Duisburg aktuell   -   Archiv März 2007

 

Duisburg, 31. März 2007 - Historischer Kalender zum 31. März

Klimaschutz und Abgase – was kann der Bürger tun?

Bürgerverein Neudorf startet morgen freiwilligen Verzicht  - Appell auf PKW-Verzicht mit einem autofreien Sonntag im Monat

Duisburg, im März 2007 - Die Diskussion um den Klimaschutz beginnt nicht nur bei der Industrie, der  
Energiewirtschaft oder den Automobilherstellern und hört schon gar nicht beim Haushalt und dem einzelnen Bürger auf.  Der Bürger ist durchaus bereit, etwas für den allgemeinen Klimaschutz zu tun.

 

Ein Denkanstoß war der aus den 70er Jahren nach dem „Ölschock“ eingeführte autofreie Sonntag. Verzicht hieß damals das Motto – wir nennen es jetzt „sich auf das Wesentliche besinnen“. nicht immer auf den Anderen schauen, was dort gemacht wird und erst dann schließe ich mich an.

Im kleinräumigen Bereich will der Bürgerverein deshalb hier mit einem freiwilligen autofreien Sonntag den Anstoß geben.
Dies soll – so unsere Absicht – einmal an jedem ersten Sonntag eines Monats, beginnend mit Sonntag, den 1. April – kein Aprilscherz – stattfinden.

Jeweils um 11 Uhr ruft der Bürgerverein zum Treff ohne PKW diesmal vor dem Haupteingang der im Süden Neudorfs gelegenen MSV Arena, um von dort aus den einen oder anderen Informations-Spaziergang zu unternehmen.

Weitere Vorschläge zum Umgang mit den Schätzen unserer Erde greifen wir gerne auf. Für und mit dem Bürger.

Schifffahrt auf dem Rhein wieder frei gegeben
Gestern Abend um
20:15 Uhr gab die Leiterin des Wasser- und Schifffahrtsamtes Köln, Birgitta Beul, die Fahrt auf dem Rhein wieder frei. Mit sieben Booten lenken Wasserschutzpolizei und Wasser - und Schifffahrtsverwaltung nun den gewaltigen Schiffsandrang in geordnete Bahnen. Für die Strecke zwischen Rhein-km 670 und 700 gilt zunächst ein Überholverbot und schädlicher Sog und Wellenschlag ist zu vermeiden. Den Anweisungen der Einsatzkräfte ist unbedingt Folge zu leisten, damit eine reibungslose Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs gewährleistet ist. Für Kleinfahrzeuge ist der Rhein weiterhin gesperrt. Die Schifffahrt erhält über den nautischen Informationsfunk aktuelle Hinweise und Informationen.
Gute Qualität macht sich bezahlt - Schwarze Schafe müssen zahlen
Gebühr in Lebensmittelbetrieben fördert den Verbraucherschutz
Wer seinen Lebensmittelbetrieb gut führt, weil er Wert auf Sauberkeit und Hygiene legt, kann damit gutes Geld sparen. Zur Kasse gebeten werden jedoch diejenigen, bei denen Beanstandungen während einer Betriebskontrolle nicht direkt behoben werden können und die eine spätere Nachkontrolle erforderlich machen. Denn dann muss der Betriebsinhaber für die erforderlichen Leistungen der Lebensmittelüberwachung den tatsächlichem Aufwand bezahlen. Da es die entsprechenden Verordnung verbindlich vorschreibt, muss das Lebensmittelüberwachungsamt im Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz bei "schwarzen Schafen" Gebühren erheben.
Ab 1. April 2007 werden alle Kosten als Gebühr gefordert, die entstehen, um eine amtliche Überwachungsaufgabe in einem Betrieb durchführen zu können, bzw. um eine Verfolgs- oder Nachprobe zu entnehmen. Als Zeitaufwand zählt dabei die An- und Abfahrt, die Arbeitszeit vor Ort und auch Zeitaufwand der Bearbeitung der Beanstandung.

Die genauen Gebührentarife (auf Basis der Verwaltungsgebührenordnung des Landes NRW) finden sich auf den Internetseiten des Instituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz. http://www.duisburg.de/53-5/.

"AuserLESENes" im LiteraturBistro der Zentralbibliothek
"Finger weg von Musikern!"- in diesem Geiste sind viele Kinder und Jugendliche in den 1960er Jahren von ihren Eltern erzogen worden. Vorbild für diese Generation waren vor allem die Pilzköpfe ("Beatles") und die rollenden Steine ("Rolling Stones"). Der, der diese Zeit hautnah und mittendrin erlebte, wird am Mittwoch, 18. April, um 16.30 Uhr in der Veranstaltungsreihe "AuserLESENes im LiteraturBistro" der Zentralbibliothek aus seinem Buch "Angelika - Verlieb dich nie in einen Musiker" lesen. Die Geschichte des Buches schildert eine wahre Begebenheit. Denn Herbert Hackner, die Hauptfigur in dem Roman, den seine Freunde Hacki nennen, heißt im wirklichen Leben Herbert Weyers und ist Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens in Krefeld. Der Eintritt zur Lesung ist frei.

"Unicef" und "Greenpeace" zu Gast in der Zentralbibliothek
Nicht am 7. April, sondern am Samstag, 14. April, wird sich von 11 bis 16 Uhr die Kinderschutzorganisation der Vereinten Nationen "Unicef" in der Zentralbibliothek präsentieren. Am Karsamstag bleibt die Bibliothek nämlich geschlossen. Einen Samstag später, am 21. April, informiert an gleicher Stelle und zur gleichen Zeit die Umweltschutzorganisation "Greenpeace". Beide Organisationen haben ihren Informationsstand im hinteren Eingangsfoyer der Zentralbibliothek aufgebaut.

Duisburg, 30. März 2007 - Historischer Kalender zum 30. März

Erste Baumpflanzaktion am Parallelkanal
Die Arbeiten an der Regattabahn schreiten voran, die neuen Umrisse des Parallelkanals sind schon deutlich zu erkennen. Die Stadt Duisburg sorgte bereits an diesem Wochenende für frisches Grün.
Heute wurden die ersten von insgesamt 35 Eichen auf dem so genannten Windschutzdamm zwischen der Regattabahn und dem neuen Parallelkanal gepflanzt.

Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Stadtdirektor Dr. Peter Greulich nahmen die erste Pflanzung der etwa fünf Meter großen Bäume selbst vor.
Foto Manfred Schneider


Stadt darf Zeitverträge von 77 ARGE-Mitarbeitern verlängern
 

Für die befristet beschäftigten städtischen Mitarbeiter der ARGE Duisburg ist nach intensiven Bemühungen der Stadt endlich eine Lösung gefunden worden. Auf Grund des Engagements von Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Personaldezernent Reinhold Spaniel können nun die 77 städtischen Mitarbeiter weiterhin bei der ARGE beschäftigt werden. Die Duisburger Stadtspitze hatte bei Bund, Land und Bezirksregierung dagegen protestiert, die Arbeitsverträge auf Grund des städtischen Nothaushalts nur auf zwei Jahre befristen zu dürfen „Wenn an dieser Regelung festgehalten worden wäre, hätten nicht nur die betroffenen Menschen einen sinnvollen Arbeitsplatz verloren, sondern der ARGE wäre ein unnötiger wirtschaftlicher Schaden entstanden“, unterstreicht OB Sauerland den Grund für seinen energischen Einsatz in dieser Sache. Die Bezirksregierung hat zugestimmt, dass für die bisher besetzten 77 Stellen die Verträge bis zum 31. Dezember 2010 verlängert werden dürfen. Damit wird nicht nur den Mitarbeitern eine mittelfristige Perspektive gegeben, sondern auch die Arbeitsfähigkeit der ARGE gesichert.

 

Ebenfalls erleichtert zeigte sich Personalratsvorsitzender  Heinz Lauer über die gefundene Lösung: „Die Kolleginnen und Kollegen der ARGE Duisburg leisten gute Arbeit, die Teams sind mittlerweile eingespielt und erfahren in der Anwendung des SGB II. Deswegen haben wir als Personalräte immer wieder auf das drohende Problem hingewiesen und auf eine Regelung im Sinne der Mitarbeiter und der ARGE gedrungen. Ich freue mich, dass die Verwaltungsspitze dieses Ergebnis erzielen konnte.“  

Vor zwei Jahren hatte die Bezirksregierung der Stadt-Duisburg erlaubt, bei der Duisburger ARGE höchstens 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befristet zu beschäftigen Diese wurden in die völlig neue Materie des Sozialgesetzbuches II eingearbeitet und leisten unter teils schwierigen Umständen angesichts der unerwartet hohen Zahl der Bedarfsgemeinschaften durchweg gute Arbeit. Nach herrschender Rechtslage hätten diese Mitarbeiter Mitte des Jahres mit dem Auslaufen der Verträge den Job bei der ARGE verloren. Eine Umwandlung der Verträge in unbefristete Arbeitsverhältnisse erlaubt die Kommunalaufsicht nach wie vor nicht. Die ARGE hätte für die freigesetzten Mitarbeiter neue Kräfte einstellen und mühsam qualifizieren müssen. Zum Glück konnte eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden werden.


Das "Sams" im Kinderkino der Stadtbibliothek
Zwei freche, flinke Augen, ein riesiger Mund, anstelle einer Nase ein beweglicher kleiner Rüssel und das Gesicht übersät mit großen blauen Punkten: das ist das "Sams". Der nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Paul Maar 2001 verfilmte Stoff wird am Mittwoch, 18. April, im Rahmen des Kinderkinos der Stadtbibliothek gezeigt. Während die 9-Uhr-Vorstellung im Vortragssaal der Zentralbibliothek schon ausgebucht ist, gibt es in der 12-Uhr-Vorführung noch Platz für zwei Schulklassen der zweiten und dritten Jahrgangsstufe. Anmeldungen nimmt das Schulmedienzentrum der Stadtbibliothek unter (0203) 283-6798 entgegen.
 

Bahnübergang „Schulz-Knaudt-Straße“ gesperrt.
Düsseldorf/Duisburg, 30. März 2007 - Die Deutsche Bahn AG arbeitet vom 6.4.2007, um 7 Uhr, bis zum 22.4.2007, um 22 Uhr, zwischen Duisburg-Wanheim und Duisburg-Mannesmann, sowie im Bahnhof Duisburg-Mannesmann an ihren Gleisen.  Von Freitag, 6.4.2007, 6 Uhr, bis Montag, 9.4.2007, 22 Uhr, muss der Bahnübergang „Schulz-Knaudt-Straße“ vorher für den Straßenverkehr gesamten gesperrt werden.  Umleitungen für den Straßenverkehr werden ausgeschildert.
Trotz des Einsatzes modernster Baumaschinen sind Lärmbelästigungen während der Baumaßnahmen nicht immer zu vermeiden. Die Deutsche Bahn AG bittet die Anwohner in der Nähe der Baustelle für den unvermeidbaren Baulärm um Verständnis.

Stadt veranlasst Sofortmaßnahmen zum Brandschutz in Homberger Hochhäusern
Das Thema Brandschutz in den Hochhäusern Homberg-Hochheide hat die Bewohner in den letzten Monaten intensiv beschäftigt. Auch in der Presse wurde darüber mehrfach berichtet. Der Aufforderung durch die Bauordnung der Stadt Duisburg, Sofortmaßnahmen zum Brandschutz umzusetzen und detaillierte Brandschutzkonzepte zu erstellen, kamen die Eigentümer in unterschiedlicher Weise nach. Grundsätzlich ist nach der Landesbauordnung jeder Eigentümer verpflichtet, sein Gebäude so instand zu halten, dass Leben und Gesundheit nicht gefährdet werden. Bei Hochhäusern besteht für die Eigentümer die Verpflichtung, die technischen Anlagen, dazu gehören Entrauchungsanlagen, Sicherheitsbeleuchtung, Rauch- und Brandschutztüren etc., regelmäßig von Sachverständigen überprüfen zu lassen.
Im vergangenen Jahr wurden die Eigentümer aufgefordert, die zur Sicherheit der Bewohner notwendigen Prüfungen durchführen zu lassen. Im Rahmen dieser von den Eigentümern beauftragten Überprüfungen durch Sachverständige stellten diese unabhängig voneinander Mängel in der Wirksamkeit der technischen Anlagen zum Brandschutz fest. Gemeinsam mit den Eigentümern, denen von ihnen beauftragten Sachverständigen und Mitarbeitern der Unteren Bauaufsicht der Stadt Duisburg wurden Sofortmaßnahmen und ein Sanierungskonzept erarbeitet, dass den Anforderungen für Hochhäuser genügt. Ziel des Konzeptes war, eine Brandschutzsanierung durchzuführen, die die Bewohnbarkeit der Hochhäuser nach den aktuellen Brandschutzauflagen ermöglicht. Die von zwei Sachverständigen unabhängig voneinander erstellten Konzepte zeigten, dass mit einem für die Eigentümer vertretbaren Aufwand alle notwendigen Sicherheitsstandards zu erreichen sind. Die notwendigen Sofortmaßnahmen wurden von zwei Eigentümern durchgeführt. Weitergehende bauordnungsrechtliche Schritte sind damit für diese Häuser nicht erforderlich. Die weiteren Sanierungsschritte zur Umsetzung des gesamten Brandschutzkonzeptes werden gemeinsam abgestimmt und sollen zügig umgesetzt werden.
Ein Hauseigentümer hat allerdings bisher die entscheidenden Sofortmaßnahmen und die Erarbeitung eines Brandschutzkonzeptes für sein Haus abgelehnt. Das Gebäude ist baugleich mit den bereits teilsanierten Hochhäusern und unterliegt dementsprechend den gleichen sicherheitstechnischen Auflagen. Trotz Aufforderung kam der Eigentümer den Sanierungsauflagen für die Durchführung der besonders wichtigen Sofortmaßnahmen nicht nach. So sah sich die Stadt gezwungen, die zum Schutz der Bewohner notwendigen Schritte einzuleiten. Im Rahmen einer "Ersatzvornahme" wurden Firmen durch die Stadt beauftragt, die Sicherheitsauflagen umzusetzen. In dieser Woche wurde mit den Arbeiten begonnen.
Zur kompletten brandschutztechnischen Sanierung ist auch für dieses Gebäude ein Brandschutzsanierungskonzept durch Sachverständige zu erstellen. Hier besteht weiterhin die Aufforderung, dieses Konzept vorzulegen und umzusetzen. Die Sanierungskonzepte der Sachverständigen haben gezeigt, dass eine Sanierung und damit ein Bewohnen der Häuser unter den notwendigen Sicherheitsauflagen zum Brandschutz leistbar ist. Werden alle gemeinsam abgestimmten Maßnahmen umgesetzt, ist eine drohende Nutzungsuntersagung, wie sie im letzten Jahr im Raum stand, abgewendet.
 

Arbeitmarktreport März 2007 - Deutlicher Rückgang der Arbeitslosenzahlen im März auf 14,9 Prozent
Ein meist mildes Wetter und eine weiterhin gut laufende Konjunktur ließen die Zahl der arbeitslos gemeldeten Duisburger im März auf 35.525 sinken. Der deutliche Rückgang ist vor allem deswegen beachtenswert, weil der März gewöhnlich zu den Monaten mit der höchsten Arbeitslosigkeit zählt. Immerhin 576 oder 1,6 Prozent der Duisburger waren gegenüber dem Vormonat weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Auch der Blick auf den Vorjahresmonat zeigt mit 4.719 oder 11,7 Prozent weniger Arbeitslosen die gegenwärtige Dynamik des Duisburger Arbeitsmarkts.
Arbeitsmarktreport März 2007

Zweite Berechnung des Bruttoinlandsprodukts für 2006:
NRW-Wirtschaft legt stärker zu als bislang angenommen
Das Bruttoinlandsprodukt Nordrhein-Westfalens, also die Summe aller im Lande erzeugten Waren und Dienstleistungen, belief sich im Jahr 2006 nominal auf 501,7 Milliarden Euro und war damit um 3,0 Prozent höher als 2005. Nach Mitteilung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik ergab sich nach Ausschaltung der Preisveränderungen noch eine Zunahme von 2,4 Prozent. Damit nahm die Wirtschaftsleistung in NRW stärker zu, als nach der im Februar publizierten ersten Schätzung (nominal +2,8 Prozent, preisbereinigt +2,2 Prozent) angenommen worden war. Mit der Entwicklung in Deutschland (nominal +3,0
Prozent; preisbereinigt +2,7 Prozent) liegt NRW in etwa gleichauf.
Zu der positiven Wirtschaftsentwicklung in NRW trugen vor allem die Bereiche "Bergbau, Gewinnung von Steinen und Erden" (+12,9 Prozent), "Verarbeitendes Gewerbe" (+3,7 Prozent), "Baugewerbe" (+4,7 Prozent), "Handel, Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern" (+3,5 Prozent) sowie "Verkehr und Nachrichtenübermittlung" (+4,8 Prozent) bei. Lediglich die Bereiche "Land- und Forstwirtschaft" (-4,2 Prozent) sowie "Erziehung und Unterricht" (-1,5 Prozent) verzeichneten Rückgänge.
Im Durchschnitt erwirtschaftete jeder der 8,5 Millionen an der Produktion beteiligten Erwerbstätigen eine Leistung von rund 59 202 Euro. Da die Zahl der Erwerbstätigen (+0,6 Prozent) und deren geleistete Arbeitsstunden (+0,4 Prozent) höher waren als im Vorjahr, stieg die preisbereinigte Arbeitsproduktivität, ausgedrückt als Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigenstunde, um 1,9 Prozent.
Die dargestellten Ergebnisse beruhen auf Berechnungen des Arbeitskreises "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder", dem auch das NRW-Landesamt
angehört. (LDS NRW)

Duisburg, 29. März 2007 - Historischer Kalender zum 29. März

Das Großprojekt „Duisburg an den Rhein – RheinPark“ tritt in die nächste Phase - Von Harald Jeschke
Die Ecke Wörthstraße/ Wanheimer Straße war in den 60er Jahren so wie heute schon stark befahren. Damals aber
war die Produktion auf der Hütte Niederrhein und etwas weiter bei der damaligen Duisburger Kupferhütte (DK), Matthes&Weber usw. noch in vollem Gang, war der Ortsteil wegen der Abraumerze und der Sinteranlage der Kupferhütte bei entsprechenden Westwinden manchmal schon ordentlich rötlich aus. Das ist heute verschwunden. Wie die alte Kupferhütte usw....
Der Verkehr aber ist geblieben und auch die Produktionshallen - wenn auch in einem jämmerlichen Zustand. das wird sich am Marienhospital bald ändern.
Ende 2006 wurde mit dem Abbruch sämtlicher noch stehender Gebäude auf dem Gelände begonnen. Diese und weitere Arbeiten, wie Rückbau der Gleisanlagen und Teilabbruch der ehemaligen Erzbunkerwände, werden noch bis zum Ende dieses Jahres andauern. Parallel dazu wird jetzt im Frühjahr mit dem Neubau des Parks begonnen.
Eine große Herausforderung an die Landschaftsbauer stellen dabei die neu zu erstellenden riesigen Bodenschollen dar, die das Gelände modellieren und strukturieren werden.
Auf all diese Aktivitäten, die wegen der noch bestehenden Randbebauung weder von der Wörthstraße noch von der Wanheimer Straße aus erkennbar sind, werden zwei große Baustellenschilder hinweisen, die in diesen Tagen errichtet werden. Das erste Bauschild soll am Donnerstag offiziell vorgestellt werden.
"Ende 2008 ist der Park fertig, könne - wenn man so will - auch die Kranken aus dem Marienhospital sozusagen zur Rehabilitation im Park spazieren gehen", legte sich Martin Linne  Leiter des Amtes für Stadtentwicklung klar fest. "Mag sein, dass da hier und da noch Kleinigkeiten im weitläufigen Parkgelände zu bearbeiten sind, im Groben aber ist der Park dann offen für alle."

Die alten Hochfelder werden es nicht glauben, wenn sie anstelle der Produktionshallen dann die rund 250 Meter zu Fuß durch den fast 25 ha gro0en Park bis zum Rhein gehen können.
Die Sicht auf den deutschen Strom war ihnen eigentlich immer nur als Betriebsangehöriger des Unternehmen x oder y möglich, nie aber für die gesamte Familie. Mit Ausnahme der damals sehr eingeschränkten Möglichkeit auf bzw. unter der Rheinbrücke die seit dem Streik der Rheinhauser Kruppianer 1987 "Brücke der Solidarität" heißt.. Der Uferpark im Park soll ab 2009 Freizeitansprüche (Freitreppe ins Wasser) mit Wiesen Spiel- und Sportmöglichkeiten erfüllen Das gesamte Baugebiet ist in drei Zonen gegliedert.

An den Hauptverkehrsstraßen soll es Dienstleistungen geben
 
Blockrandbebauung am Rand mit bis zu sechs Geschossen
Ruhige und grüne Wohnanlagen im Innenbereich mit zwei - bis viergeschossigen Doppelhäusern oder Stadthäusern

Das Schild kündigt heftige Aktivitäten an... OB Sauerland umringt von Medienvertretern und seinem Planungsteam - Fotos Manfred Schneider

Rund ums Ei - ein Osterservice des Instituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz
Teil 5 Von Cholesterin und grünen Eiern

Der hohe Gehalt an Cholesterin hat Eier in Verruf gebracht. Lange galt Cholesterin als Risikofaktor für einen Herzinfarkt. Aber die Gleichung "Ei = viel Cholesterin = hoher Cholesterinspiegel im Blut = Herzinfarkt" gilt nicht mehr. Denn viele andere Faktoren spielen bei der Verengung und Verstopfung der Adern eine Rolle. Blutdruck, Körpergewicht, Rauchen, Bewegung, Geschlecht, Alter, einige Entzündungsstoffe und eben der Cholesterinspiegel im Blut.
Wer bereits einen Herzinfarkt hatte, sollte etwas vorsichtiger sein und es bei zwei bis drei Eiern in der Woche belassen, denn zu den cholesterinarmen Lebensmittel zählen Eier sicher nicht. Früher enthielten sie rund 300 Milligramm Cholesterin pro Ei, heute, vermutlich infolge gestiegener Legeleistung, nur noch etwa 210 Milligramm. Immer wieder wurde versucht, den Cholesteringehalt in Eiern zu senken. Und auch den Anteil essentieller Fettsäuren zu erhöhen, ist heute noch ein werbewirksames Ziel. Über die Fütterung gelingt es, die Fettsäurenzusammensetzung des Eigelbs zu verändern. Ein höherer Anteil von Raps- oder Leinsaat oder bestimmte Meeresalgenextrakte im Futtermittel führen zu einem Anstieg der Omega-3-Fettsäuren. Eine Reduzierung des Cholesteringehalts ist jedoch nur schwer möglich.
Grünschalige Eier wurden ein Zeit lang als besonders cholesterinarm angepriesen. Sie stammen von dem in Südamerika heimischen Araucanahuhn. Aber sie sind weder cholesterinarm und schon gar nicht cholesterinfrei. Sie unterscheiden sich nur unwesentlich von denen kommerzieller Legerassen. Der wesentliche Unterschied liegt beim Eigewicht, denn mit etwa 48 Gramm sind sie leichter als die braunschaligen (rund 66 Gramm) oder weißschaligen ( etwa 62 Gramm) Eier.
Wer nicht unter gesundheitlichen Risiken, wie hohem Blutdruck, hohem Körpergewicht, hohen Blutfettwerten, Rauchen, mangelnder Bewegung o. ä. leidet, kann zu Ostern Eier richtig genießen. Eine Übersicht der wertvollen Inhaltsstoffe von Eiern findet sich im Internet auf den Seiten des Instituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz unter http://www.duisburg.de/53-5/.

Teil 4 rund ums Ei - ein Osterservice des Instituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz
Frische Eier? Alte Eier? So erkenne ich sie!

Die Frische von Eiern ist das wichtigste Gütemerkmal. Auch die Salmonellengefahr hängt mit der Frische zusammen. Deshalb müssen Eier nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (maximal 28 Tage nach dem Legen) durch erhitzt werden. Bis heute ist es aber keine Pflicht, das Legedatum aufs Ei zu schreiben. Der Verbraucher muss daher über das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf das Legedatum zurückrechnen.
Für alle, die gern kochen,  gibt es Hilfsmethoden um den Frischezustand zu erkennen. Auch wenn sie nur grobe Hinweise liefern, denn sie hängen häufig von Lagerungseinflüssen ab, sollte man sie kennen.
Die Außenwand eines Eis besteht aus einer Kalkschale mit einer innen anliegenden Schalenhaut. Solange das Ei die Henne noch nicht verlassen hat, befindet sich am stumpfen Pol des Eis ein kleiner Spalt zwischen Schale und Schalenhaut, der sich später zur Luftkammer entwickelt. Sie vergrößert sich durch Austrocknungsprozesse während der Lagerung, die von Temperatur und Luftfeuchtigkeit abhängen. Daher kann man nicht sicher auf die Lagerzeit zurück schließen. Ein frisch gelegtes Ei hat eine Luftkammerhöhe von vier bis sechs Millimetern, die man mittels Durchleuchtung messen kann. Eier der Güteklasse A dürfen nicht mehr als sechs Millimeter Luftkammerhöhe aufweisen.
Die Frische lässt sich auch über dieses Luftkammervolumen zu Hause ermitteln. Die "Schwimmprobe" gibt erste Anzeichen: Frische Eier bleiben beim Einlegen in kaltes Wasser am Boden flach liegen, ein 14 bis 21 Tage altes Ei hält sich fast senkrecht in der Schwebe und ein rund zwei Monate altes Ei zeigt mit der stumpfen Spitze deutlich aus dem Wasser.
Eine weitere Möglichkeit, die Frische zu beurteilen, bietet die seitliche Betrachtung des aufgeschlagenen, rohen Eis. Wölbt sich die Dotterkugel stark empor, verläuft das Eiklar wenig und liegt es um den Dotter herum gallertig in einer etwas erhöhten zweiten Schicht, so ist das Ei frisch. Bei einem älteren Ei ist der Dotter abgeflacht, das Eiklar dünnflüssiger und großflächig, flach verlaufen. Aber auch hier gibt es Einflussfaktoren. Nimmt die Henne bei sommerlichen Temperaturen vermehrt Wasser auf, ist das Eiklar ebenfalls flüssiger.
Wer die Frische seiner Eier genauer wissen will, stellt sich eine 8 prozentige Kochsalzlösung her (80 Gramm Kochsalz werden in Wasser gelöst und auf 1 Liter aufgefüllt). Ein frisch gelegtes Ei sinkt in dieser Lösung zu Boden. Eier, die nicht älter als zehn Tage sind, gelten noch als "frisch" und schweben in dieser Lösung. Ein vier Wochen altes Ei schwimmt oben.

Vor dem Osterfeuer an die Tiere und die Luftreinhaltung denken
Osterfeuer gehören in Nordrhein-Westfalen zur alljährlichen Brauchtumspflege. Hat man sich die Genehmigung beim Ordnungsamt der Stadt geholt, sollte man aus Rücksicht auf die Natur Vorsicht walten lassen: Viele Tiere gehen elend zugrunde, wenn Osterfeuer ohne Kontrolle entzündet werden. Deshalb sollte man schon beim Sammeln des Holzes auf Tiere achten und den Stapel für das Osterfeuer erst kurz vor dem "Event" aufschichten. Darauf weist das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) Nordrhein-Westfalen hin.
Aufgeschichtete Haufen aus Reisig, Zweigen und Ästen werden von Tieren wie zum Beispiel dem Igel gerne aufgesucht - zumal es nach dem Sturm "Kyrill" in Gärten, an Waldrändern und auf Brachen genug davon gibt. Wird dort Holz für das Osterfeuer entnommen, werden diese Tiere gestört und vertrieben. Vor allem für buschbrütende Vögel wie Rotkelchen oder Amsel ist die Gefahr in diesem Jahr groß, da Ostern in die Brutzeit fällt. Sie suchen sich ab Mitte März Nichtplätze, brüten dann und ziehen bereits zur Osterzeit ihre Jungen auf.
Die Fachleute des Landesamtes empfehlen, den Reisighaufen für das traditionelle Osterfeuer erst am Tage des Verbrennens aufzuschichten. Die Gefahr für Tiere kann aber auch bei früher errichteten Stapeln verringert werden, wenn man sie zuvor vorsichtig umschichtet: Falls dort Tiere oder Nester entdeckt werden, sollte man die Untersuchung abbrechen und das Feuer selbstverständlich nicht anstecken. Auf keinen Fall dürfen die Eltern- und Jungtiere vertrieben werden. Es hilft auch nicht, die Nester umzusetzen, da sie von den Eltern nicht mehr angenommen und die Jungen dann nicht mehr gefüttert werden. Davon können Freibrüter wie Zaunkönig, Amsel, Singdrossel, Heckenbraunelle und Mönchgrasmücke betroffen sein. Sie bauen ihr Nest bevorzugt in Hecken, Sträuchern oder am Boden. Ihr Nachwuchs dankt es uns, denn er sucht später in unseren Gärten und Parks nach Insekten, Raupen und Würmern.
Abgestorbenen Holz ist ökologisch bedeutend für das Überleben vieler Tierarten. Locker aufgeschichtete Reisighaufen bieten Igeln und Vögeln Möglichkeiten zum Nestbau, zur Aufzucht ihrer Jungen und zum Schutz vor Feinden. Auch Amphibien verstecken sich dort. In trockenen Ästen und Baumstämmen leben viele Käfer. Hinzu kommen Arten der deutlich zurückgehenden Wildbienen und Wespen. Lange gelagertes feuchtes Holz beherbergt Spinnenarten. Es macht also eher Sinn, Holz- und Reisighafen anzulegen statt sie an den Ostertagen zu verfeuern.

