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Duisburg aktuell - Archiv Mai
2009 |
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Sonntag, 31. Mai 2009
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Historischer Kalender |
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Ex-NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke
nun Hellmich-Geschäftsführer
Bei
der Eröffnung des Seehauses entdeckten aufmerksame Beobachter den
ehemaligen NRW-Verkehrsminister und OB der Stadt Gelsenkirchen Oliver
Wttke (CDU). Ein paar Tage danach war klar warum der Gelsenkirchener den
Kontakt zu Walter Hellmich suchte. Er ist ab Juni für die Bereiche Bau
der neuen Arenen und Aufbau einer logistischen Dienstleistungsform im
Osten zuständig. "Das trifft zu", bestätigte Walter Hellmich.

Bürgschaft für Opel gebilligt
Der Haushalts- und Finanzausschuss (Vorsitz Anke Brunn, SPD) ist am
heutigen Pfingstsonntag, 31. Mai 2009, zu einer nichtöffentlichen
Sitzung zusammenkommen. Einziges Thema war die mögliche Bürgschaft für
ein großes Unternehmen des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach etwa
einstündiger Debatte stimmte der Ausschuss der Bürgschaft zu.
Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt im Rahmen der Ermächtigung durch
das jeweilige Haushaltsgesetz Bürgschaften. Vorbehaltlich einer nach dem
Haushaltsgesetz erforderlichen Mitwirkung des Haushalts- und
Finanzausschusses des Landtags, entscheidet der Finanzminister über die
Bewilligung von Bürgschaften.
Graffitis in Duisburg am Beispiel
Neudorf
„Ein Graffiti kommt selten allein“
(ein Neudorfer Bürger, Name ist der Redaktion bekannt)
Gleich mehrfach hat ein „Graffitikünstler“ in Neudorf „seine
Schmierereien“ auf öffentlichen und privaten Flächen innerhalb weniger
Tage hinterlassen. Von der Mülheimer Straße bis hin zur Koloniestraße
hat er seine „Visitenkarte“ gleich mehrfach hinterlassen, wie die
beigefügten Fotos zeigen.
Die Schäden für die Beseitigung an den öffentlichen Flächen und auch an
privaten Gebäudeflächen, z.B. auch an aufwändig renovierten
Jugendstilfassaden, gehen in die Tausende.
Auf Grund solcher Vorkommnisse mag sich, sicherlich berechtigt, auch der
private Hauseigentümer fragen, ob er seine Hausfassade überhaupt noch
renovieren lassen soll.
Und:
Macht der Fassaden Wettbewerb „Make up Duisburg“ überhaupt noch Sinn?
Die Duisburger Polizei scheint mit dem „Graffiti Problem“, auch wen sie
derzeitig stets zunimmt, überfordert zu sein. Wenn eine Zivilstreife zur
nächtlichen Zeit im Duisburger Norden unterwegs ist, passieren die
Schmierereien im Duisburger Süden.
Auch wenn ein „Graffiti-Schmierer“ auf frischer Tat ertappt wird und
eine polizeiliche Vorladung erhält, lässt er sich dann zum Termin „durch
seinen Anwalt vertreten“. Hieraus ist sicherlich auch erkennbar, dass
die „Schmierer“ nicht nur in sozialschwachen Bevölkerungsschichten“ zu
finden sind.
Sind vorliegend, nicht endlich Verschärfungen in Sachen Graffitis
(Sachbeschädigung) des Strafrechts längst überfällig?
Die Empfehlung der Duisburger Polizei lautet:
Jede Graffiti-Sachbeschädigung zur Anzeige zu bringen. Eine gesonderte
Sachbearbeitung für Graffiti Schäden ist eingerichtet. Sollte ein
Graffiti Sprayer ertappt werden, kann somit das gesamte verursachte
Schadensvolumen festgestellt werden.
Graffitti kostet - Täter lassen sich
durch Anwalt vertreten
Mutwillige
Sachbeschädigung und oft nicht mehr zu entfernende Farbschmierereien
kosteten die DB im letzten Jahr mehr als 8,5 Millionen Euro. Bundesweit
registrierte das Unternehmen rund 46.000 Fälle mit einem Schaden von
über 50 Millionen Euro. Die Duisburger Verkehrsbetrieb
können ein Lied über Scatching und Graffitti an den Haltestellen singen.
Gerichte wollen härter und schneller durchgreifen - Täter aber lassen
sich anwaltlich vertreten. Soweit zur Realität..
Den Unternehmen, aber auch dem Bürger stinkt das alles gewaltig. So eine
Schmiererei wie an dieser Jugendstilfassade kostet allein 300 Euro.
2 in 1
Was bedeutet das Prinzip „2 in 1“?
Wer Opfer einer Straftat geworden ist, kann Schadensersatz nicht nur
durch eine Klage vor dem Zivilgericht, sondern schon im Strafprozess
gegen den Angeklagten erlangen. Bestrafung und Verurteilung zu
Entschädigungsleistungen erfolgen in einem Verfahren, „kurz 2 in 1“.
Dies betrifft natürlich nicht nur das Thema Graffiti Sachbeschädigung.
Ein entsprechender Flyer mit weiteren, umfangreichen Informationen zum
Thema ist unter dem Titel: „2 in 1“ Recht einfach: Schadensersatz im
Strafprozess, bei allen Polizei Dienstellen erhältlich.
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Samstag, 30. Mai 2009
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Historischer Kalender |
Umwelttage 2009: „Plant for the Planet“ Akademie Duisburg
Unter dem Motto „Plant for the Planet – Baum und Umwelt“
veranstaltete das für Umwelt und Grün der Stadt Duisburg, gemeinsam mit
der Global Marshallplan Foundation und der Schülerinitiative „Plant for
the Planet“, im Rahmen der Duisburger
Umwelttage
2009 ein Akademiewochenende für Schülerinnen und Schüler der Klassen 4,5
und 6, bei der bis zum Ende des Jahres eine Million Bäume gepflanzt
werden sollen. Bürgermeister Manfred Osenger überbrachte in
Vertretung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland, in der
Gemeinschaftsgrundschule Mozartschule in Duisburg-Neudorf, die Grüße der
Stadt Duisburg. Solch eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern,
die sich für den Bereich Umweltschutz interessieren habe er selten
gesehen, so Osenger.
Stolz präsentieren die Kids ihr Motto-Shirts mit
Bürgermeister Manfred Osenger, hinten links mit Cevdet Maras
25.000 Bäume sollen in Duisburg, zusätzlich zu den mehr als 50.000
Straßenbäumen gepflanzt werden. Besonders freue er sich sagte Manfred
Osenger, dass der 11-Jährige Felix Finkbeiner, Initiator der Aktion
„Plant fort he Planet“ in Deutschland und UNEP-Kindervorstand, die
Schirmherrschaft für die Duisburger Umwelttage 2009 „Baum und Umwelt“
übernommen hat. In seinem Grußwort an die Kinder sagte „Schirmherr“
Felix Finkbeiner unter anderem: Wir pusten jeden Tag soviel CO2 in Form
von Erdgas, Erdöl und Kohle in die Luft, wie sie die Sonne in einer
Million Tagen gespeichert hat.
Dass man Brandrodungen vornimmt und dafür ganze Wälder abbrennt, um Geld
zu verdienen. Das CO2 bleibt in der Atmosphäre, die Erde erwärmt sich,
die Gletscher schmelzen, die Meere steigen und die Dürren nehmen zu. Am
meisten träfe es die Ärmsten der Welt. Deshalb sollten wir Kinder
einfach anfangen. Lasst uns weltweit Bäume pflanzen. Millionen in
Deutschland und Millionen in jedem anderen Land der Welt. Lasst euch in
einer Plant fort he Planet-Akademie zum Klimabotschafter ausbilden, riet
er den Schülerinnen und Schülern. Wir Kinder müssen uns mit den
Erwachsenen zusammentun, Millionen Bäume pflanzen und Klimagerechtigkeit
fordern. Bei der heutigen Baumpflanzaktion werden 75 Kinder und 25
Betreuer die ersten 100 Bäume im Duisburger Wald pflanzen. In seinem
Schlusswort dankte Felix der Stadt Duisburg, dass sie in diesem Jahr ein
„Schirmkind“ für die Duisburger Umwelttage 2009 ernannt habe. Manfred
Schneider (Text und Fotos)
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| Felix Finkbeiner bei seinem
Referat |
Beifall der Schülerinnen
und Schüler für die Arbeit von Sabine Hoster(li.) und Dr.
Ribhi Yousef |
Juni-Radtourentipp jetzt im Internet:
„Hafenstadt Duisburg“
Der Radtourentipp des Monats Juni steht seit heute im Internet. Damit
bietet sich diese Tour für einen kleinen Pfingstausflug an. Der Rundkurs
mit einer Länge von etwa 25 Kilometern zeigt die vielen
unterschiedlichen Facetten der „Hafenstadt Duisburg“. Im weiten Bogen
geht es rund um die Ruhrmündung, auf dem Weg liegen der RheinPark, die
Krupp’sche Halde in Hochemmerich, Alt-Homberg, der Hafenstadtteil
Ruhrort, die letzten zwei Kilometer des Ruhrtalradweges bis zur
Rheinorange, die Radwege auf den Rheindeichen in Neuenkamp, der
Innenhafen und vieles mehr. Es gibt genügend Möglichkeiten für eine
erholsame Pause in einer der vielen auf dem Weg liegenden Gaststätten
oder Biergärten und dazu fantastische Ausblicke auf die vielfältige
Flusslandschaft von Rhein und Ruhr.
Infos zur Tour und eine Karte zum Ausdrucken finden sich auf der Seite
der Stadt Duisburg unter der Adresse
www.duisburg.de/stadtentwicklung.
Terminänderungen bei den
Wochenmärkten an Fronleichnam
Aufgrund des Feiertages fallen am Donnerstag, 11. Juni 2009, die
Wochenmärkte in Hamborn (Altmarkt), Beeck (Marktplatz) und Laar
(Werth-/Schillstraße) ersatzlos aus.
Die Wochenmärkte in Rumeln (Dorf-/Verbindungsstraße) und Huckingen (Mündelheimer
Straße/Im Wittfeld) sowie der Bauernmarkt (Königstraße) werden auf
Mittwoch, 10. Juni 2009, vorverlegt. Der Wochenmarkt in Wanheimerort
(Michaelplatz) findet am Freitag, 12. Juni 2009, statt.
Die Marktbeschicker der Duisburger Wochenmärkte und die FrischeKontor
Duisburg GmbH bitten um Verständnis aufgrund der Terminänderungen und
wünschen ihren Kundinnen und Kunden einen erholsamen Feiertag.
Bewerbungscheck
Am 4. Juni 2009 von 14:00 bis 17:00 Uhr überprüfen erfahrene Berater und
Beraterinnen des Teams für akademische Berufe der Arbeitsagentur
Bewerbungsunterlagen. Im Einzelgespräch haben Interessierte die
Möglichkeit, sich intensiv mit Fragen des Inhalts und der Gestaltung
Ihrer Bewerbungsmappe auseinander zu setzen. Die Veranstaltung wendet
sich an Studierende und Absolventen aller Fakultäten der Hochschule.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich und die
Teilnahme ist kostenlos.
Wohnungsbörse in der Innenstadt bietet
Infos rund ums Wohnen
"Ansehen, aussuchen, anmieten" lautet auch in diesem Jahr das Motto der
Duisburger Wohnungsbörse unter der Schirmherrschaft von
Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Die Zelte der Messe öffnen sich am
Samstag, 6. Juni, von 10 bis 18 Uhr vor dem Einkaufszentrum Forum auf
der Königstraße, direkt neben dem Bauernmarkt.
Die Sparkasse Duisburg nimmt als neuer Kooperationspartner zum ersten
Mal teil und wird an diesem Tag ihre Hauptgeschäftsstelle auf der
Königstraße für ihre Kunden öffnen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht wieder ein umfangreiches Info-
und Beratungsangebot rund ums Wohnen durch die teilnehmenden
Unternehmen. Schnell und unkompliziert soll sich die Suche nach einer
schönen Wohnung oder einem Eigenheim in Duisburg gestalten. Neben
zahlreichen attraktiven Mietwohnungen werden auch Kaufobjekte angeboten.
Mitarbeiter des Amtes für Soziales und Wohnen beraten neben der Frage,
ob ein Wohnberechtigungsschein ausgestellt werden kann oder wie man
Wohngeld beantragt, auch über das Thema Mietschulden und das Wohnen im
Alter. Außerdem gibt es Infos zur Abfallentsorgung, Angebote des
Mieterschutzes und Beratungen zu Dichtheitsprüfungen von Kanälen durch
die Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Der aktuelle Flyer "Wohnen und Leben
in Duisburg" mit zahlreichen Adressen zur Wohnungssuche ist kostenlos
erhältlich.
Im Rahmen des Veranstaltungsaufbaus kann es am Freitag, 5. Juni,
zwischen 8 und 16 Uhr auf der Königstraße zwischen Citypalais und Forum
zu Beeinträchtigungen im Lieferverkehr kommen.
Teilnehmer der Veranstaltung sind: Evonik Wohnen, GAGFAH Group, THS
Wohnen, LEG Wohnen Duisburg, Immeo Wohnen, GEBAG Duisburger
Gemeinnützige Baugesellschaft, Rheinwohnungsbau, Wohnungsgenossenschaft
Duisburg Süd, Wohnungsgenossenschaft Duisburg Mitte, Deutscher
Mieterbund Rhein-Ruhr e.V., GEWOGE Duisburg-Ruhrort, Deutsche Annington
Ruhr, Gemeinnütziger Spar- und Bauverein Friemersheim, Innotec
Abfallmanagement, Amt für Soziales und Wohnen, Fachstelle für
Wohnungsnotfälle, Wohnberatungsstelle für ältere und pflegebedürftige
Menschen, Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Sparkasse Duisburg.
Chansen bei Assesment Centern
Am 4. Juni 2009 geht es von 14.00 bis 16:00 Uhr im
Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg um die
Verbesserung der Chansen bei Assesment Centern. Die sozialen
Eigenschaften sind ein immer wichtiger werdendes Einstellungskriterium
für Unternehmen. Im Assesment Center geht es genau um diese Fragen. Hier
gilt es gut vorbereitet zu sein. Hierzu hift dieses Seminar. Es wendet
sich an junge Leute mit Hochschulreife und Studienaussteiger mit
geringer Semesterzahl, die eine betriebliche Ausbildung, ein duales
Studium oder eine Ausbildung im öffentlichen Dienst anstreben. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. |
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Freitag, 29. Mai 2009
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Historischer Kalender |
„Wir fördern gemeinsam“ –
Fachtag zeigt hohes Niveau der sprachlichen Bildung
120 Pädagogen aus Duisburger Kindertageseinrichtungen (KiTas) und
Grundschulen trafen sich am Donnerstag 28. Mai zu einem
Erfahrungsaustausch mit Fachvorträgen. Eingeladen hatten zwölf KiTas und
sechs Grundschulen, die sich seit 2004 an dem landes- und bundesweiten
Modellprogramm „Förderung von Kindern und Jugendlichen mit
Migrationshintergrund (FörMig)“ beteiligen.
Dem Fachpublikum wurden im „Kleinen Prinzen“ an der Schwanenstraße
vielfältige Projekte zur sprachlichen Förderung vorgestellt. Großen
Andrang gab es bei den gezeigten Leseprojekten für Vorschulkinder,
Leseanfänger und deren Eltern. Aber auch die Fragen „Wie können Kinder
durch wissenschaftliche Experimente nicht nur Naturphänomene kennen
lernen, sondern auch fach-sprachlich gefördert werden?“ oder „Welche
Bedeutung hat die Bewegung für die Sprachförderung? Wie können Musik und
Theater das Lernen der deutschen Sprache fördern?“ wurden intensiv
diskutiert.
Duisburgs FörMig-Koordinatorin Ute Scheffler zeigte in ihrem Vortrag,
wie die Kooperation zwischen den beiden Institutionen
Kindertageseinrichtung und Grundschule gelingen kann. Pädagogen
benachbarter Institutionen bilden kleine Netzwerke und treffen sich zum
regelmäßigen Austausch. Gemeinsames Thema ist die Sprachliche Bildung
aller Kinder und besonders der Kinder, die Deutsch als zweite Sprache
lernen.
Professor Dr. Angelika Speck-Hamdan von der Universität München lobte
das abgestimmte partnerschaftliche Handeln der Duisburger KiTas und
Grundschulen in der sprachlichen Bildung. Die vorgestellten Projekte
beschrieb sie als qualitativ hochwertig: „Die Kooperation in den
Netzwerken scheint sich zu bewähren, weil hier vor Ort an passgenauen
Lösungen gearbeitet wird.“
Angelika Fix, Leiterin der KiTa Wörthstraße fasst den Fachtag zusammen:
„Ich konnte mit vielen Kolleginnen aus Kindergarten, Schule und
Fachaufsicht ins Gespräch kommen. Die Rückmeldungen haben uns gezeigt,
dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
„Wir fördern gemeinsam“ ist eine Veranstaltung der Stadt Duisburg, der
Duisburger Schulaufsicht und des Modellprogramms „FörMig“ der
Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung.

Das Angebot der Fachtagung zur sprachlichen Bildung wurde mit großem
Interesse angenommen.
Umwelttage 2009: „Plant for the Planet“ Akademie Duisburg
Etwa 100 Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 12 Jahren aus 24
Duisburger Schulen möchten Duisburgs Klimabotschafter werden. Sie nehmen
vom 29. bis 30. Mai die Gelegenheit wahr, sich zum Klimabotschafter
ausbilden zu lassen. Das Amt für Umwelt und Grün der Stadt Duisburg
veranstaltet dazu unter dem Motto „Plant for the Planet - Baum und
Umwelt“ gemeinsam mit der Global Marshallplan Foundation und der
Schülerinitiative „Plant for the Planet“, deren Initiator Felix
Finkbeiner der Schirmherr der Duisburger Umwelttage ist, ein
Akademiewochenende für Schüler der Klassen 4, 5 und 6. Felix Finkbeiner
wird am Freitag noch nicht dabei sein, dafür aber den ganzen Samstag.
Das Programm in der GGS Mozartstraße, Mozartstraße 30, Duisburg-Neudorf,
sieht wie folgt aus:
Freitag, 29. Mai
16:00 Uhr Begrüßung durch Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und Sabine
Hoster, Leiterin des Amtes für Umwelt und Grün
Briefing und Kennenlern-Spiele (Dr. Yousef)
17:00 Uhr Vortrag „Bäume gegen den Klimawandel“ (Prof. Dr. Wilhelm
Kuttler, Universität Duisburg-Essen, Angewandte Klimatologie und
Landschaftsökologie)
17:30 Uhr Fragen der Kinder werden beantwortet, Collagen werden in
Kleingruppen erarbeitet (Prof. Dr. Wilhelm Kuttler und Dr. Yousef)
18:30 Uhr Abendessen (Catering - Thomas Waschat – Kochen lernen für
Kinder und Erwachsene)
19:30 Uhr Filmvorführung „Der Mann, der Bäume pflanzt“
20:15 Uhr Abendprogramm - Waldwanderung mit Erläuterungen zum Thema
„Waldfunktion, Wald und Klima etc.“ (Stadtförster Stefan Jeschke,
Stadtförster Axel Freude, Herr Pösken (BUND) und Herr Scholz
(Naturwerkstatt e. V). 21:30 Uhr Ende
Samstag, 30. Mai
09:00 Uhr Begrüßung durch Bürgermeister Manfred Osenger
09:30 Uhr Vortrag des Schirmherrn Felix Finkbeiner, Plant for the Planet
Parallelvortrag für Betreuer von Frithjof Finkbeiner, Global Marshall
Plan Foundation
10:30 Uhr Präsentations-Training für die Klimabotschafter (Frithjof und
Felix Finkbeiner)
11:30 Uhr Aufführung „Wir sind Umwelt“ (Gül Kurtulus und die Vier
Elemente)
12:30 Uhr Mittagspause (Catering - Thomas Waschat – Kochen lernen für
Kinder und Erwachsene)
14:00 Uhr Baumklettern, Waldrallye und Baumpflanzaktion (Hier werden die
Kinder in Gruppen aufgeteilt und sollen zuerst auf die Bäume klettern,
dann an der Waldrallye teilnehmen und im Anschluss daran erst zur
Baumpflanzaktion kommen.) Herr Pösken, Aktion Baumklettern, Herr Freude
und Herr Scholz, Aktion Waldrallye und Herr Jeschke, Baumpflanzaktion.
Es werden 100 Bäume gepflanzt, so dass jedes Kind einen Baum pflanzen
darf.
16:30 Uhr Erarbeitung der Erklärung, 25 000 Bäume zu pflanzen, als
Beitrag Duisburgs zur Unterstützung der Initiative „Plant for the
Planet“ und zum Klimaschutz (Hoster, Yousef, Finkbeiner) gemeinsam mit
den Teilnehmern
17:00 Uhr Überreichung der Ernennungsurkunden zum Klimabotschafter an
die Teilnehmer (Stadtdirektor Dr. Peter Greulich)
18:00 Uhr Feierliches Abendessen - 19:30 Uhr Ende der Veranstaltung
Aufruf zur Teilnahme: 18 Tage ohne
Auto
Auch im Rahmen der Duisburger Umwelttage gibt es wieder das Projekt
„18 Tage ohne Auto“. Wer sich vorstellen kann, 18 Tage auf sein Auto zu
verzichten, kann sich bis zum 2. Juni beim Amt für Umwelt und Grün unter
0203 / 283 3357 oder dr.yousef@stadt-duisburg.de anmelden.
Bei der Eröffnungsveranstaltung am 5. Juni werden die Teilnehmer
persönlich anwesend sein, um als symbolisches Zeichen Oberbürgermeister
Adolf Sauerland eine Kopie des Fahrzeugscheines auszuhändigen. Im
Gegenzug wird Ihnen ein „CO2-Vermeidungsbuch" ausgehändigt, in das alle
Strecken eingetragen werden sollen, die Sie ohne Auto zurücklegen. Die
CO2-Vermeidungsbücher werden am 20. Juni am Präsentationsstand des Amtes
für Umwelt und Grün, Königstraße eingesammelt.
Per Losverfahren werden drei Teilnehmer zum symbolischen Gewinner der
Aktion erklärt. Darüber hinaus erhält jede Teilnehmer eine Urkunde.
Die vermiedene CO2-Menge wird anhand der gesamten zurückgelegten
Strecken aller Teilnehmer ausgerechnet. Umgerechnet auf diese CO2-Menge
werden Bäume gepflanzt. Eine beachtliche Menge CO2 (37 581 kg) haben die
Teilnehmer im Jahr 2008 durch den Verzicht auf das Auto eingespart.
Dafür wird das Amt für Umwelt und Grün 125 Bäume zum „Internationalen
Tag des Baumes" pflanzen. |
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Donnerstag, 28. Mai 2009
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Historischer Kalender |
Baumaßnahmen am Bahnhof Duisburg
Rheinhausen können beginnen! - VRR übergibt Bewilligungsbescheid an OB
Sauerland
Heute überreicht Martin Husmann, Vorstandssprecher beim Verkehrsverbund
Rhein-Ruhr (VRR), Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland den
Zuwen-dungsbescheid für den behindertengerechten Tunneldurchstich am
Bahnhof Duisburg Rheinhausen. Mit dem Zuwendungsbescheid in Höhe von
3.045.000 Millionen Euro wird eine barrierefreie Fußgängerunterführung
gebaut, die eine beidseitige Anbindung des Bahnsteiges sicherstellt.
Bereits zuvor hatte die Bezirksregierung ihre haushaltsrechtliche
Zustimmung zum Vorhaben erteilt.
Zusammen mit der vom Land NRW geförderten Park & Ride Anlage und den
überdachten Fahrradabstellplätzen und Fahrradboxen ergibt sich eine
deutliche verkehrliche Verbesserung, die städtebaulich gut harmoniert.
„Durch den direkten beidseitigen Zugang wird die Attraktivität des
Bahnhofs Rheinhausen deutlich gesteigert, “ erklärt Husmann bei der
Übergabe. Der Fußgängertunnel mit Rampe und Treppe wird die
Gesamtsituation am Haltepunkt verbessern. „Jetzt hoffe ich auf einen
zügigen Beginn der Bautätigkeiten“, so Husmann abschließend. „Ich bin
froh, dass der Rheinhausener Bahnhof nicht nur schöner, sondern
insbesondere für Menschen mit Behinderungen leichter zugänglich wird“,
freut sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland: „Der Zustand dort war
lange Zeit nicht nur mir ein Dorn im Auge.“
Die Aufgabe als Bewilligungsbehörde hat das Land Nordrhein-Westfalen dem
VRR durch das Anfang 2008 in Kraft getretenen ÖPNV-Gesetz (ÖPNVG NRW)
übertragen. Der VRR kümmert sich seitdem auch um die Modalitäten der
Infrastrukturförderung für kommunal bedeutende Projekte nach §12 des
ÖPNVG NRW. Das heute bewilligte Vorhaben fällt unter diesen
Förderparagraphen.
 (V.l.n.r.): Heinz Trappmann, Leiter des
Bezirksamtes in Rheinhausen, Martin Husmann, Vorstand VRR, die
Rheinhausener Bezirksbürgermeisterin Katharina Gottschling, Duisburgs
Oberbürgermeister Adolf Sauerland sowie Frank Heidenreich, Vorsitzender
der CDU-Fraktion in der Verbandsversammlung des VRR.
Verwaltungsgericht Düsseldorf:
Kein Blaulicht für die Einsatzfahrzeuge des Ordnungsamts
Mit dem heute in öffentlicher Sitzung verkündeten Urteil wies die 14.
Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf die Klage der Stadt Wuppertal
gegen die Bezirksregierung Düsseldorf ab, mit der sie die Ausstattung
der Fahrzeuge ihres Kommunalen Ordnungsdienstes mit Blaulicht und
Einsatzhorn erstrebt. Zur Begründung führte die Kammer aus:
Das Recht, auch Fahrzeuge des Ordnungsamts mit Blaulicht und Einsatzhorn
auszurüsten, ergebe sich nicht obligatorisch aus der
Straßenverkehrszulassungsordnung. Diese sehe eine solche Ausstattung nur
für den Vollzugsdienst der Polizei vor. Die Klägerin habe aber auch
keinen Anspruch auf eine Ausnahmegenehmigung zur Ausstattung der
Fahrzeuge des Kommunalen Ordnungsdienstes mit Blaulicht und Einsatzhorn.
Sie habe nicht darlegen können, dass in der überschaubaren Anzahl von
Eilfällen der bestehenden Gefahr nicht durch Hinzuziehung der Polizei
hätte effektiv begegnet werden können. Denn die Polizei sei für die
Gefahrenabwehr gerade dann zuständig, wenn andere Behörden nicht
rechtzeitig tätig werden könnten. Deshalb habe die Bezirksregierung
Düsseldorf bei ihrer ablehnenden Entscheidung zu Recht dem Ziel, die
Zahl der mit Blaulicht ausgestatteten Fahrzeuge möglichst gering zu
halten, den Vorrang eingeräumt. So werde die Missbrauchsgefahr sowie die
auch die bei einem Blaulichteinsatz entstehenden Gefahrenlage soweit wie
möglich begrenzt.
Die Kammer hat die Berufung gegen ihr Urteil zugelassen, die die
Klägerin beim Oberverwaltungsgericht Münster einlegen kann. Az: 14 K
2548/08
NRW: 7,2 Prozent mehr Insolvenzen im
ersten Quartal 2009
Im ersten Quartal 2009 meldeten die nordrhein-westfälischen Amtsgerichte
9 132 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, lag dieser Wert um 7,2 Prozent höher als im ersten
Vierteljahr des Jahres 2008 (damals: 8 517 Fälle). Die von den
Gläubigern
angemeldeten Forderungen summierten sich in den ersten drei Monaten
dieses Jahres nach vorläufigen Ergebnissen auf zwei Milliarden Euro.
2 592 dieser Insolvenzen betrafen Unternehmen; das waren 4,1 Prozent
mehr als von Januar bis März des Vorjahres (damals: 2 490 Fälle). Ferner
beantragten 6 540 weitere Schuldner die Eröffnung eines
Insolvenzverfahrens. Darunter befanden sich 5 947 Verbraucher (Personen,
die nicht selbstständig tätig sind wie z. B. Arbeitnehmer/innen,
Rentner/innen, Arbeitslose).
Das waren 7,1 Prozent mehr als im ersten Quartal 2008 (damals: 5 555
Fälle). (IT.NRW)
"Wiedereinstieg nach der Familienphase"
Donnerstag, den 4. Juni 2009, informiert die Beauftragte für
Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg,
Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den "Wiedereinstieg nach der
Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im
Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33,
47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus
der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den
Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen
Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit
erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden
können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist
kostenlos.
Immer mehr
Frauen sterben an Lungen- und Bronchialkrebs
Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltnichtrauchertages am
31.
Mai mitteilt, starben im Jahr 2007 bundesweit 43 005 Personen (30 406
Männer und 12 599 Frauen) an Krebserkrankungen der Lunge und der
Bronchien, des Kehlkopfs oder der Luftröhre.
Diese Erkrankungen können in engen Zusammenhang mit dem Konsum von
Tabakprodukten gebracht werden. Das Risiko von Frauen, an einer dieser
Krebsarten zu sterben, ist in den letzten Jahren sehr stark angestiegen:
die
Todesfälle verdoppelten sich in den letzten 20 Jahren nahezu von 6 367
im Jahr 1987 auf 12 599 im Jahr 2007. Bei den Männern war im selben
Zeitraum dagegen ein leichter Rückgang von 8% zu verzeichnen.
Das Durchschnittssterbealter der Frauen für alle Todesursachen lag 2007
bei gut 80 Jahren. Frauen mit einer für das Rauchen symptomatischen
Krebserkrankung starben im Durchschnitt rund zehn Jahre früher. Auch bei
Männern mit diesen Krebserkrankungen lag das durchschnittliche
Sterbealter bei 70 Jahren. Insgesamt starben Männer im Durchschnitt mit
knapp 73 Jahren.
Bezogen auf je 100 000 Einwohner starben 2007 in Deutschland 52 Personen
an Lungen- und Bronchial-, Kehlkopf- oder Luftröhrenkrebs. Im regionalen
Vergleich war die Sterblichkeit im Saarland und in Sachsen-Anhalt mit 76
beziehungsweise 66 Sterbefällen je 100 000 Einwohner am höchsten. In
Baden-Württemberg und Bayern starben mit jeweils 39 Personen je 100 000
Einwohner dagegen bundesweit die wenigsten Menschen.
Es muss davon ausgegangen werden, dass der Konsum von Tabak bei einer
Vielzahl von Todesfällen -unter anderem auch bei den
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der chronisch obstruktiven
Lungenerkrankung (COPD) - negative Auswirkungen auf den
Gesundheitszustand hatte und ebenfalls mit
zum Tod beigetragen hat.
Der Verbrauch von in Deutschland versteuerten Tabakwaren hat sich in den
letzten Jahren je nach Tabakart gegensätzlich entwickelt. So ging der
Konsum von Zigaretten von täglich 381 Millionen Stück im Jahr 2000 auf
täglich nur noch 240 Millionen Stück im Jahr 2008 zurück. Dagegen stieg
der Verbrauch von Zigarren und Zigarillos im gleichen Zeitraum von
sieben Millionen Stück auf 14 Millionen Stück pro Tag. Der tägliche
Konsum von Feinschnitt nahm von 35 Tonnen auf 60 Tonnen zu und der
Konsum von Pfeifentabak stieg von zwei Tonnen auf fünf Tonnen pro Tag
an. Datenbasis ist dabei die Zahl der versteuerten Tabakwaren im
jeweiligen Kalenderjahr. Der tatsächliche Verbrauch insbesondere bei
Zigaretten liegt noch höher, da in Deutschland unversteuerte Tabakwaren
in den Angaben der amtlichen Statistik nicht enthalten sind. |
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Mittwoch, 27. Mai 2009
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Historischer Kalender |
Kombibad Homberg wegen Brandschadens
vorübergehend geschlossen Brand
im Kombibad Homberg
Durch einen Kabelbrand am Schaltpult im Schwimmmeisterraum des Freibades
am gestrigen Abend ist die gesamte Stromversorgung des Bads gestört. Der
Hallenbadbereich und die Sauna sind nicht in Mitleidenschaft gezogen
worden. Da aber alle Bereiche von Ruß beschmutzt sind, musste das Bad
sofort geschlossen werden, um eine Grundreinigung vornehmen zu können.
DuisburgSport bittet dafür um Verständnis und wird kurzfristig über eine
Wiedereröffnung des Kombibads informieren.
RheinStrand - RheinPark erhält Gastronomie
Mitte Mai wurde der RheinPark mit einem großen Fest eröffnet.
Mittlerweile nehmen auch die Planungen zur Errichtung einer Gastronomie
am RheinStrand konkrete Formen an. Geplant sind neben der Errichtung des
Hauptgebäudes, von dem man einen herrlichen Panoramablick auf den Rhein,
die vorbeifahrenden Schiffe und das gegenüberliegende Rheinufer hat und
das auch im Winter zum Verweilen einlädt, die Errichtung mehrere
Strandbars. Der RheinStrand wird somit das ganze Jahr über zu einem
attraktiven Ausflugsziel. Es ist vorgesehen, die Gastronomie ähnlich wie
den „Kleinen Prinzen“ integrativ zu betreiben
Für das Funktionieren des RheinParks ist ein Gastronomieangebot
unverzichtbar. Nur durch die damit verbundene dauerhafte soziale
Kontrolle ist gewährleistet, dass der Park von den Nutzern angenommen
wird. Nur so wird sich der RheinPark dauerhaft zu einem attraktiven
Ausflugsziel entwickeln und somit einen positiven Effekt auf die
Entwicklung des Stadtteils haben können.
Die „Lebenshilfe Werkstatt für Behinderte gemeinnützige GmbH“ (WfB) aus
Solingen hat großes Interesse an der Übernahme der Gastronomie vor Ort.
Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit der ARGE in Duisburg, den
örtlichen Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie weiteren Duisburger
Unternehmen vorgesehen. Die „Lebenshilfe Werkstatt für Behinderte
Solingen“ gehört zum Lebenshilfeverbund Solingen. Die „Lebenshilfe
Solingen“ betreibt neben der klassischen Werkstatt für Behinderte
Menschen auch zahlreiche Integrationsunternehmen. Diese dienen dazu
Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.
Die WfB betreut bereits heute mit großem Erfolg in Solingen mehrere
ähnliche Projekte (zum Beispiel das Cafe Sol), eine Eissporthalle, ein
Cateringunternehmen, eine eigene Gärtnerei und eine Werkstatt. Im
Brückenpark in Müngsten betreibt die WfB eine Schwebefähre über die
Wupper, ein Bistrogebäude und neben der Grünpflege und Abfallbeseitigung
auch die öffentlichen WC-Anlage des Brückenparks, so dass über die
Übernahme der Gastronomie hinaus weitere Dienstleistungen im RheinPark
möglich wären (zum Beispiel die Kontrolle und Pflege des Parks durch die
Realisierung von Arbeitsmarkt- und Integrationsprojekten in
Zusammenarbeit mit der ARGE und dem LVR).
Die Realisierung der Gastronomie soll nun in zwei Schritten erfolgen.
Bis zur Umsetzung des Gastronomiekonzeptes werden auch nach der
offiziellen Eröffnung Getränke und Snacks angeboten, zunächst über eine
mobile Lösung. Spätestens bis zum nächsten Frühjahr errichtet die Stadt
in Zusammenarbeit mit der WfB und der ARGE sowie der finanziellen
Unterstützung durch die Bitburger Braugruppe, die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg, die Sparkasse Duisburg Stiftung und Hövelmann eine
Strandmodulbar, die aus einer Basisstation sowie mehreren Strandboxen
mit Windschutz bestehen soll.
Betrieben werden soll die Gastronomie in Anlehnung an den „Kleinen
Prinzen“ gemeinsam von Behinderten und Nicht-Behinderten. In einem
ersten Schritt wird zunächst das Haupthaus inkl. WC-Anlage errichtet.
Die Fertigstellung des Haupthauses ist bis zum Jahresende vorgesehen. Zu
einem späteren Zeitpunkt sollen auch die Strandboxen errichtet werden.

