Duisburg aktuell   -   Archiv November 2009

Montag, 30. November 2009 - Historischer Kalender

Kombibad Homberg wird wieder eröffnet
Der Hallenbadbereich des Kombibades Homberg wird am 1. Dezember von DuisburgSport wieder eröffnet. Seit dem Brand vom 26. Mai 2009 konnte nur der Freibadbereich in den Sommermonaten provisorisch von den Bürgerinnen und Bürgern benutzt werden, da umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen für die vom Feuer zerstörten oder vom Rauch kontaminierten Badbereiche durchgeführt werden mussten.

Als erster und wichtigster Bereich steht nun das Hallenbad wieder zur Verfügung. Der Eingangs- und Kassenbereich, der Umkleide- und Sanitärbereich des Hallenbades und die gesamte Dachkonstruktion einschließlich der Zwischendecken wurden gereinigt, instandgesetzt und teilweise komplett erneuert. Dies gilt auch für die in den Zwischendecken verlaufenden Leitungen. Die Bürgerinnen und Bürger können sich auf ein Schwimmbaderlebnis in einem hellen und freundlichen Ambiente freuen.
Nach dem Brand blieb das Bad vorerst geschlossen. Die Schadensbegutachtung wurde durchgeführt und es wurde mit Aufräum- und Reinigungsarbeiten sowie den ersten Sanierungsmaßnahmen begonnen. Nachdem alle Arbeiten nur noch im oder auf dem Badgebäude stattfanden, wurde der Freibadbereich am 9. Juli provisorisch in Betrieb genommen. Diese Bademöglichkeit bestand bis zum 27. September. Danach wurden alle erforderlichen Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme des Hallenbadbereiches mit Hochdruck durchgeführt, damit die Bürgerinnen und Bürger nun ab dem 1. Dezember im Kombibad wieder schwimmen können.
Folgende Bereiche wurden gereinigt und instandgesetzt oder auch komplett erneuert:
• Eingangs- und Kassenbereich gereinigt und gestrichen
• Umkleide- und Sanitärbereich Hallenbad gereinigt und gestrichen, Herren- und Damenduschen gefliest und neue Armaturen eingebaut, Sanitärbereiche komplett erneuert
• alle Zwischendecken im Bad erneuert
• Elektroanlagen erneuert (Verkabelung und Unterverteilung)
• Lautsprecheranlage in den Fluren und im Umkleide- und Sanitärbereich erneuert
• Komplette Dachhaut erneuert und Dämmung eingebaut, Unterkonstruktion gereinigt und teilerneuert
• Lüftungskanäle komplett erneuert
• Nebenräume gereinigt und gestrichen
Die Erneuerung des Saunabereiches und der Sommerumkleiden dauert noch an. Der Saunabereich soll bis Mitte Januar fertig gestellt werden.
Die Gesamtkosten des Brandschadens betragen rund 600.000 Euro, die von der Feuerversicherung getragen werden. Die Stadt trägt zusätzlich rund 400.000 Euro für die Dachsanierung. Anstelle von Flickarbeiten in dem Teil, der durch den Brand beschädigt wurde, erfolgte eine Kompletterneuerung der Dachhaut und der Einbau einer Dämmung. Diese Arbeiten waren für den Sommer 2009 bereits geplant und konnten nun mit einer erheblichen Kosteneinsparung für die Stadt durchgeführt werden. Darüber hinaus amortisieren sich die angefallenen Kosten im Laufe der kommenden Jahre durch Energieeinsparungen im Bad.
Schwimmfreunde können zukünftig wieder montags immer von 14 bis 21 Uhr, dienstags, mittwochs und freitags von 6.30 bis 18 Uhr, donnerstags von 6.30 bis 21 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 8 bis 12 Uhr auf ihre Kosten kommen. An Feiertagen bleibt das Kombibad geschlossen.

Prüfen die Wassertemperatur:  (v.l.) Heinz-Gerd Janßen, Betriebsleiter DuisburgSport, Sportdezernent Reinhold Spaniel und Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann. Bild 03: Otto Schulte, Bereichsleiter Bäder bei DuisburgSport, erläutert bei einem Rundgang die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, hier im Saunabereich.

Welt-Aids-Tag 2009
Die HIV-Epidemie verläuft weiterhin mit erschreckender Dynamik. National haben die drei großen Aids-Organisationen (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Deutsche AIDS-Hilfe, Deutsche AIDS-Stiftung) das Motto „Gemeinsam gegen Aids. Wir übernehmen Verantwortung - für uns selbst und andere“ ausgegeben und richten damit die Aufmerksamkeit besonders auf die individuelle Ebene der Verantwortung.
In diesem Jahr hat sich das Management des Duisburger FORUMS an der Organisation und Durchführung der verschiedenen Aktivitäten maßgeblich beteiligt. Das FORUM DUISBURG steht am 1. Dezember mit vielen interessanten Aktionsformen ganz im Zeichen des Welt-Aids-Tages.
Welt-Aidstag im Forum Duisburg Einladung zur Podiumsdiskussion
Im Rahmen des Aktionstages im Forum Duisburg findet unter dem Motto „Wir übernehmen Verantwortung – für uns selbst und andere“ um 18:30 Uhr eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und dem Gesundheits- und Sozialwesen statt.
Es diskutieren:
Frank Mischo, Referatsleiter HIV/AIDS der Kindernothilfe und Repräsentant des bundesweiten Aktionsbündnisses gegen AIDS
Dr. Ingulf Becker-Boost HIV-Schwerpunktarzt und Onkologe, Hämatologe, Duisburg
Rolf Ringeler Vorstandsvorsitzender der AIDS-Hilfe Duisburg / Kreis Wesel e.V., Delegiertenrat der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. und Vertreter der Positivenselbsthilfe
Dietmar Heyde Youthwork, Öffentlichkeitsarbeit, Geschäftsführer der AIDS-Hilfe Duisburg / Kreis Wesel e.V. , Holger Ellerbrock Mitglied des Landtages (FDP)
Lutz Müller Centermanagement Forum Duisburg.
Das Gespräch wird moderiert von Jörg Conradi, Studio 47.
Welt-Aidstag im Forum Duisburg: Zwischen 10:00 und 20:00 Uhr erwarten den Besucher Informationsveranstaltungen, Filmvorführungen, Ausstellungen, ein Fotoshooting (Werde Botschafter!) und andere Aktivitäten rund um das Thema Aids.

Weihnachten für Kinder in den Stadtbibliotheken
Das Dezember-Kinderprogramm der Duisburger Stadtbibliotheken zeigt sich in Weihnachtsstimmung. Neben den vielen Vorleseveranstaltungen, Bilderbuchkinos, Bastelstunden und Kreativwerkstätten wird im Monat Dezember auch Kindertheater angeboten.
Die Zentralbibliothek lädt an vier Tagen zu unterschiedlichen Aufführungen ein. Während „Ritter Rost feiert Weihnachten“ bereits ausverkauft ist, stehen noch Karten für das Musikstück „Marlene sucht den Weihnachtsmann“ mit Helmut Meier am 4. Dezember zur Verfügung. Eingeladen sind Kinder ab 6 Jahren, die Spaß am Mitsingen und Mitlachen haben. Auch für die Aufführung „Weihnachtsmann gesucht“ am 16. Dezember und für das Handpuppenspiel „Der Sternenputzer“, die beide für Kinder ab vier Jahren geeignet sind, gibt es noch Karten an der Erstinformation der Zentralbibliothek. Der Eintrittspreis für alle Theaterveranstaltungen beträgt 3,50 Euro. Beginn ist jeweils 15:30 Uhr.
Am 11. Dezember ist die Märchenerzählerin Christiane Willms in der Zentralbibliothek zu Gast. Unter dem Titel „Winterlicher Märchenzauber“ nimmt sie Kinder und Erwachsene mit, auf eine bezaubernde Reise in das Reich der Märchen. Sie lädt ein zu Geschichten und Gedichten zum Lauschen und Lachen und zum Singen und Träumen. Der Eintritt beträgt zwei Euro. Alle anderen Veranstaltungen des Kinderprogramms sind wie immer kostenlos. Ein gültiger Bibliotheksausweis wird aber vorausgesetzt. Auskünfte zum Gesamtprogramm unter Tel. 283-4203 oder 283-4221.

Adventslesungen im LiteraurBistro
Im LiteraurBistro in der Zentralbibliothek auf der Düsseldorfer Straße 5-7 beginnt ab Dienstag, 1. Dezember, eine Adventslesereihe. Gleichsam einem Adventskalender werden jeden Tag neue besinnliche oder heitere Geschichten zur Weihnachtszeit vorgelesen. Das vorweihnachtlich geschmückte Cafe lädt bei Punsch, heißem Kakao und winterlichem Waffelsortiment zu einer kulturellen und literarischen Auszeit im allgemeinen Weihnachtstrubel ein.
Alle Vorleserinnen und Vorleser, die auch in der Literaturreihe „ AusERLESENes“ des Bistros mitwirken, lesen ehrenamtlich und suchen die Geschichten aus. Den Auftakt macht Dr. Ludger Heid, ihm folgen unter anderem Klaus T. Hofmann, Klaus Hundgeburth, Petra Sörensen, Ernst Hufen, Roland Wolf und weitere Vorleserinnen und Vorleser. Die Adventslesungen beginnen jeweils um 12.30 Uhr. Sonntags und montags finden keine Lesungen statt. Der Eintritt ist frei.

Beauftragte für Chancengleichheit informiert im BIZ
Am Donnerstag, den 3. Dezember 2009, informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den "Wiedereinstieg nach der Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Jeder Zehnte auf soziale Mindestsicherung angewiesen
Am Jahresende 2007 erhielten in Deutschland 8,1 Millionen Menschen Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme. Damit war rund jeder zehnte in Deutschland lebende Mensch (9,8%) auf existenzsichernde finanzielle Hilfen des Staates angewiesen. Insgesamt wurden 2007 für diese Leistungen 41,6 Milliarden Euro ausgegeben.
Die Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme sind finanzielle Hilfen des Staates, die zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhalts dienen. Dazu zählen folgende Leistungen:- Arbeitslosengeld II/Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II "Grundsicherung für Arbeitsuchende"),
- Laufende Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen nach
dem SGB XII "Sozialhilfe",
- Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII
"Sozialhilfe",
- Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und
- Leistungen der Kriegsopferfürsorge nach dem Bundesversorgungsgesetz.

Wie im Vorjahr wurden diese Leistungen auch 2007 in den Stadtstaaten und in den neuen Bundesländern häufiger in Anspruch genommen. In Berlin erhielt jeder Fünfte (19,9%) finanzielle Hilfen zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhalts. Am seltensten nahmen die Menschen in den südlichen Bundesländern entsprechende Unterstützung in Anspruch. Dort bezog am Jahresende 2007 rund jeder Zwanzigste (Bayern: 5,0%; Baden-Württemberg: 5,4%) Leistungen der Mindestsicherungssysteme.
Der mit Abstand größte Teil der Personen, die Mindestsicherungsleistungen beziehen, und damit auch der größte Teil der Ausgaben entfiel den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zufolge auf das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld. Diese beiden Leistungen werden umgangssprachlich auch als "Hartz-IV" bezeichnet.
Arbeitslosengeld II erhalten erwerbsfähige Personen zwischen 15 und 64 Jahren, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten können. Ihre im Haushalt lebenden nicht erwerbsfähigen Familienangehörigen (vor allem Kinder) bekommen Sozialgeld.
Insgesamt rund 7,0 Millionen Menschen waren am Jahresende 2007 auf "Hartz-IV-Leistungen" angewiesen. Davon waren rund drei Viertel (73%) erwerbsfähig und bezogen Arbeitslosengeld II, rund ein Viertel (27%) war nicht erwerbsfähig und erhielt Sozialgeld. Für unmittelbare Leistungen zur Deckung des Lebensunterhalts wurden im Verlauf des Jahres 2007 rund 36,3 Milliarden Euro ausgegeben.
Laufende Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts im Rahmen der Sozialhilfe nach dem SGB XII bezogen am Jahresende 2007 etwa 821 000 Menschen. Die Sozialhilfe bildet das soziale Auffangnetz für bedürftige ältere Menschen sowie für Personen, die aufgrund von Krankheit oder einer dauerhaft vollen Erwerbsminderung nicht mehr ins reguläre Erwerbsleben integriert werden können, sowie für deren im Haushalt lebende Kinder unter 15 Jahren. Insgesamt wurden für diese Leistungen
rund 4,1 Milliarden Euro brutto ausgegeben.
In Deutschland lebende Asylbewerber und -bewerberinnen erhalten seit November 1993 anstelle von Sozialhilfe sogenannte "Asylbewerberleistungen", um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Am Jahresende 2007 bekamen rund 153 000 Personen laufende Asylbewerberleistungen (Regelleistungen). Die Bruttoausgeben lagen
hierfür im Laufe des Jahres 2007 bei etwa 0,8 Milliarden Euro.
Die Kriegsopferfürsorge ist eine Mindestsicherungsleistung, die neben Kriegsbeschädigten und deren Hinterbliebenen bei Bedürftigkeit zum Beispiel auch Soldaten, Zivildienstleistende, Opfer von Gewalttaten und Impfgeschädigte versorgt. Sowohl die Zahl der Menschen, die diese Leistungen empfangen, als auch die Ausgaben sind seit Mitte der 1990er Jahre stark rückläufig. Die Statistiken zur Kriegsopferfürsorge werden alle zwei Jahre erhoben, weshalb für 2007 keine aktuellen Ergebnisse
vorliegen. Am Jahresende 2006 erhielten knapp 60 000 Menschen Kriegsopferfürsorge. Dafür wurden im Laufe des Jahres 2006 0,5 Milliarden Euro ausgegeben.

Mittelmeiderich:
Bürgermeister-Pütz-Straße wird vorübergehend zur Einbahnstraße
Auf der Bürgermeister-Pütz-Straße in Mittelmeiderich beginnen am Dienstag, 1. Dezember, um 7 Uhr Straßenbauarbeiten. Hier wird zwischen Paul-Bäumer-Straße und Bleibtreustraße eine neue Fahrbahndecke aufgebracht. Wegen der Baumaßnahme wird die Bürgermeister-Pütz-Straße vorübergehend zur Einbahnstraße. Es kann dann nur Richtung Ruhrort gefahren werden. In Gegenrichtung wird eine Umleitungsempfehlung ausgeschildert. Der Radverkehr ist von dieser Regelung nicht betroffen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 4. Dezember. Es kann witterungsbedingt zu Verzögerungen kommen.

Samstag, 28. November 2009 - Historischer Kalender

Böninger Park: Erster Bauabschnitt zum barrierefreien Ausbau beendet
Nach rund dreimonatiger Bauzeit konnten im ersten Bauabschnitt die Arbeiten zum barrierefreien Ausbau des Böninger Parks nun beendet werden. Diese Maßnahme wurde aus Mitteln des Konjunkturpaketes II finanziert und vom Amt für Umwelt und Grün umgesetzt. Der Böninger Park erfüllt jetzt die Anforderung an öffentlich zugängliche Grünanlagen, wonach diese für alle Menschen barrierefrei und von fremder Hilfe weitgehend unabhängig nutzbar sein müssen.
Im ersten Schritt wurde das vorhandene Wegesystem barrierefrei ausgebaut. Für insgesamt 430.000 Euro wurden dabei rund 2.100 m wassergebundener Wege und ca. 3.000 Quadratmeter Pflasterfläche hergestellt. Es wurden Höhenunterschiede ausgeglichen und Stolperkanten beseitigt. Die Treppenanlage am Tunnel Johanniterstraße wurde in eine behindertengerechte Rampe umgebaut. Die Beleuchtung wurde erneuert. Zusätzlich erleichtern taktile Elemente an relevanten Stellen, vor allem aber an den Parkein- und -ausgängen, nun sehbehinderten Menschen die Orientierung.
Darüber hinaus wurde der Fußgängertunnel unter der Johanniterstraße mit einem überdimensional großen Graffiti, das Motive aus der Fabelwelt aufgreift, versehen. Das Kunstwerk, wie auch die rund 1,7 Kilometer lange und mit attraktiven Farbmarkierungen gestaltete Laufstrecke „Böninger Acht“, entstand unter der Regie der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH.

Walsum im Rheinischen Städteatlas
Zu den 88 Städten, die bislang vom LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte im Rheinischen Städteatlas mit einer eigenen Publikation bedacht worden sind, gehört jetzt auch Walsum. Im Rahmen einer Feierstunde erfolgt am Dienstag, 1. Dezember, um 16:00 Uhr im Bezirksrathaus Duisburg-Walsum die Übergabe des Städteatlas durch Prof. Dr. Margret Wensky (LVR) an Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Autor des Textteils des Rheinischen Städteatlas Walsum ist, Dr. Michael A. Kanther. Die Präsentation aus 16 Schautafeln ist bis zum 02. Januar 2010 im Bezirksrathaus von Walsum zu sehen. Neben einem allgemeinen Teil zum Städteatlas liegt der Schwerpunkt auf der Darstellung Walsums im Städteatlas.
Der Rheinische Städteatlas ist ein historisch-topographisches Grundlagenwerk zur Geschichte der rheinischen Städte. Nach einem weit gefassten Stadtbegriff werden darin neben den seit dem Mittelalter voll entwickelten Städten auch solche Orte berücksichtigt, die in späterer Zeit zur Stadt erhoben wurden oder die seit der französischen Zeit 1798 den Stadt-Status verloren haben. Auch Walsum gehört zu den insgesamt 186 Städten und gefreiten Orten.
Walsum wird seit der fränkischen Zeit kontinuierlich besiedelt. Das Kirchdorf (heute Alt-Walsum) entwickelte sich in karolingisch-ottonischer Zeit. Die Pfarrkirche (Dionysius) wurde von Mechthild von Holten 1281 dem Johanniterorden gestiftet, der in Walsum eine bis 1803 bestehende Komturei einrichtete. 1289 gelangte die Gerichtshoheit über das Kirchspiel Walsum an die Grafen von Kleve. Das Kirchspiel umfasste außer dem Kirchdorf die Bauerschaften Aldenrade, Wehofen und Overbruch; im 20. Jahrhundert wurde ein weiterer Ortsteil Vierlinden gebildet.
Relativ spät wandelte sich Walsum von einer landwirtschaftlich geprägten Gemeinde zum Industrieort. Als erster Industriebetrieb entstand 1897-99 eine Zellstofffabrik am Rheinufer. 1902-05 baute die Gutehoffnungshütte einen Rheinhafen mit Eisenbahnverbindung zu ihren Betrieben in Sterkrade. 1919/20 schuf die GHH südlich des Hafens mit einer Werft für Binnenschiffe weitere Arbeitsplätze. Von größter Bedeutung für die Entwicklung Walsums war der Steinkohlenbergbau. Der Thyssen-Konzern begann 1904 mit der Abteufe einer Schachtanlage östlich von Alt-Walsum, aus der nach der Aufnahme der Förderung 1930 das Verbundbergwerk Walsum – seit 1936 mit eigenem Hafen – hervorging.
1905 wurde Walsum von der Landbürgermeisterei Dinslaken abgetrennt und zur Bürgermeisterei erhoben. In den 1950er Jahren setzte mit dem Ausbau des Bergwerks Walsum und dem Ausgreifen des Wohnungsbaus der August Thyssen-Hütte AG auf Walsumer Gebiet ein Bauboom ein, der Walsum einen eher städtischen Charakter verlieh. Die Bevölkerungszahl wuchs zwischen 1950 und 1966 um 82 Prozent. Mit über 40 000 Einwohnern wurde Walsum 1958 Stadt. Am 1. Januar 1975 erfolgte die Eingemeindung nach Duisburg.
Die Geschichte Walsums wird im Rheinischen Städteatlas auf 20 großformatigen Seiten in dem für diese Publikation eingeführten Gliederungsschema dargestellt. In Stichworten werden Daten zur Siedlungsgeschichte, Topographie, Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte, zur Kirchen- und Schulgeschichte sowie zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte aufgeführt. Dieser Textteil wird durch einen Kartenteil ergänzt, in dem besonders die Edition des Urkatasters von 1837 zu erwähnen ist. Weitere historische Karten, Pläne und Ansichten runden diesen Teil der Edition ab.
Der Städteatlas ist im Buchhandel erhältlich. Der Preis beträgt 24,50 €.

Kaufmännisches Berufskolleg Duisburg-Mitte und die Europäische Fachhochschule Rhein/Erft GmbH (EUFH) kooperieren
Das Kaufmännische Berufskolleg Duisburg-Mitte und die Europäische Fachhochschule Rhein/Erft GmbH (EUFH) treten in eine Kooperation ein, die es den Absolventen der Duisburger Wirtschaftsfachschule mit dem Abschluss „staatlich geprüfter Betriebswirt“ ermöglichen soll, in einem verkürzten Verfahren einen Hochschulabschluss zu erlangen. Nach Prüfung der Studien- und Examensleistungen an beiden Bildungseinrichtungen wurde festgestellt, dass den erfolgreichen Absolventen der Duisburger Wirtschaftsfachschule 50 Prozent dieser Ausbildung auf das Hochschulstudium angerechnet werden können. Das bedeutet, dass den staatlich geprüften Betriebswirten aus Duisburg an den Standorten der EUFH in Brühl und Neuss nach erfolgreicher Eignungsprüfung 4 Semester anerkannt werden. Sie können damit in nur 3,5 weiteren Semestern den Bachelor of Arts erlangen.


Arbeitsagentur und ARGE am Dienstag, den 8. Dezember, ab 12:30 geschlossen
Wegen der Personalversammlung der Agentur für Arbeit Duisburg werden die Dienstgebäude der Agentur für Arbeit und der ARGE Duisburg am Dienstag, den 8. Dezember 2009, ab 12:30 Uhr geschlossen. Die telefonische Erreichbarkeit unter den Rufnummern (0203) 302 1910 (ARGE Duisburg) und 01801 555 111* (Agentur für Arbeit) ist jedoch gewährleistet.

Samstag, 5. Dezember: Tagespflege betreut hilfebedürftige Angehörige
Für pflegende Angehörige bedeutet die Weihnachtszeit oft eine doppelte Belastung. Sie wollen alles zum Fest schön machen. Gleichzeitig müssen sie sich weiter um ihre hilfebedürftigen Familienmitglieder kümmern. Die AWO-Tagespflege im Seniorenzentrum Ernst Ermert in Duissern bietet verdiente Entlastung. Am Samstag, 5. Dezember, übernimmt die AWOcura-Pflege auf der Wintgensstraße von 11 bis 16 Uhr die Betreuung. Auch pflegebedürftige Menschen mit Demenz sind herzlich willkommen.
Die Angehörigen können dann in Ruhe und mit gutem Gewissen die Einkäufe fürs Fest erledigen. Sie wissen ihre Lieben in den besten Händen. Für diesen besondern Tag der offenen Tür hat Sabine Schriever, Leiterin der Tagespflege, ein weihnachtliches Programm zusammengestellt. Der Nikolaus schaut am 5. Dezember ebenfalls vorbei.
Der Betreuungstag kostet 25 Euro, darin enthalten sind ein Mittagessen sowie Kaffee und adventliches Gebäck. Auf Wunsch organisiert das AWOcura-Team auch einen Fahrdienst. Die Fahrtkosten sind in der Tagespauschale nicht enthalten. Anmeldungen nehmen die Mitarbeiterinnen unter der Rufnummer 0203 3095-167 entgegen. Weitere Informationen zur AWO-Tagespflege auch unter www.awocura.de.

Freitag, 27. November 2009 - Historischer Kalender

Kinder schmücken den Weihnachtsbaum im Rathaus
Auch in diesem Jahr ziert ein von Kinderhand geschmückter Weihnachtsbaum das Foyer des Duisburger Rathauses. Die Klassen 2a und 2b der Gemeinschaftsgrundschule Klosterstraße haben den Baum im Beisein von Oberbürgermeister Adolf Sauerland mit selbstgebasteltem Baumschmuck bestückt.
Selbstverständlich hatte der Oberbürgermeister für die rund 30 Kinder wieder einige Überraschung parat. Neben weihnachtlichem Backwerk erhielten beide Schulklassen Gutscheine für einen Besuch im Duisburger Zoo. Die Kinder bedankten sich mit einem Weihnachtslied beim OB.


Schwimmbadbereich im Rhein-Ruhr-Bad bleibt wegen Grundreinigung vorübergehend geschlossen
Der Schwimmbadbereich im Rhein-Ruhr-Bad bleibt von Montag, 7. Dezember, bis Sonntag, 20. Dezember, wegen der jährlichen Grundreinigung und Wartung geschlossen. Ab Montag, 21. Dezember, wird das Bad wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen. Der Saunabetrieb ist von der Schließung nicht betroffen.

„New Life Gospel Choir“ und Musiker der Duisburger Philharmonie zu Gast im Forum Duisburg
Um  18:00 Uhr gibt es heute im Forum Duisburg den Auftritt des „New Life Gospel Choirs“. Die afroamerikanischen Sängerinnen und Sänger aus Düsseldorf hatten bereits zum ersten Geburtstag des Einzelhandelszentrums hier ein Gastspiel. Neben klassischen Gospels wie „Oh Happy Day“ und „Oh When The Saints“ singt der Chor auch Spirituals. Am 18.12. um 18:00 Uhr findet ein weiterer Auftritt des „New Life Gospel Chors“ im Forum Duisburg statt.
„Die sind einfach fantastisch und haben echte Begeisterung ausgelöst!“, freut sich Junior Centermanagerin Corina Schomaker über die erneute Verpflichtung des Gospelchors. Adventssingen mit Musikern der Duisburger Philharmonie .
Am Samstag, den 28.11.2009 um 15:30 Uhr sind Musiker der Duisburger Philharmonie zu Gast im Forum Duisburg und spielen zu einem kurzen weihnachtlichen Konzert auf. Im Anschluss an die klassische Einlage stehen wohlbekannte Weihnachtslieder auf dem Programm. Hier ist das Mitsingen erwünscht, Liedtexte werden verteilt. Alle Sänger erwartet zum Abschluss eine süße Überraschung. Das Adventsingen mit den Philharmonikern findet in der Vorweihnachtszeit jeden Samstag statt.

Modellrechnung zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung
Duisburg verliert demnach bis 2030 rund 40 000 Einwohner
Einwohner bis 2030

Bis zum Jahr 2030 wird die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen von 17,997 Millionen auf rund 17,332 Millionen zurückgehen (-3,7 Prozent). Das geht aus der Vorausberechnung zur Bevölkerungsentwicklung des Landesbetriebes Information und Technik NRW hervor.
Im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes wurde erstmals eine aktuelle Modellrechnung zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung für
alle Städte und Gemeinden des Landes durchgeführt. Die Berechnungen stellen eine Anschlussrechnung an die Vorausberechnung der Bevölkerung in den kreisfreien Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens 2008 bis 2030/2050 dar, die IT.NRW bereits im Mai dieses Jahres vorgestellt hat. Bei der aktuellen Modellrechnung handelt es
sich um "Status-quo-Berechnungen", d. h. bezogen auf die einzelnen demografischen Komponenten wurde die bisherige Entwicklung der Gemeinden - unter Berücksichtigung der zukünftigen Veränderungen - für den Berechnungszeitraum fortgeschrieben. Für jede der 373 kreisangehörigen Städte und Gemeinden des Landes wird die zukünftige
Bevölkerungsentwicklung nach Alter und Geschlecht jeweils zum 1. Januar eines Jahres bis 2030 aufgezeigt.
Die regionalisierten Ergebnisse zeigen, dass die demografische Entwicklung auf der Gemeindebene sehr unterschiedlich verlaufen wird. Dabei lassen sich zum Teil erhebliche Unterschiede einzelner Gemeinden eines Kreise feststellen: So können Gemeinden mit erwartetem Bevölkerungswachstum neben Gemeinden mit sinkender
Einwohnerzahl liegen. Außerdem wird sich die Veränderung der Altersstruktur in den Gemeinden sehr unterschiedlich gestalten. (IT.NRW)

ThyssenKrupp Steel AG stellt sich im BIZ vor
Am Donnerstag, den 3. Dezember 2009, stellt sich von 16:00 bis 18:00 Uhr die ThyssenKrupp Steel AG im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg vor.
Im Rahmen einer Unternehmenspräsentation werden die Berufseinstiegschancen in die hoch innovative Stahlbranche beschrieben. Erläutert werden Arbeitsfelder und Tätigkeitsbereiche von Akademikern im technischen wie im kaufmännischen Bereich. Zu erfahren sind Details zu Einstiegsmöglichkeiten, Anforderungen und zum konkreten Bewerbungsverfahren.
Angesprochen sind Studierende aller Fakultäten und Interessentinnen und Interessenten mit Hochschulabschluss. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Lions Club Duisburg-Hamborn auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt
Auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt gar nicht mehr wegzudenken: Auch in diesem Winter stehen die Mitglieder der Hamborner Lions ­wieder für einen guten Zweck in der Kälte und verkaufen vom 3.12. bis 09.12.09 erlesene Lions-­Spezialitäten. Man möchte erneut über 8.000 EURO Erlöse sammeln und damit zwei gemeinnützige Projekte in Duisburg unterstützen.
Der befindet sich allerdings Verkaufsstand nicht an altbekannter Stelle. In diesem Jahr ist er auf der Königstraße vor der Parfümerie Douglas (gegenüber der Deutschen Bank) platziert. Doch bietet sich nach wie vor eine liebgewordene Tradition: Es gibt wieder hausgemachte Ungewöhnlichkeiten, die nicht nur gut schmecken, sondern auch noch einen guten Zweck erfüllen. Das gesammelte Geld geht nämlich, getreu der Philosophie der weltweiten Lions-Clubs, ausschließlich an karitative Zwecke. Liebevoll verpackte Säfte, Öle, Marmeladen, Gelees und Liköre (ausschließlich aus eigener Herstellung) können für den guten Zweck erstanden werden. Ein Besuch zwischen 11 und 22 Uhr (Fr.+Sa.) oder 11 und 21 Uhr (So-Do) lohnt sich also. Die ungewöhnlichsten Kreationen und Verkaufs-Schlager am Stand sind in diesem Jahr:
„Die Hölle von Birma“, ein Chutney mit grünen Tomaten, Kaltgepresstes Olivenöl mit Fenchel und Limone, Quittenspalten in feinem Whisky,
Ananas-Kürbis-Marmelade mit Limone u.v.m.
Die Einnahmen gehen ohne Abzug von Verwaltungskosten oder Ähnlichem u.a. an zwei Projekte: Das Schulkinderhaus auf der Ottostraße in DU-Hamborn und die Stadtteilküche Bruckhausen. Beide Einrichtungen benötigen Mittel für die Herstellung von warmen Mittagessen für Bedürftige.
Hintergrund:
Viele soziale Projekte wurden in den vergangenen Jahren von den Hamborner Lions unterstützt. Vor allem die hilfsbedürftigen Menschen im Duisburger Norden sind ihnen wichtig. „Helfen, wo andere nicht helfen“, und „Helfen zur Selbsthilfe“ – unter diesen Leitgedanken stellen sich die Mitglieder des Lions Club Duisburg Hamborn in besonderer Weise den sozialen Problemen im Duisburger Norden. Ein ehrenamtliches Engagement, in dem mehr als 1.300.000,- EURO gespendet und gesammelt wurden. Zielgruppen sind Behinderte, Alte und Jugendliche – hier speziell die Förderung von Duisburger Projekten. Auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist begeistert: „Tue Gutes und rede darüber – in diesem Sinne gebührt dem Lions Club Duisburg-Hamborn besondere Erwähnung und Dank für ein großes soziales Engagement in Duisburg.“

Donnerstag, 26. November 2009 - Historischer Kalender

Sperrung der Auffahrt A59 in Duisburg Buchholz wird verschoben
Duisburg, 26. November 2009 - Die für heute Nacht angekündigte Sperrung der Auffahrt zur A 59 in Duisburg Buchholz wird zunächst nicht eingerichtet. Schuld daran sind die Wetterverhältnisse. Die Bauarbeiten sollen im Laufe der nächsten Woche erfolgen, sobald das Wetter es zulässt.

