Duisburg aktuell   -   Archiv Mai 2009

Sonntag, 31. Mai 2009 - Historischer Kalender

Ex-NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke nun Hellmich-Geschäftsführer
Bei der Eröffnung des Seehauses entdeckten aufmerksame Beobachter den ehemaligen NRW-Verkehrsminister und OB der Stadt Gelsenkirchen Oliver Wttke (CDU). Ein paar Tage danach war klar warum der Gelsenkirchener den Kontakt zu Walter Hellmich suchte. Er ist ab Juni für die Bereiche Bau der neuen Arenen und Aufbau einer logistischen Dienstleistungsform im Osten zuständig. "Das trifft zu", bestätigte Walter Hellmich.

Bürgschaft für Opel gebilligt
Der Haushalts- und Finanzausschuss (Vorsitz Anke Brunn, SPD) ist am heutigen Pfingstsonntag, 31. Mai 2009, zu einer nichtöffentlichen Sitzung zusammenkommen. Einziges Thema war die mögliche Bürgschaft für ein großes Unternehmen des Landes Nordrhein-Westfalen.  Nach etwa einstündiger Debatte stimmte der Ausschuss der Bürgschaft zu.
Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt im Rahmen der Ermächtigung durch das jeweilige Haushaltsgesetz Bürgschaften. Vorbehaltlich einer nach dem Haushaltsgesetz erforderlichen Mitwirkung des Haushalts- und Finanzausschusses des Landtags, entscheidet der Finanzminister über die Bewilligung von Bürgschaften.

Graffitis in Duisburg am Beispiel Neudorf
„Ein Graffiti kommt selten allein“

(ein Neudorfer Bürger, Name ist der Redaktion bekannt)
Gleich mehrfach hat ein „Graffitikünstler“ in Neudorf „seine Schmierereien“ auf öffentlichen und privaten Flächen innerhalb weniger Tage hinterlassen. Von der Mülheimer Straße bis hin zur Koloniestraße hat er seine „Visitenkarte“ gleich mehrfach hinterlassen, wie die beigefügten Fotos zeigen.
Die Schäden für die Beseitigung an den öffentlichen Flächen und auch an privaten Gebäudeflächen, z.B. auch an aufwändig renovierten Jugendstilfassaden, gehen in die Tausende.
Auf Grund solcher Vorkommnisse mag sich, sicherlich berechtigt, auch der private Hauseigentümer fragen, ob er seine Hausfassade überhaupt noch renovieren lassen soll.
Und:
Macht der Fassaden Wettbewerb „Make up Duisburg“ überhaupt noch Sinn?
Die Duisburger Polizei scheint mit dem „Graffiti Problem“, auch wen sie derzeitig stets zunimmt, überfordert zu sein. Wenn eine Zivilstreife zur nächtlichen Zeit im Duisburger Norden unterwegs ist, passieren die Schmierereien im Duisburger Süden.
Auch wenn ein „Graffiti-Schmierer“ auf frischer Tat ertappt wird und eine polizeiliche Vorladung erhält, lässt er sich dann zum Termin „durch seinen Anwalt vertreten“. Hieraus ist sicherlich auch erkennbar, dass die „Schmierer“ nicht nur in sozialschwachen Bevölkerungsschichten“ zu finden sind.

Sind vorliegend, nicht endlich Verschärfungen in Sachen Graffitis (Sachbeschädigung) des Strafrechts längst überfällig?
Die Empfehlung der Duisburger Polizei lautet:
Jede Graffiti-Sachbeschädigung zur Anzeige zu bringen. Eine gesonderte Sachbearbeitung für Graffiti Schäden ist eingerichtet. Sollte ein Graffiti Sprayer ertappt werden, kann somit das gesamte verursachte Schadensvolumen festgestellt werden.

Graffitti kostet - Täter lassen sich durch Anwalt vertreten
Mutwillige Sachbeschädigung und oft nicht mehr zu entfernende Farbschmierereien kosteten die DB im letzten Jahr mehr als 8,5 Millionen Euro. Bundesweit registrierte das Unternehmen rund 46.000 Fälle mit einem Schaden von über 50 Millionen Euro. Die Duisburger  Verkehrsbetrieb können ein Lied über Scatching und Graffitti an den Haltestellen singen. Gerichte wollen härter und schneller durchgreifen - Täter aber lassen sich anwaltlich vertreten. Soweit zur Realität..
Den Unternehmen, aber auch dem Bürger stinkt das alles gewaltig. So eine  Schmiererei wie an dieser Jugendstilfassade kostet allein 300 Euro.

2 in 1
Was bedeutet das Prinzip „2 in 1“?
Wer Opfer einer Straftat geworden ist, kann Schadensersatz nicht nur durch eine Klage vor dem Zivilgericht, sondern schon im Strafprozess gegen den Angeklagten erlangen. Bestrafung und Verurteilung zu Entschädigungsleistungen erfolgen in einem Verfahren, „kurz 2 in 1“.

Dies betrifft natürlich nicht nur das Thema Graffiti Sachbeschädigung.
Ein entsprechender Flyer mit weiteren, umfangreichen Informationen zum Thema ist unter dem Titel: „2 in 1“ Recht einfach: Schadensersatz im Strafprozess, bei allen Polizei Dienstellen erhältlich.

Samstag, 30. Mai 2009 - Historischer Kalender
Umwelttage 2009: „Plant for the Planet“ Akademie Duisburg
Unter dem Motto „Plant for the Planet – Baum und Umwelt“ veranstaltete das für Umwelt und Grün der Stadt Duisburg, gemeinsam mit der Global Marshallplan Foundation und der Schülerinitiative „Plant for the Planet“, im Rahmen der Duisburger Umwelttage 2009 ein Akademiewochenende für Schülerinnen und Schüler der Klassen 4,5 und 6, bei der bis zum Ende des Jahres eine Million Bäume gepflanzt werden sollen. Bürgermeister Manfred Osenger  überbrachte in Vertretung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland, in der Gemeinschaftsgrundschule Mozartschule in Duisburg-Neudorf, die Grüße der Stadt Duisburg. Solch eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern, die sich für den Bereich Umweltschutz interessieren habe er selten gesehen, so Osenger.

Stolz präsentieren die Kids ihr Motto-Shirts mit Bürgermeister Manfred Osenger, hinten links mit Cevdet Maras

25.000 Bäume sollen in Duisburg, zusätzlich zu den mehr als 50.000 Straßenbäumen gepflanzt werden. Besonders freue er sich sagte Manfred Osenger, dass der 11-Jährige Felix Finkbeiner, Initiator der Aktion „Plant fort he Planet“ in Deutschland und UNEP-Kindervorstand, die Schirmherrschaft für die Duisburger Umwelttage 2009 „Baum und Umwelt“ übernommen hat. In seinem Grußwort an die Kinder sagte „Schirmherr“ Felix Finkbeiner unter anderem: Wir pusten jeden Tag soviel CO2 in Form von Erdgas, Erdöl und Kohle in die Luft, wie sie die Sonne in einer Million Tagen gespeichert hat.
Dass man Brandrodungen vornimmt und dafür ganze Wälder abbrennt, um Geld zu verdienen. Das CO2 bleibt in der Atmosphäre, die Erde erwärmt sich, die Gletscher schmelzen, die Meere steigen und die Dürren nehmen zu. Am meisten träfe es die Ärmsten der Welt. Deshalb sollten wir Kinder einfach anfangen. Lasst uns weltweit Bäume pflanzen. Millionen in Deutschland und Millionen in jedem anderen Land der Welt. Lasst euch in einer Plant fort he Planet-Akademie zum Klimabotschafter ausbilden, riet er den Schülerinnen und Schülern. Wir Kinder müssen uns mit den Erwachsenen zusammentun, Millionen Bäume pflanzen und Klimagerechtigkeit fordern. Bei der heutigen Baumpflanzaktion werden 75 Kinder und 25 Betreuer die ersten 100 Bäume im Duisburger Wald pflanzen. In seinem Schlusswort dankte Felix der Stadt Duisburg, dass sie in diesem Jahr ein „Schirmkind“ für die Duisburger Umwelttage 2009 ernannt habe. Manfred Schneider (Text und Fotos)

Felix Finkbeiner bei seinem Referat Beifall der Schülerinnen und Schüler für die Arbeit von Sabine Hoster(li.) und Dr. Ribhi Yousef

Juni-Radtourentipp jetzt im Internet: „Hafenstadt Duisburg“
Der Radtourentipp des Monats Juni steht seit heute im Internet. Damit bietet sich diese Tour für einen kleinen Pfingstausflug an. Der Rundkurs mit einer Länge von etwa 25 Kilometern zeigt die vielen unterschiedlichen Facetten der „Hafenstadt Duisburg“. Im weiten Bogen geht es rund um die Ruhrmündung, auf dem Weg liegen der RheinPark, die Krupp’sche Halde in Hochemmerich, Alt-Homberg, der Hafenstadtteil Ruhrort, die letzten zwei Kilometer des Ruhrtalradweges bis zur Rheinorange, die Radwege auf den Rheindeichen in Neuenkamp, der Innenhafen und vieles mehr. Es gibt genügend Möglichkeiten für eine erholsame Pause in einer der vielen auf dem Weg liegenden Gaststätten oder Biergärten und dazu fantastische Ausblicke auf die vielfältige Flusslandschaft von Rhein und Ruhr.
Infos zur Tour und eine Karte zum Ausdrucken finden sich auf der Seite der Stadt Duisburg unter der Adresse www.duisburg.de/stadtentwicklung.

Terminänderungen bei den Wochenmärkten an Fronleichnam
Aufgrund des Feiertages fallen am Donnerstag, 11. Juni 2009, die Wochenmärkte in Hamborn (Altmarkt), Beeck (Marktplatz) und Laar (Werth-/Schillstraße) ersatzlos aus.
Die Wochenmärkte in Rumeln (Dorf-/Verbindungsstraße) und Huckingen (Mündelheimer Straße/Im Wittfeld) sowie der Bauernmarkt (Königstraße) werden auf Mittwoch, 10. Juni 2009, vorverlegt. Der Wochenmarkt in Wanheimerort (Michaelplatz) findet am Freitag, 12. Juni 2009, statt.
Die Marktbeschicker der Duisburger Wochenmärkte und die FrischeKontor Duisburg GmbH bitten um Verständnis aufgrund der Terminänderungen und wünschen ihren Kundinnen und Kunden einen erholsamen Feiertag.

Bewerbungscheck
Am 4. Juni 2009 von 14:00 bis 17:00 Uhr überprüfen erfahrene Berater und Beraterinnen des Teams für akademische Berufe der Arbeitsagentur Bewerbungsunterlagen. Im Einzelgespräch haben Interessierte die Möglichkeit, sich intensiv mit Fragen des Inhalts und der Gestaltung Ihrer Bewerbungsmappe auseinander zu setzen. Die Veranstaltung wendet sich an Studierende und Absolventen aller Fakultäten der Hochschule. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Wohnungsbörse in der Innenstadt bietet Infos rund ums Wohnen
"Ansehen, aussuchen, anmieten" lautet auch in diesem Jahr das Motto der Duisburger Wohnungsbörse unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Die Zelte der Messe öffnen sich am Samstag, 6. Juni, von 10 bis 18 Uhr vor dem Einkaufszentrum Forum auf der Königstraße, direkt neben dem Bauernmarkt.
Die Sparkasse Duisburg nimmt als neuer Kooperationspartner zum ersten Mal teil und wird an diesem Tag ihre Hauptgeschäftsstelle auf der Königstraße für ihre Kunden öffnen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht wieder ein umfangreiches Info- und Beratungsangebot rund ums Wohnen durch die teilnehmenden Unternehmen. Schnell und unkompliziert soll sich die Suche nach einer schönen Wohnung oder einem Eigenheim in Duisburg gestalten. Neben zahlreichen attraktiven Mietwohnungen werden auch Kaufobjekte angeboten.

Mitarbeiter des Amtes für Soziales und Wohnen beraten neben der Frage, ob ein Wohnberechtigungsschein ausgestellt werden kann oder wie man Wohngeld beantragt, auch über das Thema Mietschulden und das Wohnen im Alter. Außerdem gibt es Infos zur Abfallentsorgung, Angebote des Mieterschutzes und Beratungen zu Dichtheitsprüfungen von Kanälen durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Der aktuelle Flyer "Wohnen und Leben in Duisburg" mit zahlreichen Adressen zur Wohnungssuche ist kostenlos erhältlich.
Im Rahmen des Veranstaltungsaufbaus kann es am Freitag, 5. Juni, zwischen 8 und 16 Uhr auf der Königstraße zwischen Citypalais und Forum zu Beeinträchtigungen im Lieferverkehr kommen.
Teilnehmer der Veranstaltung sind: Evonik Wohnen, GAGFAH Group, THS Wohnen, LEG Wohnen Duisburg, Immeo Wohnen, GEBAG Duisburger Gemeinnützige Baugesellschaft, Rheinwohnungsbau, Wohnungsgenossenschaft Duisburg Süd, Wohnungsgenossenschaft Duisburg Mitte, Deutscher Mieterbund Rhein-Ruhr e.V., GEWOGE Duisburg-Ruhrort, Deutsche Annington Ruhr, Gemeinnütziger Spar- und Bauverein Friemersheim, Innotec Abfallmanagement, Amt für Soziales und Wohnen, Fachstelle für Wohnungsnotfälle, Wohnberatungsstelle für ältere und pflegebedürftige Menschen, Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Sparkasse Duisburg.

Chansen bei Assesment Centern
Am 4. Juni 2009 geht es von 14.00 bis 16:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg um die Verbesserung der Chansen bei Assesment Centern. Die sozialen Eigenschaften sind ein immer wichtiger werdendes Einstellungskriterium für Unternehmen. Im Assesment Center geht es genau um diese Fragen. Hier gilt es gut vorbereitet zu sein. Hierzu hift dieses Seminar. Es wendet sich an junge Leute mit Hochschulreife und Studienaussteiger mit geringer Semesterzahl, die eine betriebliche Ausbildung, ein duales Studium oder eine Ausbildung im öffentlichen Dienst anstreben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Freitag, 29. Mai 2009 - Historischer Kalender
„Wir fördern gemeinsam“ –
Fachtag zeigt hohes Niveau der sprachlichen Bildung

120 Pädagogen aus Duisburger Kindertageseinrichtungen (KiTas) und Grundschulen trafen sich am Donnerstag 28. Mai zu einem Erfahrungsaustausch mit Fachvorträgen. Eingeladen hatten zwölf KiTas und sechs Grundschulen, die sich seit 2004 an dem landes- und bundesweiten Modellprogramm „Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (FörMig)“ beteiligen.
Dem Fachpublikum wurden im „Kleinen Prinzen“ an der Schwanenstraße vielfältige Projekte zur sprachlichen Förderung vorgestellt. Großen Andrang gab es bei den gezeigten Leseprojekten für Vorschulkinder, Leseanfänger und deren Eltern. Aber auch die Fragen „Wie können Kinder durch wissenschaftliche Experimente nicht nur Naturphänomene kennen lernen, sondern auch fach-sprachlich gefördert werden?“ oder „Welche Bedeutung hat die Bewegung für die Sprachförderung? Wie können Musik und Theater das Lernen der deutschen Sprache fördern?“ wurden intensiv diskutiert.

Duisburgs FörMig-Koordinatorin Ute Scheffler zeigte in ihrem Vortrag, wie die Kooperation zwischen den beiden Institutionen Kindertageseinrichtung und Grundschule gelingen kann. Pädagogen benachbarter Institutionen bilden kleine Netzwerke und treffen sich zum regelmäßigen Austausch. Gemeinsames Thema ist die Sprachliche Bildung aller Kinder und besonders der Kinder, die Deutsch als zweite Sprache lernen.
Professor Dr. Angelika Speck-Hamdan von der Universität München lobte das abgestimmte partnerschaftliche Handeln der Duisburger KiTas und Grundschulen in der sprachlichen Bildung. Die vorgestellten Projekte beschrieb sie als qualitativ hochwertig: „Die Kooperation in den Netzwerken scheint sich zu bewähren, weil hier vor Ort an passgenauen Lösungen gearbeitet wird.“
Angelika Fix, Leiterin der KiTa Wörthstraße fasst den Fachtag zusammen: „Ich konnte mit vielen Kolleginnen aus Kindergarten, Schule und Fachaufsicht ins Gespräch kommen. Die Rückmeldungen haben uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
„Wir fördern gemeinsam“ ist eine Veranstaltung der Stadt Duisburg, der Duisburger Schulaufsicht und des Modellprogramms „FörMig“ der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung.

Das Angebot der Fachtagung zur sprachlichen Bildung wurde mit großem Interesse angenommen.

Umwelttage 2009: „Plant for the Planet“ Akademie Duisburg
Etwa 100 Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 12 Jahren aus 24 Duisburger Schulen möchten Duisburgs Klimabotschafter werden. Sie nehmen vom 29. bis 30. Mai die Gelegenheit wahr, sich zum Klimabotschafter ausbilden zu lassen. Das Amt für Umwelt und Grün der Stadt Duisburg veranstaltet dazu unter dem Motto „Plant for the Planet - Baum und Umwelt“ gemeinsam mit der Global Marshallplan Foundation und der Schülerinitiative „Plant for the Planet“, deren Initiator Felix Finkbeiner der Schirmherr der Duisburger Umwelttage ist, ein Akademiewochenende für Schüler der Klassen 4, 5 und 6. Felix Finkbeiner wird am Freitag noch nicht dabei sein, dafür aber den ganzen Samstag.
Das Programm in der GGS Mozartstraße, Mozartstraße 30, Duisburg-Neudorf, sieht wie folgt aus:
Freitag, 29. Mai
16:00 Uhr Begrüßung durch Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und Sabine Hoster, Leiterin des Amtes für Umwelt und Grün
Briefing und Kennenlern-Spiele (Dr. Yousef)
17:00 Uhr Vortrag „Bäume gegen den Klimawandel“ (Prof. Dr. Wilhelm Kuttler, Universität Duisburg-Essen, Angewandte Klimatologie und Landschaftsökologie)
17:30 Uhr Fragen der Kinder werden beantwortet, Collagen werden in Kleingruppen erarbeitet (Prof. Dr. Wilhelm Kuttler und Dr. Yousef)
18:30 Uhr Abendessen (Catering - Thomas Waschat – Kochen lernen für Kinder und Erwachsene)
19:30 Uhr Filmvorführung „Der Mann, der Bäume pflanzt“
20:15 Uhr Abendprogramm - Waldwanderung mit Erläuterungen zum Thema „Waldfunktion, Wald und Klima etc.“ (Stadtförster Stefan Jeschke, Stadtförster Axel Freude, Herr Pösken (BUND) und Herr Scholz (Naturwerkstatt e. V). 21:30 Uhr Ende

Samstag, 30. Mai
09:00 Uhr Begrüßung durch Bürgermeister Manfred Osenger
09:30 Uhr Vortrag des Schirmherrn Felix Finkbeiner, Plant for the Planet
Parallelvortrag für Betreuer von Frithjof Finkbeiner, Global Marshall Plan Foundation
10:30 Uhr Präsentations-Training für die Klimabotschafter (Frithjof und Felix Finkbeiner)
11:30 Uhr Aufführung „Wir sind Umwelt“ (Gül Kurtulus und die Vier
Elemente)
12:30 Uhr Mittagspause (Catering - Thomas Waschat – Kochen lernen für Kinder und Erwachsene)
14:00 Uhr Baumklettern, Waldrallye und Baumpflanzaktion (Hier werden die Kinder in Gruppen aufgeteilt und sollen zuerst auf die Bäume klettern, dann an der Waldrallye teilnehmen und im Anschluss daran erst zur Baumpflanzaktion kommen.) Herr Pösken, Aktion Baumklettern, Herr Freude und Herr Scholz, Aktion Waldrallye und Herr Jeschke, Baumpflanzaktion. Es werden 100 Bäume gepflanzt, so dass jedes Kind einen Baum pflanzen darf.
16:30 Uhr Erarbeitung der Erklärung, 25 000 Bäume zu pflanzen, als Beitrag Duisburgs zur Unterstützung der Initiative „Plant for the Planet“ und zum Klimaschutz (Hoster, Yousef, Finkbeiner) gemeinsam mit den Teilnehmern
17:00 Uhr Überreichung der Ernennungsurkunden zum Klimabotschafter an die Teilnehmer (Stadtdirektor Dr. Peter Greulich)
18:00 Uhr Feierliches Abendessen - 19:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Aufruf zur Teilnahme: 18 Tage ohne Auto
Auch im Rahmen der Duisburger Umwelttage gibt es wieder das Projekt „18 Tage ohne Auto“. Wer sich vorstellen kann, 18 Tage auf sein Auto zu verzichten, kann sich bis zum 2. Juni beim Amt für Umwelt und Grün unter 0203 / 283 3357 oder dr.yousef@stadt-duisburg.de anmelden.
Bei der Eröffnungsveranstaltung am 5. Juni werden die Teilnehmer persönlich anwesend sein, um als symbolisches Zeichen Oberbürgermeister Adolf Sauerland eine Kopie des Fahrzeugscheines auszuhändigen. Im Gegenzug wird Ihnen ein „CO2-Vermeidungsbuch" ausgehändigt, in das alle Strecken eingetragen werden sollen, die Sie ohne Auto zurücklegen. Die CO2-Vermeidungsbücher werden am 20. Juni am Präsentationsstand des Amtes für Umwelt und Grün, Königstraße eingesammelt.
Per Losverfahren werden drei Teilnehmer zum symbolischen Gewinner der Aktion erklärt. Darüber hinaus erhält jede Teilnehmer eine Urkunde.
Die vermiedene CO2-Menge wird anhand der gesamten zurückgelegten Strecken aller Teilnehmer ausgerechnet. Umgerechnet auf diese CO2-Menge werden Bäume gepflanzt. Eine beachtliche Menge CO2 (37 581 kg) haben die Teilnehmer im Jahr 2008 durch den Verzicht auf das Auto eingespart. Dafür wird das Amt für Umwelt und Grün 125 Bäume zum „Internationalen Tag des Baumes" pflanzen.

Donnerstag, 28. Mai 2009 - Historischer Kalender
Baumaßnahmen am Bahnhof Duisburg Rheinhausen können beginnen! - VRR übergibt Bewilligungsbescheid an OB Sauerland
Heute überreicht Martin Husmann, Vorstandssprecher beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland den Zuwen-dungsbescheid für den behindertengerechten Tunneldurchstich am Bahnhof Duisburg Rheinhausen. Mit dem Zuwendungsbescheid in Höhe von 3.045.000 Millionen Euro wird eine barrierefreie Fußgängerunterführung gebaut, die eine beidseitige Anbindung des Bahnsteiges sicherstellt. Bereits zuvor hatte die Bezirksregierung ihre haushaltsrechtliche Zustimmung zum Vorhaben erteilt.
Zusammen mit der vom Land NRW geförderten Park & Ride Anlage und den überdachten Fahrradabstellplätzen und Fahrradboxen ergibt sich eine deutliche verkehrliche Verbesserung, die städtebaulich gut harmoniert.
„Durch den direkten beidseitigen Zugang wird die Attraktivität des Bahnhofs Rheinhausen deutlich gesteigert, “ erklärt Husmann bei der Übergabe. Der Fußgängertunnel mit Rampe und Treppe wird die Gesamtsituation am Haltepunkt verbessern. „Jetzt hoffe ich auf einen zügigen Beginn der Bautätigkeiten“, so Husmann abschließend. „Ich bin froh, dass der Rheinhausener Bahnhof nicht nur schöner, sondern insbesondere für Menschen mit Behinderungen leichter zugänglich wird“, freut sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland: „Der Zustand dort war lange Zeit nicht nur mir ein Dorn im Auge.“
Die Aufgabe als Bewilligungsbehörde hat das Land Nordrhein-Westfalen dem VRR durch das Anfang 2008 in Kraft getretenen ÖPNV-Gesetz (ÖPNVG NRW) übertragen. Der VRR kümmert sich seitdem auch um die Modalitäten der Infrastrukturförderung für kommunal bedeutende Projekte nach §12 des ÖPNVG NRW. Das heute bewilligte Vorhaben fällt unter diesen Förderparagraphen.

(V.l.n.r.): Heinz Trappmann, Leiter des Bezirksamtes in Rheinhausen, Martin Husmann, Vorstand VRR, die Rheinhausener Bezirksbürgermeisterin Katharina Gottschling, Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland sowie Frank Heidenreich, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Verbandsversammlung des VRR.

Verwaltungsgericht Düsseldorf:
Kein Blaulicht für die Einsatzfahrzeuge des Ordnungsamts

Mit dem heute in öffentlicher Sitzung verkündeten Urteil wies die 14. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf die Klage der Stadt Wuppertal gegen die Bezirksregierung Düsseldorf ab, mit der sie die Ausstattung der Fahrzeuge ihres Kommunalen Ordnungsdienstes mit Blaulicht und Einsatzhorn erstrebt. Zur Begründung führte die Kammer aus:
Das Recht, auch Fahrzeuge des Ordnungsamts mit Blaulicht und Einsatzhorn auszurüsten, ergebe sich nicht obligatorisch aus der Straßenverkehrszulassungsordnung. Diese sehe eine solche Ausstattung nur für den Vollzugsdienst der Polizei vor. Die Klägerin habe aber auch keinen Anspruch auf eine Ausnahmegenehmigung zur Ausstattung der Fahrzeuge des Kommunalen Ordnungsdienstes mit Blaulicht und Einsatzhorn. Sie habe nicht darlegen können, dass in der überschaubaren Anzahl von Eilfällen der bestehenden Gefahr nicht durch Hinzuziehung der Polizei hätte effektiv begegnet werden können. Denn die Polizei sei für die Gefahrenabwehr gerade dann zuständig, wenn andere Behörden nicht rechtzeitig tätig werden könnten. Deshalb habe die Bezirksregierung Düsseldorf bei ihrer ablehnenden Entscheidung zu Recht dem Ziel, die Zahl der mit Blaulicht ausgestatteten Fahrzeuge möglichst gering zu halten, den Vorrang eingeräumt. So werde die Missbrauchsgefahr sowie die auch die bei einem Blaulichteinsatz entstehenden Gefahrenlage soweit wie möglich begrenzt.
Die Kammer hat die Berufung gegen ihr Urteil zugelassen, die die Klägerin beim Oberverwaltungsgericht Münster einlegen kann. Az: 14 K 2548/08

NRW: 7,2 Prozent mehr Insolvenzen im ersten Quartal 2009

Im ersten Quartal 2009 meldeten die nordrhein-westfälischen Amtsgerichte 9 132 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag dieser Wert um 7,2 Prozent höher als im ersten Vierteljahr des Jahres 2008 (damals: 8 517 Fälle). Die von den Gläubigern
angemeldeten Forderungen summierten sich in den ersten drei Monaten dieses Jahres nach vorläufigen Ergebnissen auf zwei Milliarden Euro.

2 592 dieser Insolvenzen betrafen Unternehmen; das waren 4,1 Prozent mehr als von Januar bis März des Vorjahres (damals: 2 490 Fälle). Ferner beantragten 6 540 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Darunter befanden sich 5 947 Verbraucher (Personen, die nicht selbstständig tätig sind wie z. B. Arbeitnehmer/innen, Rentner/innen, Arbeitslose).
Das waren 7,1 Prozent mehr als im ersten Quartal 2008 (damals: 5 555
Fälle). (IT.NRW)

"Wiedereinstieg nach der Familienphase"
Donnerstag, den 4. Juni 2009, informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den "Wiedereinstieg nach der Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Immer mehr Frauen sterben an Lungen- und Bronchialkrebs
Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31.
Mai mitteilt, starben im Jahr 2007 bundesweit 43 005 Personen (30 406 Männer und 12 599 Frauen) an Krebserkrankungen der Lunge und der Bronchien, des Kehlkopfs oder der Luftröhre.
Diese Erkrankungen können in engen Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden. Das Risiko von Frauen, an einer dieser Krebsarten zu sterben, ist in den letzten Jahren sehr stark angestiegen: die
Todesfälle verdoppelten sich in den letzten 20 Jahren nahezu von 6 367 im Jahr 1987 auf 12 599 im Jahr 2007. Bei den Männern war im selben Zeitraum dagegen ein leichter Rückgang von 8% zu verzeichnen.
Das Durchschnittssterbealter der Frauen für alle Todesursachen lag 2007 bei gut 80 Jahren. Frauen mit einer für das Rauchen symptomatischen Krebserkrankung starben im Durchschnitt rund zehn Jahre früher. Auch bei Männern mit diesen Krebserkrankungen lag das durchschnittliche Sterbealter bei 70 Jahren. Insgesamt starben Männer im Durchschnitt mit knapp 73 Jahren.
Bezogen auf je 100 000 Einwohner starben 2007 in Deutschland 52 Personen an Lungen- und Bronchial-, Kehlkopf- oder Luftröhrenkrebs. Im regionalen Vergleich war die Sterblichkeit im Saarland und in Sachsen-Anhalt mit 76 beziehungsweise 66 Sterbefällen je 100 000 Einwohner am höchsten. In
Baden-Württemberg und Bayern starben mit jeweils 39 Personen je 100 000 Einwohner dagegen bundesweit die wenigsten Menschen.
Es muss davon ausgegangen werden, dass der Konsum von Tabak bei einer Vielzahl von Todesfällen -unter anderem auch bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) - negative Auswirkungen auf den Gesundheitszustand hatte und ebenfalls mit
zum Tod beigetragen hat.
Der Verbrauch von in Deutschland versteuerten Tabakwaren hat sich in den letzten Jahren je nach Tabakart gegensätzlich entwickelt. So ging der Konsum von Zigaretten von täglich 381 Millionen Stück im Jahr 2000 auf täglich nur noch 240 Millionen Stück im Jahr 2008 zurück. Dagegen stieg der Verbrauch von Zigarren und Zigarillos im gleichen Zeitraum von sieben Millionen Stück auf 14 Millionen Stück pro Tag. Der tägliche Konsum von Feinschnitt nahm von 35 Tonnen auf 60 Tonnen zu und der Konsum von Pfeifentabak stieg von zwei Tonnen auf fünf Tonnen pro Tag an. Datenbasis ist dabei die Zahl der versteuerten Tabakwaren im jeweiligen Kalenderjahr. Der tatsächliche Verbrauch insbesondere bei Zigaretten liegt noch höher, da in Deutschland unversteuerte Tabakwaren in den Angaben der amtlichen Statistik nicht enthalten sind.

Mittwoch, 27. Mai 2009 - Historischer Kalender
Kombibad Homberg wegen Brandschadens vorübergehend geschlossen   Brand im Kombibad Homberg
Durch einen Kabelbrand am Schaltpult im Schwimmmeisterraum des Freibades am gestrigen Abend ist die gesamte Stromversorgung des Bads gestört. Der Hallenbadbereich und die Sauna sind nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Da aber alle Bereiche von Ruß beschmutzt sind, musste das Bad sofort geschlossen werden, um eine Grundreinigung vornehmen zu können. DuisburgSport bittet dafür um Verständnis und wird kurzfristig über eine Wiedereröffnung des Kombibads informieren.

