Duisburg aktuell   -   Archiv März 2008

 

Montag, 31. März 2008 - Historischer Kalender
Wie seniorenfreundlich ist der Duisburger Nahverkehr?
Der Seniorenbeirat der Stadt Duisburg beschäftigt sich am Montag, 7. April, um 14 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Duisburg am Burgplatz 19 mit dem Thema „Wie seniorenfreundlich ist der Duisburger Nahverkehr?“. Mitarbeiter der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) und der Stadt Duisburg geben einen Überblick über den Stand und die zukünftige Planung. Dabei geht es um Fragen wie: Wie sicher sind die Fahrzeuge und Bahnhöfe? Wo sind Haltestellen, wie ist die Qualität der Haltestellen? Wie erklärt sich die Fahrplangestaltung? Welchen Auftrag hat die DVG von der Stadt Duisburg erhalten? Wie barrierefrei ist der Nahverkehr?
Für die DVG werden Dietmar Stolte, Geschäftsführer der DVG Tochter VSD (Verkehrsservice Duisburg), und Siegmund Skrandies, Sachgebietsleiter Verkehrsplanung der DVG, referieren. Interessierte Duisburger Seniorinnen und Senioren sind hierzu herzlich eingeladen. Nach den einführenden Vorträgen besteht die Möglichkeit mit den Referenten zu diskutieren.

Die Seniorenfreundlichkeit des Duisburger Nahverkehrs ist nur ein Arbeitsschwerpunkt, den sich der Seniorenbeirat für dieses Jahr gesetzt hat. Als Erkenntnis aus dem Projekt der Weltgesundheitsorganisation (WHO) „Die altersfreundliche Stadt – Age Friendly Cities“, an dem Duisburg und das Ruhrgebiet neben anderen internationalen Ballungsräumen beteiligt waren, hatte sich der Seniorenbeirat zum Ziel gesetzt, die im Rahmen der WHO-Studie als relevant identifizierten Fragen weiter zu diskutieren und zu verfolgen. Folgende Schwerpunkte sollen in nächster Zeit bearbeitet werden: „Gesund alt werden in Duisburg – Prävention, Angebote, Chancen“; „Beratung von Seniorinnen/Senioren und deren Angehörigen in Duisburg – Ein Überblick, wer hilft bei plötzlich eintretender Pflege?“ sowie „Älter werden in den Bezirken – Senioren und Wohnen, Wohnmodelle und Konzepte in Duisburg“.

Aus verschiedenen Perspektiven sollen diese Themen mit Fachleuten im Seniorenbeirat diskutiert werden. Die Kommunale Gesundheitskonferenz wird sich außerdem mit Thema „Gesund alt werden in Duisburg“ befassen.
Im Bild die Vorsitzenden des Seniorenbeirats, Heinz Peree, (links) sowie seines Stellvertreters, Wilhelm Hamacher.

Kindergarten an der Korbmacherstraße in Mündelheim lädt zur Kinderkleider- und Spielzeugbörse ein
Das Team der städtischen Kindertageseinrichtung Korbmacherstraße 3 in Duisburg-Mündelheim und der Förderverein laden am Freitag, 25. April, von 15 bis 17.30 Uhr zur Kinderkleider- und Spielzeugbörse ein. Für das leibliche Wohl der Gäste wird gesorgt, den Kindern werden Spielattraktionen angeboten.
Alle, die sich aktiv am Trödelmarkt beteiligen wollen, können sich täglich von 8 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer (0203) 75 18 27 in der Kindertageseinrichtung Korbmacherstraße anmelden. Die Standmiete beträgt drei Euro pro Tapeziertisch und ein Kuchen für das Kuchenbüfett.

Beratungsangebot für hörbeeinträchtigte Menschen jetzt im Konferenz- und Beratungszentrum Kleiner Prinz
Sprechstunden für Gehörlose bietet die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen des Amtes für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg am Montag, 7. April, von 15 bis 17 Uhr und Montag, 21. April, von 10 bis 11 Uhr an. Ab April finden die Beratungen im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte statt. Eine Gebärdendolmetscherin ist anwesend. Hilfesuchende können mit allen Problemen, die sie bedingt durch ihre Hörbehinderung selbst nicht lösen können, dieses kostenlose Angebot nutzen. Die Beraterinnen klären Sachverhalte, bieten Problemlösungen an und vermitteln gegebenenfalls an andere zuständige Stellen weiter. Auch außerhalb der Sprechstunde sind die Beraterinnen unter den Rufnummern (0203) 283-2760, -4791 und -6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über Telefax unter (0203) 283-2374 erreichbar.

VHS-Konzert: Carmen kommt aus Budapest
Ein Konzert mit dem Titel „Carmen kommt aus Budapest“ bietet die Volkshochschule, Königstraße 47 am Donnerstag, 10. April, um 20 Uhr an. Das Schwesternpaar Darja (Klavier) und Maria (Geige) Babuschkina wollen die Besucher gemeinsam mit der Sopranistin Lena Sokoll mit virtuoser Musik aus Ungarn begeistern. Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro an der Abendkasse.

VHS: „Heimat – Traum, Wirklichkeit, Erinnerung, Gegenwart“
Einen Abend mit Gedichten und Prosa rund um das Thema „Heimat“ bietet die Volkshochschule, Königstraße 47 am Mittwoch, 9. April, von 18 bis 19.30 Uhr an. Unter dem Titel „Heimat – Traum, Wirklichkeit, Erinnerung, Gegenwart“ präsentieren die Referenten Ursula Jung und Jörg Mascherrek zahlreiche Dichter, von Goethe über Eichendorff und Tucholsky bis hin zu Hanns Dieter Hüsch, die ihr Erlebnis „Heimat“ in Worte gefasst haben. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro an der Abendkasse.

Samstag, 29. März 2008 - Historischer Kalender
Aktion „Duisburg. Schön grün.“ verschenkt Pflanzen
Meldungen noch bis zum 31. März möglich

Noch bis kommenden Montag, 31. März, können beim Amt für Umwelt und Grün Pflanzen für die Begrünung des öffentlichen Straßenraumes bestellt werden. Bisher haben sich rund 20 Duisburgerinnen und Duisburger gemeldet, die z.B. eine Baumscheibe oder aber auch ihre Hausfassade begrünen möchten. Hierbei geht es ausschließlich um mehr Grün im Straßenraum und an Häuserfassaden, also nicht um Pflanzideen für den eigenen Garten oder Vorgarten.
Das Fachpersonal der Stadt besorgt die passenden Pflanzen. Am Samstag, 12. April, können die Pflanzen am Stand des Amtes für Umwelt und Grün auf der Königstraße abgeholt werden. Hier gibt es auch Tipps und Informationen zum Thema „Grün gegen Feinstaub“. Wer noch mitmachen möchte, kann sich vormittags telefonisch beim Amt für Umwelt und Grün unter (0203) 283-4652 melden oder das E-Mail Kontaktformular auf der Internetseite www.duisburgschoengruen.de nutzen.

VHS-Studienfahrt zum Thema Jugendstil
Den Spuren des Jugendstils folgt eine Studienfahrt der Volkshochschule (21. bis 25. Mai) in Darmstadt, Metz, Nancy und Straßburg. Nancy wie auch Darmstadt sind besondere Zentren des Jugendstils. In Darmstadt konzentrieren sich Kunst, Kunsthandwerk und Architektur des Jugendstils auf der Mathildenhöhe. Die Ecole de Nancy prägte nicht nur den französischen Stil des Art Nouveau, sondern auch zahlreiche Bauten der Stadt.
Ein ausführliches Programm für die Studienfahrt kann in der VHS unter 0203-283 2206 angefordert werden.

VHS-Vortrag: "Mona Lisa"
Um das vielleicht berühmteste Werk Leonardos da Vincis, die Mona Lisa, geht es in einem Vortrag der Kunsthistorikerin Dr. Gisela Luther-Zimmer am Montag, 31. März, 18 Uhr, in der Volkshochschule auf der Königstraße 47.
Warum lächelt die Mona Lisa? Lächelt sie überhaupt? Ist die Mona Lisa Leonardos bestes Bild? Diese und weitere Fragen werden bei einem Diavortrag beantwortet.

Stadtentwicklung im Dialog: "Neue Kräfte aus integrierter Stadtteilerneuerung"
"Neue Kräfte aus integrierter Stadtteilerneuerung" ist am kommenden Dienstag, 1. April, 19 Uhr, in der Reihe "Stadtentwicklung im Dialog" im Rahmen der Ausstellung "Schrumpfende Städte" Thema. Veranstaltungsort ist die Liebfrauenkirche am König-Heinrich-Platz in Duisburg-Mitte.
Der Diskussionsabend befasst sich diesmal mit Duisburger Ortsteilen, die besonders im Fokus der Stadtentwickler stehen: Bruckhausen, Marxloh, Hochfeld und Beeck. Die Auswirkungen des Strukturwandels treten dort deutlich zu Tage. Mit speziellen Förderprogrammen hat die Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EG DU ) unterschiedlicher Maßnahmen zur Stabilisierung der Ortsteile angestoßen.
Das Eingangsreferat hält Heiner Maschke, Geschäftsführer der EG DU. Weitere Gesprächspartner sind Carola Scholz, Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW,
Martin Linne, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Zülfiye Kaykin, DITIB-Begegnungsstätte Duisburg-Marxloh e.V., Friederike Schmahl, Kultur- und Stadtteilzentrum Alte Feuerwache e.V. und Aykut Yildirim, Internationales Handelszentrum Duisburg.

Freitag, 28. März 2008 - Historischer Kalender
Vollsperrung der Tonhallenstraße
Verglasungsarbeiten am Forum machen eine Vollsperrung der Tonhallenstraße im fußläufigen Bereich zwischen Königstraße und Am Buchenbaum ab Montag, 31. März, bis Dienstag, 1. April, erforderlich.

Claubergstraße wird gesperrt
Die Claubergstraße zwischen Friedrich-Wilhelm-Straße und Börsenstraße wird ab Montag, 31. März, 1 Uhr bis einschließlich 4. April für den Kfz-Verkehr gesperrt. Die Börsenstraße wird zwischen vom-Rath-Straße und Claubergstraße zur Sackgasse. Grund ist der Abbau des letzten Baukrans im Zuge der Bauarbeiten Forum.

VHS lädt Unternehmer und Personalchefs zum Infoabend ein:
„Kinderbetreuung auch für Kleinbetriebe“

Eine Infoveranstaltung für Unternehmer und Personalchefs zum Thema „Kinderbetreuung auch für Kleinbetriebe“ bietet die Volkshochschule am Mittwoch, 2. April, um 18 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der kleine Prinz“, auf der Schwanenstraße 5 –7, in Duisburg-Mitte an.
Seit Mai 2007 werden Tagesmütter bei der VHS Duisburg in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt und dem Bundesverband für Kindertagespflege e.V. in einer 160-stündigen Qualifizierung fortgebildet. Service der Volkshochschule ist es, qualifizierte Tagesmütter an interessierte Eltern und Unternehmen zu vermitteln. Uschi Pavelescu von der VHS Duisburg stellt das Tagesmütter-Projekt vor und zeigt Möglichkeiten, wie auch für Kleinbetriebe ohne großen Aufwand eine betrieblich unterstützte Kinderbetreuung machbar ist. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Schrumpfende Städte - Regionen neu denken
Begleitend zu der Doppelausstellung "Schrumpfende Städte - Regionen neu denken" in der Duisburger Liebfrauenkirche und im Museum am Ostwall in Dortmund stellen verschiedenste Akteure mit mehr als 50 Veranstaltungen das Ruhrgebiet in das Zentrum der Debatte.

Nächste Veranstaltungen des Wilhelm Lehmbruck Museums:
Sonntag, 6. April, 11.30 Uhr:
Führung durch die Ausstellung in der Liebfrauenkirche Duisburg mit Hiltrud Lewe

Die Führung am Samstagnachmittag führt interessierte Besucher in die Ausstellung in der Liebfrauenkirche ein. Erläutert werden die fünf Ausstellungskapitel Ungleichheit verhandeln, Selbst regieren, Bilder machen, Rückzug organisieren und Räume besetzen. Die in der Liebfrauenkirche gezeigten Arbeiten, die von künstlerischen Interventionen über architektonische, landschaftliche und mediale Eingriffe bis zu neuen gesetzlichen Regelungen und utopischen Entwürfen reichen, ermöglichen immer wieder Rückschlüsse zu konkreten künstlerischen und baulichen Interventionen im Duisburger Stadtgebiet.

Größter Einbaum Europas
Kein anderer jemals in Europa gefundener Einbaum ist so groß wie das Exponat des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt in Ruhrort. Welcher Schatz bereits seit 1982 in der Sammlung des Museums liegt, erfuhr Direktor Heinrich Kemper erst jetzt.

Die längst überfällige dentrochronologische Untersuchung, eine Methode, mit der das Alter von Hölzern und Gegenständen aus Holz bestimmt werden kann, brachte ein überraschendes Ergebnis: Das Boot ist bereits 2400 Jahre und damit doppelt so alt wie vermutet. Der Restaurator Christoph Winkler hat den insgesamt fünfzehn Meter langen Einbaum in 100-stündiger Arbeit sorgfältig gereinigt und restauriert. Nun soll das Exponat, das 1950 an der Lippe entdeckt wurde, einen festen Platz in der Sammlung erhalten. Durch eine Plexiglas- Scheibe vor Licht und Staub geschützt, wird der Einbaum jetzt ausgestellt.

Der 2400 Jahre alte Einbaum

NRW-Verbraucherpreisindex:
+3,2 Prozent gegenüber März 2007, +0,6 Prozent gegenüber Februar 2008

In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik von März 2007 bis März 2008 um 3,2 Prozent auf 106,1 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gestiegen. Gegenüber dem Februar 2008 stieg der Preisindex um 0,6 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat (Februar 2008) erhöhten sich neben den Heizölpreisen (+6,2 Prozent) aufgrund der kühlen Witterung sowie der regen Nachfrage zum Osterfest insbesondere die Preise für Schnittblumen (+8,8 Prozent). Auch für Flüge (+8,0 Prozent),
Kraftstoffe (+3,8 Prozent), Beherbergungsdienstleistungen (+3,6 Prozent) und Bekleidung (+3,1 Prozent) musste mehr aufgewendet werden als noch im Vormonat, während die Butterpreise (-5,8 Prozent) weiter nachgaben.
Teurer als ein Jahr zuvor waren im März vor allem Heizöl (+41,9 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (+22,3 Prozent), während die Preise für Produkte des Multimediabereichs (-9,5 Prozent) und Gas (-2,6 Prozent) sanken. (LDS NRW)

Donnerstag, 27. März 2008 - Historischer Kalender
In der Nacht von Samstag auf Sonntag erfolgt wieder die Zeitumstellung - Uhr um eine Stunde vorstellen - auf die Sommerzeit
Unumstritten ist sie nicht, die Umstellung auf Sommerzeit. Pro und Contra gibt es reichlich, wobei vor allem Mediziner - auch Tierärzte - durchaus heftige Bedenken äußern.  Da ist z.B. die Rede von einem Mini-Jetlag mit einer Reihe von Symptomen.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt. 1947 wurden die Uhren zwischen dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag im März und dem letzten Sonntag im September.
Von 1950 bis 1979 gab es in Deutschland keine Sommerzeit. 
Die erneute Einführung der Sommerzeit wurde in der „alten“ Bundesrepublik 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft.
Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen Nachbarländern anpassen, die bereits 1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und insbesondere Berlin nicht zusätzlich noch zeitlich geteilt war. Die Bundesrepublik und die DDR führten die Sommerzeit zugleich ein, das diente der Harmonisierung. In der DDR regelte die Verordnung über die Einführung der Sommerzeit vom
31. Januar 1980 die Umstellung.

Von 1981 bis 1995 begann in Deutschland die Sommerzeit am letzten Sonntag im März um
2.00 Uhr MEZ und endete am letzten Sonntag im September um 3.00 Uhr MESZ.  Durch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union wurde die Sommerzeit 1996 in Deutschland um einen Monat verlängert und gilt seitdem vom letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober um 3.00 Uhr MESZ. (Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen Parlamentes).

Pflanzaktion es Ev. Kindergarten/Familienzentrum Neudorf-West
Am Freitag, dem 11. April 2008 wollen sich die Kinder und Eltern des Ev. Kindergarten/Familienzentrum Neudorf-West sich zu einer Pflanzaktion treffen.
Der Fußgängerüberweg an der Gustav-Adolf-Straße wird von vielen Kindern und Erwachsenen benutzt und ist von zwei "Grünflächen" eingerahmt.
Diese werden von der Stadt weder bepflanzt noch regelmäßig gesäubert. Abfall und Hundehaufen sind die Folge. Alle meinen: "Das muss sich ändern!"
Gemeinsam wollen alle dort Blumen anpflanzen und die Flächen pflegen! Um 10.00 Uhr beginnt die Aktion!


VHS-Ausstellung: "Ich sehe was, was Du nicht siehst"
Die Volkshochschule auf der Königstraße 47 zeigt am Montag, 31. März, ab 19.30 Uhr die ersten Ergebnisse eines integrativen Fotoprojekts mit dem Titel "Ich sehe was, was Du nicht siehst". Der Eintritt in die Ausstellung, die bis zum 25. April besucht werden kann, ist kostenfrei.
In dem Projekt der VHS, dass seit Oktober letzten Jahres läuft, haben Menschen mit und ohne geistige Behinderung gemeinsam ihre Lebenswelt fotografiert. Deutlich wurde, dass die subjektiven Sichtweisen für die Fotos unterschiedlich waren, sich aber keinerlei Zuordnung treffen lässt, welches Foto von einem geistig behinderten und welches von einem Menschen ohne Behinderung stammt. Im Vordergrund standen das gemeinsame Erleben, die Freude am Fotografieren und das gegenseitige Kennenlernen.

VHS-Kurs: „Malen und Zeichnen im Zoo: Delfine“
Die Volkshochschule bietet mit dem Kurs „Malen und Zeichnen im Zoo: Delfine“ am Samstag und Sonntag, 19. und 20. April, jeweils von 11 bis 16 Uhr, die Möglichkeit, sich den großen Tümmlern des Zoos aus ungewöhnlicher Perspektive künstlerisch zu nähern.
Durch die Fenster eines Aufenthaltsraums der Tierpfleger unter Wasser können die Tiere beobachtet und gezeichnet werden. Auch Delfinnachwuchs Dolly und Donna stehen im Delfinarium als Modell zur Verfügung. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr inklusive Zooeintritt beträgt 55 Euro.

Sonntagsführung: Diskussionen über Beuys
Mit Marion Bornscheuer - Sonntag, 30. März, 11.30 Uhr Eintritt: 6,- / 3,- Euro

Das Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg konnte 1991 mit der Rauminstallation "90 000 DM" (1981) ein wichtiges Werk von Joseph Beuys erwerben, das in komplexen Sinnschichten die zentralen Gedanken des Künstlers enthält. Kaum fünf Jahre später fragte das Kunstmagazin "Art" im Titel seiner Januar-Ausgabe bereits: "Joseph Beuys - auch heute noch der Größte?"
Wie aktuell neben Beuys' "erweitertem Kunstbegriff" die Frage nach der angemessenen Konservierung und Präsentation seiner Werke auch in unseren Tagen noch ist, belegen ferner aktuelle Diskussionen, etwa ökonomische Debatten über Mindestlöhne oder kulturelle Auseinandersetzungen um den "Block Beuys" in Darmstadt.
Ausgehend von der intensiven Betrachtung und Analyse des "90 000 DM"-Raumes bietet die Sonntagsführung mit Dr. Marion Bornscheuer interessierten Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit zur offenen Diskussion über Grundbegriffe des Beuysschen Denkens ("soziale Plastik", "Kunst = Kapital" oder "Jeder Mensch ein Künstler") sowie über die museale Präsentation seiner Werke.

NRW-Wirtschaft legt nominal um 4,7 Prozent, real um 2,6 Prozent zu
Das Bruttoinlandsprodukt Nordrhein-Westfalens, also die Summe aller im Lande erzeugten Waren und Dienstleistungen, belief sich im Jahr 2007 nominal auf 529,4 Milliarden Euro und war damit um 4,7 Prozent höher als 2006. Nach Mitteilung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik ergab sich nach Ausschaltung der Preisveränderungen noch eine Zunahme um 2,6 Prozent. Damit wurden die Ergebnisse einer ersten Schätzung der NRW-Wirtschaftsleistung für das Jahr 2007 vom Februar dieses Jahres bestätigt. Die wirtschaftliche Entwicklung konnte somit an das Wirtschaftswachstum des Vorjahres
(2006: +2,4 Prozent) anknüpfen. Im Durchschnitt aller Bundesländer (nominal +4,4 Prozent; preisbereinigt +2,5 Prozent) lag die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts unter dem für Nordrhein-Westfalen ermittelten Ergebnis.
Zur positiven Entwicklung in NRW trugen preisbereinigt vor allem die Wirtschaftsbereiche "Verarbeitendes Gewerbe" (+6,2 Prozent), "Baugewerbe" (+3,9 Prozent), "Verkehr und Nachrichtenübermittlung" (+4,5 Prozent) sowie "Grundstückswesen, Vermietung,
Unternehmensdienstleistungen" (+3,8 Prozent) bei. In den Bereichen "Energie- und Wasserversorgung" (-1,0 Prozent), "Gastgewerbe" sowie "Erziehung und Unterricht" (jeweils -0,1 Prozent) lag das Wirtschaftswachstum unter dem Vorjahresergebnis.

Jeder der 8,58 Millionen Erwerbstätigen in NRW erwirtschaftete im Jahr 2007 im Durchschnitt 61 682 Euro (nominal +3,0 Prozent, real +1,0 Prozent). Da die Zahl der Erwerbstätigen um 1,6 Prozent und die von ihnen geleisteten Arbeitsstunden um 1,4 Prozent höher waren als 2006, nahm die preisbereinigte Arbeitsproduktivität, ausgedrückt als Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigenstunde, um 1,1 Prozent zu. Damit lag das Landesergebnis über dem Durchschnitt aller Bundesländer (+0,8 Prozent).
Die dargestellten Ergebnisse beruhen wegen der zurzeit noch unvollständigen Datenbasis für 2007 auf vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder", dem auch das NRW-Landesamt angehört. (LDS NRW)

Mittwoch, 26. März 2008 - Historischer Kalender
Ex-St. Matthias: Fast 1.000 Euros gespendet 
Da staunte Pater Tobias von den Prämonstratensern der Abtei Hamborn nicht schlecht: Der Geistliche, der sich in seiner Freizeit sogar den Strapazen eines Marathonlaufes für einen guten Zweck unterzieht, freute sich über 927 Euro.
Dieser stolze Betrag kam beim sogenannten Fastenessen der ehemaligen St. Matthias-Gemeinde in Meiderich-Berg Tobias´ Projekt „lebenswert“ zugute. Knapp 50 Personen waren anwesend, löffelten die von einem Gönner gesponserte Hühnersuppe und öffneten bereitwillig ihre Geldbeutel. Speziell diese rührige Ex-Pfarrei ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl, was Neider auch zuweilen „Eigenbrötlerei“ nennen, auch in unserer mitunter leider egoistischen Zeit keineswegs gestorben ist.

Kammerstraße in Duisburg-Neudorf gesperrt
Die Kammerstraße in Duisburg-Neudorf zwischen Neudorfer- und Heinrich-Bertmans-Straße wird ab Montag, 31. März bis Samstag, 5. April voll gesperrt. Die Zufahrt der Anlieger aus Richtung Heinrich-Bertrmans-Straße ist gewährleistet. Grund der Maßnahme sind Verlegungen von Fernwärmeleitungen der Stadtwerke im Zuge des Kanalbaus. Umleitungsempfehlungen werden eingerichtet.

