Duisburg aktuell   -   Archiv März 2010   Startseite

Mittwoch, 31. März 2010 - Historischer Kalender

Late Night Shopping im Forum am 1. April 2010
Einkaufen bis 22.00 Uhr mit Livemusik von Pachanga
Am morgigen Donnerstag können Besucher der Duisburger Innenstadt das Forum Duisburg bis 22 Uhr zum entspannten Einkaufen vor den Osterfeiertagen nutzen. Dabei erwarten sie neben zahlreichen Frühlingsangeboten der über 80 Shops in der Ladenstraße im Erdgeschoss ab 18 Uhr eine Getränke- und Sektbar von Perfetto und Le Buffet.
Auf der Bühne unterhält ab 18.45 Uhr das Quintett Pachanga mit südamerikanischen Rhythmen und stimmt auf den Sommer ein. Die aus Funk und Fernsehen bekannte Band besteht aus fünf exzellenten Musikern (2 Sänger, Keyboard, Percussion, Bläser), die alle karibische Rhythmen beherrschen und ihre hohe musikalische Qualität mit bekannten Formationen wie "Buena Vista Social Club" vergleichen können.

Ihr Repertoire besteht vornehmlich aus Salsa, Merengue, Cha-Cha-Cha, Boleros und Latin Jazz, das mit Elementen der Pop, House und Reggae Musik eine perfekte moderne Kombination bildet. Alle Mitglieder des Quintetts bringen eine große Erfahrung aus beliebten und erfolgreichen kubanischen und deutschen Orchestern mit.

NRW-Einzelhandel: Umsätze im Februar unter Vorjahresniveau
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im Februar 2010 nach ersten vorläufigen Ergebnissen nominal 0,5 Prozent weniger um als im Februar 2009. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lagen die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 0,8 Prozent unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats. Die Beschäftigtenzahl ging um 1,1 Prozent zurück.
Für die ersten zwei Monate des Jahres ermittelten die Statistiker einen nominalen Umsatzrückgang um 2,1 Prozent (real: 2,6 Prozent). (IT.NRW)

Veränderung von Umsatz und Beschäftigung im NRW-Einzelhandel im Februar 20101)

Gewerbezweig Umsatz Beschäftigte
nominal
(in jeweiligen
Preisen)
real
(in Preisen
von 2005)
Veränderung gegenüber
Februar 2009 in Prozent
1) vorläufige Ergebnisse; einschl. Tankstellen, ohne Handel mit Kfz
Einzelhandel insgesamt −0,5 −0,8 −1,1
  davon      
    Einzelhandel mit Lebensmitteln −0,1 +0,5 +0,2
    Einzelhandel mit anderen Gütern −0,8 −1,6 −1,8
  darunter      
    Einzelhandel mit Waren verschiedener Art
      in Verkaufsräumen (z. B. Warenhäuser,
      SB-Warenhäuser, Supermärkte)
−0,6 −0,1 −1,4
    Einzelhandel mit Büchern, Schreibwaren, Bürobedarf −3,4 −0,5 −1,2
    Einzelhandel mit Unterhaltungselektronik,
      Baubedarf, Haushaltsgeräten, Möbeln
+0,2 +1,1 −1,3
    Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung
      und Schuhen
−8,4 −8,9 −2,8
    Apotheken und Facheinzelhandel mit medizinischen,
      orthopädischen und kosmetischen Artikeln
+2,7 +1,4 −0,6
    Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen
      (z. B. Versand- und Interneteinzelhandel)
+1,5 −2,6 −2,5
  nachrichtlich:
    Einzelhandel ohne Tankstellen
−0,7 −0,6 −1,2

Winter hat alle Rekorde geschlagen
Auch wenn man den Winter nicht vor den Eisheiligen beerdigen soll, Straßen.NRW hat eine erste Bilanz gezogen. 270.000 Tonnen Salz wurden in dieser Wintersaison 2009/2010 auf den Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen gestreut.
Über 450.000 Arbeitsstunden waren die Beschäftigten im Winterdienst im Einsatz. Die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit bei Schnee und Eis hat Straßen.NRW in dieser Saison 56 Millionen Euro gekostet; das ist mehr als das Doppelte der Kosten in einem durchschnittlichen Winter.
Straßen.NRW Geschäftsführer Ralf Pagenkopf resümiert: "Wir waren gut vorbereitet, was die Organi-sation des Winterdienstes angeht, was die Leistungsfähigkeit und Motivation unserer Beschäftigten und was unsere Ausstattung mit Geräten angeht. Bei der Versorgung mit Streumaterial gibt es Optimierungsbedarf, den ich vor allem aber bei unseren Lieferanten sehe."
Jetzt heißt es für die Straßenwärter: die Winterdienstgeräte reinigen und pflegen und sich den ganz normalen Arbeiten bei der Streckenunterhaltung zu widmen. Frostschäden beseitigen, Baustellen einrichten, Schilder und Abflüsse reinigen, Grünpflege, Schutzplanken reparieren - an und auf der Straße ist immer etwas zu tun.

Der Winter 2009/2010 war nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes in Nordrhein-Westfalen landesweit gegenüber dem langjährigen Mittel um 1.8 Grad zu kalt und damit der kälteste Winter seit 14 Jahren (1995/96). Diese Spitzenstellung zeigt sich auch in der Anzahl der Tage mit Nachtfrost (46 im Flachland bis 81 im Bergland) und Dauerfrost (16 im Flachland bis 61 im Bergland).
In Nordrhein-Westfalen hat es so oft geschneit wie seit 1980/81 nicht mehr. Es wurden Schneefallta-ge zwischen 24 im Flachland und bis zu 60 im Bergland registriert. Die Zahl der Tage mit einer Schneedecke ab einem Zentimeter lag zwischen 24 bei Geilenkirchen und 82 auf dem Kahlen Asten; das hat es seit dem
Winter 1978/79 nicht mehr gegeben.

Konjunkturpaket II: Letzter Bauabschnitt im Rheinuferpark Rheinhausen
Der letzter Bauabschnitt des Rheinuferparks Rheinhausen zwischen Fährstraße und Rheingasse wird in Angriff genommen. Im vergangenen Jahr wurde das Wegenetz auf der ehemaligen Werksbahntrasse entlang des Hochufers zwischen der Osttangente Rheinhausen und der Rheingasse an der Kruppschen Halde und südlich der Fährstraße auf einer Länge von 1,8 Kilometer erneuert.
Zur Zeit laufen die Neubauarbeiten auf der so genannten „Diergardttrasse“ zwischen der Essenberger Straße und der Deichstraße in einer Länge von einem Kilometer. Diese Arbeiten werden im April abgeschlossen.
In Kürze beginnen nun die Arbeiten für den dritten und letzten Bauabschnitt. Das vorhandene Wegenetzes zwischen der Fährstraße und Rheingasse wird auf einer Länge von zwei Kilometer komplett überarbeitet. Die Wege werden mit einer neuen wassergebundenen Wegedecke barrierefrei ausgebaut, die Wegeanschlüsse an Straßen gepflastert.
Die unfallträchtigen und für Behinderte unzugänglichen Rampen an der Rheingasse/Rheindeich (Rampe 1) und an der Deichstraße/Werthauser Straße (Rampe 3) werden erneuert und barrierefrei ausgebaut. Die Rampe an der Deichstraße/Rheinstraße (Rampe 2) bleibt in ihrer jetzigen Form bestehen und wird lediglich überarbeitet. Die Fertigstellung ist für Juni 2010 geplant. Die Baukosten betragen 185.000 Euro.

Erwerbstätige im Februar 2010: Rückgang um 0,3%
Im Februar 2010 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 39,8 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das waren 138 000 Personen oder 0,3% weniger als im Februar 2009. Im Januar 2010 hatte die Zahl der Erwerbstätigen noch um 0,4% unter dem Vorjahresergebnis gelegen. Damit hat sich im Berichtsmonat Februar 2010 der Rückgang der Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahr leicht abgeschwächt.
Im Vergleich mit dem Vormonat Januar 2010 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Februar 2010 um 45 000 Personen (+ 0,1%). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, ergibt sich gegenüber Januar 2010 ein leichtes Plus von 16 000 Personen (+ 0,0%).

Dienstag, 30. März 2010 - Historischer Kalender

Neue Führung beim Caritasverband Duisburg
Der Vorsitzende des Vorstands und Caritasdirektor Hans-Jürgen Kocar wird nach 42 Jahren Dienst im Caritasverband Duisburg Ende April 2010 in den Ruhestand gehen. Seine Verabschiedung wird am 30.04.2010 in der Reha-Einrichtung "Maria in der Drucht" gefeiert.
Aus diesem Grund war die Neubesetzung des zweiköpfigen hauptamtlichen Vorstands ab 01.05.2010 erforderlich. Der Caritasrat hat in seiner Sitzung am 24.02.2010 Herrn Ulrich Fuest als Vorstandsvorsitzenden und Caritasdirektor und als weiteres Mitglied im Vorstand Herrn Thomas Güttner gewählt. Beide Herren wurden durch Herrn Weihbischof Franz Vorrath mit Schreiben vom 25.03.2010 in diese Ämter ernannt.

Abschied von Neuenkamp
Nach vielen Jahren in Neuenkamp und Kaßlerfeld verabschiedete sich der
Bereichsbeamte der Polizei Polizeihauptkommissar (PHK) Jakob Susen von
seinen Stadtteilen.
PHK Susen hatte immer ein offenes Ohr für die Belange der Bürgerinnen und Bürger und brachte sich in die Netzwerkarbeit seiner Stadtteile ein. Auf seinem letzten Rundgang begleiteten ihn einige Mitglieder der Sozialraumkonferenz Neuenkamp.

Von links nach rechts: Uwe Jansen (Leiter Jugendzentrum "Die Insel"), Dr. Lothar Tacke (SPD-Bezirksvetreter BV-Mitte), Manfred Osenger (Bürgermeister), Heike Tilgner (Diakonisches Werk-Jugendhilfe), PHK Jakob Susen, Michael Richard-Sommer (Diakonisches Werk), Jasmin Kelm (GeBAG)

NRW-Bruttoinlandsprodukt nominal um 4,7 Prozent, real um 5,8 Prozent gesunken
Das Bruttoinlandsprodukt Nordrhein-Westfalens war 2009 nominal um 4,7 Prozent niedriger als 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, ergab sich nach Ausschaltung der Preisentwicklung ein realer Rückgang um 5,8 Prozent.
Damit kehrte sich das im Vorjahr gemessene Wachstum (2008:
nominal +4,7 Prozent, real +2,6 Prozent) um. Im Vergleich zum Ergebnis für das erste Halbjahr 2009 (nominal -6,6 Prozent, real -7,9 Prozent) war der wirtschaftliche Rückgang im gesamten Jahr 2009 moderater. Deutschlandweit sank das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2009 um 3,5 Prozent (nominal) bzw. 5,0 Prozent (real).

Insgesamt belief sich in Nordrhein-Westfalen das Bruttoinlandsprodukt, also die Summe aller im Lande erzeugten Waren und Dienstleistungen abzüglich der bei der Produktion verbrauchten Güter, im Jahr 2009 auf rund 521,7 Milliarden Euro.
Damit erwirtschaftete jeder der rund 8,7 Millionen Erwerbstätigen im Durchschnitt 60 157 Euro (nominal -4,5 Prozent, real -5,7 Prozent). Das Bruttoinlandsprodukt je
Einwohner belief sich 2009 in NRW auf 29 159 Euro. Das waren 4,3 Prozent (nominal) oder 5,4 Prozent (real) weniger als im Vorjahr.
Die vorliegenden Daten zum Bruttoinlandsprodukt beruhen auf ersten - wegen der zurzeit noch unvollständigen Datenbasis für 2009 - vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen" der Länder.

1,66 Millionen schwerbehinderte Menschen in Nordrhein-Westfalen
50 168 (10,2 %) in Duisburg
Ende 2009 lebten in Nordrhein-Westfalen 1,66 Millionen schwerbehinderte Menschen, deren Grad der Behinderung von den zuständigen Stellen der kreisfreien Städte
bzw. Kreise auf 50 oder mehr festgesetzt wurde. Wie das Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1,0 Prozent mehr als bei der letzten Erhebung Ende 2007, aber 4,6 Prozent weniger als vor zehn Jahren (1999: 1,74 Millionen).
Jede elfte NRW-Bürgerin und jeder zehnte NRW-Bürger gelten damit derzeit als schwerbehindert im Sinne dieser Statistik. Mehr als die Hälfte (56,3 Prozent) der
Betroffenen war älter als 64 Jahre. Nahezu ein Viertel der schwerbehinderten Menschen weist den maximalen Grad der Behinderung von 100 auf.
Die Beeinträchtigung der Funktion innerer Organe ist Hauptbehinderungsart bei 21,1 Prozent aller schwerbehinderten Personen in NRW. Am zweithäufigsten mit 15,8 Prozent kommen Behinderungen der Kategorie "Querschnittslähmung, zerebrale
Störungen, geistig-seelische Behinderung sowie Suchtkrankheiten" vor, gefolgt von "Verlust oder Teilverlust und Funktionseinschränkungen von Gliedmaßen" mit 12,6 Prozent.
Funktionseinschränkungen der Wirbelsäule betrafen 11,1 Prozent, Blindheit oder Sehbehinderung 4,2 Prozent, "Sprach- und Sprechstörungen, Taubheit, Schwerhörigkeit,  Gleichgewichtsstörungen" 3,6 Prozent der schwerbehinderten
Menschen. (IT.NRW)


Mütterberatung fällt aus
Die Mütterberatung auf der Rheinhauser Straße in Duisburg-Hochfeld fällt wegen der Osterferien am Donnerstag, 1. April aus.

Duisburger Bibliotheksdirektor im Vorstand des Deutschen Bibliotheksverbands
Auf dem 4. Leipziger Bibliothekskongress wurde jetzt Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Duisburger Stadtbibliothek, in den Vorstand des Deutschen Bibliotheksverbands gewählt. Der Deutsche Bibliotheksverband vertritt die Interessen von knapp 1.000 Mitgliedsbibliotheken und repräsentiert insgesamt mehr als 13.000 Bibliotheken in ganz Deutschland.
Der auf drei Jahre gewählte Vorstand besteht aus jeweils drei Vertretern der Öffentlichen und Wissenschaftlichen Bibliotheken. Zu Barbians Aufgaben im Vorstand gehört die Interessensvertretung der Öffentlichen Bibliotheken, hier insbesondere derjenigen, die in Großstädten mit mehr als 300 000 Einwohnern liegen. Erklärtes Ziel des neu gewählten Vorstandes ist es, den politischen Weg für eine gesetzliche Verankerung der Bildungs- und Kulturarbeit Öffentlicher Bibliotheken zu ebnen.

Lesen macht Schule - Lehrer der Primarstufe laden wir herzlich zu einem Informationsabend ein
Duisburg. Am: Mittwoch, 28.04.2010 um: 20.15 Uhr in der Mayersche Buchhandlung
Eintritt: frei, wir bitten um Anmeldung unter Fax-Nr.: 0203 / 70 900 414

Welche Lektüre ist für meine Klasse geeignet?
Was gibt es Neues auf dem Markt?
Welche Begleitmaterialien gibt es?
Wo ist fächerverbindendes Arbeiten möglich?

Das gewachsene Interesse an Angeboten zur Leseförderung in der Schule hat in der Vergangenheit immer auch zu der Frage nach geeigneten Kinder- und Jugendbüchern mit textbegleitenden Materialien für den Unterricht geführt. Um Ihnen praktische Unterstützung bei der Auswahl der richtigen Lektüre zu bieten, laden wir Sie herzlich zu einem Informationsabend in unsere Buchhandlung ein.

Montag, 29. März 2010 - Historischer Kalender

KUNDENCENTER DER DVG ZIEHT IN BEHELFSPAVILLON
Bedingt durch die Sanierung der Räume im Kundencenter am Hauptbahnhof wurde am vergangenen Samstag ein Behelfspavillon aufgebaut. Ab Mitte April geht hier der Kundenbetrieb normal weiter. HaMo

 
HOTELNEUBAU AM SITTARDSBERG STEHT VOR VOLLENDUNG

 Nur noch wenige Tage, und der Erweiterungsbau des Hotel Sittardsberg kann eröffnet werden. Das Innenleben wird zur Zeit auch im darunter liegenden Discounter installiert. Auch optisch ist der Neubau ein Highlight an dieser exponierten Stelle des Duisburger Südens. HaMo



NRW-Verbraucherpreisindex: Höchste Teuerungsrate seit Oktober 2008
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex von März 2009 bis März 2010 um 1,2 Prozent auf 107,7 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Februar 2010) um 0,6 Prozent.
Im Vorjahresvergleich zeigten sich die auffälligsten Preisveränderungen im Energiebereich: Während Heizöl (+35,1 Prozent) und Kraftstoffe (+21,1 Prozent) teurer angeboten wurden als im März 2009, gingen sowohl die Preise für Gas (-19,2 Prozent) als auch die Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (-12,9 Prozent) überdurchschnittlich zurück.

Auch gegenüber dem Vormonat (Februar 2010) gab es neben den Preissteigerungen bei Frischgemüse (+8,0 Prozent) die höchsten Preisanstiege bei Heizöl (+7,5 Prozent) und Kraftstoffen (+6,9 Prozent). Preisgünstiger als im Februar waren vor allem Dienstleistungen der Kreditinstitute (-2,5 Prozent). (IT.NRW)

Beauftragte für Chancengleichheit im BIZ
Am Donnerstag, den 1. April 2010, informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den "Wiedereinstieg nach der Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den Arbeitsprozess.
Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.  

Osterferien im LehmbruckMuseum
Die Osterferien stehen vor der Tür: Auch in diesem Jahr bietet das LehmbruckMuseum Kindern und Jugendlichen, die in den freien Tagen künstlerisch tätig werden möchten, ein umfangreiches Programm. Für Erwachsene stehen zusätzliche Führungen durch die Giacometti-Ausstellung auf dem Programm.

Terminänderungen bei den Wochenmärkten zum Osterfest
Der Osterhase kommt und mit ihm die Feiertage. Aus diesem Grund müssen am Osterwochenende die Wochenmarktzeiten angepasst werden. Am Karfreitag, 2. April 2010, fallen die Wochenmärkte in Marxloh (August-Bebel-Platz), Neumühl (Hohenzollernplatz), Beeckerwerth (Ahrstraße/Haus-Knipp-Straße), Ruhrort (Neumarkt) und Wedau (Wedauer Markt) ersatzlos aus.
Die Veranstaltungen in Aldenrade (Kometenplatz), Bruckhausen (Heinrichplatz), Untermeiderich (Spichernplatz), Homberg (Bismarckplatz), Neudorf (Ludgeriplatz), Neudorf-Süd (Gabrielstraße), Duissern (Königsberger Allee), Friemersheim (Kaiser-/Kronprinzenstraße), Bergheim (Alfred-Hitz-Platz) und Buchholz (Münchner Straße) werden auf Donnerstag, 1. April 2010, vorverlegt.
Am Montag, 5. April 2010, finden die Wochenmarktveranstaltungen in Marxloh (August-Bebel-Platz) und Neumühl (Hohenzollernplatz) ebenso nicht statt. Einen Ersatztermin wird es nicht geben.

Osterfeuer auf der Mühlenweide in Duisburg Ruhrort
Am 3. April 2010 findet ab 18.00 ein großes Osterfeuer auf der Mühlenweide in Ruhrort statt. Die Ruhrorter Hafenkids und das Jugendschiff Mienchen, möchten hierzu alle Bürgerinnen und Bürger herzlich einladen. Die kleinen Hafenkids werden selbst gebackene Osterplätzchen anbieten. Zu einem späteren Zeitpunkt wollen alle mit den kleineren Besuchern Stockbrot backen.
Die „Ruhrorter Hafenkids“, sind Treffpunkt für alle Kinder und Jugendlichen aus dem Duisburger Stadtteil Ruhrort. Sie setzen sich aktiv für die Belange der Kinder und Jugendlichen im Stadtteil ein und engagieren sich außerdem für die Menschen in der Gemeinde.

Samstag, 27. März 2010 - Historischer Kalender

Polizeikräfte aus Duisburg und dem Umland hielten die Demonstrationsgruppen auf Distanz


Eine beeindruckende Demonstrantenschar aus Gewerkschaftern, Vertretern der demokratischen Parteien, Migrantengruppen uvm. stellten sich der NAZI Demo entgegen


Darunter Rainer Bischoff (2. v.re./ DGB Vorsitzender Duisburg) und Angelika Wagner (Orga Sekretärin DGB Duisburg)

Die VVN Vereinigung der Verfolgten des NAZI Regimes erinnerte beeindruckend an den Schrecken der NAZI Zeit

Nur eine Hand voll "Unbelehrbarer" der rechten Szene hatten sich vor dem Hauptbahnhof versammelt

30 Jahre Sommerzeit  -  Zeitumstellung
Im März Uhr um eine Stunde auf die Sommerzeit vorstellen - im Oktober um eine Stunde zurückstellen.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt. 1947 wurden die Uhren zwischen dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag im März und dem letzten Sonntag im September. Von 1950 bis 1979 gab es in Deutschland keine Sommerzeit. 

Die erneute Einführung der Sommerzeit wurde in der „alten“ Bundesrepublik 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft.
Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen Nachbarländern anpassen, die bereits 1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und insbesondere Berlin nicht zusätzlich noch zeitlich geteilt war. Die Bundesrepublik und die DDR führten die Sommerzeit zugleich ein, das diente der Harmonisierung. In der DDR regelte die Verordnung über die Einführung der Sommerzeit vom 31. Januar 1980 die Umstellung.
Von 1981 bis 1995 begann in Deutschland die Sommerzeit am letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ und endete am letzten Sonntag im September um 3.00 Uhr MESZ. Durch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union wurde die Sommerzeit 1996 in Deutschland um einen Monat verlängert und gilt seitdem vom letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober um 3.00 Uhr MESZ. (Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen Parlamentes).

Oberbürgermeister Sauerland ruft zur friedlichen Demonstration auf
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland ruft als Schirmherr des Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage die Duisburgerinnen und Duisburger auf, sich zahlreich an den Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus am kommenden Wochenende in Marxloh zu beteiligen und friedlich Position für eine offene und tolerante Stadtgesellschaft zu beziehen. „Es macht mich stolz, zu sehen, wie breit das Bündnis der demokratischen Kräfte in der Stadt aufgestellt ist“, so der OB wörtlich: „Ich danke allen Akteuren für ihren ehrenamtlichen Einsatz bei der Vorbereitung der vielen Kundgebungen. Ich wünsche mir, dass ihr Engagement durch regen Zuspruch und einen friedlichen Verlauf der Veranstaltungen die gebührende Würdigung findet.“
"Wir in Duisburg - friedlich für Toleranz und Menschlichkeit"

Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Sprecher des Duisburger Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage, schließt sich dem Aufruf des Duisburger Oberbürgermeisters an und erinnert an die Duisburger Erklärung, die vor fünf Jahren von Tausenden unterzeichnet wurde: „Wir haben uns damals für Demokratie und Weltoffenheit in Duisburg bekannt und uns bereit erklärt, alle Angriffe gegen das friedliche Zusammenleben abwehren zu wollen. In diesen Tagen sind wir erneut gefragt und wollen das auf breiter Basis tun.“ Auch Dr. Thiesbonenkamp bittet alle Teilnehmer, durch ihr eigenes Verhalten dazu beizutragen, dass Duisburg die Stadt bleibt, in der viele Menschen unterschiedlicher Herkunft zu Hause sind.“
Rainer Bischoff, in seiner Funktion als DGB-Vorsitzender Mitglied des Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage, hofft , dass sich vielen Duisburgerinnen und Duisburger auf dem Elisenhofgelände gegenüber der Marxloher Moschee einfinden und durch ihre Präsenz auf diesem friedlichen Familienfest zum Ausdruck bringen, dass sich diese Stadtgesellschaft von außen nicht spalten lässt: „Wer kann, sollte spätestens um 11 Uhr am Schwelgernstadion sein. Der DGB veranstaltet von dort einen Demonstrationszug zum Festgelände auf dem Elisenhof, wo auf der Bühne eine Kundgebung und danach ein Kulturprogramm geplant sind.“

Der Oberbürgermeister bittet alle Besucher der verschiedenen Kundgebungen gegen Rechtsextremismus, die im Internet unter www.marxloher-buendnis.de gelistet sind, so weit möglich mit Bussen und Bahnen nach Marxloh zu fahren. Besucher, die über die Autobahn A59 kommen, sollten unbedingt die Abfahrt Duisburg-Marxloh nutzen. Sie sollten mit ihren Autos nicht versuchen, nah an die Veranstaltungsorte heran zu fahren, weil diese weiträumig für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Kostenlose Parkplätze gibt es beispielsweise an der Rhein-Ruhr-Halle gegenüber der Autobahnabfahrt Duisburg-Marxloh. Genutzt werden können auch der Werksparkplatz von ThyssenKrupp Steel an der Borsigstraße und das Lohhof-Gelände gegenüber dem Hamborner Bahnhof.

Freitag, 26. März 2010 - Historischer Kalender

Demonstrationen beeinträchtigen am Wochenende den Bus- und Bahnverkehr
Aufgrund mehrerer Großdemonstrationen am kommenden Wochenende muss auf verschiedenen Bus- und Straßenbahnlinien der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) mit Beeinträchtigungen und Verspätungen gerechnet werden. Je nach Ablauf der Veranstaltungen können dabei zeitweise einige Haltestellen von bestimmten Linien nicht angefahren werden. Am Samstag, 27. März, sind zwischen circa 10 und 18 Uhr folgende Linien und Haltestellen in der Innenstadt betroffen: 921, 923, 924, 926, 928, 929, 933, 939, 944, SB10 und SB30; Haltestellen „Friedrich-Wilhelm-Platz", „Lehmbruck Museum", „Tonhallenstraße" und „Kremerstraße". Servicemitarbeiter der DVG informieren die Fahrgäste an den genannten Haltestellen, wenn diese nicht angefahren werden können.

