Duisburg aktuell   -   Archiv Juni 2009

Dienstag, 30. Juni 2009 - Historischer Kalender

Multi Development und die Stadt Duisburg organisieren
zusammen mit Karstadt einen Solidaritätstag für das
Warenhaus im Forum Duisburg

Ungehindert dessen, dass die Arcandor AG Anfang Juni Insolvenz angemeldet hat, laufen die Geschäfte bei Karstadt im Forum normal weiter. Und das ist gut so, denn das Karstadt-Warenhaus in Duisburg ist profitabel und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hoch motiviert. Um ein Zeichen zu setzen für die Notwendigkeit und Wichtigkeit eines Karstadt-
Warenhauses in der Duisburger Innenstadt, findet am Samstag, den 4. Juli von 10 bis 20 Uhr ein Solidaritätstag für Karstadt im und vorm Forum statt.

Karstadtstellt mit seinem Sortiment eine wichtige Ergänzung zum Einzelhandelsangebot in der Duisburger Innenstadt dar. Um zum einen die große Bedeutung des Warenhauses am Standort zu unterstreichen, aber auch als Geste der Solidarität mit Karstadt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat Axel Funke, Geschäftsführer der Multi Development Germany GmbH, zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Adolf Sauerland, sowie Barbara Kelling, Geschäftsführerin der Duisburger Karstadt-Filiale, die Idee zu einem Solidaritätstag für Karstadt entwickelt.
Das Programm des Solidaritätstages sieht ein Reihe von Events und Aktionen vor. So wird es neben einem Speise- und
Getränkeangebot (Bratwurst, Bier, Softdrinks für jeweils 1 Euro) auch Live-Musik und eine Tombola geben. Spieler des MSV Duisburg werden um 18.30 Uhr für eine exklusive Autogrammstunde vor Ort sein (Sportabteilung). Im ersten Obergeschoss des Karstadt-Warenhauses bietet zudem eine Bühne Platz für Diskussionsrunden. Um 12 Uhr werden dort Astrid Schulte, Geschäftsführerin der Niederrheinischen IHK, Barbara Kelling, Adolf Sauerland sowie Axel Funke zum Thema „Wie wichtig ist ein Warenhaus für eine funktionierende Innenstadt?“ diskutieren. Ebenfalls im ersten Obergeschoss im Bereich Spielwaren präsentiert sich der Zoo Duisburg und bietet Kinderschminken und Luftballons gestalten an.
Darüber hinaus erhalten Karstadt-Kunden ab einem Einkaufswert von 10 Euro ein Frei-Parken-Ticket für das „Forum Parkhaus“ oder für das „Parkhaus
Königstraße/König-Heinrich-Platz“. Gegen Vorlage des Kassenbons ist das Frei- Parken-Ticket im Service-Center im ersten Obergeschoss des Karstadt-
Warenhauses erhältlich. Foto Schneider

Sperrung der Kaßlerfelder Straße in Kaßlerfeld
Der Einmündungsbereich der Kaßlerfelder Straße in die Straße „Am Brink“ wird ab Samstagvormittag, 4. Juli, gesperrt. Es kann dann weder in die Kaßlerfelder Straße eingebogen, noch aus ihr herausgefahren werden. Insbesondere die Durchfahrt von der Ruhrorter Straße zum Autobahnzubringer A 40 ist nicht mehr möglich. Die Sperrung erfolgt zunächst für eine Testphase von einem Jahr. Dieser Maßnahme liegt ein Beschluss der Bezirksvertretung Mitte zugrunde.

Verkehrsbehinderungen auf der Grafschafter Straße in Baerl

Im Gehweg der Grafschafter Straße in Baerl beginnen am Donnerstag, 2. Juli, Arbeiten an der Wasserleitung. Die Baustelle befindet sich auf der linken Gehwegseite (aus Richtung Baerl) vor dem Kreuzungsbereich Rheindeichstraße. Fußgänger werden auf die gegenüberliegende Seite geleitet. Gleiches gilt für Radfahrer, die absteigen müssen. Wegen der Baumaßnahme entfällt auch eine Fahrspur, so dass hier für jede Fahrtrichtung nur eine Spur zur Verfügung steht. Zu Behinderungen kann es insbesondere für den Verkehr aus Richtung Baerl kommen. Die Arbeiten werden etwa drei Wochen dauern.

UDE: Kinderbetreuung „DU-E-Kids“ öffnet die Türen
Informieren und den Sommer feiern
Gäste herzlich willkommen: Die DU-E-Kids laden ein zum Tag der offenen Tür und zum Sommerfest der Kinderbetreuung am Duisburger Campus der Universität Duisburg-Essen (UDE). Am kommenden Samstag von 12 bis 17 Uhr erwarten unter anderem Sand- und Wasserspiele, Bastelangebote und Kinderschminken die kleinen Gäste in der Kammerstraße 206-208.

Für große Besucher stehen Informationen im Vordergrund: Sie können die Einrichtung in Augenschein nehmen, das Betreuungsteam und das Elternservicebüro der UDE kennen lernen sowie erste Kontakte zu anderen Eltern knüpfen, die ihre Kinder bereits bei den DU-E-Kids versorgt wissen. Ganz ausdrücklich eingeladen sind auch die Nachbarn der Tagespflegestelle.
In der hochschuleigenen Einrichtung DU-E-Kids bietet die Universität an zwei Standorten am Duisburger Campus flexible Betreuung für Kinder ihrer Beschäftigten. Insgesamt haben im Tagespflegeverbund 20 Mitarbeiterkinder im Alter zwischen zehn Monaten und knapp vier Jahren einen Platz gefunden. Sechs fest angestellte Tagesmütter kümmern sich um den Uni-Nachwuchs.

VHS-Sommerakademie:
Das Jugendkochbuch – gesunde Ernährung kann spannend sein

„Das esse ich – gerne!“ – Ein informatives, lustiges und spannendes Aufklärungs- und Kochbuch für Kinder und Jugendliche rund um das Thema „Ernährung“ ist Ziel des der Volkshochschule vom 13. bis 17. Juli jeweils 10 bis 15 Uhr in im Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte.
Dreierlei ist gefragt: eine ansprechende kindgerechte Gestaltung verbunden mit einer farbenfrohen Aufmachung zu kreieren, lustige und informative Texte zu schreiben und zu den Themen passende Kochrezepte zu finden. Referentin ist Scarlett Hermann-Schenk, das Entgelt beträgt 100 Euro (keine Ermäßigung). Eine Vorherige Anmeldung bis 6. Juli unter der Kursnummer SZ 2242 ist erforderlich.

Duales Klimakonzept Duisburg
Das Duale Klimakonzept Duisburg wurde in einem umfangreichen Beteiligungsprozess mit Vertretern aus Wirtschaft, Umwelt und Sozialem intensiv diskutiert. Im Rahmen einer Sondersitzung des Umweltausschusses am 1. Juli wird das überarbeitete Konzept jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.
Diplom-Meteorologe Guido Halbig vom Deutschen Wetterdienst und Ministerialrat Michael Theben von Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW erläutern Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels auch für die Stadt Duisburg sowie Möglichkeiten, entsprechende Anpassungsmaßnahmen zu ergreifen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Sitzung um 18 Uhr im Rathaus herzlich eingeladen.
Das Duales Klimakonzept Duisburg ist das Grundsatzpapier einerseits für den kommunalen Klimaschutz (CO2-Minderungsstrategie) und andererseits für kommunale Anpassungsstrategien für den bereits eingetretenen bzw. nicht mehr abzuwendenden Klimawandel. Basis des Konzeptes bilden die Vorgaben der Bundesregierung sowohl zum Schutz des Klimas als auch zur Anpassung an den Klimawandel. Demnach sind bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent bezogen auf 1990 zu senken und der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 2 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Kernpunkte dabei sind die bekannten 3E oder auch Energiedreieck: Einsparung - Effizienz - Erneuerbare Energien.
Die durchweg positive Resonanz zeigt, dass das Konzept mit seinen Zielen und Vorgaben auf große Zustimmung stößt. Darüber hinaus hat es viele konstruktive Anregungen bewirkte.
So sagten zum Beispiel die Universität Duisburg-Essen, die Stadtwerke Duisburg AG, die GEBAG sowie die ARGE Duisburg ihre Unterstützung bei der Umsetzung des Konzeptes zu. Die Universität regte an, mit Diplom-Arbeiten die CO2-Bilanz zu begleiten und zu evaluieren. Die Stadtwerke Duisburg AG engagieren sich im Rahmen der Umsetzung auf lokaler Ebene zum Beispiel durch die verstärkte Erschließung regenerativer Energiequellen.
Angeregt wurde, dass im weiteren Prozess verstärkt die Kreditwirtschaft, Zuwanderer sowie Kinder und Jugendliche einbezogen werden sollen. Weiterhin wurde vorgeschlagen, bei den städtischen Tätigkeitsfelder besonders die Bereiche Verkehrsplanung und ÖPNV-Förderung, Klimaschutz bei der Stadtentwicklungsplanung und Nutzung von re-generativen Energie bei städtischen Baumaßnahmen zu berücksichtigt.
Großes Interesse am kommunalen Klimaschutz spiegelt sich auch in dem Wunsch nach weiterer Mitarbeit in Arbeitsgemeinschaften und Bürgerforen. Im weiteren Prozess des Dualen Klimakonzeptes Duisburg werden diese Anregungen einbezogen und ein weiterer Beteiligungsprozess initiiert.
Die Anpassungsstrategien für den Klimawandel werden zunächst in einer städtischen Arbeitsgruppe vorbereitet, bevor dann in einem weiteren Schritt auch andere betroffene Institutionen einbezogen werden.

Open Air auf dem König-Heinrich-Platz
Der König-Heinrich-Platz lädt als zentraler Platz zu schönen Veranstaltungen ein, und so wird er in den Sommermonaten jeden Monat in eine Freiluftkonzerthalle verwandelt. Am Donnerstag, 2. Juli findet um 19:30 Uhr das dritte Konzert des Jahres 2009 mit "Bima" auf dem König-Heinrich-Platz statt.
Plakat "Jazz auf'm Plazz" An diesem Donnerstag heizt "Bima" den Besuchern des Festivals ordentliche ein. Sein neues Programm beeindruckt auf der Bühne durch Improvisation, dynamische Grooves und ruhige, romantische Kompositionen.

Wo die Grillkohle herkommt: Fast 77 000 Tonnen Holzkohle von Januar bis April 2009 importiert
Es wurden 76 700 Tonnen Holzkohle im Wert von 28 Millionen Euro im Zeitraum Januar bis April 2009 nach Deutschland importiert. Das waren 30,5% mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Wichtigste Lieferanten für Holzkohle in den ersten vier Monaten des Jahres 2009 waren Paraguay mit 32,4%, Argentinien mit 17,5% und Polen (10,7%)

Beauftragte für Chancengleichheit informiert im BIZ
Am Donnerstag, den 2. Juli 2009, informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den "Wiedereinstieg nach der Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den Arbeitsprozess.
Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarktes fällt schwach aus
Im Mai 2009 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 40,05 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einer Abnahme um 147 000 Personen (- 0,4%).
Im Vergleich mit dem Vormonat April 2009 ist die Zahl der Erwerbstätigen im Mai um 88 000 (+ 0,2%) gestiegen. Es zeigt sich somit wie schon im Vormonat eine leichte Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarktes, die in diesem Jahr jedoch schwächer ausfällt, als in den vorherigen Jahren. So hatte die Zahl der Erwerbstätigen im Durchschnitt der Jahre 2007 und 2008 von April auf Mai um 122 000 Personen zugenommen. Die in diesem Jahr ungünstigere Entwicklung der Erwerbstätigenzahl ist im Zusammenhang
mit der aktuellen Schwäche der Gesamtwirtschaft zu sehen. Dabei dürfte
die Inanspruchnahme von Kurzarbeit erneut die negativen konjunkturellen
Effekte auf die Erwerbstätigkeit abgemildert haben.
Saisonbereinigt waren im Mai 2009 in Deutschland 40,11 Millionen Personen erwerbstätig. Dies entspricht einer saisonbereinigten Abnahme um 14 000 Personen gegenüber dem Vormonat April.

Montag, 29. Juni 2009 - Historischer Kalender

Schweinegrippe: Erster bestätigter Fall in Duisburg
Das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg hat den ersten Fall von neuer Influenza (Schweinegrippe) an das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit in Münster gemeldet. Ein Mann war am Samstag morgen, 27. Juni 2009, mit typischen Symptomen wie hohes Fieber und Gliederschmerzen in ein Duisburger Krankenhaus gekommen. Er wurde sofort auf die Isolierstation gebracht und auf das Virus getestet - das Ergebnis war positiv. Das Krankenhaus war auf einen möglichen Fall der Schweinegrippe vorbereitet und wird alles dafür tun, dass weitere Ansteckungen verhindert werden.

Der Patient war nach einem Urlaub auf Mallorca am Freitag Abend auf dem Flughafen in Weeze gelandet und hatte auf dem Rückweg bei seiner Mutter in Duisburg übernachtet. Ob sie sich angesteckt hat, wird ebenfalls getestet. Das Ergebnis liegt noch nicht vor. Bis zur Vorlage des Befundes wird sie in ihrer Wohnung bleiben müssen.
Das Gesundheitsamt hat nach den vorbereiteten Maßnahmen gehandelt und sofort reagiert. Alle entscheidenden Stellen und Institute wurden nach Plan informiert. Die Stadt Duisburg weist in diesem Zusammenhang erneut auf die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen hin. Wie auch bei einem grippalen Infekt sollten beim Niesen Einmaltaschentücher verwendet und sofort entsorgt werden. Außerdem sollte man sich häufiger am Tag die Hände waschen.

Turnhalle der Willi-Fährmann-Realschule setzt nach Renovierung Maßstäbe in Punkto Barrierefreiheit
Eine der vom Rat der Stadt Duisburg am 9. März 2009 beschlossenen Maßnahmen, die aus dem Konjunkturpaket II finanziert werden sollen, ist die Sanierung der Turnhalle der Willi-Fährmann-Realschule in Rheinhausen. Nur gut drei Monate nach dem Ratsbeschluss freute sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland, den offiziellen Startschuss für die Arbeiten an der Turnhalle geben zu können: „Hier wird für über 700.000 Euro die Sporthalle nicht nur energetisch auf den neuesten Stand gebracht, sondern auch in Punkto Barrierefreiheit vorbildlich ausgestattet.“
Das mit den Sanierungsplanungen beauftragte Architekturbüro Rüdiger Kaleschke hat dabei die unterschiedlichen Behinderungsarten berücksichtigt. So werden beispielsweise zur besseren Orientierung von Sehbehinderten Kontrastflächen an Wänden und Böden geschaffen. Die Armaturen in den Duschräumen werden farblich abgesetzt, die Beschriftungen und Hinweisschilder mit taktiler Schrift versehen. Im Eingangsbereich wird eine Kontrastbodenmarkierung als Sammelpunkt eingelassen und die Beleuchtung über Präsenzmelder geschaltet. Die Beleuchtung lässt sich nach Bedarf variabel zwischen 250 und 500 Lux einstellen. Die Turnhallenfenster werden blendfrei verglast.
Für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, werden barrierefreie Zugänge geschaffen, die Innentüren der Dusch- und Umkleideräume verbreitert, eine barrierefreie Toilette mit Notalarm installiert. Die Türen werden mit Zuziehstangen ausgestattet, in den Umkleiderräumen verbreiterte Bänke und Umsetzhilfen eingebaut, die Duschen mit Handbrausen ausgestattet. Die Halle bekommt neue Notausgänge ohne Stufen. Der Schwingboden der Turnhalle wird erneuert, damit dort auch Rollstuhlsportler trainieren können. Gleichzeitig wird für Menschen mit Hörbehinderungen eine Induktionsschleife in den Hallenboden integriert und ein entsprechender Verstärker angeschafft. Für Bodensport wird eine Fußbodenheizung eingebaut. Die Nachhallzeit der Turnhalle wird durch Decken- und Wandverkleidungen optimiert. Die Halle bekommt einen umlaufenden Prallschutz.
Die Arbeiten an der Sporthalle werden voraussichtlich bis Dezember 2009 dauern. In der Zwischenzeit werden für den Schul- und Vereinssport Ausweichmöglichkeiten organisiert.
Projektleiter Ralf Lützenrath, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Bezirksbürgermeisterin Katharina Gottschling und Konjunkturpaket-II-Koordinator Peter Orzol vor dem Bauschild für die Turnhallensanierung in Rheinhausen

Ferienpreise für Kinder im Rhein-Ruhr-Bad

Während der Sommerferien von Donnerstag, 2. Juli, bis Sonntag, 16. August, können Kinder im Rhein-Ruhr-Bad von 10 bis 14 Uhr vierstündigen Badespaß für nur 2 anstatt 4 Euro genießen. Ein Grund mehr also, das Bad mit seinen Attraktionen aufzusuchen und unbeschwerte Stunden mit viel Spiel und Spaß zu erleben.

Hallenbad Neudorf ab heute wieder geöffnet
Nach Abschluss der jährlichen Grundreinigung im Hallenbad Neudorf wird das Bad den Schwimmfreunden ab Montag, 29. Juni, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.

VHS-Sommerakademie: Impro für alle – die Langform
Michael Schwetasch bietet im Rahmen der diesjährigen Sommerakademie der Volkshochschule ein viertägiges Improtheater-Seminar an. Vom 14. bis 17. Juli jeweils 10 bis 15 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47 wird es während der ersten beiden Workshoptage um die Auffrischung der Impro-Grundlagen gehen. Sodann steht die spielerische Entwicklung von Szenen und größeren Zusammenhängen im Vordergrund. Hierbei wird mit Assoziationsketten, Gedankenzügen und Aspekten des Improspiels wie „einen Ort etablieren“ gearbeitet. Das Ziel wird sein, unangestrengt aufeinander zuzugehen, spontan zu reagieren und dabei dem Erzählfluss zu vertrauen, zuzulassen, dass eine Geschichte eine unvorhergesehene Eigendynamik entwickelt.
Am Ende wird eine kleine Improtheater-Aufführung am Freitagabend stehen. Der Aufführungsort wird im Kurs bekannt gegeben. Außer guter Laune und Neugier ist nur noch bequeme Kleidung mitzubringen. Das Entgelt beträgt 80 Euro, eine vorherige Anmeldung unter der Kursnummer SZ 2605 ist unbedingt erforderlich.

UDE: Fortbildung für Gymnasiallehrer
Regionalgeschichte im Unterricht

An Gymnasiallehrer der Sekundarstufe I richtet sich das neue Fortbildungsangebot "Regionalgeschichte im Geschichtsunterricht" an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Am 26. August werden in fünf Workshops von 8 bis 17.30 Uhr regionalgeschichtliche Themen von der Antike bis zur Neuzeit behandelt. Bis zum 30. Juli können sich Interessierte anmelden.
Der neue Lehrplan für das Gymnasium -- Sekundarstufe I (G8) bedeutet nicht nur methodisch und didaktisch, sondern auch inhaltlich eine neue Herausforderung. Obwohl die Schulbuchverlage versuchen, auf die breit angelegten Themen der "Inhaltsfelder" zu reagieren, können sie dies oft nicht so schnell, wie es die Umsetzung des Lehrplans erforderlich macht.
Das Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung (InKuR) der UDE bietet hier die nötige Hilfestellung.

