Duisburg aktuell   -   Archiv Mai 2008

 

Mittwoch, 28. Mai 2008 - - Historischer Kalender

Gemeinsam für einen starken Einzelhandel
Der Einzelhandels- und Dienstleistungsverband Duisburg/Niederrhein (EHDV) und die Volkshochschule Duisburg haben heute eine Bildungspartnerschaft vereinbart.
Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter und Führungskräfte gehört seit langem zu den Arbeitsschwerpunkten des Einzelhandelsverbandes. Zukünftig wird die VHS das Angebot des EHDV mit verschiedenen Kursen unterstützen.
Seit Ende der achtziger Jahren haben sich die Tätigkeiten und Aufgaben im Einzelhandel radikal verändert. Zwar stehen nach wie vor Beratung und Verkauf im Mittelpunkt, doch auch hierbei müssen sich die Einzelhändler auf stetig verändernde Produkte, Kaufverhalten der Kunden und neue Kommunikationsmittel einstellen. Hinzu kommt die Einführung EDV-gestützter Warenwirtschafts- und Kassensysteme, die zu einer erheblichen Veränderung der Arbeitsabläufe und Prozesse geführt haben.
Daher hat die Qualifizierung des Personals schon traditionell einen hohen Stellenwert im Einzelhandel: „Als mittelständisches Unternehmen legen wir großen Wert auf eine Fortbildung unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Erst gut ausgebildete und motivierte Arbeitnehmer versetzen unser Unternehmen in die Lage, sich als Einzelhandels- und Dienstleistungsunternehmen im Wettbewerb gut und erfolgreich platzieren zu können“ so Alfred Walzer, Vorstandsvorsitzender des Verbandes. Und Wilhelm Bommann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes fügt hinzu: „Aus der Vergangenheit wissen wir, wie wichtig auch die Weiterbildung für unsere Unternehmer und deren Führungskräfte ist. Egal, ob es um die Vermittlung neuer rechtlicher Rahmenbedingungen geht oder Kursangebote sind, welche sich mit der Optimierung des eigenen Zeitmanagements befassen.“
Mit der VHS hat der Verband einen Partner gefunden, der, als größter regionaler Anbieter beruflicher Weiterbildung, über langjährige Erfahrung, auch speziell für Einzelhandelsunternehmen, verfügt. Dazu Dr. Gerd Jahn, Leiter der VHS: „In Modellprojekten des Landes NRW konnten wir mit unterschiedlichen Einzelhändlern Weiterbildungskonzepte erproben, die sowohl die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter als auch die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zum Ziel hatten. Unsere Schulungen fanden teilweise vor Ort, in den Geschäften und unter Berücksichtigung erschwerter Bedingungen, wie zum Beispiel zur Adventszeit statt.“
So können EHDV und VHS nun den Duisburger Einzelhändlern ein breites Angebotsspektrum bieten. Dazu gehören Kurse aus den Bereichen Verkauf, Marketing, BWL, EDV und Fremdsprachen (z.B. Niederländisch), als auch spezielle Themen, wie zum Beispiel Rating im Einzelhandel oder Ladendiebstahl. In einer Broschüre werden Anfang August alle Kurse, Termine und die Anmeldemöglichkeiten abgebildet. Bereits jetzt können die Unternehmen von der Kooperation profitieren, da auch Beratung, „Bildung auf Bestellung“ und Inhouse-Schulungen Bestandteil der Bildungspartnerschaft sind. Besonders interessant dürfte auch der „Bildungsscheck“ des Landes Nordrhein-Westfalen und der EU sein, über den Unternehmen, die nicht mehr als 250 Beschäftigte haben, bis zu 50 Prozent, maximal 500 Euro, der Weiterbildungskosten bezuschusst bekommen können. Auch hierüber berät die VHS.
Im nächsten Jahr wird die Kooperation auch auf den Kreis Wesel unter Einbeziehung der dortigen Volkshochschulen ausgeweitet.
 

Duisburg ist TWINS2010-Stadt
Neun Projekte werden im Rahmen der Städtepartnerschaften realisiert. Das entschied jetzt die sechsköpfige Expertenjury. Aus rund 250 Vorschlägen aus ganz Europa hatte das Gremium insgesamt 80 Projekte aus dem gesamten Ruhrgebiet ausgewählt. Die Auswahl wurde in dieser Woche in Dortmund präsentiert.
Die Duisburger Projekte stellen Ihnen Karl Janssen, Kulturdezernent der Stadt Duisburg, Dr. Söke Dinkla, Leiterin des Kulturhauptstadtbüros, und Heike Maus, TWINS- Beauftragte für Duisburg vor. Vertreterinnen und Vertreter von Duisburger Projekten werden ebenfalls anwesend sein: Peter Bursch für Eurorock, Gudrun Alt für„Gülhane Elise - Rosen für Marxloh“ und Elisabeth Pater, Referat zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien/RAA, für das Projekt Jugendtheaterbegegnung.
Vor allem junge Künstler und Kulturschaffende haben sich seit Mai 2007 mit Ideen für künstlerische Projekte zwischen einer der 200 europäischen Partnerstädte des Ruhrgebiets und seinen Städten und Kreisen beteiligt. Gesucht wurden Vorschläge zu Theater und Tanz, Film und Fotografie, Malerei und Performances, Literatur und Medienkunst sowie zur kulturellen Bildung.
In einer zweiten Runde ist es möglich, bis zum 31.Dezember 2008 weitere Vorschläge an die RUHR.2010 GmbH für TWINS2010 einzureichen.
 


Duisburger Sprachen- und Kulturtage: Polnisch
Mehrsprachigkeit, kulturelle Vielfalt und interkulturellen Austausch zu präsentieren und zu fördern ist das Ziel der Sprachen- und Kulturtage, die von einem Team verschiedener städtischer Stellen und der Schulaufsicht vorbereitet wurden. Dabei kommen zusammen der schulische Bereich (Mutter- und Fremdsprachenunterricht), die außerschulische Jugendbildung (internationaler Jugendaustausch), die Erwachsenenbildung (Fremdsprachenkurse) sowie ethnische, religiöse und kulturelle Aktivitäten und zwar zu jeweils einer sprachkulturellen Gruppe.
Der erste Tag, Samstag, 31. Mai, ist der polnischen Sprache gewidmet. Seit deutlich mehr als 100 Jahren wird diese Sprache in Duisburg gesprochen. Kultur und Sprache unseres Nachbarlandes sind an Rhein und Ruhr bis heute sehr lebendig, obgleich im öffentlichen Leben kaum vertreten.
Das zweisprachige Programm richtet sich an diejenigen, die etwas über das Nachbarland Polen erfahren wollen und auch an jene, die ihre Wurzeln in der polnischen Sprache und Kultur finden. Die Angebotspalette am Samstag reicht von Tanz- und Schülertheateraufführungen, Jazz und Chansons über eine Ausstellung zeitgenössischer polnischer Kultur bis hin zu einem Schnupperkurs Polnisch der VHS.

 

Weltnichtrauchertag: Aktuelle Daten zum Rauchverhalten in Deutschland

Ein Blick in die amtlichen Statistiken anlässlich des Weltnichtraucher-tages am 31. Mai zeigt ein durchwachsenes Bild zum Rauchverhalten in Deutschland: Während in den letzten Jahren sowohl die Einfuhr als auch der Verbrauch von versteuerten Zigaretten zurückgingen, hat der Konsum anderer Tabakwaren sowie die Zahl der in der Folge von Tabakkonsum Verstorbenen zugenommen.
Iim Jahr 2006 starben bundesweit 42 348 Personen (30 249 Männer und 12 099 Frauen) an Krebserkrankungen, die in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können. Das waren 5,1% aller Sterbefälle. Im Vergleich zum Jahr 2000 sind damit 4,5% mehr Personen an diesen Krankheiten (Lungen-, Kehlkopf- und Luftröhrenkrebs) gestorben. Damals starben 40 553 Personen (30 526 Männer und 10 027 Frauen), dies waren 4,8% aller Gestorbenen. Diese Steigerung wurde vor allem durch eine Zunahme der Frauen unter den Gestorbenen getragen, deren Anteil seit 2000 um 3,9 Prozentpunkte von 24,7% auf 28,6% gestiegen ist.


Erleichterungen für Bürger und Handwerker bei kleineren Bauvorhaben Landesbauordnung wird geändert
Düsseldorf. Die Bauordnung des Landes Nordrhein-Westfalen soll in einem weiteren Punkt vereinfacht werden. Die Liste der Bauvorhaben, deren Pläne auch von Handwerkern oder staatlich geprüften Technikern bei den Bauaufsichtsbehörden eingereicht werden können, soll erweitert werden. „Durch die Möglichkeit, kleinere Bauvorhaben auch von Handwerkern planen zu lassen, werden diese für den Bürger insgesamt überschaubarer. Diese Vereinfachung ist ein weiterer Baustein im Gesamtkonzept des Bürokratieabbaus der Landesregierung“, sagte Bauminister Oliver Wittke am Mittwoch (28.5.) in Düsseldorf.
Bei einer ganzen Reihe von Bauvorhaben soll darauf verzichtet werden, dass die Pläne nur von Architekten oder Bauingenieuren bei den Bauaufsichtsbehörden eingereicht werden dürfen. Zu diesen Vorhaben zählen kleinere Terrassenüberdachungen, Wintergärten, Dachgauben und Balkone. Die vorgesehenen Regelungen dienen vor allem dem bürgerfreundlichen Verwaltungshandeln. Außerdem wird die nordrhein-westfälische Bauordnung der Musterbauordnung der Länder angepasst.
Der Kabinettsbeschluss vom 27.5.2008 soll noch vor der Sommerpause in den Landtag eingebracht werden.

 

Akzente

"Die Essener Fotographin Vera Keysers hat den `Hafenstadtteil Ruhrort' Anfang 2007 erforscht. Die dabei entstandenen Fotos bilden eine künstlerisch vorformulierte Arbeitshypothese von `Zum Beispiel Ruhrort...' und werden vom 2. März an im Projektlokal ausgestellt.
Vera Keysers wird ihre fotographische Forschung im Rahmen des Projekts wiederaufnehmen. Widerlegende oder bestätigende Überschreibungen werden die Ursprungsausstellung fortlaufend verändern."
Kurz und knapp ist der Werbetext, der den Beitrag des Hafenstadtteils Ruhrort zu den Akzenten 2008 beschreibt.
Wer nach Ruhrort fährt, sollte auch einen kurzen Abstecher in den Hafen machen. Schifferbörse, Museumsschiff `Oscar Huber', Uferpromenade mit dem Ausblick auf die Rheinorange - sie können Station ganz in der Nähe des Duisburger Traditionsunternehmens Haniel sein. Gerade bei schönem Wetter dürfte es sehr angenehm sein, sich hier auf eine der Bänke zu setzen und das Leben zu genießen. Andreas Rüdig

 

Zahl der Sorgerechtsentzüge steigt um 10%

Im Jahr 2006 haben die Gerichte in Deutschland in rund 9 600 Fällen den vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge angeordnet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bedeutet dies gegenüber 2005 eine Steigerung um 10,2% oder 900 Fälle. Gegenüber 2004 betrug der Anstieg der Sorge­rechtsentzüge sogar knapp 19%.

Dienstag, 27. Mai 2008
2. Brucknerstraßenfest in Neudorf

Hilfe von Bernard "Ennatz" Dietz für die Kinderklinik Duisburg
Die gelungene Geburtstagsfeier von Bernard "Ennatz" Dietz hat ein noch schöneres "Nachspiel". Bekanntlich hatte Bernard Dietz statt Geschenke um Geldzuwendungen gebeten. Diese soll(t)en in voller Höhe den Einrichtungen Duisburger Sporthilfe und Kinderklinik Duisburg sowie dem Integrativen Kindergarten in seiner Heimatgemeinde Drensteinfurt-Walstedde zu gute kommen.
Jeweils einen Scheck in Höhe von 3.500,00 Euro überreichte Ennatz Dietz dem 2. Vorsitzenden der Sporthilfe, Bodo Oppenberg und Dr. med. Rainer Schramedei, Chefarzt der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin des Klinikum Duisburg.

Die Beträge kamen anlässlich der Feierlichkeiten, in der MSV-Arena, zum 60. Geburtstag von  Bernhard Dietz zusammen. Ennatz Dietz hat auf Geschenke zu Gunsten diverser Institutionen verzichtet, um mit seinem Beitrag etwas zu für die Allgemeinheit zu tun.

Auf dem Foto von links nach rechts: Bodo Oppenberg, Bernard (Ennatz) Dietz und Dr. Rainer Schramedei. Foto Manfred Schneider

„Was uns beschäftigt“: 10 Jahre Tag der (Schul-)Kultur
Der „Tag der (Schul-)Kultur“ ist zu einer festen Institution im Kulturgeschehen der Stadt Duisburg geworden. Das Thema des diesjährigen SchulKultur-Tages am Donnerstag, 29. Mai, im Landschaftspark Duisburg-Nord lautet in Anlehnung an die Duisburger Akzente 2008 „Was uns beschäftigt“.
Nahezu 400 Schülerinnen und Schüler aus 17 Schulen präsentieren bereits zum 10. Mal Darbietungen aus den Bereichen Musik, Tanz, (Schau)Spiel und Akrobatik und bildende Kunst. Die Veranstaltungspalette reicht vom Musikprojekt „Das rockende Klassenzimmer“ über eine Tanzperformance mit sechs Lehrerinnen bis hin zu diversen Ausstellungen.
Seit 1999 findet der Tag der (Schul-)Kultur stets an einem anerkannten Ort der Hochkultur wie dem Landschaftspark Nord, dem Innenhafen oder dem Theater am Marientor vor über 1.000 Zuschauern (vornehmlich natürlich Schülerinnen und Schüler) statt. Die SchulKulturKontaktStelle der Stadt ermöglicht es den Duisburger Schülern der weiterführenden Schulen sich mit ihren Kultur- und Kunstfähigkeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Thematisch orientiert sich der SchulKulturTag an den Duisburger Akzenten. So waren die musikalischen, tänzerischen, schauspielerischen, akrobatischen und gestalterischen Beiträge der Schulen in den letzten Jahren mit „Endstation Amerika?“, mit „Kultur des Spiels“ und mit „Woran glauben?“, „Normal“ übertitelt.

Gegen den demographischen Wandel: Stadt Duisburg startet Trainee-Programm
Der demographische Wandel trifft auch die Mitarbeiterschaft der Stadtverwaltung. Um die sich zunehmend lichtenden Reihen besonders im technischen Bereich wieder zu verstärken, beschreitet die Stadt Duisburg jetzt einen neuen Weg zur Personalverjüngung.
Am 2. Juni werden acht Hochschulabsolventen mit Ingenieurausbildung als so genannte Trainees im Stadtentwicklungsdezernat ihre Ausbildung aufnehmen. Sie werden in den nächsten zwei Jahren systematisch für die Aufgaben im Stadtentwicklungsdezernat vorbereitet und qualifiziert. Hierbei werden die jungen Ingenieure, die sozusagen „frisch von der Universität“ kommen, von erfahrenen Mitarbeitern unterstützt, die in der Funktion als Mentoren die Trainee-Teilnehmer in fachlicher und persönlicher Hinsicht begleiten und beraten. Verwaltungslehrgänge ergänzen die Ausbildung.
Die Trainees werden in ausgewählten aktuellen Projekten im Bereich der Stadtentwicklung, der Stadt- und Verkehrsplanung sowie im Vermessungsbereich eingesetzt.

Akzente: Stahlplastik SIGNUM
Die freistehende sockellose Stahlplastik SIGNUM (lat.: Zeichen) ist aus einem quadratischen Schwarzblech entwickelt, dessen zweidimensionale Fläche durch Einschnitte und Faltungen ohne Hinzufügen oder Wegnehmen von Material in eine dreidimensionale Konstruktion verwandelt wurde. In den Ausbildungswerkstätten des Bildungszentrums der ThyssenKrupp Steel AG in Duisburg-Hamborn hergestellt, musste sich SIGNUM (mit 2,10 m Höhe, 1,54 m Breite und 1,26 m Tiefe) bereits während ihres Werdens in einer nahezu ausschließlich technisch und produktiv orientierten Umgebung behaupten.
SIGNUM wird von völlig unterschiedlichen Orten aufgestellt, um an jedem Standort einen anderen Interpretationsansatz zu bieten. Dadurch wird erkennbar, wie entscheidend der jeweilige Standort die Interpretationsmöglichkeit der Stahlplastik erweitert. Weg und Ziel dieser Kunstaktion sind die fotographische Dokumentation vom Entstehen zum Vergehen der Stahlplastik SIGNUM als Kunstprodukt.

Während der Akzente steht die Plastik im Duisburger Rathaus und somit in einem Brennpunkt der Öffentlichkeit. Sie ist Blickfang im Foyer. An diesem zentralen Punkt der Verwaltung ist die Stahlplastik SIGNUM durch ihre unverrückbare Präsenz Gegenpol zur täglichen, oft hektischen Geschäftigkeit. Hier, wo die Fäden verschiedenster Belange des Alltagslebens zusammenlaufen, steht das künstlerische Werk als ZEICHEN für das Nichtalltägliche," stellt die Werbung die Kunstaktion von Romi Fischer anlässlich der diesjährigen Duisburger Akzente vor.
Etwas verlassen und unbeachtet steht die Skulptur schräg gegenüber dem Büro der Bürgermeisterin Doris Janicki. Irgendeinen Hinweis darauf, daß hier ein Kunstwerk steht, geschweige denn, dass gerade das Kulturereignis Akzente stattfindet, ist der Stahlplastik nicht zu entnehmen.
Ich bin mir nicht sicher, was ich von dieser Aktion halten soll. Die Skulptur wirkt zu unspektakulär und belanglos, als dass sie von den Besuchern des Rathauses beachtet werden würde. Werden die Akzente dieses Jahr bewusst so stiefmütterlich behandelt? Sind sie zum Abschuss freigegeben? Größer als im Rathaus kann das Desinteresse ja wohl kaum sein. Andreas Rüdig

Informationen zur Impfung gegen Blauzungenkrankheit
Zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit bei Wiederkäuern beginnen in Nordrhein-Westfalen die intensiven Impfvorbereitungen. Ende Mai ist die erste Auslieferung von Impfstoff für Schafe und Ziegen an die Stadt Duisburg vorgesehen. Für Rinder wird Ende Juni der Impfstoff erwartet. Mit der für alle Rinder, Schafe und Ziegen verpflichtenden Impfung kann unmittelbar danach begonnen werden.
Die mit der Impfung beauftragten Tierärzte müssen von den Tierhaltern informiert werden und eine Vollmacht für die Eintragung der Impfung in die HIT-Datenbank erhalten haben. Die Vollmacht ist vom Tierhalter an das Veterinäramt zu schicken und wird von dort an die Tierseuchenkasse weitergegeben.

Zur rechtlichen Absicherung der Impfung wird die Stadt Duisburg in den nächsten Tagen an alle Halter von Rindern, Schafen und Ziegen eine Allgemeinverfügung erlassen. Darin wird geregelt, in welchem Zeitraum die Tiere zu impfen sind und welche Ausnahmen es von der Impfverpflichtung gibt. Die Allgemeinverfügung sowie weitere Informationen über zum Beispiel Entschädigungen und Beihilfen finden sich auch auf den Internetseiten des Institutes für gesundheitlichen Verbraucherschutz www.duisburg.de/vv/53-5/.

Drei Wochen EM-Fieber nach Plan!
Flyer zum Public Viewing liegt an 1000 Stellen aus

Die Fußball-Europameisterschaft kann kommen! Duisburg ist bestens vorbereitet. An rund tausend Stellen der Stadt liegen ab sofort alle wesentlichen Informationen und Termine zum Public Viewing im Sportpark Duisburg aus. Er ist leicht zu finden, denn er ist auffällig grün und trägt den Titel: ,Anstoß für Duisburg'. Zum Mitnehmen u.a. bei allen Sparkassen, Bibliotheken, der Tourist Information und an vielen anderen Stellen, wie Kneipen oder Tankstellen, bei denen für gewöhnlich Informationen ausliegen.
Alleine gucken ist langweilig. Mit Anderen gucken macht Spaß. Doch mit hunderten oder tausenden Anderen gucken, mitgehen und feiern, das ist einfach unvergleichlich! Deshalb hier noch einmal die Facts zum Public Viewing, 7. Juni bis 29. Juni in Duisburg: Der Eintritt ist frei. Jeder Spieltag ist Public Viewing Tag (auch wenn Deutschland nicht spielt). Geöffnet wird ab 16 Uhr an Tagen, an denen nachmittags schon gespielt wird und ab 18 Uhr, wenn erst abends gespielt wird. Fahnen, bunte Hüte, und geschminkte Gesichter sind erwünscht. Flaschen oder Wurfmittel sind unerwünscht.

Das Projekt `Workingplace'
Das Projekt `Workingplace' zeigt u. a. Olaf Rauchs Fotoserie `Reqiuem'. Diese führt von einer der modernsten Stätte der Stahlproduktion immer tiefer zu den verbotenen Zonen der vergangenen Ära, die die stummen Zeugen der Arbeitswelt von damals vorstellt. Die Zeugen sind Maschinen, technische Details und zurückgelassene Artefakte der Arbeiter. Die Orte und Objekte der Fotoserie existieren größtenteils nicht mehr und sind somit Geschichte und Gedächtnis zugleich," beschreibt die Werbung das Projekt der diesjährigen Akzente, das in der Galerie EigenArt, Lenzmannstraße 16 in der Stadtmitte zu sehen ist. Der Eintritt ist hier kostenlos.
Ein Besuch lohnt sich hier auf jeden Fall, auch wenn gerade `mal keine Akzente sind. Der Besucher bekommt hier moderne Kunst, Gemälde und Plastiken, zu sehen. Da hier eine Galerie und kein klassisches Museum vorliegt, ist bei den Kunstwerken natürliche eine gewisse Verkaufsabsicht vorhanden. Von daher sollte es sich der hoffentlich geneigte Besucher schon überlegen, das eine oder andere Kunstwerk "käuflich zu erwerben", wie es im Behördendeutsch so schön heißt. Andreas Rüdig

Wohlfahrtsverband übernimmt die Häuser Kranichstraße1-9 von IMMEO - AWO-Duisburg plant neue Seniorenwohnungen für Wanheimerort
Die AWO-Duisburg übernimmt von der Wohnungsbaugesellschaft Immeo zum 30. Juni 2008 die Häuser auf der Kranichstraße 1 - 9 in Wanheimerort. Der Wohlfahrtsverband plant direkt in Nachbarschaft zum AWO-Seniorenzentrum „Im Schlenk“ den Bau von Wohnungen für ältere Menschen. Die AWO-Duisburg und Immeo haben die 25 Mieter in diesen Häusern über die anstehenden Veränderungen informiert. Gemeinsam will man ihnen Unterstützung bei der Suche nach neuen Wohnungen im Viertel anbieten und auch beim Umzug helfen.
Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg, sagt: „Wir sind uns sicher, dass wir zusammen mit den Bewohnern zu einvernehmlichen Lösungen kommen werden.“ Er gehe davon aus, dass genügend Zeit bleibt, um in Ruhe alle anstehenden Fragen zu klären. Mit Hilfe des Verbands und von Immeo werde man passende Wohnungen für jeden der derzeitigen Mieter der Häuser auf der Kranichstraße 1-9 anbieten können.
Wolfgang Krause betont zudem: Es bestehe ein starkes Interesse an seniorengerechten Wohnungen im Stadtteil. „Die Nähe zum Seniorenzentrum
gibt ihnen darüber hinaus ein wichtiges Stück Sicherheit und die Möglichkeit, an den Gemeinschaftsaktivitäten im Haus teilzunehmen“, erläuterte Krause. Diesem Wunsch wolle die AWO-Duisburg als Wohlfahrtsverband in Wanheimerort nachkommen.
Die AWO-Duisburg sehe sich da in der Verantwortung. „Wir wollen älteren Menschen in der Nachbarschaft zu unserem Seniorenzentrum Im Schlenk ein bezahlbares Zuhause anbieten, das ihrem Bedürfnis nach Sicherheit und Komfort entspricht“, sagt der AWO-Geschäftsführer.

Große Nachfrage nach seniorengerechten Wohnungen

Man habe eine ungemein große Nachfrage nach den 16 seniorengerechten Apartments wahrgenommen, die zu dem im Oktober 2007 eröffneten Seniorenzentrum Im Schlenk gehören. Krause: „Die AWO-Duisburg wurde regelrecht überrannt. Mehr als 300 Interessenten haben sich bei uns gemeldet, und wir konnten nur diese 16 Wohnungen anbieten. Wir mussten sehr viele Absagen erteilen“, so Krause.

Interessen der derzeitigen Mieter im Blick

Die derzeitigen Mieter der Wohnungen auf der Kranichstraße 1 – 9 müssen sich nach Auskunft von Wolfgang Krause keine Sorgen machen, dass sie vor der sofortigen Kündigung ihrer Verträge stehen. „Wir wissen, dass einige der Bewohner schon sehr lange Zeit in diesen Häusern leben. Wir respektieren das und werden mit jedem eine gute Lösung finden“, sagt der AWO-Geschäftsführer. Mit allen Mietern suchen Immeo und die Duisburger AWO am 28. Mai ein erstes Gespräch. Man habe die Bewohner bereits schriftlich informiert und zu einer Versammlung eingeladen.
Dieses Treffen diene dazu, das neue Projekt vorzustellen und zugleich den bisherigen Mietern mögliche Sorgen zu nehmen. „Uns ist es wichtig, dass wir einvernehmlich mit ihnen einen geeigneten Weg finden“, so Krause. Dabei spiele auch eine Rolle, dass Immeo seine Mieter nicht fallen lässt. Direkt neben dem jetzt verkauften Objekt gehört das ganze Viertel der Wohnungsbaugesellschaft. Die dortigen Wohnungen sind in den letzten Jahren saniert worden, so dass den Mietern sowohl von Immeo als auch von der AWO-Duisburg Ersatzwohnungen angeboten werden können.