Wegen Demonstrationen im Bereich Hamborn, Marxloh und Walsum kann es am Samstag zwischen 15 und 18 Uhr zudem zu Verspätungen auf den Straßenbahnlinien 901 und 903 kommen. Eventuell können zeitweise die Haltestellen „Wilfriedstraße", „Pollmann", „Wolfstraße", „Heckmann" und „Striepweg" nicht bedient werden.

Auch am Sonntag, 28. März, finden zwischen circa 8 und 18 Uhr Demonstrationen in den Stadtteilen Hamborn, Marxloh und Walsum statt. Je nach Ablauf der Veranstaltungen können eventuell folgende Linien zeitweise die genannten Haltestellen nicht anfahren: 901, 903, 905, 910, 917, 919, 935 und 995; Haltestellen „Wilfriedstraße", „Pollmann", „Hermannstraße", „Lohstraße", „Walsum Rathaus", „Sonnenstraße", „Schwan", „Striepweg", „Heckmann", „Wolfstraße", „Rhein-Ruhr-Halle", „Driesenbusch", „Waldstraße", „Ludgerusstraße", „Hoeveler Straße", „Jubiläumshain", „Schwabenstraße", „Berufsschulen", „Emscherbrücke", „Gestermannstraße", „Altersheim", „Oderstraße", „Goebenstraße", „Breite Straße", „Warbruckstraße" und „Bayernstraße".
Informationen zum Verkehrsangebot der DVG gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de (via Ticker) und unter der Telefonnummer 01803 50 40 30 (0,09 €/min aus dem Festnetz, aus dem Mobilfunknetz max. 0,42 €/min).

Donnerstag, 25. März 2010 - Historischer Kalender

Landgericht Duisburg: Prozessauftakt gegen ein Mitglied der "Hells Angels"


Fotos Manfred Schneider



Industrieumsätze in der Städteregion stiegen im Januar um 2,8 Prozent

Die Städteregion Aachen ist seit dem 21. Oktober 2009 Rechtsnachfolger des Kreises Aachen, der aufgelöst wurde und dessen ehemalige Gemeinden mit der kreisfreien Stadt Aachen die neue Städteregion bilden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wird diesem Sachverhalt nunmehr auch in der amtlichen Statistik Rechnung getragen: Die Statistiker berücksichtigen nun die neue Städteregion in den Ergebnissen der amtlichen Statistik. Eine der ersten Statistiken, in der die Umstellung realisiert wurde, ist der "Monatsbericht im Verarbeitenden Gewerbe". Mit den jetzt vorliegenden Ergebnissen für den Monat Januar 2010 wurden erstmals auch Ergebnisse über Betriebe, Beschäftigte, Umsätze und Entgelte für die Städteregion Aachen ausgewiesen: Demnach setzten die 123 Industriebetriebe (ab 50 Beschäftigte) im Januar 2010 mit 571,4 Millionen Euro 2,8 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Den 29 900 Beschäftigten des Verarbeitenden Gewerbes wurden im Januar 102,8 Millionen Euro Bruttoentgelte ausgezahlt (3 433 Euro je Beschäftigten). Landesweit waren die Umsätze in der Industrie im Januar um 0,6 Prozent gestiegen; das Bruttoentgelt belief sich auf 3 367 Euro pro Kopf.

UDE: Impulse geben für kulturelle Integration älterer Migranten
Anerkennung von Lebensleistungen

Kulturelle Angebote für Migranten? Vor dem geistigen Auge steigen da Bilder von "Festen der Kulturen" oder multikulturellen Straßenfesten auf: Türken hinter Dönerständen, trommelnde Afrikaner, Bauchtanz. Eher folkloristische Einlagen, aber mit einem kulturellen Angebot hat das wenig zu tun. Und ältere Migranten werden meist gar nicht berücksichtigt. Eine Diskussion über dieses bislang wenig beachtete
Thema innerhalb der Integrationsdebatten will nun das Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) an der Universität Duisburg-Essen (UDE) anstoßen. "Es geht schließlich auch um die Anerkennung von Lebensleistungen", erklärt Dr. Ute Pascher vom RISP.
Im Impulspapier "Kulturelle Angebote für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in NRW" fordern die Forscher des RISP einen Dialog auf Augenhöhe, zum Beispiel durch die Einrichtung von Runden Tischen, an denen neben kommunalen auch Migrantenselbstorganisationen Platz nehmen sollen. Denn bei der Entwicklung solcher Angebote gilt es zunächst einmal, die Bedürfnislage zu erforschen. "Es scheinen dabei eher Fragen des individuellen Lebensstiles wichtig zu sein, als der
Migrationshintergrund an sich", meint Pascher. Die Gruppe der Zugewanderten setze sich ja sehr unterschiedlich zusammen -- im Hinblick auf das Herkunftsland, Bildungsstand und Religion.

"Ein exotisches, abwegiges Thema"
Den größten Anteil an älteren Migranten stellen die Gastarbeiter der 50er bis 70er Jahre. Diese Bevölkerungsgruppe wird in den nächsten Jahren prozentual am stärksten wachsen, waren die ausländischen Arbeitskräfte doch alle ungefähr im gleichen Alter, als sie nach Deutschland kamen. "Aber kulturelle Angebote für Ältere mit Zuwanderungsgeschichte - das ist für die meisten bislang ein exotisches, abwegiges Thema", erklärt Dr. Pascher, die ein gleichnamiges Projekt im RISP leitete, das vom Landesministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration (MGFFI) gefördert wurde. Dies hänge auch damit zusammen, dass Migranten in der Öffentlichkeit oft nur als Gruppe mit "Problemen" und "Defiziten" wahrgenommen würden. "Potenziale werden kaum gesehen", so Pascher.
Zwar sind Schwierigkeiten vorhanden, mit denen ältere Menschen mit Migrationshintergrund häufiger zu kämpfen haben als andere Senioren. Die Arbeitsbedingungen und der niedrige Lohn als Gastarbeiter führen im Alter oft zu gesundheitlichen Problemen und kleinen Renten. Deshalb geht es letztendlich natürlich auch um die Finanzierung der Angebote. Dafür müssten Sponsoren gefunden werden, was bei der momentanen wirtschaftlichen Lage nicht einfach sein dürfte. Hinzu kommt, dass viele Unternehmen, die einmal Gastarbeiter beschäftigten und deshalb als erste
Ansprechpartner in den Sinn kämen, heute nicht mehr existieren oder in anderen Unternehmen aufgegangen sind.
Auch Verständigungsprobleme gibt es. Doch gerade mit kulturellen Angeboten ließen sich diese überwinden. "Man denke nur an Chöre, in denen Lieder in verschiedenen Sprachen gesungen werden können", sagt Pascher.

Angebote von Migranten für Migranten
Aber, so betont die Soziologin, es dürfe nicht ausschließlich um Veranstaltungen gehen, bei denen zugewanderte Frauen und Männer mit Einheimischen zusammen kämen. Genauso wichtig seien Angebote von Migranten für Migranten, beispielsweise Dichterlesungen in den jeweiligen Sprachen. "Wenn Veranstaltungen sich nur an Migranten richten, wird das oftmals als Abschottung verurteilt", kritisiert sie.
Es sei jedoch wichtig, sich in erster Linie an den Bedürfnissen der älteren Zuwanderer zu orientieren. Dadurch könne den ehemaligen Gastarbeitern Anerkennung ihrer Lebensleistung gezollt werden. "Einem deutschen Senior würden wir ja auch zugestehen, nicht zu einem Hip-Hop-Konzert gehen zu wollen."
 

Mittwoch, 24. März 2010 - Historischer Kalender

Älter werden im Stadtteil - der „Runde Tisch Wedau/Bissingheim“
„Älter werden im Stadtteil - und das bei guter Gesundheit“ ist ein Thema, das sich die Kommunale Gesundheitskonferenz der Stadt Duisburg gestellt hat. Aufgrund der demographischen Entwicklung wird dies eine zunehmende Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern betreffen und hat damit eine hohe Aktualität. Da in den Stadtteilen Wedau und Bissingheim eine große Anzahl älterer Menschen lebt, wurde hier ein besonderer Arbeitsschwerpunkt gesetzt und am 13. August 2008 der „Runde Tisch Wedau/Bissingheim“ gegründet.
Ziel der Arbeit des Runden Tisches ist es, die Gesundheit der älteren Bevölkerung im Stadtteil zu fördern, die Selbständigkeit und Lebensqualität zu erhalten und vermeidbare Krankheiten und Pflegebedürftigkeit zu verhindern. Dazu haben bereits eine Reihe von Veranstaltungen stattgefunden
Dr. Rolf Behler, Leiter des Gesundheitsamtes, Andrea Bestgen-Schneebeck, Abteilungsleiterin Wohnungsbauförderung beim Amt für Soziales und Wohnen, Ratsfrau Maria-Brigitte Parlo sowie Dr. Wolfrid Schröer, Chefarzt der Klinik für Geriatrie/Altersmedizin, möchten Sie über die bisherigen Aktivitäten des Runden Tisches Wedau/Bissingheim informieren und einen Ausblick auf zukünftige Vorhaben geben.

Baupreise in NRW um 0,4 Prozent gestiegen
Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen erreichte im Februar 2010 einen Indexstand von 112,3 Punkten (berechnet auf der Basis des Jahres 2005 = 100). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren Bauleistungen damit um 0,4 Prozent teurer als im Februar 2009. Dabei zogen die Preise für die personalintensiveren Ausbauarbeiten um 0,9 Prozent an, während die Preise für
Rohbauarbeiten, u. a. aufgrund günstigerer Stahlpreise, um 0,3 Prozent nachgaben. Auch gegenüber November 2009 stieg der Preisindex für Bauleistungen um 0,4 Prozent an.
Im Februar erhöhte sich der Baupreisindex bei Bürogebäuden (+0,6 Prozent) im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat stärker als bei den anderen Gebäudetypen (Ein- und Zweifamilienhäuser: +0,4 Prozent; gewerbliche Betriebsgebäude: +0,3 Prozent; Mehrfamilienhäuser: +0,2 Prozent). Schönheitsreparaturen in Wohnungen verteuerten sich um 1,1 Prozent, während die Preise für Bauleistungen im Straßenbau gegenüber Februar 2009 um 0,8
Prozent anstiegen. (IT.NRW)

Hexenführung: Duisburg im Mittelalter
Wir schreiben das Jahr 1561. Der Scharfrichter aus Kleve kommt nach Duisburg, um der vermeintlichen Hexe Agnes Muisfeltz den Prozess zu machen. Daraufhin erleidet die arme Frau grausame Folterqualen. Doch sie überlebt dieses schreckliche Ereignis und flieht aus der Stadt. Hört ihre grausame Geschichte und begleitet die Hexe auf ihrem Fluchtweg. Sie erzählt euch dabei vom Leben der Duisburger Bevölkerung im Mittelalter.

Dienstag, 23. März 2010 - Historischer Kalender

„Life Saver“ nach Verjüngungskur zurück in der Duisburger City – Deutsche Bank Duisburg unterstützt in 2010

Nach achtmonatiger Abwesenheit ist die stadtbildprägende Brunnenskulptur „Life Saver“ von Niki de Saint Phalle pünktlich zum Frühlingsbeginn wieder in die Duisburger City zurückgekehrt. Am 23. März 2010 wurde die restaurierte Skulptur wieder auf den Tingeuely-Sockel gehoben, auf den sie 1993 erstmals aufgestellt wurde. Die Restaurierung war notwendig geworden, nicht nur weil die bunt bemalte Polyesterfigur im Laufe der Jahre deutlich an Glanz verloren hatte, sondern insbesondere wegen der gefährdeten Standsicherheit durch Materialermüdung.

Nach ihrer Demontage wurde der Zustand der Skulptur im Restaurierungsatelier „Die Schmiede“ GmbH in Duisburg Meiderich gründlich analysiert. Danach konnte erst ein Ertüchtigungskonzept erarbeitet werden. Als bestes Reinigungsmittel erwies sich verdünnte Zitronensäure. Nach der Reinigung wurden die entdeckten Risse behandelt. Wo es notwendig war, wurden dünne Stellen von Innen mit Laminat verstärkt. Das innere Stützgerüst wurde überarbeitet und ergänzt. Die Wasserleitungen zu den Düsen in den Flügeln der Skulptur wurden gereinigt und repariert. Zum Schluss wurden die zahlreichen Farbabsplitterungen retuschiert. 

Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist sich sicher, dass sich die Duisburgerinnen und Duisburger über die Rückkehr dieses Duisburger Wahrzeichens freuen werden: „Als der Life Saver erstmals auf der Königstraße aufgestellt wurde, schieden sich daran die Geister. In den vergangenen acht Monaten habe ich so oft gehört, dass die Skulptur in der Stadt fehle. Die Menschen haben den Life Saver in ihr Herz geschlossen.“ Für Kulturdezernent Karl Janssen ist es wichtig, dass die Skulptur gerade im Kulturhauptstadtjahr in altem Glanz erstrahlt: „Der Life Saver ist auch in einem Großstadtzentrum mit seinen vielen optischen Reizen ein unübersehbares Kunstwerk, das den Betrachter mit seiner Farbenpracht und dem Wasserrauschen in seinen Bann zieht und kurzzeitig das städtische Treiben vergessen lässt. Das sollen auch unsere auswärtigen Gäste genießen können.“ 

Vor dem Hintergrund der Sparzwänge der Stadt Duisburg war auch der Betrieb der Brunnenmeile in Frage gestellt worden. Oberbürgermeister Adolf Sauerland freut sich, dass es gelungen ist, mit der Deutschen Bank ein Unternehmen zu finden, dass bereit ist, im Jahr 2010 den Betrieb des Life Saver-Brunnens finanziell zu unterstützen. Das Unternehmen wird dafür einmalig 7.000 Euro bereit stellen.

„Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, dass sich die Duisburger und ihre Gäste auch in diesem Sommer über das Wasserspiel erfreuen können“, so Christian Focks und Klaus Ulrich, Geschäftsleitung der Deutschen Bank in Duisburg. „Als Deutsche Bank in Duisburg engagieren wir uns mit einer Reihe gemeinnütziger Aktivitäten hier vor Ort: mit eigenen Projekten und auch durch das ehrenamtliche Engagement unserer Mitarbeiter.“

Der Brunnen wird in den nächsten Tagen endmontiert und getestet. Spätestens am 1. April soll er dann wieder in den Dauerbetrieb gehen. 

Zur Skulptur:

Der „Life Saver“ ist eine Gemeinschaftsarbeit von Niki des Saint Phalle und Jean Tinguely. Der Entwurf entstand im Rahmen eines Wettbewerbs 1990/1991, dessen Ausgang Jean Tinguely nicht mehr erlebte. Aufgestellt wurde der Life Saver auf der Königstraße im Jahre 1993. Die Brunnenskulptur ist fünf Meter hoch, Sie wurde gefertigt aus Polyester über einem Edelstahlgerüst und mit Teflonfarbe beschichtet. Sie steht auf einem schwarz lackierten Stahlgerüst nach einem Modell von Tinguely in einem Wasserbecken mit knapp 20 Metern Durchmesser. Aus Düsen im Kopf und auf den Flügeln der Skulptur spritzt Wasser. Von einer Blickachse in Richtung Düsseldorfer Straße ausgehend dreht sich die Skulptur mittels Elektroantrieb 90 Grad nach links und 90 Grad nach Rechts. Das Gesamtgewicht der Skulptur liegt bei ca. sechs Tonnen. 

Der „Life Saver“ steht wieder auf seinem angestammten Platz. Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Kulturdezernent Karl Janssen (Mitte) nehmen davor eine Spende über 7.000 Euro zur Deckung der Betriebskosten des Brunnens von Christian Focks (links) und Klaus Ulrich (rechts), Geschäftsleitung der Deutschen Bank in Duisburg, entgegen

3,0% mehr Gründungen größerer Betriebe im Jahr 2009
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2009 rund 154 000 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Das waren 3,0% mehr als im Vorjahr. Im
Jahr 2008 waren diese Betriebsgründungen um 2,9% gegenüber 2007 zurückgegangen.
Außerdem wurden im Jahr 2009 rund 293 000 Kleinunternehmen gegründet. Damit haben die Gründungen von Kleinunternehmen - nach einem Rückgang um 7% im Jahr 2008 - um 2,7% gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Die Zahl der Gründungen von Betrieben, die im Nebenerwerb ausgeübt werden, stieg um 6,3% und lag bei knapp 269 000. Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen, die nicht nur bei Gründung eines
Gewerbebetriebes erfolgen müssen, sondern auch bei Verlagerung, Umwandlung oder Übernahme, erhöhte sich im Jahr 2009 um 3,7% und betrug rund 864 000.

Demgegenüber wurden im Jahr 2009 nahezu 129 000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung aufgegeben. Das waren 2,1% mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Kleinunternehmen, die im Jahr 2009 geschlossen wurden, lag mit rund 305 000 um 5,4% niedriger als im Vorjahr. Mit etwa 145 000 Betriebsschließungen wurden im Berichtsjahr 5,3% mehr Nebenerwerbsbetriebe aufgegeben als im Jahr 2008.
Insgesamt wurden bei den Gewerbeämtern im Jahr 2009 mit 728 000 Fällen 0,5% weniger Gewerbeabmeldungen angezeigt als im Jahr 2008.
Dabei handelt es sich nicht nur um Schließungen, sondern auch um Betriebsübergaben, Umwandlungen und Fortzüge.

Samstag, 20. März 2010 - Historischer Kalender

Der Life Saver kehrt zurück
Am 29. Juli vergangenen Jahres wurde das "Wahrzeichen der Bürger" und beliebte Treffpunkt demontiert und in der Zwischenzeit im Restaurierungsatelier „Die Schmiede“ GmbH in Duisburg-Meiderich einer „Verjüngungskur“ unterzogen. Das Stadtbild prägende Kunstwerk von Niki de Saint Phalle erstrahlt so im Kulturhauptstadtjahr wieder in altem Glanz.   Gegen 14:30 Uhr soll die Skulptur in Anwesenheit von Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Kulturdezerenent Karl Janssen und Prof. Dr. Raimund Stecker, Direktor des Lehmbruck Museums, per Kranwagen auf den von Jean Tinguely gestalteten Sockel gehoben werden. Anschließend wird erläutert, welche Restaurierungsarbeiten an der Brunnenskulptur durchgeführt wurden. Ihre Gesprächspartner dazu sind Ute Saalmann, Geschäftsführerin der Kulturbetriebe Stadt Duisburg, und Martin Kaufmann, Geschäftsführer des Restaurierungsateliers „Die Schmiede“ GmbH.   Bei dieser Gelegenheit wird Oberbürgermeister Adolf Sauerland ein Unternehmen vorstellen, das sich bereit erklärt hat, den Betrieb des Life Saver-Brunnens finanziell zu unterstützen.

Info-Veranstaltung zum Einzelhandels- und Zentrenkonzept für Duisburg   Der Entwurf des neuen Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes wird in einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Donnerstag, 25. März, um 19 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5 in Duisburg-Mitte vorgestellt.
Ein Vertreter des Gutachterbüros Stadt + Handel sowie der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Martin Linne, stellen die Grundsätze für die Weiterentwicklung des Handels in Duisburg vor. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen und können Fragen stellen und sich zum Entwurf des Konzeptes äußern.   Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept kann eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung im Tagungsraum eingesehen werden. Im Internet kann ist das Konzept mit allen Plänen unter der Adresse www.duisburg.de/stadtentwicklung zu finden.

"99 Positions" künstlerische Eröffnung der Hauptbahnhof-Schließfächer
Heute öffnete Manuel Schröder um 15 Uhrdie von ihm angemieteten 99 Schließfächer im Hauptbahnhof Duisburg. Titel dieser ungewöhnlichen Kunstausstellung: "99 Positions". "Der Inhalt der einzelnen Schließfächer zeigt jeweils die künstlerische Position eines  Duisburger Kunst- und Kulturschaffenden im Jahr 2010," berichtet Schröder. Mit seiner Ausstellung möchte Schröder auch die Vielfalt und Breitenwirkung der Kunst zeigen.
"Leute, die sonst nicht ins Museum gehen, sollen auf diese Art und Weise Kunst kennenlernen. Die Öffentlichkeit lernt so die beteiligten Künstler kennen und kann zumindest bei der Ausstellungseröffnung auch persönlich kennenlernen." Ein kleiner Magnet ist die Ausstellung zumindest an diesem Freitagnachmittag. Viele Passanten schauen interessiert, einige bleiben sogar stehen und schauen. Unterstützt wird die Performance von der Deutschen Bahn, der Sparda - Bank und von Starbucks Deutschland.  KaMa

Freitag, 19. März 2010 - Historischer Kalender

Schimanski wieder in Duisburg
Zwei Drehtage lang kam Götz George alias Horst Schimanski am 17. und 18. März 2010 wieder mal in Duisburg vorbei, um dem neuen Streifen aus der gleichnamigen Krimi-Reihe das notwendige Lokalkolorit zu geben.
Diesmal wurde nicht nur vor den unumgänglichen Hochöfen in Bruckhausen gedreht, sondern auch in einem modernen Bürogebäude am Duisburger Innenhafen.
In "Schuld und Sühne" - so der Arbeitstitel der Folge - ermittelt Schimi auf eigene Faust rund um den Selbstmord des Sohnes einer langjährigen Freundin. Dabei tritt er in einen Sumpf aus Korruption und illegalen Machenschaften, in die sogar Polizisten verwickelt sind. Die Folge wird voraussichtlich im nächsten Jahr ausgestrahlt.

NRW-Staatssekretär Brendel lobt „vorbildliche Kooperation“:
Call Duisburg übernimmt Behördenanrufe für Dinslaken
Das Call-Center der Stadt Duisburg hat seit dem 4. März die Beantwortung von Anfragen an die Stadtverwaltung Dinslaken übernommen. Alle Anrufe, die über die bundesweite Behördennummer 115 aus der Nachbarstadt eingehen, landen jetzt beim kompetenten Team von Call Duisburg. Für Karl Peter Brendel, Staatssekretär im NRW-Innenministerium, ist dieser Service Beispiel „für eine vorbildliche Kooperation zwischen zwei Städten“. Eine Idee, die im Land „viel öfter nachgemacht werden sollte, denn sie hilft Steuergelder ohne Qualitätsverlust zu sparen“, sagte er bei seinem Informationsbesuch im Call Center.
Duisburgs Organisationsdezernent Reinhold Spaniel sieht in der neuen Aufgabe von Call Duisburg eine konsequente Weiterentwicklung der 2001 eingerichteten Service-Einheit. „Wir bieten inzwischen unsere Erfahrungen auch anderen Städten an. Dass wir jetzt mit Dinslaken zusammen arbeiten, freut mich sehr.“ Duisburger Service-Center nimmt die 115-Anrufe aus Dinslaken zunächst für eine sechsmonatige Pilotphase an.

Bernd Schroer, Hauptamtsleiter in Dinslaken, bewertet die ersten Wochen als einen guten Start: „Wir haben ganz bewusst auf das bestehende Know how in Duisburg aufgesetzt und werden in einem halben Jahr sehen, wie erfolgreich diese Kooperation war.“ Dinslaken hat die Informationen zu den häufigst nachgefragten Dienstleistungen in eine spezielle Datenbank abgelegt, auf die alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Service-Centers in Duisburg Zugriff haben und den Anrufern aus Dinslaken eine „Punktlandung“ ermöglichen. Sollte das Duisburger Service-Center einmal nicht helfen können, wird eine elektronische Benachrichtigung nach Dinslaken geschickt und es erfolgt ein Rückruf.
Trotz dieser neuen und beispielhaften Kooperation müsse die Akzeptanz der bundesweiten Behördennummer 115 weiter gesteigert werden, erklärte Staatssekretär Brendel. NRW habe zwar eine Vorreiterrolle übernommen, aber andere Bundesländer hätten noch Nachholbedarf.
Die Stadt Duisburg hatte mit der Gründung von Call Duisburg im Jahre 2001 als erste Stadt in Deutschland überhaupt ein Service-Center eingerichtet, damit Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert auf alle Fragen zur Stadtverwaltung Hilfestellung bekommen. Inzwischen haben – auch mit Unterstützung aus Duisburg – bereits einige weitere Städte in Deutschland Service-Center errichtet. Seit März 2009 steht den Anrufern in diesen Städten die Behördenrufnummer 115 zur Verfügung. Diesen noch recht jungen Dienst gibt es in Duisburg seit einem Jahr. Im März 2009 ging Duisburg zusammen mit einigen ausgewählten Städten in Deutschland als Pilot ans Netz. Wer die 115 wählt, hat seitdem in Duisburg den kurzen Draht zu seiner Kommunalverwaltung - und das an fünf Tagen in der Woche, montags bis freitags von acht bis 18 Uhr.
Inzwischen hat sich der Service sehr erfolgreich etabliert und die Bürgerinnen und Bürger in Duisburg nutzen ihn gern. Die Zahl der Städte, die sich diesem Projekt anschließen, wird auch weiterhin stets größer. Mit der Einbindung der Dinslakener Anrufer wird somit wieder ein „weißer Fleck“ auf der 115-Landkarte in Deutschland farbiger.