RheinStrand - RheinPark erhält Gastronomie
Mitte Mai wurde der RheinPark mit einem großen Fest eröffnet. Mittlerweile nehmen auch die Planungen zur Errichtung einer Gastronomie am RheinStrand konkrete Formen an. Geplant sind neben der Errichtung des Hauptgebäudes, von dem man einen herrlichen Panoramablick auf den Rhein, die vorbeifahrenden Schiffe und das gegenüberliegende Rheinufer hat und das auch im Winter zum Verweilen einlädt, die Errichtung mehrere Strandbars. Der RheinStrand wird somit das ganze Jahr über zu einem attraktiven Ausflugsziel. Es ist vorgesehen, die Gastronomie ähnlich wie den „Kleinen Prinzen“ integrativ zu betreiben
Für das Funktionieren des RheinParks ist ein Gastronomieangebot unverzichtbar. Nur durch die damit verbundene dauerhafte soziale Kontrolle ist gewährleistet, dass der Park von den Nutzern angenommen wird. Nur so wird sich der RheinPark dauerhaft zu einem attraktiven Ausflugsziel entwickeln und somit einen positiven Effekt auf die Entwicklung des Stadtteils haben können.
Die „Lebenshilfe Werkstatt für Behinderte gemeinnützige GmbH“ (WfB) aus Solingen hat großes Interesse an der Übernahme der Gastronomie vor Ort. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit der ARGE in Duisburg, den örtlichen Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie weiteren Duisburger Unternehmen vorgesehen. Die „Lebenshilfe Werkstatt für Behinderte Solingen“ gehört zum Lebenshilfeverbund Solingen. Die „Lebenshilfe Solingen“ betreibt neben der klassischen Werkstatt für Behinderte Menschen auch zahlreiche Integrationsunternehmen. Diese dienen dazu Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.
Die WfB betreut bereits heute mit großem Erfolg in Solingen mehrere ähnliche Projekte (zum Beispiel das Cafe Sol), eine Eissporthalle, ein Cateringunternehmen, eine eigene Gärtnerei und eine Werkstatt. Im Brückenpark in Müngsten betreibt die WfB eine Schwebefähre über die Wupper, ein Bistrogebäude und neben der Grünpflege und Abfallbeseitigung auch die öffentlichen WC-Anlage des Brückenparks, so dass über die Übernahme der Gastronomie hinaus weitere Dienstleistungen im RheinPark möglich wären (zum Beispiel die Kontrolle und Pflege des Parks durch die Realisierung von Arbeitsmarkt- und Integrationsprojekten in Zusammenarbeit mit der ARGE und dem LVR).
Die Realisierung der Gastronomie soll nun in zwei Schritten erfolgen. Bis zur Umsetzung des Gastronomiekonzeptes werden auch nach der offiziellen Eröffnung Getränke und Snacks angeboten, zunächst über eine mobile Lösung. Spätestens bis zum nächsten Frühjahr errichtet die Stadt in Zusammenarbeit mit der WfB und der ARGE sowie der finanziellen Unterstützung durch die Bitburger Braugruppe, die Wirtschaftsbetriebe Duisburg, die Sparkasse Duisburg Stiftung und Hövelmann eine Strandmodulbar, die aus einer Basisstation sowie mehreren Strandboxen mit Windschutz bestehen soll.

Betrieben werden soll die Gastronomie in Anlehnung an den „Kleinen Prinzen“ gemeinsam von Behinderten und Nicht-Behinderten. In einem ersten Schritt wird zunächst das Haupthaus inkl. WC-Anlage errichtet. Die Fertigstellung des Haupthauses ist bis zum Jahresende vorgesehen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch die Strandboxen errichtet werden.

Hinter dem Bauschild von links nach rechts Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, Landschaftsarchitekt Lorenz Kehl (Atelier Loidl), Josef Neumann (Geschäftsführer Lebenshilfe Solingen), Heinz-Peter Hoppmann (Verkaufsleiter Bitburger Braugruppe), Thomas Patermannn (Geschäftsführer Wirtschaftsbetriebe Duisburg), Rainer Kasten (Verkaufsleiter Sinalco), Edgar Kaspers (Bitburger Braugruppe), Ratsfrau Brigitte Parlo, Norbert Maul (Geschäftsführer ARGE), und Bernd Steingräber (Duisburger Werkstatt für Behinderte).

Inhalt der römischen Urne aus Friemersheim wird untersucht
Bei Baggerarbeiten zum Bau eines Einfamilienhauses in der Friemersheimer Straße war am 13. März ein äußerst interessanter Fund zu Tage gefördert worden: Ausgegraben wurde ein vollständig erhaltenes Gefäß, das in einer Tiefe von etwa einem Meter geborgen wurde.
Die Urne, die vollständig gefüllt ist, wird seit heute durch eine Fachrestauratorin des Kultur- und Stadthistorischen Museums geleert und der Inhalt auf weitere Spuren untersucht. Zuvor war die Urne im Institut für Rechtsmedizin des Klinikums Duisburg einer radiologischen Untersuchung unterzogen worden. Hier konnten vorerst Knochenreste identifiziert werden. Diese akribische Spurensuche ist wesentlicher Bestandteil archäologischen Arbeitens. Dabei werden unterschiedliche Techniken und Methoden genutzt. Ziel ist, ein möglichst detailliertes Bild der Geschichte zu rekonstruieren.

Das auf der Töpferscheibe gefertigte Gefäß hat eine geschwungene Topfform mit einem ausgebildeten Standfuß. Bei näherer Untersuchung durch die Stadtarchäologen wurde dieses Gefäß als vollständig erhaltene Graburne identifiziert. Form und Material und weitere im Umfeld gefundene Tonscherben legen nah, dass die Urne römischen Ursprungs ist und aus dem 2. bis 3. Jahrhundert stammt. Die Urne muss in damals ungestörte geologische Schichten eingegraben worden sein. Die Fundsituation deutet auf ein römisches Brandgrab hin, das zu einem kleinen Friedhof gehörte. Weitere gefundene Scherben stützen diese Theorie.
Die Baggerarbeiten wurden durch Mitarbeiter der Stadtarchäologie begleitet, weil man hier Spuren des aus Schriftquellen bekannten fränkischen Königshofs von Friemersheim vermutete. Um so überraschender der jetzt entdeckte Fund, der römische Siedlungsspuren zu Tage förderte. Damit erhärten sich Vermutungen, die aus Grabungsfunden 2006 abgeleitet wurden. Bereits hier wurden erste Spuren aus römischer Zeit gefunden. Die Belege deuten auf eine kleine römische Straßenstation aus dem 2. Jahrhundert hin, die dicht hinter der römischen Reichsgrenze am Rhein lag.

NRW-Verbraucherpreisindex:
Niedrigste Teuerungsrate seit Juni 1987

In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex von Mai 2008 bis Mai 2009 um 0,1 Prozent auf 106,5 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist dies die niedrigste Jahresteuerungsrate seit Juni 1987 (damals: +/-0,0 Prozent). Gegenüber dem Vormonat (April 2009) sank der Preisindex um 0,1 Prozent.
Der geringfügige Anstieg der Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr ist maßgeblich auf Preisrückgänge bei Heizöl (-43,7 Prozent) und Kraftstoffen (-16,8 Prozent) zurückzuführen. Ohne Heizöl und Kraftstoffe gerechnet hätte die Inflationsrate bei +1,5 Prozent gelegen. Auch die Preise fürNahrungsmittel (-2,1 Prozent) gaben im Vorjahresvergleich weiter nach. Preisgünstiger als im Mai 2008 waren vor allem Frischgemüse (-9,3 Prozent) und Molkereiprodukte (-9,1 Prozent), während die Preise für Sport- und Freizeitartikel (+6,2 Prozent) erneut anzogen.
Im Vergleich zum Vormonat sanken saisonbedingt insbesondere die Preise für Pauschalreisen (-3,4 Prozent) und Flüge (-2,9 Prozent). Dagegen waren Kraftstoffe (+1,9 Prozent) und Heizöl (+1,2 Prozent) etwas teurer als im April 2009. (IT.NRW)

Serm: Vollsperrung der Bockumer Straße
Am Donnerstag, 28. Mai, wird die Fahrbahn der Bockumer Straße saniert. Betroffen ist der komplette Bereich zwischen Serm und der Stadtgrenze zu Düsseldorf. Die Verbindung zwischen Serm und Wittlaer wird and diesem Tage vollständig für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt. Umleitungsempfehlungen werden nicht ausgeschildert, da die Strecke in der Regel nur von Ortskundigen genutzt wird.

Graffitti-Schmierereien in Neudorf nehmen zu

Innerhalb von vier Wochen treibt die Vermehrung dieser "Kunstwerke" allein in Neudorf auch Hausbesitzer regelrecht die Zornesröte ins Gesicht. Allein auf der Koloniestraße ist innerhalb von nur 200 Metern gleich an zwei Stellen die "Signatur" derselben Schmierfinken erkennbar.

Samstag auf dem AWO-Lernbauernhof in Meiderich
Bauchtanz und Hip-Hop beim Anatolischen Gartenfest

Die AWO-Duisburg feiert den Frühling. Der Ortsverein Marxloh-International richtet gemeinsam mit der AWO-Integrations gGmbH das Anatolischen Gartenfest auf dem Lernbauernhof Ingenhammshof aus. Am Samstag, 30. Mai, be-ginnt um 13 Uhr das Familienfest in Duisburg-Meiderich. Bis 18 Uhr unterhält die Be-sucher ein internationales Musik- und Tanzprogramm. International sind auch die Spezialitäten, die vom Grill oder aus der Pfanne die jungen und älteren Besuchern auf den Geschmack bringen. Der Eintritt ist kostenlos.

Die Gartengruppe des Ortsvereins im Duisburger Norden bestellt auf dem AWO-Lernbauernhof, in direkter Nachbarschaft zum Landschaftspark Nord, seit vielen Jahren schon ihr Feld. Die etwa 20 Mitglieder der Gruppe säen und ernten in ihrem „anatolischen Garten“ Gemüse und Früchte aus der Heimat. Zur Tradition gehört es inzwischen auch im Frühjahr eine große Gartenparty zu feiern. Mehrere Hundert Besucher genossen allein 2008 diesen Samstag im Grünen.
Für das Fest am 30. Mai haben die türkischen Gastgeber ein ausgesprochen jugendliches Programm zusammen gestellt, das gemischt mit folkloristischen Auftritten ein möglichst breites Publikum anspricht. Die Besucher können sich auf türkische Volkslieder und die Saz-Show von Düzgün Ersen freuen. Danach gehört die Bühne auf dem Bauernhof der Mädchentanzgruppe „Step to Furios“, die von der deutsch-arabischen Künstlerin Imen Bethke geleitet wird. Bauchtanz präsentiert das Ensemble „Karamel“ der AWO-Integrations gGmbH. Die Mädchentanzgruppe „Bullet-Proof“ sorgt mit Hip-Hop für einen Rhythmuswechsel.
Cengiz Yurtsever, der Vorsitzende des Ortsvereins Marxloh-International, freut sich auf das Fest: „Es ist immer ein Riesenspaß, so viele Gäste auf dem Ingenhammshof begrüßen zu können. Es tut einfach gut, gemeinsam mit allen Duisburgern zu feiern und zu zeigen, wie es in unserem Garten wächst und blüht.“
Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH, der zusammen mit Cengiz Yurtsever das Fest eröffnet, sieht einen Beweis für die gute ehrenamtliche Arbeit in der AWO-Duisburg: „Das gilt für die Gartengruppe, aber auch für die Musiker und Tänzer, die am Samstag auftreten. Sie alle fühlen sich in unserem Verband wohl und engagieren sich in der Freizeit bei uns. Ohne diesen Einsatz könnten wir das Anatolische Gartenfest gar nicht stemmen.“ Zusätzliche Unterstützung erhält das „Festkomitee“ durch die Dersim Gemeinde Rhein Ruhr e.V.

Einzelhandel in NRW mit Umsatzrückgang im April
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im April 2009 nach ersten vorläufigen Ergebnissen nominal 2,7 Prozent weniger um als im April 2008. Wie Information und Technik Nordrhein Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Beschäftigtenzahl ging um 1,0 Prozent zurück.
Für die ersten vier Monate dieses Jahres ermittelten die Statistiker einen nominalen Umsatzrückgang von 3,5 Prozent (real: - 3,5 Prozent). (IT.NRW)

Dienstag, 26. Mai 2009 - Historischer Kalender
Verwaltungsgericht Düsseldorf: Antrag der Firma Bayer Material Science AG auf Inbetriebnahme der CO-Pipeline abgelehnt
Mit Beschluss vom heutigen Tage, der den Verfahrensbeteiligten soeben bekannt gegeben wurde, hat die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf den Antrag der Firma Bayer Material Science AG auf Inbetriebnahme der bereits weitgehend fertig gestellten CO-Pipeline abgelehnt.
Damit bleibt deren Betrieb weiterhin untersagt. Nach eingehender Prüfung im vorläufigen Rechtsschutzverfahren ist das Gericht zu dem Ergebnis gelangt, dass sich die Sicherheitslage durch die Änderungsbescheide der Bezirksregierung Düsseldorf vom 2. und 3. März 2009 nicht verbessert, sondern verschlechtert hat, weil nach deren Inhalt das ursprünglich vorgesehene oberflächennahe Warnband entfällt, die Breite der sog. Geo-Grid-Matten von den ursprünglich 80 cm auf nunmehr 60 cm und die Rohrwandstärke an verschiedenen Stellen von 6,3 mm auf 5,6 mm reduziert wurden. Hierdurch sei das Sicherheitsniveau der Pipeline entscheidungserheblich abgesenkt worden.
Eine abschließende Klärung müsse dem Hauptsacheverfahren vorbehalten bleiben.  Gegen den Beschluss steht den Verfahrensbeteiligten die Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster zu. Az.: 3 L 404/09

Klöckner: "Noch nie lagen Licht und Schatten so nah beieinander"
"Niemals zuvor in unserer Börsengeschichte lagen Licht und Schatten in einem Geschäftsjahr so nah beieinander wie im Jahre 2008. Es ist bisher das Jahr mit dem höchsten Ergebnis der Firmengeschichte, maßgeblich gestützt durch die ersten neun Monate des Jahres. Sowohl Umsatz wie auch Ergebnis konnten signifikant gesteigert werden. Die Freude über diese extrem positive Entwicklung wird durch die schwache Entwicklung im vierten Quartal, die bis zum heutigen Tag leider anhält, stark getrübt.

Wir haben das letzte Jahr genutzt, um weiter an der Optimierung unserer Geschäftsprozesse zu arbeiten. Sobald sich die Anzeichen mehrten, dass wir einen Einbruch im Absatz zu erwarten hatten, haben wir mit umfangreichen Sofortmaßnahmen als eines der ersten Unternehmen unserer Branchen reagiert. Im ersten Halbjahr, in dem es noch keine Anzeichen für den später eintretenden konjunkturellen Einbruch gab, haben wir unsere Akquisitionsstrategie wie angekündigt weiter fortgesetzt. So haben wir im Januar mit einer kleineren Akquisition gestartet und Multitubes aus Großbritannien - einen Spezialisten für Röhren - erworben. Darüber hinaus konnten wir ab Januar 2008 Schritt für Schritt  - auf fast 100 % - weitere Anteile der Metalsnab Holding in Bulgarien erwerben. Außerdem haben wir im April in den USA Temtco Steel zugekauft.
Andererseits haben wir uns von Geschäftsbereichen getrennt, die wir nicht zum Kerngeschäft zählen. Dies betrag Namasco in Kanada, die ihren Schwerpunkt in der Belieferung der Automobilindustrie hatte, sowie Koenig Verbindungstechnik in der Schweiz. Durch  die Veräußerung insbesondere der KVT, aber auch durch den starken Lagerabbau im vierten Quartal konnten wir unserer Nettoverschuldung gegenüber dem Höchststand Ende 2008 reduzieren. In dem strategisch und operativ sehr wichtigen Thema der Zentralisierung des europäischen Einkaufs haben wir sichtbare Fortschritte erzielt.
Der Absatz war insbesondere durch die Veräußerung des volumenintensiven Geschäfts in Kanada um 7,8 % rückläufig auf rund 6 Millionen Tonnen. Dennoch haben wir unsere Stellung als größter unabhängiger Stahldistributeur in Europa und USA nochmals gestärkt. Der Umsatz konnte preisbedingt insbesondere in den ersten neun Monaten um 7,6 % auf 6,75 Milliarden Euro gesteigert werden. Das EBITDA lag mit 600 Millionen Euro um mehr als 60 % über dem Vorjahr. Positiv dazu beigetragen haben die Veräußerungserlöse unserer Unternehmensverkäufe, belastend die Rückstellung für die Kartellstraße in Frankreich. Wenn man diese Effekte einmal wegläßss, ergab sich auf operativer Basis immer noch ein EBITDA von 420 Millionen Euro im Vergleich zu 331 Millionen Euro im Vorjahr. Der Jahresüberschuss wurde ebenfalls durch die Sondererlöse positiv beeinflusst und lag bei 384 Milionen Euro. Sowohl in Europa als auch in den USA konnten Umsatz und EBITDA gesteigert werden. Wir erwirtschafteten nach wie vor rund 80 % unseres Umsatzes in Europa und rund 20 % in den USA.

Die Bilanz zum 31. Dezember 2008 stand mit einer Summe von 3,1 Milliarden Euro und einem Eigenkapital in Höhe von 1,074 Milliarden Euro auf einem soliden Fundament. Die Eigenkapitalquote von fast 35 % ist für ein Handelsunternehmen ein sehr guter Wert. Das Nettoumlaufvermögen, das bei uns einen wesentlichen Teil der Bilanz ausmacht, lag bei 1,4 Milliarden Euro. Ein Drittel der Aktiva machten unsere Vorräte aus, ein weiteres Viertel Forderungen gegenüber unseren Kunden.
Die Kursentwicklung, ist für uns alles nicht zufriedenstellend. Von den Höchstständen im letzten Jahr von mehr als 40 Euro sind wir noch weit entfernt, auch wenn in den letzten Wochen eine starke Erholung eingetreten ist und wir zumindest den Rückgang seit Jahresende wieder ausgleichen konnten.
In den vergangenen Jahren war die Nachfrage nach Stahl maßgeblich getrieben durch Schwellenländer, die massiven Nachholbedarf in der Infrastruktur hatten und diesen stetig aufholten. Als aber die Finanzkrise sich auch auf die Realmärkte ausweitete, konnte sich die Stahlbranche nicht entziehen. So hat sich bereits 2008 die Produktion von Stahl der geringeren Nachfrage im zweiten Halbjahr angepasst, so dass ein rückläufiger Trend in der Weltrohstahlproduktion zu beobachten war und in 2008 nur noch rund 1,3 Milliarden Tonnen Stahl weltweit produziert wurden. Mit Einsetzen des drastischen Nachfrageeinbruchs im vierten Quartal reagierten die Stahlhersteller auf das plötzlich auftretende Überangebot mit drastischen Produktionskürzungen. Derzeit liegt die Auslastung der Werke im Schnitt bei rund 50 %, in den USA sogar noch darunter. Einzige Ausnahme sind die chinesischen Produzenten, die im März und April 2009 nahezu unvermindert auf dem Niveau des Vorjahres produzierten.
Die Nachfragesituation insbesondere im ersten Quartal 2009, aber auch im vierten Quartal 2008 ist nicht nur durch  einen abrupten Einbruch des Stahlverbrauchs geprägt, sondern auch durch einen Lagerüberhang in der gesamten Wertschöpfungskette, vom Stahlproduzenten bis zum Stahlverbraucher.
Wir sind im Jahre 2006 mit der Strategie an die Börse gegangen, den stark fragmentierten Markt der Stahl- und Metalldistribution als größter unabhängiger Distributeur zu nutzen, um die Konsolidierung aktiv voranzutreiben und dadurch für uns Synergien zu heben. Wir verstehen uns als serviceorientierten Dienstleister und bedienen unsere kleinen und mittleren Stahl- und Metallverbraucher in den Kernmärkten Europa und USA. Ein wesentlicher Aspekt der langfristigen Strategie liegt somit auf Konsolidierung durch Akquisitionen, aber ebenso gehört der Aufbau des Geschäfts in neuen Märkten dazu. Gleichzeitig betreiben wir eine kontinuierliche Optimierung der Geschäftsprozesse. Insbesondere im Einkauf, in der Lagerstruktur und im lokalen Vertrieb liegt der Schlüssel zu den Größenvorteilen, die Klöckner & Co für sich als Hebel nutzen möchte und Synergien bei Akquisitionen erst ermöglicht," berichtet Dr. Thomas Ludwig, Vorstandsvorsitzender von Klöckner & Co bei der Hauptversammlung am 26. Mai 2009.
Ort der Handlung ist das Congress Center der Düsseldorfer Messe. Auch wenn viele Sitze leer geblieben sind, ist die Hauptversammlung gut besucht. "Viele Aktionäre kommen eh nur wegen der Häppchen." Dieses Vorurteil bekam ich häufig zu hören, als ich im Bekanntenkreis erzählte, dass ich zu einer Hauptversammlung fahre. Dass es eine Eingangskontrolle gibt und somit nur Aktionäre und Presse Zutritt haben, sei hier nur am Rande erwähnt. Natürlich gibt es Kaffee und Häppchen. Die Durchführung der Hauptversammlung und die Geschäftszahlen stehen aber eindeutig im Vordergrund.

Ulrich Hocker von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz die Dividendenpolitik auf. Lege man den Wert von 30 % als Ausschussquote zugrunde, so hätte Klöckner rund 2,50 Euro als Dividende zahlen können. Offensichtlich hätten die Aktionäre mit einer Dividendenzahlung gerechnet. Auf dem Weg zur Hauptversammlung bin ich einer Bekannten begegnet, die selbst Aktionärin bei Klöckner ist. Soweit ich es verstanden habe, hat sie mit einer Dividende von 3 Euro pro Aktie gerechnet. "Wir haben uns entschlossen, alles Geld in der Firma zu lassen, was wir in der Firma lassen können, um die Liquidität des Unternehmens zu sichern," antwortet Prof. Dr. Dieter H. Vogel, Aufsichtsratsvorsitzender.
Auch die Frage der Bezahlung von Vorstand und Aufsichtsrat wurde angesprochen. Hier sei auf die Ausführungen  im Geschäftsbericht verwiesen.

Dem Vorstand ist momentan nicht bekannt, dass fremde Anleger größere Aktienanteile kaufen wollen.
Was ist richtig? Was ist falsch? Diese Frage stelle ich mir schon, als ich auf dem Wege nach Hause bin. Aktionäre - zumindest die Privatpersonen, die kleinen Leute - entscheiden aus dem Bauch heraus. Wunschdenken spielt dabei eine Rolle und weniger juristisches und betriebswirtschaftliches Kalkül. Banker und Manager sind für sie die Teufel, die hemmungslos in die eigene Tasche wirtschaften. Auch wenn es oft um andere Größenordnungen geht: Wenn sie an die eigene Geldbörse denken, sind sich Aktionäre und Manager doch sehr ähnlich... Andreas Rüdig

Oberlandesgericht Düsseldorf: Oberlandesgericht untersagt Tele2 GmbH Werbung mit dem Slogan „Als Startgeschenk erhalten Sie von uns 180 Freiminuten.“

Der 20. Zivilsenat des Oberlandesgerichts hat dem beklagten Telekommunikationsunternehmen Tele2 GmbH untersagt, mit der Angabe „Als Startgeschenk erhalten Sie von uns 180 Freiminuten“ zu werben. Nach Überzeugung des Senats ist die Werbung irreführend, weil das Unternehmen keine „echten Freiminuten“ gewähre, sondern lediglich eine Gutschrift von 4,18 Euro. So wäre bei dem von der Beklagten angebotenen Mobilfunktarif das „Startgeschenk“ bei Anrufen in Mobilfunknetze bereits nach 21 Minuten verbraucht gewesen.
Die Deutsche Telekom AG hatte gegen die Tele2 GmbH geklagt, weil das beklagte Unternehmen mit der genannten Formulierung geworben hatte. In einer Fußnote der Anzeige war darauf hingewiesen worden, dass die Freiminutenangabe sich auf Ferngespräche im Festnetz beziehe.

Das Landgericht Düsseldorf hatte die Beklagte bereits in erster Instanz am 8.2.2008 zur Unterlassung einer derartigen Werbung verurteilt. Die Berufung der Beklagten vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf blieb ohne Erfolg. Der 20. Zivilsenat hat sich der Auffassung des Landgerichts angeschlossen und einen Unterlassungsanspruch des klagenden Konkurrenten bejaht, weil die Werbung irreführend sei (§ 8 Abs. 1, § 3 Abs. 1, § 5 Abs. 1 Nr. 2 Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb). Die Werbung erwecke den unzutreffenden Eindruck, dass der Kunde einschränkungslos 180 Minuten in alle Netze telefonieren könne, ohne dass Telefonkosten anfielen.
Tatsächlich könnten die Kunden mit dem „Startgeschenk“ jedoch bei Auslands- oder Mobilfunkgesprächen nur wesentlich kürzer telefonieren, in Mobilfunknetze nur 21 Minuten. Im Kern werde daher mit einer Gutschrift von 4,18 Euro und nicht mit Freiminuten geworben. Auch der Hinweis in der Fußnote ändere hieran nichts, weil schon die blickfangmäßige Werbung objektiv unrichtig gewesen sei. Außerdem verwirre die Fußnote mit der weiteren Formulierung „Die Freiminutengutschrift kann auch zu anderen Zeiten und Zielen genutzt werden“ und verstärke sogar noch die Irreführung.
Der 20. Zivilsenat des Oberlandesgerichts hat nicht die Revision zum Bundesgerichtshof zugelassen. Die Beklagte kann binnen einen Monats gegen die Entscheidung Nichtzulassungsbeschwerde einlegen.

Kündigung wegen des Vorwurfs des Diebstahls eines Pakets Binden - Ausspruch einer erneuten vorsorglichen Kündigung
Nachdem das Wuppertaler Arbeitsgericht mit Urteil vom 31.3.2009 die fristlose Kündigung einer Remscheider Verkäuferin eines Discounters wegen des Vorwurfs des Diebstahls eines Pakets Binden im Wert von 0,59 Euro für rechtsunwirksam erklärt hat (vgl. Pressemitteilung vom 31.3.2009) hat die Arbeitgeberin mit Schreiben vom 16.4.2009 vorsorglich eine erneute fristgerechte Kündigung – nunmehr als Verdachtskündigung – zum 31.7.2009 ausgesprochen.
Auch im heutigen Gütetermin konnte eine gütliche Einigung nicht gefunden werden.
Da die Arbeitgeberseite angekündigt hat, gegen das Urteil vom 31.3.2009 Berufung beim Landesarbeitsgericht Düsseldorf einzulegen, hat die 3. Kammer des Arbeitsgerichts Wuppertal den Rechtsstreit hinsichtlich der neuerlichen Kündigung vom 16.4.2009 bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens 4 Ca 3853/08 ausgesetzt.

Grundsatzurteil zur Rundfunkgebührenpflicht für einen PC mit Internetzugang
Der 8. Senat des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen hat mit zwei Urteilen vom 26. Mai 2009 entschieden, dass für einen PC mit Internetzugang, der im privaten Bereich bereitgehalten wird, Rundfunkgebühren entrichtet werden müssen, wenn ansonsten kein herkömmliches Rundfunkempfangsgerät vorhanden ist.
Die Kläger, zwei Studenten, hatten gegenüber dem beklagten WDR jeweils angegeben, in ihrer Wohnung über einen internetfähigen PC, nicht aber über ein herkömmliches Rundfunkgerät wie ein Radio oder einen Fernseher zu verfügen. Ihren PC würden sie nicht zum Rundfunkempfang, sondern ausschließlich zu anderen Zwecken nutzen. Der Beklagte zog die Kläger daraufhin zu Rundfunkgebühren für ein sog. "neuartiges Rundfunkempfangsgerät" in Höhe von 5,52 Euro monatlich heran. Den dagegen erhobenen Klagen gab das Verwaltungsgericht statt und hob die Gebührenbescheide auf.
Die Berufung des WDR hatte beim Oberverwaltungsgericht Erfolg. Der Senat hat die Klagen der beiden Studenten abgewiesen. Er führte aus, dass nach dem Rundfunkgebührenstaatsvertrag ein PC mit Internetzugang ein „neuartiges Rundfunkempfangsgerät“ sei. Durch einfaches Anklicken auf den Internetseiten u.a. des WDR könnten zahlreiche Radiosender live empfangen werden. Wer über einen PC mit Internetanschluss verfüge, sei Rundfunkteilnehmer, weil er das Gerät „zum Empfang bereit halte“. Für das „Bereithalten zum Empfang“ komme es grundsätzlich nicht auf die tatsächliche Nutzung, sondern lediglich auf die Nutzungsmöglichkeit an. Es sei deshalb unerheblich, dass viele PC-Besitzer kein Radio über das Internet hörten; ausreichend sei, dass jedenfalls ein nicht unerheblicher Teil der Internetnutzer – insbesondere die Jüngeren – den PC zum Rundfunkempfang nutzten.
Zwar würden viele Internetnutzer die Möglichkeit zum Rundfunkempfang als aufdrängte Leistung empfinden, der man sich nicht entziehen könne; diese fehlende Wahlmöglichkeit sei aber Kennzeichen eines Multifunktionsgeräts wie des internetfähigen PCs. Die Entscheidung des Gesetzgebers, Rundfunkgebühren für PCs mit Internetzugang zu erheben, sei auch mit dem Grundgesetz vereinbar. Insbesondere verletze die relativ geringe Gebühr nicht die Informationsfreiheit oder den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
Das Oberverwaltungsgericht hat die Revision zum Bundesverwaltungsgericht zugelassen. Aktenzeichen: 8 A 2690/08 und 8 A 732/09

Kindernothilfe-Vortrag: "La Oroya - Apokalypse in den Anden"

Jugendliche aus Peru wehren sich gegen die  Umweltverschmutzung ihrer Stadt
Zu einem Vortrag über die von schwersten Umweltschäden betroffene peruanische Stadt La Oroya lädt die Kindernothilfe am Donnerstag, 28. Mai 2009, 19 Uhr in die Salvatorkirche Duisburg ein. Zu Gast sind drei mutige Jugendliche aus La Oroya, die sich zusammen mit dem peruanischen Projektpartner der Kindernothilfe gegen die gesundheitsgefährdende Umweltverschmutzung zur Wehr setzen. Der Eintritt ist frei.

La Oroya zählt zu den zehn dreckigsten Städten der Welt. Die Gegend ist reich an Bodenschätzen. Internationale Konzerne wie die Doe Run-Gruppe aus Missouri (USA) betreiben dort seit Jahrzehnten gewinnträchtige Bergbau- und Verhüttungs-Unternehmen. Es gibt zwar Gesetze zum Umweltschutz, doch niemand kontrolliert, ob sich die Konzerne daran halten. Die meisten der Hochöfen von La Oroya sind immer noch nicht mit modernen Filtertechniken ausgestattet.
Täglich werden tausende Tonnen giftiger Substanzen ausgestoßen: Wasser, Luft und Erde sind so stark verseucht, dass viele Menschen unter schweren Krankheiten leiden. Besonders gefährdet sind schwangere Frauen und Kinder. Viele von ihnen haben einen so stark erhöhten Quecksilbergehalt im Blut, dass sie einem massiv erhöhten Krebsrisiko ausgesetzt sind. Auch Lungen-, Nieren-, Bauchspeicheldrüsen- und Lebererkrankungen sind die Folge.
20 engagierte Jugendliche wollen das nicht weiter hinnehmen. Sie protokollieren die Umweltschäden, erarbeiten Informationsmaterial und Unterrichtsblätter für Schulen, führen öffentlichkeitswirksame lokale Kampagnen durch und bauen ein Netzwerk von jungen Reportern auf, um ihr eigenes Radioprogramm zu gestalten. Unterstützt werden sie dabei von der "Asociación Filomena Tomaira Pacsi", einem der peruanischen Projektpartner der Kindernothilfe. Drei von ihnen sind zusammen mit der Projektleiterin in Deutschland und stellen ihre Arbeit vor. Weitere Infos unter www.kindernothilfe.de

Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2009
Die deutsche Wirtschaftsleistung verzeichnete im ersten Quartal 2009 zum vierten Mal in Folge einen Rückgang gegenüber dem Vorquartal: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war preis-, saison- und kalenderbereinigt um 3,8% niedriger als im vierten Quartal 2008. Zwischen Oktober und Dezember 2008 war die deutsche Wirtschaft bereits um 2,2% geschrumpft und im zweiten und dritten Quartal 2008 jeweils um 0,5%.
Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet
(saison- und kalenderbereinigte Werte nach Census X-12-ARIMA)
Veränderung gegenüber dem Vorquartal:
2007 2008 2009
1.Vj 2.Vj 3.Vj 4.Vj 1.Vj 2.Vj 3.Vj 4.Vj 1.Vj
+ 0,4% + 0,4% + 0,6% + 0,3% + 1,5% - 0,5% - 0,5% - 2,2% - 3,8%
Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf den Vorjahresvergleich:
Im ersten Quartal 2009 war das preisbereinigte BIP um 6,7% niedriger als im gleichen Quartal des Vorjahres. Kalenderbereinigt schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 6,9%, weil im Berichtsquartal gut ein halber
Arbeitstag mehr zur Verfügung stand als im ersten Vierteljahr 2008.

Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet (Ursprungswerte) Veränderung gegenüber dem Vorjahresquartal:
2007 2008 2009
1.Vj 2.Vj 3.Vj 4.Vj 1.Vj 2.Vj 3.Vj 4.Vj 1.Vj
+ 3,4% + 2,5% + 2,4% + 1,6% + 2,1% + 3,4% + 1,4% - 1,7% - 6,7%

Die Wirtschaftsleistung wurde im ersten Quartal 2009 von rund 39,9
Millionen Erwerbstätigen erbracht. Das waren 48 000 Personen oder 0,1%
mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Erwerbslosen (internationale
Abgrenzung) lag bei knapp 3,4 Millionen Personen, ihr Anteil an den Erwerbspersonen insgesamt betrug 7,8%. Zu berücksichtigen ist indessen,
dass die vermehrte Inanspruchnahme von konjunktureller Kurzarbeit die
Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Entwicklung der Erwerbstätigkeit abgefedert hat.
In jeweiligen Preisen berechnet war das Bruttoinlandsprodukt im ersten
Quartal 2009 um 5,1% und das Bruttonationaleinkommen um 5,3% niedriger
als im ersten Quartal des Vorjahres. Das Volkseinkommen, das sich aus dem Arbeitnehmerentgelt und den Unternehmens- und Vermögenseinkommen
zusammensetzt, schrumpfte um 7,4%. Die beiden Komponenten des Volkseinkommens haben sich allerdings sehr unterschiedlich entwickelt:
Während das Arbeitnehmerentgelt um 0,9% höher war als vor einem Jahr,
verzeichneten die Unternehmens- und Vermögenseinkommen mit - 20,9% den
stärksten Rückgang in einem Quartal seit 1970. Das verfügbare Einkommen
der privaten Haushalte blieb unverändert. Bei einem geringfügigen Rückgang der nominalen Konsumausgaben um 0,1%, errechnet sich für die Sparquote der privaten Haushalte ein Wert von 15,3%, das waren 0,3 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr.

Montag, 25. Mai 2009 - Historischer Kalender
Informationsveranstaltung zum Aktionsprogramm Kindertagespflege
Immer mehr Eltern wünschen eine individuelle Betreuung ihrer Kinder, auch wenn diese noch keine 3 Jahre alt sind. Daraus ergibt sich ein ständig steigender Bedarf an Kindertagesmüttern und –vätern. In den nächsten Jahren werden vom Jugendamt der Stadt Duisburg deshalb weitere Menschen gesucht, die Freude an der Tätigkeit in der Kindertagespflege haben.
Doch was müssen Interessierte dafür mitbringen? Welche Qualifizierung ist erforderlich.
Wichtige Informationen zum Thema „Kindertagespflege als berufliche Perspektive“ geben am Freitag, dem 29.05.2009 ab
10:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg Expertinnen des Jugendsamtes, der AWO
Duisburg sowie der Agentur für Arbeit Duisburg. Die Veranstaltung dauert ca. 2 Stunden. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Mai-Treffen des "Vereins für Schwerhörige und Spätertaubte"
Ausnahmsweise im Musem Stadt Duisburg fand das Mai-Treffen des "Vereins für Schwerhörige und Spätertaubte" statt. "Normalerweise treffen wir uns ja in der Marienkirche. Doch findet aber zeitgleich die Konfirmation statt," begründet Lorenz Grimoni, 70jähriger Ruhestandspfarrer, warum das Treffen in einem städtischen Gebäude stattfindet. Dass er sich auch selbst in dem Museum ehrenamtlich engagiert, sei an dieser Stelle auch erwähnt.

"Für von Schwerhörigkeit oder Ertaubung Betroffen verändert sich das ganze Leben. Ihre Hörschädigung führt zu Verständigungsschwierigkeiten in der Familie, im Freundeskreis, im Berufsleben, beim Einkauf und bei Behördengängen. Ein weiteres Problem ist der Informationsverlust, beispielsweise bei Radio und Fernsehen, in Kino und Theater, bei Lautsprecherdurchsagen am Bahnhof oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Betroffenen fühlen sich von allem ausgeschlossen und verlieren die Freude am Leben. Schwerhörigkeit bedeutet: Man hört leiser, verzerrt oder falsch. Schwerhörigkeit von Geburt an hat auch eine Beeinträchtigung der Sprachentwicklung zur Folge. Hörgeräte helfen nicht jedem. Man muß sie ausprobieren. Ertaubung bedeutet: Nach dem Spracherwerb nicht mehr höre zu können.
"Der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) mit seinen Ortsvereinen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hörbehinderte mit ihren Schwierigkeiten zu helfen. SO auch der Verein in Duisburg dazu beitragen, dass sie aus der Isolation herausfinden und wieder Lebensmut bekommen. Der Kontakt mit anderen Betroffenen kann das eigene Schicksal erheblich erleichtern. Das Gefühlt, mit der Hörbehinderung nicht allein zu sein, gibt Mut. Der Austausch von Erfahrungen und die Pflege von Geselligkeit schenkt neue Kraft.

Unser Verein ist überkonfessionell. Wir arbeiten jedoch eng mit der evangelischen Schwerhörigenseelsorge Essen, Mülheim / Ruhr und Oberhausen sowie der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg zusammen. Sie stellt uns ihre Kirche und das Gemeindehaus bereits seit 1930 für unsere Veranstaltungen zur Verfügung," stellt sich der Verein in einem Flyer selbst vor. "Wir sind eine kleine Gruppe. In Duisburg gibt es zwar sehr viele schwerhörige Menschen. Wenn es viele sind, kommen aber nur rund 30 davon zu unserem Verein," ergänzt Grimoni.
Kaffee und Kuchen gibt es an diesem sonnigen und warmen Sonntagnachmittag, auch eine Führung durch das Museum. In einer kurzen Andacht berichtet Grimoni vom aktuellen Kirchentag in Bremen sowie die ökumenische Zusammenarbeit mit Pater Hermann aus der katholischen Karmel-Gemeinde. Grimoni berichtet auch über seine eigene Reise nach Königsberg, wo er nicht nur Land und Leute besuchte. Er nahm auch an einer Kant-Ausstellungseröffnung, für die er Exponate lieferte, teil. Sehr verärgert äußert er sich über das Verhalten des russischen Zolls. "Ich musste 24 Stunden bei der Einreise warten, weil angeblich ein Dokument fehlte. Es war reine Schikane." Andreas Rüdig

Bilderschau Weltenbäume. Über die Liebe zu den Bäumen
Zu einer Bilderschau mit dem Titel „Weltenbäume. Über die Liebe zu den Bäumen“ im Rahmen der Duisburger Umwelttage lädt die Volkshochschule am Mittwoch, 10. Juni, um 19.30 Uhr in den Vortragssaal auf der Königstraße 47 ein. Zweieinhalb Jahre lang sind Mila Langbehn und Markus Lau mit dem Fahrrad um die halbe Welt gereist. Das Kunstprojekt „Weltenbäume“ führte sie zu imposanten Baumpersönlichkeiten und spannenden Baummythen. In ihrer stimmungsvollen Bilderschau erzählen sie von der innigen Beziehung der Menschen zu ihren Bäumen in verschiedenen Kulturen der Welt. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 5 Euro.

Weltenbaum: Monterey-Zypresse

Tierseuchenkrisenzentrum übt Ernstfall
Da lokale Tierseuchenkrisenzentrum der Städte Duisburg, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen wird am 27. und 28. Mai gemeinsam eine durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) aufgegebene Tierseuchenstandardübung absolvieren. Zweck dieser Übung ist es zu überprüfen, ob das lokale Tierseuchenkrisenzentrum der drei Städte gerüstet ist, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln mindestens die gesetzlich zwingend vorgeschriebenen Aufgaben der ersten zwei Tage nach einem Seuchenausbruch zu bewältigen. Ein Schwerpunkt ist die schnelle und effektive Kommunikation sowohl mit dem Krisenzentrum beim LANUV wie auch mit anderen Behörden.
Es wird der Ausbruch der klassischen Schweinepest in einem Betrieb in einer der drei Städte simuliert. In welcher Stadt und in welchem Betrieb die Seuche fiktiv ausbrechen soll, wird erst am Morgen des ersten Übungstages bekannt gegeben.
Bei den zu ergreifenden Maßnahmen im Rahmen der Tierseuchenübung handelt es sich grundsätzlich um vorbereitende Elemente zur Bekämpfung der Seuche auf dem Gehöft vor Ort (zum Beispiel Seuchenmeldung abgeben, Einrichtung eines Sperr- und Beobachtungsgebietes, Ermittlung von Kontaktbetrieben), praktische Übungselemente in landwirtschaftlichen Betrieben werden also in diesem Fall ausgespart. Die abschließende Bewertung des Übungsablaufes („Manöverkritik“) erfolgt durch das LANUV.

Kinder-Umwelttage in der Stadtbibliothek
Das Juni-Programm für Kinder in den Stadtbibliotheken steht ganz im Motto der diesjährigen Duisburger Umwelttage „Baum und Umwelt“. Neben Geschichten von Wunsch- und Apfelbäumen werden diesmal Malwerkstätten zum Thema „Baum im Wechsel der Jahreszeiten“ angeboten. Aber auch darüber hinausgehende naturnahe Werkstatt-, Lese- und Aktionsangebote laden wieder Mädchen und Jungen von vier bis acht Jahren zum Mitmachen ein.
 Die Kinder- und Jugendbibliothek in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße bietet zusätzlich noch Kindertheatervorstellungen und Kinderkino an. Zu Gast sind am 5. Juni das Theater „Wilde Hummel“ aus Bochum mit dem Stück „Das Geheimnis der Wurzelelfen“ und am 18. Juni das Umwelttheater „Unverpackt“ aus Bonn mit „Kleine Elfe in großer Gefahr“. Eine Schülerausstellung, die am 9. Juni in der Kinder- und Jugendbibliothek eröffnet wird, und informative Kinderquiz-Veranstaltungen ergänzen das abwechslungsreiche Kinderprogramm zu den Umwelttagen in der Zentralbibliothek.
Das Gesamtprogramm liegt ab sofort in allen Zweigstellen und in der Zentralbibliothek zur Mitnahme aus. Für alle Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Um frühzeitige Anmeldungen in den jeweiligen Bibliotheken wird deshalb gebeten. Ein gültiger Bibliotheksausweis wird vorausgesetzt.

Pfingsten bleiben drei von DuisburgSport betriebene Bäder geöffnet
In drei von DuisburgSport betriebenen Bädern besteht am Pfingstsonntag und Pfingstmontag, 31. Mai und 1. Juni, die Möglichkeit, die Feiertage zu genießen. Das Allwetterbad Walsum und das Kombibad Homberg sind an beiden Tagen von 10 bis 20 Uhr geöffnet, das Rhein-Ruhr-Bad steht den Badefreunden jeweils von 8 bis 21 Uhr zur Verfügung. Alle anderen von DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben an diesen Tagen geschlossen.

„Wer liest, gewinnt!“ in der Zentralbibliothek Duisburg
Am Mittwoch, 27. Mai, macht der bundesweite Literaturwettbewerb für Schulen „Wer liest, gewinnt!“ Station in der Zentralbibliothek Duisburg. Anders als berichtet, beginnt der Lese-Wettstreit der Schülerteams der Gesamtschule Hamborn II und des Landfermann-Gymnasiums bereits um 15 Uhr. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich zur Unterstützung der Teams in die Zentralbibliothek eingeladen.

Freitag, 22. Mai 2009 - Historischer Kalender
Dellviertel: Kölner Straße wird vorübergehend zur Einbahnstraße
Die Stadtwerke Duisburg verlegen ab Montag, 25. Mai, auf der Kölner Straße neue Gas- und Wasserleitungen. Die Baustelle befindet sich im Bereich zwischen Curtiusstraße und Mercatorstraße. Dieser Abschnitt wird vorübergehend zur Einbahnstraße. Es kann nur Richtung Mercatorstraße gefahren werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juni 2009. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.

Bei Pflegebedürftigkeit: „Kinder zahlen für ihre Eltern“
Werden ältere Menschen pflegebedürftig, reicht ihre Rente oft nicht aus, um die Heimkosten zu decken. Das Sozialamt springt dann ein. Doch dies gilt nur, wenn der Pflegebedürftige selbst kein Vermögen hat. Möglicherweise sind auch die Kinder unterhaltspflichtig.
Diese Regelungen sorgen für Verunsicherungen bei Senioren und ihren Angehörigen. Sie stellen sich die Frage: „Können wir uns ein Heim überhaupt leisten?“ Der Rechtsanwalt und Finanzwirt Markus Karpinski gibt Antwort. In seinem Vortrag am Mittwoch, 27. Mai, um 19 Uhr im Ernst-Ermert-Seniorenzentrum der AWO-Duisburg auf der Wintgensstraße 63-71, erklärt er anhand praktischer Beispiele die Bestimmungen.
Dabei geht es auch um die Unsicherheit, ob Geschenke, die man in den letzten zehn Jahren von seiner Mutter oder Vater erhalten hat, zurückgegeben werden müssen. Vielfach wird auch gefragt, inwieweit „Schwiegerkinder“ unterhaltspflichtig sind.

Vitamincocktail aus Neuseeland auf Duisburger Wochenmärkte
Vom 2. Juni 2009 bis 6. Juni 2009 ist in Duisburg Kiwi-Hochsaison. Dann kommt der Vitamincocktail aus Neuseeland auf die Wochenmärkte Hamborn, Vierlinden, Wanheimerort, Neudorf, Neudorf-Süd und Hochfeld.
Zespri und das Duisburger FrischeKontor informieren Verbraucher mit der Aktion über die fruchtig-frischen Gold- und Green-Kiwis vom anderen Teil der Welt.
Das Besondere: Ein Kochprofi zaubert direkt auf dem Markt leckere Snacks aus den kleinen „Farbtupfern der Natur“. Interessierten Gourmets stellt er dabei seine besten Kiwi-Rezepte vor, beantwortet Fragen und verrät den einen oder anderen handwerklichen Tipp aus seiner professionellen
Küche.

Termine auf den Duisburger Wochenmärkten:
Di 02.06.09 Hamborn, Altmarkt, 8:00 bis 13:00 Uhr
Mi 03.06.09 Vierlinden, Franz-Lenze-Platz, 8:00 bis 13:00 Uhr
Do 04.06.09 Wanheimerort, Michaelplatz, 8:00 bis 13:00 Uhr
Fr 05.06.09 Neudorf, Ludgeriplatz, 8:00 bis 13:00 Uhr
Fr 05.06.09 Neudorf-Süd, Gabrielstraße, 14:00 bis 18:00 Uhr
Sa 06.06.09 Hochfeld, Saarbrücker Straße/Fröbelstraße, 8:00 bis 13:00 Uhr

18% weniger Verkehrstote im ersten Quartal 2009
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes kamen in den ersten drei Monaten dieses Jahres 802 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland ums Leben. Das waren 175 Personen oder 18% weniger als in den Monaten Januar bis März 2008. Etwas geringer war der Rückgang bei der Zahl der Verletzten mit - 12% auf 74 200.
Trotz dieser positiven Entwicklung bei den Verunglückten musste die Polizei im ersten Quartal dieses Jahres mehr Unfälle aufnehmen als im Vorjahr. Insgesamt wurden rund 539 000 Straßenverkehrsunfälle gezählt, 2,1% mehr als von Januar bis März 2008. Während die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 11% auf 57 700 gesunken ist, stieg die Zahl der  Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um 4,0% auf rund 481 300.

Im Monat März 2009 wurden 181 600 Unfälle polizeilich erfasst, 0,4%  weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Der Rückgang bei der Unfallzahl ist auf weniger Unfälle mit Personenschaden zurückzuführen, die um 3,4% auf rund 21 100 gesunken sind. Nahezu konstant geblieben ist dagegen die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (+ 0,0% auf
160 500) gegenüber März 2008.
281 Menschen verloren auf deutschen Straßen im März 2009 ihr Leben, 47
Personen oder 14% weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Zahl
der Personen mit schweren oder leichten Verletzungen nahm im gleichen Zeitraum um 6,8% auf 26 800 ab. Damit zeichnet sich für dieses Jahr den
dritten Monat in Folge eine erfreuliche Entwicklung bei den Verunglückten im Straßenverkehr ab.

Fotoausstellung „EBRU – Kulturelle Vielfalt in der Türkei“

Am kommenden Sonntag, 24. Mai, führt Tayfun Demir um 16 Uhr durch die Fotoausstellung „EBRU – Kulturelle Vielfalt in der Türkei“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz. Der türkische Fotograf Attila Durak ist sieben Jahre lang durch die Türkei gereist und hat dort Menschen der unterschiedlichsten Ethnien und Regionen portraitiert. Etwa 130 der exzellenten Fotos sind zurzeit am Duisburger Innenhafen zu sehen. Der Eintritt kostet 3 Euro.

Wasserwirtschaft-Berufe
Am 28. Mai 2009 von 15:00 bis 18:00 Uhr werden Berufe der Wasserwirtschaft im BIZ der Arbeitsagentur Vorgestellt. Die Wasserreinigung und -wiederaufbereitung braucht immer mehr qualifizierte Fachkräfte. Praktiker, Wasserwirtschaftler und Wissenschaftler kommen in der Veranstaltung zu Wort und beschreiben die verschiedenen Berufsbilder. Die Veranstaltung wendet sich an Schülerinnen und Schüler , die sich für ein wasserwirtschaftliches Studium interessieren oder sich darüber informieren möchten. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Donnerstag, 21. Mai 2009 - Historischer Kalender
Duisburg-Buchholz: Lambarenestraße wird gesperrt
Am Montag, 25. Mai, beginnen um etwa 8.30 Uhr Kanalbauarbeiten in der Lambarenestraße in Buchholz. Die Baustelle befindet sich auf Höhe der Haunummer 22. Die Straße wird hier für den Kraftfahrzeugverkehr vollständig gesperrt. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert. Anwohner können aus beiden Richtungen bis an die Baustelle heranfahren. Fußgänger können passieren. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 29. Mai.

Dreimal so viele Alkoholunfälle am Vatertag
 Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist Christi Himmelfahrt der Tag im Jahr, an dem die meisten alkoholbedingten Unfälle passieren. An diesem Tag wird in Deutschland Vatertag gefeiert.
Im Jahr 2008 ereigneten sich nach vorläufigen Zahlen am Vatertag 421 Unfälle, bei denen mindestens ein Beteiligter alkoholisiert war. Ansonsten waren es im Durchschnitt 132 Alkoholunfälle täglich.
Wer den Tag feuchtfröhlich genießen möchte, sollte unbedingt sein Fahrzeug zu Hause stehen lassen. Denn alkoholisierte Verkehrsteilnehmer gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Das belegen die Zahlen über die Unfallfolgen, die bei Alkoholunfällen schwerer als bei "gewöhnlichen" Verkehrsunfällen sind. Kamen im Jahr 2008 auf 1 000 Unfälle mit Personenschaden 14 Tote und 220 Schwerverletzte, so waren es  bei den Alkoholunfällen 27 Getötete und 356 Schwerverletzte.
Im vergangenen Jahr verloren insgesamt 22 Menschen am Vatertag ihr Leben
auf deutschen Straßen, davon acht Personen bei Alkoholunfällen. Jeder dritte der 303 Schwerverletzten dieses Tages kam bei Unfällen unter Alkoholeinfluss zu Schaden.

Angerpark-Achterbahn: Kunstobjekt "Landmarke Angerpark"
Die Gewinner des Kunstwettbewerbs "Landmarke Angerpark" in Duisburg stehen fest: "Heike Mutter und Ulrich Genth haben uns mit ihrem spektakulären Entwurf 'Tiger & Turtle / Magic Mountain' für die Heinrich-Hildebrand-Höhe überzeugt", freut sich Kulturdezernent Karl Janssen. Die internationale Jury sei nach intensiver Diskussion der vier eingereichten Entwürfe zu einem einstimmigen Votum gekommen.

"Tiger & Turtle / Magic Mountain" ist der Titel der Landmarke.

"Tiger & Turtle / Magic Mountain" ist eine begehbare Großskulptur in Form einer Achterbahn. Mit ihrer geschwungenen Form krönt sie die Spitze der Halde und nimmt deren spiralförmige Windungen in die Höhe auf. Aus der Ferne betrachtet, verspricht die metallisch schimmernde Form der Bahn auf dem "Magic Mountain" das Erlebnis außergewöhnlicher Beschleunigung. Näher gekommen, können sich die Besucher die Skulptur zu Fuß erobern. Sie folgen den Windungen der Achterbahn und nehmen die umgebende Landschaft aus unterschiedlichsten Perspektiven wahr.
Die "Angerpark-Achterbahn" wird nachts beleuchtet sein.
Mit "Tiger & Turtle / Magic Mountain" entsteht ein Ort des Vergnügens, sowohl für diejenigen, die ihn aktiv erobern, als auch für die aus der Ferne schauenden Anwohner und Besucher. Nachts wird die Skulptur mit ihren rasanten Windungen hell erleuchtet. Über die Materialien Stahl und Zink entsteht ein Bezug zum "Geist des Ortes". Die Landmarke Angerpark ist ein offizielles Projekt der Kulturhauptstadt RUHR.2010.

Mittwoch, 20. Mai 2009 - Historischer Kalender
Oberverwaltungsgericht für das Land NRW: Keine Befreiung vom Schwimmunterricht für 9-jähriges muslimisches Mädchen
Muslimische Mädchen im Grundschulalter haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Befreiung vom koedukativen Schwimmunterricht. Regelmäßig ist ihnen zumutbar, eine den islamischen Bekleidungsvorschriften entsprechende Schwimmkleidung zu tragen. Das hat der 19. Senat des Oberverwaltungsgerichts heute in einem Eilverfahren entschieden und damit einen gleichlautenden Beschluss des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen bestätigt.
Die Eltern des Mädchens, das die Grundschule in Gelsenkirchen besucht, hatten beim Schulamt vergeblich die Befreiung ihrer Tochter vom Schwimmunterricht beantragt. Sie erklärten, sie befürworteten eine strenge Auslegung des Korans. Diese gebiete ihnen, Kinder schon ab dem 7. Lebensjahr vor sexuellen Versuchungen zu bewahren. Auch das Verwaltungsgericht lehnte die Befreiung ab, weil die Tochter sich durch entsprechende Schwimmbekleidung vor den Blicken anderer schützen könne. Hiergegen wandten die Eltern ein, der Schwimmanzug sauge sich mit Wasser voll und behindere ihre Tochter beim Schwimmen. Außerdem stelle er eine zusätzliche Gefahr für Leib und Leben dar.
Der Senat hat diese Einwände zurückgewiesen. Es sei inzwischen nichts Ungewöhnliches mehr, dass muslimische Frauen und Mädchen beim Schwimmen einen sog. Burkini trügen. Das gelte sowohl in islamisch geprägten Ländern als auch in Deutschland. Auch im Schwimmunterricht in der Grundschule sei den Mädchen das Tragen einer derartigen Schwimmbekleidung grundsätzlich zumutbar. Es sei geeignet, einen hier im Einzelfall auftretenden Glaubenskonflikt ohne Trennung der Geschlechter und ohne Befreiung zu bewältigen. Es sei auch nicht erkennbar, dass dies bei der Tochter der Antragsteller ausnahmsweise anders sei. Insbesondere bestehe bei ihr nicht etwa die Gefahr, wegen des Schwimmanzugs von Mitschülern gehänselt zu werden. Geschehe dies gleichwohl, sei es selbstverständlich auch im Schwimmunterricht die Pflicht der Lehrkräfte, auf diese Mitschüler mit dem Ziel pädagogisch einzuwirken, dem Mädchen verständnisvoll, tolerant und respektvoll zu begegnen. Der Beschluss ist unanfechtbar (Az.: 19 B 1362/08).

Grüngürtel Duisburg-Nord – Beginn der Abbrucharbeiten in Bruckhausen
Mit dem Beginn der Abbrucharbeiten geht das Projekt „Grüngürtel Duisburg-Nord“ im Rahmen des Sanierungsverfahrens Bruckhausen in die nächste wichtige Phase. Am 19. Mai 2009 wurde in Anwesenheit von Oberbürgermeister Adolf Sauerland mit dem Abbruch des ersten Hauses begonnen. In den folgenden zwei Monaten sollen insgesamt sechs Gebäude an der Kaiser-Wilhelm-Straße und der Bayreuther Straße abgerissen werden. Über den Sanierungsbeirat, am Runden Tisch und in persönlichen Gesprächen wurden die Menschen in Bruckhausen kontinuierlich über die Vorbereitung der ersten Abbrucharbeiten informiert.
Während der Abbrucharbeiten sollen die Lärm-, Staub- und sonstigen Belastungen für die umliegenden Anwohner, Eigentümer und Gewerbetreibenden so gering wie möglich gehalten werden. Hierfür sorgt eine enge Zusammenarbeit zwischen der beauftragten Baufirma, der Stadt Duisburg und der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH (EG DU). Die Mitarbeiterinnen Mitarbeiter des Stadtteilbüros stehen zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und Anregungen entgegen zu nehmen.
Das vom Rat der Stadt Duisburg vor rund eineinhalb Jahren beschlossene Projekt „Grüngürtel Duisburg-Nord“ sieht unter anderem vor, durch Rückbau von industrienahen Bereichen des Stadtteils Bruckhausen und Schaffung eines „Parks vor der Haustür“ an gleicher Stelle die Lebensqulität der Stadtteilbewohner zu erhöhen. Parallel dazu sollen die verbleibenden Teile von Bruckhausen städtebaulich-räumlich stabilisiert werden.
So ist beispielsweise vorgesehen, auf den neu entstehenden Freiflächen so genannte Zwischennutzungsprojekte zu verwirklichen. In diesem Rahmen sollen kleinteilige, zeitlich befristete Nutzungen vorwiegend künstlerischer Art und unter Einbeziehung der Bewohnerinnen und Bewohner auf Brachflächen und in Baulücken in Bruckhausen realisiert werden. „Der Stadtteil muss in der Zeit des Umbruchs lebendig und attraktiv bleiben“, sagt auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland: „Dies kann nur mit den Menschen vor Ort gemeinsam geschehen.“
Das in diesem Zusammenhang ins Leben gerufene „Aufwertungsprogramm Bruckhausen/Beeck“ soll die Eigentümer animieren, lebendige und dauerhafte Akzente im verbleibenden Ortsteil zu setzen. Die Aufwertung des verbleibenden Gebäudebestandes ist zentraler Bestandteil der Erneuerungsstrategie. Das Programm bietet Eigentümern und Gewerbetreibenden neue Möglichkeiten, Zuschüsse für die Aufwertung ihrer Immobilien und Gewerberäume in Anspruch zu nehmen. Unterstützend hat die Sparkasse Duisburg für Modernisierungsmaßnahmen ein Sonderkreditprogramm für Eigentümer und Unternehmer aufgelegt.

UDE: Uni-Colleg zur Geschichte des Rundfunks
Als das Radio laufen lernte
„Als das Radio laufen lernte“ heißt der Vortrag von Prof. Dr. Ingo Wolff im Rahmen des Uni-Collegs. Am Mittwoch, 27. Mai, spricht er über die Entwicklung der Technik, die Politik und das Machtstreben, die es zwischen 1900 und 1935 um dieses neue Medium gegeben hatte. Beginn ist um 19.30 Uhr im Hörsaal MD 162, Lotharstr./Ecke Mülheimer Str., Campus Duisburg. Der Eintritt ist frei.
Prof. Wolff beschreibt in seinem anschaulichen und anektdotenreichen Vortrag die Geschichte des Rundfunks: mit seinen vielen Facetten von der Zeit, als „die Funken funken lernten“, über die Anwendung der drahtlosen Nachrichtentechnik, die Erfindung der Röhrentechnik und die Einführung des „Rundfunks“ 1923 in Deutschland. Dabei geht es um Technik, führende
Personen, den Aufbau der Großfirmen und den Einfluss der Politik bis zur vollständigen Vereinnahmung des Mediums im Dritten Reich. Wolffs Vortrag endet in der Mitte der dreißiger Jahre mit der Einführung des Volksempfängers und dem Aufbau des Fernsehens zur Olympiade 1936.

Selbständigkeit – Perspektive für den beruflichen Wiedereinstieg von Frauen?
Im Rahmen der Zukunftsinitiative Frauen des Duisburger Zentrums Frauen-Beruf –Wirtschaft führte der Bundesverband der Transportunternehmen e.V. in Kooperation mit dem Rhein-Ruhr-Institut e.V. das Modellprojekt „Selbstständige Erwerbsarbeit – Eine Chance für Berufsrückkehrerinnen“ durch, gefördert durch das Ministeriu für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und den Europäischen Sozialfonds.
Frauen planen ihre Entscheidung zur Existenzgründung sehr viel komplexer als männliche Existenzgründer. Sie gründen im Gegensatz zu Männern häufiger im Nebenerwerb und in Teilzeit. Außerdem ist die Gründungsentscheidung von Frauen oft abhängig von der Möglichkeit, die Arbeit zeitlich und räumlich flexibel zu gestalten, sowie Arbeit und Familie „unter einen Hut“ zu bekommen.
Das Projekt orientierte sich an diesen frauenspezifischen Bedürfnissen und Anforderungen mit dem Ziel, für den beruflichen Wiedereinstieg, eine Existenzgründung als mögliche Alternative zu einem Beschäftigtenverhältnis aufzuzeigen. Den Teilnehmerinnen wurde beides angeboten: Begleitung und Unterstützung bei der Existenzgründung und bei der Aufnahme eines Beschäftigtenverhältnisses.
43 Frauen setzten sich im Projekt intensiv mit ihrem beruflichen Wiedereinstieg auseinander. Am Projektende entschieden sich die Teilnehmerinnen für folgende Wege: Zehn Frauen gründeten ein Unternehmen bzw. stehen kurz davor. Fünf Teilnehmerinnen besuchen eine Qualifizierungsmaßnahme, die für die angestrebte Selbständigkeit notwendig ist. Acht Teilnehmerinnen haben sich für eine (Teilzeit-)Beschäftigung im Angestelltenverhältnis entschieden und gefunden. Eine Teilnehmerin hat sich als Arbeit suchend bei der Agentur für Arbeit registrieren lassen. Die anderen Frauen wollen sich auf ihre Stellensuche noch konkreter vorbereiten oder haben sich aus unterschiedlichen Gründen erst einmal gegen einen beruflichen Wiederstieg entschieden.
Für interessierte Frauen und für Multiplikatoren steht die „Handreichung zur Beratung von Wiedereinsteigerinnen“ als kostenlose Download zur Verfügung auf den Internetseiten des Duisburger Zentrums unter www.duisburg.de/zfbw Link Zukunftsinitiative Frauen.

„Gefährliches Halbwissen“ - OLIVER POCHER kommt nach Duisburg!
Nach seinem gefeierten Stand - Up Debut „It´s my Life - Aus dem Leben eines B Promis“ kehrt Oliver Pocher auf die Bühnen des deutschsprachigen Europas zurück. Mit seinem neuen Programm, Gefährliches Halbwissen deckt er wieder gnadenlos auf, was ihn persönlich in den letzten Monaten beschäftigt hat. Dass er ein Experte für „Gefährliches Halbwissen“ ist, hat er spätestens seit seinem Millionenauftritt bei „Wer wird Millionär“ bewiesen.
Mit einer der begehrten Eintrittskarten erfahren sie Antworten auf folgende Fragen:
Warum nerven Morningshows im Radio?
Was kann ich durch die Einreise in die USA über meine Persönlichkeit erfahren?
Gibt es im Himmel wirklich 70 Jungfrauen?
Wo steckt Osama Bin Laden?
Wie bekommt man in einem Freizeitpark in Amerika einjähriges Parkverbot?
Was ist mit Batmans Stimme passiert?
Warum ist Doctor House der beliebteste Deutsche?
Ist Oliver Pocher ein Wunderheiler?
Warum ist die Bibel nichts für schwache Nerven?
Wurde bei den Olympischen Spielen gedopt?
Wie verändern sich Männer beim Sex?
Wann entstehen wirkliche Glücksgefühle bei Frauen?