Auch aus lufthygienischer Sicht muss verantwortlich mit Osterfeuern umgegangen werden. Messungen haben immer wieder erhöhte Immissionen in den Osternächten ergeben. Keinesfalls gehören Abfälle wie zum Beispiel Autoreifen, Plastik- und Kunststoffteile in das Feuer, da dann zu der hohen Staubbelastung auch giftige Brandgase und Staubinhaltsstoffe hinzukommen. Beschichtetes oder lackiertes Holz ist als Brennmaterial nicht geeignet. Dennoch muss man sich den Spaß am Osterfeuer nicht verderben lassen, denn sicherlich bleibt immer noch genug trockenes unbehandeltes Holz übrig, das sich aufschichten und verbrennen lässt.

Sprechstunde für Gehörlose wird erweitert - jetzt jeden ersten und dritten Montag im Monat

Die nächste Sprechstunde für Gehörlose findet am Montag, 2. April 2007, wie gewohnt von 15 bis 17 Uhr im Nürnberger Haus, Schwanenstraße 5-7, Duisburg-Mitte, 3. Etage, Zimmer 310, statt. Eine Gebärdendolmetscherin ist anwesend.
Aufgrund der verstärkten Nachfrage erweitert die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen ihr monatliches Angebot. Neben der gewohnten Sprechstunde, die jeden ersten Montag im Monat nachmittags stattfindet, wird ab April 2007 eine regelmäßige Sprechstunde jeden dritten Montag im Monat in der Zeit von 10 bis 11 Uhr angeboten. Damit können Ratsuchende sich sowohl morgens als auch nachmittags zur Beratung einfinden.
Hilfesuchende können dieses kostenlose Angebot mit allen Problemen nutzen, die sie bedingt durch ihre Hörbehinderung selbst nicht lösen können. Die Beraterinnen klären Sachverhalte, bieten Problemlösungen an und vermitteln gegebenenfalls an andere zuständige Stellen weiter. Auch außerhalb der Sprechstunde sind die Beraterinnen unter den Rufnummern 0203/283-2760, -4791 und -6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über Telefax unter 0203/283-2374 erreichbar.

Duisburg, 28. März 2007 - Historischer Kalender zum 28. März

Deutsches B-Team heute gegen Dänemark:

DFB-Boss Zwanziger kündigte Wiedergutmachungsaktion an

Sauer auf die Entscheidung von Bundestrainer Joachim Löw, auf acht der Stammspieler beim Länderspiel gegen Dänemark heute in Duisburg zu verzichten, waren nicht nur die Dänen im Landhaus Milser, die von respektlosem Umgang sprachen, sondern auch betroffenen Zuschauer. Da gibt es einen Familienvater, der es sich allein 280 Euro hat kosten lassen, seinen Kindern einmal Deutschlands beste Nationalspieler erleben zu dürfen. Dies in Duisburg und dies nach 74 Jahren der totalen Abstinenz der besten deutschen Kicker in Duisburg.
"Sie glauben ja gar nicht, was bei uns im Verband los ist. Ich kann die Menschen ja verstehen", gab DEB-Chef Theo Zwanziger unumwunden zu. "Wir werden also mit Anrechtschein für den Besucher dieses Spiels heute für ein EM-Qualifkationsspiel und Autogrammaktionen versuchen, hier den Fußballfreunden etwas Besonders zu bieten. Man  sollte aber auch den Trainer verstehen, der ja die besten Talente an das internationale Niveau heranführen möchte", brach der Präsident eine Lanze für die enttäuschten Fußballfans aus Duisburg, aber war auch für seinen obersten Trainer. haje

 

DFB-Präsident brachte Präsente - Grundschule Kunterbunt au s dem Häuschen

Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)
Der Deutsche Fußballbund kam in die Hamborner Grundschule Kunterbunt an der Kantstraße und diese geriet völlig aus dem Häuschen.
  DFB-Präsident Theo Zwanziger konnte viel erzählen, aber der DFB-Boss brachte den Kindern auch eine Menge mit. Präsente in Form  eines der 20.000 Starterpakete für Deutschlands Grundschulen des DFB zum bundesweit angelaufenen Projekt „Soziale Integration für Mädchen“. Das sorgte in der

 Hamborner Grundschule für wahre Jubelstürme. Mit dem DFB-Maskottchen „Paule“ und dem WM-Titelsong der  Sportfreunde Stiller ging es  so richtig rund in der kleinen und festlich geschmückten Turnhalle der Schule.

 

 Sichtlichen Spaß hatte die DFB-Delegation,  die Staatssekretärin aus dem NRW- Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration Dr. Marion Gierden-Jülich den Ideengeber und Projektleiter "Soziale Integration für Mädchen", Dr. Ulf Gebken aus Oldenburg..

Das dann a auch noch Frauen-WM-Torschützin Mia Künzer (rechts) ihr golden goal beim Gewinn des WM-Titels gegen Schweden den staunend lauschenden Kindern erzählte, war er der Höhepunkte für die Kinder und die gesamte Schule schlechthin. Da konnte selbst Bundesliga-Spielerin  Fatmire Bajramaj vom heimischen FC Rumeln 2001 nur ehrfürchtig zuhören, auch wenn diese ansonsten Gegnerin der Duisburgerin in der Liga ist.  Übrigens schreibt Mia Künzer im Moment an ihrer Diplom-Arbeit. Thema: "Integration". 

Der leidenschaftliche Kaffeetrinker Theo Zwanziger – eigene Angabe - hatte mit dem Oberbürgermeister so richtig Freude an dem Spaß der Kleinsten. „Wir haben für das  Projekt "Soziale Integration für Mädchen",  mit 500 000 Euro entscheidend die Finanzierung übernommen und werden in Hinsicht auf die Unterstützung der Vereinsarbeit rund fünf Millionen Euro in der Zukunft investieren“, verdeutlichte der Chef des 6,5 Millionen Mitglieder starken Verbandes, der damit in der Welt konkurrenzlos ist. 

Duisburg OB Sauerland: „Für Duisburg st die Integration bei dem Migrationshintergrund ein enorm wichtiges Thema.. Hier in Duisburg hat der Stadtsportbund die Federführung bei der Umsetzung in den Grundschulen übernommen. In Duisburg können unsere herausragenden Vereine im Fußball wie der MSV und der FCR nur mit einem guten Unterbau erfolgreich sein.“

„Ich hätte es vor vier Jahren nicht für möglich gehalten, dass Integration über den Fußball möglich ist. Da war ich auch bei meiner Tochter skeptisch“, erklärte Projektleiter "Soziale Integration für Mädchen", Dr. Ulf Gebken (Foto unten 2. v.L.) von der Universität Osnabrück entwaffnend ehrlich. „Aber seit der WM habe ich festgestellt, dass nur über den Fußball Integration möglich ist. Das hat nach meinen bisherigen Erfahrungen keine andere Sportart geschafft.“

„Die Mädchen haben bei den Integration noch viel mehr Probe als die Jungs“, ergänzte Rhenania Hamborn Chef Cafer Kaya. Die Grundschule Kunterbunt verzeichnet übrigens mit 90 Prozent Migrationshintergrund bei den Schülern einen enorm hohen Anteil. Als in der Grundschule Kunterbunt eine Mädchenfußball AG eingerichtet wurde, hätten sich über 100 Kinder angemeldet, berichtete Lehrer Andre Lengsfeld: "Wir mussten zwei Gruppen bilden."

„Nicht nur aus diesem Grund haben wir als einziges Land in der Bundsrepublik ein Ministerium dafür eingerichtet. Wir sehen vor allem hier im Ruhrgebiet in der Zukunft schon den Migrationshintergrund bei jungen Menschen bei 50 Prozent. Über den Fußball können wir  mit diesem Projekt und dem wichtigen Thema Schulsport sicher eine Menge leisten“, bekräftigte die Staatssekretärin aus dem NRW-Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration Dr. Marion Gierden-Jülich.  Das letzte Wort hatte der Präsident: "Schule und Fußball sind ein starkes Team, deshalb engagieren wir uns so stark in den Grundschulen", berichtete Zwanziger. Der DFB-Präsident sieht diese Offensive auch als Dankeschön des Verbandes an die Fans. "Die jungen Spielerinnen und Spieler sollen von   der Weltmeisterschaft 2006 profitieren."

Neue Wombat-Anlage im Zoo bezugsfertig   - 3,9 Millionen Krankenhausbehandlungen in NRW

 

Tony Cragg - Das Potential der Dinge - Sonntagsführung, 1. April, 11.30 Uhr
Eintritt: 5,-/2,50 EUR Mit Sabine Maria Schmidt
Tony Cragg, der Brite in Wuppertal, ist ein leidenschaftlicher Bildhauer, der sich für die Kombination von Material und Bedeutung von Form interessiert. Der Position von Ready-Made und Installation setzt er einen klassischeren Bildhauerbegriff entgegen, der sich dennoch zukunftsgewandt verstanden wissen will. Er ist ein Bildhauer, der phantasiereich mit der textuellen Oberfläche der Skulpturen spielt, komplexe Gusstechniken einsetzt und über die Sprache reflektiert, mit der über Bildhauerei gesprochen wird. Eine grundsätzliche Einführung in sein Werk und die wichtigsten Begriffe des Künstlers, wie "Material", "Maßstab", "Demonstration", "Gewicht" und "Generation", sind Themen der öffentlichen Sonntagsführung von Dr. Sabine Maria Schmidt, Kustodin am Lehmbruck Museum. In der Ausstellung sind 20 großformatige Skulpturen sowie Zeichnungen und Druckgraphiken zu sehen.
"Tony Cragg - Das Potential der Dinge" Ausstellungsverlängerung bis Sonntag, 22. April!
Öffnungszeiten zu Ostern
Karfreitag, 6. April: 11 - 17 Uhr
Ostersonntag, 8. April: 10 - 18 Uhr
Ostermontag, 9. April: geschlossen

Noch Tickets für Spiel Deutschland - Dänemark Ticket-Rückläufer ab 10 Uhr im ZebraShop
Restkarten für das erste Länderspiel in Duisburg seit 74 Jahren sind am Mittwoch ab
10 Uhr im ZebraShop Arena erhältlich. Diese Ticket-Rückläufer sind zum Preis von 45 € (ermäßigt 35 €) und 60 € (ermäßigt 45 €) für die Haupttribüne und die Gegengerade erhältlich. Die ermäßigten Tickets (Kopien der Ausweise erforderlich) gelten für Kinder, Schüler (bis 18 Jahre), Studenten, Wehrpflichtige, Rentner, Zivildienstleistende und Personen mit Schwerbeschädigtenausweis. 

Freie Fahrt mit Bus und Bahn
Alle Ticketinhaber für das Länderspiel der DFB-Elf gegen Dänemark (Anstoß:
20 Uhr) sind am Mittwoch berechtigt die öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb des VRR zu nutzen. Der MSV empfiehlt dringend von diesem Angebot Gebrauch zu machen, da durch die umliegenden Baustellen rund um die MSV-Arena die Parkplatzkapazitäten stark eingeschränkt sind. 
Weitere Meldungen aus dem DFB-Bereich, dem Verband, der jetzt 6,5 Millionen Mitglieder stark ist:
 
Bewerbung Frauen-WM 2011: Hohe Messlatte für Städte und Stadien
"Dienstplan" der Nationalmannschaft bis 2008 und die Spiele in Duisburg:

23. November 1924: Fußball-Länderspiel Deutschland - Italien (0:1)
Ganz rechts läuft der später Bundestrainer Sepp Herberger, in der Mitte der legendäre deutsche Zerberus Heiner Stuhlfauth durch das Marathontor ein

Alles zu Duisburgs Berührungen mit der Fußball-Natonalmannschaft

 

 

Duisburg, 25.März 2007 - Das erste Länderspiel in Duisburg war insgesamt das neunte für Deutschland und brachte den sechsten Sieg vor nur 8000 Zuschauer. Anders sah es beim zweiten Auftritt Deutschlands im Wedau-Stadion aus. Vor 40 000 Besuchern gab es eine 0:1-Niederlage gegen Italien im nun schon 58. internationalen Vergleich. Spiel Nummer 95 brachte 1933 vor 30 000 Zuschauern den 33. Erfolg und zudem einen der höchsten Siege einer deutschen Nationalmannschaft.

Bislang 3 Länderspiele in Duisburg

22.10.1933

LS

095

 Duisburg

Belgien

8

1

33

23.11.1924

LS

0051

 Duisburg

Italien

0

1

28

16.05.1910

LS

09

 Duisburg

Belgien

0

3

6

 

Tore:

1:0 Rasselnberg (20.)

2:0 Hohmann (29.)

3:0 Wigold (47.)

4:0 Hohmann (49.)

5:0 Ern. Albrecht (54.)

6:0 Wigold (56.)

7:0 Hohmann (72.)

8:0 Kobierski (87.)

8:1 Lamoot (90.)

SR:

Olssen (Schweden)

 

 

Tore

0:1 Saeys (20.)
0:2 Saeys (48.)
0:3 Van Staceghem (75.)

SR:

Willing (Niederlande)

 

PC-Workshop für Senioren
Einen "PC-Workshop für ältere Menschen" richtete die Volkshochschule wegen der starken Nachfrage nachträglich ein. Wer bereits Kenntnisse in Word, Excel und Internet hat, kann diese vom 18. April bis 6. Juni praxisnah vertiefen, jeweils mittwochs von 16.30 bis 18 Uhr. Ort: VHS, König-Heinrich-Platz. Infos unter Telefon 0203/283-2616 und 283-3725.
"Der Frühling kommt" in der Zentralbibliothek
"Der Frühling kommt", so lautet der Titel für die Ausstellungsfläche im Erdgeschoss der Zentralbibliothek. Im April werden dort Medien präsentiert, die alle um das Motto "Frühling und Garten" kreisen, darunter "Frühlingsgärten" und "Gartenpracht ganz fix". Das Thema umfasst aber auch Bastelbücher ("Frühlingsdekorationen und -mobiles aus Tonkarton"), Romane ("Frühling in Taormina" von Julia Falkenbach), Kinderbücher ("Seelöwen-Frühlingsgeschichten") und die Musik ("Frühlingslieder"). Zusammengestellt hat die Medienausstellung Birgit Gildehaus. Weitere Infos unter 0203/283-2924.
Zusätzlicher Mütterberatungstermin in der Innenstadt
Bei der öffentlichen Mütterberatung Duisburg-Mitte, im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst auf der Beekstraße 48/50 (Eingang Karl-Strack-Platz) gibt es ab Juni 2007 einen zusätzlichen Termin für die Mütterberatung. Gab es diese dort bislang nur an jedem 2. Montag im Monat, so wird ab Juni auch an jedem 4. Montag im Monat die Mütterberatung angeboten - jeweils 14 bis 15 Uhr.
Stadtbibliothek: Kartenvorverkauf für Akzente startet am 28. März
Am 28. März erscheint das Programm der 30. Duisburger Akzente. Die Stadtbibliothek wird sich mit sechs Literaturveranstaltungen, drei öffentlichen Hörspielen und einer Ausstellung an den Jubiläums-Akzenten beteiligen. Mit Erscheinen des Programms beginnt auch der Kartenvorverkauf. Vorverkaufskarten für alle Bibliotheksveranstaltungen sind an der Erstinformation der Zentralbibliothek zum Preis von 4 Euro erhältlich.
Weitere Informationen unter 0203/283-4218.

Duisburg, 27. März 2007 - Historischer Kalender zum 27. März

Rund ums Ei  – ein Osterservice des Instituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz

Ostern ist nicht mehr weit und das Fest ist ohne Ostereier einfach undenkbar. Dem schönen Brauch folgen viele gerne. Nur wenige machen sich aber Gedanken über die Hauptakteure dabei: Die Henne und das Ei.  Wer zuerst da war, soll nicht geklärt werden. Dafür will das Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz  aber über alles informieren, was sich um Henne und Ei dreht und für den Verbraucher und dessen Genuss beim Ostereieressen wichtig ist.  Teil 3 erklärt: Was steht denn eigentlich auf dem Ei?

 

Viele haben ihn schon gesehen, den Stempelaufdruck (z.B. 1 - DE – 05 345 01) auf dem Ei, auch Erzeugercode genannt. Die Ziffern liefern wichtige Informationen: 

Über die Haltungsform der Legehennen informiert die erste Ziffer: 

0  = Biohaltung

1  = Freilandhaltung

2  = Bodenhaltung

3  = Käfighaltung ( konventionelle oder ausgestaltete Käfige oder Kleingruppenhaltung)  

Es folgen zwei Buchstaben als Kürzel für das Erzeugerland: 

AT  = Österreich

BE   = Belgien

DE   = Deutschland

DK  = Dänemark

NL   = Niederlande u.v.a. 

Die weiteren 5 Ziffern geben das Bundesland (z.B. 05 für NRW) und den Haltungsbetrieb an. Die letzten beiden Ziffern stehen für den Stall. 

Bundesland:

Bundesland:

Bundesland:

01 = Schleswig-Holstein

06 = Hessen

11 = Berlin

02 = Hamburg

07 = Rheinland-Pfalz

12 = Brandenburg

03 = Niedersachsen

08 = Baden-  Württemberg

13 = Mecklenburg-Vorpommern

04 = Bremen

09 = Bayern

14 = Sachsen

05 = Nordrhein-Westfalen

10 = Saarland

15 = Sachsen-Anhalt

 

 

16 = Thüringen

 

1                      -           DE            -               05                              345                          01

Haltungsform     -    Erzeugerland    -     Bundesland                        Legebetrieb                  Stall

 

Auch Eier auf dem Wochenmarkt dürfen nur mit Erzeugercode verkauft werden. Lediglich bei der Ab-Hof-Abgabe dort erzeugter Eier darf der Erzeugercode fehlen. Zugleich muss dann auf die Angabe der Güte- und Gewichtsklasse verzichtet werden. Weitere Infos finden sich unter www.was–steht-auf-dem-ei.de.

25.000 Fans feiern Nationalelf in der MSV-Arena - Noch Tickets für Spiel Deutschland - Dänemark
25.000 Fußball-Fans boten der deutschen Nationalmannschaft bei ihrem öffentlichen Training in der MSV-Arena einen tollen Empfang. Zwei Tage vor dem ersten Länderspiel in Duisburg seit 74 Jahren wurden die Sieger von Prag begeistert empfangen. Trainer Joachim Löw ließ seine Mannschaft anderthalb Stunden auf dem Rasen in der Arena trainieren. Vor der Abfahrt ins Mannschaftsquartier schossen die DFB-Jungs Hunderte Spielbälle auf die Zuschauerränge. Duisburg und die MSV-Arena sind damit bestens gerüstet für das Testspiel der DFB-Elf am Mittwoch gegen Dänemark. Für diese Partie gibt es übrigens ab sofort noch einige Ticketrückläufer im ZebraShop Arena.

Stadtbibliothek bleibt am Karsamstag geschlossen
Am Karsamstag, 7. April, bleiben die Zentralbibliothek und alle ihre Zweigstellen, ebenso wie an den Feiertagen Karfreitag und Ostermontag, geschlossen. Außerdem wird das Schulmedienzentrum während der Osterferien (2.-13. April) montags bis freitags nicht um 17 Uhr, sondern bereits um 15 Uhr schließen. Auch der Bücherbus bleibt in der ersten Woche der Osterferien (2.-5. April) im Depot und wird die entsprechenden Haltepunkte im Stadtgebiet nicht anfahren.

Erste Bürokratiemessung in einer deutschen Stadt durchgeführt
Kaum bürokratische Belastungen für die Bürger und Unternehmen von Klein- und Mittelstädten

Die Stadt Bergkamen (52.000 Einwohner) hat erstmals in Deutschland eine Messung der Bürokratiekosten durchführen lassen. "Die Kommunen stellen sich der Verantwortung, Bürokratie zu verringern auch im eigenen Haus.", sagte der Bürgermeister von Bergkamen und Präsident des DStGB, Roland Schäfer am Dienstag in Bergkamen. Im Ergebnis zeigte die von der Firma Rambøll Management auf der Grundlage der Methodik "Standardkostenmessung" durchgeführte Untersuchung, dass es keine nennenswerte "selbstgemachte" Bürokratie für Bürger und Unternehmen durch die Kommune gibt.
Die Methode der Standardkostenmessung wendet auch die Bundesregierung an, um die Bürokratiekosten des Bundesrechts zu ermitteln. Damit objektiv vergleichbare Ergebnisse gefunden werden können, werden nur die sog. Informationspflichten betrachtet. Wieviel Zeit und Geld kostet es, Anträge auszufüllen, Berichte abzugeben oder einen Nachweis zu melden?
Die Informationspflichten des Satzungsrechts der Stadt Bergkamen sind sehr begrenzt. Es fand daher eine Auswahl der Satzungen mit den meisten Informationspflichten für die Untersuchung statt. In vier
Satzungen fanden sich 44 Informationspflichten. Um diesen Pflichten nachzukommen, benötigte jeder Einwohner von Bergkamen durchschnittlich 17,8 Sekunden. Im Ergebnis sagen die Prüfer von Rambøll Management: "Der Veränderungsbedarf ist hier gering." Aber noch stärker als auf die Anzahl der Informationspflichten komme es auf die Kunden- und Serviceorientierung an. Die ist in Bergkamen, stellvertretend für viele Städte dieser Größenordnung, gut. In vielen Fällen können die Informationspflichten durch Telefonanrufe oder durch formlosen E-Mail Kontakt mit den Mitarbeitern der Verwaltung erledigt werden. Bestimmte Informationspflichten, wie z.B. das Führen des Kontrollbuchs werden nur bei Bedarf eingesetzt, um keine unnötige Bürokratie aufzubauen. In Bergkamen ist bürokratiearmer Service in der Verwaltung umgesetzt.
Das Ergebnis zeigt, dass gerade in kleineren und mittleren Städten die bürokratischen Belastungen außerhalb der Verantwortung der Kommunen liegen. Deshalb sind die Kommunen daran interessiert, Bürokratiemessungen und Bürokratieabbau auf allen Ebenen zu unterstützen.

Duisburg, 26. März 2007 - Historischer Kalender zum  26. März

Abtreibungen unter Minderjährigen in NRW weiter auf hohem Niveau
Rund 1 450 minderjährige (15 bis 17 Jahre alte) Frauen brachten 2006 in NRW ein Kind zur
Welt. Im gleichen Jahr wurden 1 351 Abtreibungen von gleichaltrigen Frauen registriert. Wie das Landesamt für
Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, war damit knapp jede hundertste Minderjährige schwanger. Seit 1990
hat sich der Anteil der Schwangeren an der Gesamtzahl der 15 bis 17 Jahre alten Frauen zunächst bis 2001 von
0,90 Prozent auf 1,12 Prozent erhöht, um dann bis 2006 wieder auf 0,90 Prozent zurück zu gehen. Verändert hat
sich der Anteil der Abtreibungen: Brachten 1990 noch drei Viertel (76 Prozent) der schwangeren Minderjährigen
ihr Kind zur Welt, waren es 2006 nur noch gut die Hälfte (52 Prozent) von ihnen.
Im Jahr 1990 wurden in NRW 250 162 minderjährige Frauen gezählt. Inzwischen ist die Zahl der 15 bis 17-jährigen Frauen um etwa 62 000 gestiegen. Dies ist bei der Interpretation der Werte zu beachten. Außerdem sind Schwangere, die ihr Kind durch eine Fehl- oder Totgeburt verloren haben, in den dargestellten Daten nicht berücksichtigt. (LDS NRW)

Rund ums Ei - ein Osterservice des Instituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz
Die Haltung von Legehennen

Bevor das Ei überhaupt gelegt werden darf, haben die Gesetzgeber eindeutige Vorgaben gemacht, wie Legehennen gehalten werden dürfen. Bei den Tierschutzbestimmungen geht es um Zentimeter, Stallhöhen und Ausstattung wie etwa die Einrichtung von Legenestern. Ob auf dem Boden oder in Kleingruppen gehalten, jeder Eierproduzent muss seine Hennen nach diesen Regelungen beherbergen.
Andere Länder, wie die Schweiz und Schweden, haben es vorgemacht. Die konventionelle Käfighaltung ist auch in Deutschland seit dem 1. Januar 2007 verboten; erst ab 2012 gilt diese Regelung dann in der gesamten EU.
Ausnahmen bestehen für Landwirte, die noch im Dezember 2006 dem Veterinäramt Umbaupläne für ihre Käfighaltung vorgelegt haben. Sie dürfen bis Ende 2008 weiterhin Hennen auf 550 Quadratzentimeter Käfigfläche pro Tier halten, 690 Quadratzentimeter gelten für schwere Tiere. Zum Vergleich: Ein DIN A 4-Blatt misst etwa 620 Quadratzentimeter.
Bis Ende 2020 sind in Deutschland ausgestaltete Käfige erlaubt. Das sind Käfige mit einer Grundfläche von mindestens 2000 Quadratzentimetern (etwa 3,25 DIN A4-Blätter), die über einen Nest- und Einstreubereich sowie Sitzstangen verfügen. Danach wird es nur noch Bodenhaltung und Kleingruppenhaltung geben.
Die Bodenhaltung kann sich ausschließlich im geschlossenen Stall abspielen oder zusätzlich mit einer Auslaufmöglichkeit im Freien verbunden sein, die mindestens vier Quadratmeter pro Henne betragen muss (Freilandhaltung). Bei der Bodenhaltung dürfen maximal neun Hennen auf einem Quadratmeter Stallfläche gehalten werden (knapp 2 DIN A4-Blätter für ein Huhn). Bis zu vier Ebenen, mit einem Mindestabstand von 45 Zentimetern, sind übereinander erlaubt, wenn sich die Hennen zwischen den Ebenen frei bewegen können und es Sitzstangen, Legenester und einen Einstreubereich gibt.
Kleingruppenhaltungen haben mindestens 2,5 Quadratmeter Grundfläche und 50 bis 60 Zentimeter Mindesthöhe. Einem Tier stehen 800 bzw. 900 Quadratzentimeter Fläche zu und bis zu zehn Tiere teilen sich einen Einstreubereich und ein Gruppennest von jeweils mindestens 900 Quadratzentimetern.

Verkaufsoffene Sonntage
Die vom Einzelhandel beantragten und vom Rat der Stadt befürworteten Sonntage in den Duisburger Stadtteilen 2007:

Datum 2007 Stadtteil
1. April Innenstadt (14 -19:00)
29. April Buchholz (13 - 18:00)
6. Mai Hamborn (13 - 18:00)
13. Mai Walsum und Rheinhausen (13 - 18:00)
3. Juni Neumühl (13 - 18:00) und Alt-Homberg (13 - 18:00)
17. Juni Buchholz (13 - 18:00)
2. September Marxloh (13 - 18:00)
9. September Meiderich (13 - 18:00) und Neudorf (13 - 18:00)
16. September Wanheimerort (13 - 18:00) und Huckingen (12 - 17:00)
30. September Walsum (13 - 18:00) und Innenstadt (14 -19:00)
7. Oktober Hamborn (13 - 18:00)
14. Oktober Neumühl (13 - 18:00)
4. November Innenstadt (14 -19:00)
11. November Buchholz (13 - 18:00) und Meiderich  (13 - 18:00)
2. Dezember Neumühl (13 - 18:00), Innenstadt (14 -19:00), Alt-Homberg (13 - 18:00), Huckingen (12 - 17:00)und Walsum (13 - 18:00)

Rhetorik für Frauen
Um die "Rhetorik für Frauen" geht es in einem Wochenendseminar der Volkshochschule, das am 21. und 22. April im VHS-Gebäude am König-Heinrich-Platz unter der Leitung von Eva Thul stattfinden wird. Unter der Leitung von Eva Thul lernen die Teilnehmerinnen, wie sie ihre rhetorischen Fähigkeiten erweitern können. Vor allem geht es darum, mit weniger Angst vor einer Gruppe zu sprechen und sich in Gesprächen besser durchzusetzen. Auch "frauentypische" Schwierigkeiten in beruflichen und privaten Redesituationen werden zur Sprache kommen.
Termine: Samstag, 21. April, 10 bis 17 Uhr, Sonntag, 22. April, 10 bis 13 Uhr.Voranmeldung ist erforderlich.
Zeit beginnt im Kopf
Wer hätte es gedacht? Die Zeit beginnt im Kopf behauptet zumindest ein Seminar der Volkshochschule. Es richtet sich an alle, die "zeitsouverän" werden möchten, vor allem, um mehr Zeit für sich und die wesentlichen Dinge des Lebens zu haben. In einem Workshop werden Methoden und Techniken vorgestellt, die bei der Befreiung vom Zeitstress helfen und somit zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Unter der Leitung von Anton L. Thomas soll ein persönlicher Maßnahmeplan für jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin erarbeitet werden.
Der Workshop findet am Freitag, 20. April, 18 bis 22 Uhr, und am Samstag, 21. April, 9 bis 13.45 Uhr, im Gebäude der VHS am König-Heinrich-Platz statt. Vorherige Anmeldung in der VHS ist erforderlich.