Hinter dem Bauschild von links nach rechts Stadtdirektor Dr. Peter
Greulich, Landschaftsarchitekt Lorenz Kehl (Atelier Loidl), Josef
Neumann (Geschäftsführer Lebenshilfe Solingen), Heinz-Peter Hoppmann
(Verkaufsleiter Bitburger Braugruppe), Thomas Patermannn
(Geschäftsführer Wirtschaftsbetriebe Duisburg), Rainer Kasten
(Verkaufsleiter Sinalco), Edgar Kaspers (Bitburger Braugruppe), Ratsfrau
Brigitte Parlo, Norbert Maul (Geschäftsführer ARGE), und Bernd
Steingräber (Duisburger Werkstatt für Behinderte).Inhalt der römischen Urne aus
Friemersheim wird untersucht
Bei
Baggerarbeiten zum Bau eines Einfamilienhauses in der Friemersheimer
Straße war am 13. März ein äußerst interessanter Fund zu Tage gefördert
worden: Ausgegraben wurde ein vollständig erhaltenes Gefäß, das in einer
Tiefe von etwa einem Meter geborgen wurde.
Die Urne, die vollständig gefüllt ist, wird seit heute durch eine
Fachrestauratorin des Kultur- und Stadthistorischen Museums geleert und
der Inhalt auf weitere Spuren untersucht. Zuvor war die Urne im Institut
für Rechtsmedizin des Klinikums Duisburg einer radiologischen
Untersuchung unterzogen worden. Hier konnten vorerst Knochenreste
identifiziert werden. Diese akribische Spurensuche ist wesentlicher
Bestandteil archäologischen Arbeitens. Dabei werden unterschiedliche
Techniken und Methoden genutzt. Ziel ist, ein möglichst detailliertes
Bild der Geschichte zu rekonstruieren.
Das auf der Töpferscheibe gefertigte Gefäß hat eine geschwungene
Topfform mit einem ausgebildeten Standfuß. Bei näherer Untersuchung
durch die Stadtarchäologen wurde dieses Gefäß als vollständig erhaltene
Graburne identifiziert. Form und Material und weitere im Umfeld
gefundene Tonscherben legen nah, dass die Urne römischen Ursprungs ist
und aus dem 2. bis 3. Jahrhundert stammt. Die Urne muss in damals
ungestörte geologische Schichten eingegraben worden sein. Die
Fundsituation deutet auf ein römisches Brandgrab hin, das zu einem
kleinen Friedhof gehörte. Weitere gefundene Scherben stützen diese
Theorie.
Die Baggerarbeiten wurden durch Mitarbeiter der Stadtarchäologie
begleitet, weil man hier Spuren des aus Schriftquellen bekannten
fränkischen Königshofs von Friemersheim vermutete. Um so überraschender
der jetzt entdeckte Fund, der römische Siedlungsspuren zu Tage förderte.
Damit erhärten sich Vermutungen, die aus Grabungsfunden 2006 abgeleitet
wurden. Bereits hier wurden erste Spuren aus römischer Zeit gefunden.
Die Belege deuten auf eine kleine römische Straßenstation aus dem 2.
Jahrhundert hin, die dicht hinter der römischen Reichsgrenze am Rhein
lag.
NRW-Verbraucherpreisindex:
Niedrigste Teuerungsrate seit Juni 1987
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex von Mai 2008 bis
Mai 2009 um 0,1 Prozent auf 106,5 Punkte (Basisjahr 2005 = 100)
gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, ist dies die niedrigste
Jahresteuerungsrate seit Juni 1987 (damals: +/-0,0 Prozent). Gegenüber
dem Vormonat (April 2009) sank der Preisindex um 0,1 Prozent.
Der geringfügige Anstieg der Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr ist
maßgeblich auf Preisrückgänge bei Heizöl (-43,7 Prozent) und
Kraftstoffen (-16,8 Prozent) zurückzuführen. Ohne Heizöl und Kraftstoffe
gerechnet hätte die Inflationsrate bei +1,5 Prozent gelegen. Auch die
Preise fürNahrungsmittel (-2,1 Prozent) gaben im Vorjahresvergleich
weiter nach. Preisgünstiger als im Mai 2008 waren vor allem Frischgemüse
(-9,3 Prozent) und Molkereiprodukte (-9,1 Prozent), während die Preise
für Sport- und Freizeitartikel (+6,2 Prozent) erneut anzogen.
Im Vergleich zum Vormonat sanken saisonbedingt insbesondere die Preise
für Pauschalreisen (-3,4 Prozent) und Flüge (-2,9 Prozent). Dagegen
waren Kraftstoffe (+1,9 Prozent) und Heizöl (+1,2 Prozent) etwas teurer
als im April 2009. (IT.NRW)
Serm: Vollsperrung der Bockumer
Straße
Am Donnerstag, 28. Mai, wird die Fahrbahn der Bockumer Straße saniert.
Betroffen ist der komplette Bereich zwischen Serm und der Stadtgrenze zu
Düsseldorf. Die Verbindung zwischen Serm und Wittlaer wird and diesem
Tage vollständig für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt.
Umleitungsempfehlungen werden nicht ausgeschildert, da die Strecke in
der Regel nur von Ortskundigen genutzt wird.
Graffitti-Schmierereien in Neudorf
nehmen zu

Innerhalb von vier Wochen treibt die
Vermehrung dieser "Kunstwerke" allein in Neudorf auch Hausbesitzer
regelrecht die Zornesröte ins Gesicht. Allein auf der Koloniestraße ist
innerhalb von nur 200 Metern gleich an zwei Stellen die "Signatur"
derselben Schmierfinken erkennbar.
Samstag auf dem AWO-Lernbauernhof in
Meiderich
Bauchtanz und Hip-Hop beim Anatolischen Gartenfest
Die AWO-Duisburg feiert den Frühling. Der Ortsverein
Marxloh-International richtet gemeinsam mit der AWO-Integrations gGmbH
das Anatolischen Gartenfest auf dem Lernbauernhof Ingenhammshof aus. Am
Samstag, 30. Mai, be-ginnt um 13 Uhr das Familienfest in
Duisburg-Meiderich. Bis 18 Uhr unterhält die Be-sucher ein
internationales Musik- und Tanzprogramm. International sind auch die
Spezialitäten, die vom Grill oder aus der Pfanne die jungen und älteren
Besuchern auf den Geschmack bringen. Der Eintritt ist kostenlos.
Die Gartengruppe des Ortsvereins im Duisburger Norden bestellt auf dem
AWO-Lernbauernhof, in direkter Nachbarschaft zum Landschaftspark Nord,
seit vielen Jahren schon ihr Feld. Die etwa 20 Mitglieder der Gruppe
säen und ernten in ihrem „anatolischen Garten“ Gemüse und Früchte aus
der Heimat. Zur Tradition gehört es inzwischen auch im Frühjahr eine
große Gartenparty zu feiern. Mehrere Hundert Besucher genossen allein
2008 diesen Samstag im Grünen.
Für das Fest am 30. Mai haben die türkischen Gastgeber ein ausgesprochen
jugendliches Programm zusammen gestellt, das gemischt mit
folkloristischen Auftritten ein möglichst breites Publikum anspricht.
Die Besucher können sich auf türkische Volkslieder und die Saz-Show von
Düzgün Ersen freuen. Danach gehört die Bühne auf dem Bauernhof der
Mädchentanzgruppe „Step to Furios“, die von der deutsch-arabischen
Künstlerin Imen Bethke geleitet wird. Bauchtanz präsentiert das Ensemble
„Karamel“ der AWO-Integrations gGmbH. Die Mädchentanzgruppe „Bullet-Proof“
sorgt mit Hip-Hop für einen Rhythmuswechsel.
Cengiz Yurtsever, der Vorsitzende des Ortsvereins Marxloh-International,
freut sich auf das Fest: „Es ist immer ein Riesenspaß, so viele Gäste
auf dem Ingenhammshof begrüßen zu können. Es tut einfach gut, gemeinsam
mit allen Duisburgern zu feiern und zu zeigen, wie es in unserem Garten
wächst und blüht.“
Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH, der
zusammen mit Cengiz Yurtsever das Fest eröffnet, sieht einen Beweis für
die gute ehrenamtliche Arbeit in der AWO-Duisburg: „Das gilt für die
Gartengruppe, aber auch für die Musiker und Tänzer, die am Samstag
auftreten. Sie alle fühlen sich in unserem Verband wohl und engagieren
sich in der Freizeit bei uns. Ohne diesen Einsatz könnten wir das
Anatolische Gartenfest gar nicht stemmen.“ Zusätzliche Unterstützung
erhält das „Festkomitee“ durch die Dersim Gemeinde Rhein Ruhr e.V.
Einzelhandel in NRW mit Umsatzrückgang
im April
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im April 2009 nach ersten
vorläufigen Ergebnissen nominal 2,7 Prozent weniger um als im April
2008. Wie Information und Technik Nordrhein Westfalen als Statistisches
Landesamt
mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der
Preisentwicklung, um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die
Beschäftigtenzahl ging um 1,0 Prozent zurück.
Für die ersten vier Monate dieses Jahres ermittelten die Statistiker
einen nominalen Umsatzrückgang von 3,5 Prozent (real: - 3,5 Prozent). (IT.NRW) |
|
Dienstag, 26. Mai 2009
-
Historischer Kalender |
Verwaltungsgericht Düsseldorf: Antrag
der Firma Bayer Material Science AG auf Inbetriebnahme der CO-Pipeline
abgelehnt
Mit Beschluss vom heutigen Tage, der den Verfahrensbeteiligten soeben
bekannt gegeben wurde, hat die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts
Düsseldorf den Antrag der Firma Bayer Material Science AG auf
Inbetriebnahme der bereits weitgehend fertig gestellten CO-Pipeline
abgelehnt.
Damit bleibt deren Betrieb weiterhin untersagt.
Nach eingehender Prüfung im vorläufigen Rechtsschutzverfahren ist das
Gericht zu dem Ergebnis gelangt, dass sich die Sicherheitslage durch die
Änderungsbescheide der Bezirksregierung Düsseldorf vom 2. und 3. März
2009 nicht verbessert, sondern verschlechtert hat, weil nach deren
Inhalt das ursprünglich vorgesehene oberflächennahe Warnband entfällt,
die Breite der sog. Geo-Grid-Matten von den ursprünglich 80 cm auf
nunmehr 60 cm und die Rohrwandstärke an verschiedenen Stellen von 6,3 mm
auf 5,6 mm reduziert wurden. Hierdurch sei das Sicherheitsniveau der
Pipeline entscheidungserheblich abgesenkt worden.
Eine abschließende Klärung müsse dem Hauptsacheverfahren vorbehalten
bleiben. Gegen den Beschluss steht den Verfahrensbeteiligten die
Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen
in Münster zu. Az.: 3 L 404/09
Klöckner: "Noch nie lagen Licht und
Schatten so nah beieinander"
"Niemals zuvor in unserer
Börsengeschichte lagen Licht und Schatten in einem Geschäftsjahr so nah
beieinander wie im Jahre 2008. Es ist bisher das Jahr mit dem höchsten
Ergebnis der Firmengeschichte, maßgeblich gestützt durch die ersten neun
Monate des Jahres. Sowohl Umsatz wie auch Ergebnis konnten signifikant
gesteigert werden. Die Freude über diese extrem positive Entwicklung
wird durch die schwache Entwicklung im vierten Quartal, die bis zum
heutigen Tag leider anhält, stark getrübt.
Wir haben das letzte Jahr genutzt, um weiter an der Optimierung unserer
Geschäftsprozesse zu arbeiten. Sobald sich die Anzeichen mehrten, dass
wir einen Einbruch im Absatz zu erwarten hatten, haben wir mit
umfangreichen Sofortmaßnahmen als eines der ersten Unternehmen unserer
Branchen reagiert. Im ersten Halbjahr, in dem es noch keine Anzeichen
für den später eintretenden konjunkturellen Einbruch gab, haben wir
unsere Akquisitionsstrategie wie angekündigt weiter fortgesetzt. So
haben wir im Januar mit einer kleineren Akquisition gestartet und
Multitubes aus Großbritannien - einen Spezialisten für Röhren -
erworben. Darüber hinaus konnten wir ab Januar 2008 Schritt für Schritt
- auf fast 100 % - weitere Anteile der Metalsnab Holding in Bulgarien
erwerben. Außerdem haben wir im April in den USA Temtco Steel zugekauft.
Andererseits haben wir uns von Geschäftsbereichen getrennt, die wir
nicht zum Kerngeschäft zählen. Dies betrag Namasco in Kanada, die ihren
Schwerpunkt in der Belieferung der Automobilindustrie hatte, sowie
Koenig Verbindungstechnik in der Schweiz. Durch die Veräußerung
insbesondere der KVT, aber auch durch den starken Lagerabbau im vierten
Quartal konnten wir unserer Nettoverschuldung gegenüber dem Höchststand
Ende 2008 reduzieren. In dem strategisch und operativ sehr wichtigen
Thema der Zentralisierung des europäischen Einkaufs haben wir sichtbare
Fortschritte erzielt.
Der Absatz war insbesondere durch die Veräußerung des volumenintensiven
Geschäfts in Kanada um 7,8 % rückläufig auf rund 6 Millionen Tonnen.
Dennoch haben wir unsere Stellung als größter unabhängiger
Stahldistributeur in Europa und USA nochmals gestärkt. Der Umsatz konnte
preisbedingt insbesondere in den ersten neun Monaten um 7,6 % auf 6,75
Milliarden Euro gesteigert werden. Das EBITDA lag mit 600 Millionen Euro
um mehr als 60 % über dem Vorjahr. Positiv dazu beigetragen haben die
Veräußerungserlöse unserer Unternehmensverkäufe, belastend die
Rückstellung für die Kartellstraße in Frankreich. Wenn man diese Effekte
einmal wegläßss, ergab sich auf operativer Basis immer noch ein EBITDA
von 420 Millionen Euro im Vergleich zu 331 Millionen Euro im Vorjahr.
Der Jahresüberschuss wurde ebenfalls durch die Sondererlöse positiv
beeinflusst und lag bei 384 Milionen Euro. Sowohl in Europa als auch in
den USA konnten Umsatz und EBITDA gesteigert werden. Wir
erwirtschafteten nach wie vor rund 80 % unseres Umsatzes in Europa und
rund 20 % in den USA.
Die Bilanz zum 31. Dezember 2008 stand mit einer Summe von 3,1
Milliarden Euro und einem Eigenkapital in Höhe von 1,074 Milliarden Euro
auf einem soliden Fundament. Die Eigenkapitalquote von fast 35 % ist für
ein Handelsunternehmen ein sehr guter Wert. Das Nettoumlaufvermögen, das
bei uns einen wesentlichen Teil der Bilanz ausmacht, lag bei 1,4
Milliarden Euro. Ein Drittel der Aktiva machten unsere Vorräte aus, ein
weiteres Viertel Forderungen gegenüber unseren Kunden.
Die Kursentwicklung, ist für uns alles nicht zufriedenstellend. Von den
Höchstständen im letzten Jahr von mehr als 40 Euro sind wir noch weit
entfernt, auch wenn in den letzten Wochen eine starke Erholung
eingetreten ist und wir zumindest den Rückgang seit Jahresende wieder
ausgleichen konnten.
In den vergangenen Jahren war die Nachfrage nach Stahl maßgeblich
getrieben durch Schwellenländer, die massiven Nachholbedarf in der
Infrastruktur hatten und diesen stetig aufholten. Als aber die
Finanzkrise sich auch auf die Realmärkte ausweitete, konnte sich die
Stahlbranche nicht entziehen. So hat sich bereits 2008 die Produktion
von Stahl der geringeren Nachfrage im zweiten Halbjahr angepasst, so
dass ein rückläufiger Trend in der Weltrohstahlproduktion zu beobachten
war und in 2008 nur noch rund 1,3 Milliarden Tonnen Stahl weltweit
produziert wurden. Mit Einsetzen des drastischen Nachfrageeinbruchs im
vierten Quartal reagierten die Stahlhersteller auf das plötzlich
auftretende Überangebot mit drastischen Produktionskürzungen. Derzeit
liegt die Auslastung der Werke im Schnitt bei rund 50 %, in den USA
sogar noch darunter. Einzige Ausnahme sind die chinesischen Produzenten,
die im März und April 2009 nahezu unvermindert auf dem Niveau des
Vorjahres produzierten.
Die Nachfragesituation insbesondere im ersten Quartal 2009, aber auch im
vierten Quartal 2008 ist nicht nur durch einen abrupten Einbruch des
Stahlverbrauchs geprägt, sondern auch durch einen Lagerüberhang in der
gesamten Wertschöpfungskette, vom Stahlproduzenten bis zum
Stahlverbraucher.
Wir sind im Jahre 2006 mit der Strategie an die Börse gegangen, den
stark fragmentierten Markt der Stahl- und Metalldistribution als größter
unabhängiger Distributeur zu nutzen, um die Konsolidierung aktiv
voranzutreiben und dadurch für uns Synergien zu heben. Wir verstehen uns
als serviceorientierten Dienstleister und bedienen unsere kleinen und
mittleren Stahl- und Metallverbraucher in den Kernmärkten Europa und
USA. Ein wesentlicher Aspekt der langfristigen Strategie liegt somit auf
Konsolidierung durch Akquisitionen, aber ebenso gehört der Aufbau des
Geschäfts in neuen Märkten dazu. Gleichzeitig betreiben wir eine
kontinuierliche Optimierung der Geschäftsprozesse. Insbesondere im
Einkauf, in der Lagerstruktur und im lokalen Vertrieb liegt der
Schlüssel zu den Größenvorteilen, die Klöckner & Co für sich als Hebel
nutzen möchte und Synergien bei Akquisitionen erst ermöglicht,"
berichtet Dr. Thomas Ludwig, Vorstandsvorsitzender von Klöckner & Co bei
der Hauptversammlung am 26. Mai 2009.
Ort der Handlung ist das Congress Center der Düsseldorfer Messe. Auch
wenn viele Sitze leer geblieben sind, ist die Hauptversammlung gut
besucht. "Viele Aktionäre kommen eh nur wegen der Häppchen." Dieses
Vorurteil bekam ich häufig zu hören, als ich im Bekanntenkreis erzählte,
dass ich zu einer Hauptversammlung fahre. Dass es eine Eingangskontrolle
gibt und somit nur Aktionäre und Presse Zutritt haben, sei hier nur am
Rande erwähnt. Natürlich gibt es Kaffee und Häppchen. Die Durchführung
der Hauptversammlung und die Geschäftszahlen stehen aber eindeutig im
Vordergrund.
Ulrich Hocker von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz
die Dividendenpolitik auf. Lege man den Wert von 30 % als Ausschussquote
zugrunde, so hätte Klöckner rund 2,50 Euro als Dividende zahlen können.
Offensichtlich hätten die Aktionäre mit einer Dividendenzahlung
gerechnet. Auf dem Weg zur Hauptversammlung bin ich einer Bekannten
begegnet, die selbst Aktionärin bei Klöckner ist. Soweit ich es
verstanden habe, hat sie mit einer Dividende von 3 Euro pro Aktie
gerechnet. "Wir haben uns entschlossen, alles Geld in der Firma zu
lassen, was wir in der Firma lassen können, um die Liquidität des
Unternehmens zu sichern," antwortet Prof. Dr. Dieter H. Vogel,
Aufsichtsratsvorsitzender.
Auch die Frage der Bezahlung von Vorstand und Aufsichtsrat wurde
angesprochen. Hier sei auf die Ausführungen im Geschäftsbericht
verwiesen.
Dem Vorstand ist momentan nicht bekannt, dass fremde Anleger größere
Aktienanteile kaufen wollen.
Was ist richtig? Was ist falsch? Diese Frage stelle ich mir schon, als
ich auf dem Wege nach Hause bin. Aktionäre - zumindest die
Privatpersonen, die kleinen Leute - entscheiden aus dem Bauch heraus.
Wunschdenken spielt dabei eine Rolle und weniger juristisches und
betriebswirtschaftliches Kalkül. Banker und Manager sind für sie die
Teufel, die hemmungslos in die eigene Tasche wirtschaften. Auch wenn es
oft um andere Größenordnungen geht: Wenn sie an die eigene Geldbörse
denken, sind sich Aktionäre und Manager doch sehr ähnlich... Andreas
Rüdig
Oberlandesgericht Düsseldorf:
Oberlandesgericht untersagt Tele2 GmbH Werbung mit dem Slogan „Als
Startgeschenk erhalten Sie von uns 180 Freiminuten.“
Der 20. Zivilsenat des Oberlandesgerichts hat dem beklagten
Telekommunikationsunternehmen Tele2 GmbH untersagt, mit der Angabe „Als
Startgeschenk erhalten Sie von uns 180 Freiminuten“ zu werben. Nach
Überzeugung des Senats ist die Werbung irreführend, weil das Unternehmen
keine „echten Freiminuten“ gewähre, sondern lediglich eine Gutschrift
von 4,18 Euro. So wäre bei dem von der Beklagten angebotenen
Mobilfunktarif das „Startgeschenk“ bei Anrufen in Mobilfunknetze bereits
nach 21 Minuten verbraucht gewesen.
Die Deutsche Telekom AG hatte gegen die Tele2 GmbH geklagt, weil das
beklagte Unternehmen mit der genannten Formulierung geworben hatte. In
einer Fußnote der Anzeige war darauf hingewiesen worden, dass die
Freiminutenangabe sich auf Ferngespräche im Festnetz beziehe.
Das Landgericht Düsseldorf hatte die Beklagte bereits in erster Instanz
am 8.2.2008 zur Unterlassung einer derartigen Werbung verurteilt. Die
Berufung der Beklagten vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf blieb ohne
Erfolg. Der 20. Zivilsenat hat sich der Auffassung des Landgerichts
angeschlossen und einen Unterlassungsanspruch des klagenden Konkurrenten
bejaht, weil die Werbung irreführend sei (§ 8 Abs. 1, § 3 Abs. 1, § 5
Abs. 1 Nr. 2 Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb). Die Werbung erwecke
den unzutreffenden Eindruck, dass der Kunde einschränkungslos 180
Minuten in alle Netze telefonieren könne, ohne dass Telefonkosten
anfielen.
Tatsächlich könnten die Kunden mit dem „Startgeschenk“ jedoch bei
Auslands- oder Mobilfunkgesprächen nur wesentlich kürzer telefonieren,
in Mobilfunknetze nur 21 Minuten. Im Kern werde daher mit einer
Gutschrift von 4,18 Euro und nicht mit Freiminuten geworben. Auch der
Hinweis in der Fußnote ändere hieran nichts, weil schon die
blickfangmäßige Werbung objektiv unrichtig gewesen sei. Außerdem
verwirre die Fußnote mit der weiteren Formulierung „Die
Freiminutengutschrift kann auch zu anderen Zeiten und Zielen genutzt
werden“ und verstärke sogar noch die Irreführung.
Der 20. Zivilsenat des Oberlandesgerichts hat nicht die Revision zum
Bundesgerichtshof zugelassen. Die Beklagte kann binnen einen Monats
gegen die Entscheidung Nichtzulassungsbeschwerde einlegen.
Kündigung wegen des
Vorwurfs des Diebstahls eines Pakets Binden - Ausspruch einer erneuten
vorsorglichen Kündigung
Nachdem das Wuppertaler Arbeitsgericht mit Urteil vom 31.3.2009 die
fristlose Kündigung einer Remscheider Verkäuferin eines Discounters
wegen des Vorwurfs des Diebstahls eines Pakets Binden im Wert von 0,59
Euro für rechtsunwirksam erklärt hat (vgl. Pressemitteilung vom
31.3.2009) hat die Arbeitgeberin mit Schreiben vom 16.4.2009 vorsorglich
eine erneute fristgerechte Kündigung – nunmehr als Verdachtskündigung –
zum 31.7.2009 ausgesprochen.
Auch im heutigen Gütetermin konnte eine gütliche Einigung nicht gefunden
werden.
Da die Arbeitgeberseite angekündigt hat, gegen das Urteil vom 31.3.2009
Berufung beim Landesarbeitsgericht Düsseldorf einzulegen, hat die 3.
Kammer des Arbeitsgerichts Wuppertal den Rechtsstreit hinsichtlich der
neuerlichen Kündigung vom 16.4.2009 bis zum rechtskräftigen Abschluss
des Verfahrens 4 Ca 3853/08 ausgesetzt.
Grundsatzurteil zur
Rundfunkgebührenpflicht für einen PC mit Internetzugang
Der 8. Senat des Oberverwaltungsgerichts für das Land
Nordrhein-Westfalen hat mit zwei Urteilen vom 26. Mai 2009 entschieden,
dass für einen PC mit Internetzugang, der im privaten Bereich
bereitgehalten wird, Rundfunkgebühren entrichtet werden müssen, wenn
ansonsten kein herkömmliches Rundfunkempfangsgerät vorhanden ist.
Die Kläger, zwei Studenten, hatten gegenüber dem beklagten WDR jeweils
angegeben, in ihrer Wohnung über einen internetfähigen PC, nicht aber
über ein herkömmliches Rundfunkgerät wie ein Radio oder einen Fernseher
zu verfügen. Ihren PC würden sie nicht zum Rundfunkempfang, sondern
ausschließlich zu anderen Zwecken nutzen. Der Beklagte zog die Kläger
daraufhin zu Rundfunkgebühren für ein sog. "neuartiges
Rundfunkempfangsgerät" in Höhe von 5,52 Euro monatlich heran. Den
dagegen erhobenen Klagen gab das Verwaltungsgericht statt und hob die
Gebührenbescheide auf.
Die Berufung des WDR hatte beim Oberverwaltungsgericht Erfolg. Der Senat
hat die Klagen der beiden Studenten abgewiesen. Er führte aus, dass nach
dem Rundfunkgebührenstaatsvertrag ein PC mit Internetzugang ein
„neuartiges Rundfunkempfangsgerät“ sei. Durch einfaches Anklicken auf
den Internetseiten u.a. des WDR könnten zahlreiche Radiosender live
empfangen werden. Wer über einen PC mit Internetanschluss verfüge, sei
Rundfunkteilnehmer, weil er das Gerät „zum Empfang bereit halte“. Für
das „Bereithalten zum Empfang“ komme es grundsätzlich nicht auf die
tatsächliche Nutzung, sondern lediglich auf die Nutzungsmöglichkeit an.
Es sei deshalb unerheblich, dass viele PC-Besitzer kein Radio über das
Internet hörten; ausreichend sei, dass jedenfalls ein nicht
unerheblicher Teil der Internetnutzer – insbesondere die Jüngeren – den
PC zum Rundfunkempfang nutzten.
Zwar würden viele Internetnutzer die Möglichkeit zum Rundfunkempfang als
aufdrängte Leistung empfinden, der man sich nicht entziehen könne; diese
fehlende Wahlmöglichkeit sei aber Kennzeichen eines Multifunktionsgeräts
wie des internetfähigen PCs. Die Entscheidung des Gesetzgebers,
Rundfunkgebühren für PCs mit Internetzugang zu erheben, sei auch mit dem
Grundgesetz vereinbar. Insbesondere verletze die relativ geringe Gebühr
nicht die Informationsfreiheit oder den Grundsatz der
Verhältnismäßigkeit.
Das Oberverwaltungsgericht hat die Revision zum Bundesverwaltungsgericht
zugelassen. Aktenzeichen: 8 A 2690/08 und 8 A 732/09
Kindernothilfe-Vortrag: "La Oroya - Apokalypse in den Anden"
Jugendliche aus Peru wehren sich gegen die Umweltverschmutzung ihrer
Stadt
Zu einem Vortrag über die von schwersten Umweltschäden betroffene
peruanische Stadt La Oroya lädt die Kindernothilfe am Donnerstag, 28.
Mai 2009, 19 Uhr in die Salvatorkirche Duisburg ein. Zu Gast sind drei
mutige Jugendliche aus La Oroya, die sich zusammen mit dem peruanischen
Projektpartner der Kindernothilfe gegen die gesundheitsgefährdende
Umweltverschmutzung zur Wehr setzen. Der Eintritt ist frei.
La Oroya zählt zu den zehn dreckigsten Städten der Welt. Die Gegend ist
reich an Bodenschätzen. Internationale Konzerne wie die Doe Run-Gruppe
aus Missouri (USA) betreiben dort seit Jahrzehnten gewinnträchtige
Bergbau- und Verhüttungs-Unternehmen. Es gibt zwar Gesetze zum
Umweltschutz, doch niemand kontrolliert, ob sich die Konzerne daran
halten. Die meisten der Hochöfen von La Oroya sind immer noch nicht mit
modernen Filtertechniken ausgestattet.
Täglich werden tausende Tonnen giftiger Substanzen ausgestoßen: Wasser,
Luft und Erde sind so stark verseucht, dass viele Menschen unter
schweren Krankheiten leiden. Besonders gefährdet sind schwangere Frauen
und Kinder. Viele von ihnen haben einen so stark erhöhten
Quecksilbergehalt im Blut, dass sie einem massiv erhöhten Krebsrisiko
ausgesetzt sind. Auch Lungen-, Nieren-, Bauchspeicheldrüsen- und
Lebererkrankungen sind die Folge.
20 engagierte Jugendliche wollen das nicht weiter hinnehmen. Sie
protokollieren die Umweltschäden, erarbeiten Informationsmaterial und
Unterrichtsblätter für Schulen, führen öffentlichkeitswirksame lokale
Kampagnen durch und bauen ein Netzwerk von jungen Reportern auf, um ihr
eigenes Radioprogramm zu gestalten. Unterstützt werden sie dabei von der
"Asociación Filomena Tomaira Pacsi", einem der peruanischen
Projektpartner der Kindernothilfe. Drei von ihnen sind zusammen mit der
Projektleiterin in Deutschland und stellen ihre Arbeit vor. Weitere
Infos unter www.kindernothilfe.de
Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2009
Die deutsche Wirtschaftsleistung verzeichnete im ersten Quartal 2009 zum
vierten Mal in Folge einen Rückgang gegenüber dem Vorquartal: Das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) war preis-, saison- und kalenderbereinigt um
3,8% niedriger als im vierten Quartal 2008. Zwischen Oktober und
Dezember 2008 war die deutsche Wirtschaft bereits um 2,2% geschrumpft
und im zweiten und dritten Quartal 2008 jeweils um 0,5%.
Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet
(saison- und kalenderbereinigte Werte nach Census X-12-ARIMA)
Veränderung gegenüber dem Vorquartal:
2007 2008 2009
1.Vj 2.Vj 3.Vj 4.Vj 1.Vj 2.Vj 3.Vj 4.Vj 1.Vj
+ 0,4% + 0,4% + 0,6% + 0,3% + 1,5% - 0,5% - 0,5% - 2,2% - 3,8%
Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf den Vorjahresvergleich:
Im ersten Quartal 2009 war das preisbereinigte BIP um 6,7% niedriger als
im gleichen Quartal des Vorjahres. Kalenderbereinigt schrumpfte die
Wirtschaftsleistung um 6,9%, weil im Berichtsquartal gut ein halber
Arbeitstag mehr zur Verfügung stand als im ersten Vierteljahr 2008.
Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet (Ursprungswerte)
Veränderung gegenüber dem Vorjahresquartal:
2007 2008 2009
1.Vj 2.Vj 3.Vj 4.Vj 1.Vj 2.Vj 3.Vj 4.Vj 1.Vj
+ 3,4% + 2,5% + 2,4% + 1,6% + 2,1% + 3,4% + 1,4% - 1,7% - 6,7%
Die Wirtschaftsleistung wurde im ersten Quartal 2009 von rund 39,9
Millionen Erwerbstätigen erbracht. Das waren 48 000 Personen oder 0,1%
mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Erwerbslosen (internationale
Abgrenzung) lag bei knapp 3,4 Millionen Personen, ihr Anteil an den
Erwerbspersonen insgesamt betrug 7,8%. Zu berücksichtigen ist indessen,
dass die vermehrte Inanspruchnahme von konjunktureller Kurzarbeit die
Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Entwicklung der
Erwerbstätigkeit abgefedert hat.
In jeweiligen Preisen berechnet war das Bruttoinlandsprodukt im ersten
Quartal 2009 um 5,1% und das Bruttonationaleinkommen um 5,3% niedriger
als im ersten Quartal des Vorjahres. Das Volkseinkommen, das sich aus
dem Arbeitnehmerentgelt und den Unternehmens- und Vermögenseinkommen
zusammensetzt, schrumpfte um 7,4%. Die beiden Komponenten des
Volkseinkommens haben sich allerdings sehr unterschiedlich entwickelt:
Während das Arbeitnehmerentgelt um 0,9% höher war als vor einem Jahr,
verzeichneten die Unternehmens- und Vermögenseinkommen mit - 20,9% den
stärksten Rückgang in einem Quartal seit 1970. Das verfügbare Einkommen
der privaten Haushalte blieb unverändert. Bei einem geringfügigen
Rückgang der nominalen Konsumausgaben um 0,1%, errechnet sich für die
Sparquote der privaten Haushalte ein Wert von 15,3%, das waren 0,3
Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. |
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Montag, 25. Mai 2009
-
Historischer Kalender |
Informationsveranstaltung zum
Aktionsprogramm Kindertagespflege
Immer mehr Eltern wünschen eine individuelle Betreuung ihrer Kinder,
auch wenn diese noch keine 3 Jahre alt sind. Daraus ergibt sich ein
ständig steigender Bedarf an Kindertagesmüttern und –vätern. In den
nächsten Jahren werden vom Jugendamt der Stadt Duisburg deshalb weitere
Menschen gesucht, die Freude an der Tätigkeit in der Kindertagespflege
haben.
Doch was müssen Interessierte dafür mitbringen? Welche Qualifizierung
ist erforderlich.
Wichtige Informationen zum Thema „Kindertagespflege als berufliche
Perspektive“ geben am Freitag, dem 29.05.2009 ab
10:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit
Duisburg Expertinnen des Jugendsamtes, der AWO
Duisburg sowie der Agentur für Arbeit Duisburg. Die Veranstaltung dauert
ca. 2 Stunden. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Mai-Treffen des "Vereins für
Schwerhörige und Spätertaubte"
Ausnahmsweise im Musem Stadt Duisburg fand das Mai-Treffen des "Vereins
für Schwerhörige und Spätertaubte" statt. "Normalerweise treffen wir uns
ja in der Marienkirche. Doch findet aber zeitgleich die Konfirmation
statt," begründet Lorenz Grimoni, 70jähriger Ruhestandspfarrer, warum
das Treffen in einem städtischen Gebäude stattfindet. Dass er sich auch
selbst in dem Museum ehrenamtlich engagiert, sei an dieser Stelle auch
erwähnt.
"Für von Schwerhörigkeit oder Ertaubung Betroffen verändert sich das
ganze Leben. Ihre Hörschädigung führt zu Verständigungsschwierigkeiten
in der Familie, im Freundeskreis, im Berufsleben, beim Einkauf und bei
Behördengängen. Ein weiteres Problem ist der Informationsverlust,
beispielsweise bei Radio und Fernsehen, in Kino und Theater, bei
Lautsprecherdurchsagen am Bahnhof oder in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Die Betroffenen fühlen sich von allem ausgeschlossen und verlieren die
Freude am Leben. Schwerhörigkeit bedeutet: Man hört leiser, verzerrt
oder falsch. Schwerhörigkeit von Geburt an hat auch eine
Beeinträchtigung der Sprachentwicklung zur Folge. Hörgeräte helfen nicht
jedem. Man muß sie ausprobieren. Ertaubung bedeutet: Nach dem
Spracherwerb nicht mehr höre zu können.
"Der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) mit seinen Ortsvereinen hat es
sich zur Aufgabe gemacht, Hörbehinderte mit ihren Schwierigkeiten zu
helfen. SO auch der Verein in Duisburg dazu beitragen, dass sie aus der
Isolation herausfinden und wieder Lebensmut bekommen. Der Kontakt mit
anderen Betroffenen kann das eigene Schicksal erheblich erleichtern. Das
Gefühlt, mit der Hörbehinderung nicht allein zu sein, gibt Mut. Der
Austausch von Erfahrungen und die Pflege von Geselligkeit schenkt neue
Kraft.
Unser Verein ist überkonfessionell. Wir arbeiten jedoch eng mit der
evangelischen Schwerhörigenseelsorge Essen, Mülheim / Ruhr und
Oberhausen sowie der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg
zusammen. Sie stellt uns ihre Kirche und das Gemeindehaus bereits seit
1930 für unsere Veranstaltungen zur Verfügung," stellt sich der Verein
in einem Flyer selbst vor. "Wir sind eine kleine Gruppe. In Duisburg
gibt es zwar sehr viele schwerhörige Menschen. Wenn es viele sind,
kommen aber nur rund 30 davon zu unserem Verein," ergänzt Grimoni.
Kaffee und Kuchen gibt es an diesem sonnigen und warmen
Sonntagnachmittag, auch eine Führung durch das Museum. In einer kurzen
Andacht berichtet Grimoni vom aktuellen Kirchentag in Bremen sowie die
ökumenische Zusammenarbeit mit Pater Hermann aus der katholischen
Karmel-Gemeinde. Grimoni berichtet auch über seine eigene Reise nach
Königsberg, wo er nicht nur Land und Leute besuchte. Er nahm auch an
einer Kant-Ausstellungseröffnung, für die er Exponate lieferte, teil.
Sehr verärgert äußert er sich über das Verhalten des russischen Zolls.
"Ich musste 24 Stunden bei der Einreise warten, weil angeblich ein
Dokument fehlte. Es war reine Schikane." Andreas Rüdig
Bilderschau Weltenbäume. Über die Liebe
zu den Bäumen
Zu einer Bilderschau mit dem Titel „Weltenbäume. Über die Liebe zu den
Bäumen“ im Rahmen der Duisburger Umwelttage lädt die Volkshochschule am
Mittwoch, 10. Juni, um 19.30 Uhr in den Vortragssaal auf der Königstraße
47 ein. Zweieinhalb Jahre lang sind Mila Langbehn und Markus Lau mit dem
Fahrrad um die halbe Welt gereist. Das Kunstprojekt „Weltenbäume“ führte
sie zu imposanten Baumpersönlichkeiten und spannenden Baummythen. In
ihrer stimmungsvollen Bilderschau erzählen sie von der innigen Beziehung
der Menschen zu ihren Bäumen in verschiedenen Kulturen der Welt. Der
Eintritt an der Abendkasse kostet 5 Euro.

