernent Karl Janssen (Bild oben re.) sprach von einer erfolgreichen Reise. Die Konzertresonanz war sehr positiv. Es wurde bewiesen, dass Duisburg nicht nur Stahl kochen könne. Hätte er gewusst, welchen Stellenwert der optionale Termin zum Besuch der Präsentation des Stadtmodells von Wuhan hat, wäre sein Verhalten wohl anders gewesen. So habe er einen anderen Termin wahrgenommen.
Bürgermeisterin Doris Janicki (li.), die ebenfalls der Präsentation ferngeblieben war, blieb bei ihrer Darstellung, dass sie morgens mit Fieber und Schüttelfrost krank zu Bett lag, aber an allen sonstigen Terminen teilgenommen hat.
Stadtkämmerer Dr. Peter Langner (re.) hat, wie er sagte, sich auf diese Reise vorbereitet. Da die Stadtmodellpräsentation als optional angekündigt und ansonsten Freizeit war, wollte er mal unter die Menschen gehen, um mehr über ihre Lebensumstände zu erfahren. Er stehe dazu und würde wieder so handeln.
Rechtsdezernent Wolfgang Rabe (Rechtes Bild, li.), der seine Kontakte bereits in Duisburg aufgelistet hatte, nahm einen von ihm acht Wochen vorher geplanten Termin wahr. Er bedauerte jedoch, dass so wenige an der Präsentation teilgenommen haben. Zu dem Bericht in einer Zeitung, dass ein Dezernent und eine Ratsfrau das Konzert verlassen haben, sagte Rabe: Frau Susann Ulbricht litt unter starken Husten. Sie hätten den Konzertsaal nicht aus Protest verlassen, sondern weil Unmut in den hinteren Reihen wegen des anhaltenden Hustens zu spüren war. Die Leute wollten das Konzert ohne Husten erleben.
Der Intendant der Duisburger Philharmoniker, Dr. Alfred Wendel (Bild oben, re.), der die Verantwortung für die 80 Musiker hatte, sagte zu der leidigen Diskussion, dass es sich um eine Randerscheinung gehandelt haben muss. Er habe keine Verfehlung festgestellt.
Zum Ende der Pressekonferenz sagte Oberbürgermeister Adolf Sauerland, es ist keine Beanstandung von chinesischer Seite erfolgt. Dass die Delegation und Orchester für das nächste Jahr wieder eingeladen wurde, sei eine Ehre. Die heutige Veranstaltung, so der OB weiter, war nicht da, um zu schelten. Wir haben sie genutzt, um zu sagen, dass wir eine Stadt der Begegnung, der Bildung und der Kultur sind.

Ideen-Führer Europa: Interessenten für Jugendprojekt gesucht
"Ideen-Führer Europa: ,Reise' nach Jerusalem, Athen, Rom und Paris" - lautet der Titel eines Projektes, mit dem das Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) an der Universität Duisburg-Essen und das Internationale Zentrum der Volkshochschule Duisburg, ausgewählt wurden. Die vier genannten Klassik-Städte verkörpern wichtige Ideen Europas: in Jerusalem die Religionen, in Athen die Vernunftkultur, in Rom die Politik und in Paris die Aufklärung. Die jungen Projekt-Teilnehmer werden sich im Rahmen des Projektes in den kommenden Wochen bei ihren Besuchen und Gesprächen in Duisburg und Umgebung mit diesen Themen beschäftigen. Entwickelt wird dieses neue kulturpädagogische Konzept für schulische und außerschulische Jugendbildung mit Jugendlichen, Studierenden und Pädagogen.

Mit dem Projekt "Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, soll die Entwicklung und Umsetzung von wirksamen Maßnahmen gegen rechtsextremistische Tendenzen, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus bei jungen Menschen gefördert werden.
Interessierte, die daran mitarbeiten möchten, können sich an Peter Krumpholz, RISP, unter (0203) 280 99-20 oder Wolfgang Esch, Volkshochschule (0203) 283-3698 wenden.

Mappenausstellung in der Niederrheinische Musik- und Kunstschule
Die Vorlage einer Mappe mit Zeichnungen und Skizzen, Voraussetzung für den Studienbeginn an Kunst- oder Fachhochschulen, ist für manchen Bewerber eine ziemliche Hürde. Die Niederrheinische Musik- und Kunstschule bietet seit vielen Jahren studienvorbereitende Mappenkurse an. Einige dieser Arbeiten werden nun in der Ausstellung "Mappe machen V" gezeigt, die am Montag, 29. Oktober, um 16 Uhr, im Hauptgebäude des Instituts auf der Duissernstraße 16 eröffnet wird. Vier ehemalige Teilnehmerinnen der Studienvorbereitung "Kunst und Design", die inzwischen an unterschiedlichen Hochschulen studieren, präsentieren ihre erfolgreich angenommenen Mappen. Die Ausstellung kann bis Ende Dezember montags bis freitags von 9 bis 20 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist kostenfrei.
Dieser repräsentative Querschnitt wird nicht nur interessierten Schülern zeigen, welche Erwartungen und Anforderungen für ein Studium erfüllt werden müssen. Auch jeder Kunstliebhaber wird, bei den dargestellten und nachvollziehbaren Entwicklungsstufen der jungen Künstler, eine Faszination spüren.

Nähere Informationen gibt es bei der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg, Duissernstraße 16, Telefon (0203) 283-2525, Fax (0203) 283-4160,
e-mail musikschule@stadt-duisburg.de.

36. IKiBu: Schauspieler Kaspar Markus Küppers wird durch Nito Torres ersetzt
Wegen einer Premierenverschiebung des Rheinischen Landestheaters Neuss kann der Schauspieler Kaspar Markus Küppers die vorgesehenen Lesungen "Das fliegende Klassenzimmer" am 23. Oktober, "Burning Love" am 24. Oktober sowie "Michel aus Lönneberga" am 25. Oktober im Rahmen der diesjährigen Internationalen Kinder- und Jugendbuchausstellung (IKiBu) nicht wahrnehmen. Nito Torres y Soria, der als Gast am Theater Bonn engagiert ist, übernimmt für ihn die Termine. Für die Theaterlesung "Burning Love", bei der auch Rebecca Engel mitwirkt, bedeutet das umfangreiche Neuproben. Die Lesefassung und szenische Einrichtung des Jugendstücks stammen von Olaf Reifegerste.

IKiBu bietet Lesefeste für Kinder in Beeck und Hochfeld
Zwei Lesefeste für Kinder bietet die 36. Internationale Kinder- und Jugendbuchausstellung (IKiBu) der Stadtbibliothek am Donnerstag, 25. Oktober, in der Stadtteilbibliothek Beeck und am Freitag, 26. Oktober, in der Kinderbücherei CaKaDu auf der Brückenstraße 30 in Hochfeld, jeweils von 15 bis 18.30 Uhr. Auf dem Programm stehen Bilderbuchkinos und Bastelwerkstätten sowie Kurzvorträge und Informationen für Eltern. Höhepunkt an beiden Tagen ist jeweils um 15.15 Uhr die Astrid Lindgren Lesereise "Wo bitte geht's nach Bullerbü?" mit Rainer Besel vom Duisburger Theater Kreuz & Quer und Sabine Paas von "lesenundlauschen" aus Köln. Mitveranstalter beider Lesefeste ist die Entwicklungsgesellschaft Duisburg.

Kroatische Woche mit Lesung in der Zentralbibliothek
Nach 1998 und 2005 gibt es auch in diesem Jahr eine "Kroatische Woche" in Duisburg. Veranstalter ist der Bund der Kroaten, das kroatische Generalkonsulat in Düsseldorf und die Stadt Duisburg. Neben Konzerten, Ausstellungen und Kinoaufführungen findet am Mittwoch, 31. Oktober, um 20 Uhr eine Lesung in der Zentralbibliothek statt. Nicol Ljubic´, 1971 als Sohn eines Kroaten mit deutschem Pass geboren, ist einer der bemerkenswertesten Publizisten unserer Zeit. Seine Artikel, Reportagen und Essays erscheinen im Stern, in der Zeit, der Süddeutschen Zeitung, in Geo und weiteren namhaften Blättern. In seinem Buch "Heimatroman oder Wie mein Vater Deutscher wurde", aus dem er lesen wird, hat er sich der Integration seiner Familie in Deutschland gewidmet. Der Eintritt zur Lesung kostet fünf Euro an der Abendkasse und vier Euro im Vorverkauf.

Duisburg, 19. Oktober 2007 - Historischer Kalender

Bürgerbeteiligung an städtebaulichem Konzept im Bereich Dellviertel
Das städtebauliche Konzept im Bereich Dellviertel in Duisburg-Mitte soll im Rahmen einer Bürgerbeteiligung vorgestellt werden. Hierzu lädt die Stadt Duisburg am Dienstag, 30. Oktober, um 18.30 Uhr ins Forum der Gesamtschule Globus am Dellplatz, Gottfried-Könzgen-Straße 3, Duisburg-Mitte ein.
Interessierten Bürgerinnen und Bürgern werden in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Mitte drei Planentwürfe vorgestellt. Bei dem Bebauungsplan Nr. 1040 - Dellviertel/Flächennutzungsplanänderung Nr. 5.46 - Mitte (Bereich ehemaliger Sportplatz Kölner Straße) sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für einen innerstädtischen Grünzug geschaffen werden. Außerdem ist die Schaffung hochwertiger Wohn- und Büroflächen sowie zum Teil die Bebauung mit Einzelhäusern (Stadtvillen) geplant.
Als Weiteres wird der Bebauungsplan Nr. 1093 – Dellviertel/Flächennutzungsplanänderung 5.47- Mitte (Bereich Welkerstift) vorgestellt. Hier sollen Geschosswohnungen, ein Büro- und Dienstleistungskomplex, anspruchsvoller Einzelhandel in Orientierung zur Düsseldorfer Landstraße (Baumbestand soll weitgehend erhalten bleiben) entstehen. Der Bereich der vorhandenen Welker-Villa soll einer Hotelnutzung, unter Berücksichtigung des Erhaltes der Villa, zugeführt werden.
Schließlich geht es um den Bebauungsplan Nr. 1096 – Dellviertel (Bereich Wohnviertel Curtiusstraße). Planungsrechtlich soll hier die vorhandene innerstädtische Wohnnutzung sowie die Bau- und Grundstücksstruktur erhalten und gesichert werden. Eine Regelung für eine mögliche Neubebauung soll unter dieser Voraussetzung entwickelt werden.
Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern. Das städtebauliche Konzept kann vom 23. bis 29. Oktober im Bezirksamt Mitte (Zimmer 417) am Sonnenwall 73 in Duisburg-Mitte (werktags von 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

Wirtschaftsbetriebe Duisburg beginnen am 22.10.2007 mit der Laubsammlung
 Ab kommenden Montag werden, wie in jedem Jahr, die Laubsäcke von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg abgeholt. Für jeden Stadtteil gibt es wöchentlich feste Abholtermine. Zu beachten ist, dass die Laubsäcke in der Zeit von 6.00 - 22.00 Uhr eingesammelt werden. Außerdem sind in dieser Zeit auch die Mitarbeiter mit den Laubsaugfahrzeugen und den Laubblasgeräten im Einsatz.
Es können handelsübliche Müllsäcke genutzt werden, die möglichst offen oder durchsichtig sein sollten, damit man erkennen kann, dass Laub in den Säcken ist. Säcke die Grünschnitt oder Hausmüll enthalten, werden nicht mitgenommen!
Für die Beseitigung des Laubs ist derjenige verantwortlich, der auch für die Reinigung der jeweiligen Flächen zuständig ist. Ist zum Beispiel bei Reinigungsklasse B der Anwohner für die Gehwegreinigung verantwortlich, muss er auch für die Laubbeseitigung sorgen, auch wenn es sich um "städtische" Bäume handelt. Auf keinen Fall darf das Laub in den Rinnstein gekehrt werden, da sonst die Gullys verstopfen.
Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, Laub kostenfrei an den vier Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe anzuliefern. Nähere Informationen erhält man am Infotelefon unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 oder unter www.wirtschaftsbetriebe-duisburg.de.

Landesamt bietet kostenlose Ausbildung zum Programmierer
Düsseldorf (LDS NRW). Das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW bildet in sechs Monate dauernden Kursen Programmierer aus. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Studienabbrecher(innen), kann aber auch von anderen jungen Leuten wahrgenommen werden. Voraussetzung ist die Hochschul- oder Fachhochschulreife; zusätzlich ist ein Eignungstest zu
absolvieren. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird eine Aufwandsbeihilfe in Höhe von knapp 100 Euro je Monat gezahlt.
Drei unterschiedliche Ausbildungszweige stehen zur Auswahl:
* PC-Lehrgang Typ 1: Anwendungsprogrammierung - Schwerpunkt Java;
* PC-Lehrgang Typ 2: Anwendungsprogrammierung - mehrere Sprachen;
* PC-Lehrgang Typ 3: System- und Netzwerkadministration.
Die Ausbildungen vermitteln Kenntnisse zu Programmier- und Markup-Sprachen (C, C++, C#, Visual Basic.NET, HTML, Java) sowie zu den Themenbereichen MS-Office, relationale
Datenbanken und Serverdienste, Anwendungen verschiedener Server.
Für die kommenden Lehrgänge, von denen der nächste Anfang Januar 2008 beginnt, stehen noch Plätze zur Verfügung. Bewerbungen sollten (mit den üblichen Bewerbungsunterlagen wie
Lebenslauf, Lichtbild, Zeugniskopien) spätestens vier Wochen vor Lehrgangsbeginn beim Landesamt vorliegen (LDS NRW, Mauerstraße 51, 40476 Düsseldorf). Weitere Informationen
erhalten Interessenten telefonisch (0211 9449-3462) oder im Internet (http://www.lds.nrw.de/jobs/stellprog.html).
In den letzten 22 Jahren hat das Landesamt schon über 90 derartige Lehrgänge durchgeführt. Zahlreiche Absolvent(inn)en wurden sowohl von der Wirtschaft als auch von Behörden bevorzugt eingestellt. (LDS NRW)

Grundsicherung im Alter belastet kommunale Haushalte
Bund stiehlt sich aus seiner finanziellen Verantwortung

Die Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Frauen und stellvertretende Ministerpräsidentin des Freistaates Bayern, Christa Stewens, und der Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Soziales und Gesundheit des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Bürgermeister Manfred Uedelhoven, Troisdorf, betrachten mit Sorge die Kostenentwicklung bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Nach den am Wochenende veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes erhielten am Jahresende 2006 rund 682.000 Personen Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, das waren rund 52.000 Menschen oder 8,2 % mehr als im Vorjahr. Die Kommunen mussten über 3,1 Mrd. Euro aufwenden, 12 % mehr als im Jahr 2005.
Grundsicherung ist eine Sozialleistung, die in zwei Fällen gezahlt wird: Einmal an Rentner, die nur eine Minirente beziehen und zum Zweiten an Erwerbsunfähige, die nicht länger als drei Stunden täglich arbeiten können und daher dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen. "Die Zahl der Hilfeempfänger hat sich in den vergangenen Jahren drastisch erhöht und wird zu einem finanziellen Sprengsatz der kommunalen Sozialleistungen", betonten Sozialministerin Stewens und Bürgermeister Uedelhoven. Seit Einführung der Grundsicherung im Jahr 2003 ist die Zahl der Bezieher um 55,4 % gestiegen. Die Ausgaben lagen bei 1,3 Mrd. Euro.
"Das Problem wird sich noch verstärken", fürchtet Bürgermeister Uedelhoven. Denn Grundsicherung beziehen vor allem Menschen, die lange Zeit arbeitslos waren, so dass sie nur geringe Rentenansprüche aufbauen konnten. Auch das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung hat vor kurzem vor einer zunehmenden Altersarmut gewarnt. "Das Problem wird uns in den nächsten 20 - 30 Jahren begleiten", warnte Sozialministerin Stewens.

Nicht nachvollziehbar ist für Sozialministerin Stewens und Bürgermeister Uedelhoven die Haltung des Bundes, sich aus der Mitfinanzierung der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zurückzuziehen. Der Bund will sich statt mit jährlich 409 Mio. Euro zukünftig nur noch mit 7,1 % an den Gesamtkosten der Grundsicherung beteiligen, bezogen auf das Jahr 2004 wäre dies lediglich noch ca. 180 Mio. Euro. Dies ist aus Sicht der Länder und der Kommunen nicht hinnehmbar.
Der DStGB unterstützt deshalb ausdrücklich die vom Freistaat Bayern initiierte Bundesratsinitiative, eine Beteiligung des Bundes von 20 % bei den grundsicherungsbedingten Gesamtkosten vorzusehen und zu dynamisieren. Die Beteiligung des Bundes sei, so Stewens und Uedelhoven, sachgerecht, da im Jahr 2003 der Bund bewusst bei Einführung der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung auf die Heranziehung unterhaltspflichtiger Kinder und Eltern verzichtet habe. Wer derartige Wohltaten verteilt, muss auch für deren Finanzierung einstehen. Stewens und Uedelhoven gehen davon aus, dass mit Hilfe des Bundesrates die Bundesregierung einlenken und ihren finanziellen Anteil an der Grundsicherung erhöhen wird.

Gewässerschutz: Der Rhein wird immer sauberer
Die Wasserqualität und der biologische Zustand des Rheins und vieler seiner Nebengewässer haben sich deutlich verbessert. Diese positive Bilanz zogen die Staaten, die für den Schutz des Rheins verantwortlich sind und die Europäische Kommission in Bonn.
"Der Rhein und seine Nebenflüsse gehören zu den am stärksten genutzten Fließgewässern in Europa. Wir wollen, dass künftige Generationen im gesamten Rhein-Einzugsgebiet ein vielfältiges und dynamisches Ökosystem genießen und nutzen können." Dies sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel auf der 14. Rheinministerkonferenz.
Die Ministerinnen und Minister schätzten die bisherige Zusammenarbeit sehr positiv ein. Bereits laufende Aktivitäten und Programme wie "Rhein 2020" oder "Aktionsplan Hochwasser" hätten schon Wirkung gezeigt. Es lebten wieder 62 Fischarten im Rhein. Der Lachs könne den Fluss von der Nordsee bis Straßburg wieder durchwandern, so Gabriel.
Leitlinien für besseren Gewässer- und Hochwasserschutz
Das Wasser des Rheins dient der Schifffahrt und Freizeitaktivitäten. Gleichzeitig wird es als Trink-, Kühl- und Brauchwasser oder zur Energiegewinnung genutzt.
Die Ministerkonferenz beschloss Leitlinien für eine bessere Gewässerqualität und Hochwasserschutz. Angestrebt wird damit, die zum Teil konkurrierenden Interessen der Anliegerstaaten mit dem Schutz des Ökosystems Rhein in Einklang zu bringen.
Generelles Ziel ist es, den Gewässerschutz noch stärker in andere Politikbereiche wie Landwirtschaft, Verkehr und Tourismus einzubinden. Im Einzelnen sollen die Gewässer für wandernde Fischarten durchgängiger gemacht werden. Darüber hinaus soll auch der Hochwasserschutz verbessert werden.

NRW-Bauproduktion sank im August um 2,3 Prozent
Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im August 2007 um 2,3 Prozent niedriger als im August 2006. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, verringerte sich dabei die Bauleistung sowohl im Hochbau (-3,0 Prozent) als auch im Tiefbau (-1,4 Prozent).
Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker eine Produktionssteigerung für den öffentlichen Hochbau (+18,6 Prozent), während die Bauleistung im gewerblichen und
industriellen Hochbau (-7,8 Prozent) und im Wohnungsbau (-2,5 Prozent) unter dem Ergebnis von August 2006 lag. Im Bereich des Tiefbaus verringerte sich die Bauleistung im Straßenbau (-4,3 Prozent) und im sonstigen öffentlichen Tiefbau (-0,6 Prozent); im gewerblichen und industriellen Tiefbau konnte das Produktionsergebnis von August 2006 bestätigt werden. (LDS NRW)

Duisburg, 18. Oktober 2007 - Historischer Kalender

Einladung zur Bürgerbeteiligung: Bebauungsplan "Logport II-Ost"
Auf der Fläche der ehemaligen Werksdeponie der Zinkhütte Sudamin MHD GmbH Duisburg ist östlich der Ehinger Straße mit nördlich angrenzendem, ehemaligen Werksparkplatz eine gewerbliche Nutzung mit Beschränkung auf Logistik vorgesehen. Am Donnerstag, 25. Oktober, findet hierzu um 18.30 Uhr in der Aula der Gemeinschaftshauptschule, Beim Knevelshof 21, in Wanheim-Angerhausen ein Termin zur Bürgerbeteiligung statt. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern werden in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Süd die Planentwürfe Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 7.36 - Süd und Bebauungsplan Nr. 1081 - Wanheim-Angerhausen vorgestellt. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.
Die Entwürfe können vorher vom 22. bis 24. Oktober 2007 im Bürgerservice-Süd auf der Sittardsberger Alle 14 in Duisburg-Buchholz (jeweils von 8 bis 16 Uhr, dienstags bis 18 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik "Bauleitplanung" oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

Ausschreibung von Amtsleiterstellen
Duisburg. Mit Verwunderung hat die Verwaltung auf die von der SPD erhobenen Vorwürfe über die Nichteinbindung des Rates in das Ausschreibungsverfahren der Leitung des Amtes für Bildung und des Rechtsamts reagiert.
Grundsätzlich ist die Stadt bemüht, Stellen intern auszuschreiben und zu besetzen. Im vorliegenden Fall wurden die Stellen - ihrer besonderen Bedeutung angemessen - zusätzlich extern ausgeschrieben. In beiden Fällen ist eine formale Zustimmung des Rates rechtlich nicht vorgeschrieben und auch nicht gängige Praxis. Nur die letztendliche Einstellung bedarf einer Ratsentscheidung.
Die Politik wurde im Personal- und Verwaltungsausschuss am 7. September 2007 in öffentlicher Sitzung von der Absicht der Ausschreibung der Amtsleiterstelle "Amt für Bildung" durch Bildungsdezernent Karl Janssen, in Vertretung für den krankheitsbedingt abwesenden Personaldezernenten Reinhold Spaniel, informiert.
Zu betonen ist außerdem, dass die Ausschreibung der Stelle keine Ausweitung des Stellenplans mit sich bringt, sondern die freie Stelle des ausgeschiedenen Leiters des Schulverwaltungsamtes genutzt wird.
Die Unterstellung der SPD-Fraktion, dass mit der ausgeschriebenen Amtsleitung ein "Ersatzdezernent" geschaffen werden solle, entbehrt jeder Grundlage. Die inhaltliche und fachliche Ausrichtung der Stelle wurde der Politik in unterschiedlichen Ausschüssen erläutert.

