|
Duisburg,
31. März 2007
-
Historischer Kalender zum
31.
März |
|
Klimaschutz
und Abgase – was kann der Bürger tun?
Bürgerverein Neudorf startet
morgen freiwilligen Verzicht -
Appell auf PKW-Verzicht mit einem autofreien Sonntag im Monat
Duisburg, im März 2007 -
Die Diskussion um den Klimaschutz beginnt nicht nur bei der
Industrie, der
Energiewirtschaft oder den Automobilherstellern und hört
schon gar nicht beim Haushalt und dem einzelnen Bürger auf. Der Bürger
ist durchaus bereit, etwas für den allgemeinen Klimaschutz zu tun.
Ein Denkanstoß war der aus
den 70er Jahren nach dem „Ölschock“ eingeführte autofreie Sonntag.
Verzicht hieß damals das Motto – wir nennen es jetzt „sich auf das
Wesentliche besinnen“. nicht immer auf den Anderen schauen, was dort
gemacht wird und erst dann schließe ich mich an.
Im kleinräumigen Bereich
will der Bürgerverein deshalb hier mit einem freiwilligen autofreien
Sonntag den Anstoß geben.
Dies soll – so unsere Absicht – einmal an jedem ersten Sonntag eines
Monats, beginnend mit Sonntag, den 1. April – kein Aprilscherz –
stattfinden.
Jeweils um 11 Uhr ruft der
Bürgerverein zum Treff ohne PKW diesmal vor dem Haupteingang der im
Süden Neudorfs gelegenen MSV Arena, um von dort aus den einen oder
anderen Informations-Spaziergang zu unternehmen.
Weitere Vorschläge zum
Umgang mit den Schätzen unserer Erde greifen wir gerne auf. Für und mit
dem Bürger.
Schifffahrt auf dem Rhein wieder frei gegeben
Gestern Abend um
20:15
Uhr gab die Leiterin des Wasser- und Schifffahrtsamtes Köln, Birgitta
Beul, die Fahrt auf dem Rhein wieder frei. Mit sieben Booten lenken
Wasserschutzpolizei und Wasser - und Schifffahrtsverwaltung nun den
gewaltigen Schiffsandrang in geordnete Bahnen. Für die Strecke zwischen
Rhein-km 670 und 700 gilt zunächst ein Überholverbot und schädlicher Sog
und Wellenschlag ist zu vermeiden. Den Anweisungen der Einsatzkräfte ist
unbedingt Folge zu leisten, damit eine reibungslose Wiederaufnahme des
Schiffsverkehrs gewährleistet ist. Für Kleinfahrzeuge ist der Rhein
weiterhin gesperrt. Die Schifffahrt erhält über den nautischen
Informationsfunk aktuelle Hinweise und Informationen.
Gute Qualität macht sich bezahlt - Schwarze Schafe müssen zahlen
Gebühr in Lebensmittelbetrieben fördert den Verbraucherschutz
Wer seinen Lebensmittelbetrieb gut führt, weil er Wert auf
Sauberkeit und Hygiene legt, kann damit gutes Geld sparen. Zur Kasse
gebeten werden jedoch diejenigen, bei denen Beanstandungen während einer
Betriebskontrolle nicht direkt behoben werden können und die eine
spätere Nachkontrolle erforderlich machen. Denn dann muss der
Betriebsinhaber für die erforderlichen Leistungen der
Lebensmittelüberwachung den tatsächlichem Aufwand bezahlen. Da es die
entsprechenden Verordnung verbindlich vorschreibt, muss das
Lebensmittelüberwachungsamt im Institut für gesundheitlichen
Verbraucherschutz bei "schwarzen Schafen" Gebühren erheben.
Ab 1. April 2007 werden alle Kosten als Gebühr gefordert, die entstehen,
um eine amtliche Überwachungsaufgabe in einem Betrieb durchführen zu
können, bzw. um eine Verfolgs- oder Nachprobe zu entnehmen. Als
Zeitaufwand zählt dabei die An- und Abfahrt, die Arbeitszeit vor Ort und
auch Zeitaufwand der Bearbeitung der Beanstandung.
Die genauen Gebührentarife (auf Basis der Verwaltungsgebührenordnung des
Landes NRW) finden sich auf den Internetseiten des Instituts für
gesundheitlichen Verbraucherschutz. http://www.duisburg.de/53-5/.
"AuserLESENes" im
LiteraturBistro der Zentralbibliothek
"Finger weg von Musikern!"- in diesem Geiste sind viele Kinder und
Jugendliche in den 1960er Jahren von ihren Eltern erzogen worden.
Vorbild für diese Generation waren vor allem die Pilzköpfe ("Beatles")
und die rollenden Steine ("Rolling Stones"). Der, der diese Zeit hautnah
und mittendrin erlebte, wird am Mittwoch, 18. April, um 16.30 Uhr in der
Veranstaltungsreihe "AuserLESENes im LiteraturBistro" der
Zentralbibliothek aus seinem Buch "Angelika - Verlieb dich nie in einen
Musiker" lesen. Die Geschichte des Buches schildert eine wahre
Begebenheit. Denn Herbert Hackner, die Hauptfigur in dem Roman, den
seine Freunde Hacki nennen, heißt im wirklichen Leben Herbert Weyers und
ist Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens in Krefeld. Der
Eintritt zur Lesung ist frei.
"Unicef" und "Greenpeace" zu Gast in der Zentralbibliothek
Nicht am 7. April, sondern am Samstag, 14. April, wird sich von 11 bis
16 Uhr die Kinderschutzorganisation der Vereinten Nationen "Unicef" in
der Zentralbibliothek präsentieren. Am Karsamstag bleibt die Bibliothek
nämlich geschlossen. Einen Samstag später, am 21. April, informiert an
gleicher Stelle und zur gleichen Zeit die Umweltschutzorganisation
"Greenpeace". Beide Organisationen haben ihren Informationsstand im
hinteren Eingangsfoyer der Zentralbibliothek aufgebaut. |
|
Duisburg,
30. März 2007
-
Historischer Kalender zum
30.
März |
Erste
Baumpflanzaktion am Parallelkanal
Die
Arbeiten an der Regattabahn schreiten voran, die
neuen Umrisse des Parallelkanals sind schon
deutlich zu erkennen. Die Stadt Duisburg sorgte
bereits an diesem Wochenende für frisches Grün.
Heute wurden die ersten von insgesamt 35 Eichen
auf dem so genannten Windschutzdamm zwischen der
Regattabahn und dem neuen Parallelkanal
gepflanzt.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland
und Stadtdirektor Dr. Peter Greulich nahmen die
erste Pflanzung der etwa fünf Meter großen Bäume
selbst vor.
Foto Manfred Schneider
Stadt darf Zeitverträge von 77 ARGE-Mitarbeitern
verlängern
Für die befristet beschäftigten städtischen
Mitarbeiter der ARGE Duisburg ist nach
intensiven Bemühungen der Stadt endlich eine
Lösung gefunden worden. Auf Grund des
Engagements von Oberbürgermeister Adolf
Sauerland und Personaldezernent Reinhold Spaniel
können nun die 77 städtischen Mitarbeiter
weiterhin bei der ARGE beschäftigt werden. Die
Duisburger Stadtspitze hatte bei Bund, Land und
Bezirksregierung dagegen protestiert, die
Arbeitsverträge auf Grund des städtischen
Nothaushalts nur auf zwei Jahre befristen zu
dürfen „Wenn an dieser Regelung festgehalten
worden wäre, hätten nicht nur die betroffenen
Menschen einen sinnvollen Arbeitsplatz verloren,
sondern der ARGE wäre ein unnötiger
wirtschaftlicher Schaden entstanden“,
unterstreicht OB Sauerland den Grund für seinen
energischen Einsatz in dieser Sache. Die
Bezirksregierung hat zugestimmt, dass für die
bisher besetzten 77 Stellen die Verträge bis zum
31. Dezember 2010
verlängert werden dürfen. Damit wird nicht nur
den Mitarbeitern eine mittelfristige Perspektive
gegeben, sondern auch die Arbeitsfähigkeit der
ARGE gesichert.
Ebenfalls erleichtert zeigte sich
Personalratsvorsitzender Heinz Lauer über die
gefundene Lösung: „Die Kolleginnen und Kollegen
der ARGE Duisburg leisten gute Arbeit, die Teams
sind mittlerweile eingespielt und erfahren in
der Anwendung des SGB II. Deswegen haben wir als
Personalräte immer wieder auf das drohende
Problem hingewiesen und auf eine Regelung im
Sinne der Mitarbeiter und der ARGE gedrungen.
Ich freue mich, dass die Verwaltungsspitze
dieses Ergebnis erzielen konnte.“
Vor zwei Jahren hatte die Bezirksregierung der
Stadt-Duisburg erlaubt, bei der Duisburger ARGE
höchstens 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
befristet zu beschäftigen Diese wurden in die
völlig neue Materie des Sozialgesetzbuches II
eingearbeitet und leisten unter teils
schwierigen Umständen angesichts der unerwartet
hohen Zahl der Bedarfsgemeinschaften durchweg
gute Arbeit. Nach herrschender Rechtslage hätten
diese Mitarbeiter Mitte des Jahres mit dem
Auslaufen der Verträge den Job bei der ARGE
verloren. Eine Umwandlung der Verträge in
unbefristete Arbeitsverhältnisse erlaubt die
Kommunalaufsicht nach wie vor nicht. Die ARGE
hätte für die freigesetzten Mitarbeiter neue
Kräfte einstellen und mühsam qualifizieren
müssen. Zum Glück konnte eine für alle Seiten
zufriedenstellende Lösung gefunden werden.
Das "Sams" im Kinderkino der Stadtbibliothek
Zwei freche,
flinke Augen, ein riesiger Mund, anstelle einer
Nase ein beweglicher kleiner Rüssel und das
Gesicht übersät mit großen blauen Punkten: das
ist das "Sams". Der nach dem gleichnamigen
Kinderbuch von Paul Maar 2001 verfilmte Stoff
wird am Mittwoch, 18. April, im Rahmen des
Kinderkinos der Stadtbibliothek gezeigt. Während
die 9-Uhr-Vorstellung im Vortragssaal der
Zentralbibliothek schon ausgebucht ist, gibt es
in der 12-Uhr-Vorführung noch Platz für zwei
Schulklassen der zweiten und dritten
Jahrgangsstufe. Anmeldungen nimmt das
Schulmedienzentrum der Stadtbibliothek unter
(0203) 283-6798 entgegen.
Bahnübergang „Schulz-Knaudt-Straße“ gesperrt.
Düsseldorf/Duisburg, 30. März 2007 - Die
Deutsche Bahn AG arbeitet vom 6.4.2007, um 7
Uhr, bis zum 22.4.2007, um 22 Uhr, zwischen
Duisburg-Wanheim und Duisburg-Mannesmann, sowie
im Bahnhof Duisburg-Mannesmann an ihren Gleisen.
Von Freitag, 6.4.2007, 6 Uhr, bis Montag,
9.4.2007, 22 Uhr, muss der Bahnübergang „Schulz-Knaudt-Straße“
vorher für den Straßenverkehr gesamten gesperrt
werden. Umleitungen für den Straßenverkehr
werden ausgeschildert.
Trotz des Einsatzes modernster Baumaschinen sind
Lärmbelästigungen während der Baumaßnahmen nicht
immer zu vermeiden. Die Deutsche Bahn AG bittet
die Anwohner in der Nähe der Baustelle für den
unvermeidbaren Baulärm um Verständnis.
Stadt veranlasst Sofortmaßnahmen zum
Brandschutz in Homberger Hochhäusern
Das Thema Brandschutz in den Hochhäusern
Homberg-Hochheide hat die Bewohner in den
letzten Monaten intensiv beschäftigt. Auch in
der Presse wurde darüber mehrfach berichtet. Der
Aufforderung durch die Bauordnung der Stadt
Duisburg, Sofortmaßnahmen zum Brandschutz
umzusetzen und detaillierte Brandschutzkonzepte
zu erstellen, kamen die Eigentümer in
unterschiedlicher Weise nach. Grundsätzlich ist
nach der Landesbauordnung jeder Eigentümer
verpflichtet, sein Gebäude so instand zu halten,
dass Leben und Gesundheit nicht gefährdet
werden. Bei Hochhäusern besteht für die
Eigentümer die Verpflichtung, die technischen
Anlagen, dazu gehören Entrauchungsanlagen,
Sicherheitsbeleuchtung, Rauch- und
Brandschutztüren etc., regelmäßig von
Sachverständigen überprüfen zu lassen.
Im vergangenen Jahr wurden die Eigentümer
aufgefordert, die zur Sicherheit der Bewohner
notwendigen Prüfungen durchführen zu lassen. Im
Rahmen dieser von den Eigentümern beauftragten
Überprüfungen durch Sachverständige stellten
diese unabhängig voneinander Mängel in der
Wirksamkeit der technischen Anlagen zum
Brandschutz fest. Gemeinsam mit den Eigentümern,
denen von ihnen beauftragten Sachverständigen
und Mitarbeitern der Unteren Bauaufsicht der
Stadt Duisburg wurden Sofortmaßnahmen und ein
Sanierungskonzept erarbeitet, dass den
Anforderungen für Hochhäuser genügt. Ziel des
Konzeptes war, eine Brandschutzsanierung
durchzuführen, die die Bewohnbarkeit der
Hochhäuser nach den aktuellen
Brandschutzauflagen ermöglicht. Die von zwei
Sachverständigen unabhängig voneinander
erstellten Konzepte zeigten, dass mit einem für
die Eigentümer vertretbaren Aufwand alle
notwendigen Sicherheitsstandards zu erreichen
sind. Die notwendigen Sofortmaßnahmen wurden von
zwei Eigentümern durchgeführt. Weitergehende
bauordnungsrechtliche Schritte sind damit für
diese Häuser nicht erforderlich. Die weiteren
Sanierungsschritte zur Umsetzung des gesamten
Brandschutzkonzeptes werden gemeinsam abgestimmt
und sollen zügig umgesetzt werden.
Ein Hauseigentümer hat allerdings bisher die
entscheidenden Sofortmaßnahmen und die
Erarbeitung eines Brandschutzkonzeptes für sein
Haus abgelehnt. Das Gebäude ist baugleich mit
den bereits teilsanierten Hochhäusern und
unterliegt dementsprechend den gleichen
sicherheitstechnischen Auflagen. Trotz
Aufforderung kam der Eigentümer den
Sanierungsauflagen für die Durchführung der
besonders wichtigen Sofortmaßnahmen nicht nach.
So sah sich die Stadt gezwungen, die zum Schutz
der Bewohner notwendigen Schritte einzuleiten.
Im Rahmen einer "Ersatzvornahme" wurden Firmen
durch die Stadt beauftragt, die
Sicherheitsauflagen umzusetzen. In dieser Woche
wurde mit den Arbeiten begonnen.
Zur kompletten brandschutztechnischen Sanierung
ist auch für dieses Gebäude ein
Brandschutzsanierungskonzept durch
Sachverständige zu erstellen. Hier besteht
weiterhin die Aufforderung, dieses Konzept
vorzulegen und umzusetzen. Die
Sanierungskonzepte der Sachverständigen haben
gezeigt, dass eine Sanierung und damit ein
Bewohnen der Häuser unter den notwendigen
Sicherheitsauflagen zum Brandschutz leistbar
ist. Werden alle gemeinsam abgestimmten
Maßnahmen umgesetzt, ist eine drohende
Nutzungsuntersagung, wie sie im letzten Jahr im
Raum stand, abgewendet.
Arbeitmarktreport
März 2007 - Deutlicher Rückgang der
Arbeitslosenzahlen im März auf 14,9 Prozent
Ein
meist mildes Wetter und eine weiterhin gut
laufende Konjunktur ließen die Zahl der
arbeitslos gemeldeten Duisburger im März auf
35.525 sinken. Der deutliche Rückgang ist vor
allem deswegen beachtenswert, weil der März
gewöhnlich zu den Monaten mit der höchsten
Arbeitslosigkeit zählt. Immerhin 576 oder 1,6
Prozent der Duisburger waren gegenüber dem
Vormonat weniger von Arbeitslosigkeit betroffen.
Auch der Blick auf den Vorjahresmonat zeigt mit
4.719 oder 11,7 Prozent weniger Arbeitslosen die
gegenwärtige Dynamik des Duisburger
Arbeitsmarkts.
Arbeitsmarktreport März 2007
Zweite Berechnung des
Bruttoinlandsprodukts für 2006:
NRW-Wirtschaft legt stärker zu als bislang
angenommen Das
Bruttoinlandsprodukt Nordrhein-Westfalens, also
die Summe aller im Lande erzeugten Waren und
Dienstleistungen, belief sich im Jahr 2006
nominal auf 501,7 Milliarden Euro und war damit
um 3,0 Prozent höher als 2005. Nach Mitteilung
des Landesamtes für Datenverarbeitung und
Statistik ergab sich nach Ausschaltung der
Preisveränderungen noch eine Zunahme von 2,4
Prozent. Damit nahm die Wirtschaftsleistung in
NRW stärker zu, als nach der im Februar
publizierten ersten Schätzung (nominal +2,8
Prozent, preisbereinigt +2,2 Prozent) angenommen
worden war. Mit der Entwicklung in Deutschland
(nominal +3,0
Prozent; preisbereinigt +2,7 Prozent) liegt NRW
in etwa gleichauf.
Zu der positiven Wirtschaftsentwicklung in NRW
trugen vor allem die Bereiche "Bergbau,
Gewinnung von Steinen und Erden" (+12,9
Prozent), "Verarbeitendes Gewerbe" (+3,7
Prozent), "Baugewerbe" (+4,7 Prozent), "Handel,
Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern" (+3,5
Prozent) sowie "Verkehr und
Nachrichtenübermittlung" (+4,8 Prozent) bei.
Lediglich die Bereiche "Land- und
Forstwirtschaft" (-4,2 Prozent) sowie "Erziehung
und Unterricht" (-1,5 Prozent) verzeichneten
Rückgänge.
Im Durchschnitt erwirtschaftete jeder der 8,5
Millionen an der Produktion beteiligten
Erwerbstätigen eine Leistung von rund 59 202
Euro. Da die Zahl der Erwerbstätigen (+0,6
Prozent) und deren geleistete Arbeitsstunden
(+0,4 Prozent) höher waren als im Vorjahr, stieg
die preisbereinigte Arbeitsproduktivität,
ausgedrückt als Bruttoinlandsprodukt je
Erwerbstätigenstunde, um 1,9 Prozent.
Die dargestellten Ergebnisse beruhen auf
Berechnungen des Arbeitskreises
"Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der
Länder", dem auch das NRW-Landesamt
angehört. (LDS NRW)
|
|
Duisburg,
29. März 2007
-
Historischer Kalender zum
29.
März |
|
Das Großprojekt „Duisburg an den Rhein – RheinPark“ tritt in die nächste
Phase - Von Harald Jeschke
Die Ecke Wörthstraße/ Wanheimer Straße war in den 60er Jahren so wie
heute schon stark befahren. Damals aber
war
die Produktion auf der Hütte Niederrhein und etwas weiter bei der
damaligen Duisburger Kupferhütte (DK), Matthes&Weber usw. noch in vollem
Gang, war der Ortsteil wegen der Abraumerze und der Sinteranlage der
Kupferhütte bei entsprechenden Westwinden manchmal schon ordentlich
rötlich aus. Das ist heute verschwunden. Wie die alte Kupferhütte
usw....
Der Verkehr aber ist geblieben und auch die Produktionshallen -
wenn auch in einem jämmerlichen Zustand. das wird sich am Marienhospital
bald ändern.
Ende 2006 wurde mit dem Abbruch sämtlicher noch stehender Gebäude
auf dem Gelände begonnen. Diese und weitere Arbeiten, wie Rückbau der
Gleisanlagen und Teilabbruch der ehemaligen Erzbunkerwände, werden noch
bis zum Ende dieses Jahres andauern. Parallel dazu wird jetzt im
Frühjahr mit dem Neubau des Parks begonnen.
Eine große Herausforderung an die Landschaftsbauer stellen dabei die neu
zu erstellenden riesigen Bodenschollen dar, die das Gelände modellieren
und strukturieren werden.
Auf all diese Aktivitäten, die wegen der noch bestehenden Randbebauung
weder von der Wörthstraße noch von der Wanheimer Straße aus erkennbar
sind, werden zwei große Baustellenschilder hinweisen, die in diesen
Tagen errichtet werden. Das erste Bauschild soll am Donnerstag offiziell
vorgestellt werden.
"Ende 2008 ist der Park fertig, könne - wenn man so will - auch die
Kranken aus dem Marienhospital sozusagen zur Rehabilitation im Park
spazieren gehen", legte sich Martin Linne Leiter des Amtes für
Stadtentwicklung klar fest. "Mag sein, dass da hier und da noch
Kleinigkeiten im weitläufigen Parkgelände zu bearbeiten sind, im Groben
aber ist der Park dann offen für alle."
Die alten Hochfelder werden es nicht glauben, wenn sie anstelle der
Produktionshallen dann die rund 250 Meter zu Fuß durch den fast 25 ha
gro0en Park bis zum Rhein gehen können.
Die Sicht auf den deutschen
Strom war ihnen eigentlich immer nur als Betriebsangehöriger des
Unternehmen x oder y möglich, nie aber für die gesamte Familie. Mit
Ausnahme der damals sehr eingeschränkten Möglichkeit auf bzw. unter der
Rheinbrücke die seit dem Streik der Rheinhauser Kruppianer 1987 "Brücke
der Solidarität" heißt.. Der Uferpark im Park soll ab 2009
Freizeitansprüche (Freitreppe ins Wasser) mit Wiesen Spiel- und
Sportmöglichkeiten erfüllen Das gesamte Baugebiet ist in drei Zonen
gegliedert.
An
den Hauptverkehrsstraßen soll es Dienstleistungen geben
Blockrandbebauung am
Rand mit bis zu sechs Geschossen
Ruhige
und grüne Wohnanlagen im Innenbereich mit zwei - bis viergeschossigen
Doppelhäusern oder Stadthäusern
|
|
Das Schild
kündigt heftige Aktivitäten an... OB Sauerland umringt von
Medienvertretern und seinem Planungsteam - Fotos Manfred Schneider |
Rund ums
Ei - ein Osterservice des Instituts für gesundheitlichen
Verbraucherschutz
Teil 5 Von Cholesterin und grünen Eiern
Der hohe Gehalt an Cholesterin hat Eier in Verruf gebracht. Lange galt
Cholesterin als Risikofaktor für einen Herzinfarkt. Aber die Gleichung
"Ei = viel Cholesterin = hoher Cholesterinspiegel im Blut = Herzinfarkt"
gilt nicht mehr. Denn viele andere Faktoren spielen bei der Verengung
und Verstopfung der Adern eine Rolle. Blutdruck, Körpergewicht, Rauchen,
Bewegung, Geschlecht, Alter, einige Entzündungsstoffe und eben der
Cholesterinspiegel im Blut.
Wer bereits einen Herzinfarkt hatte, sollte etwas vorsichtiger sein und
es bei zwei bis drei Eiern in der Woche belassen, denn zu den
cholesterinarmen Lebensmittel zählen Eier sicher nicht. Früher
enthielten sie rund 300 Milligramm Cholesterin pro Ei, heute, vermutlich
infolge gestiegener Legeleistung, nur noch etwa 210 Milligramm. Immer
wieder wurde versucht, den Cholesteringehalt in Eiern zu senken. Und
auch den Anteil essentieller Fettsäuren zu erhöhen, ist heute noch ein
werbewirksames Ziel. Über die Fütterung gelingt es, die
Fettsäurenzusammensetzung des Eigelbs zu verändern. Ein höherer Anteil
von Raps- oder Leinsaat oder bestimmte Meeresalgenextrakte im
Futtermittel führen zu einem Anstieg der Omega-3-Fettsäuren. Eine
Reduzierung des Cholesteringehalts ist jedoch nur schwer möglich.
Grünschalige Eier wurden ein Zeit lang als besonders cholesterinarm
angepriesen. Sie stammen von dem in Südamerika heimischen Araucanahuhn.
Aber sie sind weder cholesterinarm und schon gar nicht cholesterinfrei.
Sie unterscheiden sich nur unwesentlich von denen kommerzieller
Legerassen. Der wesentliche Unterschied liegt beim Eigewicht, denn mit
etwa 48 Gramm sind sie leichter als die braunschaligen (rund 66 Gramm)
oder weißschaligen ( etwa 62 Gramm) Eier.
Wer nicht unter gesundheitlichen Risiken, wie hohem Blutdruck, hohem
Körpergewicht, hohen Blutfettwerten, Rauchen, mangelnder Bewegung o. ä.
leidet, kann zu Ostern Eier richtig genießen. Eine Übersicht der
wertvollen Inhaltsstoffe von Eiern findet sich im Internet auf den
Seiten des Instituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz unter
http://www.duisburg.de/53-5/.
Teil 4 rund ums Ei -
ein Osterservice des Instituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz
Frische Eier? Alte Eier? So erkenne ich sie!
Die Frische von Eiern ist das wichtigste Gütemerkmal. Auch die
Salmonellengefahr hängt mit der Frische zusammen. Deshalb müssen Eier
nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (maximal 28 Tage nach dem
Legen) durch erhitzt werden. Bis heute ist es aber keine Pflicht, das
Legedatum aufs Ei zu schreiben. Der Verbraucher muss daher über das
Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf das Legedatum zurückrechnen.
Für alle, die gern kochen, gibt es Hilfsmethoden um den Frischezustand
zu erkennen. Auch wenn sie nur grobe Hinweise liefern, denn sie hängen
häufig von Lagerungseinflüssen ab, sollte man sie kennen.
Die Außenwand eines Eis besteht aus einer Kalkschale mit einer innen
anliegenden Schalenhaut. Solange das Ei die Henne noch nicht verlassen
hat, befindet sich am stumpfen Pol des Eis ein kleiner Spalt zwischen
Schale und Schalenhaut, der sich später zur Luftkammer entwickelt. Sie
vergrößert sich durch Austrocknungsprozesse während der Lagerung, die
von Temperatur und Luftfeuchtigkeit abhängen. Daher kann man nicht
sicher auf die Lagerzeit zurück schließen. Ein frisch gelegtes Ei hat
eine Luftkammerhöhe von vier bis sechs Millimetern, die man mittels
Durchleuchtung messen kann. Eier der Güteklasse A dürfen nicht mehr als
sechs Millimeter Luftkammerhöhe aufweisen.
Die Frische lässt sich auch über dieses Luftkammervolumen zu Hause
ermitteln. Die "Schwimmprobe" gibt erste Anzeichen: Frische Eier bleiben
beim Einlegen in kaltes Wasser am Boden flach liegen, ein 14 bis 21 Tage
altes Ei hält sich fast senkrecht in der Schwebe und ein rund zwei
Monate altes Ei zeigt mit der stumpfen Spitze deutlich aus dem Wasser.
Eine weitere Möglichkeit, die Frische zu beurteilen, bietet die
seitliche Betrachtung des aufgeschlagenen, rohen Eis. Wölbt sich die
Dotterkugel stark empor, verläuft das Eiklar wenig und liegt es um den
Dotter herum gallertig in einer etwas erhöhten zweiten Schicht, so ist
das Ei frisch. Bei einem älteren Ei ist der Dotter abgeflacht, das
Eiklar dünnflüssiger und großflächig, flach verlaufen. Aber auch hier
gibt es Einflussfaktoren. Nimmt die Henne bei sommerlichen Temperaturen
vermehrt Wasser auf, ist das Eiklar ebenfalls flüssiger.
Wer die Frische seiner Eier genauer wissen will, stellt sich eine 8
prozentige Kochsalzlösung her (80 Gramm Kochsalz werden in Wasser gelöst
und auf 1 Liter aufgefüllt). Ein frisch gelegtes Ei sinkt in dieser
Lösung zu Boden. Eier, die nicht älter als zehn Tage sind, gelten noch
als "frisch" und schweben in dieser Lösung. Ein vier Wochen altes Ei
schwimmt oben.