In der Fortbildungsveranstaltung "Regionalgeschichte im Geschichtsunterricht" (Campus Duisburg, LF 156) werden Informationen, Quellen und Literaturhinweise zu folgenden Inhaltsfeldern des Lehrplans angeboten: Die Provinz Germania inferior: Städtisches Leben im römischen Niedergermanien, Karl der Große aus regionalgeschichtlicher Perspektive, Das Rheinland im Zeitalter der französischen Revolution und Napoleons, Antisemitismus am Niederrhein im 19. Jh. sowie Kaiserswerth als
Unterrichtsgegenstand im Geschichtsunterricht. Es wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 10 Euro pro Person erhoben.

Evangelische Kirche Wanheim und die "Duisburg Voices"
Karl Faeser und seine Mitstreiter im Arbeitskreis geben sich größte Mühe, professionelle Künstler nach Wanheim zu holen. Die Zeitungen sind nach jeder Veranstaltung voll des Lobes. Das Problem ist nur: Oft finden sich beschämend wenige Menschen ein, um sich an den Aufführungen zu erfreuen.
Eigentlich könnte Wanheim sich glücklich schätzen, dass in der wunderschönen Kirche so viel geboten wird. Vielleicht tun viele das im Geheimen. Nur sie sollten es auch öffentlich zeigen, durch ihre Anwesenheit zum Beispiel. Dass in jedem Dorf eine Kirche steht, ist heute nicht mehr selbstverständlich und wird es in Zukunft noch weniger sein. Nur die Kirchen, die regelmäßig Treffpunkt vieler Menschen sind, werden auch in zwanzig Jahren noch als Gotteshäuser genutzt werden. Wem etwas an seiner Kirche liegt, sollte sich dort blicken lassen," schreibt der Wanheimer Gemeindepfarrer Friedrich Brand im Gemeindegruß der evangelischen Gemeinde Wanheim.
Die erste Bewährungsprobe für die Gemeinde: der Auftritt der "Duisburg Voices" am 28. Juni.
"Die Duisburg Voices sind ein später Ableger des Bochumer Hochschulchores, jede und jeder von ihnen mit langer Ensemble- und Solo-Erfahrung. Ohne überflüssigen Comedy-Schnickschnack bieten sie ein A-capella-Programm vom Feinsten. Dabei ist vor ihren charakterstarken Stimmen nichts wirklich sicher: Bach im Stile der legendären Swingle Singers, jazzversetzte Pop-Klassiker, Gospels gegen jeden Weichspültrend, Broadwayhits und andere Schmachtfetzen einfach nur zum Dahinschmelzen," stellt das Programm den Chor vor. Gut besucht ist die Kulturveranstaltung, besser sogar als so mancher Gottesdienst (ob das wohl dem Pfarrer zum Denken gibt??) Jüngere Besucher gibt es fast keine; es kommen auch sehr viele Leute, die ich noch nie in der Gemeinde gesehen habe. "Wir sind froh, auch mal andere Leute in die Kirche locken zu können," betont Christian Meybohm, seines Zeichens Presbyter in der Wanheimer Gemeinde.
Okko Herly, Thorsten Janssen (Tenor), Susa Kupferschmidt (Sopran) und Irina Scholten (Alt) heißen die Mitglieder der Duisburg Voices; sie sind alle a-capella-Sänger. Sie bringen bekannte Stücke wie "Killing me softly", "Raindrops keep fallin` on my head", "California dreaming" oder "When Israel was in Egyptland"; aber auch unbekannte Stücke wie "Wer nur den lieben Gott walten läßt" oder "Nun sich der Tag geendet hat" kommen hinzu.
Herlyn ist heute Professor für Ethik, Anthropologie und Theologie an der Evangelischen Fachhochschule in Bochum. Schon in seiner Zeit als Gemeindepfarrer in Wanheim leitete er Jugendgruppen, die musikalisch sehr aktiv waren (wenn auch nicht so hochwertig wie die Voices). Von daher sind zumindest den älteren Gemeindegliedern zumindest ein Teil der Lieder bekannt. Herlyn ist sich an dieser Stelle also treu geblieben.
Musik und Kabarett sind die Bereiche, in der er einer breiteren Öffentlichkeit bekannte wurde. Was er theologisch (noch) zu bieten hat, kann ich nicht (mehr) beurteilen. Dafür habe ich zu wenig von ihm wahrgenommen. Andres Rüdig

NRW-Bauproduktion im April um 2,2 Prozent höher als ein Jahr
zuvor

Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im April 2009 um 2,2 Prozent höher als im April 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, nahm dabei die Bauleistung sowohl im Hochbau (+4,1 Prozent) als auch im Tiefbau (+0,4
Prozent) zu.
Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker für den öffentlichen Hochbau (+19,5 Prozent) eine zweistellige Zuwachsrate; auch die Bauleistung im gewerblichen und industriellen Hochbau (+4,4 Prozent) und im Wohnungsbau (+0,2 Prozent) lag über dem Ergebnis von April 2008. Im Bereich des Tiefbaus stieg die Produktion im Straßenbau (+1,9 Prozent) und
im sonstigen öffentlichen Tiefbau (+2,0 Prozent), während im gewerblichen und industriellen Tiefbau (-1,7 Prozent) ein Rückgang hingenommen werden musste. (IT.NRW)

Samstag, 27. Juni 2009 - Historischer Kalender

Warnung für die Stadt Duisburg
Heftiger Starkregen in Verbindung mit Gewittern, dabei örtlich über 25 Liter pro Qm Niederschlag innerhalb von einer Stunde. Kleinkörniger Hagel vbon 1 cm Durchmesser möglich. ACHTUNG Hinweis auf mögliche Gefahren: Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleineren Flüssen sind möglich. Besonders im Bergland können einzelne Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien.

Extraschicht 2009
Am 27. Juni ist es wieder soweit: Mehr als 160.000 Menschen gehen auf eine spannende Entdeckungsreise und erleben einen eindrucksvollen Vorgeschmack auf die Kulturhauptstadt Europas 2010.
Veranstaltungen in Duisburg
Zum mittlerweile neunten Mal findet im Ruhrgebiet die Extraschicht statt. Und natürlich ist auch Duisburg wieder mit dabei. Im Landschaftspark Duisburg-Nord hat der Zuschauer reiche Auswahl: Abwechselnd geben die Duisburger Philharmonikern und das Orchester unter Leitung von Anthony Weeden Kostproben ihres Könnens. Den krönenden Abschluss gibt es um Mitternacht mit einem Feuerwerk während des Konzertes. Desweiteren warten insbesondere auf die jüngeren Besucher zahlreiche andere Aktivitäten.
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt bietet neben Führungen durch seine Dauerausstellung zur Schifffahrtsgeschichte auch historische Filme und Vorstellung der Modern Kryner.
Im Innenhafen werden stündlich Hafenrundfahrten sowie Architekturführungen in Verbindung mit Schnupperführungen durch das Kultur- und Stadthistorische Museum.  Das LEGOLAND® Discovery Centre zeigt anlässlich der Extraschicht besondere Lego-Kunst und besondere Trickfilme mit Lego-Figuren (Brick-Filme).

Stadtfest, Kinderhilfswerk und der Regen - Von Andreas Rüdig

Last uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen. So heißt es in der Bibel. "Dieser Spruch ist auch das Motto des Gustav Adolf - Werkes," berichtet Rolf Seeger. Der evangelische Wanheimerorter Gemeindepfarrer ist auch Synodalbeauftragter des Kirchenkreises für das kleine, in der Öffentlichkeit leider unbekannte Werk.
Das Gustav Adolf Werk wurde 1832 in Leipzig gegründet. Es möchte evangelischen Kirchen, die in der Diaspora leben, unterstützen. Es unterstützt protestantische Minderheitskirchen in Europa, Lateinamerika und Zentralasien finanziell.
"Nur 2,4 % der Bevölkerung in Frankreich ist evangelisch. Der Anteil der Muslime beträgt immerhin 8,2 %. Es gibt in Frankreich also mehr Muslime als Protestanten. Die meisten Franzosen sind katholisch. Von den 60 Millionen Franzosen sind nur 1,4 Millionen evangelisch. Das ist im Vergleich zu Deutschland wenig. Alleine bei uns im Rheinland gibt es schon 3 Millionen Evangelische. In ganz Frankreich gibt es also nur halb so viele Evangelische wie in unserer rheinischen Kirche," beschreibt Seeger ein Beispiel. "3% der Paraguayer sind Protestanten. Darunter sind auch deutschstämmige Einwanderer. Die meisten Menschen dort leben unterhalb der Armutsgrenze, haben also weniger als 2 $ pro Tag. Sie arbeiten in der Landwirtschaft.

Die evangelischen Gemeinden dort sind sehr klein und leben geographisch sehr weit verstreut. Durch gemeinsame Projekte bündeln sie ihre Kräfte. Es gibt Internate, um die Bildung zu fördern, eine evangelische Landwirtschaftsschule, um landwirtschaftliche Techniken und den Umgang mit Werkzeugen beizubringen. Deutschstämmige Einwanderer unterhalten das Krankenhaus La Ezperanza."

Die Arbeit für das Gustav Adolf Werk erfolgt freiwillig und ehrenamtlich. Es gibt Zweiggruppen in allen 46 Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche im Rheinland. "Es soll einen durchgehenden Kontakt zwischen den Partnergemeinden geben," betont Seeger. Unterstützt werden jeweils ganz konkrete Projekte. Im Jahre 2008 wurden ein Gemeindezentrum im belgischen Fontaine - l`Eveque, eine Kirche im französischen Bordeaux und im brasilianischen Teresina ein Gemeinde- und Jugendzentrum finanziell unterstützt. Die Gelder dafür stammen fast ausschließlich aus Spenden und Kollekten. "Es sind jeweils konkrete Projekte. Wir fragen nach, was den Partnerkirchen wichtig ist. Sie bestimmen, was gefördert wird."

Gebäude sind wichtig, weil Kirche so sichtbar und fühlbar wird. Oft wird eine Motorisierung gewünscht; schließlich wohnen die Gemeindeglieder weit auseinander. Der Weg zum Gottesdienst und zur Seelsorge ist daher weit. "Die Förderung gibt es solange, bis das Projekt sinnvoll abgeschlossen ist. Am Ende des Projekts gibt es dann eine Rückmeldung, was aus unserem Geld geworden ist. Wir merken aber auch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten und den Rückgang der Gemeindegliederzahlen bei uns in Duisburg. Es wird immer schwieriger, Geld zusammenzukriegen."
Seegers selbst besuchte schon evangelische Diasporagemeinden in Polen und Russland. "Ich bin in St. Petersburg gewesen. Dort war die ursprüngliche evangelische Kirche von den Kommunisten enteignet und zu einem Schwimmbad umgebaut worden. Das Schwimmbad wurde dann der evangelischen Gemeinde zur Nutzung als Kirche zurückgegeben," erinnert sich Seeger. "Das Gustav Adolf Werk ist etabliert und hat im Ausland einen guten Ruf. Man kann von den Minderheitskirchen lernen. Sie müssen sich in einem schwierigen Umfeld behaupten. Sie werden kaum in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Wir brauchen den Erfahrungsaustausch."

"Seit mehr als 30 Jahren setzt sich das Deutsche Kinderhilfswerk für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Bundesweit fördert das Deutsche Kinderhilfswerk Projekte und Initiativen, die von Kindern geplant, realisiert und gelebt werden. Mit über 20 Millionen Euro könnte das Deutsche Kinderhilfswerk seit seiner Gründung Kinderprojekte und bedürftige Kinder unterstützen.
Über Förderfonds unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk deutschlandweit Projekte und Initiativen, die Kinder aktiv beteiligen und Kinder zu eigenständigen und solidarischem Verhalten motivieren. Gefördert wird besonders in den Bereichen Spielraum, Kinderpolitik, Kinderkultur, Medien und Bildung. Die sechseckige Spenderdose des Deutschen Kinderhilfswerks steht derzeit in 80.000 Geschäften in der ganzen Bundesrepublik. Auch Fremdwährungen aus dem Urlaub oder alte DM-Münzen kommen dem guten Zweck zugute," stellt sich das Kinderhilfswerk selbst vor.

"Seit Einführung von Hartz IV im Januar 2005 ist die Zahl der von Armut betroffenen Kinder und Jugendlichen auf eine Rekordhöhe von 3 Millionen gestiegen. Diese Kinder müssen auf Sozialhilfeniveau leben und werden zunehmend zu Verlierern der Gesellschaft. Nur 211 Euro hat ein Hartz-IV-Kind im Monat zum Leben, denn ein Anspruch auf Kindergeld besteht darüber hinaus nicht. Für Schulsachen gibt es überhaupt keinen Cent! Für Schreibwaren im Allgemeinen sind 1,63 Euro vorgesehen. Dafür bekommen die Kinder gerade mal einen Bleistift und einen Radiergummi. Aber was ist, wenn ein Zirkel, ein Mäppchen oder ein neuer Schulranzen gebracht werden? 76,39 Euro für Essen und Trinken. Ist das viel oder wenig? Umgerechnet auf den Tag und die Mahlzeiten bleiben 0,55 Euro für das Frühstück sowie jeweils 0,98 Euro für Mittagessen und Abendessen. 1 Euro reicht nicht für ein Essen in der Schule, da die Kosten hier im Schnitt zwischen 2 und 3 Euro liegen, also zum Teil über dem Tagessatz."

Dass die Spendendose vor 30 Jahren von Münchener Kaufleuten ins Leben gerufen wurden, die sich darüber ärgerten, dass die Spielplätze in ihrer Umgebung in einem schlechten Zustand befanden, sei hier nur am Rande erwähnt.

"Kinder sind unsere Zukunft!"
Es gibt kaum jemanden, der nicht bereit wäre, diesem Satz zuzustimmen. Als Mitglieder einer alternden Gesellschaft müssen wir den Kindern bestmögliche Lebensbedingungen bereiten. Wenn die Kinder keine gute Gegenwart haben, wird ihre Zukunft ebenfalls nicht gut - und das werden die Älteren spüren. Deswegen unterstütze ich Initiativen wie das Deutsche Kinderhilfswerk, die sich dem Wohl der Kinder verpflichtet haben. Wir in Duisburg können einen Kinderspielplatz gewinnen, wenn wir die meisten Spenden sammeln. Wir müssen Gas geben. Andere Städte machen stark Konkurrenz," betont Oberbürgermeister Adolf Sauerland, als die Spendendose in Duisburg ankommt.

Leider ist das Stadtfest ja sehr verregnet. So verirrt sich leider kaum ein Besucher an den Stand des Deutschen Kinderhilfswerks, um die feierliche Ankunft der Spendendose in Duisburg mitzubekommen. Was sehr schade ist. Das Kinderhilfswerk hätte schon ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient.

KinderKulturFestival 2009 - 12. Duisburger KinderkulturFestival erforscht die Welt der Töne und Geräusche
Unter dem Motto "Hast'e Töne" will das 12. Duisburger KinderKulturfestival in die Welt der Klänge, der Musik und der Geräusche eintauchen. Vom 27. Juni bis zum 5. Juli werden auf dem Festivalgelände im Kantpark (Duisburg-City) Theateraufführungen und Konzerte stattfinden oder professionelle Erzähler in Märchenwelten entführen.
Das Eröffnungswochenende am 27. und 28. Juni prägen u.a. mit dem größten Streichorchester des Ruhrgebiets die jungen Musikerinnen und Musiker der Niederrheinische Musik- und Kunstschule ganz entscheidend mit. In den folgenden Tagen werden zahlreiche Workshops von Maskentheater über Hörspiel-Produktionen oder Beatboxing bis hin zu Percussion auf Schrott-Teilen Kinder zu eigenen Aktivitäten anregen. Höhepunkte dürften die täglich geöffnete Mitmach-Ausstellung "Schon gehört?", der Auftritt des Maskentheaters "Habbe & Meik" und das Konzert des Hamburger Percussion-Ensembles "Hot Schrott" sowie ein Aktionstag im Duisburger Zoo werden.
Für die täglich geöffnete Mitmach-Ausstellung "Schon gehört?" in der cubus kunsthalle hat der Düsseldorfer Verein AKKI 25 Objekte und Installationen entwickelt, die dazu einladen, die Welt der Klänge neu zu erleben. Objekte vom Resonanz-Tisch bis zur Rhythmusmaschine, vom Klangfarbenfeld bis zum Herzschlag-Verstärker laden zum Ausprobieren, Verändern und Mitgestalten ein.
Viel stiller geht es dagegen beim Maskentheater "Habbe & Meik" am Samstag, 27. Juni, 18:30 Uhr zu. Die beiden spielen mit ihren grotesken Masken pantomimische Szenen, die den jungen und alten Zuschauern die Lachtränen ins Gesicht treiben. Habbe wird seine stille Kunst in einem fünftägigen Workshop an interessierte Kinder weitergeben.
Mit Trillerpfeifen, Feuerwerk und bunten Kostümen wird das italienische Theater "Due Mondi" das Festivalgelände am Sonntag, 28. Juni, 17:00 Uhr in einen südamerikanischen Festplatz verwandeln. Gespielt wird ihr Stück "Fiesta" nicht auf der Bühne sondern inmitten der Zuschauer.
Am Freitag, 3. Juli, geht das KinderKulturFestival zu einem Aktionstag in den Duisburger Zoo, der in diesem Jahr sein 75jähriges Jubiläum feiert. An diesem Tag werden die Tiere, ihre Geräusche, ihre Lebensweise sowie Geschichten und Märchen rund um die Tierwelt im Mittelpunkt stehen.
Am Samstag, 4. Juli, und Sonntag, 5. Juli, wird es noch einmal so richtig laut auf dem Festivalgelände im Kantpark. "Hot Schrott", ein Percussion-Ensemble von rund einem Dutzend Kindern und Jugendlichen aus Hamburg werden Rhythmen zwischen Afrika und Brasilien, zwischen HipHop und Techno trommeln. Das Besondere daran: Sie spielen nicht auf herkömmlichen Instrumenten, ihre Instrumente kommen vom Schrottplatz: Es sind Autotüren. Blechkanister oder Plastikfässer. Übrigens: Musiker von "Hot Schrott" geben einen fünftägigen Percussion-Workshop. Er beginnt mit dem Bau eigener Instrumente und endet mit einem gemeinsamen Auftritt.
Neben täglich wechselnden Theaterauftritten und Konzerten sowie einem umfangreichen Workshop-Programm laden tägliche Angebote wie das Spielmobil des BdkJ zum spontanen Besuch auf dem Festivalgelände ein. Ebenfalls täglich ist ein Märchenzelt geöffnet, in dem professionelle Erzähler in die internationale Welt der Geschichten und Märchen entführen.

Der Kantpark
Das Festivalzentrum des 12. KinderKulturfestivals wird der Kantpark mitten in der Duisburger Innenstadt sein. Hier steht die zentrale Bühne, Künstler werden kommen und gehen, Workshops und Mitmachaktionen werden dort stattfinden und alle, die neugierig auf das Festival sind, sind herzlich eingeladen, uns im Kantpark während der 9 Tage zu besuchen. Weitere Spielorte im Kantpark sind das Wilhelm Lehmbruck Museum und die cubus kunsthalle. Das Kultur- und Stadthistorische Museum wird sich beteiligen und auch die Stadtbibliothek. Am Freitag, 2. Juli, zieht das gesamte Festival in den Zoo, der in diesem Jahr sein 75-jähriges Jubiläum feiert.

