Duisburg aktuell   -   Archiv November 2007

 

Duisburg, 28. November 2007 - Historischer Kalender

Termingerechte Auszahlung ALG II im Dezember gegebenenfalls gefährdet

Familie und Existenzgründung sind kein Widerspruch
Ein Weg zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die berufliche Selbstständigkeit mit freier Planung der Arbeitszeit und des Arbeitsumfangs. Chancen und Risiken einer Existenzgründung und ihre Auswirkungen auf die Familie sollten sorgfältig in jedem Einzelfall erforscht und geprüft werden. Familienfrauen, geringfügig und Teilzeit beschäftigte Frauen bietet das Projekt "Selbstständige Erwerbsarbeit als Chance für Berufsrückkehrerinnen" Profiling, Qualifizierung und Coaching an.

Die Teilnahmekosten sind gering, da es als Teil der "ZukunftsInitiative Frauen" vom Land NRW und der Europäischen Union im Rahmen der Landesinitiative "Regionen Stärken Frauen" gefördert wird. Die Projektinhalte sind speziell auf Frauen ausgerichtet, weil die Initiatorinnen wissen, dass "Frauen anders gründen und aus diesem Grund eine spezifische Beratung auf dem Weg in die Selbständigkeit benötigen".
In den ersten drei Monaten können sich die Frauen mit kompetenter, fachfraulicher Begleitung die Erfolgsaussichten und Rahmenbedingungen ihrer  Existenzgründung erarbeiten. Klassische Themen der Existenzgründerberatung spielen eine große Rolle: Ideenfindung, kaufmännische Grundlagen, Steuer- und Arbeitsrecht, Unternehmenskonzept und Marketingstrategien - bis hin zum Unternehmensplan, alles auch unter dem Aspekt der Auswirkungen auf die Familie.
In einem "Profiling"  erforschen die Teilnehmerinnen ihre persönlichen Stärken und Schwächen, die auch für sie als potenzielle Unternehmerin entscheidend sind. "Frauen vergessen oft über welche Fähigkeiten und über welches Wissen sie verfügen, wenn sie aufgrund ihrer Familienpflichten längere Zeit nicht berufstätig oder nur geringfügig
beschäftigt waren", so die Projektleiterin Dagmar Wäscher, eine Familienfrau und Unternehmerin. Sie ist seit 15 Jahren Vorsitzende des Bundesverbandes der Transportunternehmen (BVT) und leitet seit über 20 Jahren erfolgreich ein kleines Transportunternehmen. Zentrale Aufgabe, des Projektes ist, das Selbstbewusstsein der Teilnehmerinnen und die Erkenntnis über die  eigenen Fähigkeiten so zu stärken, damit sie dann mit ihren Produkten und Dienstleistungen erfolgreich agieren und ihr Unternehmen am Markt platzieren können.
Um zeitlich und inhaltlich flexibel auf die Teilnehmerinnen eingehen zu können, wurden lediglich Eckpunkte des Projektes geplant. "In jedem Fall besteht das Seminar aus einer lebendigen und zielorientierten Mischung von Gruppenarbeit, selbständigen Arbeiten, Hilfe bei individuellen Recherchen und kritischer Unterstützung bei der Entscheidung: Existenzgründung ja oder nein", verspricht Dagmar Wäscher. Auch erste Unternehmensideen können eingebracht und bis zur Entscheidungsreife weiterentwickelt werden. Ø Die erste Gruppe der interessierten Frauen kann im Januar 2008 starten.

Duisburg empfängt seine Partnerstädte
Perm erstmals dabei – Gespräche mit den Stadtwerken und Wirtschaftsbetrieben

Es ist schon eine Tradition, dass Duisburg seine Partnerstädte einmal im Jahr empfängt. Zum ersten Mal in dieser Runde dabei sind die Gäste aus der russischen Stadt Perm, die mit den Delegationen aus Portsmouth, Calais, Vilnius und Gaziantep am Donnerstag, 29. November 2007, anreisen werden. Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird die Bürgermeister, Vertreter der Räte und der Stadtverwaltungen am Freitag, 30. November 2007, im Rathaus empfangen. Nach der Eintragung ins Goldene Buch der Stadt werden die Sitzungsräume „Portsmouth“, „Calais“ und „Vilnius“ eingeweiht.

Neben den kulturellen Höhepunkten des Besuchs stehen vor allem für die Vertreter aus Vilnius und Perm Fachgespräche auf dem Programm. Die russischen Gäste werden aus diesem Grund fünf Tage länger als die anderen Delegationen bleiben (bis 7. Dezember 2007). Beide Städte lassen sich zum Beispiel die Struktur der Duisburger Verwaltung und die Zusammenarbeit mit dem Rat erläutern. Großes Interesse besteht an der Personalwirtschaft der Stadt und am Strukturwandel – hier vor allem an Lord Norman Fosters Masterplan für die Innenstadt.
Die Permer Gäste werden in der kommenden Woche verschiedene Arbeitsbesuche machen. Wie die Stadt Duisburg ihre Grünflächen plant und pflegt, wie die Müllabfuhr und die Recyclinghöfe funktionieren, erfahren die Vertreter der russischen Stadtverwaltung bei den Wirtschaftsbetrieben. Hier geht es auch um das Kanalnetzwerk, die Instandhaltung von Straßen, den Betrieb von Friedhöfen und um Pflege botanischer Gärten. Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft stellt die städtische Infrastruktur (Stadtwerke) und öffentlichen Personen- und Nahverkehr (DVG) vor. Die Serviceleistungen des Call Centers, das die Fragen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger schnell und unbürokratisch behandelt, stehen ebenfalls im Mittelpunkt der fachlichen Gespräche.

Stadtbibliothek veranstaltet Lesungen zur deutsch-türkischen Buchmesse-Ruhr
Im Rahmen der deutsch-türkischen Buchmesse-Ruhr veranstaltet die Stadtbibliothek zusammen mit dem Verein Dialog e.V. aus Duisburg und dem Interkulturellen Bildungszentrum in Essen zwei mehrsprachige Lesungen: Am Mittwoch, 5. Dezember, die deutsch-türkische Lesung des Romans „Der Nazi und der Friseur“ mit Edgar Hilsenrath und seiner Übersetzerin Sezer Duru sowie am Freitag, 7. Dezember, die türkische Lesung „Istanbullular“ mit Buket Uzuner. Beide Lesungen beginnen um 20 Uhr in der Zentralbibliothek und sind eintrittsfrei.

Warnung vor Marzipan-Stutenkerlen mit spitzer Pfeife
Die Zeit der weihnachtlichen Überraschungen bringt auch für die Lebensmittelüberwachung im Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz der Stadt Duisburg immer wieder Erstaunliches auf's Tablett. Am Wochenende wurden im Handel Stutenkerle aus Marzipan angetroffen, die als Gag eine sehr kleine Pfeife aus braunem oder rotem Kunststoff im Mund trugen. Diese Pfeifen sind sehr klein und verfügen über ein sehr spitzes Mundstück, das im Kopfbereich eingedrückt ist. Die braunen Pfeifen sind zudem kaum von den braunen Schokoknöpfen im Bauchbereich zu unterscheiden. Beißen Kinder oder Sehbehinderte voller Lust in den Kopf hinein, besteht die Gefahr, dass sie sich im Mundraum verletzen. Auch ein Verschlucken ist bei diesen kleinen Teilen leicht möglich. Nicht auszudenken sind dabei die Folgen, wenn sie sich im Rachen oder Halsbereich von Kindern quer stellen.
Vor dem Kauf solcher Marzipan-Stutenkerle mit Pfeife wird dringend abgeraten. Der Duisburger Bäckereibetrieb hat sie bereits freiwillig aus dem Verkauf genommen. Ohne Pfeife kann die Leckerei bedenkenlos genossen werden.

Wirtschaftsbetriebe Duisburg halten 2008 Gebühren stabil
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg schlagen dem Rat der Stadt vor, für das Jahr 2008 die Gebühren für die Bereiche Abfall, Stadtreinigung, Niederschlagswasser und Friedhöfe konstant zu halten. Ebenso bleiben die Gebühren für den Winterdienst und die Abwassergebühr stabil.
Erfreulicherweise können die Wirtschaftsbetriebe Duisburg, trotz der zum Teil deutlich steigenden Energie-, Treibstoff- und Personalkosten sowie der zurückgehenden Behältervolumina und versiegelten Flächen Gebührenerhöhungen vermeiden. Sämtliche Kostensteigerungen sollen nach Ansicht des Vorstandes, durch Rationalisierungsmaßnahmen und anderen Sparmaßnahmen, aufgefangen werden.

So tragen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg in hohem Maße dazu bei, dass aus den vorhandenen knappen Kapazitäten das Bestmöglich zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger erzielt wird.

Duisburg's Grün auf der Homepage vereint
Neuer Internetauftritt startet am 1. Dezember 2007

Duisburg. Das Amt für Umwelt und Grün präsentiert in den nächsten Tagen das neue Internetportal rund um das Thema "Duisburger Grün". Ab dem 1. Dezember 2007 sind alle Informationen auf der Homepage der Stadtverwaltung Duisburg unter dem Dach www.duisburg.de/gruen vereint. Ein Durchsuchen der unterschiedlichen Seiten zu den Grünthemen wie bisher entfällt.
In einer intensiven Recherche wurden detaillierte Informationen zu Duisburgs Grün aufbereitet. Die Internetseite präsentiert verschiedene Themen und aktuelle Neuigkeiten aus den unterschiedlichen Bereichen.
Die Grünen Oasen beschreiben Park- und Grünanlagen, Seen sowie Friedhöfe mit Beschreibung der Anlagen, Fotos, Übsichtsplänen und Hinweisen zur Anfahrt.
Die Rubrik Aktiv im Grünen enthält aktuelle Freizeittipps mit Kartenmaterial rund ums Reiten, das Kleingartenwesen, Radfahren, Wandern und Spielplätze.
Unter dem Link Natur und Tiere erhält man Informationen zum Arten-, Biotop- und Baumschutz, Kopfbäume, Natur- und Landschaftsschutzgebiete und Naturdenkmale. Der Menüpunkt Wald liefert detaillierte Auskünfte der Forstabteilung.
Die letzte Auswahlmöglichkeit Informationen verschafft den Besuchern der Plattform einen Überblick zu den Ansprechpartnern bzw. Zuständigkeiten der verschiedenen Bereiche. Umfangreiche Links zu den Themenbereichen runden das Angebot ab.

Pilgerwege und Pilgerziele des Mittelalters
Sind Pilgerreisen ein Indiz für die Rückkehr der Religionen oder handelt es sich um eine neue Form des Tourismus im religiösen Gewand? Vielleicht hilft ein Blick in die Vergangenheit, um eine Antwort zu finden. Der Vortrag von Alf Hellinger am Mittwoch, 5. Dezember 2007 (18 bis 19.30 Uhr in der VHS, Stadtmitte) möchte die Zuhörer zur gemeinsamen Spurensuche einladen.
Eintritt an der Abendkasse: 5 Euro

Duisburg, 27. November 2007 - Historischer Kalender

Feuerwehr sammelt Spielzeug für Kinder in Honduras

Mütterberatung in Walsum verschiebt sich
Die öffentliche Mütterberatung in Duisburg-Walsum in der Hebammenpraxis in der Prinzenstraße 5 in Duisburg-Walsum verschiebt sich im nächsten Monat auf Montag, 17. Dezember, von 9.30 bis 11 Uhr. Der Termin im Januar 2008 fällt aus. Im Februar findet die Mütterberatung wie gewohnt am ersten Mittwoch (6. Februar) statt.

Jugend- und Kinderportal startet auf Duisburgs Homepage
Auf Duisburgs Homepage geht am 1. Dezember 2007 das Jugend- und Kinderportal ("JuKiDU") an den Start, das einen verständlichen Einblick in die Aktivitäten im Rathaus sowie in die Aufgaben des Oberbürgermeisters, des Rates, der Ausschüsse und der Verwaltung geben soll. Die Stadt folgt damit auch einem Beschluss des Jugendhilfeausschusses, dem während der Sitzung am 26. November 2007 die Struktur und die Inhalte des virtuellen Rathaus-Portals vorgestellt wurden.
Als eingängiger Name für das Jugend- und Kinderportal wurde der Begriff "JuKiDU" gewählt. Unter dieser Dachmarke können in Zukunft neben dem "virtuellen Kinderrathaus" auch andere Inhalte und Seiten wie die des Jugendparlaments oder des Kinderstadtplans gebündelt werden. Die Sprache des Kinderrathauses wurde gezielt an die Zielgruppe der Sechs- bis Zwölfjährigen angepasst. Dabei wurde großer Wert auf kurze, einfach verständliche Sätze gelegt. Die Kinder und Jugendlichen werden überwiegend persönlich mit "Du" angesprochen. Kompliziertere Sachzusammenhänge werden vereinfacht dargestellt.
Inhalte auf der Website
Der Aufbau des Portals, das vom Referat für Kommunikation entwickelt und realisiert wurde, ist übersichtlich gestaltet. Dem Rat der Stadt ist eine eigene Rubrik gewidmet. Es wird erklärt, wie die Ratsmitglieder gewählt werden und wie der Rat arbeitet. Weiterhin stellt sich der Jugendhilfeausschuss-Vorsitzende Peter Ibe den Kindern vor und erzählt aus seinem Alltag als Ratsmitglied.
Eine Seite stellt den Oberbürgermeister vor. Auch hier wird den Kindern anschaulich erklärt, wie er gewählt wird und wofür er zuständig ist. Dabei gibt Oberbürgermeister Adolf Sauerland auch einen ganz persönlichen Einblick in seine Arbeit.
Über die Ämter und Aufgaben können die Kinder sich in einer weiteren Rubrik informieren. Hier werden typische Ämter wie das Ordnungsamt, das Jugendamt und die Feuerwehr ausführlich dargestellt, die Aufgaben aller anderen Ämter werden zusammengefasst erläutert. Das Rathaus selber wird auch als Gebäude dargestellt, hier gibt es zum Beispiel eine Bilderstrecke.
In der Rubrik "Wissenswertes" finden die Kinder ein Lexikon mit den wichtigsten Begriffen aus Verwaltung und Politik. Der Menüpunkt "Wusstest Du, dass...?" ist ein Sammelbecken für unterschiedlichste spannende Daten und Fakten rund um Duisburg. Eine Seite mit interessanten Links zu anderen kindergerechten Seiten, beispielsweise der Bundeskanzlerin oder der Tagesschau für Kinder, runden diesen Bereich ab.
Der Bereich "Schule, Kultur, Freizeit" vermittelt den Kindern und Jugendlichen die zahlreichen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung in Duisburg. So gibt es beispielsweise eine Auflistung aller Spielplätze, Schulen, Jugendzentren und Schwimmbäder, die sich auch im Stadtplan oder als Luftbild anzeigen lassen (Geo-Tagging). Aber auch kulturelle Themen der Museen, Kindertheater oder der Stadtbibliothek wurden hier gebündelt.
Freundliche Leitfigur
Dirk Pietrzak, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und in seiner Freizeit ein anerkannter Comiczeichner, hat die freundliche Leitfigur für das Kinder- und Jugendportal entworfen. Der personifizierte Rathausturm führt an sinnvollen Stellen durch die Inhalte des Kinder- und Jugendportals. Er erscheint auch auf Seiten der "Homepage für Erwachsene" (www.duisburg.de), wenn das gewählte Thema auch im Kinderrathaus behandelt wird. Ein Klick und der Surfer wechselt auf die entsprechende Seite von "JuKiDU".

Internationaler Gesangswettbewerb lädt zum Blick hinter die Kulissen
Erster Orchester-Workshop der NEUEN STIMMEN mit den Duisburger Philharmonikern
Duisburg. Am Dienstag, den 4. Dezember, können Opernfans hinter die Kulissen schauen, wenn acht junge Gesangstalente aus Korea, Großbritannien, Deutschland, Schweden und der Schweiz auf Einladung der Bertelsmann Stiftung mit den Duisburger Philharmonikern proben. Die öffentliche Probe findet von 19 bis 22 Uhr im großen Saal der Mercatorhalle Duisburg im CityPalais statt. Der Besuch der Probe ist kostenlos. Freikarten können in allen bekannten Vorverkaufsstellen, wie z.B. dem Servicebüro im Theater Duisburg, abgeholt werden.
Die jungen Sänger befinden sich am Übergang von der Hochschulausbildung in die professionelle Karriere. In der Gesangsausbildung dominiert als Begleitinstrument das Klavier, während die Sänger im Berufsleben überwiegend mit einem Orchester musizieren. Mit dem Orchester-Workshop, der vom 1. bis 4. Dezember stattfindet, möchte die Bertelsmann Stiftung diese Lücke schließen.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wie "lese" ich einen Dirigenten? Wie füge ich mich in den Orchesterklang? Auf welche Instrumente muss ich besonders achten? Dozenten sind Jonathan Darlington, Chefdirigent der Duisburger Philharmoniker, und Dirk Wedmann, Dozent für Liedbegleitung an der Folkwang Hochschule Essen.
Der Internationale Gesangswettbewerb NEUE STIMMEN der Bertelsmann Stiftung gilt als eine der international wichtigsten Nachwuchsbörsen für das Opernfach. Die acht Sänger haben bei den Vorauswahlen der NEUEN STIMMEN 2007 und durch Initiativbewerbungen auf sich aufmerksam gemacht.
Über die Bertelsmann Stiftung:
Die Bertelsmann Stiftung setzt sich für das Gemeinwohl ein. Sie engagiert sich in den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Soziales, Gesundheit sowie Internationale Verständigung und fördert das friedliche Miteinander der Kulturen. Durch ihr gesellschaftliches Engagement will sie alle Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich ebenfalls für das Gemeinwohl einzusetzen. Die 1977 von Reinhard Mohn gegründete, gemeinnützige Einrichtung hält die Mehrheit der Kapitalanteile der Bertelsmann AG. Die Bertelsmann Stiftung arbeitet operativ und ist unabhängig vom Unternehmen sowie parteipolitisch neutral.

Verbraucherpreisindex: Höchste Teuerungsrate seit 14 Jahren
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für
Datenverarbeitung und Statistik zwischen November 2006 und November 2007 um 3,2 Prozent auf 113,2 Punkte (Basisjahr 2000 = 100) gestiegen. Dies ist die höchste Jahresteuerungsrate
seit 14 Jahren (Oktober 1993: +3,2 Prozent). Gegenüber dem Oktober 2007 stieg der Preisindex um 0,5 Prozent.
Im Vergleich zum Oktober 2007 erhöhten sich vor allem die Preise für Heizöl (+10,4 Prozent) und Kraftstoffe (+8,7 Prozent). Saisonbedingt preisgünstiger waren Pauschalreisen (-6,4 Prozent).
Gegenüber November 2006 verteuerten sich neben Heizöl (+23,2 Prozent) und Kraftstoffen (+17,9 Prozent) insbesondere Speisefette und -öle (+25,1 Prozent). Auch die Preise für Molkereiprodukte und Eier (+17,0 Prozent; darunter: Vollmilch +23,1 Prozent) stiegen weiter an. Preiswerter als vor
Jahresfrist waren u. a. Produkte des Multimediabereichs (-5,2 Prozent) und Gas (-4,4 Prozent). (LDS NRW)

Benefizkonzert zugunsten Stiftung Salvatorkirchenmusik
"Gemeinsam mit mehreren gesellschaftlichen Organisationen veranstaltet das Kuratorium der Stiftung Salvatorkirchenmusik am 7. Dezember 2007 ein Benefizkonzert zugunsten der Stiftung. Die Kirche ist seit den frühesten Anfängen unserer Stadt mit deren Entwicklung auf das Engste verbunden. Die gotische Kirche am Burgplatz ist gleichsam Zeichen und Zeuge des Lebens dieser Stadt an Rhein und Ruhr. Sie wurde in den zurückliegenden Jahre umfassend innen und außen saniert und verfügt seit Kurzem über ein herausragendes Instrument für die Musik an diesem Ort, die neue große Kuhn - Orgel, deren Entstehung durch viele Menschen materiell und ideell unterstützt wurde.
Die Stiftung Salvatorkirchenmusik, die seit fünf Jahren existiert, hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Ansammlung eines Stiftungsfonds die Konzerte und musikalischen Veranstaltungen in der Salvatorkirche - häufig auch mit Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker - zu unterstützen.
Am Freitag, dem 7. Dezember 2007 soll es darum gehen, den Fonds, der bis zum heutigen Tage etwa 175.000 Euro umfaßt und dessen Erträge jährlich der Musik in der Salvatorkirche zugute kommen, zu erhöhen.
Musikalische Arbeit ist wesentlicher Bestandteil kultureller Bildung, nicht nur schmückendes Beiwerk. Sie ist - wie Lionel Feininger es ausführt - eine `Notwendigkeit', also nicht nur Sozialkitt, sondern Nährboden einer humanitären Gesellschaft. Das Konzert beginnt um 19 Uhr," laden Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Superintendent Armin Schneider zu der Veranstaltung ein.
"Die räumliche Nähe zwischen Kirche und Rathaus verpflichtet uns zur Zusammenarbeit und ich glaube, sie funktioniert ganz gut. Wenn ich mir die Salvatorkirche anschaue, weiß ich, was wichtig ist im Leben und was nicht. Die Salvatorkirche war immer ein Zentrum des geistlichen und weltlichen Lebens. Es gibt aber auch einen privaten Bezug: Mein Vater war Kirchenmusiker in Walsum und spielte dort die Orgel," betont der Oberbürgermeister, der ansonsten (dummerweise??) katholisch ist.
Auch wenn der Eintritt frei ist und eine Spende am Ausgang erbeten wird, so ist es dennoch erklärtes Ziel, das Stiftungskapital (das übrigens auf eine Stiftung der Duisburger Elfriede Möbius in Höhe von 50.000 Euro zurückgeht) dauerhaft zu erhöhen und somit die kirchenmusikalische Arbeit auf Dauer sicherzustellen. Details können an dem Abend bei dem Veranstalter erfragt werden. Es gibt Werke für Horn und Orgel vor Koetsier, Bach, Saint - Saens, Guilmant, Krol, Gigout und Richard Strauß zu hören.

