|
Duisburg aktuell - Archiv Juni
2009 |
|
Dienstag, 30. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Multi Development und die Stadt
Duisburg organisieren
zusammen mit Karstadt einen Solidaritätstag für das
Warenhaus im Forum Duisburg
Ungehindert
dessen, dass die Arcandor AG Anfang Juni Insolvenz angemeldet hat,
laufen die Geschäfte bei Karstadt im Forum normal weiter. Und das ist
gut so, denn das Karstadt-Warenhaus in Duisburg ist profitabel und die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hoch motiviert. Um ein Zeichen zu
setzen für die Notwendigkeit und Wichtigkeit eines Karstadt-
Warenhauses in der Duisburger Innenstadt, findet am Samstag, den 4. Juli
von 10 bis 20 Uhr ein Solidaritätstag für Karstadt im und vorm Forum
statt.
Karstadtstellt mit seinem Sortiment eine wichtige Ergänzung zum
Einzelhandelsangebot in der Duisburger Innenstadt dar. Um zum einen die
große Bedeutung des Warenhauses am Standort zu unterstreichen, aber auch
als Geste der Solidarität mit Karstadt und seinen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern hat Axel Funke, Geschäftsführer der Multi Development
Germany GmbH, zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Duisburg,
Adolf Sauerland, sowie Barbara Kelling, Geschäftsführerin der Duisburger
Karstadt-Filiale, die Idee zu einem Solidaritätstag für Karstadt
entwickelt.
Das Programm des Solidaritätstages sieht ein Reihe von Events und
Aktionen vor. So wird es neben einem Speise- und
Getränkeangebot (Bratwurst, Bier, Softdrinks für jeweils 1 Euro) auch
Live-Musik und eine Tombola geben. Spieler des MSV Duisburg werden um
18.30 Uhr für eine exklusive Autogrammstunde vor Ort sein
(Sportabteilung). Im ersten Obergeschoss des Karstadt-Warenhauses bietet
zudem eine Bühne Platz für Diskussionsrunden. Um 12 Uhr werden dort
Astrid Schulte, Geschäftsführerin der Niederrheinischen IHK, Barbara
Kelling, Adolf Sauerland sowie Axel Funke zum Thema „Wie wichtig ist ein
Warenhaus für eine funktionierende Innenstadt?“ diskutieren. Ebenfalls
im ersten Obergeschoss im Bereich Spielwaren präsentiert sich der Zoo
Duisburg und bietet Kinderschminken und Luftballons gestalten an.
Darüber hinaus erhalten Karstadt-Kunden ab einem Einkaufswert von 10
Euro ein Frei-Parken-Ticket für das „Forum Parkhaus“ oder für das
„Parkhaus
Königstraße/König-Heinrich-Platz“. Gegen Vorlage des Kassenbons ist das
Frei- Parken-Ticket im Service-Center im ersten Obergeschoss des
Karstadt-
Warenhauses erhältlich. Foto
Schneider
Sperrung der Kaßlerfelder Straße in
Kaßlerfeld
Der Einmündungsbereich der Kaßlerfelder Straße in die Straße „Am
Brink“ wird ab Samstagvormittag, 4. Juli, gesperrt. Es kann dann weder
in die Kaßlerfelder Straße eingebogen, noch aus ihr herausgefahren
werden. Insbesondere die Durchfahrt von der Ruhrorter Straße zum
Autobahnzubringer A 40 ist nicht mehr möglich. Die Sperrung erfolgt
zunächst für eine Testphase von einem Jahr. Dieser Maßnahme liegt ein
Beschluss der Bezirksvertretung Mitte zugrunde.
Verkehrsbehinderungen auf der Grafschafter Straße in Baerl
Im Gehweg der Grafschafter Straße in Baerl beginnen am Donnerstag, 2.
Juli, Arbeiten an der Wasserleitung. Die Baustelle befindet sich auf der
linken Gehwegseite (aus Richtung Baerl) vor dem Kreuzungsbereich
Rheindeichstraße. Fußgänger werden auf die gegenüberliegende Seite
geleitet. Gleiches gilt für Radfahrer, die absteigen müssen. Wegen der
Baumaßnahme entfällt auch eine Fahrspur, so dass hier für jede
Fahrtrichtung nur eine Spur zur Verfügung steht. Zu Behinderungen kann
es insbesondere für den Verkehr aus Richtung Baerl kommen. Die Arbeiten
werden etwa drei Wochen dauern.
UDE: Kinderbetreuung „DU-E-Kids“ öffnet
die Türen
Informieren und den Sommer feiern
Gäste herzlich willkommen: Die DU-E-Kids laden ein zum Tag der
offenen Tür und zum Sommerfest der Kinderbetreuung am Duisburger Campus
der Universität Duisburg-Essen (UDE). Am kommenden Samstag von 12 bis 17
Uhr erwarten unter anderem Sand- und Wasserspiele, Bastelangebote und
Kinderschminken die kleinen Gäste in der Kammerstraße 206-208.
Für große Besucher stehen Informationen im Vordergrund: Sie können die
Einrichtung in Augenschein nehmen, das Betreuungsteam und das
Elternservicebüro der UDE kennen lernen sowie erste Kontakte zu anderen
Eltern knüpfen, die ihre Kinder bereits bei den DU-E-Kids versorgt
wissen. Ganz ausdrücklich eingeladen sind auch die Nachbarn der
Tagespflegestelle.
In der hochschuleigenen Einrichtung DU-E-Kids bietet die Universität an
zwei Standorten am Duisburger Campus flexible Betreuung für Kinder ihrer
Beschäftigten. Insgesamt haben im Tagespflegeverbund 20
Mitarbeiterkinder im Alter zwischen zehn Monaten und knapp vier Jahren
einen Platz gefunden. Sechs fest angestellte Tagesmütter kümmern sich um
den Uni-Nachwuchs.
VHS-Sommerakademie:
Das Jugendkochbuch – gesunde Ernährung kann spannend sein
„Das esse ich – gerne!“ – Ein informatives, lustiges und spannendes
Aufklärungs- und Kochbuch für Kinder und Jugendliche rund um das Thema
„Ernährung“ ist Ziel des der Volkshochschule vom
13. bis 17. Juli jeweils 10 bis 15 Uhr
in im Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte.
Dreierlei ist gefragt: eine ansprechende kindgerechte Gestaltung
verbunden mit einer farbenfrohen Aufmachung zu kreieren, lustige und
informative Texte zu schreiben und zu den Themen passende Kochrezepte zu
finden. Referentin ist Scarlett Hermann-Schenk, das Entgelt beträgt 100
Euro (keine Ermäßigung). Eine Vorherige Anmeldung bis 6. Juli unter der
Kursnummer SZ 2242 ist erforderlich.
Duales Klimakonzept Duisburg
Das Duale Klimakonzept Duisburg wurde in einem umfangreichen
Beteiligungsprozess mit Vertretern aus Wirtschaft, Umwelt und Sozialem
intensiv diskutiert. Im Rahmen einer
Sondersitzung des Umweltausschusses am 1. Juli wird das
überarbeitete Konzept jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.
Diplom-Meteorologe Guido Halbig vom Deutschen Wetterdienst und
Ministerialrat Michael Theben von Ministerium für Umwelt und
Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW erläutern Ursachen
und Auswirkungen des Klimawandels auch für die Stadt Duisburg sowie
Möglichkeiten, entsprechende Anpassungsmaßnahmen zu ergreifen.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Sitzung um 18 Uhr im
Rathaus herzlich eingeladen.
Das Duales Klimakonzept Duisburg ist das Grundsatzpapier einerseits für
den kommunalen Klimaschutz (CO2-Minderungsstrategie) und andererseits
für kommunale Anpassungsstrategien für den bereits eingetretenen bzw.
nicht mehr abzuwendenden Klimawandel. Basis des Konzeptes bilden die
Vorgaben der Bundesregierung sowohl zum Schutz des Klimas als auch zur
Anpassung an den Klimawandel. Demnach sind bis 2020 die
Treibhausgasemissionen um 40 Prozent bezogen auf 1990 zu senken und der
Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 2 °C über dem
vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Kernpunkte dabei sind die
bekannten 3E oder auch Energiedreieck: Einsparung - Effizienz -
Erneuerbare Energien.
Die durchweg positive Resonanz zeigt, dass das Konzept mit seinen Zielen
und Vorgaben auf große Zustimmung stößt. Darüber hinaus hat es viele
konstruktive Anregungen bewirkte.
So sagten zum Beispiel die Universität Duisburg-Essen, die Stadtwerke
Duisburg AG, die GEBAG sowie die ARGE Duisburg ihre Unterstützung bei
der Umsetzung des Konzeptes zu. Die Universität regte an, mit
Diplom-Arbeiten die CO2-Bilanz zu begleiten und zu evaluieren. Die
Stadtwerke Duisburg AG engagieren sich im Rahmen der Umsetzung auf
lokaler Ebene zum Beispiel durch die verstärkte Erschließung
regenerativer Energiequellen.
Angeregt wurde, dass im weiteren Prozess verstärkt die Kreditwirtschaft,
Zuwanderer sowie Kinder und Jugendliche einbezogen werden sollen.
Weiterhin wurde vorgeschlagen, bei den städtischen Tätigkeitsfelder
besonders die Bereiche Verkehrsplanung und ÖPNV-Förderung, Klimaschutz
bei der Stadtentwicklungsplanung und Nutzung von re-generativen Energie
bei städtischen Baumaßnahmen zu berücksichtigt.
Großes Interesse am kommunalen Klimaschutz spiegelt sich auch in dem
Wunsch nach weiterer Mitarbeit in Arbeitsgemeinschaften und Bürgerforen.
Im weiteren Prozess des Dualen Klimakonzeptes Duisburg werden diese
Anregungen einbezogen und ein weiterer Beteiligungsprozess initiiert.
Die Anpassungsstrategien für den Klimawandel werden zunächst in einer
städtischen Arbeitsgruppe vorbereitet, bevor dann in einem weiteren
Schritt auch andere betroffene Institutionen einbezogen werden.
Open Air auf dem König-Heinrich-Platz
Der König-Heinrich-Platz lädt als zentraler Platz zu schönen
Veranstaltungen ein, und so wird er in den Sommermonaten jeden Monat in
eine Freiluftkonzerthalle verwandelt. Am Donnerstag, 2. Juli findet um
19:30 Uhr das dritte Konzert des Jahres 2009 mit "Bima" auf dem
König-Heinrich-Platz statt.
Plakat "Jazz auf'm Plazz" An diesem Donnerstag heizt "Bima" den
Besuchern des Festivals ordentliche ein. Sein neues Programm beeindruckt
auf der Bühne durch Improvisation, dynamische Grooves und ruhige,
romantische Kompositionen.
Wo die Grillkohle herkommt: Fast 77 000
Tonnen Holzkohle von Januar bis April 2009 importiert
Es wurden 76 700 Tonnen Holzkohle im Wert von 28 Millionen Euro im
Zeitraum Januar bis April 2009 nach Deutschland importiert. Das waren
30,5% mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Wichtigste Lieferanten für Holzkohle in den ersten vier Monaten des
Jahres 2009 waren Paraguay mit 32,4%, Argentinien mit 17,5% und Polen
(10,7%)
Beauftragte für Chancengleichheit
informiert im BIZ
Am Donnerstag, den 2. Juli 2009,
informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der
Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den
"Wiedereinstieg nach der Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis
11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum (BIZ) der
Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C
Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder
Pflege von Familienangehörigen zurück in den Arbeitsprozess.
Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und
Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen
Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.
Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarktes
fällt schwach aus
Im Mai 2009 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes 40,05 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland
erwerbstätig. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einer Abnahme um 147
000 Personen (- 0,4%).
Im Vergleich mit dem Vormonat April 2009 ist die Zahl der Erwerbstätigen
im Mai um 88 000 (+ 0,2%) gestiegen. Es zeigt sich somit wie schon im
Vormonat eine leichte Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarktes, die in
diesem Jahr jedoch schwächer ausfällt, als in den vorherigen Jahren. So
hatte die Zahl der Erwerbstätigen im Durchschnitt der Jahre 2007 und
2008 von April auf Mai um 122 000 Personen zugenommen. Die in diesem
Jahr ungünstigere Entwicklung der Erwerbstätigenzahl ist im Zusammenhang
mit der aktuellen Schwäche der Gesamtwirtschaft zu sehen. Dabei dürfte
die Inanspruchnahme von Kurzarbeit erneut die negativen konjunkturellen
Effekte auf die Erwerbstätigkeit abgemildert haben.
Saisonbereinigt waren im Mai 2009 in Deutschland 40,11 Millionen
Personen erwerbstätig. Dies entspricht einer saisonbereinigten Abnahme
um 14 000 Personen gegenüber dem Vormonat April. |
|
Montag, 29. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Schweinegrippe: Erster bestätigter
Fall in Duisburg
Das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg hat den ersten Fall von neuer
Influenza (Schweinegrippe) an das Landesinstitut für Gesundheit und
Arbeit in Münster gemeldet. Ein Mann war am Samstag morgen, 27. Juni
2009, mit typischen Symptomen wie hohes Fieber und Gliederschmerzen in
ein Duisburger Krankenhaus gekommen. Er wurde sofort auf die
Isolierstation gebracht und auf das Virus getestet - das Ergebnis war
positiv. Das Krankenhaus war auf einen möglichen Fall der Schweinegrippe
vorbereitet und wird alles dafür tun, dass weitere Ansteckungen
verhindert werden.
Der Patient war nach einem Urlaub auf Mallorca am Freitag Abend auf dem
Flughafen in Weeze gelandet und hatte auf dem Rückweg bei seiner Mutter
in Duisburg übernachtet. Ob sie sich angesteckt hat, wird ebenfalls
getestet. Das Ergebnis liegt noch nicht vor. Bis zur Vorlage des
Befundes wird sie in ihrer Wohnung bleiben müssen.
Das Gesundheitsamt hat nach den vorbereiteten Maßnahmen gehandelt und
sofort reagiert. Alle entscheidenden Stellen und Institute wurden nach
Plan informiert. Die Stadt Duisburg weist in diesem Zusammenhang erneut
auf die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen hin. Wie auch bei einem grippalen
Infekt sollten beim Niesen Einmaltaschentücher verwendet und sofort
entsorgt werden. Außerdem sollte man sich häufiger am Tag die Hände
waschen.
Turnhalle der
Willi-Fährmann-Realschule setzt nach Renovierung Maßstäbe in Punkto
Barrierefreiheit
Eine der vom Rat der Stadt Duisburg am 9. März 2009 beschlossenen
Maßnahmen, die aus dem Konjunkturpaket II finanziert werden sollen, ist
die Sanierung der Turnhalle der Willi-Fährmann-Realschule in
Rheinhausen. Nur gut drei Monate nach dem Ratsbeschluss freute sich
Oberbürgermeister Adolf Sauerland, den offiziellen Startschuss für die
Arbeiten an der Turnhalle geben zu können: „Hier wird für über 700.000
Euro die Sporthalle nicht nur energetisch auf den neuesten Stand
gebracht, sondern auch in Punkto Barrierefreiheit vorbildlich
ausgestattet.“
Das mit den Sanierungsplanungen beauftragte Architekturbüro Rüdiger
Kaleschke hat dabei die unterschiedlichen Behinderungsarten
berücksichtigt. So werden beispielsweise zur besseren Orientierung von
Sehbehinderten Kontrastflächen an Wänden und Böden geschaffen. Die
Armaturen in den Duschräumen werden farblich abgesetzt, die
Beschriftungen und Hinweisschilder mit taktiler Schrift versehen. Im
Eingangsbereich wird eine Kontrastbodenmarkierung als Sammelpunkt
eingelassen und die Beleuchtung über Präsenzmelder geschaltet. Die
Beleuchtung lässt sich nach Bedarf variabel zwischen 250 und 500 Lux
einstellen. Die Turnhallenfenster werden blendfrei verglast.
Für
Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, werden barrierefreie
Zugänge geschaffen, die Innentüren der Dusch- und Umkleideräume
verbreitert, eine barrierefreie Toilette mit Notalarm installiert. Die
Türen werden mit Zuziehstangen ausgestattet, in den Umkleiderräumen
verbreiterte Bänke und Umsetzhilfen eingebaut, die
Duschen mit Handbrausen
ausgestattet. Die Halle bekommt neue Notausgänge ohne Stufen. Der Schwingboden der Turnhalle wird erneuert,
damit dort auch Rollstuhlsportler trainieren können. Gleichzeitig wird
für Menschen mit Hörbehinderungen eine Induktionsschleife in den
Hallenboden integriert und ein entsprechender Verstärker
angeschafft. Für Bodensport wird eine Fußbodenheizung eingebaut. Die
Nachhallzeit der Turnhalle wird durch Decken- und Wandverkleidungen
optimiert. Die Halle bekommt einen umlaufenden Prallschutz.
Die Arbeiten an der Sporthalle werden voraussichtlich bis Dezember 2009
dauern. In der Zwischenzeit werden für den Schul- und Vereinssport
Ausweichmöglichkeiten organisiert.
Projektleiter Ralf Lützenrath, Oberbürgermeister Adolf Sauerland,
Bezirksbürgermeisterin Katharina Gottschling und
Konjunkturpaket-II-Koordinator Peter Orzol vor dem Bauschild für die
Turnhallensanierung in Rheinhausen
Ferienpreise für Kinder im
Rhein-Ruhr-Bad
Während der Sommerferien von Donnerstag, 2. Juli, bis Sonntag, 16.
August, können Kinder im Rhein-Ruhr-Bad von 10 bis 14 Uhr vierstündigen
Badespaß für nur 2 anstatt 4 Euro genießen. Ein Grund mehr also, das Bad
mit seinen Attraktionen aufzusuchen und unbeschwerte Stunden mit viel
Spiel und Spaß zu erleben.
Hallenbad Neudorf ab heute wieder geöffnet
Nach Abschluss der jährlichen Grundreinigung im Hallenbad Neudorf wird
das Bad den Schwimmfreunden ab Montag, 29. Juni, wieder zu den gewohnten
Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.
VHS-Sommerakademie: Impro für alle – die
Langform
Michael Schwetasch bietet im Rahmen der diesjährigen Sommerakademie der
Volkshochschule ein viertägiges Improtheater-Seminar an. Vom
14. bis 17. Juli jeweils 10 bis 15 Uhr
im Gebäude auf der Königstraße 47 wird es während der ersten beiden
Workshoptage um die Auffrischung der Impro-Grundlagen gehen. Sodann
steht die spielerische Entwicklung von Szenen und größeren
Zusammenhängen im Vordergrund. Hierbei wird mit Assoziationsketten,
Gedankenzügen und Aspekten des Improspiels wie „einen Ort etablieren“
gearbeitet. Das Ziel wird sein, unangestrengt aufeinander zuzugehen,
spontan zu reagieren und dabei dem Erzählfluss zu vertrauen, zuzulassen,
dass eine Geschichte eine unvorhergesehene Eigendynamik entwickelt.
Am Ende wird eine kleine Improtheater-Aufführung am Freitagabend stehen.
Der Aufführungsort wird im Kurs bekannt gegeben. Außer guter Laune und
Neugier ist nur noch bequeme Kleidung mitzubringen. Das Entgelt beträgt
80 Euro, eine vorherige Anmeldung unter der Kursnummer SZ 2605 ist
unbedingt erforderlich.
UDE: Fortbildung für Gymnasiallehrer
Regionalgeschichte im Unterricht
An Gymnasiallehrer der Sekundarstufe I richtet sich das neue
Fortbildungsangebot "Regionalgeschichte im Geschichtsunterricht" an der
Universität Duisburg-Essen (UDE). Am 26. August werden in fünf Workshops
von 8 bis 17.30 Uhr regionalgeschichtliche Themen von der Antike bis zur
Neuzeit behandelt. Bis zum 30. Juli können sich Interessierte anmelden.
Der neue Lehrplan für das Gymnasium -- Sekundarstufe I (G8) bedeutet
nicht nur methodisch und didaktisch, sondern auch inhaltlich eine neue
Herausforderung. Obwohl die Schulbuchverlage versuchen, auf die breit
angelegten Themen der "Inhaltsfelder" zu reagieren, können sie dies oft
nicht so schnell, wie es die Umsetzung des Lehrplans erforderlich macht.
Das Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und
Regionalentwicklung (InKuR) der UDE bietet hier die nötige
Hilfestellung.
In der Fortbildungsveranstaltung "Regionalgeschichte im
Geschichtsunterricht" (Campus Duisburg, LF 156) werden Informationen,
Quellen und Literaturhinweise zu folgenden Inhaltsfeldern des Lehrplans
angeboten: Die Provinz Germania inferior: Städtisches Leben im römischen
Niedergermanien, Karl der Große aus regionalgeschichtlicher Perspektive,
Das Rheinland im Zeitalter der französischen Revolution und Napoleons,
Antisemitismus am Niederrhein im 19. Jh. sowie Kaiserswerth als
Unterrichtsgegenstand im Geschichtsunterricht. Es wird ein Kostenbeitrag
in Höhe von 10 Euro pro Person erhoben.
Evangelische Kirche Wanheim und die
"Duisburg Voices"
Karl Faeser und seine Mitstreiter im Arbeitskreis geben sich größte
Mühe, professionelle Künstler nach Wanheim zu holen. Die Zeitungen sind
nach jeder Veranstaltung voll des Lobes. Das Problem ist nur: Oft finden
sich beschämend wenige Menschen ein, um sich an den Aufführungen zu
erfreuen.
Eigentlich könnte Wanheim sich glücklich schätzen, dass in der
wunderschönen Kirche so viel geboten wird. Vielleicht tun viele das im
Geheimen. Nur sie sollten es auch öffentlich zeigen, durch ihre
Anwesenheit zum Beispiel. Dass in jedem Dorf eine Kirche steht, ist
heute nicht mehr selbstverständlich und wird es in Zukunft noch weniger
sein. Nur die Kirchen, die regelmäßig Treffpunkt vieler Menschen sind,
werden auch in zwanzig Jahren noch als Gotteshäuser genutzt werden. Wem
etwas an seiner Kirche liegt, sollte sich dort blicken lassen," schreibt
der Wanheimer Gemeindepfarrer Friedrich Brand im Gemeindegruß der
evangelischen Gemeinde Wanheim.
Die erste Bewährungsprobe für die Gemeinde: der Auftritt der "Duisburg
Voices" am 28. Juni.
"Die Duisburg Voices sind ein später Ableger des Bochumer
Hochschulchores, jede und jeder von ihnen mit langer Ensemble- und
Solo-Erfahrung. Ohne überflüssigen Comedy-Schnickschnack bieten sie ein
A-capella-Programm vom Feinsten. Dabei ist vor ihren charakterstarken
Stimmen nichts wirklich sicher: Bach im Stile der legendären Swingle
Singers, jazzversetzte Pop-Klassiker, Gospels gegen jeden
Weichspültrend, Broadwayhits und andere Schmachtfetzen einfach nur zum
Dahinschmelzen," stellt das Programm den Chor vor. Gut besucht ist die
Kulturveranstaltung, besser sogar als so mancher Gottesdienst (ob das
wohl dem Pfarrer zum Denken gibt??) Jüngere Besucher gibt es fast keine;
es kommen auch sehr viele Leute, die ich noch nie in der Gemeinde
gesehen habe. "Wir sind froh, auch mal andere Leute in die Kirche locken
zu können," betont Christian Meybohm, seines Zeichens Presbyter in der
Wanheimer Gemeinde.
Okko Herly, Thorsten Janssen (Tenor), Susa Kupferschmidt (Sopran) und
Irina Scholten (Alt) heißen die Mitglieder der Duisburg Voices; sie sind
alle a-capella-Sänger. Sie bringen bekannte Stücke wie "Killing me
softly", "Raindrops keep fallin` on my head", "California dreaming" oder
"When Israel was in Egyptland"; aber auch unbekannte Stücke wie "Wer nur
den lieben Gott walten läßt" oder "Nun sich der Tag geendet hat" kommen
hinzu.
Herlyn ist heute Professor für Ethik, Anthropologie und Theologie an der
Evangelischen Fachhochschule in Bochum. Schon in seiner Zeit als
Gemeindepfarrer in Wanheim leitete er Jugendgruppen, die musikalisch
sehr aktiv waren (wenn auch nicht so hochwertig wie die Voices). Von
daher sind zumindest den älteren Gemeindegliedern zumindest ein Teil der
Lieder bekannt. Herlyn ist sich an dieser Stelle also treu geblieben.
Musik und Kabarett sind die Bereiche, in der er einer breiteren
Öffentlichkeit bekannte wurde. Was er theologisch (noch) zu bieten hat,
kann ich nicht (mehr) beurteilen. Dafür habe ich zu wenig von ihm
wahrgenommen. Andres Rüdig
NRW-Bauproduktion im April um 2,2 Prozent höher als ein Jahr
zuvor
Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im April
2009 um 2,2 Prozent höher als im April 2008. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, nahm dabei die
Bauleistung sowohl im Hochbau (+4,1 Prozent) als auch im Tiefbau (+0,4
Prozent) zu.
Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker für den öffentlichen
Hochbau (+19,5 Prozent) eine zweistellige Zuwachsrate; auch die
Bauleistung im gewerblichen und industriellen Hochbau (+4,4 Prozent) und
im Wohnungsbau (+0,2 Prozent) lag über dem Ergebnis von April 2008. Im
Bereich des Tiefbaus stieg die Produktion im Straßenbau (+1,9 Prozent)
und
im sonstigen öffentlichen Tiefbau (+2,0 Prozent), während im
gewerblichen und industriellen Tiefbau (-1,7 Prozent) ein Rückgang
hingenommen werden musste. (IT.NRW) |
|
Samstag, 27. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Warnung für die Stadt Duisburg
Heftiger Starkregen in Verbindung mit Gewittern, dabei örtlich über
25 Liter pro Qm Niederschlag innerhalb von einer Stunde. Kleinkörniger
Hagel vbon 1 cm Durchmesser möglich. ACHTUNG Hinweis auf mögliche
Gefahren: Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche
Überschwemmungen an Bächen und kleineren Flüssen sind möglich. Besonders
im Bergland können einzelne Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle
Fenster und Türen Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien.
Extraschicht 2009
Am 27. Juni ist es wieder soweit: Mehr als 160.000 Menschen gehen auf
eine spannende Entdeckungsreise und erleben einen eindrucksvollen
Vorgeschmack auf die Kulturhauptstadt Europas 2010.
Veranstaltungen in Duisburg
Zum mittlerweile neunten Mal findet im Ruhrgebiet die Extraschicht
statt. Und natürlich ist auch Duisburg wieder mit dabei.
Im Landschaftspark Duisburg-Nord hat der Zuschauer reiche Auswahl:
Abwechselnd geben die Duisburger Philharmonikern und das Orchester unter
Leitung von Anthony Weeden Kostproben ihres Könnens. Den krönenden
Abschluss gibt es um Mitternacht mit einem Feuerwerk während des
Konzertes. Desweiteren warten insbesondere auf die jüngeren Besucher
zahlreiche andere Aktivitäten.
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt bietet neben Führungen durch
seine Dauerausstellung zur Schifffahrtsgeschichte auch historische Filme
und Vorstellung der Modern Kryner.
Im Innenhafen werden stündlich Hafenrundfahrten sowie
Architekturführungen in Verbindung mit Schnupperführungen durch das
Kultur- und Stadthistorische Museum.
Das LEGOLAND® Discovery Centre zeigt anlässlich der Extraschicht
besondere Lego-Kunst und besondere Trickfilme mit Lego-Figuren (Brick-Filme).
Stadtfest, Kinderhilfswerk und der Regen
- Von Andreas Rüdig

Last uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens
Genossen. So heißt es in der Bibel. "Dieser Spruch ist auch das Motto
des Gustav Adolf - Werkes," berichtet Rolf Seeger. Der evangelische
Wanheimerorter Gemeindepfarrer ist auch Synodalbeauftragter des
Kirchenkreises für das kleine, in der Öffentlichkeit leider unbekannte
Werk.
Das Gustav Adolf Werk wurde 1832 in Leipzig gegründet. Es möchte
evangelischen Kirchen, die in der Diaspora leben, unterstützen. Es
unterstützt protestantische Minderheitskirchen in Europa, Lateinamerika
und Zentralasien finanziell.
"Nur 2,4 % der Bevölkerung in Frankreich ist evangelisch. Der Anteil der
Muslime beträgt immerhin 8,2 %. Es gibt in Frankreich also mehr Muslime
als Protestanten. Die meisten Franzosen sind katholisch. Von den 60
Millionen Franzosen sind nur 1,4 Millionen evangelisch. Das ist im
Vergleich zu Deutschland wenig. Alleine bei uns im Rheinland gibt es
schon 3 Millionen Evangelische. In ganz Frankreich gibt es also nur halb
so viele Evangelische wie in unserer rheinischen Kirche," beschreibt
Seeger ein Beispiel. "3% der Paraguayer sind Protestanten.
Darunter sind
auch deutschstämmige Einwanderer. Die meisten Menschen dort leben
unterhalb der Armutsgrenze, haben also weniger als 2 $ pro Tag. Sie
arbeiten in der Landwirtschaft.
Die evangelischen Gemeinden dort sind sehr klein und leben geographisch
sehr weit verstreut. Durch gemeinsame Projekte bündeln sie ihre Kräfte.
Es gibt Internate, um die Bildung zu fördern, eine evangelische
Landwirtschaftsschule, um landwirtschaftliche Techniken und den Umgang
mit Werkzeugen beizubringen. Deutschstämmige Einwanderer unterhalten das
Krankenhaus La Ezperanza."

Die Arbeit für das Gustav Adolf Werk erfolgt freiwillig und
ehrenamtlich. Es gibt Zweiggruppen in allen 46 Kirchenkreisen der
Evangelischen Kirche im Rheinland. "Es soll einen durchgehenden Kontakt
zwischen den Partnergemeinden geben," betont Seeger. Unterstützt werden
jeweils ganz konkrete Projekte. Im Jahre 2008 wurden ein Gemeindezentrum
im belgischen Fontaine - l`Eveque, eine Kirche im französischen Bordeaux
und im brasilianischen Teresina ein Gemeinde- und Jugendzentrum
finanziell unterstützt. Die Gelder dafür stammen fast ausschließlich aus
Spenden und Kollekten. "Es sind jeweils konkrete Projekte. Wir fragen
nach, was den Partnerkirchen wichtig ist. Sie bestimmen, was gefördert
wird."

Gebäude sind wichtig, weil Kirche so sichtbar und fühlbar wird. Oft wird
eine Motorisierung gewünscht; schließlich wohnen die Gemeindeglieder
weit auseinander. Der Weg zum Gottesdienst und zur Seelsorge ist daher
weit. "Die Förderung gibt es solange, bis das Projekt sinnvoll
abgeschlossen ist. Am Ende des Projekts gibt es dann eine Rückmeldung,
was aus unserem Geld geworden ist. Wir merken aber auch die
wirtschaftlichen Schwierigkeiten und den Rückgang der
Gemeindegliederzahlen bei uns in Duisburg. Es wird immer schwieriger,
Geld zusammenzukriegen."
Seegers selbst besuchte schon evangelische Diasporagemeinden in Polen
und Russland. "Ich bin in St. Petersburg gewesen. Dort war die
ursprüngliche evangelische Kirche von den Kommunisten enteignet und zu
einem Schwimmbad umgebaut worden. Das Schwimmbad wurde dann der
evangelischen Gemeinde zur Nutzung als Kirche zurückgegeben," erinnert
sich Seeger. "Das Gustav Adolf Werk ist etabliert und hat im Ausland
einen guten Ruf. Man kann von den Minderheitskirchen lernen. Sie müssen
sich in einem schwierigen Umfeld behaupten. Sie werden kaum in der
Öffentlichkeit wahrgenommen. Wir brauchen den Erfahrungsaustausch."
"Seit mehr als 30 Jahren setzt sich das Deutsche Kinderhilfswerk für die
Rechte von Kindern in Deutschland ein. Bundesweit fördert das Deutsche
Kinderhilfswerk Projekte und Initiativen, die von Kindern geplant,
realisiert und gelebt werden. Mit über 20 Millionen Euro könnte das
Deutsche Kinderhilfswerk seit seiner Gründung Kinderprojekte und
bedürftige Kinder unterstützen.
Über Förderfonds unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk
deutschlandweit Projekte und Initiativen, die Kinder aktiv beteiligen
und Kinder zu eigenständigen und solidarischem Verhalten motivieren.
Gefördert wird besonders in den Bereichen Spielraum, Kinderpolitik,
Kinderkultur, Medien und Bildung. Die sechseckige Spenderdose des
Deutschen Kinderhilfswerks steht derzeit in 80.000 Geschäften in der
ganzen Bundesrepublik. Auch Fremdwährungen aus dem Urlaub oder alte
DM-Münzen kommen dem guten Zweck zugute," stellt sich das
Kinderhilfswerk selbst vor.

"Seit Einführung von Hartz IV im Januar 2005 ist die Zahl der von Armut
betroffenen Kinder und Jugendlichen auf eine Rekordhöhe von 3 Millionen
gestiegen. Diese Kinder müssen auf Sozialhilfeniveau leben und werden
zunehmend zu Verlierern der Gesellschaft. Nur 211 Euro hat ein
Hartz-IV-Kind im Monat zum Leben, denn ein Anspruch auf Kindergeld
besteht darüber hinaus nicht. Für Schulsachen gibt es überhaupt keinen
Cent! Für Schreibwaren im Allgemeinen sind 1,63 Euro vorgesehen. Dafür
bekommen die Kinder gerade mal einen Bleistift und einen Radiergummi.
Aber was ist, wenn ein Zirkel, ein Mäppchen oder ein neuer Schulranzen
gebracht werden? 76,39 Euro für Essen und Trinken. Ist das viel oder
wenig? Umgerechnet auf den Tag und die Mahlzeiten bleiben 0,55 Euro für
das Frühstück sowie jeweils 0,98 Euro für Mittagessen und Abendessen. 1
Euro reicht nicht für ein Essen in der Schule, da die Kosten hier im
Schnitt zwischen 2 und 3 Euro liegen, also zum Teil über dem Tagessatz."
Dass die Spendendose vor 30 Jahren von Münchener Kaufleuten ins
Leben gerufen wurden, die sich darüber ärgerten, dass die Spielplätze in
ihrer Umgebung in einem schlechten Zustand befanden, sei hier nur am
Rande erwähnt.
"Kinder sind unsere Zukunft!"
Es gibt kaum jemanden, der nicht bereit wäre, diesem Satz zuzustimmen.
Als Mitglieder einer alternden Gesellschaft müssen wir den Kindern
bestmögliche Lebensbedingungen bereiten. Wenn die Kinder keine gute
Gegenwart haben, wird ihre Zukunft ebenfalls nicht gut - und das werden
die Älteren spüren. Deswegen unterstütze ich Initiativen wie das
Deutsche Kinderhilfswerk, die sich dem Wohl der Kinder verpflichtet
haben. Wir in Duisburg können einen Kinderspielplatz gewinnen, wenn wir
die meisten Spenden sammeln. Wir müssen Gas geben. Andere Städte machen
stark Konkurrenz," betont Oberbürgermeister Adolf Sauerland, als die
Spendendose in Duisburg ankommt.
Leider ist das Stadtfest ja sehr verregnet. So verirrt sich leider kaum
ein Besucher an den Stand des Deutschen Kinderhilfswerks, um die
feierliche Ankunft der Spendendose in Duisburg mitzubekommen. Was sehr
schade ist. Das Kinderhilfswerk hätte schon ein wenig mehr
Aufmerksamkeit verdient.