Duisburg, 25. März 2007 - Historischer Kalender zum  25. März

Heute Nacht erfolgte wieder die Zeitumstellung - Uhr um eine Stunde vorstellen - auf die Sommerzeit
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt. 1947 wurden die Uhren
zwischen dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag im März und dem letzten Sonntag im September. Von 1950 bis 1979 gab es in Deutschland keine Sommerzeit. 
Die erneute Einführung der Sommerzeit wurde in der „alten“ Bundesrepublik 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft.
Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen Nachbarländern anpassen, die bereits 1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und insbesondere Berlin nicht zusätzlich noch zeitlich geteilt war. Die Bundesrepublik und die DDR führten die Sommerzeit zugleich ein, das diente der Harmonisierung. In der DDR regelte die Verordnung über die Einführung der Sommerzeit vom
31. Januar 1980 die Umstellung.
Von 1981 bis 1995 begann in Deutschland die Sommerzeit am letzten Sonntag im März um
2.00 Uhr MEZ und endete am letzten Sonntag im September um 3.00 Uhr MESZ.  Durch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union wurde die Sommerzeit 1996 in Deutschland um einen Monat verlängert und gilt seitdem vom letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober um 3.00 Uhr MESZ. (Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen Parlamentes).

Internetkurs für die Generation "50Plus"
Die Zentralbibliothek bietet einen Internet-Schnupper-Kurs speziell für Menschen ab 50 Jahren an. Der auf zwei Tage verteilte vierstündige Einführungskurs findet am Dienstag, 27. März, sowie am Freitag, 30. März, jeweils von 10 bis 12 Uhr in der Zentralbibliothek statt.
Unter der Leitung von Isalind Schönemann werden die Teilnehmer auch in praktischen Übungen Gelegenheit bekommen, sich mit dem World Wide Web vertraut zu machen. Grundkenntnisse im Umgang mit der PC-Tastatur und der PC-Maus werden jedoch vorausgesetzt. Der Einführungskurs kostet vierzehn Euro. Bibliothekskunden zahlen nur zehn Euro.  Da die Teilnehmerzahl begrenzt wird, ist eine persönliche Anmeldung an der Erstinformation der Zentralbibliothek unbedingt erforderlich.

Duisburg, 24. März 2007 - Historischer Kalender zum  24 . März

Loveparade abwechselnd in Städten des Reviers? Ein vorgezogener Aprilscherz? "Warum soll neben Essen. Dortmund und Bochum nicht auch Duisburg als eine der wichtigsten Städte des Reviers die Loveparade ausrichten?" Duisburg-Marketing-Cef Uwe Gerste machte in der Duisburger Lokalzeit des WDR keinen Hehl daraus, dies ernsthaft anzugehen.
In der Hinterhand soll nach den ersten Informationen ein Sponsor stehen, de die gröbsten Kosten des Berliner Spektakels rund 2,5 Millionen Euro nebst Reinigung übernehmen würde. Wirklich kein Aprilscherz? Marketingstrategisch wäre es schon eine Riesensache für das Revier und die - analog zur Grundidee mit den wechselnd ausrichtenden ReviersStädten - die gesamte Region. Massentourismus wie beim Papstbesuch von Jugendlichen wäre garantiert. Und wo sollte der Techno-Lindwurm sich den Weg durch tausende und abertausende Jugendliche bahnen ? "Bei den vielen Autobahnen im Reviers wäre es doch kein allzu großes Problem, ein Teilstück einer solchen zu sperren", kommt prompt die die Antwort. Oder doch vielleicht die Kö statt rund um die Berliner Siegessäule? Die flugs befragten Jugendlichen in der Stadt waren total begeistert. Vielleicht also schon 2008?

Arbeiten in der offenen Ganztagsgrundschule
"Alle meine Kinder", das ist der Titel eines mehrtägigen VHS-Seminars, das sich im April mit der Arbeit in offenen Ganztagsschulen beschäftigt. Unter der Leitung von Sina Katrin Kahle werden alle relevanten Themenbereiche behandelt, also sowohl praktische Fragen als auch Aspekte der Arbeit im Team und die Kommunikation mit den Eltern. Voranmeldung ist erforderlich.

Gutes Benehmen lernen
"Benimm ist in" heißt der Titel eines Elternseminars, das die Volkshochschule in diesem Semester anbietet. Ratsuchende Eltern lernen und trainieren an einem Wochenende unter der Leitung von Dorothea Treichel-Linnenweber, was sie tun können, um ihren Kindern auf humorvolle Weise, aber dennoch ernsthaft, all das näher zu bringen, was im weitesten Sinne als "gutes Benehmen" bezeichnet wird.
Die Veranstaltung in der VHS, Am König-Heinrich-Platz, beginnt am Freitag, 20. April, 18.30 bis 20.30 Uhr, und wird am nächsten Tag, Samstag, 21. April, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr fortgesetzt. Voranmeldung ist erforderlich.
Grundlagen der Buchführung
Eine erste Einführung in die Buchführung vermittelt ein Wochenseminar (Bildungsurlaub) der Volkshochschule. Dabei werden Fähigkeiten zur selbständigen Lösung buchhalterischer Grundprobleme vermittelt: rechtliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen der doppelten Buchführung, Inventur, Inventar und Bilanz, Buchen auf Bestands- und Erfolgskonten, Behandlung der Umsatzsteuer bei Ein- und Verkäufen sowie die Bedeutung von Kontenrahmen und Kontenplan. Der Bildungsurlaub findet von Dienstag, 10. April bis Samstag, 14.April jeweils von 9 bis 16 Uhr, in der Volkshochschule, Am König-Heinrich-Platz, statt.

Augen- und Sehtraining
Die Arbeit am Bildschirm belastet die Augen in einem weit höheren Maße, als man bisher vermutet hatte. Die einseitige und häufig lang anhaltende Belastung überfordert die Augen. Müde, brennende Augen sowie auf Dauer eine nachlassende Sehschärfe sind die Folge. Parallel treten oft Kopf- und Rückenschmerzen auf. Kommen noch Stress, Bewegungsmangel und falsche Ernährung dazu, können sich ernste Gesundheitsprobleme entwickeln.
Beim Augen- und Sehtraining der Volkshochschule am Samstag, 31. März (10 bis 17 Uhr) lernen die Teilnehmer, durch ein entsprechend gestaltetes Training die Muskulatur der Augen zu kräftigen, die Durchblutung zu verbessern und die Sehfunktionen (Sehschärfe, räumliches Sehvermögen, Kontrastempfindlichkeit und Bewegungssehen) zu stützen.
Somit kann nahezu jeder aktiv an seiner Augengesundheit mitwirken
Seminarinhalte: Bau und Funktion des Auges, Augenerkrankungen, Altersweitsichtigkeit, Bildschirmarbeit, praktische Übungen zur Verbesserung der Sehleistung, Imaginationen und Entspannungsübungen.
Ort: Institut für Aus- und Fortbildung, Lüderitzallee 27, Buchholz.

Duisburg, 23. März 2007 - Historischer Kalender zum 23. März

Schimanski wieder da!
So hieß es vor fast genau einem Jahr. Nun hat der Schauspieler wieder Duisburg besucht.
Am 29. März 2006 ging es in Duisburg um Arbeitslosigkeit, Hartz IV-Problematik, illegales Glückspiel, Prostitution und Zukunftsängsten. Es ging vor einem Jahr für Schimanski (Götz George, Foto Manfred Schneider) um die 14. Folge der WDR/ARD-Reihe mit dem Titel „Tod in der Siedlung“ mit seinen Kollegen Hunger (Julian Weigend) und Hänschen (Chiem van Houweninge), mit denen Schimanski diesen brisanten Fall bearbeitete.
Beim Drehtag waren die Schauspieler Götz George, Julian Weigend und Liv Lisa Fries vor der Industriekulisse in Duisburg-Beeck/Bruckhausen im Einsatz.


Heute nun feiert Götz George mit "Schimanski" und Duisburg sozusagen "Silberhochzeit".
Seit es den Ruhrpott-Kommissar gibt, hielten sich auch hartnäckig die Diskussionen um das Image der Stadt, ja der ganzen Region. Von unerwünschter Werbung für "Schmuddellecken" sprachen die einen, die das Image der Stadt damit auf Dauer negativ beeinflusst hat. Die anderen sehen es as unverfälschte Wiedergabe der so facettenreichen Stadt und ihrer Menschen. 

BEAUTY INTERNATIONAL DÜSSELDORF - Boris Beckers Tochter bei alessandro International
Von Manfred Schneider (Text und Fotos) 

Bei der Fachmesse BEAUTY INTERNATIONAL DÜSSELDORF, der Nummer eins für professionelle Kosmetik, trifft sich vom 23. bis zum 25.03.07 die gesamte Branche.  

Links im Bild: Visagistin Malu Wilz arbeitet an einem Model.
 

Da immer mehr Einflüsse aus der Medizin in die Kosmetik integriert werden, gewinnen natürlich ganzheitliche Konzepte an zunehmender Bedeutung. In den Messehallen 9 bis 12 präsentieren sich 1000 Aussteller und Marken mit ihren Produkten.

So gibt es unter den vielen neuen Angeboten auch Altbekanntes, wie zum Beispiel die Original Egyptische Erde, gebrannte Tonerde von IKOS. Das Produkt ist seid Jahren für viele Frauen unverzichtbar, da es ein sonnengebräuntes, gesundes und vitales Aussehen vermittelt.

Die Frühjahr/Sommer-Saison 2007 wird farbig werden. Die Visagisten greifen beim Augen Make-up tiefer in den Farbtopf. Der Favorit der Saison ist jedoch Grün in allen Schattierungen. Natürliche Make-up Looks haben bis hin zum wieder neu interpretierten Nude Look weiterhin Bestand. Erlaubt ist aber auch ein dezentes Augen Make-up und kräftig betonte Lippen mit Trend zu fruchtigen Apricot- und Rosénuancen.

In der Nailbranche ist eine bemerkenswerte Entwicklung zu beobachten. Pflegende Behandlungen, die den Wellnessgedanken aufgreifen, dienen neben der Nagelpflege, der Entspannung und dem Wohlbefinden. alessandro International stellt jetzt die kindgerechte Hand- und Nagelpflegeserie „alessandro girls“ für Mädchen ab 5 Jahren vor, die von Boris Beckers Tochter Anna Ermakova, am 23. März 07 präsentiert wurde.

Eine weitere Fachrichtung der Messe ist die Fußpflege. Der Mensch umrundet im Laufe seines Lebens viermal die Erde zu Fuß. Deshalb ist Fußpflege heute für moderne pflegebewusste Kunden zunehmend ein Bestandteil des individuellen Wohlfühlprogramms.

Das Thema Wohlfühlen ist ein ungebrochener Trend, der in alle Bereiche des Lebens Einzug gehalten hat und zum Teil unsinnige Blüten treibt. Dazu gehören z.B. die Wellness-Suppe, Wellness-Socken, Wellness-Marmelade oder die quellfrische Frühstückswurst. BEAUTY INTERNATIONAL setzt mit ihrem Angebot in diesem Bereich daher auf Qualität und fachlich fundierte Anregungen, bei stimmigen Ambiente und effektiven Behandlungen.

Am 25.03.07 ist die Präsidentin der deutschen Schmerzliga, Dr. Marianne Koch, vielen noch als Schauspielerin bekannt, auf der BEAUTY ,um über ihr aktuelles Buch „Körperintellegenz“ zu sprechen. In einer zweiten Veranstaltung, am gleichen Tag, wird sie ihre kritischen und unabhängigen Gedanken zu Themen wie Hormone, Anti-Aging, Wellness, Hautpflege und neuste Medical-Beauty-Trends diskutieren.  Boris Beckers Tochter Anna Ermakova (rechts)präsentierte eine kindgerechte Hand-und Nagelpflege-Serie.

Sperrung auf der Neumühler Straße
Die Querung der Neumühler Straße im Kreuzungsbereich Theodor-Heuss-Straßemuss in der Nacht von Freitag, 30. März, ab 20 Uhr, bis Samstagfrüh, 31. März, ca. acht Uhr wegen Gleisbauarbeiten gesperrt werden. Die Auffahrt auf die A 42 in Richtung Dortmund aus Fahrtrichtung Meiderich und aus der Theodor-Heuss-Straße ist nicht möglich. Ortskundige werden gebeten, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Sperrung der Von-der-Mark-Straße in Duisburg-Meiderich
Die Von-der-Mark-Straße zwischen Bahnhofstraße und Singstraße wird ab Montag, 26. März.2007, für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich für eine Woche bestehen. Die Stadtwerke Duisburg arbeiten an der Wasserleitung. Eine Umfahrung zur Fußgängerzone der Von-der-Mark-Straße ist über die Herkenberger Straße/Singstraße möglich. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren.

Alter Fußgängertunnel am Bahnhof in Duisburg-Rheinhausen gesperrt

Ab Montag, 26.03.2007, wird der alte Fußgängertunnel in der Nähe vom Bahnhof Duisburg -Rheinhausen, zwischen der Kruppstraße und der Parallelstraße für die Fußgänger endgültig gesperrt. Ab dann müssen die Fußgänger den neuen Tunnel direkt im Bahnhof Rheinhausen benutzen.

Bauernmarkt parallel zum Kunsthandwerkerfestival
Das 18. Kunsthandwerkerfestival findet vom 29. März bis 1. April 2007 auf der König- und Kuhstraße statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Donnerstag, 29. März 2007, und am Samstag, 31. März 2007, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Pavillon der Duisburg-Info aufgebaut.
Die Händlerinnen und Händler werden dort mit ihrem gewohnt guten und breiten Sortiment am Donnerstag zwischen 10 und 18 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 16 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so dass an beiden Tagen durch den Bauernmarkt und das Kunsthandwerkerfestival ein doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen.

Stadtbibliothek veröffentlicht neues Kinderprogramm für April
Mit dem Vorlesespaß "Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich habe?" am Dienstag, 3. April, 15 Uhr, in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd, eröffnet die Stadtbibliothek ihr Kinderprogramm für den Monat April. Weitere 20 Veranstaltungen für Kinder im Alter zwischen vier und acht Jahren, darunter Kindertheater, Bilderbuchkinos, Bastelwerkstätten und vieles andere, komplettieren das bibliotheksweite Monatsangebot. Das Beecker Bibliotheksfest am Samstag, 28. April, in der dortigen Stadtteilbibliothek beendet dann die Veranstaltungsreihe. Weitere Infos gibt es bei Anne Markstein (0203/283-4117) und Wolfgang Heiken (0203/283-4221 oder -4203) von der Stadtbibliothek sowie im Internet (www.stadtbibliothek.duisburg.de).

Mamma Mia! im Colosseum Theater - Von Manfred Schneider (Text und Fotos) 

Mit der Premiere am 06. Mai 2007 können die Besucher den MAMMA MIA!-Effekt des Original Musical mit den Hits von ABBA im Colosseum Theater in Essen erleben. Über 30 Millionen Menschen weltweit haben MAMMA MIA! bisher gesehen. Alle erlebten das gleiche Phämonen: Sie wurden angesteckt von dem besonderen MAMMA MIA!-Feeling.

Dieses Musical steht für gute Laune. Die Geschichte verbindet Humor mit Herz und die Magie von ABBA. Drei mögliche Väter…, zwei unvergessliche Tage…!

Auf einer griechischen Insel lebt die allein erziehende Donna, die ohne Mann „ihren Mann“ steht. Ihre 20-Jährige Tochter Sophie, die mit Sky ihren Märchenprinzen bereits gefunden hat, will ihre große Liebe heiraten und träumt davon, von ihrem Vater zum Altar geführt zu werden. Aber im Tagebuch ihrer Mutter entdeckt sie zufällig, dass dafür drei Kandidaten in Frage kommen.
Damit diese Ungewissheit ein Ende findet, lädt sie bei der Planung ihrer Hochzeit kurzerhand ihre möglichen drei Väter ein. Zusätzlicher Schwung kommt in die Geschichte, als Donnas beste Freundinnen aus alten Tagen anreisen und ihre Erinnerungen an die Zeiten als das Gesangstrio „Donna and the Dynamos“ wieder wach werden. Nun beginnt das große Rätselraten.

 

MAMMA MIA! ist ein unwiderstehliches Musical mit den 22 größten Hits von ABBA. Die Lebensfreude der Bühnenhandlung überträgt sich unweigerlich auf die Zuschauer. Bei MAMMA MIA! ist man nicht nur dabei, sondern mittendrin.
Die ersten Hauptdarstellerinnen von MAMMA MIA! - Lone van Roosendaal, Kerstin Marie Mäkelburg und Stephanie Tschöppe.

Duisburg, 22. März 2007 - Historischer Kalender zum 22. März

 Recycling auf höchsten Niveau - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Recycling auf höchsten Niveau. Davon konnten sich die Mitglieder vom Duisburger Amt für Umwelt und Grün, im Lippewerk Remondis in Lünen überzeugen.
Dr. Peter Greulich, Umweltdezernent in Duisburg, wies darauf hin, dass der Besuch keinen politischen Hintergrund habe, sondern lediglich als Lernprozess, wie durch klare Trennung von Reststoffen neue Rohstoffe produziert werden, zu verstehen sei. Das Remondis Lippewerk ist das größte Zentrum für industrielle Kreislaufwirtschaft in Europa.
Nach einem längeren Vortrag der Geschäftsführung, über den Standort mit seinen vielen Facetten, konnte sich die Duisburger Gruppe, bei einer Fahrt über das 230 Hektar große Gelände in diversen Betriebshallen, eine Überblick verschaffen, wie Abfälle aufbereitet werden, so dass sie als Rohstoffe wieder in den Energie- bzw. Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden können.
Mit ihren 1.200 Beschäftigten stellt die Firma u. a. hochwertige Grundstoffe her, erzeugt Biodiesel und versorgt ganze Städte mit Trinkwasser. Allgemeiner Tenor des Ausschusses: „Die Besichtigung war eine positive Erfahrung!“


Dr. Peter Greulich (3.v. links), der Vors. des  Umweltausschusses Prof. Dr. Dieter Kantel (2. v. rechts) und weitere Ausschussmitglieder machten auch in den gelben Sicherheitswesten eine gute Figur.



Zehn Jahre Carl-Mandelartz-Bibliothek: Festakt mit dem Brendel-Quartett
Mit einem Kammerkonzert des Brendel-Quartett begeht die Ruhrorter Stadtteilbibliothek am Freitag, 23. März, um 19 Uhr ihrer zehnjährige Namensgebung als Carl-Mandelartz-Bibliothek. Auf dem Programm, des ausschließlich aus Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker bestehenden Streichquartetts, stehen Werke von Mozart, Schubert, Dvorak und Hindemith. Die Begrüßung der Gäste nehmen die Bezirksvorsteherin für Homberg/Ruhrort/Baerl, Hildegard Fischer und Bibliotheksdirektor Dr. Jan-Pieter Barbian vor. Der Eintritt zum Festakt ist frei.
Weitere Infos sind bei der Leiterin der Stadtteilbibliothek Ruhrort, Wilma Gottschalk, unter 89729 erhältlich.

 

Kinderalarm – Stadtranderholung 2007
Der „Kinderalarm“, die beliebte Ferienaktion des Jugendamtes startet dieses Jahr wieder in der zweiten Hälfte der Sommerferien am Montag, 16. Juli und dauert bis Freitag, 3. August. Aufgrund der hohen Nachfrage im letzten Jahr stehen nochmals 1500 Plätze zur Verfügung. Teilnehmen können alle Schulkinder, die am Ende der Ferien höchstens dreizehn Jahre alt sind.  
Der Normalpreis beträgt in diesem Jahr 50 Euro, Geschwisterkinder zahlen 30 Euro. Wird der Familienunterhalt überwiegend mit staatlichen Leistungen bestritten, z.B. Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe, reduziert sich der Preis auf 17 Euro. Nach den Osterferien können die Kinder ab acht Uhr entweder direkt an den Spielorten selbst (Jugendzentren und Bauspielplätzen) oder für die großen Plätze bei den jeweiligen Bezirksämtern in den Bürgerservicestationen angemeldet werden. Hier die genauen Termine und Orte:   

Walsum:

16.4.

Jugendzentrum Driesenbusch, Beckersloh 15

 

16.4.

Jugendzentrum Alte Schmiede, Schachtstraße 31a

Hamborn:

17.4.

AWO Bauspielplatz, Alexstraße 6

 

17.4.

Bezirksamt Hamborn für den Stadtpark Meiderich

Meiderich

17.4.

Bezirksamt Meiderich für den Stadtpark Meiderich

 

17.4.

Eisenbahncafe, Löwenburgstraße

 

18.4.

AWO Lernbauernhof, Am Ingenhammshof 1

Homberg

17.4.

Bezirksamt Homberg für den Bauspielplatz Tempoli

Rheinhausen

17.4.

Bezirksamt Rheinhausen für die Abenteuerfarm Robinson

 

18.4.

Jugendzentrum Rumeln, Dorfstraße 19b

 

19.4.

Jugendzentrum Mühle, Clarenbachstraße 14

Mitte

17.4.

Bezirksamt Mitte für die Bezirkssportanlage Wedau II

 

19.4.

Ev. Jugendzentrum Gustav-Adolf, Gustav-Adolf-Straße 65

Süd

17.4.

Bezirksamt Süd für die Bezirkssportanlage Wedau II

 

20.4.

Jugendzentrum Angertaler Str., Angertaler Straße 108

 

20.4.

Regionalzentrum Süd, Mündelheimer Straße 115

Sorgeberechtigte, die aufgrund terminlicher Verpflichtungen nicht in der Lage sind, ihr Kind selbst anzumelden, können eine andere Person schriftlich dazu beauftragen. Weitere Auskünfte erteilt das Jugendamt unter 283-4601 und 283-3420.  

 

 

 

 

 

 

 

                        
Stadtbibliothek veröffentlicht neues Kinderprogramm für April

Mit dem Vorlesespaß „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich habe?“ am Dienstag, 3. April, 15 Uhr, in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd, eröffnet die Stadtbibliothek ihr Kinderprogramm für den Monat April. Weitere 20 Veranstaltungen für Kinder im Alter zwischen vier und acht Jahren, darunter Kindertheater, Bilderbuchkinos, Bastelwerkstätten und vieles andere, komplettieren das bibliotheksweite Monatsangebot. Das Beecker Bibliotheksfest am Samstag, 28. April, in der dortigen Stadtteilbibliothek beendet dann die Veranstaltungsreihe. Weitere Infos gibt es bei Anne Markstein  (0203/283-4117) und Wolfgang Heiken (0203/283-4221 oder –4203) von der Stadtbibliothek sowie im Internet (www.stadtbibliothek.duisburg.de).

CDU Fraktionsvorstand wiedergewählt
Auf ihrer gestrigen Sitzung bestätigte die CDU-Ratsfraktion mit breiter Mehrheit den bisherigen Fraktionsvorstand. Vorsitzende bleibt folglich Petra Vogt aus Neudorf. Sie sieht in ihrer Wiederwahl eine Bestätigung der politischen Arbeit der CDU Fraktion in den letzten zweieinhalb Jahren.
Auch ihre Stellvertreter, Thomas Susen und Udo Steinke, sowie der Schatzmeister, Peter Ibe, erhielten wiederum das Votum der Fraktion.
Für Udo Steinke war das sich in den guten Wahlergebnissen widerspiegelnde Vertrauen der Fraktion von großer Bedeutung. Steinke: „Nur als starkes und eingeschworenes Team können wir unseren politischen Weg erfolgreich fortsetzen und gute Politik für Duisburg
machen.“

„Baustelle Zukunft“
Eine der ersten Veranstaltungen in der neuen Mercatorhalle im CityPalais am König-Heinrich-Platz ist die Fachtagung und Messe „Baustelle Zukunft – Sprachförderung und Integration in Duisburg“ am Samstag, 28. April 2007. Zwischen 10 Uhr am Vormittag und dem späten Nachmittag dreht sich dort an diesem Tage alles um die Generationen übergreifende Förderung der sprachlichen Kompetenzen.
Ziel der Tagung ist es, insbesondere Fachkräfte aus Bildungseinrichtungen - angefangen bei Kinderkrippen bis zu den Volkshochschulen - über bestehende, aber auch neue Ansätze auf diesem Gebiet zu informieren und so mehr Dynamik in die Sprachförderung vor Ort zu bekommen. Neben den Praktikern sind aber auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Fachöffentlichkeit und Migrantenorganisationen eingeladen. Der Erkenntnis folgend, dass nur wer in der Lage ist, sich in Wort und Schrift klar zu artikulieren, im Berufsleben erfolgreich sein wird, hat das Arbeitsforum Sprache der 2003 gegründeten Duisburg-Konferenz diese Informationsveranstaltung initiiert. 

Im Rahmen des Pressegesprächs sollen Programm und Ziele der Veranstaltung detailliert vorgestellt werden. Ihre Gesprächspartner sind Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Dr. Albert Noll, Bezirksregierung Düsseldorf, und Elisabeth Pater, Leiterin der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA)
.

Zwei Prozent mehr Auszubildende in NRW
Mit 318 000 war die Zahl der Auszubildenden zum Stichtag 31.12.2006 um 6 300 oder
zwei Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand vorläufiger
Ergebnisse mitteilt, stieg damit die Zahl der Auszubildenden erstmals seit vier Jahren (2002: -4,0 Prozent, 2003: -3,3 Prozent, 2004: -1,3 Prozent, 2005:-0,9 Prozent) gegenüber dem Vorjahr wieder an.
In den Ausbildungsbereichen "Industrie und Handel u. a." (177 100 Azubis, +3,6 Prozent), Handwerk (93 300, +2,1
Prozent), Landwirtschaft (6 800, +3,2 Prozent) und öffentlicher Dienst (8 800, +0,1 Prozent) wurden Ende
2006 mehr, im Bereich Hauswirtschaft (2 200, -3,1 Prozent) und bei den freien Berufen (29 800, -6,3
Prozent) weniger junge Menschen ausgebildet als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Auszubildenden bei den
Freiberuflern, zu denen Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater gehören, sank damit auf den
niedrigsten Stand seit 30 Jahren.
Die Zahl der weiblichen Auszubildenden war Ende 2006 mit 124 000 um 0,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor; bei den männlichen Auszubildenden fiel der Zuwachs mit +2,9 Prozent (auf 194 000) höher aus.

Merkmal Auszubildende und neu abgeschlossene Ausbildungsverträge
in Nordrhein-Westfalen

(Ergebnisse für 2006 vorläufig)
1995 2000 2005 2006
Auszubildende (jeweils am 31. Dezember)
männlich 190 100 204 100 188 700 194 000
weiblich 122 000 138 100 126 000 124 000
insgesamt 312 100 342 200 314 700 318 000
Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge (im Jahr)
insgesamt 112 900 126 600 115 600 118 100

Zahl der Erwerbstätigen in NRW legte stärker zu als bislang berechnet
Die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2006 stärker zugenommen, als in einer ersten Schnellrechnung Ende Januar angenommen wurde. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, stieg die Zahl gegenüber dem Vorjahr um 47 800 (+0,6 Prozent) auf nahezu 8,5 Millionen Personen. Bislang waren die Statistiker von einer Zunahme um 40 500 ausgegangen.
Im Jahresverlauf 2006 zeigte sich eine besondere Dynamik: Auf den saisonüblichen Rückgang im Frühjahr (−147 000) folgten drei Quartale mit Zuwächsen um zusammen 236 000 Erwerbstätige (+2,8 Prozent). Dies war mehr als bei den ebenfalls jahreszeitlich bedingten Zunahmen der Vorjahre.

Erwerbstätige in NRW 2002 bis 2006

 

Duisburg, 21. März 2007 - Historischer Kalender zum 21. März - Frühlingsanfang

Janssen fordert Haushaltsfreigabe für Kulturhauptstadt 2010
Dezernent der Stadt Duisburg als Experte im Landtag gehört
 

Der Ausschuss für Kommunalpolitik und Verwaltungsstrukturreform im Landtag NRW hat sich am 21. März 2007 mit der Finanzierung der Kulturhauptstadt 2010 befasst. Duisburgs Kulturdezernent Karl Janssen wurde als Experte gebeten, im Ausschuss zur Kulturhauptstadt 2010 vorzutragen.  

Janssen hat in Düsseldorf für Duisburg erklärt, dass das Mitwirken an der Kulturhauptstadt 2010 entscheidend sein wird, ob die Kooperationsfähigkeit im Ruhrgebiet gelingt und Kirchturmdenken unter den Städten vermieden wird. „Es wird bedeutsam sein, ob wir es schaffen, das Ruhrgebiet als kulturbedeutende Region, vergleichbar mit London und Paris, mit seinen vielfältigen Angeboten in die europäischen Herzen zu transportieren“, führte der Kulturdezernent aus. 

Duisburg versteht sich als Hafen der Kulturhauptstadt 2010 und will insbesondere in seiner programmatischen Ausrichtung auf nachhaltige Zentralprojekte, auf Kooperationsprojekte mit den Partnern im Ruhrgebiet und auf entsprechende Ausrichtung des Kulturprogramms der Stadt Duisburg im Jahre 2010 setzen. „Ohne Moos nix los“, sprach Karl Janssen deutliche Worte. „Leider ist es immer noch so, dass die Leistungen der Kultur als rein freiwillige Aufgaben der Kommunen fehlverstanden werden. Kultur ist Standortfaktor und investiver Teil einer positiven Stadtpolitik. Aus der Wirtschaft wissen wir, dass nur der, der investiert, Gewinne erzielen kann. In diesem Sinne ist Kultur, insbesondere für die Stadt Duisburg, auch Bildung und Integrationsfaktor.“ 

Der Kulturdezernent der Stadt Duisburg hat im Landtag die Landesregierung aufgefordert, zum Gelingen der Kulturhauptstadt 2010 gegenüber der Kommunalaufsicht für Finanzfreigaben in den städtischen Haushalten zu sorgen. Der konkrete Vorschlag von Janssen lautet, ab dem Jahre 2008 bis zum Jahre 2010 jeweils einen Euro pro Einwohner in die Haushaltsfreigabe für die Finanzplanungen der Kommunen zu stellen. Dies bedeutet für Duisburg bei einer Einwohnerzahl von rund 500.000 Einwohnern etwa 1,5 Millionen Euro Freigabe für die Kulturhauptstadt 2010. „Ich weiß sehr wohl, dass dieser Vorschlag ein mutiger Vorschlag ist. Ich hoffe auch auf den Mut, die Weitsicht und die Solidarität der gesamten Landespolitik“, so Janssen für Duisburg.


