Duisburg aktuell   -   Archiv November 2008

 

Freitag, 28. November 2008 - Historischer Kalender
Im Blickpunkt: Mein Duisburg 2008: Großer Amateur-Fotowettbewerb auf duisburgnonstop
Was macht Duisburg besonders liebenswert? Was gab es Aufregendes, Lustiges oder Schönes in diesem Jahr?
Nach dem Erfolg der ersten Auflage im Jahre 2005 sucht die Redaktion von www.duisburgnonstop.de wieder die interessantesten Fotos, die Duisburg aus ganz persönlicher Sicht zeigen. Egal ob stimmungsvoll, Schnappschuss, inszeniert, Natur oder Mensch, schwarzweiß oder in Farbe, – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Einzige Bedingung: Der Bezug zu Duisburg muss eindeutig erkennbar sein.
In der Zeit vom 01. Dezember 2008 bis zum 31. Januar 2009 können die digitalen Fotos im jpg-Format über das online-Formular eingesendet werden.
Pro Teilnehmer/in kann nur ein Foto eingesendet werden und das Bild sollte mit Titel und einer kurzen Erklärung versehen sein. Das digitale Foto als jpg muss über mindestens 800 x 600 Pixel verfügen. Die Duisburg Marketing GmbH als Veranstalterin des Wettbewerbs bestimmt aus allen Einsendungen eine Vorauswahl von bis zu 50 Bildern, die in einer Fotogalerie ab dem 10. Februar 2009 online präsentiert wird.  Nach Präsentation der Vorauswahl in der Online-Fotogalerie haben alle Webuser bis zum 28. Februar 2009 die Möglichkeit, in der Galerie mit einem Klick Ihren Favoriten zu wählen.
Prämiert werden insgesamt fünf Fotos. Der Hauptpreis ist ein Einkaufsgutschein im Wert von 350 Euro der Galeria Kaufhof. Weitere Einkaufsgutscheine und ein Besuch der Duisburger Philharmoniker winken den Gewinnern auf den Plätzen 2 bis 5.Die detaillierten Teilnahmebedingungen gibt es bei www.duisburgnonstop.de. Dort findet man auch die Teilnehmer der Vorauswahl 2005 in der Rubrik ‚Duisburger Impressionen’.

Historische Funde in der Duisburger Innenstadt suchen ihre Eigentümer

Vor etwas mehr als einem Jahr wurden bei Bauarbeiten am König-Heinrich-Platz in der Duisburger Innenstadt erstaunliche Funde gemacht. Bei der Neugestaltung des Platzes entdeckten die Arbeiter an der Ostseite des Amtsgerichtes insgesamt 73 Grabsteine. Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Herkunft der Grabsteine war sehr groß.

Inzwischen haben sich Historiker ausführlich mit den Steinen beschäftigt. 43 der Grabsteine konnten eindeutig dem Waldfriedhof am Sternbuschweg zugeordnet werden. Auch Informationen wie Name, Vorname, Sterbedatum und weitere persönliche Daten sind eindeutig. Die restlichen 30 Grabsteine sind nicht mehr oder nur noch teilweise lesbar und gehören zu keinem Duisburger Friedhof. Fest steht, dass die Grabsteine aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts stammen, die Beerdigungsdaten liegen zwischen 1920 und 1932. Grund für den ungewöhnlichen Fund der Steine ist vermutlich das Ende ihrer Ruhefrist. Die Grabsteine wurden anschließend als Baumaterial weiterverwendet.

Für die Angehörigen der Verstorbenen besteht nun die Möglichkeit, die Grabsteine zu besichtigen. Bei Interesse können sie auch in den privaten Besitz übernommen werden. Duisburgerinnen und Duisburger, deren Angehörige auf dem Waldfriedhof während des genannten Zeitraums beerdigt wurden, können sich für weitere Informationen unter der Telefonnummer (0203) 94000 bei Call-Duisburg melden. Dort liegt die entsprechende Namensliste vor. Sollte tatsächlich der gesuchte Grabstein dabei sein, werden die Angehörigen an die entsprechende Stelle weitergeleitet.

Pfand-Neuerungen gelten ab Januar 2009
Das Inkrafttreten der Verpackungsnovelle am 4. April 2008 bewirkt, dass Neuerungen beim Pfand für Getränke in Einwegverpackungen bereits ab 1. Januar 2009 gelten. Neu ist die bundesweit gültige Kennzeichnungspflicht mit einem entsprechenden Pfandlogo auf allen Handelsstufen. Kontrollen in der Vergangenheit haben gezeigt, dass insbesondere im Imbiss- und Kioskbereich pfandpflichtige Dosen für Erfrischungsgetränke und Mineralwässer in Einwegverpackungen ohne Pfandkennzeichnung angeboten werden. Diese werden vielfach im benachbarten Ausland bezogen, da dort keine Pfandpflicht besteht. Die Einhaltung der Kennzeichnungspflicht wird ab Januar 2009 sowohl vom Ordnungsamt als auch von der zuständigen Unteren Abfallwirtschaftsbehörde verstärkt überprüft. Ab April 2009 gilt die Pfandpflicht auch für die bisher befreiten „diätetischen“ Getränke. Beispiele dafür sind Sport- oder Wellnessdrinks. Pfandfrei sind nach dem 1. April 2009 nur diätetische Getränke, die ausschließlich für Säuglinge und Kleinkinder hergestellt werden. Die Verpackungsverordnung sowie ein umfangreicher Frage- und Antwortkatalog ist im Internet unter www.bmu.de abrufbar.

AWO: Ortsverein Walsum ehrte Vorsitzende Ilse Kobs für 50 Jahre Mitgliedschaft
Wolfgang Krause: Eine Institution für den Stadtteil und die AWO-Duisburg

· Mit 250 Kindern aus Walsum nach Norderney· Ehrenamtliche Leiterin des Seniorentreffs · Auszeichnung während der Jahresabschlussfeier 2008
Der Ortsverein Walsum der AWO-Duisburg ehrte am Donnerstag die Vorsitzende Ilse Kobs für 50 Jahre Mitgliedschaft. Für den Kreisverband sprach Geschäftsführer Wolfgang Krause die Grußworte während der Jahresabschlussfeier mit Jubilarehrung in der Gaststätte „Zum Johanniter“. Mathias Schild wurde an diesem Tag ebenfalls für 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Wolfgang Krause würdigte dabei ganz besonders den Einsatz der Walsumerin um den Ortsverein mit 242 Mitgliedern. Er dankte Ilse Kobs zudem für ihre gute Arbeit als ehrenamtliche Leiterin des Seniorentreffs in Wehofen.
Krause nannte die Jubilarin eine Institution im Stadtteil. Die 78-Jährige bedankte sich für die besondere Ehre. Sie sah sich dabei vor allem als Teil einer gut funktionierenden Mannschaft. „Allein bewegt niemand was“, rückblickend auf 50 Jahre in der Arbeiterwohlfahrt. Im März 1958 war die Walsumerin dem Verband beigetreten. Seither blieb sie dem Ortsverein hoch im Norden verbunden.
Zunächst war sie als Leiterin der Kinderfreizeiten, die die AWO in den 1960er Jahren durchführte, tätig. Bis zu 250 Kinder aus der damals noch selbstständigen Stadt Walsum verbrachten ihre Sommerferien auf Norderney. Gemeinsam mit der inzwischen verstorbenen Inge Müller setzte sich Ilse Kobs für die Freizeiten an der Nordsee ein.
Die Ehrenmänner Reinhold Müller und Günter Kobs opferten dafür sogar ihren Jahresurlaub, um ihre Frauen tatkräftig zu unterstützen. Ebenfalls im Ehrenamt war Ilse Kobs für den AWO-Kindergarten auf der Rudolfstraße tätig.
Nach der Eröffnung der ersten Begegnungsstätte für ältere Bürger in Walsum-Wehofen übernahm Ilse Kobs von 1964 bis 1976 zunächst die ehrenamtliche Leitung dieser Einrichtung. Mit der Eingemeindung wurde sie hauptamtliche Leiterin der Begegnungsstätte. 1993 ging die Leiterin in den Ruhestand, aber die Begegnungsstätte verließ sie nicht. Sie führte die beliebte AWO-Einrichtung, die heute ein Seniorentreff ist, nun wieder ehrenamtlich.
Im Ortsverein war Ilse Kobs zunächst als Beisitzer- und Schriftführerin aktiv. Später übernahm sie den Vorsitz. Bis heute führt sie den nördlichsten Ortsverein der AWO-Duisburg. Zudem war sie über Jahre als Jugendschöffin in Dinslaken und Schöffin am Landgericht Duisburg, Mitglied der Bezirksvertretung Walsum und Mitglied im Seniorenbeirat der Stadt Duisburg.
Das Leben von Ilse und auch von Günter Kobs ist geprägt von ehrenamtlichem Engagement und dem Leitgedanken der AWO-Duisburg: Miteinander-Füreinander.

Stellungnahme von Sevket Avci, Vorsitzender des Beirates für Zuwanderung und Integration, zu den Vorfällen in der Kindertageseinrichtung Josefstraße:
„Die Kindertageseinrichtung an der Josefstraße in Duisburg-Walsum steht nach den Tumulten und Elternprotesten wegen nackt spielender Kinder in der Einrichtung vor einem Neuanfang. Ab Montag, 1. Dezember 2008, wird die Einrichtung für einen Monat geschlossen. Das komplette Personal wird dann, auch auf eigenen Wunsch, auf Arbeitsplätze in andere städtische Kindertagesstätten versetzt.
Ich möchte betonen, dass die Elternproteste aus meiner Sicht zurecht aufgekommen sind, da nicht die gesamte Elternschaft über die Aktion in der Kindertageseinrichtung informiert wurde. Ich halte es für wichtig, mit den Eltern zusammen daran zu arbeiten, neues Vertrauen in die Kindertageseinrichtung zu gewinnen, welche zuvor einen hervorragenden Ruf hatte. Ich möchte betonen, dass die Aufregungen rund um die Kindertageseinrichtung an der Josefstaße keinesfalls einen kulturellen oder religiösen Ursprung haben. Es geht hier nicht um Muslime oder Christen, sondern vielmehr darum, dass alle Eltern, egal welcher Herkunft, wissen müssen, was mit ihren Kindern geschieht. Die Kindertageseinrichtung hat bisher immer gute Arbeit geleistet, aber es war ein Fehler, die Eltern, den Elternrat und das Jugendamt nicht über die Aktion zu informieren.
Es ist nun wichtig, dieser Kindertageseinrichtung eine neue Chance zu geben: Mit neuem Personal und mit dem absoluten Willen, die Eltern zukünftig über alle geplanten Aktionen zu informieren, sollte dies auch gelingen. Ich wünsche mir dies von ganzem Herzen, damit die Kinder sich in dieser Einrichtung wieder wohl fühlen dürfen und damit an ehemalige Erfolge der Einrichtung wieder angeknüpft werden kann.“

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen: VG Gelsenkirchen verhandelt Klagen der DB - Regio gegen den VRR
Die 14. Kammer des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen wird am Freitag, dem 19. Dezember 2008 um 10.00 Uhr im Saal I des Gerichtsgebäudes zwei Klagen der DB - Regio NRW GmbH gegen den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) verhandeln.
Die DB - Regio NRW GmbH klagt auf Zahlung von inzwischen rund 106 Millionen Euro aus einem Vertrag mit dem VRR über die Abwicklung des Schienennahverkehrs im Bereich des Verkehrsverbundes. Im Gegenzug klagt der VRR auf Auskunft über die Kalkulationsgrundlagen der mit der DB - Regio NRW GmBH vertraglich vereinbarten Vergütungen und darauf aufbauend auf Rückzahlung überhöhter Vergütungen.
Das zweite Verfahren betrifft die Wirksamkeit der seitens des VRR erfolgten fristlosen Kündigung des Vertrages. Aktenzeichen: 14 K 2147/07 und 14 K 3814/08

Bürgerforen haben ihre Arbeit in den Bezirken aufgenommen
In allen sieben Stadtbezirken haben sich die Bürgerforen im Rahmen des Projekts Duisburg 2027 zu ihren konstituierenden Sitzungen getroffen. Rund 300 Bürgerinnen und Bürger bringen sich aktiv bei der Gestaltung ihrer Stadt und der Stadtteile ein. Mit Hilfestellung des Stadtentwicklungsdezernats bei der Moderation und des jeweiligen Bezirksamts, die den Teilnehmern die Räumlichkeiten zur Verfügung stellten, sind die Weichen gestellt worden. Nun arbeiten die Foren in drei bis fünf Arbeitsgruppen pro Stadtbezirk ihre beschlossenen Themenfelder ab.
"Ich möchte mich bei den vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern in Duisburg herzlich bedanken", freut sich Duisburg 2027-Projektleiter Arne Lorz über das große Interesse. "Dass sich jetzt rund 300 Menschen intensiv mit der nachhaltigen Stadtentwicklung Duisburgs und ihres direkten Wohnumfelds beschäftigen, finde ich wirklich enorm." Die Foren werden natürlich auch in Zukunft nicht sich selbst überlassen, sondern können weiter auf die Unterstützung des Stadtentwicklungsdezernats und der Bezirksämter zählen. "Wir stellen nicht nur die benötigten Unterlagen und Pläne zur Verfügung. Zum Beispiel bieten wir in Kürze auch erste Fachvorträge zum demografischen Wandel, zur integrierten Stadtentwicklung oder zu Trends in Duisburg an", gibt Lorz Einblicke in die weitere Arbeit des Projekts Duisburg 2027. Bis zum Herbst 2009 erarbeiten die sieben Bürgerforen ihre Vorschläge und unterbreiten sie dann der Stadtverwaltung.

Duisburg 2027- Bürgerforen

2 765 Unternehmensinsolvenzen und 6 368 weitere Schuldner in NRW im dritten Quartal
2 765 nordrhein-westfälische Unternehmen stellten im dritten Quartal 2008 bei den Amtsgerichten des Landes einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Das waren 3,3 Prozent mehr als von Juli bis September des Jahres 2006 (damals: 2 677 Unternehmensinsolvenzen). In 2 022 Fällen wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet; in 743 Fällen musste die Eröffnung mangels Masse abgewiesen werden. Ein aussagekräftiger Vergleich mit den Ergebnissen für das dritte Quartal des Jahres 2007 ist nicht möglich, da damals die Meldungen der Amtsgerichte nicht exakt einzelnen Monaten zugeordnet werden konnten. Eine Gegenüberstellung der Jahre 2007 und 2008 können die Statistiker erst Ende März 2009 nach Vorliegen aller Insolvenzfälle aus dem Jahr 2008 präsentieren.

Neben den Unternehmen beantragten 6 368 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei wurde das 1999 im Rahmen der Insolvenzrechtsreform eingeführte Verbraucherinsolvenzverfahren für Personen, die nicht
selbstständig tätig sind (z. B. Arbeitnehmer/innen, Rentner/innen, Arbeitslose), in 5 818 Fällen in Anspruch genommen. Das waren 4,5 Prozent mehr als im dritten Vierteljahr 2006 (damals: 5 570). Bei den übrigen 550 Fällen handelte es
sich z. B. um ehemals Selbstständige, die nicht eindeutig zugeordnet werden konnten, Nachlässe und Ähnliches.
Die Gesamtzahl der Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen war im dritten Vierteljahr 2008 mit 9 133 um 3,0 Prozent höher als im dritten Quartal 2006. Die hieraus resultierenden Forderungen summieren sich auf voraussichtlich 1,95 Milliarden Euro.
Für die ersten neun Monate des Jahres 2008 ermittelten die Statistiker mit 26 287 eine um 3,8 Prozent höhere Gesamtzahl der Insolvenzen als im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2006. Dabei war die Zahl der Unternehmenszusammenbrüche mit 7 890 um 4,7 Prozent, jene der Verbraucherinsolvenzen mit 15 004 um 2,6 Prozent niedriger als im Zeitraum Januar bis September 2006.

Angelscheinverkauf beginnt
Am 1. Dezember beginnt der Verkauf der Angelscheine für die Duisburg-Ruhrorter Häfen. Die günstigen Angelscheine für das Jahr 2009 erlauben das Sportfischen auch in Teilbereichen des Innenhafens und im bei Anglern beliebten Ruhrorter Eisenbahnhafen.
Die Preise haben sich im Vergleich zu den Vorjahren nicht verändert:
Erwachsene Duisburger mit Verein (VdS) 6,00 Euro
Erwachsene Duisburger ohne Verein 9,00 Euro

Jugendliche Duisburger mit Verein (VdS) 4,00 Euro
Jugendliche Duisburger ohne Verein 5,00 Euro
Schwerbeh. Duisburger mit Verein (VdS) 4,00 Euro
Schwerbeh. Duisburger ohne Verein 5,00 Euro

Erwachsene Auswärtige 17,00 Euro
Jugendliche Auswärtige 9,00 Euro
Schwerbeh. Auswärtige 9,00 Euro
Jahresscheine können ausschließlich in der Geschäftsstelle des Stadtsportbund Duisburg zu folgenden Öffnungszeiten erworben werden:
MO – MI: 8 –12 Uhr und 12.30 – 15 Uhr   -  DO / FR: 8 – 12 Uhr und 12.30 – 14 Uhr

Neues Datenverarbeitungsverfahren in der Meldebehörde
Die Meldebehörde Duisburg bekommt ein neues Datenverarbeitungsverfahren. Ab Dezember werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bürger Services und im Zentralen Ordnungsamt mit einem modernen Verfahren arbeiten, das auch in vielen anderen Städten bereits genutzt wird.
Alle Mitarbeiter sind umfassend geschult worden. Dennoch können in den ersten Tagen technische Störungen und Unsicherheiten in der Sachbearbeitung nicht ausgeschlossen werden. Daher bittet die Meldebehörde alle Bürger in den ersten Tagen um Verständnis, sollten trotz aller Vorbereitungen Wartezeiten entstehen.
Die Verfahrensumstellung war aus technischen Gründen erforderlich geworden. Das bisherige Verfahren war in Duisburg selber entwickelt worden und fast 30 Jahre im Einsatz.
Wegen der Umstellung der Datenbanken steht der Notdienst für die Ausstellung von Reisepässen am Freitag Abend, 28. November, und am Samstag, 29. November, nicht zur Verfügung.

Über 12 Millionen Internetnutzer in NRW
Etwa drei Viertel der nordrhein-westfälischen Privathaushalte nutzt im Alltag moderne Informationstechnik: In drei von vier Haushalten stand Anfang des Jahres mindestens ein PC und etwa 70 Prozent aller Haushalte verfügten über einen Internetanschluss.
Die vorhandene Technik wird auch intensiv genutzt. Im ersten Quartal 2008 haben von jeweils 100 Personen im Alter ab zehn Jahren 83 mindestens einmal mit einem Handy telefoniert; 81 nutzten einen Computer und 75 surften im Internet. Hochgerechnet auf die Gesamtzahl der Bevölkerung ergibt sich für Anfang 2008 also eine Zahl von 13,5 Millionen Handynutzern, 13,1 Millionen Computernutzern und 12,2 Millionen Internetnutzern in NRW. Etwa 60 Prozent der Bevölkerung schaltete den PC täglich oder fast täglich an, jeder Zweite nutzte ebenso oft das Internet - in beiden Fällen überwiegend zu Hause.


WDR 5 zum Vorlesetag in der Volkshochschule
Wohl über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer lauschten Elisabeth Hartmann, im normalen Leben Moderatorin beim WDR, gespannt und mucksmäuschenstill, als sie fast 90 Minuten aus "Nero Corleone" von Elke Heidenreich vorlas. Am faszinierendsten waren die wohlgesetzten Pausen in ihrem Lesefluss. Damit band sie die Aufmerksamkeit und steigerte die Spannung bei ihren Zuhörern. Mit wohlgesetzter Stimme gab sie den beiden Protagonisten der Fabel ein Gesicht und eine Seele.
Anlass für "WDR 5 liest vor" ist der bundesweit von der ZEIT und der Stiftung Lesung ausgelobte Vorlesetag. Ziel des Aktionstages ist es, Menschen wieder mit Literatur in Kontakt zu bringen. Am 20. November fand der Vorlesetag an 55 Orten in NRW statt - so auch in der Volkshochschule Duisburg. "Selbst lesen mach Spaß - wenn man es denn kann. Vorgelesen zu bekommen ist wie ein Schatz - wenn man es denn versteht. Aber genau hier liegt das Besondere an der Zuhörerschaft," sagt Barbara Aldag, Fachbereichsleiterin für Deutsch an der VHS. Denn die bestand aus einer Gruppe von deutschen Analphabeten und einer Gruppe von Deutsch lernenden Migranten.
So hingen denn alle hochkonzentriert an den Lippen der Vorleserin und waren gespannt, wie es mit den beiden Hauptfiguren, Nero und Rosa, weiterging. Die Klassenlehrerin, Monika Behrendt hatte mit ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Buch ausgesucht und dem WDR "ihre" Gruppe für die Vorlesung vorgeschlagen - erfolgreich. Elisabeth Hartmann zog ihre Zuhörer bis ans Ende in ihren Bann, und so ist es nur folgerichtig, einen ähnlichen Vorlese-Event schon fürs nächste Semester ins Auge zu fassen.

Großhandelsumsatz im Oktober 2008 real um 0,8% gestiegen
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Großhandel in Deutschland im Oktober 2008 nominal 3,9% und real 0,8% mehr um als im Oktober 2007. Im Vergleich zum September 2008 wurde im Großhandel unter Berücksichtigung von Saison - und Kalendereffekten dagegen nominal 2,8% und real 1,1% weniger umgesetzt.

Zahl der AIDS--Acquired Immune Deficiency Syndrome-Toten in Deutschland tendenziell rückläufig
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welt-AIDS--Acquired Immune Deficiency Syndrome-Tag am 1. Dezember mitteilt, starben in Deutschland nach den Ergebnissen der Todesursachenstatistik im Jahr 2007 insgesamt 461 Personen an der durch HIV--Human Immunodeficiency Virus verursachten Erkrankung AIDS--Acquired Immune Deficiency Syndrome. Im Vergleich zum Vorjahr (504 Personen) ist die Zahl der AIDS--Acquired Immune Deficiency Syndrome-Toten damit weiter rückläufig.

Führung durch Neururers neue Arbeitsstätte
Die nächste MSV-Arena-Führung erlaubt Einblicke in die neue Arbeitsstätte von Peter Neururer. Die Umkleidekabinen, der heilige Rasen, der VIP-Bereich - alles wird unter die Lupe genommen. Die Duisburg Marketing Gesellschaft führt mehrmals im Jahr durch die Arena. Die nächste - und letzte - Führung in diesem Jahr ist am
Mittwoch, den 3. Dezember.
Treffpunkt ist jeweils um 14:45 Uhr im Foyer der MSV-Arena. Die Führung dauert etwa 1 Stunde und kostet 7.50 Euro für Erwachsene / 4.50 Euro für Kinder.

Tagespflege betreut pflegebedürftige Angehörige
Mit gutem Gewissen für Weihnachten einkaufen – die AWO macht’s möglich

Für pflegende Angehörige bedeutet die Weihnachtszeit oft eine doppelte Belastung. Sie wollen alles zum Fest schön machen. Gleichzeitig müssen sie sich weiter um ihre hilfebedürftigen Familienmitglieder kümmern. Die AWO-Tagespflege in Walsum, Duissern und am Innenhafen bietet die notwendige und verdiente Entlastung. Am Samstag, 13. Dezember, übernimmt die AWO die Betreuung. Auch pflegebedürftige Menschen mit Demenz sind herzlich willkommen.
Die Angehörigen können dann in Ruhe und mit gutem Gewissen die Weihnachtseinkäufe erledigen. Sie wissen ihre Lieben in den besten Händen. Die AWO-Tagespflege ist von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Der Betreuungstag kostet 25 Euro, darin ist das Mittagessen ebenso enthalten wie Kaffee und Gebäck während des adventlichen Nachmittags. An der Aktion beteiligen sich die AWO-Tagespflege in Walsum-Vierlinden, im Ernst-Ermert-Seniorenzentrum auf der Wintgensstraße und am Innenhafen auf dem Philosophenweg. Anmeldungen nehmen die Mitarbeiterinnen bis zum 10. Dezember unter der Rufnummer 0203 3095-0 entgegen. Weitere Informationen zur AWO-Tagespflege auch unter www.awocura.de.

Neuer Geschäftsführer der Klinikum Duisburg GmbH
"Die Position des Klinikum Duisburg als erfolgreich im Gesundheitsmarkt agierendes Krankenhaus der Maximalversorgung zu behaupten und weiter auszubauen," ist die Zielsetzung von Dr. Martin Windmann. Dr. Windmann steht seit Oktober 2008 als Hauptgeschäftsführer an der Spitze des Unternehmens.
Der neue Geschäftsführer Dr. Martin Windmann. Damit wurde nun das Führungsteam für die zukünftige Ausrichtung des Hauses neu aufgestellt.

Der neue Hauptgeschäftsführer für Duisburg und Düsseldorf kündigte an, "die bereits heute schon hervorragende Qualität der medizinischen Versorgung in der Region weiter verbessern und ausbauen zu wollen." Martin Windmann betont, man werde "auf allen Ebenen und mit allen Kräften gemeinsam zum Wohle der uns anvertrauten Patienten zusammenarbeiten. Die Verbindung von stationären und ambulanten Leistungen ist im Klinikum Duisburg bereits hervorragend und soll weiter vertieft werden. In der Etablierung von Kompetenzzentren in der Region unter Einbeziehung der niedergelassenen Ärzte sehe ich eine zukunftsweisende Entwicklung."
Martin Windmann ist überzeugt, dass es auf Grundlage dieser Strategie gelingen wird, ein gesundes Wachstum für die das Klinikum Duisburg zu generieren. "Gerade in diesen wirtschaftlich stürmischen Zeiten profitieren wir hier in Duisburg auch von der Kooperation mit anderen Häusern innerhalb des Sana-Konzerns. Anstatt als Einzelkämpfer zu agieren, können wir im Team spielen und die Erfahrungen der anderen Häuser des Sana-Verbundes und die wirtschaftlichen Vorteilen nutzen. Der Gesundheitswirtschaft stellen sich vermehrte Herausforderungen, die wir aktiv angehen wollen. Wir sehen uns als medizinisches Zentrum am Niederrhein, dessen Vernetzung mir der Region ich weiter stärken möchte."
Herr Dr. Windmann hat sich in den Wochen seit seinem Amtsantritt einen guten Überblick über die Situation in Duisburg verschaffen können. "Von der Leistungsfähigkeit dieses Hauses bin ich beeindruckt und freue mich auf die neue Aufgabe. Gemeinsam mit den motivierten und engagierten Mitarbeitern - vom Azubi bis hin zum Chefarzt - wird es uns gelingen, unser Ziel zu erreichen und unsere Führungsposition in der Region zu stärken. Hierbei freue ich mich auf die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt Duisburg und der Sana Kliniken AG als Gesellschafter der Klinikum Duisburg GmbH."

Donnerstag, 27. November 2008 - Historischer Kalender
2 Millionen Besucher im Forum

Weihnachtsmarkt: Dressler erhält Lob aus der Landeshauptstadt
Ein besonderes Kompliment erhielt Stadtplanungsdezernent Jürgen Dressler bei seinem Besuch in Düsseldorf. „Duisburg hat einen wunderschönen Weihnachtsmarkt dieses Jahr aufgestellt“, war der Tenor bei der Podiumssitzung des größten und stadtpolitisch bedeutendsten Heimatvereins Deutschlands, den „Düsseldorfer Jongens“. Dressler lieferte sofort in seiner ihm eigenen bescheidenen Art die passende Begründung: „Es ist doch klar, dass eine Burg immer ein wenig nachhaltiger überzeugt als ein Dorf.“ Damit hatte er dann auch wieder die Lacher auf seiner Seite.

Kinder schmücken Weihnachtsbaum im Duisburger Rathaus
Etwa 20 Kinder der katholischen Kindertageseinrichtung Liebfrauen schmückten heute den Tannenbaum im Foyer des Duisburger Rathauses. Voller Freunde behängten sie den Baum mit dem selbstgebastelten Schmuck. Bürgermeister Manfred Osenger überreichte der Leiterin der Einrichtung, Waltraud Frochte, im Namen der Stadt eine Urkunde und einen Gutschein für einen Zoo-Besuch, über den sich der gesamte Kindergarten freuen kann. Er bedankte sich bei den Kleinen mit einem großen Lob: „Das ist der schönste Weihnachtsbaum, den wir hier seit Jahren hatten.“ Als kleines Dankeschön erhielten alle Gruppen des Kindergartens von Oberbürgermeister Adolf Sauerland einen Adventskalender, Spiele und Süßigkeiten.

Arbeitsmarktentwicklung weiterhin ungetrübt
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage erster Berech­nungen mitteilt, waren im Monat Oktober 2008 40,84 Millionen in Deutschland lebende Personen erwerbstätig. Das sind 538 000 Personen (+ 1,3%) mehr als im Vorjahresmonat Oktober 2007 und damit so viele wie noch nie zuvor. Veränderte Tendenzen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zeigen sich auf dem Arbeitsmarkt allerdings erfahrungsgemäß häufig erst mit einigen Monaten Verzögerung.

Offener Samstag: Regenwetterbilder: Experimentieren mit Pigmenten
Start der Offenen Samstage im Lehmbruck Museum. Für die erste Veranstaltung sind noch wenige Plätze frei! Anmeldung bis Freitag Nachmittag.
Am Samstag startet im Lehmbruck Museum das Programm der Offenen Samstage für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Im ersten Workshop werden - passend zum herbstlichen Wetter - Regenwetterbilder erstellt. Hiltrud Lewe lädt junge Künstler zum Experimentieren mit Pigmenten ein. Ob knallig bunt oder grau in grau - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Jeder Offene Samstag findet in zwei Gruppen (11 bis 13.30 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr) statt. Für beide Termine sind noch wenige Plätze frei. Anmeldung bis Freitag, 28.11., 16 Uhr in der Museumspädagogik unter T.: (0) 203 / 283 2195 oder mp@lehmbruckmuseum.de
Der Offene Samstag wird veranstaltet aus Mitteln der Grillo Familiengesellschaft.

Umweltzone: Büro für Ausnahmegenehmigungen ist Dienstagnachmittag geschlossen
Das Ladenlokal im Stadthaus am Friedrich-Albert-Lange-Platz, in dem das Büro für Ausnahmegenehmigungen für die Umweltzone untergebracht ist, bleibt wegen notwendiger Bauarbeiten am kommenden Dienstag, 2. Dezember, ab 14 Uhr geschlossen.
Die Stadtverwaltung bittet Bürgerinnen und Bürger, die dann einen Besuch zur Beantragung von Ausnahmegenehmigungen für die Umweltzone geplant haben oder ihre Unterlagen abgeben wollen, auf andere Tage auszuweichen. Am Mittwoch, 3. Dezember, ist das Büro wieder planmäßig geöffnet.

Märchenfest mit „Schule der Phantasie“
Kindertagesstätte Kurt-Spindler-Straße löst Gewinn ein

Die Kindertagesstätte Kurt-Spindler-Straße 86b in Obermarxloh feiert am Freitag, 28. November, von 14 bis 17 Uhr ein Märchenfest mit der „Schule der Phantasie“. „Die Einladung zum Fest ist der 1. Preis und verdiente Belohnung für den Gewinner des Wettbewerbs „U8 und U9 – gesund will ich sein“, sagt Karin Oeser, Sprecherin der Arbeitsgruppe Prävention von der Kommunalen Gesundheitskonferenz Duisburg. Über ein Jahr haben Kinder aus über 80 Kindertageseinrichtungen goldene Sterne gesammelt, die sie für die Teilnahme an altersgerechten Vorsorgeuntersuchungen bekommen haben.
Von den Kindern wird der Aktionstag schon lange mit Spannung erwartet. In der Vorbereitungsphase wurden die Eltern und die benachbarten Grundschulen Kampstraße und Ottostraße mit einbezogen. Unterstützt wurden die Vorbereitungen zu diesem außergewöhnlichen Kinderfest durch die „Schule der Phantasie“, ein Projekt des Vereins Ikarus in Duisburg-Baerl. „Die Begeisterung bei Groß und Klein ist für die Mitglieder der Arbeitsgruppe Prävention ein großer Ansporn“, stellt die Geschäftsführerin der Kommunalen Gesundheitskonferenz, Bettina Schumacher, fest. „Wir halten unser Angebot an die Kindertagesstätten aufrecht, auf Wunsch bei Informationsveranstaltungen aufzutreten und über Inhalt und Notwendigkeit von U8 und U9 – Untersuchungen zu referieren“.

Beratungsangebot für hörbeeinträchtigte Menschen
Die nächsten Sprechstunden für Gehörlose bietet die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen des Amtes für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg am Montag, 1. Dezember, von 15 bis 17 Uhr und Montag, 15. Dezember, von 10 bis 11 Uhr an. Veranstaltungsort ist das Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte. Während der Sprechstunden sind Gebärdendolmetscher anwesend. Wegen der hohen Nachfrage ist mit Wartezeiten zu rechnen. Das Angebot ist kostenlos. Hilfesuchende können mit allen Problemen, die sie bedingt durch ihre Hörbehinderung selbst nicht lösen können, dieses kostenlose Angebot nutzen. Die Beraterinnen klären Sachverhalte, bieten Problemlösungen an und vermitteln gegebenenfalls an andere zuständige Stellen weiter.
Auch außerhalb der Sprechstunde sind die Beraterinnen unter den Rufnummern (0203) 283-2760, -4791 und -6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über Telefax unter (0203) 283-2374 erreichbar.

PC und Internet prägen zuneh­mend Berufs- und Privatleben
In Deutschland prägen moderne Informations- und Kommunikations­technologien, allen voran Computer und Internet, immer mehr das Berufs- und Privat­leben vieler Menschen. Dies geht aus den aktuellen Ergebnissen der Erhebungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur Nutzung von Informations- und Kommunika­tions­technologien (IKT) in Unternehmen und privaten Haushalten hervor. Der Anteil der Beschäftigten, die regelmäßig während ihrer Arbeitszeit einen Computer nutzen, ist seit Januar 2003 um 14 Prozentpunkte auf rund 60% im Januar 2008 gestiegen. Im privaten Bereich ist der Anteil der Personen ab zehn Jahren, die einen Computer im ersten Quartal des Jahres nutzten, im Jahr 2008 auf 76% gestiegen (2003: 64%). Die Nutzungs­inten­sität des Computers hat im gleichen Zeitraum in privaten Haushalten ebenfalls zuge­nommen: verwendeten im Jahr 2003 62% der privaten Computernutzer den PC jeden Tag oder fast jeden Tag, so stieg der Anteil dieser regelmäßigen Nutzer 2008 auf 75%.

Mittwoch, 26. November 2008 - Historischer Kalender
Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Am Dienstag, 9. Dezember, lädt Oberbürgermeister Adolf Sauerland wieder zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Donnerstag, 4. Dezember, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Freude kurz vor Weihnachten
Das FORUM Duisburg hat eine Spende von 788,54 € an Herrn Menrad dem Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins Immersatt Kinder und Jugendtisch e.V. übergeben.
Während unserer Aktion Phänomenale Welten im Oktober 2008 waren unsere Besucher begeistert von dem präsentierten Gravitationstrichter. Indem sie Kleingeld hineingeworfen haben, konnten sie beobachten. wie sich Planeten und Kometen auf der Bahn um die Sonne bewegen Bedanken möchten wir uns bei allen Besuchern, die ihre Münzen für bedürftige Kinder gespendet haben.
Besonders möchten wir uns auch bei unseren internationalen Besuchern aus lndien, Schweden, Schweiz, Griechenland, Italien, Türkei usw. für das gespendete Geld bedanken.
Das FORUM Duisburg hat sich für die vereinseigene Einrichtung lmmersatt entschieden. da sich hier um Kinder aus benachteiligten Familien gekümmert wird. Entweder durch das Angebot von Frühstücksbeuteln für die Schulen, eines Mittagstisches und der Verteilung von Lebensmitteln an außerschulischen Einrichtungen und vielem mehr.
Das FORUM Duisburg freut sich, den Verein Kinder- und Jugendtisch mit diesem Betrag unterstützen zu können.