KinderKulturFestival 2009 - 12.
Duisburger KinderkulturFestival erforscht die Welt der Töne und
Geräusche
Unter dem Motto "Hast'e Töne" will das 12. Duisburger
KinderKulturfestival in die Welt der Klänge, der Musik und der Geräusche
eintauchen. Vom 27. Juni bis zum 5. Juli werden auf dem Festivalgelände
im Kantpark (Duisburg-City) Theateraufführungen und Konzerte stattfinden
oder professionelle Erzähler in Märchenwelten entführen.
Das Eröffnungswochenende am 27. und 28. Juni prägen u.a. mit dem größten
Streichorchester des Ruhrgebiets die jungen Musikerinnen und Musiker der
Niederrheinische Musik- und Kunstschule ganz entscheidend mit. In den
folgenden Tagen werden zahlreiche Workshops von Maskentheater über
Hörspiel-Produktionen oder Beatboxing bis hin zu Percussion auf
Schrott-Teilen Kinder zu eigenen Aktivitäten anregen. Höhepunkte dürften
die täglich geöffnete Mitmach-Ausstellung "Schon gehört?", der Auftritt
des Maskentheaters "Habbe & Meik" und das Konzert des Hamburger
Percussion-Ensembles "Hot Schrott" sowie ein Aktionstag im Duisburger
Zoo werden.
Für die täglich geöffnete Mitmach-Ausstellung "Schon gehört?" in der
cubus kunsthalle hat der Düsseldorfer Verein AKKI 25 Objekte und
Installationen entwickelt, die dazu einladen, die Welt der Klänge neu zu
erleben. Objekte vom Resonanz-Tisch bis zur Rhythmusmaschine, vom
Klangfarbenfeld bis zum Herzschlag-Verstärker laden zum Ausprobieren,
Verändern und Mitgestalten ein.
Viel stiller geht es dagegen beim Maskentheater "Habbe & Meik" am
Samstag, 27. Juni, 18:30 Uhr zu. Die beiden spielen mit ihren grotesken
Masken pantomimische Szenen, die den jungen und alten Zuschauern die
Lachtränen ins Gesicht treiben. Habbe wird seine stille Kunst in einem
fünftägigen Workshop an interessierte Kinder weitergeben.
Mit Trillerpfeifen, Feuerwerk und bunten Kostümen wird das italienische
Theater "Due Mondi" das Festivalgelände am Sonntag, 28. Juni, 17:00 Uhr
in einen südamerikanischen Festplatz verwandeln. Gespielt wird ihr Stück
"Fiesta" nicht auf der Bühne sondern inmitten der Zuschauer.
Am
Freitag, 3. Juli, geht das KinderKulturFestival zu einem Aktionstag in
den Duisburger Zoo, der in diesem Jahr sein 75jähriges Jubiläum feiert.
An diesem Tag werden die Tiere, ihre Geräusche, ihre Lebensweise sowie
Geschichten und Märchen rund um die Tierwelt im Mittelpunkt stehen.
Am Samstag, 4. Juli, und Sonntag, 5. Juli, wird es noch einmal so
richtig laut auf dem Festivalgelände im Kantpark. "Hot Schrott", ein
Percussion-Ensemble von rund einem Dutzend Kindern und Jugendlichen aus
Hamburg werden Rhythmen zwischen Afrika und Brasilien, zwischen HipHop
und Techno trommeln. Das Besondere daran: Sie spielen nicht auf
herkömmlichen Instrumenten, ihre Instrumente kommen vom Schrottplatz: Es
sind Autotüren. Blechkanister oder Plastikfässer. Übrigens: Musiker von
"Hot Schrott" geben einen fünftägigen Percussion-Workshop. Er beginnt
mit dem Bau eigener Instrumente und endet mit einem gemeinsamen
Auftritt.
Neben täglich wechselnden Theaterauftritten und Konzerten sowie einem
umfangreichen Workshop-Programm laden tägliche Angebote wie das
Spielmobil des BdkJ zum spontanen Besuch auf dem Festivalgelände ein.
Ebenfalls täglich ist ein Märchenzelt geöffnet, in dem professionelle
Erzähler in die internationale Welt der Geschichten und Märchen
entführen.
Der Kantpark
Das Festivalzentrum des 12. KinderKulturfestivals wird der Kantpark
mitten in der Duisburger Innenstadt sein. Hier steht die zentrale Bühne,
Künstler werden kommen und gehen, Workshops und Mitmachaktionen werden
dort stattfinden und alle, die neugierig auf das Festival sind, sind
herzlich eingeladen, uns im Kantpark während der 9 Tage zu besuchen.
Weitere Spielorte im Kantpark sind das Wilhelm Lehmbruck Museum und die
cubus kunsthalle. Das Kultur- und Stadthistorische Museum wird sich
beteiligen und auch die Stadtbibliothek. Am Freitag, 2. Juli, zieht das
gesamte Festival in den Zoo, der in diesem Jahr sein 75-jähriges Jubiläum
feiert.
"Spätschicht"
So heißt eine Veranstaltung, die die evangelische Männerarbeit in
Duisburg einmal im Jahr durchführt. Die diesjährige Spätschicht fand wie
gewohnt in der innerstädtischen Marienkirche statt. Ihr diesjähriges
Thema: "Christen und Muslime - ihr sollt ein Segen sein". Bedingt durch
die zeitliche Nähe zu den Schulferien war der Besuch doch sehr gering.
"Abraham war ein echter Kerl. Auf Gottes Geheiß hin war er bereit,
seinen jüngsten Sohn Gott zu opfern. Er ist auch bereit, für Gott seine
Heimat zu verlassen. Abraham hat eine ganz bestimmte Bestimmung. Er soll
der Empfänger eines ganz bestimmten Segens werden.
Dieser Segen markiert einen Neuanfang. Die ganze Geschichte ist bei Mose
nachzulesen. Auch Judentum und Islam kennen Abraham, setzen aber ganz
andere Schwerpunkte. Für uns evangelische Christen ist der Glaube und
das Vertrauen, nicht die Ableitung von Abraham wichtig. Wir leben aus
Gottes Gnade heraus und nicht aus unseren Taten heraus," erfahre ich in
der Predigt.
"Es gibt einen landessynodalen Beschluss aus dem Jahre 2009, in dem die
Landeskirche für einen Dialog und eine Zusammenarbeit mit dem Islam
eintritt. Es gibt auch eine konkrete Arbeitshilfe dafür," berichtet der
Marxloher Gemeindepfarrer Hans-Peter Lauer, der selbst Landessynodaler
ist. Nach dem kurzen Gottesdienst entspannt sich eine lebhafte
Diskussion darüber, wie das Miteinander der Religionen funktionieren
kann. Andreas Rüdig
|
|
Freitag, 26. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Stadtfest: Soul-Acts und knackige Rock-Bands
Sperrung der Marientorbrücke
Ab Montag, 29. Juni, wird die Marientorbrücke zwischen Unterstraße und
Schifferstraße für den gesamten Kraftfahrzeugverkehr wegen
Sanierungsarbeiten voll gesperrt. Die Maßnahme wird voraussichtlich am
Samstag, 4. Juli, beendet sein. Eine Umleitungsempfehlung wird
ausgeschildert.
Amt für Baurecht und Bauberatung am 30. Juni 2009 geschlossen
Sämtliche Fachbereiche des Amtes für Baurecht und Bauberatung bleiben am
kommenden Dienstag, 30. Juni 2009, geschlossen. Grund hierfür ist eine
interne Fortbildungsveranstaltung, an der sämtliche Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter teilnehmen. Zum Amt gehören die Abteilungen Bodenordnung und
Erschließung, die Untere Bauaufsicht/Untere Denkmalbehörde sowie die
Abteilung für Vermessung, Kataster und Geoinformationen. Mit Ausnahme
der Denkmalbehörde im Hoist Hochhaus, Friedrich-Wilhelm-Straße 96, 47051
Duisburg, befinden sich sämtliche Fachbereiche im Stadthaus,
Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, 47051 Duisburg.
Amtsleiterin Anja Geer bittet betroffene Bürgerinnen und Bürger um
Verständnis. In dringenden Fällen hilft Call Duisburg unter der
Telefonnummer 9400 weiter. In Ausnahmefällen werden Anfragen aufgenommen
und weitergeleitet.
Kiebitzmühlenstraße: 3 x 10 Jahre und noch mehr
Das städtische Familienzentrum und Kindertageseinrichtung
Kiebitzmühlenstraße 21 feiert am 26. Juni in der Zeit von 15 bis19 Uhr
ein großes Jubiläumsfest „30 plus“. Die Einrichtung, die schon über 30
Jahre besteht, wurde im Herbst des letzten Jahres zum Familienzentrum
zertifiziert.
Ein erfolgreich laufender Kurs des Familienzentrums ist das sogenannte
„Rucksack-Projekt“. Frauen mit türkischem Migrationhintergrund, die
schon über einem Jahr regelmäßig diesen Kurs besuchen, bekommen an
diesem Tag von Bürgermeister Manfred Osenger ein Zertifikat verliehen.
Zu Beginn des Festes findet ein kleines Bühnenprogramm statt,
anschließend laden unterschiedliche attraktive Kinderangebote, wie Pony
reiten, Tattoos, Glücksrad usw. zum Mitmachen ein.
A cappella von Bach bis Broadway in der Wanheimer
Kirche
Ein musikalischer Höhepunkt erwartet die Zuhörer am Sonntag, den 28.
Juni, um 17.00 Uhr in der evangelischen Kirche Wanheim, Friemersheimer
Straße / Ecke Wanheimer Straße: Die DUISBURG VOICES mit Okko Herlyn.
Die DUISBURG VOICES sind ein später Ableger des Bochumer Hochschulchors,
jede und jeder von ihnen mit langer Ensemble- und Solo-Erfahrung. Ohne
überflüssigen Comedy-Schnickschnack bieten sie ein A-cappella-Programm
vom Feinsten. Dabei ist vor ihren charakterstarken Stimmen nichts
wirklich sicher: Bach im Stile der legendären Swingle Singers,
jazzversetzte Pop-Klassiker, Gospels gegen jeden Weichspültrend,
Broadwayhits und andere Schmachtfetzen einfach nur zum Dahinschmelzen.
Präzise und ausgelassen, inbrünstig und intellektuell, impulsiv und zum
Zerreißen zart â? kurz: Ohrenweide pur. Zugabe wahrscheinlich. Der
Eintirtt ist frei; am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
Die Wanheimer Kirchengemeinde bietet schon seit Jahren erfolgreich
einmal im Monat ein Kulturprogramm an.
Service-Telefon der evangelischen Kirche
Das Service-Telefon der Evangelischen Kirche in Duisburg ist am 6. Juli
von Matthias Weber -Ritzkowsky besetzt. In der Zeit von 18.00 bis 20.00
Uhr gibt der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn Antwort
auf Fragen rund um kirchliche Arbeit unter der kostenfreien
Telefonnummer 0800/12131213.
Erzähl-Café in Ruhrort Thema Diabetes
Wie man mit Diabetes gut leben kann und was es dazu braucht, ist Thema
im Erzähl-Café am 6. Juli 2009 von 15.00 bis 16.30 Uhr in der
Begegnungsstätte Sankt Maximilian, Weinhagenstraße 25 in Ruhrort. Rolf
Daßmann gibt Informationen und Tipps rund um das Leben mit Diabetes. Die
Veranstaltung ist kostenfrei. Auskunft erteilt vorab das Ruhrorter
Fenster (Tel.: 0203/8098202).
Familiengottesdienst zum Ferienbeginn in der Obermarxloher
Lutherkirche?Keine Zeit? - Ferienzeit! lautet das Thema des
Familiengottesdienstes zum Ferienbeginn in der evangelischen
Lutherkriche Obermarxloh, Wittenberger Straße 15. Der Gottesdienst zum
Mitmachen, Mitsingen und Mitdenken für große und kleine Leute findet
statt am Sonntag, 5. Juli und beginnt um 11.00 Uhr.
Samstag Nacht: Schnupperführungen im Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen ist am kommenden
Samstag, 27. Juni, ab 18 Uhr geöffnet. Bei freiem Eintritt werden
Schnupperführungen in allen Ausstellungen angeboten: um 19 Uhr:
Duisburger Stadtgeschichte (Dr. Susanne Sommer); um 20 Uhr: Münzen
prägen in der Sammlung Köhler-Osbahr (Ralf H. Althoff); um 21 Uhr:
Industriestadt Duisburg (Stefanie Paufler); um 22 Uhr: Heiraten alla
Turca (Asligül Aysel); um 23 Uhr: Schätze der Seidenstraße (Stefanie
Paufler); um 24 Uhr: EBRU – das Fotoprojekt von Attila Durak (Asligül
Aysel); um 01 Uhr: Duisburg im Mittelalter (Werner Pöhling). Bei starkem
Andrang werden zusätzliche Führungen angeboten.
|
|
Donnerstag, 25. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
"einBlick: Mexiko und Europa"
Die Fotoausstellung, die vom 22.6. bis 31.7.2009 im Foyer der
innerstädtischen Volkshochschule zu sehen ist zeigt Werke von Oscar
Ledesma. Er wurde 1976 in Mexiko - Stadt geboren. Sein Weg führte durch
Studien der Philosophie und Filmkust über ein Promotionsstipendium des
DAAD im Bereich Mathematik nach Deutschland. Seit 2005 ist Essen
Ausgangspunkt seiner Reisen, auf denen ein Großteil der Bilder dieser
Ausstellung entstanden ist.
Sie zeigt eine Gegenüberstellung fotographischer Erinnerungen an Mexiko
und neuer Eindrücke aus Europa. Die Arbeiten von Ledesma sind geprägt
durch einen inneren Antrieb, für den er erst in der deutschen Sprache
den passenden Ausdruck gefunden hat: Fernweh. Die Fotoarbeiten zeigen in
Auszügen Stationen seiner Reisen durch Mexiko und Europa und
materialisieren in den Bildern das wechselhafte Gefühlt von Innehalten
und Weiterstreben, das ihn ständig motiviert.
In den Architektur- und Landschaftsaufnahmen spiegeln sich seine
Emotionen mal in versteckten Details, mal in der durchdringenden
Melancholie des Lichts. Seine Porträts sind spannungsgeladene
Momentaufnahmen, in denen die Gefühle der abgebildeten Personen greifbar
werden," berichtet ein Begleitzettel. Andreas Rüdig
WBD-AöR schafft Gebührenstabilität
Städtische Tochter stand zum Jahresende 2006 wirtschaftlich katastrophal
da
Mit Unverständnis reagiert die Stadtspitze auf die Äußerungen von SPD-OB
Kandidat Jürgen C. Brandt und Ratsfrau Elke Patz (SPD) zur Verwendung
des Betriebsergebnisses der Wirtschaftsbetriebe Duisburg - AöR.
Die beiden Politiker hatten Gebührensenkungen insbesondere der
Abfallgebühr gefordert.
WBD-Verwaltungsratsvorsitzender und Stadtdirektor Dr. Peter Greulich
weist darauf hin, dass die stabile Gebührenentwicklung der letzten Jahre
zu einem wesentlichen Teil in der Umgründung der Wirtschaftsbetriebe in
eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) liegt. „Ende 2006 hatte der
Betrieb erhebliche Verluste aufgehäuft und stand ohne ausreichendes
Eigenkapital da. Ihm drohte die Auflösung mit unabsehbaren Folgen für
den städtischen Haushalt und den Gebührenzahler.“ Wenig Verständnis hat
er außerdem für den Vorwurf der mangelnden Transparenz, denn die
Sitzungen des Verwaltungsrates zum Thema Gebühren sind öffentlich.
Gegen den massiven Widerstand der SPD wurde zum 1. Januar 2007 die
Gründung der Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) vom Rat der Stadt
beschlossen. „Seit dem kann von einem echten ‚Erfolgsmodell WBD’
gesprochen werden. Dass der Betrieb sogar Gewinne erwirtschaftet, wäre
noch vor kurzem unvorstellbar gewesen.“
Der Anteil der Stadt Duisburg an der
Gemeinschafts-Müll-Verbrennungsanlage Niederrhein GmbH Oberhausen,
(35,82 %) wurde am 30. Dezember 2007 unentgeltlich an die WBD-AöR zur
weiteren Eigenkapitalstärkung übertragen, so wie es der Rat einstimmig
beschlossen hatte. Die Ausschüttung der Jahresgewinnanteile der GMVA
führte in 2008 in erheblicher Weise zu dem erfreulich positiven
Jahresergebnis der WBD-AöR, über deren Verwendung der Rat der Stadt zu
entscheiden hatte. Aber auch ohne die Gewinnanteile aus der GMVA ist es
dem Unternehmen aufgrund eigener Anstrengungen gelungen, 2008 erstmalig
ein positives Ergebnis zu erwirtschaften und zudem die Gebühren für die
Bereiche Abfall, Straßenreinigung und Abwasser für die Duisburger
Haushalte für 2009 stabil zu halten.
Auch im Bereich der städtischen Friedhöfe ist die Kritik der SPD aus
Sicht der Stadt nicht sachgerecht. Aufgrund verschiedener Anstrengungen
des Unternehmens und durch stabile Gebühren lassen sich nun wieder mehr
Duisburgerinnen und Duisburger in ihrer Heimatstadt bestatten. Auch hier
kann von einem „Erfolgsmodell“ gesprochen werden.
Als „wirklich erfreulich“ wertet die Stadtspitze im Übrigen die Aussage
von OB-Kandidat Jürgen C. Brandt, dass die Gründung der AöR ein richtige
Schritt zur Weiterentwicklung der städtischen Tochter gewesen ist. Die
Gründung sei Ende 2006 auf massiven Widerstand der SPD-Fraktion
gestoßen, die diesen Vorschlag im Rat damals auch ablehnte. „Diese
gedankliche Entwicklung werten wir positiv und als Bestätigung unseres
bürgerorientierten Kurses bei der Steuerung des Betriebes“, so Dr. Peter
Greulich.
AWO-Seniorenzentrum Im Schlenk als
„Ausstellungsstück“ am Tag der Architektur
Zum Tag der Architektur am kommenden Wochenende lädt das
AWO-Seniorenzentrum Im Schlenk zu Führungen durchs Haus und durch den
Dachgarten ein. Das 2007 erbaute Gebäude ist eines von insgesamt 538
Häusern in Nordrhein-Westfalen, die während dieses Aktionstages der
Architektenkammern vorgestellt werden. Das Pflegeheim in
Duisburg-Wanheimerort gehört zu den wenigen Einrichtungen für Senioren,
die sich auf diese Weise öffentlich wirksam präsentieren können. Die
Führungen finden am Sonntag stündlich von 13:00 bis 17:00 Uhr statt.
„Der Tag der Architektur soll den Blick für Architektur und für die
Wertstellung von Architektur im Stadtraum öffnen“, sagt Dieter Düster,
der das Haus in Wanheimerort im Auftrag der AWO-Duisburg geplant hat.
Das Kölner Büro Sassendorf gestaltete den erst vor wenigen Wochen
offiziell eingeweihten Dachgarten und engagierte sich ebenfalls für die
Aufnahme in den Kreis der „Ausstellungsstücke“ am Wochenende. Für die
stimmige Inneneinrichtung, die den 104 Bewohnerinnen und Bewohnern
Gemütlichkeit schenkt und durch eine klare Farbsprache zugleich ein
leichtes Orientieren ermöglicht, zeichnete die Duisburger
Innenarchitektin Katharina Höfer verantwortlich.
Eine Besonderheit des Pflegeheims ist die 340 Quadratmeter große
Dachterrasse. Sie strahlt durch die Bepflanzung und Möblierung südliches
Ambiente aus. Architekt Dieter Düster sieht in dem AWO-Seniorenzentrum
„modellhaft“ den Anspruch „mitten im Leben“ umgesetzt. „Das Haus liegt
im Herzen des Stadtteils und öffnet sich selbst für die Nachbarn und
Anwohner.“ Um den Demenzkranken, denen es schwer fällt, ihre gewohnte
Umgebung zu verlassen, das Leben ins Haus zu holen, habe man die
Dachterrasse eingerichtet. „Wir haben in gewisser Weise die Außenwelt zu
den Bewohnern gebracht.“ Aus diesem Grund schlug der Architekt Stephan
Pischke vom Büro Sassendorf das AWO-Pflegeheim als Vorzeigeobjekt für
den „Tag der Architektur“ vor.
Der Garten über der Großstadt schließt sich an die Demenz-Etage des
Seniorenzentrums Im Schlenk an. Dieser Wohnbereich ist auf die
speziellen Bedürfnisse der 24 älteren Menschen zugeschnitten, die hier
leben. Die Innenarchitektin Katharina Höfer gestaltete diesen Bereich in
besonderer Weise. Die Wände sind zum Beispiel mit verschiedenen groben
und feinen Strukturen versehen, um den Tastsinn der Bewohner zu
stimulieren.
Jahresteuerung in NRW nahe Null
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex von Juni 2008 bis
Juni 2009 um 0,1 Prozent auf 106,8 Punkte (Basisjahr 2005 = 100)
gestiegen. Gegenüber dem Vormonat (Mai 2009) stieg der Preisindex um 0,3
Prozent. Wie das statistische Landesamt mitteilt, war damit erstmals
seit Juni 1987 der Anstieg des Preisindex gegenüber dem Vormonat höher
als im Jahresvergleich.
Der geringfügige Anstieg der Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr ist
maßgeblich auf Preisrückgänge bei Heizöl (-40,6 Prozent) und
Kraftstoffen (-15,1 Prozent) zurückzuführen. Auch die Preise für
Nahrungsmittel (-1,4 Prozent; darunter Molkereiprodukte:
-10,5 Prozent) gaben im Vorjahresvergleich weiter nach.
Im Vergleich zum Vormonat verteuerten sich - ungeachtet der
Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahr - insbesondere Heizöl (+8,6
Prozent) und Kraftstoffe (+3,9 Prozent). Auch für Frischobst (+9,1
Prozent) und Tabakwaren (+4,5 Prozent) musste mehr aufgewendet werden.
Preisgünstiger als noch im Mai waren hingegen Frischgemüse (-6,0
Prozent) und Gas (-1,6 Prozent). (IT.NRW)
Gäste aus China
Seit mehr als 25 Jahren arbeitet InWEnt – Internationale Weiterbildung
und Entwicklung gGmbH – im Auftrag des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
In Zusammenarbeit mit der China Association of Mayors organisiert InWEnt
vom 14. bis 27. Juni 2009 eine Fachstudienreise mit Deutsch-Chinesischem
Bürgermeisterforum zum Thema „Nachhaltiges modernes Stadtmanagement“ für
rund 30 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus der VR China. Bei der
Fachstudienreise handelt es sich um die für vergangenes Jahr geplante
und wegen des Erdbebens in Sichuan auf 2009 verschobenen Reise.
Die Studienreise beginnt in Berlin, führt die Gäste über Bremen nach
Nordrhein-Westfalen und am 25. Juni 2009 nach Duisburg – ein
thematischer Fokus der Reise liegt auf Umwelt- und Ressourcenschutz, ein
anderes Thema sind Verwaltungsreform und Verwaltungsmodernisierung.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird die Gäste aus China im
Mercatorzimmer des Duisburger Rathauses empfangen.
Deutsches Kinderhilfswerk: Spendendose kommt nach
Duisburg
Erstmalig in der Geschichte des Deutschen Kinderhilfswerkes geht die
Spendendose on Tour. Anlässlich des 30 jährigen Geburtstages der Dose,
besucht sie bundesweit 10 Städte und Gemeinden. Dabei ruft das Deutsche
Kinderhilfswerk alle teilnehmenden Städte und Gemeinden zum Wettbewerb
auf: wer sammelt die meisten Spenden für Kinder? Dabei geht die Hälfte
der Spenden an Duisburger Kinder- und Jugendprojekte. Schirmherr der
Aktion ist Bundespräsident a.d. Dr. Richard von Weizsäcker.
EU-Dienstleistungsrichtlinie:
Duisburg kooperiert mit Essen, Mülheim und Oberhausen
Der gemeinsame europäische Binnenmarkt ist in weiten Teilen Realität.
Doch es gibt noch Bereiche, in denen das grenzüberschreitende
wirtschaftliche Handeln noch nicht in vollem Umfang möglich ist,
beispielsweise im Dienstleistungsbereich. Hier gibt es viele teilweise
in den nationalen Gesetzen begründete Hemmnisse zum
grenzüberschreitenden Austausch von Dienstleistungen. Zum weiteren
Ausbau des europäischen Binnenmarktes hat der Europäische Rat Ende 2006
die sogenannte europäische Dienstleistungsrichtlinie beschlossen. Die
Mitgliedsländer der EU sind verpflichtet, die
EU-Dienstleistungsrichtlinie bis zum 28. Dezember 2009 umzusetzen.
Ziel ist es, rechtliche und administrative Hindernisse für
Dienstleistungserbringer wie auch für Dienstleistungsempfänger
abzubauen. Damit sollen die Niederlassung bzw. die Aufnahme und Ausübung
einer Dienstleistungstätigkeit in einem anderen Mitgliedstaat
erleichtert und der Binnenmarkt für Dienstleistungen vorangebracht
werden.
Als einen wichtigen Baustein sieht die EU-Dienstleistungsrichtlinie die
Einrichtung sogenannter „Einheitlicher Ansprechpartner“ vor. Dieser soll
helfen, spätestens ab Ende 2009 alle zur Aufnahme und Ausübung von
grenzüberschreitenden Tätigkeiten verbundenen Verfahren und Formalitäten
abzuwickeln.
Der Gesetzgeber hat die Aufgaben der Einheitlichen Ansprechpartner den
Kreisen und kreisfreien Städten zugewiesen. Die Anzahl der Einheitlichen
Ansprechpartner in Nordrhein-Westfalen wurde jedoch aus Gründen der
Effizienz der Aufgabenwahrnehmung auf maximal 18 beschränkt. Dieses Ziel
sollte durch freiwillige Kooperationen zwischen den Kommunen spätestens
am 28. Dezember 2009 erreicht werden. Die Stadt Duisburg ist der
bestehenden Kooperation zwischen den Städten Essen, Mülheim an der Ruhr
und Oberhausen beigetreten.
Mit den zu schaffenden organisatorischen, personellen und technischen
Voraussetzungen wurde eine Projektgruppe, in der alle genannten Städte
mitwirken, beauftragt. „Diese EU-Richtlinie bedeutet für uns natürlich
Mehraufwand. Durch die interkommunale Kooperation werden wir diesen aber
auf ein erträgliches Maß beschränken“, sagt Oberbürgermeister Adolf
Sauerland.
Der Gesetzentwurf der Landesregierung zur Bildung Einheitlicher
Ansprechpartner in Nordrhein-Westfalen sieht vor, dass im nächsten
Schritt die Kammern als Vertreter der gewerblichen und freiberuflichen
Wirtschaft in die weiteren Entwicklungen einbezogen werden sollen.
Meidericher Mittsommer Walking 2009
Auch in diesem Jahr findet in Kooperation mit dem Landschaftspark
Duisburg-Nord am 27. Juni ab 16:00 Uhr wieder ein Walking / Nordic
Walking Act der besonderen Art statt. Start und Ziel befinden sich im
Zentrum eines ehemaligen Hüttenwerkes mit seiner interessanten
Industriekulisse. Drei verschiedene Runden stehen den Walkern zur
Auswahl, die Ihnen immer wieder neue Eindrücke verschaffen.
Vorbei an stillgelegten Hochöfen, riesigen Kohlebunkern und dem größten
Tauchturm der Welt, entlang der alten Emscher und über Aussichtshügel
mit einem herrlichen Panoramablick führen Sie die Strecken über den
historischen Ingenhammshof zurück zur "Piazza Metallica", dem Start und
Zielpunkt. Hier erwartet Sie ab 16 Uhr ein umfangreiches Rahmenprogramm
(wie z.B. Besichtigung Tauchgasometer und Hochofen, Klettergarten,
Gastronomie) mit Live-Musik und Ehrung des/der ältesten Teilnehmers/in
sowie der drei größten vorangemeldeten Gruppen.
Besondere Attraktion 2009
Parallel findet im Landschaftspark Duisburg die Nacht der
Industriekultur / Extraschicht statt. In diesem Rahmen treten u.a. die
Duisburger Philharmoniker Open Air auf und ein großes Feuerwerk beendet
das Fest.
|
|
Mittwoch, 24. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Hauptbahnhof vor 1930 - 1958 - heute
Duisburgs Hauptbahnhof wird zunächst
mit 10 Millionen Euro modernisiert - Sanierungspläne für
Empfangshalle und Personenunterführung vorgestellt.
Die Deutsche Bahn AG hat heute die Pläne zur Modernisierung des
Empfangsgebäudes des Duisburger Hauptbahnhofs vorgestellt. Ende Juli
beginnt die Sanierung der Empfangshalle und der Personenunterführung.
Insgesamt werden über 10 Mio. Euro
in das Projekt investiert. Davon
zahlen der Bund 7,9 Mio. Euro, das Land NRW 1,3 Mio. Euro und die Bahn
0,9 Mio. Euro.
Die Empfangshalle wird heller und freundlicher gestaltet, da die
eingezogene Hallendecke zurück gebaut wird. Neue Beleuchtungs- und
Beschallungsanlagen sowie eine neue Türanlage runden das Paket ab. Die
Schließfachanlage wird aus der Halle näher an die Bahnsteigaufgänge in
die Personenunterführung umgesetzt. Der Service Point wird in die
Fassade in Höhe des Reisezentrums integriert. "Die Wiederherstell ng der
großen Eingangshalle und der neue Service Point tragen deutlich zur
Verbesserung der
Aufenthaltsqualität bei", so Martin Sigmund (links im Bild) , Leiter des Regionalbereichs
West
der DB Station & Service AG. Die Personenunterführung wird durch eine
attraktive Deckenverkleidung und neue Beleuchtungs- und
Beschallungsanlagen aufgewertet. Gleichzeitig werden Empfangshalle und
Personenunterführung brandschutztechnisch ertüchtigt.
Das Reisezentrum wird ab Mitte August bis Ende Dezember in einen
Container
auf dem südlichen Bahnhofsvorplatz ausgelagert. Reiner Latsch (2. v.r.),
Konzernbevollmächtigter der Bahn in NRW freut sich über die
Verbesserungen
und bat auch um Verständnis für eventuelle Einschränkungen durch die
Bauarbeiten: "Wir wollen die wichtigsten Arbeiten bis zum Frühjahr des
Kulturhauptstadt-Jahres 2010 abgeschlossen haben."
"Die Unannehmlichkeiten durch die Großbaustelle vor unserem Hauptbahnhof
und bald auch darin ertrage ich persönlich gerne, weil ich weiß, dass
nach der
Fertigstellung dieses wichtige Eingangstor in unsere Stadt endlich
attraktiver
wird", so Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
Die spannende Frage bei dieser Modernisierung: Was passiert mit der
denkmalgeschützten und zum Teil maroden Decken? "Wir sind zunächst froh,
dass der erste Schritt getan werden kann, zumal ja 10 Millionen Euro
auch schon allerhand ist", betonten NRW-Konzernchef Latsch und OB
Sauerland unisono. Es geh halt nur schrittweise. Nach der Modernisierung
der Empfangshalle geht es darum, den Bahnhof grundsätzlich zukunftsfähig
zu gestalten, hob Adolf Sauerland hervor. Zukunftsfähigkeit zielt darauf
ab, dass in Duisburg auch alle Züge den Bahnhof anfahren können und
nicht durch Höhe oder Tiefe behindert werden. Dann kommt es auf den
Gesamt-Finanzrahmen an, der - so Reiner Latzsch - nur unter
betriebswirtschaftlichen Gesichtpunkten gesehen werden kann. Die
Gesamtfinanzierung unter Einbeziehung des Denkmalschutzes sei ein immens
teuere Angelegenheit. "Und da reden wir nicht über zehn Millionen Euro.
Da geht es um sehr viel mehr", ergänzte Duisburgs OB. Harald Jeschke

Bürger-Informationsveranstaltung
„Duisburger Freiheit“
Mitte Mai wurden die Mitglieder des Rates der Stadt und der
Bezirksvertretung Mitte über den Masterplan informiert, den das
Architektenbüro Foster + Partners für das rund 35 Hektar große Areal an
der Südseite des Duisburger Hauptbahnhofes unter dem Namen „Duisburger
Freiheit“ entwickelte. Jetzt laden die Stadt Duisburg, die Innenstadt
Duisburg Entwicklungsgesellschaft mbH und der Eigentümer, die aurelis
Real Estate GmbH & Co. KG, zu einer Bürgerinformations-veranstaltung
ein. Stattfinden wird die öffentliche Präsentation des Projektes am
kommenden Donnerstag, den 25. Juni, ab 19 Uhr im „Kleinen Prinzen“
(gegenüber vom Duisburger Rathaus), eingeladen sind alle interessierten
Bürger.
In konsequenter Weiterentwicklung des bereits 2007 von Foster
entwickelten Masterplans für die Duisburger City soll auf der rund 1,6
Kilometer langen und 275 Meter breiten Fläche am alten Güterbahnhof
zwischen Hauptbahnhof und der BAB-59-Anschlussstelle Hochfeld ab 2010
ein weiterer, citynaher Büro- und Dienstleistungsstandort entstehen.
Über den aktuellen Stand der Planung informieren bei der
Bürgerinformationsveranstaltung unter anderem Vertreter der Stadt und
Ralph Schneemann, Leiter der Projektentwicklung in der aurelis-Region
West.
Für die aurelis Real Estate GmbH & Co. KG gehört Duisburg zu den
wichtigsten Standorten in Deutschland. Im Duisburger Portfolio der
aurelis befinden sich ehemalige Bahnflächen von rund 1,6 Mio.
Quadratmetern verteilt auf zwölf Grundstücke in unterschiedlichen
Duisburger Stadtteilen. Angesichts der Bedeutung des Standorts Duisburg
hat das Unternehmen sein Regionalbüro West zum 15. Juni 2009 von Köln
nach Duisburg verlegt.
Dienststellen des
Stadtentwicklungsdezernates bleiben geschlossen
Wegen einer internen Dienstveranstaltung sind am kommenden Mittwoch, 24.
Juni, alle Dienststellen des Stadtentwicklungsdezernates im Stadthaus am
Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 und im Hoisthaus auf der
Friedrich-Wilhelm-Straße 96 ab 12 Uhr geschlossen. Die folgenden
Bürgerservicestellen sind dann nicht erreichbar: Die Dienststelle zur
Erteilung von Ausnahmegenehmigungen und Bewohnerparkausweisen, die
Bauordnung, das Genehmigungsportal, die Katasterauskunft und die
Denkmalbehörde im Hoisthaus. In dringenden Fällen ist Call Duisburg
unter (0203) 94000 zu erreichen.
Extraschicht 2009
Am 27. Juni ist es wieder soweit: Mehr als 160.000 Menschen gehen auf
eine spannende Entdeckungsreise und erleben einen eindrucksvollen
Vorgeschmack auf die Kulturhauptstadt Europas 2010.
Veranstaltungen in Duisburg
Zum mittlerweile neunten Mal findet im Ruhrgebiet die Extraschicht
statt. Und natürlich ist auch Duisburg wieder mit dabei.
Im Landschaftspark Duisburg-Nord hat der Zuschauer reiche Auswahl:
Abwechselnd geben die Duisburger Philharmonikern und das Orchester unter
Leitung von Anthony Weeden Kostproben ihres Könnens. Den krönenden
Abschluss gibt es um Mitternacht mit einem Feuerwerk während des
Konzertes. Desweiteren warten insbesondere auf die jüngeren Besucher
zahlreiche andere Aktivitäten.
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt bietet neben Führungen durch
seine Dauerausstellung zur Schifffahrtsgeschichte auch historische Filme
und Vorstellung der Modern Kryner.
Im Innenhafen werden stündlich Hafenrundfahrten sowie
Architekturführungen in Verbindung mit Schnupperführungen durch das
Kultur- und Stadthistorische Museum.
Das LEGOLAND® Discovery Centre zeigt anlässlich der Extraschicht
besondere Lego-Kunst und besondere Trickfilme mit Lego-Figuren (Brick-Filme).
9 347 junge Menschen wurden 2008 in
Nordrhein-Westfalen
vorläufig unter Schutz gestellt
Im Jahr 2008 stellten die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen 9 347
Kinder und Jugendliche vorläufig unter Schutz. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren
das 10,0 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Damit hat die Zahl der unter Schutz gestellten jungen Menschen wieder
einen neuen Höchststand erreicht. Die Mehrzahl der in Obhut Genommenen
waren 6 029 Jugendliche ab 14 Jahren; Kinder (unter 14 Jahren) waren in
etwa einem Drittel der Fälle betroffen. 54,2 Prozent der betroffenen
Kinder und Jugendlichen waren Mädchen.
In mehr als der Hälfte der Fälle (4 948) wurden die Maßnahmen auf
Initiative des Jugendamts oder der Polizei ergriffen. In einem Viertel
der Fälle (2 302) ging das behördliche Eingreifen auf Initiative des
Kindes oder des Jugendlichen selbst zurück. In den übrigen Fällen wiesen
Lehrer, Ärzte, Verwandte, Nachbarn u. a. die Behörden auf die
Notsituation der Kinder und Jugendlichen hin.
Anlässe zur Maßnahme waren häufig eine Überforderung der Eltern oder
eines Elternteils (4 153 Fälle) bzw. die Vernachlässigung des Kindes
(926). In etwa einem Viertel der Fälle waren Beziehungsprobleme (2 087)
der Ausschlag gebende Grund. 769 Maßnahmen wurden aufgrund von Anzeichen
für Misshandlungen und 157 bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch
ergriffen, 774
aufgrund von Integrationsproblemen im Heim oder in der Pflegefamilie und
685 wegen Delinquenz oder Straftaten von Kindern bzw. Jugendlichen.
Suchtprobleme (234) spielten mit einem Anteil von 2,5 Prozent eine eher
untergeordnete Rolle. (IT.NRW)
Gospel im Johanniter-Stift
Mit rhythmischem Klatschen unterstützten Bewohner und Gäste des
Johanniter-Stifts
in Duisburg-Neudorf, den New Life Gospel Choir Düsseldorf. Der Auftritt
des Chors, unter der
Leitung von Choir Director & Pianist Peter A. Mante,
war wieder ein Highlight im Seniorenstift. Mit seinem Programm, speziell
auf die Älteren abgestimmt, begeisterte der Chor durch Professionalität
und mit musikalischen Fähigkeiten.
Die facettenreichen und ausdrucksstarken Stimmen interpretierten Ohrwürmer
wie Amanzing Grace, Glory hallelujah, O happy day und andere beliebte
Gospellieder. Nach den Zugaben des Chors, mit O when the saints, go …
und What a wonderful world, ging für die Besucher ein wunderschöner
Nachmittag zu Ende. The New Life Gospel Choir begeisterte die Besucher
Manfred Schneider (Text und Fotos)

