|
Duisburg aktuell - Archiv März
2009
|
|
Dienstag, 31. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Arbeitsgericht Wuppertal: Kündigung
wegen des Vorwurfs des Diebstahls eines Pakets Binden
Das Wuppertaler Arbeitsgericht hat mit Urteil vom heutigen Tage die
fristlose Kündigung einer Verkäuferin eines Dicounters wegen des
Vorwurfs des Diebstahls eines Paketes Binden im Wert von 0,59 € für
rechtsunwirksam erklärt.
Die seit 2001 beschäftigte Klägerin benötigte nach Geschäftsschluss an
einem Samstag noch ein Paket Binden. In Absprache mit einer Kollegin
nahm sie ein Paket Binden mit und hinterlegte den Geldbetrag von 0,59
EURO auf einem Tisch im Aufenthaltsraum. Als am darauf folgenden Montag
die Bezirksleiterin die Filiale besuchte und fragte nach, wem das Geld
auf dem Tisch gehöre, erklärte die Klägerin, dass dies ihr Geld sei und
steckte es ein. Eine Bezahlung der Binden erfolgte nicht mehr.
Nach Auffassung der Kammer konnte der Klägerin nicht mit der notwendigen
Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden, dass sie zum Zeitpunkt des
Einsteckens des Geldbetrages die Arbeitgeberin schädigen und sich selbst
bereichern wollte. Gegen das Urteil kann die Arbeitgeberin Berufung beim
Landesarbeitsgericht Düsseldorf einlegen. Az.: 4 Ca 3853/08
Arbeitsgemeinschaft der Verbände
bedauert Rücktritt von Dietrich Schoch
Der Ombudsmann hat mit fachkundiger Arbeit der ARGE gut getan
Die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtsverbände
bedauert den Rücktritt von Dietrich Schoch, Ombudsmann der Duisburger
ARGE. „Der Blick von außen auf die Arbeit hat der ARGE gut getan und
dazu beigetragen, den Umgang mit den Menschen, die auf diese Einrichtung
angewiesen sind, zu verbessern“, sagte am Montag Wolfgang Krause,
Sprecher der Arbeitsgemeinschaft. In diesem Gremium arbeiten die
AWO-Duisburg, der Caritasverband, das Diakonische Werk, das Deutsche
Rote Kreuz, der Paritätische und der Jüdische Wohlfahrtsverband
zusammen.
Der ehemalige Ministerialbeamte Dietrich Schoch hatte am Montag nach 15
Monaten als ehrenamtlicher Mittler zwischen betroffenen Bürgern und der
ARGE sein Amt niedergelegt. Schoch sah durch die Berufung von zwei
pensionierten ehemaligen Mitarbeitern der Institution als weitere
Ombudsleute die Unabhängigkeit bei der Überprüfung von Beschwerden gegen
die Arbeit der ARGE nicht mehr gegeben. Er hatte diese Bedenken in einem
offenen Brief Herrn Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Vorsitzender der
Trägerversammlung der ARGE Duisburg, mitgeteilt.
„Es kann nicht im Sinne der Hilfebedürftigen sein, dass Herr Schoch
zwischen die Linien der Parteipolitik geraten ist und sein wichtiges Amt
dadurch beschädigt wurde“, so die Arbeitsgemeinschaft der Verbände in
einer Stellungnahme.
Die Aufgabe der Betreuung von Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfängern sei
ungemein schwierig. Umso mehr sei eine unabhängige Kontrollfunktion, wie
sie Dietrich Schoch ausgeübt habe, notwendig. „Sie trägt dazu bei, eine
bessere Akzeptanz für die Tätigkeit der Mitarbeiter zu erreichen“, so
Wolfgang Krause weiter. Entscheidend für das öffentliche Ansehen der
ARGE sei es, Transparenz herzustellen. Bereits vor einem halben Jahr
hatte die Arbeitsgemeinschaft der Verbände die gute Arbeit von Dietrich
Schoch öffentlich gelobt.
Den scheidenden Ombudsmann charakterisiert die Arbeitsgemeinschaft der
Verbände als einen exzellenten und engagierten Fachmann. „Wir danken
Herrn Schoch für seine Arbeit und hoffen auch in Zukunft, auf seinen Rat
und seine Unterstützung zählen zu können“, erklärt die
Arbeitsgemeinschaft in ihrer gemeinsamen Stellungnahme.
Stammtisch des BV Neudorf
Am 01. April 2009 findet wieder der traditionelle Stammtisch des
Bürgerverein Duisburg-Neudorf statt. Das gemütliche Beisammensein mit
den neusten Informationen aus Neudorf und Umgebung, beginnt um 19:00 Uhr
im Squash-und Fitnesscenter an der Lotharstraße 222
Seniorentag am 02.04.2009 mit
Diskussion und Info-Ausstellung
„Beratung von Seniorinnen/Senioren und deren Angehörigen in Duisburg
– Ein Überblick, Wer hilft bei plötzlich eintretender Pflege?“
Der Seniorentag, dessen Ausrichter der Seniorenbeirat der Stadt Duisburg
ist, findet am 02.04.2009 von 10.00 Uhr – 14.30 Uhr im Konferenz- und
Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Schwanenstr. 5-7; 47051 Duisburg,
mit dem Thema
„Beratung von Seniorinnen/Senioren und deren Angehörigen in Duisburg –
Ein Überblick, Wer hilft bei plötzlich eintretender Pflege?“ statt.
Es wird ein Diskussionsforum durchgeführt, in dem das o.g. Thema
behandelt werden soll. Die Moderation übernimmt Katharina Gödde, WDR,
die unter anderem durch die Radiosendung „Hallo Ü-Wagen“ bekannt ist.
Als Diskussionspartner konnten Vertreter der Pflegekassen, der offenen
Altenhilfe, der Krankenhaussozialdienste und der Stadtverwaltung
Duisburg gewonnen werden. Im Rahmen der Diskussion soll auch das
Publikum einbezogen werden. Gleichzeitig werden im Konferenz- und
Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ die verschiedensten Beratungsstellen
ihr Angebot vorstellen. Der Seniorenbeirat lädt alle Seniorinnen und
Senioren sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Duisburg
herzlich ein, am Diskussionsforum teilzunehmen und auch die Ausstellung
zu besuchen.
Öffnungszeiten des KlimaTisch in den
Osterferien
Das Kompetenzzentrum Altbausanierung der Geschäftsstelle KlimaTisch auf
der Dellstraße 9 in Duisburg-Mitte ist in den Osterferien wie folgt
geöffnet: dienstags 8.30 bis 12.30 Uhr,
donnerstags 8.30 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr sowie freitags
8.30 bis 12.30 Uhr. Am Karfreitag bleibt die Geschäftsstelle
geschlossen.
Öffnungszeiten der Stadtbibliothek
während der Osterzeit
Die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7 und die
Zweigstellen im Stadtgebiet haben am Ostersamstag, 11. April,
geschlossen. Das Schulmedienzentrum und der Klassensatzservice in der
Zentralbibliothek sind in den Osterferien von Montag, 6. April, bis
Freitag, 17. April, jeweils von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr geöffnet
20. Kunsthandwerkerfestival und
verkaufsoffener Sonntag
Ab dem 3. April ist wieder Open-Air-Saison in Duisburg: Das 20.
Kunsthandwerkerfestival macht den Anfang und bietet bis einschließlich
Sonntag von jeweils 11:00 bis 20:00 Uhr jede Menge Althergebrachtes aus
Handwerk und Küche. Gleichzeitig ist am 5. April verkaufsoffener Sonntag
in der Duisburg Innenstadt. Die Errungenschaften der Moderne in allen
Ehren, aber dennoch hat die Vergangenheit einen eigentümlichen Charme,
der uns auch heute noch fasziniert. Im Elektronik-Zeitalter, in dem
alles von Maschinen oder winzig kleinen Chips gefertigt wird, haben wir
keine Verwendung mehr für einen Korbflechter, einen Scherenschleifer
oder eine Seifensiederin. Doch haftet solchen Berufen ein romantischer
Touch an. Kein Wunder, dass die historischen Märkte von "Gaudium" seit
26 Jahren ein voller Erfolg sind und auch in Duisburg die
Open-Air-Saison einläuten.
Den Mittelpunkt des Kunsthandwerkerfestivals bildet die Dorfschmiede. Um
diese haben sich die Meister fast ausgestorbener Handwerke wie
Drechsler, Stellmacher oder Flachsbrecher versammelt. An allen Ständen
haben die Handwerker ein offenes Ohr für ihre Kunden, beantworten Fragen
und führen ein in die alte Kunst ihres Handwerks ein. Es gibt aber auch
filigranere Kunst zu kaufen und zu betrachten. Schöner Silberschmuck,
Perlen, Gürtel, Kerzen oder Keramiken aus vielen Ländern der Erde lassen
sich hier erstehen. Als besonderes Highlight gibt es einen Fotografen
mit einem historischen Fotostudio, der in alter Manier Porträts schießt.
Ungewöhnlich im Zeitalter der Digitalfotografie.
Dem leiblichen Wohl wird sich hier desgleichen in traditioneller Weise
gewidmet. Originelle Stände wie eine historische Backstube, die Fisch-
und Schinkenräucherei, der Obstler mit Obstwein-Taverne oder die
Thüringer Räucherey beköstigen die Gäste in angenehmer Atmosphäre. Auch
für kurzweilige Unterhaltung ist gesorgt. Gaukler, Hexen, Spielleute,
Ritter, Jongleure und Komödianten sorgen für eine prächtige Untermalung
des historischen Marktes.
Klöckner & Co SE: Erfolgreiches
Geschäftsjahr 2008
Klöckner & Co SE blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2008 zurück.
Bedingt durch Akquisitionen sowie Preissteigerungen konnte der Umsatz um
rund 8 % auf 6,7 Mrd. Euro gesteigert werden. Das EBITDA (Ergebnis vor
Zinsen, Steuern und Abschreibungen) wurde um 62 % von 371 Mio Euro im
Jahre 2007 auf 600 Mio. Euro im Jahre 2008 verbessert. Bereinigt um
Einmaleffekte aus Desinvestitionen in Höhe von 260 Mio. Euro und einer
Belastung von 79 Mio. Euro aus Rückstellungen für eine Kartellstrafe in
Frankreich erhöhte sich das operative EBITDA um 27 % auf 420 Mio.
Unmittelbar nach der Zuspitzung der Krise auf den Real- und
Finanzmärkten hat Klöckner & Co mit einem ersten Sofortmaßnahmenprogramm
zur Kostensenkung reagiert. Im Rahmen dieses Programms wurden
insbesondere Maßnahmen zur Reduzierung des Umlaufvermögens sowie der
Abbau von Arbeitsplätzen als Reaktion auf die gesunkene Nachfrage
eingeleitet. Darüber hinaus wurde Anfang Oktober 2008 eine zeitlich
begrenzte Aussetzung des Akquisitionsprogramms beschlossen.
Als Reaktion aufdie weitere Verschlechterung der weltwirtschaftlichen
Lage wurde Anfang März 2009 ein zusätzliches Maßnahmepaket beschlossen.
Aufbauend auf dem ersten Maßnahmeprogramm werden die Personalmaßnahmen,
auch unter Einschluß von Kurzarbeit, nochmals verstärkt,
Betriebsaufwendungen in allen Bereichen reduziert und die Lagerbestände
weiter abgebaut. Zielsetzung beider Programme ist eine Kostensenkung in
Höhe von 100 Mio. Euro im laufenden Geschäftsjahr sowie ein weiterer
schneller Abbau der Verschuldung, die bereits von 571 Mio. Euro auf
aktuell unter 360 Mio. Euro abgebaut werden konnte..
Aufgrund der weiterhin unsicheren weltwirtschaflichen Entwicklung sieht
Klöckner & Co. derzeit von einer Prognose für das Geschäftsjahr 2009 ab.
Anzeichen einer Verbesserung der Nachfragesituation sind vor dem
Hintergrund des weiteren Lagerabbaus in der gesamten Wertschöpfungskette
sowie der anhaltenden rückläufigen Konjunktur momentan für das
Unternehmen noch nicht erkennbar. Zum Jahresende beschäftigte Klöckner &
Co 10.282 Beschäftigte. Klöckner ist weltweit an 260 Standorten in 15
Ländern vertreten. Der Duisburger Konzern arbeitet mit rund 185.000
Kunden zusammen.
Schwerpunkte sind die Branchen Bauwirtschaft sowie der Maschinen- und
Anlagenbau. Das Produktprogramm gliedert sich in die Bereiche
Langprodukte (z. B. Strahlträger für die Bauindustrie), Hohlprofile (z.
B. Stahlbauhohlprofile), Flachprodukte (z. B. Bleche für
Maschinenbauer), Rostfrei und Qualitätsstahl (z. B. hochlegierte
Rundstähle für den Maschinenbau), Aluminium (z. B. Aluminiumprofilstäbe
für den Anlagenbau) sowie Spezialprodukte wie Kunststoffe, Eisenwaren
und Zubehör. Insgesamt bietet Klöckner über 200.000 Produkte an.
Klöckner ist an Firmen in den USA und Kanada genauso wie in Frankreich,
Spanien, Großbritannien, Österreich und Luxemburg beteiligt, um nur
einige Länder zu nennen. Insgesamt sind es 111 Unternehmen; wer es genau
wissen möchte, kann im Geschäftsbericht 2008 nachschlagen.
"Die Situation ist für uns im Vorstand frustrierend," berichtet Dr.
Ludwig. "Das Superergebnis ist durch die Entwicklung im 4. Quartal
getrübt. Die schwache Nachfrage des 4. Quartals 2008 ist im 1. Quartal
2009 noch einmal gesunken. Es gibt einen kontinuierlichen Preisverfall.
Die staatlichen Konjunkturprogramme werden bestenfalls zum Ende des
Geschäftsjahres greifen. Wir wissen: Wir haben harte Einschnitte machen
müssen. Wir haben 1.500 Beschäftigte = 15 % der Belegschaft (davon 300
in Deutschland) und unsere Lagerbestände abgebaut. Wie schon gesagt: Die
Nettoeinsparungen betragen 100 Mio. ?. Wir können eine solide Bilanz-
und Finanzstruktur vorweisen. Die Dividende sind derzeit ausgesetzt. In
einer solchen schwierigen Marktphase wie derzeit ist es nicht ratsam,
Dividende auszuzahlen; es ist sinnvoller, das Geld im Unternehmen zu
belassen. Unserer Kreditlinie beträgt 1,8 Mrd. ?. Wir sind auf die
Herausforderungen des Jahres 2009 vorbereitet. Wir sehen den Tiefpunkt
der Krise im Jahre 2009. In diesem Jahr sehen wir keinen
Refinanzierungsbedarf. Die Ausbildungsquote beträgt 7 - 8% der
Belegschaft. Hier wird es keine Einschnitte geben. Das
Investitionsbudget beträgt 60 Mio. ?; wir werden aber nur die
notwendigsten Ersatzbeschaffungen tätigen. Wir sind zwar börsennotiert,
haben aber keinen Großaktionär.
Der Aufsichtsrat von Klöckner & CO hat der Bitte von Dr. Thomas Ludwig
(60) entsprochen, ihn zum Jahresende vom Amt des Vorsitzenden des
Vorstands zu entbinden. Gleichzeitig wurde Gisbert Rühl (50) ab 1.
Januar 2010 zum Nachfolger bestellt. Nach 25 Jahren Tätigkeit in der
Klöckner-Gruppe, davon 10 Jahre im Vorstand und 6 Jahre als
Vorsitzender, war es der Wunsch von Dr. Ludwig, den langfristig
geplanten Generationswechsel in der Führung zu vollziehen. "Unter seiner
Führung hat sich das Unternehmen außerordentlich erfolgreich
entwickelt," betont Prof. Dr. Dieter H. Vogel, Aufsichtsratsvorsitzender
des Unternehmens. Nach der Übernahme des Vorstandsvorsitzes im Jahre
2003 habe Dr. Ludwig das Unternehmen aus einer schwierigen Situation
herausgeführt und im Jahre 2006 erfolgreich an der Deutschen
Wertpapierbörse platziert. Die danach eingeleitete Wachstumsphase habe
die Marktposition von Klöckner & Co in Europa und Nordamerika weiter
gestärkt.
Rühl ist operativ verantwortlich für die Klöckner Information Services
GmbH und funktional verantwortlich für die Bereiche Bilanzen,
Controlling, Corporate IT, Finanzen, Investor Relation, Steuern und
Versicherungen. Er ist Jahrgang 1959 und hat drei Kinder. Rühl begann
nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurswesen an der Universität
Hamburg 1987 als Unternehmensberater bei Roland Berger. Anschließend
übernahm der die Geschäftsführung der Lion Gesellschaft für
Systementwicklung. Nach Managementpositionen bei Matuschka Capital und
Coutinho, Caro & Co trat er 1993 bei der Rütgers AG ein. Dort wurde er
in den Vorstand der Rütgers AG berufen und war unter anderem
Vorstandsvorsitzender der RÜTGERS Automative AG. 1999 wechselte Rühl zu
Babcock Borsig und wurde dort Mitglied des Vorstands. Von 2002 bis 2005
war Rühl als Partner und Gesellschafter bei Roland Berger Strategy
Consultans tätig. Seit Juli 2005 ist er Vorstand Finanzen im Klöckner &
Co - Konzern. Seit der Umfirmierung der Aktiengesellschaft in eine
Societas Europaea 2008 ist der Finanzvorstand der Klöckner & Co SE:
Terminänderungen bei den
Wochenmärkten zum Osterfest
Der Osterhase kommt und mit ihm die Feiertage. Aus diesem Grund müssen
am Osterwochenende die Wochenmarktzeiten angepasst werden.
Am Karfreitag, 10. April 2009, fallen die Wochenmärkte Marxloh
(August-Bebel-Platz), Neumühl (Hohenzollernplatz), Beeckerwerth (Ahrstraße/Haus-Knipp-Straße)
und Ruhrort (Neumarkt) ersatzlos aus.
Die Wochenmärkte Aldenrade (Kometenplatz), Bruckhausen (Heinrichplatz),
Untermeiderich (Spichernplatz), Homberg (Bismarckplatz), Baerl
(Augustastraße), Neudorf (Ludgeriplatz), Neudorf-Süd (Gabrielstraße),
Duissern (Königsberger Allee), Friemersheim
(Kaiser-/Kronprinzenstraße), Bergheim (Alfred-Hitz-Platz) und Buchholz
(Münchner Str.) werden auf Donnerstag, 9. April 2009, vorverlegt.
Am Montag, 13. April 2009, finden die Wochemärkte Marxloh
(August-Bebel-Platz) und Neumühl (Hohenzollernplatz) ebenso nicht statt.
Einen Ersatztermin wird es nicht geben.
UDE: Umfrage bei Bundesliga-Basis
Fußballfans wollen 6+5-Regel und Gehaltsgrenzen für Spieler
Verdienen Fußballspieler zu viel? Hätte ein zweiter Schiedsrichter auf
dem Feld besser entschieden? Und um welche Uhrzeit sollen die
Sonntagsspiele angepfiffen werden? Meinungen dazu gibt es so viele wie
es Fans der Bundesligavereine gibt. Einen Einblick in die Gedankenwelt
der Fußballfreunde bietet jetzt die Studie „Fußball-Spiel 2.0“ von Prof.
Dr. Tobias Kollmann, Lehrstuhlinhaber für E-Business und
E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Grundlage
ist eine Fanbefragung in der Online-Bundesliga „Virtual Kicker League“.
Professor Kollmann: „Fans sind die Basis im Fußball und die Basis will
die 6+5-Regel, Gehaltsobergrenzen für Fußballspieler und 20 Mannschaften
in der Bundesliga.“ Zu insgesamt zehn Fragen konnten sich die
Fußballfans äußern. Thema waren die zahlreichen Rahmenbedingungen, die
mittel- aber auch unmittelbar einen Einfluss auf das Geschehen auf dem
grünen Rasen haben. Zu Regeln, die schon in Kraft sind oder in
absehbarer Zeit umgesetzt werden, konnten sich die Bundesligafans ebenso
ihre Meinung bilden, wie zu Entwicklungen und Vorschlägen, was sich
künftig im deutschen Profifußball ändern soll.
Seit dieser Saison wird es wieder Relegationsspiele um Auf- und Abstieg
geben. In der Relegation treffen der Drittletzte der Bundesliga auf den
Tabellendritten der 2. Liga sowie der Drittletzte der 2. Liga auf den
Drittplatzierten der neuen 3. Profiliga. Den Fans scheint die
Wiedereinführung der Relegationsspiele zu gefallen: Rund die Hälfte der
204 Teilnehmer an dieser Umfrage sprechen sich für die Einführung aus.
Kritisch bewerten sie hingegen rund 38 Prozent.
Auf neue Anstoßzeiten am Sonntag möchten sich die Fans nicht einstellen:
Zwei Spiele sollen am Sonntag künftig um 14.45 Uhr und eine Partie um
17.00 Uhr beginnen, die letzte Partie kann achtmal pro Saison auch um
20.30 Uhr angepfiffen werden. Keine Option für die Befragten, denn die
Ergebnisse zeigen: Von 244 Befragten sind rund 58 Prozent weiterhin für
die 17:30 Uhr-Ansetzung aller Spiele, wobei sich 32 Prozent weiterhin
für zwei Spiele, 26 Prozent sich immerhin für drei Spiele aussprechen.
Keine klare Meinung haben die Fans in Bezug auf die Möglichkeit einen 2.
Feldschiedsrichter auf dem Rasen einzusetzen. Die Frage „Brauchen wir
einen zweiten Feldschiedsrichter?“ beantworteten 46,7 Prozent der 214
Befragten zwar positiv, aber auch 43,5 Prozent lehnen einen weiteren
Schiedsrichter klar ab.
Was das Personal auf dem Feld angeht, stimmen die Fans sowohl der
Nachwuchs-Regel, als auch der sogenannten 6+5-Regel zu. Rund 51 Prozent
der 255 Teilnehmer an dieser Umfrage waren so auch innerhalb der 1. und
2. Liga für eine Nachwuchsspieler-Quote im Team, die ab Liga 3 über den
DFB bereits praktiziert wird, um die Chancen des Nachwuchses zu erhöhen
und die Mannschaftsplanung auch an den jüngeren Spielern zu orientieren.
Ebenso entschieden sie sich für eine Beschränkung der Zahl ausländischer
Spieler. 59 Prozent von den hierzu 227 Befragten stimmten der geplanten
sog. 6+5-Regel zu. Sie besagt, dass in der Anfangsformation mehr
einheimische als ausländische Spieler auflaufen sollen.
Positiv sehen die Teilnehmer auch eine Aufstockung der Bundesliga auf 20
Mannschaften. 54,2 Prozent von 212 Befragten waren für die Aufstockung
und sprachen sich damit auch für mehr Spiele und einer Anpassung an
andere europäische Ligen aus. Negativ wurde dagegen die Entwicklung bei
den Spielergehältern gesehen, die Fußballvereine schnell ans finanzielle
Limit führen können. Entsprechend sprachen sich 59,5 Prozent der 215
Teilnehmer an der diesbezüglichen Umfrage für die Einführung einer
Gehaltsobergrenze für Fußballspieler aus.
April-Kinderprogramm der Stadtbibliothek
Der April macht in den Stadtbibliotheken nicht was er will, sondern das,
was Duisburger Kindern Spaß macht. Neben vielen Osteraktionen werden
wieder spannende Vorlesestunden, Bastel- und Malaktionen sowie das
beliebte Bilderbuchkino für Kinder zwischen vier und acht Jahren
angeboten. Das Aprilprogramm liegt in allen Zweigstellen und der
Zentralbibliothek zur Mitnahme aus. Für alle Veranstaltungen ist die
Teilnehmerzahl auf 25 Kinder beschränkt. Um frühzeitige Anmeldungen in
den jeweiligen Bibliotheken wird deshalb gebeten. Eintritt wird nicht
erhoben, da ein gültiger Bibliotheksausweis vorausgesetzt wird.
Vortrag im Stadtmuseum: Die
Seidenstraße – Mythos, Geschichte und Gegenwart
Am kommenden Sonntag, 5. April, lädt
das Kultur- und Stadthistorische Museum um 15 Uhr zum reich bebilderten
Vortrag über die Seidenstraße ein. Der Referent Heinz Schulte hat über
viele Jahre hin die Studienfahrten der Volkshochschule organisiert, die
auch in die Länder Zentralasiens führten. Er beleuchtet die wechselvolle
Vergangenheit der Handelsroute und vermittelt Einblicke in das Leben der
verschiedenen Völker und Kulturen, die entlang der Karawanenwege im
Laufe der Jahrhunderte aufblühten und versanken.
Auch heute ist eine Reise auf der Seidenstraße ein spannendes Abenteuer,
das die faszinierende Geschichte dieser ältesten Verbindung zwischen dem
Fernen Osten und Europa lebendig werden lässt Durch Projekte der EU
gewinnt die „Neue Seidenstraße“ erneut an wirtschaftlicher Bedeutung.
Tipp: Bereits um 14 Uhr beginnt eine öffentliche Führung durch die
Ausstellung „Textilien und Schmuck der Turkmenen – Schätze der
Seidenstraße“, die exklusiv in Duisburg gezeigt wird.
Johannes-Corputius-Platz, (Innenhafen). Eintritt (inkl. Besichtigung der
Ausstellung) 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Das Museum ist bis 18 Uhr
geöffnet.
Zahl der Woche Nr. 013 vom 31.03.2009
Junge Männer verlassen den elterlichen Haushalt später als ihre
weiblichen Altersgenossinnen.
Im Jahr 2007 lebte immer noch fast die Hälfte (46%) aller 24jährigen
Männer im Elternhaus. Mit 30 Jahren wohnten 14% und mit 40 Jahren
immerhin noch 4% der Männer als „lediges Kind“ bei den Eltern. Das
zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen
Haushaltsbefragung in Europa.
Niedrigere Umsätze im
NRW-Einzelhandel im Februar
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im Februar 2009 nach
vorläufigen Ergebnissen nominal 6,2 Prozent weniger um als im Februar
2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung
der Preisentwicklung, ebenfalls um 6,2 Prozent. Die Beschäftigtenzahl
ging um 2,5 Prozent zurück.
Februar 2009: Erwerbstätigkeit fällt
fast auf Vorjahresniveau zurück
Auf Grundlage erster vorläufiger Berechnungen waren im Februar 2009
39,81 Millionen in Deutschland lebende Personen erwerbstätig. Das sind
im Vergleich zum Vorjahresmonat 31 000 oder 0,1% mehr. Die
Beschäftigungsgewinne des letzten Jahres haben sich mit den seit
November anhaltenden monatlichen Rückgängen somit fast aufgezehrt.
2,7 Milliarden Euro öffentliches
Finanzierungsdefizit im Jahr 2008
Auf der Basis vorläufiger Kassenergebnisse für das Jahr 2008, stiegen
die öffentlichen Einnahmen gegenüber dem Vorjahr um 2,4% auf 1 050,6
Milliarden Euro. Der Zuwachs bei den öffentlichen Ausgaben lag mit 3,7%
auf 1 053,3 Milliarden Euro darüber. Dadurch verzeichneten die
öffentlichen Haushalte insgesamt ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit
von 2,7 Milliarden Euro (in Abgrenzung der Finanzstatistik,
einschließlich des Saldos der haushaltstechnischen Verrechnungen). Im
Jahr 2007 hatten sie noch einen Finanzierungsüberschuss von 11,1
Milliarden Euro erzielt. |
|
Montag, 30. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Rathaus kurzfristig evakuiert
Nachdem ein Anrufer einer Mitarbeiterin am Telefon die Worte
"Evakuiert euch, evakuiert euch" laut drohend entgegenrief, wurde das
Rathaus aus Sicherheitsgründen gegen Mittag geräumt. Die Polizei setzte
vier Spürhunde ein, die das gesamte Gebäude nach möglichem Sprengstoff
durchsuchten. Um 15.10 Uhr wurde Entwarnung gegeben und das Rathaus
wieder geöffnet.
Gespenstisch ruhig und
leer war es zwischenzeitlich in den Räumen 100 (Ratssaal) und 300
(Wuhan-Saal). Dort, wo heute eigentlich um 15 Uhr der Sozialausschuss
bzw. der Wirtschaftsausschuss tagen sollen, fielen dank einer
Bombendrohung die jeweiligen Ausschusssitzungen aus. Die Nachholtermine
werden im Bürgerportal des Duisburger Ratsinformationssystems
bekanntgegeben.
Schmiedekurs für Damaszenerstahl:
„Eisen glüht!“ am Stadtmuseum
Wenn man am 18. und 19. April im
Innenhafen den Ruf „Eisen glüht!“ hört, dann liegt das heiße Eisen auf
dem Amboss bereit für die Schmiedehämmer. An diesem Wochenende, jeweils
zwischen 11 und 17 Uhr, werden nach historischen Methoden
unterschiedlich harte Stähle miteinander verschweißt - so entstehen hier
unter den Händen der Teilnehmer auch die legendären Damaszener-Klingen.
Die so erzeugten Stähle haben die Qualität heutigen Edelstahls. Es wird
mit zwei offenen Feuern gearbeitet, eins mit Blasebalg, das andere als
Feldesse.
Wer bei der schweißtreibenden Arbeit nicht nur zusehen, sondern
mitarbeiten will, kann an dem Schmiedekurs teilnehmen (Kosten: 150 Euro)
Der Workshop richtet sich an Erwachsene, auch Jugendliche ab 14 Jahren
können in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen. Das Zusammenschweißen
zweier unterschiedlicher Metalle ist nicht ganz einfach und erfordert
Geduld. Neben dem Feuerverschweißen wird auch das Schleifen, Feilen,
Polieren und Ätzen erprobt.
Seminarleiter Olaf Knöpges, der sich dem experimentellen Umgang mit
archäologischen und historischen Techniken verschrieben hat, war schon
bei vielen Festen des Kultur- und Stadthistorischen Museums mit seinen
Aktionen zu sehen. Anmeldung per Mail: olaf.knoepges@freenet.de oder am
Museumseingang, Tel: (0203) 283 2640.
Ausstellung "Das Russland-Deutsche Haus"
"Das Russland-Deutsche Haus" heißt eine kleine Ausstellung, die noch
bis zum 3.4.2009 in der Gesamtschule Hamborn, Kampstraße 23, genauer
gesagt im Sportraum im Tiefgeschoß, zu sehen. ist. Die Ausstellung ist
Montag bis Freitag von 14 bis 19 Uhr zu sehen.
"Ein Haus bauen heißt, einen Ort als seine Heimstatt zu wählen und ihn
als den Ort anzunehmen, an dem man die Zukunft erwarten und gestalten
wird, ist wie eine Selbstverpflichtung, am fremden Ort heimisch werden
zu wollen, schafft ein Dach über den Kopf und für die Lebensräume. Der
Hausbau zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben und die
Geschichte der Russland-Deutschen. Ob an der Wolga, in Wolhynien,
Bessarabien, am Schwarzen Meer, auf der Krim oder am Kaukasus: überall
haben deutsche Einwanderer sich Häuser und damit eine neue Existenz
geschaffen. Und als man nach 1941 aus dem europäischen in den
asiatischen Teil der UdSSR verschleppt wurde, hat man auch dort
angefangen, ein Haus zu bauen. Nach der Aussiedlung nach Deutschland
beginnen viele Russland-Deutsche wieder von vorne. Die Ausstellung nimmt
dieses Grundthema auf und präsentiert russlanddeutsches (Er-)Leben und
russlanddeutsche Geschichte in Form eines Hauses," macht sich Waldemar
Henkel, Vorsitzender der Duisburger Gruppe der Landsmannschaft der
Deutschen aus Rußland, Gedanken zur Ausstellung. Die kleine
Liebhaberausstellung zeigt die häuslichen Lebensumstände der
Russlanddeutschen in den 50er Jahren.
"Wir wollen zeigen, wer wir sind, nämlich ganz normale Menschen. Wir
sind keine Kriminellen und keine Alkoholiker," betont Henkel, der rund
200 Aussiedlerfamilien vertritt.
Die Duisburger Sprach- und Kulturtage 2009 beschäftigen sich am Sonntag,
dem 29. März, mit den russlanddeutschen Zuwanderern. Musik und Tanz
gehört genauso zum Rahmenprogramm wie Vorträge. Polnisch, Türkisch und
Spanisch waren andere Sprachen, mit denen sich die Sprachtage früher
beschäftigten. Auch der Standort kommt nicht von ungefähr. Die
Gesamtschule Hamborn bereitet eine Partnerschaft mit einer Permer
Schule, also in Duisburgs russischer Partnerschaft, vor. In Neumühl
leben und wohnen viele russlanddeutsche Aussiedler. "Russisch hat in
Duisburg Konjunktur. Das liegt natürlich auch an der Zuwanderung seit
den `90er Jahren," betont Oberbürgermeister Adolf Sauerland bei der
Eröffnung der Veranstaltung. "Die Städtepartnerschaft mit Perm lebt.
Russland belebt das kulturelle Leben Duisburgs. Russland ist der größte
Handelspartner Deutschlands. Es gilt, das kulturelle und sprachliche
Potential der Menschen zu pflegen. Da ist der muttersprachliche
Unterricht an dieser Schule sehr, sehr wichtig."
"Moskau - ein Städteporträt" heißt ein Vortrag, den Heinz Schulte mit
Dias unterlegt. "Moskau, Hauptstadt und Herz Russlands, blickt auf eine
mehr als 850jährige Vergangenheit zurück. Heute - mit geschätzten 12
Millionen Einwohnern - hat sich Moskau zu einer Megapolis entwickelt und
präsentiert sich als pulsierende Weltstadt von beeindruckender Dynamik,"
berichtet das Veranstaltungsprogramm. Schule geht auf die Geschichte der
russisch-sowjetischen Hauptstadt ein. Ausgehend davon ist spürbar,
welche künstlerische und architektonische Pracht sich dem Besucher
bietet. Unter touristischen Gesichtspunkten ist der Vortrag sicherlich
interessant.
"300 Jahre Geschichte der Juden in Russland - ein Überblick" ist ein
zweiter Vortrag betitelt, den Michael Kezhner von der jüdischen Gemeinde
hält. "Sogar als die Hälfte der gesamtjüdischen Bevölkerung im
Russischen Reich lebte, machten die Juden dort nur eine kleine ethnische
Minderheit aus, deren Existenz und Lebensweise stets umstritten waren,
gleichzeitig aber solch einen kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen
Beitrag leistete, der in keinem Verhältnis zu ihrer Größe stand,"
kündigt das Programm an. Der Vortrag beleuchtet einen Teil der jüdischen
Geschichte, der in unserer Öffentlichkeit unbekannt ist.
"Die Einwanderung der russischsprachigen Juden nach Deutschland nach
1945" ist der letzte Vortrag übertitelt, den ich an diesem
Sonntagnachmittag besuche. Michael Kerzhner ist auch hier wieder der
Referent. "Seit 1991 sind über 200.000 Menschen aus der Ex-UdSSR als
jüdische Zuwanderer mit ihren Familienangehörigen nach Deutschland
gekommen. Dadurch hat sich das jüdische Leben hier fundamental
verändert. Einerseits leben viele jüdische Gemeinden wieder auf, etwa
durch Neubauten wie in Duisburg, andererseits gibt es Probleme,"
berichtet die Einladung. Auf dieser Vortrag findet viele Zuhörer. Dieser
Vortrag ist zwar interessant, aber auch entlarvend. Er offenbart die
Fehler, die bei der Zuwanderung gemacht wurden, und die Probleme, die
die Zuwanderung für die jüdischen Gemeinden mit sich brachten.
Landesarbeitsgericht: Verstoß
gegen betriebliches Rauchverbot kann zur Kündigung berechtigen
Das Landesarbeitsgericht Köln hat in einem jetzt veröffentlichten Urteil
entschieden, dass die fristgerechte Kündigung eines langjährig
beschäftigten Lagerarbeiters wirksam war, der mehrfach gegen ein
betriebliches Rauchverbot verstoßen hatte.
Der Arbeitnehmer war in einem Betrieb beschäftigt, der Lebensmittel
herstellt. Im Lager galt zum Schutz der Lebensmittel und aus
Brandschutzgründen ein Rauchverbot. Am 21.04.2006 war der Lagerarbeiter
vom Geschäftsführer rauchend dort angetroffen worden. Darauf wurde eine
Abmahnung ausgesprochen. Weniger als 3 Monate danach rauchte der
Arbeiter erneut im Lager. Ihm wurde fristgerecht zum 31.03.2007
gekündigt. Zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat wurde jedoch
vereinbart, dass wegen des Alters und der langen Betriebszugehörigkeit
des Arbeitnehmers die Kündigung zurückgenommen werden sollte, wenn
dieser innerhalb der Kündigungsfrist nicht mehr gegen die
Betriebsordnung verstoße. Dementsprechend wurde, weil kein neuer Verstoß
festgestellt wurde, das Arbeitsverhältnis über den 31.03.2007
fortgesetzt. Bereits im August jedoch rauchte der Arbeiter erneut im
Lager, worauf ihm erneut fristgerecht gekündigt wurde. Die
Kündigungsschutzklage dagegen blieb in beiden Instanzen erfolglos.
Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 01.08.2008, Az. 4 Sa 590/08
Arbeitsgericht Wuppertal: Fristlose Kündigung wegen 0,59 EURO?
Beim Arbeitsgericht Wuppertal ist unter dem Aktenzeichen 4 Ca 3853/08
ein Verfahren über die Wirksamkeit einer fristlosen Kündigung anhängig.
Der Verkäuferin eines Discounters wird der Diebstahl eines Pakets
Damen-Binden im Werte von 0,59 € vorgeworfen. Nach dem der Gütetermin
ergebnislos blieb, findet nunmehr Termin zur streitigen
Kammerverhandlung statt am 31.3.2009, 12.00 Uhr, Saal A 330. |
|
Samstag, 28. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Arbeitsgericht Wuppertal:
Fristlose Kündigung wegen 0,59 EURO?
Beim Arbeitsgericht Wuppertal ist unter dem Aktenzeichen 4 Ca 3853/08
ein Verfahren über die Wirksamkeit einer fristlosen Kündigung anhängig.
Der Verkäuferin eines Discounters wird der Diebstahl eines Pakets
Damen-Binden im Werte von 0,59 € vorgeworfen. Nach dem der Gütetermin
ergebnislos blieb, findet nunmehr Termin zur streitigen
Kammerverhandlung statt am 31.3.2009, 12.00 Uhr, Saal A 330.
Verwaltungsgericht Düsseldorf:
Hauseigentümer muss Nisthilfen für Mehlschwalben anbringen
Mit Urteil vom 20. März 2009, das den Beteiligten jetzt schriftlich
zugegangen ist, hat die 25. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf
eine Ordnungsverfügung des Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg
bestätigt, mit der er der Eigentümerin eines Hauses in Duisburg-Ruhrort
aufgegeben hatte, künstliche Nisthilfen für Mehlschwalben am Haus
anzubringen. An diesem Haus, ebenso wie an einem Nachbarhaus, im Bereich
des Hafenmundes und an der Rheinseite gelegen, hatte sich in der
Vergangenheit eine Kolonie Mehlschwalben angesiedelt. Die von den
Mehlschwalben zurückgelassenen Nester waren beseitigt worden. Wer diese
Nester entfernt hat, ist unbekannt. Das Beseitigen der Nester ist nach
den Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes verboten.
Deshalb erging die Anordnung an die Grundstückseigentümerin, als Ersatz
für die beseitigten Nester nunmehr künstliche Nisthilfen für die im
Frühjahr zurückkehrenden Vögel anzubringen. Gegen diese Anordnung wandte
sich die Hauseigentümerin mit ihrer Klage, die das Verwaltungsgericht
Düsseldorf abgewiesen hat. In den Entscheidungsgründen verwies das
Gericht auf die Bedeutung des Naturschutzes für die Mehlschwalben als
europäisch geschützte Vogelart. Die Verpflichtung treffe die Klägerin
auch unabhängig davon, wer die Nester beseitigt habe, weil sie als
Hauseigentümerin für die Wiederherstellung ordnungsgemäßer Zustände auf
ihrem Grundstück verantwortlich sei. Wegen der Eilbedürftigkeit der
Sache – die Mehlschwalben kehren Anfang Mai aus ihren Winterquartieren
zurück – hat das Gericht mit gleichzeitigem Beschluss auch die sofortige
Vollziehung der behördlichen Anordnung bestätigt. Gegen das Urteil kann
Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht für das Land
Nordrhein-Westfalen beantragt werden; gegen den Beschluss ist das
Rechtsmittel der Beschwerde möglich. AZ: 25 K 64/09 und 25 L 8/09
Landessozialgericht NRW: LSG NRW
macht den Weg frei für AOK-Rabattverträge mit einem Einsparvolumen von
1,1 Milliarden Euro
Essen. Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (LSG NRW) hat am 26.
März 2009 die sofortige Beschwerde eines Pharmaunternehmens gegen die
bundesweite Ausschreibung von Rabattverträgen der Allgemeinen
Ortskrankenkassen für Medikamentenwirkstoffe (Generika) zurückgewiesen.
Damit können die Allgemeinen Ortskrankenkassen ab dem 1. Juni 2009 bei
der Versorgung ihrer Versicherten mit Arzneimitteln voraussichtlich
insgesamt 1,1 Milliarden Euro einsparen.
Den von der Beschwerdeführerin erhobenen Vorwurf, die Aufteilung der
Ausschreibung in bundesweit nur fünf Bezirke (Gebietslose) habe
mittelständische Unternehmen rechtswidrig benachteiligt, ließen die
Essener Richter nicht gelten. Wie der Vorsitzende des Vergabesenats des
LSG NRW, Dr. Johannes Jansen, zur Begründung der Entscheidung
erläuterte, spreche dagegen schon der Umstand, dass sich neben dem
beschwerdeführenden Unternehmen eine Reihe weiterer Mittelständler –
teilweise erfolgreich - an der Ausschreibung beteiligt hätten. Auch den
von der Ausschreibung festgesetzte Stichtag des 1.9.2008, bis zu dem die
Generika auf dem Markt gelangt sein mussten, erklärte das LSG für
rechtmäßig. Dasselbe gilt für die in den umstrittenen Rabattverträgen
vorgesehenen Regeln über Teilkündigungen und Ersatzbeschaffungen.
Das beschwerdeführende Unternehmen hatte in der mündlichen Verhandlung
gerügt, die Ausschreibung sei mittelstandsfeindlich und bedrohe es in
seiner Existenz.
Es hatte außerdem eine Vorlage des Verfahrens an den Europäischen
Gerichtshof verlangt. Die Ausschreibung betraf 63 verschiedene
Wirkstoffe von Generika für Erkrankungen wie Bluthochdruck,
Herzinsuffizienz und erhöhten Cholesterinspiegel. Die Entscheidung des
LSG ist endgültig (Az.L 21 KR 26/09 SFB).
Haniel stiftet Jugendzentrum - Von
Manfred Schneider (Text und Foto)
Mit Hammer und Säge „bewaffnet“ haben rund 30 Kinder und Jugendliche von
„ihrem“ zukünftigen Jugendzentrum Besitz genommen. Angeleitet von
entsprechenden Handwerkern haben die Kids die alte Einrichtung aus den
Räumen entfernt. Untergebracht ist „Hafenkids“ in der historischen
Ruhrorter Nikolausburg. Da oft ein Platz fehlt, an dem Jugendliche ihre
Freizeit sinnvoll gestalten können, finanziert der Haniel-Konzern,
dessen Hauptsitz sich seit mehr als 250 Jahren in Ruhrort befindet, das
neue Jugendzentrum. Hier können Kinder und Jugendliche künftig Musik
hören, spielen oder im Internet surfen. Unterstützung finden sie hier
auch bei den Hausaufgaben.
Mit seinem Engagement will Haniel die Familien der Nachbarschaft
unterstützen und die Lebensqualität in Ruhrort steigern, sagte Dr.
Bernhard Weber-Brosamer, Leiter des Haniel-Museums und
Vorstandsvorsitzender des Trägervereins „Ruhrorter Hafenkids“. Das
Freizeitzentrum wurde von Haniel gemeinsam mit Jugendlichen, dem
Jugendamt Duisburg und der Caritas entwickelt. Auf ca. 150 Quadratmeter
entstehen dort ein großer teilbarer Gemeinschaftsraum, eine Küchenzeile
mit Theke, ein Büro und sanitäre Anlagen. In den Räumlichkeiten haben
dann die Jugendlichen viel Platz und können in Ruhe lernen, sich
unterhalten, ausspannen oder spielen, so der pädagogische Leiter von
„Hafenkids“, Ingo Gabbert, der auf die Eröffnung des Zentrums Ende April
hofft.

Gruppenfoto der "arbeitenden Kids" mit den
Verantwortlichen der Aktion. Im Hintergrund links, die Haniel
Prokuristin Jutta Stolle, mit dem Vorschlaghammer
Zeitumstellung heute Nacht
Im März Uhr um eine Stunde auf die Sommerzeit
vorstellen - im Oktober um eine Stunde zurückstellen
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt.
Unmittelbar nach dem Krieg wurde die
jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten
bestimmt. 1947 wurden die Uhren zwischen
dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei
Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich
galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag
im März und dem letzten Sonntag im September. Von 1950 bis 1979 gab es
in Deutschland keine Sommerzeit.