DStGB zur Kinderbetreuung: Ohne solides Finanzierungskonzept kein Ausbau möglich - Länder sind nunmehr gefordert!
Die deutschen Städte und Gemeinden bekennen sich nachdrücklich zu einem quantitativen und qualitativen Ausbau der Kleinkinderbetreuung. " Der Ausbau der Kleinkinderbetreuung hat in den Städten und Gemeinden höchste Priorität", so der Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Jugend und Gesundheit des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Bürgermeister Manfred Uedelhoven, Stadt Troisdorf, anlässlich der Herbstsitzung des Ausschusses heute in München.
Ausdrücklich anerkennt der Ausschuss die finanzielle Beteiligung des Bundes in Höhe von insgesamt 4 Mrd. ? sowie eine Bundesbeteiligung an den Betriebskosten ab dem Jahr 2013. "Wir begrüßen, dass eine stärkere Ausrichtung der Bundesbeteiligung auf die Betriebskosten vereinbart wurde, auch wenn eine noch stärkere Beteiligung an den Betriebskosten wünschenswert gewesen wäre", erklärte Uedelhoven.
Seitens des Ausschusses bestehen erhebliche Zweifel an der Kostenrechnung des Bundes. Der am 28.08.2007 ausgehandelte Kompromiss von Bund und Ländern berücksichtigt nicht ausreichend den ab 2013 vorgesehenen Rechtsanspruch. "Die bisher verabredete Zielmarke von 35% Plätze für unter Dreijährige wird zur Erfüllung des Rechtsanspruchs nicht ausreichen", bemerkte der Ausschussvorsitzende Uedelhoven. Nachdem der Bund mit seinen Finanzierungszusagen in Vorleistung gegangen ist, sind nunmehr die Länder aufgefordert, ihren Verpflichtungen nachzukommen und die erforderlichen Finanzmittel bereitzustellen.

Duisburg im Fernsehen bei Sonnenklar TV
Duisburg ist im Fernsehen. Bei Studio 47, der WDR 3 Lokalzeit und natürlich in vielen Berichten diverser Sender. Längst wird nicht nur Schimanski mit Duisburg verbunden, sondern auch die "Ruhrpottschnauzen", Berichte über den Zoo Duisburg im ZDF und auch die Kommissare "Niedrig und Kuhnt" bei SAT 1.
Ganz neu im Fernsehen ist Duisburg jedoch bei Sonnenklar TV, dem führenden Fernsehreiseshopcenter in Deutschland. Anlässlich des Musicals "Vom Geist der Weihnacht", das vom 22.11.2007 bis zum 30.12.2007 mit insgesamt 50 Aufführungen im Theater am Marientor inszeniert wird, hat die Duisburg Marketing gemeinsam mit Partnern eine Kooperation mit dem Anbieter ausgearbeitet.
Die Einführungskampagne lief seit dem vorletzten Wochenende. Unter Federführung der Duisburg Marketing wurde das Paket entwickelt und mit ganz unterschiedlichen Beiträgen beworben.
Es enthält neben der Musicalkarte eine Übernachtung im Mercure Hotel Duisburg, eine CitytourCard Duisburg und neben einem umfangreichen Info-Paket der Tourist-Information über Duisburg auch das Programmheft für das Musical und ein "Welcome-Drink" im Mercure Hotel.

Uwe Gerste, Geschäftsführer der DMG:
"Für den Preis von 99,00 Euro pro Person für 2 Tage (Erhöhung auf maximal 119,00 Euro je nach Termin) ist ein Top-Angebot geschaffen worden, dass den Vergleich mit anderen Musicalreisen - die ebenfalls über Sonnenklar TV vermarktet werden - nicht zu scheuen braucht."
Doch nicht nur das Musical wird in den Filmbeiträgen angeboten, beworben wird ebenfalls die Stadt mit ihren touristischen Highlights. So war ein Fernsehteam von Sonnenklar TV in Duisburg um Filmsequenzen bei den Partnern der Duisburg Marketing - dem Casino Duisburg, dem Zoo, dem Innenhafen und dem Landschaftspark - zu drehen.
Uwe Gerste: " Einer der Moderatoren von Sonnenklar TV, der die Reise im TV präsentiert, war beim Dreh dabei. Die Begeisterung für die Entwicklung der Stadt, die sich in den letzten Jahren getan hat/tut war nicht nur beim Dreh spürbar, sondern kam auch bei den bisher gesendeten Beiträgen entsprechend authentisch "rüber".
Dabei ist der Vertrieb der konkreten Reise nur ein Ziel. Strategisches Ziel ist die Steigerung des Images der Stadt, sowie die Steigerung des Bekanntheitsgrades des Musicals sowie der touristischen Highlights der Stadt.
Uwe Gerste:
"Sonnenklar TV kann über Kabel und Satellit empfangen werden, täglich schauen bis zu 300 000 Menschen zu. Ein Schwerpunkt ist aber sicherlich die Verbreitung im Kabelnetz von NRW. Von einem Zuschauer aus dem näheren Umfeld von Duisburg erwarten wir nicht die Buchung einer Pauschalreise nach Duisburg. Wenn ein Besucher die Reise im Fernsehen sieht und dadurch das Interesse geweckt wird das Musical zu besuchen oder eines der anderen gezeigten Highlights der Stadt, ist unser Ziel ebenfalls erreicht."
Die Duisburg Marketing, die über die Tourist-Information auch noch weitere Pauschalen für Musicalbesucher entwickelt hat, macht darauf aufmerksam, dass die Fernseh-Reise auch für Duisburger interessant sein kann, die das Musical zum Anlass nehmen wollen, mal wieder Bekannte in der Weihnachtszeit zu treffen und nach Duisburg einzuladen, jedoch keinen Platz für die Übernachtung zu Hause haben. Besonders empfiehlt die Duisburg Marketing hier ein Spezialangebot, welches gilt, solange der Vorrat reicht.

Veit Lawrenz, stellvertretender Leiter der Tourist-Information:
"Wer im Zeitraum 23.11.2007 - 30.11.2007 und 4.12.2007-5.12.2007 bucht erhält ein kostenloses Upgrade der Kartenkategorie PK 4 auf PK 3. Damit erhält man einen weiteren Preisvorteil von 10.00 Euro p.P. Buchen kann man nicht nur über das Call-Center von Sonnenklar TV sondern auch 24 Stunden im Internet unter www.sonnenklar.tv in der Kategorie Musicals, Shows & Events. Entsprechende Kontingente sind hinterlegt, somit erfolgt die sofortige Prüfung der Verfügbarkeit und nach Buchung eine online-Bestätigung. Gezahlt werden kann per Kreditkarte oder Rechnung."

"Unicef", "Amnesty" und "Greenpeace" in der Zentralbibliothek
Die Duisburger Arbeitsgruppen von "Unicef", "amnesty international" und "Greenpeace" informieren im November wieder an drei Samstagen in der Zentralbibliothek über ihre Organisation, ihre Ziele und ihre Arbeit. "Unicef" präsentiert sich am 3. November, "amnesty international" am 10. November und "Greenpeace" am 17. November, jeweils von 11 bis 16 Uhr.

Podiumsdiskussion: Frauen mit Migrationshintergrund in Duisburg - Zwangsverheiratet und rechtlos?
Mit dem Thema "Frauen mit Migrationshintergrund in Duisburg - Zwangsverheiratet und rechtlos" beschäftigt sich eine Podiumsdiskussion am Samstag, 20. Oktober, im Konferenz- und Beratungszentrum "Der kleine Prinz" auf der Schwanenstraße 5 in Duisburg-Mitte. Veranstalter ist das Referat für Integration, das sich gemeinsam mit einer Projektgruppe in Zusammenarbeit mit Migrantenselbstorganisationen, Moschee- und Heimatvereinen sowie den Regeldiensten mit dem Thema beschäftigt. Gefördert wird das Projekt von der Landes-stelle für Aussiedler, Zuwanderer und ausländische Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen (LUM) als KOMM-IN-NRW-Projekt.
In Duisburg leben Frauen unterschiedlicher Herkunft und kultureller Hintergründe. Diese Vielfalt birgt Chancen, bedeutet aber auch große Herausforderungen. Frauen mit Zuwan-derungsgeschichte fehlen oftmals ausreichende Begegnungs- und Kontaktmöglichkeiten zu Frauen der Aufnahmegesellschaft. Dies führt zu einem mangelnden Austausch über jewei-lige Werte, Normen und Lebenssituationen. Bedingt durch die Berichterstattung in den Medien über sogenannte Ehrenmorde, Zwangsverheiratung und Gewalt gegenüber Frauen, entsteht in der Öffentlichkeit ein Bild, in dem Frauen muslimischen Glaubens als mögliche Opfer ihres Umfeldes erscheinen. Diese reduzierte Betrachtungsweise führt zu Stereotypen und Vorurteilen und erschwert die Integration wie die Partizipation Zugewanderter.

Die kostenfreie Veranstaltung, zu der interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich einge-laden sind, bietet vorurteilsfreie Einblicke in die Lebenswirklichkeiten dieser Frauen. Von 14 bis 18 Uhr besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit Vertreterinnen der Alevitischen Ge-meinde Duisburg-Rheinhausen, dem Runden Tisch Gewaltschutzgesetz, der DITIB Marxloh, der Polizei Duisburg, dem Frauenhaus Duisburg gGmbH sowie der Filmautorin Hatice Ayten.

Duisburg, 17. Oktober 2007 - Historischer Kalender

Vollsperrung der Münstereifeler Straße in Duisburg-Beeckerwerth
Auf der Münstereifeler Straße in Duisburg-Beeckerwerth finden ab Montag, 22. Oktober, Kanalbauarbeiten statt. Aufgrund dieser "Wanderbaustelle" muss die Straße in 30-Meter-Abschnitten für voraussichtlich zwei Monate gesperrt werden.

Abgerutschte Spundwände am Holzhafen - Schifferstraße jetzt auch für Fußgänger gesperrt
Seit einigen Tagen ist ein Teil der Schifferstraße bereits für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Bei Baggerarbeiten im Hafenbecken waren die Spundwände teilweise abgerutscht. Es besteht die Gefahr, dass die Fahrbahn in Mitleidenschaft gezogen wird. Ab sofort ist der Durchgang zwischen "Five-Boats" und Übergang Schifferstraße/Am Innenhafen auch für Fußgänger gesperrt. Die Verantwortlichen haben sich nach einer neuerlichen Besichtigung der Schäden für diese Maßnahme entschieden.
Die Stadt bittet darum, sich im Interesse der eigenen Sicherheit nicht in den abgesperrten Bereich zu begeben. Beachtet werden sollen auch die Hinweise der Duisburger Verkehrsgesellschaft, da von der Sperrung auch deren Buslinie betroffen ist.
Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert.

Klecks Theater eröffnet 36. IKiBu
Mit einem Gastspiel des Klecks Theaters Hannover beginnt am Montag, 22. Oktober, in Duisburg die 36. Internationale Kinder- und Jugendbuchausstellung der Stadtbibliothek. Nach der offiziellen Eröffnung durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland spielt das Theater "Oh, wie schön ist Panama" von Janosch in einer Bearbeitung von Dr. Gotthart Kuppel. Das Drei-Personen-Stück, inszeniert von Harald Schandry, ist für Menschen ab fünf Jahren geeignet. Auf geht's also nach Panama, wo es von oben bis unten nach Bananen riecht und überhaupt alles viel schöner ist als zu Hause. Weitere Informationen gibt es bei Call Duisburg unter (0203) 940094.

Duisburg hat eines der innovativsten Parkhäuser Europas

Erneut eine Auszeichnung für das Parkhaus Königstraße / König-Heinrich-Platz
Multi Development erhält den European Standard Parking Award

„Ein Parkhaus ist letztlich auch immer eine Visitenkarte: Für unser Einkaufscenter Forum Duisburg und für den Standort Duisburg. Daher haben wir bei der Sanierung großen Wert auf Kundenfreundlichkeit, Sicherheit und Sauberkeit gelegt. Der Kunde soll gerne wieder zu uns kommen. Ein sauberes, sicheres und freundliches Parkhaus ist da unverzichtbar. Das 1400 Meter lange Panorama-Bild der Ostseeküste mit Meeresgeräuschen und Möwengeschrei ist da nur das I-Tüpfelchen auf einem gelungenen Gesamtkonzept!“, freut sich Peter Knopf, Projektmanager des Forum Duisburg.
Nur vier Monate Sanierungszeit benötigte Multi Development, der Entwickler des Forum Duisburg, um aus einer 40 Jahre alten Tiefgarage eines der modernsten Parkhäuser Europas zu machen. Das von der OPG-Centerparking betriebene Parkhaus wurde nun von der European Parking Association (EPA) mit dem European Standard Parking Award ausgezeichnet. Erst kürzlich hatte auch der ADAC den Betreibern des Parkhauses ein Zertifikat für die Nutzerfreundlichkeit und das innovative Betreiberkonzept erteilt.
Der European Standard Parking Award wird europaweit für herausragende Parkprojekte vergeben. Die Parkgarage in Duisburg überzeugte die Juroren auf Grund des innovativen Sanierungsansatzes, des benutzerfreundlichen Betreiberkonzeptes und der gelungenen Umsetzung der Anforderungen an modernes Parken.

Bebauungsplan Serm wird ausgelegt
Der Bebauungsplan Nr. 1094 bezieht sich auf einen Bereich zwischen den Straßen An der Bastei und Dorfstraße in Duisburg-Serm. Er dient zur Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Wohnbebauung auf dem Gelände eines ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebes.
Sämtliche Unterlagen liegen nun in der Zeit vom 22. Oktober bis zum 23. November montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Sie sind einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße) in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25, Duisburg-Mitte. Hier gibt es auch weitere Auskünfte in Zimmer 437.
Außerdem liegt der Plan im Bürger-Service-Süd auf der Sittardsberger Allee 14 in Duisburg-Buchholz (hier donnerstags bis 18 Uhr) aus. Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist Stellungnahmen abgeben.
Weitere Infos finden sich im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik "Aktuelle Bauleitplanung".

NRW-Einwohnerzahl auf 18 009 453 zurückgegangen
Zur Jahresmitte 2007 hatte Nordrhein-Westfalen nach Ergebnissen der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung 18 009 453 Einwohner, das waren 19 292 weniger als zu Jahresbeginn. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, resultierte der Rückgang aus einer negativen Bilanz bei der natürlichen Bevölkerungsbewegung, das heißt, es gab mehr Sterbefälle (91 293) als Geburten (68 872). Zwar zogen auch in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mehr Menschen nach NRW als das Land verließen, jedoch reichte der aus 373 953 Zuzügen und 370 844 Fortzügen resultierende "Wanderungsgewinn" von 3 109 Personen nicht aus, um den "Sterbefallüberschuss" von 22 421 auszugleichen.

Unterschiedliche Entwicklungen zeigten sich für die einzelnen Regionen des Landes: Während die Einwohnerzahl im Regierungsbezirk Köln weiter anstieg (+413), nahm sie in den anderen Regierungsbezirken des Landes ab (Arnsberg -8 977, Düsseldorf -5 117, Detmold -2 885,
Münster -2 726). Größte Stadt im Lande ist weiterhin Köln (+1 629 auf nun 991 395 Einwohner, gefolgt von Dortmund (-487 auf 587 137), Essen (-434 auf 582 764) und Düsseldorf (+821 auf 578 326). (LDS NRW)

Mondscheinsauna im Rhein-Ruhr-Bad
Die Mondscheinsauna steht am kommenden Freitag, 19. Oktober, wieder auf dem Programm des Veranstaltungskalenders im Rhein-Ruhr-Bad. Bis 1.00 Uhr morgens haben Nachtschwärmer die Möglichkeit, die Saunalandschaft des Bades zu genießen. Der Einlass ist an diesem Abend bis 23 Uhr. Auch zu dieser späten Stunde stehen den Gästen in der Blockhaussauna und der Finnischen Sauna die unterschiedlichsten Aufgüsse zur Verfügung, die wohltuend für die Haut sind sowie Körper, Geist und Seele entspannen.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Stadtbibliothek: Neues Kinderprogramm im Zeichen von Sankt Martin
Das neue Monatsprogramm der Stadtbibliothek für Kinder im Vor- und Grundschulalter umfasst knapp 30 Veranstaltungen. Diesmal stehen Aktionen rund um Sankt Martin im Mittelpunkt. Das Bilderbuchkino "Das schönste Martinslicht" von Ursula Wölfel und Daniele Winterhager wird am Dienstag, 6. November, um 15 Uhr in der Bezirksbibliothek Buchholz und am Samstag, 10. November, um 11.30 Uhr in der Zentralbibliothek aufgeführt. Der Vorlesespaß "Sankt Martin und der kleine Bär" von Antonie Schneider und Maja Dusikova findet am Donnerstag, 15. November, um 15 Uhr in der Schul- und Stadtteilbibliothek der Gesamtschule Süd statt. Das neue Kinderprogramm mit der kompletten Veranstaltungsübersicht liegt bibliotheksweit aus und steht im Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de.

Bücherbus fällt aus
Der Bücherbus fällt in dieser Woche aus, da in der Stadtbibliothek derzeit kein Fahrer zur Verfügung steht. Die betroffenen Haltepunkte sind am Mittwoch in Alt Walsum, (Lehmkuhlplatz und Im Eickelkamp), in Duissern (Aakerfährstraße), in Friemersheim (Markt), am Donnerstag in Hochfeld (Markt), in Homberg (In den Haesen), in Baerl, in Homberg (Rathaus) sowie am Freitag im Duisburger Westen in den Stadtteilen Rumeln, Trompet, Bergheim und Asterlagen. Fällige Medien, die auf dem Bus entliehen wurden, werden automatisch verlängert.

Rhein-Ruhr-Bad am Sonntag wieder in Kinderhänden
Im Rhein-Ruhr-Bad Hamborn lässt Clown Happy wieder alle Kinder und Erwachsene Staunen und Lachen. Beim Kids Day am kommenden Sonntag, 21. Oktober, zwischen 15.30 und 17 Uhr, regieren die Kinder wieder das Bad. Mit Spielgeräten kann das Sportbecken erobert werden und Clown Happy bezaubert alle Besucher mit seinen Zauberkünsten.
Dazu knotet er Tierfiguren aus Luftballons und verbreitet einfach nur gute Laune. Mit den attraktiven "Aktions-Preisen" im Rhein-Ruhr-Bad kann die ganze Familie für 10 Euro bei einem vierstündigen Besuch den Sonntagnachmittag genießen. Für 15 Euro besteht die Möglichkeit, den ganzen Tag im Rhein-Ruhr-Bad zu bleiben.

Duisburg, 16. Oktober 2007 - Historischer Kalender

Projekt Ideenwerkstatt: Neue Impulse für die Entwicklung kreativer Ideen in Unternehmen
Die Ideenwerkstatt mit mehr als fünfjähriger Projekterfahrung bietet Möglichkeiten, aus der Vielfalt der eigenen Persönlichkeit, der fachlichen Qualifikation und der sozialen Kompetenz zu schöpfen und kreativ handfeste Konzepte für die Selbstständigkeit zu erarbeiten. Das Programm soll Mut machen, in eigener Verantwortung neue berufliche Wege zu beschreiten. Die Ideenwerkstatt besteht aus einem Kreativ-Workshop am 9. November und einem Beratungstag am 23. November im TECTRUM an der Bismarckstraße 142 in Duisburg-Neudorf.

Veranstalter und Koordinator der Ideenwerkstatt ist das RKW NordWest (Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft w. V., Landesgruppe Nordrhein-Westfalen) in Zusammenarbeit mit dem Gründungsbüro im Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH und der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg, Wesel, Kleve.