CO-Pipeline-Initiativen demonstrierten vor dem Ständehaus
Es war schon beeindruckend, als die Gegner der CO-Pipeline aus Duisburg und den ebenfalls betroffenen Städten entlang der Trasse vor dem Ständehaus in Düsseldorf ihrem Unmut gegen das Projekt zeigten. Am Montag war nämlich kein Geringerer als der Vorstandsvorsitzende der BAYER AG, Werner Wenning, beim Düsseldorfer “Ständehaustreff“ als Interviewpartner geladen. Bei dem elitären Treffen, bei dem auch schon die Kanzler Schröder und Merkel auftraten, feiert sich traditionell die Düsseldorfer haute volée.
Da wurde noch Bayerchef Wenning sehr zart nach seiner CO-Giftgas-Pipeline gefragt und tippte erst einmal auf seine Fußball-Mannschaft und duckte sich gekonnt damit vor der ungeliebten Diskussion weg, wie auch schon bei seiner Ankunft vor dem Protest der Bürger. Nachdenklich stimmte seine Aussage: „Wir bauen die sicherste Pipeline der Welt.“
Bis jetzt haben die BAYER Rohrexperten etwa 100 Änderungen zu der eigenen Planung und der Genehmigung bei Regierungspräsident Büssow nachgereicht.
"Obwohl die meisten Änderungen nachträglich gemeldet wurden, war das Abnicken durch Büssow kein Problem. Zwei Verwaltungsgerichtsinstanzen sahen das ganz anders und haben die Inbetriebnahme folgerichtig gestoppt. Zuletzt sogar, weil das Sicherheitsniveau der Pipeline offensichtlich deutlich abgesenkt wurde. Dabei entlarvte das Gericht auch noch TÜV-Leute, die als eindeutig parteiische „Gutachter“ zugunsten von Bayer aufgetreten waren!" erklärt der Sprecher der CO-Pipeline Gegner Dieter Donner.
Nach dem letzten Gerichtsbeschluss kam noch heraus, dass die Trasse gegen eindeutige Vorschriften des Planfeststellungsbeschlusses nicht richtig nach Kampfmitteln untersucht wurde. Die Forschungen des Duisburger Luftkriegshistorikers Harald Molder waren hier maßgeblich und ausschlaggebend für die Nachprüfung. HM

Der Florapark wird umgestaltet

Seit den 70er Jahren wurde der Florapark nicht mehr umgestaltet. Dies zeigt sich
leider in den Wegeoberflächen, den Einfassungen sowie der Ausstattung und den Pflanzflächen. Im Rahmen des Konjunkturpaketes II sollen diese Mängel abgestellt und der Park barrierefrei ausgebaut werden. So wird beispielsweise die Treppenanlage an der Rheinstraße in eine Rampe umgebaut werden.
Der Entwurf sieht außerdem die Schaffung eines zentralen Platzes vor dem Pavillon vor, welcher die Aufenthaltsqualität der gesamten Anlage erheblich steigert. Eingefasst wird diese Fläche von sanften Bodenmodellierungen. Die Arbeiten haben bereits begonnen und werden voraussichtlich im Januar 2010 beendet. Investiert werden knapp 50.000 Euro.

Amt für Umwelt und Grün überarbeitet Teile des Volksparkes in Rheinhausen
Im Rahmen des Konjunkturpaketes II wird der Volkspark Rheinhausen barrierefrei ausgebaut. Die zur Zeit vorhandenen, stark unfallträchtigen Wegebeläge aus Betonpflaster und Schotter werden überarbeitet, vorhandene Treppenanlagen durch Rampen ersetzt. Die Attraktivität der Anlage wird durch eine zeitgemäße Gestaltung erheblich gesteigert.
Die Bauarbeiten beginnen am 25. November 2009 und werden voraussichtlich bis Februar 2010 dauern. Für die beträchtlichen Maßnahmen werden 175.000 Euro investiert.

Arbeitslosigkeit führte 2008 am häufigsten in die Überschuldung
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Arbeitslosigkeit der häufigste Auslöser für eine Überschuldung bei Privatpersonen. Im Jahr 2008 war sie mit 28% der von Schuldnerberatungsstellen betreuten Personen der bedeutendste Hauptauslöser für die Überschuldung. Auch im Vorjahr lag dieser Anteil etwa gleich hoch (29%). Andere Ereignisse wie zum Beispiel Trennung, Scheidung sowie Tod des Partners oder der Partnerin (14%), Erkrankung, Sucht oder Unfall (10%) führten ebenfalls zu kritischen finanziellen Situationen. Diese Angaben beruhen auf einer Befragung von 214 der
insgesamt rund 950 Schuldnerberatungsstellen in Deutschland; sie stellten anonymisierte Daten von rund 66 500 beratenen Personen mit deren Einverständnis bereit.
Im Jahr 2008 lebten 44% aller von den Schuldnerberatungsstellen beratenen Personen allein, wobei deutlich mehr alleinlebende Männer (27%) als alleinlebende Frauen (17%) sich in einer finanziellen Krisensituation befanden. Damit waren alleinlebende Männer
überproportional von Überschuldung betroffen, denn ihr Anteil an allen
Haushalten lag in dieser Zeit bei 18%. Außerdem zählten alleinerziehende Frauen mehr als doppelt so häufig zur Klientel der Schuldnerberatungsstellen (14%), als es ihrem Anteil an allen Haushalten (6%) entsprach.
Die überschuldeten Personen hatten 2008 im Durchschnitt rund 36 000 Euro Schulden, davon entfielen 21 000 Euro oder 58% auf Schulden gegenüber Banken, die somit die wichtigsten Gläubiger waren.
Bei mehr als der Hälfte der überschuldeten Personen (55%) lag 2008 das monatliche Nettoeinkommen unter 900 Euro und damit unter der Pfändungsfreigrenze, die derzeit 990 Euro beträgt. Bei den alleinstehenden Frauen und Männern mussten sogar 71% der überschuldeten Personen mit einem Nettoeinkommen unter 900 Euro auskommen. Nur rund 3% aller überschuldeten Personen hatten Einkünfte von mehr als 2 000 Euro
pro Monat. Zusammen mit den Einkünften der übrigen Haushaltsmitglieder verfügten die beratenen Personen 2008 über ein monatliches Nettoeinkommen von durchschnittlich 1 181 Euro. Über ein Drittel davon mussten sie für das Wohnen aufwenden, so dass für den übrigen Lebensunterhalt noch rund 770 Euro zur Verfügung standen.

Mittwoch, 25. November 2009 - Historischer Kalender

Heute Sirenentest in Neuenkamp
Derzeit wird durch die Stadt Duisburg ein Sirenensystem zur Warnung der Bevölkerung beschafft, das auch getestet werden muss. Ein erster Test wird am morgigen Mittwoch, 25. November 2009 durchgeführt. Die Sirene wird am Standort Paul-Rücker-Straße in Neuenkamp in der Zeit von 10 bis 13 Uhr mehrfach in Betrieb genommen. Dabei ertönen die Sirenensignale „Auf- und Abschwellender Ton“ sowie „Dauerton“ jeweils eine Minute lang. Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass es sich nur um einen Test handelt und keine Gefahr für die Bürgerinnen und Bürger besteht. Feuerwehr und Polizei bitten deshalb darum, keine telefonischen Rückfragen zu stellen.

Unternehmenspräsentation: Duisburger Hafen AG
"Berufseinstieg in die Zukunftsbranche Logistik" ist eine Veranstaltung überschrieben, die am 26. November im Duisburger Berufsinformationszentrum stattfindet.
"Die Duisburger Hafen AG ist die Eigentums- und Managementgesellschaft des Duisburger Hafens - des größten europäischen Binnenhafens. Die duisport-Gruppe bietet für den Hafen- und Logistikstandort Full Service - Pakete in den Bereichen Infra- und Suprastruktur inklusive Ansiedlungsmanagement an.
 Darüber hinaus erbringen die Tochtergesellschaften logistische Dienstleistungen wie zum Beispiel den Aufbau und die Optimierung von Transport- und Logistikketten, Gebäudemanagement und Verpackung. Europa wächst zusammen. Im Schnittpunkt großer Verkehrsachsen von Nord nach Süd und West nach Ost liegen der Duisburger Hafen und Logport, ein trimodales Logistikzentrum mit allen Vorteilen eines optimalen Logistikstandortes. Von hier aus sind die Märkte in ganz Europa - auch die wachsenden EU-Märkte Osteuropas - erreichbar. Logport, ein Projekt der duisport-Gruppe, ist Anziehungspunkt für zahlreiche Unternehmen. Hier finden Akademiker, z. B. Ingenieure, Kaufleute und Juristen, vielfältige Karrieremöglichkeiten," berichtet die Einladung.

16 Interessierte, fast ausschließlich Männer, sind gekommen. Ein kurzer Imagefilm leitet die Veranstaltung ein. Eine sehr fachspezifische Fragerunde schließt sich an. Einen eindeutigen Schwerpunkt beim Personalbedarf mache ich nicht aus. Wer eine Beschäftigung in Logistik sucht, wird auf den Internetauftritt verwiesen. Initiativbewerbungen sind aber auch möglich.

Auffahrt zur A 59 in Meiderich gesperrt
Die Auffahrt zur A 59 an der Bürgermeister-Pütz-Straße in Fahrtrichtung Wesel wird ab Freitag, 27. November, um 20 Uhr gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis zum 3. Dezember. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW arbeitet an den Fahrbahnübergängen der Autobahnbrücke. Die Baumaßnahme dauert insgesamt bis zum 7. Dezember. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.
Auffahrt zur A 59 in Buchholz gesperrt
Die Auffahrt zur A 59 an der Sittardsberger Allee in Duisburg-Buchholz wird am Donnerstag, 26. November, um 20 Uhr gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Freitag, 27. November, 5 Uhr und ist notwendig, da die Autobahnauffahrt eine neue Fahrbahndecke erhält. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert.

VHS: „In welche Schulform soll mein Kind?“
Die Frage: „In welche Schulform soll mein Kind?“ steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung der Volkshochschule an der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte am Dienstag, 1. Dezember, um 20 Uhr. Die Referentin, Maren Tiedtke, weist auf Entscheidungskriterien hin, die bei einer Schulwahl zu berücksichtigen sind. Sie zeigt auf, wie das Leistungsprofil sowie die Persönlichkeit und das Entwicklungspotential des Kindes erkannt werden können.

Schülerzahl sinkt binnen zehn Jahren um ein Sechstel - Schülerprognose für kreisfreie Städte und Kreise
Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den nordrhein-westfälischen Grund-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien wird aufgrund der demografischen Entwicklung bis zum Jahr 2018 auf etwa 1 713 000 zurückgehen, das sind 346 000 oder 16,8 Prozent weniger als im Jahr 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt in seiner jetzt erschienenen regionalisierten Schülerprognose 2009 zeigt, wird der Rückgang der Schülerzahlen alle 23 kreisfreien Städte und 31 Kreise des Landes betreffen, allerdings mit unterschiedlichem Ausmaß: Während der Kreis Höxter (-26,4 Prozent), der Hochsauerlandkreis (-25,3 Prozent), der Kreis Olpe (-24,8 Prozent) und der Kreis Coesfeld (-24,5 Prozent) die stärksten Verluste zu verzeichnen haben werden, wird der Rückgang in den Städten Düsseldorf (-1,5 Prozent), Köln (-4,5 Prozent), Leverkusen (-4,7 Prozent) und Bonn (-4,9
Prozent) voraussichtlich am geringsten ausfallen. Insgesamt werden die Kreise (-19,8 Prozent) vom Rückgang der Schülerzahlen stärker betroffen sein als die kreisfreien Städte (-11,9 Prozent).



VHS-Vortrag: Die Menschenrechte in Israel und Paästina
Seit mehr als 60 Jahren wird um das ehemalige britische Mandatsgebiet Palästina ein gewaltsamer Konflikt ausgetragen, der auf dem konkurrierenden Anspruch des palästinensischen und des jüdischen Volkes auf dieses Land gründet. In einem Vortrag am Donnerstag, 3. Dezember, um 19 Uhr berichtet Petra Schöning von amnesty international im Saal des Internationalen Zentrums der VHS, Flachsmarkt 15 (am Innenhafen) über die aktuelle Menschenrechtssituation in Israel, den besetzten Gebieten und den palästinensischen Autonomiegebieten. Der Eintritt kostet fünf Euro.
Die Doku-Ausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ ist noch bis Sonntag, 6. Dezember, täglich von 10 bis 20 Uhr, im Internationalen Zentrum zu sehen.
VHS: Maschinenschreibprüfung am PC
Eine „Maschinenschreibprüfung am PC“ bietet die Volkshochschule an der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte am Donnerstag, 3. Dezember, um 17.30 Uhr an. Teilnehmer sollten 120 Anschläge pro Minute beherrschen. Ein sicherer Umgang mit dem PC und einem Textverarbeitungsprogramm wird vorausgesetzt. Bei erfolgreicher Teilnahme wird ein Zertifikat zur Vorlage beim Arbeitgeber oder im Ausbildungsbetrieb ausgehändigt.

VHS-Vortrag: Antike Religionen im Umfeld des Alten Testaments
Einige wesentliche Inhalte der babylonischen Religionen stellt Dr. Heinrich Silber in einem Vortrag der Volkshochschule am Mittwoch, 2. Dezember, um 18 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47 vor. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.
Beim Studium des Alten Testaments fällt auf, dass in vielen Bereichen der Religion und Kultur Israels Spuren fremder Religionen deutlich werden. Als Beispiel seien hier das Gilgameschepos und der Codex Hammurabi genannt. Es ergaben sich Berührungen, weil sich in Israel berühmte Handelsstraßen trafen. Vermutlich noch einschneidender waren die Kriege mit den Großmächten, die Israel weit überlegen waren. Hier ist besonders die damalige Supermacht Babylon zu nennen.

24,6 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe im Jahr 2008

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben Bund, Länder und Gemeinden im Jahr 2008 insgesamt 24,6 Milliarden Euro für Leistungen und Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Das waren 7,9% mehr als im Vorjahr. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro, unter anderem aus Gebühren und Teilnahmebeiträgen, wurden netto rund 22,3 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe aufgewendet (+ 8,3% gegenüber 2007).
Mit 14,5 Milliarden Euro wurde deutlich mehr als die Hälfte der Bruttoausgaben (59%) für Kindertagesbetreuung ausgegeben. Nach Abzug der Einnahmen in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung in Höhe von 1,5 Milliarden Euro verblieben für die öffentliche Hand netto 13 Milliarden Euro an reinen Ausgaben für Kindertagesbetreuung.
Mit insgesamt 6,4 Milliarden Euro wendeten die öffentlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe 2008 gut ein Viertel der Bruttoausgaben (26%) für Hilfen zur Erziehung auf. 3,7 Milliarden Euro dieser Ausgaben entfielen auf die Unterbringung junger Menschen außerhalb des Elternhauses in Vollzeitpflege, Heimerziehung oder in anderer betreuter Wohnform. Für sozialpädagogische Familienhilfe erhöhten sich die
Ausgaben um 21,3% auf rund 542 Millionen Euro.
Für Maßnahmen und Einrichtungen der Jugendarbeit, zum Beispiel außerschulische Jugendbildung, Kinder- und Jugenderholung oder Jugendzentren, wurden 1,5 Milliarden Euro oder 6,3% der Gesamtausgaben aufgewendet. Die Ausgaben für vorläufige Schutzmaßnahmen, zu denen insbesondere die Inobhutnahme bei Gefährdung des Kindeswohls gehört, stiegen bundesweit von 96 Millionen Euro im Jahr 2007 auf 118 Millionen Euro 2008 (+ 23,1%).

Dienstag, 24. November 2009 - Historischer Kalender

Kanalbauarbeiten in Duisburg-Walsum
In der Planetenstraße, Dr.-Hans-Böckler-Straße und der Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße in Duisburg-Walsum muss der Kanal neu verlegt werden. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich im Oktober 2010 abgeschlossen sein.
Die Kanalbauarbeiten beginnen in der Planetenstraße Ecke Jupiterstraße. Dazu wird die Planetenstraße im Einmündungsbereich der Jupiterstraße bis ca. Ende Dezember 2009 gesperrt. Anschließend erfolgen die Bauarbeiten in der Planetenstraße bis zur Dr.-Hans-Böckler-Straße bis ca. Ende Februar 2010. Dazu wird die Planetenstraße in jeweils 30 m Abschnitten gesperrt. Die Grundstücke werden jederzeit erreichbar sein.

Bezirksregierung: CO-Pipeline: Genehmigung einer Planänderung auf dem Gebiet der Stadt Hilden
Mit Beschluss vom 13.11.2009 hat die Bezirksregierung Düsseldorf über eine von der BMS AG beantragte Planänderung zur CO-Pipeline auf dem Gebiet der Stadt Hilden entschieden. Gegenstand der Entscheidung ist die Änderung der Bauweise der Pipeline aufgrund einer fehlgeschlagenen Bohrung im Bereich der B 228. Die ursprünglich genehmigte Bohrung konnte wegen der geologischen Verhältnisse nicht zum vorgesehen Bohraustrittspunkt geführt werden. Durch die Planänderung kann die Pipeline nun bis zum vorhandenen Austrittspunkt in offener Bauweise verlegt werden. Betroffen ist ein Trassenabschnitt von wenigen Metern.
Im Rahmen des zuvor durchgeführten Beteiligungsverfahrens wurde den Trägern öffentlicher Belange, den anerkannten Naturschutzverbänden sowie den betroffenen Grundstückseigentümern die Möglichkeit eingeräumt, zur beantragten Planänderung Stellung zu nehmen. Im Ergebnis ist festzustellen, dass der Planänderung keine überwiegenden öffentlichen oder privaten Belange entgegenstehen.
Nach erfolgter Zustellung an die Verfahrensbeteiligten wird der Beschluss auf der Internet-Seite der Bezirksregierung Düsseldorf eingestellt. Für den betroffenen Bereich liegt die Freigabe des Kampfmittelbeseitigungsdienstes vor.

"Mordechai Jakow Bereisch - Dayan der ostjüdicshen Gemeinde Duisburgs oder: Wie der antisemitische Terror über Duisburgs Ostjuden kam"
So  heißt ein Vortrag, den Dr. Ludger J. Heid am 23. November in der Duisburger Stadtbücherei hält.
"Mordechai Jakow Bereisch (1895 - 1976) war ein jüdisch-orthodoxer Gelehrter von hohem Ansehen und Dayan / Rabbiner der ostjüdischen Gemeinde in Duisburg. In der Person dieses Mannes, in seinem Leben und Schicksal, bündelt sich exemplarisch die Geschichte der Duisburger Ostjuden. Im März 1933 wurde Bereisch in seinem sog. "Judenumzug" durch Duisburgs Straßen getrieben und vor dem Stadttheater, wo eine tausendköpfige Menge zusammengeströmt war, auf spektakuläre Weise misshandelt. Doch dieses Spektakel nahm eine überraschende Wende," berichtet die Einladung. Sie stellt auch gleich den Referenten vor. "Priv.-Doz. Dr. L. Joseph Held, Historiker, Literaturwissenschaftler, Publizist, Promotion 1982 (Universität Duisburg), Habilitation 1993 (Universität Potsdam), Venia Legendi für Neuere Geschichte. Zahlreiche Publikationen zur deutsch-jüdischen Beziehungs- und Literaturgeschichte und zum Ostjudentum." So nebenbei erfahre ich dort auch, dass Heid freier Mitarbeiter der ZEIT, der Süddeutschen Zeitung und der Jüdischen Allgemeine ist.
Sehr anschaulich und lebendig stellt Heid Bereisch und sein Schicksal in Duisburg (und danach) vor. Heid ordnet die Ereignisse auch in den damaligen Zeitgeist ein. Leider versäumt es Heid, die politische, wirtschaftliche und geistige Situation in Duisburg zu Beginn der nationalsozialistischen Diktatur vorzustellen. An dieser Stelle wirkt es sich negativ aus, dass die Veranstaltung von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit durchgeführt wird. Dort scheint man zu vergessen, dass nicht jeder Duisburger ein profunder Kenner der örtlichen Lokalgeschichte ist. Ein paar Hintergrundinformationen hätte das Verständnis des Vortrages schon verbessert. Andreas Rüdig

NRW: 25 Prozent mehr Beamte und Richter im Jahr 2008 in den
Ruhestand versetzt

8 810 vormals im Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen stehende Beamte und Richter wechselten im Jahr 2008 in den Ruhestand. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 25,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor (7 032). 42,0 Prozent der neu hinzugekommenen Pensionärinnen und Pensionäre waren Frauen (3 703); den überwiegenden Anteil stellten mit 52,2 Prozent ehemalige Lehrerinnen und Lehrer (4 603).
31,2 Prozent der 2008 in den Ruhestand gewechselten Beamten und Richter schieden mit Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem aktiven Erwerbsleben aus. 20,5 Prozent wurden wegen Dienstunfähigkeit und 7,5 Prozent wegen einer Schwerbehinderung
(Mindestaltersgrenze: 60 Jahre) pensioniert. 14,0 Prozent wurden auf eigenen Antrag nach dem 63. Lebensjahr (jedoch vor dem 65. Lebensjahr) und 5,3 Prozent aufgrund der im Polizei- und Justizvollzugsdienst geltenden besonderen Altersgrenze in den
Ruhestand versetzt. Hinzu kamen 1 888 (21,4 Prozent) weitere Pensionärinnen und Pensionäre mit neuem Versorgungsanspruch, die aus sonstigen Gründen (z. B. Beamte, die durch Inanspruchnahme der von der Landesregierung zur Konsolidierung des Landeshaushalts geschaffene Anreizsysteme) in den vorzeitigen Ruhestand versetzt wurden.
Von den 4 603 im letzten Jahr pensionierten Lehrerinnen und Lehrern schieden 40,0 Prozent vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit oder Schwerbehinderung aus dem aktiven Dienst aus; 21,7 Prozent quittierten den Dienst auf eigenen Antrag nach dem 63.
Lebensjahr und 38,3 Prozent schieden mit Erreichen der Regelaltersgrenze von 65 Jahren aus dem Dienst aus.
Die Zahl der Ruhegehaltsempfänger in NRW erhöhte sich zum 31. Dezember 2008 um 4,7 Prozent auf 119 289; weitere 33 388 Empfänger(innen) erhielten Witwen- bzw. Witwergeld und 3 612 bezogen Waisengeld. 59,4 Prozent aller Ruhegehaltsempfänger
waren vormals im Schuldienst tätig. (IT.NRW)

30 Prozent aller Entbindungen durch Kaiserschnitt
Immer häufiger entbinden Schwangere in Deutschland per Kaiserschnitt: Von bundesweit 663 000 Frauen, die im Jahr 2008 ihr Kind im Krankenhaus zur Welt brachten, wurden nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes 200 000 (30,2%) durch Kaiserschnitt entbunden. Seit 1991, dem Beginn der statistischen Erhebungen auf bundeseinheitlicher Rechtsgrundlage, hat sich der Anteil der
Kaiserschnittentbindungen nahezu verdoppelt. Damals lag die Rate der
Schnittentbindungen mit 126 000 von 823 000 Entbindungen bei 15,3%.
Im regionalen Vergleich wurden 2008 anteilig die meisten Kaiserschnittentbindungen (36,8%) im Saarland vorgenommen, gefolgt von Bremen (33,0%) und Hessen (32,9%). In Sachsen wurde dagegen nur bei etwa jeder fünften Entbindung (21,7%) ein Kaiserschnitt durchgeführt.
Mechanische Hilfsmittel wie die Saugglocke (Vakuumextraktion) oder die Geburtszange werden bei Krankenhausentbindungen immer seltener zur Geburtshilfe eingesetzt. Bei 32 000 Entbindungen im Jahr 2008 (4,8%) erfolgte eine Vakuumextraktion, der Anteil der Entbindungen mit Hilfe der Geburtszange lag bei nur noch 0,7% (4 500 Fälle). Dabei wurde die Vakuumextraktion noch am häufigsten in Berlin vorgenommen (8,0%), die Zangengeburt war in Thüringen mit 1,4% aller Entbindungen im regionalen Vergleich am weitesten verbreitet.

Zahl der Einschulungen 2009 fast konstant
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden zu Beginn des laufenden Schuljahres 2009/10 in Deutschland 734 350 Kinder eingeschult.
Das waren 0,1% weniger als im Vorjahr. Am stärksten ging die Zahl der
Schulanfängerinnen und -anfänger in Rheinland-Pfalz (- 7,3%), Hessen (-4,5%) und Niedersachsen (- 4,0%) zurück. Dagegen stieg die Zahl derABC-Schützen in Nordrhein-Westfalen stark an (+ 7,3%). Der Zuwachs in Nordrhein-Westfalen resultierte dabei auch daraus, dass der Einschulungsstichtag im Jahr 2009 vom 30. Juni auf den 31. Juli verschoben wurde.
Im Vergleich zu 1999 nahm die Zahl der Einschulungen in Deutschland um 12% ab.
Die Zahl der Schulanfängerinnen und -anfänger im früheren Bundesgebiet ging um 16% zurück. Dem stand eine deutliche Zunahme um knapp 12% in den neuen Bundesländern einschließlich Berlin gegenüber.
Der überwiegende Teil der Schulanfängerinnen und -anfänger begann die Schullaufbahn in Grundschulen (95%). Lediglich 4% der ABC-Schützen wurden in Förderschulen und 1% in Freien Waldorfschulen eingeschult. Der Anteil der Schulanfängerinnen und -anfänger, die Integrierte Gesamtschulen besuchen, war verschwindend gering (0,4%). Von allen neu eingeschulten Kindern waren 49% Mädchen. Während ihr Anteil in den Förderschulen nur bei 34% lag, erreichte er in den Freien Waldorfschulen und in den Grundschulen jeweils 49% und in den Integrierten
Gesamtschulen 50%.

