Duisburg aktuell   -   Archiv März 2009

Dienstag, 31. März 2009 - Historischer Kalender

Arbeitsgericht Wuppertal: Kündigung wegen des Vorwurfs des Diebstahls eines Pakets Binden
Das Wuppertaler Arbeitsgericht hat mit Urteil vom heutigen Tage die fristlose Kündigung einer Verkäuferin eines Dicounters wegen des Vorwurfs des Diebstahls eines Paketes Binden im Wert von 0,59 € für rechtsunwirksam erklärt.
Die seit 2001 beschäftigte Klägerin benötigte nach Geschäftsschluss an einem Samstag noch ein Paket Binden. In Absprache mit einer Kollegin nahm sie ein Paket Binden mit und hinterlegte den Geldbetrag von 0,59 EURO auf einem Tisch im Aufenthaltsraum. Als am darauf folgenden Montag die Bezirksleiterin die Filiale besuchte und fragte nach, wem das Geld auf dem Tisch gehöre, erklärte die Klägerin, dass dies ihr Geld sei und steckte es ein. Eine Bezahlung der Binden erfolgte nicht mehr.
Nach Auffassung der Kammer konnte der Klägerin nicht mit der notwendigen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden, dass sie zum Zeitpunkt des Einsteckens des Geldbetrages die Arbeitgeberin schädigen und sich selbst bereichern wollte. Gegen das Urteil kann die Arbeitgeberin Berufung beim Landesarbeitsgericht Düsseldorf einlegen. Az.: 4 Ca 3853/08

Arbeitsgemeinschaft der Verbände bedauert Rücktritt von Dietrich Schoch
Der Ombudsmann hat mit fachkundiger Arbeit der ARGE gut getan
Die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtsverbände bedauert den Rücktritt von Dietrich Schoch, Ombudsmann der Duisburger ARGE. „Der Blick von außen auf die Arbeit hat der ARGE gut getan und dazu beigetragen, den Umgang mit den Menschen, die auf diese Einrichtung angewiesen sind, zu verbessern“, sagte am Montag Wolfgang Krause, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft. In diesem Gremium arbeiten die AWO-Duisburg, der Caritasverband, das Diakonische Werk, das Deutsche Rote Kreuz, der Paritätische und der Jüdische Wohlfahrtsverband zusammen.
Der ehemalige Ministerialbeamte Dietrich Schoch hatte am Montag nach 15 Monaten als ehrenamtlicher Mittler zwischen betroffenen Bürgern und der ARGE sein Amt niedergelegt. Schoch sah durch die Berufung von zwei pensionierten ehemaligen Mitarbeitern der Institution als weitere Ombudsleute die Unabhängigkeit bei der Überprüfung von Beschwerden gegen die Arbeit der ARGE nicht mehr gegeben. Er hatte diese Bedenken in einem offenen Brief Herrn Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Vorsitzender der Trägerversammlung der ARGE Duisburg, mitgeteilt.
„Es kann nicht im Sinne der Hilfebedürftigen sein, dass Herr Schoch zwischen die Linien der Parteipolitik geraten ist und sein wichtiges Amt dadurch beschädigt wurde“, so die Arbeitsgemeinschaft der Verbände in einer Stellungnahme.
Die Aufgabe der Betreuung von Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfängern sei ungemein schwierig. Umso mehr sei eine unabhängige Kontrollfunktion, wie sie Dietrich Schoch ausgeübt habe, notwendig. „Sie trägt dazu bei, eine bessere Akzeptanz für die Tätigkeit der Mitarbeiter zu erreichen“, so Wolfgang Krause weiter. Entscheidend für das öffentliche Ansehen der ARGE sei es, Transparenz herzustellen. Bereits vor einem halben Jahr hatte die Arbeitsgemeinschaft der Verbände die gute Arbeit von Dietrich Schoch öffentlich gelobt.
Den scheidenden Ombudsmann charakterisiert die Arbeitsgemeinschaft der Verbände als einen exzellenten und engagierten Fachmann. „Wir danken Herrn Schoch für seine Arbeit und hoffen auch in Zukunft, auf seinen Rat und seine Unterstützung zählen zu können“, erklärt die Arbeitsgemeinschaft in ihrer gemeinsamen Stellungnahme. 

Stammtisch des BV Neudorf
Am 01. April 2009 findet wieder der traditionelle Stammtisch des Bürgerverein Duisburg-Neudorf statt. Das gemütliche Beisammensein mit den neusten Informationen aus Neudorf und Umgebung, beginnt um 19:00 Uhr im Squash-und Fitnesscenter an der Lotharstraße 222

Seniorentag am 02.04.2009 mit Diskussion und Info-Ausstellung
„Beratung von Seniorinnen/Senioren und deren Angehörigen in Duisburg – Ein Überblick, Wer hilft bei plötzlich eintretender Pflege?“
Der Seniorentag, dessen Ausrichter der Seniorenbeirat der Stadt Duisburg ist, findet am 02.04.2009 von 10.00 Uhr – 14.30 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Schwanenstr. 5-7; 47051 Duisburg, mit dem Thema
„Beratung von Seniorinnen/Senioren und deren Angehörigen in Duisburg – Ein Überblick, Wer hilft bei plötzlich eintretender Pflege?“ statt.

Es wird ein Diskussionsforum durchgeführt, in dem das o.g. Thema behandelt werden soll. Die Moderation übernimmt Katharina Gödde, WDR, die unter anderem durch die Radiosendung „Hallo Ü-Wagen“ bekannt ist. Als Diskussionspartner konnten Vertreter der Pflegekassen, der offenen Altenhilfe, der Krankenhaussozialdienste und der Stadtverwaltung Duisburg gewonnen werden. Im Rahmen der Diskussion soll auch das Publikum einbezogen werden. Gleichzeitig werden im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ die verschiedensten Beratungsstellen ihr Angebot vorstellen. Der Seniorenbeirat lädt alle Seniorinnen und Senioren sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Duisburg herzlich ein, am Diskussionsforum teilzunehmen und auch die Ausstellung zu besuchen.

Öffnungszeiten des KlimaTisch in den Osterferien
Das Kompetenzzentrum Altbausanierung der Geschäftsstelle KlimaTisch auf der Dellstraße 9 in Duisburg-Mitte ist in den Osterferien wie folgt geöffnet: dienstags 8.30 bis 12.30 Uhr,
donnerstags 8.30 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr sowie freitags 8.30 bis 12.30 Uhr. Am Karfreitag bleibt die Geschäftsstelle geschlossen.

Öffnungszeiten der Stadtbibliothek während der Osterzeit
Die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7 und die Zweigstellen im Stadtgebiet haben am Ostersamstag, 11. April, geschlossen. Das Schulmedienzentrum und der Klassensatzservice in der Zentralbibliothek sind in den Osterferien von Montag, 6. April, bis Freitag, 17. April, jeweils von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr geöffnet

20. Kunsthandwerkerfestival und verkaufsoffener Sonntag
Ab dem 3. April ist wieder Open-Air-Saison in Duisburg: Das 20. Kunsthandwerkerfestival macht den Anfang und bietet bis einschließlich Sonntag von jeweils 11:00 bis 20:00 Uhr jede Menge Althergebrachtes aus Handwerk und Küche. Gleichzeitig ist am 5. April verkaufsoffener Sonntag in der Duisburg Innenstadt. Die Errungenschaften der Moderne in allen Ehren, aber dennoch hat die Vergangenheit einen eigentümlichen Charme, der uns auch heute noch fasziniert. Im Elektronik-Zeitalter, in dem alles von Maschinen oder winzig kleinen Chips gefertigt wird, haben wir keine Verwendung mehr für einen Korbflechter, einen Scherenschleifer oder eine Seifensiederin. Doch haftet solchen Berufen ein romantischer Touch an. Kein Wunder, dass die historischen Märkte von "Gaudium" seit 26 Jahren ein voller Erfolg sind und auch in Duisburg die Open-Air-Saison einläuten.
Den Mittelpunkt des Kunsthandwerkerfestivals bildet die Dorfschmiede. Um diese haben sich die Meister fast ausgestorbener Handwerke wie Drechsler, Stellmacher oder Flachsbrecher versammelt. An allen Ständen haben die Handwerker ein offenes Ohr für ihre Kunden, beantworten Fragen und führen ein in die alte Kunst ihres Handwerks ein. Es gibt aber auch filigranere Kunst zu kaufen und zu betrachten. Schöner Silberschmuck, Perlen, Gürtel, Kerzen oder Keramiken aus vielen Ländern der Erde lassen sich hier erstehen. Als besonderes Highlight gibt es einen Fotografen mit einem historischen Fotostudio, der in alter Manier Porträts schießt. Ungewöhnlich im Zeitalter der Digitalfotografie.
Dem leiblichen Wohl wird sich hier desgleichen in traditioneller Weise gewidmet. Originelle Stände wie eine historische Backstube, die Fisch- und Schinkenräucherei, der Obstler mit Obstwein-Taverne oder die Thüringer Räucherey beköstigen die Gäste in angenehmer Atmosphäre. Auch für kurzweilige Unterhaltung ist gesorgt. Gaukler, Hexen, Spielleute, Ritter, Jongleure und Komödianten sorgen für eine prächtige Untermalung des historischen Marktes.

Klöckner & Co SE: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2008
Klöckner & Co SE blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2008 zurück. Bedingt durch Akquisitionen sowie Preissteigerungen konnte der Umsatz um rund 8 % auf 6,7 Mrd. Euro gesteigert werden. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) wurde um 62 % von 371 Mio Euro im Jahre 2007 auf 600 Mio. Euro im Jahre 2008 verbessert. Bereinigt um Einmaleffekte aus Desinvestitionen in Höhe von 260 Mio. Euro und einer Belastung von 79 Mio. Euro aus Rückstellungen für eine Kartellstrafe in Frankreich erhöhte sich das operative EBITDA um 27 % auf 420 Mio.
Unmittelbar nach der Zuspitzung der Krise auf den Real- und Finanzmärkten hat Klöckner & Co mit einem ersten Sofortmaßnahmenprogramm zur Kostensenkung reagiert. Im Rahmen dieses Programms wurden insbesondere Maßnahmen zur Reduzierung des Umlaufvermögens sowie der Abbau von Arbeitsplätzen als Reaktion auf die gesunkene Nachfrage eingeleitet. Darüber hinaus wurde Anfang Oktober 2008 eine zeitlich begrenzte Aussetzung des Akquisitionsprogramms beschlossen.
Als Reaktion aufdie weitere Verschlechterung der weltwirtschaftlichen Lage wurde Anfang März 2009 ein zusätzliches Maßnahmepaket beschlossen. Aufbauend auf dem ersten Maßnahmeprogramm werden die Personalmaßnahmen, auch unter Einschluß von Kurzarbeit, nochmals verstärkt, Betriebsaufwendungen in allen Bereichen reduziert und die Lagerbestände weiter abgebaut. Zielsetzung beider Programme ist eine Kostensenkung in Höhe von 100 Mio. Euro im laufenden Geschäftsjahr sowie ein weiterer schneller Abbau der Verschuldung, die bereits von 571 Mio. Euro auf aktuell unter 360 Mio. Euro abgebaut werden konnte..
Aufgrund der weiterhin unsicheren weltwirtschaflichen Entwicklung sieht Klöckner & Co. derzeit von einer Prognose für das Geschäftsjahr 2009 ab. Anzeichen einer Verbesserung der Nachfragesituation sind vor dem Hintergrund des weiteren Lagerabbaus in der gesamten Wertschöpfungskette sowie der anhaltenden rückläufigen Konjunktur momentan für das Unternehmen noch nicht erkennbar. Zum Jahresende beschäftigte Klöckner & Co 10.282 Beschäftigte. Klöckner ist weltweit an 260 Standorten in 15 Ländern vertreten. Der Duisburger Konzern arbeitet mit rund 185.000 Kunden zusammen.
Schwerpunkte sind die Branchen Bauwirtschaft sowie der Maschinen- und Anlagenbau. Das Produktprogramm gliedert sich in die Bereiche Langprodukte (z. B. Strahlträger für die Bauindustrie), Hohlprofile (z. B. Stahlbauhohlprofile), Flachprodukte (z. B. Bleche für Maschinenbauer), Rostfrei und Qualitätsstahl (z. B. hochlegierte Rundstähle für den Maschinenbau), Aluminium (z. B. Aluminiumprofilstäbe für den Anlagenbau) sowie Spezialprodukte wie Kunststoffe, Eisenwaren und Zubehör. Insgesamt bietet Klöckner über 200.000 Produkte an. Klöckner ist an Firmen in den USA und Kanada genauso wie in Frankreich, Spanien, Großbritannien, Österreich und Luxemburg beteiligt, um nur einige Länder zu nennen. Insgesamt sind es 111 Unternehmen; wer es genau wissen möchte, kann im Geschäftsbericht 2008 nachschlagen.
"Die Situation ist für uns im Vorstand frustrierend," berichtet Dr. Ludwig. "Das Superergebnis ist durch die Entwicklung im 4. Quartal getrübt. Die schwache Nachfrage des 4. Quartals 2008 ist im 1. Quartal 2009 noch einmal gesunken. Es gibt einen kontinuierlichen Preisverfall. Die staatlichen Konjunkturprogramme werden bestenfalls zum Ende des Geschäftsjahres greifen. Wir wissen: Wir haben harte Einschnitte machen müssen. Wir haben 1.500 Beschäftigte = 15 % der Belegschaft (davon 300 in Deutschland) und unsere Lagerbestände abgebaut. Wie schon gesagt: Die Nettoeinsparungen betragen 100 Mio. ?. Wir können eine solide Bilanz- und Finanzstruktur vorweisen. Die Dividende sind derzeit ausgesetzt. In einer solchen schwierigen Marktphase wie derzeit ist es nicht ratsam, Dividende auszuzahlen; es ist sinnvoller, das Geld im Unternehmen zu belassen. Unserer Kreditlinie beträgt 1,8 Mrd. ?. Wir sind auf die Herausforderungen des Jahres 2009 vorbereitet. Wir sehen den Tiefpunkt der Krise im Jahre 2009. In diesem Jahr sehen wir keinen Refinanzierungsbedarf. Die Ausbildungsquote beträgt 7 - 8% der Belegschaft. Hier wird es keine Einschnitte geben. Das Investitionsbudget beträgt 60 Mio. ?; wir werden aber nur die notwendigsten Ersatzbeschaffungen tätigen. Wir sind zwar börsennotiert, haben aber keinen Großaktionär.

Der Aufsichtsrat von Klöckner & CO hat der Bitte von Dr. Thomas Ludwig (60) entsprochen, ihn zum Jahresende vom Amt des Vorsitzenden des Vorstands zu entbinden. Gleichzeitig wurde Gisbert Rühl (50) ab 1. Januar 2010 zum Nachfolger bestellt. Nach 25 Jahren Tätigkeit in der Klöckner-Gruppe, davon 10 Jahre im Vorstand und 6 Jahre als Vorsitzender, war es der Wunsch von Dr. Ludwig, den langfristig geplanten Generationswechsel in der Führung zu vollziehen. "Unter seiner Führung hat sich das Unternehmen außerordentlich erfolgreich entwickelt," betont Prof. Dr. Dieter H. Vogel, Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens. Nach der Übernahme des Vorstandsvorsitzes im Jahre 2003 habe Dr. Ludwig das Unternehmen aus einer schwierigen Situation herausgeführt und im Jahre 2006 erfolgreich an der Deutschen Wertpapierbörse platziert. Die danach eingeleitete Wachstumsphase habe die Marktposition von Klöckner & Co in Europa und Nordamerika weiter gestärkt.
Rühl ist operativ verantwortlich für die Klöckner Information Services GmbH und funktional verantwortlich für die Bereiche Bilanzen, Controlling, Corporate IT, Finanzen, Investor Relation, Steuern und Versicherungen. Er ist Jahrgang 1959 und hat drei Kinder. Rühl begann nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurswesen an der Universität Hamburg 1987 als Unternehmensberater bei Roland Berger. Anschließend übernahm der die Geschäftsführung der Lion Gesellschaft für Systementwicklung. Nach Managementpositionen bei Matuschka Capital und Coutinho, Caro & Co trat er 1993 bei der Rütgers AG ein. Dort wurde er in den Vorstand der Rütgers AG berufen und war unter anderem Vorstandsvorsitzender der RÜTGERS Automative AG. 1999 wechselte Rühl zu Babcock Borsig und wurde dort Mitglied des Vorstands. Von 2002 bis 2005 war Rühl als Partner und Gesellschafter bei Roland Berger Strategy Consultans tätig. Seit Juli 2005 ist er Vorstand Finanzen im Klöckner & Co - Konzern. Seit der Umfirmierung der Aktiengesellschaft in eine Societas Europaea 2008 ist der Finanzvorstand der Klöckner & Co SE:

Terminänderungen bei den Wochenmärkten zum Osterfest
Der Osterhase kommt und mit ihm die Feiertage. Aus diesem Grund müssen am Osterwochenende die Wochenmarktzeiten angepasst werden.
Am Karfreitag, 10. April 2009, fallen die Wochenmärkte Marxloh (August-Bebel-Platz), Neumühl (Hohenzollernplatz), Beeckerwerth (Ahrstraße/Haus-Knipp-Straße) und Ruhrort (Neumarkt) ersatzlos aus.
Die Wochenmärkte Aldenrade (Kometenplatz), Bruckhausen (Heinrichplatz), Untermeiderich (Spichernplatz), Homberg (Bismarckplatz), Baerl (Augustastraße), Neudorf (Ludgeriplatz), Neudorf-Süd (Gabrielstraße), Duissern (Königsberger Allee),  Friemersheim (Kaiser-/Kronprinzenstraße), Bergheim (Alfred-Hitz-Platz) und Buchholz (Münchner Str.) werden auf Donnerstag, 9. April 2009, vorverlegt.
Am Montag, 13. April 2009, finden die Wochemärkte Marxloh (August-Bebel-Platz) und Neumühl (Hohenzollernplatz) ebenso nicht statt. Einen Ersatztermin wird es nicht geben.

UDE: Umfrage bei Bundesliga-Basis
Fußballfans wollen 6+5-Regel und Gehaltsgrenzen für Spieler

Verdienen Fußballspieler zu viel? Hätte ein zweiter Schiedsrichter auf dem Feld besser entschieden? Und um welche Uhrzeit sollen die Sonntagsspiele angepfiffen werden? Meinungen dazu gibt es so viele wie es Fans der Bundesligavereine gibt. Einen Einblick in die Gedankenwelt der Fußballfreunde bietet jetzt die Studie „Fußball-Spiel 2.0“ von Prof. Dr. Tobias Kollmann, Lehrstuhlinhaber für E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Grundlage ist eine Fanbefragung in der Online-Bundesliga „Virtual Kicker League“.

Professor Kollmann: „Fans sind die Basis im Fußball und die Basis will die 6+5-Regel, Gehaltsobergrenzen für Fußballspieler und 20 Mannschaften in der Bundesliga.“ Zu insgesamt zehn Fragen konnten sich die Fußballfans äußern. Thema waren die zahlreichen Rahmenbedingungen, die mittel- aber auch unmittelbar einen Einfluss auf das Geschehen auf dem grünen Rasen haben. Zu Regeln, die schon in Kraft sind oder in absehbarer Zeit umgesetzt werden, konnten sich die Bundesligafans ebenso ihre Meinung bilden, wie zu Entwicklungen und Vorschlägen, was sich künftig im deutschen Profifußball ändern soll.
Seit dieser Saison wird es wieder Relegationsspiele um Auf- und Abstieg geben. In der Relegation treffen der Drittletzte der Bundesliga auf den Tabellendritten der 2. Liga sowie der Drittletzte der 2. Liga auf den Drittplatzierten der neuen 3. Profiliga. Den Fans scheint die Wiedereinführung der Relegationsspiele zu gefallen: Rund die Hälfte der 204 Teilnehmer an dieser Umfrage sprechen sich für die Einführung aus. Kritisch bewerten sie hingegen rund 38 Prozent.
Auf neue Anstoßzeiten am Sonntag möchten sich die Fans nicht einstellen: Zwei Spiele sollen am Sonntag künftig um 14.45 Uhr und eine Partie um 17.00 Uhr beginnen, die letzte Partie kann achtmal pro Saison auch um 20.30 Uhr angepfiffen werden. Keine Option für die Befragten, denn die Ergebnisse zeigen: Von 244 Befragten sind rund 58 Prozent weiterhin für die 17:30 Uhr-Ansetzung aller Spiele, wobei sich 32 Prozent weiterhin für zwei Spiele, 26 Prozent sich immerhin für drei Spiele aussprechen.
Keine klare Meinung haben die Fans in Bezug auf die Möglichkeit einen 2. Feldschiedsrichter auf dem Rasen einzusetzen. Die Frage „Brauchen wir einen zweiten Feldschiedsrichter?“ beantworteten 46,7 Prozent der 214 Befragten zwar positiv, aber auch 43,5 Prozent lehnen einen weiteren Schiedsrichter klar ab.
Was das Personal auf dem Feld angeht, stimmen die Fans sowohl der Nachwuchs-Regel, als auch der sogenannten 6+5-Regel zu. Rund 51 Prozent der 255 Teilnehmer an dieser Umfrage waren so auch innerhalb der 1. und 2. Liga für eine Nachwuchsspieler-Quote im Team, die ab Liga 3 über den DFB bereits praktiziert wird, um die Chancen des Nachwuchses zu erhöhen und die Mannschaftsplanung auch an den jüngeren Spielern zu orientieren. Ebenso entschieden sie sich für eine Beschränkung der Zahl ausländischer Spieler. 59 Prozent von den hierzu 227 Befragten stimmten der geplanten sog. 6+5-Regel zu. Sie besagt, dass in der Anfangsformation mehr einheimische als ausländische Spieler auflaufen sollen.
Positiv sehen die Teilnehmer auch eine Aufstockung der Bundesliga auf 20 Mannschaften. 54,2 Prozent von 212 Befragten waren für die Aufstockung und sprachen sich damit auch für mehr Spiele und einer Anpassung an andere europäische Ligen aus. Negativ wurde dagegen die Entwicklung bei den Spielergehältern gesehen, die Fußballvereine schnell ans finanzielle Limit führen können. Entsprechend sprachen sich 59,5 Prozent der 215 Teilnehmer an der diesbezüglichen Umfrage für die Einführung einer Gehaltsobergrenze für Fußballspieler aus.

April-Kinderprogramm der Stadtbibliothek
Der April macht in den Stadtbibliotheken nicht was er will, sondern das, was Duisburger Kindern Spaß macht. Neben vielen Osteraktionen werden wieder spannende Vorlesestunden, Bastel- und Malaktionen sowie das beliebte Bilderbuchkino für Kinder zwischen vier und acht Jahren angeboten. Das Aprilprogramm liegt in allen Zweigstellen und der Zentralbibliothek zur Mitnahme aus. Für alle Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl auf 25 Kinder beschränkt. Um frühzeitige Anmeldungen in den jeweiligen Bibliotheken wird deshalb gebeten. Eintritt wird nicht erhoben, da ein gültiger Bibliotheksausweis vorausgesetzt wird.

Vortrag im Stadtmuseum: Die Seidenstraße – Mythos, Geschichte und Gegenwart
Am kommenden Sonntag, 5. April, lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum um 15 Uhr zum reich bebilderten Vortrag über die Seidenstraße ein. Der Referent Heinz Schulte hat über viele Jahre hin die Studienfahrten der Volkshochschule organisiert, die auch in die Länder Zentralasiens führten. Er beleuchtet die wechselvolle Vergangenheit der Handelsroute und vermittelt Einblicke in das Leben der verschiedenen Völker und Kulturen, die entlang der Karawanenwege im Laufe der Jahrhunderte aufblühten und versanken.
Auch heute ist eine Reise auf der Seidenstraße ein spannendes Abenteuer, das die faszinierende Geschichte dieser ältesten Verbindung zwischen dem Fernen Osten und Europa lebendig werden lässt Durch Projekte der EU gewinnt die „Neue Seidenstraße“ erneut an wirtschaftlicher Bedeutung. Tipp: Bereits um 14 Uhr beginnt eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Textilien und Schmuck der Turkmenen – Schätze der Seidenstraße“, die exklusiv in Duisburg gezeigt wird. Johannes-Corputius-Platz, (Innenhafen). Eintritt (inkl. Besichtigung der Ausstellung) 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Das Museum ist bis 18 Uhr geöffnet.

Zahl der Woche Nr. 013 vom 31.03.2009 Junge Männer verlassen den elterlichen Haushalt später als ihre weiblichen Altersgenossinnen.
Im Jahr 2007 lebte immer noch fast die Hälfte (46%) aller 24jährigen Männer im Elternhaus. Mit 30 Jahren wohnten 14% und mit 40 Jahren immerhin noch 4% der Männer als „lediges Kind“ bei den Eltern. Das zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.

Niedrigere Umsätze im NRW-Einzelhandel im Februar
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im Februar 2009 nach vorläufigen Ergebnissen nominal 6,2 Prozent weniger um als im Februar 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, ebenfalls um 6,2 Prozent. Die Beschäftigtenzahl ging um 2,5 Prozent zurück.

Februar 2009: Erwerbstätigkeit fällt fast auf Vorjahresniveau zurück
Auf Grundlage erster vorläufiger Berechnungen waren im Februar 2009 39,81 Millionen in Deutschland lebende Personen erwerbstätig. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat 31 000 oder 0,1% mehr. Die Beschäftigungsgewinne des letzten Jahres haben sich mit den seit November anhaltenden monatlichen Rückgängen somit fast aufgezehrt.

2,7 Milliarden Euro öffentliches Finanzierungsdefizit im Jahr 2008
Auf der Basis vorläufiger Kassenergebnisse für das Jahr 2008, stiegen die öffentlichen Einnahmen gegenüber dem Vorjahr um 2,4% auf 1 050,6 Milliarden Euro. Der Zuwachs bei den öffentlichen Ausgaben lag mit 3,7% auf 1 053,3 Milliarden Euro darüber. Dadurch verzeichneten die öffentlichen Haushalte insgesamt ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit von 2,7 Milliarden Euro (in Abgrenzung der Finanzstatistik, einschließlich des Saldos der haushaltstechnischen Verrechnungen). Im Jahr 2007 hatten sie noch einen Finanzie­rungs­überschuss von 11,1 Milliarden Euro erzielt.

Montag, 30. März 2009 - Historischer Kalender

Rathaus kurzfristig evakuiert
Nachdem ein Anrufer einer Mitarbeiterin am Telefon die Worte "Evakuiert euch, evakuiert euch" laut drohend entgegenrief, wurde das Rathaus aus Sicherheitsgründen gegen Mittag geräumt. Die Polizei setzte vier Spürhunde ein, die das gesamte Gebäude nach möglichem Sprengstoff durchsuchten. Um 15.10 Uhr wurde Entwarnung gegeben und das Rathaus wieder geöffnet.

Gespenstisch ruhig und leer war es zwischenzeitlich in den Räumen 100 (Ratssaal) und 300 (Wuhan-Saal). Dort, wo heute eigentlich um 15 Uhr der Sozialausschuss bzw. der Wirtschaftsausschuss tagen sollen, fielen dank einer Bombendrohung die jeweiligen Ausschusssitzungen aus. Die Nachholtermine werden im Bürgerportal des Duisburger Ratsinformationssystems bekanntgegeben.

Schmiedekurs für Damaszenerstahl: „Eisen glüht!“ am Stadtmuseum
Wenn man am 18. und 19. April im Innenhafen den Ruf „Eisen glüht!“ hört, dann liegt das heiße Eisen auf dem Amboss bereit für die Schmiedehämmer. An diesem Wochenende, jeweils zwischen 11 und 17 Uhr, werden nach historischen Methoden unterschiedlich harte Stähle miteinander verschweißt - so entstehen hier unter den Händen der Teilnehmer auch die legendären Damaszener-Klingen. Die so erzeugten Stähle haben die Qualität heutigen Edelstahls. Es wird mit zwei offenen Feuern gearbeitet, eins mit Blasebalg, das andere als Feldesse.
Wer bei der schweißtreibenden Arbeit nicht nur zusehen, sondern mitarbeiten will, kann an dem Schmiedekurs teilnehmen (Kosten: 150 Euro) Der Workshop richtet sich an Erwachsene, auch Jugendliche ab 14 Jahren können in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen. Das Zusammenschweißen zweier unterschiedlicher Metalle ist nicht ganz einfach und erfordert Geduld. Neben dem Feuerverschweißen wird auch das Schleifen, Feilen, Polieren und Ätzen erprobt.
Seminarleiter Olaf Knöpges, der sich dem experimentellen Umgang mit archäologischen und historischen Techniken verschrieben hat, war schon bei vielen Festen des Kultur- und Stadthistorischen Museums mit seinen Aktionen zu sehen. Anmeldung per Mail: olaf.knoepges@freenet.de oder am Museumseingang, Tel: (0203) 283 2640.

Ausstellung "Das Russland-Deutsche Haus"
"Das Russland-Deutsche Haus" heißt eine kleine Ausstellung, die noch bis zum 3.4.2009 in der Gesamtschule Hamborn, Kampstraße 23, genauer gesagt im Sportraum im Tiefgeschoß, zu sehen. ist. Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 14 bis 19 Uhr zu sehen.
"Ein Haus bauen heißt, einen Ort als seine Heimstatt zu wählen und ihn als den Ort anzunehmen, an dem man die Zukunft erwarten und gestalten wird, ist wie eine Selbstverpflichtung, am fremden Ort heimisch werden zu wollen, schafft ein Dach über den Kopf und für die Lebensräume. Der Hausbau zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben und die Geschichte der Russland-Deutschen. Ob an der Wolga, in Wolhynien, Bessarabien, am Schwarzen Meer, auf der Krim oder am Kaukasus: überall haben deutsche Einwanderer sich Häuser und damit eine neue Existenz geschaffen. Und als man nach 1941 aus dem europäischen in den asiatischen Teil der UdSSR verschleppt wurde, hat man auch dort angefangen, ein Haus zu bauen. Nach der Aussiedlung nach Deutschland beginnen viele Russland-Deutsche wieder von vorne. Die Ausstellung nimmt dieses Grundthema auf und präsentiert russlanddeutsches (Er-)Leben und russlanddeutsche Geschichte in Form eines Hauses," macht sich Waldemar Henkel, Vorsitzender der Duisburger Gruppe der Landsmannschaft der Deutschen aus Rußland, Gedanken zur Ausstellung. Die kleine Liebhaberausstellung zeigt die häuslichen Lebensumstände der Russlanddeutschen in den 50er Jahren.
"Wir wollen zeigen, wer wir sind, nämlich ganz normale Menschen. Wir sind keine Kriminellen und keine Alkoholiker," betont Henkel, der rund 200 Aussiedlerfamilien vertritt.

Die Duisburger Sprach- und Kulturtage 2009 beschäftigen sich am Sonntag, dem 29. März, mit den russlanddeutschen Zuwanderern. Musik und Tanz gehört genauso zum Rahmenprogramm wie Vorträge. Polnisch, Türkisch und Spanisch waren andere Sprachen, mit denen sich die Sprachtage früher beschäftigten. Auch der Standort kommt nicht von ungefähr. Die Gesamtschule Hamborn bereitet eine Partnerschaft mit einer Permer Schule, also in Duisburgs russischer Partnerschaft, vor. In Neumühl leben und wohnen viele russlanddeutsche Aussiedler. "Russisch hat in Duisburg Konjunktur. Das liegt natürlich auch an der Zuwanderung seit den `90er Jahren," betont Oberbürgermeister Adolf Sauerland bei der Eröffnung der Veranstaltung. "Die Städtepartnerschaft mit Perm lebt. Russland belebt das kulturelle Leben Duisburgs. Russland ist der größte Handelspartner Deutschlands. Es gilt, das kulturelle und sprachliche Potential der Menschen zu pflegen. Da ist der muttersprachliche Unterricht an dieser Schule sehr, sehr wichtig."

"Moskau - ein Städteporträt" heißt ein Vortrag, den Heinz Schulte mit Dias unterlegt. "Moskau, Hauptstadt und Herz Russlands, blickt auf eine mehr als 850jährige Vergangenheit zurück. Heute - mit geschätzten 12 Millionen Einwohnern - hat sich Moskau zu einer Megapolis entwickelt und präsentiert sich als pulsierende Weltstadt von beeindruckender Dynamik," berichtet das Veranstaltungsprogramm. Schule geht auf die Geschichte der russisch-sowjetischen Hauptstadt ein. Ausgehend davon ist spürbar, welche künstlerische und architektonische Pracht sich dem Besucher bietet. Unter touristischen Gesichtspunkten ist der Vortrag sicherlich interessant.
"300 Jahre Geschichte der Juden in Russland - ein Überblick" ist ein zweiter Vortrag betitelt, den Michael Kezhner von der jüdischen Gemeinde hält. "Sogar als die Hälfte der gesamtjüdischen Bevölkerung im Russischen Reich lebte, machten die Juden dort nur eine kleine ethnische Minderheit aus, deren Existenz und Lebensweise stets umstritten waren, gleichzeitig aber solch einen kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Beitrag leistete, der in keinem Verhältnis zu ihrer Größe stand," kündigt das Programm an. Der Vortrag beleuchtet einen Teil der jüdischen Geschichte, der in unserer Öffentlichkeit unbekannt ist.
"Die Einwanderung der russischsprachigen Juden nach Deutschland nach 1945" ist der letzte Vortrag übertitelt, den ich an diesem Sonntagnachmittag besuche. Michael Kerzhner ist auch hier wieder der Referent. "Seit 1991 sind über 200.000 Menschen aus der Ex-UdSSR als jüdische Zuwanderer mit ihren Familienangehörigen nach Deutschland gekommen. Dadurch hat sich das jüdische Leben hier fundamental verändert. Einerseits leben viele jüdische Gemeinden wieder auf, etwa durch Neubauten wie in Duisburg, andererseits gibt es Probleme," berichtet die Einladung. Auf dieser Vortrag findet viele Zuhörer. Dieser Vortrag ist zwar interessant, aber auch entlarvend. Er offenbart die Fehler, die bei der Zuwanderung gemacht wurden, und die Probleme, die die Zuwanderung für die jüdischen Gemeinden mit sich brachten.

Landesarbeitsgericht: Verstoß gegen betriebliches Rauchverbot kann zur Kündigung berechtigen
Das Landesarbeitsgericht Köln hat in einem jetzt veröffentlichten Urteil entschieden, dass die fristgerechte Kündigung eines langjährig beschäftigten Lagerarbeiters wirksam war, der mehrfach gegen ein betriebliches Rauchverbot verstoßen hatte.
Der Arbeitnehmer war in einem Betrieb beschäftigt, der Lebensmittel herstellt. Im Lager galt zum Schutz der Lebensmittel und aus Brandschutzgründen ein Rauchverbot. Am 21.04.2006 war der Lagerarbeiter vom Geschäftsführer rauchend dort angetroffen worden. Darauf wurde eine Abmahnung ausgesprochen. Weniger als 3 Monate danach rauchte der Arbeiter erneut im Lager. Ihm wurde fristgerecht zum 31.03.2007 gekündigt. Zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat wurde jedoch vereinbart, dass wegen des Alters und der langen Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers die Kündigung zurückgenommen werden sollte, wenn dieser innerhalb der Kündigungsfrist nicht mehr gegen die Betriebsordnung verstoße. Dementsprechend wurde, weil kein neuer Verstoß festgestellt wurde, das Arbeitsverhältnis über den 31.03.2007 fortgesetzt. Bereits im August jedoch rauchte der Arbeiter erneut im Lager, worauf ihm erneut fristgerecht gekündigt wurde. Die Kündigungsschutzklage dagegen blieb in beiden Instanzen erfolglos.
Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 01.08.2008, Az. 4 Sa 590/08

Arbeitsgericht Wuppertal: Fristlose Kündigung wegen 0,59 EURO?

Beim Arbeitsgericht Wuppertal ist unter dem Aktenzeichen 4 Ca 3853/08 ein Verfahren über die Wirksamkeit einer fristlosen Kündigung anhängig. Der Verkäuferin eines Discounters wird der Diebstahl eines Pakets Damen-Binden im Werte von 0,59 € vorgeworfen. Nach dem der Gütetermin ergebnislos blieb, findet nunmehr Termin zur streitigen Kammerverhandlung statt am 31.3.2009, 12.00 Uhr, Saal A 330.

Samstag, 28. März 2009 - Historischer Kalender

Arbeitsgericht Wuppertal: Fristlose Kündigung wegen 0,59 EURO?
Beim Arbeitsgericht Wuppertal ist unter dem Aktenzeichen 4 Ca 3853/08 ein Verfahren über die Wirksamkeit einer fristlosen Kündigung anhängig. Der Verkäuferin eines Discounters wird der Diebstahl eines Pakets Damen-Binden im Werte von 0,59 € vorgeworfen. Nach dem der Gütetermin ergebnislos blieb, findet nunmehr Termin zur streitigen Kammerverhandlung statt am 31.3.2009, 12.00 Uhr, Saal A 330.

Verwaltungsgericht Düsseldorf: Hauseigentümer muss Nisthilfen für Mehlschwalben anbringen
Mit Urteil vom 20. März 2009, das den Beteiligten jetzt schriftlich zugegangen ist, hat die 25. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf eine Ordnungsverfügung des Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg bestätigt, mit der er der Eigentümerin eines Hauses in Duisburg-Ruhrort aufgegeben hatte, künstliche Nisthilfen für Mehlschwalben am Haus anzubringen. An diesem Haus, ebenso wie an einem Nachbarhaus, im Bereich des Hafenmundes und an der Rheinseite gelegen, hatte sich in der Vergangenheit eine Kolonie Mehlschwalben angesiedelt. Die von den Mehlschwalben zurückgelassenen Nester waren beseitigt worden. Wer diese Nester entfernt hat, ist unbekannt. Das Beseitigen der Nester ist nach den Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes verboten.
Deshalb erging die Anordnung an die Grundstückseigentümerin, als Ersatz für die beseitigten Nester nunmehr künstliche Nisthilfen für die im Frühjahr zurückkehrenden Vögel anzubringen. Gegen diese Anordnung wandte sich die Hauseigentümerin mit ihrer Klage, die das Verwaltungsgericht Düsseldorf abgewiesen hat. In den Entscheidungsgründen verwies das Gericht auf die Bedeutung des Naturschutzes für die Mehlschwalben als europäisch geschützte Vogelart. Die Verpflichtung treffe die Klägerin auch unabhängig davon, wer die Nester beseitigt habe, weil sie als Hauseigentümerin für die Wiederherstellung ordnungsgemäßer Zustände auf ihrem Grundstück verantwortlich sei. Wegen der Eilbedürftigkeit der Sache – die Mehlschwalben kehren Anfang Mai aus ihren Winterquartieren zurück – hat das Gericht mit gleichzeitigem Beschluss auch die sofortige Vollziehung der behördlichen Anordnung bestätigt. Gegen das Urteil kann Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen beantragt werden; gegen den Beschluss ist das Rechtsmittel der Beschwerde möglich. AZ: 25 K 64/09 und 25 L 8/09

Landessozialgericht NRW: LSG NRW macht den Weg frei für AOK-Rabattverträge mit einem Einsparvolumen von 1,1 Milliarden Euro
Essen. Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (LSG NRW) hat am 26. März 2009 die sofortige Beschwerde eines Pharmaunternehmens gegen die bundesweite Ausschreibung von Rabattverträgen der Allgemeinen Ortskrankenkassen für Medikamentenwirkstoffe (Generika) zurückgewiesen. Damit können die Allgemeinen Ortskrankenkassen ab dem 1. Juni 2009 bei der Versorgung ihrer Versicherten mit Arzneimitteln voraussichtlich insgesamt 1,1 Milliarden Euro einsparen.
Den von der Beschwerdeführerin erhobenen Vorwurf, die Aufteilung der Ausschreibung in bundesweit nur fünf Bezirke (Gebietslose) habe mittelständische Unternehmen rechtswidrig benachteiligt, ließen die Essener Richter nicht gelten. Wie der Vorsitzende des Vergabesenats des LSG NRW, Dr. Johannes Jansen, zur Begründung der Entscheidung erläuterte, spreche dagegen schon der Umstand, dass sich neben dem beschwerdeführenden Unternehmen eine Reihe weiterer Mittelständler – teilweise erfolgreich - an der Ausschreibung beteiligt hätten. Auch den von der Ausschreibung festgesetzte Stichtag des 1.9.2008, bis zu dem die Generika auf dem Markt gelangt sein mussten, erklärte das LSG für rechtmäßig. Dasselbe gilt für die in den umstrittenen Rabattverträgen vorgesehenen Regeln über Teilkündigungen und Ersatzbeschaffungen.
Das beschwerdeführende Unternehmen hatte in der mündlichen Verhandlung gerügt, die Ausschreibung sei mittelstandsfeindlich und bedrohe es in seiner Existenz.
Es hatte außerdem eine Vorlage des Verfahrens an den Europäischen Gerichtshof verlangt. Die Ausschreibung betraf 63 verschiedene Wirkstoffe von Generika für Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und erhöhten Cholesterinspiegel. Die Entscheidung des LSG ist endgültig (Az.L 21 KR 26/09 SFB).

Haniel stiftet Jugendzentrum - Von Manfred Schneider (Text und Foto)
Mit Hammer und Säge „bewaffnet“ haben rund 30 Kinder und Jugendliche von „ihrem“ zukünftigen Jugendzentrum Besitz genommen. Angeleitet von entsprechenden Handwerkern haben die Kids die alte Einrichtung aus den Räumen entfernt. Untergebracht ist „Hafenkids“ in der historischen Ruhrorter Nikolausburg. Da oft ein Platz fehlt, an dem Jugendliche ihre Freizeit sinnvoll gestalten können, finanziert der Haniel-Konzern, dessen Hauptsitz sich seit mehr als 250 Jahren in Ruhrort befindet, das neue Jugendzentrum. Hier können Kinder und Jugendliche künftig Musik hören, spielen oder im Internet surfen. Unterstützung finden sie hier auch bei den Hausaufgaben.
Mit seinem Engagement will Haniel die Familien der Nachbarschaft unterstützen und die Lebensqualität in Ruhrort steigern, sagte Dr. Bernhard Weber-Brosamer, Leiter des Haniel-Museums und Vorstandsvorsitzender des Trägervereins „Ruhrorter Hafenkids“. Das Freizeitzentrum wurde von Haniel gemeinsam mit Jugendlichen, dem Jugendamt Duisburg und der Caritas entwickelt. Auf ca. 150 Quadratmeter entstehen dort ein großer teilbarer Gemeinschaftsraum, eine Küchenzeile mit Theke, ein Büro und sanitäre Anlagen. In den Räumlichkeiten haben dann die Jugendlichen viel Platz und können in Ruhe lernen, sich unterhalten, ausspannen oder spielen, so der pädagogische Leiter von „Hafenkids“, Ingo Gabbert, der auf die Eröffnung des Zentrums Ende April hofft.

Gruppenfoto der "arbeitenden Kids" mit den Verantwortlichen der Aktion. Im Hintergrund links, die Haniel Prokuristin Jutta Stolle, mit dem Vorschlaghammer

Zeitumstellung heute Nacht
Im März Uhr um eine Stunde auf die Sommerzeit vorstellen - im Oktober um eine Stunde zurückstellen

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt. 1947 wurden die Uhren zwischen dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag im März und dem letzten Sonntag im September. Von 1950 bis 1979 gab es in Deutschland keine Sommerzeit. 

Die erneute Einführung der Sommerzeit wurde in der „alten“ Bundesrepublik 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft.
Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen Nachbarländern anpassen, die bereits 1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und insbesondere Berlin nicht zusätzlich noch zeitlich geteilt war. Die Bundesrepublik und die DDR führten die Sommerzeit zugleich ein, das diente der Harmonisierung. In der DDR regelte die Verordnung über die Einführung der Sommerzeit vom 31. Januar 1980 die Umstellung.
 

Die Zeit
Von 1981 bis 1995 begann in Deutschland die Sommerzeit am letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ und endete am letzten Sonntag im September um 3.00 Uhr MESZ.  Durch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union wurde die Sommerzeit 1996 in Deutschland um einen Monat verlängert und gilt seitdem vom letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober um 3.00 Uhr MESZ. (Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen Parlamentes).

Man kann die Zeit am Lauf der Gestirne oder mit Atomuhren präzise messen. Uns allen steht am Tag gleich viel davon zur Verfügung, nämlich 24 Stunden. Die Zeit ist somit etwas Objektives. Dennoch hat Zeit auch eine subjektive Dimension. Möchten Sie nicht auch in schönen Momenten die Zeit anhalten? Scheint sie nicht in anderen Fällen zu kriechen oder dann wieder rasend schnell zu vergehen, fragt Johann Hahlen, Präsident des Statistischen Bundesamtes.
Drei Stunden täglich wenden Personen ab 10 Jahren im Durchschnitt für Bildung und Erwerbstätigkeit auf. Eine halbe Stunde mehr Zeit ( 3 Stunden) wird mit unbezahlter Arbeit für Haushalt und Familie und mit Ehrenämtern verbracht. Ein gutes Drittel seiner Zeit verschläft der Durchschnittsmensch und rund 2 stunden braucht er für persönliche Dinge wie Anziehen, Körperpflege und Essen. Gut 25 % des Tages - das sind sechs Stunden - nehmen Freizeitaktivitäten wie Fernsehen, Sport, Hobby und Spiele sowie das soziale Leben in Anspruch.
Frauen leisten mehr unbezahlte Arbeit und wenden mehr Zeit für soziale Kontakte. Dagegen stehen bei den Männern Erwerbstätigkeit sowie Spiele und die Mediennutzung stärker im Vordergrund. Im Vergleich zum Anfang der 90er Jahre wird in Deutschland weniger gearbeitet, sowohl bezahlt als auch unbezahlt. Dafür steht mehr Freizeit und mehr Zeit für persönliche Dinge wie das Essen zur Verfügung.
In anderen Ländern mit vergleichbaren Erhebungen beansprucht insbesondere die Erwerbstätigkeit - hier ohne den Weg zur Arbeit - mehr Zeit als die durchschnittlich 2 Stunden pro Tag bei Männern und 1 œ Stunden bei Frauen in Deutschland. In Ländern wie Finnland und Großbritannien, in denen deutlich mehr Personen erwerbstätig sind, wird insgesamt bis zu einer halben Stunde pro Tag mehr gegen Bezahlung gearbeitet. Dafür ist hier die unbezahlte Arbeit eine Viertelstunde geringer als in Deutschland oder Belgien.
Personen, die vollzeiterwerbstätig sind, arbeiten über die Woche von Montag bis Sonntag verteilt durchschnittlich knapp fünf Stunden pro Tag. Wenn sie zu Hause sind, wartet weitere Arbeit auf sie: Das Essen vorbereiten, die Kinder ins Bett bringen und andere unbezahlte Arbeiten nehmen etwas mehr als 2 œ Stunden in Anspruch. Das ist eine Stunde weniger unbezahlte Arbeit als im Durchschnitt der gesamten erwachsenen Bevölkerung. Zur  Entspannung lesen, fernsehen, ab und zu zum Sport und seinen Hobbys nachgehen - das macht insgesamt 3 Stunden aus. Knapp zwei Stunden werden für das soziale Leben aufgebracht. Für Schlafen, Essen und Körperpflege bleiben dann noch 10 Stunden.
Rentner machen durchschnittlich 4 Stunden Hausarbeit über den ganzen Tag verteilt und von vielen Pausen unterbrochen. Zwischendurch lesen sie, sehen fern oder gehen spazieren - alles in allem knapp fünf Stunden täglich. Da Rentner oft allein leben, ist die tägliche Stunde an Gesprächen, Telefonaten und Besuchen von Verwandten oder Bekannten für sie sehr wichtig. Nahezu ebensoviel Zeit nehmen der Besuch von Veranstaltungen und die Ruhepausen während des Tages in Anspruch. Für Schlafen, Körperpflege und Essen nehmen sie sich mit gut 11 Stunden mehr Zeit als in jüngeren Jahren. Vieles dauert im Alter einfach älter.

Die bezahlten Arbeitsstunden, die die Bevölkerung in Deutschland einbringt, fließen in jedem Quartal in die Größe des Bruttoinlandsprodukts ein. Das Bruttoinlandsprodukt ist der am häufigsten gebrauchte Maßstab für die wirtschaftlichen Leistungen einer Volkswirtschaft. Doch gearbeitet wird nicht nur gegen Bezahlung. Unbezahlte Arbeit wird in beträchtlichem Umfang in den privaten Haushalten von und für die Familie erbracht. Diese unbezahlten Tätigkeiten umfassen mehr Stunden als die bezahlte Arbeit. In Zahlen bedeutet das, daß über die ganze Woche verteilt alle Personen ab 10 Jahren durchschnittlich gut 25 Stunden unbezahlt, bezahlt dagegen etwa 17 Stunden arbeiten.
Die Bewertung der unbezahlten Arbeit in Euro ist ein schwieriges Unterfangen. Eine sinnvolle Bewertung besteht darin, den Stundenlohn einer Hauswirtschafterin heranzuziehen. Diese Personen erledigen und organisieren alle Arbeiten im Haushalt. Da mit der unbezahlten Arbeit keine soziale Absicherung verbunden ist, also keine oder nur geringe Ansprüche an die Renten-, Arbeitslosen- oder Krankenversicherung entstehen, erscheint aus dieser Perspektive eine Bewertung mit dem Nettolohn angemessen. Dieser betrug 1992 knapp 6 Euro, in 2001 gut 7 Euro je Stunde. Obwohl das Jahresvolumen in Stunden zurückgegangen ist, ist der Wert der unbezahlten Arbeit im Haushalt damit von 603 Milliarden Euro in 1992 auf 684 Milliarden Euro in 2001 angestiegen.