DStGB zur kommunalen Finanzsituation:
Verbesserung der kommunalen Einnahmesituation erfreulich - Trotzdem keine Entwarnung für die kommunalen Haushalte - Heterogenität der Kommunalfinanzen

Berlin. Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Kassenstatistik für die Kommunen geht für das abgeschlossene Jahr 2006 von einem Finanzierungsüberschuss in Höhe von rund 2,9 Mrd. ? aus. "Dies ist erfreulich und gibt Anzeichen zur Hoffnung", so Dr. Gerd Landsberg, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, in Berlin.
"Dies zeigt, dass es richtig war, im Rahmen der Unternehmensteuerreform an der Gewerbesteuer als wichtigster Steuereinnahmequelle der Kommunen festzuhalten. Aber: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Wir hoffen, dass die günstige Konjunkturlage bleibt, sicher ist dies aber leider nicht! Zudem ist beim kommunalen Finanzierungsüberschuss von 2,9 Mrd. Euro zu berücksichtigen, dass der Verkauf der städtischen Wohnungen in Dresden für rund 1 Mrd. Euro ein einmaliger Sondereffekt ist."
Zudem ist die Finanzsituationen der Städte und Gemeinden sehr unterschiedlich. Die Finanzlage vieler Kommunen ist nach wie vor desolat. Die Gewerbesteuereinnahmen liegen mit 28,3 Mrd. ? netto deutlich über dem Vorjahreswert, jedoch ist der Anstieg nicht in allen Kommunen gleichermaßen stark. "An vielen Städten und Gemeinden geht der Steuerboomeinfach vorbei", so Landsberg. "Und zudem darf nicht nur auf die Einnahmenseite geschaut werden. Vor allem ist auf die weiterhin steigenden finanziellen Belastungen der Städte und Gemeinden durch die Sozialausgaben aufmerksam zu machen. So sind die Sozialausgaben erneut deutlich auf nun 36,6 Mrd. ? angestiegen."
"Ein erneuter dramatischer Anstieg der Kassenkredite im zurückliegenden Jahr auf annähernd 27,66 Mrd. ? ist dem Finanzierungsüberschuss gegenüberzustellen und revidiert das Bild einer Gesundung der kommunalen Finanzlage", warnte Landsberg davor, jetzt Entwarnung zur kommunalen Finanzlage zu geben. "Die Kommunen haben aktuell etwa 87 Mrd. Euro langfristige Kreditschulden. Wir müssten also jetzt in Folge über 40 Jahre wie 2006 mit einem Finanzierungsüberschuss der Kommunen haben, um von unseren Schulden wieder herunter zu kommen!"
Zudem gibt es einen erheblichen Investitionsstau in den Kommunen. Im Jahr 1992 hatten die Kommunen noch Sachinvestitionen im Wert von 33,5 Mrd. Euro getätigt, im Jahr 2006 waren es aber nur 18,8 Mrd. Euro. "Die günstigere Finanzlage ist also teuer erkauft", so Landsberg. Denn Aufträge der Kommunen sind lebenswichtig vor allem für den Mittelstand. Angesichts der großen Mängel und des großen Investitionsstaus z.B. für Instandhaltungen und Renovierungen in Schulen und Kindergärten in Milliardenhöhe ist der Bedarf hier außerordentlich hoch.

Amsel, Drossel, Fink und Star: Vogelnachwuchs nicht mit nach Hause nehmen
Durch den milden Winter ist die Natur ihrer Zeit um einige Wochen voraus. Dies hat zur Folge, dass bereits jetzt einige Jungvögel flügge werden und sich aus den elterlichen Nestern entfernen. Die städtischen Förster weisen darauf hin, dass auf dem Boden hockende Jungvögel auf keinen Fall mitgenommen werden sollen, da sie in der Regel nach wie vor von ihren Eltern versorgt werden. Gleiches gilt selbstverständlich auch für andere Jungtiere.

Gestern fanden Spaziergänger eine kleine Eule auf einem Weg im Stadtwald und brachten sie zum Förster Stefan Jeschke. Der Eule fehlte jedoch nichts, sie hatte lediglich das Nest verlassen. Jeschke brachte den Nachwuchs gemeinsam mit den Findern wieder an den Fundort und konnte sich heute Morgen davon überzeugen, dass es dem Jungvogel gut geht und er weiterhin von den Eltern gefüttert wird.

Fragebogen zur Mietspiegelerhebung 2007
In den nächsten Tagen werden ca. 30.000 Duisburger Haushalte einen Fragebogen zum Gebäudealter, zur Höhe der Miete und der Nebenkosten erhalten; Hintergrund der Aktion ist die Erstellung eines neuen Mietspiegels.
Nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, werden diese Haushalte gebeten, einen Fragebogen auszufüllen und an das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten zurück zu schicken.
Der Mietspiegel ist eine wichtige Orientierungshilfe für Mieter und Vermieter und dient oft auch als Grundlage für gerichtliche Entscheidungen. Um eine sichere Datenbasis zu haben, ist eine Aktualisierung alle vier Jahre erforderlich.
Die Herausgeber des Mietspiegels (Mieterschutz- und Haus- u. Grundeigentümervereine, Stadt Duisburg) bitten die angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger, die Fragebögen auszufüllen und möglichst bald an die Stadtverwaltung zurück zu senden; das Porto bezahlt der Empfänger. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und nur für die Erstellung des Mietspiegels verwendet.

Duisburg, 20. März 2007 - Historischer Kalender zum 20. März

Klinikum Duisburg: Urteil des Landesarbeitsgerichts wird akzeptiert
Die Stadt Duisburg als Gesellschafterin des Klinikums Duisburg und dessen Geschäftsführung stimmen darin überein, dass das Urteil des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf vom 15. März 2007 im Zusammenhang mit dem Rechtsstreit des Klinikums und einer Mitarbeiterin akzeptiert wird.
Konsequenterweise wird die betroffene Mitarbeiterin des Klinikums kurzfristig ihre Arbeit wieder aufnehmen. Die Einschätzung des Gerichts, dass grundsätzlich eine Demonstration in den Räumlichkeiten eines Krankenhauses deplatziert sei, ist für die Gesellschafterin unter anderem ein Grund dafür, dass es richtig war, eine gerichtliche Klärung der strittigen Fragen herbeizuführen.

Osteingang zum Duisburger Hauptbahnhof gesperrt 
Bauarbeiten von Freitag 23:00 Uhr bis Samstag 5:00 Uhr 

Die Deutsche Bahn AG führt dringende Arbeiten am Osteingang zum Duisburger Hauptbahnhof durch. In der Zeit vom Freitag, dem 23. März 2007, ab 23:00 Uhr bis zum Samstag, dem 24. März 2007, 5:00 Uhr wird der Ostzugang zum Duisburger Hauptbahnhof wegen dringender Bauarbeiten gesperrt.  

Reisende und Kunden werden gebeten, den Bahnhof in und aus Richtung Duissern/Neudorf zu betreten bzw. den Bahnhof durch den Personentunnel aus und in Richtung Innenstadt zu durchqueren.  

Der Haupteingang und die Eingänge an der Mülheimer Straße, sowie die Paralleltunnel Mülheimer Straße oder Kolonie Straße, können von allen Kunden und Reisenden benutzt werden.  

Trotz des Einsatzes modernster Baumaschinen sind Lärmbelästigungen während der Baumaßnahme nicht immer zu vermeiden. 

Sattelzug auf A40 in Höhe Auffahrt A59 Duisburg - Düsseldorf umgekippt

Ein mit Sand beladener Sattelzug kipte von der A40 kommend in Höhe der Auffahrt der A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf um. Der im Fahrerhaus eingeklemmte Fahrer konnte erst nach einer Stunde von der Feuerwehr befreit werden und war schwer verletzt. Die Auffahrt blieb mehrer Stunden blockiert und es kam zu Staus.

Zugverkehr zwischen Duisburg und Emmerich läuft wieder eingleisig 
Seit 14.30 Uhr ist die Strecke zwischen Duisburg und Emmerich wieder eingleisig befahrbar. Die Aufgleisungs- und Reparaturarbeiten auf dem anderen Streckengleis in Oberhausen Sterkrade dauern voraussichtlich noch bis in die Abendstunden an.  Die internationalen ICE-Züge der Linie Frankfurt – Köln Amsterdam bedienen wieder alle Halte zwischen Köln und Utrecht, erhalten jedoch durch die eingleisige Streckenführung im Bereich Oberhausen noch geringfügige Verspätungen.
Die Nahverkehrszüge der Linien RE 5 Emmerich – Koblenz und RB 35  Emmerich – Duisburg verkehren ebenfalls wieder durchgehend, jedoch mit geringer Verspätung. Züge der RE 33 Aachen – Wesel fahren bis Oberhausen Hbf sowie ab Oberhausen.Sterkrade und werden durch Straßenbahnen der Linie 112 im 5-Minuten-Takt verbunden.

Einschränkungen im Zugverkehr wegen der Entgleisung von zwei Güterwagen bei Oberhausen  Duisburg/Düsseldorf, 20. März 2007 -  Wegen einer Entgleisung von 2 leeren Güterwagen in Oberhausen-Sterkrade ist die Strecke Duisburg – Emmerich (Amsterdam) seit heute 11.00 Uhr gesperrt. Die internationalen ICE-Züge der Linie Frankfurt - Köln - Amsterdam werden in beiden Richtungen bis auf weiteres zwischen Köln und Utrecht über Venlo umgeleitet und halten zusätzlich in Mönchengladbach Hbf.
Die Halte Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und Arnhem (NL) werden von diesen Zügen nicht bedient.  Die übrigen inländischen Fernverkehrszüge sind von der Einschränkung nicht betroffen. Bei den umgeleiteten Zügen ist mit Fahrzeitverlängerungen von bis zu 45 Minuten zu rechnen.  

Der Nahverkehr ist zwischen den Bahnhöfen Oberhausen Hbf und Oberhausen-Sterkrade unterbrochen und wird durch die Straßenbahnlinie 112 - die im 5 Minuten-Takt verkehrt – verbunden. Betroffen sind hiervon die Linien
RB 33    Aachen – Wesel und
RE 5     Emmerich – Koblenz
Die RB 35 Emmerich - Duisburg  wird über Oberhausen Osterfeld umgeleitet. Zur Dauer der Sperrung kann momentan noch keine Aussage getroffen werden.

Duisburg, 19. März 2007 - Historischer Kalender zum 19. März

Enzweiler (CDU): Sanierung des Hamborner Ratskellers erfolgt in Kürze
Ratsherr Rainer Enzweiler freut sich darüber, dass die Sanierungsarbeiten am seit vielen Jahren maroden Ratskeller im historischen Rathaus Hamborn nun endlich aufgenommen worden sind. Der Keller könne schon in absehbarer Zeit wieder von der Hamborner Bevölkerung genutzt und somit seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt werden, so Enzweiler.

Hamborner Rathaus (links) um 1920
Wie er nun auf seine Anfrage hin vom Immobilien-Management Duisburg (IMD) erfahren hat, wurde bereits mit ersten Trocknungsarbeiten und dem Einbau einer Belüftung im Kellerbereich begonnen. Im eigentlichen Gaststättenbereich des Ratskellers stehen noch die folgenden
Sanierungs- und Änderungsarbeiten in nächster Zeit an:

- Erneuerung der gesamten Kücheneinrichtung und Austausch der vorhandenen Kühlanlagen,
- Austausch der Inneneinrichtung im großen Saal einschließlich der Einbringung einer modernen Beleuchtung,
- Erweiterung der vorhandenen Thekenanlage um eine Bar-Brettanlage,
- Erneuerung der vorhandenen Sanitäranlagen,
- Sanierung der elektrischen Anlage und Beseitigung brandschutztechnischer Mängel,
- Renovierung des gesamten Gastronomiebereiches.

Der Ratsherr: „Die vorgenannten Maßnahmen sollen alle bis August 2007 abgeschlossen sein, folglich kann der schmerzlich vermisste Ratskeller schon zum 1. September 2007 wieder eröffnet werden. Hierfür möchte ich auch insbesondere dem Oberbürgermeister und dem Immobiliemanagement der Stadt Duisburg danken, die beide wesentlich zur Realisierung der langersehnten Sanierungsmaßnahmen beigetragen haben.“
Abschließend informiert Rainer Enzweiler, dass auch der Bereich des Kultur- und Freizeitzentrums bald saniert und ebenfalls renoviert werden soll. Ein Konzept hierfür würde zurzeit bereits erarbeitet.

Ab Mittwoch Vollsperrung der Straße Am Dyck in Duisburg-Wehofen
Die Straße Am Dyck zwischen Dr. Hans-Böckler-Straße und Akazienstraße wird ab Mittwoch, 21. März, komplett für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Grund für die Maßnahme sind Kanalbauarbeiten. Die Sperrung wird voraussichtlich drei Wochen dauern. Umleitungen sind ausgeschildert. Ortskundigen Autofahrern wird empfohlen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren. 

Duisburger Straße in Neumühl: Gleisüberquerung gesperrt
In der Nacht von Freitag, 23. März, ab 20 Uhr, bis Samstagfrüh, 24. März, ca. acht Uhr, ist ein Überqueren der Gleise auf der Duisburger Straße im Kreuzungsbereich der Amsterdamer Straße wegen Bauarbeiten in der Fahrbahnmitte nicht möglich. Die Auffahrt auf die A 42 in Richtung Dortmund aus Fahrtrichtung Meiderich und aus der Amsterdamer Straße ist damit gesperrt. Ortskundige werden gebeten, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Eröffnung eines Stadtteilbüros im Hagenshof
Das Bezirksamt Meiderich/Beeck wird in Zusammenarbeit mit der Entwicklungsgesellschaft Duisburg und der GAGFAH am 30. März ein Stadtteilbüro auf der Hagensallee 47 eröffnen. Das Stadtteilbüro wird Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Institutionen, Behörden und Initiativen des Stadtteiles sein und als Koordinierungs- und Kommunikationsstelle soziale und räumliche Prozesse gestalten und entwickeln. 

„Miserere“ in der Liebfrauenkirche
Am Sonntag, 1. April 2007 ist die Freie Kantorei Duisburg mit dem Konzert „Miserere“ in der Liebfrauenkirche Duisburg, König-Heinrich-Platz, zu Gast. Aufgeführt werden das „Miserere“ von Gregorio Allegri, das „Miserere“ von Jan Dismas Zelenka sowie das „Stabat mater“ von Pergolesi. Solistinnen sind Ulrike Mertens und Ulrike Kamps-Paulsen. Die Leitung hat Bernhard Quast. In ihrem Gründungsjahr 1984 gastierte die Freie Kantorei Duisburg erstmalig mit einem Passionskonzert in der Liebfrauenkirche. Seitdem konzertierte die Freie Kantorei Duisburg regelmäßig in der Liebfrauenkirche und brachte zumeist außergewöhnliche Werke und Kompositionen zu Gehör.

NRW-Hochschulen: 3 700 Studienanfänger im Bereich Informatik
3 700 der insgesamt 80 400 Studienanfänger im ersten Hochschulsemester belegten im Studienjahr 2005 in Nordrhein-Westfalen einen Studiengang im Bereich Informatik. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anlässlich der CeBIT
mitteilt, hat sich damit die Zahl der Studienanfänger im Studienbereich Informatik gegenüber dem Vorjahr um 5,3 Prozent erhöht. Allerdings entschieden sich während des New-Economy Booms um die Jahrtausendwende mit 4 800 noch über 20 Prozent mehr junge Menschen für die Aufnahme eines Informatikstudiums, als dies im Jahr 2005 der Fall war. Im Jahr 1995 hatten sich 1 300 Studierende erstmalig für ein Informatikstudium eingeschrieben.
Die Zahl der Informatikabsolventen hat sich von 790 Absolventen im Prüfungsjahr 1995 auf 1 800 im Jahr 2005
mehr als verdoppelt. Dies ist gleichzeitig der höchste erreichte Wert im Zehnjahresvergleich.
Mit Männeranteilen von 84,0 Prozent (an den Studienanfängern), 84,9 Prozent (an den Studierenden
insgesamt) und 82,8 Prozent (an den Absolventen) handelt es sich beim Studienbereich Informatik nach wie vor um
eine Männerdomäne. Allerdings verringerten sich die Männerquoten in den letzten Jahren bei allen drei
Studierendengruppen (1995: Studienanfänger: 87,5 Prozent; Studierende: 87,8 Prozent; Absolventen: 89,2
Prozent). (LDS NRW).

Duisburg, 18. März 2007 - Historischer Kalender zum 18. März

Peter Dollhausen neu im Vorstand von proDUISBURG e.V. -
Heinz Pletziger im Amt als Vorsitzender einstimmig bestätigt

Heinz Pletziger bleibt Vorsitzender der bürgerschaftlichen Vereinigung proDUISBURG e.V. Der Beirat des Vereins bestätigte den Altbürgermeister für zwei weitere Jahre einstimmig in seinem Amt, das er im Jahr 2001 übernommen hat.
Neu im Vorstand von proDUISBURG e.V. ist Peter Dollhausen (54). Der Direktor mit dem Zuständigkeitsbereich Human Ressources der ThyssenKrupp AG übernimmt die Aufgabe des Stellvertretenden Vorsitzenden.
Ihn wählten die Beiräte ebenso einmütig wie Hans-Dieter Thum, den alten und neuen Schatzmeister des Vereins. Weiter im Vorstand tätig sind: Wilhelm Decher, Uschi Dommen, Trude Ernst, Hans-Gerd Hirschfeld und Edith Nebe. Hermann Kewitz behält die Aufgabe als Geschäftsführer von proDUISBURG e.V. Ehrenvorsitzender des Vereins ist Hans-Georg Michael.

In der Wahlversammlung blickte Heinz Pletziger (Foto links) auf eine positive Entwicklung in den vergangenen beiden Jahren zurück. Die traditionsreiche Vereinigung, die im Jahr 1910 damals noch als Verkehrverein für die Stadt Duisburg gegründet wurde, wächst weiter. Inzwischen hat proDUISBURG e.V. mehr als 350 Mitglieder und kann sich - wirtschaftlich gesund - weiter werbend und aktiv für Duisburg einsetzen. Zu den Veranstaltungshöhepunkten im vergangenen Jahr gehörte das Benefizkonzert der Duisburger Philharmoniker zugunsten des Delfinariums im Zoo.
Der Verein hatte das Konzert im Stadttheater veranstaltet. Die Verleihung des Duisburger Kaisermünzenpreises an Prof. Dr. Christoph Brockhaus, dem Direktor des Wilhelm Lehmbruck Museums, bezeichnete Heinz Pletziger als weiteren wichtigen Höhepunkt. Seit Jahren bereits gibt proDUISBURG e.V. das Duisburger Jahrbuch gemeinsam mit dem Mercator-Verlag heraus.

In seiner Bilanz vor dem Beirat, der gemäß Satzung alle zwei Jahre den Vorstand neu wählt, schaute Pletziger auch voraus. Es sei gelungen, mit Peter Dollhausen einen Mann für den Verein zu gewinnen, dem Duisburg am Herzen liege und der mit kreativen Ideen die Vorstandsarbeit weiter voranbringen werde. Peter Dollhausen übernahm seine Aufgabe von Hans-Dieter Thum, der in der Vergangenheit die Aufgaben des Stellvertreters und des Schatzmeisters in Personalunion geführt hat.

Innovativ und kompakt – das neue Ausbildungsangebot der Stadt Duisburg
Einen neuen, innovativen Weg zur Nachwuchsgewinnung für die Aufgaben des  gehobenen Verwaltungsdienstes beschreitet die Stadt Duisburg mit der Qualifizierungsmaßnahme „Verwaltungsfachwirt/in“. Am
2. April 2007 wird Oberbürgermeister Adolf Sauerland 15 Nachwuchskräfte im Rathaus begrüßen, die an diesem Tag die Ausbildung bei der Stadt Duisburg beginnen.  Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden innerhalb von zwei Jahren die Angestelltenlehrgänge I und II beim Studieninstitut Duisburg absolvieren und den Abschluss als staatlich geprüfte/r Verwaltungsfachwirt/in anstreben.
Praxisorientierte und fachbereichsbezogene Projektarbeiten sowie Einsätze vor Ort verstärken das Verständnis für die Aufgabenzusammenhänge in der Stadtverwaltung und geben den Nachwuchskräften Gelegenheit, sich für die künftige Alltagsarbeit zu erproben. Die Verwaltungsfachwirte sollen hauptsächlich die Kolleginnen und Kollegen bei der Arbeitsgemeinschaft mit der Bundesanstalt für Arbeit für die Grundsicherung der Arbeitsuchenden (ARGE) unterstützen. Deshalb liegt auch der Ausbildungsschwerpunkt im Bereich des gesamten Sozialrechts.
Duisburg ist eine von drei Großstädten in Deutschland, die mit dieser besonderen Ausbildung gezielt für den speziellen Personalbedarf der Großstädte ausbildet.

Duisburg, 17. März 2007 - Historischer Kalender zum 17. März

CAP-Markt mit Nachbarschaftstreffen - von Harald Jeschke und Manfred Schneider (Foto)
Zum gemütlichen Beisammensein hatte der Regenbogen e.V. als Betreiber des CAP-Marktes in Neudorf-Süd auf der Mozartstraße eingeladen. Es ging um Erfahrungs- und Gedankenaustausch des Betreibers mit den direkten Nachbarn. Wo gibt es Probleme? Was könnte oder muss geändert werden? Bei Kaffee und Kuchen waren Neudorfer Themen aber auch das tägliche Einkaufen um die Ecke angesagt. Der Markt mit der besonderen Note von angestellten Menschen mit Behinderung hatte im Herbst 2006 seine Pforten im Süden der Stadt geöffnet. Das Duisburger Erstlingswerk in dieser Art hatte in Wehofen Fuß fassen können. Im schwäbischen Herrenberg hatte es den ersten von mittlerweise 41 CAP-Märkten in Deutschland gegeben.

Innovativ und kompakt - das neue Ausbildungsangebot der Stadt Duisburg
Einen neuen, innovativen Weg zur Nachwuchsgewinnung für die Aufgaben des  gehobenen Verwaltungsdienstes beschreitet die Stadt Duisburg mit der Qualifizierungsmaßnahme "Verwaltungsfachwirt/in". Am 2. April 2007 wird Oberbürgermeister Adolf Sauerland 15 Nachwuchskräfte im Rathaus begrüßen, die an diesem Tag die Ausbildung bei der Stadt Duisburg beginnen.  Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden innerhalb von zwei Jahren die Angestelltenlehrgänge I und II beim Studieninstitut Duisburg absolvieren und den Abschluss als staatlich geprüfte/r Verwaltungsfachwirt/in anstreben.
Praxisorientierte und fachbereichsbezogene Projektarbeiten sowie Einsätze vor Ort verstärken das Verständnis für die Aufgabenzusammenhänge in der Stadtverwaltung und geben den Nachwuchskräften Gelegenheit, sich für die künftige Alltagsarbeit zu erproben. Die Verwaltungsfachwirte sollen hauptsächlich die Kolleginnen und Kollegen bei der Arbeitsgemeinschaft mit der Bundesanstalt für Arbeit für die Grundsicherung der Arbeitsuchenden (ARGE) unterstützen. Deshalb liegt auch der Ausbildungsschwerpunkt im Bereich des gesamten Sozialrechts.
Duisburg ist eine von drei Großstädten in Deutschland, die mit dieser besonderen Ausbildung gezielt für den speziellen Personalbedarf der Großstädte ausbildet.


Duisburgs Frauen setzen sich für fairen Handel ein
Die Basis der bundesweiten Fair-Handels-Bewegung ist weiblich. Auch in Duisburg wird der faire Handel zum größten Teil von Frauen vorangetrieben. Dass tatsächlich mit jeder einzelnen Kaufentscheidung Politik und Wirtschaft beeinflusst werden können, möchte das Frauenbüro der Stadt Duisburg zusammen mit der Informationsstelle "Dritte Welt" bei einer Informationsveranstaltung demonstrieren. Bei einem Besuch des WeltLadens an der Koloniestraße 92 in Duisburg-Neudorf am Donnerstag, 22. März 2007, von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr soll anschaulich gezeigt werden, wie frau mit dem Einkaufskorb die Welt verbessern kann. Themen wie "Bio, fair und mehr..." stehen dabei im Vordergrund. Vertreterinnen des Duisburger Frauennetzwerkes Lokale Agenda 21 stehen für Gespräche über weitergehendes Engagement für fairen Handel zur Verfügung.
Eine Anmeldung beim Frauenbüro ist unbedingt erforderlich, entweder telefonisch unter 0203/283-3316 oder per E-Mail unter
frauenbuero@stadt-duisburg.de.
 

Zustimmung gab es für die vom Einzelhandel beantragten verkaufsoffenen Sonntagen in den Duisburger Stadtteilen 2007
Datum 2007 Stadtteil
1. April Innenstadt (14 -19:00)
29. April Buchholz (13 - 18:00)
6. Mai Hamborn (13 - 18:00)
13. Mai Walsum und Rheinhausen (13 - 18:00)
3. Juni Neumühl (13 - 18:00) und Alt-Homberg (13 - 18:00)
17. Juni Buchholz (13 - 18:00)
2. September Marxloh (13 - 18:00)
9. September Meiderich (13 - 18:00) und Neudorf (13 - 18:00)
16. September Wanheimerort (13 - 18:00) und Huckingen (12 - 17:00)
30. September Walsum (13 - 18:00) und Innenstadt (14 -19:00)
7. Oktober Hamborn (13 - 18:00)
14. Oktober Neumühl (13 - 18:00)
4. November Innenstadt (14 -19:00)
11. November Buchholz (13 - 18:00) und Meiderich  (13 - 18:00)
2. Dezember Neumühl (13 - 18:00), Innenstadt (14 -19:00), Alt-Homberg (13 - 18:00), Huckingen (12 - 17:00)und Walsum (13 - 18:00)

Duisburg, 16. März 2007 - Historischer Kalender zum 16. März

Radarmessungen heute:
Meiderich
: Essenberger Straße / Bissingheim auf der Bissingheimer Straße - Beginn 07:00, Ende 23:00

Duisburg erfolgreicher Vermarkter des Ruhrgebiets - MIPIM bleibt für Duisburg ein Muss

Cannes/Duisburg. Die Immobilienwirtschaft boomt. Es wird überall nach Möglichkeiten gesucht, Geld zu investieren. Dies war während der MIPIM in Cannes deutlich zu spüren. Auch wenn vor der Investorensuche die Projektentwicklung im Vordergrund stehe, so sei es doch hilfreich, potenzielle Investoren in der Hinterhand zu haben; ist die Duisburger Delegation überzeugt. „Für Duisburg ist und bleibt die Präsenz auf der MIPIM ein Muss“, so das gemeinsame Urteil. Die internationale Messe für Gewerbeimmobilien ist in den letzten Jahren soweit gewachsen, dass jetzt eine Teilung der Messe angedacht ist. 

„Duisburgs Auftritt bei der MIPIM hat eine besondere Strahlwirkung in die Immobilienwirtschaft gehabt“, lautet die Einschätzung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland nach vier Tagen Messepräsenz in Cannes. „Die Duisburger Delegation hat viele Gespräche geführt und neue Kontakte gemacht.“ Gerade international ist der vom Büro Foster + Partners präsentierte Masterplan auf großes Interesse gestoßen. 

„Wir haben über die Realisierung einzelner Projekte des Masterplans bis hin zu ganzen Quartiersentwicklungen wie die am Marientor gesprochen“, berichtet Ralf Meurer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, die den Messeauftritt für die Stadt Duisburg und ihre Partner organisiert hat. Daneben waren nach Angaben von Uwe Rohde, Geschäftsführer des Immobilien-Management Duisburg, vor allem Hotel- und Wohnimmobilien Thema. „Wir haben uns mit mehreren Entwicklungsgesellschaften und Hotelbetreibern über Hotelstandorte unterhalten. Darüber hinaus standen alternative Wohnkonzepte im Mittelpunkt der Gespräche mit Entwicklungsgesellschaften aus Europa und mit Investoren aus dem angelsächsischen Raum.“ 

Auch in der Immobilienwirtschaft fand Duisburgs Messepräsenz Anklang: „Die Stadt hat sich als erfolgreicher Vermarkter des Ruhrgebiets erwiesen“, zeigt sich Wolfgang Quecke, Geschäftsführer der Montan-Grundstücksgesellschaft mbH, begeistert vom Duisburg Auftritt mit der Masterplan-Präsentation, dem täglichen Marktfrühstück in einer französischen Brasserie und dem Boule-Turnier (Pressefoto links) am Strand von Théoule-sur-Mer. „Duisburg steht für hervorragende Teamarbeit, die den ganzen Standort nach vorne bringt“, lobt Quecke. 
 

Zu diesem Team gehört auch die Frank Schwarz Gastro Group, die in diesem Jahr zum achten Mal den Duisburger Auftritt auf der MIPIM als Caterer begleitet hat.
Neben dem Stand der Metropole Ruhr hat Frank Schwarz mit seinem 20-köpfigenTeam auch die Stände von Köln/Bonn und Nürnberg versorgt.
„Wir haben für nächstes Jahr Hamburg als neuen Kunden gewonnen“, freut sich Frank Schwarz.
 