Untersuchungsprogramm der Kinderspielflächen in Duisburg wird fortgesetzt
Das Amt für Umwelt und Grün der Stadt setzt sein Programm zur Bodenuntersuchung von Kinderspielflächen nun im Duisburger Norden fort. Im Duisburger Süden und Westen war mit den systematischen Untersuchungen begonnen worden, nachdem die flächendeckende Bodenbelastungskarte dort erhöhte Bodenverunreinigungen durch Staubniederschläge ergeben hatte. Wie sich herausstellte, war der Boden zum Gedächtnis für die Luftverunreinigungen geworden, deren Ursachen im Wesentlichen in der hohen Staubbelastung durch die dort ansässige metallverarbeitende Industrie, insbesondere durch die mittlerweile stillgelegte Metallhütte Duisburg, liegen.
In das Untersuchungsprogramm werden im Norden nicht nur alle ausgewiesenen "Spielplätze", sondern auch die Außenanlagen aller Kindertagesstätten und die vorhandenen Spielflächen im Bereich von Grundschulen aufgenommen.
Insgesamt wurden im Duisburger Süden und Westen in den vergangen Jahren 120 städtische Flächen untersucht, 22 Flächen mussten saniert werden. Die Belastung der Staubniederschläge war und ist im Norden allerdings deutlich geringer als im Süden. Mit den ersten Probenahmen wird in dieser Woche begonnen. Die Anzahl der Spielflächen ist vergleichsweise hoch: Im ersten Schritt werden die am stärksten frequentierten Außenanlagen der ganzjährig genutzten Kindertagesstätten und Grundschulen untersucht. Priorität liegt hierbei auf den am häufigsten genutzten Flächen. Hierzu werden stadtweit 130 Spielflächen kartiert und entsprechend der Ortsbesichtigung beprobt.
In einem zweiten Schritt erfolgt anschließend die Untersuchung von weiteren 480 öffentlich zugänglichen Spielflächen. Insgesamt werden also über 600 Flächen untersucht. Die Ergebnisse werden jeweils in einem Gutachten zusammengefasst, dass für die ersten 130 Flächen voraussichtlich im Frühsommer vorliegen wird. Insgesamt ist für die Untersuchung aller Flächen ein Zeitraum von zwei Jahren angesetzt.

Mit der Erstellung des Gutachtens hat das Amt für Umwelt und Grün die IFUA-Projekt-GmbH mit Sitz in Bielefeld beauftragt. Das IFUA ist ein unabhängiges Büro, das bereits die Untersuchungen zur Erstellung der Bodenbelastungskarte für Duisburg durchgeführt hat.

Mercator-Ehrennadel für bürgerschaftliches Engagement
Bis 4. April sind noch Vorschläge möglich

Auch in diesem Jahr wird die Stadt Duisburg bürgerschaftliches Engagement mit der Mercator-Ehrennadel auszeichnen. Bis zum 4. April können Vorschläge für eine Ehrung mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbüro, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg, gerichtet werden.
Geehrt werden Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen, die besonderes Engagement auf kulturellem, wissenschaftlichem oder pädagogischen Gebiet, in der Heimat- und Brauchtumspflege oder der Erforschung der Stadtgeschichte gezeigt haben. Drei Auszeichnungen sind vorgesehen; die Auswahl trifft ein Gremium des Kulturausschusses.

Neben bereits existierenden Preisen der Stadt Duisburg, wie zum Beispiel dem in Verbindung mit der Köhler-Osbahr-Stiftung verliehenen "Musikpreis" oder der "Mercatorplakette", soll seit 2004 mit der "Mercator-Ehrennadel" insbesondere lokales bürgerschaftliches Engagement geehrte werden.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Technik. Geschichte. Erleben!
In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung bietet Schifffahrtsgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart als multimediales Erlebnis auf drei Etagen mit vielen detailgetreuen Modellen und zahlreichen Exponaten zum Anfassen.
Blickfang und Mittelpunkt in der ehemaligen Herren-Schwimmhalle ist die Tjalk "Goede Verwachting", ein Lastensegler aus dem Jahre 1913 unter vollen Segeln. In der ehemaligen Damen-Schwimmhalle vermittelt der begehbare Nachbau eines Binnenschiffes unmittelbare Eindrücke von Leben und Arbeit an Bord. Die Ausstellung berichtet vom Alltag der Schiffer und ihrer Familien zu Wasser und zu Lande.
Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 30. März, um 15 Uhr ein. Die Teilnahme kostet einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Niederlande sind wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft
Die Niederlande waren 2007 wichtigstes Abnehmerland NRWs: Waren im Wert von 17,3 Milliarden Euro (gegenüber 2006: +10,5 Prozent) wurden dorthin exportiert. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, folgten Frankreich (15,6 Mrd. Euro; +6,4 Prozent) und das Vereinigte Königreich (12,1 Mrd. Euro; +3,0 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Alle EU-Länder (EU 27) zusammen nahmen Waren im Wert von 116,8 Milliarden Euro ab, das waren etwa zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte.

Auch bei den Importen führten 2007 die Niederlande mit beachtlichem Vorsprung die Rangliste der wichtigsten Lieferländer NRWs an: NRW bezog von dort Waren im Wert von knapp 26,6 Milliarden Euro (+8,9 Prozent). Auf den nächsten Plätzen rangierten Frankreich (14,1 Mrd. Euro; +6,6 Prozent), das Vereinigte Königreich (14,0 Mrd. Euro; +18,6 Prozent), die Volksrepublik China (13,8 Mrd. Euro; +9,0 Prozent) und Belgien (13,1 Mrd. Euro; +14,9 Prozent). Nahezu zwei Drittel der NRW-Importe kamen aus EU-Ländern.
Hinweis: Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll. (LDS NRW)

Dienstag, 25. März 2008 - Historischer Kalender
Verschiebung der Abfuhrtermine durch die Osterfeiertage
Durch den Ostermontag verschiebt sich die Leerung der Hausmüllbehälter um einen Tag nach hinten. Das heißt, die Behälter die regulär montags geleert werden, werden dienstags geleert, Die Leerung der Dienstagsreviere erfolgt mittwochs usw. Parallel zur geänderten Hausmüllentsorgung, verschiebt sich auch die Papierbündelsammlung.
Die Leerung der Gelben Tonnen bleibt unverändert, wie im Abfallkalender aufgeführt. Zu beachten ist, dass Ostersamstag alle Recyclinghöfe der Wirtschaftsbetriebe Duisburg geöffnet sind. Weitere Informationen erhält man unter der Rufnummer des Infotelefons (0203) 283 - 3000.
"Musik zur Todesstunde" - Von Andreas Rüdig
"Musik zur Todesstunde" heißt eine kirchenmusikalische Veranstaltung, die die Salvatorkirche Duisburg am Karfreitag 2008 um 15 Uhr durchführt. Friedemann Pardall am Cello und Marcus Strümpe an der Orgel spielen Werke von Johann Sebastian Bach (1685 - 1750), Joseph Rheinberger (1839 - 1901), Johannes Brahms (1833 - 1897) und Zoltan Kodaly (1882 - 1967).
"Friedemann Pardall erhielt seinen ersten Violoncellounterricht im Alter von acht Jahren. Nach frühen Erfolgen bei den Wettbewerben "Jugend musiziert" erhielt er von 1980 an Unterricht bei Ulrich Voss an der Musikhochschule Saarbrücken.
Dort begann er 1986, nach weiteren Wettbewerbserfolgen, u. a. dem Gewinn des Südwestdeutschen Kammermusikwettbewerbes, sein reguläres Studium. In dieser Zeit wurde er Solocellist des Jugendorchesters der Europäischen Gemeinschaft unter Claudio Abbado und Mitglied des Phoenix-Quartettes Frankfurt. Mit letzterem konzertierte er im In- und Ausland und arbeitete mit Persönlichkeiten wie Sergiu Celibidache, Nicolaus Harnoncourt und Walter Levin. 1988 setzte er sein Studium bei Reinhard Latzko an der Musikakademie der Stadt Basel (Schweiz) fort und beendete es 1993 mit Auszeichnung. Nach Stationen in Hamburg, Kiel und Bremen wurde er 1996 zum ersten Solocellisten der Duisburger Philharmoniker berufen," stellt ein ausgelegtes Begleitprogramm einen der Künstler vor.
Leider ist die Veranstaltung nur durchschnittlich besucht. Leider auch deswegen, weil das Duo Pardall - Strümpe ein Konzert auf hohem Niveau bietet. Eine ansprechende Auswahl der Musikstücke und eine erstklassig-professionelle Durchführung gehören dazu.
Ob es an dem kalten, feuchten und unbeständigen Wetter liegt, dass nur mäßig viele Besucher kamen? Ich hoffe. Die Kantorei ist personell und musikalisch einfach zu gut, als dass sie ein solches Desinteresse verdient hätte.

Keine dicke Luft im Straßenverkehrsamt
Untersuchungsergebnisse des Hygiene-Instituts liegen vor

Die Luft im Duisburger Straßenverkehrsamt ist einwandfrei. Zu diesem Untersuchungsergebnis kommt das Hygiene-Instituts des Ruhrgebiets, das vom Immobilien Management Duisburg mit den Messungen beauftragt wurde, nachdem Mitarbeiter verstärkt über Hautreizungen, Kopfschmerzen und Luftprobleme geklagt hatten und weiße Staubablagerungen an den Heizungs-Konvektoren festgestellt wurden.
Die Wissenschaftler des Instituts nahmen an verschiedenen Tagen differenzierte Messungen vor. Außerdem wurden Proben der Staubablagerungen genommen. Die Untersuchungen konzentrierten sich im Wesentlichen auf flüchtige organische Verbindungen (VOC) und Schimmelpilzbefall.
Die Ergebnisse sind eindeutig: Die in den Büro- und Kundenräumen nachgewiesenen
VOC-Stoffkonzentrationen halten die Richtwerte der Regelungen des Gefahrenstoffrechts am Arbeitsplatz ein und sind daher nicht zu beanstanden.
Auch die Schimmelpilzkonzentrationen in den Büros lagen im Bereich des zulässigen Bewertungsschemas.
Der niedergeschlagene weiße, salzähnliche Staub weist ein charakteristisches "Natrium-Schwefel-Chlor-Sauerstoff-Elementspektrum" auf. Es handelt sich vermutlich um Ausblühungen von Natriumsalzen, die sich im Bereich der Tropfenabscheider der Befeuchtungskammer der Klimaanlage bilden, mit dem Luftstrom fortgerissen und an den
Konvektoren in den Büros ausgeworfen wurden. Auch diese Salzablagerungen stellen keine Gesundheitsgefahr dar und kommen nicht als Ursache für die Beschwerden der Mitarbeiter in Betracht.

2007 erhielten 3.970 EU-Bürger den deutschen Pass

Im vergangenen Jahr bekamen in Nordrhein-Westfalen 3.970 EU-Bürger den deutschen Pass. Im Vergleich zu den 3.734 Einbürgerungen in 2006 ist dies ein leichter Zuwachs. "Dieser positive Trend zeigt uns, dass die Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts richtig und notwendig gewesen ist", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (25.03.) in Düsseldorf. Seit August 2007 können alle EU-Bürger bei der Einbürgerung in Deutschland die Staatsangehörigkeit ihres Herkunftslandes zusätzlich behalten. "Auch der EU-Osterweiterung zum 1. Januar 2007 verdanken wir neue Einbürgerungswünsche", erklärte der Innenminister.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 32.581 (Vorjahr: 36.758) Ausländerinnen und Ausländer in Nordrhein-Westfalen eingebürgert, davon 15.923 weibliche und 16.658 männliche Personen. "Ich wünsche mir, dass sich in Zukunft noch mehr Menschen für die Einbürgerung entscheiden, denn es gibt kein deutlicheres Bekenntnis zu unserer Gesellschaft", sagte der Innenminister.
Unter den im Jahr 2007 eingebürgerten Personen stellen nach wie vor die ehemals türkischen Staatsangehörigen mit 10.259 Einbürgerungen die größte Gruppe (Vorjahr: 11.484). Die zweitgrößte Gruppe bilden ehemalige Staatsangehörige aus Serbien/Serbien-Montenegro mit 3.636 Einbürgerungen (Vorjahr: 4.896), gefolgt von 1.850 Menschen aus Marokko (Vorjahr: 1.888) und 1.561 Menschen aus Polen (Vorjahr: 2.047).
Wie bereits in den Vorjahren machten Personen im Alter zwischen 23 und 35 Jahren den größten Anteil der Eingebürgerten aus (9.937). Die meisten Einbürgerungsanträge stellten Ausländerinnen und Ausländer, die zwischen 9 und 15 Jahren rechtmäßig ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben: 10.702 davon erhielten einen deutschen Pass.

Höhere Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verzeichnete das Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) im Januar 2008 in Deutschland preisbereinigt 10,7% höhere Auftragseingänge als im Vorjahresmonat. Die Baunachfrage nahm im Hochbau um 13,5% zu, im Tiefbau erhöhte sie sich um 7,4%.

Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im Januar 2008 um 6,0 Prozent höher als im Januar 2007. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, stieg dabei die Bauleistung sowohl im Hochbau (+7,7 Prozent) als auch
im Tiefbau (+3,9 Prozent).
Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistiker für den öffentlichen Hochbau (+23,0 Prozent), den gewerblichen und industriellen Hochbau (+7,4 Prozent) und den Wohnungsbau (+4,8 Prozent) Produktionssteigerungen. Innerhalb des Tiefbaus erhöhte sich die
Produktion im Straßenbau: (+16,8 Prozent) und im sonstigen öffentlichen Tiefbau (+7,7 Prozent), während die Bauleistung im gewerblichen und industriellen Tiefbau (-4,4 Prozent) niedriger war als zwölf Monate zuvor. (LDS NRW)

Workshop im Rahmen der Ausstellung „Schrumpfende Städte“
Einen Vortrags- und Diskussions-Workshop zum Thema „Internationales Private Equity-Kapital in Stahl- und Bergarbeitersiedlungen“ gibt es am Dienstag, 25. März, um 19 Uhr in der Liebfrauenkirche Duisburg-Mitte. Leitmotive des Workshops, der sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger richtet, sind Erfahrungen, Kämpfe und die Perspektiven in schrumpfenden Städten. Beleuchtet werden die einschneidenden Folgen nach dem Verkauf solcher Siedlungen an internationale Investorengruppen.
Der Schrumpfungsprozess in Wohnbereichen, wo ehemals Werksangehörige den Stadtteil entscheidend mit prägten oder wo Kommunen ihren Immobilienbesitz verkauften, ist nachweisbar. Allein in Berlin und bei uns in Nordrhein-Westfalen wurden seit 2003/2004 mehr als eine halbe Million solcher Wohnungen an Investoren verkauft. Die Übernahme durch diese „Heuschrecken" genannten Investorengruppen gilt es zu begreifen und zu bewerten. Da, wo sie schon gekauft haben, geht es darum, das schlichte Herunter- und Abwirtschaften der ehemals sozialen Wohnungsbestände zu vermeiden und Alternativen dazu zu erdenken und durchzusetzen.
Knut Unger vom Mieterforum Ruhr informiert zum Thema „Ein Überblick über die Käufe internationaler Wohnungsinvestoren in Deutschland“. Sebastian Müller vom Büro für Planungsforschung/INURA (International Network for Urban Research and Action) behandelt den Aspekt „Was ist passiert, wo internationale Investoren in lokale Wohnungsmärkte einfallen?“

Ostermontag, 24. März 2008 - Historischer Kalender
Duisburger Impressionen an den Ostertagen 2008
Nicht 24. Dezember - König-Heinrich-Platz am Ostermontag, 24 März 2008 Die winterliche Regattabahn mit der Heimat von DuisburgSport
Fotos Manfred Schneider
Der Kontrast: Parallelkanal so...
 ...und mit Umweltsünden im Parallelkanal am Ostersonntag Foto Jochen Czekalla

Eishockeyspiel für wohltätigen Zweck

Am Sonntag 30.03.2008 findet in der Eissporthalle Duisburg ab 16 Uhr ein Eishockeyspiel der Feuerwehr Duisburg statt.
Gegner wird ein Team des EV Duisburg sein.

Der Erlös des Spieles geht zu Gunsten der Duisburger Tafel und für eine Familie, die ihre  22-jährige Tochter bei einem Wohnungsbrand in Röttgersbach verloren hat.

Karfreitag, 21. März 2008 - Historischer Kalender
"Kultur trifft Demenz" im Theater Duisburg
Die Veranstaltungsreihe "Kultur trifft Demenz" der Alzheimer Gesellschaft Duisburg e.V. und der Kommunalen Gesundheitskonferenz, die sich an Kulturschaffende, kunstliebende und demente Menschen und ihre Angehörigen richtet, wird am Sonntag, 30. März, mit dem Gastspiel "Kommt ein Mann zur Welt" des Düsseldorfer Schauspielhauses fortgesetzt.
Ute Saalmann, die Leiterin des Kulturbüros und Theaters, und Dr. Rolf Behler, der Leiter des Gesundheitsamtes, begrüßen die Besucher ab 18 Uhr im Theater Duisburg. Anschließend bietet der künstlerischer Leiter, Michael Steindl, eine unterhaltsame Einführung zum Schauspiel, das um 19.30 Uhr aufgeführt wird.
"Kommt ein Mann zur Welt" erzählt Brunos Geschichte. Geboren werden, Kind sein, seinen Weg suchen, Erfolg haben, Familie gründen, Rückschläge erleiden, Krank sein, Sterben. Ist das alles? Was ist das Leben? Getrieben wird Bruno von inneren Stimmen, die ihm sein Leben erzählen, als sei es schon vergangen. Sie nehmen Gestalt an und mischen sich ein als Tante und Tina, Suse, die Zeit, als Körper, Kumpel, Produzent und Polizei. Aber Bruno will mehr als ausgetretene Pfade beschreiten. Ein Mann kommt zur Welt, unsicher, neugierig und verführbar, was hält die Welt für ihn bereit?
Der Autor, Martin Heckmanns, erhielt zahlreiche Preise und Stipendien. 2002 wurde er in der Kritikerumfrage von "Theater heute" zum Nachwuchsautor des Jahres gewählt. Unter der Regie von Rafael Sanchez spielen Esther Hausmann, Kathleen Morgeneyer, Winfried Küppers, Daniel Nerlich, Ilja Niederkirchner und Markus Scheumann.
Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse im Theater Duisburg. Die Mitglieder der Alzheimer Gesellschaft erhalten reduzierte Eintrittskarten.

VHS: Eine musikalische Landpartie
Im Rahmen des WDR-Musikfestes bietet die Volkshochschule Duisburg zwei musikalische Niederrheintouren an. Die erste Tour mit dem Titel „Von Bach bis Beethoven“ führt am Samstag, 3. Mai, zunächst zum Schloss Leyenburg in Rheurdt zu einem Konzert des Streichtrios der Duisburger Philharmoniker. Nach einer Pause geht es weiter zum Konzert des Barockensembles der Folkwang Hochschule auf Haus Eyll in Straelen. Das dritte Konzert mit Musik von Bach, Telemann, Campra und Fasch findet dann mit dem Barockensemble „Nel Dolce“ des Kölner Barockensemble in der Kapelle Wissen in Weeze statt. Die Reise dauert von 9.45 bis 20 Uhr und wird unterbrochen von Pausen um 11, 14 und 18 Uhr. Der Teilnahmepreis beträgt insgesamt 54 Euro.
Am Sonntag, 4. Mail geht es von 12.45 bis ca. 17 Uhr zum Konzert der zwölf Duisburger Cellisten auf Schloss Bloemersheim bei Neukirchen-Vluyn. Die Duisburger Cellisten spielen im Schlosspark Kompositionen von Vivaldi, Bruch, J. S. Bach, Casals bis zu Astor Piazzola. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der zum Konzertsaal umgebauten „Alten Sortieranlage“ statt. Der Teilnahmepreis beträgt 27 Euro.

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
Osterfeuer: Bitte Rücksicht auf Tiere und Luftqualität

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW appelliert auch in diesem Jahr, die traditionellen Osterfeuer tier- und umweltfreundlich abzubrennen.
Osterfeuer gehören in Nordrhein-Westfalen zur alljährlichen Brauchtumspflege.
Hat man sich die Genehmigung beim Ordnungsamt der Stadt geholt, sollte man aus Rücksicht auf die Natur Vorsicht walten lassen: Viele Tiere gehen elend zugrunde, wenn Osterfeuer ohne Kontrolle entzündet werden.
Deshalb sollte man schon beim Sammeln des Holzes auf Tiere achten und den Stapel für das Osterfeuer erst kurz vor der Veranstaltung aufschichten. Auch aus Gründen der Luftqualität sind einige Regeln zu beachten. In den vergangenen Jahren kam es an den Ostertagen in Nordrhein-Westfalen immer wieder zu Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte.
Aufgeschichtete Haufen aus Reisig, Zweigen und Ästen werden von Tieren wie zum
Beispiel dem Igel gerne aufgesucht. Wird dort Holz für das Osterfeuer entnommen,
werden diese Tiere gestört und vertrieben. Vor allem für buschbrütende Vögel wie
Rotkehlchen oder Amsel ist die Gefahr in diesem Jahr groß, da Ostern in ihre Brutzeit
fällt. Sie suchen sich ab Mitte März Nistplätze und brüten dann.
Die Fachleute des Landesamtes empfehlen, den Reisighaufen für das traditionelle
Osterfeuer erst am Tage des Verbrennens aufzuschichten. Die Gefahr für Tiere kann aber auch bei früher errichteten Stapeln verringert werden, wenn man sie zuvor vorsichtig umschichtet: Falls dort Tiere oder Nester entdeckt werden, sollte man die Untersuchung abbrechen und das Feuer selbstverständlich nicht anstecken. Auf keinen Fall dürfen die Eltern- und Jungtiere vertrieben werden. Es hilft auch nicht, die Nester umzusetzen, da sie von den Eltern nicht mehr angenommen und die Jungen dann nicht mehr gefüttert werden. Davon können Freibrüter wie Zaunkönig, Amsel, Singdrossel, Heckenbraunelle oder Mönchsgrasmücke betroffen sein. Sie bauen ihr Nest bevorzugt in Hecken, Sträuchern oder am Boden. Ihr Nachwuchs dankt es uns, denn er sucht später in unseren Gärten und Parks nach Insekten, Raupen und Würmern.
Abgestorbenes Holz ist ökologisch bedeutend für das Überleben vieler Tierarten. Locker
aufgeschichtete Reisighaufen bieten Igeln und Vögeln Möglichkeiten zum Nestbau,
zur Aufzucht ihrer Jungen und zum Schutz vor Feinden. Auch Amphibien stecken sich dort. In trockenen Ästen und Baumstämmen leben viele Käfer. Hinzu kommen Arten der deutlich zurückgehenden Wildbienen und Wespen. Lange gelagertes feuchtes Holz beherbergt Spinnenarten. Es macht also eher Sinn, Holz- und Reisighaufen anzulegen statt sie an den Ostertagen zu verfeuern.
Aus lufthygienischer Sicht muss verantwortlich mit Osterfeuern umgegangen werden.
Messungen haben immer wieder erhöhte Werte von Luftschadstoffen in den Osternächten
ergeben. Kommt noch eine austauscharme Wetterlage hinzu, ist es schon
zu Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte um ein Vielfaches gekommen. Betroffen
waren vor allem die ländlichen Regionen und Randbereiche der Ballungszentren.
Grundsätzlich gehören keine Abfälle wie zum Beispiel Autoreifen, Plastik- und Kunststoffteile
in das Feuer, da dann zu der hohen Staubbelastung auch giftige Brandgase und Staubinhaltsstoffe hinzukommen. Beschichtetes oder lackiertes Holz ist als
Brennmaterial nicht geeignet. Osterfeuer dürfen auch nicht der Entsorgung von frischen
Gartenabfällen dienen. Dennoch muss man sich den Spaß am Osterfeuer nicht verderben lassen, denn sicherlich bleibt immer noch genug trockenes unbehandeltes Holz übrig, das sich aufschichten und verbrennen lässt.

Ladenöffnungsgesetz NRW: Verkauf am Ostersonntag
 Das Ordnungsamt der Stadt Duisburg weist darauf hin, dass aufgrund des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (Ladenöffnungsgesetz NRW) am Ostersonntag Bäckereien, Blumengeschäfte u. a. nicht geöffnet haben dürfen.
Verstöße gegen das Ladenöffnungsgesetz können als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße geahndet werden.

Feiertagsgesetz Nordrhein-Westfalen
Veranstaltungsverbot an Gründonnerstag und Karfreitag

Über die Osterfeiertage gilt nach dem Feiertagsgesetz Nordrhein-Westfalen ein Veranstaltungsverbot. Darauf weist das Ordnungsamt der Stadt Duisburg hin.
Am Gründonnerstag ist ab 18 Uhr öffentlicher Tanz verboten. Am Karfreitag ab Mitternacht bis Karsamstag 6 Uhr müssen alle der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen einschließlich Tanz ruhen. Verstöße gegen das Sonn- und Feiertagsgesetz können als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße geahndet werden.

