Duisburg aktuell   -   Archiv Mai 2007

 

Duisburg, 31. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 31. Mai

Diskussion um zu hohe Wasserpreise: DStGB warnt vor falschen Schlüssen
Angesichts der Diskussion um die zum Teil hohen Preisunterschiede der lokalen und regionalen Wasserversorgung in Deutschland sagte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, heute in Berlin: 
 "Wir warnen davor, auf Grund der zum Teil erheblichen Preisunterschiede bei der Wasserversorgung in Deutschland politisch die falschen Schlüsse zu ziehen". 
 Landsberg plädierte dafür, die Preisdebatte sachlicher zu führen. Angesichts der örtlichen und regionalen Preisunterschiede unterstrich er, dass die Wasseraufbereitung unterschiedlich aufwendig und kostspielig sei. Er wies aber auch darauf hin, dass Untersuchungen zeigten, dass Wasser oftmals in Regionen mit vielen und kleinteiligen Wasserbetrieben fernab großer Konzerne am preisgünstigsten sei. Tendenziell werde dies auch durch den jetzt von Spiegel Online veröffentlichten Preisvergleich bestätigt. Dies mache deutlich, dass die Organisation und Kontrolle der Wasserversorgung örtlich und dezentral am besten aufgehoben sei. Denn nur solange die Wasserversorgungsnetze im vollständigen Eigentum und Kontrolle der Städte und Gemeinden seien, unterläge die Preiskalkulation der vollständigen demokratischen Kontrolle. 
 Landsberg wies darauf hin, dass die Politik den Bürgern auch die Konsequenzen aufzeigen müsse, wenn sie Forderungen nach einer Liberalisierung der Wasserversorgungsnetze erhebe. "Die kommunalen Strukturen der Wasserversorgung haben sich bewährt und dürfen daher nicht leichtfertig in Frage gestellt werden", so Landsberg. Wettbewerb im Bereich der kommunalen Wasserversorgungsnetze habe zur Folge, dass der Netzbetrieb unter reinen Renditegesichtspunkten betrachtet werde. Investitionen in die Wassernetze würden zurückgeschraubt mit fatalen Konsequenzen für die Qualität des Wassers und die Versorgungssicherheit der Bürger. 
 "Angesichts der einseitigen Preisdebatte ist es erforderlich, die Öffentlichkeit auf die unschlagbaren Vorteile der kommunalen Wasserversorgung hinzuweisen", betonte Landsberg. Diese sei - anders als etwa in England oder Frankreich - ortsverbunden und kundennah, unabhängig von den Interessen und Entscheidungen großer Konzerne und weitgehend weltmarktunabhängig.

Europa wird 50 – Duisburg ist dabei

Am 1. und 2. Juni kommt die Tour „Europa wird 50“ in die Duisburger Innenstadt, auf die Königsstrasse. Bundesregierung, Europäische Kommission und Europäisches Parlament suchen dort das direkte Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Die Schirmherrschaft für den Tourstopp hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland übernommen.  

An beiden Tagen können Bürgerinnen und Bürger mit Politikern und Fachleuten über Europa diskutieren, sich informieren und bei zahlreichen Aktionen mitmachen: bei einem Europa-Quiz darf jeder sein EU-Wissen testen, beim EU-Gipfelklettern kann man von Portugal nach Finnland klettern und im Dialogpavillon werden Vorträge und Diskussionen zu aktuellen EU-Themen angeboten. Insbesondere Schülerinnen und Schüler sind aufgerufen teilzunehmen. 

Was bedeutet Europa für meinen Arbeitsplatz? Wie sieht die künftige EU aus? Welche Vorteile haben wir von Europa? Was unternimmt die EU für unsere Sicherheit? Antworten auf Fragen geben neben der Europa-Abgeordneten Frau Dr. Sommer und den Bundestagsabgeordneten Frau Renate Weis und Herr Hueseyein-Kenan Aydin, Vertreter der Europäischen Kommission in Bonn sowie dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.  

Als weitere Ansprechpartner sowie Europaexperten zu diesen Themen stehen der Verbraucherschutz Duisburg zum Thema „Verbraucherschutz in Europa“, der EURES-Kontaktstelle Kleve und der EUROPE DIRECT-Bürger-Service Duisburg sowie das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW für Fragen zur Verfügung. 

Am 1. Juni werden zwischen 11.00 und 13.00 Uhr die Schülerband Ruhrort und die Band Poedra musikalisch „einheizen“. Als besondere Attraktion führt das Künstlerhaus am Weidenweg zehn die Malaktion „Spuren in Europa“ durch. Die „Aktionskunst“ soll am 2. Juni „scheibchenweise“ versteigert und der Erlös für künstlerische und kulturelle Zwecke an eine Schule weitergereicht werden. Der Erlös geht dabei an die Schule, die es schafft, die meisten Schüler für die Malaktion zu stellen.
 

Sperrung der Schifferstraße in Duisburg-Kaßlerfeld
In der Nacht von Dienstag, 5. Juni, auf Mittwoch, 6. Juni, muss die Schifferstraße am Innenhafen in Höhe der "Five Boats" komplett für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Die Sperrung wird voraussichtlich von 22 bis 4 Uhr bestehen. Die Stadtwerke Duisburg AG demontiert in diesem Bereich eine Trafostation, die mit einem Autokran abtransportiert werden muss. Von der Kardinal-Galen-Straße aus ist eine Umleitungsempfehlung ausgeschildert.
 

Weniger Unternehmensinsolvenzen, mehr Verbraucherinsolvenzen
Im ersten Quartal 2007 stellten 1 702 nordrhein-westfälische Unternehmen bei den Amtsgerichten des Landes einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 36,7 Prozent weniger als zwei Jahre zuvor (erstes Quartal 2005: 2 689 Unternehmensinsolvenzen). Bei fast drei Viertel der Fälle wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet; die restlichen Fälle mussten mangels Masse abgewiesen werden.
Neben den Unternehmen beantragten 5 320 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.
Hierbei handelte es sich in 4 746 Fällen um Verbraucherinsolvenzen (Insolvenzen von Personen, die nicht selbstständig tätig sind, wie z. B. Arbeitnehmer/innen, Rentner/innen, Arbeitslose), 33,8 rozent mehr als zwei Jahre zuvor (erstes Quartal 2005: 3 547). Insgesamt belief sich die Zahl der Insolvenzverfahren in NRW im ersten Quartal 2007 auf 7 022 (2005: 6 794), die in der Summe zu Forderungen in Höhe von voraussichtlich fast 1,2 Milliarden Euro
führten. Anders als bislang üblich haben die Statistiker auf einen Vergleich mit dem Vorjahr verzichtet, da 
Nachmeldungen aus dem Jahr 2006 noch ausstehen. Nach Eingang dieser Meldungen wird das LDS für das Jahr 2006
korrigierte Zahlen veröffentlichen. (LDS NRW)

NRW-Export weiterhin auf Wachstumskurs
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im März 2007 Waren im Wert von 15,5 Milliarden Euro. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 16,9 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Der Wert der Importe überstieg mit 15,3 Milliarden Euro das entsprechende
Vorjahresergebnis um 1,7 Prozent.
Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27) fielen die Ausfuhren mit 10,5 Milliarden Euro um 17,3 Prozent höher aus als im März 2006. Bei den Importen aus den EU-Ländern war ein Anstieg um 5,0
Prozent auf 9,9 Milliarden Euro zu verzeichnen.
Für das erste Quartal 2007 summierte sich der Exportwert auf 43,6 Milliarden Euro (+13,9 Prozent) und der Wert der
Einfuhren auf 44,5 Milliarden Euro (+6,7 Prozent).
Hinweis: Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und
anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen
nur begrenzt sinnvoll. (LDS NRW).

Duisburg, 30. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 30. Mai

Gesetzliche Neuregelungen zum 1. Juni

Am 1. Juni 2007 treten zwei neue Regelungen in Kraft: Die EU-Chemikalienverordnung REACH und das Gesetz zur Stärkung der Selbstverwaltung der Rechtsanwaltschaft.

U-Bahnhof Kesselsberg in Duisburg-Huckingen erstrahlt in neuem Glanz 
Am Freitag, 1. Juni, werden die renovierten Bahnsteigbereiche des U-Bahnhofs Kesselsberg in Duisburg-Huckingen in Betrieb genommen. Der gesamte Bahnhof wurde umfangreich saniert und erhielt einen neuen Anstrich, eine neue, höherwertige Pflasterung sowie eine neue Beleuchtung. Während der Bauarbeiten, die seit Mitte Februar diesen Jahres laufen, hielten die Züge im sonst weitgehend ungenutzten südlichen Teil des Bahnsteiges.
Im Herbst diesen Jahres wird hier dann noch einmal gebaut. Der Bahnhof Kesselsberg erhält dann zwei Aufzüge.  Menschen mit Behinderung oder auch Eltern mit Kinderwagen können den Bahnsteig dann problemlos erreichen. Nach und nach werden sämtliche Bahnhöfe der sogenannten Südstrecke mit Aufzügen ausgestattet.

 

Duisburger Umwelttage 2007
Wer macht noch mit: 18 Tage ohne Auto
Am 5. Juni startet im Rahmen der Duisburger Umwelttage eine Mitmachaktion für alle Bürgerinnen und Bürger, die einmal entdecken wollen, wie ein Leben mit weniger Auto, aber mehr Bewegungsfreiheit sein könnte. Für die Dauer der Umwelttage sind die Duisburgerinnen und Duisburger aufgerufen, 18 Tage lang so wenig wie möglich Auto zu fahren oder gar ganz darauf zu verzichten und zu beweisen, dass es umweltfreundliche Alternativen gibt.
Die Aktion ist ein Beitrag zur Rettung des Klimas, denn wer während dieser drei Wochen auf das Auto verzichtet, verringert den Ausstoß von CO2. Kann jede/r während dieser Zeit wirklich ganz auf das Auto verzichten? Ist der Arbeitsplatz oder sind andere Ziele ohne Weiteres und ohne Verspätung zu erreichen? Wird das Wetter auch mitspielen? Es gibt viele Fragen, die sich bei diesem Experiment stellen. Wer die Antworten herausfinden möchte, ist aufgerufen, sich an dieser Aktion zu beteiligen.
Um eine Anmeldung auch offiziell zu machen, werden am 5. Juni bei der Eröffnung der Umwelttage Kopien der Autopapiere an Oberbürgermeister Adolf Sauerland übergeben. Dafür bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein CO2-Vermeidungsbuch, in dem alle Wege, wie z. B. zum Arbeitsplatz, zum Verein, zur Post etc. eintragen werden. Am 22. Juni endet diese Aktion mit einer feierlichen Rückgabe des CO2-Vermeidungsbuchs im Rathaus. Dabei wird festgestellt, ob das Experiment erfolgreich war oder nicht. Es gibt auf jeden Fall eine Urkunde und Preise zu gewinnen.
Ein Gewinner steht jetzt schon fest: das Klima. Denn als Dank für die Teilnahme werden durch das Amt für Umwelt und Grün entsprechend viele Bäume im Stadtgebiet gepflanzt.
Im CO2-Vermeidungsbuch sind einige Alternativen zum Autofahren erwähnt: Fahrradfahren, Bus und Bahn, Pendlernetz Duisburg oder einfach manche Stecken zu Fuß gehen. Alle diese Möglichkeiten können getestet werden.
Anmeldungen werden beim Amt für Umwelt und Grün unter 0203-283-3357 oder bei Call Duisburg unter (0203) 94000 entgegen genommen.

Fünfhunderttausendstes Wunschkennzeichen in Duisburg ausgegeben
Den einen ist es schnuppe, wie die Buchstaben-Zahlen-Kombination auf dem Kennzeichen ihres Kraftfahrzeuges aussieht, andere möchten da doch gerne etwas Eigenes haben. Beliebt sind die eigenen Initialen, häufig gekoppelt mit dem eigenen Geburtstag oder anderen wichtigen Daten. Gefragt sind auch glatte tausender Zahlen, Schnapszahlen oder auf- bzw. absteigende Zahlenfolgen. Die Stadt Duisburg hat bereits 1993 auf diese Nachfrage reagiert und den Service der Wunschkennzeichenausgabe eingeführt. Von den im vergangenen Jahr insgesamt ausgegebenen 68.000 Kennzeichen, waren 38.999 Wunschkennzeichen. Damit möchte in Duisburg mehr als jeder 2. Kunde ein Kennzeichen nach Wunsch.
Am 30. Mai 2007 konnte das Duisburger Straßenverkehrsamt das fünfhunderttausendste Duisburger Wunschkennzeichen ausgeben. Das Jubiläumsnummernschild DU-RB 3045 ziert künftig das Auto von Brigitte Ruby, die ziemlich perplex war ob des von Duisburgs Ordnungsdezernent Wolfgang Rabe überreichten Blumenstraußes und der kostenlosen Nummernschilder, die ihr die städtische Tochter SRD spendiert hatte.
Das Wunschkennzeichen ist ein mit Mehraufwand verbundener zusätzlicher Service des Straßenverkehrsamtes, für den 10,20 Euro berechnet werden. Wenn man das Kennzeichen drei Monate lang für sich reservieren möchte, zahlt man 2,60 Euro. Eine einwöchige Reservierung übers Internet ist kostenfrei. So hat das Duisburger Straßenverkehrsamt seit 1993 rund fünf Millionen Euro zusätzlich eingenommen, was angesichts der allgemeinen Haushaltslage der Stadt ein willkommener Zufluss ist.

Hans Gerd Tomberg, Leiter der Abteilung Straßenverkehrsamt im Ordnungsamt, Zulassungsleiterin Ellen Schouren und Ordnungsdezernent Wolfgang Rabe mit „Jubilarin“ Brigitte Ruby (2. v.r.), die das 500.000 Wunschkennnzeichen in Duisburg buchte. 

Seminar in der VHS: Führen mit Stil
"Führen mit ´Stil´ - Grundlagen konstruktiver Führung" lautet der Titel eines Seminars der Volkshochschule am Samstag, 16. Juni, von 10 bis 17 Uhr, und Sonntag, 17. Juni, von 10 bis 15.30 Uhr, im Institut für Aus- und Fortbildung an der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz. In diesem Seminar werden Grundlagen und Techniken moderner, kooperativer Führung vermittelt. Die Teilnehmer lernen die wichtigsten Führungstechniken kennen und entwickeln und stärken ihr persönliches Führungsprofil. Das Führungsverhalten wird dadurch sicherer und effektiver.

 

Einladung zur Bürgerbeteiligung: Neue Wohnbebauung in Duisburg-Serm 

Auf dem Gelände eines ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebes „An der Bastei“ in Duisburg-Serm ist Wohnbebauung vorgesehen. Am Dienstag, 5. Juni, findet um 18 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksamtes Süd (1. OG), Sittardsberger Allee 14 in Duisburg-Buchholz ein Termin zur Bürgerbeteiligung statt. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern wird in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Süd der Planentwurf Bebauungsplan Nr. 1094-Serm vorgestellt: Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern. 

Der Planentwurf kann vom 31. Mai bis 4. Juni 2007 im Bürgerservice Süd (werktags jeweils von 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.
 

Arbeiten im europäischen Ausland
Die Menschen werden immer mobiler. Arbeiten im europäischen Ausland ist damit für viele Duisburger ein Thema. Wie sind die Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt, wie sind die rechtlichen Rahmenbedingungen und was ist bei der Sozialversicherung zu beachten? Diese Fragen und noch viele mehr beantwortet der EuropaService der Agentur für Arbeit am 6. Juni 2007 in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Fragen zur Veranstaltung beantwortet die Arbeitsagentur unter der Telefonnummer (0203) 302 1648.

Duisburg, 29. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 29. Mai

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Am Mittwoch, 6. Juni, lädt Oberbürgermeister Adolf Sauerland zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 4. Juni, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Büro für Bürgerengagement vereinbart werden.

Beratung für hörbeeinträchtigte Menschen
Die städtische Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen beim Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg bietet auch im Juni Sprechstunden für Gehörlose an. Die Beratung findet am Montag, 4. Juni, von 15 bis 17 Uhr, und am Montag, 18. Juni, von 10 bis 11 Uhr wie gewohnt im Nürnberger Haus in der Schwanenstaße 5-7 in Duisburg-Mitte (3. Etage, Zimmer 310) statt und kann kostenlos genutzt werden. Eine Gebärdendolmetscherin ist anwesend.
Hilfesuchende können dieses Angebot mit allen Problemen, die sie bedingt durch ihre Hörbehinderung selbst nicht lösen können, nutzen. Die Beraterinnen klären Sachverhalte, bieten Problemlösungen an und vermitteln ggf. an andere zuständige Stellen weiter.
Auch außerhalb der Sprechstunde sind die Beraterinnen unter den Rufnummern (0203) 283-2760, -4791 und -6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über Telefax unter (0203) 283-2374 erreichbar.

Gut 18 Millionen Einwohner in NRW - Korrektur
Die Bevölkerungszahl Nordrhein-Westfalens ist im Jahr 2006 weiter zurückgegangen. Am 31.12.2006 hatte das bevölkerungsreichste Bundesland nach den Ergebnissen der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik 18 028 745 Einwohner; das waren 29 360 weniger als im Jahr zuvor.
Die Zahl der Geborenen war - nach einem zwischenzeitlichen Anstieg in der ersten Hälfte der 90er Jahre - im neunten Jahr in Folge rückläufig und erreichte mit 149 925 einen neuen Tiefststand. Die Zahl der Sterbefälle war mit 183 741 um etwa 2 700 geringer als im Vorjahr.
Im Jahr 2006 zogen 4 400 Personen mehr nach Nordrhein-Westfalen als das Land verließen. Jedoch reichte der
erneute "Wanderungsgewinn"- das war der niedrigste innerhalb der letzten 20 Jahre - nicht aus, um den
"Sterbefallüberschuss" von gut 33 800 auszugleichen. Größte Stadt im Lande ist weiterhin Köln mit 989 766
Einwohnern, gefolgt von Dortmund (587 624), Essen (583 198) und Düsseldorf (577 505). (LDS NRW)

Bevölkerung im Regierungsbezirk Düsseldorf

Verwaltungsbezirk

Bevölkerung (jeweils am 31. Dezember)

2000

2005

2006

insgesamt

darunter
Frauen

insgesamt

darunter
Frauen

insgesamt

darunter
Frauen

Nordrhein-Westfalen

18 009 865

9 253 209

18 058 105

9 260 917

18 028 745

9 241 400

Düsseldorf, Reg.-Bez.

5 254 317

2 717 247

5 226 648

2 698 673

5 217 129

2 692 468

Düsseldorf, krfr. Stadt

569 364

300 110

574 514

301 792

577 505

303 097

Duisburg, krfr. Stadt

514 915

264 475

501 564

256 673

499 111

255 042

Essen, krfr. Stadt

595 243

311 004

585 430

304 830

583 198

303 554

Krefeld, krfr. Stadt

239 916

123 795

237 701

122 478

237 104

122 288

Mönchengladbach, krfr. Stadt

263 014

136 429

261 444

135 099

260 951

134 669

Mülheim a. d. Ruhr, krfr. Stadt

172 862

90 663

169 917

88 819

169 414

88 483

Oberhausen, krfr. Stadt

222 151

114 645

218 898

112 715

218 181

112 248

Remscheid, krfr. Stadt

119 287

61 830

115 864

59 760

114 925

59 184

Solingen, krfr. Stadt

164 973

85 478

163 581

84 572

162 948

84 278

Wuppertal, krfr. Stadt

366 434

191 033

359 237

186 460

358 330

185 823

Kleve, Kreis

299 362

151 674

307 703

155 650

308 331

155 893

Bedburg-Hau

12 417

6 102

12 926

6 370

13 026

6 388

Emmerich am Rhein, Stadt

28 899

14 842

29 520

15 062

29 662

15 111

Geldern, Stadt

33 074

16 750

34 035

17 165

33 954

17 093

Goch, Stadt

32 675

16 567

33 948

17 221

34 076

17 247

Issum

12 093

6 182

12 172

6 297

12 118

6 273

Kalkar, Stadt

13 639

6 964

14 076

7 175

14 058

7 143

Kerken

12 553

6 395

12 830

6 510

12 889

6 536

Kevelaer, Stadt

27 060

13 749

27 867

14 205

28 020

14 308

Kleve, Stadt

48 662

25 088

49 099

25 155

49 124

25 180

Oberbürgermeister Sauerland entsetzt über Bluttat in Meiderich
Stadt richtet Notfallseelsorgedienst ein
 
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist betroffen und entsetzt über den Vorfall vom Mittwoch in Meiderich, bei dem eine 16jährige Schülerin eine gleichaltrige Mitschülerin niedergestochen und lebensbedrohlich verletzt hat: „Wir müssen zwar die Untersuchungen über die Umstände des Vorfalls abwarten, aber unabhängig davon, warum es zu dieser mit nichts zur rechtfertigenden Gewalteskalation gekommen ist, wurden hier zwei Leben zerstört und zwei Familien ins Unglück gestürzt. Mein Mitgefühl gilt sowohl der Familie des Opfers als auch der Familie der Täterin.“

Oberbürgermeister Sauerland war am Freitag mit dem Vorsitzenden des Beirats für Zuwanderung und Integration, Sevket Avci, und Schuldezernent Karl Janssen in der  Gesamtschule Meiderich, die beide Schülerinnen besucht haben, und hat mit dem Schulleiter gesprochen. Auch NRW-Schulministerin Barbara Sommer kam nach Meiderich, um mit Schülern und Lehrern über das bestürzende Ereignis zu reden. Oberbürgermeister Sauerland bittet die Bevölkerung, aus dem Umstand, dass die Mädchen aus Zuwandererfamilien unterschiedlicher Ethnien abstammen, keine übereilten Schlüsse zu ziehen: „Nach zurzeit vorliegenden Informationen hat sich diese Tragödie aus nichtigem Anlass entwickelt. Sie ist für sich genommen schlimm genug und darf nicht dazu führen, dass hieraus ein ethnischer Konflikt  entsteht.“
Die Stadt hat einen Notfallsseelsorgedienst eingerichtet, der rund um die Uhr 24 Stunden lang erreichbar ist. Schüler, Eltern und alle übrigen, die im Zusammenhang mit dem Geschehen in Meiderich Rat und Hilfe benötigen oder nur über das Geschehene sprechen möchten, können sich an die Feuerwehrzentrale unter 0203/308-0 wenden. Diese wird dann den Kontakt zum Notfallseelsorger herstellen.

Duisburg, 25. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 25. Mai

Polizei Duisburg 12:35 Uhr: Hirntod beim niedergestochenen Mädchen - es muss mit Ableben gerechnet werden
Bei dem 16 Jahre alten Mädchen, welches am Mittwoch Nachmittag nach Reanimation mit einer lebensgefährlichen Stichverletzung ins Krankenhaus gebracht wurde, ist zwischenzeitlich der Hirntod eingetreten. Mit dem Ableben des Mädchens ist jetzt jederzeit zu rechnen. Weitere Erkenntnisse aus dem Gesamtzusammenhang der Tat gibt es nicht.
Bei dem 16 Jahre alten Mädchen, welches am Mittwoch Nachmittag nach Reanimation mit einer lebensgefährlichen Stichverletzung ins Krankenhaus gebracht wurde, ist zwischenzeitlich der Hirntod eingetreten. Mit dem Ableben des Mädchens ist jetzt jederzeit zu rechnen.  Weitere Erkenntnisse aus dem Gesamtzusammenhang der Tat gibt es nicht.

Innere Sicherheit in Duisburg-Neudorf - von Manfred Schneider (Text und Foto) 

Zu diesem Thema hatte der CDU Ortsverband in die Gaststätte „Paulaner Botschaft“ eingeladen. Die Referenten der Veranstaltung waren Rechtsdezernent der Stadt Duisburg Wolfgang Rabe, Polizeioberkommissar Bernd Holland (POK) und Polizeihauptkommissar (PHK) Gerhard Kamps. Die beiden Polizeibeamten wurden  im Jahr 2006 für Ihr Engagement vom Bürgerverein mit der Ernennung zu „Neudorfer Bürgern des Jahres“ geehrt.

Aus Wolfgang Rabes Bericht, „ Neudorf ist auch angesichts der jüngsten Vorfälle im Verhältnis zu anderen Stadtteilen, als unauffällig einzustufen“ wurde deutlich, dass die Sicherheit in Neudorf relativ hoch ist. Zur Stärkung der Sicherheit arbeiten Polizei und der Ordnungsdienst der Stadt Duisburg eng zusammen, so Rabe weiter. Dass die Zahl der Mitarbeiter im Ordnungsdienst  in den letzten zwei Jahren von 8 auf 40 Mitarbeiter erhöht wurde, bezeichnete er als großen Erfolg.   