Duisburg, 26. November 2007 - Historischer Kalender

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Dienstag, 4. Dezember, wieder zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Freitag, 30. November, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Geänderte Verkehrsführung im Kreuzungsbereich Kaiser-Friedrich-Straße und Hermannstraße/Schulte-Marxloh-Straße
 Im Zuge der laufenden Gleisbaumaßnahme wird im Kreuzungsbereich Kaiser-Friedrich-Straße und Hermannstraße/Schulte-Marxloh-Straße eine neue Fahrbahndecke aufgebracht. Aus diesem Grunde muss hier voraussichtlich am kommenden Mittwoch und Donnerstag (28. u. 29. November) die Verkehrsführung geändert werden. Aus der Hermannstraße und der Schulte-Marxloh-Straße kann dann jeweils nur noch nach rechts in die Kaiser-Friedrich-Straße abgebogen werden. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und können sich bei schlechtem Wetter verschieben. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Ortskundige werden gebeten, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Bürgerverein Duisburg-Neudorf beklagt Vandalismus
Am Samstag waren Bürgervereins-Mitglieder mehrere Stunden lang mit einem Hubwagen mit dem Aufhängen der Bürgervereins-Lichterketten für den Wochenmarkt auf der Gabrielstraße und dem Aufstellen des sechs Meter hohen Weihnachtsbaum beschäftigt. Am Sonntag folgte dann die böse Überraschung. Der aufgrund der Erfahrungen mit den Starkwinden im letzten Jahr sehr stabil aufgestellte Baum kann nach Einschätzungen von erfahrenen Handwerkern nur von mehreren Personen umgestoßen worden sein. "Das ist eine sehr traurige Angelegenheit", war Bürgervereins-Schatzmeister und Handwerker Wim Kunz tief betroffen. Im vergangenen Jahr im Dezember hatte ein sehr starker Sturm mit Orkanböen einen ähnliche großen Baum nicht zum Umfallen gebracht.

De aufgestellte Baum am Samstag... ...der Baum am Sonntag - Fotos Manfred Schneider

Bürgervereins-Aktivitäten im November und Dezember:

Wir freuen uns auf Ihren Besuch
BV Duisburg-Neudorf  - Frischekontor Duisburg - TuRa 88 Duisburg

Ab Freitag, 30. November um 14:30 veranstaltet der Bürgerverein mit dem FrischeKontor Duisburg und TuRa 88 - mit Vorstand und Landesligateam - an jedem Markttag am Freitag bs Weihnachten einen Adventsschoppen mit vom Bürgerverein subventioniertem Grünkohlessen

Besonderer Gast ab 14:30: MSV Trainer Rudi Bommer.

Bürgervereins-Adventsschoppen

mit netten Gesprächen und Grünkohlessen an der Gabrielstraße beim Wochenmarkt

2007

Feste Termine – Veranstaltungen – Aktivitäten 

Fr. 30. November
14:30 – 18:00

Adventsschoppen auf dem Wochenmarkt an der Gabrielstraße
Ab 14:30 Uh mit MSV-Trainer Rudi Bommer

Mi. 5. Dezember
19:00 Uhr

Stammtisch

Squash- und Fitnesscenter Lotharstraße 222

Fr. 7. Dezember
15 – 18:00 Uhr

Adventsschoppen auf dem Wochenmarkt an der Gabrielstraße

Fr. 14. Dezember
15 – 18:00 Uhr

Adventsschoppen auf dem Wochenmarkt an der Gabrielstraße

Fr. 21. Dezember
15 – 18:00 Uhr

Adventsschoppen auf dem Wochenmarkt an der Gabrielstraße

"Xmas in close harmony" - im Opernfoyer des Theater Duisburg
Die Einstimmung auf die Weihnachtszeit findet am 1. Dezember 2007 um 15 Uhr im Opernfoyer des Theater Duisburg statt.
John Rutter gehört zu den populärsten und angesehensten zeitgenössischen Komponisten, der für Chor und Orchester brillant zu schreiben versteht. Seine Musik ist eine wunderbare Mischung aus klassischen Klängen und Formen sowie eine Stilistik, die sich stark an populärer Musik orientiert. Seine federnde, swingende Rhythmik und seine Melodien haben Ohrwurmqualitäten. Gewürzt wird das Ganze mit einer an Jazzharmonien orientierten Tonsprache. Das alles auch noch glänzend instrumentiert macht das Musizieren und Zuhören gleichermaßen zur Freude.
Das vorweihnachtliche Konzert von "Klasse! Klassik" bringt britische Carols und heitere Chormusik mit einer farbigen Orchesterpalette zu Gehör. Dazwischen werden Jugendliche der "Kid´s Klassik Chöre" weihnachtliche Gedichten, Lieder und Geschichten vortragen. Eine weihnachtliche, verschneite Dorflandschaft wird im Laufe des Konzertes von den Kindern im Publikum illuminiert.
Ein besonderes Highlight des Konzertes wird die Aufführung von Paolo Baratttos "Der Hirte und sein Horn", bei dem erstmals in Duisburg ein Alphorn-Konzert zur Aufführung gelangt. Unser Schweizer Hornist Johannes Otter hat aus seiner Heimat ein Stück alpenländischer Musiktradition (mit Orchesterbegleitung) mitgebracht, das ungewöhnlich und stimmungsvoll zugleich ist.

Das Wuppertaler Vokalensemble (mit Duisburger Gastsängern) und Mitglieder der Duisburger Philharmoniker singen und spielen unter Leitung des Konzertpädagogen Thomas Honickel.
Die Produktion ist geeignet für Kinder ab 5 Jahren und dauert ca. 75 Minuten.
Darüber hinaus gibt es die Gelegenheit, dieses Werk zu erleben, beim Gastspiel in St. Vincentius (Dinslaken, Gartenstrasse) am 2.12.07 um 15 Uhr.
Wenige Restkarten zu 6 ? (erm. 4 ?) gibt es im Servicebüro des Theater Duisburg (0203-3009-122) Weitere Informationen unter der unserer "Klasse! Klassik"-Internetpräsentation: www.klasseklassik.de

Filme und Diskussionen zum Welt-Aids-Tag: "Die Leiden des jungen Benno Zimmermann"
Duisburg. Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Aus diesem Anlass wird auf Initiative des
Gesundheitsamtes Duisburg am Sonntag, 2. Dezember, in der UCI Kinowelt Duisburg der Film "Die Leiden des jungen Benno Zimmermann" zu sehen sein. Der Film ist die erste Auskopplung eines Themenstrangs aus der Serie "Lindenstraße", der exklusiv für den Deutsch Österreichischen AIDS-Kongress 2007 produziert wurde. Er behandelt AIDS in der "Lindenstraße" zwischen 1986 und1988. Der Film wird um 11 und um 12 Uhr aufgeführt (Spielfilmlänge ca. 45 Minuten). Der Eintritt beträgt 3 Euro.

Außerdem wird der Film "Aidswaisen in Uganda", der ein Projekt der Kindernothilfe vorstellt, am gleichen Tag um 11.30 , 12 und 12.30 Uhr in einem zweiten Kinosaal gezeigt (Länge ca. 30 Minuten). Der Eintritt ist frei. Flankiert werden die Filme von einem Infotisch des "Duisburger Aktionsbündnisses gegen AIDS". Parallel werden Spenden für das Kindernothilfe Projekt gesammelt.
Mit der Schauspielerin Andrea Spatzek ist eine Frau der ersten Stunde aus der "Lindenstraße" im Kino anwesend. Andrea Spatzek wird Autogramme geben und ist gerne zu Gesprächen bereit.
Im Anschluss an die Filme beginnt um 13.15 Uhr in der Gaststätte Ocho auf der Neudorfer Straße 36-40 in Duisburg-Neudorf eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Aids in der "Lindenstraße", in Duisburg und anderswo!". Auf dem Podium sitzen neben anderen Teilnehmern Hans W. Geißendörfer, Produzent und Erfinder der Lindenstraße, sowie Andrea Spatzek. 

Feinstaub: Verkehrsclub Deutschland mit Plakettenrechner http://www.vcd.org/plakettenrechner0.html?&0=Plakettenrechner

Hier können Sie überprüfen, ob und welche Plakette Ihr Fahrzeug erhält. Tragen Sie bitte in dem Feld „Schlüsselnummer” die entsprechende Ziffer aus Ihrem Fahrzeugschein ein. Dann geben Sie an, ob das Fahrzeug ein Benziner oder ein Diesel ist und ob es als Pkw oder Nutzfahrzeug zugelassen ist.
So finden Sie die Emissionsschlüsselnummer:

Bei Fahrzeugpapieren, die vor Oktober 2005 ausgestellt wurden ist die Nummer unter „zu1” zu finden. Relevant sind die letzten beiden Ziffern (in der Abb. links).

Bei jüngeren Fahrzeugpapieren sind die entscheidenden letzten beiden Ziffern in dem Feld (hier "62").

Die grüne Plakette. Darum geht's!

 

 

Duisburg, 24. November 2007 - Historischer Kalender

ARGE übergibt Korakran an die Stadt - Von Manfred Schneider (Text und Foto)
Im Beisein von NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (Mitte) übergab ARGE-Geschäftsführer Norbert Maul (re.) das in neuen Farben erstrahlende Baudenkmal „Korakran“ an Oberbürgermeister Sauerland.  Der Korakran wurde ab den 50er Jahren als Be- und Entladekran für den Getreideumschlag eingesetzt. Seit dem 24.03.99 steht der Kran unter Denkmalschutz. Der seit längerer Zeit überholungsbedürftige Kran, wurde von zehn bisher arbeitslosen Malern und Lackierern unter der Leitung des Diakoniewerks Duisburg restauriert und von ARGE Duisburg gefördert und finanziert. Jedoch, ohne die vielen Geld- und Sachspenden von diversen Firmen, Verbänden und Vereinen wäre so eine Aktion aber nicht zu stemmen gewesen. Bei diesen bedankte sich Norbert Maul ganz besonders Auch Sauerland richtete seine Worte in Richtung der Förderer des Kranprojekts:“ Ich danke der ARGE und ihren Partnern für ihr Engagement bei einem so nachhaltigen Beschäftigungsprojekt.

Als die frisch installierten farbigen Scheinwerfer des Krans im Innenhafen eingeschaltet wurden, sprach Arbeitsminister Laumann die Mottoworte des Tagen zu OB Sauerland: “Duisburg möbelt auf - das find ich klasse!“
Zu besichtigen ist der „neue Korakran“ ab sofort zwischen Steiger Schwanentor und Marina in Höhe des Neubaus der Firma Hitachi

Straßenbauarbeiten im Einmündungsbereich der Lindenallee in die Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen

Zum Anschluss der L 473 n beginnen am Mittwoch, 28. November, Straßenbauarbeiten an der Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen. Dazu müssen Fahrspuren in der Friedrich-Ebert-Straße gesperrt werden. Aus der Lindenallee ist nur ein Rechtsabbiegen in die Friedrich-Ebert-Straße möglich. Ab Montag, 3. Dezember, muss die Zufahrt und Ausfahrt der Lindenallee in diesem Bereich komplett gesperrt werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 8. Dezember dauern.  Umleitungen sind ausgeschildert. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis für die Arbeiten und empfiehlt Ortskundigen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Ein Markt der Gesundheit im "Kleinen Prinzen"
Die vielfältigen Aktivitäten der Kommunalen Gesundheitskonferenz stehen im Mittelpunkt des Informationstages am Mittwoch, 28. November 2007. Im "Kleinen Prinzen", Schwanenstrasse 5-7, werden Bürgerinnen und Bürgern sowie Fachpublikum von 14 bis 18 Uhr viele aktuelle Gesundheitsthemen angeboten. Ein Schwerpunkt wird das "gesunde Altern" sein.
Bei dieser 2. Großen Kommunale Gesundheitskonferenz wird Frank-Herbert Striening, Leiter des Versorgungsamtes Duisburg wird eine Fragerunde mit Fachleuten und Betroffenen moderieren. Anschließend kann sich das Publikum an Infoständen kundig machen und auch in Einzelgesprächen von Fachleuten beraten lassen. Es gibt Informationen zu Themen wie Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern, Kinder psychisch kranker Eltern, Ambulante Kinderkrankenpflege, Stillförderung, Selbsthilfe und Gesundheit, Mammographiescreening in Duisburg, Notfallversorgung sowie Gesundheit und Alter.

Nähere Informationen gibt es bei der Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz, unter 0203 - 283 3938. und unter www.gesundheitskonferenz-duisburg.de.

9. Frauenkonferenz: Forderungen zur Innenstadtkonferenz umsetzen
Der Rat der Stadt Duisburg hat am 11. Juni 2007 den Katalog von "Frauenforderungen und Empfehlungen an eine nachhaltige Innenstadtentwicklung in Duisburg" zustimmend zur Kenntnis genommen. Vor diesem Hintergrund geht es in der nächsten Zeit um die Umsetzung der "Frauenforderungen" durch die Verwaltung. Die 9. Duisburger Frauenkonferenz am Dienstag, 27. November 2007, 16.15 bis 18 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum "Der kleine Prinz", Schwanenstraße 5-7, ist ein Baustein in diesem Prozess.
Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler, Dr. Ralf Oehmke, der neue Geschäftsführer der Innenstadt Entwicklungsgesellschaft mbH, sowie Andrea Bestgen-Schneebeck, Abteilungsleiterin im Amt für Soziales und Wohnen, werden gemeinsam mit dem Referat für Gleichstellung und Frauenbelange beraten und planen, wie die Forderungen der Frauen konkret umgesetzt werden können. Unterstützt werden sie von zwei Mitbegründerinnen der "Feministischen Organisation von Planerinnen und Architektinnen (FOPA e.V. Dortmund)", den Diplom-Ingenieurinnen Doris Reich und Rosemarie Ring, die als Referentinnen gewonnen werden konnten.

Duisburg, 23. November 2007 - Historischer Kalender

Sozial-Ausschuss: Einstimmig Zustimmung für Grüngürtel Nord

Hochschulteams der Duisburger Arbeitsverwaltung zur Arbeitsaufnahme in den Niederlanden

Wasserviertel: Stadt informiert über ein geplantes Verkehrskonzept
Mit einer Information für alle Haushalte und Betriebe des Wasserviertels zwischen Landfermannstraße, Köhnenstraße, Kuhlenwall, Stapeltor, Kardinal-Galen-Straße und Mainstraße gibt die Stadt Duisburg allen Anwohnern die Möglichkeit, zu einem geplanten Verkehrskonzept für das Wasserviertel Stellung zu nehmen.
Hintergrund der Neuüberlegungen sind Wünsche der Anwohner, den Parksuchverkehr - besonders in den Abendstunden - aus dem Wasserviertel herauszuhalten. Seit Inbetriebnahme des CityPalais bemängeln die Anwohner ein erhöhtes Verkehrsaufkommen im Wohnviertel. Die Suche nach kostenlosen Parkplätzen führt zu erhöhter Belastung im Quartier. Die Verkehrsplaner haben ein Konzept entwickelt, das ein Erreichen des Wasserviertels aus Richtung Landfermannstraße verhindert. Lediglich die öffentlichen Gebäude können noch angefahren werden. Besucher des Theaters und des CityPalais sollen die Tiefgaragen nutzen.
Die Bewohner des Wasserviertels haben jetzt Gelegenheit, sich mit dem Konzept, das als Planskizze an alle Haushalte verteilt wird, auseinander zu setzen. Sie können ihre Meinung schriftlich bis zum 21. Dezember 2007 den Verkehrsplanern mitteilen.

Ziele
Vermeidung von Parksuchverkehr im Bereich des Wasserviertels zwischen Erftstraße, Pulverweg, Kuhlenwall, Kardinal-Galen-Straße und Mainstraße sowie bessere Nutzung der umliegenden Parkhäuser.
Maßnahmen
Lenkung des Parksuchverkehrs
Der Parksuchverkehr kann von der Landfermannstraße aus lediglich noch die öffentlichen Einrichtungen in dem Bereich um die Erftstraße und die Lahnstraße erreichen, um das Gebiet auch über diese Straßen zu verlassen. Eine Weiterfahrt in die nördlich anschließenden Teile des Wasserviertels ist dann nicht mehr möglich. Der Weg in die Parkhäuser ist mit dieser Maßnahme kurz und attraktiv, während der Weg ins Wasserviertel aufwändiger wird und die beabsichtigte Verdrängung des Parksuchverkehrs unterstützt. Damit ist die Erreichbarkeit von Stadthaus, Stadttheater und Hotel Duisburger Hof und den nahegelegenen Freizeit- und Kultureinrichtungen von der Landfermann- und Köhnenstraße jederzeit gegeben, ohne den überwiegenden Teil der angrenzenden Wohngebiete zu beeinträchtigen.

Verbesserung der Erreichbarkeit für Anwohnerverkehr
Innerhalb des o.g. Gebietes sollen die bisherigen Einbahnstraßen weitgehend auf sog. unechte Einbahnstraßen umgestellt werden. Dies bedeutet, dass ein Straßenabschnitt in beiden Richtungen befahrbar ist, die Zufahrt jedoch aus einer Richtung unterbunden wird. Hiermit wird es den Anwohnern zukünftig besser möglich sein, auf kurzem Wege ihre Wohnung zu erreichen bzw. zu den umgebenden Hauptverkehrsstraßen (Landfermannstraße/Köhnenstraße und Kardinal-Galen-Straße) zu gelangen.

Einschränkung von Durchgangsverkehr
Eine direkte Durchfahrtsmöglichkeit durch diesen Teil des Wasserviertels besteht damit jedoch zukünftig nicht mehr. Anwohner, Gewerbetreibende bzw. Besucher und Kunden erreichen das Wasserviertel weiterhin über die Lippestraße, die Moselstraße, die Straße „Am Burgacker“ und die Junkernstraße.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Gospelkonzert  im Immobiliencenter der Sparkasse

Am 28. November findet unser diesjähriges Gospelkonzert im SImmobilien Center, Friedrich-Wilhelm-Straße 12, Duisburg-Mitte, statt. Das Konzert mit Niko Schlenker & The Angels feat. Deborah Woodson and Boysie White beginnt um 19.30 Uhr (Einlass 19.00 Uhr). Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft.

Dickes Lob für den „Kleinen Prinzen“
Erfreuliche Post erhielt die Stadt Duisburg jetzt von der Schwerbehindertenvertretung für Lehrkräfte an den Förderschulen, die im Konferenz- und Beratungszentrum „Der kleine Prinz“ getagt hat. „Durch die Schwerbehindertenvertretung wird besonders die vorbildliche Umsetzung von Barrierefreiheit gelobt“, freut sich Sozialdezernent Reinhold Spaniel: „Behinderten Menschen wird so die Teilhabe am Alltag in der Gesellschaft ermöglicht.“ Es sei ein schönes Zeichen, dass die Einrichtung, die durch die enge Zusammenarbeit der Duisburger Werkstatt für Behinderte mit der städtischen Sozialverwaltung entstanden ist, eine derart positive Resonanz erfährt. In Zeiten knapper öffentlicher Kassen konnte „Der kleine Prinz“ vor allem auch durch den intensiven Einsatz aller beteiligten Mitarbeiter realisiert werden. Spaniel: „Das Projekt hat meines Erachtens Modellcharakter und wird als Vorbild weit über die Duisburger Stadtgrenzen hinaus Beachtung finden.“

Duisburg, 22. November 2007 - Historischer Kalender

So ein Blech! Werksbesichtigung bei ThyssenKrupp Steel
Jetzt leben Sie schon so lange in Duisburg. Aber haben Sie jemals einen Blick in die Produktion von Duisburgs größtem Exportschlager, dem Stahl geworfen? Bei der Werksbesichtigung im Duisburger Norden lernen Sie die Faszination eines industriellen Mikrokosmos kennen, der nicht mehr viel gemein hat mit der rauchumnebelten Bilderwelt vergangener Wirtschaftswunderjahre. Diese Zeiten sind längst vorbei: Mit vollautomatischen Fertigungsanlagen, höchstem Emissionsschutz und einer nahezu perfekten Kreislaufwirtschaft gehört die ThyssenKrupp Stahl AG zu den weltweit führenden und modernsten Industrieunternehmen. Viele ihrer Produkte sind internationale "Exportschlager": Made in Duisburg!
Der nächste Termin ist am Montag, 26. November. Teilnehmen kann jeder ab 16 Jahre. Die Tour dauert etwa 3,5 Stunden und kostet 35 ? pro Person. Abfahrt ist um 14:00 Uhr am Reisebusparkplatz am Hauptbahnhof. Da die Nachfrage recht groß ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.
INFO + ANMELDUNG: Tourist Information Duisburg Königstraße 86 | 47051 Duisburg Tel. 0203.28544.0, Fax -.44 service@duisburg-marketing.de

Seminar im Kindergarten Heinestraße in Walsum:
Computer - Internet - Handy schon für Vorschulkinder?

"Frühkindliche Mediennutzung" lautet der Titel eines Elternseminars am Dienstag, 27. November, um 19.30 Uhr in der städtischen Kindertageseinrichtung Heinestraße 26 in Duisburg-Walsum. Kinder kommen immer früher mit Medien in Berührung. Eltern stehen Fragen zur Medienerziehung oft ratlos gegenüber in ihrem Bemühen, ihre Kinder einerseits zu fördern, sie aber gleichzeitig zu schützen und im Umgang mit Medien Grenzen zu setzen. Eine Referentin des Adolf-Grimme-Instituts beschäftigt sich mit Fragen, die Eltern beschäftigen wie: Fördern Computerspiele die kindliche Entwicklung? Wann ist ein Kind reif für den Umgang mit Computer und Internet? und: Wann kann mein Kind ein Handy bekommen?

Schulwegsicherung mit zeitlicher Begrenzung
Zur Sicherung der Schulwege auf Vorbehaltsstraßen wurden Geschwindigkeitsbegrenzungen mit Tempo 30 km/h eingeführt. Um die Akzeptanz weiter zu erhöhen und die Verbindung zum Schulweg von Kindern deutlich zu machen, wird die Temporeduzierung jetzt auf den Zeitrahmen beschränkt, in dem mit Kindern auf der Straße zu rechnen ist: Tempo 30 wird in Zukunft durch ein Zusatzzeichen auf die Zeit zwischen 6 und 20 Uhr begrenzt. In den übrigen Zeiten gilt das für den Straßenzug angeordnete Tempo von 50 km/h. Diese Zusatzzeichen werden zur Zeit an 68 Stellen im Stadtgebiet, die zur Schulwegsicherung mit einer Tempo 30 km/h ausgestattet waren, ergänzt. Damit wird der Zweck der Temporeduzierung auch deutlicher: Es dient der Erhöhung der Sicherheit in den Zeiträumen, in denen mit Schulkindern zu rechnen ist.
Alle Kraftfahrer werden gebeten, sich an die Schulwegsicherungsmaßnahmen zu halten und in Bereichen von Kindergärten und Schulen mit erhöhter Aufmerksamkeit und der entsprechenden Temporeduzierung zu fahren.