Oliver Pocher tourt mit zahlreichen prominenten Gaststars, in der aufwändigsten Stand – Up - Show Deutschlands. Man kann sich freuen auf 2 Stunden Infotainment in der Prime Time für eine Handvoll GEZ! 
Am Sonntag, den 13.09.2009, um 20.00 Uhr, kommt OLIVER POCHER nach Duisburg - Theater am Marientor. Tickets sind an den bekannten Vorverkaufsstellen in Duisburg und Umgebung erhältlich.

1. Quartal 2009: Zahl der Erwerbstätigen sinkt unter 40 Millionen
Im ersten Quartal 2009 hatten rund 39,9 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Die Zahl der Erwerbstätigen lag damit erstmals seit drei Quartalen wieder unter der Marke von 40 Millionen. Gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres ergab sich noch ein geringer Zuwachs von 48 000 Personen oder 0,1%.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die vermehrte Inanspruchnahme von konjunktureller Kurzarbeit die negativen Effekte der Rezession auf die
Entwicklung der Erwerbstätigkeit abgemildert hat.
Im Vergleich mit dem vierten Quartal 2008 sank die Zahl der Erwerbstätigen im ersten Quartal 2009 um 905 000 Personen (- 2,2%). Eine Abnahme der Erwerbstätigkeit ist im ersten Quartal eines Jahres zwar üblich. Im Berichtsquartal ist die Erwerbstätigkeit jedoch deutlich stärker zurückgegangen als im Durchschnitt der entsprechenden Quartale der Jahre 2007 und 2008 (- 525 000 oder -1,3%). Auch damals wurde die Erwerbstätigkeit in den Wintermonaten durch das Ende 2006 eingeführte Saisonkurzarbeitergeld zusätzlich gestützt.
Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, ergab sich im ersten Quartal 2009, erstmals seit drei Jahren, ein Rückgang der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorquartal um 119 000 Personen (- 0,3%).
Nach Wirtschaftsbereichen aufgegliedert entwickelte sich die Erwerbstätigkeit unterschiedlich: Zuwächse verzeichneten weiterhin die Dienstleistungsbereiche insgesamt. Hier nahm die Zahl der Erwerbstätigen im ersten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahr um 119 000 Personen oder 0,4% zu (viertes Quartal 2008: + 354 000 Personen oder + 1,2%). Dagegen verringerte sich im Produzierenden Gewerbe ohne Baugewerbe erstmals seit neun Quartalen die Beschäftigung, und zwar um 55 000 Personen oder 0,7% (viertes Quartal 2008: + 69 000 Personen oder + 0,9%). Anhaltend negativ entwickelte sich die Erwerbstätigkeit im Baugewerbe.

Mit einem Minus von 23 000 Personen oder - 1,1% gingen per Saldo mehr Arbeitsplätze verloren als im vierten Quartal 2008 (- 13 000 Personen oder - 0,6%). Leichte Beschäftigungsgewinne von 7 000 Personen oder + 0,9% gab es in der Land- und Forstwirtschaft (viertes Quartal 2008: + 12 000 Personen oder + 1,4%).
Der insgesamt zu verzeichnende Anstieg der Erwerbstätigkeit im
Vorjahresvergleich resultierte vollständig aus der Zunahme der Zahl der
Arbeitnehmer, die sich im ersten Quartal 2009 um 67 000 Personen (+
0,2%) auf 35,4 Millionen Personen erhöhte. Die Zahl der Selbstständigen
einschließlich mithelfender Familienangehöriger war hingegen im
Berichtsquartal - auch aufgrund des Rückgangs bei der geförderten
Selbstständigkeit - erstmals seit neuneinhalb Jahren im Vorjahresvergleich zurückgegangen, und zwar auf rund 4,4 Millionen (- 19 000 Personen oder - 0,4%).
Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und
Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat sich im ersten Quartal 2009 die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 3,1% auf 354,8 Stunden reduziert, obwohl gut ein halber Arbeitstag mehr zur Verfügung stand als im entsprechenden Vorjahresquartal. Mit dazu beigetragen haben vor allem der Abbau von Überstunden und die starke Inanspruchnahme der Kurzarbeit. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - also das Produkt aus Erwerbstätigenzahl und geleisteten Stunden je Erwerbstätigen - sank auf 14,1 Milliarden Stunden (- 2,9%).

Dienstag, 19. Mai 2009 - Historischer Kalender
Verwaltungsgericht Düsseldorf:
Wabenfassade des Kaufhof-Gebäudes in Duisburg denkmalwürdig

Mit Urteil vom heutigen Tage hat die 25. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf die Klage des Eigentümers gegen die denkmalschutzrechtliche Unterschutzstellung der Fassade des Kaufhof-Gebäudes in Duisburg-Zentrum abgewiesen. Das Gebäude ist im Jahre 1958 errichtet worden, damals als Kaufhaus Merkur, das zur gleichlautenden Kaufhauskette gehörte, die im Eigentum von Helmut Horten stand.
Das Gebäude ist anschließend in die Horten-Kaufhauskette übergegangen und mit dieser später vom Kaufhof übernommen worden. Es handelt sich um das erste Gebäude mit der für die Horten-Kaufhäuser typischen vorgehängten Wabenfassade. In zahlreichen wissenschaftlichen Werken zur Kaufhausgeschichte wird das Kaufhaus in Duisburg gewürdigt. Deshalb hat die Stadt zur Begründung ihrer Unterschutzstellung in erster Linie architekturgeschichtliche Gründe angeführt und die Bedeutung des Kaufhauses als Element in der 150-jährigen Kaufhaus-Geschichte in Deutschland und für die Firma Horten sowie die Stadt Duisburg hervorgehoben. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat die Auffassung der Stadt als zutreffend bestätigt.
Gegen dieses Urteil kann die Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen beantragt werden.

A 40 Anschlussstelle Duisburg-Häfen
soll zusätzliche Abfahrt erhalten

Der Bebauungsplan Nr. 1056 I Kaßlerfeld und die Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 5.49 Kaßlerfeld werden öffentlich ausgelegt. Um die verkehrliche Anbindung neu zu ordnen, soll die Anschlussstelle Duisburg-Häfen eine zusätzliche Abfahrt erhalten. Hierzu muss ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Zusätzlich ist die Änderung des Flächennutzungsplanes in Teilbereichen erforderlich.
Die Planentwürfe sowie ergänzende Unterlagen (Lärmschutzgutachten, Artenschutzgutachten usw.) liegen in der Zeit vom 25. Mai bis zum 26. Juni öffentlich aus (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr). Sie sind einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25, in Duisburg-Mitte (hier auch weitere Auskünfte erhältlich in Zimmer 433) sowie im Bezirksamt Mitte, Mercedeshaus Zi. 417, auf dem Sonnenwall 73 in Duisburg-Mitte.
Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist hierzu Stellungnahmen abgeben. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten.

Wehofen, Röttgersbach, Obermarxloh:
Weiterer Lückenschluss im Radwegenetz

Duisburg wird fahrradfreundlicher - mit drei erneuten Lückenschlüssen im Radverkehrsnetz ist ein weiterer Schritt in diese Richtung vollzogen worden. Folgende Straßen sind nun mit Schutzstreifen (gestrichelte Linie) bzw. Radfahrstreifen (durchgezogene Linie) auf beiden Fahrbahnseiten versehen worden:
Dinslaker Straße zwischen Wehofer Straße und Stadtgrenze Oberhausen; in diesem Abschnitt wurden zusätzliche Schutzstreifen markiert, die sich bisher nur auf einer Fahrbahnseite befanden.
Fahrner Straße zwischen Warbruckstraße und Ziegelhorststraße: Auch hier gibt es jetzt Schutzstreifen für beide Fahrtrichtungen. Im Zusammenhang mit dem neuen Kreisel Fahrner Straße/Ziegelhorststraße erhält der Radverkehr hier eine sichere Führung bereits im Einmündungsbereich.
Walther-Rathenau-Straße zwischen August-Thyssen-Straße und Duisburger Straße: Mit diesem Lückenschluss wurde eine besonders wichtige Maßnahme umgesetzt. Aufgrund der anliegenden Schulen ist hier ein besonders hohes Radverkehrsaufkommen. Der Kreisel Walther-Rathenau-Straße/August-Thyssen-Straße wurde bereits im Jahre 2008 fertiggestellt. Auch hier werden Radfahrerinnen und Radfahrer nun sicher aus dem Einmündungsbereich in die Walther-Rathenau-Straße geführt. Im weiteren Verlauf befinden sich jetzt ebenfalls beidseitig Radfahrstreifen.

Schutzstreifen auf der Dinslaker Straße.
Montag, 18. Mai 2009 - Historischer Kalender
Bebauungsplan Nr. 1131 – Neudorf-Nord „Am Waldessaum“
Einen Termin zur Bürgerbeteiligung gibt es zum Thema „Bebauungsplan 1131 Neudorf-Nord - Am Waldessaum“ am Donnerstag, 18. Juni, um 18 Uhr, im Rathaus Duisburg, Burgplatz 19, Raum 300, 47051 Duisburg.
Ziel des Planes ist es, die aus städtebaulicher Sicht erhaltenswerte Villenstruktur zu erhalten. Eine unerwünschte bauliche Verdichtung soll verhindert und der Gebietscharakter mit großzügigen Grundstücken gesichert werden. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.
Der Entwurf kann vom 10. Juni 2009 bis zum 17. Juni 2009 im Bezirksamt Mitte, Mercedeshaus, Zimmer 417, Sonnenwall 73, 47051 Duisburg (montags und mittwochs, jeweils 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

Bebauungsplan 999 Bergheim wird öffentlich ausgelegt
Der Bebauungsplan 999 Bergheim wird öffentlich ausgelegt. Betroffen ist der Bereich zwischen Goerdelerstraße, Leuschnerstraße, Geschwister-Scholl-Straße, der vorhandenen Bebauung an der Moerser Straße, der Straße „Oberfeld“ sowie der vorhandenen Bebauung an der Straße „Oberfeld“ und der Julius-Leber-Straße. Ziel ist die Errichtung einer städtebaulich ansprechenden Wohnbebauung. Zudem soll eine multifunktionale Grünfläche entstehen.
Der Planentwurf liegt in der Zeit vom 25. Mai bis zum 26. Juni 2009 öffentlich aus. Er ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25, 47051 Duisburg sowie im Bezirksamt Rheinhausen, Körnerplatz 1, Zimmer 201, 47226 Duisburg.
Bürger können während der Auslegungsfrist hierzu Stellungnahmen abgeben. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten.

Medienerziehung in der Familie
Alle interessierten Eltern sind am Dienstag, 26. Mai, um 9.30 Uhr zum praxisnahen und familientauglichen Vortrag mit anschließender Diskussion in das städtische Familienzentrum Honnenpfad 10 in Duisburg-Wanheim eingeladen. Die Referentin Angela Stauten-Eberhardt informiert über das Thema „Bewusster Umgang mit Fernsehen, Gameboy & Computer – Medienerziehung in der Familie.“
Außerdem wird über empfehlenswerte Fernsehsendungen für Kinder und die Wirkung von Fernsehen, Gameboy und Computerspiele auf Kinder gesprochen. Eltern erhalten Tipps zur Medienerziehung von 3 bis 10-jährige und darüber wie viel Fernsehen für Kinder sein darf. Der Elternabend findet statt im Rahmen der Initiative Eltern+Medien des Adolf-Grimme-Instituts im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen.
Anmeldungen werden telefonisch erbeten beim Familienzentrum Honnenpfad unter (0203) 702068 oder per Email unter honnenpfad@kita.duisburg.de.

Publikation "Gesundheit und Krankheit im Alter" erschienen
Welche Bedingungen ermöglichen ein Älterwerden in guter Gesundheit? Welche Rolle spielen gesundheitliche, medizinische und pflegerische Angebote für die Gesundheit älter werdender und alter Menschen, und wird die Gesundheit immer teurer, wenn die Gesellschaft insgesamt immer älter wird? Verstärkt sich die Bedeutung sozialer Ungleichheit für die Gesundheit im Alter - oder schwächt sich ihre Bedeutung ab? Der soeben erschienene umfassende Beitrag der Gesundheitsberichterstattung "Gesundheit und Krankheit im Alter" versucht Antworten auf diese Fragen zu geben. Die rund 300 Seiten umfassende Veröffentlichung ist eine gemeinsame Arbeit dreier Institutionen - des Statistischen Bundesamts, des Deutschen Zentrums für Altersfragen und des Robert-Koch-Institutes (RKI), die auf diesem Gebiet eng zusammenarbeiten.

Im ersten Teil "Wer sind die Alten" erläutern die Autoren u.a. die Begriffe Alter und Altern sowie demografische Perspektiven. Im Teil "Alter = Krankheit?" stehen Gesundheitszustand und Gesundheitsentwicklung im Mittelpunkt. Thema ist dabei nicht nur die somatische und psychische Gesundheit alter Menschen. Die Autoren gehen auch ein auf die funktionale Gesundheit, die Pflegebedürftigkeit und die subjektive Gesundheit. Die Ausführungen des zweiten Teils münden in der Frage, ob der demografische Wandel zu einer Kompression oder Expansion der Morbidität führen wird.
"Schicksal, Schichtzugehörigkeit oder Verhalten" ist der Titel des Teils, der gesundheitsrelevante Lebenslagen und Lebensstile thematisiert. So ist zum Beispiel die Aussicht auf ein langes und gesundes Leben nach Merkmalen wie Einkommen, Bildung oder Berufsstatus ungleich verteilt. Themen sind auch die Inanspruchnahme ärztlicher Versorgungsangebote und die Bedeutung von Prävention im Alter, durch die
Gesundheitsprobleme günstig beeinflusst werden können. Der Teil "Systeme mit Altersschwäche" nimmt die Angebote der ambulanten und stationären Versorgung unter die Lupe, die familiäre und ehrenamtliche pflegerische Versorgung sowie die Vernetzung in der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung. Die Frage nach dem Warum der Vernetzung rundet den vierten Teil ab. Die Themen des fünften und letzten Teils "Wie teuer wird das Altern" sind die Finanzierung der Gesundheitsversorgung alter Menschen, die Krankheitskosten, die Bedeutung der demografischen Alterung für die Ausgaben im Gesundheitswesen sowie ältere Menschen als Kunden der Gesundheitswirtschaft und Anbietende von Gesundheitsleistungen. Sie führen zu der Frage, ob Gesundheit unter den Bedingungen von Demografie und Fortschritt bezahlbar bleibt.

Finanzgericht Münster: Neuregelung zum häuslichen Arbeitszimmer verfassungswidrig?
Der 1. Senat des Finanzgerichts Münster hält die ab dem Jahr 2007 geltende Regelung zum Abzug von Werbungskosten für ein häusliches Arbeitszimmer wegen eines Verstoßes gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz zumindest teilweise für verfassungswidrig. Er hat daher das finanzgerichtliche Verfahren in einem heute veröffentlichten Beschluss vom 8. Mai 2009 (1 K 2872/08 E) ausgesetzt und die Frage der Verfassungswidrigkeit der Regelung des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 2 EStG dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt.

Im Streitfall hatte das Finanzamt die vom Kläger - einem Lehrer - geltend gemachten Werbungskosten für sein häusliches Arbeitszimmer unter Hinweis auf die ab 2007 geltende gesetzliche Neuregelung nicht anerkannt, weil hiernach Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer grundsätzlich nicht mehr abziehbar sind. Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet. Da dies bei einem Lehrer nicht der Fall ist, scheidet nach der Neufassung des Gesetzes der Werbungskostenabzug insgesamt aus, und zwar selbst dann, wenn - wie im Streitfall - für die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts sowie die Klausurenkorrektur kein Arbeitsplatz an der Schule zur Verfügung steht. Bis zur Neufassung des Gesetzes konnten Arbeitnehmer, denen kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung stand, immerhin Werbungskosten bis zu einem Betrag von 1.250 EUR absetzen.
Der 1. Senat hält die Neuregelung jedenfalls insoweit für verfassungswidrig, als sie die Berücksichtigung der Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer ausschließt, obwohl für die berufliche oder betriebliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Die Regelung - so der Senat - könne wegen des Wortlautes und des erkennbaren Gesetzeszweckes nicht verfassungskonform ausgelegt werden. Sie verstoße gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz (Art. 3 GG), das Gebot der Folgerichtigkeit und das objektive Nettoprinzip. Die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer seien jedenfalls dann Erwerbsaufwendungen, wenn dem Steuerpflichtigen kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung stehe. Das nunmehr geltende Abzugsverbot benachteilige die Betroffenen im Vergleich mit Steuerpflichtigen, bei denen der Mittelpunkt der gesamten beruflichen und betrieblichen Betätigung im häuslichen Arbeitszimmer liege. Auch gegenüber denjenigen, die ein außerhäusliches Arbeitszimmer nutzten, seien sie benachteiligt. Eine Rechtfertigung hierfür ergebe sich weder aus dem Ziel der Haushaltskonsolidierung noch aus der Typisierungskompetenz des Gesetzgebers. Auch andere Gründe, wie das Bestehen einer besonderen Missbrauchsgefahr oder eine Verwaltungsvereinfachung, könnten das Abzugsverbot nicht rechtfertigen.

Huckinger Steinhof wurde zum Revuetheater
War das Jugendorchester Duisburg schon ein Highlight bei der Steinhof Eröffnung im vergangenen Jahr, so bildete die gute Stube des Duisburger Südens nunmehr den Raum für ein glanzvolles Programm des Orchesters, das unter dem Titel „ZAPP!!“ den Zuhörern im voll besetzten Steinhof einen Überblick über das musikalische Können gab. Gleich mehrdimensional wurden musikalische Hochgenüsse geliefert.

Zur Handlung :
Von den Schauspielern Lilo Schmidt, Nadine Kellner, Wilhelm von Hoegen und Guido Suchsland, die auf zwei zur Linken und zur Rechten Bühnenseite aufgebauten Couchgarnituren zwei Pärchen darstellen, wird in Samstagabend Fernsehmanier zwischen den Programmen herum „gezappt“. Im Mittelpunkt eine TV Dokumentation über einen Theaterdirektor, dessen Haus geschlossen wurde. Und zu diesem Theater haben beide Paare einen eigenen Bezug.
Auf einem anderen Kanal gewinnt die Tochter des „Theaterdirektors“ gerade im Quiz "Wer wird Millionär?" und ermöglicht dadurch de Vater, das Theater wieder neu zu eröffnen. Eine passende Handlung rund um die Erinnerung an das frühere Programm im Theater, das das Jugendorchester unter der Stabführung von Dirigent Benjamin Reiners alle Register seines Könnens geben lässt.

Und hier geben die jungen Musiker wirklich „Alles“. Alle musikalischen Genres werden, zum Teil mit herrlichen und von Verena Schock wunderbar choreographierten Tanzeinlagen der Tänzerinnen der „Lollypops“ aus Duisburg, gezeigt. Die Musical- und Filmmusik aus „The Producers“ macht den furiosen Auftakt und bringt ein gewisses „Broadway Feeling“ in den Saal. Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Ballett „Schwanensee“ brachte nicht nur musikalischen sondern auch tänzerischen Hochgenuss, vorgeführt von Anna Friedrich und Jan Bastel.
Und dann wird richtig durch die Fernsehprogramme gezappt. Zu jedem Film oder Serienhit die passende Begleitung durch das Orchester!
Und als die Ouvertüre zur Strauss Operette „Die Fledermaus“ erklingt, dirigiert Lilo Schmidt diese beim Sockenstopfen mit der Nähnadel mit. Ein humoristischer Hingucker und ein besonderes „Schmankerl“ für den Zuschauer. Mit „Glitter an be gay“ aus Leonard Bernsteins „Candide“ zeigte Sopranistin Sarah Davidovic durch eine erstaunliche Palette von Nuancen, Phrasierungen und aufrüttelnde Koloraturen die ganze Spannweite ihres Könnens.

Die zweite Hälfte des Abends läutete Franz Lehars „Die lustige Witwe“ ein. Tenor Markus Gruber, der auch den Theaterdirektor darstellte, sah man als Graf Danilo zur Glanzzeit des Theaters mit dem bekannten Auftrittslied „ O Vaterland – Da geh ich zu Maxim“! Das man nicht nur auf klassische Töne setzt, und man zudem auch noch singen kann, bewies das Orchester mit „Money, Money, Money“ als Reminiszenz an die Popgruppe ABBA.

Musicalklänge kombiniert mit einer herrlichen Tanzchoreographie von Lara und Ron Koprivica gab es mit „Singing in the Rain“. Hier stellte die 1. Violine des Orchesters sein tänzerisches Können ganz klar unter Beweis. Gemeinsam mit den Lollypops erlebte man Markus Gruber noch mit „Willkommen“ aus Cabaret und dem „Can Can“ aus Orpheus in der Unterwelt“. Und die furiose Ouvertüre zu „Candide“ von Leonard Bernstein verlangte den Musikern noch einmal vollste Konzentration ab. Den Abschluss der musikalischen Revue bildete der von den beiden Solisten des Abends vorgetragene Titel „Tonight“ aus Bernsteins „West Side Story“.

Der geneigte Zuschauer verdankte dem Jugendorchester Duisburg einen unterhaltsamen und mit musikalischen Genüssen kaum zu überbietenden Abend, was der abschließende Applaus und zwei Zugaben bewiesen. Dem Steinhof ist erneut ein kulturelles Highlight im Duisburger Süden gelungen! Bitte mehr! HaMo

Armutsgefährdung in den Bundesländern unterschiedlich
Die Armutsgefährdungsquote ist in Deutschland in den
Bundesländern unterschiedlich. Gemäß der Definition der Europäischen
Union ist die Armutsgefährdungsquote der Anteil der Personen, die mit
weniger als 60% des mittleren Einkommens (Median) der Bevölkerung
auskommen müssen. Während in Mecklenburg-Vorpommern knapp ein Viertel
(24,3%) und in Sachsen-Anhalt gut ein Fünftel (21,5%) der Bevölkerung
weniger als 60% des mittleren Einkommens in Deutschland zur Verfügung
hat, trifft dies in den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg
(10,0%) und Bayern (11,0%) nur auf rund ein Zehntel zu. Dies geht aus
Berechnungen des Mikrozensus für das Jahr 2007 hervor, die von den
Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder im Rahmen des Projekts
"Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik" erstmals durchgeführt
wurden.
Die Armutsgefährdungsquote betrug nach diesen Berechnungen im Jahr 2007
in Deutschland insgesamt 14,3%. Dabei gibt es insbesondere zwischen Ost
und West deutliche Unterschiede: Während in den neuen Ländern
(einschließlich Berlin) 19,5% der Bevölkerung armutsgefährdet waren, lag
die Quote im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) mit 12,9% deutlich
niedriger. Die Armutsgefährdungsquote war im Osten in nahezu allen
Altersgruppen höher als im Westen. Lediglich die Altersgruppe der ab
65-Jährigen wies mit 9,3% im Osten eine geringere Quote auf als im
Westen mit 11,9%. Während die Armutsgefährdungsquote der weiblichen
Personen im Westen mit 13,5% höher lag als bei den männlichen Personen
(12,2%), waren im Osten keine geschlechtsspezifischen Differenzen
festzustellen (für Frauen und Männer jeweils 19,5%).

Besonders von Armut bedroht sind erwerbslose Personen sowie
Alleinerziehende und deren Kinder. Auch hier sind im Ländervergleich
jedoch erhebliche Unterschiede festzustellen: Während die
Armutsgefährdungsquote der Erwerbslosen in Baden-Württemberg mit 40,3%
im Jahr 2007 den niedrigsten Wert aufwies, waren in Sachsen-Anhalt zwei
Drittel aller Erwerbslosen (66,0%) armutsgefährdet. Bei den Personen in
Alleinerziehenden-Haushalten waren die niedrigsten Quoten in den
Stadtstaaten Berlin (28,6%) und Hamburg (29,6%) festzustellen; die
höchste Quote wies auch hier Sachsen-Anhalt mit 53,7% auf.

Grundlage der Berechnungen der oben genannten Armutsgefährdungsquoten
ist die Armutsgefährdungsschwelle auf Bundesebene. Diese wird anhand des
mittleren Einkommens im gesamten Bundesgebiet (Bundesmedian) errechnet.
Den so ermittelten Armutsgefährdungsquoten für Bund und Länder liegt
somit eine einheitliche Armutsgefährdungsschwelle zugrunde.

Eine ergänzende Perspektive ergibt sich, wenn für die Berechnung nicht
der Bundesmedian, sondern die jeweiligen regionalen
Armutsgefährdungsschwellen zugrunde gelegt werden. Diese werden dann
anhand des mittleren Einkommens des jeweiligen Bundeslandes
(Landesmedian) errechnet. Aus dieser Perspektive fallen die Unterschiede
zwischen den Armutsgefährdungsquoten in den Bundesländern deutlich
geringer aus. Bei den aus dieser "regionalen Perspektive" ermittelten
Armutsgefährdungsquoten wiesen im Jahr 2007 Hamburg (16,8%) und Bremen
(15,2%) die höchsten, Thüringen (12,9%) und Baden-Württemberg (13,0%)
die niedrigsten Werte auf.
Methodische Hinweise:
Die im Rahmen dieser Pressemitteilung präsentierten Indikatoren zur
Einkommensarmut und -verteilung für Bund und Länder wurden auf der
Grundlage des Mikrozensus berechnet. Der Mikrozensus ist die größte
jährliche Haushaltsbefragung in Europa; er bietet aufgrund seiner
Stichprobengröße die Möglichkeit, für alle Bundesländer verlässliche
Indikatoren zu berechnen.
Für die Berechnung von Armutsgefährdungsquoten kommen grundsätzlich
mehrere Datenquellen der amtlichen Statistik in Betracht. Auf
europäischer Ebene und auf Bundesebene (insbesondere im Armuts- und
Reichtumsbericht der Bundesregierung) wird zur Berechnung von
Indikatoren, die die Einkommensarmut und -verteilung betreffen, die
Statistik "Leben in Europa" (EU-SILC) als Datengrundlage herangezogen.
Für die Darstellung vergleichbarer Indikatoren auf Ebene der
Bundesländer kann EU-SILC jedoch nicht verwendet werden, da die
Stichprobe nicht groß genug ist, um auch für kleinere Bundesländer die
entsprechenden Indikatoren auszuweisen.

Sozialwohnungsbestand wird überprüft
Die Stadt Duisburg überprüft auch in diesem Jahr wieder einen Teil des sozial geförderten Wohnungsbestandes. Überprüft werden die öffentlich geförderten Wohnungen in den Ortsteilen Röttgersbach und Neumühl.
Grundlage dieser jährlichen Kontrolle sind landesweit geltende Bestimmungen. Bei der Überprüfung der Wohnungen wird zum Beispiel auf den Zustand der Wohnungen und des Treppenhauses, bauliche Veränderungen und die Miethöhe geachtet.
Mieter und Vermieter werden um Verständnis und Unterstützung dieser Aktion gebeten. Die Mitarbeiter, die mit dieser Prüfung beauftragt sind, haben einen Dienstausweis bei sich und können sich damit legitimieren.

Sonntag, 17. Mai 2009 - Historischer Kalender
UDE: National-Bank-Preis 2009
Die Preisträger

Zum 15. Mal hat die Duisburger National-Bank jetzt (14. Mai) Preise für
hervorragende Abschlussarbeiten von Studierenden und Doktoranden der
Mercator School of Management -- Fachbereich Betriebswirtschaft der
Universität Duisburg-Essen verliehen.
In der Kategorie Doktorarbeiten wurden gleich drei Preise vergeben, die
mit 2.500, 2.000 bzw. 1.500 Euro prämiert sind. Sie gingen an Dr. Jörn
Stöppel, Dr. Mike Schneider und Dr. Nicola Mühlmeyer. Für ihre sehr
guten Diplomarbeiten wurden gleich sechs Studierende geehrt: Christoph
Sextroh, Rolf Schulte, Christian Ritter, Marc Nückles, Marcel Kaminski,
Mario Habers. Es gab jeweils zwei erste (je 800 Euro), zwei zweite (je
700 Euro) und zwei dritte Preise (je 500 Euro).

Vogelstimmenexkursion zum Alten Angerbach
Einen Überblick über die Vielfalt der Vogelgesänge im Frühjahr ermöglicht die Volkshochschule am Samstag, 23. Mai, ab 19.30 Uhr bei einer Exkursion rund um den Alten Angerbach in Großenbaum. Treffpunkt ist am Altenbrucher Damm 92, Einfahrt zum Golfplatz. Eine Gebühr von 5 Euro ist vor Ort zu zahlen. Die Wanderung mit Jürgen Hinke vermittelt auch einen Einblick in die Beziehungen zwischen Vogelwelt und ihren Lebensräumen. In dem Gelände leben Singvögel und mehrere Wasservogelarten.

Einführung in das Kanufahren
In einem Wochenendseminar der Volkshochschule in Kooperation mit dem Wanheimer Kanu Club e.V. am 6. Juni von 10 bis 16 Uhr und am 7. Juni von 10 bis 17 Uhr kann das Kanufahren in Theorie und Praxis erlernt werden.
Am Samstag werden nach einer kurzer Einweisung in die Ausrüstung und Paddeltechnik, erste Paddelerfahrungen auf der Sechs-Seenplatte, im dreier oder vierer Kanadier gesammelt (Kanu ist der Oberbegriff, Kanadier sind die sog. „Indianerboote“ und werden auf einer Seite gepaddelt). Am Sonntag werden die Kenntnisse auf einer Wanderfahrt auf der Ruhr vertieft. Das Seminar richtet sich ausschließlich an Personen, die schwimmen können. Treffpunkt am Bootshaus des WKC in Wanheim.

Waldfrieden. Der Skulpturenpark von Tony Cragg
Tagesfahrt der VHS nach Wuppertal

Der britische Bildhauer Tony Cragg (soeben zum neuen Rektor der Düsseldorfer Kunstakademie gewählt) lebt seit über 30 Jahren in Wuppertal und hat dort kürzlich einen Skulpturenpark eröffnet. Die Volkshochschule bietet am Samstag, 13. Juni, eine Tagesfahrt zum Park und Ausstellungshaus an.
Cragg ist einer der weltweit bekanntesten Künstler, der ein höchst eigenwilliges und spannungsreiches Werk aus zum Teil sehr großformatigen Arbeiten zusammengetragen hat. In der Mitte des vielgestaltigen Geländes, in dem sich zahlreiche Skulpturen befinden, liegen eine anthroposophische Villa und ein Ausstellungsgebäude für Wechselausstellungen (aktuell mit Werken von Jean Dubuffet). Die Exkursion wird alle Bereiche des Skulpturenparkes Waldfrieden mit Führungen vorstellen.  Anmeldung bei der VHS Duisburg unter 0203-283 2206.
VHS-Tagesfahrt zu jüdischen Friedhöfen in Krefeld, Xanten und Dorsten
Eine Tagesfahrt zu zwei jüdischen Friedhöfen bietet die Volkshochschule am Sonntag, 7. Juni, an. In Krefeld finden sich neben traditionsbewussten einfachen Steinen mit oft langer hebräischer Inschrift auch plastisch opulent gestaltete Grabmäler nach dem Geschmack des Bürgertums dieser Zeit. Die zweite Station bildet der malerische ländliche Friedhof außerhalb von Xanten mit seiner bemerkenswerten spiralförmigen Anlage. Ein Besuch im Jüdischen Museum Westfalen gibt Einblicke in den ehemaligen Reichtum jüdischer Kultur auch diesseits der Friedhofsmauern. Anmeldung bei der VHS Duisburg unter 0203-283 2206

Im Juni auf dem Rheinsteig unterwegs – ein Wanderangebot der VHS
Nicht auf Vermutungen, sondern auf wissenschaftlichen Untersuchungen basiert die Erkenntnis, dass Bewegung an der frischen Luft ein wirksames Mittel ist, sich selbst aus emotionaler Anspannung oder aus Stress zu befreien. Daher bietet die Volkshochschule das „Wandererlebnis Rheinsteig“ im Juni an drei Tagen an und somit die Möglichkeit, gemeinsam mit Gleichgesinnten „zu Fuß“ gesundheitswirksam aktiv zu sein.
Der Rheinsteig gilt als einer der schönsten Wanderwege Deutschlands. Auf 320 Wanderkilometern führt er von Wiesbaden nach Bonn durch Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein Westfalen. Die Touren finden an folgenden Terminen statt: Sonntag, 7. Juni, Niederdollendorf – Rhöndorf (14 km); Samstag, 27. Juni, Rhöndorf – Bad Honnef (15 km) und Sonntag, 28. Juni, Bad Honnef – Unkel (13 km ).
Die Wege auf dem Rheinsteig sind immer wieder von Auf- und Abstiegen begleitet, so dass für alle Touren eine Gehzeit von mindestens 3,5 Stunden (ohne Pausen) eingeplant werden muss. Eine gemeinsame Anreise mit der Bahn zum Zielort ist nach Absprache möglich.