Die erneute Einführung der Sommerzeit wurde in der „alten“
Bundesrepublik 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft.
Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen
Nachbarländern anpassen, die bereits
1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen
die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der
DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und
insbesondere Berlin nicht zusätzlich noch zeitlich geteilt war. Die
Bundesrepublik und die DDR führten die Sommerzeit zugleich ein, das
diente der Harmonisierung. In der DDR regelte die Verordnung über die
Einführung der Sommerzeit vom
31. Januar 1980
die Umstellung.
Die
Zeit
Von 1981 bis 1995 begann in Deutschland die Sommerzeit am letzten
Sonntag im März um 2.00
Uhr MEZ und endete am letzten Sonntag im September um 3.00 Uhr MESZ.
Durch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Sommerzeitregelungen
in der Europäischen Union wurde die Sommerzeit 1996 in Deutschland um
einen Monat verlängert und gilt seitdem vom letzten Sonntag im März um
2.00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober um 3.00 Uhr MESZ. (Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen
Parlamentes).
Man kann die Zeit am Lauf der Gestirne oder mit Atomuhren
präzise messen. Uns allen steht am Tag gleich viel davon zur Verfügung,
nämlich 24 Stunden. Die Zeit ist somit etwas Objektives. Dennoch hat
Zeit auch eine subjektive Dimension. Möchten Sie nicht auch in schönen
Momenten die Zeit anhalten? Scheint sie nicht in anderen Fällen zu
kriechen oder dann wieder rasend schnell zu vergehen, fragt Johann
Hahlen, Präsident des Statistischen Bundesamtes.
Drei Stunden täglich wenden Personen ab 10 Jahren im Durchschnitt für
Bildung und Erwerbstätigkeit auf. Eine halbe Stunde mehr Zeit ( 3
Stunden) wird mit unbezahlter Arbeit für Haushalt und Familie und mit
Ehrenämtern verbracht. Ein gutes Drittel seiner Zeit verschläft der
Durchschnittsmensch und rund 2 stunden braucht er für persönliche Dinge
wie Anziehen, Körperpflege und Essen. Gut 25 % des Tages - das sind
sechs Stunden - nehmen Freizeitaktivitäten wie Fernsehen, Sport, Hobby
und Spiele sowie das soziale Leben in Anspruch.
Frauen leisten mehr unbezahlte Arbeit und wenden mehr Zeit für soziale
Kontakte. Dagegen stehen bei den Männern Erwerbstätigkeit sowie Spiele
und die Mediennutzung stärker im Vordergrund. Im Vergleich zum Anfang
der 90er Jahre wird in Deutschland weniger gearbeitet, sowohl bezahlt
als auch unbezahlt. Dafür steht mehr Freizeit und mehr Zeit für
persönliche Dinge wie das Essen zur Verfügung.
In anderen Ländern mit vergleichbaren Erhebungen beansprucht
insbesondere die Erwerbstätigkeit - hier ohne den Weg zur Arbeit - mehr
Zeit als die durchschnittlich 2 Stunden pro Tag bei Männern und 1 œ
Stunden bei Frauen in Deutschland. In Ländern wie Finnland und
Großbritannien, in denen deutlich mehr Personen erwerbstätig sind, wird
insgesamt bis zu einer halben Stunde pro Tag mehr gegen Bezahlung
gearbeitet. Dafür ist hier die unbezahlte Arbeit eine Viertelstunde
geringer als in Deutschland oder Belgien.
Personen, die vollzeiterwerbstätig sind, arbeiten über die Woche von
Montag bis Sonntag verteilt durchschnittlich knapp fünf Stunden pro Tag.
Wenn sie zu Hause sind, wartet weitere Arbeit auf sie: Das Essen
vorbereiten, die Kinder ins Bett bringen und andere unbezahlte Arbeiten
nehmen etwas mehr als 2 œ Stunden in Anspruch. Das ist eine Stunde
weniger unbezahlte Arbeit als im Durchschnitt der gesamten erwachsenen
Bevölkerung. Zur Entspannung lesen, fernsehen, ab und zu zum Sport und
seinen Hobbys nachgehen - das macht insgesamt 3 Stunden aus. Knapp zwei
Stunden werden für das soziale Leben aufgebracht. Für Schlafen, Essen
und Körperpflege bleiben dann noch 10 Stunden.
Rentner machen durchschnittlich 4 Stunden Hausarbeit über den ganzen Tag
verteilt und von vielen Pausen unterbrochen. Zwischendurch lesen sie,
sehen fern oder gehen spazieren - alles in allem knapp fünf Stunden
täglich. Da Rentner oft allein leben, ist die tägliche Stunde an
Gesprächen, Telefonaten und Besuchen von Verwandten oder Bekannten für
sie sehr wichtig. Nahezu ebensoviel Zeit nehmen der Besuch von
Veranstaltungen und die Ruhepausen während des Tages in Anspruch. Für
Schlafen, Körperpflege und Essen nehmen sie sich mit gut 11 Stunden mehr
Zeit als in jüngeren Jahren. Vieles dauert im Alter einfach älter.
Die bezahlten Arbeitsstunden, die die Bevölkerung in Deutschland
einbringt, fließen in jedem Quartal in die Größe des
Bruttoinlandsprodukts ein. Das Bruttoinlandsprodukt ist der am
häufigsten gebrauchte Maßstab für die wirtschaftlichen Leistungen einer
Volkswirtschaft. Doch gearbeitet wird nicht nur gegen Bezahlung.
Unbezahlte Arbeit wird in beträchtlichem Umfang in den privaten
Haushalten von und für die Familie erbracht. Diese unbezahlten
Tätigkeiten umfassen mehr Stunden als die bezahlte Arbeit. In Zahlen
bedeutet das, daß über die ganze Woche verteilt alle Personen ab 10
Jahren durchschnittlich gut 25 Stunden unbezahlt, bezahlt dagegen etwa
17 Stunden arbeiten.
Die Bewertung der unbezahlten Arbeit in Euro ist ein schwieriges
Unterfangen. Eine sinnvolle Bewertung besteht darin, den Stundenlohn
einer Hauswirtschafterin heranzuziehen. Diese Personen erledigen und
organisieren alle Arbeiten im Haushalt. Da mit der unbezahlten Arbeit
keine soziale Absicherung verbunden ist, also keine oder nur geringe
Ansprüche an die Renten-, Arbeitslosen- oder Krankenversicherung
entstehen, erscheint aus dieser Perspektive eine Bewertung mit dem
Nettolohn angemessen. Dieser betrug 1992 knapp 6 Euro, in 2001 gut 7
Euro je Stunde. Obwohl das Jahresvolumen in Stunden zurückgegangen ist,
ist der Wert der unbezahlten Arbeit im Haushalt damit von 603 Milliarden
Euro in 1992 auf 684 Milliarden Euro in 2001 angestiegen.
Nicht alles, was im Haushalt produziert wird, beruht allein auf
unbezahlter Arbeit. So werden für ein Mittagessen Zutaten eingekauft und
dauerhafte Gebrauchsgüter wie Kühlschrank oder Herd genutzt. Auch muss
die Küche entsprechend groß und ausgestattet sein, was Kosten für die
Kücheneinrichtung mit sich bringt. Der Gesamtwert der unbezahlten
Produktion im Haushalt, der alle diese Komponenten einbezieht, war 2001
mit 1121 Milliarden Euro um 22 % höher als im Jahre 1992. Der Wert der
Produktion im Haushalt, der bei Unternehmen am ehesten mit dem Umsatz
vergleichbar wäre, ist somit deutlich stärker angestiegen als der Wert
der unbezahlten Arbeit mit 13 % und etwas stärker als der
Verbraucherpreisindex, der in diesem Zeitraum um gut 18 % zulegt. In
2001 entfielen 61 % des Wertes der Produktion auf unbezahlte Arbeit und
27 % auf Käufe von Gütern, die mit der Haushaltsproduktion verbraucht
werden. Die Abschreibungen auf die im Haushalt genutzten dauerhaften
Gebrauchsgüter hatten nur einen Anteil von 3 %.
Insbesondere die Haus- und Gartenarbeit sowie die Pflege und Betreuung
von Kindern und anderen Haushaltsmitgliedern werden nach wie vor
überwiegend von Frauen durchgeführt. Während sich bei der Haus- und
Gartenarbeit das Verhältnis des Zeitaufwands von Frauen und Männern im
früheren Bundesgebiet von 2,7 auf 2,3 und in den neuen Bundesländern von
gut 2,2 auf knapp 1,9 verbesserte, ergibt sich bei der Pflege und
Betreuung von Kindern bzw. anderen Haushaltsmitgliedern zumindest im
früheren Bundesgebiet ein anderes Bild. Hier hat sich die Arbeitsteilung
sogar noch weiter zu Ungunsten der Frauen verschoben. Je nach Alter, der
Einbindung ins Berufsleben und der Familienstruktur arbeiten die Frauen
zwischen einer Dreiviertelstunde und 4 Stunden mehr im Haushalt. In den
Paarhaushalten sind Männer nach wie vor für Reparaturen und
handwerkliche Aktivitäten zuständig. Daneben beteiligen sie sich
insbesondere an Einkauf und Haushaltsplanung. In Paarhaushalten mit
Kindern, in denen nur der Partner erwerbstätig ist, beteiligen sich
Männer zu 34 % an den Einkäufen. Sind beide erwerbstätig, werden 39 %
der Einkäufe von Männern erledigt (jeweils eine halbe Stunde). Bei
Rentnerehepaaren investieren die Männer sogar mehr Zeit in den Einkauf
und die Haushaltsplanung als die Frauen.
Das Leben der Frauen in den neuen Bundesländern war Anfang der 90er
Jahre ganz wesentlich von der Erwerbstätigkeit bestimmt. Die
Erwerbszeiten von erwerbstätigen Frauen, die in Paarhaushalten mit
Kindern leben, haben zwar seitdem abgenommen. Trotzdem wenden diese
Frauen in 2001 / 2002 von Montag bis Freitag mit durchschnittlich 6 Œ
Stunden deutlich höhere Zeiten für Erwerbstätigkeit und Bildung auf als
im früheren Bundesgebiet mit knapp 4 Stunden. In den neuen Bundesländern
ist der Anteil der vollzeiterwerbstätigen Mütter immer noch höher und
teilzeiterwerbstätige Mütter arbeiten länger als im früheren
Bundesgebiet.
Die tatsächlich praktizierte Arbeitsteilung besagt nichts darüber, ob
die Menschen nach ihrer eigenen Einschätzung über genügend, zu wenig
oder zu viel Zeit für eigene Lebensbereich verfügen. Generell gilt:
Sowohl bei Paaren mit Kindern als auch bei Paaren ohne Kind betrachtet
die Mehrheit ihren Zeitaufwand für Beruf und Qualifikation bzw. für die
Hausarbeit als gerade richtig.
Etwa zwei Fünftel der Bevölkerung finden neben Erwerbstätigkeit und
familiären Aufgaben Zeit für bürgerschaftliches Engagement. Das
Engagement in einer Elternvertretung kann ebenso dazu zählen wie die
Initiative im Mütterzentrum oder die Übungsleitung im Sportverein. Im
breiten Feld bürgerschaftlichen Engagements bildet das Ehrenamt im
engeren Sinne ein wichtiges Element. Immerhin 18 % der Erwachsenen
nehmen sich Zeit für ein Ehrenamt. In welchem zeitlichen Umfang einer
solchen Aufgabe nachgegangen wird, ist nicht zuletzt vom familiären
Rahmen und der Einbindung in das Erwerbsleben bestimmt. Wird der
Durchschnitt über alle Erwachsene herangezogen, scheint der wöchentliche
Zeitaufwand von 52 Minuten eher gering. Wenn aber tatsächlich ein
Ehrenamt ausgeübt wird, so nimmt diese Aufgabe mit gut 4 Ÿ Stunden pro
Woche bei der ausübenden Person einen erheblichen Teil der freien Zeit
ein. Am stärksten ist das Engagement bei den Alleinlebenden.
In welcher Weise sich Männer und Frauen die Kinderbetreuung teilen,
hängt nicht nur von Traditionen und persönlichen Neigungen, sondern auch
stark von der Erwerbstätigkeit des Partners ab. Erwerbstätige Frauen mit
Kindern unter 6 Jahren wenden für die Betreuung ihres Nachwuchses mit 2
Œ Stunden doppelt so viel Zeit auf wie erwerbstätige Männer, nicht
erwerbstätige Frauen mit 3 Œ Stunden sogar etwa das Dreifache. Mit
steigendem Alter der Kinder reduziert sich die Betreuungszeit spürbar.
Bei Paaren, deren jüngstes Kind zwischen 6 und 18 Jahren alt ist, macht
sie weniger als ein Drittel der Zeit aus, die Eltern mit Kindern unter 6
Jahren aufwenden. Dabei verändert sich die Verteilung der zeitlichen
Belastung auf Mütter und Väter kaum.
Viele Haushalte erhalten Hilfe von Verwandten, Nachbarn oder Freunden,
sei es bei Haushaltstätigkeiten oder der Betreuung der Kinder, beim
Bauen oder Reparieren. Nicht immer handelt es sich um praktische
Hilfestellungen. Manchmal kann ein Gespräch mit Freunden ein ebenso
wichtiger Beistand sein. 56 % aller Alleinerziehenden- und 46 % aller
Paarhaushalte mit minderjährigen Kindern sind im Alltag auf
Unterstützung angewiesen.
Das Lernen gehört zu den wichtigsten Aktivitäten überhaupt. Vieles
lernen wir von unseren Eltern, anderes in Schule oder Hochschule, am
Arbeitsplatz, auf Kursveranstaltungen, durch Beobachten und Ausprobieren
oder auch durch Selbststudium. Bildung und Lernen wird jedoch gemeinhin
mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Verbindung gebracht.
Allerdings machen die sich immer schneller wandelnden Anforderungen in
Beruf und Gesellschaft ein kontinuierliches Lernen durch verstärkte
Weiterbildung erforderlich. Doch wie viel Zeit nimmt eigentlich das
Lernen in verschiedenen Lebensabschnitten in Anspruch?
Für den Besuch von Schule und Hochschule, die berufliche Fortbildung
während und außerhalb der Arbeitszeit und die allgemeine Weiterbildung
bringen Personen im Alter ab 10 Jahren durchschnittlich eine knappe
Dreiviertelstunde pro Tag auf. Frauen geringfügiger als Männer. Die
Jugendlichen lernen deutlich länger. So wenden die 10- bis 18jährigen
einschließlich Hausaufgaben und Selbststudium durchschnittlich etwa 3 œ
Stunden täglich für das Lernen auf. Während bei den 18- bis 25jährigen
noch 1 œ auf Lernaktivitäten entfallen, ist es in der Gruppe der 25- bis
45jährigen lediglich noch eine gute Viertelstunde. Personen über 45
Jahren sind durchschnittlich nur wenige Minuten täglich mit Bildung und
Lernen beschäftigt. Mädchen und junge Frauen bis zum Alter von 25 Jahren
beteiligen sich insgesamt etwas mehr an Lernaktivitäten als Männer,
ältere Frauen etwas weniger oder gleich lang.
In unserer schnelllebigen Zeit werden berufliche und allgemeine
Weiterbildung immer wichtiger. Dennoch finden bei allen Personen ab 10
Jahren gut 85 % aller Bildungs- und Lernaktivitäten im Rahmen von Schule
bzw. Hochschule statt. Berufliche Weiterbildungsaktivitäten innerhalb
und außerhalb der Arbeitszeit haben mit knapp 4 % bzw. gut 3 % zusammen
ein ähnliches Gewicht wie die allgemeine Weiterbildung (7,5 %).
Welche Bedeutung hat der formale Bildungsabschluss für die Beteiligung
an beruflicher und allgemeiner Weiterbildung? Bei Personen, die bereits
über einen Abschluß einer Wissenschaftlichen Hochschule (insbesondere
Hochschule) verfügen, steht mit gut 86 % das selbstorganisierte Lernen,
etwa durch selbstorganisierte Gruppen oder das Selbstlernen mit Büchern,
dem Computer o. ä., eindeutig im Vordergrund. Unter jenen, die eine
berufliche Lehre absolvieren, beträgt dieser Anteil gut zwei Drittel.
Den Feierabend als freie Zeit nach der Erwerbsarbeit gibt es sicherlich
nicht so uneingeschränkt. Zwar endet für viele die Erwerbsarbeit schon
ab 16 Uhr. Das bedeutet aber nicht, dass danach nicht mehr gearbeitet
wird. Gerade in der Zeit 16 bis 20 Uhr wird eine ganze Menge für den
Haushalt getan. Trifft die Vorstellung zu, dass nicht erwerbstätige
Menschen - jung oder alt - freie Zeit im Übermaß haben?
An einem durchschnittlichen Wochentag haben Jugendliche zwischen 10 und
14 Jahren tatsächlich viel Zeit für Mediennutzung, ihr soziales Leben,
Hobbys und Sport. Von Montag bis Freitag beanspruchen diese Aktivitäten
durchschnittlich 6 Stunden am Tag: 5 Stunden bei Mädchen und 6 bei
Jungen. Schule und Hausaufgaben nehmen bei den Jungen und Mädchen
durchschnittlich gute 5 Stunden ein. Bei den unbezahlten Arbeiten im
Haushalt helfen Mädchen mit gut 1 Stunden bereits mehr mit als Jungen
mit etwa einer Stunde.
Mit steigendem Alter nimmt der Anteil derer zu, die erwerbstätig sind.
So befinden sich von den Jugendlichen bzw. Erwachsenen zwischen 15 und
20 Jahren viele in einer beruflichen Ausbildung. Dies spiegelt sich an
den Wochentagen in 1 Stunden Erwerbsarbeit bei den jungen Frauen und gut
2 Stunden bei den jungen Männern wider. |
|
Freitag, 27. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
50 Jahre Kindernothilfe: Angela Merkel beim Festakt der
Kindernothilfe - Von Manfred Schneider (Text
und Fotos)
Mit
einem Festakt in der Duisburger Mercatorhalle, wurde das Jubiläum mit
1.700 Gästen aus allen teilen Welt gefeiert. Die Kindernothilfe, 1959 in
Duisburg gegründet, mit dem Ziel, Not leidenden Kindern in
Indien zu helfen. Heute gehört sie mit ihren Erträgen, zum Beispiel
2008: rund 52 Millionen Euro, zu den zwölf größten Spendenwerken. Die
Kindernothilfe ist ein eingetragener Verein und dem Diakonischen Werk der
Evangelischen Kirche angeschlossen.
Finanziell wird sie zu über 90 Prozent durch ihre ca. 100.000 Spender
getragen. Mit ihren 1.017 Projekten in 28 Ländern Afrikas, Asiens,
Lateinamerikas und Osteuropas, erreicht die Kindernothilfe rund 568.245
Kinder und Jugendliche. Viele Prominente unterstützen die Arbeit und
helfen aktiv durch Patenschaften oder Projektspenden. So engagieren sich
der frühere Bundesarbeitsminister Norbert Blüm und die Witwe des
ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau im Stiftungsrat der
Kindernothilfe-Stiftung.
Zu dem Botschaftern der Institution gehören u.a. die an der
Veranstaltung teilnehmenden Rea Garvey, Frontsänger der deutschen Band „Reamonn“,
die Moderatorin der Sendung „Wissen macht AH!“, DSF-Moderatorin Miriam
Pielau und der gebürtige Duisburger Sportmoderator Dieter Kürten. Die
Kindernothilfe fördert vor allem Kinder in besonders schwierigen
Lebenslagen; Aids-Waisen, Kinder mit Behinderungen, Straßenkinder, sowie
Kinderarbeiter.
V.L.: Florence
Nasamula(Uganda), Mahalakschmi Caven(Südindien), Bundeskanzlerin Angela
Merkelund Guillermo Francisco Ramos Flores (Honduras) - Alle Kameras auf
die Bundeskanzlerin
Durch ihre
Programme und Projekte schützt die Kindernothilfe Jungen und Mädchen vor
Missbrauch, Gewalt und Ausbeutung und befähigt sie, ihre Rechte
wahrzunehmen und ihre Zukunft mitzugestalten. Auf der Pressekonferenz
zur Festveranstaltung, anlässlich des 50-Jährigen Bestehens, begrüßte
Pressesprecher Sascha Decker, die Stiftungsrätin der Kindernothilfe
Christina Rau, die zu ihrer Arbeit Stellung nahm und Florence Nasamula,
deren Eltern an Aids starben und sie als 14-Jährige allein ihre jüngeren
Brüder versorgte.
Heute lebt Florence, Dank der Kindernothilfe, mit ihrer Familie in einem
soliden Haus in ihrer Heimatregion. Dort führt sie einen kleinen Laden
und bietet Schneiderarbeiten an. Im Anschluss an die Pressekonferenz
stellten sich Florence Nasamula (30), und die ebenfalls von der
Kindernothilfe geförderten Mahalkschmi Caven (23), der 14-Jährige
Guillermo Francisco Ramos Flores, gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela
Merkel den Fotografen.
|
 |
 |
|
Christina Rau und Florence
Nasamula
|
Siftungsrätin Christina Rau
mit Pressesprecher Sascha Decker |
|
 |
 |
|
Die Moderatoren des Abends:
Dieter Kürten (Ex-Wanheimerorter) und die 13-Järige Enkelin
von Norbert Blüm, Lilian Beck |
Norbert Blüm mit Enkelin
Lilian Beck |
|
 |
 |
|
Die deutsche Band "Reamonn"
die die Veranstaltung musikalisch begleitete |
Frontsänger Rea Garvey
erfüllt dem Fan Sarita Maeghs ihren Autogrammwunsch
|
|
 |
 |
|
Gut getroffen |
"Wissen macht
AH!"-Moderatorin Shary Reeves |
Bildungspartnerschaft
Kreishandwerkerschaft und Volkshochschule
Die Kreishandwerkerschaft Duisburg mit dem Bildungszentrum des
Handwerks (BZH) und die VHS haben eine Kooperation im Bereich
Weiterbildung vereinbart. Durch Bündelung der Kompetenzen der beiden
größten Duisburger Bildungseinrichtungen konnte ein für das Duisburger
Handwerk bisher einmaliges Angebot an Kursen zusammengestellt werden.
Erstes sichtbares Ergebnis der Kooperation ist eine gemeinsame Broschüre
mit speziellen Fortbildungsangeboten für Handwerksbetriebe.
Die Qualifikation der Beschäftigten wird auch unter demographischen
Gesichtspunkten eine immer größer werdende Rolle im Wettbewerb spielen.
In der aktuell wirtschaftlich angespannten Lage versuchen sich viele
Betriebe mit aller Kraft gegen Auftragsrückgang und Krise zu stemmen.
„Leider wird dabei oft übersehen, dass qualifiziertes und gut
ausgebildetes Personal zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren eines
Unternehmens zählen“, sagt der Duisburger Kreishandwerksmeister Lothar
Hellmann. „Um auch mittel- bis langfristig am Markt bestehen zu können,
ist die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter notwendig“, so
Hellmann weiter. „Wir wollen mit der Bildungspartnerschaft das
Weiterbildungsangebot verbessern und den Zugang für Betriebe und
Beschäftigte erleichtern“, erläutert Dr. Gerhard Jahn, Leiter der VHS.
Die Weiterbildungsangebote von VHS und BZH gehen weit über den rein
technischen Bereich hinaus. Die Themenliste ist vielfältig und reicht
von arbeitsplatzbezogenen EDV-Kursen, Buchhaltung, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit über Kundengespräche, Verhandlungsführung,
Schriftverkehr und Recht. Abgerundet wird das Kooperationsangebot durch
Weiterbildungs- und Fördermittelberatung. Neben Bildungsscheck und
Prämienberatung informieren Kreishandwerkerschaft und VHS auch über
verschiedene Qualifizierungsprogramme, die im Rahmen des
Konjunkturprogramms II der Bundesregierung aufgelegt wurden. Hier bieten
sich auch für kleinere und mittlere Unternehmen gute Möglichkeiten zur
Finanzierung von Weiterbildung.
Seniorentag 2009: Infos, Diskussion und
eine Ausstellung im Kleinen Prinzen
Der Seniorenbeirat der Stadt Duisburg lädt alle interessierten
Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 2. April, zum Seniorentag ein. Im
Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der
Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte lautet das Thema von 10 bis 14.30
Uhr „Beratung von Seniorinnen und Senioren und deren Angehörigen in
Duisburg – Ein Überblick: Wer hilft bei Pflegebedarf?“.
Am 1. Oktober 2007 wurde der Weltseniorentag auch in Duisburg
ausgerichtet. Aufgrund des großen Erfolges hatte der Seniorenbeirat
beschlossen, im Jahr 2009 einen Seniorentag für Duisburg auszurichten.
Ziel ist es, die Bürger über das bestehende Beratungsangebot in Duisburg
zu informieren. Außerdem möchte der Seniorenbeirat mit den Besuchern in
Kontakt kommen und helfen, gemeinsam mit den anwesenden Fachleuten
aktuelle Fragen zu beantworten.
Hierzu erwartet die Gäste zunächst von 10.30 bis 12.30 Uhr ein
Diskussionsforum zum Thema des Seniorentages. Die Moderation übernimmt
Katharina Gödde vom WDR, die unter anderem durch die Radiosendung „Hallo
Ü-Wagen“ bekannt ist.
Teilnehmer des Forums werden sein: Heinz Pérée, Vorsitzender des
Seniorenrates, Wilma Katzinski, AWO Cura als Vertreterin der Duisburger
Wohlfahrtsverbände, Stephan Fromm, Sprecher der
Krankenhaussozialdienste, Wolfgang Cohrs, Vertreter der örtlichen
Pflegeanbieter, Heike Dr. Zimmermann, Referat für gesundheitspolitische
Grundsatzfragen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Reinhard
Luderer, Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen, Markus Schneider, BKK
Novitas, sowie ein Vertreter der AOK Rheinland.
Zugleich stellen die verschiedensten Beratungsstellen im „Kleinen
Prinzen“ ihr Angebot im Rahmen einer Ausstellung vor. Vertreten sein
werden die Alzheimer Gesellschaft, das Forum Demenz, die Begegnungs- und
Beratungszentren, verschiedene Krankenkassen und Pflegeanbieter sowie
die Altenberatung und die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen
der Stadt Duisburg.
Von Kaffeesäcken und Wohnquartieren:
Standortqualitäten des Wohnens erkennen und entwickeln
Senatsbaudirektor Franz-Josef Höing präsentierte am Donnerstag, 26.
März, im Rahmen der Fachvorträge für die Bürgerforen Duisburg 2027
planerische Entwicklungen in Bremen. Der Blick über den Duisburger
Tellerrand erwies sich fürs Publikum als äußerst spannender Ausflug in
die Gedankenwelt von Stadtplanern. Über eineinhalb Stunden gelang es
Franz-Josef Höing sein Publikum mit seinem Vortrag zu fesseln: Dabei
ging es vorrangig um die Frage „Wie wollen die Menschen zukünftig
wohnen?“. Hier ist ein ganz klarer Trend zu verzeichnen: Die Menschen
möchten zurück in die Stadt.
So gibt es in Bremen trotz baurechtlich gesicherter
Wohnbauflächenangebote in Außenbezirken für solch abgelegene Flächen
keine Nachfrage, obwohl ein Wohnungsbedarf vorhanden ist. Daraus hat die
Stadtplanung Konsequenzen gezogen: „Die planungsrechtlichen Ladenhüter
bleiben liegen, wir sind dazu übergegangen, nicht einfach Wohnungsbau zu
betreiben, sondern ein Stück Stadt zu bauen,“ merkt Franz-Josef Höing
dazu an. Die Aktivierung innerstädtischer Flächen, die Ergänzung von
vorhanden Quartieren durch Bebauung von Restflächen und die Nutzung von
wassernahen Brachflächen ist stadtplanerisches Programm in Bremen. Die
Auslastung der vorhandenen Infrastruktur wie zum Beispiel von Schulen,
ist dabei ein gewünschter Effekt. In allen Planungen gilt es, den hohen
Standard des Bremer Stadthauses aus der Gründerzeit zu halten und weiter
zu entwickeln.
Nachhaltigkeit durch ein Höchstmaß an Flexibilität sieht Höing dabei als
eines der wesentlichen Kriterien: „Wo man früher Kaffeesäcke
reingeschoben hat, wohnen heute Leute“, versinnbildlicht wesentliche
Gründzüge der planerischen Idee: In der Planung muss eine
Nutzungsvielfalt angelegt sein, die Veränderungen zulässt. So erstreiten
die Bremer Planer zum Beispiel in einem Quartier Erdgeschosshöhen von
fünf Metern, um hier eine Nutzungsvielfalt und einen Nutzungswechsel von
vornherein zu ermöglichen: Hier kann man wohnen, kann aber auch
Geschäfte oder Büros einrichten. Dynamischer Wandel und zukünftige
Veränderungen von Lebensgewohnheiten sind in solchen Quartieren möglich.
Auch die enge Verbindung von Wohnen und Arbeiten ermöglicht ein urbanes
Leben in der Stadt. Büros und Wohnungen in einem Gebäude werden in
Bremen kombiniert, fürs Wohnen die schöne Seite zum Wasser fürs Arbeiten
die abgewandte Seite. In der anschließenden Diskussion ging es um
Mobilität in der Stadt und um die Frage nach der Finanzierbarkeit
solcher Wohnungen. Franz-Josef Höing beschrieb die Zielgruppe als die
„mobilen best ager“, die gut verdienende unabhängige Mittelschicht. Er
plädierte aber auch dafür, mit einfachsten Mitteln preiswerte Wohnungen
zu bauen und hier sind die großen gemeinnützigen Wohnungsgesellschaften
in der Pflicht. Die Planer sehen perspektivisch auch eine Abnahme des
Kraftfahrzeugverkehrs und planen den Ausbau von Straßenbahninfrastruktur
und Radwegekonzepten.
Der zweite geplante Beitrag von Christof Hölters zu dem Thema
„Qualitäten und Entwicklungspotentiale Duisburger Siedlungen und
Stadtquartiere“ wurde auf Donnerstag, 2. April, verschoben. Dieser
Vortrag findet im Rathaus am Burgplatz 19, Zimmer 300, statt und beginnt
wie gewohnt um 19 Uhr.
KoKoBe Duisburg-Süd
"Unser Walter" heißt eine Fernsehserie, die zu Beginn der 1980er Jahre
lief. Sie zeigte die Entwicklung eines mongoloiden Jungen. "Wir helfen
und beraten geistig behinderte Menschen von heute," berichtet Cornelius
Dausien. Der Diplom-Sozialarbeiter arbeitet bei der KoKoBe und ist einer
von drei Beratern für das rechtsrheinische Duisburg südlich der Ruhr.
"KoKoBe (Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstellen) gibt es
flächendeckend in allen Städten und Kreisen im Rheinland. Sie sind die
erste Anlaufstelle für Menschen mit einer geistigen Behinderung und
ihren Angehörigen. Fachkundige Mitarbeiter, die Erfahrungen in der
Arbeit mit geistig behinderten Menschen haben, bieten Gesprächs- und
Beratungsangebote zu allen Fragen und Problemen sowie Kontakt- und
Freizeitangebote.
Ziel der Angebote ist es, Menschen mit Behinderung bei einer möglichst
selbständigen Lebensführung zu helfen. Sie unterstützen bei der
Hilfeplanung, insbesondere bei Erstanträgen. Ein Schwerpunkt ihrer
Arbeit ist die Beratung und Hilfe beim ambulant betreuten selbständigen
Wohnen.
KoKoBe koordinieren und vernetzen die Freizeitangebote in ihrem
Einzugsgebiet und bemühen sich durch Aufklärungs- und
Öffentlichkeitsarbeit um die Integration von Menschen mit geistiger
Behinderung. Bei ihren Aktivitäten fördern sie die Selbsthilfe von
Menschen mit geistiger Behinderung und ihren Angehörigen. Die KoKoBe
werden vom Landschaftsverband Rheinland finanziert. Die Nutzung ihrer
Beratungsangebote ist für Menschen mit einer geistigen Behinderung, ihre
Angehörigen, Freunde und Arbeitgeber kostenlos," stellt der
Landschaftsverband Rheinland die KoKoBes vor.
"In den vier Duisburger KoKoBe`s haben sich elf Träger, die seit vielen
Jahren in verschiedenen Bereichen der Behindertenhilfe tätig sind,
zusammengeschlossen. Die Mitarbeiter der KoKoBe`s arbeiten an fünf
Standorten in Duisburg trägerübergreifend," ergänzt Dausien. Die Amalie
Sieveking - Gesellschaft, die Kaiserswerther Diakonie, die Lebenshilfe
für Behinderte Dinslaken, das Diakonische Werk Moers und der
Neukirchener Erziehungsverein sind einige der Träger der Duisburger
KoKoBe.
Zweimal in der Woche, nämlich mittwochs und donnerstags zwischen 14 und
18 Uhr, ist die Sprechstunde von Dausien auf der Schwanenstraße 5 - 7
("Kleiner Prinz"). So zwischen 100 und 200 Beratungen führt das Süd-Team
pro Jahr durch. "Die individuelle Wohnsituation, Freizeitangebote und
die Bewältigung des Alltags sind Themenschwerpunkte, die sich im Laufe
der Zeit herausgebildet haben," berichtet Dausien. "Wir machen keine
originäre Rechtsberatung. Ich kann zwar allgemeine Tips geben und
Kontakteherstellen, mehr aber auch nicht. Da es im Einzelfall auch
sinnvoll sein kann, die Familie in die Hilfe einzubeziehen, sitze ich
nicht nur im Büro. Bei Bedarf suche ich die Behinderten auch
zuhause auf. Wer zu mir kommt, ist in der Lage, sich verbal verständlich
zu machen. Schwerstbehinderte kommen also gar nicht erst." Andreas
Rüdig
Wissenschaft oder Religion? Die
Intelligent Design-Bewegung
Die aktuelle Debatte um die „Intelligent Design-Bewegung“ stellt Dr.
Alexander Wiehart in seinem Vortrag am
Mittwoch, 1. April, um 18 Uhr in der Volkshochschule auf der
Königstraße 47 in Duisburg-Mitte dar. Viele Menschen fühlen sich in
unserem wissenschaftlichen Weltbild nicht (mehr) aufgehoben. Gerne
würden sie sich als Wunschkinder eines klugen Schöpfers sehen. Dieses
Bedürfnis bedient neuerdings die Intelligent-Design-These, wonach vor
allem die biologische Evolution ohne das Wirken eines intelligenten
Designers nicht zu verstehen sei. Die Fachwelt spricht dieser These
jeglichen Erkenntniswert ab und erblickt in ihr nur den Versuch
finanzstarker christlicher Fanatiker, wichtige Errungenschaften der
Aufklärung rückgängig zu machen. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 5
Euro.
Für mehr Radverkehr im Innenhafen
Die Stadt Duisburg ist bestrebt, die Belastungen der Umwelt durch den
Kfz-Verkehr zu senken, im Bereich der Innenstadt das motorisierte
Verkehrsaufkommen zur verringern und dabei die Mobilität und die
Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Der Förderung des
Radverkehrs kommt dabei eine ganz wichtige Rolle zu.
Hier setzt eine Infoveranstaltung mit dem Titel „Mehr Radverkehr im
Innenhafen“ am Montag, 30. März, um 17.30 Uhr in der alltours-Plaza, Am
Innenhafen 8-10 an, zu der alle interessierten Bürger sowie Mitarbeiter
der Betriebe rund um den Innenhafen eingeladen sind. Nach einer
Begrüßung durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird Stadtdirektor und
Umweltdezernent Dr. Peter Greulich ins Thema einführen.
Derzeit macht der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen in
Duisburg weniger als 10 Prozent aus, dies soll sich grundlegend ändern.
Gerade der Innenhafen eignet sich besonders gut fürs Radfahren. Citynah
gelegen ist er bestens erreichbar. In einer gemeinsamen Kampagne mit der
Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft, der Paritätischen
Initiative für Arbeit e.V. und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club
(ADFC) möchte die Stadt Duisburg gemeinsam mit den Betrieben des
Innenhafens den Radverkehrsanteil erhöhen. Im Rahmen der Veranstaltung
wird über Ziele und Inhalte des Projektes informiert und es werden
Ansprechpartner vorgestellt, die den Betrieben in den nächsten Monaten
als Mobilitätsberater zur Verfügung stehen.
In einer Diskussionsrunde besteht die Möglichkeit mit Experten über
Mobilität im Innenhafen ins Gespräch zu kommen. Es nehmen teil: Werner
Kühlkamp, IHK Abteilungsleiter Verkehrspolitik/Verkehrsinfrastruktur,
Frank Schellberg von der Paritätischen Initiative für Arbeit e. V.,
Dieter Depnering vom ADFC, Birgit Depczynski von der Novitas BKK, sowie
Martin Linne, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und
Projektmanagement. Moderiert wird die Runde von Klaus Johann, WAZ
Duisburg.
BRG - Bund der Ruhestandsbeamten,
Rentner und Hinterbliebene
Alle Räder stehen still, wenn unser starker Arm es will. So propagierten
es lange Zeit zumindest die Gewerkschaften. Doch was tun, wenn man als
Beamter nicht mehr im aktiven Dienst ist? "Dann kommt man in den BRG -
Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen," fordert
Dr.-Ing. Ingo Gottwald. Der 70jährige leitet die Duisburger Gruppe, die
auch die Städte Moers und Mülheim mit einschließt.
"Die Altersversorgung steht unter Sperrfeuer. Ausgerechnet die
Generation, die unser Land aus Schutt und Asche wiederaufgebaut hat, die
eisern gespart und sich vieles versagt hat, soll jetzt um die Früchte
eines langen Arbeitslebens gebracht werden. Die Älteren, die vielfach
noch 45 Stunden pro Woche und mehr gearbeitet haben, die ihre Kinder
ohne Kindergeld und Bafög erzogen haben, für die es kein Wohngeld gab
und für die eine Urlaubsreise ins Ausland Luxus war, sollen jetzt
massive Einschränkungen ihrer Altersversorgung hinnehmen.
Altersversorgung, sei es Rente oder Pension, ist kein Geschenk des
Staates, sondern durch Jahrzehnte der Arbeitsleistung erworbenes Recht.
Wohlerworbene Rechte dürfen nicht nach Gutsherrenart reduziert oder gar
gestrichen werden," stellt sich der BRH in einem Faltblatt selbst vor.
Der BRG gehört den DBB - Deutschen Beamtenbund an. "Aktive Beschäftigte
erhalten 100 % des Einkommens, Ruhestands-Ehepaare 71,3 % des letzten
Einkommens und eine Witwe etwa 50 % des letzten Einkommens. Die
gemietete Wohnung bleibt nach dem Ausscheiden aus dem Dienst dieselbe.
Miete, Versicherungen, Energiekosten bleiben und steigen. Das Abkoppeln
der Renten beim Einkommen führt geradewegs in die Armutsfalle für Renter,
insbesondere für Witwen.
Es gibt ein offizielles sogenanntes Existenzminimum. Wer ein verfügbares
Einkommen unterhalb des Existenzminimums hat, lebt unter dieser
"Armutsgrenze"! Für viele Rentner ist dies bereits Wirklichkeit! Bei
krankheitsbedingten Einschränkungen und fehlender familiärer Bindung
kommt es zu menschlichen Tragödien, die in Wirklichkeit politische
Skandale sind," berichtet Gottwald. "In Fragen der Krankenkasse /
Beihilfe ist oft Unterstützung wichtig. Wenn ich da nicht aufpasse und
meine Rechnungen nicht korrekt abrechne und nicht pünktlich bezahle,
komme ich leicht in eine Schuldenfalle. Der Grund? Ein Beispiel: Ich
habe meine Unterlagen bei der Beihilfestelle zu spät abgegeben. Dann
erhalte ich kein Geld von dort, muß also den Betrag, den die private
Krankenkasse nicht übernimmt, selber zahlen."
Gottwald ist seit 6 Jahren im Ruhestand. Seit 5 Jahren gehört er dem BRH
an. 72 Miglieder gehören der Gruppe an. "Es wäre allerdings schön, wenn
mehr jüngere Leute direkt nach dem Eintritt in den Ruhestand zu uns
stoßen würden," gesteht Gottwald, der als Lehrer in einem Berufskolleg
und in der Lehrerausbildung gearbeitet hat.
Vierteljährliche Vortragsveranstaltungen bilden einen Schwerpunkt der
Verbandsarbeit. "Rechtsberatung mache ich nicht. Bei solchen Anfragen
muss ich die Ratsuchenden an andere kompetente Stellen im BRH verweisen.
Hilfe bei Antragstellungen kann ich allerdings bieten, na ja, nicht ich
selbst, sondern ein Partner aus Essen."
Klappern gehört zum Geschäft. Das gilt auch für den BRH. Als
Außenstehender kann ich schlecht beurteilen, inwieweit die Berechnungen
des BRH stimmen. Daher sei an dieser Stelle nur wiedergegeben, was mir
der BRH erzählt.
Zahl der Studienberechtigten 2008 um
1,7% gestiegen
Im Jahr 2008 haben nach vorläufigen Ergebnissen rund 441 700
Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschul- oder
Fachhochschulreife erworben, das sind 1,7% (+ 7 200) mehr als im
Vorjahr.
2,9 Prozent mehr Abiturient(inn)en an
Berufskollegs in NRW
6 652 der Abiturientinnen und Abiturienten, die im Sommer 2008 die Schulen
in NRW verließen, haben ihre (allgemeine oder fachgebundene)
Hochschulreife nicht an einer allgemeinbildenden Schule, sondern an
einem Berufskolleg erworben, und zwar in den Bildungsgängen des
beruflichen Gymnasiums und der Fachoberschule.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, war damit die Abiturientenzahl an den Berufskollegs
um 2,9 Prozent höher als im Abgangsjahr 2007.
Insgesamt belief sich die Zahl der Schulabgänger(innen) mit bestandener
Abiturprüfung in NRW im Sommer 2008 auf 71 947 (+6,7 Prozent gegenüber
2007); von diesen erwarben 9,2 Prozent (2007: 9,6 Prozent) ihre
Hochschulreife an Berufskollegs. 51 Prozent der Abiturienten an
Berufskollegs waren Frauen; an den allgemeinbildenden Schulen lag der
Anteil der Abiturientinnen bei 56,1 Prozent. (IT.NRW)
Sieben Künstler wollen die Landmarke
setzen
Heinrich-Hildebrand-Höhe: Hochkarätige Jury wird entscheiden
Die Stadt Duisburg hat einen internationalen, beschränkten
Kunstwettbewerb zur Errichtung einer Landmarke auf der
Heinrich-Hildebrand-Höhe in Duisburg ausgeschrieben. Sie ist das
beeindruckende, neue Landschaftsbauwerk, das die Wandlungsfähigkeit und
Transformationskraft der Stadt Duisburg und der Region wie kaum ein
zweites verkörpert. Als Teil des offiziellen Programms der
Kulturhauptstadt RUHR.2010 soll eine Landmarke mit Fernwirkung und
Aufenthaltsqualität entstehen, eine starke künstlerische Setzung, die an
die Tradition der Licht- und Landmarkenkunst im Ruhrgebiet anknüpft.
Für Kulturdezernent Karl Janssen ist „die Landmarke mit ihrer Nähe zum
Wasser ist ein idealer Beitrag im Duisburger Programm zur
Kulturhauptstadt Europas mit dem Leitthema ‚Hafen der
Kulturhauptstadt’“. Eine Fachjury unter Vorsitz des Kulturdezernenten
nominierte die folgenden sechs Künstler und Künstlerinnen, die zurzeit
Entwürfe erarbeiten: Ibon Aranberri (Bilbao/Spanien), Stephen Craig
(Karlsruhe), Ulrich Genth & Heike Mutter (Hamburg). Rita McBride
(Düsseldorf), Manfred Pernice (Berlin) und Michael Sailstorfer (Berlin).
Stadtdirektor Dr. Peter Greulich betont: „Das Potential der Landmarke
als Symbol für die Kraft zur Erneuerung ist mit seiner Lage im Angerpark
als eines der Rheinportale für die Stadt besonders wichtig. Wir freuen
uns sehr, dass wir mit Hilfe der Landesregierung diese Landmarke
realisieren können.“ Der Künstlerische Direktor der RUHR.2010 Prof. Karl
Heinz Petzinka hebt besonders die Innovationskraft der jetzt neu
entstehenden Landmarke hervor: Sie soll, so erläuterte er als Mitglied
der Jury, den bereits existierenden Landmarken einen neuen Aspekt
hinzufügen.
Der Siegerentwurf wird von einer Fachjury ermittelt und im
Kulturhauptstadtjahr 2010 realisiert. Der Jury gehören an: Roger M.
Buergel, Chefkurator Miami Art Museum, Florida, Professor Dr. Christoph
Brockhaus, Direktor Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg, Dr.
Söke Dinkla, Stadt Duisburg, Leiterin Kulturhauptstadtbüro Duisburg
RUHR.2010, Professor Dr. Dieter Daniels, Professor für Kunstgeschichte
und Medientheorie an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig
und Direktor des Ludwig
Boltzmann Instituts, Linz, Dr. Peter Greulich, Stadtdirektor Duisburg,
Dezernent für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Dr. Barbara
Honrath, Goethe-Institut, Leiterin des Bereichs Bildende Kunst, München,
Karl Janssen, Stadt Duisburg, Dezernent für Bildung, Jugend, Kultur,
Professor Karl-Heinz Petzinka, Architekt und Künstlerischer Direktor der
Ruhr.2010, Essen, Renate Ulrich, Staatskanzlei des Landes
Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf.
Meiderich: Sperrung der Bahnhofstraße
Die Bahnhofstraße in Meiderich wird ab Montag, 30. März, zwischen
Bronkhorststraße und Herkenberger Straße in Fahrtrichtung
Von-der-Mark-Straße für voraussichtlich eine Woche gesperrt. Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg setzen in dieser Zeit die Kanaldeckel in
Stand.
2008: Preissteigerungen bei Frachtumschlag, Straßen- und
Schienengüterverkehr
Die Erzeugerpreise für Frachtumschlag und für Straßen- und
Schienengüterverkehr haben sich im Jahr 2008 stärker erhöht als die für
andere Unternehmensdienstleistungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, lag der Erzeugerpreisindex für Frachtumschlag im
Jahresdurchschnitt um 4,5% über dem Vorjahr. Im national geprägten
Güterverkehr stiegen die Preise im Jahresvergleich für Straßentransport
um 3,9% und für Schienentransport um 3,0%. Im gleichen Zeitraum
verbilligten sich die international geprägten Güterverkehrsdienste der
See- und Küstenschifffahrt um 2,3% aufgrund des Konjunktureinbruchs und
des Ölpreisrückgangs zum Jahresende 2008.
NRW-Verbraucherpreisindex: Niedrigste
Jahresteuerung seit 10 Jahren
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex von März 2008 bis
März 2009 um 0,3 Prozent auf 106,4 Punkte (Basisjahr 2005 = 100)
gestiegen. Dies ist die niedrigste Jahresteuerungsrate seit zehn Jahren
(Februar 1999: +0,2 Prozent). Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank der
Preisindex gegenüber dem Vormonat (Februar 2009) um 0,1
Prozent. Konjunkturelle Einflüsse sind noch nicht eindeutig erkennbar.
Der geringe Anstieg der Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr war
maßgeblich auf Preisrückgänge bei Heizöl (-38,6 Prozent) und
Kraftstoffen (-17,5 Prozent) zurückzuführen. Nach weiteren
Preissenkungen insbesondere bei Molkereiprodukten (-10,2 Prozent) war
außerdem die Jahresteuerungsrate für Nahrungsmittel und alkoholfreie
Getränke (-0,6 Prozent) zum ersten Mal seit April 2006 wieder
rückläufig. Dagegen blieb der Preisanstieg für Gas (+19,7 Prozent)
weiterhin auf hohem Niveau.
Gegenüber dem Vormonat gingen die Preise für Heizöl (-7,7 Prozent)
erneut zurück, während Bekleidung (+2,5 Prozent) sich saisonbedingt
verteuerte. (IT.NRW) |
|
Donnerstag, 26. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Hauptschule am Knevelshof heute
geschlossen
Der Schulleiter der Gemeinschaftshauptschule Am Knevelshof in
Wanheim hat nach Hinweisen auf einen Amoklauf in Abstimmung mit der
Polizei heute vorsorglich den Unterricht ausfallen lassen. Der Hinweis
kam telefonisch aus England, wo ein Teilnehmer eines Online-Spieles aus
Deutschland eine entsprechende Äußerung gemacht hatte. Zwischenzeitlich
hat die Polizei den 11-jährigen Duisburger ermittelt, der überhaupt
nicht ernsthaft eine solche Tat plante. Er wird zur Zeit vernommen. Die
Kosten für den Polizeieinsatz, die sich auf einige Tausend Euro
belaufen, werden ihm in Rechnung gestellt.
50 Jahre Todestag Raymond Chandler
50 Jahre Todestag Raymond Chandler und 70 Jahre Erscheinen seines
Buches "Der große Schlaf" sind für die Volkshochschule Grund genug, ihm
ein Jour Fixe zu widmen. "Raymond Chandler und "Der große Schlaf" Lesung
und Vortrag mit Wolfgang Schwarzer" lautet der etwas lange Titel. Leider
ist die Veranstaltung nur schwach besucht.
Sehr routiniert, sehr professionell und wirklich hervorragend stellt
Schwarzer den amerikanischen Schriftsteller vor. Eine Position Humor
kommt hinzu. Multimedial ist der Vortrag, Film, Lesung und Bilder /
Worte, die mittels Strahler an die Wand geworfen werden, sind
Stilmittel, die Schwarzer einsetzt.
Das goldene Stadttor 2009 – Duisburg
gewinnt Sonderpreis
Der internationale touristische Film- und Medienwettbewerb „Das Goldene
Stadttor“ verlieh auch 2009 wieder - zum achten Mal auf der ITB in
Berlin - den als 'Oskar der Touristikindustrie' weltweit begehrten
Diamond Award "Das Goldene Stadttor". Die Stadt Duisburg erhielt hierbei
einen Sonderpreis, der am Mittwoch von Wolfgang Jo Huschert,
Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes deutscher Film- und
AV-Produzenten, Jurypräsident sowie Gründer und Präsident von "Das
Goldene Stadttor", an Kulturdezernent Karl Jansen, Uwe Gerste,
Geschäftsführer Duisburg Marketing, Ralph Päckers, Geschäftsführer „2pm
Kommunikation“ sowie Inge Keusemann - Gruben, Leiterin der Tourist
Information übergeben wurde.
Städten, Gemeinden, Wirtschaftsregionen, Hotels, Flughäfen, Reedereien
und der Tourismusbranche bietet der internationale Filmwettbewerb eine
Plattform, ihre Filme einem internationalen Publikum auf der
Internationalen Tourismusbörse im ITB - Cinema zu präsentieren. Dem
Besten der besten Beiträge wird alljährlich der „DIAMOND AWARD“
verliehen.
Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung Ernst Hinsken übernahm
wieder die Schirmherrschaft des Filmwettbewerbs und sprach ein großes
Lob für die Idee und Durchführung des ITB-Cinema aus. Wörtlich:
Persönlichkeiten wie Wolfgang Ja Huschert, Gründer und Präsident von
"Das Goldene Stadttor" brauche Deutschland und bringen es voran. Dieser
Wettbewerbsgründer hat 18mal den Bundeswirtschaftsfilmpreis und über 150
internationale Preise gewonnen.
Deshalb kommen jährlich mehr Einreichungen für die zehn Kategorien. 2009
waren es 94 Beiträge aus allen Ländern der Welt, die den 40
internationalen Jurymitgliedern aus Reisemarketing, Botschaften, Medien,
Film und Werbung vorlagen. Ingo Hoppe, der RBB - Moderator der Berliner
Abendshow führte durch die Veranstaltung, Regine Sixt machte ihre
Aufwartung, und Fritz Pleitgen, Duisburger und ehemaliger Intendant des
WDR und Schirmherr der "Ruhr 2010" für unsere Region, nahm den 2. Preis
entgegen, nachdem die Stadt Berlin überraschend mit Gold bewertet wurde.
„Für den Sonderpreis, den die neue Duisburg Präsentation nunmehr
erhielt, waren u.a. Inhalt und Kreativität sowie die völlig neue Machart
ausschlaggebend,“ so Wolfgang Huschert!
„Neben den Sponsoren sei auch den Mitarbeitern der Duisburger Touristik
Information und der ausführenden Produktionsfirma zu danken!“, fügte DMG
Chef Uwe Gerste hinzu. Und Kulturdezernent Karl Jansen hob die Stärken
und positiven Aspekte Duisburgs, die der Film präsentiert, noch einmal
besonders hervor! Eine Ergänzung der Themen sei möglich und der Film
zeigt die Qualitäten unserer Heimatstadt und das es sich lohnt, nach
Duisburg zu kommen! Wer sich einen Eindruck von dem preisgekrönten Werk
machen möchte, findet dieses unter folgender Adresse:
www.visit-duisburg.de
HaMo
Buddhismus –Exkursion zum Pauenhof
Zu einer Exkursion zum Buddhistischen Zentrum Pauenhof lädt die
Volkshochschule am Samstag, 25. April, 9.15 bis
15.45 Uhr, ein. 1991 entstand auf dem 300 Jahre alten Gutshof
am Niederrhein das Zentrum, das sich um die Vermittlung des Buddhismus
in der westlichen Kultur bemüht. Lehrer vermitteln hier authentische,
buddhistische Lehre und Praktiken. Dabei öffnet man sich bewusst für
alle Schulen des Buddhismus. Der Laienmönch Rainer Spallek begleitet die
Exkursion. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro. Mittagessen und ein
kleiner Imbiss kosten 6 Euro. Vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Weitere Informationen gibt es unter (0203) 283-4187.
Word 2007: Tabellen, Dokumentenvorlagen
und weitere Funktionen der Textverarbeitung
Das Arbeiten mit Tabellen, Formularen und Dokumentenvorlagen steht im
Mittelpunkt des Wochenendseminars der Volkshochschule am
Freitag, 3. April, von 19 bis 21.15 Uhr
und am Samstag, 4. April, von 10 bis 17 Uhr in der Königstrasse 47in
Duisburg-Mitte. Die Beherrschung dieser Funktionen kann die
Texterstellung erheblich verbes-sern. Grundkenntnisse in der
Textverarbeitung sind Teilnahmevoraussetzung. Die Gebühr beträgt 45
Euro.
"Wiedereinstieg nach der Familienphase"
Am Donnerstag, den 2. April 2009,
informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der
Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den
"Wiedereinstieg nach der Familienphase". In der Zeit von
9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im
Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33,
47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus
der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den
Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen
Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit
erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden
können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist
kostenlos.
40 Millionen Pkw--Personenkraftwagen in
Privathaushalten
Insgesamt 40 Millionen Personenkraftwagen (Pkw) gab es Anfang 2008 nach
den aktuellen Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe in
den privaten Haushalten in Deutschland. Dies teilt das Statistische
Bundesamt (Destatis) anlässlich der vom 28. März bis 05. April
stattfindenden Messe AMI ? Automobil International in Leipzig mit. Im
Vergleich zum Jahr 2003 war das ein Zuwachs von 1,3 Millionen
Fahrzeugen. Mit + 3,4% fiel dieser Zuwachs geringer aus als im
Fünfjahreszeitraum 1998 bis 2003 (+ 8,7%).
Bahngüterverkehr: + 2,8% im Gesamtjahr 2008, aber Rückgang zum
Jahresende
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, transportierten die
Eisenbahnunternehmen auf dem deutschen Schienennetz im Jahr 2008 mit
insgesamt 371,3 Millionen Tonnen 2,8% mehr Güter als im Vorjahr.
Allerdings verringerte sich das Wachstum ? nach Zuwächsen von über 5% im
ersten Halbjahr ? im dritten Quartal auf 3,8%, im vierten Quartal (?
0,6%) wurde das Vorjahresergebnis nicht erreicht. Im Dezember 2008 wurde
ein Rückgang von 4,8% errechnet.
ZDF-Fernsehgottesdienst zum 50. Jahrestag der Kindernothilfe
Was ich glaube - Leidenschaft für Gottes Kinder
Ein evangelischer Gottesdienst rundet das Fest-Wochenende anlässlich
des 50. Jubiläums der Kindernothilfe ab: Von 9.30 bis 10.15 Uhr sendet
das ZDF am Sonntag, dem 29. März live aus der Jesus-Christus-Kirche in
Duisburg-Buchholz einen Gottesdienst unter dem Motto "Was ich glaube -
Leidenschaft für Gottes Kinder". Pfarrer und Vorstandsvorsitzender der
Kindernothilfe Dr. Jürgen Thiesbonenkamp wird zusammen mit Pfarrerin Ute
Sawatzki und Pfarrer Dietrich Köhler-Miggel den Gottesdienst halten.
Jugendliche und Erwachsene der Gemeinde gestalten den Gottesdienst mit.
"Der 50. Jahrestag der Kindernothilfe ist für uns ein Anlass zu feiern
aber auch ein Grund, um inne zu halten und zu danken", so Dr. Jürgen
Thiesbonenkamp. Im Gottesdienst kommen stellvertretend drei junge
Menschen zu Wort, die Gewalt gegen Kinder, Ausbeutung und Armut am
eigenen Leibe erfahren haben. Doch Florence aus Uganda, Mahalakschmi aus
Indien und Guillermo aus Honduras stehen zugleich für viele, die durch
Unterstützung der Kindernothilfe zu einem selbstbestimmten Leben
gefunden haben. Die musikalischen Teile des Gottesdienstes gestalten ein
Projektchor, die Sängerin Njeri Weth sowie der Marimbaphon-Spieler
Thomas Klecher.
Den Auftakt zum Jubiläumsjahr macht die Kindernothilfe mit einem
feierlichen Festakt am Freitag, dem 27. März, in der Duisburger
Mercatorhalle. Festrednerin ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Über
1.700 Gäste aus aller Welt werden erwartet, darunter Christina Rau,
Norbert Blüm, die Pop-Gruppe Reamonn und viele andere. Die
Kindernothilfe wurde 1959 in Duisburg mit dem Ziel gegründet, Not
leidenden Kindern in Indien zu helfen. Im Laufe der Jahrzehnte ist sie
zu einem der größten christlichen Kinderhilfswerke in Europa gewachsen.
Heute erreicht die Kindernothilfe rund 568.245 Kinder und Jugendliche in
1017 Projekten in 28 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und
Osteuropas.
Drachen in der Kulturgeschichte
Der Drache, ein Menschen fressendes Wesen, das feuerspeiend durch das
Land zieht, so sehen ihn die meisten Europäer. In Asien bringt der
Drache Glück, auf seinem Rücken sollte das eigene Haus stehen. Auch
Australier und Südamerikaner kennen Drachengeschichten. Daniel Beuthner
und Dr. Claudia Kleinert unternehmen am
Donnerstag, 2. April, um 18.30 Uhr in der Volkshochschule,
Königstraße 47, Duisburg-Mitte, eine Weltreise durch die
Kulturgeschichte mit Drachen. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5
Euro.
Erfahrungsbericht über Straßenkinder in
Honduras an Duisburger Schulen
Dr. Elmer Villeda, Arzt und Koordinator des Kindernothilfe-Programms in
Honduras, wird am Dienstag, 31. März, das Elly Heuss-Knapp-Gymnasium
sowie das St. Hildegardis-Gymnasium besuchen. Begleitet wird er von
Guillermo Ramos, ein 13-jähriger Junge aus dem
Straßenkinder-Schutzhaus-Projekt „Casa Alianza“ in der honduranischen
Hauptstadt Tegucigalpa. Sie werden über die Situation von Straßenkindern
in dem kleinen, von Gewaltproblemen erschütterten mittelamerikanischen
Land berichten. Die Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern sind
Teil des Kooperationsprogramms zwischen der Stadt Duisburg als
Städtepartner von San Pedro Sula in Honduras und der Kindernothilfe.
Den 13-jährige Guillermo verbindet viel mit Duisburgs Partnerstadt San
Pedro Sula. Er ist in den Armenvierteln dieser Großstadt aufgewachsen.
Dr. Ellmer Villeda und Guillermo Ramos sind bereits ab 25. März in
Duisburg, um zusammen mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel und
zahlreichen anderen Gästen am Festakt zum 50-jährigen Bestehen der
Kindernothilfe in der Mercatorhalle (27. März) sowie an dem
Fernsehgottesdienst aus gleichem Anlass am 29. März in der
Jesus-Christus-Kirche in Buchholz mitzuwirken.
Mehr Unfälle, aber 20% weniger
Verkehrstote im Januar 2009
Nach vorläufigen Ergebnissen wurden im Januar 2009 von der Polizei rund
190 800 Straßenverkehrsunfälle aufgenommen, 7,6% mehr als im
entsprechenden Vorjahresmonat. Dieser Anstieg ist vor allem auf die
Sachschadensunfälle zurückzuführen, die um 10,4% auf 171 400 gestiegen
sind. Dagegen wurden 12,4% weniger Unfälle mit Personenschaden (19 400)
gezählt. 281 Verkehrsteilnehmer kamen im Januar 2009 bei Unfällen auf
deutschen Straßen ums Leben, 20% oder 72 Personen weniger als im Januar
2008. Auch die Zahl der Verletzten ist um 11% auf 25 100 zurückgegangen.
Grund für diese Unfallentwicklung dürfte das kalte Winterwetter im
Januar gewesen sein. Bei winterlichen Straßenverhältnissen werden
insgesamt mehr Unfälle registriert, diese sind aber häufiger weniger
folgenschwer, da nicht so schnell gefahren wird und weniger
Zweiradfahrer unterwegs sind.
2007: 1,61 minderjährige Kinder je Familie
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gab es im Jahr 2007 in
Deutschland 8,6 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern. In diesen
Familien lebten insgesamt 13,8 Millionen Kinder unter 18 Jahren, im
Durchschnitt also 1,61 Kinder je Familie. Zehn Jahre zuvor (April 1997)
waren es durchschnittlich noch 1,65 Kinder. Das zeigen die Ergebnisse
des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa. |
|
Mittwoch, 25. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Erneute Vollsperrung der
Karl-Lehr-Straße im Dellviertel
Die Karl-Lehr-Straße im Dellviertel wird ab kommenden Montag, 30.
März, um 6 Uhr zwischen Wegnerstraße und Düsseldorfer Straße komplett
gesperrt. Dies gilt für alle Verkehrsteilnehmer, also auch für Radfahrer
und Fußgänger. Die Sperrung ist im Zusammenhang mit dem Brückenbau im
Verlauf der A 59 erforderlich. Sie wird voraussichtlich am Mittwoch, 1.
April, um 19 Uhr wieder aufgehoben.
Baustelle Ruhrorter Straße
Ab kommenden Montag, 30. März, arbeiten die Stadtwerke Duisburg auf der
Ruhrorter Straße Höhe Vinckeweg an ihrer Gas- und Wasserleitung. Da sich
die Baustelle im Geh- und Radwegbereich befindet, müssen diese auf die
Fahrbahn verlegt werden. Hierdurch entfällt die rechte Fahrspur in
Fahrtrichtung Ruhrort. Die Vinckekanal- und Vinckewegbrücke sollen
demnächst erneuert werden. Hierfür ist die aktuelle Baumaßnahme im
Vorfeld erforderlich. Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass es zu
Behinderungen kommen kann und bittet um Verständnis.
Fortbildung für pädagogische Kräfte der „offenen Ganztagsgrundschule“
Im
Rathaus haben Bildungsdezernent Karl Janssen (rechts) und Ralf Hörsken,
Geschäftsführer der Bildungsholding (links), den Teilnehmern einer
Qualifizierung im Rahmen der Ganztagsbetreuung die Zertifikate
überreicht.
Vom Frühjahr bis Herbst 2008 haben sich insgesamt 30 pädagogische Kräfte
der „offenen Ganztagsgrundschule“ in den Themen Pädagogische Grundlagen,
Kommunikation und Gesprächsführung, Bewegungs- und Spielangebote,
Hausaufgabenbetreuung, Arbeiten im Team, Konfliktmanagement,
Zeitmanagement und Moderation, Interkulturelle Kompetenzen, Umgang mit
Verhaltensauffälligkeiten und gesunde Ernährung in der offenen
Ganztagsschule fortgebildet. Die Qualifizierung hatte das Referat
Schulische Bildung der Bildungsholding Duisburg in Kooperation mit der
Volkshochschule (VHS) und der Verbraucherzentrale NRW angeboten.
In der Bildungslandschaft Duisburg ist der Stellenwert der
Ganztagsbetreuung an Schulen von hoher Bedeutung. Nach dem quantitativen
Ausbau der letzten Jahre soll nun die Weiterentwicklung der Qualität
hinsichtlich der pädagogischen Begleitung und Förderung Duisburger
Kinder verbessert werden. Derzeit gibt es in Duisburg 60 Grundschulen
und eine Förderschule, die den offenen Ganztag eingerichtet haben. Die
Gesamtzahl der betreuten Kinder beträgt zur Zeit 4137.
Knapp 14 Millionen Euro aus
Städtebaufördermitteln für Duisburg
Städtebauförderung: 261 Millionen Euro für lebendige Städte
Der neue Landsbauminister Lutz Lienenkämper hat heute in Düsseldorf das
Städtebauinvestitionsprogramm des Landes für 2009 vorgestellt. Danach
werden in diesem Jahr gut 300 Projekte in über 170 Kommunen und Kreisen
mit 261 Millionen Euro aus Städtebaumitteln gefördert. „Mehr als jeder
zwanzigste Euro an Städtebaufördermitteln geht nach Duisburg“, freut
sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland: „Mit diesem Geld können wichtige
städtebauliche Projekte in Angriff nehmen und über das Konjunkturpaket
II hinaus der heimischen Wirtschaft wichtige Impulse geben.“ Das Gros
der für Duisburg bewilligten Fördermittel fließt in den Grüngürtel Nord.
Es werden aber auch Projekte im Innenhafen, in Hochfeld und Hüttenheim
gefördert.
Musikalische Frühlingsreise
Mit einem musikalischen Gruß starten die Streicherensembles der
Niederrheinischen Musik- und Kunstschule am Montag, 30. März, in das
Frühjahr. Ab 18 Uhr findet im Konferenz- und Beratungszentrum „Der
Kleine Prinz“, Schwanenstraße 5 in Duisburg-Mitte ein Konzert mit den
drei Streichorchestern des Instituts statt.
Die Violinos, kleine Geiger und Cellisten zwischen fünf und sieben
Jahren, begrüßen die warme Jahreszeit mit neu arrangierten Stücken wie
„Die Tante aus Marokko“ oder „Süße und saure Drops“. Anschließend
begeben sich die mini–strings auf eine „Tonleiter – Reise“ durch die
Jahrhunderte und den Abschluss macht das Jugendsinfonieorchester mit der
Peer Gynt Suite von E.Grieg. Der Eintritt ist frei.
Yehudi Menuhin - Live Music Now –
Konzert
Die Stipendiaten der Folkwanghochschule Essen, Fr. Heidi Losujärvi
(Akkordeon) und Hr. Kilian Fröhlich (Violoncello) geben am Mittwoch, den
25.03.2009 ab 16.00 Uhr im Johanniter-Stift Duisburg auf der Wildstraße
ein Konzert der Extraklasse.
Neben bekannten Stücken von Bach erwartet die Zuhörer ein eher
ungewöhnliches Programm. Astor Piazollas „le grand Tango“ sowie Werke
von Colombo / Murena (der König des Swings am Akkordeon) und ein
Flamenco Taguells laden den Zuhörer einträumerisch in ferne Lande zu
reisen. Der Eintritt ist kostenfrei.
Selbsthilfekurs für Autofahrerinnen und
Autofahrer
Einen Selbsthilfekurs für Autofahrerinnen und Autofahrer bietet die
Volkshochschule ab 27. April an vier
Montagen jeweils in der Zeit von 18 bis 21 Uhr in Duisburg-Duissern an.
Die Teilnehmer erwarten Infos über Funktion und Aufbau des Autos,
Wartung und Pflege sowie kostengünstige Beschaffung und umweltbewusstes
Verhalten. Notwendige Maßnahmen beim alltäglichen Gebrauch eines Autos,
insbesondere bei Schwierigkeiten und Pannen, werden ebenso erklärt wie
das Reparieren mit einfachen Hilfsmitteln. Unter Anleitung werden
einfache Reparaturen selbst durchgeführt. Vorkenntnisse sind nicht
erforderlich.
Bruttomonatsverdienste 4. Quartal 2008:
+ 2,5% auf 3 127 Euro
Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente im produzierenden
Gewerbe und im Dienstleistungsbereich in Deutschland im vierten Quartal
2008 durchschnittlich brutto 3 127 Euro im Monat. Das waren 2,5% mehr
als im vierten Quartal 2007. Der Verbraucherpreisindex stieg in diesem
Zeitraum um 1,7% und damit um 0,8%-Punkte geringer als die Verdienste.
Im früheren Bundesgebiet betrug der durchschnittliche
Bruttomonatsverdienst 3 246 Euro (+ 2,4%), in den neuen Ländern 2 366
Euro (+ 2,7%).
Natur-Motive basteln mit Köpfchen. Für Kinder ab 4 Jahre:
Bastelt Bauernhof- und Waldtiere und erfahrt nebenbei Wissenswertes über
die Natur
Am: Samstag, 25.04.2009 von11.00 - 16.00 Uhr in der Mayersche
Buchhandlung im Forum Duisburg - Eintritt: frei
Zeit zum Trödeln und Träumen ist im Kinderalltag genauso wichtig wie
Bewegung und Spiel. Selbst kleinere Kinder haben heute teilweise schon
so einen vollen Terminkalender wie Erwachsene. Sie brauchen die
Möglichkeit, aus diesem anstrengenden Alltag auszusteigen. Das kann mit
Stilleübungen sein, mit Vorlesen oder auch mit Basteln und sich ganz in
diese Welt hinein versenken. Kreativität ist den Kindern angeboren,
gepaart mit einer unglaublichen Fantasie. Nur wenig Material reicht aus,
und die tollsten Dinge werden daraus kreiert. Durch Schneiden, Malen und
Kleben erschaffen sie begreifbare Dinge, die das Selbstwertgefühl
stärken und gleichzeitig spielerisch Fähigkeiten einüben, Dinge in
Zusammenhang setzen und Erfolgserlebnisse bekommen. Durch Basteln die
Welt begreifen: Mit den einfachsten Materialien werden Schweine,
Kätzchen, Pferde, Wildschweine und andere Bauernhof- und Waldtiere
gebastelt. Und ganz nebenbei erfahren die Kinder Wissenswertes über das
Leben auf dem Land.
Künstler im Straßenverkehrsamt:
„Halbwertszeit“
In
der Reihe „Künstler im Straßenverkehrsamt“ sind vom 27. März bis 23.
Juni Bilder von Karin und Sarah Dauenheimer zu sehen. „Halbwertszeit“
lautet der Titel ihrer Ausstellung im Verwaltungsgebäude an der
Ludwig-Krohne-Straße 6 in Duisburg-Duissern.
Die Gemälde, Grafiken, Collagen und Objekte
können zu den üblichen Öffnungszeiten montags, mittwochs und donnerstags
von 8 bis 16 Uhr sowie dienstags und freitags von 8 bis 13 Uhr
besichtigt werden. Die Eröffnung ist am 27. März um 17 Uhr.
4. Quartal 2008: Exportrückgang um 6,0%
Die deutschen Ausfuhren gingen im vierten Quartal 2008 im Vergleich
zum Vorjahresquartal um 6,0% auf insgesamt 233,8 Milliarden Euro
zurück. Preisbereinigt sanken die Ausfuhren im gleichen Zeitraum um
7,8%. Für das Gesamtjahr 2008 ergab sich ein Anstieg der Exporte
gegenüber dem Jahr 2007 um 3,1% auf insgesamt 994,9 Milliarden Euro.
Preisbereinigt erhöhten sich die Ausfuhren 2008 um 1,9%.
2,9% weniger Gründungen größerer
Betriebe im Jahr 2008
Im Jahr 2008 wurden rund 149 000 Betriebe gegründet, deren
Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche
Bedeutung schließen lassen. Das waren 2,9% weniger als im Vorjahr.
Januar 2009: Aufträge im Bauhauptgewerbe real ? 24,4% zum Vorjahr
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verzeichnete das
Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr tätigen Personen) im Januar
2009 in Deutschland preisbereinigt 24,4% niedrigere Auftragseingänge als
im Januar 2008. Die Baunachfrage nahm im Hochbau um 30,9% und im Tiefbau
um 16,8% ab.
|
|
Dienstag, 24. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Gesine Schwan in Duisburg
Die Kandidatin der SPD für das Amt der Bundespräsidentin, Gesine Schwan,
wird gemeinsam mit der SPD-Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen,
Hannelore Kraft, heute in Duisburg sein.
|
 |
 |
|
Schwans erster Blick in die
Moschee. Von links: Gemeindevorsitzender Mehmet Özay,
Islamlehrer Ali Topcuc, OB-Kandidat Jürgen C. Brand (SPD),
Gesine Schwan, SPD-Kandidatin
für das Amt des Bundespräsidenten, die SPD-Landesvorsitzende
Hannelore Kraft und die Geschäftsführerin der
Begegnungsstätte Zülfiye Kaykin Fotos Manfred Schneider |
Die Behördennummer: Ab heute gilt die
Rufnummer 115
Ab heute können fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen ihre
Verwaltung direkt über die kurze Telefonnummer 115 erreichen, bundesweit
ca. zehn Millionen. "Unter diesem Anschluss erhalten die Anrufer schnell
die gewünschten Informationen und Dienstleistungen", kündigte der
nordrhein-westfälische Innenminister Dr. Ingo Wolf in Düsseldorf an.
Die Städte Aachen, Arnsberg, Bad Salzuflen, Bielefeld, Bonn, Dortmund,
Düsseldorf, Duisburg, Frechen, Köln, Mülheim/Ruhr und Wuppertal, der
Kreis Lippe, der Rhein-Erft-Kreis, der Landschaftsverband Rheinland und
die Staatskanzlei mit dem Bürger- und Service-Center "Call NRW" nehmen
an dem bundesweiten Modellprojekt für diese einheitliche
Behördenrufnummer teil. Weitere Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen
sollen im Mai folgen. "Die große Beteiligung aus Nordrhein-Westfalen
zeigt, dass unsere Verwaltungen bei Bürgerorientierung und Kundennähe
bundesweit spitze sind", sagte der Innenminister.
Viele dezentrale telefonische Bürgerservices von Kommunen, Ländern und
Bund wurden für die einheitliche Behördenrufnummer intelligent vernetzt,
so dass zum Beispiel Öffnungszeiten und Zuständigkeiten für bestimmte
Anliegen, aber auch Basisinformationen zu Themen wie
Grundsicherungsleistungen, Kinderbetreuung oder Einbürgerung direkt
abrufbar sind. Möglichst viele der Bürgeranfragen sollen sofort von den
Service-Zentren beantwortet werden. Wolf: "Die Verwaltungen können so
auch ihre Ressourcen schonen." Es ist aber auch eine Aufnahme und
Weiterleitung der Anfrage an die zuständige Stelle vor Ort möglich. Die
Erfahrungen den Modellregionen werden im Anschluss an das Projekt
gesammelt und ausgewertet.
115
auch in Duisburg gestartet
Mit dem Start des Pilotprojekts "Einheitliche Behördenrufnummer D-115"
können ab sofort rund 10 Millionen Bürgerinnen und Bürger unter der
Telefonnummer 115 Behörden der öffentlichen Verwaltung erreichen.
Duisburg hat mit den Erfahrungen seines Callcenters die Entwicklung der
neuen Servicenummer begleitet und nimmt als eine der 30 Modellregionen
in Deutschland am Projekt teil.
Baumpflanzung Uniparkplatz
Schülerinnen
und Schüler der Mozartschule benutzten die Schaufel
Eine orkanartige Böe hat im vergangenen Jahr eine etwa 200-jährige,
vierstämmige Buche abgebrochen und eine große Lücke im Waldbestand
hinterlassen. Gemeinsam mit Kindern der Klassen 1 B und 1 C der
Mozartschule pflanzt das Amt für
Umwelt und Grün nun neue Bäume. Insgesamt müssen 715 Stieleichen und 140
Hainbuchen gesetzt werden. Als Belohnung für die Arbeit der kleinen
Waldfreunde wurde anschließend auf einem Lagerfeuer ein leckerer Kakao
gekocht. Betreut wurden die Schülerinnen und Schüler von Stadtförster
Stefan Jeschke.
Belohnung nach der harten Arbeit: Kakao am Lagerfeuer. Betreuerin
Eynur Canga füllt die Becher der 40 Schülerinnen und Schüler. Im
Hintergrund warten Stadtförster Stefan Jeschke (li.) und Susanne
Stölting vom Umweltdezernat auf ihre Ration
Unter der "Mithilfe" von Waldfacharbeiter
Jonathan Mann (Bild rechts) bohrt Jakob ein Loch in den Waldboden
Weiße Riesen ein Thema im Seniorenbeirat
Früher hatte Homberg-Hochheide ein schlechtes Image. Leerstehende
Gebäude (Weiße Riesen) gehörten genauso dazu wie Jugendbanden. Polizei
und Ordnungsamt sorgten inzwischen für Ruhe. Ein Gebäude auf der
Hanielstraße, nämlich des kleinste der Hochhäuser, wurde inzwischen von
einer Investorengruppe namens Nudus Immobilienvermittlung gekauft. Es
wird derzeit umgebaut, renoviert und so zu neuem Wohnraum umgebaut.
Eine barrierefreie Bauweise, Hilfs- und Servicedienste im Haus,
Fußbodenheizung, energiesparende Fensterelemente und ein Empfangsservice
am Eingang werden als attraktiv für Senioren angepriesen. "Es sind schon
etliche Wohnungen vermietet. Die neuen Mieter können allerdings erst im
Sommer einziehen," berichtet Orla-Maria Wunderlich von der Caritas, die
im Seniorenbeirat bei seiner Sitzung am 23. März für dieses Projekt
wirbt. "Wir werden keine Pflegestation dort einrichten. Wir haben zwar
keinen Einfluss darauf, wer einzieht; es sollte aber darauf geachtet
werden, dass es eine gute Mischung gibt." Wer nähere Informationen dazu
sucht, erhält sie beim Caritaszentrum Homburg, Marienstraße 6 in 47198
Homberg. Telefon: 02066 - 416840. Andreas Rüdig
Diskussionsforum Stadtentwicklung im Dialog: „Wissenschaftsstandort
Duisburg“
„Wissenschaftsstandort Duisburg“ lautet das Thema am Dienstag, 31. März,
um 19 Uhr beim nächsten Diskussionsforum „Stadtentwicklung im Dialog“ im
Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der
Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte. Nach der Begrüßung durch
Oberbürgermeister Adolf Sauerland erwartet die Besucher zunächst ein
Impulsreferat von Harald K. Lange, Leiter Bau- und Liegenschaftsbetrieb
NRW Niederlassung Aachen.
Die Gesprächsteilnehmer des Forums sind Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor
der Universität Duisburg-Essen, Stadtentwicklungsdezernent Jürgen
Dressler, Prof. Dr. Dieter Grunow, Geschäftsführender Direktor des
Rhein-Ruhr Instituts für Sozialforschung und Politikberatung e. V.,
sowie Martin Florack, M. A., Universität Duisburg-Essen. Die Moderation
hat Willi Mohrs von der WAZ Duisburg.
Duisburg hat eine bewegte Hochschulgeschichte. Die bereits 1655
gegründete Universität wurde durch Friedrich Wilhelm III. am 18. Oktober
1818 offiziell aufgehoben. Große Teile der Duisburger
Universitätsbibliothek wurden in die neu gegründete Universität Bonn
verlagert. 1891 siedelte die Rheinisch-Westfälische Hüttenschule von
Bochum nach Duisburg, die 1938 in „Staatliche Ingenieurschule“ umbenannt
wurde. 1960 wurde die Pädagogische Akademie aus dem nahe gelegenen
heutigen Kettwig nach Duisburg verlagert und erhielt 1968 den Namen
„Pädagogische Hochschule Ruhr“. Diese Hochschule und die Maschinenbau-
und Hüttenschule bildeten den Grundstock zur Gründung der
„Gesamthochschule Duisburg“ im Jahre 1972. Den Namen
„Gerhard-Mercator-Universität“ erhielt sie 1994. 2003 wurde die Fusion
der Hochschulen Essen und Duisburg zur Universität Duisburg-Essen
vollzogen.
Der Campus Duisburg, eingebunden in den gewachsenen Stadtteil Neudorf,
hat sich in den letzten Jahren zu einem Wissenschaftszentrum
weiterentwickelt. Neben den Instituten der Universität konnten weitere
wissenschaftliche Forschungseinrichtungen angesiedelt werden. Der
Standort entwickelt sich schwerpunktmäßig neben der gesellschafts- und
wirtschaftswissenschaftlichen Ausrichtung zu einem natur- und
ingenieur-wissenschaftlich orientierten Campus Duisburg weiter. Die
Stärkung des Hochschulstandortes Duisburg findet sich in allen
Strukturentwicklungskonzepten seit Ende der 80er Jahre. Viele
Kooperationen zwischen Stadt Duisburg und Universität belegen die enge
Zusammenarbeit und die zunehmende Stärkung des Standortes. Dennoch fehlt
Duisburg bisher das Image einer Universitätsstadt.
Die städtebauliche Akzentuierung und die Ausweisung weiterer
Flächenareale zum Ausbau des Wissenschaftsstandortes Duisburg können
deutlich zur Profilschärfung bei-tragen, wichtige Impulse zur
Strukturentwicklung der Stadt leisten und die Identifikation der
Studenten mit der Stadt Duisburg stärken. Die Verbindung zwischen
Wissenschaft und Wirtschaft kann ein wichtiger Impuls für die Stärkung
der Wirtschaftskraft und die weitere Diversifizierung der
Wirtschaftsstruktur sein. Hier gilt es, weitere Potentiale aus-zubauen.
Welche Schritte notwendig sind und wie eine städtebauliche Integration
aussehen kann, diskutieren die Experten mit Bürgerinnen und Bürgern.
Neue Wege zum Studium
Von Politik und Wirtschaft kommt in den letzten Jahren verstärkt der
Ruf nach Vereinfachung der Zugangsbedingungen zu deutschen Hochschulen.
Nicht allein der Erwerb der allgemeinen, fachgebundenen oder
Fachhochschulreife in einer Schule soll den Weg zum Studium öffnen.
Vielmehr müsse heutzutage auch Berufstätigen, die über keine der
traditionellen Hochschulzugangsberechtigungen verfügen, der Zugang zur
deutschen Hochschule ermöglicht werden. Wer bereits als Meister,
Techniker oder in anderer Führungsposition seine Kompetenz unter Beweis
gestellt habe, erfülle wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches
Studium. In Zeiten von Mangel an Fachkräften sei es für die Sicherung
und Aufwertung des Wirtschaftsstandortes Deutschland unabdingbar, neue
Potenziale zu erschließen.
Studie belegt erstmals:
Wirksame Sprachförderung durch Lehrer mit Migrationshintergrund –
Förderunterricht auch am Standort Duisburg
Stiftung Mercator legt Matching Fund in Höhe von 2,1 Millionen Euro für
nachhaltige Sicherung des Förderunterrichts auf
Schüler mit Migrationshintergrund, die im Rahmen des Projekts
„Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund“
der Stiftung Mercator sprachlich und fachlich unterstützt werden, haben
ihre Leistungen deutlich verbessert. So konnten sich beispielsweise 70
Prozent der Förderschüler mit anfangs mangelhaften und ungenügenden
Noten in Deutsch und Mathematik um mindestens eine Note steigern.
Dabei zeigt sich, dass insbesondere jene Schüler von der Förderung
profitieren, die von Förderlehrern mit gleicher ethnischer Herkunft
unterrichtet werden. Zudem fühlen sich die Lehramtsstudierenden durch
die Unterrichtspraxis besser auf ihren künftigen Beruf vorbereitet,
sowohl im Bezug auf ihre didaktischen und pädagogischen Kompetenzen als
auch im Umgang mit kultureller Vielfalt. Dies belegt eine Studie des
„europäischen forums für migrationsstudien (efms)“, Institut an der
Universität Bamberg, im Auftrag der Stiftung Mercator. Seit 2001 fördert
die Stiftung Mercator, die ihren Sitz in Essen hat, das Projekt
„Förderunterricht“ am Schulzentrum an der Kampstraße in Zusammenarbeit
mit dem Referat zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus
Zuwandererfamilien/RAA und mit Unterstützung der Universität
Duisburg-Essen.
„Wir freuen uns, dass die Zielsetzung unseres Projekts, die
Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu
erhöhen, durch die Evaluationsergebnisse bestätigt wird. Der Erfolg des
Konzepts bestärkt uns darin, das Modell „Förderunterricht“
weiterzuentwickeln und fortzuführen. Daher stellt die Stiftung Mercator
nun einen Matching Fund in Höhe von 2,1 Millionen Euro zur Verfügung.
Mit diesem Konzept sollen die Standorte nachhaltig gesichert werden“,
erläutert Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung, das
weitere Vorgehen der Stiftung Mercator. Im Rahmen des Matching Funds
wird den Projektpartnern des Förderunterrichts eine zweijährige
Anschlussfinanzierung in Aussicht gestellt, unter der Bedingung, dass
ein weiterer Träger eine Gegenfinanzierung und Fortsetzung des Projekts
sicherstellt. Die Förderunterrichtsstandorte können ab sofort ihre
Bewerbung bei der Stiftung Mercator für den Matching Fund einreichen.
„Es freut mich sehr, dass die Evaluation des Förderunterrichts die
Erfahrungen und die Ergebnisse des Projekts in Duisburg widerspiegelt.
Dadurch fühlen wir uns in unserer Arbeit bestätigt und möchten das
Projekt hier vor Ort weiterentwickeln und fortsetzen. Die Ausschreibung
der Stiftung Mercator zum Maching Fund bedeutet für uns eine große
Chance, den Förderunterricht in Duisburg weiter zu verstetigen. Die
Stadt Duisburg wird ein entsprechendes Konzept bei der Stiftung Mercator
einreichen“, so Elisabeth Pater, Leiterin des Referats zur Förderung von
Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien/RAA.
Rund 6.500 Schüler bundesweit werden seit fünf Jahren individuell von
1.500 Lehramtsstudierenden gefördert. Im Rahmen des Projekts erhalten
sie kostenfreien, außerschulischen Förderunterricht. Insgesamt
unterstützt die Stiftung Mercator das Projekt mit zehn Millionen Euro.
Internationale Studien belegen seit vielen Jahren, dass junge Menschen
mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem benachteiligt
sind. Die Grundlage für Bildungserfolg sind gute Sprachkenntnisse.
Während die frühkindliche Sprachförderung bei Kindern aus
Migrantenfamilien mittlerweile greift, fehlen entsprechende Angebote für
Schüler der Sekundarstufe I und II. Diese Lücke will das von der
Stiftung Mercator initiierte Projekt schließen.
Über die Stiftung Mercator:
Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie
initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an
Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie
Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch
interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von
Wissen und Kultur anregen.
Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen –
gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft – ihre
Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen
können. So will sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von
einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung.
Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in
besonderer Weise verbunden.
Infos zum Standort:
Seit 2001 werden jährlich mehr als 500 Schüler mit Migrationshintergrund
im Förderunterricht zusätzlich zum regulären Schulunterricht individuell
gefördert. Der Unterricht findet im Schulzentrum an der Kampstraße
statt, hier können sich die interessierten Schüler anmelden.
Studierende, die zumeist für ein Lehramt ausgebildet werden, erhalten
Lehrpraxis und können Methoden im Umgang mit heterogenen Schülergruppen
erproben.
Todesstrafe: Wenn der Staat tötet
Weltweit sterben noch immer mehrere tausend Menschen jährlich, weil sie
zum Tode verurteilt wurden. Sie werden erhängt, erschossen, enthauptet
oder vergiftet. Noch immer leben zwei Drittel der Weltbevölkerung in
Staaten, die Hinrichtungen durchführen. Alexander Bojcevic berichtet am
Montag, 30. März, um 20 Uhr im Hauptgebäude der Volkshochschule auf der
Königstraße 47 in Duisburg-Mitte über die weltweite Situation und die
Geschichte der Abschaffung der Todesstrafe. Bojcevic ist Mitarbeiter der
Menschenrechtsorganisation Amnesty International, die sich weltweit für
die Abschaffung der Todesstrafe einsetzt.
DISS: Duisburger Institut für Sprach-
und Sozialforschung
Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Behauptet zumindest der Volksmund.
Und: Kindermund tut Wahrheit kund. Ansonsten beschäftigt er sich nur
wenig mit der menschlichen Sprache. ?Wir erforschen auch die Wirkung von
Sprache, erzählt Gabriele Cleve vom DISS Duisburger Institut für Sprach-
und Sozialforschung.
Das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung gibt es seit
1987. Es möchte durch wissenschaftlich Arbeit einen Beitrag zur
Demokratisierung der teilweise erstarrten gesellschaftlichen Strukturen
leisten und damit gegen die erstarkende Restauration anarbeiten. Diese
Restauration vollzieht sich schleichend. Doch es ist zu beobachten, dass
die Bemühungen um eine ?Normalisierung deutsche Geschichte und Gegenwart
immer mehr an Boden gewinnen. Schlagworte und Konzepte wie Abbau des
Sozialstaates, Militarisierung, Wiederbesinnung auf das Nationale,
Zurückdrängung der Emanzipationsbestrebungen von Frauen, Austrocknung
des Bildungswesens, Angriffe auf die Tarifautonomie umschreiben diese
Tendenzen recht gut.
So beschreibt das DISS seine Aufgabenstellung selbst. ?Die thematischen
Arbeitsschwerpunkte des DISS liegen in den Bereichen Rassismus und
Einwanderung in die Bundesrepublik, rechtsextreme Entwicklungen, soziale
Ausgrenzung, Biopolitik / Bioethik, völkisch nationale Tendenzen sowie
Diskurstheorie / Diskursanalyse. Natürlich wandelte sich die aktuelle
Tagespolitik von Stahlkrise, Strukturwandel und Arbeitslosigkeit hin zur
Biotechnologie, Globalisierung und Börsennachrichten. Aktuelle Projekte
fassen sich mit der Nahostberichterstattung und der Green Card.
An dieser Stelle sei ein Ausflug in die Wissenschaftstheorie erlaubt.
Die Diskursanalyse ist eine Methode gesellschaftlicher Analyse. Sie
beschäftigt sich mit dem Wissensfluß und der Frage, wie mit Wissen
umgegangen wird. Was ist in den Köpfen dring? Was kann wann wo von wem
gesagt werden? Wie werden Begriffe tabuisiert? Wie kann Meinung
beeinflusst werden? Cleve gibt Beispiele. ?Nach der Erfahrung des
Nationalsozialismus und seiner fast geschäftsmäßigen Vernichtung von
Leben ist die Todesstrafe kein Thema in Deutschland. Noch in den `70er
Jahren war Asyl kein Thema in Deutschland. Anfang der neunziger Jahre
wurde dann das Asylrecht verändert. Seit den Terroranschlägen in den USA
2001 ist damit zu rechnen, dass die Asylpolitik noch restriktiver wird.
Gleichzeitig wird über Zuwanderung und Migration gesprochen. Die Green
Card wurde eingeführt. Sie eröffnet neue Perspektiven im Kampf gegen den
Rechtsextremismus, weil gut ausgebildete Menschen ins Land kommen, die
niemandem auf der Tasche liegen. dass gleichzeitig Allgemeinbildung und
Ausbildung ins Ausland verlagert wird, wird nicht weiter thematisiert.
Das DISS arbeite dabei nicht im Elfenbeinturm, wie Cleve betont. Es
veröffentlicht seine Ergebnisse sowohl in Verlagen aus auch in eigenen
Publikationsreihen. Die Ergebnisse werden durch Vorträge, Seminare,
Bildungsveranstaltungen etc. in verschiedenste Praxisfelder eingebracht.
Das DISS führt jährlich ein größeres wissenschaftliches Colloquium
durch, auf dem Wissenschaftler aus dem In- und Ausland neue
Forschungsergebnisse vorstellen. Auf dem ebenfalls jährlich
stattfindenden Workshop werden Zwischenergebnisse laufender Projekte
präsentiert und diskutiert. Das DISS versteht sich als ein Institut, das
über Kooperationen mit Wissenschaftler und / oder Institutionen diese
Arbeit bündeln möchte. Kooperationen bestehen beispielsweise mit der
Friedrich Ebert Stiftung, der Diskurswerkstatt Bochum, zur Universität
Amsterdam, dem Sprachbüro Oldenburg, der IASR (International
Organisation for the Study of Racism) sowie zur Stadt Duisburg und zur
Gerhard Mercator Universität. ?Sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit mit
der Uni: Unser Leiter, Prof. Dr. Siegfried Jäger, hat an der Uni einen
Lehrstuhl für Linguistik.
Das DISS ist ein gemeinnütziger Verein. Es finanziert sich selbst. Ein
Kreis von Förderern deckt die Grundkosten des Instituts ab. Daneben
realisieren Drittmittel und beschränkte Zuschüsse einzelne Projekte.
?Die Finanzen sind auch unser größtes Problem. Wir müssen oft
selbständig forschen, wo es geeignete Fördertöpfe für uns gibt,
umfangreiche Anträge schreiben. Hinzu kommt auch die Frage, was "tagesaktuell"
ist. Wir müssen uns schon überlegen, welche Themen sich gut "verkaufen"
lassen.
Wie wohl eine Bilanz nach 15 Jahren aussieht? Cleve: ?Wir sind
etabliert. Wir führen Projekte für Ministerien, Institutionen und
Universitäten durch. Unser Vorteil ist, dass wir nicht an Parteien usw.
gebunden sind, sondern unabhängig arbeiten können. Über die Grenzen
Duisburgs hinaus sind wir bekannter als in Duisburgs selbst. Unsere
Praktikanten kommen eher aus anderen Städten. Die Themen, an denen wir
heute arbeiten, werden auch in Zukunft wichtig und interessant sein.
Andreas Rüdig
Bauernmarkt parallel zum
Kunsthandwerkerfestival
Vom 2. bis 5. April 2009 findet das 20. Kunsthandwerkerfestival auf
der König- und Kuhstraße statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt
am Donnerstag, 2. April 2009, und am Samstag, 4. April 2009, um einige
Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und
Tourist Information aufgebaut.
Die Händlerinnen und Händler werden dort mit ihrem gewohnt guten und
erzeugernahen Sortiment am Donnerstag und Samstag zwischen 10:00 und
18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so dass an beiden Tagen durch
den Bauernmarkt und das Kunsthandwerkerfestival ein doppelter Anreiz
besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen. |
|
Montag, 23. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Wanheim-Angerhausen:
Einbahnstraßenregelung
„Am Steinbergshof“ wird umgedreht
Im November 2008 hatte die Bezirksvertretung Süd die Umkehr der
Einbahnstraßenregelung „Am Steinbergshof“ beschlossen. Am kommenden
Mittwoch, 25. März 2009, wird dieser Beschluss umgesetzt. Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg werden die Beschilderung entsprechend
ändern. Zukünftig kann von der Straße Am Knevelshof in die Straße
eingefahren werden. Die Einfahrt aus der Heiligenbaumstraße ist dann
nicht mehr möglich.
Vollsperrung der Warbruckstraße in
Marxloh
Wegen eines Wasserrohrbruchs muss die Warbruckstraße ab Dienstag,
24. März, für etwa zwei Wochen für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden.
Die Baustelle befindet sich im Einmündungsbereich Weseler Straße. Die
Sperrung gilt für beide Fahrtrichtungen. Aus Richtung Johannismarkt
können Anlieger in die Warbruckstraße einfahren. Umleitungsempfehlungen
werden ausgeschildert.
PTA-Lehranstalt hat noch freie
Ausbildungsplätze zur Pharmazeutisch Technischen Assistentin
Die PTA-Lehranstalt der Stadt Duisburg sucht noch Bewerberinnen für die
Ausbildung zur Pharmazeutisch Technischen Assistentin. „Ein Traumberuf
für Frauen, die Familie gründen wollen!“, so wirbt Helga Hochkamer,
Leiterin der von der Stadt getragenen PTA-Lehranstalt Duisburg, für die
kurze, fundierte Ausbildung und, so Hochkamer weiter, „einen
garantierten Arbeitsplatz in einem vielseitigen Beruf“.
Die Zahl der Arbeitsplätze für PTA steigt in den Apotheken
kontinuierlich an, was verständlich ist angesichts der Alterspyramide
und damit steigender Zahl an kranken Menschen. Viele PTA arbeiten
Teilzeit und können so den Traum von Kindern und Beruf verwirklichen.
Helga Hochkamer: „Wir verfügen über eine moderne Laborausstattung, eine
`Übungsapotheke´ mit modernster Software, eine optimale Lage am
Ostausgang des Hauptbahnhofs und feiern dieses Jahr unser 40-jähriges
Bestehen.“ Bewerbungen für den neuen Lehrgang, der am 1. September
beginnt, werden ständig entgegen genommen.
Die Ausbildung zur PTA ist breit gefächert. Theoretisch werden die
Grundlagen der Naturwissenschaften erarbeitet, die man für das
Verständnis von Arzneimittelherstellung und -wirkung benötigt. Das
Wissen über die Arzneistoffe steht im Vordergrund, denn bei der Abgabe
einer Medikamentenpackung sind Kenntnisse über Wirkung, Nebenwirkungen,
Gegenanzeigen und Einnahmehinweise notwendig. Das ist der
„pharmazeutische“ Zweig der Ausbildung, die zwei Jahre lang in
schulischer Form an einer Lehranstalt stattfindet. Der „technische“ Teil
wird gleichzeitig im Labor erlernt: chemische Analysenmethoden,
physikalische Prüfungen, Mikroskopieren von Drogen und ganz besonders
das Herstellen von Rezepturen, also von Teegemischen, Salben, Gelen,
Kapseln, Zäpfchen, Augentropfen. Im Anschluss folgt ein halbjähriges
Praktikum in einer Apotheke. Schnell noch ein Examen zur Apothekenpraxis
und frau ist nach zweieinhalb Jahren staatlich geprüfte PTA.
Bewerbungsvoraussetzungen sind mindestens ein mittlerer
Bildungsabschluss, Spaß an Naturwissenschaften, ausgeprägte
Fingerfertigkeit, verantwortungsvolles und sorgsames Arbeiten für die
Abgabe und Herstellung von Arzneimitteln. Auch Kommunikationsfähigkeit,
um ein gutes Beratungsgespräch führen zu können bei der Abgabe von
Arzneimitteln, Einfühlungsvermögen und karitatives Bewusstsein,
Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit sowie Freude an der Arbeit wären
wünschenswert.
Mehr Infos unter www.pta-lehranstalt-duisburg.de oder 0203/31733-2700
bei der PTA-Lehranstalt Duisburg, im Gertrud-Bäumer-Berufskolleg,
Klöcknerstraße 48-50, Duisburg-Neudorf.
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
Ich habe mehr als 800.000 Blätter. Fast 300 Jahre alt, bin ich jetzt
fast am Ende meines natürlichen Lebens. Noch ein paar Daten über mich?
Ich bin über 40 Meter hoch. Meine Gesamtwurzellänge beträgt über 23 km.
Ich decke den Sauerstoffbedarf von etwa 50 Menschen. Ich filtere nämlich
pro Jahr mehr als 1 Tonne Staub aus der Luft und verdunste ca. 400 Liter
Wasser pro Tag. Gleichzeitig beherberge ich 7.000 Tierarten. Wer sich um
mich kümmert? Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). In Duisburg
ist es Günter Schepers. ?Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt aus der
Forstwirtschaft. Wenn der Mensch in die Natur eingreift, ist er dafür
verantwortlich, dass auch ein bestimmter Bestand an Pflanzen und Tieren
erhalten bleibt, so Schepers.
Die SDW engagiert sich aktiv für mehr Wald und Natur. Ihre
Aufforstungsprojekte und Pflanzaktionen besonders in Ballungsräumen und
waldarmen Regionen dienen der Waldvermehrung und der Artenvielfalt. Mit
Heckenpflanzungen, der Renaturierung von Flächen oder der Anlage von
Feuchtgebieten unterstützt sie die Landschaftspflege und hilft der
Natur.
Neben der Umweltpädagogik ist die intensive Öffentlichkeitsarbeit ein
weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit. In Zusammenarbeit mit
Wissenschaftlern erstellt die SDW Studien und Informationsschriften,
beispielsweise zu den Waldverhältnissen, zur Wald-, Forst- und
Holzwirtschaft oder zur Naturentfremdung der Jugend. Hinzu kommt eine
intensive Pressearbeit.
Über das Internet bietet die SDW eine Fülle von Informationen zur ihrer
Arbeit, zu aktuellen Umweltthemen und Veranstaltungen. Auf Messen,
Tagungen und Umweltmärkten präsentiert die SDW ihr Leistungsangebot rund
um den Wald- und Naturschutz.
Als Mitbegründer der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt, der
Dachorganisation verschiedener Umwelt- und Naturschutzverbände in NRW,
beteiligt sich die SDW an natur- und landschaftsrelevanten Planungen und
entwickelt hier Perspektiven. Auf regionaler Ebene ist die SDW in den
Landschaftsbeiräten aktiv, überregional arbeitet sie in verschiedenen
bundesweiten Organisationen mit, um im Rahmen eines Interessen
Netzwerkes dem Natur- und Landschaftsschutz angemessenes Gehör zu
verschaffen.
Der Wald ist ein prägendes Element unserer Landschaft. Während er in
früheren Zeiten die Menschen mit Nahrung, Bau- und Heizmaterial
versorgte, sind heute vor allem seine Funktionen für das Klima, den
Boden und den Wasserhaushalt von besonderem Wert. Als
Kohlendioxidspeicher, aber auch als Lieferant des Kohlendioxidneutralen
Energieträgers und nachwachsenden Rohstoffes Holz gerät der Wald wieder
zunehmend ins Blickfeld.
Für den Natur-, Biotop- und Landschaftsschutz ist der Wald im vernetzten
Ökosystem unverzichtbar. Ihn zu schützen, ihn dauerhaft in seinem
Bestand zu sichern und schonend zu bewirtschaften ist für die Gestaltung
eines gesunden Lebensraumes von elementarer Bedeutung.
So beschreibt die Schutzgemeinschaft sich und ihre Arbeit. Doch was
heißt das nun für die Praxis vor Ort? ?Wir betreiben beispielsweise
Industriebegrünung, erzählt Schepers. ?Wir pflanzen Einzelbäume, Hecken,
aber auch kleine Wäldchen. In Duisburg gehören etwa 100 Mitglieder der
SDW an. Vor einiger Zeit startete ich eine Aktion, bei der ich alle
Mitglieder fragte, wie ihr Wohnumfeld weiter begrünt werden kann. Auch
wenn nicht jedes Mitglied antwortete, war die Aktion doch ein Erfolg.
Wir konnten diverse Bäume pflanzen. Waldjugendspiele und eine Rollende
Waldschule sollen Jugendlichen den Wald näher bringen. ?Viele
Jugendliche haben den Bezug zur Natur verloren. Wir möchten sie
spielerisch wieder mit dem Wald und seinen Tieren bekannt machen. Wenn
wir das schaffen, ist mir nicht mehr um den Wald bange.
Etwa 2.500 ha Waldfläche gibt es in Duisburg. Nur zur Erinnerung: 1
Hektar sind 10.000 Quadratmeter. Die Hälfte davon ist in städtischem
Besitz, der Rest Privatwald. 90 % sind Laubholz. ?Eine strenge
Umweltgesetzgebung und städtische Auflagen sorgten dafür, dass die
Umweltverschmutzung, insbesondere die Luftverschmutzung, in den
vergangenen 20 Jahren stark zurückging, erzählt Schepers, selbst
pensionierter städtischer Forstbeamter. ?Staub und grober Dreck kann
durch einfache Filter herausgefiltert werden. Hinzu kommen die
Aktivfilter, die die Luft von Schwermetallen und anderen Schadstoffen
säubern. Aktivfilter sind teuer; trotzdem investierte die lokale
Industrie hier viel. Wenn die Industrie so weitermacht wie in den
vergangenen 10 Jahren, ist Duisburg bald Luftkurort.
3.000 Kubikmeter müssen jedes Jahr geschlagen werden. Das ist gesetzlich
so vorgeschrieben. Es macht aber auch Sinn. So sorgen wir für eine
sinnvolle Generationsfolge bei den Bäumen. Wir sorgen für ein
ökologisches Gleichgewicht und verhindern, dass Schädlinge sich über
Gebühr vermehren. Und warum sollen wir nicht in vertretbarer Weise
nutzen, was uns die Natur an Nahrungsmitteln und Bekleidung liefert?
Andreas Rüdig
Arbeitsagentur und ARGE am Mittwoch, den
1. April, ab 12:30 geschlossen
Wegen der Personalversammlung der Agentur für Arbeit Duisburg werden die
Dienstgebäude der Agentur für Arbeit und der ARGE Duisburg am Mittwoch,
den 1. April 2009, ab 12:30 Uhr geschlossen. Die telefonische
Erreichbarkeit unter den Rufnummer (0203) 302 1910 (ARGE Duisburg) und
01801 555 111* (Agentur für Arbeit) ist jedoch gewährleistet.
Internationale Gesellschaft für
Menschenrechte
Die Würde des Menschen ist unantastbar. So beschreibt es Artikel 1 der
deutschen Verfassung. Die Menschenrechte gelten hier uneingeschränkt.
Ein hehrer Grundsatz, der in vielen Teilen der Welt jedoch nur auf dem
Papier besteht. In Afrika, Asien sowie Mittel- und Südamerika werden
Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen verfolgt, wie Thomas Müller
zu berichten weiß. Der Duisburger leitet den ?Arbeitskreis
Menschenrechte, der eng mit der Internationalen Gesellschaft für
Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt zusammenarbeitet.
Man schrieb das Jahr 1972, als die IGFM gegründet wurde. ?Damals hieß
sie noch Gesellschaft für Menschenrechte. Die internationale Ausrichtung
kam erst später hinzu, wie Müller berichtet. Ein Gegengewicht zu amnesty
international sollte die neue Gesellschaft sein, inhaltlich wie
geografisch. ?An amnesty störte mich immer, dass zumindest die oberste
Leitungsebene nicht so politisch neutral war wie immer dargestellt
wurde. Was aus Lateinamerika kam, wurde oft ziemlich unkritisch
übernommen, während Fälle aus dem Ostblock eher kleinlich überprüft
wurden, erinnert sich Müller. Dieses Defizit von amnesty habe die IGFM
ausgleichen wollen und daher eine eher konservative Ausrichtung
eingeschlagen. So nimmt es auch kein Wunder, dass ein Schwerpunkt der
Arbeit auf dem Ostblock lag: Wie sieht die Lage der Deutschen in der DDR
und in den anderen kommunistischen Ländern des Ostblocks aus? Wie ist es
um die Lage der Menschenrechte dort bestellt? Dieses waren die Fragen,
die interessierten? ?Wir sind auch heute noch auf den Ostblock fixiert.
Wir wollen quasi ein Gegengewicht zur veröffentlichten Meinung sein.
Als er 16 Jahre als war, machte sein katholischer Religionslehrer in der
Schule eine Menschenrechtsgruppe auf. Ihre Aktivitäten bestanden
beispielsweise aus Info Ständen und ähnlichen Aktionen. ?Damals
arbeiteten wir noch eng mit amnesty zusammen, erinnert sich Müller. Das
war vor 20 Jahren. Aus jenen Tagen stammen auch noch die ersten Kontakte
zur IGFM. 1982 machte der heute 36jährige ein Praktikum in der Zentrale
der IGFM. ?Mir gefiel die Arbeit. Die Leute arbeiteten stark am
Menschen. Eine vorübergehende Distanz gab es gegen Ende der `80er Jahre.
Es habe einige innerbetriebliche Verstimmungen gegeben, erzählt Müller;
die Arbeit insgesamt litt darunter. Wie sich später herausstellte, war
die Zentrale von einem Stasi Mitarbeiter unterwandert. Die Folge: Müller
rief einen eigenen ?Arbeitskreis für Menschenrechte ins Leben, der heute
eng mit der IGFM zusammenarbeitet. 300 Unterstützer zählt er, die
überregional arbeiten. ?Unser großer Vorteil liegt darin, Dass wir
selbst entscheiden können, um wen wir uns kümmern.
Zwei Kriterien spielen bei der Entscheidung eine Rolle: Religiöse
Verfolgung jedweder Art ist ein solches Kriterium. Nicht registrierten
Religionsgemeinschaften in Russland hilft der Arbeitskreis genauso wie
den Ahmadi Moslems in Pakistan. ?Dies sind korantreue Moslems, die nicht
fanatisch sind. Mir geht es darum, dass der Islam nicht
fundamentalistisch ist; man kann ihn allerdings so gestalten. Moslems,
die zum Christentum konvertieren? Traditionelle, harte Strukturen, denen
die Wärme fehlt sie führen dazu, dass Moslems sich einem anderen Glauben
zuwenden. Die Folge: Viele Konvertiten werden in Arabien verfolgt; ihnen
versucht die IGFM zu helfen.
Das zweite Kriterium ist ethnische Verfolgung. ?Ganz gleich, ob es die
Sumo Indianer in Nikaragua, die Yanomami in Brasilien oder eine
verfolgte binationale Familie aus Aserbeidschan sind, auch hier gibt es
für Müller viel zu tun.
Neben der Öffentlichkeitsarbeit ist der Einsatz für die Menschen die
wichtigste Arbeit. Postkarten- und Briefaktionen gehören hier genauso
dazu wie Unterschriftenaktionen. ?Wir arbeiten eng mit nationalen und
internationalen Organisationen zusammen. Soweit ich beobachten konnte,
werden wir auch gehört. Aufwendige Recherchen? Sie sind nicht
erforderlich: ?Wir nutzen die Recherchen anderer
Menschenrechtsorganisationen. Unser Vorteil: Wir sind in unserer Arbeit
flexibler. Amnesty zum Beispiel muß warten, bis jemand verhaftet ist.
Wir können auch ohne ein solches Ereignis tätig werden. Erinnern Sie
sich an Andrej Sacharow? Er war ein russischer Dissident, der nach Gorki
ins Exil verbannt wurde. Amnesty hätte nichts für ihn tun können. Wir
schon.
Andreas Rüdig
„Mobil in Europa“ zu Gast an Duisburger
Berufskollegs
Unter dem Titel „Mobil in Europa – ich bin dabei!“ veranstalten die
Bürger Europas e.V. in Kooperation mit dem EUROPE DIRECT
EU-Bürgerservice im Amt für Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg,
der Europa-Union Duisburg sowie der Initiative „Debate Europe in
Duisburg“ zwischen dem 23. und 26. März 2009 Jugendaktionstage an drei
Duisburger Berufskollegs: am 23. März im
Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg, am 25. März im Kaufmännischen
Berufskolleg Walther Rathenau sowie am 26. März im Gertrud-Bäumer
Berufskolleg. Die Aktionstage beginnen jeweils um 8 Uhr.
Insgesamt 300 Schülerinnen und Schülern werden an den drei Aktionstagen
erwartet. Die thematischen Aufhänger für diese Veranstaltungen bilden
neben der diesjährigen Europawahl das Thema „Das Europa der Bürger – was
leistet die EU zum Wohle und Nutzen der Menschen?“.
Das Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg am Schinkelplatz 2, das
Kaufmännische Berufskolleg Walther Rathenau in der Walther
Rathenau-Straße 10 sowie das Gertrud-Bäumer Berufskolleg in der
Klöcknerstr. 48 sind drei von nur etwa 50 Veranstaltungsorten im
gesamten Bundesgebiet.
Auf die Schülerinnen und Schüler wartet ein abwechslungsreiches
Programm: In unterschiedlichen Workshops werden die Jugendlichen die
Europawahl online simulieren. Des Weiteren wird „das Funktionieren“
sowie „das Wirken“ der EU diskutiert. Im Rahmen des Moduls „Mobil in
Europa“ können sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen über Ausbildungs-
und Beschäftigungsmöglichkeiten, die innerhalb der Europäischen Union
existieren, informieren. Insbesondere sollen die Teilnehmer im Umgang
mit dem EUROPASS fit gemacht werden.
Ziel der Aktionstage ist es, die vielfältigen Angebote der Europäischen
Union den Schülerinnen und Schülern vorzustellen und – im Jahr der
Europawahl - eine lebendige Debatte über Europa zu führen. Die
Jugendlichen sollen dazu animiert werden, sich internationaler zu
orientieren und aktiv ihre Rechte als EU-Bürger wahrzunehmen. Rein
theoretische Seminare sind deswegen nicht gefragt; das Programm ist
daher sehr interaktiv und innovativ gestaltet.
Gerade die Zukunft der jungen Generationen liegt in einem gestärkten
Europa, das sie als integralen Bestandteils ihres Lebens erfahren.
Deshalb ist die Stärkung des europäischen Gedankens an Schulen so
wichtig. Die beteiligten Duisburger Berufskollegs beweisen vorbildlich,
dass – mittels „alternativer“ pädagogischer Wege – Platz in den
Lehrplänen dafür ist.
Kommunen 2008 insgesamt mit
Einnahmenüberschuss
Die Gemeinden und Gemeindeverbände in Deutschland (ohne die
Stadtstaaten) haben im Jahr 2008 nach vorläufigen, teilweise geschätzten
Ergebnissen, insgesamt 174,9 Milliarden Euro und damit 3,3% mehr an
Einnahmen erzielt als im Vergleichsjahr 2007. Die kassenmäßigen Ausgaben
der Gemeinden und Gemeindeverbände lagen mit 167,5 Milliarden Euro um
4,2% über dem entsprechenden Vorjahresbetrag. In der Abgrenzung der
Finanzstatistik errechnet sich hieraus ein kassenmäßiger
Finanzierungsüberschuss in Höhe von 7,4 Milliarden Euro. Im Jahr 2007
hatte er noch 8,6 Milliarden Euro betragen.
2008: Bevölkerung mit türkischem Pass um 25 000 zurückgegangen
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes weist das
Ausländerzentralregister (AZR) am Jahresende 2008 insgesamt rund 6,73
Millionen Personen in Deutschland nach, die ausschließlich eine
ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. Gegenüber 2007 waren das
knapp 0,3% weniger. |
|
Samstag, 21. März 2009
-
Historischer Kalender |
Frühling lockt die Menschen auch in
die Innenstadt - Fotos Manfred Schneider