Vor dem Osterfeuer an
die Tiere und die Luftreinhaltung denken
Osterfeuer gehören in Nordrhein-Westfalen zur alljährlichen
Brauchtumspflege. Hat man sich die Genehmigung beim Ordnungsamt der
Stadt geholt, sollte man aus Rücksicht auf die Natur Vorsicht walten
lassen: Viele Tiere gehen elend zugrunde, wenn Osterfeuer ohne Kontrolle
entzündet werden. Deshalb sollte man schon beim Sammeln des Holzes auf
Tiere achten und den Stapel für das Osterfeuer erst kurz vor dem "Event"
aufschichten. Darauf weist das Landesamt für Natur, Umwelt und
Verbraucherschutz (LANUV) Nordrhein-Westfalen hin.
Aufgeschichtete Haufen aus Reisig, Zweigen und Ästen werden von Tieren
wie zum Beispiel dem Igel gerne aufgesucht - zumal es nach dem Sturm
"Kyrill" in Gärten, an Waldrändern und auf Brachen genug davon gibt.
Wird dort Holz für das Osterfeuer entnommen, werden diese Tiere gestört
und vertrieben. Vor allem für buschbrütende Vögel wie Rotkelchen oder
Amsel ist die Gefahr in diesem Jahr groß, da Ostern in die Brutzeit
fällt. Sie suchen sich ab Mitte März Nichtplätze, brüten dann und ziehen
bereits zur Osterzeit ihre Jungen auf.
Die Fachleute des Landesamtes empfehlen, den Reisighaufen für das
traditionelle Osterfeuer erst am Tage des Verbrennens aufzuschichten.
Die Gefahr für Tiere kann aber auch bei früher errichteten Stapeln
verringert werden, wenn man sie zuvor vorsichtig umschichtet: Falls dort
Tiere oder Nester entdeckt werden, sollte man die Untersuchung abbrechen
und das Feuer selbstverständlich nicht anstecken. Auf keinen Fall dürfen
die Eltern- und Jungtiere vertrieben werden. Es hilft auch nicht, die
Nester umzusetzen, da sie von den Eltern nicht mehr angenommen und die
Jungen dann nicht mehr gefüttert werden. Davon können Freibrüter wie
Zaunkönig, Amsel, Singdrossel, Heckenbraunelle und Mönchgrasmücke
betroffen sein. Sie bauen ihr Nest bevorzugt in Hecken, Sträuchern oder
am Boden. Ihr Nachwuchs dankt es uns, denn er sucht später in unseren
Gärten und Parks nach Insekten, Raupen und Würmern.
Abgestorbenen
Holz ist ökologisch bedeutend für das Überleben vieler Tierarten. Locker
aufgeschichtete Reisighaufen bieten Igeln und Vögeln Möglichkeiten zum
Nestbau, zur Aufzucht ihrer Jungen und zum Schutz vor Feinden. Auch
Amphibien verstecken sich dort. In trockenen Ästen und Baumstämmen leben
viele Käfer. Hinzu kommen Arten der deutlich zurückgehenden Wildbienen
und Wespen. Lange gelagertes feuchtes Holz beherbergt Spinnenarten. Es
macht also eher Sinn, Holz- und Reisighafen anzulegen statt sie an den
Ostertagen zu verfeuern.
Auch aus lufthygienischer Sicht muss verantwortlich mit Osterfeuern
umgegangen werden. Messungen haben immer wieder erhöhte Immissionen in
den Osternächten ergeben. Keinesfalls gehören Abfälle wie zum Beispiel
Autoreifen, Plastik- und Kunststoffteile in das Feuer, da dann zu der
hohen Staubbelastung auch giftige Brandgase und Staubinhaltsstoffe
hinzukommen. Beschichtetes oder lackiertes Holz ist als Brennmaterial
nicht geeignet. Dennoch muss man sich den Spaß am Osterfeuer nicht
verderben lassen, denn sicherlich bleibt immer noch genug trockenes
unbehandeltes Holz übrig, das sich aufschichten und verbrennen lässt.
Sprechstunde für Gehörlose wird erweitert - jetzt jeden ersten und
dritten Montag im Monat
Die nächste Sprechstunde für Gehörlose findet am Montag, 2. April 2007,
wie gewohnt von 15 bis 17 Uhr im Nürnberger Haus, Schwanenstraße 5-7,
Duisburg-Mitte, 3. Etage, Zimmer 310, statt. Eine Gebärdendolmetscherin
ist anwesend.
Aufgrund der verstärkten Nachfrage erweitert die Beratungsstelle für
Menschen mit Behinderungen ihr monatliches Angebot. Neben der gewohnten
Sprechstunde, die jeden ersten Montag im Monat nachmittags stattfindet,
wird ab April 2007 eine regelmäßige Sprechstunde jeden dritten Montag im
Monat in der Zeit von 10 bis 11 Uhr angeboten. Damit können Ratsuchende
sich sowohl morgens als auch nachmittags zur Beratung einfinden.
Hilfesuchende können dieses kostenlose Angebot mit allen Problemen
nutzen, die sie bedingt durch ihre Hörbehinderung selbst nicht lösen
können. Die Beraterinnen klären Sachverhalte, bieten Problemlösungen an
und vermitteln gegebenenfalls an andere zuständige Stellen weiter. Auch
außerhalb der Sprechstunde sind die Beraterinnen unter den Rufnummern
0203/283-2760, -4791 und -6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über
Telefax unter 0203/283-2374 erreichbar. |
|
Duisburg,
27. März 2007
-
Historischer Kalender zum
27.
März |
|
Rund ums Ei –
ein Osterservice des Instituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz
Ostern ist nicht mehr weit und das Fest ist ohne Ostereier einfach
undenkbar. Dem schönen Brauch folgen viele gerne. Nur wenige machen sich
aber Gedanken über die Hauptakteure dabei: Die Henne und das Ei. Wer
zuerst da war, soll nicht geklärt werden. Dafür will das Institut für
gesundheitlichen Verbraucherschutz aber über alles informieren, was
sich um Henne und Ei dreht und für den Verbraucher und dessen Genuss
beim Ostereieressen wichtig ist. Teil 3 erklärt: Was steht denn
eigentlich auf dem Ei?
Viele haben ihn schon gesehen, den Stempelaufdruck (z.B. 1 - DE – 05 345
01) auf dem Ei, auch Erzeugercode genannt. Die Ziffern liefern wichtige
Informationen:
Über die Haltungsform der Legehennen informiert die erste Ziffer:
0 = Biohaltung
1 = Freilandhaltung
2 = Bodenhaltung
3 = Käfighaltung ( konventionelle oder ausgestaltete Käfige oder
Kleingruppenhaltung)
Es folgen zwei Buchstaben als Kürzel für das Erzeugerland:
AT = Österreich
BE = Belgien
DE = Deutschland
DK = Dänemark
NL = Niederlande u.v.a.
Die weiteren 5 Ziffern geben das Bundesland (z.B. 05 für NRW) und den
Haltungsbetrieb an. Die letzten beiden Ziffern stehen für den Stall.
|
Bundesland: |
Bundesland: |
Bundesland: |
|
01 =
Schleswig-Holstein |
06 =
Hessen |
11 =
Berlin |
|
02 =
Hamburg |
07 =
Rheinland-Pfalz |
12 =
Brandenburg |
|
03 =
Niedersachsen |
08 =
Baden- Württemberg |
13 =
Mecklenburg-Vorpommern |
|
04 =
Bremen |
09 =
Bayern |
14 =
Sachsen |
|
05 =
Nordrhein-Westfalen |
10 =
Saarland |
15 =
Sachsen-Anhalt |
|
|
|
16 =
Thüringen |
1
- DE - 05
345 01
Haltungsform - Erzeugerland -
Bundesland
Legebetrieb Stall
Auch Eier auf dem Wochenmarkt dürfen nur mit Erzeugercode verkauft
werden. Lediglich bei der Ab-Hof-Abgabe dort erzeugter Eier darf der
Erzeugercode fehlen. Zugleich muss dann auf die Angabe der Güte- und
Gewichtsklasse verzichtet werden.
Weitere Infos finden sich unter
www.was–steht-auf-dem-ei.de.
25.000 Fans feiern
Nationalelf in der MSV-Arena -
Noch Tickets für Spiel
Deutschland - Dänemark
25.000 Fußball-Fans boten der deutschen Nationalmannschaft bei ihrem
öffentlichen Training in der MSV-Arena einen tollen Empfang. Zwei Tage
vor dem ersten Länderspiel in Duisburg seit 74 Jahren wurden die Sieger
von Prag begeistert empfangen. Trainer Joachim Löw ließ seine Mannschaft
anderthalb Stunden auf dem Rasen in der Arena trainieren. Vor der
Abfahrt ins Mannschaftsquartier schossen die DFB-Jungs Hunderte
Spielbälle auf die Zuschauerränge. Duisburg und die MSV-Arena sind damit
bestens gerüstet für das Testspiel der DFB-Elf am Mittwoch gegen
Dänemark. Für diese Partie gibt es übrigens ab sofort noch einige
Ticketrückläufer im ZebraShop Arena.
Stadtbibliothek bleibt am Karsamstag geschlossen
Am Karsamstag, 7. April, bleiben die Zentralbibliothek und alle ihre
Zweigstellen, ebenso wie an den Feiertagen Karfreitag und
Ostermontag, geschlossen. Außerdem wird das Schulmedienzentrum
während der Osterferien (2.-13. April) montags bis freitags nicht um
17 Uhr, sondern bereits um 15 Uhr schließen. Auch der Bücherbus
bleibt in der ersten Woche der Osterferien (2.-5. April) im Depot
und wird die entsprechenden Haltepunkte im Stadtgebiet nicht
anfahren.
Erste Bürokratiemessung in einer deutschen Stadt durchgeführt
Kaum bürokratische Belastungen für die Bürger und Unternehmen von
Klein- und Mittelstädten
Die Stadt Bergkamen (52.000 Einwohner) hat erstmals in Deutschland
eine Messung der Bürokratiekosten durchführen lassen. "Die Kommunen
stellen sich der Verantwortung, Bürokratie zu verringern auch im
eigenen Haus.", sagte der Bürgermeister von Bergkamen und Präsident
des DStGB, Roland Schäfer am Dienstag in Bergkamen. Im Ergebnis
zeigte die von der Firma Rambøll Management auf der Grundlage der
Methodik "Standardkostenmessung" durchgeführte Untersuchung, dass es
keine nennenswerte "selbstgemachte" Bürokratie für Bürger und
Unternehmen durch die Kommune gibt.
Die Methode der Standardkostenmessung wendet auch die
Bundesregierung an, um die Bürokratiekosten des Bundesrechts zu
ermitteln. Damit objektiv vergleichbare Ergebnisse gefunden werden
können, werden nur die sog. Informationspflichten betrachtet.
Wieviel Zeit und Geld kostet es, Anträge auszufüllen, Berichte
abzugeben oder einen Nachweis zu melden?
Die Informationspflichten des Satzungsrechts der Stadt Bergkamen
sind sehr begrenzt. Es fand daher eine Auswahl der Satzungen mit den
meisten Informationspflichten für die Untersuchung statt. In vier
Satzungen fanden sich 44 Informationspflichten. Um diesen Pflichten
nachzukommen, benötigte jeder Einwohner von Bergkamen
durchschnittlich 17,8 Sekunden. Im Ergebnis sagen die Prüfer von
Rambøll Management: "Der Veränderungsbedarf ist hier gering." Aber
noch stärker als auf die Anzahl der Informationspflichten komme es
auf die Kunden- und Serviceorientierung an. Die ist in Bergkamen,
stellvertretend für viele Städte dieser Größenordnung, gut. In
vielen Fällen können die Informationspflichten durch Telefonanrufe
oder durch formlosen E-Mail Kontakt mit den Mitarbeitern der
Verwaltung erledigt werden. Bestimmte Informationspflichten, wie
z.B. das Führen des Kontrollbuchs werden nur bei Bedarf eingesetzt,
um keine unnötige Bürokratie aufzubauen. In Bergkamen ist
bürokratiearmer Service in der Verwaltung umgesetzt.
Das Ergebnis zeigt, dass gerade in kleineren und mittleren Städten
die bürokratischen Belastungen außerhalb der Verantwortung der
Kommunen liegen. Deshalb sind die Kommunen daran interessiert,
Bürokratiemessungen und Bürokratieabbau auf allen Ebenen zu
unterstützen.
|
|
Duisburg,
26. März 2007
-
Historischer Kalender zum
26.
März |
|
Abtreibungen unter Minderjährigen in NRW weiter auf hohem Niveau
Rund 1 450 minderjährige (15 bis 17 Jahre alte) Frauen brachten 2006
in NRW ein Kind zur
Welt.
Im gleichen Jahr wurden 1 351 Abtreibungen von gleichaltrigen Frauen
registriert. Wie das Landesamt für
Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, war damit knapp jede
hundertste Minderjährige schwanger. Seit 1990
hat sich der Anteil der Schwangeren an der Gesamtzahl der 15 bis 17
Jahre alten Frauen zunächst bis 2001 von
0,90 Prozent auf 1,12 Prozent erhöht, um dann bis 2006 wieder auf 0,90
Prozent zurück zu gehen. Verändert hat
sich der Anteil der Abtreibungen: Brachten 1990 noch drei Viertel (76
Prozent) der schwangeren Minderjährigen
ihr Kind zur Welt, waren es 2006 nur noch gut die Hälfte (52 Prozent)
von ihnen.
Im Jahr 1990 wurden in NRW 250 162 minderjährige Frauen gezählt.
Inzwischen ist die Zahl der 15 bis 17-jährigen Frauen um etwa 62 000
gestiegen. Dies ist bei der Interpretation der Werte zu beachten.
Außerdem sind Schwangere, die ihr Kind durch eine Fehl- oder Totgeburt
verloren haben, in den dargestellten Daten nicht berücksichtigt. (LDS
NRW)
Rund ums Ei - ein
Osterservice des Instituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz
Die Haltung von Legehennen
Bevor das Ei überhaupt gelegt werden darf, haben die Gesetzgeber
eindeutige Vorgaben gemacht, wie Legehennen gehalten werden dürfen. Bei
den Tierschutzbestimmungen geht es um Zentimeter, Stallhöhen und
Ausstattung wie etwa die Einrichtung von Legenestern. Ob auf dem Boden
oder in Kleingruppen gehalten, jeder Eierproduzent muss seine Hennen
nach diesen Regelungen beherbergen.
Andere Länder, wie die Schweiz und Schweden, haben es vorgemacht. Die
konventionelle Käfighaltung ist auch in Deutschland seit dem 1. Januar
2007 verboten; erst ab 2012 gilt diese Regelung dann in der gesamten EU.
Ausnahmen bestehen für Landwirte, die noch im Dezember 2006 dem
Veterinäramt Umbaupläne für ihre Käfighaltung vorgelegt haben. Sie
dürfen bis Ende 2008 weiterhin Hennen auf 550 Quadratzentimeter
Käfigfläche pro Tier halten, 690 Quadratzentimeter gelten für schwere
Tiere. Zum Vergleich: Ein DIN A 4-Blatt misst etwa 620
Quadratzentimeter.
Bis Ende 2020 sind in Deutschland ausgestaltete Käfige erlaubt. Das sind
Käfige mit einer Grundfläche von mindestens 2000 Quadratzentimetern
(etwa 3,25 DIN A4-Blätter), die über einen Nest- und Einstreubereich
sowie Sitzstangen verfügen. Danach wird es nur noch Bodenhaltung und
Kleingruppenhaltung geben.
Die Bodenhaltung kann sich ausschließlich im geschlossenen Stall
abspielen oder zusätzlich mit einer Auslaufmöglichkeit im Freien
verbunden sein, die mindestens vier Quadratmeter pro Henne betragen muss
(Freilandhaltung). Bei der Bodenhaltung dürfen maximal neun Hennen auf
einem Quadratmeter Stallfläche gehalten werden (knapp 2 DIN A4-Blätter
für ein Huhn). Bis zu vier Ebenen, mit einem Mindestabstand von 45
Zentimetern, sind übereinander erlaubt, wenn sich die Hennen zwischen
den Ebenen frei bewegen können und es Sitzstangen, Legenester und einen
Einstreubereich gibt.
Kleingruppenhaltungen haben mindestens 2,5 Quadratmeter Grundfläche und
50 bis 60 Zentimeter Mindesthöhe. Einem Tier stehen 800 bzw. 900
Quadratzentimeter Fläche zu und bis zu zehn Tiere teilen sich einen
Einstreubereich und ein Gruppennest von jeweils mindestens 900
Quadratzentimetern.
Verkaufsoffene Sonntage
Die vom Einzelhandel beantragten und vom Rat der Stadt befürworteten
Sonntage in den Duisburger Stadtteilen 2007:
|
Datum 2007 |
Stadtteil |
| 1. April |
Innenstadt (14 -19:00) |
| 29. April |
Buchholz (13 - 18:00)
|
| 6. Mai |
Hamborn (13 - 18:00)
|
| 13. Mai |
Walsum und Rheinhausen (13
- 18:00) |
| 3. Juni |
Neumühl (13 - 18:00) und
Alt-Homberg (13 - 18:00) |
| 17. Juni |
Buchholz (13 - 18:00)
|
| 2. September |
Marxloh (13 - 18:00)
|
| 9. September |
Meiderich (13 - 18:00) und
Neudorf (13 - 18:00) |
| 16. September |
Wanheimerort (13 - 18:00)
und Huckingen (12 - 17:00) |
| 30. September |
Walsum (13 - 18:00) und
Innenstadt (14 -19:00) |
| 7. Oktober
|
Hamborn (13 - 18:00)
|
| 14. Oktober |
Neumühl (13 - 18:00)
|
| 4. November |
Innenstadt (14 -19:00) |
| 11. November |
Buchholz (13 - 18:00) und
Meiderich (13 - 18:00) |
| 2. Dezember |
Neumühl (13 - 18:00),
Innenstadt (14 -19:00), Alt-Homberg (13 - 18:00), Huckingen
(12 - 17:00)und Walsum (13 - 18:00) |
Rhetorik für Frauen
Um die "Rhetorik für Frauen" geht es in einem Wochenendseminar der
Volkshochschule, das am 21. und 22. April im VHS-Gebäude am
König-Heinrich-Platz unter der Leitung von Eva Thul stattfinden wird.
Unter der Leitung von Eva Thul lernen die Teilnehmerinnen, wie sie ihre
rhetorischen Fähigkeiten erweitern können. Vor allem geht es darum, mit
weniger Angst vor einer Gruppe zu sprechen und sich in Gesprächen besser
durchzusetzen. Auch "frauentypische" Schwierigkeiten in beruflichen und
privaten Redesituationen werden zur Sprache kommen.
Termine: Samstag, 21. April, 10 bis 17 Uhr, Sonntag, 22. April,
10 bis 13 Uhr.Voranmeldung ist erforderlich.
Zeit beginnt im Kopf
Wer hätte es gedacht? Die Zeit beginnt im Kopf behauptet zumindest ein
Seminar der Volkshochschule. Es richtet sich an alle, die "zeitsouverän"
werden möchten, vor allem, um mehr Zeit für sich und die wesentlichen
Dinge des Lebens zu haben. In einem Workshop werden Methoden und
Techniken vorgestellt, die bei der Befreiung vom Zeitstress helfen und
somit zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Unter der Leitung
von Anton L. Thomas soll ein persönlicher Maßnahmeplan für jeden
Teilnehmer und jede Teilnehmerin erarbeitet werden.
Der Workshop findet am Freitag, 20. April, 18 bis 22 Uhr, und am
Samstag, 21. April, 9 bis 13.45 Uhr, im Gebäude der VHS am
König-Heinrich-Platz statt. Vorherige Anmeldung in der VHS ist
erforderlich. |
|
Duisburg,
25. März 2007
-
Historischer Kalender zum
25.
März |
|
Heute Nacht erfolgte wieder
die Zeitumstellung - Uhr um eine Stunde vorstellen - auf die Sommerzeit
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt.
Unmittelbar nach dem Krieg wurde die
jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten
bestimmt. 1947 wurden die Uhren
zwischen
dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei
Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich
galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag
im März und dem letzten Sonntag im September. Von 1950 bis 1979 gab es
in Deutschland keine Sommerzeit.
Die erneute Einführung der Sommerzeit wurde in der „alten“
Bundesrepublik 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft.
Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen
Nachbarländern anpassen, die bereits
1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen
die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der
DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und
insbesondere Berlin nicht zusätzlich noch zeitlich geteilt war. Die
Bundesrepublik und die DDR führten die Sommerzeit zugleich ein, das
diente der Harmonisierung. In der DDR regelte die Verordnung über die
Einführung der Sommerzeit vom
31. Januar 1980
die Umstellung.
Von 1981 bis 1995 begann in Deutschland die Sommerzeit am letzten
Sonntag im März um
2.00
Uhr MEZ und endete am letzten Sonntag im September um 3.00 Uhr MESZ.
Durch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Sommerzeitregelungen
in der Europäischen Union wurde die Sommerzeit 1996 in Deutschland um
einen Monat verlängert und gilt seitdem vom letzten Sonntag im März um
2.00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober um
3.00 Uhr MESZ. (Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen
Parlamentes).
Internetkurs für die Generation "50Plus"
Die Zentralbibliothek bietet einen Internet-Schnupper-Kurs speziell für
Menschen ab 50 Jahren an. Der auf zwei Tage verteilte vierstündige
Einführungskurs findet am Dienstag, 27. März, sowie am Freitag, 30.
März, jeweils von 10 bis 12 Uhr in der Zentralbibliothek statt.
Unter der Leitung von Isalind Schönemann werden die Teilnehmer auch in
praktischen Übungen Gelegenheit bekommen, sich mit dem World Wide Web
vertraut zu machen. Grundkenntnisse im Umgang mit der PC-Tastatur und
der PC-Maus werden jedoch vorausgesetzt. Der Einführungskurs kostet
vierzehn Euro. Bibliothekskunden zahlen nur zehn Euro. Da die
Teilnehmerzahl begrenzt wird, ist eine persönliche Anmeldung an der
Erstinformation der Zentralbibliothek unbedingt erforderlich. |
|
Duisburg,
24. März 2007
-
Historischer Kalender zum
24
.
März |
|
Loveparade abwechselnd in
Städten des Reviers? Ein vorgezogener Aprilscherz? "Warum soll neben
Essen. Dortmund und Bochum nicht auch Duisburg als eine der
wichtigsten Städte des Reviers die Loveparade ausrichten?"
Duisburg-Marketing-Cef Uwe Gerste machte in der Duisburger Lokalzeit des
WDR keinen Hehl daraus, dies
ernsthaft
anzugehen.
In der Hinterhand soll nach den ersten Informationen ein Sponsor stehen,
de die gröbsten Kosten des Berliner Spektakels rund 2,5 Millionen Euro
nebst Reinigung übernehmen würde. Wirklich kein Aprilscherz?
Marketingstrategisch wäre es schon eine Riesensache für das Revier und
die - analog zur Grundidee mit den wechselnd ausrichtenden
ReviersStädten - die gesamte Region. Massentourismus wie beim
Papstbesuch von Jugendlichen wäre garantiert. Und wo sollte der
Techno-Lindwurm sich den Weg durch tausende und abertausende Jugendliche
bahnen ? "Bei den vielen Autobahnen im Reviers wäre es doch kein allzu
großes Problem, ein Teilstück einer solchen zu sperren", kommt prompt
die die Antwort. Oder doch vielleicht die Kö statt rund um die Berliner
Siegessäule? Die flugs befragten Jugendlichen in der Stadt waren total
begeistert. Vielleicht also schon 2008?
Arbeiten in der offenen
Ganztagsgrundschule
"Alle meine Kinder", das ist der Titel eines mehrtägigen VHS-Seminars,
das sich im April mit der Arbeit in offenen Ganztagsschulen beschäftigt.
Unter der Leitung von Sina Katrin Kahle werden alle relevanten
Themenbereiche behandelt, also sowohl praktische Fragen als auch Aspekte
der Arbeit im Team und die Kommunikation mit den Eltern. Voranmeldung
ist erforderlich.
Gutes Benehmen lernen
"Benimm ist in" heißt der Titel eines Elternseminars, das die
Volkshochschule in diesem Semester anbietet. Ratsuchende Eltern lernen
und trainieren an einem Wochenende unter der Leitung von Dorothea
Treichel-Linnenweber, was sie tun können, um ihren Kindern auf
humorvolle Weise, aber dennoch ernsthaft, all das näher zu bringen, was
im weitesten Sinne als "gutes Benehmen" bezeichnet wird.
Die Veranstaltung in der VHS, Am König-Heinrich-Platz, beginnt am
Freitag, 20. April, 18.30 bis 20.30 Uhr, und wird am nächsten Tag,
Samstag, 21. April, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr fortgesetzt.
Voranmeldung ist erforderlich.
Grundlagen der Buchführung
Eine erste Einführung in die Buchführung vermittelt ein
Wochenseminar (Bildungsurlaub) der Volkshochschule. Dabei werden
Fähigkeiten zur selbständigen Lösung buchhalterischer Grundprobleme
vermittelt: rechtliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen der
doppelten Buchführung, Inventur, Inventar und Bilanz, Buchen auf
Bestands- und Erfolgskonten, Behandlung der Umsatzsteuer bei Ein- und
Verkäufen sowie die Bedeutung von Kontenrahmen und Kontenplan. Der
Bildungsurlaub findet von Dienstag, 10. April bis Samstag, 14.April
jeweils von 9 bis 16 Uhr, in der Volkshochschule, Am
König-Heinrich-Platz, statt.
Augen- und Sehtraining
Die Arbeit am Bildschirm belastet die Augen in einem weit höheren Maße,
als man bisher vermutet hatte. Die einseitige und häufig lang anhaltende
Belastung überfordert die Augen. Müde, brennende Augen sowie auf Dauer
eine nachlassende Sehschärfe sind die Folge. Parallel treten oft Kopf-
und Rückenschmerzen auf. Kommen noch Stress, Bewegungsmangel und falsche
Ernährung dazu, können sich ernste Gesundheitsprobleme entwickeln.
Beim Augen- und Sehtraining der Volkshochschule am Samstag, 31. März
(10 bis 17 Uhr) lernen die Teilnehmer, durch ein entsprechend
gestaltetes Training die Muskulatur der Augen zu kräftigen, die
Durchblutung zu verbessern und die Sehfunktionen (Sehschärfe, räumliches
Sehvermögen, Kontrastempfindlichkeit und Bewegungssehen) zu stützen.
Somit kann nahezu jeder aktiv an seiner Augengesundheit mitwirken
Seminarinhalte: Bau und Funktion des Auges, Augenerkrankungen,
Altersweitsichtigkeit, Bildschirmarbeit, praktische Übungen zur
Verbesserung der Sehleistung, Imaginationen und Entspannungsübungen.
Ort: Institut für Aus- und Fortbildung, Lüderitzallee 27, Buchholz. |
|
Duisburg,
23. März 2007
-
Historischer Kalender zum
23.
März |
|
Schimanski
wieder da!
So hieß es vor fast genau einem Jahr. Nun hat der Schauspieler wieder
Duisburg besucht.
Am
29. März 2006 ging es in Duisburg um
Arbeitslosigkeit, Hartz IV-Problematik, illegales Glückspiel, Prostitution
und Zukunftsängsten. Es ging vor einem Jahr für Schimanski (Götz George,
Foto Manfred Schneider) um die 14. Folge der
WDR/ARD-Reihe mit dem Titel „Tod in der Siedlung“ mit seinen Kollegen Hunger (Julian Weigend) und Hänschen (Chiem van
Houweninge), mit denen Schimanski diesen brisanten Fall bearbeitete.
Beim Drehtag waren die Schauspieler Götz George, Julian Weigend und Liv
Lisa Fries vor der Industriekulisse in Duisburg-Beeck/Bruckhausen im
Einsatz.
Heute nun feiert Götz George mit "Schimanski" und Duisburg sozusagen
"Silberhochzeit".
Seit es den Ruhrpott-Kommissar gibt, hielten sich auch hartnäckig die
Diskussionen um das Image der Stadt, ja der ganzen Region. Von
unerwünschter Werbung für "Schmuddellecken" sprachen die einen, die das
Image der Stadt damit auf Dauer negativ
beeinflusst hat. Die anderen sehen es as unverfälschte Wiedergabe der so
facettenreichen Stadt und ihrer Menschen.
BEAUTY INTERNATIONAL DÜSSELDORF -
Boris Beckers Tochter bei alessandro International
Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Bei der
Fachmesse BEAUTY INTERNATIONAL DÜSSELDORF, der Nummer eins für professionelle
Kosmetik, trifft sich vom 23. bis zum
25.03.07 die gesamte Branche.