|
|
Dienstag, 23. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Wenn die 2 und die 13 zur Glückzahl
werden
Für 13 junge Menschen steht am Ende des Projekts „Zweite Chance“ der
Hüttenwerke Krupp Mannesmann und der Agentur für Arbeit Duisburg der
erfolgreiche Einstieg in eine berufliche Ausbildung.
Bereits zum sechsten Mal können in diesem Jahr die Hüttenwerke Krupp
Mannesmann (HKM) und die Agentur für Arbeit Duisburg eine erfolgreiche
Bilanz des Projekts „Zweite Chance“ präsentieren. Von den 13 jungen
Leuten, die im letzten Jahr das Projekt begonnen hatten, haben alle
erfolgreich
abgeschlossen und damit ihre zweite Chance genutzt. Sie werden in ein
Ausbildungsverhältnis bei HKM übernommen.
„Es passiert im Leben nicht sehr oft, dass man zwei Chancen geboten
bekommt“, so Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur.
„Diese hilft aber nur dann, wenn man sie auch zu nutzen versteht. Ich
finde es toll, dass wir in diesem Projekt mit HKM zum wiederholten Mal
erleben dürfen, wie er-folgreich junge Menschen den „zweite Anlauf“ zur
Ausbildungsstelle zu nutzen verstehen, wenn die richtigen Hilfen geboten
und auch angenommen werden.“
Gabriele vom Ende, Leiterin der Berufsbildung bei den Hüttenwerken,
macht deutlich: „Wir sind bei HKM froh, dass wir auch dieses Jahr über
den Weg der 2ten Chance 13 hoffnungsvolle angehende Jungfacharbeiter für
die Ausbildung bekommen konnten. Und dass alle 13 es geschafft haben,
spricht für die gute Arbeit, die bei der Entwicklung der jungen Leute
geleistet wurde. “
Nachdem die Jugendlichen im ersten Anlauf ihren Ausbildungswunsch nicht
haben realisieren können, haben sie sich in dem von der Arbeitsagentur
finanzierten Lehrgang auf die zweite Chance vorbereitet. Diese Chance
werden sie nun durch eine Ausbildung in einem anerkannten
Ausbildungsberuf bei HKM erhalten, nachdem sie einen erneuten
Eignungstest bereits erfolgreich
absolviert haben.
Durch erfahrene Ausbilder der Werkkiste, die schon zum vierten Mal mit
Erfolg dabei ist, sind im Rahmen des Projekts praktische Fertigkeiten
und
theoretische Kenntnisse in den Werkstätten der HKM vermittelt worden.
Parallel zur Berufsschule haben die Teilnehmer des Lehrgangs
allgemeinbildenden Unterricht in den Fächern Deutsch und Mathematik
erhalten.
EBRU-Ausstellung schließt am Sonntag
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum schließt am kommenden Sonntag,
28. Juni, um 15 Uhr die Fotoausstellung „EBRU – Kulturelle Vielfalt in
der Türkei“. Das außergewöhnliche Projekt des Fotografen Attila Durak
hat zur Freude der Museumsdirektorin Susanne Sommer besonders Duisburger
Besucher mit türkischen Wurzeln angezogen.
Der Künstler dokumentierte mit der Kamera mehr als 40 ethnische Gruppen
in der Türkei, die sich noch heute erkennbar durch Sprache, kulturelle
Identität, Religion und Brauchtum unterscheiden. Da die Ausstellung
unter großem Termindruck direkt zum nächsten Ausstellungsort nach
Frankreich gebracht wird, muss bereits am Sonntag Nachmittag mit dem
Abbau begonnen werden.
Am Samstag, 27. Juni, wird sowohl das Duisburger Stadtfest wie die
Extraschicht gefeiert, deshalb ist das Museum am Innenhafen von 18 Uhr
bis 2 Uhr früh geöffnet. Der Abend bietet sich an, um die Ausstellung
noch einmal zu besuchen. Eine letzte Führung durch EBRU beginnt um
Mitternacht.
Hauptausschuss des Deutschen Vereins:
Duisburgs Sozialdezernent Spaniel wiedergewählt
Sozialdezernent Reinhold Spaniel wurde erneut in den Hauptausschuss des
Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge gewählt. „Ich bin
stolz auf diese Berufung. Diese Wiederwahl ist Anerkennung für die
jahrelange sozialpolitische Arbeit beim Deutschen Verein“, freut sich
Spaniel. Der Deutsche Verein begleitet die Gesetzgebung zum Sozialrecht.
Die Arbeit seiner Gremien wird durch Fachveranstaltungen ergänzt, die
sich an Leitungskräfte aus Behörden sowie Dienste und Einrichtungen des
Sozialbereiches wenden. Er beleuchtet aktuelle sozialpolitische
Themenstellungen wie z. B. die Zukunft der ARGe (ALG II/Hartz IV), die
Kinderarmut, Sozialplanung und den demografischen Wandel. „Gerade in
diesen sozialpolitischen Krisenzeiten ist die Mitarbeit auf Bundesebene
von strategischer Bedeutung. Ich bin gespannt auf die anstehenden
Diskussionen, in denen Themenfelder aus Sozialpolitik, sozialer Arbeit
und Management aus Blickwinkeln von Politik, Wissenschaft,
Wohlfahrtspflege und kommunaler Praxis beleuchtet werden“, so Reinhold
Spaniel.
Mehr Krankheits- und Todesfälle durch
legale als durch illegale Drogen
Wie das Statistische Bundesamt im Hinblick auf den "Internationalen Tag
gegen Drogenmissbrauch" am 26. Juni 2009 mitteilt, wurden im Jahr 2007
knapp 532 000 Patientinnen und Patienten infolge des Konsums von
sogenannten legalen Drogen vollstationär behandelt.
Zu den legalen Drogen zählen Alkohol, Tabak sowie der Missbrauch
pharmazeutischer und chemischer Produkte. Illegale Drogen wie Heroin,
Kokain, Opium, Cannabis und andere waren hingegen in mehr als 80 000
Fällen für einen Krankenhausaufenthalt verantwortlich.
Aufgrund von alkoholbedingten Krankheiten und Krebserkrankungen, die mit
dem Rauchen in Verbindung gebracht werden können, sind im Jahr 2007
insgesamt knapp 58 000 Personen verstorben. Die Zahl der durch illegalen
Drogenkonsum Verstorbenen beläuft sich auf insgesamt 1 375 Personen.
Damit verursachen legale Drogen in Deutschland weitaus mehr Krankheits-
und Todesfälle als illegale Drogen. |
|
Montag, 22. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Verkehrsunfallprävention:
Polizei-Geschwindigkeitsmessung vor der Grundschule in Huckingen -
"Smily-Aktion" Duisburger Grundschüler
Die Verkehrssicherheitsberatung der Duisburger Polizei führt am morgigen
Dienstag (23.06.), in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr
Geschwindigkeitsmessungen im Bereich der Gemeinschaftsgrundschule auf
der Albert-Schweitzer-Str. 64 in Huckingen durch. Mit Kindern eines
zweiten Schuljahres sollen Kraftfahrzeugführer angehalten werden,
nachdem die gefahrene Geschwindigkeit vor der Schule in der
„schutzwürdigen Zone“ gemessen worden ist. Im Beisein von Polizeibeamten
werden die Kinder die Kraftfahrzeugführer ansprechen und je nach
gefahrenem Tempo „Smilys“ oder „Frustys“ (Anmerkung: das sind Smilys mit
traurigem Mund) verteilen. Ein WDR-Fernsehteam begleitet die Aktion.
UDE: Symposium zum "Übergang Schule --
Beruf"
Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen
Seit zehn Jahren fördert die Alfried Krupp von Bohlen und
Halbach-Stiftung mit ihrem "Programm zur Bekämpfung der
Jugendarbeitslosigkeit" verschiedene Projekte zum Übergang aus der
Schule in den Beruf. Aus diesem Anlass treffen sich am 25. Und 26. Juni
Experten aus Wissenschaft und Praxis zu einem Symposium mit dem Thema
"Entwicklung des Berufsbildungssystems in Deutschland -- Neue
Anforderungen an den Übergang Schule -- Beruf". Veranstalter ist das
Institut Arbeit und Qualifikation der Uni Duisburg-Essen, Tagungsort das
Gerhard-Mercator-Haus am Campus Duisburg.
Dank der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung entstanden im
gesamten Ruhrgebiet innovative Konzepte, die bereits in der Schule
ansetzen und Jugendliche mit unterschiedlichen Hintergründen und
Problemen beim Start ins Berufsleben erfolgreich unterstützen.
Das 10-jährige Bestehen des Förderprogramms gibt gleichzeitig Anlass die
Entwicklung des Berufsbildungssystems in Deutschland auf einem
wissenschaftlichen Symposium kritisch zu prüfen und neue Anforderungen
an den Übergang Schule -- Beruf herauszustellen. Auf der zweitägigen
Veranstaltung, organisiert vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ)
der Universität Duisburg-Essen, werden ausgewiesene Experten zentrale
Problemlagen, kontroverse Standpunkte und innovative Konzepte in der
aktuellen Debatte um die notwendigen Veränderungen des
Berufsbildungssystems in Deutschland diskutieren. Anhand zweier
Beispiele aus dem Förderprogramm der Alfried Krupp von Bohlen und
Halbach-Stiftung wird erfolgreiche Praxis beim Übergang aus der Schule
in den Beruf veranschaulicht.
Hallenbad Neudorf wieder geöffnet
Nach Abschluss der jährlichen Grundreinigung im Hallenbad Neudorf wird
das Bad den Schwimmfreunden ab Montag, 29. Juni, wieder zu den gewohnten
Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder
und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter
www.duisburgsport.de.
Kanadagänse: Fütterungsverbot an Duisburgs Seen
Stadtdirektor
Dr. Peter Greulich und der stellvertretende Umweltsamtleiter Volker
Heimann, brachten gemeinsam ein Hinweisweisschild, bezüglich des
Fütterungsverbotes für Wasservögel, am Wasserspielplatz im Sportpark
Duisburg an. 50 solcher Schilder werden zum wiederholten Male an den
relevanten Stellen aufgestellt. Ob diese Schilder wirklich ihren Sinn
erfüllen ,
bleibt abzuwarten. Es gibt immer wieder uneinsichtige Menschen, so Dr.
Greulich, die aus falsch verstandener Tierliebe Enten und Gänse füttern,
besonders an Stellen, die eigentlich der Erholung dienen sollen. Durch
das künstliche Füttern, werden die Wasservögel ihrer artgerechten
Nahrungssuche entwöhnt. Außerdem, wenn die Population steigt, kann es
dann durch das massenhafte Auftreten der Tiere unter Umständen zur
verstärkten Übertragung von Tierkrankheiten, sowie zu starken
Verunreinigungen der Fütterungsbereiche kommen. Durch massive
Beschwerden aus der Bevölkerung und von Wassersportvereinen, wegen der
erheblichen Verschmutzung durch Enten- und Gänsekot, sieht sich die
Stadt Duisburg veranlasst, zur Reduzierung der Bestände, diverse
Maßnahmen durchzuführen. Die Hinweisschilder auf das Fütterungsverbot
sind nur ein Teil davon.
Manfred Schneider (Text und Fotos)
Landessozialgericht: Hartz-IV: Bei
kurzem Zusammenleben muss Partner nicht immer zahlen
Lebt ein Paar erst kurze Zeit zusammen, braucht sich ein
Hartz-IV-Antragsteller vom Träger der Grundsicherung für Arbeitssuchende
(„Hartz-IV“) nicht zwangsläufig auf Unterstützung durch seinen Partner
verweisen zu lassen. Das hat das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen
(LSG NRW) in einem jetzt veröffentlichten Urteil zugunsten eines frisch
gebackenen Diplombetriebswirts entschieden. Der junge Mann aus Paderborn
hatte für eine viermonatige Übergangszeit zwischen erfolgreichem
Studienabschluss und Beginn seiner Beschäftigung Sozialleistungen
beantragt. Kurz vor seinem Hartz-IV-Antrag war er zu seiner Freundin
gezogen. Der Träger der Grundsicherung hatte eine Hilfebedürftigkeit des
Klägers verneint: Er müsse sich auch das Einkommen seiner Freundin
anrechnen lassen, mit der er in einer Bedarfsgemeinschaft lebe
(vergleiche § 9 Absatz 2 Satz 1 Sozialgesetzbuch – SGB - II).
Diese Argumentation ließ das Landessozialgericht nicht gelten. Bestehe
die Lebensgemeinschaft kürzer als ein Jahr, so das Gericht, sei das für
eine Bedarfsgemeinschaft vom Gesetz über das bloße Zusammenleben hinaus
verlangte gegenseitige Einstehen in Not- und Wechselfällen des Lebens
(„Einstandswille“ § 7 Absatz 3 Nr. 3c SGB II) im Einzelnen zu ermitteln.
Dabei können nach Ansicht des 19. Senats des LSG NRW bei einem
Zusammenleben von weniger als einem Jahr nur gewichtige Gründe die
Annahme einer Einstandsgemeinschaft rechtfertigen. Ebenso wenig wie das
Sozialgericht vor ihm sah der Senat einen Einstandswillen des Klägers
und seiner Freundin als erwiesen an. Denn beim Antrag auf
Hartz-IV-Leistungen im August 2007 seien beide erst seit sechs Monaten
ein Paar gewesen und hätten erst anderthalb Monate zusammen gelebt.
Zudem habe der Kläger nach Bestehen seines Betriebswirtschaftsdiploms
zunächst nur übergangsweise in die gerade einmal 32 Quadratmeter große
Wohnung seiner Freundin in Paderborn ziehen wollen,um Miete zu sparen
und sich von dort aus bundesweit auf offene Stellen zu bewerben. Über
die Ausgaben der gemeinsamen Haushaltsführung hätten beide genau Buch
geführt. Das dafür aufgewendete Geld habe ihm seine Freundin, die noch
studierte, zunächst nur als Darlehen gewährt und sich später
zurückzahlen lassen. Über Konto und Vermögen des anderen hätten sie
nicht verfügen können. Allein eine nahe menschliche Beziehung auf engem
Raum begründe noch keinen Einstandswillen. Jeder Partnerschaft sei es
zuzubilligen, zun ächst zu prüfen, ob sie wirklich für einander
einstehen wolle. Solange die Partner dies nicht nach außen dokumentiert
hätten, sei für die Annahme einer Einstandsgemeinschaft jedenfalls bis
zum Ablauf des ersten Jahres des Zusammenlebens kein Raum.
Der Träger der Grundsicherung hatte dagegen argumentiert, die Freundin
des Klägers habe ihn trotz eigener beengter wirtschaftlicher
Verhältnisse mit erheblichen Summen unterstützt und ihm unter Anderem
einen Urlaub vorfinanziert. Dies sei typisch für eine
Bedarfsgemeinschaft. Zudem habe der Kläger in der Folge mit seiner
Freundin weiter zusammengelebt.
Das Urteil ist rechtskräftig
(Landessozialgericht, Urteil vom 16.2.2009 - Az.: L 19 AS 70/08,
Vorinstanz Sozialgericht Detmold - Az.: S 8 S 6/08 SG Detmold).
„Duisburg schlägt keiner!“
Im Rahmen des Projektes „Duisburg schlägt keiner!“ gestalten das
Jugendamt, der Inner wheel Club und die Willi-Fährmann-Realschule
gemeinsam eine Gewaltpräventionswoche incl. Coolness Training für die
Jahrgangstufe 6 vom 24. bis 26. Juni.
Die öffentlichen Diskussionen über renitente Jugendliche und
Jugendgewalt sind seit vielen Jahren eine Herausforderung in der
pädagogischen Arbeit. Man muss heute feststellen, dass sich die
Beschäftigung mit diesem Themengebiet als Dauerthema etabliert hat. Um
Jugendgewalt in Duisburg zu begegnen und flächendeckend ein
gewaltfreieres Klima zu schaffen, ist es sinnvoll stadtweit an allen
Schulen und Jugendeinrichtungen ein gewaltpräventives Instrument
einzurichten.
Im Rahmen der Fortbildungsreihe „Duisburg schlägt keiner!“ sind derzeit
130 Lehrer von 171 aller Schulformen zu „Konfliktmanager“ fort- und
ausgebildet worden. Die Willi-Fährmann-Realschule sieht sich motiviert
zu diesem Thema mit den Schülern frühzeitig zu arbeiten. Die
Gewaltpräventionswoche für die Jahrgangsstufe 6 unterstreicht die
Fortbildungsmaßnahme „Duisburg schlägt keiner!“ und zeigt ihre positiven
Auswirkungen an den Schulen. Die Kreativität der Institutionen,
Finanzierungsmöglichkeiten zu finden, macht es möglich dass die
bestehenden Kooperation zwischen dem Jugendamt und den Schulen durch den
„inner wheel Club“ komplettiert wird.
Das Projekt bedeutet den Startschuss für weitere nachhaltige
Gewaltpräventions- Projekte, welche in naher Zukunft im gesamten
Stadtgebiet an verschiedenen Schulen stattfinden werden.
Barrierefreier Ausbau des Wegenetzes
am Kaiserberg
Öffentlich zugängliche Grünanlagen müssen für alle Menschen barrierefrei
und von fremder Hilfe weitgehend unabhängig nutzbar sein. Im Rahmen des
Konjunkturpaketes 2 optimiert daher das Amt für Umwelt und Grün das
Wegenetz am Kaiserberg. Hierbei wird das vorhandene Wegesystem
barrierefrei ausgebaut. Im ersten Bauabschnitt werden wassergebundene
Wege von 4,5 Kilometer und Asphaltwege von 1 Kilometer Länge saniert.
Dabei werden Höhenunterschiede ausgeglichen und Stolperkanten beseitigt.
Rund 260.000 Euro kostet die Sanierung, die bis zum Herbst abgeschlossen
sein wird.
Der Kaiserberg ist eine natürliche Erhebung im Duisburger Stadtgebiet.
Er ist ein nordwestliche Ausläufer des Rheinischen Schiefergebirges. Das
rund 60 Hektar große Waldgebiet spielt seit mehr als 100 Jahren eine
wichtige Rolle für die Naherholung. Das Wegesystem ist allerdings in die
Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Fit in die Ferien 2009 – bewegen und entspannen
Der Arbeitskreis „Kinder und Jugendliche in Wanheimerort“ verabschiedet
das Schuljahr mit einer gemeinsamen Bewegungs- und Entspannungsaktion
unter dem Titel „Fit in die Ferien". Den 350 Schülerinnen und Schülern
der Förderschule Lernen Eschenstraße, der Gemeinschaftsgrundschule
Eschenstraße und der Gemeinschaftshauptschule Hitzestraße wird am
Donnerstag, 25. Juni 2009 von 11 bis 15 Uhr ein breitgefächertes Sport,
Spiel und Entspannungsprogramm angeboten.
Auf dem Geländer der Grundschule, Eschenstraße 53, haben Teams im „Streetsoccer-Käfig“
die Möglichkeit, ihr fußballerisches Können unter Beweis zu stellen oder
beim Abenteuer Parcours in der Aula waghalsige Kletteraktionen zu
bestehen.Darüber hinaus wird die Förderschule Lernen einen Spielparcours
anbieten, der Geschicklichkeit und Kooperationsfähigkeit erfordert. Wer
es lieber sportlich mag, kann sich auch beim Basketballspiel auspowern.
Neben der Action wird aber auch Entspannung nicht zu kurz kommen: wie in
den Vorjahren werden Steffi und Birgit für das nötige Chill-out sorgen.
„Urlaubsfeeling im Karibikstil“ verspricht auch in diesem Jahr das
Fotoshooting der Polizei. Im „Cafe Immersatt“ gibt es verschiedene
gesunde Snacks und Erfrischungen. Informationen über die Arbeit des
Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) des Jugendamtes, eine vielseitige
Bühnenshow, ein Kreativ-Angebot des evangelischen Jugendzentrums
Nikolaistraße sowie Spaß und Unterhaltung mit Clown Pepe runden den
Aktionstag kurz vor den Ferien ab.
Partner dieser Aktion sind:
Das Jugendamt Duisburg mit den Jugendeinrichtungen Adlerstraße,
Bauspielplatz Fuchsstraße und dem Allgemeinen Sozialen Dienst, die
evangelische Kirche Wanheimerort und das evgl. Jugendzentrum
Nicolaistraße, die Polizei Duisburg, GHS Hitzestraße, FS Lernen
Eschenstraße, GGS Eschenstraße, Familienhilfe sofort vor Ort, Der
Paritätische Kinder- und Jugendtisch e.V. „Immersatt“.
Familienzentrum Beim Knevelshof in
Wanheim feiert Sommerfest
Unter dem Motto „Alles unter einem Dach“ feiert das städtische
Familienzentrum Beim Knevelshof 45a in Duisburg-Wanheim am Freitag 26.
Juni, von 15 bis 18.30 Uhr ein Sommerfest auf dem Außengelände.
Eingeladen sind neben den Kindern und Eltern der Kindertageseinrichtung
auch die Kooperationspartner, zum Beispiel das Institut für Jugendhilfe,
die interkulturelle Elternberatung der Regionalen Arbeitsstelle zur
Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien, der
Allgemeine soziale Dienst und die Kinder und Erwachsenen des Stadtteils.
Unterschiedliche Spiel- und Beschäftigungsangebote wie das
Kistenklettern, ein Kreativangebot, eine Trommelgruppe, aber auch eine
Zaubershow und eine Kutschfahrt laden Kinder und Erwachsene zum
Mitmachen ein. Für das leibliche Wohl wird an diesem Tag natürlich
gesorgt. Es werden reichlich Kaffee und Kuchen und andere Leckereien
angeboten. |
|
Sonntag, 21. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
29. Duisburger Radwanderung:
Die ersten Radwanderer kamen vor 7 Uhr
Schon vor sieben Uhr, der offiziellen Startzeit, starteten etliche
Teilnehmer bei der 29. Duisburger Radwanderung., zur 63 Kilometer langen
Tour, von der Königstraße, vor der Hauptstelle der Sparkasse Duisburg
über Homberg, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Moers und zurück. Bevor
jedoch die Radwanderer auf die Strecke gehen konnten, wurden die
Fahrräder von der Verkehrssicherheitsberatung der Polizei auf ihre
Verkehrstauglichkeit überprüft. Wie viel Tausend Teilnehmer sich an der
Radwanderung beteiligen, ist so Mitorganisator Heinz Gereke, auf Grund
des Wetters und der unterschiedlichen Einstiegsstellen,
Duisburg-Zentrum, Duisburg-Homberg, Kamp-Lintfort und Duisburg-Rumeln,
erst gegen Mittag feststellbar. Manfred Schneider - Text und Fotos
|
 |
 |
|
Anstehen zum
Sicherheitstest für Fahrräder |
Einzeln oder in Gruppen
starteten die Radwanderer |
Umwelttage: Künstler- und
Familienarbeit mit natürlichen Materialien

Floßbauen mit Daddy und mit Mama testen
(haje)
Aktion Graffitis gegen Graffitis
Abschlussfest heute im RheinPark
In der letzten Woche startete im RheinPark ein großes Graffiti-Event.
Mit der Aktion „Graffiti als Graffiti-Schutz“ sollen wilde Sprayaktionen
verhindert werden, denn einige der mächtigen Mauerreste - ehemalige
Industrierelikte – sind bisher schon in nächtlichen illegalen
Sprühaktionen von Unbekannten mit Graffitis versehen worden. Durch die
legale Sprayaktion soll dem nun ein Riegel vorgeschoben werden.
Insgesamt werden neun Wandflächen von vier Erzbunkerwänden gestaltet.
Rund 4.800 Quadratmeter erhalten so von 65 Graffitikünstlern ein neues
Outfit.
Namhafte internationale Künstler und Akteure aus Deutschland wie Loomit,
Kiam, Stohead und Dome, aber auch lokalen Akteure aus der Duisburger
Szene haben die Mauern nun gestaltet. Die letzten Wände stehen kurz vor
der Vollendung.
Die Arbeiten sollen am kommenden Sonntag, 21. Juni, mit einem Fest den
Besucherinnen und Besuchern des RheinParks vorgestellt werden. Alle
Interessierten sind dazu zwischen 16 und 22 Uhr herzlich eingeladen.
Fotoausstellung in der VHS: „Ein
Blick: Mexiko und Europa“
Die Volkshochschule zeigt ab Montag, 22. Juni, im Foyer des Gebäudes auf
der Königstraße 47 Werke des Fotografen Oscar Ledesma.
Oscar Ledesma wurde 1976 in Mexiko Stadt geboren. Sein Weg führte durch
Studien der Philosophie und Filmkunst über ein Promotionsstipendium des
DAAD im Bereich Mathematik nach Deutschland. Seit 2005 ist Essen
Ausgangspunkt
seiner Reisen, auf denen ein Großteil der Bilder dieser Ausstellung
entstanden ist. Sie zeigt eine Gegenüberstellung fotografischer
Erinnerungen an Mexiko und neuer Eindrücke aus Europa.
Die Arbeiten von Oscar Ledesma sind geprägt durch einen inneren Antrieb,
für den er erst in der deutschen Sprache den passenden Ausdruck gefunden
hat: Fernweh. Die Fotoarbeiten zeigen in Auszügen Stationen seiner
Reisen durch Mexiko und Europa und materialisieren in den Bildern das
wechselhafte Gefühl von Innehalten und Weiterstreben, das ihn ständig
motiviert.
In den Architektur- und Landschaftsaufnahmen spiegeln sich seine
Emotionen mal in versteckten Details, mal in der durchdringenden
Melancholie des Lichts. Seine Porträts sind spannungsgeladene
Momentaufnahmen, in denen die Gefühle der abgebildeten Personen greifbar
werden.
Die Arbeiten werden in zwei Gruppen gezeigt: analoge Schwarz-Weiß-Fotos
und digitale Farbbilder aus den Jahren 1997-2009. Die kostenfreie
Ausstellung wird am 22. Juni um 19.30 Uhr eröffnet und dauert bis zum
31. Juli. |
|
Samstag, 20. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
29. Duisburger Radwanderung
Am Sonntag, den 21. Juni 2009 ist es wieder soweit, ab 7:00 Uhr findet
zum 29. Mal die große Duisburger Radwanderung statt. Begleitend wird auf
der Königstraße in der City ein großes Fahrradfest gefeiert.
Einmal nach Kamp-Lintfort und zurück
Gestartet werden kann von vier verschiedenen Stellen in Duisburg. Von
dort geht es über den Baerler Busch und Moers nach Kamp-Lintfort, wo
sich vor der Sparkasse eine Pausenstation befindet. Neben Getränken
werden auf musikalische Einlagen geboten. Danach geht es über
Neukirchen-Vluyn und Moers wieder zurück nach Duisburg. Die Tour geht
über eine Strecke von ca. 63km Länge. Dafür ist die Zeit jedoch sehr
großzügig bemessen, denn man muss das Ziel erst um spätestens 18 Uhr
erreicht haben.
Unterhaltung drumherum
Parallel zur Radwanderung findet von 11 bis 16 Uhr auf der Königstraße
das Fahrradfest statt. Dort sind die Kunstradfahrer vom RMSV Wanderlust
Hochheide mit ihrem Programm zu Gast und der ADFC führt
Fahrradcodierungen durch.
Die Römer am Niederrhein
Die Volkshochschule bietet am Samstag, 11. Juli, eine Exkursion zum
neuen Römer-Museum und zum Archäologischen Park in Xanten an. Auf dem
Gelände der römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana erhebt sich nun auf
den Grundmauern einer antiken Halle ein neues Römer-Museum. Die
Ausstellung führt von der Zeit Cäsars bis zu den Franken durch fast 800
Jahre Geschichte. Neben einer Führung durch das neue Haus wird am
Nachmittag der Tagesfahrt der Archäologische Park in Xanten besucht.
Anmeldung bei der VHS unter Telefon 0203-283 2206 |
|
Freitag, 19. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Deutsche
Bahn: Einigung mit dem VRR
A cappella von Bach bis Broadway in
der Wanheimer Kirche
Ein musikalischer Höhepunkt erwartet die Zuhörer am Sonntag, den 28.
Juni, um 17.00 Uhr in der evangelischen Kirche Wanheim, Friemersheimer
Straße / Ecke Wanheimer Straße: Die DUISBURG VOICES mit Okko Herlyn.
Die DUISBURG VOICES sind ein später Ableger des Bochumer Hochschulchors,
jede und jeder von ihnen mit langer Ensemble- und Solo-Erfahrung. Ohne
überflüssigen Comedy-Schnickschnack bieten sie ein A-cappella-Programm
vom Feinsten. Dabei ist vor ihren charakterstarken Stimmen nichts
wirklich sicher: Bach im Stile der legendären Swingle Singers,
jazzversetzte Pop-Klassiker, Gospels gegen jeden Weichspültrend,
Broadwayhits und andere Schmachtfetzen einfach nur zum Dahinschmelzen.
Präzise und ausgelassen, inbrünstig und intellektuell, impulsiv und zum
Zerreißen zart â? kurz: Ohrenweide pur. Zugabe wahrscheinlich. Der
Eintirtt ist frei; am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
Die Wanheimer Kirchengemeinde bietet schon seit Jahren erfolgreich
einmal im Monat ein Kulturprogramm an. Der Besuch lohnt sich auf jeden
Fall.
Kindernothilfe unterstützt das Aktionsbündnis gegen AIDS
Am 20. Juni organisiert die Kindernothilfe im Abteikeller
Duisburg-Hamborn ein Benefizkonzert des "Aktionsbündnisses gegen AIDS in
Duisburg" mit. Zahlreiche Musiker treten unter dem Motto "Künstler in
NRW + Du gemeinsam gegen AIDS" auf.
Das Konzert ist eine von über hundert bundesweiten Aktionen anlässlich
der "Nacht der Solidarität", die auf die Anti-AIDS-Kampagne "Leben vor
Pharmaprofit - Patente können tödlich sein", hinweist. Mit großen
Lichterschleifen auf öffentlichen Plätzen wird auf das Schicksal der
weltweit 33,2 Millionen HIV-positiven Menschen aufmerksam gemacht, die
auf die Versorgung mit AIDS-Medikamenten angewiesen sind. Kindernothilfe
ist Mitglied der Kampagne und des Aktionsbündnisses gegen AIDS in
Duisburg.
Was: Benefiz-Gala "Künstler in NRW + Du gemeinsam gegen AIDS"
Wann: Samstag, 20. Juni, Einlass 18:00 Uhr, Beginn 18:30 Uhr
Wo: im Abteikeller Duisburg Homborn, An der Abtei 1, 47166 Duisburg
Sonntagsführung im Stadtmuseum:
Kulturelle Vielfalt in der Türkei
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am kommenden Sonntag, 21.
Juni, um 16 Uhr zu einer Führung durch die Fotoausstellung „EBRU – Die
Farben der Türkei“ ein. Über mehrere Jahre hinweg besuchte der Fotograf
Attila Durak Menschen überall in der Türkei und portraitierte sie.
Mehr als 40 ethnische Gruppen unterscheiden sich noch heute erkennbar
durch Sprache, Lebensgewohnheiten, kulturelle Identität, Religion und
Brauchtum. Die Fotografien sind Begegnungen auf Augenhöhe - jenseits der
Klischeevorstellungen, die hier mitunter vom Leben in der Türkei in
Umlauf sind. Museumssprecher Werner Pöhling wird bei einem Rundgang auch
den Begriff EBRU erläutern, der eine alte osmanische Maltechnik
beschreibt.
Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen, Eintritt 3 Euro
Mehr Verunglückte auf deutschen Straßen im April 2009
Im April 2009 starben in Deutschland erstmals in diesem Jahr wieder mehr
Menschen in einem Monat durch Straßenverkehrsunfälle als im
vergleichbaren Vorjahresmonat. Nach vorläufigen Ergebnissen des
Statistischen Bundesamtes verloren 382 Menschen ihr Leben, das
waren 20 Personen oder 5,5% mehr als im April 2008. Verletzt wurden 34
700 Personen, 5,7% mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Zahl
der von der Polizei aufgenommenen Straßenverkehrsunfälle betrug 187 400
und damit 3,5% weniger als im April 2008. Während die Zahl der Unfälle
mit ausschließlich Sachschaden um 5,0% auf 160 100 abgenommen hat, stieg
die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 6,1% auf 27 200 an.
Von Januar bis April 2009 registrierte die Polizei rund 726 400
Straßenverkehrsunfälle, 0,6% mehr als im entsprechenden
Vorjahreszeitraum. Darunter waren 85 000 Unfälle mit Personenschaden (-
6,4%) und 641 500 Unfälle, bei denen lediglich Sachschaden entstand (+
1,6%). Bei diesen Unfällen kamen insgesamt 110 100 Menschen zu Schaden.
Die Zahl der Verunglückten hat damit um 7,1% gegenüber dem
entsprechenden Vorjahreszeitraum abgenommen. 1 184 Menschen starben an
den Folgen eines Verkehrsunfalls, das waren 11,6% weniger als von Januar
bis April 2008. |
|
Donnerstag, 18. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Tag der Oststraße
Im Jahre 1969 wurde die erste Interessen- bzw.Werbegemeinschaft der
Oststraße
gegründet. Initiator war damals Jupp Eberz, Inhaber des damaligen
Tapeten-Geschäftes. Anlass für die Bildung der Werbegemeinschaft war die
Umbenennung der Oststraße in Klöcknerstraße durch den Rat der Stadt
Duisburg. Damit wollte man Klöcknerchef Dr. Henle, der 1969 70 Jahre als
wurde, ehren. Allerdings hatte niemand mit dem Widerstandswillen
der Ostraßenanwohner bzw. der Neudorfer gerechnet. Mit Protestaktionen
und nächtlichen Überklebungen der neuen Straßenbeschilderung wurde der
Kampf aufgenommen. Gewonnen hat...Erneut
feiert Neudorf den traditionellen Tag der Ostraße!

Schauen, Kaufen...
|
 |
 |
|
...und in
gemütlicher Runde schwätzen - das war wieder Trumpf beim Tag
der Oststraße |

Die für 2500 Euro vom Bürgerverein
Neudorf gestifteten beiden Bänke auf der Ostraßen werden bestens
angenommen. Der Bürgerverein konnte aus den Erlösen der im Herbst 2008
herausgegeben zweiten Chronik das Versprechen für ältere und behinderte
Bürger Neudorfs einlösen, nachdem nirgendwo eine Bereitschaft zur
Unterstützung zu finden war. - Fotos Manfred Schneider

Duisburgs größte
Dach-Photovoltaikanlage in Betrieb genommen
Am Schulzentrum Rumeln an der Schulallee hat eine neue Zeitrechnung
begonnen. Zwar sieht die Schule für den ebenerdigen Betrachter aus wie
eh und je, doch wenn man sich in luftige Höhen von mindestens zwölf
Metern begibt, werden die Veränderungen augenfällig. Auf dem höchsten
Dach des Schulkomplexes glitzern seit Anfang Juni 2009 432
Solarzellenmodule in der Sonne, „sammeln“ still und leise Sonnenstrahlen
ein und wandeln sie in Strom um. Die neue Photovoltaikanlage, die sich
über 2.200 Quadratmeter Dachfläche verteilt, hat eine Gesamtleistung von
100 Kilowatt und soll im Jahr 86.000 Kilowattstunden Strom produzieren.
Damit ist sie die bis dato größte dachgebundene Photovoltaikanlage in
Duisburg.
Das städtische Immobilienmanagement Duisburg hat bereits acht Schulen
mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Die Dachfläche des
Schulzentrums Rumeln wurde hierfür an die Stadtwerketochter Thermoplus
vermietet. Thermoplus hat die Anlage für 400.000 Euro errichten lassen
und betreibt sie. Das Schulzentrum Rumeln spart ab sofort ein Fünftel
seiner CO2-Emmissionen ein. „Mit dieser Photovoltaikanlage tun wir nicht
nur etwas für die Umwelt, sondern optimieren auch die Betriebskosten der
Schule und ermöglichen einen sehr anschaulichen Unterricht zum Thema
‚regenerative Energien’“, freut sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
Die Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Rumeln können an einer
Anzeigentafel im Flur ihres Schulgebäudes den Leistungsstand ihrer
Solaranlage verfolgen. Aber auch jeder, der sich dafür interessiert,
kann im Internet unter www.sunnyportal.de überprüfen, wie viel Strom die
neue Photovoltaikanlage bereits produziert hat.