German Bensch, Leiter des Amtes für Europaangelegenheiten und zuständig für das Gründungsbüro der Stadt Duisburg, hebt die Bedeutung des Projekts für Duisburg hervor: "Die Ideenwerkstatt spricht wichtige Personengruppen in unserer Stadt an. Wir verbinden damit neue Impulse und Ansporn für die Entwicklung kreativer Ideen in Unternehmen und deren strukturierte Umsetzung. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Know-how und Unternehmenstalente in der Region wirkungsvoller auszuschöpfen. Die Stadt begrüßt dieses ergänzende Angebot zur Förderung von Existenzgründungen".
Am ersten Veranstaltungstag, dem Kreativworkshop am 9. November, von 10 bis 17 Uhr, lernen die Teilnehmenden Methoden der Ideenfindung und -entwicklung kennen, mit denen sie ihre Ideen strukturieren, bündeln und daraus konkrete Geschäftsideen entwickeln können. Das Trendnetz mit den entsprechenden Gegentrends bietet eine wirksame Hilfe, um die Köpfe "frei" zu machen für eigene Ideen.
In der Zeit zwischen dem Kreativworkshop und dem Beratungstag arbeiten die Teilnehmenden in Eigenregie an ihrem Gründungskonzept weiter. Zur Unterstützung erhalten sie strukturierende Hausaufgaben.
Am zweiten Workshoptag, dem Beratungstag am 23. November, von 10 bis 14 Uhr, treffen die Teilnehmenden auf die eingebundenen, regionalen Gründungsberater. Das sind bspw. Vertreter der IHK, Wirtschaftsförderung und Bankinstitute. Die Teilnehmenden stellen ihre entwickelte Geschäftsidee vor und erhalten ein Feedback von den Experten und im Plenum. Anhand dieser Geschäftsidee können die Gründungsberater mit dem weiterführenden Coaching ansetzen.
Gabriele Zimmermann, Projektleiterin der Ideenwerkstatt, erklärt die Ziele des RKW: "Wir engagieren uns seit Jahrzehnten für den Erfolg mittelständischer Unternehmen. Das RKW setzt bei der Existenzgründung an und begleitet Unternehmen bis zur Nachfolgeregelung. Aus diesen Erfahrungen heraus haben wir 2002 begonnen, das Projekt Ideenwerkstatt in Nordrhein-Westfalen innerhalb der "Go!" Das Gründungsnetzwerk NRW zu installieren."
Die Ideenwerkstatt richtet sich an potentielle Gründerinnen und Gründer. Sie bietet all denen eine Chance, die ihre Idee weiter verfolgen und strukturiert entwickeln wollen. Die Ideenwerkstatt wird erfolgreich in Nordrhein-Westfalen durchgeführt (Ziel2-Gebiete). Die Veranstaltungen werden mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW und der EU ermöglicht. Über 450 Menschen waren bislang in der Ideenwerkstatt kreativ.
Der Eigenanteil der Teilnehmer beträgt 50 Euro. Anmeldungen werden erbeten bei Anke Jacobs unter (0211) 6 80 01 29. Mehr Infos gibt es außerdem unter www.ideenwerkstatt-rkw.de.

Duisburg und Perm besiegeln Partnerschaft im Beisein von Merkel und Putin
Im Rahmen des Petersburger Dialoges haben am 15. Oktober 2007 in Wiesbaden die Städte Duisburg und Perm unter den Augen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und des russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin ihre neue Städtepartnerschaft besiegelt. Den Städtepartnerschafts-Vertrag unterzeichneten Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Perms Oberbürgermeister Igor Shubin im Rahmen dieser wichtigen deutsch-russischen Konferenz, an der auch die Kabinette der beiden Staaten teilnahmen.

Duisburgs Oberbürgermeister hat dort die Erfahrungen aus seiner Stadt in die Arbeitsgruppe "Zivilgesellschaft" eingebracht. Der Petersburger Dialog als bilateraler Austausch in allen relevanten gesellschaftlichen Bereichen wurde 2001 von Wladimir Putin und dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder initiiert und wird seitdem jährlich vom Deutsch-Russischen Forum, einem gemeinnützigen Verein auf breiter Basis, organisiert. Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung mit Perm ist Duisburg seine siebte Städtepartnerschaft eingegangen. Formelle Beziehungen bestehen bereits zu Portsmouth in Großbritannien, zu Calais in Frankreich, Wuhan in China, Vilnius in Litauen und Gaziantep in der Türkei.
Die Städtepartnerschaft zu Lomé in Togo wurde wegen der politischen Lage dort ruhend gestellt. Die Stadt Duisburg hat ihre bestehenden Städtepartnerschaften seit 1950 vor unterschiedlichen historischen Gegebenheiten und mit verschiedenen Schwerpunkten geknüpft. "Standen nach dem Zweiten Weltkrieg noch Aussöhnung und Völkerverständigung im Vordergrund, spielen in der heutigen globalisierten Welt natürlich die wirtschaftlichen Beziehungen eine wichtige Rolle", erläutert Oberbürgermeister Adolf Sauerland: "Und uns ist sehr an guten Beziehungen zu einer so großen Wirtschaftsmacht wie der Russischen Föderation gelegen." "Das hat ja gut geklappt!" - kommentierte die Bundeskanzlerin bei der Unterschriftenzeremonie spontan das Geschehen. Frau Merkel hatte sich im Vorfeld des Petersburger Dialoges persönlich dafür stark gemacht, dass die Unterschriften in ihrer Anwesenheit vollzogen werden können. Perm liegt am Fuße des Urals und bezeichnet sich selbst als östlichste europäische Millionenstadt.

Von ihrer Struktur her ist sie durchaus mit Duisburg vergleichbar. Die Stadt ist industriell geprägt und verfügt über eine wachsende Logistikbranche mit einem namhaften Binnenhafen. Dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und der russische Staatspräsident Wladimir Putin der Vertragsunterzeichnung mit ihrer Anwesenheit eine besondere Bedeutung gegeben haben, kommt nicht von ungefähr. Im Rahmen des Petersburger Dialoges im vergangenen Jahr hatten beide noch den herausragenden Stellenwert kommunaler Partnerschaften zur Stärkung des deutsch-russischen Dialoges betont. Auf die gerade unterzeichnete Städtepartnerschaft haben die beiden Oberbürgermeister passend mit König Pilsener angestoßen. Ein erster Duisburg-Besuch einer offiziellen Delegation aus Perm ist im Dezember geplant.

Staatssekretär Hoofe: "Migranten wollen sich integrieren, aber dabei ihre Wurzeln
nicht vergessen"
Sinus-Milieustudie zeigt: Zugehörigkeit zu sozialem Milieu beeinflusst
Alltagskultur mehr als Religion oder ethnische Herkunft

"Die meisten befragten Migranten und Migrantinnen wollen sich in die Gesellschaft einfügen, legen aber Wert darauf, ihre kulturellen Wurzeln nicht zu vergessen", stellte der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Gerd Hoofe, heute bei der Vorstellung der SINUS-Milieustudie 'Lebenswelten von Migranten' in Berlin fest.
Nach der weltweit einmaligen Milieustudie unterscheiden sich Milieus von Migranten weniger als vermutet nach ethnischer Herkunft und den aktuellen Lebensumständen. "Menschen desselben Milieus, die individuelle Wertvorstellungen, Lebensstile und ästhetischen Vorlieben teilen, verbindet trotz unterschiedlicher Herkunft mehr miteinander als mit ihren Landsleuten aus anderen Milieus. Faktoren wie ethnische Zugehörigkeit, Religion und Zuwanderungsgeschichte beeinflussen zwar die Alltagskultur, sind letzten Endes aber nicht Identität stiftend. Wir können also nicht von der Herkunft auf individuelle Wertvorstellungen,
Lebensstile und ästhetische Vorlieben schließen. Auch umgekehrt gilt: Wir können nicht vom Milieu auf die Herkunftskultur der Migrantinnen und Migranten schließen", so Staatssekretär Hoofe.
"Die Studie zeigt auch sehr anschaulich, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter als gesellschaftlicher Grundwert bei den Migrantinnen und Migranten mit guter Bildung, die auch wirtschaftlich gut integriert sind, fest verankert ist."
In einem Kooperationsprojekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, den Malteser Werken, dem Statistischen Amt der Landeshauptstadt München, dem Südwestrundfunk und dem
vhw-Bundesverband für Wohneigentum und Stadtentwicklung e.V. hat
SINUS-Sociovision, Heidelberg, in einer sozialwissenschaftlichen Untersuchung das
weltweit erste Milieumodell der Lebenslagen von Migrantinnen und Migranten in
Deutschland entwickelt.

Dresdner Bank Duisburg: Thomas F. Hadewig neuer Leiter für das Corporate Banking
• Thomas F. Hadewig neuer Leiter für das Corporate Banking
• Dresdner Bank erweitert Angebot für den deutschen Mittelstand
Seit 100 Tagen zeichnet Thomas F. Hadewig für das Firmenkundengeschäft der Dresdner Bank Duisburg an der Königstraße 13 verantwortlich. Der 50-jährige Uerdinger ist seit 1977 bei der Dresdner Bank und hat das Bankgeschäft von der Pike auf gelernt. Zuletzt zeichnete Hadewig als stv. Leiter Firmenkundengeschäft für den Bereich Mönchengladbach, Krefeld und Neuss verantwortlich. Thomas F. Hadewig und sein sechsköpfiges Beraterteam stehen für professionelle Beratung mittelständischer Unternehmen in Duisburg , Oberhausen, Wesel und Kleve.
Sein Team in Duisburg wurde noch verstärkt, denn die Dresdner Bank geht mit einem erweiterten Produktangebot für den Mittelstand in die Offensive. So bietet die Bank ab sofort das „Dresdner MittelstandsDarlehen mit Sondertilgungsoption“ an. Durch die Möglichkeit von halbjährlichen Sondertilgungen in beliebiger Höhe können Unternehmen eine gute Liquiditätsentwicklung nutzen, das Darlehen ohne Vorfälligkeitsentschädigung schneller als geplant zurückzahlen und damit Zinsen sparen. „Das neue Angebot kombiniert die Sicherheit eines langfristigen Festzinsdarlehens mit der Flexibilität eines kurzfristigen Kredites. Dies ist gerade für den Mittelstand ein großer Vorteil“, so Hadewig.

Mc Donald's-Ansiedlung: Bebauungsplan wird ausgelegt
Die Firma Mc Donald's GmbH plant die Ansiedlung eines Drive-In Restaurants. Deshalb wird für den Bereich östlich der Bahntrasse Duisburg-Düsseldorf zwischen der südlichen Grundstücksgrenze des Baublocks "Neue Fruchtstraße 12-14", Neue Fruchtstraße und Koloniestraße ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt.
Sämtliche Entwürfe liegen in der Zeit vom 22. Oktober bis 23. November 2007, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, öffentlich aus. Sie sind einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, Eingang Moselstraße (in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25) in Duisburg-Mitte. Weitere Auskünfte gibt es dort im Zimmer 437. Außerdem kann man die Pläne im Bezirksamt Mitte am Sonnenwall 73 im Zimmer 417, einsehen. Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist hierzu Stellungnahmen abgeben. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter: www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik "Aktuelle Bauleitplanung".

Warmzeit eines Eiszeitalters
Um den Zusammenhang zwischen Klima- und Kulturgeschichte geht es in einem Vortrag der Volkshochschule mit dem Titel "Wir befinden uns in der Warmzeit eines Eiszeitalters..." am Montag, 22. Oktober, um 20 Uhr im Gebäude an der Königstraße 47. Der Referent, Hans Querengaesser, wird am Beispiel unterschiedlicher historischer Perioden untersuchen, welche Folgen Warmzeiten auf die geschichtliche und kulturgeschichtliche Entwicklung hatten. Außerdem werden die unterschiedlichen Klima-Modelle vorgestellt und bewertet, über die in der gegenwärtigen Klimadiskussion oft sehr kontrovers gestritten wird. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Duisburg, 15. Oktober 2007 - Historischer Kalender

Feuerwehr: Geruchsbelästigung 

Touristisches Pfund  LEGOLAND Discovery Centre
4-D-Kino, Miniaturwelt und mehr...

Sperrung der Spannagelstraße in Duisburg-Beeck
Auf der Spannagelstraße finden ab Mittwoch, 17. Oktober, Kanalbauarbeiten statt. Die Baustelle "wandert" von der Neanderstraße in Richtung Goeckingstraße. Ein Abschnitt von ca. 30 Metern wird jeweils vollständig gesperrt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende des Jahres.

Teilsperrung der Neumühler Straße in Duisburg-Meiderich
Die Neumühler Straße wird ab Mittwoch, 17. Oktober, bis voraussichtlich Freitag, 19. Oktober, in Fahrtrichtung Essen-Steeler-Straße im Bereich Brückelstraße und Arnold-Dehnen-Straße wegen Kanalarbeiten gesperrt. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert. Der Straßenbahnverkehr ist nicht betroffen.

Grundschule Usedomstraße: Anmeldung unter Vorbehalt möglich
Die Bezirksvertretung Hamborn hat in der Sitzung am 11. Oktober 2007 einstimmig beschlossen, den Auflösebeschluss für die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Usedomstraße um ein Jahr zu verschieben. Aller Voraussicht nach, werden der am 16. Oktober 2007 tagende Schulausschuss und der Rat der Stadt (5. November 2007) ebenfalls diesen Beschluss fassen. Unter diesem Vorbehalt ist es möglich, Kinder für die GGS Usedomstraße vorzumerken.
Sollten Ausschuss und Rat die Entscheidung der Bezirksvertretung Hamborn bestätigen, hat dies für die ab morgen (16. Oktober 2007) stattfindenden Anmeldungen zur Grundschulen folgende Auswirkungen:
Sofern der Auflösebeschluss für die GGS Usedomstraße um ein Jahr verschoben wird, darf die Usedomstraße im Schuljahr 2008/2009 eine Eingangsklasse bilden.
Da der Beschluss des Rates erst am 5. November 2007 gefasst wird, können Kinder, die die GGS Usedomstraße besuchen sollen, nicht direkt an der Grundschule angemeldet werden. Das heisst, die Kinder müssen zunächst an einer anderen Grundschule angemeldet werden.
Alle Eltern im Bezirk Hamborn werden bei der Anmeldung von den Schulleiterinnen und Schulleitern der anderen Grundschulen ausdrücklich gefragt, ob sie Ihr Kind eigentlich an der GGS Usedomstraße anmelden wollten.
Wenn "Ja", kreuzen die Eltern das entsprechende Kästchen auf einem Fragebogen an und geben diesen unterschrieben den Schulleiterinnen und Schulleitern zurück.
Sofern die GGS Usedomstraße im Schuljahr 2008/2009 nach Ratsbeschluss eine Eingangsklasse bilden kann, werden alle Anmeldedaten umgehend der GGS Usedomstraße zugeleitet. Alle Eltern, deren Kind oder Kinder die GGS Usedomstraße besuchen sollen, werden nach Beschlussfassung des Rates schriftlich informiert.
Für Fragen zum Anmeldeverfahren steht Reinhard Wolf, Telefon: 0203 / 283 2404 zur Verfügung.

Neuer VHS-Kurs zum Thema "Altersvorsorge"
Ein neuer Kurs der Volkshochschule bietet Hilfestellung, wie man optimal fürs Alter sparen kann: Rürup oder Riester, Banksparplan oder Fonds? Ein Experte der Deutschen Rentenversicherung informiert dienstags ab 23. Oktober, jeweils von 18.15 bis 20.30 Uhr, an vier Abenden im Gebäude an der Königstraße 47 unter dem Motto "Altersvorsorge macht Schule". Um telefonische Voranmeldung wird gebeten unter 0203/283-3725 und -2616. In der Kursgebühr von 20 Euro ist umfangreiches Infomaterial enthalten.

Keine Angst auf dunklen Straßen - ein Seminar zur Stärkung der Selbstschutzkompetenzen
In den Medien sind Meldungen über Gewalttaten gegen einzelne Personen allgegenwärtig. Doch was passiert, wenn uns persönlich eine reale Gefahr begegnet oder sogar selber Gewalt widerfährt? Wie würden wir uns verhalten? In einem Seminar der Volkshochschule am Samstag, 20. Oktober, und Sonntag, 21. Oktober, jeweils von 10 bis 15 Uhr, im Institut für Aus- und Fortbildung an der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz, werden Informationen, Fertigkeiten und Verhaltensweisen vermittelt, um in eskalierenden Situationen angemessen reagieren zu können. Es werden keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erwartet, so dass vor allem auch untrainierte und ältere Personen angesprochen sind. Das Seminar wird von einem Polizisten geleitet. Weitere Informationen gibt es bei der VHS unter Tel. (0203) 283-2616 oder -4320.

Duisburg, 14. Oktober 2007 - Historischer Kalender

"Unicef" auf der diesjährigen IKiBu
Die Kinderschutzorganisation der Vereinten Nationen, "Unicef", präsentiert sich am Samstag, 27. Oktober, von 11 bis 17.30 Uhr im Rahmen der 36. Internationalen Kinder- und Jugendbuchausstellung (IKiBu) in der Zentralbibliothek. Neben den bekannten Informationsschriften und Grußkarten aus dem aktuellen Katalog gibt es am Stand, der im hinteren Eingangsfoyer aufgebaut ist, auch das von Sabine Christiansen und Janosch herausgegebene Unicef-Buch "Gibt es Hitzefrei in Afrika? So leben die Kinder dieser Welt". Erschienen ist das Buch Ende 2006 zum 50-jährigen Bestehen von "Unicef".

14.Oktober 2007: 5. Neudorfer Bürgerball
Der Duisburg-Neudorfer Bürgerverein veranstaltete am 13. Oktober 2007 seinen 5. Bürgerball. Sinn des Balls ist, dass sich die Bürger Neudorfs bei Musik, Tanz und Unterhaltung erfreuen und näher kennenlernen.

Für den musikalischen Rhythmus sorgte wieder der bekannte und beliebte Alleinunterhalter Siegfried Buchholz. Wie bereits im letzten Jahr findet die Veranstaltung im angenehmen Ambiente des Vereinsheims der Kleingartenanlage „Nachtigallental“ an der Lotharstraße. Bilder Manfred Schneider

Vortrag: Historische Parkanlage Kaiserberg

Wirtschaftsbetriebe Duisburg beginnen mit den Abbrucharbeiten des ehemaligen Betriebshofes auf der Johanniterstraße

In der kommenden Woche, am 18.Oktober 2007, beginnen die Abbrucharbeiten der Gebäude auf dem ehemaligen Betriebshof der Wirtschaftsbetriebe Duisburg auf der Johanniterstraße in Duisburg-Hochfeld. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis zum Ende des Jahres andauern. Im Rahmen der Arbeiten lässt es sich leider nicht vermeiden, dass es für die umliegenden Anwohner zu Belästigungen kommen wird. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg werden diese so gering wie möglich halten und bitten um Verständnis.
Nähere Informationen zu dem Verlauf der Arbeiten erhalten alle Anwohnerinnen und Anwohner bei einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 16. Oktober 2007, ab 18.00 Uhr in der "Alten Feuerwache" in Duisburg Hochfeld zu der die Wirtschaftsbetriebe Duisburg herzlich einladen. Der Technische Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Thomas Patermann, und der Bauleiter der Abbrucharbeiten, Karl-Ernst Pracht, vom Immobilienmanagement Duisburg, beantworten Fragen der Anwohnerinnen und Anwohner.

Neue Themenausstellung in der Zentralbibliothek
Jeden Monat etwa bietet die Stadtbibliothek ihren Kunden eine neue Wechselausstellung mit verschiedenen Medien zu einem bestimmten Thema an. In der ersten Novemberwoche beginnt die neuen Themenausstellung mit dem Titel "Hätten Sie's gewusst? Knobeleien, Quiz & Co!". Dabei geht es um Medien aus den Bereichen bzw. Gruppen wie Knobeleien, Denkspiele und Rätsel, Unterhaltungsmathematik und -physik, Allgemeinwissen und vieles andere mehr. Alle ausgestellten Medien sind natürlich ausleihbar.

Duisburg, 12. Oktober 2007 - Historischer Kalender
Bürgersprechstunde des Bezirksvorstehers Mitte mit der Polizei
Bezirksvorsteher Heinrich Klose lädt am Freitag, 19. Oktober, von 10 bis 12 Uhr ins Bezirksamt Mitte am Sonnenwall 73-75 (Zimmer 417) zur Bürgersprechstunde mit der Polizei ein. Gemeinsam mit dem Ersten Polizeihauptkommissar Manfred Scholz, steht der Bezirksvorsteher den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks Mitte für Gespräche, Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Teilsperrung der Emmericher Straße in Duisburg-Obermeiderich
Die Emmericher Straße in Duisburg-Obermeiderich erhält ab Montag, 15. Oktober, zwischen Am Alten Viehhof und Westender Straße eine neue Fahrbahndecke. Während der Baumaßnahme wird ein Teilbereich der Emmericher Straße zur Einbahnstraße. Es kann dann nur Richtung Norden, also Richtung Neumühl, gefahren werden. In Fahrtrichtung Westender Straße wird eine Umleitungsempfehlung ausgeschildert. Wenn das Wetter mitspielt, dauern die Bauarbeiten bis Freitag, 19. Oktober.