Links im Bild: Visagistin Malu Wilz
arbeitet an einem Model.
Da immer
mehr Einflüsse aus der Medizin in die Kosmetik integriert werden,
gewinnen natürlich ganzheitliche Konzepte an zunehmender Bedeutung. In
den Messehallen 9 bis 12 präsentieren sich 1000 Aussteller und Marken mit
ihren Produkten.
So gibt
es unter den vielen neuen Angeboten auch Altbekanntes, wie zum Beispiel
die Original Egyptische Erde, gebrannte Tonerde von IKOS. Das Produkt
ist seid Jahren für viele Frauen unverzichtbar, da es ein
sonnengebräuntes, gesundes und vitales Aussehen vermittelt.
Die
Frühjahr/Sommer-Saison 2007 wird farbig werden. Die Visagisten greifen
beim Augen Make-up tiefer in den Farbtopf. Der Favorit der Saison ist
jedoch Grün in allen Schattierungen. Natürliche Make-up Looks haben bis
hin zum wieder neu interpretierten Nude Look weiterhin Bestand. Erlaubt
ist aber auch ein dezentes Augen Make-up und kräftig betonte Lippen mit
Trend zu fruchtigen Apricot- und Rosénuancen.
In der
Nailbranche ist eine bemerkenswerte Entwicklung zu beobachten. Pflegende
Behandlungen, die den Wellnessgedanken aufgreifen, dienen neben der
Nagelpflege, der Entspannung und dem Wohlbefinden. alessandro
International stellt jetzt die kindgerechte Hand- und Nagelpflegeserie „alessandro
girls“ für Mädchen ab 5 Jahren vor, die von Boris Beckers Tochter Anna
Ermakova, am 23. März 07 präsentiert wurde.
Eine
weitere Fachrichtung der Messe ist die Fußpflege. Der Mensch umrundet im
Laufe seines Lebens viermal die Erde zu Fuß. Deshalb ist Fußpflege heute
für moderne pflegebewusste Kunden zunehmend ein Bestandteil des
individuellen Wohlfühlprogramms.
Das
Thema Wohlfühlen ist ein ungebrochener Trend, der in alle Bereiche des
Lebens Einzug gehalten hat und zum Teil unsinnige Blüten treibt. Dazu
gehören z.B. die Wellness-Suppe, Wellness-Socken, Wellness-Marmelade
oder die quellfrische Frühstückswurst. BEAUTY INTERNATIONAL setzt mit
ihrem Angebot in diesem Bereich daher auf Qualität und fachlich
fundierte Anregungen, bei stimmigen Ambiente und effektiven
Behandlungen.
Am
25.03.07 ist die Präsidentin der deutschen Schmerzliga, Dr. Marianne
Koch, vielen noch als Schauspielerin bekannt, auf der BEAUTY ,um über
ihr aktuelles Buch „Körperintellegenz“ zu sprechen. In einer zweiten
Veranstaltung, am gleichen Tag, wird sie ihre kritischen und
unabhängigen Gedanken zu Themen wie Hormone, Anti-Aging, Wellness,
Hautpflege und neuste Medical-Beauty-Trends diskutieren. Boris
Beckers Tochter Anna Ermakova (rechts)präsentierte eine kindgerechte
Hand-und Nagelpflege-Serie.
Sperrung auf der Neumühler Straße
Die Querung der Neumühler Straße im Kreuzungsbereich
Theodor-Heuss-Straßemuss in der Nacht von Freitag, 30. März, ab 20 Uhr,
bis Samstagfrüh, 31. März, ca. acht Uhr wegen Gleisbauarbeiten gesperrt
werden. Die Auffahrt auf die A 42 in Richtung Dortmund aus Fahrtrichtung
Meiderich und aus der Theodor-Heuss-Straße ist nicht möglich.
Ortskundige werden gebeten, den Baustellenbereich weiträumig zu
umfahren.
Sperrung der Von-der-Mark-Straße in Duisburg-Meiderich
Die Von-der-Mark-Straße zwischen Bahnhofstraße und Singstraße wird
ab Montag, 26. März.2007, für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Die
Sperrung wird voraussichtlich für eine Woche bestehen. Die Stadtwerke
Duisburg arbeiten an der Wasserleitung. Eine Umfahrung zur Fußgängerzone
der Von-der-Mark-Straße ist über die Herkenberger Straße/Singstraße
möglich. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren.
Alter Fußgängertunnel am Bahnhof in Duisburg-Rheinhausen gesperrt
Ab Montag, 26.03.2007, wird der alte Fußgängertunnel in der Nähe vom
Bahnhof Duisburg -Rheinhausen, zwischen der Kruppstraße und der
Parallelstraße für die Fußgänger endgültig gesperrt. Ab dann müssen die
Fußgänger den neuen Tunnel direkt im Bahnhof Rheinhausen benutzen.
Bauernmarkt parallel zum
Kunsthandwerkerfestival
Das 18. Kunsthandwerkerfestival findet vom 29. März bis 1. April
2007 auf der König- und Kuhstraße statt. Aus diesem Anlass muss der
Bauernmarkt am Donnerstag, 29. März 2007, und am Samstag, 31. März 2007,
um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe
Straße und Pavillon der Duisburg-Info aufgebaut.
Die Händlerinnen und Händler werden dort mit ihrem gewohnt guten und
breiten Sortiment am Donnerstag zwischen 10 und 18 Uhr sowie am Samstag
von 10 bis 16 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so dass an beiden
Tagen durch den Bauernmarkt und das Kunsthandwerkerfestival ein
doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen.
Stadtbibliothek veröffentlicht neues Kinderprogramm für April
Mit dem Vorlesespaß "Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich habe?"
am Dienstag, 3. April, 15 Uhr, in der Schul- und Stadtteilbibliothek
Gesamtschule Süd, eröffnet die Stadtbibliothek ihr Kinderprogramm für
den Monat April. Weitere 20 Veranstaltungen für Kinder im Alter zwischen
vier und acht Jahren, darunter Kindertheater, Bilderbuchkinos,
Bastelwerkstätten und vieles andere, komplettieren das bibliotheksweite
Monatsangebot. Das Beecker Bibliotheksfest am Samstag, 28. April, in der
dortigen Stadtteilbibliothek beendet dann die Veranstaltungsreihe.
Weitere Infos gibt es bei Anne Markstein (0203/283-4117) und Wolfgang
Heiken (0203/283-4221 oder -4203) von der Stadtbibliothek sowie im
Internet (www.stadtbibliothek.duisburg.de).
Mamma Mia! im Colosseum Theater -
Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Mit der
Premiere am 06. Mai 2007 können die Besucher den MAMMA MIA!-Effekt des
Original Musical mit den Hits von ABBA im Colosseum Theater in Essen
erleben. Über 30 Millionen Menschen weltweit haben MAMMA MIA! bisher
gesehen. Alle erlebten das gleiche Phämonen: Sie wurden angesteckt von
dem besonderen MAMMA MIA!-Feeling.
Dieses
Musical steht für gute Laune. Die Geschichte verbindet Humor mit Herz
und die Magie von ABBA. Drei mögliche Väter…, zwei unvergessliche Tage…!
Auf
einer griechischen Insel lebt die allein erziehende Donna, die ohne Mann
„ihren Mann“ steht. Ihre 20-Jährige Tochter Sophie, die mit Sky ihren
Märchenprinzen bereits gefunden hat, will ihre große Liebe heiraten und
träumt davon, von ihrem Vater zum Altar geführt zu werden. Aber im
Tagebuch ihrer Mutter entdeckt sie zufällig, dass dafür drei Kandidaten
in Frage kommen.
Damit diese Ungewissheit ein Ende findet, lädt sie bei der Planung ihrer
Hochzeit kurzerhand ihre möglichen drei
Väter
ein. Zusätzlicher Schwung kommt in die Geschichte, als Donnas beste
Freundinnen aus alten Tagen anreisen und ihre Erinnerungen an die Zeiten
als das Gesangstrio „Donna and the Dynamos“ wieder wach werden. Nun
beginnt das große Rätselraten.
MAMMA
MIA! ist ein unwiderstehliches Musical mit den 22 größten Hits von ABBA.
Die Lebensfreude der Bühnenhandlung überträgt sich unweigerlich auf die
Zuschauer. Bei MAMMA MIA! ist man nicht nur dabei, sondern mittendrin.
Die ersten Hauptdarstellerinnen von MAMMA MIA! - Lone van Roosendaal,
Kerstin Marie Mäkelburg und Stephanie Tschöppe. |
|
Duisburg,
22. März 2007
-
Historischer Kalender zum
22.
März |
Recycling auf
höchsten Niveau - Von Manfred Schneider
(Text und Fotos)
Recycling
auf höchsten Niveau. Davon konnten sich die Mitglieder vom Duisburger
Amt für Umwelt und Grün, im Lippewerk Remondis in Lünen überzeugen.
Dr. Peter Greulich, Umweltdezernent in Duisburg, wies darauf hin, dass
der Besuch keinen politischen Hintergrund habe, sondern lediglich als
Lernprozess, wie durch klare Trennung von Reststoffen neue Rohstoffe
produziert werden, zu verstehen sei. Das Remondis Lippewerk ist das
größte Zentrum für industrielle Kreislaufwirtschaft in Europa.
Nach einem längeren Vortrag der Geschäftsführung, über den Standort mit
seinen vielen Facetten, konnte sich die Duisburger Gruppe, bei einer
Fahrt über das 230 Hektar große Gelände in
diversen
Betriebshallen, eine Überblick verschaffen, wie Abfälle aufbereitet
werden, so dass sie als Rohstoffe wieder in den Energie- bzw.
Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden können.
Mit ihren 1.200 Beschäftigten stellt die Firma u. a. hochwertige
Grundstoffe her, erzeugt Biodiesel und versorgt ganze Städte mit
Trinkwasser. Allgemeiner Tenor des Ausschusses: „Die Besichtigung war
eine positive Erfahrung!“
Dr. Peter
Greulich (3.v. links), der Vors. des Umweltausschusses Prof. Dr. Dieter
Kantel (2. v. rechts) und weitere Ausschussmitglieder machten auch in
den gelben Sicherheitswesten eine gute Figur.
Zehn Jahre Carl-Mandelartz-Bibliothek: Festakt mit dem Brendel-Quartett
Mit
einem Kammerkonzert des Brendel-Quartett begeht die Ruhrorter
Stadtteilbibliothek am Freitag, 23. März, um 19 Uhr ihrer zehnjährige
Namensgebung als Carl-Mandelartz-Bibliothek. Auf dem Programm, des
ausschließlich aus Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker bestehenden
Streichquartetts, stehen Werke von Mozart, Schubert, Dvorak und
Hindemith. Die Begrüßung der Gäste nehmen die Bezirksvorsteherin für
Homberg/Ruhrort/Baerl, Hildegard Fischer und Bibliotheksdirektor Dr.
Jan-Pieter Barbian vor. Der Eintritt zum Festakt ist frei.
Weitere Infos sind bei der Leiterin der Stadtteilbibliothek Ruhrort,
Wilma Gottschalk, unter 89729 erhältlich.
Kinderalarm – Stadtranderholung 2007
Der „Kinderalarm“, die beliebte
Ferienaktion des Jugendamtes startet dieses Jahr wieder in der zweiten
Hälfte der Sommerferien am Montag, 16. Juli und dauert bis Freitag, 3.
August. Aufgrund der hohen Nachfrage im letzten Jahr stehen nochmals
1500 Plätze zur Verfügung. Teilnehmen können alle Schulkinder, die am
Ende der Ferien höchstens dreizehn Jahre alt sind.
Der Normalpreis beträgt in diesem Jahr 50 Euro, Geschwisterkinder zahlen
30 Euro. Wird der Familienunterhalt überwiegend mit staatlichen
Leistungen bestritten, z.B. Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe,
reduziert sich der Preis auf 17 Euro. Nach den Osterferien können die
Kinder ab acht Uhr entweder direkt an den Spielorten selbst
(Jugendzentren und Bauspielplätzen) oder für die großen Plätze bei den
jeweiligen Bezirksämtern in den Bürgerservicestationen angemeldet
werden. Hier die genauen Termine und Orte:
|
Walsum: |
16.4. |
Jugendzentrum Driesenbusch,
Beckersloh 15 |
|
|
16.4. |
Jugendzentrum Alte Schmiede,
Schachtstraße 31a |
|
Hamborn: |
17.4. |
AWO Bauspielplatz, Alexstraße 6 |
|
|
17.4. |
Bezirksamt Hamborn für den Stadtpark
Meiderich |
|
Meiderich |
17.4. |
Bezirksamt Meiderich für den
Stadtpark Meiderich |
|
|
17.4. |
Eisenbahncafe, Löwenburgstraße |
|
|
18.4. |
AWO Lernbauernhof, Am Ingenhammshof 1 |
|
Homberg |
17.4. |
Bezirksamt Homberg für den
Bauspielplatz Tempoli |
|
Rheinhausen |
17.4. |
Bezirksamt Rheinhausen für die
Abenteuerfarm Robinson |
|
|
18.4. |
Jugendzentrum Rumeln, Dorfstraße 19b |
|
|
19.4. |
Jugendzentrum Mühle, Clarenbachstraße
14 |
|
Mitte |
17.4. |
Bezirksamt Mitte für die
Bezirkssportanlage Wedau II |
|
|
19.4. |
Ev. Jugendzentrum Gustav-Adolf,
Gustav-Adolf-Straße 65 |
|
Süd |
17.4. |
Bezirksamt Süd für die
Bezirkssportanlage Wedau II |
|
|
20.4. |
Jugendzentrum Angertaler Str.,
Angertaler Straße 108 |
|
|
20.4. |
Regionalzentrum Süd, Mündelheimer
Straße 115 |
|
Sorgeberechtigte, die aufgrund terminlicher Verpflichtungen
nicht in der Lage sind, ihr Kind selbst anzumelden, können
eine andere Person schriftlich dazu beauftragen. Weitere
Auskünfte erteilt das Jugendamt unter 283-4601 und 283-3420.
|
Stadtbibliothek veröffentlicht neues Kinderprogramm für April
Mit dem
Vorlesespaß „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich habe?“
am Dienstag,
3. April, 15 Uhr,
in
der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd, eröffnet die Stadtbibliothek ihr Kinderprogramm für den Monat
April. Weitere 20 Veranstaltungen für Kinder
im Alter zwischen vier und acht Jahren, darunter
Kindertheater, Bilderbuchkinos, Bastelwerkstätten und vieles andere, komplettieren das bibliotheksweite Monatsangebot.
Das
Beecker Bibliotheksfest am Samstag, 28. April, in der dortigen
Stadtteilbibliothek beendet dann die Veranstaltungsreihe. Weitere Infos
gibt es bei Anne Markstein (0203/283-4117) und Wolfgang Heiken
(0203/283-4221 oder –4203) von der Stadtbibliothek sowie im Internet (www.stadtbibliothek.duisburg.de).
CDU
Fraktionsvorstand wiedergewählt
Auf
ihrer gestrigen Sitzung bestätigte die CDU-Ratsfraktion mit breiter
Mehrheit den bisherigen Fraktionsvorstand. Vorsitzende bleibt folglich
Petra Vogt aus Neudorf. Sie sieht in ihrer Wiederwahl eine Bestätigung
der politischen Arbeit der CDU Fraktion in den letzten zweieinhalb
Jahren.
Auch ihre Stellvertreter, Thomas Susen und Udo Steinke, sowie der
Schatzmeister, Peter Ibe, erhielten wiederum das Votum der Fraktion.
Für Udo Steinke war das sich in den guten Wahlergebnissen
widerspiegelnde Vertrauen der Fraktion von großer Bedeutung. Steinke:
„Nur als starkes und eingeschworenes Team können wir unseren politischen
Weg erfolgreich fortsetzen und gute Politik für Duisburg machen.“
„Baustelle
Zukunft“
Eine der ersten Veranstaltungen in der neuen Mercatorhalle im CityPalais
am König-Heinrich-Platz ist die Fachtagung und Messe „Baustelle Zukunft
– Sprachförderung und Integration in Duisburg“ am Samstag, 28. April
2007. Zwischen 10 Uhr am Vormittag und dem späten Nachmittag dreht sich
dort an diesem Tage alles um die Generationen übergreifende Förderung
der sprachlichen Kompetenzen.
Ziel der Tagung ist es, insbesondere Fachkräfte aus
Bildungseinrichtungen - angefangen bei Kinderkrippen bis zu den
Volkshochschulen - über bestehende, aber auch neue Ansätze auf diesem
Gebiet zu informieren und so mehr Dynamik in die Sprachförderung vor Ort
zu bekommen. Neben den Praktikern sind aber auch Vertreterinnen und
Vertreter aus Politik, Fachöffentlichkeit und Migrantenorganisationen
eingeladen. Der Erkenntnis folgend, dass nur wer in der Lage ist, sich
in Wort und Schrift klar zu artikulieren, im Berufsleben erfolgreich
sein wird, hat das Arbeitsforum Sprache der 2003 gegründeten
Duisburg-Konferenz diese Informationsveranstaltung initiiert.
Im Rahmen des Pressegesprächs sollen Programm und Ziele der
Veranstaltung detailliert vorgestellt werden. Ihre Gesprächspartner sind
Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Dr. Albert Noll, Bezirksregierung
Düsseldorf, und Elisabeth Pater, Leiterin der Regionalen Arbeitsstelle
zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA).
Zwei
Prozent mehr Auszubildende in NRW
Mit 318 000 war die Zahl der Auszubildenden zum Stichtag 31.12.2006 um 6
300 oder
zwei Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie das Landesamt für
Datenverarbeitung und Statistik anhand vorläufiger
Ergebnisse mitteilt, stieg damit die Zahl der Auszubildenden erstmals
seit vier Jahren (2002: -4,0 Prozent, 2003: -3,3 Prozent, 2004: -1,3
Prozent, 2005:-0,9 Prozent) gegenüber dem Vorjahr wieder an.
In den Ausbildungsbereichen "Industrie und Handel u. a." (177 100
Azubis, +3,6 Prozent), Handwerk (93 300, +2,1
Prozent), Landwirtschaft (6 800, +3,2 Prozent) und öffentlicher Dienst
(8 800, +0,1 Prozent) wurden Ende
2006 mehr, im Bereich Hauswirtschaft (2 200, -3,1 Prozent) und bei den
freien Berufen (29 800, -6,3
Prozent) weniger junge Menschen ausgebildet als ein Jahr zuvor. Die Zahl
der Auszubildenden bei den
Freiberuflern, zu denen Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Notare und
Steuerberater gehören, sank damit auf den
niedrigsten Stand seit 30 Jahren.
Die Zahl der weiblichen Auszubildenden war Ende 2006 mit 124 000 um 0,7
Prozent höher als ein Jahr zuvor; bei den männlichen Auszubildenden fiel
der Zuwachs mit +2,9 Prozent (auf 194 000) höher aus.
|
Merkmal |
Auszubildende und neu abgeschlossene
Ausbildungsverträge
in Nordrhein-Westfalen
(Ergebnisse für 2006 vorläufig) |
|
1995 |
2000 |
2005 |
2006 |
|
Auszubildende
(jeweils am 31. Dezember) |
|
männlich |
190 100 |
204 100 |
188 700 |
194 000 |
|
weiblich |
122 000 |
138 100 |
126 000 |
124 000 |
|
insgesamt |
312 100 |
342 200 |
314 700 |
318 000 |
|
Neu abgeschlossene
Ausbildungsverträge (im Jahr) |
|
insgesamt |
112 900 |
126 600 |
115 600 |
118 100 |
Zahl der Erwerbstätigen in NRW legte stärker zu als
bislang berechnet
Die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen hat
im Jahr 2006 stärker zugenommen, als in einer ersten
Schnellrechnung Ende Januar angenommen wurde. Wie das
Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt,
stieg die Zahl gegenüber dem Vorjahr um 47 800
(+0,6 Prozent) auf nahezu 8,5 Millionen Personen.
Bislang waren die Statistiker von einer Zunahme um
40 500 ausgegangen.
Im Jahresverlauf 2006 zeigte sich eine besondere
Dynamik: Auf den saisonüblichen Rückgang im Frühjahr
(−147 000) folgten drei Quartale mit Zuwächsen um
zusammen 236 000 Erwerbstätige (+2,8 Prozent). Dies war
mehr als bei den ebenfalls jahreszeitlich bedingten
Zunahmen der Vorjahre.
|
|
Duisburg,
21. März 2007
-
Historischer Kalender zum
21.
März - Frühlingsanfang |
|
Janssen fordert Haushaltsfreigabe für Kulturhauptstadt 2010
Dezernent der Stadt Duisburg als Experte im Landtag gehört
Der
Ausschuss für Kommunalpolitik und Verwaltungsstrukturreform im Landtag
NRW hat sich am 21. März 2007 mit der Finanzierung der Kulturhauptstadt
2010 befasst. Duisburgs Kulturdezernent Karl Janssen wurde als Experte
gebeten, im Ausschuss zur Kulturhauptstadt 2010 vorzutragen.
Janssen
hat in Düsseldorf für Duisburg erklärt, dass das Mitwirken an der
Kulturhauptstadt 2010 entscheidend sein wird, ob die
Kooperationsfähigkeit im Ruhrgebiet gelingt und Kirchturmdenken unter
den Städten vermieden wird. „Es wird bedeutsam sein, ob wir es schaffen,
das Ruhrgebiet als kulturbedeutende Region, vergleichbar mit London und
Paris, mit seinen vielfältigen Angeboten in die europäischen Herzen zu
transportieren“, führte der Kulturdezernent aus.
Duisburg
versteht sich als Hafen der Kulturhauptstadt 2010 und will insbesondere
in seiner programmatischen Ausrichtung auf nachhaltige Zentralprojekte,
auf Kooperationsprojekte mit den Partnern im Ruhrgebiet und auf
entsprechende Ausrichtung des Kulturprogramms der Stadt Duisburg im
Jahre 2010 setzen. „Ohne Moos nix los“, sprach Karl Janssen deutliche
Worte. „Leider ist es immer noch so, dass die Leistungen der Kultur als
rein freiwillige Aufgaben der Kommunen fehlverstanden werden. Kultur ist
Standortfaktor und investiver Teil einer positiven Stadtpolitik. Aus der
Wirtschaft wissen wir, dass nur der, der investiert, Gewinne erzielen
kann. In diesem Sinne ist Kultur, insbesondere für die Stadt Duisburg,
auch Bildung und Integrationsfaktor.“
Der
Kulturdezernent der Stadt Duisburg hat im Landtag die Landesregierung
aufgefordert, zum Gelingen der Kulturhauptstadt 2010 gegenüber der
Kommunalaufsicht für Finanzfreigaben in den städtischen Haushalten zu
sorgen. Der konkrete Vorschlag von Janssen lautet, ab dem Jahre 2008 bis
zum Jahre 2010 jeweils einen Euro pro Einwohner in die Haushaltsfreigabe
für die Finanzplanungen der Kommunen zu stellen. Dies bedeutet für
Duisburg bei einer Einwohnerzahl von rund 500.000 Einwohnern etwa 1,5
Millionen Euro Freigabe für die Kulturhauptstadt 2010. „Ich weiß sehr
wohl, dass dieser Vorschlag ein mutiger Vorschlag ist. Ich hoffe auch
auf den Mut, die Weitsicht und die Solidarität der gesamten
Landespolitik“, so Janssen für Duisburg.
DStGB
zur kommunalen Finanzsituation:
Verbesserung der kommunalen Einnahmesituation erfreulich - Trotzdem
keine Entwarnung für die kommunalen Haushalte - Heterogenität der
Kommunalfinanzen
Berlin. Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte
Kassenstatistik für die Kommunen geht für das abgeschlossene Jahr 2006
von einem Finanzierungsüberschuss in Höhe von rund 2,9 Mrd. ? aus. "Dies
ist erfreulich und gibt Anzeichen zur Hoffnung", so Dr. Gerd Landsberg,
Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und
Gemeindebundes, in Berlin.
"Dies zeigt, dass es richtig war, im Rahmen der Unternehmensteuerreform
an der Gewerbesteuer als wichtigster Steuereinnahmequelle der Kommunen
festzuhalten. Aber: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Wir hoffen,
dass die günstige Konjunkturlage bleibt, sicher ist dies aber leider
nicht! Zudem ist beim kommunalen Finanzierungsüberschuss von 2,9 Mrd.
Euro zu berücksichtigen, dass der Verkauf der städtischen Wohnungen in
Dresden für rund 1 Mrd. Euro ein einmaliger Sondereffekt ist."
Zudem ist die Finanzsituationen der Städte und Gemeinden sehr
unterschiedlich. Die Finanzlage vieler Kommunen ist nach wie vor
desolat. Die Gewerbesteuereinnahmen liegen mit 28,3 Mrd. ? netto
deutlich über dem Vorjahreswert, jedoch ist der Anstieg nicht in allen
Kommunen gleichermaßen stark. "An vielen Städten und Gemeinden geht der
Steuerboomeinfach vorbei", so Landsberg. "Und zudem darf nicht nur auf
die Einnahmenseite geschaut werden. Vor allem ist auf die weiterhin
steigenden finanziellen Belastungen der Städte und Gemeinden durch die
Sozialausgaben aufmerksam zu machen. So sind die Sozialausgaben erneut
deutlich auf nun 36,6 Mrd. ? angestiegen."
"Ein erneuter dramatischer Anstieg der Kassenkredite im zurückliegenden
Jahr auf annähernd 27,66 Mrd. ? ist dem Finanzierungsüberschuss
gegenüberzustellen und revidiert das Bild einer Gesundung der kommunalen
Finanzlage", warnte Landsberg davor, jetzt Entwarnung zur kommunalen
Finanzlage zu geben. "Die Kommunen haben aktuell etwa 87 Mrd. Euro
langfristige Kreditschulden. Wir müssten also jetzt in Folge über 40
Jahre wie 2006 mit einem Finanzierungsüberschuss der Kommunen haben, um
von unseren Schulden wieder herunter zu kommen!"
Zudem gibt es einen erheblichen Investitionsstau in den Kommunen. Im
Jahr 1992 hatten die Kommunen noch Sachinvestitionen im Wert von 33,5
Mrd. Euro getätigt, im Jahr 2006 waren es aber nur 18,8 Mrd. Euro. "Die
günstigere Finanzlage ist also teuer erkauft", so Landsberg. Denn
Aufträge der Kommunen sind lebenswichtig vor allem für den Mittelstand.
Angesichts der großen Mängel und des großen Investitionsstaus z.B. für
Instandhaltungen und Renovierungen in Schulen und Kindergärten in
Milliardenhöhe ist der Bedarf hier außerordentlich hoch.
Amsel, Drossel, Fink und Star: Vogelnachwuchs nicht mit nach Hause
nehmen
Durch den milden Winter ist die Natur ihrer Zeit um einige Wochen
voraus. Dies hat zur Folge, dass bereits jetzt einige Jungvögel flügge
werden und sich aus den elterlichen Nestern entfernen. Die städtischen
Förster weisen darauf hin, dass auf dem Boden hockende Jungvögel auf
keinen Fall mitgenommen werden sollen, da sie in der Regel nach wie vor
von ihren Eltern versorgt werden. Gleiches gilt selbstverständlich auch
für andere Jungtiere.
Gestern fanden Spaziergänger eine kleine Eule auf einem Weg im Stadtwald
und brachten sie zum Förster Stefan Jeschke. Der Eule fehlte jedoch
nichts, sie hatte lediglich das Nest verlassen. Jeschke brachte den
Nachwuchs gemeinsam mit den Findern wieder an den Fundort und konnte
sich heute Morgen davon überzeugen, dass es dem Jungvogel gut geht und
er weiterhin von den Eltern gefüttert wird.
Fragebogen zur Mietspiegelerhebung 2007
In den nächsten Tagen werden ca. 30.000 Duisburger Haushalte
einen Fragebogen zum Gebäudealter, zur Höhe der Miete und der
Nebenkosten erhalten; Hintergrund der Aktion ist die Erstellung eines
neuen Mietspiegels.
Nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, werden diese Haushalte gebeten,
einen Fragebogen auszufüllen und an das Amt für Statistik,
Stadtforschung und Europaangelegenheiten zurück zu schicken.