Vom Boden aus nicht zu sehen: die größte dachgebundene
Photovoltaikanlage Duisburgs am Schulzentrum Rumeln
Konjunkturpaket II: Sanierungen
laufen an
Die Sanierung der Heizungsanlage und der Hallenbeleuchtung der
Sporthalle Duisburg-Süd in Hüttenheim läuft an. Parallel dazu wird die
Wasserversorgung des Umkleidegebäudes auf der Sportanlage der
Großenbaumer Sport-Gemeinschaft 19/28 (Großenbaumer Allee) umfangreich
modernisiert.
„Wir sind froh, dass wir im Rahmen des Konjunkturprogramms II mit rund
10 Mio. Euro für den Duisburger Sport bedacht worden sind. Damit ist die
Möglichkeit geschafft worden einen Teil des bestehenden
Modernisierungsstaus abzubauen. Die Umsetzung der Maßnahmen aus dem
Konjunkturprogramm wird nun Zug um Zug vorangetrieben,“ so
Sportdezernent Reinhold Spaniel weiter.
Bauernmarkt parallel zum Duisburger Stadtfest
Vom 26. bis 28. Juni 2009 findet das Stadtfest in der Duisburger City
auf der Königstraße statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am
Donnerstag, 25. Juni 2009, und am Samstag, 27. Juni 2009, um einige
Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und
Tourist Information aufgebaut.
Die Marktbeschicker werden dort mit ihrem gewohnt guten und
erzeugernahen Sortiment am Donnerstag und auch Samstag zwischen 10:00
und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so dass durch den
Bauernmarkt und das Stadtfest ein doppelter Anreiz besteht, die
Duisburger Innenstadt zu besuchen. |
|
Mittwoch, 17. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Oberverwaltungsgericht: Keine
"Sex-Steuer" ohne ministerielle Genehmigung
Der 14. Senat des Oberverwaltungsgerichts hat heute in fünf
Berufungsverfahren entschieden, dass die Erhebung einer
Vergnügungssteuer auf „sexuelle Vergnügungen jeder Art in Bars,
Bordellen, Swinger-Clubs oder ähnlichen Einrichtungen“ in der Stadt
Gelsenkirchen nicht rechtmäßig ist.
Eine solche Vergnügungssteuer darf nach dem Kommunalabgabengesetz NRW
nur erhoben werden, wenn sie bei ihrer erstmaligen Erhebung in einer
Gemeinde des Landes NRW vom Innenminister und vom Finanzminister
genehmigt worden ist. Das war hier nicht der Fall.
Kläger waren fünf Personen, die als Veranstalter von „sexuellen
Vergnügungen“ der genannten Art zu Steuerbeträgen von zum Teil über
10.000,-- Euro im Jahr herangezogen worden waren. Bereits das
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hatte so wie nunmehr das
Oberverwaltungsgericht entschieden und die Heranziehungsbescheide der
Stadt Gelsenkirchen aufgehoben. Die Berufung der Stadt Gelsenkirchen
gegen diese Urteile des Verwaltungsgerichts sind heute mit den o .g.
genannten Urteilen zurückgewiesen worden.
Das Oberverwaltungsgericht hat die Revision zum Bundesverwaltungsgericht
nicht zugelassen. Dagegen ist Beschwerde möglich, über die das
Bundesverwaltungsgericht entscheidet.
Aktenzeichen 14 A 1577/07 u.a.
Umweltmarkt , Öko-Markt und Eine Welt
Bazar
Ein Höhepunkt der Duisburger Umwelttage ist der Umweltmarkt. Auch dieses
Jahr werden sich über 50 Organisationen am kommenden Samstag, 20. Juni,
auf der Königsstraße in der Innenstadt präsentieren. Erstmals wird der
Umweltmarkt gemeinsam mit dem „Ökomarkt und Eine-Welt-Bazar“
veranstaltet, der sonst immer erst im August stattfand.
Das Amt für Umwelt und Grün wird einen Teil der Königstraße in eine
„Grüne Oase verwandeln, in der die Fachleute rund um das Thema Baum
Beratungen anbieten. Dem Skulpturenkünstler Rainer Löcherbach kann am
Stand bei der Arbeit zugeschaut werden. Er wird vor Ort eine Skulptur
fertigen. Groß und Klein können bei einem Quiz ihr Wissen testen. Auch
beim Baumpuzzle gibt es kleine Preise zu gewinnen.
Auf dem Markt zeigen außerdem Umweltschutzvereine und -verbände,
Eine-Welt-Gruppen, städtische Ämter und Institutionen sowie soziale
Initiativen ebenso wie Firmen, die sich im Umwelt- und Naturschutz
engagieren, ihre Arbeit. Händler und Unternehmen werden nach
ökologischen Kriterien entstandene Waren und Dienstleistungen ebenso
anbieten wie aus dem fairen Handel. Lebensmittel aus biologischem Anbau,
Farben, Tapeten und Hölzer zum giftfreien Wohnen, Teppiche ohne
Kinderarbeit oder Kontakte zu denen, die auch ohne eigenes Auto mobil
sein wollen – auf dem Markt ist sicher für jeden etwas dabei.
Sperrung der Angermunder Straße in
Großenbaum
Die Angermunder Straße in Großenbaum muss ab Montag, 22. Juni, in
Fahrtrichtung Duisburg-Mitte zwischen Am Lipkamp und Saarner Straße für
den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Rahm
kann den Baustellenbereich passieren. Die Stadtwerke Duisburg beginnen
dann mit der Verlegung von neuen Gas- und Wasserleitungen. In der
Angermunder Straße wird es voraussichtlich bis Ende nächsten Jahres
wegen umfangreicher Leitungs- und Straßenbauarbeiten zu
Verkehrsbehinderungen kommen. Umleitungen sind ausgeschildert. Die Stadt
Duisburg empfiehlt Ortskundigen, den Baustellenbereich weiträumig zu
umfahren.
Sperrung der Kammerstraße in Neudorf
Die Kammerstraße in Neudorf muss ab Montag, 22. Juni, zwischen
Grabenstraße und Bismarckstraße in Fahrtrichtung Duisburg-Mitte gesperrt
werden. Die Zufahrt von der Grabenstraße in die Bismarckstraße ist dann
nicht möglich. Grund für die Sperrung sind Arbeiten an der
Fernwärmeleitung. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 25. Juli
dauern. Ortskundige werden gebeten, den Baustellenbereich weiträumig zu
umfahren.
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat heute das erste
Nationale Hafenkonzept der Bundesregierung vorgelegt.
"Mit dem Nationalen Hafenkonzept stellen wir erstmals eine Strategie für
unsere See- und Binnenhafenpolitik der kommenden zehn Jahre vor. Damit
wollen wir die Kooperation der Häfen untereinander verstärken", erklärte
Tiefensee anlässlich des Kabinettbeschlusses zum Nationalen Hafenkonzept
für die See-und Binnenhäfen.
Das Nationale Hafenkonzept ist Teil des Masterplans Güterverkehr und
Logistik. Es beschreibt erstmalig die gesamtwirtschaftliche Bedeutung
der deutschen See- und Binnenhäfen und stellt insgesamt 33 konkrete
Einzelmaßnahmen vor, mit denen Bund, Länder, Kommunen, Wirtschaft,
Gewerkschaften und Verbände die deutschen See- und Binnenhäfen stärken
und ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern.
Die fünf Kernziele des Hafenkonzepts sind:
* Ausbau der hafenrelevanten Verkehrsinfrastrukturen,
* Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Häfen,
* Sicherung und Stärkung von Ausbildung und Beschäftigung,
* Förderung von Umwelt- und Klimaschutz,
* Optimierung der Sicherheit von Lieferketten.
Tiefensee (Foto Schneider): "Damit stellen wir sicher, dass die Häfen
auch in Zukunft ihre
Funktion
als Drehscheibe des internationalen Warenaustausches und Knotenpunkte
des Land- und Schiffsverkehrs erfüllen können. Wir treiben die
Hafenentwicklung voran und bauen die Anbindungen an das Hinterland
weiter aus, um Kapazitätsengpässen in den Häfen zu beseitigen. Davon
profitiert ganz Deutschland mit einer Vielzahl von Industrie- und
Dienstleistungsbereichen, die in allen Regionen angesiedelt sind. Die im
Nationalen Hafenkonzept vorgesehenen Maßnahmen werden die
Wettbewerbsfähigkeit unserer Häfen deutlich verbessern."
"Die schwache Weltkonjunktur hat inzwischen die Schifffahrt und die
Häfen voll erfasst. Die Maßnahmen des Nationalen Hafenkonzepts werden
helfen, die Konjunkturkrise zu überwinden und den Wirtschaftsstandort
Deutschland langfristig zu stärken", so Tiefensee weiter.
"Das Bundesverkehrsministerium stellt für den Infrastrukturausbau
in den Jahren 2009 und 2010 jeweils über 12 Milliarden Euro zur
Verfügung - soviel, wie noch nie zuvor. Wir werden damit den Ausbau von
Straßen-, Schienen- und Wasserwegen im Hafenhinterland finanzieren. Die
Umsetzung führt zu mehr Aufträgen in der Baubranche, zu mehr
Arbeitsplätzen in der Hafen- und Logistikwirtschaft sowie in den
Hafenbezogenen Industrien. Ich appelliere an alle Beteiligten, die
Maßnahmen des Hafenkonzepts zügig umzusetzen. Hafenpolitik ist eine
nationale Aufgabe."
UDE: Neues Projekt fördert soziale
Innovationen im Ruhrgebiet
Gemeinsam Lösungen finden
Zusammen lassen sich Probleme viel leichter lösen – Diese Erfahrung gilt
für alle Lebensbereiche. Gesellschaftlichen Herausforderungen in
Duisburg und im Ruhrgebiet widmet sich ein neues Projekt an der
Universität Duisburg-Essen (UDE). METALOGE bieten als Instrument
Unternehmern, Politikern und Bürgern eine Plattform, um miteinander
gesellschaftliche Innovationen für die eigene Stadt zu erfinden und
unternehmerisch in die Tat umzusetzen. Dabei wird zugleich erforscht,
wie soziale Innovationen entstehen. Ein Workshop für Duisburger findet
am 25. Juni statt.
„Eine bekannte Situation: Man sitzt mit Freunden gemütlich zusammen und
spricht über Politik, Soziales, Bildung und Gesundheit. Dann steht
plötzlich eine Idee im Raum und alle sind begeistert: Ja, das wäre die
Lösung. So könnte man es angehen – aber uns fragt ja keiner… Bei uns
hingegen sind die Bürger gefragt, ihre Ideen, ihre Kreativität und ihr
Engagement“, beschreibt der wissenschaftliche Leiter Prof. Dr. Wolfgang
Stark den Projektansatz.
Der Begriff Metalog ist eine Erweiterung des Dialogs, der zwischen zwei
Parteien stattfindet. Metalog steht also für den Austausch zwischen
mehreren Parteien zu einem gemeinsamen Thema. Die Idee, den METALOG als
Instrument zur Förderung von sozialen Innovationen zu entwickeln, stammt
vom Labor für Organisationsentwicklung der Uni Duisburg-Essen (orglab).
Initiator des ersten METALOGES in Duisburg ist die Bürgerstiftung
Duisburg gAG. Ziel der Bürgerstiftung ist dabei, innovativen Köpfen mehr
Handlungsspielräume zu bieten, um gute Ideen erfolgreich für Duisburger
Bürger nutzbar zu machen.
Kern der Konzeptes ist die bewusste Vernetzung unterschiedlicher
Gesellschaftsbereiche wie Wirtschaft, Bürger und Verwaltung, denn nach
neuesten Forschungsergebnissen sind Innovationen nur dann möglich, wenn
sich unterschiedliche gesellschaftliche Institutionen und Personen
zusammenschließen, gemeinsam und auf Augenhöhe Lösungen finden und diese
auch gemeinsam in die Tat umsetzen. Das orglab will im Rahmen des
Projektes mehrere Metaloge gründen und bis Juli 2010 u.a. untersuchen,
welche Anforderungen für diese besondere Zusammenarbeit wichtig sind und
welche Erfolgsfaktoren sich davon ableiten lassen.
In Duisburg geht dieser METALOG-Prozess am 25. Juni bereits in die
dritte Runde. In diesem Workshop werden die besten der bisher erfundenen
Innovationsideen ausgewählt und in Form von Prototypen für die Umsetzung
in Duisburg vorbereitet. „Gesellschaftlich relevante Pionierprojekte
sollen nicht mehr nur erdacht, sondern umgesetzt werden. Die Themen
liegen auf der Hand: Bildung, Arbeit, Generationengerechtigkeit,
Migration, Integration, Religion“, sagt Stark. „So lassen sich
gesellschaftliche Probleme in der Region auf neue Weise lösen. Eine
solche innovative Idee ist in unseren Augen z.B. auch der Ruhr-Dax.“
Der Einstieg in den METALOG in Duisburg (Ideenstifter³) ist noch bis zum
20. Juni möglich. Interessierte Bürger melden sich dafür direkt bei der
Bürgerstiftung Duisburg über Tel. 0203/393-8886, Fax: 0203/393-8887,
info@buergerstiftung-duisburg.de
Mit der VHS zur RuhrTriennale
Die Volkshochschule bietet drei Abendfahrten zu Aufführungen der
diesjährigen Ruhrtriennale an. Start ist am
Samstag, 15. August, ein Konzert mit der legendären Marianne
Faithfull in der Jahrhunderthalle Bochum unter dem Titel „Heaven and
Hill“. Seven Eric Bechtholf, Traugott Burre, Elisabeth Orth, u.a. werden
am 8. Oktober im Stück „Der zerbrochenen Krug“ in einer Inszenierung von
Andrea Breth im ehemaligen Salzlager der Zeche Zollverein spielen.
Höhepunkt wird sicherlich am 28. August die Oper „Moses und Aron“ von
Arnold Schönberg in der Inszenierung von Willy Decker (u.a. Regisseur
der Salzburger Festspiele und Intendant der Ruhrtriennale) sein.
Anmeldung: VHS Duisburg, Telefon (0203)283-2206
Umwelttage: "Das Arboretum Diamant -
Führung durch eine bedeutende Gehölzsammlung"
"Ein Arboretum ist eine Sammlung von Gehölzen zu Studienzwecken", oft
als Teil von botanischen Gärten oder öffentlichen Parks. Seit 1964
entstand im Duisburger Westen ein privates Arboretum. Auf etwa einem
Hektar Fläche wachsen dort heute gut 600 Gehölzarten. Neben einem großen
Spektrum an Pflanzenfamilien und Pflanzengattungen sind auch mehrere
nach verwandte Arten vertreten. Kontakte zu Forschungseinrichtungen und
Züchtern in mehreren Erdteilen ermöglichten die Anpflanzung mancher,
selten in Kultur gehaltener Arten. Nach mehreren Jahrzehnten sind bei
vielen davon Aussagen zur Kultureignung möglich. Eine kleine Auswahl der
markantesten Gehölze mit ihren Wuchsformen und Blüten lernen die
Teilnehmer bei der Führung kennen. Hintergrundinformationen zur
Gestaltung und Entwicklung des Geländes, zu dem auch eine
Staudengärtnerei gehört, runden die Veranstaltung ab," laden die
Duisburger Umwelttage ein.
Die Veranstaltung findet an einem total verregneten Tag in Rumeln
statt. Sie findet abends an einem Feiertag statt. "Das Arboretum Diamant
- Führung durch eine bedeutende Gehölzsammlung" heißt die Veranstaltung.
"Bäume der Erde in Duisburg zu Hause: Porträts vom Maulbeerbaum bis zu
den Mammutbäumen" heißt ein Volkshochschulvortrag.
"In allen Duisburger Parkanlagen finden sich eingeführte und teil
heimisch gewordene Kostbarkeiten, so z. B. der bekannte Schwarze und
Weiße Maulbeerbaum im Immanuel-Kant-Park. Sowohl bei den Duisburger
Umwelttagen 2009 wie bei den 32. Duisburger Akzenten findet der
Maulbeerbaum besondere Beachtung - auch als Brücke zwischen Natur und
Kultur. Deshalb steht er am Beginn mehrerer Baumporträts. Es werden aber
auch weitere, selbst bei Naturfreunden wenig bekannte, fremdländische
Baumarten vorgestellt. Darunter so markante Exemplare wie der
Küsten-Mammutbaum, Bergmammutbaum und Urweltmammutbaum im Biegerhofpark,"
berichtet das Programmheft.
Rund 20 Personen folgen der Einladung, dem Vortrag von Heinz Kuhlen zu
lauschen. "Viele Veranstaltungen der Volkshochschule zu den Umwelttagen
sind sehr gut besucht. Wir sind wirklich sehr zufrieden," ist von
offizieller Volkshochschulseite zu hören. Kenntnisreich und vor allem
frei stellt Kuhlen fremdländische Bäume vor, die irgendwann nach
Duisburg kamen und auch heute noch hier anzutreffen sind. Ich staune
doch sehr, wie viele unterschiedlichen Baumarten bei uns in Duisburg
vorhanden sind. Andreas Rüdig
Interkulturelle Märchen
Im Rahmen des KinderKulturFestivals lädt die Stadtbibliothek Duisburg zu
einer Interkulturellen Märchenwoche ein. Vom 29. Juni bis 5. Juli werden
täglich Märchen aus aller Herren Länder vorgestellt. Auf dem
Festivalgelände im Kantpark steht hierfür ein mit geheimnisvollen
Dekorationen geschmücktes Märchenzelt, das die Kinder in zauberhafte
Welten entführt. Aber nicht nur Worte und Geschichten, erzählt von
bekannten Vorleserinnen und Erzählern, warten auf die Kinder, sondern
auch vielfältige musikalische Eindrücke. Der Eintritt ist frei.
Alle Märchenveranstaltungen werden im Gesamtprogramm des
KinderKulturFestivals und in einem Extraflyer der Stadtbibliothek
vorgestellt, der in allen Zweigstellen und der Zentralbibliothek zur
Mitnahme ausliegt.
Großes Sommerfest in der Kita
Korbmacherstrasse
Zum großen Sommerfest lädt die Kindertageseinrichtung Korbmacherstraße
3, Duisburg Mündelheim, am 27. Juni, 15 bis 18 Uhr. Das Fest steht unter
dem Motto „Musik“, da sich die Kita seit 2008 offiziell „Zertifizierter
Musikkindergarten“ nennen darf.
Zum Programm gehören verschiedene musikalische Attraktionen wie
afrikanisches Trommeln, indianischer Tanz, Kinderchor und
Klanggeschichte, Kindertanz und viele Singspiele. Außerdem werden
natürlich noch diverse kreative Angebote für Kinder angeboten. Für das
leibliche Wohl sorgen ein Grillstand und die Cafeteria.
Frisches Wochenmarkt-Gewinnspiel
FrischeKontor verlängert Informationsoffensive der Duisburger
Wochenmärkte in die Sommersaison
Unsere Frische hat immer Saison! Ganz nach dem Motto des
Wochenmarkt-Jubiläumsjahres starten das FrischeKontor und die Duisburger
Wochenmärkte mit ihrer Informationsoffensive in die sonnigen
Sommermonate. Ob Spargel, Erdbeere oder Kirsche – im Sommer ist für
jeden Wochenmarkt-Fan etwas Frisches, Lecker-vitaminreiches und vor
allem Gesundes auf Duisburgs Wochenmärkten dabei.
Damit aber auch jede Duisburgerin und jeder Duisburger weiß, dass und wo
es in ihrem/seinem Stadtteil einen Wochenmarkt gibt, verteilt das
Duisburger FrischeKontor ab sofort einen entsprechenden Wochenmarktflyer.
Nach der erfolgreichen ersten Wochenmarktflyer-Staffel im April wurden
insgesamt 60.000 Exemplare in der zweiten Verteil-Runde in den
Stadtteilen Neumühl, Beeck, Obermeiderich, Duissern, Hochfeld, Wedau,
Huckingen, Bergheim, Rumeln und Hochheide verteilt und sollen auch dort
als „rundum-sorglos-Informationspaket“ für alle potentiellen
Wochenmarkt-Interessierten dienen.
Schnell und auf einen Blick sind umfangreiche Informationen zum
Standort, den Öffnungszeiten und dem angebotenen Sortiment enthalten.
Zudem werden aber auch Besonderheiten des jeweiligen Marktes benannt und
beispielsweise ÖPNV-Haltestellen, Parkmöglichkeiten sowie Anfahrtswege
mittels einer Skizze erläutert. Mit dem Wochenmarktflyer verbunden haben
die Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel
teilzunehmen und mit einem bisschen Glück interessante Preise zu
gewinnen. Hauptgewinn ist eine Schauinsland-Reise für 2 Personen in ein
4-Sterne-Hotel auf Mallorca. Einsendeschluss des Gewinnspiels ist
Montag, 13. Juli 2009.
Änderung der Verkehrsführung „Im
Bremmenkamp“ in Duisburg-Walsum
Aufgrund von Straßenbauarbeiten kommt es auf der Straße „Im Bremmenkamp"
zwischen Theodorstraße und Franz-Lenze-Platz ab dem 17. Juni zu
Verkehrsbehinderungen. Es werden Gehwege erneuert und die Straße bekommt
einen neuen Belag.
Der erste Bauabschnitt ist „Im Bremmenkamp" von Hofgasse bis
Theodorstraße. Während der Arbeitszeit ist eine Durchfahrt der Straße
„Im Bremmenkamp" nicht möglich. In der Theodorstraße wird die
Einbahnstraßenregelung gedreht. Die Einfahrt ist dann nur über die
Hermannstraße möglich. Im zweiten Bauabschnitt ist eine Zufahrt von
Franz-Lenze-Platz in „Im Bremmenkamp" nicht möglich.
In der dritten Phase ist die Straße „Im Bremmenkamp" im kompletten
Ausbaubereich, zum Einbau der Tragschicht sowie der Fahrbahn, während
der Arbeitszeit gesperrt. Die Maßnahme dauert bis Mitte Juli. Eine
Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. |
|
Dienstag, 16. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Kindernothilfe erhält mit 15.000 Euro
dotierten Arnold-Janssen-Preis 2010/ Preisgeld fließt in Projekte gegen
Kinderhandel
Von Andreas Rüdig
Der Arnold-Janssen-Preis 2010 geht an
die in Duisburg ansässige
Kindernothilfe.
"Mit der Verleihung des Arnold-Janssen-Preises an die Kindernothilfe
wollen wir einen spürbaren Beitrag zu dem leiste, was Arnold Jansen
heute wichtig wäre. Und dazu zählt ganz sicher der tatkräftige Einsatz
für die schwächsten und schutzbedürftigsten Mitglieder einer jeden
Gesellschaft - die Kinder," berichtet Dr. Georg Kaster, Geschäftsführer
der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung.
Der Steyler Missionar Pater Hans Peters, Kuratoriumsmitglied der Arnold
Janssen Solidaritätsstiftung und langjähriger Rektor des Mutterhauses
der Steyler Missionare, sagt: "Ich freue mich ganz besonders darüber,
dass die Wahl des unabhängigen Preisgerichtes auf die Kindernothilfe
gefallen ist und ich bin sicher, dass auch Arnold Janssen mit der Wahl
des neuen Preisträgers sehr zufrieden ist."
Die Kindernothilfe wurde 1959 von Chritsen in Duisburg mit dem Ziel
gegründet, notleidenden indischen Kindern zu helfen. Im Laufe der Jahre
ist sie zu einem der größten christlichen Kinderhilfswerke in Europa
gewachsen. Heute fördert und erreicht sie über 568.000 Mädchen und
Jungen in 28 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas. Die
Projekte berücksichtigen neben schulischer und beruflicher Ausbildung
immer auch die Bereiche Gesundheit und Ernährung. Durch die Spenden wird
nicht nur das einzelne Kind unterstützt, sondern auch die Familien und
die Dorfgemeinschaft.
Mit dem mit 15.000 Euro dotierten Preis zeichnet die
Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung seit dem Jahre 2004 alle zwei Jahre
Persönlichkeiten und Initiativen aus, die sich im Geiste des bedeutenden
Gochers und Gründers des Steyler Missionswerkes Arnold Janssen besondere
Verdienste erworben haben. Preiswürdig sind laut dem Preisstatut
"hervorragende Leistungen technischer, wirtschaftlicher,
erzieherisch-kultureller oder sozialer Natur zur nachhaltigen
Entwicklung und Lösung existentieller Armutsfragen, der Einsatz für das
Leben, für Grundrechte und den Frieden sowie für den ökomenischen und
interreligiösen Dialog." Über die Vergabe entscheidet ein unabhängiges,
13köpfiges Preisgericht, dem neben Vertretern der Stadt Goch und des
Steyler Missionswerkes ach zahlreiche Persönlichkeiten des örtlichen
Lebens angehören. Die Preisträger der vergangenen Jahre waren
Sant`Egidio (2004), Kirche in Not (2006) und die Deutsche
Hospiz-Stiftung (2008).
Die Solidaritätsstiftung wurde von den Steyler Missionaren gegründet.
Die Vergabe des Preises ist die wichtigste Aufgabe der Stiftung. "Wir
werden das Preisgeld für Projekte verwenden, die dem Kinderhandel den
Kampf ansagen," berichtet Dietmar Roller, Auslandvorstand der
Kindernothilfe.
Arnold Janssen wurde 1837 in Goch geboren. 1861 wurde er zum Priester
geweiht. Ihm war die weltweite Mission wichtig. Da in Deutschland der
Kulturkampf mit dem preußischen Staat tobte, musste Janssen ins
niederländische Steyl ausweichen, um mit seiner Arbeit beginnen zu
können. Dort starb er 1909.
Katholische Unterstützung für eine evangelische Einrichtung? "Wer
weltweit tätig ist, kann nicht ökumenisch verengt arbeiten," bekomme ich
von der Kindernothilfe zu hören. "Wir arbeiten in 28 Ländern mit 100
Partnern vor Ort. 80 % davon sind kirchlich gebunden, 20 % frei."
Konjunkturpaket II:
Vorarbeiten zur Lärmsanierung der Angermunder Straße beginnen
Mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II kann in der Angermunder Straße
eine lärmtechnische Sanierung der Fahrbahn vorgenommen werden. Mit den
notwendigen umfangreichen Vorarbeiten wird am Montag, 22. Juni begonnen.
Ehe eine neue Fahrbahndecke eingebaut werden kann, werden aufwändige
Leitungsarbeiten im Straßenraum durchgeführt.
Zwischen Saarner Straße und Albert-Hahn Straße verlegen die Stadtwerke
im ersten Schritt neue Gas- und Wasserleitungen. Diese Baumaßnahme wird
etwa vier Monate dauern. Ab September diesen Jahres werden dann die
Wirtschaftsbetriebe die Kanalisation im Abschnitt zwischen der Saarner
Straße und der Albert-Hahn-Straße erneuern. Hierfür ist eine
Gesamtbauzeit von etwa einem Jahr angesetzt.
Ab Frühjahr 2010 kann dann mit dem barrierefreien Ausbau des
Bahnhofsvorplatzes am Bahnhof Duisburg-Großenbaum und dem Ausbau des
Einmündungsbereiches Saarner Straße begonnen werden. Nach Abschluss der
Kanalbauarbeiten wird dann zwischen dem neu gestalteten Bahnhofsvorplatz
und der Albert-Hahn-Straße eine neue Fahrbahndecke aus lärmoptimiertem
Asphaltbeton eingebaut. Neben der neuen, einheitlichen Fahrbahndecke
führt auch der Spezialbelag zu einer spürbaren Lärmreduzierung für die
Anwohner. Die gesamten Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Ende 2010
dauern.
Die Orgel: Musikalisches Herzstück
für die in der Mercatorhalle
In der vergangenen Woche kam der erste Transport mit Bauteilen für die
neue Orgel für die Mercatorhalle aus Bautzen in Duisburg an.
Mittlerweile wurde auch schon der zweite Lastwagen entladen und die
Orgelbauer sind dabei, die vielen Tausend Einzelteile zu montieren.
Jetzt warten rund 5.000 Pfeifen auf den Einbau.
Vier Wochen wird in etwa der Einbau Orgel dauern, dann folgt noch eine
drei Monate dauernde Intonation, bevor die Orgel dann offiziell am 14.
November 2009 eingeweiht wird. Die neue Mercatorhallen-Orgel wird von
der renommierten Firma Eule aus Bautzen in Sachsen gebaut, die zurzeit
auch Instrumente für Petersburg und Salzburg fertigt. Da sie in der
Tradition englischer "Town-Hall"-Orgeln konzipiert ist, stellt die neu
Orgel eine Besonderheit in Kontinentaleuropa dar.
Nach Aussage von Mitgliedern der Orgelkommission, die die Auswahl und
Herstellung fachkundig beraten, wird der Ton dieser vielseitig
einsetzbaren Orgel sehr "erdig". Oberbürgermeister Adolf Sauerland freut
sich, dass dieses tolle Instrument, das mit 1,3 Millionen Euro von der
Alfred-Krupp-von-Bohlen-und-Halbach-Stiftung finanziert wurde, bald in
Duisburg erklingen wird.
Orgelfestival Ruhr
Vom 21. Juni bis zum 6. September findet zum zweiten Mal das
Orgelfestival Ruhr statt. Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr
ist dieses Festival wieder ein Kooperat der sechs evangelischen
Ruhrgebiets-Hauptkirchen von Dortmund (Reinoldikirche), Bochum
(Christuskirche), Essen (Kreuzeskirche, Mülheim (Petrikirche),
Gelsenkirchen (Altstadtkirche) und Duisburg (Salvatorkirche) und wird
von den jeweilig hauptamtlichen Kirchenmusikern betreut. Die jeweiligen
Stadtverwaltungen haben das Projekt durch großzügige Unterstützung
ermöglicht.
Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert übernahm wieder die
Schirmherrschaft über dieses Festival.
Beim „Orgelfestival . Ruhr200“ werden insgesamt 12 Orgelkonzerte mit
international berühmten Organisten aus Lettland, Russland, England, den
Niederlanden, Italien, Rumänien und Deutschland stattfinden. Das
Festival bietet die Chance, das Ruhrgebiet mit seiner einmaligen
Orgellandschaft und seinen Kunst-, Musik- und Kulturdenkmälern weit über
seine Grenzen hinaus attraktiv zu gestalten und zu repräsentieren. Das
Festival soll mit Blick auf das Kulturhauptstadtjahr 2010 fortgeführt
und ausgebaut werden.
Das Eröffnungskonzert wird am Sonntag, den 21.6. um 19 Uhr an der
Kuhn-Orgel der Salvatorkirche Duisburg stattfinden. Colin Walsh,
Organist der Kathedrale von Lincoln (England) und gefeierter Virtuose
auf der ganzen Welt, wird uns ein hochinteressantes Programm mit
deutscher, französischer und englischer Musik vorstellen. Gegen 18.45
wird der Künstler in sein Programm einführen. Im Anschluss an die
Veranstaltung findet ein kleiner Empfang statt, zu dem alle Besucher
herzlich eingeladen sind.
Konzertübersicht
Juni
21.06. Salvatorkirche Duisburg: Colin Walsh, Lincoln, England
28.06. Kreuzeskirche Essen: Lars Sjöstedt, Norrfjärden, Schweden
Juli
05.07. St. Reinoldikirche Dortmund: Klaus Müller, Dortmund
12.07. Altstadtkirche Gelsenkirchen: Natalia Tchinaeva, Nishni Novgorod,
Russland
19.07. Kreuzeskirche Essen: Ludwig Kaiser, Bochum
26.07. Christuskirche Bochum: Arno Hartmann, Bochum
August
02.08. Petrikirche Mülheim: Gijs Burger, Mülheim
09.08. Salvatorkirche Duisburg: Marcus Strümpe, Duisburg
16.08. Altstadtkirche Gelsenkirchen: Andreas Fröhling, Gelsenkirchen
23.08. Christuskirche Bochum: Giampaolo Di Rosa, Rom, Italien
30.08. St. Reinoldikirche Dortmund: Diana Jaunzeme, Riga, Lettland
September
06.09. Petrikirche Mülheim: Ursula Philippi, Hermannstadt, Rumänien
Schuldnerberatung
Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche der Schuldnerberatung vom 15. -
19. Juni 2009 fand am 15. Juni im Katholischen Stadthaus am Wieberplatz
2 eine Pressekonferenz mit dem Titel "10 Jahre Verbraucherinsolvenz"
statt.
Die Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV) bietet
seit mittlerweile 10 Jahren überschuldeten Privatpersonen ihre Hilfe an.
Dank der Privatinsolvent haben diese eine Chance auf einen
wirtschaftlichen Neubeginn. Die AG SBV konnte bisher mehr als 500.000
Menschen helfen.
Das Privatinsolvenzverfahren
Im Verbraucherinsolvenzverfahren müssen die Schuldner ihr Vermögen und
sechs Jahre lang das pfändbare Einkommen an einen vom Gericht bestellten
Treuhänder abgeben. Die eingesammelten Beträge werden zunächst für die
Verfahrenskosten verwendet und anschließend an die Gläubiger verteilt.
Erfüllen die Schuldner die gesetzlich geregelten Verhaltenspflichten,
erlangen sie nach sechs Jahren die Restschuldbefreiung. Die noch offenen
Verbindlichkeiten werden ihnen erlassen.
Vor dem Verfahren müssen sich die Schuldner um eine außergerichtliche
Einigung mit ihren Gläubigern bemühen. Hierbei benötigen sie
professionelle und auf ihre Lebenssituation zugeschnittene
Unterstützung. Kostenlose und qualifizierte Beratung bieten die
Schuldnerberatungsstellen der Städte, Landkreise, Wohlfahrtsverbände und
Verbraucherzentralen. Schuldnerberatung stabilisiert die überschuldeten
Menschen nicht nur wirtschaftlich, sondern auch psychisch und sozial und
eröffnet ihnen neue Lebensperspektiven.
Deutschland ist Drehscheibe für
internationale Warenströme
Nicht alle Waren, die aus Deutschland ausgeführt werden, stammen auch
aus Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr
2008 ausländische Erzeugnisse im Gesamtwert von 176,6 Milliarden Euro
wieder exportiert. Der Gesamtwert deutscher Exporte betrug 994,9
Milliarden Euro. Am Gesamtexport waren Erzeugnisse, die zuvor aus
anderen Ländern bezogen wurden, mit 17,8% beteiligt.
Gegenüber 2007 blieb der Anteil von Waren ausländischen Ursprungs am
Gesamtexport nahezu unverändert (17,7% / 170,7 Milliarden Euro).
Von den im Jahr 2008 in die EU-Mitgliedstaaten gelieferten Waren trugen
18,9% nicht den Stempel "Made in Germany", bei den Exporten in
Drittländer machte der Anteil ausländischer Waren 15,0% aus.
Zentrale Auslands- und
Fachvermittlung (ZAV) informiert im BIZ
Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind Informationen
immer wichtiger. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der
Bundesagentur für Arbeit informiert am Montag,
den 22. Juni 2009 von 10:00 bis 12:00 Uhr im Berufsinformationszentrum
(BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über alle Fragen rund
um das Thema "Arbeiten in Europa". Tips und Anregungen zur
Arbeitsaufnahme im europäischen Ausland sind ebenso Gegenstand der
Veranstaltung wie Informationen über das Sozialversicherungsrecht der
einzelnen europäischen Mitgliedsstaaten. Die Veranstaltung richtet sich
an Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung und kann ohne Anmeldung
kostenfrei besucht werden.
Jugendparlament pflanzte acht Meter lange Hecke am Kuhtor
Im Rahmen der Duisburger Umwelttage pflanzte der Arbeitskreis „Umwelt“
des Jugendparlaments eine acht Meter lange Hecke am Kuhtor. Die
Jugendlichen griffen zu Schüppe und Harke, um die Sträucher unter
fachlicher Leitung des Umweltamtes einzupflanzen und anschließend auch
ausreichend zu wässern. Die jungen Parlamentarier zeigten damit, dass
die Umwelt schon vor der eigenen Haustür beginnt und dass auch ein
kleines Plätzchen für einen Beitrag zum Klimawandel ausreichen kann.
Eine Million Bäume gegen den Klimawandel
ist
eine Initiative der Vereinten Nationen: „Plant for the Planet“.
Selbstverständlich beteiligten sich die Jugendlichen auch an dieser
Aktion und pflanzten an gleicher Stelle eine Platane.
Es ist dem Jugendparlament ein großes Anliegen sich für die Umwelt
einzusetzen und die kleinen grünen Oasen Duisburgs zu schützen,
aufzuwerten oder neue zu schaffen. Platane und Hecke runden am Kuhtor
das einheitliche Stadtbild ab. |
|
Montag, 15. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
JOB-Perspektive – Chancen für
Arbeitslose und Einrichtungen der
Freien Wohlfahrtspflege
Nach unterschiedlichen Schätzungen gibt es in Deutschland zwischen
200.000 und 500.000 Menschen, die, obwohl sie gerne arbeiten würden und
auch arbeitsfähig im Sinne des SGB II sind, auf dem Arbeitsmarkt ohne
jede Chance sind.
Die Gründe sind vielfältig: schlechte Ausbildung, lang andauernde
Arbeitslosigkeit, gesundheitliche Probleme, höheres Lebensalter, nur
noch wenig Arbeitsplätze für so genannte „Geringqualifizierte“ – kommen
mehrere dieser so genannten vermittlungshemmenden Merkmale zusammen, ist
der Ausschluss vom Arbeitsmarkt vorprogrammiert.
Wegen dieses gravierenden Problems, haben gerade die Wohlfahrtsverbände
seit vielen Jahren immer wieder einen Einstieg in die dauerhafte
Förderung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze gefordert.
Im Jahre 2007 hat die Bundesregierung das Programm „JobPerspektive“ auf
den Weg gebracht. Mit diesem Programm sollen bis zu 100.000 geförderte
Beschäftigungsverhältnisse für den oben angesprochenen Personenkreis
geschaffen werden. Gerade für soziale Einrichtungen bietet dieses
Programm gute Möglichkeiten, zusätzliche Mitarbeiter/innen für
ungenügend oder gar nicht finanzierte Tätigkeiten einzustellen und damit
die Qualität der Dienstleistungen zu erhöhen.
Das Programm sieht vor:
- bis zu 75 Prozent des Bruttoentgeltes können bezuschusst werden
- ein zwölfmonatiger Zuschuss zu den Kosten der Qualifizierung und der
Begleitung der geförderten Arbeitnehmer ist möglich
- tarifliche bzw. ortsübliche Entlohnung
- eine zunächst auf zwei Jahre befristete Beschäftigung – aber mit einer
Perspektive auf dauerhafte Anstellung und Förderung nach Konsultation
und Entscheidung der ARGE
Die Veranstaltung JOB-Perspektive - Chancen für Arbeitslose und
Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege hat das Ziel, die Träger und
Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege über die Fördergrundsätze und
die Fördermöglichkeiten des Programms kompakt und umfassend zu
informieren und mit den umsetzenden Partnern des Programms ins Gespräch
zu kommen. Die Wohlfahrtsverbände in NRW haben bisher ca. 1/3 der
besetzten Stellen im Programm JobPerspektive eingerichtet. Trotz der
guten Akzeptanz des Programms ist das Potential an Stellen hier noch
nicht ausgeschöpft.
3,7% mehr Gründungen größerer
Betriebe im 1. Quartal 2009
Nach vorläufigen Ergebnissen rechnet das Statistische Bundesamt im 1.
Quartal 2009 mit knapp 42 000 Gründungen von Betrieben, deren Rechtsform
und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung
schließen lassen. Die Zahl der Gründungen größerer Betriebe war damit um
3,7% höher als im 1. Quartal 2008.
Die Zahl der Gründungen von Kleinunternehmen hat - nach einem Rückgang
im Jahr 2008 um 7% - im 1. Quartal 2009 um 0,5% weiter abgenommen.
Dagegen stieg die Zahl der Gründungen von Betrieben, die im Nebenerwerb
ausgeübt werden, um 3,8% auf rund 66 000 Betriebe. Die Gesamtzahl der
Gewerbeanmeldungen, die nicht nur bei Gründung eines Gewerbebetriebes
erfolgen müssen, sondern auch bei Verlagerung, Umwandlung oder
Übernahme, erhöhte sich im 1. Quartal 2009 um 1,8% gegenüber dem
entsprechenden Vorjahreszeitraum auf knapp 223 000.
Im 1. Quartal 2009 wurden 37 000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher
Bedeutung geschlossen. Das waren 7,7% mehr als im 1. Quartal 2008. Die
Zahl der Kleinbetriebe, die im 1. Quartal 2009 schließen mussten, war
etwa so hoch wie im Vorjahresquartal. Nebenerwerbsbetriebe wurden im 1.
Quartal 2009 besonders häufig wieder aufgegeben (+ 15,8%). Insgesamt
wurden bei den Gewerbeämtern im 1. Quartal 2009 mit rund 205 000 Fällen
5,2% mehr Gewerbeabmeldungen angezeigt. Dabei sind nicht nur
Schließungen, sondern auch Betriebsübergaben und Fortzüge
eingeschlossen.
Duisburg-Hochfeld – Sperrung der
Friedenstraße
Ab Dienstag, 16. Juni, arbeiten die Stadtwerke Duisburg an Ihren
Gasleitungen in der Friedenstraße. Wegen der Baustelle ist dann die
Einfahrt von der Heerstraße aus nicht mehr möglich. Die Arbeiten dauern
voraussichtlich bis Ende Juni. Die Stadt Duisburg bittet darum, den
Bereich zu umfahren.
Bundespolizei im BIZ
Die Bundespolizei im BIZ" heißt eine Veranstaltung, die im Juni im
Duisburger Arbeitsamt stattfindet. Britta Rentmeister,
Einstellungsberaterin der Bundespolizei, informiert über
Einstellungsvoraussetzungen, Ablauf des Bewerbungsverfahrens,
Verdienstmöglichkeiten / Besoldung, Aufgaben, Arbeit und
Karrieremöglichkeiten. Rund 20 Jugendliche kommen.
Rentmeister zeigt einen berufskundlichen Film und verteilt
Informationsmaterial. Wer sich für eine Ausbildung bei der Bundespolizei
interessiert, sollte sich schon jetzt für 2010 bewerben. Für den
gehobenen Dienst werden 240 Nachwuchskräfte und für den mittleren Dienst
600 Nachwuchskräfte gesucht und das bundesweit. Die Internetadresse
lautet www.bundespolizei.de.
Umwelttage: Waldwanderung mit Förster
Jeschke
Wir wandern mit dem Duisburger Stadtförster Stefan Jeschke durch den
Neudorfer Wald. Er wird uns über das Zusammenspiel von Baum und Mensch
informieren und uns einige Modelle der zukünftigen Entwicklung
vorstellen. Hierbei geht es insbesondere um die positiven Wirkungen des
Baumes auf das Leben der Menschen und um die positiven Wirkungen des
Waldes auf das Stadtklima und die aktuelle Duisburger Waldentwicklung,"
wirbt das Programmheft für eine Veranstaltung, die im Rahmen der
diesjährigen Duisburger Umwelttage stattfindet.
Leider sehr verregnet ist die Veranstaltung, an der rund 20 Teilnehmer
teilnehmen. "Nun gut," könnte man sagten, "während des Regens ist man ja
durch das Laub geschützt. Es dauert ja bekanntlich, bis das Laubdach
voller Regen ist und das Naß zusätzlich auf uns Menschen niedergehen
läßt." Auch wen er nur erste Einblicke geben kann, so sind die
Ausführungen von Jeschke doch informativ und lehrreich. Für einen
forstwirtschaftlichen Laien wie mich ist eine solche Führung (zu der als
Abschluss auch das Anpflanzen zweier neuer Bäume gehört) sicherlich sehr
interessant.
Trödelmarkt vor der Marxloher
Kreuzeskirche
Die Mütter der Marxloher Krabbelgruppe der Evangelischen Bonhoeffer
Gemeinde veranstalten am 19. Juni einen Trödelmarkt vor der
Kreuzeskirche, Eingang Karl-Marx-Straße. Von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr
finden Interessierte an den Ständen auf dem Kirchhof gut erhaltene
Kinderbekleidung und -spielwaren sowie Haushaltswaren. Kaffee und Kuchen
soll es zu Preisen aus Großmutters Zeiten.
Großes Sommerfest in der Kita
Templerstraße
Ihr traditionelles Sommerfest feiern die Kinder der städtischen
Kindertageseinrichtung Templerstraße 20 in Duisburg-Duissern am
kommenden Samstag, 20. Juni, gemeinsam mit ihren Eltern, Freunden und
Verwandten im Außengelände der Einrichtung. Um 15 Uhr beginnen die
tänzerischen Darbietungen der Kinder, die in fantasievollen Kostümen
brillieren. Die musikalische Reise geht nach Afrika, ins Indianerland,
ins Weltall, ins Piratenland, auf den Bauernhof und in die topaktuelle
Musikszene. Im Anschluss können alle Traumfänger und Masken basteln,
sich schminken lassen, auf der Bewegungsbaustelle herumklettern und
zwischendurch etwas Köstliches essen und trinken.
Seniorenausflug nach Brüggen
Einen Tagesausflug nach Brüggen im Naturpark Maas-Schwalm-Nette
veranstalten die beiden Seniorenberatungsstellen des Evangelischen
Christophoruswerkes, das Ruhrorter und das Buchholzer Fenster.
Am 24. Juni erwartet die Ausflügler zunächst die Einkehr im
Bauernhofcafé zu Kaffee und Kuchen. Wer dann Brüggen nicht auf eigene
Faust erkunden möchte, ist zur Stadtführung eingeladen, um die Burg
Brüggen, die Brüggener Mühle, die Lateinschule, das Kreuzherrenkloster,
das Haus Mesterom und weitere Sehenswürdigkeiten kennenzulernen.
Der Bus fährt um 13.30 Uhr vom Friedrichplatz in Ruhrort ab; Einstieg
ist auch in Buchholz oder Großenbaum möglich. Auskunft und Anmeldung
unter Telefon 0203 / 8998202.
„We are family!“: Städtisches
Familienzentrum Honnenpfad feiert Sommerfest
Das städtische Familienzentrum Honnenpfad 10 in Duisburg-Wanheim ist
offiziell zum Familienzentrum NRW zertifiziert worden. Dieses Ereignis
soll nun groß gefeiert werden. So sind alle Freunde, Bekannte,
Verwandte, Nachbarn und Familien der Einrichtung zum diesjährigen
Sommerfest unter dem Motto „We are family!“ am Freitag, 19. Juni, von 15
bis 18 Uhr herzlich eingeladen.
Ein attraktives Rahmenprogramm für die Veranstaltung ist für alle Gäste
vorbereitet. Die Kinder können auf diesem Fest eine Märchen-Ecke
besuchen, an der Werkbank arbeiten, Experimente beobachten und
selbständig durchführen, über eine Riesen-Taststrasse laufen, eine
Fußmatte für Zuhause anfertigen, einen Bilderrahmen gestalten und sich
mit ihrer Familie fotografieren lassen und vieles mehr. Natürlich kann
sich zwischendurch mit Kaffee und Kuchen und anderen kulinarischen
Kleinigkeiten gestärkt werden, denn für das leibliche Wohl ist
ausreichend gesorgt.
UDE: Großgerät zur Bearbeitung von
Nanomaterialien
Einweihung der neuen "Nanowerkbank"
Am Donnerstag, 18. Juni wird die neue "Nanowerkbank" des Fachbereichs
Physik der Universität Duisburg-Essen (UDE) im Beisein von Vertretern
des Innovationsministeriums am Campus Duisburg eingeweiht.
UDE: Sommerschule Germanistik
Doktorandenaustausch mit US-Uni
German Studies statt Germanistik? Der Blick über den großen Teich lohnt
sich immer. Das erfahren regelmäßig Germanistikdoktoranden der
Universität Duisburg-Essen (UDE): Der Fachbereich Geisteswissenschaften
ermöglicht ihnen einen Studien- und Forschungsaufenthalt in den USA.
Junge Wissenschaftler besuchen dabei einen Monat lang die renommierte
Duke University in Durham, North Carolina. Jetzt vertieft ein Vertrag
diese Partnerschaft, und vom 30. Juni bis zum 3. Juli findet erstmals
ein gemeinsames Forschungsseminar statt.
„Während des Gastaufenthalts gewinnt man Einblicke in die Arbeit eines
anderen Wissenschaftssystems und es eröffnen sich für die eigene
Dissertation neue, internationale Perspektiven. Die Promovenden nehmen
an Seminaren und Konferenzen teil und stellen vor Ort ihre Projekte
vor“, beschreibt Prof. Dr. Jochen Vogt die Kooperation, die seit vier
Jahren besteht.
Von der fachlichen und akademischen Förderung profitieren beide Seiten
im Fachgebiet Deutsche Literatur-, Medien- und Kulturgeschichte (German
Studies), denn die amerikanischen Teilnehmer lernen auch den deutschen
Universitätsbetrieb bei einem Gegenbesuch kennen. Gefördert wurden
bisher sieben Promovierende der Uni Duisburg-Essen und sechs
Promovierende der Duke University. Zudem konnten Lehrende der UDE
bereits einige Workshops und Fortbildungsseminare in den USA
durchführen.
Der Doktorandenaustausch ist seit 2008 Bestandteil der Ziel- und
Leistungsvereinbarungen mit dem Rektorat. Seit Oktober gibt es einen
Vertrag zum Ausbau der Kooperation. Nun soll jährlich ein gemeinsames
Graduate Symposium in Form einer Sommerschule stattfinden. In diesem
Jahr werden daran vom 30. Juni bis zum 3. Juli sieben Doktoranden aus
Duke und 13 aus dem Ruhrgebiet teilnehmen. Dabei stehen die vielfältigen
Themen der Dissertationen und weiterer Forschungsprojekte im
Mittelpunkt. |
|
Samstag, 13. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Internationales Hafenfest mit 10.
Drachenboot-Fun-Regatta und Marina-Markt lockte bei schönstem Wetter
Menschenmassen an
Der Samstag war der Hit bei den Duisburgern und den vielen Gästen,
vornehmlich aus den Niederlanden. Allerdings war rund um den Innenhafen
echte Parknot angesagt. Bis weit nach Kaßlerfeld hinein wurde
herumgekurvt, um sein Gefährt abstellen zu können. Selbst das Hochhaus
am Calaisplatz war voll belegt, was wahrlich nicht so oft der Fall ist.
Das Wochenende steht ganz im Zeichen des Wassers: Vom 12. bis
zum 14. Juni findet das internationale Hafenfest mit der 10. Drachenboot-Fun-Regatta statt. Während die einen auf dem Wasser
schwitzen, feiern die anderen rund um die Rennstrecke ein großes Fest
oder flanieren über den Marina-Markt, der zeitgleich stattfand.
Im Garten der Erinnerung fand am 13. und wird am 14. Juni ein Kinderfest
veranstaltet. Es wurde gemalt, gespielt, gekocht und geschminkt, was das
Zeug hielt. Auch das Legoland Discovery Centre und das stadthistorische
Museum hat am Wochenende geöffnet.
Marina Markt, Kunsthandwerkermarkt und Mittelalterlicher Markt luden zum
Bummeln ein.
|
 |
 |
|
Super Stimmung bei
Teilnehmern und Zuschauern der größten Drachenboot-Regatta
Deutschlands im Duisburger Innenhafen, an der rund 180 Teams
teilnahmen. |
Sonniger Abschluss des
Duisburger Matjesmarktes
Fotos Manfred Schneider |
Bauernmarkt parallel zum Umweltmarkt
Am Samstag, 20. Juni 2009, findet der Umweltmarkt im Rahmen der
Duisburger Umwelttage auf der Königstraße statt. Aus diesem Anlass muss
der Bauernmarkt an diesem Tag um einige Meter weichen und wird auf der
Königstraße zwischen Hohe Straße und Tourist Information aufgebaut.
Die Marktbeschicker werden dort mit ihrem gewohnt guten und
erzeugernahen Sortiment zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft
präsent sein, so dass durch den Bauernmarkt und den Umweltmarkt ein
doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen.
Tag der Apotheke
Kinder in der Apotheke - Von klein auf in besten Händen
Apotheker in Nordrhein beraten und informieren zum Thema "Kinder und
Arzneimittel"
"Von klein auf in besten Händen - mit diesem Motto machen wir deutlich,
dass Kinder zwar kleine, aber sehr wichtige Patienten sind", kommentiert
Werner Heuking, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein, das Thema des
diesjährigen Tages der Apotheke am Donnerstag, 18. Juni. Die Apotheken
in Nordrhein beraten und informieren zum Thema "Kinder und
Arzneimittel".
"Wir bieten zum Beispiel Checklisten für den Medizinschrank an, die
speziell auf Familienbedürfnisse zugeschnitten sind" sagt der Apotheker.
"Zusätzlich zum Inhalt für Erwachsene sollte der Medizinschrank auch
immer das Alter der Kinder berücksichtigen."
Bei Säuglingen empfiehlt sich zum Beispiel, Arzneimittel gegen
Zahnbeschwerden oder Salben gegen entzündete Haut im Windelbereich parat
zu haben. Bei Kleinkindern in der Familie sind Zäpfchen gegen Fieber in
altersgerechter Dosierung ebenso ratsam, wie ein geeignetes
Erkältungsbalsam. "Wir beraten zu diesem Thema natürlich nicht nur am
Tag der Apotheke gerne." Außerdem gibt es am 18. Juni
Erste-Hilfe-Anleitungen, Hinweise zum Giftnotruf und der
Vergiftungszentrale oder zum Notdienst der Apotheken in Nordrhein.
Die Berührungspunkte zwischen der Apotheke und kleinen Patienten sind
sehr vielfältig. "Wir verstehen uns als Verbraucherschützer auch für die
Kleinsten", sagt Heuking. "Deshalb weisen wir Eltern auch auf
Besonderheiten bei der Arzneimitteltherapie hin oder klären über
Präventionsmöglichkeiten auf. Vor allem in der Selbstmedikation sollte
auf unsere Informationen nicht verzichtet werden." Als Beispiele nennt
der Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein den Umgang mit
Dosierhilfen für Säfte oder die Demonstration von Inhalationsgeräten.
Die Arzneimittelberatung in den Apotheken ist deshalb so wichtig, weil
Kinder keine kleinen Erwachsenen sind. "Bei der Dosierung sind die
Besonderheiten des Stoffwechsels zu berücksichtigen. Der Organismus
eines Kindes nimmt Arzneimittel anders aus dem Verdauungstrakt ins Blut
auf als der Organismus eines Erwachsenen." Keinesfalls sollte das Kind
deshalb alte, nicht mehr verwendete Arzneien von Erwachsenen bekommen.
Für Kinder sind Apotheken von besonderer Bedeutung. Das wird auch beim
wohnortnahen Apotheken-Notdienst deutlich. So hat eine eine Untersuchung
des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit des Landes
Nordrhein-Westfalen kürzlich festgestellt, dass im Nacht- und Notdienst
von Apotheken fast jeder dritte Arzneimittelwunsch für Kinder unter 13
Jahren bestimmt war. "Sehr häufig nutzen Eltern die Dienstbereitschaft,
da ihre Kinder unter Fieber leiden", informiert der Apotheker. Im
vergangenen Jahr stellten Kinderärzte bundesweit mehr als 300.000
Rezepte mit einem so genannten "noctu"-Vermerk aus. Diese Rezepte werden
vor allem während des Apotheken-Notdienstes eingelöst. |
|
Freitag, 12. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Schweinegrippe - Duisburg weiterhin
ohne Erkrankungsfall
Auch nachdem die Weltgesundheitsorganisation wegen der
Schweinegrippe die höchste Alarmstufe 6 ausgerufen und sie damit zur
Pandemie erklärt hat, ist bis heute in Duisburg kein Erkrankungsfall
aufgetreten. Mehrere Verdachtsfälle in den vergangenen Wochen wurden
negativ getestet.
In Duisburg wird deshalb das bisherige Verfahren der Überwachung der
Infektionssituation weiter geführt.
Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte und der Rettungsdienst der Feuerwehr
sind informiert und vorbereitet.
Das Robert Koch Institut des Bundes, nach dessen Vorgaben auch das
Gesundheitsamt Duisburg handelt, weist darauf hin, dass auch nach dem
Ausrufen der Phase 6 für Deutschland kein Automatismus bei den weiteren
Aktivitäten ausgelöst wird. Die bereits etablierten Maßnahmen und
Krisenreaktionsstrukturen werden fortgeführt, bei Bedarf intensiviert
und an eine neue Situation, wenn erforderlich, angepasst.
Alle wichtigen Informationen über die neue Influenza und darüber, wie
man sich gegen eine Ansteckung schützen kann, sind zu finden unter
www.rki.de.
Projekt „Alkoholparcours“ in der
Gesamtschule Süd
Für die Aktionswoche „Alkohol? – Kenn Dein Limit.“ haben die
Gesamtschule Süd und der Kreuzbund Duisburg-Großenbaum in Zusammenarbeit
mit der Fachstelle für Suchtprophylaxe des Jugendamtes für die Schüler
und Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe der Gesamtschule Süd wieder einen
Parcours zusammengestellt. Vom 15. bis 18. Juni von 8 bis 13 Uhr können
sie in einem Alkoholquiz ihr Wissen in spielerischer Weise erproben und
erweitern und auf dem Rauschbrillenparcours testen, welche
Einschränkungen schon das Trinken geringer Mengen Alkohol bewirkt. Zum
Abschluss lernen sie, dass auch das Trinken nichtalkoholischer Getränke
überaus genussvoll sein kann.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kreuzbundes, die den Schülern auch
durch ihre regelmäßige Sprechstunde in der Schule bekannt sind, betreuen
den Parcours und stehen auch über die Aktion hinaus für weitere Fragen
und Informationen zur Verfügung.
In Deutschland trinken 22 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis
17 Jahren regelmäßig Alkohol. Das heißt, mindestens einmal pro Woche.
Insgesamt liegt Deutschland, was den Pro-Kopf-Konsum von Alkohol angeht,
international im oberen Drittel. Diese weit verbreitete unkritisch
positive Einstellung zu Alkohol verwehrt den Jugendlichen ein kritisches
Nachdenken über hohen und riskanten Alkoholkonsum und dessen Folgen.
Befragt nach den Beweggründen für ihren Alkoholkonsum, stellen Kinder
und Jugendliche vier Hauptursachen heraus: Exzessives Trinken als
Zeitvertreib, Trinkspiele, Trinken zur Verdrängung von Problemen und
Naivität im Umgang mit Alkohol.
Rhein-Ruhr-Bad am Sonntag in
Kinderhänden
Im Rhein-Ruhr-Bad lässt Clown Juppi alle Kinder und Erwachsenen
staunen und lachen. Beim „Kid´s Day“ am Sonntag, 21. Juni, zwischen
15.30 und 17 Uhr, regieren die Kinder wieder das Bad. Mit Spielgeräten
kann das Sportbecken erobert werden und Clown Juppi bezaubert alle
Besucher mit seinen Zauberkünsten.
Mit den attraktiven „Aktionspreisen“ im Rhein-Ruhr-Bad kann die ganze
Familie bereits für 11 Euro einen vierstündigen Besuch am
Sonntagnachmittag genießen. Für 15 Euro besteht für Familien zudem die
Möglichkeit, den ganzen Tag im Rhein-Ruhr-Bad zu bleiben.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder
und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter
www.duisburgsport.de.
AWO-Duisburg feiert 10 Jahre
Seniorenzentrum Lene Reklat
Im Beisein von Bezirksbürgmeisterin Katharina Gottschling blickt die
AWO-Duisburg zurück auf die Einweihung des Seniorenzentrums Lene Reklat
vor zehn Jahren im Jahr 1999. Am 21. Juni verbindet der
Wohlfahrtsverband das kleine Jubiläum mit dem Sommerfest im Haus auf der
Friedrich-Ebert-Straße in Duisburg-Rheinhausen. Der Vorsitzende der
AWO-Duisburg eröffnet um 11 Uhr das doppelte Fest.
Den musikalischen Rahmen gestalten Holger Schie (Gitarre) und Detlef
Kaleta (Percussion).
Innerhalb von zwei Jahren baute die GEBAG Ende der neunziger Jahre das
Pflegeheim. Die AWO-Duisburg kaufte das Haus für damals 19,3 Millionen
DM. Es bietet 96 älteren Menschen die Geborgenheit eines Zuhauses. Zum
Pflegeheim gehören auch vier seniorengerechte Wohnungen. Neben der
hochwertigen großzügigen Bauweise und der schönen Gartenanlage mit Teich
verfügt das Seniorenzentrum über einen Demenzwohnbereich, der damals zu
den ersten Projekten dieser Art gehörte.
Das Haus steht allen Menschen im Stadtteil offen. Das Beratungs- und
Begegnungszentrum der AWO-Duisburg bietet den Bürgern kostenlose Pflege-
und Seniorenberatung. Kurse und Spielenachmittage stehen in dem
Beratungszentrum ebenfalls regelmäßig auf dem Programm.
Benannt ist das Seniorenzentrum nach Lene Reklat, die sich über viele
Jahrzehnte in Rheinhausen sozial engagierte und Mitglied des Rates sowie
der AWO war. Zum 90. Geburtstag von Lene Reklat, die bis zu ihrem Tod im
Jahr 2008 auch selbst in dem Haus wohnte, taufte die AWO-Duisburg das
Pflegeheim nach der Trägerin der Marie-Juchacz-Medaille. Wilma Katzinski:
„In ihrem Sinne und in der Tradition der AWO ist das Seniorenzentrum
Lene Reklat ein hervorragendes Beispiel für das Zusammenwirken
professioneller qualifizierter Mitarbeiter und des ehrenamtlichen
Engagements der Mitglieder des AWO-Ortsvereins Rheinhausen.“
Bibliothek des Regionalverbandes Ruhr
Die Bibliothek des Regionalverbandes Ruhr ist mit Gründung des
Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk in den 1920er Jahren entstanden.
Zunehmend verfolgt sie die Zielsetzung, der Öffentlichkeit in der Region
und darüber hinaus Literatur aus dem und über das Ruhrgebiet zur
Verfügung zu stellen. Als modernes Informations- und
Kommunikationszentrum bietet sie auch externen Nutzern eine angenehme
Arbeitsatmosphäre in dem hellen und großzügigen Leseraum.
Der Bestand umfasst ca. 75.000 Medien, die sich aus 60 % Fachliteratur
und 40 % Ruhrgebietsliteratur zusammensetzen. Die Fachliteratur
beinhaltet u. a. die Schwerpunkte Freizeitwesen, Kultur- und
Denkmalpflege, Stadt- und Raumplanung, Umweltschutz und Verkehrsplanung.
Die Sparte Ruhrgebietsliteratur beleuchtet die Region aus historischer,
wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und belletristischer Sicht. Die
Ausleihfrist beträgt 4 Wochen. Die Ausleihe ist für jedermann möglich
und kostenlos. Zur Anmeldung ist ein gültiger Personalausweis möglich.
Ergänzt wird das umfangreiche Angebot durch 220 laufend gehaltene
Zeitschriften der verschiedenen Fachrichtungen. Seit 1999 steht für die
Literatursuche ein OPAC (Online-PublicAccessCatalog) zur Verfügung,"
stellt sich die Bücherei des Regionalverbands Ruhr in einem Faltblatt
selbst vor. Die Straßenanschrift lautet "Kronprinzenstraße 35, 45128
Essen, Telefon: 0201 - 20690"; die Bushaltestelle Helbingstraße liegt
praktisch direkt vor der Haustüre.
Ein Besuch lohnt sich dort auf jeden Fall, zumindest dann, wenn man
Literatur jeglicher Art über das Ruhrgebiet sucht. Ausleihe, Nutzung und
Nutzerausweis sind kostenlos; nur der Zugang zu den Büchern ist
eingeschränkt. Der Nutzer muß den Bibliothekarinnen sagen, welche Bücher
er konkret haben möchte; sie suchen die Titel dann heraus. Mir
persönlich gefällt diese Bibliothek. Hier lässt sich gut arbeiten. Sie
liegt zentral und ist gut erreichbar. Andreas Rüdig
"Haus der Naturfreunde"
Das Naturkundliche Museum im "Haus der Naturfreunde" zeigt u. a. eine
kleine Sammlung Baumscheiben, die z. T. bei uns nicht zuhause sind, aber
doch hier aufwuchsen. Bäume sind für eine Reihe von Vogel- und
Insektenarten lebensnotwendig. Eine reichhaltige Sammlung kann im Haus
besichtigt werden. Die Grundlage, auf der die Bäume wachsen und
gedeihen, sind Mineralien. Eine vielfältige Sammlung von heimischen
Mineralien und Mineralien aus aller Welt sind ebenfalls zu besichtigen,"
stellt das Programmheft der diesjährigen Umwelttage eine Ausstellung im
"Haus der Naturfreunde" vor.
Es ist schon eine merkwürdige Veranstaltung. Gerade einmal vier Besucher
(einschließlich meiner Wenigkeit) und drei Mitglieder der Duisburger
Naturfreunde kommen. Friedrich Elsposch ist im Programmheft als
Ansprechpartner angegeben; da er im Urlaub ist, kommt er nicht. Die
Ausstellungsräume sind schon einen Besuch wert, da sie einheimische
Flora, Fauna und Natur zeigen; die Baumscheibensammlung ist aber so
klein, dass sie fast schon in der Masse der Ausstellungsstücke
untergehen. Andreas Rüdig
18 600 Einbürgerungen weniger
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland im
Verlauf des Jahres 2008 rund 94 500 Ausländerinnen und Ausländer
eingebürgert. Das waren gut 18 600 Einbürgerungen weniger als im Vorjahr
(- 16%). Damit fiel die Zahl der Einbürgerungen auf den niedrigsten
Stand seit der Wiedervereinigung. Den Höchststand hatten die
Einbürgerungen im Jahr 2000 mit der Einführung des neuen
Staatsangehörigkeitsrechts erreicht. Damals wurden etwa 186 700 Personen
eingebürgert - nahezu doppelt so viele wie 2008.
Innerhalb Deutschlands war die Entwicklung recht unterschiedlich: In
Mecklenburg-Vorpommern war der Rückgang gegenüber dem Vorjahr am größten
(- 41%), gefolgt von Hamburg (- 31%) und Bayern (- 24%). In
Sachsen-Anhalt (+ 5%) und dem Saarland (+ 1%) hat sich die Zahl der
Einbürgerungen gegenüber dem Vorjahr sogar erhöht.
2008 erwarben 66 000 Personen (70% aller Eingebürgerten) die deutsche
Staatsangehörigkeit, die seit mindestens acht Jahren rechtmäßig in
Deutschland leben und eine gültige Aufenthaltserlaubnis haben; das waren
15% weniger als im Jahr zuvor. Deren in Deutschland lebende ausländische
Ehegatten und minderjährige Kinder waren mit 10 700 Fällen
Einbürgerungen (24% weniger als im Vorjahr) die zweitgrößte Gruppe.
Diese Personen können schon nach kürzerer Zeit eingebürgert werden. An
dritter Stelle standen mit knapp 8 300 Fällen Einbürgerungen von
Ausländerinnen und Ausländern mit einem deutschen Ehe- oder
Lebenspartner (23% weniger als im Vorjahr).
Die größte Gruppe hinsichtlich der Herkunft der Eingebürgerten bildeten
2008 - wie schon in den Jahren zuvor - Menschen aus der Türkei mit rund
24 500 Einbürgerungen. Dies entsprach 25% aller Einbürgerungen und
spiegelt in etwa den Anteil der türkischen Staatsangehörigen an allen in
Deutschland lebenden Ausländerinnen und Ausländern wider. Danach folgten
Einbürgerungen von Personen aus dem ehemaligen Serbien- Montenegro und
seinen Nachfolgestaaten (rund 6 900 Fälle) und aus Polen beziehungsweise
dem Irak (jeweils gut 4 200 Fälle).
Eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr war lediglich bei den Einbürgerungen
aus dem Irak (+ 3%) zu verzeichnen. Die zahlenmäßig stärksten Rückgänge
wurden bei Einbürgerungen aus der Ukraine (- 56%) und der Russischen
Föderation (- 40%) festgestellt.Die Einbürgerungsquote drückt das Verhältnis von erfolgten zu möglichen
Einbürgerungen aus. Sie bezieht also die tatsächlichen Einbürgerungen
auf die Zahl jener Ausländerinnen und Ausländer, die mit einem gültigen
Aufenthaltstitel und der erforderlichen Aufenthaltsdauer alle
Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen. 2008 betrug diese Quote
insgesamt 2,2%, das heißt von 45 Ausländerinnen und Ausländern, die sich
2008 hätten einbürgern lassen können, haben sich nur einer
beziehungsweise eine zu diesem Schritt entschlossen. Für EU-Bürger
ergibt sich mit 14 000 Einbürgerungen eine unterdurchschnittliche Quote
von 0,9%, für Nicht-EU-Bürger mit 80 400 Einbürgerungen eine
überdurchschnittliche von 2,8%. Die höchste Quote wurde mit 23,8% bei
ehemaligen Staatsangehörigen des Iraks registriert. |
|
Donnerstag, 11. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Matjesfans trotzten dem Regen
Trotz
heftigem Regenschauer eröffnete Oberbürgermeister Adolf Sauerland,
unterstützt von dem Duisburger Kabarettisten Wolfgang Trepper, den
beliebten und über die Grenzen der Stadt bekannten Duisburger
Matjesmarkt. Zur Eröffnung spielte der holländische Piratenkoor „Storm
en Averij. Zum 15. Male können die Matjesanhänger den „Hollandse Nieuwe“
, vom 11. Juni bis zum 14. Juni, in der Matjeshochburg am Niederrhein
genießen.
Musikalisch werden die Marktbesucher während des Festes von diversen
Bands und Gruppen, wie Funky Butt, Tom Cats, Die Jazzpolizei, Chris &
The Poor Boys, dem Shanty der Wasserschutzpolizei, sowie
Schwiegermutters Lieblinge unterhalten. Manfred Schneider (Text und
Fotos)