Staunen im Circus Universal Renz - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Man geht in den Circus um zu staunen! – Dieses Zitat von Daniel Renz, dem Direktor des

Unternehmens, wurde für die vielen Zuschauer Wirklichkeit, als sie das Treiben in der Manege und darum herum erlebten. Schon der Duft von Zuckerwatte und Puffreis im Eingangsbereich, ließ auf ein besonderes Ereignis schließen.
Der Circus Universal Renz, der seine Zelte vor der MSV-Arena in Duisburg-Neudorf aufgeschlagen hat, gastiert dort bis zum 21. Oktober 2007 mit einer fulminanten Manegen-Show. Einfühlsame Tierdressuren und artistische Darbietungen der internationalen Spitzenklasse beherrschen das anspruchsvolle Programm. Schon zu Beginn der Veranstaltung, nachdem das Roman-Heland-Orchester den weltbekannten „Zirkus Renz Galopp“ intoniert hatte, kamen die sibirischen Tiger mit elastischem Gang in die Manege. Daniel Renz , der seine Raubtierdressur mit Vertrauen aufgebaut hat, spielte mit seinen Tigern, wobei manchmal der Eindruck entstand, das die Tiger mit ihm spielen. Das Daniel Renz mit und für seine Tiere lebt, konnten die Besucher auch bei seinen Dressuren mit Bären und der Elefantendame Maya, die einen Zuschauer einseifte und anschließend rasierte, erleben.
Tiere sind die Seele eines Circus! Das ist bei diversen Circusnummern zu erkennen. So präsentierte Ehefrau Patricia Renz edle holländische Friesen- und Araberhengste. Danny Renz, der Sohn, führte seine Dressur von exotischen Kamelen vor. Haustiere wurden von Eddi Laforte vorgestellt. Seine lustige Dressur, von Enten über Gemsen, Hunde und Ziegen, kam besonders beim jungen Publikum gut an.
In der obligatorischen Pause haben die Gäste die Möglichkeit, die Tierschau mit rund 100 Tieren verschiedener Art zu besuchen.
Internationale Spitzenartistik bot das Trio Bokafi. Die Goldmedaillengewinner des „Cirque du Demain 2005“, fliegen und wirbeln im Wechsel mit dreifachen Salti auf dem Schleuderbrett. Der Auftritt der Gruppe Jackubyzik, als fliegen Menschen, ist gewürzt mit einer Prise Humor. Ihre Darbietung am freien Schwungtrapez ist einer der anspruchsvollsten und artistischen Disziplinen. Mucksmäuschenstille herrschte beim Säbelbalanceakt der Artistin Maria Bizzarro. Mit dem Messerheft im Mund und Säbelspitze auf Messerspitze, stieg sie über eine vier Meter hohe Leiter. Auch die Luftringartistik von Tatiana Lenta und Galina Szabo sorgte für Nervenkitzel bei der Darbietung hoch über der Manege.
Zu den Publikumsfavoriten gehören zweifelsohne die drei Elefanten, die Giordano Weber präsentiert. Besonders die Kinder waren von den schwergewichtigen Vierbeinern mit Rüssel begeistert.
Eine der ältesten Circuskünste zeigte Jack Bremlov. Er jonglierte mit Bällen, Keulejn und Fahnen. Für seine Jonglage, die er als erster Jongleur mit sieben Keulen bestritt, wurde er bereits im Guinessbuch der Rekorde erwähnt.
Jonglieren anderer Art, boten die Rossi-Brothers. Ihre „Ikarischen Spiele“, eine Menschen-Fuß-Jonglage, die mit akrobatischer Disziplin ausgeführt und mit einer einzigartigen Trickfolge mit unglaublichen Sprüngen präsentiert wird. Ungarische Reiter-Folklore zeigte die Jockey-Reiter-Gruppe Donnert. Die fünfköpfige Gruppe gab auf ihren Kaltblütern tollkühne Kunststücke zum Besten.
Und nicht zuletzt Clown Pom-Pom, der mit seinen frechen und stilvollen Einlagen nicht nur die Herzen der kleinen Zuschauer gewann.Alles in Allem: „Universal Renz bietet ca. drei Stunden allerbeste Circus-Atmosphäre!“

Vorstellungen: Täglich: 15:30 Uhr und 19:30 Uhr
Sonntag, 14.10.07 um 11:00 Uhr, 15:30 Uhr und 19:30 Uhr
Sonntag, 21. 10.07 um 11:00 Uhr und 15:30
Am Samstag, 13.10.07 findet von 11-14:00 ein Tag der offenen Tür bei freiem Eintritt statt
Weiter Informationen unter Tel.: 0174 – 8535307 und www.universal-renz.de

Stadt sucht Abstimmungshelfer für den Bürgerentscheid
Die Duisburger Bürgerinnen und Bürger stimmen am 16. Dezember 2007 in einem Bürgerentscheid über die Frage ab, "Sind Sie dafür, dass das Freibad Toeppersee geöffnet bleibt und nach der Errichtung des Hallenbades als Kombibad weiter betrieben wird?". Der Bürgerentscheid wird vom Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten (Wahlamt) vorbereitet.
Die Abstimmungslokale sind am 16. Dezember von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Für die Ausgabe und Auszählung der Stimmzettel werden noch dringend Abstimmungshelferinnen und Abstimmungshelfer gesucht. Die Helfer erhalten für die Tätigkeit, je nach Aufgabe, ein Tagesgeld von 25 bis 35 Euro, das am Abstimmungstag bar ausgezahlt wird.
Jugendliche, die am 16. Dezember 2007 bereits 16 Jahre alt sind, werden vom Wahlamt gerne als freiwillige Helfer eingesetzt. Auch Duisburger Unionsbürger können sich als freiwillige Abstimmungshelfer melden (deutsche Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt).
Bewerbungen können an das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten - Wahlamt -, Bismarckstraße 150-158, 47049 Duisburg, gerichtet werden. Telefon (0203) 283-4712 oder -4713, Fax: (0203) 283-4738, oder per E-Mail an wahlhelfer@stadt-duisburg.de.

"Jour Fixe - Donnerstags um fünf" - Von Andreas Rüdig
"Jour Fixe - Donnerstags um fünf" heißt eine Veranstaltungsreihe der Volkshochschule Duisburg, die (fast) regelmäßig donnerstags im Vortragsraum der VHS jeweils zwischen 17 und 18 Uhr stattfindet. Der Eintritt ist kostenlos. "Nach der Arbeit, vor dem Kurs, zwischen dem Einkauf: Musik und Literatur im Vortragsraum" möchte die Volkshochschule Entspannung und Zerstreuung bieten.
"Literatur und Lusik: Lully und Moliére" heißt die Veranstaltung am 11. Oktober. Wolfgang Schwarzer ist der Referent. Diese Veranstaltungsreihe scheint etabliert zu sein. Als ich so gegen Viertel vor fünf eintreffe, ist der Vortragssaal schon gut gefüllt (mit Besuchern natürlich, nicht etwa mit Wasser oder Bonbons). Die üblichen weinroten Vorhänge verhüllen die Fenster und Wände. Auf der Innenhofseite steht eine Tischreihe und ein beiseite geräumtes Rednerpult. Die Bühne wird diesmal genutzt. Am linken und rechten Rand: ein kleines Tischchen mit Sitzgelegenheit. Auf dem Tisch vor der Bühne: ein tragbarer Computer und ein Projektionsgeräte - Engländer würden diese Geräte "Laptop" und "Beamter" nennen. Überwiegend ältere Damen, nur wenige Herren und noch weniger jüngere Leute sind abgekommen, als diese Veranstaltung Punkt 5 Uhr beginnt.
"Der Bürger als Edelmann" heißt eine Ballettkomödie von Moliére, die er zusammen mit dem italienischstämmigen Musiker Jean - Baptist Lully auf die Bühne brachte. (Lully wurde 1632 in Florenz geboren.) Die Uraufführung erfolgt am 14. Oktober 1660 vor dem französischen König Ludwig XIV und seinem Hof. "Die Ballet - Komödien wurden für den Hof geschrieben und waren die modernste Darstellungsform der damaligen Zeit," berichtet Schwarzer. 12 Stücke dieser Darstellungsform entstanden zwischen 1660 und 1671.
Um sie richtig literatur- und kunsthistorisch einzuordnen, beschreibt Schwarzer die zeitgeschichtlichen Zusammenhänge.
Am 5. September 1638 wurde Ludwig XIV in Saint - Germain - en - Laye geboren. Sein Vater stirbt 5 Jahre später. Ludwigs Mutter und Kardinal Mazarin regieren für den minderjährigen Königssohn. Mazarin ist Italiener, der das italienische Theater und die italienische Musik, sprich: italienische Kultur nach Frankreich und an den Hof bringt. Am 5. Januar 1649 muss der Hof aus Paris fliehen. Es gab zwar ein geeintes Frankreich, das territorial dennoch zersplittert war. Jede Grafschaft hatte unter Umständen ihr eigenes Geld, ihre eigene, vom jeweiligen Grafen abhängige Rechtssprechung, die jeweiligen Grafen ihre eigene Machtbasis. Der daraus resultierende Machtkampf zwischen König und Adel führte zur Flucht des jungen Königs - "schließlich hatte Mazarin mit harter Hand und schottischer Sparsamkeit regiert und der Adel lehnte sich dagegen auf," berichtet Schwarzer. So nebenbei bemerkt: Wer an den historischen Ereignissen interessiert ist, wird eine genaue Beschreibung unter dem Stichwort "Fronde" in der Internetenzyklopädie Wikipedia finden.
1658 spielt Moliére erstmals vor Ludwig XIV (so geschehen im Louvre am 24. Oktober). Moliére kann sich mit seinem Talent für Komödien ist den folgenden Jahren durchsetzen. Ludwig XIV mit seiner guten Erziehung will die Epoche durch seinen Glanz prägen. Corneille, Rancine, Descartes, Lafontaine, Le Notré (ein Gärtner), Mansart (ein Architekt) - dies sind Künstler, die Ludwig, selbst ein guter Tänzer, fördert.
Ludwig XIV fördert die politische Einheit des Landes, als Mazarin 1661 stirbt und Ludwig die Regierungsgeschäfte (er wird sein eigener Premierminister!) sowie die Königswürde übernimmt und den Adel entmachtet. Die wichtigsten Adeligen kamen an den Königshof; viele Adelige wurden so materiell und politisch vom König abhängig. "Das Bürgertum wurde reicher und reicher und konnte viele Funktionen des Adels übernehmen," berichtet Schwarzer. "Gleichzeitig muss sich der Adel eine neue finanzielle Basis suchen - er kommt auf den Gedanken, das Bürgertum auszutricksen und finanziell auszunehmen."
Soweit zum zeitgeschichtlichen Hintergrund. Natürlich erzählt Schwarzer noch viel mehr zu diesem Thema; um meinen Artikel nicht ausufern zu lassen, möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten. Auf Deutsch und Französisch, vor allem aber multimedial (Wortvortrag, Film, Humor, auf die Wand geworfene Bilder, die von Texten begleitet werden, Musik, Dialoge seien hier als Beispiele genannt) erfolgt der Vortrag.
Im "Bürger als Edelmann" geht es um Monsieur Jourdain, der im Laufe seines Lebens als Tuchhändler reich geworden ist. Er möchte aber nicht nur Geld besitzen, sondern auch Bildung und Kultur vorweisen können. Also nimmt er Unterricht bei verschiedenen Lehrern, die allesamt Künstler und Philosophen sind. Sehr gelungen, sehr witzig - charmant karikiert Moliére die sozialen Emporkömmlinge, die eine Herzensbildung, ein Lebensgefühl und ein "gutes" Benehmen vortäuschen, die sie im Grunde nicht besitzen. Ein sehr zeitloses Thema, oder nicht?

Man kann der Volkshochschule nur zu dieser Veranstaltung gratulieren. Hier hat die Volkshochschule die Form moderner Präsentation gefunden, die nicht nur den Geist, sondern auch die Seele der Zuschauer anspricht. Undank ist der Welten Lohn - dieser Spruch gilt hier nicht. Ein aus dem Herzen kommendes Gelächter und ein mehr als voller Vortragssaal danken es Wolfgang Schwarzer an diesem frühen Abend.

Dichtigkeitsprüfungen von privaten Abwasserleitungen nur durch Fachfirmen durchführen lassen
Alle Haushalte müssen ihre privaten unterirdisch verlegten Abwasserleitungen spätestens bis zum Jahr 2015 auf Dichtigkeit überprüfen lassen. Diese Prüfung ist gemäß § 45 der Landesbauordnung für alle privaten und gewerblichen Grundstücke vorgeschrieben.
Die Wirtschaftsbetriebe weisen dringend darauf hin, dass die Dichtigkeitsprüfungen nur von in Duisburg zugelassenen und anerkannten Fachunternehmen durchgeführt werden dürfen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Firmen bei Bürgern anrufen und vorgeben, im Auftrag der Wirtschaftsbetriebe Duisburg zu arbeiten. Es werden vornehmlich Häuser aufgesucht, die älter als 25 Jahre sind. Auffällig ist weiterhin, dass die Arbeiten zu unrealistisch niedrigen Preisen angeboten werden.
Wer sicher gehen will, dass er das richtige Unternehmen beauftragt, kann sich unter der Rufnummer (0203) 283-3000 an die Wirtschaftsbetriebe Duisburg wenden oder im Internet unter www.wb-duisburg.de. eine Liste der Fachfirmen aufrufen.

97 500 ältere Menschen in NRW mit Grundsicherung unterstützt
Ende 2006 erhielten in Nordrhein-Westfalen rund 97 500 ältere Menschen (ab 65 Jahre) Leistungen im Rahmen einer Grundsicherung nach Sozialgesetzbuch XII. Hinzu kamen nach Mitteilung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik weitere 67 100 Personen zwischen 18 und 64 Jahren, denen es wegen Krankheit oder Behinderung dauerhaft nicht möglich war, ihren Lebensunterhalt durch eigene Einkünfte bzw. eigene Erwerbstätigkeit zu bestreiten. Insgesamt belief sich damit die Zahl der Grundsicherungs-Empfänger(innen) auf
164 700; das waren 9 600 oder 6,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

60,2 Prozent (99 100) der Unterstützten waren Frauen. Unter den älteren Menschen war der Frauenanteil mit 69,0 Prozent (67 200 Unterstützte) noch höher. Rund 29 000 aller Hilfeempfängerinnen und -empfänger hatten eine ausländische Staatsbürgerschaft.
2006 beliefen sich die reinen Ausgaben für Leistungen der Grundsicherung auf rund 707 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 12,3 Prozent. Der durchschnittliche Nettoanspruch pro Person lag bei 396 Euro pro Monat.
Die Grundsicherung ist vor allem als ein Mittel der Bekämpfung von verschämter Armut im Alter eingeführt worden. In den Jahren 2003 und 2004 wurde sie im Rahmen eines eigenen Gesetzes geleistet. Seit Anfang 2005 ist sie im Sozialgesetzbuch XII verankert. (LDS NRW)

Kommunale Daseinsvorsorge für Bürger unverzichtbar!
Die Vorsitzende des Ausschusses für Finanzen und Kommunalwirtschaft des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Bürgermeisterin Ursula Pepper, Ahrensburg, wies am Rande der Ausschusssitzung in Velbert auf die gesamtgesellschaftliche Bedeutung der kommunalen Daseinsvorsorge hin: "Die Kommunen sorgen tagtäglich dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger flächendeckend, dauerhaft und qualitativ hochwertige Leistungen etwa in den Bereichen Wasserversorgung oder Hausmüllentsorgung erhalten. Die Betriebe der kommunalen Daseinsvorsorge sichern viele sozialversicherungspflichtige und tarifliche Arbeitsplätze. Durch die Investitionen dieser Betriebe vor Ort profitiert die heimische Wirtschaft. Und im Bereich Mittelstandsfinanzierung sind es vor allem die kommunalen Sparkassen, die mittelständische Unternehmen mit Krediten versorgen."

Parolen wie "Privat vor Staat", die auf ein Zurückdrängen kommunalwirtschaftlicher Betätigung zielten, seien schädlich für Bürger, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Frage, ob eine Aufgabe der Daseinsvorsorge effizienter kommunal oder privat erledigt wird, sei im Übrigen immer eine Frage des Einzelfalls und eigne sich deshalb nicht für ideologische Debatten. "Es ist ein Irrweg, wenn einzelne Länder die kommunalwirtschaftliche Betätigung einschränken. Die Kommunen bereichern den Wettebewerb und behindern ihn nicht", so Pepper. Sie wies darauf hin, dass die Kommunen zur stetigen Optimierung ihres Leistungsangebotes und der Steigerung von Effizienz angehalten seien, da die Bürger die Gebührenentwicklung für kommunale Leistungen der Daseinsvorsorge sehr genau beobachteten und dies auch zur Grundlage ihres Stimmverhaltens bei Kommunalwahlen machten.

Frau Pepper hob abschließend die Bedeutung der kommunalen Daseinsvorsorge für die Versorgung der Bevölkerung auch im ländlichen Raum hervor. Die Gesellschaft sei auf die dauerhafte und flächendeckende Erbringung bestimmter Leistungen der Daseinsvorsorge wie der Hausmüllentsorgung oder der Abwasserbeseitigung besonders angewiesen. Die Kommunen könnten sich diesen hoheitlichen Aufgaben nicht einfach entledigen, etwa wenn sich die Versorgung der Bevölkerung in ländlichen Räumen aus rein betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht mehr lohne.

Finanzlage einzelner Städte und Gemeinden sehr unterschiedlich!
Steigenden Steuereinnahmen stehen steigende Sozialausgaben gegenüber.

Der Finanzausschuss des Deutschen Städte- und Gemeindebundes hat anlässlich seiner heutigen Sitzung in Velbert erneut auf die zunehmende Differenzierung der kommunalen Finanzlage hingewiesen.
Zwar sorge insbesondere die anhaltende positive Steuerdynamik dafür, dass die Kommunen einen Finanzierungsüberschuss aufweisen. Gleichzeitig muss aber betont werden, dass sich die in den aktuellen Zahlen widerspiegelnde Entwicklung von über 12.000 Kommunen vor Ort sehr oft anders darstellt. "Da Steuern vorrangig in wirtschaftlich stark geprägten Regionen anfallen, gibt es nach wie vor eine Vielzahl von Kommunen, an denen die derzeitige Steuerentwicklung weitestgehend vorbei geht", stellt die Vorsitzende des Finanzausschusses, Bürgermeisterin Ursula Pepper, Ahrensburg, fest. Sie betont dabei, dass viele Kommunen weiterhin strukturelle Defizite aufweisen und auch in absehbarer Zeit ihre Haushalte nicht ausgleichen können.
Trotz der zu beobachtenden Differenzierung zeigt sich die Ausschussvorsitzende erfreut über die steigenden kommunalen Investitionen. "Der bei einigen Kommunen zurück gewonnene Handlungsspielraum sorgt dafür, dass notwendige, seit langem verschobene Investitionen nun auch in Angriff genommen werden können", so Pepper. Angesichts des weiterhin vorherrschenden immensen Investitionsbedarfs und der Tatsache, dass ein Teil des Anstiegs der Investitionsausgaben auf den drastischen Anstieg der Baupreise zurückzuführen ist, kann jedoch von einer Kehrtwende bei den kommunalen Investitionen noch nicht die Rede sein.

Der erneute Anstieg der Sozialausgaben um fast drei Prozent ist zum einen auf den dramatischen Anstieg der Empfängerzahlen im Rahmen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie auf die stetig ansteigende Zahl der Empfänger der sog. Hilfe zur Pflege zurückzuführen. Diese Entwicklung belastet die kommunalen Kassen schon heute im erheblichen Ausmaß und wird im Hinblick auf den demographischen Wandel und die häufig unterstellte zunehmende Altersarmut auch zukünftig nicht an Brisanz verlieren. Der zudem geplante Ausbau der Kinderbetreuungsplätze stellt laut Ursula Pepper eine weitere Kraftanstrengung dar und verdeutlicht die Notwendigkeit einer ausreichenden und vor allem kontinuierlichen Einnahmeentwicklung bei den Kommunen.

Stadtbibliothek gratuliert Günter Grass zum 80. Geburtstag
Mit einer kleinen Bücherausstellung gratuliert die Stadtbibliothek dem deutschen Literaturnobelpreisträger Günter Grass zu seinem 80. Geburtstag. Die von Lektorin Christiane Bays aus Biografien, Hörbüchern und Filmen, seinen Romanen und anderen Veröffentlichungen zusammengestellte Medienschau steht ab Dienstag, 16. Oktober, auf der zweiten Etage der Zentralbibliothek.
Grass, am 16. Oktober 1927 in Danzig geboren, ist Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker. Er war Mitglied der Gruppe 47 und gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart. 1999 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

VHS: Patientenrechte - aktive Beteiligung am medizinischen Behandlungsprozess
Mit dem Thema Patientenrechte beschäftigt sich eine Veranstaltung der Volkshochschule auf der Königstraße 47 am Dienstag, 23. Oktober, von 18 bis 19.30 Uhr.
Die vertrauensvolle Verständigung zwischen Arzt und Patient ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg einer Behandlung. Vertrauen entsteht, wenn alle Beteiligten ihre Rechte und Pflichten kennen. Nur ein informierter Patient kann sich am Behandlungsprozess aktiv beteiligen und eigenverantwortlich Entscheidungen treffen. Der Vortrag informiert über bestehende Rechte und Pflichten, Einsicht in Krankenunterlagen, Behandlungseinwilligung, Behandlungsfehler und eventuelle Ersatzansprüche.

Duisburg, 11. Oktober 2007 - Historischer Kalender
Gedenktafel für Toni Turek - Deutsche Oper am Rhein: Martin Schläpfer wird neuer Ballettdirektor

Schluss mit gefährlichen „Elefantenrennen“ auf Autobahnen - Verkehrsminister Wittke verhängt LKW-Überholverbot auf weiteren 470 Autobahnkilometern

Büchertrödelmarkt vor der Zentralbibliothek
Die Duisburger Bürgerstiftung Bibliothek veranstaltet am Samstag, 13. Oktober, in der Zeit von 10.30 bis 15.45 Uhr vor dem Haupteingang der Zentralbibliothek auf der Düsseldorfer Straße einen Büchertrödelmarkt. Das Medienangebot umfasst Bücher aller Art, Zeitschriften, Videos, Schallplatten und CD-ROMs. Die Preise liegen zwischen zehn Cent und drei Euro. Spenden zugunsten der Bürgerstiftung sind natürlich gern gesehen.

