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St. Martinszüge 2009
Duisburger Minister im Freistaat
Sachsen
Einen interessanten Beitrag gab es im "Landtagskurier Freistaat
Sachsen" Dort wird in der Ausgabe 6/09 auf Seite 7 der neue
Staatsminister für Kultus und Sport vorgestellt.
"Prof. Dr. Roland Wöller (CDU) wurde am 19. Juli 1970 in Duisburg
geboren. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann.
Anschließend studierte er Betriebs- und Volkswirtschaftslehre an der
TU Berlin und der TU Dresden. Von Februar bis Oktober 1999 arbeitete
er als Chef des Leitungsbüros im Sächsischen Staatsministerium für
Kultus. 1999 wurde er als Mitglied des Sächsischen Landtags gewählt.
2002 promovierte Prof. Dr. Wöller an der TU Dresden. Ab 2003
arbeitete er als Professor für Volkswirtschaftslehre /
Umweltökonomie an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
(FH). Von September 2007 bis zu seiner Berufung als sächsischer
Kultusminister war Prof. Dr. Roland Wöller Staatsminister für Umwelt
und Landwirtschaft. Er ist verheiratet." AR Zahl der
Grundsicherungsempfänger steigt weiter
Am Jahresende 2008 erhielten nach Angaben des Statistischen
Bundesamtesrund 768 000 Menschen und damit 1,1% der volljährigen
Bevölkerung in Deutschland Leistungen der Grundsicherung im Alter
und bei Erwerbsminderung. Gegenüber 2007 erhöhte sich damit die Zahl
der Hilfebezieher um rund 35 000 Personen oder 4,8%.
Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist eine seit
1. Januar 2003 bestehende Sozialleistung, die den grundlegenden
Bedarf für den Lebensunterhalt sicherstellt. Seit 1. Januar 2005
wird diese Leistung auf Basis einer neuen Rechtsgrundlage, nach dem
4. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII
"Sozialhilfe") gewährt. Sie kann bei Bedürftigkeit von 18- bis
64-jährigen Personen, die dauerhaft voll erwerbsgemindert sind,
sowie von Personen ab 65 Jahren in Anspruch
genommen werden.
Ende 2008 waren etwa 358 000 Empfänger von Grundsicherung (47%)
dauerhaft voll erwerbsgemindert. Rund 410 000 Empfänger (53%) waren
65 Jahre und älter. Damit bezogen 0,7% der 18- bis 64-Jährigen und
2,5% der 65-Jährigen und Älteren Leistungen der Grundsicherung.
Die Mehrzahl der Empfänger waren Frauen (429 000 beziehungsweise
56%). Im Vergleich zum Jahr 2007 stieg die Zahl der männlichen
Hilfebezieher (+ 6,1%) allerdings stärker als die der Frauen (+
3,8%). Deutschlandweit bezogen 1,2% der volljährigen Frauen und 1,0%
der gleichaltrigen Männer Leistungen der Grundsicherung im Alter und
bei Erwerbsminderung.
Mit rund 186 000 Personen war knapp ein Viertel (24%) der rund 768
000 Empfänger in stationären Einrichtungen untergebracht, zum
Beispiel in Pflege- oder Altenheimen. Etwa drei Viertel (581 000
Personen beziehungsweise 76%) lebten außerhalb solcher
Einrichtungen. Wie in den Vorjahren wurde diese Sozialleistung auch
2008 in Westdeutschland häufiger in Anspruch genommen: Hier
empfingen 1,1% der volljährigen Bevölkerung Leistungen der
Grundsicherung, in den neuen Ländern (ohne Berlin) 0,8%. Am
häufigsten waren die Menschen in den Stadtstaaten Bremen, Berlin und
Hamburg auf derartige Leistungen angewiesen (zwischen 1,8% und 2,0%
der volljährigen Bevölkerung). Am seltensten nahm die Bevölkerung in
Sachsen und Thüringen entsprechende Leistungen in Anspruch (je 0,7%
der volljährigen Bevölkerung).