Power Metal gegen Rassismus - Open
Air Festival in Friemersheim
Mit der Powermetal-Band „Brainstorm“ kommt beim Open Air Festival „Rage
Against Racism“ in Rheinhausen-Friemersheim eine der besten
Metal-Formation Deutschlands auf die Bühne. Das „Anti-Rassismus-Konzert“
beginnt am Samstag, 13. Juni 2009, um 13 Uhr im städtischen
Jugendzentrum Mühle, Clarenbachstraße 14. Acht weitere Bands heizen den
Fans bei kostenlosem Eintritt ein.
Neben dem Headliner „Brainstorm“ konnten wieder internationale Bands
verpflichtet werden, deren Alben auch die internationalen Charts
stürmen. Mit dabei sind „The Sorrow“ aus Österreich, die Rocker „Motorjesus“,
„The Dying“ aus Belgien, „Soulgate’s Dawn“ aus, die Lokalmatadoren „Synasthasia“
und „Ravage“ und die Bands von Rhein und Ruhr „Last One Dying“ und „Custard“.
Seit 2003 findet das „Rage Against Racism“-Festival statt, das von
Jugendlichen selbständig als Ausrufezeichen gegen den Rassismus
organisiert
wird.
Ihre „Wut“ gegen menschenverachtendes Verhalten teilen sie mit vielen
anderen, denn zu dem Rock- und Metalfestival kommen mittlerweile
jährlich bis zu 5000 Besucher. Beim Festival wird auf lange Reden oder
Spendensammlungen verzichtet. Das Festivalmotto selbst ist als
Grundhaltung aller Beteiligten zu verstehen und spricht für sich selbst.
Um dabei niemanden außen vor zu lassen, wird auf Eintritt verzichtet.
Getränke und Essen werden zu günstigen Preisen abgeboten. Dennoch haben
hohe musikalische Qualität und Abwechslungsreichtum höchste Priorität
bei den Festivalorganisatoren. Weitere Infos unterwww.rarfestival.de.
Verbraucherpreise Mai 2009: 0,0% zum
Mai 2008
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, war der
Verbraucherpreisindex für Deutschland im Mai 2009 auf demselben Niveau
wie im Mai 2008. Damit erreichte die Inflationsrate mit 0,0% den
niedrigsten Stand seit 22 Jahren (zuletzt im Mai 1987: ± 0,0%). Im April
2009 hatte sie bei 0,7% gelegen. Im Vergleich zum Vormonat April 2009
verringerte sich der Index um 0,1%. Die Schätzung für Mai 2009 wurde
somit bestätigt.
Fast 10 Prozent mehr
Studienanfänger/-innen in NRW
Im Wintersemester 2008/09 haben sich an den Hochschulen in
Nordrhein-Westfalen 72 900 Studierende neu eingeschrieben: 9,3 Prozent
mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Zahl der Studierenden
insgesamt im Vergleich zum Vorjahressemester auf 478 400 (+3,4 Prozent).
Bei den Studierenden betrug der Frauenanteil 46,3 Prozent (+0,3
Prozentpunkte), bei den Studienanfängern waren 49,1 Prozent (+0,3
Prozentpunkte) Frauen.
Größte Hochschule im Land war erstmals die Fernuniversität Hagen (42
000) gefolgt von der Universität zu Köln (40 500), die in den Vorjahren
den Spitzenplatz innehatte. Die weiteren Plätze belegten die Universität
Münster (35 900), die Technische Hochschule Aachen (31 400) und die
Universität Duisburg-Essen (31 000).
Wie in den Jahren zuvor fiel auch im Wintersemester 2008/09 die meist
getroffene Fächerwahl auf den Bereich der Wirtschaftswissenschaften (82
500 Studierende) und zwar sowohl bei den Männern (47 000) als auch bei
den Frauen (35 500). Die weiteren Plätze zeigten jedoch gewohntermaßen
geschlechterspezifische Unterschiede. Während die Männer vor allem
Fächer aus den Bereichen Maschinenbau/ Verfahrenstechnik (26 400),
Informatik (26 300) und Elektrotechnik (15 300) belegten, wählten Frauen
eher Fächer aus den Bereichen Germanistik (16 100), Rechtswissenschaften
(13 800) und
Sozialwesen (10 700). (IT NRW)
„Kenn dein Limit!“
Aktionswoche Alkohol im Forum Duisburg vom 18. bis 20. Juni
Zum zweiten Mal beteiligen sich zahlreiche Einrichtungen der
Selbsthilfe, der ambulanten und stationären Suchthilfe, das Jugendamt,
das Polizeipräsidium und andere Institutionen in Duisburg als Mitglieder
der Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG) Sucht an der bundesweiten
Aktionswoche „Alkohol? Kenn dein Limit“ vom 13. bis 21. Juni. Die
Schirmherrschaft hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine
Bätzing, übernommen. Veranstalter sind die Deutsche Hauptstelle gegen
Suchtgefahren, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der
Deutsche Olympische Sportbund.
Ziel der Aktionswoche ist es, eine breite Öffentlichkeit für den
verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren. Die PSAG
Duisburg ist ein freiwilliger Zusammenschluss aller relevanten Träger
einschließlich der Selbsthilfe im Bereich der psychiatrischen und
psychosozialen Versorgung in der Stadt. Die Geschäftsführung der PSAG
liegt beim Gesundheitsamt.
Rund zehn Millionen Menschen in Deutschland trinken zu viel Alkohol,
davon gelten 1,3 Millionen als alkoholabhängig. Besonders
alkoholtrinkende Jugendliche sind in den letzten Jahren ins Blickfeld
der Öffentlichkeit geraten. 23.165 junge Leute im Alter zwischen zehn
und 20 Jahren wurden im Jahr 2007 in volltrunkenem Zustand in
bundesdeutschen Kliniken aufgenommen. Um eine breite Öffentlichkeit für
einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren, hat
sich das FORUM Duisburg bereit erklärt, der PSAG eine Fläche in der
Passage kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Von Donnerstag, 18. Juni,
bis Samstag, 20. Juni, wird ein vielseitiges Programm zum Thema Alkohol
präsentiert.
Neben einer Ausstellung von Bildern und Skulpturen von Betroffenen gibt
es auch die Möglichkeit mit Hilfe von „Rauschbrillen“ auf einem kleinen
Parcours die Wirkung von Alkohol nüchtern zu erleben. An einem
Reaktionstestgerät wird in einer virtuellen Fahrsituation die Wirkung
von Alkohol beim Fahren erfahren. Kinder und Jugendliche können in einem
Quiz ihr Wissen über Alkohol und Alkoholmissbrauch testen und an einem
Risiko-Check teilnehmen. Filme, Beratungsstände und Informationstafeln
ergänzen das Angebot und gewähren Einblick in die Arbeit der
verschiedenen Einrichtungen.
Eröffnet wird die Aktion am 18. Juni um 12.30 Uhr von Bürgermeisterin
Doris Janicki. Anschließend wird Udo Horwat, Sprecher der PSAG und
Fachbereichsleiter des Diakoniewerks Duisburg, zur gesellschaftlichen
Bedeutung von Alkoholproblematiken referieren.
Busexkursion: Bäume in Duisburg
Passend zum Motto der Umwelttage bietet die Volkshochschule eine
Exkursion zum Thema „Bemerkenswerte Bäume in Duisburg“ an. Am
Samstag, 20. Juni, fährt der Bus um 9.30 Uhr
an der DVG-Haltestelle gegenüber dem Theater ab.
Heinz Kuhlen führt bis etwa 16 Uhr zu alten oder ungewöhnlichen
Gehölzen, zu geschützten Baumveteranen und durch Alleen oder in
Parkanlagen. Die Teilnehmer erhalten Informationen zur Ökologie, zum
Umweltschutz und zur Bedeutung der Duisburger Bäume in Kunst und Kultur.
Das Teilnahmeentgelt beträgt 15 Euro. Eine Mittagspause im Restaurant
ist vorgesehen.
Nach sechsmonatiger Ausbildung im AWO-Mehrgenerationenhaus
Zwölf neue Tagesmütter für Duisburg
Nach sechsmonatiger Ausbildung dürfen sich zwölf Frauen nun
qualifizierte Tagesmütter nennen. Die Duisburgerinnen haben im
Mehrgenerationenhaus der AWO-Duisburg auf der Börsenstraße in der
Innenstadt die Prüfung zur Tagespflegeperson – wie es offiziell heißt –
erfolgreich bestanden.
Sie sind damit nach dem Curriculum des Deutschen Jugendinstituts
zertifiziert und haben die Prüfung entsprechend den Vorgaben des
Bundesverbandes für Tagespflegepersonen absolviert. Auf dem Lehrplan zur
Vorbereitung auf diesen qualifizierten Abschluss standen unter anderem
die Frühförderung von Kleinkindern, das Betreuungsbedürfnis von Jungen
und Mädchen im Schulalter sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern. Die
angehenden Tagesmütter erarbeiteten gemeinsam mit der Referentin
Michaela Engelbert, wie die Eingewöhnung in die Familie gelingen kann.
Und ganz wichtig: Sie lernten das Spielen mit den Kindern.
Sicher, kompetent und mit ganz viel Herz sind sie nun bereit für neue
verantwortungsvolle Aufgaben. Die Vermittlung von Tagesmüttern übernimmt
ebenfalls das AWO-Mehrgenerationenhaus. An der Maßnahme nahm übrigens
auch ein „Tagesvater“ teil, der über das Jugendamt zertifiziert wurde
und nicht an der Prüfung teilnehmen musste.
Beratung und weitere Informationen auch zur Vermittlung von Tagesmüttern
über die Leiterin des AWO-Mehrgenerationenhauses Lisa Müller-Arnold
unter 0203 3095-643 oder über Michaela Engelbert 0160 4771899. |
|
Mittwoch, 10. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Sir Sean Connery lobt den
Landschaftspark Duisburg Nord
Beispielhaft für den kreativen Umgang mit Industriegeschichte
Er ist der ewige James Bond und ein Schotte durch und durch. In seiner
Autobiografie „Mein Schottland, mein Leben“ (Ullstein) beschreibt Sir
Sean Connery auch den Niedergang der Schwerindustrie am Fluss Clyde bei
Glasgow, deren traurige Überreste ein Monument des Niedergangs sind. Das
man mit Industriedenkmälern kreativ und fantasievoll umgehen kann, dafür
sei Duisburg mit seinem Landscaftspark und das Ruhrgebiet ein
außergewöhnliches Beispiel.
Beim Durchblättern der Biografie stechen zwei Fotos hervor, die nicht
nur im Ruhrgebiet bekannt sind: die beleuchteten Nachtansichten des
Duisburger Landschaftsparks Nord und des Essener Zeche Zollverein –
Wahrzeichen des Strukturwandels in der Region. Connery und sein Co-Autor
Murray Grigor werben dafür, dieses Konzept auch für Schottlands
vergangene Gießereien oder Werften werbewirksam zu nutzen.
„Warum hätten wir nicht wenigstens einige dieser Produktionsstätten
retten können, die uns an unsere glorreiche industrielle Vergangenheit
erinnern?“, schreibt Connery: „Anstatt blutige Horrorgeschichten über
das Mittelalter an die Touristen zu verkaufen, hätte man mit solchen
Monumenten den Erfindergeist der schottischen Ingenieure, Stahlgießer,
Lokomotiven- und Schiffbauer feiern können. »Aber wer würde sich solche
Orte ansehen wollen?«, höre ich einen phantasielosen Hüter unseres
Kulturerbes fragen.
Verfall durch Vergnügen ersetzen
Darauf kann ich nur antworten: Man sehe sich an, was die Deutschen im
Ruhrgebiet zuwege gebracht haben. Auch diese Region musste den
Zusammenbruch ihrer Schwerindustrie verkraften, doch örtliche
Unternehmer haben die verfallenden Stahlhütten und Fabriken in
attraktive Unterhaltungszentren verwandelt. Die einst verlassenen
Stahlwerke in Duisburg zeigen, wie man mit Einfallsreichtum und Elan das
Schicksal rostender Anlagen wenden und Verfall durch Vergnügen ersetzen
kann.
Peter und Anneliese Latz haben verlassene Anlagen mit viel Phantasie
dekonstruiert, um anschließend aus den Überresten dieser
Industrieleichen einen verspielten Vergnügungspark zu rekonstruieren. In
sorgfältig gestalteten Parkanlagen schwimmen dort, wo einst Funken aus
den Schmelzern sprühten, heute Lilien auf kleinen Teichen. Hochöfen, die
sich in architektonische Extravaganzen verwandelt haben, ragen wie die
Türme in der Stadt von Oz empor. Gastanks wurden zu Tauch- und
Schwimmbecken für die Kinder umfunktioniert.
Unter riesigen Trägern wurden Auditorien und Bühnen gebaut, auf denen
getanzt, Theater gespielt und Opern gesungen werden können. Nachts erwachen
die Hochöfen zu eigenartiger Schönheit und erstrahlen in einem Beleuchtungsspektakel,
dessen Schöpfer Jonathan Park mit seinen Bühnenbeleuchtungen für Pink
Floyd und die Rolling Stones berühmt wurde. Als in diesen
Anlagen noch Stahl erzeugt wurde, arbeiteten dort weniger Menschen als
in den heutigen Vergnügungsparks. Bei uns am Clyde hingegen zeugt alles
nur von Trauer über den Verlust der einstigen industriellen Größe.“
Dass Connery und Murray das einstige Eisenhüttenwerk in ihrem Buch als
Stahlwerk bezeichnen und das Foto von Zollverein dem Landschaftspark
zuordnen, sei den Autoren angesichts der lobenden Worte aus Glasgow
dabei gern verziehen.
Copyright: Sean Connery mit Murray Grigor, „Mein Schottland, mein
Leben“, aus dem Englischen von Stephan Gebauer, 496 Seiten, € 24,90,
Ullstein Verlag
In seiner Autobiografie „Mein Schottland, mein Leben“ lobt Sean Connery
Duisburgs Landschaftspark.
Multi Development sieht das Warenhaus
als festen Bestandteil
des Forum Duisburg
Die Arcandor AG hat gestern beim Amtsgericht Essen den Antrag auf
Eröffnung des Insolvenzverfahrens eingereicht. Das aber ist nicht
gleichbedeutend mit einer Schließung des Karstadt Warenhauses im Forum
Duisburg, noch an allen anderen Multi-Standorten mit Karstadt als Mieter
wie in der Centrum Galerie Dresden und im Boulevard Berlin.
Eine Insolvenz hat nicht zwangsläufig das Ende eines Unternehmens zur
Folge. Nicht selten birgt sie die Chance auf Neustrukturierung und
Sanierung sowie auf den Erhalt von Arbeitsplätzen.
Eine solche Chance hat beispielsweise SinnLeffers letztes Jahr
erfolgreich
genutzt und eine solche Chance wird nun möglicherweise auch Karstadt
eingeräumt. Aber nicht nur aus diesem Grund steht Multi Development zu
seinem Mieter Karstadt.
Axel
Funke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Multi Development Germany
GmbH: „Ein modernes Warenhaus gehört in die Duisburger Innenstadt. Und
Karstadt bietet dies mit einer tollen Mannschaft, die eine
Zukunftsberechtigung in Duisburgs Einzelhandel hat. Im
Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir das Karstadt-Team in dieser
jetzigen Situation unterstützen. Wir würden uns wünschen, wenn auch die
Bürgerinnen und Bürger der Stadt Duisburg ihre Solidarität mit Karstadt
durch einen Einkauf zum Ausdruck bringen würden. Wir sind davon
überzeugt, dass sowohl die Qualität als auch die Struktur des
Warenhauses auch in Zukunft erfolgreich sein wird.“
Der Entwickler Multi Development Multi Corporation ist eines der größten
Immobilienunternehmen Europas, das über seine Tochtergesellschaften
Multi Development, Multi Investment, Multi Asset Management und
Multi Mall Management Projekte entwickelt und betreibt. Das 1982 in den
Niederlanden gegründete Unternehmen gehört zu den führenden europäischen
Projektentwicklern mit Aktivitäten in 17 Ländern und insgesamt über 140
realisierten Projekten.
Internationales Hafenfest mit 10.
Drachenboot-Fun-Regatta und Marina-Markt
Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen des Wassers: Vom 12. bis
zum 14. Juni findet das internationale Hafenfest mit der 10.
Drachenboot-Fun-Regatta statt. Während die einen auf dem Wasser
schwitzen, feiern die anderen rund um die Rennstrecke ein großes Fest
oder flanieren über den Marina-Markt, der zeitgleich stattfindet.
Im Garten der Erinnerung wird am 13. und am 14. Juni ein Kinderfest
veranstaltet. Es wird gemalt, gespielt, gekocht und geschminkt, was das
Zeug hält. Auch das Legoland Discovery Centre ist an beiden Tagen
geöffnet. Nicht nur im Gebäude gibt es jede Menge zu entdecken, auch
draußen wird mit den bunten Steinchen gespielt.
Marina Markt, Kunsthandwerkermarkt und Mittelalterlicher Markt laden zum
Bummeln ein. Der Marina Markt mit seiner besonderen Atmosphäre bietet
allerlei Nützliches für jeden Tag und Schönes für besondere Anlässe. Für
Schmuck und andere Handwerkskunst ist der zweite Markt des Tages -
direkt an der Uferpromenade im Bereich der Stadtmauer gelegen - die
richtige Wahl. Im Garten der Erinnerung wird der historische Markt
zelebriert, der ein Erlebnis für Augen, Ohren und Gaumen ist.
Abgerundet werden all die Angebote mit einem musikalischen Programm, das
dem Anlass entspricht. So treten auf der Bühne im Garten der Erinnerung
"Dickes B", Sven van Thom und Peter Kent auf. Auf der Bühne im
Fahrerlager - unter der A59 - wird Freitagabend eine Super Sause mit "Sweety
Glitter" stattfinden. Und auf der THS Terrasse treten dann noch "Four
Shops" und "Hollywood in Concert" auf.
Am Samstag nach der Siegerehrung der besten Drachenbootruderer wird der
Holzhafen von einem riesigen Feuerwerk illuminiert, das mit
Musikbegleitung daherkommt. Die perfekte Abrundung für einen schönen Tag
am Innenhafen.
Marina-Markt
Mit dem Motto "Frisches, Schönes, Köstliches" lädt der Marina-Markt am
Sonntag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr zum Bummeln, Shoppen und Entspannen
in den Duisburger Innenhafen ein und bietet vor den historischen Mauern
der Stadt eine für Duisburg einmalige Marktsituation, die zu Duisburgs
absoluten Veranstaltungshighligts zählt.
Platane, Götterbaum und Bergahorn
"Markante Schätze in der Großstadt" heißt ein Vortrag in der
Volkshochschule, der anlässlich der Umwelttage stattfindet. Referent ist
der Gartenbautechniker Heinz Kuhlen.
"Das beeindruckende Spektrum der auf Duisburger Stadtgebiet vorkommenden
Bäume soll hier am Beispiel von drei unterschiedlichen Arten aufgezeigt
werden. Die Platane, ein idealer Alleebaum für breite Straßen und zudem
widerstandsfähig gegen Trockenheit und Luftverschmutzung, prägt ganze
Stadtteile. Der aus Asien eingeführte Götterbaum (Ailanthus) wird
gelegentlich in Parks und Gärten als Ziergehölz gepflanzt. I
nzwischen breitet er sich aber auch in den Industriegebieten aus.
Gewürdigt wird auch der `Baum des Jahres 2009Ž, der Bergahorn, den man
z. B. im Duisburger Stadtwald findet. Ein botanisch-ökologisches
Portrait stellt diese Baumarten vor. Schwerpunkt des Vortrags ist ihre
Verwendung für wirtschaftliche Zwecke und in Kunst und Kultur,"
berichtet das Programmheft. Es läßt rund 20 Leute kommen (hauptsächlich
Frauen):
Sehr professionell, fachkundig und auschaulich ist der Vortrag. Mittels
Computer und Beamer werden Bilder an die Wand geworfen. Am Ende gibt es
sogar Musik zu hören. Als Besucher lerne ich viel über die
Baum-Situation bei uns in Duisburg. Andreas Rüdig
Duisburg-Neudorf: Sperrung der
Kammerstraße
Im Anschluss an die Leitungsverlegung durch die Stadtwerke Duisburg in
der Kammerstraße in Duisburg-Neudorf wird dort ab Dienstag, 16. Juni,
die Fahrbahndecke erneuert. Betroffen ist der Bereich zwischen Neudorfer
Straße und Blumenstraße. Die Kammerstraße wird hier vorübergehend zur
Einbahnstraße, so dass nur Richtung Blumenstraße gefahren werden kann.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September 2009. Eine
Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.
Situation des Kombibads Homberg nach
dem Brand
Beim Brand des Kombibads wurden bekanntlich sämtliche
Gebäudeeinrichtungen und Räume, ausgenommen die Schwimmhalle, durch
Verrauchung und Kontaminierung mit Schadstoffen in Mitleidenschaft
gezogen. Ein Bauzeitenplan wurde bisher noch nicht erstellt, da der
volle Schadensumfang erst nach dem Rückbau aller Unterdecken
festgestellt werden kann. Diese Arbeiten haben begonnen und werden
vermutlich bis Anfang Juli dauern. Erst dann können Aussagen zur
Wiederaufnahme des Hallenbadbetriebes getroffen werden.
Es wird derzeit aber geprüft, ob ein provisorischer Freibadbetrieb ab
Mitte Juli realisiert werden kann. Die laufenden Abbrucharbeiten lassen
eine frühere Aufnahme des Freibadbetriebs nicht zu. DuisburgSport bittet
um Verständnis und wird kurzfristig über eine Wiedereröffnung des
Kombibads informieren.
Infomobil der "diakoniehoch3"
Erfolgreich sind bis jetzt die Erfahrungen mit dem Infomobil der
"diakoniehoch", zu der sich Evangelische Altenhilfe, Evangelische
Sozialstation und Evangelisches Christophoruswerk für diese Initiative
zusammen geschlossen haben.
Umgebaut zum Beratungsraum, vollgestopft mit Info-Material zu den
unterschiedlichsten Fragen rund um das Leben im Alter, ergänzt um das
Fachwissen von Mitarbeitern fährt das Infomobil Märkte und Messen,
Gemeindefeste und Treffpunkte in den Duisburger Stadtteilen an. Im
Vorbeigehen können Passanten ihre Fragen zu altengerechten
Wohnmöglichkeiten, ambulanten Hilfen oder stationärer Versorgung stellen
und erhalten Hinweise auf Angebote nicht nur aus den Bereichen der
Duisburger Diakonie, sondern auch anderer Wohlfahrtsverbände und
Einrichtungen in und außerhalb Duisburgs.
Der besondere Service dieser Gespräche, die auch in der gemütlichen
Atmosphäre des Infomobils bei heißen oder kalten Getränken aufgenommen
oder fortgesetzt werden können, ist das Angebot, von einem kompetenten
Fachmann angerufen zu werden, der detaillierte Auskünfte gibt, wenn das
gewünscht wird. "Die Fragenden werden von uns nicht weitergeschickt,
sondern wir vermitteln gewünschte Gespräche", unterstreicht Hartfried
Toennessen, Geschäftsführer des Christophoruswerkes das Bemühen um ein
passgenaues Angebot.
"Der Wunsch, in der eigenen vertrauten häuslichen Umgebung zu bleiben,
bildet bei allen Verbundpartnern den Mittelpunkt der Beratung", erklärt
Frank Weinbach, der gemeinsam mit Jutta Bleckmann für die Initiative
"diakoniehoch3" federführend ist. Nicht immer sei aber für jeden hilfe-
und pflegebedürftigen Menschen die häusliche Umgebung die beste Lösung.
Hier bieten die diakonischen Träger eine Vielzahl unterschiedlicher
stationärer Einrichtungen der Altenhilfe an. "Das Altenheim muss im
diakonischen Verständnis längst nicht die letzte Wohnform sein, sondern
kann durchaus auch als vorübergehende notwendige Hilfe verstanden
werden", so Weinbach.
Gegenwärtig ist das Infomobil drei bis viermal in der Woche unterwegs,
schwerpunktmäßig im Duisburger Norden. Weitere Informationen über
"diakoniehoch3" montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr durch Frank
Weinbach, Telefon 410 1009 oder Jutta Bleckmann, Telefon 453 319 in
Duisburg. Andreas Rüdig
Infos zum Lehrerberuf
Am 18. Juni 2009 von 16:00 bis 18:00 Uhr wird Jügen Bode vom Ministerium
für Schule und Weiterbildung des Landes NRW im Berufsinformationszentrum
(BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über die Zukunftsperspektiven des
Lehrerberufs informieren. Die Veranstaltung wendet sich an
Studieninteressierte und Studierende in Lehramtsstudiengängen
aller Fakultäten. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht
erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.
10% mehr Unternehmensinsolvenzen im ersten Quartal 2009
Im ersten Quartal 2009 verzeichneten die deutschen Amtsgerichte
nach Angaben des Statistischen Bundesamtes insgesamt 39 004 Insolvenzen,
darunter 7 712 von Unternehmen und 24 106 von Verbrauchern. Ein
Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahr würde die tatsächliche
Entwicklung nicht korrekt widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die
Insolvenzfälle 2008 nicht periodengerecht gemeldet worden sind.
Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre lässt sich aber die
Entwicklung auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer
darstellen. Ohne Nordrhein-Westfalen hat die Gesamtzahl der Insolvenzen
im ersten Quartal 2009 um 0,4% und die der Unternehmensinsolvenzen um
10,0% zugenommen. Im gleichen Zeitraum sind die Verbraucherinsolvenzen
um 2,4% zurückgegangen.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die
Gerichte für das erste Quartal 2009 auf 9,7 Milliarden Euro
(einschließlich Nordrhein-Westfalen) gegenüber 7,3 Milliarden Euro im
Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Im März 2009 haben die Amtsgerichte 2 874 Insolvenzen von Unternehmen (+
31,0% gegenüber März 2008) und 8 755 Insolvenzen von Verbrauchern (+
15,2%) verzeichnet. Insgesamt registrierten die Gerichte 14 216
Insolvenzen (+ 17,7%). Die Veränderungsraten beziehen sich wiederum auf
Berechnungen ohne Nordrhein-Westfalen. Die registrierten Insolvenzen
dürften im März 2009 auch deshalb so stark zugenommen haben, weil die
Osterfeiertage im Jahr 2008 im März lagen, 2009 jedoch nicht, und somit
die Gerichte im März 2009 deutlich mehr Insolvenzanträge bearbeiten
konnten als im Vorjahresmonat.
Zahl der fertig gestellten Wohnungen
auf niedrigstem Niveau
seit Bestehen des Landes
Im vergangenen Jahr wurden von den NRW-Bauämtern knapp 36 000 Wohnungen
als fertig gestellt gemeldet. Wie Information und Technik NRW als
Statistisches Landesamt mitteilt, waren das nicht nur 20,5 Prozent
weniger als 2007, sondern dies war auch das niedrigste Ergebnis im
Wohnungsbau des Landes NRW überhaupt.
Sowohl beim Bau von Zweifamilienhäusern (3 066 Wohnungen; -30,2 Prozent)
als auch bei den Mehrfamilienhäusern (12 687 Wohnungen; -12,3 Prozent)
konnte das Vorjahresergebnis nicht erreicht werden. Die Zahl der
Fertigstellungen von neu errichteten Wohnungen in Einfamilienhäusern lag
bei 15 931, ein Minus von 25,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Zusätzlich wurden 549 Wohnungen (-2,0 Prozent) in neuen
"Nichtwohngebäuden" (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend
nicht Wohnzwecken dienen) fertig gestellt; weitere 3 341 Wohnungen
(-15,7 Prozent) entstanden durch Um- oder Ausbauten an bereits
vorhandenen Gebäuden. (IT.NRW)
Kriminalpolizei informiert am 16.
Juni im Nachbarschaftscafé im Wohndorf Laar
Mit Tricks und Schlichen versuchen unseriöse Unternehmen, gerade
ältere Menschen um ihr Geld zu bringen. Wie Kunden den „Schwarzen
Schafen“ ganz leicht die Rote Karte zeigen können, darüber informiert
die Polizei im Nachbarschaftscafé der AWO-Duisburg im Wohndorf Laar.
Kriminalkommissar Axel Hilbertz erläutert am Dienstag, 16. Juni, ab 15
Uhr im Wohndorf, woran Verbraucher die Abzocker leicht erkennen können
und sagt, wie sie sich leicht wehren können. Das Thema des Vortrags in
entspannter Atmosphäre: „Kaffeefahrten, Gewinnanrufe, Telefonabzocke.“
Dabei geht es auch darum, was zu tun ist, wenn Bauernfänger gutgläubige
Verbraucher hinters Licht geführt haben. Die Teilnahme an dem
Info-Nachmittag im Wohndorf Laar ist kostenlos.
Sonntagsführungen im Binnenschifffahrtsmuseum:
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte
In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die
Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in
einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten
industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden. Zu
einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 14. Juni, um 15 Uhr, ein. Die
Teilnahme kostet einen Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). |
|
Dienstag, 9. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Arcandor stellte Insolvenzantrag -
was nun Karstadt?
Im Gegensatz zum früheren
Konkurs muss eine Insolvenz noch lange nicht
das Ende bedeuten - ganz
im Gegenteil. Das Ziel neben der Befriedigung der Gläubiger ist durchaus
der Erhalt des Unternehmens und des Großteils der Arbeitsplätze.
Beispiele hierfür gab es in den letzten Jahren durchaus wie in
Oberhausen (Babcock), in Osnabrück (Ihr Platz) oder zuletzt auch hier in
Duisburg mit SinnLeffers.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Kölner Anwalt Klaus Hubert
Görg bestellt. Der Düsseldorfer Anwalt und Insolvenzexperte Horst
Piepenburg wurde als Generalbevollmächtigter eingesetzt und soll die
operative Führung übernehmen. Immerhin sind die Lagen wie in
Berlin, München, Düsseldorf oder Duisburg sogenannte 1a Lagen der
Karstadthäuser. Ungeachtet dessen gilt es zunächst mit den gesetzlichen
zeitlichen Vorgaben Ruhe und Besonnenheit an den Tag zu legen. Der
Standort Duisburg sollte hier beste Chancen haben. haje
Institut für gesundheitlichen
Verbraucherschutz warnt vor Käseimitat
Mit Sorge beobachtet das Institut für gesundheitlichen
Verbraucherschutz in Duisburg seit Jahren die irreführende Verwendung
der Bezeichnung Käse. Von 30 untersuchten Käseproben im Jahr 2007 wurden
16 beanstandet. Hierbei wurden billige weiße Käseimitate als Schafskäse
abgegeben, meist in Imbissbetrieben.
Käseimitat ist ein industrielles Ersatzprodukt, das nicht oder
weitgehend nicht aus Milch hergestellt wird. Statt dessen werden Wasser,
Pflanzenfett, Aromen, Farbstoffe und weitere Zutaten verwendet.
Nunmehr finden sich neue Imitationen am Markt. Verstärkt sind
Käseimitate im Verkauf, die einem echten Gouda oder Edamer vom Aussehen
sehr ähnlich sind. Die Käseimitate sind selten im Einzelhandel
anzutreffen. An den Endverbraucher gelangen die Imitate meist beim
weiteren Verarbeiteten auf Pizzen oder Lasagnen, auf Salaten oder
überbackenen Brötchen. Hier führt es durch die Angabe „Pizza mit Käse“
zur Verbrauchertäuschung.
Auch der Begriff „Analog-Käse“ beinhaltet eine Täuschung, da die Imitate
nicht analog dem Käse verarbeitet und hergestellt werden. Käse-Imitat
ist die einzig vertretbare, für den Verbraucher deutliche Kennzeichnung
zur Abgrenzung zum echten Käse. Duisburg wird im zweiten Halbjahr 2009
weitere Untersuchungen zu dieser Problematik durchführen.
Deutsches Kinderhilfswerk:
Spendendose kommt am 27./28. Juni nach Duisburg
Erstmalig in der Geschichte des Deutschen Kinderhilfswerkes geht die
Spendendose on Tour. Anlässlich des 30 jährigen Geburtstages der Dose,
die in ganz Deutschland an 60.000 Standorten stehen, besucht sie
bundesweit 10 Städte. Dabei rufen das Deutsche Kinderhilfswerk und der
Oberbürgermeister Adolf Sauerland unter dem Motto „Duisburg gewinnt“ zum
Wettbewerb auf: wer sammelt die meisten Spenden für Kinder? Unterstützt
werden dabei Duisburger Kinder- und Jugendprojekte. Schirmherr der
Aktion ist Bundespräsident a.d. Dr. Richard von Weizsäcker.
Dazu erklärt Guido Böhr, Standortbetreuer des Deutschen
Kinderhilfswerkes: „Mit dieser bundesweiten Aktion rufen wir alle Bürger
und Bürgerinnen auf, kleine und große Münzen in die Spendendose des
Deutschen Kinderhilfswerkes zu werfen. Es geht darum, zu gewinnen,
allerdings ist der Einsatz für Kinder an sich schon ein Gewinn: Er hilft
beim Verwirklichen ihrer Rechte und dem Verbessern ihrer
Zukunftsperspektiven. Und damit hilft er uns allen, denn unsere
Gesellschaft braucht starke Kinder!“
Die Stadt, die im Verhältnis zur Einwohnerzahl am meisten Spenden
gesammelt hat, gewinnt einen Kinderspielplatz. Dabei rufen wir auch alle
Schulklassen auf, sich intensiv zu beteiligen. Der Sieger wird zum
Weltkindertag (20. September) bekannt gegeben. Informationen finden Sie
unter www.spendendose.de
Volksbank Rhein-Ruhr spendet 10.000
Euro für das Bürgerhaus Hagenshof
Die Volksbank Rhein-Ruhr hat sich erneut mit einer großzügigen Spende
für die sozialen Belange in Duisburg engagiert. Nachdem zuletzt das
Bürgerhaus Neumühl mit einer beträchtlichen Zuwendung aus Mitteln der
Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung bedacht wurde, ist diesmal das ebenfalls
städtische Bürgerhaus Hagenshof Nutznießer ihres Engagements.
Heinz-Rainer Nöhles, Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Rhein-Ruhr,
und Vorstandschef Hans Weber überreichten eine Spende in Höhe von 10.000
Euro.
Das Bürgerhaus Hagenshof agiert seit mehr als 25 Jahren im Wohnquartier
Obermeiderich-Hagenshof als nicht wegzudenkender Motor für eine Stärkung
der sozialen Struktur im Ortsteil. Es ist Kindertagesstätte,
Jugendzentrum, Sportplatz, Kulturbühne, Festsaal und Kommunikationsplatz
in Einem. Generationen von Kindern und Jugendlichen haben es als
Freizeitraum und unentbehrliche soziokulturelle Instanz schätzen
gelernt.
Aufgrund der langen und intensiven Nutzung weisen Teile der Ausstattung
des Bürgerhauses größere Schwächen auf. Das Bürgerhaus verfügte bislang
nur über ein mittlerweile überaltertes technisches Equipment im großen
Veranstaltungssaal.
Die Spende der Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung machte es nunmehr möglich,
eine komplett neue Anlage mit Mischpult, Lautsprecherboxen sowohl für
großflächige als auch für partielle Beschallung der Räumlichkeiten, mit
kabellosen Mikrophonen und je einem festinstallierter und einem
portabler Beamer anzuschaffen. Dazu Hans Weber, Vorstandsvorsitzender
der Volksbank Rhein-Ruhr: „Diese Spende soll ein Beleg dafür sein, dass
wir uns dem Standort Duisburg eng verbunden fühlen. Die Stärkung der
sozialen Struktur vor Ort ist ein hervorragender Ansatz. Deshalb wissen
wir die 10.000-Euro-Spende auch gut investiert!“
„Im Namen der Stadt Duisburg spreche ich der Volksbank Rhein-Ruhr meinen
herzlichen Dank aus“, so Oberbürgermeister Adolf Sauerland: „Die Spende
der Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung verhilft dem Bürgerhaus wieder zu
einer zeitgemäßen technischen Ausstattung und trägt damit dazu bei, dass
sich die Menschen in ihrem Bürgerhaus noch besser aufgehoben fühlen.“
Volksbank-Rhein-Ruhr-Vorstand
Hans Weber, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Heinz-Rainer Nöhles,
Vorsitzender des Kuratoriums der Volksbank Rhein-Ruhr,
Bezirksbürgermeister Wilhelm Jankowski, Sozialdezernent Reinhold Spaniel
und Tanja Rohland, Leiterin der Volksbank-Zweigstelle Meiderich mit der
neuen Beschallungstechnik
Prominente verstärken Drachenboot der
Kindernothilfe
Bereits zum sechsten Mal startet die Kindernothilfe als Partner des
Innenhafens in Duisburg mit einem eigenen Drachenboot bei der
Fun-Regatta. Am 13. Juni um 16:00 Uhr fällt der Startschuss für den
guten Zweck. Auch in diesem Jahr kommen die Spendeneinnahmen des
Innenhafenfestes einem Kindernothilfe-Projekt in Honduras zugute.
Als prominente Freunde und Botschafter des Hilfswerks engagieren sich in
diesem Jahr die beiden Spielerinnen des FCR Anne van Bonn (Abwehr und
Vize Kapitänin) und Christina Bellinghausen (Tor), ARD/WDR-Moderatorin
Shary Reeves, Graffiti-Künstler Aleks van Sputto, Bürgermeisterin Doris
Janicki, Dr. Ing. Edmund Baer (Vorstand Stadtwerke Duisburg DVV), Ingrid
Baer (Geschäftsführerin der Offensive für ein sauberes Duisburg), Dieter
Steffen (ehemaliger Geschäftsführer Innenhafen und Knh-Verwaltungsrat),
1Live Reporterin Märte Burmeister, sowie die persönlichen Referenten des
Oberbürgermeisters Josip Sosic und Martin Dittrich.
Die prominenten Paddler stehen sowohl vor dem ersten Rennen um 16:00 Uhr
als auch zwischen den Läufen gegen 17:00 Uhr im Start/Ziel-Bereich für
Fotos zur Verfügung.
Duisburger für Kinder in Honduras
400 Kinder, die in Honduras in extremer Armut leben, profitieren in
diesem Jahr von den engen Kontakten zwischen Duisburg und der
honduranischen Stadt San Pedro Sula, die seit 2007 Partnerstädte. Sind.
Die Kindernothilfe wird mit den Einnahmen aus dem Innenhafenfest die
Lebensbedingungen von Kindern verbessern, die sich ihren Lebensunterhalt
mühsam mit dem Sammeln von Müll verdienen müssen.
Kinderfest im Garten der Erinnerungen
Die Kindernothilfe organisiert am 13. und 14. Juni von 11 bis 18:00 Uhr
ein Fest für Kinder. Durch Aktionen rund um das Motto "Kinder bewegen
spielend" erfahren Mädchen und Jungen etwas über die Lebensbedingungen
von Kindern in anderen Kontinenten. |
|
Montag, 8. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
"Baum - Mensch - Gegenansichten"
Die Fotoausstellung im Foyer der Volkshochschule (Stadtmitte), die
im Rahmen der Duisburger Umwelttage , ist noch bis zum 21. Juni zu
sehen.
"Die Ausstellung zeigt sezierte, gespiegelte und symmetrische Fotos von
Bäumen, sogenannte "Baum-Verversagen". Ein Begriff, welcher von dem
tschechischen Künstler Milan Napravnik geprägt wurde. Durch Spiegelung
und eine in Ordnung zwingende Symmetrieachse entstanden Baumbilder von
mystischer Ausdruckskraft. Affinität zwischen Baum und Mensch offenbart
sich. Irrationalität reizt zum Dialog der Gegenansichten. Die
Originalfotos von Heinz Kuhlen entstanden aus Deja-vu-Erlebnissen im
Duisburger Wald, in der Niederrheinischen Landschaft, im Urwald Sababurg
und im Biosphärenreservat Chorfheide-Chorin," berichtet die Werbung.
Gezeigt werden 20 Fotographien, die teils Gesichter, teils
Phantasiefiguren zeigen.
Für mich ist dies eine jener Ausstellungen, von denen ich nicht weiß,
was ich sagen soll. Die Fotos sind sicherlich hübsch anzusehen. Es ist
sicherlich auch löblich, dass die VHS einen lokalen Künstler ausstellt.
Andererseits: Durch meine journalistische Arbeit bekomme ich ja nun auch
mit, welche Ausstellungen insbesondere städtische Ämter wie die
Stadtbibliothek und Volkshochschule anbieten. Hier wird mit viel
Brimborium Mittelmaß und Belanglosigkeit geboten, an dem die Nutzer und
Besucher der Einrichtungen achtlos vorübergehen. Vielleicht können ja
die Verantwortlichen endlich mal Qualität bieten. Andreas Rüdig
Termine für Gespräche mit
Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Donnerstag, 18. Juni, wieder
zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen
und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt
mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Dienstag, 16. Juni, können die
Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für
Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.
Broschüre „Wohnen und Leben in
Duisburg“ neu aufgelegt
Ab sofort ist die beliebte Broschüre „Wohnen und Leben in Duisburg“
wieder erhältlich. Die Kooperationsgemeinschaft aus Stadtverwaltung,
Wohnungsanbietern und wohnungsnahen Dienstleistern hatte rechtzeitig zur
12. Wohnungsbörse die Broschüre fertiggestellt und die ersten Exemplare
am 6. Juni auf der Königstraße verteilt.
Auf 34 Seiten erhalten die Leser einen kompakten Überblick über einige
Wohnungsanbieter und wohnungsnahe Dienstleister in Duisburg. In einem
Kurzportrait geben die Unternehmen einen Überblick über
Wohnungsbestände, Dienstleistungen und Ansprechpartner. Zudem enthält
die Broschüre Hinweise zu Leistungen des Amtes für Soziales und Wohnen.
Die Broschüre ist kostenlos in allen Wohnungsämtern und Bürger Service
Stationen der Bezirksämter erhältlich. Zudem wird sie an zahlreiche
öffentliche Einrichtungen verteilt. Internetnutzer finden einen
kostenlosen Download der Broschüre auf der Internetseite der
Kooperationsgemeinschaft www.woledu.de .
15.000 Exemplare werden jährlich von der Arbeitsgemeinschaft aufgelegt
und kostenfrei zur Verfügung gestellt. „Vor einigen Jahren hatten wir
festgestellt“, so Sozialdezernent Reinhold Spaniel, „dass die Bürger gar
nicht wussten, welche Unternehmen am Duisburger Wohnungsmarkt aktiv
sind“. Mittlerweile ist die Broschüre ein echter „Renner“. „Auf einen
Blick findet der Interessent die richtigen Telefonnummern und
Ansprechpartner der Unternehmen bis in die einzelnen Stadtteile
hinunter“. Besonders gefragt sind die Broschüren schon allein wegen des
praktischen Westentaschenformates.
Zeitgleich mit dem Internetauftritt von WOLEDU und den Wohnungsbörsen
wurde gemeinsam dieses Heftchen entwickelt. Anfangs kam man noch mit
einem Faltflyer aus. Doch so rasant wie Woledu wuchs, entwickelte sich
auch die Broschüre. Aus ehemals vier Teilnehmern wurden innerhalb von
vier Jahren 34 Interessenten, die das Wohnen in Duisburg lebenswert
gestalten möchten. In diesem Jahr neu dabei sind die Hausverwaltung
Brüggemannn, die Sparkasse Duisburg mit ihrem Immobiliencenter, die
Stadtwerke Duisburg AG und die Parea GmbH.
Kernthema des Stadtmuseums:
Duisburg – die neue Geschichte einer alten Stadt
Die große Hauptausstellung zur Stadtgeschichte Duisburgs, die vor zwei
Jahren im Juni eröffnet wurde, ist zum Dauerbrenner im Kultur- und
Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 in der Innenstadt
geworden. Am kommenden Feiertag (Donnerstag, 11. Juni) führt Frank
Switala um 15 Uhr durch die außergewöhnliche Präsentation.
Am Marina-Wochenende 13./14. Juni bietet das Museum vier
Familienführungen zum Thema „Der Duisburger Markt im Mittelalter“ an. Am
Samstag und Sonntag, jeweils um 13 und um 15 Uhr, erzählt Stefanie
Paufler von Handel und Wandel in der Stadt und stellt Ausgrabungsfunde
und Dokumente vor. Der Eintritt kostet 3 Euro.
Sommerfest am Sonntag, 14. Juni, im
Seniorenzentrum Ernst Ermert
Italienisches Ambiente sorgt im AWO-Seniorenzentrum Ernst Ermert in
Duissern für Urlaubsstimmung. Das Sommerfest am Sonntag, 14. Juni, 15
Uhr, im Haus auf der Wintgensstraße steht unter dem Motto „Bella
Italia“. Den azurblauen Himmel über der Adria kann Bettina Vootz, die
Leiterin des Pflegeheims, zwar nicht versprechen.
Dafür ruft Musiker Stephan Tillmanns mit südländischen Klangfarben die
Erinnerung an Urlaubstage am Mittelmeer wach. Der Tenor Rudolf Walter
entführt mit klassischen italienischen Liedern in das Land, in dem die
Zitronen blühen. Mediterrane Spezialitäten, die in der Küche frisch
zubereitet werden, bringen kulinarisch auf den Geschmack des Südens. Zum
Sommerfest ins Seniorenzentrum Ernst Ermert sind Bewohner und Angehörige
herzlich eingeladen. Ebenso gern gesehen sind die Nachbarn aus dem
Stadtteil. Der Eintritt ist frei.
Biotope in Duisburg: VHS-Exkursionen zu
den Umwelttagen
Insgesamt zwölf naturkundliche Wanderungen bietet die Volkshochschule zu
den Duisburger Umwelttagen 2009 an, jeweils
samstags von 14 bis 16 Uhr. Beginn ist am 13. Juni, die
letzte der kostenlosen Veranstaltungen findet am 29. August statt. Die
beliebte Reihe „Biotope in Duisburg“ soll gerade zum Besuch derjenigen
wohngebietsnahen Lebensräume anregen, die weniger bekannt sind als die
Naturschutzgebiete. Infoblätter liegen in den Geschäftsstellen der
Volkshochschule aus.
Die Auftaktveranstaltung am 13. Juni führt zum Kaiserberg. Treffpunkt
ist um 14 Uhr Am Schnabelhuck/Ecke Gottfried-Kinkel-Straße in Duissern.
Dr. Johannes Meßer informiert über biologische und geologische
Besonderheiten des parkaufgelockerten Waldgebietes. Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Erste Lärmsanierungsmaßnahme aus dem
Konjunkturpaket II in Duisburg begonnen
Mit der symbolischen Verlegung mehrerer Rinnsteine haben Staatsekretär
Günter Kozlowski aus dem Bau- und Verkehrsministerium NRW,
Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Bezirksbürgermeister Heinrich Klose,
Thomas Patermann, der Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Duisburg,
sowie der Innungsobermeister der Straßenbauer-Innung Duisburg, Jürgen
Figura, offiziell die Bauarbeiten zur Lärmreduzierung auf der Schweizer
Straße in Duisburg-Duissern begonnen.
Zwischen der Mülheimer Straße und der Tonstraße wird dort auf einer
Länge von 450 Metern und einer Fläche von 3.500 Quadratmetern eine
Straßendecke aus lärmoptimierten Asphaltbeton aufgetragen. Von dieser
Maßnahme wird für die Anlieger eine Reduzierung der Lärmbelastung von 3
dB (A) erwartet. Damit liegt die Reduzierung um 50 Prozent über dem
geforderten Mindestmaß. Im Zuge dieser Maßnahme müssen neun
Straßenabläufe versetzt und an den Entwässerungskanal angeschlossen
werden. Die Bauarbeiten sollen innerhalb von acht Wochen noch im Juli
2009 beendet sein. Die Kosten belaufen sich nach aktuellem Stand auf
264.000 Euro.
Staatsekretär Günter Kozlowski bezeichnete die Umsetzung des
Konjunkturpakets in Duisburg als landesweit vorbildlich: „Es geht
schnell, es wirkt und es bringt Menschen in Arbeit.“ In die gleiche
Kerbe schlug auch Innungsobermeister Jürgen Figura, der nach Gesprächen
mit Vertretern anderer Innungen festgestellt hat, dass keine Stadt bei
der Umsetzung des Konjunkturpakets so schnell und konsequent vorgeht wie
Duisburg.
Oberbürgermeister Sauerland freute sich über das doppelte Lob und
motivierte die Vertreter der anwesenden städtischen Ämter und Betriebe,
so viele Maßnahmen wie möglich anzustoßen, damit das Konjunkturprogramm
die gewünschte Wirkung erziele.
Der Rat der Stadt hatte schon am 9. März 2009 das Maßnahmenpaket
geschnürt, das aus Mitteln des Konjunkturpaketes II in Duisburg
umgesetzt werden soll. Duisburg stehen für die Jahre 2009 und 2010 dafür
insgesamt 66,8 Millionen Euro zur Verfügung.
Um die Umsetzung des Konjunkturpakets in Duisburg für alle Seiten
transparent und nachvollziehbar zu machen, hat die Stadt Duisburg dafür
eigens einen ebenfalls beispielhaften Internetauftritt geschaffen. Dort
werden zurzeit die geplanten Maßnahmen eingepflegt. Hier kann man sich
dann künftig über jedes einzelne Projekt und seinen Umsetzungsstatus
informieren. Die Seite findet man unter www.duisburg.de/konjunkturpaket
.