Immeo unterstützt AWO-Projekt

Immeo selbst sieht in dem AWO-Projekt in Verbindung mit dem Seniorenzentrum eine positive Entwicklung für das gesamte Wohnquartier, von dem auch alle Bewohner profitieren.
Deshalb habe sich das Unternehmen bereit erklärt, der AWO-Duisburg bei der Betreuung und Begleitung der Mieter zu helfen.
Wolfgang Krause machte zugleich deutlich: „Wir sehen die Bevölkerungsentwicklung in Duisburg, und wir spüren als Wohlfahrtsverband auch die Bedürfnisse der älteren Menschen in unserer Stadt. Es gehört zu unseren Pflichten, dass wir darauf mit Weitblick reagieren und mögliche Projekte ins Auge fassen.“ Dass die AWO-Duisburg die Interessen der bisherigen Mieter im Blick behalte, sei eine Selbstverständlichkeit.

20,6 Millionen Fluggäste im ersten Quartal 2008
In den ersten drei Monaten des Jahres 2008 flogen 20,6 Millionen Passagiere von deutschen Flughäfen ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 5,1% mehr als im ersten Quartal 2007. Das Wachstum hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr leicht abgeschwächt. Hier hatte die Zunahme von Januar bis März noch 7,2% betragen.

Montag, 26. Mai 2008
Sommerfest zum zehnjährigen Bestehen der Wohnanlage am Rheindeich - AWO-Duisburg feiert Jubiläum des Wohndorf Laar
Das Wohndorf-Laar wird zehn Jahre alt. Am Sonntag, 1. Juni, feiert die AWO-Duisburg gemeinsam mit der Wohndorf-Laar Treuhand- und Beteiligungs GmbH und den Bewohnern den runden Geburtstag. Die Jubiläumsfeier für das außergewöhnliche Senioren-Wohnmodell beginnt um 11 Uhr. Nach dem offiziellen Teil genießen Bewohner und Gäste das Sommerfest in dem 9000 Quadratmeter großen „Dorf am Rheindeich“.

Das Grußwort für die Stadt Duisburg spricht Bürgermeisterin Doris Janicki. Die Gäste begrüßt Manfred Dietrich, Vorsitzender der AWO-Duisburg, die das zum Dorf gehörende Servicezentrum und Pflegeheim betreibt. Peter Sander spricht als einer der Geschäftsführer der Wohndorf-Laar Treuhand- und Beteiligungs-GmbH den Willkommensgruß für Bewohner und Besucher der Jubiläumsfeier mit Sommerfest.
Einen Rückblick auf zehn Jahre Wohndorf-Laar geben Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg, und Paul Schmitz, der ebenfalls als Geschäftsführer für die Wohndorf-Laar Treuhand- und Beteiligungs GmbH tätig ist.
Grund zum Feiern und zu einem stolzen Blick zurück bietet der Geburtstag allemal: Das Wohndorf war 1998 eine echte Pionierleistung, denn es war einzigartig in Deutschland in seiner Kombination aller Dienst- und Pflegeleistungen nach Wahl. Direkt am Rheindeich entstand eine Wohnanlage mit 114 seniorengerechten Apartments in vier Häusern. Die Bewohner genießen hier die Sicherheit direkt am Hausnotruf-Service der AWO-Duisburg angeschlossen zu sein und viele weitere Dienstleistungen mitnutzen zu können – wie Menü-Service, Restaurant, Kultur, Freizeit-Geselligkeit und Pflege.

Dazu richtete die AWO-Duisburg ein Pflegeheim mit 34 Plätzen ein, das ihre Tochtergesellschaft AWOcura betreibt. Das Servicezentrum, ebenfalls von AWOcura betreut, sorgt dafür, dass das Leben in der Dorfgemeinschaft Tag für Tag spürbar wird. Die Wohnungsgenossenschaft GEWOGE aus Ruhrort realisierte das Projekt gemeinsam mit der Duisburger AWO. Noch bevor die Diskussion nach geeigneten Wohnformen für Senioren öffentlich geführt wurde, hatten die Partner bereits eine Antwort gegeben. Das Wohndorf hat sich inzwischen etabliert und findet über die Stadt hinaus Anerkennung. „Uns begegnete zunächst eine abwartende Haltung. Heute können wir sagen: Der Mut hat sich gelohnt“, erklärt Wohndorf-Geschäftsführer Peter Sander.
Die Geschäftsführerin der AWOcura gGmbH, Wilma Katzinski, ergänzt: „Die Verbindung zwischen Wohnanlage, Servicezentrum und Pflegeheim gibt den Menschen Sicherheit und das gute Gefühl, dass im Ernstfall schnell Hilfe erreichbar ist. Die Freizeitangebote ermöglichen den Bewohnern und Besuchern, aus der Isolation auszubrechen, mit der viele ältere Menschen zu kämpfen haben.“ Die AWO-Duisburg sehe darin ein Modell, dass der Wohlfahrtsverband in anderer Form auch in Zukunft umsetzen werde. Wilma Katzinski: „Es besteht eine große Nachfrage nach geeigneten Wohnformen für ältere Menschen, die sich flexibel den Bedürfnissen anpassen: So viel Selbstständigkeit wie möglich – so viel Hilfe wie gewünscht.“

Zugeparkte Radwege: Verstärkte Kontrollen der Ordnungskräfte
Die Einsatzkräfte des Ordnungsamtes werden am morgigen Dienstag sowie am Mittwoch in der Zeit von 8 bis 16 Uhr im gesamten Stadtgebiet von Duisburg erneut besonders auf Fahrzeuge achten, die unerlaubt auf Gehwegen oder Radwegen parken.
Die Blockierung der Radwege durch unerlaubtes Fahrzeugparken ist nicht gerade billig. „Das ist den Duisburger Autofahrern größtenteils klar. Bei unseren bisherigen Sonderkontrollen konnten erfreulich wenige Verstöße festgestellt werden“, lobt Andrea Schönemann vom Ordnungsamt die verantwortungsvollen Autofahrer.
Der Kontrolleinsatz ist Teil der gemeinsamen Aktion des ADFC mit der Polizei Duisburg, dem Ordnungsamt und dem Amt für Stadtentwicklung unter dem Motto „Radwege sind keine Parkplätze!“.

Was uns beschäftigt
So lautet das Thema der diesjährigen Duisburger Akzente," berichtet Kulturdezernent Karl Janssen. "Die Akzente fragen nach der Bedeutung der Arbeit, dem Strukturwandel im Ruhrgebiet und der Bewältigung des Alltags. Nicht zu vergessen ist die Bedeutung der Kultur. Neue Perspektiven sollen eröffnet, neue Fragen gestellt werden. Die mediale Revolution soll im Museum beleuchtet werden. PC, Telefon, die Foto- und Videokamera bestimmen unser tägliches Leben.
Die digitale Revolution erfasste inzwischen auch die Kunst. PC, Scanner, Beamer, Computer und LED sind entscheidende Arbeitsgeräte. Design, Kunst und Werbung nutzen die neuen Medien gleichermaßen. Die Künstler nutzen die neuen Medien und setzen sich mit ihnen auseinander. Die neuen Medien sind Gestaltungselemente. Nam June Paik war der erste Künstler, der in den 1960er Jahren - damals noch mit Lochstreifen - für seine Kunst nutzte. Schon in den 1980er Jahren gab es erste Diskurse (z. B. in Ausstellungen und Konferenzen) über den Einfluss der neuen Medien auf Kunst und Gesellschaft. Der Computer ist heute fest in unserem Bewusstsein verankert." So geschehen bei der Eröffnung der Ausstellung über die digitale Raumkunst. Andreas Rüdig

„Der Kleine Prinz“ erhält zusätzlichen Blickfang
Einen besonderen Blickfang hat der „Der Kleine Prinz“ in der Duisburger City erhalten. In Anwesenheit von Bürgermeisterin Doris Janicki und Sozialdezernent Reinhold Spaniel wurde heute ein extra vom Künstler Chemao für das Foyer des Konferenz- und Beratungszentrums geschaffenes Bild der Öffentlichkeit präsentiert.
Mit der Enthüllung des Bildes wurde auch ein kleines Jubiläum gefeiert. Im Mai 2007 wurde das Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 mit neuen zentralen Tagungsräumlichkeiten für bis zu 250 Personen eröffnet. Ziel des Projektes mit angeschlossenem Café und Restaurant ist die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderungen. Die Barrierefreiheit spielt hier eine zentrale Rolle. So sind alle Räume barrierefrei zugänglich und nutzbar, mit Induktionstechnik für höreingeschränkte sowie mit einem taktilen Leitsystem für sehbeeinträchtigte Menschen ausgestattet. Die Bilanz nach einem Jahr zeigt, dass das Konzept von Menschen mit und ohne Behinderungen gleichermaßen angenommen wurde.
Für den noch fehlenden Blickfang für das Foyer konnte der Künstler Chemao gewonnen werden. Sein Bild trägt folgerichtig den Titel „Der Kleine Prinz“.

(v.l.) den Künstler Chemao, Reinhard Luderer, Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen, Ratsherr Peter Keime, Bürgermeisterin Doris Janicki sowie (verdeckt) Achim von Wehrden, Geschäftsführer der Duisburger Werkstatt für behinderte Menschen vor dem Bild „Der Kleine Prinz“.

Preisträger des Förderpreises der Köhler-Osbahr-Stiftung für den musikalischen Nachwuchs stehen fest
Die Preisträger der Förderpreise der Köhler-Osbahr-Stiftung für den musikalischen Nachwuchs 2008 der Folkwang Hochschule Standort Duisburg sowie der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg stehen fest.
Für die Folkwang Hochschule Standort Duisburg:
Bereich Kammermusik
Der 1. Förderpreis, dotiert mit 1.800 € geht an das Trio Image aus der Klasse Prof. Andreas Reiner.
Der 2. Förderpreis, dotiert mit 700 € geht an das Trio Kayana, ebenfalls aus der Klasse Prof. Andreas Reiner.

Bereich Klavier
Der 1. Förderpreis, dotiert mit 1.000 € geht an Min Jung Park aus der Klasse Prof. Boris Bloch.
Den 2. Förderpreis, dotiert mit jeweils 750 € erhalten Jeon-Mi Jo aus der Klasse Prof. Till Engel und Ekaterina Taratorina aus der Klasse Prof. Boris Bloch.

Für die Niederrheinische Musik- und Kunstschule:
Der 1. Förderpreis, dotiert mit 1.100 €, geht an Knut Hanßen, Klavier, aus der Klasse Prof.Thomas Leander
Den 2. Förderpreis, dotiert mit jeweils 700 €, geht an Aris Alexander Blettenberg, Klavier, Klasse Lucie Samson und Natalia Gunia, Popgesang, aus der Klasse Daniel Basso
Beteiligt hatten sich insgesamt 23 Bewerber und Bewerberinnen.
Alle gemeinsam stellen sie sich am Sonntag, 8. Juni 2008 um 11 Uhr der Öffentlichkeit beim Preisträgerkonzert im Theater der Stadt Duisburg (Foyer) vor. Die Verleihung der Urkunden übernimmt Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Der Eintritt ist frei.

Weniger Verkehrstote im ersten Quartal 2008
Foto Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kamen in den ersten drei Monaten dieses Jahres 977 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland ums Leben. Das waren 75 Personen oder 7,1% weniger als in den Monaten Januar bis März 2007. Etwas geringer war der Rückgang bei der Zahl der Verletzten mit 5,5% auf 84 500.

1,4 Millionen mehr Erwerbstätige binnen zwei Jahren
FotoNach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren im ersten Quartal 2008 rund 39,8 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Seit dem ersten Quartal 2006 ist die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland im Zuge des konjunkturell bedingten Beschäftigungsaufbaus damit um 1,4 Millionen Personen oder 3,7% gestiegen. Alleine in den Dienstleistungsbereichen sind binnen zwei Jahren 1,1 Millionen (+ 3,8%) zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Auch im Produzierenden Gewerbe ohne Baugewerbe und im Baugewerbe wurden in diesem Zeitraum mit + 218 000 Personen (+ 2,8%) und + 104 000 Personen (+ 5,1%) nach zuvor jahrelangem Arbeitsplatzabbau kräftige Beschäftigungsgewinne erzielt

Import 2007: 25 Pfund Kaffee und 1 Pfund Tee pro Kopf
Die Einfuhren von Kaffee und Tee nach Deutschland haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, ihre Importmengen stiegen zwischen den Jahren 2000 bis 2007 um rund ein Drittel an. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2007 je Einwohner/Einwohnerin 25 Pfund Kaffee und ein Pfund Tee nach Deutschland importiert. Das waren 1,1 Millionen Tonnen Kaffee im Wert von 2,0 Milliarden Euro sowie 48 000 Tonnen Tee im Wert von 112,2 Millionen Euro. Damit stiegen die Kaffeeeinfuhren im Vergleich zum Jahr 2000 um 264 000 Tonnen oder 32,5%, wertmäßig nahmen sie um 23,5% zu. Die Einfuhren von Tee stiegen im gleichen Zeitraum um 12 000 Tonnen oder 34,3%, wertmäßig nahmen sie jedoch nur um 1,7% zu.

Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln im EU-Vergleich
Heftiger Preisanstieg bei Lebensmitteln in der Europäischen Union Der heftige Preisanstieg bei Lebensmitteln ist nicht auf Deutschland beschränkt ? in fast allen EU-Staaten sind die Nahrungsmittelpreise in den letzten Monaten stark gestiegen. Im März und im April 2008 lagen sie im Durchschnitt der Europäischen Union jeweils um über 7% höher als ein Jahr zuvor ? dies sind die höchsten Teuerungsraten seit Juni 2001. Damals gab es einen deutlichen Preisschub insbesondere bei Fleisch und Milchprodukten.

Weniger Einkommensmillionäre in NRW
Die Zahl der in Nordrhein-Westfalen lebenden
Einkommensmillionäre ist innerhalb von drei Jahren um fast 500 auf
2 585 zurückgegangen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und
Statistik anhand der jetzt vorliegenden Ergebnisse der Einkommensteuerstatistik 2004 mitteilt, ergab sich im Landesdurchschnitt eine Quote von 1,4 Millionären pro 10 000 Einwohner (2001: 1,7).
Der Rückgang der Zahl der Einkommensmillionäre in 2004 beruht im
Wesentlichen auf der Einführung des sog. Halbeinkünfteverfahrens: Es bewirkt, dass bestimmte Kapitaleinkünfte (insbesondere Dividenden) nur noch zur Hälfte die steuerpflichtigen Einkünfte der natürlichen Personen erhöhen, der andere Teil wird bei den ausschüttenden Unternehmen versteuert.
Unter den 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden hatte
Schalksmühle im Märkischen Kreis 2004 mit einer Quote von 11,0 je 10 000
Einwohner die höchste Millionärsdichte, gefolgt von Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss mit 9,3 und Neunkirchen im Kreis Siegen-Wittgenstein mit 7,0. In absoluten Zahlen betrachtet, sind in Düsseldorf mit 206 (Quote: 3,6) und in Köln mit 202 (Quote: 2,1) die meisten Einkommensmillionäre ansässig.

Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass zusammen veranlagte Ehegatten als ein Steuerpflichtiger gezählt werden.
Die Zahlen beruhen auf den Ergebnissen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2004. Sie können erst jetzt veröffentlicht werden, weil die anonymisierten Steuerdaten von den Finanzbehörden erst nach Abschluss aller Veranlagungsarbeiten für statistische Auswertungen zur Verfügung gestellt werden. Die hier dargestellten Informationen sind damit die aktuellsten, die zurzeit verfügbar sind. (LDS NRW)

"Wer liest, gewinnt!"
Deutschlandweiter Schülerwettbewerb in der Zentralbibliothek

Die bundesweite Literaturwettbewerb für Schülerinnen und Schüler "Wer liest, gewinnt!", eine Gemeinschaftsaktion des Arbeitskreises für Jugendliteratur, dem Deutschen Bibliotheksverband und der "Telefonbuch-Servicegesellschaft", macht am Donnerstag, 29. Mai, um 15 Uhr, Station in der Zentralbibliothek Duisburg.

Bereits zum dritten Mal sind in der Stadtbibliothek die besten Literaturkenntnisse und Lese- und Präsentationskünste gefragt. Drei Teams mit je drei Schülern der Gesamtschule Süd, der Gesamtschule Neumühl und der Realschule Rheinhausen treten in einen Wettstreit ein.
Im Mittelpunkt des Quiz stehen fünf nominierte Bücher des Jugendliteraturpreises 2007. Die Jury, unter ihnen Petra Lorberg von der Buchhandlung Tausendundein Buch sowie Sascha Devigne vom Stadtfernsehen Studio 47, wird an diesem Nachmittag das beste Team küren. Moderiert wird die Veranstaltung vom Kindertheatermacher Helmut Wenderoth. Der Eintritt ist kostenfrei.
 

Samstag, 24. Mai 2008
Die Tafel-Runde zu Gunsten der Duisburger Tafel
Tour zum Gasometer und Haus Ripshorst

Am 29.6. 2008 bietet Tourenleiter Günther Tullius eine Radtour zum Gasometer Oberhausen an. Dort besteht die Möglichkeit die Ausstellung „das Auge des Himmels“ zu besuchen. Die Tour findet im Rahmen seiner diesjährigen Tafel-Runden zu Gunsten der Duisburger Tafel statt.
Wer die Ausstellung nicht besuchen möchte, der kann mit dem Tourenleiter eine kleine Schleife zum Haus Ripshorst fahren.
Die Tour führt die Teilnehmer durch den Wald zum Zoo und entlang der Rhein-Herne Kanal nach Oberhausen. Die Rückfahrt erfolgt dann über den grünen Pfad zum Landschaftspark Nord und weiter bis nach Ruhrort und von dort zum Ausgangspunkt zurück. Die Streckenlänge beträgt ca. 45 km. Die Tour wird in einem gemütlichen Tempo gefahren.
Der 1.Start ist am Schwimmstadion Margarethenstraße 11, Neudorf-Süd um 11.00 Uhr.

Bebauungsplan Huckingen wird öffentlich ausgelegt
Der Bebauungsplan 1067-Huckingen bezieht sich auf einen Bereich zwischen dem Gelände östlich des St. Anna Krankenhauses, südlich der Remberger Straße und der Stichstraße zu den Häusern Remberger Straße 50-58. Hier soll eine hochwertige Einfamilienhausbebauung auf großzügigen Grundstücken entstehen.

Der Planentwurf liegt in der Zeit vom 28. Mai bis zum 30. Juni öffentlich aus (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr). Er ist einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25, in Duisburg-Mitte (hier gibt es auch weitere Auskünfte im Zi. 437). Außerdem wird der Plan im Bürger-Service Süd auf der Sittardsberger Allee 14 in Duisburg-Buchholz (hier dienstags auch bis 18 Uhr) ausgelegt.
Bürgerinnen und Bürger können während der Frist hierzu Stellungnahmen abgeben. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten.

NRW: Kommunale Verschuldung bei 1 826 Euro pro Einwohner
Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände Nordrhein-Westfalens erreichten Ende 2007 - bei ausschließlicher Berücksichtigung der kommunalen Kernhaushalte und der Sonderrechnungen - eine Höhe von 32,9 Milliarden Euro.
Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt,
waren das 3,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Pro Einwohner belief sich die Verschuldung rein rechnerisch auf 1 826,42 Euro.

Auch 2007 wurden wieder verstärkt ehemalige kommunale Sonderrechnungen in Anstalten öffentlichen Rechts (AÖR) umfirmiert. Der rückläufige Schuldenstand bei den Sonderrechnungen wurde, wie die Übersicht zeigt, durch den Anstieg bei den AÖR mehr als kompensiert.
Zur Überbrückung kurzfristiger Liquiditätsengpässe griffen die kommunalen Körperschaften in den letzten Jahren verstärkt auf Kassenkredite zurück. Ende 2007 belief sich deren Volumen auf rund 13,7 Milliarden Euro (763,16 Euro je Einwohner). Insgesamt summierten sich damit die kommunalen Verbindlichkeiten auf 49,5 Milliarden Euro und waren um 1,5 Prozent höher als Ende 2006. (LDS NRW)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NRW-Baunachfrage im ersten Quartal: -0,5 Prozent
Die Auftragseingänge des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes waren im ersten Vierteljahr 2008 um 0,5 Prozent geringer als im ersten Quartal des Vorjahres.
Nach Mitteilung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik lag die Nachfrage nach Hochbauleistungen um 11,8 Prozent über, die Nachfrage nach Tiefbauleistungen dagegen um 12,5 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres.
Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker Nachfragesteigerungen sowohl im Wohnungsbau (+4,8 Prozent) als auch im gewerblichen und industriellen Hochbau (+11,7 Prozent) und im öffentlichen Hochbau (+41,2 Prozent).
Im Bereich des Tiefbaus verschlechterten zwei Bausparten ihre Auftragslage gegenüber dem Vorjahresquartal (Straßenbau: -13,2 Prozent und gewerblicher und industrieller Tiefbau: -28,9 Prozent). Die Nachfrage im sonstigen öffentlichen Tiefbau stieg um 22,4 Prozent. (LDS NRW)

Einwöchige Intensivsprachkurse in der VHS
Die Volkshochschule auf der Königstraße 47 bietet einwöchige Intensivsprachkurse für Anfängerinnen und Anfänger ohne Vorkenntnisse in italienischer, spanischer und niederländischer Sprache an. Vom 16. bis 20. Juni bieten die Kurse Gelegenheit, in kürzester Zeit bei ganztägigem Unterricht Basiskenntnisse zu erwerben beziehungsweise vorhandene Sprachkenntnisse aufzufrischen und zu ergänzen.

Keine "Killerspiele" für Jugendliche
Deutscher Städte- und Gemeindebund begrüßt Verschärfung des Jugendschutzes

Der Schul- und Kulturausschuss des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) begrüßt ausdrücklich die vom Bundestag beschlossene Verschärfung des Jugendschutzes, mit der Jugendlichen der Zugang zu Gewalt verherrlichenden Filme und Computerspielen erschwert werden soll. "So genannte Killerspiele, Gewalt verherrlichende und Gewalt beherrschte Spiele, die ausschließlich Mord- und Gemetzelszenen beinhalten, haben in Kinderhänden nichts zu suchen und müssen verboten werden", erklärte der Vorsitzende des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport des DStGB, Bürgermeister Walter Weinbach, Weißenthurm, heute anlässlich der Ausschusssitzung in Gardelegen.

Die Städte und Gemeinden lehnen die vom Deutschen Kulturrat angestoßene Debatte nach grundsätzlicher Anerkennung von Computerspielen als eigenständigen Kunstbereich entschieden ab. Ein effektiver Jugendmedienschutz hat für die Kommunen hohe Priorität. "Computerspiele, in denen deutlich visualisierte Gewaltanwendung vorkommt, unter die Kunstfreiheit fallen zu lassen und damit als wesentlichen Bereich der Kulturwirtschaft gleichzusetzen, ist nicht akzeptabel", so Weinbach.

Das nunmehr vom Bundestag verabschiedete Gesetz zur Änderung des Jugendschutzgesetzes, das unter anderem die Kriterien definiert, nach denen Gewaltvideos und so genannte Killerspiele als jugendgefährdend auf dem Index landen, geht aus Sicht des Ausschusses in die richtige Richtung. Zugleich mahnt der Ausschuss zusätzliche Regelungen für den Online-Bereich an. Darüber hinaus bedauert der Ausschuss, dass die Regelung zum Einsatz jugendlicher Testkäufer gestrichen wurde. "Dies hätte eine effektive Kontrolle, ob Händler den Jugendschutz einhalten, gestärkt", betonte Weinbach.

Neben den gesetzlichen Maßnahmen ist jedoch vor allem verstärkte Aufklärungsarbeit zu leisten. "In erster Linie sind Erziehungsberechtigte gefordert hinzusehen, womit ihre Kinder am Computer die Zeit verbringen. Darüber hinaus muss die Medienkompetenz bei Kindern und Eltern gestärkt werden", so Weinbach abschließend.

Freitag, 23. Mai 2008
Familienolympiade im Kindergarten Beecker Straße
Der Kindergarten Beecker Strasse 216 in Hamborn veranstaltet am Freitag, 30. Mai, von 13 bis 17 Uhr eine Familienolympiade. Große und kleine Leute können bei Sport und Spiel ihre Kräfte messen. Das Startgeld für eine Spielkarte beträgt einen Euro. Auf die Teilnehmer warten Preise und Urkunden.
Die Familienolympiade ist der Höhepunkt des Gesundheitsprojektes der Betriebskrankenkasse Novitas "Fit von klein auf - Der Gesundheitskoffer", das über den Zeitraum von einem Jahr im Kindergarten durchgeführt wurde. Das Projekt ist eine praktische Handlungshilfe und beinhaltet die Bausteine Bewegung, Ernährung und Entspannung. Ziel ist die Gesundheitsförderung im Alltag. Kinder und Eltern sollen aufgeklärt und dazu bewegt werden, sich mit der Gesundheit positiv auseinander zu setzen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, unter anderem auch in Form einer Fitnessbar.

Führung durch die MSV-Arena
Wenn der MSV ab Mitte August um den direkten Wiederaufstieg kämpft findet er dazu die besten Voraussetzungen vor. Zumindest zuhause im schmucken Stadion. Überzeugen Sie sich selbst. Die Duisburg Marketing Gesellschaft führt mehrmals im Jahr durch die Arena. Die nächsten Führungen sind am
4. Juni, am 2. Juli und am 6. August.
Treffpunkt ist jeweils um 14:45 Uhr im Foyer der MSV-Arena. Die Führung dauert etwa 1 Stunde und kostet 7.50 Euro für Erwachsene / 4.50 Euro für Kinder.
Wichtig:
Eine Anmeldung ist notwendig bei der Tourist-Information, Tel. 285440, Königstraße 86.

Achtung Autofahrer!
Rhein-Ruhr-Marathon startet am 1. Juni

Der 25. Rhein-Ruhr-Marathon startet am Sonntag, 1. Juni, auf der Kruppstraße am Sportpark Wedau. Den Auftakt machen um 8 Uhr die Inlineskater. Für die Läufer der Gesamtstrecke geht es um 9.20 Uhr los.
Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass es aufgrund der Veranstaltung erforderlich ist, die Straßen im Verlauf der Strecke zu sperren. Detaillierte Umleitungsempfehlungen können aufgrund des Umfangs der Sperrungen nicht ausgeschildert werden. 
Stadtplan mit Marathon-Route (3.64 MB)

Mittwoch, 21. Mai 2008
Beratungsangebot für hörbeeinträchtigte Menschen
Duisburg. Sprechstunden für Gehörlose bietet die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen des Amtes für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg am Montag, 2. Juni, von 15 bis 17 Uhr und Montag, 16. Juni, von 10 bis 11 Uhr an. Die Beratungen finden im Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz", Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte statt Wegen der hohen Nachfrage ist mit Wartezeiten zu rechnen.