Der Mietspiegel ist eine wichtige Orientierungshilfe für Mieter und
Vermieter und dient oft auch als Grundlage für gerichtliche
Entscheidungen. Um eine sichere Datenbasis zu haben, ist eine
Aktualisierung alle vier Jahre erforderlich.
Die Herausgeber des Mietspiegels (Mieterschutz- und Haus- u.
Grundeigentümervereine, Stadt Duisburg) bitten die angeschriebenen
Bürgerinnen und Bürger, die Fragebögen auszufüllen und möglichst bald an
die Stadtverwaltung zurück zu senden; das Porto bezahlt der Empfänger.
Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und nur für die
Erstellung des Mietspiegels verwendet. |
|
Duisburg,
20. März 2007
-
Historischer Kalender zum
20.
März |
|
Klinikum Duisburg: Urteil des Landesarbeitsgerichts wird akzeptiert
Die Stadt Duisburg als Gesellschafterin des Klinikums Duisburg und
dessen Geschäftsführung stimmen darin überein, dass das Urteil des
Landesarbeitsgerichts Düsseldorf vom 15. März 2007 im Zusammenhang mit
dem Rechtsstreit des Klinikums und einer Mitarbeiterin akzeptiert wird.
Konsequenterweise wird die betroffene Mitarbeiterin des Klinikums
kurzfristig ihre Arbeit wieder aufnehmen. Die Einschätzung des Gerichts,
dass grundsätzlich eine Demonstration in den Räumlichkeiten eines
Krankenhauses deplatziert sei, ist für die Gesellschafterin unter
anderem ein Grund dafür, dass es richtig war, eine gerichtliche Klärung
der strittigen Fragen herbeizuführen.
Osteingang zum Duisburger Hauptbahnhof gesperrt
Bauarbeiten von Freitag 23:00 Uhr bis Samstag 5:00 Uhr
Die Deutsche Bahn AG führt dringende Arbeiten am
Osteingang zum Duisburger Hauptbahnhof durch.
In der
Zeit vom Freitag, dem 23. März 2007, ab 23:00 Uhr bis zum Samstag, dem
24. März 2007, 5:00 Uhr wird der Ostzugang zum Duisburger Hauptbahnhof
wegen dringender Bauarbeiten gesperrt.
Reisende
und Kunden werden gebeten, den Bahnhof in und aus Richtung Duissern/Neudorf
zu betreten bzw. den Bahnhof durch den Personentunnel aus und in
Richtung Innenstadt zu durchqueren.
Der
Haupteingang und die Eingänge an der Mülheimer Straße, sowie die
Paralleltunnel Mülheimer Straße oder Kolonie Straße, können von allen
Kunden und Reisenden benutzt werden.
Trotz des
Einsatzes modernster Baumaschinen sind Lärmbelästigungen während der
Baumaßnahme nicht immer zu vermeiden.
Sattelzug auf A40 in
Höhe Auffahrt A59 Duisburg - Düsseldorf umgekippt
Ein mit
Sand beladener Sattelzug kipte von der A40 kommend in Höhe der Auffahrt
der A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf um. Der im Fahrerhaus eingeklemmte
Fahrer konnte erst nach einer Stunde von der Feuerwehr befreit werden
und war schwer verletzt. Die Auffahrt blieb mehrer Stunden blockiert und
es kam zu Staus.
Zugverkehr zwischen Duisburg und Emmerich läuft wieder eingleisig
Seit 14.30 Uhr ist die Strecke zwischen Duisburg und Emmerich wieder
eingleisig befahrbar. Die Aufgleisungs- und Reparaturarbeiten auf dem
anderen Streckengleis in Oberhausen Sterkrade dauern voraussichtlich
noch bis in die Abendstunden an. Die internationalen ICE-Züge der
Linie Frankfurt – Köln Amsterdam bedienen wieder alle Halte zwischen
Köln und Utrecht, erhalten jedoch durch die eingleisige Streckenführung
im Bereich Oberhausen noch geringfügige Verspätungen.
Die Nahverkehrszüge der Linien RE 5 Emmerich – Koblenz und RB 35
Emmerich – Duisburg verkehren ebenfalls wieder durchgehend, jedoch mit
geringer Verspätung. Züge der RE 33 Aachen – Wesel fahren bis Oberhausen
Hbf sowie ab Oberhausen.Sterkrade und werden durch Straßenbahnen der
Linie 112 im 5-Minuten-Takt verbunden.
Einschränkungen im Zugverkehr wegen
der Entgleisung von zwei Güterwagen bei Oberhausen
Duisburg/Düsseldorf, 20. März 2007 - Wegen einer Entgleisung von 2
leeren Güterwagen in Oberhausen-Sterkrade ist die Strecke Duisburg –
Emmerich (Amsterdam) seit heute 11.00 Uhr gesperrt. Die internationalen
ICE-Züge der Linie Frankfurt - Köln - Amsterdam werden in beiden
Richtungen bis auf weiteres zwischen Köln und Utrecht über Venlo
umgeleitet und halten zusätzlich in Mönchengladbach Hbf.
Die Halte Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und Arnhem (NL) werden von
diesen Zügen nicht bedient. Die übrigen inländischen Fernverkehrszüge
sind von der Einschränkung nicht betroffen. Bei den umgeleiteten Zügen
ist mit Fahrzeitverlängerungen von bis zu 45 Minuten zu rechnen.
Der Nahverkehr ist zwischen den Bahnhöfen Oberhausen Hbf und
Oberhausen-Sterkrade unterbrochen und wird durch die Straßenbahnlinie
112 - die im 5 Minuten-Takt verkehrt – verbunden. Betroffen sind hiervon
die Linien
RB 33 Aachen – Wesel und
RE 5 Emmerich – Koblenz
Die RB 35 Emmerich - Duisburg wird über Oberhausen Osterfeld
umgeleitet. Zur Dauer der Sperrung kann momentan noch keine Aussage
getroffen werden. |
|
Duisburg,
19. März 2007
-
Historischer Kalender zum
19.
März |
|
Enzweiler (CDU):
Sanierung des Hamborner Ratskellers erfolgt in Kürze
Ratsherr Rainer Enzweiler freut sich darüber, dass die
Sanierungsarbeiten am seit vielen Jahren maroden
Ratskeller
im historischen Rathaus Hamborn nun endlich aufgenommen worden sind. Der
Keller könne schon in absehbarer Zeit wieder von der Hamborner
Bevölkerung genutzt und somit seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt
werden, so Enzweiler.
Hamborner Rathaus
(links) um 1920
Wie er nun auf seine Anfrage hin vom Immobilien-Management Duisburg (IMD)
erfahren hat, wurde bereits mit ersten Trocknungsarbeiten und dem Einbau
einer Belüftung im Kellerbereich begonnen. Im eigentlichen
Gaststättenbereich des Ratskellers stehen noch die folgenden
Sanierungs- und Änderungsarbeiten in nächster Zeit an:
- Erneuerung der gesamten Kücheneinrichtung und Austausch der
vorhandenen Kühlanlagen,
- Austausch der Inneneinrichtung im großen Saal einschließlich
der Einbringung einer modernen Beleuchtung,
- Erweiterung der vorhandenen Thekenanlage um eine
Bar-Brettanlage,
- Erneuerung der vorhandenen Sanitäranlagen,
- Sanierung der elektrischen Anlage und Beseitigung
brandschutztechnischer Mängel,
- Renovierung des gesamten Gastronomiebereiches.
Der Ratsherr: „Die vorgenannten Maßnahmen sollen alle bis August 2007
abgeschlossen sein, folglich kann der schmerzlich vermisste Ratskeller
schon zum 1. September 2007 wieder eröffnet werden. Hierfür möchte ich
auch insbesondere dem Oberbürgermeister und dem Immobiliemanagement der
Stadt Duisburg danken, die beide wesentlich zur Realisierung der
langersehnten Sanierungsmaßnahmen beigetragen haben.“
Abschließend informiert Rainer Enzweiler, dass auch der Bereich des
Kultur- und Freizeitzentrums bald saniert und ebenfalls renoviert werden
soll. Ein Konzept hierfür würde zurzeit bereits erarbeitet.
Ab Mittwoch Vollsperrung der Straße Am Dyck in Duisburg-Wehofen
Die Straße Am Dyck zwischen Dr. Hans-Böckler-Straße und Akazienstraße
wird ab Mittwoch, 21. März, komplett für den Kraftfahrzeugverkehr
gesperrt. Grund für die Maßnahme sind Kanalbauarbeiten. Die Sperrung
wird voraussichtlich drei Wochen dauern. Umleitungen sind
ausgeschildert. Ortskundigen Autofahrern wird empfohlen, den
Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.
Duisburger Straße in Neumühl: Gleisüberquerung gesperrt
In der Nacht von Freitag, 23. März, ab 20 Uhr, bis Samstagfrüh, 24.
März, ca. acht Uhr, ist ein Überqueren der Gleise auf der Duisburger
Straße im Kreuzungsbereich der Amsterdamer Straße wegen Bauarbeiten in
der Fahrbahnmitte nicht möglich. Die Auffahrt auf die A 42 in Richtung
Dortmund aus Fahrtrichtung Meiderich und aus der Amsterdamer Straße ist
damit gesperrt. Ortskundige werden gebeten, den Baustellenbereich
weiträumig zu umfahren.
Eröffnung eines Stadtteilbüros im Hagenshof
Das Bezirksamt Meiderich/Beeck wird in Zusammenarbeit mit der
Entwicklungsgesellschaft Duisburg und der GAGFAH am 30. März ein
Stadtteilbüro auf der Hagensallee 47 eröffnen. Das Stadtteilbüro wird
Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Institutionen, Behörden und
Initiativen des Stadtteiles sein und als Koordinierungs- und
Kommunikationsstelle soziale und räumliche Prozesse gestalten und
entwickeln.
„Miserere“ in der Liebfrauenkirche
Am Sonntag, 1. April 2007 ist die Freie Kantorei Duisburg mit dem
Konzert „Miserere“ in der Liebfrauenkirche Duisburg,
König-Heinrich-Platz, zu Gast. Aufgeführt werden das „Miserere“ von
Gregorio Allegri, das „Miserere“ von Jan Dismas Zelenka sowie das
„Stabat mater“ von Pergolesi. Solistinnen sind Ulrike Mertens und Ulrike
Kamps-Paulsen. Die Leitung hat Bernhard Quast. In ihrem Gründungsjahr
1984 gastierte die Freie Kantorei Duisburg erstmalig mit einem
Passionskonzert in der Liebfrauenkirche. Seitdem konzertierte die Freie
Kantorei Duisburg regelmäßig in der Liebfrauenkirche und brachte zumeist
außergewöhnliche Werke und Kompositionen zu Gehör.
NRW-Hochschulen: 3 700
Studienanfänger im Bereich Informatik
3 700 der insgesamt 80 400 Studienanfänger im ersten Hochschulsemester
belegten im Studienjahr 2005 in Nordrhein-Westfalen einen Studiengang im
Bereich Informatik. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik
anlässlich der CeBIT
mitteilt, hat sich damit die Zahl der
Studienanfänger im Studienbereich Informatik gegenüber dem Vorjahr um
5,3 Prozent erhöht. Allerdings entschieden sich während des New-Economy
Booms um die Jahrtausendwende mit 4 800 noch über 20 Prozent mehr junge
Menschen für die Aufnahme eines Informatikstudiums, als dies im Jahr
2005 der Fall war. Im Jahr 1995 hatten sich 1 300 Studierende erstmalig
für ein Informatikstudium eingeschrieben.
Die Zahl der Informatikabsolventen hat sich von 790 Absolventen im
Prüfungsjahr 1995 auf 1 800 im Jahr 2005
mehr als verdoppelt. Dies ist gleichzeitig der höchste erreichte Wert im
Zehnjahresvergleich.
Mit Männeranteilen von 84,0 Prozent (an den Studienanfängern), 84,9
Prozent (an den Studierenden
insgesamt) und 82,8 Prozent (an den Absolventen) handelt es sich beim
Studienbereich Informatik nach wie vor um
eine Männerdomäne. Allerdings verringerten sich die Männerquoten in den
letzten Jahren bei allen drei
Studierendengruppen (1995: Studienanfänger: 87,5 Prozent; Studierende:
87,8 Prozent; Absolventen: 89,2
Prozent). (LDS NRW). |
|
Duisburg,
18. März 2007
-
Historischer Kalender zum
18.
März |
Peter
Dollhausen neu im Vorstand von proDUISBURG e.V. -
Heinz Pletziger im Amt als Vorsitzender einstimmig bestätigt
Heinz
Pletziger bleibt Vorsitzender der bürgerschaftlichen Vereinigung
proDUISBURG e.V. Der Beirat des Vereins bestätigte den Altbürgermeister
für zwei weitere Jahre einstimmig in seinem Amt, das er im Jahr 2001
übernommen hat.
Neu im Vorstand von proDUISBURG e.V. ist Peter Dollhausen (54). Der
Direktor mit dem Zuständigkeitsbereich Human Ressources der ThyssenKrupp
AG übernimmt die Aufgabe des Stellvertretenden Vorsitzenden.
Ihn wählten die Beiräte ebenso einmütig wie Hans-Dieter Thum, den alten
und neuen Schatzmeister des Vereins. Weiter im Vorstand tätig sind:
Wilhelm Decher, Uschi Dommen, Trude Ernst, Hans-Gerd Hirschfeld und
Edith Nebe. Hermann Kewitz behält die Aufgabe als Geschäftsführer von
proDUISBURG e.V. Ehrenvorsitzender des Vereins ist Hans-Georg Michael.
In der Wahlversammlung blickte Heinz Pletziger (Foto links) auf eine
positive Entwicklung in den vergangenen beiden
Jahren
zurück. Die traditionsreiche Vereinigung, die im Jahr 1910 damals noch
als Verkehrverein für die Stadt Duisburg gegründet wurde, wächst weiter.
Inzwischen hat proDUISBURG e.V. mehr als 350 Mitglieder und kann sich -
wirtschaftlich gesund - weiter werbend und aktiv für Duisburg einsetzen.
Zu den Veranstaltungshöhepunkten im vergangenen Jahr gehörte das
Benefizkonzert der Duisburger Philharmoniker zugunsten des Delfinariums
im Zoo.
Der Verein hatte das Konzert im Stadttheater veranstaltet. Die
Verleihung des Duisburger Kaisermünzenpreises an Prof. Dr. Christoph
Brockhaus, dem Direktor des Wilhelm Lehmbruck Museums, bezeichnete Heinz
Pletziger als weiteren wichtigen Höhepunkt. Seit Jahren bereits gibt
proDUISBURG e.V. das Duisburger Jahrbuch gemeinsam mit dem
Mercator-Verlag heraus.
In seiner Bilanz vor dem Beirat, der gemäß Satzung alle zwei Jahre den
Vorstand neu wählt, schaute Pletziger auch voraus. Es sei gelungen, mit
Peter Dollhausen einen Mann für den Verein zu gewinnen, dem Duisburg am
Herzen liege und der mit kreativen Ideen die Vorstandsarbeit weiter
voranbringen werde. Peter Dollhausen übernahm seine Aufgabe von
Hans-Dieter Thum, der in der Vergangenheit die Aufgaben des
Stellvertreters und des Schatzmeisters in Personalunion geführt hat.
Innovativ und kompakt – das neue Ausbildungsangebot der Stadt Duisburg
Einen neuen, innovativen Weg zur Nachwuchsgewinnung für die Aufgaben
des gehobenen Verwaltungsdienstes beschreitet die Stadt Duisburg mit
der Qualifizierungsmaßnahme „Verwaltungsfachwirt/in“. Am
2. April 2007
wird Oberbürgermeister Adolf Sauerland 15 Nachwuchskräfte im Rathaus
begrüßen, die an diesem Tag die Ausbildung bei der Stadt Duisburg
beginnen. Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden innerhalb
von zwei Jahren die Angestelltenlehrgänge I und II beim Studieninstitut
Duisburg absolvieren und den Abschluss als staatlich geprüfte/r
Verwaltungsfachwirt/in anstreben.
Praxisorientierte und fachbereichsbezogene Projektarbeiten sowie
Einsätze vor Ort verstärken das Verständnis für die
Aufgabenzusammenhänge in der Stadtverwaltung und geben den
Nachwuchskräften Gelegenheit, sich für die künftige Alltagsarbeit zu
erproben. Die Verwaltungsfachwirte sollen hauptsächlich die Kolleginnen
und Kollegen bei der Arbeitsgemeinschaft mit der Bundesanstalt für
Arbeit für die Grundsicherung der Arbeitsuchenden (ARGE) unterstützen.
Deshalb liegt auch der Ausbildungsschwerpunkt im Bereich des gesamten
Sozialrechts.
Duisburg ist eine von drei Großstädten in Deutschland, die mit dieser
besonderen Ausbildung gezielt für den speziellen Personalbedarf der
Großstädte ausbildet. |
|
Duisburg,
17. März 2007
-
Historischer Kalender zum
17.
März |
|
CAP-Markt mit Nachbarschaftstreffen - von Harald Jeschke und Manfred
Schneider (Foto)
Zum
gemütlichen Beisammensein hatte der Regenbogen e.V. als Betreiber des
CAP-Marktes in Neudorf-Süd auf der Mozartstraße eingeladen. Es ging um
Erfahrungs- und Gedankenaustausch des Betreibers mit den direkten
Nachbarn. Wo gibt es Probleme? Was könnte oder muss geändert werden? Bei
Kaffee und Kuchen waren Neudorfer Themen aber auch das tägliche
Einkaufen um die Ecke angesagt. Der Markt mit der besonderen Note von
angestellten Menschen mit Behinderung hatte im Herbst 2006 seine Pforten
im Süden der Stadt geöffnet. Das Duisburger Erstlingswerk in dieser Art
hatte in Wehofen Fuß fassen können. Im schwäbischen Herrenberg hatte es
den ersten von mittlerweise 41 CAP-Märkten in Deutschland gegeben.
Innovativ und kompakt
- das neue Ausbildungsangebot der Stadt Duisburg
Einen neuen, innovativen Weg zur Nachwuchsgewinnung für die Aufgaben
des gehobenen Verwaltungsdienstes beschreitet die Stadt Duisburg mit
der Qualifizierungsmaßnahme "Verwaltungsfachwirt/in". Am 2. April 2007
wird Oberbürgermeister Adolf Sauerland 15 Nachwuchskräfte im Rathaus
begrüßen, die an diesem Tag die Ausbildung bei der Stadt Duisburg
beginnen. Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden innerhalb
von zwei Jahren die Angestelltenlehrgänge I und II beim Studieninstitut
Duisburg absolvieren und den Abschluss als staatlich geprüfte/r
Verwaltungsfachwirt/in anstreben.
Praxisorientierte und fachbereichsbezogene Projektarbeiten sowie
Einsätze vor Ort verstärken das Verständnis für die
Aufgabenzusammenhänge in der Stadtverwaltung und geben den
Nachwuchskräften Gelegenheit, sich für die künftige Alltagsarbeit zu
erproben. Die Verwaltungsfachwirte sollen hauptsächlich die Kolleginnen
und Kollegen bei der Arbeitsgemeinschaft mit der Bundesanstalt für
Arbeit für die Grundsicherung der Arbeitsuchenden (ARGE) unterstützen.
Deshalb liegt auch der Ausbildungsschwerpunkt im Bereich des gesamten
Sozialrechts.
Duisburg ist eine von drei Großstädten in Deutschland, die mit dieser
besonderen Ausbildung gezielt für den speziellen Personalbedarf der
Großstädte ausbildet.
Duisburgs Frauen
setzen sich für fairen Handel ein
Die Basis der bundesweiten Fair-Handels-Bewegung ist weiblich. Auch
in Duisburg wird der faire Handel zum größten Teil von Frauen
vorangetrieben. Dass tatsächlich mit jeder einzelnen Kaufentscheidung
Politik und Wirtschaft beeinflusst werden können, möchte das Frauenbüro
der Stadt Duisburg zusammen mit der Informationsstelle "Dritte Welt" bei
einer Informationsveranstaltung demonstrieren. Bei einem Besuch des
WeltLadens an der Koloniestraße 92 in Duisburg-Neudorf am Donnerstag,
22. März 2007, von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr soll anschaulich gezeigt
werden, wie frau mit dem Einkaufskorb die Welt verbessern kann. Themen
wie "Bio, fair und mehr..." stehen dabei im Vordergrund. Vertreterinnen
des Duisburger Frauennetzwerkes Lokale Agenda 21 stehen für Gespräche
über weitergehendes Engagement für fairen Handel zur Verfügung.
Eine Anmeldung beim Frauenbüro ist unbedingt erforderlich, entweder
telefonisch unter 0203/283-3316 oder per E-Mail unter
frauenbuero@stadt-duisburg.de.
|
Zustimmung gab es für die vom Einzelhandel beantragten
verkaufsoffenen
Sonntagen in den Duisburger Stadtteilen 2007 |
|
Datum 2007 |
Stadtteil |
| 1. April |
Innenstadt (14 -19:00) |
| 29. April |
Buchholz (13 - 18:00)
|
| 6. Mai |
Hamborn (13 - 18:00)
|
| 13. Mai |
Walsum und Rheinhausen (13
- 18:00) |
| 3. Juni |
Neumühl (13 - 18:00) und
Alt-Homberg (13 - 18:00) |
| 17. Juni |
Buchholz (13 - 18:00)
|
| 2. September |
Marxloh (13 - 18:00)
|
| 9. September |
Meiderich (13 - 18:00) und
Neudorf (13 - 18:00) |
| 16. September |
Wanheimerort (13 - 18:00)
und Huckingen (12 - 17:00) |
| 30. September |
Walsum (13 - 18:00) und
Innenstadt (14 -19:00) |
| 7. Oktober
|
Hamborn (13 - 18:00)
|
| 14. Oktober |
Neumühl (13 - 18:00)
|
| 4. November |
Innenstadt (14 -19:00) |
| 11. November |
Buchholz (13 - 18:00) und
Meiderich (13 - 18:00) |
| 2. Dezember |
Neumühl (13 - 18:00),
Innenstadt (14 -19:00), Alt-Homberg (13 - 18:00), Huckingen
(12 - 17:00)und Walsum (13 - 18:00) |
|
|
Duisburg,
16. März 2007
-
Historischer Kalender zum
16.
März |
|
Radarmessungen heute:
Meiderich:
Essenberger Straße / Bissingheim auf der Bissingheimer Straße -
Beginn 07:00, Ende 23:00
Duisburg erfolgreicher Vermarkter des Ruhrgebiets - MIPIM
bleibt für Duisburg ein Muss
Cannes/Duisburg. Die Immobilienwirtschaft boomt. Es wird überall nach
Möglichkeiten gesucht, Geld zu investieren. Dies war während der MIPIM
in Cannes deutlich zu spüren. Auch wenn vor der Investorensuche die
Projektentwicklung im Vordergrund stehe, so sei es doch hilfreich,
potenzielle Investoren in der Hinterhand zu haben; ist die Duisburger
Delegation überzeugt. „Für Duisburg ist und bleibt die Präsenz auf der
MIPIM ein Muss“, so das gemeinsame Urteil. Die internationale Messe für
Gewerbeimmobilien ist in den letzten Jahren soweit gewachsen, dass jetzt
eine Teilung der Messe angedacht ist.
„Duisburgs
Auftritt bei der MIPIM hat eine besondere Strahlwirkung in die
Immobilienwirtschaft gehabt“, lautet die Einschätzung von
Oberbürgermeister Adolf Sauerland nach vier Tagen Messepräsenz in
Cannes. „Die Duisburger Delegation hat viele Gespräche geführt und neue
Kontakte gemacht.“ Gerade international ist der vom Büro Foster +
Partners präsentierte Masterplan auf großes Interesse gestoßen.
„Wir haben
über die Realisierung einzelner Projekte des Masterplans bis hin zu
ganzen Quartiersentwicklungen wie die am Marientor gesprochen“,
berichtet Ralf Meurer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Duisburg
mbH, die den Messeauftritt für die Stadt Duisburg und ihre Partner
organisiert hat. Daneben waren nach Angaben von Uwe Rohde,
Geschäftsführer des Immobilien-Management Duisburg, vor allem Hotel- und
Wohnimmobilien Thema. „Wir
haben
uns mit mehreren Entwicklungsgesellschaften und Hotelbetreibern über
Hotelstandorte unterhalten. Darüber hinaus standen alternative
Wohnkonzepte im Mittelpunkt der Gespräche mit Entwicklungsgesellschaften
aus Europa und mit Investoren aus dem angelsächsischen Raum.“
Auch in
der Immobilienwirtschaft fand Duisburgs Messepräsenz Anklang: „Die Stadt
hat sich als erfolgreicher Vermarkter des Ruhrgebiets erwiesen“, zeigt
sich Wolfgang Quecke, Geschäftsführer der Montan-Grundstücksgesellschaft
mbH, begeistert vom Duisburg Auftritt mit der Masterplan-Präsentation,
dem täglichen Marktfrühstück in einer französischen Brasserie und dem
Boule-Turnier (Pressefoto links) am Strand von Théoule-sur-Mer.
„Duisburg steht für hervorragende Teamarbeit, die den ganzen Standort
nach vorne
bringt“,
lobt Quecke.
Zu diesem
Team gehört auch die Frank Schwarz Gastro Group, die in diesem Jahr zum
achten Mal den Duisburger Auftritt auf der MIPIM als Caterer begleitet
hat.
Neben dem Stand der Metropole Ruhr hat Frank Schwarz mit seinem
20-köpfigenTeam auch die Stände von Köln/Bonn und Nürnberg versorgt.
„Wir haben für nächstes Jahr Hamburg als neuen Kunden gewonnen“, freut
sich Frank Schwarz.
MIPIM-Auftritt in Zahlen:
100
Teilnehmer bei der Masterplan-Präsentation
170 Gäste
beim Duisburger Marktfrühstück
63
Teilnehmer beim Duisburger Boule-Turnier
1.500
ausgeschenkte Gläser König Pilsener am Stand der Metropole Ruhr
1.700
ausgegebene Essen am Stand der Metropole Ruhr
Duisburger Tafel: Ein Dutzend Jahre Hilfe
für die Schwächsten unserer Gesellschaft
Die Duisburger Tafel feiert heute Geburtstag. Ab 16 Uhr heute wird
an der Ausgabestellte Grunewald bei Kaffee und Kuchen gefeiert.
„Obdachlose und Drogenabhängige haben keine Lobby!“ Mit dieser traurigen
Erkenntnis konnte Rolf Steeger nicht so wirklich umgehen.
Seit dem März 1995 versucht die Duisburger Tafel die gröbste Not zu
lindern.
An
erster Stelle stand die Versorgung mit einer warmen Mahlzeit am Tag. So
begann der eingetragene Verein Duisburger Tafel e.V. zunächst im
September 1995 damit, an zwei Sonntagen im Monat, mit Obdachlosen zu
frühstücken. Erst im Dezember 1995 gab es am Bahnhof-Ostausgang von
Montag bis Freitag einen Mittagstisch für Obdachlose und Bedürftige.
Dabei wurden wir von der Bahnhofsmission tatkräftig unterstützt.
Mehr...
Die Tafel-Dienstleister Uta (Geschäftsführerin) und Rolf Steeger
(Tafel-Gründer) bei der Ehrung zur Neudorfer Ehrentafel des
Bürgervereins Duisburg-Neudorf.
Baubeginn für den Kreisverkehr
Max-Peters-Straße/Auf der Höhe
Am Donnerstag, den 22. März 2007 (spätestens Freitag, 23. März 2007),
wird mit dem Bau der Kreisverkehrsanlage begonnen. Die Maßnahme wird
sich in zwei Bauabschnitte gliedern und voraussichtlich Ende August
abgeschlossen sein. In dieser Zeit wird die Max-Peters-Straße aus
Richtung Ruhrdeich zur Sackgasse und kann nur bis zur Baustelle befahren
werden. Der Verkehr wird während der beiden Bauabschnitte folgendermaßen
geführt:
1. Bauabschnitt
· Die Max-Peters-Straße wird, von der Schifferstraße aus, ab der Straße
Am Unkelstein zur Einbahnstraße.
· Die Max-Peters-Straße wird, vom Ruhrdeich aus, ab der Zufahrt
"Peugeot" bzw. ab der provisorischen Zufahrt "Metro" gesperrt.
· Die Straße Auf der Höhe bleibt weiterhin geöffnet, jedoch wird die
Rechtsabbiegespur gesperrt, so dass nur in Richtung Ruhrdeich gefahren
werden kann.