Packten sichtlich gut gelaunt an (v.r.n.l.): Bezirksbürgermeister
Heinrich Klose, Staatsekretär Günter Kozlowski, OB Adolf Sauerland,
WBD-Chef Thomas Patermann, Innungsobermeister Jürgen Figura und zwei
Mitarbeiter des bauausführenden Unternehmens Grudzinski
Kooperationsvertrag zwischen
Stadtbibliothek und Studienseminar für Lehrämter
Die Stadtbibliothek und das Studienseminar für Lehrämter Duisburg
besiegelten ihre bereits bestehende Zusammenarbeit mit einem für beide
Seiten verbindlichen Kooperationsvertrag.
Bibliotheksdirektor Dr. Jan-Pieter Barbian und Manfred Guder, Leiter des
Studienseminars, setzten im Beisein von Ralf Hörsken, Leiter der
Duisburger Bildungsholding, ihre Unterschriften unter das Vertragswerk.
Die Zusammenarbeit zwischen der Stadtbibliothek Duisburg und dem
Studienseminar Duisburg ist ein wichtiges Element in der Ausbildung
zukünftiger Lehrerinnen und Lehrer.
Dr. Barbian betonte, dass bereits 40 Bildungspartnerschaften basierend
auf schriftlichen Kooperationsvereinbarungen mit Schulen bestehen und
die damit gemachten guten Erfahrungen auch Grundlage für die heute
geschlossene Bildungspartnerschaft mit dem Studienseminar seien. Durch
intensive Kooperationsaktionen würden die jungen Lehramtsanwärter darauf
vorbereitet, die Lese-, Medien- und Informationskompetenz zum Wohle
ihrer zukünftigen Schülerinnen und Schüler umzusetzen. Ralf Hörsken
ergänzte, dass in einer Stadt wie Duisburg, in der Sprachförderung zum
Lernalltag gehöre, die Leseförderung der unverzichtbare andere Teil der
gemeinsamen Medaille sei. Deshalb sei ihm die Arbeit der Bibliotheken
nah an und gemeinsam mit den Schulen besonders wichtig.
Der Kooperationsvertrag mit seinen Vereinbarungen wird für alle
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Referendarinnen und Referendare fester
und verbindlicher Bestandteil der Ausbildung am Studienseminar Duisburg
sein.