Fördergesellschaft des Binnenschifffahrtsmuseums kauft Sammlung Schuppert
Einzigartiges Schiffsregister aus drei Jahrzehnten

Solch ein umfassendes Schiffsregister gibt es wahrscheinlich weltweit kein zweites Mal: Die Rheinschifffahrt auf mehr als 55 Regalmetern, in rund 30 Jahren zusammengetragen, säuberlich in Ordnern abgeheftet. Sie enthalten Informationen zu wahrscheinlich einem Großteil, wenn nicht aller Schiffe, die in dieser Zeit den Rhein befahren haben. Erhard Schuppert hat sie gesammelt. Im April dieses Jahres starb der ehemalige Rheinschiffer. Jetzt kaufte die Fördergesellschaft des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt von seinen Erben die komplette Sammlung. In der Mitgliederversammlung der Fördergesellschaft am Donnerstag, 27. November, übergibt der Vorsitzende Caspar Berninghaus die Neuerwerbung offiziell an das Museum.
Museumsleiter Heinrich Kemper: "Ein Schiffsregister von diesem Umfang hätte vom Museum nicht erstellt werden können. Ich bin Herrn Berninghaus und dem Kuratorium der Fördergesellschaft für ihr Engagement sehr dankbar." Den Erben war vor allem eines wichtig, so Klaus Schuppert, der Sohn des Verstorbenen: "Wir wollten nicht das Lebenswerk meines Vaters auseinander reißen. Wir haben zahlreiche Anfragen von Sammlern erhalten, die sich jeweils ,Filetstückchen' herausnehmen wollten. Auch andere Museen waren interessiert." Im Binnenschifffahrtsmuseum jedoch bleibt die Sammlung komplett erhalten und, das ist der Witwe, Magdalene Schuppert, besonders wichtig, sie bleibt öffentlich zugänglich und wird weiter geführt.
Denn Schuppert öffnete sein Privatarchiv jederzeit bereitwillig für Fachleute, Schiffer und Modellbauer. Nachkommen von Schiffseignern oder ehemalige Besatzungsmitglieder, Forscher oder Studenten: Sie alle sind schon auf der Suche nach einem bestimmten Schiff unter vielen zehntausenden oder nach einer längst geschlossenen Reederei fündig geworden. Auch der Computer des Sammlers wird im neuen Archivraum aufgestellt. Ein Teil des Verzeichnisses ist hier digital angelegt. Gut die Hälfte des gesammelten Wissens ist auf diese Weise per Suchfunktion auffindbar.
Klaus Schuppert: "In den Ordnern ist alles verzeichnet, was sich im Lebenslauf eines Schiffes ereignet. Vieles davon zusätzlich in Form von Fotos und Original-Dokumenten." Das Netzwerk des Sammlers funktionierte gut: Machte irgendwo eine Reederei dicht, war er schneller als der Reißwolf. Überall entlang des Rheines hatte er Freunde und Bekannte, die für ihn Fotos machten und ihm Daten schickten. Besonders interessant für die weitere Forschung, so Schuppert: "Die Informationen sind sehr komplex und umfassend. Aber das System, das mein Vater angelegt hat, ist so einfach aufgebaut, dass jeder es sofort selbst bedienen kann." Das macht es den Nachfolgern leicht, das Register fortzuführen.
Entstanden ist die Keimzelle dieses einzigartigen Schiffsverzeichnisses übrigens aufgrund einer Wette. Klaus Schuppert: "Mein Vater fuhr jahrelang als Schiffsführer auf dem Rhein. Als ich zur Welt kam, ging er an Land, damit die Familie zusammen blieb. Sein Herz gehörte jedoch immer der Schifffahrt." Eines Tages wettete er deshalb mit Freunden, wem es wohl gelingen würde, als erstes alle Informationen zur Krupp-Flotte zusammenzutragen." Im Nu hatte Schuppert senior alles zusammen. Schuppert junior: "Er stellte fest, wie viel Spaß ihm die Recherche gemacht hatte und beschloss, das auf die gesamte Rheinschifffahrt auszuweiten."

In der Stadtbibliothek weihnachtet es sehr
Das neue Kinderprogramm der Stadtbibliothek für Dezember ist gedruckt. Insgesamt 26 Veranstaltungen werden in der Zentralbibliothek und den Zweigstellen angeboten und laden Kinder zwischen vier und acht Jahren ein, sich auf Weihnachten zu freuen und vorzubereiten. Geschichten hören, Malen, Basteln, Spielen, Lesen, Singen und Bilderbuchkino verkürzen die aufregende Zeit bis zum 24. Dezember. Die Veranstaltungsübersicht liegt ab sofort in allen Stadtbibliotheken und anderen öffentlichen Einrichtungen aus. Eintritt zu den einzelnen Veranstaltungen wird nicht erhoben, ein gültiger Bibliotheksausweis wird aber vorausgesetzt. Für alle Termine ist eine Anmeldung erforderlich.

Rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit konnte auch die Neugestaltung der Kinderbücherei im Erdgeschoss der Zentralbibliothek abgeschlossen werden. Am Samstag, 6. Dezember, sind dann auch alle kleinen und großen Freunde der Kinderbibliothek und die, die es noch werden wollen, von 12 bis 15 Uhr zu einem bunten Einweihungsfest eingeladen. Alladin der Zauberer, ein Bilderbuchkino, eine Märchenerzählerin, sowie eine Bastel- und Schminkwerkstatt sorgen für einen spannenden und unterhaltsamen Nachmittag.

UDE: Erwerbstätigkeit im Alter steigt - unterschiedliche Chancen
Infolge der Arbeitsmarkt- und Rentenreformen sind immer mehr Ältere länger erwerbstätig. Gleichzeitig spalten sich die sozialen Chancen: zwar steigt die Alterserwerbstätigkeit, nach wie vor geht aber ein Teil der Älteren vorzeitig in Rente, obwohl dafür Abschläge in Kauf genommen werden müssen. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des Altersübergangs-Monitors, mit dem das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und des Forschungsnetzwerks Alterssicherung den Übergang zwischen Erwerbsleben und Ruhestand untersucht.
Die Erwerbstätigkeit der 55- bis 64-Jährigen ist hierzulande in den letzten zehn Jahren von 38,0 Prozent auf 48,1 Prozent gestiegen. Damit verzeichnet Deutschland innerhalb der Europäischen Union den höchsten Zuwachs und hat gute Chancen, bis zum Jahr 2010 das Ziel einer Alterserwerbsbeteiligung von 50 Prozent zu erreichen, rechnen die IAQ-Arbeitsmarktforscher Dr. Martin Brussig, Prof. Dr. Matthias Knuth und Sascha Wojtkowski. Einen erheblichen Anteil daran hat die günstige demographische Konstellation, denn die geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge wachsen zunehmend in die betrachteten Altersgruppen hinein. Hauptursache ist allerdings, dass Männer länger arbeiten und mehr Frauen als früher erwerbstätig sind.
Doch es gibt noch einen anderen Trend: Auch die Beschäftigungslosigkeit Älterer hat zugenommen. Ein Großteil der Arbeitslosen ab 58 Jahren taucht in der Statistik gar nicht mehr auf und viele warten die Regelaltersgrenze ab, um Rentenabzüge zu vermeiden. Das gelingt nicht immer: 51,4 Prozent der Männer, die drei Jahre vor Rentenbeginn dauerhaft erwerbstätig waren, aber nur 19,3 Prozent der Männer, die in dieser Zeit nicht oder nur geringfügig beschäftigt waren, erreichten im Jahr 2005 abschlagsfreie Renten.
Arbeitslosigkeit im Alter treibt nach wie vor viele trotz Kürzungen in die Frühverrentung: Im Jahr 2005 betraf dies schon 42 Prozent aller Neurentner. Nach Jahren der Begrenzung der Frührente zeichnet sich eine Trendumkehr ab: 2004 sind wieder mehr Menschen im Alter von 60 Jahren in Altersrente gegangen als 2003, und zu größeren Teilen aus Arbeitslosigkeit. Ein Grund könnte die Einführung von „Hartz IV“ sein: Flucht in die Rente, weil wegen fehlender Bedürftigkeit kein Anspruch auf Arbeitslosengeld II besteht.
Im Durchschnitt gehen Arbeitnehmer in Deutschland heute mit 63,2 Jahren in Altersrente – ein Jahr später als noch vor sechs Jahren. „Der Abbau von Frühverrentungsanreizen wirkt, aber er wirkt selektiv“, stellen die IAQ-Forscher fest. Wer auch im Alter über eine gute Beschäftigungsfähigkeit verfügt, kann sie für eine längere Erwerbstätigkeit einsetzen. Geringqualifizierte hingegen weisen nach wie vor niedrige Beschäftigungsquoten auf. „Wenn es nicht gelingt, Erwerbschancen auch jenseits des 60. Lebensjahres für alle zu gewährleisten, werden die Chancen auf einen direkten und selbst bestimmten Übergang in eine auskömmliche Rente weiter auseinander gehen“, warnt das IAQ.

Pensionierungen von Lehrern wegen Dienstunfähigkeit gehen weiter zurück
Nach Informationen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gingen im Jahr 2007 knapp 20 000 verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer in den Ruhestand. Das waren rund 9% mehr als im Vorjahr. Wie schon in den Jahren zuvor ging aber die Dienstunfähigkeit als Grund für die Pensionierung in ihrer Bedeutung weiter zurück und lag im Jahr 2007 bei einem Anteil von 23% (2006: 24%) an allen Pensionierungen von Lehrerinnen und Lehrern. Dies ist der tiefste Stand seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 1993. Nach einer durchgängig hohen Relevanz der Dienstunfähigkeit in den 1990er Jahren und einem Spitzenanteil von 64% der Pensionierungen im Jahr 2000, setzte nach der Einführung von Versorgungsabschlägen bei vorzeitiger Pensionierung der nun fortdauernde Rückgang der Dienstunfähigkeit bei Lehrerinnen und Lehrern ein. Trotzdem war in den übrigen Tätigkeitsbereichen der Gebiets­körperschaften für die ebenfalls die Regelaltersgrenze 65 Jahre gilt, der Anteil der Dienstunfähigkeit mit rund 17% an allen Pensionierungen immer noch niedriger als bei den Lehrerinnen und Lehrern.

Gaspreise im Oktober 2008
Im Frühjahr und Sommer 2008 sind ? den Weltmarktpreisen für Rohöl folgend ? die Verbraucherpreise für Heizöl und Kraftstoffe rasant gestiegen. Sie erreichten im Juli 2008 ihren historischen Höchststand. Während seit August die Ölpreise wieder sinken, zeigen sich nun bei den Gaspreisen deutliche Steigerungen. Diese Beobachtung kommt nicht unerwartet ? denn die Gaspreise folgen, wie in früheren Jahren auch, ungefähr der Entwicklung der Ölpreise mit einer zeitlichen Verzögerung von sechs bis neun Monaten.

NRW-Verbraucherpreisindex: Niedrigste Teuerungsrate seit Ende 2006
n Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik von November 2007 bis November 2008 um 1,1 Prozent auf 106,1 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gestiegen. Dies ist die niedrigste Jahresteuerungsrate seit Dezember 2006 (damals: +1,1 Prozent). Gegenüber dem Vormonat (Oktober 2008) ging der Preisindex um 0,6 Prozent zurück.
Der Rückgang des Verbraucherpreisindex gegenüber Oktober 2008 war maßgeblich auf Preisrückgänge bei Heizöl (-13,0 Prozent) und Kraftstoffen (-8,9 Prozent) zurückzuführen. Auch die Preise für Molkereiprodukte wie Speisequark (-12,3 Prozent) und Vollmilch (-10,7 Prozent) gaben im Vergleich zum Vormonat nach.

Dagegen verteuerten sich im Jahresabstand insbesondere Flüge (+11,5 Prozent). Die Preise für Haushaltsenergien (insgesamt:
+10,0 Prozent) entwickelten sich unterschiedlich: Während Gas (+24,2 Prozent) sich verteuerte, war Heizöl um 6,1 Prozent günstiger als vor Jahresfrist. Preiswerter als noch im Vorjahr
waren außerdem u. a. Butter (-26,6 Prozent) und Kraftstoffe (-13,9 Prozent). (LDS NRW)

Hochschulen in NRW: Zahl der Studienanfänger erreicht Höchststand
 Noch nie haben in Nordrhein-Westfalen so viele junge Menschen ein Studium aufgenommen wie im gerade begonnenen Wintersemester. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand erster vorläufiger Ergebnisse mitteilt, meldeten die Hochschulen des Landes für das aktuelle Wintersemester mit 71 300 sieben Prozent mehr Studienanfänger als im Wintersemester 2007/08. Die Gesamtzahl der Studentinnen und Studenten stieg ebenfalls: Derzeit sind an den nordrhein-westfälischen Hochschulen insgesamt 475 400 Studierende eingeschrieben (+2,7 Prozent). An den Fachhochschulen erhöhte sich die Zahl der Studienanfänger gegenüber dem vorangegangenen Wintersemester um 8,9 Prozent und an den Universitäten des Landes um 5,8 Prozent.
Wie die Statistiker weiter mitteilen, begannen im Wintersemester 2008/09 rund 8 200 Studierende in NRW ein Fachstudium im Bereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik; das waren 20,4 Prozent mehr als im Wintersemester 2007/08. Im Bereich Bauingenieurwesen erhöhte sich die Zahl der Studienanfänger um 10,8 Prozent auf 1 800, im Studienbereich Elektrotechnik um 9,2 Prozent auf 3 600. Etwa 6 100 Studienanfänger entschieden sich für ein Informatikstudium, 1,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Die Statistiker weisen darauf hin, dass die endgültigen von den vorläufigen Zahlen abweichen können und in den vorgenannten Ergebnissen Nebenhörer nicht berücksichtigt sind (ein Student
kann beispielsweise als Haupthörer an der Universität Köln ein Lehramtsstudium absolvieren und belegt an der Deutschen Sporthochschule Köln das Studienfach "Sport" - von dort wird er
dann als Nebenhörer gemeldet). Würden Haupt- und Nebenhörer zusammengefasst werden - wie dies das Statistische Bundesamt zu tun pflegt -, ergäben sich für Nordrhein-Westfalen folgende Fallzahlen für das Wintersemester 2008/09: 482 300 Studierende (+2,9 Prozent) und 72 100 Studienanfänger (+7,6 Prozent). (LDS NRW)

Dienstag, 25. November 2008 - Historischer Kalender
"Friemersheim Brass" Posaunenchor und das traditionelle Adventskonzert
Am Sonntag, 30.11., 17 Uhr, veranstaltet der Posaunenchor "Friemersheim Brass" sein traditionelles Adventskonzert in der Kreuzkirche Duisburg-Friemersheim zugunsten von behinderten Kindern in St. Petersburg. Mit Swing, Spirituals und Blues werden die Bläser rund um den musikalischen Leiter Gerald Münster weihnachtliche Stimmung verbreiten. Statt Eintritt wird um Spenden gebeten.
Ergänzt wird das Posaunenchor-Programm um adventliche Orgel-Interpretationen von Regina Steven, Thorsten Kämmer liest „Friemersheim Brass“ Texte.
Die Spenden des Abends werden einem Projekt der Kindernothilfe für mehrfach-schwerstbehinderte Kinder in St. Petersburg zugute kommen. Traditionell gelten Kinder mit ausgeprägter und tiefer geistiger Behinderung in Russland als nicht lernfähig. Das Projekt sorgt für die Integration der Mädchen und Jungen in das Sonderschulsystem.
„Friemersheim Brass“ entstand 2004 anlässlich der "Nacht der offenen Kirchen" aus dem Posaunenchor Friemersheim und Bläsern vom linken Niederrhein. Mittlerweile spielen Musikerinnen und Musiker aus ganz Nordrhein-Westfalen mit. Während der letzten Jahre entwickelte sich eine musikalische und sehr fröhliche Formation, die sich schon weit über die Stadtgrenze hinaus einen guten Ruf erarbeitet hat.

VHS-Vortrag: "Unterstützen statt erziehen"
"Unterstützen statt erziehen" ist der Titel einer Veranstaltung der Volkshochschule am Dienstag, 2. Dezember, von 20 bis 21.30 Uhr, im Gebäude auf der Königstraße 47. Der Referent Dr. Hubertus von Schönebeck stellt die Grundlagen und Grundprinzipien seines Umgangs mit Kindern vor. Dabei steht für ihn immer die "Begegnung auf gleicher Augenhöhe" im Mittelpunkt. In seinem Vortrag zeigt er auf, wie es möglich ist, mit dieser Perspektive neuen Schwung in den Umgang mit den eigenen Kindern zu bringen und wie auf diese Weise viele ärgerliche Alltagsprobleme unkonventionell, aber effektiv gelöst werden können. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

UDE: 2. Atlas zur Geschichte des Niederrheins erschienen
Von den Römern bis zur Gegenwart
Er dient Historikern als Fachlektüre, Schülern und Studenten als Informationsquelle und Ausflüglern als Wegweiser - der Atlas zur Geschichte des Niederrheins. Über 14.000 Mal verkaufte sich der erste Band des wissenschaftlichen Alleskönners. Nun legt Dr. Irmgard Hantsche, ehemalige Geschichtsprofessorin der Universität Duisburg-Essen (UDE) mit ihrem zweiten Werk einen druckfrischen Nachfolge- und Ergänzungsband vor.
Anhand von 65 farbigen und neu entwickelten Karten (Kartographie Harald Krähe) beschreibt Prof. Dr. Irmgard Hantsche die 2000-jährige Geschichte des Niederrheins von den Römern bis zur Gegenwart. Jeder Karte steht ein einseitiger Text gegenüber, der den Kartenhintergrund erläutert, Zusammenhänge aufzeigt und Zusatzinformationen und Literaturhinweise bietet. Über die Hälfte der Karten behandelt dieSozial-, Wirtschafts- und Verkehrsgeschichte, vernachlässigt dabei aber auch nicht die politisch-territoriale, die kirchlich-religiöse und Kulturgeschichte.
Der Atlas ist im Verlag Peter Pomp erschienen und ist sowohl als broschierte wie als fest gebundene Ausgabe erhältlich: ISBN 978-3-89355-257-3, 18 € (broschiert); ISBN 978-3-89355-258-0, 22€ (fest gebunden).

Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 3. Quartal 2008
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) bereits in seiner Schnellmeldung am 13. November 2008 mitgeteilt hat, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ? preis-, saison- und kalenderbereinigt ? im dritten Quartal 2008 um 0,5% niedriger als im zweiten Quartal des Jahres. Im ersten Quartal 2008 war die Wirtschaftsleistung im Vorquartalsvergleich um 1,4% gestiegen und im zweiten Vierteljahr um 0,4% zurückgegangen.
September 2008: Aufträge im Bauhauptgewerbe real + 2,2% zum Vorjahr
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gingen im Bauhauptgewerbe im September 2008 in Deutschland in Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten preisbereinigt um 2,2% höhere Aufträge ein als im Vorjahresmonat. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 14,1% zu, im Tiefbau dagegen um 8,6% ab.

Montag, 24. November 2008 - Historischer Kalender
Sperrung der Vohwinkelstraße aus Richtung „Am Nordhafen“ in Untermeiderich
Die Einfahrt aus der Straße „Am Nordhafen“ in die Vohwinkelstraße wird ab Mittwoch, 26. November, gesperrt. Nach einer Kanalbaumaßnahme wird hier am Gehweg gearbeitet. Die Ausfahrt aus der Vohwinkelstraße bleibt frei. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Samstag, 6. Dezember.
Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert. Fußgänger müssen den gegenüberliegenden Gehweg benutzen. Die Stadt Duisburg bittet alle Betroffenen um Verständnis.

„28 Stories über Aids in Afrika“
Die Stadtbibliothek lädt am Mittwoch, 26. November, um 16.30 Uhr zu einer Lesung mit Josef Krings ins LiteraturBistro, Düsseldorfer Straße 5-7, ein. Der Alt-Oberbürgermeister liest auf Einladung der Aidshilfe Duisburg aus dem Buch „28 Stories über Aids in Afrika“ der kanadischen Journalistin Stephanie Nolen. Nach offiziellen Schätzungen waren Ende 2006 etwa 28 Millionen Menschen in Afrika mit Aids infiziert. Jede Geschichte steht stellvertretend für eine Million Infizierter und stellt die Lebensgeschichten von 28 Männern, Frauen und Kindern vor, die meist selbst von der Krankheit betroffen sind.
Während seiner langen Amtszeit begegnete Krings Künstlern und Politikern, traf Königinnen und andere starke Frauen und pflegte internationale Kontakte. Mit seiner Lesung macht er die Zuhörerinnen und Zuhörer mit starken und verzweifelten Persönlichkeiten bekannt, die trotz allem den Mut, ihre Hoffnung und Würde nicht verlieren.
Die Lesung erfolgt im Rahmen der Fotoausstellung „Stille Heldinnen“, die noch bis zum 5. Dezember im Treppenhaus der Zentralbibliothek zu sehen ist. Im Anschluss an die Lesung wird eine Führung durch die Ausstellung angeboten. Der Eintritt zur Lesung und anschließenden Führung ist frei.
Erfolgreiches Umschulungskonzept für alleinerziehende Frauen
Die Arbeitsgemeinschaft Duisburg bietet eine spezielle Umschulung für alleinerziehende Mütter an. Das Tele-Home-Learning-Programm für den Beruf Kauffrau für Bürokommunikation bietet Frauen die Chance, Familie und
Berufsleben miteinander zu vereinbaren. Das Besondere: gelernt wird auch von Zuhause aus. Ein Dozent leitet die Teilnehmer über Computer an. Zusätzlich absolvieren sie Praktika, die auf halbe Tage ausgerichtet sind. Bereits zwei
Maßnahmen liefen mit Erfolg. Viele Frauen fanden danach einen Arbeitsplatz.
Gern möchte die ARGE Duisburg zusammen mit dem Schulungszentrum Gelos das Konzept vorstellen. Der Termin kann fotografisch anschaulich begleitet werden

Ersatztermin für die ausgefallene Lesung mit Dieter Kühn
Der Sturm am vergangenen Freitag führte nicht nur zur Schließung des Duisburger Weihnachtsmarktes, sondern auch zur Absage der für den Abend geplanten Autorenlesung in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße. Der mit der Deutschen Bahn anreisende Autor musste seine Fahrt in Köln beenden, da der Duisburger Hauptbahnhof nicht mehr angefahren wurde. Neuer Termin für die am Freitag ausgefallene Lesung des Erfolgsautors Dieter Kühn in der Stadtbibliothek ist Montag, 8. Dezember 2008. Die Lesung beginnt um 20 Uhr. Die für den 21. November verkauften Karten behalten ihre Gültigkeit. Dieter Kühn liest aus seiner Biographie „Gertrud Kolmar. Leben und Werk, Zeit und Tod“.
Gertrud Kolmar wurde 1894 in Berlin geboren und 1943 in Auschwitz ermordet. Sie wuchs im wohlhabenden Berliner Westend auf. Während des Zweiten Weltkriegs musste sie Zwangsarbeit in einer Munitionsfabrik leisten. Dort wurde sie am 2. März 1943 verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Während der gesamten Zeit ihrer Verfolgung schrieb Gertrud Kolmar. Sie hinterließ Gedichte, Erzählungen und einen Roman. Dieter Kühn erinnert in seiner Biografie an diese heute vergessene Persönlichkeit und ihr literarisches Werk aus der Zeit des untergegangenen jüdischen Milieus in Berlin. Die Lesung mit anschließender Diskussion gibt die Möglichkeit, all dies wieder zu entdecken. Durch die Veranstaltung führt Bibliotheksdirektor Dr. Jan-Pieter Barbian. Der Eintritt kostet 5 Euro, im Vorverkauf 4 Euro. Karten sind während der Öffnungszeiten an der Information im Erdgeschoss der Stadtbibliothek erhältlich.

VHS-Studienfahrt: Dresden und Erich Kästner
Eine Studienfahrt der Volkshochschule nach Dresden ist der Anlass für Jörg Mascherrek und Ursula Jung am Mittwoch, 3. Dezember, von 18 bis 19.30 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47 einige Porträts der sächsischen Landeshauptstadt zu präsentieren. Gedacht wird aber auch Erich Kästners, der in Dresden geboren ist, seine Kindheit und Jugend dort verbrachte und auch, als er längst nicht mehr dort lebte, seine Heimatstadt gepriesen hat. „Ich musste, was schön sei, nicht erst aus Büchern lernen“, schrieb er. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt fünf Euro.

Seniorenbeirat lädt zur Bürgersprechstunde ein
Die nächste Sprechzeit des Seniorenbeirates findet am Mittwoch, 10. Dezember, von 10 bis 11 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz", auf der Schwanenstraße 5-7, in Duisburg-Mitte statt. Alle Duisburger Senioren sind eingeladen, gemeinsam mit Mitgliedern des Seniorenbeirates die Situation der älteren Menschen in Duisburg zu diskutieren und ihre besonderen Bedürfnisse darzulegen. Auch individuelle Fragen und Anliegen können erörtert werden.
Viele Senioren nutzten bisher die Gelegenheit zum Austausch zu verschiedensten Themen mit Vertretern des Seniorenbeirates der Stadt Duisburg und nahmen das Angebot der nun seit fast einem Jahr durchgeführten monatlichen Sprechstunden wahr. Ab 2009 werden die Sprechstunden vierteljährlich angeboten. Die erste Sprechstunde im Jahr 2009 findet daher am Mittwoch, 11. Februar 2009, von 10 bis 11 Uhr im Beratungszentrum "Der Kleine Prinz" statt.

Komm zu Fatih! Fatih Çevikkollu in der Mercatorhalle
Im Rahmen der Spaß.Gesellschafts.Abende präsentiert Fatih Cevikkollu am 29. November, um 20 Uhr sein Programm "Komm zu Fatih!" in der Kleinen Mercatorhalle.
Bekannt ist er bereits als Murat aus der RTL-Sitcom "Alles Atze". Doch was Fatih Çevikkollu auf der Kleinkunstbühne zeigt, gehört zu den großen Überraschungen im deutschen Kabarett.
In seinem neuen Programm "Komm zu Fatih" nimmt sich Fatih Çevikkollu unter anderem den Kernthemen des 21. Jahrhunderts an: Ehe, Kinder und Erziehung. Dabei tritt er mit großem Schauspieltalent und viel Selbstironie einmal mehr als Vermittler seiner beiden Kulturen auf. Mit dem Blick des in Deutschland geborenen Türken macht der Kölner zielsicher Vorurteilen über das südländische Familienbild und Döner-Klischees den Garaus. Bissig aber nie gehässig erzählt er Geschichten aus seinem kleinen Alltag, der dennoch das große Ganze widerspiegelt. Darin kommen ,Hartz-Four-Receiver' ebenso vor wie ,Kümmeltürken', die blitzschnell zu Top-Terroristen werden. Statt des erhobenen Zeigefingers setzt Fatih jedoch lieber ein charmantes Augenzwinkern ein und bringt seine Zuschauer damit nicht nur zum Lachen, sondern sorgt auch dafür, dass seine Sicht der Dinge noch weit über den Abend hinaus in deren Köpfen wirkt.
Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Im Vorverkauf kostet eine Karte 12 ? und 15 ? an der Abendkasse. Mit der Stadtwerke Duisburg PartnerCard gibt es 2,50 ? Nachlass auf alle Tickets.

Welt-Aids-Tages am 1. Dezember - weltweit Aktionen angekündigt
Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember finden weltweit Aktionen statt. In diesem Jahr lautet das Motto: „Gemeinsam gegen AIDS. Wir übernehmen Verantwortung – für uns selbst und Andere“. In Duisburg werden sich die Beratungsstelle zu AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg und die AIDS-Hilfe Duisburg/Kreis Wesel e.V. beteiligen. Besondere Beachtung dürften die JugendFilmTage am 27. und 28. November 2008 zu den Themen Sexualität, Liebe, Freundschaft & HIV/Aids sowie der Tag der offenen Tür in der AIDS-Beratung des Gesundheitsamtes finden.

Große Momente der Musikgeschichte mit Renate Bernard
Den Abschluss der Vortragsreihe „Große Momente der Musikgeschichte“ bildet in diesem Jahr ein Vortrag zum 80. Geburtstag der Mezzosopranistin Christa Ludwig am Donnerstag, 4. Dezember, um 20 Uhr in der Volkshochschule, Königstraße 47. Wie immer werden die Lebensbilder durch Ausschnitte aus bedeutenden Aufnahmen vieler Künstler ergänzt. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt fünf Euro.

Zahl der in Tagespflege betreuten Kinder um knapp ein Viertel gestiegen
Mitte März 2008 wurden in Nordrhein-Westfalen 17 852 Kinder in mit öffentlichen Mitteln geförderter Tagespflege betreut. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 3 343 (23,0 Prozent) mehr als am 15. März 2007. Die Betreuung erfolgte durch 8 605 Tagesmütter und 225 Tagesväter. Die Zahl der Tagespflegepersonen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1 457 Personen
(19,8 Prozent).
10 429 der betreuten Kinder (58,4 Prozent) waren jünger als drei Jahre alt. In den meisten Fällen erfolgte die Betreuung an fünf Werktagen in der Woche (8 355 Kinder; 46,8 Prozent). Für 2 054 Kinder (11,5 Prozent) erfolgte die Betreuung auch am Wochenende.
In 16 795 Fällen (94,1 Prozent aller Tagespflegeverhältnisse) waren das betreute Kind und die betreuende Person nicht miteinander verwandt. (LDS NRW)

Durchschnittserlös für Strom 2007 um 6,9% gestiegen
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, betrug im Jahr 2007 der vorläufige Durchschnittserlös (Grenzpreis) für Strom 8,57 Cent je Kilowattstunde. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Grenzpreis damit um 6,9% gestiegen. Der Grenzpreis ist gesetzlich definiert als Durchschnittserlös der Versorgungsunternehmen je Kilowattstunde Strom, berechnet aus den Stromlieferungen an Sondervertragskunden.

"Benefiz for Kids" in der Hochfelder Paulskirche
"Benefiz for Kids" ist eine Benefizveranstaltung, die einmal im Jahr in der Adventszeit in der Pauluskirche Duisburg Hochfeld stattfindet.
Alle Einnahmen kommen den Kindern und Jugendlichen im Stadtteil zu Gute. Im Jahr 2006 wurde die Veranstaltung zum ersten Mal durchgeführt und war ein großer Erfolg.
Initiiert wird die Benefizveranstaltung von der Acoustic Cover Pop Band "Exit Paris", der Evangelischen Kiche und dem evangelischen Jugendheim Duisburg-Hochfeld. Danach wird "EXIT PARIS" mit Acoustic Popund neuem Programm die Gäste unterhalten. Dadurch, dass EXIT PARIS eine reine Akustik-Band ist, ist es völlig egal wo man spielt. Ob auf einem Geburtstag oder auf einer großen Bühne. Als Topact konnten wir in diesem Jahr "LUNCHTIME" gewinnen. Die siebenköpfige Duisburger Coverband Lunchtime spielt bekannte Hits aus den Siebzigern und aktuelle Songs von heute.

Samstag, 22. November 2008 - Historischer Kalender
Sprechstunden der Beschwerdestelle für Psychiatrie-Erfahrene und Betroffene
Die Beschwerdestelle für Psychiatrie-Erfahrene und Betroffene versteht sich als eine neutrale und unabhängige Einrichtung. Sie steht allen Menschen zur Verfügung, die sich infolge von Schwierigkeiten mit Einrichtungen oder Personen der Psychiatrischen und Psychosozialen Versorgung Duisburgs beschweren wollen. Die Beschwerdestelle bietet jeden Dienstag, 16 bis 17.45 Uhr im "Kleinen Prinzen" auf der Schwanenstrasse 5-7 in Duisburg-Mitte eine offene Sprechstunde an.

Die Beschwerdestelle wird von der PSAG Duisburg (Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft) und vom Gesundheitsamt der Stadt Duisburg unterstützt. Sie setzt sich aus Psychiatrie- Erfahrenen, Angehörigen und Fachkräften der psychosozialen Versorgung Duisburgs zusammen. Die Beschwerdestelle nimmt Beschwerden von Betroffenen und Angehörigen aus Duisburg auf, geht diesen nach, berät und bemüht sich um eine Klärung. An die Beschwerdestelle können sich alle Menschen wenden, die in Duisburg wohnen und Schwierigkeiten mit Einrichtungen oder Personen der Psychiatrischen und Psychosozialen Versorgung, wie z. B. Psychiatrischen Kliniken, Ambulanten und Stationären Diensten, Reha Einrichtungen, Wohnheimen, gesetzlichen Betreuern haben.  Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Beschwerden schriftlich (Viktoriastraße 8, 47049 Duisburg) oder telefonisch unter 0203/283-5423 mitzuteilen. Das Beratungsangebot ist kostenlos.

Kanalbauarbeiten in Duisburg - Rheinhausen
Im Einzugsgebiet der Trompeter-, Ufer- und Rolandstraße in Duisburg -Rheinhausen wird ein Regenklärbecken mit einem Einleitungsbauwerk in den Rumelner Bach errichtet. Im Rahmen der Arbeiten werden neue Regenwasserkanäle verlegt und gleichzeitig die sanierungsbedürftigen Abwasserkanäle erneuert. Die Bauarbeiten, die am kommenden Montag beginnen, werden im Oktober 2009 abgeschlossen sein.
Während der Bauarbeiten sind die Roland- und die Uferstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Anwohner haben weiterhin freie Zufahrt zu ihren Grundstücken, die Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge bleibt gewährleistet. Eine Umleitung für den Verkehr ist ausgeschildert. Für den Zeitraum der Arbeiten muss der Spielplatz im Bereich der Einmündung Ufer- und Rolandstraße geschlossen werden.

Offene Samstage im Lehmbruck Museum 2008/2009
Kurz vor dem Start in die Vorweihnachtszeit stellt das Team der Kunstvermittlung im Lehmbruck Museum das Programm der Offenen Samstage vor. Bis Ende März an elf Samstagen Programm für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren.
Malen, basteln, spielen, Kunst angucken und das während die Eltern einkaufen. Ab dem 29. November locken im Lehmbruck Museum spannende Themen für Kinder von 6 bis 12 Jahren.
Los geht es am Samstag, den 29. November, mit dem Thema "Regenwetterbilder". Hiltrud Lewe lädt an diesem Tag zum Experimentieren mit Pigmenten ein. Wenn es auf Weihnachten zugeht, orientieren sich auch die Offenen Samstage am Fest: "Mein ganz persönlicher Weihnachtsbaum" und "Coole Hülle - Verpackungskunst für Geschenke" werden am 13. und 20. Dezember angeboten.
Der Veranstaltungsflyer mit allen Terminen der Offenen Samstage liegt ab sofort an der Museumskasse und in vielen öffentlichen Einrichtungen in Duisburg aus.
Jeder Workshop findet in zwei Gruppen statt, wahlweise von 11 Uhr bis 13.30 Uhr oder von 14 Uhr bis 16.30 Uhr. Die Teilnahme pro Veranstaltung kostest 5 Euro für Eintritt und Material. Die Anmeldung erfolgt jeweils ab dem Montag vor der Veranstaltung in der Museumspädagogik unter T.: (0) 203 / 283 2195 oder mp@lehmbruckmuseum.de
Der Offene Samstag wird veranstaltet aus Mitteln der Grillo Familiengesellschaft

VHS-Kurs: Einführung in den Disco Fox
Ein Wochenendseminar zum Erlernen des Disco Fox bietet die Volkshochschule am Samstag, 29. November, und Sonntag, 30. November, jeweils von 10 bis 13.15 Uhr, in der Gustav-Heinemann-Realschule auf der Landgerichtsstraße 17 in Duisburg-Mitte an.
Disco Fox ist die moderne Form des Foxtrotts. In dem Seminar werden zu Musik, wie sie auch in Discotheken und Tanzlokalen gespielt wird, der Grundschritt, die Haltung und Führung sowie verschiedene Drehungen und Figuren erlernt. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Freitag, 21. November 2008
Sturm über Duisburg: 102 Einsätze der Feuerwehr - Spitze des Sturms vorbei
Das einsetzende Unwetter führte in Duisburg bisher zu 73 Einsätzen der Feuerwehr. Schwerpunkt der Einsätze lag in der Stadtmitte und in Hamborn. Stark betroffen ist der Duisburger Weihnachtsmarkt, der zunächst bis auf weiteres geschlossen werden musste. Zwei Buden wurden komplett zerstört. Auf der "Brücke der Solidarität" in Rheinhausen stürzte ein LKW um, weswegen die Brücke zunächst gesperrt wurde.
Der Hauptbahnhof ist teilgesperrt. Die Gleise 1 bis 4 und 10 bis 13 sind komplett gesperrt; der Ostausgang ist teilgesperrt. In der Verbindungshalle sind mehrere Scheiben zerstört. Bislang gibt es keine Verletzten.
Der Sturm über Duisburg scheint schwächer zu werden. Für den Nachmittag werden nur noch einzelne Sturmböen erwartet. Die Einsatzzahlen der Feuerwehr sind bereits leicht rückläufig. Auch die „Brücke der Solidarität“ konnte wieder freigegeben werden, nachdem der umgestürzte LKW geborgen wurde.  Der Bahnhof ist größtenteils wieder freigegeben; zum Schutz von herabfallenden Teilen wurden Netze aufgespannt.