Stadtmuseum lädt Jugendliche am türkischen Feiertag ein
In der Türkei ist der 19. Mai ein Festtag, der besonders der Jugend und dem Sport gewidmet ist. Traditionell werden Sportfeste und Ausflüge organisiert, Schulklassen besuchen archäologische Stätten oder reisen in Naturparks. Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg wird sich nicht an das „Sport“-Thema wagen, aber es bietet interessierten Jugendlichen an, Duisburger Geschichte zu besuchen. Asligül Aysel, die die Akzente-Ausstellung „Heiraten alla Turca“ erdacht und aufgebaut hat, lädt am Dienstag, 19. Mai, um 15 Uhr zu einem Rundgang durch das Museum ein. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche ist an dem Nachmittag frei, Anmeldung nicht erforderlich.
Historischer Hintergrund:
Der 19. Mai 1919 markiert den Beginn des türkischen Befreiungskrieges und wird seither als ein nationaler Feiertag für Jugend und Sport, „Genclik ve Spor Bayrami“, gefeiert. An diesem Tag erreichte Atatürk mit dem Schiff die Stadt Samsun und begann von dort aus den Kampf gegen die europäischen Besatzungsmächte, der 1923 siegreich zu Ende ging. Atatürk, der Gründer und der erste Präsident der Türkei, machte den Sportunterricht zum Pflichtfach in den Schulen. Viele neue Sportplätze wurden eröffnet. Das hohe Ansehen des Sports spiegelt sich auch in Volksweisheiten wie dem Wunsch: „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper – „Saglam kafa saglam vücutta bulunur“.

Samstag, 16. Mai 2009 - Historischer Kalender
Seehaus bereit für den Ansturm der Gäste
Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)
5,5 Millionen Euro wurden in den letzten zehn Monaten am Nordufer des Betasees investiert, was noch folgen soll ist die Eröffnung des Restaurants in zwei Monaten sowie später ein Hotelbau im Areal der MSV-Arena.
"Wir haben hier im Sportpark in den letzten Jahren Millionen investiert um Sport, Freizeit und Touristik zu fördern. Mit dem nun sehr ansprechendem Seehaus wurde der Sportpark nun mit einem besonderen Anziehungspunkt bereichert", erklärte OB Adolf Sauerland.
"Für mich war der vorherige Zustand immer ein Dorn im Auge, hatte mir gar
nicht gefallen. Nun haben wir Millionen investiert um den wunderschönen Sportpark auch mit einem attraktivem Seehaus zu bereichern. Die Grundidee ist an den englischen Gartens in München angelehnt", ergänzte Bauherr Walter Hellmich höchst zufrieden.

V.li.: Bauherr Walter Hellmich, Hermann Hövelmann, Chef der Hövelmann-Gruppe, Edgar Kaspers von der König Brauerei, OB Adolf Sauerland und Wilhelm Josten, Rheinfels-Quelle Geschäftsführer

Die Seeterrassen auf dem Seesteg bieten Platz für über 700 Gäste und sind mit Markisen ausgerüstet, die auch ein Verweilen bei weniger gutem Wetter möglich machen.

Hier werden durch die Außengastronomie, für die sich Andreas Engelke (Foto links) verantwortlich zeichnet, 14 verschiedene Speisen und Bier vom Fass gereicht.
Die Bewirtung soll, so Bauherr Walter  Hellmich, in möglichst kurzer Zeit erfolgen. Ob es tatsächlich die angestrebten zwei bis drei Minuten werden, wird sich zeigen.
Später soll im Bereich der Seeterrassen noch ein Eispavillon hinzu kommen.
Das "sportlich-elegante" Restaurant, das mit einer Glasfront zum See hin ausgerüstet ist, wird in zwei Monaten seinen Betrieb aufnehmen. In den nächsten vier Wochen soll der Betreiber ausgewählt werden.
Bierlaune im Biergarten Musik für die Jugend vom DSDS-Künstler Benny Martell und Band


Unter den ersten Gästen war auch Massimo Condera mit Gattin.
Der Eisdieleninhaber aus Dinslaken, früher auch lange Jahre am Sittardsberg in Buchholz präsent und leidenschaftlicher MSV-Fan, wird den zukünftigen Eiskiosk "Eis-Boutique" am Seehaus betreiben.

Freitag, 15. Mai 2009 - Historischer Kalender
RheinPark-Eröffnung im Regen
Nach rund dreijähriger Bauzeit öffnete der RheinPark seine Tore. 
Ein ungewohnter Schlag ins Wasser war die offizielle Eröffnung des RheinParks in Hochfeld. Was aber nicht am hervorragenden Catering des kleinen Prinzen oder der schwachen Resonanz der Duisburger Bevölkerung lag. Mitnichten! Petrus war schuld! Kaum waren die drei Fallschirmspringer sicher gelandet, begann auch schon der große Regen.
"In Hochfeld haben wir jetzt endlich den direkten Zugang zum Rhein," freut sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland. "Dieser Teil Duisburgs wandelt sich. Und er wandelt sich in positiver Sicht. Wir haben jetzt 30 Mio. Euro investiert. So entstand ein Park der Erholung und ein Park des Sports. Hochfeld hatte früher wenig Grün. Heute sind es 32 Quadratmeter pro Einwohner. Bitte achten Sie auf diesen Park! Bitte achten Sie darauf der Park auch in Monaten und Jahren noch schön ist."
Recht hat er, unser oberster Duisburger. Denn zumindest auf den ersten Blick sieht der Park hübsch und ansprechend aus. Zumindest bei sonnigen und warmen Wetter wird er ein angenehmer Aufenthaltsort sein. Andras Rüdig

Das Samstagsprogramm startet um 14:00 Uhr mit einem großen Familienfest auf den Wiesenflächen. Das Sportmobil des Stadtsportbundes wird nicht nur die Fittesten mit vielen Angeboten anlocken. Schwindelfreie können unter Anleitung die Kletterwand im RheinPark testen. Auf der Skateranlage zeigen Akrobaten ihre Künste und laden zum Mitmachen ein. Wer es lieber musikalischer mag ist am RheinStrand richtig. Hier treten ab 14 Uhr Bettina Heinrich, Poedra und die Duisburg City Rock´n Roll Alltstars auf, bevor es ab 20:00 Uhr mit den Ohrbooten aus Berlin richtig rund geht. Ab 22:00 Uhr lädt dann die Premium-Partyserie ultraschall mit DJ Erci Smax zur großen Eröffnung-Party unter freiem Himmel ein. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei.

60 Jahre Städtepartnerschaft: Duisburg sucht Portsmouth-Geschichten
Im Jahre 2010 feiert die Städtepartnerschaft zwischen Duisburg und der südenglischen Stadt Portsmouth ihr 60-jähriges Bestehen. In den vergangenen sechs Jahrzehnten hat es unzählige Begegnungen zwischen den Bürgern beider Städte, ihren Vereinen und Organisationen gegeben. Im Hinblick auf das kommende Jubiläumsjahr sucht die Stadt Dokumente dieses reichen Austauschlebens über sechs Jahrzehnte.
Wer also kleine Geschichten, Anekdoten oder besondere Begebenheiten zu erzählen hat oder über Fotos, Dokumente und Erinnerungsstücke verfügt, wird gebeten, sich im Referat für Repräsentation und Internationale Beziehungen im Rathaus zu melden. Die schönsten Geschichten und Fotos sollen in einer Festschrift zum Jubiläum im nächsten Jahr veröffentlicht werden.

Themenausstellung „60 Jahre Bundesrepublik“ in der Zentralbibliothek
Ab sofort bietet die Medienausstellung im Erdgeschoss der Zentralbibliothek eine große. Auswahl zum Jubiläum der Bundesrepublik. 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland, von 1949 bis 2009, und das am 23. Mai 1949 in Kraft getretene Grundgesetz sind das aktuelle Mai-Thema. Bücher, CD´s und DVD´s zur Geschichte, Biographien bedeutender Persönlichkeiten und vieles mehr werden dort zur Mitnahme und Ausleihe angeboten. Ein spezielles Literaturverzeichnis zum Thema „60 Jahre Bundesrepublik“ informiert über weitere Angebote der Stadtbibliothek und ist auch über das Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de abrufbar.

Antrag auf Errichtung und Betrieb einer Grubengasanlage liegt öffentlich aus
Die Firma Mingas-Power GmbH hat die Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb einer Anlage zur Nutzung von Grubengas (Verbrennungsmotoranlage) in Duisburg-Baerl nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) beantragt. Gegenstand des Antrages ist die Errichtung und der Betrieb von vier Gasmotoren zur Erzeugung von elektrischer Energie. Die Anlage fällt auf Grund ihrer Leistung in den Geltungsbereich des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) und wäre einer Vorprüfung des Einzelfalls zu unterziehen. Diese Vorprüfung konnte entfallen, da die Firma Mingas-Power GmbH beantragt hat, das Vorhaben nicht in einem vereinfachten Verfahren zu genehmigen und eine Umweltverträglichkeitsprüfung mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen.

Der Antrag mit den zugehörigen Unterlagen liegt nun in der Zeit vom 25. Mai bis zum 24. Juni im Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl am Bismarckplatz 1 in Zimmer 103 während der Dienststunden (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr) und bei der Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung Bergbau und Energie in NRW, Goebenstraße 25 in Dortmund, Zimmer 229, zur Einsichtnahme aus.

Einwendungen gegen das Vorhaben können bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, also vom 25. Mai bis 8. Juli, bei den Auslegungsstellen schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Mit Ablauf dieser Frist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen. Einwendungen sollen die volle leserliche Anschrift (in Blockschrift) des Einwenders tragen.
Die form- und fristgerecht erhobenen Einwendungen werden an einem späteren Termin erörtert. Der Erörterungstermin wird gesondert öffentlich bekannt gemacht.

Schul-Quiz lässt kluge Köpfe qualmen:
Acht gewinnt: Die energieschlauste Klasse Duisburgs kommt von der Gesamtschule Neumühl

Auf der Roadshow „NRW spart Energie“, die zur Zeit in Duisburg gastiert, gewannen Schüler der Klasse 8 von Lehrer Dirk Podschwadt von der Gesamtschule Neumühl mit 3 Punkten das Schülerquiz E=Quiz2. Die Schüler durften sich über 250 Euro für die Klassenkasse und einen Klassensatz Kosmos-Experimentierkästen zu Wasserkraft und Windenergie freuen.

Die Gesamtschule Neumühl hat sich somit für die landesweite Endrunde qualifiziert, bei der es noch einmal um 3000 Euro für die punktbeste Schule aus NRW geht.
Die EnergieAgentur.NRW veranstaltet für Klassen und Arbeitsgemeinschaften der gastgebenden Roadshow-Städte ein Energiequiz. In diesem Quiz werden mit Fragen rund um die Themen Physik, Energie und Energiesparen die schlausten Klassen gesucht. Motto: E=Quiz2.
Der Sieger der kommunalen Entscheidung wird mit 250 Euro für die Klassenkasse belohnt und ist automatisch mit seinem Ergebnis für die Endrunde qualifiziert. Dabei erhält die Klasse mit den landesweit meisten Punkten nach Abschluss der Roadshow zusätzlich 3.000 Euro, die in einem energieeffizienten Kontext zu nutzen sind – z.B. eine Klassenfahrt, die klimaneutral durchgeführt wird. Für die Moderation konnte mit Harald „Harris“ Greising ein im WDR-Schulduell bestens bewährter Mikro-Profi gewonnen werden. Greising moderiert das Radio-Wettspiel der Klassen bereits seit fünf Jahren.

Christi Himmelfahrt bleiben drei von DuisburgSport betriebene Bäder geöffnet
In drei von DuisburgSport betriebenen Bädern besteht an Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 21. Mai, die Möglichkeit, den Feiertag zu genießen. Das Allwetterbad Walsum und das Kombibad Homberg sind an diesem Tag von 10 bis 20 Uhr geöffnet, das Rhein-Ruhr-Bad steht den Badefreunden von 8 bis 21 Uhr zur Verfügung. Alle anderen von DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben an diesem Tag geschlossen.

Bildungsurlaubsseminar: NLP im Beruf
Wie man die Methode des NLP (Neurolinguistisches Programmieren) im Beruf erfolgreich einsetzen kann, vermittelt ein VHS-Seminar von Montag, 29. Juni, bis Freitag, 3. Juli, jeweils von 9.30 bis16 Uhr. Veranstaltungsort ist das Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Buchholz.

Beruflicher Erfolg benötigt neben Fachwissen noch weitere Voraussetzungen: Eine gute Kommunikationskompetenz, die Fähigkeit Ziele zu erreichen und das Meistern kritischer Situationen. Diese Fähigkeiten werden in dem Seminar trainiert. Dazu wird mit dem NLP eine moderne und sehr effektive Methode für Kommunikations- und Veränderungsprozesse eingesetzt. Kommunikationssituationen können hierdurch besser gestaltet und persönliche Potenziale optimal genutzt werden. Insbesondere liegt das Ziel der Veranstaltung in der praktischen und alltäglichen Verwertbarkeit der Inhalte. Anmeldung unter 0203 / 283-2775 oder –4320

Türkische Brautmoden im Stadtmuseum: Eleganz aus Marxloh
Am kommenden Sonntag (17. Mai), dem Internationalen Museumstag, bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen um 15 Uhr einen besonderen Augenschmaus. Die EG DU und das Internationalen Handelszentrum Duisburg (IHZ) laden gemeinsam zu einer bunten Modenschau ein und bereichern damit die Sonderausstellung „Heiraten alla Turca“, die seit drei Wochen mit großem Zuspruch im Museum gezeigt wird. Zur Einstimmung bietet die Museumsvolontärin Asligül Aysel bereits um 14 Uhr eine Führung durch die Hochzeitsausstellung an.

Die türkischen Geschäfte der Hochzeitsbranche in Duisburg-Marxloh sind berühmt in Deutschland und sogar im benachbarten Ausland. Von Süßigkeiten bis zu Schuhen und Goldschmuck, vom Fotografen bis zum kompletten Hochzeits-Arrangement wird hier im „Hochzeits-Stadtteil“ alles angeboten, was zu einer türkischen Hochzeit gehört. Was die Brautmoden-Geschäfte von klassisch bis aktuell zu bieten haben, davon gibt dieser Nachmittag einen sehenswerten Eindruck. Wegen des Internationalen Museumstags ist der Eintritt frei

Smalltalk: Kontakte knüpfen - leicht gemacht
Viele Menschen möchten beruflich oder privat mit Unbekannten leicht und charmant ins Gespräch kommen. Sie wollen sich näher kennen lernen, eine sympathische Gesprächsatmosphäre aufbauen und Verbindungen knüpfen. Im Seminar der Volkshochschule mit dem Titel „Smalltalk: Kontakte knüpfen - leicht gemacht“ am Samstag, 6. Juni, von 10 bis 16 Uhr im Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz werden Strategien aufgezeigt, mit denen man ein interessantes Gespräch beginnen kann. Es wird trainiert, ansprechend von seinen Fähigkeiten und Leistungen zu erzählen und wie man kommunikative Verhaltensweisen gezielt einsetzt, damit sich Menschen unserer der Gegenwart wohl fühlen und den Kontakt zu uns suchen.

Busfahrt: „Marxloh-Live!“
Unter dem Titel „Marxloh-Live!“ hat die Entwicklungsgesellschaft Duisburg im Rahmen der Akzente zwei Busfahrten von der Innenstadt nach Marxloh organisiert. Journalisten können am Samstag, 16. Mai, ab 14 Uhr eine Tour begleiten.
Nähere Infos zum Ablauf bei Dursun Yilmaz, EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH, Tel.: (0203) 9 94 29-42, E-Mail: dyilmaz@eg-du.de

Deutsche Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2009 stark rückläufig
Die Abwärtsentwicklung der deutschen Wirtschaft hat sich
nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im ersten
Quartal 2009 verschärft. Um 3,8% war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) -
preis-, saison- und kalenderbereinigt - im ersten Vierteljahr 2009
niedriger als im Schlussquartal des Jahres 2008. Damit ist das BIP zum
vierten Mal in Folge gegenüber dem Vorquartal gesunken und verzeichnete
im ersten Quartal 2009 den größten Rückgang seit dem Beginn der
Berechnung und Veröffentlichung amtlicher Quartalsergebnisse im Jahr 1970.

Im Vergleich zum ersten Vierteljahr 2008 ging das preisbereinigte BIP in
den ersten drei Monaten des Jahres 2009 um 6,7% zurück.
Kalenderbereinigt schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 6,9% weil im
Berichtsquartal 0,6 Arbeitstage mehr zur Verfügung standen als im
gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Einen negativen Effekt auf das BIP hatten sowohl der Außenbeitrag - die
preisbereinigten Exporte sind deutlich stärker zurückgegangen als die
Importe - als auch die Investitionen, die erheblich niedriger waren als
im Vorquartal. Einzig die privaten und staatlichen Konsumausgaben
verzeichneten einen leichten Anstieg.
Die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2009 wurde von 39,9 Millionen
Erwerbstätigen erbracht, das waren 48 000 Personen oder 0,1% mehr als
ein Jahr zuvor.
Im Zusammenhang mit der erstmaligen Berechnung des ersten Quartals 2009
wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse für das Jahr und die
vier Quartale 2008 überarbeitet. Als Ergebnis wurde die Veränderungsrate
des BIP im vierten Quartal 2008 um 0,1 Prozentpunkte nach unten revidiert.

Donnerstag, 14. Mai 2009 - Historischer Kalender
Beginn der Abbrucharbeiten für den „Grüngürtel Duisburg-Nord“
Im Dezember 2007 hatte der Rat der Stadt Duisburg auf Basis der im Vorfeld durchgeführten Vorbereitenden Untersuchungen beschlossen, in Duisburg-Bruckhausen und einem Teil von Duisburg-Beeck ein förmliches städtebauliches Sanierungsverfahren durchzuführen. Mit dem Abriss von mehr als 100 Häusern und der Gestaltung eines „Parks vor der Haustür“ auf der frei werdenden Fläche sollen städtebauliche Missstände in den beiden Ortsteilen behoben werden. Durch eine deutliche räumliche Trennung von Industrie und Wohnbebauung soll die Lebensqualität im verbleibenden Ortsteil deutlich erhöht werden.
Nach den bei einem solchen Projekt umfangreichen Vorbereitungsarbeiten kann jetzt mit der Realisierung begonnen werden. Es steht der Abbruch der ersten sechs Gebäude bevor.


"Polizei NRW!"
"Polizei NRW!" ist eine Infoveranstaltung überschrieben, die am Donnerstagnachmittag im Berufsinformationszentrum des Duisburger Arbeitsamtes stattfindet. Genau vier Leute (incl. meiner Wenigkeit) stehen um 14 Uhr auf der Matte, um dem Vortrag der netten Polizistin zu lauschen. Sie informiert über die Einstellungsvoraussetzungen und verteilt Infomaterialien. "Wer meint, die Einstellungsvoraussetzungen zu erfüllen, sollte sich bewerben. Bewerbungen sind bei uns nur online unter www.polizeiberuf-nrw.de möglich. Sobald die elektronische Bewerbung eingegangen ist, startet das normale Bewerbungsverfahren," berichtet die Dame.

Rund 6.000 Bewerbungen gehen so jedes Jahr bei der Polizei ein. Rund 4.300 gelangen dann ins weitere Bewerbungsverfahren. "Wir stellen 1.100 Leute für ganz NRW ein. Man hat gute Chancen, wenn man sich gezielt auf das Prüfungsverfahren vorbereitet. Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren noch mehr Leute eingestellt werden. Der Grund: Da es in den nächsten Jahren viele Pensionierungen geben wird, gibt es einen absehbaren Personalbedarf. Die Polizei ist gealtert."
Nordrhein-Westfalen ist nicht der einzige Arbeitgeber, der Polizisten einstellt. Doch Vorsicht! "Die anderen Bundesländer haben andere Einstellungsvoraussetzungen. Wer sich woanders bewerben möchte, sollte sich im Internet informieren."
Wer heute nicht kommen konnte, kann sich im BerufeNet, der berufskundlichen Internetplattform der Arbeitsverwaltung, bei der Polizei vor Ort oder unter der oben angegebenen Internetseite informieren.

Ausstellung in Wanheimerort
"Buntes Stilleben" heißt eine kleine Ausstellung, die noch bis zum 23. Mai in der Stadtteilbücherei Wanheimerort zu den gewohnten Öffnungszeiten zu sehen ist. Christa Heinrichs zeigt Aquarelle, Öl- und Acrylmalerei und Pastellkreisewerke. Stilleben ist hier genauso zu sehen wie Landschaftsmalerei. Die Bilder sind eigentlich ganz hübsch anzusehen. Ein Teil der Bilder hängt hinter der Verbuchungstheke direkt am Eingangsbereich. Die restlichen Bilder sind über den Bücherregalen verteilt. Was eigentlich bedauerlich ist. Die Bilder sind so gut gelungen, dass sie einen besseren Standort verdient hätten.

Wahlhelfer gesucht
Das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten sucht für die Europawahl noch Wahlhelfer. Freiwillige sind willkommen! Besondere Vorkenntnisse sind nicht nötig. Was man wissen muss, wird in einer kurzen Schulung vermittelt.
Europawahl 2009Die Wahlhelfer kümmern Sie sich vor Ort in einem Wahllokal um den reibungslosen Ablauf der Wahl: Überprüfung der Personalien, Ausgabe der Stimmzettel, Ermittlung der Wahlbeteiligung. Am Ende des Wahltages zählen sie die Stimmen aus!
Wahlhelferin oder Wahlhelfer darf jeder werden, der auch wahlberechtigt ist. Das sind alle Unionsbürger, die seit mindestens drei Monaten in einer Wohnung in Deutschland oder einem anderen Mitgliedsstaat der EU wohnen und mindestens 18 Jahre alt sind. In jedem Wahlkreis gibt es eine ganze Reihe von Wahllokalen, so dass die Helfer in der Nähe Ihres Wohnortes eingesetzt werden können. Je nach Aufgabe verdienen Sie zwischen 25 und 35 Euro.
Auch Empfänger von Sozialleistungen können sich melden. Die Entschädigung wird nicht angerechnet

Auch nach Ostern: Ausstellung bis 10. Juni im AWO-Seniorenzentrum in Duissern
70 Eierbecher erzählen ein Stück Kulturgeschichte des Frühstücks

Ob geköpft - oder beherzt mit dem Löffel aufgeschlagen: Das ist eine reine Stilfrage im Umgang mit dem gekochten Frühstücksei. Damit es in keinem Fall davon rollt, gibt es in jedem Fall den Eierbecher. Und auch hier sind unterschiedliche Stilrichtungen zu finden. Rika Wolters aus Bremen hat in 20 Jahren über 70 unterschiedliche Eierbecher gesammelt. Zu sehen ist ihre private Sammlung jetzt im AWO-Seniorenzentrum in Duisburg auf der Wintgensstraße.
Bis zum 10. Juni können sich die Besucher einen kleinen Überblick über dieses spezielle Kapitel der Frühstücks-Kulturgeschichte machen. Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags, jeweils 10 bis 17 Uhr, im Erdgeschoss des Hauses, das von AWOcura betreut wird, zu sehen.
Rika Wolters hat ihre sehr persönliche Auswahl beim Gang über Flohmärkte in Norddeutschland, England oder den Niederlanden zusammengestellt. Die Vielfalt der Stücke kennt dabei kaum Grenzen: Aus Porzellan, Steingut, Metall oder Kunststoff sind ihre Sammlerstücke. Einzelstücke, aber auch Serienprodukte sind darunter. Manche zeigen Tierabbildungen, andere sind schlicht funktional. Form und Farbe waren für die Bremerin bei der Auswahl entscheidend. Immerhin: kein Becher gleicht wie ein Ei dem anderen und damit gibt die Ausstellung eine abwechslungsreiche Einsicht in die gestalterische Vielfalt, die einem Gebrauchsgegenstand zuteil werden kann.

Mittwoch, 13. Mai 2009 - Historischer Kalender

SOCIETÄT e.V. DUISBURG
Bürgerverein Duisburg-Neudorf e.V.

Einladung zur ersten gemeinsamen Informationsveranstaltung
der Societät Duisburg und des Bürgervereins Duisburg-Neudorf e.V.
Thema:  Verkehr in und um Duisburg aus europäischer Sicht

Wo: Im Domizil der Societät Duisburg am Zoo Duisburg,
Wann: Am Mittwoch, 13. Mai 2009 um 19:00 Uhr 
Referentin des Abends ist Frau Dr. Renate Sommer,

Mitglied im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlamentes 


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"Singt mit uns" - Männerchor Frohsinn Wedau lädt zum Jahreskonzert.
Zu seinem Jahreskonzert unter dem Motto: “Singt mit uns“ lädt der Männerchor Quartettverein Frohsinn 1945 Duisburg-Wedau.
Am Sonntag, dem 24. Mai 2009, beginnt das Konzert um 17 Uhr in der Ev. Kirche zu Wedau, Am See.
Ein abwechslungsreiches Programm mit Liedern der Komponisten, deren in diesem Jahr besonders gedacht wird, Melodien die zu herzen gehen sowie Liedern aus vielen Ländern verschiedener Genres bietet der Chor seinen Zuhörern. Neben der bekannten Pianistin Gita Idkin wirkt als Solist der Bassist Thomas Mayr, Münster, mit. Die Gesamtleitung liegt in den bewährten Händen von Chorleiter Gerhard Queens. Die Sänger freuen sich auf zahlreiche Gäste, um ihnen einige schöne Stunden zu bereiten. Info unter Tel. 0203-761175 bei dem 1. Vorsitzenden Günter Freisem und unter www.maennerchor-frohsinn-wedau.de .
Interessierte Herren sind übrigens eingeladen mittwochs in der Zeit von 17.15-19.15 Uhr unverbindlich die Probe zu besuchen. Junge Interessenten haben die Möglichkeit ebenfalls mittwochs in der Zeit von 16-17 Uhr eine computerunterstützte Probe (CUP) zu besuchen.

Ausstellung in Buchholz
Joachim Karsch fotographiert gerne. Seit rund 25 Jahren ist die Fotographie sein Hobby. Daß er dieses Hobby sehr gut beherrscht, können wir jetzt in der Bezirksbibliothek Buchholz sehen. Dort zeigt Karsch eine kleine Ausstellung seiner Werke.
Karsch ist Jahrgang 1958. Er wurde in Duisburg geboren und lebt heute im Duisburger Süden. Seine Motive, die er ausstellt, sind historische Lokomotiven und Eisenbahnen. Bis nach Hasselfelde, Gernrode, Blankenburg und sogar bis auf den Brocken verschlug es ihn bei seinem Hobby. Leider berichtet kein Handzettel, wie lange die Ausstellung noch geht. Ist aber auch egal. Wer demnächst in die Bücherei in Buchholz geht, sollte so ganz nebenbei einen Blick auf die Ausstellung werfen. Sie ist zu den gewohnten Öffnungszeiten der Bücherei zu sehen.

Ausstellung in Rheinhausen
"Zeitraum_Raumzeit" heißt eine Ausstellung von Renate Günther und Bettina Elmpt, die vom 14. Mai bis 13. Juni zu den gewohnten Öffnungszeiten in der Gallerie Rheinhausen (in der Bezirksbibliothek Rheinhausen auf der Händelstraße) zu sehen ist.
Jede Menge künstlerisch gestaltete Fotos werden ausgestellt, aber auch diverse Skulpturen. Ein Tisch, eine Stehlampe und ein Stuhl (alle im Stil der `50er JAhre) sind mit einer Matte aus miteinander verbundenen Heftlaschen bedeckt. Andere Skulpturen sind komplett aus Heftlaschen gemacht. Heftlaschen sind das zentrale Thema dieser Kunst. Wem der Sinn danach steht, der wird diese Ausstellung sicherlich mögen. Andreas Rüdig

Reisedokumente rechtzeitig prüfen
Zu Beginn der Urlaubs- und Reisezeit erinnert das Ordnungsamt daran, rechtzeitig zu prüfen, ob die benötigten Reisedokumente noch gültig sind. Da Personalausweise, Reisepässe und Kinderausweise nicht verlängert werden können, müssen neue Dokumente beantragt werden. Möglich ist dies in allen Duisburger Bürger-Services.
Welches Dokument zur Einreise in welches Land erforderlich ist, kann beim Reiseveranstalter oder bei den Konsulaten der jeweiligen Länder erfragt werden.
Alle Informationen zu den einzelnen Dokumenten sind in der Homepage der Stadt Duisburg in den Dienstleistungen des Ordnungsamtes abzurufen. Telefonische Anfragen beantwortet Call Duisburg unter 0203 - 94000.

Baumfällaktion auf dem Gelände des Bezirksamtes Süd
Auf dem Gelände des Bezirksamtes Süd an der Sittardsberger Allee müssen neun Robinien gefällt werden. Zur Gefahrenabwehr plant das Immobilien-Management Duisburg, die nicht mehr standsicheren Bäume in der 20. oder 21. KW fällen zu lassen. Ersatzpflanzungen mit standortgerechten Bäumen werden zeitnah an Ort und Stelle vorgenommen.

7,6% weniger Verbraucherinsolvenzen im Februar 2009
Im Februar 2009 haben die deutschen Amtsgerichte nach
Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 12 120
Insolvenzen verzeichnet, darunter 7 450 Insolvenzen von Verbrauchern und
2 394 Insolvenzen von Unternehmen. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem
Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt
widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2008 nicht
periodengerecht gemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der
vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland
insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer
darstellen. Ohne Nordrhein-Westfalen ging die Gesamtzahl der Insolvenzen
im Februar 2009 gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,1% zurück, wobei die
Verbraucherinsolvenzen um 7,6% abnahmen. Die Zahl der
Unternehmensinsolvenzen stieg um 1,2%.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die
Gerichte für den Februar 2009 auf 2,5 Milliarden Euro gegenüber
2,6 Milliarden Euro im Februar des Vorjahres.
Im Januar und Februar wurden 15 351 Insolvenzen von Verbrauchern (-
10,3% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum) und 4 838 Insolvenzen
von Unternehmen (+ 0,6%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte
24 788 Insolvenzen, das waren 7,5% weniger als im Januar und Februar
2008. Die Veränderungsraten beziehen sich auf Berechnungen ohne
Nordrhein-Westfalen.