Nicht alles, was im Haushalt produziert wird, beruht allein auf unbezahlter Arbeit. So werden für ein Mittagessen Zutaten eingekauft und dauerhafte Gebrauchsgüter wie Kühlschrank oder Herd genutzt. Auch muss die Küche entsprechend groß und ausgestattet sein, was Kosten für die Kücheneinrichtung mit sich bringt. Der Gesamtwert der unbezahlten Produktion im Haushalt, der alle diese Komponenten einbezieht, war 2001 mit 1121 Milliarden Euro um 22 % höher als im Jahre 1992. Der Wert der Produktion im Haushalt, der bei Unternehmen am ehesten mit dem Umsatz vergleichbar wäre, ist somit deutlich stärker angestiegen als der Wert der unbezahlten Arbeit mit 13 % und etwas stärker als der Verbraucherpreisindex, der in diesem Zeitraum um gut 18 % zulegt. In 2001 entfielen 61 % des Wertes der Produktion auf unbezahlte Arbeit und 27 % auf Käufe von Gütern, die mit der Haushaltsproduktion verbraucht werden. Die Abschreibungen auf die im Haushalt genutzten dauerhaften Gebrauchsgüter hatten nur einen Anteil von 3 %.
Insbesondere die Haus- und Gartenarbeit sowie die Pflege und Betreuung von Kindern und anderen Haushaltsmitgliedern werden nach wie vor überwiegend von Frauen durchgeführt. Während sich bei der Haus- und Gartenarbeit das Verhältnis des Zeitaufwands von Frauen und Männern im früheren Bundesgebiet von 2,7 auf 2,3 und in den neuen Bundesländern von gut 2,2 auf knapp 1,9 verbesserte, ergibt sich bei der Pflege und Betreuung von Kindern bzw. anderen Haushaltsmitgliedern zumindest im früheren Bundesgebiet ein anderes Bild. Hier hat sich die Arbeitsteilung sogar noch weiter zu Ungunsten der Frauen verschoben. Je nach Alter, der Einbindung ins Berufsleben und der Familienstruktur arbeiten die Frauen zwischen einer Dreiviertelstunde und 4 Stunden mehr im Haushalt. In den Paarhaushalten sind Männer nach wie vor für Reparaturen und handwerkliche Aktivitäten zuständig. Daneben beteiligen sie sich insbesondere an Einkauf und Haushaltsplanung. In Paarhaushalten mit Kindern, in denen nur der Partner erwerbstätig ist, beteiligen sich Männer zu 34 % an den Einkäufen. Sind beide erwerbstätig, werden 39 % der Einkäufe von Männern erledigt (jeweils eine halbe Stunde). Bei Rentnerehepaaren investieren die Männer sogar mehr Zeit in den Einkauf und die Haushaltsplanung als die Frauen.

Das Leben der Frauen in den neuen Bundesländern war Anfang der 90er Jahre ganz wesentlich von der Erwerbstätigkeit bestimmt. Die Erwerbszeiten von erwerbstätigen Frauen, die in Paarhaushalten mit Kindern leben, haben zwar seitdem abgenommen. Trotzdem wenden diese Frauen in 2001 / 2002 von Montag bis Freitag mit durchschnittlich 6 Œ Stunden deutlich höhere Zeiten für Erwerbstätigkeit und Bildung auf als im früheren Bundesgebiet mit knapp 4 Stunden. In den neuen Bundesländern ist der Anteil der vollzeiterwerbstätigen Mütter immer noch höher und teilzeiterwerbstätige Mütter arbeiten länger als im früheren Bundesgebiet.
Die tatsächlich praktizierte Arbeitsteilung besagt nichts darüber, ob die Menschen nach ihrer eigenen Einschätzung über genügend, zu wenig oder zu viel Zeit für eigene Lebensbereich verfügen. Generell gilt: Sowohl bei Paaren mit Kindern als auch bei Paaren ohne Kind betrachtet die Mehrheit ihren Zeitaufwand für Beruf und Qualifikation bzw. für die Hausarbeit als gerade richtig.
Etwa zwei Fünftel der Bevölkerung finden neben Erwerbstätigkeit und familiären Aufgaben Zeit für bürgerschaftliches Engagement. Das Engagement in einer Elternvertretung kann ebenso dazu zählen wie die Initiative im Mütterzentrum oder die Übungsleitung im Sportverein. Im breiten Feld bürgerschaftlichen Engagements bildet das Ehrenamt im engeren Sinne ein wichtiges Element. Immerhin 18 % der Erwachsenen nehmen sich Zeit für ein Ehrenamt. In welchem zeitlichen Umfang einer solchen Aufgabe nachgegangen wird, ist nicht zuletzt vom familiären Rahmen und der Einbindung in das Erwerbsleben bestimmt. Wird der Durchschnitt über alle Erwachsene herangezogen, scheint der wöchentliche Zeitaufwand von 52 Minuten eher gering. Wenn aber tatsächlich ein Ehrenamt ausgeübt wird, so nimmt diese Aufgabe mit gut 4 Ÿ Stunden pro Woche bei der ausübenden Person einen erheblichen Teil der freien Zeit ein. Am stärksten ist das Engagement bei den Alleinlebenden.
In welcher Weise sich Männer und Frauen die Kinderbetreuung teilen, hängt nicht nur von Traditionen und persönlichen Neigungen, sondern auch stark von der Erwerbstätigkeit des Partners ab. Erwerbstätige Frauen mit Kindern unter 6 Jahren wenden für die Betreuung ihres Nachwuchses  mit 2 Œ Stunden doppelt so viel Zeit auf wie erwerbstätige Männer, nicht erwerbstätige Frauen mit 3 Œ Stunden sogar etwa das Dreifache. Mit steigendem Alter der Kinder reduziert sich die Betreuungszeit spürbar. Bei Paaren, deren jüngstes Kind zwischen 6 und 18 Jahren alt ist, macht sie weniger als ein Drittel der Zeit aus, die Eltern mit Kindern unter 6 Jahren aufwenden. Dabei verändert sich die Verteilung der zeitlichen Belastung auf Mütter und Väter kaum.
Viele Haushalte erhalten Hilfe von Verwandten, Nachbarn oder Freunden, sei es bei Haushaltstätigkeiten oder der Betreuung der Kinder, beim Bauen oder Reparieren. Nicht immer handelt es sich um praktische Hilfestellungen. Manchmal kann ein Gespräch mit Freunden ein ebenso wichtiger Beistand sein. 56 % aller Alleinerziehenden- und 46 % aller Paarhaushalte mit minderjährigen Kindern sind im Alltag auf Unterstützung angewiesen.
Das Lernen gehört zu den wichtigsten Aktivitäten überhaupt. Vieles lernen wir von unseren Eltern, anderes in Schule oder Hochschule, am Arbeitsplatz, auf Kursveranstaltungen, durch Beobachten und Ausprobieren oder auch durch Selbststudium. Bildung und Lernen wird jedoch gemeinhin mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Verbindung gebracht. Allerdings machen die sich immer schneller wandelnden Anforderungen in Beruf und Gesellschaft ein kontinuierliches Lernen durch verstärkte Weiterbildung erforderlich. Doch wie viel Zeit nimmt eigentlich das Lernen in verschiedenen Lebensabschnitten in Anspruch?
Für den Besuch von Schule und Hochschule, die berufliche Fortbildung während und außerhalb der Arbeitszeit und die allgemeine Weiterbildung bringen Personen im Alter ab 10 Jahren durchschnittlich eine knappe Dreiviertelstunde pro Tag auf. Frauen geringfügiger als Männer. Die Jugendlichen lernen deutlich länger. So wenden die 10- bis 18jährigen einschließlich Hausaufgaben und Selbststudium durchschnittlich etwa 3 œ Stunden täglich für das Lernen auf. Während bei den 18- bis 25jährigen noch 1 œ auf Lernaktivitäten entfallen, ist es in der Gruppe der 25- bis 45jährigen lediglich noch eine gute Viertelstunde. Personen über 45 Jahren sind durchschnittlich nur wenige Minuten täglich mit Bildung und Lernen beschäftigt. Mädchen und junge Frauen bis zum Alter von 25 Jahren beteiligen sich insgesamt etwas mehr an Lernaktivitäten als Männer, ältere Frauen etwas weniger oder gleich lang.
In unserer schnelllebigen Zeit werden berufliche und allgemeine Weiterbildung immer wichtiger. Dennoch finden bei allen Personen ab 10 Jahren gut 85 % aller Bildungs- und Lernaktivitäten im Rahmen von Schule bzw. Hochschule statt. Berufliche Weiterbildungsaktivitäten innerhalb und außerhalb der Arbeitszeit haben mit knapp 4 % bzw. gut 3 % zusammen ein ähnliches Gewicht wie die allgemeine Weiterbildung (7,5 %).
Welche Bedeutung hat der formale Bildungsabschluss für die Beteiligung an beruflicher und allgemeiner Weiterbildung? Bei Personen, die bereits über einen Abschluß einer Wissenschaftlichen Hochschule (insbesondere Hochschule) verfügen, steht mit gut 86 % das selbstorganisierte Lernen, etwa durch selbstorganisierte Gruppen oder das Selbstlernen mit Büchern, dem Computer o. ä., eindeutig im Vordergrund. Unter jenen, die eine berufliche Lehre absolvieren, beträgt dieser Anteil gut zwei Drittel.
Den Feierabend als freie Zeit nach der Erwerbsarbeit gibt es sicherlich nicht so uneingeschränkt. Zwar endet für viele die Erwerbsarbeit schon ab 16 Uhr. Das bedeutet aber nicht, dass danach nicht mehr gearbeitet wird. Gerade in der Zeit 16 bis 20 Uhr wird eine ganze Menge für den Haushalt getan. Trifft die Vorstellung zu, dass nicht erwerbstätige Menschen - jung oder alt - freie Zeit im Übermaß haben?
An einem durchschnittlichen Wochentag haben Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren tatsächlich viel Zeit für Mediennutzung, ihr soziales Leben, Hobbys und Sport. Von Montag bis Freitag beanspruchen diese Aktivitäten durchschnittlich 6 Stunden am Tag: 5 Stunden bei Mädchen und 6 bei Jungen. Schule und Hausaufgaben nehmen bei den Jungen und Mädchen durchschnittlich gute 5 Stunden ein. Bei den unbezahlten Arbeiten im Haushalt helfen Mädchen mit gut 1 Stunden bereits mehr mit als Jungen mit etwa einer Stunde.
Mit steigendem Alter nimmt der Anteil derer zu, die erwerbstätig sind. So befinden sich von den Jugendlichen bzw. Erwachsenen zwischen 15 und 20 Jahren viele in einer beruflichen Ausbildung. Dies spiegelt sich an den Wochentagen in 1 Stunden Erwerbsarbeit bei den jungen Frauen und gut 2 Stunden bei den jungen Männern wider.

Freitag, 27. März 2009 - Historischer Kalender

50 Jahre Kindernothilfe: Angela Merkel beim Festakt der Kindernothilfe - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Mit einem Festakt in der Duisburger Mercatorhalle, wurde das Jubiläum mit 1.700 Gästen aus allen teilen Welt gefeiert. Die Kindernothilfe, 1959 in Duisburg gegründet, mit dem Ziel, Not leidenden Kindern in Indien zu helfen. Heute gehört sie mit ihren Erträgen, zum Beispiel 2008: rund 52 Millionen Euro, zu den zwölf größten Spendenwerken. Die Kindernothilfe ist ein eingetragener Verein und dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche angeschlossen.
Finanziell wird sie zu über 90 Prozent durch ihre ca. 100.000 Spender getragen. Mit ihren 1.017 Projekten in 28 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas, erreicht die Kindernothilfe rund 568.245 Kinder und Jugendliche. Viele Prominente unterstützen die Arbeit und helfen aktiv durch Patenschaften oder Projektspenden. So engagieren sich der frühere Bundesarbeitsminister Norbert Blüm und die Witwe des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau im Stiftungsrat der Kindernothilfe-Stiftung.
Zu dem Botschaftern der Institution gehören u.a. die an der Veranstaltung teilnehmenden Rea Garvey, Frontsänger der deutschen Band „Reamonn“, die Moderatorin der Sendung „Wissen macht AH!“, DSF-Moderatorin Miriam Pielau und der gebürtige Duisburger Sportmoderator Dieter Kürten. Die Kindernothilfe fördert vor allem Kinder in besonders schwierigen Lebenslagen; Aids-Waisen, Kinder mit Behinderungen, Straßenkinder, sowie Kinderarbeiter.

V.L.: Florence Nasamula(Uganda), Mahalakschmi Caven(Südindien), Bundeskanzlerin Angela Merkelund Guillermo Francisco Ramos Flores (Honduras) - Alle Kameras auf die Bundeskanzlerin

Durch ihre Programme und Projekte schützt die Kindernothilfe Jungen und Mädchen vor Missbrauch, Gewalt und Ausbeutung und befähigt sie, ihre Rechte wahrzunehmen und ihre Zukunft mitzugestalten. Auf der Pressekonferenz zur Festveranstaltung, anlässlich des 50-Jährigen Bestehens, begrüßte Pressesprecher Sascha Decker, die Stiftungsrätin der Kindernothilfe Christina Rau, die zu ihrer Arbeit Stellung nahm und Florence Nasamula, deren Eltern an Aids starben und sie als 14-Jährige allein ihre jüngeren Brüder versorgte.
Heute lebt Florence, Dank der Kindernothilfe, mit ihrer Familie in einem soliden Haus in ihrer Heimatregion. Dort führt sie einen kleinen Laden und bietet Schneiderarbeiten an. Im Anschluss an die Pressekonferenz stellten sich Florence Nasamula (30), und die ebenfalls von der Kindernothilfe geförderten Mahalkschmi Caven (23), der 14-Jährige Guillermo Francisco Ramos Flores, gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel den Fotografen.

Christina Rau und Florence Nasamula
 

Siftungsrätin Christina Rau mit Pressesprecher Sascha Decker

Die Moderatoren des Abends: Dieter Kürten (Ex-Wanheimerorter) und die 13-Järige Enkelin von Norbert Blüm, Lilian Beck

Norbert Blüm mit Enkelin Lilian Beck

Die deutsche Band "Reamonn" die die Veranstaltung musikalisch begleitete

Frontsänger Rea Garvey erfüllt dem Fan Sarita Maeghs ihren Autogrammwunsch

Gut getroffen

"Wissen macht AH!"-Moderatorin Shary Reeves

Bildungspartnerschaft Kreishandwerkerschaft und Volkshochschule
Die Kreishandwerkerschaft Duisburg mit dem Bildungszentrum des Handwerks (BZH) und die VHS haben eine Kooperation im Bereich Weiterbildung vereinbart. Durch Bündelung der Kompetenzen der beiden größten Duisburger Bildungseinrichtungen konnte ein für das Duisburger Handwerk bisher einmaliges Angebot an Kursen zusammengestellt werden. Erstes sichtbares Ergebnis der Kooperation ist eine gemeinsame Broschüre mit speziellen Fortbildungsangeboten für Handwerksbetriebe.
Die Qualifikation der Beschäftigten wird auch unter demographischen Gesichtspunkten eine immer größer werdende Rolle im Wettbewerb spielen. In der aktuell wirtschaftlich angespannten Lage versuchen sich viele Betriebe mit aller Kraft gegen Auftragsrückgang und Krise zu stemmen. „Leider wird dabei oft übersehen, dass qualifiziertes und gut ausgebildetes Personal zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren eines Unternehmens zählen“, sagt der Duisburger Kreishandwerksmeister Lothar Hellmann. „Um auch mittel- bis langfristig am Markt bestehen zu können, ist die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter notwendig“, so Hellmann weiter. „Wir wollen mit der Bildungspartnerschaft das Weiterbildungsangebot verbessern und den Zugang für Betriebe und Beschäftigte erleichtern“, erläutert Dr. Gerhard Jahn, Leiter der VHS.
Die Weiterbildungsangebote von VHS und BZH gehen weit über den rein technischen Bereich hinaus. Die Themenliste ist vielfältig und reicht von arbeitsplatzbezogenen EDV-Kursen, Buchhaltung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über Kundengespräche, Verhandlungsführung, Schriftverkehr und Recht. Abgerundet wird das Kooperationsangebot durch Weiterbildungs- und Fördermittelberatung. Neben Bildungsscheck und Prämienberatung informieren Kreishandwerkerschaft und VHS auch über verschiedene Qualifizierungsprogramme, die im Rahmen des Konjunkturprogramms II der Bundesregierung aufgelegt wurden. Hier bieten sich auch für kleinere und mittlere Unternehmen gute Möglichkeiten zur Finanzierung von Weiterbildung.

Seniorentag 2009: Infos, Diskussion und eine Ausstellung im Kleinen Prinzen
Der Seniorenbeirat der Stadt Duisburg lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 2. April, zum Seniorentag ein. Im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte lautet das Thema von 10 bis 14.30 Uhr „Beratung von Seniorinnen und Senioren und deren Angehörigen in Duisburg – Ein Überblick: Wer hilft bei Pflegebedarf?“.
Am 1. Oktober 2007 wurde der Weltseniorentag auch in Duisburg ausgerichtet. Aufgrund des großen Erfolges hatte der Seniorenbeirat beschlossen, im Jahr 2009 einen Seniorentag für Duisburg auszurichten. Ziel ist es, die Bürger über das bestehende Beratungsangebot in Duisburg zu informieren. Außerdem möchte der Seniorenbeirat mit den Besuchern in Kontakt kommen und helfen, gemeinsam mit den anwesenden Fachleuten aktuelle Fragen zu beantworten.
Hierzu erwartet die Gäste zunächst von 10.30 bis 12.30 Uhr ein Diskussionsforum zum Thema des Seniorentages. Die Moderation übernimmt Katharina Gödde vom WDR, die unter anderem durch die Radiosendung „Hallo Ü-Wagen“ bekannt ist.
Teilnehmer des Forums werden sein: Heinz Pérée, Vorsitzender des Seniorenrates, Wilma Katzinski, AWO Cura als Vertreterin der Duisburger Wohlfahrtsverbände, Stephan Fromm, Sprecher der Krankenhaussozialdienste, Wolfgang Cohrs, Vertreter der örtlichen Pflegeanbieter, Heike Dr. Zimmermann, Referat für gesundheitspolitische Grundsatzfragen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Reinhard Luderer, Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen, Markus Schneider, BKK Novitas, sowie ein Vertreter der AOK Rheinland.
Zugleich stellen die verschiedensten Beratungsstellen im „Kleinen Prinzen“ ihr Angebot im Rahmen einer Ausstellung vor. Vertreten sein werden die Alzheimer Gesellschaft, das Forum Demenz, die Begegnungs- und Beratungszentren, verschiedene Krankenkassen und Pflegeanbieter sowie die Altenberatung und die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen der Stadt Duisburg.

Von Kaffeesäcken und Wohnquartieren: Standortqualitäten des Wohnens erkennen und entwickeln
Senatsbaudirektor Franz-Josef Höing präsentierte am Donnerstag, 26. März, im Rahmen der Fachvorträge für die Bürgerforen Duisburg 2027 planerische Entwicklungen in Bremen. Der Blick über den Duisburger Tellerrand erwies sich fürs Publikum als äußerst spannender Ausflug in die Gedankenwelt von Stadtplanern. Über eineinhalb Stunden gelang es Franz-Josef Höing sein Publikum mit seinem Vortrag zu fesseln: Dabei ging es vorrangig um die Frage „Wie wollen die Menschen zukünftig wohnen?“. Hier ist ein ganz klarer Trend zu verzeichnen: Die Menschen möchten zurück in die Stadt.
So gibt es in Bremen trotz baurechtlich gesicherter Wohnbauflächenangebote in Außenbezirken für solch abgelegene Flächen keine Nachfrage, obwohl ein Wohnungsbedarf vorhanden ist. Daraus hat die Stadtplanung Konsequenzen gezogen: „Die planungsrechtlichen Ladenhüter bleiben liegen, wir sind dazu übergegangen, nicht einfach Wohnungsbau zu betreiben, sondern ein Stück Stadt zu bauen,“ merkt Franz-Josef Höing dazu an. Die Aktivierung innerstädtischer Flächen, die Ergänzung von vorhanden Quartieren durch Bebauung von Restflächen und die Nutzung von wassernahen Brachflächen ist stadtplanerisches Programm in Bremen. Die Auslastung der vorhandenen Infrastruktur wie zum Beispiel von Schulen, ist dabei ein gewünschter Effekt. In allen Planungen gilt es, den hohen Standard des Bremer Stadthauses aus der Gründerzeit zu halten und weiter zu entwickeln.
Nachhaltigkeit durch ein Höchstmaß an Flexibilität sieht Höing dabei als eines der wesentlichen Kriterien: „Wo man früher Kaffeesäcke reingeschoben hat, wohnen heute Leute“, versinnbildlicht wesentliche Gründzüge der planerischen Idee: In der Planung muss eine Nutzungsvielfalt angelegt sein, die Veränderungen zulässt. So erstreiten die Bremer Planer zum Beispiel in einem Quartier Erdgeschosshöhen von fünf Metern, um hier eine Nutzungsvielfalt und einen Nutzungswechsel von vornherein zu ermöglichen: Hier kann man wohnen, kann aber auch Geschäfte oder Büros einrichten. Dynamischer Wandel und zukünftige Veränderungen von Lebensgewohnheiten sind in solchen Quartieren möglich. Auch die enge Verbindung von Wohnen und Arbeiten ermöglicht ein urbanes Leben in der Stadt. Büros und Wohnungen in einem Gebäude werden in Bremen kombiniert, fürs Wohnen die schöne Seite zum Wasser fürs Arbeiten die abgewandte Seite. In der anschließenden Diskussion ging es um Mobilität in der Stadt und um die Frage nach der Finanzierbarkeit solcher Wohnungen. Franz-Josef Höing beschrieb die Zielgruppe als die „mobilen best ager“, die gut verdienende unabhängige Mittelschicht. Er plädierte aber auch dafür, mit einfachsten Mitteln preiswerte Wohnungen zu bauen und hier sind die großen gemeinnützigen Wohnungsgesellschaften in der Pflicht. Die Planer sehen perspektivisch auch eine Abnahme des Kraftfahrzeugverkehrs und planen den Ausbau von Straßenbahninfrastruktur und Radwegekonzepten.
Der zweite geplante Beitrag von Christof Hölters zu dem Thema „Qualitäten und Entwicklungspotentiale Duisburger Siedlungen und Stadtquartiere“ wurde auf Donnerstag, 2. April, verschoben. Dieser Vortrag findet im Rathaus am Burgplatz 19, Zimmer 300, statt und beginnt wie gewohnt um 19 Uhr.

KoKoBe Duisburg-Süd
"Unser Walter" heißt eine Fernsehserie, die zu Beginn der 1980er Jahre lief. Sie zeigte die Entwicklung eines mongoloiden Jungen. "Wir helfen und beraten geistig behinderte Menschen von heute," berichtet Cornelius Dausien. Der Diplom-Sozialarbeiter arbeitet bei der KoKoBe und ist einer von drei Beratern für das rechtsrheinische Duisburg südlich der Ruhr.
"KoKoBe (Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstellen) gibt es flächendeckend in allen Städten und Kreisen im Rheinland. Sie sind die erste Anlaufstelle für Menschen mit einer geistigen Behinderung und ihren Angehörigen. Fachkundige Mitarbeiter, die Erfahrungen in der Arbeit mit geistig behinderten Menschen haben, bieten Gesprächs- und Beratungsangebote zu allen Fragen und Problemen sowie Kontakt- und Freizeitangebote.
Ziel der Angebote ist es, Menschen mit Behinderung bei einer möglichst selbständigen Lebensführung zu helfen. Sie unterstützen bei der Hilfeplanung, insbesondere bei Erstanträgen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Beratung und Hilfe beim ambulant betreuten selbständigen Wohnen.
KoKoBe koordinieren und vernetzen die Freizeitangebote in ihrem Einzugsgebiet und bemühen sich durch Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit um die Integration von Menschen mit geistiger Behinderung. Bei ihren Aktivitäten fördern sie die Selbsthilfe von Menschen mit geistiger Behinderung und ihren Angehörigen. Die KoKoBe werden vom Landschaftsverband Rheinland finanziert. Die Nutzung ihrer Beratungsangebote ist für Menschen mit einer geistigen Behinderung, ihre Angehörigen, Freunde und Arbeitgeber kostenlos," stellt der Landschaftsverband Rheinland die KoKoBes vor.
"In den vier Duisburger KoKoBe`s haben sich elf Träger, die seit vielen Jahren in verschiedenen Bereichen der Behindertenhilfe tätig sind, zusammengeschlossen. Die Mitarbeiter der KoKoBe`s arbeiten an fünf Standorten in Duisburg trägerübergreifend," ergänzt Dausien. Die Amalie Sieveking - Gesellschaft, die Kaiserswerther Diakonie, die Lebenshilfe für Behinderte Dinslaken, das Diakonische Werk Moers und der Neukirchener Erziehungsverein sind einige der Träger der Duisburger KoKoBe.
Zweimal in der Woche, nämlich mittwochs und donnerstags zwischen 14 und 18 Uhr, ist die Sprechstunde von Dausien auf der Schwanenstraße 5 - 7 ("Kleiner Prinz"). So zwischen 100 und 200 Beratungen führt das Süd-Team pro Jahr durch. "Die individuelle Wohnsituation, Freizeitangebote und die Bewältigung des Alltags sind Themenschwerpunkte, die sich im Laufe der Zeit herausgebildet haben," berichtet Dausien. "Wir machen keine originäre Rechtsberatung. Ich kann zwar allgemeine Tips geben und Kontakteherstellen, mehr aber auch nicht. Da es im Einzelfall auch sinnvoll sein kann, die Familie in die Hilfe einzubeziehen, sitze ich nicht nur im Büro. Bei Bedarf suche ich die Behinderten auch zuhause auf. Wer zu mir kommt, ist in der Lage, sich verbal verständlich zu machen. Schwerstbehinderte kommen also gar nicht erst." Andreas Rüdig

Wissenschaft oder Religion? Die Intelligent Design-Bewegung
Die aktuelle Debatte um die „Intelligent Design-Bewegung“ stellt Dr. Alexander Wiehart in seinem Vortrag am Mittwoch, 1. April, um 18 Uhr in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte dar. Viele Menschen fühlen sich in unserem wissenschaftlichen Weltbild nicht (mehr) aufgehoben. Gerne würden sie sich als Wunschkinder eines klugen Schöpfers sehen. Dieses Bedürfnis bedient neuerdings die Intelligent-Design-These, wonach vor allem die biologische Evolution ohne das Wirken eines intelligenten Designers nicht zu verstehen sei. Die Fachwelt spricht dieser These jeglichen Erkenntniswert ab und erblickt in ihr nur den Versuch finanzstarker christlicher Fanatiker, wichtige Errungenschaften der Aufklärung rückgängig zu machen. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 5 Euro.

Für mehr Radverkehr im Innenhafen
Die Stadt Duisburg ist bestrebt, die Belastungen der Umwelt durch den Kfz-Verkehr zu senken, im Bereich der Innenstadt das motorisierte Verkehrsaufkommen zur verringern und dabei die Mobilität und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Der Förderung des Radverkehrs kommt dabei eine ganz wichtige Rolle zu.
Hier setzt eine Infoveranstaltung mit dem Titel „Mehr Radverkehr im Innenhafen“ am Montag, 30. März, um 17.30 Uhr in der alltours-Plaza, Am Innenhafen 8-10 an, zu der alle interessierten Bürger sowie Mitarbeiter der Betriebe rund um den Innenhafen eingeladen sind. Nach einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird Stadtdirektor und Umweltdezernent Dr. Peter Greulich ins Thema einführen.
Derzeit macht der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen in Duisburg weniger als 10 Prozent aus, dies soll sich grundlegend ändern. Gerade der Innenhafen eignet sich besonders gut fürs Radfahren. Citynah gelegen ist er bestens erreichbar. In einer gemeinsamen Kampagne mit der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft, der Paritätischen Initiative für Arbeit e.V. und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) möchte die Stadt Duisburg gemeinsam mit den Betrieben des Innenhafens den Radverkehrsanteil erhöhen. Im Rahmen der Veranstaltung wird über Ziele und Inhalte des Projektes informiert und es werden Ansprechpartner vorgestellt, die den Betrieben in den nächsten Monaten als Mobilitätsberater zur Verfügung stehen.
In einer Diskussionsrunde besteht die Möglichkeit mit Experten über Mobilität im Innenhafen ins Gespräch zu kommen. Es nehmen teil: Werner Kühlkamp, IHK Abteilungsleiter Verkehrspolitik/Verkehrsinfrastruktur, Frank Schellberg von der Paritätischen Initiative für Arbeit e. V., Dieter Depnering vom ADFC, Birgit Depczynski von der Novitas BKK, sowie Martin Linne, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement. Moderiert wird die Runde von Klaus Johann, WAZ Duisburg.

BRG - Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebene
Alle Räder stehen still, wenn unser starker Arm es will. So propagierten es lange Zeit zumindest die Gewerkschaften. Doch was tun, wenn man als Beamter nicht mehr im aktiven Dienst ist? "Dann kommt man in den BRG - Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen," fordert Dr.-Ing. Ingo Gottwald. Der 70jährige leitet die Duisburger Gruppe, die auch die Städte Moers und Mülheim mit einschließt.
"Die Altersversorgung steht unter Sperrfeuer. Ausgerechnet die Generation, die unser Land aus Schutt und Asche wiederaufgebaut hat, die eisern gespart und sich vieles versagt hat, soll jetzt um die Früchte eines langen Arbeitslebens gebracht werden. Die Älteren, die vielfach noch 45 Stunden pro Woche und mehr gearbeitet haben, die ihre Kinder ohne Kindergeld und Bafög erzogen haben, für die es kein Wohngeld gab und für die eine Urlaubsreise ins Ausland Luxus war, sollen jetzt massive Einschränkungen ihrer Altersversorgung hinnehmen. Altersversorgung, sei es Rente oder Pension, ist kein Geschenk des Staates, sondern durch Jahrzehnte der Arbeitsleistung erworbenes Recht. Wohlerworbene Rechte dürfen nicht nach Gutsherrenart reduziert oder gar gestrichen werden," stellt sich der BRH in einem Faltblatt selbst vor.
Der BRG gehört den DBB - Deutschen Beamtenbund an. "Aktive Beschäftigte erhalten 100 % des Einkommens, Ruhestands-Ehepaare 71,3 % des letzten Einkommens und eine Witwe etwa 50 % des letzten Einkommens. Die gemietete Wohnung bleibt nach dem Ausscheiden aus dem Dienst dieselbe. Miete, Versicherungen, Energiekosten bleiben und steigen. Das Abkoppeln der Renten beim Einkommen führt geradewegs in die Armutsfalle für Renter, insbesondere für Witwen.
Es gibt ein offizielles sogenanntes Existenzminimum. Wer ein verfügbares Einkommen unterhalb des Existenzminimums hat, lebt unter dieser "Armutsgrenze"! Für viele Rentner ist dies bereits Wirklichkeit! Bei krankheitsbedingten Einschränkungen und fehlender familiärer Bindung kommt es zu menschlichen Tragödien, die in Wirklichkeit politische Skandale sind," berichtet Gottwald. "In Fragen der Krankenkasse / Beihilfe ist oft Unterstützung wichtig. Wenn ich da nicht aufpasse und meine Rechnungen nicht korrekt abrechne und nicht pünktlich bezahle, komme ich leicht in eine Schuldenfalle. Der Grund? Ein Beispiel: Ich habe meine Unterlagen bei der Beihilfestelle zu spät abgegeben. Dann erhalte ich kein Geld von dort, muß also den Betrag, den die private Krankenkasse nicht übernimmt, selber zahlen."

Gottwald ist seit 6 Jahren im Ruhestand. Seit 5 Jahren gehört er dem BRH an. 72 Miglieder gehören der Gruppe an. "Es wäre allerdings schön, wenn mehr jüngere Leute direkt nach dem Eintritt in den Ruhestand zu uns stoßen würden," gesteht Gottwald, der als Lehrer in einem Berufskolleg und in der Lehrerausbildung gearbeitet hat.
Vierteljährliche Vortragsveranstaltungen bilden einen Schwerpunkt der Verbandsarbeit. "Rechtsberatung mache ich nicht. Bei solchen Anfragen muss ich die Ratsuchenden an andere kompetente Stellen im BRH verweisen. Hilfe bei Antragstellungen kann ich allerdings bieten, na ja, nicht ich selbst, sondern ein Partner aus Essen."
Klappern gehört zum Geschäft. Das gilt auch für den BRH. Als Außenstehender kann ich schlecht beurteilen, inwieweit die Berechnungen des BRH stimmen. Daher sei an dieser Stelle nur wiedergegeben, was mir der BRH erzählt.

Zahl der Studienberechtigten 2008 um 1,7% gestiegen
Im Jahr 2008 haben nach vorläufigen Ergebnissen rund 441 700 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben, das sind 1,7% (+ 7 200) mehr als im Vorjahr.

2,9 Prozent mehr Abiturient(inn)en an Berufskollegs in NRW
 6 652 der Abiturientinnen und Abiturienten, die im Sommer 2008 die Schulen in NRW verließen, haben ihre (allgemeine oder fachgebundene) Hochschulreife nicht an einer allgemeinbildenden Schule, sondern an einem Berufskolleg erworben, und zwar in den Bildungsgängen des beruflichen Gymnasiums und der Fachoberschule.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war damit die Abiturientenzahl an den Berufskollegs um 2,9 Prozent höher als im Abgangsjahr 2007.
Insgesamt belief sich die Zahl der Schulabgänger(innen) mit bestandener Abiturprüfung in NRW im Sommer 2008 auf 71 947 (+6,7 Prozent gegenüber 2007); von diesen erwarben 9,2 Prozent (2007: 9,6 Prozent) ihre Hochschulreife an Berufskollegs. 51 Prozent der Abiturienten an Berufskollegs waren Frauen; an den allgemeinbildenden Schulen lag der Anteil der Abiturientinnen bei 56,1 Prozent. (IT.NRW)

Sieben Künstler wollen die Landmarke setzen
Heinrich-Hildebrand-Höhe: Hochkarätige Jury wird entscheiden

Die Stadt Duisburg hat einen internationalen, beschränkten Kunstwettbewerb zur Errichtung einer Landmarke auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe in Duisburg ausgeschrieben. Sie ist das beeindruckende, neue Landschaftsbauwerk, das die Wandlungsfähigkeit und Transformationskraft der Stadt Duisburg und der Region wie kaum ein zweites verkörpert. Als Teil des offiziellen Programms der Kulturhauptstadt RUHR.2010 soll eine Landmarke mit Fernwirkung und Aufenthaltsqualität entstehen, eine starke künstlerische Setzung, die an die Tradition der Licht- und Landmarkenkunst im Ruhrgebiet anknüpft.
Für Kulturdezernent Karl Janssen ist „die Landmarke mit ihrer Nähe zum Wasser ist ein idealer Beitrag im Duisburger Programm zur Kulturhauptstadt Europas mit dem Leitthema ‚Hafen der Kulturhauptstadt’“. Eine Fachjury unter Vorsitz des Kulturdezernenten nominierte die folgenden sechs Künstler und Künstlerinnen, die zurzeit Entwürfe erarbeiten: Ibon Aranberri (Bilbao/Spanien), Stephen Craig (Karlsruhe), Ulrich Genth & Heike Mutter (Hamburg). Rita McBride (Düsseldorf), Manfred Pernice (Berlin) und Michael Sailstorfer (Berlin).

Stadtdirektor Dr. Peter Greulich betont: „Das Potential der Landmarke als Symbol für die Kraft zur Erneuerung ist mit seiner Lage im Angerpark als eines der Rheinportale für die Stadt besonders wichtig. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Hilfe der Landesregierung diese Landmarke realisieren können.“ Der Künstlerische Direktor der RUHR.2010 Prof. Karl Heinz Petzinka hebt besonders die Innovationskraft der jetzt neu entstehenden Landmarke hervor: Sie soll, so erläuterte er als Mitglied der Jury, den bereits existierenden Landmarken einen neuen Aspekt hinzufügen.
Der Siegerentwurf wird von einer Fachjury ermittelt und im Kulturhauptstadtjahr 2010 realisiert. Der Jury gehören an: Roger M. Buergel, Chefkurator Miami Art Museum, Florida, Professor Dr. Christoph Brockhaus, Direktor Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg, Dr. Söke Dinkla, Stadt Duisburg, Leiterin Kulturhauptstadtbüro Duisburg RUHR.2010, Professor Dr. Dieter Daniels, Professor für Kunstgeschichte und Medientheorie an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig und Direktor des Ludwig
Boltzmann Instituts, Linz, Dr. Peter Greulich, Stadtdirektor Duisburg, Dezernent für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Dr. Barbara Honrath, Goethe-Institut, Leiterin des Bereichs Bildende Kunst, München, Karl Janssen, Stadt Duisburg, Dezernent für Bildung, Jugend, Kultur, Professor Karl-Heinz Petzinka, Architekt und Künstlerischer Direktor der Ruhr.2010, Essen, Renate Ulrich, Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf.

Meiderich: Sperrung der Bahnhofstraße
Die Bahnhofstraße in Meiderich wird ab Montag, 30. März, zwischen Bronkhorststraße und Herkenberger Straße in Fahrtrichtung Von-der-Mark-Straße für voraussichtlich eine Woche gesperrt. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg setzen in dieser Zeit die Kanaldeckel in Stand.

2008: Preissteigerungen bei Frachtumschlag, Straßen- und Schienengüterverkehr
Die Erzeugerpreise für Frachtumschlag und für Straßen- und Schienengüterverkehr haben sich im Jahr 2008 stärker erhöht als die für andere Unternehmensdienstleistungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag der Erzeugerpreisindex für Frachtumschlag im Jahresdurchschnitt um 4,5% über dem Vorjahr. Im national geprägten Güterverkehr stiegen die Preise im Jahresvergleich für Straßentransport um 3,9% und für Schienentransport um 3,0%. Im gleichen Zeitraum verbilligten sich die international geprägten Güterverkehrsdienste der See- und Küstenschifffahrt um 2,3% aufgrund des Konjunktureinbruchs und des Ölpreisrückgangs zum Jahresende 2008.

NRW-Verbraucherpreisindex: Niedrigste Jahresteuerung seit 10 Jahren
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex von März 2008 bis März 2009 um 0,3 Prozent auf 106,4 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gestiegen. Dies ist die niedrigste Jahresteuerungsrate seit zehn Jahren (Februar 1999: +0,2 Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Februar 2009) um 0,1 Prozent. Konjunkturelle Einflüsse sind noch nicht eindeutig erkennbar.
Der geringe Anstieg der Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr war maßgeblich auf Preisrückgänge bei Heizöl (-38,6 Prozent) und Kraftstoffen (-17,5 Prozent) zurückzuführen. Nach weiteren Preissenkungen insbesondere bei Molkereiprodukten (-10,2 Prozent) war außerdem die Jahresteuerungsrate für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,6 Prozent) zum ersten Mal seit April 2006 wieder rückläufig. Dagegen blieb der Preisanstieg für Gas (+19,7 Prozent) weiterhin auf hohem Niveau.
Gegenüber dem Vormonat gingen die Preise für Heizöl (-7,7 Prozent) erneut zurück, während Bekleidung (+2,5 Prozent) sich saisonbedingt verteuerte. (IT.NRW)

Donnerstag, 26. März 2009 - Historischer Kalender

Hauptschule am Knevelshof heute geschlossen
Der Schulleiter der Gemeinschaftshauptschule Am Knevelshof in Wanheim hat nach Hinweisen auf einen Amoklauf in Abstimmung mit der Polizei heute vorsorglich den Unterricht ausfallen lassen. Der Hinweis kam telefonisch aus England, wo ein Teilnehmer eines Online-Spieles aus Deutschland eine entsprechende Äußerung gemacht hatte. Zwischenzeitlich hat die Polizei den 11-jährigen Duisburger ermittelt, der überhaupt nicht ernsthaft eine solche Tat plante. Er wird zur Zeit vernommen. Die Kosten für den Polizeieinsatz, die sich auf einige Tausend Euro belaufen, werden ihm in Rechnung gestellt.

50 Jahre Todestag Raymond Chandler
50 Jahre Todestag Raymond Chandler und 70 Jahre Erscheinen seines Buches "Der große Schlaf" sind für die Volkshochschule Grund genug, ihm ein Jour Fixe zu widmen. "Raymond Chandler und "Der große Schlaf" Lesung und Vortrag mit Wolfgang Schwarzer" lautet der etwas lange Titel. Leider ist die Veranstaltung nur schwach besucht.
Sehr routiniert, sehr professionell und wirklich hervorragend stellt Schwarzer den amerikanischen Schriftsteller vor. Eine Position Humor kommt hinzu. Multimedial ist der Vortrag, Film, Lesung und Bilder / Worte, die mittels Strahler an die Wand geworfen werden, sind Stilmittel, die Schwarzer einsetzt.

Das goldene Stadttor 2009 – Duisburg gewinnt Sonderpreis
Der internationale touristische Film- und Medienwettbewerb „Das Goldene Stadttor“ verlieh auch 2009 wieder - zum achten Mal auf der ITB in Berlin - den als 'Oskar der Touristikindustrie' weltweit begehrten Diamond Award "Das Goldene Stadttor". Die Stadt Duisburg erhielt hierbei einen Sonderpreis, der am Mittwoch von Wolfgang Jo Huschert, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes deutscher Film- und AV-Produzenten, Jurypräsident sowie Gründer und Präsident von "Das Goldene Stadttor", an Kulturdezernent Karl Jansen, Uwe Gerste, Geschäftsführer Duisburg Marketing, Ralph Päckers, Geschäftsführer „2pm Kommunikation“ sowie Inge Keusemann - Gruben, Leiterin der Tourist Information übergeben wurde.
Städten, Gemeinden, Wirtschaftsregionen, Hotels, Flughäfen, Reedereien und der Tourismusbranche bietet der internationale Filmwettbewerb eine Plattform, ihre Filme einem internationalen Publikum auf der Internationalen Tourismusbörse im ITB - Cinema zu präsentieren. Dem Besten der besten Beiträge wird alljährlich der „DIAMOND AWARD“ verliehen.

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung Ernst Hinsken übernahm wieder die Schirmherrschaft des Filmwettbewerbs und sprach ein großes Lob für die Idee und Durchführung des ITB-Cinema aus. Wörtlich: Persönlichkeiten wie Wolfgang Ja Huschert, Gründer und Präsident von "Das Goldene Stadttor" brauche Deutschland und bringen es voran. Dieser Wettbewerbsgründer hat 18mal den Bundeswirtschaftsfilmpreis und über 150 internationale Preise gewonnen.
Deshalb kommen jährlich mehr Einreichungen für die zehn Kategorien. 2009 waren es 94 Beiträge aus allen Ländern der Welt, die den 40 internationalen Jurymitgliedern aus Reisemarketing, Botschaften, Medien, Film und Werbung vorlagen. Ingo Hoppe, der RBB - Moderator der Berliner Abendshow führte durch die Veranstaltung, Regine Sixt machte ihre Aufwartung, und Fritz Pleitgen, Duisburger und ehemaliger Intendant des WDR und Schirmherr der "Ruhr 2010" für unsere Region, nahm den 2. Preis entgegen, nachdem die Stadt Berlin überraschend mit Gold bewertet wurde.
„Für den Sonderpreis, den die neue Duisburg Präsentation nunmehr erhielt, waren u.a. Inhalt und Kreativität sowie die völlig neue Machart ausschlaggebend,“ so Wolfgang Huschert!
„Neben den Sponsoren sei auch den Mitarbeitern der Duisburger Touristik Information und der ausführenden Produktionsfirma zu danken!“, fügte DMG Chef Uwe Gerste hinzu. Und Kulturdezernent Karl Jansen hob die Stärken und positiven Aspekte Duisburgs, die der Film präsentiert, noch einmal besonders hervor! Eine Ergänzung der Themen sei möglich und der Film zeigt die Qualitäten unserer Heimatstadt und das es sich lohnt, nach Duisburg zu kommen! Wer sich einen Eindruck von dem preisgekrönten Werk machen möchte, findet dieses unter folgender Adresse: www.visit-duisburg.de  HaMo

Buddhismus –Exkursion zum Pauenhof
Zu einer Exkursion zum Buddhistischen Zentrum Pauenhof lädt die Volkshochschule am Samstag, 25. April, 9.15 bis 15.45 Uhr, ein. 1991 entstand auf dem 300 Jahre alten Gutshof am Niederrhein das Zentrum, das sich um die Vermittlung des Buddhismus in der westlichen Kultur bemüht. Lehrer vermitteln hier authentische, buddhistische Lehre und Praktiken. Dabei öffnet man sich bewusst für alle Schulen des Buddhismus. Der Laienmönch Rainer Spallek begleitet die Exkursion. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro. Mittagessen und ein kleiner Imbiss kosten 6 Euro. Vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter (0203) 283-4187.

Word 2007: Tabellen, Dokumentenvorlagen und weitere Funktionen der Textverarbeitung
Das Arbeiten mit Tabellen, Formularen und Dokumentenvorlagen steht im Mittelpunkt des Wochenendseminars der Volkshochschule am Freitag, 3. April, von 19 bis 21.15 Uhr und am Samstag, 4. April, von 10 bis 17 Uhr in der Königstrasse 47in Duisburg-Mitte. Die Beherrschung dieser Funktionen kann die Texterstellung erheblich verbes-sern. Grundkenntnisse in der Textverarbeitung sind Teilnahmevoraussetzung. Die Gebühr beträgt 45 Euro.

"Wiedereinstieg nach der Familienphase"
Am Donnerstag, den 2. April 2009, informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den "Wiedereinstieg nach der Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

40 Millionen Pkw--Personenkraftwagen in Privathaushalten
Insgesamt 40 Millionen Personenkraftwagen (Pkw) gab es Anfang 2008 nach den aktuellen Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe in den privaten Haushalten in Deutschland. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der vom 28. März bis 05. April stattfindenden Messe AMI ? Automobil International in Leipzig mit. Im Vergleich zum Jahr 2003 war das ein Zuwachs von 1,3 Millionen Fahrzeugen. Mit + 3,4% fiel dieser Zuwachs geringer aus als im Fünfjahreszeit­raum 1998 bis 2003 (+ 8,7%).

Bahngüterverkehr: + 2,8% im Gesamtjahr 2008, aber Rückgang zum Jahresende
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, transportierten die Eisenbahn­unternehmen auf dem deutschen Schienennetz im Jahr 2008 mit insgesamt 371,3 Millionen Tonnen 2,8% mehr Güter als im Vorjahr. Allerdings verringerte sich das Wachstum ? nach Zuwächsen von über 5% im ersten Halbjahr ? im dritten Quartal auf 3,8%, im vierten Quartal (? 0,6%) wurde das Vorjahresergebnis nicht erreicht. Im Dezember 2008 wurde ein Rückgang von 4,8% errechnet.

ZDF-Fernsehgottesdienst zum 50. Jahrestag der Kindernothilfe
Was ich glaube - Leidenschaft für Gottes Kinder
Ein evangelischer Gottesdienst rundet das Fest-Wochenende anlässlich des 50. Jubiläums der Kindernothilfe ab: Von 9.30 bis 10.15 Uhr sendet das ZDF am Sonntag, dem 29. März live aus der Jesus-Christus-Kirche in Duisburg-Buchholz einen Gottesdienst unter dem Motto "Was ich glaube - Leidenschaft für Gottes Kinder". Pfarrer und Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe Dr. Jürgen Thiesbonenkamp wird zusammen mit Pfarrerin Ute Sawatzki und Pfarrer Dietrich Köhler-Miggel den Gottesdienst halten. Jugendliche und Erwachsene der Gemeinde gestalten den Gottesdienst mit.
"Der 50. Jahrestag der Kindernothilfe ist für uns ein Anlass zu feiern aber auch ein Grund, um inne zu halten und zu danken", so Dr. Jürgen Thiesbonenkamp. Im Gottesdienst kommen stellvertretend drei junge Menschen zu Wort, die Gewalt gegen Kinder, Ausbeutung und Armut am eigenen Leibe erfahren haben. Doch Florence aus Uganda, Mahalakschmi aus Indien und Guillermo aus Honduras stehen zugleich für viele, die durch Unterstützung der Kindernothilfe zu einem selbstbestimmten Leben gefunden haben. Die musikalischen Teile des Gottesdienstes gestalten ein Projektchor, die Sängerin Njeri Weth sowie der Marimbaphon-Spieler Thomas Klecher.
Den Auftakt zum Jubiläumsjahr macht die Kindernothilfe mit einem feierlichen Festakt am Freitag, dem 27. März, in der Duisburger Mercatorhalle. Festrednerin ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Über 1.700 Gäste aus aller Welt werden erwartet, darunter Christina Rau, Norbert Blüm, die Pop-Gruppe Reamonn und viele andere. Die Kindernothilfe wurde 1959 in Duisburg mit dem Ziel gegründet, Not leidenden Kindern in Indien zu helfen. Im Laufe der Jahrzehnte ist sie zu einem der größten christlichen Kinderhilfswerke in Europa gewachsen. Heute erreicht die Kindernothilfe rund 568.245 Kinder und Jugendliche in 1017 Projekten in 28 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas.

Drachen in der Kulturgeschichte
Der Drache, ein Menschen fressendes Wesen, das feuerspeiend durch das Land zieht, so sehen ihn die meisten Europäer. In Asien bringt der Drache Glück, auf seinem Rücken sollte das eigene Haus stehen. Auch Australier und Südamerikaner kennen Drachengeschichten. Daniel Beuthner und Dr. Claudia Kleinert unternehmen am Donnerstag, 2. April, um 18.30 Uhr in der Volkshochschule, Königstraße 47, Duisburg-Mitte, eine Weltreise durch die Kulturgeschichte mit Drachen. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.