Donnerstag, 20. März 2008 - Historischer Kalender
Duisburg. Schön grün.
Mehr als 30 Vorschläge für mehr Grün in der Stadt
Ende Februar hatte das Amt für Umwelt und Grün im Rahmen der Aktion "Duisburg. Schön grün" alle Duisburger aufgerufen, Vorschläge für mehr Grün in der Stadt zu machen. Bis heute 31 Vorschläge eingegangen, die nun auf ihre Realisierbarkeit hin überprüft werden. Bis zum Sommer wird entschieden, welche Maßnahmen ab Herbst 2008 umgesetzt werden können.
Volker Heimann, als Abteilungsleiter verantwortlich für das Grün in der Stadt, freut sich über die Reaktionen: "Nach meiner ersten Einschätzung sind etliche gute Vorschläge dabei. Es freut mich, dass sich mittlerweile viele Menschen mit dem Thema Grün auseinandersetzen. In den Köpfen hat sich festgesetzt, dass mehr Grün zu einer Verbesserung des Stadtklimas beitragen kann, auch im Hinblick auf die Feinstaubbelastung."
Über das gesamte Stadtgebiet verteilt wurden Stellen genannt, an denen zusätzliche Bäume gewünscht werden. Vorgeschlagen wurde auch eine weitere Begrünung des Innenhafens und Bereiche der Innenstadt. Gleiches gilt für den Goetheplatz in Homberg. Auch ganze Straßenzüge wurden für eine Begrünung vorgeschlagen, so zum Beispiel die Laaker Straße in Meiderich oder der Bereich Kreuzacker/ Langestraße in Rheinhausen.
Aus dem Duisburger Süden kam der Vorschlag, im Schatten einer großen Kastanie auf dem Altenbrucher Damm einen Sitzplatz einzurichten und diesen durch zusätzliche Begrünung aufzuwerten. Auch eine Aufwertung der Grünflächen an den Autobahnauf- und -ausfahrten wurde gewünscht.

Osterspaziergang zur zeitgenössischen Kunst
"Doch würd ich nicht allein mich her verlieren"

Mit Georg Mallitz Sonntag, 23. März, 11.30 Uhr Eintritt: 6,- / 3,- Euro
Am Ostersonntag lädt Georg Mallitz interessierte Besucher zu einem Osterspaziergang der kunstphilosophischen Art ein: "Yves Netzhammer, Thomas Rentmeister, Rainer Ruthenbeck, Frank Stella und Jessica Stockholder in verteilten Rollen als Faust, Sie und Ich als Wagner!" Ostern vor 200 Jahren ist Goethes Faust erschienen. Und wenn Goethe seinen Wagner sagen lässt: "Sie toben wie vom bösen Geist getrieben und nennen´s Freude, nennen´s Gesang" ließe sich das auch auf die zeitgenössische Kunst beziehen. ("Dat soll Kunst sein?") Georg Mallitz wird sich mit den Besucher verschiedene zeitgenössische Positionen der Sammlung des Lehmbruck Museums genauer ansehen. Und am Ende wird er den Wagner sagen lassen: "Mit Euch verehrte Zeitgenossen zu spazieren ist ehrenvoll und ist Gewinn!"
Hier noch ein Hinweis zu den Feiertagsöffnungszeiten des Museums: Karfreitag, 21.04. geöffnet 11 - 17 Uhr Samstag, 22.04. geöffnet 11 - 17 Uhr Ostersonntag, 23.04. geöffnet 10 - 18 Uhr Ostermontag, 24.04. geschlossen.

VHS-Tagesfahrt: Maria Sibylla Merian

Eine Fahrt nach Amsterdam bietet die Volkshochschule am Samstag, 7. Mai, an. Erstes Ziel ist eine Sonderausstellung im berühmten Rembrandthuis, wo der Künstlerin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian (1647 - 1717) eine Ausstellung gewidmet ist. Noch nie war bisher zu sehen, wie Merian ihre Darstellungen exotischer Blumen, Insekten und Reptilien machte und welche Funktion ihre Töchter in ihrem Unternehmen ausübten.
Aquarelle, Gouachen, Stiche und Bücher aus den angesehensten Museen des In- und Auslands werden gezeigt. Außerdem sind Arbeiten der Künstler Georg Flegel, Joris Hoefnagel und Jakob Marrel zu sehen, die Maria Sibylla Merian beeinflusst haben. Am Nachmittag soll die große Sonderausstellung mit Werken des englischen Malers John Everett Millais (1829 - 1896), der sich in einzigartiger Weise auf seinen Bildern bemühte, pflanzliche Details sichtbar zu machen, besucht werden.


Tourist-Info auch am Ostersamstag geöffnet
Erstmals wird die Tourist-Info auf der Königstraße auch am Ostersamstag öffnen. Damit reagiert die Duisburg Marketing Gesellschaft (DMG) auf das gestiegene Interesse an unserer Stadt. In der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr können sich Besucher und Interessierte bei den freundlichen Servicemitarbeitern informieren oder auch ein nettes Souvenir erwerben. Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg

Mittwoch, 19. März 2008 - Historischer Kalender
Zweite Sitzung des Duisburger Jugendparlaments

„Ennatz“ Dietz ist Ehrenpate - Von Manfred Schneider (Text und Foto)
Vor den anstehenden Feierlichkeiten zu seinem 60. Geburtstag, wurde dem bekannten und beliebten früheren MSV Spieler Bernhard „Ennatz“ Dietz eine besondere Würdigung zuteil. Aus der Hand von Zoo Direktor Achim Winkler erhielt Dietz die Ehrenpatenschaft für das am 07.04.07 im Zoo Duisburg geborene Koalaweibchen, das heute auf den Namen „Goonderrah“ getauft wurde.
Der Namen, ist nach guter alter Tradition aus der Sprache der Aborigines ausgesucht. Goonderrah steht für Kämpfen und passt, so Namensgeber Achim Winkler, zu dem kämpferischen Fußballer „Ennatz“ Dietz. Koalas sind ein Alleinstellungsmerkmal des Zoo Duisburg. In ganz Deutschland gibt es die plüschigen Beuteltiere nur am Duisburger Kaiserberg. So ist denn auch die zuteil gewordene Ehrenpatenschaft für Dietz etwas ganz Besonderes.

Den Charme historische Siedlungen erhalten – Handbuch für Bewohner und Eigentümer gibt wertvolle Tipps

Das Landesministerium für Bauen und Verkehr NRW setzt sich im Rahmen der Initiative „StadtBauKultur“ für den Erhalt des typischen Charakters von Siedlungen aus der Zeit der Industrialisierung ein. Speziell für diese Siedlungsform hat die Initiative nun ein kostenloses Handbuch herausgegeben. Unter dem Titel „Historische Siedlungen in Nordrhein-Westfalen – Wissenswertes für Eigentümer und Bewohner“ wird nicht nur die bauhistorische Bedeutung des Siedlungsbaus in NRW erläutert, sondern auch aufgezeigt, wie die Häuser aktuellen Wohnkomfortansprüchen angepasst werden können.
Zu den Autoren des Handbuchs gehört auch Dr. Claudia Euskirchen, die im Amt für Baurecht und Bauberatung für Denkmalpflege zuständig ist. Sie erläutert, unterstützt von anschaulichem Fotomaterial, den sinnvollen Einsatz einer Gestaltungsfibel. Von den insgesamt 21 denkmalgeschützten Wohnsiedlungen in Duisburg wählte sie die zwischen 1928 und 1930 in Neudorf errichtete Einschornsteinsiedlung mit ihren rund 150 historischen Wohnanlagen exemplarisch aus.
Das Handbuch kann kostenlos beim Europäischen Haus der Stadtkultur e. V. unter www.stadtbaukultur.nrw.de/publikationen bestellt werden.

Bebauungsplan und Flächennutzungsplanänderung für Logport II werden öffentlich ausgelegt
Der Bebauungsplan 1081 Wanheim-Angerhausen und die Flächennutzungsplanänderung 7.36 Süd beziehen sich auf einen Bereich östlich der Ehinger Straße und südlich der Steinbrinkstraße, zwischen dem Landschaftsbauwerk Biegerhof-West und Angerbach. Planungsrechtlich soll das Gebiet für gewerbliche Nutzung mit Beschränkung auf Logistik festgesetzt werden.
Die Planentwürfe liegen in der Zeit vom 2. April bis 5. Mai 2008, jeweils von 8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Sie sind einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25 sowie im Bürger-Service Süd, Sittardsberger Allee 14 (hier donnerstags bis 18 Uhr).
Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist hierzu Stellungnahmen abgeben. Diese sind an das Büro des Oberbürgermeisters zu richten.
Weitere Informationen hierzu auch im Internet unter: www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“.

Führungen im Stadtmuseum an Karfreitag und Ostersonntag
Durch die neue Dauerausstellung zur Duisburger Geschichte führt Werner Pöhling am Karfreitag, 21. März, um 15 Uhr. Im Mittelpunkt stehen diesmal die Frühgeschichte und die Entwicklung der Stadt im Mittelalter. Der Rundgang ist auch auf Familien mit Kindern abgestimmt.
Am Ostersonntag, 15 Uhr, führt die Historikerin Stefanie Paufler durch die große Sonderausstellung über Hendrick Goltzius. Der niederrheinische Kupferstecher verbrachte seine Jugend in Duisburg und lebte später in Haarlem. Die Arbeiten aus der Werkstatt Goltzius bildeten den Höhepunkt der niederländischen Graphik im ausgehenden 16. Jahrhundert. Zu sehen sind über 50 Kupferstiche, dabei viele mit biblischen Themen, und eines seiner wenigen Ölbilder: „Christus im Elend“.
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen ist an beiden Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt drei Euro. Ostermontag bleibt das Museum geschlossen.

Dienstag, 18. März 2008 - Historischer Kalender

Biergarten und Restaurant bei den Vereinen im Sportpark gar nicht das Problem
Der Tenor von elf im Sportpark angesiedelten Vereinen war gar nicht so negativ wie es einige darzustellen versucht hatten. Die Vereine waren im Grunde darüber empört, wie mit ihnen umgegangen worden war. Fehlende Informationen zum Projekt Hotel- und Restaurantbau im Areal der MSV-Arena und auf der Klönnewiese beschäftigen alle doch sehr.
Beim "Schlichter" Stadtsportbund war gestern Abend schnell klar, dass es Einzelfall-Probleme gab, die eigentlich flott aus der Welt zu räumen waren. Unisono lehnten die Vereine nebst Stadtsportbund (und Bürgerverein Neudorf) eine Ansiedlung von Fastfoodketten im Sportpark ab, baten die anwesende Stadtspitze Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Stadtdirektor und Umweltdezernent Dr. Peter Greulich sowie Sportdezernent Reinhold Spaniel um Zusage, dies auch beim möglichen Ersatz für McDonalds Burger King abzulehnen. Das wurde zugesagt.

Der Hotelbau scheint sich nach jetzigem Stand zu verzögern, die Darstellung der Stadtspitze auf die insgesamt schon bestehende Frequentierung des alten Biergartens wurde akzeptiert, die Befürchtungen der Angler um mögliche Probleme beim Laichen wegen Lichtbehinderung durch Holzstege oder die generelle Störung konnte schnell ausgeräumt werden. Ein Problem mit den Achtern der Ruderer blieb. Hier wir nachgesessen, um auch dieses Detail aus der Welt zu schaffen. Auch eine mögliche Rampe vom geplanten Biergarten zum Hotel über die Bertaallee wurde abgelehnt, da hier für einige andere Veranstaltungen eine erhebliche Behinderung wäre.
Fazit: Biergarten mit Seeblick ja, Fastfood nein - und immer an die Vereine denken. haje

Planfeststellungsbeschluss für die Deichsanierung Mündelheim
Die Pläne zur Sanierung und Deichrückverlegung im Rheinbogen Duisburg-Mündelheim von Rheinstromkolometer 759,2 bis 768,5 wurden planfestgestellt. Der Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf vom 7. Februar 2008 liegt mit den Planunterlagen in der Zeit vom 7. bis einschließlich 18. April während der Dienststunden beim Bezirksamt Süd an der Sittardsberger Allee 14 in Duisburg-Buchholz zur Einsichtnahme aus.

Zahl der Erwerbstätigen in NRW nahm weiter zu
Die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2007 weiter zugenommen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand neuester Berechnungen
des Arbeitskreises "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder" mitteilt, stieg die Zahl im Jahresmittel gegenüber dem Vorjahr um 131 000 (+1,6 Prozent) auf nahezu 8,6 Millionen Personen.
Neben einem Zuwachs der Erwerbstätigenzahl im Dienstleistungsbereich (+1,9 Prozent bzw. +117 000) konnte 2007 auch im Produzierenden Gewerbe (+0,5 Prozent bzw. +11 000)
wieder ein Plus verzeichnet werden. (LDS NRW)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Messe-Marathon beim Stadtmarketing - Duisburg europaweit präsentiert
Utrecht, Stuttgart, Düsseldorf, Rheinberg, Brüssel, Berlin – seit Anfang Januar wurde seitens der Duisburg Marketing Gesellschaft (DMG) keine Gelegenheit ungenutzt gelassen, das Image Duisburgs auf den Tourismusmessen gewaltig aufzupolieren. Die Hochglanzbroschüre ‚Duisburg überraschend anders’ wurde auf deutsch, niederländisch und englisch verteilt. Und auch die Broschüre zur Duisburger Festivallandschaft stieß auf starkes Interesse. Schwerpunkt der Messeauftritte aber war die Präsentation der Wasserwelt Wedau. Inge Keuseman-Gruben, die Leiterin der Tourist-Info und Organisatorin der Messeauftritte, kann sich ein Lachen nicht verkneifen, wenn sie erzählt, wie oft sie in staunende Gesichter sah, von Menschen, deren Duisburgbild völlig aus den Fugen geriet. Auch wenn der Messe-Marathon ihr sicherlich Einiges abverlangt hat, so ist ihr doch immer noch die Begeisterung anzumerken. Begeisterung über all die wertvollen Kontakte – Multiplikatoren, Reiseveranstalter und Fachbesucher -die sie knüpfen konnte. Und natürlich die Freude über all die Menschen, die ihr glaubhaft versicherten, ab sofort auch Duisburg auf ihrer Liste der nächsten Reiseziele zu haben.

Foto: NRW Wirtschaftsministerin Christa Toben zeigte sich auf der Internationalen Tourismus Börse in Berlin tief beeindruckt von den Plänen zur Wasserwelt Wedau.
v.l.n.r.: Bruno Sagurna (Ruhrgebiet Tourismus, RTG), Inge Keusemann-Gruben und Uwe Gerste (DMG), Ministerin Christa Thoben, Georg Brake (Director of Sales, Steigenberger)

Internationale Initiative Hochfeld
Wer die Initiative ergreift, der ist aktiv. "Die Internationale Initiative Hochfeld gibt es seit 1973," berichtet Karoline Robins, die dort arbeitet.
"Die Internationale Initiative Hochfeld e. V. ist ein Stadtteilprojekt mit zahlreichen Angeboten für deutsche und ausländische Familien. Inhalt der Arbeit ist eine stadtteilorientierte sozialen Arbeit nach den Bedürfnissen der Besucher, die auch spontane Hilfen in akuten Notlagen einschließt. Ein Teil der Arbeit wird seit vielen Jahren von engagierten Hochfeldern getragen.
Duisburg-Hochfeld ist seit 1972 Sanierungsgebiet und hat einen Ausländeranteil von 38,1 % (Stand: 31.12.2005). Die Arbeitslosenquote in Hochfeld liegt bei 13,4 % (Stand: August 2007). Träger der Arbeit sind die Gral-Akademie e. V. in Mülheim und das Diakonische Werk Duisburg. Finanziert wird die Arbeit durch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Zuschüsse der Träger, Projektförderung durch die Entwicklungsgesellschaft Duisburg und die Stadt Duisburg, Spenden und eine Förderung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge," beschreibt sich die Initiative selbst.
"In unserem Vorstand sitzen der evangelische Pfarrer Winterberg aus Neuenkamp und Stephan Kiepe-Fahrenholz als Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg. Zwei Vertreter der Gral-Stiftung kommen hinzu. Die Gral-Akademie ist ein internationaler Zusammenschluß katholischer Frauen. Sie fördern Sozialarbeit in Deutschland, aber auch Entwicklungsprojekte in der Dritten Welt, beispielsweise in Uganda.
Zwei hauptamtliche Vollzeitkräfte und eine Teilzeitkraft arbeiten für die Initiative. Diverse Honorarkräfte kommen hinzu. Die Arbeit mit Kindern ist ein Standbei. Hausaufgabenhilfe und Fördergruppen, in denen der Schulunterricht spielerisch aufgearbeitet wird, umfassen das Angebot.
Das zweite Standbein: die Arbeit mit Frauen. Integrationskurse, eine Integrationsagentur und die Migrationserstberatung für Neuzuwandererr umfassen hier das Angebot. "Die Integrationsagenturen des Landes NRW setzen ein deutliches Signal in Richtung einer Förderung der nachholenden und weiterführenden Integration auch der bereits länger hier lebenden Zuwanderer. Aufgabe der Integrationsagenturen ist es, Integrationsprobleme und Integrationschancen zu erkennen, zu benennen und in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den freien und öffentlichen Trägern und den Migratenselbstorganisationen nach Unterstützungen und Lösungen zu suchen.
Integrationsagenturen arbeiten in drei Eckpunkten: 1. bürgerschaftliches Engagement von und für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, 2. interkulturelle Öffnung für Dienst und Einrichtungen sowie 3. sozialraumorientierte Arbeit," beschreibt ein Flyer die Integrationsagentur.
Ihre praktische Arbeit in Hochfeld? Die Integrationsagentur bietet Workshops für Frauen zu verschiedenen Themen an. Sie leistet Netzwerkarbeit im Stadtteil. Sie fördert die Begegnung von Frauen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte, um nur einige Beispiele zu nennen.
Unabhängig von ihrem Paß haben 60 % der Menschen in Hochfeld einen Migrationshintergrund. Schwarzafrikaner und der türkisch-arabische Raum sind sehr stark in Hochfeld. Rund 100 Frauen und 55 Kinder nehmen die Angebote der Initiative wahr. Robins: "Frauen sind in unserer Gesellschaft benachteiligt, Migrantinnen gleich doppelt. Der Bedarf an Hilfe und Unterstützung ist groß."

Rhein-Ruhr-Bad fit für die Osterfeiertage
Wer die Ostertage nicht nur mit Eiersuchen verbringen möchte, sondern sich auch nach körperlicher Betätigung sehnt, wird im Rhein-Ruhr-Bad fündig. Die Saunalandschaft, die Erlebnisbecken sowie das Sportbecken stehen den Besuchern am Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag von 8 bis 21 Uhr zur Verfügung. Ostermontag findet keine Damensauna statt, damit auch die ganze Familie diesen Tag in der Sauna genießen kann.
Alle anderen von DuisburgSport betriebenen Bäder sind Karsamstag zu den gewohnten Zeiten geöffnet, an den weiteren Osterfeiertagen (Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag) bleiben sie geschlossen.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

„Zeitreisen“ im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Museum für alle Sinne

Eine spannende Ausstellung, kurzweilig erläutert: Die öffentliche Führung durch das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt beginnt am kommenden Sonntag, 23. März, um 15 Uhr im Foyer des ehemaligen Hallenbades. Sie umfasst die gesamte Ausstellung. Zu sehen ist beispielsweise ein alter holländischer Frachtsegler unter vollen Segeln in der ehemaligen Herrenschwimmhalle, ein mehrere tausend Jahre alter Einbaum. Viele hochwertige Modelle.
Die Besucher erfahren Wissenswertes und Überraschendes aus dem Leben an Bord. Verschiedene Medien, originalgetreue Inszenierungen und zahlreiche Exponate zum Anfassen machen den Museumsbesuch zu einem spannenden Erlebnis für alle Sinne. Die Teilnahme an der Führung kostet pro Person einen Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort
Tel.(0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Montag, 17. März 2008 - Historischer Kalender

Ron Froehlich: "Duisburg und Düsseldorf als Ausrichter der wordl games 2013 ideal!"
Fällungen nötig

Einige der Bäume auf der städtischen Fläche hinter den Hausgrundstücken Falkstraße 115 bis 173 sowie Aakerfährstraße 59 in Duissern müssen gefällt werden. Bei der regelmäßigen Baumkontrolle wurde festgestellt, dass bei 21 Bäumen ein hohes Umsturzrisiko besteht. 14 weitere Bäume werden einem „Kronenschnitt" unterzogen und sollen so vorerst erhalten bleiben.
Die Maßnahme, die am 13. März von der Bezirksvertretung Mitte beschlossen worden ist, soll Anfang April beginnen und wird voraussichtlich noch im April beendet sein. Alle Anwohner werden um Verständnis für die Unannehmlichkeiten gebeten, die mit den Arbeiten verbunden sind.

Ostermalwettbewerb in den von DuisburgSport betriebenen Bädern
In den von DuisburgSport betriebenen Bädern haben alle kleinen Künstler bis zum 30. März die Möglichkeit, ihr zeichnerisches Talent unter Beweis zu stellen: Ob zu Lande oder im Wasser, alle Bilder, auf denen der Osterhase zu sehen ist, können in den Bädern an der Kasse abgegeben werden. Die schönsten werden prämiert und die Gewinner bekommen einen tollen Preis – mitmachen lohnt sich auf jeden Fall.
Auf der Rückseite des Bildes bitte nicht Namen, Adresse, Alter und Telefonnummer vergessen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es bei der Hotline für Bäder und Sportstätten unter (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de

Broschüre gibt Studenten Tipps für die Jobsuche - Fit für den Karrierestart
Stellenanzeigen durchforsten, Bewerbungen schreiben, Vorstellungsgespräche vereinbaren – nicht selten stehen Uni-Absolventen hilflos dar, wenn es um den Einstieg in ihre berufliche Karriere geht. Die Broschüre „Ready for Take-Off“ vom Akademischen Beratungs-Zentrum
Studium und Beruf (ABZ) der Universität Duisburg-Essen informiert Studierende und Absolventen über Beratungs- und Seminarangebot für einen erfolgreichen Übergang von der Hochschule in die Arbeitswelt.
Das Programmheft listet neben einer Übersicht über alle fächerübergreifenden und berufsqualifizierenden Seminare auch spezielle Bachelor-Angebote im Ergänzungsbereich zum Thema Schlüsselqualifikationen auf. Die Themen reichen hier von „Lerntechniken“ über „Bewerben mit MS-Office“ bis hin zu „Teamworking und Moderation“. Zu den weiteren Angeboten des ABZ zählen außerdem Hilfe bei der individuellen Karriereplanung, Infos zu Themen wie Arbeitsmarkt, Bewerbung und Berufseinstieg sowie ein Bewerbungscoaching.

Abgerundet wird die Broschüre mit einer Übersicht über die Angebote der Arbeitsagenturen in Duisburg und Essen und einer Auflistung aller wichtigen Ansprechpartner und Kontaktmöglichkeiten im ABZ. Das Programm ist ab sofort in allen Büros des ABZ erhältlich und online verfügbar unter: www.uni-duisburg-essen.de/abz/studierende/r4to.shtml

Baupreise in NRW um 2,7 Prozent höher als vor einem 2007
Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen erreichte nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik im Februar 2008 einen Indexstand von 113,6 (berechnet auf der Basis des Jahres 2000 = 100)
und war damit um 2,7 Prozent höher als im Februar 2007. Gegenüber November 2007 stieg der Preisindex für Bauleistungen um 0,8 Prozent.
Die Baupreisindex-Berechnungen schließen die Mehrwertsteuer ein, da es sich bei den Bauleistungen im Wohnungs-, Nichtwohnungs- und Straßenbau in der Regel um Leistungen für den Endverbraucher handelt. Erhoben werden die Bauleistungspreise jedoch ohne Mehrwertsteuer, weil die Betriebe die einzelnen Leistungen in der Regel netto kalkulieren und
die von ihnen erbrachte Gesamtbauleistung erst später mit der Mehrwertsteuer belastet
wird. (LDS NRW)

Sonntag, 16. März 2008 - Historischer Kalender

Die Stadt Duisburg erhält einen Abschlag auf die Investitionspauschale in Höhe von 1.818.079,20 Euro und Schlüsselzuweisungen in Höhe von 22.916.676 Euro, also insgesamt 24.734.755,20 Euro.