Im Jahr 2008 gaben die Kommunen und die überörtlichen Träger für
Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung rund
3,8 Milliarden Euro brutto aus. Netto - nach Abzug insbesondere von
Erstattungen anderer Sozialleistungsträger - waren es rund 3,7
Milliarden Euro. Dies entsprach knapp einem Fünftel (19%) der
gesamten Sozialhilfeausgaben. Im Vergleich zu 2007 sind die Ausgaben
der Grundsicherung netto um 6,0% gestiegen. Seit Einführung der
Leistung haben sich die Nettoausgaben nahezu verdreifacht (2003: 1,3
Milliarden Euro). Rechnerisch wurden im Jahr 2008 pro Kopf der
Gesamtbevölkerung rund 45 Euro für diese Hilfeart ausgegeben.
„24
Törchen“:
Vorweihnachtliches Aktionsprogramm für Kinder im Sportpark
„24 Törchen warten darauf, von Euch geöffnet zu werden“ lautet das
Motto eines vorweihnachtlichen Stationsparcours, der sich vor allem
an Vier- bis Sechsjährige und ihre Familien richtet. Aus der Öffnung
der Törchen ergeben sich Aufgaben mit Bezug zur Weihnachtszeit, die
die Kinder mit ihren erwachsenen Begleitpersonen lösen sollen. Neben
sportlichen Aufgaben wird auch gebastelt, gemalt und vieles mehr.
DuisburgSport bietet dieses dreistündige Aktionsprogramm an, das von
einer erfahrenen Sozialpädagogin geleitet wird.
Ab einer Teilnehmeranzahl von jeweils mindestens zehn Kindern und
ihren erwachsenen Begleitpersonen wird es einen Termin am Samstag,
28. November, von 15 bis 18 Uhr sowie einen weiteren am Sonntag, 29.
November, von 11 bis 14 Uhr, geben. Der normale Gruppenpreis von
einem Kind mitsamt einem oder mehreren Erwachsenen als Begleitperson
beträgt 17 Euro, für jedes weitere Kind kommen 7 Euro hinz u.
Kleine und große Teilnehmer sollten Sportschuhe oder Stoppersocken
und Sitzkissen mitbringen. Für Getränke und eine kleine gemeinsame
Stärkung wird gesorgt.
Das Programm wird in der an der Regattabahn gelegenen Gymnastikhalle
des Bundesleistungszentrums (BLZ) für den Kanurennsport auf der
Kruppstraße 30 a in Duisburg-Mitte stattfinden. Für
Gruppenanmeldungen, wie zum Beispiel anlässlich von
Kindergeburtstagen, sind weitere Veranstaltungsläufe an beiden Tagen
möglich.
Interessierte werden um Voranmeldungen unter sporttourismus@duisburgsport.de
oder telefonisch unter der Hotline für Bäder und Sportstätten,
(0203) 283-4444, bis Dienstag, 24. November, gebeten.
Spaß.Gesellschafts.Abende
Es gibt noch Restkarten für die große Kabarett-Revue im Theater am
Marientor. Wer sich noch keine Karte für die Kabarett-Revue im
Rahmen der Spaß. Gesellschafts. Abende am 6. November um 20 Uhr im
Theater am Marientor gesichert hat, sollte sich beeilen.
Doktor Stratmann moderiert die große Eröffnungsrevue am 6. November
2009 um 20 Uhr im Theater am Marientor. In rasanter Abfolge geben
hier renommierte Künstler neben talentierten Newcomern kleine
Kostproben ihres Könnens und machen damit Appetit auf ihre
Einzelgastspiele im Hundertmeister. So zum Beispiel auf Lars Reichow,
Lioba Albus, Murat Topal und Alexandra Gauger. Als Newcomer sind das
Bundeskabarett und die First Ladies zu sehen.