IT.NRW bietet Ausbildungschance zum Programmierer
Information und Technik Nordrhein-Westfalen bildet in sechs Monate dauernden Kursen Programmierer aus. Das Angebot richtet sich an Interessenten mit Hochschul- oder
Fachhochschulreife; zusätzlich ist ein Eignungstest zu absolvieren. Die Teilnahme an dem Lehrgang ist kostenlos, es wird ein Entgelt in Höhe von rund 100 Euro je Monat gezahlt.
Drei unterschiedliche Ausbildungszweige stehen zur Auswahl:
. PC-Lehrgang Typ 1: Anwendungsprogrammierung - Schwerpunkt Java;
. PC-Lehrgang Typ 2: Anwendungsprogrammierung - mehrere Sprachen;
. PC-Lehrgang Typ 3: System- und Netzwerkadministration.
Die Ausbildungen vermitteln Kenntnisse zu Programmier- und Markup-Sprachen (C, C++, Visual Basic.NET, HTML, Java) sowie zu den Themenbereichen Betriebssysteme, Netze, relationale Datenbanken, Serverdienste und Anwendungen verschiedener Server.
Für die kommenden Lehrgänge stehen noch Plätze zur Verfügung. Bewerbungen sollten (mit den üblichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf und Zeugniskopien) spätestens vier Wochen vor Lehrgangsbeginn bei IT.NRW (Mauerstraße 51, 40476 Düsseldorf) eingereicht werden. Weitere Informationen erhalten Interessenten
im Internet (http://www.it.nrw.de/jobs/stellprog.html) oder telefonisch (0211 9449-3490).
Seit 1985 hat IT.NRW schon über 100 derartige Lehrgänge durchgeführt - mehr als 1 000 Teilnehmer(innen) haben seither diese Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Zahlreiche Absolvent(inn)en mit erfolgreichem Lehrgangsabschluss fanden bei
Behörden und anderen Arbeitgebern eine Anstellung. (IT.NRW)

Montag, 23. November 2009 - Historischer Kalender

"Papier Bild Objekte" heißt die Ausstellung von Andre Schweers, die von heute bis zum 8. Januar 2010 im Foyer des Duisburger Traditionsunternehmens Sachtleben zu sehen ist.
"Seine Relief-/Papiergussarbeiten enthalten Weißpigmente von Sachtleben. Es ist also konsequent, dass die Arbeiten von Andre Schweers jetzt nach Homberg an den Produktionsort der Pigmente zurückkehren," erfahre ich bei der Einladung zur Ausstellungseröffnung.
"Geldscheine, Kaffeefilter, Tageszeitung, Flaschenetikette - Papier wird heute vielfältig eingesetzt," berichtet Dr. Petra Fritzen von Sachtleben Chemie. "Papier ist eine Mischung aus Wasser und Fasern. Papier hat in seiner Grundform einen Gelbstich. Titanoxid ist ein Weißpigment, das Sachtleben herstellt. Titanoxid hellt das Papier auf. Unbearbeitet ist Papier nicht glatt und fest, sondern rau. Je glatter das Papier, desto fester und leichter zu bedrucken ist es. Weißpigmente können Füllstoffe sein, die das Papier glätten. Titanoxid besitzt einen Vorteil, nämlich sein großes Vermögen, Untergründe abzudecken."
Und was soll man von den teils weißen, teils farbigen Papierarbeiten Schweers halten? "Es sind Bilder. Es sind Werke aus Papier, bei denen die dritte Dimension hinzukommt. Es sind Erlebnisobjekte, mit denen man sich auseinandersetzen kann, wenn man sich darauf einlässt. Soll man es Skulptur nennen? Das kann man dem Betrachter überlassen. Wir laden die Bevölkerung vor Ort ein, sich die Objekte anzuschauen. Daher werden sie im öffentlichen Raum ausgestellt." AR

Kombibad Homberg bald wieder geöffnet
Der Hallenbadbetrieb im Kombibad Homberg kann in Kürze wieder aufgenommen werden. Am Dienstag, 1. Dezember, geht es ab 6.30 Uhr los.
Beim Brand des Kombibads wurden im Mai diesen Jahres der Eingangs-, Kassen- und der Saunabereich, die Sommerumkleiden sowie die Gastronomie durch Verrauchung und Kontaminierung mit Schadstoffen in Mitleidenschaft gezogen. Diese Brandschäden machten es unter anderem erforderlich, die komplette Zwischendecke zu ersetzen. Teilweise traf dies auch auf die Beleuchtungs- und die Belüftungsanlage zu. Da die Beseitigung der Brandschäden in diesem Bereich noch andauert, bleibt die Sauna im Kombibad vorerst noch geschlossen. Ihre Wiedereröffnung wird voraussichtlich Mitte Januar erfolgen.
DuisburgSport hat die Schließung des Hallenbadbereichs dazu genutzt, das gesamte Hallendach sowie im Laufe der Zeit schadhaft gewordene Bereiche des Umkleide- und Duschtrakts zu sanieren, so dass den Badegästen jetzt wieder ein voll funktionsfähiges Bad zur Verfügung steht.
Sportdezernent Reinhold Spaniel freut sich, dass das Bad wieder in Betrieb genommen wird und ergänzt: „Dass die Brandschutzversicherung für alle entstandenen Schäden aufkommt, ist außerordentlich hilfreich, da somit für DuisburgSport keine finanziellen Belastungen entstehen.“
Schwimmfreunde können zukünftig wieder montags immer von 14 bis 21 Uhr, dienstags, mittwochs und freitags von 6.30 bis 18 Uhr, donnerstags von 6.30 bis 21 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 8 bis 12 Uhr auf ihre Kosten kommen. An Feiertagen bleibt das Kombibad geschlossen.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Mittwoch, 2. Dezember, wieder zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 30. November, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Gleisbauarbeiten:
Bahnübergänge Wanheimer Straße" und "Dachsstraße" gesperrt

Die Deutsche Bahn AG führt vom 23.11.2009, 6 Uhr, bis 4.12.2009, 18 Uhr, Bauarbeiten zwischen Duisburg-Hochfeld Süd und Duisburg-Wanheim sowie zwischen Duisburg-Wanheim und Duisburg-Mannesmann durch.
Wegen der Bauarbeiten müssen die Bahnübergänge "Wanheimer Straße" und
"Dachsstraße" vom 28.11.2009, 15 Uhr bis 30.11.2009, 22 Uhr, für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Die Bahnübergänge bleiben für Radfahrer und Fußgänger passierbar. Umleitungen werden ausgeschildert. Trotz des Einsatzes modernster Baumaschinen sind Lärmbelästigungen während der Bauarbeiten nicht immer zu vermeiden.

Stadt fragt die Duisburger Bevölkerung nach ihrer Meinung
Wie bereits in den vergangenen Jahren führt das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten auch in diesem Herbst (Befragungszeitraum 23. November bis 18. Dezember) wieder eine Befragung der Duisburger Bevölkerung durch. In den nächsten Wochen werden etwa 80 Interviewer ausschwärmen, um rund 1700 nach dem statistischen Zufall ausgewählte Personen nach ihren Ansichten und Wünschen zu befragen.
Bei den Fragen geht es diesmal hauptsächlich um den Wohnbedarf sowie die Beurteilung der städtischen Wohn- und Lebensbedingungen in Duisburg insgesamt.
Die Ergebnisse der Befragung liefern wichtige Hinweise für eine bürgernahe Planung und Politik, auch in Form von zeitlichen Trends in der Meinung der Duisburger Bevölkerung.
VHS: Konzert des Pianisten Lang Lang in Köln

Eine Fahrt zu einem Konzert des chinesischen Pianisten Lang Lang in Köln bietet die Volkshochschule am Donnerstag, 18. Februar 2010, an. Lang Lang gehört zu den außergewöhnlichsten Musikern der Gegenwart. Seine zuweilen glamourös wirkenden Auftritte stehen im Gegensatz zu seinem sensiblen und konzentrierten musikalischen Vortrag.
Auf dem Programm stehen: Ludwig van Beethoven Sonate für Klavier Nr. 3 C-Dur op. 2, 3, Ludwig van Beethoven Sonate für Klavier Nr. 23 f-Moll op. 57 (1804-1805) „Appassionata", Isaac Albéniz Ibéria. Buch und Sergej Prokofjew Sonate für Klavier Nr. 7 B-Dur op. 83.

Gesundheitsvortrag in der Zentralbibliothek
Der Kneipp-Verein Duisburg lädt am Dienstag, 24. November, um 17 Uhr zu einem Gesundheitsvortrag in den Vortragssaal der Zentralbibliothek auf der Düsseldorfer Straße 5-7 ein. Informiert wird zum Thema „Darmflora“. Forschung und Wissenschaft sind dabei, Darmflora und die Darmschleimhaut intensiv zu erforschen. Begriffe und Zuordnungen sollen im Vortrag deutlich gemacht, irreführende Werbung auf dem Sektor der Probiotika zu versachlicht und neue Therapieoptionen bei den Darm assoziierten Krankheiten aufgezeigt werden. Der Eintritt ist frei.

Dia-Vortrag in der VHS: Prophetie, Heilung, Politik - Hildegard von Bingen

Mit Hildegard von Bingen, eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der Kirchen- und Religionsgeschichte, befasst sich Dr. Alexander Wiehart in einem Dia-Vortag am Donnerstag, 26. November, von 18.30 bis 20 Uhr in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte. Bereits im Alter von acht Jahren von den Eltern dem Klosterleben verschrieben, betrat Hildegard von Bingen als fast 50-jährige die damalige internationale Bühne. Bis heute wirken ihre Visionen in Text und Bild sowie ihre heilkundigen Schriften fort. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt fünf Euro.

Berufseinstiegschancen in die Zukunftsbranche Logistik

Am Donnerstag, den 26. November 2009, stellt sich von 16:00 bis 18:00 Uhr die Duisburger Hafen AG im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg vor. Im Rahmen einer Unternehmenspräsentation werden die Berufseinstiegschancen in die Zukunftsbranche Logistik beschrieben. Erläutert werden Arbeitsfelder und Tätigkeitsbereiche von Akademikern im technischen wie im kaufmännischen Bereich. Zu erfahren sind Details zu Einstiegsmöglichkeiten, Anforderungen und zum konkreten Bewerbungsverfahren.
Angesprochen sind Studierende aller Fakultäten, Absolventen und berufserfahrene Akademikerinnen und Akademiker. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Sonntag, 22. November 2009 - Historischer Kalender

UDE: Untersuchung zur Grundsicherung für Migranten
Mehr Hilfebedarf, weniger Maßnahmen?

Migranten und ihre in Deutschland geborenen Nachkommen sind doppelt so häufig wie Deutsche ohne Migrationshintergrund hilfebedürftig. Rund 28 Prozent der Bezieher von Arbeitslosengeld II haben einen Migrationshintergrund. Im Vergleich erhalten sie bei den Grundsicherungsstellen zwar mehr Beratungsgespräche, schließen aber seltener Eingliederungsvereinbarungen ab und nehmen deutlich seltener an Arbeitsmarkt-Maßnahmen teil. Andererseits erhalten sie häufiger ein Stellenoder Ausbildungsangebot.
Das zeigt eine aktuelle Studie zu den Wirkungen der "Grundsicherung für Arbeitsuchende" auf Migranten, die vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Uni Duisburg-Essen koordiniert und soeben vom Bundesarbeitsministerium veröffentlicht wurde. An der Forschungsarbeit beteiligt sind neben dem IAQ das ZEW, die Universität Magdeburg, die Stiftung Zentrum für Türkeistudien, das Team Dr. Kaltenborn, TNS Emnid und Prof. Dr. Dorothee Frings.
Laut der Studie haben 30 Prozent der hilfebedürftigen Migranten osteuropäische Wurzeln (einschließlich der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten), 23 Prozent sind türkischer Herkunft, 17 Prozent sind deutschstämmige (Spät-)Aussiedler. 19 Prozent gehören zur Gruppe "übrige Welt". Aus Südeuropa stammen 11 Prozent der ALG II-Bezieher mit Migrationshintergrund.
Im Vergleich zu den Migranten in Deutschland insgesamt sprechen diejenigen, die Hartz IV beziehen, zu Hause und im Freundeskreis seltener Deutsch. Das gilt besonders für Frauen. Jeder dritte erwerbsfähige Hilfebedürftige mit Migrationshintergrund gibt an, dass die mündliche Verständigung in deutscher Sprache "eher schwer" oder gar "sehr schwer" falle. Von Sprachdefiziten am stärksten betroffen sind die aus Mittel und Osteuropa Stämmigen, dicht gefolgt von der türkischen
Herkunftsgruppe.
Laut Selbsteinschätzung sind ALG II-beziehende Migranten im Durchschnitt mit ihrem Leben zufriedener als deutsche Hilfebezieher; sie fühlen sich offenbar weniger als diese ausgegrenzt. Das könne auch damit zusammenhängen, dass sie seltener allein leben und intensivere soziale Kontakte pflegen, vermuten die Wissenschaftler. Von "Problemen als Ausländer in Deutschland" sehen sich weniger als acht Prozent betroffen, mit den Dienstleistungen der Grundsicherungsstellen zeigen sich die
Kunden mit Migrationshintergrund insgesamt zufriedener als die Deutschen. Allerdings bewerten Personen türkischer Herkunft -- und hier insbesondere türkische Männer -- die Grundsicherungsstellen am kritischsten.
Die Erwerbsmotivation von Hartz-IV-Empfängern ist unabhängig von deren Herkunft hoch. Positiv treten bei vielen Migranten die stärkere Einbindung in soziale Netzwerke sowie (bei Männern) die größere räumliche Mobilitätsbereitschaft und die Akzeptanz ungünstiger Arbeitszeiten hervor. Weniger jedoch sind Migranten zu Konzessionen
bereit, wenn die Arbeitsbedingungen besonders belastend sind, das Einkommen niedrig ist oder wenn es ohne externe Kinderbetreuung nicht möglich ist, die Arbeit anzunehmen.
Personen mit türkischer oder südeuropäischer Herkunft werden von den Grundsicherungsstellen laut der Befragungsergebnisse deutlich häufiger mit Sanktionen belegt als Deutsche ohne Migrationshintergrund, Aussiedler und Personen aus Mittel und Osteuropa dagegen deutlich seltener. Vor allem türkische Frauen berichten von vollzogenen wie angedrohten Druckmitteln, die ihrer Ansicht nach ungerechtfertigt seien.

VHS: „Reineke Fuchs“ von Johann Wolfgang von Goethe
Eine kommentierte Lesung Goethes berühmter Satire „Reineke Fuchs“ präsentiert Werner Seuken am Mittwoch, 25. November, von 18 bis 19.30 Uhr in der Volkshochschule an der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte.
Goethe selbst bezeichnete sein im Jahre 1794 erschienenes Tierepos als eine „zwischen Übersetzung und Umarbeitung schwebende Behandlung“ des aus dem Mittelalter überlieferten Stoffes. Er intensiviert und aktualisiert die hierin enthaltene satirische Kritik. Vor allem ächtet der Dichter Macht- und Habgier, Doppelmoral, Intrigenspiel sowie unrechtmäßiges Verhalten weltlicher und geistlicher Amtsträger, aber auch den „Dünkel des irrigen Wahns“ revolutionärer Weltverbesserer. Der Einritt an der Abendkasse beträgt fünf Euro.

Samstag, 21. November 2009 - Historischer Kalender

Die City brummte gestern Abend, allerdings war die An- und Abfahrt mit dem Auto als "unter erschwerten Bedingungen" möglich. Rund um den Mercatorkreisel war viel Geduld angesagt. (haje/Schneider)

Duisburger Werkkiste haucht Hamborner Ratskeller neues Leben ein
Seit dem 19. November 2009 um 17.00 Uhr sind die Türen des Restaurants im Souterrain des Hamborner Rathauses endlich wieder geöffnet. Die Duisburger Werkkiste, ein im Duisburger Norden geschätzter Träger der Jugendberufshilfe, wird mit der Übernahme des Hamborner Ratskellers sein umfangreiches Angebot erweitern. Der Gastrobereich der Duisburger Werkkiste, der bereits seit Anfang Oktober 2009 das Schwelgerncafè in Marxloh mit einem Frühstücks- und Mittagsangebot betreibt, wird übergangsweise auch den Betrieb des Ratskellers aufnehmen.

Für die Zukunft ist der Aufbau eines Integrationsbetriebes geplant, der das Restaurant übernehmen und ein Tagungs- und Bürgerzentrum für Hamborn entwickeln soll. Gemeinsam mit dem Caritasverband Duisburg plant die Duisburger Werkkiste die Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft, in der dauerhaft Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung entstehen sollen. Darüber hinaus können im neuen Hamborner Ratskeller Qualifizierungs- und Umschulungsmaßnahmen für diese Bevölkerungsgruppe durchgeführt werden.
Durch die Unterstützung der Stadt Duisburg und des Immobilien-Management Duisburg konnte das Vorhaben realisiert werden. Das Immobilien-Management Duisburg ist der Verpächter der ca. 320 Quadratmeter großen Räumlichkeiten. „Wir sind froh, mit der
Duisburger Werkkiste einen Betreiber gefunden zu haben, dem sowohl das leibliche Wohl der Gäste am Herzen liegt, als auch Menschen mit Behinderung die Möglichkeit bietet, ihre Fähigkeiten unter arbeitsmarktnahen Bedingungen einzusetzen,“ freute sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland bei der Eröffnung.
Der Hamborner Ratskeller ist mit einem breiten Angebot an Speisen und Getränken ab sofort montags bis freitags von 17 bis 23 Uhr geöffnet. Für Familienfeiern und Vereinsveranstaltungen steht der Ratskeller auf Anfrage auch abseits der üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung. Die
Duisburger Werkkiste zeichnet künftig auch für Service und Catering im benachbarten Hamborner Kultur- und Freizeitzentrum verantwortlich. In enger Zusammenarbeit mit KFZ soll dort eine „Gute Stube“ für alle Bürger, Vereine und Institutionen entstehen.
„Als Teil der katholischen Kirche in Duisburg stellen wir uns mit diesem Schritt auch in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit unserer Verantwortung für die Menschen im Duisburger Norden“, so Norbert Geier, Geschäftsführer der Duisburger Werkkiste.

Oberbürgermeister Adolf Sauerland stach das erste Bierfass an zur feierlichenWiedereröffnung des Hamborner Ratskellers

Neues gastronomisches Highlight am Innenhafen

Mit dem neu eröffneten VAPIANO hat ein gastronomischer Trendsetter des gehobenen Fresh Casual Dinings am Innenhafen Anker geworfen. An der Schifferstraße 196 entstand ein Design-Tempel, nach den Plänen des italienischen Architekten Matteo Thun, der durch edle Materialien und weite Glasfronten besticht. Massive Holztische und emotionsgeladene Bilder verstärken das mediterrane Ambiente. Besonderes Flair aber erzeugen im Restaurant, ein rund 150 Jahre alter Olivenbaum und ein Kräutergarten mit vielen frischen Kräutern.

Hier erlebt der Gast live, wie seine Bestellung in der offenen Showküche zubereitet wird. An der Bar warten erlesene Weine, hochwertige Kaffeespezialitäten, wie auch kühle Drinks auf die Gäste. Das VAPIANO ist ein Ort der Kommunikation – kurz gehobenes „fresh casual dining“, zu überraschend fairen Preisen, die der Gast mit einer am Eingang erhaltenen Chipkarte bezahlt.

Inhaber und Betreiber des Duisburger VAPIANO sind der Franchisepartner Gerald Bachmann und sein Geschäftspartner Hans Koegel. 183 Gäste finden zur Zeit im VAPIANO Platz. 45 Mitarbeiter, genannt „Vapianisti“, stehen ebenso wie die Gäste, im Mittelpunkt des Geschehens. Manfred Schneider

Freitag, 20. November 2009 - Historischer Kalender

Ausbau der Brücken in der Ruhrorter Straße am Gängelband der Bezirksregierung
Meistens kommt es anders als der Regierungspräsident denkt! Anders gesagt: Duisburg denkt, die Bezirksregierung lenkt - Fördrmittel nur im äußersten Notfall nach Duisburg oder irgendeine andere unter Haushaltsaufsicht stehende Kommune in NRW.
Der für Frühjahr des nächsten Jahres geplante Baubeginn für einen Neubau der Vinckekanal Brücke im Zuge der Ruhrorter Straße „ist aus heutiger Sicht definitiv nicht zu halten“, so der Beigeordnete Jürgen Dressler.
Der Neubau, der im Zusammenhang mit der Beschleunigung der Straßenbahnlinie 901 notwendig ist, soll aus Fördermitteln des Landes und Bundes für den Öffentlichen Nahverkehr zu 90 Prozent bezuschusst werden. Die Förderzusage liegt vor, ist aber mit der Auflage verbunden, dass auch die anderen Brücken im Zuge der Ruhrorter Straße, die Ruhrbrücke und die Hafenkanalbrücke, erneuert werden.
Dieser Brückenzug, die Oberbürgermeister Karl-Lehr-Brücke, besteht aus Teilstücken der Kölner Hohenzollernbrücke und wurde 1949 in Duisburg wiederaufgebaut. Auch hierfür ist ein Brückenneubau geplant und soll aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) gefördert werden. Eine Förderung kann hier in Höhe von 65 Prozent erfolgen, was einen städtischen Eigenanteil von etwa 17,5 Mio. Euro für die Stadt bedeuten würde. Diese Förderung ist wiederum an die Auflage gebunden, eine deutliche Verkehrsverbesserung durch den Neubau zu erzielen.
Hieraus entsteht ein weiteres Dilemma: Die Stadt Duisburg steht unter Nothaushaltsrecht, das heißt, jede Investitionsmaßnahme ist durch die Kommunalaufsicht der Bezirksregierung zu genehmigen. Und genehmigungsfähig sind für die Stadt Duisburg nur Ausgaben, die eine Bestandssicherung und Instandhaltung der Infrastruktur beinhalten, keine Ausgaben, die zu einer Verbesserung oder Aufwertung führen. Darüber hinaus würde eine Investition in dieser Höhe alle anderen notwendigen Investitionen der Stadt Duisburg beispielsweise für Schulen etc. unmöglich machen.
Kann aber eine Erneuerung der Oberbürgermeister Karl-Lehr-Brücke nicht garantiert werden, die momentan nach Haushaltsrecht und Forderung der Kommunalaufsicht nicht genehmigungsfähig wäre, ist eine wichtige Voraussetzung des Förderbescheids zum Neubau der Vinckekanalbrücke nicht gegeben. Und sollte der gesamte Brückenzug nicht gebaut werden können, bestehe die Gefahr, dass sämtliche Fördermittel zur Beschleunigung der Linie 901, die in den letzten Jahren verbaut wurden, zurückzuzahlen wären, da das Ziel nicht erreicht wäre. „Unser Handeln reduziert sich momentan auf Wurschteln“, resümiert Jürgen Dressler, „wir müssen jetzt ingenieurmäßig untersuchen und alle Kosten für Instandhaltungsmaßnahmen des Brückenzuges den Neubaukosten gegenüberstellen.“

"Heiter bis wolkig Über das Wetter"
So ist das Jour Fixe überschrieben, das am 19.11. im Vortragssaal der Volkshochschule stattfindet. Ursula Jung und Jörg Mascherrek heißen die beiden Referenten. Bedenkt man, dass zeitgleich der Weihnachtsmarkt eröffnet wird, ist die Veranstaltung eigentlich ganz gut besucht.
Jung und Mascherrekt haben, wie wir es von ihnen aus anderen Veranstaltungen gewohnt sind, amüsante Texte zusammengestellt, mit denen sie das Publikum angenehm unterhalten.
"Plan B: Eine Schmuckausstellung über Dinge, die sich manchmal anders gestalten" heißt eine kleine Ausstellung, die bis zum 12.12. zu den gewohnten Öffnungszeiten im Foyer der VHS zu sehen sind. Es gibt Werke aus Kursen von Ina Ertle zu sehen. "Das handwerkliche Arbeiten mit dem Silber in Verbindung mit Schmucksteinen oder anderen Materialien stehen im Vordergrund der Ausstellung, die einen Überblick über das breite Spektrum der Gestaltungsmöglichkeiten bietet," berichtet ein Aushang. Eher kunsthandwerklich und modern sind die ausgestellten Schmuckstücke, also nicht unbedingt alltagstauglich, aber hübsch anzusehen. AR

Forum Duisburg für die ICSC European Shopping Centre Awards nominiert
Das Forum Duisburg gehört zu den Finalisten im Wettbewerb um die begehrten ICSC
European Shopping Centre Awards. Die Finalisten in den verschiedenen Kategorien
wurden gestern Abend auf der Mapic Conference in Cannes bekannt gegeben.
 Das
Forum Duisburg der Multi Development Germany GmbH konnte sich zusammen mit zwei weiteren Projekten in der Kategorie „New Developments – Large“ durchsetzen. Die Auszeichnungen, die als die renommiertesten der Branche gelten, werden vom ICSC Europe (International Council of Shopping Centres Europe) jährlich an die besten neuen, umgestalteten oder erweiterten Einzelhandelsobjekte in ganz Europa vergeben. Die diesjährigen Gewinner werden Ende April 2010 auf der ICSC European Conference in Prag bekannt gegeben.

Sankt Michael`s Advent-Basar
Am 21. und 22. November 2009 findet in der Begegnungsstätte Erlenstraße 63 in Duisburg-Wanheimerort wieder der traditionelle Adventbasar von St. Michael statt. Samstag in der Zeit von 11 - 19:00 Uhr und Sonntag von 11 – 16:30 Uhr werden Adventkränze - und Gestecke, Marmeladen, Holzarbeiten, Tischdecken u. a. m. angeboten. Die Cafeteria hält für die Besucher Kaffee und Kuchen, italienische Spezialitäten, Grillspezialitäten, Reibekuchen, Fischspezialitäten, Pilzpfanne, alkoholfreie Getränke, Glühwein, Krapfen und Waffeln bereit.

Tagesbetreuung für Kinder unter 3 Jahren: bis 2013 noch 275 000 Plätze
zu schaffen

In Deutschland werden bis zum Jahr 2013 rund 275 000 zusätzliche Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren benötigt, um  dann bundesweit 35% der Kinder unter drei Jahren eine Kindertagesbetreuung bieten zu können. Dies geht aus einer Modellrechnung des Statistischen Bundesamtes hervor, die auf Basis der Ergebnisse der Statistik zur Kindertagesbetreuung 2009 und der vorgestern vorgestellten Ergebnisse der 12. mit den Statistischen Landesämtern koordinierten Bevölkerungsvorausberechung des Statistischen Bundesamtes beruht.
Die Zielvorgabe eines Betreuungsangebots für bundesweit 35% der Kinder unter drei Jahren wurde auf dem "Krippengipfel" im April 2007 von Bund, Länder, Gemeinden und Wohlfahrtsverbänden vereinbart. Da der Bedarf regional unterschiedlich hoch sein wird, kann es auf regionaler Ebene zu deutlichen Abweichungen von der bundesweiten Vorgabe von 35% nach oben oder auch nach unten kommen.
Unter der Annahme einer annähernd konstanten Geburtenziffer von 1,4 Kindern je Frau (Variante 1-W1 der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung - Untergrenze der "mittleren" Bevölkerung) werden zum Jahresende 2012 insgesamt 1,98 Millionen Kinder unter drei Jahren in Deutschland leben. Ein Angebot für bundesweit 35% der Kinder erfordert demnach, rund 692 000 Plätzen vorzuhalten. Am 1. März 2009 wurden bundesweit rund 417 000 Kindern unter drei Jahren in einer
Kindertageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut. In den kommenden Jahren müssen somit durchschnittlich jedes Jahr zusätzliche Betreuungsangebote für rund 69 000 Kinder unter drei Jahren geschaffen werden. Die Zahl der betreuten Kinder in dieser Altersgruppe war im Jahr 2009 um rund 53 000 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Da es in den ostdeutschen Bundesländern bereits eine überdurchschnittliche Betreuungsquote (46%) gibt, sind die zusätzlichen
Plätze rechnerisch ausschließlich in den westdeutschen Bundesländern zu schaffen.

30% der neu zu schaffenden Betreuungsangebote sollen in Kindertagespflege entstehen. Bei insgesamt 275 000 neu zu schaffenden Plätzen bedeutet dies, dass im Jahr 2013 rund 83 000 mehr Kinder unter drei Jahren als heute (rund 99 000) von einer Tagesmutter oder einem Tagesvater betreut werden sollen.
Ziel dieser Modellrechung ist es darzustellen, wie hoch der Ausbaubedarf bei der Kindertagesbetreuung von heute aus gesehen ist, um das Ziel einer bundesweiten Betreuungsquote von 35% für Kinder unter drei Jahren im Jahr 2013 zu erreichen. Nicht berücksichtigt werden können in dieser Modellrechnung mögliche Verhaltensänderungen von Eltern bei der Inanspruchnahme von Betreuungsangeboten in Kindertageseinrichtungen oder bei Tagesmüttern, wenn das im Koalitionsvertrag vom Oktober 2009 vereinbarte Betreuungsgeld ab 2013 eingeführt wird.

41,8 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren bei stationären
Patienten 2008

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden bei den im Jahr 2008 aus vollstationärer Krankenhausbehandlung entlassenen Patientinnen und Patienten rund 41,8 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren durchgeführt. Das waren 5,2% mehr als im Jahr 2007. Auf einen Krankenhausfall entfielen damit im Durchschnitt 2,5 Maßnahmen dieser Art.
Ein Drittel der 2008 durchgeführten Maßnahmen waren Operationen (13,7 Millionen). Danach folgten nichtoperative therapeutische Maßnahmen mit einem Anteil von 27,2% (11,4 Millionen) und diagnostische Maßnahmen mit 21,1% (8,8 Millionen). Der Rest verteilte sich auf die bildgebende Diagnostik (6,2 Millionen), ergänzende Maßnahmen wie zum Beispiel die Versorgung des Neugeborenen (1,4 Millionen) sowie die Verabreichung von Medikamenten (0,3 Millionen).
In Bezug auf die abgerechneten Fallpauschalen, die so genannten Diagnosis Related Groups (DRGs) waren im Jahr 2008 die Versorgung gesunder Neugeborener (535 900 Fälle), die Speiseröhrenentzündung, die Magen-Darm-Entzündung oder verschiedene Krankheiten der Verdauungsorgane (421 400 Fälle) und die Entbindungen ohne komplizierende Diagnose (339 500 Fälle) insgesamt am häufigsten. Von den rund 1 100 abrechenbaren DRGs machten dabei die zwanzig häufigsten 24% und die fünfzig häufigsten 41% der abgerechneten Fälle aus.