Stadt fragt die Duisburger Bevölkerung nach ihrer Meinung
Wie bereits in den vergangenen Jahren führt das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten auch in diesem Herbst zwischen dem 15. Oktober und 9. November 2007 wieder eine Befragung der Duisburger Bevölkerung durch. In den nächsten Wochen werden ca. 80 Interviewer ausschwärmen, um rund 1700 nach dem statistischen Zufall ausgewählte Personen nach ihren Meinungen und Wünschen zu befragen.
Bei den Fragen geht es um die Beurteilung der städtischen Wohn- und Lebensbedingungen in Duisburg insgesamt. Weitere Themenschwerpunkte der Umfrage sind in diesem Jahr die wirtschaftliche Lage, Einstellungen zu Politik und Parteien, aber auch Fragen zum Freizeitverhalten der Duisburgerinnen und Duisburger.
Die Ergebnisse der Befragung liefern wichtige Hinweise für eine bürgernahe Planung und Politik. Da im Wesentlichen die gleichen Fragen wie in den Vorjahren gestellt werden, wird es möglich sein, zeitliche Trends in den Meinungen der Duisburger Bevölkerung zu ermitteln.

Außenwirtschaftsberater - Von Andreas Rüdig
"Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt," weiß der Volksmund zu berichten. Was für die Privatperson gilt, trifft dabei auf Unternehmen genauso zu. "Wir helfen Unternehmen, die schon den ersten Schritt gemacht haben und wissen, dass sie ihre Produkte im Ausland verkaufen möchten," berichtet Frank Elbers, Außenwirtschaftsberater bei der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer in Duisburg.
"Die Osterweiterung der EU 2004 hat zahlreiche Firmenchefs auf Ideen gebracht, die über den Grenzbereich von Import / Export hinausreichen. Warum nicht gleich in einem der neuen Länder produzieren? Doch es gilt, einiges zu bedenken, wenn die heimische Muttergesellschaft an ihrer Tochterfirma zum Beispiel in Russland rechte Freude haben will. Die Länderberater der Niederrheinischen IHK erleichtern die Entscheidung. Denn ohne intensive Vorbereitung trifft Firmen der Schlagbaum härter als notwendig.
Ebenfalls ein Themen seit dem Eintritt der zehn neuen Staaten in die EU ist die Anstellung von Arbeitskräften aus den neuen Ländern. `Wie geht das?' fragen sich viele Unternehmer. Nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint, lautet Frank Elbers Antwort. `Denn während einer Übergangsphase von zwei bis sieben Jahren ändern sich bei den Arbeitsmarktregelungen für die osteuropäischen Länder nicht viel,' informiert der Außenwirtschaftsberater.
Überhaupt ist der Außenwirtschaftsberater gefragt, wenn Bürger aus Nicht - EU - Staaten qualifizierte unselbständige Tätigkeiten in deutschen Unternehmen übernehmen sollen und dazu eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen oder wenn sich hier lebende Ausländer selbständig machen wollen. In Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde ist zu prüfen, ob in der Neugründung des Unternehmens ein öffentliches Interesse besteht. `In etwa 50 Prozent der Fälle sehen wir keine Bedenken,' bilanziert Elbers.
Zu Beginn eines jeden Jahres klären die Außenwirtschafter mit eigenen Informationsveranstaltungen über Änderungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht auf. Darüber hinaus stehen Veranstaltungen zu aktuellen Themen auf der Tagesordnung.
Der Exportleiterbereich bietet ein weiteres Forum, um Erfahrungen über aktuelle Fragen der Außenwirtschaft in drei bis vier Sitzungen auszutauschen. Dieser Kreis besteht aus einer Gruppe von rund 25 Fachleuten außenwirtschaftlich orientierter Unternehmen.
Ebenfalls Tagesgeschäft beim Warenverkehr mit dem Ausland ist die Ausstellung von Zollpassierscheinheften - Carnet ATA - für vorübergehende Lieferungen in Nicht - EU - Länder. Ganze Messestände überqueren zollfrei die Grenze, um nach der Ausstellung komplett abgebaut und zurück in die Bundesrepublik transportiert zu werden. Damit endet mitunter die weiteste Reise eines Unternehmens mit einem letzten Schritt: dem Besuch bei der IHK mit dem Nachweis, dass das schicke Vorführmodell nach der Messe wieder ordnungsgemäß im eigenen Unternehmen gelandet ist," berichtet Hermann Kewitz schon 2004 in einem Text für die lokale Kammerzeitschrift.
Eine Sache wird hier allerdings nicht ganz deutlich: "Wir stellen rund 1.000 Ursprungszeugnisse aus. Sie bescheinigen, dass eine Sache in Deutschland hergestellt wurde. Außerdem beglaubigen wir Rechnungen und andere Dokumente für den Geschäftsverkehr," berichtet Elbers.
Doch eine genaue Statistik darüber, welche Produkte den Kammerbezirk in Richtung Ausland verlassen und in welche Länder sie bevorzugt gehen, gibt es nicht. "Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen werden solche Statistiken bundeslandweit geführt. Und außerdem gilt, dass der Handel mit den Ländern der EU doch inzwischen sehr einfach vonstatten geht, die Firmen uns also nicht brauchen. Ich selbst habe sehr viel mit den Ländern der GUS und arabischen Ländern zu tun. Ich habe nie nachgehalten, welche Produkte bevorzugt dorthin geliefert werden. Ich bekomme hier ja eh' nur einen Ausschnitt dessen zu sehen, was in der täglichen Praxis läuft."

Die literarische Geschichte von Mädchen und Frauen - Von Andreas Rüdig
"Die literarische Geschichte von Mädchen und Frauen", die ein Schicksal auf entlegenen Inseln verschlug, ist so alt wie die ihres männlichen Gegenstücks: Robinson Crusoe. Und sie ist in Romanen, Erzählungen und Theaterstücken ebenso zahlreich vertreten wie ihre bärtigen Konkurrenten. Sie bereichern seit ihrem ersten Auftreten die bis heute beim Lesepublikum beliebten Robinsonaden um zusätzliche Handlungsmomente und Konflikte, auch Erotik und Sexualität. Sie spiegeln in vielfacher Weise den Prozess weiblicher Emanzipation und die Entstehung einer fortschrittlichen Kinder- und Jugendliteratur," wirbt der Zettel, den ich vor einiger Zeit im Foyer der Duisburger Volkshochschule gefunden hatte.
Neugierig, wie ich bin, mache ich mich am Mittwoch, dem 10. Oktober, auf den Weg in die Duisburger Innenstadt, zahlte meinen Obolus (= Eintrittspreis) 5 Euro) und setzte mich in den fast leeren Saal.
Dr. Walter Wehner heißt der Referent des Abends. Schmucklos sieht der Vortragssaal aus. Weinrote Vorhänge verbergen Wände und Bühne. Je ein Lautsprecher steht auf dem rechten und linken Rand der Bühne. Ein Rednerpult steht auf der rechten Seite der Bühne, allerdings unten auf dem Parkettfußboden. Als die Stunde schlägt und es 18 Uhr (zu dieser Zeit soll der Vortrag beginnen) ist, sitzen drei Frauen und ich in dem ansonsten leeren Raum. Als fünf Minuten später immer noch niemand gekommen ist, beginnt die Veranstaltung. Wehner ist Germanistik, Schriftsteller und Kunsthistoriker. Und - noch wichtiger: Büchersammler. "Ich erbte 3.000 Bücher, alles Robinsonaden, von einer Tante. Als Kind begann meine Leidenschaft für Bücher. Ich habe mich in diese Geschichten hineingeträumt. Also konnte das naturwissenschaftliche Gymnasium auch nichts an meiner Berufswahl ändern."
1719 erschien das englischsprachige literarische Original des Robinsons. Schnell entstanden Bearbeitungen, Übersetzungen und Robinsonaden. Auf Eisschollen lebte ein Robinson genauso wie bei Indianern, Eskimos und im Weltraum. Schnell wird klar, dass Robinson im Laufe der Zeit auch ideologisch (Sozialismus, Faschismus), gesellschaftlich (Pädagogik, Religion) und medial (Film, Comic, Bücher, Hörbuch) genutzt wird. Die meisten Autoren wählen glückliche Ende, nämlich die Heimkehr des Robinsons.
Auch weibliche Robinsons gibt es. In einer Geschichte aus dem Jahre 1608 stranden 4 Frauen und 1 Mann auf einer Insel vor Australien. "In den meisten folgenden weiblichen Robinsonaden werden männliche Phantasien bedient," berichtet Wehner. Dass viel Ironie, Leibe zum Thema und manch Augenzwinkern in seinem Vortrag zu spüren ist, sei hier durchaus lobend erwähnt. Der Vortrag ist ebenso kenntnisreich wie charmant.
Hier alle Ausführungen wiederzugeben, würde sicherlich zu weit gehen. Dafür ist das Thema zu umfangreich. Was auch daran liegt, dass man als Robinson nicht unbedingt nur auf einer Insel leben muss. Irgendein einsamer, weltabgeschnittener Ort reicht aus, um den Kampf des Individuums ums Überleben zu beschreiben. Ich bedauere es, dass dieser Vortrag nur eine so geringe Zuhörerschaft fand.

Energiebilanz der Sozialwohnungen soll verbessert werden
Zum 3. September 2007 sind neue Richtlinien für bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz im preisgebundenen Wohnungsbestand in Kraft getreten. Eine der Bedingungen für die Förderung ist, dass das Gebäude vor dem 1. Januar 1995 fertiggestellt und über nicht mehr als vier Vollgeschosse verfügt. Ausnahmen sind Innenstädte oder deren Randlagen, in denen auch Wohngebäude mit bis zu sechs Vollgeschossen förderfähig sind. Zum Zeitpunkt der Förderung muss das Gebäude noch mindestens fünf Jahre öffentlich-rechtlich gebunden sein. Sozialdezernent Reinhold Spaniel ist sehr erfreut darüber, dass der weit überwiegende Teil der 39.000 Duisburger Sozialwohnungen dieses neue Förderangebot des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes NRW nutzen kann.

Mit zinsgünstigen Darlehen werden die Wärmedämmung der Außenwände und der Kellerdecke sowie des Daches, der Einbau von wärmedämmenden Fenstern, Fenstertüren, Dachflächenfenstern und Außentüren sowie Maßnahmen zur energieeffizienten Verbesserung oder zum erstmaligen Einbau von Heizungs- und Warmwasseranlagen oder solarthermischen Anlagen gefördert. Ausgeschlossen sind Nachtstromspeicherheizungen und Warmwasseraufbereitungsanlagen. Mindestens drei Maßnahmen müssen grundsätzlich kombiniert durchgeführt werden, wobei die Anforderungen der Energiesparverordnung einzuhalten sind. Der Darlehenshöchstbetrag beträgt maximal 30.000 Euro pro Wohnung, höchstens jedoch 60 Prozent der anerkannten und förderfähigen Kosten. Sozialdezernent Reinhold Spaniel hierzu: "Diese Maßnahmen werden erheblich dazu beitragen, die Heizkosten und damit auch die sogenannte zweite Miete deutlich und nachhaltig zu senken. Sie bilden damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Wohnungsbestandes in unserer Stadt."

Weitere Informationen sind im Internet unter www.mbv.nrw.de zu erhalten. Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Soziales und Wohnen unter den Telefonnummern (0203) 283-2463 oder -2440 zur Verfügung.

Lichtsignalanlagen im Duisburger Süden werden vom zentralen Verkehrsrechner der Stadt gesteuert
Im Zuge des Projektes Ruhrpilot sind die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bereits seit Beginn des Jahres damit beschäftigt, den Verkehrsrechner im Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz sowie den Steuerrechner der Fahrspursignalisierung der Rheinbrücke zwischen Hochfeld und Rheinhausen zu erneuern. In diesem Zuge wird ab morgen, 11.10.2007, der sich bisher im Bezirksamt Sittardsberger Allee befindliche Verkehrsrechner Süd, der cirka 54 Lichtsignalanlagen im Duisburger Süden steuert, im Verkehrsrechner der Innenstadt integriert.
Aus diesem Grund werden kontinuierlich Lichtsignalanlagen vom Verkehrsrechner abgetrennt und auf das neue System aufgeschaltet. Die betroffenen Lichtsignalanlagen werden daher einige Zeit ohne zentrale Überwachung in Betrieb sein. Beginnend mit der Umschaltung kann es somit bis Ende Oktober auf Teilstrecken im Süden zu Beeinträchtigungen der Grünen Wellen kommen. Weiterhin können Ausfälle von Lichtsignalanlagen teilweise nicht sofort zentral festgestellt werden.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten daher, ausgefallene Lichtsignalanlagen unter der Rufnummer (0203) 283-3000 zu melden.

Chamisso-Tage an der Ruhr: Duisburg beteiligt sich mit drei Lesungen
Auch in Duisburg finden während der diesjährigen "Chamisso-Tage" vom 16. bis 20. Oktober Lesungen statt. Bei den seit 1998 von der Robert Bosch Stiftung in unregelmäßigen Abständen organisierten "Chamisso-Tage" werden alle Träger des Adelbert-von-Chamisso-Preises für einige Tage in eine Stadt oder Region eingeladen, um dort zu lesen und zu diskutieren, um Schulveranstaltungen oder Schreibwerkstätten für Jugendliche durchzuführen.
Die "Chamisso-Tage" fanden bisher in Städten wie Stuttgart, Leipzig und Basel statt. Aber der Preis ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen und damit einhergehend die öffentliche Wahrnehmung gestiegen. Daher wurde es Zeit, die inzwischen weit über 40 Preisträger erstmals zu Chamisso-Tagen in ein größeres Ballungszentrum einzuladen.
Die Wahl des Ruhrgebiets war dabei eine nur logische und sich nahezu aufdrängende Konsequenz. Wie in kaum einer anderen Region Deutschlands wird hier "Migrationsgeschichte" täglich spürbar und gelebt, kaum ein anderes Ballungszentrum ist gesellschaftlich und kulturell so stark durch Zuwanderung geprägt worden, wie das Ruhrgebiet. Mit den "Chamisso-Tagen an der Ruhr" soll die Literatur deutscher Schriftsteller präsentiert werden, die wie so viele Menschen an der Ruhr auch, irgendwann in die deutsche Sprache und Kultur eingewandert sind.
Neben diversen Schullesungen wird es in Duisburg drei Lesungen geben: am Mittwoch, 17. Oktober, um 20 Uhr, mit Zehra Cirak "Art Of Science", Texte - Objekte - Film, im Theater Duisburg, Foyer III, Neckarstraße 1, Duisburg-Mitte; am Donnerstag, 18. Oktober, um 19.30 Uhr mit Ismet Elci "Der rosarote Fahrstuhl" und Dr. Yüksel Pazarkaya "Ich und die Rose", Alte Feuerwache, Friedenstraße 5, Duisburg-Hochfeld; am Freitag, 19. Oktober, um 19 Uhr, mit Abdellatif Belfellah, Prosa, und Adel Karasholi: "Seiltanz, im Pianissimo, Schweizerstraße 1/Ecke Mülheimer Straße, Duisburg-Duissern. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Weitere Infos über die Chamisso-Tage finden sich unter www.bosch-stiftung.de.

LiteraturBistro in der Zentralbibliothek feiert fünfjähriges Bestehen
Im Oktober feiert das LiteraturBistro in der Zentralbibliothek unter Leitung von Petra Sörensen-Bataineh sein fünfjähriges Bestehen. Mit seinen preiswerten, frisch zubereiteten und abwechslungsreichen Speisen und Getränken ist das LiteraturBistro ein stadtbekannter Ort für Kunst und Kultur, Kommunikation und Kulinarisches. Regelmäßig finden hier kulturelle Veranstaltungen in Form von Lesungen, Ausstellungen und Künstlergesprächen unter den Titeln "AuserLESENes" und "AndersARTiges" statt. Geöffnet ist das LiteraturBistro montags von 14 bis 19 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr sowie samstags von 11 bis 16 Uhr. Telefonisch ist das LiteraturBistro unter (0203) 283-5016 zu erreichen.

"Asien" in der Zentralbibliothek
"Asien" heißt die neue Themenausstellung, die es im Oktober im Eingangsbereich der Zentralbibliothek zu besichtigen gibt. Hier findet der Bibliotheksbesucher Literatur zur Kultur, Geschichte, Politik und Wirtschaft des größten Erdkontinents. Schwerpunkt sind dabei folgende Länder: China, Indien, Pakistan, Japan, Tibet, Kambodscha, Indonesien, Thailand, Malaysia, Sri Lanka und die Philippinen.

"Greenpeace" informiert in der Zentralbibliothek
Die Umweltschutzorganisation "Greenpeace" präsentiert sich am Samstag, 20. Oktober, von 11 bis 16 Uhr mit einem Informationsstand in der Zentralbibliothek auf der Düsseldorfer Straße 5-7. Der mobile Stand wird im hinteren Foyer im Erdgeschoss aufgebaut.
"Greenpeace" ist eine internationale, unabhängige Organisation, die kreativ und gewaltfrei auf weltweite Umweltprobleme hinweist und versucht, Lösungen durchzusetzen. Seit 1971 setzt sie sich für den Schutz der Lebensgrundlagen ein.

Duisburg, 10. Oktober 2007 - Historischer Kalender
Der Circus Universal Renz an der MSV-Arena - Von Manfred Schneider (Text und Foto)
Atemberaubende Artistik der Spitzenklasse, klassische Clowns, viele exotische Tiere und ein „Acht-Mann-Live-Orchester“. Das alles bietet die renommierte Artistendynastie Renz, vom 10. bis zum 21. Oktober 2007 an der MSV-Arena in Duisburg-Neudorf.
Die Seele eines Circus sind seine Tiere. Artgerechte und zeitgemäße Dressuren sind beim Circus Universal Renz obligatorisch. So werden zum Beispiel die sibirischen Tiger nicht von Daniel Renz gezwungen durch einen Feuerreifen zu springen, sondern mit einem Augenzwinkern präsentiert., wobei sich hier die Frage stellt, wer wen vorführt, der Dompteur die Tiger oder die Tiger den Dompteur.
Rund zweieinhalb Stunden werden internationale Artisten der Spitzenklasse, die Zuschauer in die Faszination des Circus Universal Renz entführen.

Sonntag, 14.10.07 um 11:00, 15:30 und 19:30 Uhr
Sonntag, 21.10.07 um 11:00 und 15:30 Uhr


Die Tierschau ist täglich von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr zu besuchen (außer sonn- und feiertags) Weitere Informationen unter Tel.: 0174 – 85 35 307 und www. universal-renz.de

Ampelanlage in Duisburg - Meiderich wieder in Betrieb
Die Ampelanlage auf der Kreuzung Emmericher Straße, Varziner Straße und Bronkhorststraße, die aufgrund eines defekten Steuergerätes repariert werden musste, ist ab morgen wieder in Betrieb. Nachträglich werden weiterhin die Signalgeber auf LED-Leuchten umgerüstet. Während der Umrüstung muss die Ampelanlage innerhalb der nächsten Wochen noch einmal für ein bis zwei Tage abgeschaltet werden.Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg werden über den genauen Termin frühzeitig informieren.

Info-Veranstaltung über Ehrenmorde
Mit dem Thema "Ehrenmorde" beschäftigt sich eine Info-Veranstaltung am Samstag, 27. Oktober, im Internationalen Zentrum auf dem Flachsmarkt 15 am Innenhafen, von 14.30 bis 18 Uhr. Um Voranmeldung wird gebeten. Der Eintrittspreis beträgt fünf Euro.

"Ehrenmorde" ein spektakuläres Thema, das gerne benutzt wird, um die Integrationsfähigkeit bestimmter Bevölkerungsgruppen und ihrer Religion in Zweifel zu ziehen. Das kurdische Institut Navend und die Volkshochschule wollen mit Vorträgen und Diskussionen zur Versachlichung beitragen. Der Referent, Dr. Ilhan Kizilhan aus Konstanz, hat als Gerichtsgutachter 20 Fälle von Ehrenmorden in ganz Europa untersucht und Opfer psychotherapeutisch behandelt. Berivan Aymaz vom kurdischen Institut Navend in Bonn behandelt das Thema aus Sicht kurdischdeutscher Frauen. Darüber hinaus werden Info-Kampagnien vorgestellt und deren Wirksamkeit besprochen.

Ursula von der Leyen: "Mehrgenerationenhäuser sind der Renner: Schon 455 Häuser
erhalten Fördermittel"

Das Bundesfamilienministerium hat inzwischen 455 Mehrgenerationenhäuser in die Förderung aufgenommen. "Damit sind wir unserem Ziel, in jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt mindestens ein Mehrgenerationenhaus entstehen zu lassen, einen großen Schritt näher gekommen", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. Durch Fördermittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) wird die Gesamtzahl der Häuser von zunächst geplanten 439 auf insgesamt 500 erhöht; die Fördersumme steigt somit auf 100 Millionen Euro. Damit geht das Programm in seinem Umfang über die im Koalitionsvertrag vereinbarten Ziele hinaus.

In der jetzt beendeten zweiten Ausschreibungsphase haben rund 250 Häuser durch ideenreiche Konzepte und gute Angebote überzeugt - sie sind nun Teil des bereits bestehenden bundesweiten Netzwerkes der Mehrgenerationenhäuser. Mehr als 200 Mehrgenerationenhäuser haben bereits ihre Arbeit aufgenommen.
Sie bilden deutschlandweit eine Struktur von Einrichtungen, die für alle Generationen offen sind. Orte, an denen sich die Generationen im Alltag begegnen und ein selbst tragender Markt an Familienunterstützenden und generationenübergreifenden Dienstleistungen entsteht. In dieses Netzwerk binden sie lokale Firmen, Vereine und Verbände und viel bürgerschaftliches Engagement mit ein. Mit den 250 neuen Mehrgenerationenhäusern wird dieses Angebot weiter ausgebaut.
Über einen Zeitraum von fünf Jahren erhalten 500 ausgewählte Häuser jährlich 40.000 Euro. Sie werden durch eine Serviceagentur beraten und vernetzt und in ihren Wirkungen wissenschaftlich begleitet.