Staatssekretär Karl Peter Brendel (rechts) informierte sich im Duisburger Call Center über die Kooperation mit Dinslaken. Mit dabei Reinhold Spaniel, Organisationsdezernent Duisburg, Bernd Schroer, Hauptamtsleiter Dinslaken, und Call Duisburg-Leiter Nobert Brandtstädter (von rechts).


abi extra>> female: MINT mal anders
Mädchen und MINT (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) – das ist für viele junge Frauen weiterhin keine Option. Sie schließen naturwissenschaftliche und technische Berufe bereits früh kategorisch aus, weil sie MINT-Themen mit den falschen Assoziationen verbinden – weit weg vom eigenen Alltag und den persönlichen Interessen. Das Sonderheft abi extra>> female, das am 18. März erscheint, will das ändern.
Wo „female“ draufsteht, ist viel „female“ drin: Beauty, Umwelt, Food, Gadgets – die Rubriken der abi>> Sonderausgabe lassen keinen Zweifel daran, dass es hier um die beliebtesten Mädchenthemen geht – wenn auch aus einem neuen Blickwinkel. Denn egal ob MP3-Player, Lidschatten oder Klimaschutz: In zahlreichen Alltagsgegenständen und Themen, für die Mädchen sich interessieren, steckt eine Menge MINT. Warum also nicht das Klischee nutzen – und mal die andere Seite von Kosmetik & Co. beleuchten?
Kompakt und kurzweilig
abi extra> > female ist eine Sonderausgabe von „abi>> dein Weg in Studium und Beruf“, einem Magazin zur Studien- und Berufsorientierung, das die Bun-desagentur für Arbeit herausgibt. 2010 erscheint das Themenheft bereits zum dritten Mal in Folge und bietet wieder eine kurzweilige Mischung aus Hintergrundinfos, Erfahrungsberichten und Spaß: Das Thema MINT wird in anschaulichen Porträts, kompakten und auf weibliche Interessen zugeschnittenen Infos, aber auch dank spielerischer Elemente wie kuriosen Fakten und Quiz-Fragen attraktiv vermittelt.
Einen Schwerpunkt bilden die vielfältigen Kurzreportagen, in denen Role Models aus Studien- und Arbeitsalltag zu Wort kommen: Was macht eine Agraringenieurin bei Bioland? Wie wird aus einer Technikredakteurin eine Produktmanagerin für Unterhaltungselektronik? Und auf welche konkreten Arbeitsfelder bereitet der Studiengang „Technologie der Kosmetika und Waschmittel“ in Lemgo vor? Dazu gibt’s jede Menge Infos zu Arbeitsmarktchancen und Selfassessment-Möglichkeiten, Interviews und Tipps von Experten.
Das abi extra>> female liegt ab 18. März in den Berufsinformationszentren der Agentur für Arbeit Duisburg aus. Interessierte können weitere Exemplare über den Bestell-Service der Bundesagentur für Arbeit beziehen: Deutsche Vertriebsgesellschaft für Publikationen und Filme (mbH) (DVG), Bestellfax: 0180 100 26 99-55.*

Donnerstag, 18. März 2010 - Historischer Kalender

Diensträder für das Amt für Umwelt und Grün
Das Amt für Umwelt und Grün steigt auf umweltschonende Mobilität um. Zehn Diensträder stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab sofort für Dienstfahrten zur Verfügung. Dies ist nicht nur ein Beitrag des Amtes zum Luftreinhalteplan Ruhrgebiet, sondern auch ein Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und damit zum Klimaschutz.
Ein PKW hat im Durchschnitt einen CO2-Ausstoß von 164 g pro Kilometer; bei nur 50 Kilometern Fahrleistung pro Dienstrad im Monat wird eine Einsparung von knapp 1.000 Kg CO2 pro Jahr mit den zehn Rädern geleistet.
Damit übernimmt die Stadt Vorbildfunktion und hofft auf viele weitere Nachahmer. Als Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise NRW unterstützt die Stadt Duisburg den Einsatz der Diensträder und die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Mobilität in der Stadt.

Stadtdirektor Dr. Peter Greulich (ganz links) sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Umwelt und Grün auf den neuen Diensträder vor dem Rathaus Duisburg.

Zeche Zollverein im Detail
Haniel Museum überlässt dem Essener Ruhr Museum wichtiges Exponat als Kern der Ausstellung Duisburg, 18. März 2010. Erst die weiße Bergmannkleidung anziehen, in
den Schacht fahren und am Ende schwarz wieder hinaufkommen – so verläuft normalerweise die Besichtigung einer Zeche. Nicht so im neuen Ruhr Museum in Essen: Dort zeigt seit wenigen Wochen ein detailgetreues, aufwändig gestaltetes Modell aus dem Bestand des Haniel Museums, wie die Zeche Zollverein aussah, lange bevor sie zum Kultur-Hotspot wurde. Das Exponat ist größtenteils eine Spende des Haniel-Konzerns.
Gegründet wurde die Zeche Zollverein nach jahrzehntelangen Bemühungen und hohen Investitionen 1847 von Franz Haniel (1779 – 1868), jenem Industriepionier aus Duisburg-Ruhrort, nach dem auch der Haniel-Konzern benannt ist.
Er schuf die Voraussetzungen dafür, dass die heimische Kohle zur Rohstoffbasis der Eisen- und Stahlindustrie werden konnte. Auch das Abholzen der Wälder in der Region hatte damit ein Ende, da die Betreiber der Hochöfen von Holzkohle auf den wesentlich effektiveren Steinkohlenkoks umstellten. Symbol des Strukturwandels
„Die Zeche Zollverein markiert den Beginn des Industriezeitalters im Ruhrgebiet und drückte dem Revier für weit über 100 Jahre ihren Stempel auf“, erläutert Dr. Bernhard Weber-Brosamer, Leiter der Unternehmensgeschichte bei Haniel. „Es freut uns, dass wir die Ausstellung mit diesem symbolträchtigen Exponat ergänzen können.“ Zumal die Zeche Zollverein auch den Strukturwandel der Region hervorragend veranschaulicht: 1986 wurde die Kohleförderung beendet – heute wird auf dem Gelände des Weltkulturerbes Kultur gefördert. Erstmals zu sehen war das Modell der Zeche Zollverein als Leihgabe des Haniel Museums für die Ausstellung „Gründerzeit 1848-1871“, die 2008 im Deutschen Historischen Museum in Berlin gezeigt wurde.

Wählen? So geht’s – Crashkurs für Jugendliche im Landtag
Wählen dürfen Zwölf- bis Sechzehnjährige bei der NRW-Landtagswahl zwar noch nicht, doch die anstehende Wahl des nordrhein-westfälischen Landesparlaments sorgt für Diskussionen zu Hause und auch in der Schule.
Wer die Wahl hat, hat die Qual? Der Besucherdienst des Landtags möchte das Gegenteil beweisen: Für alle zwischen 12 und 16 Jahren bietet der Landtag NRW zur Landtagswahl 2010 Simulationsspiele mit fiktiven Kandidaten und Parteien. Zur Wahl treten u.a. an: Die Linierten, Die Gestreiften, Die Karierten und Die Gewürfelten.

„Crashkurs Wahlrecht“ heißt das Simulationsspiel des Landtags Nordrhein-Westfalens passend zur Landtagswahl am 9. Mai 2010.
Termine: Di, 6. April 2010; Mi, 7. April 2010; Do, 8. April 2010; jeweils 14.00 bis 17.00 Uhr - Ort: Landtag NRW, Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf
Anmeldung per Mail: besucherdienst@landtag.nrw.de

An den drei Terminen lernen die Jugendlichen außerhalb des Klassenzimmers spielerisch, wie eine Wahl abläuft und welche Folgen sie hat: Wie sich das Parlament zusammensetzt. Wer schneidet am besten ab? Etwa die Gewürfelten? Ist es notwendig, eine Koalition zu bilden? Können sich Karierte und Gestreifte überhaupt einigen? Wer wird zum Ministerpräsidenten oder zur Ministerpräsidentin gewählt?

Die kostenlose Aktion findet direkt im Landtag in Düsseldorf statt, also genau dort, wo sonst die von den Erwachsenen gewählten Abgeordneten abstimmen und beraten. Ob alleine, mit Freunden oder dem ganzen Verein: Interesse genügt, um beim Crashkurs mitzumachen. Die Aktion bietet sich auch für ganze Schulklassen als experimentelle Ergänzung zum Unterricht an.
Bei alledem ist Eines ganz wichtig: Politik ist oft sehr ernst, aber sie soll auch Spaß machen - und gelacht werden darf natürlich auch.

Ausbildungsbörse für Berufe
Heute findet im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Duisburger Agentur für Arbeit eine Ausbildungsbörse für Berufe im Handel statt.  Zahlreiche Arbeitgeber stellten ihre aktuellen Ausbildungsstellen in den Büroberufen vor. Wer also in diesem Berufsfeld nach einer Ausbildungsstelle sucht, hat heute die Möglichkeit, den direkten Kontakt zu verschiedenen Arbeitgebern an einem Ort zu knüpfen. Es empfiehlt sich daher, mehrere Sätze Bewerbungsunterlagen in der Tasche zu haben, denn nur wer gut vorbereitet ist, kann auch im Gespräch mit den Arbeitgebern punkten. Auch ein Check der Bewerbungsunterlagen durch die Fachkräfte der Agentur für Arbeit ist möglich," lädt die Arbeitsagentur ein.
Viele Jugendliche beiderlei Geschlechts kommen zu der Veranstaltung; teilweise haben sie sogar wirklich ihre Bewerbungsmappen bei. Die Veranstaltung ist gut besucht. dm, LIDL, eine in Buchholz ansässige Buchhandlung und Aldi-Süd sind mit eigenen Ständen vertreten und verteilen Infomaterialien.
"Der Handel ist ein wichtiger und attraktiver Arbeitgeber vor Ort," ist von der Arbeitsverwaltung zu hören. "Verkäuferrr ist kein reiner Frauenberuf mehr. Wer flexibel und mobil ist, kann im Handel Karriere machen. Die Hierarchieebenen sind - wie übrigens in der Gastronomie auch - durchaus durchlässig."
LIDL wirbt damit, daß man in der zweijährigen Ausbildung zum Verkaufer 725 € im ersten und 825 € im zweiten Lehrjahr (Stand 2009) verdient. "Ich muß auch als Auszubildender zu vermeintlich ungünstigen Zeiten wie Samstagabend arbeiten. Dafür habe ich dann unter der Woche frei und kann dann mit meiner Freundin ins Kino gehen," berichtet der junge Mann, der am LIDL-Stand steht.

Im Jahr 2009 erstmals wieder mehr genehmigte Wohnungen als im Vorjahr
Im Jahr 2009 hat es erstmals seit dem Jahr 2006 wieder einen Zuwachs an Baugenehmigungen für Wohnungen gegenüber dem Vorjahr gegeben.
2009 wurde in Deutschland der Bau von 178 000 Wohnungen genehmigt. Das waren 1,9% oder 3 300 Wohnungen mehr als im Jahr 2008. Vor diesem erstmals wieder positiven Ergebnis hatte es deutliche Rückgänge im Jahr 2007 (- 26,2%) und im Jahr 2008 (- 4,4%) im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr gegeben.
Von den im Jahr 2009 genehmigten 178 000 Wohnungen waren 154 100 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+ 4,0% gegenüber 2008). Dabei fiel der Zuwachs von Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+ 5,4%) deutlich höher aus als die Zunahme bei der Genehmigung von Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (+ 2,1% und + 1,6%).
Im Jahr 2009 sank der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude gegenüber 2008 um 22,5% auf 193,4 Millionen Kubikmeter. Diese Entwicklung basiert auf dem Rückgang der Genehmigungen für nichtöffentliche Bauherren um 26,7% auf 169,3 Millionen Kubikmeter. Die öffentlichen Bauherren steigerten dagegen das Bauvolumen um 30,1% auf 24,1 Millionen Kubikmeter.

Duisburg Marketing und die Duisburger Szene bekennen sich zur Loveparade
Zu einem ersten Kennenlernen und Austausch über aktuelle Sachstände zur Loveparade 2010 trafen sich Vertreter der Duisburg Marketing GmbH, Duisburger Clubbesitzer und Veranstalter in der Mercatorhalle in Duisburg.

Arnulf Rating präsentiert sein Programm "Aufwärts" - Benefizveranstaltung zu Gunsten der Wohnungslosenhilfe des Diakoniewerkes Duisburg
Am Dienstag, 20.04.2010 um 20.15 Uhr Mayersche Buchhandlung - Eintritt: 15,- €
Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder können unter 0203 / 7090040-0 reserviert werden.
Rating recherchiert in seinem neuen Programm die aktuelle Lage und stellt
fest: Deutschland geht es im Grunde gut. Das Land vereint. Die Arbeitslosen
nicht nur gefördert, sondern auch gefordert. Und dank des Klimawandels
winkt selbst für Geringverdiener ein Platz an der Sonne: Im eigenen Land!
Dafür sind wir schließlich jahrelang Auto gefahren.
Kein Anlass also für schlechte Stimmung und Panikmache. Die Politik hilft,
wo sie kann. Die kranken Banken sind der Beweis. Emsig werden Rettungspakete
geschnürt. Denn wenn es jemandem schlecht geht, braucht er ein
Paket. Das weiß unsere Kanzlerin aus dem Osten. Dabei spielt es keine Rolle,
ob die Banker selber schuld sind oder geschlafen haben. Soziale Marktwirtschaft
bedeutet eben, dass auch dem Penner auf der Bank geholfen wird.
Mitunter geht es trotz der Milliarden aus den Rettungsschirmen
schneller abwärts als mancher Schirm sich öffnet. Erste Verzweifelte werfen
sich vor den Zug. Aber auch hier sollten wir keine Panik aufkommen lassen.
Denn ob der Zug wirklich kommt, weiß beim Zustand unserer Bahn niemand...

Ehemalige Auszubildende werden weiter gefördert
IHK weist den Weg zum beruflichen Aufstieg
Rund 40 Stipendiaten erhalten über 5.000 Euro
Im vergangenen Jahr schlossen sie mit einem Vorzeige-Ergebnis ihre Berufsausbildung ab – jetzt gab es für rund 40 junge Leute ein Wiedersehen bei der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve: Als Stipendiaten werden sie finanziell vom Bund unterstützt, um sich weiterzubilden. Wie sie das Geld am sinnvollsten einsetzen können, darüber informierte die IHK jetzt in einer Veranstaltung in Duisburg.
Nach erfolgreichem Abschluss haben sich die jungen Leute – darunter sechs aus Duisburg, neun aus dem Kreis Wesel und 16 aus dem Kreis Kleve – bei der „Stiftung Begabtenförderung Berufliche Bildung“ der Bundesregierung beworben – mit Erfolg. Die Förderung erfolgt unabhängig vom beruflichen Hintergrund: Von der Automobilkauffrau über die Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice bis zum Zerspanungsmechaniker reichte die Bandbreite der Stipendiaten. Drei Jahre erhalten die ehemaligen Azubis bis zu 5.100 Euro Zuschuss für ein berufsbegleitendes Studium oder eine Weiterbildungsmaßnahme.
Bei der IHK gab es zahlreiche Tipps zur individuellen Nutzung des Programms. So kann die Förderung auch für die Aufstiegsfortbildung, etwa zum Fachwirt, Fachkaufmann oder Meister genutzt werden. Zudem stehen den jungen Leuten auch übergreifende Weiterbildungsmaßnahmen wie Rhetorik- oder Zeitmanagementseminare offen. Bei den Stipendiaten der vergangenen Jahre war es besonders beliebt, im Ausland die Fremdsprachenkenntnisse aufzupolieren.
IHK-Ausbildungsexperte Jürgen Kaiser: „Die Unternehmen benötigen dringend hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte. Mit einem Stipendium der Begabtenförderung stehen den Absolventen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, um ihre beruflichen Aufstiegschancen zu erhöhen“.
 

Mittwoch, 17. März 2010 - Historischer Kalender

Barrierefreie Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Großenbaum mehr...
Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes Großenbaum hat begonnen. Diese Maßnahme gehört zu einem Paket von insgesamt fünf Plätzen, die jetzt mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II barrierefrei umgebaut werden können. Damit erhalten die Stadtteile Großenbaum sowie Rheinhausen, Bissingheim, Beeckerwerth und Hamborn attraktive Stadtteilplätze, die die Aufenthaltsqualität im Umfeld verbessern, die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger deutlich steigern und somit auch einen Beitrag zur Stabilisierung des stadtteilnahen Einzelhandels leisten.

Der Bahnhofsvorplatz liegt im Zentrum von Großenbaum und ist stark frequentiert. Für Belebung sorgen mehrere Geschäfte, Gastronomie, die Sparkasse und der Wochenmarkt. Einen wichtigen Anteil daran hat auch die benachbarte S-Bahn-Station mit direktem Anschluss an die Duisburger Innenstadt.
Durch den Umbau kann der Platz nun zu einer echten „Neuen Mitte“ mit hoher Aufenthaltsqualität für Großenbaum werden. Die Fläche vor dem Bahnhof wird von Hindernissen befreit und als Einheit nutz- und erfahrbar. Durch die Ausweisung als verkehrsberuhigter Bereich ohne Höhenversprünge sind ein barrierefreier Zugang und ein störungsfreies Miteinander möglich.

Wesentliche Maßnahmen im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes Großenbaum sind:
• Die angrenzende Ampelkreuzung wird zu einem Minikreisverkehr umgebaut. Dies bringt mehr Verkehrssicherheit durch niedrigere Geschwindigkeiten.
• Der gesamte Platzbereich wird von Einbauten und Hindernissen befreit.
• Radfahrer werden vor dem Platzbereich gesichert auf die Fahrbahn geführt und können sich dann frei im verkehrsberuhigten Bereich bewegen.
• Die Bushaltestellen werden entlang der Saarner Straße und der Großenbaumer Allee außerhalb des verkehrsberuhigten Bereichs neu angeordnet und barrierefrei ausgebaut.
• Durch den Einsatz neuer Reflektorleuchten, wird der zentrale Platzbereich hervorgehoben.
• Die Zu- und Abfahrt des Park&Ride-Platzes wird neu geregelt und in einer Zufahrt gebündelt.
Der Bahnhofsvorplatz Großenbaum zeichnet sich durch seine hochwertige Gestaltung aus. Der große rotlaubige Ahorn bleibt erhalten und wird zu einem zentralen Blickfang. Auch das Wegekreuz mit der Linde bleibt ein Orientierungspunkt mit Identifikationskraft. Der „Hippebrunnen“ wird dagegen leicht versetzt und vor dem Bahnhofsgebäude mit Bänken besser sichtbar und erlebbar gemacht. Durch die Umgestaltung wird der Platz attraktiver für Außengastronomie und lädt zudem zum Verweilen ein.
Im direkten Umfeld werden zwei weitere Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II umgesetzt. Die Großenbaumer Allee erhält vom Kreisverkehr bis zur Hausnummer 16 einen lärmoptimierten Asphalt. Gleiches gilt für die Angemunder Straße ab Bahnhofsvorplatz bis zur Albert-Hahn-Straße.

Verkehrsführung während der Baumaßnahme

Die Verkehrsführung der drei Maßnahmen ist aufeinander abgestimmt. Aufgrund des winterlichen Wetters ist es zu zeitlichen Verzögerungen gekommen. Deshalb wurden Bauphasen sowie Verkehrsführung überarbeitet und optimiert.

Derzeit ist die Angermunder Straße als Sackgasse ausgeschildert. In der Großenbaumer Allee werden zunächst nur die Fahrbahnen eingeengt. In Abhängigkeit vom Baufortschritt entfällt dort in etwa zwei bis drei Wochen eine Fahrspur, sodass der Verkehr dann gegenläufig mit einer Baustellenampel geregelt wird. Gleichzeitig wird die Angermunder Straße zur Einbahnstraße. Es kann dann nur in Richtung Am Lipkamp gefahren werden. In diesem Zusammenhang wird vor dem Kindergarten und der Grundschule an der Lauenburger Allee jeweils eine Fußgängerampel aufgestellt. Dies ermöglicht den Kindern ein sicheres Überqueren der Straße trotz des erhöhten Verkehrsaufkommens.
Diese Regelungen bleiben bis auf Weiteres bestehen. Die Stadt wird über spätere Änderungen, die sich wegen des Baufortschritts ergeben, rechtzeitig informieren. Aufgrund der Witterungsverhältnisse kann sich die zeitliche Abfolge verschieben.

„Komm gut an, Sieger rasen nicht“
Am Donnerstag, 18.03.2010, steigt ein Aktionstag für junge Fahrer im Forum Duisburg. Polizei, Feuerwehr, Notfallseelsorger, Dekra und Fahrlehrer wollen mit zahlreichen Ausstellungsobjekten, Videos und vor allem im persönlichen Gespräch jungen Fahrern deutlich machen, wie gefährlich Raserei und Rücksichtslosigkeit sind und wie Fairness alle Beteiligten zu Gewinnern macht.

Deutschlands Waldfläche wächst weiter
Wie das Statistische Bundesamt zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März mitteilt, ist die Waldfläche in Deutschland zwischen 1992 und 2008 pro Jahr durchschnittlich um 176 Quadratkilometer gewachsen; dies entspricht etwa der Fläche der Stadt Karlsruhe.
Etwa 30% der Bodenfläche Deutschlands (357 111 Quadratkilometer) sind mit Wald bedeckt. Das zeigen Auswertungen des amtlichen Liegenschaftskatasters von Ende 2008. Unter den Flächenländern haben Rheinland-Pfalz mit 42% und Hessen mit 40% den höchsten, Schleswig-Holstein mit gut 10% den niedrigsten Waldanteil.
Den größten Anteil an der Bodenfläche Deutschlands hat mit knapp 53% die Landwirtschaft - allerdings mit sinkender Tendenz. Dagegen nimmt die für Siedlungs- und Verkehrszwecke genutzte Fläche kontinuierlich zu und erreicht aktuell einen Anteil von gut 13% an der Bodenfläche Deutschlands.
Der Anteil der Waldfläche an der Bodenfläche Europas beträgt rund 36%. Deutschland liegt mit seinem Waldanteil also im unteren Mittelfeld einer Spanne, die von Finnland (rund 67%) bis Malta reicht, das nur rund 1% Waldflächen besitzt.

Neues Gebäude der Hauptschule Beim Kenvelshof in Duisburg-Wanheim offiziell eingeweiht

Mit einer kleinen Feier in der neuen Mensa hat die Gemeinschaftshauptschule Beim Knevelshof in Duisburg-Wanheim am 16. März 2010 ihr neues Schulgebäude eingeweiht. Der zweigeschossige Neubau mit zehn Klassenräumen und der durch Umstellung auf Ganztagsbetrieb notwendigen Mensa für 300 Schülerinnen und Schüler wurde nach eineinhalbjährigen Bauzeit jetzt fertig gestellt. Die Gesamtinvestitionssumme liegt bei 2,9 Millionen Euro.
Der Neubau besticht durch einige technische Finessen. So wird beispielsweise mit Erdwärme geheizt. Und ein Teil der Schulklassen sind mit sogenannten Smartboards ausgestattet.

Zur feierlichen Inbetriebnahme des neuen Schulgebäudes überreichte Oberbürgermeister Adolf Sauerland einen symbolischen Schlüssel an die Schülersprecherin der Schule, Sultan Yenilmez. Es assistieren v.l.n.r.: Schulleiter Wolfgang Meyer, IMD-Chef Uwe Rohde und rechts neben dem OB der stellvertretende Bezirksbürgermeister Hermann Diether Kunze

Ein Teil der neuen Schulklassen sind mit sogenannten Smartboards ausgestattet

VHS-Vortrag: Individuelle Förderung in der Schule
„Individuelle Förderung in der Schule – Was die Eltern wissen sollten“ lautet der Titel eines Vortrags der Volkshochschule am
Dienstag, 23. März, um 20 Uhr auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte. Die Referentin, Margit Müller, wird erläutern, was individuelle Förderung im Einzelnen bedeutet und welche Möglichkeiten hierzu unser Schulsystem bietet. Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang Lernstanderhebungen? Wie kann eine Zusammenarbeit von Eltern und Schule aussehen? Was ist unter dem Gütesiegel „individuelle Förderung“ zu verstehen? Das sind einige der Fragen, denen an diesem Abend nachgegangen werden soll. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

DuisburgSport startet Ostermalwettbewerb
In den von DuisburgSport betriebenen Bädern haben alle kleinen Künstler bis zum 12. April die Möglichkeit, ihr zeichnerisches Talent unter Beweis zu stellen. Ob zu Lande oder im Wasser, alle Bilder, auf denen der Osterhase zu sehen ist, können in den Bädern an der Kasse abgegeben werden. Die schönsten Bilder werden prämiert und die Gewinner bekommen einen tollen Preis – mitmachen lohnt sich auf jeden Fall.
Auf der Rückseite des Bildes bitte Namen, Adresse, Alter und Telefonnummer nicht vergessen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

AWO-Duisburg begrüßt Änderungspläne der Bundes-SPD zu Hartz IV
Wer arbeitet hat Anspruch auf Schutz seiner Ersparnisse
Die AWO-Duisburg begrüßt die Vorschläge der SPD zur Änderung der Hartz-IV-Gesetze. Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg, sagte zu den Vorschlägen, die das SPD-Präsidium in dieser Woche gebilligt hatte: „Wenn hier nachgebessert wird, dann wird auch wieder Sicherheit für Arbeitnehmer geschaffen. Es muss gelten:
Wer arbeitet und mit seinen Steuern die Gesellschaft trägt, hat auch einen Anspruch auf den Schutz der Gesellschaft, wenn er seinen Arbeitsplatz verliert.“
Viele Menschen haben es nach Einschätzung des Duisburger AWO-Geschäftsführers als ungerecht empfunden, dass Menschen, die viele Jahrzehnte in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hatten, bei längerer Arbeitslosigkeit so behandelt wurden wie jemand, der nur kurze Zeit oder gar nicht sozialversicherungspflichtig tätig war. Dies habe in der öffentlichen Diskussion den guten Gedanken, Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zusammenzulegen, überlagert. Dass die Bundes-SPD mit ihrem Vorsitzenden Sigmar Gabriel nun Korrekturen für mehr Gerechtigkeit zur Diskussion stelle, sei ein Schritt in die richtige Richtung, so Wolfgang Krause weiter.