Präsentiert wird das Kabarettfestival vom Kölner Atelier Theater,
gefördert von den Stadtwerken Duisburg und RWE Rheinland Westfalen
Netz und unterstützt von der Duisburg Marketing GmbH. Revue-Karten
gibt es je nach Preiskategorie im Vorverkauf zwischen 19 ? und 25 ?,
an der Abendkasse für 22 ? bis 28 ?. Ein Kombiticket für die Revue
und alle vier Einzelgastspiele ist für 50 ? im Vorverkauf und 55 ?
an der Abendkasse zu bekommen. Mit der Stadtwerke Duisburg
PartnerCard gibt es 2,50 ? Nachlass auf alle Tickets.
Werner Wunderwurm - von und mit Uwe
Frisch-Niewöhner
Der Landstreicher Tippo sucht nächtlichen Unterschlupf auf einem
Dachboden, der Welt der verstaubten Geheimnisse, des Krimskrams, der
ungelesenen und abgegriffenen Bücher. Dort trifft er auf Werner, ein
wunderbares Exemplar der Gattung Bücherwurm. Tippo lernt mit Werner
und den "Dachbodenkindern", wie man die Geschichten im eigenen Kopf
suchen kann. ab 5 Jahre - Eintritt Kinder: 3 Euro Erwachsene: 6 Euro
"Meine Sprache wohnt woanders".
So heißt ein Buch von Lea Fleischmann. Sie stellt es am Montag, dem
2. November 2009, in einer Lesung in der Duisburger Stadtbibliothek
vor. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Landeszentrale
für politische Bildung.
"Kind jüdischer Eltern, die den Holocaust überlebten, ist 1947 in
Ulm geboren. Ihre Jugend verbrachte sie in Frankfurt am Main. Nach
dem Abitur studierte sie an der Johann Wolfgang Goethe Universität
Pädagogik und Psychologie und war von 1973 bis 1979 im hessischen
Schuldienst tätig. Im August 1979 verließ sie Deutschland und
wanderte nach Israel ein. Ihre Erfahrungen schrieb sie in dem Buch
"Dies ist nicht mein Land" nieder, das großes Aufsehen erregte und
über ein halbes Jahr auf der Spiegel-Bestsellerliste stand. Heute
lebt Lea Fleischmann in Jerusalem,"
Fleischmann ist derzeit auf Lesetour durch Deutschland. Es kommen
lediglich lebensältere Zuhörer zu der Lesung, überwiegend Frauen.
Sie bekommen die Lebenserinnerungen von Fleischmann geboten. Die
Kultur der Erinnerung ist hier überdeutlich zu spüren; der "9.
November" ist nicht weit weg. Ansonsten hätte eine solche
Veranstaltung wohl keine Chance gehabt. Dafür ist sie einfach zu
lieb.
Zum "Tag der Putzfrau": Zahl der
Putzmänner steigt
Der "Tag der Putzfrau" am 8. November geht auf eine Idee der
Krimiautorin Gesine Schulz zurück, deren Romanheldin Karo Rutkowsky
Putzfrau und Privatdetektivin ist. Anlässlich dieses Tages teilt das
Statistische Bundesamt auf der Grundlage von Daten des Mikrozensus
mit, dass es im Jahr 2008 - ungeachtet des Geschlechts - in der
Gebäudereinigung und Raumpflege in Deutschland rund 916 000
Beschäftigte gab. Das sind rund 47% mehr als 15 Jahre zuvor (622
000). Ihr Anteil an den Erwerbstätigen insgesamt betrug im Jahr 2008
rund 2,4%.
Die Berufsgruppe wird nach wie vor von Frauen dominiert: Mit 808 000
Gebäudereinigerinnen und Raumpflegerinnen oder 88% stellten sie den
weitaus größeren Teil, nur 12% in dieser Berufsgruppe waren Männer.
Dennoch wird die männliche Konkurrenz größer: Seit 1993, als der
Männeranteil noch bei 8% lag, hat sich die absolute Zahl der Männer,
die den Beruf Gebäudereiniger beziehungsweise Raumpfleger ergriffen,
von 51 000 auf 108 000 insgesamt mehr als verdoppelt.