Aktionstag „Ist doch Ehrensache!“ in Hochfeld
Ein buntes Bücher-Fest für Kinder

Der ARD Aktionstag zum Thema „Ist doch Ehrensache!“ war auch in der Internationalen Kinderbücherei CaKaDu in Hochfeld ein großer Erfolg. Ehrenamtliche veranstalteten am Samstag, 9. Mai ein Fest, das von über 30 Kindern und vielen Eltern aus dem Stadtteil besucht wurde. Bilderbuchkino und Rollenspielen, Basteln, Tanzen und Büchertrödel boten ein abwechslungsreiches Programm, das den Kindern einen besonders schönen Tag bescherte. Ehrenamtliche aus der Bücherei und mehrere Mütter, die dort oft Bücher für ihre Kinder ausleihen, hatten ein interkulturelles Büffet vorbereitet.
Die Internationale Kinderbücherei CaKaDu zeigt eindrucksvoll, wie viel Gutes freiwilliges Engagement bewirken kann. Dort können sich Kinder und Erwachsene Bücher, Spiele und Lernmedien in den im Stadtteil Hochfeld neben deutsch am häufigsten vertretenen Sprachen (türkisch, serbokroatisch, griechisch, arabisch und englisch) ausleihen.
Es sind freiwillig Engagierte aus fünf verschiedenen Herkunftsländern, die mit Unterstützung und Begleitung durch die Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EGDU) den Büchereibetrieb organisieren und zusätzlich mit besonderen Angeboten, wie z.B. Vorleseaktionen und interkulturellen Festen, Kinder für Bücher und Sprache begeistern. Das Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten, das die zentrale Anlaufstelle für freiwilliges Engagement bei der Stadt Duisburg ist, vermittelt freiwillig Engagierte auch an CaKaDu. Neue freiwillig Engagierte sind immer willkommen. Interessierte können sich bei Elena Michala vom Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten (Telefon 283-2830) melden.

Die Internationale Kinderbücherei CaKaDu ist ein Kooperationsprojekt vom Caritasverband der Stadt Duisburg, der Pfarrei Liebfrauen und der EGDU.

1. Basteln und Malen gehörten zum Programm des Bücher-Festes in Hochfeld

Rockkonzert im Bürgerhof
„Rhein Ruhr rockt“ heißt es am Samstag, 23. Mai, ab 19 Uhr im Bürgerhof, Sternbuschweg 97, in Duisburg - Neudorf. Es gastieren die Bands IntecRock aus Mülheim und die Duisburger Formation Vanes (Foto).

Zusammengefunden haben sich die Bands unter der Leitung von Dirk Sprotte, E-Bassist und Dozent der Niederrheinischen Musik-und Kunstschule Duisburg sowie Bernhard Fuchs, E-Gitarrist und Lehrer an der Musikschule in Mülheim. Der Eintritt ist frei.

Elternbücherei und Spieleverleih im städtischen Familienzentrum Ursulastraße
Im städtischen Familienzentrum auf der Ursulastraße 33 in Duisburg-Rheinhausen wird ab 14. Mai eine Elternbücherei an jedem Donnerstag von 9 bis 11 Uhr angeboten. Die Elternbücherei hat das Ziel, allen Familien im Stadtteil die Möglichkeit zu geben, ortsnah und kostenlos Bücher und Spiele auszuleihen. Darüber hinaus kann in den Kursräumen des Familienzentrums während der Öffnungszeit der Elternbücherei auch gespielt und gelesen werden. Die Bücherei wird durch Eltern der Einrichtung organisiert.
Das neue Angebot ist Bestandteil des Kooperationsprojekts „Kinder und Eltern, gemeinsam auf dem Weg zur und durch die Schule“ der städtischen Kindertageseinrichtung Am Berns’schen Hof, der Grundschule Beethovenstraße, der Grundschule Werthauserstraße sowie des städtischen Familienzentrums Ursulastraße.

Dienstag, 12. Mai 2009 - Historischer Kalender
"Baumpflanzung an der Marktstraße"

Masterplanung für Güterbahnhofsgelände wird vorgestellt - Interessierte Bürgerinnen und Bürger können kostenlose Karten reservieren
Seit vielen Jahren liegt südlich des Duisburger Hauptbahnhofs die Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs brach. Vor einem halben Jahr haben die Stadt Duisburg und der Grundstückseigentümer aurelis Real Estate GmbH & Co. KG auf der Immobilienmesse Expo Real in München einen Letter of Intent über die Entwicklung der 35 Hektar großen Fläche unterzeichnet. Das Architekturbüro Foster + Partners, das auch für die Masterplanung des Innenhafens und der Duisburger City verantwortlich zeichnet, wurde nach einem Wettbewerbsverfahren mit der Ausarbeitung eines städtebaulichen Konzepts für das Areal beauftragt. Parallel dazu hat die Werbeagentur Schwind im Auftrag von aurelis eine Dachmarke zur weiteren Vermarktung der Fläche entwickelt. Beide Konzepte werden am Donnerstag, 14. Mai 2009, ab 15 Uhr im Duisburger Rathaus vor den Mitgliedern des Rates der Stadt Duisburg, der Bezirksvertretung Mitte sowie des Bürgerforums Mitte erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können wie bei Ratssitzungen üblich von den beiden Emporen den Präsentationen folgen. Allerdings sollten sich alle Interessierten zuvor im Büro des Oberbürgermeisters (0203/283-2521) eine kostenlose Karte sichern.

Duisburger Umwelttage 2009 "Baum und Umwelt"
Die Duisburger Umwelttage 2009 finden vom 5. Juni bis 21. Juni unter der Schirmherrschaft von Felix Finkbeiner, 12 Jahre alt, UNEP-Vertreter der Kinder (UNEP-Tunza-Junior-Board), Initiator der Schülerinitiative "Plant-For-The-Planet" statt.
Der Schirmherr engagiert sich auch vor Ort in Duisburg. Am Wochenende (29. und 30. Mai) vor der Eröffnung beteiligt er sich an einer anderthalbtägigen Akademie zur Ausbildung von Kindern als Klimabotschafter, die das Umweltamt nach den Vorgaben des Konzeptes "Plant for the Planet - Akademie" organisiert.

"Baum und Umwelt" ist das Thema der Duisburger Umwelttage 2009. In der Stadt Duisburg gibt es mehr als 50.000 Straßenbäume, mehr als die Hälfte des Stadtgebietes sind Grün- und Wasserflächen, 1.243 ha stehen unter Naturschutz sowie ein Viertel des Stadtgebietes unter Landschaftsschutz. Der Duisburger Wald, alles in allem mehr als 2.500 ha, macht 10,8 Prozent des Duisburger Stadtgebietes aus. Diese Bilanz lässt sich vorzeigen, wenn man bedenkt, dass ein Hektar Wald pro Jahr durchschnittlich 10 Tonnen CO2 aufnimmt, es in Holz verwandelt und dabei zusätzlich Sauerstoff produziert.

Bäume stellen ein Symbol für viele Aspekte des Natur- und Umweltschutzes im öffentlichen und im privaten Bereich dar. Bäume sorgen für ein besseres Klima, binden Luftschadstoffe und prägen das Stadtbild. Sie filtern die Luft, reinigen sie von Staubpartikeln. Außerdem verwandeln sie das für den Menschen schädliche Kohlendioxid mit Hilfe von Sonnenlicht in Sauerstoff.
Hier will das Programm der Umwelttage 2009 ansetzen, um das Thema stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
Was können wir tun, um die CO2-Emissionen zu vermeiden, die Umwelt zu schützen, das Klima zu retten, unseren persönlichen Energieverbrauch zu senken und unser persönliches Umfeld attraktiv und den Lebensstil bezahlbar zu gestalten?. Ist Baumpflanzen allein das allerbeste Hilfsmittel? Oder gibt es andere Wege, die wir gehen sollen?
Auf diese Fragen möchten 54 Akteure, die sich an der Gestaltung des Programms beteiligen, Antworten finden. Das Programm umfasst ca. 97 Einzelveranstaltungen. Umwelt- und Naturschutzverbände, Schulen und Kindergärten, Parteien und Ratsfraktionen, städtische Ämter, Gesellschaften und viele engagierte Personen nehmen sich des Themas an und beleuchten es aus verschiedenen Blickrichtungen für verschiedene Zielgruppen. Podiumsdiskussionen, Vorträge, Workshops, Aktionstage, Umwelttheater, Filme, Führungen, Radtouren, Busfahrten und Mitmachaktionen sowie der Umweltmarkt sollen die Bürgerinnen und Bürger informieren, anregen und motivieren, ihr alltägliches Verhalten zugunsten des Klima- und Umweltschutzes zu gestalten.

Immer mehr in Deutschland geborene Kinder haben ausländische Eltern

In den vergangenen zehn Jahren ist in Deutschland der Anteil
der Kinder mit mindestens einem ausländischen Elternteil an allen
neugeborenen Kindern weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt
mitteilt, hatten von den rund 684 900 Kindern, die 2007 in
Deutschland geboren wurden, etwa 164 000 (24%) einen oder zwei
ausländische Elternteile. Im Jahr 1997 hatte der Anteil noch bei 20%
gelegen, 2002 bei 23%.
Im Jahr 2007 besaßen bei 67 000 Kindern Vater und Mutter eine
ausländische Staatsangehörigkeit, 97 000 Kinder stammten aus
deutsch-ausländischen Beziehungen: 53 000 davon hatten einen deutschen
Vater und eine ausländische Mutter und die verbleibenden 44 000 hatten
eine deutsche Mutter und einen ausländischen Vater. In den letzten fünf
Jahren ist die Zahl der Geborenen mit zwei ausländischen Elternteilen um
12 000 zurückgegangen, während die Zahl der Geborenen von
deutsch-ausländischen Ehepaaren um 13 000 zugenommen hat.
Die in Deutschland lebenden Ausländerinnen und Ausländer, die 2007
Mutter oder Vater wurden, stammten aus allen Kontinenten und rund 170
Staaten der Erde. Die größten Gruppen der miteinander verheirateten
ausländischen Eltern derselben Staatsangehörigkeit bildeten im Jahr 2007
die Türken mit 19 400 Kindern, gefolgt von den Serben (5 400 Kinder) und
den Italienern (2 300 Kinder).

Umfangreicher Lions-Aktionstag am Samstag, 16. Mai in der Duisburger Innenstadt

Die Duisburger Lions Clubs stellen sich zw. 11 und 16 Uhr mit vielerlei Aktionen vor und sammeln alte Brillen und Hörgeräte
Nur 20 % der Bevölkerung kennen laut einer aktuellen Umfrage Lions und wissen, wofür die gemeinnützige Organisation steht. Dies soll sich nun ändern – und dazu nehmen 700 der deutschlandweit 1.300 Lions- und Leo-Clubs (das ist die dazugehörige Jugendorganisation) am bundesweiten Aktionstag teil. In Duisburg bedeutet das, es werden am Samstag zwischen 11 und 16 Uhr 7 Clubs gemeinsam informative und unterhaltende Aktionen starten. „Wir wollen den Menschen zeigen, was wir alles für hilfsbedürftige Menschen tun. Und dabei das Vorurteil entkräften, dass Lions nur aus Gutbetuchten besteht, die das Scheckheft zücken können.“ erklärt Wolfgang Neiss, leitender Zone-Chairman aus Duisburg.
Unter der Schirmherrschaft von OB Adolf Sauerland (der selber Lion ist und tatkräftig vor Ort mithelfen wird) stellen Fachleute einzelne Projekte vor, die von der Organisation unterstützt werden. Dabei werden kostenlos Rosen an die flanierenden Damen und Luftballons an die Kinder verteilt. Die werden sicherlich auch Gefallen am riesengroßen Löwen haben, der durch die Koenigstrasse spaziert und ebenfalls auf den Aktionstag aufmerksam macht. Wen das Programm durstig macht, wird mit Getränken versorgt und dabei wird weiterer Wissensdurst zu „Lions“ in Duisburg gestillt.
Eine ungewöhnliche Sammelaktion ist ein zentrales Anliegen der Organisatoren: „Hilfe für kleine Ohren“. Alle Duisburger sind aufgefordert, ihre alte Brille oder das defekte Hörgerät am zentral positionierten Stand neben dem Lifesaver abzugeben. Diese werden dem afrikanischen Lions-Hilfsprojekt übergeben. Spezialisten reparieren die Geräte und passen diese vor Ort hilfsbedürftigen Kindern an. In diesen Ländern ist die Versorgung von hör- und sehbehinderten Kindern nur unzureichend möglich. „Das will Duisburg ändern! Die Aktion schützt außerdem vor Ausgrenzung und Isolation der betroffenen Kinder.“ berichtet Sebastian Probst von der Jugendorganisation Leo‘s und gibt sich aktionslustig. „Wir freuen uns auf den Aktionstag und halten dort noch einige Überraschungen für die Menschen dieser Stadt bereit.“ Damit nach dieser (bundesweiten) Aktion einige Menschen mehr über „We serve“ Bescheid wissen.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Mittwoch, 20. Mai, wieder zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 18. Mai, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Montag, 11. Mai 2009 - Historischer Kalender
Tankzug mit Gefahrgut verunfallt
Um 08:47 Uhr kam es auf der BAB A42 hinter der Anschlussstelle DU-Neumühl in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein mit Gefahrgut beladener Tankzug umstürzte.
Der LKW—Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und wurde vom Ret— tungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Das Fahrzeug ist nicht leckgeschlagen, und die aus aus 23 Tonnen Butanol bestehende Ladung befindet sich noch im Tank.
Die Feuerwehr ist mit zahlreichen Lösch— und Sonderfahrzeugen und ca. 60 Einsatzkräften vor Ort.
Zur Bergung des verunfallten LKW muss die Ladung in ein Ersatzfahrzeug um- gepumpt werden. Die Feuerwehr begleitet die Bergungsarbeiten, in dem sie vor Ort den Brandschutz sicherstellt, Dazu werden vorbeugend die Sonderlöschmittel Pulver und Schaum in größeren Mengen bereitgehalten.
Während der Bergungsarbeiten, die noch vermutlich bis gegen Mittag andauern werden, wurde die Autobahn in Richtung Kamp-Lintfort gesperrt. Der Einsatz endete nach Abpunpen von Butanol (Ladung)  erst um 16:32.

Einbürgerungsfeier im Kanzleramt: Merkel übergibt Urkunden an drei Duisburger
Als besonderes Zeichen des Willkommens und Dank für ihre Leistungen wird Bundeskanzlerin Merkel am Dienstag, 12. Mai 2009, Einbürgerungsurkunden an 16 Neubürger überreichen. Eingeladen sind auch die Duisburger Tufan Avci, Sema Kapcak und Violetta Suppes, die heute (Montag, 11. Mai 2009) nach Berlin gereist sind.
Tufan Avci ist türkischer Staatsangehöriger und wird von seinem Vater Sevket Avci, dem Vorsitzenden des „Beirats für Zuwanderung und Integration" begleitet. Tufan ist 17 Jahre alt und besucht ein Gymnasium. Er ist sportlich engagiert und trainiert in seinem Verein Kinder in Taekwondo. Sema Kapcak nimmt ihre Schwester Emine mit nach Berlin. Sie ist 19 Jahre alt, hat ebenfalls noch die türkische Staatsangehörigkeit und besucht ein kaufmännisches Berufskolleg. Violetta Suppes (17) stammt aus Kirgisistan. Sie besucht das Berufskolleg und hat ihre Kenntnisse über die Bundesrepublik Deutschland in einem Orientierungstest unter Beweis gestellt. So konnte sie eine Verkürzung ihrer Einbürgerungsfrist erreichen. Violetta ist begeisterte Tänzerin. Sie gewann 2007 den westdeutschen Landesmeistertitel in den Lateintänzen. Ihre Mutter fährt mit ihr zusammen nach Berlin. Die Duisburger Gruppe wird vom Beigeordneten Wolfgang Rabe und Ursula Fohrmann, stellvertretende Leiterin des Ordnungsamts begleitet.
Die Bundeskanzlerin möchte mit dieser ungewöhnlichen Einbürgerungsfeier kurz vor dem 60. Jahrestag der Gründung der Bundesrepublik auf den Beitrag der Zugewanderten zum Aufbau und Erfolg Deutschlands aufmerksam machen.

In Duisburg ist es schon Tradition, dass die Einbürgerungsurkunden durch den Oberbürgermeister in einer feierlichen Veranstaltung an die Neubürgerinnen und Neubürger übergeben werden. Diese Feiern finden regelmäßig im Rathaus statt. Im letzten Jahr wurden 1202 Duisburgerinnen und Duisburger eingebürgert.

Einbürgerung in Berlin durch die Bundeskanzlerin - Sema Kapcak, Violetta Suppes und Tufan Avci (v.l.) auf dem Weg nach Berlin

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung im BIZ
Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind Informationen immer wichtiger. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit informiert am Montag, den 18. Mai 2009 um 10.00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über alle Fragen rund um das Thema "Arbeiten in Europa". Tips und Anregungen zur Arbeitsaufnahme im europäischen Ausland sind ebenso Gegenstand der Veranstaltung wie Informationen über das Sozialversicherungsrecht und Verdienstmöglichkeiten in den einzelnen europäischen Mitgliedsstaaten. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung und kann ohne Anmeldung kostenfrei besucht werden.

JUPA organisiert Tanznachmittag für Jung und Alt
Das Jugendparlament der Stadt Duisburg organisiert in Kooperation mit dem Paritätischen Begegnungs- und Beratungszentrum, Mevissenstr.16, in Neuenkamp am Freitag, 15. Mai 2009 ab 15 Uhr einen Tanznachmittag für Junioren und Senioren.
Die erste gelungene Begegnung zwischen Senioren und Jugendlichen setzte ein Signal für beide Seiten, wie wichtig und notwendig es ist, solche Generationentreffs zu pflegen und zu entwickeln. Gemeinsam tanzen und sich unterhalten, gegenseitig Neues erfahren und erleben, voneinander lernen und Meinungen auszutauschen, sind Merkmale, die die Atmosphäre der ersten Begegnung am besten beschreiben.
Dieser Treff zweier Generationen wird vom Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, Peter Ibe, eröffnet. Die Jugendlichen und Mitarbeiter der Einrichtung freuen sich auf den gemeinsamen Nachmittagstreff, der als Fortsetzung und weiterer Schritt zur Vertiefung des gegenseitigen Kennenlernens verstanden wird.
Anmeldungen werden unter Telefon 0203 / 31814-50 erbeten. Der Veranstaltungsort ist mit der Buslinie 933, Haltestelle Lilientalstraße zu erreichen. Die Teilnahme ist kostenlos.

KinderKulturFestival 2009
12. Duisburger KinderkulturFestival erforscht die Welt der Töne und Geräusche
Unter dem Motto "Hast'e Töne" will das 12. Duisburger KinderKulturfestival in die Welt der Klänge, der Musik und der Geräusche eintauchen. Vom 27. Juni bis zum 5. Juli werden auf dem Festivalgelände im Kantpark (Duisburg-City) Theateraufführungen und Konzerte stattfinden oder professionelle Erzähler in Märchenwelten entführen.
Das Eröffnungswochenende am 27. und 28. Juni prägen u.a. mit dem größten Streichorchester des Ruhrgebiets die jungen Musikerinnen und Musiker der Niederrheinische Musik- und Kunstschule ganz entscheidend mit. In den folgenden Tagen werden zahlreiche Workshops von Maskentheater über Hörspiel-Produktionen oder Beatboxing bis hin zu Percussion auf Schrott-Teilen Kinder zu eigenen Aktivitäten anregen. Höhepunkte dürften die täglich geöffnete Mitmach-Ausstellung "Schon gehört?", der Auftritt des Maskentheaters "Habbe & Meik" und das Konzert des Hamburger Percussion-Ensembles "Hot Schrott" sowie ein Aktionstag im Duisburger Zoo werden.

Für die täglich geöffnete Mitmach-Ausstellung "Schon gehört?" in der cubus kunsthalle hat der Düsseldorfer Verein AKKI 25 Objekte und Installationen entwickelt, die dazu einladen, die Welt der Klänge neu zu erleben. Objekte vom Resonanz-Tisch bis zur Rhythmusmaschine, vom Klangfarbenfeld bis zum Herzschlag-Verstärker laden zum Ausprobieren, Verändern und Mitgestalten ein.
Viel stiller geht es dagegen beim Maskentheater "Habbe & Meik" am Samstag, 27. Juni, 18:30 Uhr zu. Die beiden spielen mit ihren grotesken Masken pantomimische Szenen, die den jungen und alten Zuschauern die Lachtränen ins Gesicht treiben. Habbe wird seine stille Kunst in einem fünftägigen Workshop an interessierte Kinder weitergeben.
Mit Trillerpfeifen, Feuerwerk und bunten Kostümen wird das italienische Theater "Due Mondi" das Festivalgelände am Sonntag, 28. Juni, 17:00 Uhr in einen südamerikanischen Festplatz verwandeln. Gespielt wird ihr Stück "Fiesta" nicht auf der Bühne sondern inmitten der Zuschauer.
Am Freitag, 3. Juli, geht das KinderKulturFestival zu einem Aktionstag in den Duisburger Zoo, der in diesem Jahr sein 75jähriges Jubiläum feiert. An diesem Tag werden die Tiere, ihre Geräusche, ihre Lebensweise sowie Geschichten und Märchen rund um die Tierwelt im Mittelpunkt stehen.
Am Samstag, 4. Juli, und Sonntag, 5. Juli, wird es noch einmal so richtig laut auf dem Festivalgelände im Kantpark. "Hot Schrott", ein Percussion-Ensemble von rund einem Dutzend Kindern und Jugendlichen aus Hamburg werden Rhythmen zwischen Afrika und Brasilien, zwischen HipHop und Techno trommeln. Das Besondere daran: Sie spielen nicht auf herkömmlichen Instrumenten, ihre Instrumente kommen vom Schrottplatz: Es sind Autotüren. Blechkanister oder Plastikfässer. Übrigens: Musiker von "Hot Schrott" geben einen fünftägigen Percussion-Workshop. Er beginnt mit dem Bau eigener Instrumente und endet mit einem gemeinsamen Auftritt.
Neben täglich wechselnden Theaterauftritten und Konzerten sowie einem umfangreichen Workshop-Programm laden tägliche Angebote wie das Spielmobil des BdkJ zum spontanen Besuch auf dem Festivalgelände ein. Ebenfalls täglich ist ein Märchenzelt geöffnet, in dem professionelle Erzähler in die internationale Welt der Geschichten und Märchen entführen.

Der Kantpark
Das Festivalzentrum des 12. KinderKulturfestivals wird der Kantpark mitten in der Duisburger Innenstadt sein. Hier steht die zentrale Bühne, Künstler werden kommen und gehen, Workshops und Mitmachaktionen werden dort stattfinden und alle, die neugierig auf das Festival sind, sind herzlich eingeladen, uns im Kantpark während der 9 Tage zu besuchen. Weitere Spielorte im Kantpark sind das Wilhelm Lehmbruck Museum und die cubus kunsthalle. Das Kultur- und Stadthistorische Museum wird sich beteiligen und auch die Stadtbibliothek. Am Freitag, 2. Juli, zieht das gesamte Festival in den Zoo, der in diesem Jahr sein 75jähriges Jubiläum feiert.

Vogelstimmen am Kaiserberg
Wer aus der Vielfalt der Vogelgesänge im Frühjahr endlich einzelne Stimmen erkennen möchte, sollte am Sonntag, 17. Mai, früh aufstehen und von 8 bis 9.30 Uhr an einer Vogelstimmenexkursion der Volkshochschule zum Kaiserberg teilnehmen. Treffpunkt ist der Eingang zum Botanischem Garten an der Schweizer Straße 24 in Duissern. Eine Gebühr von 5 Euro ist vor Ort zu zahlen. Jürgen Hinke vermittelt bei der Exkursion auch einen Einblick in die Beziehungen zwischen Vogelwelt und ihren Lebensräumen.

Akzente
"Die Behauptung: Medea kommt aus der Türkei. Der Ausgangspunkt: Stuttgart führt nach Frankfurt die Liste der deutschen Städte mit dem größten Ausländeranteil an. Die Praxis: der Medea - Chor, in dem neben Schauspielerinnen 16 Frauen von 18 bis 52 Jahren auf der Bühne stehen. Sie alle leben in Stuttgart und haben deutsch-türkische Lebensläufe. Volker Lösch montiert ihre Lebensberichte in die antike Tragödie. Der Mythos Medea eröffnet einen Komplex von Fragen und Themen, die allesamt um das Fremdsei in einer intakten Welt kreisen, einer Welt, die Versprechungen macht, sie aber nicht einlöst. Medea bleibt die Fremde, als sie im wohlhabenden Korinth mit Jason eintrifft. Hier sucht sie Asyl. Doch Heimat kann ihr der neue Lebensort nicht werden. Sie ist geduldet, aber nicht integriert. Will sie Integration? Spätenstens als Jason sie mit seiner Absicht konfrontiert, die Tochter des Königs Kreon zu heiraten, muss sich Medea dieser Frage stellen," stellt das Programmheft eine Theateraufführung im Rahmen der Duisburger Akzente vor.

"Ich bin mit dem Verlauf der Akzente sehr zufrieden," berichtet Kulturdezernent Karl Janssen. "Anfangs hatte ich mich ja für das Thema Türkei starkgemacht. Ich habe mich aber durch die Außenwirkung vom jetzigen Konzept überzeugen lassen. Auch wenn es nicht jedem passt: Es kamen auch sehr viele türkische Mitbürger."
Graue Wände, eine graue Decke und auf der Mitte der Bühne eine graue Wand, die sich kontinuierlich im Kreise dreht - das Bühnenbild ist eher spärlich. Sehr modern geht das Theater der Frage noch Herkunft und Identität nach. So bunt die Truppe auch ist, so ist die Antwort leider nur weiblich und nur selten ironisch. Inwieweit das Stück Elemente des klassisch-griechischen "Euripides" in sich birgt (wie die Vorschau verspricht), können Theaterkenner natürlich besser beurteilen als ich. Auch wenn mehr Besucher hätten kommen können, hat die Inszenierung den Besuchern offensichtlich gefallen. Andreas Rüdig

Samstag, 9. Mai 2009 - Historischer Kalender
Experimente: Natur und Technik
Das Frühlingsfest der GGS Mozartschule will sich mit dem ganz speziellem Motto Experimente: Natur und Technik widmen. Ab 12 Uhr beginnt das "Experiment" der Grundschüler heute mit dem Fest auf dem Schulhof der Mozartschule und soll bis 16 Uhr alle Schüler, Eltern und Gäste beschäftigen.

Ihre Auftritte hatten dann der Kinderchor, die Flötisten und die Tanzgruppe der Schule. Mit vielen Ständen auf dem Schulhof wurde dem leiblichen Wohl der kleinen und großen Gästen aber auch viel aus Technik und Natur angeboten, dass zuvor in Projekten ausgetüftelt worden war .
Harald Jeschke (Text) - Fotos Manfred Schneider und Harald Jeschke


Physik
Physik mit Stadtförster Stefan Jeschke

 Besuch und Wetter bestens - Die Grillstandschlange
Heiße Würstchen vom Solarkocher von Lehrer Hartmut Frank

OB Sauerland empfing ehemalige jüdische Mitbürgerin
Im Mercatorzimmer des Duisburger Rathauses empfing OB Sauerland eine ehemalige jüdische Mitbürgerin unserer Stadt, Eva Lecerof. Die pensionierte Ärztin lebt in Schweden und besucht Duisburg gemeinsam mit ihrem Ehegatten für eine Woche. Eingeladen wurden die beiden von der Stadt Duisburg sowie der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.
Eva Lecerof wurde 1936 in Duisburg-Neudorf geboren und verbrachte ihre ersten Lebensjahre im Elternhaus auf der Memelstraße. Ihr Vater war Lehrer an der jüdischen Volksschule in Duisburg und Kantor an der damaligen Synagoge. Im Jahre 1939 flüchtete Eva Lecerof mit ihrer Mutter nach Schweden. Ihr Vater verlor sein Leben im KZ Auschwitz.
Im Gespräch mit Oberbürgermeister Sauerland berichtete Eva Lecerof von ihren Kindheitserinnerungen an Duisburg. Insbesondere von der Reichspogromnacht 1938, die sie als Kleinkind miterlebte, schilderte sie bewegende persönliche Eindrücke.
Zum weiteren Besuchsprogramm des Ehepaares gehört ein Besuch im Jüdischen Gemeindezentrum, ein Spurensuche im Duisburger Stadtarchiv und ein Besuch in der Essener Synagoge.
An dem Besuchsprogramm für ehemalige jüdische Mitbürger, das die Stadt Duisburg seit 1972 durchführt, nahmen bisher mehr als 150 ehemalige Bürger unserer Stadt teil, die Duisburg unter der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten verlassen haben.

Eva und Harry Lecerof mit Oberbürgermeister Adolf Sauerland

Freitag, 8. Mai 2009 - Historischer Kalender
Stadtmauer verhüllt
Der Teil der Stadtmauer am Rabbiner-Neumark-Weg/Kuhlenwall in der Innenstadt ist zur Zeit mit Planen verhüllt. Ein Bauschild verrät, dass hinter dem Vorhang Sanierungsarbeiten stattfinden. Der Zahn der Zeit hat das alte Gemäuer mürbe gemacht. Wasser konnte in die Reste der Stadtmauer eindringen und der Frost im Winter tat ein Übriges, weshalb jetzt ein grundlegende Sanierung notwendig ist.
Die Verhüllung und vor allem die temporäre Überdachung zielen zunächst darauf ab, dem Mauerwerk eine Chance zum Trockenen zu geben. Erst dann können lose Steine wieder eingesetzt und vor allem die Fugen erneuert werden. Eine Abdeckung der Mauerköpfe mit Natursteinplatten soll dauerhaft das Eindringen von Wasser und damit die Beschädigung des Mauerwerks verhindern. Kiesstreifen und Spritzschutz im Bodenbereich dienen dazu, das Wasser abzuführen. Diese Arbeiten werden nach und nach an allen Teilabschnitten der Stadtmauer ausgeführt.
Ermöglicht werden die Arbeiten durch Landeszuschüsse. Die Gesamtsanierung wird etwa 4 bis 5 Jahre dauern. Im nächsten Abschnitt ist vorgesehen, den Schäferturm zu sanieren, dann im Bereich Springwall und Marienkirche die Arbeiten fortzusetzen. Das Bauschild am Gerüst informiert über die Arbeiten und die Lage der einzelnen Mauerabschnitte.

AWO-Dachgarten über Wanheimerort eingeweiht
 Mit 170.000,00 Euro hat die ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“, den Bau einer Dachterrasse im Seniorenzentrum der AWO, Im Schlenk, unterstützt. Bei der heutigen Einweihung bedankte sich AWO-Geschäftsführer Wolfgang Krause, für die finanzielle Hilfe. Die 104 Bewohner des Hauses können nun im Frühjahr und Sommer, im 340 Quadratmeter großen kommunizieren, sich entspannen und ihren „Platz an der Sonne“ genießen. Insgesamt hat die Einrichtung der Terrasse rund 500.000,00 Euro gekostet, die ohne die Hilfe der Stiftung, die die Erlöse der ARD-Fernsehlotterie verwaltet, nicht möglich gewesen.
Das südliche Ambiente der Dachterrasse biete auch Senioren, die an Demenz erkrankt sind, einen Rückzugsraum unter freiem Himmel, sagte Bettina Vootz, Leiterin der Abteilung Seniorenzentren Mitte/Süd zur Eröffnung. Die Mitarbeiter haben mit Unterstützung der Architekten Dieter Düster und Frank Sassendorf, Wege verlegt, gemütliche Sitzgelegenheiten geschaffen, ein Gemüsebeet angelegt und einen Kaninchenstall gebaut, so Vootz weiter. Das Konzept sei, mit den positiven, sinnlichen Anreizen durch Garten und Tieren, die Erinnerung an die Vergangenheit zu wecken. Manfred Schneider (Text und Foto)

Baumpflanzaktion auf dem neuen Dachgarten. Von links: Wolfgang Krause, AWO-Geschäftsführer, Architekt Dieter Düster, Abteilungsleiterin Bettina Vootz und Architekt Stephan Pischke

Tag des Spargels auf den Duisburger Wochenmärkten
Walbecker Spargelprinzessin besucht am 16. Mai 2009 die Wochenmärkte in Meiderich und in der Duisburger City

Haben Sie schon einmal eine Spargelprinzessin kennengelernt und bei einem Spargel-Schäl-Wettbewerb teilgenommen? Nein? Dann haben Sie jetzt auf Ihren Duisburger Wochenmärkten die Gelegenheit dazu!
Denn am Samstag, 16. Mai 2009, wird die Walbecker Spargelprinzessin Anita I. auf dem Meidericher Wochenmarkt (Bahnhofsvorplatz/Von-der-Mark-Straße) und auf dem Bauernmarkt in der Duisburger City (Königstraße) zu Gast sein. In Meiderich zwischen 10:00 und 11:00 Uhr und in der City zwischen 12:30 und 13:30 Uhr gibt’s dann zahlreiche Informationen und viel Wissenswertes rund um den Spargel und bei einem Spargel-Schäl-Wettbewerb unter der Aufsicht der Hoheit können die Marktbesucher/Innen ihre Fähigkeiten mit dem Sparschäler beweisen.
Selbstverständlich können sich aber auch Alle vom frischen und preiswürdigen Sortiment der Marktbeschicker auf den Meidericher Wochenmarkt und dem Bauernmarkt in der City überzeugen. Das FrischeKontor, die Marktbeschicker und die Spargelprinzessin Anita I. freuen sich auf zahlreiche spargel-interessierte Besucherinnen und Besucher.