Neues Vorstandsmitglied bei der
Sparkasse Duisburg
Auf
seiner gestrigen Sitzung hat der Verwaltungsrat der Sparkasse Duisburg
einstimmig Dr. Joachim Bonn zum Mitglied des Vorstands der Sparkasse
Duisburg bestellt. Dies gab auf einer Pressekonferenz, der
Vorstandsvorsitzende Hans-Werner Tomalak bekannt. Ab Herbst 2009 wird
Dr. Bonn seine neue Funktion in Duisburg wahrnehmen. Zu seinem
Aufgabengebiet gehören u.a. die Firmenkonten, Marketing, sowie die
Führung von ca. 90 Mitarbeitern. Das neue Vorstandsmitglied kommt vom
Bankhaus Lampe, Düsseldorf und war dort in verschiedenen Positionen
tätig. Im Jahr 2007 wurde Dr. Bonn zum Generalbevollmächtigten ernannt.
Warum man sich für Dr. Bonn entschieden hat, erklärte der Vorsitzende
des
Verwaltungsrats, Oberbürgermeister Adolf Sauerland wie folgt: Nachdem
der frühere Vorstandsvorsitzende Artur Grzesiek Duisburg verließ, hat
der Verwaltungsrat eine Personalberatungsfirma mit der Suche nach einem
geeigneten Vorstandsmitglied beauftragt, die dann den Besten unter 113
Kandidaten ausgemacht hat.
V.l.: OB Adolf Sauerland, Dr. Joachim Bonn und der Vorstandsvorsitzende
der Spk Duisburg, Hans-Werner Tomalak
Manfred Schneider – Text und Foto
Istanbul – Thema der Duisburger Akzente
Die
32. Duisburger Akzente, unter dem Titel „Bosporus – Tor der Kulturen“,
richten in diesem Jahr, in der Zeit vom 24.04 – 10.05.09 ihren Blick auf
die Weltmetropole Istanbul. Viele Höhepunkte wird es bei den über 80
Veranstaltungen geben. Schirmherr des Kulturfestivals ist der türkische
Minister für Kultur und Tourismus, Ertugrul Günay. Die Eröffnung der
Akzente findet am 24. April, 20 Uhr in der Mercatorhalle mit einem
Kulturprogramm statt, dass aus einer literarischen Annäherung an
Istanbul und einem Konzert von Sevval Sam besteht.
An die Eröffnungsfeier schließt sich auf dem König-Heinrich-Platz die
Open-Air-Performance „Surname 09“ von Yesim Özsoy und Genco Gülen an.
Als Festivalzentrum wurde die „Alte Feuerwache“ auf der Friedenstraße in
Duisburg auserkoren. Dort wird unter anderen Veranstaltungen, der
Schauspieler Serdar Somuncu, mit seinem aktuellen Programm,
„Hassprediger – Ein demagogischer Blindtest“, auftreten. Somuncu stellt
berühmte Reden der Weltgeschichte, von Osama bin Laden bis zu Roland
Koch einander gegenüber und gibt damit einen Einblick in die
Austauschbarkeit politischer Floskeln, jenseits von Zeit und
Parteizugehörigkeit.
Ein weiterer Höhepunkt ist das Fotografieprojekt „Ebru“ von Attila
Durak. Ebru ist die Kunst Marmorpapier herzustellen und für Attila Durak
der geeignete Begriff, in dem die Multikulturalität seiner Heimat
anschaulich wird. Auch die Fotografien von Ara Güler, die Istanbul aus
fünf Jahrzehnten zeigen, sind ein Highlight. Zumeist mit einer Leica in
schwarz-weiß aufgenommen, sind Alltagsszenen, Kinder und Gesichter von
einfachen Menschen zu sehen.
Alle weiteren Informationen über die diversen Veranstaltungen der 32.
Duisburger Akzente gibt es unter
www.duisburger-akzente.de
V.l.: Akzente-Koordinator Olaf
Reifegerste, Clemens Richert vom Festivalbüro, Frank Jebavy, Leiter des
Festivalbüros der Duisburg Marketing GmbH und Karl Janssen,
Kulturdezernent der Stadt Duisburg - Manfred Schneider – Text und Foto
Beauty International erwartet 50.000
Fachbesucher
Bis
zum Sonntag, 22.03.09 hat die Messe „Beauty International“ in
Düsseldorf, ihre Tore geöffnet. Rund 50.000 Fachbesucher werden sich bei
1.050 Ausstellern und Marken der Bereiche Kosmetik, Nail, Fuß und
Wellness, über die neusten Trends informieren. Das entspricht dem Niveau
des Vorjahrs und erneuert den Status der „Beauty International“, als Nr.
1 – Messe für Dienstleistungskosmetik. Mit einem Gesamt-Jahresumsatz, in
Deutschland, von 2,05 Milliarden Euro, mit rund 44.000
Kosmetikinstituten und etwa 11.000 Fußpflegepraxen, sowie 86.000
Beschäftigten, ist dies ein großer Wirtschaftsfaktor.
Bei der dekorativen Kosmetik sind zwei durchaus konträre Trends zu
verzeichnen. Einerseits ist der „Nude-Look“, als Business-Make-up hoch
aktuell, der gerade berufstätige Frauen modisch und gepflegt, jedoch
nicht stark geschminkt aussehen lässt. Für den „Nude-Look“ ist ein
gleichmäßiger und eher heller Teint, natürliches Rouge, ein nur zart
betontes Auge und helle Lippenstiftfarben charakteristisch. Der dezente
Business-Look wird in diesem Jahr durch den Sommertrend „Flower-Power“
ergänzt, der zum Beispiel ideal bei Gartenpartys, zu den neuen
farbenfrohen Sommerkleidern passt. Perfekt geschminkte Lippen in
kräftigen, fruchtigen Tönen stehen hier im Focus.
Große Erwartungen werden in die neue „Tiefsee-Kosmetika“ gesetzt. Aus
der glitzernden Schatztruhe der Natur konnten entzündungshemmende
Wirkstoffe, Anti-Tumor-Mittel, Antioxidantien, Schwermetall bindende
Substanzen, Gewebsstimulatoren, Collagenase-Hemmstoffe und hitzestabile
Enzyme isoliert werden. Im Kosmetikmarkt sind sie bereits unter der
Bezeichnung „Extremophile“ und „Maris limus“ in einigen modernen
Kosmetika zu finden.
Die Fachkosmetikerin Ute Schaap verwöhnt Model Dorothee mit
Tiefsee-Kosmetika
Der Nailbereich zeigt, dass diverse French Nail Varianten bei den
Kundinnen, nach wie vor beliebt sind. Unter anderem w erden
in diesem neue Lackliner präsentiert, die fantasievolle Kreationen
möglich machen.
Der Wellnesbereich steht in diesem Jahr unter dem Motto „Body meets
Beauty“, denn es sind die Körperbehandlungen, die Wellnessgäste
besonders lieben. Laut einer Studie des Forsa-Instituts ist die Massage
mit 73 Prozent die beliebteste aller Behandlungen. Ebenfalls im Trend
liegen die Double Treatments, die gleichzeitige Behandlung von zwei
Kunden, das heißt: Paare, Freundinnen oder Mutter und Tochter.
Auch Fußbehandlungen durch „Med. Fußpfleger/innen“ bzw. „Podologe/innen“
werden immer beliebter. 110 Aussteller informieren über aktuelle
Produkte und Neuheiten rund um den Fuß. Da der Mensch in seinem Leben
ca. 160.000 Kilometer geht, dient eine solche Behandlung der Füße in
besonderem Maße dem gesamten Wohlbefinden.
Brigitta B. Behrends, Make-up-Artist und Visagistin trägt bei Model Anna
fruchtige Farbtöne auf (re.)
Siegrid und Manfred Schneider (Text) |
|
Freitag, 20. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Sozialbericht war Thema der ersten
Duisburger Arbeitsmarktkonferenz
Am 18. März 2009 fand auf Einladung des Oberbürgermeisters die erste
Duisburger Konferenz zur Sozial- und Arbeitsmarktpolitik im
Konferenzzentrum des Kleinen Prinzen statt. Geladen
waren
Vertreterinnen und Vertreter der ARGE Duisburg, der Wohlfahrtsverbände,
der Bundesagentur für Arbeit, der Gesellschaft für
Beschäftigungsförderung, der Kreishandwerkerschaft, der
Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer, der
Unternehmerverbandsgruppe, des Einzelhandels- und
Dienstleistungsverbandes, des DGB sowie verschiedener Fachbereiche der
Verwaltung.
Anlass war der Sozialbericht 2008 mit dem Schwerpunktthema zur
Untersuchung der Beschäftigungsförderung in Duisburg. Darin wurde
deutlich, dass eine über die bereits bestehenden Kooperationen
hinausgehende engere Zusammenarbeit aller maßgeblichen Akteure des
Arbeitsmarktes und des Sozialbereiches zu spezifischen Themen sinnvoll
und angebracht ist. Ziel sollte die engere Verzahnung zwischen
Beschäftigungs- und Sozialpolitik sein.
Die Anregungen der Wohlfahrtsverbände, einen Runden Tisch einzurichten,
hat der Oberbürgermeister mit dieser Veranstaltung aufgegriffen und
damit eine Plattform für die weitere intensivere Vernetzung der
beteiligten Institutionen geschaffen.
Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Oberbürgermeister wurden
zunächst aktualisierte Daten zum Arbeitsmarkt in Duisburg präsentiert.
Im Anschluss daran gaben Norbert Maul, Geschäftführer der ARGE und
Wolfgang Krause, Sprecher der Verbände der freien Wohlfahrtspflege ihre
Einschätzungen und Anregungen zu der Thematik.
In der folgenden sehr ambitionierten Aussprache wurde der Wille zur
Zusammenarbeit deutlich und die Akteure wiesen auf die aus ihrer Sicht
bestehenden Schwerpunkte hin. Einigkeit bestand darin, dass ein
Hauptaugenmerk dem Bereich Qualifizierung und Ausbildung gilt. Hier
müssen geeignete Kooperationen und Initiativen entstehen, die
beispielsweise Übergänge von der Schule in die Ausbildung gestalten.
Auch die Notwendigkeit der verstärkten Integration von Frauen und
Migranten in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt wurde thematisiert.
Wichtig erschien den Teilnehmern eine straffe themenspezifische
Arbeitstruktur, in der nicht nur arbeitsmarktpolitische Instrumente
erörtert, sondern insbesondere auch die Lebenslagen der Betroffenen in
den Fokus genommen werden. Darüber hinaus sollen auch Strategien,
Zielsetzungen und Evaluation arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischer
Programme und deren Auswirkungen diskutiert werden. Die Akteure einigten
sich auf die ein nächstes Treffen noch vor der Sommerpause.
Zertifizierung für den "Kleinen Prinzen"
gefordert
Geht es nach dem Willen der AG-handicap, werden das Konferenz- und
Beratungszentrum sowie das Cafe / Restaurant "Der kleine Prinz" nach der
DIN CENTCO zertifiziert. "Aus Duisburger Sicht sind sie ein
Paradebeispiel für barrierefreies Bauen. Das Prüfzeichen bestätigt, dass
bei Planung, Erfüllung und funktionale Umsetzung die Kriterien der
DIN-Norm erfüllt werden. Geprüft werden Gebäude, Wohnungen und
Außenanlagen sowie Produkte und Dienstleistungen. Die Zertifizierung
kosten 4.000 Euro. Wenn die Finanzierung sichergestellt ist, sollte die
Zertifizierung durchgeführt werden," betont Herr Steingräber von der
AG-handicap.
"Duisburg - Hafen der Kulturhauptstadt" lautet das (Duisburger) Motto
der Kulturhauptstadt 2010. Viele Veranstaltungen wird es in Ruhrort und
im Innenhafen geben. Die Landmarke Angerpark wird eine Skulptur
erhalten. Am 18. Juni findet das Still-Leben auf der A 40 statt. Die
Veranstaltung "!Sing Day of Song" wendet sich am 5.Juni an Chöre. Die
Veranstaltung "Kultur Kanal" verbindet Waltrop und Duisburg. Auf
Schiffen und am Ufer wird es verschiedene Veranstaltungen geben. In der
Zeit vom 23. - 30. Mai liegt der Veranstaltungsschwerpunkt in Duisburg.
Soweit möglich soll bei den Veranstaltungen Barrierefreiheit gegeben
sein.
Das Stadtentwicklungsdezernat stellt vor, welche Konzepte derzeit beim
Projekt Duisburg 2027 bearbeitet und erarbeitet werden und wie die
Belange der Menschen mit Behinderungen berücksichtigt werden. Andreas
Rüdig
Averdunk war Vorreiter: Polizei und
Ordnungsamt ab sofort auch in Marxloh unter einem Dach
Im Januar des Jahres 2008 wurde die sehr gute Zusammenarbeit zwischen
dem städtischen Ordnungsamt und der Polizei mit der Eröffnung der
gemeinsamen Citywache im Averdunkzentrum noch weiter intensiviert. Seit
geraumer Zeit gehen auch in Homberg-Hochheide Polizei und Stadt
gemeinsame Wege, indem die Polizei im Stadtteilbüro regelmäßig
Bürgersprechstunden abhält.