Weltenbaum: Monterey-Zypresse
Tierseuchenkrisenzentrum übt Ernstfall
Da lokale Tierseuchenkrisenzentrum der Städte Duisburg, Mülheim an der
Ruhr und Oberhausen wird am 27. und 28. Mai gemeinsam eine durch das
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV)
aufgegebene Tierseuchenstandardübung absolvieren. Zweck dieser Übung ist
es zu überprüfen, ob das lokale Tierseuchenkrisenzentrum der drei Städte
gerüstet ist, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln mindestens die
gesetzlich zwingend vorgeschriebenen Aufgaben der ersten zwei Tage nach
einem Seuchenausbruch zu bewältigen. Ein Schwerpunkt ist die schnelle
und effektive Kommunikation sowohl mit dem Krisenzentrum beim LANUV wie
auch mit anderen Behörden.
Es wird der Ausbruch der klassischen Schweinepest in einem Betrieb in
einer der drei Städte simuliert. In welcher Stadt und in welchem Betrieb
die Seuche fiktiv ausbrechen soll, wird erst am Morgen des ersten
Übungstages bekannt gegeben.
Bei den zu ergreifenden Maßnahmen im Rahmen der Tierseuchenübung handelt
es sich grundsätzlich um vorbereitende Elemente zur Bekämpfung der
Seuche auf dem Gehöft vor Ort (zum Beispiel Seuchenmeldung abgeben,
Einrichtung eines Sperr- und Beobachtungsgebietes, Ermittlung von
Kontaktbetrieben), praktische Übungselemente in landwirtschaftlichen
Betrieben werden also in diesem Fall ausgespart. Die abschließende
Bewertung des Übungsablaufes („Manöverkritik“) erfolgt durch das LANUV.
Kinder-Umwelttage in der Stadtbibliothek
Das Juni-Programm für Kinder in den Stadtbibliotheken steht ganz im
Motto der diesjährigen Duisburger Umwelttage „Baum und Umwelt“. Neben
Geschichten von Wunsch- und Apfelbäumen werden diesmal Malwerkstätten
zum Thema „Baum im Wechsel der Jahreszeiten“ angeboten. Aber auch
darüber hinausgehende naturnahe Werkstatt-, Lese- und Aktionsangebote
laden wieder Mädchen und Jungen von vier bis acht Jahren zum Mitmachen
ein.
Die Kinder- und Jugendbibliothek in der Zentralbibliothek an der
Düsseldorfer Straße bietet zusätzlich noch Kindertheatervorstellungen
und Kinderkino an. Zu Gast sind am 5. Juni das Theater „Wilde Hummel“
aus Bochum mit dem Stück „Das Geheimnis der Wurzelelfen“ und am 18. Juni
das Umwelttheater „Unverpackt“ aus Bonn mit „Kleine Elfe in großer
Gefahr“. Eine Schülerausstellung, die am 9. Juni in der Kinder- und
Jugendbibliothek eröffnet wird, und informative
Kinderquiz-Veranstaltungen ergänzen das abwechslungsreiche
Kinderprogramm zu den Umwelttagen in der Zentralbibliothek.
Das Gesamtprogramm liegt ab sofort in allen Zweigstellen und in der
Zentralbibliothek zur Mitnahme aus. Für alle Veranstaltungen ist die
Teilnehmerzahl beschränkt. Um frühzeitige Anmeldungen in den jeweiligen
Bibliotheken wird deshalb gebeten. Ein gültiger Bibliotheksausweis wird
vorausgesetzt.
Pfingsten
bleiben drei von DuisburgSport betriebene Bäder geöffnet
In drei von DuisburgSport betriebenen Bädern besteht am Pfingstsonntag
und Pfingstmontag, 31. Mai und 1. Juni, die Möglichkeit, die Feiertage
zu genießen. Das Allwetterbad Walsum und das Kombibad Homberg sind an
beiden Tagen von 10 bis 20 Uhr geöffnet, das Rhein-Ruhr-Bad steht den
Badefreunden jeweils von 8 bis 21 Uhr zur Verfügung. Alle anderen von
DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben an diesen Tagen geschlossen.
„Wer liest, gewinnt!“ in der
Zentralbibliothek Duisburg
Am Mittwoch, 27. Mai, macht der bundesweite Literaturwettbewerb für
Schulen „Wer liest, gewinnt!“ Station in der Zentralbibliothek Duisburg.
Anders als berichtet, beginnt der Lese-Wettstreit der Schülerteams der
Gesamtschule Hamborn II und des Landfermann-Gymnasiums bereits um 15
Uhr. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Alle
Interessierten sind herzlich zur Unterstützung der Teams in die
Zentralbibliothek eingeladen. |
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Freitag, 22. Mai 2009
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Historischer Kalender |
Dellviertel: Kölner Straße wird
vorübergehend zur Einbahnstraße
Die Stadtwerke Duisburg verlegen ab Montag, 25. Mai, auf der Kölner
Straße neue Gas- und Wasserleitungen. Die Baustelle befindet sich im
Bereich zwischen Curtiusstraße und Mercatorstraße. Dieser Abschnitt wird
vorübergehend zur Einbahnstraße. Es kann nur Richtung Mercatorstraße
gefahren werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juni 2009.
Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.
Bei Pflegebedürftigkeit: „Kinder zahlen
für ihre Eltern“
Werden ältere Menschen pflegebedürftig, reicht ihre Rente oft nicht
aus, um die Heimkosten zu decken. Das Sozialamt springt dann ein. Doch
dies gilt nur, wenn der Pflegebedürftige selbst kein Vermögen hat.
Möglicherweise sind auch die Kinder unterhaltspflichtig.
Diese Regelungen sorgen für Verunsicherungen bei Senioren und ihren
Angehörigen. Sie stellen sich die Frage: „Können wir uns ein Heim
überhaupt leisten?“ Der Rechtsanwalt und Finanzwirt Markus Karpinski
gibt Antwort. In seinem Vortrag am Mittwoch,
27. Mai, um 19 Uhr im Ernst-Ermert-Seniorenzentrum der AWO-Duisburg
auf der Wintgensstraße 63-71, erklärt er anhand praktischer
Beispiele die Bestimmungen.
Dabei geht es auch um die Unsicherheit, ob Geschenke, die man in den
letzten zehn Jahren von seiner Mutter oder Vater erhalten hat,
zurückgegeben werden müssen. Vielfach wird auch gefragt, inwieweit
„Schwiegerkinder“ unterhaltspflichtig sind.
Vitamincocktail aus Neuseeland auf
Duisburger Wochenmärkte
Vom 2. Juni 2009 bis 6. Juni 2009 ist in Duisburg Kiwi-Hochsaison. Dann
kommt der Vitamincocktail aus Neuseeland auf die Wochenmärkte Hamborn,
Vierlinden, Wanheimerort, Neudorf, Neudorf-Süd und Hochfeld.
Zespri und das Duisburger FrischeKontor informieren Verbraucher mit der
Aktion über die fruchtig-frischen Gold- und Green-Kiwis vom anderen Teil
der Welt.
Das Besondere: Ein Kochprofi zaubert direkt auf dem Markt leckere Snacks
aus den kleinen „Farbtupfern der Natur“. Interessierten Gourmets stellt
er dabei seine besten Kiwi-Rezepte vor, beantwortet Fragen und verrät
den einen oder anderen handwerklichen Tipp aus seiner professionellen
Küche.

Termine auf den Duisburger Wochenmärkten:
Di 02.06.09 Hamborn, Altmarkt, 8:00 bis 13:00 Uhr
Mi 03.06.09 Vierlinden, Franz-Lenze-Platz, 8:00 bis 13:00 Uhr
Do 04.06.09 Wanheimerort, Michaelplatz, 8:00 bis 13:00 Uhr
Fr 05.06.09 Neudorf, Ludgeriplatz, 8:00 bis 13:00 Uhr
Fr 05.06.09 Neudorf-Süd, Gabrielstraße, 14:00 bis 18:00 Uhr
Sa 06.06.09 Hochfeld, Saarbrücker Straße/Fröbelstraße, 8:00 bis 13:00
Uhr
18% weniger Verkehrstote im ersten
Quartal 2009
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes kamen in den
ersten drei Monaten dieses Jahres 802 Menschen bei
Straßenverkehrsunfällen in Deutschland ums Leben. Das waren 175 Personen
oder 18% weniger als in den Monaten Januar bis März 2008. Etwas geringer
war der Rückgang bei der Zahl der Verletzten mit - 12% auf 74 200.
Trotz dieser positiven Entwicklung bei den Verunglückten musste die
Polizei im ersten Quartal dieses Jahres mehr Unfälle aufnehmen als im
Vorjahr. Insgesamt wurden rund 539 000 Straßenverkehrsunfälle gezählt,
2,1% mehr als von Januar bis März 2008. Während die Zahl der Unfälle mit
Personenschaden um 11% auf 57 700 gesunken ist, stieg die Zahl der
Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um 4,0% auf rund 481 300.
Im Monat März 2009 wurden 181 600 Unfälle polizeilich erfasst, 0,4%
weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Der Rückgang bei der
Unfallzahl ist auf weniger Unfälle mit Personenschaden zurückzuführen,
die um 3,4% auf rund 21 100 gesunken sind. Nahezu konstant geblieben ist
dagegen die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (+ 0,0% auf
160 500) gegenüber März 2008.
281 Menschen verloren auf deutschen Straßen im März 2009 ihr Leben, 47
Personen oder 14% weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Zahl
der Personen mit schweren oder leichten Verletzungen nahm im gleichen
Zeitraum um 6,8% auf 26 800 ab. Damit zeichnet sich für dieses Jahr den
dritten Monat in Folge eine erfreuliche Entwicklung bei den
Verunglückten im Straßenverkehr ab.
Fotoausstellung „EBRU – Kulturelle
Vielfalt in der Türkei“
Am kommenden Sonntag, 24. Mai, führt
Tayfun Demir um 16 Uhr durch die Fotoausstellung „EBRU – Kulturelle
Vielfalt in der Türkei“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum am
Johannes-Corputius-Platz. Der türkische Fotograf Attila Durak ist sieben
Jahre lang durch die Türkei gereist und hat dort Menschen der
unterschiedlichsten Ethnien und Regionen portraitiert. Etwa 130 der
exzellenten Fotos sind zurzeit am Duisburger Innenhafen zu sehen. Der
Eintritt kostet 3 Euro.
Wasserwirtschaft-Berufe
Am 28. Mai 2009 von 15:00 bis 18:00 Uhr
werden Berufe der Wasserwirtschaft im BIZ der Arbeitsagentur
Vorgestellt. Die Wasserreinigung und -wiederaufbereitung braucht immer
mehr qualifizierte Fachkräfte. Praktiker, Wasserwirtschaftler und
Wissenschaftler kommen in der Veranstaltung zu Wort und beschreiben die
verschiedenen Berufsbilder. Die Veranstaltung wendet sich an
Schülerinnen und Schüler , die sich für ein wasserwirtschaftliches
Studium interessieren oder sich darüber informieren möchten. Eine
Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich und die
Teilnahme ist kostenlos. |
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Donnerstag, 21. Mai 2009
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Historischer Kalender |
Duisburg-Buchholz: Lambarenestraße wird
gesperrt
Am Montag, 25. Mai, beginnen um etwa 8.30 Uhr Kanalbauarbeiten in
der Lambarenestraße in Buchholz. Die Baustelle befindet sich auf Höhe
der Haunummer 22. Die Straße wird hier für den Kraftfahrzeugverkehr
vollständig gesperrt. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert.
Anwohner können aus beiden Richtungen bis an die Baustelle heranfahren.
Fußgänger können passieren. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 29.
Mai.
Dreimal so viele Alkoholunfälle am Vatertag
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist
Christi Himmelfahrt der Tag im Jahr, an dem die meisten alkoholbedingten
Unfälle passieren. An diesem Tag wird in Deutschland Vatertag gefeiert.
Im Jahr 2008 ereigneten sich nach vorläufigen Zahlen am Vatertag 421
Unfälle, bei denen mindestens ein Beteiligter alkoholisiert war.
Ansonsten waren es im Durchschnitt 132 Alkoholunfälle täglich.
Wer den Tag feuchtfröhlich genießen möchte, sollte unbedingt sein
Fahrzeug zu Hause stehen lassen. Denn alkoholisierte Verkehrsteilnehmer
gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Das belegen die
Zahlen über die Unfallfolgen, die bei Alkoholunfällen schwerer als bei
"gewöhnlichen" Verkehrsunfällen sind. Kamen im Jahr 2008 auf 1 000
Unfälle mit Personenschaden 14 Tote und 220 Schwerverletzte, so waren es
bei den Alkoholunfällen 27 Getötete und 356 Schwerverletzte.
Im vergangenen Jahr verloren insgesamt 22 Menschen am Vatertag ihr Leben
auf deutschen Straßen, davon acht Personen bei Alkoholunfällen. Jeder
dritte der 303 Schwerverletzten dieses Tages kam bei Unfällen unter
Alkoholeinfluss zu Schaden.
Angerpark-Achterbahn: Kunstobjekt "Landmarke Angerpark"
Die Gewinner des Kunstwettbewerbs "Landmarke Angerpark" in Duisburg
stehen fest: "Heike Mutter und Ulrich Genth haben uns mit ihrem
spektakulären Entwurf 'Tiger & Turtle / Magic Mountain' für die
Heinrich-Hildebrand-Höhe überzeugt", freut sich Kulturdezernent Karl
Janssen. Die internationale Jury sei nach intensiver Diskussion der vier
eingereichten Entwürfe zu einem einstimmigen Votum gekommen.