Unterzeichneten den Kooperationsvertrag: Manfred Guder, Studienseminar,
Ralf Hörsken, Bildungsholding, Dr. Jan-Pieter Barbian, Stadtbibliothek
(von links).
Minister Laschet ehrt Duisburger RAA und die städtische
Kindertageseinrichtung Kampstraße
„Das Rucksack-Projekt ist ein Familienbildungs- und Sprachförderprogramm
mit Qualität!“
„Die Beherrschung der deutschen Sprache ist eine wesentliche
Voraussetzung für den Bildungserfolg von Kindern“, sagte
Integrationsminister Armin Laschet anlässlich der bundesweiten „Rucksack“-Fachtagung
am 3. Juni 2009 in Düsseldorf. „Mit dem Aktionsplan Integration und dem
Kinderbildungsgesetz (KiBiz) hat die Landesregierung bereits klare
Weichenstellungen für eine gezielte Sprachförderung gestellt.“ Hierfür
habe das „Rucksack“-Programm einen wichtigen Beitrag geleistet.
Im Rahmen der Tagung übergab der Minister zusammen mit Christian Petry,
Geschäftsführer der Freudenbergstiftung, die ersten Zertifikate an
Kindertageseinrichtungen und ihre Träger, die „Rucksack“ vorbildlich um-
und einsetzen und somit einen wichtigen Beitrag zur Förderung von
Kindern aus Zuwandererfamilien leisten. Unter den bundesweit
ausgezeichneten 27 Kindertageseinrichtungen befand sich auch die
städtische Kindertageseinrichtung Kampstraße und die RAA Duisburg als
Träger der Maßnahme.
„Rucksack“ sei ein Konzept, das dazu beitrage, Elternhäuser
bildungsfreundlicher und KiTas und Schulen familienfreundlicher zu
gestalten. Auch wenn noch keine abschließende Evaluation vorliege, gäbe
es vielfältige Rückmeldungen aus der Praxis, die bestätigen, dass Kinder
durch „Rucksack“ die deutsche Sprache besser beherrschten sowie die
Distanz zwischen Eltern und KiTas abgebaut werde. „Rucksack ist ein
lebendiges Projekt, das aus der Praxis gespeist wird“, so Christian
Petry.
Songül Dogan, Koordinatorin des „Rucksack“-Projekts in Duisburg
bestätigt in ihrem Vortrag die Äußerungen von Herrn Petry. „In den
Rucksack-Gruppen haben die Mütter erfahren, dass Sprachförderung nicht
nur Aufgabe der Bildungsinstitutionen sein kann. Den Eltern sind Wege
und Möglichkeiten gezeigt worden, um die Sprachförderung ihrer Kinder im
familiären Alltag zu unterstützen.
Auch der Dialog zu den Bildungsinstitutionen ist besser geworden. Rosi
Isegrei, Leiterin der Tageseinrichtung Kampstraße: „Wo sich früher der
notwendige Dialog oft schwer herstellen ließ, die Mütter sich
bestenfalls kurz begrüßt und dann wieder verabschiedet haben, finden nun
Gespräche statt; trotz der Sprachschwierigkeiten.“ Die Mütter seien
kontaktfreudiger, offener und selbstsicherer in ihrer Rolle geworden.
„Die nötige Wertschätzung und Anerkennung, die sie erfahren“, so Rosi
Isegrei, „motiviert sie für die weitere Zusammenarbeit. Die Aktivierung
der Eltern zeigt auch längerfristige Wirkung hinsichtlich weiterer
Schritte zur Teilhabe, z.B. der Besuch von Deutschkursen, die Mitwirkung
in Bildungseinrichtungen und Stadtteilnetzwerken.“
An der Fachtagung beteiligten sich mehr als 200 Elternbegleiterinnen und
Erzieherinnen aus neun Bundesländern und Österreich, um die neuen „Rucksack“-KiTa-Materialien
kennenzulernen und sich zu ihren Erfahrungen mit „Rucksack“
auszutauschen.
Seit 1999 wird das Programm „Rucksack“-KiTa von den Regionalen
Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus
Zuwandererfamilien (RAA) erfolgreich durchgeführt. Mittlerweile werden
jährlich bundesweit über 4500 Familien erreicht. Aufgrund der positiven
Resonanz aus der Praxis hat 2006 die Hauptstelle RAA NRW – unterstützt
durch das Integrationsministerium und die Freudenberg-Stiftung - mit der
Weiterentwicklung der „Rucksack“-Materialien begonnen.
Das Elternmaterial und die Übungsblätter für die Kinder wurden
überarbeitet und ein umfangreiches Handbuch für Elternbegleiterinnen
geschrieben, in dem verschiedene relevante Fragen der Erziehung
aufgegriffen werden. 2008 hat die RAA unter wissenschaftlicher
Begleitung von Professor Dr. Hans H. Reich, Universität Landau, ein
Handbuch für Erzieherinnen und Erzieher erstellt, in dem konkrete
Aktivitäten für die begleitende Sprachförderung in der
Kindertageseinrichtung enthalten sind – orientiert an Methoden der
Vermittlung von Deutsch als Zweitsprache.
In Duisburg werden 21 „Rucksack“-Gruppen für über 170 Mütter angeboten.
In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg soll im nächsten
Kindergartenjahr das Projekt bis zu 90 Gruppen ausgebaut werden.
Krebsberatung im Kleinen Prinzen
Im Rahmen der Krebsberatung steht am morgigen Dienstag, 9. Juni,
Diplom-Sozialarbeiter Stephan Fromm von 15 bis 17 Uhr für soziale Fragen
zur Verfügung. Die Beratung findet statt im Konferenz- und
Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ (roter kleiner Raum) auf der
Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte.
Damit niemand lange warten muss und damit Fragewünsche gleich an
kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um
telefonische Anmeldung von 9 Uhr bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938
gebeten.
Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim
Die Kommunale Gesundheitskonferenz lädt am Donnerstag, 18. Juni, zum
nächsten Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim von 17 bis 19 Uhr im
Restaurant Saalbau am Wedauer Markt 13 in Duisburg-Wedau mit dem Thema
„Der kluge Mann sorgt vor“ ein. Männer vernachlässigen häufiger ihre
Gesundheit als Frauen. Regelmäßige Vorsorge und
Früherkennungsuntersuchungen sind aber unerlässlich für ein gesundes
Leben. Michael Berse, Facharzt für Urologie und Andrologie, führt durch
die Informationsveranstaltung. Der Eintritt ist frei.
Hallenbad Neudorf wegen der
jährlichen Grundreinigung geschlossen
Das Hallenbad Neudorf bleibt wegen der jährlichen Grundreinigung von
Montag, 15. Juni, bis Sonntag, 28. Juni, geschlossen. Ab Montag, 29.
Juni, wird das Bad den Schwimmfreunden wieder zu den gewohnten
Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.
Öffnungszeiten der
Stadtteilbibliotheken
Während der Sommerferien machen auch die Stadtteilbibliotheken Urlaub.
Die Stadtteilbibliothek in der Gesamtschule Süd beginnt am 7. Juli und
schließt ihre Räume bis 25. Juli. Die Bibliotheksräume in
Rumeln-Kaldenhausen sind vom 14. bis 25. Juli geschlossen und in Beeck
und Wanheimerort vom 14. Juli bis 1. August.
Die Stadtteilbibliotheken in Neumühl und Ruhrort schließen vom 21. Juli
bis 15. August und in Vierlinden vom 28.Juli bis 15. August. Der
Bücherbus der Stadtbibliothek fällt in der Zeit vom 21. Juli bis 14.
August aus. Nicht betroffen von den eingeschränkten Sommeröffnungszeiten
sind die Bezirksbibliotheken in Buchholz, Homberg-Hocheide, Rheinhausen,
Walsum, Hamborn, und Meiderich sowie die Zentralbibliothek. Hier gelten
auch in den Sommerferien die üblichen Öffnungszeiten.
Sicheren Berufsstart mit der
Stadtbibliothek
Der Start in das Berufsleben ist ein bedeutender Schritt für den
weiteren Lebensweg und will gut vorbereitet sein. Neben den Fragen nach
Eignung und Qualifikation stehen nicht nur korrekt formulierte
Bewerbungen, sondern auch Einstellungstest an. Im folgenden
Ausbildungsalltag sind bisher ungewohnte Situationen zu meistern und
Fachwissen ist gefragt. Hilfestellungen bietet das ausgebaute
Medienangebot der Stadtbibliothek Duisburg.
In Zusammenarbeit mit der Niederrheinischen IHK Duisburg Wesel Kleve
stellt die Stadtbibliothek Duisburg ihren neuen Ratgeber „Berufsstart –
Aber sicher!“ vor, der eine Auswahl ihrer aktueller Titel zum Thema
zusammenfasst. Der Flyer ist ab sofort in den Stadtbibliotheken und im
Servicecenter der Niederrheinischen IHK Duisburg Wesel Kleve erhältlich.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Flyer über das
Internetangebot der Stadtbibliothek im Bereich Service/Lese- und
Medientipps unter der Adresse www.stadtbibliothek-duisburg.de
herunterzuladen. Alle darin aufgeführten Medien können entliehen werden.
Korrigiertes vorläufiges amtliches
Ergebnis der Europawahl 2009
Der Bundeswahlleiter hat am 8. Juni 2009 um 4.15 Uhr
das korrigierte vorläufige amtliche Ergebnis der siebten Direktwahl der
99 Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik
Deutschland vom 7. Juni 2009 bekannt gegeben.
Die Korrektur betrifft weder die Sitzverteilung noch die gewählten
Kandidatinnen und Kandidaten. Der Anteil der CDU beträgt korrigiert 30,7
Prozent statt 30,6 Prozent. Ursache dieser Korrektur war eine
fehlerhafte Meldung.
Bei einer Wahlbeteiligung von 43,3 Prozent (2004: 43,0 Prozent) haben
die
- CDU 30,7 Prozent (2004: 36,5 Prozent),
- SPD 20,8 Prozent (2004: 21,5 Prozent),
- GRÜNE 12,1 Prozent (2004: 11,9 Prozent),
- CSU 7,2 Prozent (2004: 8,0 Prozent),
- DIE LINKE 7,5 Prozent (2004: 6,1 Prozent),
- FDP 11,0 Prozent (2004: 6,1 Prozent) und
- Sonstige
Wahlvor-
schläge 10,8 Prozent (2004: 9,8 Prozent)
aller Stimmen erhalten. Der Anteil der ungültigen Stimmen betrug bei der
Europawahl 2009 2,2 Prozent (2004: 2,8 Prozent).
99 der insgesamt 736 Sitze des Europäischen Parlaments entfallen auf die
Bundesrepublik Deutschland. Davon erhalten nach dem vorläufigen
amtlichen Ergebnis die
- CDU 34 Sitze (2004: 40 Sitze),
- SPD 23 Sitze (2004: 23 Sitze),
- GRÜNE 14 Sitze (2004: 13 Sitze),
- CSU 8 Sitze (2004: 9 Sitze),
- DIE LINKE 8 Sitze (2004: 7 Sitze),
- FDP 12 Sitze (2004: 7 Sitze).
Am 2. Juni-Wochenende wieder doppelter Marina-Markt-Spaß!
Marina-Markt bereichert Innenhafenfest am Samstag, 13.6., und Sonntag,
14.6.
Am Samstag, 13. Juni 2009, zwischen 12:00 und 22:00 Uhr und am Sonntag,
14. Juni 2009, zwischen 11:00 und 18:00 Uhr ist es endlich wieder soweit
- dann lädt der Marina-Markt parallel zum Innenhafenfest Jung und Alt,
Duisburger und Gäste von außerhalb in den Duisburger Innenhafen ein.
„Frisches, Schönes, Köstliches“ – so lautet auch bei dieser
Doppelveranstaltung wieder das Motto. Kunsthandwerk, internationale
Gastronomie und Wochenmarkt, diese drei gemeinsam sind der Garant für
einen gelungenen Tag. Das Kunsthandwerk bietet ein buntes Sortiment aus
Exklusivem, Ausgefallenem und Gegenständen für den täglichen Bedarf. Zum
Einkauf lädt ebenso das vielseitige Angebot der Wochenmarkthändler ein,
die insbesondere durch die Frische und Qualität ihrer Waren wie Obst und
Gemüse, Käse, Wurst, Backwaren, Gewürze, Blumen und Pflanzen überzeugen.
Zahlreiche Imbiss- und Getränkestände übernehmen die gastronomische
Versorgung und halten für die Besucherinnen und Besucher manch
internationale Köstlichkeit bereit.
Wer sich einfach nur etwas entspannen möchte, dem bietet die besondere
Marktatmosphäre gemischt mit dem maritimen Flair des Innenhafens eine
interessante Abwechslung.
Weitere Marina-Markt-Termine 2009:
12. Juli, 9. August, 13. September, 11. Oktober
Zum Programm des Kultur- und Stadthistorisches Museums:
Zum Marina-Markt-Sonntag am 14. Juni 2009 hat das Kultur- und
Stadthistorische Museum ein ganz besonderes Programm im Angebot. Jeweils
um 13 und um 15 Uhr haben die kleinen und großen Besucher/Innen die
Möglichkeit, an der Familienführung „Der Duisburger Markt im
Mittelalter“ teilzunehmen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3,00 Euro
und für Ermäßigte 2,00 Euro.
Arbeitsagentur und ARGE am 17. Juni
geschlossen
Wegen eines Betriebsausflugs am Mittwoch, den 17. Juni 2009, sind alle
Dienstgebäude der Agentur für Arbeit und der ARGE Duisburg geschlossen.
In dringenden Angelegenheiten können sich die Kunden unter den
Telefon-nummern (0203) 302 555 111* (Arbeitnehmer Agentur für Arbeit),
(0203) 66 44 66* (Arbeitgeber Agentur für Arbeit und (0203) 302 1910
(ARGE Duisburg) an das Service Center wenden.
Matjesfest - "Hollandse Nieuwe" in
Duisburg
Vom 11. bis zum 13. Juni jeweils ab 11:00 Uhr können sich die
Besucher des Matjesfestes wieder den leckeren Fisch schmecken lassen,
der dort in allen erdenklichen Formen angeboten wird: Pur, mit Brötchen,
Schwarzbrot, Zwiebeln und Paprika oder außergewöhnlich zubereitet im
"Matjes-Kochstudio".
Wichtiger Bestandteil des Matjesfestes ist in jedem Jahr das "BeneFisch
Essen". In einem Gastronomiezelt bereiten Köche schmackhafte
Fischgerichte zu. Der Reinerlös kommt einem guten Zweck zugute.
Aber auch wenn sich alles um den Hollandse Nieuwe dreht - dieses Fest
hat noch viel mehr zu bieten. Auf einer Bühne gibt es ein
abwechslungsreiches, musikalisches Programm, an verschiedenen Ständen
wird altes holländisches Handwerk präsentiert, und das niederländische
Büro für Tourismus stellt seine Angebote vor.
Fronleichnam bleiben zwei von
DuisburgSport betriebene Bäder geöffnet
In mindestens zwei von DuisburgSport betriebenen Bädern besteht an
Fronleichnam, Donnerstag, 11. Juni, die Möglichkeit, den Feiertag zu
genießen. Das Allwetterbad Walsum ist an diesem Tag von 10 bis 20 Uhr
geöffnet, das Rhein-Ruhr-Bad steht den Badefreunden von 8 bis 21 Uhr zur
Verfügung. Ob das zurzeit wegen eines Brandschadens geschlossene
Kombibad Homberg an diesem Tag ebenfalls geöffnet werden kann, wird
kurzfristig bekannt gegeben. Alle anderen von DuisburgSport betriebenen
Bäder bleiben an diesem Tag geschlossen. |
|
Sonntag, 7. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Steigt Bayer aus CO-Pipeline-Projekt
aus?
Im Kampf der Bürger von Dormagen bis Duisburg gegen die höchst
umstrittene CO-Pipeline ist von Bayer-Verantwortlichen offenbar ein
Ausstieg nicht mehr völlig undenkbar.
Duisburger Umwelttage eröffnet
Die "Duisburger Umwelttage" finden in diesem Jahr zum 15. Mal statt.
"Baum und Umwelt" heißt das Thema der diesjährigen Veranstaltungen.
"Heißt Stadt nur Häuser, Garagen, Parkplätze und Straßen," fragt
Oberbürgermeister Adolf Sauerland bei der Eröffnung im Hochfelder
RheinPark. Und gibt auch gleich die Antwort: "Ohne Bäume geht nichts.
Bäume sind eine wichtige Lebensgrundlage. Sie binden das Kohlendioxid,
das wir Menschen ausatmen, und produzieren Sauerstoff. 8 bis 10 Tonnen
Kohlendioxid produziert jeder Deutsche pro Jahr. Jeder Afrikaner
produziert noch nicht einmal 10 % dieser Menge. Jeder Amerikaner
produziert doppelt soviel Kohlendioxid wie wir."
Dass wir durch unsere Art zu leben Sintfluten, Dürreperioden und Stürme
produzieren und dass die Kohle, von der wir als Stadt und Privatpersonen
gelebt haben, erfahre ich in seiner Ansprache auch. "Im RheinPark haben
wir 3.000 Bäume gepflanzt. Auch bei der Heinrich-Hillebrand-Höhe sind
wir auf dem richtigen Wege," betont Sauerland.
Felix Finkbeiner ist
nicht nur ein 11jähriger Duisburger Schüler. Er ist auch Initiator von
"Plant for the planet" in Deutschland, UNEP - Kindervorstand und
Schirmherr der Veranstaltung. Ein wenig naseweis und nervös und dennoch
in freier Rede schildert er, wie er Schirmherr der Umwelttage wurde. Er
stellt die Idee von "Plant for the planet" vor. Er macht auf die
Umweltprobleme aufmerksam. Wie viele Redeanteile von seinen Eltern und
Lehrer stammen, sei einmal dahingestellt.
Ich erfahre aber, dass 300.000 in Deutschland schon gepflanzt wurden und
500.000 neue Bäume noch versprochen sind (allein 25.000 davon von den
Duisburger Schülern); 1 Million gepflanzte Bäume sollen es bis zur
nächsten UN-Umweltkonferenz werden. Natürlich ist eine solche
Veranstaltung nur eine Schauveranstaltung, kann es nur sein. Natürlich
geht es hier auch um das Händeschütteln und das Bekanntetreffen.
Natürlich bewegt eine solche Eröffnungsveranstaltung nicht die Welt. Sie
rückt aber ein wenig den Blick dafür gerade, dass es mehr gibt als die
aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise. Andreas Rüdig
Tagung der Kreissynode des
Evangelischen Kirchenkreises in Duisburg
Die 11. Kreissynode des Evangelischen
Kirchenkreises Duisburg tagt am 5./6. Juni 2009 in der Obermarxloher
Lutherkirche.
Neben vielen formalen Dingen (wie dem Jahresabschluss des Diakonischen
Werkes 2008 (Überschuss 159.155), die Aufhebung der 14. Kreiskirchlichen
Pfarrstelle "Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt" (Pfarrer Hans-Peter
Lauer ist seit dem 1. April 2009 Gemeindepfarrer in der Gemeinde Marxloh
/ Obermarxloh; ein Viertel seiner Arbeitszeit ist aber weiterhin dem KdA
zugeordnet) oder die Nachwahl von neuen Mitgliedern in verschiedene
kreiskirchliche Fachausschüsse) gab es aber auch inhaltliche
Tagesordnungspunkte.
Intensiv diskutiert wurde die Frage, ob das Familienferienhaus "Borkum"
auf Borkum aufgegeben werden soll.
Die evangelische Kirche im rechtsrheinischen Duisburg möchte "gegen den
Trend wachsen". So formuliert sie es zumindest selbst. Also gibt es neue
Handlungsempfehlungen zur Taufe. Evangelische Eltern sollen kontaktiert
und ermutigt werden, ihre Kinder auch tatsächlich taufen zu lassen. Der
sonntägliche Gottesdienst sollte dabei die zentrale Rolle spielen. Es
ist aber auch angedacht, andere Gottesdienstformen für Taufen zu öffnen.
Ein "Rahmenplan zur Entwicklung des Pfarrdienstes im Kirchenkreis" war
ebenfalls Gesprächsgegenstand. Es ist Aufgabe der Kreissynode, ein
solches Rahmenkonzept zu erstellen. Aufgrund der finanziellen
Entwicklung und der Entwicklung der Mitgliederzahlen soll geplant
werden, wie sich der Pfarrdienst im rechtsrheinischen Duisburg
entwickeln soll. Das dazugehörige Zahlenwerk ist sehr umfangreich; hier
alle Tabellen wiederzugeben, wäre an dieser Stelle zu umfangreich. Wer
Details wissen möchte, sollte in der jeweiligen Ortsgemeinde bzw. im
Kirchenkreis nachfragen. Für mich als Laien ist das Berechnungssystem,
wie viele Pfarrstellen einer Gemeinde zustehen, sehr kompliziert. Es
spielen nicht nur Finanzkraft, Größe und Tradition der jeweiligen
Gemeinde eine Rolle, sondern auch ein Gewichtungsfaktor, der davon
abhängig ist, wie viele Evangelische es pro Quadratkilometer gibt.
Die Kreissynode ist das höchste Entscheidungsorgan der evangelischen
Kirche in Duisburg. Es zeichnet sich durch eine ausgeprägte
Redefreudigkeit aus. Ob man aus dem daraus resultierenden Geräuschpegel
auf eine Unkonzentriertheit schließen darf? Andreas Rüdig
Auf "Nummer sicher" mit
Fahrradcodierung
Mit
einer Fahrradcodierung auf "Nummer sicher" gehen. Das empfiehlt der ADFC
Duisburg. Fahrradexperte Wilhelm Scholten-Reintjes codiert, im Infoladen
des ADFC, auf der Mülheimer Str. 91 gerade ein Fahrrad.
Informationen und Termine unter der Tel.-Nr.: 0203 / 77 42 11 Foto Manfred Schneider |
|
Samstag, 6. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Konferenz zu „Integration
und Stadtentwicklung“
Schätze der Seidenstraße und Fotografien aus der Türkei
Sonntagsführungen im Stadtmuseum
Führungen durch seine Sonderausstellungen bietet das Kultur- und
Stadthistorische Museum am Johannes Corputius-Platz am kommenden
Sonntag, 7. Juni, an. Um 14 Uhr stellt Werner Pöhling „Schmuck und
Textilien der Turkmenen“ vor. Die exzellenten Stücke aus einer
ethnologischen Privatsammlung sind bis zu 100 Jahren alt und bestechen
durch ihre außergewöhnliche Qualität und Seltenheit. Turkmenistan hatte
durch seine Lage in der Mitte der alten Seidenstraße schon immer eine
besondere Stellung in den kunsthandwerklichen Tradition Asiens, was
besonders in den Silberarbeiten deutlich wird.
Um 16 Uhr beginnt eine Führung durch das Fotoprojekt „Ebru“ des
Künstlers Attila Durak, der in siebenjähriger Arbeit die kulturelle
Vielfalt in der Türkei dokumentiert hat
Baumsammlung im Duisburger Westen
VHS-Führung zu den Umwelttagen
Das „Arboretum Diamant“ in Rumeln-Kaldenhausen stellt sich der
Öffentlichkeit im Rahmen einer unentgeltlichen Exkursion der
Volkshochschule vor. Passend zum diesjährigen Motto „Baum und Umwelt“
der Umwelttage führt Günter Diamant durch die bedeutende, seit 1964
herangewachsene Gehölzsammlung.
Gut 600 Arten von Bäumen und Sträuchern aus allen Kontinenten hat er
angepflanzt. Die markantesten Exemplare werden Fronleichnam (Donnerstag,
11. Juni) ab 18 Uhr vorgestellt. Treffpunkt ist am Eingang der Gärtnerei
Diamant, Mühlenweg 39/Ecke Kirschenallee.
Stadtbibliothek begleitet die Duisburger Umwelttage
„Natur und Umwelt“ ist das Monatsthema Juni der Medienausstellung im
Erdgeschoss der Zentralbibliothek auf der Düsseldorferstraße 5-7 in
Duisburg-Mitte. Die ganze Spannbreite, einschließlich das Thema Baum,
findet sich in den ausgestellten Medien wieder.
Von Romanen über Lyrik bis hin zum wissenschaftlichen Werk und Ratgeber
werden Bücher, Bildbände, CD´s und DVD´s vorgestellt, die die Duisburger
Umwelttage 2009 begleiten und zur Information einladen. Alle
ausgestellten Medien sind gegen Vorlage eines gültigen Ausweises
ausleihbar. |
|
Freitag, 5. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
OB Sauerland schreibt gemeinsamen Brief
mit Karstadt-Betriebsrat an Bundeskanzlerin Merkel und
Ministerpräsidenten Rüttgers
In einem Brief hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland gemeinsam mit dem
Karstadt-Betriebsrat und der Duisburger Filialleitung Bundeskanzlerin
Angela Merkel und Ministerpräsident Jürgen Rüttgers gebeten, sich weiter
für den Erhalt des Warenhauskonzerns Karstadt einzusetzen. In dem
Schreiben wird ausführlich die positive Entwicklung der Duisburger
Innenstadt in der jüngeren Vergangeheit dargestellt. Diese führen die
Unterzeichner insbesondere auf das neue Einkaufzentrum Forum mit dem
Ankermieter Karstadt zurück. „Seit Eröffnung im September 2008 ist ein
deutlicher Besucheranstieg unserer Innenstadt zu verzeichnen. Die
Karstadt-Filiale stellt somit einen der wichtigsten Bausteine im Prozess
der Innenstadtaufwertung dar und ist einer der entscheidenden Motoren
für die zukünftige positive Entwicklung unserer City“, heißt es in dem
Brief wörtlich.
In dem Schreiben wird auch deutlich auf die Gefahren für den weiteren
Umbau der Innenstadt hingewiesen, für den Fall, dass sich Karstadt aus
Duisburg zurückzieht.
Open Air auf dem König-Heinrich-Platz:
"Jazz auf'm Plazz"
Der König-Heinrich-Platz lädt als zentraler Platz zu schönen
Veranstaltungen ein, und so wird er in den Sommermonaten jeden Monat in
eine Freiluftkonzerthalle verwandelt. Gestern fand das zweite Konzert des Jahres 2009 mit "Budzillus" auf dem
König-Heinrich-Platz statt.
Budzillus ist eine 5-köpfige Band aus Berlin. Sie wurde im Jahr 2005 von
Kommodore Kondorosi, Ecut Friedrich, Matze Sturm, Stefan Baier und
Kornelius van der Zepp gegründet. In ihrer Musik finden sich Einflüsse
von Swing, Hot Jazz, Rock 'n' Roll, Punk und orientalischer Musik.
Eine Besonderheit an Budzillus ist, dass die Bandmitglieder einen großen
Teil der Instrumente selbst gebaut oder stark modifiziert haben. Dies
trägt, neben verschiedenen Maskierungen und Verkleidungen, entscheidend
zum optischen und vor allem musikalischen Charakter der Band bei. Foto
Manfred Schneider

Müllabladeplatz Lotharstraße
Immer wieder finden sich sehr zum Ärger der Anwohner der Lotharstraße
diese "Utensilien" an genau dieser Stelle wieder. Anfragen beim
Wohnungsverwalter der Gebag verlaufen stets im Sand, will sich kein
Verwalter den Gesprächen zufolge darum kümmern. Foto Kunz