Erfahrungsbericht über Straßenkinder in Honduras an Duisburger Schulen
Dr. Elmer Villeda, Arzt und Koordinator des Kindernothilfe-Programms in Honduras, wird am Dienstag, 31. März, das Elly Heuss-Knapp-Gymnasium sowie das St. Hildegardis-Gymnasium besuchen. Begleitet wird er von Guillermo Ramos, ein 13-jähriger Junge aus dem Straßenkinder-Schutzhaus-Projekt „Casa Alianza“ in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa. Sie werden über die Situation von Straßenkindern in dem kleinen, von Gewaltproblemen erschütterten mittelamerikanischen Land berichten. Die Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern sind Teil des Kooperationsprogramms zwischen der Stadt Duisburg als Städtepartner von San Pedro Sula in Honduras und der Kindernothilfe.
Den 13-jährige Guillermo verbindet viel mit Duisburgs Partnerstadt San Pedro Sula. Er ist in den Armenvierteln dieser Großstadt aufgewachsen. Dr. Ellmer Villeda und Guillermo Ramos sind bereits ab 25. März in Duisburg, um zusammen mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel und zahlreichen anderen Gästen am Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Kindernothilfe in der Mercatorhalle (27. März) sowie an dem Fernsehgottesdienst aus gleichem Anlass am 29. März in der Jesus-Christus-Kirche in Buchholz mitzuwirken.

Mehr Unfälle, aber 20% weniger Verkehrstote im Januar 2009
Nach vorläufigen Ergebnissen wurden im Januar 2009 von der Polizei rund 190 800 Straßenverkehrsunfälle aufgenommen, 7,6% mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Dieser Anstieg ist vor allem auf die Sachschadensunfälle zurückzuführen, die um 10,4% auf 171 400 gestiegen sind. Dagegen wurden 12,4% weniger Unfälle mit Personenschaden (19 400) gezählt. 281 Verkehrsteilnehmer kamen im Januar 2009 bei Unfällen auf deutschen Straßen ums Leben, 20% oder 72 Personen weniger als im Januar 2008. Auch die Zahl der Verletzten ist um 11% auf 25 100 zurückgegangen. Grund für diese Unfallentwicklung dürfte das kalte Winterwetter im Januar gewesen sein. Bei winterlichen Straßenverhältnissen werden insgesamt mehr Unfälle registriert, diese sind aber häufiger weniger folgenschwer, da nicht so schnell gefahren wird und weniger Zweiradfahrer unterwegs sind.

2007: 1,61 minderjährige Kinder je Familie
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gab es im Jahr 2007 in Deutschland 8,6 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern. In diesen Familien lebten insgesamt 13,8 Millionen Kinder unter 18 Jahren, im Durchschnitt also 1,61 Kinder je Familie. Zehn Jahre zuvor (April 1997) waren es durchschnittlich noch 1,65 Kinder. Das zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.

Mittwoch, 25. März 2009 - Historischer Kalender

Erneute Vollsperrung der Karl-Lehr-Straße im Dellviertel
Die Karl-Lehr-Straße im Dellviertel wird ab kommenden Montag, 30. März, um 6 Uhr zwischen Wegnerstraße und Düsseldorfer Straße komplett gesperrt. Dies gilt für alle Verkehrsteilnehmer, also auch für Radfahrer und Fußgänger. Die Sperrung ist im Zusammenhang mit dem Brückenbau im Verlauf der A 59 erforderlich. Sie wird voraussichtlich am Mittwoch, 1. April, um 19 Uhr wieder aufgehoben. 

Baustelle Ruhrorter Straße
Ab kommenden Montag, 30. März, arbeiten die Stadtwerke Duisburg auf der Ruhrorter Straße Höhe Vinckeweg an ihrer Gas- und Wasserleitung. Da sich die Baustelle im Geh- und Radwegbereich befindet, müssen diese auf die Fahrbahn verlegt werden. Hierdurch entfällt die rechte Fahrspur in Fahrtrichtung Ruhrort. Die Vinckekanal- und Vinckewegbrücke sollen demnächst erneuert werden. Hierfür ist die aktuelle Baumaßnahme im Vorfeld erforderlich. Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass es zu Behinderungen kommen kann und bittet um Verständnis.

Fortbildung für pädagogische Kräfte der „offenen Ganztagsgrundschule“
Im Rathaus haben Bildungsdezernent Karl Janssen (rechts) und Ralf Hörsken, Geschäftsführer der Bildungsholding (links), den Teilnehmern einer Qualifizierung im Rahmen der Ganztagsbetreuung die Zertifikate überreicht.

Vom Frühjahr bis Herbst 2008 haben sich insgesamt 30 pädagogische Kräfte der „offenen Ganztagsgrundschule“ in den Themen Pädagogische Grundlagen, Kommunikation und Gesprächsführung, Bewegungs- und Spielangebote, Hausaufgabenbetreuung, Arbeiten im Team, Konfliktmanagement, Zeitmanagement und Moderation, Interkulturelle Kompetenzen, Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten und gesunde Ernährung in der offenen Ganztagsschule fortgebildet. Die Qualifizierung hatte das Referat Schulische Bildung der Bildungsholding Duisburg in Kooperation mit der Volkshochschule (VHS) und der Verbraucherzentrale NRW angeboten.

In der Bildungslandschaft Duisburg ist der Stellenwert der Ganztagsbetreuung an Schulen von hoher Bedeutung. Nach dem quantitativen Ausbau der letzten Jahre soll nun die Weiterentwicklung der Qualität hinsichtlich der pädagogischen Begleitung und Förderung Duisburger Kinder verbessert werden. Derzeit gibt es in Duisburg 60 Grundschulen und eine Förderschule, die den offenen Ganztag eingerichtet haben. Die Gesamtzahl der betreuten Kinder beträgt zur Zeit 4137.


Knapp 14 Millionen Euro aus Städtebaufördermitteln für Duisburg

Städtebauförderung: 261 Millionen Euro für lebendige Städte
Der neue Landsbauminister Lutz Lienenkämper hat heute in Düsseldorf das Städtebauinvestitionsprogramm des Landes für 2009 vorgestellt. Danach werden in diesem Jahr gut 300 Projekte in über 170 Kommunen und Kreisen mit 261 Millionen Euro aus Städtebaumitteln gefördert. „Mehr als jeder zwanzigste Euro an Städtebaufördermitteln geht nach Duisburg“, freut sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland: „Mit diesem Geld können wichtige städtebauliche Projekte in Angriff nehmen und über das Konjunkturpaket II hinaus der heimischen Wirtschaft wichtige Impulse geben.“ Das Gros der für Duisburg bewilligten Fördermittel fließt in den Grüngürtel Nord. Es werden aber auch Projekte im Innenhafen, in Hochfeld und Hüttenheim gefördert.

Musikalische Frühlingsreise
Mit einem musikalischen Gruß starten die Streicherensembles der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule am Montag, 30. März, in das Frühjahr. Ab 18 Uhr findet im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Schwanenstraße 5 in Duisburg-Mitte ein Konzert mit den drei Streichorchestern des Instituts statt.
Die Violinos, kleine Geiger und Cellisten zwischen fünf und sieben Jahren, begrüßen die warme Jahreszeit mit neu arrangierten Stücken wie „Die Tante aus Marokko“ oder „Süße und saure Drops“. Anschließend begeben sich die mini–strings auf eine „Tonleiter – Reise“ durch die Jahrhunderte und den Abschluss macht das Jugendsinfonieorchester mit der Peer Gynt Suite von E.Grieg. Der Eintritt ist frei.

Yehudi Menuhin - Live Music Now – Konzert
Die Stipendiaten der Folkwanghochschule Essen, Fr. Heidi Losujärvi (Akkordeon) und Hr. Kilian Fröhlich (Violoncello) geben am Mittwoch, den 25.03.2009 ab 16.00 Uhr im Johanniter-Stift Duisburg auf der Wildstraße ein Konzert der Extraklasse. Neben bekannten Stücken von Bach erwartet die Zuhörer ein eher ungewöhnliches Programm. Astor Piazollas „le grand Tango“ sowie Werke von Colombo / Murena (der König des Swings am Akkordeon) und ein Flamenco Taguells laden den Zuhörer einträumerisch in ferne Lande zu reisen.  Der Eintritt ist kostenfrei.

Selbsthilfekurs für Autofahrerinnen und Autofahrer
Einen Selbsthilfekurs für Autofahrerinnen und Autofahrer bietet die Volkshochschule ab 27. April an vier Montagen jeweils in der Zeit von 18 bis 21 Uhr in Duisburg-Duissern an. Die Teilnehmer erwarten Infos über Funktion und Aufbau des Autos, Wartung und Pflege sowie kostengünstige Beschaffung und umweltbewusstes Verhalten. Notwendige Maßnahmen beim alltäglichen Gebrauch eines Autos, insbesondere bei Schwierigkeiten und Pannen, werden ebenso erklärt wie das Reparieren mit einfachen Hilfsmitteln. Unter Anleitung werden einfache Reparaturen selbst durchgeführt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Bruttomonatsverdienste 4. Quartal 2008: + 2,5% auf 3 127 Euro
Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungs­bereich in Deutschland im vierten Quartal 2008 durchschnittlich brutto 3 127 Euro im Monat. Das waren 2,5% mehr als im vierten Quartal 2007. Der Verbraucherpreisindex stieg in diesem Zeitraum um 1,7% und damit um 0,8%-Punkte geringer als die Verdienste. Im früheren Bundesgebiet betrug der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst 3 246 Euro (+ 2,4%), in den neuen Ländern 2 366 Euro (+ 2,7%).

Natur-Motive basteln mit Köpfchen. Für Kinder ab 4 Jahre:
Bastelt Bauernhof- und Waldtiere und erfahrt nebenbei Wissenswertes über die Natur
Am: Samstag, 25.04.2009 von11.00 - 16.00 Uhr in der Mayersche Buchhandlung im Forum Duisburg - Eintritt: frei
Zeit zum Trödeln und Träumen ist im Kinderalltag genauso wichtig wie Bewegung und Spiel. Selbst kleinere Kinder haben heute teilweise schon so einen vollen Terminkalender wie Erwachsene. Sie brauchen die Möglichkeit, aus diesem anstrengenden Alltag auszusteigen. Das kann mit Stilleübungen sein, mit Vorlesen oder auch mit Basteln und sich ganz in diese Welt hinein versenken. Kreativität ist den Kindern angeboren, gepaart mit einer unglaublichen Fantasie. Nur wenig Material reicht aus, und die tollsten Dinge werden daraus kreiert. Durch Schneiden, Malen und Kleben erschaffen sie begreifbare Dinge, die das Selbstwertgefühl stärken und gleichzeitig spielerisch Fähigkeiten einüben, Dinge in Zusammenhang setzen und Erfolgserlebnisse bekommen. Durch Basteln die Welt begreifen: Mit den einfachsten Materialien werden Schweine, Kätzchen, Pferde, Wildschweine und andere Bauernhof- und Waldtiere gebastelt. Und ganz nebenbei erfahren die Kinder Wissenswertes über das Leben auf dem Land.

Künstler im Straßenverkehrsamt: „Halbwertszeit“
In der Reihe „Künstler im Straßenverkehrsamt“ sind vom 27. März bis 23. Juni Bilder von Karin und Sarah Dauenheimer zu sehen. „Halbwertszeit“ lautet der Titel ihrer Ausstellung im Verwaltungsgebäude an der Ludwig-Krohne-Straße 6 in Duisburg-Duissern.

Die Gemälde, Grafiken, Collagen und Objekte können zu den üblichen Öffnungszeiten montags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie dienstags und freitags von 8 bis 13 Uhr besichtigt werden. Die Eröffnung ist am 27. März um 17 Uhr.

4. Quartal 2008: Exportrückgang um 6,0%
Die deutschen Ausfuhren gingen im vierten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,0% auf ins­gesamt 233,8 Milliarden Euro zurück. Preisbereinigt sanken die Ausfuhren im gleichen Zeitraum um 7,8%. Für das Gesamtjahr 2008 ergab sich ein Anstieg der Exporte gegen­über dem Jahr 2007 um 3,1% auf insgesamt 994,9 Milliarden Euro. Preisbereinigt erhöhten sich die Ausfuhren 2008 um 1,9%.


2,9% weniger Gründungen größerer Betriebe im Jahr 2008
Im Jahr 2008 wurden rund 149 000 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Das waren 2,9% weniger als im Vorjahr.

Januar 2009: Aufträge im Bauhauptgewerbe real ? 24,4% zum Vorjahr

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verzeichnete das Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr tätigen Personen) im Januar 2009 in Deutschland preisbereinigt 24,4% niedrigere Auftragseingänge als im Januar 2008. Die Baunachfrage nahm im Hochbau um 30,9% und im Tiefbau um 16,8% ab.

Dienstag, 24. März 2009 - Historischer Kalender

Gesine Schwan in Duisburg
Die Kandidatin der SPD für das Amt der Bundespräsidentin, Gesine Schwan, wird gemeinsam mit der SPD-Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, heute in Duisburg sein.

Schwans erster Blick in die Moschee. Von links: Gemeindevorsitzender Mehmet Özay,       Islamlehrer Ali Topcuc, OB-Kandidat Jürgen C. Brand (SPD), Gesine Schwan, SPD-Kandidatin
für das Amt des Bundespräsidenten, die SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft und die      Geschäftsführerin der Begegnungsstätte Zülfiye Kaykin Fotos Manfred Schneider

Die Behördennummer: Ab heute gilt die Rufnummer 115 
Ab heute können fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen ihre Verwaltung direkt über die kurze Telefonnummer 115 erreichen, bundesweit ca. zehn Millionen. "Unter diesem Anschluss erhalten die Anrufer schnell die gewünschten Informationen und Dienstleistungen", kündigte der nordrhein-westfälische Innenminister Dr. Ingo Wolf in Düsseldorf an.
Die Städte Aachen, Arnsberg, Bad Salzuflen, Bielefeld, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Frechen, Köln, Mülheim/Ruhr und Wuppertal, der Kreis Lippe, der Rhein-Erft-Kreis, der Landschaftsverband Rheinland und die Staatskanzlei mit dem Bürger- und Service-Center "Call NRW" nehmen an dem bundesweiten Modellprojekt für diese einheitliche Behördenrufnummer teil. Weitere Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen sollen im Mai folgen. "Die große Beteiligung aus Nordrhein-Westfalen zeigt, dass unsere Verwaltungen bei Bürgerorientierung und Kundennähe bundesweit spitze sind", sagte der Innenminister.
Viele dezentrale telefonische Bürgerservices von Kommunen, Ländern und Bund wurden für die einheitliche Behördenrufnummer intelligent vernetzt, so dass zum Beispiel Öffnungszeiten und Zuständigkeiten für bestimmte Anliegen, aber auch Basisinformationen zu Themen wie Grundsicherungsleistungen, Kinderbetreuung oder Einbürgerung direkt abrufbar sind. Möglichst viele der Bürgeranfragen sollen sofort von den Service-Zentren beantwortet werden. Wolf: "Die Verwaltungen können so auch ihre Ressourcen schonen." Es ist aber auch eine Aufnahme und Weiterleitung der Anfrage an die zuständige Stelle vor Ort möglich. Die Erfahrungen den Modellregionen werden im Anschluss an das Projekt gesammelt und ausgewertet.

Logo D115115 auch in Duisburg gestartet
Mit dem Start des Pilotprojekts "Einheitliche Behördenrufnummer D-115" können ab sofort rund 10 Millionen Bürgerinnen und Bürger unter der Telefonnummer 115 Behörden der öffentlichen Verwaltung erreichen.  Duisburg hat mit den Erfahrungen seines Callcenters die Entwicklung der neuen Servicenummer begleitet und nimmt als eine der 30 Modellregionen in Deutschland am Projekt teil.

Baumpflanzung Uniparkplatz
Schülerinnen und Schüler der Mozartschule benutzten die Schaufel
Eine orkanartige Böe hat im vergangenen Jahr eine etwa 200-jährige, vierstämmige Buche abgebrochen und eine große Lücke im Waldbestand hinterlassen. Gemeinsam mit Kindern der Klassen 1 B und 1 C der Mozartschule pflanzt das Amt für Umwelt und Grün nun neue Bäume. Insgesamt müssen 715 Stieleichen und 140 Hainbuchen gesetzt werden. Als Belohnung für die Arbeit der kleinen Waldfreunde wurde anschließend auf einem Lagerfeuer ein leckerer Kakao gekocht. Betreut wurden die Schülerinnen und Schüler von Stadtförster Stefan Jeschke.

Belohnung nach der harten Arbeit: Kakao am Lagerfeuer. Betreuerin Eynur Canga füllt die Becher der 40 Schülerinnen und Schüler. Im Hintergrund warten Stadtförster Stefan Jeschke (li.) und Susanne Stölting vom Umweltdezernat auf ihre Ration

Unter der "Mithilfe" von Waldfacharbeiter Jonathan Mann (Bild rechts) bohrt Jakob ein Loch in den Waldboden

Weiße Riesen ein Thema im Seniorenbeirat
Früher hatte Homberg-Hochheide ein schlechtes Image. Leerstehende Gebäude (Weiße Riesen) gehörten genauso dazu wie Jugendbanden. Polizei und Ordnungsamt sorgten inzwischen für Ruhe. Ein Gebäude auf der Hanielstraße, nämlich des kleinste der Hochhäuser, wurde inzwischen von einer Investorengruppe namens Nudus Immobilienvermittlung gekauft. Es wird derzeit umgebaut, renoviert und so zu neuem Wohnraum umgebaut.
Eine barrierefreie Bauweise, Hilfs- und Servicedienste im Haus, Fußbodenheizung, energiesparende Fensterelemente und ein Empfangsservice am Eingang werden als attraktiv für Senioren angepriesen. "Es sind schon etliche Wohnungen vermietet. Die neuen Mieter können allerdings erst im Sommer einziehen," berichtet Orla-Maria Wunderlich von der Caritas, die im Seniorenbeirat bei seiner Sitzung am 23. März für dieses Projekt wirbt. "Wir werden keine Pflegestation dort einrichten. Wir haben zwar keinen Einfluss darauf, wer einzieht; es sollte aber darauf geachtet werden, dass es eine gute Mischung gibt." Wer nähere Informationen dazu sucht, erhält sie beim Caritaszentrum Homburg, Marienstraße 6 in 47198 Homberg. Telefon: 02066 - 416840. Andreas Rüdig

Diskussionsforum Stadtentwicklung im Dialog: „Wissenschaftsstandort Duisburg“

„Wissenschaftsstandort Duisburg“ lautet das Thema am Dienstag, 31. März, um 19 Uhr beim nächsten Diskussionsforum „Stadtentwicklung im Dialog“ im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland erwartet die Besucher zunächst ein Impulsreferat von Harald K. Lange, Leiter Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Niederlassung Aachen.
Die Gesprächsteilnehmer des Forums sind Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen, Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler, Prof. Dr. Dieter Grunow, Geschäftsführender Direktor des Rhein-Ruhr Instituts für Sozialforschung und Politikberatung e. V., sowie Martin Florack, M. A., Universität Duisburg-Essen. Die Moderation hat Willi Mohrs von der WAZ Duisburg.
Duisburg hat eine bewegte Hochschulgeschichte. Die bereits 1655 gegründete Universität wurde durch Friedrich Wilhelm III. am 18. Oktober 1818 offiziell aufgehoben. Große Teile der Duisburger Universitätsbibliothek wurden in die neu gegründete Universität Bonn verlagert. 1891 siedelte die Rheinisch-Westfälische Hüttenschule von Bochum nach Duisburg, die 1938 in „Staatliche Ingenieurschule“ umbenannt wurde. 1960 wurde die Pädagogische Akademie aus dem nahe gelegenen heutigen Kettwig nach Duisburg verlagert und erhielt 1968 den Namen „Pädagogische Hochschule Ruhr“. Diese Hochschule und die Maschinenbau- und Hüttenschule bildeten den Grundstock zur Gründung der „Gesamthochschule Duisburg“ im Jahre 1972. Den Namen „Gerhard-Mercator-Universität“ erhielt sie 1994. 2003 wurde die Fusion der Hochschulen Essen und Duisburg zur Universität Duisburg-Essen vollzogen.

Der Campus Duisburg, eingebunden in den gewachsenen Stadtteil Neudorf, hat sich in den letzten Jahren zu einem Wissenschaftszentrum weiterentwickelt. Neben den Instituten der Universität konnten weitere wissenschaftliche Forschungseinrichtungen angesiedelt werden. Der Standort entwickelt sich schwerpunktmäßig neben der gesellschafts- und wirtschaftswissenschaftlichen Ausrichtung zu einem natur- und ingenieur-wissenschaftlich orientierten Campus Duisburg weiter. Die Stärkung des Hochschulstandortes Duisburg findet sich in allen Strukturentwicklungskonzepten seit Ende der 80er Jahre. Viele Kooperationen zwischen Stadt Duisburg und Universität belegen die enge Zusammenarbeit und die zunehmende Stärkung des Standortes. Dennoch fehlt Duisburg bisher das Image einer Universitätsstadt.
Die städtebauliche Akzentuierung und die Ausweisung weiterer Flächenareale zum Ausbau des Wissenschaftsstandortes Duisburg können deutlich zur Profilschärfung bei-tragen, wichtige Impulse zur Strukturentwicklung der Stadt leisten und die Identifikation der Studenten mit der Stadt Duisburg stärken. Die Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft kann ein wichtiger Impuls für die Stärkung der Wirtschaftskraft und die weitere Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur sein. Hier gilt es, weitere Potentiale aus-zubauen. Welche Schritte notwendig sind und wie eine städtebauliche Integration aussehen kann, diskutieren die Experten mit Bürgerinnen und Bürgern.

Neue Wege zum Studium
Von Politik und Wirtschaft kommt in den letzten Jahren verstärkt der Ruf nach Vereinfachung der Zugangsbedingungen zu deutschen Hochschulen. Nicht allein der Erwerb der allgemeinen, fachgebundenen oder Fachhochschulreife in einer Schule soll den Weg zum Studium öffnen. Vielmehr müsse heutzutage auch Berufstätigen, die über keine der traditionellen Hochschulzugangsberechtigungen verfügen, der Zugang zur deutschen Hochschule ermöglicht werden. Wer bereits als Meister, Techniker oder in anderer Führungsposition seine Kompetenz unter Beweis gestellt habe, erfülle wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium. In Zeiten von Mangel an Fachkräften sei es für die Sicherung und Aufwertung des Wirtschaftsstandortes Deutschland unabdingbar, neue Potenziale zu erschließen.

Studie belegt erstmals:
Wirksame Sprachförderung durch Lehrer mit Migrationshintergrund – Förderunterricht auch am Standort Duisburg
Stiftung Mercator legt Matching Fund in Höhe von 2,1 Millionen Euro für nachhaltige Sicherung des Förderunterrichts auf
Schüler mit Migrationshintergrund, die im Rahmen des Projekts „Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund“ der Stiftung Mercator sprachlich und fachlich unterstützt werden, haben ihre Leistungen deutlich verbessert. So konnten sich beispielsweise 70 Prozent der Förderschüler mit anfangs mangelhaften und ungenügenden Noten in Deutsch und Mathematik um mindestens eine Note steigern.
Dabei zeigt sich, dass insbesondere jene Schüler von der Förderung profitieren, die von Förderlehrern mit gleicher ethnischer Herkunft unterrichtet werden. Zudem fühlen sich die Lehramtsstudierenden durch die Unterrichtspraxis besser auf ihren künftigen Beruf vorbereitet, sowohl im Bezug auf ihre didaktischen und pädagogischen Kompetenzen als auch im Umgang mit kultureller Vielfalt. Dies belegt eine Studie des „europäischen forums für migrationsstudien (efms)“, Institut an der Universität Bamberg, im Auftrag der Stiftung Mercator. Seit 2001 fördert die Stiftung Mercator, die ihren Sitz in Essen hat, das Projekt „Förderunterricht“ am Schulzentrum an der Kampstraße in Zusammenarbeit mit dem Referat zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien/RAA und mit Unterstützung der Universität Duisburg-Essen.
„Wir freuen uns, dass die Zielsetzung unseres Projekts, die Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu erhöhen, durch die Evaluationsergebnisse bestätigt wird. Der Erfolg des Konzepts bestärkt uns darin, das Modell „Förderunterricht“ weiterzuentwickeln und fortzuführen. Daher stellt die Stiftung Mercator nun einen Matching Fund in Höhe von 2,1 Millionen Euro zur Verfügung. Mit diesem Konzept sollen die Standorte nachhaltig gesichert werden“, erläutert Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung, das weitere Vorgehen der Stiftung Mercator. Im Rahmen des Matching Funds wird den Projektpartnern des Förderunterrichts eine zweijährige Anschlussfinanzierung in Aussicht gestellt, unter der Bedingung, dass ein weiterer Träger eine Gegenfinanzierung und Fortsetzung des Projekts sicherstellt. Die Förderunterrichtsstandorte können ab sofort ihre Bewerbung bei der Stiftung Mercator für den Matching Fund einreichen.
„Es freut mich sehr, dass die Evaluation des Förderunterrichts die Erfahrungen und die Ergebnisse des Projekts in Duisburg widerspiegelt. Dadurch fühlen wir uns in unserer Arbeit bestätigt und möchten das Projekt hier vor Ort weiterentwickeln und fortsetzen. Die Ausschreibung der Stiftung Mercator zum Maching Fund bedeutet für uns eine große Chance, den Förderunterricht in Duisburg weiter zu verstetigen. Die Stadt Duisburg wird ein entsprechendes Konzept bei der Stiftung Mercator einreichen“, so Elisabeth Pater, Leiterin des Referats zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien/RAA.
Rund 6.500 Schüler bundesweit werden seit fünf Jahren individuell von 1.500 Lehramtsstudierenden gefördert. Im Rahmen des Projekts erhalten sie kostenfreien, außerschulischen Förderunterricht. Insgesamt unterstützt die Stiftung Mercator das Projekt mit zehn Millionen Euro. Internationale Studien belegen seit vielen Jahren, dass junge Menschen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem benachteiligt sind. Die Grundlage für Bildungserfolg sind gute Sprachkenntnisse. Während die frühkindliche Sprachförderung bei Kindern aus Migrantenfamilien mittlerweile greift, fehlen entsprechende Angebote für Schüler der Sekundarstufe I und II. Diese Lücke will das von der Stiftung Mercator initiierte Projekt schließen.

Über die Stiftung Mercator:
Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen.
Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen – gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft – ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.
Infos zum Standort:
Seit 2001 werden jährlich mehr als 500 Schüler mit Migrationshintergrund im Förderunterricht zusätzlich zum regulären Schulunterricht individuell gefördert. Der Unterricht findet im Schulzentrum an der Kampstraße statt, hier können sich die interessierten Schüler anmelden. Studierende, die zumeist für ein Lehramt ausgebildet werden, erhalten Lehrpraxis und können Methoden im Umgang mit heterogenen Schülergruppen erproben.

Todesstrafe: Wenn der Staat tötet

Weltweit sterben noch immer mehrere tausend Menschen jährlich, weil sie zum Tode verurteilt wurden. Sie werden erhängt, erschossen, enthauptet oder vergiftet. Noch immer leben zwei Drittel der Weltbevölkerung in Staaten, die Hinrichtungen durchführen. Alexander Bojcevic berichtet am Montag, 30. März, um 20 Uhr im Hauptgebäude der Volkshochschule auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte über die weltweite Situation und die Geschichte der Abschaffung der Todesstrafe. Bojcevic ist Mitarbeiter der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, die sich weltweit für die Abschaffung der Todesstrafe einsetzt.

DISS: Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung
Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Behauptet zumindest der Volksmund. Und: Kindermund tut Wahrheit kund. Ansonsten beschäftigt er sich nur wenig mit der menschlichen Sprache. ?Wir erforschen auch die Wirkung von Sprache, erzählt Gabriele Cleve vom DISS Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung.
Das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung gibt es seit 1987. Es möchte durch wissenschaftlich Arbeit einen Beitrag zur Demokratisierung der teilweise erstarrten gesellschaftlichen Strukturen leisten und damit gegen die erstarkende Restauration anarbeiten. Diese Restauration vollzieht sich schleichend. Doch es ist zu beobachten, dass die Bemühungen um eine ?Normalisierung deutsche Geschichte und Gegenwart immer mehr an Boden gewinnen. Schlagworte und Konzepte wie Abbau des Sozialstaates, Militarisierung, Wiederbesinnung auf das Nationale, Zurückdrängung der Emanzipationsbestrebungen von Frauen, Austrocknung des Bildungswesens, Angriffe auf die Tarifautonomie umschreiben diese Tendenzen recht gut.
So beschreibt das DISS seine Aufgabenstellung selbst. ?Die thematischen Arbeitsschwerpunkte des DISS liegen in den Bereichen Rassismus und Einwanderung in die Bundesrepublik, rechtsextreme Entwicklungen, soziale Ausgrenzung, Biopolitik / Bioethik, völkisch nationale Tendenzen sowie Diskurstheorie / Diskursanalyse. Natürlich wandelte sich die aktuelle Tagespolitik von Stahlkrise, Strukturwandel und Arbeitslosigkeit hin zur Biotechnologie, Globalisierung und Börsennachrichten. Aktuelle Projekte fassen sich mit der Nahostberichterstattung und der Green Card.
An dieser Stelle sei ein Ausflug in die Wissenschaftstheorie erlaubt. Die Diskursanalyse ist eine Methode gesellschaftlicher Analyse. Sie beschäftigt sich mit dem Wissensfluß und der Frage, wie mit Wissen umgegangen wird. Was ist in den Köpfen dring? Was kann wann wo von wem gesagt werden? Wie werden Begriffe tabuisiert? Wie kann Meinung beeinflusst werden? Cleve gibt Beispiele. ?Nach der Erfahrung des Nationalsozialismus und seiner fast geschäftsmäßigen Vernichtung von Leben ist die Todesstrafe kein Thema in Deutschland. Noch in den `70er Jahren war Asyl kein Thema in Deutschland. Anfang der neunziger Jahre wurde dann das Asylrecht verändert. Seit den Terroranschlägen in den USA 2001 ist damit zu rechnen, dass die Asylpolitik noch restriktiver wird. Gleichzeitig wird über Zuwanderung und Migration gesprochen. Die Green Card wurde eingeführt. Sie eröffnet neue Perspektiven im Kampf gegen den Rechtsextremismus, weil gut ausgebildete Menschen ins Land kommen, die niemandem auf der Tasche liegen. dass gleichzeitig Allgemeinbildung und Ausbildung ins Ausland verlagert wird, wird nicht weiter thematisiert.
Das DISS arbeite dabei nicht im Elfenbeinturm, wie Cleve betont. Es veröffentlicht seine Ergebnisse sowohl in Verlagen aus auch in eigenen Publikationsreihen. Die Ergebnisse werden durch Vorträge, Seminare, Bildungsveranstaltungen etc. in verschiedenste Praxisfelder eingebracht. Das DISS führt jährlich ein größeres wissenschaftliches Colloquium durch, auf dem Wissenschaftler aus dem In- und Ausland neue Forschungsergebnisse vorstellen. Auf dem ebenfalls jährlich stattfindenden Workshop werden Zwischenergebnisse laufender Projekte präsentiert und diskutiert. Das DISS versteht sich als ein Institut, das über Kooperationen mit Wissenschaftler und / oder Institutionen diese Arbeit bündeln möchte. Kooperationen bestehen beispielsweise mit der Friedrich Ebert Stiftung, der Diskurswerkstatt Bochum, zur Universität Amsterdam, dem Sprachbüro Oldenburg, der IASR (International Organisation for the Study of Racism) sowie zur Stadt Duisburg und zur Gerhard Mercator Universität. ?Sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit mit der Uni: Unser Leiter, Prof. Dr. Siegfried Jäger, hat an der Uni einen Lehrstuhl für Linguistik.
Das DISS ist ein gemeinnütziger Verein. Es finanziert sich selbst. Ein Kreis von Förderern deckt die Grundkosten des Instituts ab. Daneben realisieren Drittmittel und beschränkte Zuschüsse einzelne Projekte. ?Die Finanzen sind auch unser größtes Problem. Wir müssen oft selbständig forschen, wo es geeignete Fördertöpfe für uns gibt, umfangreiche Anträge schreiben. Hinzu kommt auch die Frage, was "tagesaktuell" ist. Wir müssen uns schon überlegen, welche Themen sich gut "verkaufen" lassen.
Wie wohl eine Bilanz nach 15 Jahren aussieht? Cleve: ?Wir sind etabliert. Wir führen Projekte für Ministerien, Institutionen und Universitäten durch. Unser Vorteil ist, dass wir nicht an Parteien usw. gebunden sind, sondern unabhängig arbeiten können. Über die Grenzen Duisburgs hinaus sind wir bekannter als in Duisburgs selbst. Unsere Praktikanten kommen eher aus anderen Städten. Die Themen, an denen wir heute arbeiten, werden auch in Zukunft wichtig und interessant sein. Andreas Rüdig

Bauernmarkt parallel zum Kunsthandwerkerfestival
Vom 2. bis 5. April 2009 findet das 20. Kunsthandwerkerfestival auf der König- und Kuhstraße statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Donnerstag, 2. April 2009, und am Samstag, 4. April 2009, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Tourist Information aufgebaut.
Die Händlerinnen und Händler werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment am Donnerstag und Samstag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so dass an beiden Tagen durch den Bauernmarkt und das Kunsthandwerkerfestival ein doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen.

Montag, 23. März 2009 - Historischer Kalender

Wanheim-Angerhausen: Einbahnstraßenregelung
„Am Steinbergshof“ wird umgedreht
Im November 2008 hatte die Bezirksvertretung Süd die Umkehr der Einbahnstraßenregelung „Am Steinbergshof“ beschlossen. Am kommenden Mittwoch, 25. März 2009, wird dieser Beschluss umgesetzt. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg werden die Beschilderung entsprechend ändern. Zukünftig kann von der Straße Am Knevelshof in die Straße eingefahren werden. Die Einfahrt aus der Heiligenbaumstraße ist dann nicht mehr möglich.

Vollsperrung der Warbruckstraße in Marxloh
Wegen eines Wasserrohrbruchs muss die Warbruckstraße ab Dienstag, 24. März, für etwa zwei Wochen für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Die Baustelle befindet sich im Einmündungsbereich Weseler Straße. Die Sperrung gilt für beide Fahrtrichtungen. Aus Richtung Johannismarkt können Anlieger in die Warbruckstraße einfahren. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert.

PTA-Lehranstalt hat noch freie Ausbildungsplätze zur Pharmazeutisch Technischen Assistentin
Die PTA-Lehranstalt der Stadt Duisburg sucht noch Bewerberinnen für die Ausbildung zur Pharmazeutisch Technischen Assistentin. „Ein Traumberuf für Frauen, die Familie gründen wollen!“, so wirbt Helga Hochkamer, Leiterin der von der Stadt getragenen PTA-Lehranstalt Duisburg, für die kurze, fundierte Ausbildung und, so Hochkamer weiter, „einen garantierten Arbeitsplatz in einem vielseitigen Beruf“.
Die Zahl der Arbeitsplätze für PTA steigt in den Apotheken kontinuierlich an, was verständlich ist angesichts der Alterspyramide und damit steigender Zahl an kranken Menschen. Viele PTA arbeiten Teilzeit und können so den Traum von Kindern und Beruf verwirklichen. Helga Hochkamer: „Wir verfügen über eine moderne Laborausstattung, eine `Übungsapotheke´ mit modernster Software, eine optimale Lage am Ostausgang des Hauptbahnhofs und feiern dieses Jahr unser 40-jähriges Bestehen.“ Bewerbungen für den neuen Lehrgang, der am 1. September beginnt, werden ständig entgegen genommen.
Die Ausbildung zur PTA ist breit gefächert. Theoretisch werden die Grundlagen der Naturwissenschaften erarbeitet, die man für das Verständnis von Arzneimittelherstellung und -wirkung benötigt. Das Wissen über die Arzneistoffe steht im Vordergrund, denn bei der Abgabe einer Medikamentenpackung sind Kenntnisse über Wirkung, Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und Einnahmehinweise notwendig. Das ist der „pharmazeutische“ Zweig der Ausbildung, die zwei Jahre lang in schulischer Form an einer Lehranstalt stattfindet. Der „technische“ Teil wird gleichzeitig im Labor erlernt: chemische Analysenmethoden, physikalische Prüfungen, Mikroskopieren von Drogen und ganz besonders das Herstellen von Rezepturen, also von Teegemischen, Salben, Gelen, Kapseln, Zäpfchen, Augentropfen. Im Anschluss folgt ein halbjähriges Praktikum in einer Apotheke. Schnell noch ein Examen zur Apothekenpraxis und frau ist nach zweieinhalb Jahren staatlich geprüfte PTA.
Bewerbungsvoraussetzungen sind mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss, Spaß an Naturwissenschaften, ausgeprägte Fingerfertigkeit, verantwortungsvolles und sorgsames Arbeiten für die Abgabe und Herstellung von Arzneimitteln. Auch Kommunikationsfähigkeit, um ein gutes Beratungsgespräch führen zu können bei der Abgabe von Arzneimitteln, Einfühlungsvermögen und karitatives Bewusstsein, Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit sowie Freude an der Arbeit wären wünschenswert.
Mehr Infos unter www.pta-lehranstalt-duisburg.de oder 0203/31733-2700 bei der PTA-Lehranstalt Duisburg, im Gertrud-Bäumer-Berufskolleg, Klöcknerstraße 48-50, Duisburg-Neudorf.

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

Ich habe mehr als 800.000 Blätter. Fast 300 Jahre alt, bin ich jetzt fast am Ende meines natürlichen Lebens. Noch ein paar Daten über mich? Ich bin über 40 Meter hoch. Meine Gesamtwurzellänge beträgt über 23 km. Ich decke den Sauerstoffbedarf von etwa 50 Menschen. Ich filtere nämlich pro Jahr mehr als 1 Tonne Staub aus der Luft und verdunste ca. 400 Liter Wasser pro Tag. Gleichzeitig beherberge ich 7.000 Tierarten. Wer sich um mich kümmert? Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). In Duisburg ist es Günter Schepers. ?Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt aus der Forstwirtschaft. Wenn der Mensch in die Natur eingreift, ist er dafür verantwortlich, dass auch ein bestimmter Bestand an Pflanzen und Tieren erhalten bleibt, so Schepers.
Die SDW engagiert sich aktiv für mehr Wald und Natur. Ihre Aufforstungsprojekte und Pflanzaktionen besonders in Ballungsräumen und waldarmen Regionen dienen der Waldvermehrung und der Artenvielfalt. Mit Heckenpflanzungen, der Renaturierung von Flächen oder der Anlage von Feuchtgebieten unterstützt sie die Landschaftspflege und hilft der Natur.
Neben der Umweltpädagogik ist die intensive Öffentlichkeitsarbeit ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern erstellt die SDW Studien und Informationsschriften, beispielsweise zu den Waldverhältnissen, zur Wald-, Forst- und Holzwirtschaft oder zur Naturentfremdung der Jugend. Hinzu kommt eine intensive Pressearbeit.
Über das Internet bietet die SDW eine Fülle von Informationen zur ihrer Arbeit, zu aktuellen Umweltthemen und Veranstaltungen. Auf Messen, Tagungen und Umweltmärkten präsentiert die SDW ihr Leistungsangebot rund um den Wald- und Naturschutz.
Als Mitbegründer der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt, der Dachorganisation verschiedener Umwelt- und Naturschutzverbände in NRW, beteiligt sich die SDW an natur- und landschaftsrelevanten Planungen und entwickelt hier Perspektiven. Auf regionaler Ebene ist die SDW in den Landschaftsbeiräten aktiv, überregional arbeitet sie in verschiedenen bundesweiten Organisationen mit, um im Rahmen eines Interessen Netzwerkes dem Natur- und Landschaftsschutz angemessenes Gehör zu verschaffen.
Der Wald ist ein prägendes Element unserer Landschaft. Während er in früheren Zeiten die Menschen mit Nahrung, Bau- und Heizmaterial versorgte, sind heute vor allem seine Funktionen für das Klima, den Boden und den Wasserhaushalt von besonderem Wert. Als Kohlendioxidspeicher, aber auch als Lieferant des Kohlendioxidneutralen Energieträgers und nachwachsenden Rohstoffes Holz gerät der Wald wieder zunehmend ins Blickfeld.
Für den Natur-, Biotop- und Landschaftsschutz ist der Wald im vernetzten Ökosystem unverzichtbar. Ihn zu schützen, ihn dauerhaft in seinem Bestand zu sichern und schonend zu bewirtschaften ist für die Gestaltung eines gesunden Lebensraumes von elementarer Bedeutung.
So beschreibt die Schutzgemeinschaft sich und ihre Arbeit. Doch was heißt das nun für die Praxis vor Ort? ?Wir betreiben beispielsweise Industriebegrünung, erzählt Schepers. ?Wir pflanzen Einzelbäume, Hecken, aber auch kleine Wäldchen. In Duisburg gehören etwa 100 Mitglieder der SDW an. Vor einiger Zeit startete ich eine Aktion, bei der ich alle Mitglieder fragte, wie ihr Wohnumfeld weiter begrünt werden kann. Auch wenn nicht jedes Mitglied antwortete, war die Aktion doch ein Erfolg. Wir konnten diverse Bäume pflanzen. Waldjugendspiele und eine Rollende Waldschule sollen Jugendlichen den Wald näher bringen. ?Viele Jugendliche haben den Bezug zur Natur verloren. Wir möchten sie spielerisch wieder mit dem Wald und seinen Tieren bekannt machen. Wenn wir das schaffen, ist mir nicht mehr um den Wald bange.
Etwa 2.500 ha Waldfläche gibt es in Duisburg. Nur zur Erinnerung: 1 Hektar sind 10.000 Quadratmeter. Die Hälfte davon ist in städtischem Besitz, der Rest Privatwald. 90 % sind Laubholz. ?Eine strenge Umweltgesetzgebung und städtische Auflagen sorgten dafür, dass die Umweltverschmutzung, insbesondere die Luftverschmutzung, in den vergangenen 20 Jahren stark zurückging, erzählt Schepers, selbst pensionierter städtischer Forstbeamter. ?Staub und grober Dreck kann durch einfache Filter herausgefiltert werden. Hinzu kommen die Aktivfilter, die die Luft von Schwermetallen und anderen Schadstoffen säubern. Aktivfilter sind teuer; trotzdem investierte die lokale Industrie hier viel. Wenn die Industrie so weitermacht wie in den vergangenen 10 Jahren, ist Duisburg bald Luftkurort.
3.000 Kubikmeter müssen jedes Jahr geschlagen werden. Das ist gesetzlich so vorgeschrieben. Es macht aber auch Sinn. So sorgen wir für eine sinnvolle Generationsfolge bei den Bäumen. Wir sorgen für ein ökologisches Gleichgewicht und verhindern, dass Schädlinge sich über Gebühr vermehren. Und warum sollen wir nicht in vertretbarer Weise nutzen, was uns die Natur an Nahrungsmitteln und Bekleidung liefert? Andreas Rüdig

Arbeitsagentur und ARGE am Mittwoch, den 1. April, ab 12:30 geschlossen
Wegen der Personalversammlung der Agentur für Arbeit Duisburg werden die Dienstgebäude der Agentur für Arbeit und der ARGE Duisburg am Mittwoch, den 1. April 2009, ab 12:30 Uhr geschlossen. Die telefonische Erreichbarkeit unter den Rufnummer (0203) 302 1910 (ARGE Duisburg) und 01801 555 111* (Agentur für Arbeit) ist jedoch gewährleistet.

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte
Die Würde des Menschen ist unantastbar. So beschreibt es Artikel 1 der deutschen Verfassung. Die Menschenrechte gelten hier uneingeschränkt. Ein hehrer Grundsatz, der in vielen Teilen der Welt jedoch nur auf dem Papier besteht. In Afrika, Asien sowie Mittel- und Südamerika werden Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen verfolgt, wie Thomas Müller zu berichten weiß. Der Duisburger leitet den ?Arbeitskreis Menschenrechte, der eng mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt zusammenarbeitet.
Man schrieb das Jahr 1972, als die IGFM gegründet wurde. ?Damals hieß sie noch Gesellschaft für Menschenrechte. Die internationale Ausrichtung kam erst später hinzu, wie Müller berichtet. Ein Gegengewicht zu amnesty international sollte die neue Gesellschaft sein, inhaltlich wie geografisch. ?An amnesty störte mich immer, dass zumindest die oberste Leitungsebene nicht so politisch neutral war wie immer dargestellt wurde. Was aus Lateinamerika kam, wurde oft ziemlich unkritisch übernommen, während Fälle aus dem Ostblock eher kleinlich überprüft wurden, erinnert sich Müller. Dieses Defizit von amnesty habe die IGFM ausgleichen wollen und daher eine eher konservative Ausrichtung eingeschlagen. So nimmt es auch kein Wunder, dass ein Schwerpunkt der Arbeit auf dem Ostblock lag: Wie sieht die Lage der Deutschen in der DDR und in den anderen kommunistischen Ländern des Ostblocks aus? Wie ist es um die Lage der Menschenrechte dort bestellt? Dieses waren die Fragen, die interessierten? ?Wir sind auch heute noch auf den Ostblock fixiert. Wir wollen quasi ein Gegengewicht zur veröffentlichten Meinung sein.
Als er 16 Jahre als war, machte sein katholischer Religionslehrer in der Schule eine Menschenrechtsgruppe auf. Ihre Aktivitäten bestanden beispielsweise aus Info Ständen und ähnlichen Aktionen. ?Damals arbeiteten wir noch eng mit amnesty zusammen, erinnert sich Müller. Das war vor 20 Jahren. Aus jenen Tagen stammen auch noch die ersten Kontakte zur IGFM. 1982 machte der heute 36jährige ein Praktikum in der Zentrale der IGFM. ?Mir gefiel die Arbeit. Die Leute arbeiteten stark am Menschen. Eine vorübergehende Distanz gab es gegen Ende der `80er Jahre. Es habe einige innerbetriebliche Verstimmungen gegeben, erzählt Müller; die Arbeit insgesamt litt darunter. Wie sich später herausstellte, war die Zentrale von einem Stasi Mitarbeiter unterwandert. Die Folge: Müller rief einen eigenen ?Arbeitskreis für Menschenrechte ins Leben, der heute eng mit der IGFM zusammenarbeitet. 300 Unterstützer zählt er, die überregional arbeiten. ?Unser großer Vorteil liegt darin, Dass wir selbst entscheiden können, um wen wir uns kümmern.
Zwei Kriterien spielen bei der Entscheidung eine Rolle: Religiöse Verfolgung jedweder Art ist ein solches Kriterium. Nicht registrierten Religionsgemeinschaften in Russland hilft der Arbeitskreis genauso wie den Ahmadi Moslems in Pakistan. ?Dies sind korantreue Moslems, die nicht fanatisch sind. Mir geht es darum, dass der Islam nicht fundamentalistisch ist; man kann ihn allerdings so gestalten. Moslems, die zum Christentum konvertieren? Traditionelle, harte Strukturen, denen die Wärme fehlt sie führen dazu, dass Moslems sich einem anderen Glauben zuwenden. Die Folge: Viele Konvertiten werden in Arabien verfolgt; ihnen versucht die IGFM zu helfen.
Das zweite Kriterium ist ethnische Verfolgung. ?Ganz gleich, ob es die Sumo Indianer in Nikaragua, die Yanomami in Brasilien oder eine verfolgte binationale Familie aus Aserbeidschan sind, auch hier gibt es für Müller viel zu tun.
Neben der Öffentlichkeitsarbeit ist der Einsatz für die Menschen die wichtigste Arbeit. Postkarten- und Briefaktionen gehören hier genauso dazu wie Unterschriftenaktionen. ?Wir arbeiten eng mit nationalen und internationalen Organisationen zusammen. Soweit ich beobachten konnte, werden wir auch gehört. Aufwendige Recherchen? Sie sind nicht erforderlich: ?Wir nutzen die Recherchen anderer Menschenrechtsorganisationen. Unser Vorteil: Wir sind in unserer Arbeit flexibler. Amnesty zum Beispiel muß warten, bis jemand verhaftet ist. Wir können auch ohne ein solches Ereignis tätig werden. Erinnern Sie sich an Andrej Sacharow? Er war ein russischer Dissident, der nach Gorki ins Exil verbannt wurde. Amnesty hätte nichts für ihn tun können. Wir schon.  Andreas Rüdig

„Mobil in Europa“ zu Gast an Duisburger Berufskollegs
Unter dem Titel „Mobil in Europa – ich bin dabei!“ veranstalten die Bürger Europas e.V. in Kooperation mit dem EUROPE DIRECT EU-Bürgerservice im Amt für Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg, der Europa-Union Duisburg sowie der Initiative „Debate Europe in Duisburg“ zwischen dem 23. und 26. März 2009 Jugendaktionstage an drei Duisburger Berufskollegs: am 23. März im Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg, am 25. März im Kaufmännischen Berufskolleg Walther Rathenau sowie am 26. März im Gertrud-Bäumer Berufskolleg. Die Aktionstage beginnen jeweils um 8 Uhr.
Insgesamt 300 Schülerinnen und Schülern werden an den drei Aktionstagen erwartet. Die thematischen Aufhänger für diese Veranstaltungen bilden neben der diesjährigen Europawahl das Thema „Das Europa der Bürger – was leistet die EU zum Wohle und Nutzen der Menschen?“.
Das Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg am Schinkelplatz 2, das Kaufmännische Berufskolleg Walther Rathenau in der Walther Rathenau-Straße 10 sowie das Gertrud-Bäumer Berufskolleg in der Klöcknerstr. 48 sind drei von nur etwa 50 Veranstaltungsorten im gesamten Bundesgebiet.
Auf die Schülerinnen und Schüler wartet ein abwechslungsreiches Programm: In unterschiedlichen Workshops werden die Jugendlichen die Europawahl online simulieren. Des Weiteren wird „das Funktionieren“ sowie „das Wirken“ der EU diskutiert. Im Rahmen des Moduls „Mobil in Europa“ können sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen über Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten, die innerhalb der Europäischen Union existieren, informieren. Insbesondere sollen die Teilnehmer im Umgang mit dem EUROPASS fit gemacht werden.
Ziel der Aktionstage ist es, die vielfältigen Angebote der Europäischen Union den Schülerinnen und Schülern vorzustellen und – im Jahr der Europawahl - eine lebendige Debatte über Europa zu führen. Die Jugendlichen sollen dazu animiert werden, sich internationaler zu orientieren und aktiv ihre Rechte als EU-Bürger wahrzunehmen. Rein theoretische Seminare sind deswegen nicht gefragt; das Programm ist daher sehr interaktiv und innovativ gestaltet.
Gerade die Zukunft der jungen Generationen liegt in einem gestärkten Europa, das sie als integralen Bestandteils ihres Lebens erfahren. Deshalb ist die Stärkung des europäischen Gedankens an Schulen so wichtig. Die beteiligten Duisburger Berufskollegs beweisen vorbildlich, dass – mittels „alternativer“ pädagogischer Wege – Platz in den Lehrplänen dafür ist.