In ihrer Darstellung zur Sicherheit in Duisburg, erklärten POK Holland und PHK Kamps, dass zwar die Personalsituation bei der Polizei deutlich schlechter aussehen würde,  jedoch führe die Duisburger Polizei nunmehr verstärkt mit Streifenwagen in den Nachtstunden durch Neudorf.

Die anschließende Diskussion brachte die Erkenntnis, dass es eine absolute Sicherheit nicht geben kann. Dazu sagte die CDU-Fraktions- und Ortsverbandvorsitzende Petra Vogt abschließend: „Es bedarf hier einer Kraftanstrengung der Behörden und jedes einzelnen Bürgers, um das Sicherheitsempfinden in Neudorf zu stärken“.  

CDU Ratsfrau Sigrid Volk-Cuypers, Dezernent Wolfgang Rabe,POK Bernd Holland, CDU Fraktionsvors.Petra Vogt und PHK Gerhard Kamps.

Teuerungsrate in NRW verharrt bei +2,0 Prozent
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik zwischen Mai 2006 und Mai 2007 um 2,0 Prozent auf 111,8 Punkte (Basisjahr 2000 = 100) gestiegen. Gegenüber dem Vormonat (April 2007) stieg der Preisindex um 0,2 Prozent.

Im Vergleich zum Mai 2006 musste insbesondere für Wohnungsreparaturen (+6,0 Prozent) und für die Wartung
und Reparatur von Kfz (+5,4 Prozent) mehr ausgegeben werden.

Die Preise für Haushaltsenergien (insgesamt:
+2,7 Prozent) entwickelten sich unterschiedlich: Während Strom (+7,7 Prozent) sich verteuerte, wurde Heizöl um
10,5 Prozent günstiger als vor Jahresfrist angeboten. Preiswerter als im Mai 2006 waren außerdem u. a.
Produkte des Multimediabereichs (-6,2 Prozent).
Gegenüber dem Vormonat (April 2007) erhöhten sich vor allem die Preise für Pauschalreisen (+5,7 Prozent) und
für Beherbergungsdienstleistungen (+4,0 Prozent). Auch die Kraftstoffpreise (+1,5 Prozent) zogen an. Dagegen
verbilligte sich Frischgemüse um 7,4 Prozent und Bekleidung um 1,1 Prozent. (LDS NRW)

Informationsveranstaltungen zu Sanierungsverfahren im Duisburger Norden
In den vom Rat der Stadt eingeleiteten Vorbereitenden Untersuchungen zu möglichen Sanierungsverfahren im Duisburger Norden setzen die Stadt Duisburg und die EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH die Politik der Transparenz und Dialogbereitschaft fort und laden alle Interessierten zu zwei Informationsveranstaltungen ein über den aktuellen Stand der Vorbereitenden Untersuchungen. Die Informationsveranstaltungen finden statt im Rahmen von Sondersitzungen der zuständigen Bezirksvertretungen, die erste am 31. Mai in Marxloh, die zweite am 6. Juni in Bruckhausen.
Wie von Beginn an immer wieder erläutert, steht derzeit im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen die Erhebung aller notwendigen Daten an über mögliche städtebauliche Missstände. Diese sind dann die Grundlage für eine Entscheidung darüber, ob und in welchem Umfang Wohnbebauung in Marxloh, Bruckhausen und Teilen von Beeck zurückgebaut werden soll. Die Datenerhebung ist mittlerweile zum größten Teil abgeschlossen. Für die meisten der zu untersuchenden Aspekte liegen die Daten aufbereitet vor. Diese Daten sind aber nicht bewertet, es handelt sich um eine Sammlung von Fakten, die die Situation in den betroffenen Gebieten nach bestimmten vom Baugesetzbuch vorgeschriebenen Gesichtspunkten beschreiben. Eine Bewertung der Gesamtsituation kann erst u.a. nach der Erörterung mit den Betroffenen und der Öffentlichkeit erfolgen.
Die Stadt Duisburg möchte nicht nur den Betroffenen, sondern auch allen übrigen Interessierten die zurzeit vorliegenden Daten erläutern und an die Hand geben. Diese haben dann die Möglichkeit, sich sowohl vor Ort in der Veranstaltung als auch im Nachgang in den Bürgerdialogzentren oder bei einer der beiden für August terminierten weiteren Bürgerveranstaltung dazu zu äußern.
Im Internet werden auf der Homepage www.gruenguertel-nord.de alle Daten veröffentlicht, auch die derzeit nicht vorliegenden werden nach Schlussredaktion sofort dort eingestellt. Ausführliche Informationen zum weiteren Verfahren werden im Rahmen der beiden Informationsveranstaltungen gegeben.
Informationsveranstaltung zum Sanierungsverfahren Duisburg-Marxloh – Grüngürtel Duisburg-Nord im Rahmen der Sondersitzung der Bezirksvertretung Hamborn
Donnerstag, 31. Mai 2007,
18 Uhr

Hotel Montan, Dahlstraße 1, Duisburg-Marxloh
Informationsveranstaltung zum Sanierungsverfahren Duisburg-Bruckhausen und Duisburg-Beeck – Grüngürtel Duisburg-Nord im Rahmen der Sondersitzung der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck

Mittwoch, 6. Juni 2007, 19 Uhr
Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Ruhort-Beeck, Schulstraße 41, Duisburg-Bruckhausen

Änderung der Vorfahrtsregelung auf der Gartroper Straße in Duisburg-Obermeiderich  
Ab Mittwoch, 30. Mai, gilt auf der Gartoper Straße im Kreuzungsbereich Albrechtstraße eine geänderte Vorfahrtsregelung. Bisher galt dort rechts vor links. Um die Gartroper Straße auch vorfahrtsmäßig in das Vorbehaltsstraßennetz aufzunehmen, wird sie zukünftig vorfahrtsberechtigt sein.   
Das sogenannte Vorbehaltsnetz war seinerzeit festgelegt worden, um die Hauptverkehrs-ströme im Stadtgebiet aufzunehmen. Hierdurch wurde es möglich, in Duisburg flächendeckend Tempo-30-Zonen einzurichten.

Verschiebung der Müllabfuhrtermine an Pfingstmontag
Durch den Pfingstmontag ergeben sich Verschiebungen bei der Hausmüllabfuhr als auch bei der Papierbündelsammlung. Die Reviere die normalerweise montags abgefahren werden, werden nun dienstags geleert. Die Dienstagsreviere werden mittwochs geleert usw. Parallel zur Verschiebung der Hausmüllabfuhr ändert sich auch die Sammlung der Papierbündel. Die Leerung der Gelben Tonnen erfolgt zu den Terminen, wie im Abfallkalender aufgeführt. Weitere Informationen erhalten Sie am Infotelefon unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 oder im Internet unter
www.wb-duisburg.de.

Duisburg, 24. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 24. Mai

Circus Siemoneit-Barum an der MSV-Arena  - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Ein renomierter Circus mit Tradition hat seine Zelte vor der MSV-Arena aufgeschlagen. Bis zum 29. Mai 2007 gastiert der Circus Siemoneit-Barum, mit einer neuen fulminanten Manegen-Show in Duisburg-Neudorf.

Auch in diesem Jahr steht der Name Siemoneit-Barum für eine Manegenproduktion von internationalem Spitzenformat. Star-Artisten aus aller Welt und einfühlsame Tierdarbietungen beherrschen das anspruchsvolle Programm. Erfreulich, der französische Star-Clown „Petit Gougou“ ist nach zwanzig Jahren wieder zurück. Er begleitet das Publikum durch die Show, die Spannung, Komik, Nervenkitzel und die unverwechselbare circensische Exotik vieler Tiere bietet. – Also, die Faszination des großen klassischen Circus.

So schwebt u.a. die Amerikanerin Andrea Ayala, im „Zopfhang“ (links) über das Publikum.

Der Schweizer Pierre Bauer treibt waghalsige Kapriolen auf einem schwankenden Mast. Das Newcomer-Trio „Les Saits“, eine Fusion aus Deutschen und Tschechen, beschert mit seinem Mix aus Comedy, Magie und Illusionen (links), dem Varieté der 20er Jahre eine wahre Renaissance.

Christian und Consuella Grigorescu aus Rumänien, unterhalten die Zuschauer, als  klassische Musikal-Clowns, das Publikum mit dem legendären Clown-Entree: „Das Musizieren ist verboten!“

Nervenkitzel pur ist angesagt, wenn  die Polen Mirko und Krzysztof, auf dem rotierenden Todesrad  (rechts)hoch unter die Circuskuppel wirbeln. Auch die Aktion vom russischen  Feuer- und Entfesselungskünstler Anatoli Zhukov ist sensationell zu nennen.

Die Seele des Circus sind jedoch seine Tiere. Seit jeher ist die große Raubtier-Nummer der Glanzpunkt einer jeden Barum-Produktion. Der Südamerikaner Daniel Raffo ist es, der in diesem Jahr erstmalig, mit seiner neunköpfigen Gruppe mächtiger Amur- und geschmeidiger Bengal-Tiger das traditionelle Highlight der Barum-Show bestreitet. Der Auftritt der Großkatzen, eine Reise von Indien zum Orient, ist eine Inszenierung von Rebecca Siemoneit-Barum, die auch die Programm-Moderation übernommen hat.

Barum´s neuer Chefdresseur ist der aus Bulgarien stammende Ignat Ignatov, der 2005 beim „Internationalen Circusfestival von Monte Carlo“ mit dem „Silberner Clown“ ausgezeichnet wurde,. Neben dem großen Exoten-Tableau, mit Zebras, Kamelen, einem sprunggewaltigen Guanako und dem dreieinhalb Tonnen schweren Nashornbullen „Tsavo“, präsentiert Ignatov, Freiheitsdressuren mit Lamas und vollblütigen Araberhengsten.

Begleitet wird die Neue Show von Kazimierz Bilan und seiner Bigband. Mit elf Musikern ist es eines der größten Circus-Orchester in Europa.

Erstmalig präsentiert sich Rebecca Siemoneit-Barum, bekannt auch durch ihre Rolle als „Iffi Zenker“ in der ARD-Kultserie „Lindenstraße“,  als Sängerin, mit einem Medley aus dem Film „Freddy, Tiere, Sensationen“.

 Vorstellungen:  Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag, tägl. 15:30 und 19:30 Uhr

                            Freitag , 25.05.07 nur 19:30 Uhr 

                            Pfingstsonntag und Pfingstmontag 14:00 und 17:30 Uhr

                            Dienstag, 29.05.07 nur  15:30 Uhr 

Die Circuskassen sind täglich von 09:00 bis 20:00 Uhr durchgehend geöffnet

Telefonische Kartenreservierung: TICKET-HOTLINE 0171 – 463 87 30

Wohnen auf dem Wasser – Duisburg hat Potenzial für exklusive Standorte
Duisburg, die Stadt an Rhein, Ruhr und Emscher, benötigt zur Stärkung der wirtschaftlichen Basis weitere positive Imageträger. Viele Anstrengungen werden dazu unternommen, viele sind weiterhin notwendig, das Bild zu verändern. Die Anfänge sind gemacht, Innenhafen und RheinPark ziehen viele Arbeitsplätze und im Nachgang Menschen in die Stadt. Die Qualitäten sind erkannt, sie müssen jetzt weiter entwickelt und vermarktet werden.  

Wasser als ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal lässt sich dabei gut vermarkten. Leben und Arbeiten am Wasser ist attraktiv und gewinnt viele neue Menschen für die Stadt. Die Nutzung der Innenhafenbecken für ein neues Wohn- und Arbeitsquartier zeugt von diesem Erfolg. Und der Rheinpark nutzt die Lage ebenso: Freizeit am Wasser und ein Quartier, das in einer Mischung Wohnen, Arbeiten und urbanes Leben vereinen, ist das Konzept, dass die vorhandenen Potenziale nutzt und weiterentwickelt. Duisburg am Wasser kann zu einer neuen Marke werden und weit über die Region ausstrahlen. Notwendige wirtschaftliche Stärkung kann hieraus erfolgen. Duisburg hat 10 Prozent Wasserflächen und 144 km Uferbereiche. Für den Hafen und die logistischen Dienstleistungen Voraussetzungen für die hohen Wachstumsraten. Für die städtebauliche Entwicklung ist aber genauso notwendig,  Menschen in die Stadt zu bekommen, Menschen, die Geld nach Duisburg bringen. Hierzu sind besondere Anstrengungen notwendig: Im Innenhafen sind zur Steigerung der Wohnqualität Grachten gebaut worden, die ein Wohnen am Wasser ermöglichen. Der Angerbogen bietet auf großzügigen Grundstücken Möglichkeiten, individuelle Hausträume zu verwirklichen.  
Innovationen sind notwendig, um die positiven Standortfaktoren auch nutzen zu können.  Als aus einem stillgelegten Hochofenwerk ein Landschaftspark entwickelt wurde, war die Skepsis groß. Und als man für eine farbige Lichtinszenierung investieren wollte hielt man die Planer für Verschwender. Die Geschichte hat gezeigt: Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist neben dem Kölner Dom das bekannteste Touristenziel in NRW,  seine Existenz hat auch das Umfeld gestärkt und deutlich attraktiver gemacht. Die Umsetzung innovativer Ideen erfordert Mut und das Loslösen von hergebrachten Vorstellungen.  

Duisburg, die Stadt am Wasser, muss deutlich stärker als bisher ihre Möglichkeiten nutzen und den Standort am Wasser vermarkten. Dazu gehören vielfältige Ideen und auch ungewöhnliche Konzepte. Das Wohnen auf dem Wasser ist als ein Angebot geeignet, neue Nischen zu erschließen und als Imageträger zum Wandel des Bildes beizutragen. Duisburg hat mit 10 Prozent seiner Fläche ein riesiges Potenzial an Wasserflächen. Es sind nicht alles natürliche Gewässer, die meisten Seen in der Stadt sind als Baggerseen noch keine 50 Jahre alt. Hier bietet sich die Möglichkeit ein Angebot zu schaffen, dass Individualisten Wohnen auf dem Wasser anbietet. Hiermit könnte Duisburg sein Image als Stadt am Wasser sehr öffentlichkeitswirksam vermarkten. Die Nutzung eines Sees als Pilotprojekt ist eine innovative Investition in die Zukunft der Stadt und in die Marke Duisburg am Wasser.

Das Stadtentwicklungsdezernat arbeitet zur Zeit an den baurechtlichen Voraussetzungen, das Nordufer des Rahmer See als Standort für „Floating Homes“, schwimmende Häuser auf dem Wasser zu entwickeln. Hier lässt sich ein solches Projekt standortgerecht und naturverträglich integrieren. Das Erfolgsmodell Angerbogen, das exklusives Wohnen mit großen Gärten ermöglicht soll aufs Wasser übertragen werden.  Exklusives Wohnen auf dem Wasser bietet eine einzigartige Lage für Menschen, die das Besondere schätzen. Ein solcher Wohnstandort kann weit über die Stadt hinaus die positiven Standortfaktoren Duisburgs bekannt machen, die Aufmerksamkeit auf Duisburg richten und Menschen in die Stadt holen, die zur Stärkung der Wirtschaftskraft beitragen.
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Zur Saisoneröffnung:
DuisburgSport sucht Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer für die Freibadesaison 2007  

Seit fast zwei Wochen hat DuisburgSport die Freibadsaison eröffnet. In den zwei beheizten Freibädern, dem Kombibad Homberg und dem Allwetterbad Walsum kann wieder dem „Outdoor-Wasserspaß“ nachgegangen werden. Für die Freibadsaison vom 1. Juni bis zum
16. September 2007 stellt DuisburgSport noch mehrere Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer ein. Wer über 18 Jahre alt und stolzer Besitzer eines gültigen Rettungsschwimmerabzeichens der DLRG in Silber ist, sollte sich unbedingt für einen „Sommerjob“ bei DuisburgSport bewerben.  
Neben der Aufsicht am Beckenrand umfasst das Aufgabengebiet auch die Unterstützung bei den üblichen Arbeiten im Badebetrieb. Im Kombibad Homberg und im Allwetterbad Walsum haben die Rettungsschwimmer die Möglichkeit, die Badebetriebsleiter zu unterstützen und bekommen einen interessanten Einblick in das Berufsleben eines Schwimmmeisters, der nicht nur am Beckenrand steht, sondern einer verantwortungsvollen und abwechslungsreichen Tätigkeit nachgeht.  
Für Rückfragen steht Doris Kreutner von DuisburgSport telefonisch unter (0203) 9976-118
zur Verfügung. Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.Ma

Duisburg, 23. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 23. Mai
Heute: Jahrestag der Verkündigung des Grundgesetzes

Gesundheit mit Spaß:
Wettbewerb aller Duisburger Kindergärten zur Gesundheitsförderung
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Diebstahl auf dem Wasserspielplatz Uettelsheimer See in Duisburg-Homberg
Am letzten Wochenende ist am Uettelsheimer See eine Handschwengelpumpe vom Wasserspielplatz entwendet worden. Der oder die Täter haben die Pumpe in Bodenhöhe abgesägt und gestohlen.
Die Handschwengelpumpe, die einen Wert von ca. 2.000 Euro hat, ist eine Spezialanfertigung. Diese wird eigens für die Nutzung auf Spielplätzen hergestellt. Somit steht in der nächsten Zeit eine der Hauptattraktionen des Spielplatzes, gerade jetzt zur Spielplatzsaison, nicht zur Verfügung. Die Wirtschaftsbetriebe werden für Ersatz sorgen.
Zeugen können sich beim KundenServiceCenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 melden.

Radkarte Nord wieder erhältlich 
Dank einiger Sponsoren konnte eine dritte unveränderte Auflage der Radkarte Nord „Neue Wege – Grünvernetzung Duisburg-Nord“ jetzt gedruckt werden. Die Karte ist ab sofort bei der Tourist-Information auf der Königstraße 86, in den Bezirksämtern und im Stadthaus, Eingang Moselstraße, erhältlich. Auch bei den Sponsoren liegt die Karte aus: bei THS, Niederlassung Duisburg, Simrockstraße 6, in den Stadtteilbüros der EGDU, in der Geschäftsstelle Röttgersbach der Volksbank Rhein-Ruhr und bei der Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Hamborn eG in der Pollerbruchstraße 56 – 58.  
Die Karte beschreibt die Stadtentwicklung der letzten 20 Jahre an elf Entwicklungsschwerpunkten und gibt sechs Radtourentipps durch den Duisburger Norden.

Duisburg, 22. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 22. Mai

Sperrung der Speedskating-Bahn
Die Arbeiten am Parallelkanal zum Ausbau der Regattabahn im Sportpark Wedau gehen weiter voran. Bedingt durch den Einbau von Schotterrasen auf der Dreieckswiese sowie durch Straßenbauarbeiten kann die Speedskating-Bahn an der Kruppstraße ab sofort nicht mehr benutzt werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich vier bis sechs Wochen andauern.
"Ausbildung lohnt sich - Gemeinsam für Duisburg" - IHK lädt ins Pulp zur "Lehrstellenbörse International"
Die Wirtschaftskraft internationaler Unternehmen mit Sitz in Duisburg steigt kontinuierlich - zugleich ist der Bedarf dieser Unternehmen nach Fachkräften mit interkultureller Kompetenz ausgesprochen hoch. Im Rahmen der Ausbildungsplatzinitiative "Ausbildung lohnt sich - Gemeinsam für Duisburg" richtet die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer den Fokus der Schulabgängerinnen und Schulabgänger auf diese Chance auf dem Ausbildungsmarkt.

Auf der "Lehrstellenbörse International" am Freitag, 25. Mai 2007, präsentieren international ausgerichtete Unternehmen ihr vielfältiges Spektrum attraktiver Ausbildungsangebote im Event-Schloss Pulp in Duisburg-Hochfeld (Wanheimer Straße 231a). Schülerinnen und Schüler erhalten dort ab 12.30 Uhr Gelegenheit, sich direkt an den Informationsständen der anwesenden 20 Ausbildungsbetriebe über Ausbildungsplatzangebote mit interessanten Berufsperspektiven zu informieren. Auch wenn bei den Vorbereitungen zu dieser Veranstaltung eng mit drei Schulen zusammengearbeitet wurde, sind auch darüber hinaus alle interessierten Schüler eingeladen, die Lehrstellenbörse zu besuchen.

Konjunktur und steigender Fachkräftebedarf machen Druck auf Ausbildung
Die Chefin der NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Schönefeld besuchte am Tag des Ausbildungsplatzes Elektro Venn in Duisburg-Neumühl:
 Nach fünf Azubis im vergangenen Jahr sollen in diesem Jahr sieben Elektroniker ausgebildet werden. Die Elektrobranche hat bereits heute Probleme, Fachkräfte zu bekommen. Arbeitsagentur weitet Berufsorientierung in den Duisburger Schulen aus Am „Tag der Ausbildung“ (21.05.) besuchte Christiane Schönefeld, Chefin der NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, gemeinsam mit der Leiterin der Duisburger Arbeitsagentur Angela Schoofs Elektro Venn in Duisburg-Neumühl. Mit dem Inhaber Lothar Hellmann besprachen sie die Notwendigkeit, mit Blick auf den landesweiten Fachkräftebedarf der Branche mehr Berufsnachwuchs auszubilden.

"Die Botschaft, dass die Wirtschaft absehbar Probleme bei der Personalbeschaffung haben wird, wenn heute zu wenig ausgebildet wird, ist angekommen. Ich werbe dafür, dass Betriebe mit zukunftsfähigen Berufen und hohem Ausbildungsstandard, zusätzliche Ausbildungskapazitäten anbieten, auch wenn nicht alle übernommen werden können. Der Fachkräftebedarf im Elektrobereich ist landesweit derzeit kaum zu decken", begründete Schönefeld ihren Besuch in dem Duisburger Elektro-Unternehmen.

Hellmann ist der richtige Ansprechpartner, wenn es um die Ausbildung im Elektro-Handwerk in Duisburg und im übrigen NRW geht. Als Innungs-Obermeister, Kreislehrlingswart und Vorsitzender des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnische Handwerke Nordrhein-Westfalen ist er mit den ausbildenden Betrieben ständig im Kontakt. Hellman hat zwei klare Botschaften: „Will das Elektro-Handwerk weiter zukunftsfähig aufgestellt sein, dann müssen jetzt die Fachkräfte von Morgen ausgebildet werden. Das geht aber nur, wenn die Bewerber auch die notwendigen Voraussetzungen erfüllen: Das heißt: Die Schulnoten und die Einstellung zur Ausbildung und Arbeit müssen stimmen. Berufsausbildung ist eine Investition des Betriebes, die sich rechnen muss.“

Deshalb will man in Duisburg in den Schulen mit der Information über den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt wesentlich früher beginnen: „Während der Schulzeit gibt es zusätzliche Orientierungsangebote und tiefere Einblicke als bisher in die Anforderungen und Arbeitsbedingungen der Berufe. Gut ausgebildete und informierte Schulabgänger, die ihre Neigungen und Fähigkeiten mit den Anforderungen der verschiedenen Ausbildungsberufe abgleichen können, werden den richtigen Ausbildungsberuf und den Ausbildungsbetrieb finden“, so Schoofs. „Auch wenn es während der Ausbildung zum Beispiel in Fachtheorie hakt, können wir den jungen Leuten konkrete Unterstützung anbieten. Wir können es uns weder erlauben, dass Betriebe Ausbildungsplätze unbesetzt lassen, weil keine oder ungeeignete Bewerber gefunden werden, noch das Jugendliche in der Ausbildung scheitern.“

Drohendem Fachkräftemangel mit Ausbildung begegnen!
Der DGB fordert die heimischen Unternehmen auf, mehr Ausbildungsstellen für Schulabgänger und "Altbewerber" zur Verfügung zu stellen. Nur so könne es gelingen, den sich bereits in vielen Berufen abzeichnenden Fachkräftemangel zu begegnen.
In diesem Jahr haben es laut DGB die Schulabgänger und Altbewerber besonders schwer, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden: Sowohl im Arbeitsamtsbezirk Gelsenkirchen als auch im Arbeitsamtsbezirk Recklinghausen gibt es derzeit für drei Bewerber nur eine Lehrstelle! "Das enorme Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsstellenmarkt müssen die Unternehmen im eigenen Interesse beseitigen. Nur so gibt es die dringend benötigten Fachkräfte. Schon jetzt sind in einer Reihe von metallverarbeitenden Berufen Fachkräfte Mangelware. Unternehmen, die jetzt nicht ausbilden, gefährden sich und den Wirtschaftsstandort Emscher-Lippe", erklärt DGB Regionsvorsitzender Josef Hülsdünker.