Donnerstag, 19. November 2009 - Historischer Kalender

Allwetterbad Walsum wieder geöffnet
Nach Abschluss der jährlichen Grundreinigung im Allwetterbad Walsum wird das Bad den Schwimmfreunden ab Montag, 30. November, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.

Die Biologie der guten Gefühle: Was macht uns glücklich?
Glücksgefühle entstehen im Erwartungs- und Belohnungssystem des Gehirns durch biologische Botenstoffe. Dieses körpereigene „Doping-Medikament“ ist rezeptfrei und gesund. Was aber macht den Menschen konkret glücklich, und wie kann man mental und aktiv seine persönliche Glücksbilanz verbessern? Antworten will ein VHS-Vortrag am Montag, 23. November, von 20 bis 21:30 Uhr geben. Ort: Volkshochschule, Königstraße 47, Duisburg-Stadtmitte.

3. Quartal 2009: 0,2% weniger Erwerbstätige als im Vorjahr
 Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hatten im dritten Quartal 2009 rund 40,4 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland, 81 000 Personen oder 0,2% weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der Erwerbstätigen ist damit im Vorjahresvergleich erstmals seit dem dritten Quartal 2005 wieder gesunken.
Im Vergleich zum Vorquartal kam es zu einem nach der Sommerpause üblichen saisonal bedingten Anstieg der Erwerbstätigkeit. Die Beschäftigungsgewinne vom zweiten auf das dritte Quartal 2009 fielen mit + 149 000 Personen oder + 0,4% jedoch etwa um die Hälfte niedriger aus, als die durchschnittlichen Zuwächse vom zweiten zum dritten Quartal der vergangenen drei Jahre (+ 289 000 Personen).
Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, ist die Zahl der Erwerbstätigen im dritten Quartal 2009 gegenüber dem Vorquartal um 30 000 Personen (- 0,1%) gesunken.
Nach Wirtschaftsbereichen unterteilt entwickelte sich die Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahr unterschiedlich: Während im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) eine Abnahme zu verzeichnen war, kam es in den Dienstleistungsbereichen und der Landwirtschaft zu einem Anstieg. Im Baugewerbe waren im dritten Quartal 2009 mit rund 2,2 Millionen Erwerbstätigen etwa ebenso viele Personen tätig wie im dritten Quartal 2008. In den Dienstleistungsbereichen (bestehend aus Handel, Gastgewerbe und Verkehr, Finanzierung, Vermietung und
Unternehmensdienstleister sowie öffentliche und private Dienstleister) erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im dritten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahr um 185 000 Personen oder 0,6%, nach einem Anstieg um 150 000 Personen oder 0,5% im zweiten Quartal 2009. In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei wuchs die Zahl der Erwerbstätigen im dritten Quartal 2009 um 8 000 Personen oder 0,9% gegenüber dem Vorjahr (zweites Quartal 2009: + 16 000 Personen oder + 1,8%). Im Produzierenden Gewerbe ohne Baugewerbe ist die Zahl der Erwerbstätigen im dritten Quartal 2009
um 275 000 Personen oder 3,4% gegenüber dem Vorjahr gesunken (zweites Quartal 2009: - 54 000 Personen oder - 0,7%). Dies ist der höchste Rückgang der Erwerbstätigenzahl im Produzierenden Gewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seit 1994 (- 4,7%).
Die Zahl der Arbeitnehmer sank im dritten Quartal 2009 um 76 000 Personen (- 0,2%) auf 35,9 Millionen Personen. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 5 000 (- 0,1%) auf rund 4,4 Millionen Personen.

Die Fraunhofer-Gesellschaft feiert ihr 60-jähriges Bestehen
Aus diesem Grund tourt ihr Truck durch die Republik und zeigt Innovationen aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Energie, Sicherheit, Kommunikation und Mobilität. Man kann beispielsweise erforschen, wie sich die Stadt der Zukunft umweltschonend versorgen lässt. Man kann auch herausfinden, wie sich mit Körperwärme sein Handy aufladen lässt.
Das Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme stellt im Truck seinen Blutdrucksensor vor. Darüber hat das Duisburgweb ja schon berichtet.
Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die größte Organisation für angewandte Forschung in Europa. Heute erarbeiten mehr als 15.000 Mitarbeiter ein Gesamtbudget von über 1,4 Millionen. "Fraunhofer bietet Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen an. Wir arbeiten für Auftraggeber aus Wirtschaft und öffentlicher Hand," berichtet die Forschungseinrictrung.
Fraunhofer betreibt Niederlassungen in Europa, in den USA und in Basis. "Die Basis aller Aktivitäten sind die mehr als 80 Forschungseinrichtungen in Deutschland.
Das Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme ist seit 25 Jahren in Duisburg ansässig. Es beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Das IMS verfügt über Forschungs- und Fertigungslabore wie den rund 1.300 Quadratmeter großen Reinraum und das InHaus-Zentrum für Wohn- und Nutzimmobilien. "Wir entwickeln und fertigen mit unseren Partnern aus Industrie und öffentlichen Einrichtungen anwendungsspezifische integrierte Schaltungen," berichtet Prof. Dr. Anton Grabmaier, der Institutsleiter des IMS. "Ausgerichtet auf die Anwendungsbereiche Bauen, Gebäudebetrieb, Büro, Hotel sowie Wohnen, Gesundheit und Pflege entstehen im Fraunhof-InHaus-Zentrum neuartige Raumkonzepte und intelligente Systemlösungen."

So stellt sich das Duisburger Fraunhofer-Institut selbst vor.
Der Truck des Fraunhofer-Instituts macht am 19. und 20. November bei uns in Duisburg halt. Dann hat die interessierte Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich den Truck anzuschauen. Für den Freitag haben sich allerdings schon Schulklassen angekündigt.

VHS-Seminar: „Anders lernen”
„Anders lernen” - das ist der Titel eines Abendseminars der Volkshochschule am Freitag, 4. Dezember, um 18 Uhr im Gebäude an der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte. Da Weiterbildung in unserer Zeit der raschen Veränderungen unabdingbare Voraussetzung für beruflichen Erfolg ist, werden in diesem Workshop unter der Leitung von Anton L. Thomas die Lerntechniken besprochen, die speziell auf die Situation des berufstätigen Menschen ausgerichtet sind und neue Erkenntnisse aus der Erwachsenenbildung berücksichtigen. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Mahnwache gegen CO-Pipeline
Wann: Montag, 23. November 2009, ab 17 Uhr
Wo: Eingang Ständehaus, Ständehausstraße, Düsseldorf
Am kommenden Montag wird der Vorstandsvorsitzende der BAYER AG, Werner Wenning, beim Düsseldorfer„Ständehaustreff“ dabei sein. Kritiker der umstrittenen Kohlenmonoxid-Pipeline, die das Unternehmen quer durch NRW baut, werden Wenning mit einer Mahnwache empfangen. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren ruft zur Teilnahme an der Protestaktion auf.
Die Inbetriebnahme der Pipeline ist bis zu einer endgültigen juristischen Entscheidung auf Eis gelegt. In einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster hieß es: „Es fehlt eine vertiefte und überzeugende Darstellung der Bedeutung, die die von der Firma Bayer MaterialScience, einem privaten Unternehmen, betriebene Rohrleitungsanlage für die Allgemeinheit habe, um den staatlichen Zugriff auf das Eigentum Dritter zu rechtfertigen.“ Das Gericht schloss sich damit der Argumentation der Kritiker an, die stets darauf hingewiesen haben, dass dem Bau der gefährlichen Leitung privatwirtschaftliche Interessen - nämlich die geringeren Kosten der Pipeline gegenüber dem Bau einer neuen CO-Produktionsanlage in Krefeld – zugrunde liegen.
Die Coordination gegen BAYER-Gefahren hatte zur jüngsten Hauptversammlung des Konzerns einen Gegenantrag eingereicht: „Warum baut BAYER nicht eine moderne CO-Produktionsanlage in Krefeld? Dadurch ließe sich die Gefährdung der Bevölkerung entlang der Pipeline-Trasse vollständig vermeiden. Angesichts der Vielzahl von Chemie-Unfällen im vergangenen Jahr – gerade auch an Pipelines! – muss die Sicherheit der Bürger wieder in den Vordergrund rücken.“

VHS-Seminar: „Angst vor der Prüfung?”
„Angst vor der Prüfung?“ lautet das Motto eines Wochenendseminars der Volkshochschule unter der Leitung von Dorothea Himmel am 5. und 6. Dezember im Gebäude auf der Königstraße 47 In Duisburg-Mitte. Die Veranstaltung dauert freitags von 18.30 bis 21.30 Uhr und wird am Samstag von 9 bis 17 Uhr fortgesetzt. In diesem Seminar lernen die Teilnehmer, wie sie in einer Prüfungssituation sich selbst und ihr Wissen optimal darstellen können. Dabei geht es auch um die geistige und körperliche Entspannung, um den Stressabbau sowie um den Umgang mit plötzlichen Blockaden. Übungen zur Aufmerksamkeit und zur Konzentration runden die Veranstaltung ab. Eine Voranmeldung in der VHS ist erforderlich.

Mittwoch, 18. November 2009 - Historischer Kalender

Kultur- und Stadthistorische Museums muss kurzfristig schließen
Das Kultur- und Stadthistorische Museum wird bis voraussichtlich Dienstag, 24. November, für den Publikumsverkehr geschlossen. Bei der Neugestaltung eines Fußbodens in einem Veranstaltungsraum wurde durch den ausführenden Künstler ein Harz verwendet, welches durch die darin vorhandenen Lösungsmittel Atembeschwerden und Übelkeit verursacht.
Das Institut für Arbeitsschutz- und Arbeitssicherheit führt Schadstoffmessungen durch. Sobald die Raumluft es zulässt ist, wird das Museum für den Publikumsverkehr wieder freigegeben. Der vom Museum organisierte Besuch der Synagoge am Sonntag, 22. November 2009, 15 Uhr, ist nicht betroffen. Treffpunkt ist vor dem Museum.

Fraunhofer-Institut  und Bluthochdruck
Bluthochdruck kann Ärzte und Patienten vor eine Geduldsprobe stellen: Oft muss der Blutdruck längere Zeit beobachtet werden, bis er sich einstellen lässt. Ein Drucksensor vereinfacht dies nun. Er wird in die Leistenschlagader eingeführt und überträgt die Daten drahtlos.
Strömt das Blut mit zu hohem Druck durch die Arterien, auch wenn der Mensch ruhig auf dem Sofa liegt, kann dies gefährlich sein. Beim Bluthochdruck pumpt das Herz ständig auf Hochtouren, was sowohl Herz- als auch Gefäßwände belastet. Medikamente sollen Abhilfe schaffen. Bei vielen Patienten lässt sich der Blutdruck dennoch nur schwer einstellen - er muss über einen längeren Zeitraum überwacht werden. Eine lästige Prozedur. Die Patienten tragen ein kleines Kästchen, in dem sich das Blutdruckmessgerät befindet, am Körper. Eine aufblasbare Manschette am Arm zeichnet die aktuellen Blutdruckwerte auf. Diese Manschette wird in regelmäßigen Abständen aufgepumpt und abgelassen, was die Patienten vor allem nachts belastet. Künftig soll dies einfacher sein. Ein winziges Implantat, das Fraunhofer-Forscher zusammen mit der Firma Dr. Osypka GmbH und weiteren Partnern im vom BMBT geförderten Projekt `Intravasales Monitoring System für Hypertoniker Hyper-IMS" entwickeln, könnte das bisherige Verfahren ersetzen.
"Ein Arzt führt den Drucksensor direkt in die Leistenschlagader ein," erklärt Abteilungsleiter Dr. Hoc Khiem Trieu vom Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS in Duisburg die Funktionsweise. "Der Sensor, der einschließlich Verkapselung einen Durchmesser von etwa einem Millimeter hat, misst den Blutdruck 30 mal pro Sekunde. Über ein flexibles Mikrokabel ist der Sensor mit einer Transpondereinheit verbunden, die ebenfalls in der Leiste unter der Haut liegt. Sie digitalisiert und codiert die Daten des Mikrosensors und übermittelt sie anschließend an das externe Lesegerät, das der Patient wie ein Handy am Gürtel tragen kann. Von dort können die Werte an eine Monitorstation übertragen werden, wo der Arzt sie auswertet." Da die Forscher spezielle Komponenten in CMOS-Technologie verwenden, braucht das System wenig Energie. Die Mikroimplantate können über Spulen drahtlos mit Energie verwendet werden.

Im Jahr 2060 wird jeder Siebente 80 Jahre oder älter sein
Heute leben in Deutschland etwa 82 Millionen Menschen, 2060 werden es voraussichtlich nur noch 65 bis 70 Millionen sein. Daneben kommt es zu erheblichen Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung. Heute sind 20% der Bevölkerung 65 Jahre oder älter. Bereits in den kommenden beiden Jahrzehnten wird der Anteil älterer Menschen deutlich steigen.
"Im Jahr 2060 wird dann jeder Dritte mindestens 65 Lebensjahre durchlebt haben - jeder Siebente wird sogar 80 Jahre oder älter sein" sagte der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Roderich Egeler, im Rahmen einer Pressekonferenz zur 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung. Den hier genannten Ergebnissen liegen zwei Varianten der Bevölkerungsvorausberechnung zugrunde, die von der Fortsetzung der heute nachweisbaren demografischen Trends mit unterschiedlichen Annahmen zur
Höhe der Zuwanderung ausgehen.
Die Bevölkerung geht zurück, weil die Zahl der Geburten bis 2060 stetig sinken und die Zahl der Sterbefälle bis Anfang der 2050er Jahre ansteigen wird. Das jährliche Geburtendefizit, also der Überschuss der Sterbefälle über die Geburten, wird bis 2060 auf mehr als das Dreifache zunehmen (2008: 162 000, 2060: je nach Variante 527 000 oder 553 000).  An dieser Entwicklung hat die aktuelle Altersstruktur der Bevölkerung einen erheblichen Anteil. Der Bevölkerungsrückgang kann weder durch Zuwanderungsüberschüsse aus dem Ausland noch durch eine etwas höhere
Kinderzahl je Frau aufgehalten werden.
Zur Bevölkerung im Erwerbsalter von 20 bis 64 Jahren gehören heute etwa 50 Millionen Menschen. Im Jahr 2060 werden es, je nach Ausmaß der angenommenen Zuwanderung, 27% oder 34% weniger sein. Dagegen wird die Zahl der 65-Jährigen und Älteren nach 2020 sehr stark ansteigen, weil dann die geburtenstarken Jahrgänge in dieses Alter kommen. Damit wird auch der Altenquotient - die Anzahl der Menschen im Rentenalter je 100 Personen im Erwerbsalter - erheblich zunehmen. Heute kommen 34 Senioren im Alter von 65 Jahren und mehr auf 100 Personen zwischen 20 und 64
Jahren. 2030 werden es bereits über 50 sein und 2060 dann, je nach Vorausberechnungsvariante, 63 oder 67. Für die Altersgrenze 67 Jahre wird der Altenquotient 2030 je nach Variante 43 oder 44 betragen und 2060 56 oder 59; heute liegt er bei 29.
Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf die beiden Varianten der Bevölkerungsvorausberechung, die die Grenzen eines Korridors markieren, in dem sich die Bevölkerungsgröße und der Altersaufbau bei Fortsetzung der heute nachweisbaren demografischen Trends entwickeln werden. Diesen beiden Varianten liegen folgende Annahmen zugrunde: Die zusammengefasste Geburtenziffer bleibt annähernd konstant bei 1,4 Kindern je Frau. Die Lebenserwartung Neugeborener wird bis zum Jahr 2060 für Jungen um etwa 8 Jahre auf 85,0 Jahre und für Mädchen um etwa 7 Jahre auf 89,2 Jahre zunehmen. Zum jährlichen Wanderungssaldo (Unterschied zwischen den
Zuzügen aus dem Ausland und den Fortzügen in das Ausland) wird in der einen Variante angenommen, dass er auf 100 000 Personen im Jahr 2014 steigt und dann konstant bleibt. In der zweiten Variante steigt er bis 2020 auf 200 000 und bleibt dann bei diesem Wert.

Ausbildungsbörse für den Handwerksbereich
Am 24.11.2009 findet im Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur an der Wintgensstraße 29-33 eine Ausbildungsbörse für den Handwerksbereich statt.
Vorträge des Bildungszentrums des Handwerks und Stände der Kreishandwerkerschaft (mit einer praktischen Darstellung einzelner Berufe) und der Bildungszentren des Baugewerbes zeigen Möglichkeiten der Ausbildung in handwerklichen Berufen. Die Kreishandwerkerschaft bietet eine Liste von Ausbildungsbetrieben und der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur hält konkrete Stellenangebote für den Ausbildungsbeginn 2010 bereit. Außerdem sind Berufsberater/innen der Arbeitsagentur anwesend, die Fragen beantworten und bei denen man sich als Bewerber um eine Ausbildungsstelle melden kann.
Wer an einer Ausbildung im Handwerk interessiert ist und sich informieren möchte, sollte am nächsten Dienstag in der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr ins BIZ der Arbeitsagentur kommen.

„Wir haben der Welt in die Schnauze geguckt – Hommage an Erich Kästner“
Eine „Hommage an Erich Kästner“ präsentiert die VHS am Mittwoch, 18. November, 18 bis 19.30 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47. Der Schauspieler und Rezitator Georg Adler präsentiert Bissiges, Trauriges, Kabarettistisches, Erhabenes und Lachhaftes – Humor inbegriffen. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.
In Dresden geboren, ging Kästner Ende der 20er Jahre nach Berlin, dem geistigen Mittelpunkt der Weimarer Republik. Durch seine Kinderbücher ist er heute populärer als durch sein satirisches Werk. Seine Lebensgeschichte ist eng verbunden mit den gesellschaftlichen Verhältnissen seiner Zeit. Stets war er ein hellwacher Beobachter, der Partei ergriff – politisch wie literarisch.

VHS-Seminar zur Einschulung: „Jetzt wird es ernst“

Um die Vorbereitung auf die Einschulung geht es unter dem Titel „Jetzt wird es ernst“ in einem Kurzseminar der Volkshochschule am Samstag, 28. November, 14 bis 17 Uhr, in der VHS auf der Königstraße 47. Im Jahr vor der Einschulung stellen sich viele Eltern die Frage, ob ihr Kind schulreif ist und ob es den Anforderungen schulischen Lernens gerecht werden wird.  Anmeldung bei Manfred Fenner unter 0203 / 283-3240.

Die Kartoffelsuppe - gespielt vom ReibeKuchenTheater
Eintritt im Vorverkauf: Jugendliche: 6 Euro; Erwachsene: 7 Euro;
Abendkasse Jugendliche: 7 Euro; Erwachsene: 8 Euro -So. 22.11. um 15.00 h
Ein Stück über Sinnlichkeit und Sinn des Essens von Helga Schaus und Marcel Cremer
Der Koch ist im Auftrag des Gesundheitsministeriums unterwegs in den Schulen. Er klärt auf über gesunde Ernährung und kocht dabei eine Kartoffelsuppe. Dabei fällt ihm immer wieder Walter ein.
Walter, ein siebenjähriger Junge, wächst bei seinen Eltern und seiner Großmutter im Ruhrgebiet auf. Als ihm jemand ein kleines Schwein schenkt, darf er es alleine großziehen. Walter und das Schwein Frieda werden Freunde. Dann kommt der Krieg und bringt eine große Hungersnot mit...
Wenn die Suppe fertig ist, ist die Geschichte noch nicht zu Ende. Die Suppe wird gemeinsam mit den Zuschauern gegessen und die Kinder erzählen wie die Geschichte weiter gehen könnte. Ab 6 Jahre Eintritt: Kinder: 3 Euro Erwachsene: 6 Euro

Dienstag, 17. November 2009 - Historischer Kalender

Anklageerhebung gegen einen Duisburger
wegen Mordes an jüdischen Zwangsarbeitern im März 1945
Der Leiter der Zentralstelle im Lande Nordrhein-Westfalen für die Bearbeitung von nationalsozialistischen Massenverbrechen bei der Staatsanwaltschaft Dortmund hat gegen einen 90-jährigen Rentner aus Duisburg wegen Mordes in 58 Fällen Anklage erhoben.
Dieser soll in Deutsch Schützen im heutigen Österreich als Angehöriger der 5. SS-Panzer-Division „Wiking“ mit weiteren SS- und HJ-Angehörigen am 28.3.1945 übereingekommen sein, jüdische Zwangsarbeiter zu erschießen. Der Angeschuldigte habe am 29.3.1945 mit weiteren Tätern mindestens 57 jüdische Zwangsarbeiter in mehreren Gruppen in ein nahe gelegenes Waldstück gebracht, wo sie ihre Wertsachen hätten abgeben und sich in einem Graben hätten niederknien müssen. Der Angeschuldigte und weitere SS-Angehörige sollen die jüdischen Zwangsarbeiter dann grausam von hinten erschossen haben.
Dem Angeschuldigten wird weiter zur Last gelegt, am selben oder am darauf folgenden Tag einen erschöpften und nicht mehr gehfähigen jüdischen Zwangsarbeiter auf einem Marsch mit mehr als 100 Zwangsarbeitern in der Nähe von Jabing im heutigen Österreich heimtückisch von hinten erschossen zu haben.
Die Anklage geht davon aus, dass sich der Angeschuldigte von einer der nationalsozialistischen Ideologie entsprechenden äußerst feindlichen und menschenverachtenden Gesinnung gegenüber den Opfern, die er als minderwertig betrachtet haben soll, leiten ließ.
Die 5. große Strafkammer des Landgerichts Duisburg hat zunächst darüber zu entscheiden, ob das Hauptverfahren gegen den Angeschuldigten zu eröffnen ist. Die Anklageschrift ist ihm zwischenzeitlich mitgeteilt worden. Er ist aufgefordert worden, innerhalb einer Frist von 2 Wochen zu erklären, ob er die Vornahme einzelner Beweiserhebungen vor der Entscheidung über die Eröffnung des Hauptverfahrens beantragen oder Einwendungen gegen die Eröffnung des Hauptverfahrens vorbringen wolle.

Große Nachfrage nach baureifen Grundstücken im Neubaugebiet Fiskusstraße in Duisburg-Neumühl
Fortschritte macht die weitere Bereitstellung von Baugrundstücken im Neubaugebiet Fiskusstraße in Duisburg-Neumühl. Nachdem fast alle Grundstücke durch das Immobilienmanagement der Stadt Duisburg (IMD) vergeben worden sind, stehen von den insgesamt 29 Grundstücken nur noch acht Grundstücke für den Bau von freistehenden Einfamilienhäusern und Doppelhäusern zur Verfügung. Interessenten wird empfohlen, sich möglichst kurzfristig beim Immobilien-Management Duisburg zu melden, weil die Vergabe sich nach dem Eingang der Bewerbung richtet.
Die Grundstücksgrößen bewegen sich zwischen 290 und 869 Quadratmeter. Damit
haben Bauwillige die Möglichkeit, mit unterschiedlich großen Grundstücken - ohne Bindung an Bauträger und Architekten - ihre eigenen Vorstellungen von einem Eigenheim zu verwirklichen. Der rechtsverbindliche Bebauungsplan ermöglicht auch eine individuelle Gestaltung in architektonischer Hinsicht. Die Grundstückspreise liegen zwischen 200 und 215 Euro pro Quadratmeter.
„Wir freuen uns, dass die Grundstücksangebote nicht nur von den Duisburger Bürgen, sondern auch von Interessenten aus den umliegenden Großstädten angenommen worden sind. Dies liegt sicherlich nicht nur an der zentralen Lage mitten im Grünen, sondern auch an der Möglichkeit der individuellen Bebauung, die der Bebauungsplan schon bei der Aufstellung vorgesehen hat“, so IMD-Geschäftsführer Uwe Rohde.
Um die Grundstücke im Innenbereich zu vermarkten, ist der Bau einer Erschließungsstraße erforderlich. Mit den Baumaßnahmen wurde bereits begonnen. Mit ersten Bauaktivitäten der neuen Eigentümer kann noch in diesem Jahr gerechnet werden.
Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.stadt-duisburg.de/imd. Kaufinteressenten können sich auch direkt an das Immobilien-Management-Duisburg, Sabine Templin, s.templin@stadt-duisburg.de, 0203/283-2818, wenden, bei der auch die aktuell zur Verfügung stehenden Grundstücke erfragt werden können. Auf der neu gestalten Internetseite des Immobilien-Management Duisburg stehen weitere Grundstücksangebote im gesamten Duisburger Stadtgebiet zur Verfügung.

Beschäftigung Älterer steigt auch in Duisburg
Nicht nur im Bundesgebiet, auch in Duisburg ist ein deutlicher Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verzeichnen.
Nach einer Studie der Bundesagentur für Arbeit hat die Zahl der sozialversi-cherungspflichtig beschäftigten Personen im Alter von 50 bis 64 von März 2005 bis März 2009 um 20,8 Prozent zugenommen. In Duisburg ist die Zunahme der Beschäftigung dieser Personengruppe im gleichen Zeitraum mit 21,9 Prozent sogar noch deutlicher ausgefallen.
„Im März 2005 lag der Anteil der 50 bis 64-jährigen an allen sozialversiche-rungspflichtig Beschäftigten bei 22,9 Prozent. Im März des Jahres 2009 lag der Anteil bei 26,9 Prozent“, so Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur. „Im gleichen Zeitraum ist die Gesamtzahl der sozialversicherungpflichtig Beschäftigten dieser Stadt nur um 5,2 Prozent gestiegen. Steigender Fachkräftebedarf und die demographischen Veränderungen in der Gesellschaft wirken sich hier positiv auf die Beschäftigungschancen der älteren Arbeitnehmer aus. An dieser mittel bis langfristigen Tendenz ändern auch kurzfristige konjunkturelle Einbrüche nichts.“
Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten älteren Arbeitnehmer in Duisburg um 31,2 Prozent von 9.960 auf 6.857 Personen gesunken.
„Diese Zahlen machen deutlich, dass die älteren Arbeitnehmer eine immer wichtiger werden“, betont Schoofs. „Wir müssen daher bei der Weiterentwicklung der Unternehmen und der Weiterqualifizierung der Mitarbeiterschaft diesen Personenkreis verstärkt in unser Denken und vor allem auch Handeln einbeziehen.“
Fragen zur Beschäftigung und Qualifizierung beantwortet die Agentur für Arbeit Duisburg unter der Telefonnummer 01801 555 111* für Arbeitnehmer und 01801 66 44 66* für Arbeitgeber.

LeBuffet und Forum Duisburg laden zur All-you-can-(b)eat-Party
Idealer Rahmen für Weihnachtsfeiern

Das Restaurant LeBuffet veranstaltet in Kooperation mit dem Forum Duisburg am 3. Dezember ab 18 Uhr eine Party unter dem Motto „All you can (b)eat“. Für 19 Euro können sich die Gäste unbegrenzt am „Live-Cooking“-Buffet im Obergeschoss von Karstadt bedienen. Getränke bis zu einem Gegenwert von 19 Euro sind ebenfalls inklusive. Das Parken in den Tiefgaragen Forum Duisburg und Königstraße ist für Gäste der Veranstaltung kostenlos. Tickets sind im Vorverkauf im LeBuffet-Restaurant sowie im Karstadt-Service-Center im Forum Duisburg erhältlich. Die Veranstaltung wird künftig regelmäßig stattfinden.
Ideale Weihnachtsfeier
„Die Party bietet sicherlich auch für viele kleinere Firmen eine gute Möglichkeit, in diesem Rahmen ihre Weihnachtsfeier zu gestalten“, meint Guido Gartz, Leiter des LeBuffet in Duisburg. Neben der Verköstigung erwartet die Gäste Lounge- und Diskomusik, ein Tanzbereich und eine Raucherlounge.

Informationsveranstaltung im BIZ: Anforderungen in Assessment-Centern
Am Donnerstag, den 19. November 2009, wird von 16:00 bis 18:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg auf die Anforderungen in Assessment-Centern vorbereitet.
Je besser man sich auf ein Assessment-Center vorbereitet, umso überzeugender und sicherer kann man mit seien Stärken punkten. In der heutigen Veranstaltung werden die verschiedenen Verfahren der Assessment-Center vorgestellt, Tipps zur Vorbereitung gegeben und praktische Übungen durchgeführt.
Angesprochen sind Personen, die nach (Fach-)Abitur eine betriebliche Ausbildung, ein duales Studium oder eine Ausbildung im öffentlichen Dienst anstreben. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Mobbing - verstehen und verhindern
Ein Seminar der Volkshochschule am Samstag, 28. November, von 10 bis 16.30 Uhr und am Sonntag, 29. November, von 10 bis 15 Uhr hilft Mobbingprozesse zu erkennen und thematisieren zu können. Wissen führt zu einer größeren Handlungskompetenz, welche Betroffene und Menschen, die Betroffene begleiten, dringend benötigen. Einer solchen Steigerung der Handlungskompetenz soll dieses methodisch abwechslungsreiche Seminar dienen, um zukünftig der Mobbingthematik gestärkt begegnen zu können. Die Veranstaltung findet im Zentrum für Personalentwicklung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz statt.

Montag, 16. November 2009 - Historischer Kalender

Grundsteinlegung Projekt „Brückenschlag“
Haniel lässt Treppenanlage zwischen Mercatorinsel und Friedrich-Ebert-Brücke errichten

Die Bauarbeiten für die Treppenanlage, die ab April 2010 die Friedrich-Ebert-Brücke mit der Spitze der Mercatorinsel verbinden wird, haben begonnen. Haniel finanziert das Projekt „Brückenschlag“ und leistet damit einen Beitrag zur Stadtteilentwicklung – und zur Kulturhauptstadt RUHR. 2010.