Vortrag im KSM: Inselparadies Sansibar Ökologie und Tourismus
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen lädt am Sonntag, 25. November, um 15 Uhr zu einem Dia-Vortrag ein. Dr. Eberhard Böhm stellt die kleine, als Naturreservat geschützte Insel Chumbe Island vor, die 12 km südlich vor Sansibar liegt. Die Trauminsel hat eines der schönsten flachen Korallenriffe der Welt und ist von einem auf fossilem Korallenfels wachsenden Urwald bedeckt, der noch weitgehend unberührt ist. Dort ist eine kleine touristische Anlage mit sieben Bungalows aufgebaut, nicht als Luxus-Ressort, sondern auf der ökologischen Grundidee einer möglichst weitgehenden Schonung der Natur - dazu gehören etwa Regenzisternen, Wasseraufbereitung und Solarenergie.
Der Referent Dr. Eberhard Böhm war, vermittelt vom Senior Experten Service Bonn, für das vielfach ausgezeichnetes Umweltprojekt auf Chumbe Island tätig. Er hat dort im Juni 2007 eine neue Brauchwasseranlage geplant. Der Diplomingenieur hat früher beim Fraunhofer-Institut im Bereich Umwelttechniken gearbeitet und war dort u.a. beratend für das Bundesumweltamt und die EU tätig gewesen.
Der Vortrag wird im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung "TANSANIA - Glaube, Kult und Geisterwelt" gehalten, die anschließend noch bis 18 Uhr geöffnet ist. Der eintritt kostet 3 Euro. Kultur- und Stadthistorische Museum- Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen.

Telekom errichtet Schachtbauwerk auf der Ruhrorter Straße vor dem Tausendfensterhaus in Duisburg-Ruhrort
Ab kommenden Montag, 26. November, entfällt der komplette Geh- und Radweg im Bereich der Baustelle auf der Ruhrorter Straße vor dem Tausendfensterhaus in Duisburg-Ruhrort. Fußgänger werden dann über die Rampe des Tausendfensterhauses geführt. Zusätzlich muss montags bis freitags, jeweils von 9 bis 18 Uhr, die rechte Fahrspur in Fahrtrichtung Kaßlerfeld im Baustellenbereich wegfallen. Grund ist die Errichtung eines Schachtbauwerks durch die Telekom. Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis zum 1. Februar 2008.

Freigabe der ersten städtischen Fläche für das Anbringen legaler Graffiti
Ende 2006 haben sich jugendliche Graffiti-Sprayer mit einer Projektidee an das Jugendamt gewandt: Ihr Vorhaben war es, geeignete Flächen zum Anbringen von Graffitis in der Stadt zu finden, um dann in Abstimmung und nach der Zustimmung des jeweiligen Eigentümers dort legal Graffitis anbringen zu können. Gerne wurde seitens der Verwaltung diese Aufgabe aufgenommen, damit den Künstlern so die Möglichkeit gegeben werden kann, außerhalb des illegalen Raumes ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen.
Als Pilotbereich für diese Aktion wurde der Bezirk Meiderich/Beeck ausgewählt, da durch die Bezirksvertretung positive Signale gesetzt wurden. Nachdem die Bezirksvertretung und der Jugendhilfeausschuss dem Projekt zugestimmt haben und zwischenzeitlich auch eine geeignete Fläche zur Verfügung steht, soll nun in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion den Sprayern die „Leinwand“ zur Verfügung gestellt werden.

Bürgernahe preiswerte kommunale Dienstleistungen unverzichtbar - EU-Kommission stellt ortsnahe Versorgungsstrukturen in Frage
Angesichts der durch die jüngsten Veröffentlichungen der Europäischen Kommission ausgelösten Debatte zur Zukunft der öffentlichen Dienstleistungen im Binnenmarkt weist der DStGB auf die Bedeutung der Daseinsvorsorge für die Bürger hin. Das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, sagte dazu heute in Berlin:
"Die Erbringung von Dienstleistungen der Daseinsvorsorge wie der Wasserversorgung, der Abwasserbeseitigung oder der Hausmüllentsorgung haben eine überragende Bedeutung für die Gesellschaft. Diese Dienstleistungen werden von den Kommunen im Interesse der Bürger erbracht. Die Haltung der EU-Kommission führt dazu, dass eine flächendeckende und kostengünstige Wahrnehmung dieser Aufgaben verhindert wird!"
Deshalb wandte sich Landsberg gegen die von der Europäischen Kommission in ihrer jüngsten Mitteilung zur Daseinsvorsorge vorgenommene tendenzielle Ausweitung des Europäischen Wettbewerbsrechts auf weite Bereiche der kommunalen Daseinsvorsorge, die im klaren Widerspruch zum Europäischen Reformvertrag und der damit vorgenommenen Stärkung der kommunalen Gestaltungsfreiheit steht.
Landsberg machte deutlich, dass die europäischen Wettbewerbs- und Binnenmarktregelungen die bestehenden Organisationsfreiheiten der Kommunen bei der Erbringung von Gemeinwohlverpflichtungen berücksichtigen müssen. Organisationsentscheidungen der Kommunen, die zu effizienteren und kostengünstigeren Strukturen im Interesse der Bürger führen, dürften nicht durch eine zu extensive Auslegung des Vergaberechts behindert werden. Insbesondere dürfe es keinen faktischen Zwang zur Privatisierung infolge überzogener Ausschreibungspflichten geben. Dies betreffe beispielsweise die interkommunale Zusammenarbeit. Diese ist als rein verwaltungsinterne Aufgabenübertragung ein effizienter und bürgernaher Weg zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben.
Landsberg bedauerte, dass die Kommission keine klaren Kriterien zu der Frage veröffentlicht hat, wann eine Dienstleistung im Bereich der Daseinsvorsorge wirtschaftlich sei und damit die Vorschriften des europäischen Wettbewerbsrechts zu beachten seien. "Die Frage, wann das europäische Wettbewerbsrecht anwendbar ist, bleibt für die Kommunen damit eine Black Box. Die dadurch bewirkte permanente Rechtsunsicherheit ist ein unerträglicher Zustand!", so Landsberg.

Eine europäische Politik zur Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungsbereiche dürfe kein Selbstzweck sein. "Die Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen hat in einzelnen Sektoren zu Vorteilen für die Bürger und die Kommunen als Nutzer dieser Dienstleistungen geführt. Allerdings kann dies nicht ohne weiteres auf die Dienstleistungen der kommunalen Daseinsvorsorge übertragen werden." In diesen Bereichen könne es keinen einheitlichen europäischen Rechtsrahmen geben. Denn die Definition und die Ausgestaltung der Dienstleistungen der Daseinsvorsorge obliegen allein den zuständigen Behörden in den Mitgliedstaaten, mithin für den Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge den Kommunen. "Dies wird durch das Zusatzprotokoll zur Daseinsvorsorge, das dem Europäischen Reformvertrag von Lissabon beigefügt werden soll, eindrucksvoll unterstrichen. Wenn die Europäische Kommission dies ignoriert, missachtet sie nicht nur den Willen der Regierungschefs der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sondern verkennt auch ihre Rolle.", warnte Landsberg. Er wies in diesem Zusammenhang auf das im Reformvertrag enthaltene Recht der nationalen Parlamente, aber auch der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften auf eine Subsidiaritäts- und Verhältnismäßigkeitskontrolle gegenüber Gesetzgebungsakten der EU hin.
"Damit haben die Mitgliedstaaten ein scharfes Schwert erhalten, um Brüssel Einhalt zu gebieten, wenn es ihre Interessen verletzt. Wir werden uns dafür einsetzen, dass von diesem Recht im Interesse der kommunalen Selbstverwaltung Gebrauch gemacht wird.", so Landsberg abschließend.

Nahezu flächendeckende Umstellung auf den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVÖD)
Die Gemeinden und Gemeindeverbände des Landes Nordrhein-Westfalen haben ihren Personalbestand bis zum 30.Juni 2006 nahezu flächendeckend vom alten (BAT/BMT) auf den neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVÖD) bzw. auf diesem angegliederte Tarifverträge umgestellt. Wie das Landesamt
für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren von den 284 975 Voll- und Teilzeitbeschäftigten in kommunalen Kernhaushalten einschl. rechtlich selbständiger kommunaler Einrichtungen in öffentlicher Form 198 306 dem TVÖD Verwaltung, 13 430 dem TVÖD Krankenhäuser, 180 dem TVÖD Entsorgung
zugeordnet, während die Verträge von 68 Krankenhausbediensteten bis zum Stichtag noch nicht umgestellt waren. Bei 4 041 Arbeitnehmern war entweder die Zuordnung zum TVÖD nicht möglich
oder die Arbeitsbedingungen wurden einzelvertraglich geregelt. 61 441 Personen standen im Beamtenverhältnis und 7 421 waren Auszubildende. Von den 7 764 Mitarbeitern der rechtlich
selbständigen kommunalen Einrichtungen in öffentlich rechtlicher Form wurden 2 574 dem TVÖD Verwaltung und 3 902 dem TVÖD Krankenhäuser zugeordnet. 580 waren in Ausbildung und 101 waren
Beamte.
Gegenüber 2005 reduzierten die kommunale Körperschaften ihr Personal um 0,9 Prozent auf 284 975 Beschäftigte; in den kommunalen Kernhaushalten fiel der Rückgang mit -1,5 Prozent (auf 224 847) höher aus.
Die Statistiker weisen darauf hin, dass bei den hier genannten Zahlen die Beschäftigten dem jeweiligen Dienstherrn (kreisfreie Stadt, Kreisverwaltung, kreisangehörige Gemeinde bzw. Bezirksverband) zugeordnet sind - im Gegensatz zu den am 31.10.2007 veröffentlichten Daten mit der regionalen Zuordnung des Personals zum jeweiligen Dienstort. Altersteilzeitbedienstete (ohne Berücksichtigung der
Freistellungsphase) sind in den Zahlen enthalten. (LDS NRW)

Studiengebühren verschärfen Fachkräftemangel
Der DGB setzt sich für eine Abschaffung der Studiengebühren an den Hochschulen in NRW ein, um den rückläufigen Studierendenzahlen entgegen zu wirken.
"Bei dem bevorstehenden Fachkräftemangel gerade in unserer Region ist es dringend notwendig, mehr jungen Menschen die Aufnahme eines Studiums und das Erreichen eines guten Abschlusses zu ermöglichen. Dem stehen die Studiengebühren entgegen" meint DGB-Vorsitzender Josef Hülsdünker. "Angesichts der Sozialstruktur der Region sind hier besonders viele davon betroffen, sich ein Studium nicht leisten zu können. Und diejenigen, die doch studieren, müssen meist nebenher arbeiten. Das hemmt die Studiererfolge!".
Die bestehenden Fördermöglichkeiten über Bafög und Begabtenförderungswerke sind nach Ansicht des DGB nicht ausreichend, um auch Kindern aus sozial benachteiligten Familien ein Studium zu ermöglichen. "Daran ändert auch die Erhöhung des Bafög im nächsten Herbst nichts. Und Studienkredite für die Gebühren sind doch auch keine Lösung, oder sollen wirklich Tausende schon am Anfang des Berufslebens hoch verschuldet sein?" ärgert sich Hülsdünker.

Duisburg, 21. November 2007 - Historischer Kalender

Mietspiegel 2007 verabschiedet - Von Manfred Schneider (Text und Foto)
Mietervereine, Haus- und Grundbesitzervereine und der Immobilienverband Deutschland haben dem Mietspiegel 2007 zugestimmt. In der heutigen Sitzung wurde er von der Mietspiegelkommission verabschiedet. Gesetzlich ist der Mietspiegel nicht bindend. Bei Vertragsverhandlungen ist er jedoch eine gute Orientierungshilfe, mit dem die Miethöhe nach Art, Ausstattung, Beschaffenheit, Größe und Lage des Mietobjektes vereinbart werden kann. So trägt der Mietspiegel zur Mietpreisgestaltung und Entspannung im Verhältnis zwischen Mietern und Vermietern bei. Auch vor Gericht wird er als Entscheidungsgrundlage gewertet.
Die Erhöhungen des Mietspiegels beziehen sich auf die Baualtersklassen I und II. Der Mietpreis erhöht sich z.B. bei einer 70 qm Wohnung in normaler Wohnlage in der Klasse I um 0,11 Euro auf 4,30 Euro und in der Klasse II um 0,14 Euro auf 4,50 Euro.
Gravierende Mieterhöhungen sind in 2008 nicht zu erwarten.
Der neue Mietspiegel wird nach Druck voraussichtlich in der 48./49. Woche bei Mieter- Haus. und Grundbesitzervereinen, dem Amt für Soziales und Wohnen, den Bezirksämtern und in Bibliotheken erhältlich sein. Ab kommenden Montag ist der Mietspiegel unter www.duisburg.de abrufbar.
Mitglieder der Mitspiegelkommission von links:

Bernd Dietze, Mieterschutzverein Groß-Duisburg e.V.

Peter Heß, Mieterschutzbund e.V.

Georg Jachmich, Haus und Grund Duisburg e.V.

Reinhard Luderer, Amtsleiter Soziales und Wohnen

Andrea Bestgen, Abteilungsleiterin im Amt Soziales und Wohnen.

Bücherbus fährt wieder
Ab Mittwoch (21. November) wird der Bücherbus der Stadtbibliothek wieder im Duisburger Stadtgebiet zu sehen sein. Dann werden der vorgegebene Fahrplan wieder aufgenommen und die bekannten Haltepunkt planmäßig angefahren. Medien können dann auf dem Bus wie üblich entliehen, verlängert und entsprechend abgegeben werden. Weitere Infos unter 0203 / 283-8467.

Sporthalle Löwenburgstraße gesperrt
An der Sporthalle auf der Löwenburgstraße in Duisburg-Beeckerwerth wurden gravierende bauliche Mängel festgestellt. Der genaue Umfang muss erst noch ermittelt werden, jedoch war die vorsorgliche Sperrung der Sporthalle wegen des bestehenden Sicherheitsrisikos unumgänglich. Die Nutzer wurden hierüber bereits informiert. DuisburgSport ist bemüht, die Mängel schnellstmöglich zu beseitigen, um den Sportlerinnen und Sportlern die Halle möglichst kurzfristig zur Ausübung ihrer Aktivitäten wieder zur Verfügung zu stellen.

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Großmann:
PPP ist auch für Kommunen hoch attraktiv
Unterzeichnung der ersten Pilotprojektvereinbarung zu kommunalen Straßen

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Achim Großmann, hat heute in Berlin gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg an der
Havel, Dr. Dietlind Tiemann, die erste Vereinbarung über die Förderung eines PPP-Pilotprojekts bei Kommunalstraßen unterzeichnet.

Großmann: "Mit diesem ersten Pilotprojekt im kommunalen Straßenbau wird die PPP-Initiative der Bundesregierung sektorenübergreifend vernetzt. Das Pilotprojekt wird durch Expertisen im öffentlichen Hochbau und aus dem privat finanzierten Fernstraßenbau seitens des Bundes begleitet. So
können die bisher unabhängig voneinander gewonnenen Erfahrungen miteinander verknüpft und in den nachfolgenden Projekten mit dem Ziel der Standardisierung optimiert werden.
Hier wird das Leitmotiv "Gemeinsam besser" schon bei der Projektvorbereitung praktiziert."
Mit dem Pilotprojekt wird die Anwendung von Public Private Partnership (PPP) für Betrieb, Unterhaltung und Erhaltung auf kommunalen Straßen untersucht. PPP's verfolgen das Ziel, durch eine langfristig angelegte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privater Wirtschaft öffentliche Projekte effizienter zu realisieren. Durch einen sogenannten "Lebenszyklusansatz" werden Bau, Betrieb, Erhaltung und Finanzierung ganzheitlich optimiert. Die Stadt Brandenburg an der Havel ist aus einer Reihe hoch
qualifizierter Bewerber für das Pilotprojekt ausgewählt worden, das bei Politik und Verwaltung sowie bei den Marktakteuren von hohem Interesse ist und auch vom Land Brandenburg gefördert wird.

Mit dem Pilotprojekt wird das Ziel verfolgt, auf einem Straßenteilnetz von rund 31 Kilometern optimale Erhaltungsstrategien unter effizientem und wirtschaftlichem Mitteleinsatz zu entwickeln. Zunächst wird im
Rahmen einer einjährigen Machbarkeitsstudie das Investitionsvolumen ermittelt. Hier werden auch die Leistungs- und Vertragsparameter wie Strecken, Zeit, Lebenszykluselemente und qualitätsabhängige Vergütung, festgelegt. Dabei werden die Möglichkeiten zur Einbindung von Fördermitteln, die wesentlichen Rechtsfragen sowie die Zuordnung der Projektrisiken nach Effizienzkriterien geklärt. Die kommunalen Gremien werden über den Entwicklungsprozess laufend informiert. Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie wird über das weitere Verfahren entscheiden.

Tag der offenen Tür im Krematorium auf dem Waldfriedhof
Am kommenden Sonntag, 25.11.2007 besteht zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr die Möglichkeit, das Krematorium auf dem Waldfriedhof zu besichtigen. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg reagieren mit dieser Veranstaltung auf das große Interesse der Duisburger/innen, einmal hinter die Kulissen des Krematoriums zu schauen. Wie bereits in den letzten Jahren bieten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg Führungen durch die Technik des Krematoriums an, die in den Vorjahren von vielen Gästen mit großem Interesse genutzt wurden.
Gerne stehen die Mitarbeiter des Krematoriums zur Beantwortung aller Fragen zur Verfügung. Die aufwendige Technik, mit der das Krematorium betrieben wird, und die Räumlichkeiten, in denen Trauerfeierlichkeiten stattfinden können, werden den Besuchern vorgestellt. Zu diesen Räumlichkeiten gehören neben der alten und neuen Trauerhalle, der Urnenfeierraum und die zwölf separaten Abschiedsräume, in denen ganz individuell und in Ruhe von den Verstorbenen Abschied genommen werden kann.
Ab 15.00 Uhr veranstaltet die Evangelische Kirche Duisburg in der alten Trauerhalle eine Andacht für die Hinterbliebenen. Um den Tag der offenen Tür abzurunden, bietet der Hausfrauenbund Duisburg allen Gästen Kuchen und Kaffee an.

Informationsveranstaltung im BIZ:
Möglichkeiten des Berufseinstiegs im Bereich der Bauwerkserhaltung

Am 29. November 2007 informiert in der Zeit von 16:00 bis 18:00 Uhr im Rahmen der aktuellen Veranstaltungsreihe für Schüler, Studierende und Hochschulabsolventen die Firma Peiniger über Möglichkeiten des Berufseinstiegs im Bereich der Bauwerkserhaltung. Peiniger ist eine Niederlassung der Thyssen Xervon GmbH und beschäftigt sich mit Komplettsanierungen, Modernisierungen und Umnutzungen in der Wohnungs- und gewerblichen Immobilienwirtschaft. Interessierte erfahren Details zu Anforderungen, Auswahlverfahren und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten. Die kostenfreie Veranstaltung findet im BIZ der Agentur für Arbeit Duisburg, Wingensstr. 29-33 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

VHS-Workshop: Presse- und PR-Texte
Wer erfolgreich Öffentlichkeitsarbeit machen will, braucht gute Konzepte und muss attraktive Texte produzieren. Ein Seminar der Volkshochschule an der Königstraße 47 hilft dabei. Am Samstag, 1. Dezember, gibt es von 10 bis 17 Uhr viele Infos zum Thema "Presse- und PR-Texte: So kommen Sie ins Gespräch". Der Workshop hilft Unternehmen und ihren Mitarbeitern, ihre Anliegen gezielt in die Öffentlichkeit zu bringen. Voranmeldung werden erbeten unter Telefon (0203) 283-3725, -2616 oder www.vhs-duisburg.de.

Vollsperrung der Weseler Straße in Duisburg-Marxloh
Die Weseler Straße in Marxloh wird am Sonntag, 25. November, zwischen Hagedornstraße und Dahlmannstraße in beide Fahrtrichtungen für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung ist aufgrund von Gleisbauarbeiten der Duisburger Verkehrsgesellschaft erforderlich und wird voraussichtlich den ganzen Tag bestehen. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Fußgänger können den Bereich passieren.

Dienststellen des Stadtentwicklungsdezernates geschlossen
Am Mittwoch, 21. November 2007, bleiben zwischen 9.30 und 13 Uhr die Dienststellen des Stadtentwicklungsdezernates im Stadthaus geschlossen. Alle Mitarbeiter haben dann die Gelegenheit, an einer Personalversammlung teilzunehmen. Die Bauberatung, die Bauordnung, die Dienststelle zur Erteilung von Parkausweisen, die Katasterauskunft und das Genehmigungsportal sind in dieser Zeit nicht zu erreichen.

Duisburg, 20. November 2007 - Historischer Kalender

Kulturausschuss-Sitzung 19. November
Kulturausschuss: Bücherbus, Lehmbruckmuseum, Zuschussmodaltitäten und mehr...

Der Büchereibus soll auch bei einem Ausfall des Fahrers weiter betrieben werden und für die Nutzer zur Verfügung stehen. Diese Forderung der SPD machte sich der städtische Kulturausschuss bei seiner Sitzung im November 2007 zu eigen. "Wir befürchteten mit dem bisherigen Ausfall schon ein kaltes Einstellen des Bücherbusses. In einer Halbmillionenstadt muss es doch möglich sein, einen anderen, neuen Fahrer zu finden," forderte die SPD schon ein wenig populistisch, als sie den entsprechenden Antrag (der einstimmig angenommen wurde) in den Kulturausschuss einbrachte.
"Im Stellenplan steht uns ein Fahrer zur Verfügung. Wenn der ausfällt, fährt der Bus nicht. In der Presse war zu lesen, dass uns die anderen städtischen Gesellschaften helfen könnten. Diese Gesellschaften sind rechtlich selbständig. Sie haben auch einen eigenen Haushalt. Daher ist es eine rechtliche und finanzielle Überlegung, ob und wie uns die anderen städtischen Gesellschaften helfen," hält Jan-Pieter Barbian, Leiter der Stadtbücherei zwar dagegen; gleichzeitig verspricht die Stadtverwaltung aber, eine Lösung zu finden.
Gleichzeitig wurden die Verträge zwischen Stadt und Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum um ein weiteres halbes Jahr verlängert: Ein Betriebskostenzuschuss in Höhe von 1.842.593,68 Euro und ein Investitionskostenzuschuss in Höhe von 177.418,28 Euro sind darin eingeschlossen.
"Für die Ermittlung eine künftigen städtischen Unterstützung ab dem Jahre 2008 sollen die Ergebnisse einer externen Untersuchung auf mögliche Konsolidierungspotentiale des Museums in einen Verwaltungsvorschlag einfließen für eine dann wieder mehrjährige Vereinbarung der Zuschussmodalitäten.
Zwischenzeitlich hat eine Beratungsfirma mit einer Organisationsuntersuchung zur Struktur- und Kostenanalyse des Museums begonnen. Die Ergebnisse liegen voraussichtlich im Februar / März 2008 vor. Die damit einhergehenden Verhandlungen für eine Vereinbarung zwischen Stadt und Stiftung werden somit zu den Haushaltsberatungen und anschließender Haushaltsverabschiedung im Februar 2008 noch nicht abgeschlossen sein," wird allerdings auch in dem Beschluss vermerkt. Andreas Rüdig

Einbahnstraßenregelung im Forsthausweg in Duisburg-Neudorf
Ab Mittwoch, 21. November, verlegen die Stadtwerke Duisburg im Forsthausweg zwischen Carl-Benz-Straße und Lotharstraße Fernwärmeleitungen. Während der Baumaßnahme wird dieser Bereich zur Einbahnstraße. Es kann dann nur in Richtung Lotharstraße gefahren werden. Fußgänger und Radfahrer sind hiervon nicht betroffen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende des Jahres. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert.