"Spätschicht"
So heißt eine Veranstaltung, die die evangelische Männerarbeit in Duisburg einmal im Jahr durchführt. Die diesjährige Spätschicht fand wie gewohnt in der innerstädtischen Marienkirche statt. Ihr diesjähriges Thema: "Christen und Muslime - ihr sollt ein Segen sein". Bedingt durch die zeitliche Nähe zu den Schulferien war der Besuch doch sehr gering.
"Abraham war ein echter Kerl. Auf Gottes Geheiß hin war er bereit, seinen jüngsten Sohn Gott zu opfern. Er ist auch bereit, für Gott seine Heimat zu verlassen. Abraham hat eine ganz bestimmte Bestimmung. Er soll der Empfänger eines ganz bestimmten Segens werden.
Dieser Segen markiert einen Neuanfang. Die ganze Geschichte ist bei Mose nachzulesen. Auch Judentum und Islam kennen Abraham, setzen aber ganz andere Schwerpunkte. Für uns evangelische Christen ist der Glaube und das Vertrauen, nicht die Ableitung von Abraham wichtig. Wir leben aus Gottes Gnade heraus und nicht aus unseren Taten heraus," erfahre ich in der Predigt.
"Es gibt einen landessynodalen Beschluss aus dem Jahre 2009, in dem die Landeskirche für einen Dialog und eine Zusammenarbeit mit dem Islam eintritt. Es gibt auch eine konkrete Arbeitshilfe dafür," berichtet der Marxloher Gemeindepfarrer Hans-Peter Lauer, der selbst Landessynodaler ist. Nach dem kurzen Gottesdienst entspannt sich eine lebhafte Diskussion darüber, wie das Miteinander der Religionen funktionieren kann. Andreas Rüdig
 

Freitag, 26. Juni 2009 - Historischer Kalender

Stadtfest: Soul-Acts und knackige Rock-Bands

Sperrung der Marientorbrücke
Ab Montag, 29. Juni, wird die Marientorbrücke zwischen Unterstraße und Schifferstraße für den gesamten Kraftfahrzeugverkehr wegen Sanierungsarbeiten voll gesperrt. Die Maßnahme wird voraussichtlich am Samstag, 4. Juli, beendet sein. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.

Amt für Baurecht und Bauberatung am 30. Juni 2009 geschlossen
Sämtliche Fachbereiche des Amtes für Baurecht und Bauberatung bleiben am kommenden Dienstag, 30. Juni 2009, geschlossen. Grund hierfür ist eine interne Fortbildungsveranstaltung, an der sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmen. Zum Amt gehören die Abteilungen Bodenordnung und Erschließung, die Untere Bauaufsicht/Untere Denkmalbehörde sowie die Abteilung für Vermessung, Kataster und Geoinformationen. Mit Ausnahme der Denkmalbehörde im Hoist Hochhaus, Friedrich-Wilhelm-Straße 96, 47051 Duisburg, befinden sich sämtliche Fachbereiche im Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, 47051 Duisburg.
Amtsleiterin Anja Geer bittet betroffene Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. In dringenden Fällen hilft Call Duisburg unter der Telefonnummer 9400 weiter. In Ausnahmefällen werden Anfragen aufgenommen und weitergeleitet.

Kiebitzmühlenstraße: 3 x 10 Jahre und noch mehr
Das städtische Familienzentrum und Kindertageseinrichtung Kiebitzmühlenstraße 21 feiert am 26. Juni in der Zeit von 15 bis19 Uhr ein großes Jubiläumsfest „30 plus“. Die Einrichtung, die schon über 30 Jahre besteht, wurde im Herbst des letzten Jahres zum Familienzentrum zertifiziert.
Ein erfolgreich laufender Kurs des Familienzentrums ist das sogenannte „Rucksack-Projekt“. Frauen mit türkischem Migrationhintergrund, die schon über einem Jahr regelmäßig diesen Kurs besuchen, bekommen an diesem Tag von Bürgermeister Manfred Osenger ein Zertifikat verliehen.
Zu Beginn des Festes findet ein kleines Bühnenprogramm statt, anschließend laden unterschiedliche attraktive Kinderangebote, wie Pony reiten, Tattoos, Glücksrad usw. zum Mitmachen ein.

A cappella von Bach bis Broadway in der Wanheimer Kirche
Ein musikalischer Höhepunkt erwartet die Zuhörer am Sonntag, den 28. Juni, um 17.00 Uhr in der evangelischen Kirche Wanheim, Friemersheimer Straße / Ecke Wanheimer Straße: Die DUISBURG VOICES mit Okko Herlyn.
Die DUISBURG VOICES sind ein später Ableger des Bochumer Hochschulchors, jede und jeder von ihnen mit langer Ensemble- und Solo-Erfahrung. Ohne überflüssigen Comedy-Schnickschnack bieten sie ein A-cappella-Programm vom Feinsten. Dabei ist vor ihren charakterstarken Stimmen nichts wirklich sicher: Bach im Stile der legendären Swingle Singers, jazzversetzte Pop-Klassiker, Gospels gegen jeden Weichspültrend, Broadwayhits und andere Schmachtfetzen einfach nur zum Dahinschmelzen. Präzise und ausgelassen, inbrünstig und intellektuell, impulsiv und zum Zerreißen zart â? kurz: Ohrenweide pur. Zugabe wahrscheinlich. Der Eintirtt ist frei; am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
Die Wanheimer Kirchengemeinde bietet schon seit Jahren erfolgreich einmal im Monat ein Kulturprogramm an.

Service-Telefon der evangelischen Kirche
Das Service-Telefon der Evangelischen Kirche in Duisburg ist am 6. Juli von Matthias Weber -Ritzkowsky besetzt. In der Zeit von 18.00 bis 20.00 Uhr gibt der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn Antwort auf Fragen rund um kirchliche Arbeit unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/12131213.

Erzähl-Café in Ruhrort Thema Diabetes
Wie man mit Diabetes gut leben kann und was es dazu braucht, ist Thema im Erzähl-Café am 6. Juli 2009 von 15.00 bis 16.30 Uhr in der Begegnungsstätte Sankt Maximilian, Weinhagenstraße 25 in Ruhrort. Rolf Daßmann gibt Informationen und Tipps rund um das Leben mit Diabetes. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Auskunft erteilt vorab das Ruhrorter Fenster (Tel.: 0203/8098202).

Familiengottesdienst zum Ferienbeginn in der Obermarxloher Lutherkirche?Keine Zeit? - Ferienzeit! lautet das Thema des Familiengottesdienstes zum Ferienbeginn in der evangelischen Lutherkriche Obermarxloh, Wittenberger Straße 15. Der Gottesdienst zum Mitmachen, Mitsingen und Mitdenken für große und kleine Leute findet statt am Sonntag, 5. Juli und beginnt um 11.00 Uhr.

Samstag Nacht: Schnupperführungen im Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen ist am kommenden Samstag, 27. Juni, ab 18 Uhr geöffnet. Bei freiem Eintritt werden Schnupperführungen in allen Ausstellungen angeboten: um 19 Uhr: Duisburger Stadtgeschichte (Dr. Susanne Sommer); um 20 Uhr: Münzen prägen in der Sammlung Köhler-Osbahr (Ralf H. Althoff); um 21 Uhr: Industriestadt Duisburg (Stefanie Paufler); um 22 Uhr: Heiraten alla Turca (Asligül Aysel); um 23 Uhr: Schätze der Seidenstraße (Stefanie Paufler); um 24 Uhr: EBRU – das Fotoprojekt von Attila Durak (Asligül Aysel); um 01 Uhr: Duisburg im Mittelalter (Werner Pöhling). Bei starkem Andrang werden zusätzliche Führungen angeboten.

Donnerstag, 25. Juni 2009 - Historischer Kalender

"einBlick: Mexiko und Europa"
Die Fotoausstellung, die vom 22.6. bis 31.7.2009 im Foyer der innerstädtischen Volkshochschule zu sehen ist zeigt Werke von Oscar Ledesma. Er wurde 1976 in Mexiko - Stadt geboren. Sein Weg führte durch Studien der Philosophie und Filmkust über ein Promotionsstipendium des DAAD im Bereich Mathematik nach Deutschland. Seit 2005 ist Essen Ausgangspunkt seiner Reisen, auf denen ein Großteil der Bilder dieser Ausstellung entstanden ist.
Sie zeigt eine Gegenüberstellung fotographischer Erinnerungen an Mexiko und neuer Eindrücke aus Europa. Die Arbeiten von Ledesma sind geprägt durch einen inneren Antrieb, für den er erst in der deutschen Sprache den passenden Ausdruck gefunden hat: Fernweh. Die Fotoarbeiten zeigen in Auszügen Stationen seiner Reisen durch Mexiko und Europa und materialisieren in den Bildern das wechselhafte Gefühlt von Innehalten und Weiterstreben, das ihn ständig motiviert.
In den Architektur- und Landschaftsaufnahmen spiegeln sich seine Emotionen mal in versteckten Details, mal in der durchdringenden Melancholie des Lichts. Seine Porträts sind spannungsgeladene Momentaufnahmen, in denen die Gefühle der abgebildeten Personen greifbar werden," berichtet ein Begleitzettel.  Andreas Rüdig

WBD-AöR schafft Gebührenstabilität
Städtische Tochter stand zum Jahresende 2006 wirtschaftlich katastrophal da
Mit Unverständnis reagiert die Stadtspitze auf die Äußerungen von SPD-OB Kandidat Jürgen C. Brandt und Ratsfrau Elke Patz (SPD) zur Verwendung des Betriebsergebnisses der Wirtschaftsbetriebe Duisburg - AöR.
Die beiden Politiker hatten Gebührensenkungen insbesondere der Abfallgebühr gefordert.
WBD-Verwaltungsratsvorsitzender und Stadtdirektor Dr. Peter Greulich weist darauf hin, dass die stabile Gebührenentwicklung der letzten Jahre zu einem wesentlichen Teil in der Umgründung der Wirtschaftsbetriebe in eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) liegt. „Ende 2006 hatte der Betrieb erhebliche Verluste aufgehäuft und stand ohne ausreichendes Eigenkapital da. Ihm drohte die Auflösung mit unabsehbaren Folgen für den städtischen Haushalt und den Gebührenzahler.“ Wenig Verständnis hat er außerdem für den Vorwurf der mangelnden Transparenz, denn die Sitzungen des Verwaltungsrates zum Thema Gebühren sind öffentlich.

Gegen den massiven Widerstand der SPD wurde zum 1. Januar 2007 die Gründung der Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) vom Rat der Stadt beschlossen. „Seit dem kann von einem echten ‚Erfolgsmodell WBD’ gesprochen werden. Dass der Betrieb sogar Gewinne erwirtschaftet, wäre noch vor kurzem unvorstellbar gewesen.“
Der Anteil der Stadt Duisburg an der Gemeinschafts-Müll-Verbrennungsanlage Niederrhein GmbH Oberhausen, (35,82 %) wurde am 30. Dezember 2007 unentgeltlich an die WBD-AöR zur weiteren Eigenkapitalstärkung übertragen, so wie es der Rat einstimmig beschlossen hatte. Die Ausschüttung der Jahresgewinnanteile der GMVA führte in 2008 in erheblicher Weise zu dem erfreulich positiven Jahresergebnis der WBD-AöR, über deren Verwendung der Rat der Stadt zu entscheiden hatte. Aber auch ohne die Gewinnanteile aus der GMVA ist es dem Unternehmen aufgrund eigener Anstrengungen gelungen, 2008 erstmalig ein positives Ergebnis zu erwirtschaften und zudem die Gebühren für die Bereiche Abfall, Straßenreinigung und Abwasser für die Duisburger Haushalte für 2009 stabil zu halten.
Auch im Bereich der städtischen Friedhöfe ist die Kritik der SPD aus Sicht der Stadt nicht sachgerecht. Aufgrund verschiedener Anstrengungen des Unternehmens und durch stabile Gebühren lassen sich nun wieder mehr Duisburgerinnen und Duisburger in ihrer Heimatstadt bestatten. Auch hier kann von einem „Erfolgsmodell“ gesprochen werden.
Als „wirklich erfreulich“ wertet die Stadtspitze im Übrigen die Aussage von OB-Kandidat Jürgen C. Brandt, dass die Gründung der AöR ein richtige Schritt zur Weiterentwicklung der städtischen Tochter gewesen ist. Die Gründung sei Ende 2006 auf massiven Widerstand der SPD-Fraktion gestoßen, die diesen Vorschlag im Rat damals auch ablehnte. „Diese gedankliche Entwicklung werten wir positiv und als Bestätigung unseres bürgerorientierten Kurses bei der Steuerung des Betriebes“, so Dr. Peter Greulich.

AWO-Seniorenzentrum Im Schlenk als „Ausstellungsstück“ am Tag der Architektur
Zum Tag der Architektur am kommenden Wochenende lädt das AWO-Seniorenzentrum Im Schlenk zu Führungen durchs Haus und durch den Dachgarten ein. Das 2007 erbaute Gebäude ist eines von insgesamt 538 Häusern in Nordrhein-Westfalen, die während dieses Aktionstages der Architektenkammern vorgestellt werden. Das Pflegeheim in Duisburg-Wanheimerort gehört zu den wenigen Einrichtungen für Senioren, die sich auf diese Weise öffentlich wirksam präsentieren können. Die Führungen finden am Sonntag stündlich von 13:00 bis 17:00 Uhr statt.
„Der Tag der Architektur soll den Blick für Architektur und für die Wertstellung von Architektur im Stadtraum öffnen“, sagt Dieter Düster, der das Haus in Wanheimerort im Auftrag der AWO-Duisburg geplant hat. Das Kölner Büro Sassendorf gestaltete den erst vor wenigen Wochen offiziell eingeweihten Dachgarten und engagierte sich ebenfalls für die Aufnahme in den Kreis der „Ausstellungsstücke“ am Wochenende. Für die stimmige Inneneinrichtung, die den 104 Bewohnerinnen und Bewohnern Gemütlichkeit schenkt und durch eine klare Farbsprache zugleich ein leichtes Orientieren ermöglicht, zeichnete die Duisburger Innenarchitektin Katharina Höfer verantwortlich.
Eine Besonderheit des Pflegeheims ist die 340 Quadratmeter große Dachterrasse. Sie strahlt durch die Bepflanzung und Möblierung südliches Ambiente aus. Architekt Dieter Düster sieht in dem AWO-Seniorenzentrum „modellhaft“ den Anspruch „mitten im Leben“ umgesetzt. „Das Haus liegt im Herzen des Stadtteils und öffnet sich selbst für die Nachbarn und Anwohner.“ Um den Demenzkranken, denen es schwer fällt, ihre gewohnte Umgebung zu verlassen, das Leben ins Haus zu holen, habe man die Dachterrasse eingerichtet. „Wir haben in gewisser Weise die Außenwelt zu den Bewohnern gebracht.“ Aus diesem Grund schlug der Architekt Stephan Pischke vom Büro Sassendorf das AWO-Pflegeheim als Vorzeigeobjekt für den „Tag der Architektur“ vor.
Der Garten über der Großstadt schließt sich an die Demenz-Etage des Seniorenzentrums Im Schlenk an. Dieser Wohnbereich ist auf die speziellen Bedürfnisse der 24 älteren Menschen zugeschnitten, die hier leben. Die Innenarchitektin Katharina Höfer gestaltete diesen Bereich in besonderer Weise. Die Wände sind zum Beispiel mit verschiedenen groben und feinen Strukturen versehen, um den Tastsinn der Bewohner zu stimulieren.

Jahresteuerung in NRW nahe Null
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex von Juni 2008 bis Juni 2009 um 0,1 Prozent auf 106,8 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gestiegen. Gegenüber dem Vormonat (Mai 2009) stieg der Preisindex um 0,3 Prozent. Wie das statistische Landesamt mitteilt, war damit erstmals seit Juni 1987 der Anstieg des Preisindex gegenüber dem Vormonat höher als im Jahresvergleich.
Der geringfügige Anstieg der Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr ist maßgeblich auf Preisrückgänge bei Heizöl (-40,6 Prozent) und Kraftstoffen (-15,1 Prozent) zurückzuführen. Auch die Preise für Nahrungsmittel (-1,4 Prozent; darunter Molkereiprodukte:
-10,5 Prozent) gaben im Vorjahresvergleich weiter nach.
Im Vergleich zum Vormonat verteuerten sich - ungeachtet der Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahr - insbesondere Heizöl (+8,6 Prozent) und Kraftstoffe (+3,9 Prozent). Auch für Frischobst (+9,1 Prozent) und Tabakwaren (+4,5 Prozent) musste mehr aufgewendet werden. Preisgünstiger als noch im Mai waren hingegen Frischgemüse (-6,0 Prozent) und Gas (-1,6 Prozent). (IT.NRW)

Gäste aus China
Seit mehr als 25 Jahren arbeitet InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH – im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
In Zusammenarbeit mit der China Association of Mayors organisiert InWEnt vom 14. bis 27. Juni 2009 eine Fachstudienreise mit Deutsch-Chinesischem Bürgermeisterforum zum Thema „Nachhaltiges modernes Stadtmanagement“ für rund 30 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus der VR China. Bei der Fachstudienreise handelt es sich um die für vergangenes Jahr geplante und wegen des Erdbebens in Sichuan auf 2009 verschobenen Reise.
Die Studienreise beginnt in Berlin, führt die Gäste über Bremen nach Nordrhein-Westfalen und am 25. Juni 2009 nach Duisburg – ein thematischer Fokus der Reise liegt auf Umwelt- und Ressourcenschutz, ein anderes Thema sind Verwaltungsreform und Verwaltungsmodernisierung. Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird die Gäste aus China im Mercatorzimmer des Duisburger Rathauses empfangen.

Deutsches Kinderhilfswerk: Spendendose kommt nach Duisburg
Erstmalig in der Geschichte des Deutschen Kinderhilfswerkes geht die Spendendose on Tour. Anlässlich des 30 jährigen Geburtstages der Dose, besucht sie bundesweit 10 Städte und Gemeinden. Dabei ruft das Deutsche Kinderhilfswerk alle teilnehmenden Städte und Gemeinden zum Wettbewerb auf: wer sammelt die meisten Spenden für Kinder? Dabei geht die Hälfte der Spenden an Duisburger Kinder- und Jugendprojekte. Schirmherr der Aktion ist Bundespräsident a.d. Dr. Richard von Weizsäcker.