Düsseldorf/Duisburg, 13. März 2009 - Die Landesregierung wird den Kommunen Ende März Abschläge in Höhe von insgesamt 650 Mio. EUR auszahlen. Das gab Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (13.3.) in Düsseldorf bekannt. Für die Jahre 2006, 2007 und 2008 werden je 280 Mio. Euro, 220 Mio. Euro und 150 Mio. Euro bereitgestellt.

Die Abschlagszahlungen verteilen sich nach folgenden Kriterien auf die Städte und Gemeinden: 87 Prozent fließen in die Schlüsselzuweisungen, über die die Kommunen frei verfügen können, und 13 Prozent in die Investionspauschale. Diese Aufteilung ist an das Verhältnis von konsumtiven und investiven Zuweisungen in den jeweiligen Gemeindefinanzierungsgesetzen angelehnt.
Beispiel:
Die Stadt Düsseldorf erhält einen Abschlag auf die Investitionspauschale in Höhe von 2.042.774,54 Euro, als steuerstarke (sog. abundante) Kommune jedoch keine Schlüsselzuweisungen.
Die Stadt Duisburg erhält einen Abschlag auf die Investitionspauschale in Höhe von 1.818.079,20 Euro und Schlüsselzuweisungen in Höhe von 22.916.676 Euro, also insgesamt 24.734.755,20 Euro.
Damit reagiert die Landesregierung in einem ersten Schritt auf eine Entscheidung des Verfassungsgerichts vom Dezember 2007. Das Gericht hatte dem Land Ende vergangenen Jahres aufgegeben, über die bereits im GFG 2006 gewährten Ausgleichsbeträge hinausgehende zu viel gezahlte kommunale Beiträge zu den finanziellen Aufwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen aufgrund der Deutschen Einheit im Jahr 2006 auszugleichen. In welcher Höhe es tatsächlich zu Überzahlungen gekommen ist, ist noch nicht bekannt. Daher stehen die Abschlagszahlungen noch unter dem Vorbehalt der endgültigen Berechnung und Abrechnung.

Europameisterschaft im Irish Dance
Nach Amsterdam und Berlin ist Duisburg in diesem Jahr Austragungsort der ,European Open Irish Dancing Championships' - der Irischen Tanzmeisterschaften mit atemberaubenden Performances a la Riverdance oder Lord of the Dance, deren Tänzerkarrieren nicht selten bei genau dieser Meisterschaft ihren Anfang nahmen.
Aus ganz Europa und sogar Japan werden über 400 Teilnehmer im Alter von 3 bis 68 Jahren in Duisburg erwartet.

Hartes Training

Gestern waren die Tänzer in ihren prächtigen Kostümen zur Vorbereitung auf diese Meisterschaft Gast in der Neudorfer Grabenstraße. Im
Studio N bereitete sich die Gruppe des Iren Sean Gavan intensiv vor.
Am Samstag, den 29. März findet das große Finale in der Mercatorhalle statt. Ab 20 Uhr werden sich die 11 Teams, die es ins Finale geschafft haben, sowie die Gewinner der Solotanzmeisterschaften präsentieren, bis es dann schließlich zur feierlichen Preisverleihung kommt. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie über
www.duisburgticket.de.

Fotos von Manfred Schneider


Osterworkshops im Lehmbruck Museum – Noch Plätze frei!

Damit in den Osterferien keine Langeweile aufkommt, bietet das Lehmbruck Museum auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Osterferienprogramm mit einer Reihe von Workshops für Kinder und Jugendliche an. Kurzentschlossene können sich jetzt noch anmelden, einige wenige Plätze sind in allen Workshops noch frei.
Im Rahmen der Ausstellung „Druck machen!“, die noch bis zum 4. Mai in der Ausstellungswerkstatt des Lehmbruck Museums zu sehen ist, werden zwei Workshops angeboten. Kinder und Jugendliche können hier nicht nur erste Einblicke in die verschiedenen druckgrafischen Techniken bekommen, sondern selbst „prägende Erfahrungen“ sammeln.

18. – 20. März, 10–13 Uhr
Prägende Erfahrungen – Experimente mit Prägedruck
Mit Friederike Winkler-Rufenach
Für Kinder von 6-10 Jahren

25. – 28. März, 10-13 Uhr
Kinderleicht drucken!
Mit Rüdiger Eichholtz
Für Kinder von 8-13 Jahren

In beiden Workshops sind auch einzelne Tage buchbar. Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 5 EUR pro Tag. Außerdem in der zweiten Osterferienwoche:

25. – 28. März, jeweils 13 - 16.30 Uhr
Mandala-Workshop
Mit Rawanmehr Nushin
Für Jugendliche ab 14 Jahren
Teilnahmegebühr: 45,- EUR, Mitglieder 30,- EUR

Mandalas gibt es in den verschiedensten Formen, Farben und Motiven. Das Anfertigen von Mandalas trainiert motorische Fähigkeiten und vermittelt ein gutes Gespür für Formen und Farben. Weitere Informationen und Anmeldung: Museumspädagogik, Tel. +49 (0) 203 283 2195 oder mp@lehmbruckmuseum.de

Samstag, 15. März 2008 - Historischer Kalender
Bauernmarkthändler geschockt
Frische-Kontor-Geschäftsführer Peter Joppa warb in der Bezirksvertretung Mitte am Donnerstag wie berichtet um Verständnis für eine Teilverlegung des Bauernmarktes auf der Königstraße vom östlichen Forum-Haupteingang in Richtung Nicki-Brunnen. Dies wegen anstehender Baumaßnahmen am Forum (ab April beginnt die Außenbepflasterung). Die Bezirksvertretung lehnte ab, da sie im Mai 2007 beschlossen hatte, dass der Standort vor dem Averdunk-Centrum sein solle. Peter Joppa versuchte zu verdeutlichen, dass im Bereich Averdunk die Händler sehr negativ reagieren wegen der zu erwartenden Umsatzeinbußen.

"Wenn die Politiker nicht wissen, was los ist, dann sollen die uns doch fragen", hieß es unisono am heutigen Markttag. Und: Das werden viele nicht mitmachen. Zurück zum Averdunkplatz oder gar noch weiter in Bahnhofsrichtung wäre tödlich. Wir müssen nun überdenken, ob unsere geplante Personalaufstockung noch notwendig ist", so ein großer Obst- und Gemüsehändler. sichtlich betroffen." Ein anderer ist fassungslos. "Wir haben hier mehr Zulauf, weil die Menschen hierhin kommen. Wir gehen als Händler doch dorthin wo die Menschen sind und uns brauchen. Wir stehen mitten im Leben und die Politiker nicht?" "Wenn die das machen, fühlen wir uns besch..." so der Nachbar unmissverständlich.

Das können die doch nicht machen", empörten sich ältere Marktkunden. Der Platz hier vor dem Forum ist ideal. Die sollen bloß die Finger von Veränderungen lassen. Wir mögen diesen Standort." Ganze Breitseiten von Unverständnis hagelte es am Samstag. "Wenn man Leben in der Stadt haben will, dann sollte das auch nicht nur von den Einkaufstempeln abhängig sein. So ein Markt ist wichtig. Wichtig ist aber auch, dass er den Menschen hilft."

Vorreiterrolle Duisburgs auf MIPIM unter Beweis gestellt
Immobilienmesse für Duisburg erfolgreich verlaufen

Cannes / Duisburg. Die Stadt Duisburg, die Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft mbH (IDE) und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW) sind mit den Ergebnissen ihrer Aktivitäten auf der MIPIM auf ganzer Linie zufrieden. Auf der internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien im südfranzösischen Cannes haben sie die Stadt vier Tage lang präsentiert und das Gespräch mit Investoren und Projektentwicklern gesucht.

Die Bedeutung der Messe ist weiter gewachsen, die Zahl der Aussteller und der Besucher erneut gestiegen. Adolf Sauerland war als einziger Oberbürgermeister der Region alle Messetage vor Ort, um den schnellen Kontakt zum Entscheidungsträger zu ermöglichen: "In den vier Tagen der Duisburg Präsenz auf der weltgrößten Fachmesse für Gewerbeimmobilien in Cannes hat sich erneut herausgestellt, dass es für unsere Stadt zwingend notwendig ist, auch in Zukunft auf der MIPIM präsent zu ist."
"Wir werden im Nachklang zur MIPIM drei Grundstücke ausschreiben, um dort die nächsten Projekte des Masterplans Innenstadt anzugehen", bilanziert Dr. Ralf Oehmke, Geschäftsführer der IDE. "Dabei handelt es sich um das Eurogate sowie Grundstücke an der Steinschen Gasse und Mercatorstraße. Die Investoren, darunter auch neue Kontakte aus Kuwait, haben starkes Interesse an den angesprochenen Grundstücken und Projekten signalisiert."
Duisburg hat morgens Geschäftspartner in einer kleinen französischen Brasserie zum "Duisburger Marktfrühstück" empfangen, war Aussteller am Gemeinschaftsstand der Metropole Ruhr und hat gemeinsam wieder ein Boule-Turnier am Strand in Kooperation mit dem Fachmagazin Immobilien-Manager organisiert. "Die Kontinuität, mit der Duisburg auf der MIPIM auftritt, und die langjährigen Kontakte können wir jetzt für die Umsetzung unserer Projekte nutzen", resümiert GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer.
Das Projekt der Living Bridge von Kölbl Kruse und Hadi Teherani war einziges Modell am Stand der Metropole Ruhr und hat das Interesse der Fachbesucher auf sich gezogen. "Es war Blickfänger im Eingangsbereich der vierten Ebene im Palais des Festivals und hat sich als werbewirksames Aushängeschild für die Region erwiesen", so Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler. Außerdem nehme Duisburg eine Vorreiterrolle in der Stadtplanung ein. "Andere Großstädte folgen dem Beispiel von Duisburg und lassen jetzt auch einen Masterplan für ihre Innenstadt entwickeln", erläutert Jürgen Dressler.

Besucher staunen über Duisburg - Innenstadtführung am Sonntag
Duisburg erlebt seit einiger Zeit einen gewaltigen Aufbruch. Am deutlichsten sichtbar ist das in der Innenstadt. Besucher, die noch nie oder auch lange nicht in Duisburg waren, sind zumeist bass erstaunt. Dabei ist das Ziel der Umwandlung noch lange nicht erreicht. Mit der Umsetzung des Masterplan für die Innenstadt ist gerade erst begonnen worden. Und so wird sich bei der nächsten Sonder-Führung der Duisburg Marketing GmbH am Sonntag der Blick vor allem auf die Stadt im Wandel richten. Besuchern wird eine kompetente Führung geboten, die auch historische Aspekte nicht außer acht läßt. Deshalb ist eine Teilnahme auch für Duisburger Bürger interessant.
Treffpunkt ist am Sonntag, 16. März um 14 Uhr beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,00 Euro und für Kinder (6 - 13 Jahre) je 2,00 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten.

Unternehmerinnenbrief NRW: Zwei Preisträgerinnen aus Duisburg
Die ausgezeichneten Gründerinnen der zweiten Bewerbungsrunde zum Unternehmerinnenbrief NRW (U-Brief NRW) am Niederrhein stehen fest. Eine Expertenjury bestehend aus Vertretern von Banken, Verbänden, Kammern und Unternehmern wählte zwei Gründerinnen aus, die mit der begehrten Urkunde ausgezeichnet wurden.
Bei den Preisträgerinnen handelt es sich um Susanne Kühne, die mit ihrem Unternehmen Reise-Management aus Duisburg unter anderem Geschäftsreiseprozesse für Unternehmen optimiert und Birgit Seidel, Fotografin aus Duisburg.
Der Unternehmerinnenbrief NRW ist eine Initiative des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW. Er ergänzt die bestehenden Beratungs- und Unterstützungsangebote für selbstständige Frauen in NRW. Die eingereichten Gründungskonzepte oder Expansionspläne werden von einer Expertenjury anhand von Kriterien wie dem Finanzkonzept, Marketing, Markt- und Wettbewerbsanalyse, Risikoanalyse, Fachlichkeit, persönlicher Präsentation oder der Tragfähigkeit der Gründungsidee beurteilt.
Neben der Urkunde erhielten die Preisträgerinnen die Möglichkeit, sich in einer Patenschaft ein Jahr lang von einer erfahrenen Unternehmerin oder einem erfahrenen Unternehmer im betrieblichen Alltag begleiten zu lassen.

Regenwasserklärung in Duisburg-Friemersheim
Das Regenwasser aus dem Einzugsgebiet Duisburg - Friemersheim wird über einen Regenwasserkanal in den Cölvegraben eingeleitet. Dieser Kanal wird durch eine Vorschaltung einer Regenwasserklärung den technischen Anforderungen angepasst. Hierzu wird ein sogenanntes Trennbauwerk vor dem Cölvegraben errichtet, um bei schwachem Niederschlag stärker belastetes Regenwasser mit Hilfe einer Pumpe in den Schmutzwasserkanal einzuleiten. Bei starken Regenfällen fließt das verdünnte und somit weniger stark belastete Regenwasser weiterhin in den Cölvegraben.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 10. Mai 2008. Der Verkehr in der Kronprinzenstraße wird während der Arbeiten beidseitig an der Baustelle vorbeigeführt.

Stadtbibliothek am Ostersamstag geschlossen
Duisburg. Die Zentralbibliothek und alle Zweigstellen der Stadtbibliothek Duisburg bleiben auch in diesem Jahr am Ostersamstag, 22. März, geschlossen.

Freitag, 14. März 2008 - Historischer Kalender
Kein Schnellrestaurant in Bereich der MSV-Arena
"Nein, wir planen nicht mehr im Bereich der MSV-Arena" sagte Markus Schröpfer, Franchisenehmer der vier Duisburger McDonald`s-Angebote heute der Bürgerzeitung. "Es ist einfach so, dass wir uns mit dem geplanten Drive-in-Restaurant in der Mitte der Stadt in Bahnhofsnähe in Neudorf selbst Konkurrenz machen würden."
Der Franchisenehmer beschäftigt rund 280 Mitarbeiter in den vier Duisburger Franchise-Angeboten und würde in Neudorf 70 bis 80 zusätzliche Kräfte benötigen. Ende des Jahres soll die Baumaßnahme an der neuen Fruchtstraße mit den gesetzlich vorgeschriebenen Lärmschutzmaßnahmen (gläserne Lärmschutzwand in beträchtlicher Höhe) fertig gestellt sein.

Startschuss für Leibnitz Umweltjahr - Von Manfred Schneider (Text und Foto)
Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Doris Sawallich überreichten die Schüler der Leibnitz-Gesamtschule, Ramona Badzung, Christian Berles, Etienne Klose und Betül Özleyen dem Duisburger Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, ein Konzept über das „Leibnitz Umweltjahr“. Bis zum März 2009 wollen die Schüler Veranstaltungen, Aktionen und Ausstellungen zum Thema Mensch, Umwelt und Klimawandel organisieren.
Die Schirmherrschaft hierzu hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland übernommen. Eine Umfrage unter 1000 Schülern der Leibnitz-Gesamtschule ergab, dass sich 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler durch den Klimawandel belastet oder bedroht fühlen. Um dem Gefühl der Machtlosigkeit entgegenzuwirken, wollen sich sogar 60 Prozent der Schüler dafür engagieren. Auf dem Programm stehen vielfältige jahrgangsspezifische Events für die diversen Altersgruppen. Eine große öffentliche Kick-off-Veranstaltung, am 15. April 2008 soll ein Highlight für Alle werden. Mit ihrer außergewöhnlichen Initiative nimmt die Leibnitz-Gesamtschule an dem diesjährigen Schülerwettbewerb des Magazins „Focus“ teil und will auch andere Schulen zum Mitmachen motivieren.
Interessierte können sich an folgende Ansprechpartner der Leibnitz-Gesamtschule wenden: Doris Sawallich, Tel. 0203 / 283-5522 und Schulleiter Hartmut Roth, Tel. 0203 / 283-5523
Stadtdirektor Dr. Peter Greulich (li.) nimmt das Konzept von Teamleiter Christian Bersles entgegen. Lehrerin Doris Sawallich und Etienne Klose entgegen. Weiter auf dem Foto sind von links: Ramona Badzung, Betül Özleyen, Lehrerin Doris Sawallich und Etienne Klose

Ersatzpflanzungen für Parallelkanal im Binsheimer Feld
Als Ersatzaufforstungen für die Bäume, die im Zuge der Arbeiten am Parallelkanal im Sportpark Wedau gefällt werden mussten, werden insgesamt 25 Hektar Wald neu gepflanzt - etwa 14 Hektar davon im Binsheimer Feld in Duisburg-Baerl. Die Pflanzungen zwischen Binsheimer Straße und der Blauen Kuhle haben in dieser Woche begonnen. Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, Bezirksamtsleiter Hans-Jürgen Scherhag und Bezirksvorsteherin Hildegard Fischer informierten sich vor Ort selbst über den Fortgang der Arbeiten.
Bei der Auswahl der Fläche wurden sowohl die Landwirtschaft als auch der Naturschutz soweit wie möglich beachtet. Die gesamte Aufforstung macht nur zwei Prozent der Fläche des Binsheimer Feldes (einschließlich Rheinvorland) aus, mit Rücksicht auf den Artenschutz wurde die Lage der Waldflächen am Südrand des Binsheimer Feldes angrenzend an die vorhandenen Waldflächen konzentriert. Dadurch wird die Lebensraumfunktion des Binsheimer Feldes als großräumiges Freiflächenbiotop insbesondere für bodenbrütende Vögel (Lerchen, Kiebitze, Rebhühner), aber auch für Wattvögel vor dem Deich gesichert.
Insgesamt sollen 35.000 Stieleichen, 15.000 Rotbuchen, jeweils 7.500 Eschen und Vogelkirschen, 2.700 Hainbuchen und 1.250 Spitzahorn gepflanzt werden. Hinzu kommen tausende Sträucher im Randbereich sowie Grüneinsaaten entlang der Ränder und Leitungstrassen.
Bei den zu pflanzenden Bäumen handelt es sich um dreijährige Pflanzen, die eine Größe von etwa einem Meter haben. Die Pflanzarbeiten werden im April diesen Jahres beendet sein.
Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und Bezirksvorsteherin Hildegard Fischer beim Betätigen des „Pflanzfuchses“.

VHF: Die unheimliche Geschichte von Dr. Jekyll und Mr. Hyde
"Die unheimliche Geschichte von Dr. Jekyll und Mr. Hyde und eine kurze Einführung in das Leben von Robert Louis Stevenson" lautete das Thema des letzten Jour Fixe vor den Osterferien. Ort der Handlung: der Vortragssaal der Duisburger Volkshochschule am König-Heinrich-Platz. Referentin: Ursula Jung. Zeit: Donnerstag, der 13. März 2008 um 17 Uhr.
Ungewohnt schwach ist die Veranstaltung besucht. Gerade einmal die Hälfte der Plätze ist besetzt. Auf der Bühne: eine sympathische Dame im vorgerückten Alter. Ein schwarzer Stuhl, ein kleiner weißer Tisch mit gefülltem Wasserglas und Mikrophon sowie ein Overheadprojektor, der diverse Bilder auf die Rückwand wirft, kommen hinzu.
Bis auf wenige Ausnahmen gehören ältere Damen zu den Zuhörern. Ich mit meinen 40 Jahren bin offensichtlich der jüngste Zuhörer. Teils freier Vortrag, teils Lesung, teils bildliche Darstellung ist der Vortrag. Diese Veranstaltung gehört zwar nicht zu den Sternstunden des Jour Fixe, gefällt aber wegen des Themas. Ich werde hier nun keine literaturwissenschaftliche Analyse des Buches abliefern; davon wird es sicherlich mehr als genug geben. Wer das Buch kennt, weiß um seine Güte. Ich bin jedenfalls auf das nachösterliche Jour Fixe - Programm gespannt. Andreas Rüdig

"Zukunft findet Stadt" - Stadtentwicklung in Duisburg

Das Interesse der Duisburger an Fragen der zukünftigen Entwicklung der Stadt ist überwältigend. Die kostenlose Veranstaltung "Zukunft findet Stadt", am 17. April in der Mercatorhalle, ist fast ausverkauft. Wer noch eine Karte haben will, muss sich beeilen. Restkarten können über Call Duisburg unter 0203 / 94000 bestellt werden.

Gesprächsabend in der Liebfrauenkirche: Leerstand und Umnutzung von Kirchen

Zum Thema "Umnutzung und Leerstand von Kirchen" treffen sich am Dienstag, 18. März, 19 Uhr, Experten in der Liebfrauenkirche Duisburg Mitte.
Das Bistum Essen hat inzwischen 100 Kirchen benannt, die nicht mehr gebraucht werden. Auch die evangelischen Gemeinden trennen sich aufgrund der deutlich enger werdenden finanziellen Handlungsspielräume von Kirchen und Gemeindehäusern. Neben ihrer Kirchenfunktion sind die Gebäude stadtbildprägend und ein wichtiges Element der Stadtkultur. Im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern wird dieses Thema im Rahmen der Ausstellung "Schrumpfende Städte" diskutiert. Verschiedene Aspekte finden dabei Berücksichtigung: Es werden Beispiele für zukünftige Nutzungen von Kirchengebäuden aufgezeigt und kunsthistorische, denkmalpflegerische sowie baurechtliche Aspekte angesprochen. Ziel ist es, Beispiele und Perspektiven zu zeigen, die dem Anspruch der Immobilie Kirche gerecht werden. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zum Gesprächsabend eingeladen.
Teilnehmer der Gesprächsrunde sind Pater Philipp, Stiftung Brennender Dornbusch und damit auf dem Weg, eine Finanzierung für die denkmalgeschützte Liebfrauenkirche zu finden; Herbert Fendrich, Bischöflicher Beauftragter für Kirche und Kunst im Bistum Essen, mit der "Abwicklung" von nicht mehr benötigten Kirchengebäuden beauftragt;
Christel Darmstadt, Kunsthistorikern und Kämpferin für den Erhalt denkmalwerter Kirchen und Tobias Armborst, Architekt und Städteplaner (Interboro New York).

Die Bedeutung Duisburgs als Tourismusdestination wuchs im Jahr 2007 weiter an
Duisburg hat sich in den letzten Jahren immer stärker zu einer Tourismusdestination mit sowohl nationalen als auch internationalen Gästen entwickelt. Auch im Jahr 2007 wurde dieser positive Trend fortgeführt. Dies zeigen die Zahlen der Besucherankünfte und Übernachtungen in der Stadt Duisburg, die jüngst vom "Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen" veröffentlicht wurden. Nachdem die Besucherzahlen der Stadt bereits in den Jahren 2005 und 2006 mit dem Großereignis World Games und der Funktion Duisburgs als WM-Quartierstadt zur Fußballweltmeisterschaft deutlich gestiegen waren, konnte auch im Jahr 2007 wieder ein Zuwachs von 1,9% der Gästeankünfte erreicht werden. Diese Zunahme ist umso bedeutender, da die Messlatte durch die Events der Vorjahre hoch gelegt war.
Im Jahr 2007 war die Kanu-WM das Großevent in Duisburg. Diese fand vom 08. - 12. August statt. Auch in den Gästeankünften spiegelt sich die Kanu-WM als Anziehungspunkt wider. Vergleicht man die Zahl der Ankünfte in den Duisburger Beherbergungsbetrieben mit neun und mehr Betten mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, so gab es im August 2007 eine Steigerung um 9,9% gegenüber August 2006. Die Zahl der ausländischen Gäste nahm sogar um 12,8% zu. Durch die hohen Besucherzahlen hat die Kanu-WM in ihrer positiven Auswirkung auf Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel auch einen wirtschaftlichen Effekt geschaffen. Ein weiterer Anziehungspunkt war neben der Kanu-WM im Jahr 2007 das Musical "Vom Geist der Weihnacht", das vom 22.11. bis 30.12.2007 im Theater am Marientor aufgeführt wurde. Die enorme Zunahme der Gästeankünfte in den Monaten November und Dezember zeigt, dass das Musical die Attraktivität der Stadt Duisburg als Zielort für Touristen noch einmal erhöht hat. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der Gästeankünfte im November um 9,2% und im Dezember um 17,8% zu. Die Zahl der ausländischen Touristen war im Dezember sogar um 25,9% gestiegen. Eine Gegenüberstellung zum gesamten Bundesland NRW verdeutlicht die Aussagekraft dieser Werte. So waren in ganz Nordrhein-Westfalen die Ankünfte im November nur um 5,9% und im Dezember sogar nur um 3% bzw. die der ausländischen Gäste um 6,3% gestiegen. Weitere Zunahmen der Gästeankünfte in Duisburg von über 10% hatte es 2007 im Vorjahresvergleich außerdem im Juni und Juli gegeben.
Die Großereignisse der letzten Jahre haben Duisburg zu Besucherzahlen verholfen, die zuletzt zu Ende der 1990er Jahre erreicht wurden. Hier hatte das Musical "Les Misérables", das von 1996 bis 1999 aufgeführt wurde, zu einer extremen Steigerung der Gästeankünfte beigetragen. Nachdem das Musical Duisburg verlassen hatte, waren die Zahlen zunächst zurückgegangen. Erst 2005 konnte der Wert von 1999 mit damals 170.002 Ankünften wieder leicht übertroffen werden und lag 2007 bereits bei 177.693 Personen.
Zwei weitere wesentliche Push-Faktoren, die in der näheren Zukunft eine wichtige Rolle in der Profilierung der Stadt Duisburg als Tourismusdestination spielen werden, sind das Jahr der Kulturhauptstadt 2010 und die mögliche Austragung der World Games im Jahr 2013. 2010 wird Duisburg als "Hafen der Kulturhauptstadt" in erster Linie zahlreiche Kulturbegeisterte anziehen. Welche nachhaltige Wirkung der Titel "Kulturhauptstadt Europas" auf eine Stadt haben kann, zeigt die Entwicklung der Übernachtungen in der Stadt Graz, die im Jahr 2003 Kulturhauptstadt Europas war. Hier waren die Gästeübernachtungen im Kulturhauptstadtjahr um 22,9% gestiegen. Im Folgejahr hatte es zwar zunächst einen Rückgang gegeben, dieser lag aber deutlich über dem Wert von 2002 und ist anschließend kontinuierlich gestiegen.