Schmerzhaft deutlich sei die Schieflage bei den Hartz IV-Gesetzen, wenn jemand für seine Altersversorgung gespart hat und dieses Vermögen bei Erwerbslosigkeit zunächst verbraucht werden muss, bevor Arbeitslosengeld II gezahlt wird. Wolfgang Krause: „Gerade diese Regelung hat das Gerechtigkeitsempfinden vieler Menschen getroffen und sicherlich auch zu den Wahlergebnissen der letzten Jahre beigetragen.“

 

Duisburger Tanztage 2010
Die Duisburger Tanztage sind mit über 4500 Tänzerinnen und Tänzern das größte Amateurtanzfestival in Deutschland. Sie bieten Nicht-Profis aller Stile und Altersklassen eine Bühne. Zwischen Hip-Hop und Show, Modern Dance und Folklore ist bei den Duisburger Tanztagen so ziemlich jede tänzerische Form zu sehen. Hier finden Einsteiger ebenso ihr Publikum wie routinierte Formationen.

Die 21. Duisburger Tanztage finden bis zum 21.03.2010 statt.
Unter dem Motto "First Level" sind in der Rheinhausen-Halle vom 04.03.-14.03.2010 alle Formationen sortiert nach den unterschiedlichen Stilen zu sehen. Am Finalwochenende 20. & 21.03.2010 gibt es ein Wiedersehen mit den besten Gruppen im Theater am Marientor.

Dienstag, 16. März 2010 - Historischer Kalender

Frühlingstemperaturen machen Kröten aktiv!
Autofahrer werden um Rücksichtnahme auf Amphibien gebeten 
 Darauf freut sich wohl jeder: endlich frühlingshafte Temperaturen. Nach dem langen und heftigen Winter wird es auch wirklich Zeit. Aufkeimende Frühlingsgefühle bei steigenden Temperaturen werden in den kommenden Tagen und Nächten zahlreiche Kröten aus ihren Winterverstecken  treiben. Ziel der Wanderungen sind die Tümpel, Bäche und Weiher, in denen sie geboren wurden, wo die weiblichen Tiere ihren Laich ablegen. 
 Auf ihrer "Hochzeitsreise" sind Frosch, Unke, Molch & Co. durch den
 Straßenverkehr bedroht, aber auch Autofahrer müssen mancherorts mit erhöhter
 Rutschgefahr durch überfahrene Tiere rechnen. Die Straßenmeistereien des
 Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen kennen die Wege der Kröten und
 haben sich auf die Sicherung der Krötenwanderwege vorbereitet: Warnschilder mit
 dem Zusatzzeichen Krötenwanderung (Z1006-37) wurden aufgebaut, Krötenzäune
 errichtet und Sammelbehälter aufgestellt. Wo vorhanden, wurden fest installierte
 Amphibientunnel unter den Straßen gereinigt, einige Straßen werden sogar
 zeitweise in den Abend- und Nachtstunden gesperrt. 
 Die Straßenmeistereien arbeiten dabei mit Landschaftsbehörden, örtlichen
 Naturschutzgruppen aber auch einzelnen Bürgerinnen und Bürgern zusammen, die
 sich im Amphibienschutz engagieren. Die freiwilligen Helfer arbeiten spät abends
 und früh morgens als "Krötentaxi": Sie tragen die Sammelbehälter über die
 Straßen, in denen die Amphibien landen, wenn es an den Schutzzäunen nicht
 weitergeht. 
 "Runter vom Gas und vorsichtig fahren sollen Autofahrer, wenn Sie das Warnschild
 101 mit dem Zusatz 'Krötenwanderung' sehen", bittet Winfried Pudenz,
 Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW. Tödlich für die Kröten sei nämlich nicht
 nur das direkte Überfahren, auch der Luftdruck, den die Karosserie erzeugt, wenn
 ein Fahrzeug zu schnell über die Kröte hinweg fährt, könne tödlich wirken.

Neuer Belag für Teilstück der Autobahn A3 im Bereich Neudorf
Durch den Vorsitzenden des Bürgerverein Duisburg-Neudorf, Harald Jeschke, wurde ein Antrag an die Bezirksregierung in Düsseldorf gestellt, zwecks Geschwindigkeitsreduzierung im Bereich der A3 zwischen der Autobahnabfahrt Duisburg-Wedau und dem Kreuz Kaiserberg – Auffahrt zur A40.
Diese Maßnahme diene dem Schutz der Bevölkerung des Stadtteils Duisburg-Neudorf und der angrenzenden Mülheimer Stadtviertel. Grund ist, dass der Kraftverkehr in diesem Bereich enorm zugenommen hat. Weiterhin fragte Jeschke an, ob evtl. ein anderer Belag in Betracht kommen könnte.
Nun erhielt der Bürgervereinsvorsitzende, vom Krefelder Landesbetrieb für Autobahnen und Straßen die Mitteilung, dass in zwei bis drei Jahren ein neuer Fahrbahnboden aufgelegt wird.

Knapp 9% aller Arbeitsverträge waren im Jahr 2008 befristet
Seit 1991 waren in Deutschland noch niemals mehr Erwerbstätige mit befristetem Vertrag beschäftigt als 2008. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis von Ergebnissen des Mikrozensus mit. Danach waren im Jahr 2008 2,7 Millionen oder 8,9% der Beschäftigten im Alter von 15 bis unter 65 Jahren (ohne Schüler und Studierende mit Nebenjob sowie Auszubildende) mit zeitlicher Befristung tätig. Im Jahr 1991, für das erstmals Daten für das wiedervereinigte Deutschland vorlagen, betrug die entsprechende Quote 5,7%.
Befristete Beschäftigungen sind nicht gleichmäßig über alle Personen- und Berufsgruppen verteilt. Jüngere Arbeitnehmer und Ausländer sind überdurchschnittlich häufig befristet tätig. Und insbesondere in den Dienstleistungssparten sind weit mehr befristete Verträge anzutreffen als in den übrigen Branchen. Die Befristungsquote weiblicher Beschäftigter insgesamt lag 2008 bei 9,5%, die der männlichen Beschäftigten lag bei 8,4%.
Von der großen Mehrheit der Arbeitnehmer wurde die Befristung als Beschäftigungsform jedoch nicht angestrebt: Nur 2,5% der befristet Beschäftigten erklärten, keine Dauerstellung gewünscht zu haben. Dagegen gaben 28,3% an, keine Dauerstellung gefunden zu haben und bei 20,9% handelte es sich um einen Probearbeitsvertrag. Weitere 42,5% schließlich nannten "andere Gründe".

Anzahl der Schülerinnen und Schüler geht um 1,3% zurück
11,7 Millionen Schülerinnen und Schüler haben nach vorläufigen Angaben im Schuljahr 2009/10 allgemeinbildende und berufliche Schulen in Deutschland besucht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden davon 8,9 Millionen Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden Schulen und 2,8 Millionen Schülerinnen und Schüler in beruflichen Schulen unterrichtet. Damit ging sowohl an allgemeinbildenden als auch an beruflichen Schulen die Anzahl der Schülerinnen und Schüler im Vergleich zum vorhergehenden Schuljahr um 1,3% zurück.
Der bundesweite Rückgang der Schülerzahlen insgesamt verlief in West- und Ostdeutschland unterschiedlich: Während an allgemeinbildenden Schulen im früheren Bundesgebiet die Zahl der Schülerinnen und Schüler um 1,4% sank, ging sie in den neuen Bundesländern einschließlich Berlin lediglich um 0,8% zurück. Bei den beruflichen Schulen lief die Entwicklung in umgekehrter Richtung. Hier nahm die Zahl der Schülerinnen und Schüler an beruflichen Schulen im früheren Bundesgebiet um 0,2% geringfügig zu, sank jedoch in den neuen Bundesländern einschließlich Berlin um 7,9%.
Betrachtet man allgemeinbildende und berufliche Schulen zusammen, so war in allen Bundesländern eine Abnahme der Zahl der Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2009/10 gegenüber dem Vorjahr zu beobachten. Die deutlichsten Rückgänge waren bei der Zahl der Schülerinnen und Schüler in Brandenburg (- 3,8%), Mecklenburg-Vorpommern (- 4,2%), dem Saarland (- 3,7%) und Sachsen-Anhalt (- 3,7%) zu verzeichnen. Während das Sinken der Schülerzahl im Saarland auf die Umstellung auf die achtjährige Gymnasialzeit zurückzuführen ist, wirkt sich der Geburtenrückgang, der Anfang der 1990er Jahre in den neuen Bundesländern eintrat, mittlerweile auch auf die Zahl der Schülerinnen und Schüler an beruflichen Schulen aus.
76,3% der Schülerinnen und Schüler wurden im Schuljahr 2009/2010 an allgemeinbildenden Schulen und 23,7% an beruflichen Schulen unterrichtet. In den einzelnen Bundesländern gab es deutliche Unterschiede beim Anteil der beruflichen Schulen an allen Schülerinnen und Schülern: Die Spanne reichte von 22,0% in Bayern bis zu 31,1% in Sachsen.

Nachbarn am 16. März zu Gast im AWO-Nachbarschaftscafé Laar
„Familienhilfe – sofort vor Ort“ zeigt wie Integration gelingt
Die Nachbarn von der AWO-Integrations gGmbH besuchen das AWO-Nachbarschaftscafé im Wohndorf Laar. Beim Infonachmittag am Dienstag, 16. März 2010, um 15 Uhr stellt sich die „Familienhilfe – sofort vor Ort“ vom Laarer Markt ebenso wie die Integrationsagentur der Duisburger AWO vor. Beide Einrichtungen unterstützen nur wenige Minuten vom Wohndorf entfernt die Menschen im Stadtteil. Die Teilnahme an den sehr beliebten Info-Nachmittagen im AWO-Nachbarschaftscafé ist wie immer kostenlos.
Die Mitarbeiter der Familienhilfe, die von der AWO-Integrations gGmbH betreut wird, erläutern während des Besuchs im Wohndorf Laar, wie die im Frühjahr 2009 neu eröffnete Einrichtung den Menschen im Stadtteil schnell und wirksam hilft. Die Angebote der Integrationsagentur reichen weit über Sprachkurse hinaus. Wer hätte gedacht, dass die AWO türkische Männer zu ehrenamtlichen Pflegelotsen weiterbildet?


Wenn der Geschäftspartner in die Insolvenz geht
Rechtstipps bei der IHK am 17. März in Duisburg
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen hat im Krisenjahr 2009 einen Höchststand erreicht. Direkt betroffen sind auch die Vertragspartner zahlungsunfähiger Betriebe – sie geraten mitunter selbst in Gefahr. Welcher Handlungsspielraum für Vertragspartner insolventer Betriebe besteht, darüber informiert die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve am 17. März, 17 Uhr, in ihrer Hauptgeschäftsstelle, Duisburg.
In der Informationsveranstaltung wird anhand von praktischen Fallbeispielen erläutert, wie Krisen schon im Vorfeld erkannt werden können. Und wenn es schließlich doch zur Insolvenz eines Vertragspartners kommt: Was muss nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens beachtet werden? Antworten auf diese Fragen gibt Dr. Stefan Klever, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Duisburg. Der Experte geht unter anderem auch auf die Ursachen von Krisen ein, erläutert die Interessen von Gläubigern und Schuldnern sowie die Rechtsstellung der am Insolvenzverfahren Beteiligten.

Ausbildungsbörse für Berufe des Handels
Am Donnerstag, den 18. März 2010, findet im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Duisburg von 10:00 bis 16:00 eine Ausbildungsbörse für Berufe des Handels statt. Zahlreiche Arbeitgeber werden dort ihre aktuellen Ausbildungsstellen in den Berufen des Handels vorstellen. Wer also in diesem Berufsfeld nach einer Ausbildungsstelle sucht, hat an diesem Tag die Möglichkeit, den direkten Kontakt zu verschiedenen Arbeitgebern an einem Ort knüpfen zu knüpfen. Es empfiehlt sich daher, mehrere Sätze Bewerbungsunterlagen in der Tasche zu haben, denn nur wer gut vorbereitet ist, kann auch im Gespräch mit den Arbeitsgebern punkten. Auch ein Check der Bewerbungsunterlagen durch die Fachkräfte der Agentur für Arbeit ist möglich. Eine Anmeldung ist für diese Veranstaltung nicht erforderlich.

Montag, 15. März 2010 - Historischer Kalender

Baustelle Berufskolleg: Geothermie-Bohrungen unterbrochen
Bei der Baustelle für das neue Berufskolleg Mitte wurden die Geothermie-Bohrungen kurzfristig abgebrochen. Grund waren Bedenken der für den Bergbau zuständigen Bezirksregierung Arnsberg, dass eventuell ein Stollen aus dem 18. Jahrhundert auf dem Gelände vermutet werden kann. Alle weiteren Bautätigkeiten dauern an.
Ein Ortstermin im Laufe des morgigen Tages wird das weitere Vorgehen klären.

Rhein-Ruhr-Bad am Sonntag wieder in Kinderhänden
Beim „Kids´ Day“ am Sonntag, 21. März, regieren die Kinder zwischen 15.30 und 17 Uhr wieder das Rhein-Ruhr-Bad. Mit Spielgeräten kann dann das Sportbecken erobert werden und Clown Juppi bezaubert alle Besucher mit seinen Zauberkünsten.
Mit den attraktiven „Aktionspreisen“ im Rhein-Ruhr-Bad kann die ganze Familie bereits für 11 Euro einen vierstündigen Besuch am Sonntagnachmittag genießen. Für 15 Euro besteht für Familien zudem die Möglichkeit, den ganzen Tag im Rhein-Ruhr-Bad zu bleiben.

4,5% der Studierenden an privaten Hochschulen
Der Anteil der Studierenden an privaten Hochschulen an allen Studentinnen und Studenten liegt heute in Deutschland zwar auf einem vergleichsweise geringen Niveau, hat aber in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes waren im Wintersemester 2009/10 von den insgesamt 2 119 500 Studierenden in Deutschland 96 100 an einer staatlich anerkannten Hochschule in privater Trägerschaft eingeschrieben. Das ist ein Anteil von 4,5% an allen Studierenden. Im Wintersemester 2000/01 hatte der Anteil noch 1,4% betragen.
Von den 96 100 Studierenden an privaten Hochschulen im Wintersemester 2009/10 waren 12 700 an Universitäten, 82 900 an Fachhochschulen und 500 an Kunsthochschulen immatrikuliert. Während an den Universitäten nur 0,9% aller Studierenden private Hochschulen besuchten, lag der Anteil bei den Fachhochschulen bei 12,3%.
In den einzelnen Bundesländern haben private Hochschulen eine sehr unterschiedliche Bedeutung: In Hamburg war der Anteil der Studentinnen und Studenten, die eine private Fachhochschule besuchten, mit 50,7% am höchsten. An zweiter Stelle lag das Saarland mit 33,4%, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (23,5%) und Schleswig-Holstein (20,6%). In den neuen Bundesländern - mit Ausnahme von Sachsen - sind dagegen private Fachhochschulen relativ unbedeutend. Der Anteil der Studierenden, die eine private Fachhochschule besuchten, betrug in Sachsen-Anhalt 0,1%, in Brandenburg 2,0%, in Mecklenburg-Vorpommern 2,7% und in Thüringen 2,9%.
Trotz der bundesweit wachsenden Bedeutung privater Hochschulen studieren die mit Abstand meisten Studierenden weiterhin an öffentlichen Hochschulen. Von den insgesamt 2 119 500 Studierenden in Deutschland im Wintersemester 2009/10 waren 1 999 400 an einer Hochschule in öffentlicher Trägerschaft und weitere 24 000 an Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft eingeschrieben.
Von den insgesamt 410 Hochschulen im Wintersemester 2009/10 befanden sich 102 in privater Trägerschaft. Dies entspricht einem Anteil von fast 24,9%, der sich damit im Vergleich zum Wintersemester 2000/01 verdoppelt hat. Damals waren von insgesamt 354 Hochschulen 43 in privater Trägerschaft.
Detaillierte Ergebnisse bietet die Fachserie 11, Reihe 4.1 "Studierende an Hochschulen - Vorbericht -", die unter www.destatis.de/publikationen im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes kostenlos abrufbar ist.

JEKI-Konzert heuteim Theater Duisburg
Im Theater Duisburg wird am Montag, 15. März 2010, unter dem Titel „Kinder!Kinder!JEKI-Kinder!“ das diesjährige JeKi-Konzert in Kooperation von Theater und Philharmonie Duisburg und der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule stattfinden.
Eingeladen sind alle „JEKI 1 – Kinder“, das heißt alle 2155 Erstklässler, die aktuell in Duisburg im Programm „Jedem Kind ein Instrument“ eingebunden sind.

Mitglieder der Duisburger Philharmoniker spielen kurze, unterhaltsame und speziell ausgesuchte Stücke, das Publikum wird aktiv in das Konzertgeschehen eingebunden.
Rund um die Veranstaltung gibt es im Foyer ein „Instrumentenkarussell“, das heißt, die Instrumente können ausprobiert und begutachtet werden.

Zeitplan:
8.30 Uhr Instrumentenkarussell 1 im Foyer Theater Duisburg
Niederrheinische Musik - und Kunstschule
9.30 Uhr Konzertveranstaltung 1
10.55 Uhr Presse – und Fototermin im Opernfoyer
Oliver Scheytt, Geschäftsführer Ruhr 2010
Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Kulturdezernent Karl Jansen
Dr. Alfred Wendel, Intendant Duisburger Philharmoniker
Gabriele Spengler, Vorstand Stiftung „Jedem Kind ein Instrument“
Manfred Berns, Geschäftsführer Bürgerstiftung Duisburg
11.00 Uhr Konzertveranstaltung 2
11.45 Uhr Instrumentenkarussell 2 im Foyer Theater Duisburg
Niederrheinische Musik - und Kunstschule - 13.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Schulprojekt Steinbart Gymnasium und YM
Im Rahmen eines Schulprojekts am Steinbart-Gymnasium in Duisburg hat sich die YM, ein Unternehmen welches Fotodienstleistungen anbietet, gegründet.
Hierbei handelt es sich um keine profitorientierte Firma, es soll den Schülern jedoch Wirtschaftsabläufe näher bringen.

VHS-Seminar: Fahrräder selbst reparieren
Viele begeisterte Radfahrer haben Probleme, wenn es um die Instandhaltung ihres Rades geht. Mit dem Praxisseminar „Fahrradreparatur leicht gemacht“ will die Volkshochschule Abhilfe schaffen. Am
Samstag, 20. März, 15 bis 18.30 Uhr, und Sonntag, 21. März, 10 bis 14 Uhr, gibt es wertvolle Tipps zu einfachen Instandsetzungsarbeiten, Pannenhilfe und Pflege des Rades.
Benötigt werden das eigene Fahrrad und einfaches Werkzeug. Veranstaltungsort ist „Feine Räder“ auf dem Sonnenwall 69-71. Infos und Anmeldungen bei der VHS unter 0203/283-3725 und 283-2616.

Mayersche Buchhandlung:
Veranstaltung mit Hennes Bender in Duisburg ist ausverkauft!
Am Mittwoch, 31.03.2010 um 20.15 Uhr  Mayersche Buchhandlung Duisburg
Eintritt: 10,- € / 7,- € (Schüler & Studenten)
Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder können unter 0203 / 7090040-0 reserviert werden.
Hömma, kann dat wahr sein? Hennes Bender, der beliebte Comedian, präsentiert ein Lexikon über den Ruhrpott. Pünktlich zur Ruhr 2010 stellt der sympathische Superheld aus Bochum die charmanten und bisweilen seltsamen Eigenheiten seiner Heimat vor: sprachliche Perlen, kulinarische Hochgenüsse oder eigentümliches Städtemarketing. Ein großes Vergnügen mit dem feinen Sprachwitz des Ruhrpotts.

Freitag, 12. März 2010 - Historischer Kalender

Landgericht Duisburg: Prozessauftakt gegen ein Mitglied der "HellsAngels"
I. Am 25. März 2010 beginnt um 11.00 Uhr im Schwurgerichtssaal des Landgerichts Duisburg (Saal 201) vor der 5. großen Strafkammer als Schwurgericht der Prozess um den Tod eines Mitglieds des Motorradclubs „Bandidos“, das am 8. Oktober 2009 in Duisburg erschossen wurde.
Angeklagt ist wegen heimtückischen Mordes und zweifach versuchten Totschlags ein 31-jähriges Mitglied des Motorradclubs „Hells Angels“. Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, aus seinem Auto heraus mindestens einmal auf das Opfer geschossen zu haben, das zu diesem Zeitpunkt mit keinem Angriff gerechnet haben soll. Danach soll der Angeklagte mindestens zwei weitere Schüsse in die Richtung von zwei Frauen abgegeben und deren Tod billigend in Kauf genommen haben. Dabei wurde niemand verletzt.
Der Kammervorsitzende hat bis zum 5. Juli 2010 zunächst dreizehn Fortsetzungstermine bestimmt. Die Einzelheiten und etwaige Terminänderungen bitte ich den jeweiligen Sitzungsplänen des Landgerichts Duisburg zu entnehmen.

II. Für Pressevertreter werden an allen Sitzungstagen zwölf Plätze im Schwurgerichtssaal reserviert, und dabei vier für die örtlichen und acht für die überörtlichen Medien. Diese Plätze werden bis auf Weiteres nur akkreditierten Personen zugewiesen, die sich mit einer Pressekarte des Landgerichts Duisburg und einem gültigen Personalausweis ausweisen können. Die Akkreditierung gilt für die gesamte Dauer der Hauptverhandlung und ist mit einem bestimmten Sitzplatz verbunden. Die Erteilung einer Pressekarte kann ab sofort bis Freitag, 19. März 2010, 14.00 Uhr, unter der Adresse verwaltung@lg-duisburg.nrw.de elektronisch beantragt werden.
Sollten mehr Pressekarten beantragt werden als reservierte Plätze vorhanden sind, entscheidet das Los über die Zuteilung der reservierten Plätze. Das Ergebnis eines solchen Losentscheids werde ich am 22. März 2010 mitteilen. Die Pressekarten können danach bis eine Stunde vor Sitzungsbeginn gegen Vorlage eines gültigen Personalausweises abgeholt werden.

Werden Pressekarten nicht abgeholt oder nicht genutzt, bleibt der reservierte Platz an diesem Tag unbesetzt.
III. Ton-, Foto- und Filmaufnahmen im Sitzungssaal sind im Rahmen eines Pools bis zum Beginn der Sitzung gestattet. Zugelassen werden dabei als Pool-Führer zwei Fotoreporter und zwei aus höchstens drei Personen bestehende Kamerateams, eines von den deutschen öffentlich-rechtlichen und eines von den deutschen privaten Fernsehanstalten. Die Bestimmung der Pool-Führer bleibt einer Einigung der interessierten Presseorgane vorbehalten. Die Pool-Führer müssten mir bis zum 24. März 14.00 Uhr namentlich und mit sonstigen Personalien benannt werden. Sie müssten sich am 25. März 2010 bei der Einlasskontrolle am Haupteingang ausweisen und bis spätestens 10.00 Uhr bei mir anmelden.
Ton-, Foto- und Filmaufnahmen außerhalb des Sitzungssaals sind nur nach Absprache zulässig.

Abschalten, Umsteigen, Wegsparen?
Frauen beziehen Stellung zur Atomenergie
Die Zukunft der Atomenergie wird auch in der Frauenbewegung wieder zunehmend diskutiert. Themen wie die Atommüllentsorgung, Zwischenfälle bei der Urananreicherung und Atomtransporte quer durch die ganze Bundesrepublik machen Auseinandersetzungen mit dem Thema dringend erforderlich. Daher lädt Doris Freer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Duisburg am Donnerstag, 18. März 2010 von 15:30 Uhr bis 18 Uhr ins Konferenz- und Beratungszentrum „Der kleine Prinz“, Schwanenstraße 5, zu einer Informationsveranstaltung ein.

„Abschalten? Umsteigen? Wegsparen? – Frauen beziehen Stellung zur Atomenergie“ ist der Titel der Veranstaltung, die das Frauenbüro der Stadt Duisburg in Kooperation mit „genanet“, der Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit und dem Duisburger Frauennetzwerk Agenda 21 durchführt.
„Wir wollen über die Probleme und Risiken der Atomenergie, über die aktuelle energiepolitische Lage und über die Haltung der Frauenbewegung zu diesem Thema informieren und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern darüber diskutieren“, erläutert Doris Freer das Konzept der Veranstaltung. „Wir alle tragen Verantwortung für eine lebenswerte und gesunde Zukunft auch im Interesse der nachfolgenden Generationen. Daher würde ich mich freuen, möglichst viele Besucherinnen und Besucher begrüßen zu können.“
Für die Duisburger Veranstaltung ist es gelungen, bekannte Referentinnen und Referenten zu gewinnen. Eine Einführung in das spannungsreiche Verhältnis von Frauen zur Atomenergie wird Ulrike Röhr von „genanet“ geben. Anschließend werden Fachbeiträge von Dr. Peter Greulich, Stadtdirektor und Beigeordneter für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz („Potenziale erneuerbarer Energien in Duisburg“), Claudia Baitinger, BUND Landesverband NRW („Risiken der Atomenergie“) und Trudel Meier-Staude, Women in Europe for a Common Future („Frauen-Aktionen gegen Atomenergie“) die Grundlage für die anschließende Diskussion bilden.
Anmeldungen bis zum 15. März 2010 beim Referat für Gleichstellung und Frauenbelange, OB-3, Burgplatz 19, 47051 Duisburg, Telefon 0203/283-3033 oder –3316, Telefax 0203/283-3964, Email: frauenbuero@stadt-duisburg.de

Vorübergehender Ausfall der Bürgerschwimmzeit im Allwetterbad Walsum
Der 1. Schwimmverein Walsum richtet am Samstag, 20. März, und am Sonntag, 21. März, im Allwetterbad Walsum das 28. „Walsumer Frühjahrsmeeting“ aus. Da das Bad an beiden Tagen ganztägig benötigt wird, muss währenddessen ausnahmsweise die Bürgerschwimmzeit ausfallen.