Sonntagsführungen im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Eine Stunde Schifffahrtsgeschichte

Zu einer kurzweiligen Reise durch die Geschichte der Binnenschifffahrt lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt für kommenden Sonntag, 15 Uhr, ein. Die einstündige Führung durch die Dauerausstellung des größten und umfassendsten Museums für die Geschichte der Binnenschifffahrt in Deutschland kosten einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis. Im Anschluss erleben die Besucher die Großfilmprojektion einer Rheinreise. Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Aktion des Straßenverkehrsamtes: Helfen mit der „1“
Das Straßenverkehrsamt hat auch vor dem Jahresende 2007 wieder den Bestand an frei gewordenen attraktiven Kennzeichen durchgesehen. Der Vergabemodus ist der gleiche wie in den letzten Jahren: nach dem „Windhundprinzip“ (wer früh kommt hat hohe Chancen) werden die besonderen Kennzeichen an Interessenten vergeben, die neben der gesetzlich vorgesehenen Zulassungsgebühr bereit sind, 100 Euro zur Förderung gemeinnütziger Zwecke (gegen Spendenbescheinigung für das Finanzamt) zusätzlich zu bezahlen.
28.750 Euro sind so bisher in den Jahren 2000 bis 2006 für Menschen in Not zusammen gekommen. Mit dem diesjährigen Spendenaufkommen werden 30.000 Euro an Spendensumme überschritten.
Die „1“er können im Straßenverkehrsamt am Freitag, 23. November, ab 8 Uhr, im Zimmer 216 verbindlich reserviert werden. Erfahrungsgemäß werden die ersten Interessenten bereits vor 6 Uhr erscheinen, bevor das Amt um 7 Uhr öffnet. Die Kunden erhalten nach Reihenfolge des Eintreffens eine Wartemarke, damit alles fair abläuft. Telefonische Reservierungen sind leider nicht möglich.

Familienkonzert "Klangfarben" im Duisburger Süden
Der musikalischer Ausklang der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule im Bezirk Süd zum Jahresende ist seit vielen Jahren eine schöne Tradition. Unter dem Titel "Klangfarben" laden am Sonntag, 25. November, um 17 Uhr in die Aula des Mannesmann-Gymnasiums junge Solisten, Tänzer und interessante Ensembles zu einer Veranstaltung für die ganze Familie ein. Das große Finale aller Mitwirkenden wird auch dieses Mal nicht fehlen. Der Kinderbuchverlag "lies und spiel" ist mit einem Infostand vor Ort und wird eine Vorlese- und Märchenstunde für die jüngsten Besucher während des Konzertes anbieten. Der Eintritt ist frei

Duisburg, 19. November 2007 - Historischer Kalender

Volkstrauertag

Literaturgottesdienst am Volkstrauertag) in der Duisburger evangelischen Salvatorkirche - Von Andreas Rüdig
"Östlich der Berge" (von David Guterson) heißt das Thema des Literaturgottesdienstes, der am Sonntag, dem 18. November 2007 (also am Volkstrauertag) in der Duisburger evangelischen Salvatorkirche stattfindet. Lesungen: Simone Dors und Ingmar Jochem. Liturgie und Predigt: Pfarrer Peter Glörfeld und Pfarre Krogull. Musik: Silvester Pece am Akkordeon und Marcus Strümpe an der Orgel. So steht es zumindest in der Ankündigung.
Abschied, Tod, Sterben und Trauer sind die Themen des Gottesdienstes, der in Zusammenarbeit mit der Hospizarbeit des Bethesda - Krankenhauses stattfindet. Guterson erzählt in seinem Roman von einem 73 Jahre alten, pensionierten Chirurgen, der an Darmkrebs erkrankt und sicht entschließt, seinem Leben ein Ende zu setzen. Guterson setzt sich hier literarisch mit dem Thema Krankheit und Tod auseinander.
Musik und Text sind harmonisch aufeinander abgestimmt. In die junge und doch kräftige, freudige Stimme von Simone Dors könnte man sich prompt verlieben. Inhaltlich und atmosphärisch dicht ist dieser Gottesdienst, jenseits aller Liturgie, philosophisch, anregend und (kulturell) bereichernd.
"Hospizarbeit ist die Antwort auf aktive Sterbehilfe," lautet dabei die zentrale Botschaft von Pfarrer Glörfeld in seiner Botschaft.

Ausfall der Bürgerschwimmzeiten im Hallenbad Neudorf
Die Schwimmabteilung des Polizeisportvereins Duisburg richtet am Samstag, 24. November, und am Sonntag, 25. November, die 32. Internationalen Springertage aus. Wegen der Durchführung dieser Schwimmveranstaltung müssen ausnahmsweise die Bürgerschwimmzeiten ausfallen. DuisburgSport bittet um Verständnis.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Kinder- und Jugenddisco im Kombibad Homberg
m Kombibad Homberg findet am Donnerstag, 22. November, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr eine Kinder- und Jugenddisco statt. Bei fetziger Musik kann nach Herzenslust auf den Großspielgeräten herumgetobt werden. Ab 16 Uhr besucht dann auch Clown Happy das Bad und knotet lustig seine Luftballonfiguren. Nach dem ganzen Trubel kann man dann noch auf sein Glück hoffen und an einer Verlosung teilnehmen.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Einladung zur Masterclass mit Matt Haimovitz
Vom 22. bis zum 24. November 2007 findet in der Folkwang Hochschule der 8. Duisburger Meisterkurs statt.
Für dieses Jahr konnte der aus Israel stammende, international erfolgreiche Cellist Matt Haimovitz als Leiter des Kurses gewonnen werden.
Haimovitz ist ein Künstler, der neben seiner vollendeten instrumentellen Meisterschaft und großartigen musikalischen Gestaltung stets neue, bereichernde akustische Möglichkeiten sucht.
In jüngster Zeit machte er in den USA mit seinen Soloabenden an unkonventionellen Orten von sich Reden: Bach in Jazzclubs und in den Pop-Charts, das hat es in dieser Form bisher noch nie gegeben und erregte enormes Aufsehen.
Die Meisterkurse richten sich an Studierende der Folkwang Hochschule und anderer Hochschulen in NRW sowie an die Mitglieder der Duisburger Philharmoniker.
Zum Abschluss des 8. Duisburger Meisterkurses wird es am Sonntag, dem 25. November 2007 um 11 Uhr ein Konzert im Opernfoyer des Theaters Duisburg geben.

Duisburg, 17. November 2007 - Historischer Kalender

Essen Motor Show mit Doppeljubiläum - Von Manfred Schneider (Text und Fotos) 
Gleich zwei Jubiläen hat die Essen Motor Show zu verzeichnen.  Die Messe, die 1967 unter dem Namen „Jochen Rindt Schau“ zum ersten Male ihre Tore öffnete, findet nun vom 01. bis 09. Dezember 2007 zum 40. Male statt. Außerdem ist die Ausstellungen Promotion S.I.H.A. mit ihren Oldtimer & Classics in diesem Jahr zum 25. Male dabei.
Über 560 Aussteller  aus 26 Nationen präsentieren sich in 18 Messehallen und der Galeria, in den Breichen Automobile, Performance Cars, Oldtimer &Classics, Sonder schauen wie Design-Studien, 40 Jahre Internationaler Automobilsport, Tractor Pulling u.v.a.m..
Eine weitere Neuerung auf Deutschlands Motorsportmesse Nummer 1 wird es nach der erfolgreichen Premiere der Motor Sport Meile im letzten Jahr geben. So ergänzt zum 40-Jährigen Jubiläum, das neue Motorsport Innovation-Center, als Plattform für die Präsentation von technischen Neuheiten im Bereich Motorsport, das Angebot der Motor Sport Meile.

Boliden, Rennserien und Stars der PS-Welt können die Motorsport-Fans in Essen hautnah erleben. Auf der Essen Motor Show  versprechen zahlreiche Exponate wieder Motorsport-Feeling pur.
Das besondere Highlight wird wohl die Sonderschau aktueller Formel 1 Fahrzeuge werden. Rennwagen vergangener Epochen werden in der Sonderschau „The Racing Legends“ gezeigt. S.I.H.A. weckt mit Oldtimer & Classics bei den Besuchern Erinnerungen an die Zeit, in der die Rennfahrer unangeschnallt mit Polo-Hemden ihre Runden fuhren, umweht vom Odeur von Rennbenzin mit Rizinus-Öl.  Als Gäste werden in diesem Jahr u. a. Nick Heidfeld, Hans Joachim Stuck, die Schauspielerin Marie Bäumer und Nina Rindt erwartet.

Rhein-Ruhr-Bad am kommenden Sonntag in Kinderhänden
Im Rhein-Ruhr-Bad Hamborn lässt Clown Happy wieder alle Kinder und Erwachsene Staunen und Lachen. Beim Kids Day am Sonntag, 18. November, zwischen 15.30 und 17 Uhr, regieren die Kinder wieder das Bad. Mit Spielgeräten kann das Sportbecken erobert werden und Clown Happy bezaubert alle Besucher mit seinen Zauberkünsten.
Dazu knotet er Tierfiguren aus Luftballons und verbreitet einfach nur gute Laune. Mit den attraktiven "Aktions-Preisen" im Rhein-Ruhr-Bad kann die ganze Familie für 10 Euro bei einem vierstündigen Besuch den Sonntagnachmittag genießen. Für 15 Euro besteht die Möglichkeit, den ganzen Tag im Rhein-Ruhr-Bad zu bleiben.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

"Unicef" präsentiert sich in der Zentralbibliothek
Die Kinderschutzorganisation der Vereinten Nationen "Unicef" wird sich am Samstag, 1. Dezember, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr wieder mit einem Informationsstand in der Zentralbibliothek präsentieren. An dem Stand, der im hinteren Eingangsfoyer aufgebaut ist, gibt es das neue Grußkartensortiment für Herbst und Winter. "Unicef" setzt sich in über 160 Ländern dafür ein, die Welt zu einem besseren Ort für Kinder zu machen.

Duisburg, 16. November 2007 - Historischer Kalender

Grenzsteine auf der Koloniestraße
Autofahrern, die durch ihr rücksichtloses Überfahren des Mittelstreifen auf der Koloniestraße in Neudorf, Rasenschäden verursachten sowie Personen und den Verkehr gefährdeten, wurde nun durch Mitarbeiter der Duisburger Wirtschaftsbetriebe, mittels Findlingen, Einhalt geboten.

 Foto: Manfred Schneider

Einbahnstraßenregelung in der Kammerstraße in Duisburg-Neudorf
Ab Montag, 19. November, wird die Kammerstraße zwischen Neudorfer Straße und Heinrich-Bertmans-Straße wegen eine Kanalbaumaßnahme vorübergehend zur Einbahnstraße, die nur dann nur Richtung Heinrich-Bertmans-Straße gefahren werden. Diese dauert voraussichtlich drei Monate. Im Laufe der Baumaßnahme wird die Bushaltestelle der DVG an der Neudorfer Straße/Ecke Kammerstraße etwa 150 Meter Richtung Innenstadt verschoben.

Kanalbaumaßnahme in der Schweizer Straße in Duisburg-Duissern
Ab Montag, 19. November, finden Vorarbeiten für eine Kanalbaumaßnahme der Wirtschaftsbetriebe Duisburg in der Schweizer Straße statt. Dies betrifft den Bereich zwischen Mülheimer Straße und Tonstraße. Zunächst wird der Radweg auf der rechten Seite in Fahrtrichtung TÜV aufgehoben. Die Fläche wird als Fahrbahn benötigt, damit Kraftfahrzeuge weiterhin in beide Richtungen fahren könne. Nach etwa vier Tagen beginnen dann die eigentlichen Arbeiten im Bereich der Kreuzung Mülheimer Straße. Im ersten Bauabschnitt wird dann ein Linksabbiegen aus der Schweizer-/in die Mülheimer Straße nicht möglich sein. Ein Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Der dortige Fußgängerüberweg wird etwa 30 Meter in die Schweizer Straße hineinverlegt.
Die Baustelle wandert danach Stück für Stück Richtung Tonstraße. Die Gesamtmaßnahme dauert voraussichtlich bis zum 30. Juni 2008. Während der gesamten Bauzeit ist mit größeren Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis.

Festliche Drucksachen – Karten, Aufsteller und edle Papiere
Workshop für Erwachsene mit Susanne Ristow
- Anmeldung ab sofort!

Anlässlich der Ausstellung „Druck machen!“ in der Ausstellungswerkstatt des Lehmbruck Museums bietet die Düsseldorfer Künstlerin Susanne Ristow zum zweiten Mal einen Druckgrafik-Workshop für Erwachsene an. Neulinge können dabei wesentliche Techniken der Druckgrafik erlernen und anwenden, für die Erfahreneren bietet sich die Möglichkeit, ihr Wissen zu verfeinern und zielgerichtet anzuwenden: Auf jeden Fall geht es um solche Drucksachen, wie man sie gerade zu Weihnachten, z.B. als Geschenkbeigaben oder für den festlichen Rahmen, brauchen kann. Aber warum sollten die TeilnehmerInnen sich mit dem Workshop nicht auch selbst beschenken?

Die Anmeldung läuft: T. 0203 283 2195,
Teilnahmegebühr 35 EUR, Mitglieder des Freundeskreises 30 EUR.

 Henry Moore, „Head / Kopf“ aus dem Album „Sheep / Schafe“ 1974, Kaltnadelradierung, © The Henry Moore Foundation; das Werk ist in der Ausstellung „Druck machen!“ zu sehen. Foto: Wurzer)

Stadtbibliothek stellt Weihnachtsprogramm für Kinder vor
Über ein Dutzend Bilderbuchkinos, Vorleseaktionen mit Mal- und Bastelangeboten sowie mehrere verschiedene Märchen und Geschichten mit Musik bietet die Stadtbibliothek für Kinder im Alter zwischen vier und acht Jahren im Dezember an. Natürlich ist Weihnachten das beherrschende Thema: So gibt es „Luftpost für den Weihnachtsmann“ oder „Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch“ oder es wird „Alles ganz wunderbar weihnachtlich“. Für alle Veranstaltungen ist eine Voranmeldung erforderlich.
Weitere Informationen zum Weihnachtskinderprogramm haben Anne Markstein (0203/283-4117) und Wolfgang Heiken (0203/283-4203 oder -4221). Das vollständige Programm gibt es als Faltblatt bibliotheksweit und im Internet unter www.stadtbibliothek.duisburg.de.

Weihnachtstheater in der Zentralbibliothek
Auch dieses Jahr bietet die Stadtbibliothek wieder ein vorweihnachtliches Theaterprogramm für die Jüngsten. Das Angebot umfasst Figurentheater („Weihnachtspost für Wollebär“ am 4.12.) und Kindertheater („William Goldtaler, der Zweite“ am 11.12.). Das Puppentheater „Lotta feiert Weihnachten“ ist bereits ausverkauft. Die Karten für die Vorstellungen, die um 15.30 Uhr beginnen, kosten drei Euro. Ein Faltblatt gibt weitere Informationen oder Sabine Thom bzw. Wolfgang Heiken unter Telefon 0203/283-4121.

Mondscheinsauna im Rhein-Ruhr-Bad
Die Mondscheinsauna steht am kommenden Freitag, 16. November, wieder auf dem Programm des Rhein-Ruhr-Bades. Bis 1.00 Uhr morgens haben Nachtschwärmer die Möglichkeit, die Saunalandschaft des Rhein-Ruhr-Bades zu genießen. Der Einlass ist an diesem Abend bis 23 Uhr. Auch zu dieser späten Stunde stehen den Gästen in der Blockhaussauna und der Finnischen Sauna die unterschiedlichsten Aufgüsse zur Verfügung, die wohltuend für die Haut sind sowie Körper, Geist und Seele entspannen.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Kommunale Sozialausgaben steigen auf 18,1 Mrd. Euro

"Jean Giraudoux - Dramatiker und Erzähler - zum 125. Geburtstag"

Duisburg, 15. November 2007 - Historischer Kalender

Filme und Diskussionen zum Welt-Aids-Tag
Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Aus diesem Anlass wird auf Initiative des Gesundheitsamtes Duisburg am Sonntag, 2. Dezember, in der UCI Kinowelt Duisburg der Film "Die Leiden des jungen Benno Zimmermann" zu sehen sein. Der Film ist die erste Auskopplung eines Themenstrangs aus der Serie "Lindenstraße", der exklusiv für den Deutsch Österreichischen AIDS-Kongress 2007 produziert wurde. Er behandelt AIDS in der "Lindenstraße" zwischen 1986 und1988. Der Film wird um 11 und um 12 Uhr aufgeführt (Spielfilmlänge ca. 45 Minuten). Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Außerdem wird der Film "Aidswaisen in Uganda", der ein Projekt der Kindernothilfe vorstellt, am gleichen Tag um 11.30 , 12 und um 12.30 Uhr in einem zweiten Kinosaal gezeigt (Länge ca. 30 Minuten). Der Eintritt ist frei. Flankiert werden die Filme von einem Infotisch des "Duisburger Aktionsbündnisses gegen AIDS". Parallel werden Spenden für das Kindernothilfe Projekt gesammelt. Mit der Schauspielerin Andrea Spatzek ist eine Frau der ersten Stunde aus der "Lindenstraße" im Kino anwesend. Andrea Spatzek wird Autogramme geben und ist gerne zu Gesprächen bereit.
Im Anschluss an die Filme beginnt um 13.15 Uhr in der Gaststätte Ocho auf der Neudorfer Straße 36-4 in Duisburg-Neudorf eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Aids in der "Lindenstraße", in Duisburg und anderswo!". Auf dem Podium sitzen neben anderen Teilnehmern Hans W. Geißendörfer, Produzent und Erfinder der Lindenstraße, sowie Andrea Spatzek.

Fachtagung zur Suchtprophylaxe
Unter dem Titel „Hilfen im Umgang mit suchtgefährdeten Jugendlichen“ veranstaltet die Fachstelle für Suchtprophylaxe des Jugendamtes am Montag, 19. November, eine Fachtagung, die sich an Duisburger Lehrerinnen und Lehrer sowie an Fachkräfte der Jugendhilfe richtet. Themen der Tagung sind insbesondere Risikoabwägungen und Diagnostik bei Suchtmittelkonsum durch Jugendliche, Hilfen für die Praxis und Kriterien einer gelungenen Kooperation.

Tagung „Menschenkinder“
Gewalt gegen Kinder, Vernachlässigung, Gefährdung durch Notlagen und Krisen in Familien sind Probleme von bleibender Aktualität, die Fachleute und Öffentlichkeit gleichermaßen bewegen. Unter dem Titel „Menschenkinder achten“ gibt es im Jahr der Kindergesundheit am kommenden Samstag, 17. November, im Konferenzzentrum „Der Kleine Prinz“ eine interdisziplinäre Tagung, die von Oberbürgermeister Adolf Sauerland eröffnet wird. Veranstalter ist der Verein „Frühe Hilfen e.V.“.

Mehr Studienanfänger, aber weniger Studierende an NRW-Hochschulen
Im Wintersemester 2007/08 sind an den Hochschulen in NRW nach vorläufigen Ergebnissen 461 900 Studentinnen und Studenten eingeschrieben. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, sind das 7 100 (-1,5 Prozent) Hochschüler weniger als noch im vorherigen
Wintersemester 2006/07. 65 500 Studierende sind erstmals an einer Hochschule eingeschrieben; die Zahl der Studienanfänger(innen) erhöhte sich im Vergleich zum
Wintersemester 2006/07 um 2 400 (+3,8 Prozent). Die Entwicklung der Studienanfängerzahlen war bei den einzelnen Hochschulen sehr unterschiedlich: Bei den Universitäten reichte die Spannbreite von +50,9 Prozent (Uni Wuppertal) bis -19,8 Prozent (Uni Münster).

An den Universitäten zusammen gab es 0,8 Prozent mehr Studienanfänger als im Wintersemester 2006/07. Die Veränderungsrate an den Fachhochschulen betrug +10,8 Prozent, an den Verwaltungsfachhochschulen -9,5 Prozent, den Kunsthochschulen +25,3 Prozent und den theologischen Hochschulen +2,6 Prozent. (LDS NRW)

Ergebnisse für einzelne Hochschulen:
http://www.lds.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2007/pdf/199_07.pdf 

Duisburg, 14. November 2007 - Historischer Kalender

Sozialrichter: Hartz IV-Behörden provozieren Rechtsstreitigkeiten
Spannend und politisch brisant war die Zusammenkunft von 30 Arbeits- und Sozialrichtern, die sich auf Einladung des DGB zum Thema: "Hartz IV in der Rechtssprechung" austauschten. Die Richter berichteten von einer wachsenden Zahl an Streitsachen, die am Gelsenkirchener Sozialgericht um Leistungen nach den "Hartz - Gesetzen" geführt werden. Fehlerhafte Bescheide der "Hartz IV - Behörden" seien der Hauptgrund für viele Verfahren. Die Richter beklagten, dass für viele wegweisende Streitfälle noch immer keine rechtskräftigen Urteile der Obergerichte vorlägen und deshalb den "Hartz IV - Behörden" keine klaren Grenzen aufgezeigt werden könnten.
Rechtsanwalt Klaus Kettner, Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht, verwies auf zahlreiche Gerichtsverfahren, die die Hartz IV-Behörden zwar verloren hätten, die aber noch nicht rechtskräftig geworden seien. Die Behörden setzten deshalb ihre fehlerhafte Praxis einfach fort. Dieses "Spielen auf Zeit" führe in aller Regel nicht dazu, dass die Hartz IV Behörden (das sind in Gelsenkirchen das "Integrationscenter für Arbeit", in Bottrop die "Arbeit für Bottrop" und im Kreis Recklinghausen die "Vestische Arbeit") alle ihre Bescheide "rechts- und gerichtsfest" erstellten. Beispielsweise würden in den ARGEN häufig laufende Leistungen durch Mitarbeiter der Behörde gekürzt, ohne dass zuvor ein Abänderungsbescheid ergeht.