Polizei warnt vor Unwetter - Bahnhof musste geräumt werden.
Das einsetzende Unwetter führte bisher in Duisburg zu 38 Polizeieinsätzen im gesamten Stadtgebiet wegen umgestürzter Bäume Verkehrszeichen u., ä. Auch der Duisburger Hauptbahnhof ist betroffen. Wegen herabfallender Dachteile wurde der Bahnhof um 12.30 Uhr geräumt, um Gefährdungen für Reisende und Zugverkehr auszuschließen.

Familienkonzert und Preisverleihung im Mannesmann-Gymnasium
Unter dem Titel "Klang - Farben" findet das große Jahresabschlusskonzert des Musikschulbezirkes Süd der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule am Sonntag, 23. November, um 17 Uhr in der Aula des Mannesmann-Gymnasiums, Am Ziegelkamp 13, statt. Eingebettet in das musikalische Programm ist die jährliche Verleihung der Förderpreise der Freimaurerloge "Zur Deutschen Burg" Humanitas e.V. an Schüler des Friedrich-Albert-Lange Berufskollegs und der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Kindergeldanspruch für schwangere Kinder während des Mutterschutzes
Für erwachsene Kinder ohne Ausbildungsplatz erhalten die Eltern nach der gesetzlichen Regelung in § 32 Abs. 4 EStG grundsätzlich nur dann Kindergeld, wenn sich das Kind ernsthaft um einen Ausbildungsplatz bemüht. Während des Mutterschutzes und der anschließenden Betreuungszeit bleibt ein Kindergeldanspruch allerdings auch dann bestehen, wenn das Kind in dieser Zeit keine Bewerbungsbemühungen entfaltet. Dies entschied der 10. Senat des Finanzgerichts Köln in seinem Urteil vom 25.9.2008 (Az.: 10 K 64/08). Er hält eine solche Auslegung der gesetzlichen Regelung zumindest dann für verfassungsrechtlich geboten, wenn objektive Anzeichen für eine fortbestehende Ausbildungswilligkeit bestehen. Andernfalls läge sowohl ein Verstoß gegen den Gleichheitssatz aus Art. 3 des Grundgesetzes als auch gegen das europarechtliche Diskriminierungsverbot vor.
Der Senat hat gegen das Urteil allerdings die Revision beim BFH in München zugelassen, weil das Verhältnis von Kinderbetreuung und dem "nicht Beginnenkönnen" einer Berufsausbildung noch nicht abschließend geklärt sei. Der BFH hat in einem Urteil vom 15. 7. 2003 (VIII R 47/02) entschieden, dass für ein volljähriges Kind, das seine Berufsausbildung unterbricht, um das eigene Kind zu betreuen, kein Kindergeldanspruch besteht.

NRW-Einwohnerzahl rückläufig
Die Einwohnerzahl Nordrhein-Westfalens ist auch im ersten Halbjahr 2008 zurückgegangen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, hatte das bevölkerungsreichste Bundesland Ende Juni 17 968 124 Einwohner, das waren 28 497 weniger als zu Jahresbeginn. Der Rückgang resultierte nicht nur aus einer negativen Bilanz (-24 615) bei
der natürlichen Bevölkerungsbewegung - d. h. die Zahl der Sterbefälle (95 119) war höher als die Zahl der Geborenen (70 504) -, sondern auch aus dem Umstand, dass etwa 4 000 Menschen weniger nach NRW zogen als das Land verließen. Nach den Ergebnissen der letzten "Vorausberechnung der Bevölkerung in den kreisfreien Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens 2005 -2025/2050" wird sich der Rückgang der Einwohnerzahlen in NRW ind en nächsten 40 Jahren weiter fortsetzen.
Unterschiedliche Entwicklungen zeigten sich für die einzelnen Regionen des Landes: Mehr als zwei Drittel des Bevölkerungsrückgangs entfielen auf die Regierungsbezirke Arnsberg (-11 530) und Düsseldorf (-7 985). Auch in den drei anderen Regierungsbezirken verringerte sich die Bevölkerungszahl; die Verluste fielen dort allerdings etwas geringer aus (Detmold -4 023; Münster -3 549; Köln -1 410). Größte Stadt im Lande ist nach den Ergebnissen der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung weiterhin Köln mit 996 690 (+1 293) vor Dortmund mit 585 670 (-1 239) und Düsseldorf mit 582 222 (+1 100), das Essen (-1 389 auf 580 751) von Platz drei verdrängte. (LDS NRW)

1. - 3. Quartal 2008: Defizit beim Bund, Länder mit Überschuss
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen der Kassenstatistik mitteilt, beliefen sich die Ausgaben des Bundes in den ersten drei Quartalen 2008 auf 233,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2007 stiegen die Ausgaben um 4,9%. Die Einnahmen des Bundes erhöhten sich um 4,7% und erreichten 209,1 Milliarden Euro. Aus der Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben ergab sich für den Bund ein Finanzierungsdefizit in Abgrenzung der Finanzstatistik von 24,8 Milliarden Euro, 1,7 Milliarden Euro mehr als in den ersten drei Quartalen 2007.

Zahl der Verkehrstoten im September 2008 weiter rückläufig
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kamen im September 2008 bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland 392 Menschen ums Leben. Das waren 8,2% weniger als im September des Vorjahres. Die Zahl der Verletzten ging im gleichen Zeitraum um 4,0% auf 36 700 zurück.

Donnerstag 20. November 2008
Bilanz der ersten Runde in den Bürgerforen: Großes Interesse der Bevölkerung an eigener Zukunftsgestaltung
In allen sieben Stadtbezirken sind die Auftaktveranstaltungen zu den Bürgerforen im Rahmen des Projekts Duisburg 2027 gelaufen. Zwischen dem 2. September und 13. November besuchten insgesamt rund 700 Bürgerinnen und Bürger die angebotenen Veranstaltungen. Sie wollen sich aktiv bei der Gestaltung ihrer Stadt und der Stadtteile einbringen. Bis Ende November finden noch konstituierende Sitzungen mit Hilfestellung des Stadtentwicklungsdezernats und dessen Projektteam Duisburg 2027 statt. Danach arbeiten die Foren eigenständig ihre selbst gewählten Themenfelder ab.
"Unsere Rechnung ist wirklich aufgegangen", bilanziert Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler, als Referent bei den Auftaktveranstaltungen mitten im Geschehen, die bisherigen Rückmeldungen aus der Bevölkerung. "Der Appell an die Duisburgerinnen und Duisburger, sich aktiv an der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft in dieser Stadt zu beteiligen, ist auf eine derartige Resonanz gestoßen, wie ich sie nicht erwarten durfte. Das Thema Stadtentwicklung kommt bei den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut an." Die positive Aufnahme der Vorgehensweise in der Öffentlichkeit wird auch durch die Medienberichterstattung belegt.
Das Stadtentwicklungsdezernat wird die weitere Arbeit der Foren fachlich und mit den benötigten Arbeitsunterlagen unterstützen, bevor diese dann ihre Vorschläge im Herbst 2009 der Verwaltung präsentieren. "Gute Ideen, die auch umsetzbar sind, werden den Weg in den Rat der Stadt finden", verspricht Dressler.

Säureanschlag auf Anne-Frank-Mahnmal
Das Anne Frank Mahnmal am Rabbiner-Neumark-Weg ist zwischen dem 6. und 7. November von unbekannten Tätern schwer beschädigt worden. Der Künstler, Professor Heinz Mack, vermutet einen Säureanschlag. Mit Zorn im Bauch blickt Professor Heinz Mack auf die Beschädigungen am Mahnmal.
"Ich stehe hier mit Zorn im Bauch", sagte der sichtlich bewegte Künstler gestern bei der Begutachtung des Schadens. "So wie es aussieht, war es ein gezielter Angriff." Der schwarze, auf Hochglanz polierte Granit sei einer der härtesten Steine. Deshalb könnten die Schmiereien, die sich in die Oberfläche des Mahnmals eingefressen haben, nur von einer Säure stammen. Die Stadt Duisburg prüft gemeinsam mit Heinz Mack und Sachverständige der Versicherung, wie das Mahnmal wieder hergestellt werden kann.
Das Mahnmal erinnert an das Schicksal des jüdischen Mädchens Anne Frank. Es starb im März 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Durch ihr Tagebuch wurde sie zur Symbolfigur unter den Opfern des Nationalsozialismus. Der schwarze Granitstein erhebt sich inmitten eines Schotterfeldes, auf dem der Name Anne Frank geschrieben steht. Er wurde 1988 aufgestellt.

Die Stadt hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Sie bittet mögliche Zeugen, die zwischen Donnerstag, 6. November, und Freitag 7. November, verdächtige Personen am Mahnmal beobachtet haben, sich direkt bei der Polizei, Telefon 0203-280-0 zu melden.

Skulpturen im Kantpark
Im Kantpark sind ebenfalls Kunstwerke beschädigt worden. Am Sonntag Morgen (16. November) entdeckte ein Passant an zehn Skulpturen, die neben dem Wilhelm Lehmbruck Museum stehen, Hakenkreuz-Schmierereien. Mit weißer Farbe hatten unbekannte Täter außerdem großflächig Nazi-Parolen auf die Kunstwerke gesprüht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Auch hier bittet die Stadt um Hilfe: wer Hinweise auf die Tat hat, melde sich bitte bei der Polizei, Telefon 0203-280-0.

Fotoausstellung "Sehen Lernen" im Stadthaus ist eröffnet
Für die nächsten zwei Monate ist im Stadthaus ein Teil der zweiten Etage für eine besondere Ausstellung reserviert. Im Rahmen des Fotowettbewerbs "Sehen Lernen" des Stadtentwicklungsdezernats konnten die Duisburger Bürgerinnen und Bürger bis zum 26. September besondere Sichtweisen auf Plätze und Orte in der Stadt wortwörtlich "ins rechte Bild rücken". Die 25 besten Motive schmücken nun die Wände im Gebäude am Friedrich-Albert-Lange-Platz.
In seiner Eröffnungsrede mit den geladenen Fotokünstlern stellte Christoph Hölters, Stellvertretender Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement, die vielen verschiedenen Ansichten und Stimmungen in Duisburgs Stadtteilen heraus, die sich auch in den aus rund 70 Einsendungen ausgewählten Motiven widerspiegeln.
Die drei besonders prämierten Arbeiten zeigen diese Vielfalt ausdrucksvoll.
Irmgard Hampel aus Walsum überzeugte die Jury dabei besonders mit ihrer Ansicht des neuen Brunnenfeldes vor dem Forum. "Ihr Bild zeigt nicht nur das neue Gesicht der Duisburger Innenstadt, es transportiert auch die Lebendigkeit und Freude der Akteure darauf", begründete Christoph Hölters die Juryentscheidung.
Der Lohn dafür: Platz eins im Wettbewerb. Den zweiten Platz belegte ein Foto von Frau Dr. Hannelore Hauß-Albert, das eine Oase der Ruhe mit mediterranem Flair im Bereich des Innenhafens zeigt. Aber auch Ansichten des "alten industriellen Duisburg" fanden ihre Berücksichtigung. Gerd Leijser wählte eine besondere Lichtsituation im Bruckhauser Matena-Tunnel, um die Aufbruchstimmung zu symbolisieren und kam damit auf den dritten Platz. Die drei Preisträger erhielten als Anerkennung hochwertige Bildbände mit Ansichten europäischer Plätze und über das CityPalais.
Christoph Hölters (Bildmitte) mit den drei Preisträgern (v.l.) Dr. Hannelore Hauß-Albert, Irmgard Hampel und Gerd Leijser.

19% mehr Ausgaben bei Schutzmaßnahmen für Kinder
Im Jahr 2007 hat die öffentliche Hand, insbesondere die Jugendämter, 96,7 Millionen Euro für vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche aufgewendet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Ausgaben für vorläufige Schutzmaßnahmen, zu denen vor allem die Inobhutnahme bei Gefährdung des Kindeswohls gehört, bundesweit damit um 19% gegenüber 2006 (81,1 Millionen Euro) an. 2004 beliefen sich die Ausgaben noch auf 77,4 Millionen Euro; sie sind somit innerhalb der letzten drei Jahre um 25% gestiegen.

„Immendaler Advent“ im städtischen Familienzentrum Immendal
Das städtische Familienzentrum Immendal 32 lädt am Samstag, 22. November, von 15 bis 19 Uhr zur Adventsfeier auf dem Außengelände mit gemeinsamem Singen und Basteln ein. Neben weihnachtlichen Naschereien können die Kinder mit ihren Eltern am Feuer Stockbrot grillen. Den Abschluss des Festes bildet ein von den Kindern aufgeführter Lichtertanz.
Organisiert wird die Veranstaltung vom Stadtteiltreff Hochfeld, der Tagesgruppe der AWO-Integrations GmbH, der Initiative Hochfeld e.V., der Entwicklungsgesellschaft Duisburg-Hochfeld und dem Jugendamt der Stadt Duisburg.

Öffentlicher Nahverkehr 2007: Einnahmen um 2,7% gestiegen
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhöhten im Jahr 2007 die rund 2 650 Unternehmen, die Personen im öffentlichen Liniennahverkehr (ÖPNV) mit Eisenbahnen, Straßenbahnen und Omnibussen beförderten, ihre Beförderungseinnahmen gegenüber dem Vorjahr um 2,7% und damit erstmals auf über 10,5 Milliarden Euro.

Die Sprache der Depression verstehen
Um das Thema "Depression" geht es in einem Vortrag der Volkshochschule auf der Königstraße am Donnerstag, 27. November, 20.15 bis 21.45 Uhr.
Die abgrundtiefe Traurigkeit einer Depression kommt nicht aus heiterem Himmel angeflogen. Sie hat fast immer eine Ursache, die in der Lebensgeschichte oder der aktuellen Lebenssituation eines Menschen liegt. Werden diese Ursachen erkannt, können sie häufig abgestellt werden. Wie man die Botschaft der Depression verstehen kann, steht im Mittelpunkt des Vortrags.

Mehr Gäste und Übernachtungen im NRW-Tourismus
Von Januar bis September 2008 besuchten über 13,3 Millionen Gäste die nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetriebe (mit mindestens neun Gästebetten und auf Campingplätzen); sie brachten es zusammen auf 31,6 Millionen Übernachtungen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, nahm damit im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres die Besucherzahl um 3,7 Prozent und die Zahl der Übernachtungen um 4,2 Prozent zu. Überdurchschnittlich hoch waren die Zuwächse bei den Gästen aus dem Ausland (+6,2
Prozent auf 2,7 Millionen) und deren Übernachtungen (+8,8 Prozent auf 6,2 Millionen).
In den ersten drei Quartalen 2008 konnten in nahezu allen Regionen sowohl höhere Gäste- als auch Übernachtungszahlen verbucht werden; lediglich in den Reisegebieten "Siegerland-Wittgenstein" und "Köln und Region" lagen die Gästezahlen unter dem entsprechenden Ergebnis des Vorjahres. Weitere Einzelheiten für die Reisegebiete NRWs enthält die folgende Tabelle. (LDS NRW).

Erzeugerpreise Oktober 2008: + 7,8% gegenüber Oktober 2007
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Oktober 2008 um 7,8% höher als im Oktober 2007. Gegenüber September 2008 blieb der Erzeugerpreisindex unverändert.

Mittwoch, 19.  November 2008
"Alles haben - nichts tun..." Warum so viele Kinder keine Lust auf die Schule haben
Ein Vortrag der Volkshochschule am Montag, 24. November, um 20 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47 beschäftigt sich mit der Frage warum so viele Kinder keine Lust auf die Schule haben. Eltern und auch Lehrer sind immer wieder enttäuscht, wie wenig motiviert manche Kinder und Jugendliche ihre Lernaufgaben erledigen, sofern sie dies überhaupt tun. Solcher Nachwuchs klinkt sich in der Schule unter Umständen fächerweise oder gänzlich aus und vermeidet - auch zu Hause - Anstrengungen sowie Pflichten.
Der Psychologe Dr. Frank Zahlmann zeigt Möglichkeiten auf, derartige Fehlentwicklungen präventiv zu erkennen und zu vermeiden. Gefragt wird außerdem: Wie hilft man dem Kind oder Heranwachsenden, seine ureigensten Belange zu erkennen und sich für diese einzusetzen? Wie regt man sein schulisches Engagement an? Wo kann man sich gegebenenfalls professionelle Unterstützung holen?

Große Kommunale Gesundheitskonferenz mit "Markt der Gesundheit" in der Mercatorhalle
Zum ersten Mal präsentierte sich am kommenden Mittwoch, 19. November, die Große Kommunale Gesundheitskonferenz (GKG) und der "Markt der Gesundheit" gemeinsam in der Mercatorhalle Duisburg. Etwa 30 Infostände vom Caritasverband, Wedau Kliniken, Alzheimer Gesellschaft über Apetito, Rund um Gesund, Orthopädietechnik bis VdK präsentierten sich mit vielen kostenlosen Aktionen wie zum Beispiel Sehtests, CO-Atemluftmessung, Fußdruck- und Venenmessung, aber auch leckeren Kostproben sowie Verlosung von Dienstleistungen.
 

Zahlreiche fachkundige Gesundheitsexperten standen für Gespräche bereit über Themen wie Richtig ernähren - gesund bleiben, Ambulant betreutes Wohnen, Demenzerkrankungen oder Hilfe und Rechte im Sozialsystem. Im Untergeschoss  inspirierte ein Künstlerdie Besucher. Ehrenamtliche Damen des Caritasverbandes beantworteten alle Fragen oder waren bei Hilfestellungen fachkundig zur Stelle. Das Schwerpunktthema der Großen Kommunalen Gesundheitskonferenz von 10 bis 13 Uhr lautete "Gesundes Altern".

Die Stadt leuchtet auf
Die Weihnachtszeit beginnt im FORUM Duisburg am Montag, 24.112008, traditionell am ersten Tag nach Totensonntag.
 Gemeinsam mit der bekannten Wuppertaler Dekoagenlur OLIA hat die Werbegerneinschaft des FORUM Duisburg eine traditionelle Weihnachtsdekoration kreiert, die an die außergewöhnliche Architektur des Centers angepasst ist — und das FORUM Duisburg im heilen Lichterglanz erleuchten lässt.
Als Höhepunkt der Weihnachtsdeko präsentieren wir eine absolute Weltsensation des Modellbaus: die größte handgefertigte Weihnachtsmodellbaukirmes der Welt. Nach 26 Jahren und einem zeitlichen Aufwand von über 30.000 Arbeitsstunden hat der 70-jährige Karl-Heinz Rockstroh aus Bocholtz in den Niederlanden das Meisterwerk per Hand gebaut. In der Modellbauszene gilt Rockstroh als einer der Besten — bei seinen Kunstwerken handelt es sich um Meisterwerke der Feinmechanik. Auf 900 x 255 cm erleben Sie eine Weihnachtskirmes der besonderen Art. Mittelpunkt ist das Riesenrad mit einer Höhe von 173 cm. Das höchste Exponat ist die Eclipse mit einer Höhe von 245 cm. Zu jeder vollen und halben Stunde kommt Bewegung in die Kirmes: über 62.000 Dioden, Leuchten und Scheinwerfer erstrahlen, Karussels und Fahrgeschäfte bewegen sich unter Begleitung von Kirmesmusik. Das Kunstwerk ist weltweit einzigartig und wird im FORUM Duisburg erstmals in Duisburg.
Mit dem weihnachtlichen Rahmenprogramm werden Groß und Klein auf Weihnachten ein gestimmt. Täglich bis Heilig Abend: Weihnachtsbastelstube im Erdgeschoss. Gemeinsam mit der KiTa St. Maximus bietet die Werbegemeinschaft des FORUM Duisburg von 13.00 — 18.00 Uhr und Heilig Abend von 11.00— 13.00 Uhr den Kleinen die Möglichkeit ihre eigenen Weihnachtsgeschenke zu basteln. Unter dem Motto Freude schenken können die Kinder auch Bäume für einen guten Zweck gestalten. Vier Bäume (pro Woche einer) verschenkt die Werbegemeinschaft am 22.12. an Duisburger Seniorenheime.
Natürlich kommt auch der Nikolaus ins FORUM Duisburg: am 06.12.2008 um 11.00 Uhr, 14.00 Uhr, 16,00 Uhr und 18.00 Uhr wird er die Kinder beschenken.
"Wir schenken Ihnen Zeit" - unter diesem Motto wird das FORUM Duisburg zusätzlich zu den ‚langen Freitagen auch ab dem 27,11. bis zum 18.12. einschließlich die Donnerstage bis 21.00 Uhr geöffnet haben. Am 07.12.2008 findet gemeinsam mit der Duisburger City der Verkaufsoffene Sonntag von 13.00 — 18.00 Uhr statt. Um 13.00 Uhr werden die Besucher mit weihnachtlichem Gesang durch Schüler der Grundschule Steigerstrasse in Mülheim begrüßt. Weitere Kern-Öffnungszeiten des FORUM Duisburgs während der Feiertage:
Heiligabend: 9:30 bis 13:00 Uhr - Silvester: 9:30 bis 13:00 Uhr.

"Stille Heldinnen" - Ausstellung in der Stadtbibliothek Duisburg
Mit einer gelungen Eröffnungsfeier in der Zentralbibliothek wurden gestern die Bilder der Fotoausstellung "Stille Heldinnen" vorgestellt. Die großformatigen Portraits des Künstlers Christof Gödans zeigen in eindrucksvoller Weise den Mut und die Würde der alten Frauen in Afrika, die durch die im Land herrschende Aidsproblematik schwerste Lebenslagen meistern.

Auch Bürgermeister Manfred Osenger, der die Ausstellung eröffnete, und die Duisburger Frauenbeauftragte Doris Freer zeigten sich von den Bildern und insbesondere auch von den darin porträtierten Lebensleistungen beeindruckt.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt von HelpAge Deutschland, der Aidshilfe Duisburg und der Stadtbibliothek.
Die Ausstellung kann bis 5. Dezember während der Öffnungszeiten der Bibliothek besichtigt werden. Zusätzlich können unter der Telefonnummer 0201/ 596056 kostenlose Führungen gebucht werden. Gegen eine Spende ist der Katalog zur Ausstellung an der Information der Zentralbibliothek erhältlich.

Bürgermeister Manfred Osenger bei der Eröffnung der Ausstellung

Smalltalk: Kontakte knüpfen - leicht gemacht
Viele Menschen möchten beruflich oder privat mit Unbekannten leicht und charmant ins Gespräch kommen. Sie wollen sich näher kennen lernen, eine sympathische Gesprächsatmosphäre aufbauen und Verbindungen knüpfen. In dem Seminar der Volkshochschule am Samstag, 29. November, von 10 bis 16 Uhr, und am Sonntag, 30. November, von 10 bis 16 Uhr im Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz werden Strategien aufgezeigt, mit denen ein interessantes Gespräch begonnen werden kann. Es wird trainiert, ansprechend von den eigenen Fähigkeiten und Leistungen zu erzählen. Und es wird vermittelt, wie kommunikative Verhaltensweisen gezielt eingesetzt werden können, damit sich Menschen in unserer Gegenwart wohl fühlen und den Kontakt suchen.

2,2% weniger Baugenehmigungen von Januar bis September 2008

Pressemitteilung Nr. 433 vom 19.11.2008 - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurde von Januar bis September 2008 in Deutschland der Bau von fast 133 000 Wohnungen genehmigt. Das waren 2,2% oder 3 000 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum.

454 Kilogramm Haushaltsabfälle pro Einwohner im Jahr 2007
Pressemitteilung Nr. 434 vom 19.11.2008 - Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden in Deutschland im Jahr 2007 insgesamt 37,4 Millionen Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt. Das entspricht rein rechnerisch 454 Kilogramm je Einwohner. Damit ist das Abfallaufkommen pro Einwohner gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben. Es setzt sich zusammen aus 200 Kilogramm Haus- und Sperrmüll, 146 Kilogramm Wertstoffe und 107 Kilogramm Bioabfälle je Einwohner. Die sonstigen Abfälle machen mit 2 Kilogramm je Einwohner nur einen unbedeutenden Anteil aus.

Neues Projekt erleichtert den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule
Die GGS Beethovenstraße und das städtische Familienzentrum Ursulastraße in Duisburg Rheinhausen haben ein gemeinsames Projekt entwickelt, um Kindergartenkindern den Übergang in die Grundschule zu erleichtern. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass neben der oft nicht ausreichenden Sprachfähigkeit auch der fremde Ort, der neue Tagesablauf und wechselnde Bezugspersonen die Kinder zu Beginn ihrer Schulzeit beschäftigen. Bis zum Beginn der Sommerferien besuchen die kommenden Schulkinder des Familienzentrums Ursulastraße jeden Mittwoch die Grundschule Beethovenstraße. Die Kinder werden dort als „Vorschulklasse“ im Co-Teaching von Lehrerinnen und Erzieherinnen in altersentsprechender Form für jeweils zwei Schulstunden „unterrichtet“.
Sie bekommen dadurch einen Einblick in den Schulalltag, womit erreicht werden soll, dass die Kinder schon vor dem eigentlichen Eintritt in die Grundschule eine Eingewöhnung erfahren haben und sich so schneller auf die Lerninhalte konzentrieren können.

Fortsetzung des Kino Cafes am 3. Dezember 2008
Nach den erfolgreichen Vorführungen in den letzten drei Monaten wird das Kino Cafe am Mittwoch, 3. Dezember, um 14.30 Uhr, in der UCI Kinowelt am Duisburger Hauptbahnhof mit dem deutschen Spielfilmklassiker "Die Feuerzangenbowle" mit Heinz Rühmann fortgesetzt.
Das Kino Cafe, dessen Zielgruppe die Generation "50 plus" ist, wird seitens des Seniorenbeirates der Stadt Duisburg, den Duisburger Wohlfahrtsverbänden, der UCI Kinowelt sowie der Serva GmbH Duisburg und dem Restaurant Ocho unterstützt. Zu einem Eintrittspreis in Höhe von 5 Euro wird an jedem ersten Mittwoch im Monat ein Kinofilm, inklusive des Verzehrs von Kaffee und Kuchen, präsentiert.
Die Besucherzahl für das Kino Cafe ist auf 170 Besucher beschränkt, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und es jedem Besucher zu ermöglichen, in angenehmer Atmosphäre den gezeigten Kinofilm und den anschließenden Kaffee und Kuchen zu genießen. Aufgrund der Einschränkung der Besucherzahl kann es sein, dass nicht jeder Interessierte eine Kinokarte am Vorstellungstag erhält. Es wird daher empfohlen, die Eintrittskarte bereits im Vorverkauf zu erwerben.

Dienstag, 18. November 2008
Einbahnstraßen in Marxloh werden für Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben
Im Laufe dieser Woche werden schrittweise die nachfolgend genannten Einbahnstraßen für Radfahrer freigegeben, die diese dann in Gegenrichtung befahren dürfen: Gertrudenstraße, Grillostraße, Wilhelmstraße (von Roonstraße bis Friedrich-Engels-Straße), Rudolfstraße, Rolfstraße, Hagedornstraße (von Wilfriedstraße bis Franz-Julius-Straße), Mathildenstraße, Ottostraße (von Friedrich-Engels-Straße bis Sandstraße), Friedrich-Engels-Straße. Die Markierungsarbeiten sind bereits erledigt. Sobald die Beschilderung abgeschlossen ist, kann der Radverkehr dort fließen. Autofahrer werden gebeten während der Eingewöhnungsphase besonders umsichtig die Einbahnstraßen zu befahren.

Finanzgericht weist Klagen gegen die seit 2005 geltende Rentenbesteuerung ab
Der 14. Senat des Finanzgerichts Münster hat mit heute veröffentlichten Urteilen vom 14. Oktober 2008 (Aktenzeichen 14 K 2406/06 E und 14 K 3990/06 E) zwei Klagen gegen die seit 2005 geltende Rentenbesteuerung abgewiesen.
In den vom Finanzgericht Münster entschiedenen Fällen bezogen die Kläger, die während ihrer aktiven Tätigkeit zum Teil in erheblichem Umfang freiwillige Beitragsleistungen zur gesetzlichen Rentenversicherung entrichtet hatten, schon seit längerem Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Das Finanzamt hatte die von den Klägern im Jahre 2005 vereinnahmten Rentenzahlungen nicht mehr - wie in den Vorjahren - mit einem Anteil von 27 bis 29 % der Besteuerung unterworfen, sondern - entsprechend den seit 2005 geltenden Regelungen - mit einem Anteil von 50 %. Mit ihren hiergegen gerichteten Klagen machten die Kläger geltend, es liege eine verfassungsrechtlich unzulässige Doppelbesteuerung vor, da sie die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung überwiegend aus bereits versteuertem Einkommen geleistet hätten. Zudem müsse jedenfalls zugunsten von Rentnern, bei denen der Rentenbezug vor dem Jahre 2005 begonnen habe, der Grundsatz des Vertrauensschutzes eingreifen, denn auf der Grundlage der bis 2004 geltenden Gesetzesfassung hätten sie davon ausgehen können, dass die Rentenbesteuerung für die gesamte Dauer des Rentenbezuges mit dem bis 2004 geltenden Prozentsatz vorgenommen werde.
Der 14. Senat des Finanzgerichts Münster folgte dem nicht und vertrat die Auffassung, es sei nicht zu beanstanden, dass das Finanzamt die Renteneinnahmen der Kläger im Jahre 2005 mit 50 % der Besteuerung unterworfen habe. Die Voraussetzungen für eine Besteuerung der Renten mit einem geringeren Anteil als 50 % (sog. Öffnungsklausel) seien nicht erfüllt, denn die Kläger hätten nicht nachgewiesen, dass sie in mindestens zehn Jahren Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung entrichtet hätten, die die Höchstbeiträge überstiegen. Es liege auch keine verfassungsrechtlich unzulässige Doppelbesteuerung vor, da die Rentenzahlungen, die die Kläger jeweils in der Zeit vom Beginn des Rentenbezuges bis zum Ende des Jahres 2005 vereinnahmt hätten, in so geringem Umfang der Besteuerung unterlegen hätten, dass die steuerfrei belassenen Rentenzahlungen die von den Klägern aus versteuertem Einkommen geleisteten Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung jeweils deutlich überstiegen. Auch der Grundsatz des Vertrauensschutzes greife nicht zugunsten der Kläger ein, denn das Vertrauen der Kläger auf eine Weitergeltung der bisherigen Rentenbesteuerung müsse hinter dem Interesse der Allgemeinheit an der Schaffung einer den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts entsprechenden Neuregelung der Besteuerung von Vorsorgeaufwendungen für die Alterssicherung und der Bezüge daraus zurücktreten.
Der Senat hat in beiden Fällen die Revision zum Bundesfinanzhof zugelassen.

Bauarbeiten für das neue Hallenbad Toeppersee gestartet

Die Bauarbeiten für das neue Hallenbad Toeppersee an Stelle des bisherigen Freibades wurden jetzt offiziell eingeläutet. Damit geht ein langes Tauziehen um den Standort, in dessen Verlauf es auch ein Bürgerbegehren gab, zu Ende. Der gut sechs Millionen Euro teuere Neubau soll im Januar 2010 fertiggestellt sein. Bestandteile: 60 Meter lange, 27 Meter breite und gut 12 Meter hohe Schwimmhalle mit zwei Schwimmbecken und einem Planschbecken.
Grundlage für diese Maßnahme ist das vom Rat der Stadt beschlossene Bäderkonzept aus dem Jahre 2006. Dieses sieht vor, dass vor dem Hintergrund der demographischen Veränderung, der rückläufigen Besucherzahlen, des immensen Sanierungsstaus sowie der finanziellen Nöte der Stadt Duisburg die Zahl der Schwimmbäder auf ein vertretbares Maß reduziert werden soll. Für Rheinhausen sieht das Bäderkonzept die Schließung der Hallenbäder Schwarzenberger Straße und Rumeln sowie die Aufgabe des Freibades Toeppersee vor. An Stelle des letzteren wird jetzt ein neues Hallenbad errichtet. Den Beschluss für den Neubau hatte der Betriebsausschuss DuisburgSport im Frühjahr 2007 gefasst. Wegen des eingeleiteten Bürgerbegehrens musste die Auftragsvergabe bis zu dessen Abschluss Ende 2007 warten.

Große Kommunale Gesundheitskonferenz und "Markt der Gesundheit" in der Mercatorhalle Duisburg
Zum erstenmal präsentiert sich am kommenden Mittwoch, 19. November, die Große Kommunale Gesundheitskonferenz (GKG) und der "Markt der Gesundheit" gemeinsam in der Mercatorhalle Duisburg. Parallel zur Tagung, in der die verschiedenen Projekte aus dem vielfältigen Gesundheitsbereich vorgestellt werden, findet dazu im Foyer von 10 bis 17 Uhr der "Markt der Gesundheit" statt. Etwa 30 Infostände vom Caritasverband, Wedau Kliniken, Alzheimer Gesellschaft über Apetito, Rund um Gesund, Orthopädietechnik bis VdK präsentieren sich mit vielen kostenlosen Aktionen wie zum Beispiel Sehtests, CO-Atemluftmessung, Fußdruck- und Venenmessung, aber auch leckeren Kostproben sowie Verlosung von Dienstleistungen.

Zahlreiche fachkundige Gesundheitsexperten stehen für Gespräche bereit über Themen wie Richtig ernähren - gesund bleiben, Ambulant betreutes Wohnen, Demenzerkrankungen oder Hilfe und Rechte im Sozialsystem. Im Untergeschoss wird ein Künstler die Besucher inspirieren und verzaubern. Ehrenamtliche Damen des Caritasverbandes werden in allen Fragen oder bei Hilfestellungen behilflich sein. Das Schwerpunktthema der Großen Kommunalen Gesundheitskonferenz von 10 bis 13 Uhr lautet "Gesundes Altern". Gesundheitsdezernent Dr. Peter Greulich wird die Tagung eröffnen.

Duisburger Englischtag in der GHS Anne-Frank
Den "Duisburger Englischtag" richtet das Kompetenzteam Duisburg am Mittwoch, 19. November, von 9 bis 16 Uhr in der GHS Anne Frank, Obere Holtener Straße 42, 47167 Duisburg, aus. Mehr als 200 Anmeldungen zeugen von der Attraktivität der Veranstaltung. Namhafte Hauptreferenten sowie Workshops bestimmen den Rahmen der Fortbildung. Ergänzt wird der Tag durch den "Markt der Möglichkeiten" auf dem Schulen ihr Wirken für das Fach Englisch vorstellen.
 