Über die Spargelprinzessin Anita I.:
Anita Janßen (31) ist zwar ohne Spargel und ohne Landwirtschaft aufgewachsen und auch beruflich als Beamtin im Amt für Arbeit und Soziales nicht mit dem Spargel verbunden, doch durch die Heirat in einen Spargelbaubetrieb vor 8 Jahren kennt sie sich heute bestens mit dem Edelgemüse aus. Anita ist heute für das leibliche Wohl aller Helfer auf dem Spargelhof zuständig, außerdem für das Spargel sortieren, verkaufen, verpacken und ausliefern.
Als Repräsentantin des Spargeldorfes Walbeck verweist sie darauf, dass es ab Mitte April überall in Walbeck hervorragenden Spargel gibt. Und der erfreut sich in jedem Jahre großer Beliebtheit. Auch wenn die Spargelzeit durch Treibhäuser und Folien künstlich verlängert wird, gilt die eiserne Regel, dass am St. Johanni Tag, dem 24. Juni traditionell der letzte Spargelstich erfolgt. So wurden aus den 6 Wochen jetzt fast 8 Wochen Spargelzeit und die sollten die Gourmets reichlich nutzen.

Über Spargel:
Spargel ist eine mehrjährige Staude, bei der nur der etwa 35 cm tief unter der Erdoberfläche liegende Wurzelstock (Rhizom) überwintert. Jährlich im Frühjahr treibt Spargel daher mehrere Sprosse, die als Spargel geerntet werden. Biologisch gesehen ist Spargel also ein Stengelspross der Spargelpflanze. Nach der Ernte bilden die verbliebenen Sprosse das Spargelgrün oder Spargelkraut. Nach Angaben der ZMP wurden 2007 gut 94.300 Tonnen deutscher Spargel geerntet, 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

AWO-Mitarbeiter Osman Apaydin zu Gast beim Empfang im Kanzleramt - Angela Merkel würdigte Einsatz für Eltern und Kinder
Wertschätzung des Einsatzes in Familienhilfe
150 Mitarbeiter aus ganz Deutschland trafen sich in Berlin
AWO-Bereichsleiter als einziger Duisburger Vertreter
Auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm Osman Apaydin, Leiter des Bereichs Zuwanderung der AWO-Integrations gGmbH, an dem Empfang "Gemeinsam geht's - Profis helfen Kindern und Eltern" in Berlin teil. Im Bundeskanzleramt diskutierte die Kanzlerin mit den Vertretern der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Familienhilfe und Familienbildung über geeignete Möglichkeiten zur Unterstützung beim Start ins Leben.

Auf Initiative des Kanzleramtschef Lothar de Maizière (li.) nahmen etwa 150 Mitarbeiter aus ganz Deutschland, die in diesem zukunftsweisenden Aufgabenfeld tätig sind, an dem Empfang teil. Das Treffen diente als Anerkennung für die geleistete Arbeit. Aus Duisburg war Osman Apaydin (re.) der einzige Vertreter der Jugendhilfe beim Treffen mit Angela Merkel.

AWO-Mitarbeiter Osman Apaydin sagte nach dem Empfang, zu dem eine Diskussionsveranstaltung gehörte: „Es war gut zu sehen, dass die Bundesregierung unseren Einsatz sieht und wertschätzt. Aus meiner Sicht war dies ein positives Zeichen, das in die tägliche Arbeit hineinwirkt “ In ihrer Rede würdigte Angela Merkel den hohen Einsatz in der Kinder- und Jugendhilfe: „Sie leisten Unersetzliches und das auch noch mit großer Leidenschaft.“
Sie führte weiter aus: „Deshalb glaube ich, dass es ganz, ganz wichtig ist, dass wir als ein Land, das einem großen demographischen Wandel entgegensieht, diese Arbeit, die Sie leisten, mehr in den Mittelpunkt stellen und bei viel mehr Menschen bekannt machen sollten.“ Dabei gelte, dass Deutschland seinen Wohlstand nicht erhalten könne, „ohne dass die jungen Menschen zu rüstigen und gut ausgebildeten Individuen werden.“
AWO-Mitarbeiter Osman Apaydin zu Gast beim Empfang im Kanzleramt
Osman Apaydin hatte während des Treffens nicht allein die Möglichkeit, sich mit Kollegen aus dem Bundesgebiet auszutauschen. Es ergab sich ebenfalls die Gelegenheit zu einem kurzen persönlichen Gespräch mit Kanzleramtschef Lothar de Maizière. Apaydin: „Er hat sich für unsere Ideen interessiert. Für uns ist wichtig, dass wir ein Forum haben, um die Herausforderungen in der Familienhilfe darzustellen und für unseren Weg bei der Lösung von Problemen zu werben.“

Institution im Stadtteil schuf Bewusstsein für fair gehandelte Produkte - Dritte Welt Laden Buchholz schließt nach 25 Jahren
· Viel erreicht für die Menschen in den armen Ländern
· Gründung war am 17.1.1984
· Fair gehandelte Produkte weiterhin im Stadtteil erhältlich

Zum 31. Mai schließt der Dritte Welt Laden in Duisburg-Buchholz. 25 Jahre hatte das ehrenamtlich geführte Geschäft auf der Münchener Straße über fair gehandelte Produkte informiert und diese auch verkauft. Der Dritte Welt Laden war seit 1984 eine Institution im Stadtteil. Zuletzt ließen sich jedoch die Kosten für Miete, Energieversorgung und den Ankauf der Ware nicht mehr durch den Umsatz im Geschäft decken.
Zugleich wurde es immer schwerer, ehrenamtliche Helfer für die Arbeit im Laden und für die Bildungsarbeit zu gewinnen. Michael Roth, Gründungsmitglied des gemeinnützigen Arbeitskreises Eine Welt e.V., der den Verkauf initiierte und organisierte, zieht dennoch eine positiv Bilanz des Engagements. „Inzwischen gibt es fair gehandelte Produkte auch im Discounter um die Ecke zu kaufen. Wir sehen darin einen Erfolg der Aufklärungsarbeit.“ Für ihn, aber auch für Horst Werner, der ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehörte, ist wichtig, dass Verbraucher auch weiterhin im Stadtteil fair gehandelte Produkte kaufen können.
Durch die Dritte Welt Läden wie in Buchholz sei ein Bewusstsein dafür entstanden, dass nicht allein billig zählt, und darauf habe der Handel mit eigenen Sortimenten reagiert, so Michael Roth. Darüber hinaus habe der Laden vor allem in den achtziger und neunziger Jahre Gewinne gemacht, mit denen Projekte in armen Ländern finanziert wurden. So förderte der Arbeitskreis aus den Erlösen auf den Philippinen ein Projekt, das Landarbeitern die Anschaffung von Geräten, Saatgut und Zuchttieren ermöglichte. Über Medico International konnte eine transportabel Zahnarztbohrmaschine mit Antrieb über Muskelkraft (Fahrrad) finanziert werden. In den letzten Jahren wurde das Projekt „ ACOVERDE“ der Kindernothilfe in Südamerika unterstützt.

Am 17. Januar 1984 öffnete der „Dritte Welt Laden Buchholz“ zum ersten Mal. Die Waren kamen über die „GEPA - THE FAIR TRADE COMPANY“ (www.gepa.de), die Kaffee, Tee, Schokolade, Jutetaschen, aber auch Schreibwaren aus über 140 Genossenschaften in Asien, Afrika und Lateinamerika in den Verkauf brachte. Über die Schließung zum Monatsende sagt Horst Werner: „Es ist für uns keine leichte Entscheidung gewesen, aber wir können mit der Arbeit der vergangenen 25 Jahre zufrieden sein.“

Der guten Sache bleibt der Verein auch zur der Schließung verbunden. Die Regale aus dem Ladenlokal erhalten die Pfadfinder der Buchholzer Kirchengemeinde St. Judas Thaddäus. Die Pfadinder erhalten auch die im Lagerbestand vorhandenen Schreibwaren. Sie bauen damit im Rahmen der Aktion „72 Stunden- uns schickt der Himmel“ die Schulmittelkammer der Caritas St. Nikolaus für bedürftige junge Menschen im Stadtteil auf.

Aktionstag „Ist doch Ehrensache!“
Die ARD greift in ihrer Themenwoche vom 10. bis 16 Mai unter dem Motto „Ist doch Ehrensache! Wie Menschen sich für die Gesellschaft engagieren“ das Thema „bürgerschaftliches Engagement“ auf. Zum Auftakt der Themenwoche findet am Samstag, 9. Mai 2009, ein bundesweiter Aktionstag statt.

Auch in Duisburg beteiligen sich zehn freiwillig Engagierte am Aktionstag. Sie veranstalten in der Internationalen Kinderbücherei CaKaDu in Hochfeld ein Internationales Kinderbuchfest. Kinder und Eltern aus Hochfeld und darüber hinaus sind herzlich eingeladen, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr in der Brückenstraße 30 bei Bilderbuchkino und Rollenspielen, mit Basteln und Kuchen essen ein paar schöne Stunden zu verbringen.
Die Internationale Kinderbücherei CaKaDu in Duisburg-Hochfeld zeigt eindrucksvoll, wie viel Gutes freiwilliges Engagement bewirken kann. Hier können sich Kinder und Erwachsene Bücher, Spiele und Lernmedien in deutsch und den sonst im Stadtteil Hochfeld am häufigsten vertretenen Muttersprachen (türkisch, serbokroatisch, griechisch, arabisch und englisch) ausleihen.

Es sind freiwillig Engagierte aus fünf verschiedenen Herkunftsländern, die den Betrieb der Internationalen Kinderbücherei CaKaDu organisieren und zusätzlich mit besonderen Angeboten wie z.B. Vorlese-Aktionen und interkulturellen Festen Kinder für Bücher und Sprache(n) begeistern. Das Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten – die zentrale Anlaufstelle für freiwilliges Engagement bei der Stadt Duisburg – hat die engagierten Bürgerinnen und Bürger an CaKaDu vermittelt.
Die Internationale Kinderbücherei CaKaDu ist ein Kooperationsprojekt des Caritasverbandes der Stadt Duisburg, der katholischen Gemeinde Liebfrauen und der Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EGDU).

Von Moskau an den Rhein Der Humanist Lew Kopelew in Nordrhein - Westfalen" heißt eine Ausstellung, die vom 8. bis zum 24. Mai im nordrhein - westfälischen Landtag zu sehen ist.
"Die Ausstellung vergegenwärtigt anhand zahlreicher reproduzierter Dokumente (Fotos, Briefe, Zeitungsausschnitte u. a.) auf großformatigen Tafeln ein Bild der eindrucksvollen Persönlichkeit Lew Kopelews, des 1912 in Kiew geborenen Schriftstellers, Wissenschaftlers und engagierten Menschenrechtlers. Nach wiederholten Einladungen durch den Freund Heinrich Böll und die ZEIT-Herausgeberin Marion Gräfin Dönhoff durfte er im November 1980 zu einem einjährigen Studienaufenthalt nach Deutschland einreisen - und wurde im Januar 1981 (entgegen einer durch Willy Brandt erwirkten Rückkehrgarantier) aus der Sowjetunion ausgebürgert.

Im Licht seines unermüdlichen Wirkens in Wort und Tat spiegelt die Ausstellung zugleich die Ereignisse der 80er und 90er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland und in Nordrhein-Westfalen sowie deren wechselvolle Beziehungen zu Rußland wider," berichtet die Einladung.
"Der Name Lew Kopelew steht für Völkerverständigung, Kultur, Humanität und Menschlichkeit. Schon als Kind entwickelte er ein starkes Interesse an Deutschland, das ein Leben lang hielt. Kopelew war auch in überzeugter Europäer. Er wollte Mauern einreißen und Grenzen durchlässiger machen," berichtet Landtagspräsidenten Regina van Dinther.

"Die Ausstellung stellt die verschiedenen Kapitel seines Lebens in Nordrhein-Westfalen vor: die wissenschaftliche Arbeti, die Freundschaft mit Böll, den Schriftsteller und Kölner Lokalpatrioten. Kopelew war ein Bilderbuchrusse, groß, kräftig, mit Bart, ein gestandenes Mannsbild eben. Sein riesiger Wissensdrang machte ihn zu einer wandelnden Enzyklopädie. Kopelew war russischer, ukrainischre und jüdischer Herkunft und dennoch Kosmopolit. Seine Ausbürgerung war für Kopelew eine Tragödie, aus der er einen Glücksfall für NRW machte," berichtet Fritz Pleitgen. Der frühere Journalist und WDR - Intendant leitet heute das Lew Kopelew Forum und arbeitet auch für die Kulturhauptstadt 2010.

Donnerstag, 7. Mai 2009 - Historischer Kalender
72-Stunden-Hilfsaktion: "Uns schickt der Himmel"
Es war was los am Averdunkplatz. Knapp 400 Duisburger nehmen an der bundesweit ab 17:07 Uhr angelaufenen Hilfsaktion "72 Stunden teil, im gesamten Bistum Essen insgesamt 4000. Eine starke Zahl, mit der viele Aktivitäten für die Bewohner der Stadt umgesetzt werden können.

Es gab neben der "normalen" Aufgabenzuweisungen auch das Überraschungspaket. Da waren schon mal Arbeiten wie das Grün rund um das Friedensdorf in Oberhausen in Ordnung bringen dabei, oder eine hässliche Unterführung im Süden Neudorfs neu zu streichen. Aber auch das Säubern des Sportparks und Bereiche drumherum.

SPD-Bundestagsabgeordneter Hans Pflug (rechts acht auf der Bühne) hatte die Schirmherrschaft für die katholische Jugend in Duisburg übernommen und die Aktivitäten auf dem Averdunkplatz um 17:07 Uhr eingeläutet. Harald Jeschke und Manfred Schneider (Fotos)

 

Jens Feldkamp (li.)und Udo Mroczek zeigen die Utensilien aus dem Sack, den jede teilnehmende Gruppe erhält Wojna, Sänger von der "Die Bandbreite" mit dem auf You tube ausgestrahlten      "Duisburg-Song"
So freuen sich Jugendliche der 8. Klasse des Landfermann-Gymnasiums und Jugendliche  der Gemeinde St. Ludger,  die Arbeit in Neudorf zugeteilt bekamen

Fünfjähriges Bestehen des Rhein-Ruhr-Bads
Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Rhein-Ruhr-Bads wird den Besuchern am Samstag, 16. Mai, Spiel und Spaß zu einem Sondertarif angeboten. Die Zwei-Stunden-Karte für Erwachsene kostet an diesem Tag nur drei Euro und für Jugendliche zwei Euro.
Von 11 bis 17 Uhr können auch die kleinen Wasserratten auf ihre Kosten kommen. Bei fetziger Musik darf in dieser Zeit auch mal mit den Spielgeräten im „großen Becken“, dem 25-Meter-Becken, getobt werden. Von 15.30 bis 17 Uhr wird zudem ein lustiger Clown vor Ort sein. DuisburgSport bittet Erwachsene um Verständnis dafür, dass es in dieser Zeit etwas lauter zugehen könnte.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Gary Moore bei der Park-Kult-Tour 2009 in Duisburg-Meiderich
Ein besonderer Coup ist dem Kulturbüro und dem Verein Jugendkultur Duisburg-Nord gelungen: Gary Moore wird als Top-Act beim Park-Kult-Tour Festival 2009 auftreten. Das Festival im Meidericher Stadtpark findet am Samstag, 11. Juli, statt und ist eintrittsfrei. Ab 16 Uhr wird ein Mindestverzehr von 12 Euro erhoben. Da die Geländekapazität auf 4.700 Besucher begrenzt ist, empfehlen das Kulturbüro und das Parkhaus-Team eine frühzeitige Ankunft am Open-Air Gelände auf der Bürgermeister-Pütz-Straße 123.
Gary Moore gilt als einer der besten Gitarristen, die jemals aus Großbritannien hervorgegangen sind. Nachdem er zu solch namhaften Formationen wie Skid Row, Thin Lizzy und Colosseum II gehört hatte, startete er in den Achtzigern eine unglaublich erfolgreiche Solokarriere, die bis heute anhält.
Mit seinem neuesten Soloalbum „Bad For You Baby“ setzt Moore konsequent den Stil eines facettenreichen Bluesrock-Albums fort, wie er es bei Eagle Records mit „Old, New, Ballads, Blues” angefangen und dann auf „Close As You Get” weitergeführt hat. Er mischt Blues-Klassiker mit eigenen Kompositionen und zeigt auf „Bad For You Baby“ sein unvergleichliches Talent als Gitarrist sowie sein instinktsicheres Gespür für den Blues als lebendige Ausdrucksform.

Garantie gegen Rentenkürzung
Die 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner können sicher sein, dass ihre Renten nicht infolge der Wirtschaftskrise gekürzt werden. Das Bundeskabinett hat dazu eine Ausweitung der Schutzklausel in der Rentenanpassung verabschiedet. Zugleich bleibt gewährleistet, dass die nachfolgenden Generationen nicht über Gebühr belastet werden.
Die Bundesregierung garantiert durch die Schutzklausel, dass auch eine negative Lohnentwicklung nicht zu sinkenden Renten führt.

Bundesarbeitsminister Olaf Scholz sagte: "Wer einzahlt, muss sicher sein, dass er sich auf die Rente verlassen kann." Das sei eine Frage des Vertrauens. Und dieses werde gefährdet, wenn mit unbegründeten Zahlen Ängste geschürt würden. Seit 1957 sei es nie zu Rentenkürzungen gekommen. Dies sei auch weiterhin nicht zu erwarten, so Scholz.

Mit gesetzlicher Garantie Spekualtionen beenden

Scholz betonte zugleich: "Wir gehen nicht davon aus, dass es zum Einsatz dieser Garantie überhaupt kommt." Daher koste sie auch nichts. Er verwies zugleich darauf, dass die Regelung keine "Rentensteigerungsgarantie" sei.
Anders als die Forschungsinstitute erwartet die Regierung, dass die Bruttolöhne auch 2009 steigen werden. An der Lohnentwicklung orientiert sich auch die jährliche Rentenanpassung.
Mit der Ausweitung der bestehenden Schutzklausel fördert die Bundesregierung in der momentanen Wirtschafts- und Finanzkrise für die Rentnerinnen und Rentner in Deutschland Vertrauen in die Sicherheit ihrer Renten. Spekulationen über Rentenkürzungen wird damit der Boden entzogen.

Bundesregierung erwartet Lohnsteigerungen

Die Koalitionsfraktionen werden nunmehr einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Bundestag einbringen. Noch vor der Sommerpause soll das Gesetz endgültig verabschiedet werden.
Die Bundesregierung hatte Ende April ihre Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung in diesem und im nächsten Jahr präsentiert. Sie geht dabei unter Berücksichtigung der ansteigenden Kurzarbeit und einer negativen Lohnentwicklung für 2009 noch von einem Anstieg der durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter je Beschäftigtem in Höhe von einem Prozent aus.

Verrechnung mit künftigen positiven Rentenanpassungen

Gleichzeitig bleibt es dabei, dass die durch die Schutzklauseln unterbliebenen Minderungen bei der Rentenanpassung nachgeholt werden.
Die Verrechnung erfolgt in der Weise - wie bereits nach geltendem Recht vorgesehen - dass positive Rentenanpassungen ab 2011 solange halbiert werden, bis der Ausgleichsbedarf abgebaut ist.
Dadurch wird erreicht, dass die Rente auch künftig grundsätzlich der Einkommensentwicklung folgt.

Und auch die langfristigen Ziele für den Beitragssatz zur Gesetzlichen Rentenversicherung werden nicht gefährdet: Bis 2020 wird der Beitragssatz nicht über 20 Prozent, bis 2030 nicht über 22 Prozent steigen. Derzeit liegt der Beitragssatz bei 19,9 Prozent des Bruttolohns.

Mehr Rente zum 1. Juli 2009
Die konkrete Rentenanpassung wird immer im März eines jeden Jahres auf der Basis der dann vorliegenden statistischen Daten zur Einkommensentwicklung des Vorjahres festgestellt. Dass die tatsächliche von der prognostizierten Entwicklung abweichen kann, war auch in der Vergangenheit häufiger der Fall.
In diesem Jahr steigen die Renten zum 1. Juli in Westdeutschland um 2,41 Prozent und im Osten um 3,38 Prozent. So stark sind die Renten im Westen seit 1994 und in Ostdeutschland seit 1997 nicht mehr gestiegen.
Damit nehmen auch die Rentnerinnen und Rentner an den Einkommenssteigerungen der vergangenen Jahre teil. Und in Zeiten der Wirtschaftskrise stärkt die Rentenerhöhung auch die Kaufkraft der Seniorinnen und Senioren.

Galsan Tschinag zu Gast in der Zentralbibliothek Duisburg

Galsan Tschinag, freier Schriftsteller und Stammesoberhaupt der turksprachigen Tuwa-Nomaden, wird am Mittwoch, 27. Mai, um 20 Uhr aus seinem neuesten Buch „Der singende Fels. Schamanismus, Heilkunde, Wissenschaft“ in der Zentralbibliothek lesen. „Schamane wird man nicht, das ist man. Aber Begabung ist nur ein Teil, der Rest ist harte Arbeit“, sagt er über sich. Im Gespräch mit Maria Kaluza wird er von seinem Weg zur schamanischen Arbeit berichten und seinem Leben als Heiler, der das uralte Wissen seines Volkes vom Altai nach Europa bringt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach dem Individuum in seiner Gemeinschaft, das Verhältnis von Natur und Technik, die Vereinbarkeit von westlicher und östlicher Spiritualität, die unterschiedlichen Konzepte von Gesundheit und Heilung, der Umgang mit Träumen, Tod und einem Leben danach.

Galsan Tschinag wurde 1943 als jüngster Sohn einer Nomadenfamilie in der Westmongolei geboren. Von 1962 bis 1968 lebte er in Leipzig, wo er Deutsch lernte und Germanistik studierte. Seither schreibt er seine literarischen Texte vor allem in deutscher Sprache. Nach der Rückkehr in seine Heimat lehrte Galsan Tschinag bis 1976 an der Universität Ulan Bator deutsche Sprache und Literatur. Aus politischen Gründen aus dem Universitätsdienst entlassen, wurde er zunächst Redakteur einer Zeitschrift und Cheflektor bei „Mongol Kino“. Seit 1991 lebt Galsan Tschinag als freier Schriftsteller in Ulan Bator, verbringt aber viele Monate im Jahr auch als Stammesoberhaupt mit den turksprachigen Tuwa-Nomaden, die er 1996 in ihre ursprüngliche Heimat, das mongolischen Altaigebirge, zurückführte. Anfang der 80er Jahre erschien sein erstes Buch „Eine tuwinische Geschichte und andere Erzählungen“ in Ostberlin. Danach folgten weitere Erzählungen, Romane und Lyrikbände, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen bedeutenden Literaturpreisen und mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Maria Kaluza, 1954 geboren, arbeitet seit dem Jahr 2003 eng mit Galsan Tschinag zusammen. Von einer Stammesangehörigen der Tuwa ist sie in die Geheimnisse der schamanischen Heil- und Ritualarbeit eingeführt worden. Maria Kaluza organisiert Veranstaltungen zum Dialog der Kulturen und zu interreligiösen Gesprächen. Seit 2006 leitet sie eine Forschungsgruppe schamanisch arbeitender Frauen in Deutschland.

Die Lesung findet auf Einladung des Vereins für Kunst und Literatur Duisburg statt. Begrüßen wird Kulturdezernent Karl Janssen. In die Lesung einführen wird Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek. Karten zur Veranstaltung sind ab sofort in der Zentralbibliothek erhältlich. Der Eintritt beträgt vier Euro im Vorverkauf und fünf Euro an der Abendkasse.

Mittwoch, 6. Mai 2009 - Historischer Kalender
Mai-Stammtisch des Bürgervereins Neudorf heute:
 "Das Miteinander im Mischgebiet" - mit Volker Domagalla, Geschäftsführer der Kettenfabrik;

Beginn um 19:00 Uhr im Squash-und Fitnesscenter an der Lotharstraße 222. Hierzu sind alle interessierten Bürger eingeladen.

Welthebammentag 2009: Aktuelle Hebammenliste in Duisburg
Die Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz der Stadt Duisburg weist anlässlich des Welthebammentags 2009 auf die erst kürzlich aktualisierte Liste aller niedergelassenen Hebammen in Duisburg hin. Sie ist im Internet unter www.gesundheitskonferenz-duisburg.de zu finden und enthält unter anderem auch den Hinweis auf vorhandene Fremdsprachenkenntnisse.
Freiberufliche Hebammen leisten einen unverzichtbaren Beitrag im Bereich der Prävention. Von Anfang an kümmern sie sich um die Versorgung und Aufklärung von Frauen und werdenden Eltern. Sie begleiten durch die Schwangerschaft und kümmern sich um eine gute Betreuung bei der Geburt. In der Nachsorge helfen sie den Familien sich mit der neuen Situation zurechtzufinden. Bei Bedarf können Hebammen die Frauen auch zielgerichtet in weitere Betreuungs- und Beratungsmöglichkeiten, wie soziale Beratung oder Stillförderung vermitteln. Damit tragen auch sie wesentlich zur Vernetzung der Hilfeangebote bei.

Kindergarten Leibnizstraße beteiligt sich am Stadtteilfest in Beeck
Auch die städtische Kindertageseinrichtung Leibnizstraße beteiligt sich am Stadtteilfest rund um den Oberhof, das der Beecker Werbering am Samstag, 9. Mai, veranstaltet.
Um 11.30 Uhr treten einige Kinder auf der Bühne mit einem kleinen Programm auf. Der Elternrat organisiert einen Stand mit Kuchen, Gebäck und türkischem Tee. Für Kinder werden an einem anderen Stand Ketten fädeln und Mandalas malen angeboten. Über zahlreiche Besucher nicht nur aus der Einrichtung würden sich alle sehr freuen.

Senioren besuchen den Kindergarten Heinestraße in Walsum
Unter dem Motto „Miteinander leben, voneinander lernen, füreinander da sein“ singen die Walsumer Senioren des Seniorenzentrums Pflege Plus und die Kinder der städtischen Kindertageseinrichtung Heinestraße 26 in Duisburg-Walsum schon seit zwei Jahren zusammen. Das Kooperationsprojekt „Generationenchor“ unterstützt das gegenseitige Verständnis von Jung und Alt. Einmal im Monat treffen sich die Mitwirkenden im Seniorenzentrum zum gemeinsamen singen. Einmal im Jahr besuchen die Senioren die Kinder in der Kindertageseinrichtung, um deren Lebenswelt kennen zu lernen.

Nun ist es wieder so weit, am Dienstag, 12. Mai schlüpfen die Maxikinder der Einrichtung in die Rolle der Gastgeber und umsorgen nach einer gemeinsamen Singrunde die Senioren mit Kaffee und Kuchen.


Heute im Steinbruch: Liederraum mit STEF, SEBASTIAN RUIN & DROU AND THE CANDY KID - mal funky und direkt, dann wieder sensibel und wunderschön
Stef schreibt konsequent eigene Stücke, in denen sie ihre musikalischen Einflüsse verarbeitet. Pop, Rock und auch Country in einer sehr persönlichen Mischung, geprägt durch Stef’s außergewöhnliche Stimme und sehr persönliche, deutsche und englische Texte.
Sebastian Ruin: eigene Songs, viele Experimente mit Recording und Produktion und natürlich mit Bands auf der Bühne stehen sind an der Tagesordnung.  Die neuen deutschsprachigen Songs präsentieren sich sehr funky und direkt, wie auch die dazugehörige Live-Band, die auf der Bühne dafür sorgt, dass die Hüften nicht zu lange stillstehen
Nachdem Drou einige Jahre als Frontsängerin der französichen Band Cellar Door aus lyon aktiv war, startete sie 2006 in Paris ihr Soloprojekt. Sie vermischt Electro Guitar Sounds mit klassischem Songwriting, während Candice aka The Candy Kid mal Schlagzeug und mal Trompeten Klänge einbringt. Zusammen ergibt das sensible Songs im Stile von Ane Brun, PJ Harvey und Beth Gibbons.
   Einlass: 19h30 // Eintritt frei!

Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte
In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden. Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum am kommenden Sonntag um 15 Uhr ein. Teilnahme: ein Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis).

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Termine Juni 2009

Museum unterwegs: Innenhafenfest
Auch auf dem diesjährigen Duisburger Innenhafenfest ist das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt mit einem Stand vertreten. Im Angebot unter anderem: kostenloses Modellbootfahren für Kinder.
Samstag, 13. Juni 2009, 12 bis 18 Uhr
Sonntag, 14. Juni 2009, 11 bis 18 Uhr
Das Museum ist in dieser Zeit natürlich regulär geöffnet. *

Ausstellungsende: Ara Gülers Istanbul
40 ausgewählte Fotografien zu den Duisburger Akzenten

Istanbul ist die Geburtsstadt des türkisch-armenischen Fotografen Ara Güler, Jahrgang 1928. Die Metropole am Bosporus ist bis heute sein liebstes Motiv. Zumeist mit der Leica und in schwarz-weiß zeigt er Szenen aus dem Alltag, Kinder, Gesichter von einfachen Menschen. Bekannt wurde Güler als Nahost-Korrespondent. Viele Prominente ließen sich von ihm porträtieren. Das Museum of Modern Art in New York wählte ihn bereits 1968 unter die „Zehn Meister der Farbfotografie“. 1999 wurde er in der Türkei zum „Fotografen des Jahrhunderts“ gekürt. Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt zeigt zu den Duisburger Akzenten insgesamt 40 ausgewählte Fotografien von Ara Güler.
Nur noch geöffnet bis zum 21. Juni 2009; Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr
Eintrittspreis im Museumseintritt enthalten*

Extraschicht: Die Nacht der Industriekultur
vom Oberkrain zum Niederrhein

Zu ExtraSchicht gibt es im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt volkstümliche Musik mit den 2Alpengeiern“ und Welthits im Oberkrainer Sound mit „Modern Kryner“.
Außerdem im Programm: Führungen durch die Dauerausstellung und historische Filme aus der Binnenschifffahrt auf der Großleinwand
Samstag, 27. Juni 2009, 18 bis 2 Uhr *

„Pampelone“
Kindertheater für Kindertageseinrichtungen nach Voranmeldung

Seit April 2009 gibt es im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt großes Theater für kleine Besucher. Angesprochen sind Kindertageseinrichtungen, die sich telefonisch oder per Fax anmelden können. Unter dem Titel „Kinderzeit. Theater im Museum“ finden in diesem Jahr an insgesamt acht Terminen jeweils zwei Aufführungen statt. Voranmeldung unter Tel. (0203) 8088932 oder Fax (0203) 8088922
Dienstag, 30. Juni 2009 um 9.30 und um 11.00 Uhr
Eintrittspreis pro Kind und Aufführung: 3 Euro*

Eine Stunde Schifffahrtsgeschichte
Sonntagsführungen durch die Dauerausstellung

Zu einer kurzweiligen Reise durch die Geschichte der Binnenschifffahrt lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt jeden Sonntag um 15 Uhr ein. Durchgeführt werden die rund einstündigen Führungen in Deutschlands größtem Museum zur Geschichte der Binnenschifffahrt vom Team der Besucherführer. Der Rundgang kostet einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis. Im Anschluss erleben die Besucher die Großfilmprojektion einer Rheinreise. Voranmeldung ist nicht erforderlich.
jeden Sonntag, 15 Uhr; Beginn im Foyer des Museums
Teilnahme: ein Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis)

Dienstag, 5. Mai 2009 - Historischer Kalender
Bundeskonferenz der Integrations- und Ausländerbeauftragten
Die Bundsintegrationsbeauftragte Prof. Dr. Maria Böhmer eröffnete mit NRW-Integrationsminister Armin Laschet und Duisburgs Oberbürger Adolf Sauerland die zweitägige Bundeskonferenz der Integrations- und Ausländerbeauftragten.
Inhaltlich soll erörtert werden, wie kommunale Verwaltungen gezielter auf die Bedürfnisse von Zuwanderinnen und Zuwanderern eingehen können? Welche Mentorenprogramme ermöglichen Menschen aus Zuwandererfamilien bessere Bildungschancen? Wie können junge Migranten während des Studiums intensiver gefördert werden? Das Motto lautet: "Interkulturelle Öffnung der Verwaltung- Potenziale nutzen, Chancen schaffen".