Sollte Duisburg die Zusage für die Austragung der World Games 2013 zusammen mit Düsseldorf erhalten, werden diese ein weiteres Großevent für die Stadt darstellen und Duisburg erneut die Möglichkeit bieten, seine Funktion als Tourismusstandort unter Beweis zu stellen.

Donnerstag, 13. März 2008 - Historischer Kalender
Fleißige "Waldgeister" von der Mozartschule
Etwa 60 Kinder der Klassen 1 C und 2 C der Grundschule Mozartstraße halfen gemeinsam mit ihren Lehrern und Lehrerinnen am Grenzweg im Duisburger Stadtwald, eine vom Orkan Kyrill umgeworfene Waldfläche wieder aufzuforsten. Insgesamt wurden etwa 250 Traubeneichen und 250 Buchen von den fleißigen Helfern in den Boden gesetzt.

Es ist nicht das erste Mal, dass die fleißigen Waldgeister der Mozartschule im Duisburger Wald aktiv sind. So haben sich die Grundschulkinder schon bei der Anlage einer Streuobstwiese und bei vielen anderen Pflanzaktionen für den Duisburger Stadtwald eingesetzt und es ist eine langjährige und intensive Patenschaft mit dem Wald und der städtischen Forstverwaltung entstanden.
Nach der Pflanzarbeit gönnten sich die Kinder mit einem am Feuer und gekochten Kakao eine zünftige Stärkung.

Bilder von Manfred Schneider
Pflanzten Bäume mit Akribie Sie  waren den Waldarbeitern eine große Hilfe
Mit Spaß waren die Schülerinnen und Schüler bei der Sache
 
Feuermachen unter Aufsicht für das große anschließende Biwak

Die Pflanzaktion fand am Neudorfer Grenzweg neben der Katholischen Akademie Wolfsburg statt.

Neues Grün in Neudorf: Rotaract Club Duisburg-Niederrhein stiftet Baum
Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Rotaract Club Niederrhein pflanzten Mitglieder des Clubs mit Unterstützung des Amtes für Umwelt und Grün im Kreisverkehr Neue Fruchtstraße einen Baum.
Bei dem Baum handelt es sich um eine ca. fünf Meter hohe „Gefüllte Vogelkirsche“. Der Kreisverkehr wird anschließend neu begrünt. Hierbei wird eine Fläche für eine Sommerblumenpflanzung freigehalten. Durch die Umgestaltung wird das gesamte Umfeld deutlich aufgewertet, so dass dieser Bereich als Einfallstraße zum Ostausgang des Hauptbahnhofes ein freundlicheres Gesicht erhält. Angegossen wurde der Baum nicht. Hierfür hatte Petrus kurz zuvor "ausgiebig gesorgt". 

Fotos Hans-Willi Bütefür

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pflanzen gegen Feinstaub
Aktion "Duisburg. Schön grün." verschenkt Pflanzen
Die Aktion "Duisburg. Schön grün." hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Grün in die Stadt zu bringen. Dabei steht ein Effekt besonders im Vordergrund: Grün ist in der Lage, Feinstaub zu binden und zu reduzieren. Hilfreich ist dabei alles Grün im Straßenraum.
Die Stadt Duisburg hat bereits mit zwei Begrünungsmaßnahmen hier Zeichen gesetzt: Poststraße, Oberstraße, Stapeltor und Kardinal-Galen-Straße erhielten begrünte Mittelstreifen. In der Düsseldorfer Straße wurden im Mittelstreifen neue Bäume gepflanzt. Aber auch die Duisburgerinnen und Duisburger können helfen, mehr Grün in die Stadt zu bringen. Dazu verschenkt die Stadt Pflanzen.
Wer in seiner Straße Möglichkeiten sieht, eine Baumscheiben zu bepflanzen oder mit einer Fassadenbegrünung zu mehr Grün beizutragen, sollte sich bis zum 31. März 2008 beim Amt für Umwelt und Grün melden und seine Pflanzideen mitteilen. Es geht hierbei ausschließlich um mehr Grün im Straßenraum und an Häuserfassaden, also nicht um Pflanzideen für den eigenen Garten.
Die Fachleute der Stadt beschaffen die passenden Pflanzen, die am Samstag, 12. April, am Stand des Amtes für Umwelt und Grün auf der Königstraße abgeholt werden können. Hier gibt es auch Tipps und Informationen zum Thema "Grün gegen Feinstaub".
Wer bei der Pflanzaktion mitmachen möchte, kann sich vormittags telefonisch beim Amt für Umwelt und Grün (0203 / 283-4652) melden oder das E-Mail Kontaktformular auf der Internetseite www.duisburgschoengruen.de nutzen.

Casino Duisburg einsame Spitze in NRW -
Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
 Bei der Bilanzpressekonferenz wurde deutlich, dass das Casino im Duisburger CityPalais gut ankommt. So haben in einem Jahr rund 700.000 Gäste das modernste Spielcasino Deutschlands und das angeschlossen Restaurant „inside“ besucht, so Direktorin Claudia Bieling. Rekordzahlen auch beim Spielertrag. Das Automatencasino erwirtschaftete 38,45 Millionen Euro. Dies sind 28 Prozent mehr als im Vorjahr. Besondere Freude dürfte sich jedoch bei der Stadt Duisburg und dem Land Nordrhein-Westfalen, über die Spielbankabgabe in Höhe von 36,68 Euro einstellen. Hauptgewinner, so Bieling (Foto) seien aber die Gäste des Duisburger Casinos. Denn allein im Automatencasino wurden 114 Millionen Euro ausgeschüttet. Es war Jahr der Superlative. Die Gäste knackten Jackpots wie am Fließband. 17 Neuwagen wechselten innerhalb von 10 Monaten den Besitzer und Luxusreisen mit dem Traumschiff AIDA gingen im Wochentakt an die Besucher.

Ein Besucher unter den rund 240.000 Besuchern des klassischen Spiels, machte besonders von sich reden: Er gewann an einem Abend 145.000 Euro und fünf Tage später nochmals 140.000 Euro berichtete Claudia Bieling. Besonders erfreut ist die Direktorin darüber, dass auch Öffentlichkeit von jedem Gewinn profitiert, denn ein überwiegender Teil des Bruttospielertrags fließt in gemeinnützige Vorhaben.
Claudia Bieling ist überzeugt, das mit dem Standort Duisburg und dem CityPalais auf das richtige Pferd gesetzt zu haben. Nicht nur der gepflegte Nervenkitzel, auch zahlreiche Events in 2007 haben für großen Zulauf gesorgt – vom Chinesischen Neujahrsfest über Poker- und Automatenturniere bis hin zum beliebten Whisky Tasting im noblen Casinorestaurant „inside“, das laut Restaurantchef Urs Mente sehr gut ankommt. Das Jahr 2008 bietet wieder eine Vielfalt an Entertaiment. U.a. wird bei der Geburtstagsfeier Mary Roos als Stargast erwartet.
Ein begeisterungsfähiges Team arbeitet im Casino Duisburg. Stolz verwies Bieling darauf, dass sie wegen der guten freundlichen Betreuung und des Service in Casino, Automatencasino und Restaurant „inside“ viel positives Feedback von den Gästen bekommt.

V l.: Casino Direktorin Claudia Bieling, Geschäftsführer Jochen Braun und     Restaurantchef Urs Mente

Spieltrieb-Jugendclub auf dem Weg nach Italien
Der Spieltrieb-Jugendclub am Theater Duisburg gastiert am 18. März mit seinem Erfolgsstück "Blooded" auf der Theaterbühne im kalabrischen Locri. Den Jugendclub erreichte die Einladung zum Gegenbesuch nach dem Auftritt des Ensembles aus Locri am Duisburger Theater im Januar. Mit ihrem Theaterstück "Die jungen Holdens" stellten sich damals die italienischen Jugendlichen gegen die Machenschaften der Mafia. Der Theateraustausch endet am 20. März.
"Blooded" handelt von Veränderungen, die in einem jungen Leben stetig stattfinden, von bröckelnden Freundschaften und vom Verlust, aber auch vom Verlassen der Kindheit und dem Schritt in eine hoffnungsvolle Zukunft.
Michael Steindl, künstlerischer Leiter Schauspiel am Theater Duisburg, freut sich über die Einladung: "Kultur und Theater sind international. Die Jugend in Locri und Duisburg hat dieselben Ängste, Nöte und Freuden wie Jugendliche auf der ganzen Welt. Mit unserem begonnenen Theater-Jugendaustausch ermöglichen wir den Gastgebern, dem Publikum und uns Einblicke in das Leben der anderen."

Traumzeit und RWE Rhein-Ruhr bauen Partnerschaft aus
Vertreter von Stadt und Unternehmen sehen große Chancen für 2010

Gute Nachrichten für das Duisburger Traumzeit-Festival: Die RWE Rhein Ruhr AG wird sich bis zum Jahr 2010 als Partnerin des internationalen Musikfestivals im Landschaftspark Duisburg-Nord engagieren. Darauf haben sich der Duisburger Kulturdezernent Karl Janssen und der Geschäftsführer der Duisburg Marketing GmbH (DMG) Uwe Gerste (Foto) mit Achim Südmeier, Vorstandsmitglied der RWE Rhein-Ruhr AG, geeinigt.
Das Essener Unternehmen steht seit 2004 an der Seite des Traumzeit-Festivals. Bislang wurde die Partnerschaft allerdings immer nur für ein Jahr verlängert. „Das Engagement von RWE Rhein-Ruhr und der Stadt Duisburg hat sich bewährt“, zieht Achim Südmeier eine positive Bilanz. „Das Traumzeit-Festival ist in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil der Duisburger Kultur geworden. Deshalb werden wir diese Partnerschaft verstärkt weiterführen und das Traumzeit-Festival zusammen mit dem Landschaftspark-Nord, im Kulturhauptstadtjahr 2010, zu den Leuchtturmprojekten unserer Region machen.“
Auch der Duisburger Kulturdezernent Karl Janssen sieht in der Weiterführung der Zusammenarbeit eine große Chance für das Jahr 2010: „Diese Entscheidung gibt uns eine mittelfristige Planungssicherheit. Dadurch haben wir die Möglichkeit das Festival kontinuierlich über drei Jahre bis zum Kulturhauptstadtjahr künstlerisch weiter zu entwickeln.“
Überaus positive Signale für die Selbstdarstellung von Stadt und Festival erkennt DMG-Geschäftsführer Uwe Gerste in der dreijährigen Kooperation: „Diese Entscheidung hilft uns, die Marke ‚Traumzeit’ noch besser als Image-Träger für die Stadt Duisburg aufzubauen“, freut sich Gerste. „Außerdem eröffnen sich neue Perspektiven für die touristische Vermarktung dieses einzigartigen Festivals.“

Mittwoch, 12. März 2008 - Historischer Kalender
Polizeipräsident Rolf Cebin: "Neudorf ist ein relativ sicherer Stadtteil"

Warnung für die Stadt Duisburg
Am heutigen Tag besteht Unwetterwarnung mit orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 105 und 115 km/h 29 und 32 m/s, 56 und 63 kn, Bft 11 aus Südwest bis West.
Die mittleren Werte erreichen dabei zeitweise 7 bis 8 Bft. Mögliche Gefahren: Es können Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten sie auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände.


Zum Tode von Manfred Vogel
Prägende Ansichten im Duisburger Stadtbild
Durch den Tod des Duisburger Künstlers Manfred Vogel wird ein äußerst kreativer Schaffensprozess unerwartet beendet. "Mit Manfred Vogel ist ein Künstler, Lehrer und Bürger dieser Stadt gestorben, der mit seinen Kunstwerken prägende Ansichten für Duisburg geschaffen hat. Vogel hat mit der Unverwechselbarkeit seiner künstlerischen Sprache Duisburg über seinen Grenzen hinaus als Kunststadt positioniert. Sein Tod ist ein großer Verlust für diese Stadt und ihre Künstlerszene. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau", erklärt Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
Der ehemalige Lehmbruck-Stipendiat (1979-1981) gestaltete den 1992 in Betrieb genommenen U-Bahnhof am Duisburger Rathaus künstlerisch. Vogel war seit dem Jahr 2000 verantwortlich für die Plakate und Programm-Booklets des alljährlichen "Traumzeit"- Festivals im Landschaftspark Nord. Wie in vielen anderen Werken seiner Kunst, die Malerei und Zeichnung, Fotografie und Typografie umfasst, war auch Manfred Vogels Arbeit für die Veranstaltungen zur "Musik am Hochofen" stilprägend und optisch unverwechselbar.
Vor zwei Jahren, anlässlich seines 60. Geburtstages, wurde die Arbeit des geborenen Bottropers, der seit 1997 als Professor im Fachbereich Design an der Universität Duisburg-Essen unterrichtet hat, mit einer Ausstellung von Werken auf Papier im Wilhelm Lehmbruck Museum gewürdigt.


Europameisterschaft im Irish Dance
Nach Amsterdam und Berlin ist Duisburg in diesem Jahr Austragungsort der ,European Open Irish Dancing Championships' - der Irischen Tanzmeisterschaften mit atemberaubenden Performances a la Riverdance oder Lord of the Dance, deren Tänzerkarrieren nicht selten bei genau dieser Meisterschaft ihren Anfang nahmen. Aus ganz Europa und sogar Japan werden über 400 Teilnehmer im Alter von 3 bis 68 Jahren in Duisburg erwartet.
Am Samstag, den 29. März findet das große Finale in der Mercatorhalle statt. Ab 20 Uhr werden sich die 11 Teams, die es ins Finale geschafft haben, sowie die Gewinner der Solotanzmeisterschaften präsentieren, bis es dann schließlich zur feierlichen Preisverleihung kommt. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie über www.duisburgticket.de

Trödelsaison 2008 beginnt ab Mitte März an der MSV-Arena
Vom Kochlöffel bis zum Ofenrohr, vom Comic-Heft bis zur Schallplatte - kaum etwas, das hier nicht zu finden wäre. Ab 15. März lässt sich wieder herrlich zwischen allerlei Nützlichem und Kuriosem bummeln - zunächst an der MSV-Arena und ab 5. April auch wieder in Ruhrort auf der Mühlenweide.
Wenn also Speicher oder Keller wieder einmal völlig zugestellt sind, ab sofort gibt es keine Entschuldigung mehr. Einfach am Samstag ab 6.00 Uhr oder Sonntag ab 9.00 Uhr mit den eigenen Kostbarkeiten zum Trödeln erscheinen. Weitere Informationen gibt es unter Tel. 0203/3052542.

Aktionswoche Verkehrssicherheit
1.443 NRW-Kinder verunglückten 2007 auf dem Weg zur Schule

Im vergangenen Jahr verunglückten 1.443 Kinder in Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zur Schule. Davon mehr als 50 Prozent mit dem Fahrrad. "Lassen Sie Ihre Kinder nur mit verkehrssicheren Fahrrädern und Schutzhelmen fahren", appellierte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute
(12. März) in Bonn anlässlich der landesweiten Woche für mehr Sicherheit auf Schulwegen an die Eltern. "So können die Kinder vor schweren Verletzungen geschützt werden." An der gemeinsam von Verkehrs-, Schul- und Innenministerium initiierten Aktion unter dem Motto "Richtig verkehrt!" haben sich mehr als 160 nordrhein-westfälische Schulen mit ihren Projekten angemeldet.
"Gerade in der Nähe von Schulen ist ein sicheres Umfeld besonders wichtig. Wo viele Kinder und Jugendliche laufen oder mit dem Fahrrad fahren, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen", sagte Wolf bei der Vorstellung des Projektes der vierten Klassen der Bonner Beethovenschule. In der Projektwoche analysieren die Viertklässler ihre Schulwege auf Verkehrssicherheit und übertragen die Ergebnisse auf einen Schulwegplan. Die Schüler schlagen Verbesserungen vor und stellen sie den Verantwortlichen der Stadt und der Polizei vor. Mit dem Fahrrad üben die Jungen und Mädchen typische Verkehrssituationen rund um die Schule. Am Ende der Woche gibt es eine Radfahrprüfung.

"Die Kinder lernen eigenes richtiges Verhalten. Sie lernen aber auch, das falsche Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer zu erkennen und besser darauf zu reagieren", sagte der Innenminister.
Mehr als 80 Prozent der Unfälle mit Kindern geschehen in der Freizeit. Deshalb sei es besonders wichtig, das gelernte richtige Verkehrsverhalten auch zu Hause und in der Freizeit anzuwenden. "Die rund 360 Verkehrssicherheitsberater der nordrhein-westfälischen Polizei arbeiten seit Jahren eng mit den Schulen zusammen und unterstützen sie auch weiter", erklärte Minister Wolf. "Aber alle Bemühungen von Schule und Polizei nutzen nichts, wenn Erwachsene selbst ein schlechtes Beispiel geben und die Verkehrsregeln missachten. Nur wenn alle das Richtige tun, werden Unfälle mit Kindern vermieden."
Mehr zur Aktionswoche im Internet unter:
www.aktionswoche-verkehrssicherheit.nrw.de
Informationen zur Verkehrssicherheitsarbeit der nordrhein-westfälischen Polizei und zur Verkehrsunfallstatistik  unter http://www1.polizei-nrw.de/im/Aufgaben/Verkehr/

Schreibwerkstatt in der VHS
Als Einstieg in den im Herbst angebotenen Kurs der Volkshochschule „Hörspielproduktion“ können Interessierte in der Schreib- und Lesewerkstatt am Freitag, 4. April, von 18.30 bis 21.30 Uhr sowie Samstag, 5. April, und Sonntag, 6. April, von 11 bis 14 Uhr in der Königstraße 47 ihre Lieblingsgedichte gestaltend lesen oder die Formen modernen Sprachtheaters anhand von Textvorlagen erproben. Das Teilnahmeentgelt beträgt 50 Euro; eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Schrumpfende Städte - Regionen neu denken.
Begleitend zu der Doppelausstellung "Schrumpfende Städte - Regionen neu denken" in der Duisburger Liebfrauenkirche und im Museum am Ostwall in Dortmund stellen verschiedenste Akteure mit mehr als 50 Veranstaltungen das Ruhrgebiet in das Zentrum der Debatte.

Nächste Veranstaltung des Wilhelm Lehmbruck Museums:
Samstag, 15. März, 15 Uhr

Führung durch die Ausstellung in der Liebfrauenkirche Duisburg mit Hiltrud Lewe
Die Führung am Samstagnachmittag führt interessierte Besucher in die Ausstellung in der Liebfrauenkirche ein. Erläutert werden die fünf Ausstellungskapitel Ungleichheit verhandeln, Selbst regieren, Bilder machen, Rückzug organisieren und Räume besetzen. Die in der Liebfrauenkirche gezeigten Arbeiten, die von künstlerischen Interventionen über architektonische, landschaftliche und mediale Eingriffe bis zu neuen gesetzlichen Regelungen und utopischen Entwürfen reichen, ermöglichen immer wieder Rückschlüsse zu konkreten künstlerischen und baulichen Interventionen im Duisburger Stadtgebiet.

Duisburg - ein Geheimtipp für die Immobilienwirtschaft?
Investoren für Masterplan Innenstadt und Büroprojekte gesucht
Cannes / Duisburg. Duisburg, die Stadt am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr, hat ihr immobilienwirtschaftliches Ziel klar vor Augen: Nach dem erfolgreichen und bundesweit beachteten Umbau des Duisburger Innenhafens zu einem attraktiven Dienstleistungs-, Wohn- und Freizeitstandort verändert nun, ebenfalls nach einem von Lord Norman Foster ausgearbeiteten Masterplan, die Duisburger City ihr Gesicht.

Erste Innenstadtprojekte umgesetzt
Das CityPalais mit dem Kongress- und Veranstaltungskomplex Mercatorhalle und Deutschlands modernstem Spielcasino ist bereits eröffnet. Im September 2008 geht das 57.000 Quadratmeter große und damit größte cityintegrierte Shoppingcenter Deutschlands Forum Duisburg des Projektentwicklers Multi Development an den Start. Ende Februar hat der Investor ein Kernareal im Bereich Kuhstraße / Sonnenwall / Steinsche Gasse erworben, zu dem auch die Galeria Duisburg gehört, und plant hier einen weiteren Einzelhandelsschwerpunkt namens Königsgalerie, der für eine ausgeglichene Bilanz der Kunden-ströme sorgen soll. Zu diesem Projekt gehört auch das Stadtfenster, ein Neubau für Stadtbibliothek und Volkshochschule mit ergänzenden Einzelhandels-flächen, den die Sparkasse Duisburg und Multi Development binnen Jahresfrist starten wollen.

Masterplan Innenstadt im Fokus
Um die Reaktivierung des Stadtzentrums zu lenken und Investoren und Projektentwicklern Sicherheit zu geben, hatte die Stadt Duisburg das 2,7 qkm große Innenstadtareal vom britischen Stararchitekten Lord Norman Foster überplanen lassen. "Auf der MIPIM 2007 hatte das Büro Foster + Partners die Planung erstmals dem internationalen Publikum vorgestellt, auf der MIPIM 2008 sucht die Stadt Duisburg gezielt den Austausch mit internationalen Investoren und Projektentwicklern", kündigt Dr. Ralf Oehmke an. Oehmke verantwortet als Geschäftsführer der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft mbH die Umsetzung des Masterplans Innenstadt.

Stadtoberhaupt persönlich treffen
Welche Bedeutung die Stadt Duisburg dabei der MIPIM einräumt, zeigt die Präsenz des Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg auf der MIPIM. Adolf Sauerland ist vom 11. bis 14. März 2008 auf der internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien. "Meine Erfahrungen zeigen, dass die Möglichkeit, sofort mit dem Oberbürgermeister der Stadt sprechen zu können, auf Seiten von Investoren und Projektentwicklern außerordentlich positiv bewertet wird", erläutert Sauerland.

Günstige Lage auf dem Büromarkt
Dass Duisburg eine Stadt mit großem immobilienwirtschaftlichen Potenzial ist, verrät ein Blick in die Büromarktdaten. Seit Jahren nimmt der Büroumsatz zu. 2007 ist ein neuer Spitzenwert erreicht worden. Die Spitzenmiete liegt bei 12,80 Euro pro Quadrameter im Innenhafen. Gleichzeitig nimmt der Leerstand kontinuierlich ab. "Duisburg braucht dringend mehr Büroflächen", ist Ralf Meurer überzeugt. Der Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH ist Kenner des lokalen Immobilienmarktes: "Die Ausgangssituation für Investoren ist günstig wie nie. Duisburg hatte 2007 weniger als 60.000 qm leerstehende Büroflächen bei einer Vermietungsleistung von 91.000 qm. Wir können Investoren im Innenstadtbereich und Bahnhofs-umfeld noch interessante Flächen anbieten."