Nach DGB-Auffassung lassen sich in absehbarer Zeit Fachkräfte weder aus den umliegenden Regionen noch aus dem Ausland in entsprechender Qualität und Anzahl anwerben. Verschärfen dürfte sich laut DGB die Lage dadurch, dass viele Fachkräfte in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen, ohne dass geeigneter Nachwuchs in der entsprechenden Anzahl dann zur Verfügung stünde.

"Wir haben in der Region ein großes Arbeitskräftepotential, welches wir zukünftig aber nur dann nutzen können, wenn wir daraus einen Facharbeiterpotential entwickeln - das geht aber nur, wenn die heimischen Unternehmen ihrer Ausbildungspflicht nachkommen und in ihren Betrieben ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch Weiterbildungsmaßnahmen fit für die Zukunft machen," erklärt Hülsdünker.

Flächennutzungsplan-Änderung mit Bürgerbeteiligung
Seit 1986 gilt der jetzige Flächennutzungsplan, der nach der kommunalen Gebietreform 1975 erarbeitet worden war. Grund genug, nach den Materplanpräsentation her den aktuellen Bedarf (demografische Entwicklung, Bevölkerungsschwund, Abwanderung) bzw. die zukünftige Ausrichtung der Entwicklung mehr als nur strategisch zu beackern. Die Stadt hat seit 1986 einen erheblichen Wandel erlebt, dies im wirtschaftlichen - ganze Fabriken machten dicht - sowie Bevölkerungspolitischen Sektor mit Abwanderungen, die fast den sechsstelligen Bereich erreichen. Gleichzeitig stiegen die Ansprüche der Bevölkerung nach mehr Wohnbedarf (Eigentum), Freiezeit- und Kulturangeboten, günstigen Verkehrsbedingungen aber auch nach besserer Lebensqualität im direkten Wohnumfeld generell (Nahversorgung). Diesen Vorgaben wird ein so veralteter Flächennutzungsplan nicht mehr gerecht.

Auf einer Wochenend-Klausurtagung im April wurde beschlossen, den inzwischen mehr als 20 Jahre alten Flächennutzungsplan grundlegend neu zu fassen. Dazu sollen als erste Schritte zunächst einmal fachlichbezogene Masterpläne und Teilraumentwicklungspläne entwickelt werden. Die Mitglieder der Verwaltungsvorstandskonferenz haben sich darauf verständigt, Planungen der einzelnen Fachbereiche wie z.B. Umwelt- oder Kulturentwicklungsplanung auf den neuen Flächennutzungsplan abzustimmen. Einigkeit bestand auch darüber, dieses Vorhaben als gemeinsame Verantwortung des Vorstands unter Federführung und Moderation des Beigeordneten Dressler zu begreifen.
Der gesamte Prozess soll auf der Basis einer intensiven Beteiligung der Bürgerschaft, der Wirtschaft sowie von Verbänden und Institutionen angelegt sein. Oberbürgermeister Sauerland und
Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler (Fot0) messen dem Verabredeten eine große Bedeutung bei: "Dass sich der Verwaltungsvorstand mit diesem Thema so unglaublich intensiv und konstruktiv auseinandergesetzt hat, zeigt, dass er sich der Bedeutung des Themas ebenso bewusst ist wie der Notwendigkeit zur gemeinsamen Verantwortung und zu fachübergreifendem Handeln. Der Verwaltungsvorstand hat an diesem Wochenende somit eine wichtige Weichenstellung für weitere Zukunftsgestaltung dieser Stadt vorgenommen." Mit Bürgervereinen, Initiativen soll nun analog zum Masterplan Innenstadt oder dem Projekt "Grüngürtel Nord", Duisburg an den Rhein usw. gemeinsam die Umsetzung an eine lebens- und liebenswürdigere Stadt angegangen werden. Der Bürger registriert dies mit Überraschung und ein wenig Genugtuung. Er weiß doch schließlich sehr genau, wo es im direkten Umfeld hakt und was gut ist, trotzdem sind  Wahrnehmungen der unterschiedlichsten Art unter einem Hut zu bringen.
Fünf bis sechs Jahre soll die grobe Planungsphase dauern. "Es gilt alle Planungsbereich und Bevölkerungsgruppen mit einzubeziehen", so Dressler.

Duisburg, 21. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 21. Mai

Riesenparty für den MSV Duisburg - Oberbürgermeister Sauerland begrüßt die Aufsteiger im Rathaus 
Mit einer Riesenparty auf dem Burgplatz feiert Duisburg seinen neuen Erstligisten. Die Mannschaft des MSV Duisburg wird sich am morgigen Dienstag, 22. Mai 2007, ihren Fans präsentieren, der Platz vor dem Rathaus wird dabei „Weiß-Blau“ geschminkt. Ab 17 Uhr beginnt die Feier mit Live-Musik auf dem Sinalco-Truck. Kurz darauf empfängt „Zebra-Fan“ Adolf Sauerland das Aufsteigerteam im Rathaus, wo sicherlich auch noch mal Erinnerungen an das Jahr 2005 wach werden.
Dieses Mal wollen die Duisburger Kicker dauerhaft in der ersten Liga bleiben – und der Oberbürgermeister drückt wie alle anderen Fans kräftig die Daumen. Um 18 Uhr wird das Warten auf dem Burgplatz endlich belohnt, dann zeigen sich die erfolgreichen Fußballer und Trainer Rudi Bommer auf dem Balkon des Rathauses. Eine halbe Stunde später ist die offizielle Feier der Stadt vorbei und die Mannschaft rückt ihren Fans noch näher: Auf der Bühne am Burgplatz geht dann die Party richtig los. 

Ø     Polizei und Ordnungskräfte weisen darauf hin, dass der Burgplatz am Dienstag ab 6 Uhr morgens gesperrt ist und es wegen des zu erwartenden Ansturms der MSV-Fans zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Wer mit den „Zebras“ feiern möchte, sollte das Auto zu Hause stehen lassen und mit Bus und Bahn zum Rathaus kommen.

Einbahnstraßenregelung auf der Bechemstraße
Ab Mittwoch, 23. Mai, wird die Bechemstraße von der Königsberger Allee ausgehend bis zum Ottilienplatz als Einbahnstraße ausgeschildert. Grund sind Kanalbauarbeiten.
Da in diesem Bereich auch ein beidseitiges Haltverbot eingerichtet werden muss, ist mit Behinderungen zu rechnen. Die Maßnahme dauert circa drei Wochen.

Personalversammlung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Am 23. Mai 2007 findet ab 7.30 Uhr eine Personalversammlung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg statt. Folgende Veränderungen bzw. Einschränkungen ergeben sich daraus:
Die Abfuhr der Hausmüllbehälter sowie die Papierbündelsammlung erfolgt einige Stunden später als üblich aber noch am selben Tag. Die Recyclinghöfe und der Botanische Garten Hamborn öffnen voraussichtlich gegen 10.30 Uhr.
Das Callcenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg ist in der Zeit der Personalversammlung nur notbesetzt. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten um Verständnis.
"Unicef" informiert in der Zentralbibliothek
Am Samstag, 2. Juni, wird sich von 11 bis 16 Uhr die Kinderschutzorganisation der Vereinten Nationen "Unicef" mit einem Informationsstand in der Zentralbibliothek präsentieren. An dem Stand, der im hinteren Eingangsfoyer aufgebaut ist, gibt es verschiedene Informationsschriften und Grußkarten aus dem aktuellen Katalog. "Unicef" setzt sich in über 160 Ländern der Erde für das Überleben und den Schutz von Kindern ein.
"Wer liest, gewinnt!"
Lesewettbewerb in der Zentralbibliothek
Unter dem Titel "Wer liest, gewinnt!" gehen die nominierten und preisgekrönten Bücher der Sparte "Kinderbuch" des Deutschen Jugendliteraturpreises auf große Tournee durch Bibliotheken in ganz Deutschland. Am Donnerstag, 31. Mai, 15 Uhr, machen sie Station in der Duisburger Zentralbibliothek. Bei einem Quiz lernen die Kinder aus der 5. und 6. Klasse die prämierten Bücher näher kennen. Insgesamt treten drei Teams mit je drei Schülerinnen und Schülern aus drei verschiedenen Schulen in einem Wettbewerb gegeneinander an. Aus Duisburg nehmen das Mercator-Gymnasium (Dellviertel), das Abtei-Gymnasium (Alt-Hamborn) sowie das Albert-Einstein-Gymnasium (Rumeln-Kaldenhausen) daran teil. Der Eintritt ist frei.
Der Lesewettbewerb wird vom Arbeitskreis für Jugendliteratur, dem Deutschen Bibliotheksverband und der "Telefonbuch-Servicegesellschaft" veranstaltet.

Duisburg, 19. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 19. Mai

Sozialdezernent Spaniel lädt Regionalkonferenz nach Duisburg ein 
Sozialdezernent Reinhold Spaniel hat in einem Brief an Minister Karl-Josef Laumann angeboten, eine der zum
Sozialbericht NRW angekündigten Regionalkonferenzen in Duisburg stattfinden zu lassen. „Mit Interesse habe ich die Veröffentlichung des Sozialberichtes des Landes Nordrhein-Westfalen verfolgt. Insbesondere begrüße ich Ihre Ankündigung, diese landesweite Berichterstattung in Regionalkonferenzen zu verfeinern. Gerade in diesen Tagen habe ich den Sozialbericht 2007 der Stadt Duisburg der Öffentlichkeit vorgestellt“, so Spaniel.
Erstmalig werden darin maßgebliche Indikatoren zur Sozialstruktur gebündelt erfasst, ausgewertet und auf Ortsteilebene dargestellt. Damit ergibt sich ein detailliertes Bild der Sozialstrukturen in den Duisburger Ortsteilen. Dieser Sozialbericht beschränkt sich aber nicht nur auf die Datenerhebung, sondern leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen ab. Vor diesem Hintergrund wären nach Spaniels Ansicht die Veranstaltungsräume des Integrationsprojekts „Der Kleine Prinz“ in Duisburg ein geeigneter Ort für eine der angekündigten Regionalkonferenzen.

Kontrolle der Straßenaufbrüche durch die Stadt Duisburg
In Duisburgs Straßen liegen Ver- und Entsorgungsleitungen unterschiedlichster Träger. Um sie instand zu halten und die Netze zu erweitern, sind immer wieder Aufbrüche in Straßen, Geh- und Radwegen notwendig. Allein die Stadtwerke müssen für die Beseitigung von Schäden und Erweiterungen in ihren Netzen etwa 3.500 Straßen- und Geh- und Radwegeaufbrüche jährlich vornehmen. Straßenaufbrüche bedeuten immer eine Beeinträchtigung der Straßensubstanz und damit einen Wertverlust an städtischem Vermögen. Werden sie nicht fachgerecht ausgeführt, spürt auch der Autofahrer sehr schnell die Auswirkungen: Absackungen führen zu Schlaglöchern, nicht dichte Asphaltnähte führen im Winter zu erheblichen Frostschäden.
Das zuständige Fachdezernat der Stadt Duisburg, das Stadtentwicklungsdezernat, hat deshalb zwei Mitarbeiter eingestellt, die ausschließlich Straßenaufbrüche überwachen und für eine fachgerechte, ordnungsgemäße Instandsetzung der Straße Sorge tragen. Die Mitarbeiter kontrollieren die Arbeit der von den Leitungsträgern in Eigenverantwortung beauftragten Firmen und sorgen damit für eine sachgerechte und werterhaltende Wiederherstellung der Fahrbahnoberflächen. Diese Aufgabe wird ab sofort vom Stadtentwicklungsdezernat wahrgenommen. Damit liegt die Aufgabe direkt beim Eigentümer der Straßen. Die Arbeit dieser Mitarbeiter kommt allen Nutzern der Straßen zugute.

Duisburg, 18. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 18. Mai

Neue Fahrbahndecke in Teilbereichen der Erftstraße und Neckarstraße in Duisburg-Mitte
Am Donnerstag, 24. Mai, sowie am Freitag, 25. Mai, erhalten Erftstraße und Neckarstaße eine neue Fahrbahndecke. Betroffen ist die Erftstraße zwischen Pulverweg und Neckarstraße. Die Neckarstraße erhält einen neuen Überzug zwischen Lahnstraße und Erftstraße. Aus diesem Grunde entfallen im gesamten Baustellenbereich sämtliche Parkplätze. Da eventuell Teilbereiche kurzfristig gesperrt werden müssen, kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.
 
Masterplan Innenstadt: Frauenbüro legt außergewöhnlichen Forderungskatalog vor – breite Bürgerinnenbeteiligung bildete Grundlage 

Betriebsversammlung im Stadthaus
Wegen einer Betriebsversammlung wird das Stadthaus am Mittwoch, 23. Mai, ab 13 Uhr geschlossen. Sämtliche zum Stadtentwicklungsdezernat gehörigen Fachbereiche sind ab diesem Zeitpunkt auch telefonisch nicht zu erreichen. Hierzu zählen insbesondere die Bauordnung, das Katasterwesen und die Vergabestelle für Parkausweise jeglicher Art.
Bürgerinnen und Bürger können sich selbstverständlich per E-Mail an die betreffenden Ämter wenden unter bauaufsicht@stadt-duisburg.de und stadtentwicklung@stadt-duisburg.de. Ab Donnerstagmorgen sind sämtliche Stellen im Stadthaus wieder in gewohnter Weise zu erreichen.

Duisburg, 17. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 17. Mai

Makuladegeneration – eine Volkskrankheit?

Teilsperrung der Schwarzenberger Straße in Duisburg-Rheinhausen
Am Montag, 21. Mai, beginnen um 9 Uhr die Bauarbeiten in der Schwarzenberger Straße. Zunächst wird dort der Kanal saniert. Im Anschluss beginnt der Straßenausbau. Bis zum Abschluss der Baumaßnahme, voraussichtlich Ende Oktober 2007, wird eine Einbahnstraßenregelung für den Kraftfahrzeugverkehr zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Arndtstraße eingerichtet. In Richtung Schwarzenberger Straße kann gefahren werden. In umgekehrter Richtung wird eine Umleitungsempfehlung ausgeschildert. Ortskundige werden gebeten, den Bereich zu umfahren. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren.

Junge Menschen mit neuer Perspektive:
Erfolgsmodell "Kooperationsprojekt Krankenpflegehelfer der ARGE mit dem Klinikum Duisburg"

 

Weltbekannter Schamane: „Was ist normal?“ Galsan Tschinag kommt nach Duisburg
 

Verschiebung der Müllabfuhrtermine an Christi Himmelfahrt
Aufgrund des Feiertages am 17. Mai verschiebt sich die Müllabfuhr wie folgt:
Bei den Revieren, die normalerweise donnerstags abgefahren werden, erfolgt die Leerung am Freitag und die Freitagsreviere werden am Samstag abgefahren.
Parallel zur Hausmüllabfuhr verschiebt sich die Sammlung der Papierbündel. Die Abfuhrtermine der gelben Wertstofftonnen bleiben unverändert, wie im Abfallkalender aufgeführt. Weitere Informationen erhalten Sie am Infotelefon unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 oder im Internet unter www.wb-duisburg.de.


DuisburgSport: Drei Bäder bleiben Himmelfahrt und Pfingsten geöffnet

In drei von DuisburgSport betriebenen Bädern besteht an Christi Himmelfahrt, 17. Mai, und zu Pfingsten (Sonntag, 27. Mai, und Montag, 28. Mai) die Möglichkeit, die Feiertage zu genießen. Das Allwetterbad Walsum und das Kombibad Homberg sind an diesen Tagen jeweils von 10 bis 20 Uhr geöffnet, das Rhein-Ruhr-Bad steht den Badefreundinnen und -freunden von 8 bis 21 Uhr zur Verfügung. Alle anderen von DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben an diesen Tagen geschlossen. Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de

Duisburg, 16. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 16. Mai

KULTURAUSSCHUSS: NEUES LEITBILD SOLL AKTIVES IDEEN UND BESCHWERDEMANAGEMENT DER STADTBIBLIOTHEK BESTIMMEN 
 

Neuer Internetauftritt der Duisburger Feuerwehr geht online
Die Feuerwehr Duisburg wird am Montag, 21. Mai 2007 mit ihrem neuen Internetauftritt online gehen und den städtischen Webauftritt erweitern. Ein umfangreicher Servicebereich mit Informationen sowie eine Fahrzeugseite mit vielen Fotos sind nur ein Teil des Internetangebots, das unter den Adressen www.feuerwehr-duisburg.de im Netz steht. Die Berufsfeuerwehr hat die neue Website gemeinsam mit den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren realisiert.
Auf den neu gestalteten Seiten findet der Nutzer neben allgemeinen Informationen zur Feuerwehr Duisburg und Informationen zu den einzelnen Abteilungen und Sachgebieten auch viele nützliche Hinweise. Im Bereich Service gibt es Informationen zu aktuellen Themen, wie z.B. Rauchmelder in der eigenen Wohnung oder im Haus oder Verhalten im Brandfall. Diese Informationen können auch heruntergeladen und ausgedruckt werden.
Für Technikinteressierte steht der Fahrzeugbereich mit vielen Bildern der Duisburger Feuerwehrautos zur Verfügung.
Mails mit Fragen, Anregungen und Kritik gehen an onlineteam.feuerwehr@stadt-duisburg.de.

 

Ein Zehntel der NRW-Landesfläche ist versiegelt
Zwar besteht gut ein Fünftel (22 Prozent) der Landesfläche Nordrhein-Westfalens aus Siedlungs- und Verkehrsfläche, doch ist nach einer aktuellen Schätzung nur etwa die Hälfte davon (10,1 Prozent der NRW-Fläche) als versiegelt zu betrachten. Dies geht aus einer jetzt vom Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik veröffentlichten Studie hervor. Den Zahlen zufolge sind binnen fünf Jahren (von Ende 2000 bis Ende 2005) 115 Quadratkilometer an neu versiegelten Flächen hinzugekommen - eine Fläche, die größer ist als das gesamte Stadtgebiet von Gelsenkirchen (105 Quadratkilometer). Rein rechnerisch wurden damit an jedem Tag 6,3 Hektar neu versiegelt.
Unter versiegelten Flächen werden diejenigen Flächen innerhalb der Siedlungs- und Verkehrsfläche verstanden, die überbaut oder befestigt (z. B. asphaltiert, betoniert, gepflastert) sind. Exakte Angaben zu diesen Flächen liegen bei den Katasterämtern nicht vor. Aus diesem Grunde hat das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik im Auftrag der Arbeitsgruppe "Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder" in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Umweltministerium, dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen, dem Umweltbundesamt sowie dem Bundesamt für Bauen und Raumordnung ein Schätzverfahren entwickelt, das erstmals eine Berechnung der Bodenversiegelung auf Ebene der Bundesländer erlaubt.
 

24. „Park-Kult-Tour“-Festival in Meiderich

Duisburg, 15. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 15. Mai

DStGB begrüßt den Kompromiss zum Krippenplatzausbau
Rechtsanspruch stößt nach wie vor auf Ablehnung

"Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßt es, dass die große Koalition bei der Frage des Krippenplatzausbaues einen Kompromiss erzielt hat der vorsieht, dass sich der Bund dauerhaft sowohl an den Betriebs- als auch an den Investitionskosten beteiligt. Das muss allerdings auch über 2013 hinaus gelten. Wenn wir das ehrgeizige Ziel von 750.000 Plätzen tatsächlich erreichen wollen, sind über 50.000 Erzieherinnen notwendig, die ausgebildet, qualifiziert und bezahlt werden müssen", sagte heute der Hauptgeschäftsführer des DStGB, Dr. Gerd Landsberg, in Berlin.
Der nunmehr verabredete Rechtsanspruch ab 2013 ist aus Sicht des DStGB unnötig, wird zusätzliche Bürokratie schaffen und birgt die Gefahr, dass die 750.000 Plätze möglicherweise nicht ausreichen. Denn es ist eine generelle Erfahrung, dass Rechtsansprüche auch zusätzliche Nachfrage auslösen. Wir fordern ein Junktim im Gesetz, wonach der Rechtsanspruch erst dann wirksam werden darf, wenn die Betreuungsquote bundesweit tatsächlich 35 Prozent erreicht hat.
Den Prüfauftrag, ob die Bundesmittel über ein Stiftungsmodell zweckgebunden an die Kommunen weitergeleitet werden können, halten wir für richtig. Stiftungsmodelle zur Förderung z.B. gemeinnütziger Zwecke haben sich vielfach als unbürokratische und bürgernahe Einrichtung erwiesen. Der Stiftungszweck sollte auch die Weiterqualifizierung der Erzieherinnen umfassen, um den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Kindergärten zu fördern. Voraussetzung ist allerdings, dass der Bund ausreichendes Stiftungskapital zur Verfügung stellt, damit aus den Erträgen dauerhaft die Investitions- und Betriebskosten mitfinanziert werden können. Im Hinblick auf die sprudelnden Steuerquellen des Bundes und vor dem Hintergrund, dass das Stiftungskapital ja erhalten bleibt, sollte dies dem Bund möglich sein.
Auch die Überlegung der großen Koalition, Eltern und Alleinerziehende, die ihre Kinder selber betreuen zusätzlich finanziell zu fördern, wäre ein wichtiger Baustein für eine bessere Familienpolitik im Sinne einer echten Wahlfreiheit, ob man einen Krippenplatz in Anspruch nimmt, oder die Kinder selbst betreut.

„Ausbildung lohnt sich – Gemeinsam für Duisburg“

Der zweite Aktionstag der diesjährigen Ausbildungsplatzinitiative „Ausbildung lohnt sich – Gemeinsam für Duisburg“ im Haus der Unternehmer an der Düsseldorfer Landstraße in Duisburg-Buchholz. fand unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Adolf Sauerland statt.
Eingeladen hatte die Unternehmerverbandsgruppe e.V. zu einer Informationsveranstaltung für Schulleiter bzw. Lehrer, die mit dem Thema Übergang Schule-Beruf betraut sind.
Die Veranstaltung, die vom Schulamt der Stadt Duisburg und der Bezirksregierung unterstützt wird, soll Lehrkräften Basisinformationen, Hintergrundwissen und Praxistipps zu zwei für Duisburg wichtigen Berufsfeldern nahe bringen, sodass ihnen die Beratung und Förderung der Schulabgänger leichter fällt. Es handelt sich um technische Ausbildungsberufe in der Metall- und Elektroindustrie und Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Logistik.
Fotos Manfred Schneider
NRW-Hochschulen: Zahl der Habilitationen gesunken
An den 18 nordrhein-westfälischen Hochschulen mit Habilitationsrecht haben im letzten Jahr 365 Personen ein Habilitationsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, war die Zahl der abgeschlossenen Habilitationen damit um 1,9 Prozent niedriger als 2005 (damals: 372 Habilitierte). Nach ersten vorläufigen Ergebnissen beschäftigten die nordrhein-westfälischen Hochschulen 2006 zusätzlich noch 79
Juniorprofessor(inn)en, denen der Zugang zu einem Lehrstuhl auch ohne Habilitationsverfahren ermöglicht
wurde.
Der Frauenanteil unter den Neuhabilitierten ging im Vergleich zum Vorjahr (25,3 Prozent) um fünf Prozentpunkte auf 20,3 Prozent zurück. Im letzten Jahr wurde fast die Hälfte (48,2 Prozent) der Habilitationen in der Fächergruppe
Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften abgelegt, gefolgt von Sprach- und Kulturwissenschaften (22,7 Prozent) und Mathematik/Naturwissenschaften (14,2 Prozent). Das Durchschnittsalter der Habilitanden lag im Jahr 2006 bei
40 Jahren. Mit einer Habilitation weisen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Lehrbefähigung nach und können sich um eine Professur an Hochschulen bewerben. (LDS NRW)

Duisburg, 14. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 14. Mai

Kinderalarm! Stadtranderholung 2007: Nur noch wenige Plätze frei
Eine gute Nachricht für alle Eltern schulpflichtiger Kinder: Für die diesjährige Ferienmaßnahme des Jugendamtes "Kinderalarm" vom 16. Juli bis zum 3. August gibt es noch einige freie Plätze. Teilnehmen können alle Schulkinder bis 13 Jahre. Betreut werden sie jeweils montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr.
Drei Wochen lang mit Gleichaltrigen die Zeit verbringen, Neues entdecken, toben, spielen, basteln, singen, bei Sonnenschein ab ins Strandbad - bei der Programmgestaltung haben die Kinder ein ganz großes Mitspracherecht. Natürlich geht es auch in den Duisburger Zoo, in den Freizeitpark Kettelerhof, zum Maislabyrinth Irrland oder zu einem anderen attraktiven Ausflugsziel. Ein weiteres Highlight wird dieses Jahr die Fahrt zum Blauen See mit allen Kindern gemeinsam nach Ratingen sein - hier wartet Pippi Langstrumpf mit ihren Späßen auf sie.
Für den Abenteuerspielplatz Tempoli gibt es die Teilnahmekarten beim Bezirksamt Homberg, für die Robinson Abenteuerfarm beim Bezirksamt Rheinhausen und für den Spielort Stadtpark/Parkhaus in den Bezirksämtern Hamborn und Meiderich/Beeck. Außerdem sind die restlichen Karten auch im Jugendamt Stadtmitte an der Kuhstraße 6, 3. Etage, erhältlich.