Montag, 17. November 2008
Wegweiser in Richtung Beruf
Duisburg verführt mit edlen Pralinen
Pünktlich zur Vorweihnachtszeit kann man sich Duisburg auf der Zunge zergehen lassen. Ab sofort gibt es die Duisburg-Edition von ‚Pralinen meiner Stadt’. Es gibt das Stadttheater in Karamell, den Rathausturm in Mandelnougat, den Steiger Schwanentor in weißer Schokolade und den Landschaftspark in Orange. Verpackt in schwarzem Karton mit goldenem Aufdruck, macht es auch als edles Geschenk etwas her.
Der Essener Konditor Jonas Depiereux hatte den Wunsch, einmal etwas völlig neues zu kreieren und Uwe Gerste von der Duisburg Marketing sah darin eine wunderbare Gelegenheit Duisburg anlässlich des Kulturhauptstadtjahres 2010 von der Schokoladenseite zu präsentieren. Neben der Duisburg Edition gibt es auch eine Edition Ruhrgebiet in der nun auch Duisburg mit Motiven vertreten ist. Diese Edition wird im gesamten Ruhrgebiet vertrieben.

Die Edition Duisburg für 6.90 Euro und die Edition Metropole Ruhr für 12.90 Euro sind erhältlich bei der Tourist Information auf der Königstraße, im Buchladen Lesezeichen an der Emscherstraße 213 in Hamborn und natürlich auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt. Dort hat die Tourist Information ihren Stand in diesem Jahr neben dem Forum, bzw. gegenüber dem CityPalais.

Sammelaktion: Spielzeug und Schuhe für Kinder in Honduras
Duisburg. Gemeinsam mit der Deutsch-Honduranischen Gesellschaft e.V. beteiligt sich die Stadt Duisburg auch in diesem Jahr an einer Spendenaktion zugunsten armer Kinder in Duisburgs Partnerstadt San Pedro Sula, Honduras. Ausgedientes, aber gut erhaltenes Spielzeug und Kinderschuhe können ab dem 1. Dezember bei allen Feuerwachen im Stadtgebiet abgegeben werden. Auch alle städtischen Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie die Jugendfreizeiteinrichtungen sind als Partner mit an Bord. Außerdem werden Schülerinnen des Hildegardis Gymnasiums helfen, die Spenden zu sortieren. Diese werden anschließend nach Honduras verschickt und dort an Not leidende Kinder verteilt.
Irene Janssen, Präsidentin der Deutsch-Honduranischen Gesellschaft, wird die Verteilung vor Ort begleiten. Mit dabei sind ist auch die Feuerwehr und die Primera Dama von San Pedro Sula, so dass für einen reibungslosen Ablauf und korrekte Verteilung gesorgt ist.
Die Spender werden gebeten, das Spielzeug bereits versandfertig zu verpacken, damit es ohne Zeitverlust verladen und auf die Reise geschickt werden kann. Die Organisatoren bitten, keine defekten Schuhe oder Spielzeug und kein Gewaltspielzeug abzugeben. Auch elektronisches Spielzeug und Spiele, die eine umfangreiche Anleitung voraussetzen, sind nicht geeignet. Spenden werden bis zum 12. Dezember entgegen genommen. Die Adressen der Sammelstationen und weitere Informationen gibt es bei CallDuisburg unter 0203 / 94000.
Die Deutsch-Honduranische Gesellschaft leistet seit dem Jahr 2000 aktive und intensive Entwicklungshilfe zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Grundlage in Honduras. Sie sucht und pflegt darüber hinaus enge Partnerschaften und Kontakte zu deutschen Institutionen in Honduras.

Adressen der Feuerwachen, die Spielzeug entgegennehmen:
Feuer- und Rettungswache 3 Hamborn Duisburger Straße 145 47166 Duisburg
Feuer- und Rettungswache 4 Walsum Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße 200 47179 Duisburg
Feuer- und Rettungswache 5 Homberg Rheindeichstraße 22 47198 Duisburg
Feuer- und Rettungswache 6 Rheinhausen Friedrich-Ebert-Straße 8 47226 Duisburg
Feuer- und Rettungswache 7 Wanheim-Angerhausen Düsseldorfer Landstraße 92 47249 Duisburg
Feuer- und Rettungswache 8 (Hafenwache) Ruhrort Vinckeweg 30 47119 Duisburg

Stadtverwaltung: Läuferteam überquerte sieben Hügel
Ein zehnköpfiges Team der Duisburger Stadtverwaltung knackte am Sonntag, 16. November 2008, die sieben Hügel des gleichnamigen Laufes in Nimwegen. Auf Einladung der niederländischen Rathaus-Kollegen ging das Team unter Leitung von Stadtdirektor Dr. Peter Greulich auf die 15 Kilometer lange Strecke. Der sportliche Austausch zwischen beiden Städten entwickelte sich aus der langjährigen Zusammenarbeit im Rahmen der Euregio Rhein-Waal. Zum dritten Mal traten die Duisburger in Nimwegen an, im Gegenzug starteten die Holländer beim CityRun.
Mehr als 24700 Läuferinnen und Läufer gingen jetzt bei der 25. Auflage des „Zeven Heuvelen Loop“ an den Start. Und schon nach wenigen Kilometern war allen Teilnehmern klar, dass die Niederlande durchaus hügelig sein können. Im orangen Duisburg-T-Shirt machten die Gäste auch bei Höhenmetern eine gute Figur und wurden entlang der Strecke immer wieder von den Zuschauern angefeuert. In der Teamwertung des Berg-und-Tal-Klassiker belegten die Duisburger den 297. Platz. Insgesamt waren 851 Mannschaften im Rennen.

Nimwegens Stadtsekretär Pier Eringa (links) lief natürlich auch mit und begrüßte Stadtdirektor Dr. Peter Greulich (2.v.l.) , 3. vl. Stadtpressesprecher Frank kopatschek und die Läuferinnen und Läufer aus Duisburg

Weihnachtliche Höhepunkte im Steinhof Duisburg - Auftakt am 22.11. mit Gospelmusik vom Feinsten
Mit Big Mama & The Golden Six startet der Steinhof in Huckingen in die besinnliche Jahreszeit.
Im ersten Jahr des Geschäftsbetriebes dürfen sich die Freunde des Steinhofs auf eine Adventszeit freuen, die gespickt ist mit vorweihnachtlichen Höhepunkten.
Am 22.11.2008, um 20:00 Uhr, steht hochklassige internationale Gospelmusik auf dem Programm des Steinhofs. Big Mama & The Golden Six beherrschen die Klassiker des Genres, moderne Gospelmusik, gefühlvolle Balladen und Groove. Seit Mitte der 90’ er Jahre ist der Chor im gesamten Bundesgebiet und im benachbarten Ausland unterwegs und macht Furore. Die Mitglieder dieses erstklassigen Gospelchors stammen aus den USA, Trinidad, Nigeria und Deutschland. Sie sind allesamt selbst ausgezeichnete Solisten und mit der Gospelmusik aufgewachsen.
Eintrittskarten kosten zwischen 18 und 22 Euro und sind ab sofort an allen bekannten VVK des Steinhofs oder über das Internet unter www.steinhof-duisburg.de zu beziehen.
Weitere Höhepunkte der Adventszeit im Steinhof: 28.11. bis 06.12.2008 Weihnachtskonzerte der Peter Bursch All Star Band; 07.12. festliches Weihnachtskonzert des MGV Erholung und 13.-14.12. Weihnachtsmarkt der St. Sebastianus Schützenbruderschaft.

Verwaltungsgericht : Auch das Tragen einer Baskenmütze als "Ersatz" für das Kopftuch ist einer muslimischen Lehrerin im Unterricht verboten
Mit einem den Beteiligten nunmehr schriftlich zugestellten Urteil hat das Verwaltungsgericht Köln die Klage einer muslimischen Lehrerin abgewiesen, die sich dagegen wandte, dass die Bezirksregierung Köln als zuständige Schulbehörde ihr das Tragen einer Kopfbedeckung im Unterricht untersagt hatte.
Nach dem im Jahre 2006 geänderten nordrhein-westfälischen Schulgesetz dürfen Lehrkräfte in der Schule u.a. keine religiösen Bekundungen abgeben, „die geeignet sind, die Neutralität des Landes gegenüber Schülerinnen und Schülern sowie Eltern oder den Schulfrieden zu gefährden oder zu stören“. Die klagende Lehrerin, eine 33jährige deutsche Staatsangehörige muslimischen Glaubens, die vor dem Inkrafttreten dieser Gesetzesänderung im Unterricht stets ein Kopftuch getragen hatte, erschien seither zum täglichen Unterricht mit einer das gesamte Haupthaar bedeckenden französischen Baskenmütze. Sie trug vor, diese Art der Kopfbedeckung zwar aus religiösen Gründen zu tragen; sie werde in der Öffentlichkeit aber als modisches Accessoire und nicht als Ausdruck einer religiösen Überzeugung wahrgenommen.
Das Gericht folgte dieser Argumentation nicht. Auch durch das Tragen der Baskenmütze aus religiösen Motiven gebe die Klägerin eindeutig zu verstehen, dass sie sich zum Islam bekenne und sich gehalten sehe, dessen Bekleidungsvorschriften zu beachten. Dies werde von Schülern und Eltern auch so wahrgenommen, weil die Lehrerin das Kopftuch naht- und übergangslos durch die Mütze ersetzt habe und sie diese ständig und ausnahmslos trage. Eine Baskenmütze als „Surrogat“ für ein Kopftuch sei ebenso wie dieses ein religiöses Symbol, das geeignet sei, den Schulfrieden zu beeinträchtigen.
Eine unzulässige Benachteiligung gegenüber Angehörigen anderer Glaubensrichtungen liege nicht vor, denn auch das Nonnenhabit oder die Kippa würden von dem Verbot religiöser Bekundungen in öffentlichen Schulen erfasst. Die mündliche Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Köln hatte bereits am 22. Oktober 2008 stattgefunden. Das Gericht hat gegen das Urteil die Berufung zum Oberverwaltungsgericht in Münster zugelassen.  Az.: 3 K 2630/07

Neu in Duisburg: Kooperationsvertrag zwischen Schule und Museum
Lehmbruck Museum und Steinbart-Gymnasium schließen Kooperationsvertrag / ästhetisch-kulturelle Bildungsangebote im außerschulischen Bildungsort Museum / Förderung im Rahmen neuer Bildungspartnerschaften in NRW. Einen gemeinsamen Ort, nämlich den Kant Park, teilen sich die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum und das Steinbart-Gymnasium bereits. Nun wollen sie auch inhaltlich kooperieren. Zu Beginn des neuen Schuljahres schlossen die beiden Häuser, einen Kooperationsvertrag als Grundstein für eine längerfristige Zusammenarbeit.

Entfaltungsmöglichkeiten für die individuelle Entwicklung der Schüler im sowohl sozialen wie musisch-künstlerischen Bereich sollen über die Lehrpläne hinaus unterstützt und gefördert werden. Durch den Besuch des Museums können die Jugendlichen mit einer weiteren Plattform der Interaktion innerhalb der Gesellschaft vertraut gemacht werden.
Museumsdirektor Christoph Brockhaus und Schuldirektor Peter Michael Minnema beschließen im Kooperationsvertrag eine Reihe von Maßnahmen, die der Kooperation zum Erfolg verhelfen sollen. Eine regelmäßige Evaluation der Zusammenarbeit ist Grundlage der Maßnahmen.
So erwirbt die Schule eine Schuljahreskarte, die Schülern im Klassenverbund unbeschränkten Zugang zum Museum ermöglicht, ab der Sekundarstufe II reicht die
Vorlage des Schülerausweises, so dass Schüler auch alleine oder in Kleingruppen kommen können.
Eine fachliche Beratung von Lehrkräften durch Mitarbeiter des Museums ist ebenso sichergestellt wie die gemeinsame Vorbereitung von Unterrichtsmaterialien und die Erarbeitung von Themenfeldern, die für Schüler interessant sind: Von der Bedeutung der Kunst innerhalb der Gesellschaft über Fragen der Kunstvermittlung bis hin zum Museum als Arbeitsfeld reicht die Angebotspalette.
Neu ist auch die Zusammenarbeit im Internet: Schülerarbeiten, die im Zusammenhang mit dem Museum entstehen, sollen auf der Homepage des Lehmbruck Museums einen eigenen Ort zur Veröffentlichung erhalten. Gleichzeitig werden die Seiten beider Häuser miteinander verklinkt.
Die Kooperation von Museum und Schule steht im Zusammenhang mit einer gemeinsamen Erklärung von Land und Kommunalen Spitzenverbänden in Nordrhein-Westfalen. Die gemeinsam beschlossene Förderung der Zusammenarbeit von Schulen und Museen kommt auch den beiden Duisburger Partnern zu Gute.
Land und Kommunen sehen die Kooperationen als Ausdruck der gemeinsam getragenen Verantwortung für die Bildungs- und Zukunftschancen der Kinder und Jugendlichen. Das Lehmbruck Museum arbeitet aktuell an weiteren Kooperationen im Duisburger Raum.

"Da kommt was auf Sie zu!" - Öffnung zweier Einbahnstraßen für den gegenläufigen Radverkehr in Homberg
Anfang nächster Woche werden in Homberg die Johannisstraße zwischen Augustastraße und Saarstraße und die Schlägelstraße für den Fahrradverkehr in Gegenrichtung freigegeben. Dazu werden Fahrbahnmarkierungen aufgebracht und Verkehrszeichen aufgestellt. Die ersten Einbahnstraßenöffnungen wurden in Homberg bereits vor einigen Jahren umgesetzt. Weitere Freigaben werden in Kürze erfolgen. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Straßen mit der notwendigen Aufmerksamkeit zu befahren.

Professor Just spricht über 60 Jahre Menschenrechte
Um das Thema "Menschenrechte" geht es am Mittwoch, 3. Dezember, 20 Uhr, in der Volkshochschule auf der Königstraße 47. Referent ist Professor Dr. Wolf-Dieter Just, der an den Fachhochschulen in Düsseldorf und Bochum lehrt. In Duisburg ist er als Vorsitzender der Härtefallkommission für abgelehnte Asylbewerber hervorgetreten. Der Abend findet in Zusammenarbeit mit der Duisburger Gruppe von amnesty international statt, auch aus Anlass ihres 30-jährigen Bestehens. Der Eintritt beträgt 5 Euro; mit einer VHS-Karte ist der Eintritt frei.
Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Sie sind heute zu einem universalen ethischen und rechtlichen Maßstab geworden.

Vom Bäcker zum Bachelor - Fortbildung für Führungskräfte im Handwerk
Die Handwerkskammer Düsseldorf bietet am Montag, 17. November, und Mittwoch, 26. November, Informationsveranstaltungen zu einem neuen berufsbegleitenden Fortbildungsangebot für Führungskräfte im Handwerk an.
Im März 2009 startet der Studiengang Bachelor of Arts "Unternehmensführung im Mittelstand" der Handwerkskammer Düsseldorf und der Fachhochschule Gelsenkirchen. Meister und Betriebswirte des Handwerks können durch den erfolgreichen Abschluss eines siebensemestrigen Studiums den akademischen Titel einer staatlichen Fachhochschule erlangen. Ziel dieses Studiums ist die Ausrichtung der Führungskräfte in Handwerk und Mittelstand auf Erfordernisse des Marktes in einem vereinten Europa, egal ob als angestellte Generalisten oder als selbständige Unternehmer. Erstmals werden ein Fortbildungsabschnitt klassischer "dualer" Berufsausbildung und ein "akademischer" Ausbildungszug miteinander verschmolzen. Ein Karriereweg besonders für Frauen im Handwerk, deshalb möchte die ZukunftsInitiative Frauen (ZIF) Duisburg Handwerkerinnen motivieren, das Studium aufzunehmen.

Aufbauend auf der beruflichen Qualifikation der Studenten als Meister und Betriebswirt sollen wissenschaftliche Grundlagen sowie personale und methodische Kompetenzen in abgeschlossenen Semestern berufsbegleitend vermittelt werden, ergänzt um projektorientierte Lernphasen im Betrieb. Herausragende berufliche Vorleistungen, wie zum Beispiel die Prüfung zum Betriebswirt (HWK), werden mit einer Vergleichsprüfung angerechnet. Studienort ist die Akademie des Handwerks bei der Handwerkskammer Düsseldorf.

Auch für Existenzgründungen ist dieses Angebot interessant. Die Fachhochschule Gelesenkirchen gilt als führende Adresse bei der Initiierung von Unternehmensgründungen aus der Hochschule heraus. Der erfolgreiche Abschluss dieses berufsbegleitenden, integrativen Studiums lässt sich nur durch kleine Lerngruppen und intensive Studiengangsbetreuung erreichen. Aus diesem Grund liegen die Studiengebühren oberhalb der in NRW üblichen. Nähere Informationen gibt es bei Ulrich Brand, Leiter der Handwerksakademie, unter (0211) 8795-429), im Internet unter www.hwk-duesseldorf.de/unternehmercampus oder im Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft unter (0203) 283-2823.

Samstag, 15. November 2008

HOPPEDITZ ERWACHTE FARBENFROH AUF DER KÖNIGSTRASSE
Ein kunterbuntes Bild bot sich in der Königstraße zwischen CITY PALAIS und FORUM. Erstmalig hatte der „Hauptausschuss Duisburger Karneval“ die prächtige Kulisse der neuen Duisburger City als Standort für den Karnevalsauftakt der Session 2008/2009 gewählt. Und alle, aber auch alle närrischen Vereine der Stadt, auch die aus Rheinhausen, waren dem Ruf gefolgt.

Ein farbenprächtiges Bild bot sich den Duisburgern, die den Hoppeditz wieder wachrütteln wollten. Wenn sich auch im Hintergrund bereits der Weihnachtsmarkt im Aufbau befand, brachte das der fröhlichen Stimmung keinen Abbruch!


Neben der Prinzengarde, die mit ihrer „Minitanzgarde“ (Bild 5 + 6) das Herz der Zuschauer eroberte, von denen sich einige einen Logenplatz auf der KARSTADT Dachterrasse gesichert hatten, war ein besonderer Glanzpunkt die Duisburg eigene „Guggemusik – Die Burggeischda“ in ihren phantasievollen und farbenfrohen Kostümen. Alles in Allem ein gelungener Karnevalsauftakt, bei dem natürlich auch nicht der Auftritt der Tollitäten in spe fehlen durfte. Gekonnt stellten Stadtprinz Stefan I. (Wilken) und Kinderprinz Levin I. (Nogai) ihre Mannschaft vor.
Stehen dem Oberhaupt der närrischen Jugend Manuel Czaska und Chantal Walendy zur Seite, sind es beim närrischen Stadtoberhaupt Markus Wilken und Stefan Kurs als Hofmarschälle sowie als Paginnen Natascha, Luci, Jessica und Martina zur Seite! Und allen war es anzusehen, sie freuen sich auf die kommende Karnevals Session! Harald Molder

r „Minitanzgarde“  der Prinzengarde Logenplätze
Stadtprinz Stefan I. (Wilken) Kinderprinz Levin I. (Nogai)
Die Duisburg eigene „Guggemusik – Die Burggeischda“

Einladung zur Bürgerinformation

 

Ø    Sanierung Hauptbahnhof – Ausbau der A 59
Ø
    Planungen Bebauung Bahnareal Wedau/Neudorf
Ø
    Umsetzung Masterplan Bahn AG / Duisport
Ø
    Lärmsanierung Neudorf 

Am:             Donnerstag, den 20. November 2008
Zeit:             11:00 Uhr
Ort:              Saal Cafe Steinbruch 

Referentin: Petra Weis, Mitglied des Bundestages / Bundestags-Verkehrsausschuss 


Bundesweiter Vorlesetag wird in der städtischen Kindertageseinrichtung Haraldstraße umgesetzt

Der bundesweite Vorlesetag wird in der städtischen Kindertageseinrichtung Haraldstraße am Donnerstag, 20. November, 11 Uhr umgesetzt. Der Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff liest den Kindern vor. Der bundesweite Vorlesetag wird genutzt, um die Kinder mit dem Buch "Der Ernst des Lebens" von Sabine Jörg und Ingrid Kellner auf die Einschulung im nächsten Jahr vorzubereiten.

Eine Kriminalgeschichte in der Vorweihnachtszeit: Henning Mankells "Der Mann mit der Maske"
Nachdem der schwedische Schriftsteller Henning Mankell in der Zeit von 1991 bis 1998 acht überaus erfolgreiche Kriminalromane um Kommissar Kurt Wallander veröffentlicht hatte, schrieb er 1999 einige Erzählungen, die Einblicke in das Leben geben, das der Polizist geführt hat, bevor er Hauptfigur der Romanserie wird. Sie sind Thema eines Abends mit Werner Seuken am Mittwoch, 26. November, um 18 Uhr in der Volkshochschule auf der Königstraße 47.
Wallander leidet an der Unzulänglichkeit des Daseins. Die Verbrechen, die er aufzuklären hat, sieht er im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen sie geschehen sind. Täter sind für ihn vor allem Opfer einer egoistischen Welt. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.

Vätertreff im städtischen Familienzentrum Am Küllenacker
Das städtische Familienzentrum Am Küllenacker veranstaltet am Donnerstag, 27. November, von 17.30 bis 19.30 Uhr in Zusammenarbeit mit der RAA den zweiten Vätertreff. Am ersten Veranstaltungstag, den 21 Väter mit Migrationshintergrund besucht haben, wurden die zukünftigen pädagogischen Themen für die weiteren Treffen geplant. An der positiven Resonanz ist die Bereitschaft der Väter, bei der Erziehung ihrer Kinder aktiv mitzuarbeiten, zu erkennen. Um ihre Kompetenzen zu stärken, bietet Mustafa Cebe als interkultureller Berater in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum Antworten auf Fragen rund um das Thema Erziehung und Familie.

VHS-Vortrag: Indonesien
Einen Vortrag über Indonesien bietet die Volkshochschule auf der Königstraße 47 am Freitag, 21. November, um 19 Uhr. Der größte Inselstaat der Erde mit 225 Millionen Einwohnern, bis 1949 Kolonie der Niederlande, fasziniert durch gewaltige Ausdehnung und Vielfalt. Zuletzt war Indonesien 2004 durch ein Seebeben mit verheerender Tsunami-Flutwelle im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Manfred Fenner bereist seit über 30 Jahren regelmäßig Indonesien. In einem Vortrag mit digitalen Dias erläutert er Landschaften und Naturraum, ethnische und religiöse Vielfalt sowie das Alltagsleben auf dem Land und in den Städten. Der Eintritt beträgt fünf Euro (mit VHS-Karte frei).
VHS: Im Land der Maya und Azteken

Einen Dia-Vortrag über die Kultur Mexikos bietet die Volkshochschule am Donnerstag, 27. November, um 19 Uhr im Internationalen Zentrum, Flachsmarkt 15, Duisburg-Mitte an. In seinem Vortrag spürt Dr. Stefan Roggenbuck die Wurzeln mexikanischer Kultur zwischen indianischen Vorfahren, kolonialem Erbe, dem Werk der Malerin Frida Kahlo, Beispielen der Wandmalbewegung und der heutigen Realität eines Schwellenlandes auf. Zu sehen sind im länderkundlichen Teil des Vortrages Bilder von Mexiko-Stadt, dem zentralen Hochland und Yukatán (Karibik). Der Eintritt kostet fünf Euro (mit VHS-Karte frei).
VHS-Vortrag: Bornholm: Südländische Ostsee
Die meisten Sonnenstunden Dänemarks und die liebliche Landschaft mit mediterraner Vegetation verleihen der Insel Bornholm südländischen Charakter. Wolfgang Schwarz-Barelds hat einen Reiseführer über die bei Dänen, Schweden und Deutschen beliebte Ferieninsel verfasst. In einem Vortrag mit digitalen Dias zeigt er am Montag, 1. Dezember, 20 Uhr, im Saal der Volkshochschule auf der Königstraße 47, ein Porträt der Insel. Der Eintritt beträgt 5 Euro; mit der VHS-Karte ist der Eintritt frei.
 

Nachlese zum Schwerpunktthema der Frankfurter Buchmesse 2008 in der VHS
Duisburg. Eine literarische Nachlese zur Frankfurter Buchmesse, zum Schwerpunktthema "Türkei", bietet die Volkshochschule am Mittwoch, 19. November, 18 bis 19.30 Uhr, im Gebäude auf der Königstraße 47 an.Bis auf klassische Autoren wie Nazim Hikmet, Asiz Nesin, Yasar Kemal oder den Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk werden türkische Schriftsteller in Deutschland kaum gelesen. Heinz Schulte und Dr. Claudia Kleinert wollen mit ihrer "Nachlese" in einem Überblick das literarische Potential der Türkei vorstellen, zeitgenössische Strömungen mit ihren Themen und sich daraus ergebenden Konflikten aufzeigen und wichtige Autoren mit Textbeispielen aus ihren Werken bekannt machen. Der Eintritt beträgt 5 Euro an der Abendkasse

Wegweiser in Richtung Beruf

Grundlagen der Porträtfotografie
"Bildkomposition für Porträt" lautet der Titel eines Praxisworkshops der Volkshochschule an der Königstraße 47 für interessierte Anfänger der digitalen Fotografie mit geringen oder keinen Erfahrungen im Porträtbereich. Ziel der Veranstaltung am Samstag, 29. November, und Sonntag, 30. November, jeweils von 10 bis 17 Uhr, ist es, unter Anleitung die Grundlagen der Porträtfotografie zu erlernen. Hierbei soll anhand eines Settings im Stil der 20er/60er Jahre gezeigt werden, dass auch mit geringstem finanziellem Aufwand eine Studioatmosphäre herstellbar ist. Es wird die grundsätzliche Arbeits- und Funktionsweise von Studioblitzanlagen erklärt und verschiedene Beleuchtungsarrangements werden vorgestellt. Ein Modell ist vorhanden. Die Teilnehmer werden gebeten die eigene Digitalkamera und eventuell ein Stativ mitbringen. Das Teilnahmeentgelt beträgt 50 Euro (Ermäßigung möglich), eine vorherige Anmeldung ist bis 25. November erforderlich.

Umweltplaketten: Online-Angebot der Stadt wird intensiv genutzt
Das Angebot der Stadt Duisburg, Umweltplaketten direkt über die Homepage anzubieten, war ein Erfolg: fast 3000 Bestellungen wurden online über das Straßenverkehrsamt bearbeitet (www.duisburg.de). Das sind rund ein Viertel aller bisher von der Stadt ausgegebenen Feinstaubplaketten. Das Online-Angebot macht es jedem Autobesitzer leicht, die Plakette zu bestellen. Nach Einzahlung der moderaten Gebühr von 5,55 Euro flattert der begehrte Aufkleber per Post ins Haus.
Die Hälfte aller Online-Bestellungen für die Umweltplakette kamen nicht aus Duisburg, sondern aus 122 verschiedenen Städten - die weitest entfernte Stadt war Traunstein (747 Kilometer). Die größte Nachfrage gab es allerdings aus dem Kreis Wesel. Die Zahl der Bestellungen stieg im Laufe des zweiten Halbjahres stetig an, Höhepunkt war der Oktober mit rund 4000 verkauften Plaketten im Straßenverkehrsamt. Insgesamt gibt es 152 autorisierte Ausgabestellen in Duisburg, die Feinstaubplaketten verkaufen dürfen. Auf dem Online-Stadtplan von www.duisburg.de sind diese autorisierten Ausgabestellen mit Firmennamen, Adressen und Öffnungszeiten eingezeichnet.
Wer noch keine Umweltplakette besitzt, läuft ab Samstag, 15. November 2008 Gefahr, ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro und einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei zu kassieren.

Samstag, 15. November 2008 - Historischer Kalender
Rudolf Schock-Abend in der VHS
An den in Duisburg-Hochfeld geborene Tenor Rudolf Schock (1915-1986) wird in einem Vortrag der Volkshochschule auf der Königstraße 47 am Donnerstag, 20. November, um 19.30 Uhr erinnert. Auf Anregung von Altoberbürgermeister Josef Krings wird der Regisseur Rudolf Wallner aus Wien Leben und Werk des Sängers würdigen. Wallner arbeitet unter anderem für die Staatsoper Wien und die Salzburger Festspiele.
Rudolf Schock war Sohn einer sehr musikinteressierten Arbeiterfamilie: er und seine Geschwister waren alle Chormitglieder und wurden später auch Sänger. Zusammen mit seiner Schwester Elfriede wurde Rudolf Schock in den Opernchor des Duisburger Stadttheaters aufgenommen und durfte dort bald kleine Solorollen übernehmen, nach dem er mit dem Gesangsstudium in Köln begonnen hatte.
Mit der Verpflichtung als erster Chortenor bei den Bayreuther Festspielen (1936) begann seine Karriere, die mit vielen Stationen an deutschen Opernhäusern dann ihren Aufstieg nahm. Als erster deutscher Sänger wurde Schock nach dem Krieg an die Londoner Covent Garden Oper geholt und konnte seinen Erfolg dann auch bald durch zahlreiche Schallplattenaufnahmen und regelmäßige Auftritte im Fernsehen und bei bedeutenden Festivals festigen.
Mit zahlreichen Film- und Tonbeispielen wird an diesem Abend in der VHS der Sänger in vielen seiner Rollen vorgestellt. Er gilt heute als einer der größten Tenöre der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Eintritt beträgt 5 Euro an der Abendkasse

Schöne Kennzeichen: Straßenverkehrsamt vergibt 1'er-Kennzeichen für den guten Zweck
Das Straßenverkehrsamt hat auch vor dem Jahresende 2008 wieder den Bestand an 1'er Kennzeichen durchgesehen. Konnten im letzten Jahr noch 50 Kennzeichen angeboten werden, gibt es in 2008 nur noch 25 mit einer 1.
Der Vergabemodus ist der gleiche wie in den letzten Jahren: wer früh kommt, hat hohe Chancen. Die begehrten Kennzeichen werden an Interessenten vergeben, die neben den Zulassungsgebühren bereit sind, zusätzlich 100 Euro zur Förderung gemeinnütziger Zwecke zu bezahlen. Dafür gibt es natürlich eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt.
Die 1'er Kennzeichen können ausschließlich am Freitag, 21. November, im Straßenverkehrsamt verbindlich reserviert werden. Das Amt öffnet um 7 Uhr, frühzeitigeres Erscheinen wird jedoch empfohlen. Telefonische Reservierungen sind nicht möglich. 34.450 Euro kamen seit dem Jahr 2000 für wohltätige Zwecke zusammen.

Duisburger Denkmalthemen: Viertes Heft entführt mit Computerunterstützung ins Mittelalter
Unter dem Titel "Hafen, Pfalz- und Bürgerstadt - Visualisierungen zu Duisburg im Mittelalter" wird ein gemeinsames Projekt der Stadtarchäologen der Städte Duisburg, Essen und Dortmund beschrieben. Die Stadt des Jahres 1566 erwacht im Internet zu neuem Leben. Eine virtuelle Zeitreise beginnt, in enger Anlehnung an die Stadtansicht von Johannes Corputius. Der Internetbesucher kommt durchs Schwanentor, vorbei an Bürgerhäusern geht er zum Alten Markt, vorbei an der Salvatorkirche und an gepflegten Hausgärten geht es weiter zum Kuhtor.
Im jetzt neu erschienen Heft 4 der Reihe Duisburger Denkmalthemen wird die Entstehung des virtuellen Modells anschaulich beschrieben und der Bezug zur Stadtarchäologie deutlich hergestellt. Die auf den Ausgrabungen basierenden Forschungsergebnisse sind in diese dreidimensionale Darstellung des mittelalterlichen Duisburgs eingeflossen und vermitteln damit ein sehr anschauliches und realistisches Bild der Stadt.
Das Heft ist ab sofort kostenlos in allen Bürgerservicestellen der Bezirksämter, im Rathaus, in den städtischen Museen und im Stadthaus zu erhalten. Informationen zum Gesamtprojekt "RuhrZeiten" gibt es im Internet unter www.ruhrzeiten.de

NRW: 8,7 Prozent weniger Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt
In den ersten neun Monaten 2008 genehmigten die nordrhein-westfälischen Bauämter den Bau von insgesamt 25 987 Wohnungen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 8,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (Januar bis September 2007: 28 450 Wohnungen).
22 741 Wohnungen (-9,7 Prozent) sollten in neuen Wohngebäuden und 2 659 (-5,5 Prozent) durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden (z. B. Ausbau von Dachgeschossen u. Ä.) entstehen. Weitere 587 Wohnungen (+27,6 Prozent) wurden in neuen "Nichtwohngebäuden" (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen) geplant.

Freitag, 14. November 2008 - Historischer Kalender
"Milena Jesenska. Mehr als Kafkas Freundin"
So
ist das Jour Fixe betitelt, das am Donnerstag, dem 13. November 2008, wie gewohnt um 17 Uhr im Vortragssaal der Duisburger Volkshochschule am König-Heinrich-Platz stattfindet. Die Referenten? Sie heißen Hannelore Schulte und Jörg Mascherrek.
Sehr ansprechend beschreiben sie die tschechische Autorin und Freundin Kafkas. Sie lassen so noch einmal das Künstler - Boheme - Leben des beginnenden 20. Jahrhunderts lebendig werden.
Wie gewohnt ist die Veranstaltung sehr gut besucht. Es sind die älteren Damen, die auch sonst zum Jour Fixe kommen. Sind sie tatsächlich literarisch interessiert? Oder kommen sie mehr aus der Macht der Gewohnheit heraus? Keine Ahnung. Es ist aber auch egal. Die Jour Fixe, die ich bislang gesehen habe, haben mir persönlich gefallen. Das Kommen hat sich jedenfalls immer gelohnt.

Instrumentenzirkus „Spiel dich fit!“
Wer im November die „Noten-Coupons“ auf den Ein-Liter Frischmilchpackungen der Marke Tuffi sammelt, kann diese in eine kostenlose Instrumentenschnupperstunde an der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule eintauschen.
Beim Instrumentenzirkus „Spiel dich fit!“ des Landesverbandes der Musikschulen in NRW e.V. und der Firma Campina können Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren kostenlos 90 Minuten lang unter Anleitung ausgebildeter Musikpädagogen verschiedene Instrumente ausprobieren und sogar die ersten Töne lernen. Benötigt werden dafür lediglich sechs Coupons. Diese müssen ausgeschnitten und bis zum 31.12.2008 per Post – unter Angabe von Adresse und Alter – an den Landesverband der Musikschulen. Breidenplatz 10, 40627 Düsseldorf eingeschickt werden. Die Instrumentenschnupperkurse finden dann für die Duisburger Kinder am Samstag, 14. März 2009, 10 bis 14.30 Uhr in der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule, Duissernstraße 16, statt.
Ziel des Projektes, das von der Staatskanzlei NRW finanziell unterstützt wird, ist es, Kindern und Jugendlichen einen ersten Kontakt mit den verschiedenen Instrumenten zu ermöglichen. Für die Firma Campina, die bereits seit 2005 in regelmäßigen Abständen eine Seite ihrer Tuffi-Frischmilchtüte einem Kooperationspartner für eine Werbesammelaktion zur Verfügung stellt, ist der LVdM der erste Marketing-Partner aus dem Bereich der kulturellen Bildung.

Geschäftsstelle des LVdM in NRW e.V.
0211 – 251009
kontakt@lvdm-nrw.de
www.tuffi.lvdm-nrw.de

Niederrheinische Musik- und Kunstschule
Duissernstraße 16
47058 Duisburg
0203 – 283 2525
musikschule@stadt-duisburg.de

Wiedereröffnung des Hallenbades Wanheim verzögert sich um eine Woche – Allwetterbad Walsum wieder geöffnet
Während der Grundreinigung im Hallenbad Wanheim wurden Schäden an den Fliesen im Schwimmbecken entdeckt. Wegen der teilweisen Neubefliesung verschiebt sich leider die Wiedereröffnung um eine Woche bis Montag, 24. November. DuisburgSport bittet um Verständnis. Das Allwetterbad Walsum wird den Schwimmfreunden wie vorgesehen ab Montag, 17. November, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.