Die Mercatorinsel, einstige Lagerfläche für Schüttgüter am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr, liegt zum Teil brach. Doch das soll sich ändern. Ziel ist es, an der Inselspitze einen fast sechs Hektar großen Park anzulegen, der Raum für Kunst und Kultur bietet. Über die neue Treppe können Besucher das Gelände bequem zu Fuß erreichen. Zudem gibt es auf 16 Metern Höhe eine Aussichtsplattform.

Bis zum 30. April 2010 soll die Treppenanlage fertig sein. Mit der Planung und Bauleitung ist das Architekturbüro Tollé aus dem niedersächsischen
Verden beauftragt, das auch das neue Bürogebäude am Ruhrorter
Neumarkt entworfen hat.
Die Statik wurde durch das Ingenieurbüro Vössing mit Sitz in Duisburg erstellt. Das Tiefenfundament für die Treppenanlage steht bereits: mit Stahl verstärkte Betonpfähle, die 15 Meter in die Erde hineingebohrt wurden. Aus diesem Anlass wurde nun gemeinsam mit allen am Projekt beteiligten öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen der offizielle Grundstein gelegt. „Zwar sind Bauarbeiten auf der Mercatorinsel in der Hochwasserzeit von November bis März grundsätzlich untersagt. Wir haben jedoch Ausnahmegenehmigungen
beantragt und gehen davon aus, dass wir bis Anfang Dezember 2009 ohne Unterbrechung weitermachen können“, erklärt Anton Jordanland,
Projektleiter im Architekturbüro Tollé. Vorausgesetzt, der Wasserpegel von
aktuell 2,8 Metern steigt nicht über die Marke von 7,5 Metern. Dann wäre die Baustelle sofort zu räumen.
Standort stärken
Eine halbe Million Euro lässt sich Haniel das Projekt kosten, wobei das
Ingenieurbüro Vössing seine Arbeit nicht in Rechnung stellt. Haniel-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Klaus Trützschler: „Wir sehen den ‚Brückenschlag’ als nachhaltige Investition in unseren Standort. Die Anziehungskraft des Stadtteils für Touristen, neue Bewohner und Investoren wird steigen. Denn sobald die Inselspitze erschlossen ist, verbessert sich das Freizeitangebot. Ruhrort bekommt mehr Grünraum und eine großartige Bühne für Freiluftaufführungen.“
Der Vorsitzende der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH, Fritz Pleitgen, sieht in der neuen Nutzung der Inselspitze ein große Chance für die Kunst: „Duisburg hat mit dem neuen Freizeitkonzept die Möglichkeit, zu einem Bregenz am Rhein zu werden. Ein hochgestecktes Ziel, wie ich zugebe. Aber: warum nicht?! Der Platz ist ideal. Musik, Schauspiel und viele andere Dinge können sich zukünftig in einer stimmungsvollen Open-Air-Atmosphäre umschlungen vom Rhein in neuer Art den Menschen präsentieren.“
Einen Vorgeschmack darauf gibt es am 21. Mai 2010 am Hafeneingang in der Nähe der Mercatorinsel: Haniel präsentiert als Hauptsponsor der Kulturhauptstadt
RUHR.2010 eine spektakuläre Show – mit einem Schiff als Bühne. Die
spanisch-katalanische Theatergruppe „La Fura dels Baus“ wird mit 60 Trapezkünstlern das Stück „Das globale Rheingold“ aufführen. Dazu spielt ein Orchester live Musik von Richard Wagner und eine Neu-Komposition, die vom Kartografen und Wahl-Duisburger Gerhard Mercator inspiriert ist.
Teil eines Großprojekts „Brückenschlag“ ist eingebettet in den „Masterplan Ruhrort“, ein Entwicklungskonzept, das Haniel gemeinsam mit der Duisburger Hafen AG duisport, der Duisburger Gemeinnützigen Baugesellschaft GEBAG und dem Stadtentwicklungsdezernat in Auftrag gegeben hat. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland: „Der Hafenstadtteil Ruhrort hat mit seinen vielen Wasserlagen eine herausragende städtebauliche Qualität. Der vor kurzem vorgestellte ‚Masterplan Ruhrort’ sieht ein Bündel von Maßnahmen vor, mit denen die Attraktivität von Ruhrort noch weiter gesteigert werden soll. Der heute begonnene ‚Brückenschlag’ ist ein erster großer Meilenstein dieses Masterplans“.

Straßenmaut in Niederlande kein allgemeines Vorbild
Städte und Gemeinden warnen vor einfachen PKW-Mautlösungen

Die Niederlande möchten die allgemeine Kfz-Steuer durch eine benutzungsgestützte Straßenbemautung ersetzen. Im Grundsatz sollen die gefahrenen Kilometer individuell besteuert werden.
„Das Modell der Straßenmaut in den Niederlanden ist interessant und bislang einzigartig. Wir warnen aber davor, den voreiligen Schluss zu ziehen, man könne dies eins zu eins auf Deutschland übertragen“, so Dr. Gerd Landsberg, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes zur aktuellen Debatte.
„Das Prinzip einer Verursacher bezogenen Straßenbemautung ist grundsätzlich ein richtiger Ansatz, um zu einer gerechten Kostenbelastung zu kommen, die zudem die Umweltschutzziele unterstützt“, so Landsberg. Dies zeigt z.B. die LKW-Maut. „Konsequent wäre es, im LKW- und Güterverkehr die Bemautungsmöglichkeit nicht auf Bundesautobahnen zu beschränken, sondern auf alle Straßen auszudehnen“, so Landsberg. Dadurch könnte auch der Beanspruchung der kommunalen Straßeninfrastruktur entgegengewirkt werden.
Zudem muss berücksichtigt werden, dass die Niederlande eine sehr hohe Bevölkerungsdichte von 484 Einwohnern pro km2 haben. In Deutschland sind es dagegen 231 Einwohner pro km2, regional unterschiedlich nur 168 Einwohner/km2 in Niedersachsen oder 87 Einwohner je km2 in Brandenburg.
„Gerade in Ländlichen Räumen sind die Menschen unverzichtbar auf das Kfz angewiesen, als Berufspendler oder zum Einkauf – sie müssen mehr und weiter fahren. Dem müsste eine faire und nachhaltige Maut Rechnung tragen! Der Autofahrer auf dem Land darf nicht bestraft werden“, so Landsberg.
Eine Verkehrsmaut müsste im Übrigen berücksichtigen, welche Straßen genutzt werden. Bisher gibt es nur eine LKW-Maut auf Bundesautobahnen. Das Straßennetz des Bundes (Bundesautobahnen und Bundesschnellstraßen) hat eine Länge von etwa 52.800 km. Das kommunale Straßennetz dagegen hat eine Länge von über 490.000 km. „Eine Straßenmaut müsste also nicht nur zu einer gerechten Kostenlast der Straßennutzer führen. Das Aufkommen aus einer solchen Maut müsste zielgenau an die Ebene weitergegeben werden, die die Masse der Straßenbaulast zu tragen hat – und dies sind die Städte und Gemeinden“, so Landsberg.

Parese bedeutet soviel wie Erschlaffung - und von der Unmöglichkeit der Liebe in Zeiten allgemeiner Erschlaffung erzählt das fulminante Kreschjugendtheater-Projekt, das den dänischen Dauerbrenner namens ?Hamlet unter die Lupe nimmt. Zwei Mädchen und vier Jungs rollen das Rachedrama aus der Perspektive der schönen Wasserleiche Ophelia auf und siehe da: Selbst Hamlet hat ein Herz. Aber hat er auch genug Mumm, sich dazu zu bekennen? Oder will er wieder einmal nicht mitspielen: Sein oder nicht sein heißt dieses Mal: Liebe oder Tod! Ein temperamentvolles, todtrauriges und zugleich kreuzkomisches Plädoyer für das Wagnis Leben irgendwo zwischen Tanz und Theater, zwischen rasender Wut und allzu bekannten Worten. Den Männern wird der kräftig Kopf gewaschen - und die Frauen sollten besser schwimmen können.

Am Samstag, 21. November, im AWO-Seniorenzentrum Im Schlenk
Adventlicher Kunsthandwerkermarkt stimmt Wanheimerort aufs Fest ein

Es weihnachtet sehr am Samstag, 21. November, im AWO-Seniorenzentrum Im Schlenk in Wanheimerort. Der erste adventliche Kunsthandwerkermarkt stimmt von 11 bis 18 Uhr mit außergewöhnlichen Geschenkideen und Jazz-Klängen aufs Fest ein.
Wer mal nicht Krawatten für Onkel Uli oder Strümpfe für Tante Martha verschenken will, findet auf dem Markt im AWO-Haus Im Schlenk 1-3/Ecke Düsseldorfer Straße Einzelstücke und Originale: Handgeschnitzte Holzfiguren, Bilder, Patchwork und Stickereien, Taschenhüte oder individuell gestalteten Schmuck. Der Kreativkreis des Seniorenzentrums präsentiert ebenfalls seine künstlerischen Arbeiten.
Ums Wetter muss sich niemand Sorgen machen, denn die Kunst des Schenkens erlernt sich auf dem adventlichen Markt unter dem Dach des Seniorenzentrums, das längst zu einem Treffpunkt im Stadtteil geworden ist. Für weihnachtliche Klänge von Bass bis Tenor sorgen die Lohberg Voices. Das Vocal-Ensemble trifft mit seinem Programm „Latin meets Jazz“ den beschwingt festlichen Ton.
Das kulinarische Angebot reicht von herzhaft bis süß. Kaffee und Kuchen oder Glühwein und Würstchen stärken fürs Geschenke stöbern.
Der Besuch auf dem adventlichen Kunsthandwerkermarkt inspiriert, auch selbst wieder das eigene Geschick auszuprobieren und mit kreativen Ideen die Lieben zu überraschen.
Jutta Muntoni vom sozialen Dienst der AWOcura, die das Seniorenzentrum in Wanheimerort führt, hat gemeinsam mit den Bewohnern des Hauses den Markt liebevoll vorbereitet. Für die Ausstellung konnte sie zwölf Künstlerinnen und Kunsthandwerker aus Duisburg und Umgebung begeistern, ihre Einzelstücke an schön dekorierten Ständen dem Publikum zu präsentieren. Die Musikpädagogin ist überzeugt: „Der Besuch ist ein Ereignis und wird zu einem Erlebnis.“

Allwetterbad Walsum bleibt wegen der jährlichen Grundreinigung ab heute vorübergehend geschlossen
Das Allwetterbad Walsum bleibt von Montag, 16. November, bis Sonntag, 29. November, wegen der jährlichen Grundreinigung geschlossen. DuisburgSport bittet dafür um Verständnis. Ab Montag, 30. November, wird das Bad den Schwimmfreunden wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.

Kindertageseinrichtung Albert-Schweitzer-Straße feiert Jubiläum
Die städtische Kindertageseinrichtung Albert-Schweizer-Straße 64 in Duisburg- Huckingen feiert am Samstag, 28. November, von 15 bis 18 Uhr ihr 20-jähriges Bestehen. Es wird einen kleinen Basar mit gebastelten Kunstwerken der Kinder geben, auf dem sie in Ruhe stöbern können. Bei Kaffee, Kakao, Kuchen und Waffeln können sich alle großen und kleinen Besucher stärken.
Für die Feier sucht das Team der Einrichtung Fotos aus diesen 20 Jahren, die ausgestellt werden sollen. Wer als Kind oder Eltern in den Anfangsjahren dabei war und noch Fotos hat, die er oder sie dem Kindergarten ausleihen kann, wird gebeten sich zu melden unter der Telefonnummer (0203) 780898 oder unter der Mailadresse albertschweitzerstr@kita.duisburg.de.
Das Team der Einrichtung und die Kinder freuen sich auf das Fest, auf viele Gäste und viele schöne gemeinsame Erinnerungen aus den vergangenen 20 Jahren.

Große Fotografen: Hiroshi Sugimoto
In der Reihe „Berühmte Fotografen und Fotografinnen“ stellt Philipp Krug am Donnerstag, 19. November, 18.30 bis 20 Uhr, Hiroshi Sugimoto vor. Veranstaltungsort ist das VHS-Gebäude auf der Königstraße 47.
Der japanischer Fotograf, der in den USA lebt und arbeitet, bezeichnet sich selbst nicht als „Jäger“ nach guten Fotos, sondern als Fotograf, der seine Bilder schon im Kopf hat, um sie dann zu realisieren. Vielleicht wirken seine Bilder daher sehr konzentriert, präsent und einnehmend. Seit über dreißig Jahren arbeitet Sugimoto fast ausschließlich im Medium der Schwarz-Weiß-Fotografie, stets in Serien, die sich häufig über mehrere Jahre erstrecken. In seinen präzisen, sehr ruhigen Darstellungen beschäftigt sich der Fotograf mit Fragen von Realität und Abbildung, mit Vergehen und Festhalten von Zeit und schuf damit ein vielschichtiges Werk, das bei näherer Betrachtung interessante Standpunkte offenbart. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.

Wiedereröffnung Ratskeller Hamborn

Der Ratskeller Hamborn wird am Donnerstag gegen 18:30 Uhr mit einem Fassanstich durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland feierlich wiedereröffnet. Neuer Betreiber der Gastronomie im Souterrain des Hamborner Rathauses ist die Duisburger Werkkiste, ein im Duisburger Norden tätiger anerkannter Träger der Jugendberufshilfe.
 

Sonntag, 15. November 2009 - Historischer Kalender

Gedenkfeier zum Volkstrauertag
Die Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Sonntag, 15. November 2009, findet auf dem Waldfriedhof Wanheimerort statt. Die Veranstaltung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge beginnt um 11 Uhr in der neuen Trauerhalle des Krematoriums, Eingang Düsseldorfer Straße. Neben einer Ansprache der Kreisvorsitzenden, Ratsfrau Doris Janicki, stehen Musikbeiträge des „Mercator Ensembles“, bestehend aus Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker, sowie Textrezitationen von Rainer Besel auf dem Programm. Im Anschluss findet eine Kranzniederlegung am Mahnmal des Friedhofs statt.

Reges Interesse an der "Eule-Orgel"
Das Interesse war am Sonntag war groß. Der "Tag der offenen Tür" wurde in der Mercatorhalle die neue Eule-Orgel in all ihren klanglichen Facetten vorgestellt.

Mit dem Einbau der großen neuen Orgel ist die Philharmonie Mercatorhalle als moderner, attraktiver und vielseitiger Konzertsaal vollendet. Zahlreiche akustische Messungen sorgten für eine perfekt abgestimmte Disposition. Auch optisch verschmilzt die neue Orgel mit dem sie umgebenden Raum zu einer klaren und überzeugenden Einheit.
Mit vier Manualen und 72 Registern ist hier ein Instrument der Superlative entstanden, das auch Kapazitäten der internationalen Orgelszene anziehen wird. Die neue Orgel ist die einzige Konzertsaalorgel englischer Bauweise auf dem Kontinent.

Fotos von Manfred Schneider

DUISBURGER HOPPEDITZ ERWACHTE MIT VERSPÄTUNG
Während man in den anderen Karneval Hochburgen im Rheinland den „Hoppeditz“ am 11.11. um 11.11 Uhr wiederbelebt, geschieht dieses in Duisburg immer „Arbeitnehmerfreundlich“ an einem der Samstage um dieses närrische Datum.
So auch am vergangenen Samstag auf der Königstraße, als alle Duisburger Karnevalsgesellschaft Duisburgs zu diesem Ereignis zusammengekommen waren. Wie immer startete „Hoppeditz“ mit launischen und erheiternden Worten die „Karnevalssession 2009/2010“.

Prinz Michel I. spricht zu den Duisburger Jecken

Und wer es nicht wusste, konnte den jungen Mann, da noch geschminkt und kostümiert in den Duisburger Stadtfarben „Rot und Weiß“, wenige Stunden später noch einmal auf der Bühne des HDK, der mit seinem neuen Vorstand angetreten war, am König Heinrich Platz sehen. Natürlich hatte es sich OB Adolf Sauerland nicht nehmen lassen, bei diesem Ereignis dabei zu sein!

 Die Standarten der Duisburger Jecken, der HDK Vorstand und OB Adolf Sauerland  lauschen den Worten von „Hoppeditz“ Michael Jansen

War es doch kein Geringerer als Michael Jansen, der als „Prinz Michel I.“ die Duisburger Jecken mit einer wundervollen „Prinzencrew“ durch die närrischen Tage führen wird. Das Bühnenprogramm wurde von den teilnehmenden Karnevalsgesellschaften gestaltet und bot so manchen Augen und Ohrenschmaus. Da war es doch ein bitterer Tropfen, das Petrus auf einmal des Himmels Schleusentore öffnete und der Königsplatz wie leergefegt dalag und sich die Jecken unter Dächer und in die umliegenden Kaufhäuser flüchteten.
Zum 81. Geburtstag gratulieren konnte HDK Vorsitzender Bodo Malsch (li. mit Mokrofon) dem Ehrenpräsidenten des „Clubs Närrischer Literaten“, Günter Raabe, der den Duisburger Karneval seit Jahrzehnten mit seinen musikalischen Beiträgen verschönert.

Die Kindertanzgarde der Ruhrorter „Tönnekes d ritter“

Und als dann die stattliche Prinzengarde der Stadt Duisburg mit klingendem Spiel und Sr. Tollität und seiner „Mannschaft“ im Gefolge in Richtung Bühne marschierte, hatte der Himmelsvater doch noch ein Einsehen. Mit einem kernigen Appell an die Menschen in Duisburg, sich im Karneval ein wenig von den Alltagssorgen ablenken zu lassen, quittierten die standfesten Jecken mit einem donnernden Applaus und einem „Dreifachen Duisburg Helau“!  HM (Text und Fotos)


Prinzengarde der Stadt Duisburg

Samstag, 14. November 2009 - Historischer Kalender

Tag des Dialogs

Dr. Ludger Heid erinnert an den Rabbi Bereisch
Die Duisburger Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit lädt am 23. November zu einem Vortrag des Duisburger Historikers und Publizisten Dr. Ludger Heid in die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße ein.
Unter dem Titel „Mordechai Jakow Bereisch – der Dayan der ostjüdischen Gemeinde Duisburgs, oder: Wie der antisemitische Terror im März 1933 über Duisburgs Ostjuden kam“ erinnert Heid an den jüdisch-orthodoxen Gelehrten. Mordechai Jakow Bereisch, der von 1895 bis 1976 lebte, war Rabbiner der ostjüdischen Gemeinde in Duisburg und genoss ein hohes Ansehen. In der Person dieses Mannes, in seinem Leben und Schicksal, bündelt sich exemplarisch die Geschichte der Duisburger Ostjuden. Im März 1933 wurde Bereisch in einem sogenanten „Judenumzug“ durch Duisburgs Straßen getrieben und vor dem Stadttheater, wo eine tausendköpfige Menge zusammengeströmt war, auf spektakuläre Weise misshandelt. Doch dieses Spektakel nahm dann eine überraschende Wende, auf die Heid in seinem Vortrag eingeht.
Beginn der Veranstaltung ist 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Duisburger Tanztagen 2010
Das Spektrum reicht von Hip-Hop bis Show, von Folklore bis Modern Dance. Die Duisburger Tanztage bieten vom 04. bis zum 21. März 2010 Tänzerinnen und Tänzern aller Stilrichtungen und Altersgruppen eine perfekte Bühne. Anmeldungen zu dem größten Amateurtanzfestival Deutschlands sind ab sofort über die neu gestaltete Homepage www.duisburger-tanztage.de möglich.
Bei den Tanztagen 2009 standen annähernd 5.000 Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne. Da für 2010 mit einem ähnlichen Interesse gerechnet wird, empfiehlt sich eine baldige Anmeldung. Formationen, die sich im „First Call“ bis zum 20. Dezember anmelden, garantieren die Organisatoren eine Teilnahme. Danach sind im sogenannten „Second Call“ bis zum 24. Januar nur noch Anmeldungen in nicht ausgebuchten Tanz-Sparten möglich. Im abschließenden „Final Call“ werden Restplätze und Teilnahme-Plätze von der Warteliste vergeben.
Unter dem Motto „First Level” sind in der Rheinhausen-Halle vom 04.03.-14.03.2010 alle Formationen sortiert nach den unterschiedlichen Stilen zu sehen. Am Finalwochenende 20. und 21.03.2010 gibt es ein Wiedersehen mit den besten Gruppen im Theater am Marientor.
Die Anmeldung ist erstmals ausschließlich über die Homepage www.duisburger-tanztage.de möglich. Hier sind auch alle weiteren Informationen zu finden.

Unbekannte Nachbarn – Polen
Duisburger Sprachen- und Kulturtage: Polnisch

Die Duisburger Sprachen- und Kulturtage präsentieren eine Reihe von Veranstaltungen zum Thema Polen vom 13. bis 19. November. Veranstaltungsort ist das Kulturzentrum „Alte Feuerwache“ in Duisburg-Hochfeld. Täglich von 10 bis 19 Uhr besteht die Möglichkeit, Ausstellungen zu besuchen, Vorträge zu hören und eine Fülle von kulturellen Darbietungen zu genießen. Über Polens Geschichte und Kultur, Tradition und Moderne gibt es dabei viel zu erfahren. Die Initiative zu der Veranstaltung kam vom Jugendparlament Duisburg.
Auf dem Programm steht am Freitag, 13. November, 16 Uhr, ein Nachmittag mit der Tanzgruppe „Perelka“ („Perlen“). Dargeboten wird ein Programm aus Poesie und Musik zur „Herbstmelancholie“ mit Gästen aus Politik und Gesellschaft. Der Eintritt ist frei.
Kulturelle Höhepunkte sind ein polnisch-deutscher Nachmittag mit der Chansonette Jola Wolters am 15. November, um 16 Uhr und ein ungewöhnliches Chopin-Konzert auf Gitarren am 20. November, 19.30 Uhr.

Freitag, 13. November 2009 - Historischer Kalender

Klöckner & Co: Belebung der Nachfrage im September noch kein nachhaltiger Trend
Nach einem negativen EBITDA (EBITDA - Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von -132 Mio. Euro im ersten Quartal und -31 Mio. Euro im zweiten Quartal konnte Klöckner & Co im dritten Quartal erstmals im laufenden Geschäftsjahr ein positives EBITDA von +11 Mio. Euro erwirtschaften. Dazu beigetragen haben neben den konsequent weiter durchgeführten Kostensenkungsmaßnahmen vor allem stabilere Absatzpreise und damit zusammenhängend positive Bestandseffekte. Gleichwohl ist die Ergebnissituation mit einem aufgelaufenen EBITDA von -151 Mio. Euro für die ersten neun Monate aufgrund der immer noch deutlich unter dem Vorjahr liegenden Nachfrage weiterhin äußerst unbefriedigend. Der Absatz des Klöckner & Co-Konzerns lag bis Ende September 2009 mit 3,2 Mio. Tonnen um 34,6 % unter dem Vorjahreswert von 4,8 Mio. Tonnen. Der Umsatz sank um 44,2 % auf rund 3,0 Mrd. Euro; im Vorjahreszeitraum betrug er 5,4 Mrd. Euro.
Erste Anzeichen einer Belebung der Nachfrage im September können noch nicht als nachhaltiger Trend angesehen werden, die Preisentwicklung bleibt schwankend und beeinflusst das Kaufverhalten der Kunden. Nach einem positiven Trend im dritten Quartal sind die Preise seit Oktober für einige Stahl- und Metallprodukte in Europa und Nordamerika wieder unter Druck geraten. Vor diesem Hintergrund sowie saisonalen Einflüssen erwartet der Vorstand allenfalls ein ausgeglichenes operatives Ergebnis für das zweite Halbjahr. "Trotz einer bisher ausbleibenden nachhaltigen Belebung der Nachfrage gehen wir davon aus, dass die Talsohle durchschritten ist und rechnen mit einer graduellen Nachfrageverbesserung für das nächste Jahr. Ungeachtet der schwierigen Marktlage sieht sich Klöckner & Co durch die konsequent umgesetzten Maßnahmen aber gut aufgestellt, um die Chancen der Krise zu nutzen", so Gisbert Rühl, Vorstandvorsitzender der Klöckner & Co SE.
Durch den deutlichen Abbau des Working Capitals, der Begebung einer Wandelanleihe im Juni sowie der erfolgreichen Kapitalerhöhung im September 2009 konnte der Konzern zum Quartalsende ein Netto-Finanzguthaben von 139 Mio. Euro im Vergleich zu Netto-Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 571 Mio. Euro zum Jahresende 2008 ausweisen. Dem Konzern stehen damit nach der Umstrukturierung der Finanzierung sowie der Begebung der Wandelanleihe auf der Finanzierungsseite Fazilitäten von ins¬gesamt 1,6 Mrd. Euro zur Verfügung. Die Mittelfreisetzung aus dem Abbau des Working Capitals hat zu einer erheblichen Verbesserung des Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit auf 541 Mio. Euro im Vergleich zu 32 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum geführt. In den ersten neun Monaten konnte zudem bereits das Jahreseinsparziel für Sach- und Personalkosten von netto 100 Mio. Euro nahezu vollständig realisiert werden.
Nach dem Aussetzen der Akquisitionsstrategie zu Beginn der Wirtschaftskrise im letzten Jahr kehrt Klöckner & Co jetzt wieder auf den ursprünglichen Wachstumskurs zurück: "Die Sicherung der Finanzierung einschließlich der Platzierung der Wandelanleihe und der Kapitalerhöhung bieten ein solides finanzielles Fundament, um den Akquisitionskurs trotz der andauernden Finanzkrise wieder aufzunehmen. Mit der Unterzeichung eines Vorvertrags zum Erwerb der deutschen Becker Stahl-Service Gruppe, einem Stahl Service Center-Unternehmen mit rund 600 Mio. Euro Umsatz, ergreifen wir eine hervorragende Chance das Wachstum wieder zu beschleunigen und die Ergebnissituation nachhaltig zu verbessern", erläutert Gisbert Rühl. Die Becker Stahl-Service Gruppe betreibt eines der weltweit größten und modernsten Stahl Service Center mit Sitz in Bönen, Nordrhein-Westfalen. Mit dem Erwerb wird Klöckner & Co seine Marktposition im Bereich Flachstahl deutlich ausbauen und gleichzeitig eine größere Diversifikation auf der Kundenseite erlangen. Die Übernahme der Becker Stahl-Service Gruppe wird die größte Akquisition seit dem Börsengang im Jahr 2006 darstellen. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Kartellbehörden sowie einer noch durchzuführenden Due Diligence. Mit dem Abschluss des endgültigen Kaufvertrags wird Anfang 2010 gerechnet.
Entsprechend der EBITDA-Entwicklung betrug das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) bis Ende September 2009 -204 Mio. Euro (9M/2008: +686 Mio. Euro) und das Konzernergebnis vor Steuern -249 Mio. Euro (9M/2008: +634 Mio. Euro). Bedingt durch einen positiven Steuereffekt schloss Klöckner & Co mit einem Konzernverlust von -198 Mio. Euro (9M/2008: Konzerngewinn +526 Mio. Euro) in den ersten neun Monaten 2009 ab. Die Eigenkapitalquote per 30. September 2009 liegt auch unter Berücksichtigung des Verlusts der ersten neun Monate des Geschäftsjahres bei rund 38 % nach 35 % zum Ende des Geschäftsjahres 2008.  Andreas Rüdig

„Mondscheinsauna“ im Rhein-Ruhr-Bad
Die „Mondscheinsauna“ steht am Freitag, 20. November, im Rhein-Ruhr-Bad wieder auf dem Programm. Bis 1 Uhr nachts haben Nachtschwärmer dann die Möglichkeit, die Saunalandschaft des Bads zu genießen. Letzter Einlass ist an diesem Abend um 23 Uhr.
Auch zu dieser späten Stunde stehen den Gästen in der Blockhaussauna und der Finnischen Sauna die unterschiedlichsten Aufgüsse zur Verfügung, die wohltuend für die Haut sind sowie Körper, Geist und Seele entspannen.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

VHS-Vortrag: „Räume schaffen – Einrichtungsplanung für jeden Raum“
Tipps und Tricks zur Optimierung individueller Raumsituationen bietet Fachfrau Stefanie Seng am Dienstag, 17. November, 19.30 bis 21.45 Uhr in der VHS auf der Königstraße 47 an. Ideen gibt es unter anderem für für multifunktionelle Räume wie Wohnzimmer mit Essecke und Computerarbeitsplatz oder Kinderzimmer, in denen gespielt, geschlafen und Schulaufgaben gemacht werden. Auch kleine Wohnungen erfordern eine gute Organisation der Einrichtung. Der Eintritt beträgt 10 Euro.

Krebsberatung in Duisburg
Im Rahmen der Krebsberatung sind am Dienstag, 17. November, noch Termine frei. Für Fragen steht die Psychoonkologin Dr. Michaela Koenen im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ (roter kleiner Raum) auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte zur Verfügung. Damit niemand lange warten muss, wird gebeten sich bei der Kommunalen Gesundheitskonferenz von 9 Uhr bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 anzumelden.