Sperrung der Lenzmannstraße in Duisburg-Mitte
Im Zusammenhang mit dem Bau des "Forum Duisburg" wird in der Friedrich-Wilhelm-Straße sowie der Lenzmannstraße eine Kanalbaumaßnahme durchgeführt. Aus diesem Grunde wird die Lenzmannstraße ab Dienstag, den 15. Mai, komplett für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Einbahnstraßenregelung in der Claubergstraße wird vorübergehend aufgehoben um eine Umfahrungsmöglichkeit zu schaffen. Dies hat zur Folge, dass die Parkplätze in der Claubergstraße wegfallen.
Der gesperrte Bereich "wandert" von der Einmündung Friedrich-Wilhelm-Straße nach und nach in Richtung Claubergstraße. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren. Die Maßnahme wird voraussichtlich bis zum 30. Juni  abgeschlossen.
Während der Bauarbeiten wird die Friedrich-Wilhelm-Straße in Fahrtrichtung Friedrich-Wilhelm-Platz im Bereich der Baustelle nur einspurig befahrbar sein. Es kann deshalb zu Behinderungen kommen. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis.

Von Angel bis Feuerlöscher - Fundsachenversteigerung im Bezirksamt Homberg/Ruhrort/ Baerl
Wenn das Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl, Bismarckplatz 1, am Samstag, 23. Juni, ab 12.30 Uhr zur öffentlichen Fundsachenversteigerung einlädt, stehen nicht nur die "üblichen Verdächtigen" zum Verkauf. Denn neben 53 Fahrrädern, diversen Handtaschen, Geldbörsen und Handys kommen diesmal auch ein Fernsehgerät, ein Verstärker, fünf Feuerlöscher und eine Angel unter den Hammer.
Außerdem mit dabei: drei Armbänder, fünf Ketten, vier Ringe, 14 Ohrringe/, neun Armbanduhren, eine Strickjacke, eine Lederjacke, eine Kopfbedeckung, zwei Rucksäcke, eine Kindertasche, fünf Sportbeutel, elf Brillen, ein Brillenetui, eine Cityroller, eine Babypuppe, ein Spazierstock, zwei Regenschirme, ein Kinderschirm, ein Messerkoffer, zwei Deko-Messer, eine Fahrradluftpumpe sowie ein Taschenkalender.Die zur Versteigerung kommenden Gegenstände können am Versteigerungstag ab 12 Uhr besichtigt werden.
Eigentumsansprüche können bis zum Freitag, 15. Juni beim Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl im Bürgerservice unter 283-8952 oder -8954 angemeldet werden.

Stadtbibliothek: Kinderprogramm und Duisburger Umwelttage
Das neue Kinderprogramm der Stadtbibliothek für den Monat Juni ist da. Im Mittelpunkt des Angebots stehen diesmal Veranstaltungen, die im Rahmen der Duisburger Umwelttage (5. bis 23. Juni) stattfinden. Dazu gehören Kindertheateraufführungen, Bilderbuchkinos sowie Bastel-, Spiele- und Vorleseaktionen. Sie alle stehen unter dem Motto "Umwelt - Mobilität und Verkehr". So gibt es beispielsweise am 8. Juni den Vorlesespaß "Tiger und Bär im Straßenverkehr", am 12. Juni "Ich kenne mich aus im Straßenverkehr" - beides in der Zentralbibliothek - und am 14. Juni die Lese-Mal-Aktion "Grün und rot und recht und links" in der Schul- und Stadtteilbibliothek Rumeln-Kaldenhausen. Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es bei Anne Markstein (0203/283-4117) und Wolfgang Heiken (0203/283-4203 oder -4221) sowie zum Umwelttheater bei Sabine Thom (0203/283-4121) oder auch im Netz unter www.stadtbibliothek.duisburg.de.

Akzente: WDR-Hörspiel "Rosebud" in der Zentralbibliothek

Bezirksvertretung Mitte:: Beschlüsse der Sitzung vom Donnerstag 10. Mai 2007

  • INNENHAFENMARKT HAT TESTLAUF BESTANDEN

  • ERINNERUNG GEDENKEN AN "TONI" TUREK WIRD WACHGEHALTEN

  • ALTSTADTGESTALTUNG WIRD DURCH NEUEN BEBAUUNGSPLAN GEREGELT

  • NEUBAU FÜR STADTBIBLIOTHEK - VHS - UND NS DOKUZENTRUM AUF GUTEM WEG

  • RUHENDER VERKEHR AUF DEM LUDGERIPLATZ WIRD NEU GEORDNET

  • FDP ANTRAG ZUR EINFÜHRUNG FAMILIENFREUNDLICHER ÖFFNUNGSZEITEN IM HALLENBAD
    NEUDORF FAND MEHRHEIT und mehr...

"forum intern" und Köhler-Osbahr-Förderpreis siehe
Reform der Pflegeversicherung überfällig - Altersarmut "tickende Zeitbombe" für kommunale Haushalte

Duisburg, 15. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 15. Mai

DStGB begrüßt den Kompromiss zum Krippenplatzausbau
Rechtsanspruch stößt nach wie vor auf Ablehnung

"Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßt es, dass die große Koalition bei der Frage des Krippenplatzausbaues einen Kompromiss erzielt hat der vorsieht, dass sich der Bund dauerhaft sowohl an den Betriebs- als auch an den Investitionskosten beteiligt. Das muss allerdings auch über 2013 hinaus gelten. Wenn wir das ehrgeizige Ziel von 750.000 Plätzen tatsächlich erreichen wollen, sind über 50.000 Erzieherinnen notwendig, die ausgebildet, qualifiziert und bezahlt werden müssen", sagte heute der Hauptgeschäftsführer des DStGB, Dr. Gerd Landsberg, in Berlin.
Der nunmehr verabredete Rechtsanspruch ab 2013 ist aus Sicht des DStGB unnötig, wird zusätzliche Bürokratie schaffen und birgt die Gefahr, dass die 750.000 Plätze möglicherweise nicht ausreichen. Denn es ist eine generelle Erfahrung, dass Rechtsansprüche auch zusätzliche Nachfrage auslösen. Wir fordern ein Junktim im Gesetz, wonach der Rechtsanspruch erst dann wirksam werden darf, wenn die Betreuungsquote bundesweit tatsächlich 35 Prozent erreicht hat.
Den Prüfauftrag, ob die Bundesmittel über ein Stiftungsmodell zweckgebunden an die Kommunen weitergeleitet werden können, halten wir für richtig. Stiftungsmodelle zur Förderung z.B. gemeinnütziger Zwecke haben sich vielfach als unbürokratische und bürgernahe Einrichtung erwiesen. Der Stiftungszweck sollte auch die Weiterqualifizierung der Erzieherinnen umfassen, um den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Kindergärten zu fördern. Voraussetzung ist allerdings, dass der Bund ausreichendes Stiftungskapital zur Verfügung stellt, damit aus den Erträgen dauerhaft die Investitions- und Betriebskosten mitfinanziert werden können. Im Hinblick auf die sprudelnden Steuerquellen des Bundes und vor dem Hintergrund, dass das Stiftungskapital ja erhalten bleibt, sollte dies dem Bund möglich sein.
Auch die Überlegung der großen Koalition, Eltern und Alleinerziehende, die ihre Kinder selber betreuen zusätzlich finanziell zu fördern, wäre ein wichtiger Baustein für eine bessere Familienpolitik im Sinne einer echten Wahlfreiheit, ob man einen Krippenplatz in Anspruch nimmt, oder die Kinder selbst betreut.

„Ausbildung lohnt sich – Gemeinsam für Duisburg“

Der zweite Aktionstag der diesjährigen Ausbildungsplatzinitiative „Ausbildung lohnt sich – Gemeinsam für Duisburg“ im Haus der Unternehmer an der Düsseldorfer Landstraße in Duisburg-Buchholz. fand unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Adolf Sauerland statt.
Eingeladen hatte die Unternehmerverbandsgruppe e.V. zu einer Informationsveranstaltung für Schulleiter bzw. Lehrer, die mit dem Thema Übergang Schule-Beruf betraut sind.
Die Veranstaltung, die vom Schulamt der Stadt Duisburg und der Bezirksregierung unterstützt wird, soll Lehrkräften Basisinformationen, Hintergrundwissen und Praxistipps zu zwei für Duisburg wichtigen Berufsfeldern nahe bringen, sodass ihnen die Beratung und Förderung der Schulabgänger leichter fällt. Es handelt sich um technische Ausbildungsberufe in der Metall- und Elektroindustrie und Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Logistik.
Fotos Manfred Schneider
NRW-Hochschulen: Zahl der Habilitationen gesunken
An den 18 nordrhein-westfälischen Hochschulen mit Habilitationsrecht haben im letzten Jahr 365 Personen ein Habilitationsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, war die Zahl der abgeschlossenen Habilitationen damit um 1,9 Prozent niedriger als 2005 (damals: 372 Habilitierte). Nach ersten vorläufigen Ergebnissen beschäftigten die nordrhein-westfälischen Hochschulen 2006 zusätzlich noch 79
Juniorprofessor(inn)en, denen der Zugang zu einem Lehrstuhl auch ohne Habilitationsverfahren ermöglicht
wurde.
Der Frauenanteil unter den Neuhabilitierten ging im Vergleich zum Vorjahr (25,3 Prozent) um fünf Prozentpunkte auf 20,3 Prozent zurück. Im letzten Jahr wurde fast die Hälfte (48,2 Prozent) der Habilitationen in der Fächergruppe
Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften abgelegt, gefolgt von Sprach- und Kulturwissenschaften (22,7 Prozent) und Mathematik/Naturwissenschaften (14,2 Prozent). Das Durchschnittsalter der Habilitanden lag im Jahr 2006 bei
40 Jahren. Mit einer Habilitation weisen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Lehrbefähigung nach und können sich um eine Professur an Hochschulen bewerben. (LDS NRW)

Duisburg, 14. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 14. Mai

Kinderalarm! Stadtranderholung 2007: Nur noch wenige Plätze frei
Eine gute Nachricht für alle Eltern schulpflichtiger Kinder: Für die diesjährige Ferienmaßnahme des Jugendamtes "Kinderalarm" vom 16. Juli bis zum 3. August gibt es noch einige freie Plätze. Teilnehmen können alle Schulkinder bis 13 Jahre. Betreut werden sie jeweils montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr.
Drei Wochen lang mit Gleichaltrigen die Zeit verbringen, Neues entdecken, toben, spielen, basteln, singen, bei Sonnenschein ab ins Strandbad - bei der Programmgestaltung haben die Kinder ein ganz großes Mitspracherecht. Natürlich geht es auch in den Duisburger Zoo, in den Freizeitpark Kettelerhof, zum Maislabyrinth Irrland oder zu einem anderen attraktiven Ausflugsziel. Ein weiteres Highlight wird dieses Jahr die Fahrt zum Blauen See mit allen Kindern gemeinsam nach Ratingen sein - hier wartet Pippi Langstrumpf mit ihren Späßen auf sie.
Für den Abenteuerspielplatz Tempoli gibt es die Teilnahmekarten beim Bezirksamt Homberg, für die Robinson Abenteuerfarm beim Bezirksamt Rheinhausen und für den Spielort Stadtpark/Parkhaus in den Bezirksämtern Hamborn und Meiderich/Beeck. Außerdem sind die restlichen Karten auch im Jugendamt Stadtmitte an der Kuhstraße 6, 3. Etage, erhältlich.

Sperrung der Lenzmannstraße in Duisburg-Mitte
Im Zusammenhang mit dem Bau des "Forum Duisburg" wird in der Friedrich-Wilhelm-Straße sowie der Lenzmannstraße eine Kanalbaumaßnahme durchgeführt. Aus diesem Grunde wird die Lenzmannstraße ab Dienstag, den 15. Mai, komplett für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Einbahnstraßenregelung in der Claubergstraße wird vorübergehend aufgehoben um eine Umfahrungsmöglichkeit zu schaffen. Dies hat zur Folge, dass die Parkplätze in der Claubergstraße wegfallen.
Der gesperrte Bereich "wandert" von der Einmündung Friedrich-Wilhelm-Straße nach und nach in Richtung Claubergstraße. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren. Die Maßnahme wird voraussichtlich bis zum 30. Juni  abgeschlossen.
Während der Bauarbeiten wird die Friedrich-Wilhelm-Straße in Fahrtrichtung Friedrich-Wilhelm-Platz im Bereich der Baustelle nur einspurig befahrbar sein. Es kann deshalb zu Behinderungen kommen. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis.

Von Angel bis Feuerlöscher - Fundsachenversteigerung im Bezirksamt Homberg/Ruhrort/ Baerl
Wenn das Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl, Bismarckplatz 1, am Samstag, 23. Juni, ab 12.30 Uhr zur öffentlichen Fundsachenversteigerung einlädt, stehen nicht nur die "üblichen Verdächtigen" zum Verkauf. Denn neben 53 Fahrrädern, diversen Handtaschen, Geldbörsen und Handys kommen diesmal auch ein Fernsehgerät, ein Verstärker, fünf Feuerlöscher und eine Angel unter den Hammer.
Außerdem mit dabei: drei Armbänder, fünf Ketten, vier Ringe, 14 Ohrringe/, neun Armbanduhren, eine Strickjacke, eine Lederjacke, eine Kopfbedeckung, zwei Rucksäcke, eine Kindertasche, fünf Sportbeutel, elf Brillen, ein Brillenetui, eine Cityroller, eine Babypuppe, ein Spazierstock, zwei Regenschirme, ein Kinderschirm, ein Messerkoffer, zwei Deko-Messer, eine Fahrradluftpumpe sowie ein Taschenkalender.Die zur Versteigerung kommenden Gegenstände können am Versteigerungstag ab 12 Uhr besichtigt werden.
Eigentumsansprüche können bis zum Freitag, 15. Juni beim Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl im Bürgerservice unter 283-8952 oder -8954 angemeldet werden.

Stadtbibliothek: Kinderprogramm und Duisburger Umwelttage
Das neue Kinderprogramm der Stadtbibliothek für den Monat Juni ist da. Im Mittelpunkt des Angebots stehen diesmal Veranstaltungen, die im Rahmen der Duisburger Umwelttage (5. bis 23. Juni) stattfinden. Dazu gehören Kindertheateraufführungen, Bilderbuchkinos sowie Bastel-, Spiele- und Vorleseaktionen. Sie alle stehen unter dem Motto "Umwelt - Mobilität und Verkehr". So gibt es beispielsweise am 8. Juni den Vorlesespaß "Tiger und Bär im Straßenverkehr", am 12. Juni "Ich kenne mich aus im Straßenverkehr" - beides in der Zentralbibliothek - und am 14. Juni die Lese-Mal-Aktion "Grün und rot und recht und links" in der Schul- und Stadtteilbibliothek Rumeln-Kaldenhausen. Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es bei Anne Markstein (0203/283-4117) und Wolfgang Heiken (0203/283-4203 oder -4221) sowie zum Umwelttheater bei Sabine Thom (0203/283-4121) oder auch im Netz unter www.stadtbibliothek.duisburg.de.

Akzente: WDR-Hörspiel "Rosebud" in der Zentralbibliothek

Duisburg, 13. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 13. Mai

Erneut Frau in Neudorf überfallen

Bezirksvertretung Mitte:: Beschlüsse der Sitzung vom Donnerstag 10. Mai 2007

  • INNENHAFENMARKT HAT TESTLAUF BESTANDEN

  • ERINNERUNG GEDENKEN AN "TONI" TUREK WIRD WACHGEHALTEN

  • ALTSTADTGESTALTUNG WIRD DURCH NEUEN BEBAUUNGSPLAN GEREGELT

  • NEUBAU FÜR STADTBIBLIOTHEK - VHS - UND NS DOKUZENTRUM AUF GUTEM WEG

  • RUHENDER VERKEHR AUF DEM LUDGERIPLATZ WIRD NEU GEORDNET

  • FDP ANTRAG ZUR EINFÜHRUNG FAMILIENFREUNDLICHER ÖFFNUNGSZEITEN IM HALLENBAD
    NEUDORF FAND MEHRHEIT und mehr...

"forum intern" und Köhler-Osbahr-Förderpreis siehe
Reform der Pflegeversicherung überfällig - Altersarmut "tickende Zeitbombe" für kommunale Haushalte

Duisburg, 11. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 11. Mai

Kriegsbombe in Duisburg-Beeck erfolgreich entschärft
Der Kampfmittelräumdienst hat die auf dem Gelände an der alten Emscher in Duisburg-Beeck bei Bauarbeiten gefundene Zehn-Zentner-Bombe aus dem II. Weltkrieg um 11.27 Uhr erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen sind aufgehoben worden. 
Auf dem Foto Friedhelm Steinke vom Kampfmittelräumdienst
mit der entschärften Bombe.


 


Schulchortreffen ausverkauft!

Für das 10. Duisburger Schulchortreffen "NORMAL" im Rahmen des SchulKulturTages am Freitag, 11. Mai, 17 Uhr, im Theater am Marientor gibt es leider keine Karten mehr. Die Veranstaltung ist komplett ausverkauft.

Schulmedienzentrum bleibt an "Brückentagen" geschlossen
Das Schulmedienzentrum der Stadtbibliothek bleibt an den Brückentagen nach Himmelfahrt (Freitag, 18. Mai), Pfingsten (Dienstag, 29. Mai) und Fronleichnam (Freitag, 8. Juni) geschlossen. Der Grund: Viele Duisburger Schulen haben diese Tage für sich als bewegliche Ferientage deklariert.

Kanalbaumaßnahme im Einmündungsbereich der Kirchstraße zur
Asberger Straße in Duisburg-Homberg

Die Kirchstraße bleibt im Einmündungsbereich zur Asberger Straße weiterhin komplett für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Im Zuge der Erneuerung des Abwasserkanalnetzes wird dort ein Schachtbauwerk erstellt.
Ortskundige werden gebeten diesen Bereich soweit wie möglich zu meiden. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren. Die Stadt Duisburg rechnet damit, dass die Maßnahme bis voraussichtlich Ende Juli 2007 beendet ist und bittet um Verständnis.

Schüler je Klasse in der Sekundarstufe I
Im laufenden Schuljahr liegt die durchschnittliche Klassengröße in NRW in der Sekundarstufe I an Haupt-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien bei 26,5 Schüler(innen). Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW mitteilt, weisen die Hauptschulklassen mit durchschnittlich 22 Schüler(inne)n die geringste Klassenfrequenz auf. Damit liegen sie unter dem für diese Schulform vorgesehenen Klassenfrequenzrichtwert von 24. Die durchschnittliche
Klassengröße der Realschulen liegt mit 27,8 Schüler(inne)n pro Klasse unterhalb, die durchschnittliche Klassengröße an Gymnasien mit 28,3 Schüler(innen) oberhalb des für beide Schulformen geltenden Richtwertes von 28. Die Klassengröße an Gesamtschulen entspricht mit einer durchschnittlichen Klassengröße von 28 Schüler(innen) dem Richtwert.
Wie die Grafik zeigt, sind in den genannten Schulformen - mit Ausnahme der Hauptschule - die durchschnittlichen
Klassengrößen am Ende der Sekundarstufe I kleiner als am Beginn. Für alle allgemeinbildenden Schulformen ergibt
sich für die Fünftklässler ein Durchschnittswert von 25,6 Schüler(innen) je Klasse; am Ende der Sekundarstufe
I sind es im Schnitt lediglich 23,9 Schüler(innen) pro Klasse. (LDS NRW).

Bezirksbibliothek befragt Kunden und Bürger in Rheinhausen
 Für die Umsetzung des durch Landesmittel geförderten Pilotprojekts der Duisburger Stadtbibliothek "Aktiv im Alter. Aufbau eines speziellen Angebots für die Generation 60plus in der Bezirksbibliothek Rheinhausen" im Herbst werden dieser Tage Telefonbefragungen von Bibliothekskunden und Straßeninterviews von Bürgern der betreffenden Altersgruppe durchgeführt. Mit der Umfrage beauftragt wurde die Fachhochschule Köln unter Leitung von Prof. Dr. Simone Fühles-Ubach. Die Bürgerbefragungen finden am Samstag, 12. Mai, sowie am Montag, 14. Mai, und Freitag, 18. Mai, jeweils in der Zeit von 10 bis 15 Uhr auf dem Marktplatz Atroperstraße Ecke / Duisburger Straße in Rheinhausen statt.

Terminänderung Big Band Konzert der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule
Das Big Band Konzert der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule wird vom 27. Mai auf Sonntag, 3. Juni, 18 Uhr, verschoben. Veranstaltungsort ist das "Hundertmeister" am Dellplatz.

Duisburg, 10. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 10. Mai
Brücken hier (Sportpark) und dort (Angerbogen)

Oberbürgermeister Sauerland ordnet sein Dezernat neu 
Im Rahmen der Neuorganisation der Verwaltung will Oberbürgermeister Adolf Sauerland sein Dezernat neu ordnen. „Wir werden schlankere Strukturen schaffen sowie die Arbeitsbereiche im Sinne einer zentralen Aufgabenwahrnehmung für die gesamte Stadtverwaltung und perspektivisch auch für den Konzern Stadt aufstellen“, erklärt der Verwaltungschef.
Die in seinem Dezernat angesiedelten Ämter und Fachbereiche werden in der neuen Organisationsstruktur zu Dienstleistungs- und Serviceeinheiten gebündelt. „Es gibt zur Zeit noch zu viele Parallelstrukturen in der Verwaltung, wo gleiche Aufgaben an verschiedenen Stellen wahrgenommen werden“, erklärt Sauerland: „Durch die zentralen Dienste im Dezernat des Oberbürgermeisters können nicht nur finanzielle Ressourcen freigesetzt werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können von Arbeit, die zukünftig zentral erledigt wird, entlastet und mit neuen, notwendigen Aufgaben betraut werden.“  
Das neue Dezernat des Oberbürgermeisters wird die Referate „Politik und Verwaltung“, „Repräsentation, Städtepartnerschaften, Internationale Kontakte“, „Gleichstellung und Frauenbelange“, „Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten“, „Integration“, „RAA“ und „Kommunikation“ vereinen. Die bisherigen Organisationseinheiten, ausgenommen ist das Rechnungsprüfungsamt, sollen nach der geplanten Umsetzung in die Referate übergehen. Sauerland: „Mir ist es wichtig, dass mein Dezernat einen wichtigen Beitrag zur Reform der Stadtverwaltung und des Konzerns Stadt Duisburg liefert. In Zeiten finanzieller Probleme, die uns noch in Jahrzehnten belasten werden, müssen wir lernen, über bestehende Grenzen und Strukturen hinweg zu denken, um alle Sparmöglichkeiten auszuschöpfen.“
Zukünftig soll etwa städtische Kommunikation mit allen Facetten im zuständigen Referat verantwortet und gesteuert werden. „Der Gedanke der zentralen Dienst- und Serviceleistung muss für die gesamtstädtische Funktion der Medienarbeit wie für den Internetauftritt und die interne Kommunikation effizient umgesetzt werden.“ In diesem Zusammenhang wird ein Teil dieser Aufgaben direkt dem Oberbürgermeister zugeordnet. 

Bombenfund in Duisburg-Beeck: Ab 11 Uhr wird entschärft 

Die amerikanische Zehn-Zentner-Bombe war gestern (Mittwoch, 9. Mai) auf einer Baustelle an der alten Emscher in der Nähe des Friedhofs Möhlenkampstraße in Duisburg-Beeck gefunden worden. Wegen der Größe der Bombe ist eine Evakuierungszone von 500 Metern um die Fundstelle erforderlich. Der Kampfmittelräumdienst wird um 11 Uhr mit der Entschärfung der Bombe beginnen. Der Bereich im 500-Meter-Umkreis um die Fundstelle muss bis 10 Uhr geräumt werden. 

Als Aufenthaltsraum steht ab 9.30 Uhr die Gottfried-Wilhelm-Leibnitz-Gesamtschule an der Hamborner Straße 274-278 in Duisburg-Hamborn zur Verfügung. In dem Bereich 500 Meter bis 1.000 Meter um den Fundort ist aus Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die Menschen sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 10 Uhr nicht mehr gestattet.  