Die Vertreterinnen der DGB Rechtsschutzstelle wiesen darauf hin, dass es immer schwieriger werde, im Bereich der "Hartz IV -Leistungsgewährung" das "Recht der kleinen Leute" durchzusetzen. Viele Bescheide seien zwar fehlerhaft, aber die schwierige Überprüfung der Bescheide und deren häufige Abänderung bereite neben den Betroffenen auch den Rechtsberatern häufig Schwierigkeiten. Viele Betroffene scheuten aber selbst bei erkennbaren Rechtsverstößen die Einforderung der ihnen rechtlich zustehenden Leistungen.

Wohnberatung in Duisburg blickt zurück auf zehn Jahre wirksame Hilfe
Seit zehn Jahren besteht die gemeinsame Wohnberatung für ältere und pflegebedürftige Menschen in Duisburg unter der Trägerschaft der Stadt Duisburg und der Theodor Fliedner Stiftung. Dieses Jubiläum nahmen die beiden Akteure zum Anlass, am 14. November mit ihren zahlreichen Kooperationspartnern im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ in Duisburg-Mitte zu feiern.
Die Wohnberatung wird gefördert im Rahmen des Modellprojektes „Wohnberatung für in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkte Menschen in NRW“ durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, die Pflegekassen, die Stadt Duisburg und die Theodor Fliedner Stiftung.
Vielen älteren Menschen ist es wichtig, solange wie möglich in vertrauter Umgebung wohnen zu können. Diesen Lebenswunsch unterstützen die Mitarbeiterinnen der Wohnberatungsstellen (Dagmar Danes von der Stadt Duisburg und Inge Meyerhoff von der Altenwohnanlage Großenbaum der Theodor Fliedner Stiftung) durch individuelle Beratung, persönliche Unterstützung und Begleitung.
In den vergangenen zehn Jahren haben die Wohnberatungsstellen ca. 1.100 intensive Einzelfallberatungen durchgeführt; es wurden ca. 7.000 Anfragen an die Beratungsstellen gerichtet.
Ältere, behinderte und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige können die Wohnberatung in Anspruch nehmen, aber auch Fachdienste, Bauexperten, Institutionen und Wohnungsunternehmen.
Die individuelle Wohnberatung hat zum Ziel, eine möglichst selbständige Lebensführung aufrecht zu erhalten und die Wohnung entsprechend den Bedürfnissen älterer und pflegebedürftiger Menschen umzugestalten. Bereits kleinere Maßnahmen zur Erleichterung des Alltags können hierzu wesentlich beitragen nach dem Motto „Kleine Maßnahmen – große Wirkung“.
Die Beseitigung von Barrieren und Schwellen in der Wohnung erfordert jedoch oft kleine bis umfassendere bauliche Maßnahmen. Hierbei wird die Wohnberatung durch den Bautechniker des Amtes für Soziales und Wohnen, Ralph Wojtys, unterstützt.
Ein Beispiel aus der Praxis:
Durch einen Schlaganfall ist Herr M. pflegebedürftig (Stufe 1) geworden. Seine Mobilität ist in erheblichem Maß eingeschränkt, möglicherweise ist er dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen. Die Wohnberatung hat durch gezielte und individuelle Maßnahmen den häuslichen Bereich für Herrn M. verändert. Es ist ein rollstuhlgerechter Zugang zum Haus geschaffen worden, die Türen zum Bad verbreitert und die Badewanne gegen eine flache Duschtasse ausgetauscht worden. Für Herrn M. ist dadurch eine selbständige Lebensführung und die Pflege im häuslichen Bereich ermöglicht worden. Die Pflegekasse hat diesen Umbau mit 2.557 Euro bezuschusst. Über weitere Möglichkeiten der Finanzierung informiert die Wohnberatung und ist bei der Antragstellung behilflich.
Manchmal ist ein Wohnungswechsel in eine seniorengerechte oder barrierefreie Wohnung die vernünftigere Lösung. Bei Bedarf unterstützt die Wohnberatung auch die Suche und Auswahl einer geeigneten Wohnung und den damit verbundenen Umzug.
Ein weiterer Aspekt der Wohnberatung ist die Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „Leben und Wohnen im Alter“ und die Sensibilisierung für barrierefreies und sicheres Wohnen für alle Menschen.
Wohnberatung unterliegt dem Wandel der Zeit und stellt sich den aktuellen Themen und Entwicklungen:
- Neue Wohnformen
- Wohnen mit Demenz
- Beratung älterer Menschen mit Migrationshintergrund
- Wohnraumförderungsprogramm
Die Ansprechpartnerinnen der Wohnberatungsstellen in Duisburg sind:
Stadt Duisburg Theodor Fliedner Stiftung
Amt für Soziales und Wohnen Begegnungs- und Beratungs-
Dagmar Danes zentrum der Altenwohnanlage
Schwanenstraße 5-7 Großenbaum
47051 Duisburg Inge Meyerhoff
Tel.: 283-2874 Zu den Wiesen 50
www.duisburg.de 47269 Duisburg, Tel.: 97599630 - www.awg.fliedner.de

Deutscher Olympischer Sportbund dankt der Stadt Duisburg
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat sich in einem Schreiben nun offiziell bei der Stadt für die gemeinsam mit dem Stadtsportbund durchgeführte Ausrichtung des Festivals des Sports bedankt. Sportdezernent Reinhold Spaniel konnte dabei das ausgesprochen positive Resümee des DOSB nur bestätigen: „Mit dem Festival des Sports hat Duisburg nach der Ausrichtung der Kanu-WM in diesem Jahr erneut bewiesen, dass sportliche Großveranstaltungen mit großem Erfolg ausgerichtet werden können.“
Dabei wies Spaniel besonders auch darauf hin, dass Duisburg nicht nur Heimat des Spitzensports, sondern insbesondere auch der Breitensportarten ist: „Duisburg ist und bleibt eine Sportstadt und dies in einer besonders breit angelegten Form. Viele verschiedene Facettten sportlicher Betätigung werden durch die vorhandene Infrastruktur ermöglicht und gefördert.“

Bonsai- Weltleistungsschau 2009 in Duisburg und mehr...
Die Weltleistungsschau des Bonsai kommt im Jahre 2009 nach Duisburg. Dies konnte die Niederrheinische Gesellschaft für Pflanzenminiaturisierung bei ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung mitteilen. Diese Veranstaltung ist als Ersatz für die ausgefallene Landesgartenschau 2011 gedacht.
Das Parkgelände an der Straßenbahnhaltestelle "Musfeldstraße" ist dabei das zentrale Ausstellungsgelände. Hier kann sich der örtliche Garten- und Landschaftsbau nach Lust und Laune austoben. Die örtlichen Betriebe können hier eine kleine Landschaft gestalten. Hügel, Seen und Wege dürfen angelegt werden. Bei den Pflanzen sind allerdings nur Bonsai, also Miniaturgewächse erlaubt.
Die Firma "Friemersheimer Miniaturspargel-Expreß" veranstaltet am Sommeranfang, also am 21. Juni, ein Spargelwettessen. Wer am meisten von dieser rheinischen Delikatesse verdrücken kann, darf sich dann "Duisburger Meister" nennen.
Sportlich geht es eine Woche später in der MSV-Arena zu. Beim 110-Meter-Lauf müssen die Teilnehmer Bonsai - Hecken überwinden. Beim Hochsprung wird derjenige Sieger, dem es gelingt, die höchste Bonsai - Tanne zu überwinden. Und Dreikampf-König darf sich nennen, wer beim Rosenkohl - Weitwurf eine gute Figur macht.
Ganz automobil geht es Mitte Juli auf unserer Prachtmeile, der Königstraße, zu. Die Traktoren und Oldtimer, die am hübschesten mit Blumen dekoriert werden, werden mit Pokalen prämiert.
Höhepunkt der Veranstaltungsreihe: die Wahl der "Miss Bonsai" in der Mercatorhalle im August. Diejenige Blondine, die am wirkungsvollsten verschiedene Bonsaipflanzen vorstellen und verkaufen kann, wird Duisburger Stadtmeisterin. Sie sehen, liebe Leser, unsere lokale Duisburger Wirtschaft ist tatsächlich die beste von ganz Nordrhein - Westfalen. Sie verwandelt scheinbare Niederlagen in wirklich Siege. Andreas Rüdig

Festivalpässe für die Traumzeit zu gewinnen
Auch wenn es bis zur nächsten Traumzeit noch rund acht Monate sind, lohnt sich ein Besuch auf der Homepage des internationalen Musikfestivals unter www.traumzeit-festival.de. In der November-Ausgabe seines Podcasts verlost Festivalleiter Wilfried Schaus-Sahm zwei Festivalpässe für die nächste Traumzeit, die vom 4. - 6. Juli 2008 im Landschaftspark Duisburg-Nord stattfindet.
Außerdem stellt er Musikbeispiele vor, die zum musikalischen Konzept der Traumzeit passen. Zu hören sind u.a. Herbie Hancocks Hommage an Joni Mitchell "River: The Joni Letters" und das neue eigene Album "Shine" der großen Songwriterin. Aktuelle Aufnahmen gibt es darüber hinaus u.a. von Manu Katché, Taraf de Haiduks und dem Orchetra Baobab.
Der Podcast kann online angehört, aber auch herunter geladen oder abonniert werden.

Bildungszentren im Baugewerbe auf der Lösorter Straße 129
Schaffe schaffe Häusle bau - sagt man so im Schwabenland? Ich glaube schon. Ganz egal, ob man Estrichleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateur, Zimmermann, Brunnenbauer werden oder einen anderen Beruf im Baugewerbe ergreifen möchte - helfen können die Bildungszentren im Baugewerbe mit ihren Standorten in Krefeld, Düsseldorf, Wesel und Duisburg. "Nichts ist so gut, daß es nicht verbessert werden könnte," lautet ihr Werbeslogan. "Wer genauere Informationen sucht, wird im Internet unter www.bzb.de fündig," berichtet Franz Pawlik. Der Diplom - Ingenieur ist Geschäftsführer des BZB.
Kennengelernt habe ich das BZB im Rahmen meiner journalistischen Tätigkeit. Da die gängigen (Bau-)Themen bereits in der Tagespresse abgearbeitet werden, mußt ich mich bislang auf die exotischen Randthemen konzentrieren. Naja, ein zwanghaftes "muß" war es bislang nicht. Mir persönlich macht es durchaus Spaß, über Berufe wie Dachdecker, Zimmermann oder Estrichleger zu berichten. In dieser Situation war das BZB immer ein kompetenter Ansprechpartner.
"Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. sind eine leistungsstarke Bildungseinrichtung, deren 48 Mitgliedsinnungen des Bauhauptgewerbes 2.500 Baubetriebe im Regierungsbezirk Düsseldorf repräsentieren.
Die Stufenausbildung Bau garantiert durch ihre breit gefächerte Grundausbildung in 15 Berufen eine vielseitige Einsetzbarkeit und, wenn erforderlich, ein unkompliziertes Weiterlernen in einem anderen Beruf des Bau Bauhandwerks. Die Chance, `am Bau' Karriere zu machen, sind für den Facharbeiter besser als in manch' anderen Wirtschaftszweigen. Die Chancen steigen zur Zeit mit der ausgezeichneten Konjunktur. Außerdem werden Facharbeiter und Baustellenführungskräfte (Poliere, Meister) dringend gebraucht wegen des hohen Durchschnittsalters der Baubeschäftigten. Die Übernahmequote von Absolventen einer Aus- oder Weiterbildung liegt bei durchschnittlich 80%. Der Übergang vom Massenbau zum individuellen Bauen sowie Altbaumodernisierung und Sanierung erfordert flexible und gut ausgebildete Mitarbeiter, die somit hervorragende Zukunftsaussichten haben. Die Ausbildungsvergütungen liegen mit 571 / 887 / 1.120 Euro (Stand: 1. Juni 2007) in den drei Lehrjahren an der Spitze der bundesweit gezahlten Ausbildungsvergütungen," wirbt das BZB wortgewaltig für sich. Für jemanden wie mich, der eine Verwaltungsausbildung genießen durfte, sind diese Argumente nur bedingt überzeugend. Die Zahl der Beschäftigten im Baugewerbe ist seit Jahren rückläufig. Ein Aufschwung im Baugewerbe ist momentan nicht in Sicht; potentielle Großkunden wie die Öffentliche Hand sieht sich momentan kaum in der Lage, selbst Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten durchzuführen. Die Haushaltslage ist einfach zu klamm. Brandschutz, Wärmedämmung, Isolierung, Sicherheit - diese staatlich geförderten Konjunkturprogramme wirken für Außenstehende wie mich eher wie ein Strohfeuer ohne dauerhaftes Potential.
In Duisburg ist das BZB auf der Lösorter Straße 129, 47137 Duisburg, Telefon: 0203 / 4280834 angesiedelt. Wer mit dem Gedanken an eine Ausbildung im Baugewerbe liebäugelt, sollte sich dort schon sehr gründlich beraten lassen. Andreas Rüdig

Duisburg, 13. November 2007 - Historischer Kalender

Tiefensee: Städtebauförderung als zentrales Instrument für die Attraktivität der Städte  

Tagung "Menschenkinder"
Gewalt gegen Kinder, Vernachlässigung, Gefährdung durch Notlagen und Krisen in Familien sind Probleme von bleibender Aktualität, die Fachleute und Öffentlichkeit gleichermaßen bewegen. Unter dem Titel "Menschenkinder achten" gibt es im Jahr der Kindergesundheit am kommenden Samstag, 17. November, im Konferenzzentrum "Der Kleine Prinz" eine interdisziplinäre Tagung, die von Oberbürgermeister Adolf Sauerland eröffnet wird. Veranstalter ist der Verein "Frühe Hilfen e.V.".

Schifferstraße im Bereich des Holzhafens wird Mittwoch wieder freigegeben
Am kommenden Mittwoch, 14. November, wird die Schifferstraße wieder für den Verkehr freigegeben. Sie kann voraussichtlich ab 9 Uhr wieder in beide Richtungen befahren werden. Die Schifferstraße wurde Mitte Oktober gesperrt, da bei Baggerarbeiten im Hafenbecken die Spundwände teilweise abgerutscht waren. Die Wände sowie die Uferböschung mussten daraufhin gesichert werden.

Zehn Jahre Bürger-Service in Duisburg
Mit einer kleinen Feierstunde wurde heute der zehnte Geburtstag der ersten Bürger-Service-Station im Bezirksamt Hamborn begangen. Auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat anlässlich des runden Jubiläums die Einrichtung besucht.
Der Vorgang soll laufen, nicht der Bürger – ist damals wie heute der markante Slogan, der den Paradigmenwechsel auf den Punkt bringt, den diese neue Einrichtung für die Verwaltung bedeutete. Der Bürger sollte nicht mehr für die verschiedenen Anliegen in das jeweils zuständige Fachamt irgendwo in der Stadt gehen, um in dunklen Fluren zu warten, bis man ihn in eines der Dienstzimmer einließ; vom 1. Oktober 1997 an im Probebetrieb und seit dem 27. Oktober 2007 offiziell gibt es zumindest im Hamborner Bezirksamt einen hellen, freundlichen und transparenten Service-Bereich, wo jeder Duisburger und jede Duisburgerin gleich 30 verschiedene Dienstleistungen aus einer Hand bekommt.
Das war nicht nur in Duisburg neu und revolutionär, das machte auch in anderen Kommunen Schule. Die Hamborner Bürger-Service-Station war als Pilotprojekt an den Start gegangen, an dessen Ende man entscheiden wollte, ob es flächendeckend eingeführt wird. Doch bis zum Ende des Projektes musste man nicht warten, denn das Konzept überzeugte auf Anhieb. Heute gibt es in jedem der sieben Duisburger Stadtbezirke einen Bürger-Service und das soll nach Aussage von Oberbürgermeister Adolf Sauerland auch so bleiben: „Auch künftig wird es in jedem Bezirk eine Bürger-Service-Station geben, damit die Menschen die wichtigsten Dinge, die sie in ihrer Verwaltung zu klären haben, wohnortnah, schnell, freundlich und kompetent erledigen können.“
Wie gut dieses Angebot angenommen wird, belegen am besten die nackten Zahlen. In den vergangenen zwölf Monaten haben die 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürger-Service Hamborn rund 100.000 Kunden bedient. Wenn man berücksichtigt, dass im Bezirk Hamborn gut 72.000 Menschen leben, dann war statistisch gesehen jeder Hamborner im vergangenen Jahr knapp 1,4 Mal in seinem Bürger-Service. Zu den am meisten gefragten Leistungen gehört alles rund ums Meldewesen.

Parken Theaterplatz
Der neugestaltete Theaterplatz wird seit Mitte Oktober von den Politessen mehrmals täglich bis 24 Uhr kontrolliert. Dabei treffen die Überwachungskräfte eine Vielzahl falsch parkender Fahrzeuge an. Denn in verkehrsberuhigten Bereichen, wie dem Theaterplatz, dürfen Kraftfahrzeuge nur auf eigens eingerichteten Stellflächen geparkt werden. Lediglich das Ein- oder Aussteigen und das Be- und Entladen sind außerhalb der Parkflächen gestattet. Diese Verkehrsregelung wird am Theaterplatz leider weiterhin von vielen Autofahrern ignoriert.

Die Berufsfeuerwehr Duisburg hat jetzt darauf hingewiesen, dass der Bereich des Theaterplatzes entlang des Theatergebäudes (gegenüber dem Hotel „Duisburger Hof“) jederzeit für lebensrettende Einsätze der Feuerwehrfahrzeuge freizuhalten ist. In diesem Bereich müssen im Brandfall Drehleiterfahrzeuge zur Evakuierung der Theaterbesucher postiert werden.
Die Überwachungskräfte werden daher in Kürze angewiesen, das verbotswidrige Parken auf dem Theaterplatz nicht nur mit einem Verwarnungsgeld zu belegen, sondern auch zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit Abschleppmaßnahmen durchzuführen. Die Autofahrer sollten daher die Parkverbotsregelungen auf dem Theaterplatz beachten.

Bewerbung um die Landesgartenschau – OB Sauerland weist Vorwürfe der BL/AMP entschieden zurück
Mit aller Entschiedenheit weist Oberbürgermeister Adolf Sauerland die von der BL/AMP Fraktion vorgebrachten Vorwürfe zurück. „Selbst dem juristischen Laien dürfte klar sein, dass ein Grundsatz immer eine Ausnahme hat und eine Bewerbung unter bestimmten Vorraussetzungen durchaus auch durch eine Stadt wie Duisburg erfolgen kann. Von Anfang an war allen Beteiligten klar, welche Inhalte die Ausschreibung des zuständigen Umweltministeriums für Landesgartenschauen umfasst. Aus diesem Grund haben wir bereits im Frühjahr erste Gespräche mit dem Ministerium geführt. Dort war man mit uns immer einer Meinung, dass die Machbarkeitsstudie sinnvoll sei. Zu keiner Zeit wurde uns seitens des Ministeriums geraten, von einer Bewerbung Abstand zu nehmen“, so Sauerland. Immerhin hat auch die LAGA 2005 in einer Kommune mit einem nicht genehmigten Haushalt stattgefunden - Leverkusen verfügt ebenso wie Duisburg über einen Nothaushalt.
Erstaunt ist der Duisburger Oberbürgermeister auch darüber, dass die BL/AMP sich erst jetzt zu Wort meldet, hatte sie doch die Bewerbung in der Ratssitzung im September noch ausdrücklich begrüßt. „Auch im September waren die Rahmenbedingungen klar, wir haben nie ein Hehl daraus gemacht. Die Ausschreibungsunterlagen waren auf der Homepage des Umweltministeriums jederzeit einsehbar.“ Auch sei nicht der Regierungspräsident, sondern das Umweltministerium der richtige Ansprechpartner für die Bewerbung.
OB Sauerland weist außerdem darauf hin, dass der weitaus größte Teil der Machbarkeitsstudie, nämlich der so genannte Rheinplan, keineswegs für den Paperkorb erarbeitet wurde, sondern vielmehr die Basis für die zukünftige städtebaulich-freiraumplanerische Entwicklung darstellt. „Die Idee des Rheinplans wird auf jeden Fall weiter verfolgt, auch wenn die Realisierung ohne eine Landesgartenschau und die damit verbundene Landesförderung mehr Zeit in Anspruch nehmen wird.“

"Friedhofskultur an Rhein und Ruhr"

Morituri te salutant (Die Totgeweihten grüßen Dich) - grüßten so im alten Rom die Gladiatoren in der Arena? Man sagt es so. Doch kaum sind sie dahingemeuchelt, landen sie - wie auch wir heute - auf dem Friedhof. "Friedhofskultur an Rhein und Ruhr" heißt ein Vortrag, den Dr. Alexander Wiehart am Montag, dem 12.11.2007 in der Volkshochschule hält.
Entsprechend dem Wetter tröpfeln die Besucher: 17 verlieren sich an diesem kühlen und dunklen Abend in dem Vortragssaal der Volkshochschule am König - Heinrich - Platz. Was eigentlich bedauerlich ist. Dr. Wiehart ist einre jener angenehmen Zeitgenossen, die Themen aus Kunst und Kulturgeschichte ansprechend herüberbringen können.
2 Diaprojektoren, 2 Leinwände und 1 Rednerpult kommen an diesem Abend zum Einsatz. Den Golzheimer Friedhof in Düsseldorf, den Ostendorf - Friedhof in Köln und einen Friedhof aus Köln (den Meladen - Friedhof) präsentiert Wiehart. Er beschreibt die christlich - religiösen Wurzeln unserer Begräbniskultur. Es folgt eine Zeitreise vom Altertum bis zur Gegenwart, in der die Bestattungskultur verschiedener Epochen vorgestellt wird. Die Französische Revolution bringt insofern einen Umschwung, weil die Menschen damals begannen, sich nüchtern - naturwissenschaftlich mit dem Tod zu beschäftigen. Und da die Rheinlande damals zur Französischen Republik gehörten, übernahmen die Menschen viele Einflüsse von unserem südwestlichen Nachbarn. Das Friedhofswesen wurde kommunalisiert. Es entstand ein rein weltliches Bestattungswesen. Und heute? Heute sind viele historische Friedhofe verkommen; moderne Friedhöfe sind keine Orte des Wohlfühlens mehr.
In freier Rede trägt Dr. Wiehart seine Ausführungen vor. Die Bildauswahl ist gelungen. Für mich hat sich dieser Vortrag gelohnt. Andreas Rüdig