Büroneubauten im Jahr 2008
Derzeit entstehen im Innenhafen Duisburg gleich mehrere Büroimmobilien, die jedoch die Leerstandsquote nicht spürbar senken werden. Während die Orco-Gruppe noch in diesem Jahr mit dem zweiten Bauabschnitt des H2Office mit 13.000 qm Nutzfläche starten will, hat der Essener Projektentwickler Kölbl Kruse gleich drei Baustellen in Duisburg im Visier. Seit Anfang des Jahres realisiert Kölbl Kruse im Innenhafen nahe der Zentrale des Reiseveranstalters Alltours den Looper, ein Büroobjekt nach den Entwürfen der Architekten Bahl & Partner mit 8.850 qm Nutzfläche. Mieter werden u.a. die Firma Start Zeitarbeit NRW GmbH und die SBB Cargo Deutschland GmbH sein. Ein paar Meter weiter will Kölbl Kruse im zweiten Quartal dieses Jahres den Bau des Landesarchivs NRW beginnen, für das die Architekten Ortner & Ortner verantwortlich zeichnen.

Die Living Bridge von Hadi Teherani
Auch das Projekt Living Bridge ist mit dem Namen Kölbl Kruse verknüpft. "Maßnahmen zur Schaffung des Planungsrechts sind soeben eingeleitet wor-den", so Duisburgs Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler. Das Prestigeobjekt stammt vom Hamburger Architekten Hadi Teherani. Zunächst sollten in der 230 Meter langen und 20 Meter breiten Brücke vor allem Eigentumswohnungen entstehen. Jetzt hat die Duisburger Marktlage dazu geführt, dass Büroflächen mehr Raum einnehmen sollen.

Der Wirtschaftsstandort
Mit einer halben Million Einwohner liegt Duisburg inmitten der Metropolregion Rhein-Ruhr, dem drittgrößten Verdichtungsraum Europas. Innerhalb von nur einer Autostunde Fahrzeit ist Duisburg von ca. 11 Millionen Menschen zu erreichen. Der riesige Absatz- und Beschaffungsmarkt sowie beste Verkehrsverbindungen per Straße, Schiene, Wasser und Luft sprechen für den Wirtschaftsstandort. Hier wird mehr Eisen und Stahl produziert als irgendwo anders in Europa. Im Jahr 2006 lag die Roheisenproduktion bei fast 16 Millionen Tonnen; das ist mehr als die Hälfte der gesamten bundesdeutschen Produktion, Tendenz steigend. Mit über 55 Millionen Tonnen Gesamtumschlag besitzt Duisburg den größten Binnenhafen der Welt. Addiert man die Zahlen der privaten Werkshäfen hinzu, kommt man auf einen Gesamtumschlag von über 100 Millionen Tonnen. Besonders im Containerumschlag konnte der Duisburger Hafen mit einem Plus von 14 Prozent im Jahr 2007 deutlich zulegen und nähert sich langsam aber sicher der 1-Million-Standardcontainer-Grenze.

Dienstag, 11. März 2008 - Historischer Kalender
Mercator-Ehrennadel für bürgerschaftliches Engagement
Auch in diesem Jahr wird die Stadt Duisburg bürgerschaftliches Engagement mit der Mercator-Ehrennadel auszeichnen. Geehrt werden Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen, die besonderes Engagement auf kulturellem, wissenschaftlichem oder pädagogischen Gebiet, in der Heimat- und Brauchtumspflege oder der Erforschung der Stadtgeschichte gezeigt haben. Drei Auszeichnungen sind vorgesehen; die Auswahl trifft ein Gremium des Kulturausschusses.

Neben bereits existierenden Preisen der Stadt Duisburg, wie zum Beispiel dem in Verbindung mit der Köhler-Osbahr-Stiftung verliehenen „Musikpreis“ oder der „Mercatorplakette“, soll seit 2004 mit der „Mercator-Ehrennadel“ insbesondere lokales bürgerschaftliches Engagement geehrte werden.
Bis zum 4. April können Vorschläge für eine Ehrung mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbüro, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg, gerichtet werden.
Weitere Informationen gibt es im Kulturbüro unter der Telefonnummer 0203/3009-256.

"Jugend musiziert" - die Besten aus NRW

Eine hervorragende Bilanz können in diesem Jahr die Duisburger Teilnehmer des Landeswettbewerbs "Jugend musiziert" ziehen. Neben Knut Hanßen, der in der Kategorie Klavier Solo einen ersten Preis und eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb erhielt, konnten zwei Violinduos die Juroren überzeugen: Felix Rivinius und Laura Richter sowie Anna Schotenröhr und Karolyn John wurden ebenfalls mit einem ersten Preis und der Weiterleitung ausgezeichnet. In den Kategorien Drum-Set und Pogesang Solo erreichten Martin Pauls und Vanessa Hildebrand einen ersten Preis.
Alle Duisburger Preisträger:
Klavier Solo Anton Neufeld 3. Preis, 18 Punkte Aris Blettenberg 2. Preis, 20 Punkte Knut Hanßen 1. Preis, 23 Punkte Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
Drum - Set Hanno Kerstan 2. Preis, 21 Punkte Martin Pauls 1. Preis, 23 Punkte
Popgesang Solo Natalia Gunia 3.Preis, 18 Punkte Vanessa Hildebrand 1. Preis, 23 Punkte
Streichensembles gleiche Instrumente Felix Rivinius und Laura Richter, 1. Preis, 23 Punkte Weiterleitung Bundeswettbewerb Anna Schotenröhr und Karolyn John 1. Preis, 24 Punkte Weiterleitung Bundeswettbewerb. Der Bundeswettbewerb gastiert vom 10. bis 17. Mai 2008 in Saarbrücken.

"Indian Summer - Eine Reise durch Neu-England, Herbst 2006"
"Indian Summer - Eine Reise durch Neu-England, Herbst 2006" heißt eine kleine Ausstellung, die in der Duisburger Volkshochschule in der Zeit vom 3.3. bis 28.3.2008 im Foyer am König-Heinrich-Platz zu sehen ist. Insgesamt 30 Fotos zeigt Claudia Kleinert. Die Fotos zeigen Motive aus Maine und New Hampshire.
Hier liegt eine kleine und hübsche Ausstellung vor, die sich so mancher Volkshochschulbesucher leider nur im Vorbeigehen ansieht. "Der `Indianersommer' ist doch die Zeit im Jahr, in der sich der Herbst von seiner schönsten Seite zeigt. Wir bekommen die Wälder mit leuchtendroten Blättern zu sehen. Wieso bekommen wir diese Ausstellung im Frühjahr zu sehen? Wäre sie nicht was für den Herbst," könnte man nun fragen.
Ja, wahrscheinlich schon. Aber was macht das schon angesichts des windigen, kalten und regnerischen Wetters, das uns der März in diesem Jahr bringt? Die Fotos sind hübsch anzusehen und versetzen mich teilweise in freudige Erwartung auf den hoffentlich warmen Sommer. Andreas Rüdig

NRW-Teuerungsrate für Februar bestätigt
Der Verbraucherpreisindex in Nordrhein-Westfalen war im Februar 2008 mit 105,5 Punkten (neues Basisjahr 2005 = 100) um 3,0 Prozent höher als ein Jahr zuvor und um 0,6
Prozent höher als im Vormonat. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik nach nunmehr endgültigen Berechnungen mitteilt, wurde damit das Ende Februar veröffentlichte vorläufige Ergebnis bestätigt. Für Januar 2008 (Indexstand: 104,9) ermittelten die Statistiker einen Rückgang um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat und einen Anstieg um 2,9
Prozent gegenüber Januar 2007.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Landesamt bietet kostenlose Ausbildung zum Programmierer
Das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW bildet in sechs Monate dauernden Kursen Programmierer aus. Das Angebot richtet sich in erster Linie an
Studienabbrecher(innen), kann aber auch von anderen jungen Leuten wahrgenommen werden. Voraussetzung ist die Hochschul- oder Fachhochschulreife; zusätzlich ist ein Eignungstest zu absolvieren. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird eine Aufwandsbeihilfe in Höhe von knapp 100 Euro je Monat gezahlt.
Drei unterschiedliche Ausbildungszweige stehen zur Auswahl:
*PC-Lehrgang Typ 1: Anwendungsprogrammierung - Schwerpunkt Java;
*PC-Lehrgang Typ 2: Anwendungsprogrammierung - mehrere Sprachen;
*PC-Lehrgang Typ 3: System- und Netzwerkadministration.

Die Ausbildungen vermitteln Kenntnisse zu Programmier- und Markup-Sprachen (C, C++, C#, Visual Basic.NET, HTML, Java) sowie zu den Themenbereichen MS-Office, relationale Datenbanken und Serverdienste, Anwendungen verschiedener Server.

Für die kommenden Lehrgänge, von denen der nächste Anfang Mai 2008 beginnt, stehen noch Plätze zur Verfügung. Bewerbungen sollten (mit den üblichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf, Lichtbild, Zeugniskopien) spätestens vier Wochen vor Lehrgangsbeginn beim Landesamt vorliegen (LDS NRW, Mauerstraße 51, 40476 Düsseldorf). Weitere Informationen erhalten Interessenten telefonisch (0211 9449-3462) oder im Internet
(www.lds.nrw.de/jobs/stellprog.html).
Seit 1985 hat das Landesamt schon über 90 derartige Lehrgänge durchgeführt. Zahlreiche Absolvent(inn)en mit erfolgreichem Lehrgangsabschluss fanden bei Behörden und anderen Arbeitgebern eine Anstellung. (LDS NRW)

Flug über das Ruhrgebiet
Veranstaltung zur Ausstellung "Schrumpfende Städte - Regionen neu denken"

Die Projektinitiatoren von "Land for Free" laden am Dienstag, 11. März, 19 Uhr, Liebfrauenkirche, König-Heinrich-Platz, zu einem virtuellen Flug mit Google Earth über die Landschaften des Ruhrgebiets ein. Es wird geflogen, projiziert, erinnert, experimentiert, gestaunt und diskutiert. Mit dem Projekt wollen die Protagonisten im Rahmen der "Kulturhauptstadt Europas - Ruhr 2010" Siedler aus ganz Europa anlocken. Zusammengestellt wird ein Pool von Flächen auf der so genannten Emscherinsel, einem etwa 30 Kilometer langen Band zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal, von Duisburg bis Castrop-Rauxel.

Montag, 10. März 2008 - Historischer Kalender

Jugend-Sportlerehrung
Oberbürgermeister Sauerland und Sportausschuss-Vorsitzender Rainer Enzweiler ehrten im Rathaus mit Moderator Rolf Reisinger zwölf erfolgreiche Jugendliche im Rahmen einer kleinen Feierstunde.

Die bei Deutschen und Europameisterschaften erfolgreichen jungen Sportler warten auf ihre  Ehrung im Mercatorzimmer des Duisburger Rathauses

Foto Manfred Schneider


Geehrt wurden:
Deutsche Meisterschaft Jugend

Ricarda Greco MSV Duisburg Turnen/Einradzebras
Einradfahren
1. Platz – U 11 800 m
2. Platz – U 11 50 m Einbeinrennen

Cleo Kox MSV Duisburg Turnen/ Einradzebras
Einradfahren
1. Platz – U 11 50 m Einbeinrennen

Anna-Maria Müller MSV Duisburg Turnen/ Einradzebras
Einradfahren
1. Platz – U 11 100 m Rennen
1. Platz – U 11 10 m Radlauf
1. Platz – U 11 10 m langsam vorwärts
2. Platz - U 11 400 m Rennen
2. Platz - U 11 800 m Rennen

Melanie Böder MSV Duisburg Turnen/ Einradzebras
Einradfahren
1. Platz – U 13 400 m
1. Platz – U 13 800 m

Laura Gienapp MSV Duisburg Turnen/ Einradzebras
Einradfahren
1. Platz – U 13 30 m Radlauf
1. Platz – U 13 Parcours
2. Platz U 13 4 x 100 m Staffel

Yale Seviş MSV Duisburg Turnen/ Einradzebras
Einradfahren
1. Platz – U 13 Weitsprung
2. Platz – U 13 30 m Radlauf-Rennen
2. Platz – U 13 4 x 100 m Staffel

Nadine Kemper PSV Duisburg
Damen-Florett

Nadine Kemper wurde für ihre Spitzenleistung bei der Deutschen Meisterschaft im Fechten  geehrt. Von links: Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Rainer Enzweiler von DuisburgSport und der Moderator der Veranstaltung Rolf Reisinger 

1. Platz – Fechten
2. Ehrungsblock Europameisterschaft Jugend

Lorena Rimkus OSC 04 Rheinhausen
Shaolin Kempo
1. Platz – Hard Style bis 17 Jahre
2. Platz – Free Style bis 17 Jahre
1. Platz – DM Freestyle bis 12 Jahre
1. Platz – Dt. Pokal Free Style bis 12 Jahre
2. Platz – Dt. Pokal Hard Style bis 12 Jahre

Adrienne Dikty OSC 04 Rheinhausen
Shaolin Kempo
3. Platz – Pointfighting - 40 kg bis 17 Jahre

Esma Kazanci OSC 04 Rheinhausen
Shaolin Kempo

Ehrung für Esma Kazanci, für ihre Erfolge bei den Deutschen und Europameisterschaften im Shaolin Kempo (Kickboxen) durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland, dem Vorsitzenden     des  Betriebsausschusses DuisburgSport Rainer Enzweiler und DuisburgSport Betriebsleiter Heinz-Gerd Janßen (v.l).

1. Platz - Pointfighting – 45 kg bis 17 Jahre
1. Platz - Pointfighting – 50 kg bis 17 Jahre
1. Platz – DM Pointfighting – 40 kg bis 12 Jahre
2. Platz – Dt. Pokal – 45 kg bis 17 Jahre
3. Platz - Dt. Pokal Pointfighting – 40 kg bis 17 Jahre

Florian Fengels OSC 04 Rheinhausen
Shaolin Kempo
3. Platz – Pointfighting – 30 kg bis 17 Jahre

Marvin Kaymaz OSC 04 Rheinhausen
Shaolin Kempo
2. Platz – Pointfighting – 25 kg bis 12 Jahre

Polizeipräsident Rolf Cebin heute beim Bürgerverein Duisburg-Neudorf
Aus aktuellem Anlass schrieb der Bürgerverein am. 10. Februar 2ßß8 an den Polizeipräsidenten. Es ging um den Schusswechsel am 9. Februar am Ostbahnhof und insgesamt um die Straftaten in Neudorf von Februar 2007 - Februar 2008.

Duisburgs Chef aller Polizisten Rolf Cebin reagierte. Er ließ es sich nicht nehmen und wird auf der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins am Montag, 10. März 2008 im Business-Club der Füchse Duisburg GmbH, Margaretenstraße 17 – 19, hinter der Eissporthalle) persönlich zu den Neudorfer "Auffälligkeiten" sprechen.

Rudolf Dressler: "60 Jahre Israel - Hat Israel eine Zukunft?"
Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. Sagte zumindest einst David Ben Gurion. "60 Jahre Israel - Hat Israel eine Zukunft?" Dieser Frage geht Rudolf Dreßler, Ex - Staatssekretär und deutscher Botschafter in Israel von 2000 bis 2005, am Sonntag, dem 9. März 2008, in einer Festveranstaltung zum Abschluss der Woche der Brüderlichkeit 2008 und zum 60. Geburtstag des Staates Israel nach. " `Wenn es möglich ist, dass sich Deutschland und Israel versöhnen, dann ist es möglich, dass sich alle verfeindeten Staaten versöhnen."
An diesen Satz von Lea Rabin erinnert Oberbürgermeister Adolf Sauerland bei seiner Begrüßung.
"Wir leben im Schatten Hitlers - nicht, weil sich der Nationalsozialismus zum neuen Leben erweckt, sondern weil die Vergangenheit zu uns gehört. Die Frage `Wie konnte Hitler passieren?" ist bis heute ungelöst," behauptet Dreßler. "Die Forderung nie wieder" heißt in Israel, auch den Anfängen zu wehren. Israel ist heute ein politisches Zentrum des Judentums. Israel entwickelte sich vom Agrarland zum Industrieland. Israel ist führend in der Elektronik und Elektrotechnik. Israel integrierte Einwanderer aus 100 Ländern. Wie sieht die Bilanz der 2. Intifada aus? Es gab 1.100 Tote und 7.000 Verletzte, alles Zivilisten, alles israelische Staatsbürger. Es gab 200 Selbstmordanschläge; Schussanschläge und Raketenangriffe kamen hinzu. 1.000 Terroristen wurden getötet, 20 davon gezielt. Wie wäre wohl die Berichterstattung in Deutschland, wenn sich der Amoklauf von Erfurt immer wieder wiederholen würde?
Die Zusammenarbeit mit Israel ist eng, politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, militärisch und wissenschaftlich. In der Geschichtsschreibung sind 60 Jahre nichts, nur ein Wimpernschlag. Wir bewegen uns also immer noch auf dünnem Eis. Egal, wie man die politischen Argumente dreht und wendet, Israel muss den Staat Palästina akzeptieren; nur ein palästinensischer Staat könnte den Staat Israel garantieren. Allein schon die demographische Entwicklung spricht dafür. Die Juden laufen Gefahr, in 20 Jahren eine Minderheit im eigenen Land zu sein.
Israel könnte mit Einschränkungen ohne Palästina existieren, aber Palästina nie ohne Israel. Immerhin trägt Israel zu 75 % des palästinensischen Bruttosozialprodukte bei, während es in umgedrehter Richtung nur 25 % sind. Westdeutschland hat bislang 240 Milliarden Euro nach Ostdeutschland transferiert. Israel müsste Palästina finanziell unterstützen. Wie soll man seiner eigenen Bevölkerung erklären, dass man einen fremden Staat subventioniert, der den eigenen Staat auslöschen will?" Andreas Rüdig

Vernissage des Kunst- und Kulturvereins Walsums
Die Bibel ist das heilige Buch der Christen. In ihr ist die frohe Botschaft von Jesus Christus enthalten. In Jürgen Markerts Kunstwerk "Altar" liegt sie in einem Bett aus Metalldraht.
Doch halt! Ich sollte vielleicht von vorne anfange. Es ist Freitag, der 6. März 2008, so gegen 19 Uhr. Hoch oben im Duisburger Norden hat die Walsumer Stadthalle ihre Türen für eine Vernissage des Kunst- und Kulturvereins geöffnet. Jürgen Markert stellt hier aus, Brigitte Kromarekt, Herbert Stermann und Wolfgang Scholz, um nur einige der Künstler zu nennen. Aquarelle, Zeichnungen, Ölbilder, Fotos und Skulpturen gibt es zu sehen. Industriekultur gibt es genauso zu sehen wie Stilleben und Motive der modernen Kunst. Sie bieten gute Hausmannskost.
Doch nun zurück zu Markerts Altarkunstwerk. Rote Tischdecke auf einem 2 Meter breiten Tisch, in der Mitte ein Kreuz aus Metalldraht, die schon erwähnte Bibel mit ihrem Metalldrahtbett liegt genau davor. Links davon: zwei weiße Kerzen in einem Ständer aus Metalldraht. Auf der rechten Seite des Tisches: 5 weiße Rosen in einer Vase aus Glas, die mit Metalldraht umgeben ist.
Bemerkenswert ist auch das Kunstwerk "Feuerlöscher" von Markert. Auf einer Staffelei aus Holz steht ein Kreuz, das orange und gelb angestrichen ist. Fast schon wie ein loderndes Feuer sieht das Kreuz beim flüchtigen Blick aus. Über der kleinen Jesusfigur prangt das Hinweisschild "Feuerlöscher".
Es ist deutlich zu merken, dass Markert nicht nur ein kommunistisches Mitglied des städtischen Kulturausschusses ist, sondern auch als Küster in einer evangelischen Kirchengemeinde arbeitet.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Dienstag, 18. März, wieder zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am kommenden Donnerstag, 13. März, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Bürgersprechstunde des Bezirksvorstehers Mitte
Bezirksvorstehers Heinrich Klose lädt die Bürgerinnen und Bürger des Bezirks Mitte zur Sprechstunde am Freitag, 14.März 2008, von 10 bis 12 Uhr im Bezirksamt Mitte, Zimmer 417, Sonnenwall 73-75, ein. Mit ihm werden sich Polizeihauptkommissar Manfred Scholz und Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski den Problemen, Anregungen und Fragen der Einwohnerinnen und Einwohnern stellen.

Samstag, 8. März 2008 - Historischer Kalender
Wie soll sich Duisburg entwickeln?
Veranstaltung am 17. April soll Anregungen für Planungsprozess geben

Auf Basis eines Masterplanes des britischen Stararchitekten Lord Norman Foster wurde die Umgestaltung des Duisburger Innenhafens zu einem multifunktionalen Dienstleistungsstandort in den zurückliegenden eineinhalb Jahrzehnten erfolgreich auf den Weg gebracht. Das Projekt, das nahezu abgeschlossen ist, hat internationale Beachtung gefunden.
Anknüpfend an diese "Erfolgsstory" hat Duisburg gemeinsam mit dem Büro Foster and Partners mit einem Masterplan für die Duisburger Innenstadt erneut eine bis dato bundesweit einmalige und viel beachtete Weichenstellung vorgenommen.
Duisburg bereitet gegenwärtig eine "Masterplanung" für die Gesamtstadt vor, die in einem breit angelegten Prozess unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und aller relevanten Kräfte vor Ort im Laufe der nächsten fünf Jahre erarbeitet werden soll. Über einen integrierten Planungsprozess sollen die Weichen für Duisburgs Zukunft neu gestellt werden. Das Projekt mit dem Titel DUISBURG2027 wird noch in diesem Jahr in Angriff genommen.
Um diesen Prozess anzukündigen, lädt die Stadt am Donnerstag, 17. April 2008, ab 19 Uhr, die breite Öffentlichkeit zur Veranstaltung "Zukunft findet Stadt - Stadtentwicklung in Duisburg" in die Mercatorhalle im CityPalais. Bürgerinnen und Bürger, Politik, lokale Wirtschaft und kommunale Akteure sollen für das Thema Stadtentwicklung interessiert und sensibilisiert werden.
Tragende Elemente des Programms sind ein Vortrag des Trend- und Zukunftsforschers Matthias Horx ("Zukunft findet Stadt") und eine Diskussionsrunde, die das Thema "Stadtentwicklung" aus verschiedenen Blickwinkeln (Zukunftstrends, Demographie, internationale, regionale und lokale Entwicklungen) beleuchten und auf mögliche Perspektiven für Duisburg herunterbrechen soll. Durch den Abend führt die renommierte Fachjournalistin Miriam M. Beul.
Für einen unterhaltsamen Rahmen sorgen die Duisburger Kabarettisten Wolfgang Trepper und Kai Magnus Sting.
Bereits ab 16 Uhr gibt es im Foyer der Mercatorhalle den "Markt der Möglichkeiten". Zu sehen gibt es eine Ausstellung mit städtebaulichen Modellen und Fachleute aus dem städtischen Stadtentwicklungsdezernat stehen genauso wie Vertreter der Sponsoren der Veranstaltung für Informationsgespräche zur Verfügung.
Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch Unterstützung der Sparkasse Duisburg, der Volksbank RheinRuhr, Kölbl Kruse, Multi Development, Casino Duisburg und der Gebag. Initiiert wurde die Veranstaltung durch das Stadtentwicklungsdezernat der Stadt Duisburg, das auch für die Durchführung des Projekts DUISBURG2027 verantwortlich ist.
Kostenlose Karten für die Veranstaltung können über Call Duisburg (Tel.: 0203/94000) bestellt werden.
Opfer sind vornehmlich Senioren
Apothekerverband Nordrhein warnt Verbraucher vor Trickbetrügern

In der Region Nordrhein sind Trickbetrüger unterwegs, die vornehmlich Senioren teure Nahrungsergänzungsmittel verkaufen, deren Wirksamkeit höchst zweifelhaft ist. Zur Verkaufsmasche gehört auch, einen mehrmonatigen Lieferungsvertrag abzuschließen. Der Trick dabei: Um das Vertrauen der Gesprächspartner zu gewinnen und einen Besuchstermin zu vereinbaren, geben die Betrüger an, im Namen der Stammapotheke der Betroffenen anzurufen.
Der Apothekerverband Nordrhein e.V. rät insbesondere den Bürgern, die auf diese Weise telefonisch kontaktiert werden, umgehend Rücksprache mit ihrer Apotheke zu nehmen. In diesem Zusammenhang wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Apotheken Kunden- und Adressdaten nicht ohne Erlaubnis an Dritte weiterleiten.
Ähnliche Fälle wurden von "Butterfahrten" berichtet: Hier gehen die Verkäufer so vor, dass sie einen der Besucher in seiner Apotheke anrufen lassen, um nach dem Verkaufspreis für das jeweilige Produkt zu fragen. Die Apotheke, der das Produkt nur über die Apothekensoftware bekannt ist, nennt die in der Datenbank hinterlegte unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Diese Preise sind in der Regel "Mondpreise", wie z.B. 799,- ?. In der Verkaufsveranstaltung wird das Produkt dann mit einem Sonderpreis von z.B. 299,- ? angepriesen.
Freitag, 7. März 2008 - Historischer Kalender
Internationaler Frauentag 2008
Doris Freer: Zerstörung der Umwelt, Integration und Völkerverständigung gehören stärker ins Zentrum der Frauenbewegung

"Weltweite gesellschaftlicher Herausforderungen mit ihren speziellen Auswirkungen auf Frauen, an erster Stelle die Zerstörung der Umwelt sowie Integration und Völkerverständigung, gehören stärker ins Zentrum der Frauenbewegung, auch vor Ort," erklärt die Frauenbeauftragte der Stadt Duisburg, Doris Freer. Von städtischer Seite aus soll in Duisburg der Internationalen Frauentag an sich genutzt werden, um diese Themen zusätzlich zu den "traditionellen" Themen auf die Tagesordnung der Geschichte zu setzen.