In der Evakuierungszone sind 900 Bewohnerinnen und Bewohner betroffen, in der Sicherheitszone leben etwa 10.000 Menschen. Im Evakuierungsbereich liegen ein Kindergarten (Kindertagesstätte Möhlenkampstraße), zwei Schulen (Theodor-König-Gesamtschule und die Schule für geistig Behinderte Rönsberghof), ein Kleingartenverein sowie drei Friedhöfe auf einem zusammenhängenden Gelände, die alle im Freitag geschlossen bleiben.  

In der Sicherheitszone befinden sich weitere vier Kindergärten, vier Schulen, eine Altenbegegnungsstätte, ein Alten- und Pflegeheim, ein Asylbewerberheim, ein Jugendzentrum sowie weitere drei Friedhöfe. Die König-Brauerei und IKEA liegen außerhalb der Sicherheitszone. 

Im Umkreis der Sicherheitszone ist infolge der Absperrmaßnahmen und Umleitungen morgen mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Bundesautobahnen A 42 und A 59 sind nicht betroffen. 

Fünf Buslinien der DVG sind ebenfalls betroffen und werden umgeleitet. Mehr Infos gibt es hierzu bei der DVG unter (0203) 604-4554 und -4555.

Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben die Anwohner und die betroffenen Gewerbebetriebe heute aufgesucht und sie über die Verhaltensmaßnahmen informiert.  

Bettlägrige und unterstützungsbedürftige gehbehinderte Personen in der Evakuierungszone sind gebeten, sich beim Call Duisburg unter der Rufnummer 94000 zu melden. Call Duisburg steht heute noch bis 20 Uhr zur Verfügung. 

Beginn und Ende der Entschärfung werden durch Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben; Infos hierzu gibt es auch über Call Duisburg unter 0203/94000 oder im Internet unter www.duisburg.de.
 

Änderung des Flächennutzungsplans sowie der Bebauungsplan Nr. 1051-Hochfeld werden öffentlich ausgelegt 

Die Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 5.39-Mitte sowie der dazugehörige Bebauungsplan Nr. 1051-Hochfeld beziehen sich auf einen Bereich westlich der Steinmetzstraße, zwischen Wörthstraße, Grunewaldstraße und dem St. Marien-Hospital. Durch den Bebauungsplan soll eine geordnete städtebauliche Entwicklung innerhalb der noch unbebauten Freifläche sichergestellt werden. Ziel ist, den Neubau von Einfamilienhäusern zu ermöglichen und damit den Bedarf an Wohnraum zu decken.   Diese Bebauung an der Grunewaldstraße / Wörtstraße - Bereich Duisburg DFV 08 und Marienkrankenhaus - mit insgesamt 52 Einfamilien-, 32 Doppel- und 20 Reihenhäusern hat insgesamt mit Planungen, Bürgeranhörungen und Umweltprüfungen schon drei Jahre gedauert.

Die Planentwürfe liegen in der Zeit vom 21. Mai bis zum 25. Juni jeweils von 8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Sie sind einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße) in Duisburg-Mitte in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25. Weitere Auskünfte gibt es dort in Zimmer 441. Außerdem liegen die Pläne im Bezirksamt Mitte am Sonnenwall 73, Zimmer 420, in Duisburg-Mitte aus.

 

Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist hierzu Stellungnahmen abgeben. Diese sind an das Büro des Oberbürgermeisters zu richten. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“.     

 

Loveparade abwechselnd in Städten des Reviers? In Duisburg 2010? "Warum soll neben Essen. Dortmund und Bochum nicht auch Duisburg als eine der wichtigsten Städte des Reviers die Loveparade ausrichten?" Duisburg-Marketing-Cef Uwe Gerste macht keinen Hehl daraus, dies ernsthaft anzugehen.
In der Hinterhand soll nach den ersten Informationen ein Sponsor stehen, de die gröbsten Kosten des Berliner Spektakels rund 2,5 Millionen Euro nebst Reinigung übernehmen würde. Wirklich kein Aprilscherz? Marketingstrategisch wäre es schon eine Riesensache für das Revier und die - analog zur Grundidee mit den wechselnd ausrichtenden ReviersStädten - die gesamte Region. Massentourismus wie beim Papstbesuch von Jugendlichen wäre garantiert. Und wo sollte der Techno-Lindwurm sich den Weg durch tausende und abertausende Jugendliche bahnen ? "Bei den vielen Autobahnen im Reviers wäre es doch kein allzu großes Problem, ein Teilstück einer solchen zu sperren", kommt prompt die die Antwort. Oder doch vielleicht die Kö statt rund um die Berliner Siegessäule? Die flugs befragten Jugendlichen in der Stadt waren total begeistert. Vielleicht also schon 2008 in Essen?
       

 

Gründungsbüro der Stadt Duisburg bietet neue Zirkeltreffen an
Ein guter Geschäftsplan ist für Kleinstgründungen genau so wichtig wie für große Vorhaben mit einem hohen Investitionsbedarf und Mitarbeitern. Herkömmliche Businesspläne beinhalten häufig Aspekte, die bei kleinen Gründungen gar nicht vorkommen und vernachlässigen andere, die erfolgsentscheidend sind. An dieser Stelle setzen die "Gründungszirkel" an. Teilnehmen können Gründungsinteressierte, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machen wollen. Weitere Informationen gibt es beim nächsten kostenlosen Zirkeltreffen am Dienstag, 15. Mai, 10 bis 12 Uhr, im Amt für Europaangelegenheiten, Gründungsbüro, Bismarckstraße 150 - 158, Duisburg-Neudorf, Raum 100.
Unter der Leitung eines erfahrenen Gründungsberaters und im Austausch mit Gleichgesinnten erarbeiten potenzielle Gründer ihren eigenen Geschäftsplan. Die Zirkelteilnehmer erhalten bewährte Excel-Tools für das Erstellen ihres Geschäftsplans und können dadurch eine fundierte Entscheidungsgrundlage über die Aufnahme oder den Verzicht einer selbstständigen Tätigkeit schaffen. Der Erfolg der Gründungszirkel ist vor allem auf die professionelle Betreuung durch erfahrene Gründungsberater zurückzuführen. Dabei wird die Praxistauglichkeit der Gründungsidee intensiv geprüft.
Die Teilnahme an den Gründungszirkeln wird durch das Wirtschaftsministerium des Landes NRW, die EU und die G.I.B. finanziell unterstützt, so dass für die Gründungsinteressierten nur ein Eigenanteil in Höhe von 164 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer zu leisten ist.
Information und telefonische Anmeldung bei der Gründungsberatung unter (02 03) 2 83 - 49 97 oder 2 83 - 22 49.
          
 

VER.DI STARTET BÜRGERBEGEHREN ZUM ERHALT DER GEMEINNÜTZIGKEIT DES KLINIKUM DUISBURG UND DESSEN MEHRHEITLICHEN VERBLEIB IN ÖFFENTLICHER HAND  

Rund 100 Vertreter aus Politik und Gewerkschaft kamen am Mittwochabend im Franz Wieber Saal im DGB Haus zusammen um das Bürgerbegehren gegen den Verkauf der „Klinikum Duisburg gGmbH“ auf den Weg zu bringen.  

Der Ratsbeschluss, 49 % der Gesellschaftsanteile an die „Sana Kliniken GmbH & Co. KGaA“ zu verkaufen, den eine Ratsmehrheit am 26. April beschlossen hatte, soll mit diesem Bürgerbegehren „gekippt“ werden.  

VER.DI Geschäftsführer Thomas Keuer konnte in Heinrich Westkamp, Rechtspfleger aus Hamm, einen versierten Verfechter von Bürgerbegehren begrüßen, der die Anwesenden über Inhalte und notwendige Verfahrensvorgaben informierte. DGB Vorsitzender Rainer Bischof gab die Solidaritätsnote aller Schwestergewerkschaften an die Versammelten weiter.   

Ebenfalls begrüßen konnte er zwei der drei für ein Bürgerbegehren notwendigen „Vertretungsberechtigten“, Sinem Sert, Schülersprecherin des Clauberg Gymnasiums und Horst Schmidt, ehem. Betriebsratsvorsitzender von Klöckner & Co. Entschuldigt fehlte der „dritte Mann“ in diesem Gremium, kein Geringerer als Alt-OB Josef Krings, der z. Zt. in Rom weilt. 

Nach einem kurzen Rückblick auf die Historie die zu dem Ratsbeschluss im April führte, wies Thomas Keuer insbesondere auf die teilweise aus Stiftungen hervorgegangenen und in die Verkaufsmasse eingeflossenen Objekte, wie z.B. das Bertha Krankenhaus in Rheinhausen hin, und auf die Probleme, den zweigeteilten Beschluss des Rates in ein Bürgerbegehren zu fassen. Kritisch sei es, dass die Verwaltung von Anfang an auf einen Privatinvestor gesetzt habe und kommunale Kooperationen gar nicht erst in Erwägung gezogen hat. 

Doch es mache Mut zu wissen, dass Bürgerbegehren zu ähnlichen Verkaufsabsichten, wie in Krefeld, erfolgreich verlaufen sind. Dort waren 7.500 Unterschriften notwendig und 23.348 konnten übergeben werden.  

Das Duisburger Begehren soll verhindern, dass ein nur auf Rendite ausgerichtetes Unternehmen Einrichtungen, die dem Gemeinwohl und der Gesundheitsvorsorge in unserer Stadt dienen, übernimmt.  

„Wir müssen die öffentliche Daseinsvorsorge verteidigen. Das Bürgerbegehren wird über Parteigrenzen hinweg in einem breiten Bündnis den Beginn des Verscherbelns öffentlicher Einrichtungen verhindern!“, so der VER.DI Geschäftsführer. 

In der anschließenden Diskussion wurde der von Hermann Dierkes (LINKE) eingebrachten Idee, weitere „Ausverkäufe“ aus öffentlicher Hand, wie Wohnungsbestände, Gesellschaften uvm. vorsorglich in das Begehren aufzunehmen nicht gefolgt, nachdem Heinz Westkamp zu verstehen gab, dass es besser sei, sich auf den Verkauf des Klinikums zu konzentrieren. Und das es nicht jedes Jahr ein neues Begehren geben wird, habe seine Erfahrung in der Vergangenheit gezeigt. Nach sechs Begehren gab es keine Privatisierungen mehr. Und vor anstehenden Wahlen hätte sich ihm gezeigt: „wie die Politiker ticken! Man will ja schließlich wieder gewählt werden!“  

Dr. Günter Bittel, praktischer Arzt in Rheinhausen machte auf die Empörung und Sorge bei seinen Kollegen aufmerksam, die in ihren Praxen die Patienten auf jeden Fall für das Begehren sensibilisieren werden.  

Aber die Zeit drängt. Bis zum 26. Juli, also 3 Monate nach dem Ratsbeschluss, müssen die nach genauen Kriterien erstellten Unterschriftenlisten dem OB übergeben worden sein. Hier heißt es für die Initiatoren, sofort mit der Sammlung zu beginnen.  

Weitere Veranstaltungen zur Unterschriftensammlung sollen folgen. IGM Sekretär Dieter Lieske will mit der Unterschriftensammlung in die Betriebe gehen und das Begehren auf eine breite Diskussionsbasis stellen.   

„Wir müssen Bewegung in die Stadt bringen!“ so der SPD Ratsherr. Einig war man sich darin, dass die parteipolitische Neutralität zu wahren ist, damit das Begehren zu einem vollen Erfolg werden kann. 

Einen kleinen Hoffnungsschimmer konnte SPD Ratsherr Herbert Eickmanns geben, da seine Fraktion zur Zeit die Rechtmäßigkeit des Ratsbeschlusses prüfen lässt, der bei einer Unterbrechung der öffentlichen Sitzung für den Beschluss zum Verkauf in „nichtöffentlicher Sitzung“ zustande kam. Hierfür fehlt allerdings das Wortprotokoll der Sitzung, dass noch nicht von der Verwaltung vorgelegt wurde.  

Sollte sich herausstellen, dass diese Unterbrechung, gerade in dem Moment, als ein SPD Antrag auf Prüfung eines Verkaufs an einen kommunalen Träger besprochen werden sollte, rechtlich nicht zulässig war, ist der Beschluss ungültig und muss neu gefasst werden.  

Weitere Informationen erhalten Interessierte im Büro des ver.di Bezirk Duisburg – Niederrhein, Kasinostraße 21 -23, 47051 Duisburg. Das nächste Treffen findet dort am Mittwoch, 16. Mai 2007, 17.00 Uhr, statt!

Duisburg ist beim Thema Integration weit vorne
Duisburg. Auf Einladung der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland am 4. Mai 2007 auf der Bundeskonferenz der Ausländerbeauftragten von Bund, Ländern und Kommunen in Stuttgart referiert. Die Bundesintegrationsbeauftragte hatte Vertreter ausgewählter Kommunen eingeladen, "in denen Integrationspolitik beispielhaft konzipiert und praktiziert wird", wie es im Einladungsschreiben hieß. Oberbürgermeister Sauerland hat im Forum "Querschnittsthema Integration: Planung, Praxis und Evaluierung kommunaler Integrationskonzepte" aus der Duisburger Integrationsarbeit berichtet.
"Die Integrationspolitik kann nicht losgelöst von gesamtstädtischen Planungs- und Entwicklungsprozessen betrachtet und behandelt werden", war eine der von ihm vertretenen Thesen in Stuttgart. Auch müssten sich beide Seiten, sowohl die Zugewanderten als auch die Mehrheitsgesellschaft, bewegen, wenn Integration funktionieren soll. Deswegen sei es wichtig, alle Beteiligten in einem offenen Prozess mitzunehmen und sie für die Integration zu begeistern.
In diesem Zusammenhang hat er auf die Duisburger Integrationskonferenz verwiesen, bei der in einem zwölf Monate dauernden Prozess in zehn Arbeitsgruppen unter großer Beteiligung unterschiedlichster Akteure konkrete Handlungsempfehlungen zu verschiedenen Themen erarbeitet wurden. Diese bilden die Grundlagen für ein ganzheitliches Integrationskonzept, das es noch zu verfassen gilt. Das Duisburger Modell fand bei den übrigen Teilnehmern großen Anklang. Auch der Umstand, dass in Duisburg Integration "Chefsache" ist, d.h. dass das Integrationsbüro direkt dem Oberbürgermeister unterstellt ist, wurde positiv zur Kenntnis genommen.
Die in Stuttgart zusammengetragenen Erfahrungen sollen in den Nationalen Integrationsplan münden, den Bundeskanzlerin Angela Merkel Mitte Juli der Öffentlichkeit vorstellen wird. So sollen die Kommunen, die in der Integrationsarbeit noch nicht so weit sind, aufgefordert und ermutigt werden, den positiven Beispielen zu folgen.
Wegen seines Vortrags in Stuttgart konnte Oberbürgermeister Sauerland keine Termine in Duisburg wahrnehmen.


Landschaftspark wird Bahnhof für historischen Dampfzug

Am kommenden Samstag, 12. Mai 2007, haben nicht nur Fans historischer Eisenbahnen die Gelegenheit zu einem außergewöhnlichen Freizeitvergnügen. Um 10:30 Uhr und um 13:15 Uhr startet vom neu eingerichteten Bahnhof "Landschaftspark Duisburg-Nord" ein von einer Dampflokomotive der Baureihe 41 gezogener Sonderzug zu einer zweistündigen Rundfahrt über Oberhausen zum Duisburger Hauptbahnhof und zurück. Damit eröffnet sich auswärtigen und einheimischen Besuchern die Möglichkeit, Duisburg und seine Umgebung aus einer neuen Perspektive kennen zu lernen. Der Zug wird sowohl über alte vom Personenverkehr bisher nicht genutzte Güterverkehrstrecken als auch über bekannte Gleise fahren. Die Fahrgäste müssen sich auch bei den Waggons auf Nostalgie einstellen. Der Verein "Dampflok-Tradition Oberhausen e.V.", der den Zug betreibt, hat an die Dampflok "41360" Reisezugwagen aus den 1950er Jahren (für Kenner: der Gattung A/Byl) angehängt. Die Nostalgiefahrt kostet für Erwachsene 20 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Vorverkaufsgebühren, vier bis 15 Jahre alte Fahrgäste zahlen 11 Euro, Kinder unter vier fahren kostenfrei mit. Tickets gibt es bei der Tour de Ruhr im Besucherzentrum des Landschaftsparks, Emscherstraße 71, 0203/4291919 oder bei der Tourist Information, Königstraße 86, Duisburg-Mitte. Diese historischen Bahnfahrten sollen in unregelmäßigen Abständen angeboten werden.
 

Europatag 2007: Start der Website "Duisburg in Europa"
Das Amt für Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg sowie das N.U.R.E.C.-Institute Duisburg e.V. sind mit dem Jean Monnet-Lehrstuhl der Universität Duisburg Essen eine Kooperation eingegangen. Gegenstand des gemeinsamen Projektes ist der Aufbau einer städtischen Website mit dem Titel "Duisburg in Europa". Die Website ist unter www.duisburg.de/europa zu finden.
Aufgrund der steigenden Notwendigkeit, sich auch als Kommune international zu positionieren, betreibt Duisburg als integraler Bestandteil der Rhein-Ruhr-Agglomeration auch europäische Außenpolitik. Dies schafft Standortvorteile, dient der Internationalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft vor Ort.
Die europäische Dimension ist eine bestehende Realität, die jedoch zu wenig wahrgenommen wird. Vor diesem Hintergrund entsteht das Bedürfnis, innerstädtisch bewusstseinsbildend zu arbeiten und den Duisburgerinnen und Duisburgern Europa nahe zu bringen.
Die langjährigen und hervorragenden Beziehungen zwischen der Stadt und der Universität (z.B. gemeinsame Kooperationen wie Rathausgespräche, Bürgerforen und Europawoche) waren der Ausgang zu diesem neuen Projekt. Den Studierenden der Hochschule soll die Möglichkeit geboten werden, das städtische Web-Forum zu nutzen, um in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem N.U.R.E.C.-Institute Duisburg e.V. Duisburg spezifische europäische Themen zu bearbeiten. Somit entstehen informative und spannende Beiträge für die Bürgerinnen und Bürger, die Verwaltung und Politik, und zugleich sammeln die Studierenden wertvolle journalistische Praxiserfahrungen im Rahmen ihres Bachelor-Studiums.
Nach Ansicht von Prof. Heinz-Jürgen Axt entsteht durch das Projekt eine "Win-win-Situation", weil beide Seiten von der Kooperation einen Nutzen haben. Die Studierenden erhalten vor allem eine praxisnahe Erweiterung ihrer Kenntnisse.
Anlässlich des Europatages am 9. Mai 07 wurde die gemeinsam erarbeitete Website feierlich durch den Rektor der Universität Duisburg-Essen Prof. Lothar Zechlin und den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg OB Adolf Sauerland online geschaltet. Damit werden die ersten Ergebnisse der noch jungen Kooperation der Öffentlichkeit vorgestellt. Geplant ist ein kontinuierlicher Ausbau des Projektes in den nächsten Jahren (z.B. Herausgabe eines Newsletters etc.)

Duisburg, 9. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 9. Mai

Tiefensee: Solidarpakt nicht in Frage stellen

Im Gespräch mit dem Berliner Tagesspiegel warnt Bundesminister Wolfgang Tiefensee vor einer neuen Neiddebatte.

Die Diskussion um den Zustand so manchen Westdeutscher Großstadt - hier vornehmlich die des Ruhrgebietes - hat sich nun verstärkt SPD-NRW-Chefin Hannelore Kraft angenommen.  Sie legt damit den Finger in die Wunde. Schon vor mehr als einem Jahr hatte Duisburg CDU-Oberbürgermeister Sauerland gefordert: "Es muss die Bedürftigkeit einer Stadt im Fordergrund stehen!" Dies unter dem Hintergrund der vielen unter Aufsicht des Regierungspräsidenten stehenden Kommunen aus dem Revier.

Die Verantwortlichen im Revier hatten schon 2004 massiv darauf hingewiesen, auch deshalb hatte Tiefensee-Vorgänger Stolpe Mittel für einen Städteumbau West zugesagt. Der Verkauf der Stadt Dresden an städtischen Wohneigentum für einige Milliarden an die Fondsgesellschaft Fortress - hatte im Revier für 3,6 Mrd. Euro 81 000 Wohneinheiten des Essener Immobilienriesen Gagfah gekauft und diese zum Börsengang tauglich gemacht - hatte die Diskussion weiter angefacht. Tenor: Mit dem Solidarpaktzahlungen der mit starken Sanierungsproblemen und hoher Arbeitslosenzahl kämpfenden Revierstädte  habe sich die Stadt Dresden nun saniert. "Es kann nicht sein", so Duisburgs OB Sauerland auf einer Veranstaltung mit Bürgervereinen, "dass man in manchen Waldgebieten in den neuen Ländern Flüsterasphaltstrecken vorfindet und unsere Straßen marodieren."

Deshalb wird die Kritik von Bau- und Verkehrsminister Tiefensee an die Adresse der eigenen Parte und "andersgläubige" als fehl am Platz bezeichnet.
Es stellt sich ohnehin bei den Bürgern in den alten Bundesländern die Frage, ob dieser Minister weiter tragbar ist. In Sachen Lärmsanierung von Güterstrecken der Bahn AG reiht er sich nahtlos in die Reihe seiner in dieser Hinsicht erfolglosen Vorgänger Bodewig und Stolpe ein. Auch wenn der Bundestag den Lärmsanierungsfonds aufstockte ist es ihm nicht gelungen, die Umsetzung für Lärmsanierungen jährlich ausgewiesen Gelder in Gänze bei der DB Projektbau mit Hilfe der ihm unterstehenden nachrangigen Behöre Eisenbahnbundesamt durchzusetzen.

Rund 16 Millionen Menschen sind in Deutschland von gesundheitsschädlichem Schienenverkehrslärm betroffen. Darauf wies der Verkehrsclub Deutschland (VCD) anlässlich des Tags gegen Lärm am 25. April hin.
Herz-Kreislaufprobleme, Schlafstörungen sowie die Beeinträchtigung der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit könnten die Folgen von erhöhten Lärmpegeln sein.
Die Bundesregierung hat es unter den Verkehrsministern Bodewig, Stolpe und nun Tiefensee immer noch nicht geschafft, die Bevölkerung vor den Gesundheits- und Gebäudeschäden durch den  Schienenbetrieb der Bahn AG – hier vornehmlich Güterzugbetrieb - zu schützen. Durch zu schnelle und zu schwere Gütertransporte mit zum Teil völlig veralterten Equipment (Waggons, Bremsen) und nicht modernisierten Gleisen ist die Gebäudesicherheit und damit der Schutz der Gesundheit der Willkür der Bahn AG (Railon, DB Netz) - "Wir machen auf unseren Stecken was und wann wir es wollen" - ausgeliefert. Der Volkswirtschaftliche Schaden im Gesundheitsbereich wird von Experten in Milliardenhöhe vermutet.
 

Innenstädte und Ortskerne stärken - Nahversorgung sichern - Einzelhandels- und Zentrenkonzepte nutzen

 

Gemeinsam klüger - Aktionstag mit Sozialdemokraten, Behinderteninstitution, SEniorenstift und Bürgerverein auf der Oststraße
Um Chancengleichheit ging es heuet auf Neudorfs beliebter Ostraße. Wie kann die Zukunft gemeinsam gestaltet werden? Was könnte auf den Weg gebracht werden? Und vor allem wie.

Diesen Fragen stellten sich die Sozialdemokraten Neudorfs, das Integrationsmodell für Menschen mit Behinderung von der Grabenstraße, die Johanniter Neudorfs (rechts im Bild) und der Bürgerverein (links) gemeinsam mit den Besuchern der Einkaufsmeile. Fotos von Manfred Schneider


Stadt gibt Entwarnung: in der Roos droht kein Fischsterben
Aufgrund der diesjährigen Trockenheit und der Niedrigwasserstände des Rheins wird die Roos seit mehreren Wochen von der Stadt kontrolliert. Mitarbeiter des Amtes für Umwelt und Grün überprüfen regelmäßig den Wasserstand, den Sauerstoffgehalt, den pH-Wert und die elektrische Leitfähigkeit. Seit rund zwei Wochen werden diese Kontrolle täglich durchgeführt.
Nach der Installation des Frischwasserbrunnens und der Steinkaskade an der Roos im letzten Jahr wurde der Brunnen im Sommer 2006 für zwei Wochen betrieben. Ein unmittelbar bevorstehendes Fischsterben konnte so verhindert werden. Trotz der Trockenheit der letzten Wochen gaben der Wasserstand und die gemessenen Parameter dieses Frühjahr bisher jedoch keine Veranlassung für die Inbetriebnahme des Brunnens. Erst gestern Morgen musste die Pumpe in Betrieb genommen werden, weil der Sauerstoffgehalt in der Nacht stark zurückgegangen war. Ursache sind hier vermutlich Schmutzeinträge durch die in der Nacht gefallenen Niederschläge. Bereits am Abend konnte Entwarnung gegeben und die Pumpe abgeschaltet werden. Der Sauerstoffgehalt lag wieder im normalen Bereich.