VHS-Workshop: „Die Kraft der Farben“
Mit dem Einfluss der Farben auf Empfindungen und Wahrnehmungen beschäftigt sich ein Workshop der Volkshochschule am Samstag, 22. November, von 10 bis 16.15 Uhr im Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Buchholz.
Mit jeder Farbe sind Assoziationen verknüpft. So fördert Gelb die Konzentration und Blau eher die Ruhe. Farben können aber auch bei der Behandlung körperlicher und geistig-seelischer Beschwerden unterstützend eingesetzt werden. Sobald der Psyche vermehrt positive Einflüsse zugeführt werden, haben Aspekte, die der Gesundheit schaden, weniger Kraft. Die Farbtherapie arbeitet daher auf ein Gleichgewicht hin, durch das der Körper Krankheiten besser abwehren und kompensieren kann. Warum das so ist, wie die Farben wirken, und wie die Kraft der Farben im Alltag eingesetzt werden können, zeigt die Referentin, eine Feng Shui-Beraterin und Architektin.

Änderung des Ablaufs zur Erneuerung der Fahrspurensignalisierung auf der Brücke der Solidarität
Wie bereits in der vergangenen Woche angekündigt, bereiten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg im Zuge des Projektes Ruhrpilot die Erneuerung der Fahrspursignalisierung der Brücke der Solidarität in Duisburg-Rheinhausen vor. Aus diesem Grund wurde die Fahrspurensignalisierung planmäßig zur Durchführung von Tests ab Dienstag, den 11.11.2008, 22.00 Uhr, außer Betrieb genommen. Je nach Fortschritt der Arbeiten werden die Portale auch in der 47. KW für einige Tage abgedeckt bleiben.
Bei der Erneuerung der Fahrspursignalisierung wird die alte Technik der Brückenportale mit der neuen Technik des Verkehrsrechners kombiniert. Bei diesen Arbeiten hat sich kurzfristig herausgestellt, dass weitere Konfliktfälle und Sicherheitsaspekte vor der Wiederinbetriebnahme getestet werden müssen. Diese werden mehr Zeit in Anspruch nehmen als ursprünglich geplant. Die für Sonntag, den 16.11.2008, geplante Sperrung der Brücke für den Fahrzeugverkehr wird vorerst verschoben.  Die vollständige Sperrung der Brücke wird für Anfang 2009 angestrebt.

Lichttest
Noch bis Samstag, 15.12.08 haben Fahrradfahrer die Möglichkeit, die Lichtanlage ihrer
Fahrräder Auf der Königstraße, Höhe Averdunkplatz überprüfen zu lassen.
Hier die Mitarbeiter der Fahradstation, Marcus Bolk (re.) und Frank Puckas beim Lichttest.

 


Interaktive DVD zeigt Duisburger Ziele
Duisburg. Das Projekt Wasserwelt Wedau geht dem Ende zu. Als Höhepunkt der Vermarktungsstrategie hat die DMG mit Hilfe von Partnern und Sponsoren eine multimediale DVD produziert, die den gesamten Standort attraktiv touristisch darstellt. Das vielfältige Angebot an Kultur, Freizeit und Sport hat Duisburg schon lange einen festen Platz auf der touristischen Landkarte verschafft und lockt jährlich Tausende von Besuchern in die Stadt an Rhein und Ruhr. Garant dafür ist, neben den bekannten Sehenswürdigkeiten,
die Wasserwelt Wedau im Sportpark Duisburg. Die ansprechende DVD nimmt Sie mit auf die Reise zu den schönsten Kultur-, Freizeit- und Sportstätten Duisburgs. Das möchten wir Ihnen gerne im Detail präsentieren.

Schülerzahl sinkt binnen zehn Jahren um ein Sechstel - Landesamt legt Schülerprognose für kreisfreie Städte und Kreise vor
Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den nordrhein-westfälischen Grund-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien wird aufgrund der demografischen Entwicklung bis zum Jahr 2017 auf etwa 1 729 000 zurückgehen, das sind 374 000 oder 17,8 Prozent weniger als im Jahr 2007.
Wie die jetzt erschienene regionalisierte Schülerprognose 2008 des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik zeigt, wird der Rückgang der Schülerzahlen alle 23 kreisfreien Städte und 31 Kreise des Landes betreffen, allerdings mit unterschiedlichem Ausmaß: Während der Kreis Höxter (-26,8 Prozent), der Hochsauerlandkreis (-25,3 Prozent) und der Kreis Unna (-25,1
Prozent) die stärksten Verluste zu verzeichnen haben werden, dürfte der Rückgang in den Städten Düsseldorf (-3,3 Prozent), Bonn (-3,3 Prozent) und Köln (-6,2 Prozent) am geringsten
ausfallen. Insgesamt werden die Kreise (-20,3 Prozent) vom Rückgang der Schülerzahlen stärker betroffen sein als die kreisfreien Städte (-13,6 Prozent).

Die von den Statistikern vorgelegte regionalisierte Schülerprognose wird jährlich aktualisiert. Sie umfasst - jeweils auf der Ebene der kreisfreien Städte und Kreise - voraussichtliche Schülerbestände nach Schuljahrgängen für die Jahre 2007 bis 2017 sowie Prognosen der Schulabgänge nach Abschlussarten für die Jahre 2008 bis 2018, letzteres zusätzlich auch für Arbeitsagenturbezirke. Die Ergebnisse basieren auf der aktuellen "Vorausberechnung der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens 2005 bis 2025/2050" sowie den amtlichen Schuldaten der Jahre
2005 bis 2007.

Donnerstag, 13. November 2008 - Historischer Kalender
Einladung zum Fachgespräch: Das Persönliche Budget - Erfahrungen mit Chancen und Risiken
Die Koordinatorin der Belange der Menschen mit Behinderung in Duisburg lädt ein
Donnerstag, 04.12.2008 im "Kleinen Prinz" 10.00 – 14.00 Uhr
Die Veranstaltung soll Antworten auf die Fragen geben
1. Was ist ein Persönliches Budget?
2. Wofür kann ich ein Persönliches Budget beantragen?
3. Wo beantrage ich das „Persönliche Budget“?
4. Gibt es spezielle Vordrucke dafür?
5. Welche Unterlagen muss ich dafür mitbringen?
6. Was ist eine Zielvereinbarung im Rahmen des Persönlichen Budgets?
7. Wer vereinbart mit mir die Zielvereinbarung?
8. Wie lange dauert das Antragsverfahren ungefähr?
9. Was geschieht mit dem Geld, welches ich vielleicht übrig behalte?
10. Was mache ich, wenn ich mit dem Geld nicht auskomme?
11. Muss ich Belege über die Verwendung des Geldes vorlegen?
Wenn ja, welche?
12. Kann ich während der Laufzeit des Budgets auch wieder zur Sachleistung
wechseln? Was muss ich dafür tun?
13. Für welchen Zeitraum wird das Persönliche Budget vereinbart?
14. Warum gibt es so wenige Anträge – Wie sehen betroffene Menschen ihre Chancen?
Aus der Praxis berichten:
• Ulrich Borsch, Kerstin Julius, Ingo Joachim, Unfallversicherungsträger
• Peter Schmitz, Deutsche Rentenversicherung Rheinland
• Burkhard Kunstein, Landschaftsverband Rheinland
• Reinhard Luderer, Anke Bürvenig, Amt für Soziales und Wohnen
Konferenz- und Beratungszentrum

Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) im BIZ

Am Donnerstag, den 20. November 2008, werden von 16:00 bis 18:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) über die Einstiegsmöglichkeiten für Akademiker informieren. HKM gehört zu den führenden europäischen Stahl-, Blech- und Rohrherstellern, für Hochschulabsolventen somit eine gute Adresse für den Berufseinstieg. Angesprochen werden Studierende aller Fakultäten, insbesondere aber Absolventen und Absolventinnen der Bereiche Metallurgie, Verfahrenstechnik, Elektrotechnik und Maschinenbau.

Verbraucherpreise Oktober 2008: + 2,4% zum Vorjahr
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Oktober 2008 gegenüber Oktober 2007 um 2,4% gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat September 2008 verringerte sich der Index um 0,2%. Die Schätzung für Oktober 2008 wurde damit bestätigt. Nachdem die Jahresteuerungsrate in den Monaten Juni und Juli 2008 mit jeweils 3,3% ihren Höchststand erreicht hatte, wird seit August 2008 eine Entspannung festgestellt (August: + 3,1%; September: + 2,9%).

Neue Fahrbahndecke für die Fahrner Straße in Röttgersbach
Nachdem die Kanalbauarbeiten in der Fahrner Straße abgeschlossen sind, erhält diese nun im Bereich zwischen dem Kreisverkehr Warbruck-/Pollerbruchstraße und der Ziegelhorststraße eine neue Fahrbahndecke. Dieser Abschnitt bleibt deshalb weiter komplett für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Straßenbauarbeiten beginnen am Dienstag, 18. November 2008 und dauern voraussichtlich bis März 2009. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Die Zufahrt bleibt für Anwohner und Rettungsfahrzeuge frei.

Gleisbauarbeiten der Deutschen Bahn AG auf der Heiligenbaumstraße in Wanheim
In der Nacht von Samstag, 15. November, auf Sonntag, 16. November, werden zwischen 23 und 3 Uhr wieder Gleisbauarbeiten am DB-Bahnübergang auf der Heiligenbaumstraße, kurz vor der Einmündung in die Ehinger Straße, durchgeführt. Die Heiligenbaumstraße wird in dieser Zeit vollständig für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt. Es kann weder in die Heiligenbaumstraße hinein, noch aus ihr herausgefahren oder -gegangen werden.


Internationale Jugendkonferenz in Duisburg
Jugendliche verfassen Petition für die EU zur Verbesserung der HIV- und Aids-Prävention

Im Rahmen der internationalen Jugendkampagne „Act positive – AIDS affects us all“ findet am Sonntag, den 16. November in Duisburg-Rheinhausen die Abschlussveranstaltung der diesjährigen Jugendkonferenz statt. Mit der Petition wollen die Jugendlichen erreichen, dass sich die EU für die Verbesserung der HIV- und Aids-Prävention.
150 Jugendlichen aus Afrika und Europa befassen sich in 16 Workshops mit dem Thema HIV und Aids. In ihrer Petition fordern sie, dass die EU zu diesem Thema nicht nur gute Konzepte entwickelt, sondern sie auch endlich umsetzt und dafür genügend Geld zur Verfügung stellt.
In einem der Workshops leiten südafrikanische Studenten aus KwaZulu Natal Jugendliche an, das Drama "What's killing us now" aufzuführen. Dieses Theaterstück veranschaulicht Probleme, die sich aus der Aids-Pandemie ergeben. Seine Botschaft: Ohne Jugendliche in die Prävention von HIV und Aids einzubeziehen, gibt es keine Chance, die Pandemie in Südafrika erfolgreich zu bekämpfen. Aus der jüngst veröffentlichten Studie der Weltgesundheitsorganisation in Genf (WHO) zum Thema geht hervor, dass in den nächsten vier Jahren die Zahl der Aids-Toten mit 2,4 Millionen den Höchststand erreichen wird. Am stärksten sind davon Kinder und Jugendliche betroffen. So haben rund 15 Millionen Kinder bereits Vater, Mutter oder beide Eltern verloren, die meisten von ihnen in Afrika südlich der Sahara. Rund zwei Millionen Kinder sind selbst mit dem Virus infiziert, allein 2007 starben 270.000 Mädchen und Jungen an den Folgen von Aids.
Die Europäische Union hat feste Zusagen zur Bekämpfung der Pandemie gemacht. So hat sie sich zum Beispiel zur Umsetzung der Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen verpflichtet, in denen auch die Eindämmung der Aids-Pandemie ein wichtiges Ziel ist. Leider sind den Versprechungen bis heute viel zu wenige Taten gefolgt.

Schnellmeldung zur Wirtschaftsleistung im 3. Quartal 2008
Für die deutsche Wirtschaft hat sich im dritten Quartal 2008 die sich bereits abzeichnende Abwärtsentwicklung fortgesetzt: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ? preis-, saison- und kalenderbereinigt ? im dritten Quartal 2008 um 0,5% niedriger als im zweiten Quartal des Jahres. Im ersten Quartal 2008 war die Wirtschaftsleistung um 1,4% gestiegen und im zweiten Quartal um 0,4% zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt--BIP misst den Wert der im Inland erwirtschafteten Leistung einer Volkswirtschaft.

Drittmitteleinnahmen der Hochschulen stiegen 2006 um 5,3%
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben die deutschen Hochschulen im Jahr 2006 ihre Drittmitteleinnahmen von privaten und öffentlichen Einrichtungen gegenüber dem Vorjahr um 5,3% auf 3,86 Milliarden Euro steigern können. Damit lagen die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen eines Professors beziehungsweise einer Professorin bei 107 600 Euro. Das entspricht einer Zunahme von 7,6% gegenüber dem Jahr 2005.

Motto der 32. Duisburger Akzente: „Bosporus – Tor der Kulturen“
Die Weltmetropole Istanbul rückt in den Mittelpunkt der 32. Duisburger Akzente. Unter dem Motto „Bosporus – Tor der Kulturen“ wird sich das Sparten übergreifende Kulturfestival vom 24. April bis zum 10. Mai 2009, fokussiert auf Istanbul, mit der Vielfalt türkischer Kulturen auseinander setzen. Dies gab der Duisburger Kulturdezernent Karl Janssen bekannt. Die Türkei war 2008 nicht nur Ehrengast der Frankfurter Buchmesse sondern auch Partnerland der größten deutschen Musikmesse „Popkomm“. Zudem ist Istanbul wie das Ruhrgebiet im Jahr 2010 europäische Kulturhauptstadt.

„Istanbul ist eine Weltstadt, die auf zwei Kontinenten liegt. Hier begegnen sich Europa und der Orient, aber auch die unterschiedlichsten kulturellen Traditionen der Türkei“, betonte Janssen. „Die Schätze des osmanischen Reiches gehören hier ebenso zum Alltag wie die Moderne oder die Avantgarde der Bildenden Kunst oder des Theaters.“ Die Stadt am Bosporus sei ein Ort ständiger Veränderung und Bewegung in verschiedenste Richtungen. „Das ist ähnlich wie bei den Wasserströmungen am Bosporus. Eine Strömung verläuft an der Oberfläche vom Schwarzen Meer zum Marmarameer während eine andere in 40 Metern Tiefe in eine andere Richtung fließt.“
Den Gedanken des Austausches nimmt auch das Plakat der 32. Duisburger Akzente auf. Es zeigt Hände, die von zwei Seiten den Schriftzug „Bosporus“ halten. Gestaltet wurde es von der Oberhausener Agentur Benning, Gluth und Partner. Das Gesamtprogramm der 32. Duisburger Akzente wird im März 2009 vorgestellt.

Neues Datenverarbeitungsverfahren in der Meldebehörde
Die Meldebehörde Duisburg bekommt ein neues Datenverarbeitungsverfahren. Ab Dezember werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bürger Services und im Zentralen Ordnungsamt mit einem modernen Verfahren arbeiten, das auch in vielen anderen Städten bereits genutzt wird.
Alle Mitarbeiter sind umfassend geschult worden. Dennoch können in den ersten Tagen technische Störungen und Unsicherheiten in der Sachbearbeitung nicht ausgeschlossen werden. Daher bittet die Meldebehörde alle Bürger in den ersten Tagen um Verständnis, sollten trotz aller Vorbereitungen Wartezeiten entstehen. Die Verfahrensumstellung war aus technischen Gründen erforderlich geworden. Das bisherige Verfahren war in Duisburg selber entwickelt worden und fast 30 Jahre im Einsatz. Wegen der Umstellung der Datenbanken steht der Notdienst für die Ausstellung von Reisepässen am Freitag Abend, 28. November, und am Samstag, 29. November, nicht zur Verfügung.

Duisburger Sprachen- und Kulturtage 
Zu den inzwischen in Duisburg beheimateten Sprachen zählt auch das Spanische. Mit einer Veranstaltergemeinschaft und vielen Mitwirkenden sollen beim spanischen Tag, der am Samstag, 15. November 08, stattfindet, Menschen zusammengebracht werden, die Spanisch als Muttersprache sprechen oder Spanisch lernen. Kulturelle Beiträge runden den Tag ab.
 

 

Elternveranstaltung "Gesunde Ernährung" im Kindergarten Hanielstraße
Die städtische Kindertageseinrichtung Hanielstraße 9 in Homberg-Hochheide veranstaltet am Freitag, 21. November, von 9.30 bis 12 Uhr ein gesundes Frühstück zum Thema "Gesunde Ernährung". Die Teilnahme an der Veranstaltung, die von der Gesundheitskoordinatorin Schewa van Uden geleitet wird, ist kostenlos. Alle interessierten Eltern des Stadtteils sind herzlich eingeladen. Ansprechpartnerin ist die Leiterin der Einrichtung Roswitha Gast-Siegmund.

Mittwoch, 12. November 2008 - Historischer Kalender
Jugendparlament lädt zur Disco ein
Das Jugendparlament der Stadt Duisburg lädt alle tanzfreudigen Kinder und Jugendlichen zu nächsten „Beat-Up/U 18“ Disco im „Pulp“ am Sonntag, 16. November 2008 ein. Diese Veranstaltung besuchten im letzten Monat rund 250 Teilnehmer, die gemeinsam viel Freude und Spaß beim Tanzen, Treffen und Unterhalten hatten.
Die alkohol- und nikotinfreie Tanzparty, die schon zum dritten Mal in diesem Jahr stattfindet, steigt von 17 bis 21 Uhr im Event-Schloss „Pulp“, Wanheimer Straße 231a in Hochfeld. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren ist bei Vorlage eines Schülerausweises frei. Der „Pulp“-Besitzer und sein Team sorgen für tolle Musik, preiswerte alkoholfreie Getränke sowie eine besondere Club-Atmosphäre.

Dringlichkeitsbeschluss zu world games 2013: Düsseldorfer Stadtrat sagte Beteiligung zu
Mit sieben Millionen Euro sicherte der Rat der Stadt Düsseldorf gestern die Beteiligung an den world games 2013 zu. Damit kann World-Games-Präsident (IWGA) Ron Froehlich den Ausrichterstädten Duisburg und Düsseldorf schon sicher die Zusage der IWGA erteilen. Der Düsseldorfer Stadtrat hatte die Beteiligung an der geschätzt 30 Millionen Euro teuren Großveranstaltung nicht mehr in der offiziellen Ratsitzung in der vergangenen Woche zustimmen können, da einfach die Zeit aufgrund der Vielzahl an abzuarbeitenden Beschlüssen gefehlt hatte. Der verstorbene OB Erwin hatte im Frühjahr die Beteiligung Düsseldorfs zugesagt. Nach seinem Tod war jetzt die offizielle Zusage vom Rat erteilt worden. Da Duisburg unter kommunaler Aufsicht steht, wäre eine Ausrichtung ohne die Beteiligung der Landeshauptstädter kaum denkbar.

Neue Bäume für den „Katzenbruch“ und Binsheimer Feld
Der bei der Umgestaltung der Regattabahn im Sportpark Duisburg entstandene Baumverlust wird durch zahlreiche Aufforstungen kompensiert. Insgesamt werden die aufgeforsteten Flächen dabei letztlich mehr als das Vierfache des weggefallenen Baumbestands ausmachen. Nahezu 25 Hektar Wald werden neu angelegt. Mit 5,4 ha ist der so genannte „Katzenbruch“, das Gelände der ehemaligen städtischen Gärtnerei an der Mülheimer Stadtgrenze, nach dem Binsheimer Feld mit 14,6 ha die zweitgrößte Fläche, auf dem Waldausgleichsmaßnahmen für den Parallelkanal umgesetzt werden. Von den über 26.600 neuen Bäumen am Katzenbruch werden in Kürze die letzten gepflanzt. Hierdurch wird die bestehende Lücke im Waldgebiet geschlossen.
Nach Beseitigung der zuvor am „Katzenbruch“ befindlichen Bauten zeigte sich, dass die Beschaffenheit des Bodens eine biologische Aktivierung notwendig machen würde. Diese kann durch einen Teil des am Parallelkanal ausgehobenen Waldoberbodens gewährleistet werden.

Museumsführungen zur Duisburger Stadtgeschichte in deutscher und türkischer Sprache
Die große Ausstellung zur Stadtgeschichte Duisburgs im Kultur- und Stadthistorischen Museum wird seit der Eröffnung im vergangenen Jahr sehr gut besucht. Am kommenden Sonntag, 16. November, um 14 Uhr beginnt eine einstündige öffentliche Führung für Eltern und Kinder. Das Museum möchte die Geschichte der Stadt auch den Duisburgern erzählen, die sich in der türkischen Muttersprache wohler fühlen. Aus diesem Grund bietet das Museum am Sonntag um 15 Uhr eine Führung mit Museumsvolontärin Asligül Aysel auf Türkisch an.
Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, 47051 Duisburg (Innenhafen). Der Eintritt für Erwachsene beträgt drei Euro, für Kinder zwei Euro, oder Familienkarte fünf Euro.

Zusätzliche Ausbildungsplätze 2009 bei der Stadt Duisburg
Zusätzlich zu den bereits ausgeschriebenen Ausbildungsplätzen für das Jahr 2009 bietet die Stadt zwei weitere Ausbildungsplätze an. Junge Leute, die handwerklich geschickt sind, sich gern in der Natur aufhalten, denen Pflege und Erhalt der Wälder Duisburgs am Herzen liegt, sollten sich möglichst schnell als Forstwirtin/Forstwirt bewerben. Die Ausbildung ist auch für alle interessant, die im Anschluss daran Forstwirtschaft studieren möchten.
Außerdem braucht die Feuerwehr Verstärkung. Sie sucht einen auszubildenden Brandoberinspektoranwärter, der ein abgeschlossenes Studium mit dem Schwerpunkt technikunterstützte Informationsverarbeitung nachweisen kann und in diesem Bereich bei der Feuerwehr tätig sein soll. Weitere Informationen zum gesamten Ausbildungsangebot der Stadt Duisburg gibt es unter: www.duisburg.de. Bewerbungen sind zu richten an: Stadt Duisburg, Zentrum für Personalentwicklung, 47049 Duisburg.

NRW: Weniger Schulanfänger als im Vorjahr
175 000 Kinder sind im August d. J. in Nordrhein-Westfalen eingeschult worden. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik nach vorläufigen Schätzungen mitteilt, waren das 3,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die niedrigere Zahl der Schulanfängerinnen und Schulanfänger ist Folge rückläufiger Geburtenzahlen in den Vorjahren.

Einschulungsjahr/
Jahr
Schulanfängerinnen
und Schulanfänger
Zum Vergleich:
Lebendgeborene
1) geschätzt
1998 210 350 182 287
1999 204 715 176 578
2000 198 233 175 144
2001 191 112 167 752
2002 194 541 163 434
2003 202 216 159 883
2004 191 144 158 054
2005 186 584 153 372
2006 180 262 149 925
2007 181 566 151 168
2008 175 0001)

Wie die Tabelle zeigt, ist wegen der Geburtenentwicklung auch inden nächsten vier bis fünf Jahren mit niedrigeren Schulanfängerzahlen in Nordrhein-Westfalen zu rechnen. Die endgültigen Einschulungszahlen (für das Land, die Regierungsbezirke, die Kreise sowie die Städte und Gemeinden) erwarten die Statistiker in der zweiten Januarhälfte kommenden Jahres. (LDS NRW)

Zahl der Einschulungen geht weiter zurück

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden zu Beginn des laufenden Schuljahres 2008/09 in Deutschland 754 900 Kinder eingeschult. Das waren 2,3% weniger als im Vorjahr. Am stärksten ging die Zahl der Schulanfängerinnen und -anfänger in Bremen (? 7,3%) und Schleswig-Holstein (? 8,6%) zurück. Dagegen stieg die Zahl der ABC-Schützen in Rheinland-Pfalz (+ 4,5%), Hessen (+ 1,8%) und im Saarland (+ 0,8%).

Beeindruckende Kunst von Demenz-Erkrankten
Am 13. November veranstalten 16 Duisburger Seniorenheime einen "Tag der offenen Ateliers", an den sich jeweils eine zweiwöchige Ausstellung anschließt. Unter dem Motto "Die Welt mit anderen Augen sehen" haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Häusern mit an Demenz erkrankten Menschen Bilder gemalt.

Die Idee zu diesem heimübergreifenden Malprojekt wurde im Rahmen der letztjährigen Veranstaltungsreihe "Kultur und Demenz" geboren, zu der die Alzheimer Gesellschaft Duisburg e.V. in Kooperation mit dem Lehmbruck Museum geladen hatte.



Preise für bestehende Wohngebäude weiter rückläufig
Der Preisindex für bestehende Wohngebäude lag nach Mitteilung des Statistischen Bundes­amtes im Jahresdurchschnitt 2007 um 2,1% unter dem Stand des Jahres 2006. Dieser Preisindex spiegelt die Entwicklung der Preise für ge­brauchte Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentums­wohnungen in Deutschland wider. Im Jahr 2006 waren die Preise für bestehende Wohngebäude gleich stark zurückgegangen (2006 gegenüber 2005: ? 2,1%); Differenzen zu früheren Veröffentlichungen resultieren daraus, dass der Index inzwischen auf die neue Preisbasis 2005=100 umgestellt wurde. Für den Gesamtzeitraum von 2000, den Beginn der Preisbeobachtung für gebrauchte Häuser und Wohnungen, bis 2007 ist insgesamt ein rückläufiger Preistrend in diesem Markt­segment feststellbar: Der Preisindex für bestehende Wohngebäude verzeichnete in dieser Zeitspanne einen Rückgang um insgesamt 5,0%.

VHS-Kurs: „Einführung in die Persönlichkeits- und Sozialpsychologie“
„Einführung in die Persönlichkeits- und Sozialpsychologie“ ist der Titel eines Seminars der Volkshochschule am Samstag, 22. November, von 10 bis 15.15 Uhr. Veranstaltungsort ist das Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Buchholz.
Menschen sind unterschiedlich und ihr Verhalten ist gleichzeitig von den sozialen Gegebenheiten einer Situation abhängig. In welche Systeme lassen sich Persönlichkeitsunterschiede fassen und vergleichen? Welchen Einfluss haben andere Personen auf Gedanken, Gefühle und Verhalten eines Menschen? Der Workshop gibt Antworten auf diese und weitere Fragen rund um das Thema Persönlichkeit und Verhalten des Menschen in sozialen Situationen.

Kindertageseinrichtung Hermann-Grothe Straße in Bissingheim feiert Zertifizierung zum "Bewegungskindergarten"
Die städtische Kindertageseinrichtung Hermann-Grothe-Straße 99 in Duisburg-Bissingheim hat einen Grund zum Feiern. Am 2. Dezember erhält die Einrichtung die Zertifizierungsurkunde zum "anerkannten Bewegungskindergarten" des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen. Nach intensiver Fortbildung und Umsetzung im pädagogischen Alltag erhalten der Kindergarten und die Mitarbeiter jetzt die verdiente Anerkennung.
Die Übergabe des Zertifikats "Anerkannter Bewegungskindergarten des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen" findet im Beisein von Dr. Klaus Balster, Landessportbund NRW, und Jugendamtsleiter Thomas Krützberg in der Turnhalle der Gemeinschaftsgrundschule Hermann-Grothe-Straße 99 in Bissingheim statt.

Duisburger Martinszüge im November 2008
Die Stadt Duisburg veranstaltet am Freitag, 07. November 2008, einen St. Martinszug. Zu diesem Zug sind alle Kinder und ihre Erziehungsberechtigten herzlich eingeladen. Die Feuerentzündung beginnt um 17.20 Uhr vor der Galeria Kaufhof. Ab 17.30 Uhr soll der Zug durch folgende Straßen ziehen:

Start vor Galeria Kaufhof um 17.30 Uhr
Düsseldorfer Straße - Königstraße/Kuhstraße - Überquerung Steinsche Gasse - Münzstraße - Kühlingsgasse - Überquerung Schwanenstraße -Alter Markt - Salvatorstraße - Burgplatz

Die jeweils von den einzelnen Schulen veranstalteten Martinszüge werden nach folgendem Plan durchgeführt. Diese Züge beginnen auf dem Schulhof der jeweils erstgenannten Schule.

Stadtteil

Schulen

Anz.d.
Teiln.

Tag

Beginn

Ende

Folgende Straßen werden durchzogen

KGS Goldstraße

300

13.11.

18:00

19:30

Fr.-Wilhelm-Platz - Sonnenwall - Wallstr. - Dellplatz - Dellstr. -Krummacherstr.Realschulstr. - Grünstr. - Dellplatz - Papendelle - Goldstraße

Kaßlerfeld









Neuenkamp

GGS Wrangelstraße,

Ev. KiGa Wrangelstr.




GGS Lilienthalstraße,
ev. Kita Claudiusstraße, Kath. Kita
Benediktstraße , St. Kita
Paul-Rücker Straße

250









1000

13.11.

 

 

 

 

13.11.

16:45

 

 

 

 

17:30

18:30

 

 

 

 

19:00

Schulhof - Waldemarstr. - Kaßlerfelder Str. - Klemensstr. - Baukampstr. -

Weidenweg - Klemensstr. - Gablenzstr. -Waldemarstr. - Schulhof
 






Schulhof - Lilienthalstr. - Claudiusstr. - Essenberger Str. - Benediktstr. - In der
Rheinau - Lilienthalstr. - Sportplatz Blau-Weiß-Neuenkamp (Feuer)

Dienstag, 11. November 2008 - Historischer Kalender
"Dokumente der Menschenverachtung - Erinnerungskultur zwischen Notwendigkeit und Unzumutbarkeit"
Es war der (Sprech-)Beitrag von Schülern der Realschule Fahrn zur Gedenkfeier zum Jahrestag der Progromnacht im Duisburger Rathaus am 10. November 2008. Es ist ja inzwischen gute und bewährte Tradition, dass sich Duisburger Schüler an der Gedenkveranstaltung beteiligen. Den musikalischen Teil übernimmt das Schulorchester des St. Hildegardis Gymnasiums unter der Leitung von Daphne Tolzmann und Dr. Christoph Oster.
Zivilcourage sind das Thema der Ansprache von Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Oskar Schindler zeigt sie im großen Maßstab. Unbeschreiblicher Tiefpunkt der Zivilcourage (auch in Duisburg) sind die Ausschreitungen in der Progromnacht. Der Ungeist sollte nicht zum Zeitgeist werden. Sauerland fragt: Was können wir tun, um zu verhindern, dass aus kleinen Zeichen der Intoleranz der Zeitgeist der Intoleranz wird? Seine Antwort: Wir müssen schon bei den Anfängen "Nein!" sagen. Toleranz, Weltoffenheit und Gastfreundschaft bekommt man nicht frei Haus geliefert. Man muss auch als Einzelperson was dafür tun.
"Museen sind das Gedächtnis einer Gesellschaft, ein Archiv der Erinnerungen und ein Ort gegen das Vergessen," berichtet Dr. Susanne Sommer, Direktorin des Kultur- und Stadthistorischen Museums. "Spuren jüdischen Lebens" heißt die Ausstellung zur Stadtgeschichte. Das stadthistorische Museum wurde 1902 gegründet. Bürgerschaftliches Engagement ließ den Sammlungsbestand wachsen. "Jedes Objekt ist einzigartig, ein Zeugnis von Menschen und ihrer individuellen Geschichte. Unsere Geschichte wird so lebendig. Der sorgsame Umgang und die pflegende, erinnernde Erhaltung der Objekte ist daher ethische Verpflichtung," betont Dr. Sommer. In ihrem Vortrag geht die Referentin auf die Geschichte jüdischen Lebens, aber auch auf die jüdischen Bezüge zur Geschichte des stadthistorischen Museums ein.

Eine Stunde Schifffahrtsgeschichte
Zu einer kurzweiligen Reise durch die Geschichte der Binnenschifffahrt lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 16. November, um 15 Uhr ein. Die einstündige Führung durch die Dauerausstellung des größten und umfassendsten Museums für die Geschichte der Binnenschifffahrt in Deutschland kosten einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis. Im Anschluss erleben die Besucher die Großfilmprojektion einer Rheinreise. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort, Tel. (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Landesamt bietet kostenlose Ausbildung zum Programmierer - nächster Lehrgang beginnt im Januar
Das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW bildet in sechs Monate dauernden Kursen Programmierer aus. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Studienabbrecher(innen), kann aber auch von anderen jungen Leuten wahrgenommen werden. Voraussetzung ist die Hochschul- oder Fachhochschulreife; zusätzlich ist ein Eignungstest zu absolvieren. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird eine Aufwandsbeihilfe in Höhe von knapp 100 Euro je Monat gezahlt.
Drei unterschiedliche Ausbildungszweige stehen zur Auswahl:
* PC-Lehrgang Typ 1: Anwendungsprogrammierung - Schwerpunkt Java;
* PC-Lehrgang Typ 2: Anwendungsprogrammierung - mehrere Sprachen;
* PC-Lehrgang Typ 3: System- und Netzwerkadministration.

Die Ausbildungen vermitteln Kenntnisse zu Programmier- und Markup-Sprachen (C, C++, C#, Visual Basic.NET, HTML, Java), zu den Themenbereichen MS-Office, relationale Datenbanken und
Serverdienste sowie zu Anwendungen verschiedener Server.  Für die kommenden Lehrgänge, von denen der nächste Anfang Januar 2009 beginnt, stehen noch Plätze zur Verfügung. Bewerbungen sollten (mit den üblichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf und Zeugniskopien) spätestens vier Wochen vor Lehrgangsbeginn beim Landesamt vorliegen (LDS NRW, Mauerstraße 51, 40476 Düsseldorf). Weitere Informationen erhalten Interessenten telefonisch (0211 9449-3462) oder im Internet (www.lds.nrw.de/jobs/stellprog.html).
Seit 1985 hat das LDS schon über 95 derartige Lehrgänge durchgeführt - mehr als 1 000 Teilnehmer haben seither diese Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Zahlreiche Absolvent(inn)en mit erfolgreichem Lehrgangsabschluss fanden bei Behörden und anderen Arbeitgebern eine Anstellung. (LDS NRW)

Fahrspurensignalisierung auf der Brücke der Solidarität wird erneuert
Im Zuge des Projektes Ruhrpilot wird die Fahrspursignalisierung der Brücke der Solidarität in Duisburg-Rheinhausen erneuert. Bereits im letzten Jahr fanden hierzu vorbereitende Arbeiten am Steuerrechner der Brücke statt. Nun werden die letzten Tests vor der Inbetriebnahme des neuen Rechners durchgeführt. Aus diesem Grund wird die Fahrspurensignalisierung ab der 46. KW durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg außer Betrieb genommen. Die Verkehrsteilnehmer werden durch entsprechende Beschilderungen auf die äußeren Fahrspuren geführt. Am Sonntag, den 16.11.2008 von 8.00 Uhr bis voraussichtlich 22.00 Uhr, wird die Brücke der Solidarität für den Fahrzeugverkehr gesperrt. An diesem Tag werden die korrekte Ansteuerung der Signale sowie die Umschaltung der einzelnen Programme über den Verkehrsrechner getestet. Zur Prüfung des Verhaltens der Anlage werden Konfliktfälle geschaltet, die den Ausfall des Systems simulieren. Im Rahmen der Sperrung wird empfohlen, die Autobahn A 40 als Umfahrung der Rheinbrücke zu nutzen. Je nach Fortschritt der Arbeiten wird die Fahrspursignalisierung auch in der 47. KW für einige Tage abgedeckt. Auch in diesem Fall werden pro Fahrtrichtung eine Spur für den Verkehr freigegeben. Nach Beendigung dieser Arbeiten wird die Fahrspursignalisierung der Rheinbrücke komplett über den neuen Verkehrsrechner gesteuert.

Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche: 113 Hektar/Tag
Die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland hat in den Jahren 2004 bis 2007 insgesamt um 1 648 km² zugenommen. Das entspricht nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rechnerisch einem täglichen Anstieg von 113 Hektar oder etwa 161 Fußballfeldern. Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ist es, die tägliche Inanspruchnahme neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen bis zum Jahr 2020 auf 30 Hektar/Tag zu reduzieren.

1. Halbjahr 2008: Mehr Geburten, Sterbefälle und Eheschließungen
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist nach vorläufigen Ergebnissen die Zahl der lebend geborenen Kinder in Deutschland im ersten Halbjahr 2008 mit 334 200 Kindern gegenüber dem ersten Halbjahr 2007 (330 400) leicht angestiegen (+ 1,2%).