2. Bauabschnitt
· Die Verkehrsführung bleibt wie oben beschrieben. Lediglich die Straße
"Auf der Höhe" wird ab Zufahrt "Telekom" gesperrt und somit bis zum Ende
der Baumaßnahme zur Sackgasse.
Die Pläne zur oben beschriebenen Verkehrslenkung können auf Homepage der
Stadt Duisburg eingesehen werden:
http://www.duisburg.de/fa/baustellen/index.php.
Vor Ort werden die Umleitungen entsprechend ausgeschildert.
Im Kreuzungsbereich Max-Peters-Straße, Auf der Höhe und Metro-Zufahrt
kam es aufgrund der ungünstigen Verkehrsbedingungen immer wieder zu
Behinderungen. Insbesondere für Linksabbieger aus den untergeordneten
Straßen war das Abbiegen in die Max-Peters-Straße oft mit längeren
Wartezeiten verbunden. Mit dem Bau der Kreisverkehrsanlage dürfte dies
der Vergangenheit angehören.
Die
Bezirksvertretung Mitte sprach sich einstimmig für den neuen Masterplan
für die Innenstadt aus, möchte aber direkt beteiligt werden.
"Einige Bereiche wie der rund um die Nonnengasse sind auf dem Plan gar
nicht berücksichtigt. Es entsteht auch der Endruck, dass wir ähnlich wie
Frankfurt noch mehr Bürotürme als bisher bekommen. Was wir aber dringend brauchen
ist mehr Sicherheit auf Straßen und Plätzen für Kinder, Frauen - und auch
für Männer natürlich.
Ich vermisse hier Laternen" bemängelte Frau Schnelle-Parker
(Bündnis 90/Grüne).
Unisono
wünschten sich die Bezirkspolitiker anders als bei den Planungen
zum Innenhafen beim Masterplan in Zukunft direkt beteiligt zu werden.
"Ansonsten hat dieser Plan in der Außenwirkung positive Signale gesetzt.
Uns freut auch der Brückenschlag über die Ruhr. Was fehlt ist der
Anschluss an den Rhein", so Dr. Lothar Tacke (SPD).
NRW-Bauämter genehmigten den Bau von fast 50 000 Wohnungen
Im Jahr 2006 genehmigten die nordrhein-westfälischen Bauämter den Bau
von insgesamt 49 987 Wohnungen. Wie das Landesamt für
Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 0,6 Prozent weniger
im Jahr zuvor (2005: 50 308 Wohnungen).
44 250 Wohnungen (-0,8 Prozent) sollten in neuen Wohngebäuden und 5 089
(-1,2 Prozent) durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden (z. B. Ausbau
von Dachgeschossen) entstehen. Weitere 648 (+18,0 Prozent) Wohnungen
wurden in neuen "Nichtwohngebäuden" (gemischt genutzte Gebäude, die
überwiegend nicht Wohnzwecken dienen) geplant.
Die NRW-Bauämter genehmigten im vergangenen Jahr mit 24 208 Anträgen 3,5
Prozent weniger Einfamilienhäuser als 2005. Die Zahl der Bauvorhaben in
Zweifamilienhäusern (4 554 Wohnungen) war dagegen um 3,8 Prozent,
diejenige in Mehrfamilienhäusern (15 465 Wohnungen) um 2,6 Prozent höher
als im Jahr zuvor. (LDS NRW).
|
Jahr |
Baugenehmigungen in
Nordrhein-Westfalen |
|
Wohnungen in neuen |
Wohnungen
insgesamt |
|
Ein- |
Zwei- |
Mehr- |
|
familienhäusern |
|
2002 |
28 032 |
6 595 |
16 967 |
56 664 |
|
2003 |
29 676 |
6 178 |
16 506 |
57 898 |
|
2004 |
24 980 |
5 488 |
15 131 |
50 672 |
|
2005 |
25 099 |
4 386 |
15 072 |
50 308 |
|
2006 |
24 208 |
4 554 |
15 465 |
49 987 |
|
|
Duisburg,
15. März 2007
-
Historischer Kalender zum
15.
März |
|
Radarmessungen heute:
Bruckhausen: Dieselstraße / Mühlenberg auf der Hohenbudberger Straße -
Beginn 07:00, Ende 23:00
Nachtabschaltung von Ampeln löste
Diskussionen aus
Die Nachtabschaltung von Ampeln in der Stadt um Spareffekte zu erzielen
brachte heute Diskussionen in der Bezirksvertretung Mitte. SPD-Vertreter
Dr. Lothar Tacke stellte den Antrag, den Kreuzungsbereich Essenberger
Straße/ Am Schlütershof aus der Abschaltmaßnahme heraus zu nehmen. „An
dieser Kreuzung habe ich den Tod eines Motorradfahrers erleben müssen
und bei dem LKW-Verkehr dort halte ich es nicht für sinnvoll, in diesem
Kreuzungsbereich die Ampeln abzuschalten.“ Dies sahen andere
Bezirksvertreter anders. Fredy Wagemeyer (CDU) argumentierte. „Wenn man
eine Kreuzung nicht berücksichtigt, gibt es sicher noch viele andere,
bei denen dann genauso gehandelt werden müsste. Das geht so nicht.“
Grünenvertreter Arslan bemängelte, dass die Laufzeit von zwei Jahren zu
lang sei, um auch schnell Erfahrungen berücksichtigen zu können. „Ein
Jahr sollte reichen.“ Der PDS-Vertreter meinte, dass die Abschaltung
morgens bis 06:30 Uhr für Fußgängerüberwege zu lang sei und bis 06:00
Uhr reichen sollte.
SPD-Vertreter Reiner Meier legte sich quer: „Wenn eine Kreuzung
berechtigterweise wegen der Gefährdung herausgenommen werden muss, kann
ich der Vorlage generell nicht zustimmen.“ Und schon meinte
Grünen-Abgeordneter Arslan, dass aufgrund der Gefährdung die
Verantwortung generell nicht zu übernehmen sei.
Fredy Wagemeyer von der CDU wehrte sich
letztendlich dagegen, dass die Politik hier in die Verantwortung gezogen
werden soll. „Ich finde es ungeheuerlich, dass wir hier verantwortlich
gemacht werden sollen. Man muss sich doch auf die Verwaltung verlassen
können.“
So gab es drei Abstimmungen zu den Anträgen, wobei der Antrag der SPD,
den Kreuzungsbereich Essenberger Straße / Am Schlütershof
herauszunehmen, keine Mehrheit fand. Der Antrag auf Abschaltung der
Fußgängerüberwege nur bis 06:00 fand eine Mehrheit sowie auch der
Antrag, die Nachtabschaltung nur ein Jahr laufen zu lassen. Mit diesen
Anträgen wurde die Gesamtvorlage beschlossen. Ob diese Anträge nun auch
die Fachausschüssen und den Rat am 26. April passieren, muss abgewartet
werden.
Die
betroffen Ampelanlagen, die Kosten, Auswirkungen und Erfahrungen andrer
Städte
Einstimmig abgesegnet wurde auch der
Bebauungsplan am Welkerstift und die Hochfelder Bebauung an der
Grunewaldstraße / Wörtstraße - Bereich Duisburg 08 und Marienkrankenhaus
- mit insgesamt 52 Einfamilien-, 32 Doppel- und 20 Reihenhäusern. Die
Planungen mit Bürgeranhörungen und Umweltprüfungen hatten drei Jahre
gedauert.
Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Am Donnerstag, 22. März 2007, lädt Oberbürgermeister Adolf Sauerland zur
Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und
Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit
dem Oberbürgermeister besprechen. Am Dienstag, 20. März 2007, können die
Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Büro für
Bürgerengagement vereinbart werden.
Geballte Tanzpower zum Abschluss der Tanzsparten in der
Rheinhausen-Halle
Geballte Tanzpower zum Abschluss der Spartenveranstaltungen der
Duisburger Tanztage: 162 Gruppen und elfmal so viele Tänzer werden in
der Rheinhausenhalle noch einmal für Stimmung sorgen. Eingeläutet wird
das Wochenende am Freitag, 16. März, 19 Uhr, mit 18 Gruppen mit
verschiedenen Tanzgeschichten, Steptanz, klassischen Einlagen sowie
rockigen und orientalischen Impressionen.
Ab Samstag, 17. März, geht es gleich in der Frühe turbulent los: In drei
Veranstaltungsblöcken um 11, 15 und 19 Uhr werden sich 68 Jazz-/Modern-
und Streetdancegruppen die tänzerische Klinke in die Hand geben.
Weil der Anmeldeboom im Videoclip- und Streetbereich so gewaltig war,
bleibt der Sonntag, 18. März, ausschließlich dieser Sparte mit nochmals
76 Gruppen vorbehalten, aufgeteilt wie samstags in drei
Veranstaltungsblöcke.
Allen Gruppen gemeinsam ist, dass sie ihr Bestes geben, um noch einmal
zum Finalwochenende am 24. und 25. März im Theater am Marientor
eingeladen zu werden. Dazu müssten die Zuschauer, die per Stimmzettel
abstimmen und eine Fachjury, die zusätzliche Bonuspunkte und
Empfehlungen aussprechen kann, überzeugt werden.
Karten gibt es an der Tageskasse der Rheinhausenhalle für 6 Euro pro
Veranstaltungstag. Weitere Informationen unter
www.duisburgertanztage.de.
Tony
Cragg – Das Potential der Dinge
Mit
Cornelia Brüninghaus-Knubel - Im Anschluss:
12.15
-
12.40 Uhr
Tanzperformance vom
Bertha Tanztheater am Bertha-Krankenhaus
Die
kommende Sonntagsführung widmet sich auf besondere Weise der
aktuellen Ausstellung von Tony Cragg. Cornelia Brüninghaus-Knubel,
die schon 1996 eine anregende Schau des Künstlers für das
Kindermuseum realisieren konnte, wird sein aktuelles Werk in Bezug
zu Themen, mit denen sich der Künstler früher auseinander gesetzt
hat bringen. Die zentrale Fragestellung gilt der Körperlichkeit der
Skulpturen Tony Craggs, ihre Beziehung zu Naturformen und vor allem
ihrer Bewegung und Raumbezüge.
Im
Anschluss an die Führung können die BesucherInnen eine Performance
des Bertha Tanztheaters erleben, die sich dem Dialog von Tanz und
Skulptur widmet. Die Laientänzerinnen unter der Leitung von Rita
Maaßen haben die Werke Tony Craggs auf sich wirken lassen und als
Antwort eine Aufführung erarbeitet, die sich um seine zentralen
Begriffe Wachstum, Metamorphose, Offenheit und Geschlossenheit
dreht.
Rita
Maaßen erklärt: „Der Zuschauer wird auf eine ganz unmittelbare Weise
eingeladen, körperlich-sinnlich, emotional und assoziierend Tanz und
Skulptur in Verbindung zu bringen und seine eigene Reaktion zu
erleben. Es gibt keine „Lesart“ des Tanzes, sondern das persönliche
Korrespondieren schafft eine Art neuer Wirklichkeit.“
Das
Tanztheater im Bertha Krankenhaus (Duisburg-Rheinhausen) ist ein
bundesweit einzigartiges psychiatrisches Projekt, das das Ziel hat
mögliche Berührungsängste und Vorurteile gegenüber psychisch Kranken
in der Öffentlichkeit abzubauen.
Seit Jahren arbeiten Laientänzerinnen, denen vor der Fachwelt in
ihrer individuellen Ausdruckskraft ein hohes professionelles Niveau
bescheinigt wird, unter der Leitung von Rita Maaßen in dieser
Gruppe. Zuletzt fand im Herbst 2006 im Klinikum Duisburg das Stück
„Geschichte der Psychiatrie“ Bewunderung und Anerkennung. Auch die
Vernetzung mit der bildenden Kunst war bereits ein Thema. Im ersten
Projekt der Kompanie wurde 1993 mit dem Stück „Zwischenwelten“
tänzerisch auf die Holzskulpturen des Künstlers Klaus Simon Bezug
genommen. In dieser Tradition ist die Veranstaltung im Lehmbruck
Museum ein besonderer Höhepunkt.
Das
Lehmbruck Museum öffnet sich diesem integrativen Projekt gern und lädt
zur
Führung
mit anschließender Tanzperformance ein.
Tanzperformance in der „Cragg-Ausstellung“,
Tanztheater im Bertha Krankenhaus,
Foto: Madita Haustein.
Städtetag und Gemeindebund begrüßen Stabilisierung der Gewerbesteuer
erkennen Reduzierung ihrer Steuerausfälle an, erwarten aber echte
Aufkommensneutralität
Der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund halten
die heute vom Bundeskabinett verabschiedete Unternehmenssteuerreform für
richtig, weil sie die im internationalen Vergleich hohen Steuersätze in
Deutschland verringert und gleichzeitig die Interessen der öffentlichen
Haushalte im Blick behält. "Die Städte und Gemeinden begrüßen besonders,
dass die Gewerbesteuer als ihre wichtigste Steuer durch den
Gesetzentwurf erhalten und in ihrer Struktur verbessert werden soll",
erklärten die Präsidenten des Deutschen Städtetages und des Deutschen
Städte- und Gemeindebundes, Oberbürgermeister Christian Ude, München,
und Bürgermeister Roland Schäfer, Bergkamen.
Im Hinblick auf das bevorstehende Gesetzgebungsverfahren erwarten
Städtetag und Städte- und Gemeindebund, dass die erweiterte
Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer und die Zinsschranke bei der
Körperschaftssteuer nicht aufgeweicht werden. Diese beiden Bestandteile
seien essentiell für die Reform, um Unternehmensgewinne in Deutschland
hinreichend zu besteuern und das Ausweichen in eine Besteuerung im
Ausland zu vermeiden, so die Präsidenten der beiden kommunalen
Spitzenverbände. Es sei unbedingt erforderlich, die bisherige
50-prozentige Hinzurechnung der Dauerschuldzinsen in die
Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer - wie vorgesehen - durch eine
zumindest 25-prozentige Hinzurechnung aller Zinsen und Zinsanteile in
Mieten, Pachten, Leasingraten und Lizenzgebühren zu ersetzen.
Als weiteren Gradmesser für die Kommunalverträglichkeit der Reform
nannten die Präsidenten die Einhaltung der von der Koalition gegebenen
Zusage der Aufkommensneutralität für die Kommunen: "Wir erkennen das
Bemühen der Bundesregierung an, die erheblichen Verluste der Kommunen in
den ersten Jahren nach Inkrafttreten der Reform zu verringern. Wir
erwarten aber eine echte Aufkommensneutralität für die Kommunen. Darüber
muss im Gesetzgebungsverfahren gesprochen werden."
Städtetag und Städte- und Gemeindebund hatten Mitte Februar auf
Korrekturen gedrängt, weil Berechnungen aus dem Bundesfinanzministerium
Steuerausfälle der Städte und Gemeinden von 4,3 Milliarden Euro in den
Jahren 2008 bis 2011 ergeben hatten. Nach dem jetzt im Kabinett
beschlossenen Gesetzentwurf reduzieren sich diese Steuerausfälle
mittlerweile auf knapp 2 Milliarden Euro.
Die von der Koalition im Gesetzentwurf beschrittenen Wege für eine
Reduzierung der kommunalen Steuerausfälle seien absolut richtig,
erklärten die beiden Kommunalverbände: Zum einen wird die
Gewerbesteuerumlage und damit der Anteil von Bund und Ländern an der
Gewerbesteuer leicht verringert. Zum anderen ist eine Regelung
vorgesehen, damit sich in den Kassen der Städte und Gemeinden nicht nur
die Steuerausfälle durch niedrigere Steuersätze rasch bemerkbar machen,
sondern ebenso frühzeitig die Mehreinnahmen durch den Wegfall des Abzugs
der Gewerbesteuer als Betriebsausgabe bei der Gewinnermittlung und
andere Gegenfinanzierungsmaßnahmen einsetzen. |
|
Duisburg,
13. März 2007
-
Historischer Kalender zum
14.
März |
|
Erstes
Masterplan-Projekt auf den Weg
gebracht:
Multi Development und Sparkasse
Duisburg wollen Stadtfenster
realisieren
Radarmessungen
heute:
Neudorf: Mozartstraße und auf dem Sternbuschweg
- Beginn 07:00, Ende 23:00
DStGB begrüßt Kompromiss zum Bleiberecht
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) begrüßt den Kompromiss des
Koalitionsausschusses zum Bleiberecht für geduldete Ausländer. "Dieser
Kompromiss gibt den seit Jahren ohne gesicherten Rechtsstatus in
Deutschland lebenden Ausländern eine Perspektive: Zudem verhindert er
eine mögliche Belastung der Sozialsysteme", erklärte das
Geschäftsführende Präsidialmitglied, Dr. Gerd Landsberg, heute in
Berlin.
Bereits im November hatte sich die Große Koalition darauf verständigt,
den rund 180.000 geduldeten Ausländern, die seit mehr als 6 Jahren in
Deutschland leben, ein dauerhaftes Bleiberecht zu geben. Einige
Bundesländer hatten diesen Kompromiss nicht akzeptiert, da sie
Mehrkosten der Sozialleistungen in Höhe eines dreistelligen
Millionenbetrages befürchtet hatten.
Der nunmehr gefundene Kompromiss sieht vor, dass die geduldeten
Ausländer bis zu einer Arbeitsaufnahme keine höheren Sozialleistungen
als bisher bekommen. Darüber hinaus gibt es Öffnungsklauseln für die
Länder, z. B. wie in Bayern Sachleistung zu gewähren. Weiter ist
vereinbart worden, das Elterngeld nicht auf diesen Personenkreis
anzurechnen. Voraussetzung bleibt, dass die Personen bis 2009 eine
Arbeit finden.
Der DStGB geht davon aus, dass nunmehr das Gesetzgebungsverfahren zügig
abgeschlossen werden kann. Auf der anderen Seite sei es zwingend
erforderlich, dem Personenkreis auch tatsächlich den Zugang zu den
Arbeitsmärkten zu eröffnen. "Der betroffene Personenkreis muss nun die
gleichen Zugangschancen zu Arbeitsplätzen erhalten wie deutsche
Arbeitslose", forderte Landsberg.
Jugend aus Europa in Duisburg
35 junge Erwachsene aus sieben
europäischen Ländern sind im
Rahmen des "Aktionsprogramms
Jugend" der
Europäischen
Kommission für drei Tage in
Duisburg. Bei Gesprächen,
Führungen und Besichtigungen
beschäftigen sie sich mit dem
Thema Einwanderung und
Integration. Dabei erleben sie
die mehrsprachige Hip-Hop-Gruppe
"Poedra" ebenso wie eine Führung
zum Werk des Glaubensflüchtlings
Gerhard Mercator, lernen
Duisburger kennen, die aus der
Türkei, Polen, Togo und Vietnam
stammen, und erhalten Einblicke
in Häfen, Stahlindustrie,
Universität und die Grüngebiete
der Stadt. Offizieller Höhepunkt
war am Mittwoch der Empfang im
Rathaus durch Bürgermeisterin
Doris Janicki. Das Duisburger
Programm wird von der
Volkshochschule (Kulturelle
Bildung und Internationales
Zentrum) organisiert. Die Gruppe
reist weiter nach Berlin, um
dort über das Thema "YOU & ME
Youropean !dentity" zu arbeiten.
Gesamtveranstalter ist die
Bosporus-Gesellschaft e.V.,
Berlin, die sich ausschließlich
mit europäischen
Jugendbegegnungen beschäftigt.
Tanztheater für Kinder in der Zentralbibliothek
Noch
gibt es Karten für das Tanztheaterstück „Empompikolonikolonasta“ (Foto)
am Mittwoch, 21. März, um 15.30 Uhr in der Zentralbibliothek. Die
Aufführung, eine Koproduktion zwischen Petra Willig vom Tanztheater „Claviculae“
und dem Duisburger Kinder- und Jugendtheater „Kreuz & Quer“, ist für
Kinder ab sechs Jahren geeignet und dauert etwa 50 Minuten. Das Stück
handelt von Freundschaft und dem Alleinsein sowie dem Gestern und Heute.
Karten für drei Euro sind im Vorverkauf am Auskunftsplatz der Kinder-
und Jugendbibliothek und später an der Tageskasse erhältlich. Weitere
Infos gibt es bei Sabine Thom und Wolfgang Heiken unter 0203/283-4221.
|
|
Duisburg,
13. März 2007
-
Historischer Kalender zum
13.
März |
|
Radarmessungen der Polizei
heute:
Baerl: Schulstraße / Bergheim:
Bergheimer Straße
- Beginn 07:00, Ende 23:00
Stadt,
Haushalt, Politik und Bürger – der Frust der Duisburger Politiker wird
größer, das Diktat aus Düsseldorf auch -
Kommentar zur Haushaltsdebatte von Harald Jeschke
Nicht erst die diesjährige Haushalsdebatte zeigt dem Bürger deutlich,
wie ohnmächtig Kommunalpolitiker geworden sind. Die Schuldenlast der
Kommune – mit Finanzaufgaben aus Bund und Land hoch belastet – bringt
das Diktat der Behörden aus Düsseldorf mit sich. Der Handlungsspielraum
wird überschaubar und das ist mit Ohnmacht verbunden. Für alle.
Die von der Opposition in Duisburg geforderten Finanzhilfen für Kinder
von Harz IV Empfängern ist ja nicht aus der Luft gegriffen, die
Argumente der Duisburger Mehrheit indes auch nicht. Das Schlimmste was
dem Bürger (wieder einmal) passieren kann ist – dass beiden Seiten Recht
haben.
Was nun? Wer ist (politisch) verantwortlich? Der Bund? Das Land? Die
heimischen Freizeit-Politiker, die sich ja redlich abmühen? Oder war es
doch das zu lange Regieren der Sozialdemokraten in der Stadt, was – auch
wen diese das nicht gern hören – zu verkrusteten Strukturen und
Stillstand geführt hat. Ihnen allein die Finanzmisere der Stadt
zuzuschreiben ist töricht und auch zu billig.
Was will der Bürger? Er will eine Stadt, in der Sauberkeit, Sicherheit,
preisgünstiges Wohnen, gutes Einkaufen, weniger Verkehrslärm und nicht
zu viele Ausländer vorzufinden sind. So sagte es zumindest die
Bürgerbefragung der Stadt aus dem letzten Jahr.
Wer setzt die Belange der Bürger nun um? Die Politik mit ihrer
Weichenstellung sicherlich. Man muss ja CDU und den Grünen bescheinigen,
dass Sie mit der Stärkung der Innenstadt und mit der dem langfristigen
und zielgerichteten Umbau der Innenstadt das richtige Pferd gesattelt
haben. Aber der Bürger will auch den vernünftigen Umgang der Politik mit
den noch übrig gebliebenen Spielraum, heißt, dass die soziale Schiene in
einer schon sehr lange (zu lange) von hoher Arbeitslosigkeit belasteten
Stadt auch für die sozial Schwachen gesorgt wird. Diese Stadt bleibt von
der Grundstruktur her sozialdemokratisch geprägt. Die jetzige Mehrheit
wird gut daran tun, dies stets zu berücksichtigen.
Der Dauerwahlkampf des OB an der Basis und ganz oben trägt Früchte. Ob
allerdings diese Lokomotive allein das tief verwurzelte Gefühl der
Duisburger für soziale Dinge auf die Seite von Schwarz/Grün bringt, ist
lange nicht gesichert. Die Landtagswahl 2005 mit absoluter SPD-Dominanz
bei andersartiger farbiger Prägung in Düsseldorf zeigte deutlich, dass
die Duisburger OB Zieling und die SPD einmal abwatschen wollten. Nun
sucht die jetzige Mehrheit ihr Heil in der Flucht nach vorn – was auch
durchaus Erfolg zu versprechen scheint. Inwieweit es im jetzigen Stadium
klug ist, die sozialdemokratisch angehauchte Dezernentenriege vollends
auszuwechseln wird sich zeigen. Dass das Bestreben im nicht mehr roten
Rathaus am Burgplatz geht in diese Richtung. Verdenken kann man es ihnen
nicht, andere haben es ja vorgemacht. Aber Balance ist es, was die
Bürger sehen wollen. Und dies wenn möglich ohne die unsäglichen
Schattierungen vom rechten Rand, die auch noch hier und da (Multi Casa)
Zünglein an der Waage spielen durften. Das will niemand mehr…
Oberverwaltungsgericht Münster bestätigt Duisburger
Vergnügungssteuersatzung
In einem Musterverfahren hat das Oberverwaltungsgericht Münster am 6.
März 2007 die Duisburger Vergnügungssteuer für rechtmäßig erklärt und
den Beschluss des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts bestätigt. Die Stadt
Duisburg darf danach eine Vergnügungssteuer in Höhe von 13 Prozent des
Einspielergebnisses an Geldspielautomaten erheben. Die Steuer ist nach
Ansicht des Gerichts auch nicht zu hoch bemessen, sie habe keine
"erdrosselnde" Wirkung.
Dem Urteil kommt richtungsweisende Bedeutung für das gesamte Land
Nordrhein-Westfalen zu, da dieses zu den ersten Urteilen gehört, mit
denen sich das Oberverwaltungsgericht zu den Anforderungen an eine
kommunale Vergnügungssteuersatzung äußert, die keine Pauschalbesteuerung
pro Geldspielgerät, sondern eine leistungsbezogene Besteuerung in
Abhängigkeit vom Einspielergebnis vorsieht.
Sperrung der Brücke über den
Eisenbahnhafen in Duisburg-Ruhrort
Ab Donnerstag, 15. März 2007, wird die Brücke über den
Eisenbahnhafen in Duisburg-Ruhrort im Zuge der Dammstraße für den
Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Nach dem Vorliegen eines neuen Gutachtens
zur Statik des Brückenbauwerkes musste die Entscheidung zur Sperrung
getroffen werden. Bereits im Juli 1997 war nach festgestellten Mängeln
eine Durchfahrtsbeschränkung erlassen worden: Für Fahrzeuge mit einem
zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 2,8 Tonnen war die Brücke bereits
gesperrt. Bei weiteren Brückenprüfungen wurden erhebliche Schäden im
Bereich der Fahrbahnplatte und des Gehweges festgestellt.
Ein jetzt vorgelegtes neues Gutachten über den statischen Zustand der
Brücke stellt fest, dass sie nicht dem notwendigen Sicherheitsstandard
von Brückenbauwerken entspricht. Die genietete Bogenfachwerkbrücke, die
1908 fertig gestellt wurde, weist durch Abrostungen solche Schwächungen
auf, dass eine weitere Belastung mit Kraftfahrzeugverkehr ein zu hohes
Sicherheitsrisiko darstellt. Ob eine Sanierung der 100 Jahre alten
Brücke mit einer vertretbaren finanziellen Belastung für die Stadt
Duisburg zu leisten ist, wird jetzt kurzfristig untersucht. Der
Kraftfahrzeugverkehr wird über die Friedrich-Ebert-Straße um den
Eisenbahnhafen geleitet. Für Fahrradfahrer und Fußgänger bleibt die
Brücke passierbar.
Beecker Kirche erstrahlt in neuem Licht
Die Kirche am Beecker Denkmal wird seit Anfang März in den Nachtstunden
beleuchtet und bildet mit dem ebenfalls
beleuchteten
Oberhof ein gut sichtbares historisches Ensemble im Eingangsbereich des
Stadtteils.
Im Jahr 2003 hat die Bezirksvertretung Meiderich/Beeck auf Anregung des
Beecker Bürgervereins die Verwaltung beauftragt, diese Maßnahmen zu
realisieren. Das Bezirksamt Meiderich/Beeck konnte in Kooperation mit
der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH bereits in 2004 die
Umsetzung bezüglich des Oberhofes vermelden.
Die Beleuchtung der evangelischen Kirche, die aus dem Bereich der
Haltestelle Beeck Denkmal geplant war, musste jedoch in Hinblick auf den
anstehen Umbau der Haltestelle zurückgestellt werden. Auch diese
Maßnahme konnte jetzt erfolgreich abgeschlossen werden.
Historischer Exkurs:
Der Oberhof war ein Adelssitz aus dem 9. Jahrhundert. Er wurde um 900
von Otto dem Erlauchten, Herzog von Sachsen, dem Reichsstift Essen
vermacht.
Die Kirche ist wohl aus einer Eigenkapelle des Oberhofs hervorgegangen.