Volkshochschule Duisburg feiert
ihren 90. Geburtstag
Die Volkshochschule Duisburg feiert in diesen Tagen ihren 90.
Geburtstag. Doch von Alter keine Spur: "Am 5. Dezember 1919 wurde
die Duisburger Volkshochschule feierlich durch den damaligen
Duisburger Oberbürgermeister Karl Jarres in der Tonhalle eröffnet.
Dies ist für uns der Anlass, in diesem Semester auf 90 Jahre
Geschichte unserer VHS zurückzublicken," berichtet ein Faltblatt.
Die VHS bietet am 31. Oktober, einem Samstag, einen "Lerntag" an. Im
Foyer und im Cafe gibt es Kaffee und Kuchen. Die VHS stellt
historische Sportarten wie Rhönradfahren und Einradfahren an, bietet
ein Online-Quiz an, stellt aber auch das geistige Umfeld (wie das
Bauhaus, Reformpädagogik und die Literatur von Hermann Hesse) vor.
Da zeitgleich auch die Duisburger Sprachentage stattfinden (ihr
Thema ist die polnische Sprache), zeigt die VHS auch den (deutschen)
Dokumentarfilm "Für Danzig sterben?" (Buch & Regie: Andrzej Klamt).
"Die Stadt Danzig steht für tragische und hoffnungsvolle Ereignisse
des 20. Jahrhunderts. Sowohl für den Beginn des 2. Weltkriegs vor 70
Jahren als auch für die Gründung der freien Gewerkschaft Solidarität
vierzig Jahre später," stellt ein Faltblatt den Film vor. So gut die
Geburtstagsfeier auch besucht ist, so wenige Beuscher finden sich
(leider) zu dem Film ein. Prof. Dr. Manfred Bayer (der emeritierte
Professor der Duisburger Universität lehrt an der Universität
Danzig) und Roma Stacherska-Jung, die für Radio Duisburg die
polnische Sendung betreut, diskutieren leider viel zu kurz
"deutsch-polnische Perspektiven in Europa".
Arbeitslosenberatung an der
Kreuzeskirche in Marxloh wieder aktiv
Die Arbeitslosenberatung an der Kreuzeskirche in Marxloh musste im
vergangenen Jahr eingestellt werden, weil die Landesregierung ihre
finanzielle Förderung beendete. Die Kreissynode der Evangelischen
Kirche in Duisburg erklärte 2008 angesichts der Schließung der
Beratungsstelle: "Sie hält eine unabhängige Beratung für
Langzeitarbeitslose weiterhin für ein wichtiges Feld
sozialdiakonischer Arbeit und eine unverzichtbare Hilfe für Bürger,
die sich in einer besonders schwierigen Lebenslage befinden." Trotz
der hohen Langzeitarbeitslosigkeit im Duisburger Norden scheiterten
alle Bemühungen um eine weitere Finanzierung der Beratungsstelle.
Ab September bieten nun die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh
- Obermarxloh und die Evangelische Gemeinde Ruhrort - Beeck auf
ehrenamtlicher Basis an zwei Tagen in der Woche eine Beratung für
Hartz IV - Empfänger an. Dies ist umso wichtiger als die Duisburger
Presse im Sommer aufdeckte, dass nach einem Bericht der internen
Revision der ARGE in jedem zweiten stichprobenartig überprüften Fall
bei Geldleistungen ein Fehler steckt.