Osterfeuer frühzeitig beim Ordnungsamt anmelden
Auch wenn das Osterfest erst in einigen Wochen gefeiert wird, weist dass Ordnungsamt der Stadt Duisburg bereits jetzt darauf hin, dass Osterfeuer ausschließlich im Rahmen öffentlicher, für jedermann zugängliche Veranstaltungen zulässig sind. Veranstalter können in der Ortsgemeinschaft verankerte Glaubensgemeinschaften, Organisationen oder Vereine, Schulen und Kindergärten sein.
Osterfeuer sind einmalig je Veranstalter nur von Karsamstag bis Ostermontag in der Zeit von 16 bis 22 Uhr gestattet. Dabei dürfen nur unbehandelte Hölzer verbrannt werden. Vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen diese Regelungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße bis zu 1000 Euro geahndet werden.
Damit kein Feuer unkontrolliert abbrennt, ist es schriftlich unter ordnungsamt@stadt-duisburg.de, per Fax unter 0203 / 283 5710 oder per Post, Stadtverwaltung Duisburg, Ordnungsamt, 47049 Duisburg, angezeigt werden. Weitere Auskünfte gibt Call Duisburg unter 94 000.

Bombenfunde in Neudorf klären Fliegerschicksal nach fast 68 Jahren
„Das Internet macht es nun möglich, u.a. auch die Geschichte des 2. Weltkrieges wieder in gegenseitige und schmerzliche Erinnerungen zurück zu rufen,“ so bringt es Hans Willi Buetefuer vom Neudorfer Bürgerverein auf den Punkt. Da wendete sich nach den Bombenfunden an der Pappenstraße Mr. Clive Armstrong aus Plymouth in Devon zu Beginn der vergangenen Woche an den Neudorfer Bürgerverein mit einer Frage zum Schicksal seines Onkels, Sergeant Eric Styles, der 1942 Funker im Whitley Mark V Bomber Z 9512 des RAF Bomber Command war.
Dieser Bomber war am 31. Juli um 23.20 Uhr vom Flugplatz Honeybourne in Worcestershire zu einem Großangriff von 630 Bombern gegen die Nachbarstadt Düsseldorf in der Nacht vom 31. Juli zum 1. August 1942 gestartet. Hierbei wurden über 900 Tonnen Bomben abgeworfen und insgesamt gingen bei diesem Angriff 29 Flugzeuge verloren, darunter der Whitley von Eric Styles.
Die Familie, insbesondere die noch lebende Tochter Mary, eine Cousine von Clive Armstrong, wusste nie, was in dieser Nacht passiert ist. Willi Buetefuer hatte daher die Anfrage postwendend an Luftkriegshistoriker Harald Molder von der ZEITZEUGENBÖRSE DUISBURG weitergeleitet, der nicht nur den Lagebericht des Polizeipräsidenten nach Plymouth senden konnte, sondern auch zwei Aufnahmen aus dem Duisburger Stadtarchiv von der Absturzstelle am Sternbuschweg 213-215, nahe der Kreuzung zur Koloniestraße.
Pilot Officer A.W.Thompson, wurde bei diesem Angriff schwer verletzt und in das im Mai 1942 in einem Wald in der Nähe der Stadt Sagan etwa 160 km südöstlich von Berlin gegründete STALAG Luft 111 gebracht.
Der Rest der Besatzung: P/O C.L.Szumlinski RCAF, Sgt W.V.Donahue RCAF, Sgt E.J.Jones RCAF und eben F/S E.L.Styles RAF wurden im Einsatz getötet und sind auf dem Alliierten Friedhof im Reichswald beigesetzt.
Interessant in diesem Zusammenhang war für Harald Molder auch das Schicksal des Piloten A.W. Thompson, der nach Beleidigungen gegen das Deutsche Reich und einen Angriff gegen einen Unteroffizier vom STALAG Luft III nach Dresden gebracht wurde. Er wurde noch einmal verurteilt, da er einen Befehl des Militär Gefängnis in Graudenz missachtet hatte. Er brach Anfang Juli 1944 aus dem Gefängnis aus, wieder festgenommen und durch ein Exekutionskommando wegen Gehorsamsverweigerung am 5. Juli 1944 im Alter von 31 Jahren erschossen. Er wurde mit vollen militärischen Ehren am 8. Juli 1944 beigesetzt. Er wurde umgebettet auf den Militärfriedhof in Malbork in Polen.
Berühmtheit erlangte das STALAG Luft III durch einen Massenausbruch in der Nacht vom 24. / 25. März 1944, der in dem Film „Gesprengte Ketten“ mehrfach verfilmt wurde. HaMo

Donnerstag, 11. März 2010 - Historischer Kalender

Einrichtung in Duissern öffnet zusätzlich am 20. März von 11 bis 16 Uhr
AWO-Tagespflege bietet „Schnupper-Samstag“ für neue Besucher
Die AWOcura bietet inzwischen regelmäßig einen „Samstag der offenen Tür“ in der Tagespflege des Seniorenzentrums Ernst Ermert. Am 20. März können sich die Besucher der gemütlich eingerichteten AWO-Tagespflege von 11 bis 16 Uhr auf das Osterfest einstimmen. Auch „Schnuppergäste“, die zum ersten Mal die liebevolle Betreuung kennen lernen wollen, sind herzlich willkommen. Den pflegenden Angehörigen ermöglicht das zusätzliche Angebot Entlastung.
Der Betreuungstag kostet 25 Euro, darin ist das Mittagessen ebenso enthalten wie Kaffee und Gebäck während des Nachmittags. Anmeldungen nehmen die Mitarbeiterinnen bis zum 15. März unter der Rufnummer 0203 3095-0 entgegen.
Die Pflegedienstleiterin Sylvia Wolkenstein freut sich, auch neue Besucher in der Tagespflege begrüßen zu können. „Der Samstag bietet sich an, die Vorteile unserer Einrichtung kennen zu lernen. Über Tag erfahren die Senioren beste Pflege und erleben ein schönes Stück Gemeinschaft. Den Abend und die Nacht verbringen sie dann in der gewohnten Umgebung ihrer eigenen Wohnung.“
Für die pflegenden Angehörigen sei es wichtig, dass sie ihre Lieben nicht nur in besten Händen wissen, sondern dass ihnen der Aufenthalt in der Tagespflege auch gefällt. „Unsere Schnuppertage machen es leicht, dieses Angebot der Unterstützung einmal auszuprobieren.“

Internet-Schnupperkurs 50Plus in der Zentralbibliothek
Auch im März bietet die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße einen zweitägigen Internet-Schnupperkurs speziell für Menschen ab 50 Jahren an. Am
Freitag, 26. März, und am Dienstag, 30. März, jeweils von 10 bis 12 Uhr, führt der Kurs in den Umgang mit dem World Wide Web ein. Ohne Leistungsdruck werden bei Bedarf zu Beginn auch die Handhabung von Maus und Tastatur sowie die wichtigsten Funktionen des Browsers geübt. Grundkenntnisse im Umgang mit der PC-Tastatur und erste Erfahrungen mit der PC-Maus sollten aber vorhanden sein. In praktischen Übungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann ausreichend Gelegenheit haben, im Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung an der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek erforderlich. Ebenso möglich ist auch eine telefonische Anmeldung unter (0203) 283-4218. Die Teilnahmegebühr beträgt für Besitzer eines gültigen Bibliotheksausweises 10 Euro, Nicht-Bibliothekskunden zahlen 14 Euro .

Mittwoch, 10. März 2010 - Historischer Kalender

Bezirksbibliothek Walsum bleibt geschlossen
Wegen einer internen Systemumstellung bleibt die Bezirksbibliothek Walsum am Samstag, 20. März 2010 geschlossen. Ab Dienstag, 23. März 2010 ist die Bezirksbibliothek wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar.

Expertentipps bei IT-Problemen - IHK-Sprechstunde für Unternehmen eingerichtet
Neue Entwicklungen in der Informationstechnologie stellen kleine und mittlere Unternehmen häufig vor Probleme. Die jetzt von der der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve ins Leben gerufene IT-Sprechstunde bietet die Möglichkeit, sich mit Experten zu diesem Thema auszutauschen. Der Auftakt erfolgt am 18. März, 16.30 Uhr, in der IHK-Hauptgeschäftsstelle, Duisburg.
Die kostenlose Sprechstunde, die die IHK gemeinsam mit der Vereinigung „networker niederrhein“ einrichtet, findet regelmäßig jeden zweiten Monat statt. Dabei werden in einem Orientierungsgespräch unter anderem Lösungswege in den Bereichen IT-Sicherheit, Webseitengestaltung oder Softwareentwicklung aufgezeigt. Grundsätzlich können die Betriebe sich aber mit jeder technischen Fragestellung an das Expertenteam wenden.

Landtagswahl in NRW - 3000 Helfer werden gesucht
250 Wahllokale, 401 Stimmbezirke, etwa 3000 ehrenamtliche Wahlhelfer, 40.000 Briefwahlanträge, rund 350.000 Wahlberechtigte – diese Zahlen beschreiben die kommende Landtagswahl am 9. Mai 2010, für die dringend Wahlhelfer gesucht werden.
Das städtische Wahlamt ruft alle Interessierten auf, sich für dieses Ehrenamt zu bewerben. Besondere Vorkenntnisse sind nicht nötig. Was man wissen muss, wird in einer kurzen Schulung vermittelt. Die Wahlhelfer kümmern sich vor Ort in einem Wahllokal um den reibungslosen Ablauf der Landtagswahl: Personalien müssen überprüft, die Stimmzettel ausgegeben und die Wahlbeteiligung ermittelt werden. Am Ende des Wahltages werden die Stimmen ausgezählt - Demokratie live!
Wahlhelfer darf jeder werden, der auch wahlberechtigt ist. Wahlberechtigt zur Landtagswahl ist, wer am Wahltag Deutscher im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist, das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat und mindestens seit 16 Tage vor der Wahl in NRW seine Wohnung hat.

Für ihren Einsatz bekommen die Wahlhelfer ein Erfrischungsgeld: Für Wahlvorsteher und Schriftführer sind es 45 Euro, Beisitzer bekommen 35 Euro. Die Helfer werden meist in unmittelbarer Wohnortnähe eingesetzt. Auch Empfänger von Sozialleistungen können sich melden. Die Entschädigung wird nicht angerechnet.
Interessenten melden sich bitte beim Wahlamt Duisburg:
Bismarckstr. 150-158
47041 Duisburg
Telefon: 0203 - 94000 (CallDuisburg)
Anmeldungen per E-Mail an wahlhelfer@stadt-duisburg.de
Online-Anmeldung unter www.duisburg.de/wahlen

VHS-Workshop: „Schwert und Seele“
Einen Kurs zum Thema „Persönlichkeitsstärkung mit Elementen aus der fernöstlichen Kampfkunst“ bietet die VHS von Freitag bis Sonntag, 26. bis 28. März, an. Veranstaltungsort ist das Zentrum für Personalentwicklung auf der Lüderitzallee 27.
In dem Workshop werden durch ausgewählte Schwertübungen und Meditationstechniken grundlegende Prinzipien der fernöstlichen Kampfkunst vermittelt. Der begleitende Coaching-Prozess bietet die Möglichkeit, die gewonnenen Erfahrungen auf die persönliche Situation zu übertragen.

Kinder mit Migrationshintergrund seltener in Kindertagesbetreuung
Fast jedes zweite Kind unter sechs Jahren mit Migrationshintergrund besuchte am 1. März 2009 eine Kindertageseinrichtung oder wurde durch eine Tagesmutter oder einen Tagesvater betreut. Eltern von Kindern mit Migrationshintergrund haben damit seltener ein Angebot der Kindertagesbetreuung in Anspruch genommen als Eltern von Kindern ohne Migrationshintergrund. Die Betreuungsquote - das heißt der Anteil der Kinder, die in Kindertagesbetreuung waren, bezogen auf alle Kinder in der jeweiligen Bevölkerung - betrug bei Kindern mit Migrationshintergrund knapp 47% und bei Kindern ohne Migrationshintergrund rund 61%.
Einem Kind wird dann ein Migrationshintergrund zugeschrieben, wenn mindestens ein Elternteil ausländischer Herkunft ist, das heißt Mutter und/oder Vater aus dem Ausland stammen. Die Staatsangehörigkeit der Eltern oder des Kindes spielt dabei keine Rolle.
Unterschiedliche Betreuungsquoten lassen sich auch in den verschiedenen Altersgruppen feststellen. Die Betreuungsquote von Kindern unter drei Jahren war bei den Kindern ohne Migrationshintergrund mit 25% mehr als doppelt so hoch wie bei Kindern mit Migrationshintergrund (10,5%). Insgesamt lag die Betreuungsquote bei Kindern unter drei Jahren bei 20%.
Bei Kindern im Alter von drei bis unter sechs Jahren lag die Betreuungsquote von Kindern mit Migrationshintergrund mit 84% unter dem Durchschnitt aller Kinder in dieser Altersgruppe (92%). Die Betreuungsquote von Kindern ohne Migrationshintergrund lag in dieser Altersgruppe mit 96% deutlich höher.

VHS-Vortrag: „Leistungsmotivation und schulischer Lernerfolg“
„Leistungsmotivation und schulischer Lernerfolg“ ist der Titel einer Vortragsveranstaltung der Volkshochschule am Dienstag, 16. März, um 20 Uhr.
Der Vortrag richtet sich an Eltern und Erzieher und liefert Tipps und Hinweise, wie die Leistungsmotivation eines Kindes bereits früh gefördert werden kann. Veranstaltungsort ist die Volkshochschule auf der Königstraße 47.

Wie mache ich mich selbstständig?
Die wichtigsten Auskünfte und Entscheidungshilfen für den Schritt in die angedachte Selbständigkeit gibt ein Seminar der Volkshochschule auf der Königstraße 47 am Samstag, 20. März, von 9.30 bis 16 Uhr. Praktische Tipps sollen helfen, den richtigen Weg einzuschlagen, aber auch auf Probleme wird hingewiesen, die gelöst werden müssen, um Erfolg zu haben. Kosten für ausführliche Unterrichtsmaterialien sind im Teilnahmeentgelt in Höhe von 60 Euro enthalten.

Neuer Lesungstermin für Irene Scharenberg
Irene Scharenberg liest am 24.04.2010 in der Mayerschen Buchhandlung
Am: Samstag, 24.04.2010Um: 14.00 Uhr - Eintritt: frei
Die Lesung mit Irene Scharenberg aus ihrem Duisburg Krimi „Die Sünderinnen“ in der Mayerschen Buchhandlung wird am Samstag, 24.04.2010, um 14.00 Uhr nachgeholt (alter Termin: Donnerstag, 11.03.2010, 20.15 Uhr). Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Irene Scharenberg, in Dinslaken geboren, ist in Duisburg aufgewachsen und hat hier Chemie und Theologie für das Lehramt studiert. Seit 2004 sind zahlreiche ihrer Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften erschienen und in Wettbewerben ausgezeichnet worden. 2009 gehörte die Autorin zu den Gewinnern des Buchjournal-Schreibwettbewerbs, zu dem mehr als 750 Geschichten eingereicht wurden.
Irene Scharenberg ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Auch wenn sie heute am Rande des Ruhrgebiets in Moers lebt, so ist sie doch nach wie vor ihrer alten Heimat Duisburg und dem gesamten Pott sehr verbunden. „Die Sünderinnen“ ist ihr erster Kriminalroman.

Dienstag, 9. März 2010 - Historischer Kalender

Stadt tauscht weibliche Ginkgo-Bäume aus
Arbeiten beginnen im Herbst
In den Herbstmonaten der letzten beiden Jahre gab es zahlreiche Beschwerden über extreme Geruchsbelästigungen, die durch Früchte von Ginkgo-Bäumen ausgelöst wurden. Nur die weiblichen Bäume tragen Früchte, allerdings erst nach einer Standzeit von 15 bis 20 Jahren. Im Reifeprozess der Früchte entsteht Buttersäure, die sich auf dem Boden, an Schuhen und auf dem Autolack festsetzt. Der dabei entstehende Geruch ist äußerst unangenehm. Durch eine Nassreinigung versuchte man die Belästigungen für die Anwohner zu minimieren.
Normalerweise werden für die Pflanzung an Straßen nur männliche Exemplare gepflanzt. Es kann jedoch vorkommen, dass Baumschulen irrtümlich weibliche Exemplare geliefert haben, was durch die späte Samenbildung erst nach vielen Jahren erkannt wurde. Im Duisburger Stadtgebiet befinden sich 746 Ginkgo-Bäume an Straßen und Plätzen, wovon es sich bei 160 Exemplaren um weibliche Bäume handelt.

Der Umweltausschuss hat sich in seiner letzten Sitzung für den Austausch der weiblichen Bäume ausgesprochen. Die Reinigung der betroffenen Bereiche ist langfristig deutlich teurer als der Austausch der Bäume. Den Baumschulen ist es mittlerweile möglich, die Lieferung von männlichen Exemplaren zu garantieren. Der Austausch erfolgt in zwei Phasen im Herbst 2010 sowie im Frühjahr 2011. Die Kosten für den Austausch werden aus dem Grünpflegeetat gedeckt.
Der Ginkgo-Baum wurde um 1730 von Japan nach Europa gebracht, wo er bis zum Beginn der Eiszeit als heimische Gattung angesiedelt war. Die Baumart gilt als lebendes Fossil und wird als Jahrtausendbaum bezeichnet. Die Unempfindlichkeit gegen Umwelteinflüsse und Krankheiten macht den Ginkgo-Baum heute zu einem beliebten Straßenbaum gerade in Großstädten.

Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim
Die Kommunale Gesundheitskonferenz lädt am Mittwoch, 17. März, zum nächsten Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim mit dem Thema „Diabetes“ ein. Von 15 bis 17 Uhr gibt die Referentin Ulla Gastes, Diabetesberaterin der Deutschen Diabetes Gesellschaft, im Seniorentreffpunkt Bissingheim auf der Hermann-Grothe-Straße 96 Infos rund um Diabetes. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Themen und Termine zum regelmäßig stattfindenden Angebot gibt es unter www.gesundheitskonferenz-duisburg.de oder unter der Rufnummer (0203) 283-3938 von der Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz.

Bruckhausener Unternehmen ermöglicht Kindern Ferienfreizeit im Sommer
TSTG Schienen Technik spendet 2.500 Euro für AWO-Tagesgruppe
Das Unternehmen TSTG Schienen Technik GmbH Co. KG spendete der Heilpädagogischen Tagesgruppe der AWO-Integrations gGmbH 2.500 Euro. Holm Rech, Verkaufsleiter Deutschland der Firma TSTG sowie Wil-fried Döhler, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender, überreichten am Mon-tag persönlich den Scheck an die Leiterin der Heilpädagogischen Tagesgruppe, Dorothe Wiebecke, und Karl-August Schwarthans, dem Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH.

Das in Bruckhausen ansässige Unternehmen ermöglicht mit seiner Spende zehn Mädchen und Jungen, im Sommer eine gemeinsame Ferienfreizeit zu unternehmen. Karl-August Schwarthans bedankte sich bei dem Unternehmen aus der Nachbar-schaft für die Unterstützung und das Interesse an der Arbeit in der AWO-Einrichtung.
In der AWO-Tagesgruppe in Hamborn erhalten Kinder zwischen 6 und 12 Jahren Hilfen wie z. B. bei ihren Schulaufgaben. Sie stärken ihre sozialen Kompetenzen und die gesunde seelische Entwicklung, indem sie gemeinsame Freizeitaktivitäten unter-nehmen. Die Kinder erhalten zudem ein frisch gekochtes Mittagessen nach der Schu-le. Die einbeziehende intensive Elternarbeit stellt einen weiteren wesentlichen Be-standteil des erfolgreichen Konzeptes dar. Väter und Mütter können sich bei Erzie-hungsfragen an die Pädagogen der Tagesgruppe wenden.
Karl-August Schwarthans wies bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass die Heilpäda-gogische Tagesgruppe notwendige Hilfen zur Erziehung biete und dabei auch die Eltern nicht aus ihrer Verantwortlichkeit entlässt, sondern sie bei der Wahrnehmung dieser wichtigen Aufgabe unterstützt. „Wir als Wohlfahrtsverband tragen der sich verändernden Bevölkerungsstruktur Rechnung. Unsere Angebote sind interkulturell offen. Bei uns hat die Hälfte der Kinder eine Migrationsgeschichte. Zugleich achten wir auch darauf, dass wir im Mitarbeiter-Team über die notwendige interkulturelle Kompetenz verfügen“, so Schwarthans.


v.l.: Jeannine Peik, Mitarbeiterin der Tagesgruppe, Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH, Dorothe Wiebecke, Leiterin der Heilpädagogischen Tagesgruppe, Holm Rech, Verkaufsleiter Deutschland der Firma TSTG, Yasemin Ünsal, Mitarbeiterin der Tagesgruppe

Holm Rech, von der Firma TSTD Schienen Technik, sagte am Montag während der Scheckübergabe: „Unsere Firma ist überregional aktiv und engagiert sich in mehre-ren sozialen Bereichen. Wir identifizieren uns zugleich sehr stark mit dem Standort Duisburg, an dem wir seit 100 Jahren Schienen produzieren und wollen mit der Spen-de den Kindern in unserer Nähe helfen.“
Wilfried Döhler betonte, dass das Traditionsunternehmen durchaus von der kulturel-len Vielfalt bei den Mitarbeitern profitiere. Der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende fügte hinzu: „Wir sehen dabei die deutsche Sprache als eine Schlüsselqualifikation und legen großen Wert darauf, dass diese Kenntnis frühzeitig erworben wird.“ Auch dazu trage der Besuch einer Tagesgruppe bei.

11,6% mehr Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2009
Im Jahr 2009 haben nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die deutschen Amtsgerichte 32 687 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Damit lagen die Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2009 erstmals seit 2003 wieder höher als im Vorjahr (+ 11,6%). Damals erreichte die Anzahl an Unternehmensinsolvenzen mit 39 320 Fällen den Höchststand.
Auch die Zahl der Insolvenzen von Verbrauchern nahm zu. 2009 haben 101 102 Personen eine Verbraucherinsolvenz beantragt, das waren 3,0% mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2008 waren die Verbraucherinsolvenzen zum ersten Mal seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999 zurückgegangen (- 7,1% gegenüber 2007).
Die Insolvenzen von Personen, die früher einer selbstständigen Tätigkeit nachgegangen sind, lagen mit 24 634 Fällen um 3,0% über dem Vorjahresniveau. Für diesen Personenkreis gilt wie für die Verbraucher die Möglichkeit der Restschuldbefreiung und der Stundung der Verfahrenskosten.

Die Gesamtzahl aller Insolvenzen einschließlich der 2 808 Nachlassinsolvenzen und der 1 676 Insolvenzen von natürlichen Personen, die als Gesellschafter größerer Unternehmen von einer Insolvenz betroffen waren, belief sich im Jahr 2009 auf 162 907 (+ 5,0% gegenüber 2008).
Die Gerichte bezifferten die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger im Jahr 2009 auf rund 85,0 Milliarden Euro. Dies war die bisher höchste Forderungssumme und ist auf die Insolvenzen einiger wirtschaftlich bedeutender Unternehmen zurückzuführen. Im Jahr 2008 beliefen sich die Forderungen auf 33,5 Milliarden Euro. Zum Zeitpunkt des Insolvenzantrages waren 2009 bei den insolventen Unternehmen 250 813 Personen beschäftigt. Im Vorjahr waren 121 675 Arbeitnehmer von Insolvenzen betroffen. Allerdings konnten die Gerichte in beiden Jahren bei etwa 16% der insolventen Unternehmen keine Angaben über die Zahl der betroffenen Beschäftigten machen.
Im Dezember 2009 wurden 2 583 Insolvenzen von Unternehmen (+ 15,5%) und 8 656 Insolvenzen von Verbrauchern gemeldet (+ 6,5%). Insgesamt registrierten die Gerichte 13 586 Insolvenzen, das waren 8,1% mehr als im Dezember 2008.

Die Rentenbesteuerung seit 1. Oktober 2009 – Information statt Überraschung
Die wichtigsten Informationen zur Rentenbesteuerung können Interessierte am Dienstag, 16. März, um 18.15 Uhr erhalten. In einem Kurzseminar der Volkshochschule an der Königstraße 47 werden die Unterschiede zwischen der bisherigen und der neuen Rentenbesteuerung erläutert. Dabei wird eingegangen auf die Fragen: Wer zahlt wie viel? Wer ist betroffen? Woher weiß das Finanzamt, wie viel Rente man bekommt? Das Teilnahmeentgelt beträgt 10 Euro.

Lesung mit Irene Scharenberg (Duisburg Krimi "Die Sünderinnen") fällt aus
Neuer Termin voraussichtlich Ende April
Am: Donnerstag, 11.03.2010Um: 20.15 Uhr in der Mayersche Buchhandlung
Eintritt: 5,- € - Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder können unter 0203 / 7090040-0 reserviert werden.
Die Lesung mit Irene Scharenberg am 11.03.2010 fällt aus. Bereits erworbene Eintrittskarten können in der Mayerschen Buchhandlung zurückgegeben werden und werden erstattet. Die Lesung wird nachgeholt. Der neue Lesungstermin wird bald mitgeteilt.