NRW-Wirtschaft im Aufschwung
In vielen Bereichen der nordrhein-westfälischen Wirtschaft war weiterhin ein überdurchschnittliches Wachstum zu beobachten. So sind im Verarbeitenden Gewerbe im zweiten Quartal 2007 nach Mitteilung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik die Umsätze um 9,6 Prozent und die Produktion um 4,3 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres angestiegen. Der Auftragseingang lag im gleichen Zeitraum um 8,1 Prozentüber dem Vorjahresniveau. In vielen Branchen verbesserte sich auch die inländische Wirtschaftslage zunehmend. Dementsprechend stiegen die inländischen Bestellungen von Investitionsgütern im zweiten Quartal um 6,5 Prozent. Auch der Arbeitsmarkt erholte sich deutlich.

Allerdings blieben in NRW auch zur Jahresmitte 2007 Unterschiede zwischen gewerblicher Wirtschaft und privater Nachfrage erkennbar: Die realen Umsätze im Einzelhandel waren im zweiten Quartal um 3,3 Prozent  niedriger als im zweiten Vierteljahr 2006. Die
Wachstumsraten inländischer Auftragseingänge in den konsumnahen Wirtschaftszweigen blieben vergleichsweise niedrig. Gleichzeitig ist die Erholung im inländischen Bauhauptgewerbe zum Stillstand gekommen. Vor allem im Hochbau fiel der Auftragseingang merklich hinter das
Vorjahresniveau zurück.
Diese und weitere Ergebnisse können dem Bericht "Wirtschaftliche Entwicklung in NRW" entnommen werden, dessen dritte Ausgabe das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik soeben veröffentlicht hat. In der aktuellen Publikation wird zusätzlich die Entwicklung des nordrhein-westfälischen Baugewerbes näher betrachtet.
Der Bericht, der im Internet unter "https://webshop.lds.nrw.de/webshop/details.php?id=14421"
zum kostenlosen Download zur Verfügung steht, analysiert die aktuelle Wirtschaftslage des Landes auf der Grundlage von Informationen aus verschiedenen amtlichen Statistiken und ergänzt damit die bisherigen Veröffentlichungen zur wirtschaftlichen und
gesellschaftlichen Lage Nordrhein-Westfalens. (LDS NRW)

Wirtschaftsbetriebe Duisburg beginnen am 22.10.2007 mit der Laubsammlung
Jedes Jahr im Herbst werden die Laubsäcke von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg abgeholt, so auch in diesem Jahr. Für jeden Stadtteil gibt es wöchentlich feste Abholtermine. Zu beachten ist, dass die Laubsäcke in der Zeit von 6.00 - 22.00 Uhr eingesammelt werden. Außerdem sind in dieser Zeit auch die Mitarbeiter mit den Laubsaugfahrzeugen und den Laubblasgeräten im Einsatz. Es können handelsübliche Müllsäcke genutzt werden, die möglichst offen oder durchsichtig sein sollten, damit man erkennen kann, dass Laub in den Säcken ist. Säcke die Grünschnitt oder Hausmüll enthalten, werden nicht mitgenommen! Für die Beseitigung des Laubs ist derjenige verantwortlich, der auch für die Reinigung der jeweiligen Flächen zuständig ist. Ist zum Beispiel bei Reinigungsklasse B der Anwohner für die Gehwegreinigung verantwortlich, muss er auch für die Laubbeseitigung sorgen, auch wenn es sich um "städtische" Bäume handelt. Auf keinen Fall darf das Laub in den Rinnstein gekehrt werden, da sonst die Gullys verstopfen. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, Laub kostenfrei an den vier Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe anzuliefern. Nähere Informationen erhält man am Infotelefon unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 oder unter www.wirtschaftsbetriebe-duisburg.de.

Teilsperrung der Mündelheimer Straße in Duisburg-Hüttenheim
Auf der Mündelheimer Straße finden ab Donnerstag, 11. Oktober, 7 Uhr, zwischen Ehinger Straße und Schlehenweg Straßenbauarbeiten statt. Es wird eine neu Fahrbahndecke aufgebracht. Deshalb muss vorübergehend eine Einbahnstraße eingerichtet werden. Es kann dann nur in Richtung Mündelheim gefahren werden. In Fahrtrichtung Huckingen wird eine Umleitung über die Ehinger Straße/Alte Waage (Medefurthstraße) ausgeschildert.
Im Laufe des darauf folgenden Tages wird die Baustelle wieder aufgelöst. Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen.

Duisburg, 9. Oktober 2007 - Historischer Kalender
Duisburg auf der Expo Real:
Leben und arbeiten auf der Brücke, Hotel MSV-Arena und Güterbahnhofbereich


Einladung zur Eröffnung der Grünverbindung "Grünes Band"
Das  Amt für Umwelt und Grün lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Eröffnung der Grünverbindung "Grünes Band" am morgigen Mittwoch, 10. Oktober, um 11 Uhr Am Rönsbergshof, Haus Nr. 8, in Duisburg-Beeck  ein und wird über den Umfang der Bau- und Umgestaltungsarbeiten informieren.
Zwischen dem Landschaftspark Duisburg-Nord und dem Freiraum Duisburg-Beeckerwerth wurde der Emscherpark-Radweg ergänzt und umgestaltet. Ziel der Maßnahme war es, die verstreut liegenden Grün- und Parkflächen mit einem durchgehenden Wegesystem und einem ökologischen Verbund zu vernetzen und landschaftsverträgliche Freizeitmöglichkeiten mit der ökologischen Entwicklung und Aufwertung des Freiraumes zu verknüpfen.
Bei den Grundstücken handelte es sich vorwiegend um wilde Grabelandflächen, die als Grünflächen mit einem durchgängigen Rad- und Wanderweg in wassergebundener Bauweise hergerichtet wurden. Die Bau- und Umgestaltungsarbeiten, die im Januar 2006 gestartet wurden, sind bereits abgeschlossen, so dass die Grünverbindung "Grünes Band" nun für die Öffentlichkeit freigegeben werden kann.


Bücherbus fällt aus
Der Bücherbus fällt in dieser Woche aus, da in der Stadtbibliothek derzeit kein Fahrer zur Verfügung steht. Die betroffenen Haltepunkte sind am Mittwoch in Marxloh Ottostraße und Wilfriedstraße, in Beeckerwerth Am Bischofskamp, am Donnerstag in Mündelheim Im Reimel und Im Bonnefeld, sowie in den Stadtteilen Huckingen, Rahm und Großenbaum, am Freitag in Neuenkamp Essenberger Straße und Lilienthalstraße, in Hochfeld Heer-/Gitschinerstraße, in Neudorf Ludgeriplatz und Gabrielkirchplatz. Fällige Medien, die auf dem Bus entliehen wurden, werden automatisch verlängert.

"Von der Kriegsgefangenschaft zur Deutsch-Französischen-Gesellschaft  - Erinnerungen aus 6 Jahrzehnten"  - Von Andreas Rüdig
Etwas pathetisch klingt der Titel, unter dem Bernhard Böhme Anfang Oktober 2007 im Museumscafé im Kantpark auf sein außergewöhnliches Leben zurückblickt.
Böhme, Jahrgang 1928: zuerst Ausbildung zum Industriekaufmann, dann Kriegsdienst, langjährige US - amerikanische, französische und belgische Kriegsgefangenschaft (darin mehrer Fluchtversuche und Zwangsarbeit im Steinbruch und im Bergbau), 1947 entlassen, weil er sich verpflichtet, für 1 Jahr im Bergbau zu arbeiten, in Belgien hängengeblieben, dort berufliche Weiterqualifizierung und Aufstieg im neuen Beruf des Bergmanns, Heirat und Kinder, seit 1964 Ortskraft im deutschen Generalkonsulat in Belgien, 1972 Rückkehr nach Deutschland, Beschäftigung bei der Stadt Duisburg (1972 im Ausländeramt, 1974 im Büro des Oberbürgermeisters und im Büro des Stadtrates, wo er unter anderem die Städtepartnerschaften betreute), 1989 Pensionierung.
Hier alle Stationen detailliert zu beschreiben, würde sicherlich zu weit führen. Ein Päckchen Zigaretten, am 14. Juli 19415 (dem ersten freien französischen Nationalfeiertag nach dem 2. Weltkrieg) von einem freudetrunkenen Franzosen geschenkt und dem Einsatz der örtlichen Kirchen für die deutschen Kriegsgefangenen führte dazu, dass sich Böhme nach dem Krieg für die deutsch - französische Aussöhnung einsetzte und bis 2003 stellvertretender Vorsitzender der Deutsch - Französischen Gesellschaft war.
Etwas steif (weil vom Blatt abgelesen) und an vielen Stellen sicherlich auch schöngeredet war der Vortrag. Für mich persönlich war es der erste Kontakt zu der Gesellschaft; von daher möchte ich den Vortrag nicht zu scharf kritisieren. Ein wenig spannender, vor allem aber nicht so oberflächlich, sondern informativer, inhaltlich schärfer, ehrlicher, vor allem aber (selbst-?) kritischer dürfte ein solcher Vortrag schon sein. Ansonsten gewinnt man als Gesellschaft auf Dauer keine neuen Mitglieder, die den Fortbestand der Gesellschaft sichern könnten.


"Offenes Atelier" - Von Andreas Rüdig
"Offenes Atelier" heißt eine Veranstaltung am kommenden Wochenende, die inzwischen ihre Schatten in ganz Duisburg voraus wirft.
Am Samstag, dem 13. Oktober 2007, 14 - 20 Uhr, und Sonntag, den 14. Oktober 2007, 14 - 18 Uhr, öffnen die Duisburger Künstler wieder ihre Ateliers. Und zwar im gesamten Stadtgebiet. Zeichnungen gibt es dort genauso zu sehen wie Bilder, Videoinstallationen und Skulpturen. In 7 städtischen Atelierhäusern (Kultur- und Freizeitzentrum Mündelheim, Mozartschule Neudorf, Künstlerhaus Rumeln - Kaldenhausne, Kultur- und Freizeitzentrum Rheinhausen, Künstler- und Atelierhaus Goldstraße Innenstadt, Atelierhaus Baerl, Kultur- und Freizeitzentrum Wehofen) sind insgesamt 39 Künstler vertreten. Hinzu kommen 31 private Ateliers und 4 private Künstlerhäuser, in denen 25 Künstler arbeiten. "Insgesamt gibt es über 100 Künstler sowie zahlreiche Gastkünstler," berichtet Ute Saalmann, Leiter des Duisburger Kulturbüros. "Die Besucher können Atelierluft schnuppern und den Künstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Die Künstler nehmen sich dabei die Zeit, über sich, über ihre Arbeit und ihre künstlerische Entwicklung zu berichten."
Bei einem separaten Rundgang besucht die Volkshochschule die Ateliers Cornelia Schweinoch - König, Thomas Seyffert, Wilfreid Weiß / Ingrid Handlik, Wolfgang Bittner und Bruno Berheide. Treffpunkt: Samstag 15 Uhr vor dem Haus Schweizer Straße 118. Doch Vorsicht: "Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person. Wegen der geringen Größe einiger Ateliers ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich und die Teilnehmerzahl begrenzt," ist von der VHS zu hören.
Auch der ADFC ist an den offenen Ateliers beteiligt. Er bietet Fahrradtouren zu den Ateliers in der Stadtmitte und im Duisburger Süden an. Wer Interesse hat, wendet sich an den Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club Kreisverband Duisburg, Mülheimer Straße 91, 47058 Duisburg, Telefon: 0203 / 774211, E - Mail: kv.duisburg@adfc-nrw.de oder an www.adfc-nrw.de/duisburg. Dort sind alle wichtigen Infos erhältlich. "Die Resonanz lässt noch zu wünschen übrig. Es gibt erst vier Anmeldungen für die vier Touren. Eine spontane Teilnahme ist aber durchaus möglich. Jeder Teilnehmer ist herzlich willkommen. Wer kein Fahrrad besitzt, kann sich eines an der Radstation leihen. Wir fahren auf jeden Fall, egal, wie viele Teilnehmer kommen.

Philharmoniker trotzen Taifun -  Dr. Peter Langners Einsatz an der Triangel
Auf dem Spielplan der Philharmoniker stand er nicht: Doch daran störte sich Taifun "Krosa" nicht im Mindesten. Er wütete am Wochenende in den chinesischen Provinzen Zhejiang und Fujian, sorgte dafür, dass fast eine Million Menschen die Küstenregion verließen, Flüge abgesagt werden mussten und Schiffe unverrichteter Dinge wieder in die Häfen zurückkehrten.

Die Duisburger Philharmoniker, die z.Z. in genau dieser Region ihre 12tägige Konzerttournee fortsetzen, erwiesen sich jedoch als besonders wetterfest.
Schon während des Open-Air Konzertes am Sonntag auf dem Sanxiashi Platz am Yangtse-Fluss kündigte sich der Taifun mit einem kräftigen Wind an. Mit Wäscheklammern und Gummis mussten Notenblätter und lange Haare gebändigt werden. Das Konzert geriet trotz der Umstände zu einem großen Erfolg. Rund 20. 000 Menschen waren gekommen, um sich das Konzert, welches auch über Großleinwände in dem umliegenden Park gezeigt wurde mitzuverfolgen: "Das Konzert hat die Städtepartnerschaft mit Wuhan weiter vertieft, das macht das große Medieninteresse deutlich. Der lokale Sender hat sogar das Konzert live im Fernsehen übertragen. Teilnehmer der Delegation waren gefragte Interviewpartner. Auch die Tatsache, dass die Duisburger Philharmoniker gemeinsam mit Musikern des Wuhan Philharmonic Orchestras gespielt haben, hat sein Übriges dazu beigetragen", zeigte sich Kulturdezernent Karl Janssen zutiefst beeindruckt.
Gefreut hat sich auch Stadtkämmerer Dr. Peter Langner. Ihm erfüllte das Orchester einen Herzenswunsch: Er durfte während des Konzertes die Triangel spielen und wurde nach gutem Gelingen zum Ehrenschlagzeuger ernannt. Allerdings musst er nach dem Konzert wegen "unangemessener Kleidung" 10 Euro in die Orchesterkasse zahlen - entgegen seinen üblichen Reisegewohnheiten hatte er keinen Frack dabei. Ein Trost bleibt ihm: Eine Orchesterrunde wäre teurer gewesen.
Heute (Montag, 8.10.) Morgen hat das Orchester per Flugzeug Wuhan verlassen und ist nach Hangzhou weitergereist. "Das war eine ziemlich wackelige Angelegenheit", ist Intendant Dr. Alfred Wendel sichtbar erleichtert, dass alles gut gegangen ist "wir kamen da schon ein bisschen in Aufregung." Zwar ist der Taifun inzwischen abgeklungen, seine Ausläufer sind aber noch zu spüren.
Die 35 Grad Lufttemperatur mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit von Wuhan sind passé. Die Feuchtigkeit hängt nicht mehr in der Luft, in Hangzhou regnet es Bindfäden. Die Straßen sind aufgrund des Unwetters heillos überschwemmt.
Trotzdem wird das letzte Konzert der Philharmoniker in China morgen Abend (Dienstag, 19.30 Uhr) wie geplant stattfinden. Die Vorhersage hat für morgen eine Wetterbesserung angekündigt..

Pianistin Anna Malikova freut sich schon auf das Konzert - und auch wieder nicht: "Es ist Schade, dass die Reise schon so schnell vorbei ist. Die Menschen hier sind so freundlich und enthusiastisch. In den vergangenen zehn Jahren hat das Land eine enorme Entwicklung genommen. Sehr viele Menschen studieren Musik. Sie bringen zu den Konzerten auch ihre kleinen Kinder mit. Es ist einfach toll, sehr bewegend und beeindruckend."

Generalmusikdirektor Jonathan Darlington ist von den Begegnungen auf dieser Reise ebenfalls zutiefst bewegt. Er freut sich besonders darüber, dass die Reise den Teamgeist innerhalb des Orchesters noch weiter stärkt: "Speziell in Wuhan mussten wir aufgrund der Wetterlage so einige Schwierigkeiten während des Konzertes meistern. Da haben alle an einem Strang gezogen, um das Optimale zu leisten. Ein guter Teamgeist ist auch Voraussetzung für ein gutes Musizieren - diese Reise wird uns weiterhelfen, uns auch musikalisch weiter zu entwickeln."

Wochenendseminar: "Dynamisches Lesen"
Um "Dynamisches Lesen" geht es am 26. und 27. Oktober, im Gebäude der Volkshochschule auf der Königstraße 47. Die Veranstaltung dauert freitags von 18.30 bis 21.30 Uhr und wird samstags von 9 bis 18 Uhr fortgesetzt. Unter der Leitung von Marina Weingartz erlernen die Teilnehmer eine Lesetechnik, mit deren Hilfe eine Verdoppelung der Lesegeschwindigkeit möglich ist. Außerdem wird die Verbesserung der Informationsverarbeitung geschult, so dass Texte konzentrierter aufgenommen und behalten werden. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

VHS: "Vom Problem zur Lösung - Probleme kreativ lösen"
"Vom Problem zur Lösung - Probleme kreativ lösen" lautet der Titel eines Wochenendseminar der Volkshochschule im Gebäude auf der Königstraße 47. Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 26. Oktober, 18 bis 22 Uhr, und wird am Samstag, 27. Oktober von 9 bis 13.45 Uhr fortgesetzt. Unter der Leitung von Anton L. Thomas lernen die Teilnehmer praxisbewährte Methoden und Erfolgsstrategien kennen, die ihnen helfen, auch für komplexe Probleme Lösungen zu entwickeln. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Falschparkern auf der Neckarstraße im Bereich des Opernplatzes drohen "Knöllchen"
Die Neckarstraße wird ab Mittwoch, 10. Oktober, ab der Einmündung Landfermannstraße als verkehrsberuhigter Bereich ausgeschildert. Aus der Gegenrichtung wird die Einfahrt ab Höhe Lahnstraße (Beginn der Platzgestaltung) verboten. Lediglich für den Radverkehr ist die Durchfahrt erlaubt. Falschparker, die derzeit im fußläufigen Bereich auf der Neckarstraße ihr Auto abstellen, werden für kurze Zeit durch Informationszettel auf die neue Situation aufmerksam gemacht. Ab Montag, 15. Oktober, werden dann "Knöllchen" verteilt.

"Das Zauberwort" trifft "Chip and his dog" im Opernfoyer

Duisburg, 8. Oktober 2007 - Historischer Kalender
" `Klick dich ein 2007!'
" `Klick dich ein 2007!' - die zentrale Informations- und Organisationsveranstaltung zu den Themen Berufs- und Erwerbstätigkeit wird in diesem Jahr zum achten Mal durchgeführt. Das Duisburger Zentrum Frauen - Beruf - Wirtschaft regionale Bildungs- und Beschäftigungschancen präsentiert sich mit rund 70 Kooperationspartnern," berichtet Irene Schiefen vom Duisburger Zentrum Frauen - Beruf - Wirtschaft. Die Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, dem 18. Oktober 2007 zwischen 8.30 und 15 Uhr in den Mercatorhallen im CityPalais (1. Etage) am König - Heinrich - Platz statt.
Ausgehend von der Zielsetzung, die Ratsuchenden auf die Globalisierung der Wirtschaft und die Internationalisierung der Bildung und Duisburgs vorzubereiten, wendet sich die Veranstaltung an junge Leute, die noch einen Ausbildungsplatz suchen oder eine zweite Ausbildung beginnen möchten. "Das Programm wird in den Rathäusern, Volkshochschulen, Bibliotheken und Bezirksämtern ausliegen," berichtet Frau Schiefen.
IKEA Deutschland, die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, FOM - Fachhochschule für Ökonomie & Management, Deutsche Bahn AG, Deutsche Post AG, Radio Duisburg, die Polizei, ThyssenKrupp Steel AG, der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, die Ziraat Bank International, Pulp Event - Schloss GmbH, RheinfelsQuellen Hövelmann GmbH & Co. KG - groß ist die Bandbreite der Firmen, die sich hier präsentieren. Sie informieren über ihre Ausbildungsangebote und Anforderungen an die Lehrlinge. Wer sich für eine Ausbildung in den jeweiligen Bereichen interessiert, kann hier also erste Kontakte knüpfen.
Kurze Informationskurse kommen hinzu an dem Tag hinzu. Über den ganzen Tag hinweg verteilt berichten verschiedene Bildungsanbieter über verschiedene Ausbildungs- und verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten. Workshops zum Thema Bewerbung und Sprachkompetenz kommen hinzu. "Es gibt gezielt kurze Zeiteinheiten, so dass man zwischen einzelnen Veranstaltungen wählen und hin und her springen kann. Alle Angebot sind kostenlos. Da der Andrang sehr groß ist, ist eine Anmeldung beim Duisburger Zentrum Frauen - Beruf - Wirtschaft erforderlich. Die Telefonnummern lauten 283 - 3985 und 283 - 3137; die E - Mail - Adresse lautet frauundberuf@stadt-duisburg.de," berichtet Schiefen.
"Der Infomarkt informiert über zukunftsorientierte Berufe im technischen, kaufmännischen und touristischen Bereich. Wir zeigen Wege der beruflichen Neuorientierung und Karriereplanung: Zweitausbildung - Weiterbildung - berufsbegleitendes Studium - Berufsrückkehr und Vereinbarkeit von Familie und Beruf," berichtet Frau Schiefen. Dass sich dieser Teil der Inforveranstaltung gezielt an Frauen richtet, sei an dieser Stelle durchaus genannt. Was allerdings auch nicht wundert. Schließlich ist das "Duisburger Zentrum Frauen Beruf Wirtschaft" das frühere Frauenbüro...Andreas Rüdig

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Donnerstag, 18. Oktober 2007, zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Die Gesprächstermine können am Dienstag, 16. Oktober 2007, ab 8:30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

21. Deutsch-Amerikanischer Tag des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises Niederrhein e.V. (DAFN e.V.)
Unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes NRW, Dr. Jürgen Rüttgers und des Botschafters der Vereinigten Staaten von Amerika William R. Timken

Duisburg. Sonntag, 14. Oktober, 15 Uhr, Lehmbruck-Trakt
Eintrittspreise: Einzelticket: 15 EUR; Kinder / Studenten: 5 EUR; Familien: 25 EUR
Vor mehr als 300 Jahren, am 6. Oktober 1683, landeten nachweislich die ersten deutschen Einwanderer (aus Krefeld) im heutigen Philadelphia. 1987 erklärte Präsident Reagan den 6. Oktober zum offiziellen Deutsch-Amerikanischen Tag.