Der Internationale Frauentag wurde vor knapp 100 Jahren ins Leben gerufen und im vergangenen Jahrhundert ging es den Frauen weltweit zunächst um das Erlangen des Frauenwahlrechts, später z.B. um den Kampf gegen den Faschismus und nach dem 2. Weltkrieg insbesondere um gleiche Berufschancen der Frauen und um die Ächtung und Bekämpfung jeder Form der Gewalt gegen Frauen.

Auch und insbesondere für Frauen stelle heute die Zerstörung der Umwelt und der Klimawandel weltweit eine besondere Herausforderung dar, da Frauen und Kinder stärker und in anderer Weise als Männer z.B. von Feinstaub betroffen sind. Daher haben die Stadtbibliothek und das Frauenbüro, Referat für Gleichstellung und Frauenbelange der Stadt Duisburg, die mehrfach preisgekrönte Schriftstellerin Liane Dirks zu einer Lesung aus ihrem Roman "Falsche Himmel" für Freitag den 7. März 2008, 20 Uhr, in die Stadtbibliothek Düsseldorfer Straße 5-7 eingeladen (Eintritt 3 ?).
In Liane Dirks Roman geht es um den Klimawandel in einer nicht näher bestimmten Zukunft . Es geht darum, wie die Erzählerin und ihre Tochter die Katastrophe persönlich erleben, den Temperaturanstieg und die hohen Ozonwerte, das Ausgeliefertsein an Hitze, an die Knappheit von Wasser und Lebensmitteln, aber auch um den "Zustand des Himmels". "Diese Lesung ist unser Appell zum Handeln anlässlich des Internationalen Frauentags 2008", so Doris Freer (Foto).

Eine andere zentrale gesellschaftlichen Herausforderung, die am Internationalen Frauentag aufzugreifen sei, sei das Thema der Integration. Die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sei - ebenso wie die Frauenpolitik - eine gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe. Freer: "Es gibt gemeinsame Ziele von Frauenpolitik und Integrationspolitik, und das wichtigste ist die Völkerverständigung. Wie diese besser erreicht werden kann, dafür kann die Geschichte als Beispiel dienen: Nach dem Vorbild der Frauenbewegung vor 100 Jahren ist die Solidarität der Frauen aller Nationalitäten und Kulturen untereinander zu verstärken und fortzuentwickeln. Wir Frauen in Duisburg haben die Chance, voneinander zu lernen und uns gegenseitig zu befruchten. Ich wäre bei der Frauenpower hier vor Ort nicht erstaunt, wenn es uns in Duisburg gelingen würde, für eine noch lebenswertere Zukunft in unserer Stadt gemeinsam und solidarisch einzustehen und einzutreten."

Feuer im Blut und Leidenschaft in den Schuhen
Duisburger Tanztage: Wir schlagen den Gong zum Finale!

 Die Duisburger Tanztage 2008 nähern sich dem Ende, doch zum Finale am Sonntag, 9.3.08, geben die bisherigen Spartensieger noch einmal ihr Bestes. Folklore, Jazz, HipHop, Show und Streetdance - die Zuschauer erwartet eine explosive Mischung feurigen Tanzes.
In den zurückliegenden neun Tagen mit 19 Veranstaltungen begeisterten 4600 Tänzer aus 402 Gruppen mit ihren Darbietungen aus den verschiedensten Metiers und heizten den rund 9.000 Besuchern in der Rheinhausen-Halle ordentlich ein.
55 Gruppen tanzten sich in die Herzen der Zuschauer und damit in das diesjährige Finale im Theater am Marientor. Die nominierten TänzerInnen aus NRW und gar darüber hinaus werden für einen fulminanten Abschluss sorgen.
Das Vorfinale ist in zwei in sich abgeschlossene Blöcke unterteilt:
Die 'Jüngeren' beginnen um 11.00 Uhr die 'Älteren' um 13.30 Uhr.
Der Zuschauer hat freie Wahl, welchen Block er besuchen mag. Mit 1x bezahlen können auch beide Vorfinaleblöcke zum Einheitspreis von 6,60 ? angeschaut werden.

Aus beiden Programmblöcken werden mittels einer Fachjury nochmals Gruppen nominiert, die im anschließenden Finale um 17.00 Uhr gemeinsam mit den bereits gesetzten 16 Erstplatzierten aus den Spartenveranstaltungen zum krönenden Tanztage-Abschluss auftreten werden.
Das Jurorenteam aus Tänzern, Choreographen und Dozenten wird bei diesem letzten dreistündigen Höhepunkt endgültig die Spartensieger ermitteln und zudem aus allen Tanzrubriken den Tanztage-Champion 2008 küren.
Die Finalticketpreise liegen inkl. Gebühren zwischen 5,50 und 14,30 Euro. Sie gibt es in allen Ticketshops und an der Tageskasse im Theater am Marientor.

"Sozialer Zusammenhalt und Integration in komplexen Stadtgesellschaften" (SIS)
Duisburgs Bürgermeister Manfred Osenger in Rotterdam

"Das Zusammenleben aller Bewohner einer Stadt muss gestaltet werden und Ziel und Gegenstand der städtischen Politik sein", so Duisburgs Bürgermeister Manfred Osenger auf dem Kongress "Menschen gestalten die Stadt". Die Frage, ob und wie Projekte praktisch zur Integration beitragen, wurde zur Leitfrage des Kongresses im Rahmen des Projektes "Sozialer Zusammenhalt und Integration in komplexen Stadtgesellschaften" (SIS). Neben Duisburg waren in Rotterdam auch die Projektpartner Arnheim und Köln anwesend.

Die deutschen Gäste hörten eine niederländische Integrationsministerin Elly Vogelaar, die sich nicht mit der Erörterung theoretischer Modelle der Integration aufhielt, sondern klarstellte, dass auch in der Integrationspolitik Emanzipation und Partizipation aller Bürger ein Hauptziel sein müsse. In der Praxis heißt das in den Niederlanden: Ängste nehmen, Praktisch sein, Kriminalität und Belästigung erkennbar bekämpfen, Grenzen definieren und setzen, Perspektiven bieten und Führerschaft zeigen.
Dr. Aydin Sayilan vom Referat für Integration der Stadt Duisburg lobte den Willen der niederländischen Verantwortlichen, die praktische Wirksamkeit ihrer Integrationsarbeit zu sichern. Der niederländische Ansatz, mit jeder Projektarbeit unmittelbar in den Stadtteilen und in den Straßen anzusetzen, ist auch in Duisburg Praxis. Doch bei allen Gemeinsamkeiten gibt es auch Besonderheiten: In Arnheim müssen in allen Projekten Bürger aus den betroffenen Stadtteilen mitmachen. In Duisburg geht es nicht ohne die Einbeziehung der Migrantenselbstorganisationen. In Köln vermitteln Sozialraumkoordinatoren in den Quartieren zwischen Politik, Verwaltung und Bürgern. In Rotterdam gibt es das Projekt "Menschen machen die Stadt", in dem sich Straßen in Selbsthilfeprojekten verwalten und nur, wenn sich vor Ort Menschen zusammenfinden, um das Projekt zu gestalten, gibt es Förderung und Unterstützung von der Stadt.
Am Ende konnten sich alle Teilnehmer der Einschätzung des Duisburger Bürgermeisters Osenger anschließen: "Die interkommunale Kooperation unserer Städte Arnheim, Duisburg, Köln und Rotterdam ist lebendig und erfolgreich im vielfältigen Austausch und im Voneinanderlernen. Europäische Kooperation ist der einzige Weg, nachhaltige Erfolge in der Integrationspolitik zu erreichen."

Vor 80 Jahren: Erich Maria Remarques "Im Westen nichts Neues'"
Erich Maria Remarques` "Im Westen nichts Neues'" ist das Jour - Fixe am 6. März 2008 betitelt; es findet in der Volkshochschule, genauer gesagt im Vortragssaal am König - Heinrich - Platz statt. Wolfgang Schwarzer ist der Referent, der vor einem übervollen Haus spricht.
Nach einer filmischen Einführung, in der die erste filmische Adaption des Romans präsentiert wird, geht Schwarzer kurz auf die Biographie Remarques ein. Schwarzer beschreibt, die Remarque die damalige deutsche Gegenwartsgeschichte aufarbeitet. Dazu gehört auch die geschichtlich - literaturwissenschaftlich interessante Frage, wie Kriegsliteratur auf einmal interessant und lesenswert wird. Sehr eindringlich, sehr gekonnt und professionell, sehr ansprechend und sehr tiefgehend trägt Schwarzer vor. Es bereitet wirklich Freude, diesem Vortrag zu lauschen. Andreas Rüdig

Rudolf Dressler beschließt am Sonntag die „Woche der Brüderlichkeit“
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ - mit diesem Satz des ersten Ministerpräsidenten des Staates Israel, David Ben-Gurion, erinnern in ganz Deutschland Veranstaltungen zur „Woche der Brüderlichkeit“ an die Gründung des Staates Israel vor 60 Jahren. In Duisburg wird die „Woche der Brüderlichkeit“ mit einem Gastvortrag des Staatssekretärs a.D. Rudolf Dressler beendet. Der ehemalige Botschafter in Israel wird am Sonntag, 9. März 2008, um 19 Uhr im Rathaus, Burgplatz 19, zum Thema „60 Jahre – hat Israel eine Chance?“ sprechen. An diesem Abend, der von Schülerinnen des St. Hildegardis-Gymnasiums musikalisch begleitet wird, soll der Anerkennungspreis der Deutsch-Israelischen Gesellschaft an eine Duisburger Schule verliehen werden.
Der Vortragsabend ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V., Arbeitsgemeinschaft Duisburg-Mülheim-Oberhausen, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V. und der Stadt Duisburg.

Sonntagsführung:Die Wissenschaft in der Skulptur
Duisburg. Sonntag, 9. März, 11.30 Uhr - Mit Madalina Rotter Eintritt: 6,- / 3,- Euro
Künstler gehen in den seltensten Fällen nach wissenschaftlichen Methoden vor. Trotzdem wird die Kunst maßgeblich durch wissenschaftliche Erkenntnisse beeinflusst. In der Klassischen Moderne waren dies beispielsweise Einsteins Relativitätstheorie, Plancks Quantentheorie oder die Visualisierung der Zellteilung.
Die Kunsthistorikerin Madalina Rotter wird u.a. an Werken von Hans Arp, Alexander Calder, Antoine Pevsner und George Rickey aufzeigen, dass die Verarbeitung der naturwissenschaftlichen Forschung in der bildenden Kunst zu innovativen und spannenden Ergebnissen geführt hat.

Donnerstag, 6. März 2008 - Historischer Kalender
Öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes 1086 – Ruhrort- Karlsplatz
Für einen Bereich nordwestlich des Karlsplatzes entlang der Amtsgerichtsstraße zwischen der Karlsstraße und der Hanielstraße wird ein Bebauungsplan aufgestellt. Dieser soll die besondere städtebauliche Qualität in diesem Bereich erhalten. Der Planentwurf einschließlich Begründung und Gutachten ist ab Dienstag, 18. März, bis zum 18. April im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, Duisburg-Mitte, in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25 sowie im Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl, Bismarckplatz 1, Zimmer 103, werktags zwischen 8 und 16 Uhr einzusehen.
Fachliche Auskünfte zum Planungsentwurf gibt es beim Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Zimmer 306. Weitere Informationen gibt es außerdem unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“.

NRW: 3,1 Prozent weniger Gewerbeanmeldungen im Jahr 2007
Im Jahr 2007 wurden bei den NRW-Gewerbeämtern 180 727 Gewerbe angemeldet. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren dies 3,1 Prozent weniger Anmeldungen als 2006. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen verringerte sich im gleichen Zeitraum um 1,3 Prozent auf 154 119.
Mit 152 410 wurden 84 Prozent der Gewerbeanmeldungen als Neugründungen registriert; darunter befanden sich 30 338 Betriebsgründungen, bei denen aufgrund der voraussichtlichen
Beschäftigtenzahl oder der Rechtsform eine größere wirtschaftliche Substanz vermutet werden kann; die Zahl dieser Betriebsgründungen (-3,7 Prozent) lag aber im Jahr 2007 ebenso wie diejenige der Neugründungen von Kleinbetrieben (70 251; -8,9 Prozent) unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis. Dagegen stieg die Zahl der Nebenerwerbsgründungen um 4,5 Prozent auf  51 821. Des Weiteren wurden bei den Gewerbeämtern 14 133 (-4,9 Prozent) Übernahmen infolge von Kauf, Pacht, Erbfolge,
Gesellschaftereintritt oder Rechtsformwechsel und 774 (-5,4 Prozent) Umwandlungen gemeldet; 13 410 (+7,3 Prozent) Anmeldungen waren Gewerbezuzüge aus anderen Meldebezirken.
In über 82 Prozent (126 728) der Abmeldungen wurde das Gewerbe 2007 vollständig aufgegeben oder umgewandelt; das waren 1,7 Prozent weniger als 2006. Zudem wurde das Gewerbe in 13 270 (-4,8 Prozent) Fällen infolge von Kauf, Pacht, Erbfolge, Gesellschaftereintritt oder Rechtsformwechsel an einen Nachfolger übergeben. Bei 14 121 (+6,7 Prozent) Gewerbeabmeldungen handelte es sich um Verlagerungen des Geschäftssitzes in andere Meldebezirke.
Bei der Interpretation der Zahlen ist zu beachten, dass es sich bei den Gewerbemeldungen um Absichtserklärungen handelt. Den Statistikern liegen keine Informationen darüber vor, ob das angemeldete bzw. abgemeldete Gewerbe auch tatsächlich ausgeübt wird bzw. wurde. (LDS NRW)

Seniorenbeirat lädt wieder zur Bürgersprechstunde ein
 Seit diesem Jahr bietet der Seniorenbeirat allen Seniorinnen und Senioren sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern einmal monatlich eine Bürgersprechstunde an. Die ersten beiden Sprechstunden im Januar und Februar wurden gut angenommen. Etwa 45 Bürger nutzten die Gelegenheit, sich mit den Vertretern des Seniorenbeirates der Stadt Duisburg über verschiedenste Themen auszutauschen.
Die dritte Sprechzeit findet nun am Mittwoch, 13. März, im Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz" an der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte von 10 bis 12 Uhr statt. Alle Seniorinnen und Senioren sind wieder eingeladen gemeinsam mit Mitgliedern des Seniorenbeirates die Situation der älteren Menschen in Duisburg zu diskutieren und ihre besonderen Bedürfnisse darzulegen. Es können auch individuelle Fragen und Anliegen erörtert werden. Zukünftig wird diese Sprechstunde an jedem zweiten Mittwoch im Monat, immer zur gleichen Zeit und am selben Ort, stattfinden.

Mittwoch, 5. März 2008 - Historischer Kalender
Verschiebung der Abfallentsorgung durch den Warnstreik - Leerungs- und Abfuhrtermine erfolgen einen Tag später
Da zum Teil unterschiedliche Aussagen über die Folgen des heutigen Streiks verbreitet worden sind, nehmen wir noch einmal Stellung zu den streikbedingten Änderungen bei den Dienstleistungen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.

Nachstehende Leistungen erfolgen jeweils ein Tag später wie gewohnt:
- Hausmüllabfuhr
- Leerung der Gelben Tonnen
- Papierbündelsammlung
- Leerung der Glas- und Papierdepotcontainer

Das heißt, die Leerung und Abholung der Mittwochsreviere erfolgt donnerstags, die Donnerstagsreviere werden freitags und die Freitagsreviere werden samstags abgefahren. Ebenso wird dementsprechend die Papierbündelsammlung in Duisburg-Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen, welche durch einen Nachunternehmer durchgeführt wird, verschoben.

Es wurde heute zwar zum Teil Papierbündel in Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen abgeholt. Trotzdem gilt auch hier die oben genannte Regelung (wie bei der Feiertagsverschiebung). Auch bleiben alle Recyclinghöfe der Wirtschaftsbetriebe Duisburg am Mittwoch geschlossen.
Dessen ungeachtet finden selbstverständlich alle Bestattungen und Kremationen, die für diesen Tag geplant sind, statt.

Eine „Königsgalerie“ für Duisburg - Multi Development verfolgt Pläne für die Aufwertung des Bereichs Sonnenwall / Kuhstraße / Steinsche Gasse
Der Projektentwickler Multi Development Germany GmbH, der in Duisburg im Herbst 2008 das Einzelhandelszentrum Forum Duisburg eröffnet, hat weitere Pläne für die Innenstadt. Ende Februar hat sich der Investor ein Kernareal zwischen Sonnenwall und Steinscher Gasse gesichert. Unter dem Arbeitstitel „Königsgalerie“ plant Multi Development eine umfängliche Umgestaltung des Bereiches, zu dem auch die „Galeria Duisburg“ gehört. Axel Funke, Geschäftsführer der Multi Development: „Wir wollen mit der Entwicklung dieses Areals ein attraktives Scharnier zwischen Innenhafen, Sonnenwall, Münzstraße und Königstraße schaffen. Gemeinsam mit dem „Stadtfenster“ entsteht hier ein weiterer Einzelhandels- und Dienstleistungsschwerpunkt in der Duisburger Innenstadt, der für eine ausgeglichene Bilanz der Kundenströme sorgen wird. Eine nachhaltige Stärkung auch dieses Bereichs im Sinne einer gesamtheitlichen Betrachtung der Duisburger Innenstadt und unter Berücksichtung des Masterplans ist dabei das Ziel unserer Planungen.“ Mögliche Erweiterungen des Kernareals werden derzeit geprüft. Vorgesehen sind etwa 16.000 qm Verkaufsfläche zuzüglich Büros. Der Baubeginn ist für Herbst diesen Jahres geplant.
Bereits seit längerem ist der Neubau der Volkshochschule und Stadtbibliothek, Arbeitstitel „Stadtfenster“, auf dem Areal des ehemaligen Boeckerkaufhauses an der Münzstraße in Planung.

Polizeipräsident Rolf Cebin beim Bürgerverein Duisburg-Neudorf
Aus aktuellem Anlass schrieb der Bürgerverein am. 10. Februar 2ßß8 an den Polizeipräsidenten. Es ging um den Schusswechsel am 9. Februar am Ostbahnhof und insgesamt um die
Straftaten in Neudorf von Februar 2007 - Februar 2008.

Duisburgs Chef aller Polizisten Rolf Cebin reagierte. Er ließ es sich nicht nehmen und wird auf der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins am Montag, 10. März 2008 im Business-Club der Füchse Duisburg GmbH, Margaretenstraße 17 – 19, hinter der Eissporthalle) persönlich zu den Neudorfer "Auffälligkeiten" sprechen.

„Klasse2000“ - Stadt ermöglicht Gesundheitsförderung an sechs Grundschulen
Eine gesunde Lebensweise soll das gemeinsame Projekt des Vereins „Klasse2000“ und der Stadt Duisburg Kindern im Grundschulalter vermitteln. Das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung vermittelt Kindern auf spielerischem Weg Wissen über gesunde Lebensweisen und baut auch das Selbstwertgefühl auf. Sechs Duisburger Schulen nehmen jetzt an dem Projekt teil, das durch eine Patenschaft der Stadt finanziert wird.
Lehrer und geschulte Gesundheitsförderer werden pro Schuljahr bis zu 15 Unterrichtseinheiten in den 1. bis 4. Klassen durchführen. Um die Wirkung des schulischen Programms zu verstärken, werden die Eltern einbezogen. Die Gelder für diese Patenschaften hat der Rat der Stadt für Schulen mit hohem Migrationsanteil bzw. Schulen aus Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf bereitgestellt.
Folgende Schulen starten in diesem Schuljahr mit ihren ersten Klassen im Programm „Klasse2000“:
Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Humboldtstraße mit drei Klassen, GGS Schulz-Knaudt-Straße mit zwei Klassen, GGS Wrangelstraße mit einer Klasse, Grundschule Bruckhausen drei Klassen, Katholische Grundschule an der Henriettenstraße mit zwei Klassen, Regenbogenschule Ottostraße mit drei Klassen.
Der Kindergesundheitsbericht, der ein solches Förderprojekt angeregt hat, kann unter www.gesundheitskonferenz-duisburg.de (http://www.duisburg.de/micro/kgk/medien/kindergesundheitsbericht.pdf) heruntergeladen werden.

Satirisches
Warnung vor dem Bürger - Streik
Der Generalstreik war ein voller Erfolg. Die öffentliche Verwaltung ist erschreckt. Straßenverkehrsamt, Bezirksämter, Bibliotheken, Museen und Musikschulen waren heute menschenleer. Auch Busse und Bahnen fuhren ohne Fahrgäste. Die Müllabfuhr musste die Aschentonnen selbst an den Straßenrand holen.
"Der Generalstreik war beabsichtig," begründet Adolf Westerwald die eintägige Aktion. "Unsere Stadtverwaltung soll merken, wer Herr im Hause ist. Ohne uns Bürgre wären die städtischen Mitarbeiter doch arbeitslos und müssten am Hungertuch nagen."
"Diese Aktion war eine grandiose Werbeaktion der Zweiradindustrie," ergänzt Tobias Plumpudding.
"Wir haben noch nie so viele Inlineskater, Rollschuhe und Kettcars für Erwachsene verkauft wie am Vorabend des Streiks. Viele Leute genossen es offensichtlich, jetzt im Sommer bei dem Sonnenschein und der Wärme im Freien sein zu können."
Auch der örtliche Bürgerverein zeigte sich zufrieden. "Es war eine richtige Freue, die Beamten in ihren Büros leiden zu sehen," lacht sich Harald Jott - Em ins Fäustchen. "Während wir Normalbürger unser Eis im Freien genießen könnten, musste die Herren Beamten durch die muffigen Gänge schleichen. Ich bin allerdings noch nie so oft von Busfahrern beschimpft worden. Die haben sich an jeder Haltestelle zusammengerottet, um die Bürger, die nicht mitfahren wollten, zu beschimpfen. So habe ich wenigstens ein paar Schimpfworte dazugelernt." Andreas Rüdig

VHS-Vortrag: „Märtyrer. Das Blut der Kirche“
Mit dem Thema „Märtyrertum und Blut im christlichen Glauben“ beschäftigt sich ein Vortrag von Dr. Alexander Wiehart am Mittwoch, 12. März, 18 bis 19.30 Uhr, in der VHS auf der Königstraße 47. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro

Trendsport: Nordic Walking - Neue Einführungskurse an der VHS
Die Volkshochschule bietet neue Nordic Walking Kurse an: Der „Grundkurs soft“, immer dienstags, 18. März bis 22. April, 15.30 bis 17 Uhr, richtet sich speziell an untrainierte Personen. Der „Grundkurs Allgemein“ findet im gleichen Zeitraum, allerdings von 17.15 bis 18.45 Uhr statt. Beide Kurse starten im Sportpark Wedau. Stöcke werden zur Verfügung gestellt.
Nordic Walking ist ein optimales Ganzkörpertraining für Fitness und Gesundheit. Durch den Einsatz der Stöcke während des Gehens werden nahezu 90 Prozent aller Muskeln aktiviert. Im Vergleich zum normalen Walking verbrennt es daher bei gleicher Geschwindigkeit bis zu 40 Prozent mehr an Kalorien. Zusätzlich sichert und stabilisiert der Stockeinsatz die Bewegungsabläufe und das Gleichgewicht..