Montag, 10. November 2008 - Historischer Kalender
Er war ein Duisburger Junge - Tenor Rudolf Schock
Der Tenor Rudolf Schock war ein waschechter Duisburger Junge - 1915 wurde er in eine musikalische Arbeiterfamilie in Duisburg-Hochfeld am Rhein geboren und sang von Kindheit an in der Familie und in verschiedenen Chören. Nach dem frühen Tod des Vaters im Jahre 1923 unterstützten er und seine vier Geschwister, die später alle Berufssängerinnen und -sänger wurden, die Mutter finanziell dadurch, dass sie bei Festen und in Lokalen mit volkstümlichen Liedern und Operettenmelodien auftraten. Seine beispiellose Karriere zum Weltstar, die 1936 in Bayreuth begann, wird im Mittelpunkt eine Vortrages in der Volkshochschule (VHS) stehen. Altoberbürgermeister Josef Krings hatte diesen Erinnerungsabend vorgeschlagen, der am 20. November 2008 in der VHS stattfinden wird.  Altoberbürgermeister Josef Krings, Dr. Gerhard Jahn, VHS-Direktor, und Jörg Mascherrek, Abteilungsleiter der VHS, werden das Programm und den Referenten vorstellen.

"Ein Junge aus Amsterdam" Thema beim salvatorkirchlichen Literaturgottesdienst
So heißt ein Buch von Heere Heeresman. Im salvatorkirchlichen Literaturgottesdienst am Sonntag dem 9. November stand er im Mittelpunkt.
Pfarrer Peter Krogull hat diesen Gottesdienst - zusammen mit dem Literaturkreis der Salvatorkirche - vorbereitet. Dr. Jan - Pieter Barbian, Leiter der Duisburger Stadtbibliothek, liefert die Hinführung zu dem Buch. Marcus Zaya an der Klarinette und am Saxophon und Marcus Strümpe an der Orgel sorgen für die kirchenmusikalische Untermalung.
Das Buch spielt in der Zeit, als die Niederlande von deutschen Truppen besetzt waren. Es beschreibt das Leben in der jüdischen Gemeinde Amsterdam.
Heere Heeresma ist Jahrgang 1932. Seit den 1960er Jahren veröffentlicht er Bücher. Es sind bislang aber nur zwei davon in deutscher Sprache erschienen. So ist es durchaus ein geistiger Gewinn, daß dieser Literaturgottesdienst stattfindet. Interessant dabei: Heere Heeresma ist calvinistischer Christ, der über ein jüdisches und geschichtliches Thema schreibt.
Texte und Musik passen wunderbar zueinander. Die Lesung, die Textinterpretation ist gut gelungen. Der Literaturgottesdienst ist zwar gut besucht; ein paar Besucher mehr hätten es aber schon sein dürfen. Andreas Rüdig

Verkürzte Bürgerschwimmzeit im Hallenbad Neudorf
Wegen einer Schwimmveranstaltung bleibt das Hallenbad Neudorf am Samstag, 15. November, nur bis 12 Uhr geöffnet. DuisburgSport bittet um Verständnis. Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Zukunftsplanung - Auftakt zum Bürgerforum in Hamborn am 13. November
Die Bürgerinnen und Bürger in Hamborn sind eingeladen, sich an den Planungen für einen neuen Flächennutzungsplan der Stadt Duisburg zu beteiligen. Niemand kennt sich in den Stadtteilen besser aus als die Menschen, die dort leben. Außerdem verfügen sie über ein immenses fachliches Know How, das für das Zukunftsprojekt "Duisburg 2027" genutzt werden kann. Die Auftaktveranstaltung findet am Donnerstag, 13. November, um 19.30 Uhr im Kultur- und Freizeitzentrum Hamborn, Duisburger Str. 213 statt. Anmeldungen nimmt das Bezirksamt unter der Rufnummer (0203) 283 5203 entgegen. Teilnehmer der Auftaktveranstaltung sind:
Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler, Martin Linne, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement Arne Lorz, Projektleiter Duisburg 2027 und Hans-Jürgen Nattkamp, Bezirksamtsleiter Hamborn Weitere Infos zum Projekt und den Bürgerforen gibt es im Internet unter www.duisburg2027.

NRW-Gastgewerbe im September mit Umsatzeinbußen
Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im September 2008 nominal 2,8 Prozent weniger um als im September 2007. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 5,3 Prozent. Die Beschäftigtenzahl war um 0,9 Prozent niedriger als im September 2007.
Für den Zeitraum Januar bis September 2008 ermittelten die Statistiker für das Gastgewerbe insgesamt Umsatzrückgänge um 0,6 (nominal) bzw. 3,1 Prozent (real) gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres. (LDS NRW)

Veränderung von Umsatz und Beschäftigung im NRW-Gastgewerbe
im September 2008
Gewerbezweig Umsatz Beschäftigte
nominal real
Zu- (+) bzw. Abnahme (−)
gegenüber September 2007 in Prozent
  Beherbergungsgewerbe +1,6 −1,3 +1,5
    darunter
    Hotellerie (Hotels,
      Hotels garnis, Gasthöfe, Pensionen)
+1,4 −1,4 +1,2
  Gaststättengewerbe −4,4 −6,6 −1,5
    darunter
    speisengeprägte Gastronomie (Restau-
      rants, (Eis-)Cafés u. Imbissstuben)
−3,9 −6,2 −0,1
  Kantinen und Caterer −3,7 −6,5 +1,7
Gastgewerbe insgesamt −2,8 −5,3 −0,9

Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im September 2008: Real ? 2,0% zum Vorjahr
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verzeichnete das Verarbeitende Gewerbe nach vorläufigen Angaben im September 2008 arbeitstäglich bereinigt einen realen Umsatzrückgang von 2,0% gegenüber dem September 2007 (nach revidiert + 2,6% im August 2008). Der Inlandsumsatz fiel im Vergleichszeitraum um 1,1%, die Erlöse im Geschäft mit ausländischen Abnehmern nahmen um 3,1% ab. Dabei lag der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 3,2%, der Absatz in das übrige Ausland um 3,0% unter dem Vorjahresniveau.

Pflegebedürftige heute und in Zukunft
Pflegebedürftig möchte niemand werden und doch trifft es immer mehr Menschen. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Beeinträchtigungen auf Hilfe im normalen Tagesablauf angewiesen zu sein. Der demografische Wandel mit der zunehmenden Zahl älterer Menschen stellt wachsende Anforderungen an das Gesundheitswesen und die sozialen Sicherungssysteme, nicht zuletzt an die Pflegeversicherung. Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit der Entwicklung der Pflegebedürftigkeit. In einer Modellrechnung werden konstante und in der anderen Vorausberechnung sinkende Pflegequoten unterstellt.

Sonntag, 9. November 2008 - Historischer Kalender
Heute vor 19 Jahren wurde die Mauer durchlässig

„Darüber zu schweigen, ist verboten“ - Gedenken an Pogromnacht vor 70 Jahren
Der Landtag Nordrhein-Westfalen und die Landeshauptstadt Düsseldorf werden am Sonntag, 9. November 2008, ab 11 Uhr, im Plenarsaal des Landtags der vom NS-Regime gegen die jüdische Bevölkerung in Deutschland angezettelten Pogromnacht vor 70 Jahren gedenken.
Neben Landtagspräsidentin Regina van Dinther und dem Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf Dirk Elbers, werden der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, der Vorstandsvorsitzende der jüdischen Gemeinde Düsseldorf Juan-Miguel Strauss und der frühere Botschafter des Staates Israels Avi Primor zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Gedenkveranstaltung sprechen.
Landtagspräsidentin Regina van Dinther wies darauf hin, dass die Menschen jüdischen Glaubens sehr bald nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler im Jahr 1933 drangsaliert und verfolgt worden seien. Von Jahr zu Jahr habe das NS-Regime die Maßnahmen gegen die Juden in Deutschland verschärft: Boykott, Aberkennung der Staatsbürgerrechte, Berufsverbote, Eheverbote, Enteignungen, Inhaftierungen, Gewalt.
Die Pogromnächte im November 1938 seien dann aber der Scheitelpunkt des Weges zu der von den Nationalsozialisten betriebenen Vernichtung der Juden gewesen. Landtagspräsidentin Regina van Dinther: „Die Unmenschlichkeiten dürfen niemals verdrängt und vergessen werden. Die Bürgerinnen und Bürger des demokratischen Deutschlands stehen in der Pflicht, das Geschehene in Erinnerung zu halten. Das gehört zu unserer Verantwortung für die Zukunft.“

Duisburg: Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938
Die Stadt Duisburg erinnert gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938. Festrednerin im Rahmen der Gedenkveranstaltung am Montag, 10. November 2008, im Rathaus ist Dr. Susanne Sommer, Direktorin des Kultur- und Stadthistorischen Museums Duisburg. Sie wird Spuren jüdischen Lebens in Duisburg in Erinnerung rufen und die damit verbundene neue Ausstellung zur Duisburger Stadtgeschichte im Museum vorstellen.
Das Rahmenprogramm wird von Schülerinnen und Schülern der Realschule Fahrn gestaltet.
Die musikalische Gestaltung der Gedenkveranstaltung übernehmen Orchester und Chor des St. Hildegardis-Gymnasium Duisburg.
Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung im Ratssitzungssaal führt ein Schweigemarsch zur Gedenkstätte am Rabbiner-Neumark-Weg, wo eine Kranzniederlegung stattfindet. Der Weg des Schweigemarsches unter Beteiligung von Duisburger Schülerinnen und Schülern führt vorbei an "Stolpersteinen", die an die Opfer der NS-Diktatur erinnern. Nach der Kranzniederlegung am Mahnmal beginnt um 19.30 Uhr im Jüdischen Gemeindezentrum am Springwall die Sondervorstellung "Heute Abend: Lola Blau - Musical für eine Schauspielerin" von Georg Kreisler.

Rudolf Römer Sternwarte in Rheinhausen
Wer zu den Sternen greift, will hoch hinaus. "Wir gucken uns nur den Sternenhimmel an, "berichtet Rolf Hembach von der Rudolf Römer Sternwarte, die im Krupp-Gymnasium in Rheinhausen untergebracht ist.
Jeden 1. Freitag im Monat stellt Hembach den jeweiligen Sternenhimmel vor. Der Vortrag ist kostenlos. Sehr sachkundig und das schon flapsig trägt Hembach vor. Der Vortrag beginnt in einem Klassenraum. Mittels Strahler und Computer stellt der Referent den Sternenhimmel anhand von Bildern vor. Was anfangs nach Spaß aussieht, entpuppt sich schnell als höhere Mathematik. Flugbahnen wollen genauso berechnet werden die Neigungswinkel oder Helligkeiten. Astronomie hat was mit Physik zu tun - diese Erkenntnis nehme ich mit nach Hause.
Die Schule besitzt auch ein kleines Observatorium. Um sich das anzuschauen, muss man aber viel Zeit mitbringen. Der Referent erklärt ausführlich und man kommt so erst spät an die Fernrohre...

Sonntag, 09.11.2008: Easy Sunday Pop Lounge mit TRIONOVA - Welthits ganz nah im Cafe Steinbruch
Trionova ersetzen gefühlsmäßig eher das traditionelle Jazztrio. Die Songs bewegen sich zwischen Stevie Wonder, den Beatles, Lenny Kravitz und Sting, sind jedoch immer so arrangiert, dass sie der kleinen, akustischen Besetzung entsprechen.
www.trionova.de
In der Kneipe // Beginn: 19:30 h // Eintritt frei!


Dienstag, 16.12.2008: Gitarrissimo Benefizkonzert
 
Beginn: 19h
Eintritt: 10 Euro // Tickets im Steinbruch
 

Samstag, 8. November 2008 - Historischer Kalender
WDR "Hallo Ü-Wagen"auf dem Averdunkplatz mit der kölschen Band "The Wanderer"
Durch machen oder durchimpfen? Kinderkrankrankheiten
Thema Impfen wurde angesprochen - haje The Wander in kölscher Mundart kam an

Werthauser Straße in Hochfeld wird gesperrt
Eine Fahrspur der Werthauser Straße in Hochfeld erhält eine neue Fahrbahndecke. Die Bauarbeiten beginnen am kommenden Dienstag, 11. November, und dauern bis Mittwoch, 12. November. Betroffen ist der Bereich zwischen "Zur Kupferhütte" und Sedanstraße. Dieser wird vorübergehend zur Einbahnstraße. In Richtung Sedanstraße kann gefahren werden. Für die Gegenrichtung wird eine Umleitungsempfehlung ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen, sie können den Baustellenbereich passieren.

Anwohner der Markusstraße in Wanheimerort erhalten ihre Einbahnstraße zurück
Die Markusstraße in Wanheimerort wird wieder zur Einbahnstraße. Es kann dann, wie vor der Änderung, wieder ausschließlich von der Kulturstraße Richtung Nikolaistraße gefahren werden. Für den gegenläufigen Radverkehr bleibt die Markusstraße allerdings geöffnet. Am kommenden Montag, 10. November, führen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die notwendigen Markierungsarbeiten durch und stellen die entsprechenden Schilder auf. Im Rahmen eines Verkehrskonzeptes für den Ortsteil Wanheimerort, war unter anderem die Markusstraße in beide Fahrtrichtungen geöffnet worden. Nach einer Erprobungsphase wurde die Aufhebung der Einbahnstraßenregelung für die Markusstraße durch einen politischen Beschluss zurückgenommen.

Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen: Neonazi-Demonstration in Aachen am 8. November 2008 darf nicht stattfinden
Dies hat mit Beschluss vom heutigen Tage der 5. Senat des Oberverwaltungsgerichts entschieden und damit die Verbotsverfügung des Polizeipräsidenten Aachen bestätigt. Zur Begründung hat der 5. Senat im Wesentlichen ausgeführt:
Von der für den 8. November angemeldeten Versammlung von Mitgliedern rechter Kameradschaften mit dem beabsichtigten Motto „Gegen einseitige Vergangenheitsbewältigung! Gedenkt der deutschen Opfer!“ gehe eine unmittelbare Gefahr für die öffentlichen Sicherheit und Ordnung aus. Dieser Gefahr könne nicht durch Auflagen, sondern nur durch ein Verbot begegnet werden. Es würde mit der erforderlichen hohen Wahrscheinlichkeit zu Verstößen gegen § 130 Abs. 3 und 4 StGB kommen. Bereits in der Durchführung der Versammlung mit dem gewählten Motto in unmittelbarer zeitlicher Nähe zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht läge eine offensichtliche Verharmlosung der Ereignisse am 9. November 1938 und konkludent auch eine die Würde der Opfer verletzende Billigung der nationalsozialistischen Gewalt- und Willkürherrschaft, die geeignet sei, den öffentlichen Frieden zu stören. Die damaligen Ausschreitungen, derer in Deutschland allgemein gedacht werde, stellten den Auftakt für die beispiellose Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung dar und erfüllten den Tatbestand des Völkermords im Sinne von § 6 Völkerstrafgesetzbuch.
Der Antragsteller knüpfe mit der geplanten Versammlung an frühere für Jahrestage des 9. November angemeldete Veranstaltungen mit einem nahezu identischen Motto an. Er wolle ersichtlich den Eindruck vermitteln, das Gedenken an diese bereits in der Nacht des 9. November 1938 zu verzeichnenden mehr als 30.000 jüdischen Opfer nationalsozialistischer Willkürherrschaft sei „einseitig“. Durch Motto und Zeitpunkt der Versammlung behaupte er für einen Durchschnittsbeobachter klar erkennbar, es bedürfe gerade am 9. November auch des Gedenkens an Opfer unter der nichtjüdischen deutschen Bevölkerung, die die Ereignisse zum Nachteil der jüdischen Opfer 1938 in einem anderen Licht erscheinen lassen könnten. Diese Aussage sei objektiv geschichtsverfälschend und verletze die Würde der Opfer. Dies werde besonders dadurch unterstrichen, dass die Versammlung gerade vom Antragsteller initiiert worden sei. Dieser sei weithin als Anhänger Adolf Hitlers bekannt und wegen Volksverhetzung in Bezug auf jüdische Mitbürger rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt worden. An dem Aussagegehalt ändere sich jedoch nichts, wenn der Antragsteller die Veranstaltungsleitung auf den von ihm benannten Christian Worch übertrage und selbst nicht als Redner auftrete. Der Antragsteller hat angekündigt, das Bundesverfassungsgericht anzurufen. Aktenzeichen: 5 B 1668/08

VHS-Seminar: Wohnungseigentum kaufen
Um das Thema „Wohnungseigentum kaufen“ geht es in einem Seminar der Volkshochschule am Freitag, 14. November, von 15 bis 21.45 Uhr. Die Veranstaltung im Gebäude auf der Königstraße 47 gibt Hilfestellungen, um beim Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung Fehlentscheidungen zu vermeiden. Der Referent Theo Esser informiert über Standortwahl und Wertermittlung bis zu Themen wie Zwangsversteigerung und Notarvertrag. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Gandhara - das buddhistische Erbe Pakistans - Fahrt zur Kunst- und Ausstellungshalle Bonn
Eine Tagesfahrt nach Bonn zur Sonderausstellung über Gandhara bietet die Volkshochschule am Samstag, 6. Dezember, an. Gandhara bezeichnete in der Antike eine Region im heutigen Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan. Das bekannteste Zeugnis des Gandhara-Stils waren die beiden 35 und 53 Meter hohen in Fels gehauenen Buddha-Statuen von Bamiyan im heutigen Afghanistan, die im Jahre 2001 von den Taliban zerstört wurden. Rund 270 einzigartige Objekte zeigen die Blütezeit der Kunst Gandharas. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Freitag, 7. November 2008 - Historischer Kalender
"Hafen, Pfalz- und Bürgerstadt - Visualisierungen zu Duisburg im Mittelalter" - Heft 4 der Duisburger Denkmalthemen liegt jetzt vor

Eröffnung des Angerparks mit Führung auf die Heinrich-Hildebrand-Höhe
Von Andreas Rüdg (Text) und Manfred Schneider (Fotos)
Nach nur gut zwei Jahren Bauzeit ist es geschafft. Aus der ehemaligen Schlackenhalde der MHD-Sudamin und den angrenzenden Sanierungsflächen ist der gut 14 Hektar große Angerpark entstanden. Etwa 10 Millionen Euro mussten aufgewendet werden, um die umweltgefährdenden Hinterlassenschaften der Metallhütte Duisburg in einem Landschaftsbauwerk, dessen Kern die stillgelegte Deponie ist, auch langfristig zu sichern und den Angerpark zu bauen. Über zwei Millionen Euro wurden dabei aufgewendet, um den Angerpark über ein Geflecht von Wegen und eine Begrünung attraktiv zu gestalten. Außerdem wurde der Angerbachweg mit seinem Aussichtssteg am Rhein gebaut.

Umweltminister Eckhard Uhlenberg (2.v.L.) eröffnete heute gemeinsam mit Oberbürgermeister Adolf Sauerland (links), Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und Süd-Bezirksbürgermeister Arno Müller (rechts) den Angerpark.

"Das Grund- und Oberflächenwasserproblem musste gelöst werden. Wir haben 1,8 Millionen Tonnen Dreck bewegt und 23 Hektar Boden bis in eine Tiefe von 8 Metern saniert. Das Niederschlagwasser wird mittels Abdeckung vom Grundwasser abgehalten," beschreibt Umweltdezernent Dr. Peter Greulich einen Teil der Arbeit in den vergangenen zwei Jahren.
"Wir sehen ein imposantes Bauwerk, das neu errichtet wurde. Der Angerpark ist ein Ausgleich für frühere Umweltbelastungen. Als ich im Norden Bezirksvertreter war, sprachen wir über die Duisburger Umweltberichte. Darin las ich, dass man in Wanheim in den Schrebergärten Obst und Gemüse anbauen konnte, es aber nicht essen durfte. Wenn im Frühjahr das Grün sprießt, werden wir die MHD vergessen haben. Ich kann die Akte MHD-Sutamin jetzt endlich zu den Akten legen. Stadt und Land sind das Projekt gemeinsam angegangen. Nach zwei Jahren Bautätigkeit können die Bürger jetzt das Ergebnis genießen," berichtet Oberbürgermeister Adolf Sauerland.

Über die Boden- und Grundwasserbelastung wurde ja schon oft in der Presse berichtet. "Hier wird nicht nur über Umweltschutz geredet, sondern ist Umweltschutz praktiziert worden. Das Duisburger Konzept ist wichtig für das Flächenrecycling und die Reduzierung der Flächennutzung. Wir müssen die vorhandenen Flächen und die vorhandene Infrastruktur nutzen. Wir brauchen keine neue Versiegelung von freien Flächen. Der Angerpark ist ein das Stadtbild prägender Grünzug. Der Erholungswert wird so verbessert. Die vorhandene Wohnbebauung wird von der gewerblichen Nutzung abgeschirmt. Die Finanzierung der Landmarkenkunst ist gesichert."

Nach der Eröffnung unterhielt sich der Minister noch mit Vertretern der CO-Pipeline-Gegnern. Wir dürfen gespannt sein, wie das Verfahren um die CO-Pipeline weitergeht.

OB eingesperrt - Schöffen verabschiedet
Die Verabschiedung bzw. der Dank an die Schöffen verspätete sich ein wenig. Grund: "Ich war nach der Aufsichtsratsitzung der Sparkasse in der Tiefgarage eingesperrt. Und in der Tiefgarage gibt es keinen Handyempfang. Ich musste also warten, bis ein Aufsichtsratmitglied in die Garage kam", entschuldigte sich Adolf Sauerland.
Mit Landgerichtspräsident Dr. Hubert Lutz bedankten er sich bei den Schöffinnen und Schöffen, die 2008 ihre Amtszeit als er Richterinnen und Richter nach vier Jahren beenden. "Sie haben Zeit und Aufmerksamkeit , Gerechtigkeitsempfinden, qesunden Menschenverstand und Lebenserfahrung in den Dienst der Rechtspflege gestellt", hoben beide hervor. Anschließend konnten die so Verabschiedeten sich ins Gästebuch der Stadt eintragen und erhielten einen Weckmann (mit Wurst). Harald Jeschke/Fotos Manfred Schneider u. haje

Adolf Sauerlands Würdigung des Schöffenamtes
Eintragen ins Gästebuch der Stadt Landgerichtspräsident Dr. Hubert Lutz

St. Martin teilte seinen Mantel auch in Neudorf

Der frierende Bettler wärmt sich am Lagerfeuer - Fotos Manfred Schneider St. Martin teilt seinen Mantel mit dem frierenden Bettler
Die Kinder der Mozartschule haben für den Martinsumzug fantasievolle Laternen gebastelt Beim Bürgerverein Duisburg-Neudorf gab es Süßigkeiten und interessierte Bürger konnten  die Erste, sowie die neue Neudorfer Chronik erwerben, in denen auch die Geschichte der   Mozartschule niedergeschrieben ist.

Kanalbauarbeiten in Duisburg-Meiderich
Auf der Hamborner Straße, Haxtergrund und dem Stickerskamp ist der Kanal sanierungsbedürftig und muss auf einer Strecke von cirka 300 m erneuert werden. Die Bauarbeiten, die in der nächsten Woche beginnen, werden im April 2009 abgeschlossen sein.
Die Verlegung der Kanäle erfolgt im Haxtergrund und im Stickerskamp unter Vollsperrung in Abschnitten von maximal 30 m Länge. Die Zufahrt für die Anlieger und der Rettungsfahrzeuge bleibt während der Bauarbeiten gewährleistet. Im Bereich der Kreuzung Hamborner Straße / Honigstraße und in der Hamborner Straße werden die Abbiegerspuren eingeengt. Der Verkehr kann weiterhin in alle Fahrtrichtungen fließen.

Bauernmarkt-Verlegung in der Vor-Weihnachtszeit
Vom 20. November 2008 bis 23. Dezember 2008 findet der Duisburger Weihnachtsmarkt auf der Königstraße statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt ab Samstag, 15. November 2008, während der Weihnachtsmarkt-Zeit weichen und wird in den Bereich der Königstraße ab Hohe Straße bis zur Tourist Information verschoben. Die Händlerinnen und Händler werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment für die Kundschaft immer donnerstags und samstags von 10:00 bis 18:00 Uhr präsent sein, so dass an diesen Tagen durch den Bauernmarkt und den Weihnachtsmarkt ein doppelter Anreiz besteht, die Königstraße zu besuchen.

Donnerstag, 6. November 2008 - Historischer Kalender

AWO-Duisburg bedankt sich im Awocado bei vier Jubilaren - 130 Jahre Einsatz für die Menschen in Duisburg
Ehrung für Elke Sternberger, Anne Greie, Osman Apaydin, Renate Beckmann
Vorsitzender Manfred Dietrich und Geschäftsführer Wolfgang Krause danken für Engagement.
Aller guten Mitarbeiter sind vier: Gleich vier Jubilare feierte die AWO-Duisburg für ihre langjährige erfolgreiche Arbeit für den Wohlfahrtsverband. Elke Sternberger (45 Jahre), Anne Greie (30 Jahre), Osman Apaydin (30 Jahre), Renate Beckmann (25 Jahre) sind gemeinsam 130 Jahre für die AWO in Duisburg tätig. Der AWO-Vorsitzende Manfred Dietrich und Geschäftsführer Wolfgang Krause ehrten die „Langgedienten“ im Rahmen einer kleiner Feierstunde in der Gaststätte Awocado auf der Duisburger Straße in Hamborn.
Wolfgang Krause dankte Elke Sternberger, Anne Greie, Osman Apaydin und Renate Beckmann für die Treue zur AWO, vor allem aber für ihr hohes Engagement. Jeder sei zwar in einem anderen Bereich aktiv. Gemeinsam sei allen vier aber, dass sie sich für die Menschen in der Stadt einsetzen, sagte Krause während der Feier, an der auch Verwandte, Freunde und Mitarbeiter der vier Jubilare teilnahmen.
Elke Sternberger, die Dienstälteste unter den Geehrten, leitet seit 20 Jahren das heutige Begegnungs- und Beratungszentrum in Duisburg-Beeck. Begonnen hat sie ihre Beschäftigung 1963 als Kinderpflegerin im Lore-Agnes-Haus in Neuenkamp. Über die Jahrzehnte übernahm sie unterschiedliche Aufgaben innerhalb des Verbands. Unter anderem leitete sie elf Tagesstätten in der Seniorenarbeit der AWO. Kollegen und Besucher schätzen die herzliche Art von Elke Sternberger, die ein geschicktes Händchen fürs Kunsthandwerk hat.
Anne Greie betreut die Mitglieder der AWO-Duisburg. Mit ihrer gewinnenden Art überzeugt sie Menschen, sich für ein Ehrenamt innerhalb des Verbandes zu bewerben. Sie initiierte unter anderem den Besuchsdienst, der es ermöglicht, dass Senioren und Behinderte Betreuung und Begleitung durch freiwillige „Gesellschafter“ erhalten. Vor 30 Jahren begann sie ihren Berufsweg im Projekt Meiderich-Berg, in der Multinationalen Kinder- und Jugendarbeit. Später war sie in der Obdachlosenhilfe tätig, bevor sie zwischenzeitlich die Leitung der Begegnungsstätte Tannenweg in Walsum übernahm.
Das AWO-Zentrum ProMarxloh ist eng mit Osman Apaydin verbunden. Seit 1978 ist er für die AWO-Duisburg tätig. Ab 1996 arbeitete der heutige Abteilungsleiter für den Bereich Zuwanderung und Stadtteil intensiv daran, den Treffpunkt für Menschen mit Migrationshintergrund und Deutsche im Stadtteil aufzubauen. Aus ProMarxloh heraus entwickelte sich auch der Ortsverein Marxloh-International, der jüngste der 13 AWO-Ortsvereine. Seine Tätigkeit begonnen hat er als pädagogische Hilfskraft im Projekt Meiderich-Berg. Ebenso wie Elke Sternberger machte er im Rahmen eines von der AWO-Duisburg geförderten berufsbegleitenden Studiums den Abschluss als Sozialarbeiter.
Osman Apaydin prägte entscheidend das Verständnis des Verbandes von Integration in die Gesellschaft und Teilhabe an der Gesellschaft mit.
Renate Beckmann arbeitete zunächst auf der Siegstraße in der Familienbildung und den Sprachverband. Inzwischen ist sie im AWO-Zentrum auf der Börsenstraße tätig. Nach wie vor für die Familienbildung. Hier kümmert sie sich um die Anmeldungen zu den Kursen der „Fabi“. Renate Beckmann ist seit nun 25 Jahren mit AWO-Herz bei der Sache. Gerade, wenn es um die jüngsten „Kunden“ in den Baby- und Mini-Clubs geht.

15% weniger Verbraucherinsolvenzen im August 2008
Im August 2008 haben die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 12 442 Insolvenzen verzeichnet, darunter 7 838 Insolvenzen von Verbrauchern und 2 333 Insolvenzen von Unternehmen. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2007 nicht periodengerecht gemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Demnach ging die Gesamtzahl der Insolvenzen um 13,0% zurück, wobei die Verbraucher­insolvenzen um 15,0% und die Unternehmensinsolvenzen um 8,7% abnahmen.

Stadtwerke kündigen Gaspreissenkung an
Die Stadtwerke Duisburg senken zum 1. Januar 2009 die Erdgaspreise um rund sieben Prozent. Damit zählt das Unternehmen zu den ersten Energieversorgern in Nordrhein-Westfalen, die auf die fallenden Ölpreise am Weltmarkt reagieren.
Das Logo der Stadtwerke Duisburg AG "Die globale Entwicklung auf dem Energiemarkt führte in den letzten Monaten zu einer Verteuerung der Beschaffungskosten und diktierte entsprechende Preissteigerungen. Die aktuelle Situation ermöglicht uns nun, Kunden zu entlasten", sagt Dr. Hermann Janning, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG. Janning weiter: "Für unser Unternehmen und für unsere Branche ist dies auch eine Frage von Glaubwürdigkeit und Fairness."
Das Energieversorgungsunternehmen reduziert seine Gastarife Anfang nächsten Jahres um 0,61 Cent brutto pro Kilowattstunde. So bezahlt zum Beispiel ein Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden künftig im Tarif "PartnerErdgas Casa" 7,83 statt 8,44 Cent pro Kilowattstunde inklusive Mehrwertsteuer. Nimmt man die aktuell geltenden Grund- und Arbeitspreise als Basis, entspricht dies einer Senkung von 6,7 Prozent. Hochgerechnet auf ein Jahr ergibt sich so eine Entlastung von circa 120 Euro.

Da sich die Ölpreisentwicklung verzögert auf den Erdgaspreis auswirkt und für die Erdgastarife im Januar die Ölnotierungen der Monate Juni bis November 2008 Maßstab sind, rechnet die Stadtwerke Duisburg AG für das kommende Frühjahr mit weiteren Senkungen bei den Einkaufspreisen für Erdgas. "Als verlässlicher Vertragspartner werden wir diese dann an unsere Kunden weitergeben", sagt Johannes Gösling, Vertriebsleiter des Duisburger Unternehmens.
Die Preisanpassung zum 1. Januar gilt für alle Erdgasangebote der Stadtwerke Duisburg außer bestehende "PartnerErdgas Fix"-Verträge. Hier handelt es sich um ein Festpreisangebot, bei dem die Preise ab einem Stichtag für jeweils ein Jahr festgeschrieben werden. Für den Kunden bringt dies mehr Planungssicherheit bei den Energiekosten. Er ist nicht von Preiserhöhungen betroffen, profitiert aber auch nicht von Preissenkungen.

"Duales Studium"
"Duales Studium" heißt eine Informationsveranstaltung der Agentur für Arbeit Duisburg, die am Donnerstag, dem 6. November, im Rahmen der Woche der Berufsorientierung im Duisburger Berufsinformationszentrum stattfindet. Äußerst schwach ist sie besucht; gerade einmal 20 Interessenten verlieren sich in dem Vortragssaal. Hubert Katthage, Gruppenleiter im Team akademische Berufe, ist der Referent. Sehr professionell stellt er das duale Studium als solches vor, um danach mit den Hüttenwerken Krupp Mannesmann und der Agentur für Arbeit zwei praktische Beispiele zu geben.
Auch wenn die beiden Ausbildungsbetriebe die Veranstaltung zur Selbstpräsentation und Eigenwerbung nutzen, so hätte sie doch eine regere Beteiligung verdient. Wer ehrgeizig ist und was im Berufsleben erreichen möchte, der sollte sich schon überlegen, ob ein solches duales Studium für ihn in Frage kommt. Nähere Informationen darüber, wo und wie ein duales Studium möglich ist, sind bei der Arbeitsverwaltung erhältlich. Andreas Rüdig

Rohstahlproduktion im Oktober 2008 bei 3,88 Millionen Tonnen
Die deutschen Hüttenwerke haben im Oktober 2008 2,59 Millionen Tonnen Roheisen und 3,88 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten sie damit 1,8% weniger Roheisen und 7,7% weniger Rohstahl als im Oktober 2007. Gegenüber September 2008 nahm die Produktion bei Roheisen um 0,8% ab, bei Rohstahl waren es 4,3% weniger. Kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 ? BV 4.1) ergab sich bei der Rohstahlproduktion ein Rückgang um 1,8%.

Deutsche Ausfuhren im September 2008: + 6,9% zum September 2007
FotoWie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im September 2008 von Deutschland Waren im Wert von 87,1 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 72,2 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im September 2008 um 6,9% und die Einfuhren um 14,1% höher als im September 2007. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber August 2008 um 0,7% und die Einfuhren um 0,9% zu.

312 000 Personen erhielten Ende 2007 Hilfe zum Lebensunterhalt
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist zum Jahresende 2007 in Deutschland die Zahl der Empfänger von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII ?Sozialhilfe?) gegenüber dem Vorjahr um 2,1% auf insgesamt rund 312 000 Personen angestiegen. Der Anteil dieser Hilfebezieher an der Bevölkerung lag damit ? wie im Vorjahr ? bei 0,4%. Die laufende Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3. Kapitel des SGB XII ?Sozialhilfe? soll den Grundbedarf vor allem an Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Heizung decken (?soziokulturelles Existenzminimum?).

Energieverbrauch der privaten Haushalte von 1995 bis 2006 leicht gesunken
In Deutschland ist der direkte Energieverbrauch der privaten Haushalte zwischen 1995 und 2006 trotz stark gestiegener Energiepreise mit ? 0,7% nur leicht zurückgegangen. Der direkte Energieverbrauch setzt sich zusammen aus dem Verbrauch von Wohnenergie (Brennstoffe, Fernwärme und Elektrizität), der nahezu unverändert blieb, und dem Verbrauch von Kraftstoffen, der einen leichten Rückgang (? 3,7%) aufweist.

32. Duisburger Filmwoche: "Schläft ein Bild in allen Dingen"
So lautet das Motto der 32. Duisburger Filmwoche, die vom 3. bis 9. November deutschsprachige Dokumentarfilme vorstellt. Im Programm des renommierten Festivals laufen mit  "Zuletzt befreit mich doch der Tod" und "Verlorene Zeit" auch zwei Produktionen, die mit einer Förderung der Filmstiftung NRW entstanden.
In ihrem Dokumentarfilm "Zuletzt befreit mich doch der Tod" rekonstruiert die Bielefelder Filmemacherin Beate Middeke das Leben einer jungen Frau, die sich das Leben genommen hat. Für ihren Film "Verlorene Zeit" begleiteten Benjamin Greulich und Elisa Iven jugendliche Straftäter, die ihre Haft in der Jugendvollzugsanstalt Heinsberg absitzen.
Bereits zum siebten Mal findet im Rahmen der Duisburger Filmwoche doxs! kino statt. Mit Unterstützung der Filmstiftung NRW sind hier eine Woche lang Dokumentarfilme speziell für Kinder und Jugendliche zu entdecken. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr bei Produktionen aus Frankreich.