Die Pfarre Beke ist um 1250 bezeugt. Die evangelische Gemeinde, die
gegen Mitte des
16. Jahrhunderts entstand, blieb seit dem 17. Jahrhundert endgültig im
Besitz der alten Kirche. Der bestehende Kirchenbau gehört im Kern dem
15. Jahrhundert an.
Kanalbaumaßnahmen in Duisburg-Neudorf
Der Kanal in der Grabenstraße Höhe Haus-Nr. 85 in
Duisburg-Neudorf ist sanierungsbedürftig und muss deshalb erneuert
werden. Die Bauarbeiten die diese Woche beginnen, werden voraussichtlich
bis Ende nächste Woche andauern. Es wird darauf hingewiesen, dass die
Grabenstraße in dem Bereich von Aktienstr. bis Heinestraße für den
Durchgangsverkehr gesperrt sein wird.
Die Wirtschaftsbetriebe sind bemüht, die Belastungen so gering wie
möglich zu halten, bitten jedoch um Verständnis für unvermeidliche
Behinderungen.
Die städtische Kindertageseinrichtung Templerstraße 20 in Duissern wird
„Bewegungskindergarten“
Der
Alltag von Kindern ist zunehmend von der Einengung der Bewegungs- und
Spielmöglichkeiten und einer unüberschaubaren Vielzahl elektronischer
Medien geprägt. Dadurch kommt es nicht selten zu
Bewegungsmangelerkrankungen, die zu Störungen in der
Wahrnehmungsverarbeitung führen und zu Verhaltensauffälligkeiten.
In den
städtischen Kindertageseinrichtungen werden die bereits vorhandenen
guten Konzepte zur Bewegungserziehung mit dem Qualifizierungsprogramm
„Bewegungsfreudiger Kindergarten“ des Stadtsportbundes Duisburg
erweitert und vertieft. Mit dieser Qualifizierung werden alle
pädagogischen Kräfte einer Kindertageseinrichtung durch Referenten des
Stadtsportbundes in einer Fortbildungsreihe zur „ganzheitlichen
Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter“ geschult.
Nach
erfolgreichem Abschluss der Fortbildung und Erfüllung erhält die
städtische Kindertageseinrichtung Templerstraße 20 das Zertifikat zum
„Anerkannten Bewegungskindergarten“ des LandesSportBundes NRW.
Nach
einer Bewegungsliederrunde wird der Kindertageseinrichtung
Templerstrasse das Zertifikat überreicht.
Tanztheater für Kinder in der Zentralbibliothek
Noch gibt es Karten für das Tanztheaterstück „Empompikolonikolonasta“
(Foto) am Mittwoch, 21. März, um 15.30 Uhr in der Zentralbibliothek. Die
Aufführung, eine Koproduktion zwischen Petra Willig vom Tanztheater „Claviculae“
und dem Duisburger Kinder- und Jugendtheater „Kreuz & Quer“, ist für
Kinder ab sechs Jahren geeignet und dauert etwa 50 Minuten. Das Stück
handelt von Freundschaft und dem Alleinsein sowie dem Gestern und Heute.
Karten für drei Euro sind im Vorverkauf am Auskunftsplatz der Kinder-
und Jugendbibliothek und später an der Tageskasse erhältlich. Weitere
Infos gibt es bei Sabine Thom und Wolfgang Heiken unter 0203/283-4221.
Zehn Jahre Carl-Mandelartz-Bibliothek in Ruhrort
Mit einer Ausstellung, einer Lesung, einem Festkonzert und einem
Kinderprogramm begeht die Ruhrorter Stadtteilbibliothek in der nächsten
Woche ihre zehnjährige Namensgebung als Carl-Mandelartz-Bibliothek. Am
Mittwoch, 21. März, um 19 Uhr trägt Ursula Jung "Ruhrorter Geschichten
und andere Prosa von Carl Mandelartz" vor, mit dem Akkordeon musikalisch
unterstützt von Silvester Pece.
Mandelartz (1908-1982) hat als Ruhrorter Bürger im Rahmen seines
künstlerischen Wirkens ein reiches schriftstellerisches Werk geschaffen.
Erzählungen, Romane, Aufsätze, Gedichte und Bühnenstücke zeugen von der
vielseitigen Ausdruckskraft des Autors. Auch die Festschrift "100
(Hundert) Jahre Duisburger Sinfoniker 1877 bis 1977" entstammt seiner
Feder. Aus diesem Grund spielt am Freitag, 23. März, um 19 Uhr das
Brendel-Quartett, das ausschließlich aus Streichern der Duisburger
Philharmoniker besteht, ein Kammerkonzert mit Werken von Mozart,
Schubert, Dvorak und Hindemith.
Bereits ab Dienstag, 21. März, zeigt die Ruhrorter Stadtteilbibliothek
in ihren Räumen eine kleine Carl-Mandelartz-Ausstellung mit Medien und
anderen Exponaten aus der Stadtbibliothek. Zum Abschluss der Festwoche
findet am Samstag, 24. März, von 10 bis 12 Uhr ein Kinderprogramm statt.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Stadtbibliothek beteiligt sich an Fachtagung für Sprachförderung und
Integration
Am 28. April wird in der neuen Mercatorhalle im City Palais eine
Fachtagung und Messe unter dem Titel „Baustelle Zukunft -
Sprachförderung und Intergration in Duisburg“ ausgerichtet. Veranstalter
ist das „Arbeitsforum Sprache der Duisburg-Konferenz“. Mit dabei ist
auch die Stadtbibliothek, die sich als moderner Bildungspartner von
Schulen und Kindertagesstätten ebenso versteht wie als außerschulischer
Lernort und Selbstlernzentrum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Auf sechs so genannten „Themeninseln“ wird die Bibliothek ihre Medien,
Dienstleistungen und Angebote für bestimmte Zielgruppen präsentieren,
darunter den Kindergarten- und Schulservice, die Themenmediathek Eltern
& Kind, die Fachmediathek „Frühes Lernen“, die neuen SchülerCenter aber
auch Veranstaltungsprojekte wie die Internationale Kinder- und
Jugendbuchausstellung (IKiBu) und „Leselust statt Lesefrust“.
Anmeldungen zum Besuch der Fachtagung nimmt das Institut für Aus- und
Fortbildung/Studieninstitut der Stadt Duisburg (Telefon 0203/283-7353)
entgegen. Informationen zu den Bibliotheksangeboten gibt Jens Holthoff
von der Stadtbibliothek (Telefon 0203/283-4252).
Schlusswoche beim „Leselust“-Projekt der Stadtbibliothek
Seit Montag läuft die Schlusswoche der diesjährigen Leseaktion
„Leselust statt Lesefrust“ der Stadtbibliothek. Noch einmal bekommen die
212 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus vier Duisburger
Hauptschulen in ihren Klassenräumen individuelle Leseförderung „vom
Feinsten“ geboten. Mit der Idee und Konzeption einer solchen „Leseaktion
für den Deutschunterricht an Duisburger Hauptschulen“ verfolgt das
Projekt der Stadtbibliothek in Sachen Leselust, Leseförderung und
Lesekompetenz eine kreative Zielrichtung. Dabei stehen Spaß und Gefühle
im Vordergrund. Lesen soll nämlich nach Meinung der Projektleiter Jens
Holthoff und Olaf Reifegerste erst die Sinne und dann den Verstand
erreichen. Auf diese Weise erfahren die Jugendlichen, dass ein
literarischer Text mehr als nur Inhalt ist. Das zu vermitteln versuchen
die beiden Hamburger Schauspieler Silke Roca (Foto) und Peter G.
Dirmeier (Foto), die das in der Region einzigartige Bibliotheksprojekt
„vor Ort“ umsetzen. „So macht Lesen richtig Spaß“, lautete spontan der
Kommentar einer Schülerin aus der Emil-Rentmeister-Schule in
Duisburg-Hochfeld.
Solokonzert
Frank Haunschild in der VHS
Der Deutsch-Amerikaner Frank Haunschild gehört zur internationalen Gilde
der Jazzgitarristen. Er unterrichtet als Professor für Jazzgitarre an
der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln und hat mittlerweile sieben
CDs veröffentlicht. Nach über 30 Jahren Bühnenerfahrung mit diversen
Bands hat Haunschild jetzt ein Soloprojekt gestartet: zu hören am
Donnerstag, 22. März, 20 bis 21.30 Uhr, in der Volkshochschule am
König-Heinrich-Platz. Hierbei werden Eigenkompositionen des
Gitarre-Virtuosen mit Jazz-Klassikern und Latin-Stücken zu einer
reizvollen Mischung aus Wohlklang, Romantik, Virtuosität und
Improvisation verwoben. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt zehn
Euro. |
|
Duisburg,
12. März 2007
-
Historischer Kalender zum
12.
März |
Ratsitzung heute:
Emotionen um Haushalt, Elternbeitragerhöhung, Master- und
Schulentwicklungsplan

Haushaltsausschussdebatten sind immer auch Abrechnung und Diskussion mit
dem politischen Gegner. So auch bei der heutigen Ratssitzung. Die
Emotionen gingen aber in zwei vorher schon bekannten Diskussionen hoch.
Zum einen war es der Lehmbruck-Nachlass, der insgesamt mit fünf
Millionen Euro Bezuschussung mit der Zustimmung der Mehrheit im Rat
durchgebracht wurde und sowie die mehrheitliche Zustimmung auf Erhöhung
des Elternbeitrages zum Besuch ihrer Kinder in einer Kindertagesstätte.
Vergeblich versuchte hier der Jugendausschussvorsitzende Ratsherr Ibe
(CDU) sowie OB Sauerland auf den ähnlich gelagerten Fall der Stadt
Gelsenkirchen zu verweisen. Auch diese Stadt ist wie Duisburg seit
langem nur mit einem Nothaushalt eingeschränkt. Weiterhin verwies der OB
darauf, dass der prüfende Regierungspräsident hier die Vorgabe der
Erhöhung gegeben hatte und: „Es geht“, so der Oberbürgermeister, „um
eine prozentuale Erhöhung des Elternbeitrages, die im unteren Bereich
mit 40 % der Elternbeiträge insgesamt nur 15 % oder anders gesagt im
Bereich der sozial Schwachen bei 3,91 Euro im Monat mehr liegt.“ Die
Gesamterhöhung in diesem Fall liegt um eine Million Euro. Mit Vehemenz
versuchten SPD wie Linke die Ratsmehrheit dazu zu bewegen, doch
zumindest den Versuch zu starten, diese aus ihrer Sicht unsoziale
Erhöhung abzuwehren. Die Mehrheit im Rat stimmte der Erhöhung zu. So
geschah es auch im gesamten Vermögens- und Verwaltungshaushalt der
Stadt. Gleiches war dann auch beim Schulentwicklungsplan der Fall.
"Den lehnen wir ab", so SPD-Sprecher Herbert Mettler."
Bündnis90/Grünen-Vertreterin Ingrid Fitzek
wunderte sich: "War doch sogar die als kritisch bekannte
Gewerkschaft GEW dafür."
In der ersten Lesung wurde auch der
Masterplan von Norman Foster behandelt. SPD-Fraktionsvorsitzender
Herbert Mettler: „Wir sehen viele Unterschiede zum Erfolgserlebnis
Innenhafen zum Masterplan Innenstadt, da bei der Innenstadt bedeutend
mehr Dinge zu beachten sind. Wir müssen nun ohne Multi Casa mit den
vorliegenden Fakten leben, aber dem gegenüber sehen wir den Plan von
Herrn Foster eher mau an. Weiterhin bleibt die SPD-Forderung zum
Stadtumbau Nord bestehen.“ CDU-Fraktionschefin Petra Vogt hob hervor,
dass der 27. Februar mit der Präsentation des Masterplans durch Lord
Foster etwas sei, worüber „spätere Generationen sagen werden, dass dies
der Beginn einer neuen Entwicklung in Duisburg war.“ Sie sah mit ihrer
Fraktion die Reaktionen zum Masterplan aus Wirtschaft, der Bürgerschaft
und auch überregional sehr positiv und: „damit ist Multi Casa beerdigt
und all ihre Vorstellungen zur Planungen in der Stadt mit ihrem
Duisburger Architekten Düster wäre nur lächerlich gewesen.“
Mit
Mehrheit abgelehnt wurden übrigens zwei unterschiedliche Anträge. Zum
einen wollte die Linke Offene Liste den Gewerbesteuersatz von derzeit
470 auf 480 Prozent erhöhen, die Bürgerlich Liberale AMP-Fraktion
dagegen die Senkung des Hebesatzes von den 470 auf 460
Prozent. Im Bereich Sport wurde einstimmig die Sanierung der
Eissporthalle mit insgesamt 780 000 Euro für Entfeuchtungsanlage,
Beleuchtung und Schutzbande beschlossen. Gegen die Stimmen der SPD und
Linke Offene Liste wurde im Rahmen der Hauhaltskonsolidierung die
Erhöhung von Pachtzinsen für sportlich genutzte Grundstücke
verabschiedet. Aufgrund der kritischen Finanzlage sah sich die Stadt
gezwungen, den teilweisen Verzicht von Pachtzinsen für sportlich
genutzte Grundstücke Dritter im Rahmen der bisherigen
Sportförderrichtlinie nicht mehr aufrecht halten zu können. Die
Sportförderrichtline in diem Punkt ergab bisher einen Pachtzinserlass
für 25 Vereine von jährlich 7264 Euro. Die Richtlinie wurde damit auch
ersatzlos gestrichen. Mit dieser Streichung und der Erhebung von
Pachtzinsen ergibt sich für die Stadt insgesamt eine
Einnahmeverbesserung von 27 500 Euro nebst 7200 Euro durch den Wegfall
der Zuschüsse für Fremdgrundstücke. Der für die Vereine zu zahlende
Höchstbetrag soll jährlich 800 Euro betragen. "Die Pachtzinsen sind für
einige Vereine eine unzumutbare Belastung", hieß es unisono aus den
Reihen der Gegner.
Zustimmung gab es für die vom Einzelhandel beantragten verkaufsoffenen
Sonntagen in den Duisburger Stadtteilen 2007. Dies sind:
|
Datum 2007 |
Stadtteil |
| 1. April |
Innenstadt (14 -19:00) |
| 29. April |
Buchholz (13 - 18:00)
|
| 6. Mai |
Hamborn (13 - 18:00)
|
| 13. Mai |
Walsum und Rheinhausen (13
- 18:00) |
| 3. Juni |
Neumühl (13 - 18:00) und
Alt-Homberg (13 - 18:00) |
| 17. Juni |
Buchholz (13 - 18:00)
|
| 2. September |
Marxloh (13 - 18:00)
|
| 9. September |
Meiderich (13 - 18:00) und
Neudorf (13 - 18:00) |
| 16. September |
Wanheimerort (13 - 18:00)
und Huckingen (12 - 17:00) |
| 30. September |
Walsum (13 - 18:00) und
Innenstadt (14 -19:00) |
| 7. Oktober
|
Hamborn (13 - 18:00)
|
| 14. Oktober |
Neumühl (13 - 18:00)
|
| 4. November |
Innenstadt (14 -19:00) |
| 11. November |
Buchholz (13 - 18:00) und
Meiderich (13 - 18:00) |
| 2. Dezember |
Neumühl (13 - 18:00),
Innenstadt (14 -19:00), Alt-Homberg (13 - 18:00), Huckingen
(12 - 17:00)und Walsum (13 - 18:00) |
Harald Jeschke (Foto Manfred Schneider)
Masterplan:
Zweite Bürgerinformation
am Freitag um
17 Uhr im Kultur- und Stadthistorisches Museum
Nach dem
großen Erfolg der ersten Bürgerinformation über Lord Norman Fosters
Masterplan Innenstadt bietet die Stadt Duisburg eine zweite Präsentation
an. Am Freitag, 23. März 2007 wird Reinhard Joecks, Projektleiter aus
dem Londoner Büro Foster + Partners, die zukunftsweisenden Ideen des
britischen Architekten im Kultur- und Stadthistorischen Museum,
Johannes-Corputius-Platz 1 (Innenhafen), vorstellen. Beginn ist um
17 Uhr.
Was die Stadt von der Vision einer neuen Innenstadt erwartet, erläutert
Wolfgang Rabe, Dezernent und Geschäftsführer der Innenhafen
Entwicklungsgesellschaft.
Die rund
150 kostenlosen Eintrittskarten gibt es ab Dienstag,
13. März 2007,
am Empfang im Rathaus, Burgplatz 19 (Öffnungszeiten: montags bis
freitags 8 bis
17 Uhr). Wegen des erwarteten Interesses werden pro
Person maximal zwei Karten ausgegeben.
Termin: Freitag, 23. März 2007,
17 Uhr, Kultur- und Stadthistorisches Museum
Duisburger Tanztage
Auch innerhalb der Woche wird bei den Tanztagen kräftig geschwooft.
450 tanzende Schülerinnen und Schüler werden heute, 13. März, und morgen
Vormittag zeigen, was sie in den letzten Wochen und Monaten teils
allein, teils mit Unterstützung der Lehrpersonen erarbeitet haben. Die
Veranstaltungen beginnen um 11.30 Uhr.
Wenige Stunden später werden am heutigen Abend um 19 Uhr fette Hip-Hop
Beats und Pop Grooves von 22 Hip-Hop-Gruppen für gut zwei Stunden die
Rheinhausen-Halle zum Virbrieren bringen. Neben etlichen Duisburger
Jugendzentren-Kids kommen weitere Fans wie Aktive aus den Städten Kleve,
Rees, Moers, Krefeld, Essen und Ahaus.
Die beiden darauffolgenden Nachmittage am Mittwoch und Donnerstag, 14.
und 15. März, sind jeweils ab 17 Uhr den 600 jüngsten
Tanztageteilnehmern zwischen drei und zwölf Jahren vorbehalten.
Insgesamt 47 Gruppen treten an.
Alle Infos zu den Tanztagen - einschließlich der Ticketpreise - stehen
unter
www.duisburgertanztage.de.
Chefin werden, Chefin bleiben!
Beim
Regionalen Forum für Gründerinnen am
27. März 2007 in Duisburg berichten erfahrene
Unternehmerinnen aus der Region über ihre unterschiedlichen Wege in die
Selbstständigkeit und Experten informieren rund um die
Existenzgründung.
An
Frauen, die an die Gründung einer selbstständigen Existenz denken und
solche, die bereits konkrete Vorstellungen von der Umsetzung ihrer
Geschäftsidee haben, richtet sich ein „Regionales Forum für
Gründerinnen“ am Dienstag,
27. März 2007,
von
17 Uhr bis
20 Uhr
in den Räumen der Niederrheinischen IHK in Duisburg (Mercatorstraße
22-24).
Veranstalter des „Regionalen Forums für Gründerinnen“ sind die
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, das
Gründungsbüro der Stadt Duisburg, die Sparkasse Duisburg, die
Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, die Gesellschaft
für innovative Beschäftigungsförderung mbH, die Handwerkskammer
Düsseldorf/Handwerkszentrum Ruhr, die UnternehmerHaus AG und der
Unternehmerinnentag Ruhrgebiet.
Das
"Regionale Forum" soll Gründerinnen auf dem Weg in die Selbstständigkeit
besser informieren, motivieren und Kontakte zu erfahrenen
Unternehmerinnen vermitteln. In einem Diskussionsforum stehen
Unternehmerinnen aus der Region mit ihren Erfahrungen zur Verfügung und
geben ihr Wissen zum Gründen sowie Führen eines Unternehmens weiter. In
drei Workshops wird spezielles Wissen vermittelt zur erfolgreichen
Kundenakquise, zur finanziellen Förderung der Existenzgründung und zur
Begleitung durch erfahrene Unternehmerinnen. Der Veranstaltungsabend
klingt mit Kontaktgesprächen bei einem kleinen Imbiss aus. Eine gute
Gelegenheit, um bei einem Gedankenaustausch neue Kontakte zu knüpfen und
von den Fachleuten der an diesem Forum beteiligten Institutionen weitere
wichtige Impulse und Tipps zu erhalten.
Interessierte Gründerinnen aus der Region sind herzlichst eingeladen!
Die Teilnahme ist entgeltfrei. Da begrenzte Teilnahmeplätze zur
Verfügung stehen, ist eine Anmeldung erforderlich. Information und
Anmeldung: Im Gründungsbüro der Stadt Duisburg, Magdalena Kowalczyk,
Telefon (0203) 283-4997 oder per E-Mail:
m.kowalczyk@stadt-duisburg.de
Schüler-Workshop mit den Young
Americans im Herbst 2007
Bürgerstiftung Duisburg gAG
fördert das Projekt
- Schulen können sich bis zum
25. Mai 2007 bewerben
Drei Tage gemeinsam tanzen,
grooven, singen, schauspielern
und dann als Star auf die Bühne.
Für einige Hundert Schülerinnen
und Schüler einer Duisburger
Schule soll das eine Woche vor
den Herbstferien im September
2007 möglich werden.
Vom 14.-16.9.2007 kommt auf
Einladung der Bürgerstiftung
Duisburg gAG für ein Wochenende
die weltweit bekannte
Entertainment-Group Young
Americans (www.youngamericans.org)
während ihrer zweimonatigen
Deutschland-Herbsttour nach
Duisburg.
Ein Teil des Ertrages (ca.
10.000 €) der diesjährigen
Tombola der Bürgerstiftung
Duisburg gAG unter dem Motto:
„Duisburg gewinnt“ wird das
Projekt finanzieren. Eine
Duisburger Schule wird auf jeden
Fall „richtig“ gewinnen!
Die Young Americans,
hochtalentierte junge
Schauspiel- und Tanz-Studenten
aus den USA, touren seit 15
Jahren mit ihrer Show rund um
die Welt und im Herbst durch 20
Städte in Deutschland.
Die eigenen Talente
ausprobieren, die künstlerischen
Impulse umsetzen und Teil einer
spannenden Musical-Show werden.
Für ca. 250 Schüler einer Schule
der 7. bis 13. Jahrgangsstufe
kann das wahr werden. Innerhalb
des Wochenendworkshops wird eine
komplette Bühnenshow
einstudiert, eine rasante
Mischung aus Musical-Gesang und
Tanz, Stepdance und Slapstick.
Am Abend des letzten
Workshoptages - 16. September
2007 - wird das Arbeitsergebnis öffentlich aufgeführt. Ab
sofort und bis zum
25. Mai 2007 können sich alle
weiterführenden Duisburger
Schulen für diesen exklusiven
Workshop bewerben.
Eine Informationsveranstaltung
über dieses einmalige Projekt
findet
am Montag, 26.3.07 von
19.30 bis ca.
21.00 Uhr im Kleinkunsttheater
„Die Säule“ auf der Goldstraße
16 am Dellplatz statt.
Zu diesem Treffen hat der
Europe-Manager, Michael Heib,
zugesagt, der die YA-Tour 2007
in etwa 40 Schulen durchführt.
Alle Lehrpersonen von
weiterführenden Duisburger
Schulen, die sich angesprochen
fühlen, sind dazu herzlich
eingeladen. Eine Voranmeldung
wird erbeten bei der
Bürgerstiftung Duisburg gAG, FAX
02 03 393 88 87 oder per E-Mail:
info@buergerstiftung-duisburg.de
|
|
Duisburg,
11. März 2007
-
Historischer Kalender zum
11.
März |
|
"e-future NRW" -
Gemeinschaftsstand der NRW-Landesverwaltung auf der CeBIT 2007
Düsseldorf (LDS NRW). Mit 15 modernen E-Government-Verfahren ist die
NRW-Landesverwaltung auf der CeBIT
2007 vertreten, die vom 15. bis 21. März in Hannover stattfindet. Wie
das Landesamt für Datenverarbeitung und
Statistik, das die Organisation des NRW-Gemeinschaftsstandes (Halle 9,
Stand D 25) übernommen hat, mitteilt, werden unter dem Motto "e-future
NRW" im Einzelnen folgende Projekte präsentiert:
- Anträge Online (AntON): Online-Anträge und -Formulare des
Arbeitsschutzes in NRW reduzieren den Aufwand für
die Datenerfassung und ermöglichen eine ortsunabhängige Bearbeitung.
- Arztbericht online (ARON.NRW): Elektronische
Sachverhaltsaufklärung der Schwerbehindertenanträge zwischen Ärzten und
Versorgungsämtern.
- Beihilfe NRW: Dialoggesteuerte Unterstützung für die Bearbeitung von
Beihilfeanträgen. Der Datenaustausch erfolgt über eine sichere
SSL-Verschlüsselung.
- Geobasisdaten NRW - Produkte und Dienste:
Topografische Landeskarten, Luftbilder, Geländemodelle und
Hauskoordinaten für Bürger und Verwaltung.
- Geoinformationssystem Wasserwirtschaft (FlussWinIMS):
Fachdaten der Wasserwirtschaft zu den Bereichen Abwasser, Gewässergüte
und Oberflächenwasser online im
Landesverwaltungsnetz NRW.
- GeoServer NRW: Zentrale Infrastruktur für die Geoinformationssysteme
des Landes Nordrhein-Westfalen
und technische Grundlage für das Geobasisdatenportal NRW.
- Industrielles Direkteinleiterkataster (NIKLAS-IGL):
Verwaltung und Überwachung der direkt einleitenden Betriebe aus
Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft in
NRW.
- Informationsbüro d-NRW: Informationen zum Einsatz moderner
Informations- und Kommunikationstechnologien in
der öffentlichen Verwaltung für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung.
- Informationssystem Gefahrenabwehr NRW: Alle für die Gefahrenabwehr
relevanten Informationen aus einer Hand;
sachliche und kartografische Ergebnisdarstellung.
- Justiz-Online - Service im Netz: Vom Internet-Bürgerservice über
Zwangsversteigerungstermine im Web
bis zur Online-Versteigerung von beschlagnahmten Gegenständen.
- Registerportal der Länder: Online-Einsicht in die Handels-,
Genossenschafts- und Partnerschaftsregister
sowie z. T. auch in die Vereinsregister aller Bundesländer.
- Statistische Informations- und Meldedienste im Internet: Daten der
amtlichen Statistik über NRW und
seine Kommunen in tabellarischer und räumlicher Darstellung;
Online-Meldeverfahren zur amtlichen
Statistik.
- Vergabemarktplatz NRW: Einheitliche Plattform zur Abwicklung von
Vergaben für alle öffentlichen
Auftraggeber in NRW.
- Webanwendung zur Einsatzunterstützung (GSL.net): IT-Unterstützung bei
Großschadenslagen und
Massenveranstaltungen für Rettungsdienste, Auskunftsstellen und Polizei.
- Zentrale Entwicklung einer Universellen Schnittstelle (ZEUS):
Online-Anzeigenerstattung durch Geschäftskunden
in strukturierter Form mit automatisiertem Datentransfer zur Polizei.
Weitere Details über die ausgestellten Produkte und Dienstleistungen
sind im Internet unter www.cebit.nrw.de
zu finden. (LDS NRW) |
|
Duisburg,
10. März 2007
-
Historischer Kalender zum
10.
März |
|
Allianz und Dresdner Bank eröffnen Bankagentur Von Manfred
Schneider (Text und Fotos)
Duisburg, 9. März 2007 - Eine der ersten von 100 geplanten Bankagenturen
der Allianz und Dresdner Bank, wurde gestern
in der Agentur Below & Rogowski OHG auf der Fischerstraße in Duisburg
eröffnet.
Die
offizielle Eröffnung nahmen der Vorstand der Dresdner Bank
AG, Andree Moschner, sowie Hans-Jörg Cramer, Vorstandsvorsitzender der
Allianz Beratungs- Vertrieb AG vor. Rund 100 Gäste aus Politik,
Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft nahmen an der Veranstaltung teil.
V.L.: Scherenschnitt
durch Hans-Jörg Cramer, OB Adolf Sauerland, Reinhold Rogowski und Andree
Moschner.
Mit
launigen Worten übermittelte Oberbürgermeister Adolf Sauerland die Grüße
der Stadt Duisburg, unter dem Hinweis auf die Wichtigkeit dieses
Engagements, besonders bezüglich des Masterplans. Hierzu der OB weiter:
„Er käme gerade vom NRW-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers, der an
diesem Plan sehr interessiert sei!“
Nach Aussage von Dresdner Bank Vorstand Andree Moschner, verfügt die
Dresdner Bank über das größte Filialnetz aller deutschen Großbanken. Mit
den Bankagenturen werden wir unsere Präsenz weiter ausbauen. Konsequent
und umfangreicher soll das einzigartigartige Vertriebsnetz der Allianz,
mit mehr als 10.000 Agenturen in Deutschland genutzt werden. Dieses neue
Vertriebsformat sei eine ideale Ergänzung zum Filialbetrieb der Dresdner
Bank.