Heft 5 der Duisburger Denkmalthemen ist
erschienen
Die mittelalterliche Pfarrkirche St. Georg in Mittelmeiderich
Zur Wiedereröffnung der evangelische Kirche in Mittelmeiderich am
Pfingstwochenende veranstaltete die evangelische Kirchengemeinde ein
großes Fest. Pünktlich zur Eröffnung erschien das 5. Heft der Duisburger
Denkmalthemen, das sich ausführlich mit der Geschichte der Kirche
befasst.
Die Kirche wurde in den vergangenen Jahren aufwändig saniert. Diese
Gelegenheit haben die städtischen Archäologen genutzt, einen Blick in
die reiche Geschichte dieses im frühen Mittelalter durch den
ortsansässigen Adel gegründeten Gotteshauses zu werfen. Die Grabungen
der Duisburger Stadtarchäologie haben im Zuge der Sanierung der Kirche
im Jahr 2008 zahlreiche Baureste der Vorgängerkirchen zu Tage gefördert.
Zwei Wochen lang begaben sich die Archäologen auf Spurensuche, um Licht
in die im Boden verborgen liegende Geschichte dieses Gotteshauses zu
bringen. Dicht unter den alten Böden kamen die Spuren mehrerer
Kirchenbauten zutage. Bis Mitte des 16. Jahrhunderts war sie noch dem
Heiligen Georg geweiht und als katholische Pfarrkirche mit einem großen
Kirchspiel ausgestattet. Inzwischen kann die Baugeschichte der Kirche
gut nachvollzogen werden.
Über die interessanten Ergebnisse informiert das jetzt erschienene Heft
5 der Duisburger Denkmalthemen, herausgegeben von der Unteren
Denkmalbehörde der Stadt Duisburg und bearbeitet und zusammengestellt
von dem Stadtarchäologen Dr. Volker Herrmann. Es dokumentiert auf
eindrucksvolle Weise die Geschichte der Kirche.
Zu erhalten ist dieses Heft kostenlos in den Bürgerservicestellen der
Bezirksämter, in der Kirche selbst und bei der Unteren Denkmalbehörde,
Friedrich-Wilhelmstraße-Straße 96 in Duisburg-Mitte. Zu finden ist es
auch im Internet unter www.duisburg.de auf den Seiten der
Stadtarchäologie.
Neuer Service der Duisburger
Arbeitsgemeinschaft
Einkaufen, Hausputz, Gartenarbeit - wenn die eigenen Kräfte im Alter
nachlassen, wächst der Bedarf an verlässlicher Hilfe im Alltag. Doch der
passende Dienst ist nicht immer leicht zu finden. Ein Infoblatt kann
zukünftig Interessenten die Suche nach dem passenden Dienstleister
erleichtern.
Hilfen im Haushalt erleichtern den Alltag, nicht nur für Familien und
Berufstätige. Sie bieten gerade älteren oder kranken Menschen die
Möglichkeit, selbstbestimmt zu Hause zu wohnen. Dort, wo
Alltagsverrichtungen nicht durch die Familie oder nachbarschaftliche
Hilfen geleistet werden können, sind professionelle Dienstleister
gefragt. Dass diese immer wichtiger werden, zeigen nicht nur
verschiedene wissenschaftliche Studien, sondern auch die praktischen
Erfahrungen in Duisburg. "Als wir den Pflegeplan: "Komplementäre Dienste
in Duisburg" 2001 erstellt haben, gab es nur sieben Dienstleister, die
so genannte haushaltsnahe Dienste anboten. Auf der Internetseite der
Stadt sind mittlerweile 37 Anbieter gelistet", erklärte Reinhard Luderer,
Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen. Glaubt man den bundesweiten
Hochrechnungen, so gibt es allein in Duisburg ca. 22.000 potentielle
Kunden für einmalige oder regelmäßige Dienstleistungen in Haushalt und
Garten.
Qualität statt Quantität
Wichtiger als die Zahl der Anbieter ist jedoch deren Qualität.
"Vertrauenswürdigkeit und Kundenorientierung sind besonders gefragt", so
Hedwig Kersken, Leiterin der Duisburger Beratungsstelle der
Verbraucherzentrale. Um die Spreu vom Weizen zu trennen, hat die
Verbraucherzentrale NRW in einem vom Generationenministerium NRW
geförderten Projekt Qualitätskriterien für Haushaltsdienste entwickelt.
Dienstleister, die diese Kriterien einhalten wollen, können sich um die
Aufnahme in eine Datenbank der Verbraucherzentrale NRW bewerben. Hier
können dann Interessenten nach ihrem Wunschangebot suchen.
Ein Teil des Projekts war es, in ausgewählten Städten unter Federführung
der Stadt und der Verbraucherzentrale, Vertreter des Seniorenbeirats,
Dienstleister, Wohlfahrtsverbände und weitere Multiplikatoren an einen
Tisch zu bekommen - so auch in Duisburg. Über ein Jahr hat die
Arbeitsgruppe Themen wie die Einschätzung der Bedarfslage in Duisburg
oder die Möglichkeiten von Dienstleistungen für Personen mit geringem
Einkommen behandelt. Mit der Veröffentlichung des Informationsblattes
"Service rund um Haus und Garten - selbstbestimmt zu Hause leben" findet
die Arbeitsgemeinschaft vorläufig ihren Abschluss.
Ausführliche Informationen
Das Faltblatt ist bei der Stadt, der Verbraucherzentrale, vielen
Dienstleistern und den Wohlfahrtsverbänden erhältlich.
Persönliche Ansprechpartner stehen bei der Beratungsstelle für ältere
und pflegebedürftige Menschen der Stadt Duisburg und bei der
Verbraucherzentrale zur Verfügung. |
|
Donnerstag, 4. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Erstes Schulsanierungsprojekt aus dem
Konjunkturpaket II gestartet
Eine der ersten und größten Einzelmaßnahmen, die aus den Mitteln des
Konjunkturpakets II finanziert werden ist die energetische Sanierung der
Förderschule Friedrich Fröbel in Duisburg-Rheinhausen. Mit der
Auffstellung des Bauschildes durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland am
4. Juni 2009 wurd die Maßnahme offiziell begonnen. Nach ihrer
Fertigstellung im Sommer 2010, die sowohl die Modernisierung der
vorhandenen Altbauten vorsieht als auch Ersatzneubauten, wird die
Fröbel-Schule ihren Energiekostenbedarf um 65 Prozent senken können.
Damit wird nicht nur der städtische Haushalt nachhaltig entlastet,
sondern auch die Umweltbelastung mit CO2 deutlich reduziert.
Das hocheffiziente energetische Sanierungskonzept wurde in
Zusammenarbeit mit der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) vom
Bochumer Ingenieurbüro Wortmann & Scheerer erarbeitet und stellt eine
bislang einzigartiges Modellprojekt dar. Oberbürgermeister Adolf
Sauerland freut sich, dass an der Fröbel-Schule Maßstäbe gesetzt werden,
von denen noch mehr Bildungseinrichtungen profitieren werden: „Das, was
wir hier zum ersten Mal anwenden, wird in ähnlicher, manchmal sogar
optimierter Form auch an anderen Schulgebäuden zum Einsatz kommen.“
Neben der guten Dämmung kommt insbesondere der geplanten Lüftungstechnik
mit Wärmerückgewinnung von bis zu 75 Prozent ein bedeutende Rolle zu.
Die Lüftungstechnik trägt so nicht nur erheblich zur Energieeinsparung
bei, sondern gewährleistet auch eine durchgehend gute Luftqualität für
Schüler und Lehrer während des Unterrichts, was sich positiv auf die
Lernatmosphäre auswirken wird.
Die Förderschule Friedrich Fröbel ist eine von drei Förderschulen in
Duisburg. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Förderung der geistigen
Entwicklung von Schülerinnen und Schülern mit geistiger Behinderung. Sie
wird als Ganztagsschule für ca. 100 Schülerinnen und Schüler geführt.
Nach dem Umzug vom jetzigen Standort an der Ulmenstraße werden hier bis
zu 30 Lehrkräfte und zusätzliches Personal wie Therapeuten arbeiten.
Das energetische Sanierungskonzept sieht aber auch den Einsatz von
energieffizienter LED-Technik vor und den Einsatz der Photovoltaik. Die
Kosten der Gesamtmaßnahme sind mit knapp fünf Millionen Euro
veranschlagt.

Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat das Bauschild zum
Schulsanierungsprojekt „Förderschule Friedrich Fröbel“ enthüllt
Sperrung der Kreuzung Dittfeldstraße/Schulstraße
in Aldenrade
Die Kreuzung Dittfeldstraße/Schulstraße in Aldenrade wird ab Montag,
8. Juni, komplett für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Dann beginnt im
Kreuzungsbereich der Ausbau zu einem Kreisverkehr. Die Sperrung ist
erforderlich, um die Baustelle möglichst zügig abwickeln zu können.
Dittfeldstraße und Schulstraße werden jeweils bis zum Kreuzungsbereich
zur Sackgasse. Für Fußgänger bleibt der Bereich passierbar. Die
Bauarbeiten werden voraussichtlich bis zum 18. Juli dauern.
Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis für die Vollsperrung und
empfiehlt Ortskundigen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.
Europawahl konkurriert mit Duisburger
Marathon-Lauf
Am Sonntag (7. Juni) geht’s rund in Duisburg. Zwei große Veranstaltungen
werden (hoffentlich) eine Vielzahl von Bürgern auf die Straße treiben:
Die Europawahl und der 26. Rhein-Ruhr-Marathon. Während die über 350
Wahllokale im Stadtgebiet in der Zeit von 8 bis 18 Uhr geöffnet sind,
planen die Marathon-Organisatoren die Starts für die ersten Läufe schon
um kurz vor 8 Uhr.
Die Streckenführungen für Rollstuhlfahrer, Inline-Skater und Läufer
beginnen in Neudorf und reichen über die Innenstadt, das Hafengebiet,
Ruhrort, Homberg, Rheinhausen, Hochfeld, Buchholz, Großenbaum bis nach
Wedau und enden schließlich an der MSV-Arena, wo die letzten Sportler
gegen 15 Uhr einlaufen werden.
Die Polizei wird den gesamten Streckenverlauf mit ausreichenden Kräften
sichern. Sie weist vorsorglich darauf hin, dass es trotz des sportlichen
Wettbewerbs für Europawähler möglich sein wird, die Rennstrecke auf dem
Weg zum Wahllokal zu kreuzen, sofern dadurch keine Sportler gefährdet
werden. Neben diesen beiden Events findet auch noch ein Kanupolo-Turnier
auf der Regattabahn statt, ein Kunstmarkt in Meiderich, ein Brunnenfest
in Homberg sowie ein Bürgerfest in Buchholz.
Duisburger Umwelttage 2009 „Baum und
Umwelt“
Eröffnungsveranstaltung im RheinPark
Die 16. Duisburger Umwelttage 2009 zum Thema „Baum und Umwelt“ werden am
Freitag, 5. Juni, dem Internationalen Tag der Umwelt, von
Oberbürgermeister Adolf Sauerland und dem Schirmherrn Felix Finkbeiner
(11 Jahre) im RheinPark eröffnet. Dabei werden die frisch gebackenen
Duisburger Klimabotschafter aus der Plant for the Plant Akademie Felix
Finkbeiner eine Absichtserklärung überreichen, dass sie es in die Hand
nehmen wollen, in Duisburg 25.000 Bäume als Beitrag der Stadt Duisburg
zu der Initiative „Plant for the Planet“ zu pflanzen. Die Duisburger
Klimabotschafter werden zum Auftakt, gemeinsam mit Felix Finkbeiner und
dem Oberbürgermeister einen Baum im RheinPark pflanzen, der diese
Verpflichtung symbolisieren soll.
Zum dritten Mal im Rahmen der Duisburger Umwelttage wird auch die Aktion
„18 Tage ohne Auto“ gestartet. Alle Teilnehmer werden ihre
Fahrzeugpapiere an den Oberbürgermeister abgeben und dafür ein
CO2-Vermeidungsbuch erhalten.
Ablauf der Eröffnungsveranstaltung im Rheinpark Duisburg, Wanheimer
Straße/Liebigstraße, Duisburg-Hochfeld:
16:00 Uhr Musikalischer Empfang am Eingang des Parks
16:10 Uhr Spaziergang durch den Park bis zum Eröffnungsort am Rhein
16:30 Uhr Grußwort des Oberbürgermeisters Adolf Sauerland
16:40 Uhr Oberbürgermeister startet die Aktion „18 Tage ohne Auto“
16:45 Uhr Ansprache des Schirmherrn Felix Finkbeiner
17:00 Uhr Duisburger Klimabotschafter überreichen Felix Finkbeiner die
Absichtserklärung, in Duisburg 25 000 Bäume zu pflanzen
17:10 Uhr Baumpflanzung
17:40 Uhr Umtrunk und Imbiss mit musikalischem Programm
18:30 Uhr Ende der Veranstaltung
Eisenbahngüterverkehr schrumpft im 1. Quartal 2009 um 21,2%
Auf dem deutschen Schienennetz wurden im ersten Quartal 2009 74,7
Millionen Tonnen Güter transportiert. Wie das Statistische Bundesamt
mitteilt, wurden damit 20,1 Millionen Tonnen weniger befördert als im
ersten Quartal 2008, das Transportvolumen hat sich um mehr als ein
Fünftel verringert (- 21,2%). Auch die tonnenkilometrische Leistung
verzeichnete einen ähnlich gravierenden Rückgang (- 21,7%).
Die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise sind seit November
vergangenen Jahres auch für den Eisenbahngüterverkehr spürbar. Im
November 2008 war das Transportaufkommen zunächst um 0,2% gegenüber dem
gleichen Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Innerhalb des Zeitraums von
November 2008 bis März 2009 zeigte der Januar mit - 27,9% die
schlechtesten Werte, im Februar und März hat sich der Rückgang mit -
20,6% beziehungsweise - 14,8% wieder abgeschwächt.
Alle vier Hauptverkehrsbeziehungen waren im ersten Quartal 2009 vom
Einbruch betroffen, wobei im grenzüberschreitenden Versand (- 31,5%
gegenüber dem ersten Quartal 2008) und im grenzüberschreitenden Empfang
(- 26,4%) der Rückgang wesentlich drastischer ausfiel als im
Binnenverkehr: Hier ist die Transportmenge um 17,0% zurückgegangen. Der
Durchgangsverkehr hat sich um ein Viertel verringert (- 24,6%). Zwei
Drittel des Güteraufkommens (49,0 Millionen Tonnen) wurden im
Binnenverkehr befördert, grenzüberschreitender Versand und Empfang
besaßen mit 10,0 beziehungsweise 11,8 Millionen Tonnen einen Anteil von
13 beziehungsweise 16%; auf den Durchgangsverkehr entfielen mit 3,9
Millionen Tonnen fünf Prozent der Transportmenge im 1. Quartal 2009.
Bis auf landwirtschaftliche Güter, die sich mit + 15,4% positiv
entwickelten, verzeichneten alle anderen Güterarten Rückgänge: Besonders
stark betroffen waren Eisen und Nichteisen-Metalle mit 41,3% weniger als
im 1. Quartal 2008. Starke Abnahmen wiesen auch Erze und Metallabfälle
mit - 38,0% auf. Bei der aufkommensstärksten Güterart "Besondere
Transportgüter", die auch den kombinierten Verkehr umfasst, ging die
Transportmenge gegenüber dem ersten Quartal 2008 um 18,6% zurück.
Insgesamt ist der kombinierte Verkehr, der bislang immer den
Wachstumsmotor im Eisenbahngüterverkehr darstellte, etwas weniger
drastisch vom Rückgang betroffen: Das Beförderungsvolumen von Containern
auf Basis der TEU (Zwanzig-Fuß-Einheiten) sank um 15,8%.
3,8% weniger Schwangerschaftsabbrüche
im ersten Quartal 2009
Im ersten Quartal 2009 wurden dem Statistischen Bundesamt rund 29 400
Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 1 200
Abbrüche weniger als im ersten Quartal 2008 (- 3,8%).
Knapp drei Viertel (73%) der Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche
durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 15% zwischen 35
und 39 Jahren. Fast 8% der Frauen waren 40 Jahre und älter. Bei den
unter 18-Jährigen (Anteil von gut 4%) ging die Zahl der
Schwangerschaftsabbrüche um 12% (- 177) im Vergleich zum entsprechenden
Vorjahresquartal zurück. 41% der Schwangeren aller Altersgruppen hatten
vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt.
Fast 98% der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der
Beratungsregelung vorgenommen. Medizinische und kriminologische
Indikationen waren in gut 2% der Fälle die Begründung für den Abbruch.
Die meisten Schwangerschaftsabbrüche (73%) wurden mit der Absaugmethode
(Vakuumaspiration) durchgeführt. Bei knapp 14% der
Schwangerschaftsabbrüche wurde das Mittel Mifegyne® verwendet.
Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant (97%), und zwar zu 79% in
gynäkologischen Praxen und zu 18% ambulant im Krankenhaus. Rund 6% der
Frauen ließen den Eingriff in einem Bundesland vornehmen, in dem sie
nicht wohnten. |
|
Mittwoch, 3. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Sperrung der Zufahrt zur A 59 in
Fahrtrichtung Düsseldorf in Marxloh
Die Zufahrt zur A 59 von der Duisburger Straße in Marxloh in
Fahrtrichtung Düsseldorf muss ab Freitag, 5. Juni, ab 20 Uhr gesperrt
werden. Grund für die Sperrung sind Brückenbauarbeiten im
Zufahrtsbereich. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Sonntagabend,
7. Juni, um 23 Uhr dauern.
Graffitis gegen Graffitis
Schutz vor illegalen Sprayern für den RheinPark
Mitte Mai erst wurde der RheinPark Duisburg mit einem spannenden
Programm den Bürgerinnen und Bürgern übergeben. Und schon stehen die
nächsten großen Aktionen im RheinPark an. Im Anschluss an die Eröffnung
der Umwelttage und die deutschen Meisterschaften der Skateboarder am
kommenden Wochenende startet ein großes Graffiti-Event.
Mit der Aktion „Graffiti als Graffiti-Schutz“ sollen wilde Sprayaktionen
verhindert werden, denn einige der mächtigen Mauerreste - ehemalige
Industrierelikte - sind schon in nächtlichen illegalen Sprühaktionen von
Unbekannten mit Graffitis versehen worden. Durch die legale Sprayaktion
soll dem nun ein Riegel vorgeschoben werden.
Ab der kommenden Woche werden namhafte internationale Künstler und
Akteure aus Deutschland, aber auch lokalen Akteure aus der Duisburger
Szene die Mauern gestalten. Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei bis
drei Wochen in Anspruch nehmen. Alle Interessierten sind herzlich
eingeladen, den Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen.
Als Sponsor konnte für die Graffiti-Aktion der Spraydosenhersteller
Molotow gewonnen werden. Zusätzlich wird das Projekt gefördert mit
Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Programm „Soziale
Stadt NRW“.
Deutsches Kinderhilfswerk: Spendendose
kommt nach Duisburg
Erstmalig in der Geschichte des Deutschen Kinderhilfswerkes geht die
Spendendose on Tour. Anlässlich des 30-jährigen Geburtstages der Dose,
besucht sie bundesweit 10 Städte und Gemeinden. Dabei ruft das Deutsche
Kinderhilfswerk alle teilnehmenden Städte und Gemeinden zum Wettbewerb
auf: wer sammelt die meisten Spenden für Kinder? Dabei geht die Hälfte
der Spenden an Duisburger Kinder- und Jugendprojekte. Schirmherr der
Aktion ist Bundespräsident a.D. Dr. Richard von Weizsäcker.
Köln: RTL "Erwachsen auf Probe":
Jugendamt der Stadt Köln kann nicht verpflichtet werden, die
Ausstrahlung der Sendung zu verhindern
RTL kann heute um 20.15 Uhr wie geplant die erste Folge der Sendung
„Erwachsen auf Probe“ ausstrahlen. Dies hat das Verwaltungsgericht Köln
mit einem soeben bekannt gegebenen Beschluss entschieden und damit den
Antrag eines familienpolitischen Zielen verpflichteten Vereins und eines
Mitglieds dieses Vereins, der sechsfacher Vater ist, abgelehnt.
Mit diesem Antrag wollten die Antragsteller erreichen, dass das
Jugendamt der Stadt Köln die Ausstrahlung der Sendung einstweilen
untersagt, weil sie insbesondere gegen die Menschenwürde verstoße.
Zur Begründung haben die Richter ausgeführt, dass das Jugendamt der
Stadt Köln unter keinem Gesichtspunkt dazu berufen sei, in eigener
Zuständigkeit die Ausstrahlung der Sendefolgen „Erwachsen auf Probe“ zu
untersagen. Deswegen könne es dazu auch nicht verpflichtet werden. Die
Zuständigkeiten der Medienaufsicht seien abschließend im
Jugendmedienschutz-Staatsvertrag geregelt. Behördlich zuständig für
Maßnahmen im Zusammenhang mit der Beachtung des Jugendschutzes und der
Menschenwürde im privaten Rundfunk seien danach allein die
Landesmedienanstalten.
Weiterhin sei – unabhängig hiervon – auch nicht ersichtlich, in welchen
eigenen Rechten die Antragsteller durch die Ausstrahlung der Sendefolgen
„Erwachsen auf Probe“ überhaupt betroffen seien und woraus sich ein
subjektives Recht auf Einschreiten ergeben könnte. Die von ihnen hierfür
reklamierten Grundrechte – insbesondere das Grundrecht auf Menschenwürde
- seien Abwehrrechte gegenüber dem Staat und begründeten keine
Handlungsansprüche gegenüber dem Staat auf ein Einschreiten gegen
private Dritte.
Gegen den Beschluss ist noch Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in
Münster möglich.
Verband selbständiger Frauen
Wer rosarote Aussichten verspürt, der sieht Erfolg in der Zukunft. Oder?
"Wir heißen `Aussichten Verband selbständiger Frauen` und sind der
Regionalverband Ruhrgebiet," berichtet die Duisburger Rechtsanwältin
Sabine Krömer.
"Mehr als 100 Freiberuflerinnen, Unternehmerinnen und Selbständige
treffen sich beim Regionalverband. Wir bieten Unternehmerinnen ein Forum
zum Erfolgsaustausch über Themen aus dem unternehmerischen Alltag in
einer lockeren, entspannten Atmosphäre. Wir bieten einen Ort, an dem Sie
Energie tanken können, an dem Sie Motivation finden, etwas Neues
auszuprobieren, indem Sie Ihr Projekt präsentieren und Feedback einholen
können," stellt sich der Verband in einem Faltblatt selbst vor.
"Existenzgründungsberatung leisten wir allerdings nicht," betont Krömer.
Der Verband hat seinen Sitz in Essen. Rund 40 fest organisierte Damen
und rund 100 Interessentinnen gibt es, wie Krömer berichtet. "Was nichts
kosten, taugt nichts. Das ist unsere Erfahrung. Mitglieder zahlen 100
Euro pro Jahr, Interessentinnen 10 Euro. Da die Verbandsarbeit
ehrenamtlich erfolgt, fließt das Geld in die Arbeit vor Ort. Wir machen
beispielsweise Vortragsveranstaltungen oder nehmen an Messen teil,"
berichtet die sympathische Dame.
Steuerberaterinnen, Rechtsanwältinnen, Journalistinnen, Buchhändlerinnen
und Selbständige aus den Bereichen Bürocenter, Coaching, Marketing /
Öffentlichkeitsarbeit und Gesundheit - überwiegend der
Dienstleistungsbereich ist in dem Verband vertreten. "Wir haben gerade
einmal eine Handwerkerin und die ist Schreinerin. Selbst Friseurinnen
sind nicht bei uns vertreten. "Als Angestellte würde man bei uns nicht
die Aufnahmekriterien erfüllen. Man muss schon selbständig arbeiten,"
betont Krömer.
Sie betont: "Wir sind kein Stammtisch. Die festen und verbindlichen
Strukturen sollen Vertrauen schaffen. Eine offene Atmosphäre,
Gesprächsbereitschaft, geringes Konkurrenzdenken, der gegenseitige
Austausch und das Empfehlungsmarketing gehören zu unserer Arbeit.
Aufgrund der ehrenamtlichen Ausrichtung unserer Arbeit tritt die
politische Lobbyarbeit in den Hintergrund." Und dennoch: Die
Ruhrgebietsgruppe ist eine der kleinsten Gruppen des Verbandes
deutschlandweit. Nach Krömers Beobachtung gehören nur wenige Damen aus
Duisburg dem Verband an.
Der Grund dafür? Offensichtlich geht es dem Unternehmerinnenverband wie
anderen Vereinen auch. Viele Leute sind nicht bereit, sich fest zu
binden. Die unverbindliche Ausrichtung von
Unternehmer(innen)stammtischen ohne konkrete Verpflichtung für den
Einzelnen / die Einzelne scheint größeren Zuspruch zu erhalten.
"Ich selbst bin seit 12 Jahren selbständig. Ich habe gute Hilfe vom
städtischen Existenzgründerbüro und der Sparkasse erhalten," berichtet
Krömer. Eine Frage kommt fast schon im gleichen Atemzug: "Was weiß man
schon am Anfang außer seinem Fachwissen? Ein Verband kann helfen,
Kontakte aufzubauen (Stichwort: Netzwerke) und Kunden durch
Mund-zu-Mund-Propaganda zu gewinnen. Wer sich heute selbständig macht,
läuft Gefahr, auch schnell wieder Pleite zu gehen. Ein halbes Jahr
Förderung durch das Arbeitsamt hilft nur wenig. Die Mitstreiterinnen bei
uns im Verband kenne ich persönlich. Wenn ich Hilfe und Beratung
brauche, kann ich sie fragen und weiß, dass mein Problem nicht die Runde
im Verband macht."
Ich persönlich weiß nun nicht, wie viele Frauen in Duisburg selbständig
arbeiten. Ich habe aber schon mitbekommen, das insbesondere die
Duisburger Arbeitsverwaltung die Frauen als Zielgruppe des
Arbeitsmarktes erkannt hat und sie fördern möchte.
"Man muss schon seine Nische haben, wenn man Erfolg haben möchte," betont
Krömer. Ganz egal, ob man im "Verband der Unternehmerinnen", bei den
"Frauen im Handwerk" oder bei den "Schönen Aussichten" Mitglied ist,
auch hier gilt: Nur Einigkeit macht stark. Andreas Rüdig
Open Air auf dem König-Heinrich-Platz:
"Jazz auf'm Plazz"
Der König-Heinrich-Platz lädt als zentraler Platz zu schönen
Veranstaltungen ein, und so wird er in den Sommermonaten jeden Monat in
eine Freiluftkonzerthalle verwandelt. Am Donnerstag, 4. Juni findet um
19:30 Uhr das zweite Konzert des Jahres 2009 mit "Budzillus" auf dem
König-Heinrich-Platz statt.
Budzillus ist eine 5-köpfige Band aus Berlin. Sie wurde im Jahr 2005 von
Kommodore Kondorosi, Ecut Friedrich, Matze Sturm, Stefan Baier und
Kornelius van der Zepp gegründet. In ihrer Musik finden sich Einflüsse
von Swing, Hot Jazz, Rock 'n' Roll, Punk und orientalischer Musik.
Eine Besonderheit an Budzillus ist, dass die Bandmitglieder einen großen
Teil der Instrumente selbst gebaut oder stark modifiziert haben. Dies
trägt, neben verschiedenen Maskierungen und Verkleidungen, entscheidend
zum optischen und vor allem musikalischen Charakter der Band bei.
NRW-Industrie: Anhaltende
Nachfrageschwäche
Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe
gaben im April 2009 preisbereinigt um 43 Prozent gegenüber dem April des
Vorjahres nach und erreichten einen Indexwert von 69,8 Punkten
(2005=100).
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt weiter mitteilt, nahmen die Bestellungen aus dem Inland um 36
Prozent und die aus dem Ausland sogar um 49 Prozent ab.
Wie die Übersicht zeigt, war die Nachfrageentwicklung im April auch in
allen Industriebereichen rückläufig. Insbesondere bei den Herstellern
von Investitionsgütern zeigten sich drastische Rückgänge gegenüber dem
Vorjahr, wobei zu berücksichtigen ist, dass das Vorjahresergebnis durch
mehrere Großaufträge aus dem Ausland außergewöhnlich gut ausgefallen
war. Auch im Bereich der Vorleistungsgüter war der Rückgang stark
ausgeprägt, während die
Hersteller von Ge- und Verbrauchsgütern deutlich geringere Abschläge
hinnehmen mussten.
VHS Vortrag beschäftigt sich mit Bäumen
Im Rahmen der Duisburger Umwelttage bietet die VHS am
Dienstag, 9. Juni,
18 Uhr einen Bild-Vortrag zum Thema „Platane, Götterbaum und Bergahorn –
markante Gehölze in der Großstadt“ an. Referent Heinz Kuhlen verbindet
botanische Aspekte mit historischen Bezügen und informiert über
interessante Details zur Nutzung dieser Baumarten. Der Eintritt ist
kostenlos. Weitere Infos unter 0203 / 283-3725 und 283-2616.
„Vom Baggersee zum Sportpark Duisburg“:
Nächste Führung im Sportpark
Die nächste Führung durch den Sportpark, der aus drei der Stadt Duisburg
1919 durch die Firma Krupp zur Verfügung gestellten Baggerseen entstand,
wird am Sonntag, 14. Juni, um 11 Uhr angeboten. Treffpunkt zur
anderthalb- bis zweistündigen Führung, in der neben der Entstehung auch
auf die weitere Entwicklung des Sportparks eingegangen wird, ist das
Verwaltungsgebäude von DuisburgSport auf der Kruppstraße 30 b an der
Regattabahn. Zusätzlich können neben den regelmäßigen Führungen (sechs
Euro pro Person) auch Termine für Gruppenführungen vereinbart werden.
Preise hierfür werden auf Anfrage mitgeteilt. Ermäßigungen,
beispielsweise für Stundenten und Inhaber der Familienkarte, sind
möglich.
Anmeldungen – auch zu den regelmäßigen – Sportparkerkundungen sollten
unter Angabe der Teilnehmerzahl und gegebenenfalls von Terminwünschen
per Mail unter sporttourismus@duisburgsport.de oder telefonisch unter
(0203) 283-4444 vorgenommen werden. |
|
Dienstag, 2. Juni 2009
-
Historischer Kalender |
|
Wasserrahmenrichtlinie: Pläne liegen aus
Die Pläne für die Wasserrahmenrichtlinie liegen aus. Interessierte
Bürger können die Entwürfe des Bewirtschaftungsplans bis zum 21. Juni im
Amt für Wasser- und Kreislaufwirtschaft, Am Burgacker 30 – 42 , 47051
Duisburg montags bis freitags, von 8.30 bis 15.30 Uhr einsehen.
Ausgelegt werden dabei der Bewirtschaftungsplan für Nordrhein-Westfalen,
das Maßnahmenprogramm des Landes sowie die Darstellung der
Gewässerzustände, der Bewirtschaftungsziele und der geplanten Maßnahmen.
Interessenten können sich vorab unter 0203 / 283-3219 anmelden.
Alle Anhörungsdokumente sind außerdem im Internet über die Seite
www.flussgebiete.nrw.de erreichbar.
Duisburger Ableger des CVJM feiert in
diesen Tagen seinen 100. Geburtstag"YMCA"
- soweit ich mich erinnere, hieß in den `70er Jahren so ein Riesenhit
der amerikanischen Popgruppe "Village People". Der Duisburger Ableger
des CVJM feiert in diesen Tagen seinen 100. Geburtstag.
Dem dazugehörigen Festgottesdienst feiert der CVJM in der Marienkirche.
"Der CVJM war hier bis 1957 beheimatet," erfahre ich in der Predigt.
"Erst dann zog er in seine Räumlichkeiten in der Claubergstraße. Und
wofür steht der CVJM? Die jungen Leute sollen Gottes Wort hören und es
weitererzählen. Doch es geht um mehr. Es gibt gemeinsame Freizeiten. Es
gibt die weltweite Gemeinschaft; der CVJM ist in 124 Ländern vertreten.
Der Duisburger CVJM unterstützt einen CVJM im afrikanischen Ghana.
Dieses Fest ist kein Fest des CVJM und keine Fest der (Helden-)Verehrung.
Es soll ein Fest für den Herrn sein." Pfarrer Dr. Wolfgang Neuser,
Generalsekretär des CVJM in Deutschland, hält die Predigt.
"Der CVJM ist ein Ort, an dem Alter, Herkunft und Nationalität keine
Rolle spielen. Den YMCA gibt es seit dem 4. Juni 1844. Die Menschen
werden hier um ihrer selbst angenommen," erfahre ich bei den Grußworten
bei dem anschließenden Empfang. "Für Kinder ist dies eine neue
Erfahrung. Sie sind hier willkommen und werden akzeptiert. Hier hören
ihnen die Erwachsenen zu. Auch wenn wir bislang weder Firmen noch die
öffentliche Hand als Sponsoren gefunden haben, so müssen wir unsere
Räumlichkeiten trotzdem renovieren. Sie haben Patina angesetzt."
Oberbürgermeister Adolf Sauerland. bedankt sich für die viele
ehrenamtliche Hilfe. "Ohne sie funktioniert die Kommune nicht. Solange
Leute diese Arbeit freiwillig und aus Pflichtgefühl machen, funktioniert
die Gesellschaft noch. Wir leben in einer Gesellschaft des Egoismus und
der Selbstsucht. Für mich ist "Geiz ist geil" ein perverser Spruch.
Schade, dass er so erfolgreich war. Es ist beruhigend, dass noch an die
Zukunft der Werte geglaubt wird. Beim CVJM geht es um Werte wie Familie
und Kameradschaft. Es gibt dort zwar auch viel Spaß. Die
Spaßgesellschaft steht aber nicht im Vordergrund." Andreas Rüdig
Duisburger Umwelttage 2009 "Baum und
Umwelt"
Die Duisburger Umwelttage 2009 finden vom 5. Juni bis 21. Juni unter der
Schirmherrschaft von
Felix Finkbeiner (Foto), 12 Jahre alt, UNEP-Vertreter der Kinder (UNEP-Tunza-Junior-Board),
Initiator der Schülerinitiative "Plant-For-The-Planet" statt.
Der Schirmherr engagiert sich auch vor Ort in Duisburg. Am Wochenende
(29. und 30. Mai) vor der Eröffnung beteiligt er sich an einer
anderthalbtägigen Akademie zur Ausbildung von Kindern als
Klimabotschafter, die das Umweltamt nach den Vorgaben des Konzeptes
"Plant for the Planet - Akademie" organisiert.
"Baum
und Umwelt" ist das Thema der Duisburger Umwelttage 2009. In der Stadt
Duisburg gibt es mehr als 50.000 Straßenbäume, mehr als die Hälfte des
Stadtgebietes sind Grün- und Wasserflächen, 1.243 ha stehen unter
Naturschutz sowie ein Viertel des Stadtgebietes unter Landschaftsschutz.
Der Duisburger Wald, alles in allem mehr als 2.500 ha, macht 10,8
Prozent des Duisburger Stadtgebietes aus. Diese Bilanz lässt sich
vorzeigen, wenn man bedenkt, dass ein Hektar Wald pro Jahr
durchschnittlich 10 Tonnen CO2 aufnimmt, es in Holz verwandelt und dabei
zusätzlich Sauerstoff produziert.
Bäume stellen ein Symbol für viele Aspekte des Natur- und Umweltschutzes
im öffentlichen und im privaten Bereich dar. Bäume sorgen für ein
besseres Klima, binden Luftschadstoffe und prägen das Stadtbild. Sie
filtern die Luft, reinigen sie von Staubpartikeln. Außerdem verwandeln
sie das für den Menschen schädliche Kohlendioxid mit Hilfe von
Sonnenlicht in Sauerstoff.
Hier will das Programm der Umwelttage 2009 ansetzen, um das Thema
stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
"Wir Kinder erklären einfach jeden gepflanzten Baum zu einem Symbol für
Klimagerechtigkeit." (Felix Finkbeiner)
Was können wir tun, um die CO2-Emissionen zu vermeiden, die Umwelt zu
schützen, das Klima zu retten, unseren persönlichen Energieverbrauch zu
senken und unser persönliches Umfeld attraktiv und den Lebensstil
bezahlbar zu gestalten?. Ist Baumpflanzen allein das allerbeste
Hilfsmittel? Oder gibt es andere Wege, die wir gehen sollen?
Auf diese Fragen möchten 54 Akteure, die sich an der Gestaltung des
Programms beteiligen, Antworten finden. Das Programm umfasst ca. 97
Einzelveranstaltungen. Umwelt- und Naturschutzverbände, Schulen und
Kindergärten, Parteien und Ratsfraktionen, städtische Ämter,
Gesellschaften und viele engagierte Personen nehmen sich des Themas an
und beleuchten es aus verschiedenen Blickrichtungen für verschiedene
Zielgruppen. Podiumsdiskussionen, Vorträge, Workshops, Aktionstage,
Umwelttheater, Filme, Führungen, Radtouren, Busfahrten und
Mitmachaktionen sowie der Umweltmarkt sollen die Bürgerinnen und Bürger
informieren, anregen und motivieren, ihr alltägliches Verhalten
zugunsten des Klima- und Umweltschutzes zu gestalten.
Mütterberatung fällt aus
Die öffentliche Mütterberatung in Duisburg-Stadtmitte im Kinder- und
Jugendgesundheitsdienst, Beekstraße 48/50, fällt am 24. Juni aus.
Terminänderungen bei den
Wochenmärkten an Fronleichnam
Aufgrund des Feiertages fallen am Donnerstag, 11. Juni 2009, die
Wochenmärkte in Hamborn (Altmarkt), Beeck (Marktplatz) und Laar
(Werth-/Schillstraße) ersatzlos aus.
Die Wochenmärkte in Rumeln (Dorf-/Verbindungsstraße) und Huckingen (Mündelheimer
Straße/Im Wittfeld) sowie der Bauernmarkt (Königstraße) werden auf
Mittwoch, 10. Juni 2009, vorverlegt. Der Wochenmarkt in Wanheimerort
(Michaelplatz) findet am Freitag, 12. Juni 2009, statt.
Die Marktbeschicker der Duisburger Wochenmärkte und die FrischeKontor
Duisburg GmbH bitten um Verständnis aufgrund der Terminänderungen und
wünschen ihren Kundinnen und Kunden einen erholsamen Feiertag. |
|