 

"HÖRspiel öffentlich - Radio in der Bibliothek": WDR-Hörspiele bei den 30. Duisburger Akzenten
Eine andere Form der Literatur-Präsentation und -Wahrnehmung innerhalb des Akzente-Programms der Stadtbibliothek bietet die erfolgreiche inzwischen zum vierten Mal stattfindende Veranstaltungsreihe "HÖRspiel öffentlich - Radio in der Bibliothek". Drei vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) produzierte Hörspiele werden bei gastronomischer Bewirtung im LiteraturBistro der Zentralbibliothek öffentlich vorgestellt und gemeinschaftlich angehört. Anschließend diskutieren die zuständigen WDR-Redakteure mit dem Publikum. Die Moderation übernimmt Olaf Reifegerste von der Stadtbibliothek. Der Eintritt ist frei.
Diesjährige Auftaktveranstaltung, die in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg stattfindet, ist das Hörspiel "Inzest" nach dem Roman von Christine Angot am Mittwoch, 9. Mai, um 20 Uhr. Mit dabei ist die WDR-Redakteurin Dr. Ursula Schregel. Es folgen die Hörspiele "Rosebud" von Christoph Schlingensief am 16. Mai und "Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse" von Franz Kafka am 23. Mai.
"Inzest" zählte in Frankreich zu den erfolgreichsten und meistdiskutierten Büchern der letzten Jahre. Der Roman erzählt die kampfartige Liebesgeschichte zwischen der Schriftstellerin Christine, geschieden und Mutter der sechsjährigen Leonore, und der zehn Jahre älteren Ärztin Marie-Christine. Nach drei Monaten ist ihre Beziehung zum Scheitern verurteilt. Ein unüberbrückbares Wechselspiel zwischen Nähe und Distanz, zwischen Anziehung und Ablehnung führt zum absehbaren Bruch.
Mit radikaler Offenheit, die auch vor ihrem persönlichen Umfeld nicht Halt macht, verschmelzen bei Christine Angot biographische Fakten und Fiktion. Die Autorin ist 1959 in Châteauroux geboren. Seit 1985 ist sie freie Schriftstellerin. In dem WDR-Hörspiel (Bearbeitung und Regie: Annette Kurth) von 2002 ist Sophie Rois als Christine zu hören.


Erster Brückenschlag am Parallelkanal: Verbindung zwischen Kruppstraße und Dreieckswiese

Am kommenden Donnerstag wird die erste von insgesamt acht Brücken am neuen Parallelkanal eingesetzt. Damit erhält die Kruppstraße wieder eine direkte Verbindung mit der Dreieckswiese. Der Transport der knapp 17 m langen und 7 m breiten Brücke, die in einem Duisburger Werk hergestellt wurde, erfolgt in zwei Teilen. Ein Schwerlasttransporter wird die 85 t schweren Teile zur Regattabahn bringen.  Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und Sportdezernent Reinhold Spaniel werden den Einbau verfolgen.
 

Rheinhausens langjährige Städtepartnerschaft mit Sedgefield
Zwischen dem Stadtbezirk Duisburg-Rheinhausen und der Gemeinde Sedgefield Borough aus dem County Durham im Nordosten Englands existiert eine seit vielen Jahrzehnten bestehende enge Partnerschaft, die lange vor Rheinhausens Eingemeindung zur Stadt Duisburg ihren Ursprung genommen hat. Es finden regelmäßig sowohl auf der Ebene von Vereinen, Institutionen als auch auf kommunalpolitischer Ebene wechselseitige Besuche statt, die zu zahlreichen persönlichen Freundschaften geführt haben. In der Zeit vom 10. bis 15. Mai besucht eine Gruppe von Mitgliedern der Sedgefield Borough Twinning Association, dem dortigen Partnerschaftskomitee, den Stadtbezirk Rheinhausen und die Stadt Duisburg. Der Geschäftsführer der Innenhafen-Entwicklungsgesellschaft, Wolfgang Rabe, wird die 22-köpfige Gruppe im Rahmen einer Besichtigung des Innenhafens empfangen.

DStGB zu den Auswirkungen der demografischen Entwicklung
Ver- und Entsorgung vor neuen Herausforderungen - Gebührenstabilität muss gewährleistet bleiben
"Aus kommunaler Sicht wird die Bewältigung des demografischen Wandels und seiner Folgewirkungen auf die Ver- und Entsorgung von besonderer Bedeutung sein", erklärte heute der Vorsitzende des Ausschusses für Städtebau und Umwelt des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Oberbürgermeister Dr. Peter Braun, Germering, anlässlich der DStGB-Ausschusssitzung in Gelsenkirchen.
Aktuellen Untersuchungen zufolge wird die geschätzte Bevölkerungsschrumpfung in Deutschland von ca. 82 Mio. Einwohnern heute bis auf 70 Mio. im Jahr 2050 einen Rückgang beim Trinkwasserverbrauch erzeugen, der dem heutigen Gesamtverbrauch aller Privathaushalte in Bremen, Hessen und dem Saarland entspricht. "Einsparmöglichkeiten für Städte und Gemeinden werden aber aufgrund eines geringeren Gesamtverbrauchs nicht zu erzielen sein - im Gegenteil: Der hohe, bei über 75 % der Gesamtkosten liegende Anteil der Fixkosten der kommunalen Anlagen und Netze im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung wird sich auf weniger Bürger verteilen und damit im Ergebnis die Gebühren steigen lassen", prognostiziert Braun.
 "Bereits heute entstehen den Wasserversorgern höhere Kosten durch zusätzliche Leitungsspülungen, um zu lange Standzeiten des Trinkwassers im Rohrnetz zu vermeiden. Dasselbe gilt für die Abwasserseite. Sonst werden durch zu langsamen Abfluss die Kanäle angegriffen", ergänzt Dr. Manfred Scholle, Vorstandsvorsitzender der GELSENWASSER AG.
So ist von 1990 bis 2004 der Wasserabsatz in Ostdeutschland aufgrund des demografischen Wandels und des Wassersparens um mehr als 50 % zurückgegangen. Kommunale Handlungsspielräume bestehen allerdings nicht. Grund ist, dass die Qualitätsanforderungen beim Trinkwasser und Hygienebestimmungen bei der Stadtentwässerung im Falle gesunkener Absätze keine proportionalen Kostensenkungen zulassen. In der Praxis müssen die Ver- und Entsorgungsnetze häufig durchgespült werden um lange Standzeiten zu vermeiden. "Nicht vergessen werden darf, dass sich gleichzeitig immer größere Investitionserfordernisse für die technische Infrastruktur insbesondere bei den Netzen ergeben. Vor diesem Hintergrund dürfen die Städte und Gemeinden bei der Erfüllung ihrer Daseinsvorsorgeaufgaben nicht im Stich gelassen werden. Bund, Länder und Gemeinden müssen die sich aus dem demografischen Wandel ergebenden Herausforderungen als eine Aufgabe begreifen, die nur gemeinsam zu bewältigen ist", erklärte Braun.
Von besonderer Relevanz werde es für Städte und Gemeinden sein, zukünftig die kommunalen Gebühren im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung stabil zu halten. Dies ist den Kommunen in Deutschland in den vergangenen Jahren gelungen. So sind in den Jahren 2005 und 2006 die Gebühren für die Abwasserentsorgung im Durchschnitt um lediglich 1,5 % gestiegen. Damit beträgt die einwohnerspezifische Jahresbelastung bei der Abwasserentsorgung im Mittel nur ca. 130 Euro, also etwa 35 Cent pro Tag und Einwohner.
"Damit die kommunalen Gebühren im Bereich der Ver- und Entsorgung auch zukünftig stabil gehalten werden können, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von Bund, Ländern und Gemeinden. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert daher Bund und Länder auf, sich an den insbesondere durch die demografische Entwicklung bedingten Infrastrukturkosten stärker zu beteiligen. Ziel muss es sein, den europaweit einmaligen Standard der kommunalen Ver- und Entsorgung in Deutschland bei für die Bürger sozialverträglichen Gebühren zu bewahren", unterstrich Braun.

2006 wurden in NRW 2,7 Millionen Quadratmeter Bauland verkauft
Im Jahr 2006 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 2 909 Baulandverkäufe mit einer Gesamtfläche von rund 2,7 Millionen Quadratmetern und einem Gesamtverkaufswert von 281 Millionen Euro getätigt. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, ergibt sich daraus rein rechnerisch ein durchschnittlicher Kaufwert von 103,50 Euro je Quadratmeter Bauland. Gegenüber 2005 nahm die Zahl der Baulandverkäufe um 24,7 Prozent ab. Die insgesamt veräußerte Fläche sank um 19,2 Prozent, der Gesamtverkaufswert um 14,3 Prozent. Der durchschnittliche Kaufwert je Quadratmeter war um 5,90 Euro (6,0 Prozent) höher als im Jahr 2005.
In die Statistik der Baulandverkäufe fließen nur die von den Grunderwerbsteuerstellen der Finanzämter gemeldeten
Daten über durch Kauf erworbene unbebaute Grundstücke von mindestens 100 Quadratmetern Größe ein, soweit die
Grundstücke in den Baugebieten der Gemeinden liegen und somit Baulandeigenschaft besitzen. (LDS NRW)

NRW-Gastgewerbeumsatz im März um 0,8 Prozent höher als im März 2006
Der Umsatz des nordrhein-westfälischen Gastgewerbes war im März 2007 nominal um 0,8 Prozent höher als im März 2006. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 1,8 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war im März um 0,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Für den Zeitraum Januar bis März 2007 ermittelten die Statistiker für das Gastgewerbe Umsatzrückgänge um 1,0 (nominal) bzw. 3,5 Prozent (real).. (LDS NRW)

Duisburg, 8. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 8. Mai

Innenstädte und Ortskerne stärken - Nahversorgung sichern
Einzelhandels- und Zentrenkonzepte nutzen

Der nordrhein-westfälische Bauminister Oliver Wittke hat sich dafür ausgesprochen, die Innenstädte und Ortskerne umfassend zu stärken. "Die Innenstadt ist das Rückgrat künftiger räumlicher und städtebaulicher Entwicklung und die Visitenkarte einer Kommune. Von der Attraktivität der Zentren und Ortskerne hängt die Wettbewerbsfähigkeit der Kommunen und Regionen ab", sagte Wittke heute auf einer Tagung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes in Gelsenkirchen.
"Die Innenstädte und Ortskerne müssen mit ihren Versorgungsfunktionen für die Bürger als Orte des Einzelhandels erhalten werden", erklärte der Vorsitzende des Ausschusses für Städtebau und Umwelt des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Oberbürgermeister Dr. Peter Braun.
Wittke und Dr. Braun betonten, dass vor allem aufgrund der demografischen Entwicklung sowie der wirtschaftlichen und sozialen Problemen in vielen Städten und Gemeinden ein neuer Handlungsbedarf entstanden sei. Hierzu zähle die Anpassung des Gebäudebestandes und der kommunalen Infrastruktur an veränderte Nachfrage- und Bedarfsstrukturen, die Aufwertung innerstädtischer Wohnquartiere, eine Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich der Stadtentwicklung sowie die Schaffung sozial stabiler Quartiere. Besonders wichtig sei es, den Einzelhandel zu stärken und die ortsnahe Versorgung der Bevölkerung mit Produkten des täglichen Bedarfs zu sichern.
"Unsere Innenstädte und Ortskerne müssen lebendig und attraktiv bleiben. Deshalb sollte sich auch das Einzelhandelsangebot auf die Zentren und die Ortsmitte konzentrieren", so Wittke. Gerade das Nahversorgungsnetz in den Städten und Gemeinden werde immer grobmaschiger, weil große Discountmärkte und Warenhäuser, insbesondere auf der "Grünen Wiese", die Wettbewerbssituation zu ungunsten kleinerer Läden und Supermärkte nachteilig veränderten. Mit der Novelle des Landesentwicklungsprogramms will die Landesregierung gegen diese Situation angehen und Warensortimente definieren, die in die Cities gehören. "Auch regionale und kommunale Einzelhandelskonzepte sind ein Instrument für eine raumverträglichere Standortentwicklung", sagte der Minister. Außerdem arbeite sein Haus an einem Gesetzesvorhaben zur Gründung von Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISG) nach dem Vorbild der amerikanischen Business Improvement Districts.
"In integrierten Einzelhandels- und Zentrenkonzepten auf der Basis von Einzelhandelsgutachten sollte die Nah- und Grundversorgung der Bevölkerung einen hohen Stellenwert haben. Daher sollten Städte und Gemeinden derartige Konzepte mit positiven Standortangeboten und konkreten Sortimentsvorgaben mit Hilfe der planungsrechtlichen Steuerungsinstrumente konsequent umsetzen", so Dr. Braun. Insbesondere im Hinblick auf das gemeindliche Abstimmungsgebot gemäß § 2 Abs. 2 BauGB könnten schlüssige Konzepte eine wertvolle Hilfestellung bieten.
"Ein qualitätsvoller Einzelhandel schafft nicht nur Attraktivität, sondern ist seinerseits auf attraktive, lebendige, sichere sowie saubere und gut erreichbare Städte und Gemeinden angewiesen. Bund und Länder müssen daher über den Einzelhandel hinaus ihr Engagement in der Städtebauförderung und der Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur nicht nur aufrechterhalten, sondern zukünftig noch ausbauen", forderte Dr. Braun.

Duisburg, 7. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 7. Mai

Anteile des Klinikum Duisburg wurden zu marktgerechten Konditionen übertragen
Dr. Langner: „Wir haben ein optimales Ergebnis erzielt!“


Erreichbarkeit des Gesundheitsamtes eingeschränkt
In der Zentrale des Gesundheitsamtes auf der Landfermannstraße 1-3 in Duisburg-Mitte wird ab Montag, 14. Mai, eine neue Aufzuganlage installiert. Die Arbeiten werden voraussichtlich vier Wochen dauern. In dieser Zeit sind die Räume des Amtes im 3. und 5. OG nur über das Treppenhaus zu erreichen. Sollten Gehbehinderte in dieser Zeit das Gesundheitsamt aufsuchen wollen, wird gebeten, sich vorab telefonisch unter der Rufnummer (0203) 283-2791 anzumelden, um ihnen einen Zugang zu ermöglichen.

Stadtbibliothek gibt Faltblatt zum Kindergarten- und Schulservice heraus
Über das Medienangebot und weitere Dienstleistungen der Stadtbibliothek für Kindergärten und Schulen in Duisburg informiert ein neues Faltblatt, welches im Schulmedienzentrum der Zentralbibliothek, erhältlich ist.
13.500 Medien umfasst das Angebotspaket, das für den Elementar- und Primarbereich ebenso wie für die Orientierungs- und Sekundarstufe 1 (Klassen 5 und 6) geeignet ist.
Das Schulservice-Team der Stadtbibliothek berät und informiert in allen Fragen der Medienauswahl. Weitere Beratungs- und Veranstaltungsangebote der Zentralbibliothek und ihrer Zweigstellen kommen hinzu.

"Kultur trifft Demenz": Auftritt Big Band abgesagt
Die Veranstaltung am morgigen Dienstag, 8. Mai der Big Band des Landespolizeiorchesters-NRW im Rahmen der Reihe "Kultur trifft Demenz" der Alzheimer-Gesellschaft Duisburg e.V. am Innenhafen fällt witterungsbedingt aus.

Duisburg, 6. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 6. Mai

Der Erpel von Neudorf. Oder: Knut mit Flügeln - Von Harald Jeschke

Er ist so etwas wie ein (gern) gesehener Dauergast, der Erpel, der im Johanniter-Stift an der Wildstraße in Neudorf die Heimbewohner und Besucher mit seiner Anwesenheit erheitert.

Man ahnt nichts, auf einmal Flügelschlagen und eine der berühmen Landungen mit viel Geschnatter. Ein Erpel landet im Garten vor der Cafeteria. Dort steuert er schnurstracks entweder auf die geschlossene Glastür zu und fordert laut schnatternd die Würdigung seiner Ankunft. Heiß: "Macht die Tür auf und kümmert euch gefälligst um mich!"

Oder aber es ist der direkte Kontakt gegeben, wenn der Garten schon mit sonnenhungrigen Heimbewohnern oder deren Besuchern besetzt ist geht der gefiederte Freund doch gleich unter den Tischen auf die großen Zweibeiner mit den zehn Zehen zu und stellt seine Forderung.
Nach einem  Leckerbissen hier oder einem Wortaustausch da geht es wieder mit königlich anmutendem Abfluggehabe zurück zur Seenplatte des Sportparks. Der flügelschlagende und schnatternde gefiederte Freund - nennen wir ihn einmal Knut-  kommt wieder. Ganz bestimmt.  Foto Manfred Schneider

 

 

Bürgerverein Duisburg-Neudorf mit freiwilliger Umweltaktion
Appell auf PKW-Verzicht mit einem autofreien Sonntag im Monat
 

Zweiter Termin 2007:  Sonntag, der 6. Mai Treff: 11:00 Uhr Kammerstraße – Eingang TuRa 88 Duisburg.

Duisburg, 5. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 5. Mai

BÜRGERANFRAGE ZUR CO LEITUNG IM DUISBURGER SÜDEN
Diese wurde maßgeblich geprägt von der Bürgeranfrage zur Kohlenmonoxidleitung im Duisburger Süden durch Herrn Peter Jaques, der als besorgter Anwohner der Trasse 25 Fragen zur Sicherheit und zum Gefahrenabwehrplan gestellt hatte. Kein Geringerer als Duisburgs Feuerwehrchef Stefan Crain gab die Antworten auf das umfangreiche und wohldurchdachte Fragenpaket.
Wichtigste Aussage in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass es noch keinen konkreten Gefahrenabwehrplan für die Trasse gibt.  Erst nach der Genehmigung durch die Gefahrenabwehrbehörde wird in Zusammenarbeit mit dem Betreiber ein solcher erarbeitet und erst danach die Betriebsgenehmigung erteilt.
Die Gestattungsverträge zwischen der Stadt Duisburg und dem Bayer-Konzern über die Pipeline Trasse sollen bis Ende Mai unterzeichnet werden. Eine Vereinbarung zur "vorzeitigen Besitzüberlassung" wurde von Bezirksamtsleiter Helmut Bräker nicht ausgeschlossen.
Einen wichtigen Punkt hatte am Donnerstag auch die Bezirksregierung in Düsseldorf angesprochen, nämlich die Pipeline nach § 24 des Feuerschutzgesetzes (FSHG) zu beurteilen.
Hierin enthalten ist die Verpflichtung des Betreibers, eine sichere Verbindung zur Leitstelle der Feuerwehr einzurichten. Im Schadensfall würden die Betroffenen über die Gefahrennummer 19700, die Medien sowie Lautsprecher-Fahrzeuge informiert. Für die Ungelsheimer zeichnet die
Buchholzer Feuerwache 7 verantwortlich, sowie die freiwilligen Wehren im Duisburger Süden.
Die sogenannte Hilfsfrist gemäß Bedarfsplan wird eingehalten und innerhalb von acht
Minuten sind 10 Kräfte am Einsatzort. Doch dauert es bei einem Störfall bis zu 60 Minuten, bis alle notwendigen Kräfte vor Ort sind, da nicht alle Gerätschaften, wie z. B. ein Atemschutz Gerätewagen auf der Wache 7 vorhanden sind.
"Der Betreiber muss die fehlende Ausstattung für die Gerätewagen zur Verfügung stellen. Dieses wurde auch in unserer Stellungnahme eingefordert!" so Stefan Crain.
Die Frage nach der Erreichbarkeit der Leitung mit den Feuerwehr Fahrzeugen sei nicht notwendig da im Bedarfsfall Schlauchmaterial bis zu 100 Metern in genügender Länge zur Verfügung stehe. Besonders für das unwegsame Gelände am Heidberg hatten die Petenten diese Frage gestellt, da dieses nicht Fahrzeugtauglich sei.
Eine Bekämpfung von CO durch eine umfangreiche Wasserversorgung falle sowieso nicht ins Gewicht, da dieses nicht besonders wirksam sei.
Der Betreiber wird noch einen Evakuierungsplan vorlegen. Doch Stefan Crain gab zu bedenken, dass der Aufenthalt in sicheren Räumen oftmals zweckmäßiger sei, als die Flucht.
Die Frage nach der Versorgung von Brandverletzten sei ebenfalls sehr komplex, da es je nach Grad der Verbrennung sogar dazu kommt, das man Patienten bis nach Ludwigshafen fliegen muss. Die  Notversorgung für Patienten mit einer CO-Vergiftung sei in Krankenhäusern der Umgebung ausreichend gesichert.
Die Kosten für den Notfallplan konnte Crain noch nicht beziffern. Eine Verpflichtung des Betreibers, sich an den Kosten zu beteiligen, sei auch nicht ausgeschlossen.
Noch sind nicht alle Sorgen der Bürger in Bezug auf die geplante Leitung aus der Welt geschafft, doch kann man nach den Ausführungen des Feuerwehrchefs Stefan Crain in der BV SÜD davon ausgehen, daß die maßgeblich Verantwortlichen der Stadt Duisburg die Auswirkungen durchaus kritisch beäugen und für den Notfall gerüstet sein werden.

SPD UND CDU ANTRÄGE ZUR CO LEITUNG FÜHRTEN FAST ZUM EKLAT
Die Ergänzung eines CDU Antrages zur Installation von Sirenen zur Warnung der Bewohner in Mündelheim/Ehingen/Serm vor Störfällen im Chemiepark Uerdingen wurde auf Bitten der SPD auch auf die Stadtteile des Duisburger Südens ausgedehnt durch die die CO Leitung führen wird um auch bei Störfällen an der Leitung warnen zu können. SPD Fraktionschef Dietmar Eliaß
gab zu verstehen das der Einsatz von Sirenen in einem Störfall besser ist als der von Lautsprecherwagen, da Bewohner dazu neigen, wenn sie die Durchsagen nicht verstehen die Fenster zu öffen und kontaminiert werden könnten. Der Antrag wurde einstimmig beschlossen.
Anders hingegen verhielt es sich bei dem berechtigten, SPD eigenen Antrag auf Vorlage aller Stellungnahmen der in Duisburg an der Entscheidung zum Bau der Leitung beteiligten Stellen, wie dieses von Stadtdirektor Greulich in der März Sitzung der BV zugesagt wurde.
Die Diskussion hierüber geriet zu einem teilweise heftigen Schlagabtausch, der letztendlich darin gipfelte, dass SPD Chef Dietmar Eliaß die Sitzung demonstrativ verließ. Hintergrund war der Wunsch der Sozialdemokraten, die Stellungnahmen im Wortlaut lesen zu wollen, was von der CDU Fraktion als Akteneinsicht interpretiert wurde, die eigentlich nur dem Bezirksvorsteher
zusteht. "Dieser Antrag bringt uns nicht weiter!" So Brigitte Weber von der CDU.
Das andere Kommunen die Bürgermeinung höher einschätzen als die Stadt Duisburg und die Ängste der Menschen ernst genommen werden müssen, stieß dennoch bei der CDU auf taube Ohren. Fürsprache gab es für den Antrag durch Mirze Edis von den LINKEN, der die Politik der Stadt als "Bürgerfeindlich" geißelte. Als SPD Sprecher Dietmar Eliaß den OB zum Adressaten seiner Kritik machte, und gar "System" hinter der Vorgehensweise der CDU sah und der CDU vorwarf, ihr Fähnlein nach dem Winde zu richten, sah die angegriffene CDU nur noch den polemischen Schlagabtausch gegen OB Adolf Sauerland und Stadtdirektor Greulich und Bezirksvertreter Markus Ebel (CDU) stellte den Geschäftsordnungsantrag auf Ende der Diskussion, der seine Mehrheit fand. Zwei Zusatzanträge der SPD zum Thema fanden ebenfalls keine Mehrheit. HaMo

Duisburg, 4. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 4. Mai

Vortrag im Stadtmuseum: Freimaurerei und das „Normale“ 

Um „Wege und Ziele der Freimaurerei – wenn der ‚richtige’ Weg nicht der ‚normale’ ist“ geht es in einem Vortrag im Rahmen des Akzente-Festivals im Kultur- und Stadthistorische Museum am Donnerstag, 10. Mai, um 19.30 Uhr. Referent ist Prof. em. Dr. Volker Schmidt-Kohl aus Köln. 