Kamen zur Eröffnung der neuen Wache(v.l.n.r.): Polizeioberrat Arno
Weise, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Ordnungsamtsleiter Peter
Bölling, Polizeipräsident Rolf Cebin sowie Ordnungsdezernent Wolfgang
Rabe
Am 19. März 2009 wurde jetzt in Marxloh eine weitere gemeinsame Wache
offiziell eröffnet. Ins Haus August-Bebel-Platz 8, wo die Polizei
bereits seit langem mit einer Wache vertreten war, ist jetzt auch das
Ordnungsamt eingezogen. Im Empfangsraum sitzt jetzt an einer eigenen
Empfangstheke regelmäßig ein Mitarbeiter beziehungsweise eine
Mitarbeiterin des städtischen Ordnungsamtes. Dienstzeiten der
städtischen Mitarbeiter sind montags bis freitags von 8 Uhr in der Frühe
bis 22 Uhr am Abend. Samstags ist das Ordnungsamt von 10 bis 19 Uhr in
der Wache vertreten, an Sonn- und Feiertagen nach Bedarf. Wenn
Bürgerinnen und Bürger mit Ihren Anliegen dort vorsprechen, entscheiden
die Polizeibeamten und die Ordnungsamtsmitarbeiter gemeinsam, ob es sich
um einen Straftatbestand handelt oder um eine Ordnungswidrigkeit. Im
ersteren Fall nimmt sich die Polizei der Sache an, im zweiten das
Ordnungsamt.
Die jetzt gemeinsame Wache ist auch Ausgangspunkt für gemischte
Streifengänge durch den Ortsteil. Oberbürgermeister Adolf Sauerland
freut sich, dass mit diesem Schritt dem Sicherheitsbedürfnis der
Bürgerinnen und Bürger besser Rechnung getragen wird.
Peter Ustinov
Mit Sir Peter Ustinov beschäftigt sich das Jour Fixe am Donnerstag, 19.
März in der Volkshochschule. Jörg Mascherrek und Ursula Jung sind die
Referenten. Die Veranstaltung findet, wie gewohnt, im Vortragssaal der
VHS in der Innenstadt statt. Die Reihen sind komplett gefüllt - das Jour
Fixe ist also sehr gut besucht. Wie wir es von ihnen gewohnt sind,
ziehen Jung und Mascherrek professionell und routiniert durch. Was bei
Ustinov und seiner umfangreichen künstlerischen Hinterlassenschaft ja
auch einfach ist. Jung und Mascherrek stellen Ustinovs Biographie anhand
dessen eigenen Erinnerungen vor. Ustinov ist ja nicht nur Schauspieler
gewesen, sondern auch Autor. Wir Zuhörer können also mit viel Humor den
deutsch-britischen Prominenten kennenlernen. Dieser Jour Fixe gefällt.
Andreas Rüdig
Leselust statt Lesefrust an Duisburger
Schulen
Mit ihrem Erfolgsprojekt „Leselust statt Lesefrust“ konnte die
Stadtbibliothek wieder einmal beweisen, dass Leseförderung und die
Vermittlung von Lesekompetenz kreativ sein kann und den Schülerinnen und
Schülern Spaß macht.
Bereits zum sechsten Mal tourten die Schauspieler Silke Roca und Peter
G. Dirmeier in den vergangenen zwei Wochen durch fünf Duisburger
Hauptschulen. In diesem Jahr stand die Lesefassung des prämierten
Jugendtheaterstücks „Die Belagerung“ auf dem Programm. Neben einer
60minütigen Theater-Lesung wurden von den theaterpädagogisch versierten
Schauspielern auch Einführungen zu Text, Inhalt und Lesetechnik gegeben.
Im Anschluss gab es dann für die Schülerinnen und Schüler der siebten
und achten Klassen ein geführtes Lesetraining und Tipps zu Rede- und
Sprechweisen, Haltung, Mimik und Gestik. Jens Holthoff, Mitarbeiter der
Stadtbibliothek Duisburg und Koordinator der Leseaktion freut sich: „Die
Resonanz war so positiv, dass sich bereits jetzt schon Schulen als
Kooperationspartner für das nächste Jahr angemeldet haben.“
In diesem Jahr waren die Heinrich-Böll-Hauptschule, die
Comenius-Hauptschule, die Gottfried-Könzgen-Hauptschule sowie die
Hauptschulen an der Friedrich-Ebert-Straße und der Gneisenaustraße
beteiligt. Rund 200 Schülerinnen und Schüler konnten vom diesjährigen
Leselustprojekt profitieren.
„Lieben Sie Brahms?“ in Walsum
Mit dem Schauspiel „Lieben Sie Brahms?“ nach dem weltberühmten Roman von
Franscoise Sagan gastiert das Tournee-Theater Thespiskarren am Sonntag,
5. April 2009 in der Stadthalle Walsum, Waldstraße 50.
Niemand verstand es besser, das Liebes- und Lebensgefühl einer ganzen
Generation zu reflektieren, als die französische Autorin, die mit Ihrem
ersten Roman „Bonjour Tristesse“ schlagartig berühmt wurde. „Lieben Sie
Brahms?“ avancierte in den 60er Jahren zum Kultbuch und wurde mit Ingrid
Bergmann, Yves Montand und Anthony Perkins verfilmt.
In Walsum spielen Renan Demirkan und Stefan Reck die Hauptrollen.
Eintrittskarten sind ab sofort im Bezirksrathaus Walsum,
Friedrich-Ebert-Str. 152, Zimmer 115, Telefon 0203 - 283 5720, bei Lotto
und Reisen Lenzen, Friedrich-Ebert-Str. 173, 47179 Duisburg, Telefon
0203 - 491333 und jetzt auch an allen bekannten Ticket-Online
Vorverkaufsstellen erhältlich. Dies gilt auch für alle anderen
Theaterstücke in der Stadthalle Walsum.
Betoninstandsetzung am Schulgebäude
Angehende Korrosionsschutztechniker sanieren Betonrisse
Im Rahmen einer Fachausstellung
präsentieren die angehenden Techniker der Fachschule für
Korrosionsschutztechnik am Freitag, 20. März 2009, ab 10.00 Uhr ihre
diesjährigen
Projektarbeiten im Schüleratelier des Averdunk-Zentrums. Bei einer Projektarbeit ging es um
verschiedene Sanierungsverfahren an der Betondecke und der Säulen des
Laubenganges auf dem Schulgelände praktisch durchzuführen.
Bei der Untersuchung der Stahlbetondecke wurde ein Trennriss mit einer
Gesamtlänge von 3,99 m und einer Rissbreite von 0,8 mm festgestellt
werden. Zur Vorbereitung der Sanierung wurden beiderseits des Risses
unter 45 ° Injektionskanäle gebohrt und Bohrpacker gesetzt. Als Füllgut
wurde ein Polyurethanharz injiziert. Zum Abschluss wurden die
Injektionspacker entfernt und die Injektionskanäle geschlossen.
Zusätzlich konnte an einem Modell die Abdichtung der Risse durch
Injektion des Dichtungsmaterials erläutert werden.
In einem weiteren Projekt wurde verfahrens-technische und konstruktive
Einflüsse auf das Haftungsverhalten von Pulverbeschichtungen auf
Metalloberflächen überprüft und die Möglichkeiten der Instandsetzung
aufgezeigt. Die Applikation erfolgte sowohl nach dem Korona- und
Triboverfahren als auch nach dem Sinterverfahren. Im
Rahmen der Qualitätssicherung wurde das Haftungsverhalten der
Pulverschichten u.a. durch Gitterschnittprüfung, Dornbiegetest und
Erichsentiefziehtest überprüft. Die
Korrosionsschutzeigenschaften der Pulverbeschichtungen wurden durch
Salzsprüh- und Kondenswassertest und Chemikalienbeständigkeit geprüft.
Bei der Bewältigung der
Projektarbeiten stützten sich die Fachschüler auf die einschlägigen
Normen und ergänzenden Regelwerke unter Berücksichtigung der notwendigen
Schutzmaßnahmen gemäß DIN-Sicherheitsdateblätter, Gefahrstoffverordnung,
Arbeitsplatzgrenzwerte, VDE-Richtlinien und
Unfallverhütungsvorschriften.
Entsprechend der anfallenden Arbeiten waren Aktivitäten zu beobachten,
die weit über die Vorgabe hinausgingen. Alle Gruppen arbeiteten mit
großer Sorgfalt und Verantwortung selbständig an der Verwirklichung
ihrer Aufgaben. Hierzu gehörte auch die Kontaktaufnahme zu ausführenden
Firmen und Behörden, um mit deren Unterstützung Lösungswege zu
erreichen. Informationen zur Fachausstellung und zur Weiterbildung an
der bundesweit einzigen Fachschule für Korrosionsschutztechnik sind
sowohl im Sekretariat des Friedrich-Albert-Lange-Berufs-Kollegs, Tel.:
0203/283-2582, als auch im Internet unter der Homepage
www.korrosionsschutztechniker.de erhältlich.
1.600 Duisburger JEKI-Erstklässler
eroberten die Mercatorhalle
Die Duisburger Philharmoniker sind vieles gewohnt, aber der
frenetische Empfang, den ihnen die 1.600 Duisburger Erstklässler boten,
war auch für die alten Hasen unter den Musikern neu.
Ohrenbetäubender
Applaus gemischt mit Gekreische und Gepoltere erklang, als die
Musikerinnen und Musiker die Bühne betraten. Auch OB Sauerland und Fritz
Pleitgen, Chef der Kulturhauptstadt Ruhr 2010, nahmen probeweise
Instrumente in die Hand
Anlass für das Aufeinandertreffen der Schüler und der Profi-Musiker war
ein Konzert im Rahmen des Projektes "Jedem Kind ein Instrument", kurz
JEKI.
JEKI möchte nämlich Grundschulkinder für Musik begeistern und stellt
jedem Kind ab dem 2. Schuljahr als kostenlose Leihgabe für den
Unterricht und zum Üben zu Hause ein Instrument zur Verfügung. Die
Schüler hatten sich im Unterricht bereits mit den unterschiedlichen
Instrumentenfamilien befasst und sollten in einem Klassik-Live-Konzert
erleben, was man aus den Instrumenten alles so herausholen kann. Die
neue Konzertpädagogin der Duisburger Philharmoniker, Dr. Barbara
Volkwein, hatte ein Programm an unterhaltsamen und kurzen Stücken
zusammengestellt, die für die unterschiedlichen Instrumente
charakteristisch sind. Diese spielten die Duisburger Philharmoniker
unter Leitung von Francesco Savignano zur Begeisterung der Knirpse und
ihrer Begleiter.

Vor und nach dem Konzert konnten die Schülerinnen und Schüler im Foyer
der Mercatorhalle alle möglichen Instrumente ausprobieren.
Newroz-Bahar-Frühlingsfest im Kinder- und Jugendtreff Hochheide (Homberg)
Newroz, so heißt auf kurdisch das Neujahrs- und Frühlingsfest, das
im März gefeiert wird. Bahar ist türkisch und bedeutet Frühling. Zur
internationalen Begegnung beim Newroz-Bahar-Frühjahrsfest lädt der
Kinder- und Jugendtreff an der Ottostraße 64 in Homberg-Hochheide ein.
Am Samstag, 21. März, werden in der Zeit von 15 bis 18 Uhr auf dem
Außengelände neben dem Hochhaus Ottostraße 64 Spiel- und Spaßaktionen
für Kinder angeboten. Kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen
Ländern mit passender Musik runden das Angebot für Kinder und Eltern ab.
Seit Oktober letzten Jahres bietet das Jugendamt in Kooperation mit dem
Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit Duisburg e. V. den Kinder- und
Jugendtreff Hochheide an. Für Nachfragen zum normalen Angebotsspektrum
stehen die Fachkräfte des Hochheider Treffpunktes, Gülgüm Teyhain und
Dirk Biermann zur Verfügung.
ARGE-Hütten bei Kindern der Hit
Wie kann man Qualifizierung mit den Bedürfnissen von Kindern und
städtischen Einrichtungen verbinden? Die Arbeitsgemeinschaft Duisburg
(ARGE) macht es vor und hat in einem eigenen Projekt "Fit mit dem
Sportschuppen" einen sinnvollen Weg gefunden Duisburger Unternehmen,
Arbeitsuchende und Kinder städtischer Kindergärten unter einen Hut zu
bringen.

ARGE-Geschäftsführer Norbert Maul, Oberbürgermeister Adolf Sauerland,
Familienminister Armin Laschet, Sparkassenvorstand Claus-Robert Witte,
SSB-Vorsitzender Franz Hering sowie GBA-Geschäftsführer Frank Spanier
mit den Kindergarten-Kindern vor dem neuen ARGE-Sportschuppen
In dem Projekt bekommen Kindergärten für ihre Spielgeräte liebevoll
gestaltete Holzhütten. Angefertigt werden diese durch Arbeitsuchende.
Eine dieser Hütten ist heute von den Kindern in der Städtischen
Kindertageseinrichtung an der Düsseldorfer Straße in Rumeln regelrecht
in Beschlag genommen worden. Zusammen mit Nordrhein-Westfalens
Familienminister Armin Laschet, Oberbürgermeister Adolf Sauerland,
ARGE-Geschäftsführer Norbert Maul, Claus-Robert Witte, Mitglied des
Vorstandes der Sparkasse Duisburg, Frank Spanier, GBA-Geschäftsführer
und Franz Hering, Vorsitzender des Stadtsportbundes, enterten sie die
neue Hütte.
"Ich freue mich, dass wir als ARGE Nachhaltiges schaffen können und
dabei Beschäftigung und Qualifizierung mit Bedürfnissen der Duisburger
verbinden", erklärt ARGE-Geschäftsführer Norbert Maul.
Nordrhein-Westfalens Familienminister Armin Laschet kam extra zu diesem
Anlass aus Düsseldorf. "Es ist ein tolles Beispiel, wie Kommunen mit
begrenzten Ressourcen durch Kreativität und Einfallsreichtum Projekte
erfolgreich bewegen", lobte er den Einsatz. Auch Oberbürgermeister Adolf
Sauerland stimmte dem zu: "Dieses Projekt beweist erneut, unsere Stadt
ist reich. Reich an Kreativität, Tatendrang und
Verantwortungsbewusstsein - und in diesem Fall gerade unseren kleinen
Bürgern gegenüber."
Die rot angemalten Holzhütten sind bedienerfreundlich und für Kinder
leicht zu öffnen. Die Kleinen können sich ihre Spielzeuge selbstständig
aus dem Schuppen holen, ohne Hilfe einer
Erzieherin.
"Vorher war das nicht möglich", erklärt Jutta Ghajati, Leiterin der
Kindertagesstätte. Für die Spielgeräte war nur im Keller Platz. "Ein
Kraftakt, der für Kinder ohne einen Erwachsenen kaum möglich war", führt
sie aus.
Parallel werden kontinuierlich Bewegungstherapeuten, auch finanziert von
der ARGE, beim Stadtsportbund für die Kindergärten geschult. Sie sollen
bei den Kindern Interesse an der Bewegung wecken und zu mehr Spiel und
Spaß animieren. Gleichzeitig werden die Animateure beim Stadtsportbund
als Bewegungsexperten für denn alltäglichen Spielbereich qualifiziert.
Die Hütten werden von Handwerkern in
der Werkstatt des ARGE-Trägers Gesellschaft für berufliche Aus- und
Weiterbildung (GBA) gebaut. Das Material finanziert sich durch 50.000
Euro Spendengelder von der Sparkasse Duisburg, der GBA und den
Stadtwerken. Die Arbeitskräfte kommen von der ARGE. Bis zu sechs
Handwerker waren und sind dabei im Einsatz und haben bereits 25
Sportschuppen gebaut. Im Rahmen des von der ARGE finanzierten
Arbeitsmarktprojektes erhalten alle Teilnehmer ein festes Gehalt, das
von der ARGE gezahlt wird. "Damit sind die Teilnehmer nicht mehr vom
Arbeitslosengeld II abhängig", so Norbert Maul. "Es ist eine sinnvolle
Investition, die uns von Anfang an überzeugt hat", sagt auch Mitglied
des Sparkassenvorstands Claus-Robert Witte. Und Torsten Hiermann von den
Stadtwerken unterstreicht: "Ein Projekt, mit konkretem Nutzen, das sehr
schnell gefruchtet hat." Positive Resonanz, die auch und besonders von
den Kindergärten kommt. Denn die Holzhütten sind begehrt. Die Handwerker
der GBA jedenfalls haben gerne in diesem Projekt gearbeitet. Denn: "Es
ist für Kinder, den Erfolg dabei sieht man schnell und das macht unseren
Handwerkern einfach Spaß", erklärt Frank Spanier, GBA-Geschäftsführer,
der ebenfalls Geld gespendet hat und dessen Mitarbeiter den Bau der
Hütten leiten.
2007: Zwei-Personen-Haushalt zahlt 230
Euro für Abwasser
Die Abwasserrechnung lag im Jahr 2007 für einen Zwei-Personen-Haushalt
mit einem Wasserverbrauch von 80 Kubikmetern im Bundesdurchschnitt bei
229,50 Euro. Gegenüber 2006 ist dies eine Kostensteigerung um 4,33 Euro
oder 1,9%.
Gastgewerbeumsatz im Januar 2009: real 5,2% niedriger als im Januar
2008
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, setzten die Unternehmen des
Gastgewerbes in Deutschland im Januar 2009 nominal 3,2% und real 5,2%
weniger um als im Januar 2008. Im Vergleich zum Dezember 2008 war der
Umsatz im Gastgewerbe im Januar 2009 nach rechnerischer Kalender- und
Saisonbereinigung nominal und real 1,2% niedriger.
Urlaubsparadies Sri Lanka
Die Schönheiten der „Perle im Indischen Ozean“ zeigt Albert Koolen in
einem Dia-Vortrag im Internationalen Zentrum der VHS (am Innenhafen)
ebenso wie Ursachen und Folgen des Bürgerkriegs zwischen Mehrheit und
tamilischer Minderheit. Am Donnerstag, 2. April
2009, wird ab 19 Uhr auch von Tamilen in Duisburg die Rede
sein.
Sri Lanka wird gern „paradiesische Tropeninsel" und „Perle im Indischen
Ozean" genannt. Die Touristen kommen wegen der vielfältigen kulturellen
und religiösen Sehenswürdigkeiten, aber auch, um sich an den
weitläufigen Stränden des Landes zu entspannen. Die Insel bietet
steinerne Relikte alter Hochkulturen und faszinierende landschaftliche
Kontraste zwischen Küste und Hochland. Das Problem für den Tourismus ist
der neuerdings wieder heftiger ausgetragene Bürgerkrieg zwischen der
singhalesischen Mehrheit und der tamilischen Minderheit in den
nordöstlichen Küstengebieten. Seit den 1980er Jahren leben geflüchtete
Tamilinnen und Tamilen auch in Duisburg.
Sonntagsführung im Stadtmuseum:
„Märchenschätze von der Seidenstraße“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz am
Innenhafen lädt am kommenden Sonntag zur „Märchenstunde“ ein. Ab
15 Uhr erzählt Ingeborg Bitterer,
Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft, Kindern und Erwachsenen
von Palästen und Gärten, von Zauberern und Drachen, von den
geheimnisvollen Welten des Orients und Zentralasiens. Die Seidenstraße
war der berühmteste Handelsweg der Geschichte, sie war ein Netz
verschiedener Routen von China bis an das östliche Mittelmeer. Die
Sonderausstellung „Schätze der Seidenstraße - Textilien und Schmuck der
Turkmenen in Zentralasien“ ist noch bis zum 28. Juni 2009 in Duisburg zu
sehen. Der Eintritt kostet 3 Euro. |
|
Donnerstag, 19. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Mittelalterliche Stadtmauer in Ruhrort
entdeckt
Bei Arbeiten zur Verlegung von Leitungen stießen die Arbeiter auf
Mauerreste im Boden. Die Stadtarchäologen identifizierten die Reste als
Stücke der mittelalterlichen Stadtmauer in Ruhrort. Der Stadtarchäologe
Dr. Volker Herrmann zeigt die Grabungsfunde und erläutert die
historische Bedeutung für Ruhrort. Foto Manfred Schneider

„Beratung von Seniorinnen/Senioren und
deren Angehörigen in Duisburg – Ein Überblick, Wer hilft bei plötzlich
eintretender Pflege?“
Seniorentag am 02.04.2009 mit Diskussion und Info-Ausstellung
Der Seniorentag, dessen Ausrichter der Seniorenbeirat der Stadt Duisburg
ist, findet am 02.04.2009 von 10.00 Uhr – 14.30 Uhr im Konferenz- und
Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Schwanenstr. 5-7; 47051 Duisburg,
mit dem Thema „Beratung von Seniorinnen/Senioren und deren
Angehörigen in Duisburg – Ein Überblick, Wer hilft bei plötzlich
eintretender Pflege?“
statt.
Es wird ein Diskussionsforum durchgeführt, in dem das o.g. Thema
behandelt werden soll. Die Moderation übernimmt Katharina Gödde, WDR,
die unter anderem durch die Radiosendung „Hallo Ü-Wagen“ bekannt ist.
Als Diskussionspartner konnten Vertreter der Pflegekassen, der offenen
Altenhilfe, der Krankenhaussozialdienste und der Stadtverwaltung
Duisburg gewonnen werden. Im Rahmen der Diskussion soll auch das
Publikum einbezogen werden. Gleichzeitig werden im Konferenz- und
Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ die verschiedensten Beratungsstellen
ihr Angebot vorstellen. Der Seniorenbeirat lädt alle Seniorinnen und
Senioren sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Duisburg
herzlich ein, am Diskussionsforum teilzunehmen und auch die Ausstellung
zu besuchen.
"Wand der 1000 Gesichter" ist fertig
Es
ist geschafft! Rund 1400 Duisburger Bürgerinnen und Bürger haben sich
für das Kunstprojekt "Wand der 1000 Gesichter" fotografieren lassen,
das
jetzt die Außenwand
einer großen Halle der Firma ArcelorMittal in Hochfeld schmückt.
Das Industriegelände gehört zum 2. Bauabschnitt des RheinParks Duisburg
und befindet sich dort, wo in naher Zukunft die neue Hochfeldallee als
Verlängerung der Wanheimer Straße zum Rhein
hinunter führen und ein neues Stadtquartier entstehen wird.
Mittelalterliche Stadtmauer in Ruhrort
entdeckt
Bei Arbeiten zur Verlegung von Leitungen stießen die Arbeiter auf
Mauerreste im Boden. Die Stadtarchäologen identifizierten die Reste als
Stücke der mittelalterlichen Stadtmauer in Ruhrort. Der Stadtarchäologe
Dr. Volker Herrmann zeigt die Grabungsfunde und erläutert die
historische Bedeutung für Ruhrort. Morgen mehr...
Sechs-Seen-Platte: Arbeiten am Wegesystem abgeschlossen
Das Amt für Umwelt und Grün hat die Winterzeit genutzt, die Wege rund um
die Sechs-Seen-Platte wieder in Ordnung zu bringen. Rund 70.000 Euro
investierte die Stadt für das sechs Kilometer lange Wegesystem, das
pünktlich zum Frühlingsstart wieder zum Wandern, Spazieren, Joggen oder
Radfahren einlädt.
Beginn der neuen „Aqua-Fitness-Kurse“ im
Kombibad Homberg
Die nächsten „Aqua-Fitness-Kurse“ im Kombibad Homberg starten in Kürze.
Während für den Donnerstagskurs bereits alle Plätze vergeben sind,
können für den am 4. April beginnenden Samstagskurs noch mehrere
Buchungen direkt im Bad vorgenommen werden. Die in fünf
aufeinanderfolgenden Wochen stattfindenden Kurseinheiten werden samstags
von 9.30 bis 10.15 Uhr durchgeführt und kosten insgesamt 25 Euro pro
Person.
Ausbildungsberuf Fachkraft für
Dialogmarketing
Am Donnerstag, den 26. März 2009, findet von 16:00 bis 17:00 Uhr im
Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg eine
Vortragsveranstaltung zu dem neuen Ausbildungsberuf der Fachkraft für
Dialogmarketing statt. Ausbildungsexperten aus Unternehmen der Region
berichten über die Berufsaussichten in diesem interessanten neuen
Berufsfeld.
Die Veranstaltung wendet sich an Ausbildungsstellensuchende. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.
Gemeinden in Buchholz bekommen Besuch
aus Brasilien
Am Donnerstag, 26. März, 20 Uhr, empfangen die katholische und die
evangelische Gemeinde Duisburg-Buchholz in der Jesus-Christus-Kirche an
der Arlberger Straße zwei Besucherinnen aus Brasilien. Die Gemeinden
unterstützen dort ein von der Kindernothilfe gefördertes Projekt für
Kinder mit Behinderungen. Im Rahmen des 50. Jubiläums der Kindernothilfe
besuchen nun zwei Projektmitarbeiterinnen die Gemeinden.
Aus dem brasilianischen Recife zu Gast in Buchholz sind Mauricéa
Santiago da Silva und Gisele Carla López Albuquerque vom
Kindernothilfe-Partner CERVAC in Brasilen. Dort hat eine
Elterninitiative ein Therapiezentrum für mehr als 300 Mädchen und Jungen
mit Behinderungen gegründet. Für die Bewohner der Armenviertel bietet es
oft die einzige Chance, ihre Kinder angemessen zu fördern.
Gisele Carla López Albuquerque, heute Vizepräsidentin der Initiative
CERVAC, ist selbst bester Beleg für den Erfolg des Projektes. Die
21-jährige kam mit dem Down-Syndrom zur Welt. Ihre Eltern wurden von
Ärzten und Kindergärten abgewiesen, eine Förderung lohne sich nicht.
Daraufhin gründeten die Eltern die Selbsthilfe-Organisation CERVAC. Dank
der Förderung im Therapiezentrum arbeitet Gisele heute selbständig im
Empfangsbereich und Sekretariat des Projektes. Es hat sich seit seiner
Gründung vor 20 Jahren zu einer der anerkanntesten Einrichtungen im
brasilianischen Bundesstaat Pernambuco entwickelt.
Gisele ist dank der Unterstützung nun in der Lage, ihre Welt zu
verändern – ihre Geschichte steht beispielhaft für das
Kindernothilfe-Motto im Jubiläumsjahr 2009: „Ich verändere die Welt“.
Denn Kinder sind nie nur Hilfsempfänger, sondern lernen mit
Unterstützung der Paten, Spender und Kindernothilfe-Partner, auf eigenen
Füßen zu stehen und ihre Welt selbst zu verändern.
Ebenfalls mit in Duisburg-Buchholz dabei sein wird James Pinheiro,
Kindernothilfe-Anwalt in Brasilien, der in die Kinderrechts-Situation in
dem größten lateinamerikanischen Land einführen wird.
Die Veranstaltung in Buchholz markiert den Auftakt der „Kindernothilfe
vor Ort“-Tour. Bei 50 Terminen in ganz Deutschland stehen Mitarbeiter
der Partner aus dem Ausland und der Duisburger Geschäftstelle allen
Interessierten Rede und Antwort.
Die Kindernothilfe wurde 1959 in Duisburg mit dem Ziel gegründet, Not
leidenden Kindern in Indien zu helfen. Im Laufe der Jahrzehnte ist sie
zu einem der größten christlichen Kinderhilfswerke in Europa gewachsen.
Heute erreicht die Kindernothilfe rund 566.717 Kinder und Jugendliche in
1100 Projekten in 28 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und
Osteuropas.
„Duisburg. Schön grün“ – Grundschüler
nahmen am Baumfesttag in Venlo teil
Im vergangenen Jahr beteiligte sich die Stadt Duisburg gemeinsam mit
Venlo, Krefeld und Nijmegen an dem Euregio-Projekt „Feinstaub und Grün“.
Die Zusammenarbeit der Beteiligten wurde auch nach Abschluss des
Euregio-Projektes fortgesetzt. So luden die Venloer nun Schülerinnen und
Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Marktstraße in Rheinhausen
erstmalig zum traditionellen Baumfesttag ein, an dem Kinder überall in
den Niederlanden Bäume pflanzen. Die Pflanzaktion findet jedes Jahr im
März statt.
Dana, Mona, Felix, Jonas und Pascal aus der 4. Klasse der Grundschule
Marktstraße waren mit großem Eifer bei der Sache. Bei strahlendem
Sonnenschein pflanzten sie gemeinsam mit 25 Kindern der Basisschool
insgesamt 500 Bäume am Stadtrand von Venlo. Dezernent Twan Beurskens,
Beigeordneter für Öffentliche Arbeiten und Verkehr, freute sich sehr
über den Besuch der kleinen Duisburgerinnen und Duisburger. Gemeinsam
mit zwei Schülern aus Duisburg und zwei Schülern aus Venlo pflanzte er
den ersten von 10 Bergahorn-Bäumen, die die Duisburger der Stadt Venlo
als Gastgeschenk überreicht hatten.
Im Gegenzug wird Duisburg nun Schülerinnen und Schüler aus Venlo
einladen, im Rahmen der Duisburger Umwelttage „Baum und Umwelt“ an der
Akademie „Plant for the Planet“ teilzunehmen. Die Schülerinitiative
„Plant for the Planet" wurde vor anderthalb Jahren von dem damals
neunjährigen Felix Finkbeiner gegründet. Ihr Ziel ist es, in Deutschland
bis Ende 2009 insgesamt eine Million Bäume zu pflanzen. Felix wurde vom
Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) inzwischen auch zum
„Kindervorstand" gewählt. Schirmherr von „Plant for the Planet" ist der
langjährige Direktor des UNO-Umweltprogramms und ehemalige deutsche
Umweltminister Professor Klaus Töpfer.
Teilnehmer: Felix Haferkamp, Pascal Otto, Dana Hofmann, Mona Haßhoff und
Jonas Ambold.
|
 |
 |
|
Volker Heimann,
Abteilungsleiter beim Amt für Umwelt und Grün, zeigt Jonas
Ambold, wie man den Baum einpflanzen muss. |
Dezernent Twan Beurskens
(links) hilft Jonas Ambold und Dana Hofmann (Mitte) bei der
ersten Baumpflanzung. |
|
 |
|
Dana Hofmann
und Mona Haßhoff heben gemeinsam ein Pflanzloch aus. |
Umsatzsteuerstatistik 2007: 449
Unternehmen sind Umsatzmilliardäre
Auf Basis der Umsatzsteuerstatistik erzielten im Jahr 2007 449
Unternehmen in Deutschland Umsätze von mindestens einer Milliarde
Euro. Das waren 30 mehr als 2006. Diese Umsatzmilliardäre kamen
zusammen auf einen Umsatz von 1 664 Milliarden Euro, dies entspricht
fast einem Drittel (32,3%) der Gesamtumsätze aller steuerpflichtigen
Unternehmen.
Einrichtung in Duissern öffnet zusätzlich am 4. April von 11 bis 16
Uhr
AWO-Tagespflege bietet freien - Samstag für pflegende Angehörige
Fürs Osterfest hat man es gern schön im Haus. Alles will sorgsam
vorbereitet sein. Gerade pflegende Angehörige haben es da nicht
leicht, sich die notwendige Zeit nehmen zu können. Die
AWO-Tagespflege in Duissern bietet die verdiente Entlastung. Am
Samstag, 4. April, übernimmt die mit Bestnote ausgezeichnete
Tagespflege der AWOcura im Ernst-Ermert-Seniorenzentrum auf der
Wintgensstraße in Duissern die Betreuung. Auch pflegebedürftige
Menschen mit Demenz sind in der Zeit von 11 bis 16 Uhr herzlich
willkommen.
Bereits vor Weihnachten hatte die AWO-Duisburg pflegenden
Angehörigen sehr erfolgreich einen freien Samstag angeboten. Die
positive Erfahrung veranlasste die AWO-Tagespflege in Duissern, auch
vor Ostern diesen Service zu ermöglichen. Die Mitarbeiterinnen der
Einrichtung erklärten sich bereit, dafür einen freien Samstag zu
opfern. Die Angehörigen können nun am 4. April, dem Samstag vor der
Karwoche, in Ruhe und mit gutem Gewissen den „Frühjahrsputz“
erledigen oder für die Osterfeiertage einkaufen. Sie wissen ihre
Lieben in den besten Händen.
Die Leiterin der Einrichtung, Sabine Schriever, sieht in dem Angebot
zugleich eine gute Gelegenheit, die Möglichkeiten der Tagespflege
einmal kennen zu lernen. Seniorinnen und Senioren werden hier
bestens pflegerisch versorgt und können in angenehmer Gesellschaft
den Tag verbringen. Abends kehren sie dann nach Hause zurück.
Die Tagespflege im Ernst-Ermert-Seniorenzentrum der AWOcura hat erst
vor wenigen Wochen vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen ein
erstklassiges Zeugnis ausgestellt bekommen. Bei der Überprüfung der
Tagespflege auf der Wintgensstraße zeigten sich die Mitarbeiter des
MDK in allen Punkten von der hervorragenden Arbeit überzeugt.
Die AWO-Tagespflege in Duissern ist am Samstag, 4. April 2009, von
11 bis 16 Uhr geöffnet. Der Betreuungstag kostet 25 Euro, darin ist
das Mittagessen ebenso enthalten wie Kaffee und Gebäck während des
Nachmittags. Anmeldungen nehmen die Mitarbeiterinnen bis zum 27.
März unter der Rufnummer 0203 3095-0 entgegen. Weitere Informationen
zur AWO-Tagespflege auch unter
www.awocura.de.
Studienjahr 2008: Noch nie gab es so viele Studienanfänger
Im Studienjahr 2008 (Sommersemester 2008 und Wintersemester 2008/09)
haben sich so viele Studienanfängerinnen und -anfänger wie noch nie
an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. Nach vorläufigen
Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nahmen rund 386
500 Anfängerinnen und Anfänger ein Studium auf. Damit wurde die
bisherige Höchstmarke aus dem Studienjahr 2003 noch einmal um 9 000
Erstimmatrikulierte (+ 2,4%) übertroffen. Während bei den Frauen der
Spitzenwert um 5,8% von 181 800 auf rund 192 300 stieg, verfehlten
ihre männlichen Kommilitonen den Höchstwert von 2003 um 0,7% (2008:
knapp 194 300).
2008: Überstundenabbau und Kurzarbeit dämpfen Anstieg der
Verdienste
Nach ersten Ergebnissen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen
des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die durchschnittlichen
Bruttoverdienste aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in
Deutschland im Jahr 2008 um 2,3% auf 27 754 Euro gestiegen. Der
Anstieg der Verdienste lag damit leicht unter der Teuerungsrate von
2,6%. |
|
Mittwoch, 18. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Bombenfund in Duisburg-Bergheim: Die
Bombe ist entschärft
Nach Luftbildauswertungen wurde am Freitag, 13. März, im
Businesspark Asterlagen an der Dr.-Alfred-Herrhausen-Allee in
Duisburg-Bergheim eine britische Fünf-Zentner-Bombe gefunden. Der
Kampfmittelräumdienst begann mit der Entschärfung am Mittwoch, 18. März,
um 11 Uhr.Sittenwidriger Lohn im Einzelhandel –
Arbeitsgericht Dortmund bestätigt
Das Landesarbeitsgericht hat am 18.03.2009 die Berufungsverfahren 6 Sa
1284/08 – Vorinstanz Arbeitsgericht Dortmund 2 Ca 282/08 – sowie das
Verfahren 6 Sa 1372/08 – Vorinstanz Arbeitsgericht Dortmund 10 Ca 279/08
– entschieden.
In den Verfahren haben die Klägerinnen das beklagte
Einzelhandelsunternehmen auf eine höhere Vergütung ab 2004 in Anspruch
genommen, weil sie die Auffassung vertraten, die vertragliche
Vereinbarung eines Stundenlohns von 5,20 € sei sittenwidrig. Wegen der
weiteren Einzelheiten wird auf die Pressemitteilung Nr. 06/09 verwiesen.
Ebenso wie das Arbeitsgericht hat auch das Landesarbeitsgericht
angenommen, dass die von der Beklagten gezahlte Vergütung in Höhe von
5,20 € sittenwidrig ist, weil nach den Gesamtumständen ein auffälliges
Missverhältnis zwischen Lohnhöhe und Arbeitsleistung vorliegt. Für den
Vergleich hat die Kammer auf die branchenüblichen Tariflöhne abgestellt,
weil im Jahr vor Vertragsschluss die Allgemeinverbindlichkeit der
Tarifverträge des Einzelhandels in Nordrhein-Westfalen ausgelaufen war
und diese im Wege der Nachwirkung auf die Arbeitsverhältnisse in der
Branche eingewirkt haben. Deswegen ist davon auszugehen, dass im
nordrhein-westfälischen Einzelhandel die Tariflöhne auch bei
Vertragsabschluss im November 2001 üblich waren.
Ausgehend davon war nach dem Gehaltstarifvertrag ab Januar 2004 eine
Vergütung in Höhe von 1.946,00 € brutto maßgeblich. Da die Parteien eine
Pauschalvergütung vereinbart haben, in der das Weihnachtsgeld und das
Urlaubsgeld und – insoweit rechtswidrig – auch das Urlaubsentgelt und
die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall enthalten waren, lag die Vergütung
der Klägerinnen bei ca. 640,00 € monatlich. Eine Unterschreitung des
Tarifniveaus um 2/3 hat die Berufungskammer als sittenwidrig angesehen.
Selbst wenn man den Lohntarifvertrag zu Grunde legte, weil die
Klägerinnen entgegen ihrer Annahme als Packerinnen und nicht als
Verkäuferinnen beschäftigt waren, läge die Vergütung noch ca. 60 % unter
dem Tariflohn.
Die Forderung der Klägerinnen ist auch nicht nach den einschlägigen
Vorschriften des Manteltarifvertrages für den Einzelhandel verfallen, da
die Kammer die tatbestandlichen Voraussetzungen des Lohnwuchers
angenommen hat. Das Landesarbeitsgericht hat die Revision zum
Bundesarbeitsgericht in beiden Fällen nicht zugelassen.
Blauzungenimpfung wieder erforderlich
Auch 2009 müssen alle Rinder, Schafe und Ziegen im Stadtgebiet Duisburg
gegen die Blauzungenkrankheit vom Typ 8 geimpft werden. Dies wurde durch
eine Allgemeinverfügung festgelegt. Die Impfungen müssen bis Ende April
durchgeführt werden. Wie im vergangenen Jahr wird der Impfstoff vom Land
zur Verfügung gestellt und in Duisburg vom Institut für gesundheitlichen
Verbraucherschutz - Veterinäramt an die praktizierenden Tierärzte
ausgehändigt.
In diesem Jahr können von der Impfpflicht 2009 nur Rinder befreit
werden, die ganzjährig im Stall gemästet werden. Bisher noch nicht
geimpfte Rinder können von der Impfung befreit werden, wenn der
Tierhalter auf eigene Kosten nachweist, dass die betroffenen Tiere eine
natürliche Infektion überstanden haben und hierdurch bereits Antikörper
gegen die Krankheit im Blut vorhanden sind.
Die Tierseuchenkasse trägt weiterhin die Kosten für die Beschaffung des
Impfstoffes und die Impfung. Ausnahme: durch Wegfall der bisherigen
Bestandsgebühr sind die Kostenerstattungen der Tierseuchenkasse an die
Tierärzte für Impfungen in Kleinbeständen (weniger als 20 Rinder bzw. 30
Schafe und Ziegen) so gering, dass diese zusätzlich Wegegeld, Bestands-
und Untersuchungsgebühren vom Tierhalter verlangen können.
Die Allgemeinverfügung ist im Internet auf den Seiten der Stadt Duisburg
veröffentlicht (http://www.duisburg.de/vv/53-5/index.php) und liegt im
Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz - Veterinäramt, Am
Schnabelhuck 6, 47058 Duisburg-Duissern zur Einsicht aus.
Mondscheinsauna“ im Rhein-Ruhr-Bad
Die Mondscheinsauna steht am Freitag, 20. März, wieder auf dem Programm
des Rhein-Ruhr-Bades in Duisburg-Hamborn. Bis 1 Uhr morgens haben
Nachtschwärmer die Möglichkeit, die Saunalandschaft zu genießen. Letzter
Einlass ist an diesem Abend um 23 Uhr. Auch zu dieser späten Stunde
stehen den Gästen in der Blockhaussauna und der Finnischen Sauna die
unterschiedlichsten Aufgüsse zur Verfügung, die wohltuend für die Haut
sind sowie Körper, Geist und Seele entspannen. Weitere Informationen
rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203)
283-4444 und im Internet unter
www.duisburgsport.de.
Kompetenzzentrum Altbausanierung/Geschäftsstelle KlimaTisch
Das Kompetenzzentrum Altbausanierung/Geschäftsstelle KlimaTisch in
Duisburg-Stadtmitte, Dellstraße 9, ist an den nächsten beiden Freitagen
(20. und 27. März) geschlossen.
Arge Rheinhausen wegen
Bombenentschärfung geschlossen
Wegen einer Bombenentschärfung wird
die Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit Duisburg in Rheinhausen, auf
der Dr. Alfred-Herrhausen-Allee 9-11, am Mittwoch, den 18. März 2009, ab
10:00 Uhr geschlossen. Für die Dauer der Entschärfungsarbeiten ist ein
Dienstbetrieb nicht möglich. Wie lange die Schließung dauern wird, ist
zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar.
Das JuPa macht sauber „...und DU
mach(s)t mit“
Das Jugendparlament der Stadt Duisburg lädt Kinder, Jugendliche und
Erwachsene am Samstag, 28.März 2009 um 11 Uhr zu einer Veranstaltung
unter dem Motto
„JuPa macht sauber und DU mach(s)t mit“ im Böninger Park ein.
Die Jugendparlamentarier befassen sich mit vielfältigen Themenbereichen,
sammeln Ideen, planen und entwickeln in ihren Arbeitskreisen
unterschiedliche Projekte. „JuPa macht sauber und DU mach(s)t mit“ ist
eine Aktion des Arbeitskreises „Umwelt“, der bei den Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen mehr Aufmerksamkeit und Sensibilität für
die Sauberkeit der grünen Oasen unserer Stadt wecken will.
Es wäre wünschenswert, dass diese besondere „Aufräumaktion“ verbunden
mit einer Aufklärungskampagne, die in Kooperation mit der „Offensive für
ein Sauberes Duisburg e.V.“, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg, dem Amt
für Umwelt und Grün und der „Naturwerkstatt e.V.“ veranstaltet wird, von
vielen Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern aktiv unterstützt wird.
Diese Veranstaltung wird von Oberbürgermeister Adolf Sauerland mit einem
Grußwort eröffnet. Die fleißigen Helfer werden für ihren Einsatz und
Engagement für saubere Duisburger Parkanlagen und Spielplätze mit vielen
kleinen Überraschungen belohnt.
Welttag des Buches bei der Mayerschen:
schon jetzt großes Interesse
Die Mayersche Buchhandlung setzt sich seit jeher für Projekte der
Leseförderung ein. Neben eigenen Konzepten wie der Aktion "Schock deine
Eltern, lies ein Buch", bei der das Unternehmen mit 350 Grundschulen in
ganz NRW zusammenarbeitet, unterstützt die Mayersche auch den "Welttag
des Buches" am 23. April. Wie in den Vorjahren werden wir uns an der
Buch-Gutschein-Aktion "Ich schenk dir eine Geschichte" beteiligen. Gegen
einen Gutschein, der bei Stiftung Lesen bestellt werden kann, verteilt
die Mayersche hier rund 50.000 kostenlose "Abenteuergeschichten".
Neben dem offiziellen Programm bietet die Mayersche auch eigene
Veranstaltungen an: In der Woche vom 23.04. bis zum 30.04. sind
Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern eingeladen, an einer Führung
durch die Buchhandlung teilzunehmen. Hier erfahren die Kinder viel
Wissenswertes rund um das Thema Buch und können den Buchhändlern
allerlei Fragen zum Lesen und zu ihrer Arbeit stellen. Nach der Führung
wartet auf alle ein kleines Quiz, bei dem jede Klasse an einer Verlosung
teilnimmt und Bücher für die Klassenbibliothek gewinnen kann. In der
letzten Woche wurden die Einladungen an die Schulen abgeschickt -
bereits jetzt haben sich viele Klassen in den Buchhandlungen angemeldet.
Die große Zahl der positiven Rückmeldungen spricht für das Angebot der
Mayerschen und zeigt, dass Lesen nach wie vor einen hohen Stellenwert
hat. Einige Plätze für weitere Führungen sind noch frei. Bei Interesse
können sich Lehrerinnen und Lehrer gerne an die Mayersche vor Ort
wenden.
In der Mayerschen Buchhandlung im Forum Duisburg gibt es zusätzlich zu
den Führungen eine weitere Veranstaltung im Rahmen des "Welttag des
Buches", an der Lehrer und Schüler nach voriger Anmeldung kostenfrei
teilnehmen können. Susanne Fülscher: "Mia legt los" (für Kinder ab 10
Jahren); Donnerstag, 23.04.2009, 11.00 Uhr
Gelungener Start in der Mayerschen:
Große Nachfrage nach Sony Reader
Gerade einmal eine Woche auf dem deutschen Markt erhältlich, hat sich
der Sony Reader PRS-505 bei der Mayerschen Buchhandlung schon zu einem
echten Renner entwickelt. "Wir sind mit dem Verkaufsstart des Sony
Readers mehr als zufrieden", teilt Andrea Weiß, Projektleiterin E-Book
bei der Mayerschen Buchhandlung, mit. Das Lesegerät, das in allen
Buchhandlungen der Mayerschen erhältlich ist, findet überall großes
Kundeninteresse. "Wir freuen uns ganz besonders, dass wir den Reader
nicht nur in unseren großen Häusern wie beispielsweise Düsseldorf oder
Dortmund verkaufen, sondern ihn auch an kleineren Standorten anbieten
können", so Weiß weiter.
Vorinstalliert sind auf dem PRS-505 zum sofortigen Lesegenuss "Gut gegen
Nordwind" von Daniel Glattauer und "Querschläger" von Silvia Roth. Zudem
sind zahlreiche Leseproben aktueller Bestseller gespeichert,
beispielsweise "Außer Dienst" von Helmut Schmidt und "Wer bin ich und
wenn ja wie viele" von Richard David Precht. Darüber hinaus haben
Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, über www.mayersche.de aktuelle
Romane, Krimis und Sachbücher als E-Book für ihr Lesegerät
herunterzuladen. Besonders beliebte Titel sind derzeit "Bis(s) zum Ende
der Nacht" von Stephenie Meyer, "Alle sieben Wellen" von Daniel
Glattauer und "Der Chinese" von Henning Mankell.
UDE: Erst Studium – dann Abitur
Neues Schülervorlesungsverzeichnis
Umfangreiches Angebot für Studieninteressierte: Aus 206 Veranstaltungen
der Uni Duisburg-Essen können Schüler wählen, denn das neue
Schülervorlesungsverzeichnis ist jetzt druckfrisch erhältlich.
Aufgelistet sind Seminare, Übungen und Vorlesungen der ersten Semester,
die für Schüler ab Klasse 10 geeignet sind. Wer schon vor dem Studium
„ungefilterte“ Uniluft schnuppern möchte, dem bietet sich ein
Quereinstieg von A wie Angewandte Informatik über P wie
Politikwissenschaft bis V wie Volkswirtschaftslehre. Semesterstart ist
der 14. April.
In vielen Fächern ist zusätzlich der Erwerb von Zertifikaten oder
Leistungsnachweisen möglich, die später auf ein Studium angerechnet
werden können. Ende März veranstaltet die Uni Vorbereitungstreffen für
Schüler, die an einem Zertifikat oder Leistungsnachweis interessiert
sind: Am 25. März um 15 Uhr am Campus Duisburg, Raum LK 061 an der
Lotharstraße 65, und am 31. März am Campus Essen, Gebäude V13 S00 D50.
Dieses mittlerweile in NRW flächendeckende Projekt erfreut sich
steigender Beliebtheit, auch an der Uni Duisburg-Essen (UDE).
Finanzielle Unterstützung erhält die UDE dabei durch die „Deutsche
Telekom Stiftung“ und den „Stifterverband für die deutsche Wissenschaft“
und die Essener Softwarefirma „GFOS“, die u.a. die Fahrtkosten der
Schüler bezuschussen.
Mehr als 200 Schulen der Region haben zahlreiche Exemplare des 40 Seiten
starken Hefts in diesen Tagen in ihrer Eingangspost. Wer den-noch kein
Exemplar erhalten hat, kann es im Netz unter www.uni-due.de/studium
herunterladen oder telefonisch unter 0203/379-3651 oder -3652.
Drei von fünf Arbeitnehmern arbeiten
außerhalb der normalen Arbeitszeit
Drei von fünf der über 6,7 Millionen nordrhein-westfälischen
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) müssen zumindest
gelegentlich außerhalb der normalen Arbeitszeiten arbeiten. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
anhand der Ergebnisse des Mikrozensus 2007 mitteilt, sind insbesondere
Samstags- und Abendarbeit weit verbreitet. So gaben 24,7 Prozent der
abhängig Beschäftigten an, ständig bzw. regelmäßig samstags zu arbeiten.
24,9 Prozent der Arbeitnehmer(innen) leisteten
ständig oder regelmäßig Abendarbeit (zwischen 18 und 23 Uhr).
Frauen und Männer leisteten in etwa gleichem Umfang Wochenendarbeit.
Männer waren jedoch von ständiger oder regelmäßiger Abend- und
Nachtarbeit sowie von Wechselschicht häufiger betroffen als ihre
Kolleginnen (Abendarbeit: 26,9 gegenüber 22,5 Prozent, Nachtarbeit: 12,6
gegenüber 5,3 Prozent, Wechselschicht: 17,2 gegenüber 10,9 Prozent).
Für Selbstständige gehörten 2007 vor allem Samstags-, Sonntags-,
Feiertags- und/ oder Abendarbeit zur Normalität. So gaben 85,7 Prozent
der Selbstständigen in Nordrhein-Westfalen an, außerhalb der normalen
Arbeitszeiten arbeiten zu müssen. (IT.NRW)