"Tiger & Turtle / Magic Mountain" ist der Titel der Landmarke.
"Tiger & Turtle / Magic Mountain" ist eine begehbare Großskulptur in
Form einer Achterbahn. Mit ihrer geschwungenen Form krönt sie die Spitze
der Halde und nimmt deren spiralförmige Windungen in die Höhe auf. Aus
der Ferne betrachtet, verspricht die metallisch schimmernde Form der
Bahn auf dem "Magic Mountain" das Erlebnis außergewöhnlicher
Beschleunigung. Näher gekommen, können sich die Besucher die Skulptur zu
Fuß erobern. Sie folgen den Windungen der Achterbahn und nehmen die
umgebende Landschaft aus
unterschiedlichsten
Perspektiven wahr.
Die "Angerpark-Achterbahn" wird nachts beleuchtet sein.
Mit "Tiger & Turtle / Magic Mountain" entsteht ein Ort des Vergnügens,
sowohl für diejenigen, die ihn aktiv erobern, als auch für die aus der
Ferne schauenden Anwohner und Besucher. Nachts wird die Skulptur mit
ihren rasanten Windungen hell erleuchtet. Über die Materialien Stahl und
Zink entsteht ein Bezug zum "Geist des Ortes". Die Landmarke Angerpark
ist ein offizielles Projekt der Kulturhauptstadt RUHR.2010. |
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Mittwoch, 20. Mai 2009
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Historischer Kalender |
Oberverwaltungsgericht für das Land
NRW: Keine Befreiung vom Schwimmunterricht für 9-jähriges muslimisches
Mädchen
Muslimische Mädchen im Grundschulalter haben grundsätzlich keinen
Anspruch auf Befreiung vom koedukativen Schwimmunterricht. Regelmäßig
ist ihnen zumutbar, eine den islamischen Bekleidungsvorschriften
entsprechende Schwimmkleidung zu tragen. Das hat der 19. Senat des
Oberverwaltungsgerichts heute in einem Eilverfahren entschieden und
damit einen gleichlautenden Beschluss des Verwaltungsgerichts
Gelsenkirchen bestätigt.
Die Eltern des Mädchens, das die Grundschule in Gelsenkirchen besucht,
hatten beim Schulamt vergeblich die Befreiung ihrer Tochter vom
Schwimmunterricht beantragt. Sie erklärten, sie befürworteten eine
strenge Auslegung des Korans. Diese gebiete ihnen, Kinder schon ab dem
7. Lebensjahr vor sexuellen Versuchungen zu bewahren. Auch das
Verwaltungsgericht lehnte die Befreiung ab, weil die Tochter sich durch
entsprechende Schwimmbekleidung vor den Blicken anderer schützen könne.
Hiergegen wandten die Eltern ein, der Schwimmanzug sauge sich mit Wasser
voll und behindere ihre Tochter beim Schwimmen. Außerdem stelle er eine
zusätzliche Gefahr für Leib und Leben dar.
Der Senat hat diese Einwände zurückgewiesen. Es sei inzwischen nichts
Ungewöhnliches mehr, dass muslimische Frauen und Mädchen beim Schwimmen
einen sog. Burkini trügen. Das gelte sowohl in islamisch geprägten
Ländern als auch in Deutschland. Auch im Schwimmunterricht in der
Grundschule sei den Mädchen das Tragen einer derartigen
Schwimmbekleidung grundsätzlich zumutbar. Es sei geeignet, einen hier im
Einzelfall auftretenden Glaubenskonflikt ohne Trennung der Geschlechter
und ohne Befreiung zu bewältigen. Es sei auch nicht erkennbar, dass dies
bei der Tochter der Antragsteller ausnahmsweise anders sei. Insbesondere
bestehe bei ihr nicht etwa die Gefahr, wegen des Schwimmanzugs von
Mitschülern gehänselt zu werden. Geschehe dies gleichwohl, sei es
selbstverständlich auch im Schwimmunterricht die Pflicht der Lehrkräfte,
auf diese Mitschüler mit dem Ziel pädagogisch einzuwirken, dem Mädchen
verständnisvoll, tolerant und respektvoll zu begegnen. Der Beschluss ist
unanfechtbar (Az.: 19 B 1362/08).
Grüngürtel Duisburg-Nord – Beginn der
Abbrucharbeiten in Bruckhausen
Mit dem Beginn der Abbrucharbeiten geht das Projekt „Grüngürtel
Duisburg-Nord“ im Rahmen des Sanierungsverfahrens Bruckhausen in die
nächste wichtige Phase. Am 19. Mai 2009 wurde in Anwesenheit von
Oberbürgermeister Adolf Sauerland mit dem Abbruch des ersten Hauses
begonnen. In den folgenden zwei Monaten sollen insgesamt sechs Gebäude
an der Kaiser-Wilhelm-Straße und der Bayreuther Straße abgerissen
werden. Über den Sanierungsbeirat, am Runden Tisch und in persönlichen
Gesprächen wurden die Menschen in Bruckhausen kontinuierlich über die
Vorbereitung der ersten Abbrucharbeiten informiert.
Während der Abbrucharbeiten sollen die Lärm-, Staub- und sonstigen
Belastungen für die umliegenden Anwohner, Eigentümer und
Gewerbetreibenden so gering wie möglich gehalten werden. Hierfür sorgt
eine enge Zusammenarbeit zwischen der beauftragten Baufirma, der Stadt
Duisburg und der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH (EG DU).
Die Mitarbeiterinnen Mitarbeiter des Stadtteilbüros stehen zur
Verfügung, um Fragen zu beantworten und Anregungen entgegen zu nehmen.
Das
vom Rat der Stadt Duisburg vor rund eineinhalb Jahren beschlossene
Projekt „Grüngürtel Duisburg-Nord“ sieht unter anderem vor, durch
Rückbau von industrienahen Bereichen des Stadtteils Bruckhausen und
Schaffung eines „Parks vor der Haustür“ an gleicher Stelle die
Lebensqulität der Stadtteilbewohner zu erhöhen. Parallel dazu sollen die
verbleibenden Teile von Bruckhausen städtebaulich-räumlich stabilisiert
werden.
So ist beispielsweise vorgesehen, auf den neu entstehenden Freiflächen
so genannte Zwischennutzungsprojekte zu verwirklichen. In diesem Rahmen
sollen kleinteilige, zeitlich befristete Nutzungen vorwiegend
künstlerischer Art und unter Einbeziehung der Bewohnerinnen und Bewohner
auf Brachflächen und in Baulücken in Bruckhausen realisiert werden. „Der
Stadtteil muss in der Zeit des Umbruchs lebendig und attraktiv bleiben“,
sagt auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland: „Dies kann nur mit den
Menschen vor Ort gemeinsam geschehen.“
Das in diesem Zusammenhang ins Leben gerufene „Aufwertungsprogramm
Bruckhausen/Beeck“ soll die Eigentümer animieren, lebendige und
dauerhafte Akzente im verbleibenden Ortsteil zu setzen. Die Aufwertung
des verbleibenden Gebäudebestandes ist zentraler Bestandteil der
Erneuerungsstrategie. Das Programm bietet Eigentümern und
Gewerbetreibenden neue Möglichkeiten, Zuschüsse für die Aufwertung ihrer
Immobilien und Gewerberäume in Anspruch zu nehmen. Unterstützend hat die
Sparkasse Duisburg für Modernisierungsmaßnahmen ein Sonderkreditprogramm
für Eigentümer und Unternehmer aufgelegt.
UDE: Uni-Colleg zur Geschichte des
Rundfunks
Als das Radio laufen lernte
„Als das Radio laufen lernte“ heißt der Vortrag von Prof. Dr. Ingo
Wolff im Rahmen des Uni-Collegs. Am Mittwoch,
27. Mai, spricht er über die Entwicklung der Technik, die
Politik und das Machtstreben, die es zwischen 1900 und 1935 um dieses
neue Medium gegeben hatte. Beginn ist um 19.30 Uhr im Hörsaal MD 162,
Lotharstr./Ecke Mülheimer Str., Campus Duisburg. Der Eintritt ist frei.
Prof. Wolff beschreibt in seinem anschaulichen und anektdotenreichen
Vortrag die Geschichte des Rundfunks: mit seinen vielen Facetten von der
Zeit, als „die Funken funken lernten“, über die Anwendung der drahtlosen
Nachrichtentechnik, die Erfindung der Röhrentechnik und die Einführung
des „Rundfunks“ 1923 in Deutschland. Dabei geht es um Technik, führende
Personen, den Aufbau der Großfirmen und den Einfluss der Politik bis zur
vollständigen Vereinnahmung des Mediums im Dritten Reich. Wolffs Vortrag
endet in der Mitte der dreißiger Jahre mit der Einführung des
Volksempfängers und dem Aufbau des Fernsehens zur Olympiade 1936.Selbständigkeit – Perspektive für den
beruflichen Wiedereinstieg von Frauen?
Im Rahmen der Zukunftsinitiative Frauen des Duisburger Zentrums
Frauen-Beruf –Wirtschaft führte der Bundesverband der
Transportunternehmen e.V. in Kooperation mit dem Rhein-Ruhr-Institut
e.V. das Modellprojekt „Selbstständige Erwerbsarbeit – Eine Chance für
Berufsrückkehrerinnen“ durch, gefördert durch das Ministeriu für Arbeit,
Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und den
Europäischen Sozialfonds.
Frauen planen ihre Entscheidung zur Existenzgründung sehr viel komplexer
als männliche Existenzgründer. Sie gründen im Gegensatz zu Männern
häufiger im Nebenerwerb und in Teilzeit. Außerdem ist die
Gründungsentscheidung von Frauen oft abhängig von der Möglichkeit, die
Arbeit zeitlich und räumlich flexibel zu gestalten, sowie Arbeit und
Familie „unter einen Hut“ zu bekommen.
Das Projekt orientierte sich an diesen frauenspezifischen Bedürfnissen
und Anforderungen mit dem Ziel, für den beruflichen Wiedereinstieg, eine
Existenzgründung als mögliche Alternative zu einem
Beschäftigtenverhältnis aufzuzeigen. Den Teilnehmerinnen wurde beides
angeboten: Begleitung und Unterstützung bei der Existenzgründung und bei
der Aufnahme eines Beschäftigtenverhältnisses.
43 Frauen setzten sich im Projekt intensiv mit ihrem beruflichen
Wiedereinstieg auseinander. Am Projektende entschieden sich die
Teilnehmerinnen für folgende Wege: Zehn Frauen gründeten ein Unternehmen
bzw. stehen kurz davor. Fünf Teilnehmerinnen besuchen eine
Qualifizierungsmaßnahme, die für die angestrebte Selbständigkeit
notwendig ist. Acht Teilnehmerinnen haben sich für eine (Teilzeit-)Beschäftigung
im Angestelltenverhältnis entschieden und gefunden. Eine Teilnehmerin
hat sich als Arbeit suchend bei der Agentur für Arbeit registrieren
lassen. Die anderen Frauen wollen sich auf ihre Stellensuche noch
konkreter vorbereiten oder haben sich aus unterschiedlichen Gründen erst
einmal gegen einen beruflichen Wiederstieg entschieden.
Für interessierte Frauen und für Multiplikatoren steht die „Handreichung
zur Beratung von Wiedereinsteigerinnen“ als kostenlose Download zur
Verfügung auf den Internetseiten des Duisburger Zentrums unter
www.duisburg.de/zfbw Link Zukunftsinitiative Frauen.
„Gefährliches Halbwissen“ - OLIVER
POCHER kommt nach Duisburg!
Nach
seinem gefeierten Stand - Up Debut „It´s my Life - Aus dem Leben eines B
Promis“ kehrt Oliver Pocher auf die Bühnen des deutschsprachigen Europas
zurück. Mit seinem neuen Programm, Gefährliches Halbwissen deckt er
wieder gnadenlos auf, was ihn persönlich in den letzten Monaten
beschäftigt hat. Dass er ein Experte für „Gefährliches Halbwissen“ ist,
hat er spätestens seit seinem Millionenauftritt bei „Wer wird Millionär“
bewiesen.
Mit einer der begehrten Eintrittskarten erfahren sie Antworten auf
folgende Fragen:
Warum nerven Morningshows im Radio?
Was kann ich durch die Einreise in die USA über meine Persönlichkeit
erfahren?
Gibt es im Himmel wirklich 70 Jungfrauen?
Wo steckt Osama Bin Laden?
Wie bekommt man in einem Freizeitpark in Amerika einjähriges Parkverbot?
Was ist mit Batmans Stimme passiert?
Warum ist Doctor House der beliebteste Deutsche?
Ist Oliver Pocher ein Wunderheiler?
Warum ist die Bibel nichts für schwache Nerven?
Wurde bei den Olympischen Spielen gedopt?
Wie verändern sich Männer beim Sex?
Wann entstehen wirkliche Glücksgefühle bei Frauen?
Oliver Pocher tourt mit zahlreichen prominenten Gaststars, in der
aufwändigsten Stand – Up - Show Deutschlands. Man kann sich freuen auf 2
Stunden Infotainment in der Prime Time für eine Handvoll GEZ!
Am Sonntag, den 13.09.2009, um 20.00 Uhr, kommt OLIVER POCHER nach
Duisburg - Theater am Marientor. Tickets sind an den bekannten
Vorverkaufsstellen in Duisburg und Umgebung erhältlich.
1. Quartal 2009: Zahl der
Erwerbstätigen sinkt unter 40 Millionen
Im ersten Quartal 2009 hatten rund 39,9 Millionen Erwerbstätige ihren
Arbeitsort in Deutschland. Die Zahl der Erwerbstätigen lag damit
erstmals seit drei Quartalen wieder unter der Marke von 40 Millionen.
Gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres ergab sich noch ein geringer
Zuwachs von 48 000 Personen oder 0,1%.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die vermehrte Inanspruchnahme von
konjunktureller Kurzarbeit die negativen Effekte der Rezession auf die
Entwicklung der Erwerbstätigkeit abgemildert hat.
Im Vergleich mit dem vierten Quartal 2008 sank die Zahl der
Erwerbstätigen im ersten Quartal 2009 um 905 000 Personen (- 2,2%). Eine
Abnahme der Erwerbstätigkeit ist im ersten Quartal eines Jahres zwar
üblich. Im Berichtsquartal ist die Erwerbstätigkeit jedoch deutlich
stärker zurückgegangen als im Durchschnitt der entsprechenden Quartale
der Jahre 2007 und 2008 (- 525 000 oder -1,3%). Auch damals wurde die
Erwerbstätigkeit in den Wintermonaten durch das Ende 2006 eingeführte
Saisonkurzarbeitergeld zusätzlich gestützt.
Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen
jahreszeitlich bedingten Schwankungen, ergab sich im ersten Quartal
2009, erstmals seit drei Jahren, ein Rückgang der Erwerbstätigen
gegenüber dem Vorquartal um 119 000 Personen (- 0,3%).
Nach Wirtschaftsbereichen aufgegliedert entwickelte sich die
Erwerbstätigkeit unterschiedlich: Zuwächse verzeichneten weiterhin die
Dienstleistungsbereiche insgesamt. Hier nahm die Zahl der Erwerbstätigen
im ersten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahr um 119 000 Personen oder
0,4% zu (viertes Quartal 2008: + 354 000 Personen oder + 1,2%). Dagegen
verringerte sich im Produzierenden Gewerbe ohne Baugewerbe erstmals seit
neun Quartalen die Beschäftigung, und zwar um 55 000 Personen oder 0,7%
(viertes Quartal 2008: + 69 000 Personen oder + 0,9%). Anhaltend negativ
entwickelte sich die Erwerbstätigkeit im Baugewerbe.
Mit einem Minus von 23 000 Personen oder
- 1,1% gingen per Saldo mehr Arbeitsplätze verloren als im vierten
Quartal 2008 (- 13 000 Personen oder - 0,6%). Leichte
Beschäftigungsgewinne von 7 000 Personen oder + 0,9% gab es in der Land-
und Forstwirtschaft (viertes Quartal 2008: + 12 000 Personen oder +
1,4%).
Der insgesamt zu verzeichnende Anstieg der Erwerbstätigkeit im
Vorjahresvergleich resultierte vollständig aus der Zunahme der Zahl der
Arbeitnehmer, die sich im ersten Quartal 2009 um 67 000 Personen (+
0,2%) auf 35,4 Millionen Personen erhöhte. Die Zahl der Selbstständigen
einschließlich mithelfender Familienangehöriger war hingegen im
Berichtsquartal - auch aufgrund des Rückgangs bei der geförderten
Selbstständigkeit - erstmals seit neuneinhalb Jahren im
Vorjahresvergleich zurückgegangen, und zwar auf rund 4,4 Millionen (- 19
000 Personen oder - 0,4%).
Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und
Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat sich im
ersten Quartal 2009 die Zahl der durchschnittlich geleisteten
Arbeitsstunden je Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 3,1% auf
354,8 Stunden reduziert, obwohl gut ein halber Arbeitstag mehr zur
Verfügung stand als im entsprechenden Vorjahresquartal. Mit dazu
beigetragen haben vor allem der Abbau von Überstunden und die starke
Inanspruchnahme der Kurzarbeit. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen
- also das Produkt aus Erwerbstätigenzahl und geleisteten Stunden je
Erwerbstätigen - sank auf 14,1 Milliarden Stunden (- 2,9%). |
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Dienstag, 19. Mai 2009
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Historischer Kalender |
Verwaltungsgericht Düsseldorf:
Wabenfassade des
Kaufhof-Gebäudes in Duisburg denkmalwürdig
Mit Urteil vom heutigen Tage hat die 25. Kammer des Verwaltungsgerichts
Düsseldorf die Klage des Eigentümers gegen die denkmalschutzrechtliche
Unterschutzstellung der Fassade des Kaufhof-Gebäudes in Duisburg-Zentrum
abgewiesen. Das Gebäude ist im Jahre 1958 errichtet worden, damals als
Kaufhaus Merkur, das zur gleichlautenden Kaufhauskette gehörte, die im
Eigentum von Helmut Horten stand.
Das Gebäude ist anschließend in die Horten-Kaufhauskette übergegangen
und mit dieser später vom Kaufhof übernommen worden. Es handelt sich um
das erste Gebäude mit der für die Horten-Kaufhäuser typischen
vorgehängten Wabenfassade. In zahlreichen wissenschaftlichen Werken zur
Kaufhausgeschichte wird das Kaufhaus in Duisburg gewürdigt. Deshalb hat
die Stadt zur Begründung ihrer Unterschutzstellung in erster Linie
architekturgeschichtliche Gründe angeführt und die Bedeutung des
Kaufhauses als Element in der 150-jährigen Kaufhaus-Geschichte in
Deutschland und für die Firma Horten sowie die Stadt Duisburg
hervorgehoben. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat die Auffassung der
Stadt als zutreffend bestätigt.
Gegen dieses Urteil kann die Zulassung der Berufung beim
Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen beantragt
werden.
A 40 Anschlussstelle Duisburg-Häfen
soll zusätzliche Abfahrt erhalten
Der Bebauungsplan Nr. 1056 I Kaßlerfeld und die
Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 5.49 Kaßlerfeld werden öffentlich
ausgelegt. Um die verkehrliche Anbindung neu zu ordnen, soll die
Anschlussstelle Duisburg-Häfen eine zusätzliche Abfahrt erhalten. Hierzu
muss ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Zusätzlich ist die Änderung
des Flächennutzungsplanes in Teilbereichen erforderlich.
Die Planentwürfe sowie ergänzende Unterlagen (Lärmschutzgutachten,
Artenschutzgutachten usw.) liegen in der Zeit vom 25. Mai bis zum 26.
Juni öffentlich aus (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr). Sie sind
einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am
Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), in den Vitrinen
vor den Zimmern U 24 und U 25, in Duisburg-Mitte (hier auch weitere
Auskünfte erhältlich in Zimmer 433) sowie im Bezirksamt Mitte,
Mercedeshaus Zi. 417, auf dem Sonnenwall 73 in Duisburg-Mitte.
Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist hierzu
Stellungnahmen abgeben. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt
Duisburg zu richten.
Wehofen, Röttgersbach, Obermarxloh:
Weiterer Lückenschluss im Radwegenetz
Duisburg wird fahrradfreundlicher - mit drei erneuten Lückenschlüssen im
Radverkehrsnetz ist ein weiterer Schritt in diese Richtung vollzogen
worden. Folgende Straßen sind nun mit Schutzstreifen (gestrichelte
Linie) bzw. Radfahrstreifen (durchgezogene Linie) auf beiden
Fahrbahnseiten versehen worden:
Dinslaker Straße zwischen Wehofer Straße und Stadtgrenze Oberhausen; in
diesem Abschnitt wurden zusätzliche Schutzstreifen markiert, die sich
bisher nur auf einer Fahrbahnseite befanden.
Fahrner Straße zwischen Warbruckstraße und Ziegelhorststraße: Auch hier
gibt es jetzt Schutzstreifen für beide Fahrtrichtungen. Im Zusammenhang
mit dem neuen Kreisel Fahrner Straße/Ziegelhorststraße erhält der
Radverkehr hier eine sichere Führung bereits im Einmündungsbereich.
Walther-Rathenau-Straße zwischen August-Thyssen-Straße und Duisburger
Straße: Mit diesem Lückenschluss wurde eine besonders wichtige Maßnahme
umgesetzt. Aufgrund der anliegenden Schulen ist hier ein besonders hohes
Radverkehrsaufkommen. Der Kreisel
Walther-Rathenau-Straße/August-Thyssen-Straße wurde bereits im Jahre
2008 fertiggestellt. Auch hier werden Radfahrerinnen und Radfahrer nun
sicher aus dem Einmündungsbereich in die Walther-Rathenau-Straße
geführt. Im weiteren Verlauf befinden sich jetzt ebenfalls beidseitig
Radfahrstreifen.
Schutzstreifen auf der Dinslaker Straße. |
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Montag, 18. Mai 2009
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Historischer Kalender |
Bebauungsplan Nr. 1131 – Neudorf-Nord
„Am Waldessaum“
Einen Termin zur Bürgerbeteiligung gibt es zum Thema „Bebauungsplan 1131
Neudorf-Nord - Am Waldessaum“ am Donnerstag, 18. Juni, um 18 Uhr, im
Rathaus Duisburg, Burgplatz 19, Raum 300, 47051 Duisburg.
Ziel des Planes ist es, die aus städtebaulicher Sicht erhaltenswerte
Villenstruktur zu erhalten. Eine unerwünschte bauliche Verdichtung soll
verhindert und der Gebietscharakter mit großzügigen Grundstücken
gesichert werden. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich
hierzu zu äußern.
Der Entwurf kann vom 10. Juni 2009 bis zum 17. Juni 2009 im Bezirksamt
Mitte, Mercedeshaus, Zimmer 417, Sonnenwall 73, 47051 Duisburg (montags
und mittwochs, jeweils 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung,
Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung
im Tagungsraum eingesehen werden.
Bebauungsplan 999 Bergheim wird
öffentlich ausgelegt
Der Bebauungsplan 999 Bergheim wird öffentlich ausgelegt. Betroffen ist
der Bereich zwischen Goerdelerstraße, Leuschnerstraße,
Geschwister-Scholl-Straße, der vorhandenen Bebauung an der Moerser
Straße, der Straße „Oberfeld“ sowie der vorhandenen Bebauung an der
Straße „Oberfeld“ und der Julius-Leber-Straße. Ziel ist die Errichtung
einer städtebaulich ansprechenden Wohnbebauung. Zudem soll eine
multifunktionale Grünfläche entstehen.
Der Planentwurf liegt in der Zeit vom 25. Mai bis zum 26. Juni 2009
öffentlich aus. Er ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr einzusehen
im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement,
Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), in den Vitrinen
vor den Zimmern U 24 und U 25, 47051 Duisburg sowie im Bezirksamt
Rheinhausen, Körnerplatz 1, Zimmer 201, 47226 Duisburg.
Bürger können während der Auslegungsfrist hierzu Stellungnahmen abgeben.
Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten.
Medienerziehung in der Familie
Alle interessierten Eltern sind am Dienstag, 26. Mai, um 9.30 Uhr
zum praxisnahen und familientauglichen Vortrag mit anschließender
Diskussion in das städtische Familienzentrum Honnenpfad 10 in
Duisburg-Wanheim eingeladen. Die Referentin Angela Stauten-Eberhardt
informiert über das Thema „Bewusster Umgang mit Fernsehen, Gameboy &
Computer – Medienerziehung in der Familie.“
Außerdem wird über empfehlenswerte Fernsehsendungen für Kinder und die
Wirkung von Fernsehen, Gameboy und Computerspiele auf Kinder gesprochen.
Eltern erhalten Tipps zur Medienerziehung von 3 bis 10-jährige und
darüber wie viel Fernsehen für Kinder sein darf. Der Elternabend findet
statt im Rahmen der Initiative Eltern+Medien des Adolf-Grimme-Instituts
im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen.
Anmeldungen werden telefonisch erbeten beim Familienzentrum Honnenpfad
unter (0203) 702068 oder per Email unter
honnenpfad@kita.duisburg.de.
Publikation "Gesundheit und Krankheit
im Alter" erschienen
Welche Bedingungen ermöglichen ein Älterwerden in guter
Gesundheit? Welche Rolle spielen gesundheitliche, medizinische und
pflegerische Angebote für die Gesundheit älter werdender und alter
Menschen, und wird die Gesundheit immer teurer, wenn die Gesellschaft
insgesamt immer älter wird? Verstärkt sich die Bedeutung sozialer
Ungleichheit für die Gesundheit im Alter - oder schwächt sich ihre
Bedeutung ab? Der soeben erschienene umfassende Beitrag der
Gesundheitsberichterstattung "Gesundheit und Krankheit im Alter"
versucht Antworten auf diese Fragen zu geben. Die rund 300 Seiten
umfassende Veröffentlichung ist eine gemeinsame Arbeit dreier
Institutionen - des Statistischen Bundesamts, des Deutschen
Zentrums für Altersfragen und des Robert-Koch-Institutes (RKI), die auf
diesem Gebiet eng zusammenarbeiten.
Im ersten Teil "Wer sind die Alten" erläutern die Autoren u.a. die
Begriffe Alter und Altern sowie demografische Perspektiven. Im Teil
"Alter = Krankheit?" stehen Gesundheitszustand und
Gesundheitsentwicklung im Mittelpunkt. Thema ist dabei nicht nur die
somatische und psychische Gesundheit alter Menschen. Die Autoren gehen
auch ein auf die funktionale Gesundheit, die Pflegebedürftigkeit und die
subjektive Gesundheit. Die Ausführungen des zweiten Teils münden in der
Frage, ob der demografische Wandel zu einer Kompression oder Expansion
der Morbidität führen wird.
"Schicksal, Schichtzugehörigkeit oder Verhalten" ist der Titel des
Teils, der gesundheitsrelevante Lebenslagen und Lebensstile
thematisiert. So ist zum Beispiel die Aussicht auf ein langes und
gesundes Leben nach Merkmalen wie Einkommen, Bildung oder Berufsstatus
ungleich verteilt. Themen sind auch die Inanspruchnahme ärztlicher
Versorgungsangebote und die Bedeutung von Prävention im Alter, durch die
Gesundheitsprobleme günstig beeinflusst werden können. Der Teil "Systeme
mit Altersschwäche" nimmt die Angebote der ambulanten und stationären
Versorgung unter die Lupe, die familiäre und ehrenamtliche pflegerische
Versorgung sowie die Vernetzung in der gesundheitlichen und
pflegerischen Versorgung. Die Frage nach dem Warum der Vernetzung rundet
den vierten Teil ab. Die Themen des fünften und letzten Teils "Wie teuer
wird das Altern" sind die Finanzierung der Gesundheitsversorgung alter
Menschen, die Krankheitskosten, die Bedeutung der demografischen
Alterung für die Ausgaben im Gesundheitswesen sowie ältere Menschen als
Kunden der Gesundheitswirtschaft und Anbietende von
Gesundheitsleistungen. Sie führen zu der Frage, ob Gesundheit unter den
Bedingungen von Demografie und Fortschritt bezahlbar bleibt.
Finanzgericht Münster: Neuregelung zum
häuslichen Arbeitszimmer verfassungswidrig?
Der 1. Senat des Finanzgerichts Münster hält die ab dem Jahr 2007
geltende Regelung zum Abzug von Werbungskosten für ein häusliches
Arbeitszimmer wegen eines Verstoßes gegen den allgemeinen
Gleichheitsgrundsatz zumindest teilweise für verfassungswidrig. Er hat
daher das finanzgerichtliche Verfahren in einem heute veröffentlichten
Beschluss vom 8. Mai 2009 (1 K 2872/08 E) ausgesetzt und die Frage der
Verfassungswidrigkeit der Regelung des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 2
EStG dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt.
Im Streitfall hatte das Finanzamt die vom Kläger - einem Lehrer -
geltend gemachten Werbungskosten für sein häusliches Arbeitszimmer unter
Hinweis auf die ab 2007 geltende gesetzliche Neuregelung nicht
anerkannt, weil hiernach Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer
grundsätzlich nicht mehr abziehbar sind. Eine Ausnahme gilt nur dann,
wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und
beruflichen Betätigung bildet. Da dies bei einem Lehrer nicht der Fall
ist, scheidet nach der Neufassung des Gesetzes der Werbungskostenabzug
insgesamt aus, und zwar selbst dann, wenn - wie im Streitfall - für die
Vor- und Nachbereitung des Unterrichts sowie die Klausurenkorrektur kein
Arbeitsplatz an der Schule zur Verfügung steht. Bis zur Neufassung des
Gesetzes konnten Arbeitnehmer, denen kein anderer Arbeitsplatz zur
Verfügung stand, immerhin Werbungskosten bis zu einem Betrag von 1.250
EUR absetzen.
Der 1. Senat hält die Neuregelung jedenfalls insoweit für
verfassungswidrig, als sie die Berücksichtigung der Aufwendungen für das
häusliche Arbeitszimmer ausschließt, obwohl für die berufliche oder
betriebliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht.
Die Regelung - so der Senat - könne wegen des Wortlautes und des
erkennbaren Gesetzeszweckes nicht verfassungskonform ausgelegt werden.
Sie verstoße gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz (Art. 3 GG), das
Gebot der Folgerichtigkeit und das objektive Nettoprinzip. Die
Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer seien jedenfalls dann
Erwerbsaufwendungen, wenn dem Steuerpflichtigen kein anderer
Arbeitsplatz zur Verfügung stehe. Das nunmehr geltende Abzugsverbot
benachteilige die Betroffenen im Vergleich mit Steuerpflichtigen, bei
denen der Mittelpunkt der gesamten beruflichen und betrieblichen
Betätigung im häuslichen Arbeitszimmer liege. Auch gegenüber denjenigen,
die ein außerhäusliches Arbeitszimmer nutzten, seien sie benachteiligt.
Eine Rechtfertigung hierfür ergebe sich weder aus dem Ziel der
Haushaltskonsolidierung noch aus der Typisierungskompetenz des
Gesetzgebers. Auch andere Gründe, wie das Bestehen einer besonderen
Missbrauchsgefahr oder eine Verwaltungsvereinfachung, könnten das
Abzugsverbot nicht rechtfertigen.
Huckinger Steinhof wurde zum
Revuetheater
War das Jugendorchester Duisburg schon ein Highlight bei der Steinhof
Eröffnung im vergangenen Jahr, so bildete die gute Stube des Duisburger
Südens nunmehr den Raum für ein glanzvolles Programm des Orchesters, das
unter dem Titel „ZAPP!!“ den Zuhörern im voll besetzten Steinhof einen
Überblick über das musikalische Können gab. Gleich mehrdimensional
wurden musikalische Hochgenüsse geliefert.
Zur Handlung :
Von den Schauspielern Lilo Schmidt, Nadine Kellner, Wilhelm von Hoegen
und Guido Suchsland, die auf zwei zur Linken und zur Rechten Bühnenseite
aufgebauten Couchgarnituren zwei Pärchen darstellen, wird in
Samstagabend Fernsehmanier zwischen den Programmen herum „gezappt“. Im
Mittelpunkt eine TV Dokumentation über einen Theaterdirektor, dessen
Haus geschlossen wurde. Und zu diesem Theater haben beide Paare einen
eigenen Bezug.
Auf einem anderen Kanal gewinnt die Tochter des „Theaterdirektors“
gerade im Quiz "Wer wird Millionär?" und ermöglicht dadurch de Vater,
das Theater wieder neu zu eröffnen. Eine passende Handlung rund um die
Erinnerung an das frühere Programm im Theater, das das Jugendorchester
unter der Stabführung von Dirigent Benjamin Reiners alle Register seines
Könnens geben lässt.

Und hier geben die jungen Musiker wirklich „Alles“. Alle musikalischen
Genres werden, zum Teil mit herrlichen und von Verena Schock wunderbar
choreographierten Tanzeinlagen der Tänzerinnen der „Lollypops“ aus
Duisburg, gezeigt. Die Musical- und Filmmusik aus „The Producers“ macht
den furiosen Auftakt und bringt ein gewisses „Broadway Feeling“ in den
Saal. Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Ballett „Schwanensee“ brachte nicht
nur musikalischen sondern auch tänzerischen Hochgenuss, vorgeführt von
Anna Friedrich und Jan Bastel.
Und dann wird richtig durch die Fernsehprogramme gezappt. Zu jedem Film
oder Serienhit die passende Begleitung durch das Orchester!
Und als die Ouvertüre zur Strauss Operette „Die Fledermaus“ erklingt,
dirigiert Lilo Schmidt diese beim Sockenstopfen mit der Nähnadel mit.
Ein humoristischer Hingucker und ein besonderes „Schmankerl“ für den
Zuschauer. Mit „Glitter an be gay“ aus Leonard Bernsteins „Candide“
zeigte Sopranistin Sarah Davidovic durch eine erstaunliche Palette von
Nuancen, Phrasierungen und aufrüttelnde Koloraturen die ganze Spannweite
ihres Könnens.
Die zweite Hälfte des Abends läutete Franz Lehars „Die lustige Witwe“
ein. Tenor Markus Gruber, der auch den Theaterdirektor darstellte, sah
man als Graf Danilo zur Glanzzeit des Theaters mit dem bekannten
Auftrittslied „ O Vaterland – Da geh ich zu Maxim“! Das man nicht nur
auf klassische Töne setzt, und man zudem auch noch singen kann, bewies
das Orchester mit „Money, Money, Money“ als Reminiszenz an die Popgruppe
ABBA.

Musicalklänge kombiniert mit einer herrlichen Tanzchoreographie von Lara
und Ron Koprivica gab es mit „Singing in the Rain“. Hier stellte die 1.
Violine des Orchesters sein tänzerisches Können ganz klar unter Beweis.
Gemeinsam mit den Lollypops erlebte man Markus Gruber noch mit
„Willkommen“ aus Cabaret und dem „Can Can“ aus Orpheus in der
Unterwelt“. Und die furiose Ouvertüre zu „Candide“ von Leonard Bernstein
verlangte den Musikern noch einmal vollste Konzentration ab. Den
Abschluss der musikalischen Revue bildete der von den beiden Solisten
des Abends vorgetragene Titel „Tonight“ aus Bernsteins „West Side
Story“.

Der geneigte Zuschauer verdankte dem Jugendorchester Duisburg einen
unterhaltsamen und mit musikalischen Genüssen kaum zu überbietenden
Abend, was der abschließende Applaus und zwei Zugaben bewiesen. Dem
Steinhof ist erneut ein kulturelles Highlight im Duisburger Süden
gelungen! Bitte mehr! HaMo
Armutsgefährdung in den Bundesländern
unterschiedlich
Die Armutsgefährdungsquote ist in Deutschland in den
Bundesländern unterschiedlich. Gemäß der Definition der Europäischen
Union ist die Armutsgefährdungsquote der Anteil der Personen, die mit
weniger als 60% des mittleren Einkommens (Median) der Bevölkerung
auskommen müssen. Während in Mecklenburg-Vorpommern knapp ein Viertel
(24,3%) und in Sachsen-Anhalt gut ein Fünftel (21,5%) der Bevölkerung
weniger als 60% des mittleren Einkommens in Deutschland zur Verfügung
hat, trifft dies in den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg
(10,0%) und Bayern (11,0%) nur auf rund ein Zehntel zu. Dies geht aus
Berechnungen des Mikrozensus für das Jahr 2007 hervor, die von den
Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder im Rahmen des Projekts
"Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik" erstmals durchgeführt
wurden.
Die Armutsgefährdungsquote betrug nach diesen Berechnungen im Jahr 2007
in Deutschland insgesamt 14,3%. Dabei gibt es insbesondere zwischen Ost
und West deutliche Unterschiede: Während in den neuen Ländern
(einschließlich Berlin) 19,5% der Bevölkerung armutsgefährdet waren, lag
die Quote im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) mit 12,9% deutlich
niedriger. Die Armutsgefährdungsquote war im Osten in nahezu allen
Altersgruppen höher als im Westen. Lediglich die Altersgruppe der ab
65-Jährigen wies mit 9,3% im Osten eine geringere Quote auf als im
Westen mit 11,9%. Während die Armutsgefährdungsquote der weiblichen
Personen im Westen mit 13,5% höher lag als bei den männlichen Personen
(12,2%), waren im Osten keine geschlechtsspezifischen Differenzen
festzustellen (für Frauen und Männer jeweils 19,5%).
Besonders von Armut bedroht sind erwerbslose Personen sowie
Alleinerziehende und deren Kinder. Auch hier sind im Ländervergleich
jedoch erhebliche Unterschiede festzustellen: Während die
Armutsgefährdungsquote der Erwerbslosen in Baden-Württemberg mit 40,3%
im Jahr 2007 den niedrigsten Wert aufwies, waren in Sachsen-Anhalt zwei
Drittel aller Erwerbslosen (66,0%) armutsgefährdet. Bei den Personen in
Alleinerziehenden-Haushalten waren die niedrigsten Quoten in den
Stadtstaaten Berlin (28,6%) und Hamburg (29,6%) festzustellen; die
höchste Quote wies auch hier Sachsen-Anhalt mit 53,7% auf.
Grundlage der Berechnungen der oben genannten Armutsgefährdungsquoten
ist die Armutsgefährdungsschwelle auf Bundesebene. Diese wird anhand des
mittleren Einkommens im gesamten Bundesgebiet (Bundesmedian) errechnet.
Den so ermittelten Armutsgefährdungsquoten für Bund und Länder liegt
somit eine einheitliche Armutsgefährdungsschwelle zugrunde.
Eine ergänzende Perspektive ergibt sich, wenn für die Berechnung nicht
der Bundesmedian, sondern die jeweiligen regionalen
Armutsgefährdungsschwellen zugrunde gelegt werden. Diese werden dann
anhand des mittleren Einkommens des jeweiligen Bundeslandes
(Landesmedian) errechnet. Aus dieser Perspektive fallen die Unterschiede
zwischen den Armutsgefährdungsquoten in den Bundesländern deutlich
geringer aus. Bei den aus dieser "regionalen Perspektive" ermittelten
Armutsgefährdungsquoten wiesen im Jahr 2007 Hamburg (16,8%) und Bremen
(15,2%) die höchsten, Thüringen (12,9%) und Baden-Württemberg (13,0%)
die niedrigsten Werte auf.
Methodische Hinweise:
Die im Rahmen dieser Pressemitteilung präsentierten Indikatoren zur
Einkommensarmut und -verteilung für Bund und Länder wurden auf der
Grundlage des Mikrozensus berechnet. Der Mikrozensus ist die größte
jährliche Haushaltsbefragung in Europa; er bietet aufgrund seiner
Stichprobengröße die Möglichkeit, für alle Bundesländer verlässliche
Indikatoren zu berechnen.
Für die Berechnung von Armutsgefährdungsquoten kommen grundsätzlich
mehrere Datenquellen der amtlichen Statistik in Betracht. Auf
europäischer Ebene und auf Bundesebene (insbesondere im Armuts- und
Reichtumsbericht der Bundesregierung) wird zur Berechnung von
Indikatoren, die die Einkommensarmut und -verteilung betreffen, die
Statistik "Leben in Europa" (EU-SILC) als Datengrundlage herangezogen.
Für die Darstellung vergleichbarer Indikatoren auf Ebene der
Bundesländer kann EU-SILC jedoch nicht verwendet werden, da die
Stichprobe nicht groß genug ist, um auch für kleinere Bundesländer die
entsprechenden Indikatoren auszuweisen.
Sozialwohnungsbestand wird überprüft
Die Stadt Duisburg überprüft auch in diesem Jahr wieder einen Teil
des sozial geförderten Wohnungsbestandes. Überprüft werden die
öffentlich geförderten Wohnungen in den Ortsteilen Röttgersbach und
Neumühl.
Grundlage dieser jährlichen Kontrolle sind landesweit geltende
Bestimmungen. Bei der Überprüfung der Wohnungen wird zum Beispiel auf
den Zustand der Wohnungen und des Treppenhauses, bauliche Veränderungen
und die Miethöhe geachtet.
Mieter und Vermieter werden um Verständnis und Unterstützung dieser
Aktion gebeten. Die Mitarbeiter, die mit dieser Prüfung beauftragt sind,
haben einen Dienstausweis bei sich und können sich damit legitimieren. |
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Sonntag, 17. Mai 2009
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Historischer Kalender |
UDE: National-Bank-Preis 2009
Die Preisträger
Zum 15. Mal hat die Duisburger National-Bank jetzt (14. Mai) Preise für
hervorragende Abschlussarbeiten von Studierenden und Doktoranden der
Mercator School of Management -- Fachbereich Betriebswirtschaft der
Universität Duisburg-Essen verliehen.
In der Kategorie Doktorarbeiten wurden gleich drei Preise vergeben, die
mit 2.500, 2.000 bzw. 1.500 Euro prämiert sind. Sie gingen an Dr. Jörn
Stöppel, Dr. Mike Schneider und Dr. Nicola Mühlmeyer. Für ihre sehr
guten Diplomarbeiten wurden gleich sechs Studierende geehrt: Christoph
Sextroh, Rolf Schulte, Christian Ritter, Marc Nückles, Marcel Kaminski,
Mario Habers. Es gab jeweils zwei erste (je 800 Euro), zwei zweite (je
700 Euro) und zwei dritte Preise (je 500 Euro).
Vogelstimmenexkursion zum Alten
Angerbach
Einen Überblick über die Vielfalt der Vogelgesänge im Frühjahr
ermöglicht die Volkshochschule am Samstag, 23.
Mai, ab 19.30 Uhr bei einer Exkursion rund um den Alten
Angerbach in Großenbaum. Treffpunkt ist am Altenbrucher Damm 92,
Einfahrt zum Golfplatz. Eine Gebühr von 5 Euro ist vor Ort zu zahlen.
Die Wanderung mit Jürgen Hinke vermittelt auch einen Einblick in die
Beziehungen zwischen Vogelwelt und ihren Lebensräumen. In dem Gelände
leben Singvögel und mehrere Wasservogelarten.
Einführung in das Kanufahren
In einem Wochenendseminar der Volkshochschule in Kooperation mit dem
Wanheimer Kanu Club e.V. am 6. Juni von 10 bis
16 Uhr und am 7. Juni von 10 bis 17 Uhr kann das Kanufahren
in Theorie und Praxis erlernt werden.
Am Samstag werden nach einer kurzer Einweisung in die Ausrüstung und
Paddeltechnik, erste Paddelerfahrungen auf der Sechs-Seenplatte, im
dreier oder vierer Kanadier gesammelt (Kanu ist der Oberbegriff,
Kanadier sind die sog. „Indianerboote“ und werden auf einer Seite
gepaddelt). Am Sonntag werden die Kenntnisse auf einer Wanderfahrt auf
der Ruhr vertieft. Das Seminar richtet sich ausschließlich an Personen,
die schwimmen können. Treffpunkt am Bootshaus des WKC in Wanheim.
Waldfrieden. Der Skulpturenpark von Tony
Cragg
Tagesfahrt der VHS nach Wuppertal
Der britische Bildhauer Tony Cragg (soeben zum neuen Rektor der
Düsseldorfer Kunstakademie gewählt) lebt seit über 30 Jahren in
Wuppertal und hat dort kürzlich einen Skulpturenpark eröffnet. Die
Volkshochschule bietet am Samstag, 13. Juni,
eine Tagesfahrt zum Park und Ausstellungshaus an.
Cragg ist einer der weltweit bekanntesten Künstler, der ein höchst
eigenwilliges und spannungsreiches Werk aus zum Teil sehr großformatigen
Arbeiten zusammengetragen hat. In der Mitte des vielgestaltigen
Geländes, in dem sich zahlreiche Skulpturen befinden, liegen eine
anthroposophische Villa und ein Ausstellungsgebäude für
Wechselausstellungen (aktuell mit Werken von Jean Dubuffet). Die
Exkursion wird alle Bereiche des Skulpturenparkes Waldfrieden mit
Führungen vorstellen. Anmeldung bei der VHS Duisburg unter
0203-283 2206.
VHS-Tagesfahrt zu jüdischen Friedhöfen in Krefeld, Xanten und Dorsten
Eine Tagesfahrt zu zwei jüdischen Friedhöfen bietet die Volkshochschule
am Sonntag, 7. Juni, an. In Krefeld
finden sich neben traditionsbewussten einfachen Steinen mit oft langer
hebräischer Inschrift auch plastisch opulent gestaltete Grabmäler nach
dem Geschmack des Bürgertums dieser Zeit. Die zweite Station bildet der
malerische ländliche Friedhof außerhalb von Xanten mit seiner
bemerkenswerten spiralförmigen Anlage. Ein Besuch im Jüdischen Museum
Westfalen gibt Einblicke in den ehemaligen Reichtum jüdischer Kultur
auch diesseits der Friedhofsmauern. Anmeldung bei der VHS Duisburg unter
0203-283 2206
Im Juni auf dem Rheinsteig unterwegs –
ein Wanderangebot der VHS
Nicht auf Vermutungen, sondern auf wissenschaftlichen Untersuchungen
basiert die Erkenntnis, dass Bewegung an der frischen Luft ein wirksames
Mittel ist, sich selbst aus emotionaler Anspannung oder aus Stress zu
befreien. Daher bietet die Volkshochschule das „Wandererlebnis
Rheinsteig“ im Juni an drei Tagen an und somit die Möglichkeit,
gemeinsam mit Gleichgesinnten „zu Fuß“ gesundheitswirksam aktiv zu sein.
Der Rheinsteig gilt als einer der schönsten Wanderwege Deutschlands. Auf
320 Wanderkilometern führt er von Wiesbaden nach Bonn durch Hessen,
Rheinland-Pfalz und Nordrhein Westfalen. Die Touren finden an folgenden
Terminen statt: Sonntag, 7. Juni,
Niederdollendorf – Rhöndorf (14 km); Samstag, 27. Juni, Rhöndorf – Bad
Honnef (15 km) und Sonntag, 28. Juni, Bad Honnef – Unkel (13 km ).
Die Wege auf dem Rheinsteig sind immer wieder von Auf- und Abstiegen
begleitet, so dass für alle Touren eine Gehzeit von mindestens 3,5
Stunden (ohne Pausen) eingeplant werden muss. Eine gemeinsame Anreise
mit der Bahn zum Zielort ist nach Absprache möglich.
Stadtmuseum lädt Jugendliche am
türkischen Feiertag ein
In der Türkei ist der 19. Mai ein Festtag, der besonders der Jugend und
dem Sport gewidmet ist. Traditionell werden Sportfeste und Ausflüge
organisiert, Schulklassen besuchen archäologische Stätten oder reisen in
Naturparks. Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg wird sich
nicht an das „Sport“-Thema wagen, aber es bietet interessierten
Jugendlichen an, Duisburger Geschichte zu besuchen. Asligül Aysel, die
die Akzente-Ausstellung „Heiraten alla Turca“ erdacht und aufgebaut hat,
lädt am Dienstag, 19. Mai, um 15 Uhr zu einem Rundgang durch das Museum
ein. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche ist an dem Nachmittag frei,
Anmeldung nicht erforderlich.
Historischer Hintergrund:
Der 19. Mai 1919 markiert den Beginn des türkischen Befreiungskrieges
und wird seither als ein nationaler Feiertag für Jugend und Sport, „Genclik
ve Spor Bayrami“, gefeiert. An diesem Tag erreichte Atatürk mit dem
Schiff die Stadt Samsun und begann von dort aus den Kampf gegen die
europäischen Besatzungsmächte, der 1923 siegreich zu Ende ging. Atatürk,
der Gründer und der erste Präsident der Türkei, machte den
Sportunterricht zum Pflichtfach in den Schulen. Viele neue Sportplätze
wurden eröffnet. Das hohe Ansehen des Sports spiegelt sich auch in
Volksweisheiten wie dem Wunsch: „Ein gesunder Geist in einem gesunden
Körper – „Saglam kafa saglam vücutta bulunur“. |
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Samstag, 16. Mai 2009
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Historischer Kalender |
Seehaus bereit für den Ansturm der Gäste
Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)
5,5 Millionen Euro wurden in den letzten zehn Monaten am Nordufer des
Betasees investiert, was noch folgen soll ist die Eröffnung des
Restaurants in zwei Monaten sowie
später ein Hotelbau im Areal der MSV-Arena.
"Wir haben hier im Sportpark in den letzten Jahren Millionen investiert
um Sport, Freizeit und Touristik zu
fördern. Mit dem nun sehr ansprechendem Seehaus wurde der Sportpark nun
mit einem besonderen Anziehungspunkt bereichert", erklärte OB Adolf
Sauerland.
"Für mich war der vorherige Zustand immer ein Dorn im Auge, hatte mir
gar
nicht
gefallen. Nun haben wir Millionen investiert um den wunderschönen
Sportpark auch mit einem attraktivem Seehaus zu bereichern. Die
Grundidee ist an den englischen Gartens in München angelehnt", ergänzte
Bauherr Walter Hellmich höchst zufrieden.
V.li.: Bauherr Walter Hellmich, Hermann
Hövelmann, Chef der Hövelmann-Gruppe, Edgar Kaspers von der König
Brauerei, OB Adolf Sauerland und Wilhelm Josten, Rheinfels-Quelle
Geschäftsführer
Die Seeterrassen auf dem Seesteg bieten
Platz für über 700 Gäste und sind mit Markisen ausgerüstet, die auch ein
Verweilen bei weniger gutem Wetter möglich machen.