Montag, 8. März 2010 - Historischer Kalender

NRW: Jedes dritte Kind unter sechs Jahren in
Kindertagesbetreuung hat einen Migrationshintergrund
Anfang März 2009 besuchten in Nordrhein-Westfalen 480 500 Kinder unter sechs Jahren ein Angebot der Kindertagesbetreuung. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hat davon etwa jedes dritte Kind (162 600) ein Elternteil, das nicht in Deutschland geboren wurde. In der Familie jedes fünften betreuten Kindes (102 900) wird zu Hause überwiegend nicht Deutsch gesprochen.
Regional betrachtet, ergeben sich zum Teil deutliche Unterschiede:
Jedes zweite Duisburger Kind unter sechs Jahren in Kindertagesbetreuung entstammt einer Familie mit mindestens einem Elternteil ausländischer Herkunft.
Gelsenkirchen und Hagen folgen mit über 48 Prozent. Die niedrigsten Anteile weisen bei dieser Betrachtung die Kreise Coesfeld (14,5 Prozent) und Borken (19,5 Prozent) auf.
Bei den Familien, die sich zu Hause überwiegend in einer Fremdsprache unterhalten, weisen die Städte Duisburg (38,0 Prozent), Gelsenkirchen (37,2 Prozent) und Wuppertal (33,6 rozent) die höchsten Quoten auf. Den niedrigsten Anteil haben
die Statistiker für den Kreis Höxter (8,3 Prozent) ermittelt.

Internationaler Frauentag 2010:
Interessante Veranstaltungspalette in Duisburg
Rund um den Internationalen Frauentag, der am 8. März 2010 gefeiert wird, gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm in Duisburg.
Als 1911 der Internationale Frauentag erstmals stattfand, ging es um ein gemeinsames Ziel aller beteiligten Länder und Organisationen: den Kampf für das Frauenwahlrecht. Nur dem gemeinsamen Engagement der Frauen ist es zu verdanken, dass den Frauen in Deutschland 1918 das Wahlrecht zuerkannt wurde. 1933 von den Nationalsozialisten verboten, lebte der Internationale Frauentag nach dem 2. Weltkrieg wieder auf und es wurden seitdem in diesem Zusammenhang die unterschiedlichsten Themen aufgegriffen. Im Zentrum stand dabei die Chancengleichheit von Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Ein Thema, das immer noch eine zentrale Rolle im Zusammenhang der Gleichberechtigung der Frauen und auch bei verschiedenen Duisburger Veranstaltungen und Aktionen zum Internationalen Frauentag 2010 spielt.
„Der Internationale Frauentag muss aber auch genutzt werden, um zusätzlich nationalitätenübergreifende wichtige Themen ins Bewusstsein zu rücken, die auf der ganzen Welt eine zunehmend große Bedeutung für Frauen haben und die bisher im Rahmen des Internationalen Frauentages vernachlässigt wurden. Hier ist nach meiner Auffassung an erster Stelle der Umwelt- bzw. Klimaschutz aus Frauensicht zu nennen“, erklärt Duisburgs Gleichstellungsbeauftragte Doris Freer.

„Frauen und Umweltschutz“ wird neben vielen anderen Programmpunkten beim „Treffen der Kulturen“ am Sonntag, 7. März um 15 Uhr in der Alten Feuerwache Hochfeld auf der Tagesordnung stehen. „Auch das Thema ‚Frauen und Atomenergie’ muss dringend wieder einmal diskutiert werden“, so Doris Freer. Warum? Das kann man am Donnerstag, 18. März ab 15.30 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ erfahren: „Abschalten? Umsteigen? Wegsparen? - Frauen beziehen Stellung zur Atomenergie“ heißt das Thema der Veranstaltung, zu der das Frauen einlädt.
Informationen über sämtliche Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag 2010, die dem Frauenbüro gemeldet wurden, gibt es auf der Internetseite www.duisburg.de/frauenbuero.

Fakten zum Tag der Frau
Der größere Teil der Bevölkerung unseres Landes ist weiblich. Über die Hälfte der insgesamt 82,0 Millionen Menschen, die Ende 2008 in Deutschland lebten, waren Mädchen und Frauen (51% beziehungsweise 41,8 Millionen). Dabei hat sich laut Statistischem Bundesamt das Geschlechterverhältnis in den letzten Jahren immer mehr angeglichen. Während 1961 zum Teil kriegsbedingt 1000 Männern noch 1 127 Frauen gegenüberstanden, waren es Ende 2008 nur noch 1 041 Frauen.

Ganz anders verlief die Entwicklung bei der in Deutschland lebenden ausländischen Bevölkerung. Hier hat sich im gleichen Zeitraum der Anteil der Mädchen und Frauen mehr als verdoppelt: 1961 standen 1 000 ausländischen Männern 451 ausländische Frauen gegenüber, Ende 2008 waren es bereits 955 Frauen. Insgesamt 3,5 Millionen Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit lebten Ende 2008 in Deutschland, damit waren 49% der rund 7,2 Millionen Einwohner Deutschlands mit ausländischer Staatsangehörigkeit weiblich. Die ausländischen Frauen kommen, ebenso wie die Männer, überwiegend aus der Türkei, Italien, Polen, Serbien/Montenegro/Kosovo sowie aus Griechenland und Kroatien.
Im Jahr 2008 waren rund 16,7 Millionen Menschen in Deutschland 65 Jahre oder älter, davon waren knapp 58% Frauen (9,6 Millionen). Die Aussage, dass mehr 60-Jährige und Ältere als 20-Jährige und Jüngere in Deutschland leben, trifft vor allem auf die Frauen zu: Auf 7,6 Millionen Mädchen und Frauen unter 20 Jahre kommen 11,8 Millionen Frauen ab 60 Jahre. Demgegenüber kommen auf 8,0 Millionen
Jungen und Männer unter 20 Jahre nur 9,2 Millionen Männer ab 60.

IT.NRW bietet kostenfreie Ausbildung zum Programmierer
Information und Technik Nordrhein-Westfalen bildet in sechs Monate dauernden Kursen Programmierer/-innen aus. Das Angebot richtet sich an Interessenten mit Hochschul- oder Fachhochschulreife, die zurzeit in keinem Beschäftigungsverhältnis stehen - zusätzlich ist ein Eignungstest zu absolvieren. Die Teilnahme an dem Lehrgang ist kostenlos, es wird ein Entgelt in Höhe von knapp 100 Euro je
Monat gezahlt.
Drei unterschiedliche Ausbildungszweige stehen zur Auswahl:
. PC-Lehrgang Typ 1: Anwendungsprogrammierung - Schwerpunkt Java
. PC-Lehrgang Typ 2: Anwendungsprogrammierung - mehrere Sprachen
. PC-Lehrgang Typ 3: System- und Netzwerkadministration
Die Ausbildungen vermitteln Kenntnisse zu Programmier- und Markup-Sprachen (C, C++, Visual Basic.NET, HTML, Java) sowie zu den Themenbereichen Betriebssysteme, Netze, relationale Datenbanken, Serverdienste und Anwendungen verschiedener Server.
Für die kommenden Lehrgänge stehen noch Plätze zur Verfügung. Bewerbungen können (mit den üblichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf und Zeugniskopien) bei IT.NRW (Mauerstraße 51, 40476 Düsseldorf) eingereicht werden. Weitere Informationen erhalten Interessenten im Internet (http://www.it.nrw.de/jobs/stellprog.html) oder telefonisch (0211 9449-3490).

Sonntag, 7. März 2010 - Historischer Kalender

Neuer Besucherrekord: 3500 Weinfreunde kamen im Landschaftspark Nord auf den Geschmack des Südens
Eine überaus positive Bilanz zogen die Organisatoren der Weinmesse Baden-Württemberg Classics – Wein. Genuss. Lebensart. - in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Duisburg-Nord. 3500 Genießer – im Vorjahr waren es 3000 - ließen sich am Wochenende auf den Geschmack des Südens bringen. Ulrich M. Breutner, Geschäftsführer des Weininstituts Württemberg, stellte zufrieden fest: „Wir sind in Duisburg angekommen und haben hier inzwischen so etwas wie eine Tradition entwickelt.“ Auch 2011 sollen die Baden-Württemberg Classics wieder im Landschaftspark Station machen.
Am Wochenende hatten 75 Winzer und Weingärtner über 1000 Weine aus dem von der Sonne verwöhnten Bundesland vorgestellt. Neben Rosé, Weißweinen und Rotweinen konnten die Gäste auch Obst und Weinbrände verkosten. Die Seminare verbanden Geschmacksproben mit Expertenwissen über die erlesenen Tropfen aus Baden und Württemberg. Eine dieser wohlschmeckenden Lehrstunden leitete die badische Weinprinzessin Michaela Baldinger gemeinsam mit der württembergischen Weinkönigin Juliane Nägele. Kulinarische Spezialitäten wie Maultaschen und Spätzle rundeten das Genießerprogramm ab.
Wer seinen Lieblingswinzer oder Weingärtner demnächst persönlich besuchen will, konnte sich während der Baden-Württemberg Classics auch über Tourismusziele am Kaiserstuhl oder in Schwaben informieren. Das Markenzeichen der Weinmesse in Duisburg ist das ausgesprochen weinkundige Publikum. Die Besucher bewerteten das umfangreiche Angebot positiv – auch weil es in der Kraftzentrale des Landschaftsparks auf ansprechende Weise präsentiert wurde.

Weinproben in besonderem Ambiente der Kraftzentrale - Foto Manfred Schneider

Ulrich M. Breutner zur Messe: „Wir waren nun zum dritten Mal in Duisburg und sehen in der Verbindung aus Industriekultur und Lebensart eine perfekte Form der Präsentation für unsere Weine. Die Atmosphäre hier im Landschaftspark ist ganz besonders. Was mich sehr freut, ist die Tatsache, dass zunehmend auch das jüngere Publikum die Classics für sich entdeckt.“

Walter Nöhren, Geschäftsführer der Badischer Wein GmbH, sagte in seiner Bilanz: „Ich habe mit vielen Winzern gesprochen. Sie alle haben bestätigt, dass wir hier in Duisburg ein sehr fachkundiges Publikum hatten. Die Besucher halten sehr bewusst Ausschau, welchen Wein sie probieren wollen, um ihn dann für ihren privaten Vorrat auch zu bestellen. Es gab viele gute Gespräche an den Ständen und eine sehr entspannte Stimmung. Man merkt, dass Duisburg zum Rheinland gehört. “

Gerhard Hurst, Präsident des Badischen Weinbauverbands: „In diesem Jahr stand der aktuelle Weinjahrgang im Mittelpunkt. Das ist kein Wunder, denn der 2009er Wein ist sehr gut. Viele Besucher haben bei der Verkostung gar nicht erst nach den Weinen aus den Jahren zuvor gefragt. Großes Interesse erregten in diesem Jahr die Rotweine. Das kann auch mit dem Wetter zusammenhängen. Wenn es draußen kalt ist, dann trinken die Kenner lieber Rotwein.“
Nächste Station der Baden-Württemberg Classics ist erstmals Leipzig. Dort gastiert die Weinmesse am 17. und 18. April im Kohlrabizirkus. Weitere Stationen sind im Oktober München (Werner-von-Linde-Halle am Olympiapark) und im November Berlin (Hangar 2 Tempelhof Airport).

Spurensuche – Die weibliche Seite der Stadt
Sonntagsführung heute im Stadtmuseum
Im Vorfeld des Internationalen Frauentags lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 (Innenhafen) am kommenden Sonntag , 7. März, um 15 Uhr zu einem besonderen Thema ein. Die Historikerin Anne Ley-Schalles erläutert in der Stadtgeschichte-Ausstellung, was wir aus archäologischen und historischen Quellen vom Frauenleben in der Vorzeit und im Mittelalter wissen. Die besondere Verehrung von Muttergottheiten in den prähistorischen Kulturen ist der Ausgangspunkt eines kommunikativen Bummels, bei dem sich anhand von markanten Ausstellungsstücken Schaufenster in die Geschichte öffnen, die das Leben der Frauen erkennen lässt. Bis zum Rechtsstatus von Frauen im Mittelalter und zur standesgemäßen Kleidung spannt Anne Ley einen großen Themenbogen zur Frauengeschichte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt kostet 3 Euro.

IHK-Ferienakademie nach den Osterfeiertagen
Jetzt anmelden für Kurse ab dem 6. April
Bald stehen die Osterferien vor der Tür – Abschalten vom Lernalltag ist angesagt. Doch gleich nach den Feiertagen können besonders Wissbegierige ihre Kenntnisse wieder auffrischen: Die Ferienakademie der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve vermittelt Schülerinnen und Schülern jede Menge Lehrreiches außerhalb des gewohnten Klassenzimmers.

Die Veranstaltungen bietet die IHK im Rahmen ihrer Initiative Schule – Wirtschaft an. Kooperationspartner ist das Bildungszentrum am Niederrhein (BZN). Die Seminare finden in der Woche nach den Osterfeiertagen von Dienstag, 6. April, bis Freitag, 9. April, in den Räumlichkeiten der Niederrheinischen IHK in Duisburg statt. Für Siebt- und Achtklässler heißt es „Rechnen macht Spaß“. Für die Jahrgangsstufe 10 stehen die Kurse „Abschlussprüfung Englisch“ und „Abschlussprüfung Mathematik“ auf dem Ferien-Stundenplan. An Oberstufenschüler richtet sich der Intensivkurs „Advanced Level Certificate in English“. Junge Leute, die schon über das Ende der Schulzeit hinaus denken, erhalten Anregungen und Tipps in den Kursen „Mein Traumberuf – die richtige Wahl für meine Zukunft?“ sowie „Der IHK-anerkannte Einstellungstest“.
Weitere Informationen sowie Anmeldung bei der Niederrheinischen IHK: Birgit Lux, Telefon 0203 2821-442, E-Mail lux@niederrhein.ihk.de. Details auch unter www.ihk-niederrhein.de, Rubrik „Aus- und Weiterbildung“, Initiative Schule – Wirtschaft, IHK-Ferienakademie.

Samstag, 6. März 2010 - Historischer Kalender

Neuer Kreisel in Rheinhausen-Bergheim – Umbau der Kreuzung ab Montag
Am Montag, 8. März 2010, beginnen gegen neun Uhr die Bauarbeiten im Kreuzungsbereich Kreuzacker und Flutweg. Mit Geld aus dem Konjunkturpaket II entsteht ein neuer Kreisverkehr. Die vorhandene Ampelanlage wird abgebaut, so dass hier zukünftig die Betriebskosten entfallen. Gleichzeitig wird das Geräuschniveau reduziert, da ein gleichmäßiger Verkehrsfluss ohne starke Brems- und Anfahrgeräusche möglich ist.  
Ende Juli 2010 wird der neue Kreisel fertiggestellt. Während der Bauzeit ergeben sich folgende verkehrliche Änderungen: Der Flutweg wird beidseitig des Kreuzackers vollständig für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Auf dem Kreuzacker wird der gegenläufige Verkehr mit einer Baustellenampel geregelt. Fußgänger und Radfahrer können die Absperrungen passieren. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Die Stadt bittet Ortskundige den Bereich weiträumig zu umfahren.

Mit der VHS und dem Rad entlang der Ruhr
Von Winterberg bis Duisburg führt eine Radtour der Volkshochschule entlang des Ruhr-Radweges vom
24. bis 27. Juni. Von der Quelle bis zur Mündung erfahren die Teilnehmer dieser Radtour Natur und Kulturlandschaften, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: ursprüngliche Wälder, Moor und Heidelandschaften, Burgen und Fachwerkidylle, bis zu den gigantischen Hinterlassenschaften der Industrieära wie Fördertürme, Hochöfen und Gasometer. Die 220 Kilometer lange Strecke soll bis nach Duisburg flussabwärts in einem ruhigen Tempo in vier Tagen gefahren werden. Dabei sollen Natur und Landschaft ebenso genossen werden können wie auch Zeit für die Besichtigung interessanter Objekte und Sehenswürdigkeiten am Rande der Strecke möglich sein. Übernachtungen in kleinen Hotels entlang der Strecke.

Kommunikationsmittel „Blog“
Ein VHS-Workshop am
Dienstag, 9. März, um 19 Uhr auf der Königstraße 47 richtet sich an Interessenten, die keine Erfahrung mit Blogs haben. Anhand des kostenfreien Online-Programms WordPress wird gezeigt, wie ohne technische Kenntnisse ein Blog in wenigen Minuten eingerichtet werden kann sowie Funktionalität und individuelles Design den jeweiligen Bedürfnissen angepasst kann. Die Teilnahme kostet 20 Euro.

Als „Blog“ bezeichnet man ein Online-Journal oder -Tagebuch, das frei im Internet zur Verfügung steht. Wurde es ursprünglich rein privat genutzt, haben mittlerweile viele Unternehmen dieses Medium entdeckt, um ihre Kunden aktuell und zeitnah zu informieren. Blogs können für Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur Kommunikation beitragen.

„Das möge Gott verhüten“ - VHS-Vortrag von Majella Lenzen
„Warum ich keine Nonne mehr sein kann“ ist der Untertitel eines Buches der ehemaligen Nonne Majella Lenzen, das sie am Mittwoch, 10. März, um 18 Uhr in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte vorstellt.

Über 33 Jahre war sie im Dienst der Kirche in Afrika tätig und baute als gelernte Krankenschwester in Tansania ein Krankenhaus auf. Lepra, Malaria, Kaiserschnitte und Amputationen gehörten dort ebenso zu ihrem Alltag wie die Leitung des Turiani Hospitals. Sie besucht Management-Seminare in London - aber in der Kirche bleibt sie unmündig. Später wird sie als Provinzoberin nach Simbabwe versetzt. Weil sie versucht, die Ordensregeln zu erneuern und in der von HIV stark betroffenen Region als Koordinatorin Kondome ins Land zu transportieren, provoziert sie den finalen Skandal. Sie wird von ihrem Bischof in ein Leben ohne jede Absicherung entlassen und von ihren Gelübden entbunden.
An diesem Abend wird Majella Lenzen aus ihrem Buch „Das möge Gott verhüten“ lesen und über ihre Zeit in Afrika und die Phase danach berichten.

Oberbürgermeister Sauerland vom Bundesinnenminister in die Deutsche Islamkonferenz berufen 
Bundsinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland in die Deutsche Islamkonferenz berufen. Der neue Bundsinnenminister verändert damit die Struktur dieses von seinem Vorgänger Wolfgang Schäuble initiierten Dialograhmens mit den Muslimen im Land und lädt neben den Vertretern der kommunalen Spitzenverbände auch unmittelbar Vertreter von Kommunen ein.
Der Duisburger Oberbürgermeister ist eine von vier Stadtspitzen, die künftig ihren „praktischen Integrations-Sachverstand“ in die Beratungen einbringen sollen. „Die Einladung in die Deutsche Islamkonferenz betrachte ich als Auszeichnung für die erfolgreiche Integrationsarbeit, die wir auf breiter Basis in den vergangenen Jahren in Duisburg geleistet haben“, sagt Adolf Sauerland. Die nächste Sitzung des Plenums der Deutschen Islamkonferenz soll Mitte Mai in Berlin stattfinden.

Lärmaktionspläne für die Bezirke Walsum und Hamborn sowie den Stadtteil Ruhrort sind erstellt
Die Lärmaktionspläne für die Bezirke Walsum und Hamborn sowie für den Stadtteil Ruhrort werden ab Montag, 8. März, für die Bürgerinnen und Bürger veröffentlicht. Dann startet für diese Bereiche die einmonatige Online-Beteiligung zur Lärmaktionsplanung der Stadt Duisburg für die Reduzierung des Straßenverkehrslärms. Unter der Adresse www.duisburg.de/laermaktionsplanung sind die Maßnahmenpläne zu finden.
Im gesamten Stadtgebiet wurden auf der Grundlage der durchgeführten Lärmkartierung Belastungsschwerpunkte ermittelt und für jeden dieser Straßenabschnitte mögliche Maßnahmen zur Reduzierung der Lärmbelastung erarbeitet. Vier Wochen lang können sich die Bürger dieser Bereiche nun informieren, welche Straßenabschnitte von der Lärmaktionsplanung erfasst werden und welche Aktionen die Stadt zur Verbesserung der Situation vorschlägt. Darüber hinaus kann man über ein Kontaktformular auf der Internetseite zu diesen Plänen Stellung nehmen und eigene Vorschläge machen, wie die Belastungsschwerpunkte leiser werden können.
Wer über keinen Internetzugang verfügt, hat die Möglichkeit, die Pläne während der Öffnungszeiten vom 8. März bis zum 8. April im Stadthaus auf dem Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Raum 312) in Duisburg-Mitte einzusehen und den Mitarbeitern vor Ort Anregungen und Vorschläge mitzuteilen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, unter der Telefonnummer 0203/283-3271 mit den Mitarbeitern des Fachbereichs Kontakt aufzunehmen.
Änderungen und Ergänzungen, die sich im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit ergeben, fließen in die Beratungen zum fertigen Lärmaktionsplan ein. Die Stadt Duisburg hofft auf eine rege Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Auch in den anderen Stadtbezirken wurden bereits Belastungsschwerpunkte identifiziert. Die zugehörige Maßnahmenplanung wird allerdings noch vervollständigt und dann schrittweise in den nächsten Monaten zur Beteiligung im Internet veröffentlicht.

Freitag, 5. März 2010 - Historischer Kalender

Das Haniel Archiv stellt sich vor
Am 6. März können sich Interessierte über die Aufgaben und Bestände des
Firmenarchivs informieren
Sie ist der Schatz des Haniel Archivs: Die Gründungsurkunde des Unternehmens mit der Unterschrift von Preußenkönig Friedrich II. Neben dem über 250 Jahre alten Schriftstück beherbergt das Firmenarchiv der Franz Haniel & Cie. GmbH eine große
Anzahl von Unterlagen, die die Geschichte des Unternehmens und des
Ruhrgebiets dokumentieren. Anlässlich des bundesweiten Tags der
Archive öffnet das Haniel Archiv seine Pforten für Besucher: Am Samstag,
6. März, findet zwischen 10 und 16 Uhr stündlich eine Präsentation im
Empfangsraum des Haniel Museums statt.
Neben Informationen zu Aufgaben und Beständen des Haniel Archivs erhalten
Besucher Einblicke in die Arbeit der Restauratorin: Sie erklärt, wie Schäden am
Archivgut entstehen und wie Akten fachgerecht gesäubert und konserviert
werden. Anschließend können die Gäste alte Fotos von Ruhrort betrachten und
einen Film über den Stadtteil von 1959 ansehen. Zudem beantworten
Mitarbeiter Fragen zum Berufsbild des Archivars. Besucher müssen sich nicht
anmelden. Sie werden zu jeder vollen Stunde an der Außenpforte der Franz
Haniel & Cie. GmbH an der Doktor-Hammacher-Straße in Duisburg-Ruhrort
abgeholt.
Tag der Archive
Der Tag der Archive findet in diesem Jahr unter dem Motto „Dem Verborgenen
auf der Spur“ statt. Initiiert wurde er vom Verband deutscher Archivarinnen und
Archivare. Das Haniel Archiv beteiligt sich als einziges in Duisburg an der
Veranstaltung. „Wir nutzen den Tag, um unsere Bekanntheit zu steigern. Zwar
sind wir ein Firmenarchiv, stehen aber auch allgemein für Anfragen zur Haniel-
Geschichte und zur Geschichte des Ruhrgebiets zur Verfügung“, erläutert Dr.
Ulrich Kirchner, Leiter des Haniel Archivs.
Das Haniel Archiv
Das Haniel Archiv in Duisburg-Ruhrort beherbergt insgesamt 65.000 Dokumente – darunter auch technische Zeichnungen, Wertpapiere, Fotos und Filme. Das Spektrum reicht von einer Grundstücksurkunde aus dem 17. Jahrhundert bis zu aktuellen Daten in digitaler Form.
Der Haniel-Konzern
Haniel ist ein international erfolgreicher Handels- und Dienstleistungskonzern in Familienbesitz. 2008 erzielte er mit rund 50.000 Mitarbeitern 26,4 Milliarden Euro Umsatz. Die vier Unternehmensbereiche Celesio, CWS-boco, ELG und TAKKT sind in über 30 Ländern vertreten – alle in marktführenden Positionen. Die Franz Haniel & Cie. GmbH übernimmt als Holding die strategische und finanzielle Führung des Konzerns und bestimmt die Leitlinien für das konzernübergreifende Personalmanagement. Die Unternehmensbereiche im Überblick: Celesio – eines der führenden, international aufgestellten Handelsund Dienstleistungsunternehmen im Pharmamarkt, CWS-boco – einer der international führenden Anbieter für Waschraumhygiene, Schmutzfangmatten und textile Dienstleistungen, ELG – ein weltweit führendes Unternehmen für den Handel mit und die Aufbereitung von Rohstoffen für die Edelstahlindustrie, TAKKT – der in Europa und Nordamerika führende B2B-Spezialversandhändler für Geschäftsausstattung. Darüber hinaus hält Haniel 34,24 Prozent der Stimmrechte an der METRO AG und ist damit größter Anteilseigner.