 

MIPIM-Auftritt in Zahlen:

100 Teilnehmer bei der Masterplan-Präsentation

170 Gäste beim Duisburger Marktfrühstück

63 Teilnehmer beim Duisburger Boule-Turnier

1.500 ausgeschenkte Gläser König Pilsener am Stand der Metropole Ruhr

1.700 ausgegebene Essen am Stand der Metropole Ruhr

Duisburger Tafel:  Ein Dutzend Jahre Hilfe für die Schwächsten unserer Gesellschaft
Die Duisburger Tafel feiert heute Geburtstag.  Ab 16 Uhr heute wird an der Ausgabestellte Grunewald bei Kaffee und Kuchen gefeiert.
„Obdachlose und Drogenabhängige haben keine Lobby!“ Mit dieser traurigen Erkenntnis konnte Rolf Steeger nicht so wirklich umgehen.  Seit dem März 1995 versucht die Duisburger Tafel die gröbste Not zu lindern.

An erster Stelle stand die Versorgung mit einer warmen Mahlzeit am Tag. So begann der eingetragene Verein Duisburger Tafel e.V. zunächst im September 1995 damit, an zwei Sonntagen im Monat, mit Obdachlosen zu frühstücken. Erst im Dezember 1995 gab es am Bahnhof-Ostausgang von Montag bis Freitag einen Mittagstisch für Obdachlose und Bedürftige. Dabei wurden wir von der Bahnhofsmission tatkräftig unterstützt. Mehr...


Die Tafel-Dienstleister Uta (Geschäftsführerin) und Rolf Steeger (Tafel-Gründer) bei der Ehrung zur Neudorfer Ehrentafel des Bürgervereins Duisburg-Neudorf.

Baubeginn für den Kreisverkehr Max-Peters-Straße/Auf der Höhe
Am Donnerstag, den 22. März 2007 (spätestens Freitag, 23. März 2007), wird mit dem Bau der Kreisverkehrsanlage begonnen. Die Maßnahme wird sich in zwei Bauabschnitte gliedern und voraussichtlich Ende August abgeschlossen sein. In dieser Zeit wird die Max-Peters-Straße aus Richtung Ruhrdeich zur Sackgasse und kann nur bis zur Baustelle befahren werden. Der Verkehr wird während der beiden Bauabschnitte folgendermaßen geführt:

1. Bauabschnitt
· Die Max-Peters-Straße wird, von der Schifferstraße aus, ab der Straße  Am Unkelstein zur Einbahnstraße.
· Die Max-Peters-Straße wird, vom Ruhrdeich aus, ab der Zufahrt "Peugeot" bzw. ab der provisorischen Zufahrt "Metro" gesperrt.
· Die Straße Auf der Höhe bleibt weiterhin geöffnet, jedoch wird die Rechtsabbiegespur gesperrt, so dass nur in Richtung Ruhrdeich gefahren werden kann.                                     
                          
2. Bauabschnitt
· Die Verkehrsführung bleibt wie oben beschrieben. Lediglich die Straße "Auf der Höhe" wird ab Zufahrt "Telekom" gesperrt und somit bis zum Ende der Baumaßnahme zur Sackgasse.
Die Pläne zur oben beschriebenen Verkehrslenkung können auf Homepage der Stadt Duisburg eingesehen werden:
http://www.duisburg.de/fa/baustellen/index.php. Vor Ort werden die Umleitungen entsprechend ausgeschildert.
Im Kreuzungsbereich Max-Peters-Straße, Auf der Höhe und Metro-Zufahrt kam es aufgrund der ungünstigen Verkehrsbedingungen immer wieder zu Behinderungen. Insbesondere für Linksabbieger aus den untergeordneten Straßen war das Abbiegen in die Max-Peters-Straße oft mit längeren Wartezeiten verbunden. Mit dem Bau der Kreisverkehrsanlage dürfte dies der Vergangenheit angehören.


Die Bezirksvertretung Mitte sprach sich einstimmig für den neuen Masterplan für die Innenstadt aus, möchte aber direkt beteiligt werden.
"Einige Bereiche wie der rund um die Nonnengasse sind auf dem Plan gar nicht berücksichtigt. Es entsteht auch der Endruck, dass wir ähnlich wie Frankfurt noch mehr Bürotürme als bisher bekommen. Was wir aber dringend brauchen ist mehr Sicherheit auf Straßen und Plätzen für Kinder, Frauen - und auch für Männer natürlich.  Ich vermisse hier Laternen" bemängelte Frau Schnelle-Parker (Bündnis 90/Grüne).
Unisono wünschten sich die Bezirkspolitiker anders als bei den Planungen zum Innenhafen beim Masterplan in Zukunft direkt beteiligt zu werden. "Ansonsten hat dieser Plan in der Außenwirkung positive Signale gesetzt. Uns freut auch der Brückenschlag über die Ruhr. Was fehlt ist der Anschluss an den Rhein", so Dr. Lothar Tacke (SPD).

NRW-Bauämter genehmigten den Bau von fast 50 000 Wohnungen
Im Jahr 2006 genehmigten die nordrhein-westfälischen Bauämter den Bau von insgesamt 49 987 Wohnungen.  Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 0,6 Prozent weniger im Jahr zuvor (2005: 50 308 Wohnungen).
44 250 Wohnungen (-0,8 Prozent) sollten in neuen Wohngebäuden und 5 089 (-1,2 Prozent) durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden (z. B. Ausbau von Dachgeschossen) entstehen. Weitere 648 (+18,0 Prozent) Wohnungen wurden in neuen "Nichtwohngebäuden" (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen) geplant.
Die NRW-Bauämter genehmigten im vergangenen Jahr mit 24 208 Anträgen 3,5 Prozent weniger Einfamilienhäuser als 2005. Die Zahl der Bauvorhaben in Zweifamilienhäusern (4 554 Wohnungen) war dagegen um 3,8 Prozent, diejenige in Mehrfamilienhäusern (15 465 Wohnungen) um 2,6 Prozent höher als im Jahr zuvor. (LDS NRW).

Jahr Baugenehmigungen in Nordrhein-Westfalen
Wohnungen in neuen Wohnungen
insgesamt
Ein- Zwei- Mehr-
familienhäusern
2002 28 032 6 595 16 967 56 664
2003 29 676 6 178 16 506 57 898
2004 24 980 5 488 15 131 50 672
2005 25 099 4 386 15 072 50 308
2006 24 208 4 554 15 465 49 987

Duisburg, 15. März 2007 - Historischer Kalender zum 15. März

Radarmessungen heute:
Bruckhausen: Dieselstraße / Mühlenberg auf der Hohenbudberger Straße - Beginn 07:00, Ende 23:00

Nachtabschaltung von Ampeln löste Diskussionen aus

Die Nachtabschaltung von Ampeln in der Stadt um Spareffekte zu erzielen brachte heute Diskussionen in der Bezirksvertretung Mitte. SPD-Vertreter Dr. Lothar Tacke stellte den Antrag, den Kreuzungsbereich Essenberger Straße/ Am Schlütershof aus der Abschaltmaßnahme heraus zu nehmen. „An dieser Kreuzung habe ich den Tod eines Motorradfahrers erleben müssen und bei dem LKW-Verkehr dort halte ich es nicht für sinnvoll, in diesem Kreuzungsbereich die Ampeln abzuschalten.“ Dies sahen andere Bezirksvertreter anders. Fredy Wagemeyer (CDU) argumentierte. „Wenn man eine Kreuzung nicht berücksichtigt, gibt es sicher noch viele andere, bei denen dann genauso gehandelt werden müsste. Das geht so nicht.“
Grünenvertreter Arslan bemängelte, dass die Laufzeit von zwei Jahren zu lang sei, um auch schnell Erfahrungen berücksichtigen zu können. „Ein  Jahr sollte reichen.“  Der PDS-Vertreter meinte, dass die Abschaltung morgens bis 06:30 Uhr für Fußgängerüberwege zu lang sei und bis 06:00 Uhr reichen sollte.
SPD-Vertreter Reiner Meier legte sich quer: „Wenn eine Kreuzung berechtigterweise wegen der Gefährdung herausgenommen werden muss, kann ich der Vorlage generell nicht zustimmen.“ Und schon meinte Grünen-Abgeordneter Arslan, dass aufgrund der Gefährdung die Verantwortung generell nicht zu übernehmen sei.

Fredy Wagemeyer von der CDU wehrte sich letztendlich dagegen, dass die Politik hier in die Verantwortung gezogen werden soll. „Ich finde es ungeheuerlich, dass wir hier verantwortlich gemacht werden sollen. Man muss sich doch auf die Verwaltung verlassen können.“
So gab es drei Abstimmungen zu den Anträgen, wobei der Antrag der SPD, den Kreuzungsbereich Essenberger Straße / Am Schlütershof herauszunehmen, keine Mehrheit fand. Der Antrag auf Abschaltung der Fußgängerüberwege nur bis 06:00 fand eine Mehrheit sowie auch der Antrag, die Nachtabschaltung nur ein Jahr laufen zu lassen. Mit diesen Anträgen wurde die Gesamtvorlage beschlossen. Ob diese Anträge nun auch die Fachausschüssen und den Rat am 26. April passieren, muss abgewartet werden. 

Die betroffen Ampelanlagen, die Kosten, Auswirkungen und Erfahrungen andrer Städte

Einstimmig abgesegnet wurde auch der Bebauungsplan am Welkerstift und die Hochfelder Bebauung an der Grunewaldstraße / Wörtstraße - Bereich Duisburg 08 und Marienkrankenhaus - mit insgesamt 52 Einfamilien-, 32 Doppel- und 20 Reihenhäusern. Die Planungen mit Bürgeranhörungen und Umweltprüfungen hatten drei Jahre gedauert.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Am Donnerstag, 22. März 2007, lädt Oberbürgermeister Adolf Sauerland zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Dienstag, 20. März 2007, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Büro für Bürgerengagement vereinbart werden.

Geballte Tanzpower zum Abschluss der Tanzsparten in der Rheinhausen-Halle
Geballte Tanzpower zum Abschluss der Spartenveranstaltungen der Duisburger Tanztage: 162 Gruppen und elfmal so viele Tänzer werden in der Rheinhausenhalle noch einmal für Stimmung sorgen. Eingeläutet wird das Wochenende am Freitag, 16. März, 19 Uhr, mit 18 Gruppen mit verschiedenen Tanzgeschichten, Steptanz, klassischen Einlagen sowie rockigen und orientalischen Impressionen.
Ab Samstag, 17. März, geht es gleich in der Frühe turbulent los: In drei Veranstaltungsblöcken um 11, 15 und 19 Uhr werden sich 68 Jazz-/Modern- und Streetdancegruppen die tänzerische Klinke in die Hand geben.
Weil der Anmeldeboom im Videoclip- und Streetbereich so gewaltig war, bleibt der Sonntag, 18. März, ausschließlich dieser Sparte mit nochmals 76 Gruppen vorbehalten, aufgeteilt wie samstags in drei Veranstaltungsblöcke.

Allen Gruppen gemeinsam ist, dass sie ihr Bestes geben, um noch einmal zum Finalwochenende am 24. und 25. März im Theater am Marientor eingeladen zu werden. Dazu müssten die Zuschauer, die per Stimmzettel abstimmen und eine Fachjury, die zusätzliche Bonuspunkte und Empfehlungen aussprechen kann, überzeugt werden.
Karten gibt es an der Tageskasse der Rheinhausenhalle für 6 Euro pro Veranstaltungstag. Weitere Informationen unter www.duisburgertanztage.de.
 

Tony Cragg – Das Potential der Dinge

Mit Cornelia Brüninghaus-Knubel - Im Anschluss: 12.15 - 12.40 Uhr
Tanzperformance vom
Bertha Tanztheater am Bertha-Krankenhaus
 

Die kommende Sonntagsführung widmet sich auf besondere Weise der aktuellen Ausstellung von Tony Cragg. Cornelia Brüninghaus-Knubel, die schon 1996 eine anregende Schau des Künstlers für das Kindermuseum realisieren konnte, wird sein aktuelles Werk in Bezug zu Themen, mit denen sich der Künstler früher auseinander gesetzt hat bringen. Die zentrale Fragestellung gilt der Körperlichkeit der Skulpturen Tony Craggs, ihre Beziehung zu Naturformen und vor allem ihrer Bewegung und Raumbezüge.

Im Anschluss an die Führung können die BesucherInnen eine Performance des Bertha Tanztheaters erleben, die sich dem Dialog von Tanz und Skulptur widmet. Die Laientänzerinnen unter der Leitung von Rita Maaßen haben die Werke Tony Craggs auf sich wirken lassen und als Antwort eine Aufführung erarbeitet,  die sich um seine zentralen Begriffe Wachstum, Metamorphose, Offenheit und Geschlossenheit dreht.

Rita Maaßen erklärt: „Der Zuschauer wird auf eine ganz unmittelbare Weise eingeladen, körperlich-sinnlich, emotional und assoziierend Tanz und Skulptur in Verbindung zu bringen und seine eigene Reaktion zu erleben. Es gibt keine „Lesart“ des Tanzes, sondern das persönliche Korrespondieren schafft eine Art neuer Wirklichkeit.“

Das Tanztheater im Bertha Krankenhaus (Duisburg-Rheinhausen) ist ein bundesweit einzigartiges psychiatrisches Projekt, das das Ziel hat mögliche Berührungsängste und Vorurteile gegenüber psychisch Kranken in der Öffentlichkeit abzubauen.

Seit Jahren arbeiten Laientänzerinnen, denen vor der Fachwelt in ihrer individuellen Ausdruckskraft ein hohes professionelles Niveau bescheinigt wird, unter der Leitung von Rita Maaßen in dieser Gruppe. Zuletzt fand im Herbst 2006 im Klinikum Duisburg das Stück „Geschichte der Psychiatrie“ Bewunderung und Anerkennung. Auch die Vernetzung mit der bildenden Kunst war bereits ein Thema. Im ersten Projekt der Kompanie wurde 1993 mit dem Stück „Zwischenwelten“ tänzerisch auf die Holzskulpturen des Künstlers Klaus Simon Bezug genommen. In dieser Tradition ist die Veranstaltung im Lehmbruck Museum ein besonderer Höhepunkt.

 

Das Lehmbruck Museum öffnet sich diesem integrativen Projekt gern und lädt zur

Führung mit anschließender Tanzperformance ein. 
 

Tanzperformance in der „Cragg-Ausstellung“, Tanztheater im Bertha Krankenhaus, Foto: Madita Haustein.


Städtetag und Gemeindebund begrüßen Stabilisierung der Gewerbesteuer
erkennen Reduzierung ihrer Steuerausfälle an, erwarten aber echte Aufkommensneutralität

Der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund halten die heute vom Bundeskabinett verabschiedete Unternehmenssteuerreform für richtig, weil sie die im internationalen Vergleich hohen Steuersätze in Deutschland verringert und gleichzeitig die Interessen der öffentlichen Haushalte im Blick behält. "Die Städte und Gemeinden begrüßen besonders, dass die Gewerbesteuer als ihre wichtigste Steuer durch den Gesetzentwurf erhalten und in ihrer Struktur verbessert werden soll", erklärten die Präsidenten des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Oberbürgermeister Christian Ude, München, und Bürgermeister Roland Schäfer, Bergkamen.
Im Hinblick auf das bevorstehende Gesetzgebungsverfahren erwarten Städtetag und Städte- und Gemeindebund, dass die erweiterte Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer und die Zinsschranke bei der Körperschaftssteuer nicht aufgeweicht werden. Diese beiden Bestandteile seien essentiell für die Reform, um Unternehmensgewinne in Deutschland hinreichend zu besteuern und das Ausweichen in eine Besteuerung im Ausland zu vermeiden, so die Präsidenten der beiden kommunalen Spitzenverbände. Es sei unbedingt erforderlich, die bisherige 50-prozentige Hinzurechnung der Dauerschuldzinsen in die Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer - wie vorgesehen - durch eine zumindest 25-prozentige Hinzurechnung aller Zinsen und Zinsanteile in Mieten, Pachten, Leasingraten und Lizenzgebühren zu ersetzen.
Als weiteren Gradmesser für die Kommunalverträglichkeit der Reform nannten die Präsidenten die Einhaltung der von der Koalition gegebenen Zusage der Aufkommensneutralität für die Kommunen: "Wir erkennen das Bemühen der Bundesregierung an, die erheblichen Verluste der Kommunen in den ersten Jahren nach Inkrafttreten der Reform zu verringern. Wir erwarten aber eine echte Aufkommensneutralität für die Kommunen. Darüber muss im Gesetzgebungsverfahren gesprochen werden."
Städtetag und Städte- und Gemeindebund hatten Mitte Februar auf Korrekturen gedrängt, weil Berechnungen aus dem Bundesfinanzministerium Steuerausfälle der Städte und Gemeinden von 4,3 Milliarden Euro in den Jahren 2008 bis 2011 ergeben hatten. Nach dem jetzt im Kabinett beschlossenen Gesetzentwurf reduzieren sich diese Steuerausfälle mittlerweile auf knapp 2 Milliarden Euro.
Die von der Koalition im Gesetzentwurf beschrittenen Wege für eine Reduzierung der kommunalen Steuerausfälle seien absolut richtig, erklärten die beiden Kommunalverbände: Zum einen wird die Gewerbesteuerumlage und damit der Anteil von Bund und Ländern an der Gewerbesteuer leicht verringert. Zum anderen ist eine Regelung vorgesehen, damit sich in den Kassen der Städte und Gemeinden nicht nur die Steuerausfälle durch niedrigere Steuersätze rasch bemerkbar machen, sondern ebenso frühzeitig die Mehreinnahmen durch den Wegfall des Abzugs der Gewerbesteuer als Betriebsausgabe bei der Gewinnermittlung und andere Gegenfinanzierungsmaßnahmen einsetzen.

Duisburg, 13. März 2007 - Historischer Kalender zum 14. März

Erstes Masterplan-Projekt auf den Weg gebracht:
Multi Development und Sparkasse Duisburg wollen Stadtfenster realisieren

Radarmessungen heute: Neudorf: Mozartstraße und auf dem Sternbuschweg - Beginn 07:00, Ende 23:00

DStGB begrüßt Kompromiss zum Bleiberecht
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) begrüßt den Kompromiss des Koalitionsausschusses zum Bleiberecht für geduldete Ausländer. "Dieser Kompromiss gibt den seit Jahren ohne gesicherten Rechtsstatus in Deutschland lebenden Ausländern eine Perspektive: Zudem verhindert er eine mögliche Belastung der Sozialsysteme", erklärte das Geschäftsführende Präsidialmitglied, Dr. Gerd Landsberg, heute in Berlin.
Bereits im November hatte sich die Große Koalition darauf verständigt, den rund 180.000 geduldeten Ausländern, die seit mehr als 6 Jahren in Deutschland leben, ein dauerhaftes Bleiberecht zu geben. Einige Bundesländer hatten diesen Kompromiss nicht akzeptiert, da sie Mehrkosten der Sozialleistungen in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrages befürchtet hatten.
Der nunmehr gefundene Kompromiss sieht vor, dass die geduldeten Ausländer bis zu einer Arbeitsaufnahme keine höheren Sozialleistungen als bisher bekommen. Darüber hinaus gibt es Öffnungsklauseln für die Länder, z. B. wie in Bayern Sachleistung zu gewähren. Weiter ist vereinbart worden, das Elterngeld nicht auf diesen Personenkreis anzurechnen. Voraussetzung bleibt, dass die Personen bis 2009 eine Arbeit finden.
Der DStGB geht davon aus, dass nunmehr das Gesetzgebungsverfahren zügig abgeschlossen werden kann. Auf der anderen Seite sei es zwingend erforderlich, dem Personenkreis auch tatsächlich den Zugang zu den Arbeitsmärkten zu eröffnen. "Der betroffene Personenkreis muss nun die gleichen Zugangschancen zu Arbeitsplätzen erhalten wie deutsche Arbeitslose", forderte Landsberg.

Jugend aus Europa in Duisburg
35 junge Erwachsene aus sieben europäischen Ländern sind im Rahmen des "Aktionsprogramms Jugend" der
Europäischen Kommission für drei Tage in Duisburg. Bei Gesprächen, Führungen und Besichtigungen beschäftigen sie sich mit dem Thema Einwanderung und Integration. Dabei erleben sie die mehrsprachige Hip-Hop-Gruppe "Poedra" ebenso wie eine Führung zum Werk des Glaubensflüchtlings Gerhard Mercator, lernen Duisburger kennen, die aus der Türkei, Polen, Togo und Vietnam stammen, und erhalten Einblicke in Häfen, Stahlindustrie, Universität und die Grüngebiete der Stadt. Offizieller Höhepunkt war am Mittwoch der Empfang im Rathaus durch Bürgermeisterin Doris Janicki. Das Duisburger Programm wird von der Volkshochschule (Kulturelle Bildung und Internationales Zentrum) organisiert. Die Gruppe reist weiter nach Berlin, um dort über das Thema "YOU & ME Youropean !dentity" zu arbeiten. Gesamtveranstalter ist die Bosporus-Gesellschaft e.V., Berlin, die sich ausschließlich mit europäischen Jugendbegegnungen beschäftigt.

Tanztheater für Kinder in der Zentralbibliothek
Noch gibt es Karten für das Tanztheaterstück „Empompikolonikolonasta“ (Foto) am Mittwoch, 21. März, um 15.30 Uhr in der Zentralbibliothek. Die Aufführung, eine Koproduktion zwischen Petra Willig vom Tanztheater „Claviculae“ und dem Duisburger Kinder- und Jugendtheater „Kreuz & Quer“, ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet und dauert etwa 50 Minuten. Das Stück handelt von Freundschaft und dem Alleinsein sowie dem Gestern und Heute. Karten für drei Euro sind im Vorverkauf am Auskunftsplatz der Kinder- und Jugendbibliothek und später an der Tageskasse erhältlich. Weitere Infos gibt es bei Sabine Thom und Wolfgang Heiken unter 0203/283-4221.

 

Duisburg, 13. März 2007 - Historischer Kalender zum 13. März

Radarmessungen der Polizei heute:
Baerl: Schulstraße / Bergheim: Bergheimer Straße - Beginn 07:00, Ende 23:00

Stadt, Haushalt, Politik und Bürger – der Frust der Duisburger Politiker wird größer, das Diktat aus Düsseldorf auch - Kommentar zur Haushaltsdebatte von Harald Jeschke
Nicht erst die diesjährige Haushalsdebatte zeigt dem Bürger deutlich, wie ohnmächtig Kommunalpolitiker geworden sind. Die Schuldenlast der Kommune – mit Finanzaufgaben aus Bund und Land hoch belastet – bringt das Diktat der Behörden aus Düsseldorf mit sich. Der Handlungsspielraum wird überschaubar und das ist mit Ohnmacht verbunden. Für alle.
Die von der Opposition in Duisburg geforderten Finanzhilfen für Kinder von Harz IV Empfängern ist ja nicht aus der Luft gegriffen, die Argumente der Duisburger Mehrheit indes auch nicht. Das Schlimmste was dem Bürger (wieder einmal) passieren kann ist – dass beiden Seiten Recht haben.
Was nun? Wer ist (politisch) verantwortlich? Der Bund? Das Land? Die heimischen Freizeit-Politiker, die sich ja redlich abmühen? Oder war es doch das zu lange Regieren der Sozialdemokraten in der Stadt, was – auch wen diese das nicht gern hören – zu verkrusteten Strukturen und Stillstand geführt hat. Ihnen allein die Finanzmisere der Stadt zuzuschreiben ist töricht und auch zu billig.
Was will der Bürger? Er will eine Stadt, in der Sauberkeit, Sicherheit, preisgünstiges Wohnen, gutes Einkaufen, weniger Verkehrslärm und nicht zu viele Ausländer vorzufinden sind. So sagte es zumindest die Bürgerbefragung der Stadt aus dem letzten Jahr.
Wer setzt die Belange der Bürger nun um? Die Politik mit ihrer Weichenstellung sicherlich. Man muss ja CDU und den Grünen bescheinigen, dass Sie mit der Stärkung der Innenstadt und mit der dem langfristigen und zielgerichteten Umbau der Innenstadt das richtige Pferd gesattelt haben. Aber der Bürger will auch den vernünftigen Umgang der Politik mit den noch übrig gebliebenen Spielraum, heißt, dass die soziale Schiene in einer schon sehr lange (zu lange) von hoher Arbeitslosigkeit belasteten Stadt auch für die sozial Schwachen gesorgt wird. Diese Stadt bleibt von der Grundstruktur her sozialdemokratisch geprägt. Die jetzige Mehrheit wird gut daran tun, dies stets zu berücksichtigen.

Der Dauerwahlkampf des OB an der Basis und ganz oben trägt Früchte. Ob allerdings diese Lokomotive allein das tief verwurzelte Gefühl der Duisburger für soziale Dinge auf die Seite von Schwarz/Grün bringt, ist lange nicht gesichert. Die Landtagswahl 2005 mit absoluter SPD-Dominanz bei andersartiger farbiger Prägung in Düsseldorf zeigte deutlich, dass die Duisburger OB Zieling und die SPD einmal abwatschen wollten. Nun sucht die jetzige Mehrheit ihr Heil in der Flucht nach vorn – was auch durchaus Erfolg zu versprechen scheint. Inwieweit es im jetzigen Stadium klug ist, die sozialdemokratisch angehauchte Dezernentenriege vollends auszuwechseln wird sich zeigen. Dass das Bestreben im nicht mehr roten Rathaus am Burgplatz geht in diese Richtung. Verdenken kann man es ihnen nicht, andere haben es ja vorgemacht. Aber  Balance ist es, was die Bürger sehen wollen. Und dies wenn möglich ohne die unsäglichen Schattierungen vom rechten Rand, die auch noch hier und da (Multi Casa) Zünglein an der Waage spielen durften. Das will niemand mehr…


Oberverwaltungsgericht Münster bestätigt Duisburger Vergnügungssteuersatzung
In einem Musterverfahren hat das Oberverwaltungsgericht Münster am 6. März 2007 die Duisburger Vergnügungssteuer für rechtmäßig erklärt und den Beschluss des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts bestätigt. Die Stadt Duisburg darf danach eine Vergnügungssteuer in Höhe von 13 Prozent des Einspielergebnisses an Geldspielautomaten erheben. Die Steuer ist nach Ansicht des Gerichts auch nicht zu hoch bemessen, sie habe keine "erdrosselnde" Wirkung.
Dem Urteil kommt richtungsweisende Bedeutung für das gesamte Land Nordrhein-Westfalen zu, da dieses zu den ersten Urteilen gehört, mit denen sich das Oberverwaltungsgericht zu den Anforderungen an eine kommunale Vergnügungssteuersatzung äußert, die keine Pauschalbesteuerung pro Geldspielgerät, sondern eine leistungsbezogene Besteuerung in Abhängigkeit vom Einspielergebnis vorsieht.

Sperrung der Brücke über den Eisenbahnhafen in Duisburg-Ruhrort
Ab Donnerstag, 15. März 2007, wird die Brücke über den Eisenbahnhafen in Duisburg-Ruhrort im Zuge der Dammstraße für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Nach dem Vorliegen eines neuen Gutachtens zur Statik des Brückenbauwerkes musste die Entscheidung zur Sperrung getroffen werden. Bereits im Juli 1997 war nach festgestellten Mängeln eine Durchfahrtsbeschränkung erlassen worden: Für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 2,8 Tonnen war die Brücke bereits gesperrt. Bei weiteren Brückenprüfungen wurden erhebliche Schäden im Bereich der Fahrbahnplatte und des Gehweges festgestellt. 
Ein jetzt vorgelegtes neues Gutachten über den statischen Zustand der Brücke stellt fest, dass sie nicht dem notwendigen Sicherheitsstandard von Brückenbauwerken entspricht. Die genietete Bogenfachwerkbrücke, die 1908 fertig gestellt wurde,  weist durch Abrostungen solche Schwächungen auf, dass eine weitere Belastung mit Kraftfahrzeugverkehr ein zu hohes Sicherheitsrisiko darstellt. Ob eine Sanierung der 100 Jahre alten Brücke mit einer vertretbaren finanziellen Belastung für die Stadt Duisburg zu leisten ist, wird jetzt kurzfristig untersucht. Der Kraftfahrzeugverkehr wird über die Friedrich-Ebert-Straße um den Eisenbahnhafen geleitet. Für Fahrradfahrer und Fußgänger bleibt die Brücke passierbar. 

Beecker Kirche erstrahlt in neuem Licht
Die Kirche am Beecker Denkmal wird seit Anfang März in den Nachtstunden beleuchtet und bildet mit dem ebenfalls beleuchteten Oberhof ein gut sichtbares historisches Ensemble im Eingangsbereich des Stadtteils.
Im Jahr 2003 hat die Bezirksvertretung Meiderich/Beeck auf Anregung des Beecker Bürgervereins die Verwaltung beauftragt, diese Maßnahmen zu realisieren. Das Bezirksamt Meiderich/Beeck konnte in Kooperation mit der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH bereits in 2004 die Umsetzung bezüglich des Oberhofes vermelden.
Die Beleuchtung der evangelischen Kirche, die aus dem Bereich der Haltestelle Beeck Denkmal geplant war, musste jedoch in Hinblick auf den anstehen Umbau der Haltestelle zurückgestellt werden. Auch diese Maßnahme konnte jetzt erfolgreich abgeschlossen werden.
Historischer Exkurs:
Der Oberhof war ein Adelssitz aus dem 9. Jahrhundert. Er wurde um 900 von Otto dem Erlauchten, Herzog von Sachsen, dem Reichsstift Essen vermacht.
Die Kirche ist wohl aus einer Eigenkapelle des Oberhofs hervorgegangen. Die Pfarre Beke ist um 1250 bezeugt. Die evangelische Gemeinde, die gegen Mitte des
16. Jahrhunderts entstand, blieb seit dem 17. Jahrhundert endgültig im Besitz der alten Kirche. Der bestehende Kirchenbau gehört im Kern dem 15. Jahrhundert an.