EU-Dienstleistungsrichtlinie:
Duisburg kooperiert mit Essen, Mülheim und Oberhausen

Der gemeinsame europäische Binnenmarkt ist in weiten Teilen Realität. Doch es gibt noch Bereiche, in denen das grenzüberschreitende wirtschaftliche Handeln noch nicht in vollem Umfang möglich ist, beispielsweise im Dienstleistungsbereich. Hier gibt es viele teilweise in den nationalen Gesetzen begründete Hemmnisse zum grenzüberschreitenden Austausch von Dienstleistungen. Zum weiteren Ausbau des europäischen Binnenmarktes hat der Europäische Rat Ende 2006 die sogenannte europäische Dienstleistungsrichtlinie beschlossen. Die Mitgliedsländer der EU sind verpflichtet, die EU-Dienstleistungsrichtlinie bis zum 28. Dezember 2009 umzusetzen.
Ziel ist es, rechtliche und administrative Hindernisse für Dienstleistungserbringer wie auch für Dienstleistungsempfänger abzubauen. Damit sollen die Niederlassung bzw. die Aufnahme und Ausübung einer Dienstleistungstätigkeit in einem anderen Mitgliedstaat erleichtert und der Binnenmarkt für Dienstleistungen vorangebracht werden.
Als einen wichtigen Baustein sieht die EU-Dienstleistungsrichtlinie die Einrichtung sogenannter „Einheitlicher Ansprechpartner“ vor. Dieser soll helfen, spätestens ab Ende 2009 alle zur Aufnahme und Ausübung von grenzüberschreitenden Tätigkeiten verbundenen Verfahren und Formalitäten abzuwickeln.
Der Gesetzgeber hat die Aufgaben der Einheitlichen Ansprechpartner den Kreisen und kreisfreien Städten zugewiesen. Die Anzahl der Einheitlichen Ansprechpartner in Nordrhein-Westfalen wurde jedoch aus Gründen der Effizienz der Aufgabenwahrnehmung auf maximal 18 beschränkt. Dieses Ziel sollte durch freiwillige Kooperationen zwischen den Kommunen spätestens am 28. Dezember 2009 erreicht werden. Die Stadt Duisburg ist der bestehenden Kooperation zwischen den Städten Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen beigetreten.
Mit den zu schaffenden organisatorischen, personellen und technischen Voraussetzungen wurde eine Projektgruppe, in der alle genannten Städte mitwirken, beauftragt. „Diese EU-Richtlinie bedeutet für uns natürlich Mehraufwand. Durch die interkommunale Kooperation werden wir diesen aber auf ein erträgliches Maß beschränken“, sagt Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
Der Gesetzentwurf der Landesregierung zur Bildung Einheitlicher Ansprechpartner in Nordrhein-Westfalen sieht vor, dass im nächsten Schritt die Kammern als Vertreter der gewerblichen und freiberuflichen Wirtschaft in die weiteren Entwicklungen einbezogen werden sollen.

Meidericher Mittsommer Walking 2009
Auch in diesem Jahr findet in Kooperation mit dem Landschaftspark Duisburg-Nord am 27. Juni ab 16:00 Uhr wieder ein Walking / Nordic Walking Act der besonderen Art statt. Start und Ziel befinden sich im Zentrum eines ehemaligen Hüttenwerkes mit seiner interessanten Industriekulisse. Drei verschiedene Runden stehen den Walkern zur Auswahl, die Ihnen immer wieder neue Eindrücke verschaffen.
Vorbei an stillgelegten Hochöfen, riesigen Kohlebunkern und dem größten Tauchturm der Welt, entlang der alten Emscher und über Aussichtshügel mit einem herrlichen Panoramablick führen Sie die Strecken über den historischen Ingenhammshof zurück zur "Piazza Metallica", dem Start und Zielpunkt. Hier erwartet Sie ab 16 Uhr ein umfangreiches Rahmenprogramm (wie z.B. Besichtigung Tauchgasometer und Hochofen, Klettergarten, Gastronomie) mit Live-Musik und Ehrung des/der ältesten Teilnehmers/in sowie der drei größten vorangemeldeten Gruppen.
Besondere Attraktion 2009
Parallel findet im Landschaftspark Duisburg die Nacht der Industriekultur / Extraschicht statt. In diesem Rahmen treten u.a. die Duisburger Philharmoniker Open Air auf und ein großes Feuerwerk beendet das Fest.

Mittwoch, 24. Juni 2009 - Historischer Kalender

Hauptbahnhof vor 1930 - 1958 - heute

Duisburgs Hauptbahnhof wird zunächst mit 10 Millionen Euro modernisiert - Sanierungspläne für Empfangshalle und Personenunterführung vorgestellt.
Die Deutsche Bahn AG hat heute die Pläne zur Modernisierung des Empfangsgebäudes des Duisburger Hauptbahnhofs vorgestellt. Ende Juli beginnt die Sanierung der Empfangshalle und der Personenunterführung. Insgesamt werden über 10 Mio. Euro in das Projekt investiert. Davon zahlen der Bund 7,9 Mio. Euro, das Land NRW 1,3 Mio. Euro und die Bahn 0,9 Mio. Euro.
Die Empfangshalle wird heller und freundlicher gestaltet, da die eingezogene Hallendecke zurück gebaut wird. Neue Beleuchtungs- und Beschallungsanlagen sowie eine neue Türanlage runden das Paket ab. Die Schließfachanlage wird aus der Halle näher an die Bahnsteigaufgänge in die Personenunterführung umgesetzt. Der Service Point wird in die Fassade in Höhe des Reisezentrums integriert. "Die Wiederherstell ng der großen Eingangshalle und der neue Service Point tragen deutlich zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität bei", so Martin Sigmund (links im Bild) , Leiter des Regionalbereichs West der DB Station & Service AG. Die Personenunterführung wird durch eine attraktive Deckenverkleidung und neue Beleuchtungs- und Beschallungsanlagen aufgewertet. Gleichzeitig werden Empfangshalle und Personenunterführung brandschutztechnisch ertüchtigt.
Das Reisezentrum wird ab Mitte August bis Ende Dezember in einen Container auf dem südlichen Bahnhofsvorplatz ausgelagert. Reiner Latsch (2. v.r.), Konzernbevollmächtigter der Bahn in NRW freut sich über die Verbesserungen und bat auch um Verständnis für eventuelle Einschränkungen durch die Bauarbeiten: "Wir wollen die wichtigsten Arbeiten bis zum Frühjahr des Kulturhauptstadt-Jahres 2010 abgeschlossen haben."
"Die Unannehmlichkeiten durch die Großbaustelle vor unserem Hauptbahnhof und bald auch darin ertrage ich persönlich gerne, weil ich weiß, dass nach der Fertigstellung dieses wichtige Eingangstor in unsere Stadt endlich attraktiver wird", so Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
Die spannende Frage bei dieser Modernisierung: Was passiert mit der denkmalgeschützten und zum Teil maroden Decken? "Wir sind zunächst froh, dass der erste Schritt getan werden kann, zumal ja 10 Millionen Euro auch schon allerhand ist", betonten NRW-Konzernchef Latsch und OB Sauerland unisono. Es geh halt nur schrittweise. Nach der Modernisierung der Empfangshalle geht es darum, den Bahnhof grundsätzlich zukunftsfähig zu gestalten, hob Adolf Sauerland hervor. Zukunftsfähigkeit zielt darauf ab, dass in Duisburg auch alle Züge den Bahnhof anfahren können und nicht durch Höhe oder Tiefe behindert werden. Dann kommt es auf den Gesamt-Finanzrahmen an, der - so Reiner Latzsch - nur unter betriebswirtschaftlichen Gesichtpunkten gesehen werden kann. Die Gesamtfinanzierung unter Einbeziehung des Denkmalschutzes sei ein immens teuere Angelegenheit. "Und da reden wir nicht über zehn Millionen Euro. Da geht es um sehr viel mehr", ergänzte Duisburgs OB. Harald Jeschke

Bürger-Informationsveranstaltung „Duisburger Freiheit“
Mitte Mai wurden die Mitglieder des Rates der Stadt und der Bezirksvertretung Mitte über den Masterplan informiert, den das Architektenbüro Foster + Partners für das rund 35 Hektar große Areal an der Südseite des Duisburger Hauptbahnhofes unter dem Namen „Duisburger Freiheit“ entwickelte. Jetzt laden die Stadt Duisburg, die Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft mbH und der Eigentümer, die aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, zu einer Bürgerinformations-veranstaltung ein. Stattfinden wird die öffentliche Präsentation des Projektes am kommenden Donnerstag, den 25. Juni, ab 19 Uhr im „Kleinen Prinzen“ (gegenüber vom Duisburger Rathaus), eingeladen sind alle interessierten Bürger.
In konsequenter Weiterentwicklung des bereits 2007 von Foster entwickelten Masterplans für die Duisburger City soll auf der rund 1,6 Kilometer langen und 275 Meter breiten Fläche am alten Güterbahnhof zwischen Hauptbahnhof und der BAB-59-Anschlussstelle Hochfeld ab 2010 ein weiterer, citynaher Büro- und Dienstleistungsstandort entstehen. Über den aktuellen Stand der Planung informieren bei der Bürgerinformationsveranstaltung unter anderem Vertreter der Stadt und Ralph Schneemann, Leiter der Projektentwicklung in der aurelis-Region West.
Für die aurelis Real Estate GmbH & Co. KG gehört Duisburg zu den wichtigsten Standorten in Deutschland. Im Duisburger Portfolio der aurelis befinden sich ehemalige Bahnflächen von rund 1,6 Mio. Quadratmetern verteilt auf zwölf Grundstücke in unterschiedlichen Duisburger Stadtteilen. Angesichts der Bedeutung des Standorts Duisburg hat das Unternehmen sein Regionalbüro West zum 15. Juni 2009 von Köln nach Duisburg verlegt.

Dienststellen des Stadtentwicklungsdezernates bleiben geschlossen
Wegen einer internen Dienstveranstaltung sind am kommenden Mittwoch, 24. Juni, alle Dienststellen des Stadtentwicklungsdezernates im Stadthaus am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 und im Hoisthaus auf der Friedrich-Wilhelm-Straße 96 ab 12 Uhr geschlossen. Die folgenden Bürgerservicestellen sind dann nicht erreichbar: Die Dienststelle zur Erteilung von Ausnahmegenehmigungen und Bewohnerparkausweisen, die Bauordnung, das Genehmigungsportal, die Katasterauskunft und die Denkmalbehörde im Hoisthaus. In dringenden Fällen ist Call Duisburg unter (0203) 94000 zu erreichen.

Extraschicht 2009
Am 27. Juni ist es wieder soweit: Mehr als 160.000 Menschen gehen auf eine spannende Entdeckungsreise und erleben einen eindrucksvollen Vorgeschmack auf die Kulturhauptstadt Europas 2010.
Veranstaltungen in Duisburg
Zum mittlerweile neunten Mal findet im Ruhrgebiet die Extraschicht statt. Und natürlich ist auch Duisburg wieder mit dabei. Im Landschaftspark Duisburg-Nord hat der Zuschauer reiche Auswahl: Abwechselnd geben die Duisburger Philharmonikern und das Orchester unter Leitung von Anthony Weeden Kostproben ihres Könnens. Den krönenden Abschluss gibt es um Mitternacht mit einem Feuerwerk während des Konzertes. Desweiteren warten insbesondere auf die jüngeren Besucher zahlreiche andere Aktivitäten.
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt bietet neben Führungen durch seine Dauerausstellung zur Schifffahrtsgeschichte auch historische Filme und Vorstellung der Modern Kryner.
Im Innenhafen werden stündlich Hafenrundfahrten sowie Architekturführungen in Verbindung mit Schnupperführungen durch das Kultur- und Stadthistorische Museum.  Das LEGOLAND® Discovery Centre zeigt anlässlich der Extraschicht besondere Lego-Kunst und besondere Trickfilme mit Lego-Figuren (Brick-Filme).

9 347 junge Menschen wurden 2008 in Nordrhein-Westfalen
vorläufig unter Schutz gestellt

Im Jahr 2008 stellten die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen 9 347 Kinder und Jugendliche vorläufig unter Schutz. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 10,0 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Damit hat die Zahl der unter Schutz gestellten jungen Menschen wieder einen neuen Höchststand erreicht. Die Mehrzahl der in Obhut Genommenen waren 6 029 Jugendliche ab 14 Jahren; Kinder (unter 14 Jahren) waren in etwa einem Drittel der Fälle betroffen. 54,2 Prozent der betroffenen Kinder und Jugendlichen waren Mädchen.
In mehr als der Hälfte der Fälle (4 948) wurden die Maßnahmen auf Initiative des Jugendamts oder der Polizei ergriffen. In einem Viertel der Fälle (2 302) ging das behördliche Eingreifen auf Initiative des Kindes oder des Jugendlichen selbst zurück. In den übrigen Fällen wiesen Lehrer, Ärzte, Verwandte, Nachbarn u. a. die Behörden auf die Notsituation der Kinder und Jugendlichen hin.
Anlässe zur Maßnahme waren häufig eine Überforderung der Eltern oder eines Elternteils (4 153 Fälle) bzw. die Vernachlässigung des Kindes (926). In etwa einem Viertel der Fälle waren Beziehungsprobleme (2 087) der Ausschlag gebende Grund. 769 Maßnahmen wurden aufgrund von Anzeichen für Misshandlungen und 157 bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch ergriffen, 774
aufgrund von Integrationsproblemen im Heim oder in der Pflegefamilie und 685 wegen Delinquenz oder Straftaten von Kindern bzw. Jugendlichen. Suchtprobleme (234) spielten mit einem Anteil von 2,5 Prozent eine eher untergeordnete Rolle. (IT.NRW)

Gospel im Johanniter-Stift
Mit rhythmischem Klatschen unterstützten Bewohner und Gäste des Johanniter-Stifts in Duisburg-Neudorf, den New Life Gospel Choir Düsseldorf. Der Auftritt des Chors, unter der
Leitung von Choir Director & Pianist Peter A. Mante, war wieder ein Highlight im Seniorenstift. Mit seinem Programm, speziell auf die Älteren abgestimmt, begeisterte der Chor durch Professionalität und mit musikalischen Fähigkeiten.
 Die facettenreichen und ausdrucksstarken Stimmen interpretierten Ohrwürmer wie Amanzing Grace, Glory hallelujah, O happy day und andere beliebte Gospellieder. Nach den Zugaben des Chors, mit O when the saints, go … und What a wonderful world, ging für die Besucher ein wunderschöner Nachmittag zu Ende. The New Life Gospel Choir begeisterte die Besucher
Manfred Schneider (Text und Fotos)

 

Dienstag, 23. Juni 2009 - Historischer Kalender

Wenn die 2 und die 13 zur Glückzahl werden
Für 13 junge Menschen steht am Ende des Projekts „Zweite Chance“ der Hüttenwerke Krupp Mannesmann und der Agentur für Arbeit Duisburg der erfolgreiche Einstieg in eine berufliche Ausbildung.
Bereits zum sechsten Mal können in diesem Jahr die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) und die Agentur für Arbeit Duisburg eine erfolgreiche
Bilanz des Projekts „Zweite Chance“ präsentieren. Von den 13 jungen Leuten, die im letzten Jahr das Projekt begonnen hatten, haben alle erfolgreich
abgeschlossen und damit ihre zweite Chance genutzt. Sie werden in ein
Ausbildungsverhältnis bei HKM übernommen.
„Es passiert im Leben nicht sehr oft, dass man zwei Chancen geboten
bekommt“, so Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur. „Diese hilft aber nur dann, wenn man sie auch zu nutzen versteht. Ich finde es toll, dass wir in diesem Projekt mit HKM zum wiederholten Mal erleben dürfen, wie er-folgreich junge Menschen den „zweite Anlauf“ zur Ausbildungsstelle zu nutzen verstehen, wenn die richtigen Hilfen geboten und auch angenommen werden.“
Gabriele vom Ende, Leiterin der Berufsbildung bei den Hüttenwerken, macht deutlich: „Wir sind bei HKM froh, dass wir auch dieses Jahr über den Weg der 2ten Chance 13 hoffnungsvolle angehende Jungfacharbeiter für die Ausbildung bekommen konnten. Und dass alle 13 es geschafft haben, spricht für die gute Arbeit, die bei der Entwicklung der jungen Leute geleistet wurde. “
Nachdem die Jugendlichen im ersten Anlauf ihren Ausbildungswunsch nicht haben realisieren können, haben sie sich in dem von der Arbeitsagentur
finanzierten Lehrgang auf die zweite Chance vorbereitet. Diese Chance werden sie nun durch eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bei HKM erhalten, nachdem sie einen erneuten Eignungstest bereits erfolgreich
absolviert haben.
Durch erfahrene Ausbilder der Werkkiste, die schon zum vierten Mal mit Erfolg dabei ist, sind im Rahmen des Projekts praktische Fertigkeiten und
theoretische Kenntnisse in den Werkstätten der HKM vermittelt worden. Parallel zur Berufsschule haben die Teilnehmer des Lehrgangs allgemeinbildenden Unterricht in den Fächern Deutsch und Mathematik erhalten.

EBRU-Ausstellung schließt am Sonntag
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum schließt am kommenden Sonntag, 28. Juni, um 15 Uhr die Fotoausstellung „EBRU – Kulturelle Vielfalt in der Türkei“. Das außergewöhnliche Projekt des Fotografen Attila Durak hat zur Freude der Museumsdirektorin Susanne Sommer besonders Duisburger Besucher mit türkischen Wurzeln angezogen.
Der Künstler dokumentierte mit der Kamera mehr als 40 ethnische Gruppen in der Türkei, die sich noch heute erkennbar durch Sprache, kulturelle Identität, Religion und Brauchtum unterscheiden. Da die Ausstellung unter großem Termindruck direkt zum nächsten Ausstellungsort nach Frankreich gebracht wird, muss bereits am Sonntag Nachmittag mit dem Abbau begonnen werden.
Am Samstag, 27. Juni, wird sowohl das Duisburger Stadtfest wie die Extraschicht gefeiert, deshalb ist das Museum am Innenhafen von 18 Uhr bis 2 Uhr früh geöffnet. Der Abend bietet sich an, um die Ausstellung noch einmal zu besuchen. Eine letzte Führung durch EBRU beginnt um Mitternacht.

Hauptausschuss des Deutschen Vereins:
Duisburgs Sozialdezernent Spaniel wiedergewählt

Sozialdezernent Reinhold Spaniel wurde erneut in den Hauptausschuss des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge gewählt. „Ich bin stolz auf diese Berufung. Diese Wiederwahl ist Anerkennung für die jahrelange sozialpolitische Arbeit beim Deutschen Verein“, freut sich Spaniel. Der Deutsche Verein begleitet die Gesetzgebung zum Sozialrecht. Die Arbeit seiner Gremien wird durch Fachveranstaltungen ergänzt, die sich an Leitungskräfte aus Behörden sowie Dienste und Einrichtungen des Sozialbereiches wenden. Er beleuchtet aktuelle sozialpolitische Themenstellungen wie z. B. die Zukunft der ARGe (ALG II/Hartz IV), die Kinderarmut, Sozialplanung und den demografischen Wandel. „Gerade in diesen sozialpolitischen Krisenzeiten ist die Mitarbeit auf Bundesebene von strategischer Bedeutung. Ich bin gespannt auf die anstehenden Diskussionen, in denen Themenfelder aus Sozialpolitik, sozialer Arbeit und Management aus Blickwinkeln von Politik, Wissenschaft, Wohlfahrtspflege und kommunaler Praxis beleuchtet werden“, so Reinhold Spaniel.

Mehr Krankheits- und Todesfälle durch legale als durch illegale Drogen
Wie das Statistische Bundesamt im Hinblick auf den "Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch" am 26. Juni 2009 mitteilt, wurden im Jahr 2007 knapp 532 000 Patientinnen und Patienten infolge des Konsums von sogenannten legalen Drogen vollstationär behandelt.
Zu den legalen Drogen zählen Alkohol, Tabak sowie der Missbrauch pharmazeutischer und chemischer Produkte. Illegale Drogen wie Heroin, Kokain, Opium, Cannabis und andere waren hingegen in mehr als 80 000 Fällen für einen Krankenhausaufenthalt verantwortlich.
Aufgrund von alkoholbedingten Krankheiten und Krebserkrankungen, die mit
dem Rauchen in Verbindung gebracht werden können, sind im Jahr 2007
insgesamt knapp 58 000 Personen verstorben. Die Zahl der durch illegalen
Drogenkonsum Verstorbenen beläuft sich auf insgesamt 1 375 Personen.
Damit verursachen legale Drogen in Deutschland weitaus mehr Krankheits-
und Todesfälle als illegale Drogen.