Betreuungsangebote für Kleinkinder
Um die richtige Auswahl von Betreuungsangeboten für Kleinkinder geht es in einem Vortrag der Volkshochschule am Dienstag, 9. März, um 20 Uhr, im Gebäude auf der Königstraße 47. Die Referentin, Maren Tiedtke, wird unterschiedliche Möglichkeiten einer hochwertigen Betreuung durch Tagesmütter, Kinderfrauen und öffentliche Einrichtungen vorstellen und miteinander vergleichen. Ziel der Veranstaltung ist es, durch den Vortrag und die anschließende Diskussion den Eltern die Entscheidungsfindung für die in ihrer Situation passende Betreuungsform zu erleichtern. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Duisburger Denkmalthemen 6 sind erschienen:
Feuriges Vermächtnis – Ein Friedhof der Eisenzeit in Rheinhausen-Bergheim

Im Vorfeld der Erschließung eines neuen Baugebietes in Duisburg Bergheim wurde der Baugrund durch die Stadtarchäologie untersucht. Die Archäologen fanden im Boden mehr als 160 Grabstellen, die sie vor der endgültigen Zerstörung durch die Baggerschaufel bewahren konnten. Der spektakuläre Fund, ein Friedhof aus der Eisenzeit, wird jetzt ausführlich in einer neuen Broschüre der Reihe „Duisburger Denkmalthemen“ vorgestellt.
Die Menschen der Eisenzeit (etwa 700 bis 450 v. Chr.) verbrannten die Verstorbenen auf einem Scheiterhaufen und setzten ihrer Sitte gemäß den Leichenbrand in Tonurnen oder einfachen Gruben bei. Um den Toten auch über den Tod hinaus ihre Privatsphäre zu bewahren, legten die Menschen damals kleine Kreisgräben und Hügelschüttungen auf dem Friedhof an. Ein wahrhaft feuriges Vermächtnis, das von den Archäologen freigelegt und untersucht werden konnte. Es sind dies die ersten authentischen Spuren der frühesten Siedler im Raum Bergheim.
Die Menschen haben damals von Handel und Viehwirtschaft gelebt, wie die Funde beweisen. Auch von vielen anderen Plätzen des Duisburger Stadtgebiets sind ähnliche Friedhöfe und Gräberfelder aus dieser Zeit bekannt, teils müssen sie mehrere tausend Grabhügel und Einzelgräber umfasst haben. Zu nennen ist besonders der riesige Friedhof von Wedau. Die große Zahl der Gräber zeigt, dass der Raum im Ruhrmündungsgebiet schon damals eine ganz besonders große Anziehungskraft auf die Menschen ausgeübt hat, um sich hier mit ihren Familien niederzulassen. Landverbindungen wie der Hellweg und die Flussläufe von Rhein, Ruhr und Emscher boten schon damals äußerst verkehrsgünstige Wege für den Gütertransport und wichtige Kommunikationslinien für die Menschen zwischen den verschiedenen Kulturräumen.
Der nun neu entdeckte Friedhof von Bergheim ist der größte seiner Art im gesamten Stadtgebiet, der in den vergangenen knapp 100 Jahren von den Archäologen untersucht werden konnte. Seine Bedeutung für die Rekonstruktion der frühen Siedlungsgeschichte im Raum Duisburg und darüber hinaus ist deshalb kaum hoch genug einzuschätzen. Sind einmal die Urnen abschließend untersucht und die Leichenbrände von den Naturwissenschaftlern analysiert, werden noch viele interessante Geschichten von den Menschen zu erzählen sein.
Die Untere Denkmalbehörde-Stadtarchäologie der Stadt Duisburg will bereits jetzt die Bevölkerung über den aktuellen Stand der Arbeiten informieren und stellt dazu ihre ersten Forschungsergebnisse zum Friedhof von Bergheim in diesem Heft vor. Der Autor, Gerard Jentgens, hat für die Stadtarchäologie die Grabungen vor Ort betreut.
Kostenlos erhältlich ist es im Rathaus, Stadthaus und der Unteren Denkmalbehörde, in den Museen und Bezirksämtern der Stadt und dem neuen Visitor-Center im City-Palais. Zum Herunterladen findet man die Broschüre auch im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung
.

Heckenschnitt ausnahmsweise bis Mitte März möglich
Aufgrund der anhaltend kalten Witterung hat das Umweltministerium des Landes die Frist für den Gehölzschnitt ausnahmsweise verlängert. Noch bis zum 15. März 2010 dürfen Schnittmaßnahmen durchgeführt werden.
Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände dürfen regulär nur von Anfang Oktober bis Ende Februar gerodet oder geschnitten werden. Außerhalb dieser Zeit ist dies verboten. Erlaubt sind dann lediglich schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen.
Alle umfangreicheren Arbeiten, die nicht bis zum Oktober aufgeschoben werden können, müssen daher noch bis Mitte März durchgeführt werden. Dies gilt sowohl für öffentliche Flächen als auch Privatgrundstücke.
Besonders das scheinbar „wilde" Gewirr aus Ästen, Blättern und Zweigen in dicht gewachsenen Gartenhecken, das manchen Hobbygärtner stört, bietet Vögeln und anderen Tieren wichtige Deckung. Wenn alle Heckenbesitzer die Schnittregelungen auch im eigenen Garten beherzigen, leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz.

Donnerstag, 4. März 2010 - Historischer Kalender

Bund in der Pflicht bei explodierenden Sozialausgaben für die Kommunen
Nordrhein-Westfalens Finanzminister Dr. Helmut Linssen und Innenminister Dr. Wolf haben gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden das Problem der rasant steigenden Sozialausgaben auf die Tagesordnung der Gemeindefinanzkommisson gesetzt. "Die Kommunen brauchen planbare und verlässliche Einnahmen. Genauso wichtig ist es aber,  für die drückenden Sozialausgaben Lösungen zu finden", erklärten die beiden nordrhein-westfälischen Minister in Berlin.   
Die explodierenden Sozialausgaben werden Thema in der Arbeitsgruppe "Standards" sein. "Die durch Bundesgesetze veranlassten Sozialleistungen der Kommunen für die Kosten der Unterkunft bei Hartz IV, die Grundsicherung im Alter und die Hilfen für Behinderte und zur Pflege sind dramatisch angewachsen", machte Wolf deutlich. Allein zwischen 2007 und 2010 ergab sich in Nordrhein-Westfalen ein Anstieg von 20 % und mehr.
Der Bund sei hier in der Pflicht und müsse seine Zusagen erfüllen und für einen fairen Ausgleich sorgen. Schließlich sei die Absicherung allgemeiner Lebensrisiken eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. "Wir brauchen deshalb eine nachhaltige und auskömmliche Beteiligung des Bundes an den Soziallasten", forderte Innenminister Wolf. "Daneben wird der vollwertige Ersatz der Gewerbesteuer durch weniger schwankende Einnahmen ein wesentliches Thema der Kommission werden", sagte Linssen.

NRW: Zwei von fünf Viertklässlern wechseln zum Gymnasium
173 150 Schüler/-innen in Nordrhein-Westfalen wechselten im Sommer 2009 nach dem 4. Jahrgang der Grundschule in eine weiterführende Schule. Das waren 2,7 Prozent weniger Schüler/-innen als im Sommer 2008 (177 950) und sogar 10,6 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor (1999: 193 642).
Bei den vier Regelschulformen war der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr an den Hauptschulen (-8,5 Prozent auf 23 609) am höchsten, gefolgt von den Gymnasien (-2,5 Prozent auf 66 741) und den Realschulen (-1,7 Prozent auf 49 710). Bei den Gesamtschulen (-0,1 Prozent auf 31 734) lag die Zahl der Übergänger/-innen nahezu auf Vorjahresniveau.


Wie die Grafik zeigt, wechselten im Sommer 2009 - wie in den Vorjahren - etwa zwei von fünf (38,5 Prozent) Viertklässlern auf ein Gymnasium; 1999 waren dies 35,2 Prozent gewesen. 28,7 Prozent (1999: 28,9 Prozent) der Übergänger/-innen gingen auf eine Realschule, 18,3 Prozent (16,2 Prozent) auf eine Gesamtschule und 13,6 Prozent (18,9 Prozent) auf eine Hauptschule. (IT.NRW)

Vegetationsarbeiten der Bahn in Duisburg
Die Deutsche Bahn AG führt am 7.3.2010, von 14 Uhr bis 22 Uhr, Vegetationsarbeiten in Duisburg-Hochfeld Süd durch. Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil
hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern.

Ausbildungsbörse für Berufe des Handels im BIZ
Am Donnerstag, den 18. März 2010, findet im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Duisburg von 10:00 bis 16:00 eine Ausbildungsbörse für Berufe des Handels statt. Zahlreiche Arbeitgeber werden dort ihre aktuellen Ausbildungsstellen in den Büroberufen vorstellen.
Wer also in diesem Berufsfeld nach einer Ausbildungsstelle sucht, hat an diesem Tag die Möglichkeit, den direkten Kontakt zu verschiedenen Arbeitgebern an einem Ort knüpfen zu knüpfen. Es empfiehlt sich daher, mehrere Sätze Bewerbungsunterlagen in der Tasche zu haben, denn nur wer gut vorbereitet ist, kann auch im Gespräch mit den Arbeitsgebern punkten. Auch ein Check der Bewerbungsunterlagen durch die Fachkräfte der Agentur für Arbeit ist möglich. Eine Anmeldung ist für diese Veranstaltung nicht erforderlich.

Bürgersprechstunde des Seniorenbeirates im März
Der Seniorenbeirat bietet auch im Jahr 2010 allen Seniorinnen und Senioren sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Sprechstunde an. Sie können dabei die Gelegenheit nutzen, mit den Vertretern des Seniorenbeirates der Stadt Duisburg in einen Austausch zu den verschiedensten Themen zu treten.

 Die nächste Bürgersprechstunde findet am Mittwoch, 10. März, von 10 bis 11 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte statt. Die Seniorinnen und Senioren sind eingeladen gemeinsam mit Mitgliedern des Seniorenbeirates die Situation der älteren Menschen in Duisburg zu diskutieren und ihre besonderen Bedürfnisse darzulegen. Es können auch individuelle Fragen und Anliegen erörtert werden.

Die meisten Paare beziehen zeitweise gemeinsam Elterngeld
Im Jahr 2009 haben rund 86 200 Paare, bei denen sowohl der Vater als auch die Mutter im Laufe des Jahres Elterngeld erhalten haben, den Elterngeldbezug beendet. Mehr als die Hälfte dieser Paare (53%) haben laut Statistischem Bundesamt das Elterngeld zeitweise gemeinsam bezogen und zwar für durchschnittlich fast zwei Monate. Väter nahmen dabei im Durchschnitt Elterngeld für 2,5 Monate und Mütter für 11,4 Monate in Anspruch. 1% der Paare hat das Elterngeld über den gesamten Zeitraum zusammen in Anspruch genommen und zwar für durchschnittlich etwas mehr als sechs Monate.
Alle anderen Eltern (46%), die als Vater und Mutter im Jahr 2009 den Leistungsbezug beendeten, haben das Elterngeld nacheinander in Anspruch genommen. Die durchschnittliche Bezugsdauer von Vätern lag hier bei 2,8 Monaten und bei Müttern bei 11,0 Monaten.
Insgesamt haben im Jahr 2009 mehr als 800 000 Väter und Mütter den Bezug von Elterngeld beendet. Da erst ab dem Jahr 2009 die tatsächliche Bezugsdauer des Elterngeldes in den einzelnen Lebensmonaten des Kindes erfragt wird, ist für Paare, bei denen ein Elternteil im Jahr 2009 und der andere Elternteil bereits im Jahr 2008 den Bezug beendet hat, keine Aussage darüber möglich, ob das Elterngeld zeitgleich oder nacheinander in Anspruch genommen wurde. Insgesamt gab es rund 42 500 Paare, bei denen der Vater oder die Mutter bereits im Jahr 2008 den Elterngeldbezug beendet hat. Die Paare, bei denen ein Elternteil derzeit noch Elterngeld bezieht, konnten ebenfalls nicht berücksichtigt werden.


Wohnen auf ehemaligem Schulgelände
BV-Rheinhausen informiert über Bebauungsplan Nr. 1103 Rumeln-Kaldenhausen
In der Aula des Schulzentrums an der Schulallee 1-11 in Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen findet am Donnerstag, 11. März, um 19 Uhr ein Termin zur Bürgerbeteiligung statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen über den Bebauungsplan 1103 Rumeln-Kaldenhausen informiert. Der Plan bezieht sich auf einen Bereich zwischen Friedhofallee, der Kirchfeldstraße, dem Hallenbad und dem Friedhof an der Rathausallee. Auf dem Grundstück der ehemaligen Kirchfeldschule soll Wohnbebauung ermöglicht werden. Der Plan sieht die Ausweisung von Bauflächen für Geschosswohnungs- bau vor, welcher altengerecht und barrierefrei erfolgen soll. Darüber hinaus ist eine Bebauung mit Einfamilienhäusern vorgesehen. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.

 
 Der Entwurf kann vom 4. bis zum 10. März im Bezirksamt Rheinhausen, Zimmer 201, Körnerplatz 1, (jeweils 8 bis 16 Uhr, Donnerstag bis 18 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

4,9 Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen in NRW
10 895 Unternehmen stellten 2009 bei den nordrhein-westfälischen Amtsgerichten einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 4,9 Prozent mehr als 2008 (damals: 10 388 Unternehmensinsolvenzen). In 8 405 Fällen wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet; in 2 490 Fällen musste die Eröffnung mangels Masse abgewiesen werden.
Neben den Unternehmen beantragten im vergangenen Jahr 26 606 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelt es sich in 24 397 Fällen um Verbraucherinsolvenzen; das waren 6,1 Prozent mehr als 2008 (damals: 23 004). Bei den übrigen 2 209 Fällen handelte es sich z. B. um ehemals Selbstständige, die nicht eindeutig zugeordnet werden konnten, Nachlässe und Ähnliches.
Die Gesamtzahl der Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen 2009 war mit 37 501 um 5,8 Prozent höher als im Vorjahr. Die hieraus resultierenden Forderungen summieren sich auf voraussichtlich 52,8 Milliarden Euro.

Mittwoch, 3. März 2010 - Historischer Kalender

Rumänischer Botschafter besuchte Duisburg
Der rumänische Botschafter, S.E. Dr. Lazar Comanescu, war zu Gast in Duisburg. Das Hauptinteresse seines Besuchs galt dem Hafen- und Logistikbereich.

Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat den Botschafter im Rathaus empfangen, wo er sich in das Goldene Buch der Stadt eingetragen hat.
Weitere Stationen seines Besuchs waren eine Hafen- und Rheinfahrt gemeinsam mit dem OB sowie Erich Staake, Vorstandssprecher der Duisburger Hafen AG, auf der "MS Karl Jarres" sowie ein Besuch des Entwicklungszentrums für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V. (DST) auf der Oststraße 77 in Duisburg-Neudorf.

Spirituelle Kulturtankstelle im Forum
Im Beisein von Stadtdechant Bernhard Lücking und dem Geschäftsführer von Multi Development, Axel Funke, wurde gestern eine spirituelle Kulturtankstelle im Forum Duisburg eröffnet.

Von links: Geschäftsführer Axel Funke von Multi Development, Stadtdechant Pfarrer Bernhard Lücking, der stellv. Geschäftsführer vom Kita Zweckverband Carsten Ossig, Junior Forum-Centermanagerin Corina Schomaker, Waltraud Frochte - Leiterin der Kita Liebfrauen, sowie die Leiterin der Kundenbetreuung St. Maximus Yvonne Brombach 

Insgesamt 52 dieser Kulturtankstellen bietet das Bistum Essen an. Jeden Samstag zwischen 13 und 15 Uhr bieten ehrenamtliche Mitarbeiter des Citypastoral Liebfrauen am Treffpunkt an der großen Treppe im Forum Duisburg Gespräche an. Alle Menschen, unabhängig von religiöser oder konfessioneller Bindung sind hier herzlich, mit ihren Fragen und Nöten, mit ihrer Freude und allen anderen Anliegen, willkommen.
Auch die katholische Kindertagesstätte Liebfrauen im dritten Obergeschoss des Forum Duisburg, zählt zu den spirituellen Kulturtankstellen. An jedem vierten Freitag eines Monats zwischen 11:45 und 12:15 Uhr bereiten Erzieher und Kinder der Kita Liebfrauen einen spirituellen Impuls mit dem Themenschwerpunkt „Hafen und Wasser“ vor. Vom 23. bis 29. Mai, in der „Local-Hero`-Woche“, findet die halbe Stunde geistlicher Besinnung in der gleichen Zeitspanne täglich statt. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Eltern mit Kindern, lädt aber auch Interessierte jeglichen Alters ein. Manfred Schneider (Text, Foto)

4,9 Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen in NRW
10 895 Unternehmen stellten 2009 bei den nordrhein-westfälischen Amtsgerichten einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 4,9 Prozent mehr als 2008 (damals: 10 388 Unternehmensinsolvenzen). In 8 405 Fällen wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet; in 2 490 Fällen musste die Eröffnung mangels Masse abgewiesen werden.
Neben den Unternehmen beantragten im vergangenen Jahr 26 606 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelt es sich in 24 397 Fällen um Verbraucherinsolvenzen; das waren 6,1 Prozent mehr als 2008 (damals: 23 004). Bei den übrigen 2 209 Fällen handelte es sich z. B. um ehemals Selbstständige, die nicht eindeutig zugeordnet werden konnten, Nachlässe und Ähnliches.
Die Gesamtzahl der Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen 2009 war mit 37 501 um 5,8 Prozent höher als im Vorjahr. Die hieraus resultierenden Forderungen summieren sich auf voraussichtlich 52,8 Milliarden Euro.

Sparkasse Duisburg mit positiver Bilanz
Es war kein leichtes Jahr, aber wir können ein gutes Ergebnis vorweisen, sagte Hans-Werner Tomalak, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg, auf der heutigen Bilanzpressekonferenz.

Der Vorstand der Sparkasse Duisburg: v.l. Dr. Joachim Bonn, Hans-Werner Tomalak, Claus-Robert Witte und Uwe Haddenhorst

Obwohl das kommende Jahr nicht weniger schwierig werden wird, sieht Tomalak den Herausforderungen in 2010 optimistisch entgegen. Die Bilanzsumme in Höhe von rund 5,5 Milliarden Euro ist gegenüber dem Vorjahr kaum verändert, sodass mit dem gesteigerten Betriebsgewinn von 5,1 Mio. Euro in 2008 auf 6,2 Mio. Euro bewiesen ist, dass das System Sparkasse auch in Krisenzeiten gut funktioniert und die Kunden uns vertrauen.    
Auf eine erfolgreiche Entwicklung im Kreditgeschäft wies das für den Firmenkundenbereich zuständige Vorstandsmitglied Dr. Joachim Bonn hin. So hat die Sparkasse Duisburg im Neugeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen kräftig zugelegt. Im Vergleich zum Vorjahr ist bei den Darlehens-Neubewilligungen eine Steigerung von 59% zu verzeichnen. Der Kreditbestand erhöhte sich gegenüber 2008 um rund 120 Mio. Euro auf knapp 3,3 Mrd. Euro und ist somit ein Beleg dafür, dass für Kunden der Sparkasse Duisburg die so genannte Kreditklemme nicht zutrifft.
Besonders nachgefragt waren neben Unternehmenskrediten die privaten Baudarlehen der Häuslebauer. Für Haus und Grund wurden im vergangenen Jahr 176 Mio. Euro gegenüber 134 Mio. Euro im Vorjahr ausgezahlt. Dieser  Erfolg basiere auch auf den günstigen Konditionen, zur Zeit 3,74% für 10 Jahre.
Auch habe die Sparkasse von der Abwrackprämie profitiert, so Dr. Bonn weiter. 2009 war ein Rekordjahr für die Autoindustrie und entsprechend stark war die Nachfrage nach einem Autokredit der Sparkasse Duisburg. Hier konnten 866 Finanzierungen mit einem Volumen von 8,8 Mio. Euro verbucht werden. Die Sparkasse Duisburg ist damit bundesweit neben der Hamburger Sparkasse Topanbieter in diesem Segment.

Vorstandsmitglied Claus-Robert Witte, zuständig für das Einlagengeschäft, konnte auf eine deutliche Steigerung im  Wertpapiergeschäft hinweisen, seit der Einführung des Private Banking und des Vermögensmanagement in 2007. Dies sei insbesondere vor dem Hintergrund der strukturellen Probleme in Duisburg und Kamp-Lintfort in der allgemeinen Finanzkrise bemerkenswert. So stiegen die Wertpapiererträge um ca. 40% auf über 7 Mio. Euro.

Zu den Baumaßnahmen der Sparkasse Duisburg nahm Uwe Haddenhorst, Mitglied des Vorstands, Stellung. Aus der im Frühjahr 2009 begonnenen Revitalisierung des Gebäudekomplexes „Kuhlenwall-Karree“ soll bis Mai 2011 ein umweltschonender und klimaverträglicher Gebäudekomplex mit einer Energieeinsparung von rund 30% entstehen.
Für die Geschäftsstelle in Duisburg-Großenbaum, die sich zur Zeit einer umfangreichen Modernisierung unterzieht, ist die Wiedereröffnung nach Umbau zum 10. Mai geplant.
Nach der Eröffnung wird die Geschäftstelle Duisburg-Rahm geschlossen.

Zum Ende der Konferenz sprach Hans-Werner Tomalak das gesellschaftliche Engagement der Sparkasse Duisburg an, das bekanntlich sehr groß ist. Dies bewies die Sparkasse erneut kurz vor Weihnachten. Als Duisburger Sportvereine in Not gerieten, da  öffentliche Mittel für bereits durchgeführte Maßnahmen nicht ausgezahlt werden konnten, sprang die Sparkasse mit 60 Tausend Euro ein. Insgesamt stellte sie 2009 für soziale, kulturelle und sportliche Belange über Spenden, Sponsoring, PS-Zweckverträge ca. 5,3 Mio. Euro zur Verfügung.

Tomalak betonte auch den Aufbau des Stiftungsvermögens der Sparkasse, das mit einer Einzahlung von 2 Mio. Euro vorzeitig vollendet ist und nun 9 Mio. Euro beträgt. Es ist ein Zeichen der Stabilität und Verlässlichkeit, dass die Sparkasse Duisburg früher als geplant und in Zeiten, in denen andere Banken staatliche Hilfe in Anspruch nehmen, betonte Hans-Werner Tomalak.
Als ein Highlight und Verantwortung für das Bürgertum sei die Einrichtung von zwei neuen Stiftungen. Die Förderung von Kindern und Jugendlichen zur Ausbildung, Fortbildung und Gesundheit ist für Kamp-Lintfort und Duisburg geplant. Die zweite Stiftung beinhaltet die Förderung von Breitensport und Duisburger Sportvereinen.  Manfred Schneider (Text, Foto)

Bruttoverdienste sinken erstmals seit Gründung der Bundesrepublik
Nach ersten Ergebnissen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen des Statistischen Bundesamtes sind die durchschnittlichen Bruttoverdienste aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland im Jahr 2009 um - 0,4% auf rund 27 648 Euro gesunken. Dies ist der erste Rückgang der Verdienste in der Geschichte der Bundesrepublik. 

 Verantwortlich für den Rückgang der rechnerischen Pro-Kopf-Verdienste sind hauptsächlich der Ausbau der Kurzarbeit und der Abbau von Überstunden. Die neue Buchung der Beiträge zur privaten Krankenversicherung als Sozialbeitrag wirkte ebenfalls verringernd. Seit dem 1. Januar 2009 besteht für alle Bürgerinnen und Bürger eine Krankenversicherungspflicht. Die Arbeitgeberzuschüsse zur privaten Krankenversicherung, die bisher den Bruttolöhnen zugerechnet wurden, werden jetzt als Arbeitgebersozialbeitrag klassifiziert. Ohne diese Neuklassifikation wären die durchschnittlichen Bruttoverdienste nur um 0,2% gesunken. 
 Im Gegensatz zu den Pro-Kopf-Verdiensten sind die Bruttoverdienste je Stunde insbesondere durch den Abbau von Guthaben auf Arbeitszeitkonten um 3,0% gestiegen. Die Arbeitnehmer erhielten 2009 das Entgelt für die Arbeit, die sie in den Vorjahren bereits erbracht haben. 
 Besonders stark betroffen war das Verarbeitende Gewerbe. Hier sanken die Pro-Kopf-Verdienste um 3,6% während auf Stundenbasis ein Zuwachs von 4,4% zu beobachten war. Auch die Lohnstückkosten, die die Relation von Arbeitskosten und Wertschöpfung darstellen, stiegen in diesem Wirtschaftsbereich besonders stark an (+ 15,3%). 

Dienstag, 02. März 2010 - Historischer Kalender

Jury trifft Entscheidung für ersten Umweltpreis der Stadt Duisburg
Die Entscheidung über die Vergabe des ersten Duisburger Umweltpreises ist gefallen. Die Jury hat am 18. Februar in nichtöffentlicher Sitzung festgestellt, dass alle Wettbewerber bemerkenswerte Beiträge zur Verbesserung der Umweltsituation erbracht haben. Mit Stimmenmehrheit hat die Jury beschlossen, dass das Preisgeld auf drei Projekte aufgeteilt werden soll. Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und der Juryvorsitzende, Prof. Dr. Dieter Kantel, haben heute gemeinsam mit Vertretern der drei Preisträger die Entscheidung bekannt gegeben.

Das Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro geht an folgende Empfänger:
1.500 Euro Preisgeld erhält das Projekt „Pflege Rheinaue“ der Arbeitsgemeinschaft Rheinaue Walsum. Die AG wurde 1995 zum Erhalt und Entwicklung der Rheinaue gegründet. Sie besteht überwiegend aus Mitgliedern des NABU und BUND. Ihre Tätigkeitsbereiche sind: Kartierung von Flora und Fauna und Mitwirkung an übergreifenden faunistischen Atlasprojekten, Verfassung wissenschaftlicher Publikationen, jährlicher Schnitt der Kopfweiden, Umsetzen eines Wegekonzepts und Aufstellen von Infotafeln, Bau von Beobachtungshütten, Aufstellen von Nisthilfen zur Wiederansiedlung des Weißstorchs, Öffentlichkeitsarbeit durch regelmäßige Führungen sowie Mitarbeit beim Film über die Rheinaue (www.bund-duisburg.de).