Hier
werden durch die Außengastronomie, für die sich Andreas
Engelke (Foto links) verantwortlich zeichnet, 14
verschiedene Speisen und Bier vom Fass gereicht. Die
Bewirtung soll, so Bauherr Walter Hellmich, in
möglichst kurzer Zeit erfolgen. Ob es tatsächlich die
angestrebten zwei bis drei Minuten werden, wird sich
zeigen. Später soll im Bereich der Seeterrassen noch
ein Eispavillon hinzu kommen. |
Das "sportlich-elegante" Restaurant, das mit einer Glasfront
zum See hin ausgerüstet ist, wird in zwei Monaten seinen Betrieb
aufnehmen. In den nächsten vier Wochen soll der Betreiber
ausgewählt werden.
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Freitag, 15. Mai 2009
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Historischer Kalender |
RheinPark-Eröffnung im Regen
Nach rund dreijähriger Bauzeit öffnete der RheinPark seine Tore.
Ein ungewohnter Schlag ins Wasser war die offizielle Eröffnung des
RheinParks in Hochfeld. Was aber nicht am hervorragenden Catering des kleinen
Prinzen oder der schwachen Resonanz der Duisburger Bevölkerung lag. Mitnichten!
Petrus war schuld! Kaum waren die drei Fallschirmspringer sicher gelandet,
begann auch schon der große Regen.
"In Hochfeld haben wir jetzt endlich den direkten Zugang zum Rhein," freut sich
Oberbürgermeister Adolf Sauerland. "Dieser Teil Duisburgs wandelt sich. Und er
wandelt sich in positiver Sicht. Wir haben jetzt 30 Mio. Euro investiert. So
entstand ein Park der Erholung und ein Park des Sports. Hochfeld hatte früher
wenig Grün. Heute sind es 32 Quadratmeter pro Einwohner. Bitte achten Sie auf
diesen Park! Bitte achten Sie darauf der Park auch in Monaten und Jahren noch
schön ist."
Recht hat er, unser oberster Duisburger. Denn zumindest auf den ersten Blick
sieht der Park hübsch und ansprechend aus. Zumindest bei sonnigen und warmen
Wetter wird er ein angenehmer Aufenthaltsort sein. Andras Rüdig

Das Samstagsprogramm startet um 14:00 Uhr mit einem großen Familienfest auf den
Wiesenflächen. Das Sportmobil des Stadtsportbundes wird nicht nur die Fittesten
mit vielen Angeboten anlocken. Schwindelfreie können unter Anleitung die
Kletterwand im RheinPark testen. Auf der Skateranlage zeigen Akrobaten ihre
Künste und laden zum Mitmachen ein. Wer es lieber musikalischer mag ist am
RheinStrand richtig. Hier treten ab 14 Uhr Bettina Heinrich, Poedra und die
Duisburg City Rock´n Roll Alltstars auf, bevor es ab 20:00 Uhr mit den Ohrbooten
aus Berlin richtig rund geht. Ab 22:00 Uhr lädt dann die Premium-Partyserie
ultraschall mit DJ Erci Smax zur großen Eröffnung-Party unter freiem Himmel ein.
Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei.
60 Jahre Städtepartnerschaft: Duisburg
sucht Portsmouth-Geschichten
Im Jahre 2010 feiert die Städtepartnerschaft zwischen Duisburg und der
südenglischen Stadt Portsmouth ihr 60-jähriges Bestehen. In den
vergangenen sechs Jahrzehnten hat es unzählige Begegnungen zwischen den
Bürgern beider Städte, ihren Vereinen und Organisationen gegeben. Im
Hinblick auf das kommende Jubiläumsjahr sucht die Stadt Dokumente dieses
reichen Austauschlebens über sechs Jahrzehnte.
Wer also kleine Geschichten, Anekdoten oder besondere Begebenheiten zu
erzählen hat oder über Fotos, Dokumente und Erinnerungsstücke verfügt,
wird gebeten, sich im Referat für Repräsentation und Internationale
Beziehungen im Rathaus zu melden. Die schönsten Geschichten und Fotos
sollen in einer Festschrift zum Jubiläum im nächsten Jahr veröffentlicht
werden.
Themenausstellung „60 Jahre
Bundesrepublik“ in der Zentralbibliothek
Ab sofort bietet die Medienausstellung im Erdgeschoss der
Zentralbibliothek eine große. Auswahl zum Jubiläum der Bundesrepublik.
60 Jahre Bundesrepublik Deutschland, von 1949 bis 2009, und das am 23.
Mai 1949 in Kraft getretene Grundgesetz sind das aktuelle Mai-Thema.
Bücher, CD´s und DVD´s zur Geschichte, Biographien bedeutender
Persönlichkeiten und vieles mehr werden dort zur Mitnahme und Ausleihe
angeboten. Ein spezielles Literaturverzeichnis zum Thema „60 Jahre
Bundesrepublik“ informiert über weitere Angebote der Stadtbibliothek und
ist auch über das Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de
abrufbar.
Antrag auf Errichtung und Betrieb einer
Grubengasanlage liegt öffentlich aus
Die Firma Mingas-Power GmbH hat die Genehmigung zur Errichtung und zum
Betrieb einer Anlage zur Nutzung von Grubengas (Verbrennungsmotoranlage)
in Duisburg-Baerl nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)
beantragt. Gegenstand des Antrages ist die Errichtung und der Betrieb
von vier Gasmotoren zur Erzeugung von elektrischer Energie. Die Anlage
fällt auf Grund ihrer Leistung in den Geltungsbereich des Gesetzes über
die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) und wäre einer Vorprüfung des
Einzelfalls zu unterziehen. Diese Vorprüfung konnte entfallen, da die
Firma Mingas-Power GmbH beantragt hat, das Vorhaben nicht in einem
vereinfachten Verfahren zu genehmigen und eine
Umweltverträglichkeitsprüfung mit Öffentlichkeitsbeteiligung
durchzuführen.
Der Antrag mit den zugehörigen Unterlagen liegt nun in der Zeit vom 25.
Mai bis zum 24. Juni im Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl am
Bismarckplatz 1 in Zimmer 103 während der Dienststunden (Montag bis
Freitag von 8 bis 16 Uhr) und bei der Bezirksregierung Arnsberg,
Abteilung Bergbau und Energie in NRW, Goebenstraße 25 in Dortmund,
Zimmer 229, zur Einsichtnahme aus.
Einwendungen gegen das Vorhaben können bis zwei Wochen nach Ablauf der
Auslegungsfrist, also vom 25. Mai bis 8. Juli, bei den Auslegungsstellen
schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Mit Ablauf dieser
Frist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen
privatrechtlichen Titeln beruhen. Einwendungen sollen die volle
leserliche Anschrift (in Blockschrift) des Einwenders tragen.
Die form- und fristgerecht erhobenen Einwendungen werden an einem
späteren Termin erörtert. Der Erörterungstermin wird gesondert
öffentlich bekannt gemacht.
Schul-Quiz lässt kluge Köpfe
qualmen:
Acht gewinnt: Die energieschlauste Klasse Duisburgs kommt von der
Gesamtschule Neumühl
Auf der Roadshow „NRW spart Energie“, die zur Zeit in Duisburg gastiert,
gewannen Schüler der Klasse 8 von Lehrer Dirk Podschwadt von der
Gesamtschule Neumühl mit 3 Punkten das Schülerquiz E=Quiz2. Die Schüler
durften sich über 250 Euro für die Klassenkasse und einen Klassensatz
Kosmos-Experimentierkästen zu Wasserkraft und Windenergie freuen.
Die Gesamtschule Neumühl hat sich somit für die landesweite Endrunde
qualifiziert, bei der es noch einmal um 3000 Euro für die punktbeste
Schule aus NRW geht.
Die EnergieAgentur.NRW veranstaltet für Klassen und
Arbeitsgemeinschaften der gastgebenden Roadshow-Städte ein Energiequiz.
In diesem Quiz werden mit Fragen rund um die Themen Physik, Energie und
Energiesparen die schlausten Klassen gesucht. Motto: E=Quiz2.
Der Sieger der kommunalen Entscheidung wird mit 250 Euro für die
Klassenkasse belohnt und ist automatisch mit seinem Ergebnis für die
Endrunde qualifiziert. Dabei erhält die Klasse mit den landesweit
meisten Punkten nach Abschluss der Roadshow zusätzlich 3.000 Euro, die
in einem energieeffizienten Kontext zu nutzen sind – z.B. eine
Klassenfahrt, die klimaneutral durchgeführt wird. Für die Moderation
konnte mit Harald „Harris“ Greising ein im WDR-Schulduell bestens
bewährter Mikro-Profi gewonnen werden. Greising moderiert das
Radio-Wettspiel der Klassen bereits seit fünf Jahren.
Christi Himmelfahrt bleiben drei von
DuisburgSport betriebene Bäder geöffnet
In drei von DuisburgSport betriebenen Bädern besteht an Christi
Himmelfahrt, Donnerstag, 21. Mai, die Möglichkeit, den Feiertag zu
genießen. Das Allwetterbad Walsum und das Kombibad Homberg sind an
diesem Tag von 10 bis 20 Uhr geöffnet, das Rhein-Ruhr-Bad steht den
Badefreunden von 8 bis 21 Uhr zur Verfügung. Alle anderen von
DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben an diesem Tag geschlossen.
Bildungsurlaubsseminar: NLP im Beruf
Wie man die Methode des NLP (Neurolinguistisches Programmieren) im Beruf
erfolgreich einsetzen kann, vermittelt ein VHS-Seminar von Montag, 29.
Juni, bis Freitag, 3. Juli, jeweils von 9.30 bis16 Uhr.
Veranstaltungsort ist das Institut für Aus- und Fortbildung auf der
Lüderitzallee 27 in Buchholz.
Beruflicher Erfolg benötigt neben Fachwissen noch weitere
Voraussetzungen: Eine gute Kommunikationskompetenz, die Fähigkeit Ziele
zu erreichen und das Meistern kritischer Situationen. Diese Fähigkeiten
werden in dem Seminar trainiert. Dazu wird mit dem NLP eine moderne und
sehr effektive Methode für Kommunikations- und Veränderungsprozesse
eingesetzt. Kommunikationssituationen können hierdurch besser gestaltet
und persönliche Potenziale optimal genutzt werden. Insbesondere liegt
das Ziel der Veranstaltung in der praktischen und alltäglichen
Verwertbarkeit der Inhalte. Anmeldung unter 0203 / 283-2775 oder –4320
Türkische Brautmoden im Stadtmuseum: Eleganz aus Marxloh
Am kommenden Sonntag (17. Mai), dem Internationalen Museumstag, bietet
das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen um 15 Uhr einen
besonderen Augenschmaus. Die EG DU und das Internationalen
Handelszentrum Duisburg (IHZ) laden gemeinsam zu einer bunten Modenschau
ein und bereichern damit die Sonderausstellung „Heiraten alla Turca“,
die seit drei Wochen mit großem Zuspruch im Museum gezeigt wird. Zur
Einstimmung bietet die Museumsvolontärin Asligül Aysel bereits um 14 Uhr
eine Führung durch die Hochzeitsausstellung an.
Die türkischen Geschäfte der Hochzeitsbranche in Duisburg-Marxloh sind
berühmt in Deutschland und sogar im benachbarten Ausland. Von
Süßigkeiten bis zu Schuhen und Goldschmuck, vom Fotografen bis zum
kompletten Hochzeits-Arrangement wird hier im „Hochzeits-Stadtteil“
alles angeboten, was zu einer türkischen Hochzeit gehört. Was die
Brautmoden-Geschäfte von klassisch bis aktuell zu bieten haben, davon
gibt dieser Nachmittag einen sehenswerten Eindruck. Wegen des
Internationalen Museumstags ist der Eintritt frei
Smalltalk: Kontakte knüpfen - leicht
gemacht
Viele Menschen möchten beruflich oder privat mit Unbekannten leicht und
charmant ins Gespräch kommen. Sie wollen sich näher kennen lernen, eine
sympathische Gesprächsatmosphäre aufbauen und Verbindungen knüpfen. Im
Seminar der Volkshochschule mit dem Titel „Smalltalk: Kontakte knüpfen -
leicht gemacht“ am Samstag, 6. Juni, von 10 bis 16 Uhr im Institut für
Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz
werden Strategien aufgezeigt, mit denen man ein interessantes Gespräch
beginnen kann. Es wird trainiert, ansprechend von seinen Fähigkeiten und
Leistungen zu erzählen und wie man kommunikative Verhaltensweisen
gezielt einsetzt, damit sich Menschen unserer der Gegenwart wohl fühlen
und den Kontakt zu uns suchen.
Busfahrt: „Marxloh-Live!“
Unter dem Titel „Marxloh-Live!“ hat die Entwicklungsgesellschaft
Duisburg im Rahmen der Akzente zwei Busfahrten von der Innenstadt nach
Marxloh organisiert. Journalisten können am Samstag, 16. Mai, ab 14 Uhr
eine Tour begleiten.
Nähere Infos zum Ablauf bei Dursun Yilmaz, EG DU
Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH, Tel.: (0203) 9 94 29-42, E-Mail:
dyilmaz@eg-du.de
Deutsche Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2009 stark rückläufig
Die Abwärtsentwicklung der deutschen Wirtschaft hat sich
nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im ersten
Quartal 2009 verschärft. Um 3,8% war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) -
preis-, saison- und kalenderbereinigt - im ersten Vierteljahr 2009
niedriger als im Schlussquartal des Jahres 2008. Damit ist das BIP zum
vierten Mal in Folge gegenüber dem Vorquartal gesunken und verzeichnete
im ersten Quartal 2009 den größten Rückgang seit dem Beginn der
Berechnung und Veröffentlichung amtlicher Quartalsergebnisse im Jahr
1970.
Im Vergleich zum ersten Vierteljahr 2008 ging das preisbereinigte BIP in
den ersten drei Monaten des Jahres 2009 um 6,7% zurück.
Kalenderbereinigt schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 6,9% weil im
Berichtsquartal 0,6 Arbeitstage mehr zur Verfügung standen als im
gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Einen negativen Effekt auf das BIP hatten sowohl der Außenbeitrag - die
preisbereinigten Exporte sind deutlich stärker zurückgegangen als die
Importe - als auch die Investitionen, die erheblich niedriger waren als
im Vorquartal. Einzig die privaten und staatlichen Konsumausgaben
verzeichneten einen leichten Anstieg.
Die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2009 wurde von 39,9 Millionen
Erwerbstätigen erbracht, das waren 48 000 Personen oder 0,1% mehr als
ein Jahr zuvor.
Im Zusammenhang mit der erstmaligen Berechnung des ersten Quartals 2009
wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse für das Jahr und die
vier Quartale 2008 überarbeitet. Als Ergebnis wurde die Veränderungsrate
des BIP im vierten Quartal 2008 um 0,1 Prozentpunkte nach unten
revidiert. |
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Donnerstag, 14. Mai 2009
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Historischer Kalender |
Beginn der Abbrucharbeiten für den
„Grüngürtel Duisburg-Nord“
Im Dezember 2007 hatte der Rat der Stadt Duisburg auf Basis der im
Vorfeld durchgeführten Vorbereitenden Untersuchungen beschlossen, in
Duisburg-Bruckhausen und einem Teil von Duisburg-Beeck ein förmliches
städtebauliches Sanierungsverfahren durchzuführen. Mit dem Abriss von
mehr als 100 Häusern und der Gestaltung eines „Parks vor der Haustür“
auf der frei werdenden Fläche sollen städtebauliche Missstände in den
beiden Ortsteilen behoben werden. Durch eine deutliche räumliche
Trennung von Industrie und Wohnbebauung soll die Lebensqualität im
verbleibenden Ortsteil deutlich erhöht werden.
Nach den bei einem solchen Projekt umfangreichen Vorbereitungsarbeiten
kann jetzt mit der Realisierung begonnen werden. Es steht der Abbruch
der ersten sechs Gebäude bevor.
"Polizei NRW!"
"Polizei NRW!" ist eine Infoveranstaltung überschrieben, die am
Donnerstagnachmittag im Berufsinformationszentrum des Duisburger
Arbeitsamtes stattfindet. Genau vier Leute (incl. meiner Wenigkeit)
stehen um 14 Uhr auf der Matte, um dem Vortrag der netten Polizistin zu
lauschen. Sie informiert über die Einstellungsvoraussetzungen und
verteilt Infomaterialien. "Wer meint, die Einstellungsvoraussetzungen zu
erfüllen, sollte sich bewerben. Bewerbungen sind bei uns nur online
unter www.polizeiberuf-nrw.de
möglich. Sobald die elektronische Bewerbung eingegangen ist, startet das
normale Bewerbungsverfahren," berichtet die Dame.
Rund 6.000 Bewerbungen gehen so jedes Jahr bei der Polizei ein. Rund
4.300 gelangen dann ins weitere Bewerbungsverfahren. "Wir stellen 1.100
Leute für ganz NRW ein. Man hat gute Chancen, wenn man sich gezielt auf
das Prüfungsverfahren vorbereitet. Wir gehen davon aus, dass in den
nächsten Jahren noch mehr Leute eingestellt werden. Der Grund: Da es in
den nächsten Jahren viele Pensionierungen geben wird, gibt es einen
absehbaren Personalbedarf. Die Polizei ist gealtert."
Nordrhein-Westfalen ist nicht der einzige Arbeitgeber, der Polizisten
einstellt. Doch Vorsicht! "Die anderen Bundesländer haben andere
Einstellungsvoraussetzungen. Wer sich woanders bewerben möchte, sollte
sich im Internet informieren."
Wer heute nicht kommen konnte, kann sich im BerufeNet, der
berufskundlichen Internetplattform der Arbeitsverwaltung, bei der
Polizei vor Ort oder unter der oben angegebenen Internetseite
informieren.
Ausstellung in Wanheimerort
"Buntes Stilleben" heißt eine kleine Ausstellung, die noch bis zum 23.
Mai in der Stadtteilbücherei Wanheimerort zu den gewohnten
Öffnungszeiten zu sehen ist. Christa Heinrichs zeigt Aquarelle, Öl- und
Acrylmalerei und Pastellkreisewerke. Stilleben ist hier genauso zu sehen
wie Landschaftsmalerei. Die Bilder sind eigentlich ganz hübsch
anzusehen. Ein Teil der Bilder hängt hinter der Verbuchungstheke direkt
am Eingangsbereich. Die restlichen Bilder sind über den Bücherregalen
verteilt. Was eigentlich bedauerlich ist. Die Bilder sind so gut
gelungen, dass sie einen besseren Standort verdient hätten.
Wahlhelfer gesucht
Das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten sucht
für die Europawahl noch Wahlhelfer. Freiwillige sind willkommen!
Besondere Vorkenntnisse sind nicht nötig. Was man wissen muss, wird in
einer kurzen Schulung vermittelt.
Europawahl 2009Die Wahlhelfer kümmern Sie sich vor Ort in einem
Wahllokal um den reibungslosen Ablauf der Wahl: Überprüfung der
Personalien, Ausgabe der Stimmzettel, Ermittlung der Wahlbeteiligung. Am
Ende des Wahltages zählen sie die Stimmen aus!
Wahlhelferin oder Wahlhelfer darf jeder werden, der auch wahlberechtigt
ist. Das sind alle Unionsbürger, die seit mindestens drei Monaten in
einer Wohnung in Deutschland oder einem anderen Mitgliedsstaat der EU
wohnen und mindestens 18 Jahre alt sind. In jedem Wahlkreis gibt es eine
ganze Reihe von Wahllokalen, so dass die Helfer in der Nähe Ihres
Wohnortes eingesetzt werden können. Je nach Aufgabe verdienen Sie
zwischen 25 und 35 Euro.
Auch Empfänger von Sozialleistungen können sich melden. Die
Entschädigung wird nicht angerechnet
Auch nach Ostern: Ausstellung bis 10.
Juni im AWO-Seniorenzentrum in Duissern
70 Eierbecher erzählen ein Stück Kulturgeschichte des Frühstücks
Ob
geköpft - oder beherzt mit dem Löffel aufgeschlagen: Das ist eine reine
Stilfrage im Umgang mit dem gekochten Frühstücksei. Damit es in keinem
Fall davon rollt, gibt es in jedem Fall den Eierbecher. Und auch hier
sind unterschiedliche Stilrichtungen zu finden. Rika Wolters aus Bremen
hat in 20 Jahren über 70 unterschiedliche Eierbecher gesammelt. Zu sehen
ist ihre private Sammlung jetzt im AWO-Seniorenzentrum in Duisburg auf
der Wintgensstraße.
Bis zum 10. Juni können sich die Besucher einen kleinen Überblick über
dieses spezielle Kapitel der Frühstücks-Kulturgeschichte machen. Die
Ausstellung ist dienstags bis sonntags, jeweils 10 bis 17 Uhr, im
Erdgeschoss des Hauses, das von AWOcura betreut wird, zu sehen.
Rika Wolters hat ihre sehr persönliche Auswahl beim Gang über Flohmärkte
in Norddeutschland, England oder den Niederlanden zusammengestellt. Die
Vielfalt der Stücke kennt dabei kaum Grenzen: Aus Porzellan, Steingut,
Metall oder Kunststoff sind ihre Sammlerstücke. Einzelstücke, aber auch
Serienprodukte sind darunter. Manche zeigen Tierabbildungen, andere sind
schlicht funktional. Form und Farbe waren für die Bremerin bei der
Auswahl entscheidend. Immerhin: kein Becher gleicht wie ein Ei dem
anderen und damit gibt die Ausstellung eine abwechslungsreiche Einsicht
in die gestalterische Vielfalt, die einem Gebrauchsgegenstand zuteil
werden kann.
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Mittwoch, 13. Mai 2009
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Historischer Kalender |
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Einladung zur ersten gemeinsamen Informationsveranstaltung
der Societät Duisburg und des Bürgervereins Duisburg-Neudorf e.V.
Thema:
Verkehr in und um Duisburg aus europäischer Sicht
Wo:
Im Domizil der Societät Duisburg am Zoo Duisburg,
Wann:
Am Mittwoch, 13. Mai 2009 um 19:00 Uhr
Referentin des Abends ist Frau Dr. Renate Sommer,
Mitglied im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlamentes
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"Singt mit uns" - Männerchor Frohsinn Wedau lädt zum Jahreskonzert.
Zu seinem Jahreskonzert unter dem Motto: “Singt mit uns“ lädt der
Männerchor Quartettverein Frohsinn 1945 Duisburg-Wedau.
Am Sonntag, dem 24. Mai 2009, beginnt das Konzert um 17 Uhr in der Ev.
Kirche zu Wedau, Am See.
Ein abwechslungsreiches Programm mit Liedern der Komponisten, deren in
diesem Jahr besonders gedacht wird, Melodien die zu herzen gehen sowie
Liedern aus vielen Ländern verschiedener Genres bietet der Chor seinen
Zuhörern. Neben der bekannten Pianistin Gita Idkin wirkt als Solist der
Bassist Thomas Mayr, Münster, mit. Die Gesamtleitung liegt in den
bewährten Händen von Chorleiter Gerhard Queens. Die Sänger freuen sich
auf zahlreiche Gäste, um ihnen einige schöne Stunden zu bereiten. Info
unter Tel. 0203-761175 bei dem 1. Vorsitzenden Günter Freisem und unter
www.maennerchor-frohsinn-wedau.de .
Interessierte Herren sind übrigens eingeladen mittwochs in der Zeit von
17.15-19.15 Uhr unverbindlich die Probe zu besuchen. Junge Interessenten
haben die Möglichkeit ebenfalls mittwochs in der Zeit von 16-17 Uhr eine
computerunterstützte Probe (CUP) zu besuchen.
Ausstellung in Buchholz
Joachim Karsch fotographiert gerne. Seit rund 25 Jahren ist die
Fotographie sein Hobby. Daß er dieses Hobby sehr gut beherrscht, können
wir jetzt in der Bezirksbibliothek Buchholz sehen. Dort zeigt Karsch
eine kleine Ausstellung seiner Werke.
Karsch ist Jahrgang 1958. Er wurde in Duisburg geboren und lebt heute im
Duisburger Süden. Seine Motive, die er ausstellt, sind historische
Lokomotiven und Eisenbahnen. Bis nach Hasselfelde, Gernrode, Blankenburg
und sogar bis auf den Brocken verschlug es ihn bei seinem Hobby. Leider
berichtet kein Handzettel, wie lange die Ausstellung noch geht. Ist aber
auch egal. Wer demnächst in die Bücherei in Buchholz geht, sollte so
ganz nebenbei einen Blick auf die Ausstellung werfen. Sie ist zu den
gewohnten Öffnungszeiten der Bücherei zu sehen.
Ausstellung in Rheinhausen
"Zeitraum_Raumzeit" heißt eine Ausstellung von Renate Günther und
Bettina Elmpt, die vom 14. Mai bis 13. Juni zu den gewohnten
Öffnungszeiten in der Gallerie Rheinhausen (in der Bezirksbibliothek
Rheinhausen auf der Händelstraße) zu sehen ist.
Jede Menge künstlerisch gestaltete Fotos werden ausgestellt, aber auch
diverse Skulpturen. Ein Tisch, eine Stehlampe und ein Stuhl (alle im
Stil der `50er JAhre) sind mit einer Matte aus miteinander verbundenen
Heftlaschen bedeckt. Andere Skulpturen sind komplett aus Heftlaschen
gemacht. Heftlaschen sind das zentrale Thema dieser Kunst. Wem der Sinn
danach steht, der wird diese Ausstellung sicherlich mögen. Andreas Rüdig
Reisedokumente rechtzeitig prüfen
Zu Beginn der Urlaubs- und Reisezeit erinnert das Ordnungsamt daran,
rechtzeitig zu prüfen, ob die benötigten Reisedokumente noch gültig
sind. Da Personalausweise, Reisepässe und Kinderausweise nicht
verlängert werden können, müssen neue Dokumente beantragt werden.
Möglich ist dies in allen Duisburger Bürger-Services.
Welches Dokument zur Einreise in welches Land erforderlich ist, kann
beim Reiseveranstalter oder bei den Konsulaten der jeweiligen Länder
erfragt werden.
Alle Informationen zu den einzelnen Dokumenten sind in der Homepage der
Stadt Duisburg in den Dienstleistungen des Ordnungsamtes abzurufen.
Telefonische Anfragen beantwortet Call Duisburg unter 0203 - 94000.
Baumfällaktion auf dem Gelände des
Bezirksamtes Süd
Auf dem Gelände des Bezirksamtes Süd an der Sittardsberger Allee müssen
neun Robinien gefällt werden. Zur Gefahrenabwehr plant das
Immobilien-Management Duisburg, die nicht mehr standsicheren Bäume in
der 20. oder 21. KW fällen zu lassen. Ersatzpflanzungen mit
standortgerechten Bäumen werden zeitnah an Ort und Stelle vorgenommen.
7,6% weniger Verbraucherinsolvenzen im Februar 2009
Im Februar 2009 haben die deutschen Amtsgerichte nach
Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 12 120
Insolvenzen verzeichnet, darunter 7 450 Insolvenzen von Verbrauchern und
2 394 Insolvenzen von Unternehmen. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem
Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt
widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2008 nicht
periodengerecht gemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der
vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland
insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer
darstellen. Ohne Nordrhein-Westfalen ging die Gesamtzahl der Insolvenzen
im Februar 2009 gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,1% zurück, wobei die
Verbraucherinsolvenzen um 7,6% abnahmen. Die Zahl der
Unternehmensinsolvenzen stieg um 1,2%.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die
Gerichte für den Februar 2009 auf 2,5 Milliarden Euro gegenüber
2,6 Milliarden Euro im Februar des Vorjahres.
Im Januar und Februar wurden 15 351 Insolvenzen von Verbrauchern (-
10,3% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum) und 4 838 Insolvenzen
von Unternehmen (+ 0,6%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte
24 788 Insolvenzen, das waren 7,5% weniger als im Januar und Februar
2008. Die Veränderungsraten beziehen sich auf Berechnungen ohne
Nordrhein-Westfalen.
Aktionstag „Ist doch Ehrensache!“ in
Hochfeld
Ein buntes Bücher-Fest für Kinder
Der ARD Aktionstag zum Thema „Ist doch Ehrensache!“ war auch in der
Internationalen Kinderbücherei CaKaDu in Hochfeld ein großer Erfolg.
Ehrenamtliche veranstalteten am Samstag, 9. Mai ein Fest, das von über
30 Kindern und vielen Eltern aus dem Stadtteil besucht wurde.
Bilderbuchkino und Rollenspielen, Basteln, Tanzen und Büchertrödel boten
ein abwechslungsreiches Programm, das den Kindern einen besonders
schönen Tag bescherte. Ehrenamtliche aus der Bücherei und mehrere
Mütter, die dort oft Bücher für ihre Kinder ausleihen, hatten ein
interkulturelles Büffet vorbereitet.
Die Internationale Kinderbücherei CaKaDu zeigt eindrucksvoll, wie viel
Gutes freiwilliges Engagement bewirken kann. Dort können sich Kinder und
Erwachsene Bücher, Spiele und Lernmedien in den im Stadtteil Hochfeld
neben deutsch am häufigsten vertretenen Sprachen (türkisch,
serbokroatisch, griechisch, arabisch und englisch) ausleihen.
Es sind freiwillig Engagierte aus fünf verschiedenen Herkunftsländern,
die mit Unterstützung und Begleitung durch die Entwicklungsgesellschaft
Duisburg (EGDU) den Büchereibetrieb organisieren und zusätzlich mit
besonderen Angeboten, wie z.B. Vorleseaktionen und interkulturellen
Festen, Kinder für Bücher und Sprache begeistern. Das Referat für
Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten, das die zentrale
Anlaufstelle für freiwilliges Engagement bei der Stadt Duisburg ist,
vermittelt freiwillig Engagierte auch an CaKaDu. Neue freiwillig
Engagierte sind immer willkommen. Interessierte können sich bei Elena
Michala vom Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten
(Telefon 283-2830) melden.
Die Internationale Kinderbücherei CaKaDu ist ein Kooperationsprojekt vom
Caritasverband der Stadt Duisburg, der Pfarrei Liebfrauen und der EGDU.