Im Lehmbruck Museum ist an diesem Tag die "US Armee Europa Band" mit ihrem Blechbläser- und Holzbläser-Quintett der unter der Leitung von Andrew J. Esch zu Gast. Major Andrew J. Esch stammt aus Fairfax, Virginia, und besitzt ein Musikdiplom der Michigan State Universität und einen Magister der George Mason Universität im Orchesterdirigieren. Bevor Major Esch zur United States Army Europe Band & Chorus kam, war er Kommandeur und Dirigent der United States Continental Army Band.

Die US Armee Europa Band ist die drittgrößte musikalische Formation der Armee und die größte außerhalb der Vereinigten Staaten. Bei mehr als 200 Auftritten jährlich im In- und Ausland, vielen davon in der Region um Heidelberg, präsentieren die verschiedenen Musikgruppen ein sehr variantenreiches und anspruchsvolles Musikprogramm in der gesamten Bandbreite zwischen Symphoniekonzerten und Popmusik.
Unter dem Titel "Begegnung der Jugend: Benefizveranstaltung zu Gunsten des Jugend- und Studentenprogramms des DAFN" stellt sich darüber hinaus der Nachwuchspianist Christian Ziegler vor. Der 16jährige begann bereits im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierunterricht. Nur ein Jahr später entdeckte er außerdem sein Interesse für das Geigenspiel. Der Schüler, der seit 2001 aktives Mitglied des Schulorchesters am Musik-Gymnasium Essen-Werden ist, nahm bereits zweimal am Wettbewerb "Jugend musiziert" teil, bei dem er im Jahr 2005 sogar den 2. Platz des Bundeswettbewerbs am Klavier erzielte. Der außergewöhnlich talentierte Nachwuchspianist belegte den 1.Platz beim Bela Bartok Wettbewerb (Karlsruhe, 2005) und beim Westfälischen Klavierwettbewerb (Dortmund, 2005). Seit Februar dieses Jahres ist Christian Ziegler neben seiner schulischen Ausbildung bereits Jungstudent an der Musikhochschule Köln.
Christian Ziegler spielt an diesem Abend Werke von Johann Sebastian Bach, Claude Debussy und Robert Schumann.
Anmeldung/Tickets für den Deutsch-Amerikanischer Tag des DAFN e.V.: Annette König Josef-Brocker Dyk 159 47803 Krefeld Fax: 02151 87 50 31 (bis zum 4. Oktober)
Parallel zur Veranstaltung im Lehmbruck-Trakt werden Kinder im Alter bis zu 10 Jahren an diesem Tag in der Ausstellungswerkstatt / Kindermuseum betreut. Dort findet die Ausstellung "Druck machen! Drucktechniken und grafische Kunst verstehen und selber machen" statt. Jeden Sonntag werden Kinder, Jugendliche, Interessierte und Familien in der Ausstellung von 13 bis 18 Uhr von Museumspädagogen und Kunstvermittlern in die Geheimnisse des Druckens eingeführt.

Hallenbad Wanheim bleibt wegen der jährlichen Grundreinigung geschlossen
Wegen der jährlichen Grundreinigung muss das Hallenbad Wanheim von Montag,
8. Oktober, bis Sonntag, 21. Oktober, geschlossen bleiben. Ab Montag, 22. Oktober, steht das Bad den Schwimmfreunden wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.
Weitere Informationen rund ums Bad erhalten gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

„HÖHNER LIVE ON TOUR“
Benefizkonzert des Lions Club Duisburg-Mercator
Sonntag, 09. Dezember 2007, 18:00 Uhr - Rhein-Ruhr-Halle, Duisburg-Hamborn

Aus Anlass seines 25jährigen Jubiläums veranstaltet der Lions Club Duisburg-Mercator ein Benefizkonzert mit der bekannten Musikgruppe „De Höhner“. Der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Herr Adolf Sauerland, hat die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung übernommen.

Das Konzert der „Höhner“ wird am 09. Dezember 2007 in der Duisburger Rhein-Ruhr-Halle stattfinden. Beginn des Konzerts ist 18.00 Uhr.
3.000 Karten stehen ab sofort in den üblichen Vorverkaufsstel-len und über www.eventim.de zum Verkauf. Die Kartenpreise liegen zwischen 28,00 Euro und 41,00 Euro.

Für den guten Zweck verzichten die „Höhner“ auf einen Teil ihrer üblichen Gage für ein solches Konzert.
Das Höhner-Konzert wird die größte Benefizveranstaltung, die der Lions Club in seiner 25-jährigen Geschichte ausrichtet. Mit dem erwarteten Reinerlös will der Club vor allem hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche in unserer Stadt unterstützen, denen sonst keine ausreichende Hilfe zugute kommt.
Die Lions sind eine internationale Hilfsorganisation mit weltweit über 1,3 Millionen Männern und Frauen aus 200 Ländern und Regionen, die sich zum Ziel gesetzt haben, benachteiligten Menschen zu helfen
In Duisburg gibt es aktuell 7 Lions Clubs mit über 250 Mitgliedern, die selbstlos Menschen unterstützen, die ohne eigenes Verschulden in Not geraten sind. Dabei setzt jeder Club seine eigenen Schwerpunkte.
Der Lions Club Duisburg–Mercator hat 30 Mitglieder. Seit seiner Gründung 1982 hat er sich in Duisburg vor allem für Multiple Sklerose-Kranke, für sexuell misshandelte Kinder und Jugendliche und für die Ausstattung von Frauenhäusern und Kindergärten engagiert. Insgesamt wurden in dieser Zeit mehr als 750 000,- Euro für diese guten Zwecke eingesammelt oder von den Clubmitgliedern selbst gespendet und unzählig viele Stunden ehrenamtlich geholfen.

Fundsachenversteigerung im Bezirksamt Hamborn
Notebooks, Pocket Bikes, Handys, Schmuck, Taschen und Textilien sowie über hundert  Fahrräder versteigert das Bezirksamt Hamborn am Samstag, 27.Oktober, ab 10 Uhr. Veranstaltungsort ist der Ratskeller Hamborn auf der Duisburger Straße 213. Eine Besichtigung ist ab 9.30 möglich.
Eigentumsansprüche können  bis Freitag, 26. Oktober, im Bezirksamt Hamborn, Bürger Service, 0203/283-5296 oder 283-5298 geltend gemacht werden.

Straßenbauarbeiten im Bereich Friedrich-Ebert-Straße und Holtener Straße in Duisburg-Walsum
Straßenbauarbeiten auf der Friedrich-Ebert-Straße im Einmündungsbereich der Holtener Straße führen von Dienstag, 9. Oktober bis Freitag, 12. Oktober zu Verkehrsbehinderungen. Die Holtener Straße wird ab Heinestraße in Fahrtrichtung Friedrich-Ebert-Straße für den Kraftfahrzeugverkehr vollständig gesperrt. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert.

Kultur für Gourmets - Gutscheinbuch bei der Tourist Info erhältlich
Seit Jahren gibt es diese praktischen Gastronomie-Gutscheinbücher: Bei einem Essen zu zweit wird dank Gutschein nur eines bezahlt. Das neue Gutscheinbuch bietet nun auch Gratiskarten für Kultur und Freizeit an. Die Palette reicht vom Theater- oder Museumsbesuch über den Besuch einer Wellnessfarm bis hin zur Hafenrundfahrt. Einmal zahlen, einmal umsonst. Natürlich fehlen aber auch die Gastronomieangebote nicht. Begeben Sie sich also zu zweit auf eine Schlemmerreise mit Kultur.
Das neue Gutscheinbuch ist gültig bis Ende Februar 2009! Es kostet 17.80 Euro und eignet sich auch hervorragend zum Weiterverschenken. Erhältlich ist es bei der Tourist Information, Königstraße 86, 47051 Duisburg

Duisburg, 5. Oktober 2007 - Historischer Kalender
Familienatlas 2007

Teilsperrung der Ehinger Straße in Duisburg-Wanheim-Angerhausen aufgehoben
Die Baumaßnahmen im Bereich der Ehinger Straße zwischen Heiligenbaumstraße und Petersstraße werden am Sonntag, 7. Oktober, abgeschlossen sein.
Am Montag, 8. Oktober werden die Fahrbahndecken in den Einmündungsbereichen der Zufahrtsstraßen Heiligenbaumstraße, Am Tollberg, Suitbertusstraße und Petersstraße erneuert. Ein Einbiegen auf die Ehingerstraße ist an diesem Tag nicht möglich. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert.

Nach allen Regeln der Kunst
Lesung aus dem CROSSART-Krimi mit Thomas Hoeps und Jac Toes

Dienstag, 9. Oktober, 19 Uhr, Lehmbruck-Trakt Eintritt: EUR 5 / 2,50
Mörderische Spannung im Museum - Das verspricht die Lesung des deutsch-niederländischen Schriftsteller-Duos Thomas Hoeps und Jac. Toes aus ihrem Krimi "Nach allen Regeln der Kunst", in dem ein Serienmörder in und um acht Museen in der Grenzregion zwischen Deutschland und den Niederlanden tötet und seine Morde gnadenlos als "schöne Kunst" inszeniert.
Kann ein Mord als Kunstwerk betrachtet werden? Kann Kunst vielleicht sogar zu Morden inspirieren? Eine Profilerin der Polizei und ein Restaurator hängen sich dem Mörder an die Fersen und machen während der Ermittlung auch in Duisburg Station. Dort suchen sie im Lehmbruck Museum das Vorbild für eine heimtückische Mordmaschine und finden es ausgerechnet im "Märchenrelief" Jean Tinguelys. "Wollen wir jeden vernehmen, der Tinguely schätzt?", so lautet die Frage der beiden Hauptfiguren, die vor dem scheinbar unlösbaren Rätsel eines brutalen Mordes stehen. Doch schon bald bringt ein weiterer unnatürlicher Todesfall die beiden auf eine ganz andere Spur...
Lassen Sie sich an diesem Abend im Lehmbruck Museum in den Bann des hochspannenden Krimi-Vergnügens ziehen. Kommen Sie in den Genuss eines einmaligen Erlebnisses, bei dem die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion verschwimmen. In schaurig-stimmungsvoller Atmosphäre des durch Feuerschein erleuchteten Atriums im Lehmbruck-Trakt lauschen Sie bei einem Glas Wein oder Sekt den lesenden Autoren. Im Anschluss an die Lesung können Sie mit Jac. Toes und Thomas Hoeps ins Gespräch kommen und sich ihr persönliches Krimiexemplar kaufen und signieren lassen.
"Nach allen Regeln der Kunst" ist auf Deutsch im Grafit-Verlag, Dortmund erschienen.
Eintrittskarten für die Lesung können auch per Telefon oder E-mail bestellt, hinterlegt oder zugesandt werden, auch als Geschenk für Freunde und Familie: T: +49 (0)203 283 3294 F: +49 (0)203 283 3892 E-mail: tickets@lehmbruckmuseum.de (Bei Bestellung per E-mail bitte im Betreff Datum/Veranstaltung angeben)

Regenbogen lädt am Tag der seelischen Gesundheit ins SPZ zum Tag der Offenen Tür ein
Auch in diesem Jahr beteiligt sich Regenbogen Duisburg wieder am internationalen Tag der seelischen Gesundheit und lädt am Mittwoch, 10. Oktober, von 14 bis 18 Uhr
in das Sozialpsychiatrische Zentrum in Rheinhausen, Händelstraße 10, 47226 Duisburg,

Klienten und Mitarbeiter informieren im persönlichen Gespräch über die besonderen Bedürfnisse psychisch belasteter Menschen sowie über die Hilfen, die Regenbogen Duisburg denjenigen anbietet, die sich an uns wenden.
Auf die Gäste warten Kaffee und selbstgebackener Kuchen zum Selbstkostenpreis, ein Wissensquiz zum Thema Gemeindepsychiatrie, ein Fitnesstest an der Tischtennisplatte oder die Erprobung der eigenen handwerklichen Fähigkeiten in den Räumen unserer Ergotherapie. Viele unterschiedliche Erzeugnisse aus der Arbeitstherapie können zu günstigen Preisen erworben werden. Der Erlös kommt wie immer unseren Besuchern zugute.
Für das Betreute Wohnen kommen Klienten zu Wort, deren Aussagen Vorbehalte und Befürchtungen abbauen helfen und Mut machen, mit Unterstützung durch den Regenbogen das Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen.

Der Regenbogen in Duisburg
Regenbogen, Verein zur Verbesserung der psychosozialen Versorgung e.V., engagiert sich seit 1983 für seelisch kranke Menschen und Menschen mit anderen Handicaps in Duisburg. Dies gelingt durch professionelle Arbeit und ehrenamtlichen Einsatz.
Mit seinen Einrichtungen und Angeboten und mehr als 140 Mitarbeitern spannt er ein Netzwerk der Hilfen.
Der Anspruch ist klar formuliert: Der Mensch steht im Zentrum unseres Engagements. Mit einem Satz: Die Angebote sind so vielfältig wie die Bedürfnisse der Menschen, die auf uns vertrauen.
Zum Regenbogen e. V. gehören die drei Tochtergesellschaften Regenbogen Duisburg GmbH, Regenbogen Junior GmbH und Regenbogen Integrationsbetriebe GmbH.
Zu den Einrichtungen gehören unter anderem Wohnheime, Tagesstätten, Kontakt- und Beratungsstellen, der Integrationsfachdienst zur Vermittlung und Begleitung für schwerbehinderte Menschen im Arbeitsleben, Angebote für körper- und geistig behinderte Menschen sowie ambulante und stationäre Hilfen für Jugendliche und ein CAP-Lebensmittelmarkt.

Duisburg, 4. Oktober 2007 - Historischer Kalender
Neues Berufskolleg Mitte
Änderung des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans werden ausgelegt

Mit dem Areal rund um das geplante neue Berufskolleg Mitte befassen sich die Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 5.44 – Mitte sowie der dazugehörige Bebauungsplan Nr. 1084 – Neudorf. Betroffen ist der Bereich zwischen Pappenstraße, Bismarckstraße, Memelstraße und Ankerstraße beziehungsweise Mülheimer Straße, Pappenstraße, Bismarckstraße und Memelstraße.
Die Planentwürfe liegen in der Zeit vom 9. Oktober bis zum 12. November 2007, jeweils von 8 bis 16 Uhr, öffentlich aus. Sie sind einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße) in Duisburg-Mitte in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25. Weitere Auskünfte gibt es dort in Zimmer 441. Außerdem kann man die Pläne auch im Bezirksamt Mitte, Sonnenwall 73, Zimmer 420, einsehen.
Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist hierzu Stellungnahmen abgeben. Diese sind an das Büro des Oberbürgermeisters zu richten.
Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“.

Schulanfänger müssen angemeldet werden
Alle Kinder, die 2008 schulpflichtig werden, müssen am Dienstag, 16. Oktober, von 10 bis 17 Uhr, und am Mittwoch, 17. Oktober, von 10 bis 14 Uhr, an den Duisburger Grundschulen angemeldet werden. Für die Grundschulen im Stadtbezirk Süd finden die Anmeldungen wegen der vorgesehenen Zusammenlegung der GGS Am Tollberg und der KGS Suibertusschule erst am Mittwoch, 14. November, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr, und am Donnerstag, 15. November, in der Zeit von 10 bis 14 Uhr statt.
Schulpflichtig werden alle Kinder, die bis zum Beginn des 31. Juli 2008 das sechste Lebensjahr vollenden. Die Erziehungsberechtigten dieser Kinder wurden bereits vom Schulverwaltungsamt benachrichtigt. Kinder die nach dem oben genannten Zeitpunkt das sechste Lebensjahr vollenden, können auf Antrag ebenfalls am 16. und 17. Oktober beziehungsweise am 14. und 15. November an den Grundschulen angemeldet werden. Das Familienbuch oder ein anderer amtlicher Geburtennachweis des Kindes muss dabei vorgelegt werden.
Es wird gebeten, alle Kinder, die eingeschult werden sollen, bei der Anmeldung in der Schule vorzustellen.

Änderung des Bebauungsplan Nr. 1085 – Vierlinden wird öffentlich ausgelegt

Im Bereich östlich der Paulusstraße zwischen Manfredstraße, Maxstraße und Rudolfstraße in Vierlinden soll eine Bebauung der Blockinnenbereichsfläche 20 Doppelhaushälften ermöglichen. Die Wohnbebauung soll behutsam, qualitätsvoll und quartiersgerecht nachverdichtet werden.

Der Planentwurf liegt in der Zeit vom 9. Oktober bis zum 12. November 2007, jeweils von 8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Er ist einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße) in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25 sowie im Bezirksamt Walsum auf der Friedrich-Ebert-Straße 152, im Vorzimmer auf der 4. Etage.Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist hierzu Stellungnahmen abgeben. Diese sind an das Büro des Oberbürgermeisters zu richten.
Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“.


Mit anderen Augen durch Duisburg - Mehr erfahren bei der Stadtführung
Thorsten Fischer ist Historiker. Und er ist eingefleischter Duisburger. Wenn er beginnt von seiner Heimatstadt zu erzählen, gerät er schnell ins Schwärmen. Vom neuen Innenhafen zum Beispiel. Dann nennt er gerne Zahlen. Die 450 Mio. Euro, die die Umwandlung des Innenhafens gekostet hat, die ca. 5000 Arbeitsplätze die dort geschaffen wurden, oder die 700 Wohneinheiten, die dort entstanden. Thorsten Fischer ist Stadtführer. Am Sonntag nimmt er seine Gäste wieder mit auf die unterhaltsame und informative Zeitreise vom Mittelalter bis heute.

Stadtführungen finden an jedem ersten Sonntag im Monat statt. Der nächste Termin ist diesen Sonntag. Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,00 Euro und für Kinder (6 - 13 Jahre) je 2,00 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten.

Mehr Lehrer, weniger Schüler in NRW
Mehr als 161 000 Lehrkräfte unterrichteten im Schuljahr 2006/07 an den allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen nahezu 2,3 Millionen Schülerinnen und Schüler. Wie das
Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anlässlich des diesjährigen Weltlehrertags am 5. Oktober 2007 mitteilt, waren das 2,7 Prozent mehr aktiv tätige Lehrerinnen und Lehrer, aber 1,3 Prozent weniger Schülerinnen und Schüler als im vorangegangenen Schuljahr 2005/06.

Knapp 60 Prozent (94 000) des aktiven Lehrpersonals übten ihren Beruf als Vollzeittätigkeit aus, 67 000 arbeiteten als Teilzeitkraft. Rechnet man die geleisteten Unterrichtsstunden aller Lehrerinnen und Lehrer - auch diejenigen der Teilzeitlehrkräfte - in Vollzeitlehrereinheiten um, so ergibt sich für das Schuljahr 2006/07 ein Wert von 16,5 Schülerinnen und Schüler je Lehrerin bzw. Lehrer. Im vorangegangenen Schuljahr 2005/06 hatte die Schüler-Lehrer-Relation noch
bei 16,9 gelegen.
Je nach Schulform fällt das zahlenmäßige Verhältnis von Schülern zu Lehrern sehr unterschiedlich aus: Während im Schuljahr 2006/07 an Freien Waldorfschulen (14,3 Schüler
je Lehrer), Gesamtschulen (14,8) und Hauptschulen (13,9) weniger als 15 Schülerinnen und Schüler auf einen Lehrer entfielen, betrug die Schüler-Lehrer-Relation an Gymnasien 17,9, an Grundschulen 20,3 und an Realschulen 20,5 Lernende pro Lehrkraft. Die höchste Schüler-Lehrer-
Relation ermittelten die Statistiker für die Berufskollegs: Hier lag das Verhältnis bei einem Wert
von 26,0 Schülern pro Lehrerin oder Lehrer. (LDS NRW)

Familienfreundlichkeit wichtiger Standortfaktor
Die Achtung und Förderung der Kinder und Familien muss nach Auffassung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) zum zentralen Leitbild der Politik in Bund, Ländern und Kommunen werden. "Wir müssen in Deutschland eine Anerkennungskultur schaffen, die die Familie und die Bereitschaft, Kinder groß zu ziehen und die damit verbundenen Herausforderungen als Wert anerkennt. Ohne dauerhafte Finanzierung und starke Kommunen wird es aber keine bessere Familienpolitik geben", sagte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des DStGB, Dr. Gerd Landsberg, heute anlässlich der Veröffentlichung des Familienatlasses 2007 in Berlin.
Eine nachhaltige Familienpolitik und die Verbesserung des Bildungsstandortes Deutschland werden nur gelingen, wenn die Politik dafür sorgt, dass die Kommunen in der Lage sind, diese Aufgabe anzugehen. Eine bessere Betreuung der Kinder und ein familienfreundliches Umfeld in den Städten und Gemeinden sind nicht zum Nulltarif zu haben.
Der Familienatlas 2007 belegt, dass die Kommunen ihren Beitrag zu einer erfolgreichen Familienpolitik bereits in vielfältiger Form leisten. In einer großen Anzahl von Städten und Gemeinden gehört die lokale Familienpolitik zum Leitbild, das gemeinsam mit den Bürgern entwickelt wird. Familienpolitik ist in den Städten und Gemeinden zu einem wichtigen Standortfaktor geworden. Mit großem Erfolg beteiligen sich bereits über 437 Kommunen an der Bundesinitiative "Lokale Bündnisse für Familien". Ihr Ziel ist es, u. a. die Kinderbetreuung auszubauen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. "Praktische Familienfreundlichkeit ist damit keine Utopie - in Zusammenarbeit mit den richtigen Partnern aus Politik, Wirtschaft und privaten Initiativen entsteht so manches, was eine Kommune alleine nicht bewältigen könnte", so Landsberg. Landsberg warnt allerdings davor, die Schlussfolgerungen des Familienatlasses über zu bewerten. Frage man z.B. Familien, ob Sie sich in Ihrer Stadt als Familie wohl fühlten, so erhalte man möglicherweise subjektiv andere Aussagen. Auch sei die Familienpolitik auf Kreisebene kaum zu messen, da Familienpolitik in den Städten und Gemeinden stattfinde, erklärte Landsberg.
Unterstützung der Familien durch den Staat ist von zentraler Bedeutung. Familienpolitik ist aber nicht nur eine Aufgabe des Staates. Eine familienfreundliche Gesellschaft bekommen wir nur, wenn der Staat, die Städte und Gemeinden, die Arbeitgeber und Gewerkschaften, die Kirchen, die Vereine und Verbände, Rundfunk und Fernsehen und alle Bürger an der familienfreundlichen Gesellschaft mitarbeiten. Ausdrücklich würdigte Landsberg das zunehmende Engagement der örtlichen Wirtschaft.