Ein Gebärdendolmetscher ist anwesend. Hilfesuchende können mit allen Problemen, die sie bedingt durch ihre Hörbehinderung selbst nicht lösen können, dieses kostenlose Angebot nutzen. Die Beraterinnen klären Sachverhalte, bieten Problemlösungen an und vermitteln gegebenenfalls an andere zuständige Stellen weiter. Auch außerhalb der Sprechstunde  sind die Beraterinnen unter den Rufnummern (0203) 283-2760, -4791 und -6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über Telefax unter (0203) 283-2374 erreichbar.

Kriegsbombe auf Werksgelände von ThyssenKrupp Steel erfolgreich entschärft
Der Kampfmittelräumdienst hat die auf dem Werksgelände von ThyssenKrupp Steel (TKS) in Hamborn gefundene Zehn-Zentner-Bombe aus dem II. Weltkrieg um 13.16 Uhr erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen sind aufgehoben worden.

Fronleichnam sind drei von DuisburgSport betriebene Bäder geöffnet
Am morgigen Fronleichnam (Donnerstag, 22. Mai) besteht in drei von DuisburgSport betriebenen Bädern die Möglichkeit, den Feiertag zu genießen. Das Allwetterbad Walsum und das Kombibad Homberg sind an diesem Tag von 10 bis 20 Uhr geöffnet, das Rhein-Ruhr-Bad steht Badegästen von 8 bis 21 Uhr zur Verfügung. Alle anderen von DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben an diesem Tag geschlossen.
Weitere Informationen gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten, (0203) 283-4444, und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Dienstag, 20. Mai 2008
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee in Duisburg Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee war der Einladung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland folgend am 20. Mai zu einem Arbeitsbesuch im Duisburger Rathaus. Oberbürgermeister Sauerland, Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, die Beigeordneten Jürgen Dressler und Wolfgang Rabe sowie der Geschäftsführer der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft, Dr. Ralf Oehmke, haben ihm in dem einstündigen Gespräch wichtige stadtentwicklungspolitische Projekte vorgestellt.

Danach gab die Stadt für den Minister im Mercatorzimmer einen Empfang, bei dem sich Wolfgang Tiefensee in das Goldene Buch der Stadt eingetragen hat.



Nach seinem Besuch im Innenhafen und konstruktiven Gesprächen mit der Duisburger Stadtspitze trug sich Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee in das "Goldene Buch" der Stadt Duisburg ein.





Stehend: Oberbürgermeister Adolf Sauerland, die Bundestagsabgeordnete Petra Weis und Alt-Oberbürgermeister Josef Krings


Stolz zeigt Oberbürgermeister Adolf Sauerland dem Minister die Amerikakarte von Gerhard Mercator aus dem 16. Jahrhundert
 

 




 

Als besonderes Präsent überreichte OB Sauerland dem Bundesminister das Duisburger Rathaus in Glas 


Fotos und Bildtext: Manfred Schneider

Oberbürgermeister Sauerland tief bestürzt über den Tod von Joachim Erwin
Seine tiefe persönliche Anteilnahme und die Anteilnahme der Stadt Duisburg am Tod seines Düsseldorfer Amtskollegen Joachim Erwin hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland in einem Kondolenzschreiben an die Stadt Düsseldorf gesandt mit der Bitte, diese auch an die Familie des Verstorbenen weiterzuleiten. "Joachim Erwin war ein Visionär, der klare Vorstellungen über die Entwicklung seiner Stadt Düsseldorf hatte und diese auch umzusetzen wusste. Ohne Rücksicht auf seine Gesundheit hat er sich in den Dienst der Landeshauptstadt gestellt. Als Kollege war er wegen seiner Geradlinigkeit oft kein einfacher dafür aber immer ein verlässlicher Gesprächspartner. In der politischen Landschaft Deutschlands hinterlässt er eine spürbare Lücke," würdigt Adolf Sauerland den Verstorbenen. "Angesichts der guten Nachbarschaft und angesichts vielfältiger Berührungspunkte in der interkommunalen Zusammenarbeit ist auch Duisburg Joachim Erwin zu Dank verpflichtet", so der Duisburger Oberbürgermeister weiter.

Bombenfund auf Werksgelände von ThyssenKrupp Steel

Mittwoch wird ab 13 Uhr entschärft 

Eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe ist heute Mittag bei einer gezielten Suche aufgrund von Luftbildauswertungen auf dem Werksgelände von ThyssenKrupp Steel (TKS) in Hamborn gefunden worden. Wegen der tiefen Lage der Bombe (fünf bis sechs Meter) ist lediglich eine Evakuierungszone von 250 Metern um die Fundstelle erforderlich. Dabei ist ausschließlich das Firmengelände von TKS östlich der Kaiser-Wilhelm-Straße betroffen.  Der Kampfmittelräumdienst wird am Mittwoch, 21. Mai 2008, um 13 Uhr mit der Entschärfung beginnen. Im Bereich von 500 Metern (Sicherheitszone) um den Fundort ist aus Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die Menschen sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 12.30 Uhr nicht mehr gestattet.  

In der Evakuierungszone sind lediglich Teile der Werkstätten, jedoch keine Produktionsstätten von TKS betroffen. In der Sicherheitszone zwischen Willy-Brandt-Ring und Franz-Lenze-Straße leben 85 Menschen.  

Durch kurzzeitige Verkehrsperrungen werden die Kaiser-Wilhelm-Straße und die Franz-Lenze-Straße betroffen sein. Andere Verkehrsbehinderungen werden nicht entstehen. Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben die Anwohner heute aufgesucht und sie über die Verhaltensmaßnahmen informiert.  

Beginn und Ende der Entschärfung werden durch Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben.

Montag, 19. Mai 2008
Verschiebung der Abfuhrtermine durch Fronleichnam
Aufgrund des Feiertages am 22. Mai 2008 verschiebt sich die Müllabfuhr. Bei den Revieren die normalerweise donnerstags abgefahren werden, erfolgt die Leerung am Freitag und die Freitagsreviere werden Samstag abgefahren.
Die Sammlung der Papierbündel sowie die Leerung der Papiertonnen verschiebt sich analog zur Hausmüllabfuhr um einen Tag.
Die Abfuhrtermine der gelben Wertstofftonnen bleiben unverändert, d.h. die Tonnen werden nach den Abfuhrterminen des Abfallkalenders geleert.

Straßenbauarbeiten rund um das Forum Duisburg gehen in die letzte Phase
Die Straßenbauarbeiten rund um das Einkaufszentrum Forum sind in den Bereichen Lenzmannstraße und Tonhallenstraße zu einem großen Teil abgeschlossen. Die Arbeiten für die Erneuerung des Straßenbelages in der Claubergstraße zwischen Friedrich-Wilhelm-Straße und Börsenstraße haben begonnen. Hier wird der Asphaltbelag ausgetauscht.  Während der Bauarbeiten wird Anliegern die Einfahrt, soweit wie möglich auf provisorischen Baustraßen ermöglicht, die Nutzung ist eingeschränkt. Eine asphaltierte Fahrbahn wird voraussichtlich Ende Juni wieder zur Verfügung stehen.

Duisburg-Bergheim: Einladung zur Bürgerbeteiligung
Die DB-Fläche an der Güterstraße in Duisburg-Bergheim soll mit Einfamilienhäusern bebaut werden. Am Donnerstag, 29. Mai, findet um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum in der Lutherstraße 4 in Duisburg-Bergheim ein Termin zur Bürgerbeteiligung statt. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern wird in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen der Planentwurf zum Bebauungsplan Nr. 1107 - Bergheim "Trompeter Straße" vorgestellt: Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.
Der Planentwurf kann vom 26. bis 28. Mai 2008 im Bezirksamt Rheinhausen, Körnerplatz 1, Duisburg-Rheinhausen, 2. Etage, Zimmer 201 (jeweils 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik "Aktuelle Bauleitplanung" oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

Duisburger Umwelttage 2008: Initiative "Elterntaxi" sucht fahrradbegeisterte Familien
Im Rahmen der diesjährigen Duisburger Umwelttage können noch einige fahrradbegeisterte Eltern mit Kindern im Grundschulalter kostenlos Eltern-Kind-Tandems nutzen. Die Initiative "Elterntaxi" hat es sich zum Ziel gesetzt, ein umweltpolitisch und verkehrspädagogisch interessantes Mobilitätskonzept für Eltern mit Kindern im Grundschulalter bekannt zu machen: Eltern-Kind-Tandems, mit denen der Umstieg vom Auto aufs Fahrrad leicht gemacht wird. Unter dem Motto "Umsteigen, aufsteigen, Spaß haben!" bietet die Initiative vom 2. bis 16. Juni zehn Familien kostenlos die Möglichkeit, zwei Wochen lang spezielle Eltern-Taxi-Tandems für Schulweg und Freizeit zu nutzen.

Der Klimawandel hat sich bereits angekündigt. Trotzdem nimmt der Autoverkehr - auch vor Grundschulen - immer weiter zu. Viele Familien mit Kindern nutzen für Kurzstrecken ab der Einschulung wieder das Auto, denn als aktive Verkehrsteilnehmer sind Kinder im Grundschulalter meist überfordert und dem Fahrradkindersitz oder -anhänger sind sie längst entwachsen. Hier setzt die bundesweit agierende Initiative "Elterntaxi" an: "Kinder im Grundschulalter lernen zwei Wochen lang das Fahrrad als selbstverständliches und umweltfreundliches Verkehrsmittel neu kennen - auf speziellen Eltern-Kind-Tandems, die so ausgerüstet sind, dass die kleinen Copiloten mühelos zusammen mit den Eltern fahren können", erläutert Reiner Kolberg, Projektleiter der Initiative. "Damit bleibt das Auto stehen, die Luft sauber und die Familie in Bewegung".

Interessierte Familien können sich ein Elterntaxi-Tandem vom 2. bis einschließlich 7. Juni beim Fahrradladen "Feine Räder" am Friedrich-Wilhelm-Platz 7 in Duisburg-Mitte kostenlos abholen; die Rückgabe ist am 16. Juni. Die Tandems werden bei der Abholung angepasst. Die Schirmherrschaft der Initiative "Elterntaxi" hat Stadtdirektor Dr. Peter Greulich übernommen.

Nach dem Projektstart 2008 in Dortmund und den Duisburger Umwelttagen geht es unter anderem nach Köln und Marburg. Initiiert wurde "Elterntaxi" vom Tandemhersteller Zwei plus zwei aus Köln, der auch Hauptsponsor ist. Unterstützt von Partnern wie ABUS, dem Verkehrsclub Deutschland und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub hat sich Zwei plus zwei Fahrradmobilität für die ganze Familie auf die Fahne geschrieben. Seit fünfzehn Jahren entwickelt und vertreibt das Unternehmen europaweit Tandems und Fahrradanhänger. In Gesellschaft und Öffentlichkeit setzt sich Zwei plus zwei für eine familienfreundliche und fahrradorientierte Verkehrspolitik ein.

Weitere Infos gibt es unter www.zweipluszwei.com (Tel.: 0221-3400784), oder  www.elterntaxi.de (Tel.: 0221-951470-12).

100 Jahre Christuskirche

Sonntag, 18.  Mai 2008 - Historischer Kalender
Duisburger Umwelttage 2008 - Aufruf zur Aktion "18 Tage ohne Auto"
Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen sich an der Mitmachaktion "18 Tage ohne Auto" im Rahmen der Duisburger Umwelttage zu beteiligen. Die Teilnehmer verzichten 18 Tage lang auf ihr Auto und stellen unter Beweis, dass es umweltfreundliche Alternativen gibt. Die Aktion ist ein Beitrag zur Rettung des Klimas, denn wer während dieser drei Wochen auf das Auto verzichtet, verringert den Ausstoß von CO2.
Um die Beteiligung verbindlich zu machen, werden zum Start am 2. Juni bei der Eröffnung der Duisburger Umwelttage Kopien der Autopapiere an Oberbürgermeister Adolf Sauerland übergeben. Dafür erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein CO2-Vermeidungsbuch, in dem alle Wege, wie zum Beispiel zum Arbeitsplatz, zum Verein oder zur Post eingetragen werden. Am 20. Juni endet diese Aktion mit einer feierlichen Rückgabe des CO2-Vermeidungsbuchs. Dabei wird festgestellt, ob das Experiment erfolgreich war oder nicht. Es gibt auf jeden Fall eine Urkunde und Preise zu gewinnen.

Als Dank für die Teilnahme werden durch das Amt für Umwelt und Grün entsprechend viele Bäume im Stadtgebiet gepflanzt. Im CO2-Vermeidungsbuch sind Alternativen zum Autofahren, wie beispielsweise Fahrradfahren, Bus und Bahn, Pendlernetz Duisburg oder einfach manche Strecken zu Fuß gehen, erwähnt.
Anmeldungen für die Aktion nimmt das Amt für Umwelt und Grün unter (0203) 283-3357 oder Call Duisburg unter (0203) 94000 entgegen. Mehr Informationen zur Mitmachaktion gibt es unter www.duisburg.de, Stichwort Umwelttage.


VHS-Filmseminar "Kuhle Wampe" - Emanzipation der Arbeitslosen?

Ein Filmseminar mit Hans Querengaesser bietet die Volkshochschule im Rahmen der Duisburger Akzente im Gebäude auf der Königstraße 47 am Samstag, 24. Mai, von 14 bis 18 Uhr an. Der Eintritt beträgt zehn, ermäßigt fünf Euro.
Kann es eine Emanzipation der Arbeitslosen geben? Dieser Frage geht der Film "Kuhle Wampe" von 1932 nach, an dem Bert Brecht, Hans Eisler und Ernst Busch mitgewirkt haben. Ein Klassiker des proletarischen Films mit einer eindeutig kommunistischen Antwort. Noch immer lohnt der Blick auf die geschichtlichen und politischen Ausmaße des Films.

Samstag, 17.  Mai 2008 - Historischer Kalender
Aktion "Grün gegen Feinstaub" auch für Homberg
Umweltamt und Werbering Rheinhausen verschenken Pflanzen

Aufgrund zahlreicher Nachfragen auch aus der Homberger Bevölkerung verschenken das Amt für Umwelt und Grün und der Werbering Rheinhausen
1.000 Storchschnäbel zur Bepflanzung von Baumscheiben in beide Ortsteile, also nach Rheinhausen und Homberg.
Die Aktion "Duisburg. Schön grün." hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Grün in die Stadt zu bringen. Dabei steht ein Effekt besonders im Vordergrund: Grün ist in der Lage, Feinstaub zu binden und damit Feinstaub in der Stadt zu reduzieren. Hilfreich ist dabei alles Grün im Straßenraum. Eine bepflanzte Baumscheibe, ein Blumenkasten auf der Fensterbank oder am Balkon, die Begrünung der Fassade oder gar die Begrünung eines Flachdaches vermehren den Grünanteil und helfen, Feinstaub zu reduzieren.
Die Stadt Duisburg hat bereits mit einigen Begrünungsmaßnahmen Zeichen gesetzt, weitere Maßnahmen werden im Herbst folgen. Aber auch die Duisburgerinnen und Duisburger können helfen, mehr Grün in die Stadt zu bringen. Dazu verschenken der Werbering Rheinhausen und die Stadt Duisburg Pflanzen an Rheinhauser und Homberger Bürger.
Wer in seiner Straße Möglichkeiten sieht, selbst Baumscheiben zu bepflanzen, sollte sich bis zum 26. Mai beim Amt für Umwelt und Grün melden. Es geht hierbei jedoch ausschließlich um mehr Grün im öffentlichen Straßenraum, also nicht um Pflanzideen für den eigenen Garten oder Vorgarten.
Die Fachleute der Stadt beschaffen die Pflanzen. Am Freitag, 30. Mai, von 15 bis 17 Uhr können die bestellten Pflanzen dann am Stand des Amtes für Umwelt und Grün in der Rheinhauser Fußgängerzone (Friedrich-Alfred-Straße/Krefelder Straße) abgeholt werden. Hier gibt es auch Tipps und Informationen zum Thema "Grün gegen Feinstaub". Wer bei der Pflanzaktion mitmachen möchte, kann sich vormittags telefonisch beim Amt für Umwelt und Grün (Tel.: 0203/283-4652) melden oder das E-Mail Kontaktformular auf der Internetseite www.duisburgschoengruen.de nutzen.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Montag, 26. Mai 2008, zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Die Gesprächstermine können am Mittwoch, 21. Mai 2008, ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Duisburger Delegation besichtigt Beginenhöfe in Dortmund und Essen
Das erfolgreiche Konzept des Stadtentwicklungsdezernates, politische Themen und Diskussionen durch Exkursionen und Inaugenscheinnahme von Best-Practice-Beispielen in anderen Städten "erfahrbar" und damit konkreter zu machen, wurde am 14. Mai mit einer Reise zu den Beginenhöfen in Dortmund und Essen fortgesetzt.
Auf Initiative des Duisburger Frauennetzwerks Lokale Agenda 21 wurde die Idee eines Beginenhofs in die Masterplanung Innenstadt integriert und daraufhin auch in Duisburg bereits großes Interesse an der Realisierung solcher Projekte bekundet. Um die in Dortmund und Essen vorgenommen Maßnahmen in Augenschein zu nehmen und eine Einschätzung zu gewinnen, ob und inwieweit eine Umsetzung auch in Duisburg realisierbar wäre, haben sich auf Initiative der Duisburger Gleichstellungsbeauftragten, des Stadtentwicklungsdezernenten und des Amtes für Soziales und Wohnen rund 40 Vertreterinnen und Vertreter des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales, des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr, der Stadtverwaltung, der EG DU, des Immobilienmanagement Duisburg, der Innenstadtentwicklungsgesellschaft, der Duisburger Wohnungswirtschaft und des Duisburger Frauennetzwerkes auf die Reise gemacht.

Große Unterstützung erhielt die Delegation von der Gleichstellungsstelle und dem Wohnungsamt der Stadt Dortmund, die eine Projektpräsentation durch die Stadtplanerin und Mitgründerin des dortigen Beginenhofs, Rosemarie Ring, sowie einen interkommunale Austausch im Dortmunder Rathaus ermöglichten, bevor eine Besichtigung vor Ort erfolgte. Beim Dortmunder Beginen-Hof handelt es sich eine neu gebaute Wohnanlage mit 28 Wohnungen, beim Essener Beginenhof um ein umgebautes Finanzamt, das neben den Wohnungen auch über Gewerberäume und einen großen Gemeinschaftsraum verfügt. Beide Projekte wurden mit Fördermitteln des sozialen Wohnungsbaus realisiert.
Die Resonanz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Hinblick auf die aufschlussreiche Exkursion und die gewonnenen Erkenntnisse war durchweg positiv. Um die gewonnenen Erfahrungen auszuwerten und eine Realisierung in Duisburg voranzubringen, wird eine Fachtagung organisiert, um die weiteren Schritte zu initiieren.
Seit Jahren erfährt das im Mittelalter weit verbreitete Beginenhof-Konzept in vielen Städten eine "Renaissance". Die historischen Beginenhöfe waren wirtschaftlich autonome Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaften von allein stehenden Frauen und Witwen. Persönlich autonom nahmen die Beginen in der ständischen Gesellschaft eine Modernität vorweg, die erst heute von Frauen voll ausgelebt werden kann.
Die wachsende Zahl von allein stehenden Frauen aller Generationen einerseits und die zunehmende Bevorzugung des "Single-Lebenskonzeptes" andererseits verändern das gesellschaftliche Sozialgefüge und die Wohnungslandschaft. Viele Frauen haben heute daher auch andere Ansprüche und Bedürfnisse an das Wohnen. Die Bewahrung der eigenen Autonomie bei gleichzeitiger Überwindung von Einsamkeit und Isolation in gelebter Gemeinschaft ist insofern für viele eine Wunschvorstellung. Zudem verbindet die Beginenhöfe eine gemeinsame "Philosophie" gelebter Spiritualität und des Miteinanders und Füreinander-Daseins. Vor diesem Hintergrund erklärt sich der Erfolg der Beginenhof-Projekte in zahlreichen Städten. Allerdings trägt die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt diesem Konzept des Wohnens kaum Rechnung.

Freitag, 16. Mai 2008 - Historischer Kalender
Kulturhauptstadtprojekt Paradoxien des Öffentlichen

Richtfest für „Stadthäuser in der Einschornsteinsiedlung“
Im August 2007 fiel der Startschuss zur Baumaßnahme „Stadthäuser in der Einschornsteinsiedlung“. Mit einem Bürgerfest wurde unter großer Beteiligung der Bevölkerung dieses für den Ortsteil bedeutsame Projekt in Angriff genommen. Die hervorragende Lage der Objekte in der Nähe der Universität und des Duisburger Waldes - und trotzdem City nah - hat dazu beigetragen, dass lediglich noch wenige Häuser zum Verkauf stehen.
Die familienfreundlichen Häuser mit einer Wohnfläche von über 125 qm vertilgen über einen kleinen Vor- sowie auch einen Dachgarten.
Dank eines besonders günstigen Kaufpreises und einer extravaganten Raumaufteilung interessieren sich vor allen Dingen junge Familien oder auch jung gebliebene für die Objekte.

Heute fand das Waschhaus-Richtfest mit Oberbürgermeister Adolf Sauerland statt. Gemeinsam mit den Bauherren, Architekten, dem Bezirksamt Mitte, den Anwohnern und Bürgerverein soll der neue "Belebungsfaktor" im Herzen der Einschornsteinsiedlung entsprechend gewürdigt.

Die neuen Bewohner - hier die Familien Voss und Fricker - erhielten vom Bürgerverein die Chronik Neudorfs, um sich mit der Geschichte des Stadtteils sowie der Siedlung vertraut machen zu können.  Im Bild wünschen Bezirksamtsleiter Mitte Wolfgang Komorowski (li.),  Bezirksvorsteher Mitte Heinrich Klose mit dem Bürgervereins-Vorsitzenden Harald Jeschke (Dritter v. L) viel Glück im neuen Domizil.

Im letzten Jahr fand im August auf der Gabrielstraße eine vom Bezirksamt Mitte und dem Bürgerverein organisierte und bestens besuchte Waschhaus-Abrissparty mit dem Oberbürgermeister statt. Heute wurde die Wiederbelebung des zentralen Punktes in der Denkmal geschützten Siedlung mit Cafeteria des Bürgervereins , der Grafschafter "Dixi Gang", mit viel Spaß durch das
Kinderprogramm der neuen KiTa  auf der Gabrielstraße der „Buddelkiste“ sowie mit Schaufrisieren und Schminken  vom neuen Friseur Runge erneut gebührend gefeiert. 


 

 

 

 

 

"Bis auf eine Ausnahme sind alle Stadthäuser bzw. die Grundstücke fast ausschließlich von jungen Familien aus Neudorf gekauft worden", verkündete Architekt und Investor Guido Pfaffhausen, der zu dem Pressetermin extra aus Prag mit dem Auto angereist war.

Für durchschnittlich 225 000 Euro sind diese Stadthäuser mit Dachgarten und 130 Quadratmeter Grundstücksfläche veräußert worden. Es wird nun in den kommenden fünf Monaten weiterhin paarweise gebaut. Und was geschieht mit dem denkmalgeschützten Schornstein, dem Namenseber der Bauhaus-Siedlung? "Den umbaue ich in meiner eigenen Wohnung und nutze ihn vielleicht  in luftiger Höhe als mein persönliches Zigarrenzimmer", ergänzte der gebürtige Hochfelder, der in Neudorf aufwuchs schmunzelnd.
Er hatte Auflagen der Denkmalbehörde was die Farbgestaltung der Stadthäuser sowie den Erhalt des Schornsteins angeht.

Richtspruch von Polier Bernhardt Buchholz (Zwickau)
 "MIT GUNST UND VERLAUB"

Die Feierstunde hat geschlagen ‚ jetzt ruht die geübte Hand.
Nach harten arbeitsreichen Tagen, grüßt stolz der Richtbaum nun ins Land, und stolz und froh ist jeder heute, der tüchtig mit am Werk gebaut. Es waren wackre Handwerksleute, die fest auf ihre Kunst vertraut. Drum wünsche ich, so gut ich‘s kann, so kräftig wie ein Zimmermann, mit Stolz empor gehobenen Blick, diesem Haus recht viel Glück

Sei jetzt mit Verlaub und Gunst, dem Architekt die Ehr‘ erwiesen, mit klugem Sinn und hoher Kunst, hat er sein Können hier bewiesen. Auch dem Bauherrn — nicht vergessen, sei ein Danklied zugemessen, der mit Mut, Kraft und Geld, diesen Bau hat miterstellt. Glück möge ihn begleiten, beschützen vor Arger und Leiden, vor Brand und stürmischen Zeiten.