Ansprechpartnerin der Arbeitslosenberatung ist Karin Gerlach, die
durch ihre frühere hauptamtliche Arbeit bei ver.di über
Vorkenntnisse für die Fragen rund um Hartz IV verfügt. Karin Gerlich
berät montags in der Zeit von 13.30 - 17 Uhr in Marxloh auf der
Karl-Marx-Straße 20 (an der Kreuzeskirche) und dienstags in der Zeit
von 12 - 15 Uhr im Gemeindezentrum am Ostackerweg 75," berichtet die
evangelische Bonhoeffer-Gemeinde Marxloh - Obermarxloh. AR
60 Prozent der Berufstätigen fahren
mit dem Auto zur Arbeit
Etwa 60% der Erwerbstätigen legten im Jahr 2008 den täglichen Weg
zur Arbeit mit dem Auto zurück. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
in Wiesbaden mitteilt, hat sich damit bei den Berufstätigen in den
letzten zwölf Jahren trotz gegenteiliger Appelle
und gestiegener Benzinpreise kein Wandel hin zu anderen
Verkehrsmitteln durchsetzen können. Nach den Ergebnissen einer im
Rahmen des Mikrozensus durchgeführten Befragung zum Pendlerverhalten
fand insbesondere der öffentliche Personennahverkehr seit 1996 bei
Berufspendlern keine wachsende Zustimmung, sondern verlor im
Gegenteil an Attraktivität (1996: 11,5%; 2008: 10,8%).
Die Ursachen dieser Entwicklung können durch die
Befragungsergebnisse nicht abschließend beantwortet werden. Fest
steht allerdings, dass für den Weg zur Arbeit im Jahr 2008 im
Durchschnitt größere Entfernungen zu bewältigen waren als zwölf
Jahre zuvor. Für nur noch 45,8% (1996: 52,3%) der Erwerbstätigen lag
die Arbeitsstätte weniger als zehn Kilometer von der Wohnung
entfernt. Zugleich hat sich der Zeitaufwand für den Weg zur Arbeit
erhöht. 68,2% der Erwerbstätigen gaben an, weniger als 30 Minuten
unterwegs zu sein, während es vor zwölf Jahren noch 72,8% waren.
Moby Dick im Duisburger Theater
"Moby Dick" heißt das bekannteste Buch von Herman Melville; es
beschreibt den besessenen Kampf des Kapitän Ahab gegen den weißen
Wal. Es gibt den Titel nicht nur als Hörbuch oder Film. Am 1.
November 2009 war "Moby Dick" auch im Duisburger Theater als
Koproduktion mit Michael Altmann und Christian von Richthofen zu
Gast.
Die Besucherzahl ist an dem dunklen und verregneten Abend sehr
überschaubar; zu meinem (positiven) Erstaunen ist aber sogar junges
Publikum vertreten. Die Sitzreihen sind auf der Bühne untergebracht.
Trotzdem ist dort genügend Platz für die Aufführung vorhanden.
Die Produktion ist fast schon ein Einmannstück, bei dem der
Hauptdarsteller von einem Geräuschemacher begleitet wird. Die
Produktion hat den Charakter einer inszenierten Lesung. "Mann, das
ist ja langweilig." So würde ich bei einem Hörspiel urteilen. Geht
hier aber schlecht. "Es ist modernes, zeitgenössisches,
minimalistisches Theater, das ein klassisches Thema für ein heutiges
Publikum aufbereitet." Dieses Urteil wird der Aufführung wohl noch
am besten gerecht. AR |
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Die Grundschule Böhmerstraße in Buchholz wird aufgrund von
vorliegenden Schweinegrippefällen (24) die ganze Woche über geschlossen bleiben!
Quelle - Zum letzen Mal seh´n was
Quelle hat! - Vom weltbekannten Versandhandel zur Resterampe! -
Leider! Foto Manfred Schneider

Jugend-Förderpreis wird zum zehnten
Mal vergeben
Unter Leitung des Duisburger Künstlers Gerd Losemann tagte am 30.
Oktober die Jury für die Vergabe des „Jugend-Förderpreises 2009“,
den das Mercator-Center in Kooperation mit dem Bezirksamt Meiderich/Beeck
vergibt. Nach Sichtung aller 47 eingereichten künstlerischen
Beiträge der Schulen aus dem Stadtbezirk (Heinrich-Böll-Hauptschule,
Förderschule Hoher Weg, Gesamtschule Meiderich, Max-Planck-Gymnasium
und Theodor-König-Gesamtschule) wurden die Arbeiten zur Prämierung
ausgewählt. Die Preisgelder in Höhe von 1.500 Euro (Staffelung: 500
bis 100 Euro) werden den Schulen für Zusatzausstattungen im
künstlerischen Bereich überlassen.