Duisburg, 12. November 2007 - Historischer Kalender

„Ohne Reformvertrag funktioniert die Europäische Union nicht“
Internationale Diskussionsrunde im CityPalais – britischer Generalkonsul zu Gast

Der neue britische Generalkonsul Dr. Peter Tibber, brachte es im Rahmen der Wanderausstellung der Bundesregierung „EUropa ist 50“ auf den Punkt: „So anders als die Deutschen sind wir Briten nicht.“ Doch die Diskussionsveranstaltung über die Zukunft der Europäischen Union im CityPalais (Donnerstag, 8. November 2007) machte deutlich, dass die Vielfalt der Nationen in der EU eine Stärke, gleichzeitig aber auch immer wieder Anlass für Auseinandersetzungen bietet.
Die Deutsch-Britische Gesellschaft Duisburg e.V., die Europa Union Duisburg Niederrhein, und das Amt für Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg hatten zu einem internationalen Gespräch im City Palais eingeladen. Rund 80 interessierte Besucher diskutierten mit Dr. Peter Tibber, britischer Generalkonsul, Robert Tonks, 1. Vorsitzenden der Deutsch-Britischen Gesellschaft Duisburg e.V., Dr. Christoph Konrad, Mitglied des Europäischen Parlaments und Dr. Marcel Seyppel, Geschäftsführer von Media Res, ein Osteuropa-Experte, der auch die EU-Wanderausstellung für die Bundesregierung organisiert hat.
Nach dem Scheitern der Abstimmung über den EU-Verfassungsvertrag in Frankreich und den Niederlanden war der EU-Reformvertrag erforderlich geworden: Der neue, entschlackte Vertrag wird am 12. Dezember 2007 in Lissabon von allen 27 EU-Mitgliedsstaaten unterschrieben. Die Einigung hierzu wurde im Juni 2007 während der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands herbeigeführt.
Über die Perspektiven des Reformvertrags vor allem aus britischer, osteuropäischer und deutscher Sicht im City Palais auch mit Duisburgern aus einigen dieser Länder intensiv diskutiert. Bei einer außerordentlich lebhaften Debatte stellten sich die nationalen Unterschiede und Gemeinsamkeiten heraus, die nicht zuletzt während der langwierigen Entstehung des neuen EU-Vertrags zum Vorschein kamen.
Auf die Frage, warum sich die Briten zur EU in so vielen Bereichen anders zu positionieren scheinen als andere EU-Mitgliedsstaaten, antwortete der britische Generalkonsul Dr. Tibber: „Wie sich die Einigung über den EU-Reformvertrag zeigt, ähneln sich die Positionen der Deutschen und der Briten. Aber ja, manchmal sind wir Briten anders. Wir sind pragmatisch. Aber wir sind auch ideologisch. Und damit sind wir klug. So anders als die deutschen sind wir also nicht.“
Dr. Konrad, Mitglied der Konservativen im Europäischen Parlament für das Ruhrgebiet, begrüßte nachdrücklich die diversen Positionen, die auf vielfältigen kulturellen Unterschieden der EU-Mitgliedsstaaten beruhen: „Davon lebt die EU, davon profitiert Deutschland und – last but not least - unsere Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen.“
Osteuropa-Experte Dr. Marcel Seyppel verwies auf die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse in einigen der neuen EU-Mitgliedsstaaten, die - etwa in Bulgarien - teilweise denen Nordwesteuropas vor 50 Jahren entsprächen. Ihre Einbindung in die EU werde ihren Nachholbedarf mit Hilfe der westlichen Nachbarn ermöglichen. Auch hier stellte Seyppel fest, „gibt es nur Gewinner in Ost und West“.
Schließlich waren sich die Diskutanten einig, dass der EU-Reformvertrag den Menschen in allen EU-Staaten zugute kommen wird, ohne ihn wäre die erweiterte Europäische Union nicht funktionsfähig.
Die Veranstaltung wurde unterstützt durch den „EUROPE DIRECT EU-Bürgerservice Duisburg“, der als Informationszentrum für Bürgerinnen und Bürger von der Europäischen Kommission gefördert wird.
Die Deutsch-Britische Gesellschaft Duisburg e. V. ist ein junger Verein, der erst seit dem Frühjahr 2007 als eingetragener Verein beim Amtsgericht Duisburg geführt wird. Vor Beginn der Veranstaltung hatten sich die Diskutanten in das neue Gästebuch des Vereins eingetragen.
Dr. Peter Tibber, britischer Generalkonsul, Robert Tonks, 1. Vorsitzenden der Deutsch-Britischen Gesellschaft Duisburg e.V., Dr. Christoph Konrad, Mitglied des Europäischen Parlaments, Dr. Marcel Seyppel, Geschäftsführer Media Res (von rechts), diskutierten über die Zukunft Europas.

Kassen- und Steueramt am Mittwochnachmittag nicht erreichbar
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vollstreckungsstelle des Kassen- und Steueramtes auf dem Sonnenwall 77/79 in Duisburg-Mitte sind am Mittwoch, 14. November, wegen einer dienstlichen Veranstaltung ab 13.30 Uhr persönlich nicht erreichbar. Für dringende Fragen steht das Call Center der Stadt Duisburg unter der Rufnummer (0203) 94000 telefonisch zur Verfügung.

Duisburg, 10. November 2007 - Historischer Kalender

Schuldner-Atlas 2007 – Duisburg auf Platz 1 Von Manfred Schneider
Trotz Aufschwung kein Rückgang der Überschuldung von Privatpersonen. Diese negative Nachricht verkündete Prof. Dr. Helmut Rödl, Vorstand vom Verband der Vereine Creditreform e.V., anlässlich der Vorstellung des Schuldner Atlas 2007 in Düsseldorf. Mehr als jeder zehnte erwachsene Einwohner der 7.3 Millionen Bürger Deutschlands gilt als überschuldet, wobei ein Bankkredit nicht überschuldet heißt.
Bei einem Ranking deutscher Städte mit mehr als 400.000 Einwohnern belegt Duisburg mit einer Schuldnerquote von 16.8 Prozent (Vorjahr: 16,3 Prozent) den negativen Spitzenplatz, gefolgt von Berlin mit 15,3 Prozent und Düsseldorf 14,8 Prozent. Die vor einiger Zeit erschienene Schlagzeile: Düsseldorf komplett schuldenfrei! – bezieht sich nicht, wie hier ersichtlich, auf ihre Einwohner.
Ein weiter besorgniserregender Trend, sei die stark ansteigende Überschuldung bei den jungen Menschen. Die jüngste Altersklasse der bis zu 20-Jährigen weist bereits – allerdings auf sehr niedrigem Niveau - Zunahmen bei der Verschuldung auf. So bilden z. B. Handyverträge weiterhin eine Verschuldungsgefahr für Jugendliche, auch wenn die Einführung von so genannten Flatrates, Prepaid-Karten und die Möglichkeit zur zeitlichen Deaktivierung der Handys das Gefahrenpotenzial etwas gemindert haben. Die Schuldnerquote bei den 20- bis 29-Jährigen liegt bereits bei 8,6 Prozent. Die jungen Erwachsenen seien von der anhaltenden Zahlungsunfähigkeit im sozialen Umfeld stark betroffen. Die negativen Erfahrungen, verbunden mit einer mangelnden Teilhabe an Bildungsangeboten, werden generationsübergreifend weitergegeben. Positiv ist der Rückgang der Schuldnerquote bei den Älteren, hier insbesondere die Altersgruppe der 40- bis 49 –Jährigen zu bewerten.
Dass Überschuldung ein gesellschaftliches „Massenphänomen“ darstellt, zeige sich an der großen Medienresonanz, in Form von Infotainment- und Lebenshilfe-Formaten. So hat insbesondere „TV-Quoten-Führer“ RTL mit seiner Sendung „Raus aus den Schulden“ Woche für Woche rund 4,5 Millionen Zuschauer. Die möglichen Folgen des „Spagats“ zwischen Information und Unterhaltung sind, dass die Nachfrage nach konkreten Hilfsangeboten weiter steigen wird – und so die Befürchtung – dass die Verschuldungsbereitschaft steigt, da ja ein versierter Schuldnerberater „schon alles regelt“.
Trotz Konjunkturerholung bleibt die Arbeitslosigkeit auch in 2007 Hauptauslöser für eine Überschuldung. Etwa 2,2 Millionen Überschuldungsfälle sind auf die Arbeitslosigkeit zurückzuführen, während rund eine Million Menschen durch übermäßiges Konsumverhalten in die Schuldenfalle gerieten.
Selbst bei einem nachhaltigen Abbau der der Arbeitslosigkeit, insbesondere der Dauerarbeitslosigkeit, die als Hauptproblem für eine Verhärtung der Überschuldungssituation gelten kann, ist in den nächsten Jahren kein markanter Rückgang der Schuldnerquoten zu erwarten.

SchuldnerAtlas Deutschland 2007, Analyse
SchuldnerAtlas Deutschland 2007

"Lesewelle" erreicht Zentralbibliothek
Die Lesewelle rollt schon seit mehreren Tagen durch Duisburg. Daran beteiligt sind 600 Schülerinnen und Schüler, die für einen guten Zweck lesen. Mit dabei sind auch mehrere Duisburger Prominente als Paten, darunter Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Alt-Oberbürgermeister Josef Krings sowie verschiedene Duisburger Institutionen und Einrichtungen, unter anderem auch die Stadtbibliothek. Alle Duisburger Bürger sind aufgerufen, mitzumachen, ob als Zuhörer oder Spender. Der Erlös der Spenden geht an die Diakonie Duisburg für das Straßenkinderprojekt "pro kids".
Am Freitag, 16. November, erreicht die "Lesewelle" die Zentralbibliothek auf der Düsseldorfer Straße 5-7. Von 13 bis 14.30 Uhr stellen Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a der Globus-Gesamtschule Texte von Ernst Jandl, Robert Gernhardt, Franz Fühmann und Michael Ende vor. Gelesen wird im LiteraturBistro und in der Kinder- und Jugendbibliothek. Pate der Lesung ist Bibliotheksdirektor Dr. Jan-Pieter Barbian.

Russische Kinderbibliothek in der Stadtteilbibliothek Neumühl
Erstmals in der Geschichte der Duisburger Stadtbibliothek erhält eine russische Kinderbibliothek ihren eigenen Platz in einer Zweigstelle. Am 14. November ist es soweit: Dann erfahren sowohl Kinder und Eltern als auch Kindergärten und Grundschulen der näheren Umgebung aus Neumühl eine spezielle Hilfestellung bei der Lese- und Sprachförderung unter Berücksichtigung der entsprechenden kulturellen Herkunft. Angesiedelt ist die neue russische Kinderbibliothek in der Stadtteilbibliothek Neumühl. Rund 250 Bücher aus den Themenbereichen Märchen, Gedichte, Fantastisches, Abenteuer, Lustiges, Vorlesen und Tiergeschichten stehen zur Ausleihe bereit. Der Bestand soll im Laufe der Zeit noch erweitert werden. Zur besseren Orientierung erfolgt die Kennzeichnung der Regale und Bücher in deutscher und russischer Sprache.

Wochenend-Satire - TaM und Telefonzelle Von Andreas Rüdig

Die TaM-Satire
Das TheaRandeRo - Theater am Rande des Rotlichtviertels hat jetzt endlich einen neuen Betreiber. Die Variéte - Betriebs- und Vermarktungsgesellschaft wird ab Samstagnachmittag ein Programm auf die Beine stellen. Ich konnte das Programm schon im Vorfeld sehen.
Diverse Rezitatoren wird es geben. Sie stellen unbekannte Texte von Wilhelm Busch, Erich Kästne, Kafka, P. G. Wodehouse, Agatha Christie und Jerome K. Jerome vor.
Ein Musikprogramm kommt hinzzu. Eine Dudelsackgruppe spielt auf; Akkordeone präsentieren den Tango.
Und zwischendurch gibt es dann immer wieder echtes Variéte. Jongleure werfen Bälle, Ringe und Kegel in die Luft. Ein Feuerschlucker zeigt seine Kunst. Ein Messerwerfer bedroht seine Assistentin. Ein Taschenspieler unterhält uns, das Publikum, mit Spielkarten, Feuerzeugen, Kugelschreibern, verschwindenden Brieftaschen und plötzlich auftauchenden Taschentüchern.
Interessant war Madame Marielle. Sie sagte einigen von uns Zuschauern die Zukunft voraus. Eine Glaskugel lag vor ihr; sie selbst trug lange, wallende Gewänder, riesige, goldene Ringe an den Fingern und eine leuchtende Aura. Viel Plüsch stand auf der Bühne. Der Tisch war in warmes weiches Licht getaucht. Mir selbst hat sie aus der Hand gelesen. Ich werde reich, erfolgreich und gesund sein. Als wunderhübscher Mann werde ich selbstverständlich Erfolg bei den Frauen haben. So professionell wie sie es vortrug, hat selbst ein Skeptiker wie ich ihr im ersten Moment geglaubt.
Was gab es noch? Puppenspieler. Bauchredner. Eintänzer. Imitatoren. Schnellzeichner. Ein paar Clowns. Witzig war noch der Flohzirkus. Zu sehen, wie Flöhe Trampolin springen, Hindernisse überwinden, Salto springen und Turnübungen machen, ist schon ulkig.
Das Ende des Programms war auch gleichzeitig der Höhepunkt. Nein, nicht deswegen, weil das Programm schlecht und ich froh war, dass es endete. Es war ein positiver Höhepunkt. Ein kabarettistisches Duo kochte auf der Bühne auf sehr lustige Weise Rheinischen Sauerbraten. Mit den wunderbaren, herrlichen und köstlichen Eiskreationen danach war dann wirklich Schluss.
Das Variéteprogramm wird mit diesem Programm einen guten Start hinlegen. Da sich die Inhalte immer wieder ändern, Künstler ausscheiden, neue Inhalte hinzukommen, alles handgemacht ist und voller Ideen sprüht, wird dieses Konzept sicher Erfolg haben.

Die Telefonzelle
Diese Telefonzelle ist kaputt. Das ist offensichtlich. Die Glasscherben sind zerschlagen; sie liegen auf dem Fußboden. Der Schlitz für die Telefonkarte ist mit Kaugummi verklebt. Und der Telefonhörer hängt lose und herausgerissen an dem eigentlichen Telefon in seiner Gabel. Nein, nutzen kann man das Telefon nicht mehr.
Eigentlich müsste man ja die Telekom anrufen und den Schaden melden. Also schaue ich nach - eine Rufnummer, unter der ich den Schaden melden kann, entdecke ich nirgends. Die Hinweistafel, auf der die Nummer stehen könnte, ist prompt mit Farbspray verunstaltet. Ist es die 11833? Oder die 0800 - 3301000? Oder die 08000 - 3301000? Keine Ahnung. Ich kann die Nummern sowieso nicht auseinanderhalten.
Also gehe ich zu Voodoophone (Werbeslogan: "Sie pieksen und wir wissen, was Sie brauchen."). Und bin ich auch ganz schnell wieder draußen. Man betreibe keine Telefonzellen; ob man mir einen Vertrag für Taschentelefone andrehen dürfe? Auch H2O ("Sie färben das Wasser und wir wissen, was Sie sagen wollen!" und A - Lust (Anrufe lieben und selbst telefonieren) konnten oder wollten mir nicht helfen. Fernsprechzubehör haben sie in rauen Mengen; sobald man als Telefonnutzer in Nöten ist, weiß ich nie, an wen ich mich melden soll. Am Ende landete ich bei der Firma mit dem erotisch - roten T und den vier Punkten im Logo. "Aber mein Herr, die Lösung wäre doch ganz einfach gewesen. Sie besitzen ein Taschentelefon? Ja? Sehr gut? Sie hätten nur kostenlos die Nummer 0800 - 3302000 anrufen brauchen. Dann wäre der Reparaturdienst herausgekommen und hätten den Schaden sofort behoben. Wo, bitte, ist der Standort der kaputten Telefonzelle?" Ja, wenn ich das noch wüsste...
Irgendwie mag ich die modernen Telefonsäulen nicht. Die guten alten gelben Telefonhäuschen schützten vor Kälte und Regen. Sie boten eine Ablagefläche für Notizzettel und Kugelschreiber. Und sie boten eine Intimität, die ein privates und vertrauliches telefonieren ermöglichte. O tempora o mores - die Zeiten des lauschigen Liebesgeflüsters ist schon lange vorbei.

 

Duisburg, 9. November 2007 - Historischer Kalender

Ausstellung: Malen in verschiedenen Kulturen

„Da kommt was auf Sie zu!“ - Zwei weitere Einbahnstraßen in Duisburg-Neudorf werden für den Radverkehr geöffnet
In Neudorf werden die Kreutzerstraße und die Silcherstraße für den gegenläufigen Radverkehr geöffnet. Radfahrer dürfen dann entgegen der Fahrtrichtung durch diese Straßen fahren. Die Fahrbahnmarkierung und die Beschilderung werden in den nächsten Tagen entsprechend angepasst.
Insgesamt 13 Einbahnstraßen werden in Neudorf in dieser Weise geöffnet. Einbahnstraßen können gerade für Radfahrer aus kurzen Entfernungen lange Wege machen. Durch die Öffnungen soll hier der Komfort für Radfahrer erhöht und langfristig der Radverkehrsanteil am Gesamtverkehr gesteigert werden.
Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.duisburg.de, Suchbegriff: „Da kommt was auf Sie zu“.

Einbahnstraßenregelung in der Kurt-Heintze-Straße in Duisburg-Bissingheim
Nachdem vor Kurzem die Kanalbauarbeiten auf der Kurt-Heintze-Straße zwischen „Zum Ellerberg“ und „Am Brunnen“ abgeschlossen wurden, wird nun ab Montag, 12. November, die komplette Fahrbahn saniert. Aus diesem Grund wird dieser Bereich vorübergehend zur Einbahnstraße. Das heißt, in Richtung „Am Brunnen“ kann gefahren werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte März 2008. Leider fallen während der Baumaßnahme auch einige Parkplätze weg.

Kanalbaumaßnahme in der Bergheimer Straße in Rheinhausen
Am Montag, 12. November, beginnen die Arbeiten zur Erneuerung der Kanalisation in der Bergheimer Straße in Rheinhausen. Aus diesem Grund muss die Bergheimer Straße ab Moerser Straße in Fahrtrichtung Hochstraße zur Einbahnstraße umgewandelt werden. Umleitungen sind ausgeschildert. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende März dauern.

Gedenkfeier zum Jahrestag der Reichsprogromnacht - Von Andreas Rüdig
Ereignisse, die ihre Schatten voraus werfen, finden noch statt. Ob Ereignisse, die schon stattgefunden haben, auch Schatten werfen haben? Keine Ahnung; in der deutschen Sprache ist es jedenfalls nicht vorgesehen.
Proppenvoll ist die Gedenkfeier zum Jahrestag der Reichsprogromnacht am 8. November 2007 im Ratssitzungssaal des Duisburger Ratssaals.
Nach einem kurzen Musikbeitrag und der Begrüßung durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland folgt ein Vortrag von Peter Michael Minnema. Er ist Oberstudiendirektor am Steinbart - Gymnasium. "Gegen Vergessen - Erinnerungspflege ohne Zeitzeugen Möglichkeiten und Grenzen" lautet das Thema seiner Ausführungen. "Als Lehrer ist es für mich eine Verpflichtung, die Erinnerung wach zu halten. Schließlich war es eine Schoah."
Dann zitiert Minnema aus den Lebenserinnerungen von Walter Kaufmann, einem Duisburger Juden, der seine damaligen Erlebnisse, Gedanken und Gefühle zu Papier brachte.
"Die Reichskristallnacht stellt den Wendepunkt zum systematischen und zum unbedingten Zerstörungswillen dar. Vielen Menschen folgten den Nazis mit blindem Gehorsam und wider besseres Recht, Wissen und Gewissen. Die Zeitzeugen verbinden uns mit der Vergangenheit."
Sehr anschaulich beschreibt Minnema die Verbindungen zwischen Steinbart - Gymnasium und dem jüdischen Leben. Waren "die" Juden in den Anfangsjahren immer besser das bürgerliche Leben integriert, sollte die Stimmung immer stärker in Hass Verfolgung und Vernichtung umschlagen, je länger die Nazi - Diktatur dauerte.
Alt sind die Zeitzeugen, die Minnema seinen Schülern heute präsentiert, oft schon weit in den 80er und 90er Jahren. "Das Grauen darf sich nicht wiederholen," betont Minnema. "Der Geschichtsunterricht kann und muss die Aufarbeitung leisten. Das Quellenstudium bietet die Basis für den Geschichtsunterricht, ganz egal, ob diese Quelle Literatur, Exkursion, Hörmaterial oder Filmmaterial ist." - "Es gibt kein Recht auf Vergessen. Es gibt aber eine Pflicht zum Aufbereiten und Erinnern," hatte Adolf Sauerland schon bei seinen Einführungen gemahnt.
"Juden und Sinti - gemeinsam in einem Boot - Die Verfolgungsgeschichte der Sinti-Familie Rosenberg" heißt der Beitrag der Realschule Fahrn. Zehn Mädchen und ein Junge erinnern in vielen kurzen, einprägsamen Wortbeiträgen an "die Zigeuner", die - wie die Juden auch - systematisch verfolgt wurden. Es folgt der Schweigemarsch zur Gedenkstätte am Rabbiner-Neumark-Weg.

Einbahnstraßenregelung in der Werthauser Straße in Duisburg-Hochfeld
Ab Samstag, 10. November, wird in der Werthauser Straße eine Fernwärmeleitung verlegt. Aus diesem Grunde wird die Werthauser Straße zwischen Linksstraße und Sedanstraße vorübergehend zur Einbahnstraße, die nur in Richtung Stadtmitte befahren werden kann.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich vier Wochen.
Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert. Fußgänger sind nicht betroffen. Da zwei Bushaltestellen während der Baumaßnahme entfallen, sollten die Fahrgastinformationen der Duisburger Verkehrsgesellschaft beachtet werden.