VHS: „An Krisen wachsen: Resilienz -
ein ermutigendes Konzept“
Es gibt Menschen, die Krisen unbeschadet überstehen und gestärkt aus
ihnen hervorgehen.
Anhand des Konzeptes der Resilienz zeigt die Volkshochschule in einem
Vortrag am Dienstag, 24. März, auf,
welche Faktoren widerstands- und krisenfähig machen. Die Veranstaltung
in dem Gebäude auf der Königstraße 47, Duisburg-Mitte, dauert von 18 bis
19.30 Uhr.
Die Resilienzforschung nahm ihren Anfang mit einer Studie an
kriegstraumatisierten Personen. Dabei wurde nicht nach Defiziten und
Schädigungen gesucht, sondern nach den Bedingungen, welche die
Bewältigung von schlimmen Lebensereignissen ermöglichen. Befunde aus der
Forschung machen die Relevanz für die Lebensqualität deutlich.
Finanzbuchführung – Kompaktseminar
der VHS
Eine umfassende Einführung in die doppelte Buchführung bietet ein
Seminar der Volkshochschule in den Osterferien. Von
Dienstag, 14. April, bis Samstag, 18. April,
täglich 9 bis 16 Uhr, können Berufstätige, Wiedereinsteiger oder Inhaber
von Kleinbetrieben diesen wichtigen Teil des betrieblichen
Rechnungswesens erlernen. Nach dem Besuch von Aufbaukursen ist ein
bundeseinheitlicher Abschluss möglich. Informationen unter Telefon
0203/283-3725 oder
www.vhs-duisburg.de.
Volkszählung war gestern - Zensus ist
morgen
Im Jahr 2011 wird in Deutschland ein Zensus stattfinden. Mit dieser
statistischen Erhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in
Deutschlannd leben und wie sie wohnen und arbeiten. Dabei unterscheidet
sich die Methode des Zensus 2011 grundlegend von einer traditionellen
Volkszählung, bei der alle Haushalte befragt werden. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der ersten Beratung des
Zensusgesetzes am 19. März im Deutschen Bundestag mitteilt, bietet die
amtliche Statistik umfassende Fachinformationen zu der für Deutschland
neuen Methode und zu aktuellen Fragen rund um den Zensus 2011.
Berufliche Schulen: Mehr Schüler im früheren Bundesgebiet
Nach vorläufigen Angaben besuchen im Schuljahr 2008/2009 in
Deutschland rund 2,8 Millionen Schülerinnen und Schüler berufliche
Schulen. Bezogen auf ganz Deutschland sind das etwa so viele wie im
vorhergehenden Schuljahr (+ 0,1%). Regional steht dabei einer Zunahme
von 1,7% im früheren Bundesgebiet ein Rückgang von 6,1% in den neuen
Bundesländern einschließlich Berlin gegenüber. Diese Entwicklung ist vor
allem auf den zu Beginn der 1990er Jahre einsetzenden Geburtenrückgang
in den neuen Ländern zurückzuführen. |
|
Dienstag, 17. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Duisburg-Laar: Sperrung der Laarer
Straße/Mühlenfelder Straße
Am Samstag, 21. März, wird an der Gasleitung über der Laarer Straße
gearbeitet. Deshalb wird die Laarer- bzw. Mühlenfelder Straße zwischen
14 und 19 Uhr vollständig gesperrt. Dies gilt auch für den
Fußgängerverkehr. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert.
Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim
Die Kommunale Gesundheitskonferenz lädt am
Mittwoch, 25. März, zum nächsten Gesundheitstreff
Wedau/Bissingheim mit dem Thema „Einfach fit mit 50plus“ ein. Von 17 bis
19 Uhr geht es im Seniorentreffpunkt Bissingheim auf der
Hermann-Grothe-Straße 96 um Aktion und Information zu Sport und Bewegung
der Generation 50plus. Es besteht die Möglichkeit, an einem kostenlosen
„Reha“-Sportkurs teilzunehmen. Der Eintritt ist frei.
Niki de St. Phalle und ihr
Tarotgarten
Von 1979 an arbeitete die französische Künstlerin Niki de Saint Phalle
(1930-2002) an ihrem Tarotgarten in der Südtoskana. Ein Vortrag der
Kunsthistorikerin Dr. Gisela Luther-Zimmer in der Volkshochschule (Montag,
30. März 2009 um 18 Uhr, Königstraße 47) wird diesen
außergewöhnlichen Garten vorstellen. Die Künstlerin hat „mit Liebe,
leidenschaftlicher Begeisterung, Besessenheit und vor allem mit Glauben“
daran gearbeitet. Der Garten liegt in der südlichen Toskana inmitten
eines Olivenhains und umgeben von grünen Hügeln.
Die Stadt blüht auf. Mehr Frühling.
Mehr Gefühle.
Unter diesem Motto beginnt am 23. März die Frühlingszeit im FORUM
Duisburg, Gemeinsam mit dem Duisburger Blumenhaus Winter kreierte das
FORUM eine außergewöhnliche Frühjahrsdekoration bestehend aus frischen
Frühjahrsblumen und -sträuchern. Sie finden hier die ‚.Oase für
die Sinne“ und den KinderGarten“ — in denen die Besucher des Hauses den
Frühling im FORUM Duisburg genießen können. Die Geschäfte bieten altes,
was für den Frühling benötigt wird - Neue Düfte, frische Farben und die
aktuelle Mode.
Auch für die Kinder bietet das FORUM Duisburg gemeinsam mit der
Spielgruppe St. Maximus ab dem 23. März eine Osterüberraschung. Alle
Kinder, die Lust haben, können Papp maschee-Hasen bauen, die dann in der
Spielgruppe St. Maximus ausgestellt werden. Die Aktion beginnt am 23.
März in der Spielgruppe im 3. Obergeschoss des FORUM Duisburg von 13.00
— 18.00 Uhr. Ab dem 05.04. — dem Verkaufsoffenen Sonntag — bis zum
09.04. können die Kinder im Erdgeschoss vor The Sting ihr Werk vollenden
* mit Pappmaschee arbeiten oder auch schon anmalen. Auch der Zoo
Duisburg, der jeden Samstag im FORUM zu Besuch ist, wird neben den
lebenden Tieren auch Kinderüberraschungen anbieten.
Leipzig und Felix Mendelssohn-Bartholdy
Eine Studienfahrt zum 200. Geburtstag des Komponisten Felix
Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) bietet die Volkshochschule vom
18. bis 20. September 2009 an.
Mendelssohn-Bartholdy war einer der bedeutendsten deutschen Komponisten
der Romantik. Diese Studienfahrt führt zu zentralen Wirkungsorten seines
Schaffens: ab 1835 war er in Leipzig ansässig und wurde schnell ein hoch
angesehener Musikdirektor und Leiter des Gewandhauses. Besuche im
Mendelssohn-Haus und anderen Orten werden diese Zeit aufleben lassen.
Dazu zwei Konzertbesuche mit seinen Werken im Gewandhaus (u.a. eine
Aufführung des „Elias" mit Thomas Hampson), Stadtrundgänge und
Museumsbesuche. Ein ausführliches Programm kann in der Volkshochschule
angefordert werden. Telefon: 0203-283 2206.
ASD und Ver.di-Demo vor dem Duisburger
Rathaus
Vor dem Duisburger Rathaus haben die Gewerkschaft Ver.di und der
Allgemeine Soziale Dienst (ASD) der Stadt Duisburg demonstriert.
Gefordert werden von Oberbürgermeister Adolf Sauerland, die
Sicherstellung des Mindeststandards und die Weiterbeschäftigung der auf
den 10 befristeten Stellen beschäftigten ASD-Beschäftigten, sowie die
zügige Wiederbesetzung der durch die Altersfluktuation frei werdenden
Stellen. Erwartet wird die Umsetzung der Personalbemessungsuntersuchung
des ISA-Münster, bei der ein Mehrbedarf von zusätzlich 12, 5 Stellen
festgestellt wurde.
Der §8a SGB VIII verlangt von jeder Fachkraft des ASD ein hohes Maß an
Verantwortung und Entscheidungszwang bzw. -last, sowie eine umfassende
und zeitaufwändige Dokumentation.
Um ihren Arbeitsauftrag auch in Zukunft qualifiziert und engagiert
umsetzen zu können, sei die Erfüllung der Forderungen notwendig. Manfred
Schneider – Text und Foto

Neumühl: Sperrung der Fiskusstraße
Die Fiskusstraße in Neumühl wird ab morgen, 17. März, ab 23.45 Uhr
zwischen Buschhauser Straße und Erhardstraße vollständig für den
Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung wird am nächsten Tag,
voraussichtlich gegen 4 Uhr, wieder aufgehoben. Es werden
Kanalbauarbeiten in den Nachtstunden durchgeführt, da die Duisburger
Verkehrsgesellschaft dann keinen Fahrbetrieb mehr hat.
Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Fußgänger können passieren.
Duisburger Schüler als Klimabotschafter
gesucht
“Plant for the Planet”-Akademie
Interessierte Schülerinnen und Schüler zwischen zehn und zwölf Jahren
haben vom 29. bis 30. Mai 2009 die einmalige Gelegenheit, sich zum
Klimabotschafter ausbilden zu lassen. Das Amt für Umwelt und Grün der
Stadt Duisburg veranstaltet dazu unter dem Motto „Plant for the Planet –
Baum und Umwelt" gemeinsam mit der Global Marshallplan Foundation und
der Schülerinitiative „Plant for the Planet" ein Akademiewochenende für
Schüler der Klassen 5 bis 6. Durch diese Kampagne sollen bis Ende dieses
Jahres eine Million Bäume für ein besseres Klima gepflanzt werden.
An dem Wochenende werden in Workshops und Exkursionen die
verschiedensten Bereiche zum Thema Klima- und Umweltschutz erarbeitet,
so geht es zum Beispiel um ökologische Zusammenhänge und Hintergründe
des Klimawandels oder Basiswissen zum gesunden Wald. Die ausgebildeten
Botschafter für den Klimaschutz sollen die Idee des Bäumepflanzens in
ihre Schulen zurücktragen.
Schon während der Akademie wird eine Absichtserklärung erarbeitet, dass
die Schüler es in die Hand nehmen wollen, in Duisburg 25.000 Bäume, als
Beitrag der Stadt Duisburg zur Unterstützung der Initiative „Plant for
the Planet“, zu pflanzen. Diese Erklärung werden die Schüler bei ihrer
Teilnahme an der geplanten „Plant for the Planet“-Akademie unter der
Leitung des „Schirmjungen“ der Duisburger Umwelttage 2009, Felix
Finkbeiner erarbeiten.
Die Akademie beginnt am Freitagnachmittag und endet am Samstagabend. Die
Teilnahme ist kostenfrei. Für die Betreuung der Schüler werden noch
freiwillige Erwachsene gesucht. Die Teilnehmerzahl ist auf 75 Kinder und
25 Betreuer begrenzt. Während der Akademie werden die ersten 100 Bäume
im Duisburger Wald durch die Teilnehmer gepflanzt.
Anmeldungen und weitere Information erhalten Sie beim Amt für Umwelt und
Grün, Friedrich-Wilhelm-Str. 96, 47057 Duisburg, Telefon: 0203/283-3357,
E-Mail: dr.yousef@stadt-duisburg.de
|
|
Montag, 16. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Bombenfund in Duisburg-Bergheim:
-
Umleitung für Logport-Verkehr
Nach Luftbildauswertungen wurde am Freitag, 13. März, im
Businesspark Asterlagen an der Dr.-Alfred-Herrhausen-Allee in
Duisburg-Bergheim eine britische Fünf-Zentner-Bombe gefunden. Der
Kampfmittelräumdienst wird die Entschärfung am kommenden Mittwoch, 18.
März, um 11 Uhr vornehmen.
Die Evakuierungszone von 250 Metern um die Fundstelle liegt vollständig
auf Gewerbegebiet, so dass hier lediglich die dort ansässigen 28 Firmen
sowie eine Tierklinik betroffen sind. Als Aufenthaltsraum steht das
Pfarrheim der Kath. Kirchengemeinde St. Ludger auf der Bergheimer Straße
166 zur Verfügung.
Im Bereich 250 bis 500 Meter um den Fundort (Sicherheitszone) sind 15
Einwohner betroffen sowie weitere Firmen, unter anderem das
Postverteilzentrum. In der Sicherheitszone ist ein zivilschutzmäßiges
Verhalten notwendig. Die Menschen sind aufgefordert, sich in Räumen
aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung
sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist in
dieser Sicherheitszone ab 10 Uhr nicht mehr gestattet.