31. Duisburger Akzente - Theatertreffen 2008 in Duisburg
"Was uns beschäftigt" auf der Bühne

Dienstag, 4. März 2008 - Historischer Kalender
Warnstreiks im Öffentlichen Dienst
Wirtschaftsbetriebe Duisburg sind betroffen

Bei den derzeitigen Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst ist es bisher zu keiner Einigung gekommen und somit hat Verdi für Mittwoch, den 05.03.2008 zum Warnstreik aufgerufen.
Folgende Leistungen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg werden nicht an diesem Tag, sondern einen Tag später wie gewohnt erfolgen:
- Hausmüllabfuhr
- Leerung der Gelben Tonnen
- Papierbündelsammlung
- Leerung der Glas- und Papierdepotcontainer

Dadurch verschieben sich auch sämtliche folgenden Leerungs- und Abholtage in der Woche, d.h., die Donnerstagsreviere werden freitags und die Freitagsreviere werden samstags abgefahren. Die Sperrgutabfuhr verschiebt sich nicht.
Außerdem bleiben alle Recyclinghöfe der Wirtschaftsbetriebe Duisburg am Mittwoch geschlossen.
Dessen ungeachtet finden selbstverständlich alle Bestattungen und Kremationen, die für diesen Tag geplant sind, statt.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten ihre Kundinnen und Kunden um Verständnis, da die Streikmaßnahmen nicht beeinflusst werden können.

Platon und Aristoteles bei der VHS
"Ein rüstiger Platon, energisch den Finger nach oben, Richtung Reich der Ideen gereckt, im Disput mit Aristoteles, der auf den Boden der empirischen Tatsachen verweist...
Wer kennt es nicht, das Fresko`Die Schule von Athen' in den Stanzen des Vatikan? Raffaelo Santi (1483 - 1520), der nach Leonardo da Vinci und Michelangelo Jüngste im römischen Dreigestirn der Hochrenaissance hat es am Beginn seiner Karriere gemalt und damit ein Hauptwerk nicht nur der Renaissance, sondern der gesamten Kunstgeschichte geschaffen. Bei aller Bekanntheit birgt es allerdings so manches Geheimnis: Wer ist überhaupt dargestellt? Was verraten Gebärde und Position im Bild? Zudem versaht Raffael die antiken Philosophen mit Gesichtszügen illustrer Zeitgenossen und schuf so ein hochkomplexes, epochenübergreifendes Geflecht aus Anspielungen. Eine weitere Bedeutungsdimension erhält das Fresko als Auftragsarbeit für einen Papst, der sich nicht nur als Freund antiker Bildung, sondern auch als legitimer Erbe des Römischen Reiches inszeniert," beschreibt die Vorankündigung den Vortrag, den Dr. Alexander Wiehart am Montag, den 3.3.2008, in der Duisburger Volkshochschule hält. Tatort: der Vortragssaal am König-Heinrich-Platz. Als die Uhr dann 18 Uhr schlägt, sind die (Sitz-)Reihen sehr gut gefüllt.
Ohne sich allzu sehr an sein Redemanuskript zu halten trägt Wiehart vor. Sehr kenntnisreich, leicht verständlich, sehr kompetent, sehr detailliert und einfach nur gelungen ist der Vortrag; es ist deutlich so spüren, dass Wiehart ein studierter Kunstwissenschaftler (mit Promotion) ist.
Auch wenn Wiehart manchmal etwas täppisch wirkt, so lohnt es sich trotzdem, zu seinen Vorträgen an der Volkshochschule zu gehen. Andreas Rüdig

Duisburger Sprachförderangebote ab sofort im Netz
„In Duisburg wird für Sprachförderung so viel getan, wie in keiner zweiten Stadt in Deutschland“, sagt Oberbürgermeister Adolf Sauerland selbstbewusst: „Und jetzt können es alle auch sehen.“ Unter www.duisburg.de/sprachfoerderung können alle Interessierten Informationen darüber abrufen, wo welche Sprachförderprogramme in der Stadt angeboten werden. Dass in Duisburg so viel passiert, kommt nicht von ungefähr. „Wir haben schon früh mit der Sprachförderung angefangen“, sagt Elisabeth Pater von der RAA: „aber seit vor zwei Jahren die Politik pro Jahr zusätzliche 1,5 Millionen Euro für die Sprachförderung im Haushalt veranschlagt hat, können wir in Duisburg richtig viel bewegen.“ Doch das Geld alleine ist nicht ausschlaggebend. Unter allen Beteiligten gibt es eine hohe Bereitschaft zur Kooperation. Im „Arbeitsforum Sprache“ sitzen alle relevanten Akteure an einem Tisch und stimmen die Maßnahmen ab. Höhepunkt der bisherigen Zusammenarbeit war im Jahre 2007 die Fachtagung und Messe „Baustelle Zukunft“, die erstmalig einer breiten Öffentlichkeit alle Angebote, Konzepte und Programme präsentiert hatte.
„Diese Veranstaltung hat allen Beteiligten einen spürbaren Schub gegeben, hat zu einer neuen Qualität der Kooperation geführt“, sagt Bildungsdezernent Karl Janssen. Das, was alle Beteiligten nervte, war, dass nicht nur kaum ein Außenstehender etwas davon mitbekam, sondern dass auch sie selbst nicht in der Lage waren, einen Gesamtüberblick über die breite Palette an Sprachfördermaßnahmen in der Stadt zu geben.
Das hat sich jetzt geändert. Mit Unterstützung aus dem Landesprogramm „KommIn“ (Innovation in der kommunalen Integrationsarbeit) konnte im städtischen Internetauftritt jetzt das komplette bekannte Sprachförderangebot in Duisburg eingepflegt werden. Sollte jemand dort nicht Einzug gehalten haben, muss er sich nur bei der RAA melden und er wird nachgetragen.
 

Anu Tali und Sol Gabetta beim 8. Philharmonischen Konzert

Montag, 3. März 2008 - Historischer Kalender

Schöffen gesucht – Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich noch melden
Für die Amtsperiode vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2013 werden bei den drei Duisburger Amtsgerichten sowie beim Landgericht Duisburg Schöffinnen und Schöffen berufen. Insbesondere wird noch Schöffenbewerber aus den Bezirken Walsum-Hamborn, Meiderich-Beeck und Homberg-Ruhrort-Baerl gesucht.
Das Schöffenamt ist ein Ehrenamt, das von deutschen Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen werden kann, die bei Beginn der Amtsperiode mindestens 25, jedoch nicht älter als 69 Jahre sind und ihren Hauptswohnsitz in Duisburg haben. Besondere (juristische) Vorkenntnisse oder Qualifikationen oder die Ausübung einer Erwerbstätigkeit sind nicht erforderlich, denn die gewählten Schöffen sollen einen Querschnitt durch die Bevölkerung darstellen.
In der Regel erfolgt der Einsatz an zwölf Sitzungstagen im Jahr, für die die Schöffinnen und Schöffen vom Arbeitgeber freigestellt werden. Für die Ausübung des Ehrenamtes wird eine Aufwandsentschädigung gewährt.
Duisburger Bürgerinnen und Bürger, die an der Übernahme dieses Ehrenamtes interessiert sind, werden gebeten, sich schriftlich (unter Angabe der Personalien und des Berufs) oder telefonisch unter 0203 94000 (Call Duisburg), bis zum 28. März 2008 bei der Stadt Duisburg, Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten, Bismarckstraße 150 – 158, 47049 Duisburg zu melden.
Ausführliche Informationen und einen Bewerbungsvordruck gibt es im Internet unter www.duisburg.de.
 

Städte- und Gemeindebund verlangt klare Kompetenzen bei Hartz IV
Keine Generalrevision und keine Kommunalisierung - Sachverstand der Kommunen einbinden

Auf der heutigen Präsidiumssitzung des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes hat der Hauptgeschäftsführer des DStGB, Dr. Gerd Landsberg, davor gewarnt, eine Generalrevision von Hartz IV anzustreben. Das Bundesverfassungsgericht hat lediglich die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Bundesagentur in Form der Arbeitsgemeinschaften für eine unzulässige Mischverwaltung gehalten.

Die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe und ein einheitliches Leistungsrecht für alle Betroffenen nach dem Grundsatz "Fordern und Fördern" waren richtig und sind durch das Urteil nicht infrage gestellt worden, sagte Landsberg. Wir brauchen deshalb auch keine Generalrevision der Hartz-Reformen. Wir haben gute Ergebnisse erzielt, nicht nur bei den Jugendlichen, sondern insbesondere auch beim Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit.

Dem Verfassungsrecht kann dadurch Rechnung getragen werden, dass die Arbeitsgemeinschaften durch Kooperationsvereinbarungen ersetzt werden. Dies würde sicherstellen, dass die Kommunen ihre Kernkompetenz etwa bei Sprachkursen, bei der Kinderbetreuung, bei der Schaffung von Ein-Euro-Jobs und bei der Gestaltung des sozialen Umfeldes einbringen können. Schon jetzt wird eine derartige Kooperation in 21 Landkreisen in Deutschland gehandhabt. Dass diese Form der Zusammenarbeit ohne das Dach einer Arbeitsgemeinschaft erfolgreich ist, zeigen die Zahlen:
In diesen Kreisen ist die Jugendarbeitslosigkeit um 19,4 % gefallen (bundesweit nur 18,2 %), die Zahl der Arbeitslosen in der so genannten Grundsicherung konnte um 10,7 % reduziert werden (bundesweit nur 9,2 %), mit den Leistungsempfängern konnte in 81,2 % der Fälle gültige Eingliederungsvereinbarungen getroffen werden, während es bundesweit nur 64 % sind.
Wir brauchen eine schnelle Lösung, forderte Landsberg, denn zum einen erwarten 56.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Arbeitsgemeinschaften wie auch die ca. 7 Mio. Leistungsempfänger eine klare Perspektive, wer in Zukunft für was zuständig ist und wie die persönliche Perspektive aussieht. Eine Kommunalisierung der Langzeitarbeitslosigkeit ist politisch gefährlich, weil sie dem Bund die Chance böte, sich aus der gesamtstaatlichen Verantwortung zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zurückzuziehen. Hinzukommen enorme finanzielle Risiken und verfassungsrechtliche Hürden. Der Bund ist nach dem neuen Art. 84 Abs. 1 Satz 7 des Grundgesetzes nicht berechtigt, den Kommunen Aufgaben zu übertragen. Dies ginge höchstens über die Länder und damit wäre eine Verschiebung von Leistungen in der Größenordnung von über 50 Mrd. Euro pro Jahr verbunden.

"Wir sehen derzeit die große Gefahr, dass am Ende die Städte, Gemeinden und Samtgemeinden über die Kreisumlagen die Zeche zahlen, wenn die Finanzausstattung nicht ausreichend ist. Daher darf sich der Bund nicht aus der politischen Verantwortung verabschieden!", warnte der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes Rainer Timmermann.

Gutachterausschuss für Grundstückswerte gibt Übersicht über den Grundstücksmarkt 2007
Der Gutachterausschuss hat auch in diesem Jahr die durchschnittlichen Lagewerte für Baugrundstücke – sogenannte Bodenrichtwerte – und weitere wesentliche Daten zum Grundstücksmarkt aufgrund der Vorschriften des Baugesetzbuches ermittelt. Im Jahre 2007 wurde in Duisburg für den Verkauf von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie für Wohnungs– und Teileigentum ein Geldumsatz von rd. 1,055 Mrd. Euro erzielt.
Die deutliche Umsatzsteigerung gegenüber den Vorjahren ist auf die weiterhin verstärkte Nachfrage nach so genannten Renditeobjekten zurückzuführen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Immobilienmarkt für Kapitalanleger wieder interessant geworden ist. Hier lag auch in der Gruppe der Mehrfamilienhäuser mit einem Plus von 10 Prozent die höchste Preissteigerungsrate. In mittleren Lagen wurde im Durchschnitt das 11,3 fache der Jahresnettomiete als Kaufpreis erzielt.
Die Anzahl der Verkäufe für Einfamilienhäuser ist leicht zurückgegangen, was wohl hauptsächlich auf den Wegfall der Eigenheimzulage zurückzuführen ist. Die Preise sind in etwa stabil geblieben.
Auch die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist wieder rückläufig. Die Anzahl der Kaufverträge hat sich um rd. 17 Prozent verringert. Die Preise für neuerstellte Eigentumswohnungen sind gestiegen, während sie für gebrauchte Objekte gefallen sind. Eine neuerstellte Eigentumswohnung (ohne Garagenanteil) kostet in Spitzenlagen durchschnittlich 2.400 Euro/m². Gebrauchte Eigentumswohnungen wechseln je nach Lage und Alter zwischen 850 Euro/m² und 1.800 Euro/m² den Eigentümer.
Die Preise für Baugrundstücke für den Eigenheimbau sind im gesamten Stadtgebiet konstant geblieben. Gefragt waren insbesondere größere Grundstücke in guten Lagen. Ein Einfamilienhausgrundstück in mittlerer Lage kostet mit Erschließung rd. 260 Euro/m². In einfachen Lagen betragen die Preise 175 Euro/m² und in guten Lagen 340 Euro/m²; in Spitzenlagen und bei sehr kleinen Grundstücken liegen die Preise deutlich höher.

Einen Überblick über die in den verschiedenen Stadtbezirken und Ortsteilen gezahlten Durchschnittspreise vermittelt die vom Gutachterausschuss erstellte Bodenrichtwertkarte. Diese kann ab sofort im Zimmer 101 des Verwaltungsgebäudes Erftstraße 7, Duisburg- Mitte, zu den Geschäftszeiten eingesehen werden. Weiterhin werden von der Geschäftsstelle schriftliche, mündliche oder fernmündliche Auskünfte aus der Bodenrichtwertkarte erteilt.

Einen umfassenden Überblick über den Grundstücksmarkt in Duisburg vermittelt der Grundstücksmarktbericht 2008. Dieser kann ab Ende März 2008 gegen eine Gebühr von 20 Euro bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses erworben werden.
Weiterhin werden die Bodenrichtwerte und wesentliche Daten im Internet unter der
Adresse www.gutachterausschuss.nrw.de bzw. www.boris.nrw.de bereitgestellt.
Nach Angabe von Gemeinde, Straßenname und Hausnummer wird ein Kartenausschnitt mit der Darstellung des aktuellen Bodenrichtwertes präsentiert, wobei auch dessen beschreibende Informationen abgerufen werden können.

Vortrag im Stadtmuseum: „Die Reichssynode in Duisburg von 929“
Die Duisburger Mercator-Gesellschaft hält am Donnerstag, 6. März, um 19 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum ihre Hauptversammlung ab. Auch Gäste sind herzlich eingeladen zum Vortrag mit dem Thema „Die Reichssynode in Duisburg von 929 - Ein vergessener Mega-Event  in der Geschichte des Ruhrgebiets“.

 
Vor dem Hintergrund des Ruhrgebiets als Kulturhauptstadt 2010 und der heutigen Event-Gesellschaft stellt sich die Frage nach dem ersten staatlich-kirchlichen Großereignis in der Geschichte des Ruhrgebiets. In Duisburg fand mit einer ersten rechtsrheinischen/deutschen „ökumenischen“ Reichssynode unter König Heinrich I. vom Jahre 929 ein „frühmittelalterlicher Mega-Event“ statt, der bis in die jüngste Forschung hinein „vergessen“ bzw. „übersehen“ wurde. Zum 50-jährigen Bestehen des Ruhrbistums Essen stellt Professor Reimund Haas dieses vergessene Reichsereignis erstmals im damaligen Veranstaltungsort Duisburg vor.

Der Referent Professor Dr. Dr. h.c. Reimund Haas ist Archivoberrat im Historischen Archiv des Erzbistums Köln.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Termine April 2008
Rheinkilometer 722,00_778,10
Motiv-Erlebnis an der Wasserstraße Rhein zwischen Düsseldorf und Ruhrort – gemalte Bemerkungen von Jens Kilian
Seit mehr als elf Jahren hält der Maler Jens Kilian den Rhein mit seinen Landschaften, Bauten und Schiffen in lichtvollen und prägnant konturierten Bildern fest. Der Eisenbahnhafen in Ruhrort gehört ebenso zu seinen Motiven wie der Strom bei Düsseldorf.
Noch bis zum 12. April 2008 zeigt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt Arbeiten des Künstlers aus den Jahren 1996 bis 2008.
Galerie des Museums, geöffnet Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr; im Museumseintritt enthalten

Sonntagsführungen: Vom Einbaum zum Containerschiff
Seit Urzeiten nutzen die Menschen das Wasser zur Fortbewegung. Über Tausende von Jahren wurden die Schiffe im Landesinneren mit Muskelkraft von Menschen und Tieren vorwärts bewegt. Im 19. Jahrhundert kam der Dampfantrieb. Die modernen Binnenschiffe fahren mit Dieselmotoren.
Über die Jahrhunderte wandelten sich auch die Baumaterialien und die transportierten Lasten. Wenig scheint der Einbaum aus vorchristlicher Epoche mit einem Containerschiff aus heutiger Zeit gemeinsam zu haben. Oder doch etwas?
Antworten auf diese und weitere Fragen bekommen interessierte Besucher an jedem Sonntag ab 15 Uhr. Dann nämlich lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt zu öffentlichen Führungen ein. jeden Sonntag, 15 Uhr; Beginn im Foyer des Museums
Teilnahme: ein Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis)

Samstag, 1. März 2008 - Historischer Kalender

Das Sturmtief Emma hat in Duisburg keine wesentlichen Schäden angerichtet
Bei Polizei und Feuerwehr waren zwar viele zusätzliche Kräfte geordert worden, eingreifen mussten sie nicht, es hätte alles mit der normalen Personalstärke der Berufsfeuerwehr abgewickelt werden könne. Aber wer weiß das schon. So blieb es bei umgewehten Zäunen an Baustellen, ansonsten gab es keine größeren Vorkommnisse. So konnte auch die ASV-Winterlaufserie stattfinden.

Pflanzaktion bei LOGPORT II/"Angerpark"
Stadtdirektor Dr. Peter Greulich hat mit einer symbolischen Baumpflanzaktion am 29. Februar die erste großflächige Bepflanzung der Teilflächen der ehemaligen Werksdeponie LOGPORT II/"Angerpark" und der angrenzenden Sanierungsplanflächen, die bereits komplett abgedichtet und mit Oberboden bedeckt sind, gestartet. Der Beigeordnete erläuterte den Stand der Arbeiten und das weitere Vorgehen.
Nach den bestehenden Planungen sollen bis Ende 2008 insgesamt 350 bis zu vier Meter hohe "Hochstämme" und ca. 55.000 Jungpflanzen die hochwertige Erstbegrünung des mehr als 14 Hektar großen Angerparks sicherstellen. Ein Großteil dieser Pflanzen wird noch bis Ende März/Anfang April in den Boden kommen, so dass der Angerpark in den nächsten vier bis sechs Wochen nach und nach an Konturen und Gestalt gewinnen wird.
Erste kleine Bereiche des Angerparks, so zum Beispiel die Wegeflächen entlang des Angerbachs bis auf Höhe des Hauses Angerort bzw. auch die nördlich an die Deponie angrenzenden Flächen, sind bereits in den letzten Wochen mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt und neu gestaltet worden. Der Wegebau läuft auf Hochtouren, genau wie der Einbau der letzten Tonnen Ablagerungsmaterialien in die Sanierungsplanflächen, der die Modellierung des Landschaftsbauwerkes kurzfristig abschließen wird.

Die Fortsetzung der Abdichtungsarbeiten ist für den März geplant, wenn es die Witterung (Frostfreiheit/weitgehend regenfreie Tage) zulässt. Insgesamt sind noch ca. 45.000 m², das sind ca. 30 Prozent der Gesamtfläche, abzudichten und dann mit Oberboden abzudecken. Daran anschließend beginnt dann im Oktober diesen Jahres die zweite und letzte Pflanzaktion, die gleichzeitig auch den Abschluss der Baumaßnahmen für den Angerpark bilden wird.

(v.l.) Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, Volker Heimann, stellvertretender Leiter des Amtes für Umwelt und Grün, sowie Gärtner Christoph Wegner beim Pflanzen eines Ahornbaumes.

Duisburg schön grün: Patenschaften zu vergeben
Wer erfreut sich nicht gern an blühenden Beeten, gepflegten Parkanlagen oder hübsch gestalteten Baumscheiben. Gerade in Großstädten sind es solch „grüne Oasen“, die eine Stadt ein Stück liebenswerter machen. Die Stadt kann eine großzügige Bepflanzung und die daraus resultierende Pflege oft nicht alleine leisten. Deshalb haben sich in der Vergangenheit immer wieder engagierte Bürgerinnen und Bürger gefunden, die öffentliche Flächen bepflanzt und gepflegt haben.
Mit Aktionen wie „100 grüne Baumscheiben für Duisburg“ oder auch dem 2004 ins Leben gerufenen Projekt „Grün zwischen Steinen“ konnten viele Duisburgerinnen und Duisburger für ein ehrenamtliches Engagement gewonnen werden. Rund 30 Grünflächen- und 170 Baumscheibenpatenschaften hat das Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten, die zentrale Anlaufstelle für freiwilliges Engagement bei der Stadt Duisburg, zurzeit vergeben.
In welcher Form sich Duisburgerinnen und Duisburger engagieren, hängt sowohl von den getroffenen Vereinbarungen als auch vom persönlichen Engagement der Betreffenden ab. Die Möglichkeiten, sich im Grünbereich bei der Stadt Duisburg zu betätigen, sind vielfältig.
Wer einen Beitrag zur Verschönerung seines Umfeldes leisten möchte und sich in seiner Freizeit ein wenig gärtnerisch betätigen möchte, kann Patenschaften für Baumbeete vor der Haustür oder auch kleine Grünanlagen übernehmen.
Bei der Pflege und Bepflanzung der Grünanlagen und Baumscheiben werden Patinnen und Paten kompetent durch das Amt für Umwelt und Grün beraten. Pflegearbeiten können anfallen durch die Beseitigung von Unrat und Abfällen, durch die Pflege der Beete oder auch die Säuberung von Bänken oder anderen Anlagen im Bereich der Grünflächen.
Patinnen und Paten können auch Sponsoring-Aktionen auf die Beine stellen. Auf diese Weise können sie zum Beispiel die Anschaffung von Pflanzen, Blumenzwiebeln, Sitzbänken oder Lampen ermöglichen. Wer mag kann die entsprechende Fläche auch beschildern um zu kennzeichnen, dass die Grünanlage durch einen Paten bzw. eine Patin gepflegt wird – sicher auch für den ein oder anderen Gewerbetreibenden in der Stadt ein interessantes Angebot.

Eine Patenschaft kann jeder übernehmen, der Freude an gärtnerischen Tätigkeiten hat und daran interessiert ist, öffentliche Grünanlagen attraktiv zu gestalten und als intakten Erholungsraum zu erhalten. Eine Patenschaft können Einzelpersonen, aber auch Personengruppen wie Vereine oder Firmen übernehmen.
Wer Interesse hat, kann sich beim Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten unter (0203) 283-2830 näher informieren. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter www.duisburgschoengruen.de.

Duisburger Sprachförderangebote online
Sprachförderung ist ohne Zweifel der Schlüssel zur Integration. Die Stadt Duisburg setzt deshalb deutliche Schwerpunkte: Sie stellt Mittel für Sprachförderung zur Verfügung und fördert die Zusammenarbeit der Akteure, gleich ob sie in städtischer, in freier oder in Trägerschaft des Landes tätig sind.
Die vielfältige Sprachförderlandschaft in Duisburg wird nun allen Fachleuten und Interessierten online zur Verfügung gestellt. Transparenz soll erhöht und Vernetzung gestärkt werden.