Der Jugend-Förderpreis wird in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben.
Das diesjährige Thema lautete: „Unsere Welt: Realität - Utopie“.
Bewerben konnten sich Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I
im Stadtbezirk Meiderich/Beeck. 72 Schülerinnen und Schüler haben
sich an dem Wettbewerb beteiligt.
Künstler Gerd Losemann über die Arbeiten: „Die eingereichten
Arbeiten hatten einen gleich hohen Standard. Von der lieblichen
heilen Wunschwelt bis zur Auseinandersetzung mit Krieg und
Zerstörung wird der Utopie und der Realität ein Gesicht gegeben. Die
Arbeiten reichen von der Bleistiftzeichnung über stark-farbige
Bilder bis zu plastischen Arbeiten.“

Der Jury gehörten neben Gerd Losemann Andre Theurich, Center-Manager
des Mercator-Centers in Duisburg-Obermeiderich sowie
Bezirksbürgermeister Willi Jankowski und Amtsleiter Ralph Cervik an.
Wolfgang Gerber, ehemaliger Leiter der Hauptschule Wiesbadener
Straße war Gastgeber der Jury.
Die Arbeiten werden im Rahmen einer Ausstellung vom 9. bis 14.
November im Mercator-Center in Obermeiderich der Öffentlichkeit
vorgestellt. Bei der Eröffnung der Ausstellung am Montag, 9.
November, um 18 Uhr werden die Namen der Preisträger bekannt gegeben
und den beteiligten Schulen die Preise übergeben. Zusätzlich
erhalten die beteiligten Schülerinnen und Schüler Sachpreise.
Der Jugendförderpreis feiert in diesem Jahr sein erstes Jubiläum (10
Jahre). Aus diesem Anlass werden in einer Retrospektive parallel die
Arbeiten und Preisträger von 2000 an gezeigt.
Duisburger Martinszüge im November 2009
Die Stadt Duisburg veranstaltet am Freitag, 06. November 2009, einen
St. Martinszug. Zu diesem Zug sind alle Kinder und ihre
Erziehungsberechtigten herzlich
eingeladen. Die Feuerentzündung beginnt um 17.20 Uhr vor der Galeria
Kaufhof.
Ab 17.30 Uhr soll der Zug durch folgende Straßen ziehen:
Start: vor Galeria Kaufhof um 17.30 Uhr
Düsseldorfer Straße - Königstraße/Kuhstraße - Überquerung Steinsche
Gasse - Münzstraße - Kühlingsgasse - Überquerung Schwanenstraße -
Alter Markt - Salvatorstraße - Burgplatz
Die jeweils von den einzelnen Schulen veranstalteten Martinszüge
werden nach folgendem Plan durchgeführt. Diese Züge beginnen auf dem
Schulhof der
jeweils erstgenannten Schule.
Großer
Laternenumzug des städtischen Kindergarten Templerstraße
Eltern und Kinder der städtischen Kindertageseinrichtung
Templerstraße 20 in Duisburg-Duissern treffen sich am Donnerstag, 5.
November, um 18 Uhr am Kaiserberg, Wendehammer Kiefernweg, zum
großen Laternenumzug. Von dort aus geht es durch den Wald zurück zum
Kindergarten. Begleitet wird der Laternenumzug von einer
Musikkapelle.
Nach einer gemeinsamen Liederrunde auf dem Außengelände gehen die
Kinder in ihre Gruppen um sich bei warmen Kakao aufzuwärmen.
Natürlich wird der traditionelle Weckmann verteilt. Für die
Erwachsenen wird auf dem Außengelände gegrillt. Das Team der
Kindertageseinrichtung und die Kinder freuen sich über viele Gäste.