Montag, 22. Juni 2009 - Historischer Kalender

Verkehrsunfallprävention: Polizei-Geschwindigkeitsmessung vor der Grundschule in Huckingen - "Smily-Aktion" Duisburger Grundschüler
Die Verkehrssicherheitsberatung der Duisburger Polizei führt am morgigen Dienstag (23.06.), in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr Geschwindigkeitsmessungen im Bereich der Gemeinschaftsgrundschule auf der Albert-Schweitzer-Str. 64 in Huckingen durch. Mit Kindern eines zweiten Schuljahres sollen Kraftfahrzeugführer angehalten werden, nachdem die gefahrene Geschwindigkeit vor der Schule in der „schutzwürdigen Zone“ gemessen worden ist. Im Beisein von Polizeibeamten werden die Kinder die Kraftfahrzeugführer ansprechen und je nach gefahrenem Tempo „Smilys“ oder „Frustys“ (Anmerkung: das sind Smilys mit traurigem Mund) verteilen. Ein WDR-Fernsehteam begleitet die Aktion.

UDE: Symposium zum "Übergang Schule -- Beruf"
Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen

Seit zehn Jahren fördert die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung mit ihrem "Programm zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit" verschiedene Projekte zum Übergang aus der Schule in den Beruf. Aus diesem Anlass treffen sich am 25. Und 26. Juni Experten aus Wissenschaft und Praxis zu einem Symposium mit dem Thema "Entwicklung des Berufsbildungssystems in Deutschland -- Neue Anforderungen an den Übergang Schule -- Beruf". Veranstalter ist das Institut Arbeit und Qualifikation der Uni Duisburg-Essen, Tagungsort das Gerhard-Mercator-Haus am Campus Duisburg.
Dank der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung entstanden im gesamten Ruhrgebiet innovative Konzepte, die bereits in der Schule ansetzen und Jugendliche mit unterschiedlichen Hintergründen und Problemen beim Start ins Berufsleben erfolgreich unterstützen.
Das 10-jährige Bestehen des Förderprogramms gibt gleichzeitig Anlass die Entwicklung des Berufsbildungssystems in Deutschland auf einem wissenschaftlichen Symposium kritisch zu prüfen und neue Anforderungen an den Übergang Schule -- Beruf herauszustellen. Auf der zweitägigen Veranstaltung, organisiert vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen, werden ausgewiesene Experten zentrale Problemlagen, kontroverse Standpunkte und innovative Konzepte in der aktuellen Debatte um die notwendigen Veränderungen des Berufsbildungssystems in Deutschland diskutieren. Anhand zweier Beispiele aus dem Förderprogramm der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung wird erfolgreiche Praxis beim Übergang aus der Schule in den Beruf veranschaulicht.

Hallenbad Neudorf wieder geöffnet
Nach Abschluss der jährlichen Grundreinigung im Hallenbad Neudorf wird das Bad den Schwimmfreunden ab Montag, 29. Juni, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Kanadagänse: Fütterungsverbot an Duisburgs Seen

Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und der stellvertretende Umweltsamtleiter Volker Heimann, brachten gemeinsam ein Hinweisweisschild, bezüglich des Fütterungsverbotes für Wasservögel, am Wasserspielplatz im Sportpark Duisburg an. 50 solcher Schilder werden zum wiederholten Male an den relevanten Stellen aufgestellt. Ob diese Schilder wirklich ihren Sinn erfüllen, bleibt abzuwarten. Es gibt immer wieder uneinsichtige Menschen, so Dr. Greulich, die aus falsch verstandener Tierliebe Enten und Gänse füttern, besonders an Stellen, die eigentlich der Erholung dienen sollen. Durch das künstliche Füttern, werden die Wasservögel ihrer artgerechten Nahrungssuche entwöhnt. Außerdem, wenn die Population steigt, kann es dann durch das massenhafte Auftreten der Tiere unter Umständen zur verstärkten Übertragung von Tierkrankheiten, sowie zu starken Verunreinigungen der Fütterungsbereiche kommen. Durch massive Beschwerden aus der Bevölkerung und von Wassersportvereinen, wegen der erheblichen Verschmutzung durch Enten- und Gänsekot, sieht sich die Stadt Duisburg veranlasst, zur Reduzierung der Bestände, diverse Maßnahmen durchzuführen. Die Hinweisschilder auf das Fütterungsverbot sind nur ein Teil davon.
 Manfred Schneider (Text und Fotos) 

Landessozialgericht: Hartz-IV: Bei kurzem Zusammenleben muss Partner nicht immer zahlen
Lebt ein Paar erst kurze Zeit zusammen, braucht sich ein Hartz-IV-Antragsteller vom Träger der Grundsicherung für Arbeitssuchende („Hartz-IV“) nicht zwangsläufig auf Unterstützung durch seinen Partner verweisen zu lassen. Das hat das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (LSG NRW) in einem jetzt veröffentlichten Urteil zugunsten eines frisch gebackenen Diplombetriebswirts entschieden. Der junge Mann aus Paderborn hatte für eine viermonatige Übergangszeit zwischen erfolgreichem Studienabschluss und Beginn seiner Beschäftigung Sozialleistungen beantragt. Kurz vor seinem Hartz-IV-Antrag war er zu seiner Freundin gezogen. Der Träger der Grundsicherung hatte eine Hilfebedürftigkeit des Klägers verneint: Er müsse sich auch das Einkommen seiner Freundin anrechnen lassen, mit der er in einer Bedarfsgemeinschaft lebe (vergleiche § 9 Absatz 2 Satz 1 Sozialgesetzbuch – SGB - II).

Diese Argumentation ließ das Landessozialgericht nicht gelten. Bestehe die Lebensgemeinschaft kürzer als ein Jahr, so das Gericht, sei das für eine Bedarfsgemeinschaft vom Gesetz über das bloße Zusammenleben hinaus verlangte gegenseitige Einstehen in Not- und Wechselfällen des Lebens („Einstandswille“ § 7 Absatz 3 Nr. 3c SGB II) im Einzelnen zu ermitteln. Dabei können nach Ansicht des 19. Senats des LSG NRW bei einem Zusammenleben von weniger als einem Jahr nur gewichtige Gründe die Annahme einer Einstandsgemeinschaft rechtfertigen. Ebenso wenig wie das Sozialgericht vor ihm sah der Senat einen Einstandswillen des Klägers und seiner Freundin als erwiesen an. Denn beim Antrag auf Hartz-IV-Leistungen im August 2007 seien beide erst seit sechs Monaten ein Paar gewesen und hätten erst anderthalb Monate zusammen gelebt. Zudem habe der Kläger nach Bestehen seines Betriebswirtschaftsdiploms zunächst nur übergangsweise in die gerade einmal 32 Quadratmeter große Wohnung seiner Freundin in Paderborn ziehen wollen,um Miete zu sparen und sich von dort aus bundesweit auf offene Stellen zu bewerben. Über die Ausgaben der gemeinsamen Haushaltsführung hätten beide genau Buch geführt. Das dafür aufgewendete Geld habe ihm seine Freundin, die noch studierte, zunächst nur als Darlehen gewährt und sich später zurückzahlen lassen. Über Konto und Vermögen des anderen hätten sie nicht verfügen können. Allein eine nahe menschliche Beziehung auf engem Raum begründe noch keinen Einstandswillen. Jeder Partnerschaft sei es zuzubilligen, zun ächst zu prüfen, ob sie wirklich für einander einstehen wolle. Solange die Partner dies nicht nach außen dokumentiert hätten, sei für die Annahme einer Einstandsgemeinschaft jedenfalls bis zum Ablauf des ersten Jahres des Zusammenlebens kein Raum.
Der Träger der Grundsicherung hatte dagegen argumentiert, die Freundin des Klägers habe ihn trotz eigener beengter wirtschaftlicher Verhältnisse mit erheblichen Summen unterstützt und ihm unter Anderem einen Urlaub vorfinanziert. Dies sei typisch für eine Bedarfsgemeinschaft. Zudem habe der Kläger in der Folge mit seiner Freundin weiter zusammengelebt.
Das Urteil ist rechtskräftig
(Landessozialgericht, Urteil vom 16.2.2009 - Az.: L 19 AS 70/08, Vorinstanz Sozialgericht Detmold - Az.: S 8 S 6/08 SG Detmold).

„Duisburg schlägt keiner!“
Im Rahmen des Projektes „Duisburg schlägt keiner!“ gestalten das Jugendamt, der Inner wheel Club und die Willi-Fährmann-Realschule gemeinsam eine Gewaltpräventionswoche incl. Coolness Training für die Jahrgangstufe 6 vom 24. bis 26. Juni.
Die öffentlichen Diskussionen über renitente Jugendliche und Jugendgewalt sind seit vielen Jahren eine Herausforderung in der pädagogischen Arbeit. Man muss heute feststellen, dass sich die Beschäftigung mit diesem Themengebiet als Dauerthema etabliert hat. Um Jugendgewalt in Duisburg zu begegnen und flächendeckend ein gewaltfreieres Klima zu schaffen, ist es sinnvoll stadtweit an allen Schulen und Jugendeinrichtungen ein gewaltpräventives Instrument einzurichten.
Im Rahmen der Fortbildungsreihe „Duisburg schlägt keiner!“ sind derzeit 130 Lehrer von 171 aller Schulformen zu „Konfliktmanager“ fort- und ausgebildet worden. Die Willi-Fährmann-Realschule sieht sich motiviert zu diesem Thema mit den Schülern frühzeitig zu arbeiten. Die Gewaltpräventionswoche für die Jahrgangsstufe 6 unterstreicht die Fortbildungsmaßnahme „Duisburg schlägt keiner!“ und zeigt ihre positiven Auswirkungen an den Schulen. Die Kreativität der Institutionen, Finanzierungsmöglichkeiten zu finden, macht es möglich dass die bestehenden Kooperation zwischen dem Jugendamt und den Schulen durch den „inner wheel Club“ komplettiert wird.
Das Projekt bedeutet den Startschuss für weitere nachhaltige Gewaltpräventions- Projekte, welche in naher Zukunft im gesamten Stadtgebiet an verschiedenen Schulen stattfinden werden.

Barrierefreier Ausbau des Wegenetzes am Kaiserberg
Öffentlich zugängliche Grünanlagen müssen für alle Menschen barrierefrei und von fremder Hilfe weitgehend unabhängig nutzbar sein. Im Rahmen des Konjunkturpaketes 2 optimiert daher das Amt für Umwelt und Grün das Wegenetz am Kaiserberg. Hierbei wird das vorhandene Wegesystem barrierefrei ausgebaut. Im ersten Bauabschnitt werden wassergebundene Wege von 4,5 Kilometer und Asphaltwege von 1 Kilometer Länge saniert. Dabei werden Höhenunterschiede ausgeglichen und Stolperkanten beseitigt. Rund 260.000 Euro kostet die Sanierung, die bis zum Herbst abgeschlossen sein wird.
Der Kaiserberg ist eine natürliche Erhebung im Duisburger Stadtgebiet. Er ist ein nordwestliche Ausläufer des Rheinischen Schiefergebirges. Das rund 60 Hektar große Waldgebiet spielt seit mehr als 100 Jahren eine wichtige Rolle für die Naherholung. Das Wegesystem ist allerdings in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Fit in die Ferien 2009 – bewegen und entspannen
Der Arbeitskreis „Kinder und Jugendliche in Wanheimerort“ verabschiedet das Schuljahr mit einer gemeinsamen Bewegungs- und Entspannungsaktion unter dem Titel „Fit in die Ferien". Den 350 Schülerinnen und Schülern der Förderschule Lernen Eschenstraße, der Gemeinschaftsgrundschule Eschenstraße und der Gemeinschaftshauptschule Hitzestraße wird am Donnerstag, 25. Juni 2009 von 11 bis 15 Uhr ein breitgefächertes Sport, Spiel und Entspannungsprogramm angeboten.
Auf dem Geländer der Grundschule, Eschenstraße 53, haben Teams im „Streetsoccer-Käfig“ die Möglichkeit, ihr fußballerisches Können unter Beweis zu stellen oder beim Abenteuer Parcours in der Aula waghalsige Kletteraktionen zu bestehen.Darüber hinaus wird die Förderschule Lernen einen Spielparcours anbieten, der Geschicklichkeit und Kooperationsfähigkeit erfordert. Wer es lieber sportlich mag, kann sich auch beim Basketballspiel auspowern.
Neben der Action wird aber auch Entspannung nicht zu kurz kommen: wie in den Vorjahren werden Steffi und Birgit für das nötige Chill-out sorgen. „Urlaubsfeeling im Karibikstil“ verspricht auch in diesem Jahr das Fotoshooting der Polizei. Im „Cafe Immersatt“ gibt es verschiedene gesunde Snacks und Erfrischungen. Informationen über die Arbeit des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) des Jugendamtes, eine vielseitige Bühnenshow, ein Kreativ-Angebot des evangelischen Jugendzentrums Nikolaistraße sowie Spaß und Unterhaltung mit Clown Pepe runden den Aktionstag kurz vor den Ferien ab.
Partner dieser Aktion sind:
Das Jugendamt Duisburg mit den Jugendeinrichtungen Adlerstraße, Bauspielplatz Fuchsstraße und dem Allgemeinen Sozialen Dienst, die evangelische Kirche Wanheimerort und das evgl. Jugendzentrum Nicolaistraße, die Polizei Duisburg, GHS Hitzestraße, FS Lernen Eschenstraße, GGS Eschenstraße, Familienhilfe sofort vor Ort, Der Paritätische Kinder- und Jugendtisch e.V. „Immersatt“.

Familienzentrum Beim Knevelshof in Wanheim feiert Sommerfest
Unter dem Motto „Alles unter einem Dach“ feiert das städtische Familienzentrum Beim Knevelshof 45a in Duisburg-Wanheim am Freitag 26. Juni, von 15 bis 18.30 Uhr ein Sommerfest auf dem Außengelände. Eingeladen sind neben den Kindern und Eltern der Kindertageseinrichtung auch die Kooperationspartner, zum Beispiel das Institut für Jugendhilfe, die interkulturelle Elternberatung der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien, der Allgemeine soziale Dienst und die Kinder und Erwachsenen des Stadtteils.
Unterschiedliche Spiel- und Beschäftigungsangebote wie das Kistenklettern, ein Kreativangebot, eine Trommelgruppe, aber auch eine Zaubershow und eine Kutschfahrt laden Kinder und Erwachsene zum Mitmachen ein. Für das leibliche Wohl wird an diesem Tag natürlich gesorgt. Es werden reichlich Kaffee und Kuchen und andere Leckereien angeboten.

Sonntag, 21. Juni 2009 - Historischer Kalender

29. Duisburger Radwanderung:
Die ersten Radwanderer kamen vor 7 Uhr

Schon vor sieben Uhr, der offiziellen Startzeit, starteten etliche Teilnehmer bei der 29. Duisburger Radwanderung., zur 63 Kilometer langen Tour, von der Königstraße, vor der Hauptstelle der Sparkasse Duisburg über Homberg, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Moers und zurück. Bevor jedoch die Radwanderer auf die Strecke gehen konnten, wurden die Fahrräder von der Verkehrssicherheitsberatung der Polizei auf ihre Verkehrstauglichkeit überprüft. Wie viel Tausend Teilnehmer sich an der Radwanderung beteiligen, ist so Mitorganisator Heinz Gereke, auf Grund des Wetters und der unterschiedlichen Einstiegsstellen, Duisburg-Zentrum, Duisburg-Homberg, Kamp-Lintfort und Duisburg-Rumeln, erst gegen Mittag feststellbar. Manfred Schneider - Text und Fotos

Anstehen zum Sicherheitstest für Fahrräder

Einzeln oder in Gruppen starteten die Radwanderer

Umwelttage: Künstler- und Familienarbeit mit natürlichen Materialien

Floßbauen mit Daddy und mit Mama testen (haje)

Aktion Graffitis gegen Graffitis
Abschlussfest heute im RheinPark

In der letzten Woche startete im RheinPark ein großes Graffiti-Event. Mit der Aktion „Graffiti als Graffiti-Schutz“ sollen wilde Sprayaktionen verhindert werden, denn einige der mächtigen Mauerreste - ehemalige Industrierelikte – sind bisher schon in nächtlichen illegalen Sprühaktionen von Unbekannten mit Graffitis versehen worden. Durch die legale Sprayaktion soll dem nun ein Riegel vorgeschoben werden.
Insgesamt werden neun Wandflächen von vier Erzbunkerwänden gestaltet. Rund 4.800 Quadratmeter erhalten so von 65 Graffitikünstlern ein neues Outfit.
Namhafte internationale Künstler und Akteure aus Deutschland wie Loomit, Kiam, Stohead und Dome, aber auch lokalen Akteure aus der Duisburger Szene haben die Mauern nun gestaltet. Die letzten Wände stehen kurz vor der Vollendung.
Die Arbeiten sollen am kommenden Sonntag, 21. Juni, mit einem Fest den Besucherinnen und Besuchern des RheinParks vorgestellt werden. Alle Interessierten sind dazu zwischen 16 und 22 Uhr herzlich eingeladen.

Fotoausstellung in der VHS: „Ein Blick: Mexiko und Europa“
Die Volkshochschule zeigt ab Montag, 22. Juni, im Foyer des Gebäudes auf der Königstraße 47 Werke des Fotografen Oscar Ledesma.
Oscar Ledesma wurde 1976 in Mexiko Stadt geboren. Sein Weg führte durch Studien der Philosophie und Filmkunst über ein Promotionsstipendium des DAAD im Bereich Mathematik nach Deutschland. Seit 2005 ist Essen Ausgangspunkt seiner Reisen, auf denen ein Großteil der Bilder dieser Ausstellung entstanden ist. Sie zeigt eine Gegenüberstellung fotografischer Erinnerungen an Mexiko und neuer Eindrücke aus Europa.
Die Arbeiten von Oscar Ledesma sind geprägt durch einen inneren Antrieb, für den er erst in der deutschen Sprache den passenden Ausdruck gefunden hat: Fernweh. Die Fotoarbeiten zeigen in Auszügen Stationen seiner Reisen durch Mexiko und Europa und materialisieren in den Bildern das wechselhafte Gefühl von Innehalten und Weiterstreben, das ihn ständig motiviert.
In den Architektur- und Landschaftsaufnahmen spiegeln sich seine Emotionen mal in versteckten Details, mal in der durchdringenden Melancholie des Lichts. Seine Porträts sind spannungsgeladene Momentaufnahmen, in denen die Gefühle der abgebildeten Personen greifbar werden.
Die Arbeiten werden in zwei Gruppen gezeigt: analoge Schwarz-Weiß-Fotos und digitale Farbbilder aus den Jahren 1997-2009. Die kostenfreie Ausstellung wird am 22. Juni um 19.30 Uhr eröffnet und dauert bis zum 31. Juli.

Samstag, 20. Juni 2009 - Historischer Kalender

29. Duisburger Radwanderung
Am Sonntag, den 21. Juni 2009 ist es wieder soweit, ab 7:00 Uhr findet zum 29. Mal die große Duisburger Radwanderung statt. Begleitend wird auf der Königstraße in der City ein großes Fahrradfest gefeiert.
Einmal nach Kamp-Lintfort und zurück
Gestartet werden kann von vier verschiedenen Stellen in Duisburg. Von dort geht es über den Baerler Busch und Moers nach Kamp-Lintfort, wo sich vor der Sparkasse eine Pausenstation befindet. Neben Getränken werden auf musikalische Einlagen geboten. Danach geht es über Neukirchen-Vluyn und Moers wieder zurück nach Duisburg. Die Tour geht über eine Strecke von ca. 63km Länge. Dafür ist die Zeit jedoch sehr großzügig bemessen, denn man muss das Ziel erst um spätestens 18 Uhr erreicht haben.