Kanalbaumaßnahmen in Duisburg-Neudorf
Der Kanal in der Grabenstraße Höhe Haus-Nr. 85 in Duisburg-Neudorf ist sanierungsbedürftig und muss deshalb erneuert werden. Die Bauarbeiten die diese Woche beginnen, werden voraussichtlich bis Ende nächste Woche andauern. Es wird darauf hingewiesen, dass die Grabenstraße in dem Bereich von Aktienstr. bis Heinestraße für den Durchgangsverkehr gesperrt sein wird. Die Wirtschaftsbetriebe sind bemüht, die Belastungen so gering wie möglich zu halten, bitten jedoch um Verständnis für unvermeidliche Behinderungen.

Die städtische Kindertageseinrichtung Templerstraße 20 in Duissern wird „Bewegungskindergarten“

Der Alltag von Kindern ist zunehmend von der Einengung der Bewegungs- und Spielmöglichkeiten und einer unüberschaubaren Vielzahl elektronischer Medien geprägt. Dadurch kommt es nicht selten zu Bewegungsmangelerkrankungen, die zu Störungen in der Wahrnehmungsverarbeitung führen und zu Verhaltensauffälligkeiten. 

In den städtischen Kindertageseinrichtungen werden die bereits vorhandenen guten Konzepte zur Bewegungserziehung mit dem Qualifizierungsprogramm „Bewegungsfreudiger Kindergarten“ des Stadtsportbundes Duisburg erweitert und vertieft. Mit dieser Qualifizierung werden alle pädagogischen Kräfte einer Kindertageseinrichtung durch Referenten des Stadtsportbundes in einer Fortbildungsreihe zur „ganzheitlichen Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter“ geschult. 

Nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung und Erfüllung erhält die städtische Kindertageseinrichtung Templerstraße 20 das Zertifikat zum „Anerkannten Bewegungskindergarten“ des LandesSportBundes NRW. 

Nach einer Bewegungsliederrunde wird der Kindertageseinrichtung Templerstrasse das Zertifikat überreicht.

Tanztheater für Kinder in der Zentralbibliothek
Noch gibt es Karten für das Tanztheaterstück „Empompikolonikolonasta“ (Foto) am Mittwoch, 21. März, um 15.30 Uhr in der Zentralbibliothek. Die Aufführung, eine Koproduktion zwischen Petra Willig vom Tanztheater „Claviculae“ und dem Duisburger Kinder- und Jugendtheater „Kreuz & Quer“, ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet und dauert etwa 50 Minuten. Das Stück handelt von Freundschaft und dem Alleinsein sowie dem Gestern und Heute. Karten für drei Euro sind im Vorverkauf am Auskunftsplatz der Kinder- und Jugendbibliothek und später an der Tageskasse erhältlich. Weitere Infos gibt es bei Sabine Thom und Wolfgang Heiken unter 0203/283-4221.

Zehn Jahre Carl-Mandelartz-Bibliothek in Ruhrort
Mit einer Ausstellung, einer Lesung, einem Festkonzert und einem Kinderprogramm begeht die Ruhrorter Stadtteilbibliothek in der nächsten Woche ihre zehnjährige Namensgebung als Carl-Mandelartz-Bibliothek. Am Mittwoch, 21. März, um 19 Uhr trägt Ursula Jung "Ruhrorter Geschichten und andere Prosa von Carl Mandelartz" vor, mit dem Akkordeon musikalisch unterstützt von Silvester Pece.
Mandelartz (1908-1982) hat als Ruhrorter Bürger im Rahmen seines künstlerischen Wirkens ein reiches schriftstellerisches Werk geschaffen. Erzählungen, Romane, Aufsätze, Gedichte und Bühnenstücke zeugen von der vielseitigen Ausdruckskraft des Autors. Auch die Festschrift "100 (Hundert) Jahre Duisburger Sinfoniker 1877 bis 1977" entstammt seiner Feder. Aus diesem Grund spielt am Freitag, 23. März, um 19 Uhr das Brendel-Quartett, das ausschließlich aus Streichern der Duisburger Philharmoniker besteht, ein Kammerkonzert mit Werken von Mozart, Schubert, Dvorak und Hindemith.
Bereits ab Dienstag, 21. März, zeigt die Ruhrorter Stadtteilbibliothek in ihren Räumen eine kleine Carl-Mandelartz-Ausstellung mit Medien und anderen Exponaten aus der Stadtbibliothek. Zum Abschluss der Festwoche findet am Samstag, 24. März, von 10 bis 12 Uhr ein Kinderprogramm statt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Stadtbibliothek beteiligt sich an Fachtagung für Sprachförderung und Integration
Am 28. April wird in der neuen Mercatorhalle im City Palais eine Fachtagung und Messe unter dem Titel „Baustelle Zukunft - Sprachförderung und Intergration in Duisburg“ ausgerichtet. Veranstalter ist das „Arbeitsforum Sprache der Duisburg-Konferenz“. Mit dabei ist auch die Stadtbibliothek, die sich als moderner Bildungspartner von Schulen und Kindertagesstätten ebenso versteht wie als außerschulischer Lernort und Selbstlernzentrum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Auf sechs so genannten „Themeninseln“ wird die Bibliothek ihre Medien, Dienstleistungen und Angebote für bestimmte Zielgruppen präsentieren, darunter den Kindergarten- und Schulservice, die Themenmediathek Eltern & Kind, die Fachmediathek „Frühes Lernen“, die neuen SchülerCenter aber auch Veranstaltungsprojekte wie die Internationale Kinder- und Jugendbuchausstellung (IKiBu) und „Leselust statt Lesefrust“.
Anmeldungen zum Besuch der Fachtagung nimmt das Institut für Aus- und Fortbildung/Studieninstitut der Stadt Duisburg (Telefon 0203/283-7353) entgegen. Informationen zu den Bibliotheksangeboten gibt Jens Holthoff von der Stadtbibliothek (Telefon 0203/283-4252).

Schlusswoche beim „Leselust“-Projekt der Stadtbibliothek
Seit Montag läuft die Schlusswoche der diesjährigen Leseaktion „Leselust statt Lesefrust“ der Stadtbibliothek. Noch einmal bekommen die 212 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus vier Duisburger Hauptschulen in ihren Klassenräumen individuelle Leseförderung „vom Feinsten“ geboten. Mit der Idee und Konzeption einer solchen „Leseaktion für den Deutschunterricht an Duisburger Hauptschulen“ verfolgt das Projekt der Stadtbibliothek in Sachen Leselust, Leseförderung und Lesekompetenz eine kreative Zielrichtung. Dabei stehen Spaß und Gefühle im Vordergrund. Lesen soll nämlich nach Meinung der Projektleiter Jens Holthoff und Olaf Reifegerste erst die Sinne und dann den Verstand erreichen. Auf diese Weise erfahren die Jugendlichen, dass ein literarischer Text mehr als nur Inhalt ist. Das zu vermitteln versuchen die beiden Hamburger Schauspieler Silke Roca (Foto) und Peter G. Dirmeier (Foto), die das in der Region einzigartige Bibliotheksprojekt „vor Ort“ umsetzen. „So macht Lesen richtig Spaß“, lautete spontan der Kommentar einer Schülerin aus der Emil-Rentmeister-Schule in Duisburg-Hochfeld.

Solokonzert Frank Haunschild in der VHS
Der Deutsch-Amerikaner Frank Haunschild gehört zur internationalen Gilde der Jazzgitarristen. Er unterrichtet als Professor für Jazzgitarre an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln und hat mittlerweile sieben CDs veröffentlicht. Nach über 30 Jahren Bühnenerfahrung mit diversen Bands hat Haunschild jetzt ein Soloprojekt gestartet: zu hören am Donnerstag, 22. März, 20 bis 21.30 Uhr, in der Volkshochschule am König-Heinrich-Platz. Hierbei werden Eigenkompositionen des Gitarre-Virtuosen mit Jazz-Klassikern und Latin-Stücken zu einer reizvollen Mischung aus Wohlklang, Romantik, Virtuosität und Improvisation verwoben. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt zehn Euro.

Duisburg, 12. März 2007 - Historischer Kalender zum 12 März

Ratsitzung heute:
Emotionen um Haushalt, Elternbeitragerhöhung, Master- und Schulentwicklungsplan



Haushaltsausschussdebatten sind immer auch Abrechnung und Diskussion mit dem politischen Gegner. So auch bei der heutigen Ratssitzung. Die Emotionen gingen aber in zwei vorher schon bekannten Diskussionen hoch. Zum einen war es der Lehmbruck-Nachlass, der insgesamt mit fünf Millionen Euro Bezuschussung mit der Zustimmung der Mehrheit im Rat durchgebracht wurde und sowie die mehrheitliche Zustimmung auf Erhöhung des Elternbeitrages zum Besuch ihrer Kinder in einer Kindertagesstätte.
Vergeblich versuchte hier der Jugendausschussvorsitzende Ratsherr Ibe (CDU) sowie OB Sauerland auf den ähnlich gelagerten Fall der Stadt Gelsenkirchen zu verweisen. Auch diese Stadt ist wie Duisburg seit langem nur mit einem Nothaushalt eingeschränkt. Weiterhin verwies der OB darauf, dass der prüfende Regierungspräsident hier die Vorgabe der Erhöhung gegeben hatte und: „Es geht“, so der Oberbürgermeister, „um eine prozentuale Erhöhung des Elternbeitrages, die im unteren Bereich mit 40 % der Elternbeiträge insgesamt nur 15 % oder anders gesagt im Bereich der sozial Schwachen bei 3,91 Euro im Monat mehr liegt.“ Die Gesamterhöhung in diesem Fall liegt um eine Million Euro. Mit Vehemenz versuchten SPD wie Linke die Ratsmehrheit dazu zu bewegen, doch zumindest den Versuch zu starten, diese aus ihrer Sicht unsoziale Erhöhung abzuwehren. Die Mehrheit im Rat stimmte der Erhöhung zu. So geschah es auch im gesamten Vermögens- und Verwaltungshaushalt der Stadt. Gleiches war dann auch beim Schulentwicklungsplan der Fall.  "Den lehnen wir ab", so SPD-Sprecher Herbert Mettler." Bündnis90/Grünen-Vertreterin Ingrid Fitzek wunderte sich: "War doch sogar die als kritisch bekannte Gewerkschaft GEW dafür."
In der ersten Lesung wurde auch der Masterplan von Norman Foster behandelt. SPD-Fraktionsvorsitzender Herbert Mettler: „Wir sehen viele Unterschiede zum Erfolgserlebnis Innenhafen zum Masterplan Innenstadt, da bei der Innenstadt bedeutend mehr Dinge zu beachten sind. Wir müssen nun ohne Multi Casa mit den vorliegenden Fakten leben, aber dem gegenüber sehen wir den Plan von Herrn Foster eher mau an. Weiterhin bleibt die SPD-Forderung zum Stadtumbau Nord bestehen.“ CDU-Fraktionschefin Petra Vogt hob hervor, dass der 27. Februar mit der Präsentation des Masterplans durch Lord Foster etwas sei, worüber „spätere Generationen sagen werden, dass dies der Beginn einer neuen Entwicklung in Duisburg war.“ Sie sah mit ihrer Fraktion die Reaktionen zum Masterplan aus Wirtschaft, der Bürgerschaft und auch überregional sehr positiv und: „damit ist Multi Casa beerdigt und all ihre Vorstellungen zur Planungen in der Stadt mit ihrem Duisburger Architekten Düster wäre nur lächerlich gewesen.“

Mit Mehrheit abgelehnt wurden übrigens zwei unterschiedliche Anträge. Zum einen wollte die Linke Offene Liste den Gewerbesteuersatz von derzeit 470 auf 480 Prozent erhöhen, die Bürgerlich Liberale AMP-Fraktion dagegen die Senkung  des Hebesatzes  von den 470 auf 460 Prozent. Im Bereich Sport wurde einstimmig die Sanierung der Eissporthalle mit insgesamt 780 000 Euro für Entfeuchtungsanlage, Beleuchtung und Schutzbande beschlossen. Gegen die Stimmen der SPD und Linke Offene Liste wurde im Rahmen der Hauhaltskonsolidierung die Erhöhung von Pachtzinsen für sportlich genutzte Grundstücke verabschiedet. Aufgrund der kritischen Finanzlage sah sich die Stadt gezwungen, den teilweisen Verzicht von Pachtzinsen für sportlich genutzte Grundstücke Dritter im Rahmen der bisherigen Sportförderrichtlinie nicht mehr aufrecht halten zu können. Die Sportförderrichtline in diem Punkt ergab bisher einen Pachtzinserlass für 25 Vereine von jährlich 7264 Euro. Die Richtlinie wurde damit auch ersatzlos gestrichen. Mit dieser Streichung und der Erhebung von Pachtzinsen ergibt sich für die Stadt insgesamt eine Einnahmeverbesserung von 27 500 Euro nebst 7200 Euro durch den Wegfall der Zuschüsse für Fremdgrundstücke. Der für die Vereine zu zahlende Höchstbetrag soll jährlich 800 Euro betragen. "Die Pachtzinsen sind für einige Vereine eine unzumutbare Belastung", hieß es unisono aus den Reihen der Gegner.

Zustimmung gab es für die vom Einzelhandel beantragten verkaufsoffenen Sonntagen in den Duisburger Stadtteilen 2007. Dies sind:

Datum 2007 Stadtteil
1. April Innenstadt (14 -19:00)
29. April Buchholz (13 - 18:00)
6. Mai Hamborn (13 - 18:00)
13. Mai Walsum und Rheinhausen (13 - 18:00)
3. Juni Neumühl (13 - 18:00) und Alt-Homberg (13 - 18:00)
17. Juni Buchholz (13 - 18:00)
2. September Marxloh (13 - 18:00)
9. September Meiderich (13 - 18:00) und Neudorf (13 - 18:00)
16. September Wanheimerort (13 - 18:00) und Huckingen (12 - 17:00)
30. September Walsum (13 - 18:00) und Innenstadt (14 -19:00)
7. Oktober Hamborn (13 - 18:00)
14. Oktober Neumühl (13 - 18:00)
4. November Innenstadt (14 -19:00)
11. November Buchholz (13 - 18:00) und Meiderich  (13 - 18:00)
2. Dezember Neumühl (13 - 18:00), Innenstadt (14 -19:00), Alt-Homberg (13 - 18:00), Huckingen (12 - 17:00)und Walsum (13 - 18:00)

 Harald Jeschke (Foto Manfred Schneider)

Masterplan:
Zweite Bürgerinformation
am  Freitag um 17 Uhr im Kultur- und Stadthistorisches Museum

Nach dem großen Erfolg der ersten Bürgerinformation über Lord Norman Fosters Masterplan Innenstadt bietet die Stadt Duisburg eine zweite Präsentation an. Am Freitag, 23. März 2007 wird Reinhard Joecks, Projektleiter aus dem Londoner Büro Foster + Partners, die zukunftsweisenden Ideen des britischen Architekten im Kultur- und Stadthistorischen Museum, Johannes-Corputius-Platz 1 (Innenhafen), vorstellen. Beginn ist um 17 Uhr. Was die Stadt von der Vision einer neuen Innenstadt erwartet, erläutert Wolfgang Rabe, Dezernent und Geschäftsführer der Innenhafen Entwicklungsgesellschaft.  

Die rund 150 kostenlosen Eintrittskarten gibt es ab Dienstag, 13. März 2007, am Empfang im Rathaus, Burgplatz 19 (Öffnungszeiten: montags bis freitags 8 bis 17 Uhr). Wegen des erwarteten Interesses werden pro Person maximal zwei Karten ausgegeben.
Termin: Freitag, 23. März 2007,
17 Uhr, Kultur- und Stadthistorisches Museum


Duisburger Tanztage
Auch innerhalb der Woche wird bei den Tanztagen kräftig geschwooft.
450 tanzende Schülerinnen und Schüler werden heute, 13. März, und morgen Vormittag zeigen, was sie in den letzten Wochen und Monaten teils allein, teils mit Unterstützung der Lehrpersonen erarbeitet haben. Die Veranstaltungen beginnen um 11.30 Uhr.
Wenige Stunden später werden am heutigen Abend um 19 Uhr fette Hip-Hop Beats und Pop Grooves von 22 Hip-Hop-Gruppen für gut zwei Stunden die Rheinhausen-Halle zum Virbrieren bringen. Neben etlichen Duisburger Jugendzentren-Kids kommen weitere Fans wie Aktive aus den Städten Kleve, Rees, Moers, Krefeld, Essen und Ahaus.
Die beiden darauffolgenden Nachmittage am Mittwoch und Donnerstag, 14. und 15. März, sind jeweils ab 17 Uhr den 600 jüngsten Tanztageteilnehmern zwischen drei und zwölf Jahren vorbehalten. Insgesamt 47 Gruppen treten an.
Alle Infos zu den Tanztagen - einschließlich der Ticketpreise - stehen unter www.duisburgertanztage.de.

Chefin werden, Chefin bleiben!

Beim Regionalen Forum für Gründerinnen am 27. März 2007 in Duisburg berichten erfahrene Unternehmerinnen aus der Region über ihre unterschiedlichen Wege in die Selbstständig­keit und Experten informieren rund um die Existenzgründung.  

An Frauen, die an die Gründung einer selbstständigen Existenz denken und solche, die bereits konkrete Vorstellungen von der Umsetzung ihrer Geschäftsidee haben, richtet sich ein „Regionales Forum für Gründerinnen“ am Dienstag, 27. März 2007, von 17 Uhr bis 20 Uhr in den Räumen der Niederrheinischen IHK in Duisburg (Mercatorstraße 22-24).

Veranstalter des „Regionalen Forums für Gründerinnen“ sind die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, das Gründungsbüro der Stadt Duisburg, die Sparkasse Duisburg, die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, die Gesell­schaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH, die Handwerkskammer Düsseldorf/Handwerkszentrum Ruhr, die UnternehmerHaus AG und der Unternehmerinnentag Ruhrgebiet.

Das "Regionale Forum" soll Gründerinnen auf dem Weg in die Selbstständigkeit besser informieren, motivieren und Kontakte zu erfahrenen Unternehmerinnen vermitteln. In einem Diskussionsforum stehen Unternehmerinnen aus der Region mit ihren Erfahrungen zur Ver­fügung und geben ihr Wissen zum Gründen sowie Führen eines Unternehmens weiter. In drei Workshops wird spe­zielles Wissen vermittelt zur erfolgreichen Kundenakquise, zur fi­nanziellen Förderung der Existenzgründung und zur Begleitung durch erfahrene Unterneh­merinnen. Der Veranstaltungsabend klingt mit Kontaktgesprächen bei einem kleinen Imbiss aus. Eine gute Gelegenheit, um bei einem Gedankenaustausch neue Kontakte zu knüpfen und von den Fachleuten der an diesem Forum beteiligten Institutionen weitere wichtige Im­pulse und Tipps zu erhalten.

Interessierte Gründerinnen aus der Region sind herzlichst eingeladen! Die Teilnahme ist entgeltfrei. Da begrenzte Teilnahmeplätze zur Verfügung stehen, ist eine Anmeldung erforderlich. Infor­mation und Anmeldung: Im Gründungsbüro der Stadt Duisburg, Magdalena Kowalczyk, Telefon (0203) 283-4997 oder per E-Mail: m.kowalczyk@stadt-duisburg.de

Schüler-Workshop mit den Young Americans im Herbst 2007
Bürgerstiftung Duisburg gAG fördert das Projekt
- Schulen können sich bis zum 25. Mai 2007 bewerben
Drei Tage gemeinsam tanzen, grooven, singen, schauspielern und dann als Star auf die Bühne. Für einige Hundert Schülerinnen und Schüler einer Duisburger Schule soll das eine Woche vor den Herbstferien im September 2007 möglich werden.
Vom 14.-16.9.2007 kommt auf Einladung der Bürgerstiftung Duisburg gAG für ein Wochenende die weltweit bekannte Entertainment-Group Young Americans (www.youngamericans.org) während ihrer zweimonatigen Deutschland-Herbsttour nach Duisburg. Ein Teil des Ertrages (ca. 10.000 €) der diesjährigen Tombola der Bürgerstiftung Duisburg gAG unter dem Motto: „Duisburg gewinnt“ wird das Projekt finanzieren. Eine Duisburger Schule wird auf jeden Fall „richtig“ gewinnen!

Die Young Americans, hochtalentierte junge Schauspiel- und Tanz-Studenten aus den USA, touren seit 15 Jahren mit ihrer Show rund um die Welt und im Herbst durch 20 Städte in Deutschland.

Die eigenen Talente ausprobieren, die künstlerischen Impulse umsetzen und Teil einer spannenden Musical-Show werden. Für ca. 250 Schüler einer Schule der 7. bis 13. Jahrgangsstufe kann das wahr werden. Innerhalb des Wochenendworkshops wird eine komplette Bühnenshow einstudiert, eine rasante Mischung aus Musical-Gesang und Tanz, Stepdance und Slapstick.

Am Abend des letzten Workshoptages - 16. September 2007 - wird das Arbeitsergebnis öffentlich aufgeführt. Ab sofort und bis zum 25. Mai 2007 können sich alle weiterführenden Duisburger Schulen für diesen exklusiven Workshop bewerben.

Eine Informationsveranstaltung über dieses einmalige Projekt findet

am Montag, 26.3.07 von 19.30 bis ca. 21.00 Uhr im Kleinkunsttheater „Die Säule“ auf der Goldstraße 16 am Dellplatz  statt.  Zu diesem Treffen hat der Europe-Manager, Michael Heib, zugesagt, der die YA-Tour 2007 in etwa 40 Schulen durchführt. Alle Lehrpersonen von weiterführenden Duisburger Schulen, die sich angesprochen fühlen, sind dazu herzlich eingeladen. Eine Voranmeldung wird erbeten bei der Bürgerstiftung Duisburg gAG, FAX 02 03 393 88 87 oder per E-Mail: info@buergerstiftung-duisburg.de

Duisburg, 11. März 2007 - Historischer Kalender zum 11 März

"e-future NRW" - Gemeinschaftsstand der NRW-Landesverwaltung auf der CeBIT 2007
Düsseldorf (LDS NRW). Mit 15 modernen E-Government-Verfahren ist die NRW-Landesverwaltung auf der CeBIT
2007 vertreten, die vom 15. bis 21. März in Hannover stattfindet. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und
Statistik, das die Organisation des NRW-Gemeinschaftsstandes (Halle 9, Stand D 25) übernommen hat, mitteilt, werden unter dem Motto "e-future NRW" im Einzelnen folgende Projekte präsentiert:
- Anträge Online (AntON): Online-Anträge und -Formulare des Arbeitsschutzes in NRW reduzieren den Aufwand für
die Datenerfassung und ermöglichen eine ortsunabhängige Bearbeitung.
- Arztbericht online (ARON.NRW): Elektronische
Sachverhaltsaufklärung der Schwerbehindertenanträge zwischen Ärzten und Versorgungsämtern.
- Beihilfe NRW: Dialoggesteuerte Unterstützung für die Bearbeitung von Beihilfeanträgen. Der Datenaustausch erfolgt über eine sichere SSL-Verschlüsselung.
- Geobasisdaten NRW - Produkte und Dienste:
Topografische Landeskarten, Luftbilder, Geländemodelle und Hauskoordinaten für Bürger und Verwaltung.
- Geoinformationssystem Wasserwirtschaft (FlussWinIMS):
Fachdaten der Wasserwirtschaft zu den Bereichen Abwasser, Gewässergüte und Oberflächenwasser online im
Landesverwaltungsnetz NRW.
- GeoServer NRW: Zentrale Infrastruktur für die Geoinformationssysteme des Landes Nordrhein-Westfalen
und technische Grundlage für das Geobasisdatenportal NRW.
- Industrielles Direkteinleiterkataster (NIKLAS-IGL):
Verwaltung und Überwachung der direkt einleitenden Betriebe aus Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft in
NRW.
- Informationsbüro d-NRW: Informationen zum Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in
der öffentlichen Verwaltung für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung.
- Informationssystem Gefahrenabwehr NRW: Alle für die Gefahrenabwehr relevanten Informationen aus einer Hand;
sachliche und kartografische Ergebnisdarstellung.
- Justiz-Online - Service im Netz: Vom Internet-Bürgerservice über Zwangsversteigerungstermine im Web
bis zur Online-Versteigerung von beschlagnahmten Gegenständen.
- Registerportal der Länder: Online-Einsicht in die Handels-, Genossenschafts- und Partnerschaftsregister
sowie z. T. auch in die Vereinsregister aller Bundesländer.
- Statistische Informations- und Meldedienste im Internet: Daten der amtlichen Statistik über NRW und
seine Kommunen in tabellarischer und räumlicher Darstellung; Online-Meldeverfahren zur amtlichen
Statistik.
- Vergabemarktplatz NRW: Einheitliche Plattform zur Abwicklung von Vergaben für alle öffentlichen
Auftraggeber in NRW.
- Webanwendung zur Einsatzunterstützung (GSL.net): IT-Unterstützung bei Großschadenslagen und
Massenveranstaltungen für Rettungsdienste, Auskunftsstellen und Polizei.
- Zentrale Entwicklung einer Universellen Schnittstelle (ZEUS): Online-Anzeigenerstattung durch Geschäftskunden
in strukturierter Form mit automatisiertem Datentransfer zur Polizei.
Weitere Details über die ausgestellten Produkte und Dienstleistungen sind im Internet unter www.cebit.nrw.de
zu finden. (LDS NRW)

Duisburg, 10. März 2007 - Historischer Kalender zum 10.  März

Allianz und Dresdner Bank eröffnen Bankagentur  Von Manfred Schneider (Text und Fotos) 

Duisburg, 9. März 2007 - Eine der ersten von 100 geplanten Bankagenturen der Allianz und Dresdner Bank, wurde gestern in der Agentur Below & Rogowski OHG auf der Fischerstraße in Duisburg eröffnet.

Die offizielle Eröffnung nahmen der Vorstand der Dresdner Bank AG, Andree Moschner, sowie Hans-Jörg Cramer, Vorstandsvorsitzender der Allianz Beratungs- Vertrieb AG vor. Rund 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft nahmen an der Veranstaltung teil.

V.L.: Scherenschnitt durch Hans-Jörg Cramer, OB Adolf Sauerland, Reinhold Rogowski und Andree Moschner.
 

Mit launigen Worten übermittelte Oberbürgermeister Adolf Sauerland die Grüße der Stadt Duisburg, unter dem Hinweis auf die Wichtigkeit dieses Engagements, besonders bezüglich des Masterplans. Hierzu der OB weiter: „Er käme gerade vom NRW-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers, der an diesem Plan sehr interessiert sei!“

Nach Aussage von Dresdner Bank Vorstand Andree Moschner, verfügt die Dresdner Bank über das größte Filialnetz aller deutschen Großbanken. Mit den Bankagenturen werden wir unsere Präsenz weiter ausbauen. Konsequent  und umfangreicher soll das einzigartigartige Vertriebsnetz der Allianz, mit mehr als 10.000 Agenturen in Deutschland genutzt werden. Dieses neue Vertriebsformat sei eine ideale Ergänzung zum Filialbetrieb der Dresdner Bank.

Durch die Bankagenturen können es unsere Kunden besser und direkter erleben, dass wir ihnen alle Versicherungs- und Vorsorgeprodukte, Fonds und Bankleistungen aus einer Hand bieten, ergänzte Hans-Jörg Cramer, Vorstandsvorsitzender der Allianz Beratungs- und Vertriebs AG.
Der Verkauf von Standartprodukten in Allianz Agenturen, sowie von Sach-, Kranken- und Lebensversicherungen in den  Bankfilialen hatte bereits in 2001 begonnen. Dadurch, dass die Dresdner Bank seitdem auch mit mobilen Beratern in Allianz Agenturen tätig ist, erhält nun der Berater Stephan Bartsch, einen festen Arbeitsplatz in der Bankagentur auf der Fischerstraße.   

V.L.: OB Adolf Sauerland, Reinhold Rogowski, Stephan Bartsch, Burkhard Below und Hans-Jörg Cramer V.L.: Kunde Günter Kuske , Bezirksvorsteher Heinrich Klose, Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski und OB Sauerad.

"Auszeichnung guter Bauten 2006"
Für Umbau und Erweiterung des evangelischen Gemeindehauses  an der Wildstraße, haben die Kirchengemeinde Neudorf-Ost  und die Architektin Jutta Heinze, den ersten Preis im  Wettbewerb "Auszeichnung guter Bauten 2006" vom Bund Deutscher Architekten (BDA)gewonnen.