Kommunen 2008 insgesamt mit Einnahmenüberschuss
Die Gemeinden und Gemeindeverbände in Deutschland (ohne die Stadtstaaten) haben im Jahr 2008 nach vorläufigen, teilweise geschätzten Ergebnissen, insgesamt 174,9 Milliarden Euro und damit 3,3% mehr an Einnahmen erzielt als im Vergleichsjahr 2007. Die kassenmäßigen Ausgaben der Gemeinden und Gemeindeverbände lagen mit 167,5 Milliarden Euro um 4,2% über dem ent­sprechenden Vorjahresbetrag. In der Abgrenzung der Finanzstatistik errechnet sich hieraus ein kassenmäßiger Finanzierungsüberschuss in Höhe von 7,4 Milliarden Euro. Im Jahr 2007 hatte er noch 8,6 Milliarden Euro betragen.

2008: Bevölkerung mit türkischem Pass um 25 000 zurückgegangen
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes weist das Ausländerzentralregister (AZR) am Jahresende 2008 insgesamt rund 6,73 Millionen Personen in Deutschland nach, die ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. Gegenüber 2007 waren das knapp 0,3% weniger.

Samstag, 21. März 2009 - Historischer Kalender

 

Frühling lockt die Menschen auch in die Innenstadt - Fotos Manfred Schneider

Neues Vorstandsmitglied bei der Sparkasse Duisburg
Auf seiner gestrigen Sitzung hat der Verwaltungsrat der Sparkasse Duisburg einstimmig Dr. Joachim Bonn zum Mitglied des Vorstands der Sparkasse Duisburg bestellt. Dies gab auf einer Pressekonferenz, der Vorstandsvorsitzende Hans-Werner Tomalak bekannt. Ab Herbst 2009 wird Dr. Bonn seine neue Funktion in Duisburg wahrnehmen. Zu seinem Aufgabengebiet gehören u.a. die Firmenkonten, Marketing, sowie die Führung von ca. 90 Mitarbeitern. Das neue Vorstandsmitglied kommt vom Bankhaus Lampe, Düsseldorf und war dort in verschiedenen Positionen tätig. Im Jahr 2007 wurde Dr. Bonn zum Generalbevollmächtigten ernannt.
Warum man sich für Dr. Bonn entschieden hat, erklärte der Vorsitzende des
Verwaltungsrats, Oberbürgermeister Adolf Sauerland wie folgt: Nachdem der frühere Vorstandsvorsitzende Artur Grzesiek Duisburg verließ, hat der Verwaltungsrat eine Personalberatungsfirma mit der Suche nach einem geeigneten Vorstandsmitglied beauftragt, die dann den Besten unter 113 Kandidaten ausgemacht hat.
V.l.: OB Adolf Sauerland, Dr. Joachim Bonn und der Vorstandsvorsitzende der Spk Duisburg, Hans-Werner Tomalak
Manfred Schneider – Text und Foto

Istanbul – Thema der Duisburger Akzente
Die 32. Duisburger Akzente, unter dem Titel „Bosporus – Tor der Kulturen“, richten in diesem Jahr, in der Zeit vom 24.04 – 10.05.09 ihren Blick auf die Weltmetropole Istanbul. Viele Höhepunkte wird es bei den über 80 Veranstaltungen geben. Schirmherr des Kulturfestivals ist der türkische Minister für Kultur und Tourismus, Ertugrul Günay. Die Eröffnung der Akzente findet am 24. April, 20 Uhr in der Mercatorhalle mit einem Kulturprogramm statt, dass aus einer literarischen Annäherung an Istanbul und einem Konzert von Sevval Sam besteht.

An die Eröffnungsfeier schließt sich auf dem König-Heinrich-Platz die Open-Air-Performance „Surname 09“ von Yesim Özsoy und Genco Gülen an. Als Festivalzentrum wurde die „Alte Feuerwache“ auf der Friedenstraße in Duisburg auserkoren. Dort wird unter anderen Veranstaltungen, der Schauspieler Serdar Somuncu, mit seinem aktuellen Programm, „Hassprediger – Ein demagogischer Blindtest“, auftreten. Somuncu stellt berühmte Reden der Weltgeschichte, von Osama bin Laden bis zu Roland Koch einander gegenüber und gibt damit einen Einblick in die Austauschbarkeit politischer Floskeln, jenseits von Zeit und Parteizugehörigkeit.

Ein weiterer Höhepunkt ist das Fotografieprojekt „Ebru“ von Attila Durak. Ebru ist die Kunst Marmorpapier herzustellen und für Attila Durak der geeignete Begriff, in dem die Multikulturalität seiner Heimat anschaulich wird. Auch die Fotografien von Ara Güler, die Istanbul aus fünf Jahrzehnten zeigen, sind ein Highlight. Zumeist mit einer Leica in schwarz-weiß aufgenommen, sind Alltagsszenen, Kinder und Gesichter von einfachen Menschen zu sehen.
Alle weiteren Informationen über die diversen Veranstaltungen der 32. Duisburger Akzente gibt es unter www.duisburger-akzente.de

V.l.: Akzente-Koordinator Olaf Reifegerste, Clemens Richert vom Festivalbüro, Frank Jebavy, Leiter des Festivalbüros der Duisburg Marketing GmbH und Karl Janssen, Kulturdezernent der Stadt Duisburg - Manfred Schneider – Text und Foto

Beauty International erwartet 50.000 Fachbesucher
Bis zum Sonntag, 22.03.09 hat die Messe „Beauty International“ in Düsseldorf, ihre Tore geöffnet. Rund 50.000 Fachbesucher werden sich bei 1.050 Ausstellern und Marken der Bereiche Kosmetik, Nail, Fuß und Wellness, über die neusten Trends informieren. Das entspricht dem Niveau des Vorjahrs und erneuert den Status der „Beauty International“, als Nr. 1 – Messe für Dienstleistungskosmetik. Mit einem Gesamt-Jahresumsatz, in Deutschland, von 2,05 Milliarden Euro, mit rund 44.000 Kosmetikinstituten und etwa 11.000 Fußpflegepraxen, sowie 86.000 Beschäftigten, ist dies ein großer Wirtschaftsfaktor.
Bei der dekorativen Kosmetik sind zwei durchaus konträre Trends zu verzeichnen. Einerseits ist der „Nude-Look“, als Business-Make-up hoch aktuell, der gerade berufstätige Frauen modisch und gepflegt, jedoch nicht stark geschminkt aussehen lässt. Für den „Nude-Look“ ist ein gleichmäßiger und eher heller Teint, natürliches Rouge, ein nur zart betontes Auge und helle Lippenstiftfarben charakteristisch. Der dezente Business-Look wird in diesem Jahr durch den Sommertrend „Flower-Power“ ergänzt, der zum Beispiel ideal bei Gartenpartys, zu den neuen farbenfrohen Sommerkleidern passt. Perfekt geschminkte Lippen in kräftigen, fruchtigen Tönen stehen hier im Focus.
Große Erwartungen werden in die neue „Tiefsee-Kosmetika“ gesetzt. Aus der glitzernden Schatztruhe der Natur konnten entzündungshemmende Wirkstoffe, Anti-Tumor-Mittel, Antioxidantien, Schwermetall bindende Substanzen, Gewebsstimulatoren, Collagenase-Hemmstoffe und hitzestabile Enzyme isoliert werden. Im Kosmetikmarkt sind sie bereits unter der Bezeichnung „Extremophile“ und „Maris limus“ in einigen modernen Kosmetika zu finden.
Die Fachkosmetikerin Ute Schaap verwöhnt Model Dorothee mit Tiefsee-Kosmetika

Der Nailbereich zeigt, dass diverse French Nail Varianten bei den Kundinnen, nach wie vor beliebt sind. Unter anderem werden in diesem neue Lackliner präsentiert, die fantasievolle Kreationen möglich machen.
Der Wellnesbereich steht in diesem Jahr unter dem Motto „Body meets Beauty“, denn es sind die Körperbehandlungen, die Wellnessgäste besonders lieben. Laut einer Studie des Forsa-Instituts ist die Massage mit 73 Prozent die beliebteste aller Behandlungen. Ebenfalls im Trend liegen die Double Treatments, die gleichzeitige Behandlung von zwei Kunden, das heißt: Paare, Freundinnen oder Mutter und Tochter.
Auch Fußbehandlungen durch „Med. Fußpfleger/innen“ bzw. „Podologe/innen“ werden immer beliebter. 110 Aussteller informieren über aktuelle Produkte und Neuheiten rund um den Fuß. Da der Mensch in seinem Leben ca. 160.000 Kilometer geht, dient eine solche Behandlung der Füße in besonderem Maße dem gesamten Wohlbefinden. 
Brigitta B. Behrends, Make-up-Artist und Visagistin trägt bei Model Anna fruchtige Farbtöne auf (re.)
Siegrid und Manfred Schneider (Text)

Freitag, 20. März 2009 - Historischer Kalender

Sozialbericht war Thema der ersten Duisburger Arbeitsmarktkonferenz
Am 18. März 2009 fand auf Einladung des Oberbürgermeisters die erste Duisburger Konferenz zur Sozial- und Arbeitsmarktpolitik im Konferenzzentrum des Kleinen Prinzen statt. Geladen waren Vertreterinnen und Vertreter der ARGE Duisburg, der Wohlfahrtsverbände, der Bundesagentur für Arbeit, der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung, der Kreishandwerkerschaft, der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer, der Unternehmerverbandsgruppe, des Einzelhandels- und Dienstleistungsverbandes, des DGB sowie verschiedener Fachbereiche der Verwaltung.
Anlass war der Sozialbericht 2008 mit dem Schwerpunktthema zur Untersuchung der Beschäftigungsförderung in Duisburg. Darin wurde deutlich, dass eine über die bereits bestehenden Kooperationen hinausgehende engere Zusammenarbeit aller maßgeblichen Akteure des Arbeitsmarktes und des Sozialbereiches zu spezifischen Themen sinnvoll und angebracht ist. Ziel sollte die engere Verzahnung zwischen Beschäftigungs- und Sozialpolitik sein.
Die Anregungen der Wohlfahrtsverbände, einen Runden Tisch einzurichten, hat der Oberbürgermeister mit dieser Veranstaltung aufgegriffen und damit eine Plattform für die weitere intensivere Vernetzung der beteiligten Institutionen geschaffen.
Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Oberbürgermeister wurden zunächst aktualisierte Daten zum Arbeitsmarkt in Duisburg präsentiert. Im Anschluss daran gaben Norbert Maul, Geschäftführer der ARGE und Wolfgang Krause, Sprecher der Verbände der freien Wohlfahrtspflege ihre Einschätzungen und Anregungen zu der Thematik.
In der folgenden sehr ambitionierten Aussprache wurde der Wille zur Zusammenarbeit deutlich und die Akteure wiesen auf die aus ihrer Sicht bestehenden Schwerpunkte hin. Einigkeit bestand darin, dass ein Hauptaugenmerk dem Bereich Qualifizierung und Ausbildung gilt. Hier müssen geeignete Kooperationen und Initiativen entstehen, die beispielsweise Übergänge von der Schule in die Ausbildung gestalten. Auch die Notwendigkeit der verstärkten Integration von Frauen und Migranten in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt wurde thematisiert.
Wichtig erschien den Teilnehmern eine straffe themenspezifische Arbeitstruktur, in der nicht nur arbeitsmarktpolitische Instrumente erörtert, sondern insbesondere auch die Lebenslagen der Betroffenen in den Fokus genommen werden. Darüber hinaus sollen auch Strategien, Zielsetzungen und Evaluation arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischer Programme und deren Auswirkungen diskutiert werden. Die Akteure einigten sich auf die ein nächstes Treffen noch vor der Sommerpause.

Zertifizierung für den "Kleinen Prinzen" gefordert
Geht es nach dem Willen der AG-handicap, werden das Konferenz- und Beratungszentrum sowie das Cafe / Restaurant "Der kleine Prinz" nach der DIN CENTCO zertifiziert. "Aus Duisburger Sicht sind sie ein Paradebeispiel für barrierefreies Bauen. Das Prüfzeichen bestätigt, dass bei Planung, Erfüllung und funktionale Umsetzung die Kriterien der DIN-Norm erfüllt werden. Geprüft werden Gebäude, Wohnungen und Außenanlagen sowie Produkte und Dienstleistungen. Die Zertifizierung kosten 4.000 Euro. Wenn die Finanzierung sichergestellt ist, sollte die Zertifizierung durchgeführt werden," betont Herr Steingräber von der AG-handicap.
"Duisburg - Hafen der Kulturhauptstadt" lautet das (Duisburger) Motto der Kulturhauptstadt 2010. Viele Veranstaltungen wird es in Ruhrort und im Innenhafen geben. Die Landmarke Angerpark wird eine Skulptur erhalten. Am 18. Juni findet das Still-Leben auf der A 40 statt. Die Veranstaltung "!Sing Day of Song" wendet sich am 5.Juni an Chöre. Die Veranstaltung "Kultur Kanal" verbindet Waltrop und Duisburg. Auf Schiffen und am Ufer wird es verschiedene Veranstaltungen geben. In der Zeit vom 23. - 30. Mai liegt der Veranstaltungsschwerpunkt in Duisburg. Soweit möglich soll bei den Veranstaltungen Barrierefreiheit gegeben sein.
Das Stadtentwicklungsdezernat stellt vor, welche Konzepte derzeit beim Projekt Duisburg 2027 bearbeitet und erarbeitet werden und wie die Belange der Menschen mit Behinderungen berücksichtigt werden. Andreas Rüdig

Averdunk war Vorreiter: Polizei und Ordnungsamt ab sofort auch in Marxloh unter einem Dach
Im Januar des Jahres 2008 wurde die sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem städtischen Ordnungsamt und der Polizei mit der Eröffnung der gemeinsamen Citywache im Averdunkzentrum noch weiter intensiviert. Seit geraumer Zeit gehen auch in Homberg-Hochheide Polizei und Stadt gemeinsame Wege, indem die Polizei im Stadtteilbüro regelmäßig Bürgersprechstunden abhält.

Kamen zur Eröffnung der neuen Wache(v.l.n.r.): Polizeioberrat Arno Weise, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Ordnungsamtsleiter Peter Bölling, Polizeipräsident Rolf Cebin sowie Ordnungsdezernent Wolfgang Rabe

Am 19. März 2009 wurde jetzt in Marxloh eine weitere gemeinsame Wache offiziell eröffnet. Ins Haus August-Bebel-Platz 8, wo die Polizei bereits seit langem mit einer Wache vertreten war, ist jetzt auch das Ordnungsamt eingezogen. Im Empfangsraum sitzt jetzt an einer eigenen Empfangstheke regelmäßig ein Mitarbeiter beziehungsweise eine Mitarbeiterin des städtischen Ordnungsamtes. Dienstzeiten der städtischen Mitarbeiter sind montags bis freitags von 8 Uhr in der Frühe bis 22 Uhr am Abend. Samstags ist das Ordnungsamt von 10 bis 19 Uhr in der Wache vertreten, an Sonn- und Feiertagen nach Bedarf. Wenn Bürgerinnen und Bürger mit Ihren Anliegen dort vorsprechen, entscheiden die Polizeibeamten und die Ordnungsamtsmitarbeiter gemeinsam, ob es sich um einen Straftatbestand handelt oder um eine Ordnungswidrigkeit. Im ersteren Fall nimmt sich die Polizei der Sache an, im zweiten das Ordnungsamt.
Die jetzt gemeinsame Wache ist auch Ausgangspunkt für gemischte Streifengänge durch den Ortsteil. Oberbürgermeister Adolf Sauerland freut sich, dass mit diesem Schritt dem Sicherheitsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger besser Rechnung getragen wird.

Peter Ustinov
Mit Sir Peter Ustinov beschäftigt sich das Jour Fixe am Donnerstag, 19. März in der Volkshochschule. Jörg Mascherrek und Ursula Jung sind die Referenten. Die Veranstaltung findet, wie gewohnt, im Vortragssaal der VHS in der Innenstadt statt. Die Reihen sind komplett gefüllt - das Jour Fixe ist also sehr gut besucht. Wie wir es von ihnen gewohnt sind, ziehen Jung und Mascherrek professionell und routiniert durch. Was bei Ustinov und seiner umfangreichen künstlerischen Hinterlassenschaft ja auch einfach ist. Jung und Mascherrek stellen Ustinovs Biographie anhand dessen eigenen Erinnerungen vor. Ustinov ist ja nicht nur Schauspieler gewesen, sondern auch Autor. Wir Zuhörer können also mit viel Humor den deutsch-britischen Prominenten kennenlernen. Dieser Jour Fixe gefällt. Andreas  Rüdig

Leselust statt Lesefrust an Duisburger Schulen
Mit ihrem Erfolgsprojekt „Leselust statt Lesefrust“ konnte die Stadtbibliothek wieder einmal beweisen, dass Leseförderung und die Vermittlung von Lesekompetenz kreativ sein kann und den Schülerinnen und Schülern Spaß macht.
Bereits zum sechsten Mal tourten die Schauspieler Silke Roca und Peter G. Dirmeier in den vergangenen zwei Wochen durch fünf Duisburger Hauptschulen. In diesem Jahr stand die Lesefassung des prämierten Jugendtheaterstücks „Die Belagerung“ auf dem Programm. Neben einer 60minütigen Theater-Lesung wurden von den theaterpädagogisch versierten Schauspielern auch Einführungen zu Text, Inhalt und Lesetechnik gegeben. Im Anschluss gab es dann für die Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klassen ein geführtes Lesetraining und Tipps zu Rede- und Sprechweisen, Haltung, Mimik und Gestik. Jens Holthoff, Mitarbeiter der Stadtbibliothek Duisburg und Koordinator der Leseaktion freut sich: „Die Resonanz war so positiv, dass sich bereits jetzt schon Schulen als Kooperationspartner für das nächste Jahr angemeldet haben.“
In diesem Jahr waren die Heinrich-Böll-Hauptschule, die Comenius-Hauptschule, die Gottfried-Könzgen-Hauptschule sowie die Hauptschulen an der Friedrich-Ebert-Straße und der Gneisenaustraße beteiligt. Rund 200 Schülerinnen und Schüler konnten vom diesjährigen Leselustprojekt profitieren.

„Lieben Sie Brahms?“ in Walsum
Mit dem Schauspiel „Lieben Sie Brahms?“ nach dem weltberühmten Roman von Franscoise Sagan gastiert das Tournee-Theater Thespiskarren am Sonntag, 5. April 2009 in der Stadthalle Walsum, Waldstraße 50.
Niemand verstand es besser, das Liebes- und Lebensgefühl einer ganzen Generation zu reflektieren, als die französische Autorin, die mit Ihrem ersten Roman „Bonjour Tristesse“ schlagartig berühmt wurde. „Lieben Sie Brahms?“ avancierte in den 60er Jahren zum Kultbuch und wurde mit Ingrid Bergmann, Yves Montand und Anthony Perkins verfilmt.
In Walsum spielen Renan Demirkan und Stefan Reck die Hauptrollen.
Eintrittskarten sind ab sofort im Bezirksrathaus Walsum, Friedrich-Ebert-Str. 152, Zimmer 115, Telefon 0203 - 283 5720, bei Lotto und Reisen Lenzen, Friedrich-Ebert-Str. 173, 47179 Duisburg, Telefon 0203 - 491333 und jetzt auch an allen bekannten Ticket-Online Vorverkaufsstellen erhältlich. Dies gilt auch für alle anderen Theaterstücke in der Stadthalle Walsum.

Betoninstandsetzung am Schulgebäude
Angehende Korrosionsschutztechniker sanieren Betonrisse
Im Rahmen einer Fachausstellung präsentieren die angehenden Techniker der Fachschule für Korrosionsschutztechnik am Freitag, 20. März 2009, ab 10.00 Uhr ihre diesjährigen
Projektarbeiten im Schüleratelier des Averdunk-Zentrums. Bei einer Projektarbeit ging es um verschiedene Sanierungsverfahren an der Betondecke und der Säulen des Laubenganges auf dem Schulgelände praktisch durchzuführen.
Bei der Untersuchung der Stahlbetondecke wurde ein Trennriss mit einer Gesamtlänge von 3,99 m und einer Rissbreite von 0,8 mm festgestellt werden. Zur Vorbereitung der Sanierung wurden beiderseits des Risses unter 45 ° Injektionskanäle gebohrt und Bohrpacker gesetzt. Als Füllgut wurde ein Polyurethanharz injiziert. Zum Abschluss wurden die Injektionspacker entfernt und die Injektionskanäle geschlossen. Zusätzlich konnte an einem Modell die Abdichtung der Risse durch Injektion des Dichtungsmaterials erläutert werden.

In einem weiteren Projekt wurde verfahrens-technische und konstruktive Einflüsse auf das Haftungsverhalten von Pulverbeschichtungen auf Metalloberflächen überprüft und die Möglichkeiten der Instandsetzung aufgezeigt. Die Applikation erfolgte sowohl nach dem Korona- und Triboverfahren als auch nach dem Sinterverfahren. Im Rahmen der Qualitätssicherung wurde das Haftungsverhalten der Pulverschichten u.a. durch Gitterschnittprüfung, Dornbiegetest und Erichsentiefziehtest überprüft. Die Korrosionsschutzeigenschaften der Pulverbeschichtungen wurden durch Salzsprüh- und Kondenswassertest und Chemikalienbeständigkeit geprüft.

Bei der Bewältigung der Projektarbeiten stützten sich die Fachschüler auf die einschlägigen Normen und ergänzenden Regelwerke unter Berücksichtigung der notwendigen Schutzmaßnahmen gemäß DIN-Sicherheitsdateblätter, Gefahrstoffverordnung, Arbeitsplatzgrenzwerte, VDE-Richtlinien und Unfallverhütungsvorschriften.
Entsprechend der anfallenden Arbeiten waren Aktivitäten zu beobachten, die weit über die Vorgabe hinausgingen. Alle Gruppen arbeiteten mit großer Sorgfalt und Verantwortung selbständig an der Verwirklichung ihrer Aufgaben. Hierzu gehörte auch die Kontaktaufnahme zu ausführenden Firmen und Behörden, um mit deren Unterstützung Lösungswege zu erreichen. Informationen zur Fachausstellung und zur Weiterbildung an der bundesweit einzigen Fachschule für Korrosionsschutztechnik sind sowohl im Sekretariat des Friedrich-Albert-Lange-Berufs-Kollegs, Tel.: 0203/283-2582, als auch im Internet unter der Homepage www.korrosionsschutztechniker.de erhältlich.

1.600 Duisburger JEKI-Erstklässler eroberten die Mercatorhalle
Die Duisburger Philharmoniker sind vieles gewohnt, aber der frenetische Empfang, den ihnen die 1.600 Duisburger Erstklässler boten, war auch für die alten Hasen unter den Musikern neu.
Ohrenbetäubender Applaus gemischt mit Gekreische und Gepoltere erklang, als die Musikerinnen und Musiker die Bühne betraten. Auch OB Sauerland und Fritz Pleitgen, Chef der Kulturhauptstadt Ruhr 2010, nahmen probeweise Instrumente in die Hand


Anlass für das Aufeinandertreffen der Schüler und der Profi-Musiker war ein Konzert im Rahmen des Projektes "Jedem Kind ein Instrument", kurz JEKI.

JEKI möchte nämlich Grundschulkinder für Musik begeistern und stellt jedem Kind ab dem 2. Schuljahr als kostenlose Leihgabe für den Unterricht und zum Üben zu Hause ein Instrument zur Verfügung. Die Schüler hatten sich im Unterricht bereits mit den unterschiedlichen Instrumentenfamilien befasst und sollten in einem Klassik-Live-Konzert erleben, was man aus den Instrumenten alles so herausholen kann. Die neue Konzertpädagogin der Duisburger Philharmoniker, Dr. Barbara Volkwein, hatte ein Programm an unterhaltsamen und kurzen Stücken zusammengestellt, die für die unterschiedlichen Instrumente charakteristisch sind. Diese spielten die Duisburger Philharmoniker unter Leitung von Francesco Savignano zur Begeisterung der Knirpse und ihrer Begleiter.


Vor und nach dem Konzert konnten die Schülerinnen und Schüler im Foyer der Mercatorhalle alle möglichen Instrumente ausprobieren.

Newroz-Bahar-Frühlingsfest im Kinder- und Jugendtreff Hochheide (Homberg)
Newroz, so heißt auf kurdisch das Neujahrs- und Frühlingsfest, das im März gefeiert wird. Bahar ist türkisch und bedeutet Frühling. Zur internationalen Begegnung beim Newroz-Bahar-Frühjahrsfest lädt der Kinder- und Jugendtreff an der Ottostraße 64 in Homberg-Hochheide ein. Am Samstag, 21. März, werden in der Zeit von 15 bis 18 Uhr auf dem Außengelände neben dem Hochhaus Ottostraße 64 Spiel- und Spaßaktionen für Kinder angeboten. Kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Ländern mit passender Musik runden das Angebot für Kinder und Eltern ab. Seit Oktober letzten Jahres bietet das Jugendamt in Kooperation mit dem Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit Duisburg e. V. den Kinder- und Jugendtreff Hochheide an. Für Nachfragen zum normalen Angebotsspektrum stehen die Fachkräfte des Hochheider Treffpunktes, Gülgüm Teyhain und Dirk Biermann zur Verfügung.

ARGE-Hütten bei Kindern der Hit
Wie kann man Qualifizierung mit den Bedürfnissen von Kindern und städtischen Einrichtungen verbinden? Die Arbeitsgemeinschaft Duisburg (ARGE) macht es vor und hat in einem eigenen Projekt "Fit mit dem Sportschuppen" einen sinnvollen Weg gefunden Duisburger Unternehmen, Arbeitsuchende und Kinder städtischer Kindergärten unter einen Hut zu bringen.

ARGE-Geschäftsführer Norbert Maul, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Familienminister Armin Laschet, Sparkassenvorstand Claus-Robert Witte, SSB-Vorsitzender Franz Hering sowie GBA-Geschäftsführer Frank Spanier mit den Kindergarten-Kindern vor dem neuen ARGE-Sportschuppen

In dem Projekt bekommen Kindergärten für ihre Spielgeräte liebevoll gestaltete Holzhütten. Angefertigt werden diese durch Arbeitsuchende. Eine dieser Hütten ist heute von den Kindern in der Städtischen Kindertageseinrichtung an der Düsseldorfer Straße in Rumeln regelrecht in Beschlag genommen worden. Zusammen mit Nordrhein-Westfalens Familienminister Armin Laschet, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, ARGE-Geschäftsführer Norbert Maul, Claus-Robert Witte, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Duisburg, Frank Spanier, GBA-Geschäftsführer und Franz Hering, Vorsitzender des Stadtsportbundes, enterten sie die neue Hütte.

"Ich freue mich, dass wir als ARGE Nachhaltiges schaffen können und dabei Beschäftigung und Qualifizierung mit Bedürfnissen der Duisburger verbinden", erklärt ARGE-Geschäftsführer Norbert Maul. Nordrhein-Westfalens Familienminister Armin Laschet kam extra zu diesem Anlass aus Düsseldorf. "Es ist ein tolles Beispiel, wie Kommunen mit begrenzten Ressourcen durch Kreativität und Einfallsreichtum Projekte erfolgreich bewegen", lobte er den Einsatz. Auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland stimmte dem zu: "Dieses Projekt beweist erneut, unsere Stadt ist reich. Reich an Kreativität, Tatendrang und Verantwortungsbewusstsein - und in diesem Fall gerade unseren kleinen Bürgern gegenüber."
Die rot angemalten Holzhütten sind bedienerfreundlich und für Kinder leicht zu öffnen. Die Kleinen können sich ihre Spielzeuge selbstständig aus dem Schuppen holen, ohne Hilfe einer
Erzieherin. "Vorher war das nicht möglich", erklärt Jutta Ghajati, Leiterin der Kindertagesstätte. Für die Spielgeräte war nur im Keller Platz. "Ein Kraftakt, der für Kinder ohne einen Erwachsenen kaum möglich war", führt sie aus.
Parallel werden kontinuierlich Bewegungstherapeuten, auch finanziert von der ARGE, beim Stadtsportbund für die Kindergärten geschult. Sie sollen bei den Kindern Interesse an der Bewegung wecken und zu mehr Spiel und Spaß animieren. Gleichzeitig werden die Animateure beim Stadtsportbund als Bewegungsexperten für denn alltäglichen Spielbereich qualifiziert.

Die Hütten werden von Handwerkern in der Werkstatt des ARGE-Trägers Gesellschaft für berufliche Aus- und Weiterbildung (GBA) gebaut. Das Material finanziert sich durch 50.000 Euro Spendengelder von der Sparkasse Duisburg, der GBA und den Stadtwerken. Die Arbeitskräfte kommen von der ARGE. Bis zu sechs Handwerker waren und sind dabei im Einsatz und haben bereits 25 Sportschuppen gebaut. Im Rahmen des von der ARGE finanzierten Arbeitsmarktprojektes erhalten alle Teilnehmer ein festes Gehalt, das von der ARGE gezahlt wird. "Damit sind die Teilnehmer nicht mehr vom Arbeitslosengeld II abhängig", so Norbert Maul. "Es ist eine sinnvolle Investition, die uns von Anfang an überzeugt hat", sagt auch Mitglied des Sparkassenvorstands Claus-Robert Witte. Und Torsten Hiermann von den Stadtwerken unterstreicht: "Ein Projekt, mit konkretem Nutzen, das sehr schnell gefruchtet hat." Positive Resonanz, die auch und besonders von den Kindergärten kommt. Denn die Holzhütten sind begehrt. Die Handwerker der GBA jedenfalls haben gerne in diesem Projekt gearbeitet. Denn: "Es ist für Kinder, den Erfolg dabei sieht man schnell und das macht unseren Handwerkern einfach Spaß", erklärt Frank Spanier, GBA-Geschäftsführer, der ebenfalls Geld gespendet hat und dessen Mitarbeiter den Bau der Hütten leiten.

2007: Zwei-Personen-Haushalt zahlt 230 Euro für Abwasser
Die Abwasserrechnung lag im Jahr 2007 für einen Zwei-Personen-Haushalt mit einem Wasserverbrauch von 80 Kubikmetern im Bundesdurchschnitt bei 229,50 Euro. Gegenüber 2006 ist dies eine Kostensteigerung um 4,33 Euro oder 1,9%.

Gastgewerbeumsatz im Januar 2009: real 5,2% niedriger als im Januar 2008
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im Januar 2009 nominal 3,2% und real 5,2% weniger um als im Januar 2008. Im Vergleich zum Dezember 2008 war der Umsatz im Gastgewerbe im Januar 2009 nach rechnerischer Kalender- und Saisonbereinigung nominal und real 1,2% niedriger.

Urlaubsparadies Sri Lanka
Die Schönheiten der „Perle im Indischen Ozean“ zeigt Albert Koolen in einem Dia-Vortrag im Internationalen Zentrum der VHS (am Innenhafen) ebenso wie Ursachen und Folgen des Bürgerkriegs zwischen Mehrheit und tamilischer Minderheit. Am Donnerstag, 2. April 2009, wird ab 19 Uhr auch von Tamilen in Duisburg die Rede sein.
Sri Lanka wird gern „paradiesische Tropeninsel" und „Perle im Indischen Ozean" genannt. Die Touristen kommen wegen der vielfältigen kulturellen und religiösen Sehenswürdigkeiten, aber auch, um sich an den weitläufigen Stränden des Landes zu entspannen. Die Insel bietet steinerne Relikte alter Hochkulturen und faszinierende landschaftliche Kontraste zwischen Küste und Hochland. Das Problem für den Tourismus ist der neuerdings wieder heftiger ausgetragene Bürgerkrieg zwischen der singhalesischen Mehrheit und der tamilischen Minderheit in den nordöstlichen Küstengebieten. Seit den 1980er Jahren leben geflüchtete Tamilinnen und Tamilen auch in Duisburg.

Sonntagsführung im Stadtmuseum: „Märchenschätze von der Seidenstraße“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen lädt am kommenden Sonntag zur „Märchenstunde“ ein. Ab 15 Uhr erzählt Ingeborg Bitterer, Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft, Kindern und Erwachsenen von Palästen und Gärten, von Zauberern und Drachen, von den geheimnisvollen Welten des Orients und Zentralasiens. Die Seidenstraße war der berühmteste Handelsweg der Geschichte, sie war ein Netz verschiedener Routen von China bis an das östliche Mittelmeer. Die Sonderausstellung „Schätze der Seidenstraße - Textilien und Schmuck der Turkmenen in Zentralasien“ ist noch bis zum 28. Juni 2009 in Duisburg zu sehen. Der Eintritt kostet 3 Euro.

Donnerstag, 19. März 2009 - Historischer Kalender

Mittelalterliche Stadtmauer in Ruhrort entdeckt
Bei Arbeiten zur Verlegung von Leitungen stießen die Arbeiter auf Mauerreste im Boden. Die Stadtarchäologen identifizierten die Reste als Stücke der mittelalterlichen Stadtmauer in Ruhrort. Der Stadtarchäologe Dr. Volker Herrmann zeigt die Grabungsfunde und erläutert die historische Bedeutung für Ruhrort.  Foto Manfred Schneider

„Beratung von Seniorinnen/Senioren und deren Angehörigen in Duisburg – Ein Überblick, Wer hilft bei plötzlich eintretender Pflege?“
Seniorentag am 02.04.2009 mit Diskussion und Info-Ausstellung

Der Seniorentag, dessen Ausrichter der Seniorenbeirat der Stadt Duisburg ist, findet am 02.04.2009 von 10.00 Uhr – 14.30 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Schwanenstr. 5-7; 47051 Duisburg, mit dem Thema  „Beratung von Seniorinnen/Senioren und deren Angehörigen in Duisburg – Ein Überblick, Wer hilft bei plötzlich eintretender Pflege?“
statt.
Es wird ein Diskussionsforum durchgeführt, in dem das o.g. Thema behandelt werden soll. Die Moderation übernimmt Katharina Gödde, WDR, die unter anderem durch die Radiosendung „Hallo Ü-Wagen“ bekannt ist. Als Diskussionspartner konnten Vertreter der Pflegekassen, der offenen Altenhilfe, der Krankenhaussozialdienste und der Stadtverwaltung Duisburg gewonnen werden. Im Rahmen der Diskussion soll auch das Publikum einbezogen werden. Gleichzeitig werden im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ die verschiedensten Beratungsstellen ihr Angebot vorstellen. Der Seniorenbeirat lädt alle Seniorinnen und Senioren sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Duisburg herzlich ein, am Diskussionsforum teilzunehmen und auch die Ausstellung zu besuchen.

"Wand der 1000 Gesichter" ist fertig
Es ist geschafft! Rund 1400 Duisburger Bürgerinnen und Bürger haben sich für das Kunstprojekt "Wand der 1000 Gesichter" fotografieren lassen,
das jetzt die Außenwand
einer großen Halle der Firma ArcelorMittal in Hochfeld schmückt.

Das Industriegelände gehört zum 2. Bauabschnitt des RheinParks Duisburg und befindet sich dort, wo in naher Zukunft die neue Hochfeldallee als Verlängerung der Wanheimer Straße zum Rhein
hinunter führen und ein neues Stadtquartier entstehen wird.

Mittelalterliche Stadtmauer in Ruhrort entdeckt
Bei Arbeiten zur Verlegung von Leitungen stießen die Arbeiter auf Mauerreste im Boden. Die Stadtarchäologen identifizierten die Reste als Stücke der mittelalterlichen Stadtmauer in Ruhrort. Der Stadtarchäologe Dr. Volker Herrmann zeigt die Grabungsfunde und erläutert die historische Bedeutung für Ruhrort. Morgen mehr...

Sechs-Seen-Platte: Arbeiten am Wegesystem abgeschlossen
Das Amt für Umwelt und Grün hat die Winterzeit genutzt, die Wege rund um die Sechs-Seen-Platte wieder in Ordnung zu bringen. Rund 70.000 Euro investierte die Stadt für das sechs Kilometer lange Wegesystem, das pünktlich zum Frühlingsstart wieder zum Wandern, Spazieren, Joggen oder Radfahren einlädt.

Beginn der neuen „Aqua-Fitness-Kurse“ im Kombibad Homberg
Die nächsten „Aqua-Fitness-Kurse“ im Kombibad Homberg starten in Kürze. Während für den Donnerstagskurs bereits alle Plätze vergeben sind, können für den am 4. April beginnenden Samstagskurs noch mehrere Buchungen direkt im Bad vorgenommen werden. Die in fünf aufeinanderfolgenden Wochen stattfindenden Kurseinheiten werden samstags von 9.30 bis 10.15 Uhr durchgeführt und kosten insgesamt 25 Euro pro Person.

Ausbildungsberuf Fachkraft für Dialogmarketing 
Am Donnerstag, den 26. März 2009, findet von 16:00 bis 17:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg eine Vortragsveranstaltung zu dem neuen Ausbildungsberuf der Fachkraft für Dialogmarketing statt. Ausbildungsexperten aus Unternehmen der Region berichten über die Berufsaussichten in diesem interessanten neuen Berufsfeld.
Die Veranstaltung wendet sich an Ausbildungsstellensuchende. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Gemeinden in Buchholz bekommen Besuch aus Brasilien
Am Donnerstag, 26. März, 20 Uhr, empfangen die katholische und die evangelische Gemeinde Duisburg-Buchholz in der Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Straße zwei Besucherinnen aus Brasilien. Die Gemeinden unterstützen dort ein von der Kindernothilfe gefördertes Projekt für Kinder mit Behinderungen. Im Rahmen des 50. Jubiläums der Kindernothilfe besuchen nun zwei Projektmitarbeiterinnen die Gemeinden.
Aus dem brasilianischen Recife zu Gast in Buchholz sind Mauricéa Santiago da Silva und Gisele Carla López Albuquerque vom Kindernothilfe-Partner CERVAC in Brasilen. Dort hat eine Elterninitiative ein Therapiezentrum für mehr als 300 Mädchen und Jungen mit Behinderungen gegründet. Für die Bewohner der Armenviertel bietet es oft die einzige Chance, ihre Kinder angemessen zu fördern.
Gisele Carla López Albuquerque, heute Vizepräsidentin der Initiative CERVAC, ist selbst bester Beleg für den Erfolg des Projektes. Die 21-jährige kam mit dem Down-Syndrom zur Welt. Ihre Eltern wurden von Ärzten und Kindergärten abgewiesen, eine Förderung lohne sich nicht. Daraufhin gründeten die Eltern die Selbsthilfe-Organisation CERVAC. Dank der Förderung im Therapiezentrum arbeitet Gisele heute selbständig im Empfangsbereich und Sekretariat des Projektes. Es hat sich seit seiner Gründung vor 20 Jahren zu einer der anerkanntesten Einrichtungen im brasilianischen Bundesstaat Pernambuco entwickelt.
Gisele ist dank der Unterstützung nun in der Lage, ihre Welt zu verändern – ihre Geschichte steht beispielhaft für das Kindernothilfe-Motto im Jubiläumsjahr 2009: „Ich verändere die Welt“. Denn Kinder sind nie nur Hilfsempfänger, sondern lernen mit Unterstützung der Paten, Spender und Kindernothilfe-Partner, auf eigenen Füßen zu stehen und ihre Welt selbst zu verändern.
Ebenfalls mit in Duisburg-Buchholz dabei sein wird James Pinheiro, Kindernothilfe-Anwalt in Brasilien, der in die Kinderrechts-Situation in dem größten lateinamerikanischen Land einführen wird.
Die Veranstaltung in Buchholz markiert den Auftakt der „Kindernothilfe vor Ort“-Tour. Bei 50 Terminen in ganz Deutschland stehen Mitarbeiter der Partner aus dem Ausland und der Duisburger Geschäftstelle allen Interessierten Rede und Antwort.
Die Kindernothilfe wurde 1959 in Duisburg mit dem Ziel gegründet, Not leidenden Kindern in Indien zu helfen. Im Laufe der Jahrzehnte ist sie zu einem der größten christlichen Kinderhilfswerke in Europa gewachsen. Heute erreicht die Kindernothilfe rund 566.717 Kinder und Jugendliche in 1100 Projekten in 28 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas.

„Duisburg. Schön grün“ – Grundschüler nahmen am Baumfesttag in Venlo teil
Im vergangenen Jahr beteiligte sich die Stadt Duisburg gemeinsam mit Venlo, Krefeld und Nijmegen an dem Euregio-Projekt „Feinstaub und Grün“. Die Zusammenarbeit der Beteiligten wurde auch nach Abschluss des Euregio-Projektes fortgesetzt. So luden die Venloer nun Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Marktstraße in Rheinhausen erstmalig zum traditionellen Baumfesttag ein, an dem Kinder überall in den Niederlanden Bäume pflanzen. Die Pflanzaktion findet jedes Jahr im März statt.
Dana, Mona, Felix, Jonas und Pascal aus der 4. Klasse der Grundschule Marktstraße waren mit großem Eifer bei der Sache. Bei strahlendem Sonnenschein pflanzten sie gemeinsam mit 25 Kindern der Basisschool insgesamt 500 Bäume am Stadtrand von Venlo. Dezernent Twan Beurskens, Beigeordneter für Öffentliche Arbeiten und Verkehr, freute sich sehr über den Besuch der kleinen Duisburgerinnen und Duisburger. Gemeinsam mit zwei Schülern aus Duisburg und zwei Schülern aus Venlo pflanzte er den ersten von 10 Bergahorn-Bäumen, die die Duisburger der Stadt Venlo als Gastgeschenk überreicht hatten.
Im Gegenzug wird Duisburg nun Schülerinnen und Schüler aus Venlo einladen, im Rahmen der Duisburger Umwelttage „Baum und Umwelt“ an der Akademie „Plant for the Planet“ teilzunehmen. Die Schülerinitiative „Plant for the Planet" wurde vor anderthalb Jahren von dem damals neunjährigen Felix Finkbeiner gegründet. Ihr Ziel ist es, in Deutschland bis Ende 2009 insgesamt eine Million Bäume zu pflanzen. Felix wurde vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) inzwischen auch zum „Kindervorstand" gewählt. Schirmherr von „Plant for the Planet" ist der langjährige Direktor des UNO-Umweltprogramms und ehemalige deutsche Umweltminister Professor Klaus Töpfer.
Teilnehmer: Felix Haferkamp, Pascal Otto, Dana Hofmann, Mona Haßhoff und Jonas Ambold.

Volker Heimann, Abteilungsleiter beim Amt für Umwelt und Grün, zeigt Jonas Ambold, wie man den Baum einpflanzen muss.

Dezernent Twan Beurskens (links) hilft Jonas Ambold und Dana Hofmann (Mitte) bei der ersten Baumpflanzung.

Dana Hofmann und Mona Haßhoff heben gemeinsam ein Pflanzloch aus.

Umsatzsteuerstatistik 2007: 449 Unternehmen sind Umsatzmilliardäre
Auf Basis der Umsatzsteuerstatistik erzielten im Jahr 2007 449 Unternehmen in Deutschland Umsätze von mindestens einer Milliarde Euro. Das waren 30 mehr als 2006. Diese Umsatzmilliardäre kamen zusammen auf einen Umsatz von 1 664 Milliarden Euro, dies entspricht fast einem Drittel (32,3%) der Gesamtumsätze aller steuerpflichtigen Unternehmen.
Einrichtung in Duissern öffnet zusätzlich am 4. April von 11 bis 16 Uhr

AWO-Tagespflege bietet freien - Samstag für pflegende Angehörige
Fürs Osterfest hat man es gern schön im Haus. Alles will sorgsam vorbereitet sein. Gerade pflegende Angehörige haben es da nicht leicht, sich die notwendige Zeit nehmen zu können. Die AWO-Tagespflege in Duissern bietet die verdiente Entlastung. Am Samstag, 4. April, übernimmt die mit Bestnote ausgezeichnete Tagespflege der AWOcura im Ernst-Ermert-Seniorenzentrum auf der Wintgensstraße in Duissern die Betreuung. Auch pflegebedürftige Menschen mit Demenz sind in der Zeit von 11 bis 16 Uhr herzlich willkommen.
Bereits vor Weihnachten hatte die AWO-Duisburg pflegenden Angehörigen sehr erfolgreich einen freien Samstag angeboten. Die positive Erfahrung veranlasste die AWO-Tagespflege in Duissern, auch vor Ostern diesen Service zu ermöglichen. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung erklärten sich bereit, dafür einen freien Samstag zu opfern. Die Angehörigen können nun am 4. April, dem Samstag vor der Karwoche, in Ruhe und mit gutem Gewissen den „Frühjahrsputz“ erledigen oder für die Osterfeiertage einkaufen. Sie wissen ihre Lieben in den besten Händen.
Die Leiterin der Einrichtung, Sabine Schriever, sieht in dem Angebot zugleich eine gute Gelegenheit, die Möglichkeiten der Tagespflege einmal kennen zu lernen. Seniorinnen und Senioren werden hier bestens pflegerisch versorgt und können in angenehmer Gesellschaft den Tag verbringen. Abends kehren sie dann nach Hause zurück.
Die Tagespflege im Ernst-Ermert-Seniorenzentrum der AWOcura hat erst vor wenigen Wochen vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen ein erstklassiges Zeugnis ausgestellt bekommen. Bei der Überprüfung der Tagespflege auf der Wintgensstraße zeigten sich die Mitarbeiter des MDK in allen Punkten von der hervorragenden Arbeit überzeugt.
Die AWO-Tagespflege in Duissern ist am Samstag, 4. April 2009, von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Der Betreuungstag kostet 25 Euro, darin ist das Mittagessen ebenso enthalten wie Kaffee und Gebäck während des Nachmittags. Anmeldungen nehmen die Mitarbeiterinnen bis zum 27. März unter der Rufnummer 0203 3095-0 entgegen. Weitere Informationen zur AWO-Tagespflege auch unter www.awocura.de.

Studienjahr 2008: Noch nie gab es so viele Studienanfänger

Im Studienjahr 2008 (Sommersemester 2008 und Wintersemester 2008/09) haben sich so viele Studienanfängerinnen und -anfänger wie noch nie an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nahmen rund 386 500 Anfängerinnen und Anfänger ein Studium auf. Damit wurde die bisherige Höchstmarke aus dem Studienjahr 2003 noch einmal um 9 000 Erstimmatrikulierte (+ 2,4%) übertroffen. Während bei den Frauen der Spitzenwert um 5,8% von 181 800 auf rund 192 300 stieg, verfehlten ihre männlichen Kommilitonen den Höchstwert von 2003 um 0,7% (2008: knapp 194 300).

2008: Überstundenabbau und Kurz­arbeit dämpfen Anstieg der Verdienste
Nach ersten Ergebnissen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die durchschnittlichen Bruttoverdienste aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland im Jahr 2008 um 2,3% auf 27 754 Euro gestiegen. Der Anstieg der Verdienste lag damit leicht unter der Teuerungs­rate von 2,6%.

Mittwoch, 18. März 2009 - Historischer Kalender

Bombenfund in Duisburg-Bergheim: Die Bombe ist entschärft
Nach Luftbildauswertungen wurde am Freitag, 13. März, im Businesspark Asterlagen an der Dr.-Alfred-Herrhausen-Allee in Duisburg-Bergheim eine britische Fünf-Zentner-Bombe gefunden. Der Kampfmittelräumdienst begann mit der Entschärfung am Mittwoch, 18. März, um 11 Uhr.Sittenwidriger Lohn im Einzelhandel – Arbeitsgericht Dortmund bestätigt
Das Landesarbeitsgericht hat am 18.03.2009 die Berufungsverfahren 6 Sa 1284/08 – Vorinstanz Arbeitsgericht Dortmund 2 Ca 282/08 – sowie das Verfahren 6 Sa 1372/08 – Vorinstanz Arbeitsgericht Dortmund 10 Ca 279/08 – entschieden.
In den Verfahren haben die Klägerinnen das beklagte Einzelhandelsunternehmen auf eine höhere Vergütung ab 2004 in Anspruch genommen, weil sie die Auffassung vertraten, die vertragliche Vereinbarung eines Stundenlohns von 5,20 € sei sittenwidrig. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Pressemitteilung Nr. 06/09 verwiesen.
Ebenso wie das Arbeitsgericht hat auch das Landesarbeitsgericht angenommen, dass die von der Beklagten gezahlte Vergütung in Höhe von 5,20 € sittenwidrig ist, weil nach den Gesamtumständen ein auffälliges Missverhältnis zwischen Lohnhöhe und Arbeitsleistung vorliegt. Für den Vergleich hat die Kammer auf die branchenüblichen Tariflöhne abgestellt, weil im Jahr vor Vertragsschluss die Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge des Einzelhandels in Nordrhein-Westfalen ausgelaufen war und diese im Wege der Nachwirkung auf die Arbeitsverhältnisse in der Branche eingewirkt haben. Deswegen ist davon auszugehen, dass im nordrhein-westfälischen Einzelhandel die Tariflöhne auch bei Vertragsabschluss im November 2001 üblich waren.
Ausgehend davon war nach dem Gehaltstarifvertrag ab Januar 2004 eine Vergütung in Höhe von 1.946,00 € brutto maßgeblich. Da die Parteien eine Pauschalvergütung vereinbart haben, in der das Weihnachtsgeld und das Urlaubsgeld und – insoweit rechtswidrig – auch das Urlaubsentgelt und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall enthalten waren, lag die Vergütung der Klägerinnen bei ca. 640,00 € monatlich. Eine Unterschreitung des Tarifniveaus um 2/3 hat die Berufungskammer als sittenwidrig angesehen. Selbst wenn man den Lohntarifvertrag zu Grunde legte, weil die Klägerinnen entgegen ihrer Annahme als Packerinnen und nicht als Verkäuferinnen beschäftigt waren, läge die Vergütung noch ca. 60 % unter dem Tariflohn.
Die Forderung der Klägerinnen ist auch nicht nach den einschlägigen Vorschriften des Manteltarifvertrages für den Einzelhandel verfallen, da die Kammer die tatbestandlichen Voraussetzungen des Lohnwuchers angenommen hat. Das Landesarbeitsgericht hat die Revision zum Bundesarbeitsgericht in beiden Fällen nicht zugelassen.