Unterhaltung drumherum
Parallel zur Radwanderung findet von 11 bis 16 Uhr auf der Königstraße das Fahrradfest statt. Dort sind die Kunstradfahrer vom RMSV Wanderlust Hochheide mit ihrem Programm zu Gast und der ADFC führt Fahrradcodierungen durch.

Die Römer am Niederrhein
Die Volkshochschule bietet am Samstag, 11. Juli, eine Exkursion zum neuen Römer-Museum und zum Archäologischen Park in Xanten an. Auf dem Gelände der römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana erhebt sich nun auf den Grundmauern einer antiken Halle ein neues Römer-Museum. Die Ausstellung führt von der Zeit Cäsars bis zu den Franken durch fast 800 Jahre Geschichte. Neben einer Führung durch das neue Haus wird am Nachmittag der Tagesfahrt der Archäologische Park in Xanten besucht. Anmeldung bei der VHS unter Telefon 0203-283 2206

Freitag, 19. Juni 2009 - Historischer Kalender

Deutsche Bahn: Einigung mit dem VRR

A cappella von Bach bis Broadway in der Wanheimer Kirche
Ein musikalischer Höhepunkt erwartet die Zuhörer am Sonntag, den 28. Juni, um 17.00 Uhr in der evangelischen Kirche Wanheim, Friemersheimer Straße / Ecke Wanheimer Straße: Die DUISBURG VOICES mit Okko Herlyn.
Die DUISBURG VOICES sind ein später Ableger des Bochumer Hochschulchors, jede und jeder von ihnen mit langer Ensemble- und Solo-Erfahrung. Ohne überflüssigen Comedy-Schnickschnack bieten sie ein A-cappella-Programm vom Feinsten. Dabei ist vor ihren charakterstarken Stimmen nichts wirklich sicher: Bach im Stile der legendären Swingle Singers, jazzversetzte Pop-Klassiker, Gospels gegen jeden Weichspültrend, Broadwayhits und andere Schmachtfetzen einfach nur zum Dahinschmelzen. Präzise und ausgelassen, inbrünstig und intellektuell, impulsiv und zum Zerreißen zart â? kurz: Ohrenweide pur. Zugabe wahrscheinlich. Der Eintirtt ist frei; am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Die Wanheimer Kirchengemeinde bietet schon seit Jahren erfolgreich einmal im Monat ein Kulturprogramm an. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Kindernothilfe unterstützt das Aktionsbündnis gegen AIDS

Am 20. Juni organisiert die Kindernothilfe im Abteikeller Duisburg-Hamborn ein Benefizkonzert des "Aktionsbündnisses gegen AIDS in Duisburg" mit. Zahlreiche Musiker treten unter dem Motto "Künstler in NRW + Du gemeinsam gegen AIDS" auf.
Das Konzert ist eine von über hundert bundesweiten Aktionen anlässlich der "Nacht der Solidarität", die auf die Anti-AIDS-Kampagne "Leben vor Pharmaprofit - Patente können tödlich sein", hinweist. Mit großen Lichterschleifen auf öffentlichen Plätzen wird auf das Schicksal der weltweit 33,2 Millionen HIV-positiven Menschen aufmerksam gemacht, die auf die Versorgung mit AIDS-Medikamenten angewiesen sind. Kindernothilfe ist Mitglied der Kampagne und des Aktionsbündnisses gegen AIDS in Duisburg.
Was: Benefiz-Gala "Künstler in NRW + Du gemeinsam gegen AIDS"
Wann: Samstag, 20. Juni, Einlass 18:00 Uhr, Beginn 18:30 Uhr
Wo: im Abteikeller Duisburg Homborn, An der Abtei 1, 47166 Duisburg

Sonntagsführung im Stadtmuseum: Kulturelle Vielfalt in der Türkei
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am kommenden Sonntag, 21. Juni, um 16 Uhr zu einer Führung durch die Fotoausstellung „EBRU – Die Farben der Türkei“ ein. Über mehrere Jahre hinweg besuchte der Fotograf Attila Durak Menschen überall in der Türkei und portraitierte sie.
 Mehr als 40 ethnische Gruppen unterscheiden sich noch heute erkennbar durch Sprache, Lebensgewohnheiten, kulturelle Identität, Religion und Brauchtum. Die Fotografien sind Begegnungen auf Augenhöhe - jenseits der Klischeevorstellungen, die hier mitunter vom Leben in der Türkei in Umlauf sind. Museumssprecher Werner Pöhling wird bei einem Rundgang auch den Begriff EBRU erläutern, der eine alte osmanische Maltechnik beschreibt.
Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen, Eintritt 3 Euro

Mehr Verunglückte auf deutschen Straßen im April 2009
Im April 2009 starben in Deutschland erstmals in diesem Jahr wieder mehr Menschen in einem Monat durch Straßenverkehrsunfälle als im  vergleichbaren Vorjahresmonat. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes  verloren 382 Menschen ihr Leben, das waren 20 Personen oder 5,5% mehr als im April 2008. Verletzt wurden 34 700 Personen, 5,7% mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Zahl der von der Polizei aufgenommenen Straßenverkehrsunfälle betrug 187 400 und damit 3,5% weniger als im April 2008. Während die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um 5,0% auf 160 100 abgenommen hat, stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 6,1% auf 27 200 an.
Von Januar bis April 2009 registrierte die Polizei rund 726 400 Straßenverkehrsunfälle, 0,6% mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Darunter waren 85 000 Unfälle mit Personenschaden (- 6,4%) und 641 500 Unfälle, bei denen lediglich Sachschaden entstand (+ 1,6%). Bei diesen Unfällen kamen insgesamt 110 100 Menschen zu Schaden. Die Zahl der Verunglückten hat damit um 7,1% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum abgenommen. 1 184 Menschen starben an den Folgen eines Verkehrsunfalls, das waren 11,6% weniger als von Januar bis April 2008.

Donnerstag, 18. Juni 2009 - Historischer Kalender

Tag der Oststraße
Im Jahre 1969 wurde die erste Interessen- bzw.Werbegemeinschaft der Oststraße gegründet. Initiator war damals Jupp Eberz, Inhaber des damaligen Tapeten-Geschäftes. Anlass für die Bildung der Werbegemeinschaft war die Umbenennung der Oststraße in Klöcknerstraße durch den Rat der Stadt Duisburg. Damit wollte man Klöcknerchef Dr. Henle, der 1969 70 Jahre als wurde, ehren. Allerdings hatte niemand  mit dem Widerstandswillen der Ostraßenanwohner bzw. der Neudorfer gerechnet. Mit Protestaktionen und nächtlichen Überklebungen der neuen Straßenbeschilderung wurde der Kampf aufgenommen. Gewonnen hat...
Erneut feiert Neudorf den traditionellen Tag der Ostraße!


Schauen, Kaufen...

 ...und in gemütlicher Runde schwätzen - das war wieder Trumpf beim Tag der Oststraße

Die für 2500 Euro vom Bürgerverein Neudorf gestifteten beiden Bänke auf der Ostraßen werden bestens angenommen. Der Bürgerverein konnte aus den Erlösen der im Herbst 2008 herausgegeben zweiten Chronik das Versprechen für ältere und behinderte Bürger Neudorfs einlösen, nachdem nirgendwo eine Bereitschaft zur Unterstützung zu finden war. - Fotos Manfred Schneider

Duisburgs größte Dach-Photovoltaikanlage in Betrieb genommen
Am Schulzentrum Rumeln an der Schulallee hat eine neue Zeitrechnung begonnen. Zwar sieht die Schule für den ebenerdigen Betrachter aus wie eh und je, doch wenn man sich in luftige Höhen von mindestens zwölf Metern begibt, werden die Veränderungen augenfällig. Auf dem höchsten Dach des Schulkomplexes glitzern seit Anfang Juni 2009 432 Solarzellenmodule in der Sonne, „sammeln“ still und leise Sonnenstrahlen ein und wandeln sie in Strom um. Die neue Photovoltaikanlage, die sich über 2.200 Quadratmeter Dachfläche verteilt, hat eine Gesamtleistung von 100 Kilowatt und soll im Jahr 86.000 Kilowattstunden Strom produzieren. Damit ist sie die bis dato größte dachgebundene Photovoltaikanlage in Duisburg.
Das städtische Immobilienmanagement Duisburg hat bereits acht Schulen mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Die Dachfläche des Schulzentrums Rumeln wurde hierfür an die Stadtwerketochter Thermoplus vermietet. Thermoplus hat die Anlage für 400.000 Euro errichten lassen und betreibt sie. Das Schulzentrum Rumeln spart ab sofort ein Fünftel seiner CO2-Emmissionen ein. „Mit dieser Photovoltaikanlage tun wir nicht nur etwas für die Umwelt, sondern optimieren auch die Betriebskosten der Schule und ermöglichen einen sehr anschaulichen Unterricht zum Thema ‚regenerative Energien’“, freut sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Die Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Rumeln können an einer Anzeigentafel im Flur ihres Schulgebäudes den Leistungsstand ihrer Solaranlage verfolgen. Aber auch jeder, der sich dafür interessiert, kann im Internet unter www.sunnyportal.de überprüfen, wie viel Strom die neue Photovoltaikanlage bereits produziert hat.

Vom Boden aus nicht zu sehen: die größte dachgebundene Photovoltaikanlage Duisburgs am Schulzentrum Rumeln

Konjunkturpaket II: Sanierungen laufen an
Die Sanierung der Heizungsanlage und der Hallenbeleuchtung der Sporthalle Duisburg-Süd in Hüttenheim läuft an. Parallel dazu wird die Wasserversorgung des Umkleidegebäudes auf der Sportanlage der Großenbaumer Sport-Gemeinschaft 19/28 (Großenbaumer Allee) umfangreich modernisiert.
„Wir sind froh, dass wir im Rahmen des Konjunkturprogramms II mit rund 10 Mio. Euro für den Duisburger Sport bedacht worden sind. Damit ist die Möglichkeit geschafft worden einen Teil des bestehenden Modernisierungsstaus abzubauen. Die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Konjunkturprogramm wird nun Zug um Zug vorangetrieben,“ so Sportdezernent Reinhold Spaniel weiter.

Bauernmarkt parallel zum Duisburger Stadtfest
Vom 26. bis 28. Juni 2009 findet das Stadtfest in der Duisburger City auf der Königstraße statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Donnerstag, 25. Juni 2009, und am Samstag, 27. Juni 2009, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Tourist Information aufgebaut.
Die Marktbeschicker werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment am Donnerstag und auch Samstag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so dass durch den Bauernmarkt und das Stadtfest ein doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen.

Mittwoch, 17. Juni 2009 - Historischer Kalender

Oberverwaltungsgericht: Keine "Sex-Steuer" ohne ministerielle Genehmigung
Der 14. Senat des Oberverwaltungsgerichts hat heute in fünf Berufungsverfahren entschieden, dass die Erhebung einer Vergnügungssteuer auf „sexuelle Vergnügungen jeder Art in Bars, Bordellen, Swinger-Clubs oder ähnlichen Einrichtungen“ in der Stadt Gelsenkirchen nicht rechtmäßig ist.
Eine solche Vergnügungssteuer darf nach dem Kommunalabgabengesetz NRW nur erhoben werden, wenn sie bei ihrer erstmaligen Erhebung in einer Gemeinde des Landes NRW vom Innenminister und vom Finanzminister genehmigt worden ist. Das war hier nicht der Fall.
Kläger waren fünf Personen, die als Veranstalter von „sexuellen Vergnügungen“ der genannten Art zu Steuerbeträgen von zum Teil über 10.000,-- Euro im Jahr herangezogen worden waren. Bereits das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hatte so wie nunmehr das Oberverwaltungsgericht entschieden und die Heranziehungsbescheide der Stadt Gelsenkirchen aufgehoben. Die Berufung der Stadt Gelsenkirchen gegen diese Urteile des Verwaltungsgerichts sind heute mit den o .g. genannten Urteilen zurückgewiesen worden.
Das Oberverwaltungsgericht hat die Revision zum Bundesverwaltungsgericht nicht zugelassen. Dagegen ist Beschwerde möglich, über die das Bundesverwaltungsgericht entscheidet.
Aktenzeichen 14 A 1577/07 u.a.

Umweltmarkt , Öko-Markt und Eine Welt Bazar
Ein Höhepunkt der Duisburger Umwelttage ist der Umweltmarkt. Auch dieses Jahr werden sich über 50 Organisationen am kommenden Samstag, 20. Juni, auf der Königsstraße in der Innenstadt präsentieren. Erstmals wird der Umweltmarkt gemeinsam mit dem „Ökomarkt und Eine-Welt-Bazar“ veranstaltet, der sonst immer erst im August stattfand.
Das Amt für Umwelt und Grün wird einen Teil der Königstraße in eine „Grüne Oase verwandeln, in der die Fachleute rund um das Thema Baum Beratungen anbieten. Dem Skulpturenkünstler Rainer Löcherbach kann am Stand bei der Arbeit zugeschaut werden. Er wird vor Ort eine Skulptur fertigen. Groß und Klein können bei einem Quiz ihr Wissen testen. Auch beim Baumpuzzle gibt es kleine Preise zu gewinnen.
Auf dem Markt zeigen außerdem Umweltschutzvereine und -verbände, Eine-Welt-Gruppen, städtische Ämter und Institutionen sowie soziale Initiativen ebenso wie Firmen, die sich im Umwelt- und Naturschutz engagieren, ihre Arbeit. Händler und Unternehmen werden nach ökologischen Kriterien entstandene Waren und Dienstleistungen ebenso anbieten wie aus dem fairen Handel. Lebensmittel aus biologischem Anbau, Farben, Tapeten und Hölzer zum giftfreien Wohnen, Teppiche ohne Kinderarbeit oder Kontakte zu denen, die auch ohne eigenes Auto mobil sein wollen – auf dem Markt ist sicher für jeden etwas dabei.

Sperrung der Angermunder Straße in Großenbaum
Die Angermunder Straße in Großenbaum muss ab Montag, 22. Juni, in Fahrtrichtung Duisburg-Mitte zwischen Am Lipkamp und Saarner Straße für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Rahm kann den Baustellenbereich passieren. Die Stadtwerke Duisburg beginnen dann mit der Verlegung von neuen Gas- und Wasserleitungen. In der Angermunder Straße wird es voraussichtlich bis Ende nächsten Jahres wegen umfangreicher Leitungs- und Straßenbauarbeiten zu Verkehrsbehinderungen kommen. Umleitungen sind ausgeschildert. Die Stadt Duisburg empfiehlt Ortskundigen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Sperrung der Kammerstraße in Neudorf
Die Kammerstraße in Neudorf muss ab Montag, 22. Juni, zwischen Grabenstraße und Bismarckstraße in Fahrtrichtung Duisburg-Mitte gesperrt werden. Die Zufahrt von der Grabenstraße in die Bismarckstraße ist dann nicht möglich. Grund für die Sperrung sind Arbeiten an der Fernwärmeleitung. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 25. Juli dauern. Ortskundige werden gebeten, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat heute das erste
Nationale Hafenkonzept der Bundesregierung vorgelegt.

"Mit dem Nationalen Hafenkonzept stellen wir erstmals eine Strategie für unsere See- und Binnenhafenpolitik der kommenden zehn Jahre vor. Damit wollen wir die Kooperation der Häfen untereinander verstärken", erklärte Tiefensee anlässlich des Kabinettbeschlusses zum Nationalen Hafenkonzept für die See-und Binnenhäfen.
Das Nationale Hafenkonzept ist Teil des Masterplans Güterverkehr und Logistik. Es beschreibt erstmalig die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der deutschen See- und Binnenhäfen und stellt insgesamt 33 konkrete Einzelmaßnahmen vor, mit denen Bund, Länder, Kommunen, Wirtschaft,
Gewerkschaften und Verbände die deutschen See- und Binnenhäfen stärken
und ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern.
Die fünf Kernziele des Hafenkonzepts sind:
* Ausbau der hafenrelevanten Verkehrsinfrastrukturen,
* Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Häfen,
* Sicherung und Stärkung von Ausbildung und Beschäftigung,
* Förderung von Umwelt- und Klimaschutz,
* Optimierung der Sicherheit von Lieferketten.
Tiefensee (Foto Schneider): "Damit stellen wir sicher, dass die Häfen auch in Zukunft ihre Funktion als Drehscheibe des internationalen Warenaustausches und Knotenpunkte des Land- und Schiffsverkehrs erfüllen können. Wir treiben die
Hafenentwicklung voran und bauen die Anbindungen an das Hinterland weiter aus, um Kapazitätsengpässen in den Häfen zu beseitigen. Davon profitiert ganz Deutschland mit einer Vielzahl von Industrie- und Dienstleistungsbereichen, die in allen Regionen angesiedelt sind. Die im Nationalen Hafenkonzept vorgesehenen Maßnahmen werden die
Wettbewerbsfähigkeit unserer Häfen deutlich verbessern."
"Die schwache Weltkonjunktur hat inzwischen die Schifffahrt und die Häfen voll erfasst. Die Maßnahmen des Nationalen Hafenkonzepts werden helfen, die Konjunkturkrise zu überwinden und den Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig zu stärken", so Tiefensee weiter.
"Das  Bundesverkehrsministerium stellt für den Infrastrukturausbau in den Jahren 2009 und 2010 jeweils über 12 Milliarden Euro zur Verfügung - soviel, wie noch nie zuvor. Wir werden damit den Ausbau von Straßen-, Schienen- und Wasserwegen im Hafenhinterland finanzieren. Die Umsetzung führt zu mehr Aufträgen in der Baubranche, zu mehr Arbeitsplätzen in der Hafen- und Logistikwirtschaft sowie in den Hafenbezogenen Industrien. Ich appelliere an alle Beteiligten, die Maßnahmen des Hafenkonzepts zügig umzusetzen. Hafenpolitik ist eine nationale Aufgabe."