1. Basteln und Malen gehörten zum Programm des Bücher-Festes in Hochfeld
Rockkonzert im Bürgerhof
„Rhein Ruhr rockt“ heißt es am Samstag, 23. Mai, ab 19 Uhr im Bürgerhof,
Sternbuschweg 97, in Duisburg - Neudorf. Es gastieren die Bands
IntecRock aus Mülheim und die Duisburger Formation Vanes (Foto).

Zusammengefunden haben sich die Bands
unter der Leitung von Dirk Sprotte, E-Bassist und Dozent der
Niederrheinischen Musik-und Kunstschule Duisburg sowie Bernhard Fuchs,
E-Gitarrist und Lehrer an der Musikschule in Mülheim. Der Eintritt ist
frei.
Elternbücherei und Spieleverleih im
städtischen Familienzentrum Ursulastraße
Im städtischen Familienzentrum auf der Ursulastraße 33 in
Duisburg-Rheinhausen wird ab 14. Mai eine Elternbücherei an jedem
Donnerstag von 9 bis 11 Uhr angeboten. Die Elternbücherei hat das Ziel,
allen Familien im Stadtteil die Möglichkeit zu geben, ortsnah und
kostenlos Bücher und Spiele auszuleihen. Darüber hinaus kann in den
Kursräumen des Familienzentrums während der Öffnungszeit der
Elternbücherei auch gespielt und gelesen werden. Die Bücherei wird durch
Eltern der Einrichtung organisiert.
Das neue Angebot ist Bestandteil des Kooperationsprojekts „Kinder und
Eltern, gemeinsam auf dem Weg zur und durch die Schule“ der städtischen
Kindertageseinrichtung Am Berns’schen Hof, der Grundschule
Beethovenstraße, der Grundschule Werthauserstraße sowie des städtischen
Familienzentrums Ursulastraße. |
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Dienstag, 12. Mai 2009
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Historischer Kalender |
"Baumpflanzung an der Marktstraße"

Masterplanung für Güterbahnhofsgelände wird
vorgestellt - Interessierte Bürgerinnen und Bürger können kostenlose Karten
reservieren
Seit vielen Jahren liegt südlich des Duisburger Hauptbahnhofs die Fläche des
ehemaligen Güterbahnhofs brach. Vor einem halben Jahr haben die Stadt Duisburg
und der Grundstückseigentümer aurelis Real Estate GmbH & Co. KG auf der
Immobilienmesse Expo Real in München einen Letter of Intent über die Entwicklung
der 35 Hektar großen Fläche unterzeichnet. Das Architekturbüro Foster +
Partners, das auch für die Masterplanung des Innenhafens und der Duisburger City
verantwortlich zeichnet, wurde nach einem Wettbewerbsverfahren mit der
Ausarbeitung eines städtebaulichen Konzepts für das Areal beauftragt. Parallel
dazu hat die Werbeagentur Schwind im Auftrag von aurelis eine Dachmarke zur
weiteren Vermarktung der Fläche entwickelt. Beide Konzepte werden am Donnerstag,
14. Mai 2009, ab 15 Uhr im Duisburger Rathaus vor den Mitgliedern des Rates der
Stadt Duisburg, der Bezirksvertretung Mitte sowie des Bürgerforums Mitte
erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger
können wie bei Ratssitzungen üblich von den beiden Emporen den Präsentationen
folgen. Allerdings sollten sich alle Interessierten zuvor im Büro des
Oberbürgermeisters (0203/283-2521) eine kostenlose Karte sichern.
Duisburger Umwelttage 2009 "Baum und
Umwelt"
Die Duisburger Umwelttage 2009 finden vom 5. Juni bis 21. Juni unter der
Schirmherrschaft von
Felix Finkbeiner, 12 Jahre alt, UNEP-Vertreter der Kinder (UNEP-Tunza-Junior-Board),
Initiator der Schülerinitiative "Plant-For-The-Planet" statt.
Der Schirmherr engagiert sich auch vor Ort in Duisburg. Am Wochenende
(29. und 30. Mai) vor der Eröffnung beteiligt er sich an einer
anderthalbtägigen Akademie zur Ausbildung von Kindern als
Klimabotschafter, die das Umweltamt nach den Vorgaben des Konzeptes
"Plant for the Planet - Akademie" organisiert.
"Baum und Umwelt" ist das Thema der Duisburger Umwelttage 2009. In der
Stadt Duisburg gibt es mehr als 50.000 Straßenbäume, mehr als die Hälfte
des Stadtgebietes sind Grün- und Wasserflächen, 1.243 ha stehen unter
Naturschutz sowie ein Viertel des Stadtgebietes unter Landschaftsschutz.
Der Duisburger Wald, alles in allem mehr als 2.500 ha, macht 10,8
Prozent des Duisburger Stadtgebietes aus. Diese Bilanz lässt sich
vorzeigen, wenn man bedenkt, dass ein Hektar Wald pro Jahr
durchschnittlich 10 Tonnen CO2 aufnimmt, es in Holz verwandelt und dabei
zusätzlich Sauerstoff produziert.
Bäume stellen ein Symbol
für viele Aspekte des Natur- und Umweltschutzes im öffentlichen und im
privaten Bereich dar. Bäume sorgen für ein besseres Klima, binden
Luftschadstoffe und prägen das Stadtbild. Sie filtern die Luft, reinigen
sie von Staubpartikeln. Außerdem verwandeln sie das für den Menschen
schädliche Kohlendioxid mit Hilfe von Sonnenlicht in Sauerstoff.
Hier will das Programm der Umwelttage 2009 ansetzen, um das Thema
stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
Was können wir tun, um die CO2-Emissionen zu vermeiden, die Umwelt zu
schützen, das Klima zu retten, unseren persönlichen Energieverbrauch zu
senken und unser persönliches Umfeld attraktiv und den Lebensstil
bezahlbar zu gestalten?. Ist Baumpflanzen allein das allerbeste
Hilfsmittel? Oder gibt es andere Wege, die wir gehen sollen?
Auf diese Fragen möchten 54 Akteure, die sich an der Gestaltung des
Programms beteiligen, Antworten finden. Das Programm umfasst ca. 97
Einzelveranstaltungen. Umwelt- und Naturschutzverbände, Schulen und
Kindergärten, Parteien und Ratsfraktionen, städtische Ämter,
Gesellschaften und viele engagierte Personen nehmen sich des Themas an
und beleuchten es aus verschiedenen Blickrichtungen für verschiedene
Zielgruppen. Podiumsdiskussionen, Vorträge, Workshops, Aktionstage,
Umwelttheater, Filme, Führungen, Radtouren, Busfahrten und
Mitmachaktionen sowie der Umweltmarkt sollen die Bürgerinnen und Bürger
informieren, anregen und motivieren, ihr alltägliches Verhalten
zugunsten des Klima- und Umweltschutzes zu gestalten.
Immer mehr in Deutschland geborene Kinder haben ausländische Eltern
In den vergangenen zehn Jahren ist in Deutschland der Anteil
der Kinder mit mindestens einem ausländischen Elternteil an allen
neugeborenen Kindern weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt
mitteilt, hatten von den rund 684 900 Kindern, die 2007 in
Deutschland geboren wurden, etwa 164 000 (24%) einen oder zwei
ausländische Elternteile. Im Jahr 1997 hatte der Anteil noch bei 20%
gelegen, 2002 bei 23%.
Im Jahr 2007 besaßen bei 67 000 Kindern Vater und Mutter eine
ausländische Staatsangehörigkeit, 97 000 Kinder stammten aus
deutsch-ausländischen Beziehungen: 53 000 davon hatten einen deutschen
Vater und eine ausländische Mutter und die verbleibenden 44 000 hatten
eine deutsche Mutter und einen ausländischen Vater. In den letzten fünf
Jahren ist die Zahl der Geborenen mit zwei ausländischen Elternteilen um
12 000 zurückgegangen, während die Zahl der Geborenen von
deutsch-ausländischen Ehepaaren um 13 000 zugenommen hat.
Die in Deutschland lebenden Ausländerinnen und Ausländer, die 2007
Mutter oder Vater wurden, stammten aus allen Kontinenten und rund 170
Staaten der Erde. Die größten Gruppen der miteinander verheirateten
ausländischen Eltern derselben Staatsangehörigkeit bildeten im Jahr 2007
die Türken mit 19 400 Kindern, gefolgt von den Serben (5 400 Kinder) und
den Italienern (2 300 Kinder).
Umfangreicher Lions-Aktionstag am Samstag, 16. Mai in der Duisburger Innenstadt
Die Duisburger Lions Clubs stellen sich zw. 11 und 16 Uhr mit vielerlei Aktionen
vor und sammeln alte Brillen und Hörgeräte
Nur 20 % der Bevölkerung kennen laut einer aktuellen Umfrage Lions und wissen,
wofür die gemeinnützige Organisation steht. Dies soll sich nun ändern – und dazu
nehmen 700 der deutschlandweit 1.300 Lions- und Leo-Clubs (das ist die
dazugehörige Jugendorganisation) am bundesweiten Aktionstag teil. In Duisburg
bedeutet das, es werden am Samstag zwischen 11 und 16 Uhr 7 Clubs gemeinsam
informative und unterhaltende Aktionen starten. „Wir wollen den Menschen zeigen,
was wir alles für hilfsbedürftige Menschen tun. Und dabei das Vorurteil
entkräften, dass Lions nur aus Gutbetuchten besteht, die das Scheckheft zücken
können.“ erklärt Wolfgang Neiss, leitender Zone-Chairman aus Duisburg.
Unter der Schirmherrschaft von OB Adolf Sauerland (der selber Lion ist und
tatkräftig vor Ort mithelfen wird) stellen Fachleute einzelne Projekte vor, die
von der Organisation unterstützt werden. Dabei werden kostenlos Rosen an die
flanierenden Damen und Luftballons an die Kinder verteilt. Die werden sicherlich
auch Gefallen am riesengroßen Löwen haben, der durch die Koenigstrasse spaziert
und ebenfalls auf den Aktionstag aufmerksam macht. Wen das Programm durstig
macht, wird mit Getränken versorgt und dabei wird weiterer Wissensdurst zu
„Lions“ in Duisburg gestillt.
Eine ungewöhnliche Sammelaktion ist ein zentrales Anliegen der Organisatoren:
„Hilfe für kleine Ohren“. Alle Duisburger sind aufgefordert, ihre alte Brille
oder das defekte Hörgerät am zentral positionierten Stand neben dem Lifesaver
abzugeben. Diese werden dem afrikanischen Lions-Hilfsprojekt übergeben.
Spezialisten reparieren die Geräte und passen diese vor Ort hilfsbedürftigen
Kindern an. In diesen Ländern ist die Versorgung von hör- und sehbehinderten
Kindern nur unzureichend möglich. „Das will Duisburg ändern! Die Aktion schützt
außerdem vor Ausgrenzung und Isolation der betroffenen Kinder.“ berichtet
Sebastian Probst von der Jugendorganisation Leo‘s und gibt sich aktionslustig.
„Wir freuen uns auf den Aktionstag und halten dort noch einige Überraschungen
für die Menschen dieser Stadt bereit.“ Damit nach dieser (bundesweiten) Aktion
einige Menschen mehr über „We serve“ Bescheid wissen.
Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister
Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Mittwoch, 20. Mai, wieder zur
Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger
ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem
Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 18. Mai, können die Gesprächstermine ab
8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und
Bürgerangelegenheiten vereinbart werden. |
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Montag, 11. Mai 2009
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Historischer Kalender |
Tankzug mit Gefahrgut verunfallt
Um 08:47 Uhr kam es auf der BAB A42 hinter der Anschlussstelle DU-Neumühl in
Fahrtrichtung Kamp-Lintfort zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein mit Gefahrgut
beladener Tankzug umstürzte.
Der LKW—Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und wurde vom Ret—
tungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Das Fahrzeug ist nicht
leckgeschlagen, und die aus aus 23 Tonnen Butanol bestehende Ladung befindet
sich noch im Tank.
Die Feuerwehr ist mit zahlreichen Lösch— und Sonderfahrzeugen und ca. 60
Einsatzkräften vor Ort.
Zur Bergung des verunfallten LKW muss die Ladung in ein Ersatzfahrzeug um-
gepumpt werden. Die Feuerwehr begleitet die Bergungsarbeiten, in dem sie vor Ort
den Brandschutz sicherstellt, Dazu werden vorbeugend die Sonderlöschmittel
Pulver und Schaum in größeren Mengen bereitgehalten.
Während der Bergungsarbeiten, die noch vermutlich bis
gegen Mittag andauern werden, wurde die Autobahn in Richtung Kamp-Lintfort
gesperrt. Der Einsatz endete nach Abpunpen von Butanol (Ladung) erst um
16:32.Einbürgerungsfeier im Kanzleramt: Merkel
übergibt Urkunden an drei Duisburger
Als besonderes Zeichen des Willkommens und Dank für ihre Leistungen wird
Bundeskanzlerin Merkel am Dienstag, 12. Mai 2009, Einbürgerungsurkunden an 16
Neubürger überreichen. Eingeladen sind auch die Duisburger Tufan Avci, Sema
Kapcak und Violetta Suppes, die heute (Montag, 11. Mai 2009) nach Berlin gereist
sind.
Tufan Avci ist türkischer Staatsangehöriger und wird von seinem Vater Sevket
Avci, dem Vorsitzenden des „Beirats für Zuwanderung und Integration" begleitet.
Tufan ist 17 Jahre alt und besucht ein Gymnasium. Er ist sportlich engagiert und
trainiert in seinem Verein Kinder in Taekwondo. Sema Kapcak nimmt ihre Schwester
Emine mit nach Berlin. Sie ist 19 Jahre alt, hat ebenfalls noch die türkische
Staatsangehörigkeit und besucht ein kaufmännisches Berufskolleg. Violetta Suppes
(17) stammt aus Kirgisistan. Sie besucht das Berufskolleg und hat ihre
Kenntnisse über die Bundesrepublik Deutschland in einem Orientierungstest unter
Beweis gestellt. So konnte sie eine Verkürzung ihrer Einbürgerungsfrist
erreichen. Violetta ist begeisterte Tänzerin. Sie gewann 2007 den westdeutschen
Landesmeistertitel in den Lateintänzen. Ihre Mutter fährt mit ihr zusammen nach
Berlin. Die Duisburger Gruppe wird vom Beigeordneten Wolfgang Rabe und Ursula
Fohrmann, stellvertretende Leiterin des Ordnungsamts begleitet.
Die Bundeskanzlerin möchte mit dieser ungewöhnlichen Einbürgerungsfeier kurz vor
dem 60. Jahrestag der Gründung der Bundesrepublik auf den Beitrag der
Zugewanderten zum Aufbau und Erfolg Deutschlands aufmerksam machen.
In Duisburg ist es schon Tradition, dass die Einbürgerungsurkunden durch den
Oberbürgermeister in einer feierlichen Veranstaltung an die Neubürgerinnen und
Neubürger übergeben werden. Diese Feiern finden regelmäßig im Rathaus statt. Im
letzten Jahr wurden 1202 Duisburgerinnen und Duisburger eingebürgert.

Einbürgerung in Berlin durch die Bundeskanzlerin - Sema Kapcak, Violetta Suppes
und Tufan Avci (v.l.) auf dem Weg nach Berlin
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung im BIZ
Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind Informationen
immer wichtiger. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der
Bundesagentur für Arbeit informiert am Montag, den 18. Mai 2009 um 10.00 Uhr im
Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über alle Fragen
rund um das Thema "Arbeiten in Europa". Tips und Anregungen zur Arbeitsaufnahme
im europäischen Ausland sind ebenso Gegenstand der Veranstaltung wie
Informationen über das Sozialversicherungsrecht und Verdienstmöglichkeiten in
den einzelnen europäischen Mitgliedsstaaten. Die Veranstaltung richtet sich an
Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung und kann ohne Anmeldung kostenfrei
besucht werden.
JUPA organisiert
Tanznachmittag für Jung und Alt
Das Jugendparlament der Stadt Duisburg organisiert in Kooperation mit
dem Paritätischen Begegnungs- und Beratungszentrum, Mevissenstr.16, in
Neuenkamp am Freitag, 15. Mai 2009 ab 15 Uhr einen Tanznachmittag für
Junioren und Senioren.
Die erste gelungene Begegnung zwischen Senioren und Jugendlichen setzte
ein Signal für beide Seiten, wie wichtig und notwendig es ist, solche
Generationentreffs zu pflegen und zu entwickeln. Gemeinsam tanzen und
sich unterhalten, gegenseitig Neues erfahren und erleben, voneinander
lernen und Meinungen auszutauschen, sind Merkmale, die die Atmosphäre
der ersten Begegnung am besten beschreiben.
Dieser Treff zweier Generationen wird vom Vorsitzenden des
Jugendhilfeausschusses, Peter Ibe, eröffnet. Die Jugendlichen und
Mitarbeiter der Einrichtung freuen sich auf den gemeinsamen
Nachmittagstreff, der als Fortsetzung und weiterer Schritt zur
Vertiefung des gegenseitigen Kennenlernens verstanden wird.
Anmeldungen werden unter Telefon 0203 / 31814-50 erbeten. Der
Veranstaltungsort ist mit der Buslinie 933, Haltestelle Lilientalstraße
zu erreichen. Die Teilnahme ist kostenlos.
KinderKulturFestival 2009
12. Duisburger KinderkulturFestival erforscht die Welt der Töne und
Geräusche
Unter dem Motto "Hast'e Töne" will das 12. Duisburger
KinderKulturfestival in die Welt der Klänge, der Musik und der Geräusche
eintauchen. Vom 27. Juni bis zum 5. Juli werden auf dem Festivalgelände
im Kantpark (Duisburg-City) Theateraufführungen und Konzerte stattfinden
oder professionelle Erzähler in Märchenwelten entführen.
Das Eröffnungswochenende am 27. und 28. Juni prägen u.a. mit dem größten
Streichorchester des Ruhrgebiets die jungen Musikerinnen und Musiker der
Niederrheinische Musik- und Kunstschule ganz entscheidend mit. In den
folgenden Tagen werden zahlreiche Workshops von Maskentheater über
Hörspiel-Produktionen oder Beatboxing bis hin zu Percussion auf
Schrott-Teilen Kinder zu eigenen Aktivitäten anregen. Höhepunkte dürften
die täglich geöffnete Mitmach-Ausstellung "Schon gehört?", der Auftritt
des Maskentheaters "Habbe & Meik" und das Konzert des Hamburger
Percussion-Ensembles "Hot Schrott" sowie ein Aktionstag im Duisburger
Zoo werden.
Für die täglich geöffnete Mitmach-Ausstellung "Schon gehört?" in der
cubus kunsthalle hat der Düsseldorfer Verein AKKI 25 Objekte und
Installationen entwickelt, die dazu einladen, die Welt der Klänge neu zu
erleben. Objekte vom Resonanz-Tisch bis zur Rhythmusmaschine, vom
Klangfarbenfeld bis zum Herzschlag-Verstärker laden zum Ausprobieren,
Verändern und Mitgestalten ein.
Viel stiller geht es dagegen beim Maskentheater "Habbe & Meik" am
Samstag, 27. Juni, 18:30 Uhr zu. Die beiden spielen mit ihren grotesken
Masken pantomimische Szenen, die den jungen und alten Zuschauern die
Lachtränen ins Gesicht treiben. Habbe wird seine stille Kunst in einem
fünftägigen Workshop an interessierte Kinder weitergeben.
Mit Trillerpfeifen, Feuerwerk und bunten Kostümen wird das italienische
Theater "Due Mondi" das Festivalgelände am Sonntag, 28. Juni, 17:00 Uhr
in einen südamerikanischen Festplatz verwandeln. Gespielt wird ihr Stück
"Fiesta" nicht auf der Bühne sondern inmitten der Zuschauer.
Am Freitag, 3. Juli, geht das KinderKulturFestival zu einem Aktionstag
in den Duisburger Zoo, der in diesem Jahr sein 75jähriges Jubiläum
feiert. An diesem Tag werden die Tiere, ihre Geräusche, ihre Lebensweise
sowie Geschichten und Märchen rund um die Tierwelt im Mittelpunkt
stehen.
Am Samstag, 4. Juli, und Sonntag, 5. Juli, wird es noch einmal so
richtig laut auf dem Festivalgelände im Kantpark. "Hot Schrott", ein
Percussion-Ensemble von rund einem Dutzend Kindern und Jugendlichen aus
Hamburg werden Rhythmen zwischen Afrika und Brasilien, zwischen HipHop
und Techno trommeln. Das Besondere daran: Sie spielen nicht auf
herkömmlichen Instrumenten, ihre Instrumente kommen vom Schrottplatz: Es
sind Autotüren. Blechkanister oder Plastikfässer. Übrigens: Musiker von
"Hot Schrott" geben einen fünftägigen Percussion-Workshop. Er beginnt
mit dem Bau eigener Instrumente und endet mit einem gemeinsamen
Auftritt.
Neben täglich wechselnden Theaterauftritten und Konzerten sowie einem
umfangreichen Workshop-Programm laden tägliche Angebote wie das
Spielmobil des BdkJ zum spontanen Besuch auf dem Festivalgelände ein.
Ebenfalls täglich ist ein Märchenzelt geöffnet, in dem professionelle
Erzähler in die internationale Welt der Geschichten und Märchen
entführen.
Der Kantpark
Das Festivalzentrum des 12. KinderKulturfestivals wird der Kantpark
mitten in der Duisburger Innenstadt sein. Hier steht die zentrale Bühne,
Künstler werden kommen und gehen, Workshops und Mitmachaktionen werden
dort stattfinden und alle, die neugierig auf das Festival sind, sind
herzlich eingeladen, uns im Kantpark während der 9 Tage zu besuchen.
Weitere Spielorte im Kantpark sind das Wilhelm Lehmbruck Museum und die
cubus kunsthalle. Das Kultur- und Stadthistorische Museum wird sich
beteiligen und auch die Stadtbibliothek. Am Freitag, 2. Juli, zieht das
gesamte Festival in den Zoo, der in diesem Jahr sein 75jähriges Jubiläum
feiert.
Vogelstimmen am Kaiserberg
Wer aus der Vielfalt der Vogelgesänge im Frühjahr endlich einzelne
Stimmen erkennen möchte, sollte am Sonntag, 17. Mai, früh aufstehen und
von 8 bis 9.30 Uhr an einer Vogelstimmenexkursion der Volkshochschule
zum Kaiserberg teilnehmen. Treffpunkt ist der Eingang zum Botanischem
Garten an der Schweizer Straße 24 in Duissern. Eine Gebühr von 5 Euro
ist vor Ort zu zahlen. Jürgen Hinke vermittelt bei der Exkursion auch
einen Einblick in die Beziehungen zwischen Vogelwelt und ihren
Lebensräumen.
Akzente
"Die Behauptung: Medea kommt aus der Türkei. Der Ausgangspunkt: Stuttgart
führt nach Frankfurt die Liste der deutschen Städte mit dem größten
Ausländeranteil an. Die Praxis: der Medea - Chor, in dem neben Schauspielerinnen
16 Frauen von 18 bis 52 Jahren auf der Bühne stehen. Sie alle leben in Stuttgart
und haben deutsch-türkische Lebensläufe. Volker Lösch montiert ihre
Lebensberichte in die antike Tragödie. Der Mythos Medea eröffnet einen Komplex
von Fragen und Themen, die allesamt um das Fremdsei in einer intakten Welt
kreisen, einer Welt, die Versprechungen macht, sie aber nicht einlöst. Medea
bleibt die Fremde, als sie im wohlhabenden Korinth mit Jason eintrifft. Hier
sucht sie Asyl. Doch Heimat kann ihr der neue Lebensort nicht werden. Sie ist
geduldet, aber nicht integriert. Will sie Integration? Spätenstens als Jason sie
mit seiner Absicht konfrontiert, die Tochter des Königs Kreon zu heiraten, muss
sich Medea dieser Frage stellen," stellt das Programmheft eine Theateraufführung
im Rahmen der Duisburger Akzente vor.
"Ich bin mit dem Verlauf der Akzente sehr zufrieden," berichtet Kulturdezernent
Karl Janssen. "Anfangs hatte ich mich ja für das Thema Türkei starkgemacht. Ich
habe mich aber durch die Außenwirkung vom jetzigen Konzept überzeugen lassen.
Auch wenn es nicht jedem passt: Es kamen auch sehr viele türkische Mitbürger."
Graue Wände, eine graue Decke und auf der Mitte der Bühne eine graue Wand, die
sich kontinuierlich im Kreise dreht - das Bühnenbild ist eher spärlich. Sehr
modern geht das Theater der Frage noch Herkunft und Identität nach. So bunt die
Truppe auch ist, so ist die Antwort leider nur weiblich und nur selten ironisch.
Inwieweit das Stück Elemente des klassisch-griechischen "Euripides" in sich
birgt (wie die Vorschau verspricht), können Theaterkenner natürlich besser
beurteilen als ich. Auch wenn mehr Besucher hätten kommen können, hat die
Inszenierung den Besuchern offensichtlich gefallen. Andreas Rüdig
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Samstag, 9. Mai 2009
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Historischer Kalender |
Experimente: Natur und Technik
Das Frühlingsfest der GGS Mozartschule will sich mit dem ganz speziellem
Motto Experimente: Natur und Technik widmen. Ab 12 Uhr beginnt das
"Experiment" der Grundschüler heute mit dem Fest auf dem Schulhof der
Mozartschule und soll bis 16 Uhr alle Schüler, Eltern und Gäste
beschäftigen.Ihre Auftritte hatten dann der Kinderchor, die
Flötisten und die Tanzgruppe der Schule. Mit vielen Ständen auf dem Schulhof
wurde dem leiblichen Wohl der kleinen und großen Gästen aber auch viel aus
Technik und Natur angeboten, dass zuvor in Projekten ausgetüftelt worden war .
Harald Jeschke (Text) - Fotos Manfred Schneider und Harald Jeschke

Physik
Physik mit Stadtförster Stefan Jeschke
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| Besuch und Wetter bestens -
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Die Grillstandschlange |
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| Heiße Würstchen vom
Solarkocher von Lehrer Hartmut Frank |
OB Sauerland empfing ehemalige jüdische Mitbürgerin
Im Mercatorzimmer des Duisburger Rathauses empfing OB Sauerland eine
ehemalige jüdische Mitbürgerin unserer Stadt, Eva Lecerof. Die
pensionierte Ärztin lebt in Schweden und besucht Duisburg gemeinsam mit
ihrem Ehegatten für eine Woche. Eingeladen wurden die beiden von der
Stadt Duisburg sowie der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit.
Eva Lecerof wurde 1936 in Duisburg-Neudorf geboren und verbrachte ihre
ersten Lebensjahre im Elternhaus auf der Memelstraße. Ihr Vater war
Lehrer an der jüdischen Volksschule in Duisburg und Kantor an der
damaligen Synagoge. Im Jahre 1939 flüchtete Eva Lecerof mit ihrer Mutter
nach Schweden. Ihr Vater verlor sein Leben im KZ Auschwitz.
Im Gespräch mit Oberbürgermeister Sauerland berichtete Eva Lecerof von
ihren Kindheitserinnerungen an Duisburg. Insbesondere von der
Reichspogromnacht 1938, die sie als Kleinkind miterlebte, schilderte sie
bewegende persönliche Eindrücke.
Zum weiteren Besuchsprogramm des Ehepaares gehört ein Besuch im
Jüdischen Gemeindezentrum, ein Spurensuche im Duisburger Stadtarchiv und
ein Besuch in der Essener Synagoge.
An dem Besuchsprogramm für ehemalige jüdische Mitbürger, das die Stadt
Duisburg seit 1972 durchführt, nahmen bisher mehr als 150 ehemalige
Bürger unserer Stadt teil, die Duisburg unter der Schreckensherrschaft
der Nationalsozialisten verlassen haben.