Durch
die Bankagenturen können es unsere Kunden besser und direkter erleben,
dass wir ihnen alle Versicherungs- und Vorsorgeprodukte, Fonds und
Bankleistungen aus einer Hand bieten, ergänzte Hans-Jörg Cramer,
Vorstandsvorsitzender der Allianz Beratungs- und Vertriebs AG.
Der Verkauf von Standartprodukten in Allianz Agenturen, sowie von Sach-,
Kranken- und Lebensversicherungen in den Bankfilialen hatte bereits in
2001 begonnen. Dadurch, dass die Dresdner Bank seitdem auch mit mobilen
Beratern in Allianz Agenturen tätig ist, erhält nun der Berater Stephan
Bartsch, einen festen Arbeitsplatz in der Bankagentur auf der
Fischerstraße.
 |
 |
| V.L.: OB
Adolf Sauerland, Reinhold Rogowski, Stephan Bartsch,
Burkhard Below und Hans-Jörg Cramer |
V.L.: Kunde
Günter Kuske , Bezirksvorsteher Heinrich Klose,
Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski und OB Sauerad. |
"Auszeichnung guter Bauten 2006"
Für
Umbau und Erweiterung des evangelischen Gemeindehauses an der
Wildstraße, haben die Kirchengemeinde Neudorf-Ost und die Architektin
Jutta Heinze, den ersten Preis im Wettbewerb "Auszeichnung guter Bauten
2006" vom Bund Deutscher Architekten (BDA)gewonnen.
Foto Manfred Schneider
Vortrag
von Helmut C. Jacobs in der Zentralbibliothek: "Der Schlaf der Vernunft"
In Kooperation mit dem Verein für Literatur und Kunst und der
Deutsch-Französischen Gesellschaft stellt Helmut C. Jacobs am Mittwoch,
14. März, um 20 Uhr in der Zentralbibliothek das Buch "Der Schlaf der
Vernunft" vor und referiert mit Bildbeispielen über "Goyas Capricho 43
in Bildkunst, Literatur und Musik". Der Eintritt zu der Veranstaltung
beträgt fünf Euro an der Abendkasse, vier im Vorverkauf. Mitglieder des
Vereins und der DFG haben freien Eintritt.
Zu Goyas wichtigsten Werken zählen die 1799 erschienenen 80 Radierungen
"Caprichos", dessen bekanntestes Blatt "Capricho 43" ist. Nicht zuletzt
aufgrund seiner Bildlegende "Der Schlaf" oder "Der Traum der Vernunft
gebiert Ungeheuer" ist es eines der am meisten gedeuteten Kunstwerke der
spanischen Kultur.
Der Vortrag bietet neue Einblicke in Struktur, Inhalt und Kontexte von "Capricho
43" und in seine erstaunlich umfassende internationale Rezeption in den
bildenden Künsten, in Literatur und Musik. Ein besonderer Aspekt wird
die Rezeption durch die französischen Romantiker sein, zumal Goya die
letzten Lebensjahre im Exil in Bordeaux verbrachte. Jacobs, geboren 1957
in Bonn, hat in dort und in Toulouse Germanistik und Romanistik
studiert. Seit 1997 ist er Professor für
Romanistik/Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Französisch und
Spanisch an derUniversität Duisburg-Essen.
Schön mit der VHS: "Ganzheitskosmetik"
Um "Ganzheitskosmetik" geht es in einem Seminar der Volkshochschule am
König-Heinrich-Platz am Samstag und Sonntag, 24. und 25. März.
Die Teilnehmerinnen erhalten Basiswissen und Anregungen für ihr ganz
persönliches Make-up. Dabei werden Tages- und Abend-Make-up Schritt für
Schritt erklärt.
VHS-Seminar "EDV gestützte Finanzbuchführung"
Buchführungsabwicklung mit der Software Lexware Financial Office
vermittelt ein viertägiges Seminar der Volkshochschule am 24., 25. und
31. März sowie am 1. April, jeweils von 9 bis 16 Uhr. Veranstaltungsort
ist das Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27.
Grundkenntnisse in der doppelten Buchführung und im Umgang mit dem PC
sollten vorhanden sein. Die Teilnahmegebühr beträgt 140 Euro.
Informationen unter 283-2520 und 283-3058.
"Greenpeace" zu Gast in der Zentralbibliothek
Am Samstag, 17. März, wird sich in der Zeit von 11 bis 16 Uhr die
Umweltschutzorganisation "Greenpeace" wieder mit einem Informationsstand
in der Zentralbibliothek präsentieren. Der mobile Stand wird im hinteren
Foyer im Erdgeschoss aufgebaut. "Greenpeace" ist eine internationale,
unabhängige Organisation, die kreativ und gewaltfrei auf weltweite
Umweltprobleme hinweist und versucht, Lösungen durchzusetzen. Seit 1971
setzt sie sich für den Schutz der Lebensgrundlagen ein. |
|
Duisburg, 9. März 2007
-
Historischer Kalender zum
9.
März |
|
Radarmessungen der Polizei heute:
Wanheimerort - Düsseldorfer Straße /
Kaßlerfeld - Ruhrorter Straße - Beginn 07:00 Ende: 23:00
Mobile Wache:
Bezirksdienst Hamborn,
Kaiser-Friedrich-Str. 278, EDEKA Pieper, BD 201 Beginn: 10:00, Ende
12:00
... den Prinzen zum Referenten gemacht: Bodo Malsch über "Karneval in
Duisburg"
Die Duisburger Mercator-Gesellschaft lädt am Donnerstag, 15. März, um 19
Uhr zu einem Vortrag unter dem Titel "Karneval in Duisburg - Ursprünge
und Traditionen, Gegenwart und Perspektiven" ins Kultur- und
Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz ein. Der Referent,
der Duisburger Journalist Bodo Malsch, wird einen authentischen Blick
auf den heimischen Karneval ermöglichen: Er hat die soeben beendete
Session als "Prinz Bodo I. von Duisburg" geleitet. Da nun die "Fünfte
Jahreszeit" beendet ist, bietet sich eine nüchtern journalistische
Recherche zu diesem Thema an, das bis heute im Verein für Geschichte und
Heimatkunde leider noch keinen Niederschlag gefunden hat.
Wie kam es zum Karneval in einer Stadt, die stark protestantisch geprägt
war? In welchen großen Traditionen steht der Karneval in Duisburg, wird
hier rheinisch gebützt oder zählt die Stadt beim Schunkeln zum
Ruhrgebiet? Welche Bedeutung haben die vielen aktiven Vereine in den
Stadtteilen, wie sieht es mit dem Nachwuchs aus? Welchen Stellenwert hat
der "politische" Karneval, sind die Großveranstaltungen vorrangig nur
schillernde "Events"?
An den öffentlichen Vortrag, zu dem der Eintritt frei ist, schließt sich
die Jahreshauptversammlung der Mercator-Gesellschaft an.
Allwetterbad Walsum
Der 1. Schwimmverein Walsum e. V. richtet am 17. und 18. März 2007 im
Allwetterbad Walsum, Scholte-Rahm-Straße 16, 47178 Duisburg, das 25.
Walsumer Frühjahrsmeeting aus. Auf Grund dieser Veranstaltung bleibt das
Bad an beiden Tagen ganztägig für den öffentlichen Schwimmbetrieb
geschlossen.
Rechtzeitige Zahlung durch Scheck
Mit dem Jahressteuergesetz 2007 ist unter anderem der Paragraph 224 Abs.
2 Nr. 1 der Abgabenordnung geändert worden. Danach gelten Zahlungen per
Scheck erst drei Tage nach Eingang des Schecks bei der zuständigen
Behörde als geleistet. Für Scheckzahlungen, die nicht rechtzeitig, drei
Tage vor dem Fälligkeitstermin eingehen, entstehen Säumniszuschläge.
Das Kassen- und Steueramt weist ausdrücklich daraufhin, dass diese
Regelung auch für die kommunalen Steuern, Gebühren und Beiträge gilt. |
|
Duisburg, 8. März 2007
-
Historischer Kalender zum
8.
März |
Radarmessungen der Polizei heute:
Aldenrade - Schulstraße /
Großenbaum - Großenbaumer Allee
- Beginn:08.03.2007 um
07:00 Ende um 23:00
Neudorfer Bürgerverein startet
freiwilligen Verzicht -
Appell auf PKW-Verzicht mit
einem autofreien Sonntag im Monat
Neuer Verkehrsrechner in
Duisburg-Mitte geht in Betrieb
Ab kommenden Sonntag, 11.03.07,
geht der neue Verkehrsrechner in
Duisburg Mitte in Betrieb. Die
Installationsarbeiten an dem
neuen Rechner sind soweit
abgeschlossen, dass die
Aufschaltung der
Lichtsignalanlagen von dem alten
Rechner auf den Neuen erfolgen
kann. Die notwendigen Arbeiten
beginnen am Freitagabend und
sind voraussichtlich am
Sonntagmittag abgeschlossen. In
dem Zeitraum der Umstellung kann
es betriebsbedingt zu Störungen
bei der Grünen Welle kommen.
Bücherbus der Stadtbibliothek
bleibt aus Krankheitsgründen
weiterhin stehen
Auch am morgigen Freitag kann
der Bücherbus der
Stadtbibliothek seine übliche
Stadttour nicht fahren, da der
Fahrer weiterhin erkrankt ist.
Betroffen sind die Haltepunkte
in Hochfeld (Gitschiner
Straße/Ecke Heerstraße), in
Neudorf (Ludgeriplatz und
Gabrielkirchplatz) sowie in
Neuenkamp (Lilientalstraße und
Essenberger Straße). Ob der Bus
in der nächsten Woche wieder
fahren kann, gibt die
Stadtbibliothek kurzfristig
bekannt. Weitere Informationen
unter 02065/905-8264.
Brandschutz im privaten
Haushalt
40 Prozent aller Brände ereignen
sich im privaten Umfeld, aber 80
Prozent aller tödlichen
Brandunfälle betreffen Personen
in ihrem Zuhause. Das Seminar
„Brandschutz im privaten
Haushalt“ der Volkshochschule am
König-Heinrich-Platz am Samstag,
17. März, von 12 bis 17 Uhr,
klärt über Maßnahmen der
Brandverhütung und
Sofortmaßnahmen im Brandfall
auf. Hilfsmittel zur
Früherkennung werden
vorgestellt. Das Seminar kostet
30 Euro (erm.: 22,50/15/15).
Berliner
Froh-Botschafter im Johanniter
Entfernung von Gleisen im
Kreuzungsbereich
Am Nordhafen /
Bürgermeister-Pütz-Straße /
Unter den Ulmen
In der Zeit vom 10. bis 12.
sowie vom 17. bis 19. März
werden im Kreuzungsbereich Am
Nordhafen /
Bürgermeister-Pütz-Straße /
Unter den Ulmen Gleise entfernt.
Die Arbeiten erfolgen im Rahmen
des Ausbaus „Grüner Pfad“, einem
Rad- und Wanderweg der von
Duisburg-Ruhrort bis Oberhausen
führt.
Da der Verkehr während der
Maßnahme durch eine
Lichtsignalanlage geleitet wird,
kann es zu Behinderungen kommen.
Sperrung Fuß- und Radweg
Unterführungsstraße
Für den Ausbau des Rad- und
Wanderwegs „Grüner Pfad“ muss
der Fuß- und Radweg
Unterführungsstraße ab Montag,
12. März, für circa fünf Wochen
gesperrt werden. Über dem Weg
wird eine Brücke abgerissen.
Leider müssen Fußgänger und
Radfahrer in dieser Zeit einen
erheblichen Umweg über die
Gartsträucher-, Biesen- und
Von-der-Mark-Straße in Kauf
nehmen. Die Stadt Duisburg
bittet um Verständnis.
DGB: "Kein Ausverkauf der
Städtischen Unternehmen!"
20 000 Menschen protestierten
gestern vor dem Landtag in
Düsseldorf, darunter auch
Duisburgs OB Sauerland. Worum
ging es? Verlässliche und
preiswerte Öffentliche
Unternehmen sollen den Kommunen
und ihren Bürgern erhalten
bleiben, das ist die Forderung
zur aktuellen Auseinandersetzung
um die Privatisierung
Öffentlicher Unternehmen und
Dienstleistungen.
Grund für diese Forderung ist
die von der NRW-Landesregierung
geplante Änderung der
Gemeindeordnung, die die
Handlungsfähigkeit der Städte
und Gemeinden durch den
gesetzlichen Zwang zur
weitreichenden Privatisierung
Öffentlicher Unternehmen und
Dienstleistungen zu beschneiden.
Gegen dieses Vorhaben der
schwarz/gelben Landesregierung
protestieren tausende von
Beschäftigten Öffentlicher
Unternehmen aus der Region, die
Gewerkschaften und die
Unternehmensleitungen in
Düsseldorf.
"Es darf nicht sein, dass
kommunale Unternehmen zur
Erfüllung ihrer öffentlichen
Aufgaben zukünftig nur noch
tätig werden dürfen, wenn ein
dringender, öffentlicher Zweck
dies erfordert. Der dringende
Zweck soll schon dann nicht
gegeben sein, wenn private
Unternehmen ihr Interesse an den
lukrativen Unternehmensteilen
äußern", entrüsten sich
DGB-Protestler über die Pläne
von NRW-Innenminister Wolf und
der Landesregierung.
Nach Auffassung des DGB müssen
kommunale Unternehmen auch
weiterhin verlässliche und
preisgünstige Partner der Bürger
und der Kommunen im Bereich der
Versorgung mit Wohnraum, Energie
und Wasser, des öffentlichen
Personalnahverkehrs und der
Entsorgung von Abfall bleiben.
Das von der Landesregierung
favorisierte Prinzip "Privat vor
Staat" bedeutet am Ende, dass
sich Private die "Schnäppchen"
der Kommunen aneignen, die
Kommunen und die Bürger auf der
nicht rentablen öffentliche
Infrastruktur sitzen bleiben.
"Für den Bürger wird es in der
Regel nach der Veräußerung
schlechter, aber teurer", meint
der DGB und einige
CDU-Oberbürgermeister.
|
Machbarkeitsstudie Regionale
Luftreinhalteplanung |
|
PDF Dokument Dateigrösse: 7287kb
download |
Zusammen mit den NRW-Ministerien Umwelt und Verkehr hat der RVR
Vorschläge für regionales Handeln zur Verbesserung der
Luftqualität im Ruhrgebiet vorgelegt. Die Studie wurde
gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (DiFU)
sowie dem Deutschen Städtetag NRW erarbeitet. |
Regattabahn: Umleitung für Fußgänger und Jogger
|
|
Duisburg, 7. März 2007
-
Historischer Kalender zum
7.
März |
Radarmessungen der Polizei heute:
Meiderich - Brückelstraße
Baerl - Grafschafter Straße
/ Beginn:07.03.2007 um
07:00 - Ende:07.03.2007
um 23:00
Ratssitzung am Montag
Zur ersten Sitzung des Jahres tritt der Rat der Stadt am kommenden
Montag, 12. März, um 15
Uhr zusammen. Im
Sitzungssaal des
Rathauses am Burgplatz
steht u. a. der Haushalt
auf der Tagesordnung.
Beschlossen werden soll
die Haushaltssatzung,
der Haushaltsplan sowie
das
Haushaltssicherungskonzept
2007. Außerdem
beschäftigen sich die
Kommunalpolitiker mit
dem Ankauf des
Lehmbruck-Nachlasses.
Der Masterplan für die
Duisburger Innenstadt
schließlich wird in
erster Lesung im Rat
behandelt. Die komplette
Tagesordnung findet sich
im Internet unter
www.duisburg.de/Ratsinformationssystem-Bürgerportal.
Wer die Sitzung "live"
erleben möchte, benötigt
eine Einlasskarte, die
beim Büro des
Oberbürgermeisters unter
(0203) 283-2108 oder
a.bruckmann@stadt-duisburg.de
erhältlich ist.
Bürgerforderung Angerbogenbrücke - Susen (CDU):
Brücke über den Neuen Angerbach kommt in Kürze
13. März 2007: Info- und Orientierungsveranstaltung "Existenzgründung
aus der Arbeitslosigkeit"
Der Schritt in die Selbstständigkeit, die Gründung eines eigenen
Unternehmens, stellt oftmals eine Alternative zur Arbeitslosigkeit dar -
immer mehr Menschen wagen diesen Schritt. Förderinstrumente wie der
Gründungszuschuss und das Einstiegsgeld tragen dazu bei, dass die
Bedeutung von "Kleingründungen" auch zukünftig erhalten bleibt.
Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit sind sehr vielschichtig,
daraus resultiert ein hoher Informationsbedarf. Schließlich muss bereits
bei der Planung einer selbstständigen Tätigkeit eine fundierte
Entscheidung getroffen werden, welcher Weg den individuellen
Bedürfnissen und Rahmenbedingungen am besten entspricht. Zudem gilt es,
die Chancen und Risiken einer unternehmerischen Selbstständigkeit
abzuwägen.
Der größte Erfolgsfaktor für ein späteres Unternehmen sind die
Gründerinnen und Gründer selbst. Daher bietet das Gründungsbüro der
Stadt Duisburg zur Unterstützung und Vorbereitung von Existenzgründungen
aus der Arbeitslosigkeit in Kooperation mit der
Landesberatungsgesellschaft G.I.B., der Niederrheinischen Industrie- und
Handelskammer, der Agentur für Arbeit, der ARGE und der Gesellschaft für
Wirtschaftsförderung Duisburg Orientierungsveranstaltungen an.
Die nächste Veranstaltung findet am Dienstag, 13. März 2007, von 14.00
Uhr bis 16.30 Uhr im Gründungsbüro der Stadt Duisburg, Amt für
Europaangelegenheiten, Bismarckstr. 150 - 158 in Duisburg-Neudorf statt.
Alle Interessierten erhalten Informationen über die Voraussetzungen zur
Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit, die ersten Planungsschritte,
die Fördermöglichkeiten sowie über Aspekte der sozialen Absicherung.
Darüber hinaus werden die Beratungs- und Seminarangebote in der Region
vorgestellt.
Die Orientierungsangebote sind kostenlos und werden mit Landes- und
EU-Mitteln unterstützt. Information und Anmeldung im Gründungsbüro:
Karin Schillings (0203) 283-2249 oder Magdalena Kowalczyk (0203)
283-4997. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich.
„Abzocke im Internet“: Verbraucherzentrale informiert in der
Zentralbibliothek
Am
Donnerstag, 15. März, ist Weltverbrauchertag. Aus diesem Anlass
informiert Nina Schwirz, Mitarbeiterin der Duisburger
Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr
im Erdgeschoss der Zentralbibliothek rund um das Thema „Abzocke im
Internet“. Abzocke lauert häufig im Kleingedruckten oder in den
Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Informationen und Musterbriefe dazu
gibt es am Aktionsstand der Duisburger Beratungsstelle ebenso wie
Auskünfte auf Fragen: Wie können sich Verbraucher schützen? Müssen
unbekannte Rechnungen bezahlt werden? Was muss bei Vertragsabschlüssen
im Internet beachtet werden? Die Veranstaltung findet statt im Rahmen
der Themenmediathek „Verbraucher“, die auf der ersten Etage der
Zentralbibliothek untergebracht ist und von Dirk Heyermann betreut wird.
Trendsport: Nordic Walking
Zwei
neue Einführungskurse in die Trendsportart Nordic Walking bietet die
Volkshochschule im Sportpark Wedau an. Der Grundkurs „soft“ speziell für
bewegungsungewohnte Personen findet jeweils am Dienstag vom 27. März bis
15. Mai von
15.30
bis
17 Uhr sowie der Grundkurs „allgemein“ ebenfalls
dienstags von 27 März bis 15. Mai von
17.15
bis
18.45 Uhr statt.
Nordic
Walking gilt zur Zeit als das ultimative Ganzkörpertraining für Fitness
und Gesundheit. Durch den zusätzlichen Einsatz der Stöcke während des
Gehens werden nahezu 90 Prozent aller Muskeln aktiviert. Im Vergleich
verbrennt es bei gleicher Geschwindigkeit bis zu 40 Prozent mehr
Kalorien als das „normale“ Walking. Zusätzlich sichert und stabilisiert
der Stockeinsatz die Bewegungsabläufe und das Gleichgewicht. Aus diesen
Gründen ist Nordic Walking insbesondere auch für untrainierte und
bewegungsunsichere Personen ein ideales Training.
Schülerpraktikum beim
Institut für Jugendhilfe
Das Institut für Jugendhilfe hat noch Plätze für ein
Schülerpraktikum in der Zeit vom 23. bis 27. April frei. Das Praktikum
richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die sich für einen
therapeutischen oder beratenden Beruf bzw. die Berufsfelder
Heilpädagogik, Sozialpädagogik oder Psychologie interessieren.
"Linux
für Einsteiger" in der VHS
Einen "Einstieg in das Betriebssystem Linux" bietet die Volkshochschule
in Hamborn, Parallelstrasse 7, am Samstag und Sonntag, 10. und 11. März,
jeweils von 10 bis 16.30 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 70 Euro.
VHS-Filmseminar: "Requiem for a dream"
Ein Filmseminar der Volkshochschule am König-Heinrich-Platz beschäftigt
sich am Samstag, 10. März, 14 bis 18 Uhr, mit "Requiem for a dream" des
Regisseurs Darren Aronofsky.
Der Film ist ein furioser Abgesang auf das Hohe Lied des Amerikanischen
Traums von Reichtum, Erfolg, Glück und Selbstbestimmung vor der
selbstherrlichen Kulisse des omnipotenten New York. Hans Querengaesser,
der Meister der Interpretation des gesellschaftskritischen Films, nimmt
den Film analytisch unter die Lupe und begründet seinen Erfolg gerade
bei jungen, kritischen Menschen.
"Kuss und Kultur" in der VHS
In der Volkshochschul-Reihe "Wechselspiele - kultureller Austausch im
Wandel der Zeit" befasst sich der letzte Vortrag in diesem Semester mit
dem Thema "Kuss und Kultur". Am Mittwoch, 14. März, 18 bis 19.30 Uhr,
erkunden Daniel Beuthner und Dr. Claudia Kleinert, wo und wie im Rest
der Welt geküsst wird. Bereits am 12. März beginnt im Foyer der VHS eine
Ausstellung zum Thema. Der Eintritt zum Vortrag beträgt 5 Euro. Der
Besuch der Ausstellung ist kostenfrei.
Masterplan-Präsentation für Einzelhandel,
Banken und Immobilienwirtschaft
186 413 Gewerbeanmeldungen in
NRW im Jahr 2006
Im Jahr 2006 wurden bei den
NRW-Gewerbeämtern 186 413
Gewerbe angemeldet. Wie das
Landesamt für Datenverarbeitung
und Statistik mitteilt, waren
dies 1,2 Prozent weniger
Gewerbeanmeldungen als 2005. Die
Zahl der Gewerbeabmeldungen
stieg dagegen im gleichen
Zeitraum um 1,0 Prozent auf 156
128.
159 053 (85,3 Prozent) der
Gewerbeanmeldungen entstanden
durch Neugründung oder
Umwandlung. Des Weiteren wurden
bei den Gewerbeämtern 14 860
(8,0 Prozent) Übernahmen infolge
von Kauf, Pacht, Erbfolge,
Gesellschaftereintritt oder
Rechtsformwechsel verzeichnet;
12 500 (6,7 Prozent) Anmeldungen
waren Gewerbezuzüge aus anderen
Meldebezirken.
53 736 der Anmeldungen entfielen
auf den Wirtschaftsbereich
"Handel, Instandhaltung und
Reparatur von Kraftfahrzeugen
und Gebrauchsgütern". Weitere 34
536 Anmeldungen waren dem
Bereich "Erbringung von
wirtschaftlichen
Dienstleistungen" zuzuordnen,
gefolgt von sonstigen
öffentlichen und persönlichen
Dienstleistungen (20 416), dem
Baugewerbe (18 811) und dem
Gastgewerbe (14 246). In 152 859
Fällen wurde ein
Einzelunternehmen angemeldet;
etwa jede dritte dieser
Anmeldungen (53 447) wurde von
einer Frau getätigt.
128 951 Gewerbeabmeldungen (82,6
Prozent) kamen durch
vollständige Aufgabe oder
Umwandlung zustande. Zudem gab
es 13 941 (8,9 Prozent)
Übergaben (Verkauf, Erbfolge u.
Ä.). Bei 13 236 (8,5 Prozent)
Gewerbeabmeldungen
handelte es sich um Fortzüge in
andere Meldebezirke.
Bei der Interpretation der
Zahlen ist zu beachten, dass es
sich bei den Gewerbemeldungen um
Absichtserklärungen
handelt. Den Statistikern liegen
keine Informationen darüber vor,
ob das angemeldete bzw.
abgemeldete Gewerbe
auch tatsächlich ausgeübt wird
bzw. wurde. (LDS NRW)
|
Duisburg |
| |
Anmeldungen |
Abmeldungen |
| |
Insgesamt
|
Neueinrichtungen |
insgesamt |
Aufgabe |
| 2002 |
3856 |
3100 |
3715 |
3047 |
| 2003 |
4292 |
3 645 |
3 803 |
3 184 |
| 2004 |
4957 |
4 301 |
3 943 |
3 319 |
| 2005 |
5082 |
4 312 |
4 371 |
3 746 |
| 2006 |
5300 |
4 521 |
4 556 |
3
927 |
|
Zu- (+) bzw.
Abnahme (–) 2006 geg. 2005 + 4,3 % + 4,8 % + 4,2 % + 4,8 % |
|
|
Duisburg, 6. März 2007
-
Historischer Kalender zum
6.
März |
|
Besondere Gäste im Delfinarium: OB und Zoo-Chef ehrten
Jugendsportmeister
Oberbürgermeister
Adolf Sauerland hat am 6. März die Duisburger Jugend-Sportmeister des
Jahres 2006 im Rahmen einer Feierlichkeit im Zoo Duisburg geehrt.
Die 17
Jugendlichen, die im vergangenen Jahr durch herausragende
Leistungen in
ihren Sportarten auf sich aufmerksam machten, nahmen sichtlich stolz im
Delphinarium die Ehrung aus den Händen des Stadtoberhaupts entgegen.
Dabei waren Einradfahrerinnen des MSV Duisburg/Zirkus Zebra, die
Schüler-Mannschaft im Viererkajak des Bertasee Duisburg e.V., die
jeweiligen Schülermeister im Shaolin Kempo vom OSC 04 Rheinhausen, im
Friesenkampf von Eintracht Duisburg und im Wasserski vom Wasserskiclub
Rheinhausen sowie Schüler der Wasserballmannschaft von Bayer Uerdingen.
OB Sauerlande moderierte die Berührungen von Jugend-Wasserskimeisterin
Birte Bauer mit einem Delfin.
Fotos Manfred Schneider.
Oberbürgermeister
Sauerland spricht mit Landesregierung über Gemeindeordnungsreform
Im Vorfeld der bevorstehenden Kabinettsberatung eines
Referentenentwurfes zur Änderung der Gemeindeordnung, insbesondere zur
Neuordnung des Gemeindewirtschaftsrechts wird Oberbürgermeister Adolf
Sauerland am Mittwoch, 7. März 2007, mit Staatsekretär im
nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium Manfred Palmen sprechen.
Der Duisburger Oberbürgermeister möchte die Haltung der großen Städte im
Land zur geplanten Gesetzesänderung darlegen und insbesondere darauf
hinweisen, dass die Tätigkeit der kommunalen Unternehmen ein Beitrag zum
Wettbewerb ist. Die geplante Reform würde nicht nur landesweit kommunale
Unternehmen wie Stadtwerke, Verkehrsgesellschaften und
Entsorgungsbetriebe gefährden, sondern auch der örtlichen Wirtschaft
Schaden zufügen.