Nicht zuletzt in allen Fällen, noch den Meistern und Gesellen, allen Helfern durch die Bank, sagen wir von Herzen Dank. Drum lasst das Glas mich heben, unser Handwerk es soll Leben. Das Glas in Scherben soll‘s zerspringen, jeder Splitter mög dann auch, recht viel Glück dem Haus noch bringen, So will es der alt Handwerksbrauch.  Von Harald Jeschke und Manfred Schneider (Fotos)

ARGE Duisburg beeindruckt mit positiven Zahlen
Im Vergleich der Zahlen für das 1. Quartal des laufenden Jahres mit denen des 1. Quartals des Jahres 2007 verzeichnet die ARGE Duisburg einen Rückgang der von ihr betreuten Arbeitslosen um 3,31 Prozent. Führte die ARGE vor einem Jahr noch insgesamt 28.262 Arbeitslose, so ist die Zahl binnen Jahresfrist um fast Tausend auf 27.326 zurückgegangen.
Einen deutlicheren Rückgang gab es bei den Langzeitarbeitslosen. Deren Zahl hat sich um mehr als 16,5 Prozent verringert. Zählte die ARGE Ende März 2007 noch 16.811 Langzeitarbeitslose, sind es ein Jahr später nur noch 14.024. Oberbürgermeister Adolf Sauerland führt diese positive Entwicklung auf die ordentliche Arbeit der ARGE zurück: „Die vorgelegten Zahlen machen deutlich, dass die Duisburger ARGE mittlerweile die Anfangsschwierigkeiten überwunden hat und sehr gute Arbeit leistet. “

WDR Musikfest sagt "Servus" Duisburg
Nach vier Wochen mit 40 ganz unterschiedlichen Konzerten und vielen verschiedenen Konzertorten geht das WDR Musikfest am kommenden Samstag, dem 17. Mai, um 20 Uhr in der
Mercatorhalle Duisburg im CityPalais mit dem Abschlusskonzert zu Ende.
"Im künstlerischen Betriebsbüro der Philharmonie herrschte 4 Wochen lang eine turbulente Festivalstimmung. Bei vielen Veranstaltungen war die Nachfrage nach Plätzen größer als das Angebot. Aber getreu dem Motto, dass keiner nach Hause geschickt wird, haben wir dort wo es möglich war, wie z.B. bei der Niederrheinischen Landpartie, kurz vor den Konzerten noch zusätzliche Stühle aufgestellt. So hat es nur zufriedene Gesichter gegeben", erklärte Intendant Dr. Alfred Wendel hocherfreut.

Zum Abschluss spielt heute das WDR Sinfonieorchester Köln die Sinfonie G-Dur Hob. 1:88 von Joseph Haydn, von Sergej Prokofjew das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Des-Dur op. 10 und von Franz Schubert die Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944.
Geleitet wird das Konzert von Karl Heinz Steffens. Dabei ist es für einen Dirigenten stets von Vorteil, wenn er den Orchesterbetrieb auch aus der Innenansicht kennt. Karl-Heinz Steffens wirkte als Soloklarinettist an der Frankfurter Oper und beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, bevor er 2001 in gleicher Funktion zu den Berliner Philharmonikern ging. Neben dem Klarinettenspiel verlockte ihn aber schon immer die Möglichkeit, als Dirigent das gesamte Klanggeschehen zu gestalten. Der entscheidende Anstoß für seinen Wechsel ins Dirigierfach kam von Daniel Barenboim, der durch einen Konzertmitschnitt auf ihn aufmerksam wurde. Ende 2007 hat Steffens seine Berliner Solostelle aufgegeben, um sich ganz dem Dirigieren zu widmen.
Sein Partner beim Abschlusskonzert des WDR Musikfestes ist der 1978 im weißrussischen Brest geborene Pianist Denys Proshayev, der nach seinem Sieg beim ARD Wettbewerb 2002 zu einer bemerkenswerten internationalen Karriere aufgebrochen ist.
Die Eintrittskarten kosten zwischen 8 und 30 Euro bzw. ermäßigt 4,50 sowie 15,50 Euro.


"Da kommt was auf Sie zu!" - Weitere Einbahnstraßen in Neudorf und Rheinhausen werden für den Radverkehr geöffnet

Erneut werden die Wege für Radfahrern in Duisburg-Neudorf und Duisburg-Rheinhausen kürzer. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg werden im Laufe der nächsten Woche vier weitere Einbahnstraßen für den gegenläufigen Radverkehr öffnen. In folgenden Straßen werden die Markierungen aufgebracht bzw. Schilder aufgestellt: in Duisburg-Neudorf Ludgeristraße, Heinestraße und Holteistraße (hier folgen noch Schemkesweg, Liliencronstraße, Haroldstraße und Scheffelstraße). In Duisburg-Rheinhausen: Siegfriedstraße (hier folgen noch Dorotheenstraße und Hans-Böckler-Straße)

Jugendamt und KOM`MA-Theater kooperieren beim Sprachförderprojekt in Kindertageseinrichtungen
Duisburg. In 55 städtischen Kindertageseinrichtungen beteiligt sich das Jugendamt Duisburg an dem Projekt Sprachförderung und Theaterpädagogik des Landes NRW. Kooperationspartner ist das KOM`MA-Theater in Rheinhausen. Das theaterpädagogische Projekt dient der Sprachförderung und Ergänzung der schon vorhandenen Fördermaßnahmen.
Dem Zusammenspiel von Sprachförderung und Theater kommt hier eine große Bedeutung zu. Das Theater hat die Möglichkeit, den Kindern in ihrer Unmittelbarkeit zu begegnen und auch einen Beitrag zur Sprachförderung und somit zur Integration zu liefern. Kinder spielen ganzheitlich mit allen Sinnen, leblose Gegenstände erwachen zu Figuren. Kinder schlüpfen gerne in "Ich wäre-mal-Rollen", schaffen kleine Situationen, die zunehmend sprachlich begleitet sind. Hier werden Blockaden spielerisch gemindert, spontanes und natürliches Sprechen gefördert, aktiver und passiver Wortschatz erhöht und situatives und handlungsorientiertes Sprechen trainiert .

Durch die Theateraufführungen werden Sprachanlässe geschaffen. Die Kinder können die stärkenden und oft befreienden Erfahrungen machen, dass sie mit Sprache ihre Welt mitgestalten und sich in ihr behaupten können. Sie finden deutlicher heraus, dass Sprache vielseitig und phantasievoll ist, dass es Spaß macht mit ihr zu spielen und das ohne Druck.
Nahezu 5.000 Kinder, 180 Erzieherinnen und 60 Fachkräfte sind im Rahmen einer Fortbildung an diesem Projekt beteiligt. Das KOM`MA-Theater führt die Stücke "Die Reise einer Wolke" und "Der verrückte Damenhut" in den städtischen Kindergärten auf. Anschließend werden Sprachfördereinheiten mit Kindern aus den ins Projekt eingebundenen Einrichtungen durchgeführt, abgestimmt auf das Theaterstück. Begleitend werden den Erzieherinnen in einem Fortbildungsseminar in der Nachbetrachtung zu den Theaterstücken Möglichkeiten aufgezeigt, diese in ihren Kindergartenalltag aufzuarbeiten, zu integrieren und weiterzuführen.

Grenzenlos "Duisburg international: Die ganze Welt auf einem Fest"
Unter dem Motto Grenzenlos "Duisburg international. Die ganze Welt auf einem Fest" bietet das Internationale Zentrum der Volkshochschule am Samstag, 17. Mai, von 16 bis 19.30 Uhr Musik, Tanz, Kunst, Literatur, Info, Kulinarisches von hier und aus 15 Ländern.
Veranstaltungsort sind die Unterrichtsräume des IZ und zwei Bühnen, im Saal und im Hof am Kultur- und Stadthistorischen Museum. Die Terrasse des IZ lädt zum Verweilen ein. Bei Regen steht der Vortragssaal des Museums zur Verfügung. Der Eintritt ist kostenfrei.
Viel von der Pluralität des internationalen Duisburg wird an diesem Nachmittag mit Vereinigungen und Persönlichkeiten präsent sein und zwar sowohl mit Migrantengruppen, als auch mit Gesellschaften, die sich um internationale und interkulturelle Beziehungen kümmern. Das komplette Programm kann im Internet unter www.duisburg.de/micro/izduisburg/ eingesehen werden.

2,8% mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im März 2008
Ende März 2008 waren in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten gut 5,3 Millionen Personen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren dies rund 147 500 Personen oder 2,8% mehr als im März 2007.

Gastgewerbeumsatz im März 2008 real um 5,1% gesunken
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unter­nehmen des Gastgewerbes in Deutschland im März 2008 nominal 2,2% und real 5,1% weniger um als im März 2007. Im Vergleich zum Februar 2008 wurde im Gastgewerbe im März 2008 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 2,8% und real 3,2% weniger abgesetzt.

Frühlingsbegrüßung mit Offenem Singen
Mit einem bunten Reigen von Kinderliedern setzt der WDR im Rahmen des Musikfestes am Samstag, dem 17. Mai um 11 Uhr in der Mercatorhalle Duisburg im CityPalais seine Veranstaltungsreihe "Offenes Singen" fort.
Eingeladen ist jeder, der Lust zum Mitsingen hat. Ob jung oder alt, gesanglich geübt oder nicht, spielt keine Rolle - was zählt, ist die Freude an der Musik. Bernhard Quast hat für das offene Singen bekannte Volks- und Kinderlieder ausgewählt, bei denen es vor allem um den Frühling geht. Ob "Sonne im Mai", "Der Kuckuck bleibt nicht still" oder "Ich liebe Duisburg" - beim Offenen Singen ist für jeden etwas dabei. Textsicherheit ist keine Voraussetzung: alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein WDR-Liederheft.

Stimmlich unterstützt werden die "Spontan-Sänger" von Duisburger Schulchören und dem "Camerata vocalis", dem Kammerchor der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule. Musikalische Unterstützung finden die Sänger durch Ulrike Höffkes, Flöte, Thomas Käseberg, Saxophon, Jörg Falck, E-Gitarre, Michael Omar Gerards, E-Bass, Wim Naus, Keyboard und Stefan Lammert, Percussion.
Die Gesamtleitung hat Bernhard Quast, der das Singen auch moderieren wird.
Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Benefiz-Konzert: Duisburger Schüler für Kinder in Indien
Schüler der Grundschule Van-Gogh-Straße in Duisburg-Rheinhausen singen und musizieren am Sonntag, 18. Mai, zu Gunsten Not leidender Kinder in Indien. Den Erlös aus den Einnahmen des Konzerts wollen die ca. 50 Mädchen und Jungen der ersten und vierten Klassenstufe sowie aus dem Schulorchester einem Projekt der Kindernothilfe für Straßenkinder in Mumbai/Indien stiften. Bereits im vergangenen Jahr haben sie durch ihr erstes Benefiz-Konzert für das Kindernothilfe-Projekt ca. 600 Euro gesammelt. Die Eltern-Lehrer-Band EL-Band unterstützt die jungen Musiker dabei organisatorisch und musikalisch.

Das Konzert beginnt am Sonntag um 17:30 Uhr in der Friedenskirche, Lutherstraße 5, in Duisburg-Rheinhausen.

Das Projekt in Indien:
Das Projekt Sneha Sagar des Community Development Centre ist ein Programm für Straßenkinder, arbeitende Kinder und Kinder von Prostituierten in Mumbai, Indien. Ziel der Projektinterventionen ist die Rehabilitierung der Kinder. Zugleich soll durch präventive Maßnahmen verhindert werden, dass die Mädchen und Jungen überhaupt in ein Leben auf der Straße abgleiten. Regelmäßige und nahrhafte Mahlzeiten, sinnvolle Freizeitangebote, Betreuung externer Wohngruppen von Jugendlichen, medizinische Versorgung und eine Familienhilfe sind die zentralen Aspekte der Arbeit des Kindernothilfepartners. Zu den vorbeugenden Maßnahmen für die Kinder und deren Familien zählen: Die Einrichtung von Förderklassen für Vorschul- und Schulkinder, informeller Nachmittagsunterricht für diejenigen, die vormittags arbeiten müssen, berufliche Ausbildungsmaßnahmen, Aufklärung zu HIV-Aids und Kleinkreditprogramme.

Donnerstag, 15. Mai 2008 - Historischer Kalender
Unternehmen trifft Zukunft

Duisburgs Gewerbesteueraufkommen im Aufwind
Laut der jüngsten Erhebung der Stadt Stuttgart zum Gewerbesteueraufkommen der 15 größten deutschen Städte hat Duisburg seinen Tabellenplatz erneut verbessern können. Bei der Betrachtung der Gewerbesteuereinnahmen je Einwohner auf Basis eines einheitlichen Hebesatzes von 100 % kletterte Duisburg vom Platz 13 im Jahre 2005 über den Platz 11 im Jahre 2006 auf den 10. Platz im vergangenen Jahr.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland sieht in dieser Entwicklung einen Beleg für die verbesserte Wirtschaftslage in der Stadt: „Hätte unser Gewerbesteueraufkommen nur etwas mit der allgemeinen Konjunkturlage zu tun, wäre es zwar insgesamt gestiegen, hätte uns aber im Vergleich zu den anderen Großstädten nicht nach vorne gebracht. Hier trägt auch unsere Ansiedlungspolitik der vergangenen Jahre Früchte.“

350 Brassen aus dem Rheinvorland gerettet
Das Duisburger Ordnungsamt hat in einer gemeinsamen Aktion mit dem Stadtverband der Sportfischer 1954 e.V. Duisburg 350 Brassen aus dem Rheinvorland gerettet.
Am späten Dienstagnachmittag ging beim Tierschutzbereich des Ordnungsamtes ein alarmierender Telefonanruf der Firma Gelsenwasser ein. Wie sich herausstellte, hatte sich vom letzten Rheinhochwasser in der Alsumer Ward in einer Vertiefung ein kleiner Tümpel gebildet, der bei den sommerlichen Temperaturen langsam austrocknete. In diesem etwa tennisplatzgroßen Gewässer hatten sich viele Brassen angesammelt, die bei Rückgang des Rheinhochwassers nicht mehr den Weg in den Strom zurückgefunden hatten. Aufgrund der hohen Temperaturen war das Wasser deutlich erhitzt und der Sauerstoffgehalt ging stark zurück. Die Wassertiefe war nur noch stiefelhoch und die Rückenflossen vieler Fische schauten schon aus den Wasser heraus. Die Brassen drohten elendig einzugehen.
Umgehend wurde eine Rettungsaktion organisiert. Noch am gleichen Abend wurden gemeinsam mit dem Stadtverband der Sportfischer 1954 e.V., der umgehend bereit war mit mehreren Anglern und entsprechender Ausrüstung zu helfen, sowie weiterer Beteiligter etwa 350 Brassen aus dem Tümpel geborgen und umgehend wieder im Rhein ausgesetzt.
Nach mehreren Stunden Schwerstarbeit waren alle Fische gerettet. Das Ordnungsamt bedankt sich noch einmal herzlich bei allen Beteiligten für die schnelle Hilfe und das vorbildliche Engagement für den Tierschutz.

Vogelstimmenexkursion in Friemersheim
Wer einen Überblick über die Vielfalt der Vogelgesänge im Frühjahr erhalten möchte, sollte am Samstag, 24. Mai, ab 19.30 Uhr an einer Exkursion der Volkshochschule in die Friemersheimer Rheinaue teilnehmen. Treffpunkt ist die Dorfkirche an der Friemersheimer Straße. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro und ist vor Ort zu zahlen. Jürgen Hinke vermittelt bei der Exkursion auch einen Einblick in die Beziehungen zwischen Vogelwelt und ihren Lebensräumen. In der Rheinaue mit ihren vielfältigen Biotopen leben zahlreiche interessante Vogelarten.

"Tag der offenen Tür mit Sommerfest" im Kindergarten Franzstraße 9
Die städtische Kindertageseinrichtung Franzstraße 92, in Duisburg-Homberg lädt alle Interessierten am Samstag, 17. Mai, von 11 bis 16 Uhr zum "Tag der offenen Tür mit Sommerfest" ein. Die Mitarbeiterinnen der integrativen Kindertageseinrichtung informieren, wie behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam lernen, leben und feiern. Für die Kinder werden verschiedene Spiel und Bastelangebote angeboten. Für das leibliche Wohl sorgen internationale Spezialitäten.

Zigeunerleben versus BigBand Sound - WDR Musikfest bietet gleich zwei Leckerbissen am Freitag Abend
Die Zigeunerweisen von Pablo de Sarasate und das Gipsy Oratorio von Vjatcheslav Grochowskij stehen auf dem Programm des Konzertes mit dem "überraschenden" Titel "Zigeunerleben", das am Freitag um 20 Uhr in der Mercatorhalle Duisburg im CityPalais gespielt wird.
Es waren die Kaffeehauskapellen der österreichischen k. und k. Monarchie, die den faulen Zauber einer pittoresken Zigeunerromantik in ganz Europa verbreiteten. Für sein Gipsy Oratorio "Die Zigeuner erobern die Welt" begab sich der Prager Komponist Vjatcheslav Grochowskij auf die Suche nach der authentischen Zigeunerfolklore. In seinem ursprünglich als Filmmusik konzipierten
Werk zeichnet er den Weg der Zigeuner aus Weißrussland, Iran und Irak anhand von Originalmelodien nach, die sich bei der Wanderung durch den asiatischen Raum, durch Osteuropa und Skandinavien dem wechselnden kulturellen Umfeld anpassten. Solist in zwei beliebten
Violinpiècen "alla zingara" ist der vielfach preisgekrönte slowakische Geiger Juraj Cizmarovic, seit 2004 1. Konzertmeister des WDR Rundfunkorchesters Köln.
Es singen und Spielen die Herren des WDR Rundfunkchores Köln mit der Sopranistin Ekaterina Semenchuk und dem Bass Alessandro Teliga. Es spielt das WDR Rundfunkorchester Köln unter Leitung des Dirigenten Michail Jurowski.
Die Eintrittskarten kosten zwischen 8 und 30 Euro und ermäßigt 4,50 sowie15,50 Euro.
Zwei Stunden später tritt in der Gebläsehalle des Landschaftsparks Duisburg-Nord um 22 Uhr die WDR Big Band Köln mit den New York Voices auf.
Dieses Konzert findet nicht nur im Rahmen des WDR Musikfestes statt sondern ist gleichzeitig Bestandteil der Eröffnung der Duisburger Akzente, die vom 16. Mai bis zum 1. Juni 2008 nun schon zum 31. Mal in Duisburg stattfinden.
Die "New York Voices" sind ein 1987 gegründetes Vokalquartett, das für seine Präzision und stilistische Vielfalt berühmt ist. Schon mehrfach wurden die vier mit einem der begehrten "Grammys" ausgezeichnet. Sie sind regelmäßig an der Seite internationaler Jazz-Größen zu erleben. Mit Michael Abene, Leiter der WDR Big Band, verbindet die New York Voices eine langjährige Zusammenarbeit. Er hat bereits 2001 als Gastarrangeur bei ihrer sechsten CD-Produktion Sing, Sing, Sing mitgewirkt und schuf auch die Arrangements für das Konzert
im Rahmen des WDR Musikfestes 2008. Die Karten für dieses Konzert kosten 22 Euro, ermäßigt 12 Euro.

Deutsche Importe aus China seit dem Jahr 2000 stark gestiegen
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben sich die deutschen Importe aus der Volksrepublik China im Zeitraum 2000 bis 2007 fast verdreifacht. Importiert wurden nach vorläufigen Zahlen im Jahr 2007 Waren aus China im Wert von 54,6 Milliarden Euro. China belegte damit in der Rangfolge der wichtigsten Importländer Deutschlands im Jahr 2007 den dritten Platz hinter Frankreich und den Niederlanden. Im Jahr 2000 hatte China noch auf dem zehnten Rang gelegen (Importwert: 18,6 Milliarden Euro).

Mittwoch, 14. Mai 2008 - Historischer Kalender
Stadt stockt Zahl der Ausbildungsplätze auf
Die Stadtverwaltung Duisburg wird im Ausbildungsjahr 2009 insgesamt 106 Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Das sind 26 mehr als im laufenden Ausbildungsjahr. Die meisten Ausbildungsplätze sind für Brandmeisteranwärter (16), Verwaltungsfachwirte mit dem Schwerpunkt Finanzwesen (15) sowie künftige Verwaltungswirte, Verwaltungsfachangestellte und Kaufleute für Bürokommunikation (je 12) vorgesehen. Darüber hinaus werden die Bedarfe der verschiedenen städtischen Fachbereiche befriedigt und Ausbildungsplätze u.a. für Bauoberinspektorinnen und -inspektoren, für Vermessungstechnikerinnen und -techniker oder Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste bereit gestellt.
"Auch wenn der Handlungsspielraum der Stadt Duisburg durch die Haushaltslage deutlich eingeschränkt ist, trägt sie mit dem jetzt vorgelegten Ausbildungskonzept für das Jahr 2009 ihrer Verantwortung als namhafter Arbeitgeber vor Ort Rechnung", sagt Oberbürgermeister Adolf Sauerland und begründet die Auswahl der Ausbildungsberufe mit den Bedarfen der Stadt: "Wir machen bei unseren Planungen eine Gratwanderung zwischen dem zu erwartenden altersbedingten Abgang unserer Mitarbeiter und den zu erwartenden Rationalisierungseffekten durch die Informationstechnologie. Unser Ziel ist es, unsere Belegschaft im Schnitt zu verjüngen und passgenau auszubilden."
Personaldezernent Reinhold Spaniel begründet die städtische Entscheidung konkreter: "So besteht beispielsweise durch die Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) ein hoher Bedarf an gut ausgebildeten Finanzfachkräften, sodass wir den Schwerpunkt der Ausbildung im gehobenen Dienst im nächsten Jahr in diesen Bereich legen." Die Stadt wird mit dem Ausbildungsjahr 2009 nach einer zweijährigen Pause auch die IT-Berufe wieder ins Programm aufnehmen. "Hier zeichnet sich ein höherer Bedarf ab, weil dem Thema ,e-Government' durch die neue europäische Dienstleistungsrichtlinie mehr Dynamik verliehen wird", ist Spaniel sicher.
Der Rat der Stadt entscheidet am 16. Juni über den Verwaltungsvorschlag zur Ausbildung im Jahre 2009.

Paradoxien des Öffentlichen - Kunst im öffentlichen Raum
Liegestuhllandschaft am Autobahnkreuz Duisburg Kaiserberg und sprechende Häuser in der City

Die Preisträgerarbeiten des internationalen Kunstwettbewerbs "Paradoxien des Öffentlichen" werden zurzeit im Duisburger Raum realisiert.

Am Autobahnkreuz Duisburg-Kaiserberg erstrahlen auf einer Freifläche 450 orangefarbene Liegestühle im Sonnenlicht. In weißer Schrift sind die Namen von Wunschorten zu lesen, an die sich die Anwohner des Kreuzes Kaiserberg wünschen. Die Gewinner des ersten Preises, Felix Lüdicke und Korbinian Lechner, die jungen Künstler aus Wien, haben in den letzten Tagen die erste Kunstinstallation direkt an der Autobahn 40 errichtet. Schon am ersten Tag des Aufbaus entwickelte sich die ansonsten unscheinbare Fläche zu einem Magneten für Fernsehteams, Fotografen und Filmer.

Auch das Hörspiel der Künstlergruppe île flottante, der Künstlerinnen Nica Giuliani und Andrea Gsell (2. Preis), ist speziell für die Stadt Duisburg entstanden. Mit ihrer Arbeit "expansion sonore" verwandeln sie Hausfassaden in poetische Erzählräume. Mithilfe von Handys können Passanten fiktive Gespräche aus den Innenräumen der Häuser abhören.

"Für eine Ökonomie des Tauschens" der Künstler Heike Mutter und Ulrich Genth (3. Preis) im CityPalais ist eine begehbare Gerüstarchitektur - zugleich Warengestell und Bühne - die durch aktive Beteiligung von Passanten zu einer imposanten Skulptur in der Einkaufspassage werden soll. Bürger sind eingeladen, sich am "Tausch" und an Tauschverhandlungen mit den Künstlern zu beteiligen und Dinge aus Ihrem persönlichen Gebrauch - Möbel, Fahrräder, Filme, etc., aber auch Ideen, Handlungen oder Darbietungen - im Tausch gegen handgefertigte und signierte Kunstwerke von Mutter und Genth anzubieten.

Die Skulptur dient als Verhandlungs- und Ruheort und Diskussionsforum. Hier, im Zentrum der jüngst materialisierten Zukunftsvision der Stadt, treffen Sie auf die Künstler und Tauschbörsianer zum Geschäftemachen und zum kritischen Diskurs über Konsumgesellschaft und Kunstwelt.

Die beeindruckende Licht-Klanginstallation "SARoskop" von Karin Lingnau und Martin Hesselmeier (3. Preis) im Wilhelm Lehmbruck Museum macht unsichtbare Datenströme, die unsere Handys ständig produzieren, körperlich erlebbar. Besucher versetzen mit ihren Handys eine netzförmige Matrix in Bewegung. Es ertönen Klänge, die wir eher von mechanischen Maschinen als von der digitalen Hochtechnologie gewohnt sind. Für "SARoskop" erhielten die beiden Künstler inzwischen mehrere renommierte Auszeichnungen.
Alle Preisträgerarbeiten werden in einer Dokumentationsausstellung in der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum vom 17. Mai bis 8. Juni 2008 gezeigt. Die Arbeiten im öffentlichen Raum sind bis zum 1. Juni zu sehen.

Die realisierten Arbeiten zeigen, wie die Kunst es schafft, Grenzen immer weiter zu verschieben. Sie stellt Kommunikation an Orten her, wo wir sie kaum noch erwarten. Das, was mit den Mitteln der Politik und der Ökonomie oft nicht gelingt, ist mit Kunst manchmal eben doch möglich. Die Kunst mobilisiert in dieser Form die selbstorganisierenden Kräfte, die in einer fragilen, sich selbst nicht sicheren Region, wie dem Ruhrgebiet vermutlich stärker wirken als an anderen Orten.