Eva und Harry Lecerof mit Oberbürgermeister Adolf Sauerland |
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Freitag, 8. Mai 2009
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Historischer Kalender |
Stadtmauer verhüllt
Der Teil der Stadtmauer am Rabbiner-Neumark-Weg/Kuhlenwall in der
Innenstadt ist zur Zeit mit Planen verhüllt. Ein Bauschild verrät, dass
hinter dem Vorhang Sanierungsarbeiten stattfinden. Der Zahn der Zeit hat
das alte Gemäuer mürbe gemacht. Wasser konnte in die Reste der
Stadtmauer eindringen und der Frost im Winter tat ein Übriges, weshalb
jetzt ein grundlegende Sanierung notwendig ist.
Die Verhüllung und vor allem die temporäre Überdachung zielen zunächst
darauf ab, dem Mauerwerk eine Chance zum Trockenen zu geben. Erst dann
können lose Steine wieder eingesetzt und vor allem die Fugen erneuert
werden. Eine Abdeckung der Mauerköpfe mit Natursteinplatten soll
dauerhaft das Eindringen von Wasser und damit die Beschädigung des
Mauerwerks verhindern. Kiesstreifen und Spritzschutz im Bodenbereich
dienen dazu, das Wasser abzuführen. Diese Arbeiten werden nach und nach
an allen Teilabschnitten der Stadtmauer ausgeführt.
Ermöglicht werden die Arbeiten durch Landeszuschüsse. Die
Gesamtsanierung wird etwa 4 bis 5 Jahre dauern. Im nächsten Abschnitt
ist vorgesehen, den Schäferturm zu sanieren, dann im Bereich Springwall
und Marienkirche die Arbeiten fortzusetzen. Das Bauschild am Gerüst
informiert über die Arbeiten und die Lage der einzelnen Mauerabschnitte.
AWO-Dachgarten über Wanheimerort
eingeweiht
Mit 170.000,00 Euro hat die ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“,
den Bau einer Dachterrasse im Seniorenzentrum der AWO, Im Schlenk,
unterstützt. Bei der heutigen Einweihung bedankte sich
AWO-Geschäftsführer Wolfgang Krause, für die finanzielle Hilfe. Die 104
Bewohner des Hauses können nun im Frühjahr und Sommer, im 340
Quadratmeter großen kommunizieren, sich entspannen und ihren „Platz an
der Sonne“ genießen. Insgesamt hat die Einrichtung der Terrasse rund
500.000,00 Euro gekostet, die ohne die Hilfe der Stiftung, die die
Erlöse der ARD-Fernsehlotterie verwaltet, nicht möglich gewesen.
Das südliche Ambiente der Dachterrasse biete auch Senioren, die an
Demenz erkrankt sind, einen Rückzugsraum unter freiem Himmel, sagte
Bettina Vootz, Leiterin der Abteilung Seniorenzentren Mitte/Süd zur
Eröffnung. Die Mitarbeiter haben mit Unterstützung der Architekten
Dieter Düster und Frank Sassendorf, Wege verlegt, gemütliche
Sitzgelegenheiten geschaffen, ein Gemüsebeet angelegt und einen
Kaninchenstall gebaut, so Vootz weiter. Das Konzept sei, mit den
positiven, sinnlichen Anreizen durch Garten und Tieren, die Erinnerung
an die Vergangenheit zu wecken. Manfred Schneider (Text und Foto)

Baumpflanzaktion auf dem neuen
Dachgarten. Von links: Wolfgang Krause, AWO-Geschäftsführer, Architekt
Dieter Düster, Abteilungsleiterin Bettina Vootz und Architekt Stephan
Pischke
Tag des Spargels auf den Duisburger
Wochenmärkten
Walbecker Spargelprinzessin besucht am 16. Mai 2009 die Wochenmärkte in
Meiderich und in der Duisburger City
Haben Sie schon einmal eine Spargelprinzessin kennengelernt und bei
einem Spargel-Schäl-Wettbewerb teilgenommen? Nein? Dann haben Sie jetzt
auf Ihren Duisburger Wochenmärkten die Gelegenheit dazu!
Denn am Samstag, 16. Mai 2009, wird die Walbecker Spargelprinzessin
Anita I. auf dem Meidericher Wochenmarkt (Bahnhofsvorplatz/Von-der-Mark-Straße)
und auf dem Bauernmarkt in der Duisburger City (Königstraße) zu Gast
sein. In Meiderich zwischen 10:00 und 11:00 Uhr und in der City zwischen
12:30 und 13:30 Uhr gibt’s dann zahlreiche Informationen und viel
Wissenswertes rund um den Spargel und bei einem Spargel-Schäl-Wettbewerb
unter der Aufsicht der Hoheit können die Marktbesucher/Innen ihre
Fähigkeiten mit dem Sparschäler beweisen.
Selbstverständlich können sich aber auch Alle vom frischen und
preiswürdigen Sortiment der Marktbeschicker auf den Meidericher
Wochenmarkt und dem Bauernmarkt in der City überzeugen. Das
FrischeKontor, die Marktbeschicker und die Spargelprinzessin Anita I.
freuen sich auf zahlreiche spargel-interessierte Besucherinnen und
Besucher.
Über die Spargelprinzessin Anita I.:
Anita Janßen (31) ist zwar ohne Spargel und ohne Landwirtschaft
aufgewachsen und auch beruflich als Beamtin im Amt für Arbeit und
Soziales nicht mit dem Spargel verbunden, doch durch die Heirat in einen
Spargelbaubetrieb vor 8 Jahren kennt sie sich heute bestens mit dem
Edelgemüse aus. Anita ist heute für das leibliche Wohl aller Helfer auf
dem Spargelhof zuständig, außerdem für das Spargel sortieren, verkaufen,
verpacken und ausliefern.
Als Repräsentantin des Spargeldorfes Walbeck verweist sie darauf, dass
es ab Mitte April überall in Walbeck hervorragenden Spargel gibt. Und
der erfreut sich in jedem Jahre großer Beliebtheit. Auch wenn die
Spargelzeit durch Treibhäuser und Folien künstlich verlängert wird, gilt
die eiserne Regel, dass am St. Johanni Tag, dem 24. Juni traditionell
der letzte Spargelstich erfolgt. So wurden aus den 6 Wochen jetzt fast 8
Wochen Spargelzeit und die sollten die Gourmets reichlich nutzen.
Über Spargel:
Spargel ist eine mehrjährige Staude, bei der nur der etwa 35 cm tief
unter der Erdoberfläche liegende Wurzelstock (Rhizom) überwintert.
Jährlich im Frühjahr treibt Spargel daher mehrere Sprosse, die als
Spargel geerntet werden. Biologisch gesehen ist Spargel also ein
Stengelspross der Spargelpflanze. Nach der Ernte bilden die verbliebenen
Sprosse das Spargelgrün oder Spargelkraut. Nach Angaben der ZMP wurden
2007 gut 94.300 Tonnen deutscher Spargel geerntet, 15 Prozent mehr als
im Jahr zuvor.
AWO-Mitarbeiter Osman Apaydin zu Gast
beim Empfang im Kanzleramt - Angela Merkel würdigte Einsatz für Eltern
und Kinder
Wertschätzung des Einsatzes in Familienhilfe
150 Mitarbeiter aus ganz Deutschland trafen sich in Berlin
AWO-Bereichsleiter als einziger Duisburger Vertreter
Auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm Osman Apaydin,
Leiter des Bereichs Zuwanderung der AWO-Integrations gGmbH, an dem
Empfang "Gemeinsam geht's - Profis helfen Kindern und Eltern" in Berlin
teil. Im Bundeskanzleramt diskutierte die Kanzlerin mit den Vertretern
der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Familienhilfe und Familienbildung
über geeignete Möglichkeiten zur Unterstützung beim Start ins Leben.
Auf Initiative des Kanzleramtschef Lothar de Maizière (li.) nahmen etwa
150 Mitarbeiter aus ganz Deutschland, die in diesem zukunftsweisenden
Aufgabenfeld
tätig sind, an dem Empfang teil. Das Treffen diente als Anerkennung für
die geleistete Arbeit. Aus Duisburg war Osman Apaydin (re.) der einzige
Vertreter der Jugendhilfe beim Treffen mit Angela Merkel.
AWO-Mitarbeiter Osman Apaydin sagte nach dem Empfang, zu dem eine
Diskussionsveranstaltung gehörte: „Es war gut zu sehen, dass die
Bundesregierung unseren Einsatz sieht und wertschätzt. Aus meiner Sicht
war dies ein positives Zeichen, das in die tägliche Arbeit hineinwirkt “
In ihrer Rede würdigte Angela Merkel den hohen Einsatz in der Kinder-
und Jugendhilfe: „Sie leisten Unersetzliches und das auch noch mit
großer Leidenschaft.“
Sie führte weiter aus: „Deshalb glaube ich, dass es ganz, ganz wichtig
ist, dass wir als ein Land, das einem großen demographischen Wandel
entgegensieht, diese Arbeit, die Sie leisten, mehr in den Mittelpunkt
stellen und bei viel mehr Menschen bekannt machen sollten.“ Dabei gelte,
dass Deutschland seinen Wohlstand nicht erhalten könne, „ohne dass die
jungen Menschen zu rüstigen und gut ausgebildeten Individuen werden.“
AWO-Mitarbeiter Osman Apaydin zu Gast beim Empfang im Kanzleramt
Osman Apaydin hatte während des Treffens nicht allein die Möglichkeit,
sich mit Kollegen aus dem Bundesgebiet auszutauschen. Es ergab sich
ebenfalls die Gelegenheit zu einem kurzen persönlichen Gespräch mit
Kanzleramtschef Lothar de Maizière. Apaydin: „Er hat sich für unsere
Ideen interessiert. Für uns ist wichtig, dass wir ein Forum haben, um
die Herausforderungen in der Familienhilfe darzustellen und für unseren
Weg bei der Lösung von Problemen zu werben.“
Institution im Stadtteil schuf
Bewusstsein für fair gehandelte Produkte - Dritte Welt Laden Buchholz
schließt nach 25 Jahren
· Viel erreicht für die Menschen in den armen Ländern
· Gründung war am 17.1.1984
· Fair gehandelte Produkte weiterhin im Stadtteil erhältlich
Zum 31. Mai schließt der Dritte Welt Laden in Duisburg-Buchholz. 25
Jahre hatte das ehrenamtlich geführte Geschäft auf der Münchener Straße
über fair gehandelte Produkte informiert und diese auch verkauft. Der
Dritte Welt Laden war seit 1984 eine Institution im Stadtteil. Zuletzt
ließen sich jedoch die Kosten für Miete, Energieversorgung und den
Ankauf der Ware nicht mehr durch den Umsatz im Geschäft decken.
Zugleich wurde es immer schwerer, ehrenamtliche Helfer für die Arbeit im
Laden und für die Bildungsarbeit zu gewinnen. Michael Roth,
Gründungsmitglied des gemeinnützigen Arbeitskreises Eine Welt e.V., der
den Verkauf initiierte und organisierte, zieht dennoch eine positiv
Bilanz des Engagements. „Inzwischen gibt es fair gehandelte Produkte
auch im Discounter um die Ecke zu kaufen. Wir sehen darin einen Erfolg
der Aufklärungsarbeit.“ Für ihn, aber auch für Horst Werner, der
ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehörte, ist wichtig,
dass Verbraucher auch weiterhin im Stadtteil fair gehandelte Produkte
kaufen können.
Durch die Dritte Welt Läden wie in Buchholz sei ein Bewusstsein dafür
entstanden, dass nicht allein billig zählt, und darauf habe der Handel
mit eigenen Sortimenten reagiert, so Michael Roth. Darüber hinaus habe
der Laden vor allem in den achtziger und neunziger Jahre Gewinne
gemacht, mit denen Projekte in armen Ländern finanziert wurden. So
förderte der Arbeitskreis aus den Erlösen auf den Philippinen ein
Projekt, das Landarbeitern die Anschaffung von Geräten, Saatgut und
Zuchttieren ermöglichte. Über Medico International konnte eine
transportabel Zahnarztbohrmaschine mit Antrieb über Muskelkraft
(Fahrrad) finanziert werden. In den letzten Jahren wurde das Projekt „
ACOVERDE“ der Kindernothilfe in Südamerika unterstützt.
Am 17. Januar 1984 öffnete der „Dritte Welt Laden Buchholz“ zum ersten
Mal. Die Waren kamen über die „GEPA - THE FAIR TRADE COMPANY“ (www.gepa.de),
die Kaffee, Tee, Schokolade, Jutetaschen, aber auch Schreibwaren aus
über 140 Genossenschaften in Asien, Afrika und Lateinamerika in den
Verkauf brachte. Über die Schließung zum Monatsende sagt Horst Werner:
„Es ist für uns keine leichte Entscheidung gewesen, aber wir können mit
der Arbeit der vergangenen 25 Jahre zufrieden sein.“
Der guten Sache bleibt der Verein auch zur der Schließung verbunden. Die
Regale aus dem Ladenlokal erhalten die Pfadfinder der Buchholzer
Kirchengemeinde St. Judas Thaddäus. Die Pfadinder erhalten auch die im
Lagerbestand vorhandenen Schreibwaren. Sie bauen damit im Rahmen der
Aktion „72 Stunden- uns schickt der Himmel“ die Schulmittelkammer der
Caritas St. Nikolaus für bedürftige junge Menschen im Stadtteil auf.
Aktionstag „Ist doch Ehrensache!“
Die ARD greift in ihrer Themenwoche vom 10. bis 16 Mai unter dem Motto
„Ist doch Ehrensache! Wie Menschen sich für die Gesellschaft engagieren“
das Thema „bürgerschaftliches Engagement“ auf. Zum Auftakt der
Themenwoche findet am Samstag, 9. Mai 2009, ein bundesweiter Aktionstag
statt.
Auch in Duisburg beteiligen sich zehn freiwillig Engagierte am
Aktionstag. Sie veranstalten in der Internationalen Kinderbücherei
CaKaDu in Hochfeld ein Internationales Kinderbuchfest. Kinder und Eltern
aus Hochfeld und darüber hinaus sind herzlich eingeladen, in der Zeit
von 11 bis 14 Uhr in der Brückenstraße 30 bei Bilderbuchkino und
Rollenspielen, mit Basteln und Kuchen essen ein paar schöne Stunden zu
verbringen.
Die Internationale Kinderbücherei CaKaDu in Duisburg-Hochfeld zeigt
eindrucksvoll, wie viel Gutes freiwilliges Engagement bewirken kann.
Hier können sich Kinder und Erwachsene Bücher, Spiele und Lernmedien in
deutsch und den sonst im Stadtteil Hochfeld am häufigsten vertretenen
Muttersprachen (türkisch, serbokroatisch, griechisch, arabisch und
englisch) ausleihen.
Es sind freiwillig Engagierte aus fünf verschiedenen Herkunftsländern,
die den Betrieb der Internationalen Kinderbücherei CaKaDu organisieren
und zusätzlich mit besonderen Angeboten wie z.B. Vorlese-Aktionen und
interkulturellen Festen Kinder für Bücher und Sprache(n) begeistern. Das
Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten – die zentrale
Anlaufstelle für freiwilliges Engagement bei der Stadt Duisburg – hat
die engagierten Bürgerinnen und Bürger an CaKaDu vermittelt.
Die Internationale Kinderbücherei CaKaDu ist ein Kooperationsprojekt des
Caritasverbandes der Stadt Duisburg, der katholischen Gemeinde
Liebfrauen und der Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EGDU).
Von Moskau an den Rhein Der Humanist
Lew Kopelew in Nordrhein - Westfalen" heißt eine Ausstellung, die vom 8.
bis zum 24. Mai im nordrhein - westfälischen Landtag zu sehen ist.
"Die Ausstellung vergegenwärtigt anhand zahlreicher reproduzierter
Dokumente (Fotos, Briefe, Zeitungsausschnitte u. a.) auf großformatigen
Tafeln ein Bild der eindrucksvollen Persönlichkeit Lew Kopelews, des
1912 in Kiew geborenen Schriftstellers, Wissenschaftlers und engagierten
Menschenrechtlers. Nach wiederholten Einladungen durch den Freund
Heinrich Böll und die ZEIT-Herausgeberin Marion Gräfin Dönhoff durfte er
im November 1980 zu einem einjährigen Studienaufenthalt nach Deutschland
einreisen - und wurde im Januar 1981 (entgegen einer durch Willy Brandt
erwirkten Rückkehrgarantier) aus der Sowjetunion ausgebürgert.
Im Licht seines unermüdlichen Wirkens in Wort und Tat spiegelt die
Ausstellung zugleich die Ereignisse der 80er und 90er Jahre in der
Bundesrepublik Deutschland und in Nordrhein-Westfalen sowie deren
wechselvolle Beziehungen zu Rußland wider," berichtet die Einladung.
"Der Name Lew Kopelew steht für Völkerverständigung, Kultur, Humanität
und Menschlichkeit. Schon als Kind entwickelte er ein starkes Interesse
an Deutschland, das ein Leben lang hielt. Kopelew war auch in
überzeugter Europäer. Er wollte Mauern einreißen und Grenzen
durchlässiger machen," berichtet Landtagspräsidenten Regina van Dinther.
"Die Ausstellung stellt die verschiedenen Kapitel seines Lebens in
Nordrhein-Westfalen vor: die wissenschaftliche Arbeti, die Freundschaft
mit Böll, den Schriftsteller und Kölner Lokalpatrioten. Kopelew war ein
Bilderbuchrusse, groß, kräftig, mit Bart, ein gestandenes Mannsbild
eben. Sein riesiger Wissensdrang machte ihn zu einer wandelnden
Enzyklopädie. Kopelew war russischer, ukrainischre und jüdischer
Herkunft und dennoch Kosmopolit. Seine Ausbürgerung war für Kopelew eine
Tragödie, aus der er einen Glücksfall für NRW machte," berichtet Fritz
Pleitgen. Der frühere Journalist und WDR - Intendant leitet heute das
Lew Kopelew Forum und arbeitet auch für die Kulturhauptstadt 2010. |
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Donnerstag, 7. Mai 2009
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Historischer Kalender |
72-Stunden-Hilfsaktion: "Uns schickt
der Himmel"
Es war was los am Averdunkplatz. Knapp 400 Duisburger nehmen an der
bundesweit ab 17:07 Uhr angelaufenen Hilfsaktion "72 Stunden teil, im
gesamten Bistum Essen insgesamt 4000. Eine starke Zahl, mit der viele
Aktivitäten für die Bewohner der Stadt umgesetzt werden können.
Es gab neben der "normalen" Aufgabenzuweisungen auch das
Überraschungspaket. Da waren schon mal
Arbeiten wie das Grün rund um das Friedensdorf in Oberhausen in Ordnung
bringen dabei, oder eine hässliche Unterführung im Süden Neudorfs neu zu
streichen. Aber auch das Säubern des Sportparks und Bereiche drumherum.
SPD-Bundestagsabgeordneter Hans Pflug (rechts acht auf der Bühne) hatte die Schirmherrschaft für die katholische
Jugend in Duisburg übernommen und die Aktivitäten auf dem Averdunkplatz
um 17:07 Uhr eingeläutet. Harald Jeschke und Manfred Schneider (Fotos)
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| Jens Feldkamp (li.)und Udo
Mroczek zeigen die Utensilien aus dem Sack, den
jede teilnehmende Gruppe erhält |
Wojna, Sänger von der "Die
Bandbreite" mit dem auf You tube ausgestrahlten
"Duisburg-Song" |
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| So freuen sich
Jugendliche der 8. Klasse des Landfermann-Gymnasiums und
Jugendliche der Gemeinde St. Ludger, die Arbeit
in Neudorf zugeteilt bekamen |
Fünfjähriges Bestehen des
Rhein-Ruhr-Bads
Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Rhein-Ruhr-Bads wird den
Besuchern am Samstag, 16. Mai, Spiel und Spaß zu einem Sondertarif
angeboten. Die Zwei-Stunden-Karte für Erwachsene kostet an diesem Tag
nur drei Euro und für Jugendliche zwei Euro.
Von 11 bis 17 Uhr können auch die kleinen Wasserratten auf ihre Kosten
kommen. Bei fetziger Musik darf in dieser Zeit auch mal mit den
Spielgeräten im „großen Becken“, dem 25-Meter-Becken, getobt werden. Von
15.30 bis 17 Uhr wird zudem ein lustiger Clown vor Ort sein.
DuisburgSport bittet Erwachsene um Verständnis dafür, dass es in dieser
Zeit etwas lauter zugehen könnte.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder
und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter
www.duisburgsport.de.
Gary Moore bei der Park-Kult-Tour
2009 in Duisburg-Meiderich
Ein besonderer Coup ist dem Kulturbüro und dem Verein Jugendkultur
Duisburg-Nord gelungen: Gary Moore wird als Top-Act beim Park-Kult-Tour
Festival 2009 auftreten. Das Festival im Meidericher Stadtpark findet am
Samstag, 11. Juli, statt und ist eintrittsfrei. Ab 16 Uhr wird ein
Mindestverzehr von 12 Euro erhoben. Da die Geländekapazität auf 4.700
Besucher begrenzt ist, empfehlen das Kulturbüro und das Parkhaus-Team
eine frühzeitige Ankunft am Open-Air Gelände auf der
Bürgermeister-Pütz-Straße 123.
Gary Moore gilt als einer der besten Gitarristen, die jemals aus
Großbritannien hervorgegangen sind. Nachdem er zu solch namhaften
Formationen wie Skid Row, Thin Lizzy und Colosseum II gehört hatte,
startete er in den Achtzigern eine unglaublich erfolgreiche
Solokarriere, die bis heute anhält.
Mit seinem neuesten Soloalbum „Bad For You Baby“ setzt Moore konsequent
den Stil eines facettenreichen Bluesrock-Albums fort, wie er es bei
Eagle Records mit „Old, New, Ballads, Blues” angefangen und dann auf
„Close As You Get” weitergeführt hat. Er mischt Blues-Klassiker mit
eigenen Kompositionen und zeigt auf „Bad For You Baby“ sein
unvergleichliches Talent als Gitarrist sowie sein instinktsicheres
Gespür für den Blues als lebendige Ausdrucksform.
Garantie gegen Rentenkürzung
Die 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner können sicher sein, dass ihre
Renten nicht infolge der Wirtschaftskrise gekürzt werden. Das
Bundeskabinett hat dazu eine Ausweitung der Schutzklausel in der
Rentenanpassung verabschiedet. Zugleich bleibt gewährleistet, dass die
nachfolgenden Generationen nicht über Gebühr belastet werden.
Die Bundesregierung garantiert durch die Schutzklausel, dass auch eine
negative Lohnentwicklung nicht zu sinkenden Renten führt.
Bundesarbeitsminister Olaf Scholz sagte: "Wer einzahlt, muss sicher
sein, dass er sich auf die Rente verlassen kann." Das sei eine Frage des
Vertrauens. Und dieses werde gefährdet, wenn mit unbegründeten Zahlen
Ängste geschürt würden. Seit 1957 sei es nie zu Rentenkürzungen
gekommen. Dies sei auch weiterhin nicht zu erwarten, so Scholz.
Mit gesetzlicher Garantie Spekualtionen beenden
Scholz betonte zugleich: "Wir gehen nicht davon aus, dass es zum Einsatz
dieser Garantie überhaupt kommt." Daher koste sie auch nichts. Er
verwies zugleich darauf, dass die Regelung keine
"Rentensteigerungsgarantie" sei.
Anders als die Forschungsinstitute erwartet die Regierung, dass die
Bruttolöhne auch 2009 steigen werden. An der Lohnentwicklung orientiert
sich auch die jährliche Rentenanpassung.
Mit der Ausweitung der bestehenden Schutzklausel fördert die
Bundesregierung in der momentanen Wirtschafts- und Finanzkrise für die
Rentnerinnen und Rentner in Deutschland Vertrauen in die Sicherheit
ihrer Renten. Spekulationen über Rentenkürzungen wird damit der Boden
entzogen.
Bundesregierung erwartet Lohnsteigerungen
Die Koalitionsfraktionen werden nunmehr einen entsprechenden
Gesetzentwurf in den Bundestag einbringen. Noch vor der Sommerpause soll
das Gesetz endgültig verabschiedet werden.
Die Bundesregierung hatte Ende April ihre Prognose für die
wirtschaftliche Entwicklung in diesem und im nächsten Jahr präsentiert.
Sie geht dabei unter Berücksichtigung der ansteigenden Kurzarbeit und
einer negativen Lohnentwicklung für 2009 noch von einem Anstieg der
durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter je Beschäftigtem in Höhe
von einem Prozent aus.
Verrechnung mit künftigen positiven Rentenanpassungen
Gleichzeitig bleibt es dabei, dass die durch die Schutzklauseln
unterbliebenen Minderungen bei der Rentenanpassung nachgeholt werden.
Die Verrechnung erfolgt in der Weise - wie bereits nach geltendem Recht
vorgesehen - dass positive Rentenanpassungen ab 2011 solange halbiert
werden, bis der Ausgleichsbedarf abgebaut ist.
Dadurch wird erreicht, dass die Rente auch künftig grundsätzlich der
Einkommensentwicklung folgt.
Und auch die langfristigen Ziele für den Beitragssatz zur Gesetzlichen
Rentenversicherung werden nicht gefährdet: Bis 2020 wird der
Beitragssatz nicht über 20 Prozent, bis 2030 nicht über 22 Prozent
steigen. Derzeit liegt der Beitragssatz bei 19,9 Prozent des
Bruttolohns.
Mehr Rente zum 1. Juli 2009
Die konkrete Rentenanpassung wird immer im März eines jeden Jahres auf
der Basis der dann vorliegenden statistischen Daten zur
Einkommensentwicklung des Vorjahres festgestellt. Dass die tatsächliche
von der prognostizierten Entwicklung abweichen kann, war auch in der
Vergangenheit häufiger der Fall.
In diesem Jahr steigen die Renten zum 1. Juli in Westdeutschland um 2,41
Prozent und im Osten um 3,38 Prozent. So stark sind die Renten im Westen
seit 1994 und in Ostdeutschland seit 1997 nicht mehr gestiegen.
Damit nehmen auch die Rentnerinnen und Rentner an den
Einkommenssteigerungen der vergangenen Jahre teil. Und in Zeiten der
Wirtschaftskrise stärkt die Rentenerhöhung auch die Kaufkraft der
Seniorinnen und Senioren.
Galsan Tschinag zu Gast in der
Zentralbibliothek Duisburg
Galsan Tschinag, freier Schriftsteller und Stammesoberhaupt der
turksprachigen Tuwa-Nomaden, wird am Mittwoch, 27. Mai, um 20 Uhr aus
seinem neuesten Buch „Der singende Fels. Schamanismus, Heilkunde,
Wissenschaft“ in der Zentralbibliothek lesen. „Schamane wird man nicht,
das ist man. Aber Begabung ist nur ein Teil, der Rest ist harte Arbeit“,
sagt er über sich. Im Gespräch mit Maria Kaluza wird er von seinem Weg
zur schamanischen Arbeit berichten und seinem Leben als Heiler, der das
uralte Wissen seines Volkes vom Altai nach Europa bringt. Im Mittelpunkt
stehen Fragen nach dem Individuum in seiner Gemeinschaft, das Verhältnis
von Natur und Technik, die Vereinbarkeit von westlicher und östlicher
Spiritualität, die unterschiedlichen Konzepte von Gesundheit und
Heilung, der Umgang mit Träumen, Tod und einem Leben danach.
Galsan Tschinag wurde 1943 als jüngster Sohn einer Nomadenfamilie in der
Westmongolei geboren. Von 1962 bis 1968 lebte er in Leipzig, wo er
Deutsch lernte und Germanistik studierte. Seither schreibt er seine
literarischen Texte vor allem in deutscher Sprache. Nach der Rückkehr in
seine Heimat lehrte Galsan Tschinag bis 1976 an der Universität Ulan
Bator deutsche Sprache und Literatur. Aus politischen Gründen aus dem
Universitätsdienst entlassen, wurde er zunächst Redakteur einer
Zeitschrift und Cheflektor bei „Mongol Kino“. Seit 1991 lebt Galsan
Tschinag als freier Schriftsteller in Ulan Bator, verbringt aber viele
Monate im Jahr auch als Stammesoberhaupt mit den turksprachigen
Tuwa-Nomaden, die er 1996 in ihre ursprüngliche Heimat, das mongolischen
Altaigebirge, zurückführte. Anfang der 80er Jahre erschien sein erstes
Buch „Eine tuwinische Geschichte und andere Erzählungen“ in Ostberlin.
Danach folgten weitere Erzählungen, Romane und Lyrikbände, die in
zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Für sein umfangreiches Werk wurde
er mit zahlreichen bedeutenden Literaturpreisen und mit dem
Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Maria Kaluza, 1954 geboren, arbeitet seit dem Jahr 2003 eng mit Galsan
Tschinag zusammen. Von einer Stammesangehörigen der Tuwa ist sie in die
Geheimnisse der schamanischen Heil- und Ritualarbeit eingeführt worden.
Maria Kaluza organisiert Veranstaltungen zum Dialog der Kulturen und zu
interreligiösen Gesprächen. Seit 2006 leitet sie eine Forschungsgruppe
schamanisch arbeitender Frauen in Deutschland.
Die Lesung findet auf Einladung des Vereins für Kunst und Literatur
Duisburg statt. Begrüßen wird Kulturdezernent Karl Janssen. In die
Lesung einführen wird Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der
Stadtbibliothek. Karten zur Veranstaltung sind ab sofort in der
Zentralbibliothek erhältlich. Der Eintritt beträgt vier Euro im
Vorverkauf und fünf Euro an der Abendkasse. |
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Mittwoch, 6. Mai 2009
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Historischer Kalender |
Mai-Stammtisch des Bürgervereins
Neudorf heute:
"Das Miteinander im Mischgebiet" - mit Volker Domagalla, Geschäftsführer
der Kettenfabrik;
Beginn um 19:00 Uhr im Squash-und Fitnesscenter an der Lotharstraße 222.
Hierzu sind alle interessierten Bürger eingeladen.
Welthebammentag 2009: Aktuelle
Hebammenliste in Duisburg
Die Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz der Stadt
Duisburg weist anlässlich des Welthebammentags 2009 auf die erst
kürzlich aktualisierte Liste aller niedergelassenen Hebammen in Duisburg
hin. Sie ist im Internet unter www.gesundheitskonferenz-duisburg.de zu
finden und enthält unter anderem auch den Hinweis auf vorhandene
Fremdsprachenkenntnisse.
Freiberufliche Hebammen leisten einen unverzichtbaren Beitrag im Bereich
der Prävention. Von Anfang an kümmern sie sich um die Versorgung und
Aufklärung von Frauen und werdenden Eltern. Sie begleiten durch die
Schwangerschaft und kümmern sich um eine gute Betreuung bei der Geburt.
In der Nachsorge helfen sie den Familien sich mit der neuen Situation
zurechtzufinden. Bei Bedarf können Hebammen die Frauen auch
zielgerichtet in weitere Betreuungs- und Beratungsmöglichkeiten, wie
soziale Beratung oder Stillförderung vermitteln. Damit tragen auch sie
wesentlich zur Vernetzung der Hilfeangebote bei.
Kindergarten Leibnizstraße beteiligt
sich am Stadtteilfest in Beeck
Auch die städtische Kindertageseinrichtung Leibnizstraße beteiligt sich
am Stadtteilfest rund um den Oberhof, das der Beecker Werbering am
Samstag, 9. Mai, veranstaltet.
Um 11.30 Uhr treten einige Kinder auf der Bühne mit einem kleinen
Programm auf. Der Elternrat organisiert einen Stand mit Kuchen, Gebäck
und türkischem Tee. Für Kinder werden an einem anderen Stand Ketten
fädeln und Mandalas malen angeboten. Über zahlreiche Besucher nicht nur
aus der Einrichtung würden sich alle sehr freuen.
Senioren besuchen den Kindergarten
Heinestraße in Walsum
Unter dem Motto „Miteinander leben, voneinander lernen, füreinander da
sein“ singen die Walsumer Senioren des Seniorenzentrums Pflege Plus und
die Kinder der städtischen Kindertageseinrichtung Heinestraße 26 in
Duisburg-Walsum schon seit zwei Jahren zusammen. Das Kooperationsprojekt
„Generationenchor“ unterstützt das gegenseitige Verständnis von Jung und
Alt. Einmal im Monat treffen sich die Mitwirkenden im Seniorenzentrum
zum gemeinsamen singen. Einmal im Jahr besuchen die Senioren die Kinder
in der Kindertageseinrichtung, um deren Lebenswelt kennen zu lernen.
Nun ist es wieder so weit, am Dienstag, 12. Mai schlüpfen die Maxikinder
der Einrichtung in die Rolle der Gastgeber und umsorgen nach einer
gemeinsamen Singrunde die Senioren mit Kaffee und Kuchen.
Heute im
Steinbruch: Liederraum mit STEF,
SEBASTIAN RUIN & DROU AND THE CANDY KID - mal
funky und direkt, dann wieder sensibel und wunderschön
Stef
schreibt konsequent eigene Stücke, in denen sie ihre
musikalischen Einflüsse verarbeitet. Pop, Rock und auch Country
in einer sehr persönlichen Mischung, geprägt durch Stef’s
außergewöhnliche Stimme und sehr persönliche, deutsche und
englische Texte.
Sebastian Ruin: eigene Songs, viele Experimente mit
Recording und Produktion und natürlich mit Bands auf der Bühne
stehen sind an der Tagesordnung.
Die
neuen deutschsprachigen Songs präsentieren sich sehr funky und
direkt, wie auch die dazugehörige Live-Band, die auf der Bühne
dafür sorgt, dass die Hüften nicht zu lange stillstehen
Nachdem Drou einige Jahre als
Frontsängerin der französichen Band Cellar Door aus lyon aktiv
war, startete sie 2006 in Paris ihr Soloprojekt. Sie vermischt
Electro Guitar Sounds mit klassischem Songwriting, während
Candice aka The Candy Kid mal Schlagzeug und mal
Trompeten Klänge einbringt. Zusammen ergibt das sensible Songs
im Stile von Ane Brun, PJ Harvey und Beth Gibbons. Einlass: 19h30 // Eintritt frei!
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte
In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die
Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in
einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten
industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden. Zu
einer öffentlichen Führung lädt das Museum am kommenden Sonntag um 15
Uhr ein. Teilnahme: ein Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis).
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Termine Juni 2009
Museum unterwegs: Innenhafenfest
Auch auf dem diesjährigen Duisburger Innenhafenfest ist das Museum der
Deutschen Binnenschifffahrt mit einem Stand vertreten. Im Angebot unter
anderem: kostenloses Modellbootfahren für Kinder.
Samstag, 13. Juni 2009, 12 bis 18 Uhr
Sonntag, 14. Juni 2009, 11 bis 18 Uhr
Das Museum ist in dieser Zeit natürlich regulär geöffnet. *
Ausstellungsende: Ara Gülers Istanbul
40 ausgewählte Fotografien zu den Duisburger Akzenten
Istanbul ist die Geburtsstadt des türkisch-armenischen Fotografen Ara
Güler, Jahrgang 1928. Die Metropole am Bosporus ist bis heute sein
liebstes Motiv. Zumeist mit der Leica und in schwarz-weiß zeigt er
Szenen aus dem Alltag, Kinder, Gesichter von einfachen Menschen. Bekannt
wurde Güler als Nahost-Korrespondent. Viele Prominente ließen sich von
ihm porträtieren. Das Museum of Modern Art in New York wählte ihn
bereits 1968 unter die „Zehn Meister der Farbfotografie“. 1999 wurde er
in der Türkei zum „Fotografen des Jahrhunderts“ gekürt. Das Museum der
Deutschen Binnenschifffahrt zeigt zu den Duisburger Akzenten insgesamt
40 ausgewählte Fotografien von Ara Güler.
Nur noch geöffnet bis zum 21. Juni 2009; Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17
Uhr
Eintrittspreis im Museumseintritt enthalten*
Extraschicht: Die Nacht der Industriekultur
vom Oberkrain zum Niederrhein
Zu ExtraSchicht gibt es im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
volkstümliche Musik mit den 2Alpengeiern“ und Welthits im Oberkrainer
Sound mit „Modern Kryner“.
Außerdem im Programm: Führungen durch die Dauerausstellung und
historische Filme aus der Binnenschifffahrt auf der Großleinwand
Samstag, 27. Juni 2009, 18 bis 2 Uhr *
„Pampelone“
Kindertheater für Kindertageseinrichtungen nach Voranmeldung
Seit April 2009 gibt es im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt großes
Theater für kleine Besucher. Angesprochen sind Kindertageseinrichtungen,
die sich telefonisch oder per Fax anmelden können. Unter dem Titel
„Kinderzeit. Theater im Museum“ finden in diesem Jahr an insgesamt acht
Terminen jeweils zwei Aufführungen statt. Voranmeldung unter Tel. (0203)
8088932 oder Fax (0203) 8088922
Dienstag, 30. Juni 2009 um 9.30 und um 11.00 Uhr
Eintrittspreis pro Kind und Aufführung: 3 Euro*
Eine Stunde Schifffahrtsgeschichte
Sonntagsführungen durch die Dauerausstellung
Zu einer kurzweiligen Reise durch die Geschichte der Binnenschifffahrt
lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt jeden Sonntag um 15 Uhr
ein. Durchgeführt werden die rund einstündigen Führungen in Deutschlands
größtem Museum zur Geschichte der Binnenschifffahrt vom Team der
Besucherführer. Der Rundgang kostet einen Euro zusätzlich zum
Eintrittspreis. Im Anschluss erleben die Besucher die Großfilmprojektion
einer Rheinreise. Voranmeldung ist nicht erforderlich.
jeden Sonntag, 15 Uhr; Beginn im Foyer des Museums
Teilnahme: ein Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis) |
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Dienstag, 5. Mai 2009
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Historischer Kalender |
Bundeskonferenz der Integrations- und
Ausländerbeauftragten
Die Bundsintegrationsbeauftragte Prof. Dr. Maria Böhmer eröffnete mit
NRW-Integrationsminister Armin Laschet und Duisburgs Oberbürger Adolf
Sauerland die zweitägige Bundeskonferenz der Integrations- und
Ausländerbeauftragten.
Inhaltlich soll erörtert werden, wie kommunale Verwaltungen gezielter
auf die Bedürfnisse von Zuwanderinnen und Zuwanderern eingehen können?
Welche Mentorenprogramme ermöglichen Menschen aus Zuwandererfamilien
bessere Bildungschancen? Wie können junge Migranten während des Studiums
intensiver gefördert werden? Das Motto lautet: "Interkulturelle Öffnung
der Verwaltung- Potenziale nutzen, Chancen schaffen".
Die Beauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer, hat
ihre Kolleginnen und Kollegen aus den Ländern und Kommunen zum
fachlichen Austausch eingeladen. Neben den Beauftragten nehmen
Vertreterinnen und Vertreter von Ausländerbehörden sowie Jugend- und
Sozialämtern an der Konferenz teil.
"Interkulturelle Öffnung der Verwaltung - Potentiale nutzen, Chancen
nutzen" ist die Bundeskonferenz der Integrations- und
Ausländerbeauftragten, die in diesem Jahr in Duisburg stattfindet,
überschrieben. "Wir sind darüber froh, in einer Stadt zu sein, deren
Oberbürgermeister sich schon seit Jahren der Integrationspolitik
verpflichtet fühlt," berichtet Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer,
die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und
Integration, bei der Eröffnung. Rund 250 Integrations- und
Ausländerbeauftragte von Bund, Ländern und Kommunen sind der Einladung
nach Duisburg gefolgt.
"Die Moschee in Marxloh ist ein sichtbares Zeichen des friedlichen
Zusammenlebens. Die Duisburger sprechen inzwischen von `unsererŽ
Moschee. So berichtet es zumindest eine große Tageszeitung. Ich bin vor
oster in Geziantep gewesen. Der äußere Anlass war, dass die Opfer des
Ludwighafener Brandanschlages von dort stammen. Ich wollte dieser
Menschen gedenken. Ich lernte dort den Duisburger Kulturdezernenten Karl
Janssen kennen. So erfuhr ich von der Städtepartnerschaft zwischen
Duisburg und Geziantep." Dass zeitgleich die Duisburger Akzente zum
Thema "Bosporus" stattfinden, verschweigt die Staatsministerin
(wohlweislich?).
Diesen Punkt greift allerdings Armin Laschet, nordrhein-westfälischer
Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, auf. Das
Ruhrgebiet ist wie Istanbul Kulturhauptstadt 2010. "Duisburg ist in der
Integrationspolitik weiter als viele Städte. Es gibt kaum eine andere
Stadt, die in ihrer Verwaltung so viele Menschen mit
Migrationshintergrund beschäftigt. Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist
Mitglied des Integrationsbeirates der Landesregierung. Und was geschieht
bei ihm vor Ort? Die Marxloher Moschee versucht den Dialog mit der
örtlichen Bevölkerung. Im Forum gibt es die goldene Leiter, die in den
Himmel zeigt. Wir müssen eine Gesellschaft der Aufsteiger werden. Wir
müssen zu mehr Einbürgerungen kommen. Bei 55,7 % der Einbürgerungen wird
die Mehrstaatigkeit hingenommen."
"Wenn Integration funktionieren soll, dann muß man sich seine
gegenseitige Wertschätzung zeigen. Wir müssen aufeinander zugehen. Dann
öffnen sich die Herzen," betont der Oberbürgermeister. "Die kommunalen
Verwaltungen brauchten zu viel Zeit, um sich interkulturell zu öffnen.
Erst wenn es dort genügend Menschen mit einem Migrationshintergrund
gibt, wird Verwaltungshandeln einfacher, weil die Verwaltung dann
Sprache und Mentalität der Menschen vor Ort versteht."
Andreas Rüdig