UDE: Neues Projekt fördert soziale Innovationen im Ruhrgebiet
Gemeinsam Lösungen finden

Zusammen lassen sich Probleme viel leichter lösen – Diese Erfahrung gilt für alle Lebensbereiche. Gesellschaftlichen Herausforderungen in Duisburg und im Ruhrgebiet widmet sich ein neues Projekt an der Universität Duisburg-Essen (UDE). METALOGE bieten als Instrument Unternehmern, Politikern und Bürgern eine Plattform, um miteinander gesellschaftliche Innovationen für die eigene Stadt zu erfinden und unternehmerisch in die Tat umzusetzen. Dabei wird zugleich erforscht, wie soziale Innovationen entstehen. Ein Workshop für Duisburger findet am 25. Juni statt.
„Eine bekannte Situation: Man sitzt mit Freunden gemütlich zusammen und spricht über Politik, Soziales, Bildung und Gesundheit. Dann steht plötzlich eine Idee im Raum und alle sind begeistert: Ja, das wäre die Lösung. So könnte man es angehen – aber uns fragt ja keiner… Bei uns hingegen sind die Bürger gefragt, ihre Ideen, ihre Kreativität und ihr Engagement“, beschreibt der wissenschaftliche Leiter Prof. Dr. Wolfgang Stark den Projektansatz.
Der Begriff Metalog ist eine Erweiterung des Dialogs, der zwischen zwei Parteien stattfindet. Metalog steht also für den Austausch zwischen mehreren Parteien zu einem gemeinsamen Thema. Die Idee, den METALOG als Instrument zur Förderung von sozialen Innovationen zu entwickeln, stammt vom Labor für Organisationsentwicklung der Uni Duisburg-Essen (orglab). Initiator des ersten METALOGES in Duisburg ist die Bürgerstiftung Duisburg gAG. Ziel der Bürgerstiftung ist dabei, innovativen Köpfen mehr Handlungsspielräume zu bieten, um gute Ideen erfolgreich für Duisburger Bürger nutzbar zu machen.
Kern der Konzeptes ist die bewusste Vernetzung unterschiedlicher Gesellschaftsbereiche wie Wirtschaft, Bürger und Verwaltung, denn nach neuesten Forschungsergebnissen sind Innovationen nur dann möglich, wenn sich unterschiedliche gesellschaftliche Institutionen und Personen zusammenschließen, gemeinsam und auf Augenhöhe Lösungen finden und diese auch gemeinsam in die Tat umsetzen. Das orglab will im Rahmen des Projektes mehrere Metaloge gründen und bis Juli 2010 u.a. untersuchen, welche Anforderungen für diese besondere Zusammenarbeit wichtig sind und welche Erfolgsfaktoren sich davon ableiten lassen.

In Duisburg geht dieser METALOG-Prozess am 25. Juni bereits in die dritte Runde. In diesem Workshop werden die besten der bisher erfundenen Innovationsideen ausgewählt und in Form von Prototypen für die Umsetzung in Duisburg vorbereitet. „Gesellschaftlich relevante Pionierprojekte sollen nicht mehr nur erdacht, sondern umgesetzt werden. Die Themen liegen auf der Hand: Bildung, Arbeit, Generationengerechtigkeit, Migration, Integration, Religion“, sagt Stark. „So lassen sich gesellschaftliche Probleme in der Region auf neue Weise lösen. Eine solche innovative Idee ist in unseren Augen z.B. auch der Ruhr-Dax.“
Der Einstieg in den METALOG in Duisburg (Ideenstifter³) ist noch bis zum 20. Juni möglich. Interessierte Bürger melden sich dafür direkt bei der Bürgerstiftung Duisburg über Tel. 0203/393-8886, Fax: 0203/393-8887, info@buergerstiftung-duisburg.de

Mit der VHS zur RuhrTriennale
Die Volkshochschule bietet drei Abendfahrten zu Aufführungen der diesjährigen Ruhrtriennale an. Start ist am Samstag, 15. August, ein Konzert mit der legendären Marianne Faithfull in der Jahrhunderthalle Bochum unter dem Titel „Heaven and Hill“. Seven Eric Bechtholf, Traugott Burre, Elisabeth Orth, u.a. werden am 8. Oktober im Stück „Der zerbrochenen Krug“ in einer Inszenierung von Andrea Breth im ehemaligen Salzlager der Zeche Zollverein spielen.
Höhepunkt wird sicherlich am 28. August die Oper „Moses und Aron“ von Arnold Schönberg in der Inszenierung von Willy Decker (u.a. Regisseur der Salzburger Festspiele und Intendant der Ruhrtriennale) sein. Anmeldung: VHS Duisburg, Telefon (0203)283-2206

Umwelttage: "Das Arboretum Diamant - Führung durch eine bedeutende Gehölzsammlung"
"Ein Arboretum ist eine Sammlung von Gehölzen zu Studienzwecken", oft als Teil von botanischen Gärten oder öffentlichen Parks. Seit 1964 entstand im Duisburger Westen ein privates Arboretum. Auf etwa einem Hektar Fläche wachsen dort heute gut 600 Gehölzarten. Neben einem großen Spektrum an Pflanzenfamilien und Pflanzengattungen sind auch mehrere nach verwandte Arten vertreten. Kontakte zu Forschungseinrichtungen und Züchtern in mehreren Erdteilen ermöglichten die Anpflanzung mancher, selten in Kultur gehaltener Arten. Nach mehreren Jahrzehnten sind bei vielen davon Aussagen zur Kultureignung möglich. Eine kleine Auswahl der markantesten Gehölze mit ihren Wuchsformen und Blüten lernen die Teilnehmer bei der Führung kennen. Hintergrundinformationen zur Gestaltung und Entwicklung des Geländes, zu dem auch eine Staudengärtnerei gehört, runden die Veranstaltung ab," laden die Duisburger Umwelttage ein.

Die Veranstaltung findet an einem total verregneten Tag  in Rumeln statt. Sie findet abends an einem Feiertag statt. "Das Arboretum Diamant - Führung durch eine bedeutende Gehölzsammlung" heißt die Veranstaltung.
"Bäume der Erde in Duisburg zu Hause: Porträts vom Maulbeerbaum bis zu den Mammutbäumen" heißt ein Volkshochschulvortrag.
"In allen Duisburger Parkanlagen finden sich eingeführte und teil heimisch gewordene Kostbarkeiten, so z. B. der bekannte Schwarze und Weiße Maulbeerbaum im Immanuel-Kant-Park. Sowohl bei den Duisburger Umwelttagen 2009 wie bei den 32. Duisburger Akzenten findet der Maulbeerbaum besondere Beachtung - auch als Brücke zwischen Natur und Kultur. Deshalb steht er am Beginn mehrerer Baumporträts. Es werden aber auch weitere, selbst bei Naturfreunden wenig bekannte, fremdländische Baumarten vorgestellt. Darunter so markante Exemplare wie der Küsten-Mammutbaum, Bergmammutbaum und Urweltmammutbaum im Biegerhofpark," berichtet das Programmheft.
Rund 20 Personen folgen der Einladung, dem Vortrag von Heinz Kuhlen zu lauschen. "Viele Veranstaltungen der Volkshochschule zu den Umwelttagen sind sehr gut besucht. Wir sind wirklich sehr zufrieden," ist von offizieller Volkshochschulseite zu hören. Kenntnisreich und vor allem frei stellt Kuhlen fremdländische Bäume vor, die irgendwann nach Duisburg kamen und auch heute noch hier anzutreffen sind. Ich staune doch sehr, wie viele unterschiedlichen Baumarten bei uns in Duisburg vorhanden sind. Andreas Rüdig

Interkulturelle Märchen
Im Rahmen des KinderKulturFestivals lädt die Stadtbibliothek Duisburg zu einer Interkulturellen Märchenwoche ein. Vom 29. Juni bis 5. Juli werden täglich Märchen aus aller Herren Länder vorgestellt. Auf dem Festivalgelände im Kantpark steht hierfür ein mit geheimnisvollen Dekorationen geschmücktes Märchenzelt, das die Kinder in zauberhafte Welten entführt. Aber nicht nur Worte und Geschichten, erzählt von bekannten Vorleserinnen und Erzählern, warten auf die Kinder, sondern auch vielfältige musikalische Eindrücke. Der Eintritt ist frei.
Alle Märchenveranstaltungen werden im Gesamtprogramm des KinderKulturFestivals und in einem Extraflyer der Stadtbibliothek vorgestellt, der in allen Zweigstellen und der Zentralbibliothek zur Mitnahme ausliegt.

Großes Sommerfest in der Kita Korbmacherstrasse
Zum großen Sommerfest lädt die Kindertageseinrichtung Korbmacherstraße 3, Duisburg Mündelheim, am 27. Juni, 15 bis 18 Uhr. Das Fest steht unter dem Motto „Musik“, da sich die Kita seit 2008 offiziell „Zertifizierter Musikkindergarten“ nennen darf.
Zum Programm gehören verschiedene musikalische Attraktionen wie afrikanisches Trommeln, indianischer Tanz, Kinderchor und Klanggeschichte, Kindertanz und viele Singspiele. Außerdem werden natürlich noch diverse kreative Angebote für Kinder angeboten. Für das leibliche Wohl sorgen ein Grillstand und die Cafeteria.

Frisches Wochenmarkt-Gewinnspiel

FrischeKontor verlängert Informationsoffensive der Duisburger Wochenmärkte in die Sommersaison
Unsere Frische hat immer Saison! Ganz nach dem Motto des Wochenmarkt-Jubiläumsjahres starten das FrischeKontor und die Duisburger Wochenmärkte mit ihrer Informationsoffensive in die sonnigen Sommermonate. Ob Spargel, Erdbeere oder Kirsche – im Sommer ist für jeden Wochenmarkt-Fan etwas Frisches, Lecker-vitaminreiches und vor allem Gesundes auf Duisburgs Wochenmärkten dabei.
Damit aber auch jede Duisburgerin und jeder Duisburger weiß, dass und wo es in ihrem/seinem Stadtteil einen Wochenmarkt gibt, verteilt das Duisburger FrischeKontor ab sofort einen entsprechenden Wochenmarktflyer. Nach der erfolgreichen ersten Wochenmarktflyer-Staffel im April wurden insgesamt 60.000 Exemplare in der zweiten Verteil-Runde in den Stadtteilen Neumühl, Beeck, Obermeiderich, Duissern, Hochfeld, Wedau, Huckingen, Bergheim, Rumeln und Hochheide verteilt und sollen auch dort als „rundum-sorglos-Informationspaket“ für alle potentiellen Wochenmarkt-Interessierten dienen.
Schnell und auf einen Blick sind umfangreiche Informationen zum Standort, den Öffnungszeiten und dem angebotenen Sortiment enthalten. Zudem werden aber auch Besonderheiten des jeweiligen Marktes benannt und beispielsweise ÖPNV-Haltestellen, Parkmöglichkeiten sowie Anfahrtswege mittels einer Skizze erläutert. Mit dem Wochenmarktflyer verbunden haben die Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen und mit einem bisschen Glück interessante Preise zu gewinnen. Hauptgewinn ist eine Schauinsland-Reise für 2 Personen in ein 4-Sterne-Hotel auf Mallorca. Einsendeschluss des Gewinnspiels ist Montag, 13. Juli 2009.

Änderung der Verkehrsführung „Im Bremmenkamp“ in Duisburg-Walsum
Aufgrund von Straßenbauarbeiten kommt es auf der Straße „Im Bremmenkamp" zwischen Theodorstraße und Franz-Lenze-Platz ab dem 17. Juni zu Verkehrsbehinderungen. Es werden Gehwege erneuert und die Straße bekommt einen neuen Belag.
Der erste Bauabschnitt ist „Im Bremmenkamp" von Hofgasse bis Theodorstraße. Während der Arbeitszeit ist eine Durchfahrt der Straße „Im Bremmenkamp" nicht möglich. In der Theodorstraße wird die Einbahnstraßenregelung gedreht. Die Einfahrt ist dann nur über die Hermannstraße möglich. Im zweiten Bauabschnitt ist eine Zufahrt von Franz-Lenze-Platz in „Im Bremmenkamp" nicht möglich.
In der dritten Phase ist die Straße „Im Bremmenkamp" im kompletten Ausbaubereich, zum Einbau der Tragschicht sowie der Fahrbahn, während der Arbeitszeit gesperrt. Die Maßnahme dauert bis Mitte Juli. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.

Dienstag, 16. Juni 2009 - Historischer Kalender

Kindernothilfe erhält mit 15.000 Euro dotierten Arnold-Janssen-Preis 2010/ Preisgeld fließt in Projekte gegen Kinderhandel
Von Andreas Rüdig

Der Arnold-Janssen-Preis 2010 geht an die in Duisburg ansässige Kindernothilfe. "Mit der Verleihung des Arnold-Janssen-Preises an die Kindernothilfe wollen wir einen spürbaren Beitrag zu dem leiste, was Arnold Jansen heute wichtig wäre. Und dazu zählt ganz sicher der tatkräftige Einsatz für die schwächsten und schutzbedürftigsten Mitglieder einer jeden Gesellschaft - die Kinder," berichtet Dr. Georg Kaster, Geschäftsführer der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung.
Der Steyler Missionar Pater Hans Peters, Kuratoriumsmitglied der Arnold Janssen Solidaritätsstiftung und langjähriger Rektor des Mutterhauses der Steyler Missionare, sagt: "Ich freue mich ganz besonders darüber, dass die Wahl des unabhängigen Preisgerichtes auf die Kindernothilfe gefallen ist und ich bin sicher, dass auch Arnold Janssen mit der Wahl des neuen Preisträgers sehr zufrieden ist."
Die Kindernothilfe wurde 1959 von Chritsen in Duisburg mit dem Ziel gegründet, notleidenden indischen Kindern zu helfen. Im Laufe der Jahre ist sie zu einem der größten christlichen Kinderhilfswerke in Europa gewachsen. Heute fördert und erreicht sie über 568.000 Mädchen und Jungen in 28 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas. Die Projekte berücksichtigen neben schulischer und beruflicher Ausbildung immer auch die Bereiche Gesundheit und Ernährung. Durch die Spenden wird nicht nur das einzelne Kind unterstützt, sondern auch die Familien und die Dorfgemeinschaft.
Mit dem mit 15.000 Euro dotierten Preis zeichnet die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung seit dem Jahre 2004 alle zwei Jahre Persönlichkeiten und Initiativen aus, die sich im Geiste des bedeutenden Gochers und Gründers des Steyler Missionswerkes Arnold Janssen besondere Verdienste erworben haben. Preiswürdig sind laut dem Preisstatut "hervorragende Leistungen technischer, wirtschaftlicher, erzieherisch-kultureller oder sozialer Natur zur nachhaltigen Entwicklung und Lösung existentieller Armutsfragen, der Einsatz für das Leben, für Grundrechte und den Frieden sowie für den ökomenischen und interreligiösen Dialog." Über die Vergabe entscheidet ein unabhängiges, 13köpfiges Preisgericht, dem neben Vertretern der Stadt Goch und des Steyler Missionswerkes ach zahlreiche Persönlichkeiten des örtlichen Lebens angehören. Die Preisträger der vergangenen Jahre waren Sant`Egidio (2004), Kirche in Not (2006) und die Deutsche Hospiz-Stiftung (2008).
Die Solidaritätsstiftung wurde von den Steyler Missionaren gegründet. Die Vergabe des Preises ist die wichtigste Aufgabe der Stiftung. "Wir werden das Preisgeld für Projekte verwenden, die dem Kinderhandel den Kampf ansagen," berichtet Dietmar Roller, Auslandvorstand der Kindernothilfe.
Arnold Janssen wurde 1837 in Goch geboren. 1861 wurde er zum Priester geweiht. Ihm war die weltweite Mission wichtig. Da in Deutschland der Kulturkampf mit dem preußischen Staat tobte, musste Janssen ins niederländische Steyl ausweichen, um mit seiner Arbeit beginnen zu können. Dort starb er 1909.
Katholische Unterstützung für eine evangelische Einrichtung? "Wer weltweit tätig ist, kann nicht ökumenisch verengt arbeiten," bekomme ich von der Kindernothilfe zu hören. "Wir arbeiten in 28 Ländern mit 100 Partnern vor Ort. 80 % davon sind kirchlich gebunden, 20 % frei."

Konjunkturpaket II:
Vorarbeiten zur Lärmsanierung der Angermunder Straße beginnen

Mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II kann in der Angermunder Straße eine lärmtechnische Sanierung der Fahrbahn vorgenommen werden. Mit den notwendigen umfangreichen Vorarbeiten wird am Montag, 22. Juni begonnen. Ehe eine neue Fahrbahndecke eingebaut werden kann, werden aufwändige Leitungsarbeiten im Straßenraum durchgeführt.
Zwischen Saarner Straße und Albert-Hahn Straße verlegen die Stadtwerke im ersten Schritt neue Gas- und Wasserleitungen. Diese Baumaßnahme wird etwa vier Monate dauern. Ab September diesen Jahres werden dann die Wirtschaftsbetriebe die Kanalisation im Abschnitt zwischen der Saarner Straße und der Albert-Hahn-Straße erneuern. Hierfür ist eine Gesamtbauzeit von etwa einem Jahr angesetzt.
Ab Frühjahr 2010 kann dann mit dem barrierefreien Ausbau des Bahnhofsvorplatzes am Bahnhof Duisburg-Großenbaum und dem Ausbau des Einmündungsbereiches Saarner Straße begonnen werden. Nach Abschluss der Kanalbauarbeiten wird dann zwischen dem neu gestalteten Bahnhofsvorplatz und der Albert-Hahn-Straße eine neue Fahrbahndecke aus lärmoptimiertem Asphaltbeton eingebaut. Neben der neuen, einheitlichen Fahrbahndecke führt auch der Spezialbelag zu einer spürbaren Lärmreduzierung für die Anwohner. Die gesamten Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Ende 2010 dauern.

Die Orgel: Musikalisches Herzstück für die  in der Mercatorhalle
In der vergangenen Woche kam der erste Transport mit Bauteilen für die neue Orgel für die Mercatorhalle aus Bautzen in Duisburg an. Mittlerweile wurde auch schon der zweite Lastwagen entladen und die Orgelbauer sind dabei, die vielen Tausend Einzelteile zu montieren. Jetzt warten rund 5.000 Pfeifen auf den Einbau.
Vier Wochen wird in etwa der Einbau Orgel dauern, dann folgt noch eine drei Monate dauernde Intonation, bevor die Orgel dann offiziell am 14. November 2009 eingeweiht wird. Die neue Mercatorhallen-Orgel wird von der renommierten Firma Eule aus Bautzen in Sachsen gebaut, die zurzeit auch Instrumente für Petersburg und Salzburg fertigt. Da sie in der Tradition englischer "Town-Hall"-Orgeln konzipiert ist, stellt die neu Orgel eine Besonderheit in Kontinentaleuropa dar.
Nach Aussage von Mitgliedern der Orgelkommission, die die Auswahl und Herstellung fachkundig beraten, wird der Ton dieser vielseitig einsetzbaren Orgel sehr "erdig". Oberbürgermeister Adolf Sauerland freut sich, dass dieses tolle Instrument, das mit 1,3 Millionen Euro von der Alfred-Krupp-von-Bohlen-und-Halbach-Stiftung finanziert wurde, bald in Duisburg erklingen wird.