Bruttoinlandsprodukt im 3. Quartal 2009 wächst um 0,7% gegenüber Vorquartal
Die deutsche Wirtschaft erholt sich weiter: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war - preis-, saison- und kalenderbereinigt - im dritten Vierteljahr 2009 um 0,7% höher als im Vorquartal, teilt das Statistische Bundesamt mit. Nach dem starken Einbruch im
Winterhalbjahr scheint sich der leichte Aufwärtstrend der Wirtschaft aus dem zweiten Quartal (+ 0,4%) fortzusetzen.
Im Vorjahresvergleich ist das Ausmaß der Wirtschaftskrise allerdings noch deutlich erkennbar: Das preisbereinigte BIP ging im Vergleich zum dritten Quartal 2008 um 4,7% zurück (kalenderbereinigt - 4,8%). Das Minus fiel damit etwas schwächer aus als noch im zweiten Quartal 2009 (- 7,0%, kalenderbereinigt - 5,8% gegenüber dem Vorjahresquartal).
Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) insbesondere von den Exporten und den Investitionen in Ausrüstungen und Bauten. Allerdings stiegen auch die Importe im Vergleich zum Vorquartal kräftig an, was unter anderem zu einem Aufbau der Lagerbestände führte. Die privaten Konsumausgaben gingen dagegen zurück und bremsten das Wirtschaftswachstum.
Die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2009 wurde von 40,4 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 81 000 Personen oder 0,2% weniger als ein Jahr zuvor.
Im Zusammenhang mit der erstmaligen Berechnung des dritten Quartals 2009 wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse des BIP für die ersten zwei Quartale 2009 überarbeitet. Dabei wurde die Veränderungsrate des BIP im zweiten Quartal 2009 um 0,1 Prozentpunkte nach oben revidiert.

Duisburg-Bergheim: Grabenacker wird zur Einbahnstraße
Duisburg, 12. November 2009 - Der Grabenacker in Rheinhausen-Bergheim wird ab Montag, 16. November, bis voraussichtlich Mitte März 2010 zwischen Flutweg und Auf dem Dudel zur Einbahnstraße. Der Kraftfahrzeugverkehr kann dann nur Richtung Auf dem Dudel fahren. Radfahrer sind von der Maßnahme nicht betroffen. Grund für die Sperrung sind Straßenbauarbeiten.

Donnerstag, 12. November 2009 - Historischer Kalender

Neues Grün für Hamborn:
Amt für Umwelt und Grün bepflanzt Ziegelhorststraße

Die rund 50.000 Straßenbäume in der Stadt bekommen Zuwachs. Das Amt für Umwelt und Grün pflanzt auf dem Mittelstreifen der Ziegelhorststraße in Duisburg-Hamborn auf einer Länge von rund 300 Meter insgesamt 21 Linden und drei Hainbuchen.
Die Arbeiten beginnen in der nächsten Woche und werden voraussichtlich 4 bis 5 Tage dauern. Die Stadt investiert für diese Maßnahme insgesamt rund 19.000 Euro.
Bäume sind besonders in einer Industriestadt wie Duisburg von immenser Bedeutung. Bäume führen zur Verbesserung der Umweltqualität und des Stadtklimas. Dies gilt nicht nur für Grünflächen und Parks, sondern auch für Straßenbäume. Grün an der Straße bindet Feinstaub, verbessert die Luftqualität, senkt die Temperatur und erhöht die Luftfeuchtigkeit. Die Stadt ist daher darum bemüht, den Grünanteil weiter zu steigern.

Krankenhauskosten 2008 um 5% auf 72,6 Milliarden Euro gestiegen
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes betrugen die Kosten der 2 083 Krankenhäuser in Deutschland im Jahr 2008 insgesamt 72,6 Milliarden Euro. Das waren 3,4 Milliarden Euro oder 5% mehr als im Vorjahr.
Die Personalkosten hatten mit 43,4 Milliarden Euro den größten Anteil (60%) an den Gesamtkosten, die Sachkosten schlugen mit 27,3 Milliarden Euro (knapp 38%) zu Buche. Im Vergleich zu 2007 nahmen die Personalkosten um 3,4% zu, die Sachkosten stiegen mit + 6,3% stärker. Ursachen hierfür waren vor allem die gestiegenen Kosten für Wasser, Energie und Brennstoffe (+ 10,9%) und für Lebensmittel (+ 9,6%).
Die Krankenhauskosten in Höhe von 72,6 Milliarden Euro enthielten auch Kosten für nichtstationäre Leistungen mit einem Gesamtvolumen von 9,4 Milliarden Euro. Das waren unter anderem Kosten für die Ambulanz (3,1 Milliarden Euro) sowie wissenschaftliche Forschung und Lehre (2,4 Milliarden Euro). Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung (bereinigte Kosten), die sich aus der Differenz zwischen den Gesamtkosten und den Kosten für nichtstationäre Leistungen ergeben,
lagen somit bei 63,2 Milliarden Euro.
17,5 Millionen Patienten und Patientinnen wurden im vergangenen Jahr vollstationär im Krankenhaus behandelt. Die bereinigten Kosten je Behandlungsfall betrugen im Bundesdurchschnitt 3 610 Euro.
Eine Übersicht über die Krankenhauskosten nach Bundesländern (Personal- und Sachkosten, Brutto-Kosten, bereinigte Kosten und Kosten je Fall) steht im Internet zur Verfügung. Ausführliche Daten enthält die Fachserie 12 Reihe 6.3 "Kostennachweis der Krankenhäuser", die ab Montag, den 16. November 2009 im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes erhältlich ist.

Orgeleinweihung mit "Tag der offenen Tür"
Am Sonntag, 15. November 2009 in der Philharmonie Duisburg (Mercatorhalle). Die Mitglieder der Duisburger Orgelkommission und Gäste stellen die neue Eule-Orgel in all ihren klanglichen Facetten vor.
Mit dem Einbau der großen neuen Orgel ist die Philharmonie Mercatorhalle als moderner, attraktiver und vielseitiger Konzertsaal vollendet. Zahlreiche akustische Messungen sorgten für eine perfekt abgestimmte Disposition. Auch optisch verschmilzt die neue Orgel mit dem sie umgebenden Raum zu einer klaren und überzeugenden Einheit. Mit vier Manualen und 72 Registern ist hier ein Instrument der Superlative entstanden, das auch Kapazitäten der internationalen Orgelszene anziehen wird. Die neue Orgel ist die einzige Konzertsaalorgel englischer Bauweise auf dem Kontinent.

NRW: Zahl der Erwerbspersonen sinkt bis 2030 um 800 000
Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der Erwerbspersonen - also derjenigen, die als Erwerbstätige oder Erwerbslose dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen - in
Nordrhein-Westfalen auf knapp 8,1 Millionen zurückgehen und damit um rund 800 000 niedriger sein als zur Mitte des gegenwärtigen Jahrzehnts (2005: 8,9 Millionen Erwerbspersonen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, wird bei dieser Prognose unterstellt, dass sich die NRW-Bevölkerung in den kommenden Jahren verringern und der demografische Wandel Veränderungen im Erwerbsleben mit sich bringen wird. So nehmen die Statistiker
an, dass die Erwerbspersonen künftig länger im Arbeitsleben verbleiben, sich die Ausbildungszeiten verkürzen und dass sich die Erwerbsquoten von Frauen an diejenigen der Männer annähern werden.
Sollte dagegen das heutige Erwerbsverhalten von Männern und Frauen und die Verweildauer im Arbeitsleben sich nicht signifikant verändern, müsste sogar mit einem Rückgang der Erwerbspersonen in NRW bis zum Jahr 2030 auf 7,5 Millionen gerechnet werden.

„Die weiße Stahlbrücke“:
Deutsch-türkischer Jugendaustausch wurde fortgesetzt

Unter dem Motto „Die weiße Stahlbrücke wächst“ führte die städtische Kinder- und Jugendeinrichtung Regionalzentrum Süd auf der Mündelheimerstraße im Rahmen des interkulturellen Dialoges wieder einen Jugendaustausch mit der Türkei durch. Die Begegnung unter Leitung von Monika Klein-Ratka und Cevdet Maras fand in Denizli in der Zeit von 12. bis 20. Oktober mit 15 Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren statt.

Zum vielfältigen Programm in der Türkei zählten Besichtigungen von kulturellen Stätten, Besuch von Aufführungen, Erleben der türkischen Bräuche und Sitten, Kennen lernen des Erziehungssystems in der Schule, ein Abendessen bei türkischen Familien, Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten bis hin zu einer Bootstour zum Naturparadies Gökova im Ägäischen Meer und natürlich Gemeinschaftsaktivitäten.
Karl Janssen, Duisburgs Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur, betont den Erfolg des Projektes: „Der Jugendaustausch bot die Basis für ein gegenseitiges Kennen lernen und führte zu einer Erweiterung der Toleranz und Kommunikationsfreude. Nur so können Vorurteile abgebaut werden.“
Die Gastfreundlichkeit und die lobenswerte Organisation von Denizli hat bei den Teilnehmern aus Deutschland sehr große Begeisterung geweckt. Bereits im letzten Jahr wurden als Symbol für die deutsch-türkische Freundschaft auf einem Feld nahe der Stadt Denizli viele junge Bäume gepflanzt und mit einem großen Schild mit der Aufschrift: „Die weiße Stahlbrücke“ versehen. Dieses Feld wurde in diesem Jahr erweitert und mit neuen Bäumen bepflanzt.
Der Leiter des Jugendamtes, Thomas Krützberg, verweist auf die besondere Bedeutung des interkulturellen Austauschs schon im Jugendalter: „Bei den Jugendlichen wurde das Verständnis für andere Werte und Normen, Lebensgewohnheiten und kulturelle Verhaltensweisen geweckt und erweitert. Sie fanden neue Freunde, erfuhren Neues, erlebten Fremdes, trafen auf eine faszinierende Kultur mit langer Tradition und Lebensart.“ Im nächsten Jahr ist wieder ein Jugendaustausch mit der Türkei geplant.

Pflanzaktion „Erinnerungsbäume“
In den letzten zwei Jahren haben Brautpaare anlässlich ihrer Eheschließung sowie junge Eltern zur Geburt ihres Kindes den Duisburger Standesämtern 45 Erinnerungsbäume gespendet.
Diese Bäume werden am 14. November auf der Grünfläche am Forsthaus Curtius gepflanzt. Die Pflanzaktion wird von einer Jagdhornbläsergruppe musikalisch begleitet. Bürgermeister Manfred Osenger wird sich bei den Spendern mit Speisen und Getränken bedanken.

Mittwoch, 11. November 2009 - Historischer Kalender

Neues aus der Stadtbibliothek Virtuell:
EPUB macht die Bibliothek in der Tasche möglich

Bereis seit August 2008 steht den Kunden der Stadtbibliothek Duisburg unter dem Namen „Stadtbibliothek Virtuell“ ein digitales Ausleihangebot als Alternative zum Bibliotheksbesuch rund um die Uhr online zur Verfügung. Dieses digitale Medienangebot ist nun um viele neue E-Books, digitale Hörbücher und Videos für die sogenannte „Onleihe“ erweitert worden. Darunter finden sich sowohl Literatur-Bestseller wie „Atemschaukel“ der diesjährigen Nobelpreisträgerin Herta Müller oder „Das Glück in glücksfernen Zeiten“ von Wilhelm Genazino, aber auch Sachbuch-Bestseller wie von Rüdiger Safranskis „Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft“ oder Lebensratgeber wie „Wunscherfüllung für Selbstabholer“ von Eva Wlodarek.
Neu ist, dass die genannten Werke, zusammen mit weiteren Titeln, noch im November neben dem gewohnten PDF-Format, das meist nur am Computer-Bildschirm gelesen wird, auch im EPUB-Format zum Testen zur Verfügung stehen werden. Elektronische Bücher (E-Books) wurden bisher bequem am PC ausgeliehen und genutzt - aber eben nur dort. Das EPUB-Format ermöglicht nun auch das Lesen auf mobilen Lesegeräten wie den E-Book-Readern, weil sie eine dynamische Anpassung des Textes an die jeweilige Bildschirmgröße des Lesers ermöglichen. Der Text bietet also immer den „richtigen“ Zeilenumbruch, wodurch ein angenehmer Lesefluss gegeben ist.

Erst seit März 2009 gibt es überhaupt ein populäres Inhalte-Angebot für E-Book-Reader auf dem deutschsprachigen Markt. Auf der Frankfurter Buchmesse waren digitale Lesegeräte eines der Hauptthemen. Zunächst ist die Onleihe für eine Nutzung auf den Readern von Sony optimiert. Dieser Service wird aber kontinuierlich auf andere Gerätehersteller ausgeweitet und schon 2010 soll eine mobile Version für Lesegeräte mit Mobilfunk dazukommen. Damit können Bibliothekskunden dann ihre heimische Bibliothek buchstäblich in die Tasche stecken - und das garantiert kostenlos und schwerelos.
Mit ihrem aktuellen Angebot, E-Books für E-Book-Reader digital auszuleihen zu können, ist die Stadtbibliothek Duisburg bei der digitalen Medienrevolution nicht nur ganz vorne dabei, sondern investiert auch in die digitale Medienkompetenz.
Und so funktioniert es: Für eine schnelle Suche sind die Medien auf den Onleihe-Seiten der Stadtbibliothek Virtuell in die Bereiche E-Book, E-Paper, E-Audio, E-Musik und E-Video geordnet. Damit Nutzer mit E-Book-Reader die EPUB-Titel unkompliziert finden können, wurde auf der Onleihe-Seite ein Schnellzugriff integriert, über den alle „Titel für E-Book-Reader“ anzeigt werden. Zu jedem Titel gibt es eine Vorschau. So kann der Kunde am PC oder Notebook stöbern und Probe lesen, -sehen oder -hören. Auf einen Blick ist erkennbar, ob das gewählte Medium für den Rechner oder das Lesegerät geeignet ist. Trifft letzteres zu, muss sich der „Onleiher“ nur noch mit seinem Benutzernamen und dem Passwort seines Bibliotheksausweises aus der Stadtbibliothek Duisburg anmelden, die Datei downloaden und kann diese per USB auf einen E-Book-Reader überspielen. Für die Nutzung der EPUB-Titel auf einem Rechner und die Übertragung auf einen E-Book-Reader benötigt er lediglich das kostenlose Programm Adobe Digital Editions.

Vorlesetag in der Kindertageseinrichtung In den Haesen
Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages wird Landtagsabgeordneter Rainer Bischoff am Freitag, 13. November, um 11 Uhr im städtischen Familienzentrum/Kindertageseinrichtung In den Haesen 94 in Duisburg-Homberg vorlesen. Der Vorlesetag ist eine Initiative der Wochenzeitung „Die Zeit“ und der Stiftung Lesen. Ziel ist die Stärkung der Vorlesekultur in Deutschland. Rainer Bischoff liest aus dem Kinderbuch „Wenn der wilde Wombat kommt“ von Udo Weigelt mit Bildern von Melanie Freund, Verlag minedition.
Die Geschichte „Wenn der wilde Wombat kommt“ verdeutlicht, dass Verunsicherung und Ängste die Entstehung von Vorurteilen gegenüber dem Unbekannten begünstigen. Aus der Sicht der Zootiere wird die bevorstehende Ankunft des kleinen Wombat erzählt. Kein Tier kennt einen Wombat, doch in der Vorstellung der Tiere werden ihm Eigenschaften zugeordnet, die alle in Angst und Schrecken versetzen. Kein Wunder, dass sich alle Tiere verstecken, als der Wombat im Zoo eintrifft.
In der Einrichtung lesen regelmäßig im Rahmen des Vorleseprojektes des Büros für Bürgerengagement, der Stadtbücherei Duisburg und des Jugendamtes drei ehrenamtliche Vorlesepaten vor. Am Freitag werden auch die Vorlesepaten und die Leiterin der Stadtteilbibliothek Jutta Flaßhove, mit der die Kindertageseinrichtung eng kooperiert, anwesend sein.

9. Kölner Gespräch zu Architektur und Denkmalpflege zum Thema
„Denkmalpflege und ökologische Sanierung“

Die Dächer des Kölner Domes gepflastert mit Solarzellen? Genau dies ist zu sehen auf dem Werbeplakat eines Solaranlagenherstellers; eine Fotomontage, die den Konflikt zwischen Denkmalschutz und der Forderung nach ökologischer Sanierung provokativ auf den Punkt bringt. Eine Fachtagung des LVR-Amtes für Denkmalpflege im Rheinland und des Instituts für Baugeschichte und Denkmalpflege der Fachhochschule Köln widmet sich im „9. Kölner Gespräch zu Architektur und Denkmalpflege“ dem Thema „Denkmalpflege und ökologische Sanierung“.

Förderpreisverleihung der Freimaurerloge „Zur deutschen Burg“
Das Familienkonzert des Musikschulbezirks Süd steht am Sonntag, 22. November, unter dem Motto „Klangfarben“. Unter der Gesamtleitung von Reinhard Kaisers werden in der Aula des Mannesmann-Gymnasiums, Am Ziegelkamp, 13 Ensembles, Solisten und Tänzer ein interessantes und abwechslungsreiches Programm präsentieren. Innerhalb der Veranstaltung werden die diesjährigen Förderpreise der Freimaurerloge „Zur deutschen Burg“ an Schüler der Niederrheinischen Musik - und Kunstschule sowie des Friedrich-Albert-Lange-Berufskollegs verliehen. Der Eintritt beträgt 5, ermäßigt 3 Euro. Kinder zahlen nichts.

Dienstag, 10. November 2009 - Historischer Kalender

9. November: Gedenkfeier zum Jahrestag der "Progromnacht"
A
uch in diesem Jahr findet wieder am 9. November eine Gedenkfeier zum Jahrestag der "Progromnach"t statt. Ort des Geschehens: der Ratssitzungssaal im Rathaus und die Gedenkstätte am Rabbiner-Neumark-Weg.
Drei türkische Schülerinnen des Max-Planck-Gymnasiums stellen anhand eines fiktiven, selbst geschriebenen Textes eines Duisburger Juden vor.
"Die Rechtsextremisten mit ihrer kruden Ideologie versuchen, ihre Ansichten auch unter Fußballfans zu verbreiten. Theo Zwanziger, der Präsident des DFB, erhielt den Leo-Beck-Preis. Er propagiert "ull Toleranz gegen Intoleranz auf den Fußballtribünen". Er weicht keinen Zentimeter vor Fremdenfeindlichkeit zurück," betont Oberbürgermeister Adolf Sauerland in seiner Begrüßungsansprache.

"Ich gehöre der 1. Nach-Auschwitz-Generation an," berichtet der jüdische Journalist und Publizist Günther B. Ginzel in seinem Vortrag `Als ihnen das Lachen verging - der 9. November 1938 - die Geschichte einer deutsch-deutschen Herausforderung. "Man ist aber mit den Ereignissen aufgewachsen. Ich muss mich an die alten Kölner Sozialdemokraten erinnern. Sie waren nahe am Wasser gebaut. Sie weinten schnell, wenn sie nachdachten. Das Weinen hatte aber Qualität. Das Begreifen des Nichtbegreiflichen führt uns hier und heute zusammen. Trotz allen Forschens haben wir keine logische Erklärung für die damaligen Ereignisse. Das Gedenken wird nicht in der Synagoge, sondern im gesellschaftspolitischen Raum begangen. Hier weinen nicht Juden über tote Juden. Generationsübergreifend gedenken Juden wie Nichtjuden. Wir haben lange Zeit nur den Widerstand von Adel und Militär wahrgenommen. Es gibt eine Legendenbildung. Irgendwer kam von irgendwoher und zündete die Synagoge an. Man war erschüttert. Es gab aber auch Häme. Für junge Leute war die Progromnacht auch ein spannendes Abenteuer. Es hat sich damals gelohnt, ein Nazi zu sein. Jede deutsche Innenstadt ist eine Dokumentation der Bereicherung an Juden."
Ginzel recht auch kritisch mit der Gedenkkultur der DDR ab, die nur den kommunistischen Widerstand kannte und alles andere ausblendete. AR

Ein Fest für Friedrich Schiller
Der 250. Geburtstag des Dichters Friedrich Schiller (1759-1802) ist Anlass für ein Fest in der Volkshochschule am Mittwoch, 11. November 2009 (18 bis 21 Uhr). Rezitationen aus seinen Werken, Anmerkungen zu seiner Biographie, Musik und vieles mehr werden an diesem Abend ein spannendes und unterhaltsames Bild dieses bedeutenden Menschen zeichnen. Dabei wird es mit Ursula Jung, Hannelore Schulte, Jörg Mascherrek, Wolfgang Schwarzer und Silvester Pece (Akkordeon) auch um Kabale und um Liebe gehen,um Äpfel und um Wilhelm Tell – insgesamt eine „Huldigung der Künste" (Gedicht von 1802).  Eintritt 10 Euro.

NRW: Jedes neunte Kind unter drei Jahren in Kindertagesbetreuung

Anfang März 2009 besuchten in Nordrhein-Westfalen 52 500 Kinder unter drei Jahren ein mit öffentlichen Mitteln gefördertes Angebot der Kindertagesbetreuung. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das fast ein Viertel (23,2 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor. Die Betreuungsquote der unter Dreijährigen stieg binnen Jahresfrist von 9,4 Prozent auf 11,6 Prozent.
Drei Viertel (39 400) der betreuten unter drei Jahre alten Kinder gingen im März 2009 in eine Kindertageseinrichtung; die übrigen 13 100 wurden von Tagesmüttern/-vätern betreut.
Regional variierten 2009 die Anteile der betreuten Kinder an der Gesamtzahl der Kinder unter drei Jahren zwischen 6,2 Prozent (Kreis Höxter) und 22,6 Prozent (Stadt Münster. (IT.NRW)

Zwei große Geburtstagspakete für Jugendtreff „ Einstein “ in Neumühl
 Dank einer großzügigen Spende des Lions Clubs Duisburg-Concordia konnte vor einem Jahr in Duisburg-Neumühl an der Albert-Einstein-Straße der Jugendtreff „Einstein“ in einer Containeranlage eröffnet werden. Die Lions ließen es sich nicht nehmen, der erfolgreichen Einrichtung zum ersten Geburtstag gleich zwei Überraschungspakete mit den Maßen 6,058 Meter (Länge) mal 2,438 Meter (Breite) mal 2,591 Meter (Höhe) zu überreichen. Mit zwei zusätzlichen Standardcontainern besagter Größe wird die bereits aus vier Containerelementen bestehende Anlage Dank der neuerlichen Spende der Lions erweitert. 
 Schon kurz nach seiner Eröffnung im Herbst 2008 entwickelte sich „Einstein“ zum beliebten Treffpunkt für Neumühler Jugendliche unterschiedlichster Nationalität. Kein Wunder, dass der Trägerverein „Offne Jugendarbeit Neumühl“ (Ofju e.V.) den das Jugendamt als anerkannten Träger der freien Jugendhilfe mit der pädagogischen Arbeit vor Ort betraut hatte, auf ein Jahr erfolgreicher Arbeit zurück blickt. Nicht nur die Besucherzahlen stiegen stetig an, sondern auch die Angebote aus den Bereichen Medienpädagogik, Sport, geschlechtsbezogene Arbeit, künstlerische und beispielsweise musische Gestaltung wurden kontinuierlich erweitert. Und die Jugendlichen nahmen diese Möglichkeiten zur strukturierten Freizeitgestaltung dankend an.
 
Auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland, der sowohl bei der Einweihung anwesend war als auch zur ersten Geburtstagsparty kam, war beeindruckt: „Wie wichtig dieser Jugendtreff ist, kann man am Zuspruch der Jugendlichen ablesen. Deswegen spreche ich im Namen der Stadt dem Lions Club Duisburg-Concordia meinen aufrichtigen Dank für die erneute Zuwendung aus. Damit kann dieses für den Stadtteil wichtige und notwendige Angebot ausgebaut werden.“

ions-Club-Präsident Rainer Peitz, Bezirksbürgermeister Uwe Heider, Lions-Club-Gründungspräsidentin Ursula Baaten, Lions-Sekretär Werner Helmrich, Susanne Lohaus (Vorstand Ofju e.V.), Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Robert Tölle (Vorstand Ofju e.V.) kamen zum ersten Geburtstag des Jugendtreffs „Einstein“ 

Montag, 9. November 2009 - Historischer Kalender

Advent am Immendal: Pfeffernüsse, türkische Pizza und Balkanklänge
Zu einem interkulturellen Fest im Advent lädt das Netzwerk rund um den Immendal in Duisburg-Hochfeld am Samstag, 21. November, von 15 bis 19 Uhr ein. Kleine und große Bürger sind herzlich eingeladen, gemeinsam am Feuer zu sitzen, Stockbrot zu backen, Leckereien zu naschen, traditionelle Winter- und Weihnachtslieder zu singen oder orientalischen Klängen zu lauschen. Das Bastel- und Aktivitätsprogramm für Kinder und Eltern findet auf dem Innen- und Außengelände des städtischen Familienzentrums Immendal 32 statt. Neben dem Kindertheaterstück „Peter Pan“ wird das kulturelle Highlight des besinnlichen Nachmittags der aus Mazedonien stammende Duisburger Weltmusiker Mustafa Zekirov sein.
Das Immendaler Netzwerk besteht aus der Kindertagesstätte/ Familienzentrum Immendal, der Internationalen Initiative Hochfeld, dem Stadtteiltreff Hochfeld/Jugendamt sowie der Tagesgruppe Walzenstraße der AWO-Integrations GmbH und arbeitet seit Jahren eng zusammen mit dem Ziel, die Lebensqualität von Kindern und ihren Familien in Hochfeld zu verbessern. Es wird unterstützt von der Entwicklungsgesellschaft Duisburg und dem Jugendamt der Stadt Duisburg.

40 Jahre PTA-Lehranstalt Duisburg
Jubiläumsfeier und Tag der offenen Tür am 14. November
Die städtische Lehranstalt für pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA-Lehranstalt) lädt am Samstag, 14. November, von 14 bis 16.30 Uhr im Gertrud-Bäumer-Berufskolleg auf der Klöcknerstraße 48-50 in Duisburg-Neudorf wieder zum Tag der offenen Tür ein und feiert gleichzeitig ihr 40-jähriges Bestehen. Die Schülerinnen und Schüler demonstrieren im Labor die Arzneimittelherstellung am Beispiel von Salben, Kapseln, Zäpfchen und Tabletten und geben Einblicke in die chemisch-physikalische Arzneistoffprüfung. In den Klassenräumen wird gezeigt, was eine zukünftige PTA alles erlernen muss, um als „rechte Hand des Apothekers“ eine qualifizierte Kundenberatung durchführen zu können.  

 Als 1968 der Beruf „Pharmazeutisch-technische Assistentin“ per Gesetz neu geschaffen wurde, zeigte sich die Stadt Duisburg sehr interessiert, eine Lehranstalt für diese neue Ausbildung zu schaffen. Viel Engagement und Vorarbeit waren nötig, bis am 1.Oktober 1969 der Lehrbetrieb in den Räumen des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs aufgenommen werden konnte. Damals waren es 32 Schülerinnen, die chemische Analytik und die Salbenherstellung perfekt erlernten. Mittlerweile gehen jedes Jahr 78 Schüler an den Start, die Schule ist zweizügig, in neuen Räumen und Laboren untergebracht und wohl eine der modernsten Lehranstalten der Umgebung. Bis heute haben rund 1500 Schüler und Schülerinnen ihren Abschluss als staatlich anerkannte PTA in Duisburg abgelegt. Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird in der Feierstunde am 14. November auf die 40-jährige Trägerschaft der Stadt Duisburg mit Freude zurückschauen können.  
 In der zweijährigen Ausbildung erhält die PTA umfassende Kenntnisse über die Arzneimittel und ihre Wirkungen ebenso wie über mögliche Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln. Empfehlungen aus dem Bereich der Homöopathie oder der Einsatz einer Teemischung, Tipps für eine ergänzende Ernährung können in ein Beratungsgespräch einfließen. Fundierte Kenntnisse über Krankenpflegeartikel, Kosmetik und Pflegeprodukte, Diäten bei verschiedenen Krankheitsbildern werden erarbeitet. Ein Basiswissen in pharmazeutischer Chemie, angewandter Mathematik und Physik, Gesetzes- und Gefahrstoffkunde müssen angeeignet werden. Bewerber sollten zur Ausbildung Einfühlungsvermögen und ein karitatives Bewusstsein sowie die Fähigkeit zur Kommunikation mitbringen. Leistungsbereitschaft, Freude an der Arbeit, Aufgeschlossenheit, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Lust an neuen Ideen und deren Umsetzung werden erwartet und im Klassenverband geübt.  
 Voraussetzung für diese Ausbildung ist ein mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife), wünschenswert sind ein gutes Verhältnis zu Zahlen und Formeln, eine Neigung zu den Naturwissenschaften, ausgeprägte Fingerfertigkeit und ein Bewusstsein für verantwortungsvolles und sorgsames Arbeiten. Die theoretischen und praktischen Grundlagen werden in der zweijährigen, intensiven schulischen Ausbildung an der PTA-Lehranstalt vermittelt. Ein halbjähriges Praktikum in einer Apotheke schließt die Lehrzeit ab, so dass man nach insgesamt zweieinhalb Jahren staatlich geprüfte PTA ist. 