Bezirksbibliothek Buchholz veranstaltet „Astrid-Lindgren-Malwettbewerb“
Unter dem Motto „Frech wie Astrids Kinder“ veranstaltet die Bezirksbibliothek Buchholz gemeinsam mit dem KinderKino des Duisburger Filmforums und der „Schule der Phantasie“ aus Duisburg-Baerl anlässlich des 100. Geburtstages von Astrid Lindgren einen Malwettbewerb für Kinder. Die Bilder können im A4- oder A3-Format gemalt und entweder in der Bezirksbibliothek in Buchholz oder im Filmforum am Dellplatz in Duisburg-Mitte abgegeben werden. Letzter Abgabetermin ist Samstag, 17. November. Die Gewinner in den Altersgruppen „bis sieben Jahre“ und „ab acht Jahre“ werden am Sonntag, 18. November, im Filmforum bekannt gegeben. Die prämierten Bilder werden anschließend bis Ende Dezember in der Zentralbibliothek und ab 2008 in fünf weiteren Bibliothekszweigstellen ausgestellt.

Gedenken zur Pogromnacht vom 9. November 1938
Die Stadt Duisburg, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und die Deutsch-Israelische Gesellschaft laden am Donnerstag, 8. November, um 18 Uhr im Ratssitzungssaal des Duisburger Rathauses ein, der Pogromnacht vom 9. November 1938 zu gedenken.
Im Rahmen der Veranstaltung spricht Peter Michael Minnema, Leiter des Steinbart-Gymnasiums Duisburg, zum Thema "Gegen Vergessen - Erinnerungspflege ohne Zeitzeugen. Möglichkeiten und Grenzen". Das Rahmenprogramm gestalten Schülerinnen und Schüler der Realschule Fahrn gemeinsam mit der von den Nationalsozialisten verfolgten Sinti-Familie Rosenberg .

Im Anschluss an die Gedenkfeier im Rathaus führt ein Schweigemarsch unter Beteiligung Duisburger Schülerinnen und Schüler zur Gedenkstätte am Rabbiner-Neumark-Weg, wo eine Kranzniederlegung stattfindet. Der Weg des Schweigemarsches verläuft an "Stolpersteinen" vorbei, die im Rahmen eines Kunstprojektes verlegt wurden und an Opfer der NS-Diktatur erinnern. Die musikalische Gestaltung übernehmen Orchester und Chor des St. Hildegardis Gymnasiums Duisburg unter der Leitung von Corinna Müller-Goldkuhle und Georg Bünk.

Gedenken zur Pogromnacht vom 9. November 1938 - Zeitlicher Ablauf am 8. November 2007: 

Uhrzeit (ca.)

Tagesordnungspunkt

18.00

Beginn mit Musik im Ratssaal

18.05

OB-Rede

18.10

Festrede von Herrn Peter Michael Minnema (20 Min.)

18.35

Beitrag der Realschule Fahrn
„Juden und Sinti – gemeinsam in einem Boot“Musikalische Begleitung: Manuela und Otto Rosenberg (20 Min.)

18.50

Vorbereitung der SchülerInnen zum Schweigemarsch

18.55

Musik

19.00

Beginn Schweigemarsch – vorbei an den 9 Stolpersteinnamen lesenden Fackelträgergruppen der „Stolperstein“-Schulen

19.15

Rabbiner-Rede und Musik

19.45

Ende der Feierlichkeit oder eventuell Feierlichkeit im Jüdischen Gemeindezentrum

"Greenpeace" stellt Info-Veranstaltungen in der Zentralbibliothek ein
Wie die Hauptverwaltung von "Greenpeace" in Hamburg mitteilt, hat sich die Arbeitsgruppe Niederrhein, die auch in Duisburg aktiv war, aufgelöst. Somit werden ab sofort die monatlichen Info-Veranstaltungen in der Zentralbibliothek eingestellt und können nicht weiter angeboten werden. Die für den 17. November bereits angekündigte Präsentation findet demzufolge nicht mehr statt.

"AuserLESENes" im LiteraturBistro der Zentralbibliothek
Mit einer Lesung eigener Texte von Monika Struth-Skeith und aus Schriften von Frieda Kahlo durch Karin Sommer-Heid wird die Veranstaltungsreihe "AuserLESENes im LiteraturBistro" am Mittwoch, 14. November, um 16.30 Uhr in der Zentralbibliothek fortgesetzt.
Monika Struth-Skeith, in Duisburg geboren und aufgewachsen, schreibt seit ihrer Jugend Prosa und Lyrik. Im April verließ sie Duisburg in Richtung Kanada und besucht jetzt ihre alte Heimat. Karin Sommer-Heid ist seit 1996 freischaffende Künstlerin und lebt in Duisburg. Sie hat auf zahlreichen Kunstausstellungen in Duisburg und darüber hinaus mitgewirkt. Der Eintritt zu der Lesung ist frei.

Autorenlesung in der Zentralbibliothek:
Ludwig Harigs "Kalahari" ist Roman und Wirklichkeit
Zu einer Autorenlesung mit Diskussion lädt die Zentralbibliothek auf der Düsseldorfer Straße 5-7 am Donnerstag, 22. November um 20 Uhr ein. Ludwig Harig, der 80-jährige Sprachkünstler, der sich das letzte Mal im Rahmen der Akzente 2003 in Duisburg aufhielt, stellt seinen in diesem Jahr erschienenen Roman "Kalahari" vor. Die Lesung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von Stadtbibliothek und Verein für Literatur und Kunst Duisburg. Der mit dem Autor und seinen Veröffentlichungen befasste Duisburger Literaturwissenschaftler Professor Dr. Werner Jung wird den Abend moderieren. Der Eintritt kostet fünf Euro, im Vorverkauf vier Euro.
Harig, Jahrgang 1927, schreibt am Beispiel seiner Freundschaft mit dem ebenfalls 1927 geborenen Roland Cazet über die wechselvolle Geschichte der Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich. Die Jugend der beiden Freunde war geprägt vom Zweiten Weltkrieg. Nach dessen Ende geht Cazet auf Reisen in die Welt, um auf drei Kontinenten die von ihm ersehnte Freiheit auszuleben. Dagegen kehrt Harig in seine saarländische Heimat zurück, um dort als Lehrer und freier Schriftsteller zu wirken. "Kalahari" ist Roman und Wirklichkeit, persönliche Lebensgeschichte sowie die Geschichte einer Epoche.

Sonntagsführung "TANSANIA" im Stadtmuseum
In der neuen Sonderausstellung "Tansania - Glaube, Kult und Geisterwelt" zeigt das Kultur- und Stadthistorische Museum eine Auswahl ostafrikanischer Plastiken, die der Duisburger Privatsammler Ralf Schulte-Bahrenberg über Jahrzehnte hinweg zusammengetragen hat.
Die Historikerin Stefanie Paufler lädt am Sonntag, 11. November um 15 Uhr zu einem Rundgang durch die Sonderausstellung ein. Sie wird besonders auf die spirituelle und transzendentale Bedeutung der Objekte eingehen, denn die Holzschnitzereien hatten keine Bedeutung als "Kunst" im westlichen Sinn, sondern vermittelten zwischen dem Diesseits und der Welt der Geister und Ahnen. Der Eintrittspreis beträgt drei Euro.
Kultur- und Stadthistorische Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, Duisburg-Innenhafen.

Duisburg, 8. November 2007 - Historischer Kalender

Radverkehrsnetz NRW auch in Duisburg - Von Manfred Schneider (Text und Foto)
Auch die Stadt Duisburg beteiligt sich am landesweiten Radverkehrsnetz NRW. So sind seit kurzem neue Wegweisungsschilder zu finden, die ein Fahrradsymbol und Zielorte in roter Schrift auf weißem Grund zeigen. Die ausgeschilderten Strecken dienen dem täglichen Radverkehr zur Arbeit, zum Einkauf, wie auch den touristischen Radrouten, die eine Gesamtlänge von rund 100 Kilometern mit 450 Schilderstandorten aufweisen. Das Radverkehrsnetz NRW verbindet alle Städte und Gemeinden des Landes mit einer einheitlichen Wegweisung.
Ausgeschildert und finanziert wurde das Streckennetz von insgesamt 13.500 Kilometern vom Land Nordrhein Westfalen.
Die Stadt Duisburg will weitere geplante Routen zur Ergänzung des Radnetzes in den nächsten Jahren sukzessiv umsetzen und Bedingungen erfüllen, die zum tragen des Titels „Fahrradfreundliche Stadt“ berechtigen.
Die Routen sind unter www.radroutenplaner.nrw.de abrufbar, der auch die Planung von Fahrradstrecken vorsieht.

Das Netz verbindet alle Städte und Gemeinden des Landes mit einer einheitlichen Wegweisung für den Radverkehr. Die ausgeschilderten Strecken dienen dem täglichen Radverkehr für Fahrten zur Arbeit oder zum Einkaufen.
Zusätzlich werden die Schilder der touristischen Radrouten und des neuen, überregionalen D-Netzes dort, wo die Strecken deckungsgleich sind, in das neue Wegweisungssystem integriert. (So zum Beispiel am Standort vor der Tourist Information auf der Königstraße 86: D 7 Pilger Route, D 8 Rhein-Route und Niederrheinroute).
Landesweit besteht damit eine einheitliche Wegweisung. Die Schilder weisen in der Regel auf ein „Fernziel“ hin, beispielsweise den nächsten Ortsteil oder den Nachbarort und ein Nahziel wie den Hauptbahnhof, Parks oder Schulen. Zwischenwegweiser, quadratische Schilder mit einem roten Pfeil und Fahrradsymbol, erleichtern die Orientierung.
Finanziert wurde das Radverkehrsnetz NRW zu 100 Prozent durch das Land Nordrhein Westfalen, das damit insgesamt ein Streckennetz von 13.500 Kilometern ausgeschildert hat. Ergänzungen des Radnetzes durch weitere Routen in Duisburg sind geplant und werden in den nächsten Jahren sukzessive umgesetzt.
In Duisburg wurden jetzt Routen mit einer Gesamtlänge von ca. 100 Kilometern ausgeschildert. 450 Schilderstandorte gibt es im Stadtgebiet. Vier Ost-West Routen und eine Nord-Südverbindung mit Verzweigungen sind jetzt Bestandteil des landesweiten Radroutennetzes:

Ganz im Norden der Stadt führt eine Route vom Revierpark Mattlerbusch über Marxloh und Walsum bis zur Fähre Orsoy.
Über Obermeiderich, Untermeiderich, Beeck, Beeckerweerth Baerl gibt es eine Strecke nach Moers Meerbeck.
Die Innenstädte Mülheim und Moers sind durch eine Route verbunden, die über die Mülheimer Straße, durch Duisburgs Zentrum nach Neuenkamp und dann über Homberg nach Moers weitergeführt wird.
Schließlich verläuft eine südliche Route durch Großenbaum, Huckingen, Hüttenheim und Mündelheim weiter nach Krefeld-Uerdingen.
Die Nord-Süd Route verläuft von Aldenrade durchs Duisburger Zentrum, Großenbaum, Ungelsheim nach Düsseldorf.
Die Routen sind auch in den Radroutenplaner NRW aufgenommen, der im Internet unter der Adresse http://www.radroutenplaner.nrw.de zur Verfügung steht und die Planung von Fahrradstrecken ermöglicht.

(v.l.n.r.) Harald Höbusch vom ADFC, Martin Linne, Leiter des Amtes Stadtentwicklung und Projektmanagement, Katharina Scheel, Radverkehrskoordinatorin, sowie Dieter Depnering, ebenfalls ADFC. Foto Stadt

Oberbürgermeister Sauerland richtet Appell an Duisburger Bundestagsabgeordnete
In einem Brief hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland die vier Duisburger Bundestagsabgeordneten, Petra Weis, Sevim Dagdelen, Hans Pflug und Hüsseyin-Kenan Aydin, eindringlich gebeten, gegen zwei Gesetzesentwürfe der Bundesregierung zu stimmen, die weitere Einbußen im Sozialhaushalt der Stadt nach sich ziehen würden. So sieht ein Gesetzesentwurf die Kürzung der Bundesbeteiligung bei den Unterkunftskosten von Hartz-IV-Beziehern vor. Allein diese Änderung würde für die Stadt Duisburg eine zusätzliche Mehrbelastung von über 3,6 Millionen Euro bedeuten.
Bei der zweiten Gesetzesänderung möchte der Bund seinen Anteil an der sogenannten Grundsicherung im Alter, die nach dem Sozialgesetzbuch XII gewährt wird, um 58 Prozent von 409 Millionen Euro auf 172 Millionen Euro reduzieren. Für Duisburg bedeutete dies ein weiteres Minus von über zwei Millionen Euro. Der Oberbürgermeister weist darauf hin, dass vor dem Hintergrund der demografiebedingten Zunahme der Fälle von Grundsicherung im Alter und der damit für die Kommunen immer höheren Belastungen der Bundsanteil auf jeden Fall zu erhöhen ist. Einen entsprechenden Vorschlag hatten bereits die Länder gemacht.
Oberbürgermeister Sauerland fordert die Duisburger Bundestagsabgeordneten auf, im Sinne der Stadt Duisburg zu entscheiden und die Mehrbelastung abzulehnen.

Bonjour Russland
Aufgrund der großen Nachfrage bietet die Volkshochschule am Samstag, 8. Dezember, eine weitere Tagesexkursion zur Sonderausstellung "Bonjour Russland" im museum kunst palast in Düsseldorf an. Die Ausstellung zeigt Werke von Monet, Matisse, Chagall, Kandinsky und Malewitsch. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

DStGB warnt Politik vor neuen Versprechungen
Haushaltskonsolidierung und Schuldenabbau müssen Vorrang haben

Angesichts zu erwartender Steuermehreinnahmen bei Bund, Ländern und Gemeinden warnt der Deutsche Städte- und Gemeindebund die Politik vor immer neuen Versprechungen. "Die Städte und Gemeinden haben kein Geld zu verteilen, auch wenn sich die Steuern derzeit besser entwickeln, als im letzten Jahr. Nicht neue Leistungen, sondern der Schuldenabbau hat für die Gemeinden oberste Priorität. Die Kommunen haben derzeit mehr als 114 Milliarden Schulden. Da gibt es trotz der Mehreinnahmen keine finanziellen Spielräume, mahnte Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg heute in Berlin. Die Politik muss die Weichen für mehr Arbeit, Wachstum und zum Abbau der Schulden stellen. Die öffentlichen Haushalte müssen zukunftsfest gemacht werden.
Nach der jüngsten Steuerschätzung nehmen die Kommunen im laufenden Haushaltsjahr rund 72,1 Milliarden Euro ein. Damit haben die Steuerschätzer ihre Prognose vom Mai 2007 um 1,5 Milliarden Euro nach oben korrigiert. An vielen Städten und Gemeinden - vor allem in wirtschaftlich schwachen Regionen - gehen die aktuellen Aufkommenszuwächse aber nahezu spurlos vorbei. Auch weiterhin werden viele Kommunen ihre Haushalte nicht ausgleichen können.
"Große Sorgen machen uns die Ausgaben für soziale Leistungen", sagte Landsberg weiter. Sie stiegen im ersten Halbjahr erneut um +2½ Prozent auf rund zwanzig Milliarden Euro an und sind zum Großteil auf den dramatischen Anstieg der Empfängerzahlen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zurückzuführen. Die Tendenz ist weiter steigend.

Als die Bilder laufen lernten - Lehmbruck im Film
Mit Katharina B. Lepper

Sonntagsführung, 11. November 2007, 11.30 Uhr - Eintritt: 6,-/3,-EUR
Aufgrund mehrerer Sonderveranstaltungen muss die Lehmbruck-Sammlung in der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum an diesem Sonntag geschlossen bleiben; alle anderen Bereiche und Sammlungen des Museums sind jedoch zugänglich.
Um den Besuchern dennoch Einblick in Lehmbrucks Werk anzubieten, werden im Vortragsraum des Museums Filme über sein Leben und Werk gezeigt, die erst nach der Gründung des Lehmbruck Museums entstanden sind. Das Material besteht aus Fernsehfilmen, beginnend mit einem Film des damals ganz jungen ZDF, Videofilmen ab dem Jahr 1981 und auch DVDs. In dieser kleinen Sammlung von Filmen über Wilhelm Lehmbruck ist zugleich eine Fernseh- und Videogeschichte der vergangenen 40 Jahre enthalten.

Duisburg, 7. November 2007 - Historischer Kalender

In Zweifelsfällen vermittelt der Ombudsmann der ARGE 
Musikalisches Schattentheater im Opernfoyer

Jugenddezernent Janssen richtet Sprechstunde für Kinder und Jugendliche ein
Mit einer Sprechstunde für Kinder und Jugendliche will Dezernent Karl Janssen Vermittler zwischen dem neuen Jugendparlament und der Kommunalpolitik sein. In einem Gespräch mit Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Vertretern des neuen Parlaments wurde deutlich, dass es eine wichtige Aufgabe sei, die Themen der jungen Leute zukünftig in die städtischen Gremien zu transportieren. Dabei wurde die Idee geboren, eine Kinder- und Jugendsprechstunde im Jugenddezernat der Stadt einzurichten.
Mit der Einrichtung des Kinder- und Jugendparlaments will die Stadt die Partizipation und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Duisburg vorantreiben. "Eine Stadt, die kinder- und jugendfreundlich ist, ist auch gut für Erwachsene", erklärt Jugenddezernent Janssen. Die entscheidende Frage wird sein, wie die inhaltlichen Themen der Kinder und Jugendlichen zukünftig in das politische Entscheidungsalltagsgeschäft einfließen. Nach Konstituierung des neuen Parlamentes werden die Regelungen zur Beteiligung der Jungparlamentarier in politischen Gremien getroffen werden müssen.
Unabhängig von den Themen, die aus dem Kinder- und Jugendparlament entstehen und den formellen, politischen Gang gehen, soll es in Duisburg auch die Möglichkeit geben, dass Kinder und Jugendliche im Rahmen einer Sprechstunde unmittelbar ihre Themen gegenüber der Stadt äußern können. "In den nächsten Wochen werden wir den Rahmen und das Verfahren entwickeln und dann der Öffentlichkeit vorstellen", so Janssen: "Auf jeden Fall wird mir bei jeder Sprechstunde ein Vertreter des Jugendparlaments über die Schultern gucken."

Verlängerte Öffnungszeiten im Hallenbad Neudorf
DuisburgSport bietet ab Sonntag, 11. November, im Hallenbad Neudorf verlängerte Öffnungszeiten an. Samstags und sonntags ist das Bad dann bis 14 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Gründungsbüro lädt zum Duisburger Unternehmerinnenforum ein
Das Gründungsbüro der Stadt Duisburg lädt selbstständige Geschäftsfrauen und Freiberuflerinnen, die sich neu oder auch bereits seit einiger Zeit erfolgreich auf dem Markt bewegen, zum Duisburger Unternehmerinnenforum ein. Das letzte Treffen in diesem Jahr am Dienstag, 13. November, bietet ab 17 Uhr praktische Tipps und Anregungen zum Thema "Business und Gesundheit: Fit und gesund nicht nur durch einen Winter". Veranstaltungsort ist das Café Museum (Kant-Park) auf der Friedrich-Wilhelm-Straße 64 in Duisburg-Mitte.

Im Anschluss an das Impulsreferat "Business und Gesundheit" besteht die Möglichkeit, Ideen und Erfahrungen auszutauschen und geschäftliche Kontakte zu knüpfen. Neue Teilnehmerinnen sind gern willkommen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um Voranmeldung wird gebeten.
Information und Anmeldung im Gründungsbüro der Stadt bei Karin Schillings (0203) 283-2249, k.schillings@stadt-duisburg.de, und Magdalena Kowalczyk unter (0203) 283-4997, m.kowalczyk@stadt-duisburg.de.

Stadt stellt neue Radwege in Rheinhausen fertig
Radwege oder Radverkehrsanlagen erhalten in Duisburg einen neuen Standard. Bei Straßenbaumaßnahmen werden die Belange von Radfahrern stärker berücksichtigt. Das Motto "Duisburg wird fahrradfreundlicher" wurde auch bei folgenden zwei Straßenausbauten in Duisburg-Rheinhausen umgesetzt:
Giesenfeldstraße: Hier wurden im Bereich von Birkenstraße bis Düsseldorfer Straße neue Radwege in Form von Schutzstreifen angelegt und die Parkflächen für Autos auf den Gehweg verlegt.
Schwarzenberger Straße, von Friedrich-Ebert-Straße bis Arndtstraße: Auf der südlichen Fahrbahnseite wurden Radfahrstreifen markiert. Hierdurch wurde eine weitere Lücke im Radverkehrsnetz geschlossen. Auch hier parken die Autos nun auf den Gehwegen. Im nördlichen Bereich wurde der Radweg verlagert und neu gepflastert.
Bereits im vergangenen Sommer wurde im näheren Umfeld der Kreuzungsbereich Friedrich-Ebert-Straße/Krefelder Straße fertig gestellt. Hier entstanden Radfahrerfurten. Diese führen den Radfahrer über die Kreuzung und erhöhen damit die Verkehrssicherheit. Eine weitere Lücke im Radverkehrsnetz wurde mit dem Radweg entlang der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Schwarzenberger- und Krefelder Straße geschlossen. Dieser befindet sich hier auf dem Gehweg.
Radfahrstreifen werden durch eine durchgezogene Linie von der Fahrbahn abgetrennt und es befindet sich ein Fahrradpiktogramm auf dem Boden. Kraftfahrzeuge dürfen diese Linie nicht überfahren und somit auch auf keinen Fall dort parken. Ein Schutzstreifen (Angebotsstreifen) ist ein Bereich am Fahrbahnrand, der von Kraftfahrzeugen möglichst nicht befahren werden sollte. Er wird durch eine gestrichelte Linie abgetrennt. Die Piktogramme sind hier ebenfalls aufgebracht. Das Parken ist auch auf Schutzstreifen verboten. Allerdings ist das Befahren zulässig, wenn es die verkehrliche Situation erfordert (Ausweichen bspw. bei Begegnung zweier LKW). Selbstverständlich dürfen Radfahrer dabei weder gefährdet noch behindert werden.

Radfahrerinnen und Radfahrer müssen diese Streifen benutzen, da sie verpflichtet sind, rechts zu fahren. Weitere Infos zu den verschiedenen Radwegen gibt es auch im Internet unter www.duisburg.de (Suchbegriff "Radschläge").

Das Foto zeigt den Schutzstreifen Schwarzenberger Straße

Niederländer besuchen Migrantenselbstorganisationen in Duisburg-Rheinhausen
Im Rahmen des EU-Projekts „Sozialer Zusammenhalt und Integration in komplexen Stadtgesellschaften“ (SIS-Projekt) organisiert das Referat für Integration ein Austauschprogramm zwischen der Stadt Duisburg und den Niederlanden. Ziel ist es, die Funktionen der Migrantenselbstorganisationen in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, Möglichkeiten der Aktivierung der einzelnen Personen für das bürgerschaftliche Engagement zu schaffen sowie die Migrantenselbstorganisationen selber und einzelne Persönlichkeiten in die bestehenden Netzwerke einzubeziehen.