Dr. Bernhard Lorenz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, die
Bundesintegrationsbeauftragte Prof. Dr. Maria Böhmer, Oberbürgermeister
Adolf Sauerland, NRW-Integrationsminister Armin Laschet sowie der
Landesintegrationsbeauftragte Thomas Kufen
Krebsberatung im Kleinen Prinzen
Im Rahmen der neuen Krebsberatung der Kommunalen Gesundheitskonferenz (KGK)
steht Dipl. Sozialarbeiter Stephan Fromm am Dienstag, 12. Mai, von 15
bis 17 Uhr für soziale Fragestellungen zur Verfügung. Die Beratung
findet statt im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf
der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte.
Damit niemand lange warten muss und Fragewünsche gleich an kompetente
Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um telefonische
Anmeldung bei der KGK in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938
gebeten.
Akzente
Istanbul, die inzwischen größte europäische Stadt, ist ein Schmelztigel
und auf dem besten Weg, zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum der
gesamten Region zu werden. Doch hier zeigen sich auch die ethnischen und
sozialen Konflikte der Türkei so klar wie an keinem anderen Ort. Der
Film besucht markante Orte Istanbuls und porträtiert Menschen, die die
verschiedenen Bevölkerungsschichten und widersprüchlichen Entwicklungen
repräsentieren. Gesprächspartner sind unter anderem Inci Bespinar,
Vizebürgermeisterin des Viertels Kardiköy, die Journalistin,
Filmemacherin und Mitbegründerin der religiösen Partei AKP Ayse Böhürler,
der eher konservative jüdische Unternehmer Ishak Alaton oder der
westlich orientierte Geologe Celal Sengür," stellt das Programmheft den
Film "Türkei: Aufbruch am Bosporus" vor. Peter Behringen ist der
Regisseur dieses deutsch-türkischen Films, der in der Alten Feuerwache
gezeigt wird. Der Film dauert genau 52 Minuten.
Es ist ein interessanter und informativer Film, der ein aktuelles Bild
der türkischen Metropole zeichnet. Der Film hat eher den Charakter eines
Dokumentarfilms, der auf angenehme Weise die Metropole vorstellt. Auch
kritische Momente, wie die Situation der Frauen, die Meinungsfreiheit
oder das Verhältnis zur eigenen Geschichte, werden hier nicht
verschwiegen. Jemand wie ich, der sich nie ernsthaft mit der Türkei oder
Istanbul beschäftigte, erfährt hier sehr viel über Istanbul. Der Film
hätte mehr Besucher verdient. Andreas Rüdig
Zahl der pensionierten Beamten des
Bundes leicht gestiegen
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhielten nach vorläufigen
Ergebnissen im Januar 2009 insgesamt rund 171 600 ehemalige Beamte und
Beamtinnen beziehungsweise Berufssoldaten und -soldatinnen des Bundes
oder deren Hinterbliebene Versorgungsleistungen des
öffentlich-rechtlichen Alterssicherungssystems. Gegenüber dem Vorjahr
ist das ein Anstieg um 1,1%. Dabei stieg die Zahl der Pensionäre und
Pensionärinnen um 1,7% auf 123 400 Personen, während die Zahl der
Hinterbliebenen mit Versorgungsleistungen um 0,3% auf 48 200 Personen
zurückging
Ein Jahrzehnt Gesundheitsdaten online
Wie gesund sind die Deutschen und aufgrund welcher Diagnosen werden sie
im Krankenhaus behandelt? Wie viel geben wir für Gesundheit aus und wie
viele Menschen arbeiten im Gesundheitswesen? Auf diese und viele andere
gesundheitsbezogene Fragen gibt seit nunmehr zehn Jahren das
Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung (GBE) des Bundes
Auskunft. Unter der Internetadresse www.gbe-bund.de können
Gesundheitsdaten abgerufen werden. |
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Montag, 4. Mai 2009
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Historischer Kalender |
Sportfest der Kindertageseinrichtung
Templerstraße
Die Kindertageseinrichtung Templerstraße lädt am
Samstag, 9. Mai, ab 10 Uhr, zu einem
Sportfest auf der Anlage des Sportvereins Post SV Blau-Weiss an der
Aackerfährstraße in Duisburg-Duissern ein. Auf dem Programm stehen
Springen, Werfen, Laufen und ein Sponsorenlauf. Um 12 Uhr startet das
Väterfußballturnier. Besucher sind herzlich willkommen.
"Jazz auf'm Plazz" - Open Air auf dem
König-Heinrich-Platz
Der König-Heinrich-Platz lädt als zentraler Platz zu schönen
Veranstaltungen ein, und so wird er in den Sommermonaten jeden Monat in
eine Freiluftkonzerthalle verwandelt. Am Donnerstag, 7. Mai findet um
19:30 Uhr das erste Konzert des Jahres 2009 mit dem "Søren Leyers
Swingtett" auf dem König-Heinrich-Platz statt.
Das "Søren Leyers Swingtett" fühlt sich der Musik des legendären Django
Rheinhardt und seinem "Hot Club de France" verpflichtet. Dies spiegelt
sich deutlich in der Auswahl des Repertoires wider. Es wird dabei
allerdings nicht nur auf Tradition gesetzt, sondern eine musikalische
Vielfalt geboten. Die 4 Musiker haben mit Zigeuner Jazz, Ungarischer
Volksweise, Bossa Nova, Jazz Standard und Musette Walzer ein
abwechslungsreiches Repertoire.
Klassik anders erleben! Das
Jugendorchester Duisburg
gastiert am. 15.05. im Steinhof Duisburg
Nach dem großen Erfolg bei der Eröffnungsgala im vergangenen Jahr, hat
der Steinhof Duisburg sich erneut darum bemüht, einem großartigen
Orchester eine Bühne zu bieten. Mit dem Programm „Zapp“ erschließt das
Jugendorchester die Welt der Revue. Die Besucher werden klassisch durch
eine musikalische Reise voller Konfetti, Glitter und Schampus geführt
bzw. „gezappt“.
Willkommen, Bienvenue, Welcome - ein einzigartiger Showabend mit dem
Jugendorchester Duisburg erwartet Sie am 15.05.2009, 20:00 Uhr!
Karten sind ab sofort zum Preis von € 10,- bis € 16,- an allen
Vorverkaufsstellen des Steinhofs erhältlich. Näheres auch unter
www.steinhof-duisburg.de
"Studienausstieg - Was nun?"
Am 14. Mai 2009 von 14:00 bis 16:00 Uhr findet im
Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Duisburg ein Seminar
zur Frage "Studienausstieg - Was nun?". Der Workshop will Impulse zu
einem Neuanfang geben. Es werden mögliche berufliche Alternativen
skizziert und Unterstützungsangebote der Arbeitsagentur vorgestellt. Die
Veranstaltung wendet sich an Studierende aller Fakultäten der Hochschule
unter 25 Jahre, die über einen Ausstieg nachdenken. Eine Anmeldung zu
dieser Veranstaltung ist per E-Mail bis zum 11. Mai erforderlich
(duisburg.mitte-team271@arbeitsagentur.de) und die Teilnahme ist
kostenlos.
SONDERÖFFNUNGSZEITEN IM FORUM
Die Spielgruppe St. Maximus im 3. Obergeschoss öffnet während der
Sommerferien täglich von 11.00 bis 18.00 Uhr. Hiermit bietet die
Spielgruppe den Kindern in der kindergarten- und schulfreien Zeit,
während des Einkaufes Ihrer Eltern, Spiel und Spaß. Natürlich ist dieser
Service kostenfrei.
Mehr Mode. Mehr Show.
Unter diesem Motto wird im FORUM Duisburg die erste große Modenschau
statt finden. Wir laden alle Modefans am Mittwoch, den 29.04. um 17:30
Uhr und 18:30 Uhr zur großen Eröffnungsmodenschau ein. Weitere
Highlights können Sie in vier weiteren außergewöhnlichen Shows am 30.04.
ab 14:00 Uhr erleben.
Chasing the Dream.
Die Foto-Ausstellung „Chasing the Dream: Die Welt der Jugend im Licht
der acht Entwicklungsziele“ — eine Initiative der Vereinten Nationen —
macht vom 2. bis 20. Mai 2009 Station im FORUM Duisburg. Wie leben junge
Menschen, die unter den Problemen leiden, deren Beseitigung die
Millennium-Entwicklungsziele (MDG) der Vereinten Nationen fordern? Wie
fühlt man sich auf der Suche nach einer Ausbildung in der Jaguare Favela
in Brasilien? Und wie ist es, arm und HIV-positiv in Kingston/Jamaika
aufzuwachsen?
Die Ausstellung „Chasing the Dream“ gibt Einblicke in die Gedanken und
Lebenswelten junger Menschen weltweit — durch Fotografien und Worte, die
diese selbst eingefangen und formuliert haben. In Fotos und Texten wird
das Leben von acht jungen Menschen aus Brasilien, Indien, Jamaika,
Kambodscha, dem Kyangwali-Flüchtlingslager (Uganda), Marokko, Uganda und
der Ukraine vorgestellt. Das Prinzip: Je eines der acht Jugendportraits
verkörpert je eines der acht Millennium-Entwicklungsziele, die im Jahr
2001 von den Mitgliedsstaaten der UNO beschlossen wurden. Dazu gehören
bessere Bildungschancen, die Halbierung der extremen Armut bis 2015 und
der Kampf gegen AIDS.
Die Werbegemeinschaft des FORUM Duisburg freut sich, diese qualitativ
hochwertige und ansprechende Ausstellung gemeinsam mit dem Jugendamt der
Stadt Duisburg präsentieren zu dürfen. „Wir sind der Auffassung, dass
wir als Einkaufszentrum eine Öffentlichkeit bieten können, vielen
Menschen diese wichtigen Ziele zu präsentieren. Durch die wirklich
interessanten Bilder und Wortbeiträge der Jugendlichen, werden diese
visualisiert und so leichter verständlich und nachvollziehbar. Dies sind
nicht nur Probleme der Menschen aus Brasilien, Marokko etc. sondern auch
Probleme der Menschen in Deutschland und Europa. Wir freuen uns darüber,
dass wir die Möglichkeit haben, diese Ausstellung im FORUM Duisburg zu
zeigen.“
6,9 Prozent mehr Scheidungen in
Nordrhein-Westfalen 2008
Im letzten Jahr wurden in Nordrhein-Westfalen 46 098 Ehen geschieden,
6,9 Prozent mehr als 2007. Wie IT.NRW als Statistisches Landesamt
mitteilt, ergibt sich erstmals seit 2004 wieder ein Anstieg. Die bislang
höchste Scheidungszahl wurde im Jahr 2004 (damals: 51 139 Scheidungen)
registriert. Seither sank die Zahl der Ehescheidungen kontinuierlich. Im
Vorjahr hatte der Rückgang 5,6 Prozent betragen.
Im letzten Jahr hat sich gleichzeitig auch wieder die Zahl solcher
Scheidungen erhöht, bei denen Kinder oder Jugendliche betroffen waren.
Die meisten Ehen wurden nach einer Dauer von sechs (2 936), fünf
(2 832) bzw. sieben (2 573) Jahren geschieden. 5 133 Ehepaare
ließen sich auch noch nach über 25 Jahren und 55 sogar nach 50
oder mehr Ehejahren scheiden. Da dem Gros (84,9 Prozent) der
Scheidungen eine einjährige Trennungsphase vorausging, fand die
eigentliche Trennung in den meisten Fällen bereits ein Jahr früherstatt.
Auch 2008 wurden Scheidungsverfahren in mehr als der Hälfte der
Fälle (25 026 oder 54,3 Prozent) von der Frau beantragt. Bei
17 144 Verfahren ging die Initiative vom Mann aus und bei 3 928
Scheidungen von beiden gemeinsam. (IT.NRW)
„Bücher-Flohmarkt“ vor der
Zentralbibliothek
Die Duisburger Bürgerstiftung Bibliothek lädt alle Bücherliebhaber und
Schnäppchenjäger zum nächsten Büchertrödel am Samstag, 9. Mai, ein. Von
10.30 bis 15.45 Uhr werden vor dem Eingang der Zentralbibliothek an der
Düsseldorfer Straße viele Bücher, aber auch Schallplatten, CDs und
CD-ROMs angeboten.
Wie immer werden Belletristik, Sach- und Fachliteratur sowie Kinder- und
Jugendbücher für eine Spende an die Bürgerstiftung zwischen 0,20 und 5
Euro abgegeben. Auch aus dem Sondertrödelverkauf am 23 April „Das
besondere Buch“ stehen noch einige Bände zur Verfügung, die für höhere
Beträge bis 20 EUR abgegeben werden.
Den Erlös des Tages stellt die Bürgerstiftung der Zentralbibliothek für
Neuanschaffungen zur Verfügung.
Einzelhandelsumsatz im März 2009 real
um 1,5% gesunken
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes lag der
Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im März 2009 nominal 1,8% und real
1,5% niedriger als im März 2008. Der März 2009 hatte mit 26
Verkaufstagen zwei Verkaufstage mehr als der März 2008. Das Ergebnis für
den März 2009 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in
denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt
werden. Im Vergleich zum Februar 2009 sank der Umsatz im März 2009 unter
Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 1,4% und
real um 1,0%.
Bierabsatz im ersten Quartal 2009 um
6,8% gesunken
Der Bierabsatz in Deutschland ist im ersten Quartal 2009 zurückgegangen:
In diesem Zeitraum haben deutsche Brauereien und Bierlager 20,7
Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Das waren 1,5 Millionen Hektoliter
oder 6,8% weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. In den Zahlen sind
alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der
Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten. Railion stellt sich im
BIZ vor
Am Donnerstag, den 7. Mai 2009, von 16:00 bis 18:00 Uhr wird
sich die Firma Railion im Rahmen einer
Unternehmenspräsentation im Berufsinformationszentrum (BIZ)
der Agentur für Arbeit Duisburg vorstellen. Railion gehört
zum Ressort Transport und Logistik der Deuschen Bahn AG und
beschäftigt über 23.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Detlev Gottschlich, Personalreferent bei Railion, erläutert
Einstiegsmöglichkeiten und Tätigkeitsprofile für
Akademiker/Innen im Unternehmen. Die Veranstaltung wendet
sich an Studierende und Absolventen aller Fakultäten der
Hochschule. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht
erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.
Sprechzeiten des Seniorenbeirates im
Mai
Die nächste Bürgersprechzeit des Seniorenbeirats findet am Mittwoch, 13.
Mai, von 10 bis 11 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine
Prinz“ auf der Schwanenstaße 5-7 in Duisburg-Mitte statt. Eingeladen
sind alle Seniorinnen und Senioren sowie interessierte Bürgerinnen und
Bürger gemeinsam mit den Mitgliedern des Seniorenbeirates die Situation
der älteren Menschen in Duisburg zu diskutieren und ihre besonderen
Bedürfnisse darzulegen. Es können auch individuelle Fragen und Anliegen
erörtert werden.
Neuer Internetschnupperkurs „50Plus“
Auch im Mai bietet die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße
wieder einen Internetschnupperkurs für Menschen über 50 Jahre an.
Interessierte können am Dienstag, 12. Mai, und
am Freitag, 15. Mai, jeweils von 10 bis 12 Uhr an einem
insgesamt vierstündigen Einführungskurs teilnehmen und sich auf die
Spuren des World Wide Web begeben. Ohne Leistungsdruck werden auch noch
einmal die Handhabung von Maus und Tastatur sowie die wichtigsten
Funktionen des Browsers geübt. Grundkenntnisse im Umgang mit PC-Tastatur
und erste Erfahrungen mit der PC-Maus sollten aber vorhanden sein.
In praktischen Übungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann
ausreichend Gelegenheit haben, im Internet zu surfen und sich mit den
verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen. Die Teilnehmerzahl ist
begrenzt. Deshalb ist eine vorherige telefonische Anmeldung unter (0203)
283-4218 oder eine persönliche Anmeldung an der Erstinformation im
Erdgeschoss der Zentralbibliothek unbedingt erforderlich. Bei Vorlage
eines gültigen Bibliotheksausweises betragen die Kurskosten 10 Euro, für
Nicht-Bibliothekskunden 14 Euro. |
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Samstag, 2. Mai 2009
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Historischer Kalender |
"Auf der anderen Seite"
So heißt ein Film von Fatih Akin aus dem Jahre 2007. Die Alte Feuerwache
zeigt die türkische Fassung mit deutschen Untertiteln.
"Als der Witwer Ali die Prostituierte Yeter überredet, bei ihm
einzuziehen, ist sein Sohn Nejat irritiert. Nejat taut erst auf, als er
erfährt, dass sie ihrer Tochter Ayten regelmäßig Geld für ihr Studium
schickt. Nach Yeters plötzlichem Tod reist Nejat in die Türkei, um Ayten
zu suchen. Die politische Aktivistin Ayten ist jedoch vor der türkischen
Polizei nach Deutschland geflüchtet und bei einer jungen Frau, Lotte
untergetaucht. Als sie von der Polizei aufgegriffen und in die Türkei
zurückgeschickt wird, macht sich Lotte auf die Suche nach ihrer
Freundin.
Fatih Akin zeigt sechs Menschen, deren Wege sich auf schicksalshafte
Weise kreuzen, ohne sich zu berühren. Erst der Tod führt sie zusammen
und auf eine emotionale Reise zur Vergebung," berichtet das
Programmheft.
Der Film bietet gutes deutsch-türkisches Kino. Man kann den Film in
verschiedene Richtungen interpretieren - über das Leben verschiedener
Nationalitäten, hinsichtlich dem Zusammenleben verschiedener
Generationen. Es ist ein Film, der gefällt. Er hätte schon ein paar
Zuschauer mehr verdient. Andreas Rüdig
Heute im
Steinbruch: LES IST POP – Party! – jeden ersten Samstag im Monat:
Indierock, Britpop, Alternative, Soul, Garage,
Rock ´n´Roll, Ska, Nu Rave & Elektro
Der
Steinbruch startet in Kooperation mit dem DJ Team des Duisburger
Webzines Alles ist Pop eine neue regelmäßige Partyreihe!
Der Bauch entscheidet ob man Musik mag oder nicht und bei der
Alles ist Pop-Partyreihe entscheiden zusätzlich Füße und Hüfte.
Was gefällt und zum Tanzen einlädt, landet auf den
Plattentellern und da spielt es im Grunde keine Rolle, wie
dieses verflixte Genre jetzt heißt:
Indierock, Britpop, Alternative,
Soul, Garage, Rock ´n´Roll, Ska, Nu Rave, Elektro und auch die
letzten Jahrzehnte überspannende "Hits" werden nicht vergessen.Ist
das hip und trendy? Klar! Und wenn nicht...auch egal! Alles ist
Pop und Pop ist tanzbar!!!"
Einlass: 23h
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Eintritt: 4 Euro // Tickets im
Steinbruch // ****Shuttle Service****
„Schätze der Seidenstraße“ -
Sonntagsführung im Stadtmuseum
Zur einer Führung durch die Ausstellung „Schätze der Seidenstraße“ lädt
das Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1,
am
Sonntag, 3. Mai, 14 Uhr. Der Eintritt beträgt drei Euro.
Die Seidenstraße war viele Jahrhunderte lang die wichtigste
Handelsverbindung zwischen China und Europa. Die Karawanenwege führten
durch die Steppen und Wüsten Mittelasiens, dem Siedlungsgebiet der
Turkmenen. Die Orientalistin Asligül Aysel präsentiert die prachtvollen
Textil- und Schmuckarbeiten, aber auch Alltagsgegenstände eines
faszinierenden Nomadenvolkes.
Lebendig erzählen – spannend
schreiben
Ein fünftägiges Kompaktseminar unter dem Titel „Lebendig erzählen –
spannend schreiben“ vom 11. bis 15. Mai,
jeweils 10 bis 16.30 Uhr, in der Volkshochschule an der
Königstraße 47 wendet sich an Schreibinteressierte, Schreibende,
Schriftstellende und alle, die es werden wollen. Wer wissen will, wie
man spannend erzählt, wie die Figuren Tiefe bekommen und wie man
atmosphärisch dicht schreibt, ist hier richtig. Exemplarisch am eigenen
Text zeigt Referentin Elke Bockamp alles von der Ideenfindung bis zur
Umsetzung in eine packende, lebendige Erzählung. Die Texte, die während
des Seminars erstellt werden, können bei einer Abschlusslesung im
kleinen Kreis im Zoo Duisburg am 17. Mai
vorgetragen werden.
„Oscar Huber" und „Minden" ab heute
wieder geöffnet
Das Museumsschiff „Oscar Huber",
1922 gebaut, ist ein einzigartiges Kulturdenkmal. Bis in die 1960er
Jahre zog das Räderboot pro Reise bis zu sieben antriebslose Kähne mit
ihren Frachten. Es steht für eine Technologie, die mehr als 100 Jahre im
Einsatz war. Gegen Ende der 1950er Jahre kamen Schubboote mit
Dieselmotoren auf und lösten die Schleppdampfer nach und nach ab. Die
„Oscar Huber" entging als einziger Radschleppdampfer auf dem Rhein der
Verschrottung. Heute liegt die „Oscar" am Leinpfad an der Schifferbörse
vor Anker. Direkt daneben liegt der Eimerkettendampfbagger „Minden".
Ab heute, 10 Uhr beginnt die Sommersaison auf den Schiffen. Sie sind
dann wieder täglich (außer montags) von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen.
Weitere Informationen auf
www.binnenschifffahrtsmuseum.de.
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Freitag, 1. Mai 2009
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Historischer Kalender |
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Schweinegrippe: Duisburg sieht sich gut vorbereitet VHS-Vortrag: Leviathan – Der Drache
in der Philosophie
Mit der staatstheoretischen Schrift „Leviathan“ und seine Bedeutung für
Literatur und Philosophie beschäftigt sich Dr. Alexander Wiehart in
seinem Vortrag am Mittwoch, 6. Mai, um 18 Uhr
in der Volkshochschule auf der Königstraße 47.
Im „Leviathan“ markiert Thomas Hobbes den großen neuzeitlichen
Einschnitt im Philosophieren über Staat und Gesellschaft. Der Staat
erhält so viel Macht, die an keine Moral gebunden ist, dass er Angst und
Schrecken bei seinen Feinden verbreitet wie der biblische Meerdrache
Leviathan. Unberechenbaren, grausamen Schrecken hält die Welt als Ganzes
für uns bereit: Als Leviathan erscheint sie daher in den philosophischen
Romanen dieses Titels von Julien Green, Arno Schmidt und Paul Auster.
Der Eintritt an der Abendkasse kostet 5 Euro.
UDE: Uni-Colleg beginnt am 6. Mai
Ein Ticket -- unterschiedliche Preise
Mit sieben Vorträgen und einer Führung startet das beliebte Uni-Colleg
ins Sommersemester. Zum Auftakt spricht Logistikexperte Prof. Dr. Alf
Kimms am Mittwoch, 6. Mai, über "Gleiche Leistungen zu unterschiedlichem
Preis? Wie Lufthansa, Deutsche Bahn & Co ihre Tickets verkaufen". Beginn
ist um 19.30 Uhr im Hörsaal MD 162, Lotharstr./Ecke Mülheimer Str.,
Campus Duisburg.
Wie kommt es, dass Passagiere für identische Flüge sehr unterschiedliche
Preise zu zahlen haben? Professor Kimms erklärt die Rahmenbedingungen,
unter denen Fluggesellschaften ihre Reisen vermarkten. Er zeigt: Es ist
Mathematik im Spiel. Denn hinter Ticketverkauf, Gruppenbuchungen und
Flugnetzen stehen Grundkonzepte der Wahrscheinlichkeitsrechnung und die
Lösung ganzzahliger Optimierungsprobleme. Bei den in der Praxis gängigen
Allianzen (z.B. die Star Alliance mit dem Partner Lufthansa) taucht
zudem eine spieltheoretische Fragestellung auf. Auch hierfür gibt es
eine mathematische Lösung.
Beauftragte für Chancengleichheit im
BIZ
Am Donnerstag, den 7. Mai 2009, informiert die Beauftragte für
Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg,
Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den "Wiedereinstieg nach der
Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im
Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33,
47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus
der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den
Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen
Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit
erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden
können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist
kostenlos.
Fit im Konflikt – Mediationsfortbildung der VHS
Nun schon im siebten Jahr bietet die Volkshochschule eine Ausbildung zum
Mediator und zur Mediatorin an. Bis zum 12. Mai können sich
Interessierte noch über die Ausbildung „Mediation“ informieren und dafür
anmelden. Im Seminar trainieren die Teilnehmer, wie sie in Konflikten
vermitteln können, welche Gesprächstechniken sie in welcher Phase am
besten anwenden und wie sie die Streitenden zu einem allseits
befriedigenden Ergebnis bringen können. Neben Methoden der
Gesprächsführung gehören Instrumente zur Konfliktanalyse in den
Werkzeugkoffer der Mediatoren.
Mediation ist ein Verfahren, das in den unterschiedlichsten
Lebensbereichen eingesetzt werden kann: in Partnerschaften, im
Gemeinwesen, bei Mieterkonflikten, beim Hausbau, bei
Familienstreitigkeiten, auf der Arbeit und vieles mehr.
In 140 Unterrichtsstunden lernen die Teilnehmer das Verfahren Mediation
kennen und üben es ein. Für das einwöchige Blockseminar kann
Bildungsurlaub beantragt werden. Die Maßnahme endet mit einem
Abschlusszertifikat.
Neues Grün für die Innenstadt
Stadt pflanzt Bäume und Hecken auf der Steinschen Gasse
Der Mittelstreifen der Steinschen Gasse wird umgestaltet. Insgesamt
werden zehn Robinien sowie im Herbst noch einmal 140 Meter Ligusterhecke
gepflanzt. Hierzu werden noch vorhandenen Pflasterflächen entsiegelt und
ein Zaun entfernt. Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei Wochen in
Anspruch nehmen. Das Amt für Umwelt und Grün investiert für diese
Maßnahme insgesamt rund 40.000 Euro.
"Was ist das für ein Land, in dem
Narren Blinde führen?"
Unsterblicher William Shakespeare" ist das Jour Fixe, das am letzten
Donnerstag im April in der Volkshochschule stattfindet. Ort: wie gewohnt
der Vortragssaal. Zeit: Wie gewohnt 17 Uhr. Referent: Wolfgang
Schwarzer. Eher mäßig ist die Veranstaltung besucht. Wie gewohnt trägt
Schwarzer gekonnt und professionell vor. Er stellt Shakespeare, seine
Zeit und seine Werke vor. Gelegentliche Musikeinspielungen ergänzen den
mündlichen Vortrag. Die Veranstaltung hätte mehr Besucher verdient.
Höre und sehe ich Schwarzer bei seinem Vortrag, kann ich schon schnell
den Eindruck gewinnen, dass an ihm zumindest ein guter Sprecher (z. B.
für das Radio und Hörbücher) verlorengegangen ist. Andreas Rüdig
Zum Muttertag auf den Marina-Markt
Duisburger FrischeKontor verteilt Blumen an die Mütter
Am Sonntag, 10. Mai 2009, steht der Marina-Markt im Duisburger
Innenhafen wieder ganz im Zeichen des Muttertages. Die Mitarbeiter/Innen
des veranstaltenden FrischeKontors verteilen als Geschenk kostenlos
Blumen an alle weiblichen Besucher. Und natürlich dürfen sich die
zahlreichen Gäste des Marina-Marktes auch dieses Mal wieder von 11:00
Uhr bis 18:00 Uhr auf ein buntes Angebot an „Frischem, Schönem und
Köstlichem“ bei hoffentlich sonnigem Wetter freuen.
Zahlreiche Stände mit Obst und Gemüse, Grünpflanzen, Blumen, Backwaren,
Fleisch und Wurst sowie Fisch und Käse laden zum Probieren, Verweilen
und Kaufen ein. Ob Grillwaren, Fisch- und Pfannengerichte, Süßspeisen,
internationale Spezialitäten jeglicher Art, König-Pils, Wein und Sekt,
alkoholfreie Getränke – auf dem Marina-Markt gibt es alles, was das Herz
begehrt. Auch das Kunsthandwerk ist wieder mit wahren Schätzen seiner
Zunft vertreten. Schönes, Praktisches und Exklusives soweit das Auge
reicht. Neben den großen Gästen werden sich auch die kleinen Gäste auf
dem Marina-Markt wohl fühlen, denn nicht nur Eiswagen und Bonbonstand
sorgen für eine bunte Mischung des Angebotes.
Weitere Marina-Markt-Termine 2009:
13.-14. Juni, 12. Juli, 9. August, 13. September, 11. Oktober
Zum Programm des Kultur- und Stadthistorisches Museums:
Zum Marina-Markt am 10. Mai 2009 hat das Kultur- und Stadthistorische
Museum ein ganz besonderes Programm im Angebot. Jeweils um 13 und um 15
Uhr haben die kleinen und großen Besucher/Innen die Möglichkeit, an der
Familienführung „Der Duisburger Markt im Mittelalter“ teilzunehmen. Der
Eintritt kostet für Erwachsene 3,00 Euro und für Ermäßigte 2,00 Euro.
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