Beendigung der allgemeinen Ausgabe der Lohnsteuerkarten 2010
Das Ordnungsamt der Stadt Duisburg informiert, dass die allgemeine Zustellung der Lohnsteuerkarten 2010 beendet ist. Wer seine Lohnsteuerkarte 2010 noch nicht erhalten hat, sollte sich umgehend an die Bürger-Services in den Bezirksämtern wenden.
 Die bisher übliche Informationsschrift für Lohnsteuerzahler ist den Lohnsteuerkarten nicht mehr beigefügt, weil die Landesfinanzverwaltung diese Broschüren den Gemeinden nicht mehr zur Verfügung stellt. Auf der Internetseite des Finanzministeriums NRW www.fm.nrw.de ist die Broschüre unter „Infos für Steuerzahler“ verfügbar.
 Bevor die Lohnsteuerkarte an den Arbeitgeber oder an sonstige Stellen weitergegeben wird, sollten alle Angaben auf der Karte auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
 Alleinerziehenden, die bis zum 20. September 2009 die zur Gewährung der Steuerklasse zwei erforderliche Versicherung zum Entlastungsbetrag für Alleinerziehende nicht abgegeben haben, wird zunächst die Steuerklasse eins bescheinigt. Eine entsprechende Versicherung kann, wenn die Voraussetzungen erfüllt werden, weiterhin unter Vorlage der Lohnsteuerkarte beim Bürger-Service abgegeben werden. Informationen sind auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter www.stadt-duisburg.de unter den Dienstleistungen „Steuerklasse zwei“ und „Lohnsteuerkarten ausstellen/ändern“ zu finden.
 Nicht mehr benötigte Lohnsteuerkarten sind dem Bürger-Service des zuständigen Bezirksamtes zurückzugeben. Weitere Informationen gibt es bei Call Duisburg unter der Telefonnummer (0203) 94000.

Rhein-Ruhr-Bad in Kinderhänden
Beim „Kids Day“ am Sonntag, 15. November, regieren die Kinder zwischen 15.30 und 17 Uhr wieder das Rhein-Ruhr-Bad. Mit Spielgeräten kann dann das Sportbecken erobert werden und Clown Juppi bezaubert alle Besucher mit seinen Zauberkünsten. Einfach nur gute Laune verbreitet er unter anderem, indem er Tierfiguren aus Luftballons knotet. 
 Mit den attraktiven „Aktionspreisen“ im Rhein-Ruhr-Bad kann die ganze Familie bereits für 11 Euro einen vierstündigen Besuch am Sonntagnachmittag genießen. Für 15 Euro besteht für Familien zudem die Möglichkeit, den ganzen Tag im Rhein-Ruhr-Bad zu bleiben.

Bauernmarkt-Verlegung in der Vorweihnachtszeit
In der Zeit vom 19. November 2009 bis 23. Dezember 2009 findet der Duisburger Weihnachtsmarkt auf der Königstraße statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt ab Samstag, 14. November 2009, während der Weihnachtsmarkt-Zeit weichen und wird in den Bereich der Königstraße ab Hohe Straße bis zur Tourist Information verschoben.
Die Händlerinnen und Händler werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment für die Kundschaft immer donnerstags und samstags von 10:00 bis 18:00 Uhr präsent sein, so dass an diesen Tagen durch den Bauernmarkt und den Weihnachtsmarkt ein doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen.

An Krisen wachsen: Resilienz - ein ermutigendes Konzept
Ein Vortrag der Volkshochschule am Dienstag, 17. November, um 18 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte erläutert das Konzept der Resilienz, skizziert Befunde aus der Forschung und macht damit seine Relevanz für die Lebenspraxis deutlich.
Wie gelingt es Menschen, trotz ungünstiger Bedingungen eine positive Entwicklung in ein gelingendes Leben zu nehmen? Warum überstehen manche Personen schlimmste Krisen unbeschadet und gehen sogar gestärkt aus ihnen hervor? Antworten auf die Frage, welche Faktoren Menschen widerstands- und krisenfähig machen, gibt das Konzept der „Resilienz“. Bei der Resilienz-Forschung wird nicht nach Defiziten gesucht, sondern nach den Stärken und Kompetenzen, welche die Bewältigung von schlimmen Lebensereignissen ermöglichen.

Internet-Schnupperkurs 50Plus in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße bietet einen neuen zweitägigen Internet-Schnupperkurs speziell für Menschen ab 50 Jahren an. Am Dienstag, 24. November und am Freitag, 27. November, jeweils von 10 bis 12 Uhr, führt der Kurs in den Umgang mit dem „World Wide Web“ ein. Ohne Leistungsdruck werden bei Bedarf zu Beginn auch die Handhabung von Maus und Tastatur sowie die wichtigsten Funktionen des Browsers geübt. Grundkenntnisse im Umgang mit der PC-Tastatur und erste Erfahrungen mit der PC-Maus sollten aber vorhanden sein. In praktischen Übungen werden die Teilnehmer dann ausreichend Gelegenheit haben, im Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen. Der Kurs findet in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße statt.
Anmeldungen sind an der Erstinformation der Zentralbibliothek oder unter 0203 283 4218 möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt für Besitzer eines gültigen Bibliotheksausweises 10, für Nicht-Bibliothekskunden 14 Euro.

VHS-Vortrag: „Viele Mütter haben Angst vor der Geburt eines Sohnes“
Mit der „Angst vieler Mütter vor der Geburt eines Sohnes“ beschäftigt sich ein Vortrag der Volkshochschule, am Dienstag, 17. November, 20 Uhr. Veranstaltungsort ist das VHS-Gebäude auf der Königstraße 47.
Die Referentin, Maren Tiedtke, vermittelt einen Überblick über die geschlechtsspezifische Entwicklung von Jungen und Mädchen und geht dabei vor allem auf das Spielverhalten von Jungen ein. Mütter und künftige Mütter können so erfahren, was sie beachten sollten, um ihrem männlichen Nachwuchs einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen.
VHS-Seminar: „Mehr Zeit für Lebensqualität“

„Mehr Zeit für Lebensqualität“ lautet der Titel eines Seminars der Volkshochschule, das sich vor allem an diejenigen richtet, die vor dem Übergang vom Berufsleben in den „Un-ruhestand“ stehen oder bereits als Rentner mit den neuen Problemen und Herausforderungen dieser Lebensphase konfrontiert sind. Diese Veranstaltung unter der Leitung von Anton L. Thomas findet am 20. und 21. November statt. Sie beginnt am Freitag von 18 bis 22 Uhr und wird am Samstag von 9 bis 13.45 Uhr fortgesetzt.
Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage der sinnvollen und nunmehr weitgehend selbstbestimmten Zeitnutzung. Wie kann man den neuen Lebensabschnitt befriedigend, aktiv und trotzdem stressfrei gestalten? Bewährte Techniken der Selbstorganisation und der Zeitoptimierung sowie viele Möglichkeiten der Verbesserung der persönlichen Zeitqualität werden vorgestellt und in einem Kreis Gleichgesinnter besprochen. Eine vorherige Anmeldung in der VHS ist erforderlich.

Samstag, 7. November 2009 - Historischer Kalender

Grüngürtel Duisburg-Nord:
Landgericht Duisburg bestätigt Vorgehen der Stadt

Eine lange erwartete gerichtliche Klärung für den Grüngürtel ist nun rechtskräftig: Die Klage eines Bruckhausener Eigentümers gegen die Stadt Duisburg vor dem Landgericht Duisburg unter anderem auf Zahlung einer Mietausfallentschädigung wurde voll umfänglich als unbegründet abgewiesen und die Vorgehensweise der Stadt bestätigt.
Die Stadt Duisburg hatte Ende des Jahres 2007 das Sanierungsverfahren für einen Teilbereich des Projektes Grüngürtel Duisburg-Nord eingeleitet, weil in den Randlagen zur Industriefläche des größten Stahlwerkes in Deutschland städtebauliche Missstände – wie sehr schlechte Gebäudezustände und hoher Wohnungsleerstand – zum Vorschein gekommen waren. Mit dem geplanten Rückbau von mehr als 100 Häusern und der Errichtung eines Grüngürtels als Park mit Landschaftsbauwerk sollen die Missstände behoben werden. Der Grüngürtel wird nicht nur bestehende Grünzonen vernetzen, sondern auch die verbleibende Wohnbebauung stärker von der Industrie trennen. Darüber hinaus soll an der Arnold-Overbeck-Straße ein Gewerbegebiet entstehen. Dazu muss dort die Wohnnutzung aufgegeben werden.

Die für die Errichtung des Parks notwendigen Grundstücke befinden sich überwiegend im Privateigentum. Für fast 50 Objekte konnte bereits eine Einigung mit den Eigentümern über den Ankauf durch die Stadt erzielt werden. Für weitere rund 40 Objekte werden konkrete Verhandlungen geführt. Mit dem Erwerb der Immobilie durch die Stadt werden auch die Mietverträge übernommen; die Mieter werden von der Stadt und der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH betreut.
Vor dem Erwerb der Wohnhäuser können durch Auszug von Mietern Einnahmeverluste entstehen. Eine aktive Betreuung und Beratung von Mietern erfolgt daher nur in städtischen Gebäuden. Um dennoch eventuelle Nachteile so gering wie möglich zu halten, bemüht sich die Stadt, schnell zu helfen und bietet kurzfristig den freiwilligen Erwerb der Grundstücke an.
Dabei ist die Stadt als öffentliche Hand an den Verkehrswert gebunden. Bei der Wertermittlung wird eine vermietbare Wohnung – unabhängig davon, ob sie zurzeit vermietet ist oder nicht – mit berücksichtigt. Daher erhält der Eigentümer bei einem Verkauf auf jeden Fall den Wert leerstehender aber grundsätzlich vermietbarer Wohnungen entschädigt.
Mit dem nun gefällten Urteil dürften zusätzlich Zweifel von Eigentümern ausgeräumt sein, die ihre Entscheidung für einen Verkauf ihres Grundstücks an die Stadt von dem Ausgang des Verfahrens abhängig gemacht haben.

Archäologen entdecken eisenzeitliches Grabfeld in Duisburg-Bergheim
Im Zuge einer Voruntersuchung zu dem zu erschließenden Neubaugebiet Julius-Leber-Straße in Bergheim entdeckte die Untere Denkmalbehörde/Stadtarchäologie ein bisher unbekanntes eisenzeitliches Gräberfeld. Das Gräberfeld in Bergheim erweist sich als nahezu ungestört. Bisher konnten bereits an die vierzig Bestattungen entweder als einfache Leichenbrandstreuung oder als Urnenbestattung geborgen werden. In der Nordost-Ecke des Grundstücks konnten neben den eisenzeitlichen Befunden zusätzlich frühmittelalterliche Siedlungsgruben beobachtet werden. Ob der es der Stadtarchäologie mit dieser Entdeckung gelingt, die frühmittelalterlichen Wurzeln für die späteren Ortschaften Oestrum und Bergheim aufzudecken, wird hoffentlich die weitere Ausgrabungsarbeit zeigen.

Freitag, 6. November 2009 - Historischer Kalender

St. Martinszüge 2009

Verkaufsoffenen Sonntag am 8. November mit Bauernmarkt
Durch die positive Entwicklung der Duisburger Innenstadt mit dem Citypalais, dem neuen König-Heinrich-Platz und dem Forum verspricht der diesjährige verkaufsoffene Sonntag am 8. November 2009 ein großer Erfolg zu werden.
Die Duisburger Wochenmärkte werden ihren Teil dazu beitragen und sich zwischen 13:00 und 18:00 Uhr in der Duisburger Innenstadt auf der Königstraße präsentieren. Neben den Händlerinnen und Händlern des Bauernmarktes stellen sich noch weitere Beschicker der Duisburger Wochenmarktlandschaft sowie gastronomische Anbieter vor.
Das frische und reichhaltige Angebot an Wochenmarktprodukten wie Gemüse, Obst, Backwaren, Fleisch und Wurst, Butter, Eier und Käse, Fisch, Blumen, Gewürzen und Kräutern sind nicht das Einzige, auf das sich die Besucher freuen dürfen. Spezielle Angebote vom Pferdemetzger, der Senfmühle und anderen Anbietern kulinarischer Köstlichkeiten werden den Bauernmarkt an diesem verkaufsoffenen Sonntag zu einem besonderen Ereignis machen. Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Imbiss- und Getränkestände mit einem reichhaltigem internationalem Angebot.

Forum Duisburg: Einzelhandelszentrum als Partyzone
Am Samstag, den 7.11.2009 ist das Forum Duisburg Veranstaltungsort für die „Tanz-aus-der-Reihe“-Party des Hochschulsports Düsseldorf und Duisburg. Einlass ist ab 21:00 Uhr, der Eintritt liegt bei 8 bis maximal 10 Euro an der Abendkasse. Die Party zu Semesterbeginn findet stets an wechselnden Orten statt.
Termin: 07.11.2009, 21:00 Uhr im Forum Duisburg
Die Gäste dürfen sich auf günstige Getränkepreise, das Catering der Gastronomen vor Ort, Verlosungen von Kinogutscheinen, Warengutscheinen und Eintrittskarten für die nächsten Feiern, eine große Videoleinwand und natürlich viele nette Partygäste freuen.

Filmbranche: Dok you
Dok you ist eine deutschlandweit einmalige Vernetzung von Filmbranche, Schule und Fernsehen. Unter der Überschrift "Drehbuch Leben" sind professionelle Dokumentarfilme gemeinsam mit Kindern entstanden und durch Filmemacher realisiert worden. Das medienpädagogische Vermittlungsprojekt von dok you führt die Jugendlichen intensiv an das Medium Film heran. "Entstanden sind Arbeiten, die ein ernsthaftes Interesse an den Lebenswelten der jungen Protagonisten zeigen, die mit dem Motiv `IntegrationŽ ein gesellschaftlich aktuelles Thema aufgreifen und die im kommenden Jahr eine Kino- und Fernsehauswertung erfahren werden. Neben dem Land NRW und dem Kuratorium Junger Deutscher Film als Hauptförderer engagieren sich der Westdeutsche Rundfunk und die Filmstiftung NRW als Partner bei dok you," erfahre ich.
Dok you feiert am 6. November 2009 im Rahmen der Duisburger Filmwoche Premiere. Die Projektpaten Ralph Caspers und Nora Tschirner stellen die Filme "Nich & Tim" von Bettina Braun (17 Minuten, Deutschland 2009), "Gelb und Pink" von Alexandra Schröder (11 Minuten, Deutschland 2009); "Ednas Tag" von Bernd Sahling (20 Minuten, Deutschland 2009) und "Herr Rücker" von Anna Wahle (14 Minuten, Deutschland 20096), aber auch die einzelnen dazugehörigen Filmteams und Protagonisten vor.
Die Premierenveranstaltung ist sehr gut besucht.
"Stadt und Land haben erkannt, wie wichtig die Investition in die visuelle Zukunft ist. Nur so kann mit dazu beigetragen werden, die Gesellschaft zusammenzuhalten," berichtet Werner Ruzicka, Leiter der Duisburger Filmwoche.
"Wir haben in dieser Legislaturperiode einen Schwerpunkt auf die kulturelle Bildung gelegt und sie gefördert. Der Film ist, wie die anderen Kunstformen, eine wichtige künstlerische Ausdrucksform. Er hilft, sich auszudrücken, wenn man sein Tun, sein Leben beschreiben möchte," berichtet Ingrid Stoppa-Sehlbach von der Kulturabteilung der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei.
"Dokumentarfilme für Kinder helfen, die Medienkompetenz der Kinder zur stärken," betont Matthias Kremin vom Westdeutschen Fernsehen.
Mal heiter mal wolkig, mal witzig mal ernst, auf jeden Fall charmant und aus dem Alltag berichtend (vor allen natürlich aus der Schule) sind die Filme. Sie bieten gutes und gut gemachtes "Kino".

DVG-Kundenzufriedenheitsstudie 2009: 90 Prozent zufrieden
Mehr als 90 Prozent der rund 1100 Befragten sind mit den Leistungen der DVG zufrieden. Gute Bewertungen gab es beispielsweise für das Erscheinungsbild des Fahrpersonals und die Informationen übers Internet. Schlechte Ergebnisse gab es unter anderem beim Thema "Sauberkeit an den Haltestellen".

"Gespräche am Rhein"
In der Reihe "Gespräche am Rhein" organisert das "Rumiforum am Rhein" gestern einen Vortrag im Kleinen Prinzen. Prof. Dr. Anja Weiss von der Duisburger Uni referiert zum Thema "Migration von Hochqualifizierten".
"Die `Green Card` Initiative der rot-grünen Bundesregierung 2000 und die Diskussion über eine EU-weite Blue Card für Hochqualifizierte 2008 haben eines gemeinsam: Sie wollen um die weltweit "besten Köpfe" werben und verkennen damit die Realität hochqualifizierter Migration. Denn ein öffentlicher Diskurs, der sich auf die Konkurrenz mit englischsprachigen Ländern und das durch rassistische Gewalttaten schlechte Image Deutschlands konzentriert, befasst sich nur mit der Anwerbung von Hochqualifizierten. Migration verläuft aber selten so, dass sich Menschen über die weltweit besten Angebote informieren und dann nach Art einer Jobsuche per Inserat dort hingehen.
Migration ist eine Entscheidung, die in die Lebensgeschichte von Menschen eingebettet ist, so dass die Frage, wo ich meinen Partner, meine Partnerin finde, wichtiger sein kann als die Attraktivität eines Landes im internationalen Vergleich. So wandern die wenigsten Hochqualifizierten mit einer Green Card nach Deutschland ein. Sie kommen, weil sie ihre große Liebe in Deutschland gefunden haben. Sie kommen als Spätaussiedler oder Flüchtlinge und stehen dann vor der Frage, wie sie ihren akademischen Bildungsabschluss am Arbeitsmarkt in Deutschland einsetzen können," heißt es in der Einladung.
"Das Forum wurde im Februar 2008 gegründet. Es hat 45 Mitglieder. Die Finanzierung erfolgt über Spenden und Mitgliedsbeiträge. Wir haben alle langjährige Erfahrung in der interkulturellen Arbeit. Wir haben die Notwendigkeit des Dialogs erkannt. Wir sind Menschen dieses Landes und die Probleme dieses Landes gehen auch uns an. Wir wollen mithelfen, Lösungen zu finden. Dazu können uns Uni-Professoren helfen. Wir möchten die Entwicklung einer Kunst des Zusammenlebens, die auf Toleranz, Respekt und Verständnis basiert. Wir wollen einen Dialog auf verschiedenen Ebenen über Themen wie Bildung, Kunst und Familie. Wir sind Idealisten und vielleicht auch sogar kleine Weltverbesserer," stellt der Vereinsvorsitzende Tayyar Kocak das Ruminforum vor.
Der Vortrag beleuchtet Migration unter soziologischen Gesichtspunkten Die Lebensplanung, die kulturellen Werte sind wichtiger als berufliche, rechtliche oder Arbeitsmarktthemen. Der Vortrag ist sehr wissenschaftlich angelegt, was sich schon an den vielen Fachbegriffen zeigt. Wer mit der Migrationsthematik vertraut ist, dem bietet er wenig Neues. AR

Oberlandesgericht Düsseldorf sucht für 2010 Abiturienten als Fachhochschuljuristen (Diplom-Rechts­pfleger/in)
Das Oberlandesgericht Düsseldorf sucht auch in diesem Jahr wieder für 2010 Abiturienten, die an der Fachhochschule in Bad Münstereifel „Diplom-Rechtspfleger/in“ studieren und ihre praktische Ausbildung in den Gerichtsbezirken Düsseldorf, Duisburg, Kleve, Krefeld, Mönchengladbach oder Wuppertal durchlaufen möchten. Die Einstellung erfolgt zum 1.8.2010. Bei entsprechender Eignung kann noch in diesem Jahr eine Einstellung zugesagt werden.
700 Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger arbeiten an Gerichten und Staatsanwaltschaften im Oberlandesgerichtsbezirk Düsseldorf (in Nordrhein-Westfalen 3.500). Als Beamte des gehobenen Dienstes mit abgeschlossenem Fachhochschulstudium versteigern Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger z. B. Immobilien, sind für Änderungen im Grundbuch oder Handelsregister verantwortlich, erlassen Mahnbescheide, erteilen Erbscheine oder leiten die Vollstreckung von Geld- und Freiheitsstrafen ein.
Während des dreijährigen, sehr abwechslungsreichen Studiums an der Fachhochschule für Rechtspflege in Bad Münstereifel wechseln sich Praxisabschnitte bei Gerichten und Staatsanwaltschaften sowie fachwissenschaftlichen Studium ab. Ausführliche Informationen zum Berufsbild und zur Ausbildung finden Sie unter www.justiz-ausbildung.nrw.de. Interessenten, die im Oberlandesgerichtsbezirk Düsseldorf eingesetzt werden möchten, bewerben sich bitte bei dem Oberlandesgericht Düsseldorf.

12,3% mehr Unternehmensinsolvenzen im August 2009
Im August 2009 haben die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2 619 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Damit stiegen die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland um 12,3% gegenüber August 2008. Die Verbraucherinsolvenzen mit 7 858 Fällen im August 2009 nahmen um 0,3% gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Insgesamt wurden, zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen, 12 874 Insolvenzen registriert. Das waren 3,5% mehr als im August 2008.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den August 2009 auf 4,3 Milliarden Euro gegenüber 2,2 Milliarden Euro im August des Vorjahres.
Von Januar bis August 2009 wurden 21 807 Insolvenzen von Unternehmen sowie 65 710 Insolvenzen von Verbrauchern gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte in diesem Zeitraum 106 907 Insolvenzen. Ein Vergleich dieser Zahlen mit den Angaben für den Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt widerspiegeln, da von nordrhein-westfälischen Gerichten im ersten Quartal 2008 Insolvenzfälle des Jahres 2007 nachgemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der
vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Ohne Nordrhein-Westfalen stieg von Januar bis August 2009 die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 15,5%, die Verbraucherinsolvenzen nahmen dagegen um 1,1% ab. Die Gesamtzahl der Insolvenzen lag in den Monaten Januar bis August 2009 um 2,2% höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

17 neue Zuflussregelungsanlagen an Autobahnen - Ruhrort dabei
Bis Ende des Jahres sollen nach Angaben des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen an den Autobahnen im Bundesland weitere 17 so genannte Zuflussregelungsanlagen gebaut werden. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Anlagen auf 95. Die Anlagen regeln mit Hilfe von Ampeln an stark genutzten Auffahrten den Zufluss und lassen die Autos nur häppchenweise auf die Autobahn. Auf diese Weise wird der Verkehrsfluss auf der Autobahn weniger gestört. Die Unfall- und Staugefahr sinken dadurch um bis zu 30 Prozent, wie eine Auswertung an der A40 ergeben hat.
Neuer Standorte auch  A59 Duisburg-Ruhrort Fahrtrichtung Süd

IKiBu bietet Elternseminare in den Stadtbezirken an
In Zusammenarbeit mit vielen Kindertageseinrichtungen im Duisburger Stadtgebiet werden während der Internationalen Kinderbuchausstellung (IKiBu, 16. bis 21. November 2009) Elternseminare angeboten. Hierbei geht es unter anderem auch um die Fragestellung „Warum lesen?“.
Dabei stehen auch die Lese- und Rechtschreibschwäche als auch die Sprachentwicklung und Leseförderung auf dem Programm. An praktischen Beispielen und mit theoretischem Hintergrundwissen vermitteln Fachreferenten Informationen und geben Hilfestellungen. Das Programm zu den Elternseminaren liegt in der Zentralbibliothek und in den Zweigstellen aus und ist in den beteiligten Einrichtungen erhältlich. Anmeldungen zu den Seminaren nehmen die jeweiligen Kindertageseinrichtungen entgegen.

Ökonomisch Arbeiten mit Word
Wer MS Word bereits kennt, zukünftig aber mehr können möchte als Texte zu erfassen und zu bearbeiten, ist in dem am 20. und 21. November (freitags von 19 bis 21.30 Uhr und samstags von 10 bis 17 Uhr) in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 stattfindenden Kurs richtig.
Das Arbeiten mit Tabellen, Formularen und Dokumentenvorlagen sowie die Anfertigung von Serienbriefen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Durch die Auswahl praxisnaher Übungsaufgaben lässt sich das Erlernte im Büroalltag leicht anwenden. Die erweiterten Funktionen des Programms führen zu erheblicher Zeitersparnis und entspannterem Arbeiten.

VHS: Edgar Allan Poe zum 200. Geburtstag
"
Der schwarze Kater" heißt das erste Jour Fix der Volkshochschule im November 2009. Rezitator des Textes ist Wilhelm von Hoegen. Die Spätnachmittagsveranstaltung ist sehr gut besucht; es kommen viele Hörer, die sonst nicht zu den Vortragsveranstaltungen kommen.
Von Hoegen führt zu Beginn kurz in Poes Leben ein. Dann trägt von Hoegen die Geschichte vor. Er trägt frei vor; die Gedächtnisleistung ist dabei schon phänomenal. Wie Wolfgang Schwarzer bei der Einleitung zu Recht betont, hat von Hoegen die passende sonore, fast schon knarzende Stimme.

"Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenster 1948" heißt eine Ausstellung, die derzeit im Foyer der Volkshochschule zu sehen ist. Der Verein "Flüchtlingskinder im Libanon" ist für Inhalt und Konzeption der Ausstellung verantwortlich. Anhand von Bildern, Texten und Tabellen wird die Geschichte der Vertreibung der Palästinenser aus dem heutigen Israel dargestellt. Die Texte sind eine Mischung aus Information und Zitaten. So entsteht eine sachlich-neutrale Präsentation, die einfach nur Geschichte wiedergibt.  Bedauerlich ist nur, daß die Präsentationsrollen auf Stellwänden aufgehängt werden. Bei dieser Präsentationsform wirkt die Ausstellung wie eine zwar interessante, aber auch ein wenig lieblose Präsentation.

Mütterberatungen fallen aus
 Die städtischen Mütterberatungen in Duisburg fallen bis auf weiteres aus. Die Wiederaufnahme der Beratungen wird durch Aushang vor Ort und Meldung in der Tagespresse bekannt gegeben. 

Führung in der Salvatorkirche: Die Kirchenfenster an der Südseite
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am kommenden Sonntag, 8. November, 15 Uhr, zu einem Besuch der Salvatorkirche ein. Pfarrer Peter Krogull stellt die kunstvoll gestalteten Kirchenfenster an der Südseite vor, die ein beeindruckendes Zeichen für den Christlich-Jüdischen Dialog sind. So erinnert das Gedenkfenster von Naftali Bezem an die Zerstörung der Duisburger Synagoge im November 1938. Treffpunkt ist der Eingang des Kultur- und Stadthistorischen Museums.
 

Der November für Kinder in den Stadtbibliotheken
Das Kinderprogramm der Duisburger Stadtbibliotheken für den Monat November und das Gesamtprogramm der Internationalen Kinderbuchausstellung (IKiBu) liegen in allen Zweigstellen und in der Zentralbibliothek zur Mitnahme aus. Vielfältige Vorleseveranstaltungen, das Bilderbuchkino, Bastelstunden und Kreativwerkstätten des Kinderprogramms laden Kinder im Alter von vier bis acht Jahren wieder zur kostenlosen Teilnahme ein. An den Informationen in den jeweiligen Stadtbibliotheken sollte eine frühzeitige Anmeldung erfolgen. Für die Veranstaltungen des Kinderprogramms ist die Teilnehmerzahl auf 25 Kinder beschränkt. Eintritt wird nicht erhoben, es reicht ein gültiger Bibliotheksausweis.  

Die vom 16. bis 21. November stattfindende IKiBu bietet neben vielen kostenlosen Aktionen rund um das Experimentieren und Entdecken auch Theatervorstellungen an, für die ein Eintritt von zwei Euro erhoben werden. Wegen der großen Nachfrage sollte auch hier eine frühzeitige Anmeldung erfolgen.

IKiBU lädt zu Lesefesten nach Hochfeld und Beeck ein
Mit zwei Lesefesten für die ganze Familie wartet die 38. Internationale Kinderbuchausstellung (IKiBu) am Dienstag, 17. November, in der Stadtteilbibliothek Beeck und am Donnerstag, 19. November, in der Internationalen Kinderbücherei CaKaDu, im Gemeindehaus St. Peter in Hochfeld auf. Auf dem Programm stehen Bilderbuchkinos, Bastelwerkstätten, Cafes und Büchertrödel. Mitveranstalter beider Lesefeste, die von 15.30 Uhr bis 18 Uhr stattfinden, ist die Entwicklungsgesellschaft Duisburg.

Bewerbungsunterlagen
Am Donnerstag, den 12. November 2009, gibt es von 14:00 bis 17:00 Uhr werden im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg  Bewerbungsunterlagen besprochen und optimiert.
In Einzelgesprächen mit einem Berater, einer Beraterin des Teams akademische Berufe haben interessierte die Möglichkeit, sich intensiv mit Fragen der Gestaltung und des Inhalts ihrer Bewerbungsmappe auseinander zu setzen. Dieser Check der Unterlagen hilft, die Bewerbung individuell auf das jeweilige Unternehmen auszurichten.
Angesprochen sind Endsemester und Absolventen aller Fachrichtungen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Donnerstag, 5. November 2009 - Historischer Kalender

Film über Istanbul
Einen Film über das Leben in Istanbul zeigt die Alte Feuerwache in Hochfeld am Samstag, 7. November, um 17 Uhr.
„Istanbul – meeting of souls“ führt den Zuschauer auf eine Reise vom asiatischen in den europäischen Teil der Millionenmetropole am Bosporus. Der junge Regisseur Michael Hehl lässt dabei ganz unterschiedliche Menschen zu Wort kommen. Sie erzählen warum sie nach Istanbul gekommen sind, wie sie leben und wie die Stadt sie verändert hat. Künstler, Professoren, Obdachlose, Geschäftsleute – sie alle erzählen ihre eigene Geschichte von Istanbul.

Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit, mit dem Regisseur zu diskutieren. Der Eintritt beträgt zehn Euro.