PIPELINE GUTACHTEN WURDE OFFIZIELL DEN BÜRGERN VORGESTELLT
Neben der Stadtspitze unserer Stadt, bestehend aus OB Adolf Sauerland und Stadtdirektor Peter Greulich, war es kein Geringerer, als Dr.-Ing. Manfred Veenker, von der gleichnamigen Ingenieurgesellschaft mbH in Hannover, der den Bürgern des Duisburger Südens sowie Vertretern der Bürgerinitiativen entlang der Pipelinetrasse, sein Gutachten im katholischen Pfarrsaal in Huckingen vorstellte.
Nach der Begrüßung durch den Sprecher der Duisburger Pipeline Initiative, Erich Hennen, und OB Adolf Sauerland ging Veenker ausführlich auf die Inhalte seines Gutachtens ein. Hierbei betonte er insbesondere die für ihn wichtige Neutralität bei der Erstellung, damit dieses hieb und stichfest ist.
Interessant war die Bewertung der Pipeline Sicherheit durch Manfred Veenker anhand der deutschen DIN Norm 16708, und darüber hinaus auch nach zwei in den Niederlanden gesetzlich geregelten Risikobewertungen.
Resultat der unterschiedlichen Bewertungen: die Leitung ist sicher und die Grenzwerte werden eingehalten.
Doch was sich zunächst für die Bürger als positives Resultat der Untersuchungen anhörte, wurde schnell relativiert.
Veenker zitierte aus dem TÜV Gutachten zur Pipeline vom 06.06.2005, in dem als Ziel eine „sehr sichere Leitung“ vorgegeben wird. Süffisante Frage des Gutachters: „Warum macht ihr sie dann nicht?“
Intensiv ging Manfred Veenker natürlich auf die Ergebnisse seiner Sicherheitsuntersuchungen des Duisburger Teilstücks der Pipeline ein. Eine ganz besondere Rolle spielt hierbei die Abdeckung der Rohre durch ein sog. „Geo Grid“. Dieses soll nach Angaben der Firma BAYER der Sicherung der Leitung dienen.
Beeindruckend der „Feldversuch“ von Stadtverwaltung und Bürgerinitiative vom 18. März mit diesem „Schutzgitter“. Ein Bagger auf der Wanheimer Logport Baustelle hat dieses „Schutzgitter“ bei einem Erdaushub in Tausend Fetzen zerrissen. Dipl. Ing. Veenker hierzu: „Wenn der Baggerführer einen Widerstand spürt hört er auf zu baggern. Was aber, wenn dieser Widerstand aber schon die Leitung ist?“ Und Veenker weiter: „Ein Schutzgitter das zerreißt ist wirkungslos! Und selbst der Hersteller verkauft es nicht als solches, sondern nur zur Bodenstabilisierung!“ Und auch hier sieht sich Veenker durch das TÜV Gutachten bestätigt, das sagt: „Das Geo Grid ist wirkungslos!“
Und unter diesen Gesichtspunkten hat sich herausgestellt, daß die Leitung alleine auf Duisburger Stadtgebiet an 50 Stellen als nicht sicher angesehen werden kann.
Für Veenker und auch die Stadt Duisburg ist die Belastbarkeit des Gutachtens auch vor Gerichten ein wichtiger Aspekt. Die Vorstellung in Huckingen hat diesen Punkt noch einmal sehr intensiv verfestigt.
Nächster wichtiger Termin der Pipeline Gegner ist der 16. Juni. An diesem Tag entscheidet das Verwaltungsgericht in Düsseldorf über eine Privatklage gegen das Enteignungsgesetz. HaMo

Foto Podium von links:
Erich Hennen (CO Initiative), Stadtdirektor Greulich, Dipl. Ing. Veenker, OB Sauerland, Heint Rehberg und Rolf Peters (CO Initiative)

Jedes dritte Kind wird außerhalb einer Ehe geboren
Während die Geburtenzahl insgesamt zurückgeht, steigt die Anzahl der Kinder an, deren Eltern zum Zeitpunkt ihrer Geburt nicht miteinander verheiratet waren. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden 2006 knapp 202 000 Kinder außerhalb einer Ehe geboren, das waren 30% aller geborenen Kinder. 1998, als mit der Reform des Kindschaftsrechts die Rechtstellung nichtehelicher Kinder verbessert wurde, waren es 157 000 (20%) und 1993 118 000 Kinder (15%).

Mädchen fordern Girls' Week statt Girls' Day
Die Umfrage des Duisburger Zentrums Frauen - Beruf - Wirtschaft bei allen Beteiligten nach der Bewertung des Girls' Days 2008 ergab einen überraschenden Qualitätssprung im Vergleich zum Vorjahr. Die Unternehmen berichteten von sehr gut vorbereiteten, motivierten und interessierten Schülerinnen, die gezielt nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen fragten und Ausbildungsinhalte intensiv erforschten.
Noch nie zuvor hätten sich die Mädchen so überzeugend präsentiert. Quer durch alle Schulformen begeisterten sie sich für naturwissenschaftliche und technische Ausbildungen, ob fürs Studium der Ingenieurwissenschaften, chemisch-technische, informationstechnische oder gewerblich-technische Ausbildungsberufe. Einige Unternehmen und Organisationen werden ihre Angebote für den Girls' Day 2009 daher noch stärker auf diese Berufsfelder hin ausrichten.
"Girls' Week" statt "Girls´ Day" forderten die Mädchen. Sie fanden einen Praxistag zu kurz, obwohl einige von ihnen sogar auf eigene Initiative hin an diesem Tag "Überstunden" in den Werkstätten, Labors, Büros und Dienststellen machten.
Informationen zum Girls-Day-Projekt erhalten Interessierte im Medienforum unter www.buergerfunk-duisburg.podspot.de/post/girlsday2008. Eine Fotogalerie zum Girls' Day 2008 bietet das Duisburger Zentrum Frauen - Beruf - Wirtschaft unter www.duisburg.de/zfbw an.
Unternehmen, die sich am Girls' Day im April 2009 beteiligen möchten, erhalten Informationen und Unterstützung vom Duisburger Zentrum Frauen - Beruf - Wirtschaft, Stadt Duisburg, Tel. (0203)283-2823, E-Mail: dzfbw@stadt-duisburg.de.

Rhein-Ruhr-Bad feiert vierjähriges Bestehen

Das Rhein-Ruhr-Bad wurde im Mai 2004 als erstes Duisburger Familien- und Freizeitbad eröffnet. Anlässlich des vierjährigen Bestehens wird am kommenden Samstag, 17. Mai, Geburtstag gefeiert. Spiel und Spaß werden den Besuchern an diesem Tag zu einem Sondertarif geboten. Die Zwei-Stunden-Karte kostet daher für Erwachsene nur 3 Euro und für Jugendliche 2 Euro.
Von 11 bis 16 Uhr können insbesondere die kleinen Wasserratten auf ihre Kosten kommen. Bei fetziger Musik darf in dieser Zeit auch einmal mit den Großspielgeräten in dem 25-Meter-Becken, dem "großen Becken", getobt werden. Ab 15 Uhr gibt es eine Zaubershow mit anschließender Ballonmodellage.

Dienstag, 13. Mai 2008 - Historischer Kalender
13. Mai 1943: Ziel Duisburger Kalender
65.J ahrestag der Zerstörung der Duisburger Altstadt

Sportpark-Biergarten noch den ganzen Mai geöffnet
Noch den gesamten Mai können Biergartenfans in Theo´s Biergarten auf der Klönnewiese neben der MSV-Arena das Biergartenflair genießen.
Nach dem am 1. Juni stattfindenden Rhein-Ruhr-Marathon wird das Gelände durch den bisherigen Pächter Theo Hartjes geräumt. Darauf verständigten sich jetzt einvernehmlich die Beteiligten Duisburg Marketing GmbH sowie der Betreiber Hartjes GmbH.
Ab Juni steht das Gelände dann für die weiteren Planungen des Grundstückseigentümers DuisburgSport zur Verfügung. Geplant ist die Einrichtung eines neuen Biergartens der das Gesamtgelände des Sportparks deutlich aufwerten soll.
Freiluftfans können ab dem 7. Juni im Rahmen einer Public Viewing Veranstaltung auf der naheliegenden Dreieckswiese zwischen Regattabahn und dem DSV 98 anlässlich der Fußballeuropameisterschaft weiterhin Open-Air die Sportpark-Atmosphäre genießen.
Detaillierte Informationen zu dem Public-Viewing Event wird der Veranstalter Duisburg Marketing in Kürze bekanntgeben.

„Was uns beschäftigt“ – Medienausstellung in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek präsentiert zum Thema der 31. Duisburger Akzente eine Medienausstellung im Erdgeschoss auf der Düsseldorfer Straße 5-7. Vom 15. Mai bis zum 1. Juni stehen Sachbücher zur Erwerbsarbeit im Vordergrund. So finden sich bei den ausgestellten Büchern Titel wie „Arbeit poor. Unterwegs in der Dienstleistungsgesellschaft“ oder „Euro-Mini-Jobs“. Aber auch Bücher zu den Themen Hartz IV, Einwanderer und die Beschäftigung von Arbeitnehmern im privaten Bereich sind vertreten. Alle Medien können ausgeliehen werden.

17. Mai: Internationaler Museumstag   -  Eintritt frei!

Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte
Vom Einbaum zum Containerschiff

Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort, am Sonntag, 18. Mai, um 15 Uhr ein. Eine Voranmeldung für die Zeitreisen durch die Schifffahrtsgeschichte ist nicht erforderlich. Die Teilnahme kostet einen Euro, zusätzlich zum Eintrittspreis.

Seit Urzeiten nutzen die Menschen das Wasser zur Fortbewegung. Über Tausende von Jahren wurden die Schiffe im Landesinneren mit Muskelkraft von Menschen und Tieren vorwärts bewegt. Im 19. Jahrhundert kam der Dampfantrieb. Die modernen Binnenschiffe fahren mit Dieselmotoren. Über die Jahrhunderte wandelten sich auch die Baumaterialien und die transportierten Lasten. Wenig scheint der Einbaum aus vorchristlicher Epoche mit einem Containerschiff aus heutiger Zeit gemeinsam zu haben. Oder doch etwas? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten interessierte Besucher im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt.

Einwöchiger Intensivsprachkurs in der VHS
Die Volkshochschule auf der Königstraße 47 bietet einen einwöchigen Intensivsprachkurs für Anfängerinnen und Anfänger ohne Vorkenntnisse in französischer Sprache an. Vom 2. bis 6. Juni bietet der Kurs Gelegenheit, in kürzester Zeit bei ganztägigem Unterricht Basiskenntnisse zu erwerben beziehungsweise vorhandene Sprachkenntnisse aufzufrischen und zu ergänzen.
Intensivsprachkurse sind als Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz von Nordrhein-Westfalen anerkannt. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Literaturprogramm der Stadtbibliothek zu den Duisburger Akzenten
Am 19. Mai startet das Literaturprogramm der Stadtbibliothek zu den 31. Duisburger Akzenten. An diesem Tag ist der bekannte Autor Uwe Timm um 20 Uhr zu Gast in der Zentralbibliothek. Bis zum 30. Mai werden die Schriftsteller Connie Palmen, Ulla Hahn und Alex Capus sowie die Publizisten Georg Stefan Troller und Günter Wallraff aus ihren aktuellen Veröffentlichungen lesen und mit dem Publikum diskutieren. Karten zum Preis von 4 Euro sind an der Erstinformation der Zentralbibliothek, Düsseldorfer Straße 5-7, erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten jeweils 5 Euro.


Grundschule Brückenstraße veranstaltet „Lebenslauf“ für die Welthungerhilfe
Im Rahmen ihres diesjährigen Sport- und Spielfestes am Mittwoch, 14. Mai, veranstaltet die Städtische Gemeinschaftsgrundschule Brückenstraße einen „Lebenslauf“ für das Maliprojekt der Welthungerhilfe. Der Lauf wird der Höhepunkt des Festes sein, zu dem alle Hochfelder herzlich eingeladen sind. Bei dem „Lebenslauf“ engagieren sich die Kinder der Einrichtung für ihre Altersgenossen im afrikanischen Mali.
Über 300 Schüler werden eine Stunde lang auf einer festgelegten Strecke um die Schule unterwegs sein, um laufend oder gehend Runden zu „sammeln“. Schon im Vorfeld der Veranstaltung haben sich die Kinder eigene „Sponsoren“ gesucht, die dann für jede erlaufene Runde einen selbstgewählten Geldbetrag spenden. Im Rahmen des Unterrichts sind die Schüler über die schwierigen Lebensumstände der Kinder im afrikanischen Mali informiert worden, so dass die Motivation zu helfen bei allen sehr groß sein wird.
Eine Ausstellung zum Thema „Mali – Schulspeisung in der Wüste“ wurde dazu im Foyer der Schule aufgebaut und wird während der Veranstaltung über Hintergründe informieren. Neben dem Lauf, der um 13.15 Uhr gestartet wird, sind rund um die Brückenstraße von 12 bis 16 Uhr verschiedene Sport- und Spielstationen sowie das Spielmobil zu finden. Eine Cafeteria sorgt für das leibliche Wohl.

Städtisches Familienzentrum Schulstraße eröffnet Leihbücherei "Nimmersatt"
Im Familienzentrum Schulstraße in Duisburg-Bruckhausen wird am kommenden Donnerstag, 15. Mai, um 9 Uhr die Leihbücherei "Nimmersatt" eröffnet. Eltern und Kinder der Einrichtung sind dazu herzlich eingeladen. An diesem Tag wird das Bilderbuchkino "Die Raupe Nimmersatt" gezeigt. Anschließend kann gebastelt werden, können Mama, Papa und Kinder sich schminken oder schminken lassen und viele andere tolle Angebote mitmachen.
Das Familienzentrum beteiligt sich mit der Leihbücherei an dem Sprachförderprojekt mit den Bestandteilen Theaterpädagogik, Elternarbeit und Bewegung des Landes NRW.

Sonntag, 11. Mai 2008 - Historischer Kalender
Marina-Markt zu Pfingsten  – FrischeKontor verteilt Blumen an die Mütter
An den Pfingstfeiertagen – Sonntag, 11. Mai 2008, und Montag, 12. Mai 2008 – erwartet der Marina-Markt im Duisburger Innenhafen wieder seine Fans. Bei hoffentlich sonnigem Wetter heißt es dann jeweils von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr „Frisches, Schönes, Köstliches“. Zum Muttertag, 11. Mai 2008, dürfen sich die weiblichen Besucher zudem besonders freuen, denn dann verteilen die Mitarbeiter/Innen vom veranstaltenden FrischeKontor als Geschenk kostenlos Blumen.
Auch zu dieser Veranstaltung wartet der Marina-Markt mit einem bunten Angebot auf. Zahlreiche Stände mit Obst und Gemüse, Grünpflanzen, Blumen, Backwaren, Fleisch und Wurst sowie Fisch und Käse laden zum Probieren, Verweilen und Kaufen ein. Ob Grillwaren, Fisch- und Pfannengerichte, Süßspeisen, internationale Spezialitäten jeglicher Art, König-Pils, Wein und Sekt, alkoholfreie Getränke - auf dem Marina-Markt gibt es alles, was das Herz begehrt. Auch das Kunsthandwerk ist wieder mit wahren Schätzen seiner Zunft vertreten. Schönes, Praktisches und Exklusives soweit das Auge reicht. Neben den großen Gästen werden sich auch die kleinen Gäste auf dem Marina-Markt wohl fühlen, denn nicht nur Eiswagen und Bonbonstand sorgen für eine bunte Mischung des Angebotes.
Bereits im siebten Jahr veranstaltet die FrischeKontor Duisburg GmbH mit sehr großem Erfolg von April bis Oktober jeweils am 2. Sonntag des Monats den beliebten Marina-Markt im Duisburger Innenhafen. Zum Muttertag auf den Marina-Markt – ein Erlebnis für die ganze Familie. Informationen zum Marina-Markt bekommen Sie auf www.frischekontor.de oder telefonisch unter 0203 429490.
Am Pfingstmontag, 12. Mai 2008, zwischen 11:00 und 18:00 Uhr findet zudem im Duisburger Innenhafen das RuhrtalRadwegFest 2008 der veranstaltenden Duisburg Marketing GmbH statt. Diese Veranstaltung bietet ein buntes Aktions- und Informationsprogramm rund um das Thema Fahrrad und bildet eine optimale Ergänzung zum beliebten Marina-Markt.
Weitere Marina-Markt-Termine 2008: 8. Juni, 13. Juli, 10. August, 14. September, 12. Oktober

Schostakowitsch und Chopin mit dem studio-orchester duisburg
Im Rahmen des WDR Musikfestes 08 tritt das studio-orchester duisburg gemeinsam mit der Freiburger Pianistin Yasue Yuki-Weber am Pfingstsonntag, dem 11. Mai um 19.30 Uhr im Theater Duisburg auf.
Auf dem Programm stehen Schostakowitschs Kammersinfonie op. 110a für Streichorchester nach dem Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110 und das 1. Klavierkonzert von Fréderic Chopin.
Die in Japan geborene und ausgebildete Pianistin Yasue Yuki-Weber ist Dozentin an der Freiburger Hochschule für Musik. Sie verspricht ein besonderes Hörvergnügen für Liebhaber der Musik Chopins. Die SCHWÄBISCHE ZEITUNG urteilte nach einem Konzert: "Ihr Chopin-Spiel hat Innigkeit, Stolz und Charakter und es bringt den Flügel auf eine Weise zum Singen, als hätte er eine Seele".

Das studio-orchester duisburg wurde 1970 als siebenköpfiges Schulensemble gegründet und hat
sich als studio-orchester duisburg in seiner fast vierzigjährigen Geschichte zu einem überregional geschätzten Klangkörper entwickelt. Hier musizieren keine langjährigen Profis, sondern überwiegend fortgeschrittene Schüler und junge Studierende. Und das bedeutet keineswegs
Einbußen im Spielniveau, sondern lediglich einen Zugewinn an Frische und Spontaneität. Das beweist das Orchester immer wieder mit ambitionierten Programmen unter der Leitung seines langjährigen Chefs Peter Baberkoff, der, wie Kritiker bestätigen "...seine Musiker mit großem Sachverstand und Einfühlungsvermögen zu Höchstleistungen zu motivieren vermag."

Badespaß auch über Pfingsten
In drei von DuisburgSport betriebenen Bädern besteht am Pfingstsonntag und Pfingstmontag, 11. und 12. Mai, die Möglichkeit, die Feiertage zu genießen. Das Allwetterbad Walsum und das Kombibad Homberg sind an beiden Tagen von 10 bis 20 Uhr geöffnet, das Rhein-Ruhr-Bad steht den Badefreunden jeweils von 8 bis 21 Uhr zur Verfügung.

Samstag, 10. Mai 2008 - Historischer Kalender
Fotowettbewerb „Duisburg. Schön grün.“ Gewinner stehen fest

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto Biermann

Im Rahmen des Projektes „Duisburg. Schön grün.“ hatte das Amt für Umwelt und Grün alle Duisburger dazu aufgerufen, sich am Fotowettbewerb zur Kampagne zu beteiligen. 90 Teilnehmer reichten insgesamt über 250 Motive ein. Die Fotos zeigen nicht nur die vielen grünen Seiten von Duisburg, sondern laden auch zum Nachmachen ein, zum Beispiel bei der Begrünung von Fassaden, Balkons oder Hausdächern oder bei der Gestaltung einer Baumscheibe.
Die Jury unter dem Vorsitz von Stadtdirektor Dr. Peter Greulich suchte nun die schönsten Motive heraus. Keine leichte Aufgabe angesichts der vielen guten Aufnahmen. Den ersten Platz belegt ein Foto von Alfred Kiesel, dass einblühendes Rapsfeld zeigt. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Aufnahmen von Michele Biermann (Wambachsee) sowie Harald Schäfer (Kleingartenanlage im Duisburger Norden).
Die Gewinnermotive werden gemeinsam mit 27 weiteren ausgewählten Aufnahmen im Rahmen der Duisburger Umwelttage ab dem 2. Juni in einer Ausstellung im Rathaus Duisburg gezeigt.

Foto Kiesel Foto Schäfer

Städtisches Familienzentrum Schulstraße eröffnet Leihbücherei „Nimmersatt“
Im Familienzentrum Schulstraße in Duisburg-Bruckhausen wird am kommenden Donnerstag, 15. Mai, um 9 Uhr die Leihbücherei „Nimmersatt“ eröffnet. Eltern und Kinder der Einrichtung sind dazu herzlich eingeladen. An diesem Tag wird das Bilderbuchkino „Die Raupe Nimmersatt“ gezeigt. Anschließend kann gebastelt werden, können Mama, Papa und Kinder sich schminken oder schminken lassen und viele andere tolle Angebote mitmachen.
Das Familienzentrum beteiligt sich mit der Leihbücherei an dem Sprachförderprojekt mit den Bestandteilen Theaterpädagogik, Elternarbeit und Bewegung des Landes NRW.

RuhrtalRadwegFest 2008
Im Innenhafen Duisburg findet am 12. Mai ab 11:00 Uhr das Ruhrtalradweg-Fest statt. Hier gibt es jede Menge Kinderbelustigung, eine Vielzahl an Konzerten, und zahlreiche Künstler treten auf. Ergänzt wird das Angebot durch jede Menge Mitmachaktionen rund ums Fahrrad.
Abgerundet wird es durch den gleichzeitig stattfindenden Marina-Markt. Kunsthandwerker und Händler aus aller Welt laden zum Stöbern, Staunen und Probieren ein.
Die Ruhr gibt einer ganzen Region ihren Namen, doch fließt sie nicht nur durchs Ruhrgebiet. Sie entspringt bei Winterberg im Sauerland und mündet schließlich in Duisburg in den Rhein. Auf 230 Kilometern schlängelt sie sich durch die Landschaft. Sie führt durch üppige Natur, idyllische Dörfer, beschauliche Kleinstädte und pulsierende Metropolen.

Radfreunde können ihrem Verlauf nun folgen. Abseits des Straßenverkehrs führt der
Ruhrtalradweg nur selten aus der Talsohle hinaus. Moderate Steigungen machen den Weg befahrbar auch für Anfänger. Die gut sichtbaren Beschilderungen helfen bei der Orientierung. Die Fahrt bietet ein reiches Spektrum an Erlebnissen und Impressionen.

Freitag, 9. Mai 2008 - Historischer Kalender
Sicherheitsgutachten zur CO-Leitung wird in Informationsveranstaltung in Huckingen vorgestellt
Duisburg. Das Sicherheitsgutachten zur CO-Leitung wird am Dienstag, 13. Mai, um 15.30 Uhr in Informationsveranstaltung vom Sachverständigen Dr. Manfred Veenker vorgestellt. Veranstaltungsort ist das Pfarrheim Duisburg Huckingen, Düsseldorfer Landstraße 318.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Stadtdirektor Dr. Peter Greulich werden die Ergebnisse des Gutachtens aus städtischer Sicht erläutern.

Pflanzen gegen Feinstaub – Umweltamt und Werbering Rheinhausen verschenken Pflanzen
Die Aktion „Duisburg. Schön grün.“ hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Grün in die Stadt zu bringen. Grün ist in der Lage, Feinstaub zu binden und damit Feinstaub in der Stadt zu reduzieren. Auch die Rheinhauser können ihren Beitrag für ein grünes Stadtbild leisten. Dazu verschenken der Werbering Rheinhausen und die Stadt Duisburg Pflanzen zur Begrünung von Baumscheiben.
Susanne Stölting, Referentin im Umweltdezernat, und Karsten Vüllings, Vorsitzender des Werberings Rheinhausen, möchten Ihnen die Aktion, die im Rahmen des Stadtfestes in Rheinhausen durchgeführt wird, vorstellen.

Duisburg - der richtige Ort für den europäischen Dialog
"Duisburg ist für den europäischen Dialog prädestiniert und für die europäische Zukunft wirtschaftlich und kulturell gut aufgestellt. Durch das friedliche Zusammenleben unterschiedlichster Kulturen lebt Duisburg seit Jahren Europa vor." - Mit diesen Worten eröffnete Oberbürgermeister Adolf Sauerland im CityPalais den zweiten Duisburger CITY Talk, in diesem Jahr zum Thema "Wie viel Erweiterung erträgt die Europäische Union?"
Der britische Generalkonsul Dr. Peter Tibber und Moderator Robert Tonks begannen den Diskussionsreigen

Im Rahmen der Diskussion stellte der britische Generalkonsul Dr. Peter Tibber die positiven britischen Erfahrungen mit bisherigen EU-Erweiterungen im wirtschaftlichen und kulturellen Bereich heraus: " Europa muss nicht mit dem Verlust nationaler Identität einhergehen. Großbritannien glaubt an die Erweiterung und deren Chancen, politische Stabilität und Reformen in den Beitrittsländern zu ermöglichen."
"Nachdem Kroatien seine internen Probleme nach der Erklärung der Selbstständigkeit überwunden hat, forcieren wir den Beitritt zur EU. Der Beitritt zur EU war seit Staatsgründung eine wichtige Perspektive für Kroatien", meinte Konsul Kristijan Tusek, der für seine kurzfristig verhinderte Generalkonsulin Katarina Trstenjak eingesprungen war.
Dr. Renate Sommer, Mitglied des Europäischen Parlaments und stellvertretende Vorsitzende des für die Beitragsverhandlungen mit der Türkei befassten Ausschusses im EU-Parlament, sieht dagegen keine Möglichkeit eines EU-Beitritts der Türkei in den nächsten 15 Jahren: "Die durch die Beitrittsverhandlungen ermöglichten Reformen in der Türkei erreichen das Volk nicht und existieren faktisch nur auf dem Papier. Der Zustand in Zypern, wo zwischen der Türkei und dem Mitgliedstaat Zypern lediglich ein Waffenstillstand besteht ist ein untragbarer Zustand und verhindert weitere Beitrittsverhandlungen." Der Türkei mehr als die in Aussicht gestellte privilegierte Partnerschaft anzubieten, wäre aus ihrer Sicht politisch nicht seriös. Als Mitglied könne sich die EU die Türkei weder wirtschaftlich noch sicherheitspolitisch leisten.
Den Vorwurf des ehemaligen türkischen Außenministers Murat Karayalcin, die EU stelle an die Türkei höhere Maßstäbe für einen Beitritt als an andere Kandidaten, wies Dr. Renate Sommer (Bildmitte) zurück.
Aus der Taufe gehoben wurde der CITY Talk von der Deutsch-Britischen Gesellschaft Duisburg e.V. und EUROPE DIRECT Duisburg - ein von der Europäischen Kommission geförderter EU-Bürgerservice, der im Amt für Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg zu hause ist. Die Finanzierung der Veranstaltung erfolgte über EUROPE DIRECT.
Weitere engagierte Partner waren die Europa Union Duisburg-Mülheim-Niederrhein, der Bund der Kroaten e.V. Duisburg, der GAZIANTEP Verein e.V. sowie das Forum für Mehr Demokratie e.V.