Am Entschärfungstag ist mit Verkehrsbehinderungen im Bereich der
Fundstelle zu rechnen.
Die Verbindungsstraße zwischen Homberg und Rheinhausen (Emmericher
Straße/Essenberger Straße) wird ab 10.30 Uhr für den Durchgangsverkehr
(auch Lkw) zwischen der Abfahrt der A 40 aus Richtung Venlo sowie in der
Gegenrichtung ab der Asterlager Straße/Bergheimer Straße gesperrt
Lastkraftwagen zum Logport sollten von der A 40 kommend die Ausfahrt
„Rheinhausen“ nutzen.
Betroffen sind außerdem die Buslinien 912 (Homberg - Rheinhausen) der
NIAG und die Linie 928 der DVG (DU-Mitte-Winkelhausen) mit der
Haltestelle „Businesspark“, die beide für die Zeit der Entschärfung
umgeleitet werden. Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben die betroffenen
Anwohner sowie die Gewerbebetriebe aufgesucht und sie über die
Verhaltensmaßnahmen unterrichtet. Beginn und Ende der Entschärfung
werden durch Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben; Infos hierzu gibt
es auch über Call Duisburg unter 0203/94000 oder im Internet unter
www.duisburg.de.
„Werth-Hof“: Wohnbebauung auf
ehemaliger Hoffläche
BV Rheinhausen lädt zur Bürgerbeteiligung ein
In Duisburg-Rheinhausen soll Im Bereich zwischen Röttgenweg, Hochheider
Straße und Oleanderweg auf der ehemaligen Hoffläche Wohnbebauung
ermöglicht werden. Am Donnerstag, 26. März, findet um 19 Uhr hierzu im
Gemeindehaus der St. Ludger Kirche auf der Bergheimer Straße 168 ein
Termin zur Bürgerbeteiligung statt. Interessierten Bürgerinnen und
Bürgern wird in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung
Rheinhausen der Planentwurf zum Bebauungsplan Nr. 993 - Bergheim
„Werth-Hof“ vorgestellt: Die Besucher haben anschließend die
Möglichkeit, sich hierzu zu äußern. Der Planentwurf kann vom 20. bis 25.
März im Bezirksamt Rheinhausen (2. Etage Zimmer 201) am Körnerplatz 1
(werktags jeweils 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung,
Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung
im Tagungsraum eingesehen werden.
Haniel stiftet Jugendzentrum
„Ruhrorter Hafenkids“ ziehen nach Ostern in die Nikolausburg ein
Gerade in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet fehlt Jugendlichen oft ein
Platz, an dem sie ihre Freizeit sinnvoll gestalten können. Im Duisburger
Stadtteil Ruhrort ändert sich das Ende April: Dann eröffnet das neue
Jugendzentrum „Hafenkids“. Finanziert hat es der Haniel-Konzern, dessen
Hauptsitz sich seit mehr als 250 Jahren in Ruhrort befindet.
Untergebracht ist „Hafenkids‘ in der historischen Ruhrorter Nikolausburg
an der Homberger Straße. Hier können Kinder und Jugendliche künftig
Musik hören, spielen oder im Internet surfen. Auch bei den Hausaufgaben
werden sie unter stützt. Für die Ferien sind Aktionen und Ausflüge
geplant. „Mit dem Jugendzentrum wollen wir Familien in unserer
Nachbarschaft unterstützen und die Lebensqualität in Ruhrort steigern.
Haniel fühlt sich dem Standort verbunden und hat sich hier seit jeher
auch sozial engagiert“, sagt Dr. Bernhard Weber-Brosamer. Er ist Leiter
des Haniel Museums und zudem Vorstandsvorsitzender des Trägervereins „Ruhrorter
Hafenkids.“ Das Freizeitzentrum hat Haniel gemeinsam mit Jugendlichen,
dem Duisburger Jugendamt und der Caritas entwickelt.
Große Abriss-Party
Pädagogischer Leiter von „Hafenkids“ ist Ingo Gabbert. Bevor er das
Freizeitzentrum offiziell eröffnen kann, wird renoviert. Zum Auftakt
gibt es am 28. März eine Abriss-Party: Angeleitet von Handwerkern
entfernen Jugendliche die alte Einrichtung aus den Räumen. Auf rund 150
Quadratmetern entstehen dort ein großer teilbarer Gemeinschaftsraum,
eine Küchenzeile mit Theke, ein Büro und sanitäre Anlagen. „Damit haben
die Jugendlichen viel Platz, um in Ruhe zu lernen, sich zu unterhalten,
auszuspannen oder zu spielen“, sagt Gabbert. „Wenn das Jugendzentrum gut
angenommen wird, werden sogar noch weitere Räume hinzukommen.“
Über die Franz Hantel & Cie. GmbH:
Haniel ist ein international agierender Konzern mit rund 50.000
Mitarbeitern. Er erzielte im Jahr 2007 einen Umsatz von 29,2 Milliarden
Euro und ist in fast 40 Ländern vertreten. Die vier Unternehmensbereiche
Celesio, CWS-boco, ELG und TAKKT sind in den Geschäftsfeldern Handel und
Dienstleistungen aktiv — alle in marktführenden Positionen. Darüber
hinaus hält Haniel einen Aktienanteil von 34,24 Prozent an der METRO AG.
Drachen in der Literatur
Drachen boomen gerade wieder in der Fantasy- und Jugendliteratur, sind
dort aber schon seit langer Zeit Thema: Harry Potter und die Drachen des
trimagischen Turniers, Eragon und seine Saphira, Bilbo Beutlin und Smaug,
Fuchur, der Glücksdrache und natürlich Frau Mahlzahn. Aber da sind noch
zahlreiche namenlose Drachen-Kollegen, die sich bei Goethe und in
verschiedenen Märchen finden. Dr. Claudia Kleinert wagt am
Mittwoch, 25. März, von 18 bis 19.30 Uhr
in der Volkshochschule, Stadtmitte, Königstr. 47 (Saal), den
„Drachenritt“ durch zahlreiche Bücher.
Tagesfahrt der VHS nach Hamm:
Feininger und Klee am Bauhaus
Im Jubiläumsjahr der Bauhausgründung bietet die Volkshochschule am
kommenden Samstag, 21. März, eine
Tagesfahrt nach Hamm zur Sonderausstellung „Feininger und Klee am
Bauhaus“ an. Neben Werken von Lyonel Feininger und Paul Klee wird ein
weiterer Rundgang durch das Haus die Malerei der 60er bis 80er Jahre aus
der Sammlung in dem interessanten modernen Museumsbau präsentieren.
Tipps und Tricks zur Optimierung
individueller Raumsituationen
„Räume schaffen – Einrichtungsplanung für jeden Raum“ lautet der Titel
eines Vortrags der Volkshochschule am Mittwoch,
25. März, um 19.30 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47 in
Duisburg-Mitte. Fachfrau Stefanie Seng bietet Tipps und Tricks zur
Optimierung individueller Raumsituationen wie für multifunktionelle
Räume wie Wohnzimmer mit Essecke und Computerarbeitsplatz oder
Kinderzimmer, in denen gespielt, geschlafen und Schulaufgaben gemacht
werden. Auch kleine Wohnungen erfordern eine gute Organisation der
Einrichtung. Und wenn die Kinder aus dem Haus sind, finden sich
zusätzliche Wohn- und Arbeitsflächen, die geplant und gestaltet werden
möchten. Eine vorherige Anmeldung bis 20. März bei der VHS ist
erforderlich. Das Entgelt beträgt 10 Euro
Außenhandel Jahr 2008: Kein neuer
Rekordsaldo
Im Jahr 2008 wurden Waren im Wert von 994,9 Milliarden Euro exportiert
und Waren im Wert von 818,6 Milliarden Euro nach Deutschland importiert.
Der Ausfuhrüberschuss betrug damit im Jahr 2008 176,2 Milliarden Euro
und konnte das Rekordniveau von 2007 nicht wieder erreichen. Damals
hatte der Ausfuhrüberschuss noch bei 195,3 Milliarden Euro gelegen. Dies
war der bisher höchste Ausfuhrüberschuss seit Beginn der Erhebung der
Außenhandelsstatistik für die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1950. |
|
Sonntag, 15. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Sie wirktem in Duisburg
Saladin Schmitt: Von 1921 bis 1935 Intendantder Duisburger Oper
"Saladin Schmitt (* 18. September 1883 in Bingen;
† 14.
März 1951 in Bochum, eigentlich Joseph Anton Schmitt, auch unter dem
Pseudonym Harald Hoffmann tätig) war Regisseur und Theaterintendant.
Leben
Schmitt stammte aus einer seit mehreren Generationen an der oberen Nahe
ansässigen Familie von Weinhändlern und Mühlenbesitzern, in der jeweils
der älteste Sohn Saladin genannt wurde, da nach einer Familienlegende
ein Vorfahr an den Kreuzzügen teilgenommen hatte. Als sein älterer
Bruder Saladin starb, nahm er dessen Vornamen an.
Nach dem Abitur in Darmstadt 1901 studierte er in Bonn und Berlin
Germanistik. 1905 promovierte er bei dem Bonner Theaterwissenschaftler
Berthold Litzmann mit einer Arbeit über Friedrich Hebbel. Neben dem
Studium nahm er unter dem Pseudonym Harald Hoffmann an der
Schauspielschule Köln bei Max Martersteig Unterricht als Schauspieler
und Regisseur.
In der Spielzeit 1906/1907 war Schmitt als Dramaturg am Stadttheater
Elberfeld tätig, danach schrieb er hauptsächlich für das Feuilleton des
Kölner Tageblatts. Von 1913 bis 1915 war er Spielleiter am Stadttheater
in Freiburg im Breisgau, während des Ersten Weltkriegs leitete er das
Deutsche Theater in Brüssel.
Von 1919 bis 1949 war Saladin Schmitt der Intendant des Schauspielhauses
Bochum und von 1921 bis 1935 zugleich der Duisburger Oper. In Bochum
begründete er mit Stücken von Friedrich von Schiller, William
Shakespeare und anderen klassischen Autoren, aber auch mit Werken der
jüngeren Generation, wie z.B. Heinrich Eduard Jacob, dessen Schauspiel
Beaumarchais und Sonnenfels er am 6. Dezember 1919 erfolgreich
inszenierte, den Ruf des Theaters.
Saladin Schmitt wurde als Intendant 1949 abgelöst, als er versucht
hatte, seinen früheren Chefdramaturgen Walter Thomas wieder
einzustellen, der wegen einer nationalsozialistischen Vergangenheit als
umstritten galt; die Absetzung wurde sogar von einer Demonstration vor
dem Bochumer Rathaus verlangt. Saladin Schmitt war ein Vetter von Stefan
George und Vorsitzender der Shakespeare-Gesellschaft. Der Platz vor dem
Schauspielhaus Bochum trägt seinen Namen," stellt die
Internetenzyklopädie einen ehemaligen Intendanten der Deutschen Oper am
Rhein.
Ist er in der Duisburger Öffentlichkeit noch bekannt? Ich persönlich bin
erst auf ihn gestoßen, als ich mich mit der lokalen Duisburger
Geschichte beschäftigte. Im Rahmen der Duisburger Lokalgeschichte ist es
dann schon interessant, ihn wenigstens mal zu erwähnen. Andreas Rüdig
Positive Bilanz der Baden-Württemberg
Classics in Duisburg:
3000 Weinfreunde ließen sich im Landschaftspark Nord den Süden schmecken
Besucher und Aussteller zeigten sich gleichermaßen mehr als zufrieden
mit der Weinmesse Baden-Württemberg Classics in der Kraftzentrale des
Landschaftsparks Nord in Duisburg. Mehr als 3000 Liebhaber der beiden
deutschen Anbaugebiete nutzten am Wochenende die Gelegenheit, sich „den
Süden schmecken“ zu lassen. Die Messe findet im nächsten Jahr erneut in
Duisburg statt, so die Veranstalter.
Walter Nöhren, Geschäftsführer der Badischer Wein GmbH, sagte in seiner
Bilanz: „Was uns besonders gefreut hat, ist die Tatsache, dass wir hier
in Duisburg ein sehr fachkundiges Publikum hatten. An den Ständen waren
viele echte Genießer, die sehr bewusst nach Weinen Ausschau gehalten
haben, die sie probieren wollten, um sie dann für ihren privaten Vorrat
auch gleich zu bestellen.“ Man habe mit der Messe nicht allein die
Duisburger, sondern auch die Weinfreunde aus dem Umland erreicht.
Ulrich M. Breutner, Geschäftsführer des Weininstituts Württemberg,
erklärte: „Mit der zweiten Auflage im Landschaftspark sehen wir, dass
sich der neue Standort für die Baden-Württemberg Classics etabliert hat.
Wir werden auch im nächsten Jahr wieder nach Duisburg kommen. Unsere
Entscheidung vor zwei Jahren, nicht nach Essen oder Düsseldorf zu gehen,
war vollkommen richtig. Duisburg setzt Maßstäbe.“
Gerhard Hurst, Präsident des Badischen Weinbauverbands: „Es war
wohltuend zu sehen, wie gut das ungewöhnliche Ambiente einer alten
Industriehalle mit unserer Gestaltung einer Genießermesse harmonierte.
Diese Classics in Duisburg sind schon etwas Besonderes, weil wir hier
unseren Wein in einem ganz außergewöhnlichen Rahmen vorstellen können.“
Gute Noten für das Weinfestival mitten in der Industriekultur gab es
auch von den 73 Ausstellern. Übereinstimmend berichteten die Winzer und
Weingärtner, dass sie während der zwei Tage sowohl mit der Resonanz auf
ihr Angebot zufrieden waren als auch über die weinkundigen Besucher
erfreut waren. Viele echte Fachgespräche zwischen an den Ständen sorgten
für gute Stimmung bei Messegästen und Ausstellern. Insgesamt 800 Weine,
Schaumweine und Obstbrände präsentierten die Baden-Württemberg Classics
an den beiden Messetagen.
Die Besucher nutzten das Konzept, zum Eintrittspreis von 15 Euro von
Stand zu Stand zu bummeln und ohne weiteren Aufpreis die Weine verkosten
zu können. Sie überzeugte die Möglichkeit, direkt auf den Geschmack zu
kommen und sich einen aussagekräftigen Überblick über die Weine des
jungen Jahrgangs 2008 verschaffen zu können. Viele testeten ihren
Lieblingswein auch gleich beim Essen vor Ort.
Gut besucht waren dabei auch die Weinseminare. Unter anderem
informierten die Weinköniginnen der beiden Anbauregionen - Isabell
Kindle aus Baden und die Württembergische Hoheit Christl Schäfer - dabei
fachkundig über die Frühlings- und Sommerweine aus dem Ländle. Zum
Studieren gehörte selbstverständlich auch das Probieren. Die Weinprobe
war stets Teil der kostenlosen Seminare. Darüber hinaus konnten sich die
Besucher mit baden-württembergischen Spezialitäten wie Maultaschen und
Spätzle stärken. Stände, die Reiseziele in Baden und Württemberg
vorstellten, rundeten die Messepräsentation ab.
Heute im Cafe
Steinbruch: „USA-Highlight“:
MIKE DOUGHTY
(US)
Rückbesinnung auf alte Songwriter-Traditionen: einzige Konzert
im Ruhrgebiet!
Da
ist sie wieder, die Stimme von SOUL COUGHING, eine der
spannenden Bands Ende der Neunziger, die mit ihren Hits „Super
Bon Bon“ oder „Circles“ weltweit für Aufsehen sorgen konnten,
auf dem Sprung nach Oben waren - und dann implodierten.
Vor allem aber waren es die Stimme und Songs von MIKE DOUGHTY,
die diese Einzigartigkeit und den Zauber der Band ausmachten.
Kaum war die Band Geschichte, tingelte er
nur mit Gitarre im Auto durch Amerika, kaufte seine Aufnahmen
zurück und verkaufte selbst hergestellte CDs von der Bühne
herunter. Ganz gleich, ob Katharsis oder Rock-Roadmovie, es war
die Rückbesinnung auf alte Songwriter-Traditionen – alleine
unterwegs und die Seele für Songs an der nächstbesten Kreuzung
verkaufen.
Einlass: 20h // Eintritt: VVK: 8€; AK:
10€ // ****Shuttle Service****
//
Tickets im Steinbruch, E-Tickets auf www.steinbruch-duisburg.de &
bei www.kartenhaus.de
|
|
Samstag, 14. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Weinmesse „Baden-Württemberg Classics“
im Landschaftspark Nord
Lebensart trifft Industrie-Kultur. Gut besucht war am ersten Tag die
Weinmesse „Baden-Württemberg Classics“. In der ungewöhnlichen Atmosphäre
des Landschaftspark Nord in Duisburg präsentieren 73 Winzer und
Weingärtner ihre außergewöhnlichen Weinspezialitäten. Über 800 Weine,
Schaumweine und Obstbrände aus den Anbaugebieten Baden und Württemberg
stehen für die Gaumen der Genießer, in der Kraftzentrale des
Landschaftspark zum Probieren bereit.
Damit die vielen Weinproben auch gut bekommen, dafür sorgen kulinarische
Spezialitäten aus den landestypischen Küchen. Kostenlose Seminare zum
Thema Wein, werden von hochadlig und fachkundig von den Weinköniginnen
Isabell Kindle aus Baden und Christl Schäfer aus Württemberg abgehalten.
Besucher, die mal ihren Urlaub im „Ländle und Umgebung“ verbringen
wollen, können sich bei den touristischen Ausstellern über das Reiseland
informieren. Die Weinmesse ist noch bis zum 15. März um 18:00 Uhr
geöffnet. Manfred Schneider (Text und Fotos)
|
 |
 |
|
Guter Besuch
der Weinmesse
in der Kraftzentrale |
V.li.: Geballter
Weinhochadel: Isabell Kindle - Weinkönigin aus Baden, Tabea
Buck - Württembergische Weinprinzessin, Christel Schäfer -
Württembergs Weinkönigin und die Badische Weinprinzessin Eva
Müller |
|
 |
 |
|
V.li.: Fröhlich
Weinprobe: Klaus Hoffman-Bender, Charlotte Kann, Franz-Josef
Grosch, Weinbauer, Lothar Gerber Weinfachfrau Dagmar Klär,
Lilo Bünk, Heinz Bünk und Karola Hoffman-Bender
|
Milena Weis von
Stuttgart-Marketing, zeigt den Weinfreunden den Weg |
Sonntagsführungen im Stadtmuseum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz am
Innenhafen lädt am Sonntag zu zwei Führungen ein. Um 14 Uhr
stellt die Historikerin Stefanie Paufler die „Schätze der Seidenstraße“
vor. In einer sehenswerten Sonderausstellung werden „Schmuck und
Textilien der Turkmenen“ vom 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts aus
einer hochwertigen ethnologischen Privatsammlung vorgestellt. Die
Turkmenen sind eine der wichtigsten Volksgruppen entlang der
Seidenstraße, dem berühmtesten Handelsweg der Geschichte.
Um 15 Uhr lädt Stadtführer Frank Switala zum Rundgang durch die große
Stadtgeschichte-Ausstellung ein. „Duisburg – die neue Geschichte einer
alten Stadt“ bietet eine Reise von der Steinzeit bis zur „Fast“-Gegenwart,
mit den schönsten Ausgrabungsfunden aus Duisburgs Boden und spannenden
Dokumenten und Fotos. Der Eintritt kostet 3 Euro.
Mit Bildung der Krise
begegnen
Der Konjunkturpaket II eröffnet die Möglichkeit, die Zeiten des
Bezugs von Kurzarbeitergeld zur beruflichen Weiterbildung zu nutzen.
Umfragen loten den aktuellen Qualifizierungsbedarf aus
Durch die neuen Regelungen des Konjunkturpakets II können sich
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betriebe weiterbilden, die im Zuge
der wirtschaftlichen Krisensituation Kurzarbeit zur Vermeidung von
Arbeitslosigkeit nutzen. Damit auch die richtigen Weiterbildungsangebote
zur Verfügung stehen, laufen aktuell Umfragen in den Unternehmen, die
den jeweiligen Bedarf erheben sollen.
Durchgeführt werden diese Befragungen von der UnternehmerverbandsGruppe
(UVG) im Haus der Unternehmer, der Industriegewerkschaft Bergbau,
Chemie, Energie (IGBCE) und der Kreishandwerkerschaft als Mitglieder
der„Konzertierten Aktion für Beschäftigungssicherung in Duisburg –
Chancen in der Krise“ (IHK, Kreishandwerkerschaft, Gewerkschaften,
Wirtschaftsförderung, Regionalagentur, UVG, Agentur für Arbeit
Duisburg), die sich vor dem Hintergrund der aktuellen Krisensituation
zusammengefunden hatten.
„Wir wollen den von Kurzarbeit betroffenen Personen in den Duisburger
Betrieben ein individuell passendes Angebot bereitstellen können“,
betont Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftführung der Agentur für
Arbeit Duisburg. „Nur mit den richtigen Angeboten können sowohl die
Belegschaften wie auch die Unternehmen die Zeit der Kurzarbeit
zielführend nutzen, denn in der Krise liegt auch eine Chance.“
„Der Fragenkatalog, den wir in der letzten Woche an unsere
Mitgliedsbetriebe verschickt haben, hilft uns, für die betroffenen
Unternehmen das passende Qualifizierungspaket zu schnüren“, so Wolfgang
Schmitz, Hauptgeschäftsführer der UnternehmerverbandsGruppe e.V. „Nur so
können wir für viele Beschäftigte nicht nur Arbeitslosigkeit verhindern,
sondern zusätzlich ihre Position im Unternehmen festigen.“
„In Duisburg haben gegenwärtig 178 Betriebe für 13.400 Menschen
Kurzarbeit bei der Arbeitsagentur angemeldet. Mit jedem Tag kommen neue
Betriebe und Beschäftigte hinzu, die durch Kurzarbeit vor der
Arbeitslosigkeit bewahrt werden“, so Schoofs. „Diese Zahlen zeigen die
Bedeutung des Arbeitsmarktinstruments Kurzarbeit. Durch die Kombination
mit Qualifizierung bietet Kurzarbeit auch die Grundlage, die Krisenzeit
zukunftsgerichtet zu überbrücken. Wenn es uns mittelfristig gelingt, die
strategische Bedeutung von Qualifizierung allen Beteiligten des
Arbeitsmarktes näher zu bringen, so nutzen wir jetzt die Zeit, um
zukünftige Probleme, die sich aus dem demographischen Wandel ergeben,
besser meistern zu können.“
Weitere Informationen zum Thema Weiterbildung während des Bezugs von
Kurzarbeitergeld gibt es beim Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit
Duis-burg unter der Telefonnummer 01801 – 66 44 66.*
Stadterneuerung Beeck - Stadtverwaltung stellt am 18. März
2009 Planung vor
Die Stadt Duisburg beabsichtigt, im Rahmen des
Stadterneuerungsprogrammes für Duisburg-Beeck, verschiedene Straßen und
Grünflächen umzugestalten. Die Verwaltung hat eine entsprechende Planung
erarbeitet.
Folgende Straßen und Grünflächen sollen umgestaltet werden:
Friedrich-Ebert-Straße von Lehnhofstraße bis Wygertstraße
Hier soll die Situation für Radfahrer/Innen und Fußgänger/Innen
nachhaltig verbessert werden. Die Fahrstreifen für den KFZ-Verkehr
werden reduziert, Gehwege und Radverkehrsanlagen werden optimiert. Der
ruhende Verkehr wird neu geordnet. Zum Schutz der schwächeren
Verkehrsteilnehmer werden insbesondere die Einmündungsbereiche neu
gestaltet.
Lange Kamp von Bruckhauser Straße bis Goeckingstraße
Im Bereich der vorhandenen Parkstreifen sollen Bäume gepflanzt werden.
Hierdurch wird der Straßenraum optisch aufgewertet. Im Bereich der
Einmündung Bruckhauser Straße wird die vorhandene Bordsteinabsenkung
(Radweg) erweitert. Dies erleichtert mobilitätseingeschränkten Menschen
die Querung der Straße.
Bruckhauser Straße von Lange Kamp bis Flottenstraße
Durch Baumpflanzungen wird der Bereich optisch aufgewertet. Der ruhende
Verkehr wird neu geordnet. Im Einmündungsbereich Lange Kamp wird der
Radius geändert. Im breiten Kreuzungsbereich Flottenstraße sind
Fahrbahneinengungen vorgesehen. Somit sinkt das Geschwindigkeitsniveau
da beim Durchfahren eine erhöhte Aufmerksamkeit gefordert wird. Darüber
hinaus werden die Sichtbeziehungen aller Verkehrsteilnehmer
untereinander verbessert. Die Summe der Maßnahmen führt dazu, dass
Fußgängerquerungen hier sicherer werden.
Karolingerstraße von Flottenstraße bis Werntgensstraße
Auch hier sollen Bäume gepflanzt und der ruhende Verkehr neu geordnet
werden. Im Kreuzungsbereich Leibnizstraße sowie Werntgenstraße werden
Gehwegflächen erweitert und die Fahrbahnbreite an den Querungsstellen
reduziert. Hierdurch wird das Überqueren der Fahrbahn insbesondere für
Eltern mit Kindern sicherer.
Friedhofstraße Einmündung Helmholz-/NeanderstraßeIm Einmündungsbereich
Neanderstraße wird eine Teilaufpflasterung gebaut. Dies erleichtert dem
Fußgängerverkehr die Querung der Fahrbahn. Gleichzeitig wird auf den
Beginn der Tempo-30-Zone hingewiesen.
Grünfläche Schellenstraße
Der Spielplatz wird umgestaltet. Der Bolzplatz wird zu einer
Bewegungsfläche aus Rasen umgestaltet. Die Tischtennisplatte wird
verlagert. Der Gehölzbestand wird verjüngt und ausgedünnt. Die
befestigten Flächen werden wieder wasserdurchlässig gemacht bzw. in
Rasen- oder Gehölzflächen umgewandelt.
Grünfläche "Am Kamannshof" mit Brücke
Unbefestigte Wegebereiche sollen befestigt werden. Auch hier ist
vorgesehen, den Gehölzbestand zu verjüngen und auszudünnen. Darüber
hinaus sind großzügige Rasenflächen geplant. Vor dem dortigen
Vereinsgebäude sollen befestigte Parkplätze angelegt werden. Eine Brücke
über die Emscher soll eine Verbindung zur nahegelegenen Grünanlage "Stepelsche
Straße" für Fußgänger/Innen und Radfahrer/Innen schaffen.
|
|
Freitag, 13. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Bombenfund in Bergheim: Entschärfung
am Mittwoch
Nach Luftbildauswertungen wurde heute im Gewerbegebiet Asterlagen in
Duisburg-Bergheim eine britische Fünf-Zentner-Bombe gefunden. Der
Kampfmittelräumdienst wird die Entschärfung voraussichtlich am
Mittwochvormittag vornehmen.
Die Evakuierungszone von 250 Metern um die Fundstelle liegt vollständig
auf Gewerbegebiet, so dass hier lediglich die dort ansässigen Firmen
betroffen sind. Im Bereich 250 bis 500 Meter um den Fundort
(Sicherheitszone) sind 15 Einwohner betroffen sowie weitere Firmen,
unter anderem das Postverteilzentrum. Am Entschärfungstag ist mit
Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich zu rechnen, betroffen ist dabei
auch die Essenberger Straße.
Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben die betroffenen Gewerbebetriebe in
der Evakuierungszone bereits heute aufgesucht und sie über die
Verhaltensmaßnahmen unterrichtet. Hinweise an die Anwohner und Firmen in
der Sicherheitszone erfolgen am Montag. Mehr Informationen gibt es
außerdem ab Montag unter www.duisburg.de sowie über Call Duisburg unter
0203/94000.
B 8n/Ortsumgehung Wittlaer –
Planfeststellungsbeschluss liegt öffentlich aus
Der Planfeststellungsbeschluss zum Neubau der B 8n (Ortsumgehung
Wittlaer) und für den Ausbau der B 288/A 524 einschließlich Neubau des
Autobahnkreuzes A 59/A 524 wird öffentlich ausgelegt. Der Beschluss
sowie eine Ausfertigung des Planes können in der Zeit vom 17. bis 30.
März bei folgenden Stellen eingesehen werden: Amt für Stadtentwicklung
und Projektmanagement auf dem Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang
Moselstraße) Zimmer E 38, Duisburg-Mitte (montags bis freitags von 8 bis
16 Uhr); im Bauverwaltungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf auf der
Brinckmannstraße 5, Zimmer 3151, Düsseldorf (montags bis donnerstags 8
bis 16 Uhr, Freitag bis 14 Uhr) sowie beim Landesbetrieb Straßenbau
Nordrhein-Westfalen, Planungs- und Baucenter Ruhr, Henri-Dunant-Straße
9, Zimmer 316, Essen (montags bis freitags von 8 bis 11.30 Uhr und 13.30
bis 15 Uhr). Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss allen
Betroffenen gegenüber als zugestellt.
Erster regionaler
Wohnungsmarktbericht veröffentlicht
Sozialdezernent Reinhold Spaniel ist stolz auf die erste
Veröffentlichung eines regionalen Wohnungsmarktberichts. „Der Bericht
liefert vor allem Informationen, Betrachtungen und Einschätzungen zum
Wohnungsmarkt der Städteregion Ruhr, aber auch spezielle Datenlagen aus
den beteiligten Städten sowie NRW- und Großstadtvergleiche“, so Spaniel.
Der Wohnungsmarktbericht ist das Resultat einer regionalen
Wohnungsmarktbeobachtung und -auswertung der kreisfreien Städte
Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Bottrop, Essen,
Gelsenkirchen, Herne, Bochum, Hagen, Dortmund und Hamm mit der
fachlichen Unterstützung der Wohnungsbauförderungsanstalt.
Den Leserinnen und Lesern werden Fakten von den Immobilienpreisen über
die Bautätigkeiten bis zur Bevölkerungsentwicklung an die Hand gegeben,
die es ermöglichen sich einen Überblick über den regionalen
Wohnungsmarkt zu verschaffen. Auch die Ergebnisse einer
Expertenbefragung fließen in den Bericht ein.
Für einen schnellen und vor allem öffentlichen Zugang steht der Bericht
ab sofort unter www.duisburg.de/vv/50 zur Verfügung. Weitere Infos gibt
es beim Amt für Soziales und Wohnen unter (0203) 283-5350.
Konsumausgaben in Deutschland
bedeutend niedriger als in den USA
Wie das Statistische Bundesamt mit Blick auf den Weltverbrauchertag am
15. März mitteilt, liegt das Niveau der durchschnittlichen
Konsumausgaben in Deutschland deutlich niedriger als in den Vereinigten
Staaten von Amerika. Je Einwohner ergaben sich für 2008 in Deutschland
Ausgaben in Höhe von 17 073 Euro gegenüber 22 457 Euro in den USA.
IT.NRW bietet kostenlose Ausbildung
zum Programmierer
Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) bildet in sechs
Monate dauernden Kursen Programmierer aus. Das Angebot richtet sich in
erster Linie an Studienabbrecher(innen), kann aber auch von anderen
jungen Leuten wahrgenommen werden. Voraussetzung ist die Hochschul- oder
Fachhochschulreife; zusätzlich ist ein Eignungstest zu absolvieren. Die
Teilnahme ist kostenlos, es wird eine Aufwandsbeihilfe in Höhe von knapp
100 Euro je Monat gezahlt.
Drei unterschiedliche Ausbildungszweige stehen zur Auswahl:
- PC-Lehrgang Typ 1: Anwendungsprogrammierung - Schwerpunkt Java;
- PC-Lehrgang Typ 2: Anwendungsprogrammierung - mehrere Sprachen;
- PC-Lehrgang Typ 3: System- und Netzwerkadministration.
Die Ausbildungen vermitteln Kenntnisse zu Programmier- und
Markup-Sprachen (C, C++, C#, Visual Basic.NET, HTML, Java), zu den
Themenbereichen MS-Office, relationale Datenbanken und Serverdienste
sowie zu Anwendungen verschiedener Server.
Für die kommenden Lehrgänge, von denen der nächste Anfang Mai 2009
beginnt, stehen noch Plätze zur Verfügung. Bewerbungen sollten (mit den
üblichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf und Zeugniskopien)
spätestens vier Wochen vor Lehrgangsbeginn bei IT.NRW (Mauerstraße 51,
40476 Düsseldorf) eingereicht werden. Weitere Informationen erhalten
Interessenten telefonisch (0211 9449-3462 oder -2462) oder im Internet
unterwww.it.nrw.de/jobs/stellprog.html.
Seit 1985 hat IT.NRW schon über 95 derartige Lehrgänge durchgeführt -
mehr als 1 000 Teilnehmer(innen) haben seither diese Ausbildung
erfolgreich abgeschlossen. Zahlreiche
Absolvent(inn)en mit erfolgreichem Lehrgangsabschluss fanden bei
Behörden und anderen Arbeitgebern eine Anstellung. (IT.NRW)
Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im Januar 2009: Minus 20% gegenüber
dem Vorjahr
Nach vorläufigen Angaben der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im Januar
2009 arbeitstäglich bereinigt um 20,0% gegenüber dem Januar 2008 zurück
(nach ? 12,6% im Dezember 2008). Das war der höchste Rückgang gegenüber
einem Vorjahresmonat seit Beginn der Berechnungen 1991. Der
Inlandsumsatz nahm im Vergleichszeitraum um 16,6% ab; der Auslandsumsatz
brach mit ? 23,8% noch stärker ein. Dabei lag der Umsatz mit den Ländern
der Eurozone um 21,7%, der Absatz in das übrige Ausland um 25,6% unter
dem Vorjahresniveau.
Großhandelspreise Februar 2009: Minus 5,7% gegenüber Februar
2008
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag im Februar 2009 um 5,7%
unter dem Vorjahresstand. Im Vergleich zum Januar 2009 sanken die
Großhandelspreise im Februar 2009 geringfügig (? 0,1%).
"Keiner Bitterkeit Raum geben
Caroline Schlegel-Schelling"
So ist das JourFixe überschrieben. Wie gewohnt findet es am
Donnerstag (12.3.2009) um 17 Uhr statt. Wie gewohnt findet es im
Vortragssaal der Volkshochschule in der Innenstadt statt. Die
Referenten: Hannelore Schulte und Jörg Mascherrek. Es kommt die
altgewohnte Zuhörerschaft; die Veranstaltung ist also gut besucht.
Zwei Tischchen mit je einem Mikrophon und einem Glas Wasser sowie ein
Laptop mit angeschlossenem Beamer reichen für die Veranstaltung aus. Die
beiden Referenten stellen die Biographie von Schlegel-Schellingvor, die
1763 in einem Universitätshaus geboren wird. Worin die Lebensleistung
von Schlegel-Schilling besteht, wird mir nicht so ganz klar. Das Leben
ist zwar wild und unbändig; in der heutigen breiten Öffentlichkeit ist
Schlegel-Schelling aber ziemlich unbekannt. Aber was soll`s? Ich verlebe
eine angenehme Stunde. Und lerne etwas über das Sittenleben des
ausgehenden 18. Jahrhunderts.
Andreas Rüdig
Baden-Württemberg Classics am
Wochenende im Landschaftspark Nord in Duisburg
„Beerenstarke“ Weinmesse bringt auf den Geschmack des Südens
73
Winzer und Weingärtner präsentieren 800 Weine Verkostung im
Eintrittspreis inklusive Das Beste aus dem Sonnen-Jahrgang 2008
Weinseminare mit Weinköniginnen Kulinarische Spezialitäten und
Urlaubstipps
Die ungewöhnliche Kulisse des Landschaftspark Nord in Duisburg sieht
auch Deutschlands führende Weinexpertin, Star-Sommelier Natalie Lumpp
(Foto), als das ideale Ambiente für die Präsentation außergewöhnlicher
Weinspezialitäten. Am Samstag, 14. März, und Sonntag, 15. März,
verbindet die Weinmesse Baden-Württemberg Classics Industriekultur mit
Lebensart. 73 Winzer und Weingärtner bringen auf den Geschmack des
Südens. Im Eintrittspreis von 15 Euro ist die Weinprobe inklusive.
Die Besucher der Kraftzentrale im
Landschaftspark können für ihre Verkostung aus mehr als 800 Weinen,
Schaumweinen und Obstbränden auswählen. Die Baden-Württemberg Classics
kredenzen nach 2008 zum zweiten Mal Erlesenes in Duisburg.
Für Gerhard Hurst, den Präsidenten des Badischen Weinbauverbands, steht
fest, dass der Jahrgang 2008 besonders gut ist. „Wechselnde Temperaturen
im Sommer und Herbst haben die Trauben zu außergewöhnlicher Qualität
reifen lassen.“ Oder wie Natalie Lumpp es formuliert: „Trauben benötigen
die Herausforderung, an der sie wachsen können. Einfach nur Sonne reicht
nicht, um einen guten Jahrgang hervorzubringen.“ Auf diesen Geschmack
sind auch die Stars der Berlinale 2009 gekommen. Weine aus Baden und
Württemberg erhielten bei den Partys und Premiere-Feiern viel Gaumenlob
aus Hollywood. Im Mittelpunkt der badischen Präsentation steht in der
„Kraftzentrale“ in diesem Jahr der Grauburgunder. Württemberg wirbt
besonders für das „Nationalgetränk“, den Trollinger.
Zu Gast in Duisburg sind am Wochenende auch die Weinköniginnen aus den
beiden Anbauregionen. Isabell Kindle aus Baden und die Württembergische
Hoheit Christl Schäfer halten nicht nur Hof. Die Hoheiten sind
ausgesprochen fachkundig und leiten die kostenlosen Weinseminare, in
denen sich die Genießer zu Kennern weiterbilden können. Sie geben dabei
am Samstag und Sonntag, jeweils ab 13 Uhr, einen Vorgeschmack auf
sonnenreiche Stunden und stellen die Frühlings- und Sommerweine aus dem
Ländle vor.
Kulinarische Spezialitäten aus Baden und Württemberg verwöhnen während
der Classics ebenfalls die Gaumen der Besucher. Zudem stellt sich der
Süden des Landes als Urlaubsziel vor. Walter Nöhren, Geschäftsführer der
Badischer Wein GmbH, sagt über das Angebot: „Wir präsentieren Bestes aus
unserem Bundesland. Dieses Konzept hat sich bewährt, weil die Besucher
den Messetag bei uns wirklich genießen.“
Ulrich M. Breutner, Geschäftsführer des Weininstituts Württemberg, macht
deutlich, dass die Genießermesse die Weinkenner auf den Geschmack
bringen will: „Für uns ist es wichtig, dass die Besucher direkt bei den
Anbietern ihre Weine probieren können und dann ihren Lieblingswein auch
direkt bestellen können. Wer Wein liebt, findet hier genau, was er
sucht.“ Gerhard Hurst über das Konzept der Baden-Württemberg Classics:
„Wir wollen etwas von der Freude vermitteln, die wir bei uns im Ländle
an unseren Weinen haben.“
Die Baden-Württemberg Classics werden veranstaltet von der
Werbegemeinschaft Württembergischer Weingärtnergenossenschaften eG und
von der Badischer Wein GmbH, der Werbegemeinschaft badischer Winzer.
Öffnungszeiten: Samstag, 14. März, von 11 bis 19 Uhr Sonntag, 15. März,
von 11 bis 18 Uhr. Kraftzentrale im Landschaftspark Nord Emscherstraße
71 47137 Duisburg-Meiderich |
|
Donnerstag, 12. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Wohn- und Teilhabegesetz
NRW-Minister Laumann: "Ich
verstehe das Wohn- und Teilhabegesetz als lernendes Gesetz."
"Ich möchte nicht in ein Gesetz, in dem es keine Pfannekuchen gibt." Es
ist nicht irgendwer, der es so für sich formuliert. Im Rahmender
Veranstaltungsreihe zum neuen Wohn- und Teilhabegesetz macht der
christdemokratische nordrhein-westfälische Sozialminister Karl-Josef
Laumann am Donnerstag Station in Duisburg. Die Veranstaltung im kleinen
Prinzen ist sehr gut von Fachleuten besucht.
"Ich verstehe das Wohn- und Teilhabegesetz als lernendes Gesetz.
Deswegen möchte ich mir mit dieser Gesprächsreihe auch ein Bild über die
Erwartungen der Menschen machen und mitnehmen, was wir noch verbessern
können," betont Laumann.
"Das alte Heimrecht ging durch die Föderalismusreform auf die Länder
über. Ist das richtig? So fragten viele Leute. Es brauchen nicht alle
Bundesländer auf Punkt und Komma dasselbe Heimrecht. Wann ist eine
Einrichtung ein Heim? Je mehr Leistungen vertraglich geregelt sind,
desto eher ist eine Einrichtung ein Heim."
Man rede über 200.000 Menschen, von denen 150.000 in stationären
Einrichtungen der Altenpflege und 44.000 in Einrichtungen für Behinderte
untergebracht sind. "Wir haben ein Schutzrecht für die Bewohner in
Betreuungseinrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege geschaffen.
Die Rechte der Bewohner werden nun ganz konkret genannt. Darunter fällt
unter anderem das Recht auf eine am persönlichen Bedarf ausgerichtete,
gesundheitsfördernde Betreuung. Bei den Speiseplänen, der
Freizeitgestaltung und bei der Hausordnung bestimmen die Bewohner
künftig mit. Der Betreiber kann hier nicht mehr ohne sie entscheiden.
Darüber hinaus macht das neue Wohn- und Teilhabegesetz Ernst mit der
Entbürokratisierung. Das alte Bundesheimgesetz hatte 27 Paragraphen.
Einzelne Regelungen wurden in weiteren vier Rechtsverordnungen mit
nochmals 107 Paragraphen erläutert. Das haben wir kräftig durchforstet.
Das neue Gesetz enthält nur noch 23 Einzelregelungen. Dazu kommt noch
eine Durchführungsverordnung mit 32 weiteren Einzelregelungen,"
berichtet der Minister.
Nicht angemeldete Prüfungen von Betreuungseinrichtungen und die
Veröffentlichung der Prüfergebnisse kommen hinzu. "Außerdem müssen die
Einrichtungen den Bewohnern erklären, wie sich die Preise zusammensetzen
und wie gut sie gewirtschaftet haben, also quasi eine Bilanz vorlegen.
In NRW sind wir um einiges teurer als in anderen Bundesländern. Bei den
neuen Regelungen hörte ich die Kritik der Wohnfahrtsverbände nicht.
Bilanzen sind nicht immer gut und leicht verständlich geschrieben. Wir
denken derzeit darüber nach, wie die Transparenz und Verständlichkeit
hergestellt werden kann."
"Sie nennen das Gesetz eine lernendes Gesetz. Es bleibt nicht in Stein
gemeißelt. Es wird an den Erfahrungen modifiziert. Wir arbeiten für die
Menschen. Es geht um den Schutz der älteren, behinderten und
pflegebedürftigen Menschen, aber auch ihre Teilhabe und Mitwirkung,"
betont die grüne Duisburger Bürgermeisterin Doris Janicki.
Grundsätzliche Kritik kommt in der anschließenden Diskussion eher an
Detailfragen auf. Der Brandschutz wird hier genauso angesprochen wie
etwa die Personalbemessung, um nur einige Beispiele zu nennen.
Andreas Rüdig
Einrichtung der AWO-Integrations
gGmbH als neues Zentrum im Stadtteil
AWO eröffnet in Laar „Familienhilfe sofort vor Ort“
• Einweihung auf der Eligiusstraße fand am Donnerstag statt
• „Familienhilfe sofort vor Ort“, ein Anbot für alle Familien im
Stadtteil
• AWO-Integrationsagentur stärkt Ehrenamt in Laar
• Beitrag zur Integration von Zuwanderern
Am Donnerstag eröffnete die AWO-Integrations gGmbH das Zentrum
„Familienhilfe sofort vor Ort“ auf der Eligiusstraße in Duisburg-Laar.
Es hat den Anspruch, Familien im Stadtteil, die mit Problemen zu kämpfen
haben, innerhalb von kürzester Zeit einen Lösungsweg aufzuzeigen.
Zugleich hat die vom Land NRW geförderte Integrationsagentur der AWO in
dem 100 Quadratmeter großen Zentrum ein Büro.
In seiner Begrüßungsansprache sagte Karl-August Schwarthans,
Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH am Donnerstag: „Wir machen
den Familien hier in Laar ein Angebot, das sie einfach und ohne
Hemmungen Hilfe annehmen kön-nen. Das ist für uns ein Stück
Gleichberechtigung und Teilhabe in einem Stadtteil mit hohem Anteil
armer Kinder.“ In Laar leben inzwischen 52 Prozent der Kinder von
Sozialgeld.
Gerade die Mitglieder dieser einkommensschwachen Familien haben aus der
Sicht von Karl-August Schwarthans vielfach Vorbehalte und Ängste, sich
direkt ans Jugendamt mit der Bitte um Rat und Hilfe zu wenden. „Wir sind
für alle Familien im Stadtteil da und entwickeln auch mit Blick auf
besondere kulturelle Hintergründe geeignete Unterstützungsangebote. Das
nennen wir: sofort vor Ort“, so der Geschäftsführer der AWO-Integrations
gGmbH weiter.
Im Beisein von Jugendamtsleiter Thomas Krützberg und der
Integrationsbeauftragten der Stadt Duisburg, Leyla Özmal, machte
Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg, deutlich: „Wir als
Verband leben interkulturelle Öffnung, die AWO-Integrations gGmbH ist
hier erneut vorbildlich und richtungweisend für uns und viele andere
soziale Organisationen.“ Das zeige sich daran, dass die AWO-Integrations
gGmbH hier zwei Mitarbeiter mit Migrationsgeschichte einsetzt, die als
ausgebildete Fachkräfte in dieser Beratungsstelle für alle Laarer
Familien ansprechbar sind. Karl-August Schwarthans erklärte dazu: „Das
zeigt sich aber vor allem daran, dass wir unsere Angebote im Stadtteil
so ausgerichtet haben, dass sie Menschen mit und ohne
Migrationshintergrund auch annehmen können und wollen.“
Die Fähigkeit zur Integration beweise eine Gesellschaft gerade dann,
wenn sie sich für Zuwanderer öffne und sie einlade, an den Lösungen für
die anstehenden Auf-gaben mitzuwirken, so Krause. In dem Zentrum bietet
Münevver Alkac-Yasar Familienhilfe sofort vor Ort und Hassan Yilmaz für
die Integrationsagentur haupt-amtliche Unterstützung für
bürgerschaftlich tätige Migranten an. Die Integrationsagentur der AWO
will das ehrenamtliche Engagement im Stadtteil stärken. Dazu gehört auch
das Projekt der Pflegelotsen. Junge türkische Männer sammeln Erfahrungen
im Bereich der Pflege von Senioren und geben sie an Familien, in denen
ältere Zuwanderer auf Hilfe angewiesen sind, weiter.
Fast ein Jahr habe man das neue Zentrum geplant und in den Umbau der
Räume investiert, erläuterte Karl-August Schwarthans. „Wir haben uns
darüber gefreut, dass die Stadt Duisburg ausdrücklich Zustimmung
signalisiert und dieses Projekt danach positiv begleitet hat.“
Umsätze im NRW-Einzelhandel im Januar
unter Vorjahresniveau
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im Januar 2009 nach
vorläufigen Ergebnissen nominal 3,1 Prozent weniger um als im Januar
2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung
der Preisentwicklung, um 3,5 Prozent. Die Beschäftigtenzahl ging um 1,3
Prozent zurück. Die Einzelhandelsstatistik wurde ab Berichtsmonat Januar
2009 auf eine neue Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008) und
auf ein neues Basisjahr (2005) umgestellt. Die Ergebnisse sind daher nur
eingeschränkt mit denen früherer Jahre vergleichbar.
Duisburger Tanztage 2009 - Hochzeit
des Amateurtanzes
Deutschlands
größtes Amateurtanzfestival bietet mit den 20. Duisburger Tanztagen vom
12. - 29.3.2009 einmal mehr eine Plattform für alle Tanzstile. Ob jung
oder älter, Einsteiger oder erfahrener Tanzhase - jeder kann dabei sein.
Die Duisburger Tanztage brechen bei ihrer 20. Ausgabe wieder einmal alle
Rekorde. Schon einen Monat vor dem Beginn hatten sich über 420 Gruppen -
und damit mehr als jemals zuvor - angemeldet. Die grundlegende Idee des
Festivals, Tänzerinnen und Tänzern aller Stilrichtungen eine Plattform
zu bieten, erweist sich damit weiterhin als zukunftsträchtig. In den 24
Spartenveranstaltungen, die bis zum 22. März in der Rheinhausenhalle
stattfinden, wird von Hip Hop, Breakdance und Videoclip über Show, Jazz
Dance und Folklore bis hin zum klassischem Tanz und Tanztheater die
ganze Palette des Tanzes zu sehen sein. Die Duisburger Tanztage sind
nicht nur stilistisch offen, sie bieten auch Tänzerinnen und Tänzern
aller Altersklassen ein Podium. Höhepunkt der Tanztage ist das Finale am
Sonntag, 29. März. Dann sind im stilvollen Theater am Marientor noch
einmal die besten Beiträge aus den einzelnen Sparten zu sehen.
Die Duisburger Tanztage gelten als das größte deutsche
Amateurtanz-Festival. In den letzten Jahren haben jeweils rund 4.000
Tänzerinnen und Tänzer teilgenommen. Die meisten Formationen kommen aus
NRW, aber einzelne Gruppen nehmen für Ihren Auftritt bei den Tanztagen
eine weitere Anreise in Kauf. Ein Folklore-Ensemble aus dem
thüringischen Rudolstadt muss vor seiner Performance rund 430 Kilometer
reisen, die Kieler Jazz-Tänzer von "Tie!Kieler Second" sogar 470
Kilometer.
Organisiert wird die Veranstaltung wie immer vom Festivalbüro der
Duisburg Marketing GmbH. Künstlerisch betreut wird sie in diesem Jahr
erstmals von dem Gelsenkirchener Tanzlabel UP TO DANCE, das schon seit
einigen Jahren bei den Duisburger Tanztage mitarbeitet.
UP TO DANCE nimmt in diesem Jahr die Anmeldungen der teilnehmenden
Gruppen entgegen. Obwohl der Andrang größer ist als je zuvor, gibt es
noch einzelne Sparten-Veranstaltungen, für die sich noch einige wenige
Gruppen anmelden können. Für Fragen zu freien Plätzen und Anmeldungen
stehen Arnd Wende und Diana Miebach von UP TO DANCE unter Tel. 0209
613048 oder uptodance@gmx.de zur Verfügung.
Alle Informationen zu freien Plätzen, zu Terminen und Tickets sind unter
www.duisburgertanztage.de zu finden.
Elterngeldanspruch im ersten und
letzten Monat meist gleich hoch
Bei knapp 87% aller Eltern, die deutschlandweit Elterngeld erhalten,
verändert sich der bewilligte Elterngeldbetrag vom ersten zum letzten
Bezugsmonat nicht. Bei den Müttern bleibt die Anspruchshöhe bei nahezu
86% unverändert, bei den Vätern trifft dies zu 91% zu.
Bezahlung von Managern
Die Bezahlung von Managern soll künftig anders gestaltet werden:
Entscheidend für die Höhe der Vergütung wird nicht der kurzfristige
Erfolg an der Börse, sondern die langfristige und nachhaltige
Entwicklung eines Unternehmens sein. Das Kabinett hat dazu eine
Formulierungshilfe zur gesetzlichen Regelung von Managergehältern
beschlossen. Die Finanzmarktkrise hat gezeigt, dass bei Bonuszahlungen
und anderen Vergütungsinstrumenten teils nur auf den kurzfristigen
Unternehmenserfolg geachtet wurde.
Die Politik stehe zurzeit vor der Aufgabe, den Schaden, den Manager am
Finanzmarkt angerichtet haben zu begrenzen, sagte Bundesjustizministerin
Brigitte Zypries zum Beschluss. "Das Verhalten von einigen Managern hat
dazu geführt, dass die Grundlagen unseres Finanzmarktes ins Wanken
geraten sind und nun durch staatliche Hilfen vom Steuerzahler im Lot
gehalten werden müssen", so die Ministerin. Es sei deshalb an der Zeit,
dass die Politik den Ordnungsrahmen neu justiere.
Dabei gehe es nicht um die Höhe der Bezüge, das sei nicht Sache des
Staates. "Es geht aber darum, bei einer erfolgsabhängigen Bezahlung die
richtigen Anreize zu setzen. Es muss auf den nachhaltigen Erfolg eines
Unternehmens ankommen und nicht auf einen hohen Börsenkurs an einem
bestimmte Stichtag", erklärte Zypries weiter.
Die Formulierungshilfe für ein "Gesetz zur Angemessenheit der
Vorstandsvergütung" wird nun von den Regierungsfraktionen in den
Bundestag eingebracht. Dort werden die Details von den Abgeordneten
beraten.
Vergütung muss angemessen sein
Schon nach geltendem Recht dürfen die Vorstandsmitglieder einer
Aktiengesellschaft nicht unangemessen hoch bezahlt werden. Die
Formulierungshilfe beschreibt nun genauer, wonach sich die
Angemessenheit der Vergütung richten muss. Kriterien sind dabei unter
anderem die Leistung des Einzelnen und die Üblichkeit, beispielsweise
innerhalb der Branche oder innerhalb des Unternehmens. Gerät ein
Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten, so kann der Aufsichtsrat die
Vergütung unter bestimmten Voraussetzungen nachträglich herabsetzen.
Außerdem wird die Verantwortung des Aufsichtsrats für eine angemessene
Vergütung der Vorstandsmitglieder klargestellt: Die
Aufsichtsratsmitglieder haften persönlich auf Schadensersatz, wenn sie
eine unangemessene Vergütung beschließen.
Langfristige Anreize für Bonuszahlungen
Die Gesamtvergütung muss außerdem "langfristige Verhaltensanreize zur
nachhaltigen Unternehmensentwicklung setzen", so der Gesetzestext. Das
ist besonders bei Aktienbezugsrechte und Bonuszahlungen wichtig. Sie
machen bei Top-Managern oft einen großen Teil des Gesamteinkommens aus.
Hier müssen die Aufsichtsräte stärker als bisher darauf achten, dass
Vorstandsmitglieder nicht nur für kurzfristige Erfolge belohnt werden.
So soll es für Bonuszahlungen nicht mehr nur auf einen einzigen Stichtag
wie zum Beispiel das Jahresende ankommen. Der Aufsichtsrat soll dafür
sorgen, dass auch spätere Entwicklungen berücksichtigt werden.
Verkauft beispielsweise ein Unternehmen einen Geschäftszweig, so
bedeutet das kurzfristig höhere Einnahmen und damit einen hohen Gewinn.
Leidet das Unternehmen aber in den Jahren danach unter dem Verkauf, so
sollen die Vorstandsmitglieder nicht nur für den kurzfristigen
Gewinnanstieg belohnt werden.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich
Der Aufsichtsrat ist dafür verantwortlich, dass die Bezüge der
Vorstandsmitglieder angemessen festgesetzt werden. Deswegen soll er in
Zukunft auch immer selbst darüber beschließen müssen. Anders als bisher
darf er die Entscheidung nicht mehr allein in Untergremien verlagern.
Das steigert die Transparenz. Zugleich verdeutlicht es, wer in der
Pflicht ist, wenn es um Entscheidungen zur Vergütung der Top-Manager
geht: der gesamte Aufsichtsrat.
Aktienbezugsrechte neu geregelt
Langfristiges Denken soll auch eine weitere Neuerung fördern:
Geschäftsführung oder Beschäftigte eines Unternehmens erhalten zum Teil
besondere Rechte zum Erwerb von Aktien an ihren Unternehmen, so genannte
Aktienoptionen. Diese Aktienoptionen dürfen sie zukünftig erst nach
frühestens vier Jahren ausüben. Das heißt: Sie können über die Aktien
erst nach vier Jahren verfügen und sie verkaufen, um damit Gewinn zu
machen. Bisher gilt hier eine Mindestfrist von zwei Jahren. Das steigert
das Interesse an einer eher langfristigen Kursentwicklung und damit am
dauerhaften Unternehmenswohl.
VHS-Kurs: „Kochen für Ältere“
Menschen ab 60 haben andere Anforderungen an das Essen und Trinken als
Jugendliche. Einen „Kochkurs für ältere Menschen“ bietet die
Volkshochschule in der Gustav-Heinemann-Realschule in Stadtmitte an. Ab
dem 19. März werden in drei
Veranstaltungen, jeweils donnerstags in der Zeit von 18
bis 21 Uhr, komplette Gerichte, Eintöpfe und süße Speisen
zubereitet.
Kommunale
Gesundheitskonferenz: Zusammenarbeit tut Not! |
|
Mittwoch, 11. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Vergabeverfahren Eurogate steht kurz vor
erfolgreichem Abschluss
Kölbl Kruse mit Entwurf von Foster + Partners als bevorzugter Bieter
ausgewählt
Auf
der Immobilienmesse MIPIM im französischen Cannes wurde am 11. März 2009
das Modell für das Eurogate am Innenhafen vorgestellt. „Ich freue mich,
dass eine vor vielen Jahren als Vision vorgestellte Idee jetzt in die
Realisierungsphase tritt“, so sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland bei
der Präsentation des Modells. Der Solitär Eurogate ist eines der letzten
noch ausstehenden Gebäude im Innenhafen Duisburg. Der neue Entwurf aus
dem Hause Foster + Partners interpretiert das einzigartige sichelförmige
Grundstück im so genannten Holzhafen im Grundriss und in der
Höhenentwicklung des Gebäudes. Dies führt zu einer optimalen Ausnutzung
des Grundstücks. „Das modular gestaltete Gebäude entspricht modernsten
energetischen Standards und steht mit seiner herausragenden Architektur
für den hohen Qualitätsstandard des Innenhafens“, so Dr. Ralf Oehmke,
Geschäftsführer der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft mbH.
Die Planungen sehen maximal 60.000 Quadratmeter Nutzfläche vor, die sich
auf Gebäudeteile mit fünf bis 14 Geschossen verteilen.
V.l.: Dr. Ralf Oehmke,
Geschäftsführer der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft,
Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Reinhardt Joecks von Foster +
Partners, Stephan Kölbl, Kölbl Kruse, Wolfgang Rabe, Geschäftsführer der
Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft, sowie Dr. Marcus Kruse,
Kölbl Kruse, mit dem auf der Immobilienmesse MIPIM vorgestellten Modell
für da Eurogate
Das Becken des Innenhafens bleibt somit weiterhin Mittelpunkt des
gesamten Innenhafens und kann als Wendepunkt für Schiffe genutzt werden.
Schwimmende Inseln vor dem Gebäude könnten für verschiedene Aktivitäten
wie beispielsweise ein Open Air Kino oder Konzerte genutzt werden. Die
treppenförmige Promenade, die vom Gebäude weg zum Wasser hin führt,
bietet sich für die Nutzung als Tribüne an.
Vom neu entstehenden Gebäude öffnet sich der Blick über die große
Wasserfläche des Holzhafens hinweg auf die andere Uferseite bis zur
Innenstadt Duisburg, dessen Silhouette durch die Türme der
Salvatorkirche und des Rathauses geprägt sind.
Auf dieser Planungsgrundlage wird Kölbl Kruse in enger Zusammenarbeit
mit der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft und dem
Architekturbüro Foster + Partners in den nächsten Jahren eine aus
städtebaulicher Sicht zentrale Landmarke für die Region entwickeln.
„Das Eurogate ist das siebte Projekt, das wir am Innenhafen in Angriff
nehmen“, so Dr. Marcus Kruse, der geschäftsführende Gesellschafter der
Kölbl Kruse GmbH. „Da man es als Krönung des gesamten Innenhafens
betrachtet; ist es für uns eine besondere Verpflichtung“, ergänzte
Stephan Kölbl, der zweite geschäftsführende Gesellschafter der Kölbl
Kruse GmbH.


Das Modell für das Eurogate
Landesarbeitsgericht: Sittenwidriger
Lohn im Einzelhandel?
Das Landesarbeitsgericht verhandelt am 18.03.2009, 10.00 Uhr im Saal
3 die Berufungsverfahren 6 Sa 1284/08 – Vorinstanz Arbeitsgericht
Dortmund 2 Ca 282/08 – sowie das Verfahren 6 Sa 1372/08 - Vorinstanz
Arbeitsgericht Dortmund 10 Ca 279/08 -.
Die Klägerinnen nehmen das beklagte Einzelhandelsunternehmen auf eine
höhere Vergütung in Anspruch, weil sie die Auffassung vertreten, die
vertragliche Vereinbarung eines Stundenlohns von 5,20 € sei
sittenwidrig.
Beide Klägerinnen stehen seit Ende 2001 bei der Beklagten in einem
Arbeitsverhältnis als „geringfügig Beschäftigte/Packerin“. Im
ursprünglichen Arbeitsvertrag wurde ein Stundenlohn in Höhe von 10,00 DM
vereinbart. Seit 2004 zahlte die Beklagte 5,20 € pro Stunde. Die
Klägerinnen sind der Auffassung, dass der von der Beklagten gezahlte
Lohn sittenwidrig ist, und dass ein auffälliges Missverhältnis zwischen
Leistung und Gegenleistung vorliege. Tatsächlich würden sie nicht als
Packerinnen eingesetzt, sondern nähmen überwiegend Tätigkeiten einer
klassischen Verkäuferin wahr. Der - mangels Tarifbindung der Beklagten -
nicht anwendbare Gehaltstarifvertrag für den Einzelhandel in NRW sehe
für Verkäuferinnen der Gehaltsgruppe I. 6. Berufsjahr ab 2004 einen
Stundenlohn in Höhe von 11,93 € brutto und zuletzt ab 01.09.2006 12,30 €
brutto vor. Hiervon stünden ihnen für die Jahre 2004 – 2007 pro Stunde
der Tarifvergütung zu, da die Differenz zwischen Tariflohn und dem
tatsächlich gezahltem Lohn wegen der Überschreitung von mehr als
einem Drittel
sittenwidrig sei.
Die Beklagte hält den Klägerinnen entgegen, sie seien als Packerinnen
beschäftigt, und nicht als Verkäuferinnen. Im Übrigen entspreche die
gezahlte Vergütung dem allgemeinen Lohnniveau im Wirtschaftsgebiet.
Mit Urteilen vom 14.05.2008 und 15.07.2008 hat das Arbeitsgericht
Dortmund den Klagen insoweit stattgegeben und die arbeitsvertragliche
Entgeltvereinbarung wegen Sittenwidrigkeit für unwirksam gehalten. Beide
Kammern haben ein auffälliges Missverhältnis zwischen Leistung und
Gegenleistung gesehen, selbst wenn man unterstellt, dass die Klägerinnen
als Packerinnen beschäftigt gewesen seien. Hiergegen richten sich
die von der Beklagten eingelegten Berufungen.
AWO und Integration - Von Andreas
Rüdig
Ihren Standort in Marxloh hat die Awo seit 1947. Kümmerte sie sich
in den vergangenen sechs Jahrzehnten um Wohnungslose, Vertriebene und
andere Menschen, so ist heute die Integration von Migranten ein
Schwerpunktthema. "Mit ihrem Jugendmigrationsdienst JMD setzt sich die
Awo-Integrations gGmbH für die Chancengleichheit und Teilhabe von jungen
Menschen ein. Insbesondere neu zugewanderte Jugendliche und junge
Erwachsene ab 16 Jahren erhalten hier eine individuelle und umfassende
Unterstützung. Dabei hilft der JMD bei der sprachlichen, schulischen,
beruflichen und sozialen Eingliederung.
Die Awo - Integrations gGmbH erleichtert mit ihrer
Migrationserstberatung den Neuzugewanderten den Start in der neuen
Heimat Deutschland. Das Ziel ist es, den Integrationsprozeß bei
Neuzuwanderern zu erleichtern.
Chancen sehen, aber auch bei Problemen nicht wegschauen. Die
Integrationsagentur unterstützt Zuwanderer auf vielfältige Weise. Dazu
gehören Angebote von bürgerschaftlichem Engagement bei Migranten. Eine
weitere Aufgabe ist die Sensibilisierung von Einrichtungen und
Institutionen für die Notwendigkeit kultureller Öffnung.
Der Bauspielplatz auf der Alexstraße in Neumühl eröffnet Kindern und
Jugendlichen eine pädagogisch begleitete Alternative zum Nachmittag vor
dem Fernseher. Unterstützung bei den Hausaufgaben gehört dazu.
Spielangebote verwandeln freie Zeit in Freizeit. Der tägliche
preisgünstige Mittagstisch sichert ab, dass sich alle Besucher eine
gesunde und warme Mahlzeit leisten können.
Fünf Tagesgruppen hat die AWO- Integrations gGmbH für Kinder im Alter
von 6 bis 12 Jahren eingerichtet. Hier erhalten sie nicht allein
Hausaufgabenhilfe und Freizeitangebote. Sie lernen dank der
interkulturellen Öffnung auch das Zusammenleben mit Menschen
unterschiedlicher Herkunft. Die Tagesgruppen befinden sich in
Stadtteilen mit besonderer Herausforderung," stellt sich die Awo -
Integrations gGmbH in einer Selbstdarstellung unter dem Stichwort
"Stadtteil und Migration" vor.
Projekte wie der Lernbauernhof Ingenhamshof, begleitetes Wohnen,
Schuldnerberatung / Insolvensberatung, Erziehungsbeistandschaften,
sozialpädagogische Familienhilfe, die psychosoziale Betreuung von
Arbeitslosen und die Jugendgerichtshilfe laufen unter dem gemeinsamen
Stichwort "Zentrale soziale und erzieherische Dienste".
"Wir sind eine 100%ige Tochter der Duisburger Arbeiterwohlfahrt," betont
Karl-August Schwarzhans, Leiter der gemeinnützigen GmbH. "Die Awo
organisiert ehrenamtliche Arbeit, wir professionelle hauptamtliche
Arbeit. Wir arbeiten betriebswirtschaftlich organisiert, weil wir die
Arbeiterwohlfahrt vor unternehmerischen Risiken schützen wollen." Dass
die GmbH von öffentlichen Aufträgen lebt, berichtet er auch, ohne
allerdings in Details zu gehen."
78 Mitarbeiter beschäftigt die Integrations gGmbh, 15 % davon in der
klassischen Migrationsarbeit. "Dies sind die Dienstleistungen, die sich
direkt an die Migranten wenden," spezifiziert Schwarthans seine Aussage.
"Wir reden nicht nur von Migration. Wir praktizieren sie auch. Für uns
bedeutet das eine gleichberechtigte Teilhabe an Dienstleistungen und
Arbeitsplätzen. Ein großer Teil unserer Mitarbeiter hat also selbst
einen Migrationshintergrund."
"Auch wenn der Standort in Marxloh gezielt ausgewählt wurde: Wir müssen
und können nicht flächendeckend arbeiten," betont Schwarthans. Der
Duisburger Norden und Hochfeld kristallisierten sich so als Orte der
Integrationsarbeit heraus. Wer mehr über die Awo-Integrations GmbH
wissen möchte, kann im Internet unter www.awo-integration.de mehr
darüber erfahren. Erste Anlaufstelle für ein persönliches Kennenlernen
kann man die Geschäftsstelle auf der Kaiser-Wilhelm-Straße 307 - 309 in
Marxloh (direkt am Pollmann gelegen) aufsuchen.
Oberbürgermeister Sauerland eröffnete
metropoleruhr-Stand auf der MIPIM
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat am 10. März 2009
gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung metropoleruhr
GmbH, Hanns-Ludwig Brauser, den Stand von 43 Ruhrgebietskommunen auf der
Immobilienmesse MIPIM im französischen Cannes eröffnet. „Der Rückgang
der Besucher ist am ersten Tag augenfällig“, kommentierte Sauerland die
ersten Eindrücke. „Doch die für uns wichtigen Gesprächspartner sind alle
vor Ort.“ Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für
Wirtschaftsförderung (GFB), die den Duisburger Auftritt organisiert, war
ebenfalls zufrieden: „Für uns war es nie entscheidend, ob viele oder
wenige Besucher auf der Immobilienmesse sind; für uns war es immer
wichtig, unsere Projekte mit ernsthaften Investoren und Entwicklern zu
besprechen.“ Am Mittwoch, 11. März 2009 werden verschiedene Projekte mit
Duisburger Beteiligung veröffentlicht.
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland
bei der offiziellen Eröffnung des metropoleruhr-Stands.
Mercator-Ehrennadel für
bürgerschaftliches Engagement
Auch in diesem Jahr wird die Stadt Duisburg bürgerschaftliches
Engagement mit der Mercator-Ehrennadel auszeichnen. Bereits zum sechsten
Mal werden Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen geehrt, die
besonderes Engagement auf kulturellem, wissenschaftlichem oder
pädagogischen Gebiet, in der Heimat- und Brauchtumspflege oder der
Erforschung der Stadtgeschichte gezeigt haben. Drei Auszeichnungen sind
vorgesehen; die Auswahl trifft ein Gremium des Kulturausschusses.
Neben bereits existierenden Preisen der Stadt Duisburg, wie zum Beispiel
dem in Verbindung mit der Köhler-Osbahr-Stiftung verliehenen
„Musikpreis“ oder der „Mercatorplakette“, soll mit der
„Mercator-Ehrennadel“ insbesondere lokales bürgerschaftliches Engagement
geehrt werden. Bis zum 2. April können Vorschläge für eine Ehrung mit
schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe,
Neckarstraße 1, 47051 Duisburg, gerichtet werden.
Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Mittwoch, 18. März, wieder zur
Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und
Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit
dem Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 16. März, können die
Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für
Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.
2008: Baugenehmigungen für Wohnungen
um 4,2% gesunken
Im Jahr 2008 wurde in Deutschland der Bau von knapp 174 600 Wohnungen
genehmigt. Das waren 4,2% oder rund 7 700 Wohnungen weniger als im
Vorjahreszeitraum. Damit wurde der niedrigste Stand seit der
Wiedervereinigung registriert. Bei einem Ausgangswert von etwa 406 000
Baugenehmigungen im Jahr 1991 wurde der Höchststand von knapp 713 000
Wohnungen im Jahr 1994 erreicht.
Arbeitskosten je Stunde im 4. Quartal 2008: 3,9% höher als im Vorjahr
Die Kosten für eine Stunde Arbeit lagen im vierten Quartal 2008 im
Produzierenden Gewerbe und im gesamten Dienstleistungsbereich
kalenderbereinigt um 3,9% höher als im entsprechenden Vorjahresquartal.
Seit 1997, dem ersten Jahr, für das Arbeitskostenindizes in Deutschland
vorliegen, ist dies der höchste für ein Quartal im Vorjahresvergleich
gemessene Anstieg. Im Vergleich zum dritten Quartal 2008 stiegen die
Kosten je Arbeitsstunde saison- und kalenderbereinigt um 1,7%. Im
gesamten Jahr 2008 war der Anstieg der Arbeitskosten je geleistete
Stunde mit 2,3% der größte seit 2001.
„Beratung von Seniorinnen/Senioren und
deren Angehörigen in Duisburg – Ein Überblick, Wer hilft bei plötzlich
eintretender Pflege?“
Seniorentag am 02.04.2009 mit Diskussion und Info-Ausstellung
Der Seniorentag, dessen Ausrichter der Seniorenbeirat der Stadt Duisburg
ist, findet am 02.04.2009 von 10.00 Uhr – 14.30 Uhr im Konferenz- und
Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Schwanenstr. 5-7; 47051 Duisburg,
mit dem Thema „Beratung von Seniorinnen/Senioren und deren Angehörigen
in Duisburg – Ein Überblick, Wer hilft bei plötzlich eintretender
Pflege?“
statt. Die Moderation übernimmt Katharina Gödde, WDR, die unter anderem
durch die Radiosendung „Hallo Ü-Wagen“ bekannt ist. Als
Diskussionspartner konnten Vertreter der Pflegekassen, der offenen
Altenhilfe, der Krankenhaussozialdienste und der Stadtverwaltung
Duisburg gewonnen werden. Im Rahmen der Diskussion soll auch das
Publikum einbezogen werden. Gleichzeitig werden im Konferenz- und
Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ die verschiedensten Beratungsstellen
ihr Angebot vorstellen.
Der Seniorenbeirat lädt alle Seniorinnen und Senioren sowie alle
interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Duisburg herzlich ein, am
Diskussionsforum teilzunehmen und auch die Ausstellung zu besuchen. |
|
Dienstag, 10. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
„Ü – 60, JUPA tanzt und Du machst
mit“
Unter dem Motto „Ü-60, JUPA tanzt und Du machst mit“ lädt der
Arbeitskreis „Junior/Senior“ der Stadt Duisburg am Freitag, 13. März, ab
15 Uhr zu einem Tanznachmittag für Junioren und Senioren im großen Saal
des Dietrich-Krins-Weber-Zentrums auf der Mevissenstraße 16 in
Duisburg-Neuenkamp ein.
Der Arbeitskreis „Junior/Senior“ des Jugendparlamentes beschäftigt sich
mit dem Thema „Generationsbegegnungen“. Die Gesellschaft wird immer
älter, das Leben der Menschen in Deutschland dauert heutzutage etwa 30
Jahre länger als noch vor 100 Jahren. Diese demografische
Herausforderung der Zukunft soll als eine Chance gesehen werden. Die
Jugendparlamentarier nehmen dieses Zeitzeichen wahr und organisieren mit
ihrem Kooperationspartner, dem Begegnungs- und Beratungszentrum in
Neuenkamp, einen Generationentreff.
Die Jugendlichen und Mitarbeiter der Einrichtung freuen sich auf den
gemeinsamen Nachmittag mit den Senioren, der ein gegenseitiges Kennen
Lernen in einer besonderen Atmosphäre verspricht. Für das leibliche Wohl
wird gesorgt. Anmeldungen werden unter (0203) 31814-50 erbeten. Die
Teilnahme ist kostenlos.
Andrea Fehr im Künstlergespräch in der
Zentralbibliothek
Das LiteraturBistro in der Zentralbibliothek lädt am
Mittwoch, 11. März, um 16.30 Uhr zum
Künstlergespräch mit Andrea Fehr ein. Unter dem Titel „Tesori del mare –
Schätze des Meeres“ stellt die Künstlerin noch bis Ende des Monats
Grafikarbeiten, Acryl- und Ölbilder aus, die in die geheimnisvolle Welt
des Meeres entführen. Das Gespräch mit der Adolf-Roeder-Preisträgerin
führt Klaus Brüggenwerth, stellvertretender Vorsitzender des Kunstverein
Duisburg. Der Eintritt ist frei.
Der Reader PRS-505 von Sony ab 11. März
2009 erhältlich
Die Einführung des Readers von Sony auf dem deutschen Markt wirft große
Schatten voraus. Nicht nur in Fachpublikationen wird die Neuerscheinung
diskutiert und voller Spannung erwartet, sondern auch in Internetforen
und Magazinen für den Endverbraucher ist das der Reader ein großes
Thema. Die Mayersche zeichnet sich seit jeher dadurch aus, Trends früh
zu entdecken und diese aufzugreifen. Im vergangenen Jahr war die
Mayersche die erste deutsche Buchhandlung, die elektronische Lesegeräte
(die Produkte "iLiad" und "BeBook") in ihren Buchhandlungen verkaufte.
"Mit einem namhaften Hersteller wie Sony bauen wir unsere Präsenz auf
dem Markt aus", sagt Andrea Weiß, Einkaufsleiterin im Bereich Non-Book
der Mayerschen.
"Ab 11. März können sich Kundinnen und Kunden der
Mayerschen in allen Buchhandlungen selbst ein Bild der neuen technischen
Entwicklungen machen", so Weiß weiter. Der Reader PRS-505 von Sony wird
für 299 Euro erhältlich sein, passende E-Books können Käuferinnen und
Käufer sich auf der Homepage der Mayerschen, www.mayersche.de,
herunterladen.
Der Reader wiegt nur 260 Gramm - weniger als fast jedes Buch mit
Hardcover-und ist somit ein perfekter Begleiter für unterwegs. Er hat
eine Speicherkapazität von 192 Megabyte, d.h. bis zu 160 Bücher im
EPUB-Format können zum Lesegenuss gespeichert werden. Dank der
innovativen E Ink® - Technologie können Leserinnen und Leser selbst bei
starkem Sonnenlicht auf einem kontrastreichen Bildschirm lesen.
Brückensperrung Gartroper Straße in Obermeiderich
Die Brücke über den Rhein-Herne-Kanal wird im Verlauf der Gartroper
Straße am Mittwoch, 11. März, gesperrt. Dies gilt für Kraftfahrzeuge aus
Fahrtrichtung Albrechtstraße und Koopmannstraße. Die Gegenrichtung
bleibt frei. Der Fußgänger- und Radverkehr ist hiervon nicht betroffen.
Grund für die Sperrung sind Arbeiten der Rheinisch-Westfälischen
Wasserwerksgesellschaft auf der Gartroper Straße.
Die erfüllte Beziehung
Ein Vortrag der Volkshochschule unter dem Titel „Die erfüllte Beziehung“
am Mittwoch, 18. März, um 20 Uhr auf
der Königstraße 47 bietet einen Einstieg in das Verständnis der
Paardynamik. Paare und Einzelne sind dazu eingeladen, erste Barrieren zu
überwinden, um lohnenswerte Einsichten für ihre Beziehung zu gewinnen.
Die Liebe in der Paar-Beziehung ist das am meisten herbeigesehnte
Abenteuer unserer Zeit - auf kein anderes aber sind wir offenbar
schlechter vorbereitet: Jede zweite Beziehung in Deutschland scheitert.
Warum und woran scheitern so viele Paare? In den meisten Fällen fehlt
das Wissen um die Gesetzmäßigkeiten einer Beziehung, wie auch die
Bereitschaft, sich mit ihr dauerhaft auseinander zu setzen.
NRW: Über zehn Prozent weniger Wohnungen
genehmigt
Im Jahr 2008 genehmigten die nordrhein-westfälischen Bauämter den Bau
von insgesamt 34 451 Wohnungen; das waren 10,7 Prozent weniger als im
Jahr zuvor (2007: 38 588 Wohnungen). Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war für diesen
Rückgang vor allem die Entwicklung bei den Bauanträgen für
Mehrfamilienhäuser
verantwortlich. 2008 lag die Zahl der in diesen Gebäuden zum Neubau
freigegebenen Wohnungen mit 12 245 Einheiten um 16,5 Prozent unter dem
Vorjahresergebnis. Die Rückgänge bei Neubauvorhaben fürEinfamilienhäuser
(-7,7 Prozent) und Zweifamilienhäuser (-4,9 Prozent) waren dagegen etwas
moderater.
30 185 Wohnungen (-11,3 Prozent) sollten in neuen Wohngebäuden und 3 528
(-7,7 Prozent) durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden (z. B. Ausbau
von Dachgeschossen) entstehen. Weitere 738 Wohnungen (-0,5 Prozent)
wurden in neuen "Nichtwohngebäuden" (gemischt genutzte Gebäude, die
überwiegend nicht Wohnzwecken dienen) geplant.
VHS-Kurs: Richtig packen
Der Kurs der Volkshochschule mit dem Titel „Stressfrei zu Tagungen und
auf Reisen - so packen Sie richtig“ am Samstag,
21. März, von 10 bis 14 Uhr im Institut für Aus- und
Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz zeigt, wie man
durch effiziente Garderobenplanung mit möglichst wenig Gepäck doch jeden
Tag anders gekleidet ist und die Garderobe ohne Pflegebedarf ankommt.
Gezeigt werden Tricks, wie man schonend und Platz sparend packen kann
und was ins Handgepäck gehört, damit die Reise entspannt angetreten
werden kann. |
|
Montag, 9. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
"Frauen bestimmt" Von Andreas
Rüdig
So war das DGB-Frühstück am Sonntag, dem 8. März, im kleinen Prinzen
überschrieben. Es kommen mehr Frauen (aber auch ein paar vereinzelte
Männer) als sich angemeldet haben, so daß die Black Box sehr gut gefüllt
ist. Schließlich ist es ja auch der Internationale Frauentag. Die
Veranstaltung beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück und dem
Gesangsbeitrag einer litauischen Sängerin.
"Als ich eingeladen wurde, sagte man mir, dass ich Quotenmann bin. Ich
schätze es, bei so vielen Damen zu sein," scherzt Oberbürgermeister
Adolf Sauerland. "Das Gleichstellungsgesetz von Nordrhein-Westfalen gibt
es seit 10 Jahren. Es garantiert die gleichberechtigte Teilhabe Aller an
Politik und Gesellschaft. Es ist skandalös, dass Frauen im Durchschnitt
24 % weniger Lohn verdienen als Männer. 32 % der Bundestagsabgeordneten
und 29 % der Duisburger Ratsmitglieder sind weiblich. Das ist sicherlich
steigerungsfähig. In der Duisburger Politik können Frauen inzwischen
Politik machen. Und damit meine ich nicht nur, dass die CDU eine
Fraktionsvorsitzende hat. Es gibt Bezirksbürgermeisterinnen, eine
Bürgermeisterin und Referatsleiterinnen - siehe Leyla Özmal und Doris
Freer."
Ezgi Böyüktas von dem Duisburger DGB stellt verschiedene erfolgreiche
Duisburger Frauen vor.
Gabriella Grillo (53) ist Aufsichtsratsvorsitzende der Grillo AG. "Ich
hätte gerne im kulturellen Bereich gearbeitet. Ich bin buchstäblich zu
einen Schicksalsschlag an meine Position gekommen. 1993 ist meine Mutter
durch einen Unfall gestorben. Zwei Tage später fragte ich im Unternehmen
an, ob ich mithelfen kann. Tief im Herzen wünschte sich mein Vater
immer, daß ich in der Firma mitarbeite. Es schmerzt, dass er nicht
mitbekommt, dass sein Traum in Erfüllung ging. Auf der Arbeit hat es nie
eine Rolle gespielt, dass ich eine Frau bin."
Zeynap Bicici (43) ist Gewerkschaftssekretärin bei der IG Bau Agrar
Umwelt und dort für das Gebäudereinigerhandwerk zuständig. Sie hat auch
schon im Gebäudereinigerhandwerk gearbeitet und kam über die
Betriebsratsarbeit zur Gewerkschaft.
Nadina Floria (32) ist stellvertretende Betriebsratsvorsitzende bei
Siemens. Als sie 1996 dort ihre Ausbildung begann, wurde sie gleich in
die Jugendvertretung gewählt und wurde dessen Vorsitzende. "Irgendwann
war ich dann zu alt dafür." So wurde sie 20002 in den Betriebsrat
gewählt. Ihr Erfolg: 2009 konnte sie einen Betriebskindergarten
eröffnen. "Ich musste mir allerdings Hilfe vom Jugendamt und der Awo
suchen, da es anfangs Widerstände in der Geschäftsführung gab." Wie ihr
Verhältnis zu den männlichen Kollegen aussieht. "Ich komme gut mit ihnen
klar. Sie machen, was ich möchte," berichtet sie scherzend.
"2001 führte auch das Betriebsverfassungsgesetz die Gleichberechtigung
von Männer und Frauen ein. Dies gab uns neue Instrumente der
Frauenförderung. Ob ich ohne diese Instrumente Gewerkschaftssekretärin
geworden wäre, weiß ich nicht," berichtet Britta Munkler von ver.di. Sie
moderiert die Interviewrunde mit den Kandidatinnen (und dem Kandidaten)I
zur Kommunalwahl. "Ich komme aus der Gewerkschaftsarbeit," berichtet
Doris Janicki, von den Bündnis 90 - Grünen. "Ich bin vor 20 Jahren in
die Politik gekommen. Die Grünen hatten damals ein vernünftiges
Frauenprogramm, das auch heute noch Bestand hat."
Ellen Pflug von der SPD, Sigrid Volk-Cuypers von der CDU, Brigitte
Diesterhöft von der Linken und Harald Jeschke von den Bürgerlich
Liberalen sind weitere Diskussionsteilnehmer. Auch wenn Betül Cerrah von
der FDP im Publikum anwesend ist, tritt sie auf der Bühne leider nicht
in Erscheinung. "Vater und Großvater haben bei Thyssen gearbeitet. Als
Mädchen bin ich immer mit zur 1.Mai-Demonstration gegangen. Als ich 16
war, sagte mein Vater, ich solle in die Gewerkschaft eintreten. Ich
machte es anstandslos. Die fehlenden Kindergärtenplätze führten mich in
die SPD und in die Duisburger Lokalpolitik," berichtet Ellen Pflug.
"Eine Sache habe ich in meinem Leben gelernt: Hinter jedem Mann steht
eine starke Frau. Mir ist die Meinung der Frauen wichtig," betont
Jeschke. Wir Bürgerlich Liberale stehen für Freizügigkeit. Da gehören
auch Frauen in den Blickpunkt. So können sie zeigen, wofür sie stehen
und was sie können."