Blauzungenimpfung wieder erforderlich
Auch 2009 müssen alle Rinder, Schafe und Ziegen im Stadtgebiet Duisburg gegen die Blauzungenkrankheit vom Typ 8 geimpft werden. Dies wurde durch eine Allgemeinverfügung festgelegt. Die Impfungen müssen bis Ende April durchgeführt werden. Wie im vergangenen Jahr wird der Impfstoff vom Land zur Verfügung gestellt und in Duisburg vom Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz - Veterinäramt an die praktizierenden Tierärzte ausgehändigt.
In diesem Jahr können von der Impfpflicht 2009 nur Rinder befreit werden, die ganzjährig im Stall gemästet werden. Bisher noch nicht geimpfte Rinder können von der Impfung befreit werden, wenn der Tierhalter auf eigene Kosten nachweist, dass die betroffenen Tiere eine natürliche Infektion überstanden haben und hierdurch bereits Antikörper gegen die Krankheit im Blut vorhanden sind.
Die Tierseuchenkasse trägt weiterhin die Kosten für die Beschaffung des Impfstoffes und die Impfung. Ausnahme: durch Wegfall der bisherigen Bestandsgebühr sind die Kostenerstattungen der Tierseuchenkasse an die Tierärzte für Impfungen in Kleinbeständen (weniger als 20 Rinder bzw. 30 Schafe und Ziegen) so gering, dass diese zusätzlich Wegegeld, Bestands- und Untersuchungsgebühren vom Tierhalter verlangen können.
Die Allgemeinverfügung ist im Internet auf den Seiten der Stadt Duisburg veröffentlicht (http://www.duisburg.de/vv/53-5/index.php) und liegt im Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz - Veterinäramt, Am Schnabelhuck 6, 47058 Duisburg-Duissern zur Einsicht aus.

Mondscheinsauna“ im Rhein-Ruhr-Bad
Die Mondscheinsauna steht am Freitag, 20. März, wieder auf dem Programm des Rhein-Ruhr-Bades in Duisburg-Hamborn. Bis 1 Uhr morgens haben Nachtschwärmer die Möglichkeit, die Saunalandschaft zu genießen. Letzter Einlass ist an diesem Abend um 23 Uhr. Auch zu dieser späten Stunde stehen den Gästen in der Blockhaussauna und der Finnischen Sauna die unterschiedlichsten Aufgüsse zur Verfügung, die wohltuend für die Haut sind sowie Körper, Geist und Seele entspannen. Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de

Kompetenzzentrum Altbausanierung/Geschäftsstelle KlimaTisch
Das Kompetenzzentrum Altbausanierung/Geschäftsstelle KlimaTisch in Duisburg-Stadtmitte, Dellstraße 9, ist an den nächsten beiden Freitagen (20. und 27. März) geschlossen.

Arge Rheinhausen wegen Bombenentschärfung geschlossen
Wegen einer Bombenentschärfung wird die Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit Duisburg in Rheinhausen, auf der Dr. Alfred-Herrhausen-Allee 9-11, am Mittwoch, den 18. März 2009, ab 10:00 Uhr geschlossen. Für die Dauer der Entschärfungsarbeiten ist ein Dienstbetrieb nicht möglich. Wie lange die Schließung dauern wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar.

Das JuPa macht sauber „...und DU mach(s)t mit“
Das Jugendparlament der Stadt Duisburg lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Samstag, 28.März 2009 um 11 Uhr zu einer Veranstaltung unter dem Motto
„JuPa macht sauber und DU mach(s)t mit“ im Böninger Park ein.
Die Jugendparlamentarier befassen sich mit vielfältigen Themenbereichen, sammeln Ideen, planen und entwickeln in ihren Arbeitskreisen unterschiedliche Projekte. „JuPa macht sauber und DU mach(s)t mit“ ist eine Aktion des Arbeitskreises „Umwelt“, der bei den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mehr Aufmerksamkeit und Sensibilität für die Sauberkeit der grünen Oasen unserer Stadt wecken will.
Es wäre wünschenswert, dass diese besondere „Aufräumaktion“ verbunden mit einer Aufklärungskampagne, die in Kooperation mit der „Offensive für ein Sauberes Duisburg e.V.“, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg, dem Amt für Umwelt und Grün und der „Naturwerkstatt e.V.“ veranstaltet wird, von vielen Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern aktiv unterstützt wird.
Diese Veranstaltung wird von Oberbürgermeister Adolf Sauerland mit einem Grußwort eröffnet. Die fleißigen Helfer werden für ihren Einsatz und Engagement für saubere Duisburger Parkanlagen und Spielplätze mit vielen kleinen Überraschungen belohnt.

Welttag des Buches bei der Mayerschen: schon jetzt großes Interesse
Die Mayersche Buchhandlung setzt sich seit jeher für Projekte der Leseförderung ein. Neben eigenen Konzepten wie der Aktion "Schock deine Eltern, lies ein Buch", bei der das Unternehmen mit 350 Grundschulen in ganz NRW zusammenarbeitet, unterstützt die Mayersche auch den "Welttag des Buches" am 23. April. Wie in den Vorjahren werden wir uns an der Buch-Gutschein-Aktion "Ich schenk dir eine Geschichte" beteiligen. Gegen einen Gutschein, der bei Stiftung Lesen bestellt werden kann, verteilt die Mayersche hier rund 50.000 kostenlose "Abenteuergeschichten".
Neben dem offiziellen Programm bietet die Mayersche auch eigene Veranstaltungen an: In der Woche vom 23.04. bis zum 30.04. sind Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern eingeladen, an einer Führung durch die Buchhandlung teilzunehmen. Hier erfahren die Kinder viel Wissenswertes rund um das Thema Buch und können den Buchhändlern allerlei Fragen zum Lesen und zu ihrer Arbeit stellen. Nach der Führung wartet auf alle ein kleines Quiz, bei dem jede Klasse an einer Verlosung teilnimmt und Bücher für die Klassenbibliothek gewinnen kann. In der letzten Woche wurden die Einladungen an die Schulen abgeschickt - bereits jetzt haben sich viele Klassen in den Buchhandlungen angemeldet. Die große Zahl der positiven Rückmeldungen spricht für das Angebot der Mayerschen und zeigt, dass Lesen nach wie vor einen hohen Stellenwert hat. Einige Plätze für weitere Führungen sind noch frei. Bei Interesse können sich Lehrerinnen und Lehrer gerne an die Mayersche vor Ort wenden.
In der Mayerschen Buchhandlung im Forum Duisburg gibt es zusätzlich zu den Führungen eine weitere Veranstaltung im Rahmen des "Welttag des Buches", an der Lehrer und Schüler nach voriger Anmeldung kostenfrei teilnehmen können. Susanne Fülscher: "Mia legt los" (für Kinder ab 10 Jahren); Donnerstag, 23.04.2009, 11.00 Uhr

Gelungener Start in der Mayerschen: Große Nachfrage nach Sony Reader
Gerade einmal eine Woche auf dem deutschen Markt erhältlich, hat sich der Sony Reader PRS-505 bei der Mayerschen Buchhandlung schon zu einem echten Renner entwickelt. "Wir sind mit dem Verkaufsstart des Sony Readers mehr als zufrieden", teilt Andrea Weiß, Projektleiterin E-Book bei der Mayerschen Buchhandlung, mit. Das Lesegerät, das in allen Buchhandlungen der Mayerschen erhältlich ist, findet überall großes Kundeninteresse. "Wir freuen uns ganz besonders, dass wir den Reader nicht nur in unseren großen Häusern wie beispielsweise Düsseldorf oder Dortmund verkaufen, sondern ihn auch an kleineren Standorten anbieten können", so Weiß weiter.
Vorinstalliert sind auf dem PRS-505 zum sofortigen Lesegenuss "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer und "Querschläger" von Silvia Roth. Zudem sind zahlreiche Leseproben aktueller Bestseller gespeichert, beispielsweise "Außer Dienst" von Helmut Schmidt und "Wer bin ich und wenn ja wie viele" von Richard David Precht. Darüber hinaus haben Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, über www.mayersche.de aktuelle Romane, Krimis und Sachbücher als E-Book für ihr Lesegerät herunterzuladen. Besonders beliebte Titel sind derzeit "Bis(s) zum Ende der Nacht" von Stephenie Meyer, "Alle sieben Wellen" von Daniel Glattauer und "Der Chinese" von Henning Mankell.

UDE: Erst Studium – dann Abitur
Neues Schülervorlesungsverzeichnis

Umfangreiches Angebot für Studieninteressierte: Aus 206 Veranstaltungen der Uni Duisburg-Essen können Schüler wählen, denn das neue Schülervorlesungsverzeichnis ist jetzt druckfrisch erhältlich. Aufgelistet sind Seminare, Übungen und Vorlesungen der ersten Semester, die für Schüler ab Klasse 10 geeignet sind. Wer schon vor dem Studium „ungefilterte“ Uniluft schnuppern möchte, dem bietet sich ein Quereinstieg von A wie Angewandte Informatik über P wie Politikwissenschaft bis V wie Volkswirtschaftslehre. Semesterstart ist der 14. April.
In vielen Fächern ist zusätzlich der Erwerb von Zertifikaten oder Leistungsnachweisen möglich, die später auf ein Studium angerechnet werden können. Ende März veranstaltet die Uni Vorbereitungstreffen für Schüler, die an einem Zertifikat oder Leistungsnachweis interessiert sind: Am 25. März um 15 Uhr am Campus Duisburg, Raum LK 061 an der Lotharstraße 65, und am 31. März am Campus Essen, Gebäude V13 S00 D50.
Dieses mittlerweile in NRW flächendeckende Projekt erfreut sich steigender Beliebtheit, auch an der Uni Duisburg-Essen (UDE). Finanzielle Unterstützung erhält die UDE dabei durch die „Deutsche Telekom Stiftung“ und den „Stifterverband für die deutsche Wissenschaft“ und die Essener Softwarefirma „GFOS“, die u.a. die Fahrtkosten der Schüler bezuschussen.
Mehr als 200 Schulen der Region haben zahlreiche Exemplare des 40 Seiten starken Hefts in diesen Tagen in ihrer Eingangspost. Wer den-noch kein Exemplar erhalten hat, kann es im Netz unter www.uni-due.de/studium herunterladen oder telefonisch unter 0203/379-3651 oder -3652.

Drei von fünf Arbeitnehmern arbeiten außerhalb der normalen Arbeitszeit
Drei von fünf der über 6,7 Millionen nordrhein-westfälischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) müssen zumindest gelegentlich außerhalb der normalen Arbeitszeiten arbeiten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand der Ergebnisse des Mikrozensus 2007 mitteilt, sind insbesondere Samstags- und Abendarbeit weit verbreitet. So gaben 24,7 Prozent der abhängig Beschäftigten an, ständig bzw. regelmäßig samstags zu arbeiten. 24,9 Prozent der Arbeitnehmer(innen) leisteten
ständig oder regelmäßig Abendarbeit (zwischen 18 und 23 Uhr).
Frauen und Männer leisteten in etwa gleichem Umfang Wochenendarbeit. Männer waren jedoch von ständiger oder regelmäßiger Abend- und Nachtarbeit sowie von Wechselschicht häufiger betroffen als ihre Kolleginnen (Abendarbeit: 26,9 gegenüber 22,5 Prozent, Nachtarbeit: 12,6 gegenüber 5,3 Prozent, Wechselschicht: 17,2 gegenüber 10,9 Prozent).
Für Selbstständige gehörten 2007 vor allem Samstags-, Sonntags-, Feiertags- und/ oder Abendarbeit zur Normalität. So gaben 85,7 Prozent der Selbstständigen in Nordrhein-Westfalen an, außerhalb der normalen Arbeitszeiten arbeiten zu müssen. (IT.NRW)

VHS: „An Krisen wachsen: Resilienz - ein ermutigendes Konzept“
Es gibt Menschen, die Krisen unbeschadet überstehen und gestärkt aus ihnen hervorgehen.
Anhand des Konzeptes der Resilienz zeigt die Volkshochschule in einem Vortrag am Dienstag, 24. März, auf, welche Faktoren widerstands- und krisenfähig machen. Die Veranstaltung in dem Gebäude auf der Königstraße 47, Duisburg-Mitte, dauert von 18 bis 19.30 Uhr.
Die Resilienzforschung nahm ihren Anfang mit einer Studie an kriegstraumatisierten Personen. Dabei wurde nicht nach Defiziten und Schädigungen gesucht, sondern nach den Bedingungen, welche die Bewältigung von schlimmen Lebensereignissen ermöglichen. Befunde aus der Forschung machen die Relevanz für die Lebensqualität deutlich.

Finanzbuchführung – Kompaktseminar der VHS
Eine umfassende Einführung in die doppelte Buchführung bietet ein Seminar der Volkshochschule in den Osterferien. Von Dienstag, 14. April, bis Samstag, 18. April, täglich 9 bis 16 Uhr, können Berufstätige, Wiedereinsteiger oder Inhaber von Kleinbetrieben diesen wichtigen Teil des betrieblichen Rechnungswesens erlernen. Nach dem Besuch von Aufbaukursen ist ein bundeseinheitlicher Abschluss möglich. Informationen unter Telefon 0203/283-3725 oder www.vhs-duisburg.de.

Volkszählung war gestern - Zensus ist morgen
Im Jahr 2011 wird in Deutschland ein Zensus stattfinden. Mit dieser statistischen Erhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschlannd leben und wie sie wohnen und arbeiten. Dabei unterscheidet sich die Methode des Zensus 2011 grundlegend von einer traditionellen Volkszählung, bei der alle Haushalte befragt werden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der ersten Beratung des Zensusgesetzes am 19. März im Deutschen Bundestag mitteilt, bietet die amtliche Statistik umfassende Fachinformationen zu der für Deutschland neuen Methode und zu aktuellen Fragen rund um den Zensus 2011.

Berufliche Schulen: Mehr Schüler im früheren Bundesgebiet
Nach  vorläufigen Angaben besuchen im Schuljahr 2008/2009 in Deutschland rund 2,8 Millionen Schülerinnen und Schüler berufliche Schulen. Bezogen auf ganz Deutschland sind das etwa so viele wie im vorhergehenden Schuljahr (+ 0,1%). Regional steht dabei einer Zunahme von 1,7% im früheren Bundesgebiet ein Rückgang von 6,1% in den neuen Bundesländern einschließlich Berlin gegenüber. Diese Entwicklung ist vor allem auf den zu Beginn der 1990er Jahre einsetzenden Geburtenrückgang in den neuen Ländern zurückzuführen.

Dienstag, 17. März 2009 - Historischer Kalender

Duisburg-Laar: Sperrung der Laarer Straße/Mühlenfelder Straße
Am Samstag, 21. März, wird an der Gasleitung über der Laarer Straße gearbeitet. Deshalb wird die Laarer- bzw. Mühlenfelder Straße zwischen 14 und 19 Uhr vollständig gesperrt. Dies gilt auch für den Fußgängerverkehr. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert.

Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim
Die Kommunale Gesundheitskonferenz lädt am Mittwoch, 25. März, zum nächsten Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim mit dem Thema „Einfach fit mit 50plus“ ein. Von 17 bis 19 Uhr geht es im Seniorentreffpunkt Bissingheim auf der Hermann-Grothe-Straße 96 um Aktion und Information zu Sport und Bewegung der Generation 50plus. Es besteht die Möglichkeit, an einem kostenlosen „Reha“-Sportkurs teilzunehmen. Der Eintritt ist frei.

Niki de St. Phalle und ihr Tarotgarten
Von 1979 an arbeitete die französische Künstlerin Niki de Saint Phalle (1930-2002) an ihrem Tarotgarten in der Südtoskana. Ein Vortrag der Kunsthistorikerin Dr. Gisela Luther-Zimmer in der Volkshochschule (Montag, 30. März 2009 um 18 Uhr, Königstraße 47) wird diesen außergewöhnlichen Garten vorstellen. Die Künstlerin hat „mit Liebe, leidenschaftlicher Begeisterung, Besessenheit und vor allem mit Glauben“ daran gearbeitet. Der Garten liegt in der südlichen Toskana inmitten eines Olivenhains und umgeben von grünen Hügeln.

Die Stadt blüht auf. Mehr Frühling. Mehr Gefühle.
Unter diesem Motto beginnt am 23. März die Frühlingszeit im FORUM Duisburg, Gemeinsam mit dem Duisburger Blumenhaus Winter kreierte das FORUM eine außergewöhnliche Frühjahrsdekoration bestehend aus frischen Frühjahrsblumen und -sträuchern.  Sie finden hier die ‚.Oase für die Sinne“ und den KinderGarten“ — in denen die Besucher des Hauses den Frühling im FORUM Duisburg genießen können. Die Geschäfte bieten altes, was für den Frühling benötigt wird - Neue Düfte, frische Farben und die aktuelle Mode.
Auch für die Kinder bietet das FORUM Duisburg gemeinsam mit der Spielgruppe St. Maximus ab dem 23. März eine Osterüberraschung. Alle Kinder, die Lust haben, können Papp maschee-Hasen bauen, die dann in der Spielgruppe St. Maximus ausgestellt werden. Die Aktion beginnt am 23. März in der Spielgruppe im 3. Obergeschoss des FORUM Duisburg von 13.00 — 18.00 Uhr. Ab dem 05.04. — dem Verkaufsoffenen Sonntag — bis zum 09.04. können die Kinder im Erdgeschoss vor The Sting ihr Werk vollenden * mit Pappmaschee arbeiten oder auch schon anmalen. Auch der Zoo Duisburg, der jeden Samstag im FORUM zu Besuch ist, wird neben den lebenden Tieren auch Kinderüberraschungen anbieten.

Leipzig und Felix Mendelssohn-Bartholdy
Eine Studienfahrt zum 200. Geburtstag des Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) bietet die Volkshochschule vom 18. bis 20. September 2009 an. Mendelssohn-Bartholdy war einer der bedeutendsten deutschen Komponisten der Romantik. Diese Studienfahrt führt zu zentralen Wirkungsorten seines Schaffens: ab 1835 war er in Leipzig ansässig und wurde schnell ein hoch angesehener Musikdirektor und Leiter des Gewandhauses. Besuche im Mendelssohn-Haus und anderen Orten werden diese Zeit aufleben lassen. Dazu zwei Konzertbesuche mit seinen Werken im Gewandhaus (u.a. eine Aufführung des „Elias" mit Thomas Hampson), Stadtrundgänge und Museumsbesuche. Ein ausführliches Programm kann in der Volkshochschule angefordert werden. Telefon: 0203-283 2206.

ASD und Ver.di-Demo vor dem Duisburger Rathaus
Vor dem Duisburger Rathaus haben die Gewerkschaft Ver.di und der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) der Stadt Duisburg demonstriert. Gefordert werden von Oberbürgermeister Adolf Sauerland, die Sicherstellung des Mindeststandards und die Weiterbeschäftigung der auf den 10 befristeten Stellen beschäftigten ASD-Beschäftigten, sowie die zügige Wiederbesetzung der durch die Altersfluktuation frei werdenden Stellen. Erwartet wird die Umsetzung der Personalbemessungsuntersuchung des ISA-Münster, bei der ein Mehrbedarf von zusätzlich 12, 5 Stellen festgestellt wurde.
Der §8a SGB VIII verlangt von jeder Fachkraft des ASD ein hohes Maß an Verantwortung und Entscheidungszwang bzw. -last, sowie eine umfassende und zeitaufwändige Dokumentation.
Um ihren Arbeitsauftrag auch in Zukunft qualifiziert und engagiert umsetzen zu können, sei die Erfüllung der Forderungen notwendig. Manfred Schneider – Text und Foto

Neumühl: Sperrung der Fiskusstraße
Die Fiskusstraße in Neumühl wird ab morgen, 17. März, ab 23.45 Uhr zwischen Buschhauser Straße und Erhardstraße vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung wird am nächsten Tag, voraussichtlich gegen 4 Uhr, wieder aufgehoben. Es werden Kanalbauarbeiten in den Nachtstunden durchgeführt, da die Duisburger Verkehrsgesellschaft dann keinen Fahrbetrieb mehr hat. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Fußgänger können passieren.

Duisburger Schüler als Klimabotschafter gesucht
“Plant for the Planet”-Akademie

Interessierte Schülerinnen und Schüler zwischen zehn und zwölf Jahren haben vom 29. bis 30. Mai 2009 die einmalige Gelegenheit, sich zum Klimabotschafter ausbilden zu lassen. Das Amt für Umwelt und Grün der Stadt Duisburg veranstaltet dazu unter dem Motto „Plant for the Planet – Baum und Umwelt" gemeinsam mit der Global Marshallplan Foundation und der Schülerinitiative „Plant for the Planet" ein Akademiewochenende für Schüler der Klassen 5 bis 6. Durch diese Kampagne sollen bis Ende dieses Jahres eine Million Bäume für ein besseres Klima gepflanzt werden.
An dem Wochenende werden in Workshops und Exkursionen die verschiedensten Bereiche zum Thema Klima- und Umweltschutz erarbeitet, so geht es zum Beispiel um ökologische Zusammenhänge und Hintergründe des Klimawandels oder Basiswissen zum gesunden Wald. Die ausgebildeten Botschafter für den Klimaschutz sollen die Idee des Bäumepflanzens in ihre Schulen zurücktragen.
Schon während der Akademie wird eine Absichtserklärung erarbeitet, dass die Schüler es in die Hand nehmen wollen, in Duisburg 25.000 Bäume, als Beitrag der Stadt Duisburg zur Unterstützung der Initiative „Plant for the Planet“, zu pflanzen. Diese Erklärung werden die Schüler bei ihrer Teilnahme an der geplanten „Plant for the Planet“-Akademie unter der Leitung des „Schirmjungen“ der Duisburger Umwelttage 2009, Felix Finkbeiner erarbeiten.
Die Akademie beginnt am Freitagnachmittag und endet am Samstagabend. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für die Betreuung der Schüler werden noch freiwillige Erwachsene gesucht. Die Teilnehmerzahl ist auf 75 Kinder und 25 Betreuer begrenzt. Während der Akademie werden die ersten 100 Bäume im Duisburger Wald durch die Teilnehmer gepflanzt.
Anmeldungen und weitere Information erhalten Sie beim Amt für Umwelt und Grün, Friedrich-Wilhelm-Str. 96, 47057 Duisburg, Telefon: 0203/283-3357, E-Mail: dr.yousef@stadt-duisburg.de

Montag, 16. März 2009 - Historischer Kalender

Bombenfund in Duisburg-Bergheim: - Umleitung für Logport-Verkehr
Nach Luftbildauswertungen wurde am Freitag, 13. März, im Businesspark Asterlagen an der Dr.-Alfred-Herrhausen-Allee in Duisburg-Bergheim eine britische Fünf-Zentner-Bombe gefunden. Der Kampfmittelräumdienst wird die Entschärfung am kommenden Mittwoch, 18. März, um 11 Uhr vornehmen.
Die Evakuierungszone von 250 Metern um die Fundstelle liegt vollständig auf Gewerbegebiet, so dass hier lediglich die dort ansässigen 28 Firmen sowie eine Tierklinik betroffen sind. Als Aufenthaltsraum steht das Pfarrheim der Kath. Kirchengemeinde St. Ludger auf der Bergheimer Straße 166 zur Verfügung.
Im Bereich 250 bis 500 Meter um den Fundort (Sicherheitszone) sind 15 Einwohner betroffen sowie weitere Firmen, unter anderem das Postverteilzentrum. In der Sicherheitszone ist ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die Menschen sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 10 Uhr nicht mehr gestattet.

Am Entschärfungstag ist mit Verkehrsbehinderungen im Bereich der Fundstelle zu rechnen.
Die Verbindungsstraße zwischen Homberg und Rheinhausen (Emmericher Straße/Essenberger Straße) wird ab 10.30 Uhr für den Durchgangsverkehr (auch Lkw) zwischen der Abfahrt der A 40 aus Richtung Venlo sowie in der Gegenrichtung ab der Asterlager Straße/Bergheimer Straße gesperrt  Lastkraftwagen zum Logport sollten von der A 40 kommend die Ausfahrt „Rheinhausen“ nutzen.
Betroffen sind außerdem die Buslinien 912 (Homberg - Rheinhausen) der NIAG und die Linie 928 der DVG (DU-Mitte-Winkelhausen) mit der Haltestelle „Businesspark“, die beide für die Zeit der Entschärfung umgeleitet werden. Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben die betroffenen Anwohner sowie die Gewerbebetriebe aufgesucht und sie über die Verhaltensmaßnahmen unterrichtet.  Beginn und Ende der Entschärfung werden durch Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben; Infos hierzu gibt es auch über Call Duisburg unter 0203/94000 oder im Internet unter www.duisburg.de.

„Werth-Hof“: Wohnbebauung auf ehemaliger Hoffläche
BV Rheinhausen lädt zur Bürgerbeteiligung ein

In Duisburg-Rheinhausen soll Im Bereich zwischen Röttgenweg, Hochheider Straße und Oleanderweg auf der ehemaligen Hoffläche Wohnbebauung ermöglicht werden. Am Donnerstag, 26. März, findet um 19 Uhr hierzu im Gemeindehaus der St. Ludger Kirche auf der Bergheimer Straße 168 ein Termin zur Bürgerbeteiligung statt. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern wird in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen der Planentwurf zum Bebauungsplan Nr. 993 - Bergheim „Werth-Hof“ vorgestellt: Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern. Der Planentwurf kann vom 20. bis 25. März im Bezirksamt Rheinhausen (2. Etage Zimmer 201) am Körnerplatz 1 (werktags jeweils 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden. 

Haniel stiftet Jugendzentrum
„Ruhrorter Hafenkids“ ziehen nach Ostern in die Nikolausburg ein
Gerade in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet fehlt Jugendlichen oft ein Platz, an dem sie ihre Freizeit sinnvoll gestalten können. Im Duisburger Stadtteil Ruhrort ändert sich das Ende April: Dann eröffnet das neue Jugendzentrum „Hafenkids“. Finanziert hat es der Haniel-Konzern, dessen Hauptsitz sich seit mehr als 250 Jahren in Ruhrort befindet.
Untergebracht ist „Hafenkids‘ in der historischen Ruhrorter Nikolausburg an der Homberger Straße. Hier können Kinder und Jugendliche künftig Musik hören, spielen oder im Internet surfen. Auch bei den Hausaufgaben werden sie unter stützt. Für die Ferien sind Aktionen und Ausflüge geplant. „Mit dem Jugendzentrum wollen wir Familien in unserer Nachbarschaft unterstützen und die Lebensqualität in Ruhrort steigern. Haniel fühlt sich dem Standort verbunden und hat sich hier seit jeher auch sozial engagiert“, sagt Dr. Bernhard Weber-Brosamer. Er ist Leiter des Haniel Museums und zudem Vorstandsvorsitzender des Trägervereins „Ruhrorter Hafenkids.“ Das Freizeitzentrum hat Haniel gemeinsam mit Jugendlichen, dem Duisburger Jugendamt und der Caritas entwickelt.

Große Abriss-Party
Pädagogischer Leiter von „Hafenkids“ ist Ingo Gabbert. Bevor er das Freizeitzentrum offiziell eröffnen kann, wird renoviert. Zum Auftakt gibt es am 28. März eine Abriss-Party: Angeleitet von Handwerkern entfernen Jugendliche die alte Einrichtung aus den Räumen. Auf rund 150 Quadratmetern entstehen dort ein großer teilbarer Gemeinschaftsraum, eine Küchenzeile mit Theke, ein Büro und sanitäre Anlagen. „Damit haben die Jugendlichen viel Platz, um in Ruhe zu lernen, sich zu unterhalten, auszuspannen oder zu spielen“, sagt Gabbert. „Wenn das Jugendzentrum gut angenommen wird, werden sogar noch weitere Räume hinzukommen.“

Über die Franz Hantel & Cie. GmbH:
Haniel ist ein international agierender Konzern mit rund 50.000 Mitarbeitern. Er erzielte im Jahr 2007 einen Umsatz von 29,2 Milliarden Euro und ist in fast 40 Ländern vertreten. Die vier Unternehmensbereiche Celesio, CWS-boco, ELG und TAKKT sind in den Geschäftsfeldern Handel und Dienstleistungen aktiv — alle in marktführenden Positionen. Darüber hinaus hält Haniel einen Aktienanteil von 34,24 Prozent an der METRO AG.

Drachen in der Literatur
Drachen boomen gerade wieder in der Fantasy- und Jugendliteratur, sind dort aber schon seit langer Zeit Thema: Harry Potter und die Drachen des trimagischen Turniers, Eragon und seine Saphira, Bilbo Beutlin und Smaug, Fuchur, der Glücksdrache und natürlich Frau Mahlzahn. Aber da sind noch zahlreiche namenlose Drachen-Kollegen, die sich bei Goethe und in verschiedenen Märchen finden. Dr. Claudia Kleinert wagt am Mittwoch, 25. März, von 18 bis 19.30 Uhr in der Volkshochschule, Stadtmitte, Königstr. 47 (Saal), den „Drachenritt“ durch zahlreiche Bücher.

Tagesfahrt der VHS nach Hamm: Feininger und Klee am Bauhaus
Im Jubiläumsjahr der Bauhausgründung bietet die Volkshochschule am kommenden Samstag, 21. März, eine Tagesfahrt nach Hamm zur Sonderausstellung „Feininger und Klee am Bauhaus“ an. Neben Werken von Lyonel Feininger und Paul Klee wird ein weiterer Rundgang durch das Haus die Malerei der 60er bis 80er Jahre aus der Sammlung in dem interessanten modernen Museumsbau präsentieren.

Tipps und Tricks zur Optimierung individueller Raumsituationen
„Räume schaffen – Einrichtungsplanung für jeden Raum“ lautet der Titel eines Vortrags der Volkshochschule am Mittwoch, 25. März, um 19.30 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte. Fachfrau Stefanie Seng bietet Tipps und Tricks zur Optimierung individueller Raumsituationen wie für multifunktionelle Räume wie Wohnzimmer mit Essecke und Computerarbeitsplatz oder Kinderzimmer, in denen gespielt, geschlafen und Schulaufgaben gemacht werden. Auch kleine Wohnungen erfordern eine gute Organisation der Einrichtung. Und wenn die Kinder aus dem Haus sind, finden sich zusätzliche Wohn- und Arbeitsflächen, die geplant und gestaltet werden möchten. Eine vorherige Anmeldung bis 20. März bei der VHS ist erforderlich. Das Entgelt beträgt 10 Euro

Außenhandel Jahr 2008: Kein neuer Rekordsaldo
Im Jahr 2008 wurden Waren im Wert von 994,9 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 818,6 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Der Ausfuhrüberschuss betrug damit im Jahr 2008 176,2 Milliarden Euro und konnte das Rekordniveau von 2007 nicht wieder erreichen. Damals hatte der Ausfuhrüberschuss noch bei 195,3 Milliarden Euro gelegen. Dies war der bisher höchste Ausfuhrüberschuss seit Beginn der Erhebung der Außenhandelsstatistik für die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1950.

Sonntag, 15. März 2009 - Historischer Kalender

Sie wirktem in Duisburg
Saladin Schmitt:  Von 1921 bis 1935 Intendantder Duisburger Oper

"Saladin Schmitt (* 18. September 1883 in Bingen;
14. März 1951 in Bochum, eigentlich Joseph Anton Schmitt, auch unter dem Pseudonym Harald Hoffmann tätig) war Regisseur und Theaterintendant.

Leben
Schmitt stammte aus einer seit mehreren Generationen an der oberen Nahe ansässigen Familie von Weinhändlern und Mühlenbesitzern, in der jeweils der älteste Sohn Saladin genannt wurde, da nach einer Familienlegende ein Vorfahr an den Kreuzzügen teilgenommen hatte. Als sein älterer Bruder Saladin starb, nahm er dessen Vornamen an.
Nach dem Abitur in Darmstadt 1901 studierte er in Bonn und Berlin Germanistik. 1905 promovierte er bei dem Bonner Theaterwissenschaftler Berthold Litzmann mit einer Arbeit über Friedrich Hebbel. Neben dem Studium nahm er unter dem Pseudonym Harald Hoffmann an der Schauspielschule Köln bei Max Martersteig Unterricht als Schauspieler und Regisseur.

In der Spielzeit 1906/1907 war Schmitt als Dramaturg am Stadttheater Elberfeld tätig, danach schrieb er hauptsächlich für das Feuilleton des Kölner Tageblatts. Von 1913 bis 1915 war er Spielleiter am Stadttheater in Freiburg im Breisgau, während des Ersten Weltkriegs leitete er das Deutsche Theater in Brüssel.
Von 1919 bis 1949 war Saladin Schmitt der Intendant des Schauspielhauses Bochum und von 1921 bis 1935 zugleich der Duisburger Oper. In Bochum begründete er mit Stücken von Friedrich von Schiller, William Shakespeare und anderen klassischen Autoren, aber auch mit Werken der jüngeren Generation, wie z.B. Heinrich Eduard Jacob, dessen Schauspiel Beaumarchais und Sonnenfels er am 6. Dezember 1919 erfolgreich inszenierte, den Ruf des Theaters.
Saladin Schmitt wurde als Intendant 1949 abgelöst, als er versucht hatte, seinen früheren Chefdramaturgen Walter Thomas wieder einzustellen, der wegen einer nationalsozialistischen Vergangenheit als umstritten galt; die Absetzung wurde sogar von einer Demonstration vor dem Bochumer Rathaus verlangt. Saladin Schmitt war ein Vetter von Stefan George und Vorsitzender der Shakespeare-Gesellschaft. Der Platz vor dem Schauspielhaus Bochum trägt seinen Namen," stellt die Internetenzyklopädie einen ehemaligen Intendanten der Deutschen Oper am Rhein.
Ist er in der Duisburger Öffentlichkeit noch bekannt? Ich persönlich bin erst auf ihn gestoßen, als ich mich mit der lokalen Duisburger Geschichte beschäftigte. Im Rahmen der Duisburger Lokalgeschichte ist es dann schon interessant, ihn wenigstens mal zu erwähnen. Andreas Rüdig

Positive Bilanz der Baden-Württemberg Classics in Duisburg:
3000 Weinfreunde ließen sich im Landschaftspark Nord den Süden schmecken

Besucher und Aussteller zeigten sich gleichermaßen mehr als zufrieden mit der Weinmesse Baden-Württemberg Classics in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Nord in Duisburg. Mehr als 3000 Liebhaber der beiden deutschen Anbaugebiete nutzten am Wochenende die Gelegenheit, sich „den Süden schmecken“ zu lassen. Die Messe findet im nächsten Jahr erneut in Duisburg statt, so die Veranstalter.
Walter Nöhren, Geschäftsführer der Badischer Wein GmbH, sagte in seiner Bilanz: „Was uns besonders gefreut hat, ist die Tatsache, dass wir hier in Duisburg ein sehr fachkundiges Publikum hatten. An den Ständen waren viele echte Genießer, die sehr bewusst nach Weinen Ausschau gehalten haben, die sie probieren wollten, um sie dann für ihren privaten Vorrat auch gleich zu bestellen.“ Man habe mit der Messe nicht allein die Duisburger, sondern auch die Weinfreunde aus dem Umland erreicht.
Ulrich M. Breutner, Geschäftsführer des Weininstituts Württemberg, erklärte: „Mit der zweiten Auflage im Landschaftspark sehen wir, dass sich der neue Standort für die Baden-Württemberg Classics etabliert hat. Wir werden auch im nächsten Jahr wieder nach Duisburg kommen. Unsere Entscheidung vor zwei Jahren, nicht nach Essen oder Düsseldorf zu gehen, war vollkommen richtig. Duisburg setzt Maßstäbe.“
Gerhard Hurst, Präsident des Badischen Weinbauverbands: „Es war wohltuend zu sehen, wie gut das ungewöhnliche Ambiente einer alten Industriehalle mit unserer Gestaltung einer Genießermesse harmonierte. Diese Classics in Duisburg sind schon etwas Besonderes, weil wir hier unseren Wein in einem ganz außergewöhnlichen Rahmen vorstellen können.“
Gute Noten für das Weinfestival mitten in der Industriekultur gab es auch von den 73 Ausstellern. Übereinstimmend berichteten die Winzer und Weingärtner, dass sie während der zwei Tage sowohl mit der Resonanz auf ihr Angebot zufrieden waren als auch über die weinkundigen Besucher erfreut waren. Viele echte Fachgespräche zwischen an den Ständen sorgten für gute Stimmung bei Messegästen und Ausstellern. Insgesamt 800 Weine, Schaumweine und Obstbrände präsentierten die Baden-Württemberg Classics an den beiden Messetagen.
Die Besucher nutzten das Konzept, zum Eintrittspreis von 15 Euro von Stand zu Stand zu bummeln und ohne weiteren Aufpreis die Weine verkosten zu können. Sie überzeugte die Möglichkeit, direkt auf den Geschmack zu kommen und sich einen aussagekräftigen Überblick über die Weine des jungen Jahrgangs 2008 verschaffen zu können. Viele testeten ihren Lieblingswein auch gleich beim Essen vor Ort.
Gut besucht waren dabei auch die Weinseminare. Unter anderem informierten die Weinköniginnen der beiden Anbauregionen - Isabell Kindle aus Baden und die Württembergische Hoheit Christl Schäfer - dabei fachkundig über die Frühlings- und Sommerweine aus dem Ländle. Zum Studieren gehörte selbstverständlich auch das Probieren. Die Weinprobe war stets Teil der kostenlosen Seminare. Darüber hinaus konnten sich die Besucher mit baden-württembergischen Spezialitäten wie Maultaschen und Spätzle stärken. Stände, die Reiseziele in Baden und Württemberg vorstellten, rundeten die Messepräsentation ab.


Heute im Cafe Steinbruch: „USA-Highlight“:
MIKE DOUGHTY
(US)
Rückbesinnung auf alte Songwriter-Traditionen: einzige Konzert im Ruhrgebiet!

Da ist sie wieder, die Stimme von SOUL COUGHING, eine der spannenden Bands Ende der Neunziger, die mit ihren Hits „Super Bon Bon“ oder „Circles“ weltweit für Aufsehen sorgen konnten, auf dem Sprung nach Oben waren - und dann implodierten. Vor allem aber waren es die Stimme und Songs von MIKE DOUGHTY, die diese Einzigartigkeit und den Zauber der Band ausmachten.
Kaum war die Band Geschichte, tingelte er nur mit Gitarre im Auto durch Amerika, kaufte seine Aufnahmen zurück und verkaufte selbst hergestellte CDs von der Bühne herunter. Ganz gleich, ob Katharsis oder Rock-Roadmovie, es war die Rückbesinnung auf alte Songwriter-Traditionen – alleine unterwegs und die Seele für Songs an der nächstbesten Kreuzung verkaufen.
Einlass: 20h // Eintritt: VVK: 8€; AK: 10€ // ****Shuttle Service**** // Tickets im Steinbruch, E-Tickets auf www.steinbruch-duisburg.de & bei www.kartenhaus.de 
 

Samstag, 14. März 2009 - Historischer Kalender

Weinmesse „Baden-Württemberg Classics“ im Landschaftspark Nord
Lebensart trifft Industrie-Kultur. Gut besucht war am ersten Tag die Weinmesse „Baden-Württemberg Classics“. In der ungewöhnlichen Atmosphäre des Landschaftspark Nord in Duisburg präsentieren 73 Winzer und Weingärtner ihre außergewöhnlichen Weinspezialitäten. Über 800 Weine, Schaumweine und Obstbrände aus den Anbaugebieten Baden und Württemberg stehen für die Gaumen der Genießer, in der Kraftzentrale des Landschaftspark zum Probieren bereit.
Damit die vielen Weinproben auch gut bekommen, dafür sorgen kulinarische Spezialitäten aus den landestypischen Küchen. Kostenlose Seminare zum Thema Wein, werden von hochadlig und fachkundig von den Weinköniginnen Isabell Kindle aus Baden und Christl Schäfer aus Württemberg abgehalten. Besucher, die mal ihren Urlaub im „Ländle und Umgebung“ verbringen wollen, können sich bei den touristischen Ausstellern über das Reiseland informieren. Die Weinmesse ist noch bis zum 15. März um 18:00 Uhr geöffnet. Manfred Schneider (Text und Fotos)

Guter Besuch der Weinmesse
in der Kraftzentrale

V.li.: Geballter Weinhochadel: Isabell Kindle - Weinkönigin aus Baden, Tabea Buck - Württembergische Weinprinzessin, Christel Schäfer - Württembergs Weinkönigin und die Badische Weinprinzessin Eva Müller

V.li.: Fröhlich Weinprobe: Klaus Hoffman-Bender, Charlotte Kann, Franz-Josef Grosch, Weinbauer, Lothar Gerber Weinfachfrau Dagmar Klär, Lilo Bünk, Heinz Bünk und Karola Hoffman-Bender     

Milena Weis von Stuttgart-Marketing, zeigt den Weinfreunden den Weg

Sonntagsführungen im Stadtmuseum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen lädt am Sonntag zu zwei Führungen ein. Um 14 Uhr stellt die Historikerin Stefanie Paufler die „Schätze der Seidenstraße“ vor. In einer sehenswerten Sonderausstellung werden „Schmuck und Textilien der Turkmenen“ vom 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts aus einer hochwertigen ethnologischen Privatsammlung vorgestellt. Die Turkmenen sind eine der wichtigsten Volksgruppen entlang der Seidenstraße, dem berühmtesten Handelsweg der Geschichte.
Um 15 Uhr lädt Stadtführer Frank Switala zum Rundgang durch die große Stadtgeschichte-Ausstellung ein. „Duisburg – die neue Geschichte einer alten Stadt“ bietet eine Reise von der Steinzeit bis zur „Fast“-Gegenwart, mit den schönsten Ausgrabungsfunden aus Duisburgs Boden und spannenden Dokumenten und Fotos. Der Eintritt kostet 3 Euro.

Mit Bildung der Krise begegnen
Der Konjunkturpaket II eröffnet die Möglichkeit, die Zeiten des Bezugs von Kurzarbeitergeld zur beruflichen Weiterbildung zu nutzen. Umfragen loten den aktuellen Qualifizierungsbedarf aus
Durch die neuen Regelungen des Konjunkturpakets II können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betriebe weiterbilden, die im Zuge der wirtschaftlichen Krisensituation Kurzarbeit zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit nutzen. Damit auch die richtigen Weiterbildungsangebote zur Verfügung stehen, laufen aktuell Umfragen in den Unternehmen, die den jeweiligen Bedarf erheben sollen.
Durchgeführt werden diese Befragungen von der UnternehmerverbandsGruppe (UVG) im Haus der Unternehmer, der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) und der Kreishandwerkerschaft als Mitglieder der„Konzertierten Aktion für Beschäftigungssicherung in Duisburg – Chancen in der Krise“ (IHK, Kreishandwerkerschaft, Gewerkschaften, Wirtschaftsförderung, Regionalagentur, UVG, Agentur für Arbeit Duisburg), die sich vor dem Hintergrund der aktuellen Krisensituation zusammengefunden hatten.
„Wir wollen den von Kurzarbeit betroffenen Personen in den Duisburger Betrieben ein individuell passendes Angebot bereitstellen können“, betont Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftführung der Agentur für Arbeit Duisburg. „Nur mit den richtigen Angeboten können sowohl die Belegschaften wie auch die Unternehmen die Zeit der Kurzarbeit zielführend nutzen, denn in der Krise liegt auch eine Chance.“
„Der Fragenkatalog, den wir in der letzten Woche an unsere Mitgliedsbetriebe verschickt haben, hilft uns, für die betroffenen Unternehmen das passende Qualifizierungspaket zu schnüren“, so Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer der UnternehmerverbandsGruppe e.V. „Nur so können wir für viele Beschäftigte nicht nur Arbeitslosigkeit verhindern, sondern zusätzlich ihre Position im Unternehmen festigen.“
„In Duisburg haben gegenwärtig 178 Betriebe für 13.400 Menschen Kurzarbeit bei der Arbeitsagentur angemeldet. Mit jedem Tag kommen neue Betriebe und Beschäftigte hinzu, die durch Kurzarbeit vor der Arbeitslosigkeit bewahrt werden“, so Schoofs. „Diese Zahlen zeigen die Bedeutung des Arbeitsmarktinstruments Kurzarbeit. Durch die Kombination mit Qualifizierung bietet Kurzarbeit auch die Grundlage, die Krisenzeit zukunftsgerichtet zu überbrücken. Wenn es uns mittelfristig gelingt, die strategische Bedeutung von Qualifizierung allen Beteiligten des Arbeitsmarktes näher zu bringen, so nutzen wir jetzt die Zeit, um zukünftige Probleme, die sich aus dem demographischen Wandel ergeben, besser meistern zu können.“
Weitere Informationen zum Thema Weiterbildung während des Bezugs von Kurzarbeitergeld gibt es beim Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Duis-burg unter der Telefonnummer 01801 – 66 44 66.*

Stadterneuerung Beeck - Stadtverwaltung stellt am 18. März 2009 Planung vor
Die Stadt Duisburg beabsichtigt, im Rahmen des Stadterneuerungsprogrammes für Duisburg-Beeck, verschiedene Straßen und Grünflächen umzugestalten. Die Verwaltung hat eine entsprechende Planung erarbeitet.
Folgende Straßen und Grünflächen sollen umgestaltet werden:
Friedrich-Ebert-Straße von Lehnhofstraße bis Wygertstraße
Hier soll die Situation für Radfahrer/Innen und Fußgänger/Innen nachhaltig verbessert werden. Die Fahrstreifen für den KFZ-Verkehr werden reduziert, Gehwege und Radverkehrsanlagen werden optimiert. Der ruhende Verkehr wird neu geordnet. Zum Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer werden insbesondere die Einmündungsbereiche neu gestaltet.

Lange Kamp von Bruckhauser Straße bis Goeckingstraße
Im Bereich der vorhandenen Parkstreifen sollen Bäume gepflanzt werden. Hierdurch wird der Straßenraum optisch aufgewertet. Im Bereich der Einmündung Bruckhauser Straße wird die vorhandene Bordsteinabsenkung (Radweg) erweitert. Dies erleichtert mobilitätseingeschränkten Menschen die Querung der Straße.

Bruckhauser Straße von Lange Kamp bis Flottenstraße
Durch Baumpflanzungen wird der Bereich optisch aufgewertet. Der ruhende Verkehr wird neu geordnet. Im Einmündungsbereich Lange Kamp wird der Radius geändert. Im breiten Kreuzungsbereich Flottenstraße sind Fahrbahneinengungen vorgesehen. Somit sinkt das Geschwindigkeitsniveau da beim Durchfahren eine erhöhte Aufmerksamkeit gefordert wird. Darüber hinaus werden die Sichtbeziehungen aller Verkehrsteilnehmer untereinander verbessert. Die Summe der Maßnahmen führt dazu, dass Fußgängerquerungen hier sicherer werden.

Karolingerstraße von Flottenstraße bis Werntgensstraße
Auch hier sollen Bäume gepflanzt und der ruhende Verkehr neu geordnet werden. Im Kreuzungsbereich Leibnizstraße sowie Werntgenstraße werden Gehwegflächen erweitert und die Fahrbahnbreite an den Querungsstellen reduziert. Hierdurch wird das Überqueren der Fahrbahn insbesondere für Eltern mit Kindern sicherer.
Friedhofstraße Einmündung Helmholz-/NeanderstraßeIm Einmündungsbereich Neanderstraße wird eine Teilaufpflasterung gebaut. Dies erleichtert dem Fußgängerverkehr die Querung der Fahrbahn. Gleichzeitig wird auf den Beginn der Tempo-30-Zone hingewiesen.

Grünfläche Schellenstraße
Der Spielplatz wird umgestaltet. Der Bolzplatz wird zu einer Bewegungsfläche aus Rasen umgestaltet. Die Tischtennisplatte wird verlagert. Der Gehölzbestand wird verjüngt und ausgedünnt. Die befestigten Flächen werden wieder wasserdurchlässig gemacht bzw. in Rasen- oder Gehölzflächen umgewandelt.