Duisburg unterzeichnet Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern - Gleichstellungs-Aktionsplan für Duisburg wird erarbeitet
Nachdem der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 28. April 2008 es einstimmig beschlossen hatte, hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland nun die "Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene" unterzeichnet.
"Ich freue mich sehr über die klare Positionierung unserer Stadt hinsichtlich der Gleichberechtigung der Geschlechter und habe umgehend die Verwaltung beauftragt, einen Gleichstellungs-Aktionsplan für Duisburg zu erarbeiten", sagt Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
Mit diesem noch zu erarbeitende Aktionsplan möchte die Stadt Duisburg die Gleichberechtigung der Geschlechter vor Ort zielgruppengenau, d.h. orientiert an den Belangen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen in den unterschiedlichsten Themenfeldern vorantreiben. "Wir werden großen Wert darauf legen, die Kooperationspartner bzw. -partnerinnen aus so vielen Institutionen wie möglich und insbesondere eine möglichst breite Frauenöffentlichkeit in die Konzeptentwicklung einzubeziehen," kündigt die Duisburger Gleichstellungsbeauftragte Doris Freer an.
Das ambitionierte Vorhaben hat in Duisburg gute Erfolgsaussichten, denn man kann auf wichtige Vorarbeiten, die unter Federführung des städtischen Frauenbüros vorgelegt wurden, zurückgreifen. So sollen Arbeitsergebnisse und bestehende Strukturen zum Themenkomplex "Lokale Agenda 21 aus Frauensicht" für Arbeit am Aktionsplan genutzt werden.
Die Idee eines Gleichstellungs-Aktionsplans für Duisburg stieß schon vor der Ratsentscheidung auf großen Beifall. Die Duisburger Frauenbeauftragte hatte bereits im Rahmen des Empfangs der Stadt Duisburg zum diesjährigen Internationalen Frauentag im März angekündigt, dass die Unterzeichnung der "Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene" dem Rat zur Entscheidung vorgelegt werden sollte. Allein nach dieser ersten Ankündigung haben sich rund 50 Vertreterinnen von Frauengruppen, frauenrelevanten Einrichtungen, Parteien, Gewerkschaften, Umwelt- und Eine-Welt-Gruppen und interessierte Duisburgerinnen mit und ohne Migrationshintergrund bei der Frauenbeauftragten gemeldet und ihre Mitarbeit und Unterstützung bei der Erarbeitung eines Gleichstellungs-Aktionsplans für Duisburg angeboten.

Vogelstimmenexkursion im Biegerhofpark
Einen Überblick über die Vielfalt der Vogelgesänge im Frühjahr ermöglicht die Volkshochschule am Samstag, 17. Mai, ab 19.30 Uhr bei einer Exkursion in den Biegerhofpark. Treffpunkt ist das Evangelische Gemeindehaus, Beim Knevelshof 57 in Wanheim-Angerhausen. Die Wanderung mit Jürgen Hinke vermittelt auch einen Einblick in die Beziehungen zwischen Vogelwelt und ihren Lebensräumen. In dem Parkgelände leben interessante Vogelarten, die man in einer Großstadt kaum vermuten würde. Eine Gebühr von 5 Euro ist vor Ort zu zahlen. Auskünfte unter 0203/283-3725 und 283-2616.

Tomaten gegen Tulpen tauschen – Pflanzentauschmarkt zog viele Besucher an

Der Pflanzentauschmarkt der Volkshochschule war ein voller Erfolg. Zahlreiche Pflanzenfreunde kamen aus Duisburg und den Nachbarstädten, teilweise schwer bepackt mit Kisten, Eimern oder Beuteln voller Pflanzen. Über 250 Besucher zählte der Arbeitskreis Stadtgrün der VHS Duisburg. Mehrere Tausend Gewächse wechselten ihren Besitzer, im Tausch gegen mitgebrachte Pflanzen oder gegen eine „Begrünungsspende.
Den Erfolg der beliebten Veranstaltung, die nun schon zum einundzwanzigsten Mal stattfand, erklärt Dr. Rainer Guttmann von der Volkshochschule nicht nur damit, dass die Garten- und Balkonfreunde überzählige Gewächse abgeben, die sonst auf dem Kompost landen würden. „Der Reiz des Pflanzentauschmarkts liegt vor allem im Erfahrungsaustausch mit anderen Hobbygärtnern.“
Wer diesmal den VHS-Pflanzentauschmarkt verpasst hat, kann sich bereits den 8. Mai 2009 vormerken. Infos bei der VHS unter Telefon 0203/283-3725.

Rohstahlproduktion im April 2008 bei 4,03 Millionen Tonnen
Die deutschen Hüttenwerke haben im April 2008 2,46 Millionen Tonnen Roheisen und 4,03 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, produzierten sie damit 5,7% weniger Roheisen und 1,3% weniger Rohstahl als im April 2007. Gegenüber März 2008 verminderte sich die Produktion bei Roheisen um 4,8% und bei Rohstahl um 3,6%, kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 ? BV 4.1) ergab sich bei der Rohstahlproduktion ein Rückgang um 2,3%.

Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im März 2008: Real + 4,1% zum Vorjahr
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verzeichnete das Verarbeitende Gewerbe nach vorläufigen Angaben arbeitstäglich bereinigt im März 2008 einen realen Umsatzzuwachs von 4,1% gegenüber dem März 2007 (nach revidiert + 6,0% im Februar 2008). Der Inlandsumsatz stieg im Vergleichszeitraum um 2,7%, die Erlöse im Geschäft mit ausländischen Abnehmern nahmen um 5,9% zu. Dabei lag der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 4,4% über dem Vorjahresniveau, während beim Absatz in das übrige Ausland ein Plus von 7,2% erreicht wurde.

Großhandelspreise April 2008: + 6,9% zum April 2007

Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im April 2008 um 6,9% über dem Vorjahresstand. Im März 2008 und im Februar 2008 hatte die Jahresveränderungsrate + 7,1% beziehungsweise + 6,0% betragen. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Großhandelspreisindex im April 2008 um 0,6%.

Musiker aus Vilnius zeigen ihre Vielseitigkeit
ntensive Beziehungen verbinden Duisburg mit seiner litauischen Partnerstadt Vilnius, die 2009 Kulturhauptstadt Europas wird - ein Jahr, bevor Duisburg gemeinsam mit seinen Nachbarstädten im Ruhrgebiet diese Ehre zuteil wird. Vilnius ist auch die Heimat des St. Christopher Chamber Orchestra, das den Konzertkalender des WDR Musikfestes am Pfingstwochenende mit zwei Partnerstadt-Konzerten bereichert. Das Ensemble wurde 1994 von Donatus Katkus gegründet und hat sich aufgrund seiner hohen Spielkultur schnell internationales Ansehen erworben.
In Duisburg zeigt sich das Orchester mit seinem temperamentvollen Dirigenten von seiner vielseitigen Seite und präsentiert zwei gänzlich unterschiedliche Konzertprogramme.
Im Zentrum des ersten Partnerstadt-Konzertes mit dem Titel "Der Tod und das Mädchen" am Samstag, dem 10. Mai um 20 Uhr in der Salvatorkirche steht Karl Amadeus Hartmanns hoch expressives Concerto funèbre. Der Komponist, von den Nationalsozialisten mit Aufführungsverbot belegt, schrieb das Werk im Herbst 1939 unmittelbar unter dem Eindruck der deutschen Invasion in Polen. Der Solist des Konzertes ist Stefan Hempel. Er ist Preisträger mehrer internationaler Wettbewerbe und zählt derzeit zu den meistbeachteten deutschen Nachwuchsgeigern.
Neben Hartmann stehen auch Werke von Luigi Boccherini, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert auf dem Programm. Die Eintrittskarten kosten 15 Euro, ermäßigt 8 Euro.
Zum zweiten Mal tritt das St. Christopher Chamber Orchestra am Sonntag, dem 11. Mai um 11 Uhr im Theater Duisburg auf. Mit den heiter beschwingten und familienfreundlichen Baltic Pops zeigen sich die Gäste aus Vilnius am Pfingstmontag von einer ganz anderen Seite. Berührungsängste
kennt das entdeckungsfreudige St. Christopher Chamber Orchestra ohnehin nicht - auch in seiner litauischen Heimat ist es regelmäßig mit Jazzprojekten, Popkonzerten und Rock-Opern zu erleben. Bei Evergreens wie dem Harry Limes Theme, Astor Piazzolla Adios Nonino oder Leroy Andersons köstlicher Pizzicato-Studie Plink, Plank, Plunk ist eine ebenso vergnügliche wie technisch
ausgefeilte Matinee der leichten Muse garantiert. Die Karten kosten hier 12 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Donnerstag, 8. Mai 2008 - Historischer Kalender
Straßenfest auf dem Burgplatz - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Die Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim / Ruhr-Oberhausen, feierte heute mit Unterstützung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und mit einem Straßenfest auf dem Burgplatz, das 60-Jährige Bestehen des Staates Israel.
Neben den Infoständen zum Thema Israel. an denen zahlreiche Gespräche geführt wurden, hatten die Verantwortlichen ein buntes Bühnenprogramm organisiert.
Die Veranstaltung wurde von Oberbürgermeister Adolf Sauerland und dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, Jacques Marx (re.) eröffnet. Angebotene typisch israelische Speisen und natürlich das sonnige Wetter, rundeten das Straßenfest ab.
OB Adolf Sauerland im Gespräch mit Geschäftsführer Micheal Rubinstein der Jüdischen    Gemeinde(li.) und deren Vorsitzender Jacques Marx (re.) Der Chor der Jüdischen Gemeinde unterhielt die Besucher mit bekannten und weniger bekannten Weisen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Duisburger Neubürgern wurden heute die Einbürgerungsurkunden von Oberbürgermeister Adolf Sauerland überreicht. Das Foto zeigt von links den OB mit der Familie Goliq. Habibe, Sefer und Sohn Besmir. Foto Manfred Schneider

Verschiebung der Müllabfuhrtermine an Pfingstmontag
Durch den Pfingstmontag ergeben sich Verschiebungen bei der Hausmüllabfuhr als auch bei der Papierbündelsammlung und der Leerung der Blauen Tonne.
Die Reviere die normalerweise montags abgefahren werden, werden nun dienstags geleert. Die Dienstagsreviere werden mittwochs geleert usw.
Parallel zur Verschiebung der Hausmüllabfuhr ändert sich auch die Sammlung der Papierbündel und die Leerung der Blauen Tonne. Die Leerung der Gelben Tonnen erfolgt zu den Terminen, wie im Abfallkalender aufgeführt..

Neuer Kreisel in Duisburg-Hamborn
Am kommenden Dienstag, 13. Mai., beginnen Straßenbauarbeiten im Kreuzungsbereich August-Thyssen-Straße/Walther-Rathenau-Straße in Duisburg-Hamborn. Dort entsteht eine weitere Kreisversanlage. Derzeit wird der Verkehr dort über eine Ampelanlage geregelt. Während der Bauarbeiten, die etwa drei Monate dauern werden, kann aus Fahrtrichtung A 59 nur noch rechts in die August-Thyssen-Straße abgebogen werden. Eine entsprechende Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Bis zur Fertigstellung des Kreisels, wird der Verkehr über eine Baustellenampel geregelt.

3. Kinderoper-Projekt zeigt "DER MANN IM MOND"
Mit einem Feuerwerk an optischen Eindrücken, akustischen Leckerbissen und üppiger Teilnehmerzahl wird die letzte Kinderoper-Premiere unter der Leitung des scheidenden Konzertpädagogen Thomas Honickel bald über die Bühne gehen.
Die abendfüllende Jugendoper "Der Mann im Mond" des Österreichers Cesar Bresgen wird in einer Neuinszenierung mit fast 60 Kindern am 24./25. Mai 2008 jeweils um 15 Uhr im Opernfoyer des Theaters Duisburg zu sehen und zu hören sein. Nachfolgeaufführungen wird es am 21./22.6.08 geben.
Es wird eine der sehr seltenen Aufführungen in Deutschland mit großer Orchesterbesetzung sein.
Seit ca. 4 Monaten arbeiten Solisten, Hausensembles und Gastkinder an diesem komplexen Werk. Es erzählt die Geschichte eines königlichen Liebespaares, das durch die Intrigen einer machtbesessenen Königin und eines sehnsüchtigen Mondmanns getrennt wird und nur durch die Hilfe des befreundeten Professors nach langen Irrungen wieder zueinander findet.
Die Komposition ist geprägt durch eine Vielzahl verschiedener Stilistiken, von volkstümlich-bayuwarischer Musik über spätromantische Momente bis zu neuerer Musik. In bis zur Fünfstimmigkeit reichenden Ensembles werden allen Ausführenden reichhaltige und anspruchsvolle Aufgaben gestellt. Insbesondere der Chor ist sehr beschäftigt. Am kommenden Pfingstwochenende wird das gesamte Ensemble noch ein letztes Mal für szenische Proben zusammenkommen

AIDS-Hilfe Duisburg
Die rote Schleife ist ihr Erkennungszeichen: Die AIDS - Hilfe setzt sich seit 1986 in Duisburg für mehr Toleranz und Akzeptanz in der Gesellschaft ein.
"AIDS, das sind zwei Krankheiten: Die eine ist die Folge einer HIV-Infektion, die das Immunsystem schwächt und letztendlich zu lebensgefährdenden Erkrankungen führt. AIDS ist derzeit nicht heilbar, aber es gibt lebensverlängernde Behandlungsmöglichkeiten.
Die andere `Krankheit' befällt die Gesellschaft und führt zu Verunsicherung, Angst, Gleichgültigkeit oder sogar Diskriminierung und Ausgrenzung.
Wir beraten im telefonischen oder persönlichen Gespräch sowie schriftlich und via Internet über HIV-Infektion und AIDS-Erkrankung, Infektionswege, Infektionsrisiken und Schutzmöglichkeiten bei HIV, Hepatitis B und C und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten und HIV-spezifische Testmöglichkeiten. Wir bieten darüber hinaus Gespräche über Sexualverhalten, Lebensgestaltung, Drogengebrauch und sprechen über Ängste von Krankheit, Sterben und Tod.
Wir begleiten Menschen mit HIV und AIDS sowie deren Partner, Freunde und Zugehörigen bei psychischen, sozialen, rechtlichen und lebenspraktischen Problemen zu Hause, im Krankenhaus, in der JVA.
Wir bieten Informationsveranstaltungen und Projektarbeit für Schulen, Vereine, soziale und kirchliche Organisationen, Betriebe und andere interessierte Einrichtungen. Wir sind Ansprechpartner für Fort- und Weiterbildung im Themenbereich von HIV und AIDS. Inhalte können medizinische, biologische Grundlagen, Übertragungswege und Schutzmöglichkeiten, die Situation Betroffener und Lebensweisen und Lebensstile sein. Wir bieten zielgruppenspezifische Prävention für Schwule und Lesben," stellt sich die AIDS - Hilfe Duisburg / Kreis Wesel in einem Faltblatt selbst vor.
Rund 500 HIV-Positive leben in Duisburg, 56.000 in ganz Deutschland. Rund 100 bis 120 Kranke gibt es in Duisburg. "Da nicht jeder Betroffene seine Krankheit öffentlich macht, ist die genaue Zahl schwer bezifferbar. Wenn man die HIV-Positiven nimmt, gibt es eine Dunkelziffer von 30 Prozent," berichtet Dietmar Heyde von der Duisburger AIDS-Hilfe.
Rund 180 Menschen betreut die AIDS - Hilfe in Duisburg und im Kreis Wesel. Die Bandbreite reicht von regelmäßigen Treffen bis sporadischen Besuchen der Betroffenen in den Räumlichkeiten auf der Friedenstraße in Hochfeld. "Wir möchten die Eigenverantwortung und Ressourcen der Betroffenen aktivieren. Wir möchten Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Letztendlich sollen die Lebensverhältnisse der Menschen stabilisiert werden. Wichtig ist auch, dass die Therapie konsequent durchgeführt und nicht geschludert wird. Sonst waren alle Bemühungen umsonst."
Die Angst vor AIDS hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Das kann bis zur Kündigung am Arbeitsplatz gehen. Der Aufklärungsstand ist sicherlich hoch. Die Wahrnehmung der eigenen Ansteckungsmöglichkeiten ist eine andere. Krank werden nur die anderen, nicht ich. Wie eng ist das Vertrauensverhältnis in der Ehe? Kann ich meinem Arzt vertrauen? Dies sind nur einige der Fragen, die jeder Betroffene für sich selbst beantworten muss.
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für die antiretrovirale Therapie. Die Kosten für die Prophylaxe opportunistischer Infektionen kommt hinzu. Die opportunistische Infektion ist eine eigenständige Erkrankung, die die Schwäche des Immunsystems ausnutzt. Drittes Standbein der Therapie: die Prophylaxe der Nebenwirkungen der antiretroviralen THerapie. "Dank verbesserter Therapiemöglichkeiten leben die HIV-Positiven immer länger." Heyde ist sich sicher: Diese eigentlich gute Nachricht ist kein Grund zur Entwarnung. Schutz und Vorsicht werden also auch in Zukunft wichtig sein. Andreas Rüdig

Große regionale Unterschiede bei Ganztagsbetreuung von Kindern 2007
In den ostdeutschen Landkreisen und kreisfreien Städten haben die Eltern von Kindern bis fünf Jahren im Jahr 2007 Angebote der Ganztagsbetreuung verhältnismäßig stärker in Anspruch genommen als in den westdeutschen Kreisen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, findet sich der größte Anteil ganztägig betreuter Kinder unter drei Jahren (an allen Kindern dieser Altersgruppen) in der thüringischen Stadt Jena (46%) und im Kreis Weimarer Land (41%). Im Vergleich dazu liegt in vielen westdeutschen Kreisen der Anteil der ganztags betreuten Kinder (Ganztagsbetreuungsquote) unter einem Prozent.

Modellprojekt „Selbstständige Schule“ – das Projekt geht zu Ende, das Modell wird zur Regel
Nach einer Projektzeit von sechs Jahren sind sich alle Beteiligten einig: Das Modell „Selbstständige Schule“ hat sich bewährt und kann in den Regelbetrieb integriert werden. Duisburg war eine von insgesamt 19 Modellregionen in NRW, in denen Schulen mit mehr Eigenständigkeit experimentieren konnten. Begonnen wurde im Jahr 2002 mit 15 Modellschulen, später kamen weitere 38 sogenannte Korrespondenzschulen hinzu.
Der Einsicht folgend, dass jede Schule am besten selbst feststellen kann, durch welche Maßnahmen Unterrichtsziele mit größtmöglichem Erfolg erreicht werden können, wurden den beteiligten Schulen organisatorische und finanzielle Handlungsspielräume eröffnet. Die Schulen konnten eigene pädagogische Konzepte erproben, haben Lehrer, Eltern und Schüler gleichermaßen in die Verantwortung genommen, durften eigenständig Stellen neu besetzen und frei über Geld verfügen. Alle am Projekt beteiligten Schulen formulierten strategische Ziele, leiteten konkrete Maßnahmen ab und unterwarfen sich einer Selbstkontrolle hinsichtlich des Erfolges.
Als Ergebnis des Modellprojektes in Duisburg entstand eine bunte Landschaft selbstständiger Schulen. Die einen gründeten Schülerfirmen, die anderen riefen Laptop-Klassen ins Leben. Intensive Kooperationen, sowohl untereinander als auch mit Wirtschaft oder Hochschule, wurden selbstverständliche Bestandteile des Schulalltags. Auch wenn mehr Freiheit für die Beteiligten sicherlich mehr Arbeit bedeutete, haben Schüler und Lehrer erfahren, dass mehr Eigenständigkeit ein erheblich höheres Maß an Zufriedenheit bringen kann.
Am 7. Mai 2008 fand hierzu eine Tagung statt, in der vor Vertretern aller Duisburger Schulen Bilanz gezogen wurde: Alle waren mehr als zufrieden und kamen zu dem Ergebnis, dass das Modell jetzt in Duisburg die Regel werden sollte. Alle Schulen, die nicht an dem Modellprojekt beteiligt waren, sind aufgerufen, die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse auf dem Weg zur „eigenverantwortlichen Schule“ zu übernehmen. Nach den Plänen des nordrhein-westfälischen Schulministeriums sollen alle Schulen bis 2011 eigenverantwortlich werden.

Öffentliche Führung durch die Ausstellung:
Schrumpfende Städte - Regionen neu denken

Duisburg. Samstag, 10. Mai, 15 Uhr mit Hiltrud Lewe
Treffpunkt: Liebfrauenkirche Duisburg-Mitte - Eintritt: 3,- / 1,50 Euro
Zum letzten Mal bietet sich an diesem Samstag interessierten Besuchern die Gelegenheit, an einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung in der Liebfrauenkirche teilzunehmen. Noch bis zum 12. Mai (Pfingstmontag) wird der Kirchenraum am König-Heinrich-Platz als Ausstellungsraum für die Präsentation des Projektes "Schrumpfende Städte" genutzt.

Erläutert werden die fünf Ausstellungskapitel Ungleichheit verhandeln, Selbst regieren, Bilder machen, Rückzug organisieren und Räume besetzen. Die in der Liebfrauenkirche gezeigten Arbeiten, die von künstlerischen Interventionen über architektonische, landschaftliche und mediale Eingriffe bis zu neuen gesetzlichen Regelungen und utopischen Entwürfen reichen, ermöglichen immer wieder Rückschlüsse zu konkreten künstlerischen und baulichen Interventionen im Duisburger Stadtgebiet.

Sonntagsführung: Die Wilhelm-Lehmbruck-Preisträger 1966 bis 2006
Sonntag, 11. Mai, 11.30 Uhr mit Grit Hömke - Eintritt: 5,- / 2,50 Euro
In Erinnerung an Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) stiftete die Stadt Duisburg 1966 erstmalig den Wilhelm-Lehmbruck-Preis, einen Preis für Bildhauer, der in einem Turnus von fünf Jahren vergeben wird.
Grit Hömke nimmt die Besucher mit auf eine Reise in die über 40-jährige Geschichte des Wilhelm-Lehmbruck-Preises. Bisherige Preisträger und ihr Werk rücken (im Kontext der ständigen Sammlung des Museums) ins Zentrum der Betrachtung: Skulpturen und Plastiken von Eduardo Chillida (1966), Norbert Kricke (1971), Jean Tinguely (1976) über Joseph Beuys (1986), Richard Serra (1991) oder Nam June Paik (2001).
Der Wilhelm-Lehmbruck-Preis wurde zu Beginn des Jahres 2006 an den Düsseldorfer Künstler Reiner Ruthenbeck verliehen. Die große Wechselausstellung im Lehmbruck Museum, die mit jeder Preisverleihung verbunden ist, findet vom 12. Oktober 2008 bis 11. Januar 2009 in Kooperation mit der Kunsthalle Düsseldorf statt.

Gemeinsame Sitzung der Verwaltungsvorstände von Nimwegen und Duisburg
Am Nachmittag des 6. Mai 2008 haben in Duisburg die Verwaltungsvorstände von Nimwegen und Duisburg ein Arbeitstreffen absolviert. Nach der Begrüßung im Rathaus am Burgplatz stand ein Rundgang durch die Innenstadt auf dem Programm. Bei der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft am Innenhafen wurden die Gäste aus den Niederlanden mit dem Masterplan von Norman Foster vertraut gemacht.
Mit dem Bus fuhren die Verwaltungsvorstände dann gemeinsam über den Ruhrorter Hafen nach Bruckhausen und Marxloh, wo zunächst die DITIB-Moschee mit Begegnungsstätte besichtigt wurde und später der Kulturbunker.


Brass'n Beat Machine eröffnet Konzertreihe auf dem König-Heinrich-Platz
Sommerliche Temperaturen locken in die Innenstadt

Bei herrlich sommerlichem Wetter startet am Donnerstag, 8. Mai die Open Air-Konzertreihe ,Jazz auf'm Plazz'. Geboten wird Bigbandsound vom Feinsten.
Die "Brass'n Beat Machine" ist eine der ältesten, noch aktiven Bigbands der Düsseldorfer Jazz Szene. Für das Konzert auf dem König-Heinrich-Platz hat die Brass´n Beat Machine Julia Wendel eingeladen, eine äußerst viel versprechende Sängerin aus Essen. Das Zusammentreffen von Musikern verschiedener Generationen in der BBM ermöglicht untereinander einen einzigartigen musikalischen Austausch und fördert so die musikalische Vielfalt. Ein Beweis, dass Jazz auch heute noch eine Musik für jung und alt ist. Das aktuelle Programm der BBM orientiert sich an den populären Big Band Charts der 50er, 60er und 70er Jahre.

Mittwoch, 7. Mai 2008 - Historischer Kalender
Tag der älteren Generation auf ab 10:30 Uhr auf Neudorfs der Oststraße:
Lebenslanges Lernen verbindet Generationen
Gestalten wir gemeinsam die Zukunft von Jung und Alt. Diese Aussage unterschreiben fast alle. Doch wie steht es mit der Chancengleichheit. Was könnte auf den Weg gebracht werden? Wie könnte für verstärkte Nutzung geworben werden? Persönlichkeiten, Verantwortungsträgerinnen, Betroffene, Experten, Jung und Alt wurden zu diesem Aktionstag auf Neudorfs Oststraße eingeladen.
Die Stände des BV-Neudorf und der Johanniter
 
Fachsimpeln am Stand des Neudorfer Bürgervereins - Fotos Manfred Schneider 11- Auch Mitglieder des Neudorfer Männerchors waren beim Tag der älteren Generation vertreten

Zugeparkte Radwege: Verstärkte Kontrollen der Ordnungskräfte
 Die Einsatzkräfte des Ordnungsamtes werden ab sofort im gesamten Stadtgebiet Duisburgs besonders auf Fahrzeuge achten, die unerlaubt auf Geh- oder Radwegen parken. Ab der kommenden Woche werden verstärkt die Straßen in den Naherholungsgebieten in die Überwachung mit einbezogen.
"Parkende Autos auf den Radwegen sind nicht nur für die Radfahrer ärgerlich. Es ist auch ein teures Vergnügen für den Autofahrer," erläutert Andrea Schönemann, Einsatzleiterin der Überwachungskräfte beim Ordnungsamt. "Das Verwarngeld beginnt bei 15 Euro, steigt bei Verkehrsbehinderung schon bis zu 35 Euro. Muss das Fahrzeug sogar abgeschleppt werden, kommen schnell 200 Euro zusammen."
Der Kontrolleinsatz ist Teil der gemeinsamen Aktion des ADFC mit der Polizei Duisburg, dem Ordnungsamt und dem Amt für Stadtentwicklung unter dem Motto "Radwege sind keine Parkplätze".