Im Jahre 2001 zeigte das Duisburger Museum bereits die Ausstellung „Unter Brüdern" über die Geschichte der Freimaurer und der Loge „Zur deutschen Burg“. Seither beteiligt sich die Duisburger Loge an den Akzenten, die in diesem Jahr unter der Fragestellung „Was ist normal?“ stehen. 

Auch 186 Jahre nach der Gründung der Duisburger Loge erscheint die Freimaurerei dem „normalen“ Zeitgenossen oftmals anders und fremd. Die Freimaurer bauen durch geistige Entwicklung am „Tempel der Humanität“, dem Haus einer befriedeten Menschheit. Der Weg dorthin führt über die Selbsterkenntnis eines jeden Einzelnen in einem lebenslangen Prozess. Der Vortrag will zeigen, dass das fremd Erscheinende bei näherer Betrachtung normal und sinnvoll sein kann. Die Einführung hält Dr. Ulrich Cichy, Redner der Loge „Zur deutschen Burg“. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 3 Euro.

 

MSV-Eintrittskarten – Jetzt auch über www.duisburgticket.de buchbar 

Vor rund  einem halben Jahr ging das neue Buchungsportal www.duisburgticket.de online und erfreut sich seitdem stetig steigender Nutzerzahlen. 

Mit dem MSV-Duisburg konnte die Duisburg Marketing GmbH als Betreiberin des Portals einen neuen Kooperationspartner gewinnen. Ab sofort können die Eintrittskarten für die Heimspiele der Zebras auch über www.duisburgticket.de gebucht werden.

Bereits buchbar über www.duisburgticket.de sind seit längerem im sportlichen Bereich unter anderem die Karten für die Heimspiele des EVD sowie Karten für die Kanu WM 2007.

Exkursion mit der VHS: Vogelstimmen am Kaiserberg
Wer aus der Vielfalt der Vogelgesänge im Frühjahr endlich einzelne Stimmen erkennen möchte, sollte am Sonntag, 13. Mai, früh aufstehen und von 8 bis 9.30 Uhr bei einer Vogelstimmenexkursion der Volkshochschule zum Kaiserberg teilnehmen. Treffpunkt ist am Eingang Botanischer Garten an der Schweizer Straße 24 in Duissern. Eine Gebühr von 5 Euro ist vor Ort zu zahlen. Jürgen Hinke vermittelt bei der Exkursion auch einen Einblick in die Beziehungen zwischen Vogelwelt und ihren Lebensräumen.

11. Mai 2007: „Tag der (Schul-)Kultur“
Der Tag der „(Schul-)Kultur“ ist zu einer festen Institution im Kulturgeschehen der Stadt Duisburg geworden. Das Thema des diesjährigen SchulKultur-Tages lautet „Was ist normal?“, in Anlehnung an die Duisburger Akzente.
In Duisburg werden Kinder und Jugendliche mit ihren künstlerischen Aktivitäten stark in das kulturelle Geschehen der Stadt eingebunden. Dafür ist speziell der „Tag der (Schul-) Kultur“ ein deutliches Zeichen. Die Wertschätzung der kulturellen Beiträge der Schulen wird auch daran deutlich, dass dieser Tag stets an Orten der „Hochkultur“ – diesmal wieder im Theater am Marientor – stattfindet.
Zum Thema „Was ist normal?“ präsentieren sich am 11. Mai Schülerinnen und Schüler aus 14 Schulen (aus Duisburg, Essen, Krefeld und Voerde) mit Musik, Tanz, (Schau)Spiel, Akrobatik und Ausstellungen.

Teilsperrung der Düsseldorfer Straße in Duisburg-Mitte
Aufgrund von Gleisbauarbeiten wird ab Freitag, 4.Mai, 20 Uhr, die Düsseldorfer Straße zwischen Kremerstraße und Friedenstraße in Fahrtrichtung Süden gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich am Montagmorgen gegen 5 Uhr wieder aufgehoben. Fußgänger, Radfahrer sowie der Linienverkehr sind hiervon nicht betroffen. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert.

Stadt Duisburg verkauft Top-Baugrundstücke
 
Auf Beschluss des Rates der Stadt Duisburg vom 26. April 2007 bringt das städtische Immobilienmanagement Duisburg (IMD) Top-Baugrundstücke auf den Markt. Exposés sind ab sofort erhältlich. Grundstücksreservierungen für Einzelvergaben sind ab dam 10. Mai möglich.
Zu den herausragenden Lagen gehören zwei Baugebiete im Duisburger Süden. Im Ortsteil Großenbaum im Bereich Uhlenbroicher Weg/Am Schilfrohr/Seerosenweg stehen insgesamt 27 Grundstücke für freistehende Einfamilienhäuser und zehn Grundstücke für Doppelhäuser zum Verkauf. Die Parzellen sind zwischen 320 Quadratmeter und 870 Quadratmeter groß; die Quadratmeterpreise liegen je nach Lage bei 255 bis 325 Euro.
Auch im Angerbogen werden weitere Grundstücke angeboten. Hier stehen zunächst 16 Grundstücke zur Auswahl; zu einem späteren Zeitpunkt werden weitere 24 Grundstücke angeboten. Auf den Grundstücken mit einer Größe zwischen 500 und 793 Quadratmetern sollen freistehende eingeschossige Einfamilienhäuser entstehen. Die Quadratmeterpreise bewegen sich vergleichbar zum Angebot in Großenbaum je nach Lage zwischen 260 bis 300 Euro. Beide Neubaugebiete bestechen durch ihre verkehrsgünstige Lage zu Düsseldorf und liegen in unmittelbarer Nähe zu Wald- bzw. Naturschutzgebieten.
Das Immobilienmanagement Duisburg bietet auch Grundstücke im Duisburger Norden und in Baerl an. Im Norden sind es die Baugebiete Kaiser-Friedrich-Straße/Neuhausweg in Röttgersbach, Friedrich-Bunte-Straße/August-Brust-Straße in Alt-Walsum sowie Haus-Knipp-Straße in Beeckerwerth. Im linksrheinischen Baerl ist es das Baugebiet Am Gorreshof.
Insbesondere das neue Baugebiet Röttgersbach zwischen Holtener Straße und Neuhausweg sowie südlich der Kaiser-Friedrich-Straße bietet ein attraktives Wohnumfeld mit seiner Nähe zum Revierpark Mattlerbusch, den Niederrheinthermen und dem Golfplatz. Es liegt verkehrsgünstig an der Grenze zur Nachbarstadt Oberhausen und bietet Einkaufsmöglichkeiten in einem nahe liegenden Nebenzentrum. Das örtliche Schulzentrum und Kindertageseinrichtungen sind ebenfalls fußläufig erreichbar. In den anderen Bereichen werden bereits vorhandene Baugebiete ergänzt.
Bei allen hier angebotenen Flächen haben Bauwillige die Chance, ohne Bindung an Bauträger und Architekten ihre eigenen Vorstellungen von einem Eigenheim zu verwirklichen. Alle Grundstücke sind erschlossen, es fallen – mit Ausnahme der Hausanschlüsse – weder Erschließungs- noch Kanalanschlussbeiträge an.  

Die Exposés gibt es beim IMD, Am Burgacker 3, 47051 Duisburg-Mitte. Alle Vergabekriterien sind dem jeweiligen Exposé zu entnehmen. Informationen gibt es auch im Internet unter:
www.stadt-duisburg.de/imd.

Ansprechpartner für die Grundstücke im Duisburger Süden sind Cornelia Kaufmann (0203/283-4452,
c.kaufmann@stadt-duisburg.de) und Ralf Oelschner (0203/283-3034, r.oelschner@stadt-duisburg.de).
Ansprechpartner für die Grundstücke im Duisburger Norden sind Sabine Templin (0203/283-6896,
s.templin@stadt-duisburg.de), Susanne Roddeck (0203/283-2048, s.roddeck@stadt-duisburg.de) und Eckart Wiemann (0203/283-3510,  e.wiemann@stadt-duisburg.de).

Duisburg, 3. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 3. Mai

Qualifizierung für Tagesmütter
Für Frauen, die einen (Wieder-)einstieg in das Berufsleben suchen kann eine Tätigkeit als Tagesmutter sehr interessant sein. Aus diesem Grund findet Mittwoch, den 9. Mai 2007, um 10:00 Uhr im BIZ der Agentur für Arbeit Duisburg, Raum D, eine Informationsveranstaltung der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt sowie der VHS Duisburg über die Qualifizierung zur Tagesmutter statt.
Die Aufgaben einer Tagesmutter beschränken sich nicht allein auf die Betreuung, sondern umfassen auch die Förderung der körperlichen und geistigen Entwicklung und Erziehung der Kinder. Gerade deshalb ist eine entsprechende Fortbildung wichtig. Vielerorts ist sie bereits jetzt eine Voraussetzung für die Erteilung der Pflegeerlaubnis.
Die VHS Duisburg bietet ab dem 11. Mai 2007 im Rahmen eines von der EU und dem Land NRW geförderten Projektes eine Qualifizierung für Tagesmütter an, die den Anforderungen des Deutschen Jugendinstituts entspricht. Die Teilnehmerinnen erhalten nach bestandener Prüfung ein anerkanntes Zertifikat. Die Interessentinnen dürfen jedoch keine Leistungen von der Agentur für Arbeit oder ARGE Duisburg beziehen. Durch die finanzielle Unterstützung der EU und des Landes NRW ist die Teilnahme kostenlos.

Ausbau der Umgehungsstraße zum Logportgelände geht voran
Der Ausbau der L 473 n, der Umgehungsstraße zum Logportgelände in Rheinhausen, kommt weiter voran. Wie der Minister für Bauen und Verkehr des Landes NRW, Oliver Wittke, in einem Schreiben an Oberbürgermeister Adolf Sauerland jetzt mitteilte, konnten die Rahmenbedingungen des für den zweiten Bauabschnitt erforderlichen Brückenbauwerks zwischen der Straßenbauverwaltung und der Deutschen Bahn AG verbindlich festgelegt werden.
Bei zeitlich parallel laufenden Straßenbauarbeiten, so heißt es im Schreiben weiter, wird unter der Voraussetzung, dass die DB die Brücke bis Anfang August 2008 fertig gestellt hat, der Landesbetrieb Straßenbau NRW die Anschlussarbeiten so disponieren, dass der Verkehr noch in 2008 auch über diesen Abschnitt der L 473 n laufen kann. Die DB und der Landesbetrieb Straßenbau NRW stünden in engem Kontakt, um auf den jeweils aktuellen Bauablauf flexibel reagieren und auch Beschleunigungen ausnutzen zu können.

Auf ins Freibad - DuisburgSport eröffnet die Saison
DuisburgSport eröffnet in diesem Jahr am Samstag, 12. Mai, die Freibadsaison. In den zwei beheizten Freibädern, dem Kombibad Homberg und dem Allwetterbad Walsum kann dann wieder dem "Outdoor-Wasserspaß" nachgegangen werden.
Im Kombibad Homberg steht den Badegästen eine großzügige Liegewiese zur Verfügung, hier kann - wenn Petrus es mit den Schwimmfreunden nicht gut meint - ins Hallenbad ausgewichen werden, um dort im "Trockenen" weiterzubaden.
Im Allwetterbad Walsum ist das Baden ebenfalls draußen wie drinnen möglich, da das Dach je nach Wetterlage geöffnet oder geschlossen wird. Natürlich trägt auch die Wasserrutsche mit ihren zwei Röhren und einer Länge von 93 m beziehungsweise 102 m zum spritzigen Vergnügen der Kids bei.
Als besonderen Service für alle Berufstätigen steht in diesem Jahr wieder das "Feierabendschwimmen" auf dem Programm. Ab 18 Uhr schwimmen Erwachsene in den zwei Freibädern für nur 2 Euro.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.
Öffnungszeiten:
Kombibad Homberg: montags von 10 bis 20 Uhr; dienstags bis freitags von 6.30 bis 20 Uhr; samstags/sonntags von 8 bis 20 Uhr und an Feiertagen von 10 bis 20 Uhr
Allwetterbad Walsum: montags von 14 bis 20 Uhr; dienstags bis freitags von 6.30 bis 20 Uhr; samstags/sonntags von 8 bis 20 Uhr und an Feiertagen von 10 bis 20 Uhr

 "Der Fairnessgedanke steht im Vordergrund!" NRW Streetsoccertour 2007 im Landschaftpark Nord
Nach der farbenfrohen und spektakulären Streetsoccertour 2006 in NRW veranstaltet das Fanprojekt Duisburg e.V. zusammen mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg in diesem Jahr erneut das Turnier in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Duisburg-Nord. Am Donnerstag, 10. Mai, werden von 10 bis 16 Uhr wieder ca. 300 jugendliche Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 7-9 aus Förder- u. Hauptschulen erwartet.
Vier sogenannte Streetkickanlagen werden in der riesigen Kraftzentrale aufgestellt, wo jeweils jede Jahrgangstufe (Jungen und Mädchen) um den Fairnesspokal spielen. Damit zwischen den Spielen keine Langeweile bei den Kickern aufkommt, wird ein "Markt der Möglichkeiten" mit Kistenklettern, Torwandschießen, Playstation etc. für Unterhaltung und ein reichhaltiges Snackangebot für das leibliche Wohl sorgen.
Das Besondere des Turniers ist, dass es hier nicht nur um Tore und Punkte geht, sondern die Fairnesswertung einen Einfluss auf das Spielverhalten der Akteure hat. Der Straßenfußball bzw. "Streetkick" diente schon immer dazu, Jugendliche unterschiedlichen Alters und Nationalität freundschaftlich zusammenzubringen. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, vor allem gewaltfrei und ohne Vorurteile im sportlichen und fairen Spiel voneinander zu erfahren und sich multikulturell auszutauschen.

Ausstellungseröffnung in der Alten Feuerwache - Wechselrahmen: „Eine Reise mit Dalia“
Die in Israel geborene und in Duisburg lebende Künstlerin Dalia Atzmon eröffnet am Freitag, 4. Mai, die Ausstellung „Eine Reise mit Dalia“ in der Alten Feuerwache in Hochfeld. Die 63-jährige Malerin stellt von 18 bis 21 Uhr ihre Bilder im Kulturzentrum auf der Friedenstraße 5 mit Impressionen aus Israel vor. Den musikalischen Rahmen gestaltet Guido Bleckmann mit seinen „bassrooms“. Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei. Dalia Atzmon, die in Jerusalem und Florenz studierte, malt seit 1996 in ihrem eigenen Atelier in Duisburg-Hochfeld. Ihr Stil: impressionistisch.
Ihr Material: Öl auf Leinwand sowie Pastell und Acryl auf Karton. Ihre Motive: Stillleben, Portraits und Landschaften. Über sich selbst und ihre Kunst sagt sie: „Die Welt habe ich in Tel Aviv begriffen und den Drang verspürt, Bilder der Heimat zu verewigen. Bilder sind für mich eine Einladung zur Reise an persönliche Orte. Sie zeigen Israel mit meinen Augen, indem sie durch die Gassen der Altstadt von Jerusalem gehen.“ Die Ausstellung „Wechselrahmen“ ist in den kommenden acht Wochen während der Öffnungszeiten der Alten Feuerwache kostenlos zu sehen.
Duisburger Künstlerinnen und Künstler, die selbst den Wechselrahmen nutzen möchten, können per Mail mit der Alten Feuerwache Kontakt aufnehmen: info@altefeuerwache.de

30. Duisburger Akzente: Sind Radtke, Kafka und Broder noch normal?
Stadtbibliothek startet ihr Akzente-Veranstaltungsprogramm

Nach den beiden Ausstellungseröffnungen am Freitag (4. Mai) in der Zentralbibliothek startet am 7. und 8. Mai das Leseprogramm der Stadtbibliothek zu den 30. Duisburger Akzenten. Am Montag ist der Schauspieler Peter Radtke, am Dienstag der Publizist Henryk M. Broder zu Gast in der Zentralbibliothek. Beide Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr.
Radtke (li.) hat sich als Lesung eine Erzählung von Franz Kafka ausgesucht. "Die Verwandlung" ist eine Parabel, eine surreale Erzählung voll von Symbolen und Gleichnissen: Gregor Samsa ist Handelsreisender und opfert sich für seine Familie auf, die durch das Versagen des Vaters in finanzielle Not geraten ist. Eines Morgens bemerkt er, dass er sich in einen Käfer verwandelt hat. Verblüffend ist, wie detailliert, ideenreich und scheinbar realistisch Kafka die absurde Welt beschreibt und dabei eine unverwechselbare tragikomische Atmosphäre erzeugt. Der seit seiner Geburt mit der Glasknochenkrankheit lebende Schauspieler präsentiert sich mit Vorliebe in Rollen von Kafka-Werken, so auch im "Bericht für eine Akademie", mit dem er 2001 beim Akzente-Theatertreffen in Duisburg gastierte.
Seit dem Streit um die Mohammed-Karikaturen, die in der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten" veröffentlicht wurden, scheint Europa kapituliert zu haben. So jedenfalls deutet der Publizist Henryk M. Broder, der mit seinen polemischen Wortmeldungen immer wieder heftige Kontroversen auslöst, die politische Haltung Europas gegenüber dem Islamismus. In seiner neuen Streitschrift "Hurra, wir kapitulieren!" widmet er sich der europäischen Reaktion auf die Herausforderungen des Islamismus und gelangt dabei zu einer alarmierenden Einsicht: Wie die Appeasement-Politik gegenüber Hitler die aggressive Haltung der Nazis nur befördert hat, so laufen die Europäer mit ihrer Politik der Beschwichtigung heute Gefahr, die Transformation Europas zu einem islamischen Kontinent ebenfalls zu beschleunigen.
Der Eintritt beträgt fünf Euro an der Abendkasse bzw. vier Euro im Vorverkauf.

Duisburg international: Die ganze Welt auf einem Fest
Den Abschluss des VHS-Semesters feiert das Internationale Zentrum der VHS am Samstag, 12. Mai, auf zwei Bühnen mit Beiträgen aus zwölf Kulturnationen. Einlass ist ab 16 Uhr. Das Spektrum reicht von einer westafrikanischen Modenschau über Kunst aus den Inka-Ländern bis hin zu klassischem tamilischen Tanz. Bei freiem Eintritt wird neben dem Kulturprogramm im Hof des benachbarten Kultur- und Stadthistorischem Museums und im Saal des IZ in sechs Räumen sowie in der Cafeteria. Länderkunde, Kunst, Tourismus-Infos und Geselligkeit geboten. Essen und Trinken ( zum Beispiel griechischer Grill und Paella) und eine Weltmusik-Disco ab 22 Uhr runden das Fest-Angebot ab.
International ist Duisburg nicht zuletzt durch Gruppen, die hier die Kultur ihrer Herkunfts- und Abstammungsländer pflegen. Tanzgruppen, Chöre und Musiker gehören ebenso dazu wie andere kulturelle Vereinigungen. Das Internationale Zentrum der Volkshochschule bietet zahlreichen dieser Gruppen eine Heimstatt. Mehr Informationen www.duisburg.de/micro/izduisburg/.

Kroatische Tanzhruppe

Duisburg, 2. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 2. Mai

Eröffnung barrierefreies Cafe und Beratungszentrum "Kleiner Prinz"
Sozialminister Karl-Josef Laumann:
"Das ist ein guter Tag für die Behindertenarbeit und wird auch in anderen Regionen für Anstoß sorgen."
Von Harald Jeschke (Text) und Willi Bütefür (Fotos)

Mit der feierlichen Eröffnung der Gastronomie- und Tagungseinrichtung „Der kleine Prinz“ setzte die Stadt Duisburg heute weit über die eigenen Grenzen hinaus Maßstäbe im Hinblick auf die Integration von Menschen mit Behinderungen in Alltagsprozesse. Beim Umbau des  Erdgeschosses des Nürnberger Hauses, in dem „Der kleine Prinz“ untergebracht ist, wurden nicht nur bauliche Barrieren weitestgehend eliminiert und neueste technische Hilfen für unterschiedlichste Behinderungen eingebaut; in der Einrichtung arbeiten auch zahlreiche Menschen mit Behinderungen unter arbeitsmarktnahen Bedingungen. Die Einrichtung sorgt im Gegensatz zu vielen Werkstätten, in denen behinderte Menschen zwar einer sinnvollen Arbeit nachgehen, aber meist unter sich bleiben, für einen häufigen und direkten Kontakt zu Nicht-Behinderten und somit zu einer besseren Integration in den Alltag. Dass mit der Eröffnung der Einrichtung mit einem großen und mehreren kleinen Tagungszimmern auch Raumnöte der politischen Gremien im nahe gelegenen Rathaus gelindert werden, ist ein willkommener Nebeneffekt.

Nebeneffekt auch deshalb, weil hier ganz bewusst Tagungs- und Versammlungsmöglichkeiten etwa für Selbsthilfegruppen behinderter Menschen, für Behindertenorganisationen und Sozialverbände geschaffen wurden, die ergänzt werden um einschlägige kommunale und nichtstädtische Beratungsangebote. Leitgedanke des Projektes ist es, ein Modell für die gesellschaftliche Integration zu etablieren.

Bürgermeisterin und Namensgeberin Doris Janicki (li.), Minister Laumann und der OB bei der Eröffnung.

Landessozialminister Karl-Josef Laumann war voll des Lobes. ""Die Kriegsgeneration hatte noch Arbeitsplätze in Unternehmen, in denen die im Krieg versehrten oder behinderten Menschen als Pförtner oder in anderen Bereichen arbeiten konnten. Heute haben behinderte Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt fast keine Chance mehr. Umso wichtiger ist ein solches beispielhaftes Projekt, das in seiner Art und Ausführung einzigartig ist. Das ist ein guter Tag für die Behindertenarbeit und wird auch in anderen Regionen für Anstoß sorgen."

Achim von Wehrden, Leiter der Behindertenwerkstatt, die Mitinvestor und Betreiber (Cafe) ist, erzählte von den Problemen. "Es wurden in diesem 1961 entstandenen Haus rund 1,5 Millionen Euro verbaut da hier sozusagen ein Gebäude im Gebäude entstand. Es mussten alle Innenräume und auch die Fassade angepackt werden.
Es war eine der schwierigsten Baustellen, die ich je kennen gelernt habe." Hausbesitzer Nürnberger Versicherungen (Nürnberger Haus) trug viel zum Umbau bei. " Wir haben mit der Nähe zum ersten Haus der Stadt dem Rathaus und der schönsten Straße der Stadt nun eine Herzenssache mit umsetzen können" erklärte Günter Schäfer von der Versicherung. "Wir werden alles versuchen, mit den 35 hier beschäftigten Behinderten hier eine schwarze Null zu schreibe, aber das wird sehr sehr schwer. Aber die 35 behinderten Menschen fühlen sich jetzt als echte Elite."

Oben rechts: Die integrative Rock-Kultur-Band des internationalen Bundes - Behindertenhilfe Hessen heizte zur Eröffnung allen so richtig ein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auftaktsitzung zur Gründung eines Jugendparlaments in Duisburg 

Der Rat der Stadt Duisburg hat der Einrichtung eines Jugendparlaments für Duisburg zugestimmt. Im Stadtbezirk Mitte wird eine erste Jugendvertretung als zweijährige Pilotphase eingerichtet. Wichtig war den Projektbeteiligen (Parteien, Jugendverbände, Verwaltung), dass noch nicht in allen Bereichen vorgegeben wird, wie die Arbeitsweise des Jugendparlaments aussehen soll.   

In der Ratsvorlage heisst es: „Bei der dringend erforderlichen Festlegung der Arbeitsweise und Struktur des Jugendparlaments soll weitestgehend schon der Partizipationsgedanke greifen: daher soll die betroffene Zielgruppe dies unter fachlicher Anleitung selbst erarbeiten und bestimmen. Zu diesem Zweck werden nach Beschlussfassung durch den Rat der Stadt zu diesem Grundsatzbeschluss die Schülervertreter und Schülervertreterinnen aller 15 weiterführenden Schulen im Pilotbezirk zu einem Workshop eingeladen. Dort sollen weitere Strukturen erarbeitet werden und die Wünsche und Erwartungen der Zielgruppe zur weiteren Nutzung innerhalb des Projektes diskutiert werden.“  

Mit Unterstützung der weiterführenden Schulen im Stadtbezirk Mitte haben jetzt rund 60 aktive Schülervertreter als Experten im Rathaus Duisburg getagt. Nach einer kurzen Vorstellung des Gesamtprojekts durch den Leiter des Duisburger Jugendamtes, Thomas Krützberg, wurden in zwei Arbeitsgruppen intensiv, konstruktiv und zielorientiert die Grundlagen zur Arbeit des neuen Jugendparlamentes diskutiert. Die Geschäftsordnung des Gremiums und das Wahlverfahren zur Besetzung des ersten Jugendparlaments in Duisburg wurden dabei erarbeitet. Hierbei zeichneten sich die Schülerinnen und Schüler als echte Experten aus und wussten mit ihren Diskussionsbeiträgen auch die anwesenden Mitglieder des Jugendhilfeausschusses und die „Kümmerer“ aus den Bezirksvertretungen zu überzeugen.