Die Beauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer, hat ihre Kolleginnen und Kollegen aus den Ländern und Kommunen zum fachlichen Austausch eingeladen. Neben den Beauftragten nehmen Vertreterinnen und Vertreter von Ausländerbehörden sowie Jugend- und Sozialämtern an der Konferenz teil.


"Interkulturelle Öffnung der Verwaltung - Potentiale nutzen, Chancen nutzen" ist die Bundeskonferenz der Integrations- und Ausländerbeauftragten, die in diesem Jahr in Duisburg stattfindet, überschrieben. "Wir sind darüber froh, in einer Stadt zu sein, deren Oberbürgermeister sich schon seit Jahren der Integrationspolitik verpflichtet fühlt," berichtet Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, bei der Eröffnung. Rund 250 Integrations- und Ausländerbeauftragte von Bund, Ländern und Kommunen sind der Einladung nach Duisburg gefolgt.
"Die Moschee in Marxloh ist ein sichtbares Zeichen des friedlichen Zusammenlebens. Die Duisburger sprechen inzwischen von `unsererŽ Moschee. So berichtet es zumindest eine große Tageszeitung. Ich bin vor oster in Geziantep gewesen. Der äußere Anlass war, dass die Opfer des Ludwighafener Brandanschlages von dort stammen. Ich wollte dieser Menschen gedenken. Ich lernte dort den Duisburger Kulturdezernenten Karl Janssen kennen. So erfuhr ich von der Städtepartnerschaft zwischen Duisburg und Geziantep." Dass zeitgleich die Duisburger Akzente zum Thema "Bosporus" stattfinden, verschweigt die Staatsministerin (wohlweislich?).

Diesen Punkt greift allerdings Armin Laschet, nordrhein-westfälischer Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, auf. Das Ruhrgebiet ist wie Istanbul Kulturhauptstadt 2010. "Duisburg ist in der Integrationspolitik weiter als viele Städte. Es gibt kaum eine andere Stadt, die in ihrer Verwaltung so viele Menschen mit Migrationshintergrund beschäftigt. Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist Mitglied des Integrationsbeirates der Landesregierung. Und was geschieht bei ihm vor Ort? Die Marxloher Moschee versucht den Dialog mit der örtlichen Bevölkerung. Im Forum gibt es die goldene Leiter, die in den Himmel zeigt. Wir müssen eine Gesellschaft der Aufsteiger werden. Wir müssen zu mehr Einbürgerungen kommen. Bei 55,7 % der Einbürgerungen wird die Mehrstaatigkeit hingenommen."

"Wenn Integration funktionieren soll, dann muß man sich seine gegenseitige Wertschätzung zeigen. Wir müssen aufeinander zugehen. Dann öffnen sich die Herzen," betont der Oberbürgermeister. "Die kommunalen Verwaltungen brauchten zu viel Zeit, um sich interkulturell zu öffnen. Erst wenn es dort genügend Menschen mit einem Migrationshintergrund gibt, wird Verwaltungshandeln einfacher, weil die Verwaltung dann Sprache und Mentalität der Menschen vor Ort versteht."
Andreas Rüdig


Dr. Bernhard Lorenz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, die Bundesintegrationsbeauftragte Prof. Dr. Maria Böhmer, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, NRW-Integrationsminister Armin Laschet sowie der Landesintegrationsbeauftragte Thomas Kufen

Krebsberatung im Kleinen Prinzen
Im Rahmen der neuen Krebsberatung der Kommunalen Gesundheitskonferenz (KGK) steht Dipl. Sozialarbeiter Stephan Fromm am Dienstag, 12. Mai, von 15 bis 17 Uhr für soziale Fragestellungen zur Verfügung. Die Beratung findet statt im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte.
Damit niemand lange warten muss und Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um telefonische Anmeldung bei der KGK in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 gebeten.

Akzente
Istanbul, die inzwischen größte europäische Stadt, ist ein Schmelztigel und auf dem besten Weg, zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum der gesamten Region zu werden. Doch hier zeigen sich auch die ethnischen und sozialen Konflikte der Türkei so klar wie an keinem anderen Ort. Der Film besucht markante Orte Istanbuls und porträtiert Menschen, die die verschiedenen Bevölkerungsschichten und widersprüchlichen Entwicklungen repräsentieren. Gesprächspartner sind unter anderem Inci Bespinar, Vizebürgermeisterin des Viertels Kardiköy, die Journalistin, Filmemacherin und Mitbegründerin der religiösen Partei AKP Ayse Böhürler, der eher konservative jüdische Unternehmer Ishak Alaton oder der westlich orientierte Geologe Celal Sengür," stellt das Programmheft den Film "Türkei: Aufbruch am Bosporus" vor. Peter Behringen ist der Regisseur dieses deutsch-türkischen Films, der in der Alten Feuerwache gezeigt wird. Der Film dauert genau 52 Minuten.

Es ist ein interessanter und informativer Film, der ein aktuelles Bild der türkischen Metropole zeichnet. Der Film hat eher den Charakter eines Dokumentarfilms, der auf angenehme Weise die Metropole vorstellt. Auch kritische Momente, wie die Situation der Frauen, die Meinungsfreiheit oder das Verhältnis zur eigenen Geschichte, werden hier nicht verschwiegen. Jemand wie ich, der sich nie ernsthaft mit der Türkei oder Istanbul beschäftigte, erfährt hier sehr viel über Istanbul. Der Film hätte mehr Besucher verdient. Andreas Rüdig

Zahl der pensionierten Beamten des Bundes leicht gestiegen
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhielten nach vor­läufigen Ergebnissen im Januar 2009 insgesamt rund 171 600 ehemalige Beamte und Beamtinnen beziehungsweise Berufssoldaten und -soldatinnen des Bundes oder deren Hinterbliebene Versorgungsleistungen des öffentlich-rechtlichen Alterssicherungs­systems. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg um 1,1%. Dabei stieg die Zahl der Pensionäre und Pensionärinnen um 1,7% auf 123 400 Personen, während die Zahl der Hinterbliebenen mit Versorgungsleistungen um 0,3% auf 48 200 Personen zurückging

Ein Jahrzehnt Gesundheitsdaten online
Wie gesund sind die Deutschen und aufgrund welcher Diagnosen werden sie im Krankenhaus behandelt? Wie viel geben wir für Gesundheit aus und wie viele Menschen arbeiten im Gesundheitswesen? Auf diese und viele andere gesundheitsbezogene Fragen gibt seit nunmehr zehn Jahren das Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung (GBE) des Bundes Auskunft. Unter der Internetadresse www.gbe-bund.de können Gesundheitsdaten abgerufen werden.

Montag, 4. Mai 2009 - Historischer Kalender
Sportfest der Kindertageseinrichtung Templerstraße
Die Kindertageseinrichtung Templerstraße lädt am Samstag, 9. Mai, ab 10 Uhr, zu einem Sportfest auf der Anlage des Sportvereins Post SV Blau-Weiss an der Aackerfährstraße in Duisburg-Duissern ein. Auf dem Programm stehen Springen, Werfen, Laufen und ein Sponsorenlauf. Um 12 Uhr startet das Väterfußballturnier. Besucher sind herzlich willkommen.

"Jazz auf'm Plazz" - Open Air auf dem König-Heinrich-Platz

Der König-Heinrich-Platz lädt als zentraler Platz zu schönen Veranstaltungen ein, und so wird er in den Sommermonaten jeden Monat in eine Freiluftkonzerthalle verwandelt. Am Donnerstag, 7. Mai findet um 19:30 Uhr das erste Konzert des Jahres 2009 mit dem "Søren Leyers Swingtett" auf dem König-Heinrich-Platz statt.
Das "Søren Leyers Swingtett" fühlt sich der Musik des legendären Django Rheinhardt und seinem "Hot Club de France" verpflichtet. Dies spiegelt sich deutlich in der Auswahl des Repertoires wider. Es wird dabei allerdings nicht nur auf Tradition gesetzt, sondern eine musikalische Vielfalt geboten. Die 4 Musiker haben mit Zigeuner Jazz, Ungarischer Volksweise, Bossa Nova, Jazz Standard und Musette Walzer ein abwechslungsreiches Repertoire.

Klassik anders erleben! Das Jugendorchester Duisburg
gastiert am. 15.05. im Steinhof Duisburg

Nach dem großen Erfolg bei der Eröffnungsgala im vergangenen Jahr, hat der Steinhof Duisburg sich erneut darum bemüht, einem großartigen Orchester eine Bühne zu bieten. Mit dem Programm „Zapp“ erschließt das Jugendorchester die Welt der Revue. Die Besucher werden klassisch durch eine musikalische Reise voller Konfetti, Glitter und Schampus geführt bzw. „gezappt“.
Willkommen, Bienvenue, Welcome - ein einzigartiger Showabend mit dem Jugendorchester Duisburg erwartet Sie am 15.05.2009, 20:00 Uhr!
Karten sind ab sofort zum Preis von € 10,- bis € 16,- an allen Vorverkaufsstellen des Steinhofs erhältlich. Näheres auch unter www.steinhof-duisburg.de


"Studienausstieg - Was nun?"
Am 14. Mai 2009 von 14:00 bis 16:00 Uhr findet im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Duisburg ein Seminar zur Frage "Studienausstieg - Was nun?". Der Workshop will Impulse zu einem Neuanfang geben. Es werden mögliche berufliche Alternativen skizziert und Unterstützungsangebote der Arbeitsagentur vorgestellt. Die Veranstaltung wendet sich an Studierende aller Fakultäten der Hochschule unter 25 Jahre, die über einen Ausstieg nachdenken. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist per E-Mail bis zum 11. Mai erforderlich (duisburg.mitte-team271@arbeitsagentur.de) und die Teilnahme ist kostenlos.

SONDERÖFFNUNGSZEITEN IM FORUM
Die Spielgruppe St. Maximus im 3. Obergeschoss öffnet während der Sommerferien täglich von 11.00 bis 18.00 Uhr. Hiermit bietet die Spielgruppe den Kindern in der kindergarten- und schulfreien Zeit, während des Einkaufes Ihrer Eltern, Spiel und Spaß. Natürlich ist dieser Service kostenfrei.
Mehr Mode. Mehr Show.
Unter diesem Motto wird im FORUM Duisburg die erste große Modenschau statt finden. Wir laden alle Modefans am Mittwoch, den 29.04. um 17:30 Uhr und 18:30 Uhr zur großen Eröffnungsmodenschau ein. Weitere Highlights können Sie in vier weiteren außergewöhnlichen Shows am 30.04. ab 14:00 Uhr erleben.
Chasing the Dream.
Die Foto-Ausstellung „Chasing the Dream: Die Welt der Jugend im Licht der acht Entwicklungsziele“ — eine Initiative der Vereinten Nationen — macht vom 2. bis 20. Mai 2009 Station im FORUM Duisburg. Wie leben junge Menschen, die unter den Problemen leiden, deren Beseitigung die Millennium-Entwicklungsziele (MDG) der Vereinten Nationen fordern? Wie fühlt man sich auf der Suche nach einer Ausbildung in der Jaguare Favela in Brasilien? Und wie ist es, arm und HIV-positiv in Kingston/Jamaika aufzuwachsen?
Die Ausstellung „Chasing the Dream“ gibt Einblicke in die Gedanken und Lebenswelten junger Menschen weltweit — durch Fotografien und Worte, die diese selbst eingefangen und formuliert haben. In Fotos und Texten wird das Leben von acht jungen Menschen aus Brasilien, Indien, Jamaika, Kambodscha, dem Kyangwali-Flüchtlingslager (Uganda), Marokko, Uganda und der Ukraine vorgestellt. Das Prinzip: Je eines der acht Jugendportraits verkörpert je eines der acht Millennium-Entwicklungsziele, die im Jahr 2001 von den Mitgliedsstaaten der UNO beschlossen wurden. Dazu gehören bessere Bildungschancen, die Halbierung der extremen Armut bis 2015 und der Kampf gegen AIDS.
Die Werbegemeinschaft des FORUM Duisburg freut sich, diese qualitativ hochwertige und ansprechende Ausstellung gemeinsam mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg präsentieren zu dürfen. „Wir sind der Auffassung, dass wir als Einkaufszentrum eine Öffentlichkeit bieten können, vielen Menschen diese wichtigen Ziele zu präsentieren. Durch die wirklich interessanten Bilder und Wortbeiträge der Jugendlichen, werden diese visualisiert und so leichter verständlich und nachvollziehbar. Dies sind nicht nur Probleme der Menschen aus Brasilien, Marokko etc. sondern auch Probleme der Menschen in Deutschland und Europa. Wir freuen uns darüber, dass wir die Möglichkeit haben, diese Ausstellung im FORUM Duisburg zu zeigen.“

6,9 Prozent mehr Scheidungen in Nordrhein-Westfalen 2008
Im letzten Jahr wurden in Nordrhein-Westfalen 46 098 Ehen geschieden, 6,9 Prozent mehr als 2007. Wie IT.NRW als Statistisches Landesamt mitteilt, ergibt sich erstmals seit 2004 wieder ein Anstieg. Die bislang höchste Scheidungszahl wurde im Jahr 2004 (damals: 51 139 Scheidungen) registriert. Seither sank die Zahl der Ehescheidungen kontinuierlich. Im
Vorjahr hatte der Rückgang 5,6 Prozent betragen.
Im letzten Jahr hat sich gleichzeitig auch wieder die Zahl solcher Scheidungen erhöht, bei denen Kinder oder Jugendliche betroffen waren.
Die meisten Ehen wurden nach einer Dauer von sechs (2 936), fünf (2 832) bzw. sieben (2 573) Jahren geschieden. 5 133 Ehepaare ließen sich auch noch nach über 25 Jahren und 55 sogar nach 50 oder mehr Ehejahren scheiden. Da dem Gros (84,9 Prozent) der Scheidungen eine einjährige Trennungsphase vorausging, fand die eigentliche Trennung in den meisten Fällen bereits ein Jahr früherstatt.
Auch 2008 wurden Scheidungsverfahren in mehr als der Hälfte der Fälle (25 026 oder 54,3 Prozent) von der Frau beantragt. Bei 17 144 Verfahren ging die Initiative vom Mann aus und bei 3 928 Scheidungen von beiden gemeinsam. (IT.NRW)

„Bücher-Flohmarkt“ vor der Zentralbibliothek
Die Duisburger Bürgerstiftung Bibliothek lädt alle Bücherliebhaber und Schnäppchenjäger zum nächsten Büchertrödel am Samstag, 9. Mai, ein. Von 10.30 bis 15.45 Uhr werden vor dem Eingang der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße viele Bücher, aber auch Schallplatten, CDs und CD-ROMs angeboten.
 Wie immer werden Belletristik, Sach- und Fachliteratur sowie Kinder- und Jugendbücher für eine Spende an die Bürgerstiftung zwischen 0,20 und 5 Euro abgegeben. Auch aus dem Sondertrödelverkauf am 23 April „Das besondere Buch“ stehen noch einige Bände zur Verfügung, die für höhere Beträge bis 20 EUR abgegeben werden.
Den Erlös des Tages stellt die Bürgerstiftung der Zentralbibliothek für Neuanschaffungen zur Verfügung.

Einzelhandelsumsatz im März 2009 real um 1,5% gesunken
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes lag der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im März 2009 nominal 1,8% und real 1,5% niedriger als im März 2008. Der März 2009 hatte mit 26 Verkaufstagen zwei Verkaufstage mehr als der März 2008. Das Ergebnis für den März 2009 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden. Im Vergleich zum Februar 2009 sank der Umsatz im März 2009 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 1,4% und real um 1,0%.

Bierabsatz im ersten Quartal 2009 um 6,8% gesunken
Der Bierabsatz in Deutschland ist im ersten Quartal 2009 zurückgegangen: In diesem Zeitraum haben deutsche Brauereien und Bierlager 20,7 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Das waren 1,5 Millionen Hektoliter oder 6,8% weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

Railion stellt sich im BIZ vor
Am Donnerstag, den 7. Mai 2009, von 16:00 bis 18:00 Uhr wird sich die Firma Railion im Rahmen einer Unternehmenspräsentation im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg vorstellen. Railion gehört zum Ressort Transport und Logistik der Deuschen Bahn AG und beschäftigt über 23.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Detlev Gottschlich, Personalreferent bei Railion, erläutert Einstiegsmöglichkeiten und Tätigkeitsprofile für Akademiker/Innen im Unternehmen. Die Veranstaltung wendet sich an Studierende und Absolventen aller Fakultäten der Hochschule. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Sprechzeiten des Seniorenbeirates im Mai
Die nächste Bürgersprechzeit des Seniorenbeirats findet am Mittwoch, 13. Mai, von 10 bis 11 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstaße 5-7 in Duisburg-Mitte statt. Eingeladen sind alle Seniorinnen und Senioren sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den Mitgliedern des Seniorenbeirates die Situation der älteren Menschen in Duisburg zu diskutieren und ihre besonderen Bedürfnisse darzulegen. Es können auch individuelle Fragen und Anliegen erörtert werden.

Neuer Internetschnupperkurs „50Plus“
Auch im Mai bietet die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße wieder einen Internetschnupperkurs für Menschen über 50 Jahre an. Interessierte können am Dienstag, 12. Mai, und am Freitag, 15. Mai, jeweils von 10 bis 12 Uhr an einem insgesamt vierstündigen Einführungskurs teilnehmen und sich auf die Spuren des World Wide Web begeben. Ohne Leistungsdruck werden auch noch einmal die Handhabung von Maus und Tastatur sowie die wichtigsten Funktionen des Browsers geübt. Grundkenntnisse im Umgang mit PC-Tastatur und erste Erfahrungen mit der PC-Maus sollten aber vorhanden sein.

In praktischen Übungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann ausreichend Gelegenheit haben, im Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Deshalb ist eine vorherige telefonische Anmeldung unter (0203) 283-4218 oder eine persönliche Anmeldung an der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek unbedingt erforderlich. Bei Vorlage eines gültigen Bibliotheksausweises betragen die Kurskosten 10 Euro, für Nicht-Bibliothekskunden 14 Euro.

Samstag, 2. Mai 2009 - Historischer Kalender
"Auf der anderen Seite"
So heißt ein Film von Fatih Akin aus dem Jahre 2007. Die Alte Feuerwache zeigt die türkische Fassung mit deutschen Untertiteln.

"Als der Witwer Ali die Prostituierte Yeter überredet, bei ihm einzuziehen, ist sein Sohn Nejat irritiert. Nejat taut erst auf, als er erfährt, dass sie ihrer Tochter Ayten regelmäßig Geld für ihr Studium schickt. Nach Yeters plötzlichem Tod reist Nejat in die Türkei, um Ayten zu suchen. Die politische Aktivistin Ayten ist jedoch vor der türkischen Polizei nach Deutschland geflüchtet und bei einer jungen Frau, Lotte untergetaucht. Als sie von der Polizei aufgegriffen und in die Türkei zurückgeschickt wird, macht sich Lotte auf die Suche nach ihrer Freundin.

Fatih Akin zeigt sechs Menschen, deren Wege sich auf schicksalshafte Weise kreuzen, ohne sich zu berühren. Erst der Tod führt sie zusammen und auf eine emotionale Reise zur Vergebung," berichtet das Programmheft.
Der Film bietet gutes deutsch-türkisches Kino. Man kann den Film in verschiedene Richtungen interpretieren - über das Leben verschiedener Nationalitäten, hinsichtlich dem Zusammenleben verschiedener Generationen. Es ist ein Film, der gefällt. Er hätte schon ein paar Zuschauer mehr verdient. Andreas Rüdig

Heute im Steinbruch: LES IST POP – Party! – jeden ersten Samstag im Monat: Indierock, Britpop, Alternative, Soul, Garage, Rock ´n´Roll, Ska, Nu Rave & Elektro
Der Steinbruch startet in Kooperation mit dem DJ Team des Duisburger Webzines Alles ist Pop eine neue regelmäßige Partyreihe! Der Bauch entscheidet ob man Musik mag oder nicht und bei der Alles ist Pop-Partyreihe entscheiden zusätzlich Füße und Hüfte. Was gefällt und zum Tanzen einlädt, landet auf den Plattentellern und da spielt es im Grunde keine Rolle, wie dieses verflixte Genre jetzt heißt: Indierock, Britpop, Alternative, Soul, Garage, Rock ´n´Roll, Ska, Nu Rave, Elektro und auch die letzten Jahrzehnte überspannende "Hits" werden nicht vergessen.Ist das hip und trendy? Klar! Und wenn nicht...auch egal! Alles ist Pop und Pop ist tanzbar!!!"
Einlass: 23h // Eintritt: 4 Euro // Tickets im Steinbruch // ****Shuttle Service****

„Schätze der Seidenstraße“ - Sonntagsführung im Stadtmuseum
Zur einer Führung durch die Ausstellung „Schätze der Seidenstraße“ lädt das Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, am Sonntag, 3. Mai, 14 Uhr. Der Eintritt beträgt drei Euro.
Die Seidenstraße war viele Jahrhunderte lang die wichtigste Handelsverbindung zwischen China und Europa. Die Karawanenwege führten durch die Steppen und Wüsten Mittelasiens, dem Siedlungsgebiet der Turkmenen. Die Orientalistin Asligül Aysel präsentiert die prachtvollen Textil- und Schmuckarbeiten, aber auch Alltagsgegenstände eines faszinierenden Nomadenvolkes.

Lebendig erzählen – spannend schreiben
Ein fünftägiges Kompaktseminar unter dem Titel „Lebendig erzählen – spannend schreiben“ vom 11. bis 15. Mai, jeweils 10 bis 16.30 Uhr, in der Volkshochschule an der Königstraße 47 wendet sich an Schreibinteressierte, Schreibende, Schriftstellende und alle, die es werden wollen. Wer wissen will, wie man spannend erzählt, wie die Figuren Tiefe bekommen und wie man atmosphärisch dicht schreibt, ist hier richtig. Exemplarisch am eigenen Text zeigt Referentin Elke Bockamp alles von der Ideenfindung bis zur Umsetzung in eine packende, lebendige Erzählung. Die Texte, die während des Seminars erstellt werden, können bei einer Abschlusslesung im kleinen Kreis im Zoo Duisburg am 17. Mai vorgetragen werden.

„Oscar Huber" und „Minden" ab heute wieder geöffnet
Das Museumsschiff „Oscar Huber", 1922 gebaut, ist ein einzigartiges Kulturdenkmal. Bis in die 1960er Jahre zog das Räderboot pro Reise bis zu sieben antriebslose Kähne mit ihren Frachten. Es steht für eine Technologie, die mehr als 100 Jahre im Einsatz war. Gegen Ende der 1950er Jahre kamen Schubboote mit Dieselmotoren auf und lösten die Schleppdampfer nach und nach ab. Die „Oscar Huber" entging als einziger Radschleppdampfer auf dem Rhein der Verschrottung. Heute liegt die „Oscar" am Leinpfad an der Schifferbörse vor Anker. Direkt daneben liegt der Eimerkettendampfbagger „Minden".

Ab heute, 10 Uhr beginnt die Sommersaison auf den Schiffen. Sie sind dann wieder täglich (außer montags) von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen. Weitere Informationen auf www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Freitag, 1. Mai 2009 - Historischer Kalender
Schweinegrippe: Duisburg sieht sich gut vorbereitet

VHS-Vortrag: Leviathan – Der Drache in der Philosophie
Mit der staatstheoretischen Schrift „Leviathan“ und seine Bedeutung für Literatur und Philosophie beschäftigt sich Dr. Alexander Wiehart in seinem Vortrag am Mittwoch, 6. Mai, um 18 Uhr in der Volkshochschule auf der Königstraße 47.
Im „Leviathan“ markiert Thomas Hobbes den großen neuzeitlichen Einschnitt im Philosophieren über Staat und Gesellschaft. Der Staat erhält so viel Macht, die an keine Moral gebunden ist, dass er Angst und Schrecken bei seinen Feinden verbreitet wie der biblische Meerdrache Leviathan. Unberechenbaren, grausamen Schrecken hält die Welt als Ganzes für uns bereit: Als Leviathan erscheint sie daher in den philosophischen Romanen dieses Titels von Julien Green, Arno Schmidt und Paul Auster. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 5 Euro.


UDE: Uni-Colleg beginnt am 6. Mai
Ein Ticket -- unterschiedliche Preise

Mit sieben Vorträgen und einer Führung startet das beliebte Uni-Colleg ins Sommersemester. Zum Auftakt spricht Logistikexperte Prof. Dr. Alf Kimms am Mittwoch, 6. Mai, über "Gleiche Leistungen zu unterschiedlichem Preis? Wie Lufthansa, Deutsche Bahn & Co ihre Tickets verkaufen". Beginn ist um 19.30 Uhr im Hörsaal MD 162, Lotharstr./Ecke Mülheimer Str., Campus Duisburg.
Wie kommt es, dass Passagiere für identische Flüge sehr unterschiedliche
Preise zu zahlen haben? Professor Kimms erklärt die Rahmenbedingungen,
unter denen Fluggesellschaften ihre Reisen vermarkten. Er zeigt: Es ist
Mathematik im Spiel. Denn hinter Ticketverkauf, Gruppenbuchungen und
Flugnetzen stehen Grundkonzepte der Wahrscheinlichkeitsrechnung und die
Lösung ganzzahliger Optimierungsprobleme. Bei den in der Praxis gängigen
Allianzen (z.B. die Star Alliance mit dem Partner Lufthansa) taucht zudem eine spieltheoretische Fragestellung auf. Auch hierfür gibt es eine mathematische Lösung.

Beauftragte für Chancengleichheit im BIZ
Am Donnerstag, den 7. Mai 2009, informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den "Wiedereinstieg nach der Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Fit im Konflikt – Mediationsfortbildung der VHS
Nun schon im siebten Jahr bietet die Volkshochschule eine Ausbildung zum Mediator und zur Mediatorin an. Bis zum 12. Mai können sich Interessierte noch über die Ausbildung „Mediation“ informieren und dafür anmelden. Im Seminar trainieren die Teilnehmer, wie sie in Konflikten vermitteln können, welche Gesprächstechniken sie in welcher Phase am besten anwenden und wie sie die Streitenden zu einem allseits befriedigenden Ergebnis bringen können. Neben Methoden der Gesprächsführung gehören Instrumente zur Konfliktanalyse in den Werkzeugkoffer der Mediatoren.

Mediation ist ein Verfahren, das in den unterschiedlichsten Lebensbereichen eingesetzt werden kann: in Partnerschaften, im Gemeinwesen, bei Mieterkonflikten, beim Hausbau, bei Familienstreitigkeiten, auf der Arbeit und vieles mehr.
In 140 Unterrichtsstunden lernen die Teilnehmer das Verfahren Mediation kennen und üben es ein. Für das einwöchige Blockseminar kann Bildungsurlaub beantragt werden. Die Maßnahme endet mit einem Abschlusszertifikat.

Neues Grün für die Innenstadt
Stadt pflanzt Bäume und Hecken auf der Steinschen Gasse
Der Mittelstreifen der Steinschen Gasse wird umgestaltet. Insgesamt werden zehn Robinien sowie im Herbst noch einmal 140 Meter Ligusterhecke gepflanzt. Hierzu werden noch vorhandenen Pflasterflächen entsiegelt und ein Zaun entfernt. Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei Wochen in Anspruch nehmen. Das Amt für Umwelt und Grün investiert für diese Maßnahme insgesamt rund 40.000 Euro.

"Was ist das für ein Land, in dem Narren Blinde führen?"
Unsterblicher William Shakespeare" ist das Jour Fixe, das am letzten Donnerstag im April in der Volkshochschule stattfindet. Ort: wie gewohnt der Vortragssaal. Zeit: Wie gewohnt 17 Uhr. Referent: Wolfgang Schwarzer. Eher mäßig ist die Veranstaltung besucht. Wie gewohnt trägt Schwarzer gekonnt und professionell vor. Er stellt Shakespeare, seine Zeit und seine Werke vor. Gelegentliche Musikeinspielungen ergänzen den mündlichen Vortrag. Die Veranstaltung hätte mehr Besucher verdient.
Höre und sehe ich Schwarzer bei seinem Vortrag, kann ich schon schnell den Eindruck gewinnen, dass an ihm zumindest ein guter Sprecher (z. B. für das Radio und Hörbücher) verlorengegangen ist. Andreas Rüdig

Zum Muttertag auf den Marina-Markt
Duisburger FrischeKontor verteilt Blumen an die Mütter

Am Sonntag, 10. Mai 2009, steht der Marina-Markt im Duisburger Innenhafen wieder ganz im Zeichen des Muttertages. Die Mitarbeiter/Innen des veranstaltenden FrischeKontors verteilen als Geschenk kostenlos Blumen an alle weiblichen Besucher. Und natürlich dürfen sich die zahlreichen Gäste des Marina-Marktes auch dieses Mal wieder von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr auf ein buntes Angebot an „Frischem, Schönem und Köstlichem“ bei hoffentlich sonnigem Wetter freuen.
Zahlreiche Stände mit Obst und Gemüse, Grünpflanzen, Blumen, Backwaren, Fleisch und Wurst sowie Fisch und Käse laden zum Probieren, Verweilen und Kaufen ein. Ob Grillwaren, Fisch- und Pfannengerichte, Süßspeisen, internationale Spezialitäten jeglicher Art, König-Pils, Wein und Sekt, alkoholfreie Getränke – auf dem Marina-Markt gibt es alles, was das Herz begehrt. Auch das Kunsthandwerk ist wieder mit wahren Schätzen seiner Zunft vertreten. Schönes, Praktisches und Exklusives soweit das Auge reicht. Neben den großen Gästen werden sich auch die kleinen Gäste auf dem Marina-Markt wohl fühlen, denn nicht nur Eiswagen und Bonbonstand sorgen für eine bunte Mischung des Angebotes.

Weitere Marina-Markt-Termine 2009:
13.-14. Juni, 12. Juli, 9. August, 13. September, 11. Oktober
Zum Programm des Kultur- und Stadthistorisches Museums:
Zum Marina-Markt am 10. Mai 2009 hat das Kultur- und Stadthistorische Museum ein ganz besonderes Programm im Angebot. Jeweils um 13 und um 15 Uhr haben die kleinen und großen Besucher/Innen die Möglichkeit, an der Familienführung „Der Duisburger Markt im Mittelalter“ teilzunehmen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3,00 Euro und für Ermäßigte 2,00 Euro.