Zwei Delegationen aus Arnheim-Malburgen bzw. Rotterdam kommen nun am Dienstag, 13. November, nach Duisburg. Die niederländischen Gäste werden verschiedene Migrantenselbstorganisationen in Rheinhausen besuchen. Der Gegenbesuch findet am 27. November in Arnheim statt.

Beendigung der allgemeinen Ausgabe der Lohnsteuerkarten 2008
Die allgemeine Zustellung der Lohnsteuerkarten 2008 ist nach Angaben des Ordnungsamts der Stadt Duisburg beendet. Wer seine Lohnsteuerkarte 2008 noch nicht erhalten hat, sollte sich umgehend an den Bürger-Service in den Bezirksämtern wenden.

Die bisher übliche Informationsschrift für Lohnsteuerzahler ist den Lohnsteuerkarten nicht mehr beigefügt, weil die Landesfinanzverwaltung diese Broschüren den Gemeinden nicht mehr zur Verfügung stellt. Auf der Internetseite des Finanzministeriums NRW (www.fm.nrw.de) ist unter „Infos für Steuerzahler“ die Broschüre verfügbar.
Bevor die Lohnsteuerkarte an den Arbeitgeber oder an sonstige Stellen weitergegeben wird, sollten alle Angaben auf der Karte auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

Alleinerziehenden, die bis zum 20. September 2007 die zur Gewährung der Steuerklasse Zwei erforderliche Versicherung zum Entlastungsbetrag für Alleinerziehende nicht abgegeben haben, wird zunächst die Steuerklasse Eins bescheinigt. Eine entsprechende Versicherung kann, wenn die Voraussetzungen erfüllt werden, weiterhin unter Vorlage der Lohnsteuerkarte beim Bürger-Service abgegeben werden. Informationen sind auf der Internetseite der Stadt Duisburg (www.stadt-duisburg.de) unter den Dienstleistungen „Steuerklasse Zwei“ und „Lohnsteuerkarten ausstellen/ändern“ zu finden.
Nicht mehr benötigte Lohnsteuerkarten sind dem Bürger-Service des zuständigen Bezirksamtes zurückzugeben. Weitere Informationen erteilt CallDuisburg unter der Telefonnummer 94000.

OB Sauerland unterstützt Verbot aller Landminen und Streubomben
Eine Million Unterschriften will Handicap International gemeinsam mit 15 anderen Organisationen sammeln, die sich im Aktionsbündnis "landmine.de" zusammengeschlossen haben, um ein Verbot aller Landminen und Streubomben zu erreichen. Auch die Duisburger Kindernothilfe ist im Aktionsbündnis engagiert.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland und der Verwaltungsvorstand haben bereits ihre Unterschrift gegeben und bitten alle Bürgerinnen und Bürger sich an der Unterschriftenaktion zu beteiligen. Mehr als 900.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich bundesweit bereits in die Unterschriftenliste eingetragen. Am 3. Dezember 2007 will das Aktionsbündnis mit den gesammelten Unterschriften an die Bundesregierung herantreten und den Forderungen nach dem vollständigen Verbot von Landminen Nachdruck verleihen.
Alle Informationen zur Aktion, Unterschriftenlisten zum Download und die Möglichkeit, online gegen Landminen und Streubomben zu protestieren gibt es unter www.landmine.de.

Duisburg, 6. November 2007 - Historischer Kalender

Auftakt eines Projektes zur türkischen und deutschtürkischen Literatur

Wanheim bekommt eine Gemeinschaftsgrundschule
Aus der Gemeinschaftsgrundschule Am Tollberg und der katholischen Grundschule Suitbertus wird im neuen Schuljahr eine Gemeinschaftsgrundschule. Das haben die Eltern im Stadtbezirk Süd durch Abstimmung entschieden.
Die Gemeinschaftsgrundschule Am Tollberg und die Katholische Grundschule Suitbertus in Wanheim werden vereint, weil zum einen die Zahl der Kinder für jede einzelne Schule zu gering ist, zum anderen seit Jahren gefordert wird, das Nebeneinander der Schulen zu einem konstruktiven Miteinander zu entwickeln.
Zur Wahl standen die drei Formen: Gemeinschaftsgrundschule, Bekenntnisgrundschule und Weltanschauungsschule. Für eine Schulart mussten 224 gültige Stimmen abgegeben werden, damit für sie das Anmeldeverfahren durchgeführt werden kann. Ansonsten würde die Schule automatisch eine Gemeinschaftsgrundschule. Das ist jetzt in Wanheim geschehen.
Nach Auszählung der abgegebenen Stimmen hat keine Schulart die dieses Ergebnis erreicht. 168 gültige Stimmen wurden insgesamt abgegeben, 120 Stimmen entfielen auf die Schulart Gemeinschaftsgrundschule, 35 auf eine katholische Bekenntnisschule, neun auf eine evangelische Bekenntnisschule und vier auf eine Weltanschauungsschule.

Die Kinder des Bezirks Süd können am 14. und 15. November 2007 für das kommende Schuljahr angemeldet werden. Die neue Gemeinschaftsgrundschule, die ab 1. August 2008 entstehen soll, muss mindestens 56 Anmeldungen erhalten.

Obermeiderich: Prämierung im Rahmen des Jugend-Förderpreises 2007
Unter Leitung des Duisburger Künstlers Gerd Losemann wurde am Montag, 5. November, im Mercator-Center in Obermeiderich der "Jugend-Förderpreis 2007" vergeben. Der Preis wird seit acht Jahren vom Mercator-Center in Kooperation mit dem Bezirksamt Meiderich/Beeck ausgelobt. Nach Sichtung aller 37 eingereichten Beiträge der Schulen aus dem Stadtbezirk wurden folgende Arbeiten zur Prämierung ausgewählt: 1. Preis (500 Euro): Gesamtschule Meiderich (Gruppenarbeit: Visualisierung von zwei Gedichten, Jennifer Holste und vier Mitschülerinnen); 2. Preis (400 Euro): Förderschule Hoher Weg (Gemälde von B. Lungbunari und K. Schaap); 3. Preis (300 Euro): GHS Wiesbadener Straße ("Rad des Lebens",Gemeinschaftsarbeit Förderklasse); 4. Preis (200 Euro): GHS Wiesbadener Straße ("Gefangene Träume vor der zerrissenen Wirklichkeit",Gemeinschaftsarbeit Förderklasse); 5. Preis (100 Euro): Max-Planck-Gymnasium ("Traumhaus", Anna Schurschow und drei Mitschülerinnen).
Die Preisgelder in Höhe von 1.500 Euro werden den Schulen für Zusatzausstattungen im künstlerischen Bereich überlassen. Außerdem erhalten die beteiligten Schülerinnen und Schüler Sachpreise. Die Preisgelder und die Sachpreise wurden von Andre Theurich, Manager des Mercator-Centers, übergeben.

Am Jugend-Förderpreis haben sich in diesem Jahr 90 Schülerinnen und Schüler beteiligt. Das diesjährige Thema lautete - im Zusammenhang mit den diesjährigen Umwelttagen - "Träume". Bewerben konnten sich Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I im Stadtbezirk Meiderich/Beeck. Erstmalig stand der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Adolf Sauerland.

Die Arbeiten sind noch im Rahmen einer Ausstellung bis 10. November 2007 im Mercator-Center zu sehen. Auch für 2008 ist vereinbart, einen Jugend-Förderpreis auszuloben. Das Thema lautet dann: "Schule 2008".

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Am Mittwoch, 14. November, lädt Oberbürgermeister Adolf Sauerland zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 12. November, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Ausfall der Bürgerschwimmzeit im Kombibad Homberg
Die Freien Schwimmer Duisburg e. V. richten am Samstag, 10. November, und am Sonntag, 11. November, im Kombibad Homberg die Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften im Unterwasserrugby aus. Da das Bad an beiden Tagen ganztägig benötigt wird, muss ausnahmsweise die Bürgerschwimmzeit und Saunazeit ausfallen.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Thaiboxspektakel Masters Fight Night in der Masters Gym Arena Duisburg
8 Mann Turnier und Europatitelkampf mit Alex Vogel am 9. Dezember In knapp einem Monat bildet die Masters Gym Arena in Duisburg den Rahmen für den 5.Teil der MFN Masters Fight Night 2007. Deutschlands größte Turnierserie im Thaiboxen.
Die besten acht Deutschen Supermittelgewichtler kämpfen in einem Turnier nach K-1 Regeln den Besten unter sich aus.
Die Veranstalter garantieren mit einer internationalen Top-Besetzung einen hochklassigen Event. Im Mittelpunkt des Kampfabends am 9.Dezember steht das Duell des 23-jährigen Alex Vogel, dem aktuellen IKBO Deutschen Meister gegen den Franzosen Eddy Muniz.
Beide kämpfen um den Vakanten Europatitel im Thaiboxen.
Tickets sind erhältlich über, info@masters-gym.de oder telefonisch unter der 0203/6085925,

Let´s Dance im Theater Duisburg
Let´s Dance heißt der Titel des 2. Familienkonzertes am 8. November im Theater Duisburg.
Und richtig still sitzen kann man bei dem Programm dieses Konzertes nicht - das ist versprochen und es ist auch nicht gewünscht: wippende Füße, schnippende Hände, nickende Köpfe werden sogar erwartet. Und wenn jemand tatsächlich das Tanzbein schwingen möchte, weil er sich gar nicht mehr zurückhalten kann, wird sich sicherlich ein Plätzchen finden.
Das Blechbläserensemble "NRW Brass" hat eine Reise durch die Geschichte der Tanzmusik zusammengestellt, von der höfischen Musik des Vorbarock bis hin zum Dancefloor von heute.
In "NRW Brass" spielen aktuelle und ehemalige Mitglieder des Landesjugendorchesters NRW und des Bundesjugendorchesters unter der Leitung von Uli Haas. Tillmann Courth wird das Konzert moderieren.
2. Familienkonzert am 8. November um 18 Uhr im Theater Duisburg. Karten gibt es im Servicebüro des Theater Duisburg an der Neckarstraße.

Duisburg, 5. November 2007 - Historischer Kalender

Rat: WAS WIRD AUS DEM ATLANTIS KINDERMUSEUM ?

Vulkanstraße in Duisburg Hochfeld wird vorübergehend zur Einbahnstraße
Ab Mittwoch, 7. November, beginnen in der Vulkanstraße Kanal- und Straßenbauarbeiten. Die Vulkanstraße wird dann von Heerstraße bis Charlottenstraße zur Einbahnstraße, befahrbar nur Richtung Rheinhausen. Der Straßenbau zwischen Werftstraße und Charlottenstraße dauert circa zwei Wochen. Danach wird dieser Bereich wieder für beide Fahrtrichtungen freigegeben. Der vordere Bereich zwischen Heerstraße und Werftstraße bleibt voraussichtlich bis Ende des Jahres Einbahnstraße.
Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert. Fußgänger können die Baustellenbereiche passieren.

Zahl der Erwerbstätigen in NRW um 137 500 gestiegen
Die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen war im zweiten Quartal 2007 um rund 137 500 höher als im zweiten Vierteljahr 2006. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, war dies ein Anstieg um 1,6 Prozent (auf 8,557 Millionen Personen). Gegenüber dem ersten Quartal 2007 beträgt der Anstieg 1,0 Prozent.
Die aktuelle Vierteljahresrechnung des Arbeitskreises "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder" weist für Deutschland im zweiten Quartal 2007 eine Erwerbstätigenzahl von
39,632 Millionen Personen aus. Das waren 1,7 Prozent mehr als im zweiten Vierteljahr 2006 und 1,2 Prozent mehr als von Januar bis März 2007. (LDS NRW

"Stahl-Gäste" entdecken Duisburgs kulturelles Herz
Auf Einladung der Wirtschaftsvereinigung Stahl und des Stahlinstitutes VDEh, den beiden Spitzenorganisationen der deutschen Stahlwirtschaft, findet am 8. und 9. November 2007 in Düsseldorf eine Jahrestagung statt, die international viel Beachtung findet.

Es ist eine bewährte Tradition, dass das Stahl-Zentrum für die Begleitung seiner Gäste ein Rahmenprogramm anbietet. In diesem Jahr soll das kulturelle Herz Duisburgs vorgestellt werden. Das Programm beginnt mit einer Erlebnisführung durch das Stadttheater Duisburg mit Einblick in die Geheimnisse von Ton und Licht. Danach folgt ein Rundgang durch Deutschlands modernstes Casino und durch die Mercatorhalle, das herausragende Veranstaltungs- und Konzerthaus in der City.

Duisburg, 2. November 2007 - Historischer Kalender

Geflügel muss in Teilen Duisburgs wieder in den Stall
Aufgrund einer neuen Geflügelpestverordnung und des wiederkehrenden Vogelzuges wird eine neue Allgemeinverfügung zur Aufstallung von Geflügel erlassen. Nach einer Risikobewertung wird das Aufstallungsgebiet in diesem Winterhalbjahr allerdings auf zwei Areale im Norden der Stadt Duisburg beschränkt.
Ab sofort muss Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) im Bereich der Rheinaue Walsum (Rhein, Nordhafen Walsum, Bahnlinie, Stadtgrenze zu Dinslaken) und im Bereich Baerl/Binsheim (Rhein, A 42, Stadtgrenze zum Kreis Wesel) in geschlossenen Ställen oder unter Schutzvorrichtungen (einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten, dichten Abdeckung und mit einer gegen das seitliche Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung) gehalten werden. Die Verfügung gilt bis zum 31. März 2008.
Im übrigen Gebiet darf unter bestimmten Voraussetzungen das Geflügel im Freien weilen. Nähere Informationen gibt es auf den Internetseiten des Veterinäramtes (Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz) der Stadt Duisburg.

Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit - Letzte Info-Veranstaltung des Gründungsbüro
Zu den wichtigsten Größen erfolgreicher Existenzgründungen gehören die angehenden Unternehmerinnen und Unternehmer selbst. Dabei müssen sie bereits vor der Gründung in hohem Maße wirtschaftlich denken und planen. Zur Unterstützung und sorgfältigen Vorbereitung von Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit bietet das Gründungsbüro der Stadt Duisburg daher in Kooperation mit der Landesberatungsgesellschaft G.I.B., der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer, der Agentur für Arbeit und der ARGE Duisburg Informations- und Orientierungsveranstaltungen an.
Die letzte Veranstaltung "Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit" in diesem Jahr findet am Donnerstag, 15. November, von 13.30 bis 16 Uhr im Amt für Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg (Gründungsbüro) in der Bismarckstraße 150-158 in Duisburg-Neudorf, Raum 100, statt. Die Orientierungsangebote sind kostenlos und werden mit Landes- und EU-Mitteln unterstützt. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich.
Expertinnen und Experten aller genannten Netzwerkpartner vermitteln bei dieser Veranstaltung Impulsreferate. Die Teilnehmenden erhalten Informationen über die Voraussetzungen zur Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit, die ersten Planungsschritte, die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten sowie über die Aspekte der sozialen Absicherung. Darüber hinaus werden Beratungs-, Seminar- und Coachingangebote der Region vorgestellt.
Information und Anmeldung im Gründungsbüro der Stadt: Karin Schillings (0203) 283-2249, k.schillings@stadt-duisburg.de, oder Magdalena Kowalczyk (0203) 283-4997, m.kowalczyk@stadt-duisburg.de

Ich bin Duisburg, wer bist du? Duisburg kennen lernen bei der Stadtführung
Duisburg befindet sich wie kaum eine andere Stadt in einem gewaltigen Aufbruch. Besonders sichtbar ist das in der Innenstadt, wo auch an diesem Sonntag wieder eine Stadtführung der Duisburg Marketing Gesellschaft stattfindet. Selbst eingefleischte Duisburger sind immer wieder erstaunt, wenn sie all die Details über ihre Stadt erfahren. Die Stadtplanerin Iris Reichling, die an diesem Sonntag die Führung leitet, kennt Duisburg in allen Facetten. Seit sieben Jahren führt sie Besucher und wissensdurstige Einheimische durch die Stadt.

Stadtführungen finden an jeden ersten Sonntag im Monat statt. Der nächste Termin ist diesen Sonntag. Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,00 Euro und für Kinder (6 - 13 Jahre) je 2,00 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten.

VHS-Vortrag: „ Was hat die Seele mit dem Krebs zu tun?“
Wie das Wissen um den Einfluss der Seele bei einer Krebserkrankung genutzt werden kann, beschreibt der VHS-Vortrag: „ Was hat die Seele mit dem Krebs zu tun?“ am Montag, 5. November, 20 Uhr, in der Volkshochschule auf der Königstraße. Die Veranstaltung wendet sich an Betroffene und Angehörige. Der Eintritt beträgt fünf Euro an der Abendkasse.

 Was bringt der EU-Reformvertrag für Duisburg?
Duisburg. Was bringt der EU-Reformvertrag für die Duisburger? Darüber wollen der britische Generalkonsul Dr. Peter Tibber, der Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Dr. Christoph Konrad und Dr. Marcel Seyppel von der Agentur "Media Res" im CityPalais mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. Am Donnerstag, 8. November 2007, geht es im Foyer-Bereich vor dem Casino von 18 bis 20 Uhr um die Zukunftschancen Europas.
Die Agentur "Medias Res" wurde von der Bundesregierung mit der Organisation der Wanderausstellung "EUropa ist 50" beauftragt, die der Bürgerdiskussion den Rahmen geben wird. Veranstalter sind die Europa Union Duisburg Niederrhein, die Deutsch-Britische Gesellschaft Duisburg e.V. und das Amt für Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg. Moderiert wird die Diskussion - je nach Bedarf in Deutsche oder Englisch - durch Robert Tonks, 1. Vorsitzender der Deutsch-Britischen Gesellschaft.
Die Veranstaltung wird finanziell unterstützt vom EUROPE DIRECT EU-Bürgerservice Duisburg, ein Informationszentrum für Bürgerinnen und Bürger, das von der Europäischen Kommission gefördert wird.
Zwischen dem 5. und 9. November 2007 wird die Ausstellung, die an dreißig Standorten in Deutschland Station macht, auch im City Palais - zu sehen sein. Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, Führungen zu organisieren.

Duisburg, 1. November 2007 - Historischer Kalender

Wein und Musik: Eine inspirierende Begegnung im 1. Profile-Konzert
Diese Verbindung ist im Grunde sehr alt: Wein und Musik gehörten schon bei den großen Dionysos-Festen zusammen. In Rom begleiteten Klänge die berühmt-berüchtigten Bacchanalien. Beim 1. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker am 4. November um 18 Uhr im Kleinen Saal der Mercatorhalle geht es freilich eher darum, den Trinkgewohnheiten der Meister nachzuspüren. Nach dem großen Erfolg in der vergangenen Spielzeit also ein weiterer Streifzug ins Gebiet der "spirituellen" Genüsse, in Zusammenarbeit mit der "Wein-Villa", damit die ganze Angelegenheit nicht zu trocken ausfällt. Viele Komponisten schätzten einen guten Tropfen, viele Hörer schätzen ihn zweifellos auch. Das ist der erweiterte Kulturbegriff. Melanie Geldsetzer (Klavier), Florian Geldsetzer (Violine), Judith Bach (Viola) sowie Friedmann Dreßler, der als wortgewandter Cellist auch gleich moderiert, begeben sich auf diese ungewöhnliche Entdeckungsreise und treffen dabei auf zwei herausragende Komponisten. Auf Joseph Haydn und auf Johannes Brahms. Von beiden stehen gewichtige Kammermusikwerke auf dem Programm - von Haydn das Klaviertrio G-Dur (Hob. XV:25) und von Johannes Brahms das musikantisch so zupackende Klavierquartett Nr. 2 A-Dur op. 26. Eine zweifellos aparte Gegenüberstellung. Und eines wird hoch und heilig versprochen: Die Interpreten sind nüchtern bei diesem Konzert.
1. Profile-Konzert am 4. November um 18 Uhr im Kleinen Saal der Mercatorhalle Karten: Tel. 3009-100, Fax: 3009-210 servicebuero@stadt-duisburg

VHS: "Unheimliche Begegnungen"
Zwei abenteuerliche Erzählungen bietet die Volkshochschule auf der Königstraße 47 am Mittwoch, 7. November von 18 bis 19.30 Uhr. Werner Seuken stellt in einer Lesung aus der Sammlung "Die Karawane" von Wilhelm Hauff die "Geschichte von dem Gespensterschiff" und "Die Geschichte von der abgehauenen Hand" vor. Hauff, der nur 25 Jahre alt wurde, schrieb in nur drei Jahren Gedichte, Romane, zahlreiche Märchen und andere Erzählungen. Unverkennbar in seinen Abenteuergeschichten und Märchen sind Einflüsse aus 1001 Nacht, der grimmschen Märchen sowie der Kunstmärchen von E.T.A. Hoffmann und Ludwig Tieck. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt fünf Euro.

VHS-Seminar: Von PR bis Marketing
Einen Wegweiser durch das Dickicht der Kommunikation bietet ein Seminar der Volkshochschule an der Königstraße 47 am Samstag, 10. November, von 10 bis 17 Uhr. Der Workshop mit dem Titel "Öffentlichkeitsarbeit - Werbung - Marketing" informiert über die einzelnen PR-Maßnahmen und hilft Unternehmen und ihren Mitarbeitern, ihre Anliegen gezielt in die Öffentlichkeit zu bringen. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Kreativtag mit "Filz" im Familienzentrum Geeststraße in Rheinhausen
Das Familienzentrum auf der Geeststraße 1 lädt am Samstag, 17. November, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr zu kreativen Arbeiten mit Filz ein. Unter professioneller Anleitung können Taschen, Tücher, Lampenschirme oder Tischdecken hergestellt werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro plus Materialkosten. Interessierte können sich unter der Telefonnummer (02065) 94144 anmelden

VHS: EDV gestützte Finanzbuchführung

Ein Seminar zur Buchführungsabwicklung mit der Software "Lexware Financial Office" bietet die Volkshochschule allen Teilnehmern an, die Grundkenntnisse in der doppelten Buchführung und im Umgang mit dem PC haben. Der Kurs beginnt am Wochenende, 10. und 11. November, jeweils von 9 bis 16 Uhr im Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz. Fortgesetzt wird er am darauffolgenden Wochenende, 17. und 18. November. Die Teilnahmegebühr beträgt 140 Euro. Mitarbeiter in Unternehmen bis 250 Beschäftigten können unter bestimmten Voraussetzungen für dieses Seminar einen Bildungsscheck einlösen, der die Teilnahmegebühr um 50 Prozent ermäßigt.