 

„Auf der Basis des heutigen Ergebnisses werden wir nun schnellstmöglich das Wahlverfahren zum Duisburger Jugendparlament starten“, führte Jugendamtsleiter Krützberg aus, der nach der gelungenen Veranstaltung sicher ist, dass dieses Jugendparlament ein großer Erfolg werden wird. 

 

Eingerahmt von Jugenddezernent Karl Janssen (rechts) und Jugendamtsleiter Thomas Krützberg (links) präsentierten sich die Schülerexperten vor dem Rathaus.


Vorstand Alte Feuerwache stellt neues Kulturzentrum in Hochfeld vor - Neue Heimat der Kultur(en)
Mit Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ im Rahmen der Duisburger Akzente feiert das Kultur- und Stadtteilzentrum Alte Feuerwache in Duisburg-Hochfeld seine Bühnenpremiere. Das Bielefelder Theater Götterspeise stellt am Samstag um 20 Uhr seine Inszenierung, in der behinderte und nichtbehinderte Menschen mitwirken, im großen Saal der Feuerwache vor. Mit weiteren Theater- und Literaturreihen - darunter einer Zusammenarbeit mit WDR 5 - sowie einem Partyprogramm ist der Kulturkalender der Alten Feuerwache bis zu den Sommerferien bereits gut ausgebucht.
In einem Pressegespräch am Mittwoch präsentierte der Vorstand des ehrenamtlich tätigen Trägervereins das integrativ interkulturelle Projekt Alte Feuerwache auf der Friedenstraße in Duisburg-Hochfeld vor. Asli Sevindim, bekannt als TV-Moderatorin beim WDR und Mitglied des Direktoriums für die Kulturhauptstadt 2010, Essen, sagte dabei: „Wir wollen ein anspruchsvolles Programm bieten, das Menschen unterschiedlicher Nationalitäten zusammen bringt und ihnen die Möglichkeit gibt, gemeinsam Kultur zu erleben.“ Sie fügte hinzu: „Wir fühlen uns sehr wohl hier in Hochfeld. Der Stadtteil ist lebendig und besitzt Vielfalt. Mit dem Kulturzentrum wollen wir zu dieser Vielfalt und dem Leben in Hochfeld beitragen.“ Die Angebote sollen über Duisburg hinaus anziehend wirken und ihr Publikum finden, so Asli Sevindim.
Im Vorstand des Trägervereins Alte Feuerwache Hochfeld e.V. sind gemeinsam mit Asli Sevindim tätig: Heiner Roth, Vorstandsmitglied des Vereins SPECTRUM e.V.., die Regisseurin und Schauspielerin Friederike Schmahl sowie Rechtsanwalt Ali Bozdag. In enger Zusammenarbeit ist der im Herbst 2006 neu gewählte Vorstand für das Programm, aber auch für den Unterhalt des Kultur- und Stadteilzentrums verantwortlich. Der Verein steht vor der Herausforderung, den Betrieb ohne weitere öffentliche Förderung aufrecht zu erhalten. „Wir finanzieren uns durch die Mieteinnahmen und durch unsere Angebote“, sagte am Mittwoch Heiner Roth.
Heiner Roth dankte der Entwicklungsgesellschaft Duisburg für die Unterstützung beim (Wieder-)Aufbau der alten Feuerwache auf der Friedensstraße. Über zwei Jahre waren die Handwerker tätig, bis die ehemalige Leitstelle der Duisburger Feuerwehr sich in ein Kulturzentrum für den Stadtteil Hochfeld und darüber hinaus verwandelt hat. Finanziert durch Mittel der EU und das Förderprogramm „Soziale Stadt NRW“ entstanden Büroräume für Vereine und Unternehmen. Darüber hinaus stehen mit dem großen Saal für 250 Besucher, dem 80 Quadratmeter großem Atelier im Obergeschoss sowie dem Foyer im Eingangsbereich drei Veranstaltungsräume zur Verfügung. Ganz neu entstand der verglaste Vorbau zur Feuerwache, in der die Gastronomie ihren Platz finden soll.
Ausgesprochen positiv beurteilte Asli Sevindim die Kooperation mit der Stadt Duisburg. „Wir haben mit Karl Janssen, dem Kulturdezernenten der Stadt Duisburg, einen Ansprechpartner gefunden, der sehr viel Interesse zeigt, dass dieses Projekt ein beispielhafter Erfolg wird.“ Vorstandsmitglied Friederike Schmahl stellte die Alte Feuerwache als Duisburgs neue Heimat der Kultur(en) vor. In den kommenden Wochen gastiert hier das Kölner Arkadas Theater mit dem Stück „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“, Christine Westermann moderiert in einem WDR 5-Spezial die Lesung von Bastienne Voss, Günfer Cölgecen tritt mit ihrem Solostück „Almaya“ auf. Seit Mittwoch stellt in die in Israel geborene und in Hochfeld lebende Malerin Dalia Atzmon im Foyer ihre Bilder aus.
Die Alte Feuerwache verbindet nicht nur die Kulturen, sondern auch die Generationen: Der Kids-Aktionstag des Vereins Kunstpause passt ebenso in den Programmfahrplan wie „Studio B“, die Ü40-Party in der Feuerwache oder das Café Philosophie des Duisburger Salons. In Zusammenarbeit mit Peter Bursch steht am 2. Juni der Band-Contest für das Ruhrorter Hafenfest auf dem Programm. Asli Sevindim: „Was die Arbeit hier so spannend macht, ist gerade die Tatsache, dass wir uns nicht auf einen Schwerpunkt festlegen. Wir wollen die Vielfalt der Kulturen in Duisburg erlebbar machen.“

Duisburg, 1. Mai 2007 - Historischer Kalender zum 1. Mai

Fragebogenaktion Mietspiegelerhebung 2007
In den vergangenen Tagen gingen, nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, Fragebögen zum Gebäudealter, zur Höhe der Miete und der Nebenkosten an ca. 30.000 Duisburger Haushalte. Hintergrund der Aktion ist die Erstellung eines neuen Mietspiegels als wichtige Orientierungshilfe für Mieter und Vermieter. Um eine sichere Datenbasis zu haben ist eine Aktualisierung alle vier Jahre erforderlich.
Die Herausgeber des Mietspiegels (Mieterschutz- und Haus- u.- Grundeigentümervereine und Stadt Duisburg) bitten die angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger dringend, falls noch nicht geschehen, die Fragebögen auszufüllen und an das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten zurück zu senden; das Porto zahlt der Empfänger. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und nur für die Erstellung des Mietspiegels verwendet.

Feldtest neues Fingerabdruck-Verfahren

Die Stadt Duisburg gehört zu den fünf Kommunen in Nordrhein-Westfalen, die im Rahmen eines Feldversuches den Fingerabdruck als biometrisches Identifikationsmerkmal aufnehmen. In den Bürger-Services der Bezirksämter wird von Mai bis Ende Juni 2007 der Reisepass der Zukunft getestet. Bei der Beantragung eines neuen Reisepasses werden bei allen Personen ab dem 6. Lebensjahr auch Fingerabdrücke genommen.
Die Fingerabdruck-Daten werden in der Testphase ausschließlich für interne Tests bei der Bundesdruckerei verwendet. Danach werden sie wieder gelöscht. In die Reisepässe, die in der Testzeit beantragt werden, wird der Fingerabdruck nicht aufgenommen. Im Wesentlichen dient der Test dazu, alle Systemkomponenten wie die Einwohnersoftware und die Produktionssysteme zu erproben. Getestet wird die Datenübermittlung und die dortige Verarbeitung. Ab dem 1. November 2007 werden in allen neu erstellten Reisepässen auf dem Speicherchip zwei Fingerabdrücke des Passbesitzers gespeichert.
"Neue Wege" Grünvernetzung Duisburg-West:
Zweite Karte dieser Reihe mit sechs Radtourentipps durch den Duisburger Westen
Die neu entstandene Karte "Grünvernetzung Duisburg-West" stellt die Stadt- und Grünentwicklung der letzten 20 bis 30 Jahre im Duisburger Westen vor. Die vielen neu entstandenen Wege und Freiflächen fügen sich zu einem veritablen Netz von Grünverbindungen durch den linksrheinischen Teil Duisburgs. Kohle und Stahl haben sich längst zurückgezogen aus den Ortsteilen, die Flächen haben neue Nutzungen gefunden: z. B. als großzügig angelegter, ins Grünsystem eingebetteter Gewerbepark, wie der Businesspark Niederrhein, als Parkanlage, wie der Diergardt-Park und der Rheinpreußenpark oder als Logistikpark. Auch die natürlichen Kiesvorkommen des Rhein Altstromtals haben die Flächenentwicklung im Duisburger Westen wesentlich geprägt: Ehemalige Kiesgruben wurden zu Seen, die für eine Freizeit- und Erholungsnutzung ausgebaut wurden.
Über Grünverbindungen ist ein Netz entstanden, das als Fuß- und Radwegeverbindung der Naherholung dient. Auf der ehemaligen Bahnstrecke von Hohenbudberg nach Baerl entstand eine 5,5 km lange Grünverbindung zwischen Friemersheim und dem Erholungsgebiet Schwafheim. Zusammen mit den natürlichen Landschaftsbestandteilen, dem weiten Rheinvorland und den landwirtschaftlich und dörflich geprägten Ortsteilen, bietet der Duisburger Westen ein hohes Maß an Lebensqualität. Nicht zuletzt deshalb ist er als Wohnstandort so begehrt.
Die sechs Radtourentipps mit einer Länge zwischen 15 km und 37 km zeigen die Vielfältigkeit des Raumes und verbinden die unterschiedlichen Teile miteinander. So zeigt beispielsweise die Tour 5, der "LoLa Rundkurs", die Entwicklung der ehemaligen Kruppschen Werke zu einem Logistikpark und führt in die Natur- Landschaft des Rheinvorlandes.
Die Karte wurde vom Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement und Amt für Umwelt und Grün erstellt. Für die Kosten der Produktion der Karte konnten Sponsoren gefunden werden. Sie ist ab sofort kostenlos bei den Sponsoren und folgenden weiteren Stellen zu erhalten: Geschäftsstellen der Volksbank Rhein-Ruhr in Friemersheim und Rheinhausen; logport, Bliersheimer Straße 80; Reitsportanlage Rinnen, Elisenstraße 28; Bauverein Rheinhausen e. G., Krefelder Straße 83; Gem. Spar- und Bauverein Friemersheim e. G., Kaiserstraße 53; Tourist Information, Königstraße 86; bei allen Bezirksämtern in den Bürgerservicestellen, im Stadthaus an der Moselstraße, Duisburg-Mitte sowie als download unter www.duisburg/Planen,Bauen,Wohnen.

Teich am Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen wird saniert
Der Teich am Johanniter-Krankenhaus in Duisburg wird in den nächsten zwei Wochen von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg saniert. Ab dem 02.Mai 2007 wird die auf dem Boden des Teiches entstandene Schlammschicht entsorgt und die Uferbefestigung erneuert. Im weiteren Verlauf der Arbeiten wird ebenfalls die Springbrunnenanlage, die seit mehreren Jahren defekt ist, wieder in Stand gesetzt und in Betrieb genommen.
Da es sich bei der Teichanlage um eine Regenwasseranlage handelt, die an das Kanalnetz der Stadt angeschlossen ist, werden ebenfalls der Ab- und der Zulauf gereinigt.

Duisburg, 30. April 2007 - Historischer Kalender zum 30. April

VHS-Studienfahrt zur Picasso-Ausstellung in Münster
Eine Tagesfahrt nach Münster zur großen Picasso-Sonderausstellung bietet die Volkshochschule Duisburg am Samstag, 5. Mai 2007, an. Die vielbeachtete Ausstellung ist eine Leihgabe des Picasso-Museums in Antibes, die dort im Schloss Grimaldi untergebracht ist, in dem Pablo Picasso 1946 für ein halbes Jahr ein Atelier besaß. Neben einer Schenkung des Künstlers von 23 Gemälden konnte die Kollektion durch eine weitere großzügige Überlassung von Werken durch Jaqueline Picasso erweitert werden.
In Münster werden neben Gemälden auch eine Fülle von Grafiken, Keramiken und Skulpturen des Künstlers gezeigt. Es gibt noch einige Plätze. Informationen und Anmeldung unter 0203-283 2206.
VHS unternimmt Studienfahrt in "Englische Gärten"
Die für ihre Vielfalt und Üppigkeit berühmten englischen Gärten sind Thema und Ziel einer Studienfahrt der Volkshochschule vom 21. bis 29. Juni 2007. Neben Rosen, Stauden und anderen Gewächsen ist vor allem die Architektur der Anlagen von Bedeutung. Von London aus geht es in die berühmten Gärten von Sissinghurst, Somerset, Regents Park, zum Landschaftsgarten von Stowe und zu weiteren Orten. Ein ausführliches Programm kann in der VHS unter 0203-283 2206 angefordert werden.
VHS-Vortrag: "Zwischen Alltag und Illusion: Norm(alität) im Film

Mit dem Thema "Zwischen Alltag und Illusion: Norm(alität) im Film" befasst sich Dr. Andrea Grunert im Rahmen der Duisburger Akzente am Mittwoch, 9. Mai, 18 bis 19.30 Uhr, in der Volkshochschule am König-Heinrich-Platz. Sie hinterfragt anhand ausgewählter Beispiele aus europäischen und amerikanischen Produktionen die Darstellung und Bedeutung von Normalität in Spielfilmen. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.

Pflanzentauschmarkt der VHS feiert Jubiläum
Bereits zum 20. Mal findet am Freitag, 4. Mai, von 16 bis 18 Uhr der beliebte Pflanzentauschmarkt der Volkshochschule statt. Im Internationalen Zentrum der VHS am Flachsmarkt, zwischen Rathaus und Innenhafen, wird eine große Auswahl interessanter Gewächse für Garten und Balkon zu finden sein. Anfänger ohne Pflanzen können die gewünschten Exemplare gegen Spende mitnehmen. Erfahrene Hobbygärtner sind herzlich eingeladen, überzählige Stauden und Blumen mitzubringen, möglichst mit Namensschildchen, und gegen andere einzutauschen.
Anlässlich des Jubiläums erwartet Dr. Rainer Guttmann, Initiator des Arbeitskreises Stadtgrün, viele neue Gartenfreunde, zumal die Mitglieder des Arbeitskreises auch schwierige Gartenfragen beantworten wollen. Neben der Suche nach neuen Pflanzen sind Praxistipps und Erfahrungsaustausch an diesem Nachmittag garantiert. Eine kleine Ausstellung informiert über "20 Jahres VHS-Pflanzentauschmarkt".

VHS: Intensivsprachkurse in französischer, italienischer, spanischer und niederländischer Sprache
Die Volkshochschule bietet einwöchige Intensivsprachkurse für Anfängerinnen und Anfänger ohne Vorkenntnisse in Französisch, Italienisch, Spanisch und Niederländisch, sowie für Lernende mit Vorkenntnissen in den Sprachen Französisch, Spanisch und Niederländisch an. Vom 11. bis 15. Juni geben diese Kurse Gelegenheit, in kürzester Zeit bei ganztägigem Unterricht Basiskenntnisse zu erwerben bzw. vorhandene Sprachkenntnisse aufzufrischen und zu ergänzen. Die Intensivsprachkurse sind als Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) von Nordrhein-Westfalen anerkannt. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Duisburg, 29. April 2007 - Historischer Kalender zum  29. April

Festnahme nach Handel mit Marihuana in Neudorf - Spielplatz am Kammerberg Umschlagplatz
Aufmerksame Beamte des Einsatztrupps beobachteten am Freitag, gegen 19.00 Uhr, eine größere Ansammlung von Heranwachsenden und Jugend9lichen, die sich im Stadtwald, im Bereich der Lotharstraße und der A 3 aufhielten. Bei einer Kontrolle der Gruppe fiel ein 25–jähriger Mann auf, der etwas unter seiner Jacke verbergen wollte. Es konnte festgestellt werden, dass der Mann 20 Tütchen mit Marihuana mit sich führte, die er offensichtlich verkaufen wollte. Er wurde vorläufig festgenommen und am Samstag nach Vernehmung wieder entlassen. Er bestritt den Handel mit BTM. 
Schon seit langer Zeit beobachten Anwohner, besorgte Eltern und der Bürgerverein unter Einbeziehung der Bezirkspolizisten den negativen Dauerbetrieb in Neudorf.

Verschiebung der Abfuhrtermine durch den 1. Mai
Aufgrund des Feiertages am 1. Mai 2007 verschiebt sich die Müllabfuhr. Bei den Revieren die normalerweise dienstags abgefahren werden, erfolgt die Leerung am Mittwoch. Die Mittwochsreviere werden am Donnerstag abgefahren, usw.
Die Sammlung der Papierbündel verschiebt sich analog zur Hausmüllabfuhr um einen Tag. Die Abfuhrtermine der gelben Wertstofftonnen bleiben unverändert, d.h. die Tonnen werden nach den Abfuhrterminen des Abfallkalenders geleert. Weitere Informationen erhalten sie am Infotelefon unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 oder im Internet unter www.wb-duisburg.de
 

Sommerferienbetreuung für alle Duisburger Grundschulkinder 

Das Schulverwaltungsamt der Stadt Duisburg organisiert in diesem Jahr zum ersten Mal während der Sommerferien eine Betreuung für alle Duisburger Grundschulkinder. Die Betreuung wird durchgeführt in den ersten drei Wochen der Sommerferien vom 25. Juni bis zum 13. Juli. Das Angebot kann von den Eltern wochenweise gebucht werden. Es findet täglich in der Zeit von 8 bis 16 Uhr statt und kostet 66 Euro pro Woche. Dieser Betrag muss für jedes Kind gezahlt werden.
Eine Ermäßigung für Geschwister ist nicht möglich. Die Kosten für Verpflegung sind enthalten. Die Sommerferienbetreuung erfolgt in der Kooperation mit Trägern der freien Jugendhilfe. 

Die Angebote für die Kinder sind sehr vielseitig. Sie reichen von kreativen Bastelangeboten bis hin zu Ausflügen in den Zoo und in den Botanischen Garten. Anliegende Turn- und Schwimmhallen sowie Spielplätze werden genutzt, um den Kindern die Möglichkeit zur intensiven Bewegung zu bieten.
Die Sommerferienbetreuung wird an folgenden Standorten angeboten: Bezirk Süd: Spielzentrum „Süd“ Rotdornstraße; Bezirk Rheinhausen: „Haus der Jugend“ Friedrich- Ebert-Straße; Bezirk Nord: GGS Am Mattlerbusch Wehofer Straße; Bezirk Mitte: KGS Goldstraße und GGS Tonstraße; Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl: Jugendzentrum Ottostraße und Sportplatz Buchenallee. 

Mehr Infos gibt es bei Cornelia Böhm vom Schulverwaltungsamt unter der Telefonnummer (0203/) 283-3173. Die verbindlichen Anmeldeformulare sind an allen Duisburger Grundschulen erhältlich. Anmeldeschluss ist Freitag, 18. Mai.

"Brundibar" kehrt noch einmal zurück
Der umjubelte Kinderopererfolg des @ucation-Projekts "Klasse! Klassik" der Duisburger Philharmoniker wird wegen der großen Nachfrage im Rahmen des 5. Kinderkonzertes ein letztes Mal wiederholt. Die letzte Gelegenheit das Stück in Duisburg zu sehen ist am 5. Mai um 15 Uhr im Opernfoyer des Theater Duisburg.
Neben den opernerfahrenen "Kid´s Klassik Kinder- und Jugendchören" werden noch einmal fast 30 Gastkinder aus Duisburg und angrenzenden Städten das Meisterwerk des tschechischen Komponisten Hans Krasa auf die Bühne bringen.
Die Geschichte vom Geschwisterpaar Anninka und Pepicek, das durch Straßenmusik Geld verdienen will, um ihrer kranken Mutter Milch kaufen zu können, rührt seit fast 15 Jahren die Herzen der kleinen und großen Theaterbesucher in der ganzen Welt. Die bezaubernde Kinderoper wurde im Ghetto (KZ) Theresienstadt von den inhaftierten Kindern gesungen und gespielt.
Gegen den bösen Leierkastenmann Brundibar (= Brummbär) kommen die Geschwister in der Oper nur mit Hilfe der Tiere und anderer Schulkinder an, sodass am Ende der Triumph über das Böse steht. Die facettenreiche Musik des damals bereits international renommierten Krasa bietet neben innigen und bühnenwirksamen Stimmungsbildern auch zahlreiche Melodien mit Ohrwurmqualitäten. Der fröhliche Schlussmarsch wurde zur Hymne von Theresienstadt. In einem kurzen Prolog weisen wir auf die Entstehungsgeschichte dieser Oper hin.
Die Produktion ist geeignet für Kinder ab 6 Jahren und dauert ca. 40 Minuten.
Mitglieder der Duisburger Philharmoniker spielen unter der Leitung ihres Konzertpädagogen Thomas Honickel, der auch für die Inszenierung verantwortlich zeichnet. Neben dieser Aufführung wird es am 6. Mai 2007 um 16 Uhr ein Gastspiel in Voerde beim dortigen Kulturverein (www.voerderverein.de) geben.
Eine CD und zwei DVD-Produktionen der Oper werden zu den Aufführungen angeboten.

Karten zu 8 ? (erm. 4 ?), Familienkarte 20 ? gibt es im Servicebüro des Theater Duisburg (0203-3009-122). Weitere Informationen unter www.klasseklassik.de
Karten für den 6.5.07 (Voerde) nur unter: t.honickel @stadt-duisburg.de.

Geist ist geil: Die neue Themenmediathek "Geschichte/Politik/Gesellschaft" in der Zentralbibliothek
Sonnenfarbene Säulen, eine Sitzbankgruppe mit roten und schwarzen Polstern über die ein Transparent angebracht ist, auf dem Napoleon, Anne Frank, John F. Kennedy, Willy Brandt und andere zeitgeschichtliche Persönlichkeiten abgebildet sind, davor ein mit Laminat ausgelegter Fußboden, mehrere moderne Arbeitsplätze in einer ruhigen Lern- und Arbeitszone, eine Hörstation mit entsprechenden CDs - mit all dem lockt seit kurzem die Stadtbibliothek insbesondere Schülerinnen und Schüler in ihre neue Themenmediathek "Geschichte/Politik/Gesellschaft". Dort findet der Jugendliche, aber nicht nur der, eine Vielzahl von so genannten Print- und AV-Medien, die ihm die Suche nach geeigneten Informationen zu diesen Themen erleichtern soll. Untergebracht ist die neue Themenmediathek auf der dritten Etage der Zentralbibliothek.
Frei nach dem Motto "Geist ist geil" will die Stadtbibliothek damit dem Wissens- und Bildungsanspruch ihrer Hauptklientel, nämlich Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II, Rechnung tragen und ihr unterrichtsrelevante Literatur, darunter Einführungen, Nachschlagewerke, Lern-CDs sowie Abitur- und Schülerhilfen, kompakt an einer Stelle in ihrer Zentrale an der Düsseldorfer Straße anbieten. Diese Themenmediathek versteht sich als ein weiterer Baustein der Zusammenarbeit von Schule und Bibliothek, unterstützt damit die Schulen der Stadt in ihrer Arbeit und stärkt zugleich die Aufgabe und Funktion der Stadtbibliothek als das Informations- und Bildungszentrum in Duisburg.
Der angebotene Medienbestand ist derzeit ein Grundstock, der im weiteren Aufbau begriffen ist. Auch wird in naher Zukunft von dieser Stelle aus ein Zugriff auf die Digitale Bibliothek Rhein-Ruhr, die Deutsche Internetbibliothek und Datenbanken des hauseigenen CD-ROM-Servers möglich sein. Unabhängig davon kann der Bibliotheksnutzer sich ohnehin aller zu diesen Themen auf der dritten Etage befindlichen Medien bedienen. Des Weiteren wird die Zusammenarbeit mit parteiübergreifenden und parteiunabhängigen gesellschaftlich relevanten Gruppen angestrebt, die sich dort mit schriftlichen Materialien oder in Form persönlicher Informations- und Beratungsgespräche präsentieren wollen.
Ein wesentliches Element der neuen Themenmediathek, die vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wurde, ist die intensive bibliothekarische Betreuung der Lernenden, aber auch des an historisch oder aktuell politischen Themen Interessierten. Bibliothekarisch betreut wird die Mediathek von Gunda Schmidt, die auch weitere Auskünfte erteilt (Telefon 0203/283-2667).