 

Foto Manfred Schneider

 



 

Vortrag von Helmut C. Jacobs in der Zentralbibliothek: "Der Schlaf der Vernunft"
In Kooperation mit dem Verein für Literatur und Kunst und der Deutsch-Französischen Gesellschaft stellt Helmut C. Jacobs am Mittwoch, 14. März, um 20 Uhr in der Zentralbibliothek das Buch "Der Schlaf der Vernunft" vor und referiert mit Bildbeispielen über "Goyas Capricho 43 in Bildkunst, Literatur und Musik". Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt fünf Euro an der Abendkasse, vier im Vorverkauf. Mitglieder des Vereins und der DFG  haben freien Eintritt.
Zu Goyas wichtigsten Werken zählen die 1799 erschienenen 80 Radierungen "Caprichos", dessen bekanntestes Blatt "Capricho 43" ist. Nicht zuletzt aufgrund seiner Bildlegende "Der Schlaf" oder "Der Traum der Vernunft gebiert Ungeheuer" ist es eines der am meisten gedeuteten Kunstwerke der spanischen Kultur.
Der Vortrag bietet neue Einblicke in Struktur, Inhalt und Kontexte von "Capricho 43" und in seine erstaunlich umfassende internationale Rezeption in den bildenden Künsten, in Literatur und Musik. Ein besonderer Aspekt wird die Rezeption durch die französischen Romantiker sein, zumal Goya die letzten Lebensjahre im Exil in Bordeaux verbrachte. Jacobs, geboren 1957 in Bonn, hat in dort und in Toulouse Germanistik und Romanistik studiert. Seit 1997 ist er Professor für Romanistik/Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Französisch und Spanisch an derUniversität Duisburg-Essen.


Schön mit der VHS: "Ganzheitskosmetik"
Um "Ganzheitskosmetik" geht es in einem Seminar der Volkshochschule am König-Heinrich-Platz am Samstag und Sonntag, 24. und 25. März.
Die Teilnehmerinnen erhalten Basiswissen und Anregungen für ihr ganz persönliches Make-up. Dabei werden Tages- und Abend-Make-up Schritt für Schritt erklärt.

VHS-Seminar "EDV gestützte Finanzbuchführung"
Buchführungsabwicklung mit der Software Lexware Financial Office vermittelt ein viertägiges Seminar der Volkshochschule am 24., 25. und 31. März sowie am 1. April, jeweils von 9 bis 16 Uhr. Veranstaltungsort ist das Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27. Grundkenntnisse in der doppelten Buchführung und im Umgang mit dem PC sollten vorhanden sein. Die Teilnahmegebühr beträgt 140 Euro. Informationen unter 283-2520 und 283-3058.
"Greenpeace" zu Gast in der Zentralbibliothek
Am Samstag, 17. März, wird sich in der Zeit von 11 bis 16 Uhr die Umweltschutzorganisation "Greenpeace" wieder mit einem Informationsstand in der Zentralbibliothek präsentieren. Der mobile Stand wird im hinteren Foyer im Erdgeschoss aufgebaut. "Greenpeace" ist eine internationale, unabhängige Organisation, die kreativ und gewaltfrei auf weltweite Umweltprobleme hinweist und versucht, Lösungen durchzusetzen. Seit 1971 setzt sie sich für den Schutz der Lebensgrundlagen ein.

Duisburg, 9. März 2007 - Historischer Kalender zum 9 März

Radarmessungen der Polizei heute:
Wanheimerort - Düsseldorfer Straße / Kaßlerfeld - Ruhrorter Straße - Beginn 07:00 Ende: 23:00

Mobile Wache:
Bezirksdienst Hamborn, Kaiser-Friedrich-Str. 278, EDEKA Pieper, BD 201 Beginn: 10:00, Ende 12:00

... den Prinzen zum Referenten gemacht: Bodo Malsch über "Karneval in Duisburg"
Die Duisburger Mercator-Gesellschaft lädt am Donnerstag, 15. März, um 19 Uhr zu einem Vortrag unter dem Titel "Karneval in Duisburg - Ursprünge und Traditionen, Gegenwart und Perspektiven" ins Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz ein. Der Referent, der Duisburger Journalist Bodo Malsch, wird einen authentischen Blick auf den heimischen Karneval ermöglichen: Er hat die soeben beendete Session als "Prinz Bodo I. von Duisburg" geleitet. Da nun die "Fünfte Jahreszeit" beendet ist, bietet sich eine nüchtern journalistische Recherche zu diesem Thema an, das bis heute im Verein für Geschichte und Heimatkunde leider noch keinen Niederschlag gefunden hat.
Wie kam es zum Karneval in einer Stadt, die stark protestantisch geprägt war? In welchen großen Traditionen steht der Karneval in Duisburg, wird hier rheinisch gebützt oder zählt die Stadt beim Schunkeln zum Ruhrgebiet? Welche Bedeutung haben die vielen aktiven Vereine in den Stadtteilen, wie sieht es mit dem Nachwuchs aus? Welchen Stellenwert hat der "politische" Karneval, sind die Großveranstaltungen vorrangig nur schillernde "Events"?
An den öffentlichen Vortrag, zu dem der Eintritt frei ist, schließt sich die Jahreshauptversammlung der Mercator-Gesellschaft an.

Allwetterbad Walsum
Der 1. Schwimmverein Walsum e. V. richtet am 17. und 18. März 2007 im Allwetterbad Walsum, Scholte-Rahm-Straße 16, 47178 Duisburg, das 25. Walsumer Frühjahrsmeeting aus. Auf Grund dieser Veranstaltung bleibt das Bad an beiden Tagen ganztägig für den öffentlichen Schwimmbetrieb geschlossen.

Rechtzeitige Zahlung durch Scheck
Mit dem Jahressteuergesetz 2007 ist unter anderem der Paragraph 224 Abs. 2 Nr. 1 der Abgabenordnung geändert worden. Danach gelten Zahlungen per Scheck erst drei Tage nach Eingang des Schecks bei der zuständigen Behörde als geleistet. Für Scheckzahlungen, die nicht rechtzeitig, drei Tage vor dem Fälligkeitstermin eingehen, entstehen Säumniszuschläge.
Das Kassen- und Steueramt weist ausdrücklich daraufhin, dass diese Regelung auch für die kommunalen Steuern, Gebühren und Beiträge gilt.

Duisburg, 8. März 2007 - Historischer Kalender zum 8 März

Radarmessungen der Polizei heute:
Aldenrade - Schulstraße / Großenbaum - Großenbaumer Allee -  Beginn:08.03.2007 um 07:00 Ende um 23:00
 

Neudorfer Bürgerverein startet freiwilligen Verzicht  - Appell auf PKW-Verzicht mit einem autofreien Sonntag im Monat

Neuer Verkehrsrechner in Duisburg-Mitte geht in Betrieb
Ab kommenden Sonntag, 11.03.07,  geht der neue Verkehrsrechner in Duisburg Mitte in Betrieb. Die Installationsarbeiten an dem neuen Rechner sind soweit abgeschlossen, dass die Aufschaltung der Lichtsignalanlagen von dem alten Rechner auf den Neuen erfolgen kann. Die notwendigen Arbeiten beginnen am Freitagabend und sind voraussichtlich am Sonntagmittag abgeschlossen. In dem Zeitraum der Umstellung kann es betriebsbedingt zu Störungen bei der Grünen Welle kommen.

Bücherbus der Stadtbibliothek bleibt aus Krankheitsgründen weiterhin stehen
Auch am morgigen Freitag kann der Bücherbus der Stadtbibliothek seine übliche Stadttour nicht fahren, da der Fahrer weiterhin erkrankt ist. Betroffen sind die Haltepunkte in Hochfeld (Gitschiner Straße/Ecke Heerstraße), in Neudorf (Ludgeriplatz und Gabrielkirchplatz) sowie in Neuenkamp (Lilientalstraße und Essenberger Straße). Ob der Bus in der nächsten Woche wieder fahren kann, gibt die Stadtbibliothek kurzfristig bekannt. Weitere Informationen unter 02065/905-8264.

Brandschutz im privaten Haushalt 
40 Prozent aller Brände ereignen sich im privaten Umfeld, aber 80 Prozent aller tödlichen Brandunfälle betreffen Personen in ihrem Zuhause. Das Seminar „Brandschutz im privaten Haushalt“ der Volkshochschule am König-Heinrich-Platz am Samstag, 17. März, von 12 bis 17 Uhr, klärt über Maßnahmen der Brandverhütung und Sofortmaßnahmen im Brandfall auf. Hilfsmittel zur Früherkennung werden vorgestellt. Das Seminar kostet 30 Euro (erm.: 22,50/15/15).

Berliner Froh-Botschafter im Johanniter
 

Entfernung von Gleisen im Kreuzungsbereich

Am Nordhafen / Bürgermeister-Pütz-Straße / Unter den Ulmen  

In der Zeit vom 10. bis 12. sowie vom 17. bis 19. März werden im Kreuzungsbereich Am Nordhafen / Bürgermeister-Pütz-Straße / Unter den Ulmen Gleise entfernt. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen des Ausbaus „Grüner Pfad“, einem Rad- und Wanderweg der von Duisburg-Ruhrort bis Oberhausen führt. 

Da der Verkehr während der Maßnahme durch eine Lichtsignalanlage geleitet wird, kann es zu Behinderungen kommen.  

Sperrung Fuß- und Radweg Unterführungsstraße 

Für den Ausbau des Rad- und Wanderwegs „Grüner Pfad“ muss der Fuß- und Radweg Unterführungsstraße ab Montag, 12. März, für circa fünf Wochen gesperrt werden. Über dem Weg wird eine Brücke abgerissen. 

Leider müssen Fußgänger und Radfahrer in dieser Zeit einen erheblichen Umweg über die Gartsträucher-, Biesen- und Von-der-Mark-Straße in Kauf nehmen. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis.

DGB: "Kein Ausverkauf der Städtischen Unternehmen!"
20 000 Menschen protestierten gestern vor dem Landtag in Düsseldorf, darunter auch Duisburgs OB Sauerland. Worum ging es? Verlässliche und preiswerte Öffentliche Unternehmen sollen den Kommunen und ihren Bürgern erhalten bleiben, das ist die Forderung zur aktuellen Auseinandersetzung um die Privatisierung Öffentlicher Unternehmen und Dienstleistungen.
Grund für diese Forderung ist die von der NRW-Landesregierung geplante Änderung der Gemeindeordnung, die die Handlungsfähigkeit der Städte und Gemeinden durch den gesetzlichen Zwang zur weitreichenden Privatisierung Öffentlicher Unternehmen und Dienstleistungen zu beschneiden. Gegen dieses Vorhaben der schwarz/gelben Landesregierung protestieren tausende von Beschäftigten Öffentlicher Unternehmen aus der Region, die Gewerkschaften und die Unternehmensleitungen in Düsseldorf.
"Es darf nicht sein, dass kommunale Unternehmen zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben zukünftig nur noch tätig werden dürfen, wenn ein dringender, öffentlicher Zweck dies erfordert. Der dringende Zweck soll schon dann nicht gegeben sein, wenn private Unternehmen ihr Interesse an den lukrativen Unternehmensteilen äußern", entrüsten sich DGB-Protestler über die Pläne von NRW-Innenminister Wolf und der Landesregierung.
Nach Auffassung des DGB müssen kommunale Unternehmen auch weiterhin verlässliche und preisgünstige Partner der Bürger und der Kommunen im Bereich der Versorgung mit Wohnraum, Energie und Wasser, des öffentlichen Personalnahverkehrs und der Entsorgung von Abfall bleiben.
Das von der Landesregierung favorisierte Prinzip "Privat vor Staat" bedeutet am Ende, dass sich Private die "Schnäppchen" der Kommunen aneignen, die Kommunen und die Bürger auf der nicht rentablen öffentliche Infrastruktur sitzen bleiben. "Für den Bürger wird es in der Regel nach der Veräußerung schlechter, aber teurer", meint der DGB und einige CDU-Oberbürgermeister.

Machbarkeitsstudie Regionale Luftreinhalteplanung

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Zusammen mit den NRW-Ministerien Umwelt und Verkehr hat der RVR Vorschläge für regionales Handeln zur Verbesserung der Luftqualität im Ruhrgebiet vorgelegt. Die Studie wurde gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (DiFU) sowie dem Deutschen Städtetag NRW erarbeitet.

Regattabahn: Umleitung für Fußgänger und Jogger

Duisburg, 7. März 2007 - Historischer Kalender zum 7 März

Radarmessungen der Polizei heute:

Meiderich - Brückelstraße Baerl - Grafschafter Straße / Beginn:07.03.2007 um 07:00 - Ende:07.03.2007 um 23:00

 

Ratssitzung am Montag
 
Zur ersten Sitzung des Jahres tritt der Rat der Stadt am kommenden Montag, 12. März, um 15 Uhr zusammen. Im Sitzungssaal des Rathauses am Burgplatz steht u. a. der Haushalt auf der Tagesordnung. Beschlossen werden soll die Haushaltssatzung, der Haushaltsplan sowie das Haushaltssicherungskonzept 2007. Außerdem beschäftigen sich die Kommunalpolitiker mit dem Ankauf des Lehmbruck-Nachlasses. Der Masterplan für die Duisburger Innenstadt schließlich wird in erster Lesung im Rat behandelt. Die komplette Tagesordnung findet sich im Internet unter www.duisburg.de/Ratsinformationssystem-Bürgerportal.
Wer die Sitzung "live" erleben möchte, benötigt eine Einlasskarte, die beim Büro des Oberbürgermeisters unter (0203) 283-2108 oder a.bruckmann@stadt-duisburg.de erhältlich ist.

Bürgerforderung Angerbogenbrücke - Susen (CDU): Brücke über den Neuen Angerbach kommt in Kürze
 

13. März 2007: Info- und Orientierungsveranstaltung "Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit"
Der Schritt in die Selbstständigkeit, die Gründung eines eigenen Unternehmens, stellt oftmals eine Alternative zur Arbeitslosigkeit dar - immer mehr Menschen wagen diesen Schritt. Förderinstrumente wie der Gründungszuschuss und das Einstiegsgeld tragen dazu bei, dass die Bedeutung von "Kleingründungen" auch zukünftig erhalten bleibt.
Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit sind sehr vielschichtig, daraus resultiert ein hoher Informationsbedarf. Schließlich muss bereits bei der Planung einer selbstständigen Tätigkeit eine fundierte Entscheidung getroffen werden, welcher Weg den individuellen Bedürfnissen und Rahmenbedingungen am besten entspricht. Zudem gilt es, die Chancen und Risiken einer unternehmerischen Selbstständigkeit abzuwägen.
Der größte Erfolgsfaktor für ein späteres Unternehmen sind die Gründerinnen und Gründer selbst. Daher bietet das Gründungsbüro der Stadt Duisburg zur Unterstützung und Vorbereitung von Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit in Kooperation mit der Landesberatungsgesellschaft G.I.B., der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer, der Agentur für Arbeit, der ARGE und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg Orientierungsveranstaltungen an.
Die nächste Veranstaltung findet am Dienstag, 13. März 2007, von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Gründungsbüro der Stadt Duisburg, Amt für Europaangelegenheiten, Bismarckstr. 150 - 158 in Duisburg-Neudorf statt. Alle Interessierten erhalten Informationen über die Voraussetzungen zur Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit, die ersten Planungsschritte, die Fördermöglichkeiten sowie über Aspekte der sozialen Absicherung. Darüber hinaus werden die Beratungs- und Seminarangebote in der Region vorgestellt.
Die Orientierungsangebote sind kostenlos und werden mit Landes- und EU-Mitteln unterstützt. Information und Anmeldung im Gründungsbüro: Karin Schillings (0203) 283-2249 oder Magdalena Kowalczyk (0203) 283-4997. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich.


„Abzocke im Internet“: Verbraucherzentrale informiert in der Zentralbibliothek
 

Am Donnerstag, 15. März, ist Weltverbrauchertag. Aus diesem Anlass informiert Nina Schwirz, Mitarbeiterin der Duisburger Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr im Erdgeschoss der Zentralbibliothek rund um das Thema „Abzocke im Internet“. Abzocke lauert häufig im Kleingedruckten oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Informationen und Musterbriefe dazu gibt es am Aktionsstand der Duisburger Beratungsstelle ebenso wie Auskünfte auf Fragen: Wie können sich Verbraucher schützen? Müssen unbekannte Rechnungen bezahlt werden? Was muss bei Vertragsabschlüssen im Internet beachtet werden? Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Themenmediathek „Verbraucher“, die auf der ersten Etage der Zentralbibliothek untergebracht ist und von Dirk Heyermann betreut wird.  

Trendsport: Nordic Walking 

Zwei neue Einführungskurse in die Trendsportart Nordic Walking bietet die Volkshochschule im Sportpark Wedau an. Der Grundkurs „soft“ speziell für bewegungsungewohnte Personen findet jeweils am Dienstag vom 27. März bis 15. Mai von 15.30 bis 17 Uhr sowie der Grundkurs „allgemein“ ebenfalls dienstags von 27 März bis 15. Mai von 17.15 bis 18.45 Uhr statt.  

Nordic Walking gilt zur Zeit als das ultimative Ganzkörpertraining für Fitness und Gesundheit. Durch den zusätzlichen Einsatz der Stöcke während des Gehens werden nahezu 90 Prozent aller Muskeln aktiviert. Im Vergleich verbrennt es bei gleicher Geschwindigkeit bis zu 40 Prozent mehr Kalorien als das „normale“ Walking. Zusätzlich sichert und stabilisiert der Stockeinsatz die Bewegungsabläufe und das Gleichgewicht. Aus diesen Gründen ist Nordic Walking insbesondere auch für untrainierte und bewegungsunsichere Personen ein ideales Training.

Schülerpraktikum beim Institut für Jugendhilfe
Das Institut für Jugendhilfe hat noch Plätze für ein Schülerpraktikum in der Zeit vom 23. bis 27. April frei. Das Praktikum richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die sich für einen therapeutischen oder beratenden Beruf bzw. die Berufsfelder Heilpädagogik, Sozialpädagogik oder Psychologie interessieren.

"Linux für Einsteiger" in der VHS
Einen "Einstieg in das Betriebssystem Linux" bietet die Volkshochschule in Hamborn, Parallelstrasse 7, am Samstag und Sonntag, 10. und 11. März, jeweils von 10 bis 16.30 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 70 Euro.
VHS-Filmseminar: "Requiem for a dream"
Ein Filmseminar der Volkshochschule am König-Heinrich-Platz beschäftigt sich am Samstag, 10. März, 14 bis 18 Uhr, mit "Requiem for a dream" des Regisseurs Darren Aronofsky.
Der Film ist ein furioser Abgesang auf das Hohe Lied des Amerikanischen Traums von Reichtum, Erfolg, Glück und Selbstbestimmung vor der selbstherrlichen Kulisse des omnipotenten New York. Hans Querengaesser, der Meister der Interpretation des gesellschaftskritischen Films, nimmt den Film analytisch unter die Lupe und begründet seinen Erfolg gerade bei jungen, kritischen Menschen.
"Kuss und Kultur" in der VHS
In der Volkshochschul-Reihe "Wechselspiele - kultureller Austausch im Wandel der Zeit" befasst sich der letzte Vortrag in diesem Semester mit dem Thema "Kuss und Kultur". Am Mittwoch, 14. März, 18 bis 19.30 Uhr, erkunden Daniel Beuthner und Dr. Claudia Kleinert, wo und wie im Rest der Welt geküsst wird. Bereits am 12. März beginnt im Foyer der VHS eine Ausstellung zum Thema. Der Eintritt zum Vortrag beträgt 5 Euro. Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei.
Masterplan-Präsentation für Einzelhandel, Banken und Immobilienwirtschaft

186 413 Gewerbeanmeldungen in NRW im Jahr 2006
 Im Jahr 2006 wurden bei den NRW-Gewerbeämtern 186 413 Gewerbe angemeldet. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren dies 1,2 Prozent weniger Gewerbeanmeldungen als 2005. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen stieg dagegen im gleichen Zeitraum um 1,0 Prozent auf 156 128.
159 053 (85,3 Prozent) der Gewerbeanmeldungen entstanden durch Neugründung oder Umwandlung. Des Weiteren wurden bei den Gewerbeämtern 14 860 (8,0 Prozent) Übernahmen infolge von Kauf, Pacht, Erbfolge,
Gesellschaftereintritt oder Rechtsformwechsel verzeichnet; 12 500 (6,7 Prozent) Anmeldungen waren Gewerbezuzüge aus anderen Meldebezirken.
53 736 der Anmeldungen entfielen auf den Wirtschaftsbereich "Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen und Gebrauchsgütern". Weitere 34 536 Anmeldungen waren dem Bereich "Erbringung von
wirtschaftlichen Dienstleistungen" zuzuordnen, gefolgt von sonstigen öffentlichen und persönlichen Dienstleistungen (20 416), dem Baugewerbe (18 811) und dem Gastgewerbe (14 246). In 152 859 Fällen wurde ein Einzelunternehmen angemeldet; etwa jede dritte dieser Anmeldungen (53 447) wurde von einer Frau getätigt.
128 951 Gewerbeabmeldungen (82,6 Prozent) kamen durch vollständige Aufgabe oder Umwandlung zustande. Zudem gab es 13 941 (8,9 Prozent) Übergaben (Verkauf, Erbfolge u. Ä.). Bei 13 236 (8,5 Prozent) Gewerbeabmeldungen
handelte es sich um Fortzüge in andere Meldebezirke.
Bei der Interpretation der Zahlen ist zu beachten, dass es sich bei den Gewerbemeldungen um Absichtserklärungen
handelt. Den Statistikern liegen keine Informationen darüber vor, ob das angemeldete bzw. abgemeldete Gewerbe
auch tatsächlich ausgeübt wird bzw. wurde. (LDS NRW)
 

Duisburg

 

Anmeldungen

Abmeldungen
  Insgesamt Neueinrichtungen insgesamt Aufgabe
2002 3856 3100 3715 3047
2003 4292 3 645 3 803 3 184
2004 4957 4 301 3 943 3 319
2005 5082 4 312 4 371 3 746
2006 5300 4 521 4 556  3 927
Zu- (+) bzw. Abnahme (–) 2006 geg. 2005 + 4,3 % + 4,8 % + 4,2 % + 4,8 %

Duisburg, 6. März 2007 - Historischer Kalender zum 6. März

Besondere Gäste im Delfinarium: OB und Zoo-Chef ehrten Jugendsportmeister


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat am 6. März die Duisburger Jugend-Sportmeister des Jahres 2006 im Rahmen einer Feierlichkeit im Zoo Duisburg geehrt.
Die 17 Jugendlichen, die im vergangenen Jahr durch herausragende Leistungen in ihren Sportarten auf sich aufmerksam machten, nahmen sichtlich stolz im Delphinarium die Ehrung aus den Händen des Stadtoberhaupts entgegen.
Dabei waren Einradfahrerinnen des MSV Duisburg/Zirkus Zebra, die Schüler-Mannschaft im Viererkajak des Bertasee Duisburg e.V., die jeweiligen Schülermeister im Shaolin Kempo vom OSC 04 Rheinhausen, im Friesenkampf von Eintracht Duisburg und im Wasserski vom Wasserskiclub Rheinhausen sowie Schüler der Wasserballmannschaft von Bayer Uerdingen.

OB Sauerlande moderierte die Berührungen von Jugend-Wasserskimeisterin Birte Bauer mit einem Delfin.
Fotos Manfred Schneider.

Oberbürgermeister Sauerland spricht mit Landesregierung über Gemeindeordnungsreform
Im Vorfeld der bevorstehenden Kabinettsberatung eines Referentenentwurfes zur Änderung der Gemeindeordnung, insbesondere zur Neuordnung des Gemeindewirtschaftsrechts wird Oberbürgermeister Adolf Sauerland am Mittwoch, 7. März 2007, mit Staatsekretär im nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium Manfred Palmen sprechen. Der Duisburger Oberbürgermeister möchte die Haltung der großen Städte im Land zur geplanten Gesetzesänderung darlegen und insbesondere darauf hinweisen, dass die Tätigkeit der kommunalen Unternehmen ein Beitrag zum Wettbewerb ist. Die geplante Reform würde nicht nur landesweit kommunale Unternehmen wie Stadtwerke, Verkehrsgesellschaften und Entsorgungsbetriebe gefährden, sondern auch der örtlichen Wirtschaft Schaden zufügen.

Lesen als Jogging für die Sinne und Gefühle:
Viertes "Leselust"-Projekt der Stadtbibliothek an Duisburger Hauptschulen

Das "Leselust"-Projekt der Duisburger Stadtbibliothek ist in der zweiten Phase. In theatralisierten Lesungen tragen die beiden Schauspieler Silke Roca und Frerk Brockmeyer, als Ersatz für den kurzfristig erkrankten Peter G. Dirmeier, eine Lesefassung des Jugendstücks "Die Belagerung" von Martin Baltscheit vor. Damit setzt die Stadtbibliothek ihre außergewöhnliche Leseaktion für den Deutschunterricht an Duisburger Hauptschulen "Leselust statt Lesefrust" in vierter Auflage fort, diesmal gefördert vom NRW KULTURsekretariat in Wuppertal.
Nachdem die Projektleiter Jens Holthoff (Organisation) und Olaf Reifegerste (Dramaturgie) in der ersten Phase in der vergangenen Woche neun Schulklassen der stadtweit beteiligten vier Hauptschulen aufgesucht und in das Leseprojekt mit verschiedenen Stimm-, Sprech- und Leseübungen eingeführt haben, kommen in dieser Woche die insgesamt 212 Schülerinnen und Schüler zu den Lesungen in die Bibliotheken der Stadtbibliothek. Dort erwartet sie eine Art "Hör-Theater", das Jugendlichen einen anderen Zugang zu Texten vermitteln soll: Lesen als Jogging für die Sinne und Gefühle.
Der ausgewählte Text "Die Belagerung" ist eine Erzählung von Martin Baltscheit, erschienen 2005 im Züricher Bajazzo Verlag. Das gleichnamige Jugendstück von ihm ist für die Altersgruppe ab zwölf Jahren geeignet und wurde auf dem Theaterfestival "Kaas & Kappes" 2006 preisgekrönt. Der Düsseldorfer Autor hat seine Geschichte im sibirischen Russland von 1927 angesiedelt. Der auf einer wahren Begebenheit basierende Stoff erzählt von einer russischen Familie mit Vater, Mutter und den Kindern Milan und Anna. Der Winter ist außergewöhnlich lang, hart und bitterkalt. Die Dorfbewohner wie auch die die Ortschaft belagernden Wölfe haben Hunger. In ihrer Verzweiflung isst die Familie sogar Wolfsfleisch, was streng verboten ist. Die Wölfe rächen sich daraufhin auf schreckliche Weise. "Die Belagerung" ist eine spannende, sprachmächtige Dichtung über Leben, Angst und Überleben. Die Lesefassung für das Bibliotheksprojekt schrieb Olaf Reifegerste, der auch die szenische Einrichtung als "Hör-Theater" besorgte.
In der dritten Phase, die vom 12. bis 16. März dauert, gehen dann Projektleitung und Schauspieler gemeinsam in die Hauptschulen und absolvieren mit den Schülerinnen und Schülern in deren Klassenzimmern ein kreatives Lesetraining. Die beteiligten Hauptschulen sind diesmal die Emil-Rentmeister-Schule (Hochfeld), die GHS Friedrich-Ebert-Straße (Rheinhausen), die Bronkhorstschule (Meiderich) sowie die Comenius-Schule (Hamborn). Seitens der Stadtbibliothek nehmen die Zentralbibliothek sowie die Bezirksbibliotheken in Hamborn, Meiderich und Rheinhausen teil.
Nach Abschluss des dreiwöchigen Lesemarathons der Stadtbibliothek werden alle Schüler zusammen über 2.400 Minuten "rund ums Lesen" geboten bekommen haben. Umgerechnet wären das pro Schüler 270 Minuten oder sechs Schulstunden. Mit der diesjährigen Leseaktion hat die Stadtbibliothek seit Projektbeginn an 13 von derzeit noch 17 Hauptschulen in Duisburg einen Beitrag zur Leseförderung geleistet.

Mein Baby kommt zur Tagesmutter
"Mein Baby kommt zur Tagesmutter" - das ist der Titel einer Veranstaltung der Volkshochschule am Freitag, 30. März, von 18 bis 22 Uhr im Volkshochschulgebäude am König-Heinrich-Platz. Das Seminar unter der Leitung von Maren Tiedtke richtet sich vor allem an berufstätige Eltern mit einem Kleinkind, das deshalb von anderen betreut werden muss. Im Mittelpunkt steht die Frage, auf was Mütter und Väter achten müssen, wenn sie eine gute Betreuung für ihr Kind finden wollen. Wie kann man sicherstellen, dass sich das Kind auch bei "Fremden" gut entwickelt? Außerdem werden unterschiedliche Formen der Betreuung vorgestellt, aber auch mögliche Konflikte und deren Bewältigung kommen zur Sprache. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Duisburg, 5. März 2007 - Historischer Kalender zum 5 . März

Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss mit "Wellengang" - Duisburgs Politiker verwahrten sich gegen Dresslers "Rundumschläge" gegen Politiker und Parteien
Das Anprangern von Parteien und Politikern durch Planungsdezernent Jürgen Dressler in den letzten Tagen in der Duisburger Medienlandschaft fand heute ein großes Echo. In der Sitzung des Hauptausschusses im großen Ratsaal verwahrten sich Duisburgs Kommunalpolitiker gegen die „Rundumschläge“ des Beigeordneten.
CDU-Fraktionschefin Petra Vogt: „Wir sind hier nicht eine kommunale ‚Räteverblödungsstadl’ oder sitzen uns den Hintern wund, wie sie es behaupten Herr Dressler – wir leisten in unserer Freizeit eine Menge Arbeit für die Bürger der Stadt. Die CDU Duisburg weist deshalb ihre Aussagen mit großer Empörung zurück.“
Parteikollege Josef Wörmann  formulierte es drastischer: „Ihre vernichtenden Äußerungen können sie anbringen, wo sie wollen. Es ist mir auch egal, wo sie demnächst Tomaten verkaufen oder welche andere Beschäftigung sie sich suchen, aber wäre es nicht an der Zeit sich tatsächlich eine andere Beschäftigung zu suchen. Warum sitzen sie hier noch unter uns und schauen sie sich doch nur ihre Arbeit der letzten Jahre an.“  Selbst Dresslers früherer Parteigenosse Herbert Mettler stellte klar: „Unabhängig von der früheren Zugehörigkeit, eine solche Abqualifizierung kann nicht hingenommen werden. Das ist insgesamt gesehen kein Umgang.“ 
In der Sitzung gab es noch einmal hohen „Wellenschlag“. Es ging um den Antrag der Sozialdemokraten, in dem diese zum Beschlussentwurf „Ankauf des Lehmbrucknachlasses“ (5 Millionen Euro) diesen erweitern wollen und zwar um die Haushaltsbeträge wie folgt: 1. Kinderschutz (250 000 Euro), 2. Altenhilfe im Alltag (300 000 Euro) und 3. Schulbücher für Kinder von ALGII-Empfängern (450 000 Euro) mit der Begründung: Die Werke des Duisburgers Künstlers Wilhelm Lehmbruck stellen ein einzigartiges nationales Kulturgut dar. Ein Ankauf unter finanzieller Beteiligung der Familie, des Bundes und des Landes sichert den langfristigen Verbleib in Duisburg und ist erstrebenswert. Die Etatisierung von einer Million Euro jährlich für den Ankauf von Kunstwerken für das Lehmbruckmuseum geschieht in einer Zeit, in der ein solcher Schritt Diskussionen auslöst da man zurzeit in der Stadt angeblich nicht in der Lage ist, die Schulbücher von Kindern zu finanzieren, deren Eltern dies wegen Arbeitslosigkeit nicht selber schultern können. 