Während der Filmwoche stellt auch dok you seine Arbeit vor. Die Initiative, die von doxs!, der Kinder- und Jugendfilmsektion der Duisburger Filmwoche und der dfi-Dokumentarfilminitiative organisiert und von der Filmstiftung NRW gefördert wird, bringt in einer ersten Phase Regisseure und zehn Schulen in NRW zusammen. Ziel ist es, gemeinsam mit den Schülern Stoffe zu Filmideen weiterzuentwickeln, die im Frühjahr 2009 durch die Filmemacher realisiert werden sollen. Zu den beteiligten Regisseuren gehören Britta Wandaogo und Bettine Braun.
Seit ihrer Gründung 1991 fördert die Filmstiftung NRW kontinuierlich neben Spielfilmen auch Dokumentarfilme. Zu den bekanntesten Produktionen, die mit Hilfe der Düsseldorfer Filmförderung entstanden, gehören "Die große Stille", für die Philip Gröning einen Europäischen Filmpreis erhielt, "Mein liebster Feind", in der Werner Herzog von seiner Arbeit mit Klaus Kinski erzählt, die Sport-Dokumentationen "Höllentour" über die Tour de France von Pepe Danquart und "Projekt Gold" über die Handball - WM 2007 in Deutschland von Winfried Oelsner, die Privatisierungs-Doku "Der große Ausverkauf" von Florian Optz, die "Spielwütigen" von Andreas Veiel sowie "Loser and Winners". Ulrike Frankes und Michael Loekens Film über den Abbau der Dortmunder Kokerei Kaiserstuhl und ihren Wiederaufbau in China erhielt zahlreiche Preise und war im Oktober erstmals auch in China zu sehen.

Die Entstehung kreativer Kinderdokumentarfilme aus dem Leben von Kindern - das ist das Ziel von dok you. Zehn Filmemacher entwickeln für dok you zehn Geschichten aus dem Leben von Kindern zu professionellen Dokumentarfilmen. Filmbildung, kultureller Film und Kinderfernsehen sind dabei eng miteinander verknüpft. Neu an dok you ist, daß die Kinder als Stifter von Inhalt, wie auch als Akteure einbezogen werden. Neu ist aber auch, dass dok you medienpädagogische Materialien erzeugt und zur Verfügung stellt.
Bereits in der Vorlaufphase des Projekts erfuhren Kinder von 10 bis 13 Jahren, dass Dokumentarfilme im Gegensatz zu Spielfilmen kein festes Drehbuch kennen, sich erst beim Dreh entwickeln und welch wichtige Rolle dabei die Wechselwirkung von Realität und künstlerischer Filmgestaltung spielt. Die Filmemacher wiederum hörten aufmerksam zu und erfuhren, was die Kinder interessiert.
Aus den gemeinsamen Erfahrungen entwickeln die Filmemacher Treatments für eine eventuelle spätere Verfilmung. Damit vernetzt das Projekt dok you schulische Filmbildung, Kinderfilm und Kinderfernsehen und lässt lebensnahe Kinderdokumentarfilme entstehen.

Parallel zur Duisburger Filmwoche findet am 4. und 5.11.2008 eine europäische Fachtagung statt, der niederländische und französische Filmemacher ihre langjährigen Erfahrungen mit dem Kinderdokumentarfilmen austauschen.
Oft sorgten die Schüler mit ihren Fähigkeiten - aber auch Defiziten - für Erstaunen. Die zehn beteiligten Dokumentarfilmer berichten von ihrer praktischen Arbeit mit Schulklasse.
Bevor die Dreharbeiten der einzelnen Dokumentarfilme starten, wählt im Frühjahr 2009 eine Fachjury die Treatments aus, die realisiert werden sollen. Nach ihrer Premiere bei doxs! auf der Duisburger Filmwoche im November 2009 werden die entstandenen Dokumentarfilme im WDR gesendet und auf DVD erscheinen.
Unter dem Stichwort "Nachhaltigkeit" wird das gesamte bei dok you entstehende Material gesichert. So können auch später noch Fragestellungen rund um Filmbildung und Filmrezeption medienpädagogisch reflektiert und aufbereitet werden.
Hauptförderer des Projekts ist die Kulturabteilung der Staatskanzlei NRW. Wichtige Kooperationspartner von dok you sind der Westdeutsche Rundfunk und die Filmstiftung NRW. Der nordrhein - westfälische Staatssekretär Hans - Heinrich Große - Brockhoff sagte dazu: "In noch nie dagewesenem Maße werden Kinder in ihrem Alltag mit Bildern der Medien überflutet. Umso mehr gilt es, Ihnen die Chance zu geben, mehr als passive Rezipienten zu sein. Mit diesem Projekt möchte wir ihnen ermöglichen, eigene kreative Erfahrungen mit der Produktion von Filmen zu machen. Davon können sie nicht nur künstlerisch profitieren. Sie gewinnen auch Einsichten in die Wirkung von Bildern und die Bedeutung der Bildsprache. Und sie lernen dabei, zwischen filmischer Fiktion und Wirklichkeit zu unterscheiden," stellt die Filmstiftung das aktuelle Projekt vor. In Duisburg ist die Emil-Rentmeister-Hauptschule in Hochfeld beteiligt.

Ungewöhnlich ist nicht die Pressekonferenz, in der die Informationen vorgestellt werden. Ungewöhnlich sind auch nicht die Informationen selbst. Ungewöhnlich ist der Ort, an dem die Pressekonferenz stattfindet. Sie findet auf der "Stadt Duisburg" statt, jedem Fahrgastschiff, das normalerweise Passagiere auf Hafenrundfahrten mitnimmt. Das Rheinufer mit seinen Attraktionen und die Rheinschifffahrt lenken zwar gelegentlich vom Thema (nämlich der Pressekonferenz) ab; aber wofür gibt es Pressemappen? Dort sind alle wichtigen Unterlagen versammelt. So verbringe ich eine angenehme Stunde auf dem Wasser und frische meine Erinnerung über den Hafen auf. Andreas Rüdig

Kalender
Weingarten Verlag: Food Gallery 2009 (Kalender); Der Kalenderverlag Mannheim Weingarten 2008; 13 Blätter / 13 Seiten; ISBN: 978-3-411-80200-5
Einen Kalender von gewaltigem Ausmaß liefert der Kalenderverlag hier ab. Nach dem Deckblatt gibt es je eine Seite pro Monat. Unterschiedliche Fotografen liefern hochwertige Bilder ab, die Brot und Gebäck genauso zeigen wie Obst, Gemüse und Gewürze; sie orientieren sich dabei am Jahreslauf. Erdbeeren, Himbeeren und Kiwis gibt es also genauso zu sehen wie Paprika, Champignons und Ingwer. Käse, Baguettes und Brötchen kommen hinzu. Man kann den Duft der Küche, das Aroma der Lebensmittel, den Charme der Wohnküche und (zumindest in meiner ganz persönlichen Phantasie) das Vergnügen des gemeinsamen Kochens spüren.
Die Fotos machen fast das gesamte Blatt aus. Auf einer kleinen Spalte am unteren Rand wird dem jeweiligen Datum ein Wochentag zugeordnet.
Mache ich hier vielleicht zu deutlich Werbung für den vorgestellten Kalender? Ich hoffe nicht. Soweit mir bekannt, beträgt der Ladenpreis für diesen Kalender 29,95 Euro. Dies mag sehr hoch erscheinen. Natürlich kann man sich auch billigere Kalender besorgen. Daher erhält man aber auch keine künstlerisch ansprechenden Produkte...

Weingarten Verlag: Cocktail Kalender 2009; Der Kalenderverlag 2008; 13 Blatt / 13 Seiten; ISBN: 978-3-411-80262-3
Cocktails der unterschiedlichsten Art sind das Thema dieses Kalenders. Ein Deckblatt und zwölf Kalenderblätter zeigen Getränke, die unabhängig von der jeweiligen Jahreszeit zubereitet werden können. Ich habe nun nicht die Maße nachgemessen; allein schon die Höhe des Kalenders ist aber ungewöhnlich. Die Fotos, die von unterschiedlichen Fotografen erstellt wurden, machen etwa drei Viertel der Seite aus. Auf dem unteren Viertel gibt das zu dem Cocktail gehörige Rezept sowie das zum Monat gehörige Kalendarium. Ich habe nun die Rezepte nicht ausprobiert. Sie dürften aber auch für den Laien einfach zuzubereiten sein.

Unter optischen Gesichtspunkten liegt ein hübscher Kalender vor, den man sich gerne ansieht. Man muss allerdings ein Faible für die Freuden des Lebens haben (gutes Essen, exquisiete Einrichtungsgegenstände, stimmungsvolle Fotographien), um sich diesen Kalender zu kaufen. Der Platz, wo er aufgehängt wird, will gut ausgewählt sein. Für das gewöhnliche Eßzimmer oder gar die Küche, in der tatsächlich auch gekocht wird, wäre der Kalender jedenfalls zu schade. Andreas Rüdig

VHS-Führung: Innenraum und Ausblick
Eine Führung durch die Fotoausstellung „inside // outside“ im Museum Küppersmühle bietet die Volkshochschule am Mittwoch, 12. November um 16.30 Uhr an. Jörg Mascherrek führt durch die Ausstellung und stellt die verschieden künstlerischen Positionen aktueller Fotografie, unter anderem Andreas Gursky, Candida Höfer, Günther Förg, Thomas Demand, Thomas Florschuetz vor. Die Teilnahmegebühr inklusive Eintritt beträgt sieben Euro. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler nimmt Stellung zu den Entwicklungsperspektiven für das Güterbahnhofsgelände: "Airportcity Duisburg":
"Mit der Verabredung zwischen Aurelis und der Stadt Duisburg über eine gemeinsame Entwicklung des Güterbahnhofgeländes, ist die Grundlage für eine hochwertige Entwicklung des Areals geschaffen. Ob sich diese Hochwertigkeit letztlich städtebaulich in einer markanten Silhouette oder in einem Erscheinungsbild geringer Geschossigkeit präsentiert, ist abhängig von der Gesamtwirtschaftlichkeit des Projektes. Die Wirtschaftlichkeit bildet den Rahmen für die Entwicklung und bestimmt die Umsetzung in qualitativer und zeitlicher Hinsicht.

Beigeordneter Jürgen Dressler (links) in Berlin mit Kabinettsmitgliedern der Bundesregierung

Vor diesem Hintergrund kommt einer thematischen Ausrichtung der Nutzungs- und Vermarktungsstrategie eine elementare Rolle zu. Sie ist entscheidend für eine regionale, bundesweite und auch europaweite Vermarktbarkeit und damit letztlich für den wirtschaftlichen Erfolg des gesamten Vorhabens.
Die Lagegunst des Güterbahnhofgeländes leitet sich aus der Position innerhalb der Region Rhein-Ruhr ab sowie aus der direkten Beziehung zu den wichtigsten Verkehrsinfrastrukturen des Landes, insbesondere dem internationalen Flughafen Düsseldorf. Die Verbindung Duisburgs mit dem Airport ist sowohl qualitativ über Schiene und Straße als auch in der Distanz und im europäischen Maßstab von strategischer Bedeutung.

Die Entwicklung logports und seine internationale Etablierung sind ein Beispiel, wie die Lagegunst des Standortes Duisburg und seiner Verkehrsinfrastrukturen in Verbindung mit einer stimmigen Vermarktungsstrategie höchst effizient genutzt werden kann.
Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Güterbahnhofgeländes ist der Airport Düsseldorf ein bedeutsamer Background und eine Chance für die Entwicklung und Inwertsetzung des Geländes der Aurelis - insbesondere im Hinblick auf die Etablierung flughafen-affiner Nutzungen und Entwicklungsziele. Unter dem Thema "Airportcity Duisburg" könnte einerseits die erfolgreiche Strategie Düsseldorfs fortgesetzt und in eine regionale Bedeutung überführt werden, andererseits bietet es der Stadt Duisburg die Chance, sich weiterhin im Netz der kontinental- bzw. globalmaßstäblichen Verkehrsinfrastrukturen und -verknüpfungen zu etablieren.
Das Vorhaben, eine "Airportcity" in Anlehnung an den Düsseldorfer Flughafen unmittelbar am Duisburger Hauptbahnhof zu etablieren, könnte eine effiziente und erfolgreiche Entwicklungspartnerschaft zwischen dem Flughafen Düsseldorf, der Aurelis und der Stadt Duisburg begründen."

Der Hauptbahnhof 19955 (oben) und in den 1960er Jahren

Immendaler Netzwerk lädt zur Adventfeier ein
Das "Immendaler Netzwerk" in Hochfeld, Immendahl 28-32, lädt am Samstag, 22. November, von 15 bis 19 Uhr zur Adventfeier unter freiem Himmel mit traditionellen und orientalischen Liedern ein. Neben weihnachtlichen Naschereien und können die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Feuer Stockbrot backen.
Das Immendaler Netzwerk setzt sich zusammen aus der städtischen Kindertagesstätte/Familienzentrum Immendal, dem Stadtteiltreff Hochfeld, der Internationalen Initiative Hochfeld und der Tagesgruppe der AWO-Integration Walzenstraße. Unterstützt wird das Netzwerk von der Entwicklungsgesellschaft Duisburg und dem Jugendamt der Stadt Duisburg.

Oberbürgermeister Sauerland dankt Schöffen für ihr Engagement
Oberbürgermeister Adolf Sauerland würdigt mit einem Empfang die Arbeit der Schöffinnen und Schöffen, die in 2008 ihre Amtszeit als ehrenamtliche Richterinnen und Richter beenden. Am Freitag, 7. November 2008, wird er im Rathaus rund 120 Gästen im Namen der Stadt Duisburg dafür danken, dass sie Zeit und Aufmerksamkeit, Gerechtigkeitsempfinden und gesunden Menschenverstand, Verantwortungsgefühl und Lebenserfahrung in den Dienst der Rechtspflege gestellt haben. Auch Dr. Hubert Just, Präsident des Landgerichts Duisburg, wird den engagierten Schöffen seinen Dank aussprechen.

Schaden beim Großenbaumer Stellwerk - Zugausfälle und Verspätungen waren angesagt
Ein Schaden im Stellwerk Großenbaum hat für erhebliche Zugverspätungen bzw. auch  zu Ausfällen geführt.

 

Fraunhofer-Institut: InHaus 2 eröffnet

Das zweite "Intelligente Haus" konnte nach zweijähriger Bauzeit eröffnet werden.  Während das erste InHaus als Forschungsprojekt für Wohnimmobilien galt, geht es im InHaus 2 um die Zukunft von Nutzimmobilien aber auch um die Entsorgung, wobei hier sogar die Wirtschaftsbetrieb Duisburg mitwirken.


Beim 27 Millionen Euro teuren Forschungsprogramm  werden neue Lösungen für die Bereiche Hotel und Veranstaltungen gesucht, geht es aber auch um Alten- und Krankenpflege.



Seniorenbeirat lädt zur Diskussion und Info-Ausstellung:
"Älter werden in den Bezirken - Senioren und Wohnen, Wohnmodelle und Konzepte in Duisburg"

In einer Sondersitzung am Dienstag, 11. November, beschäftigt sich der Seniorenbeirat von 14 bis 16 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz", Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte mit dem Thema "Älter werden in den Bezirken - Senioren und Wohnen, Wohnmodelle und Konzepte in Duisburg".
Die Sitzung wird als Diskussionsforum für und mit Duisburger Seniorinnen und Senioren durchgeführt, in dem es um die Fragen "Wie will ich wohnen, wenn ich alt bin? Was haben wir in Duisburg? Was brauchen wir?" geht. Die Moderation übernimmt Katharina Gödde vom WDR, die unter anderem durch die Radiosendung "Hallo Ü-Wagen" bekannt ist.

Als Diskussionspartner nehmen folgende Vertreter aus der Wohnwirtschaft, den Wohlfahrtsverbänden, von Seniorenwohnprojekten und der Stadt Duisburg teil: Jutta Heinen vom Seniorenprojekt "Wohnen mit Verantwortung", Orla-Maria Wunderlich, Wohnen mit Demenz, Wolfgang Cohrs, Servicenetz Duisburg/"Wohnen am liebsten zu Hause - Hilfen aus einer Hand", Karin Bürger, Senioren-Beauftragte für den Gesamtkonzern, THS Wohnen, Reinhard Luderer, Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen sowie Heinz Pérée, Vorsitzender des Seniorenbeirates.
Zeitgleich zur Sondersitzung werden im "Kleinen Prinzen" unterschiedlichste Formen und Konzepte des Wohnen im Alter von Duisburger Anbietern im Rahmen einer kleinen Ausstellung präsentiert. Diese zum Teil neuen Projekte des Wohnens im Alter sollen den im Wandel stehenden Bedürfnissen der Senioren hinsichtlich des altengerechten Wohnens Rechnung tragen. Ansprechpartner der einzelnen Anbieter stehen für Infos zur Verfügung.
Der Seniorenbeirat läst alle interessierten Seniorinnen und Senioren herzlich ein, am Diskussionsforum teilzunehmen und auch die Ausstellung zu besuchen.

Zirkelberatung: Letzter Auftakttermin im Gründungsbüro in diesem Jahr
Existenzgründer haben in vielen Fällen Bedarf an intensiver Beratung, insbesondere in kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Fragen sowie bei den Anforderungen der allgemeinen Unternehmensführung. In der "Zirkelberatung" des Gründungsbüros können sie sich in kleinen Gruppen unter Anleitung von erfahrenen Gründungsberatern intensiv auf ihre Selbstständigkeit vorbereiten und einen individuellen Businessplan erstellen.
Erfolgreiche Gründer, wie zum Beispiel der Duisburger Künstler Wolfgang Müller, schätzen die professionelle Vorbereitung. Er interpretiert derzeit insgesamt 873 Ölgemälde Vincent van Goghs neu, um interessierten Menschen die Möglichkeit zu geben, das Gesamtwerk van Goghs an einem Ort zu sehen. Hierzu müssten ansonsten 27 Länder auf fünf Kontinenten bereist und über 100 Museen besucht werden; bisher sind bereits etwa 500 Werke entstanden. Da ein Verkauf der Gemälde in Anbetracht der Zielsetzung nicht möglich ist, werden diese an Firmen und Privatpersonen vermietet. "Selbst Menschen, die unternehmerisches Denken zunächst nur mit Zahlen übersetzen, merken, dass das betriebswirtschaftliche Spektrum von der Kosten- und Umsatzplanung über Marketing bis Controlling ineinander greift und eine solide Gründungsvorbereitung die Erfolgsaussichten ihres Vorhabens deutlich steigert", sind sich Zirkelberaterin Ursula Gelsdorf und die Koordinatorinnen Magdalena Kowalczyk und Karin Schillings einig.
Die Teilnahme an den Gründungszirkeln wird durch das Wirtschaftsministerium des Landes NRW und die EU bezuschusst, so dass Gründungsinteressierte aus der Arbeitslosigkeit, Berufsrückkehrende und Hochschulabsolventen mit vergleichbarer Einkommenslage einen erhöhten Fördersatz erhalten. Weitere Informationen gibt es beim nächsten kostenlosen Auftakttermin der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer und der Stadt Duisburg am Mittwoch, 19. November, von 10 bis 12 Uhr, im Amt für Europaangelegenheiten, Raum 100, Bismarckstraße 150 - 158 in Duisburg-Neudorf.
Information und Anmeldung im Gründungsbüro der Stadt bei Magdalena Kowalczyk unter (0203) 283-4997, m.kowalczyk@stadt-duisburg.de und Karin Schillings (0203)28-2249, k.schillings@stadt-duisburg.de.

Nur Armleuchter fahren ohne Licht - Fahrradbeleuchtungsaktion auf dem Averdunkplatz
Wertvolle Tipps und anschauliche Informationen zum sicheren Fahrradfahren in der Dunkelheit gibt es am Infomobil der Radstation vom 13. bis 15. November, jeweils zwischen 11 und 18 Uhr auf dem Averdunkplatz. Eine funktionierende Fahrradbeleuchtung ist eine "Lebensversicherung" für den Fahrradfahrer im Straßenverkehr. Sie dient nicht nur dazu, selber in der Dunkelheit etwas zu sehen, auch andere Verkehrsteilnehmer erkennen den Fahrradfahrer rechtzeitig.

Eine Vielzahl von Hilfsmitteln wie Reflektoren und reflektierende Materialien am Fahrrad sowie reflektierende Streifen an der Kleidung bieten zusätzlichen Schutz und erhöhen die Sicherheit in der dunklen Jahreszeit. Diese Materialien und unterschiedliche Modelle von Fahrradbeleuchtung, die man mit einem Fahrrad selbst zum Leuchten bringen kann, zeigt der Infostand der Radstation. In einer Black Box lässt sich anschaulich erfahren, wie ein Fahrradfahrer mit oder ohne Beleuchtungsanlagen in der Dunkelheit wahrgenommen wird.

Was man mit dem Dynamo, dem Kraftwerk am Fahrrad, so alles machen kann, demonstriert eine kleine Versuchsanlage: Eine Carrerabahn wird mit dem selbst erzeugten "Strampelstrom" betrieben. Zusätzlich bietet die Radstation am Infostand ein Schnupper-Monats-Abo für das "Fahrrad-Parkhaus" am Hauptbahnhof an.

Mittwoch, 5. November 2008 - Historischer Kalender
Die „Bürgerstiftung Duisburg gemeinnützige AG“ wird neuer Gesellschafter der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH
Im Zusammenhang mit der Neufassung der „Förderrichtlinien Stadterneuerung 2008“ des Landes Nordrhein-Westfalen hat sich die Notwendigkeit einer Umstrukturierung der bislang hundertprozentigen städtischen Tochtergesellschaft EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH ergeben.Mit Wirkung vom 1. Januar 2009 soll die Bürgerstiftung Duisburg gemeinnützige AG fünfzigprozentiger Gesellschafter der EG DU werden. Damit wird einerseits die Förderfähigkeit der EG DU auch unter den neuen Rahmenbedingungen erhalten, andererseits das „Duisburger Modell der Stadterneuerung“ um eine weitere Dimension unmittelbarer Bürgerbeteiligung erweitert.

Das aus der Verwaltung der Stadt Duisburg ausgegliederte „Duisburger Modell der Stadterneuerung", gekennzeichnet durch integrierten Ansatz, Präsenz vor Ort, intensive Bürgerbeteiligung, genießt national und international hohe Anerkennung. Im Zusammenhang mit der Neufassung der Stadterneuerungsrichtlinien 2008 hat sich die
• Notwendigkeit einer Umstrukturierung der Gesellschaft ergeben, da künftig nur noch „fremde Dritte" – auch juristische Personen, an denen die Gemeinde mit nicht mehr als 50 Prozent der Anteile/des Stimmrechts beteiligt ist– gefördert werden können.

Die vor zehn Jahren gegründete EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH (EG DU) arbeitet als bislang hundertprozentige städtische Tochtergesellschaft in den Duisburger Stadtteilen Bruckhausen, Marxloh, Hochfeld und Beeck (Programm „Soziale Stadt") und Obermarxloh/Dichterviertel (Programm „Stadtumbau West").
Die erforderliche Umstrukturierung der EG DU wurde als Chance begriffen und angenommen, das „Duisburger Modell" positiv weiter zu entwickeln, indem unmittelbare Bürgerbeteiligung an der Stadtentwicklung in Duisburg institutionalisiert wird. Die Bürgerstiftung Duisburg hat sich hierbei als idealer Partner erwiesen.
Die Bürgerstiftung Duisburg steht für die bürgerschaftliche Verantwortungsübernahme in unserer Heimatstadt. Duisburg soll mit Engagement noch lebens- und liebenswerter werden. Die Heimatverbundenheit zeigt sich u.a. im neuen Duisburger „Heimatkundebuch", das Engagement für die „Soziale Stadt" spiegelt sich in der Unterstützung des MUS-E Programms Duisburg wider. Bürgerengagement und -beteiligung sind notwendige Faktoren für eine verantwortungsbewusste Bürgergesellschaft.

Schnittmengen zwischen der EG DU und der Bürgerstiftung bestehen insbesondere unterfolgenden Aspekten:
• EG DU und Bürgerstiftung wollen den negativen Begleiterscheinungen des Strukturwandels in Duisburg etwas entgegen setzten
• EG DU und Bürgerstiftung wollen die Zusammenarbeit fördern, Innovation mobilisieren, das Gemeinwesen nachhaltig stärken
• EG DU und Bürgerstiftung wollen bürgerschaftliches Engagement initiieren
• Bürgerinnen und Bürger brauchen ein „Sprachrohr die EG DU braucht bürgerschaftliche Unterstützung

Im Rahmen der Übernahme von Verantwortung für die Stadt Duisburg und die EG DU wird die Bürgerstiftung gleichberechtigter Mitgesellschafter der EG DU.
Hieraus folgt, dass die Übertragung der fünfzigprozentigen Gesellschaftsanteile zur Hälfte des anteiligen Stammkapitals der Gesellschaft (50 Prozent von 52.000 Euro, mithin 26.000 Euro) und die Besetzung der Gesellschaftsgremien (Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat) paritätisch erfolgen.
Ansonsten ist die Zusammenarbeit beider Partner durch den Grundsatz „at arms lengths" geprägt, d.h. die Gesellschafter sind voneinander unabhängig, gleichberechtigt und auf gleicher Augenhöhe.

"Was inhaltlich ansteht, deckt sich mit unserer Satzung", ergänzte Gabriela Grillo. Bürgerstiftung-Geschäftsführer Manfred Berns sieht viel Neuland, auf dass sich engagierte Bürger und hier die Bürgerstiftung begehen. "Bürgerbeteiligung boomt in Deutschland. Wir wollen selbsbewusst und eigenständig unsere Sache im Sinne der Bürger voranbringen." Dieter Kroll. "Wir stehen für bürgerschaftliches Engagement. Wir haben aber auch das Stimmrecht, sollte die EG DU aus unserer Sicht ein Projekt in den Sand setzen. Unsere Beteiligung - sozusagen Bauherrenmodell - ist stellvertretend für das Engagement der Bürger." Der Rat der Stadt muss in seiner Dezembersitzung zustimmen. Harald Jeschke

Herbstfest auf dem Duisburger Großmarkt ein voller Erfolg
Der Duisburger Großmarkt hatte eingeladen und viele Großmarkt-Interessierte aus Duisburg und dem näheren Umland waren gekommen. Das Herbstfest auf dem Gelände des Großmarktes in Duisburg-Kaßlerfeld am Sonntag, 26. Oktober 2008, lockte annähernd 1.000 Besucherinnen und Besucher aus den unterschiedlichsten Branchen des lebensmittelverarbeitenden Gewerbes, wie u.a. Wochenmarkt oder auch Gastronomie und Hotellerie.
Organisiert wurde die erstmals in dieser Form stattfindende Veranstaltung von der FrischeKontor Duisburg GmbH und den ansässigen Partnerunternehmen. Und geboten wurde den erschienenen Gästen eine ganze Menge, denn das bunte Rahmenprogramm hatte für jeden Geschmack etwas zu bieten.
Neben Musik der Walking-Band „Die Freigänger" sorgte „Großmarkt-Hausmeister" Wilhelm Wüllenweber für den geordneten Ablauf des Geschehens. Der Duisburger Starkoch Frank Schwarz und Komödiant Kai-Magnus Sting präsentierten ihr KochComedy-Programm „Schwarz, Sting, schmeckt (Foto links)" und kochten mit vielerlei frischen Lebensmitteln vom Großmarkt leckere Gerichte für die interessierten Zuschauerinnen und Zuschauer. Darüber hinaus konnten sich die Gäste vom vielseitigen Sortiment der Großmarkthändler überzeugen und bei so manch einem persönlichen Gespräch entsprechende Kontakte knüpfen.
Zu gewinnen gab's natürlich auch etwas! Unter allen Besucherinnen und Besuchern verloste das FrischeKontor eine Wochenend-Reise für 2 Personen nach Berlin. Der glückliche Gewinner des Preises ist Wochenmarkthändler Hans-Josef Liethen.
Nach einem durchweg gelungenen Tag fassten die veranstaltende FrischeKontor Duisburg GmbH und die beteiligten Partnerunternehmen den Entschluss, dass dies nicht das letzte Event auf dem Duisburger Großmarkt gewesen sein wird. Fortsetzung folgt!
Über den Großmarkt:
Mit seiner über 100-jährigen Tradition (davon 80 Jahre am jetzigen Standort) hat er eine starke regionale Bedeutung und erfreut sich einer sehr guten Anbindung über Straße, Wasser und Scheine an der Schnittstelle von Ruhrgebiet, Rheinschiene und Niederrhein. In den letzten Jahren hat sich das Gelände weiter entwickelt und es ist noch immer der wichtigste Frischwarenstandort (Obst, Gemüse, Fisch, Convenience und demnächst auch Wild und Geflügel) für die Versorgung des Lebensmitteleinzelhandels, der Wochenmärkte sowie der Gastronomie für Duisburg und Umgebung.

Kino Cafe zeigt „Kirschblüten – Hanami“
Das Kino Cafe in Duisburg wird heute um 14.30 Uhr in der UCI Kinowelt am Duisburger Hauptbahnhof mit dem deutschen Spielfilm „Kirschblüten - Hanami“ fortgesetzt. Das Kino Cafe, dessen Zielgruppe die Generation „50 plus“ ist, entstand in Kooperation zwischen dem Seniorenbeirat der Stadt Duisburg, der Stadt Duisburg, den Duisburger Wohlfahrtsverbänden, der UCI-Kinowelt sowie Serva Duisburg und dem Restaurant Ocho. Zu einem Eintrittspreis von 5 Euro wird hier an jedem 1. Mittwoch im Monat ein Kinofilm präsentiert, inklusive des Verzehrs von anschließendem Kaffee und Kuchen.

Sprechzeit des Seniorenbeirates im November 2008
Der Seniorenbeirat der Stadt lädt am Mittwoch, 12. November, von 10 bis 11 Uhr zur nächsten Sprechstunde im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte ein. Seniorinnen und Senioren können gemeinsam mit Mitgliedern des Beirates die Situation der älteren Menschen in Duisburg diskutieren und ihre besonderen Bedürfnisse oder individuellen Fragen und Anliegen darlegen. Die Sprechstunden, die nun seit fast einem Jahr durchgeführt werden, wurden bisher intensiv genutzt.

Vätertreff im Familienzentrum Am Küllenacker in Duisburg-Fahrn
Das städtische Familienzentrum Am Küllenacker 42 in Duisburg-Fahrn veranstaltet am Donnerstag, 6. November, in der Zeit von 17.30 bis 19.30 Uhr in Zusammenarbeit mit der RAA den zweiten Vätertreff. Am ersten Veranstaltungstag, den 21 Väter mit Migrationshintergrund besucht haben, wurden die zukünftigen pädagogischen Themen für die weiteren Treffen geplant. An dieser positiven Resonanz ist die Bereitschaft der Väter, bei der Erziehung ihrer Kinder aktiv mitzuarbeiten, zu erkennen. Um ihre Kompetenzen zu stärken, bietet Mustafa Cebe als interkultureller Berater in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum Antworten auf Fragen rund um das Thema „Erziehung und Familie“.

Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938
Die Stadt Duisburg erinnert gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938. Festrednerin im Rahmen der Gedenkveranstaltung am Montag, 10. November 2008, im Rathaus ist Dr. Susanne Sommer, Direktorin des Kultur- und Stadthistorischen Museums Duisburg. Sie wird Spuren jüdischen Lebens in Duisburg in Erinnerung rufen und die damit verbundene neue Ausstellung zur Duisburger Stadtgeschichte im Museum vorstellen.
Das Rahmenprogramm wird von Schülerinnen und Schülern der Realschule Fahrn gestaltet.
Die musikalische Gestaltung der Gedenkveranstaltung übernehmen Orchester und Chor des St. Hildegardis-Gymnasium Duisburg.
Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung im Ratssitzungssaal führt ein Schweigemarsch zur Gedenkstätte am Rabbiner-Neumark-Weg, wo eine Kranzniederlegung stattfindet. Der Weg des Schweigemarsches unter Beteiligung von Duisburger Schülerinnen und Schülern führt vorbei an "Stolpersteinen", die an die Opfer der NS-Diktatur erinnern. Nach der Kranzniederlegung am Mahnmal beginnt um 19.30 Uhr im Jüdischen Gemeindezentrum am Springwall die Sondervorstellung "Heute Abend: Lola Blau - Musical für eine Schauspielerin" von Georg Kreisler.

Museum für alle Sinne: "Zeitreisen" im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Eine spannende Ausstellung, kurzweilig erläutert: Die öffentliche Führung durch das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt beginnt am kommenden Sonntag, 9. November, um 15 Uhr im Foyer des ehemaligen Hallenbades an der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort. Sie umfasst die gesamte Ausstellung. Zu sehen sind beispielsweise ein alter holländischer Frachtsegler unter vollen Segeln in der ehemaligen Herrenschwimmhalle, ein mehrere tausend Jahre alter Einbaum sowie viele andere hochwertige Modelle.
Die Besucher erfahren Wissenswertes und Überraschendes aus dem Leben an Bord. Verschiedene Medien, originalgetreue Inszenierungen und zahlreiche Exponate zum Anfassen machen den Museumsbesuch zu einem spannenden Erlebnis für alle Sinne. Die Teilnahme an der Führung kostet pro Person einen Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg

Dienstag, 4. November 2008 - Historischer Kalender
„Natur in Meiderich“: Jugend-Förderpreis 2008 zum neunten Mal vergeben
Unter Leitung des Duisburger Künstlers Gerd Losemann vergab das Mercator-Center in Kooperation mit dem Bezirksamt Meiderich/Beeck am 3. November in Obermeiderich den „Jugend-Förderpreises 2008“. Drei Schülerinnen des Max-Planck-Gymnasiums, Annabell Bröcker, Fengal Demir und Viviane Frommer, bekamen für ihre plastische Arbeit „Rosengarten“ den mit 500 Euro dotierten ersten Preis. Gerd Losemann über die 36 abgegebenen Arbeiten: „Die Schüler gingen das Thema sehr positiv an. Viele dokumentierten viel Grün in ihrer Umgebung und zeigten in Plastiken oder Bildern ein lebenswertes Umfeld.“
Der Jugend-Förderpreis wurde in diesem Jahr zum neunten Mal vergeben. Das diesjährige Thema lautete: „Natur in Meiderich“. Bewerben konnten sich Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I im Stadtbezirk Meiderich/Beeck. 90 Schülerinnen und Schüler haben sich an dem Wettbewerb beteiligt. Die Arbeiten werden in einer Ausstellung vom 3. bis 8. November im Mercator-Center in Obermeiderich gezeigt.

Die weiteren Preisträger:
Rang 2: 400 Euro, Natur bringt Farbe in den Landschaftspark, Förderschule Hoher Weg, Berhan Lugbunari und Ruce Kadrijaj
Rang 3: 300 Euro, Meiderich miteinander, GHS Wiesbadener Straße, Gemeinschaftsarbeit Förderklasse
Rang 4: 200 Euro, Ein Herz für Meiderich, Förderschule Hoher Weg, Luna Ibrahimi und Anna Graßhoff
Rang 5: 100 Euro, Ein Baum für Meiderich, Förderschule Hoher Weg, Rebekka Tonk


V.l.n.r.:  Amtsleiter Ralph Cervik, Bezirksbürgermeister Willi Jankowski, Künstler Gerd Losemann und Center-Manager Andre Theurich.