Duisburg, 3. Oktober 2007 - Historischer Kalender
VHS-Kurs: Einführung in die Wirbelsäulentherapie nach Breuss und Dorn
Eine Einführung in die energetische Wirbelsäulenmassage bietet die Volkshochschule am Samstag, 13. Oktober, von 10 bis 13.15 Uhr im Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz an. In dem Seminar werden die anatomischen Grundkenntnisse der Wirbelsäule aufgezeigt. Anschließende Eigen- und Partnerübungen vermitteln einfache Basistechniken aus der Breuss- und Dornmassage. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

NRW-Industrie: Vier Prozent mehr Aufträge im August
 Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe lagen im August
2007 preisbereinigt um vier Prozent höher als im August des Vorjahres und erreichten einen Indexwert von 109,5 Punkten. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik weiter mitteilt, stiegen dabei die Bestellungen aus dem Ausland um sieben Prozent und die
Inlandsnachfrage um ein Prozent an.Wie die Übersicht zeigt, war die Entwicklung der
Auslandsnachfrage in allen Industriebereichen positiv. Die Auslandsbestellungen im Investitionsgüterbereich stiegen gegenüber August 2006 um 11 Prozent; der gleichzeitige Zuwachs der Inlandsbestellungen (+7 Prozent) führte zu einem Gesamtanstieg der Nachfrage nach Investitionsgütern um 10 Prozent. Bei den Vorleistungsgütern konnte die höhere Auslandsnachfrage (+4 Prozent) die niedrigere Inlandsnachfrage (-1 Prozent) mehr als ausgleichen. Die rückläufige Entwicklung der Inlandsnachfrage im Gebrauchs- und Verbrauchsgütersektor konnte durch die höheren Auslandsorders nicht kompensiert werden.

Die Berechnungen basieren ab Januar 2007 auf Angaben von Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 oder mehr tätigen Personen. Um die Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen des Vorjahres (bis 2006 waren Betriebe ab 20 Beschäftigten berichtspflichtig) zu gewährleisten, haben die Statistiker entsprechende Anpassungsrechnungen vorgenommen. (LDS NRW)


Geschenkt! – Führung zum „Tag der Schenkung“

Duisburg, 2. Oktober 2007 - Historischer Kalender

Duisburger Philharmoniker mit Standing Ovations in Shanghai verabschiedet

Philharmoniker sahen Fraen-WM-Finale

 

"Offenes Atelier Duisburg" - Offene Türen bei Duisburger Atelierhäusern
Die Duisburger Künstler öffnen am Wochenende des 13. und 14. Oktober, 14 bis 20 beziehungsweise 14 bis 18 Uhr, im gesamten Stadtgebiet ihre Ateliers. Interessierte können die Künstler kennen lernen und in Gesprächen etwas über die verschiedenen Arbeitstechniken erfahren. In vielen Ateliers gibt es Ausstellungen, aktives Kunstschaffen, Aktionskunst, Workshops und Live-Musik. Die Türen der Galerie im städtischen Atelierhaus Goldstraße 15 öffnen sich bereits am 12. Oktober um 19.30 Uhr. Präsentiert werden Werke von Horst Inderbieten und Hans-Jürgen Vorsatz.
Wie in den vorangegangenen Jahren bietet die Volkshochschule am Samstag, 13. Oktober, 15 Uhr, einen geführten, circa dreistündigen Rundgang zu ausgewählten Ateliers in Neudorf und Duissern an. Eine Anmeldung bei der VHS (0203) 283-2206 ist unbedingt erforderlich. Unter der Leitung von Sibylle Kastner werden die Ateliers von Cornelia Schweinoch-Kröning, Thomas Seyffert, Wilfried Weiß und Ingrid Handzlik, Wolfgang Bittner und Bruno Berheide besucht.
Neu in diesem Jahr: Der Fahrrad Club ADFC bietet am 13. und 14. Oktober begleitete Fahrradtouren zu Ateliers in der Innenstadt und im Duisburger Süden an. Für alle Fahrradtouren ist unbedingt eine Anmeldung bis zum 11. Oktober unter (0203) 77 42 11, oder kv.duisburg@adfc-nrw.de erforderlich.
Ein Faltblatt mit einer Übersicht der teilnehmenden Künstler liegt in den Bürgerservicestellen, Stadt- und Bezirksbibliotheken, in der Volkshochschule und anderen Kultureinrichtungen aus. Weitere Informationen bei Stefan Dahmann vom Kulturbüro der Stadt Duisburg unter (0203) 3009-269 oder s.dahmann@stadt-duisburg.de.

Fahrradtouren zu den Ateliers am 13. und 14. Oktober
Tour 1 - Neudorf und Altstadt Samstag, 13. Oktober, von 13.45 bis circa 20 Uhr. Treffpunkt ist die Radstation am Ostausgang des Duisburger Hauptbahnhofs.
Besucht werden die Ateliers von Regina Bartholme und Barbara Wolf , Wilfried Weiß und Ingrid Handzlik , Thomas Seyffert, Gerhard Losemann und Barbara Frintrop.
Tour 2 - Neudorf, Hochfeld, Kasslerfeld und Ruhrort Sonntag, 14. Oktober, 14 bis 18 Uhr. Treffpunkt ist die Radstation am Ostausgang des Duisburger Hauptbahnhofs.
Die Fahrt führt zu den Ateliers von Wolfgang Bittner, Karin Dauenheimer, Elke Horsch-Zahn, Johannes Terbach, Andreas Richter und Carsten Paul und zum Atelierhaus "Haus der EigenArt".
Tour 3 - Duisburger Süden Samstag, 13. Oktober und Sonntag, 14. Oktober, jeweils von 13.15 bis 18 Uhr. Treffpunkt ist die Radstation am Ostausgang des Duisburger Hauptbahnhofs.
An beiden Tagen werden die Ateliers von Wilma Baeckmann-Bottema, Dietlinde Bouvier, Michaela Hansen und Ingrid Penders besucht.
Anmeldung beim ADFC KV Duisburg, Mülheimer Straße 91, 47058 Duisburg unter (0203) 77 42 11, E-Mail: kv.duisburg@adfc-nrw.de, www.adfc-nrw.de/duisburg. Fahrräder können gegen eine Leihgebühr von 8 Euro pro Tag an der Radstation ausgeliehen werden. Eine rechtzeitige Reservierung ist zu empfehlen unter (0203) 8071790.
 

Teilsperrung der Königstraße
Ab Montag, 8. Oktober bis voraussichtlich Freitag, 12. Oktober wird die Königstraße in Walsum im Bereich zwischen Theißelmannstraße und Lehmkuhlplatz wegen Straßenbauarbeiten komplett gesperrt. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.
 

Bürgermeister Benno Lensdorf gratuliert I.S.A.R-Truppe zur UNO-Zertifizierung
In das Gästebuch der Stadt Duisburg trugen sich gestern, 1. Oktober, die Duisburger Einsatzhelfer der I.S.A.R-Truppe ein. Bürgermeister Benno Lensdorf empfing die Gruppe, die als erstes Medium-Team weltweit die Zertifizierung durch die Vereinten Nationen erreichte. Von der UNO reisten Vertreter aus Großbritannien, Schweden, Schweiz, USA und der Niederlande an (Foto).
Im Rahmen des Zertifizierungsverfahren wurde durch I.S.A.R. eine Einsatzsimulation vorgenommen, bei der von der Einreise in ein fiktives Erdbebengebiet, den Aufbau des Basiscamps und der operativen Such-, Bergungs- und medizinischen Einsätze jedes mögliche Szenario auf dem Programm stand.
 

LAG-Aktionstag im Rahmen der 36. Internationalen Kinder- und Jugendbuchausstellung
Unter dem Titel „Freundschaft trägt die Welt“ findet vom 22. bis 27. Oktober in Duisburg die 36. Internationale Kinder- und Jugendbuchausstellung (IKiBu) der Stadtbibliothek mit Lesungen, Ausstellungen, Theateraufführungen und vielen weiteren Veranstaltungen statt. Wie im vergangenen Jahr begleitet auch diesmal ein pädagogisches Rahmenprogramm die IKiBu, das bereits am 19. Oktober mit einem ganztägigen Aktionstag, den die Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Literatur NRW veranstaltet, eröffnet wird. Der LAG-Aktionstag wendet sich insbesondere an Erzieher und Lehrer.

 

Ausbau der Eisenbahnstraße
Nachdem die Baumaßnahme der Stadtwerke im Bereich Ruhrorter Straße und Dr. Hamacher Straße nun fertig gestellt ist, wird ab Donnerstag, 4. Oktober, beginnend gegen 8 Uhr die Eisenbahnstraße ab Kreisverkehr in Richtung Homberg nur noch einspurig befahrbar sein. Auch ein Linksabbiegen ist im Bereich Eisenbahnstraße bis zur Einmündung Friedrich-Ebert-Straße nicht mehr möglich. Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich im März 2008 abgeschlossen sein.


Verschiebung der Abfuhrtermine durch den Tag der Deutschen Einheit
Aufgrund des Feiertages am 3. Oktober 2007 verschiebt sich die Müllabfuhr. Bei den Revieren die normalerweise mittwochs abgefahren werden, erfolgt die Leerung am Donnerstag. Die Donnerstagsreviere werden am Freitag abgefahren und die Freitagsreviere am Samstag.
Die Sammlung der Papierbündel verschiebt sich analog zur Hausmüllabfuhr um einen Tag.
Die Abfuhrtermine der gelben Wertstofftonnen bleiben unverändert, d.h. die Tonnen werden nach den Abfuhrterminen des Abfallkalenders geleert.
Weitere Informationen erhalten sie am Infotelefon unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 oder im Internet unter www.wb-duisburg.de

 

Energetische Sanierung von Schulen fördern - Wirtschaft, Bildung und Klima profitieren - DStGB und Umweltminister Mörsdorf zum Klimaschutz
Bei der Sitzung des Ausschusses für Städtebau und Umwelt des Deutschen Städte- und Gemeindebundes am Montag in Perl / Nennig erklärten der Umweltminister des Saarlands, Stefan Mörsdorf, und der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Herr Roland Schäfer, übereinstimmend, dass zur Erreichung der nationalen und internationalen Klimaschutzziele der sparsame Umgang mit Energie durch private Verbraucher, aber auch durch die öffentliche Hand, die höchste Priorität hat.
"Rund drei Viertel der 270 Mio. Tonnen Treibhausgase, die Deutschland bis 2020 einsparen will, sollen durch mehr Energieeffizienz erreicht werden", unterstrich Herr Minister Mörsdorf die Bedeutung der Energieeffizienz.
Mörsdorf, der zuvor dem DStGB-Ausschuss über die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien im Saarland berichtet hatte, begrüßte es, dass der Klimaschutz in Deutschland inzwischen Chefsache ist und dass im Rahmen eines Gesamtkonzeptes Schwerpunkte gesetzt werden. Erhebliche Klimaschutzpotenziale ließen sich insbesondere durch den Abbau des kommunalen Investitionsstaus bei der Sanierung der Gebäudeinfrastruktur realisieren. Insofern äußerte er die Hoffnung auf eine Aufstockung des für 2008 geplanten "Investitionspaktes Bund-Länder-Kommunen" zur Sanierung der sozialen Infrastruktur.
Den Umfang des Sanierungsbedarfs machte der Präsident des DStGB, Herr Roland Schäfer, deutlich: "Es gibt in Deutschland etwa 40 000 Schulen und rund 50 000 Kindergärten, von denen über die Hälfte, speziell die großen Schulzentren der 1960er und 1970er Jahre, dringend energetisch sanierungsbedürftig sind." Der erhebliche Sanierungsstau in den Schulen und Kindergärten könne aber nur durch eine direkte Investitions- und Zuschussförderung an die Kommunen, nicht aber durch rein zinsverbilligte Kreditprogramme, abgebaut werden. Anderenfalls könnten sich die vielen Städte und Gemeinden in Haushaltsnotlagen nicht im erforderlichen Umfang beteiligen.
"Wir gehen davon aus, dass zum Abbau des energetischen Investitionsstaus im Bereich der Schulen und Kindergärten bundesweit Beträge im zweistelligen Milliarden-Euro-Bereich erforderlich sind. Dem müssen die Finanzhilfen durch Bund und Länder, zu denen auch die Kommunen im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen Beitrag leisten werden, Rechnung tragen", betonte Schäfer. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund weist darauf hin, dass wegen der kurzen Amortisationszeit von fünf bis acht Jahren diese Gelder zur energetischen Gebäudesanierung sehr sinnvoll angelegt seien. Zudem bringen derartige Investitionen nach Einschätzung des DStGB eine zumindest dreifache "Win-Situation" mit sich. "Neben dem Klimaschutz und der Umwelt profitieren von Investitionen in unsere Schulen und Kindergärten insbesondere auch die Schüler und die Bildung sowie die lokale und regionale Bauwirtschaft", stellte Schäfer heraus.
Erste Hilfe für den Notfall Medizinschrank - Aktion Hausapotheken-Check

Duisburg, 1. Oktober 2007 - Historischer Kalender

VHS führt durch den Innenhafen
Eine öffentliche Führung durch den Duisburger Innenhafen bietet die Volkshochschule am Samstag, 6. Oktober an. Geschichte und Gegenwart des nach einem Masterplan von Lord Norman Foster entwickelten neuen Stadtviertels sind das Thema des Rundganges. Vorgestellt werden verschiedenen Bereiche des Wohnen, Arbeitens und der Freizeitgestaltung sowie der "Garten der Erinnerung". Eine Voranmeldung ist unbedingt erforderlich.
 

VHS: Crashkurse in französischer, italienischer und spanischer Sprache
 Einen Sprachkurs für alle die schnell und intensiv Grundkenntnisse in Französisch, Italienisch und Spanisch erwerben möchten, bietet die Volkshochschule vom 13. Oktober bis
4. November an. Eine Voranmeldungen ist erforderlich.
 

Gesetzliche Neuregelungen zum 1. Oktober 2007

Zum 1. Oktober 2007 werden zwei neue Beschäftigungsprogramme eingeführt. Bildungsschwachen Jugendlichen und langzeitarbeitslosen Menschen sollen damit Jobperspektiven eröffnet werden. Außerdem tritt die neue Energieeinsparverordnung in Kraft. Sie regelt vor allem die Einführung von Energieausweisen, die den Immobilienmarkt transparenter, verbraucherfreundlicher und klimaverträglicher gestalten sollen.
 

Landesamt legt Bildungsreport NRW 2007 vor
Mit dem soeben erschienenen Bildungsreport NRW 2007 stellt das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik umfangreiche Informationen zur Bildungslandschaft in Nordrhein-
Westfalen zur Verfügung. Von den Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung auf das Bildungswesen über die Einschulung von Erstklässlern bis zum Hochschulstudium werden in diesem Report Daten und Entwicklungen für das Land NRW und zum Teil auch für die kreisfreien Städte und Kreise vorgelegt.
So wurden beispielsweise im Jahr 2006 in Nordrhein-Westfalen neun Prozent der Erstklässler eingeschult, obwohl sie noch nicht schulpflichtig waren. Ganztagsschüler(innen) haben im Ruhrgebiet und in Ostwestfalen höhere Anteile an der
gesamten Schülerschaft als in den übrigen Regionen. Das Durchschnittsalter der Lehrkräfte an den allgemeinbildenden Schulen NRWs lag im Schuljahr 2006/07 bei 47 Jahren. Knapp 600 000 Schülerinnen und Schüler wurden an einem Berufskolleg unterrichtet und 48,3 Prozent der Studienanfänger(innen) an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen waren Frauen.

Diese und viele weitere Ergebnisse zu ausgewählten Bildungsbereichen in Nordrhein-Westfalen hat das Landesamt jetzt im Band 47 seiner Reihe "Statistische Analysen und Studien" veröffentlicht. Eine PDF-Version des Bildungsreports NRW 2007 steht im Internet unter der
Adresse https://webshop.lds.nrw.de/webshop/details.php?id=14401 zum kostenlosen Download zur Verfügung. (LDS NRW)

Tag der offenen Moscheen am 3. Oktober
Auch in diesem Jahr öffnen die islamischen Gemeinden am 3. Oktober, Tag der Deutschen Einheit, für alle Interessierten ihre Türen. Bereits das siebte Jahr in Folge nehmen die Duisburger Moscheegemeinden an der bundesweiten Aktion teil und leisten dadurch einen wesentlichen Beitrag zum interreligiösen Dialog. Wie auch schon im Jahr 2006 fällt der Tag der offenen Moscheen mitten in den muslimischen Fastenmonat Ramadan. In diesem Jahr beteiligen sich die unten aufgelisteten Gemeinden und heißen zu den angegebenen Zeiten alle Interessierten herzlich willkommen.

Rheinhausen
Ahmet Yahsi Moschee (IGMG), Friedrich-Alfred-Straße 213, Tel. (02065) 75647,
16 bis 18:30 Uhr und Nuru-Osmaniye-Moschee (VIKZ), Geest Straße 12,
Tel. 0178-3489561, 15 bis 18 Uhr

Homberg
Yeni-Moschee (VIKZ), Moerser Straße 103, Tel. 0176-29090714, 15 bis 18 Uhr

Bruckhausen
Fatih-Moschee (VIKZ), Diesel Straße 24, Tel. 0177-7879217, 15 bis 18 Uhr und Mevlana-Moschee (IGMG), Bayreuther Straße 14, Tel. (0203) 465278, 16 bis 18:30 Uhr

Marxloh
Merkez-Moschee (DITIB), Warbruck Straße 51, Tel. 0179-7615605, ab 17 Uhr Besichtigung mit anschließendem Fastenbrechen (Iftar) um 19:16 Uhr (nach Voranmeldung)

Hochfeld
H. Bayram Veli Moschee (IGMG), Wanheimer Straße 8, Tel. (0203) 664470,
17:30 bis 19:30 Uhr und Osmanli-Moschee (VIKZ), Frieden Straße 6, Tel. 0178-6565365,
ab 18 Uhr Rundführung mit anschließendem Fastenbrechen (Iftar) um 19:16 Uhr, ab
20.30 bis 21 Uhr Predigt in deutscher Sprache

Duisburg, 30. September 2007 - Historischer Kalender
Weltseniorentag in Duisburg am 1. Oktober
Was bringt der demografischen Wandel ? Wie sehen die Städte der Zukunft mit älteren Menschen aus? Wie sehen Senioren ihre Stadt?
Die Städte des Ruhrgebiets haben in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW, dem Regionalverband Ruhr (RVR) und dem Institut für Arbeit und Technik (IAT) an der Initiative "Die altersfreundliche Stadt - Age Friendly Cities" der Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilgenommen. Ergebnis ist ein Leitfaden der WHO, der am 01. Oktober in London und Genf der Weltöffentlichkeit und parallel in Duisburg zum Weltseniorentag vorgestellt wird.
Die Stadt Duisburg - mit Unterstützung des Seniorenbeirats der Stadt - bietet deshalb am 01. Oktober ein Forum zur Präsentation der seniorenwirtschaftlichen Kompetenzen der Metropole Ruhr.
Wie kann Wohnen im Alter aussehen?
Welche Bedürfnisse haben ältere Menschen mit Migrationshintergrund?
Welche kulturellen Angebote für Seniorinnen und Senioren gibt es?
Wie sieht ein gesundes Leben im Alter aus?
Wie bleiben ältere Menschen mobil?

Diese und weitere Themen werden in den drei Dialogforen im Veranstaltungszentrum "Der kleine Prinz" sowie in der Volkshochschule eingehend diskutiert. Im Aktionsforum der Zentralbibliothek können Sie mannigfaltig selbst aktiv werden, und die Seniorenmesse auf der Königstraße in der Duisburger Innenstadt bietet Informationen über Initiativen, Angebote und Dienstleistungen an über 60 Informationsständen.
Der Weltseniorentag in Duisburg ist die Gelegenheit für Senioren, aber auch für Familienangehörige und alle, die mit Älteren umgehen, sich zu informieren, zu diskutieren, aktiv zu sein - und gleichzeitig einen schönen Tag in der Duisburger City zu erleben. Grafik/Plan Stadt Duisburg