Grünfläche "Am Kamannshof" mit Brücke
Unbefestigte Wegebereiche sollen befestigt werden. Auch hier ist vorgesehen, den Gehölzbestand zu verjüngen und auszudünnen. Darüber hinaus sind großzügige Rasenflächen geplant. Vor dem dortigen Vereinsgebäude sollen befestigte Parkplätze angelegt werden. Eine Brücke über die Emscher soll eine Verbindung zur nahegelegenen Grünanlage "Stepelsche Straße" für Fußgänger/Innen und Radfahrer/Innen schaffen.

Freitag, 13. März 2009 - Historischer Kalender

Bombenfund in Bergheim: Entschärfung am Mittwoch
Nach Luftbildauswertungen wurde heute im Gewerbegebiet Asterlagen in Duisburg-Bergheim eine britische Fünf-Zentner-Bombe gefunden. Der Kampfmittelräumdienst wird die Entschärfung voraussichtlich am Mittwochvormittag vornehmen.
Die Evakuierungszone von 250 Metern um die Fundstelle liegt vollständig auf Gewerbegebiet, so dass hier lediglich die dort ansässigen Firmen betroffen sind. Im Bereich 250 bis 500 Meter um den Fundort (Sicherheitszone) sind 15 Einwohner betroffen sowie weitere Firmen, unter anderem das Postverteilzentrum. Am Entschärfungstag ist mit Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich zu rechnen, betroffen ist dabei auch die Essenberger Straße.
Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben die betroffenen Gewerbebetriebe in der Evakuierungszone bereits heute aufgesucht und sie über die Verhaltensmaßnahmen unterrichtet. Hinweise an die Anwohner und Firmen in der Sicherheitszone erfolgen am Montag. Mehr Informationen gibt es außerdem ab Montag unter www.duisburg.de sowie über Call Duisburg unter 0203/94000.

B 8n/Ortsumgehung Wittlaer – Planfeststellungsbeschluss liegt öffentlich aus
Der Planfeststellungsbeschluss zum Neubau der B 8n (Ortsumgehung Wittlaer) und für den Ausbau der B 288/A 524 einschließlich Neubau des Autobahnkreuzes A 59/A 524 wird öffentlich ausgelegt. Der Beschluss sowie eine Ausfertigung des Planes können in der Zeit vom 17. bis 30. März bei folgenden Stellen eingesehen werden: Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement auf dem Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße) Zimmer E 38, Duisburg-Mitte (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr); im Bauverwaltungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf auf der Brinckmannstraße 5, Zimmer 3151, Düsseldorf (montags bis donnerstags 8 bis 16 Uhr, Freitag bis 14 Uhr) sowie beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, Planungs- und Baucenter Ruhr, Henri-Dunant-Straße 9, Zimmer 316, Essen (montags bis freitags von 8 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 15 Uhr). Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss allen Betroffenen gegenüber als zugestellt.

Erster regionaler Wohnungsmarktbericht veröffentlicht
Sozialdezernent Reinhold Spaniel ist stolz auf die erste Veröffentlichung eines regionalen Wohnungsmarktberichts. „Der Bericht liefert vor allem Informationen, Betrachtungen und Einschätzungen zum Wohnungsmarkt der Städteregion Ruhr, aber auch spezielle Datenlagen aus den beteiligten Städten sowie NRW- und Großstadtvergleiche“, so Spaniel.
Der Wohnungsmarktbericht ist das Resultat einer regionalen Wohnungsmarktbeobachtung und -auswertung der kreisfreien Städte Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Bochum, Hagen, Dortmund und Hamm mit der fachlichen Unterstützung der Wohnungsbauförderungsanstalt.
Den Leserinnen und Lesern werden Fakten von den Immobilienpreisen über die Bautätigkeiten bis zur Bevölkerungsentwicklung an die Hand gegeben, die es ermöglichen sich einen Überblick über den regionalen Wohnungsmarkt zu verschaffen. Auch die Ergebnisse einer Expertenbefragung fließen in den Bericht ein.
Für einen schnellen und vor allem öffentlichen Zugang steht der Bericht ab sofort unter www.duisburg.de/vv/50 zur Verfügung. Weitere Infos gibt es beim Amt für Soziales und Wohnen unter (0203) 283-5350.

Konsumausgaben in Deutschland bedeutend niedriger als in den USA
Wie das Statistische Bundesamt mit Blick auf den Weltverbrauchertag am 15. März mitteilt, liegt das Niveau der durchschnittlichen Konsumausgaben in Deutschland deutlich niedriger als in den Vereinigten Staaten von Amerika. Je Einwohner ergaben sich für 2008 in Deutschland Ausgaben in Höhe von 17 073 Euro gegenüber 22 457 Euro in den USA.

IT.NRW bietet kostenlose Ausbildung zum Programmierer
Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) bildet in sechs Monate dauernden Kursen Programmierer aus. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Studienabbrecher(innen), kann aber auch von anderen jungen Leuten wahrgenommen werden. Voraussetzung ist die Hochschul- oder Fachhochschulreife; zusätzlich ist ein Eignungstest zu absolvieren. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird eine Aufwandsbeihilfe in Höhe von knapp 100 Euro je Monat gezahlt.
Drei unterschiedliche Ausbildungszweige stehen zur Auswahl:
- PC-Lehrgang Typ 1: Anwendungsprogrammierung - Schwerpunkt Java;
- PC-Lehrgang Typ 2: Anwendungsprogrammierung - mehrere Sprachen;
- PC-Lehrgang Typ 3: System- und Netzwerkadministration.

Die Ausbildungen vermitteln Kenntnisse zu Programmier- und Markup-Sprachen (C, C++, C#, Visual Basic.NET, HTML, Java), zu den Themenbereichen MS-Office, relationale Datenbanken und Serverdienste sowie zu Anwendungen verschiedener Server.
Für die kommenden Lehrgänge, von denen der nächste Anfang Mai 2009 beginnt, stehen noch Plätze zur Verfügung. Bewerbungen sollten (mit den üblichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf und Zeugniskopien) spätestens vier Wochen vor Lehrgangsbeginn bei IT.NRW (Mauerstraße 51, 40476 Düsseldorf) eingereicht werden. Weitere Informationen erhalten Interessenten telefonisch (0211 9449-3462 oder -2462) oder im Internet unterwww.it.nrw.de/jobs/stellprog.html.
Seit 1985 hat IT.NRW schon über 95 derartige Lehrgänge durchgeführt - mehr als 1 000 Teilnehmer(innen) haben seither diese Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Zahlreiche
Absolvent(inn)en mit erfolgreichem Lehrgangsabschluss fanden bei Behörden und anderen Arbeitgebern eine Anstellung. (IT.NRW)

Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im Januar 2009: Minus 20% gegenüber dem Vorjahr
Nach vorläufigen Angaben der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im Januar 2009 arbeitstäglich bereinigt um 20,0% gegenüber dem Januar 2008 zurück (nach ? 12,6% im Dezember 2008). Das war der höchste Rückgang gegenüber einem Vorjahresmonat seit Beginn der Berechnungen 1991. Der Inlandsumsatz nahm im Vergleichszeitraum um 16,6% ab; der Auslandsumsatz brach mit ? 23,8% noch stärker ein. Dabei lag der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 21,7%, der Absatz in das übrige Ausland um 25,6% unter dem Vorjahresniveau.

Großhandelspreise Februar 2009: Minus 5,7% gegenüber Februar 2008
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag im Februar 2009 um 5,7% unter dem Vorjahresstand. Im Vergleich zum Januar 2009 sanken die Großhandelspreise im Februar 2009 geringfügig (? 0,1%).

"Keiner Bitterkeit Raum geben Caroline Schlegel-Schelling"
So ist das JourFixe überschrieben. Wie gewohnt findet es am Donnerstag (12.3.2009) um 17 Uhr statt. Wie gewohnt findet es im Vortragssaal der Volkshochschule in der Innenstadt statt. Die Referenten: Hannelore Schulte und Jörg Mascherrek. Es kommt die altgewohnte Zuhörerschaft; die Veranstaltung ist also gut besucht.
Zwei Tischchen mit je einem Mikrophon und einem Glas Wasser sowie ein Laptop mit angeschlossenem Beamer reichen für die Veranstaltung aus. Die beiden Referenten stellen die Biographie von Schlegel-Schellingvor, die 1763 in einem Universitätshaus geboren wird. Worin die Lebensleistung von Schlegel-Schilling besteht, wird mir nicht so ganz klar. Das Leben ist zwar wild und unbändig; in der heutigen breiten Öffentlichkeit ist Schlegel-Schelling aber ziemlich unbekannt. Aber was soll`s? Ich verlebe eine angenehme Stunde. Und lerne etwas über das Sittenleben des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Andreas Rüdig

Baden-Württemberg Classics am Wochenende im Landschaftspark Nord in Duisburg
„Beerenstarke“ Weinmesse bringt auf den Geschmack des Südens

73 Winzer und Weingärtner präsentieren 800 Weine Verkostung im Eintrittspreis inklusive Das Beste aus dem Sonnen-Jahrgang 2008 Weinseminare mit Weinköniginnen Kulinarische Spezialitäten und Urlaubstipps
Die ungewöhnliche Kulisse des Landschaftspark Nord in Duisburg sieht auch Deutschlands führende Weinexpertin, Star-Sommelier Natalie Lumpp (Foto), als das ideale Ambiente für die Präsentation außergewöhnlicher Weinspezialitäten. Am Samstag, 14. März, und Sonntag, 15. März, verbindet die Weinmesse Baden-Württemberg Classics Industriekultur mit Lebensart. 73 Winzer und Weingärtner bringen auf den Geschmack des Südens. Im Eintrittspreis von 15 Euro ist die Weinprobe inklusive.

Die Besucher der Kraftzentrale im Landschaftspark können für ihre Verkostung aus mehr als 800 Weinen, Schaumweinen und Obstbränden auswählen. Die Baden-Württemberg Classics kredenzen nach 2008 zum zweiten Mal Erlesenes in Duisburg.
Für Gerhard Hurst, den Präsidenten des Badischen Weinbauverbands, steht fest, dass der Jahrgang 2008 besonders gut ist. „Wechselnde Temperaturen im Sommer und Herbst haben die Trauben zu außergewöhnlicher Qualität reifen lassen.“ Oder wie Natalie Lumpp es formuliert: „Trauben benötigen die Herausforderung, an der sie wachsen können. Einfach nur Sonne reicht nicht, um einen guten Jahrgang hervorzubringen.“ Auf diesen Geschmack sind auch die Stars der Berlinale 2009 gekommen. Weine aus Baden und Württemberg erhielten bei den Partys und Premiere-Feiern viel Gaumenlob aus Hollywood. Im Mittelpunkt der badischen Präsentation steht in der „Kraftzentrale“ in diesem Jahr der Grauburgunder. Württemberg wirbt besonders für das „Nationalgetränk“, den Trollinger.
Zu Gast in Duisburg sind am Wochenende auch die Weinköniginnen aus den beiden Anbauregionen. Isabell Kindle aus Baden und die Württembergische Hoheit Christl Schäfer halten nicht nur Hof. Die Hoheiten sind ausgesprochen fachkundig und leiten die kostenlosen Weinseminare, in denen sich die Genießer zu Kennern weiterbilden können. Sie geben dabei am Samstag und Sonntag, jeweils ab 13 Uhr, einen Vorgeschmack auf sonnenreiche Stunden und stellen die Frühlings- und Sommerweine aus dem Ländle vor.
Kulinarische Spezialitäten aus Baden und Württemberg verwöhnen während der Classics ebenfalls die Gaumen der Besucher. Zudem stellt sich der Süden des Landes als Urlaubsziel vor. Walter Nöhren, Geschäftsführer der Badischer Wein GmbH, sagt über das Angebot: „Wir präsentieren Bestes aus unserem Bundesland. Dieses Konzept hat sich bewährt, weil die Besucher den Messetag bei uns wirklich genießen.“
Ulrich M. Breutner, Geschäftsführer des Weininstituts Württemberg, macht deutlich, dass die Genießermesse die Weinkenner auf den Geschmack bringen will: „Für uns ist es wichtig, dass die Besucher direkt bei den Anbietern ihre Weine probieren können und dann ihren Lieblingswein auch direkt bestellen können. Wer Wein liebt, findet hier genau, was er sucht.“ Gerhard Hurst über das Konzept der Baden-Württemberg Classics: „Wir wollen etwas von der Freude vermitteln, die wir bei uns im Ländle an unseren Weinen haben.“
Die Baden-Württemberg Classics werden veranstaltet von der Werbegemeinschaft Württembergischer Weingärtnergenossenschaften eG und von der Badischer Wein GmbH, der Werbegemeinschaft badischer Winzer. 
Öffnungszeiten: Samstag, 14. März, von 11 bis 19 Uhr Sonntag, 15. März, von 11 bis 18 Uhr. Kraftzentrale im Landschaftspark Nord Emscherstraße 71 47137 Duisburg-Meiderich

Donnerstag, 12. März 2009 - Historischer Kalender

Wohn- und Teilhabegesetz
NRW-Minister Laumann:
"Ich verstehe das Wohn- und Teilhabegesetz als lernendes Gesetz."
"Ich möchte nicht in ein Gesetz, in dem es keine Pfannekuchen gibt." Es ist nicht irgendwer, der es so für sich formuliert. Im Rahmender Veranstaltungsreihe zum neuen Wohn- und Teilhabegesetz macht der christdemokratische nordrhein-westfälische Sozialminister Karl-Josef Laumann am Donnerstag Station in Duisburg. Die Veranstaltung im kleinen Prinzen ist sehr gut von Fachleuten besucht.
"Ich verstehe das Wohn- und Teilhabegesetz als lernendes Gesetz. Deswegen möchte ich mir mit dieser Gesprächsreihe auch ein Bild über die Erwartungen der Menschen machen und mitnehmen, was wir noch verbessern können," betont Laumann.
"Das alte Heimrecht ging durch die Föderalismusreform auf die Länder über. Ist das richtig? So fragten viele Leute. Es brauchen nicht alle Bundesländer auf Punkt und Komma dasselbe Heimrecht. Wann ist eine Einrichtung ein Heim? Je mehr Leistungen vertraglich geregelt sind, desto eher ist eine Einrichtung ein Heim."
Man rede über 200.000 Menschen, von denen 150.000 in stationären Einrichtungen der Altenpflege und 44.000 in Einrichtungen für Behinderte untergebracht sind. "Wir haben ein Schutzrecht für die Bewohner in Betreuungseinrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege geschaffen. Die Rechte der Bewohner werden nun ganz konkret genannt. Darunter fällt unter anderem das Recht auf eine am persönlichen Bedarf ausgerichtete, gesundheitsfördernde Betreuung. Bei den Speiseplänen, der Freizeitgestaltung und bei der Hausordnung bestimmen die Bewohner künftig mit. Der Betreiber kann hier nicht mehr ohne sie entscheiden. Darüber hinaus macht das neue Wohn- und Teilhabegesetz Ernst mit der Entbürokratisierung. Das alte Bundesheimgesetz hatte 27 Paragraphen. Einzelne Regelungen wurden in weiteren vier Rechtsverordnungen mit nochmals 107 Paragraphen erläutert. Das haben wir kräftig durchforstet. Das neue Gesetz enthält nur noch 23 Einzelregelungen. Dazu kommt noch eine Durchführungsverordnung mit 32 weiteren Einzelregelungen," berichtet der Minister.

Nicht angemeldete Prüfungen von Betreuungseinrichtungen und die Veröffentlichung der Prüfergebnisse kommen hinzu. "Außerdem müssen die Einrichtungen den Bewohnern erklären, wie sich die Preise zusammensetzen und wie gut sie gewirtschaftet haben, also quasi eine Bilanz vorlegen. In NRW sind wir um einiges teurer als in anderen Bundesländern. Bei den neuen Regelungen hörte ich die Kritik der Wohnfahrtsverbände nicht. Bilanzen sind nicht immer gut und leicht verständlich geschrieben. Wir denken derzeit darüber nach, wie die Transparenz und Verständlichkeit hergestellt werden kann."
"Sie nennen das Gesetz eine lernendes Gesetz. Es bleibt nicht in Stein gemeißelt. Es wird an den Erfahrungen modifiziert. Wir arbeiten für die Menschen. Es geht um den Schutz der älteren, behinderten und pflegebedürftigen Menschen, aber auch ihre Teilhabe und Mitwirkung," betont die grüne Duisburger Bürgermeisterin Doris Janicki.
Grundsätzliche Kritik kommt in der anschließenden Diskussion eher an Detailfragen auf. Der Brandschutz wird hier genauso angesprochen wie etwa die Personalbemessung, um nur einige Beispiele zu nennen. Andreas Rüdig

Einrichtung der AWO-Integrations gGmbH als neues Zentrum im Stadtteil
AWO eröffnet in Laar „Familienhilfe sofort vor Ort“
• Einweihung auf der Eligiusstraße fand am Donnerstag statt
• „Familienhilfe sofort vor Ort“, ein Anbot für alle Familien im Stadtteil
• AWO-Integrationsagentur stärkt Ehrenamt in Laar
• Beitrag zur Integration von Zuwanderern
Am Donnerstag eröffnete die AWO-Integrations gGmbH das Zentrum „Familienhilfe sofort vor Ort“ auf der Eligiusstraße in Duisburg-Laar. Es hat den Anspruch, Familien im Stadtteil, die mit Problemen zu kämpfen haben, innerhalb von kürzester Zeit einen Lösungsweg aufzuzeigen. Zugleich hat die vom Land NRW geförderte Integrationsagentur der AWO in dem 100 Quadratmeter großen Zentrum ein Büro.
In seiner Begrüßungsansprache sagte Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH am Donnerstag: „Wir machen den Familien hier in Laar ein Angebot, das sie einfach und ohne Hemmungen Hilfe annehmen kön-nen. Das ist für uns ein Stück Gleichberechtigung und Teilhabe in einem Stadtteil mit hohem Anteil armer Kinder.“ In Laar leben inzwischen 52 Prozent der Kinder von Sozialgeld.
Gerade die Mitglieder dieser einkommensschwachen Familien haben aus der Sicht von Karl-August Schwarthans vielfach Vorbehalte und Ängste, sich direkt ans Jugendamt mit der Bitte um Rat und Hilfe zu wenden. „Wir sind für alle Familien im Stadtteil da und entwickeln auch mit Blick auf besondere kulturelle Hintergründe geeignete Unterstützungsangebote. Das nennen wir: sofort vor Ort“, so der Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH weiter.
Im Beisein von Jugendamtsleiter Thomas Krützberg und der Integrationsbeauftragten der Stadt Duisburg, Leyla Özmal, machte Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg, deutlich: „Wir als Verband leben interkulturelle Öffnung, die AWO-Integrations gGmbH ist hier erneut vorbildlich und richtungweisend für uns und viele andere soziale Organisationen.“ Das zeige sich daran, dass die AWO-Integrations gGmbH hier zwei Mitarbeiter mit Migrationsgeschichte einsetzt, die als ausgebildete Fachkräfte in dieser Beratungsstelle für alle Laarer Familien ansprechbar sind. Karl-August Schwarthans erklärte dazu: „Das zeigt sich aber vor allem daran, dass wir unsere Angebote im Stadtteil so ausgerichtet haben, dass sie Menschen mit und ohne Migrationshintergrund auch annehmen können und wollen.“

Die Fähigkeit zur Integration beweise eine Gesellschaft gerade dann, wenn sie sich für Zuwanderer öffne und sie einlade, an den Lösungen für die anstehenden Auf-gaben mitzuwirken, so Krause. In dem Zentrum bietet Münevver Alkac-Yasar Familienhilfe sofort vor Ort und Hassan Yilmaz für die Integrationsagentur haupt-amtliche Unterstützung für bürgerschaftlich tätige Migranten an. Die Integrationsagentur der AWO will das ehrenamtliche Engagement im Stadtteil stärken. Dazu gehört auch das Projekt der Pflegelotsen. Junge türkische Männer sammeln Erfahrungen im Bereich der Pflege von Senioren und geben sie an Familien, in denen ältere Zuwanderer auf Hilfe angewiesen sind, weiter.
Fast ein Jahr habe man das neue Zentrum geplant und in den Umbau der Räume investiert, erläuterte Karl-August Schwarthans. „Wir haben uns darüber gefreut, dass die Stadt Duisburg ausdrücklich Zustimmung signalisiert und dieses Projekt danach positiv begleitet hat.“

Umsätze im NRW-Einzelhandel im Januar unter Vorjahresniveau
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im Januar 2009 nach vorläufigen Ergebnissen nominal 3,1 Prozent weniger um als im Januar 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 3,5 Prozent. Die Beschäftigtenzahl ging um 1,3 Prozent zurück. Die Einzelhandelsstatistik wurde ab Berichtsmonat Januar 2009 auf eine neue Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008) und auf ein neues Basisjahr (2005) umgestellt. Die Ergebnisse sind daher nur eingeschränkt mit denen früherer Jahre vergleichbar.

Duisburger Tanztage 2009 - Hochzeit des Amateurtanzes
Plakat der Duisburger Tanztage 2009Deutschlands größtes Amateurtanzfestival bietet mit den 20. Duisburger Tanztagen vom 12. - 29.3.2009 einmal mehr eine Plattform für alle Tanzstile. Ob jung oder älter, Einsteiger oder erfahrener Tanzhase - jeder kann dabei sein.
Die Duisburger Tanztage brechen bei ihrer 20. Ausgabe wieder einmal alle Rekorde. Schon einen Monat vor dem Beginn hatten sich über 420 Gruppen - und damit mehr als jemals zuvor - angemeldet. Die grundlegende Idee des Festivals, Tänzerinnen und Tänzern aller Stilrichtungen eine Plattform zu bieten, erweist sich damit weiterhin als zukunftsträchtig. In den 24 Spartenveranstaltungen, die bis zum 22. März in der Rheinhausenhalle stattfinden, wird von Hip Hop, Breakdance und Videoclip über Show, Jazz Dance und Folklore bis hin zum klassischem Tanz und Tanztheater die ganze Palette des Tanzes zu sehen sein. Die Duisburger Tanztage sind nicht nur stilistisch offen, sie bieten auch Tänzerinnen und Tänzern aller Altersklassen ein Podium. Höhepunkt der Tanztage ist das Finale am Sonntag, 29. März. Dann sind im stilvollen Theater am Marientor noch einmal die besten Beiträge aus den einzelnen Sparten zu sehen.

Die Duisburger Tanztage gelten als das größte deutsche Amateurtanz-Festival. In den letzten Jahren haben jeweils rund 4.000 Tänzerinnen und Tänzer teilgenommen. Die meisten Formationen kommen aus NRW, aber einzelne Gruppen nehmen für Ihren Auftritt bei den Tanztagen eine weitere Anreise in Kauf. Ein Folklore-Ensemble aus dem thüringischen Rudolstadt muss vor seiner Performance rund 430 Kilometer reisen, die Kieler Jazz-Tänzer von "Tie!Kieler Second" sogar 470 Kilometer.
Organisiert wird die Veranstaltung wie immer vom Festivalbüro der Duisburg Marketing GmbH. Künstlerisch betreut wird sie in diesem Jahr erstmals von dem Gelsenkirchener Tanzlabel UP TO DANCE, das schon seit einigen Jahren bei den Duisburger Tanztage mitarbeitet.
UP TO DANCE nimmt in diesem Jahr die Anmeldungen der teilnehmenden Gruppen entgegen. Obwohl der Andrang größer ist als je zuvor, gibt es noch einzelne Sparten-Veranstaltungen, für die sich noch einige wenige Gruppen anmelden können. Für Fragen zu freien Plätzen und Anmeldungen stehen Arnd Wende und Diana Miebach von UP TO DANCE unter Tel. 0209 613048 oder uptodance@gmx.de zur Verfügung. Alle Informationen zu freien Plätzen, zu Terminen und Tickets sind unter www.duisburgertanztage.de zu finden.

Elterngeldanspruch im ersten und letzten Monat meist gleich hoch
Bei knapp 87% aller Eltern, die deutschlandweit Elterngeld erhalten, verändert sich der bewilligte Elterngeldbetrag vom ersten zum letzten Bezugsmonat nicht. Bei den Müttern bleibt die Anspruchshöhe bei nahezu 86% unverändert, bei den Vätern trifft dies zu 91% zu.

Bezahlung von Managern
Die Bezahlung von Managern soll künftig anders gestaltet werden: Entscheidend für die Höhe der Vergütung wird nicht der kurzfristige Erfolg an der Börse, sondern die langfristige und nachhaltige Entwicklung eines Unternehmens sein. Das Kabinett hat dazu eine Formulierungshilfe zur gesetzlichen Regelung von Managergehältern beschlossen. Die Finanzmarktkrise hat gezeigt, dass bei Bonuszahlungen und anderen Vergütungsinstrumenten teils nur auf den kurzfristigen Unternehmenserfolg geachtet wurde.
Die Politik stehe zurzeit vor der Aufgabe, den Schaden, den Manager am Finanzmarkt angerichtet haben zu begrenzen, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zum Beschluss. "Das Verhalten von einigen Managern hat dazu geführt, dass die Grundlagen unseres Finanzmarktes ins Wanken geraten sind und nun durch staatliche Hilfen vom Steuerzahler im Lot gehalten werden müssen", so die Ministerin. Es sei deshalb an der Zeit, dass die Politik den Ordnungsrahmen neu justiere.
Dabei gehe es nicht um die Höhe der Bezüge, das sei nicht Sache des Staates. "Es geht aber darum, bei einer erfolgsabhängigen Bezahlung die richtigen Anreize zu setzen. Es muss auf den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens ankommen und nicht auf einen hohen Börsenkurs an einem bestimmte Stichtag", erklärte Zypries weiter.
Die Formulierungshilfe für ein "Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung" wird nun von den Regierungsfraktionen in den Bundestag eingebracht. Dort werden die Details von den Abgeordneten beraten.
Vergütung muss angemessen sein
Schon nach geltendem Recht dürfen die Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft nicht unangemessen hoch bezahlt werden. Die Formulierungshilfe beschreibt nun genauer, wonach sich die Angemessenheit der Vergütung richten muss. Kriterien sind dabei unter anderem die Leistung des Einzelnen und die Üblichkeit, beispielsweise innerhalb der Branche oder innerhalb des Unternehmens. Gerät ein Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten, so kann der Aufsichtsrat die Vergütung unter bestimmten Voraussetzungen nachträglich herabsetzen.
Außerdem wird die Verantwortung des Aufsichtsrats für eine angemessene Vergütung der Vorstandsmitglieder klargestellt: Die Aufsichtsratsmitglieder haften persönlich auf Schadensersatz, wenn sie eine unangemessene Vergütung beschließen.

Langfristige Anreize für Bonuszahlungen
Die Gesamtvergütung muss außerdem "langfristige Verhaltensanreize zur nachhaltigen Unternehmensentwicklung setzen", so der Gesetzestext. Das ist besonders bei Aktienbezugsrechte und Bonuszahlungen wichtig. Sie machen bei Top-Managern oft einen großen Teil des Gesamteinkommens aus.
Hier müssen die Aufsichtsräte stärker als bisher darauf achten, dass Vorstandsmitglieder nicht nur für kurzfristige Erfolge belohnt werden. So soll es für Bonuszahlungen nicht mehr nur auf einen einzigen Stichtag wie zum Beispiel das Jahresende ankommen. Der Aufsichtsrat soll dafür sorgen, dass auch spätere Entwicklungen berücksichtigt werden.
Verkauft beispielsweise ein Unternehmen einen Geschäftszweig, so bedeutet das kurzfristig höhere Einnahmen und damit einen hohen Gewinn. Leidet das Unternehmen aber in den Jahren danach unter dem Verkauf, so sollen die Vorstandsmitglieder nicht nur für den kurzfristigen Gewinnanstieg belohnt werden.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich
Der Aufsichtsrat ist dafür verantwortlich, dass die Bezüge der Vorstandsmitglieder angemessen festgesetzt werden. Deswegen soll er in Zukunft auch immer selbst darüber beschließen müssen. Anders als bisher darf er die Entscheidung nicht mehr allein in Untergremien verlagern. Das steigert die Transparenz. Zugleich verdeutlicht es, wer in der Pflicht ist, wenn es um Entscheidungen zur Vergütung der Top-Manager geht: der gesamte Aufsichtsrat.

Aktienbezugsrechte neu geregelt
Langfristiges Denken soll auch eine weitere Neuerung fördern: Geschäftsführung oder Beschäftigte eines Unternehmens erhalten zum Teil besondere Rechte zum Erwerb von Aktien an ihren Unternehmen, so genannte Aktienoptionen. Diese Aktienoptionen dürfen sie zukünftig erst nach frühestens vier Jahren ausüben. Das heißt: Sie können über die Aktien erst nach vier Jahren verfügen und sie verkaufen, um damit Gewinn zu machen. Bisher gilt hier eine Mindestfrist von zwei Jahren. Das steigert das Interesse an einer eher langfristigen Kursentwicklung und damit am dauerhaften Unternehmenswohl.
VHS-Kurs: „Kochen für Ältere“
Menschen ab 60 haben andere Anforderungen an das Essen und Trinken als Jugendliche. Einen „Kochkurs für ältere Menschen“ bietet die Volkshochschule in der Gustav-Heinemann-Realschule in Stadtmitte an. Ab dem 19. März werden in drei Veranstaltungen, jeweils donnerstags in der Zeit von 18 bis 21 Uhr, komplette Gerichte, Eintöpfe und süße Speisen zubereitet.  
Kommunale Gesundheitskonferenz: Zusammenarbeit tut Not!

Mittwoch, 11. März 2009 - Historischer Kalender

Vergabeverfahren Eurogate steht kurz vor erfolgreichem Abschluss
Kölbl Kruse mit Entwurf von Foster + Partners als bevorzugter Bieter ausgewählt

Auf der Immobilienmesse MIPIM im französischen Cannes wurde am 11. März 2009 das Modell für das Eurogate am Innenhafen vorgestellt. „Ich freue mich, dass eine vor vielen Jahren als Vision vorgestellte Idee jetzt in die Realisierungsphase tritt“, so sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland bei der Präsentation des Modells. Der Solitär Eurogate ist eines der letzten noch ausstehenden Gebäude im Innenhafen Duisburg. Der neue Entwurf aus dem Hause Foster + Partners interpretiert das einzigartige sichelförmige Grundstück im so genannten Holzhafen im Grundriss und in der Höhenentwicklung des Gebäudes. Dies führt zu einer optimalen Ausnutzung des Grundstücks. „Das modular gestaltete Gebäude entspricht modernsten energetischen Standards und steht mit seiner herausragenden Architektur für den hohen Qualitätsstandard des Innenhafens“, so Dr. Ralf Oehmke, Geschäftsführer der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft mbH. Die Planungen sehen maximal 60.000 Quadratmeter Nutzfläche vor, die sich auf Gebäudeteile mit fünf bis 14 Geschossen verteilen.

V.l.: Dr. Ralf Oehmke, Geschäftsführer der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Reinhardt Joecks von Foster + Partners, Stephan Kölbl, Kölbl Kruse, Wolfgang Rabe, Geschäftsführer der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft, sowie Dr. Marcus Kruse, Kölbl Kruse, mit dem auf der Immobilienmesse MIPIM vorgestellten Modell für da Eurogate

Das Becken des Innenhafens bleibt somit weiterhin Mittelpunkt des gesamten Innenhafens und kann als Wendepunkt für Schiffe genutzt werden. Schwimmende Inseln vor dem Gebäude könnten für verschiedene Aktivitäten wie beispielsweise ein Open Air Kino oder Konzerte genutzt werden. Die treppenförmige Promenade, die vom Gebäude weg zum Wasser hin führt, bietet sich für die Nutzung als Tribüne an.
Vom neu entstehenden Gebäude öffnet sich der Blick über die große Wasserfläche des Holzhafens hinweg auf die andere Uferseite bis zur Innenstadt Duisburg, dessen Silhouette durch die Türme der Salvatorkirche und des Rathauses geprägt sind.
Auf dieser Planungsgrundlage wird Kölbl Kruse in enger Zusammenarbeit mit der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft und dem Architekturbüro Foster + Partners in den nächsten Jahren eine aus städtebaulicher Sicht zentrale Landmarke für die Region entwickeln.
„Das Eurogate ist das siebte Projekt, das wir am Innenhafen in Angriff nehmen“, so Dr. Marcus Kruse, der geschäftsführende Gesellschafter der Kölbl Kruse GmbH. „Da man es als Krönung des gesamten Innenhafens betrachtet; ist es für uns eine besondere Verpflichtung“, ergänzte Stephan Kölbl, der zweite geschäftsführende Gesellschafter der Kölbl Kruse GmbH.



Das Modell für das Eurogate

Landesarbeitsgericht: Sittenwidriger Lohn im Einzelhandel?
Das Landesarbeitsgericht verhandelt am 18.03.2009, 10.00 Uhr im Saal 3 die Berufungsverfahren 6 Sa 1284/08 – Vorinstanz Arbeitsgericht Dortmund 2 Ca 282/08 – sowie das Verfahren 6 Sa 1372/08 - Vorinstanz Arbeitsgericht Dortmund 10 Ca 279/08 -.
Die Klägerinnen nehmen das beklagte Einzelhandelsunternehmen auf eine höhere Vergütung in Anspruch, weil sie die Auffassung vertreten, die vertragliche Vereinbarung eines Stundenlohns von 5,20 € sei sittenwidrig.
Beide Klägerinnen stehen seit Ende 2001 bei der Beklagten in einem Arbeitsverhältnis als „geringfügig Beschäftigte/Packerin“. Im ursprünglichen Arbeitsvertrag wurde ein Stundenlohn in Höhe von 10,00 DM vereinbart. Seit 2004 zahlte die Beklagte 5,20 € pro Stunde. Die Klägerinnen sind der Auffassung, dass der von der Beklagten gezahlte Lohn sittenwidrig ist, und dass ein auffälliges Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung vorliege. Tatsächlich würden sie nicht als Packerinnen eingesetzt, sondern nähmen überwiegend Tätigkeiten einer klassischen Verkäuferin wahr. Der - mangels Tarifbindung der Beklagten - nicht anwendbare Gehaltstarifvertrag für den Einzelhandel in NRW sehe für Verkäuferinnen der Gehaltsgruppe I. 6. Berufsjahr ab 2004 einen Stundenlohn in Höhe von 11,93 € brutto und zuletzt ab 01.09.2006 12,30 € brutto vor. Hiervon stünden ihnen für die Jahre 2004 – 2007 pro Stunde  der Tarifvergütung zu, da die Differenz zwischen Tariflohn und dem tatsächlich gezahltem Lohn wegen der Überschreitung von mehr als
einem Drittel sittenwidrig sei.
Die Beklagte hält den Klägerinnen entgegen, sie seien als Packerinnen beschäftigt, und nicht als Verkäuferinnen. Im Übrigen entspreche die gezahlte Vergütung dem allgemeinen Lohnniveau im Wirtschaftsgebiet.
Mit Urteilen vom 14.05.2008 und 15.07.2008 hat das Arbeitsgericht Dortmund den Klagen insoweit stattgegeben und die arbeitsvertragliche Entgeltvereinbarung wegen Sittenwidrigkeit für unwirksam gehalten. Beide Kammern haben ein auffälliges Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung gesehen, selbst wenn man unterstellt, dass die Klägerinnen als Packerinnen beschäftigt gewesen seien.  Hiergegen richten sich die von der Beklagten eingelegten Berufungen.

AWO und Integration - Von Andreas Rüdig
Ihren Standort in Marxloh hat die Awo seit 1947. Kümmerte sie sich in den vergangenen sechs Jahrzehnten um Wohnungslose, Vertriebene und andere Menschen, so ist heute die Integration von Migranten ein Schwerpunktthema. "Mit ihrem Jugendmigrationsdienst JMD setzt sich die Awo-Integrations gGmbH für die Chancengleichheit und Teilhabe von jungen Menschen ein. Insbesondere neu zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren erhalten hier eine individuelle und umfassende Unterstützung. Dabei hilft der JMD bei der sprachlichen, schulischen, beruflichen und sozialen Eingliederung.
Die Awo - Integrations gGmbH erleichtert mit ihrer Migrationserstberatung den Neuzugewanderten den Start in der neuen Heimat Deutschland. Das Ziel ist es, den Integrationsprozeß bei Neuzuwanderern zu erleichtern.
Chancen sehen, aber auch bei Problemen nicht wegschauen. Die Integrationsagentur unterstützt Zuwanderer auf vielfältige Weise. Dazu gehören Angebote von bürgerschaftlichem Engagement bei Migranten. Eine weitere Aufgabe ist die Sensibilisierung von Einrichtungen und Institutionen für die Notwendigkeit kultureller Öffnung.
Der Bauspielplatz auf der Alexstraße in Neumühl eröffnet Kindern und Jugendlichen eine pädagogisch begleitete Alternative zum Nachmittag vor dem Fernseher. Unterstützung bei den Hausaufgaben gehört dazu. Spielangebote verwandeln freie Zeit in Freizeit. Der tägliche preisgünstige Mittagstisch sichert ab, dass sich alle Besucher eine gesunde und warme Mahlzeit leisten können.
Fünf Tagesgruppen hat die AWO- Integrations gGmbH für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren eingerichtet. Hier erhalten sie nicht allein Hausaufgabenhilfe und Freizeitangebote. Sie lernen dank der interkulturellen Öffnung auch das Zusammenleben mit Menschen unterschiedlicher Herkunft. Die Tagesgruppen befinden sich in Stadtteilen mit besonderer Herausforderung," stellt sich die Awo - Integrations gGmbH in einer Selbstdarstellung unter dem Stichwort "Stadtteil und Migration" vor.
Projekte wie der Lernbauernhof Ingenhamshof, begleitetes Wohnen, Schuldnerberatung / Insolvensberatung, Erziehungsbeistandschaften, sozialpädagogische Familienhilfe, die psychosoziale Betreuung von Arbeitslosen und die Jugendgerichtshilfe laufen unter dem gemeinsamen Stichwort "Zentrale soziale und erzieherische Dienste".
"Wir sind eine 100%ige Tochter der Duisburger Arbeiterwohlfahrt," betont Karl-August Schwarzhans, Leiter der gemeinnützigen GmbH. "Die Awo organisiert ehrenamtliche Arbeit, wir professionelle hauptamtliche Arbeit. Wir arbeiten betriebswirtschaftlich organisiert, weil wir die Arbeiterwohlfahrt vor unternehmerischen Risiken schützen wollen." Dass die GmbH von öffentlichen Aufträgen lebt, berichtet er auch, ohne allerdings in Details zu gehen."
78 Mitarbeiter beschäftigt die Integrations gGmbh, 15 % davon in der klassischen Migrationsarbeit. "Dies sind die Dienstleistungen, die sich direkt an die Migranten wenden," spezifiziert Schwarthans seine Aussage. "Wir reden nicht nur von Migration. Wir praktizieren sie auch. Für uns bedeutet das eine gleichberechtigte Teilhabe an Dienstleistungen und Arbeitsplätzen. Ein großer Teil unserer Mitarbeiter hat also selbst einen Migrationshintergrund."
"Auch wenn der Standort in Marxloh gezielt ausgewählt wurde: Wir müssen und können nicht flächendeckend arbeiten," betont Schwarthans. Der Duisburger Norden und Hochfeld kristallisierten sich so als Orte der Integrationsarbeit heraus. Wer mehr über die Awo-Integrations GmbH wissen möchte, kann im Internet unter www.awo-integration.de mehr darüber erfahren. Erste Anlaufstelle für ein persönliches Kennenlernen kann man die Geschäftsstelle auf der Kaiser-Wilhelm-Straße 307 - 309 in Marxloh (direkt am Pollmann gelegen) aufsuchen.

Oberbürgermeister Sauerland eröffnete metropoleruhr-Stand auf der MIPIM
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat am 10. März 2009 gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH, Hanns-Ludwig Brauser, den Stand von 43 Ruhrgebietskommunen auf der Immobilienmesse MIPIM im französischen Cannes eröffnet. „Der Rückgang der Besucher ist am ersten Tag augenfällig“, kommentierte Sauerland die ersten Eindrücke. „Doch die für uns wichtigen Gesprächspartner sind alle vor Ort.“ Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GFB), die den Duisburger Auftritt organisiert, war ebenfalls zufrieden: „Für uns war es nie entscheidend, ob viele oder wenige Besucher auf der Immobilienmesse sind; für uns war es immer wichtig, unsere Projekte mit ernsthaften Investoren und Entwicklern zu besprechen.“ Am Mittwoch, 11. März 2009 werden verschiedene Projekte mit Duisburger Beteiligung veröffentlicht.
 

Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland bei der offiziellen Eröffnung des metropoleruhr-Stands.

Mercator-Ehrennadel für bürgerschaftliches Engagement
Auch in diesem Jahr wird die Stadt Duisburg bürgerschaftliches Engagement mit der Mercator-Ehrennadel auszeichnen. Bereits zum sechsten Mal werden Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen geehrt, die besonderes Engagement auf kulturellem, wissenschaftlichem oder pädagogischen Gebiet, in der Heimat- und Brauchtumspflege oder der Erforschung der Stadtgeschichte gezeigt haben. Drei Auszeichnungen sind vorgesehen; die Auswahl trifft ein Gremium des Kulturausschusses. 
Neben bereits existierenden Preisen der Stadt Duisburg, wie zum Beispiel dem in Verbindung mit der Köhler-Osbahr-Stiftung verliehenen „Musikpreis“ oder der „Mercatorplakette“, soll mit der „Mercator-Ehrennadel“ insbesondere lokales bürgerschaftliches Engagement geehrt werden. Bis zum 2. April können Vorschläge für eine Ehrung mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg, gerichtet werden.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Mittwoch, 18. März, wieder zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 16. März, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

2008: Baugenehmigungen für Wohnungen um 4,2% gesunken
Im Jahr 2008 wurde in Deutschland der Bau von knapp 174 600 Wohnungen genehmigt. Das waren 4,2% oder rund 7 700 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Damit wurde der niedrigste Stand seit der Wiedervereinigung registriert. Bei einem Ausgangs­wert von etwa 406 000 Baugenehmigungen im Jahr 1991 wurde der Höchststand von knapp 713 000 Wohnungen im Jahr 1994 erreicht.

Arbeitskosten je Stunde im 4. Quartal 2008: 3,9% höher als im Vorjahr
Die Kosten für eine Stunde Arbeit lagen im vierten Quartal 2008 im Produzierenden Gewerbe und im gesamten Dienstleistungsbereich kalenderbereinigt um 3,9% höher als im entsprechenden Vorjahresquartal. Seit 1997, dem ersten Jahr, für das Arbeitskostenindizes in Deutschland vorliegen, ist dies der höchste für ein Quartal im Vorjahresvergleich gemessene Anstieg. Im Vergleich zum dritten Quartal 2008 stiegen die Kosten je Arbeitsstunde saison- und kalenderbereinigt um 1,7%. Im gesamten Jahr 2008 war der Anstieg der Arbeitskosten je geleistete Stunde mit 2,3% der größte seit 2001.

„Beratung von Seniorinnen/Senioren und deren Angehörigen in Duisburg – Ein Überblick, Wer hilft bei plötzlich eintretender Pflege?“
Seniorentag am 02.04.2009 mit Diskussion und Info-Ausstellung

Der Seniorentag, dessen Ausrichter der Seniorenbeirat der Stadt Duisburg ist, findet am 02.04.2009 von 10.00 Uhr – 14.30 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Schwanenstr. 5-7; 47051 Duisburg, mit dem Thema „Beratung von Seniorinnen/Senioren und deren Angehörigen in Duisburg – Ein Überblick, Wer hilft bei plötzlich eintretender Pflege?“
statt. Die Moderation übernimmt Katharina Gödde, WDR, die unter anderem durch die Radiosendung „Hallo Ü-Wagen“ bekannt ist. Als Diskussionspartner konnten Vertreter der Pflegekassen, der offenen Altenhilfe, der Krankenhaussozialdienste und der Stadtverwaltung Duisburg gewonnen werden. Im Rahmen der Diskussion soll auch das Publikum einbezogen werden. Gleichzeitig werden im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ die verschiedensten Beratungsstellen ihr Angebot vorstellen.
Der Seniorenbeirat lädt alle Seniorinnen und Senioren sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Duisburg herzlich ein, am Diskussionsforum teilzunehmen und auch die Ausstellung zu besuchen.

Dienstag, 10. März 2009 - Historischer Kalender

„Ü – 60, JUPA tanzt und Du machst mit“
Unter dem Motto „Ü-60, JUPA tanzt und Du machst mit“ lädt der Arbeitskreis „Junior/Senior“ der Stadt Duisburg am Freitag, 13. März, ab 15 Uhr zu einem Tanznachmittag für Junioren und Senioren im großen Saal des Dietrich-Krins-Weber-Zentrums auf der Mevissenstraße 16 in Duisburg-Neuenkamp ein.
Der Arbeitskreis „Junior/Senior“ des Jugendparlamentes beschäftigt sich mit dem Thema „Generationsbegegnungen“. Die Gesellschaft wird immer älter, das Leben der Menschen in Deutschland dauert heutzutage etwa 30 Jahre länger als noch vor 100 Jahren. Diese demografische Herausforderung der Zukunft soll als eine Chance gesehen werden. Die Jugendparlamentarier nehmen dieses Zeitzeichen wahr und organisieren mit ihrem Kooperationspartner, dem Begegnungs- und Beratungszentrum in Neuenkamp, einen Generationentreff.
Die Jugendlichen und Mitarbeiter der Einrichtung freuen sich auf den gemeinsamen Nachmittag mit den Senioren, der ein gegenseitiges Kennen Lernen in einer besonderen Atmosphäre verspricht. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Anmeldungen werden unter (0203) 31814-50 erbeten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Andrea Fehr im Künstlergespräch in der Zentralbibliothek
Das LiteraturBistro in der Zentralbibliothek lädt am Mittwoch, 11. März, um 16.30 Uhr zum Künstlergespräch mit Andrea Fehr ein. Unter dem Titel „Tesori del mare – Schätze des Meeres“ stellt die Künstlerin noch bis Ende des Monats Grafikarbeiten, Acryl- und Ölbilder aus, die in die geheimnisvolle Welt des Meeres entführen. Das Gespräch mit der Adolf-Roeder-Preisträgerin führt Klaus Brüggenwerth, stellvertretender Vorsitzender des Kunstverein Duisburg. Der Eintritt ist frei.

Der Reader PRS-505 von Sony ab 11. März 2009 erhältlich
Die Einführung des Readers von Sony auf dem deutschen Markt wirft große Schatten voraus. Nicht nur in Fachpublikationen wird die Neuerscheinung diskutiert und voller Spannung erwartet, sondern auch in Internetforen und Magazinen für den Endverbraucher ist das der Reader ein großes Thema. Die Mayersche zeichnet sich seit jeher dadurch aus, Trends früh zu entdecken und diese aufzugreifen. Im vergangenen Jahr war die Mayersche die erste deutsche Buchhandlung, die elektronische Lesegeräte (die Produkte "iLiad" und "BeBook") in ihren Buchhandlungen verkaufte. "Mit einem namhaften Hersteller wie Sony bauen wir unsere Präsenz auf dem Markt aus", sagt Andrea Weiß, Einkaufsleiterin im Bereich Non-Book der Mayerschen.

"Ab 11. März können sich Kundinnen und Kunden der Mayerschen in allen Buchhandlungen selbst ein Bild der neuen technischen Entwicklungen machen", so Weiß weiter. Der Reader PRS-505 von Sony wird für 299 Euro erhältlich sein, passende E-Books können Käuferinnen und Käufer sich auf der Homepage der Mayerschen, www.mayersche.de, herunterladen.
Der Reader wiegt nur 260 Gramm - weniger als fast jedes Buch mit Hardcover-und ist somit ein perfekter Begleiter für unterwegs. Er hat eine Speicherkapazität von 192 Megabyte, d.h. bis zu 160 Bücher im EPUB-Format können zum Lesegenuss gespeichert werden. Dank der innovativen E Ink® - Technologie können Leserinnen und Leser selbst bei starkem Sonnenlicht auf einem kontrastreichen Bildschirm lesen.

Brückensperrung Gartroper Straße in Obermeiderich

Die Brücke über den Rhein-Herne-Kanal wird im Verlauf der Gartroper Straße am Mittwoch, 11. März, gesperrt. Dies gilt für Kraftfahrzeuge aus Fahrtrichtung Albrechtstraße und Koopmannstraße. Die Gegenrichtung bleibt frei. Der Fußgänger- und Radverkehr ist hiervon nicht betroffen. Grund für die Sperrung sind Arbeiten der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft auf der Gartroper Straße.

Die erfüllte Beziehung
Ein Vortrag der Volkshochschule unter dem Titel „Die erfüllte Beziehung“ am Mittwoch, 18. März, um 20 Uhr auf der Königstraße 47 bietet einen Einstieg in das Verständnis der Paardynamik. Paare und Einzelne sind dazu eingeladen, erste Barrieren zu überwinden, um lohnenswerte Einsichten für ihre Beziehung zu gewinnen.
Die Liebe in der Paar-Beziehung ist das am meisten herbeigesehnte Abenteuer unserer Zeit - auf kein anderes aber sind wir offenbar schlechter vorbereitet: Jede zweite Beziehung in Deutschland scheitert. Warum und woran scheitern so viele Paare? In den meisten Fällen fehlt das Wissen um die Gesetzmäßigkeiten einer Beziehung, wie auch die Bereitschaft, sich mit ihr dauerhaft auseinander zu setzen.