Mit Musik durch die Zeit - Jahreskalender der Duisburger Philharmoniker für 2009
Der erste Jahreskalender, den die Philharmoniker überhaupt herausgeben, zeigt Impressionen des Orchesters, die mit Fotos aus der Serie "Lichtspuren" des Fotografen Egbert Zinner aus dem Jahresmagazin "play!" verwoben wurden. Der Fotokalender ist in einer limitierten Auflage von 500 Stück erschienen und wird für 9 Euro verkauft. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die Freunde der Duisburger Philharmoniker, die den Kalender ermöglicht haben. Zu kaufen gibt es den Kalender am Stand der Freunde während der Konzerte in der Philharmonie Mercatorhalle im CityPalais und im Servicebüro des Theaters Duisburg.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Am Dienstag, 18. November, lädt Oberbürgermeister Adolf Sauerland zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Donnerstag, 13. November, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Beendigung der allgemeinen Ausgabe der Lohnsteuerkarten 2009
Die Lohnsteuerkarten für das Jahr 2009 wurden vollständig zugestellt Wer seine Lohnsteuerkarte noch nicht erhalten hat, sollte sich umgehend an die Bürger Services in den Bezirksämtern wenden. Die bisher übliche Informationsschrift für Lohnsteuerzahler ist den Lohnsteuerkarten nicht mehr beigefügt, weil die Landesfinanzverwaltung diese Broschüre den Gemeinden nicht mehr zur Verfügung stellt. Auf der Internetseite des Finanzministeriums BRW www.fm.nrw.de ist sie jedoch unter „Infos für Steuerzahler“ verfügbar. Bevor die Lohnsteuerkarte an den Arbeitgeber oder an sonstige Stellen weitergegeben wird, sollten alle Angaben auf der Karte auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
Alleinerziehenden, die bis zum Stichtag 20. September 2008 die zur Gewährung der Steuerklasse zwei erforderliche Versicherung zum Entlastungsbetrag für Alleinerziehende nicht abgegeben haben, wird zunächst die Steuerklasse eins bescheinigt. Eine entsprechende Versicherung kann, wenn die Voraussetzungen erfüllt werden, weiterhin beim Bürger Service abgegeben werden. Informationen sind auf der Internetseite der Stadt Duisburg www.stadt-duisburg.de unter den Dienstleistungen „Steuerklasse zwei“ und „Lohnsteuerkarten ausstellen/ändern“ zu finden.
Nicht mehr benötigte Lohnsteuerkarten sind dem Bürger Service des zuständigen Bezirksamtes zurückzugeben. Weitere Informationen erteilt Call Duisburg unter der Telefonnummer 94000.

"Künstlerische Dynamik im urbanen Raum" - Symposium des Deutschen Künstlerbundes e.V.In Kooperation mit dem Lehmbruck Museum
Am kommenden Wochenende - Samstag, 8. November, 14 bis ca. 19 Uhr - ist der Deutsche Künstlerbund zu Gast im Lehmbruck Museum. Das öffentliche Symposium ist Teil des Jahresprogramms 2008 zu den Themen "Kunst am Bau" und "Kunst im öffentlichen Raum".
Unter dem Titel "Künstlerische Dynamik im urbanen Raum" beschäftigt sich die Veranstaltung mit dem Begriff der so genannten "Auftragskunst", der immer wieder, insbesondere im Zusammenhang mit dem Genre der "Kunst am Bau", einer vorgeblich freien Kunstäußerung polarisierend gegenübergestellt wird. Vor dem Hintergrund konkreter Projekte, die sich im Bereich Kunst am Bau / Kunst im öffentlichen Raum engagieren, fragt das Symposium des Deutschen Künstlerbundes nach Handlungsspielräumen und Produktionsbedingungen für Künstlerinnen und Künstler in diesem Bereich.
Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Christoph Brockhaus und einer Einführung durch Frank Michael Zeidler (Künstler, Berlin, Erster Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes) werden folgende Projekte vorgestellt:
· Andrea Knobloch: Kunst im Auftrag? (Künstlerin, Düsseldorf)
· Dr. Söke Dinkla: Paradoxien des Öffentlichen (Leitung des Kulturhauptstadtbüros RUHR.2010 in Duisburg)
· Merlin E. Bauer: Liebe deine Stadt (Kunstprojekt, Köln)
· Dr. Inke Arns: Neue Auftraggeber (Künstlerische Leiterin des Hartware MedienKunstVereins, Dortmund).
Anschließend wird das Podium mit den Vortragenden sowie Renate Ulrich (Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf) und Prof. Georg Winter (Künstler, Saarbrücken) das Thema diskutieren. Die Moderation der Veranstaltung wird von Dr. Dieter Bartetzko (Architekturkritiker der F.A.Z., Frankfurt am Main) übernommen. Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung im Lehmbruck-Trakt teilzunehmen.

Die Stadt Duisburg lädt ein: Eröffnung des Angerparks mit Führung auf die Heinrich-Hildebrand-Höhe
Nach nur gut zwei Jahren Bauzeit ist es geschafft. Aus der ehemaligen Schlackenhalde der MHD-Sudamin und den angrenzenden Sanierungsflächen ist der gut 14 Hektar große Angerpark entstanden. Etwa 10 Millionen Euro mussten aufgewendet werden, um die umweltgefährdenden Hinterlassenschaften der Metallhütte Duisburg in einem Landschaftsbauwerk, dessen Kern die stillgelegte Deponie ist, auch langfristig zu sichern und den Angerpark zu bauen. Über zwei Millionen Euro wurden dabei aufgewendet, um den Angerpark über ein Geflecht von Wegen und eine Begrünung attraktiv zu gestalten. Außerdem wurde der Angerbachweg mit seinem Aussichtssteg am Rhein gebaut. 

Steuerschätzung: Lage der Kommunen wird sich dramatisch verschlechtern - Kommunale Investitionen stärken - Arbeitsplätze vor Ort sichern
Die nach der jüngsten Steuerschätzung voraussichtlich zu erwartenden Steuermehreinnahmen im laufenden Haushaltsjahr dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Finanzsituation im nächsten Jahr wieder verschlechtern wird. "Der Konjunkturabschwung und die Finanzmarktkrise werden sich negativ auf die Haushalte der Kommunen auswirken und deren Investitionstätigkeit deutlich einschränken. Das hat dramatische Auswirkungen auf die Kaufkraft und die Arbeitsplätze vor Ort. Wir rechnen im nächsten Jahr zudem mit rückläufigen Gewerbesteuereinahmen", sagte DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg heute in Berlin. Der Bund muss jetzt eine Infrastrukturoffensive einleiten, um die Kommunen und den Mittelstand zu stärken.
Die Infrastrukturinvestitionen der Kommunen sind Voraussetzung für unternehmerische Investitionen und Wachstum. Von einer nachhaltigen Investitionsfähigkeit der Kommunen profitieren auch Bund und Länder. Deshalb ist eine stabile finanzielle Basis der Kommunen von zentraler Bedeutung. Aufgrund der angespannten Finanzsituation in den zurückliegenden Jahren hat sich ein Nachholbedarf bei den Investitionen angestaut. Allein im Bereich der Schulen liegt der Erneuerungs- und Erhaltungsbedarf bis zum Jahre 2020 bei rund 76 Milliarden Euro. In den Ausbau und Erhalt des Angebots an öffentlichem Nahverkehr müssen in diesem Zeitraum gut 38 Milliarden Euro investiert werden. Das kommunale Straßennetz benötigt zur Deckung des Ersatz- und Nachholbedarfs 73 Milliarden Euro.
"Diesen enormen Kraftakt werden die Kommunen nur mit Hilfe des Bundes und der Länder schultern können. Sie werden zwar alles tun, was in ihrer Kraft steht, aber bei vielen Städten und Gemeinden besteht kein Spielraum für Investitionen", erklärte Landsberg. Das vorgesehene Maßnahmepakt der Bundesregierung in Höhe von 15 Mrd. Euro ist ein Schritt in die richtige Richtung. Auch die darin vorgesehene energetische Gebäudesanierung der Kommunen trifft auf einen nachhaltigen Bedarf.
"Die zusätzlichen Mittel für Infrastruktur und Verkehr sollten aber nicht nur in Beton und Asphalt, sondern auch für schnelle Breitbandanschlüsse insbesondere im ländlichen Raum eingesetzt werden", forderte Landsberg. Die Wirtschaftinstitute und die Bundesregierung haben inzwischen ihre Wachstumsprognosen nach unten revidiert. Der Rückgang des Wachstums von bisher 1,2 Prozent auf nunmehr geschätzt 0,2 Prozent im Jahr 2009 würde für Bund, Länder und Gemeinden rund fünf Milliarden Steuereinnahmen weniger bedeuten.
Große Sorgen machen den Kommunen auch die Ausgaben für soziale Leistungen, die trotz guter Arbeitsmarktsituation der zurückliegenden Monate weiter auf hohem Niveau liegen. Im ersten Halbjahr 2008 gaben die Kommunen fast zwanzig Milliarden Euro für soziale Leistungen aus. Mehr Arbeitslose bedeutet automatisch mehr Aufwendungen für die Kommunen. Schließlich tragen die Kommunen fast siebzig Prozent der Kosten für Wohnung und Heizung der Arbeitslosen. Wenn wir den Sozialstaat zukunftsfest machen wollen, müssen wir sicherstellen, dass die sozialen Leistungen nicht immer weiter steigen. Der Umbau der sozialen Sicherungssysteme muss weitergehen, denn die Reform von heute ist der Erfolg von morgen, wie die Agenda 2010 deutlich gezeigt hat.

NRW: Weiter steigende Kaufwerte für Bauland
Im zweiten Quartal 2008 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 537 Baulandverkäufe mit einer Gesamtfläche von rund 436 400 Quadratmetern und einem Gesamtverkaufswert von 50 Millionen Euro getätigt. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, ergibt sich daraus rein rechnerisch ein durchschnittlicher Kaufwert von 114,66 Euro je Quadratmeter Bauland.
Gegenüber dem ersten Quartal 2008 erhöhte sich die Zahl der Baulandverkäufe um 9,8 Prozent, die insgesamt veräußerte Fläche sank um 8,3 Prozent und der Gesamtwert um 2,2 Prozent. Dagegen war der durchschnittliche Kaufwert je Quadratmeter im zweiten Quartal 2008 um 7,16 Euro höher als von Januar bis März 2008.  Im Vergleich zum zweiten Vierteljahr 2007 verringerte sich die Zahl der Verkäufe um 156 Fälle (-22,5 Prozent), der Gesamtverkaufswert ging um 31,0 Prozent und die veräußerte Fläche um 33,0 Prozent zurück. Der durchschnittliche Kaufwert je Quadratmeter Bauland lag um 3,25 Euro über dem Durchschnittswert
des zweiten Quartals 2007 (111,41 Euro).
In die Statistik der Baulandverkäufe fließen nur von den Grunderwerbsteuerstellen der Finanzämter gemeldete Daten über durch Kauf erworbene unbebaute Grundstücke von 100 und mehr Quadratmetern ein, sofern die Grundstücke in den Baugebieten der Gemeinden liegen und damit Baulandeigenschaft besitzen. (LDS NRW)

Montag, 3. November 2008 - Historischer Kalender
Kanalbaustelle im Kreuzungsbereich Hamborner Straße/Beecker Straße
Die Hamborner Straße wird im Kreuzungsbereich Beecker Straße in der Zeit von Mittwoch, 5. November, bis Freitag, 7. November (nachmittags), für den Kraftfahrzeugverkehr Richtung Duisburg-Meiderich gesperrt. Grund hierfür sind Arbeiten der Wirtschaftsbetriebe Duisburg an einem Kanalschacht.  Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Der Radverkehr ist hiervon nicht betroffen.

Neues Kinderprogramm der Stadtbibliothek für den Monat November
Das neue Kinderprogramm der Stadtbibliothek für den Monat November umfasst rund 30 Werkstatt-, Aktions- und Veranstaltungsangebote für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren, darunter Geschichten hören, Malen, Basteln, Spielen, Lesen, Singen und Bilderbuchkinos anschauen. Mit dem Bilderbuchkino „Das schönste Martinslicht“ von Ursula Wölfel wird auch an den Schutzheiligen der Armen St. Martin gedacht. Eröffnet wird das November- Programm mit dem Bilderbuchkino „Micha und das Schloßgespenst“ am 4. November in der Stadtteilbibliothek Neumühl und am 5. November in der Stadtteilbibliothek Wanheimerort.
Eintritt zu den Veranstaltungen wird nicht erhoben, wohl aber wird ein gültiger Bibliotheksausweis für die Teilnahme vorausgesetzt. Für alle Termine ist eine Anmeldung erforderlich. Detaillierte Informationen zum neuen Kinderprogramm, das es als Faltblatt in jeder Zweigstelle sowie im Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de gibt, erteilt Anne Markstein von der Stadtbibliothek unter Telefon 0203/283-4117

Spielkorb-Kindertheater
Sie sägten die Brücke vor dem Haus von Schneidermeister Böck an, angelten Brathähnchen von Witwe Bolte und legten Maikäfer unter die Bettdecke von Onkel Fritz. "Max und Moritz" (von Wilhelm Busch) sind heute auch noch beliebt. Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen - so könnte man meinen. Doch sind wir Erwachsenen wirklich besser?
Das Filou Fox Theater hat daraus ein Stück für Kinder ab 5 Jahren gemacht. Insgesamt 7 Streiche bringt es auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Wie schon berichtet, präsentiert "Der Spielkorb" im Rahmen der KIDS-Reihe wieder Kindertheater in den Stadtteilen.
Wirklich gut besucht ist die Premiere, wenn nicht gar ausverkauft. Auffallend viele Väter sind mit ihren Sprösslingen gekommen. Die Besucher erleben lustiges Puppentheater, von dem die Kinder hellauf begeistert sind. Gelegentliche Musik und ein paar hübsche pyrotechnische Spezialeffekte lockern die Handlung auf. Wer die lachenden, strahlenden Gesichter der Kinder und ihre Begeisterung sieht, weiß, dass sich das Kommen gelohnt hat. Andreas Rüdig

Internetschnupperkurs 50Plus
Die Stadtbibliothek bietet speziell für Menschen ab 50 Jahren einen Internet-Schnupper-Kurs an. Interessierte können am 21. und 25. November (jeweils freitags und dienstags von 10 bis 12 Uhr) in der Zentralbibliothek in einem insgesamt vierstündigen auf zwei Tage verteilten Einführungskurs erfahren, was es mit dem World Wide Web auf sich hat und was man alles darin finden kann. Ohne Leistungsdruck werden (wenn gewünscht) zunächst noch einmal die Handhabung von Maus und Tastatur sowie die wichtigsten Funktionen des Browsers geübt. Grundkenntnisse im Umgang mit PC-Tastatur und erste Erfahrungen mit der PC-Maus sollten aber vorhanden sein.
In praktischen Übungen werden die Teilnehmer dann ausreichend Gelegenheit haben, im Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. So ist eine vorherige telefonische (0203/283-4218) oder persönliche Anmeldung an der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek unbedingt erforderlich. Die Kosten betragen für Besitzer eines gültigen Bibliotheksausweises 10 Euro und 14 Euro für Nicht-Bibliothekskunden.

"Woche der Studienorientierung"
In den Mittelpunkt der "Woche der Studienorientierung" vom 3. bis 7. November 2008 stellt die Agentur für Arbeit Duisburg das duale Studium, das Ausbildung und Studium miteinander verbindet. Bundesweit gibt es knapp 700 dieser Studiengänge mit über 40.000 Studenten an Fachhochschulen, Berufsakademien, Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien und mehreren Universitäten.
Innerhalb von drei bis fünf Jahren erwerben die Studenten mit dem Berufsabschluß (i. d. R. mit Kammerabschluss) und dem Hochschuldiplom / Bachelor gleichzeitig zwei Abschlüsse. Die Zeit der beruflichen Ausbildung ist dabei meistens auf zwei Jahre verkürzt, so daß für das Hauptstudium mehr Zeit zur Verfügung steht. Dennoch sind die Anforderungen durch die beiden Abschlüsse erheblich. Dies setzt bei den Studenten eine hohe Leistungsbereitschaft und viel Engagement voraus. Entschädigt werden sie in der Regel durch die während der gesamten Ausbildungsdauer gezahlte Ausbildungsvergütung und die guten Beschäftigungschancen im Anschluß an das Studium.
"Das duale Studium ist noch nicht so bekannt. Deshalb haben wir es in den Mittelpunkt der Woche gestellt," berichtet Dr. Petra Hoffmann, für die Berufsorientierung zuständige Bereichsleiterin der Duisburger Arbeitsagentur. "Mit dieser Woche will die Agentur für Arbeit den Blick auf die sehr praxisbezogene Studienform lenken. Zwei Berufsabschlüsse, der enge Praxisbezug während der gesamten Ausbildungszeit und die frühe Bindung an den Betrieb sind wichtige Komponenten, die wir als Agentur für Arbeit auch für unseren eigenen Nachwuchs schon länger nutzen. So bildet die Agentur für Arbeit an den Standorten Mannheim und Schwerin jährlich rund 300 Bachelor - Studenten für die Bereiche Arbeitsmarktmanagement sowie Beratungs- und Fallmanagement aus. Aktuell laufen auch in Duisburg die Auswahlverfahren für das Jahr 2009." Wer sich für diese Ausbildung interessiert, sollte sich also bei der Agentur für Arbeit, Wintgensstraße 29 - 33, 47058 Duisburg (Duissern) melden. Dass die Agentur auch für den mittleren Dienst ausbildet, sei hier nur am Rande erwähnt.

Das duale Studium ist also eine Verbindung von Ausbildung und Studium, praxisorientiert und an ein Unternehmen gebunden. "Das erleichtert schon den Berufseinstieg. Betrieb und Student kennen sich. Am Ende des Studiums sind die Studenten eingearbeitet und können sofort auf ihrem Arbeitsplatz eingesetzt werden. Die Betriebe bilden in der Regel bedarfsgerecht aus. Der Betrieb übernimmt in der Regel auch die Studiengebühren bzw. erlässt sie. Je nach Betrieb verpflichtet sich der Student, nach der Ausbildung beim Lehrbetrieb zu bleiben. Beispiel Agentur für Arbeit: Dort verpflichtet man sich, für drei Jahre zu bleiben. Andreas Rüdig

Sonntag, 2. November 2008 - Historischer Kalender
Keine Parkplätze mehr in der City - Menschenmassen in der Innenstadt
Die leuchtende "0" war auf dem Parkleitsystem so gegen 14 Uhr zu sehen. In den Tiefgaragen-Einfahrten auf der Lenzmannstraße sowie am Opernplatz warteten die Autofahrer auf ausfahrende Kunden, um einfahren zu können. Die positive Entwicklung der Duisburger Innenstadt mit dem Citypalais, dem neuen König-Heinrich-Platz und dem Forum knüpfte am  verkaufsoffene Sonntag nahtlos an die Eröffnung des Forums am 18. September  an. IN den Biergärten und Cafes rund um die Königstraße udn den König-Heinrich-Platzwaren nutzten de Bürger die vielleicht letzten wärmenden Sonnenstrahlen desJ ahres.
Anstehen für Reibekuchen dauerhaft in langer Doppelreihe   Flanierende aber auch einkaufende Menschen vor dem Forum, am Bauernmarkt, auf der Königstraße, dem Sonnenwall und auf dem Averdunkplatz  

"Vom Baggersee zum Sportpark Duisburg": Nächste Führung im Sportpark Duisburg am 9. November
Duisburg. Die nächste Führung durch den Sportpark Wedau gibt es am Sonntag, 9. November, 11 Uhr. Die anderthalb- bis zweistündige Führung startet am Verwaltungsgebäude von DuisburgSport, Kruppstraße 30 b. Zusätzlich können neben den regelmäßigen Führungen auch Termine für Gruppenführungen vereinbart werden. Preise für diese werden auf Anfrage mitgeteilt. Anmeldungen - auch zu den regelmäßigen - Sportparkerkundungen können unter Angabe der Teilnehmerzahl und gegebenenfalls von Terminwünschen per Mail unter sporttourismus@duisburgsport.de oder telefonisch unter (0203) 283-4444 vorgenommen werden.

Samstag, 1. November 2008 - Historischer Kalender
WOHNBEBAUUNG ALS NEUER LEBENSSPENDER FÜR WEDAU UND BISSINGHEIM
Das Bahnareal in Wedau-Bissingheim und die unterschiedlichsten Nutzungsszenarien

Citywache am verkaufsoffenen Sonntag geöffnet
Die gemeinsame Citywache im Averdunk-Zentrum von Ordnungsamt und Polizei ist als zusätzlicher Service auch am 2. November (verkaufsoffener Sonntag im Rahmen des Bauernmarktes) in der Zeit von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Außerdem wird eine gemeinsame Streife in der Innenstadt patrouillieren.

Bauernmarkt ergänzt verkaufsoffenen Sonntag 02. November Verkaufsoffener Sonntag 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Durch die positive Entwicklung der Duisburger Innenstadt mit dem Citypalais, dem neuen König-Heinrich-Platz und dem Forum verspricht der diesjährige verkaufsoffene Sonntag am 2. November 2008 ein großer Erfolg zu werden. Die Duisburger Wochenmärkte werden ihren Teil dazu beitragen und sich zwischen 13:00 und 18:00 Uhr in der Duisburger Innenstadt auf der Königstraße präsentieren. Neben den Händlerinnen und Händlern des Bauernmarktes stellen sich noch weitere Beschicker der Duisburger Wochenmarktlandschaft sowie gastronomische Anbieter vor.
Das frische und reichhaltige Angebot an Wochenmarktprodukten wie Gemüse, Obst, Backwaren, Fleisch und Wurst, Fisch, Blumen, Gewürzen und Kräutern sind nicht das Einzige, auf das sich die Besucher freuen dürfen. Spezielle Angebote vom Pferdemetzger, der Senfmühle und anderen Anbietern kulinarischer Köstlichkeiten werden den Bauernmarkt an diesem verkaufsoffenen Sonntag zu einem besonderen Ereignis machen. Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Imbiss- und Getränkestände mit reichhaltigem internationalen Angebot.

Gebühren bleiben 2009 stabil: Keine Gebührenerhöhung für Abfall, Abwasser und Straßenreinigung geplant
In seiner jüngsten Sitzung behandelte der städtische Verwaltungsvorstand die Gebührenentwicklung für die Abfallentsorgung, die Abwasserbeseitigung und die Straßenreinigung. Für das Jahr 2009 sollen diese ebenso wie die Gebühren für Niederschlagswasser und Winterdienst, nach Vorstellung der Wirtschaftsbetriebe, stabil bleiben.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland freut sich, dass trotz der zum Teil deutlich gestiegenen Energie-, Material- und Personalkosten sowie der zurückgehenden Behältervolumina und versiegelten Flächen, Gebührenerhöhungen vermieden werden können. Sämtliche Kostensteigerungen sollen durch interne Optimierungen und Restrukturierungen aufgefangen werden.
Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, gleichzeitig Verwaltungsratsvorsitzender der Wirtschaftsbetriebe, lobt die Arbeit der WBD: "Vorstand und Mitarbeiter tragen in hohem Maße dazu bei, dass bei stabilen Gebühren das Bestmögliche zum Wohle der Duisburgerinnen und Duisburger erzielt wird.
Der Vorschlag wird nun zunächst im Verwaltungsrat der Wirtschaftsbetriebe beraten, der über die Satzungen und Gebühren entscheidet, ehe der Rat der Stadt in seiner Sitzung im Dezember der Entscheidung des Verwaltungsrates noch zustimmen muss.

Messe Mode-Heim-Handwerk hat ihre Pforten geöffnet - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Ideales Messewetter zog bereits am ersten Messetag eine hohe Besucherzahl in die Essener Messehallen. Die beliebte Publikumsmesse, mit rund 700 Ausstellern, hat auch in diesem Jahr wieder viel zu bieten.
So präsentiert NRW´s größte Verbraucherschau, als Highlight, eine „Wild West“ – Sonderschau in Halle 4, in der die Besucher auf den Spuren der Indianer wandeln können. In einem Tipi-Dorf wird gezeigt (re.), wie die amerikanischen Ureinwohner in praktischen, gemütlich eingerichteten Zelten gelebt haben. Der Cheyenne-Indianer „Hunting Wolf“ lässt die Zuschauer bei seinen Shows in die Kultur seines Volkes blicken. Neu ist auch die Ausstellung „Digital & Fun“ in Halle 8. Experten informieren Alt und Jung über die gesamte Multimedia-Welt, von Computern bis zur Telekommunikation.
Praktische Tipps für Haus und Einrichtung erhalten die Besucher in Halle 1, in der Profis zu Einbruchschutz, Energieversorgung und Sanierungsmaßnahmen beraten.
Modische Bekleidung, Winterbekleidung, Lederjacken über kuschelweiche Schals, sowie ausgefallene Accessoires und Handtaschen, sind im Ausstellungsbereich „Mode & Beauty“ zu finden. Vier Mal täglich verwandelt sich die Halle 2 in einen Catwalk, auf dem Models aktuelle Trends der Herbst und Wintermode, sowie Braut- und Abendmoden präsentieren.
Wer die Messe Mode Heim Handwerk besucht, unternimmt gleichzeitig eine kleine Genussreise. Im Bereich „Kulinarisches & Praktisches“ werden edle Weine, Gewürze aus aller Welt, vegetarische Lebensmittel, Brot- Käse- und Wildspezialitäten vielfältig angeboten.
Im Christmastown, in der Halle 12 haben die Besucher die Möglichkeit sich auf die Vorweihnachtszeit einzustimmen. Ausgefallene Süßwaren, aromatisch duftende Kaffee- und Teespezialitäten, schwängern mit ihren Duft die Luft. Funkelnder und leuchtender Christbaumschmuck wird in vielen Variationen angeboten. Und die kleinen Besucher können dem Weihnachtsmann ihre Wünsche ins Ohr flüstern.
Bis zum 09. November 2008, täglich von 10-18 Uhr, hat die Messe „Mode Heim Handwerk“ noch vieles mehr für Jedermann zu bieten.
Mit der Messe-Eintrittskarte kann gleichzeitig die Gesundheitsmesse „BODY & HEALTH“ besucht werden, die vom 07. bis zum 09. November 2008 in Halle 3 stattfindet.

Modernisierte GmbH-Recht tritt in Kraft
Am 1.November) tritt das modernisierte GmbH-Recht in Kraft. Es ermöglicht, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) auch ohne das sonst erforderliche Mindeststammkapital in Höhe von 25 000 Euro zu gründen. Bei dieser «Einstiegsvariante» kann der Existenzgründer das Mindeststammkapital der normalen GmbH nach und nach ansparen. Gewinne dürfen deshalb nicht voll ausgeschüttet werden. Einige neue Regelungen im Gesetz sollen nach Angaben des Bundes-Justizministeriums Missbräuche des GmbH-Rechts vorbeugen und damit die Stellung der Gläubiger stärken.

Innenstadtführung am Sonntag
Stadtführer Heinz Zander wird am Sonntag sicherlich vor keiner leichten Aufgabe stehen. Er wird seine Besuchergruppe durch die Menschenmassen lotsen müssen, die zum verkaufsoffenen Sonntag in die Innenstadt gekommen sind. Allerdings lässt sich daran sehr schön aufzeigen, wie sehr sich die Stadt gewandelt hat. Und das ist schließlich eines der Themen der Führung. Die Duisburg Marketing Gesellschaft lädt – wie an jedem ersten Sonntag im Monat – zu einer Führung durch die Innenstadt ein. Treffpunkt ist am Sonntag, 2. November um 14 Uhr beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,50 Euro und für Kinder (6 – 13 Jahre) je 2,50 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten.

Sonntag im Stadtmuseum: Dia-Vortrag zur Geschichte der Kneipenkultur im Revier
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg am Johannes-Corputius-Platz a
m Innenhafen läuft derzeit die Ausstellung „Frischgezapft!“ über die Duisburger Bier- und Brauereigeschichte. Am kommenden Sonntag (2. November) um 16 Uhr stellt sich zur Geschichte der „Kneipe“ die Frage: „Same procedure as last year?“
Wir alle kennen diese Frage und kennen gemäß „Dinner for one“ auch die passende Antwort. Nur wenige wissen aber, dass dieser Sketch dem englischen Varietee entstammt, das sich dort während der Industrialisierung aus den Kneipen heraus entwickelt.
Diese Entwicklung zeichnet Dr. Dagmar Kift in ihrem Vortrag nach und nimmt anschließend ihr Publikum mit auf eine Spurensuche durch das Revier. Sie ist wissenschaftliche Referentin am Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund. Dort realisierte sie als Projektleiterin die Dauerausstellung Zeche Zollern II/IV und die Ausstellung „Aufbau West“. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Arbeiter-, Jugend- und Revierkultur und die Bergbau- und Freizeitgeschichte.
Bereits um 15 Uhr beginnt eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Frisch gezapft!“. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Foto Duisburger Gaststätte „Im Bürgerbräu“ um 1900.

Einführungsseminar Buddhismus
In dem Einführungsseminar Buddhismus der Volkshochschule beleuchtet Olaf Nitschke am Samstag, 15. November, und Sonntag, 16. November, jeweils von 10 bis 17 Uhr im Gebäude an der Königstraße 47 die psychologischen, philosophischen und spirituellen Aspekte des buddhistischen Weges und seine grundlegenden Übungsmethoden, wie die Übung von Achtsamkeit, die Meditation und deren Anwendung im praktischen Leben. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Das Teilnahmeentgelt beträgt 50 Euro.
Wände gestalten - Möbel verschönern
Allen, die ihr Zuhause stilvoll einrichten möchten, aber im Alltag stark in Anspruch genommen werden, bietet Stefanie Seng am Montag, 10. November, um 19.30 Uhr in der Volkshochschule an der Königstraße 47 eine ideale Kombination aus praktischen Hinweisen und zahlreichen Anregungen, die sich in kurzer Zeit umsetzen lassen. Die Referentin gibt einen Überblick über die gängigen Mal- und Wandverkleidungstechniken und verrät Tricks, mit denen sich Möbelstücke schnell und einfach renovierten lassen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Das Teilnahmeentgelt beträgt 10 Euro.
VHS-Vortrag: "Duisburger Bäume"
In Duisburg gibt es uralte Bäume, Alleen, Naturdenkmale und Gehölze, um die sich Sagen und Geschichten ranken. "Alte Bäume in Duisburg und Umgebung" ist Thema eines Vortrags am Dienstag, 11. November, 18 Uhr, in der Volkshochschule auf der Königstraße 47. Referent Heinz Kuhlen stellt die bedeutendsten Exemplare in Bildern vor. Der Vortrag verbindet botanische Aspekte mit historischen Bezügen.
VHS-Seminar: "Wege der Achtsamkeit"
In dem VHS-Workshop "Wege der Achtsamkeit" geht es um die Stärkung der Persönlichkeit mit Elementen aus der fernöstlichen Schwertkampfkunst und dem modernen Mentaltraining. Von Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. November, werden grundlegende Prinzipien der fernöstlichen Kampfkunst vermittelt. Der begleitende Coaching-Prozess bietet die Möglichkeit, die gewonnenen Erfahrungen auf die persönliche Situation zu übertragen. Veranstaltungsort ist das Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27in Duisburg- Buchholz.
Die Hypnose
Ein Vortrag in der Volkshochschule an der Königstraße 47 am Dienstag, 11. November, um 18 Uhr erklärt wie Hypnose funktioniert und in welchen medizinischen und psychotherapeutischen Feldern sie heute eingesetzt wird. Die Möglichkeit, Trance-Zustände im Dienste des geistig-seelischen Wohlbefindens selbstständig nutzen zu können, wird dabei vielleicht besonders überraschen.
VHS-Vortrag: "Die gute Beziehung"
"Die gute Beziehung" heißt ein Vortrag der Volkshochschule auf der Königstraße am Montag, 10. November, 20 bis 21.30 Uhr. Der Vortrag bietet einen Einstieg in das Verständnis der Paardynamik. Er lädt Paare und Einzelne dazu ein, erste Barrieren zu überwinden, um lohnenswerte Einsichten für ihre Beziehung zu gewinnen. Er will die Aufmerksamkeit dafür schärfen, Konflikte in der Beziehung zu erkennen und so damit umzugehen, dass sie der Entwicklung der Beziehung nutzen.
Klassenvorspiele "Auf den Flügeln des Gesanges" fallen aus

Die Klassenvorspiele in der Niederrheinische Musik- und Kunstschule mit dem Titel "Auf den Flügeln des Gesanges" von Montag, 3. November, bis Donnerstag, 6. November, jeweils um 18. 30 Uhr im Hauptgebäude an der Duissernstraße 16 müssen leider verschoben werden. Die neuen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

"Vom Baggersee zum Sportpark Duisburg": Nächste Führung im Sportpark Duisburg am 9. November
Die nächste Führung durch den Sportpark Wedau gibt es am Sonntag, 9. November, 11 Uhr. Die anderthalb- bis zweistündige Führung startet am Verwaltungsgebäude von DuisburgSport, Kruppstraße 30 b. Zusätzlich können neben den regelmäßigen Führungen auch Termine für Gruppenführungen vereinbart werden. Preise für diese werden auf Anfrage mitgeteilt. Anmeldungen - auch zu den regelmäßigen - Sportparkerkundungen können unter Angabe der Teilnehmerzahl und gegebenenfalls von Terminwünschen per Mail unter sporttourismus@duisburgsport.de oder telefonisch unter (0203) 283-4444 vorgenommen werden.

Jährliche Grundreinigung im Allwetterbad Walsum um einen Tag vorgezogen
echnische Erfordernisse machen es erforderlich, dass das Allwetterbad Walsum bereits ab diesem Sonntag, 2. November, wegen der jährlichen Grundreinigung geschlossen werden muss. Ursprünglich war als Schließungstermin Montag, 3. November, vorgesehen. Ab Montag, 17. November, wird das Bad den Schwimmfreunden wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.

107 500 ältere Menschen in NRW mit Grundsicherung unterstützt
Ende 2007 erhielten in Nordrhein-Westfalen 107 547 ältere Menschen (ab 65 Jahre) Leistungen im Rahmen einer Grundsicherung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII). Hinzu kamen nach Mitteilung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik weitere 84 311 Personen zwischen 18 und 64 Jahren, denen es wegen einer Krankheit oder Behinderung dauerhaft nicht möglich war, ihren Lebensunterhaltdurch eigene Einkünfte bzw. eigene Erwerbstätigkeit zu bestreiten.
Insgesamt belief sich damit die Zahl der Grundsicherungsempfängerinnen und -empfänger auf 191 858. Das waren fast 27 200 mehr als ein Jahr zuvor, wobei aber zu berücksichtigen ist, dass etwa die Hälfte des Anstiegs auf eine Untererfassung der Empfängerzahlen bei den bewilligenden Behörden in den Vorjahren zurückzuführen ist (ca. 10 000 Personen).

58,8 Prozent (79 023) der Unterstützten waren Frauen. Unter den älteren Menschen war der Frauenanteil mit 68,7 Prozent (73 907 Unterstützte) noch höher. Rund 31 350 Hilfeempfängerinnen und -empfänger hatten eine ausländische Staatsbürgerschaft. 2007 beliefen sich die reinen Ausgaben für Leistungen der Grundsicherung auf rund 919 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 29,9 Prozent. Der durchschnittliche Nettoanspruch pro Person lag bei 404 Euro pro Monat.
Die Grundsicherung ist vor allem als ein Mittel der Bekämpfung von verschämter Armut im Alter eingeführt worden. In den Jahren 2003 und 2004 wurde sie im Rahmen eines eigenen Gesetzes geleistet. Seit Anfang 2005 ist sie im SGB XII verankert. (LDS NRW)

Sitz des Trägers - Jahr (jew. 31.12.) insgesamt

 

voll erwerbsgemindert im Alter von 18 bis unter 65 Jahren

65 Jahre und älter

Nordrhein-Westfalen   2006 *)

164 661

67 144

97 517

2007

191 858

84 311

107 547

Zu (+) bzw. Abnahme (–) *)

+ 16,5%

+ 25,6%

+ 10,3%

Duisburg, Stadt

2006

5

034

1

697

3

337

2007

5

377

1

849

3

528

Zu (+) bzw. Abnahme (–)

  • 6,8%
  • 9,0%
  • 5,7%

    Lebenslagen von Menschen mit Behinderung
    Das Statistische Bundesamt (Destatis) verfügt über umfangreiche Daten, die die Lebens- und Arbeitssituation von Menschen mit Behinderung widerspiegeln. Dies wurde Bundespräsident Horst Köhler, der sich im Rahmen seines Besuches des Statistischen Bundesamtes besonders für dieses Thema interessierte, in einem Informationsgespräch erläutert. Die Daten stammen aus dem Mikrozensus, der europaweit größten Haushaltsbefragung mit jährlich circa 380 000 befragten Haushalten. Im Rhythmus von vier Jahren werden dabei auch Informationen zu Lebensbedingungen behinderter Menschen gewonnen. Die nächste derartige Befragung ist für das kommende Jahr geplant.

    Bundesweite Theatertournee startet in Duisburg:
    Südafrikanische Studenten präsentieren Stück zu HIV/AIDS in Globus-Gesamtschule