Informationsnachmittag zur Tagespflege im Familienzentrum Beim Knevelshof 45 in Duisburg-Wanheim
Einen Infoveranstaltung zum Thema "Tagesmütter" bietet das städtische Familienzentrum Beim Knevelshof 45a in Duisburg.Wanheim am 14. Mai, 15 bis 16 Uhr an. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Frauen, die Tagesmütter werden wollen als auch an Familien, die eine solche suchen.

Dienstag, 6. Mai 2008 - Historischer Kalender
Ausstellung Ruhrfestspiele

Gefahr durch CO-Leitung – Bayer und Bezirksregierung verschließen die Augen
Die Bezirksregierung Düsseldorf und Bayer Material Science AG haben sich zwischenzeitlich öffentlich zum Sicherheitsgutachten der Stadt Duisburg geäußert. Obwohl ein anerkannter Gutachter die Pipeline untersucht und Sicherheitsmängel festgestellt hat, werden diese Erkenntnisse bislang nicht von den Beteiligten aufgegriffen. Vielmehr unterlaufen der Behörde wie dem Antragsteller erhebliche Fehler bei der Gegenargumentation.

Das Sicherheitsgutachten der Stadt hat nachgewiesen, dass die Pipeline nicht ausreichend gegen eventuelle ungenehmigte Baggerarbeiten, besonders an Stellen mit hoher Bauaktivität, wie z.B. Wege- und Straßenkreuzungen, geschützt ist. Anstatt sich mit den Erkenntnissen des Gutachtens gewissenhaft auseinander zu setzen, bleibt die Bezirksregierung sogar hinter den Forderungen ihres eigenen Planfeststellungsbeschlusses zurück: Die Stadt Duisburg hatte nachgewiesen, dass das gegen „Baggerangriffe“ oberhalb der Leitung verlegte Kunststoffgitter seine Funktion nicht erfüllen kann.
Laut Planfeststellungsbeschluss soll es aber einem mittelgroßen Bagger standhalten. Jetzt argumentiert die Bezirksregierung, das Gitter solle lediglich eine Signalwirkung haben und sei auch nur in Verbindung mit einem gelben Warnstreifen wirkungsvoll. Diese Argumentation erscheint höchst rätselhaft, geht es doch um den wirkungsvollen Schutz der Leitung vor einer Baggerschaufel. Warum wurde ein extra reißfestes Kunststoffgitter in den Auflagen vorgeschrieben, und warum wurde ein fast durchsichtiges Gitter gewählt, wenn es um die Warnwirkung geht? Auf städtischem Boden, in dem kaum ein Kubikmeter ohne Zivilisationsreste zu finden ist, kann ein 60 cm breites Kunststoffgitter, dass sofort der Baggerschaufel nachgibt kaum eine Signalwirkung entfalten.

Bedenklich ist auch der von Regierungspräsident und Bayer vorgebrachte Verweis auf die Funktion von längs zur Pipeline laufende Fernwirkkabel. Es wird der Eindruck vermittelt, diese Kabel würden zur Sicherheitseinrichtung zählen, da sie als erstes bei einem „Baggerangriff“ zerstört würden und damit der Leitstelle einen Schaden melden, der sofort abzusperren sei. Die Kabel haben jedoch lediglich Steuerungsfunktionen. Selbst wenn die Meldung eines zerstörten Kabels an der Leitstelle des Pipelinebetreibers ankommt und die Schieber sofort geschlossen würden, würde das Gas aus einem kilometerlangen Abschnitt bei einem Druck von 13,5 bar noch Stunden ausströmen. Das Kabel kann nicht verhindern, dass die Baggerschaufel auch die Pipeline beschädigt.
Die Stadt Duisburg hatte allen Beteiligten sofort nach der Fertigstellung das Sicherheitsgutachten zur Verfügung gestellt und hofft weiterhin, dass sowohl Bezirksregierung wie auch die Bayer Material Science AG Konsequenzen aus den Hinweisen ziehen.

Fast ausschließlich junge Neudorfer Familien ziehen in die 9 Stadthäuser des ehemaligen Waschhauses - Zigarrenzimmer auf dem Schornstein?
Im August 2007 fiel der Startschuss zur Baumaßnahme „Stadthäuser in der Einschornsteinsiedlung“. Mit einem Bürgerfest wurde unter großer Beteiligung der Bevölkerung dieses für den Ortsteil bedeutsame Projekt in Angriff genommen. Die hervorragende Lage der Objekte in der Nähe der Universität und des Duisburger Waldes - und trotzdem
City nah - hat dazu beigetragen, dass lediglich noch wenige Häuser zum Verkauf stehen.
Die familienfreundlichen Häuser mit einer Wohnfläche von über 125 qm vertilgen über einen kleinen Vor- sowie auch einen Dachgarten.
Dank eines besonders günstigen Kaufpreises und einer extravaganten Raumaufteilung interessieren sich vor allen Dingen junge Familien oder auch jung gebliebene für die Objekte.

Am Freitag, den 16 Mai 2008  soll das Waschhaus-Richtfest stattfinden.
Gemeinsam mit den Bauherren, Architekten, dem Bezirksamt Mitte, den Anwohnern und Bürgerverein soll der neue "Belebungsfaktor" im Herzen der Einschornsteinsiedlung entsprechend gewürdigt werden.

Im letzten Jahr fand im August auf der Gabrielstraße eine vom Bezirksamt Mitte und dem Bürgerverein organisierte und bestens besuchte Waschhaus-Abrissparty mit dem Oberbürgermeister statt. Im Mai wird die Wiederbelebung des zentralen Punktes in der Denkmal geschützten Siedlung erneut gebührend gefeiert.

"Bis auf eine Ausnahme sind alle Stadthäuser bzw. die Grundstücke fast ausschließlich von jungen Familien aus Neudorf gekauft worden", verkündete Architekt und Investor Guido Pfaffhausen, der zu dem Pressetermin extra aus Prag mit dem Auto angereist war.

Für durchschnittlich 225 000 Euro sind diese Stadthäuser mit Dachgarten und 130 Quadratmeter Grundstücksfläche veräußert worden. Es wird nun in den kommenden fünf Monaten weiterhin paarweise gebaut. Und was geschieht mit dem denkmalgeschützten Schornstein, dem Namenseber der Bauhaus-Siedlung? "Den umbaue ich in meiner eigenen Wohnung und nutze ihn vielleicht  in luftiger Höhe als mein persönliches Zigarrenzimmer", ergänzte der gebürtige Hochfelder, der in Neudorf aufwuchs schmunzelnd.
Er hatte Auflagen der Denkmalbehörde was die Farbgestaltung der Stadthäuser sowie den Erhalt des Schornsteins angeht.

Programm:
- Traditionelles Richtfest
- Ansprache von Oberbürgermeister Sauerland
- Tag des „offenen Rohbaus“ Informationen zu den Stadthäusern
- Musikalische Unterhaltung durch die „Grafschafter Dixie Gang“
- Kinderprogramm mit der „Buddelkiste“
- Schaufrisieren und Schminken  Friseur Runge
- Gastronomische Versorgung durch den Bürgerverein Neudorf

Harald Jeschke
- Foto Manfred Schneider

Sechs weitere Einbahnstraßen in Neudorf und Rheinhausen werden für Radfahrer freigegeben
Für Radfahrer sind Umwege besonders unangenehm. Um dem soweit wie möglich entgegenzuwirken, hatte die Stadt Duisburg im vergangenen Jahr begonnen, die Einbahnstraßen im Stadtgebiet zu überprüfen. Ziel war es, geeignete Einbahnstraßen in Gegenrichtung für den Radverkehr freizugeben, um so den Komfort für Radfahrer zu erhöhen.

Im Zuge dieser Maßnahme werden nun sechs weitere Einbahnstraßen in Duisburg-Neudorf und Duisburg-Rheinhausen für Radfahrer gegenläufig geöffnet. In folgenden Straßen werden die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bis Mitte nächster Woche die notwendigen Markierungsarbeiten vornehmen und die Beschilderung anpassen: in Neudorf: Hertzstraße, Kreutzerstraße und Silcherstraße; in Rheinhausen: Im grünen Winkel, Bertholdstraße und Bernhardstraße

Jugendaustausch „Die weiße Stahlbrücke“ weckt Verständnis für andere Kulturen
Unter dem Motto „Die weiße Stahlbrücke II“ hat das städtische Kinder- und Jugendzentrum Süd im Rahmen des interkulturellen Dialogs erneut einen Jugendaustausch mit der Stadt Denizli/Türkei durchgeführt. Die Begegnung fand unter der Leitung der Erzieherin Monika Klein-Ratka und dem Leiter der Einrichtung, Dipl. Sozialpädagoge Cevdet Maras, vom 18. bis 27. März statt.
Die Gruppe mit 15 Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren wurde von den Betreuern aus Denizli am Flughafen herzlich empfangen und die ganze Zeit über betreut. Die Gastfreundlichkeit und die lobenswerte Organisation hat bei den Teilnehmern sehr große Begeisterung geweckt. Zum vielfältigen Programm zählten verschiedene Besichtigungen von kulturellen Stätten, gegenseitiges Kennenlernen durch Aufführungen, Erleben der türkischen Bräuche und Sitten, Infos über das Erziehungssystems in der Schule, ein Abendessen bei den Familien, Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten bis hin zu einer Bootstour zum Naturparadies Dalyan im Ägäischen Meer.
Bereits im letzten Jahr waren für die deutsch-türkische Freundschaft auf einem Feld zahlreiche Bäume gepflanzt worden, die jetzt von den Jugendlichen gepflegt und um andere Bäume erweitert wurden. Außerdem errichteten sie ein großes Schild mit dem Namen „Die weiße Stahlbrücke“. Die deutschen Teilnehmer halfen zudem bei der Renovierung eines Raumes, der als internationales Kunstatelier fungieren soll. Zu Ehren des türkischen Künstlers Ibrahim Calli hatten sie einige Bilder gemalt, die nach der Fertigstellung des Raumes dort ausgestellt werden sollen.
Bei allen Aktivitäten war festzustellen, dass der Jugendaustausch eine Basis für eine gegenseitiges Kennenlernen und eine Erweiterung der Toleranz und Kommunikationsfreude schafft. Die Jugendlichen fanden neue Freunde, erfuhren Neues, erlebten Fremdes, trafen auf eine faszinierende Kultur mit langer Tradition und Lebensart. Außerdem wurde das Verständnis für andere Werte und Normen, Lebensgewohnheiten und kulturelle Verhaltensweisen geweckt und erweitert.
Zu einem Gegenbesuch werden vom 3. bis 11. Oktober 15 Jugendliche und zwei Betreuer aus der Türkei in Duisburg erwartet. Foto: Teilnehmer des Jugendaustauschs beim Pflanzen der Freundschaftsbäume bzw. vor der neuen Erinnerungstafel.

Duisburger Kindergärten fördern die Vorsorgeuntersuchungen
Sponsoren für Preise gesucht

Der Startschuss zum Wettbewerb „U8 und U9 – Gesund will ich sein“ der Duisburger Kindertagesstätten fiel im August 2007. Aufgerufen dazu hatte die Arbeitsgruppe Prävention der Kommunalen Gesundheitskonferenz (KGK). „Wir haben die Halbzeit erreicht und tolle Ergebnisse aufzuweisen“, fasst die Geschäftsführerin der KGK, Bettina Schumacher, den gegenwärtigen Stand des Wettbewerbs zusammen.
1.850 goldene Sterne wurden bereits an Kinder vergeben, die an den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt teilgenommen haben. Jeden Tag kommen neue dazu. „Dass wir uns das Thema auf die Fahnen geschrieben haben, entspricht unseren selbst gestellten Zielen der Arbeitsgruppe Prävention“, sagt deren Sprecherin, Karin Oeser.

Die Vorsorgeuntersuchungen geben Auskunft über den geistigen, körperlichen und sprachlichen Entwicklungsstand der Kinder. Die U8-Untersuchung soll zwischen dem 44. und 48. Lebensmonat stattfinden und die U9-Untersuchung im 60. bis 64. Lebensmonat. „Die Teilnahme an den Untersuchungen,“ so Karin Oeser, „ist eine Chance, eventuell auftretenden Entwicklungsstörungen frühzeitig professionell begegnen zu können und damit seelische und gesundheitliche Schäden von den Kindern beim Heranwachsen fern zu halten.“ Der Wettbewerb ist darauf ausgelegt, alle Beteiligten zusammen zu holen, die Kinder ebenso wie die Eltern, die ErzieherInnen in den Einrichtungen, die gesellschaftlichen Verantwortungsträger und die Kinderärzte.
Von den 230 Kindertagesstätten in Duisburg beteiligen sich 80 Einrichtungen am Wettbewerb. „Für uns war wichtig,“ so Bettina Schumacher, „dass alle Beteiligten sich aufgehoben und ernst genommen fühlen. Die große Nachfrage nach Vorträgen zu Gesundheitsthemen in den Kindertagesstätten hat uns dabei bestärkt, dass es wichtig ist, gemeinsam an einem Strang zu ziehen.“ Im Ergebnis konnten durch die Vermittlung der Geschäftsstelle der KGK 30 Informationsveranstaltungen für Eltern in Kindertagesstätten angeboten werden. Referenten waren Ärztinnen und Ärzte des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes des Gesundheitsamtes Duisburg und niedergelassene Ärzte. Auch dem Wunsch nach türkischsprachigen Themenangeboten wurde entsprochen.
Die Entwicklung der Kinder steht in enger Verbindung mit Bewegung, Ernährung, Spaß haben und Lachen. Die Städtische Kindertagesstätte Johanniterstraße ist ein gutes Beispiel dafür, wie diese Einheit spielerisch gesucht wird. Ob bei einem Tag „Rund ums Obst“ oder der „Bewegungsbaustelle für Groß und Klein“ der Gesundheit wird Gutes getan.

Die vielen Impulse, die der Wettbewerb in den zurückliegenden Monaten gesetzt hat, sollen bis zum Ende des Wettbewerbes im Sommer und weit darüber hinaus wirken. „Jetzt sind wir dabei, die Preise für das Engagement in den Kindertagesstätten bei Sponsoren zu sammeln. Hauptpreis wird ein Kinderfest mit Aktionen zum Mitmachen, Staunen und Erleben sein“, erläutert Karin Oeser. Die gesetzlichen Krankenkassen wie AOK, NOVITAS Vereinigte BKK und die Knappschaft haben bereits ihre Unterstützung zugesagt. Das Therapie- und Bewegungszentrum Convalesco am Klinikum Duisburg plant in prämierten Kindertagesstätten Bewegungsangebote durchführen. Die Stadt wird als Preise für den Wettbewerb „U8 und U9 – Gesund will ich sein“ Karten für den Zoo und die Niederrheintherme zur Verfügung stellen. Die Sponsoren werden auf der Homepage der Stadt veröffentlich.
Ansprechpartnerinnen für Sponsoren sind: Kommunale Gesundheitskonferenz, Geschäftsführerin Bettina Schumacher, Tel. (0203) 283-3938 und Karin Oeser, Sprecherin der AG Prävention, Tel. (02841) 103-104.

"Solo" - letzter Teil im Museum Küppersmühle
Am Mittwoch, dem 7. Mai, gibt es ab 19 Uhr den letzten Teil der Konzertreihe "Solo" im Museum Küppersmühle im Innenhafen. Nach Eckhard Koltermann und Nicolas Altstaedt ist dieses Mal Markus Wienströer mit seiner Gitarre der Solist des Abends. Er spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Charlie Parker, Robert de Visée, Miles Davis, Heitor Villa-Lobos und Chick Corea.
Als Live- und Studiogitarrist ist Markus Wienströer ein gefragter und viel gebuchter Mann. Stilistisch ist der Düsseldorfer Musiker kaum festzulegen: In den achtziger Jahren war er in der Nashville Music Co. zu erleben, später auch im Klaus König Orchester. Markus Wienströer hat "on Tour" und im Studio mit so unterschiedlichen Persönlichkeiten wie Wolf Maahn, Till Brönner oder Joe Cocker gespielt. Sein Erfolg beruht auch auf einem soliden klassischen Fundament, wie er bei seinem Solo im Museum Küppersmühle beweist.

Der Lyriker Sebastian Fuchs wird auf sehr unterhaltsame Weise die Grenzen zwischen Literatur und Musik sprengen. Dabei bezieht er sich inhaltlich auf zwei Werke, die im Museum Küppersmühle ausgestellt sind. Zu einem Bild von Fred Thieler hat Sebastian Fuchs eine Geschichte angefertigt, deren Handlung und Dramatik sich aus dem Werk herleitet. Die Geschichte hat er in eine Phantasiesprache übersetzt, die mal erzählerisch fließt - im Hörbuchstil, mal dramatisch, mit Lautmalereien die Situation beschreibt.
Im zweiten Teil wird er "Jonction II" von K. O. Götz in Geräusche übersetzen. Dabei wird er links beginnen und sich dann langsam nach rechts durcharbeiten. Er wagt sich dabei an den Versuch, Farben und Formen, Strudel und Kratzer mit Geräuschen auszudrücken!
Kurz: Der erste Teil ist eine inhaltliche, der zweite eine direkte ("wörtliche") Übersetzung des jeweiligen Werkes.  Die Karten für diesen sehr unterhaltsamen Abend kosten 8 Euro.

Drogen- und Suchtbericht 2008
Jugendliche rauchen weniger, aber trinken mehr

Die erfreuliche Nachricht: Immer weniger Jugendliche rauchen. Dafür allerdings ist der exzessive Alkoholkonsum angestiegen. Dies geht aus dem Drogen- und Suchtbericht hervor, der in Berlin vorgestellt wurde. Die Bundesregierung erarbeitet deshalb zurzeit ein nationales Aktionsprogramm zur Alkoholprävention.
"Sucht- und Drogenkonsum betreffen keine kleine Randgruppe in der Gesellschaft", erklärte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing: "Auch wenn es in manchen Bereichen, wie bei Tabak- und Cannabiskonsum, erfreuliche Rückgänge gibt, missbräuchlicher Konsum und Sucht betreffen immer noch eine große Zahl von Menschen. Wir dürfen nicht nachlassen, uns weiter gegen Missbrauch und Sucht einzusetzen."

Zu viel Nikotin-, Alkohol- und Drogenkonsum

Bätzing wies darauf hin, dass in Deutschland noch immer ein Drittel der Erwachsenen rauchten und 9,5 Millionen Menschen in riskanter Weise Alkohol konsumierten. Etwa 1,3 Millionen Menschen seien alkoholabhängig und mehr als 1,4 Millionen medikamentenabhängig. Etwa 600.000 vorwiegend junge Menschen missbrauchten Cannabis oder seien davon abhängig. Weitere 200.000 Menschen konsumierten Opiate, Kokain, Amphetamine und Halluzinogene.

Studien zufolge ging der gelegentliche Alkoholkonsum bei Schülerinnen und Schülern gegenüber 2003 leicht zurück. Der Konsum von Alkopops sei sogar drastisch gesunken. Die Menge des konsumierten Alkohols bei Kindern und Jugendlichen sei jedoch stark angestiegen. Auch das so genannte "Binge Drinking" (etwa: Trinken bis zur Bewusstlosigkeit oder Koma-Trinken) habe bei Jugendlichen stark zugenommen. Während 2005 noch 20 Prozent der Jugendlichen ein Mal im letzten Monat "gebingt" hatten, seien es 2007 schon 26 Prozent gewesen. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen 10- bis 20-Jähriger wegen Alkoholvergiftung habe sich von 2000 bis 2006 mehr als verdoppelt.

In der Probezeit: Auto fahren nur mit 0,0 Promille

Die Bundesregierung setzt in der Alkoholprävention weiterhin auf ein Bündel verschiedener präventiver und gesetzlicher Maßnahmen. Derzeit ist ein nationales Aktionsprogramm zur Alkoholprävention in Vorbereitung, in dem Jugendliche besonders berücksichtigt werden. Das im letzten Jahr eingeführte Alkoholverbot für Fahranfängerinnen und -anfänger in der Probezeit ist ein Bespiel für gesetzliche Maßnahmen.
Kritisch bewertete die Drogenbeauftragte die Alkoholwerbung. Zwar spreche die Werbung ganz offensiv jugendliche Lebenswelten und Images an. Die negativen Folgen des übermäßigen Alkoholkonsums kämen darin aber nicht vor.

Nichtraucherschutzgesetze wirken

Erstmals sei es gelungen, einen flächendeckenden Nichtraucherschutz für öffentliche Innenräume zu schaffen. Nichtrauchen werde in öffentlichen Einrichtungen und Gaststätten sehr schnell zum Normalfall. Dies zeigen auch die Erfahrungen in anderen europäischen Ländern wie Irland oder Italien.
Einer repräsentativen Umfrage in Deutschland zufolge begrüßten 71 Prozent der Befragten Rauchverbote in Gaststätten. Die aktuelle Diskussion um Ausnahmeregelungen bei Gaststätten zeige, so Bätzing, "dass wir nicht die Nichtraucherschutzgesetze überdenken müssen, sondern die Ausnahmeregelungen." Die Drogenbeauftragte appellierte an die Länder, die Ausnahmeregelungen bei Gaststätten zu streichen.
Sehr erfreulich sei, dass immer weniger Jugendliche rauchen. 2001 betrug der Raucheranteil bei Jugendlichen 28 Prozent, 2007 nur noch 18 Prozent. Bätzing wertete dies als einen großen Erfolg für die Tabakpolitik in Deutschland. Derzeit werde ein nationales Aktionsprogramm zur Tabakprävention erarbeitet. Erste positive Wirkungen zeigt schon das Rauchverbot an Schulen. Nach einer Studie gaben ein Drittel der rauchenden Schüler an, deshalb das Rauchen im schulischen Kontext aufgegeben zu haben. 17 Prozent lassen es sogar ganz.

Sorgenkind Heroin

Die Zahl der Drogentoten ist im Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 Prozent gestigen. An den Folgen des Konsums illegaler Drogen starben 2007 1.394 Menschen. Im Jahr zuvor waren es 1.296.
Sucht und Drogen kennen bekanntlich keine Grenzen. Die Drogenbeauftragte bekräftigte deshalb die Absicht, auch grenzüberschreitend die Sucht und all ihre negativen Begleiterscheinungen anzugehen. Die Auswirkungen des internationalen Drogenhandels und -anbaus seien auch in Deutschland spürbar.
Deutschland habe die EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 genutzt, um die internationale Kooperation in der Sucht- und Drogenpolitik voranzutreiben. Entscheidend für die Verringerung des Drogenanbaus und -handels sind: Armutsbekämpfung, bessere Bildungschancen und Lebensbedingungen sowie die Reduzierung des Drogenanbaus in den Anbauländern.

Montag, 5. Mai 2008 - Historischer Kalender
Europa macht Schule! EU-Projekttag am 6. Mai

Seniorenbeirat lädt wieder zur Bürgersprechstunde ein
Seit diesem Jahr bietet der Seniorenbeirat allen Seniorinnen und Senioren sowie interessierten Bürgern einmal monatlich eine Bürgersprechstunde an. Die ersten Sprechstunden im Januar bis April wurden gut angenommen. Etwa 60 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich mit den Vertretern des Seniorenbeirates der Stadt Duisburg über verschiedenste Themen auszutauschen.
Die nächste Sprechzeit findet am Mittwoch, 14. Mai, im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte von 10 bis 11 Uhr statt. Alle Seniorinnen und Senioren sind wieder eingeladen gemeinsam mit Mitgliedern des Beirates die Situation der älteren Menschen in Duisburg zu diskutieren und ihre besonderen Bedürfnisse darzulegen. Es können auch individuelle Fragen und Anliegen erörtert werden.

Im Bild Vorsitzender des Seniorenbeirats, Heinz Peree, (rechts) sowie seines Stellvertreters, Wilhelm Hamacher, während der letzten Seniorensprechstunde im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“.

Pfingstmontag im Stadtmuseum: Führungen und freier Eintritt
Das Kultur- und Stadthistorische Museum bietet am Pfingstmontag, 12. Mai, von 11 bis 16 Uhr, zu jeder Stunde Kurzführungen an. Vorgestellt werden in den halbstündigen Führungen die neue und die alte Stadtgeschichte sowie die Mercator-Schatzkammer. Der Eintritt ist frei. Im Innenhafen Duisburg findet an diesem Tag der Marina-Markt und das Ruhrtal-Radweg-Fest statt.

Öffnungszeiten der Bürger-Service-Stationen der Bezirksämter

Seit Juli 2007 bieten die Bürger-Service-Stationen der Bezirksämter jeweils einen Öffnungstag bis 18 Uhr an – ein Service für alle, die nicht die Möglichkeiten haben, bis 16 Uhr ihre Amtsgänge zu erledigen. Jeweils bis 18 geöffnet haben die Bürger-Service-Station Homberg/Ruhrort/Baerl montags, Walsum und Süd dienstags, Meiderich/Beeck mittwochs sowie Hamborn, Mitte und Rheinhausen donnerstags.

Landesamt sucht Freiwillige für Statistik über Nutzung von Informations-
und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten

Für die Statistik "Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten" sucht das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik noch dringend Freiwillige in Nordrhein-Westfalen, die an der Befragung teilnehmen möchten, und zwar vor allem noch
Haushalte von Studierenden, Alleinerziehenden und Elternpaaren (Haushaltsnettoeinkommen bis zu 2 800 Euro im Monat) mit Kindern unter 16 Jahren sowie Haushalte von Arbeitslosen. Mit der Statistik soll ein möglichst umfassendes Bild über die Nutzung von Computern, Handys und des Internet erstellt werden. Daher richtet sich die Umfrage nicht nur an solche Haushalte, die im Besitz von modernen Informations- und Kommunikationsmitteln sind, sondern an alle. Für eine Teilnahme an der Befragung ist es auch unerheblich, ob die Nutzung privat, beruflich oder
im Rahmen einer Ausbildung erfolgt. Als Dankeschön erhalten alle teilnehmenden Haushalte eine Prämie von 10 Euro.
Wer sich beteiligen möchte, kann sich per E-Mail (mailto:ikt-hh@lds.nrw.de), telefonisch (kostenlose Rufnummer 0800 9449-343) oder schriftlich (LDS NRW, Referat 343-IKT, 40193 Düsseldorf) mit dem Landesamt in Verbindung setzen. Datenschutz und statistische Geheimhaltung sind - wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik - umfassend gewährleistet. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich in anonymisierter Form für statistische Zwecke ausgewertet. (LDS NRW)

245 Milliarden Euro im Jahr 2006 für Gesundheit ausgegeben
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, beliefen sich die Aus­gaben für Gesundheit im Jahr 2006 auf insgesamt 245,0 Milliarden Euro. Dies war ein Anstieg um 5,7 Milliarden Euro oder 2,4% gegenüber dem Vorjahr. Damit ent­sprachen die Ausgaben 10,6% des Bruttoinlandsproduktes oder gut 2 970 Euro je Ein­wohner (2005: 2 900 Euro).