 

Dienstag, 3. November 2009 - Historischer Kalender

St. Martinszüge 2009

Duisburger Minister im Freistaat Sachsen
Einen interessanten Beitrag gab es im "Landtagskurier Freistaat Sachsen" Dort wird in der Ausgabe 6/09 auf Seite 7 der neue Staatsminister für Kultus und Sport vorgestellt.
"Prof. Dr. Roland Wöller (CDU) wurde am 19. Juli 1970 in Duisburg geboren. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Anschließend studierte er Betriebs- und Volkswirtschaftslehre an der TU Berlin und der TU Dresden. Von Februar bis Oktober 1999 arbeitete er als Chef des Leitungsbüros im Sächsischen Staatsministerium für Kultus. 1999 wurde er als Mitglied des Sächsischen Landtags gewählt.
2002 promovierte Prof. Dr. Wöller an der TU Dresden. Ab 2003 arbeitete er als Professor für Volkswirtschaftslehre / Umweltökonomie an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH). Von September 2007 bis zu seiner Berufung als sächsischer Kultusminister war Prof. Dr. Roland Wöller Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft. Er ist verheiratet." AR

Zahl der Grundsicherungsempfänger steigt weiter
Am Jahresende 2008 erhielten nach Angaben des Statistischen Bundesamtesrund 768 000 Menschen und damit 1,1% der volljährigen Bevölkerung in Deutschland Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Gegenüber 2007 erhöhte sich damit die Zahl der Hilfebezieher um rund 35 000 Personen oder 4,8%.
Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist eine seit 1. Januar 2003 bestehende Sozialleistung, die den grundlegenden Bedarf für den Lebensunterhalt sicherstellt. Seit 1. Januar 2005 wird diese Leistung auf Basis einer neuen Rechtsgrundlage, nach dem 4. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII "Sozialhilfe") gewährt. Sie kann bei Bedürftigkeit von 18- bis 64-jährigen Personen, die dauerhaft voll erwerbsgemindert sind, sowie von Personen ab 65 Jahren in Anspruch
genommen werden.
Ende 2008 waren etwa 358 000 Empfänger von Grundsicherung (47%) dauerhaft voll erwerbsgemindert. Rund 410 000 Empfänger (53%) waren 65 Jahre und älter. Damit bezogen 0,7% der 18- bis 64-Jährigen und 2,5% der 65-Jährigen und Älteren Leistungen der Grundsicherung.
Die Mehrzahl der Empfänger waren Frauen (429 000 beziehungsweise 56%). Im Vergleich zum Jahr 2007 stieg die Zahl der männlichen Hilfebezieher (+ 6,1%) allerdings stärker als die der Frauen (+ 3,8%). Deutschlandweit bezogen 1,2% der volljährigen Frauen und 1,0% der gleichaltrigen Männer Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.
Mit rund 186 000 Personen war knapp ein Viertel (24%) der rund 768 000 Empfänger in stationären Einrichtungen untergebracht, zum Beispiel in Pflege- oder Altenheimen. Etwa drei Viertel (581 000 Personen beziehungsweise 76%) lebten außerhalb solcher Einrichtungen. Wie in den Vorjahren wurde diese Sozialleistung auch 2008 in Westdeutschland häufiger in Anspruch genommen: Hier empfingen 1,1% der volljährigen Bevölkerung Leistungen der Grundsicherung, in den neuen Ländern (ohne Berlin) 0,8%. Am häufigsten waren die Menschen in den Stadtstaaten Bremen, Berlin und Hamburg auf derartige Leistungen angewiesen (zwischen 1,8% und 2,0% der volljährigen Bevölkerung). Am seltensten nahm die Bevölkerung in Sachsen und Thüringen entsprechende Leistungen in Anspruch (je 0,7% der volljährigen Bevölkerung).
Im Jahr 2008 gaben die Kommunen und die überörtlichen Träger für Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung rund 3,8 Milliarden Euro brutto aus. Netto - nach Abzug insbesondere von Erstattungen anderer Sozialleistungsträger - waren es rund 3,7 Milliarden Euro. Dies entsprach knapp einem Fünftel (19%) der gesamten Sozialhilfeausgaben. Im Vergleich zu 2007 sind die Ausgaben der Grundsicherung netto um 6,0% gestiegen. Seit Einführung der Leistung haben sich die Nettoausgaben nahezu verdreifacht (2003: 1,3 Milliarden Euro). Rechnerisch wurden im Jahr 2008 pro Kopf der Gesamtbevölkerung rund 45 Euro für diese Hilfeart ausgegeben.

„24 Törchen“:
Vorweihnachtliches Aktionsprogramm für Kinder im Sportpark

„24 Törchen warten darauf, von Euch geöffnet zu werden“ lautet das Motto eines vorweihnachtlichen Stationsparcours, der sich vor allem an Vier- bis Sechsjährige und ihre Familien richtet. Aus der Öffnung der Törchen ergeben sich Aufgaben mit Bezug zur Weihnachtszeit, die die Kinder mit ihren erwachsenen Begleitpersonen lösen sollen. Neben sportlichen Aufgaben wird auch gebastelt, gemalt und vieles mehr. DuisburgSport bietet dieses dreistündige Aktionsprogramm an, das von einer erfahrenen Sozialpädagogin geleitet wird.
Ab einer Teilnehmeranzahl von jeweils mindestens zehn Kindern und ihren erwachsenen Begleitpersonen wird es einen Termin am Samstag, 28. November, von 15 bis 18 Uhr sowie einen weiteren am Sonntag, 29. November, von 11 bis 14 Uhr, geben. Der normale Gruppenpreis von einem Kind mitsamt einem oder mehreren Erwachsenen als Begleitperson beträgt 17 Euro, für jedes weitere Kind kommen 7 Euro hinz
u. Kleine und große Teilnehmer sollten Sportschuhe oder Stoppersocken und Sitzkissen mitbringen. Für Getränke und eine kleine gemeinsame Stärkung wird gesorgt.
Das Programm wird in der an der Regattabahn gelegenen Gymnastikhalle des Bundesleistungszentrums (BLZ) für den Kanurennsport auf der Kruppstraße 30 a in Duisburg-Mitte stattfinden. Für Gruppenanmeldungen, wie zum Beispiel anlässlich von Kindergeburtstagen, sind weitere Veranstaltungsläufe an beiden Tagen möglich.
Interessierte werden um Voranmeldungen unter sporttourismus@duisburgsport.de oder telefonisch unter der Hotline für Bäder und Sportstätten, (0203) 283-4444, bis Dienstag, 24. November, gebeten.

Spaß.Gesellschafts.Abende
Es gibt noch Restkarten für die große Kabarett-Revue im Theater am Marientor. Wer sich noch keine Karte für die Kabarett-Revue im Rahmen der Spaß. Gesellschafts. Abende am 6. November um 20 Uhr im Theater am Marientor gesichert hat, sollte sich beeilen.
Doktor Stratmann moderiert die große Eröffnungsrevue am 6. November 2009 um 20 Uhr im Theater am Marientor. In rasanter Abfolge geben hier renommierte Künstler neben talentierten Newcomern kleine Kostproben ihres Könnens und machen damit Appetit auf ihre Einzelgastspiele im Hundertmeister. So zum Beispiel auf Lars Reichow, Lioba Albus, Murat Topal und Alexandra Gauger. Als Newcomer sind das Bundeskabarett und die First Ladies zu sehen.
Präsentiert wird das Kabarettfestival vom Kölner Atelier Theater, gefördert von den Stadtwerken Duisburg und RWE Rheinland Westfalen Netz und unterstützt von der Duisburg Marketing GmbH. Revue-Karten gibt es je nach Preiskategorie im Vorverkauf zwischen 19 ? und 25 ?, an der Abendkasse für 22 ? bis 28 ?. Ein Kombiticket für die Revue und alle vier Einzelgastspiele ist für 50 ? im Vorverkauf und 55 ? an der Abendkasse zu bekommen. Mit der Stadtwerke Duisburg PartnerCard gibt es 2,50 ? Nachlass auf alle Tickets.

Werner Wunderwurm - von und mit Uwe Frisch-Niewöhner
Der Landstreicher Tippo sucht nächtlichen Unterschlupf auf einem Dachboden, der Welt der verstaubten Geheimnisse, des Krimskrams, der ungelesenen und abgegriffenen Bücher. Dort trifft er auf Werner, ein wunderbares Exemplar der Gattung Bücherwurm. Tippo lernt mit Werner und den "Dachbodenkindern", wie man die Geschichten im eigenen Kopf suchen kann. ab 5 Jahre - Eintritt Kinder: 3 Euro Erwachsene: 6 Euro

"Meine Sprache wohnt woanders".
So heißt ein Buch von Lea Fleischmann. Sie stellt es am Montag, dem 2. November 2009, in einer Lesung in der Duisburger Stadtbibliothek vor. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung.
"Kind jüdischer Eltern, die den Holocaust überlebten, ist 1947 in Ulm geboren. Ihre Jugend verbrachte sie in Frankfurt am Main. Nach dem Abitur studierte sie an der Johann Wolfgang Goethe Universität Pädagogik und Psychologie und war von 1973 bis 1979 im hessischen Schuldienst tätig. Im August 1979 verließ sie Deutschland und wanderte nach Israel ein. Ihre Erfahrungen schrieb sie in dem Buch "Dies ist nicht mein Land" nieder, das großes Aufsehen erregte und über ein halbes Jahr auf der Spiegel-Bestsellerliste stand. Heute lebt Lea Fleischmann in Jerusalem,"

Fleischmann ist derzeit auf Lesetour durch Deutschland. Es kommen lediglich lebensältere Zuhörer zu der Lesung, überwiegend Frauen. Sie bekommen die Lebenserinnerungen von Fleischmann geboten. Die Kultur der Erinnerung ist hier überdeutlich zu spüren; der "9. November" ist nicht weit weg. Ansonsten hätte eine solche Veranstaltung wohl keine Chance gehabt. Dafür ist sie einfach zu lieb.

Zum "Tag der Putzfrau": Zahl der Putzmänner steigt
Der "Tag der Putzfrau" am 8. November geht auf eine Idee der Krimiautorin Gesine Schulz zurück, deren Romanheldin Karo Rutkowsky Putzfrau und Privatdetektivin ist. Anlässlich dieses Tages teilt das Statistische Bundesamt auf der Grundlage von Daten des Mikrozensus mit, dass es im Jahr 2008 - ungeachtet des Geschlechts - in der Gebäudereinigung und Raumpflege in Deutschland rund 916 000 Beschäftigte gab. Das sind rund 47% mehr als 15 Jahre zuvor (622 000). Ihr Anteil an den Erwerbstätigen insgesamt betrug im Jahr 2008 rund 2,4%.
Die Berufsgruppe wird nach wie vor von Frauen dominiert: Mit 808 000 Gebäudereinigerinnen und Raumpflegerinnen oder 88% stellten sie den weitaus größeren Teil, nur 12% in dieser Berufsgruppe waren Männer. Dennoch wird die männliche Konkurrenz größer: Seit 1993, als der Männeranteil noch bei 8% lag, hat sich die absolute Zahl der Männer, die den Beruf Gebäudereiniger beziehungsweise Raumpfleger ergriffen, von 51 000 auf 108 000 insgesamt mehr als verdoppelt.

Volkshochschule Duisburg feiert ihren 90. Geburtstag
Die Volkshochschule Duisburg feiert in diesen Tagen ihren 90. Geburtstag. Doch von Alter keine Spur: "Am 5. Dezember 1919 wurde die Duisburger Volkshochschule feierlich durch den damaligen Duisburger Oberbürgermeister Karl Jarres in der Tonhalle eröffnet. Dies ist für uns der Anlass, in diesem Semester auf 90 Jahre Geschichte unserer VHS zurückzublicken," berichtet ein Faltblatt. Die VHS bietet am 31. Oktober, einem Samstag, einen "Lerntag" an. Im Foyer und im Cafe gibt es Kaffee und Kuchen. Die VHS stellt historische Sportarten wie Rhönradfahren und Einradfahren an, bietet ein Online-Quiz an, stellt aber auch das geistige Umfeld (wie das Bauhaus, Reformpädagogik und die Literatur von Hermann Hesse) vor. Da zeitgleich auch die Duisburger Sprachentage stattfinden (ihr Thema ist die polnische Sprache), zeigt die VHS auch den (deutschen) Dokumentarfilm "Für Danzig sterben?" (Buch & Regie: Andrzej Klamt). "Die Stadt Danzig steht für tragische und hoffnungsvolle Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Sowohl für den Beginn des 2. Weltkriegs vor 70 Jahren als auch für die Gründung der freien Gewerkschaft Solidarität vierzig Jahre später," stellt ein Faltblatt den Film vor. So gut die Geburtstagsfeier auch besucht ist, so wenige Beuscher finden sich (leider) zu dem Film ein. Prof. Dr. Manfred Bayer (der emeritierte Professor der Duisburger Universität lehrt an der Universität Danzig) und Roma Stacherska-Jung, die für Radio Duisburg die polnische Sendung betreut, diskutieren leider viel zu kurz "deutsch-polnische Perspektiven in Europa".

Arbeitslosenberatung an der Kreuzeskirche in Marxloh wieder aktiv
Die Arbeitslosenberatung an der Kreuzeskirche in Marxloh musste im vergangenen Jahr eingestellt werden, weil die Landesregierung ihre finanzielle Förderung beendete. Die Kreissynode der Evangelischen Kirche in Duisburg erklärte 2008 angesichts der Schließung der Beratungsstelle: "Sie hält eine unabhängige Beratung für Langzeitarbeitslose weiterhin für ein wichtiges Feld sozialdiakonischer Arbeit und eine unverzichtbare Hilfe für Bürger, die sich in einer besonders schwierigen Lebenslage befinden." Trotz der hohen Langzeitarbeitslosigkeit im Duisburger Norden scheiterten alle Bemühungen um eine weitere Finanzierung der Beratungsstelle.
Ab September bieten nun die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh - Obermarxloh und die Evangelische Gemeinde Ruhrort - Beeck auf ehrenamtlicher Basis an zwei Tagen in der Woche eine Beratung für Hartz IV - Empfänger an. Dies ist umso wichtiger als die Duisburger Presse im Sommer aufdeckte, dass nach einem Bericht der internen Revision der ARGE in jedem zweiten stichprobenartig überprüften Fall bei Geldleistungen ein Fehler steckt.
Ansprechpartnerin der Arbeitslosenberatung ist Karin Gerlach, die durch ihre frühere hauptamtliche Arbeit bei ver.di über Vorkenntnisse für die Fragen rund um Hartz IV verfügt. Karin Gerlich berät montags in der Zeit von 13.30 - 17 Uhr in Marxloh auf der Karl-Marx-Straße 20 (an der Kreuzeskirche) und dienstags in der Zeit von 12 - 15 Uhr im Gemeindezentrum am Ostackerweg 75," berichtet die evangelische Bonhoeffer-Gemeinde Marxloh - Obermarxloh. AR

60 Prozent der Berufstätigen fahren mit dem Auto zur Arbeit
Etwa 60% der Erwerbstätigen legten im Jahr 2008 den täglichen Weg zur Arbeit mit dem Auto zurück. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitteilt, hat sich damit bei den Berufstätigen in den letzten zwölf Jahren trotz gegenteiliger Appelle
und gestiegener Benzinpreise kein Wandel hin zu anderen Verkehrsmitteln durchsetzen können. Nach den Ergebnissen einer im Rahmen des Mikrozensus durchgeführten Befragung zum Pendlerverhalten fand insbesondere der öffentliche Personennahverkehr seit 1996 bei Berufspendlern keine wachsende Zustimmung, sondern verlor im Gegenteil an Attraktivität (1996: 11,5%; 2008: 10,8%).
Die Ursachen dieser Entwicklung können durch die Befragungsergebnisse nicht abschließend beantwortet werden. Fest steht allerdings, dass für den Weg zur Arbeit im Jahr 2008 im Durchschnitt größere Entfernungen zu bewältigen waren als zwölf Jahre zuvor. Für nur noch 45,8% (1996: 52,3%) der Erwerbstätigen lag die Arbeitsstätte weniger als zehn Kilometer von der Wohnung entfernt. Zugleich hat sich der Zeitaufwand für den Weg zur Arbeit erhöht. 68,2% der Erwerbstätigen gaben an, weniger als 30 Minuten unterwegs zu sein, während es vor zwölf Jahren noch 72,8% waren.

Moby Dick im Duisburger Theater
"Moby Dick" heißt das bekannteste Buch von Herman Melville; es beschreibt den besessenen Kampf des Kapitän Ahab gegen den weißen Wal. Es gibt den Titel nicht nur als Hörbuch oder Film. Am 1. November 2009 war "Moby Dick" auch im Duisburger Theater als Koproduktion mit Michael Altmann und Christian von Richthofen zu Gast.
Die Besucherzahl ist an dem dunklen und verregneten Abend sehr überschaubar; zu meinem (positiven) Erstaunen ist aber sogar junges Publikum vertreten. Die Sitzreihen sind auf der Bühne untergebracht. Trotzdem ist dort genügend Platz für die Aufführung vorhanden.
Die Produktion ist fast schon ein Einmannstück, bei dem der Hauptdarsteller von einem Geräuschemacher begleitet wird. Die Produktion hat den Charakter einer inszenierten Lesung. "Mann, das ist ja langweilig." So würde ich bei einem Hörspiel urteilen. Geht hier aber schlecht. "Es ist modernes, zeitgenössisches, minimalistisches Theater, das ein klassisches Thema für ein heutiges Publikum aufbereitet." Dieses Urteil wird der Aufführung wohl noch am besten gerecht. AR

Montag, 2. November 2009 - Historischer Kalender

Die Grundschule Böhmerstraße in Buchholz wird aufgrund von vorliegenden Schweinegrippefällen (24) die ganze Woche über geschlossen bleiben!

Quelle - Zum letzen Mal seh´n was Quelle hat! - Vom weltbekannten Versandhandel zur Resterampe! - Leider! Foto Manfred Schneider

Jugend-Förderpreis wird zum zehnten Mal vergeben
Unter Leitung des Duisburger Künstlers Gerd Losemann tagte am 30. Oktober die Jury für die Vergabe des „Jugend-Förderpreises 2009“, den das Mercator-Center in Kooperation mit dem Bezirksamt Meiderich/Beeck vergibt. Nach Sichtung aller 47 eingereichten künstlerischen Beiträge der Schulen aus dem Stadtbezirk (Heinrich-Böll-Hauptschule, Förderschule Hoher Weg, Gesamtschule Meiderich, Max-Planck-Gymnasium und Theodor-König-Gesamtschule) wurden die Arbeiten zur Prämierung ausgewählt. Die Preisgelder in Höhe von 1.500 Euro (Staffelung: 500 bis 100 Euro) werden den Schulen für Zusatzausstattungen im künstlerischen Bereich überlassen.

Der Jugend-Förderpreis wird in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben. Das diesjährige Thema lautete: „Unsere Welt: Realität - Utopie“. Bewerben konnten sich Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I im Stadtbezirk Meiderich/Beeck. 72 Schülerinnen und Schüler haben sich an dem Wettbewerb beteiligt.
Künstler Gerd Losemann über die Arbeiten: „Die eingereichten Arbeiten hatten einen gleich hohen Standard. Von der lieblichen heilen Wunschwelt bis zur Auseinandersetzung mit Krieg und Zerstörung wird der Utopie und der Realität ein Gesicht gegeben. Die Arbeiten reichen von der Bleistiftzeichnung über stark-farbige Bilder bis zu plastischen Arbeiten.“

Der Jury gehörten neben Gerd Losemann Andre Theurich, Center-Manager des Mercator-Centers in Duisburg-Obermeiderich sowie Bezirksbürgermeister Willi Jankowski und Amtsleiter Ralph Cervik an. Wolfgang Gerber, ehemaliger Leiter der Hauptschule Wiesbadener Straße war Gastgeber der Jury.
Die Arbeiten werden im Rahmen einer Ausstellung vom 9. bis 14. November im Mercator-Center in Obermeiderich der Öffentlichkeit vorgestellt. Bei der Eröffnung der Ausstellung am Montag, 9. November, um 18 Uhr werden die Namen der Preisträger bekannt gegeben und den beteiligten Schulen die Preise übergeben. Zusätzlich erhalten die beteiligten Schülerinnen und Schüler Sachpreise.
Der Jugendförderpreis feiert in diesem Jahr sein erstes Jubiläum (10 Jahre). Aus diesem Anlass werden in einer Retrospektive parallel die Arbeiten und Preisträger von 2000 an gezeigt.

Duisburger Martinszüge im November 2009
Die Stadt Duisburg veranstaltet am Freitag, 06. November 2009, einen St. Martinszug. Zu diesem Zug sind alle Kinder und ihre Erziehungsberechtigten herzlich
eingeladen. Die Feuerentzündung beginnt um 17.20 Uhr vor der Galeria Kaufhof.
Ab 17.30 Uhr soll der Zug durch folgende Straßen ziehen:
Start: vor Galeria Kaufhof um 17.30 Uhr
Düsseldorfer Straße - Königstraße/Kuhstraße - Überquerung Steinsche Gasse - Münzstraße - Kühlingsgasse - Überquerung Schwanenstraße -
Alter Markt - Salvatorstraße - Burgplatz
Die jeweils von den einzelnen Schulen veranstalteten Martinszüge werden nach folgendem Plan durchgeführt. Diese Züge beginnen auf dem Schulhof der
jeweils erstgenannten Schule.

Großer Laternenumzug des städtischen Kindergarten Templerstraße
Eltern und Kinder der städtischen Kindertageseinrichtung Templerstraße 20 in Duisburg-Duissern treffen sich am Donnerstag, 5. November, um 18 Uhr am Kaiserberg, Wendehammer Kiefernweg, zum großen Laternenumzug. Von dort aus geht es durch den Wald zurück zum Kindergarten. Begleitet wird der Laternenumzug von einer Musikkapelle.
Nach einer gemeinsamen Liederrunde auf dem Außengelände gehen die Kinder in ihre Gruppen um sich bei warmen Kakao aufzuwärmen. Natürlich wird der traditionelle Weckmann verteilt. Für die Erwachsenen wird auf dem Außengelände gegrillt. Das Team der Kindertageseinrichtung und die Kinder freuen sich über viele Gäste.

St.-Martins-Umzug am König-Heinrich-Platz und im Forum Duisburg
Spendenaufruf für unheilbar kranke Kinder - Kinder sammeln für Kinder
Am Mittwoch, den 11.11.2009 um 17:00 Uhr veranstalten das Forum Duisburg und der Kita-Zweckverband Essen, Träger der im Forum ansässigen Kindertagesstätte, unter dem Motto "Wir feiern das Gute im Menschen" einen St.-Martins-Zug um den König-Heinrich-Platz und durch das Einzelhandelszentrum. Treffpunkt ist der Haupteingang an der Königstraße. Die kleinen Laternenträger erhalten einen Weckmann und Kinderpunsch kostenlos, im Forum wird für die Erwachsenen Glühwein für 50 Cent ausgeschenkt.

Laternen-Basteln im Forum Duisburg
Vom 5. bis zum 10.11. können im Erdgeschoss des Forum täglich zwischen 15:00 und 18:00 Uhr kostenlos St.-Martins-Laternen gebastelt werden. Am Samstag und verkaufsoffenen Sonntag (7. und 8. November) steht die Bastelecke von 13:00 bis 18:00 Uhr zur Verfügung. Die Kinder werden von Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte betreut. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kinder sammeln für Kinder - Spenden für KinderPalliativNetzwerk
Im Rahmen der Laternen-Bastelaktion rufen die Veranstalter zu Spenden für das KinderPalliativNetzwerk Essen auf. Der Verein ermöglicht mit seiner Arbeit, dass unheilbar kranke Kinder zu Hause von ihren Eltern gepflegt werden können. Neben den Laternen können die Kinder im Forum Duisburg auch St. Martins-Sparkisten basteln, mit denen sie bei Familie, Verwandten und Freunden Spenden einsammeln können. Die gefüllten Kisten werden bis zum 20.11.2009 von der Kita im Forum Duisburg entgegengenommen. Der komplette Erlös kommt dem KinderPalliativNetzwerk Essen zugute.

Bildungsreport NRW 2009
Mit dem soeben erschienenen Bildungsreport NRW 2009 stellt Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt bereits zum vierten Mal umfangreiche Informationen zur Bildungslandschaft in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Das Themenspektrum reicht von der langfristigen Prognose der Schülerzahlen über die Berufsausbildung bis zum Hochschulstudium; dargestellt werden Daten und Entwicklungen für
das Land und zum Teil auch für die kreisfreien Städte und Kreise
- einige Beispiele:
. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden
Schulen in Nordrhein-Westfalen wird bis zum Jahr 2029 um 20
Prozent zurückgehen.
. Im März 2008 wurden mehr als neun Prozent der unter 3-
Jährigen in einer Kindertageseinrichtung oder in
Kindertagespflege betreut.
. 320 000 Schülerinnen und Schüler besuchen im Schuljahr
2008/09 eine gebundene Ganztagsschule.
. Jede(r) dritte Schulabgänger(in) des Jahres 2008 verließ
die allgemeinbildende Schule mit dem Abitur oder der
Fachhochschulreife.
. Fast 132 000 junge Frauen und Männer begannen im
Ausbildungsjahr 2008 eine Berufsausbildung im Dualen System.
. Die Zahl der Studienanfänger(innen) stieg im Studienjahr
2008 um neun Prozent auf über 84 000 an.


 


Bildungsreport kostenloser download

Angebote für übergewichtige Kinder:
Projekt „Schwer mobil“ im Familienzentrum Honnenpfad sucht noch Teilnehmer
Im städtischen Familienzentrum Honnenpfad in Duisburg-Wanheim ist Ende Oktober das neue Projekt „Schwer mobil“ mit Angeboten für übergewichtigen Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren gestartet. Für das Gemeinschaftsprojekt des Vereins für Sport und Gesundheit sowie der Sportjugend des Stadtsportbundes Duisburg sind aktuell noch Plätze frei.
Ziel des Programms ist es, dass die beteiligten Kinder den Spaß an der Bewegung (wieder) entdecken und die eigene Einstellung zur Bewegung und Ernährung verändern, sowie die Eltern zu motivieren, diesen Prozess positiv zu unterstützen.
In dem einjährigen Kursangebot mit drei Einheiten sollen nicht nur die Pfunde purzeln, sondern auch das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen der Kinder gesteigert werden. Jeden Dienstag von 14.45 bis 15.45 Uhr (3 bis 6-Jährige) und von 16 bis 17 Uhr (7 bis 12-jährige) wird unter der Leitung von Barbara Bode ein qualitativ hochwertiges und kindgerechtes Trainings- und Übungsprogramm angeboten. Ein weiterer Schwerpunkt sind praktische und vor allem spielerisch gestaltete Kocheinheiten für die Kinder und deren Eltern. Für die Eltern gibt es zudem eine professionelle Ernährungsberatung sowie eine psychologische Beratung. In ungezwungener Atmosphäre können sie sich über ihre Sorgen und Nöte austauschen.
Ermöglicht wird das Präventionsprogramm durch die finanzielle Unterstützung des LandesSportBundes NRW sowie die Sponsoring-Leistungen der Novitas BKK. Bei regelmäßiger Teilnahme kann die Teilnehmergebühr anteilig zurück erstattet werden.
Interessierte Eltern können sich bei Natalie Zander telefonisch unter (0203) 702068 oder honnenpfad@kita.duisburg.de anmelden.

Vorübergehende Verkürzung der Bürgerschwimmzeit im Hallenbad Neudorf
W
egen einer Schwimmveranstaltung endet die Bürgerschwimmzeit im Hallenbad Neudorf ausnahmsweise am Sonntag, 8. November, bereits um 12 Uhr.

Krawatten-Performance im Forum Duisburg
Anlässlich seiner Ausstellung „Inszenierungen des Selbst“ zeigt der Künstler Konstantin Lange am 06. November um 11:00 Uhr im Forum Duisburg seine Krawatten-Performance. Die Ausstellung im Duisburger Kunstverein läuft vom 31. Oktober bis zum 22. November. Bei der Krawatten-Performance wird ein riesiges Exemplar des Herrenaccessoires im öffentlichen Raum entrollt.
Lange, Absolvent der Düsseldorfer Kunstakademie und Meisterschüler von Professor Fritz Schwegler, spielt bei seinen Auftritten mit alltäglichen, aber verfremdeten Gegenständen und lässt dem Betrachter viel Spielraum für Interaktivität, Interpretationen und Assoziationen.
Konstantin Lange zu seiner Performance: „Mit Hilfe von Objekten, die sich von Alltagsgegenständen ableiten, wird in Form von interaktiver Improvisation auf alltägliche Abläufe im öffentlichen Raum eingewirkt. Die Gegenstände sind durch einfache bildhauerische Eingriffe entstanden. Die Überdimensionierung, die Verlängerung verändert die Gegenstände derart, dass sie ihrer ursprünglichen Funktion weitgehend enthoben werden. So entstehen neue Funktionen und Möglichkeiten, mit den Gegenständen umzugehen und sich im Raum und in Bezug zu anderen Menschen zu verhalten. Im Umgang mit den Gegenständen werden psychologische Muster thematisiert. Statussymbol, Abnormität, Schutz, Konkurrenz sind Themen, die in den Aktionen gedeutet werden können. Hierbei soll keine Eindeutigkeit entstehen. Die Lebendigkeit und das freie Spiel der Assoziationen bleiben erhalten. Körpersprache wird in Form einer Bewusstheit im Umgang mit den Gegenständen eingesetzt.“