Der Oberbürgermeister sowie Kulturdezernent Janssen wiesen aber darauf hin, dass eine Stadt mit Nothaushalt diesen Ankauf erst einmal per Ratsbeschluss der bewilligenden Behörde in dem Fall sogar der höheren Prüfungsbehörde des Innenministeriums – präsentieren müsse. „Dann erst“, so OB Sauerland „entscheidet diese Behörde, ob so ein Ankauf von Kulturgut sich mit der Notlage der Stadt vereinbart oder nicht. Wir müssen aber zuerst den Antrag zum Ankauf vorlegen.“ Die Mehrheit lehnte den Antrag der SPD auch mit der Begründung ab, da die sozialen Gesetzesvorlagen in Hinblick auf ALGII vom Bund und vom Land zu verantworten sind. Für die CDU und Bündnis 90/Grüne ist die Rettung
des Lehmbruck-Nachlasses als nationales Kulturgut für die Stadt enorm wichtig, da so ein Erbe nicht in andere Länder verkauft werden sollte.
Die Vorlagen zum Entwurf des Haushaltplanes 2007 zum Vermögens- und Verwaltungshaushalt wurde mit der Mehrheit der Stimmen von CDU Bündnis 90/ Grüne beschlossen. Die SPD lehnet den Vermögenshaushalt ab. "Wir lehnen diesen ab, da beim Zoo und Mattlerbusch gekürzt wurde", begründete Herbert Mettler.  Harald Jeschke

Impfaktion des Gesundheitsamtes gegen Masern, Mumps und Röteln
Nach dem Ende des Masernausbruchs im August des vergangenen Jahres gibt es in diesem Jahr erneut Meldungen von Masernerkrankungen. NRW-weit sind es insgesamt 13 Fälle.
Um einen erneuten Masernausbruch zu vermeiden, bietet das Gesundheitsamt im Rahmen einer Sonderaktion kostenlose Kombinationsimpfungen gegen Masern, Mumps und Röteln an. Dies gilt für Personen zwischen 16 und 35 Jahren, die keinen ausreichenden Immunschutz (zwei Impfungen oder eine natürliche Immunität nach durchgemachten Erkrankungen) besitzen.
Die Aktion ist auf den März beschränkt. Interessenten können ohne Terminabsprache montags bis freitags, zwischen 8 und 11 Uhr sowie donnerstags, zwischen 14 und 15.30 Uhr, zur Impfung in die Hauptstelle des Gesundheitsamtes an der Landfermannstraße 1 kommen.

Straßenbaumaßnahme Klöcknerstraße/Ludgeriplatz in Duisburg-Neudorf
Am Montag, 5. März, beginnen umfangreiche Straßenbaumaßnahmen im Bereich der Klöcknerstraße und des Ludgeriplatzes in Duisburg-Neudorf.
Aus dem Grunde wird sich die Verkehrsführung, je nach Baufortschritt, laufend ändern. 
Ortskundige werden gebeten diesen Bereich weiträumig zu umfahren, da mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden muss.
Die Stadt Duisburg rechnet damit, dass die Maßnahme bis Mitte Mai beendet ist.

Foto Manfred Schneider

Straßenverkehrsamt hat Plaketten für Umweltzonen
Ab sofort können Fahrzeughalter unter Vorlage der Fahrzeugpapiere die Plakette (rot = Klasse 2, gelb = Klasse 3, grün = Klasse 4) für die Umweltzonen mit Fahrverboten beim Straßenverkehrsamt erhalten. Die Plakette kostet 5 Euro. 
Eile ist aber nicht geboten, denn bislang sind noch keine Umweltzonen festgelegt worden. Nach vorliegenden Informationen wird das bundesweit erst ab 2008 geschehen.
siehe 
Verkehrsgipfel Ruhr 2007: Thema  „Feinstaub ./. Verkehr“   und: Steuerförderung für Diesel mit Filter
 

Machbarkeitsstudie Regionale Luftreinhalteplanung

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Zusammen mit den NRW-Ministerien Umwelt und Verkehr hat der RVR Vorschläge für regionales Handeln zur Verbesserung der Luftqualität im Ruhrgebiet vorgelegt. Die Studie wurde gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (DiFU) sowie dem Deutschen Städtetag NRW erarbeitet.

Regattabahn: Umleitung für Fußgänger und Jogger
Die Arbeiten an der Fernsehübertragungsstrecke entlang der Regattabahn haben begonnen. Für Fußgänger und Jogger ist nahezu der gesamte Bereich am westlichen Ufer der Regattabahn gesperrt. Aus Sicherheitsgründen ist es unbedingt erforderlich, die ausgeschilderten Ausweichwege zu benutzen.
Ein Plan mit den Ausweichwegen findet sich (auch zum Ausdrucken) unter www.duisburg.de. Weitere Infos gibt es bei der Hotline von DuisburgSport unter (0203) 283-4444.

Elterninfoveranstaltung zum Thema: Was ist Wahrnehmung und Selbsterfahrung?
Eine Infoveranstaltung zum Thema "Was ist Wahrnehmung und Selbsterfahrung?" bietet die städtische Kindertageseinrichtung Korbmacherstraße 3 in  Duisburg-Mündelheim am Mittwoch, 14. März, um 19 Uhr an. Referentin ist die Ergo- und sensorische Integrationstherapeutin Carola Volkmer.

Duisburg, 4. März 2007 - Historischer Kalender zum 4. März

Große Momente der Musikgeschichte: Fritz Wunderlich
In der Reihe "Große Momente der Musikgeschichte" geht es am Donnerstag, 15. März,  20 bis 21.30 Uhr, in der Volkshochschule am König-Heinrich-Platz um den Sänger Fritz Wunderlich Die Referentin Renate Bernard wird ihre Ausführungen durch Beispiele aus dem Schaffen des Künstlers ergänzen. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.

Träumerische Malerei im Johanniter-Stift - Von Manfred Schneider (Text und Foto)

Duisburg, 03. März 2007 - Zu einer Vernissage ihrer Ausstellung, unter dem Titel „Träumerische Malerei“,  hatte die aus Erkelenz stammende Künstlerin, Lieselotte van Ool, in das Johanniter-Stift, in Duisburg-Neudorf eingeladen.

Über die Seidenmalerei kam sie zur Acrylmalerei. Da sie das Spiel der Farben faszinierte, entstanden immer neue Varianten und Farbkombinationen.
Nach ihrer ersten Ausstellung im Jahre 2003 stellte die Malerin ihre Bilder in Geschäften, Banken und Galerien aus, um sie einem breiten Publikum näher zu bringen. Damit sie ihren Bildern noch mehr Ausdruck verleihen konnte, bildete sich van Ool in diversen Seminaren weiter. Durch das große Spektrum der Künstlerin, von der Moderne bis hin zur darstellenden Malerei, findet fast jeder Kunstliebhaber etwas Passendes für sich.  

Die Ausstellung ist täglich, bis zum 31. Mai 2007 in der Zeit von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr, im Johanniter-Stift, Wildstraße 10 in Duisburg-Neudorf, zu besichtigen.

Duisburg, 3. März 2007 - Historischer Kalender zum 3. März

Starthilfen für Existenzgründer
Existenzgründerinnen und Existenzgründer, die nicht rückzahlbare Zuschüsse zur Finanzierung ihrer Gründung ausschöpfen möchten, erhalten in einem Vortrag der Volkshochschule Informationen über Starthilfeprogramme, über Antragswege und Tipps für die Antragsstellung. Veranstaltungsort des Vortrags am Dienstag, 6. März 2007, von 18.15 Uhr bis 21 Uhr ist das VHS-Gebäude am König-Heinrich-Platz in der City. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Mehr Information unter sind erhältlich unter der Telefonnummer: (0203) 283-2063
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Shopping im Internet

Zu einem Kurzseminar zum Thema „Shopping im Internet mit eBay“ lädt die Volkshochschule am König-Heinrich-Platz ein am Dienstag, 13. März, von
18.30 bis 21.30 Uhr. Das Suchen von Artikeln, die Bezahlung des Kaufpreises und praktische Fragen wie Datensicherheit und Schutz vor Betrug stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Ein Einkaufsprojekt rundet den Abend ab.
Änderung der Mütterberatungszeiten
Bei der öffentlichen Mütterberatung in Duisburg-Hochfeld, Rheinhauser Straße 199, ändern sich ab April die Termine: jeden ersten und dritten Donnerstag, 10.30 bis 11.30 Uhr, stehen die Beraterinnen zur Verfügung. Da in den Osterferien (2. bis 14. April) keine Beratung statt findet, ist der erste neue Termin der 19. April.

Plakat für die 14. Duisburger Umwelttage vorgestellt
Unter dem Titel "Umwelt - Mobilität und Verkehr" stehen die 14. Duisburger Umwelttage im Jahr 2007, die vom 5. bis 23. Juni als Mitmachveranstaltung von Bürgern für Bürger stattfinden. Heute, 2. März, stellten Umweltdezernent Dr. Peter Greulich, Umweltamtsleiterin Sabine Hoster und Dr. Ribhi Yousef (Foto) das Plakat und einige Programm-Höhepunkte vor.
So gibt es in diesem Jahr neben einer hochkarätig besetzten Auftaktveranstaltung mit Podiumsdiskussion wieder den beliebten "Umwelt-Markt" (16. Juni). Ein Fotowettbewerb zum Thema "Mobil mit meiner Kamera" verspricht neue Blicke auf die Duisburger Verkehrssituationen. Noch bis Donnerstag, 15. März, können Akteure Programmbeiträge zu den Umwelttagen bei Projektleiter Ribhi Yousef unter 0203 / 283-3357 melden.
Neben der Suche nach Lösungen für sehr spezifische Umweltbelastungen wie Lärmbelastungen, Schadstoffemissionen oder Flächenversiegelungen bedeutet die Auseinandersetzung mit dem Thema Mobilität und Verkehr im Rahmen der Umwelttage auch, Konzepte und Handlungsempfehlungen für umweltgerechten Verkehr und nachhaltige Mobilität in Duisburg zu erarbeiten.
Herbert Holzing. Illustrationen - neue Ausstellung in der Duisburger Zentralbibliothek
Herbert Holzing wurde 1931 in Trier geboren und starb Anfang des Jahres 2000. Im Laufe seines künstlerischen Schaffens hat er mehr als 85 Bücher illustriert, darunter die von Otfried Preußler und Willi Fährmann, sowie zusätzlich 120 Schutzumschläge zu Büchern gestaltet. In freundschaftlicher Verbundenheit mit Preußler entstand auch die Figur des "Krabat", die in das berühmte Jugendbuch des Autors Einzug hielt.
Die vom 2. bis 31. März 2007 im Treppenhaus der Zentralbibliothek von der Witwe Christine Holzing präsentierte Ausstellung zeigt 24 Originalillustrationen aus dem Werk Herbert Holzings. Ein entsprechender Ausstellungskatalog liegt für fünf Euro an der Erstinformation.
Auf dem ersten Treppenabsatz befinden sich sechs Abbildungen aus Willi Fährmanns Saga "Zeit zu hassen, Zeit zu lieben" (Arena-Verlag, 1985) sowie der Schutzumschlag zu dem Buch "Der lange Weg des Lukas B. Würzburg" (Arena-Verlag, 1980), ebenfalls von Willi Fährmann.
Auf dem Weg zur zweiten Etage hängen acht Illustrationen aus dem Buch von Jean Francois Bladé "Sprookjes uit Gascogne"/"Märchen aus der Gascogne" (Uitgeverij Christofoor, Rotterdam 1982) einschließlich Titelbild und Schutzumschag. Auf dem dritten Treppenabsatz schließlich gibt es acht Zeichnungen aus dem Buch "Brendans wunderbare Meerfahrt" (Verlag Freies Geistesleben, 1988) von Erika Dühnfort mit dem dazugehörigen Schutzumschlag zu sehen.

Duisburg, 2. März 2007 - Historischer Kalender zum 2. März

OB empfing Vorstand der Industriemeistervereinigung Duisburg
Die Industriemeistervereinigung Duisburg, die auch die Kreise Wesel und Kleve abdeckt, ist bundesweit die mitgliederstärkste regionale Vereinigung im Industriemeisterverband Deutschland. Bundesweit sind mehr als 8.000 betriebliche Führungskräfte - die IMVen nehmen auch Techniker und Ingenieure auf - in 49 regionalen Vereinigungen organisiert.
In der Blütezeit des vergangenen Jahrhunderts zählte die Duisburger IMV sogar fast 1.000 Mitglieder.
Der 1. Vorsitzende der Duisburger Industriemeistervereinigung, Manfred Kleimann, Geschäftsführer Willi Amelunxen sowie das frühere Bundesvorstandsmitglied und derzeitige "Botschafter" der IMV, Hans Hausmann, nutzten das einstündige Gespräch, um Oberbürgermeister Sauerland über die Tätigkeit des Vereins und seine Ziele zu informieren. Dabei wurden auch Ideen entwickelt, wo im Bildungsbereich Kooperationen möglich sein könnten. Diese sollen jetzt geprüft werden.  Mehr über die Industriemeistervereinigung Duisburg e.V. gibt es im Netz unter: http://www.imv-deutschland.de/duisburg/

Dorflinde am Rahmer Bach ordnungsgemäß geschnitten
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg weisen die Kritik des Bürgervereins Großenbaum / Rahm entschieden zurück, dass die Äste der Dorflinde am Rahmer Bach unsachgemäß geschnitten worden sind. Die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, die für den Baumschnitt verantwortlich sind, handeln nach der ZTV- Baumpflege (Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen), die besagt, dass ein Lichtraumprofil von 2,50 Meter bei Fußgänger- und Fahrradwegen eingehalten werden muss.
Das Lichtraumprofil beschreibt den "lichten Raum", der auf einem Fuß- und Radweg freizuhalten ist. Dieses Profil hängt aber nicht unmittelbar mit der Asthöhe am Baum zusammen. So hängen zum Beispiel bei einer Linde die Äste mit belaubten Blättern so stark herunter, dass die Entfernung von Ästen 1 bis 1,50 Meter über dem eigentlichen Lichtraumprofil notwendig wird.
Dies bedeutet, wie im vorliegenden Fall, dass die Linde auf eine Höhe von ungefähr 3,5 Meter aufgeastet werden musste. Da Beschwerden von Bürgern aus Rahm vorlagen, wurden an der Dorflinde zwei Äste entfernt, die einen Durchmesser von sechs und acht Zentimetern hatten. Dies kann weder als Verstoß gegen die Baumschutzsatzung der Stadt Duisburg gewertet, noch als Baumfrevel bezeichnet werden. Die Bürger Rahms können jetzt im Sommer wieder ungefährdet unter dem Baum herlaufen.

Babyboom durch Schneechaos im Münsterland blieb aus
Das Schneechaos vom 25. bis 27. November 2005 im Münsterland führte in den vom Stromausfall betroffenen Kreisen Borken und Steinfurt nicht zu einer höheren Geburtenzahl als in den Vorjahren. Dies teilt das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW auf Grundlage der nun vorliegenden Geburtenstatistik für das dritte
Quartal 2006 mit. In weiten Teilen der Kreise Borken und Steinfurt war durch starke Schneefälle die
Stromversorgung zusammengebrochen. Mehr als 250 000 Menschen in 20 Gemeinden waren ohne Strom.
Im Kreis Borken wurden neun Monate nach dem Schneechaos (im August/September 2006) 591 Kinder geboren, während es in den selben Monaten des Vorjahres 592 waren. Im Kreis Steinfurt sieht es ähnlich aus. Hier meldeten die Standesämter für August/September 2006 weniger Geburten (692) als in den selben Monaten 2005 (698).
Auch der Blick auf ganz NRW zeigt, dass Kerzen und Kaminfeuer nicht zu einem Boom in den Entbindungsstationen führten. Während in NRW im August/September 2006 26 296 Kinder geboren wurden, waren es im Vorjahr mit 27 277 Kindern noch fast tausend mehr. (LDS NRW).

"Anmesty International" informiert in der Zentralbibliothek
Am Samstag, 10. März, wird sich in der Zeit von 11 bis 16 Uhr die Duisburger Arbeitsgruppe der Menschenrechtsorganisation "Amnesty International" wieder mit einem Informationsstand in der Zentralbibliothek präsentieren. An dem Stand, der im hinteren Eingangsfoyer aufgebaut ist, sind verschiedene Informationsbroschüren erhältlich, die über die Arbeit von "Amnesty International" Auskunft geben.VHS-Rheinhausen: Schlagfertigkeitstraining
Ein "Schlagfertigkeitstraining" in Wochenendform bietet die Volkshochschule in diesem Semester in Rheinhausen an. Die Veranstaltung im Gebäude an der Arndtstraße findet am Samstag, 17. März, von 9 bis 17 Uhr statt und wird am folgenden Tag in der Zeit von 9 bis 13 Uhr fortgesetzt. Die Teilnehmer werden ihre Fähigkeit verbessern, in jeder Situation die passenden Worte zu finden und lernen, wie sie auf unfaire Argumentationen reagieren können. Das Seminar wird von Christoph Dahms geleitet. Eine Voranmeldung erforderlich.

Landkreise erwarten solide Finanzierung für Ausbau der Kinderbetreuung
Der Deutsche Landkreistag (DLT) hat erneut von Bund und Ländern eine solide Finanzierung der Ausweitung des Betreuungsangebots für Kinder gefordert und die Anstrengungen der Landkreise zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstrichen. Zum Finanzkonzept der SPD sagte DLT-Präsident Landrat Hans Jörg Duppré (Südwestpfalz): "Die Große Koalition ist jetzt aufgefordert, die Auseinandersetzungen um ihr unterschiedliches Familienbild ad acta zu legen und gemeinsam pragmatisch und ohne Zeit zu verlieren an einer umsetzbaren Finanzierung zu arbeiten. Die anstehenden Gespräche dürfen dabei nicht ohne die Kommunen stattfinden."

Duppré beschrieb die Anstrengungen der Landkreise in den letzten Jahren: "Wir sind bereits auf einem guten Weg. In den vergangenen Jahren hat sich das Angebot für unter dreijährige Kinder erheblich verbessert. Die Jugendämter der Landkreise arbeiten unvermindert an der ständigen Verbesserung der Platz-Kind-Relation." Bundesweit habe sich diese Relation in den letzten vier Jahren um 25 % verbessert. Die Betreuungsangebote seien bundesweit von ca. 224.000 im Jahre 2002 auf heute ca. 293.000 ausgebaut worden. Diese kommunalen Anstrengungen würden auch von der Bundesregierung in ihrem aktuellen Familienbericht von 2006 bestätigt.
"Darauf können und sollten wir stolz sein, aber keinesfalls die Hände in den Schoß legen.
 Klar ist, dass insbesondere in Westdeutschland noch erheblicher Nachholbedarf besteht. Allerdings ist der Ausbaubedarf von Bundesland zu Bundesland und in Ballungsgebieten und auf dem Lande höchst unterschiedlich", so Duppré.
"Gleichzeitig liegt aber auch auf der Hand, dass die Landkreise bei einem Kassenkreditbestand von aktuell 5 Mrd. Euro finanziell nicht in der Lage sind, dieses Ziel zu erreichen. Dem müssen alle Überlegungen zur Finanzierung Rechnung tragen", so Duppré.
Eine Absage erteile der DLT-Präsident dem Vorschlag nach einer Gebührenfreiheit von Kinderbetreuung. "Nicht das über sozial gestaffelte Elternbeiträge unterstützte System der Kinderbetreuung ist das Problem, sondern die mancherorts noch immer unzureichende Betreuungssituation." Auch sei ein bundesweiter Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr auf absehbare Zeit nicht realisierbar.
Duppré erinnerte in diesem Zusammenhang an die Föderalismusreform I und damit daran, dass der Bund künftig Landkreise und Städte nicht mehr direkt mit Aufgaben betrauen dürfe. "Dieser Weg ist seit dem letzten Jahr zu Recht versperrt, um die Kommunen vor einer finanzwirksamen Inpflichtnahme durch den Bund zu schützen. Alle Finanzierungslösungen haben sich an dieser geänderten Verfassungslage selbstverständlich zu orientieren", so der Verbandspräsident.

Duisburg, 1. März 2007 - Historischer Kalender zum 1. März

Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan Nr. 557 1 in Großenbaum
Auf der Fläche „Am Dickelsbach“ in Großenbaum war ursprünglich eine Solarsiedlung vorgesehen. Die Überarbeitung dieses Bebauungsplanes sieht dies jedoch nicht mehr vor. Vielmehr legt dieser lediglich die Art (Doppel- und Einzelhäuser) sowie die Dichte der Bebauung fest. Der Begriff „Solarsiedlung“ war Teil der Bezeichnung des ursprünglichen Bebauungsplanes und wird deshalb auch jetzt noch bei der Nennung des Bebauungsplanes 557 verwendet.

Zum Bebauungsplan Großenbaum findet am Donnerstag, 15. März, um 18 Uhr in der Mensa der Gesamtschule Duisburg-Süd an der Großenbaumer Allee 168-174 ein Termin zur Bürgerbeteiligung statt. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern wird in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Süd der Planentwurf vorgestellt. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.
Der Bebauungsplan gilt für einen Bereich westlich der Straße "Am Dickelsbach", nördlich Walderbenweg, Ligusterstraße, östlicher Grundstücksgrenze des Baublocks "Weißdornstraße 22-32" und südlicher Grundstücksgrenze des Baublocks "Am Dickelsbach 41-51". Ziel ist die planungsrechtliche Ausweisung einer offenen Wohnbebauung in Form von Doppel- und Einzelhäusern sowie die Sicherung der vorhandenen kleinteiligen Bebauungsstruktur in ihrem Bestand.
Der Entwurf kann vom 5. bis 14. März im Bezirksamt Süd, Bürgerservice, Sittardsberger Allee 14 in Duisburg-Buchholz (montags bis mittwochs und freitags von 8 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr), im Internet unter
www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik "Aktuelle Bauleitplanung" oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

Sperrung der Straßen „Speditionsinsel“ und „Ruhrorter Straße“ 

Am Freitag, 2. März, in der Zeit von 7 bis 14 Uhr, kann der aus Ruhrort kommende Kraftfahrzeugverkehr nicht mehr in die Straße „Speditionsinsel“ einbiegen. Im Anschluss daran, ab circa 14 Uhr, wird die Ruhrorter Straße zwischen „Zum Containerterminal/Speditionsinsel“ und „Alte Ruhrorter Straße (Kaiserhafenbrücke)“ in beide Richtungen komplett für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich am Montag, 5. März, gegen 5 Uhr wieder aufgehoben.  Grund für die Sperrungen sind Arbeiten der Stadtwerke Duisburg und der Telekom. Eine Umleitung ist jeweils ausgeschildert; es muss jedoch mit Behinderungen gerechnet werden. Straßenbahnen, Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen.

 

Tony Cragg – Das Potential der Dinge

Sonntagsführung, 4. März, 11.30 Uhr mit Susanne Ristow - Eintritt: 5,-/2,50 EUR 

Tony Cragg, der Engländer in Wuppertal und langjährige Lehrer an der Düsseldorfer  Kunstakademie, zählt längst zu den führenden Bildhauern der Gegenwart. In der aktuellen Wechselausstellung des Lehmbruck Museums wird zum ersten Mal das plastische, zeichnerische und druckgrafische Werk von Tony Cragg in der Beziehung der Kunstgattungen zueinander gezeigt. Tony Cragg ist ein Mann der Tat und ein Mann der Lehre, der sich nicht damit abfindet, als klassischer britischer Empririker sämtliche denkbaren Möglichkeiten einer Form nur zu denken - nein, alles, was denkbar ist, muss auch gemacht werden.
So entstehen unzählige Arbeiten, die immer wieder die Welt der Dinge des Alltags nach ihren ungenützten Möglichkeiten befragen. Mit den verschiedensten Materialien rückt Cragg den Grundfragen der Bildhauerei, wie der Frage nach dem Umraum der Plastik, der Frage nach ihrer Bewegung trotz Statik, der Frage nach Ihrem Maßstab, der Möglichkeit oder Unmöglichkeit eines Sockels für die Skulptur und weiteren Themen der akademischen Praxis zu Leibe.

Anhand von ausgewählten Beispielen aus der Sammlung (z. B. Rodin, Lehmbruck, Arp) wird der Rundgang in der aktuellen Ausstellung des englischen Bildhauers Gelegenheit geben, über die unterschiedlichsten Prinzipien der freistehenden Plastik im Vergleich nachzudenken.  
Abb: Tony Cragg, Caught Dreaming, 2006, Jesmonite, courtesy Buchmann Galerie, Berlin, © Tony Cragg
 

Lesung zum Internationalen Frauentag

Judith Kuckart liest aus ihrem Roman „Kaiserstraße“ in der Zentralbibliothek 

Der Internationale Frauentag am 8. März ist ein Tag für die Rechte der Frauen, für Frieden und eine menschenwürdige Gesellschaft. Die Duisburger Stadtbibliothek veranstaltet dazu regelmäßig in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Duisburg und dem Verein für Literatur und Kunst sowie termingenau am Donnerstag, 8. März, um 20 Uhr in der Zentralbibliothek eine Lesung mit der Autorin Judith Kuckart (Foto) und ihrem neuen Roman „Kaiserstraße“. Der Eintritt beträgt 5 Euro an der Abendkasse und 4 Euro im Vorverkauf. Mitglieder des Vereins für Literatur und Kunst haben freien Eintritt. 

Frankfurt, Kaiserstraße 36: Im Spätherbst 1957 war diese Adresse in aller Munde, als die Edelprostituierte Rosemarie Nitribitt in ihrer Wohnung tot aufgefunden wurde. Ihr nie ganz aufgeklärter Tod ebenso wie ihr kurzes, verruchtes Leben, machten „die Nitribitt“ zu einem Mythos amoralischer Weiblichkeit. Judith Kuckart erzählt in ihrem Roman nicht nur eine Lebens- und Liebesgeschichte, sondern entwirft auch ein Zeitbild der Bundesrepublik Deutschland seit den 1950er Jahren. Zu Kuckarts bekanntesten Büchern zählen „Wahl der Waffen” (1990), „Lenas Liebe” (2002) und „Der Bibliothekar” (2004).  

Die Autorin ist 1959 im westfälischen Schwelm geboren. Sie studierte Literatur- und Theaterwissenschaften in Köln und Berlin. Anschließend machte sie eine Tanzausbildung und gründete 1986 das Tanztheater Skoronel. Seit 1998 lebt sie als Schriftstellerin und Regisseurin in Berlin und Zürich. In diesem Wintersemester hat Judith Kuckart eine Gastdozentur an der Universität Paderborn übernommen.
Ausstellungsrundgang "Chinesische Malerei"
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen präsentiert zur Zeit die Ausstellung "Chinesische Malerei". Die preisgekrönte Künstlerin Lili Yuan und ihre Schülerinnen und Schüler der Volkshochschule Duisburg und der Krefelder Atelierkurse stellen bis zum 22. April 2007 in einer gemeinsamen Ausstellung traditionelle chinesische Maltechniken vor. Im Rahmen dieser Ausstellung wird am Sonntag, 4. März 2007, von 16 bis 18 Uhr ein Ausstellungsrundgang mit Lili Yuan angeboten. Die Künstlerin gibt Interessieren Erläuterungen zur Chinesischen Malerei und steht für Gespräche zur Verfügung. (Anmeldung sind erbeten unter 0203/2832640)
Die Künstlerin Lili Yuan lebt seit 1992 in Deutschland. Mit den Fachkenntnissen der Tuschemalerei, die sie in China erworben hat, kam sie in Kontakt mit der abendländischen Malerei. Neben ihrer Beschäftigung als freiberufliche Künstlerin leitet sie seit Jahren Zeichenkurse an der Duisburger Volkshochschule und gibt Atelierkurse in Krefeld.