Lesen als Jogging für
die Sinne und Gefühle:
Viertes "Leselust"-Projekt der Stadtbibliothek an Duisburger
Hauptschulen
Das "Leselust"-Projekt der Duisburger Stadtbibliothek ist in der zweiten
Phase. In theatralisierten Lesungen tragen die beiden Schauspieler Silke
Roca und Frerk Brockmeyer, als Ersatz für den kurzfristig erkrankten
Peter G. Dirmeier, eine Lesefassung des Jugendstücks "Die Belagerung"
von Martin Baltscheit vor. Damit setzt die Stadtbibliothek ihre
außergewöhnliche Leseaktion für den Deutschunterricht an Duisburger
Hauptschulen "Leselust statt Lesefrust" in vierter Auflage fort, diesmal
gefördert vom NRW KULTURsekretariat in Wuppertal.
Nachdem die Projektleiter Jens Holthoff (Organisation) und Olaf
Reifegerste (Dramaturgie) in der ersten Phase in der vergangenen Woche
neun Schulklassen der stadtweit beteiligten vier Hauptschulen aufgesucht
und in das Leseprojekt mit verschiedenen Stimm-, Sprech- und Leseübungen
eingeführt haben, kommen in dieser Woche die insgesamt 212 Schülerinnen
und Schüler zu den Lesungen in die Bibliotheken der Stadtbibliothek.
Dort erwartet sie eine Art "Hör-Theater", das Jugendlichen einen anderen
Zugang zu Texten vermitteln soll: Lesen als Jogging für die Sinne und
Gefühle.
Der ausgewählte Text "Die Belagerung" ist eine Erzählung von Martin
Baltscheit, erschienen 2005 im Züricher Bajazzo Verlag. Das gleichnamige
Jugendstück von ihm ist für die Altersgruppe ab zwölf Jahren geeignet
und wurde auf dem Theaterfestival "Kaas & Kappes" 2006 preisgekrönt. Der
Düsseldorfer Autor hat seine Geschichte im sibirischen Russland von 1927
angesiedelt. Der auf einer wahren Begebenheit basierende Stoff erzählt
von einer russischen Familie mit Vater, Mutter und den Kindern Milan und
Anna. Der Winter ist außergewöhnlich lang, hart und bitterkalt. Die
Dorfbewohner wie auch die die Ortschaft belagernden Wölfe haben Hunger.
In ihrer Verzweiflung isst die Familie sogar Wolfsfleisch, was streng
verboten ist. Die Wölfe rächen sich daraufhin auf schreckliche Weise.
"Die Belagerung" ist eine spannende, sprachmächtige Dichtung über Leben,
Angst und Überleben. Die Lesefassung für das Bibliotheksprojekt schrieb
Olaf Reifegerste, der auch die szenische Einrichtung als "Hör-Theater"
besorgte.
In der dritten Phase, die vom 12. bis 16. März dauert, gehen dann
Projektleitung und Schauspieler gemeinsam in die Hauptschulen und
absolvieren mit den Schülerinnen und Schülern in deren Klassenzimmern
ein kreatives Lesetraining. Die beteiligten Hauptschulen sind diesmal
die Emil-Rentmeister-Schule (Hochfeld), die GHS Friedrich-Ebert-Straße
(Rheinhausen), die Bronkhorstschule (Meiderich) sowie die
Comenius-Schule (Hamborn). Seitens der Stadtbibliothek nehmen die
Zentralbibliothek sowie die Bezirksbibliotheken in Hamborn, Meiderich
und Rheinhausen teil.
Nach Abschluss des dreiwöchigen Lesemarathons der Stadtbibliothek werden
alle Schüler zusammen über 2.400 Minuten "rund ums Lesen" geboten
bekommen haben. Umgerechnet wären das pro Schüler 270 Minuten oder sechs
Schulstunden. Mit der diesjährigen Leseaktion hat die Stadtbibliothek
seit Projektbeginn an 13 von derzeit noch 17 Hauptschulen in Duisburg
einen Beitrag zur Leseförderung geleistet.
Mein Baby kommt zur
Tagesmutter
"Mein Baby kommt zur Tagesmutter" - das ist der Titel einer
Veranstaltung der Volkshochschule am Freitag, 30. März, von 18 bis 22
Uhr im Volkshochschulgebäude am König-Heinrich-Platz. Das Seminar unter
der Leitung von Maren Tiedtke richtet sich vor allem an berufstätige
Eltern mit einem Kleinkind, das deshalb von anderen betreut werden muss.
Im Mittelpunkt steht die Frage, auf was Mütter und Väter achten müssen,
wenn sie eine gute Betreuung für ihr Kind finden wollen. Wie kann man
sicherstellen, dass sich das Kind auch bei "Fremden" gut entwickelt?
Außerdem werden unterschiedliche Formen der Betreuung vorgestellt, aber
auch mögliche Konflikte und deren Bewältigung kommen zur Sprache. Eine
Voranmeldung ist erforderlich. |
|
Duisburg,
5. März 2007
-
Historischer Kalender zum
5 .
März |
|
Sitzung des Haupt- und
Finanzausschuss mit "Wellengang" - Duisburgs Politiker verwahrten sich
gegen Dresslers "Rundumschläge" gegen Politiker und Parteien
Das Anprangern von Parteien und Politikern durch Planungsdezernent
Jürgen Dressler in den letzten Tagen in der Duisburger Medienlandschaft
fand heute ein großes Echo. In der Sitzung des Hauptausschusses im
großen Ratsaal verwahrten sich Duisburgs Kommunalpolitiker gegen die
„Rundumschläge“ des Beigeordneten.
CDU-Fraktionschefin Petra Vogt: „Wir sind hier nicht eine kommunale
‚Räteverblödungsstadl’ oder sitzen uns den Hintern wund, wie sie es
behaupten Herr Dressler – wir leisten in unserer Freizeit eine Menge
Arbeit für die Bürger der Stadt. Die CDU Duisburg weist deshalb ihre
Aussagen mit großer Empörung zurück.“
Parteikollege Josef Wörmann formulierte es drastischer: „Ihre
vernichtenden Äußerungen können sie anbringen, wo sie wollen. Es ist mir
auch egal, wo sie demnächst Tomaten verkaufen oder welche andere
Beschäftigung sie sich suchen, aber wäre es nicht an der Zeit sich
tatsächlich eine andere Beschäftigung zu suchen. Warum sitzen sie hier
noch unter uns und schauen sie sich doch nur ihre Arbeit der letzten
Jahre an.“ Selbst Dresslers früherer Parteigenosse Herbert Mettler
stellte klar: „Unabhängig von der früheren Zugehörigkeit, eine solche
Abqualifizierung kann nicht hingenommen werden. Das ist insgesamt
gesehen kein Umgang.“
In der Sitzung gab es noch einmal
hohen „Wellenschlag“. Es ging um den Antrag der Sozialdemokraten, in dem
diese zum Beschlussentwurf „Ankauf des Lehmbrucknachlasses“ (5 Millionen
Euro) diesen erweitern wollen und zwar um die Haushaltsbeträge wie
folgt: 1. Kinderschutz (250 000 Euro), 2. Altenhilfe im Alltag (300 000
Euro) und 3. Schulbücher für Kinder von ALGII-Empfängern (450 000 Euro)
mit der Begründung: Die Werke des Duisburgers Künstlers Wilhelm
Lehmbruck stellen ein einzigartiges nationales Kulturgut dar. Ein Ankauf
unter finanzieller Beteiligung der Familie, des Bundes und des Landes
sichert den langfristigen Verbleib in Duisburg und ist erstrebenswert.
Die Etatisierung von einer Million Euro jährlich für den Ankauf von
Kunstwerken für das Lehmbruckmuseum geschieht in einer Zeit, in der ein
solcher Schritt Diskussionen auslöst da man zurzeit in der Stadt
angeblich nicht in der Lage ist, die Schulbücher von Kindern zu
finanzieren, deren Eltern dies wegen Arbeitslosigkeit nicht selber
schultern können.
Der Oberbürgermeister sowie
Kulturdezernent Janssen wiesen aber darauf hin, dass eine Stadt mit
Nothaushalt diesen Ankauf erst einmal per Ratsbeschluss der
bewilligenden Behörde in dem Fall sogar der höheren Prüfungsbehörde des
Innenministeriums – präsentieren müsse. „Dann erst“, so OB Sauerland
„entscheidet diese Behörde, ob so ein Ankauf von Kulturgut sich mit der
Notlage der Stadt vereinbart oder nicht. Wir müssen aber zuerst den
Antrag zum Ankauf vorlegen.“ Die Mehrheit lehnte den Antrag der SPD auch
mit der Begründung ab, da die sozialen Gesetzesvorlagen in Hinblick auf ALGII vom Bund und vom Land zu verantworten sind. Für die CDU und
Bündnis 90/Grüne ist die Rettung
des Lehmbruck-Nachlasses als nationales Kulturgut für die Stadt enorm
wichtig, da so ein Erbe nicht in andere Länder verkauft werden sollte.
Die Vorlagen zum Entwurf des Haushaltplanes 2007 zum Vermögens- und
Verwaltungshaushalt wurde mit der Mehrheit der Stimmen von CDU Bündnis
90/ Grüne beschlossen. Die SPD lehnet den Vermögenshaushalt ab. "Wir
lehnen diesen ab, da beim Zoo und Mattlerbusch gekürzt wurde",
begründete Herbert Mettler. Harald Jeschke
Impfaktion des
Gesundheitsamtes gegen Masern, Mumps und Röteln
Nach dem Ende des Masernausbruchs im August des vergangenen Jahres
gibt es in diesem Jahr erneut Meldungen von Masernerkrankungen. NRW-weit
sind es insgesamt 13 Fälle.
Um einen erneuten Masernausbruch zu vermeiden, bietet das Gesundheitsamt
im Rahmen einer Sonderaktion kostenlose Kombinationsimpfungen gegen
Masern, Mumps und Röteln an. Dies gilt für Personen zwischen 16 und 35
Jahren, die keinen ausreichenden Immunschutz (zwei Impfungen oder eine
natürliche Immunität nach durchgemachten Erkrankungen) besitzen.
Die Aktion ist auf den März beschränkt. Interessenten können ohne
Terminabsprache montags bis freitags, zwischen 8 und 11 Uhr sowie
donnerstags, zwischen 14 und 15.30 Uhr, zur Impfung in die Hauptstelle
des Gesundheitsamtes an der Landfermannstraße 1 kommen.
Straßenbaumaßnahme
Klöcknerstraße/Ludgeriplatz in Duisburg-Neudorf
Am Montag, 5. März, beginnen umfangreiche Straßenbaumaßnahmen im
Bereich der Klöcknerstraße und des Ludgeriplatzes in Duisburg-Neudorf.
Aus dem Grunde wird sich die Verkehrsführung, je nach Baufortschritt,
laufend ändern.
Ortskundige werden gebeten diesen Bereich weiträumig zu
umfahren, da mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden muss.
Die Stadt
Duisburg rechnet damit, dass die Maßnahme bis Mitte Mai beendet ist.
Foto Manfred Schneider
Straßenverkehrsamt hat Plaketten für Umweltzonen
Ab sofort können Fahrzeughalter unter Vorlage der Fahrzeugpapiere
die Plakette (rot = Klasse 2, gelb = Klasse 3, grün = Klasse 4) für die
Umweltzonen mit Fahrverboten beim Straßenverkehrsamt erhalten. Die
Plakette kostet 5 Euro.
Eile ist aber nicht geboten, denn bislang sind noch keine Umweltzonen
festgelegt worden. Nach vorliegenden Informationen wird das bundesweit
erst ab 2008 geschehen.
siehe
Verkehrsgipfel Ruhr 2007: Thema „Feinstaub ./. Verkehr“
und:
Steuerförderung für Diesel
mit Filter
|
Machbarkeitsstudie Regionale
Luftreinhalteplanung |
|
PDF Dokument Dateigrösse: 7287kb
download |
Zusammen mit den NRW-Ministerien Umwelt und Verkehr hat der RVR
Vorschläge für regionales Handeln zur Verbesserung der
Luftqualität im Ruhrgebiet vorgelegt. Die Studie wurde
gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (DiFU)
sowie dem Deutschen Städtetag NRW erarbeitet. |
Regattabahn: Umleitung für Fußgänger und Jogger
Die Arbeiten an der Fernsehübertragungsstrecke entlang der
Regattabahn haben begonnen. Für Fußgänger und Jogger ist nahezu der
gesamte Bereich am westlichen Ufer der Regattabahn gesperrt. Aus
Sicherheitsgründen ist es unbedingt erforderlich, die ausgeschilderten
Ausweichwege zu benutzen.
Ein Plan mit den Ausweichwegen findet sich (auch zum Ausdrucken) unter
www.duisburg.de. Weitere Infos gibt es bei der Hotline von DuisburgSport
unter (0203) 283-4444.
Elterninfoveranstaltung zum Thema: Was ist Wahrnehmung und
Selbsterfahrung?
Eine Infoveranstaltung zum Thema "Was ist Wahrnehmung und
Selbsterfahrung?" bietet die städtische Kindertageseinrichtung
Korbmacherstraße 3 in Duisburg-Mündelheim am Mittwoch, 14. März, um
19 Uhr an. Referentin ist die Ergo- und sensorische
Integrationstherapeutin Carola Volkmer. |
|
Duisburg,
4. März 2007
-
Historischer Kalender zum
4.
März |
|
Große
Momente der Musikgeschichte: Fritz Wunderlich
In der Reihe "Große Momente der Musikgeschichte" geht es am Donnerstag,
15. März, 20 bis 21.30 Uhr, in der Volkshochschule am
König-Heinrich-Platz um den Sänger Fritz Wunderlich Die Referentin
Renate Bernard wird ihre Ausführungen durch Beispiele aus dem Schaffen
des Künstlers ergänzen. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.
Träumerische Malerei im Johanniter-Stift - Von Manfred Schneider
(Text und Foto)
Duisburg,
03. März 2007 - Zu einer Vernissage ihrer Ausstellung, unter dem Titel
„Träumerische Malerei“, hatte die aus Erkelenz stammende
Künstlerin, Lieselotte van Ool, in das Johanniter-Stift, in
Duisburg-Neudorf eingeladen.
Über die
Seidenmalerei kam sie zur Acrylmalerei. Da sie das Spiel der Farben
faszinierte, entstanden immer neue Varianten und Farbkombinationen.
Nach ihrer ersten Ausstellung im Jahre 2003 stellte die Malerin ihre
Bilder in Geschäften, Banken und Galerien aus, um sie einem breiten
Publikum näher zu bringen. Damit sie ihren Bildern noch mehr Ausdruck
verleihen konnte, bildete sich van Ool in diversen Seminaren weiter.
Durch das große Spektrum der Künstlerin, von der Moderne bis hin zur
darstellenden Malerei, findet fast jeder Kunstliebhaber etwas Passendes
für sich.
Die
Ausstellung ist täglich, bis zum 31. Mai 2007 in der Zeit von 08:00 Uhr
bis 20:00 Uhr, im Johanniter-Stift, Wildstraße 10 in Duisburg-Neudorf,
zu besichtigen.
|
|
Duisburg,
3. März 2007
-
Historischer Kalender zum
3.
März |
|
Starthilfen für Existenzgründer
Existenzgründerinnen und Existenzgründer, die nicht rückzahlbare
Zuschüsse zur Finanzierung ihrer Gründung ausschöpfen möchten, erhalten
in einem Vortrag der Volkshochschule Informationen über
Starthilfeprogramme, über Antragswege und Tipps für die Antragsstellung.
Veranstaltungsort des Vortrags am Dienstag, 6. März 2007, von 18.15 Uhr
bis 21 Uhr ist das VHS-Gebäude am König-Heinrich-Platz in der City. Der
Eintritt beträgt 10 Euro. Mehr Information unter sind erhältlich unter
der Telefonnummer: (0203) 283-2063.
Shopping im Internet
Zu einem Kurzseminar zum Thema „Shopping im Internet mit eBay“ lädt die
Volkshochschule am König-Heinrich-Platz ein am Dienstag, 13. März, von
18.30 bis
21.30
Uhr. Das Suchen von Artikeln, die Bezahlung des Kaufpreises und
praktische Fragen wie Datensicherheit und Schutz vor Betrug stehen im
Mittelpunkt der Veranstaltung. Ein Einkaufsprojekt rundet den Abend ab.
Änderung der
Mütterberatungszeiten
Bei der öffentlichen Mütterberatung in Duisburg-Hochfeld, Rheinhauser
Straße 199, ändern sich ab April die Termine: jeden ersten und dritten
Donnerstag, 10.30 bis 11.30 Uhr, stehen die Beraterinnen zur Verfügung.
Da in den Osterferien (2. bis 14. April) keine Beratung statt findet,
ist der erste neue Termin der 19. April.
Plakat für die 14. Duisburger Umwelttage vorgestellt
Unter
dem Titel "Umwelt - Mobilität und Verkehr" stehen die 14. Duisburger
Umwelttage im Jahr 2007, die vom 5. bis 23. Juni als
Mitmachveranstaltung von Bürgern für Bürger stattfinden. Heute, 2. März,
stellten Umweltdezernent Dr. Peter Greulich, Umweltamtsleiterin Sabine
Hoster und Dr. Ribhi Yousef (Foto) das Plakat und einige
Programm-Höhepunkte vor.
So gibt es in diesem Jahr neben einer hochkarätig besetzten
Auftaktveranstaltung mit Podiumsdiskussion wieder den beliebten
"Umwelt-Markt" (16. Juni). Ein Fotowettbewerb zum Thema "Mobil mit
meiner Kamera" verspricht neue Blicke auf die Duisburger
Verkehrssituationen. Noch bis Donnerstag, 15. März, können Akteure
Programmbeiträge zu den Umwelttagen bei Projektleiter Ribhi Yousef unter
0203 / 283-3357 melden.
Neben der Suche nach Lösungen für sehr spezifische Umweltbelastungen wie
Lärmbelastungen, Schadstoffemissionen oder Flächenversiegelungen
bedeutet die Auseinandersetzung mit dem Thema Mobilität und Verkehr im
Rahmen der Umwelttage auch, Konzepte und Handlungsempfehlungen für
umweltgerechten Verkehr und nachhaltige Mobilität in Duisburg zu
erarbeiten.
Herbert Holzing. Illustrationen - neue Ausstellung in der Duisburger
Zentralbibliothek
Herbert Holzing wurde 1931 in Trier geboren und starb Anfang des
Jahres 2000. Im Laufe seines künstlerischen Schaffens hat er mehr als 85
Bücher illustriert, darunter die von Otfried Preußler und Willi
Fährmann, sowie zusätzlich 120 Schutzumschläge zu Büchern gestaltet. In
freundschaftlicher Verbundenheit mit Preußler entstand auch die Figur
des "Krabat", die in das berühmte Jugendbuch des Autors Einzug hielt.
Die vom 2. bis 31. März 2007 im Treppenhaus der Zentralbibliothek von
der Witwe Christine Holzing präsentierte Ausstellung zeigt 24
Originalillustrationen aus dem Werk Herbert Holzings. Ein entsprechender
Ausstellungskatalog liegt für fünf Euro an der Erstinformation.
Auf dem ersten Treppenabsatz befinden sich sechs Abbildungen aus Willi
Fährmanns Saga "Zeit zu hassen, Zeit zu lieben" (Arena-Verlag, 1985)
sowie der Schutzumschlag zu dem Buch "Der lange Weg des Lukas B.
Würzburg" (Arena-Verlag, 1980), ebenfalls von Willi Fährmann.
Auf dem Weg zur zweiten Etage hängen acht Illustrationen aus dem Buch
von Jean Francois Bladé "Sprookjes uit Gascogne"/"Märchen aus der
Gascogne" (Uitgeverij Christofoor, Rotterdam 1982) einschließlich
Titelbild und Schutzumschag. Auf dem dritten Treppenabsatz schließlich
gibt es acht Zeichnungen aus dem Buch "Brendans wunderbare Meerfahrt"
(Verlag Freies Geistesleben, 1988) von Erika Dühnfort mit dem
dazugehörigen Schutzumschlag zu sehen. |
|
Duisburg,
2. März 2007
-
Historischer Kalender zum
2.
März |
|
OB empfing Vorstand der
Industriemeistervereinigung Duisburg
Die Industriemeistervereinigung Duisburg, die auch die Kreise Wesel
und Kleve abdeckt, ist bundesweit die
mitgliederstärkste
regionale Vereinigung im Industriemeisterverband Deutschland. Bundesweit
sind mehr als 8.000 betriebliche Führungskräfte - die IMVen nehmen auch
Techniker und Ingenieure auf - in 49 regionalen Vereinigungen
organisiert.
In der Blütezeit des vergangenen Jahrhunderts zählte die Duisburger IMV
sogar fast 1.000 Mitglieder.
Der 1. Vorsitzende der Duisburger Industriemeistervereinigung, Manfred
Kleimann, Geschäftsführer Willi Amelunxen sowie das frühere
Bundesvorstandsmitglied und derzeitige "Botschafter" der IMV, Hans
Hausmann, nutzten das einstündige Gespräch, um Oberbürgermeister
Sauerland über die Tätigkeit des Vereins und seine Ziele zu informieren.
Dabei wurden auch Ideen entwickelt, wo im Bildungsbereich Kooperationen
möglich sein könnten. Diese sollen jetzt geprüft werden. Mehr über
die Industriemeistervereinigung Duisburg e.V. gibt es im Netz unter:
http://www.imv-deutschland.de/duisburg/
Dorflinde am Rahmer
Bach ordnungsgemäß geschnitten
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg weisen die Kritik des Bürgervereins
Großenbaum / Rahm entschieden zurück, dass die Äste der Dorflinde am
Rahmer Bach unsachgemäß geschnitten worden sind. Die Mitarbeiter der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg, die für den Baumschnitt verantwortlich
sind, handeln nach der ZTV- Baumpflege (Zusätzliche Technische
Vertragsbedingungen), die besagt, dass ein Lichtraumprofil von 2,50
Meter bei Fußgänger- und Fahrradwegen eingehalten werden muss.
Das Lichtraumprofil beschreibt den "lichten Raum", der auf einem Fuß-
und Radweg freizuhalten ist. Dieses Profil hängt aber nicht unmittelbar
mit der Asthöhe am Baum zusammen. So hängen zum Beispiel bei einer Linde
die Äste mit belaubten Blättern so stark herunter, dass die Entfernung
von Ästen 1 bis 1,50 Meter über dem eigentlichen Lichtraumprofil
notwendig wird.
Dies bedeutet, wie im vorliegenden Fall, dass die Linde auf eine Höhe
von ungefähr 3,5 Meter aufgeastet werden musste. Da Beschwerden von
Bürgern aus Rahm vorlagen, wurden an der Dorflinde zwei Äste entfernt,
die einen Durchmesser von sechs und acht Zentimetern hatten. Dies kann
weder als Verstoß gegen die Baumschutzsatzung der Stadt Duisburg
gewertet, noch als Baumfrevel bezeichnet werden. Die Bürger Rahms können
jetzt im Sommer wieder ungefährdet unter dem Baum herlaufen.
Babyboom durch Schneechaos im
Münsterland blieb aus
Das Schneechaos vom 25. bis 27. November 2005 im Münsterland führte in
den vom Stromausfall betroffenen Kreisen Borken und Steinfurt nicht zu
einer höheren Geburtenzahl als in den Vorjahren. Dies teilt das
Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW auf Grundlage der nun
vorliegenden Geburtenstatistik für das dritte
Quartal 2006 mit. In weiten Teilen der Kreise Borken und Steinfurt war
durch starke Schneefälle die
Stromversorgung zusammengebrochen. Mehr als 250 000 Menschen in 20
Gemeinden waren ohne Strom.
Im Kreis Borken wurden neun Monate nach dem Schneechaos (im
August/September 2006) 591 Kinder geboren, während es in den selben
Monaten des Vorjahres 592 waren. Im Kreis Steinfurt sieht es ähnlich
aus. Hier meldeten die Standesämter für August/September 2006 weniger
Geburten (692) als in den selben Monaten 2005 (698).
Auch der Blick auf ganz NRW zeigt, dass Kerzen und Kaminfeuer nicht zu
einem Boom in den Entbindungsstationen führten. Während in NRW im
August/September 2006 26 296 Kinder geboren wurden, waren es im Vorjahr
mit 27 277 Kindern noch fast tausend mehr. (LDS NRW).
"Anmesty
International" informiert in der Zentralbibliothek
Am Samstag, 10. März, wird sich in der Zeit von 11 bis 16 Uhr die
Duisburger Arbeitsgruppe der Menschenrechtsorganisation "Amnesty
International" wieder mit einem Informationsstand in der
Zentralbibliothek präsentieren. An dem Stand, der im hinteren
Eingangsfoyer aufgebaut ist, sind verschiedene Informationsbroschüren
erhältlich, die über die Arbeit von "Amnesty International" Auskunft
geben.VHS-Rheinhausen: Schlagfertigkeitstraining
Ein "Schlagfertigkeitstraining" in Wochenendform bietet die
Volkshochschule in diesem Semester in Rheinhausen an. Die Veranstaltung
im Gebäude an der Arndtstraße findet am Samstag, 17. März, von 9 bis 17
Uhr statt und wird am folgenden Tag in der Zeit von 9 bis 13 Uhr
fortgesetzt. Die Teilnehmer werden ihre Fähigkeit verbessern, in jeder
Situation die passenden Worte zu finden und lernen, wie sie auf unfaire
Argumentationen reagieren können. Das Seminar wird von Christoph Dahms
geleitet. Eine Voranmeldung erforderlich.
Landkreise erwarten solide Finanzierung für Ausbau der
Kinderbetreuung
Der Deutsche Landkreistag (DLT) hat erneut von Bund und Ländern eine
solide Finanzierung der Ausweitung des Betreuungsangebots für Kinder
gefordert und die Anstrengungen der Landkreise zur besseren
Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstrichen. Zum Finanzkonzept der
SPD sagte DLT-Präsident Landrat Hans Jörg Duppré (Südwestpfalz): "Die
Große Koalition ist jetzt aufgefordert, die Auseinandersetzungen um ihr
unterschiedliches Familienbild ad acta zu legen und gemeinsam
pragmatisch und ohne Zeit zu verlieren an einer umsetzbaren Finanzierung
zu arbeiten. Die anstehenden Gespräche dürfen dabei nicht ohne die
Kommunen stattfinden."
Duppré beschrieb die Anstrengungen der Landkreise in den letzten Jahren:
"Wir sind bereits auf einem guten Weg. In den vergangenen Jahren hat
sich das Angebot für unter dreijährige Kinder erheblich verbessert. Die
Jugendämter der Landkreise arbeiten unvermindert an der ständigen
Verbesserung der Platz-Kind-Relation." Bundesweit habe sich diese
Relation in den letzten vier Jahren um 25 % verbessert. Die
Betreuungsangebote seien bundesweit von ca. 224.000 im Jahre 2002 auf
heute ca. 293.000 ausgebaut worden. Diese kommunalen Anstrengungen
würden auch von der Bundesregierung in ihrem aktuellen Familienbericht
von 2006 bestätigt.
"Darauf können und sollten wir stolz sein, aber keinesfalls die Hände in
den Schoß legen.
Klar ist, dass insbesondere in Westdeutschland noch erheblicher
Nachholbedarf besteht. Allerdings ist der Ausbaubedarf von Bundesland zu
Bundesland und in Ballungsgebieten und auf dem Lande höchst
unterschiedlich", so Duppré.
"Gleichzeitig liegt aber auch auf der Hand, dass die Landkreise bei
einem Kassenkreditbestand von aktuell 5 Mrd. Euro finanziell nicht in
der Lage sind, dieses Ziel zu erreichen. Dem müssen alle Überlegungen
zur Finanzierung Rechnung tragen", so Duppré.
Eine Absage erteile der DLT-Präsident dem Vorschlag nach einer
Gebührenfreiheit von Kinderbetreuung. "Nicht das über sozial gestaffelte
Elternbeiträge unterstützte System der Kinderbetreuung ist das Problem,
sondern die mancherorts noch immer unzureichende Betreuungssituation."
Auch sei ein bundesweiter Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem
vollendeten ersten Lebensjahr auf absehbare Zeit nicht realisierbar.
Duppré erinnerte in diesem Zusammenhang an die Föderalismusreform I und
damit daran, dass der Bund künftig Landkreise und Städte nicht mehr
direkt mit Aufgaben betrauen dürfe. "Dieser Weg ist seit dem letzten
Jahr zu Recht versperrt, um die Kommunen vor einer finanzwirksamen
Inpflichtnahme durch den Bund zu schützen. Alle Finanzierungslösungen
haben sich an dieser geänderten Verfassungslage selbstverständlich zu
orientieren", so der Verbandspräsident. |