St.-Martins-Umzug am König-Heinrich-Platz und im Forum Duisburg
Spendenaufruf für unheilbar kranke Kinder - Kinder sammeln für
Kinder
Am Mittwoch, den 11.11.2009 um 17:00 Uhr veranstalten das Forum
Duisburg und der Kita-Zweckverband Essen, Träger der im Forum
ansässigen Kindertagesstätte, unter dem Motto "Wir feiern das Gute
im Menschen" einen St.-Martins-Zug um den König-Heinrich-Platz und
durch das Einzelhandelszentrum. Treffpunkt ist der Haupteingang an
der Königstraße. Die kleinen Laternenträger erhalten einen Weckmann
und Kinderpunsch kostenlos, im Forum wird für die Erwachsenen
Glühwein für 50 Cent ausgeschenkt.
Laternen-Basteln im Forum Duisburg
Vom 5. bis zum 10.11. können im Erdgeschoss des Forum täglich
zwischen 15:00 und 18:00 Uhr kostenlos St.-Martins-Laternen
gebastelt werden. Am Samstag und verkaufsoffenen Sonntag (7. und 8.
November) steht die Bastelecke von 13:00 bis 18:00 Uhr zur
Verfügung. Die Kinder werden von Mitarbeiterinnen der
Kindertagesstätte betreut. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kinder sammeln für Kinder - Spenden für KinderPalliativNetzwerk
Im Rahmen der Laternen-Bastelaktion rufen die Veranstalter zu
Spenden für das KinderPalliativNetzwerk Essen auf. Der Verein
ermöglicht mit seiner Arbeit, dass unheilbar kranke Kinder zu Hause
von ihren Eltern gepflegt werden können. Neben den Laternen können
die Kinder im Forum Duisburg auch St. Martins-Sparkisten basteln,
mit denen sie bei Familie, Verwandten und Freunden Spenden
einsammeln können. Die gefüllten Kisten werden bis zum 20.11.2009
von der Kita im Forum Duisburg entgegengenommen. Der komplette Erlös
kommt dem KinderPalliativNetzwerk Essen zugute.
Bildungsreport NRW 2009
Mit dem soeben erschienenen Bildungsreport NRW 2009 stellt
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt bereits zum vierten Mal umfangreiche Informationen zur
Bildungslandschaft in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Das
Themenspektrum reicht von der langfristigen Prognose der
Schülerzahlen über die Berufsausbildung bis zum
Hochschulstudium; dargestellt werden Daten und Entwicklungen für
das Land und zum Teil auch für die kreisfreien Städte und Kreise
- einige Beispiele:
. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden
Schulen in Nordrhein-Westfalen wird bis zum Jahr 2029 um 20
Prozent zurückgehen.
. Im März 2008 wurden mehr als neun Prozent der unter 3-
Jährigen in einer Kindertageseinrichtung oder in
Kindertagespflege betreut.
. 320 000 Schülerinnen und Schüler besuchen im Schuljahr
2008/09 eine gebundene Ganztagsschule.
. Jede(r) dritte Schulabgänger(in) des Jahres 2008 verließ
die allgemeinbildende Schule mit dem Abitur oder der
Fachhochschulreife.
. Fast 132 000 junge Frauen und Männer begannen im
Ausbildungsjahr 2008 eine Berufsausbildung im Dualen System.
. Die Zahl der Studienanfänger(innen) stieg im Studienjahr
2008 um neun Prozent auf über 84 000 an.


Bildungsreport kostenloser download
Angebote für übergewichtige Kinder:
Projekt „Schwer mobil“ im Familienzentrum Honnenpfad sucht noch
Teilnehmer
Im städtischen Familienzentrum Honnenpfad in Duisburg-Wanheim
ist Ende Oktober das neue Projekt „Schwer mobil“ mit Angeboten für
übergewichtigen Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren gestartet.