NRW: Über zehn Prozent weniger Wohnungen genehmigt
Im Jahr 2008 genehmigten die nordrhein-westfälischen Bauämter den Bau von insgesamt 34 451 Wohnungen; das waren 10,7 Prozent weniger als im Jahr zuvor (2007: 38 588 Wohnungen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war für diesen Rückgang vor allem die Entwicklung bei den Bauanträgen für Mehrfamilienhäuser
verantwortlich. 2008 lag die Zahl der in diesen Gebäuden zum Neubau freigegebenen Wohnungen mit 12 245 Einheiten um 16,5 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Die Rückgänge bei Neubauvorhaben fürEinfamilienhäuser (-7,7 Prozent) und Zweifamilienhäuser (-4,9 Prozent) waren dagegen etwas moderater.
30 185 Wohnungen (-11,3 Prozent) sollten in neuen Wohngebäuden und 3 528 (-7,7 Prozent) durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden (z. B. Ausbau von Dachgeschossen) entstehen. Weitere 738 Wohnungen (-0,5 Prozent) wurden in neuen "Nichtwohngebäuden" (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen) geplant.

VHS-Kurs: Richtig packen
Der Kurs der Volkshochschule mit dem Titel „Stressfrei zu Tagungen und auf Reisen - so packen Sie richtig“ am Samstag, 21. März, von 10 bis 14 Uhr im Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz zeigt, wie man durch effiziente Garderobenplanung mit möglichst wenig Gepäck doch jeden Tag anders gekleidet ist und die Garderobe ohne Pflegebedarf ankommt. Gezeigt werden Tricks, wie man schonend und Platz sparend packen kann und was ins Handgepäck gehört, damit die Reise entspannt angetreten werden kann.

Montag, 9. März 2009 - Historischer Kalender

 "Frauen bestimmt"  Von Andreas Rüdig
So war das DGB-Frühstück am Sonntag, dem 8. März, im kleinen Prinzen überschrieben. Es kommen mehr Frauen (aber auch ein paar vereinzelte Männer) als sich angemeldet haben, so daß die Black Box sehr gut gefüllt ist. Schließlich ist es ja auch der Internationale Frauentag. Die Veranstaltung beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück und dem Gesangsbeitrag einer litauischen Sängerin.
"Als ich eingeladen wurde, sagte man mir, dass ich Quotenmann bin. Ich schätze es, bei so vielen Damen zu sein," scherzt Oberbürgermeister Adolf Sauerland. "Das Gleichstellungsgesetz von Nordrhein-Westfalen gibt es seit 10 Jahren. Es garantiert die gleichberechtigte Teilhabe Aller an Politik und Gesellschaft. Es ist skandalös, dass Frauen im Durchschnitt 24 % weniger Lohn verdienen als Männer. 32 % der Bundestagsabgeordneten und 29 % der Duisburger Ratsmitglieder sind weiblich. Das ist sicherlich steigerungsfähig. In der Duisburger Politik können Frauen inzwischen Politik machen. Und damit meine ich nicht nur, dass die CDU eine Fraktionsvorsitzende hat. Es gibt Bezirksbürgermeisterinnen, eine Bürgermeisterin und Referatsleiterinnen - siehe Leyla Özmal und Doris Freer."

Ezgi Böyüktas von dem Duisburger DGB stellt verschiedene erfolgreiche Duisburger Frauen vor.
Gabriella Grillo (53) ist Aufsichtsratsvorsitzende der Grillo AG. "Ich hätte gerne im kulturellen Bereich gearbeitet. Ich bin buchstäblich zu einen Schicksalsschlag an meine Position gekommen. 1993 ist meine Mutter durch einen Unfall gestorben. Zwei Tage später fragte ich im Unternehmen an, ob ich mithelfen kann. Tief im Herzen wünschte sich mein Vater immer, daß ich in der Firma mitarbeite. Es schmerzt, dass er nicht mitbekommt, dass sein Traum in Erfüllung ging. Auf der Arbeit hat es nie eine Rolle gespielt, dass ich eine Frau bin."
Zeynap Bicici (43) ist Gewerkschaftssekretärin bei der IG Bau Agrar Umwelt und dort für das Gebäudereinigerhandwerk zuständig. Sie hat auch schon im Gebäudereinigerhandwerk gearbeitet und kam über die Betriebsratsarbeit zur Gewerkschaft.
Nadina Floria (32) ist stellvertretende Betriebsratsvorsitzende bei Siemens. Als sie 1996 dort ihre Ausbildung begann, wurde sie gleich in die Jugendvertretung gewählt und wurde dessen Vorsitzende. "Irgendwann war ich dann zu alt dafür." So wurde sie 20002 in den Betriebsrat gewählt. Ihr Erfolg: 2009 konnte sie einen Betriebskindergarten eröffnen. "Ich musste mir allerdings Hilfe vom Jugendamt und der Awo suchen, da es anfangs Widerstände in der Geschäftsführung gab." Wie ihr Verhältnis zu den männlichen Kollegen aussieht. "Ich komme gut mit ihnen klar. Sie machen, was ich möchte," berichtet sie scherzend.
"2001 führte auch das Betriebsverfassungsgesetz die Gleichberechtigung von Männer und Frauen ein. Dies gab uns neue Instrumente der Frauenförderung. Ob ich ohne diese Instrumente Gewerkschaftssekretärin geworden wäre, weiß ich nicht," berichtet Britta Munkler von ver.di. Sie moderiert die Interviewrunde mit den Kandidatinnen (und dem Kandidaten)I zur Kommunalwahl. "Ich komme aus der Gewerkschaftsarbeit," berichtet Doris Janicki, von den Bündnis 90 - Grünen. "Ich bin vor 20 Jahren in die Politik gekommen. Die Grünen hatten damals ein vernünftiges Frauenprogramm, das auch heute noch Bestand hat."
Ellen Pflug von der SPD, Sigrid Volk-Cuypers von der CDU, Brigitte Diesterhöft von der Linken und Harald Jeschke von den Bürgerlich Liberalen sind weitere Diskussionsteilnehmer. Auch wenn Betül Cerrah von der FDP im Publikum anwesend ist, tritt sie auf der Bühne leider nicht in Erscheinung. "Vater und Großvater haben bei Thyssen gearbeitet. Als Mädchen bin ich immer mit zur 1.Mai-Demonstration gegangen. Als ich 16 war, sagte mein Vater, ich solle in die Gewerkschaft eintreten. Ich machte es anstandslos. Die fehlenden Kindergärtenplätze führten mich in die SPD und in die Duisburger Lokalpolitik," berichtet Ellen Pflug.
"Eine Sache habe ich in meinem Leben gelernt: Hinter jedem Mann steht eine starke Frau. Mir ist die Meinung der Frauen wichtig," betont Jeschke. Wir Bürgerlich Liberale stehen für Freizügigkeit. Da gehören auch Frauen in den Blickpunkt. So können sie zeigen, wofür sie stehen und was sie können."

Fundsachenversteigerung im Bezirksamt Hamborn
Das Bezirksamt Hamborn führt am Samstag, 21. März, ab 10 Uhr im Ratskeller Hamborn auf der Duisburger Straße 213 eine öffentliche Versteigerung durch. Versteigert werden öffentlich meistbietend etwa 50 Damen- und Herrenfahrräder, Mountainbikes und Jugendräder, ein Rollstuhl, ein Rollator sowie Handys. Die Gegenstände können am Versteigerungstag ab 9.30 Uhr besichtigt werden. Eigentumsansprüche können bis zum 20. März beim Bezirksamt Hamborn, Bürger-Service, unter Telefon (0203) 283-5296 oder
-5298 geltend gemacht werden.

VHS: „Erzählungen – Aufbewahrtes Menschenleben“
Erzählungen und ihre Bedeutung werden in der Veranstaltung „Erzählungen – Aufbewahrtes Menschenleben“ der Volkshochschule, Königstraße 47 am Mittwoch, 18. März, von 18 bis 19.30 Uhr aufgezeigt. An den Beispielen der Schriftsteller Thomas Mann, Franz Kafka, Robert Musil und Uwe Johnson wird der Wirklichkeit des vorigen Jahrhunderts nachgegangen. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.

VHS: „Faszination Maske – Bau einer traditionellen Frühjahrsmaske“
Der Gebrauch von Masken ist bis heute weltweit lebendig im Brauchtum, in der Mythologie und in Ritualen verschiedener Naturvölker. Den Bau einer traditionellen Frühjahrsmaske bietet die Volkshochschule, Königstraße 47 in einem Wochenendseminar an. Der Kurs beginnt am Samstag, 21. März , von 10 bis 16 Uhr und wird am 22. März von 10 bis 14 Uhr fortgesetzt. Die Materialkosten betragen zwischen 15 und 20 Euro, die Teilnahmegebühr 40 Euro.

Treffpunkt im AWOcura-Seniorenzentrum hat einen neuen Namen
„Café Bingo“ bringt gute Nachbarschaft ins Spiel

Das Café im AWOcura-Seniorenzentrum Vierlinden in Walsum hat einen neuen Namen. Gisela Sper, die Leiterin des Begegnungs- und Beratungszentrums auf der Rudolfstraße und Marita Bohle, Leiterin des Sozialen Dienstes, tauften den Treffpunkt im Stadtteil Vierlinden auf den Namen „Café Bingo“. Den Vorschlag hatte die Bewohnerin des Seniorenzentrums, Elisabeth Münster, gemacht und damit den Wettbewerb zur Namensfindung für sich entschieden.
Marita Bohle überreichte Elisabeth Münster, die an jedem Samstag die Bingo-Nachmittage im Café organisiert, einen Gutschein über 20 Euro für den besten Vorschlag. Elisabeth Münster hat den Namen „Café Bingo“ nicht allein wegen ihrer Vorliebe für das Zahlenspiel mit den Kugeln gewählt. Die Buchstaben stehen für "Begegnung", "Integration", "nachbarschaftlich", „gemütlich" und "offen". Die Taufe des gemütlichen Treffs im Duisburger Norden nahmen Gisela Sper und Marita Bohle, natürlich gemeinsam mit der Namensgeberin, am vergangenen Freitag während des Tanznachmittags im BBZ Vierlinden vor. Das Café ist von dienstags bis sonntags geöffnet und lädt die Besucher ein, gute Nachbarschaft zu erleben. Spiele-Nachmittage oder die Tanzstunden im Treff gehören zum festen Programm des „Café Bingo“.

Heimpflege in Pflegeklasse III kostet monatlich über 2 766 Euro
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes waren Ende 2007 in Deutschland in der höchsten Pflegeklasse (III) für vollstationäre Pflege und Unterbringung im Mittel monatlich 2 766 Euro an das Pflegeheim zu entrichten. In der Pflegeklasse II betrug der durchschnittliche monatliche Vergütungssatz 2 341 Euro und in der niedrigsten Pflegeklasse I 1 915 Euro.

Heute im Cafe Steinbruch: 
“Klezmer” mit LA CHERGA (Bosnien, Kroatien, Macedonien)
– treibende Rhythmen, schneidende Hörner und kochender Dub: einziges Konzert im Ruhrgebiet!

Ausgereift, leuchtend und mit dem Geschmack gefüllter Paprika - La Cherga repräsentieren mit einem pan-balkanischen Bewusstsein die Elektro-Roots-Musik des 21. Jahrhunderts. Ihr Sound beinhaltet das Beste aus Ost und West – treibende Rhythmen, schneidende Hörner und kochenden Dub – während sich die Texte um die Befreiung der Seele von mentaler Sklaverei drehen. Balkanbrass, Jazzgesang, Jamaika-Grooves und elektronische Beats zusammen zu bringen, erscheint als ein musikalisches Rezept für ein absolutes Desaster, aber La Cherga sprengt geltende Regeln und zeigt wie man musikalische und kulturelle Brücken baut. Fake no more - let’s dance!  
www.myspace.com/lacherga
Im Saal // Einlass: 20h // Eintritt: VVK: 10€; AK: 12€ // ****Shuttle Service****  // Tickets im Steinbruch, E-Tickets auf www.steinbruch-duisburg.de & bei www.kartenhaus.de 


43 Prozent aller Privathaushalte leben in den eigenen vier Wänden
Zu Beginn des Jahres 2008 gab es nach den aktuellen Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe in Deutschland 16,9 Millionen Haushalte mit selbstgenutztem Haus- und Wohneigentum, das sind 43% aller Privathaushalte bundesweit. Dieser Anteil ist seit dem Jahr 2003 nahezu konstant geblieben, während er zehn Jahre zuvor noch bei 40% gelegen hatte.

2,0% weniger Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2008
Im Jahr 2008 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 114 500 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 2,0% oder 2 400 weniger als 2007.

Ausstellung Ellert & Freunde
"Ellert & Freunde" heißt eine Ausstellung, die noch bis zum 12. April in der Cubus-Kunsthalle läuft. Bernd Engberding (*1951 in Düsseldorf, Ausstellungen / Installationen seit 1966), Jürgen Freund (* 1949 in Koblenz, 1972 - 1978 Grafik - Studium an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf, Ausstellungen seit 1985), Walter Adler (* 1932 in Düsseldorf, seit 1954 als Amateur und berufliche Beschäftigung mit der Kunst) und Norbert Feuchting (* 1950 in Kassel, seit der Fotographenlehre 1967 - 1969 Arbeit in dem Beruf, Ausstellungen seit 1968) sind einige der Künstler, die hier ausstellen.
Die Ausstellung zeigt Malerei, Skulpturen und Lichtinstallationen. Bei Preisen, die teilweise deutlich über 10.000 Euro liegen, sind die Exponate nichts für den schwachen Geldbeutel.
Gerade einmal 4 Wochen Zeit hatte die Galeristin Zeit, die Ausstellung zu planen und zusammenzustellen. "Als ich merkte, daß die ursprünglich geplante Ausstellung nicht zustandekommen würde, sagte Petra Ellert spontan zu. Ohne die Hilfe ihrer Freunde wäre diese gegenwärtige Ausstellung nicht zustandegekommen," berichtet Dr. Claudia Schäfer, die Leiterin der Cubus-Kunsthalle, bei der Ausstellungseröffnung.

Vom Feinsten - Sparkassengala

Mit drei Stunden und siebzehn Minuten sei es die längste Gala aller Zeiten der Sparkasse Duisburg gewesen, resümierte Sparkassensprecher Andreas Vanek. Eine famose Veranstaltung, so der allgemeine Tenor der der Gäste in der Duisburger Mercatorhalle.
Hans-Werner Tomalak, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg, konnte unter den Gästen Prominenz aus Politik und Wirtschaft begrüßen. Für seine Aussage, bezüglich der Wirtschaftskrise, dass die Sparkasse Duisburg keinen Rettungsschirm benötige, erhielt Tomalak viel Beifall.
Gleich zu Beginn dieses Events der Extraklasse boten die „Cosmic Artits“ mit ihrer Airtrackshow beeindruckende Akrobatik. Der Moderator des Abends, Felix Gaudo, begrüßte die Besucher persönlich an den Tischen und nahm bei der Gelegenheit gleich Manuela aus dem Publikum, als Assistentin für eine kurze Show mit auf die Bühne. Dann präsentierten die „Cosmic Artists“ eine tolle Luft-Tuchakrobatik. In Tüchern gehüllt, schwebten sie zur Musik, kraftvoll und explosiv über den Köpfen der Zuschauer.

 Bei der nachfolgenden Partnerjonglage zeigten „Strahlemann und Söhne“, dass während einer Jonglage mit Keulen, sogar die Kleidung getauscht werden kann. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt des „schnellsten Xylophonisten des Universums“, so von Moderator Gaudo angekündigt, Dirk Scheffel. Durch die Mischung aus klassischer Musik mit modernen Einflüssen und actiongeladenen Gags, begeisterte Scheffel die Gäste. Oben: Tuchakrobatik der "Cosmic Artists" über den Köpfen der Zuschauer


Das absolute Highlight des Abends aber war der Auftritt des internationalen Show- und Schlagerstars Vicky Leandros. Seit dem Gewinn des „Grand Prix d´ Eurovision“ im Jahre 1972 hat sie eine beeindruckende Karriere gestartet und beibehalten. Das heutige Gastspiel, mit Liedern ihrer neusten CD und aus ihren Heimatland Griechenland, sowie den unvergessenen Schlagern, forderte viele Zugaberufe herauf. Hits, wie „Ich liebe das Leben“, „Die Bouzouki klang“, „Ich hab die Liebe geseh´n“, brachte sie das Publikum zum schmelzen. Besonders jedoch, der bei ihren Fans wohl beliebteste Schlager, „Theo wir fahr´n nach Lodz“, bescherte Vicky Leandros Standing Ovation (rechts).
Mit dem etwas wehmütigen Lied „Auf Wiederseh´n ihr Freunde mein (Amanzing Grace) beendete sie ihr Programm. Nach einem Spezialfeuerwerk zum Programmabschluss der Veranstaltung stärkten sich die Gäste mit den kulinarischen Genüssen aus dem Hause „Steigenberger Hotel Duisburger Hof“. Dann wurde auf der After-Show-Party, nach Klängen der Musikbands „Goodfellas“ und „Six in the Dancehouse“ bis in den frühen Morgen das Tanzbein geschwungen. Manfred Schneider (Text und Fotos)

Bis in den frühen Morgen wurde getanzt

 Xylophon-Comedien Dirk Scheffel

"Strahlemann und Söhne" - Kleiderwechsel während der Jonglage

Airtrackshow der "Cosmic Artists"
 

Moderator Felix Gaudo als "Heintje"

Rokkoko auf Stelzen. Janine Jaeggi begrüßt Bürgermeister Manfred Osenger (li.) und Altbürgermeister Heinz Pletziger mit Gattin

Wirtschaft trifft Politik: Einzelhandel-Hauptgeschäftsführer Wilhelm Bomman, mit Gattin Karin (li.) und der Duisburger SPD-Parteichef Ralf Jäger, mit Gattin Marion (re.)

Der Veranstalter Sparkassenvorstandsvorsitzender Hans-Werner Tomalak mit Gattin.

Samstag, 7. März 2009 - Historischer Kalender

Seehaus-Richtfest im Sportpark gefeiert
Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)
Autogrammstunde, Sinalco-Truck, Bayerische Kapelle, Getränke und Speisen zum halben Preis. Bereits am 11. Oktober 2008 wurde bei strahlendem Sonnenschein am Bertasee Richtfest der Seeterrasse des Seehauses hinter der MSV-Arena gefeiert. Damals folgten viele tausend Besucher der Einladung der Hellmich-Unternehmensgruppe und der Sponsoren Sinalco und König Pilsener.
Heute wird nun das Richtfest des Hauptgebäudes des Seehauses gefeiert. Alle Duisburger und Menschen aus der Umgebung sind herzlich eingeladen, wenn ab 12:00 Uhr der Richtkranz gesetzt wird und Oberbürgermeister Sauerland die offiziellen Grüße der Stadt Duisburg überbringt.

"Wie im Oktober scheint auch heute die Sonne", freute sich MSV-Chef und Mit-Investor Walter Hellmich (re.). "Mal sehen, ob wir, also alle Hövelmanns, Köpi und die Hellmich-Gruppe nach vier Millionen an Investitionen auch Geld verdienen können. Das glaube ich im Moment zwar noch nicht, aber wir werden sehen. Wichtig aber ist auch, dass Duisburg dadurch und mit dem Parallellkanal wieder ein Stückchen schöner wird. Und dann spricht jetzt zu ihnen noch so ein Sonnenkönig, unser Oberbürgermeister", erläuterte Bauherr Hellmich so richtig locker. Der so angesprochene konterte: "Du musst dich anstrengen Walter. Wenn in zwei Monten der erste und in drei Montane das gesamte Seehaus fertig ist, wollen wir hier mit dem MSV auch den Aufstieg feiern. Wir wollen, dass nicht nur dieses Gelände sondern auch der MSV in der 1. Liga ist. Vergessen wir dabei auch nicht, dass dies erneut ein guter Tag für Duisburg ist. Die Stadt kämpft weiterhin und es freut mich heute zu hören, dass ehemalige Gegner des Parallelkanals zu mir sagten, dass sie zum zweiten Mal positiv überrascht worden sind."
Im provisorisch geheizten Gebäude des Seehauses wurde einiges geboten: Neben einer zünftigen Bayerischen Kapelle, der bei den kleinen Gästen beliebte Sinalco Truck, präsentieren sich auch einige Spieler des Lizenzspielerkaders des MSV Duisburg sowie Cheftrainer Peter Neururer und  erfüllen sämtliche Autogrammwünsche.  "Ich muss ehrlich sagen, dass es es zwar eine unübliche Zeit für die Spieler ist, heuet hier zu sein und nicht die wichtige Vorbereitung auf das Montagspiel gegen Nürnberg anzugehen. Ich hoffe aber, dass wir alle heute hier Anwesenden am Montag auch in der Arena antreffen, denn wir brauchen den zwölften Mann", so der nie eine Antwort schuldig bleibende MSV-Cheftrainer Foto links mit MSV-Manager Hübner).
Alle Getränke und Speisen wurden zum halben Preis angeboten. Über sämtliche Einnahmen darf sich wieder eine gemeinnützige Einrichtung freuen, die noch festgelegt wird. Beim Richtfest im Oktober 2008 durfte sich die Einrichtung „Kinder – und Jugendhilfe Immersatt e.V.“ über einen Scheck in Höhe von 8000 € freuen. Das Seehaus geht mit Riesenschritten seiner Fertigstellung entgegen. Bereits im Mai 2009 kann man im grünen Idyll Duisburgs, im Sportpark, die Vorzüge eines der bald schönsten Ausflugsziele Duisburgs genießen. Das Seehaus wartet mit typischer Gastronomie ebenso auf wie mit einem Selbstbedienungs- und Buffetbereich. Insgesamt finden über 1.000 Gäste im Seehaus Platz. Entweder im Inneren oder wahlweise auf dem einladenden Steg zum Bertasee, der Terrasse und in dem Biergarten mit einer wunderschönen Aussicht, die Naherholung pur bietet.

Grußwort von Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Links Hermann Hövelmann und Walter Hellmich (re.)
 

Ein Toast auf den Bauherrn und das Gebäude: Polier Felix Gräfe (li.) und  Bauleiterin Dipl-Ing. Sandra Wesselborg

Begrüßung der Gäste durch den Bauherrn Walter Hellmich

Beifall der zahlreichen Gäste

 

v. li.: Wilhelm Josten, Walter Hellmich, Hermann Hövelmann und OB Adolf Sauerland

Trachtenkapelle Edelweiß

Frauen in NRW verdienen ein Fünftel weniger als Männer
Düsseldorf (IT.NRW). Vollzeitbeschäftigte in NRW erzielten im dritten Quartal 2008 einen durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 19,11 Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des internationalen Frauentags (8. März) mitteilt, verdienen Frauen ein Fünftel weniger als Männer. Die Verdienste vollzeitbeschäftigter Frauen lagen mit 16,30 Euro je Stunde um 19 Prozent unter denen der Männer (20,13 Euro).
Teilzeitbeschäftigte Frauen verdienten dagegen mit 14,62 Euro je Stunde sogar mehr als ihre männlichen Kollegen (14,44 Euro). Dieser knappe Verdienstvorsprung im Teilzeitbereich ist vor
allem auf die im Schnitt höhere Qualifikation teilzeitbeschäftigter Frauen zurückzuführen.

Durchschnittliche Bruttoverdienste in Nordrhein-Westfalen im dritten Quartal 2008

Wirtschaftsbereich

Vollzeitbeschäftigte

Teilzeitbeschäftigte

Frauen

Männer

Frauen

Männer

in Euro je Stunde

  Produzierendes Gewerbe

16,43

20,36

15,31

16,17

  Bergbau und
    Gewinnung von Steinen und Erden

19,25

19,17

18,79

16,48

  Verarbeitendes Gewerbe

16,22

20,71

15,14

15,93

  Energie-, Wasserversorgung

21,07

25,26

20,19

22,81

  Baugewerbe

16,15

17,02

14,19

15,89

  Dienstleistungen (ohne öffentliche
     Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung)

16,26

19,90

14,52

14,21

  Handel; Instandhaltung und Reparatur
     von Kfz und Gebrauchsgütern

14,95

18,89

12,78

12,18

  Gastgewerbe

10,27

12,31

9,18

8,84

  Verkehr und Nachrichtenübermittlung

15,69

16,11

14,96

14,64

  Kredit- und Versicherungsgewerbe

19,73

26,75

18,78

19,88

  Grundstücks- und Wohnungswesen,
     Vermietung beweglicher Sachen, Erbringung
     von wirtschaftl. Dienstleistungen

16,69

20,77

12,35

12,48

  Erziehung und Unterricht

17,71

20,29

16,79

17,25

  Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen

16,55

22,77

15,95

17,27

  Erbringung von sonst. öffentlichen
     und persönlichen Dienstleistungen

15,89

20,79

14,67

15,44

Insgesamt

16,30

20,13

14,62

14,44

Einmalige oder in unregelmäßigen Abständen geleistete Zahlungen  sind in den dargestellten Ergebnissen nicht enthalten.

Altersvorsorge: Die meisten Renten bleiben steuerfrei
Die meisten Rentnerinnen und Rentner müssen auch in Zukunft keine Steuern zahlen, wenn sie neben ihren Altersbezügen keine anderen größeren Einkünfte haben. Angesichts der aktuellen Diskussion über die Steuerpflicht von Alterseinkünften ist es der Bundesregierung wichtig, darauf hinzuweisen.
Richtig ist, dass seit der gesetzlichen Neuregelung von 2005 ein kontinuierlich wachsender Anteil der Renteneinkünfte steuerpflichtig ist. Also, Steuererklärung ja, allerdings muss danach nur eine Minderheit der Rentner tatsächlich Steuern zahlen.
Senioren mit kleinen und mittleren Renten bleiben steuerfrei. Bei denjenigen, die 2008 in Rente gegangen sind, bleiben pro Person 16.800 Euro steuerfrei. Eine steuerliche Belastung wird überwiegend nur für diejenigen Ruheständler entstehen, die neben einer hohen gesetzlichen Rente noch zusätzliche Einkünfte haben. Dazu zählen zum Beispiel Werkspensionen oder Betriebsrenten, Einnahmen aus Vermietung oder Verpachtung sowie Kapitalvermögen oder Einkünfte eines erwerbstätigen Ehepartners.
Berechnung der Rentensteuer
Ob und wenn ja, wie viel Steuern ein Rentner zahlen muss, hängt von dem jeweils individuellen Rentenfreibetrag ab. Der Rentenfreibetrag ist der Teil der Rente, der nicht versteuert werden muss. Für dessen Berechnung werden die Renteneinkünfte aus genau dem Jahr zugrunde gelegt, in welchem die Rente erstmals bezogen wurde. Das Besondere: Ist der Rentenfreibetrag einmal ermittelt, bleibt er in den Folgejahren unverändert.
Wer seit 2005 oder einem früheren Zeitpunkt Rente bezieht, muss 50 Prozent dieser Bezüge versteuern. Der Rentenfreibetrag entspricht also genau der Hälfte der Jahresbruttorente und wird als fester Eurobetrag für die Zukunft festgelegt.
Für Rentnerinnen und Rentner, die nach der Neuregelung von 2005 erstmals Rente bezogen haben, gilt: Der zu versteuernde Anteil ihrer Bezüge steigt jährlich um zwei Prozent. Der Rentenfreibetrag verringert sich entsprechend. Jemand, der also 2006 in Rente ging, muss 52 Prozent seiner Bruttojahresrente versteuern. 48 Prozent der Bezüge werden entsprechend als Rentenfreibetrag festgelegt.
Für die Jahre 2007 und 2008 sinken die Freibeträge entsprechend 46 und 44 Prozent. Der aktuelle Satz von 42 Prozentpunkten wird sich bis zum Jahre 2020 auf 20 Prozentpunkte reduzieren. Ab dem Jahr 2040 werden dann die Renten zu 100 Prozent besteuert. Durch diese schrittweise Absenkung wird der Übergang zur nach gelagerten Besteuerung besonders schonend vollzogen.
Beispiel:
Rentner Klaus Müller, der schon 2004 Rente bezog, erhielt im Jahr 2009 eine Jahresbruttorente von 14.000 Euro. Diese Summe entspricht in etwa der aktuell durchschnittlichen Standardrente nach 45 Versicherungsjahren. Weil er keine zusätzlichen Einkünfte hat, errechnet sich hieraus ein Rentenfreibetrag in Höhe von 7.000 Euro. Er liegt damit deutlich unter dem aktuellen Grundfreibetrag von 7.834 Euro. Müller muss daher auch keine Steuern zahlen.
Der Grundfreibetrag wird im Zuge der jüngsten steuerlichen Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung für das Jahr 2010 sogar noch auf 8004 Euro erhöht. Darüber hinaus werden außerdem Werbungskosten, Sonderausgaben und Vorsorgeaufwendungen auf das zu versteuernde Renteneinkommen angerechnet.
Wer Fragen zum Thema hat, kann sich an die rund 900 Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung wenden. Zudem gibt es ein kostenloses Servicetelefon unter 0800-10004800. Hier kann auch die Broschüre "Versicherte und Rentner: Informationen zum Steuerrecht" bestellt werden.
Antworten zu konkreten Einzelfällen können und dürfen allerdings nur die Finanzämter, die Lohnsteuerhilfevereine oder die Steuerberater geben.

Sozialgericht: Hartz IV - Keine Leistungskürzung bei Verweigerung von 4,50 Euro-Job
Weigert sich ein Langzeitarbeitsloser, zu Dumpinglöhnen zu arbeiten, darf die Grundsicherungsbehörde das Arbeitslosengeld II nicht kürzen.
Dies entschied das Sozialgericht Dortmund im Falle einer Leistungsbezieherin aus Bochum, die bei einem Textildiscounter für einen Stundenlohn von 4,50 Euro brutto arbeiten sollte. Als die arbeitslose Frau die Arbeit ablehnte, senkte die ARGE Bochum die SGB II-Leistungen für drei Monate um 30 % ab (mtl. Kürzungsbetrag: 104,- Euro).
Auf die Klage der Arbeitslosen hob das Sozialgericht Dortmund die Leistungskürzung auf. Es entschied, dass ein Stundenlohn von 4,50 Euro bei einem untersten Tariflohn von 9,82 Euro unzumutbar sei. Solche Stundenlöhne seien sittenwidriger Lohnwucher. Arbeitslosen derartige Stellen mit Hilfe von Sanktionen aufzuzwingen, hieße, Lohndumping behördlicherseits zu unterstützen und das Lohngefüge weiter nach unten zu schrauben. Sozialgericht Dortmund, Urteil vom 02.02.2009, Az.: S 31 AS 317/07

Freitag, 6. März 2009 - Historischer Kalender

"Starke Frauen in Duisburg"
"Starke Frauen" ist der Empfang überschrieben, den die Stadt Duisburg anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentags (Sonntag, dem 8. März) heute im Rathaus gab.
Zu Beginn trägt Elisabeth Nieskens, Buchautorin aus Duisburg, eine Geschichte über eine starke Frau vor. "Das Wahlrecht für Frauen gibt es (zumindest in Deutschland) seit 90 Jahren. Den Gleichberechtigungsparagraphen der Verfassung gibt es seit 60 Jahren. Bei der Kommunalwahl werden 74 für den Rat der Stadt vergeben. Wir können nicht davon ausgehen, dass die Hälfte der Sitze an Frauen gehen. Wir sollten darüber nachdenken, wie wir das ändern können," führt Bürgermeisterin Doris Janicki in das Thema ein.
Welche starke Frauen gibt es in Duisburg? Leyla Ömal ist 43 Jahre alt, alleinerziehende Mutter und Integrationsbeauftragte der Stadt Duisburg. Duisburgweb hat sie ja bereits in einem früheren Beitrag näher vorgestellt. Sigrid Lewe-Esch leitet den Deutschen Evangelischen Frauenbund in Duisburg. Jochebed Hermanns hat das Wachsen und Gedeihen der örtlichen jüdischen Gemeinde kennengelernt und begleitet. "Viele von uns waren im Dauereinsatz. Die Gemeinde wuchs in den letzten Jahren von 120 auf über 2.000 Gemeindeglieder. Viele von den neuen Gemeindegliedern waren Juden, weil es so im Paß ihres Herkunftslandes stand." Birgit Menner (49) arbeitet ehrenamtlich für medico mondiale und plant derzeit ein Frauengesundheitszentrum in Duisburg. Außerdem ist sie ehrenamtlich Mitglied von Wildwasser e. V.. Monika Scharmach (59) ist nicht nur Mitarbeiterin eines namhaften Autohauses, sondern auch ehrenamtliche Mitstreiterin der "Offensive für ein sauberes Duisburg" und "Kind im Krankenhaus". Alle haben und nutzen die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit vorzustellen. Andreas Rüdig

Hilfe beim ersten Kind
„Kindheit als Chance“ lautet der Titel einer Veranstaltung der Volkshochschule am Samstag, 21. März, um 14 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47. Dieses Seminar ist Teil einer Veranstaltungsreihe der Volkshochschule, die Mütter und Vätern Hilfestellung bei dem pädagogischen Umgang mit ihrem ersten Kind bieten soll. Maren Tiedtke wird einen Überblick über die ersten Lebensjahre eines Kindes bis zur Einschulung vermitteln. Darüber hinaus wird die Gelegenheit geboten, über allgemeine Erziehungsfragen ins Gespräch zu kommen. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Termine April 2009
Ausstellung: Ara Gülers Istanbul

Istanbul ist die Geburtsstadt des türkisch-armenischen Fotografen Ara Güler, Jahrgang 1928. Die Metropole am Bosporus ist bis heute sein liebstes Motiv. Zumeist mit der Leica und in schwarz-weiß zeigt er Szenen aus dem Alltag, Kinder, Gesichter von einfachen Menschen. Bekannt wurde Güler als Nahost-Korrespondent. Viele Prominente ließen sich von ihm porträtieren. Das Museum of Modern Art in New York wählte ihn bereits 1968 unter die „Zehn Meister der Farbfotografie“. 1999 wurde er in der Türkei zum „Fotografen des Jahrhunderts“ gekürt. Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt zeigt zu den Duisburger Akzenten vom 26. April bis 21. Juni insgesamt 40 ausgewählte Fotografien von Ara Güler.

26. April bis 21. Juni 2009
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 26. April, 11 Uhr
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte
Sonntagsführungen im Binnenschifffahrtsmuseum

In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden. Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt jeden Sonntag um 15 Uhr, ein. Jeden Sonntag, 15 Uhr; Beginn im Foyer des Museums Teilnahme: ein Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis)
Vorschau: Wiedereröffnung der Museumsschiffe. Die Frühjahr-/Sommersaison, in der die Museumsschiffe „Oscar Huber“ und „Minden“ am Leinpfad geöffnet sind, beginnt wieder am 1. Mai 2009

7,1% weniger Verbraucherinsolvenzen im Jahr 2008
Die deutschen Amtsgerichte haben im Jahr 2008 insgesamt 155 202 Insolvenzen verzeichnet, darunter 98 140 Verbraucherinsolvenzen und 29 291 Unternehmensinsolvenzen. Ein Vergleich der Insolvenzzahlen für das Jahr 2008 mit dem Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle im Jahr 2007 und Anfang 2008 nicht periodengerecht gemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Ohne Nordrhein-Westfalen ging die Gesamtzahl der Insolvenzen im Jahr 2008 gegenüber 2007 um 6,5% und die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um 7,1% zurück. Das ist der erste Rückgang der Verbraucherinsolvenzen seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999. Die Unternehmensinsolvenzen nahmen 2008 um 4,5% gegenüber dem Vorjahr ab. Nach dem Höchststand im Jahr 2003 mit 39 320 Fällen waren die Unternehmensinsolvenzen damit zum fünften Mal in Folge niedriger als im jeweiligen Vorjahr.

Heute im Cafe Steinbruch: “Konzerthighlight”: COWBOYS ON DOPE + SAGA`S SUITCASE - ekstatische Tanzbeats, sanfte Klänge und ein Gitarrenkoffer
+ AFFENTANZ – Auswärtsspiel: After Show Party mit Djane Alice & Papa
Die Cowboys On Dope machen aus jedem Abend eine Party – und das an jedem erdenklichen Ort. Grund dafür ist die einzigartige Instrumentierung: der Gitarren-Koffer ersetzt ein aufwendiges Drum-Set und die Verstärker erinnern nicht an altfränkische Wohnzimmerschrankwände, sondern kommen eher in der Größe eines Schuhkartons daher. In eigenwilliger Manier tragen die Cowboys On Dope Eigenkompositionen und erlesene Cover-Versionen vor. Peter Sarachs Stimme ist wie geschaffen dafür, die Songs von Neil Young, Velvet Underground, Johnny Cash oder den Supersuckers zu interpretieren.
Saga`s Suitcase zeichnet sich durch den Zusammenschluss von vier Singer/Songwriter Solisten aus, die ihre Kunst allesamt erfolgreich in Arnheim studiert haben. Von sanften Klängen bis zu ekstatischen Tanzbeats bietet Saga`s Suitcase eine in sich schlüssige Palette, die durchweg jeden Konzertbesucher fasziniert. Kraftvolle Drums, ungeahnte E-Violinenriffs, eingängige Bassläufe und eine Gänsehautfeeling garantierende Frontstimme zeichnen die Band aus. 
Im Anschluss an das Konzert laden Djane Alice und Papa zum Affentanz – Auswärtspiel ein. Die Partyreihe sorgt bei Freakbeats, Bombtracks und Elektrix aus den Bereichen Pop, Indie und Old School Hits für echte Tanzeskapaden. Eigentlich im Meidericher Parkhaus beheimatet gibt der Affentanz ein Gastspiel in Zoonähe...und wo könnte ein Auswärtspiel der Tanzaffen besser stattfinden? Einlass: 20h // Eintritt: VVK: 8€; AK: 10€; nur Party: 4 Euro // ****Shuttle Service****  // Tickets im Steinbruch, E-Tickets auf www.steinbruch-duisburg.de & bei www.kartenhaus.de 

Vierten Fachvortrag des Projekts Duisburg 2027: Freiraumentwicklung und Biotopverbundplanung in Duisburg
Das Stadtentwicklungsdezernat lädt zu einem Vortrag zum Thema „Freiraumentwicklung und Biotopverbundplanung in Duisburg“ am Donnerstag, 12. März, um 19 Uhr ein. Veranstaltungsort ist das Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz" auf der Schwanenstraße 5. Die Veranstaltung, die im Rahmen des Projekts Duisburg 2027 stattfindet, richtet sich an alle interessierten Bürger und die Teilnehmer der Bürgerforen.
Klaus Geeven, Fachgebietsleiter für Naturschutz und Grünplanung im Amt für Umwelt und Grün, stellt das Leitbild des Grünordnungs- und Freiraumentwicklungskonzepts vor. Im Anschluss erläutert Christian Poßer, ebenfalls vom Amt für Umwelt und Grün, die angestrebte Biotopvernetzung ausgehend von der freien Landschaft bis zum bebauten Bereich.

"Meer und mehr"
Acrylbilder von Edith Dürbaum heißt eine kleine Ausstellung, die noch bis zum 27.3.2009 im Foyer der Volkshochschule (Innenstadt) zu sehen ist. Das Thema Wasser ist seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen regt die Künstlerin seit einigen Jahren zur malerischen Auseinandersetzung an. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt ihrer Bilder," berichtet ein Plakat, das verschämt in einer Ecke hängt. Die Künstlerin wird leider nicht vorgestellt. Genau 21 Bilder gibt es zu sehen. Es sind hübsche, farbenfrohe Bilder, eine eine aufgewühlte See genauso zeigen wie Stilleben vom Strand mit Kieselsteinen, Seesternen, Fischen, Muscheln und was es sonst noch an Stränden gibt. Eine ausliegende Preisliste verrät, dass sich die Preise deutlich in einem hochpreisigen Segment bewegen (zwischen 130,- und 400,- Euro). Andreas Rüdig

NRW: 3,2 Prozent weniger Gewerbeanmeldungen im Jahr 2008
Im Jahr 2008 wurden bei den NRW-Gewerbeämtern 175 014 Gewerbe angemeldet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren dies 3,2 Prozent weniger als 2007. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 3,1 Prozent auf 158 905.
Die meisten Anmeldungen entfielen auf gewerbliche Neuerrichtungen. Darunter waren 28 930 Neuerrichtungen, denen bereits zum Zeitpunkt der Anmeldung eine größere wirtschaftliche
Substanz zugemessen werden kann. Von den übrigen Neuerrichtungen sollten 65 045 als Kleinbetrieb und 52 944 im Nebenerwerb starten. 763 Anzeigen galten dem Zweck einer Umwandlung. Weitere Gewerbeanmeldungen wurden für Zuzüge aus anderen Meldebezirken (13 974) sowie für Übernahmen (13 358) eines bereits bestehenden Gewerbebetriebes abgegeben.
Für den Start in die Neuerrichtungen wählten 123 200 die Rechtsform eines Einzelunternehmens. Mehr als ein Drittel (44 714) dieser Einzelunternehmen wurden von einer Frau angemeldet. Bei 9 510 Anmeldungen entschieden sich die Gewerbetreibenden für eine Personengesellschaft, darunter 6 053 in Form der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Unter den neuerrichteten Kapitalgesellschaften befanden sich 12 627 Gesellschaften mit beschränkter Haftung, 484 Aktiengesellschaften und 996 Limiteds.
Die meisten Neuerrichtungen gab es im Wirtschaftsabschnitt "Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen" (39 187), gefolgt von den Bereichen "Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen" (16 212), "sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen" (14 815) und dem Baugewerbe (14 658).
Bei der Interpretation der Zahlen ist zu beachten, dass es sich bei den Gewerbemeldungen um Absichtserklärungen handelt. Den Statistikern liegen keine Informationen darüber vor, ob das
angemeldete bzw. abgemeldete Gewerbe auch tatsächlich ausgeübt wird bzw. wurde. (IT.NRW)

"Ein ganz kleiner Schwips"
"
Geschichten vom Wein" heißt der Jour Fixe, der am Donnerstag, den 5. März um 17 Uhr im Vortragssaal  der innerstädtischen Volkshochschule stattfindet. Ursula Jung und Jörg Mascherrek heißen die Referenten des späten Nachmittags. Der Eintritt ist hier bekanntermaßen frei.
"Nach der Arbeit, vor dem Kurs, zwischen dem Einkauf" möchte der Jour Fixe dem Besucher Musik und Literatur darbieten. Peter Ustinov, Joseph Roth und Raymond Chandler sind nur einige der Themen, die in den kommenden Wochen folgen werden. Warum ich dies so ausdrücklich und einladend erwähne? Der Besuch ist heute etwas schwach. Amüsant und humorvoll tragen Jung und Mascherrek vor. "Letztes Jahr feierten wir den `Tag des Butterbrots`," beichtet Mascherrekt. "Da gilt es, heute ein anderes Lebensmittel vorzustellen." Bekannte und unbekannte Texte von bekannten und unbekannten Autoren stellen die beiden Referenten. Wir Zuhörer verbringen jedenfalls eine vergnügliche Stunden. Andreas Rüdig

"Bilder und Skulpturen von Regine Haack"
"Bilder und Skulpturen von Regine Haack" heißt eine Ausstellung, die noch bis zum 28. März 2009 in der Bezirksbibliothek Buchholz, Sittardsberger Allee 14, zu sehen ist.
Haack wurde am 5. Mai 1949 in Magdeburg geboren. 1960 folgte die Flucht aus der DDR. Von 1960 bis 1978 wohnte und lebte sie in Duisburg; dann zog sie nach Unterfranken um, kehrte aber 2003 wieder nach Duisburg zurück. Sie absolvierte eine kaufmännische Ausbildung bei der Thyssenhütte; in Duisburg arbeitete sie bei der Thyssenhütte, im Arbeitsamt und im Barbara-Hospital, 1978 bis 1993 als Arztsekretärin im lehrakademischen Krankenhaus in Würzburg, wo sie auch verantwortliche Redakteurin der Mitarbeiterzeitschrift war. Nach einem Kunststudium bei unterfränkischen bildenden Künstlern wurde sie 1994 freischaffende Künstlerin. Seit einem schweren Unfall mit einem Transporter wurde sie 1997 Vollinvalidin. Von 1994 bis 1996 hat sie Ausstellungen in verschiedenen Städten durchgeführt. 1998 wechselte sie in die Literatur. Speckstein, Keramiglas und Alu-Draht gehören zu ihren plastischen Arbeiten, Acryl, Aquarell, Feder, Kreise und Enkaustik zu ihren Maltechniken.
Genau 17 Bilder von ihr sind in der Buchholzer Bezirksbibliothek zu sehen. Sie bieten hübsche moderne Kunst. Zu sehen sind die während der normalen Öffnungszeiten der Bücherei; der Eintritt ist kostenlos. Wer eh was in der Bücherei zu erledigen hat, sollte ruhig einen Blick auf die Bilder werfen.

Rohstahlproduktion im Februar 2009 bei 2,58 Millionen Tonnen
Die deutschen Hüttenwerke haben im Februar 2009 1,49 Millionen Tonnen Roheisen und 2,58 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten sie damit 35,8% weniger Roheisen und 31,6% weniger Rohstahl als im Februar 2008. Gegenüber Januar 2009 ging die Produk­tion bei Roheisen um 13,8% und bei Rohstahl um 3,3% zurück, kalender- und saison ­bereinigt (Berliner Verfahren 4.1 ? BV 4.1) ergab sich bei der Rohstahlproduktion eine Erhöhung um 15,7%.

„Achtung, Manipulation!“ - Angewandte Sozialpsychologie
Wie kommt es eigentlich, dass Menschen beeinflusst bzw. manipuliert werden können? Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Welche Erkenntnisse gibt es hierzu aus der Psychologie? In dem Workshop der Volkshochschule am Samstag, 21. März, von 10 bis 15.15 Uhr im Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz erfährt man nicht nur mehr über mögliche Manipulationssituationen, sondern erhält auch Tipps, wie man sich dagegen wehren kann.

Kontrolleure bescheinigen Einrichtung in Duissern hervorragende Leistung
Sehr gutes Zeugnis für die AWO-Tagespflege

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen hat jetzt auch der Tagespflege im Ernst-Ermert-Seniorenzentrum der AWOcura in Duissern ein erstklassiges Zeugnis ausgestellt. Bei der Überprüfung der Tagespflege auf der Wintgensstraße zeigten sich die Mitarbeiter des MdK in allen Punkten von der hervorragenden Arbeit überzeugt.
Der Medizinische Dienst der Krankenkassen schrieb in seinem Prüfbericht: „Alle befragten Pflegebedürftigen waren mit den pflegerischen und betreuerischen Leistungen der Tagespflege sehr zufrieden.“ Die Prüfer beglückwünschten ausdrücklich die AWOcura zu der hervorragenden Leistung ihrer Tagespflegeleitung Frau Sabine Schriever.
Bereits im vergangenen Jahr hatte die AWO-Tagespflege in Vierlinden ein „Sehr gut“ von der unabhängigen Aufsicht erhalten. Zur Kontrolle des Medizinischen Dienstes gehören der unangekündigte Besuch der Kontrolleure, der Nachweis der pflegerischen Leistung, aber auch eine Befragung der Senioren in der Tagespflege. In allen Kategorien bestand das AWOcura-Team die Prüfung glänzend.

Kino Café in der UCI Kinowelt

Das neue Programm des Kino Cafés (April bis Dezember 2009) in der UCI Kinowelt am Duisburger Hauptbahnhof ist da. An jedem ersten Mittwoch im Monat wird zu einem Eintrittspreis von 5 Euro nicht nur ein Kinofilm präsentiert, sondern anschließend noch bei Kaffee und Kuchen auf ein Gespräch über das zuvor Gesehene eingeladen.  Das Kino Café hat sich als festgelegter Treffpunkt für die Generation "50 plus" in Duisburg etabliert.
Das Kino Café ist in Kooperation zwischen dem Seniorenbeirat der Stadt Duisburg, dem Amt für Soziales und Wohnen, den Duisburger Wohlfahrtsverbänden, der UCI-Kinowelt sowie der Serva Duisburg und dem Restaurant Ocho entstanden.