Jubiläums-Gala des BuJazzO zugunsten der Kindernothilfe
Am Freitag, 9. Mai 2008 findet um 20 Uhr in der Mercatorhalle Duisburg im CityPalais die Jubiläums-Gala des BuJazzO “Jazz For Life Orientation“ zugunsten der Kindernothilfe im Rahmen des WDR Musikfestes statt.
Seit mittlerweile 20 Jahren widmet sich das Bundesjazzorchester der Spitzenförderung des deutschen Jazz-Nachwuchses. Unter Anleitung führender Persönlichkeiten der internationalen Jazzszene arbeiten die jungen Musikerinnen und Musiker in einem hoch professionelle Ensemble zusammen, die Altersgrenze liegt bei 24 Jahren. Zum 20. Geburtstag richtet der Deutsche Musikrat dem BuJazzO am 9. Mai eine Jubiläums-Gala in der Mercatorhalle aus; der Erlös dieses Benefizkonzerts ist für ein Präventionsprojekt der Kindernothilfe bestimmt, das aidsgefährdeten Jugendlichen in der südafrikanischen Provinz Eastern Cape zugute kommt.

Unter dem Titel “Greetings from New York“ erklingt Big Band Jazz von 1966 bis zur Gegenwart. Die Leitung hat Edward A. Partyka, Gastsolist ist Abdullah Ibrahim. Der weltbekannte Pianist aus Kapstadt spielt Ausschnitte aus seinem aktuellen Soloprogramm “Senzo“.
Die Musikerinnen und Musiker des BuJazzO möchten ihren Erfolg mit Kindern und Jugendlichen teilen, denen in ihrem bisherigen Leben weniger Förderung zuteil wurde, die oft sogar ums Überleben kämpfen müssen.
Mit der Kindernothilfe, die in Projekten weltweit Not leidende Kinder und Jugendliche fördert, geht das BuJazzO eine Kooperation ein, an deren Anfang diese besondere Jubiläums-Gala steht. Gemeinsam mit dem Pianisten Abdullah Ibrahim engagieren sich die jungen Jazzer für ein Präventionsprojekt zugunsten aidsgefährdeter Jugendlicher in der Provinz Eastern Cape in Südafrika, einem Land, in dem das Orchester schon zwei Mal mit Begeisterung aufgenommen wurde. Auf der Bühne vereinen sich aktueller Jazz und südafrikanische Impressionen zu einem Spiel aus Klang, Licht und Farbe. Gemeinsames Motiv von Gala und Kindernothilfeprojekt ist “Life Orientation" sich stark machen für eine lebenswerte Zukunft.
Mitwirkende:
Die aktuelle Besetzung des BuJazzO mit 33 Mitwirkenden unter der Leitung von Edward A. Partyka und als Gastsolist der Pianist Abdullah Ibrahim.
Der Erlös des Benefizkonzerts kommt einem HIV/Aids-Präventionsprojekt der Kindernothilfe für Jugendliche in der südafrikanischen Provinz Eastern Cape zugute.
Karten ab sofort zu
35,00 1 29,50 1 24,00 119,00 13,50 1 8,00 EUR
29,00124,50120,00116,00111,5016,50 EUR (ermäßigt)

Open Air auf dem König-Heinrich-Platz: "Jazz auf'm Plazz"
Der König-Heinrich-Platz lädt als zentraler Platz zu schönen Veranstaltungen ein, und so wird er in den Sommermonaten jeden Monat in eine Freiluftkonzerthalle verwandelt. Fünf Bigbands treten auf und zeigen eine große Bandbreite von Jazz und Swing. Die Termine: 8. Mai, 5. Juni, 3. Juli, 7. August und 4. September jeweils um 19:30 Uhr.

Noch vor gar nicht langer Zeit war der König-Heinrich-Platz nur der Mittelpunkt zweier Baugruben. Auf der einen Seite wurde das CityPalais erbaut, und auf der anderen ist das Forum, das bald fertig gestellt sein soll. Doch mit der Vollendung des CityPalais hat auch der König-Heinrich-Platz zu neuem Leben und zu neuer Schönheit gefunden. Um dies gebührend zu feiern, wird hier die neue Open-Air-Reihe "Jazz auf'm Plazz" stattfinden, die besonders für Freunde der guten Musik gedacht ist.
Jeden Monat zwischen Mai und September treten Bigbands auf, die die ganze Bandbreite des Jazz und Swing abdecken. Immer donnerstags um 19.30 Uhr wird der Platz zur Freiluftkonzerthalle. Es kommen die "Brass 'n' Beat Machine" mit Sängerin Julia Wendel, die bereits seit über 40 Jahren zusammen Musik machen. Auch die "CSM Bigband" mit Sabine Kühlich findet ihren Weg nach Duisburg, ebenso wie die "Young People Big Band", die "Big Band Dorsten" sowie "Bandfire".
Für Speis' und Trank wird desgleichen gesorgt, so dass es ein rundum gelungener Abend werden kann. Freuen Sie sich auf "Jazz auf'm Plazz" in den Sommermonaten.

RuhrtalRadwegFest 2008
Im Innenhafen Duisburg findet am 12. Mai ab 11:00 Uhr das Ruhrtalradweg-Fest statt. Hier gibt es jede Menge Kinderbelustigung, eine Vielzahl an Konzerten, und zahlreiche Künstler treten auf. Ergänzt wird das Angebot durch jede Menge Mitmachaktionen rund ums Fahrrad.
Abgerundet wird es durch den gleichzeitig stattfindenden Marina-Markt. Kunsthandwerker und Händler aus aller Welt laden zum Stöbern, Staunen und Probieren ein.
Die Ruhr gibt einer ganzen Region ihren Namen, doch fließt sie nicht nur durchs Ruhrgebiet. Sie entspringt bei Winterberg im Sauerland und mündet schließlich in Duisburg in den Rhein. Auf 230 Kilometern schlängelt sie sich durch die Landschaft. Sie führt durch üppige Natur, idyllische Dörfer, beschauliche Kleinstädte und pulsierende Metropolen.

Radfreunde können ihrem Verlauf nun folgen. Abseits des Straßenverkehrs führt der
Ruhrtalradweg nur selten aus der Talsohle hinaus. Moderate Steigungen machen den Weg befahrbar auch für Anfänger. Die gut sichtbaren Beschilderungen helfen bei der Orientierung. Die Fahrt bietet ein reiches Spektrum an Erlebnissen und Impressionen.

Freitag, 2. Mai 2008 - Historischer Kalender
Ladenöffnungsgesetz NRW - Verkauf am Pfingstsonntag (Muttertag)
Das Ordnungsamt der Stadt Duisburg weist darauf hin, dass am Pfingstsonntag, 11. Mai, Verkaufsstellen, deren Warenangebot überwiegend aus Blumen und Pflanzen, Zeitungen und Zeitschriften oder Back- und Konditoreiwaren besteht, für die Dauer von fünf Stunden geöffnet sein dürfen.
Das für Nordrhein-Westfalen geltende Ladenöffnungsgesetz sieht eigentlich vor, dass Blumenläden und Bäckereien am Pfingstsonntag nicht geöffnet haben dürfen. Da am 11. Mai 2008 der Muttertag auf den Pfingstsonntag fällt, hat des Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW für dieses Jahr einen Ausnahmegenehmigung zur Öffnung der Verkaufsstellen erlassen.

Marina-Markt zu Pfingsten  – FrischeKontor verteilt Blumen an die Mütter
An den Pfingstfeiertagen – Sonntag, 11. Mai 2008, und Montag, 12. Mai 2008 – erwartet der Marina-Markt im Duisburger Innenhafen wieder seine Fans. Bei hoffentlich sonnigem Wetter heißt es dann jeweils von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr „Frisches, Schönes, Köstliches“. Zum Muttertag, 11. Mai 2008, dürfen sich die weiblichen Besucher zudem besonders freuen, denn dann verteilen die Mitarbeiter/Innen vom veranstaltenden FrischeKontor als Geschenk kostenlos Blumen.
Auch zu dieser Veranstaltung wartet der Marina-Markt mit einem bunten Angebot auf. Zahlreiche Stände mit Obst und Gemüse, Grünpflanzen, Blumen, Backwaren, Fleisch und Wurst sowie Fisch und Käse laden zum Probieren, Verweilen und Kaufen ein. Ob Grillwaren, Fisch- und Pfannengerichte, Süßspeisen, internationale Spezialitäten jeglicher Art, König-Pils, Wein und Sekt, alkoholfreie Getränke - auf dem Marina-Markt gibt es alles, was das Herz begehrt. Auch das Kunsthandwerk ist wieder mit wahren Schätzen seiner Zunft vertreten. Schönes, Praktisches und Exklusives soweit das Auge reicht. Neben den großen Gästen werden sich auch die kleinen Gäste auf dem Marina-Markt wohl fühlen, denn nicht nur Eiswagen und Bonbonstand sorgen für eine bunte Mischung des Angebotes.
Bereits im siebten Jahr veranstaltet die FrischeKontor Duisburg GmbH mit sehr großem Erfolg von April bis Oktober jeweils am 2. Sonntag des Monats den beliebten Marina-Markt im Duisburger Innenhafen. Zum Muttertag auf den Marina-Markt – ein Erlebnis für die ganze Familie. Informationen zum Marina-Markt bekommen Sie auf www.frischekontor.de oder telefonisch unter 0203 429490.
Am Pfingstmontag, 12. Mai 2008, zwischen 11:00 und 18:00 Uhr findet zudem im Duisburger Innenhafen das RuhrtalRadwegFest 2008 der veranstaltenden Duisburg Marketing GmbH statt. Diese Veranstaltung bietet ein buntes Aktions- und Informationsprogramm rund um das Thema Fahrrad und bildet eine optimale Ergänzung zum beliebten Marina-Markt.
Weitere Marina-Markt-Termine 2008: 8. Juni, 13. Juli, 10. August, 14. September, 12. Oktober

Kinder backen für Kinder
Jeweils zwölf Vorschulkinder der städtischen Kindertageseinrichtung Honnenpfad beteiligen sich am Donnerstag, 8. Mai, ab 13 Uhr auf Einladung der Firma WMF an der Aktion "Kinder backen für Kinder". Die Kinder backen und verzieren ihre Lieblingsmuffins in der WMF-Filiale auf der Kuhstraße 23/25, in Duisburg-Mitte. Jedes Kind erhält für die Backaktion eine mit Namen versehe Backmütze und eine Schürze. Anschließend verkaufen sie die gebackenen Muffins zu Gunsten des SOS-Kinderdorfes an Passanten.

Neues Verbraucherinformationsgesetz
Wer wissen will, wo er gut essen kann, muss weiter selber probieren, einen mit „Smiley“ ausgezeichneten Betrieb suchen oder Freunde fragen. Wer wissen will, ob ein Betrieb gegen geltendes Lebensmittelrecht verstoßen hat, muss seine Frage konkret beschreiben und schriftlich an die zuständige Behörde stellen. So sieht es das neue Verbraucherinformationsgesetz vor.
Die Anfrage kann per Fax, Mail, selbst auf handschriftlichem Zettel beim Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz, Meidericher Str. 14, 47049 Duisburg (Fax 0203 283 2718; lebensmittelueberwachung@stadt-duisburg.de) gestellt werden. Antwort gibt es meist innerhalb von vier Wochen. Die Beantwortung kann je nach Fragestellung mit Gebühren nach der Landesgebührenordnung verbunden sein. Je nach Fragestellung ist der betroffene Betrieb vorher anzuhören.
Verbraucherbeschwerden sind von diesen Neuregelungen nicht betroffen. Hinweise, die der Lebensmittelüberwachung zugehen, werden zeitnah überprüft und der Verbraucher erhält eine schnelle eine Rückmeldung. Weitere Hinweise und der Gesetzestext finden sich auf den Internetseiten des Institutes für gesundheitlichen Verbraucherschutz.

Beratungsangebot für hörbeeinträchtigte Menschen
Sprechstunden für Gehörlose bietet die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen des Amtes für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg am Montag, 5. Mai, von 15 bis 17 Uhr und Montag, 19. Mai, von 10 bis 11 Uhr an. Die Beratungen finden im Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz", Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte statt. Wegen der hohen Nachfrage ist mit Wartezeiten zu rechnen.

Eine Gebärdendolmetscherin ist anwesend. Hilfesuchende können mit allen Problemen, die sie bedingt durch ihre Hörbehinderung selbst nicht lösen können, dieses kostenlose Angebot nutzen. Die Beraterinnen klären Sachverhalte, bieten Problemlösungen an und vermitteln gegebenenfalls an andere zuständige Stellen weiter. Auch außerhalb der Sprechstunde sind die Beraterinnen unter den Rufnummern (0203) 283-2760, -4791 und -6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über Telefax unter (0203) 283-2374 erreichbar.

Städtische Bäder starten in die Freibadsaison
DuisburgSport eröffnet in diesem Jahr am kommenden Montag, 5. Mai, die Freibadsaison. In den zwei städtischen Freibädern, dem Kombibad Homberg und dem Allwetterbad Walsum, kann dann wieder dem Badespaß unter freiem Himmel nachgegangen werden. Im Kombibad Homberg steht den Badegästen eine großzügige Liegewiese zur Verfügung. Hier kann zudem, wenn Petrus es mit den Schwimmfreunden nicht gut meint, ins Hallenbad ausgewichen werden, um dort im „Trockenen“ weiterzubaden.
Natürlich kann auch im Allwetterbad Walsum wetterunabhängig gebadet werden, da das Dach je nach Wetterlage geöffnet oder geschlossen wird. Gerade für die Kinder trägt die 93 Meter lange Wasserrutsche zum spritzigen Vergnügen bei.
Als besonderen Service für alle Berufstätigen steht in dieser Freibadsaison zudem wieder das „Feierabendschwimmen“ auf dem Programm, so dass Erwachsene täglich ab 18 Uhr in den beiden Bädern für nur 2 Euro schwimmen gehen können.
Montags hat das Kombibad Homberg von 10 bis 20 Uhr und das Allwetterbad Walsum von 14 bis 20 Uhr geöffnet. In beiden Bädern können die Wasserratten darüber hinaus dienstags bis freitags von 6.30 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 8 bis 20 Uhr sowie an Feiertagen von 10 bis 20 Uhr auf ihre Kosten kommen.

Donnerstag, 1. Mai 2008 - Historischer Kalender
Am 1. Mai tritt auch der letzte Teil des Gesetzes zur Neuregelung des Rechts auf Verbraucherinformation (VIG) in Kraft.

Einzelhandelsumsatz im März 2008 real um 6,3% gesunken
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im März 2008 nominal 3,7% und real 6,3% weniger um als im März 2007. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der März 2008 mit 24 Verkaufstagen drei Verkaufstage weniger hatte als der März 2007.
Damals hatte der Einzelhandel zudem das beste Ergebnis für diesen Monat seit 2003 erzielt. Das Ergebnis für den März 2008 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.

Kamerafahrstrecke an der Regattabahn am kommenden Wochenende zeitweise gesperrt
Der Deutsche Kanu-Verband bestreitet am kommenden Wochenende (3. und 4. Mai) im Sportpark Duisburg für die Elite des deutschen Kanurennsports die zweite nationale Olympiaausscheidung auf der Duisburger Regattastrecke. Da es einem Kamerafahrzeug ermöglicht werden soll, die wichtigsten Rennen zu begleiten und zu filmen, muss die neue, asphaltierte Kamerafahrstraße sowohl am Samstag als auch am Sonntag zeitweise für Besucher gesperrt werden.
Am Samstag findet eine Sperrung zwischen 15 und 16 Uhr statt, am Sonntag wird zwischen 11 und 12 Uhr sowie 14.30 und 16.30 Uhr gesperrt werden. Die übrigen Wege im Sportpark rund um den neuen Parallelkanal stehen den Erholungssuchenden wie gewohnt zur Verfügung. Duisburg Sport bittet um Verständnis.

Der Kant Park in Duisburg – Vom Villengarten zum Skulpturenpark
Sonntagsführung, 4. Mai, 11.30 Uhr mit Friederike Winkler-Rufenach
Eintritt: EUR 6 / 3 - Treffpunkt an der Kasse des Museums

Nur wenige Meter vom Hauptbahnhof entfernt in unmittelbarer Nähe zur
Innenstadt liegt der Kant Park, der das Wilhelm Lehmbruck Museum wie
eine grüne Oase umgibt. Diese besondere Lage - zum einen Erholungsraum für Städter, zum anderen Erweiterung des Ausstellungsraumes des Museums - bestimmt die Funktion des Parks und bietet schöne Standorte für Außenskulpturen.
Die Geschichte des Kant Parks ist Thema der Sonntagsführung am 4. Mai
mit Friederike Winkler-Rufenach. Die Besucher werden Gelegenheit haben, vor den Skulpturen, die häufig speziell für bestimmte Standorte im Park geschaffen wurden, zu verweilen und über diese, die gegenwärtige Situation und über Visionen für die Zukunft des Parks als öffentlichem Erlebnisraum nachzudenken und zu reden.
Vor etwa hundert Jahren war die etwa 5 ha große Grünfläche, heute das Herzstück des Parks, noch Villengarten von "Haus Rhein" des Duisburger Kaufmanns Theodor Böninger jun. Aber schon 1925 wurde das Grundstück der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und zeigte sich fortan als Stadtgarten mit altem Baumbestand, Blumengärten, Spielplätzen und einem Stadtgarten- Café.
Die Entwicklung zum heutigen Skulpturenpark vollzog sich in mehreren
Etappen. Die Spuren der Veränderungen im Zweiten Weltkrieg und durch den Bau des Wilhelm Lehmbruck Museums lassen sich bei einem Spaziergang durch den Park teilweise noch direkt verfolgen, zumindest aber nachempfinden.

Kant Park, im Vordergrund André Volten, Skulptur für eine Ebene, 1979, vier polierte Granitwürfel, Foto: W. J. Hannappel.

Christie Himmelfahrt und 1. Mai
Christie Himmelfahrt und der 1. Mai, der Tag der Arbeit, werden erst in 160 Jahren wieder zusammenfallen. In diesem Jahr (2007) schenkt uns der Kalender eine besondere Gelegenheit, Arbeit und Himmel miteinander zu verknüpfen. Das Fest `Christie Himmelfahrt' erinnert daran, dass sich kein Mensch den Himmel erarbeiten kann. Christus hat uns den verschlossenen Himmel eröffnet. Die Frage, wie man in den Himmel kommen kann, muss darum nicht mehr unsere Sorge sein. Deshalb sollen wir nicht in den Himmel starren, sondern die irdischen Verhältnisse menschlicher gestalten.
So kann die Agenda für menschenwürdige Arbeit von der Bibel inspiriert werden, und die Kirchen können bei der Verwirklichung der grundlegenden Prinzipien menschenwürdiger Arbeit als Partner der Gewerkschaften und der Arbeitnehmer eine wichtige Rolle spielen. Umgekehrt ist die Teilhabe an menschenwürdiger Arbeit für die Spiritualität der Menschen von zentraler Bedeutung. Unsere christliche Tradition betont von der Schöpfungsgeschichte an, dass Arbeit eine Möglichkeit dafür ist, die von Gott geschenkte Würde aktiv zu gestalten.
Der Himmelfahrtstag hält die Einsicht wach, dass das Menschsein und alle Bemühungen um menschenwürdige Arbeit weit über die materielle Dimension hinausgehen. Kirchen und Gewerkschaften wissen: Menschliche Arbeit kann niemals allein als Kostenfaktor betrachtet werden.
Wir fordern gemeinsam verstärkte politische und wirtschaftliche Anstrengungen, gerade auch für die Menschen, die seit Jahren von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Nur mit einer ausreichenden Zahl von Arbeitsplätzen kann die soziale Stabilität und gesellschaftliche Integration der Menschen in einem spürbaren Ausmaß wachsen. Wir nehmen nicht billigend hin, dass mehr als 800.000 Menschen in NRW die umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch die Arbeitslosigkeit verwehrt ist.
Wir brauchen verstärkt öffentlich geförderte Arbeit, weil der Markt alleine versagt und nicht genügend Arbeit für alle bereitstellt. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen in NRW liegt nach den Daten des Sozialberichts NRW bei 43,7 Prozent der Erwerbslosen. Die Arbeitsmarktpolitik der letzten Jahre hat sich durch Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen auf die von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen konzentriert. Gleichzeitig wurde nicht dafür Sorge getragen, dass auch eine entsprechende Anzahl von Arbeitsplätzen entsteht.
Die jüngste Untersuchung des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland zur arbeitsmarktpolitischen Instrument der sogenannten 1-Euro-Jobs zeigt: Nicht die Arbeitslosen sind das Problem, sondern die fehlenden Arbeitsplätze vor allem im Bereich der niedrigschwelligen Angebote. Wir brauchen dauerhafte Beschäftigung für langzeitarbeitslose und gering qualifizierte Menschen und nicht länger entwürdigende und demotivierende Erfahrungen von befristeten Maßnahmen, auf die keine dauerhafte Beschäftigung folgt.
Nach den Daten des Sozialberichts NRW erhalten 12,8 % der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten einen Niedriglohn; das ist weniger als die Hälfte eines durchschnittlichen Bruttomonatsverdienstes. Manche dieser Menschen üben deshalb mehr als ein Beschäftigungsverhältnis aus. Wir brauchen einen Existenz sichernden Mindestlohn. Vollzeitbeschäftigte müssen von ihrem Lohn leben können.
Immer mehr Menschen werden durch Arbeitsverdichtung und Dauerbelastung krank. Die Daten des BKK-Gesundheitsreports 2007 belegen, dass psychische Störungen die viertwichtigste Krankheitsgruppe darstellen. Ein zentrales Problem sind dabei heutzutage die Arbeitszeiten. Das Sabbatgebot weist uns darauf hin, dass Arbeit eine Grenze braucht, wenn sie human sein will. Dies gilt für den arbeitsfreien Sonntag bzw. das Wochenende ebenso wie für die täglichen Arbeitszeiten, die klar begrenzt sind.
Der Wunsch nach einem festen, verlässlichen Einkommen, nach einem sicheren und unbefristeten Arbeitsverhältnis ist für uns unaufgebbare Voraussetzung von guter Arbeit. Deshalb fordern wir, nicht länger allein auf die Zahl der vorhandenen Arbeitsplätze zu schauen, sondern auch auf ihre Qualität. Gute Arbeit ist nicht nur eine individuelle und private Angelegenheit, sondern eine politische und ökonomische Herausforderung.
Durch menschenwürdige Arbeit hat jeder Mensch teil an Gottes schöpferischer Kraft. Die Menschen setzen mit ihrer Arbeit fort, was Gott in seiner Schöpfung begonnen hat und woran die Männer von Galiläa erinnert werden: "Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht in den Himmel?' (Apostelgeschichte 1,11). Es geht unter dem offenen Himmel darum, mehr Menschlichkeit auf der Erde zu verwirklichen. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir ein kulturelles, ethisches und spirituelles Umfeld, das von dem Geist der Integration und Gleichberechtigung getragen ist. Eine sich gegenseitig fördernde Gemeinschaft ist durch Mitfühlen und Teilen geprägt," heißt es in einem Gemeinsamen Wort der drei evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen. Andreas Rüdig

Führung durch die Innenstadt - Besichtigung der ‚Stadt im Wandel’
Stadtführer Frank Switala führt am Sonntag kenntnisreich und unterhaltsam durch die Duisburger Innenstadt. Der Schwerpunkt wird dabei auf der ‚Stadt im Wandel’ liegen, aber auch historische Anekdoten werden nicht zu kurz kommen. Da das Wetter wohl auch schön werden wird, kann man sich auf einen angenehmen und interessanten Sonntagsspaziergang freuen.
Treffpunkt für die nächste Sonderführung ist am Sonntag, 4. Mai um 14 Uhr beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,00 Euro und für Kinder (6 – 13 Jahre) je 2,00 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten.

Freiwillige Feuerwehr Rumeln-Kaldenhausen besucht Werkfeuerwehr des Chemparks in Uerdingen
Ein Blick über den Zaun ermöglichte die Werkfeuerwehr des Chemparks in Uerdingen unlängst den Mitgliedern des Löschzuges Rumeln-Kaldenhausen der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg. Friedhelm Kempken, Mitarbeiter der Werkfeuerwehr und aktives Mitglied der Freiwilligen in Rumeln-Kaldenhausen hatte im Rahmen der Übungsdienste, mit denen sich die Blauröcke einmal pro Woche an der Kirchfeldstraße fit für den Einsatz halten, in den Chempark eingeladen. Auf dem Programm standen das Kennenlernen verschiedener Geräte und Fahrzeuge und eine Orientierung auf dem Werksgelände.

Buchhaltung und Vollstreckung" des Kassen- und Steueramtes ziehen um
 Die Sachgebiete "Hauptbuchhaltung", "Kreditorenbuchhaltung" und "Debitorenbuchhaltung" des Kassen- und Steueramtes ziehen in der Zeit vom 5. bis 14. Mai aus dem Gebäude Memelstraße 25-33 in Duisburg-Neudorf in das Gebäude Sonnenwall 77/79 in der Innenstadt um. Parallel dazu wird das Sachgebiet "Vollstreckung öffentlich-rechtlicher Forderungen" aus dem Gebäude Sonnenwall 77/79 in das 3. Obergeschoss des Gebäudes Memelstraße 25-33 ziehen. Während des Umzugs kann es zu Einschränkungen der normalen Geschäftstätigkeit kommen. Ansprechpartner stehen an allen Umzugstagen unter den bekannten Telefonanschlüssen in beiden Gebäuden für betroffene Bürger zur Verfügung.
Mit Chopin durch die Nacht   -
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