Fundsachenversteigerung im Bezirksamt
Hamborn
Das Bezirksamt Hamborn führt am Samstag, 21. März, ab 10 Uhr im
Ratskeller Hamborn auf der Duisburger Straße 213 eine öffentliche
Versteigerung durch. Versteigert werden öffentlich meistbietend etwa 50
Damen- und Herrenfahrräder, Mountainbikes und Jugendräder, ein
Rollstuhl, ein Rollator sowie Handys. Die Gegenstände können am
Versteigerungstag ab 9.30 Uhr besichtigt werden. Eigentumsansprüche
können bis zum 20. März beim Bezirksamt Hamborn, Bürger-Service, unter
Telefon (0203) 283-5296 oder
-5298 geltend gemacht werden.
VHS: „Erzählungen – Aufbewahrtes
Menschenleben“
Erzählungen und ihre Bedeutung werden in der Veranstaltung „Erzählungen
– Aufbewahrtes Menschenleben“ der Volkshochschule, Königstraße 47
am Mittwoch, 18. März, von 18 bis 19.30
Uhr aufgezeigt. An den Beispielen der Schriftsteller Thomas Mann, Franz
Kafka, Robert Musil und Uwe Johnson wird der Wirklichkeit des vorigen
Jahrhunderts nachgegangen. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5
Euro.
VHS: „Faszination Maske – Bau einer
traditionellen Frühjahrsmaske“
Der Gebrauch von Masken ist bis heute weltweit lebendig im Brauchtum, in
der Mythologie und in Ritualen verschiedener Naturvölker. Den Bau einer
traditionellen Frühjahrsmaske bietet die Volkshochschule, Königstraße 47
in einem Wochenendseminar an. Der Kurs beginnt am
Samstag, 21. März , von 10 bis 16 Uhr und wird am 22. März
von 10 bis 14 Uhr fortgesetzt. Die Materialkosten betragen zwischen 15
und 20 Euro, die Teilnahmegebühr 40 Euro.
Treffpunkt im AWOcura-Seniorenzentrum
hat einen neuen Namen
„Café Bingo“ bringt gute Nachbarschaft ins Spiel
Das Café im AWOcura-Seniorenzentrum Vierlinden in Walsum hat einen neuen
Namen. Gisela Sper, die Leiterin des Begegnungs- und Beratungszentrums
auf der Rudolfstraße und Marita Bohle, Leiterin des Sozialen Dienstes,
tauften den Treffpunkt im Stadtteil Vierlinden auf den Namen „Café
Bingo“. Den Vorschlag hatte die Bewohnerin des Seniorenzentrums,
Elisabeth Münster, gemacht und damit den Wettbewerb zur Namensfindung
für sich entschieden.
Marita Bohle überreichte Elisabeth Münster, die an jedem Samstag die
Bingo-Nachmittage im Café organisiert, einen Gutschein über 20 Euro für
den besten Vorschlag. Elisabeth Münster hat den Namen „Café Bingo“ nicht
allein wegen ihrer Vorliebe für das Zahlenspiel mit den Kugeln gewählt.
Die Buchstaben stehen für "Begegnung", "Integration",
"nachbarschaftlich", „gemütlich" und "offen". Die Taufe des gemütlichen
Treffs im Duisburger Norden nahmen Gisela Sper und Marita Bohle,
natürlich gemeinsam mit der Namensgeberin, am vergangenen Freitag
während des Tanznachmittags im BBZ Vierlinden vor. Das Café ist von
dienstags bis sonntags geöffnet und lädt die Besucher ein, gute
Nachbarschaft zu erleben. Spiele-Nachmittage oder die Tanzstunden im
Treff gehören zum festen Programm des „Café Bingo“.
Heimpflege in Pflegeklasse III kostet monatlich über 2 766 Euro
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes waren Ende 2007 in
Deutschland in der höchsten Pflegeklasse (III) für vollstationäre Pflege
und Unterbringung im Mittel monatlich 2 766 Euro an das Pflegeheim zu
entrichten. In der Pflegeklasse II betrug der durchschnittliche
monatliche Vergütungssatz 2 341 Euro und in der niedrigsten Pflegeklasse
I 1 915 Euro.
Heute im Cafe Steinbruch:
“Klezmer” mit LA CHERGA (Bosnien, Kroatien, Macedonien)
–
treibende Rhythmen, schneidende Hörner und kochender Dub:
einziges Konzert im Ruhrgebiet!
Ausgereift, leuchtend und mit dem Geschmack gefüllter Paprika -
La Cherga repräsentieren mit einem pan-balkanischen
Bewusstsein die Elektro-Roots-Musik des 21. Jahrhunderts.
Ihr Sound beinhaltet das Beste aus
Ost und West – treibende Rhythmen, schneidende Hörner und
kochenden Dub – während sich die Texte um die Befreiung der
Seele von mentaler Sklaverei drehen.
Balkanbrass, Jazzgesang, Jamaika-Grooves und elektronische Beats
zusammen zu bringen, erscheint als ein musikalisches Rezept für
ein absolutes Desaster, aber La Cherga sprengt geltende Regeln
und zeigt wie man musikalische und kulturelle Brücken baut. Fake
no more - let’s dance!
www.myspace.com/lacherga
Im Saal
// Einlass: 20h // Eintritt: VVK: 10€; AK: 12€ // ****Shuttle
Service****
//
Tickets im Steinbruch, E-Tickets auf www.steinbruch-duisburg.de &
bei www.kartenhaus.de
43 Prozent aller Privathaushalte leben in den eigenen vier Wänden
Zu Beginn des Jahres 2008 gab es nach den aktuellen Ergebnissen der
Einkommens- und Verbrauchsstichprobe in Deutschland 16,9 Millionen
Haushalte mit selbstgenutztem Haus- und Wohneigentum, das sind 43% aller
Privathaushalte bundesweit. Dieser Anteil ist seit dem Jahr 2003 nahezu
konstant geblieben, während er zehn Jahre zuvor noch bei 40% gelegen
hatte.
2,0% weniger Schwangerschaftsabbrüche im
Jahr 2008
Im Jahr 2008 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 114 500
Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 2,0% oder 2
400 weniger als 2007.
Ausstellung Ellert & Freunde
"Ellert & Freunde" heißt eine Ausstellung, die noch bis zum 12. April in
der Cubus-Kunsthalle läuft. Bernd Engberding (*1951 in Düsseldorf,
Ausstellungen / Installationen seit 1966), Jürgen Freund (* 1949 in
Koblenz, 1972 - 1978 Grafik - Studium an der Staatlichen Kunstakademie
in Düsseldorf, Ausstellungen seit 1985), Walter Adler (* 1932 in
Düsseldorf, seit 1954 als Amateur und berufliche Beschäftigung mit der
Kunst) und Norbert Feuchting (* 1950 in Kassel, seit der
Fotographenlehre 1967 - 1969 Arbeit in dem Beruf, Ausstellungen seit
1968) sind einige der Künstler, die hier ausstellen.
Die Ausstellung zeigt Malerei, Skulpturen und Lichtinstallationen. Bei
Preisen, die teilweise deutlich über 10.000 Euro liegen, sind die
Exponate nichts für den schwachen Geldbeutel.
Gerade einmal 4 Wochen Zeit hatte die Galeristin Zeit, die Ausstellung
zu planen und zusammenzustellen. "Als ich merkte, daß die ursprünglich
geplante Ausstellung nicht zustandekommen würde, sagte Petra Ellert
spontan zu. Ohne die Hilfe ihrer Freunde wäre diese gegenwärtige
Ausstellung nicht zustandegekommen," berichtet Dr. Claudia Schäfer, die
Leiterin der Cubus-Kunsthalle, bei der Ausstellungseröffnung. |
|
Vom Feinsten -
Sparkassengala |
|
Mit drei Stunden und siebzehn Minuten sei
es die längste Gala aller Zeiten der Sparkasse Duisburg gewesen,
resümierte Sparkassensprecher Andreas Vanek. Eine famose Veranstaltung,
so
der
allgemeine Tenor der der Gäste in der Duisburger Mercatorhalle.
Hans-Werner Tomalak, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg,
konnte unter den Gästen Prominenz aus Politik und Wirtschaft begrüßen.
Für seine Aussage, bezüglich der Wirtschaftskrise, dass die Sparkasse
Duisburg keinen Rettungsschirm benötige, erhielt Tomalak viel Beifall.
Gleich zu Beginn dieses Events der Extraklasse boten die „Cosmic Artits“
mit ihrer Airtrackshow beeindruckende Akrobatik. Der Moderator des
Abends, Felix Gaudo, begrüßte die Besucher persönlich an den Tischen und
nahm bei der Gelegenheit gleich Manuela aus dem Publikum, als
Assistentin für eine kurze Show mit auf die Bühne. Dann präsentierten
die „Cosmic Artists“ eine tolle Luft-Tuchakrobatik. In Tüchern gehüllt,
schwebten sie zur Musik, kraftvoll und explosiv über den Köpfen der
Zuschauer.
Bei der
nachfolgenden Partnerjonglage zeigten „Strahlemann und Söhne“, dass
während einer Jonglage mit Keulen, sogar die Kleidung getauscht werden
kann. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt des „schnellsten
Xylophonisten des Universums“, so von Moderator Gaudo angekündigt, Dirk
Scheffel. Durch die Mischung aus klassischer Musik mit modernen
Einflüssen und actiongeladenen Gags, begeisterte Scheffel die Gäste.
Oben: Tuchakrobatik der "Cosmic Artists" über den Köpfen der Zuschauer

Das absolute Highlight des Abends aber
war der Auftritt des internationalen Show- und Schlagerstars Vicky
Leandros. Seit dem Gewinn des „Grand Prix d´ Euro vision“
im Jahre 1972 hat sie eine beeindruckende Karriere gestartet und
beibehalten. Das heutige Gastspiel, mit Liedern ihrer neusten CD und aus
ihren Heimatland Griechenland, sowie den unvergessenen Schlagern,
forderte viele Zugaberufe herauf. Hits, wie „Ich liebe das Leben“, „Die
Bouzouki klang“, „Ich hab die Liebe geseh´n“, brachte sie das Publikum
zum schmelzen. Besonders jedoch, der bei ihren Fans wohl beliebteste
Schlager, „Theo wir fahr´n nach Lodz“, bescherte Vicky Leandros Standing
Ovation (rechts).
Mit dem etwas wehmütigen Lied „Auf Wiederseh´n ihr Freunde mein (Amanzing
Grace) beendete sie ihr Programm. Nach einem Spezialfeuerwerk zum
Programmabschluss der Veranstaltung stärkten sich die Gäste mit den
kulinarischen Genüssen aus dem Hause „Steigenberger Hotel Duisburger
Hof“. Dann wurde auf der After-Show-Party, nach Klängen der Musikbands „Goodfellas“
und „Six in the Dancehouse“ bis in den frühen Morgen das Tanzbein
geschwungen. Manfred Schneider (Text und Fotos)
|
 |
 |
|
Bis in den frühen Morgen
wurde getanzt |
Xylophon-Comedien
Dirk Scheffel |
|
 |
 |
|
"Strahlemann und Söhne" -
Kleiderwechsel während der Jonglage |
Airtrackshow der "Cosmic
Artists"
|
|
 |
 |
|
Moderator Felix Gaudo als "Heintje" |
Rokkoko auf Stelzen. Janine
Jaeggi begrüßt Bürgermeister Manfred Osenger (li.) und
Altbürgermeister Heinz Pletziger mit Gattin |
|
 |
 |
|
Wirtschaft trifft Politik:
Einzelhandel-Hauptgeschäftsführer Wilhelm Bomman, mit
Gattin Karin (li.) und der Duisburger SPD-Parteichef Ralf
Jäger, mit Gattin Marion (re.) |
Der Veranstalter
Sparkassenvorstandsvorsitzender Hans-Werner Tomalak mit
Gattin. |
|
|
Samstag, 7. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Seehaus-Richtfest im Sportpark
gefeiert
Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)
Autogrammstunde, Sinalco-Truck, Bayerische Kapelle, Getränke und Speisen
zum halben Preis. Bereits am 11. Oktober 2008 wurde bei strahlendem
Sonnenschein am Bertasee
Richtfest der Seeterrasse des Seehauses hinter der MSV-Arena gefeiert.
Damals folgten viele tausend Besucher der Einladung der Hellmich-Unternehmensgruppe und der Sponsoren Sinalco und König
Pilsener.
Heute wird nun das Richtfest des
Hauptgebäudes des Seehauses gefeiert. Alle Duisburger und Menschen aus
der Umgebung sind herzlich eingeladen, wenn ab 12:00 Uhr der Richtkranz
gesetzt wird und Oberbürgermeister Sauerland die offiziellen Grüße der
Stadt Duisburg überbringt.
"Wie im Oktober scheint auch heute die
Sonne", freute sich MSV-Chef und Mit-Investor Walter Hellmich (re.). "Mal sehen, ob wir, also
alle Hövelmanns, Köpi und die Hellmich-Gruppe nach vier Millionen an
Investitionen auch Geld verdienen können. Das glaube ich im Moment zwar
noch nicht, aber wir werden sehen. Wichtig aber ist auch, dass Duisburg
dadurch und mit dem Parallellkanal wieder ein Stückchen schöner wird.
Und dann spricht jetzt zu ihnen noch so ein Sonnenkönig, unser
Oberbürgermeister", erläuterte Bauherr Hellmich so richtig locker. Der
so angesprochene konterte: "Du musst dich anstrengen Walter. Wenn in
zwei Monten der erste und in drei Montane das gesamte Seehaus fertig
ist, wollen wir hier mit dem MSV auch den Aufstieg feiern. Wir wollen,
dass nicht nur dieses Gelände sondern auch der MSV in der 1. Liga ist.
Vergessen wir dabei auch nicht, dass dies erneut ein guter Tag für
Duisburg ist. Die Stadt kämpft weiterhin und es freut mich heute zu
hören, dass ehemalige Gegner des Parallelkanals zu mir sagten, dass sie
zum zweiten Mal positiv überrascht worden sind."
Im provisorisch geheizten Gebäude des
Seehauses wurde einiges geboten: Neben einer zünftigen Bayerischen
Kapelle, der bei den kleinen Gästen beliebte Sinalco Truck, präsentieren
sich auch einige Spieler des Lizenzspielerkaders des MSV Duisburg sowie
Cheftrainer Peter Neururer und erfüllen sämtliche
Autogrammwünsche. "Ich muss ehrlich sagen, dass es es zwar eine
unübliche Zeit für die Spieler ist, heuet hier zu sein und nicht die
wichtige Vorbereitung auf das Montagspiel gegen Nürnberg anzugehen. Ich
hoffe aber, dass wir alle heute hier Anwesenden am Montag auch in der
Arena antreffen, denn wir brauchen den zwölften Mann", so der nie eine
Antwort schuldig bleibende MSV-Cheftrainer Foto links mit MSV-Manager
Hübner).
Alle Getränke und Speisen wurden zum halben Preis angeboten.
Über sämtliche Einnahmen darf sich wieder eine gemeinnützige Einrichtung
freuen, die noch festgelegt wird. Beim Richtfest im Oktober 2008 durfte
sich die Einrichtung „Kinder – und Jugendhilfe Immersatt e.V.“ über
einen Scheck in Höhe von 8000 € freuen. Das Seehaus geht mit Riesenschritten seiner
Fertigstellung entgegen. Bereits im Mai 2009 kann man im grünen Idyll
Duisburgs, im Sportpark, die Vorzüge eines der bald schönsten
Ausflugsziele Duisburgs genießen. Das Seehaus wartet mit typischer
Gastronomie ebenso auf wie mit einem Selbstbedienungs- und
Buffetbereich. Insgesamt finden über 1.000 Gäste im Seehaus Platz.
Entweder im Inneren oder wahlweise auf dem einladenden Steg zum
Bertasee, der Terrasse und in dem Biergarten mit einer wunderschönen
Aussicht, die Naherholung pur bietet.
|
 |
 |
|
Grußwort von
Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Links Hermann Hövelmann
und Walter Hellmich (re.)
|
Ein Toast auf den Bauherrn
und das Gebäude: Polier Felix Gräfe (li.) und Bauleiterin
Dipl-Ing. Sandra Wesselborg |
|
 |
 |
|
Begrüßung der Gäste durch
den Bauherrn Walter Hellmich |
Beifall der zahlreichen
Gäste
|
|
 |
 |
|
v. li.: Wilhelm Josten,
Walter Hellmich, Hermann Hövelmann und OB Adolf Sauerland |
Trachtenkapelle Edelweiß |
Frauen in NRW verdienen ein Fünftel
weniger als Männer
Düsseldorf (IT.NRW). Vollzeitbeschäftigte in NRW erzielten im dritten
Quartal 2008 einen durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 19,11
Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt anlässlich des internationalen Frauentags (8. März) mitteilt,
verdienen Frauen ein Fünftel weniger als Männer. Die Verdienste
vollzeitbeschäftigter Frauen lagen mit 16,30 Euro je Stunde um 19
Prozent unter denen der Männer (20,13 Euro).
Teilzeitbeschäftigte Frauen verdienten dagegen mit 14,62 Euro je Stunde
sogar mehr als ihre männlichen Kollegen (14,44 Euro). Dieser knappe
Verdienstvorsprung im Teilzeitbereich ist vor
allem auf die im Schnitt höhere Qualifikation teilzeitbeschäftigter
Frauen zurückzuführen.
|
Durchschnittliche Bruttoverdienste in
Nordrhein-Westfalen im dritten Quartal 2008 |
|
Wirtschaftsbereich |
Vollzeitbeschäftigte |
Teilzeitbeschäftigte |
|
Frauen |
Männer |
Frauen |
Männer |
|
in Euro je Stunde |
|
Produzierendes Gewerbe |
16,43 |
20,36 |
15,31 |
16,17 |
|
Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden |
19,25 |
19,17 |
18,79 |
16,48 |
|
Verarbeitendes Gewerbe |
16,22 |
20,71 |
15,14 |
15,93 |
|
Energie-,
Wasserversorgung |
21,07 |
25,26 |
20,19 |
22,81 |
|
Baugewerbe |
16,15 |
17,02 |
14,19 |
15,89 |
|
Dienstleistungen (ohne
öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung)
|
16,26 |
19,90 |
14,52 |
14,21 |
|
Handel; Instandhaltung
und Reparatur von
Kfz
und Gebrauchsgütern |
14,95 |
18,89 |
12,78 |
12,18 |
|
Gastgewerbe |
10,27 |
12,31 |
9,18 |
8,84 |
|
Verkehr und
Nachrichtenübermittlung |
15,69 |
16,11 |
14,96 |
14,64 |
|
Kredit- und
Versicherungsgewerbe |
19,73 |
26,75 |
18,78 |
19,88 |
|
Grundstücks- und
Wohnungswesen, Vermietung beweglicher Sachen, Erbringung von wirtschaftl. Dienstleistungen |
16,69 |
20,77 |
12,35 |
12,48 |
|
Erziehung und Unterricht |
17,71 |
20,29 |
16,79 |
17,25 |
|
Gesundheits-, Veterinär-
und Sozialwesen |
16,55 |
22,77 |
15,95 |
17,27 |
|
Erbringung von sonst.
öffentlichen und persönlichen Dienstleistungen |
15,89 |
20,79 |
14,67 |
15,44 |
|
Insgesamt |
16,30 |
20,13 |
14,62 |
14,44 |
|
Einmalige oder in
unregelmäßigen Abständen geleistete Zahlungen sind
in den dargestellten Ergebnissen nicht enthalten.
|
Altersvorsorge: Die meisten Renten
bleiben steuerfrei
Die meisten Rentnerinnen und Rentner müssen auch in Zukunft keine
Steuern zahlen, wenn sie neben ihren Altersbezügen keine anderen
größeren Einkünfte haben. Angesichts der aktuellen Diskussion über die
Steuerpflicht von Alterseinkünften ist es der Bundesregierung wichtig,
darauf hinzuweisen.
Richtig ist, dass seit der gesetzlichen Neuregelung von 2005 ein
kontinuierlich wachsender Anteil der Renteneinkünfte steuerpflichtig
ist. Also, Steuererklärung ja, allerdings muss danach nur eine
Minderheit der Rentner tatsächlich Steuern zahlen.
Senioren mit kleinen und mittleren Renten bleiben steuerfrei. Bei
denjenigen, die 2008 in Rente gegangen sind, bleiben pro Person 16.800
Euro steuerfrei. Eine steuerliche Belastung wird überwiegend nur für
diejenigen Ruheständler entstehen, die neben einer hohen gesetzlichen
Rente noch zusätzliche Einkünfte haben. Dazu zählen zum Beispiel
Werkspensionen oder Betriebsrenten, Einnahmen aus Vermietung oder
Verpachtung sowie Kapitalvermögen oder Einkünfte eines erwerbstätigen
Ehepartners.
Berechnung der Rentensteuer
Ob und wenn ja, wie viel Steuern ein Rentner zahlen muss, hängt von dem
jeweils individuellen Rentenfreibetrag ab. Der Rentenfreibetrag ist der
Teil der Rente, der nicht versteuert werden muss. Für dessen Berechnung
werden die Renteneinkünfte aus genau dem Jahr zugrunde gelegt, in
welchem die Rente erstmals bezogen wurde. Das Besondere: Ist der
Rentenfreibetrag einmal ermittelt, bleibt er in den Folgejahren
unverändert.
Wer seit 2005 oder einem früheren Zeitpunkt Rente bezieht, muss 50
Prozent dieser Bezüge versteuern. Der Rentenfreibetrag entspricht also
genau der Hälfte der Jahresbruttorente und wird als fester Eurobetrag
für die Zukunft festgelegt.
Für Rentnerinnen und Rentner, die nach der Neuregelung von 2005 erstmals
Rente bezogen haben, gilt: Der zu versteuernde Anteil ihrer Bezüge
steigt jährlich um zwei Prozent. Der Rentenfreibetrag verringert sich
entsprechend. Jemand, der also 2006 in Rente ging, muss 52 Prozent
seiner Bruttojahresrente versteuern. 48 Prozent der Bezüge werden
entsprechend als Rentenfreibetrag festgelegt.
Für die Jahre 2007 und 2008 sinken die Freibeträge entsprechend 46 und
44 Prozent. Der aktuelle Satz von 42 Prozentpunkten wird sich bis zum
Jahre 2020 auf 20 Prozentpunkte reduzieren. Ab dem Jahr 2040 werden dann
die Renten zu 100 Prozent besteuert. Durch diese schrittweise Absenkung
wird der Übergang zur nach gelagerten Besteuerung besonders schonend
vollzogen.
Beispiel:
Rentner Klaus Müller, der schon 2004 Rente bezog, erhielt im Jahr
2009 eine Jahresbruttorente von 14.000 Euro. Diese Summe entspricht in
etwa der aktuell durchschnittlichen Standardrente nach 45
Versicherungsjahren. Weil er keine zusätzlichen Einkünfte hat, errechnet
sich hieraus ein Rentenfreibetrag in Höhe von 7.000 Euro. Er liegt damit
deutlich unter dem aktuellen Grundfreibetrag von 7.834 Euro. Müller muss
daher auch keine Steuern zahlen.
Der Grundfreibetrag wird im Zuge der jüngsten steuerlichen
Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung für das Jahr 2010 sogar noch
auf 8004 Euro erhöht. Darüber hinaus werden außerdem Werbungskosten,
Sonderausgaben und Vorsorgeaufwendungen auf das zu versteuernde
Renteneinkommen angerechnet.
Wer Fragen zum Thema hat, kann sich an die rund 900 Auskunfts- und
Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung wenden. Zudem gibt es
ein kostenloses Servicetelefon unter 0800-10004800. Hier kann auch die
Broschüre "Versicherte und Rentner: Informationen zum Steuerrecht"
bestellt werden.
Antworten zu konkreten Einzelfällen können und dürfen allerdings nur die
Finanzämter, die Lohnsteuerhilfevereine oder die Steuerberater geben.
Sozialgericht: Hartz IV - Keine
Leistungskürzung bei Verweigerung von 4,50 Euro-Job
Weigert sich ein Langzeitarbeitsloser, zu Dumpinglöhnen zu arbeiten,
darf die Grundsicherungsbehörde das Arbeitslosengeld II nicht kürzen.
Dies entschied das Sozialgericht Dortmund im Falle einer
Leistungsbezieherin aus Bochum, die bei einem Textildiscounter für einen
Stundenlohn von 4,50 Euro brutto arbeiten sollte. Als die arbeitslose
Frau die Arbeit ablehnte, senkte die ARGE Bochum die SGB II-Leistungen
für drei Monate um 30 % ab (mtl. Kürzungsbetrag: 104,- Euro).
Auf die Klage der Arbeitslosen hob das Sozialgericht Dortmund die
Leistungskürzung auf. Es entschied, dass ein Stundenlohn von 4,50 Euro
bei einem untersten Tariflohn von 9,82 Euro unzumutbar sei. Solche
Stundenlöhne seien sittenwidriger Lohnwucher. Arbeitslosen derartige
Stellen mit Hilfe von Sanktionen aufzuzwingen, hieße, Lohndumping
behördlicherseits zu unterstützen und das Lohngefüge weiter nach unten
zu schrauben. Sozialgericht Dortmund, Urteil vom 02.02.2009, Az.: S 31
AS 317/07
|
|
Freitag, 6. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
"Starke Frauen in Duisburg"
"Starke Frauen" ist der Empfang überschrieben, den die Stadt Duisburg
anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentags (Sonntag, dem 8.
März) heute im Rathaus gab.
Zu Beginn trägt Elisabeth Nieskens, Buchautorin aus Duisburg, eine
Geschichte über eine starke Frau vor. "Das Wahlrecht für Frauen gibt es
(zumindest in Deutschland) seit 90 Jahren. Den
Gleichberechtigungsparagraphen der Verfassung gibt es seit 60 Jahren.
Bei der Kommunalwahl werden 74 für den Rat der Stadt vergeben. Wir
können nicht davon ausgehen, dass die Hälfte der Sitze an Frauen gehen.
Wir sollten darüber nachdenken, wie wir das ändern können," führt
Bürgermeisterin Doris Janicki in das Thema ein.
Welche starke Frauen gibt es in Duisburg? Leyla Ömal ist 43 Jahre alt,
alleinerziehende Mutter und Integrationsbeauftragte der Stadt Duisburg.
Duisburgweb hat sie ja bereits in einem früheren Beitrag näher
vorgestellt. Sigrid Lewe-Esch leitet den Deutschen Evangelischen
Frauenbund in Duisburg. Jochebed Hermanns hat das Wachsen und Gedeihen
der örtlichen jüdischen Gemeinde kennengelernt und begleitet. "Viele von
uns waren im Dauereinsatz. Die Gemeinde wuchs in den letzten Jahren von
120 auf über 2.000 Gemeindeglieder. Viele von den neuen Gemeindegliedern
waren Juden, weil es so im Paß ihres Herkunftslandes stand." Birgit
Menner (49) arbeitet ehrenamtlich für medico mondiale und plant derzeit
ein Frauengesundheitszentrum in Duisburg. Außerdem ist sie ehrenamtlich
Mitglied von Wildwasser e. V.. Monika Scharmach (59) ist nicht nur
Mitarbeiterin eines namhaften Autohauses, sondern auch ehrenamtliche
Mitstreiterin der "Offensive für ein sauberes Duisburg" und "Kind im
Krankenhaus". Alle haben und nutzen die Gelegenheit, sich und ihre
Arbeit vorzustellen. Andreas Rüdig
Hilfe beim ersten Kind
„Kindheit als Chance“ lautet der Titel einer Veranstaltung der
Volkshochschule am Samstag, 21. März, um 14 Uhr
im Gebäude auf der Königstraße 47. Dieses Seminar ist Teil einer
Veranstaltungsreihe der Volkshochschule, die Mütter und Vätern
Hilfestellung bei dem pädagogischen Umgang mit ihrem ersten Kind bieten
soll. Maren Tiedtke wird einen Überblick über die ersten Lebensjahre
eines Kindes bis zur Einschulung vermitteln. Darüber hinaus wird die
Gelegenheit geboten, über allgemeine Erziehungsfragen ins Gespräch zu
kommen. Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt: Termine April 2009
Ausstellung: Ara Gülers Istanbul
Istanbul ist die Geburtsstadt des türkisch-armenischen Fotografen Ara
Güler, Jahrgang 1928. Die Metropole am Bosporus ist bis heute sein
liebstes Motiv. Zumeist mit der Leica und in schwarz-weiß zeigt er
Szenen aus dem Alltag, Kinder, Gesichter von einfachen Menschen. Bekannt
wurde Güler als Nahost-Korrespondent. Viele Prominente ließen sich von
ihm porträtieren. Das Museum of Modern Art in New York wählte ihn
bereits 1968 unter die „Zehn Meister der Farbfotografie“. 1999 wurde er
in der Türkei zum „Fotografen des Jahrhunderts“ gekürt. Das Museum der
Deutschen Binnenschifffahrt zeigt zu den Duisburger Akzenten vom 26.
April bis 21. Juni insgesamt 40 ausgewählte Fotografien von Ara Güler.
26. April bis 21. Juni 2009
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 26. April, 11 Uhr
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte
Sonntagsführungen im Binnenschifffahrtsmuseum
In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die
Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in
einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten
industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden. Zu
einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt jeden Sonntag um 15 Uhr, ein. Jeden Sonntag, 15 Uhr;
Beginn im Foyer des Museums Teilnahme: ein Euro (zusätzlich zum
Eintrittspreis)
Vorschau: Wiedereröffnung der Museumsschiffe.
Die Frühjahr-/Sommersaison, in der die Museumsschiffe „Oscar Huber“ und
„Minden“ am Leinpfad geöffnet sind, beginnt wieder am 1. Mai 2009
7,1% weniger Verbraucherinsolvenzen im
Jahr 2008
Die deutschen Amtsgerichte haben im Jahr 2008 insgesamt 155 202
Insolvenzen verzeichnet, darunter 98 140 Verbraucherinsolvenzen und 29
291 Unternehmensinsolvenzen. Ein Vergleich der Insolvenzzahlen für das
Jahr 2008 mit dem Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung
nicht korrekt widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die
Insolvenzfälle im Jahr 2007 und Anfang 2008 nicht periodengerecht
gemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt
sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der
Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Ohne
Nordrhein-Westfalen ging die Gesamtzahl der Insolvenzen im Jahr 2008
gegenüber 2007 um 6,5% und die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um 7,1%
zurück. Das ist der erste Rückgang der Verbraucherinsolvenzen seit
Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999. Die
Unternehmensinsolvenzen nahmen 2008 um 4,5% gegenüber dem Vorjahr ab.
Nach dem Höchststand im Jahr 2003 mit 39 320 Fällen waren die
Unternehmensinsolvenzen damit zum fünften Mal in Folge niedriger als im
jeweiligen Vorjahr.
Heute im Cafe
Steinbruch: “Konzerthighlight”:
COWBOYS ON DOPE + SAGA`S SUITCASE - ekstatische Tanzbeats,
sanfte Klänge und ein Gitarrenkoffer
+ AFFENTANZ – Auswärtsspiel: After Show Party mit
Djane Alice & Papa
Die
Cowboys On Dope machen aus jedem Abend eine Party – und
das an jedem erdenklichen Ort. Grund dafür ist die einzigartige
Instrumentierung: der Gitarren-Koffer ersetzt ein aufwendiges
Drum-Set und die Verstärker erinnern nicht an altfränkische
Wohnzimmerschrankwände, sondern kommen eher in der Größe eines
Schuhkartons daher.
In eigenwilliger Manier tragen die Cowboys On Dope
Eigenkompositionen und erlesene Cover-Versionen vor.
Peter Sarachs Stimme ist wie
geschaffen dafür, die Songs von Neil Young, Velvet Underground,
Johnny Cash oder den Supersuckers zu interpretieren.
Saga`s Suitcase
zeichnet sich durch den Zusammenschluss von vier Singer/Songwriter
Solisten aus, die ihre Kunst allesamt erfolgreich in Arnheim
studiert haben. Von sanften Klängen bis zu ekstatischen
Tanzbeats bietet Saga`s Suitcase eine in sich schlüssige
Palette, die durchweg jeden Konzertbesucher fasziniert.
Kraftvolle Drums, ungeahnte E-Violinenriffs, eingängige
Bassläufe und eine Gänsehautfeeling garantierende Frontstimme
zeichnen die Band aus.
Im Anschluss an das Konzert laden Djane Alice und Papa zum
Affentanz – Auswärtspiel ein. Die Partyreihe sorgt bei
Freakbeats, Bombtracks und Elektrix aus den Bereichen Pop, Indie
und Old School Hits für echte Tanzeskapaden. Eigentlich im
Meidericher Parkhaus beheimatet gibt der Affentanz ein Gastspiel
in Zoonähe...und wo könnte ein Auswärtspiel der Tanzaffen besser
stattfinden?
Einlass: 20h // Eintritt: VVK: 8€; AK: 10€; nur Party: 4
Euro // ****Shuttle Service****
//
Tickets im Steinbruch, E-Tickets auf www.steinbruch-duisburg.de &
bei www.kartenhaus.de
Vierten
Fachvortrag des Projekts Duisburg 2027: Freiraumentwicklung und
Biotopverbundplanung in Duisburg
Das Stadtentwicklungsdezernat lädt zu einem Vortrag zum Thema
„Freiraumentwicklung und Biotopverbundplanung in Duisburg“ am
Donnerstag, 12. März, um 19 Uhr ein. Veranstaltungsort ist das
Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz" auf der
Schwanenstraße 5. Die Veranstaltung, die im Rahmen des Projekts Duisburg
2027 stattfindet, richtet sich an alle interessierten Bürger und die
Teilnehmer der Bürgerforen.
Klaus Geeven, Fachgebietsleiter für Naturschutz und Grünplanung im Amt
für Umwelt und Grün, stellt das Leitbild des Grünordnungs- und
Freiraumentwicklungskonzepts vor. Im Anschluss erläutert Christian Poßer,
ebenfalls vom Amt für Umwelt und Grün, die angestrebte Biotopvernetzung
ausgehend von der freien Landschaft bis zum bebauten Bereich.
"Meer und mehr"
Acrylbilder von Edith Dürbaum heißt eine kleine Ausstellung, die noch
bis zum 27.3.2009 im Foyer der Volkshochschule (Innenstadt) zu sehen
ist. Das Thema Wasser ist seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen
regt die Künstlerin seit einigen Jahren zur malerischen
Auseinandersetzung an. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt ihrer
Bilder," berichtet ein Plakat, das verschämt in einer Ecke hängt. Die
Künstlerin wird leider nicht vorgestellt. Genau 21 Bilder gibt es zu
sehen. Es sind hübsche, farbenfrohe Bilder, eine eine aufgewühlte See
genauso zeigen wie Stilleben vom Strand mit Kieselsteinen, Seesternen,
Fischen, Muscheln und was es sonst noch an Stränden gibt. Eine
ausliegende Preisliste verrät, dass sich die Preise deutlich in einem
hochpreisigen Segment bewegen (zwischen 130,- und 400,- Euro). Andreas
Rüdig
NRW: 3,2 Prozent weniger
Gewerbeanmeldungen im Jahr 2008
Im Jahr 2008 wurden bei den NRW-Gewerbeämtern 175 014 Gewerbe
angemeldet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, waren dies 3,2 Prozent weniger als
2007. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen erhöhte sich im gleichen Zeitraum
um 3,1 Prozent auf 158 905.
Die meisten Anmeldungen entfielen auf gewerbliche Neuerrichtungen.
Darunter waren 28 930 Neuerrichtungen, denen bereits zum Zeitpunkt der
Anmeldung eine größere wirtschaftliche
Substanz zugemessen werden kann. Von den übrigen Neuerrichtungen sollten
65 045 als Kleinbetrieb und 52 944 im Nebenerwerb starten. 763 Anzeigen
galten dem Zweck einer Umwandlung. Weitere Gewerbeanmeldungen wurden für
Zuzüge aus anderen Meldebezirken (13 974) sowie für Übernahmen (13 358)
eines bereits bestehenden Gewerbebetriebes abgegeben.
Für den Start in die Neuerrichtungen wählten 123 200 die Rechtsform
eines Einzelunternehmens. Mehr als ein Drittel (44 714) dieser
Einzelunternehmen wurden von einer Frau angemeldet. Bei 9 510
Anmeldungen entschieden sich die Gewerbetreibenden für eine
Personengesellschaft, darunter 6 053 in Form der Gesellschaft des
bürgerlichen Rechts. Unter den neuerrichteten Kapitalgesellschaften
befanden sich 12 627 Gesellschaften mit beschränkter Haftung, 484
Aktiengesellschaften und 996 Limiteds.
Die meisten Neuerrichtungen gab es im Wirtschaftsabschnitt "Handel;
Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen" (39 187), gefolgt von
den Bereichen "Freiberufliche, wissenschaftliche und technische
Dienstleistungen" (16 212), "sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen"
(14 815) und dem Baugewerbe (14 658).
Bei der Interpretation der Zahlen ist zu beachten, dass es sich bei den
Gewerbemeldungen um Absichtserklärungen handelt. Den Statistikern liegen
keine Informationen darüber vor, ob das
angemeldete bzw. abgemeldete Gewerbe auch tatsächlich ausgeübt wird bzw.
wurde. (IT.NRW)
"Ein ganz kleiner Schwips"
"Geschichten vom Wein" heißt der Jour Fixe, der am Donnerstag, den
5. März um 17 Uhr im Vortragssaal der innerstädtischen Volkshochschule
stattfindet. Ursula Jung und Jörg Mascherrek heißen die Referenten des
späten Nachmittags. Der Eintritt ist hier bekanntermaßen frei.
"Nach der Arbeit, vor dem Kurs, zwischen dem Einkauf" möchte der Jour
Fixe dem Besucher Musik und Literatur darbieten. Peter Ustinov, Joseph
Roth und Raymond Chandler sind nur einige der Themen, die in den
kommenden Wochen folgen werden. Warum ich dies so ausdrücklich und
einladend erwähne? Der Besuch ist heute etwas schwach. Amüsant und
humorvoll tragen Jung und Mascherrek vor. "Letztes Jahr feierten wir den
`Tag des Butterbrots`," beichtet Mascherrekt. "Da gilt es, heute ein
anderes Lebensmittel vorzustellen." Bekannte und unbekannte Texte von
bekannten und unbekannten Autoren stellen die beiden Referenten. Wir
Zuhörer verbringen jedenfalls eine vergnügliche Stunden. Andreas Rüdig
"Bilder und Skulpturen von Regine
Haack"
"Bilder und Skulpturen von Regine Haack" heißt eine Ausstellung, die
noch bis zum 28. März 2009 in der Bezirksbibliothek Buchholz,
Sittardsberger Allee 14, zu sehen ist.
Haack wurde am 5. Mai 1949 in Magdeburg geboren. 1960 folgte die Flucht
aus der DDR. Von 1960 bis 1978 wohnte und lebte sie in Duisburg; dann
zog sie nach Unterfranken um, kehrte aber 2003 wieder nach Duisburg
zurück. Sie absolvierte eine kaufmännische Ausbildung bei der
Thyssenhütte; in Duisburg arbeitete sie bei der Thyssenhütte, im
Arbeitsamt und im Barbara-Hospital, 1978 bis 1993 als Arztsekretärin im
lehrakademischen Krankenhaus in Würzburg, wo sie auch verantwortliche
Redakteurin der Mitarbeiterzeitschrift war. Nach einem Kunststudium bei
unterfränkischen bildenden Künstlern wurde sie 1994 freischaffende
Künstlerin. Seit einem schweren Unfall mit einem Transporter wurde sie
1997 Vollinvalidin. Von 1994 bis 1996 hat sie Ausstellungen in
verschiedenen Städten durchgeführt. 1998 wechselte sie in die Literatur.
Speckstein, Keramiglas und Alu-Draht gehören zu ihren plastischen
Arbeiten, Acryl, Aquarell, Feder, Kreise und Enkaustik zu ihren
Maltechniken.
Genau 17 Bilder von ihr sind in der Buchholzer Bezirksbibliothek zu
sehen. Sie bieten hübsche moderne Kunst. Zu sehen sind die während der
normalen Öffnungszeiten der Bücherei; der Eintritt ist kostenlos. Wer eh
was in der Bücherei zu erledigen hat, sollte ruhig einen Blick auf die
Bilder werfen.
Rohstahlproduktion im Februar 2009
bei 2,58 Millionen Tonnen
Die deutschen Hüttenwerke haben im Februar 2009 1,49 Millionen Tonnen
Roheisen und 2,58 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten sie damit 35,8%
weniger Roheisen und 31,6% weniger Rohstahl als im Februar 2008.
Gegenüber Januar 2009 ging die Produktion bei Roheisen um 13,8% und bei
Rohstahl um 3,3% zurück, kalender- und saison bereinigt (Berliner
Verfahren 4.1 ? BV 4.1) ergab sich bei der Rohstahlproduktion eine
Erhöhung um 15,7%.
„Achtung, Manipulation!“ - Angewandte
Sozialpsychologie
Wie kommt es eigentlich, dass Menschen beeinflusst bzw. manipuliert
werden können? Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Welche
Erkenntnisse gibt es hierzu aus der Psychologie? In dem Workshop der
Volkshochschule am Samstag, 21. März, von 10 bis 15.15 Uhr im Institut
für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz
erfährt man nicht nur mehr über mögliche Manipulationssituationen,
sondern erhält auch Tipps, wie man sich dagegen wehren kann.
Kontrolleure bescheinigen Einrichtung
in Duissern hervorragende Leistung
Sehr gutes Zeugnis für die AWO-Tagespflege
Der Medizinische Dienst der Krankenkassen hat jetzt auch der Tagespflege
im Ernst-Ermert-Seniorenzentrum der AWOcura in Duissern ein
erstklassiges Zeugnis ausgestellt. Bei der Überprüfung der Tagespflege
auf der Wintgensstraße zeigten sich die Mitarbeiter des MdK in allen
Punkten von der hervorragenden Arbeit überzeugt.
Der Medizinische Dienst der Krankenkassen schrieb in seinem Prüfbericht:
„Alle befragten Pflegebedürftigen waren mit den pflegerischen und
betreuerischen Leistungen der Tagespflege sehr zufrieden.“ Die Prüfer
beglückwünschten ausdrücklich die AWOcura zu der hervorragenden Leistung
ihrer Tagespflegeleitung Frau Sabine Schriever.
Bereits im vergangenen Jahr hatte die AWO-Tagespflege in Vierlinden ein
„Sehr gut“ von der unabhängigen Aufsicht erhalten. Zur Kontrolle des
Medizinischen Dienstes gehören der unangekündigte Besuch der
Kontrolleure, der Nachweis der pflegerischen Leistung, aber auch eine
Befragung der Senioren in der Tagespflege. In allen Kategorien bestand
das AWOcura-Team die Prüfung glänzend.
Kino
Café in der UCI Kinowelt
Das neue Programm des Kino Cafés (April
bis Dezember 2009) in der UCI Kinowelt am Duisburger Hauptbahnhof
ist da. An jedem ersten Mittwoch im Monat wird zu einem
Eintrittspreis von 5 Euro nicht nur ein Kinofilm präsentiert,
sondern anschließend noch bei Kaffee und Kuchen auf ein Gespräch
über das zuvor Gesehene eingeladen. Das Kino Café hat sich als
festgelegter Treffpunkt für die Generation "50 plus" in Duisburg
etabliert.
Das Kino Café ist in Kooperation zwischen dem Seniorenbeirat der
Stadt Duisburg, dem Amt für Soziales und Wohnen, den Duisburger
Wohlfahrtsverbänden, der UCI-Kinowelt sowie der Serva Duisburg und
dem Restaurant Ocho entstanden.
AWO-Mehrgenerationenhaus präsentiert
sich am 7. März im FORUM Duisburg
Der Fotospaß für die ganze Familie baut Brücke zwischen Alt und Jung
Das AWO-Mehrgenerationenhaus setzt im FORUM Duisburg Familien ins Bild.
Mit einer Fotoaktion am Samstag, 7. März, wirbt die AWO-Duisburg ab 9:30
Uhr im neuen Einkaufszentrum für das gute Zusammenleben von Alt und
Jung. In Kooperation mit dem Center-Management und in Zusammenarbeit mit
den Pflegespezialisten von AWOcura präsentiert sich das Duisburger
Mehrgenerationenhaus ausgesprochen bildhaft.
Familien, aber auch Einzelpersonen, die ihre Lieben mit einem Gruß
überraschen wollen, können sich während des Aktionstages im FORUM am
Stand der AWO-Duisburg kostenlos fotografieren lassen. Das sofort
fertige Bild können sie gleich mit einigen netten Worten an Tochter,
Sohn, Mutter, Vater oder Oma zu einer ganz persönlichen Erinnerung
machen. Am Samstag können sich die Besucher des FORUMs auch über die
Angebote im Mehrgenerationenhaus informieren, z. B. Wunsch-Großeltern zu
werden oder eine Lernpatenschaft zu übernehmen. Von Montag bis Freitag
informieren die Mitarbeiter des AWO-Hauses auf der Börsenstraße 10 -
direkt in Nachbarschaft zum neuen Einkaufszentrum.
Das Team von AWOcura berät über geeignete Pflegemöglichkeiten, die
Angehörige entlasten und Senioren ein gutes Leben zu Hause ermöglichen.
Dr. Petra Schimanski, Leiterin des AWO-Mehrgenerationenhauses, freut
sich über die Zusammenarbeit mit dem FORUM: „Der Samstag ist der
klassische Familieneinkaufstag, und wir können dann den Duisburgerinnen
und Duisburgern zeigen, wie viel Freude es machen kann, wenn jüngere und
ältere Menschen miteinander etwas erleben und voneinander lernen.“
|
|
Donnerstag, 5. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Zusammenarbeit
zur Gesundheits- und Vorsorgebewusstsein von Männern
"Bündnis für den Sport"
"Der Sport muss einer der wichtigsten Akteure in unserer Gesellschaft
werden. Mit unserem "Bündnis für den Sport" haben wir im vergangenen
Jahr viel dafür getan, dass dieses Ziel erreicht werden kann", sagte
Innen- und Sportminister Dr. Ingo Wolf heute (5. März) in Düsseldorf.
"Dabei stehen die Sportvereine im Mittelpunkt unseres Engagements",
ergänzte Walter Schneeloch, Präsident des LandesSportBundes.
Landesregierung und LandesSportBund präsentierten das neue gemeinsame
Programm "1000 mal 1000". Damit werden 1000 Sportvereine mit jeweils
1000 Euro unterstützt, wenn sie mit besonderen Sportangeboten die
Gesundheit oder die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
fördern. "Integration funktioniert dort besonders gut, wo sich Menschen
mit all ihren Stärken und Schwächen treffen. Der Sport mit seinen
weltweit gültigen Regeln und dem hohen Anteil an nonverbaler
Kommunikation ist eine ideale Plattform dafür", erklärte Wolf.
Zur Förderung des Ehrenamtes, der Übungsarbeit und für gesellschaftlich
bedeutsame Sportangebote wird die Landesregierung den Sportvereinen in
diesem Jahr 9,5 Millionen Euro zu Verfügung stellen. Im vergangenen Jahr
wurden durch das Sportstättenfinanzierungsprogramm Investitionen mit
einem Gesamtvolumen von mehr als 8 Millionen Euro möglich. "Neben der
finanziellen Unterstützung beraten wir die Vereine auch, damit sie neue
Zukunftsperspektiven schaffen, Mitglieder gewinnen oder binden und ihre
Aktivitäten finanzieren können", erklärte der Sportminister.
"Dabei dürfen wir nicht außer Acht lassen, wie viele Ehrenamtliche sich
für den Sport engagieren - allein rund 550.000 in Nordrhein-Westfalen.
Deren Arbeit müssen wir anerkennen", sagte der Präsident des
LandesSportBundes. So werde der Landesnachweis "Ehrenamtliches
Engagement im Sport" häufig von Vereinen, Verbänden und Bünden als
"Ehrungsurkunde" angefordert. Diese Auszeichnung werde zunehmend auch
von Arbeitgebern geschätzt, da die im Ehrenamt erworbenen Fähigkeiten
wie Sozial- oder Organisationskompetenz auch den Unternehmen zugute
kommen. Schneeloch: "Eine wichtige Rolle spielt aber auch der
Leistungssport. Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung
für den Spitzensport im Rahmen des Bündnisses für den Sport können wir
modellhaft neue Wege in der Beschäftigung von Trainern gehen und das
Management des Leistungssports in unseren Fachverbänden
professionalisieren."
Wolf und Schneeloch betonten gemeinsam: "Mit dem Bündnis für den Sport
haben Landesregierung und LandesSportBund ein neues Netzwerk geschaffen,
das einen wichtigen Beitrag zur Problembewältigung im Sport und für die
ihn tragenden Sportorganisationen leistet."
Innenstadtentwicklung
ein zentrales Thema auch in Neudorf
Dr. Ralf Oehmke, Geschäftsführer der Innenstadt Entwicklungsgesellschaft
mbH Duisburg erklärte beim monatlich stattfindenden Stammtisch des
Bürgervereins Neudorf im Squashcenter an der "Alten Lotharstraße" die
Planungen zum Masterplan. Es ging um die Innenstadtentwicklung, bei der
Dr. Oehmke - stehend mit Mikrofon - den Bogen vom für Lord Foster so
wichtigen Punkt Hauptbahnhof, der Verbindung zur zentralen Meile
Königstraße und dem Vorzeigeobjekt Innenhafen, hin zum Münzplatz und der
Schwanenstraße, dem Marienplatz (Hochbrückenabriss) und der Steinschen
Gasse/ Beekstraße (Neubau Medicalcenter und neue Wohnbebauung mit
Innenpark) spann.
"Solche Planungen brauchen Zeit. Bis dass die Bagger kommen ist ein
Zeitraum für die Umsetzung der Planungen von mindestens zwei Jahren
erforderlich", erklärte der Innenstadtentwickler. Mit Fotomontagen wies
er auf die gewünschte Veränderung bei der Königstraße in Hinsicht auf
mehr Grün und Wasserläufe hin. Die Veränderung des Burgplatzes unter
Einbeziehung der Verlagerung des Berufskollegs Mitte nach Neudorf war
ein zentrales Thema für die Neudorfer Bürger wie auch das gesamte
Problem Anwohner, Verkehr und Parken. Für die Neudorfer ist die
Gesamtentwicklung der Innenstadt schon aufgrund der Nähe des Stadtteils
zur City von zentraler Bedeutung, da Neudorf untrennbar mit den
Verkehrsflüssen zur und aus der Stadt verbunden ist. Den gelungenen
Abend betrachtete der Bürgerverein als Teil I der Erläuterungen durch
Dr. Oehmke. haje
| |
 |
| |
Die Kerngebiete der
Innenstadtentwicklung - Fotos von Manfred Schneider |
| |
  |
| |
Blick des Radfahrers auf
die Baustelle Erweiterung der A 59 am Hauptbahnhof
und die Fotomontage, wie es in Zukunft dort aussehen soll |

Der Masterplan des Lords und der zentrale Bereich - in gelber Farbe
- der die Verknüpfung zwischen dem Innenhafen und der
Innenstadt
und mit viel Fußläufigkeit und Grün herstellen und vor allem beleben
soll.