1.000 Euro Preisgeld gehen an die Bürgerinitiative Contra-Pipeline Duisburg-Süd. Die BI besteht seit Mai 2007 und engagiert sich gegen das Bauvorhaben CO-Pipeline. Das Großvorhaben CO-Pipeline beinhaltet wesentliche Beeinträchtigungen für Natur, Umwelt und Menschen entlang der CO-Pipeline. Obwohl die bisherigen schwerwiegenden Eingriffe in die Natur nicht zu verhindern waren, bleibt es nach wie vor das Ziel der BI, dem Schutzgut „Mensch“ durch weiteren Widerstand beizustehen. Durch diesen Widerstand wird die Duisburger Bevölkerung durch vielfältige Aktionen für den Umweltschutz nachhaltig sensibilisiert. Die Arbeit der BI trug zum Schutz der betroffenen Bevölkerung, der Fauna und Flora vor möglicher Vergiftung und Zerstörung durch den Austritt des hochtoxischen CO-Gases aus der geplanten Pipeline der Fa. Bayer Material Science, zur Rettung des Landschaftsschutzgebietes DU-Süd sowie zum Erhaltung der Umweltqualität in Duisburg für Mensch, Tier- und Pflanzenwelt bei (www.contra-pipeline.de).

500 Euro Preisgeld erhält das Projekt „Raumluftqualitäts-Messung“ der Schülerfirma der Karl-Lehr-Realschule PUPIL@ WORK. Die Schülerfirma findet in Form eines Wahlpflichtfachs statt. Anfang 2009 bis Herbst 2009 wurde ein spezielles Messgerät zur Raumluftqualitätskontrolle entwickelt und gebaut. Der Datenlogger misst Temperatur, Licht, Luftfeuchtigkeit und die CO2-Konzentration. Der Einsatz des Messgerätes führt zur Verbesserung der Raumluftqualität in geschlossenen Räumen, fördert energiesparendes Lüften und sensibilisiert für den Umweltschutz (Internetseite der Karl-Lehr-Realschule: http://klrs.de.

Die Ehrung und Überreichung der Urkunden erfolgt Anfang Juni 2010 im Rahmen der Duisburger Umwelttage 2010 „Kultur und Umwelt“.

(v.l.) Dr. Ribhi Yousef, Umweltamt, Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, Prof. Dr. Dieter Kantel, Vorsitzender des Umweltausschusses, Erich Hennen, BI Contra-Pipeline, Dr. Michael Schott, AG Rheinaue Walsum, Andreas Weiser, Karl-Lehr-Realschule, sowie Milena Krahe, Klasse 10c Karl-Lehr-Realschule

Stadtranderholung „Kinderalarm 2010“:
Junge engagierte Leute für Sommerferienjob gesucht

Das Jugendamt der Stadt Duisburg bietet wie in jedem Jahr in den Sommerferien ein Ferienangebot für Schulkinder im Alter zwischen 7 und 13 Jahren an. Der „Kinderalarm“ wird an 14 verschiedenen Standorten, verteilt über das ganze Stadtgebiet Duisburgs, durchgeführt.
Für den Zeitraum vom 9. bis 27. August (zweite Sommerferienhälfte) werden noch Betreuerinnen und Betreuer gesucht. Junge Leute über 16 Jahre können sich ab sofort beim Jugendamt für diesen Ferienjob bewerben.
Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, vorausgesetzt wird aber Freude am Umgang mit Kindern, die Bereitschaft im Team zu arbeiten sowie die Teilnahme an einer Wochenendschulung und mehreren Teamtreffen, um sich die pädagogischen und weiteren erforderlichen Kenntnisse anzueignen.
Das Jugendamt zahlt für den dreiwöchigen Ferienjob eine steuerfreie Vergütung in Höhe von 350 Euro. Interessierte können sich beim Jugendamt der Stadt Duisburg telefonisch melden unter (0203) 283-3418 oder -2779

Was „geht“ und was „nicht geht“ – Seminar für Jugendliche
„Auffallen – aber positiv!“ lautet der Titel eines Wochenendseminars der Volkshochschule, das sich an Jugendliche von 14 bis 17 Jahren richtet und das am Samstag, 20. März, von 14 bis 18 Uhr im Gebäude der VHS auf der Königstraße 47 stattfinden wird. Unter der Leitung von Dorothea Treichel-Linnenweber sollen junge Leute lernen, was sie tun können, um mit guten Umgangsformen und mit Höflichkeit zu punkten. Es soll gemeinsam darüber gesprochen werden, was im Umgang mit anderen Menschen „geht“ und was „nicht geht“. Eine vorherige Anmeldung in der VHS ist erforderlich.

Tauschbörse Historische Spiele
Am kommenden Samstag, 6. März, findet in Duisburg die „9. Fachtagung der Freunde und Sammler von Familienkartenspielen“ der Europäischen Spielesammler Gilde e.V. statt. Zu diesem Tag veranstalten die Europäischen Spielesammler im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen von 10 bis 17 Uhr eine öffentliche Tauschbörse für historische Spiele.
Ein Besuch lohnt sich, auch wenn man selbst kein Spielesammler ist. Zu sehen sind die Spiele aus Kindertagen, hier präsentieren die besten Experten ihre Schätze und beantworten Fragen zu alten Spielen. Zugleich kann man die Studioausstellung „Unter rauchenden Schloten – Das Ruhrgebiet im Spiel“ anschauen, die soeben eröffnet wurde.
 

Ruhr 2010 – RuhrZeiten – www.ruhrzeiten.de
Ruhrgebietsgeschichte 3 D im Internet

Die drei Kommunalarchäologien des Ruhrgebiets, Dortmund, Essen und Duisburg, haben gemeinsam mit der Hochschule Bochum ein digitales Visualisierungsprojekt zu ausgewählten Themen der Archäologie und Geschichte entlang des Hellwegs für das Internet entwickelt. Im Mittelpunkt stehen archäologische Ausgrabungsprojekte und ihre Rekonstruktion. Das gewählte Verbreitungsmedium, die Internet-Plattform Google Earth, gewährleistet weltweit allen an der Geschichte des Ruhrgebietes Interessierten einen mühelosen Zugang.


Die archäologische Forschung hat gezeigt, dass die Region zwischen Lippe und Ruhr alte Traditionslinien besitzt, die weit in die Zeit vor „Kohle und Stahl“ zurückgreifen. Gemeinsames Ziel der Stadtarchäologien des Ruhrgebiets ist es daher, die Geschichte der Region mit diesen neuen Daten zu füllen. Schon seit alters her bilden fruchtbarer Boden und gute Erreichbarkeit die Grundlagen für beste Siedlungsbedingungen. Eine alte Handelsstraße, der Hellweg und vier Flüsse, Lippe, Ruhr, Emscher und Rhein formen den topographischen Rahmen und erschließen den Raum. Sie binden die Region in den gesamteuropäischen Kontext ein. Der Hellweg - ist schon in den Jahrhunderten vor Christi Geburt als Verkehrsführung nachweisbar, auch die Flussnamen zeugen von einer lange zurückreichenden Besiedlung.
Der archäologische Kenntnisstand hat sich in den vergangenen 20 Jahren überzeugend verbessert. Die Arbeiten der beiden Landschaftsverbände (LWL/LVR) mit ihren Fachabteilungen für Bodendenkmalpflege sowie die der drei Kommunalarchäologien des Ruhrgebiets der Städte Dortmund, Essen und Duisburg haben dafür gesorgt, dass die Entwicklung der Region in großen Schritten von der Steinzeit bis zur Gegenwart nachvollzogen werden kann.
Mit Hilfe der dreidimensionalen Darstellung über Google Earth gelingt jetzt eine anschauliche Rekonstruktion einzelner Projekte, die einen Einblick in Frühgeschichte und Mittelalter ermöglichen.

Duisburg um 1566

Wein, Genuss und Lebensart im Landschaftspark Duisburg-Nord

Die Messe für Genießer, die „Baden-Württemberg Classics“ findet am 06. und 07. März bereits zum dritten Mal im Landschaftspark Duisburg-Nord statt. 75 Winzer und Weingärtner aus den bekannten und beliebten Weingegenden haben rund 1000 Weine, Schaumweine und Obst- und Weinbrände im Gepäck. Gerne kommen die Aussteller nach Duisburg, weil im Landschaftspark nicht Ballermann, sondern durch das fachkundige Publikum Qualität vorherrscht, sagte der Geschäftsführer des Landschaftpark Duisburg-Nord, Dirk Büsching auf der heutigen Pressekonferenz.

Das passt! - Industriekultur und Lebensart. Dirk Büsching (li.) und Ulrich M. Breutner

Im letzten Jahr haben über 3000 Besucher den Weg in die Kraftzentrale des Landschaftsparks gefunden und bei einer Weinreise die Weinregionen vom Kaiserstuhl bis zum Bodensee und vom Taubertal bis ins Neckartal erkundet. Eine spannende Begegnung von Industriekultur und Lebensart.

Ulrich M. Breutner, Geschäftsführer der Werbegemeinschaft Württemberger Weingärtnergenossenschaften, machte deutlich, dass Duisburg der einzige Standort in Westen sei, denn die Region ist bodenständig, es gibt viele Weinkenner mit denen man gute Gespräche führen kann. Neben Duisburg werden die Baden-Württemberg Classics auch in München, Leipzig und Berlin veranstaltet. Für uns ist es wichtig, dass die Besucher direkt bei den Anbietern die Weine probieren und ihren Lieblingswein direkt bestellen können, so Breutner weiter. Kulinarische Spezialitäten wie Schwäbische Maultaschen, Entenpastete mit Feldsalat, gebratener Zander auf Sauerkraut und weitere Besonderheiten der landestypischen Küche können sich die Besucher auf der Zunge zergehen lassen.
Natürlich bringen touristische Aussteller auch in diesem Jahr den Gästen den Süden Deutschlands näher. An beiden Tagen werden kostenlose Weinseminare für die Besucher angeboten, die zum Teil von der badischen Weinprinzessin Michaela Baldinger, wie auch von der württembergischen Weinkönigin Juliane Nägele geleitet werden.
Der Eintritt beträgt 15,00 Euro, die Verkostung ist in diesem Preis enthalten.
Öffnungszeiten: Samstag, 06. März und Sonntag, 07. März jeweils von 11 bis 18 Uhr
Weitere Informationen unter www.bwclassics.de -Manfred Schneider --- Text und Fotos

Gefahren aus dem Untergrund - webbasiertes Auskunftssystem zu
den Gefährdungspotenzialen des Untergrundes in NRW gestartet

Ist mein Haus durch ein Erdbeben gefährdet? Ist unter meinem Grundstück Bergbau betrieben worden und muss ich mir deswegen Sorgen machen? Um auf diese und ähnliche Fragestellungen eine fundierte Antwort zu erhalten, entwickelte der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft Mittelstand und Energie (MWME), der Bezirksregierung Arnsberg (Abteilung Bergbau und Energie) und des Geologischen Dienstes ein
webbasiertes Informationssystem. Die Anwendung trägt den Titel "Gefährdungspotenziale des Untergrundes in Nordrhein-Westfalen" (GDU) und steht unter der Internetadresse www.gdu.nrw.de jeder/jedem Interessierten kostenfrei zur Verfügung.

Informationen über die räumliche Verteilung ausgewählter Gefährdungspotenziale der Themenbereiche Bergbau, Methanausgasung, Verkarstung und Auslaugung sind ebenso abrufbar wie Angaben zur Erdbebengefährdung.

Über die Beschaffenheit des Untergrundes eines oder mehrerer Grundstücke, kann online ein Antrag zur bergbaulichen, geologischen bzw. kombinierten Stellungnahme in Auftrag gegeben werden. Dank der medienbruchfreien digitalen Übertragung, kann
die zuständige Behörde die Anträge zeitnah und effizient bearbeiten und die Kunden bei Bedarf per E-Mail kontaktieren. Zur Unterstützung der behördeninternen Antragsbearbeitung entwickelte das IT-Service-Center von IT.NRW einen angepassten
Workflow mittels des beim Landesbetrieb gehosteten Systems Remedy. Das Geoinformationszentrum von IT.NRW realisierte die interaktive Kartenanwendung, die über die Eingabe der Adresse bzw. des Flurstücks eine schnelle Navigation zum gewünschten Kartenausschnitt mit der Darstellung der Gefährdungspotenziale
ermöglicht. Die Einbindung der Kartenwerke und der Suchdienste erfolgte in Form bereits vorhandener standardisierter WebServices und garantiert damit ein hohes Maß an Aktualität. Der Betrieb des Webangebotes erfolgt durch das Rechenzentrum von
IT.NRW.

 

Frühlingserwachen in der Stadtbibliothek
In den Monaten März und April bietet die Stadtbibliothek Duisburg ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm an. Vielfältige Ausstellungen, Lesungen und Kabarett- und Musikveranstaltungen in den Zweigstellen und in der Zentralbibliothek locken neben begehrten Autorenlesungen zum Frühlingsanfang in die Bibliothek.
Zum Henze-Projekt im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres 2010 wird Jens Rosteck am 2. März um 20 Uhr in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße einen Einblick in das Leben und Wirken des Komponisten Hans Werner Henzes geben. Er liest aus seiner Biografie „Hans Werner Henze. Rosen und Revolutionen“. Der Eintritt ist frei. Unter dem Titel „Rund umme Ruhr“ werden Ursula Jung und Okko Herlyn in der Bezirksbibliothek Rheinhausen Texte und Lieder aus einem starken Stück Heimat mit musikalischer Untermalung präsentieren. Weiter geht es mit einem Vortrag des Kneipp-Vereins zum Thema „Welche Rechte haben heute Patienten im Gesundheitswesen“, der kostenlos am 10. März um 17 Uhr in der Zentralbibliothek angeboten wird.

Der Kabarettist Matthias Reuter wird neben seinem beliebten Programm „Kabarett für'n Hut“ am 11. März in der Bezirksbibliothek Buchholz, dieses Mal auch mit seinem Soloprogramm „Auf schwarz sieht man alles“ am 15. April erstmalig in der Zentralbibliothek auftreten. Der Eintritt kostet 5 Euro. Für ebenfalls 5 Euro wird Willi Fährmann am 15. März auf Einladung des Duisburger Hörcentrums zu Gunsten hörgeschädigter Kinder in Tschernobyl „Eine Frühlingsliebe“ aus seinem Roman „Soweit die Wolken ziehen“ lesen. Die begehrten Karten für diese Benefizlesung sind an der Erstinformation der Zentralbibliothek oder im HÖRCENTRUM Duisburg, Salvatorweg 26, in Duisburg-Mitte erhältlich. Auf Einladung des Vereins für Literatur und Kunst wird Christian Brückner, eine der besten Stimmen der deutschen Sprache, eine Auswahl aus „Moby Dick“ von Hermann Melville vorlesen. Karten kosten 6 Euro im Vorverkauf, 7 Euro an der Abendkasse.
Eine besondere Ausstellung kommt dieses Mal aus China in die Zentralbibliothek. Vom 12. April bis zum 15. Mai werden insgesamt 40 Kalligrafie- und Malarbeiten chinesischer Kinder und Jugendlicher aus dem jährlichen Kalligrafie- und Malwettbewerb der Kinderbibliothek Wu Han, Duisburgs Partnerstadt, zu sehen sein. Der Welttag des Buches am 23. April rundet das Programm ab. Zum dritten Mal findet an diesem Tag ab 15 Uhr der Vorlesewettbewerb Französisch der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg e.V. mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 10 in der Zentralbibliothek statt. Um 20 Uhr gastiert dann das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres 2010 mit einer szenischen Lesung in der Zentralbibliothek. Mit musikalischer Untermalung wird „Der Traum eines lächerlichen Menschen“ von Fjodor M. Dostojevski dargeboten. Karten gibt es zu 4 Euro im Vorverkauf und 5 Euro an der Abendkasse.
 

Montag, 1. März 2010 - Historischer Kalender

In Berlin ausgezeichnet: EffizienzCluster LogistikRuhr
Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan hat jetzt ganz offiziell den EffizienzCluster LogistikRuhr als Gewinner der zweiten Runde des Spitzenclusterwettbewerbs ausgezeichnet. Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, und Prof. Dr. Michael ten Hompel, Initiator des EffizienzClusters und geschäftsführender Lei-ter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML, nahmen den Preis stellvertretend für die 124 Unternehmen und 18 Forschungs-einrichtungen entgegen.

 

Hamborner Altmarkt im Bereich Schreckerstraße bis zum Jahresende barrierefrei
Am 1. März 2010 haben die Arbeiten zum barrierefreien Ausbau des Hamborner Altmarktes im Bereich Schreckerstraße begonnen. Die rund 1,5 Millionen Euro teure Maßnahme wird aus Mitteln des Konjunkturpakets II finanziert. In der Summe sind sämtliche Kosten für Straßenbau, Beleuchtung, Begrünung sowie die Nebenkosten enthalten.

Der Altmarkt ist das historische Zentrum des Stadtteils Alt-Hamborn. In direkter Nähe finden sich Verwaltungs- und Dienstleistungsgebäude sowie Einkaufsmöglichkeiten. Regelmäßig finden Markttage statt. An der Nordseite des Altmarkts verläuft die Richterstraße, die auf Höhe des Altmarktes in die Schreckerstraße übergeht. Dieser Bereich wird nun aufwändig umgebaut. Die Flächen für den PKW-Verkehr werden durch Rückbau der vierspurigen Straße reduziert und der gesamte Platz als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen. Fußgänger können dann problemlos in alle Richtungen queren. Der Platz soll durch seine attraktive Gestaltung zum Verweilen einladen.

Wesentliche Elemente bei der Umgestaltung sind die Einrichtung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Schreckerstraße/Rathausstraße/Harnackstraße und die Ausweisung des Übergangs Richterstraße/Schreckerstraße als verkehrsberuhigter Bereich. Die gesamte Fläche wird auf ein Niveau gebracht. Alle umzugestaltenden Bereiche erhalten einen neuen Belag. Die nördliche Bushaltestelle wird in westlicher Richtung verlegt. Die Harnackstraße wird in beide Richtungen befahrbar. Unübersichtliche Bepflanzungen werden entfernt. Die Möblierung wird sinnvoll zusammengefasst und einheitlich ausgeführt. Die geplante neue Beleuchtung wird den verkehrsberuhigten Platz hervorheben. Der Abschluss der Arbeiten ist für November 2010 geplant.

Verkehrsführung während der Baumaßnahme

Zunächst ergeben sich nur geringfügige Einschränkungen für den Fahrzeugverkehr, da lediglich die Richterstraße eingeengt wird. Etwa zwei Wochen nach Baubeginn wird der Einmündungsbereich Hufstraße/Schreckerstraße vollständig gesperrt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird der gegenläufige Verkehr auf der Schreckerstraße mittels einer Baustellenampel geregelt.
V.l.n.r: Martin Linne, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement, OB Adolf Sauerland, Hamborns Bezirksbürgermeister Uwe Heider, Bezirksamtsleiter Hans-Jürgen Nattkamp)
 

 

Vorübergehende Verkürzung der Bürgerschwimmzeit im Hallenbad Neudorf

Wegen eines Unterwasserrugbyturniers am Samstag, 6. März, und Sonntag, 7. März, endet die Bürgerschwimmzeit im Hallenbad Neudorf ausnahmsweise an beiden Tagen bereits um 10.30 Uhr.
 

Mutige Mädchen und Jungen ergreifen Chance für ihre Zukunft
Das Aletta Haniel Programm an der Gesamtschule Ruhrort beginnt

32 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 an der Gesamtschule Ruhrort, Karlstraße 25, werden am Freitag, 5. März 2010, um 12 Uhr feierlich in das Aletta Haniel Programm aufgenommen.
Endlich hat das ungeduldige Bangen und Warten ein Ende. „Bin ich dabei?“ „Wann geht es los?“ Das waren die häufig gestellten Fragen in den letzten Wochen. Aus dem großen Kreis der Bewerberinnen und Bewerber wurden 32 Jugendliche des 8. Jahrgangs ausgewählt. Im Rahmen des Aletta Haniel Programms werden sie an Förderunterricht in den Hauptfächern, intensiven Beratungen und Schulungen sowie an spannenden Freizeitangeboten teilnehmen. So wollen sie ihren Schulabschluss verbessern und den Einstieg in das Berufsleben schaffen.
Das Aletta Haniel Programm ist ein gemeinsames Projekt der Haniel Stiftung, der Gesamtschule Ruhrort und der Stadt Duisburg mit dem Referat zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien/RAA und der Bildungsholding unter dem Motto „Die Chance für deine Zukunft“.

Ab März Kindergartenbeiträge auch für Geschwisterkinder
Ab heute ist die Stadt Duisburg durch eine sogenannte Ersatzvornahme der Bezirksregierung Düsseldorf gezwungen, den Geschwisterkinderbeitrag beim Besuch einer Kindertageseinrichtung wieder zu erheben. Der Rat der Stadt hatte zum 1. August 2009 die sogenannten Geschwisterkinderbeiträge abgeschafft. Die Kommunalaufsicht hatte diesen Ratsbeschluss beanstandet. Die Stadt Duisburg hat daraufhin den Klageweg gegen die soziale Belastung der Eltern beschritten, ist allerdings vor Gericht gescheitert.

Mit der Ersatzvornahme hat damit der Regierungspräsident die Entscheidung des Rates der Stadt, Familien finanziell zu entlasten, aufgehoben. Dass heißt, dass Familien mit mehr als einem Kind in einer Kindertageseinrichtung vom 1. März 2010 an für das zweite und jedes weitere Kind 25 Prozent des für das erste Kind maßgeblichen Elternbeitrages zahlen müssen. Die neuen Beitragsbescheide werden in den nächsten Tagen versandt.

Nordsee-Küsten-Radweg
Über die 6.000 Kilometer lange beschilderte Route an den Nordseeküsten Deutschlands, Dänemarks, Schwedens, Norwegens, Großbritanniens und der Niederlande spricht Wolfgang Schwartz in einem Vortrag mit digitalen Dias am Donnerstag, 11. März, um 19 Uhr im Internationalen Zentrum der Volkshochschule am Flachsmarkt 15. Der Referent hat einen Reiseführer über den Radweg veröffentlicht und ist ein Kenner der Küsten.

Aktivierung der Selbstheilungskräfte mit Kinesiologie
Die Kinesiologie ist eine Methode zur Erlangung des körperlichen und seelischen Gleichgewichts. In diesem VHS-Seminar, das am Samstag, 6. März 2010 von 10 bis 17 Uhr im Institut für Aus- und Fortbildung, Lüderitzallee 27, stattfindet, werden die einzelnen Bausteine der Kinesiologie vorgestellt. Die Teilnehmer werden erste Erfahrungen machen, wie man mit Hilfe des Muskeltests Ungleichgewichte im Muskelapparat, Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln und emotionale Blockaden aufspürt. Zu jedem der drei Bereiche werden Techniken vorgestellt, mit deren Hilfe man seine Selbstheilungskräfte aktivieren. Der Kurs bietet einen allgemeinen Überblick über Inhalte und Methoden der Kinesiologie.

Einzelhandel in NRW mit Umsatzeinbußen im Januar
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im Januar 2010 nach ersten vorläufigen Ergebnissen nominal 1,8 Prozent weniger um als im Januar 2009. Wie  das Statistische
Landesamt mitteilt, lagen die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 2,1 Prozent unter dem Ergebnis des entsprechenden
Vorjahresmonats. Die Beschäftigtenzahl im Januar 2010 ging gegenüber dem
entsprechenden Vorjahresmonat um 1,0 Prozent zurück. (IT.NRW)

„Rauf aufs Rad – rein in den Sportpark!“: Radführung im Sportpark
Mit einer zweistündigen Radtour startet DuisburgSport sein diesjähriges Sport- und Freizeitangebot im Sportpark Duisburg am Samstag, 20. März. Eine erfahrene Tourleiterin führt Interessierte unter dem Motto „Rauf aufs Rad – rein in den Sportpark!“ unter anderem vorbei an großen Sportstätten und im Sportpark beheimatete Vereine und Verbände. Auch die Wasserwelt Wedau wird von ihr vorgestellt. Von ihrer Attraktivität kann man sich auf dem Weg des Wissens, dem Weg der Sinne und dem Weg der Mobilität, einem modernen Fitness- und Wellnessparcours, ebenso überzeugen wie im Hochseilklettergarten und in dem anliegenden Wasserspielplatz.

Die geführte Radtour wird ab einer Mindestteilnehmerzahl von zehn zahlenden Teilnehmern für 6 Euro pro Person angeboten. Ermäßigungen, beispielsweise für Studenten und Inhaber der Familienkarte, sind möglich. Kinder unter 14 Jahren dürfen in Begleitung Erwachsener kostenfrei mitfahren.
Start der Führung ist um 14 Uhr an der RevierRad-Station vor der Regattabahntribüne auf der Kruppstraße 30 b in Duisburg-Mitte. Fahrräder können selbst mitgebracht oder am Treffpunkt gegen eine Gebühr ab 2,50 Euro pro Kind und ab 6 Euro pro Erwachsenem gemietet werden.
Weitere Angebote werden in den nächsten Monaten folgen. So werden ab Juni für jedermann zahlreiche Fahrten unter fachmännischer Anleitung im Drachenboot, in Einerkajaks und -Canadiern durchgeführt. DuisburgSport weist darauf hin, dass neben diesen regelmäßigen Fahrten auch die Möglichkeit besteht, zusätzliche Termine für Gruppen, beispielsweise für Familien- oder Betriebsausflüge, zu vereinbaren.

Anmeldungen zu der Radführung werden unter Angabe der Teilnehmerzahl bis Montag, 15. März, per Mail unter sporttourismus@duisburgsport.de oder telefonisch unter (0203) 283-4444 erbeten.