AWO-Mehrgenerationenhaus präsentiert sich am 7. März im FORUM Duisburg
Der Fotospaß für die ganze Familie baut Brücke zwischen Alt und Jung

Das AWO-Mehrgenerationenhaus setzt im FORUM Duisburg Familien ins Bild. Mit einer Fotoaktion am Samstag, 7. März, wirbt die AWO-Duisburg ab 9:30 Uhr im neuen Einkaufszentrum für das gute Zusammenleben von Alt und Jung. In Kooperation mit dem Center-Management und in Zusammenarbeit mit den Pflegespezialisten von AWOcura präsentiert sich das Duisburger Mehrgenerationenhaus ausgesprochen bildhaft.
Familien, aber auch Einzelpersonen, die ihre Lieben mit einem Gruß überraschen wollen, können sich während des Aktionstages im FORUM am Stand der AWO-Duisburg kostenlos fotografieren lassen. Das sofort fertige Bild können sie gleich mit einigen netten Worten an Tochter, Sohn, Mutter, Vater oder Oma zu einer ganz persönlichen Erinnerung machen. Am Samstag können sich die Besucher des FORUMs auch über die Angebote im Mehrgenerationenhaus informieren, z. B. Wunsch-Großeltern zu werden oder eine Lernpatenschaft zu übernehmen. Von Montag bis Freitag informieren die Mitarbeiter des AWO-Hauses auf der Börsenstraße 10 - direkt in Nachbarschaft zum neuen Einkaufszentrum.
Das Team von AWOcura berät über geeignete Pflegemöglichkeiten, die Angehörige entlasten und Senioren ein gutes Leben zu Hause ermöglichen. Dr. Petra Schimanski, Leiterin des AWO-Mehrgenerationenhauses, freut sich über die Zusammenarbeit mit dem FORUM: „Der Samstag ist der klassische Familieneinkaufstag, und wir können dann den Duisburgerinnen und Duisburgern zeigen, wie viel Freude es machen kann, wenn jüngere und ältere Menschen miteinander etwas erleben und voneinander lernen.“

Donnerstag, 5. März 2009 - Historischer Kalender

Zusammenarbeit zur Gesundheits- und Vorsorgebewusstsein von Männern

"Bündnis für den Sport"
"Der Sport muss einer der wichtigsten Akteure in unserer Gesellschaft werden. Mit unserem "Bündnis für den Sport" haben wir im vergangenen Jahr viel dafür getan, dass dieses Ziel erreicht werden kann", sagte Innen- und Sportminister Dr. Ingo Wolf heute (5. März) in Düsseldorf. "Dabei stehen die Sportvereine im Mittelpunkt unseres Engagements", ergänzte Walter Schneeloch, Präsident des LandesSportBundes. Landesregierung und LandesSportBund präsentierten das neue gemeinsame Programm "1000 mal 1000". Damit werden 1000 Sportvereine mit jeweils 1000 Euro unterstützt, wenn sie mit besonderen Sportangeboten die Gesundheit oder die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte fördern. "Integration funktioniert dort besonders gut, wo sich Menschen mit all ihren Stärken und Schwächen treffen. Der Sport mit seinen weltweit gültigen Regeln und dem hohen Anteil an nonverbaler Kommunikation ist eine ideale Plattform dafür", erklärte Wolf.
Zur Förderung des Ehrenamtes, der Übungsarbeit und für gesellschaftlich bedeutsame Sportangebote wird die Landesregierung den Sportvereinen in diesem Jahr 9,5 Millionen Euro zu Verfügung stellen. Im vergangenen Jahr wurden durch das Sportstättenfinanzierungsprogramm Investitionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 8 Millionen Euro möglich. "Neben der finanziellen Unterstützung beraten wir die Vereine auch, damit sie neue Zukunftsperspektiven schaffen, Mitglieder gewinnen oder binden und ihre Aktivitäten finanzieren können", erklärte der Sportminister.
"Dabei dürfen wir nicht außer Acht lassen, wie viele Ehrenamtliche sich für den Sport engagieren - allein rund 550.000 in Nordrhein-Westfalen. Deren Arbeit müssen wir anerkennen", sagte der Präsident des LandesSportBundes. So werde der Landesnachweis "Ehrenamtliches Engagement im Sport" häufig von Vereinen, Verbänden und Bünden als "Ehrungsurkunde" angefordert. Diese Auszeichnung werde zunehmend auch von Arbeitgebern geschätzt, da die im Ehrenamt erworbenen Fähigkeiten wie Sozial- oder Organisationskompetenz auch den Unternehmen zugute kommen. Schneeloch: "Eine wichtige Rolle spielt aber auch der Leistungssport. Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung für den Spitzensport im Rahmen des Bündnisses für den Sport können wir modellhaft neue Wege in der Beschäftigung von Trainern gehen und das Management des Leistungssports in unseren Fachverbänden professionalisieren."
Wolf und Schneeloch betonten gemeinsam: "Mit dem Bündnis für den Sport haben Landesregierung und LandesSportBund ein neues Netzwerk geschaffen, das einen wichtigen Beitrag zur Problembewältigung im Sport und für die ihn tragenden Sportorganisationen leistet."

Innenstadtentwicklung ein zentrales Thema auch in Neudorf
Dr. Ralf Oehmke, Geschäftsführer der Innenstadt Entwicklungsgesellschaft mbH Duisburg erklärte beim monatlich stattfindenden Stammtisch des Bürgervereins Neudorf im Squashcenter an der "Alten Lotharstraße" die Planungen zum Masterplan. Es ging um die Innenstadtentwicklung, bei der Dr. Oehmke - stehend mit Mikrofon - den Bogen vom für Lord Foster so wichtigen Punkt Hauptbahnhof, der Verbindung zur zentralen Meile Königstraße und dem Vorzeigeobjekt Innenhafen, hin zum Münzplatz und der Schwanenstraße, dem Marienplatz (Hochbrückenabriss) und der Steinschen Gasse/ Beekstraße (Neubau Medicalcenter und neue Wohnbebauung mit Innenpark) spann.
"Solche Planungen brauchen Zeit. Bis dass die Bagger kommen ist ein Zeitraum für die Umsetzung der Planungen von mindestens zwei Jahren erforderlich", erklärte der Innenstadtentwickler. Mit Fotomontagen wies er auf die gewünschte Veränderung bei der Königstraße in Hinsicht auf mehr Grün und Wasserläufe hin. Die Veränderung des Burgplatzes unter Einbeziehung der Verlagerung des Berufskollegs Mitte nach Neudorf war ein zentrales Thema für die Neudorfer Bürger wie auch das gesamte Problem Anwohner, Verkehr und Parken. Für die Neudorfer ist die Gesamtentwicklung der Innenstadt schon aufgrund der Nähe des Stadtteils zur City von zentraler Bedeutung, da Neudorf untrennbar mit den Verkehrsflüssen zur und aus der Stadt verbunden ist. Den gelungenen Abend betrachtete der Bürgerverein als Teil I der Erläuterungen durch Dr. Oehmke. haje

 

 

Die Kerngebiete der Innenstadtentwicklung - Fotos von Manfred Schneider

 

 

Blick des Radfahrers auf die Baustelle Erweiterung der A 59 am Hauptbahnhof
und die Fotomontage, wie es in Zukunft dort aussehen soll


Der Masterplan des Lords und der zentrale Bereich - in gelber Farbe - der die Verknüpfung zwischen dem Innenhafen und der  Innenstadt
und mit viel Fußläufigkeit und Grün herstellen und vor allem beleben soll.

Wasser ist das zentrale Thema beim Masterplan und hier auch für die Königstraße. Sie soll von 37 Meter Breite auf 22 Meter durch grüne Oasen und Wasserläufen mehr Raum für Begegnung und Ruhe positiv eingeengt werden, ohne dabei die großen Feste oder Märkte zu beeinträchtigen.

Doris Freer kann feiern
Wer Silberhochzeit feiert, der ist 25 Jahre verheiratet. "Nächstes Jahr feiere ich auch ein Jubiläum: Ich bin dann 25 Jahre Duisburger Gleichstellungsbeauftragte," berichtet Doris Freer; das "Referat für Gleichstellung und Frauenbelange" ist heute dem Dezernat des Oberbürgermeisters zugeordnet.
Wer im Detail wissen möchte, welche Aufgaben das Frauenbüro zu erfüllen hat, sei auf die Internetpräsenz der Stadt Duisburg verwiesen. Unter dem Stichwort "Frauenbüro" sind die entsprechenden Informationen abrufbar.
"Die Arbeit ist notwendiger denn ja, insbesondere im sozialen Bereich," zieht Freer Bilanz. "Die Basis der Frauenarbeit muss vernetzt werden, um ihnen eine politische Stimme zu geben. Die Fachämter sollen von Anfang an die Belange von Frauen berücksichtigen. Wenn ich die Bevölkerung frühzeitig einbinde, erspare ich mir auf lange Sicht Ärger und Kosten," gibt ein Beispiel.
Nach ihrer Einschätzung gibt es noch immer viel zu wenige Mädchen in Berufen, die mit modernen Berufen zu tun haben. "Das gilt für den gewerblich-technischen Bereich wie für die Kommunikationstechnologie. Gleichberechtigung der Geschlechter heißt aber auch, daß mehr Männer in Erziehungsberufe gehen und die Erziehungsberufe insgesamt aufgewertet werden."
Lohndiskriminierung heißt, dass Frauen im Durchschnitt 24 % weniger verdienen als Männer. "Im EU-Vergleich liegen wir mit diesem Wert ziemlich weit hinten," berichtet Freer. "Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss verbessert werden. Je kinderfreundlicher der Staat ist, desto leichter wird der demographischen Entwicklung entgegengewirkt." Dass Freer mit der ARGE zusammenarbeitet, um dort die Interessen der Frauen zu vertreten, sei hier nur am Rande erwähnt.
Für die kommunale Behörde "Stadtverwaltung" gibt es auf Grundlage des Landesgleichstellungsgesetztes einen Frauenförderplan. Darin wird festgelegt, wie die Stadt als Arbeitgeber die Arbeitnehmerinnen beruflich fördert. "Der aktuelle Frauenförderplan ist im Internet einsehbar," berichtet Freer. "Der Frauenförderplan ist zwar Gleichstellungsgesetz vorgeschrieben. Firmen sollten sich aber überlegen, ob sie nicht auch einen solchen Förderplan aufstellen."
In ihrer Eigenschaft als Frauenbeauftragte ist die studierte Germanistin auch im städtischen Verwaltungsvorstand vertreten. "Wir machen dort unsere Arbeit. Da ist es nicht nötig, Krawall zu schlagen. Wir sind auf Kooperation angelegt. So sind wir integriert und akzeptiert."
Und wie sieht die Zukunft aus? "Wir haben auch in Zukunft noch viel zu tun," berichtet Freer und nennt den Sozialbereich, Gesundheit, Integration und Umweltschutz als Themenbereiche, um die sie sich kümmern will. "Wenn es nach mir geht, würde ich bis zur Rente gerne noch mal so richtig Dampf machen."
Andreas Rüdig

Einbruch der Kraftfahrzeugexporte im 4. Quartal 2008
Im Jahr 2008 wurden nach vorläufigen Zahlen Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile im Wert von 174,1 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert. Im Vergleich zum Jahr 2007 bedeutete dies einen Rückgang um 5,4%. Während in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2008 noch eine Steigerung gegenüber den entsprechenden Vorjahresquartalen zu verzeichnen war (1. Quartal 2008: + 1,6%; 2. Quartal 2008: + 3,9%), gingen die Kraftfahrzeugexporte im dritten Quartal um 7,1% gegenüber dem Vorjahr zurück, im vierten Quartal war ein Rückgang von 20,0% zu verzeichnen. Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile bleiben jedoch nach wie vor Deutschlands wichtigste Exportgüter. Mit einem Anteil von 17,5% an den deutschen Gesamtexporten lagen sie 2008 vor den Maschinenexporten (14,8%) und den chemischen Erzeugnissen (13,9%) an erster Stelle.

Heute im Cafe Steinbruch: NEW ORLEANS DREAM TEAM - New Orleans Jazz zum träumen 
Das New Orleans Dream Team aus dem Rheinland gehört zu den wenigen Jazzbands dieser Region, die den New Orleans-Jazz in seiner Reinkultur pflegen und verbreiten wollen. Das Repertoire der Gruppe orientiert sich am traditionellen, aber auch am aktuellen New Orleans Jazz-Stil und umfasst Spirituals, Blues, Marching-Musik, Tanzmusik des Mardi Gras und viele andere wunderschöne Melodien.
www.new-orleans-dream-team.de
Im Saal // Beginn: 19h30 // Eintritt frei!

Einzelhandelsumsatz im Januar 2009 real um 1,3% gesunken
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes lag der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Januar 2009 nominal um 1,2% und real um 1,3% niedriger als im Januar 2008. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufs­tage. Das Ergebnis für den Januar 2009 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden. Im Vergleich zum Dezember 2008 sank der Umsatz im Januar 2009 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 0,5% und real um 0,6%.

UDE: Nur einige zulassungsfreie Studiengänge starten im April - 9. März: Einschreibung beginnt

Mittwoch, 4. März 2009 - Historischer Kalender

UDE: Nur einige zulassungsfreie Studiengänge starten im April - 9. März: Einschreibung beginnt

Erstmals seit 2003 Rückgang beim Gütertransport in der Binnenschifffahrt

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes konnte die Binnenschifffahrt in Deutschland im Jahr 2008 ihr Rekordergebnis von 2007 nicht wieder erreichen: Die Beförderungsmenge verringerte sich gegenüber 2007 um 1,6% auf nunmehr 245,0 Millionen Tonnen. Dennoch ist dies die zweithöchste Transportmenge, die seit der Wiedervereinigung Deutschlands in der Binnenschifffahrt transportiert wurde. Die Beförderungsmenge hat damit erstmals im Jahresvergleich seit 2003 abgenommen.

Wie wird sich die Innenstadt entwickeln?

Heute findet ab 19 Uhr im Squash- und Fitnesscenter an der Lotharstraße 222 (Alte Lotharstraße zwischen den Unterführungen) der monatliche Strammtisch des Bürgervereins Duisburg-Neudorf e.V statt. Das Thema: Innenstadtentwicklung . Referent ist  Dr. Ralf Oehmke, Geschäftsführer der Innenstadt Entwicklungsgesellschaft mbH  Duisburg.

NRW: 6,4 Prozent der Schulabgänger waren ohne Hauptschulabschluss
Im Sommer 2008 gingen in Nordrhein-Westfalen 14 300 Jungen und Mädchen ohne Hauptschulabschluss von einer allgemeinbildenden Schule ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das zwei Prozent weniger als ein Jahr zuvor (Sommer 2007: 14 600). Damit ging von den rund 223 500 Schülerinnen und Schülern, die im letzten Jahr aus den allgemeinbildenden Schulen in NRW entlassen wurden, etwa jede(r) sechzehnte (6,4 Prozent) ohne Hauptschulabschluss ab. Jungen schnitten dabei schlechter ab als
Mädchen: Von den männlichen Abgängern musste jeder Dreizehnte, von den weiblichen jede Zwanzigste ohne mindestens einen Hauptschulabschluss in der Tasche von der Schule abgehen.
Nahezu die Hälfte (7 000) der 14 300 Abgänger ohne Hauptschulabschluss erreichte 2008 einen Abschluss an Förderschulen, an denen je nach Förderschwerpunkt ein Hauptschulabschluss gar nicht erreicht werden kann. 1 700 dieser Jugendlichen erzielten dabei einen Abschluss im sonderpädagogischen Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und 5 300 einen im Förderschwerpunkt Lernen. 7 300 junge Menschen verließen im Sommer 2008 die Schule ohne jeglichen Abschluss, das waren - wie im Vorjahr - 3,3 Prozent aller Schulabgänger.

Sonnenschule hat bald ein neues dauerhaftes Zuhause
Am Standort der alten Massageschule des Bertha-Krankenhauses in Duisburg Rheinhausen entsteht das neue Gebäude der Sonnenschule, einer Schule für längere Zeit kranke Schülerinnen und Schüler. Am 3. März wurde in Anwesenheit von Oberbürgermeister Adolf Sauerland mit dem Abriss des alten nicht mehr sanierungsfähigen Gebäudes begonnen. In den kommenden zwölf Monaten wird dann der Neubau errichtet. Das neue zweigeschossige Gebäude wird nicht unterkellert sein und eine Bruttogeschossfläche von 560 Quadratmetern haben. Es wird Platz bieten für sechs Klassenräume, einen Werkraum, einen Mehrzweckraum sowie Sanitär und Nebenräume. Die Baukosten sind mit gut einer Million Euro veranschlagt.
Die Sonnenschule kümmert sich um langfristig kranke Schülerinnen und Schüler aller Schulformen zwischen fünf und 18 Jahren. Als langfristig krank gelten Schüler, die sich mindestens vier Wochen lang stationär behandeln lassen müssen. Mit diesem Angebot soll ihnen nach Genesung der Anschluss an den Unterricht in ihrer eigenen Schulklasse ermöglicht werden. Je nach individueller Gegebenheit wird der Unterricht in Absprache mit den behandelnden Ärzten in Gruppen oder einzeln erteilt. An der Schule arbeiten Lehrkräfte aller Schulformen mit einer sonderpädagogischer Ausbildung und umfassenden pädagogisch-psychologischen Kenntnissen.
„Mit dem Bezug des neuen Gebäudes wird für die Sonnenschule eine lange Zeit der Provisorien zu Ende gehen“, freut sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Nach der Zerstörung des Gebäudes der Sonnenschule am alten Standort „Zu den Rehwiesen“ durch einen Brand im Januar 2004 wurde die Schule zunächst in Räumlichkeiten des Klinikums Duisburg untergebracht. Im vergangenen Jahr folgte dann ein Umzug in Container in der Nähe des künftigen Standortes der Sonnenschule. „Im kommenden Frühjahr wird die Sonnenschule ihre neuen Räume bezogen haben“, ist sich IMD-Chef Uwe Rohde sicher.

Mit einer Baggerschaufel hat Oberbürgermeister Sauerland den Abriss der alten Massageschule am Bertha-Krankenhaus begonnen, an deren Stelle die Sonnenschule neu errichtet wird

Großhandelsumsatz im Januar 2009 real um 5,6% gesunken
Nach vorläufigen Ergebnissen setzte der Großhandel in Deutschland im Januar 2009 nominal 10,7% und real 5,6% weniger um als im Januar 2008. Ein ähnlich hohes nominales Umsatzminus gegenüber dem Vorjahresmonat wurde im Großhandel zuletzt im Mai 2002 registriert (? 10,9%). Im Vergleich zum Dezember 2008 wurde im Großhandel im Januar 2009 unter Berück­sichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal 0,3% weniger, real aber 0,6% mehr umgesetzt.

NRW: Zehn Prozent mehr Studienanfänger(innen) im Bereich Informatik
 Knapp 4 500 der insgesamt 77 200 Studienanfänger(innen) in Nordrhein-Westfalen belegten im Studienjahr 2007 ein Fach im Bereich Informatik. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der CeBIT mitteilt, waren das zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Gesamtzahl der Studienanfänger(innen) in NRW stieg im selben Zeitraum nur um knapp drei Prozent. Während des New-Economy Booms um die Jahrtausendwende entschieden sich aber noch wesentlich mehr Studierende für ein Informatikstudium
(2001: 5 900).
Die Zahl der Absolvent(inn)en im Informatikbereich stieg 2007 gegenüber dem Vorjahr um 500 auf knapp 3 400 an. Dies ist gleichzeitig der höchste Wert im Zehnjahresvergleich; vor zehn
Jahren erreichten "nur" 1 200 Studierende einen Informatikabschluss. Der Studienbereich Informatik ist immer noch eine Männerdomäne: Im Studienjahr 2007 waren 85 Prozent der Studienanfänger Männer (1997: 88 Prozent). 17 Prozent der Informatikanfänger(innen) besaßen einen ausländischen Pass; gegenüber 1997 bedeutet dies eine Steigerung um drei Prozentpunkte. (IT.NRW)

Vegetationsarbeiten der Bahn AG in Meiderich
Die Deutsche Bahn AG führt in den Nächten 5./6. März 2009 und 6./7. März 2009, von 22 Uhr bis 6 Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Meiderich Ost und Meiderich West sowie zwischen  Meiderich Süd und Ruhrort durch. Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern.

NRW: Weniger Verbraucherinsolvenzen, aber mehr Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2008
Forderungen der Gläubiger summieren sich auf voraussichtlich 6,8 Milliarden Euro

Düsseldorf (IT.NRW). 10 388 nordrhein-westfälische Unternehmen stellten im Jahr 2008 bei den Amtsgerichten des Landes einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 10,8 Prozent mehr als im Jahr 2007 (damals: 9 374 Unternehmensinsolvenzen). In 7 904 Fällen wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet; in 2 484 Fällen musste die Eröffnung mangels Masse abgewiesen werden.
Neben den Unternehmen beantragten 25 065 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei wurde das 1999 im Rahmen der Insolvenzrechtsreform eingeführte
Verbraucherinsolvenzverfahren für Personen, die nicht selbstständig tätig sind (z. B. Arbeitnehmer/innen, Rentner/innen, Arbeitslose), in 23 004 Fällen in Anspruch genommen. Mit -5,5 Prozent war die Zahl der Verbraucherinsolvenzen damit erstmals seit Einführung der Verbraucherinsolvenz niedriger als im Vorjahr. Bei den übrigen 2 061 Fällen handelte es sich z. B. um ehemals Selbstständige, die nicht eindeutig zugeordnet werden konnten, Nachlässe und Ähnliches. Die Gesamtzahl der Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen war im Jahr 2008 mit 35 453 um 3,0 Prozent niedriger als im Vorjahr (36 538). Die hieraus resultierenden Forderungen der Gläubiger summieren sich auf voraussichtlich 6,8 Milliarden Euro. (IT.NRW)

Dienstag, 3. März 2009 - Historischer Kalender

Verwaltungsgericht Düsseldorf: Stadt Duisburg
zur Genehmigung eines Discounters in Buchholz verpflichtet
Mit am gestrigen Nachmittag verkündeten Urteil hat die 25. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zur Erteilung eines Vorbescheides zur Errichtung eines Discounters auf einem Grundstück in Buchholz verpflichtet. Auf dem Grundstück befindet sich derzeit ein Gartencenter. Im Rahmen der mündlichen Urteilsbegründung führte das Gericht aus, die derzeitigen Planungsabsichten der Stadt, diese Fläche als Grünfläche zwecks Sicherung einer Frischluftschneise auszuweisen, während das benachbarte Grundstück als Kerngebiet festgesetzt werden soll, stellten eine unzulässige Verhinderungsplanung dar. Gegen das Urteil kann die Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen beantragt werden.  Az.: 25 K 4087/08

Kommunen verzichten auf  Wahlcomputer
"Die nordrhein-westfälischen Kommunen haben sich bereits darauf eingestellt, bei den nächsten Wahlen auf Wahlcomputer zu verzichten. Sie werden wieder nach bewährter Methode Stimmzettel einsetzen. Damit wird selbstverständlich die aktuelle Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Einsatz von Wahlcomputern bei der Bundestagswahl 2005 auch in Nordrhein-Westfalen umgesetzt", sagte heute (3. März) Innenminister Dr. Ingo Wolf.
In der Vergangenheit hatten 22 Kommunen in Nordrhein-Westfalen Wahlcomputer eingesetzt. Die Mehrheit der nordrhein-westfälischen Städte verzichtete wegen der hohen Anschaffungskosten auf Wahlautomaten.
Das Bundesverfassungsgericht sieht in dem Einsatz der Wahlcomputer bei der Bundestagswahl 2005 einen Verstoß gegen den Grundsatz der Öffentlichkeit der Wahl. Bund und Länder müssen nun zunächst ihre Rechtsverordnungen zum Einsatz von Wahlgeräten an die neue Rechtsprechung anpassen. Außerdem muss die neue Technik der Wahlcomputer vom Bund zugelassen werden. "Bis dahin werden in Nordrhein-Westfalen keine Wahlcomputer eingesetzt", erklärte der Innenminister.

"!SING Day of Song"
Das Kulturhauptstadt-Projekt der RUHR.2010 GmbH , am 5. Juni 2010, hat ein starkes Echo bei den Chören, Sängerinnen und Sängern des Ruhrgebiets hervorgerufen. Tausende haben bereits ihre Teilnahme für diesen Tag zugesagt. Aus Duisburg sind bereits 23 Chöre vertreten und täglich werden es mehr.
Um die Öffentlichkeit und alle Duisburger Chöre über den aktuellen Stand der Planungen zu unterrichten und Gelegenheit zum Austausch zu geben, lädt das Kulturhauptstadtbüro der Stadt Duisburg RUHR.2010 Sie zu einem Informationsabend am Freitag, 6. März, 17.30 - 19.00 Uhr in das Konferenz- und Beratungszentrum „Der kleine Prinz“, Schwanenstraße 3-5, 47051 Duisburg ein.
Der Duisburger Kulturdezernent Karl Janssen wird gemeinsam mit dem Künstlerischen Direktor der RUHR.2010, Steven Sloane, sowie der Leiterin des Kulturhauptstadtbüros Duisburg, Dr. Söke Dinkla, die geplanten Aktivitäten in Duisburg darstellen. Herzlich willkommen sind nicht nur alle Chorleiter, Vertreterinnen und Vertreter der Chöre, die bereits angemeldet sind, sondern auch alle Chorverantwortlichen, die über ihre Teilnahme noch nicht entschieden haben.

Frühlingserwachen in den Stadtbibliotheken
Mit rund 30 Programmpunkten ist der Veranstaltungskalender der Stadtbibliothek Duisburg im März und April wieder prall gefüllt. Lesungen, Ausstellungen und Büchertrödelmärkte in den Zweigstellen und in der Zentralbibliothek laden zu einem abwechslungsreichen Frühlingserwachen ein.
Die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße beginnt den März mit einer Fotoausstellung des preisgekrönten Duisburger Panoramafotografen Karl Lang. Unter dem Titel „Kloster Labrang - Residenz des Lehrers“ zeigt er bis 18. April eine Auswahl seiner prämierten Bilder. Die Eröffnung der Ausstellung gestaltet der Künstler mit einem Diavortrag über seine Chinareisen. Der Eintritt ist frei. Zum Muttertag werden in den Stadtbibliotheken gleich drei Veranstaltungen angeboten.
Am 8. März lädt die Duisburger Reiki- und Meditationslehrerin Anett Schultze unter dem Titel „...weil du ein Mensch bist“ zu einer Textmeditation in die Bezirksbibliothek Rheinhausen, Händelstraße 6 ein. Musikalisch begleitet wird sie von Stefan Nern. Der Eintritt kostet im Vorverkauf vier und an der Abendkasse fünf Euro.

Zum gleichen Preis lädt der Verein für Literatur und Kunst am 10. März zur Autorinnenlesung von Mirjam Müntefering ein, die aus ihrer Autobiographie „Tochter und viel mehr” liest. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Duisburger Frauenbüro durchgeführt. Nur einen Tag später lädt das LiteraturBistro in der Zentralbibliothek zum Künstlerinnengespräch mit Andrea Fehr ein. Der Eintritt ist frei.
Nicht mehr dem Muttertag, aber doch dem weiblichen Geschlecht gewidmet ist die musikalische Lesung von Raniero Spahn am 19. März in der Bezirksbibliothek Buchholz. Rund um das Thema „Nur für Frauen“ gibt es satirische Geschichten, auch für Männer. Die musikalische Begleitung des Abends liegt bei Matthias Reuter, der am 2. April wieder mit seiner eigenen Veranstaltung „Kabarett für´n Hut“ in Buchholz auftreten wird.
Darüber hinaus bietet das Veranstaltungsprogramm der Duisburger Stadtbibliotheken noch weitere Lesungen von Klaus Hundgeburt (Bezirksbibliothek Meiderich), Georg Adler (Stadtteilbibliothek Ruhrort), Ursula Jung (Bezirksbibliothek Buchholz), Tatjana Kuschtewskaja (Bezirksbibliothek Rheinhausen) sowie Petra Söhrensen-Bataineh und Wilhelm von Hoegen (Zentralbibliothek) an.
Ergänzt wird das Monatsprogramm mit vielfältigen Ausstellungen, wie zum Beispiel in Rheinhausen, wo gleich zwei Ausstellungen in die Welt der Grafik einladen. In den Bezirksbibliotheken Homberg und Buchholz werden Schülerarbeiten gezeigt und im LiteraturBistro der Zentralbibliothek wandelt Renate Habets ab April mit ihren Bildern auf „Spurensuche“. Am 23. April, dem Welttag des Buches lädt die Zentralbibliothek zu einem großen Aktionstag ein, mit vielen Veranstaltungen rund ums Buch. Die beliebten Bücherflohmärkte mit diesmal frühlingshaften Niedrigpreisen werden im März in der Bezirksbibliothek Buchholz und im April in den Bezirksbibliotheken Homberg und Walsum stattfinden

Mirjam Müntefering - „Tochter und viel mehr“
Zum Internationalen Frauentag wird Mirjam Müntefering, Tochter des amtierenden SPD-Parteichefs Franz Müntefering am 10. März 2009, um 20 Uhr in der Zentralbibliothek Düsseldorfer Straße aus ihrer Autobiographie „Tochter und viel mehr” lesen. Mirjam Müntefering begibt sich in ihrem Buch auf eine autobiographische Reise. Einen eigenen Weg durch das Leben für sich zu finden, ist für jeden Menschen eine Herausforderung. Um so mehr, wenn man als Tochter eines bekannten Politikers aufwächst und sich in der Öffentlichkeit bewegt. Sie nimmt ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise durch ihr Leben: von der Tochter, die 1969 im Sauerland geboren wurde, über das Studium in Bochum und den Beginn einer journalistischen Karriere beim Fernsehen bis zu ihrer Entscheidung, freie Schriftstellerin und Inhaberin einer Hundeschule in Hattingen sein zu wollen.

Die Lesung wird in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Duisburg und dem Verein für Literatur und Kunst Duisburg durchgeführt. Das Grußwort spricht Doris Freer, Frauenbeauftragte der Stadt Duisburg. Durch die Veranstaltung und die anschließende Diskussion führt Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek. Der Eintritt kostet fünf Euro, im Vorverkauf vier Euro. Karten sind nur an der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek erhältlich.

Osterfeuer frühzeitig beim Ordnungsamt anmelden
Auch wenn das Osterfest erst in einigen Wochen gefeiert wird, weist dass Ordnungsamt der Stadt Duisburg bereits jetzt darauf hin, dass Osterfeuer ausschließlich im Rahmen öffentlicher, für jedermann zugängliche Veranstaltungen zulässig sind. Veranstalter können in der Ortsgemeinschaft verankerte Glaubensgemeinschaften, Organisationen oder Vereine, Schulen und Kindergärten sein.
Osterfeuer sind einmalig je Veranstalter nur von Karsamstag bis Ostermontag in der Zeit von 16 bis 22 Uhr gestattet. Dabei dürfen nur unbehandelte Hölzer verbrannt werden. Vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen diese Regelungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße bis zu 1000 Euro geahndet werden.
Damit kein Feuer unkontrolliert abbrennt, ist es vier Wochen vorher schriftlich unter ordnungsamt@stadt-duisburg.de, per Fax unter 0203 / 283 5710 oder per Post, Stadtverwaltung Duisburg, Ordnungsamt, 47049 Duisburg, anzuzeigen.

Dienstag, 03.03.2009: PostRock mit UZI&ARI (US) + IMMANU EL (SWE) – zeitlose Klangwelten & wunderschöner Post Rock: einzige Uzo&Ari Konzert in NRW!
Ben Shepard ist einer der Künstler, die nicht umher kommen zu erschaffen. Sein Projekt Uzi & Ari bildet einen umfassenden Zusammenschluss von Musikern, die komplexe und schöne Klänge in ihren Aufnahmen einschließen. Nach jedem synkopischen Rhythmus und jeder gespielten Saite bleibt das Gefühl, als wäre etwas entwurzelt und Geheimnisse ans Licht gebracht worden.

Immanu El ist eine junge, schwedische Band mit einem einzigartigen Sound – dynamische Gitarren vor einer elektronischen Geräuschkulisse, fesselnder Gesang mit einem Hauch nordischem Gemüt. Die Musik fokussiert eine wandelnde Dynamik genauso wie ein weites Spektrum an harmonischen Ausdrücken und Klängen, die zwischen einer klaren Präsenz und einem weit reichendem Raumklang schwanken können.




www.clumyscongreation.com & www.myspace.com/benshepard   - www.immanu-el.com & www.myspace.com/immanuelband
Im Saal // Einlass: 20h // Eintritt: VVK: 6€; AK: 8€ // ****Shuttle Service****
// Tickets im Steinbruch, E-Tickets auf www.steinbruch-duisburg.de & bei www.kartenhaus.de 

Montag, 2. März 2009 - Historischer Kalender

VHS-Seminar zum Thema „Patientenverfügungen“
Ein Seminar zum Thema „Patientenverfügungen“ bietet die VHS am Samstag, 14. März, 10 bis 13.15 Uhr, im Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz an. In dem Seminar soll zum einen über die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen informiert werden, zum anderen soll denjenigen eine Hilfestellung gegeben werden, die eine individuelle Verfügung treffen wollen. Die Teilnehmer erstellen unter Anleitung eine individuelle Patientenverfügung (kein fertiges Formular), die den rechtlichen Anforderungen entspricht.

Der Fotograf August Sander
Mit August Sander stellt Philipp Krug in der Volkshochschule am Donnerstag, 12. März, um 18.30 Uhr im Gebäude an der Königstraße 47 einen der wichtigsten deutschen Fotografen vor, den nationale wie internationale Künstler vielfach als ihr Vorbild bezeichneten. Mit seinen Fotografien und seinem Hauptwerk „Menschen des 20. Jahrhunderts“ entwickelte er sich nicht nur zu einem Chronisten seiner Zeit, sondern wurde darüber hinaus zum Fotografen der Seele, der mit überwältigender Klarheit und Ausdruckskraft ein außergewöhnliches menschliches Dokument hinterließ. Der Vortrag wird anhand ausgewählter Werke Sanders die Dimension seines Schaffens würdigen. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 5 Euro.

Literaturgottesdienstes in der Salvatorkirche
Das Buch "Der ewige Gärtner" von John le Carre ist das Thema des Literaturgottesdienstes, der am 1. März um 17 Uhr in der Salvatorkirche stattfindet. Dr. Jan-Pieter Barbian, Leitder der Duisburger Stadtbibliothek, gehört genauso zu den Mitwirkenden wie der Literaturkreis Salvator unter Pfarrer Peter Krogull, Alpha R. Kuns an den Trommeln und Kantor Marcus Strümpe an der Orgel.
"Zwischen 1961 und 1990 veröffentlichte le Carre Romane aus der Welt der Geheimdienste," berichtet Barbian. "Es sind erfolgreiche Romane, weil sie gut recherchiert und brillant geschrieben sind. Sie spielen in der Zeit des Kalten Krieges, als sich Kapitalismus und Kommunismus bekämpften. Der Kampf von Gut und Böse wurde für le Carre zum Thema seines Lebens. Als der Eiserne Vorhang fiel, glaubten wir an den Austausch von Ideen und die Weiterentwicklung des menschlichen Geistes. Heute, 20 Jahre später, geht es nur noch um das Ansammeln von Profit und den Austausch von Waren. Afrika ist weit weg und soll auch weit weg bleiben. Es interessiert uns nur noch bei Kriegen."
"Der 1. März ist auch der erste Sonntag der Passionszeit, also eine gute Gelegenheit, über das Leiden nicht nur bei uns, sondern auch im armen Teil der Welt nachzudenken," berichtet Pfarrer Krogull.
"Die innere Entwicklung des Justin ist hier wichtiger als die Lösung des Falles. Justin entdeckt die Liebe zu seiner ermordeten Frau wieder und vollendet ihr Werk. Er erliegt nicht der Mutlosigkeit. Er sagt nicht: Die Welt ist so, wie sie ist; ich kann ja doch nichts ändern. In der Bibel weißt der Prophet Jesaja darauf hin, daß man selbst im kleinen Rahmen was verändern kann.  "Tue Gutes und lasse Gerechtigkeit walten, dann wird deine Heilung vorangehen" heißt es dort." Andreas Rüdig

Bestsellerautor Michael Winterhoff präsentiert "Tyrannen müssen nicht sein. Warum Erziehung allein nicht reicht - Auswege"
In seinem neuen Buch "Tyrannen müssen nicht sein" weist der Bestsellerautor Michael Winterhoff Wege aus der Krise: Wenn Eltern, Erzieher/innen und Lehrer/innen ihre Verantwortung für die Psyche der Kinder ernst nehmen, können sie alle dazu beitragen, dass aus den kleinen Tyrannen wieder fröhliche und gesunde Kinder werden. Er beschreibt zudem, wie sich die Sichtweise auf Kinder und die Kommunikation über sie unter dem Eindruck der Beziehungsstörungen zwischen heutigen Erwachsenen und Kindern verändert hat und welche Folgen daraus für unsere Gesellschaft resultieren können. Der klassische Erziehungsbegriff muss dringend abgelöst werden durch ein Modell, das die psychische Reifeentwicklung des Kindes in Einklang bringt mit seinem körperlichen Alter. So kann ein erhebliches gesellschaftliches Konfliktpotenzial entschärft werden.
Mittwoch, 25.03.2009Um: 20.15 UhrWo: Mayersche Buchhandlung, Duisburg Forum, Königstr. 48, 47051 Duisburg
Eintritt: 10,- ? / 7,- ? (Schüler & Studenten) Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder können unter 0203 / 7090040-0 reserviert werden.

Bürgerforen: Dritter Fachvortrag zum Thema Mobilität in der Stadt
Der dritte Fachvortrag im Rahmen der Bürgerforen des Projekts Duisburg 2027 beschäftigt sich am Donnerstag, 5. März, um 19 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5 in Duisburg-Mitte mit dem Thema Entwicklung der Mobilität in der Stadt. Das Stadtentwicklungsdezernat organisiert diese Expertenvorträge für interessierte Bürgerinnen und Bürger und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bürgerforen.
Dr. Herbert Kemming vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund gibt einen Ausblick auf Entwicklungstendenzen im Verkehrsbereich auf dem Hintergrund des demographischen Wandels. Er zeigt kommunale Möglichkeiten auf, Verkehrssysteme möglichst effizient, umwelt- und sozialverträglich zu organisieren und zu gestalten. Martin Linne, Leiter des Amtes Stadtentwicklung und Projektmanagement, steht ebenfalls für Erläuterung und Rückfragen zur Verfügung.

Familienkarte: Neuer Flyer und Newsletter
Seit Mitte Februar liegen die neuen Flyer der Familienkarte aus. Außerdem besteht nun die Möglichkeit, einen kostenlosen Newsletter mit Infos über neue Partnerinstitutionen und deren familienfreundliche Angebote zu abonnieren.
Den neuen Angebotskatalog mit mittlerweile 160 Angeboten, einen neuen Flyer für interessierte Unternehmen und den geänderten Flyer mit allgemeinen Informationen gibt es in den Bezirksrathäusern, städtischen Kindergärten, Jugendzentren und bei der Stadtinformation. Der Newsletter ist kostenlos und informiert Sie per E-Mail über neue Partnerinstitutionen und deren familienfreundliche Angebote.

Hilfe bei Rheumatoider Arthritis
Der Vortrag der Volkshochschule mit dem Titel „Hilfe bei Rheumatoider Arthritis“ informiert am Dienstag, 10. März, um 18 Uhr im Gebäude an der Königstraße 47 über die Autoimmunerkrankung Rheumatoide Arthritis, von der rund 800.000 Menschen in Deutschland betroffen sind. Moderne Behandlungsmöglichkeiten können heutzutage den Krankheitsfortschritt hemmen und die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen. Chefarzt Dr. Hans Joachim Bergerhausen vom Klinikum Duisburg erläutert Betroffenen, Angehörigen und Interessierten die Hintergründe der Erkrankung sowie Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Anschließend nennt er lokale Ansprechpartner und steht für Rückfragen und weiterführende Informationen zur Verfügung.

VHS-Kurs zum Thema „Drachen“
Drachenwesen in Religion und Mythos sind Thema eines Vortrags von Dr. Alexander Wiehart am Mittwoch, 11. März, 18 bis 19.30 Uhr, in der VHS auf der Königstraße 47.
Marduk, Gilgamesch, Zeus, Herakles, Erzengel Michael, St. Georg und Christus höchstpersönlich sind die Helden, die aufgeboten werden, um den Drachen als den Repräsentanten des Chaos und des Bösen zu vernichten. Welche politischen Strategien, historischen Erfahrungen und existentiellen Hoffnungen, welche religiösen Vorstellungen und Theologien verbergen sich hinter den Drachenkampfbildern von der Antike bis heute? Der reich bebilderte Vortrag begibt sich auf Antwortsuche.

VHS-Vortrag: „Marc Chagall und Barnett Newman: ein jüdisch-christlicher Dialog in der Kunst“
Mit Marc Chagall und Barnett Newman beschäftigt sich ein Vortrag der VHS auf der Königstraße am Montag, 9. März, 18 Uhr. Chagall und Newman sind jüdische Künstler, die sich auf unterschiedliche und dennoch vergleichbarer Weise der Passion Christi zugewandt haben. Die europäische Kunstauffassung (Chagall) trifft auf die amerikanische (Newman), die klassische Moderne auf eine exponierte Position der Kunst nach 1945. Dozent Professor Martin Deppner wird die Thematik mit Bildbeispielen erläutern.

NRW-Außenhandel: 2008 erstmals seit zehn Jahren wieder weniger Exporte als im Vorjahr
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte 2008 Waren im Wert von 172,1 Milliarden Euro. Anhand vorläufiger Ergebnisse waren das 1,4 Prozent weniger als im Jahr 2007. Damit wurden 2008 erstmals seit 1999 (damals -2,0 Prozent) weniger Waren exportiert als im Vorjahr. Der Wert der Importe überstieg 2008 dagegen mit 189,6 Milliarden Euro das Vorjahresergebnis um 5,3 Prozent.
Im Dezember 2008 wurden Waren im Wert von 11,3 Milliarden Euro exportiert, das waren 10,8 Prozent weniger als im Dezember 2007. Der Wert der Importe unterschritt mit 13,8 Milliarden Euro das entsprechende Vorjahresergebnis um 5,2 Prozent. Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27) fielen die Ausfuhren im Dezember 2008 mit 7,1 Milliarden Euro ebenfalls um 13,3 Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor. Auch  der Wert der Importe aus den EU-Ländern sank in diesem Zeitraum um 5,0 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro.



Autohof Duissern - Bezirksvertretung Mitte stellt Bebauungsplan vor
Die Bezirksvertretung Mitte stellt am Donnerstag, 19. März 2009, die Pläne für den Autohof Duissern vor. Ab 18.30 Uhr werden im Zimmer 100 des Rathauses, Burgplatz 19, 47051 Duisburg, der Bebauungsplan Nr. 2021, Duissern Autohof, und die Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 4.41, Mitte, erläutert. Anschließend können sich die Bürgerinnen und Bürger zu den Plänen zu äußern und diese mit der Bezirksvertretung zu erörtern. Mit den Planentwürfe sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau eines Autohofs mit Hotel im Bereich der A 40-Anschlussstelle Duisburg-Kaiserberg geschaffen werden. Die Entwürfe können vom 16. bis 18. März 2009 im Bezirksamt Mitte 3, Mercedeshaus, Sonnenwall 73, 47051 Duisburg, Zimmer 417 (jeweils von 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

Oberlandesgericht Köln: Genickbruch nach Trampolinsprung - 70 % Schadenersatz für querschnittsge­lähmten Familienvater
Mit einem am 27. Februar verkündeten Urteil hat der 20. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln einem 41-jährigen Familienvater Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche zugesprochen, der sich beim Besuch einer Indoor-Spielhalle nach einem missglückten Salto auf einer Trampolinanlage das Genick gebrochen hatte und seitdem querschnittgelähmt ist. Die Betreiber der Spielhalle wurden verpflichtet, sämtliche Schäden des Mannes in Höhe von 70 % zu tragen; allerdings muss der 41-Jährige sich ein eigenes Mitverschulden von 30 % anrechnen lassen, um das seine Ansprüche gekürzt werden. Über die Höhe des Schadensersatzes muss jetzt das Landgericht Köln entscheiden, im Streit stehen Beträge von mittlerweile über 1 Mio. Euro (Az. OLG Köln 20 U 175/06).
Der Familienvater besuchte am 02.10.2004 zusammen mit seiner Familie und einer Geburtstagsgesellschaft den Indoor-Spielplatz, der auch über eine große Trampolin-Sprunganlage mit mehreren Sprungtüchern verfügt. Die Rahmen und die Federungen der Trampoline waren mit Schaumstoffmatten abgedeckt. Auch hatte der Betreiber der Halle "Wichtige Hinweise" ausgehängt, nach denen die Sprunganlage von Kindern ab 4 Jahren und Erwachsenen benutzt werden dürfe. Vor Saltosprüngen sollte man sich mit dem Gerät vertraut machen und auch darauf achten, die Beine möglichst gestreckt zu halten, um einen Rückschlag beim Aufprall zu vermeiden. Nach einigen Aufwärmsprüngen versuchte der Familienvater einen Salto, landete aber nicht auf den Beinen, sondern auf dem Rücken. Bei dem Aufprall brach er sich vor den Augen seiner Tochter das Genick und ist seitdem querschnittsgelähmt. Er nahm die Betreiber der Spielhalle auf Zahlung von Schadenersatz und Schmerzensgeld in Anspruch und begründete seine Klage insbesondere damit, die Betreiber haben die für den Betrieb der Anlage geltenden Verkehrssicherungspflichten verletzt. Insbesondere seien in den "Wichtigen Hinweisen" die Risiken verharmlost worden, die bei Saltosprüngen drohten. Die Betreiber der Spielhalle hatten sich demgegenüber darauf berufen, dass die Trampolinanlage allen DIN-Vorschriften entspreche und auch TÜV-abgenommen sei. Vor den Gefahren der Trampolinbenutzung sei ausreichend gewarnt worden.
Landgericht und Oberlandesgericht Köln hatten dem 41-Jährigen zunächst teilweise Recht gegeben, die Schuld für das tragische Geschehen aber hälftig geteilt, weil er obwohl er in der Benutzung eines Trampolins ungeübt war und sich mit dem Gerät nur kurz vertraut gemacht hatte - einen schwierigen Sprung versucht hat, den er nicht beherrschte. Konstruktive oder technische Mängel der Anlage hatten die Gerichte verneint, die Betreiber hätten aber ihre Sorgfaltspflicht dahin verletzt, dass sie auf die Gefahr von Saltosprüngen nicht deutlicher aufmerksam gemacht hätten oder diese generell unterbunden hätten. Diese Entscheidung hatte der Bundesgerichtshof auf die Revision des Familienvaters aber teilweise aufgehoben und an das Oberlandesgericht zurückverwiesen, soweit dem Mann ein 50-prozentiges Mitverschulden angelastet worden war. Das Oberlandesgericht hat sich daraufhin nochmals intensiv mit der Frage befasst, inwieweit die Gefahr schwerster Verletzungen für den Benutzer der Trampolinanlage erkennbar ist. Zu diesem Zweck haben die 3 Richter des Zivilsenats einen Ortstermin in der Spielhalle durchgeführt und die Trampolinanlage genau inspiziert. Sowohl der Senatsvorsitzende als auch der beisitzende Richter haben Sprünge auf den Trampolinen ausgeführt und festgestellt, dass schon bei leichten Sprüngen ein Gefühl erheblicher Unsicherheit beim Ungeübten entstehe. Bereits der Versuch, nach einem Sprung auf dem Gesäß zu landen, koste erhebliche Überwindung.
Nach diesen nachhaltigen Eindrücken kommt der Senat in seinem heutigen Urteil zu dem Ergebnis, dass den Familienvater ein Mitverschulden von 30 % treffe, weil für ihn erkennbar gewesen sei, dass die Abfederung der Trampoline bzw. die Schaumstoffabdeckung an den Rändern nicht geeignet war, ihn vor schweren Verletzungen bei ungünstigem Auftreffen nach einem Salto zu schützen. Obwohl er in der Benutzung eines Trampolins ungeübt war und sich mit dem Gerät nur kurz vertraut gemacht hatte, habe er einen schwierigen Sprung versucht, den er nicht beherrschte. Schon ein durchschnittlich intelligenter Erwachsener müsse die Gefahr absehen, bei einem Salto nicht auf den Beinen, sondern auf dem Kopf oder dem Rücken aufzukommen und durch den ungünstigen Aufprallwinkel schwerste Wirbelsäulenverletzungen zu erleiden. Bereits nach wenigen leichten Sprüngen auf dem nur 1,60 m breiten Netz sei für den Ungeübten erkennbar, dass sich der Landepunkt nach einem Sprung nur sehr schwer steuern lasse und man mehr oder weniger zentral auf dem Sprungtuch oder gar auf der seitlichen Abdeckung aufkommen könne, die bei weitem nicht so stark nachgebe wie das Sprungtuch selbst. Zugunsten des Geschädigten hat der Senat aber berücksichtigt, dass dieser das Trampolin als ein Spielgerät angesehen und grundsätzlich auf dessen Ungefährlichkeit vertraut habe, so dass die Erkenntnis der Gefahren für ihn erschwert gewesen sei, was zu einer Mitverschuldensquote von 30 % führe. Mittlerweile haben die Inhaber der Spielhalle Saltosprünge verboten.
Die Revision gegen das heutige Urteil wurde vom Senat nicht zugelassen; beide Parteien können allerdings binnen eines Monats nach Zustellung des Urteils Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesgerichtshof erheben.

Radiohören und Fernsehen per Internet immer beliebter
14,2 Millionen Menschen in Deutschland haben im ersten Vierteljahr 2008 zu privaten Zwecken über das Internet Radio gehört oder Fern gesehen. Im Vergleich zum Vorjahr (10,3 Millionen) ist das ein Zuwachs von rund 38%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der CeBIT 2009 in Hannover (3. bis 8. März 2009) weiter mitteilt, nutzten somit 19% aller Personen ab zehn Jahren das Internet für Radio und Fernsehen. Im Vorjahreszeitraum hatte dieser Anteil noch bei 14% gelegen.

Spatenstich zum Baubeginn "Sonnenschule"
Nachdem das Gebäude der Sonnenschule (Schule für Kranke) am alten Standort „Zu den Rehwiesen“ durch einen Brand komplett zerstört wurde, konnte zwischenzeitlich eine Unterbringung im Gebäude des Klinikums Duisburg sichergestellt werden. Mittlerweile ist die Sonnenschule in Containern am künftigen Standort in der Nähe des Bertha-Krankenhauses in Rheinhausen untergebracht. Doch die Zeit der Provisorien neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Adolf Sauerland, des Geschäftsführers des Immobilienmanagements Duisburg, Uwe Rohde, sowie des Schulleiters der Sonnenschule, Karl-Heinz Schüller, wird jetzt mit den Bauarbeiten zur Errichtung der neuen Sonnenschule begonnen.

UDE: Noch mehr frische Ideen für Duisburg gesucht - Wettbewerb verlängert
Der Ideenwettbewerb „DuisBürger gesucht – Raus aus dem Hörsaal – rein in die Stadt“ der NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen (UDE) wird um eine Woche verlängert. Noch bis zum 8. März können Bürger und Studierende Vorschläge einreichen, wie Stadt und Uni enger zusammenwachsen. Mit dem Projekt sollen Studierende stärker mit ihrem Hochschulort in Berührung gebracht werden. Kreative Ideen werden dabei an die Stadtentwicklung weitergegeben.
Die besten Wettbewerbsentwürfe werden Ende März von einer Duisburger Jury mit Sachpreisen ausgezeichnet. Die Beiträge können bis zum 8. März geschickt werden an: NRW School of Governance, - Ideenwettbewerb -, Universität Duisburg-Essen, Lotharstr. 65, 47057 Duisburg, oder per E-Mail: taskforce@nrwschool.de