Wasser ist das zentrale Thema beim
Masterplan und hier auch für die Königstraße. Sie soll von 37 Meter
Breite auf 22 Meter durch grüne Oasen und Wasserläufen mehr Raum für
Begegnung und Ruhe positiv eingeengt werden, ohne dabei die großen
Feste oder Märkte zu beeinträchtigen.
Doris Freer kann feiern
Wer
Silberhochzeit feiert, der ist 25 Jahre verheiratet. "Nächstes Jahr
feiere ich auch ein Jubiläum: Ich bin dann 25 Jahre Duisburger
Gleichstellungsbeauftragte," berichtet Doris Freer; das "Referat für
Gleichstellung und Frauenbelange" ist heute dem Dezernat des
Oberbürgermeisters zugeordnet.
Wer im Detail wissen möchte, welche Aufgaben das Frauenbüro zu
erfüllen hat, sei auf die Internetpräsenz der Stadt Duisburg
verwiesen. Unter dem Stichwort "Frauenbüro" sind die entsprechenden
Informationen abrufbar.
"Die Arbeit ist notwendiger denn ja, insbesondere im sozialen
Bereich," zieht Freer Bilanz. "Die Basis der Frauenarbeit muss
vernetzt werden, um ihnen eine politische Stimme zu geben. Die
Fachämter sollen von Anfang an die Belange von Frauen
berücksichtigen. Wenn ich die Bevölkerung frühzeitig einbinde,
erspare ich mir auf lange Sicht Ärger und Kosten," gibt ein
Beispiel.
Nach ihrer Einschätzung gibt es noch immer viel zu wenige Mädchen in
Berufen, die mit modernen Berufen zu tun haben. "Das gilt für den
gewerblich-technischen Bereich wie für die
Kommunikationstechnologie. Gleichberechtigung der Geschlechter heißt
aber auch, daß mehr Männer in Erziehungsberufe gehen und die
Erziehungsberufe insgesamt aufgewertet werden."
Lohndiskriminierung heißt, dass Frauen im Durchschnitt 24 % weniger
verdienen als Männer. "Im EU-Vergleich liegen wir mit diesem Wert
ziemlich weit hinten," berichtet Freer. "Die Vereinbarkeit von Beruf
und Familie muss verbessert werden. Je kinderfreundlicher der Staat
ist, desto leichter wird der demographischen Entwicklung
entgegengewirkt." Dass Freer mit der ARGE zusammenarbeitet, um dort
die Interessen der Frauen zu vertreten, sei hier nur am Rande
erwähnt.
Für die kommunale Behörde "Stadtverwaltung" gibt es auf Grundlage
des Landesgleichstellungsgesetztes einen Frauenförderplan. Darin
wird festgelegt, wie die Stadt als Arbeitgeber die Arbeitnehmerinnen
beruflich fördert. "Der aktuelle Frauenförderplan ist im Internet
einsehbar," berichtet Freer. "Der Frauenförderplan ist zwar
Gleichstellungsgesetz vorgeschrieben. Firmen sollten sich aber
überlegen, ob sie nicht auch einen solchen Förderplan aufstellen."
In ihrer Eigenschaft als Frauenbeauftragte ist die studierte
Germanistin auch im städtischen Verwaltungsvorstand vertreten. "Wir
machen dort unsere Arbeit. Da ist es nicht nötig, Krawall zu
schlagen. Wir sind auf Kooperation angelegt. So sind wir integriert
und akzeptiert."
Und wie sieht die Zukunft aus? "Wir haben auch in Zukunft noch viel
zu tun," berichtet Freer und nennt den Sozialbereich, Gesundheit,
Integration und Umweltschutz als Themenbereiche, um die sie sich
kümmern will. "Wenn es nach mir geht, würde ich bis zur Rente gerne
noch mal so richtig Dampf machen." Andreas
Rüdig
Einbruch der Kraftfahrzeugexporte im
4. Quartal 2008
Im Jahr 2008 wurden nach vorläufigen Zahlen Kraftfahrzeuge und
Kraftfahrzeugteile im Wert von 174,1 Milliarden Euro aus Deutschland
exportiert. Im Vergleich zum Jahr 2007 bedeutete dies einen Rückgang um
5,4%. Während in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2008 noch eine
Steigerung gegenüber den entsprechenden Vorjahresquartalen zu
verzeichnen war (1. Quartal 2008: + 1,6%; 2. Quartal 2008: + 3,9%),
gingen die Kraftfahrzeugexporte im dritten Quartal um 7,1% gegenüber dem
Vorjahr zurück, im vierten Quartal war ein Rückgang von 20,0% zu
verzeichnen. Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile bleiben jedoch nach
wie vor Deutschlands wichtigste Exportgüter. Mit einem Anteil von 17,5%
an den deutschen Gesamtexporten lagen sie 2008 vor den Maschinenexporten
(14,8%) und den chemischen Erzeugnissen (13,9%) an erster Stelle.
Heute im Cafe
Steinbruch: NEW ORLEANS DREAM TEAM - New Orleans Jazz zum
träumen
Das New Orleans Dream Team aus dem Rheinland gehört zu
den wenigen Jazzbands dieser Region, die den New Orleans-Jazz in
seiner Reinkultur pflegen und verbreiten wollen. Das Repertoire
der Gruppe orientiert sich am traditionellen, aber auch am
aktuellen New Orleans Jazz-Stil und umfasst Spirituals, Blues,
Marching-Musik, Tanzmusik des Mardi Gras und viele andere
wunderschöne Melodien.
www.new-orleans-dream-team.de
Im Saal // Beginn: 19h30 //
Eintritt frei!
Einzelhandelsumsatz im Januar 2009
real um 1,3% gesunken
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes lag der
Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Januar 2009 nominal um 1,2% und
real um 1,3% niedriger als im Januar 2008. Beide Monate hatten jeweils
26 Verkaufstage. Das Ergebnis für den Januar 2009 wurde aus Daten von
sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im
deutschen Einzelhandel getätigt werden. Im Vergleich zum Dezember 2008
sank der Umsatz im Januar 2009 unter Berücksichtigung von Saison- und
Kalendereffekten nominal um 0,5% und real um 0,6%.
UDE:
Nur einige zulassungsfreie Studiengänge starten im April - 9. März:
Einschreibung beginnt |
|
Mittwoch, 4. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
UDE:
Nur einige zulassungsfreie Studiengänge starten im April - 9. März:
Einschreibung beginnt
Erstmals seit 2003 Rückgang beim
Gütertransport in der Binnenschifffahrt
Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes konnte die
Binnenschifffahrt in Deutschland im Jahr 2008 ihr Rekordergebnis von
2007 nicht wieder erreichen: Die Beförderungsmenge verringerte sich
gegenüber 2007 um 1,6% auf nunmehr 245,0 Millionen Tonnen. Dennoch ist
dies die zweithöchste Transportmenge, die seit der Wiedervereinigung
Deutschlands in der Binnenschifffahrt transportiert wurde. Die
Beförderungsmenge hat damit erstmals im Jahresvergleich seit 2003
abgenommen.
Wie wird sich die Innenstadt
entwickeln?
Heute findet ab 19 Uhr im Squash- und Fitnesscenter
an der Lotharstraße 222 (Alte
Lotharstraße zwischen den Unterführungen) der monatliche Strammtisch des Bürgervereins
Duisburg-Neudorf e.V
statt. Das Thema: Innenstadtentwicklung . Referent ist
Dr. Ralf Oehmke, Geschäftsführer der Innenstadt Entwicklungsgesellschaft
mbH Duisburg.
NRW: 6,4 Prozent der Schulabgänger
waren ohne Hauptschulabschluss
Im Sommer 2008 gingen in Nordrhein-Westfalen 14 300 Jungen und
Mädchen ohne Hauptschulabschluss von einer allgemeinbildenden Schule
ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, waren das zwei Prozent weniger als
ein Jahr zuvor (Sommer 2007: 14 600). Damit ging von den rund 223
500 Schülerinnen und Schülern, die im letzten Jahr aus den
allgemeinbildenden Schulen in NRW entlassen wurden, etwa jede(r)
sechzehnte (6,4 Prozent) ohne Hauptschulabschluss ab. Jungen
schnitten dabei schlechter ab als
Mädchen: Von den männlichen Abgängern musste jeder Dreizehnte, von
den weiblichen jede Zwanzigste ohne mindestens einen
Hauptschulabschluss in der Tasche von der Schule abgehen.
Nahezu die Hälfte (7 000) der 14 300 Abgänger ohne
Hauptschulabschluss erreichte 2008 einen Abschluss an Förderschulen,
an denen je nach Förderschwerpunkt ein Hauptschulabschluss gar nicht
erreicht werden kann. 1 700 dieser Jugendlichen erzielten dabei
einen Abschluss im sonderpädagogischen Förderschwerpunkt geistige
Entwicklung und 5 300 einen im Förderschwerpunkt Lernen. 7 300 junge
Menschen verließen im Sommer 2008 die Schule ohne jeglichen
Abschluss, das waren - wie im Vorjahr - 3,3 Prozent aller
Schulabgänger.
Sonnenschule hat bald ein neues
dauerhaftes Zuhause
Am Standort der alten Massageschule des Bertha-Krankenhauses in Duisburg
Rheinhausen entsteht das neue Gebäude der Sonnenschule, einer Schule für
längere Zeit kranke Schülerinnen und Schüler. Am 3. März wurde in
Anwesenheit von Oberbürgermeister Adolf Sauerland mit dem Abriss des
alten nicht mehr sanierungsfähigen Gebäudes begonnen. In den kommenden
zwölf Monaten wird dann der Neubau errichtet. Das neue zweigeschossige
Gebäude wird nicht unterkellert sein und eine Bruttogeschossfläche von
560 Quadratmetern haben. Es wird Platz bieten für sechs Klassenräume,
einen Werkraum, einen Mehrzweckraum sowie Sanitär und Nebenräume. Die
Baukosten sind mit gut einer Million Euro veranschlagt.
Die Sonnenschule kümmert sich um langfristig kranke Schülerinnen und
Schüler aller Schulformen zwischen fünf und 18 Jahren. Als langfristig
krank gelten Schüler, die sich mindestens vier
Wochen
lang stationär behandeln lassen müssen. Mit diesem Angebot soll ihnen
nach Genesung der Anschluss an den Unterricht in ihrer eigenen
Schulklasse ermöglicht werden. Je nach individueller Gegebenheit wird
der Unterricht in Absprache mit den behandelnden Ärzten in Gruppen oder
einzeln erteilt. An der Schule arbeiten Lehrkräfte aller Schulformen mit
einer sonderpädagogischer Ausbildung und umfassenden
pädagogisch-psychologischen Kenntnissen.
„Mit dem Bezug des neuen Gebäudes wird für die Sonnenschule eine lange
Zeit der Provisorien zu Ende gehen“, freut sich Oberbürgermeister Adolf
Sauerland. Nach der Zerstörung des Gebäudes der Sonnenschule am alten
Standort „Zu den Rehwiesen“ durch einen Brand im Januar 2004 wurde die
Schule zunächst in Räumlichkeiten des Klinikums Duisburg untergebracht.
Im vergangenen Jahr folgte dann ein Umzug in Container in der Nähe des
künftigen Standortes der Sonnenschule. „Im kommenden Frühjahr wird die
Sonnenschule ihre neuen Räume bezogen haben“, ist sich IMD-Chef Uwe
Rohde sicher.
Mit einer Baggerschaufel hat Oberbürgermeister Sauerland den Abriss der
alten Massageschule am Bertha-Krankenhaus begonnen, an deren Stelle die
Sonnenschule neu errichtet wird
Großhandelsumsatz im Januar 2009 real
um 5,6% gesunken
Nach vorläufigen Ergebnissen setzte der Großhandel in Deutschland im
Januar 2009 nominal 10,7% und real 5,6% weniger um als im Januar 2008.
Ein ähnlich hohes nominales Umsatzminus gegenüber dem Vorjahresmonat
wurde im Großhandel zuletzt im Mai 2002 registriert (? 10,9%). Im
Vergleich zum Dezember 2008 wurde im Großhandel im Januar 2009 unter
Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal 0,3% weniger,
real aber 0,6% mehr umgesetzt.
NRW: Zehn Prozent mehr
Studienanfänger(innen) im Bereich Informatik
Knapp 4 500 der insgesamt 77 200 Studienanfänger(innen) in
Nordrhein-Westfalen belegten im Studienjahr 2007 ein Fach im Bereich
Informatik. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt anlässlich der CeBIT mitteilt, waren das zehn
Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Gesamtzahl der
Studienanfänger(innen) in NRW stieg im selben Zeitraum nur um knapp drei
Prozent. Während des New-Economy Booms um die Jahrtausendwende
entschieden sich aber noch wesentlich mehr Studierende für ein
Informatikstudium
(2001: 5 900).
Die Zahl der Absolvent(inn)en im Informatikbereich stieg 2007 gegenüber
dem Vorjahr um 500 auf knapp 3 400 an. Dies ist gleichzeitig der höchste
Wert im Zehnjahresvergleich; vor zehn
Jahren erreichten "nur" 1 200 Studierende einen Informatikabschluss. Der
Studienbereich Informatik ist immer noch eine Männerdomäne: Im
Studienjahr 2007 waren 85 Prozent der Studienanfänger Männer (1997: 88
Prozent). 17 Prozent der Informatikanfänger(innen) besaßen einen
ausländischen Pass; gegenüber 1997 bedeutet dies eine Steigerung um drei
Prozentpunkte. (IT.NRW)
Vegetationsarbeiten der Bahn AG in
Meiderich
Die Deutsche Bahn AG führt in den Nächten 5./6. März 2009 und 6./7.
März 2009, von 22 Uhr bis 6 Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Meiderich
Ost und Meiderich West sowie zwischen Meiderich Süd und Ruhrort
durch. Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der
Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu
halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem
betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass
Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht
auf die Signale und auf die Strecke behindern.
NRW: Weniger Verbraucherinsolvenzen,
aber mehr Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2008
Forderungen der Gläubiger summieren sich auf voraussichtlich 6,8
Milliarden Euro
Düsseldorf (IT.NRW). 10 388 nordrhein-westfälische Unternehmen stellten
im Jahr 2008 bei den Amtsgerichten des Landes einen Antrag auf Eröffnung
eines Insolvenzverfahrens. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 10,8
Prozent mehr als im Jahr 2007 (damals: 9 374 Unternehmensinsolvenzen).
In 7 904 Fällen wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet; in 2 484 Fällen
musste die Eröffnung mangels Masse abgewiesen werden.
Neben den Unternehmen beantragten 25 065 weitere Schuldner die Eröffnung
eines Insolvenzverfahrens. Dabei wurde das 1999 im Rahmen der
Insolvenzrechtsreform eingeführte
Verbraucherinsolvenzverfahren für Personen, die nicht selbstständig
tätig sind (z. B. Arbeitnehmer/innen, Rentner/innen, Arbeitslose), in 23
004 Fällen in Anspruch genommen. Mit -5,5 Prozent war die Zahl der
Verbraucherinsolvenzen damit erstmals seit Einführung der
Verbraucherinsolvenz niedriger als im Vorjahr. Bei den übrigen 2 061
Fällen handelte es sich z. B. um ehemals Selbstständige, die nicht
eindeutig zugeordnet werden konnten, Nachlässe und Ähnliches. Die
Gesamtzahl der Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen war im Jahr 2008 mit
35 453 um 3,0 Prozent niedriger als im Vorjahr (36 538). Die hieraus
resultierenden Forderungen der Gläubiger summieren sich auf
voraussichtlich 6,8 Milliarden Euro. (IT.NRW) |
|
Dienstag, 3. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
Verwaltungsgericht Düsseldorf: Stadt
Duisburg
zur Genehmigung eines Discounters in Buchholz verpflichtet
Mit am gestrigen Nachmittag verkündeten Urteil hat die 25. Kammer
des Verwaltungsgerichts Düsseldorf den Oberbürgermeister der Stadt
Duisburg zur Erteilung eines Vorbescheides zur Errichtung eines
Discounters auf einem Grundstück in Buchholz
verpflichtet. Auf dem Grundstück befindet sich derzeit ein
Gartencenter. Im Rahmen der mündlichen Urteilsbegründung führte das
Gericht aus, die derzeitigen Planungsabsichten der Stadt, diese Fläche
als Grünfläche zwecks Sicherung einer Frischluftschneise auszuweisen,
während das benachbarte Grundstück als Kerngebiet festgesetzt werden
soll, stellten eine unzulässige Verhinderungsplanung dar. Gegen das
Urteil kann die Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht für
das Land Nordrhein-Westfalen beantragt werden. Az.: 25 K 4087/08
Kommunen verzichten auf
Wahlcomputer
"Die nordrhein-westfälischen Kommunen haben sich bereits darauf
eingestellt, bei den nächsten Wahlen auf Wahlcomputer zu verzichten. Sie
werden wieder nach bewährter Methode Stimmzettel einsetzen. Damit wird
selbstverständlich die aktuelle Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichts zum Einsatz von Wahlcomputern bei der
Bundestagswahl 2005 auch in Nordrhein-Westfalen umgesetzt", sagte heute
(3. März) Innenminister Dr. Ingo Wolf.
In der Vergangenheit hatten 22 Kommunen in Nordrhein-Westfalen
Wahlcomputer eingesetzt. Die Mehrheit der nordrhein-westfälischen Städte
verzichtete wegen der hohen Anschaffungskosten auf Wahlautomaten.
Das Bundesverfassungsgericht sieht in dem Einsatz der Wahlcomputer bei
der Bundestagswahl 2005 einen Verstoß gegen den Grundsatz der
Öffentlichkeit der Wahl. Bund und Länder müssen nun zunächst ihre
Rechtsverordnungen zum Einsatz von Wahlgeräten an die neue
Rechtsprechung anpassen. Außerdem muss die neue Technik der Wahlcomputer
vom Bund zugelassen werden. "Bis dahin werden in Nordrhein-Westfalen
keine Wahlcomputer eingesetzt", erklärte der Innenminister.
"!SING Day of Song"
Das Kulturhauptstadt-Projekt der RUHR.2010 GmbH , am 5. Juni 2010, hat
ein starkes Echo bei den Chören, Sängerinnen und Sängern des Ruhrgebiets
hervorgerufen. Tausende haben bereits ihre Teilnahme für diesen Tag
zugesagt. Aus Duisburg sind bereits 23 Chöre vertreten und täglich
werden es mehr.
Um die Öffentlichkeit und alle Duisburger Chöre über den aktuellen Stand
der Planungen zu unterrichten und Gelegenheit zum Austausch zu geben,
lädt das Kulturhauptstadtbüro der Stadt Duisburg RUHR.2010 Sie zu einem
Informationsabend
am Freitag, 6. März, 17.30 - 19.00 Uhr
in das Konferenz- und Beratungszentrum „Der kleine Prinz“,
Schwanenstraße 3-5, 47051 Duisburg ein.
Der Duisburger Kulturdezernent Karl Janssen wird gemeinsam mit dem
Künstlerischen Direktor der RUHR.2010, Steven Sloane, sowie der Leiterin
des Kulturhauptstadtbüros Duisburg, Dr. Söke Dinkla, die geplanten
Aktivitäten in Duisburg darstellen. Herzlich willkommen sind nicht nur
alle Chorleiter, Vertreterinnen und Vertreter der Chöre, die bereits
angemeldet sind, sondern auch alle Chorverantwortlichen, die über ihre
Teilnahme noch nicht entschieden haben.
Frühlingserwachen in den
Stadtbibliotheken
Mit rund 30 Programmpunkten ist der Veranstaltungskalender der
Stadtbibliothek Duisburg im März und April wieder prall gefüllt.
Lesungen, Ausstellungen und Büchertrödelmärkte in den Zweigstellen und
in der Zentralbibliothek laden zu einem abwechslungsreichen
Frühlingserwachen ein.
Die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße beginnt den März mit
einer Fotoausstellung des preisgekrönten Duisburger Panoramafotografen
Karl Lang. Unter dem Titel „Kloster Labrang - Residenz des Lehrers“
zeigt er bis 18. April eine Auswahl seiner prämierten Bilder. Die
Eröffnung der Ausstellung gestaltet der Künstler mit einem Diavortrag
über seine Chinareisen. Der Eintritt ist frei. Zum Muttertag werden in
den Stadtbibliotheken gleich drei Veranstaltungen angeboten.
Am 8. März lädt die Duisburger Reiki- und Meditationslehrerin Anett
Schultze unter dem Titel „...weil du ein Mensch bist“ zu einer
Textmeditation in die Bezirksbibliothek Rheinhausen, Händelstraße 6 ein.
Musikalisch begleitet wird sie von Stefan Nern. Der Eintritt kostet im
Vorverkauf vier und an der Abendkasse fünf Euro.
Zum gleichen Preis lädt der Verein für Literatur und Kunst am 10. März
zur Autorinnenlesung von Mirjam Müntefering ein, die aus ihrer
Autobiographie „Tochter und viel mehr” liest. Die Veranstaltung wird in
Kooperation mit dem Duisburger Frauenbüro durchgeführt. Nur einen Tag
später lädt das LiteraturBistro in der Zentralbibliothek zum
Künstlerinnengespräch mit Andrea Fehr ein. Der Eintritt ist frei.
Nicht mehr dem Muttertag, aber doch dem weiblichen Geschlecht gewidmet
ist die musikalische Lesung von Raniero Spahn am 19. März in der
Bezirksbibliothek Buchholz. Rund um das Thema „Nur für Frauen“ gibt es
satirische Geschichten, auch für Männer. Die musikalische Begleitung des
Abends liegt bei Matthias Reuter, der am 2. April wieder mit seiner
eigenen Veranstaltung „Kabarett für´n Hut“ in Buchholz auftreten wird.
Darüber hinaus bietet das Veranstaltungsprogramm der Duisburger
Stadtbibliotheken noch weitere Lesungen von Klaus Hundgeburt
(Bezirksbibliothek Meiderich), Georg Adler (Stadtteilbibliothek
Ruhrort), Ursula Jung (Bezirksbibliothek Buchholz), Tatjana
Kuschtewskaja (Bezirksbibliothek Rheinhausen) sowie Petra
Söhrensen-Bataineh und Wilhelm von Hoegen (Zentralbibliothek) an.
Ergänzt wird das Monatsprogramm mit vielfältigen Ausstellungen, wie zum
Beispiel in Rheinhausen, wo gleich zwei Ausstellungen in die Welt der
Grafik einladen. In den Bezirksbibliotheken Homberg und Buchholz werden
Schülerarbeiten gezeigt und im LiteraturBistro der Zentralbibliothek
wandelt Renate Habets ab April mit ihren Bildern auf „Spurensuche“. Am
23. April, dem Welttag des Buches lädt die Zentralbibliothek zu einem
großen Aktionstag ein, mit vielen Veranstaltungen rund ums Buch. Die
beliebten Bücherflohmärkte mit diesmal frühlingshaften Niedrigpreisen
werden im März in der Bezirksbibliothek Buchholz und im April in den
Bezirksbibliotheken Homberg und Walsum stattfinden
Mirjam Müntefering - „Tochter und viel mehr“
Zum
Internationalen Frauentag wird Mirjam Müntefering, Tochter des
amtierenden SPD-Parteichefs Franz Müntefering am 10. März 2009, um 20
Uhr in der Zentralbibliothek Düsseldorfer Straße aus ihrer
Autobiographie „Tochter und viel mehr” lesen. Mirjam Müntefering begibt
sich in ihrem Buch auf eine autobiographische Reise. Einen eigenen Weg
durch das Leben für sich zu finden, ist für jeden Menschen eine
Herausforderung. Um so mehr, wenn man als Tochter eines bekannten
Politikers aufwächst und sich in der Öffentlichkeit bewegt. Sie nimmt
ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise durch ihr Leben: von
der Tochter, die 1969 im Sauerland geboren wurde, über das Studium in
Bochum und den Beginn einer journalistischen Karriere beim Fernsehen bis
zu ihrer Entscheidung, freie Schriftstellerin und Inhaberin einer
Hundeschule in Hattingen sein zu wollen.
Die Lesung wird in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Duisburg und
dem Verein für Literatur und Kunst Duisburg durchgeführt. Das Grußwort
spricht Doris Freer, Frauenbeauftragte der Stadt Duisburg. Durch die
Veranstaltung und die anschließende Diskussion führt Dr. Jan-Pieter
Barbian, Direktor der Stadtbibliothek. Der Eintritt kostet fünf Euro, im
Vorverkauf vier Euro. Karten sind nur an der Erstinformation im
Erdgeschoss der Zentralbibliothek erhältlich.
Osterfeuer frühzeitig beim
Ordnungsamt anmelden
Auch wenn das Osterfest erst in einigen Wochen gefeiert wird, weist dass
Ordnungsamt der Stadt Duisburg bereits jetzt darauf hin, dass Osterfeuer
ausschließlich im Rahmen öffentlicher, für jedermann zugängliche
Veranstaltungen zulässig sind. Veranstalter können in der
Ortsgemeinschaft verankerte Glaubensgemeinschaften, Organisationen oder
Vereine, Schulen und Kindergärten sein.
Osterfeuer sind einmalig je Veranstalter nur von Karsamstag bis
Ostermontag in der Zeit von 16 bis 22 Uhr gestattet. Dabei dürfen nur
unbehandelte Hölzer verbrannt werden. Vorsätzliche oder fahrlässige
Zuwiderhandlungen gegen diese Regelungen stellen eine Ordnungswidrigkeit
dar und können mit einer Geldbuße bis zu 1000 Euro geahndet werden.
Damit kein Feuer unkontrolliert abbrennt, ist es vier Wochen vorher
schriftlich unter ordnungsamt@stadt-duisburg.de, per Fax unter 0203 /
283 5710 oder per Post, Stadtverwaltung Duisburg, Ordnungsamt, 47049
Duisburg, anzuzeigen.
Dienstag, 03.03.2009: PostRock mit UZI&ARI (US) +
IMMANU EL (SWE)
–
zeitlose Klangwelten & wunderschöner Post Rock: einzige Uzo&Ari
Konzert in NRW!
Ben
Shepard ist einer der Künstler, die nicht umher kommen zu
erschaffen. Sein Projekt Uzi & Ari bildet einen
umfassenden Zusammenschluss von Musikern, die komplexe und
schöne Klänge in ihren Aufnahmen einschließen.
Nach jedem synkopischen Rhythmus und jeder
gespielten Saite bleibt das Gefühl, als wäre etwas entwurzelt
und Geheimnisse ans Licht gebracht worden.
Immanu El ist eine junge, schwedische Band mit einem
einzigartigen Sound – dynamische Gitarren vor einer
elektronischen Geräuschkulisse, fesselnder Gesang mit einem
Hauch nordischem Gemüt. Die Musik fokussiert eine wandelnde
Dynamik genauso wie ein weites Spektrum an harmonischen
Ausdrücken und Klängen, die zwischen einer klaren Präsenz und
einem weit reichendem Raumklang schwanken können.
www.clumyscongreation.com
&
www.myspace.com/benshepard
-
www.immanu-el.com
&
www.myspace.com/immanuelband
Im Saal // Einlass: 20h // Eintritt: VVK: 6€; AK: 8€ //
****Shuttle Service****
//
Tickets im Steinbruch, E-Tickets auf www.steinbruch-duisburg.de &
bei www.kartenhaus.de
|
|
Montag, 2. März 2009
-
Historischer Kalender |
|
VHS-Seminar zum Thema
„Patientenverfügungen“
Ein Seminar zum Thema „Patientenverfügungen“ bietet die
VHS am Samstag, 14. März, 10 bis 13.15 Uhr,
im Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in
Duisburg-Buchholz an. In dem Seminar soll zum einen über die wichtigsten
rechtlichen Rahmenbedingungen informiert werden, zum anderen soll
denjenigen eine Hilfestellung gegeben werden, die eine individuelle
Verfügung treffen wollen. Die Teilnehmer erstellen unter Anleitung eine
individuelle Patientenverfügung (kein fertiges Formular), die den
rechtlichen Anforderungen entspricht.
Der Fotograf August Sander
Mit August Sander stellt Philipp Krug in der Volkshochschule am
Donnerstag, 12. März, um 18.30 Uhr im Gebäude an der Königstraße 47
einen der wichtigsten deutschen Fotografen vor, den nationale wie
internationale Künstler vielfach als ihr Vorbild bezeichneten. Mit
seinen Fotografien und seinem Hauptwerk „Menschen des 20. Jahrhunderts“
entwickelte er sich nicht nur zu einem Chronisten seiner Zeit, sondern
wurde darüber hinaus zum Fotografen der Seele, der mit überwältigender
Klarheit und Ausdruckskraft ein außergewöhnliches menschliches Dokument
hinterließ. Der Vortrag wird anhand ausgewählter Werke Sanders die
Dimension seines Schaffens würdigen. Der Eintritt an der Abendkasse
kostet 5 Euro.
Literaturgottesdienstes in der
Salvatorkirche
Das Buch "Der ewige Gärtner" von John le Carre ist das Thema des
Literaturgottesdienstes, der am 1. März um 17 Uhr in der Salvatorkirche
stattfindet. Dr. Jan-Pieter Barbian, Leitder der Duisburger
Stadtbibliothek, gehört genauso zu den Mitwirkenden wie der
Literaturkreis Salvator unter Pfarrer Peter Krogull, Alpha R. Kuns an
den Trommeln und Kantor Marcus Strümpe an der Orgel.
"Zwischen 1961 und 1990 veröffentlichte le Carre Romane aus der Welt der
Geheimdienste," berichtet Barbian. "Es sind erfolgreiche Romane, weil
sie gut recherchiert und brillant geschrieben sind. Sie spielen in der
Zeit des Kalten Krieges, als sich Kapitalismus und Kommunismus
bekämpften. Der Kampf von Gut und Böse wurde für le Carre zum Thema
seines Lebens. Als der Eiserne Vorhang fiel, glaubten wir an den
Austausch von Ideen und die Weiterentwicklung des menschlichen Geistes.
Heute, 20 Jahre später, geht es nur noch um das Ansammeln von Profit und
den Austausch von Waren. Afrika ist weit weg und soll auch weit weg
bleiben. Es interessiert uns nur noch bei Kriegen."
"Der 1. März ist auch der erste Sonntag der Passionszeit, also eine gute
Gelegenheit, über das Leiden nicht nur bei uns, sondern auch im armen
Teil der Welt nachzudenken," berichtet Pfarrer Krogull.
"Die innere Entwicklung des Justin ist hier wichtiger als die Lösung des
Falles. Justin entdeckt die Liebe zu seiner ermordeten Frau wieder und
vollendet ihr Werk. Er erliegt nicht der Mutlosigkeit. Er sagt nicht:
Die Welt ist so, wie sie ist; ich kann ja doch nichts ändern. In der
Bibel weißt der Prophet Jesaja darauf hin, daß man selbst im kleinen
Rahmen was verändern kann. "Tue Gutes und lasse Gerechtigkeit
walten, dann wird deine Heilung vorangehen" heißt es dort." Andreas
Rüdig
Bestsellerautor Michael Winterhoff
präsentiert "Tyrannen müssen nicht sein. Warum Erziehung allein nicht
reicht - Auswege"
In seinem neuen Buch "Tyrannen müssen nicht sein" weist der
Bestsellerautor Michael Winterhoff Wege aus der Krise: Wenn Eltern,
Erzieher/innen und Lehrer/innen ihre Verantwortung für die Psyche der
Kinder ernst nehmen, können sie alle dazu beitragen, dass aus den
kleinen Tyrannen wieder fröhliche und gesunde Kinder werden. Er
beschreibt zudem, wie sich die Sichtweise auf Kinder und die
Kommunikation über sie unter dem Eindruck der Beziehungsstörungen
zwischen heutigen Erwachsenen und Kindern verändert hat und welche
Folgen daraus für unsere Gesellschaft resultieren können. Der klassische
Erziehungsbegriff muss dringend abgelöst werden durch ein Modell, das
die psychische Reifeentwicklung des Kindes in Einklang bringt mit seinem
körperlichen Alter. So kann ein erhebliches gesellschaftliches
Konfliktpotenzial entschärft werden.
Mittwoch, 25.03.2009Um: 20.15 UhrWo: Mayersche Buchhandlung, Duisburg
Forum, Königstr. 48, 47051 Duisburg
Eintritt: 10,- ? / 7,- ? (Schüler & Studenten) Eintrittskarten sind
in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder können unter 0203 /
7090040-0 reserviert werden.
Bürgerforen: Dritter Fachvortrag zum
Thema Mobilität in der Stadt
Der dritte Fachvortrag im Rahmen der Bürgerforen des Projekts Duisburg
2027 beschäftigt sich am Donnerstag, 5. März, um 19 Uhr im Konferenz-
und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5 in
Duisburg-Mitte mit dem Thema Entwicklung der Mobilität in der Stadt. Das
Stadtentwicklungsdezernat organisiert diese Expertenvorträge für
interessierte Bürgerinnen und Bürger und die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer der Bürgerforen.
Dr. Herbert Kemming vom Institut für Landes- und
Stadtentwicklungsforschung in Dortmund gibt einen Ausblick auf
Entwicklungstendenzen im Verkehrsbereich auf dem Hintergrund des
demographischen Wandels. Er zeigt kommunale Möglichkeiten auf,
Verkehrssysteme möglichst effizient, umwelt- und sozialverträglich zu
organisieren und zu gestalten. Martin Linne, Leiter des Amtes
Stadtentwicklung und Projektmanagement, steht ebenfalls für Erläuterung
und Rückfragen zur Verfügung.
Familienkarte: Neuer Flyer und
Newsletter
Seit
Mitte Februar liegen die neuen Flyer der Familienkarte aus. Außerdem
besteht nun die Möglichkeit, einen kostenlosen Newsletter mit Infos über
neue Partnerinstitutionen und deren familienfreundliche Angebote zu
abonnieren.
Den neuen Angebotskatalog mit mittlerweile 160 Angeboten, einen neuen
Flyer für interessierte Unternehmen und den geänderten Flyer mit
allgemeinen Informationen gibt es in den Bezirksrathäusern, städtischen
Kindergärten, Jugendzentren und bei der Stadtinformation. Der Newsletter
ist kostenlos und informiert Sie per E-Mail über neue
Partnerinstitutionen und deren familienfreundliche Angebote.
Hilfe bei Rheumatoider Arthritis
Der Vortrag der Volkshochschule mit dem Titel „Hilfe bei Rheumatoider
Arthritis“ informiert am Dienstag, 10. März, um 18 Uhr im Gebäude an der
Königstraße 47 über die Autoimmunerkrankung Rheumatoide Arthritis, von
der rund 800.000 Menschen in Deutschland betroffen sind. Moderne
Behandlungsmöglichkeiten können heutzutage den Krankheitsfortschritt
hemmen und die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen. Chefarzt Dr. Hans
Joachim Bergerhausen vom Klinikum Duisburg erläutert Betroffenen,
Angehörigen und Interessierten die Hintergründe der Erkrankung sowie
Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Anschließend nennt er lokale
Ansprechpartner und steht für Rückfragen und weiterführende
Informationen zur Verfügung.
VHS-Kurs zum Thema „Drachen“
Drachenwesen in Religion und Mythos sind Thema eines Vortrags von Dr.
Alexander Wiehart am Mittwoch, 11. März, 18 bis
19.30 Uhr, in der VHS auf der Königstraße 47.
Marduk, Gilgamesch, Zeus, Herakles, Erzengel Michael, St. Georg und
Christus höchstpersönlich sind die Helden, die aufgeboten werden, um den
Drachen als den Repräsentanten des Chaos und des Bösen zu vernichten.
Welche politischen Strategien, historischen Erfahrungen und
existentiellen Hoffnungen, welche religiösen Vorstellungen und
Theologien verbergen sich hinter den Drachenkampfbildern von der Antike
bis heute? Der reich bebilderte Vortrag begibt sich auf Antwortsuche.
VHS-Vortrag: „Marc Chagall und
Barnett Newman: ein jüdisch-christlicher Dialog in der Kunst“
Mit Marc Chagall und Barnett Newman beschäftigt sich ein Vortrag der VHS
auf der Königstraße am Montag, 9. März, 18 Uhr.
Chagall und Newman sind jüdische Künstler, die sich auf unterschiedliche
und dennoch vergleichbarer Weise der Passion Christi zugewandt haben.
Die europäische Kunstauffassung (Chagall) trifft auf die amerikanische
(Newman), die klassische Moderne auf eine exponierte Position der Kunst
nach 1945. Dozent Professor Martin Deppner wird die Thematik mit
Bildbeispielen erläutern.
NRW-Außenhandel: 2008 erstmals seit
zehn Jahren wieder weniger Exporte als im Vorjahr
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte 2008 Waren im Wert von
172,1 Milliarden Euro. Anhand vorläufiger Ergebnisse waren das 1,4
Prozent weniger als im Jahr 2007. Damit wurden 2008 erstmals seit 1999
(damals -2,0 Prozent) weniger Waren exportiert als im Vorjahr. Der Wert
der Importe überstieg 2008 dagegen mit 189,6 Milliarden Euro das
Vorjahresergebnis um 5,3 Prozent.
Im Dezember 2008 wurden Waren im Wert von 11,3 Milliarden Euro
exportiert, das waren 10,8 Prozent weniger als im Dezember 2007. Der
Wert der Importe unterschritt mit 13,8 Milliarden Euro das entsprechende
Vorjahresergebnis um 5,2 Prozent. Im Warenaustausch mit den Ländern der
Europäischen Union (EU 27) fielen die Ausfuhren im Dezember 2008 mit 7,1
Milliarden Euro ebenfalls um 13,3 Prozent geringer aus als ein Jahr
zuvor. Auch der Wert der Importe aus den EU-Ländern sank in diesem
Zeitraum um 5,0 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro.

Autohof Duissern -
Bezirksvertretung Mitte stellt Bebauungsplan vor
Die Bezirksvertretung Mitte stellt am Donnerstag, 19. März 2009, die
Pläne für den Autohof Duissern vor. Ab 18.30 Uhr werden im Zimmer 100
des Rathauses, Burgplatz 19, 47051 Duisburg, der Bebauungsplan Nr. 2021,
Duissern Autohof, und die Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 4.41, Mitte,
erläutert. Anschließend können sich die Bürgerinnen und Bürger zu den
Plänen zu äußern und diese mit der Bezirksvertretung zu erörtern. Mit
den Planentwürfe sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den
Bau eines Autohofs mit Hotel im Bereich der A 40-Anschlussstelle
Duisburg-Kaiserberg geschaffen werden. Die Entwürfe können vom 16. bis
18. März 2009 im Bezirksamt Mitte 3, Mercedeshaus, Sonnenwall 73, 47051
Duisburg, Zimmer 417 (jeweils von 8 bis 16 Uhr), im Internet unter
www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Bauleitplanung“ oder eine
Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.
Oberlandesgericht Köln: Genickbruch
nach Trampolinsprung - 70 % Schadenersatz für querschnittsgelähmten
Familienvater
Mit einem am 27. Februar verkündeten Urteil hat der 20. Zivilsenat des
Oberlandesgerichts Köln einem 41-jährigen Familienvater Schadenersatz-
und Schmerzensgeldansprüche zugesprochen, der sich beim Besuch einer
Indoor-Spielhalle nach einem missglückten Salto auf einer
Trampolinanlage das Genick gebrochen hatte und seitdem
querschnittgelähmt ist. Die Betreiber der Spielhalle wurden
verpflichtet, sämtliche Schäden des Mannes in Höhe von 70 % zu tragen;
allerdings muss der 41-Jährige sich ein eigenes Mitverschulden von 30 %
anrechnen lassen, um das seine Ansprüche gekürzt werden. Über die Höhe
des Schadensersatzes muss jetzt das Landgericht Köln entscheiden, im
Streit stehen Beträge von mittlerweile über 1 Mio. Euro (Az. OLG Köln 20
U 175/06).
Der Familienvater besuchte am 02.10.2004 zusammen mit seiner Familie und
einer Geburtstagsgesellschaft den Indoor-Spielplatz, der auch über eine
große Trampolin-Sprunganlage mit mehreren Sprungtüchern verfügt. Die
Rahmen und die Federungen der Trampoline waren mit Schaumstoffmatten
abgedeckt. Auch hatte der Betreiber der Halle "Wichtige Hinweise"
ausgehängt, nach denen die Sprunganlage von Kindern ab 4 Jahren und
Erwachsenen benutzt werden dürfe. Vor Saltosprüngen sollte man sich mit
dem Gerät vertraut machen und auch darauf achten, die Beine möglichst
gestreckt zu halten, um einen Rückschlag beim Aufprall zu vermeiden.
Nach einigen Aufwärmsprüngen versuchte der Familienvater einen Salto,
landete aber nicht auf den Beinen, sondern auf dem Rücken. Bei dem
Aufprall brach er sich vor den Augen seiner Tochter das Genick und ist
seitdem querschnittsgelähmt. Er nahm die Betreiber der Spielhalle auf
Zahlung von Schadenersatz und Schmerzensgeld in Anspruch und begründete
seine Klage insbesondere damit, die Betreiber haben die für den Betrieb
der Anlage geltenden Verkehrssicherungspflichten verletzt. Insbesondere
seien in den "Wichtigen Hinweisen" die Risiken verharmlost worden, die
bei Saltosprüngen drohten. Die Betreiber der Spielhalle hatten sich
demgegenüber darauf berufen, dass die Trampolinanlage allen
DIN-Vorschriften entspreche und auch TÜV-abgenommen sei. Vor den
Gefahren der Trampolinbenutzung sei ausreichend gewarnt worden.
Landgericht und Oberlandesgericht Köln hatten dem 41-Jährigen zunächst
teilweise Recht gegeben, die Schuld für das tragische Geschehen aber
hälftig geteilt, weil er obwohl er in der Benutzung eines Trampolins
ungeübt war und sich mit dem Gerät nur kurz vertraut gemacht hatte -
einen schwierigen Sprung versucht hat, den er nicht beherrschte.
Konstruktive oder technische Mängel der Anlage hatten die Gerichte
verneint, die Betreiber hätten aber ihre Sorgfaltspflicht dahin
verletzt, dass sie auf die Gefahr von Saltosprüngen nicht deutlicher
aufmerksam gemacht hätten oder diese generell unterbunden hätten. Diese
Entscheidung hatte der Bundesgerichtshof auf die Revision des
Familienvaters aber teilweise aufgehoben und an das Oberlandesgericht
zurückverwiesen, soweit dem Mann ein 50-prozentiges Mitverschulden
angelastet worden war. Das Oberlandesgericht hat sich daraufhin nochmals
intensiv mit der Frage befasst, inwieweit die Gefahr schwerster
Verletzungen für den Benutzer der Trampolinanlage erkennbar ist. Zu
diesem Zweck haben die 3 Richter des Zivilsenats einen Ortstermin in der
Spielhalle durchgeführt und die Trampolinanlage genau inspiziert. Sowohl
der Senatsvorsitzende als auch der beisitzende Richter haben Sprünge auf
den Trampolinen ausgeführt und festgestellt, dass schon bei leichten
Sprüngen ein Gefühl erheblicher Unsicherheit beim Ungeübten entstehe.
Bereits der Versuch, nach einem Sprung auf dem Gesäß zu landen, koste
erhebliche Überwindung.
Nach diesen nachhaltigen Eindrücken kommt der Senat in seinem heutigen
Urteil zu dem Ergebnis, dass den Familienvater ein Mitverschulden von 30
% treffe, weil für ihn erkennbar gewesen sei, dass die Abfederung der
Trampoline bzw. die Schaumstoffabdeckung an den Rändern nicht geeignet
war, ihn vor schweren Verletzungen bei ungünstigem Auftreffen nach einem
Salto zu schützen. Obwohl er in der Benutzung eines Trampolins ungeübt
war und sich mit dem Gerät nur kurz vertraut gemacht hatte, habe er
einen schwierigen Sprung versucht, den er nicht beherrschte. Schon ein
durchschnittlich intelligenter Erwachsener müsse die Gefahr absehen, bei
einem Salto nicht auf den Beinen, sondern auf dem Kopf oder dem Rücken
aufzukommen und durch den ungünstigen Aufprallwinkel schwerste
Wirbelsäulenverletzungen zu erleiden. Bereits nach wenigen leichten
Sprüngen auf dem nur 1,60 m breiten Netz sei für den Ungeübten
erkennbar, dass sich der Landepunkt nach einem Sprung nur sehr schwer
steuern lasse und man mehr oder weniger zentral auf dem Sprungtuch oder
gar auf der seitlichen Abdeckung aufkommen könne, die bei weitem nicht
so stark nachgebe wie das Sprungtuch selbst. Zugunsten des Geschädigten
hat der Senat aber berücksichtigt, dass dieser das Trampolin als ein
Spielgerät angesehen und grundsätzlich auf dessen Ungefährlichkeit
vertraut habe, so dass die Erkenntnis der Gefahren für ihn erschwert
gewesen sei, was zu einer Mitverschuldensquote von 30 % führe.
Mittlerweile haben die Inhaber der Spielhalle Saltosprünge verboten.
Die Revision gegen das heutige Urteil wurde vom Senat nicht zugelassen;
beide Parteien können allerdings binnen eines Monats nach Zustellung des
Urteils Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesgerichtshof erheben.
Radiohören und Fernsehen per Internet
immer beliebter
14,2 Millionen Menschen in Deutschland haben im ersten Vierteljahr 2008
zu privaten Zwecken über das Internet Radio gehört oder Fern gesehen. Im
Vergleich zum Vorjahr (10,3 Millionen) ist das ein Zuwachs von rund 38%.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der CeBIT 2009 in
Hannover (3. bis 8. März 2009) weiter mitteilt, nutzten somit 19% aller
Personen ab zehn Jahren das Internet für Radio und Fernsehen. Im
Vorjahreszeitraum hatte dieser Anteil noch bei 14% gelegen.
Spatenstich zum Baubeginn
"Sonnenschule"
Nachdem das Gebäude der Sonnenschule (Schule für Kranke) am alten
Standort „Zu den Rehwiesen“ durch einen Brand komplett zerstört wurde,
konnte zwischenzeitlich eine Unterbringung im Gebäude des Klinikums
Duisburg sichergestellt werden. Mittlerweile ist die Sonnenschule in
Containern am künftigen Standort in der Nähe des Bertha-Krankenhauses in
Rheinhausen untergebracht. Doch die Zeit der Provisorien neigt sich
langsam aber sicher dem Ende zu. In Anwesenheit von Oberbürgermeister
Adolf Sauerland, des Geschäftsführers des Immobilienmanagements
Duisburg, Uwe Rohde, sowie des Schulleiters der Sonnenschule, Karl-Heinz
Schüller, wird jetzt mit den Bauarbeiten zur Errichtung der neuen
Sonnenschule begonnen.
UDE: Noch mehr frische Ideen für
Duisburg gesucht - Wettbewerb verlängert
Der Ideenwettbewerb „DuisBürger gesucht – Raus aus dem Hörsaal –
rein in die Stadt“ der NRW School of Governance an der Universität
Duisburg-Essen (UDE) wird um eine Woche verlängert. Noch bis zum 8. März
können Bürger und Studierende Vorschläge einreichen, wie Stadt und Uni
enger zusammenwachsen. Mit dem Projekt sollen Studierende stärker mit
ihrem Hochschulort in Berührung gebracht werden. Kreative Ideen werden
dabei an die Stadtentwicklung weitergegeben.
Die besten Wettbewerbsentwürfe werden Ende März von einer Duisburger
Jury mit Sachpreisen ausgezeichnet. Die Beiträge können bis zum 8. März
geschickt werden an: NRW School of Governance, - Ideenwettbewerb -,
Universität Duisburg-Essen, Lotharstr. 65, 47057 Duisburg, oder per
E-Mail: taskforce@nrwschool.de |
|