Für das Gemeinschaftsprojekt des Vereins für Sport und Gesundheit
sowie der Sportjugend des Stadtsportbundes Duisburg sind aktuell
noch Plätze frei.
Ziel des Programms ist es, dass die beteiligten Kinder den Spaß an
der Bewegung (wieder) entdecken und die eigene Einstellung zur
Bewegung und Ernährung verändern, sowie die Eltern zu motivieren,
diesen Prozess positiv zu unterstützen.
In dem einjährigen Kursangebot mit drei Einheiten sollen nicht nur
die Pfunde purzeln, sondern auch das Selbstbewusstsein und
Selbstvertrauen der Kinder gesteigert werden. Jeden Dienstag von
14.45 bis 15.45 Uhr (3 bis 6-Jährige) und von 16 bis 17 Uhr (7 bis
12-jährige) wird unter der Leitung von Barbara Bode ein qualitativ
hochwertiges und kindgerechtes Trainings- und Übungsprogramm
angeboten. Ein weiterer Schwerpunkt sind praktische und vor allem
spielerisch gestaltete Kocheinheiten für die Kinder und deren
Eltern. Für die Eltern gibt es zudem eine professionelle
Ernährungsberatung sowie eine psychologische Beratung. In
ungezwungener Atmosphäre können sie sich über ihre Sorgen und Nöte
austauschen.
Ermöglicht wird das Präventionsprogramm durch die finanzielle
Unterstützung des LandesSportBundes NRW sowie die
Sponsoring-Leistungen der Novitas BKK. Bei regelmäßiger Teilnahme
kann die Teilnehmergebühr anteilig zurück erstattet werden.
Interessierte Eltern können sich bei Natalie Zander telefonisch
unter (0203) 702068 oder honnenpfad@kita.duisburg.de anmelden.
Vorübergehende Verkürzung der Bürgerschwimmzeit im Hallenbad Neudorf
Wegen einer Schwimmveranstaltung endet die Bürgerschwimmzeit im
Hallenbad Neudorf ausnahmsweise am Sonntag, 8. November, bereits um
12 Uhr.
Krawatten-Performance im Forum Duisburg
Anlässlich seiner Ausstellung „Inszenierungen des Selbst“ zeigt der
Künstler Konstantin Lange am 06. November um 11:00 Uhr im Forum
Duisburg seine Krawatten-Performance. Die Ausstellung im Duisburger
Kunstverein läuft vom 31. Oktober bis zum 22. November. Bei der
Krawatten-Performance wird ein riesiges Exemplar des
Herrenaccessoires im öffentlichen Raum entrollt.
Lange, Absolvent der Düsseldorfer Kunstakademie und Meisterschüler
von Professor Fritz Schwegler, spielt bei seinen Auftritten mit
alltäglichen, aber verfremdeten Gegenständen und lässt dem
Betrachter viel Spielraum für Interaktivität, Interpretationen und
Assoziationen.
Konstantin Lange zu seiner Performance: „Mit Hilfe von Objekten, die
sich von Alltagsgegenständen ableiten, wird in Form von interaktiver
Improvisation auf alltägliche Abläufe im öffentlichen Raum
eingewirkt. Die Gegenstände sind durch einfache bildhauerische
Eingriffe entstanden. Die Überdimensionierung, die Verlängerung
verändert die Gegenstände derart, dass sie ihrer ursprünglichen
Funktion weitgehend enthoben werden. So entstehen neue Funktionen
und Möglichkeiten, mit den Gegenständen umzugehen und sich im Raum
und in Bezug zu anderen Menschen zu verhalten. Im Umgang mit den
Gegenständen werden psychologische Muster thematisiert.
Statussymbol, Abnormität, Schutz, Konkurrenz sind Themen, die in den
Aktionen gedeutet werden können. Hierbei soll keine Eindeutigkeit
entstehen. Die Lebendigkeit und das freie Spiel der Assoziationen
bleiben erhalten. Körpersprache wird in Form einer Bewusstheit im
Umgang mit den Gegenständen eingesetzt.“ |