Orgelfestival Ruhr
Vom 21. Juni bis zum 6. September findet zum zweiten Mal das Orgelfestival Ruhr statt. Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr ist dieses Festival wieder ein Kooperat der sechs evangelischen Ruhrgebiets-Hauptkirchen von Dortmund (Reinoldikirche), Bochum (Christuskirche), Essen (Kreuzeskirche, Mülheim (Petrikirche), Gelsenkirchen (Altstadtkirche) und Duisburg (Salvatorkirche) und wird von den jeweilig hauptamtlichen Kirchenmusikern betreut. Die jeweiligen Stadtverwaltungen haben das Projekt durch großzügige Unterstützung ermöglicht.
Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert übernahm wieder die Schirmherrschaft über dieses Festival.
Beim „Orgelfestival . Ruhr200“ werden insgesamt 12 Orgelkonzerte mit international berühmten Organisten aus Lettland, Russland, England, den Niederlanden, Italien, Rumänien und Deutschland stattfinden. Das Festival bietet die Chance, das Ruhrgebiet mit seiner einmaligen Orgellandschaft und seinen Kunst-, Musik- und Kulturdenkmälern weit über seine Grenzen hinaus attraktiv zu gestalten und zu repräsentieren. Das Festival soll mit Blick auf das Kulturhauptstadtjahr 2010 fortgeführt und ausgebaut werden.
Das Eröffnungskonzert wird am Sonntag, den 21.6. um 19 Uhr an der Kuhn-Orgel der Salvatorkirche Duisburg stattfinden. Colin Walsh, Organist der Kathedrale von Lincoln (England) und gefeierter Virtuose auf der ganzen Welt, wird uns ein hochinteressantes Programm mit deutscher, französischer und englischer Musik vorstellen. Gegen 18.45 wird der Künstler in sein Programm einführen. Im Anschluss an die Veranstaltung findet ein kleiner Empfang statt, zu dem alle Besucher herzlich eingeladen sind.
Konzertübersicht
Juni
21.06. Salvatorkirche Duisburg: Colin Walsh, Lincoln, England
28.06. Kreuzeskirche Essen: Lars Sjöstedt, Norrfjärden, Schweden
Juli
05.07. St. Reinoldikirche Dortmund: Klaus Müller, Dortmund
12.07. Altstadtkirche Gelsenkirchen: Natalia Tchinaeva, Nishni Novgorod, Russland
19.07. Kreuzeskirche Essen: Ludwig Kaiser, Bochum
26.07. Christuskirche Bochum: Arno Hartmann, Bochum
August
02.08. Petrikirche Mülheim: Gijs Burger, Mülheim
09.08. Salvatorkirche Duisburg: Marcus Strümpe, Duisburg
16.08. Altstadtkirche Gelsenkirchen: Andreas Fröhling, Gelsenkirchen
23.08. Christuskirche Bochum: Giampaolo Di Rosa, Rom, Italien
30.08. St. Reinoldikirche Dortmund: Diana Jaunzeme, Riga, Lettland
September
06.09. Petrikirche Mülheim: Ursula Philippi, Hermannstadt, Rumänien

Schuldnerberatung
Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche der Schuldnerberatung vom 15. - 19. Juni 2009 fand am 15. Juni im Katholischen Stadthaus am Wieberplatz 2 eine Pressekonferenz mit dem Titel "10 Jahre Verbraucherinsolvenz" statt.
Die Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV) bietet seit mittlerweile 10 Jahren überschuldeten Privatpersonen ihre Hilfe an. Dank der Privatinsolvent haben diese eine Chance auf einen wirtschaftlichen Neubeginn. Die AG SBV konnte bisher mehr als 500.000 Menschen helfen.
Das Privatinsolvenzverfahren
Im Verbraucherinsolvenzverfahren müssen die Schuldner ihr Vermögen und sechs Jahre lang das pfändbare Einkommen an einen vom Gericht bestellten Treuhänder abgeben. Die eingesammelten Beträge werden zunächst für die Verfahrenskosten verwendet und anschließend an die Gläubiger verteilt. Erfüllen die Schuldner die gesetzlich geregelten Verhaltenspflichten, erlangen sie nach sechs Jahren die Restschuldbefreiung. Die noch offenen Verbindlichkeiten werden ihnen erlassen.
Vor dem Verfahren müssen sich die Schuldner um eine außergerichtliche Einigung mit ihren Gläubigern bemühen. Hierbei benötigen sie professionelle und auf ihre Lebenssituation zugeschnittene Unterstützung. Kostenlose und qualifizierte Beratung bieten die Schuldnerberatungsstellen der Städte, Landkreise, Wohlfahrtsverbände und Verbraucherzentralen. Schuldnerberatung stabilisiert die überschuldeten Menschen nicht nur wirtschaftlich, sondern auch psychisch und sozial und eröffnet ihnen neue Lebensperspektiven.

Deutschland ist Drehscheibe für internationale Warenströme
Nicht alle Waren, die aus Deutschland ausgeführt werden, stammen auch aus Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2008 ausländische Erzeugnisse im Gesamtwert von 176,6 Milliarden Euro wieder exportiert. Der Gesamtwert deutscher Exporte betrug 994,9 Milliarden Euro. Am Gesamtexport waren Erzeugnisse, die zuvor aus anderen Ländern bezogen wurden, mit 17,8% beteiligt.
Gegenüber 2007 blieb der Anteil von Waren ausländischen Ursprungs am Gesamtexport nahezu unverändert (17,7% / 170,7 Milliarden Euro).
Von den im Jahr 2008 in die EU-Mitgliedstaaten gelieferten Waren trugen 18,9% nicht den Stempel "Made in Germany", bei den Exporten in Drittländer machte der Anteil ausländischer Waren 15,0% aus.

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) informiert im BIZ
Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind Informationen immer wichtiger. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit informiert am Montag, den 22. Juni 2009 von 10:00 bis 12:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über alle Fragen rund um das Thema "Arbeiten in Europa". Tips und Anregungen zur Arbeitsaufnahme im europäischen Ausland sind ebenso Gegenstand der Veranstaltung wie Informationen über das Sozialversicherungsrecht der einzelnen europäischen Mitgliedsstaaten. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung und kann ohne Anmeldung kostenfrei besucht werden.

Jugendparlament pflanzte acht Meter lange Hecke am Kuhtor
Im Rahmen der Duisburger Umwelttage pflanzte der Arbeitskreis „Umwelt“ des Jugendparlaments eine acht Meter lange Hecke am Kuhtor. Die Jugendlichen griffen zu Schüppe und Harke, um die Sträucher unter fachlicher Leitung des Umweltamtes einzupflanzen und anschließend auch ausreichend zu wässern. Die jungen Parlamentarier zeigten damit, dass die Umwelt schon vor der eigenen Haustür beginnt und dass auch ein kleines Plätzchen für einen Beitrag zum Klimawandel ausreichen kann. Eine Million Bäume gegen den Klimawandel
ist eine Initiative der Vereinten Nationen: „Plant for the Planet“. Selbstverständlich beteiligten sich die Jugendlichen auch an dieser Aktion und pflanzten an gleicher Stelle eine Platane.
Es ist dem Jugendparlament ein großes Anliegen sich für die Umwelt einzusetzen und die kleinen grünen Oasen Duisburgs zu schützen, aufzuwerten oder neue zu schaffen. Platane und Hecke runden am Kuhtor das einheitliche Stadtbild ab.

Montag, 15. Juni 2009 - Historischer Kalender

JOB-Perspektive – Chancen für Arbeitslose und Einrichtungen der
Freien Wohlfahrtspflege

Nach unterschiedlichen Schätzungen gibt es in Deutschland zwischen 200.000 und 500.000 Menschen, die, obwohl sie gerne arbeiten würden und auch arbeitsfähig im Sinne des SGB II sind, auf dem Arbeitsmarkt ohne jede Chance sind.
Die Gründe sind vielfältig: schlechte Ausbildung, lang andauernde Arbeitslosigkeit, gesundheitliche Probleme, höheres Lebensalter, nur noch wenig Arbeitsplätze für so genannte „Geringqualifizierte“ – kommen mehrere dieser so genannten vermittlungshemmenden Merkmale zusammen, ist der Ausschluss vom Arbeitsmarkt vorprogrammiert.
Wegen dieses gravierenden Problems, haben gerade die Wohlfahrtsverbände seit vielen Jahren immer wieder einen Einstieg in die dauerhafte Förderung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze gefordert.
Im Jahre 2007 hat die Bundesregierung das Programm „JobPerspektive“ auf den Weg gebracht. Mit diesem Programm sollen bis zu 100.000 geförderte Beschäftigungsverhältnisse für den oben angesprochenen Personenkreis geschaffen werden. Gerade für soziale Einrichtungen bietet dieses Programm gute Möglichkeiten, zusätzliche Mitarbeiter/innen für ungenügend oder gar nicht finanzierte Tätigkeiten einzustellen und damit die Qualität der Dienstleistungen zu erhöhen.
Das Programm sieht vor:
- bis zu 75 Prozent des Bruttoentgeltes können bezuschusst werden
- ein zwölfmonatiger Zuschuss zu den Kosten der Qualifizierung und der Begleitung der geförderten Arbeitnehmer ist möglich
- tarifliche bzw. ortsübliche Entlohnung
- eine zunächst auf zwei Jahre befristete Beschäftigung – aber mit einer Perspektive auf dauerhafte Anstellung und Förderung nach Konsultation und Entscheidung der ARGE
Die Veranstaltung JOB-Perspektive - Chancen für Arbeitslose und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege hat das Ziel, die Träger und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege über die Fördergrundsätze und die Fördermöglichkeiten des Programms kompakt und umfassend zu informieren und mit den umsetzenden Partnern des Programms ins Gespräch zu kommen. Die Wohlfahrtsverbände in NRW haben bisher ca. 1/3 der besetzten Stellen im Programm JobPerspektive eingerichtet. Trotz der guten Akzeptanz des Programms ist das Potential an Stellen hier noch nicht ausgeschöpft.

3,7% mehr Gründungen größerer Betriebe im 1. Quartal 2009
Nach vorläufigen Ergebnissen rechnet das Statistische Bundesamt im 1. Quartal 2009 mit knapp 42 000 Gründungen von Betrieben, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Die Zahl der Gründungen größerer Betriebe war damit um 3,7% höher als im 1. Quartal 2008.
Die Zahl der Gründungen von Kleinunternehmen hat - nach einem Rückgang
im Jahr 2008 um 7% - im 1. Quartal 2009 um 0,5% weiter abgenommen. Dagegen stieg die Zahl der Gründungen von Betrieben, die im Nebenerwerb
ausgeübt werden, um 3,8% auf rund 66 000 Betriebe. Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen, die nicht nur bei Gründung eines Gewerbebetriebes
erfolgen müssen, sondern auch bei Verlagerung, Umwandlung oder Übernahme, erhöhte sich im 1. Quartal 2009 um 1,8% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf knapp 223 000.
Im 1. Quartal 2009 wurden 37 000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung geschlossen. Das waren 7,7% mehr als im 1. Quartal 2008. Die
Zahl der Kleinbetriebe, die im 1. Quartal 2009 schließen mussten, war etwa so hoch wie im Vorjahresquartal. Nebenerwerbsbetriebe wurden im 1. Quartal 2009 besonders häufig wieder aufgegeben (+ 15,8%). Insgesamt wurden bei den Gewerbeämtern im 1. Quartal 2009 mit rund 205 000 Fällen 5,2% mehr Gewerbeabmeldungen angezeigt. Dabei sind nicht nur Schließungen, sondern auch Betriebsübergaben und Fortzüge eingeschlossen.

Duisburg-Hochfeld – Sperrung der Friedenstraße
Ab Dienstag, 16. Juni, arbeiten die Stadtwerke Duisburg an Ihren Gasleitungen in der Friedenstraße. Wegen der Baustelle ist dann die Einfahrt von der Heerstraße aus nicht mehr möglich. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juni. Die Stadt Duisburg bittet darum, den Bereich zu umfahren.

Bundespolizei im BIZ
Die Bundespolizei im BIZ" heißt eine Veranstaltung, die im Juni im Duisburger Arbeitsamt stattfindet. Britta Rentmeister, Einstellungsberaterin der Bundespolizei, informiert über Einstellungsvoraussetzungen, Ablauf des Bewerbungsverfahrens, Verdienstmöglichkeiten / Besoldung, Aufgaben, Arbeit und Karrieremöglichkeiten. Rund 20 Jugendliche kommen.
Rentmeister zeigt einen berufskundlichen Film und verteilt Informationsmaterial. Wer sich für eine Ausbildung bei der Bundespolizei interessiert, sollte sich schon jetzt für 2010 bewerben. Für den gehobenen Dienst werden 240 Nachwuchskräfte und für den mittleren Dienst 600 Nachwuchskräfte gesucht und das bundesweit. Die Internetadresse lautet www.bundespolizei.de.

Umwelttage: Waldwanderung mit Förster Jeschke
Wir wandern mit dem Duisburger Stadtförster Stefan Jeschke durch den Neudorfer Wald. Er wird uns über das Zusammenspiel von Baum und Mensch informieren und uns einige Modelle der zukünftigen Entwicklung vorstellen. Hierbei geht es insbesondere um die positiven Wirkungen des Baumes auf das Leben der Menschen und um die positiven Wirkungen des Waldes auf das Stadtklima und die aktuelle Duisburger Waldentwicklung," wirbt das Programmheft für eine Veranstaltung, die im Rahmen der diesjährigen Duisburger Umwelttage stattfindet.
Leider sehr verregnet ist die Veranstaltung, an der rund 20 Teilnehmer teilnehmen. "Nun gut," könnte man sagten, "während des Regens ist man ja durch das Laub geschützt. Es dauert ja bekanntlich, bis das Laubdach voller Regen ist und das Naß zusätzlich auf uns Menschen niedergehen läßt." Auch wen er nur erste Einblicke geben kann, so sind die Ausführungen von Jeschke doch informativ und lehrreich. Für einen forstwirtschaftlichen Laien wie mich ist eine solche Führung (zu der als Abschluss auch das Anpflanzen zweier neuer Bäume gehört) sicherlich sehr interessant.

Trödelmarkt vor der Marxloher Kreuzeskirche
Die Mütter der Marxloher Krabbelgruppe der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde veranstalten am 19. Juni einen Trödelmarkt vor der Kreuzeskirche, Eingang Karl-Marx-Straße. Von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr finden Interessierte an den Ständen auf dem Kirchhof gut erhaltene Kinderbekleidung und -spielwaren sowie Haushaltswaren. Kaffee und Kuchen soll es zu Preisen aus Großmutters Zeiten.

Großes Sommerfest in der Kita Templerstraße
Ihr traditionelles Sommerfest feiern die Kinder der städtischen Kindertageseinrichtung Templerstraße 20 in Duisburg-Duissern am kommenden Samstag, 20. Juni, gemeinsam mit ihren Eltern, Freunden und Verwandten im Außengelände der Einrichtung. Um 15 Uhr beginnen die tänzerischen Darbietungen der Kinder, die in fantasievollen Kostümen brillieren. Die musikalische Reise geht nach Afrika, ins Indianerland, ins Weltall, ins Piratenland, auf den Bauernhof und in die topaktuelle Musikszene. Im Anschluss können alle Traumfänger und Masken basteln, sich schminken lassen, auf der Bewegungsbaustelle herumklettern und zwischendurch etwas Köstliches essen und trinken.

Seniorenausflug nach Brüggen
Einen Tagesausflug nach Brüggen im Naturpark Maas-Schwalm-Nette veranstalten die beiden Seniorenberatungsstellen des Evangelischen Christophoruswerkes, das Ruhrorter und das Buchholzer Fenster.
Am 24. Juni erwartet die Ausflügler zunächst die Einkehr im Bauernhofcafé zu Kaffee und Kuchen. Wer dann Brüggen nicht auf eigene Faust erkunden möchte, ist zur Stadtführung eingeladen, um die Burg Brüggen, die Brüggener Mühle, die Lateinschule, das Kreuzherrenkloster, das Haus Mesterom und weitere Sehenswürdigkeiten kennenzulernen.
Der Bus fährt um 13.30 Uhr vom Friedrichplatz in Ruhrort ab; Einstieg ist auch in Buchholz oder Großenbaum möglich. Auskunft und Anmeldung unter Telefon 0203 / 8998202.

„We are family!“: Städtisches Familienzentrum Honnenpfad feiert Sommerfest
Das städtische Familienzentrum Honnenpfad 10 in Duisburg-Wanheim ist offiziell zum Familienzentrum NRW zertifiziert worden. Dieses Ereignis soll nun groß gefeiert werden. So sind alle Freunde, Bekannte, Verwandte, Nachbarn und Familien der Einrichtung zum diesjährigen Sommerfest unter dem Motto „We are family!“ am Freitag, 19. Juni, von 15 bis 18 Uhr herzlich eingeladen.
Ein attraktives Rahmenprogramm für die Veranstaltung ist für alle Gäste vorbereitet. Die Kinder können auf diesem Fest eine Märchen-Ecke besuchen, an der Werkbank arbeiten, Experimente beobachten und selbständig durchführen, über eine Riesen-Taststrasse laufen, eine Fußmatte für Zuhause anfertigen, einen Bilderrahmen gestalten und sich mit ihrer Familie fotografieren lassen und vieles mehr. Natürlich kann sich zwischendurch mit Kaffee und Kuchen und anderen kulinarischen Kleinigkeiten gestärkt werden, denn für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt.

UDE: Großgerät zur Bearbeitung von Nanomaterialien
Einweihung der neuen "Nanowerkbank"

Am Donnerstag, 18. Juni wird die neue "Nanowerkbank" des Fachbereichs
Physik der Universität Duisburg-Essen (UDE) im Beisein von Vertretern des Innovationsministeriums  am Campus Duisburg eingeweiht.

UDE: Sommerschule Germanistik
Doktorandenaustausch mit US-Uni

German Studies statt Germanistik? Der Blick über den großen Teich lohnt sich immer. Das erfahren regelmäßig Germanistikdoktoranden der Universität Duisburg-Essen (UDE): Der Fachbereich Geisteswissenschaften ermöglicht ihnen einen Studien- und Forschungsaufenthalt in den USA. Junge Wissenschaftler besuchen dabei einen Monat lang die renommierte Duke University in Durham, North Carolina. Jetzt vertieft ein Vertrag diese Partnerschaft, und vom 30. Juni bis zum 3. Juli findet erstmals ein gemeinsames Forschungsseminar statt.
„Während des Gastaufenthalts gewinnt man Einblicke in die Arbeit eines anderen Wissenschaftssystems und es eröffnen sich für die eigene Dissertation neue, internationale Perspektiven. Die Promovenden nehmen an Seminaren und Konferenzen teil und stellen vor Ort ihre Projekte vor“, beschreibt Prof. Dr. Jochen Vogt die Kooperation, die seit vier Jahren besteht.
Von der fachlichen und akademischen Förderung profitieren beide Seiten im Fachgebiet Deutsche Literatur-, Medien- und Kulturgeschichte (German Studies), denn die amerikanischen Teilnehmer lernen auch den deutschen Universitätsbetrieb bei einem Gegenbesuch kennen. Gefördert wurden bisher sieben Promovierende der Uni Duisburg-Essen und sechs Promovierende der Duke University. Zudem konnten Lehrende der UDE bereits einige Workshops und Fortbildungsseminare in den USA durchführen.
Der Doktorandenaustausch ist seit 2008 Bestandteil der Ziel- und Leistungsvereinbarungen mit dem Rektorat. Seit Oktober gibt es einen Vertrag zum Ausbau der Kooperation. Nun soll jährlich ein gemeinsames Graduate Symposium in Form einer Sommerschule stattfinden. In diesem Jahr werden daran vom 30. Juni bis zum 3. Juli sieben Doktoranden aus Duke und 13 aus dem Ruhrgebiet teilnehmen. Dabei stehen die vielfältigen Themen der Dissertationen und weiterer Forschungsprojekte im Mittelpunkt.

Samstag, 13. Juni 2009 - Historischer Kalender

Internationales Hafenfest mit 10. Drachenboot-Fun-Regatta und Marina-Markt lockte bei schönstem Wetter Menschenmassen an
Der Samstag war der Hit bei den Duisburgern und den vielen Gästen, vornehmlich aus den Niederlanden. Allerdings war rund um den Innenhafen echte Parknot angesagt. Bis weit nach Kaßlerfeld hinein wurde herumgekurvt, um sein Gefährt abstellen zu können. Selbst das Hochhaus am Calaisplatz war voll belegt, was wahrlich nicht so oft der Fall ist.
Das Wochenende steht ganz im Zeichen des Wassers: Vom 12. bis zum 14. Juni findet das internationale Hafenfest mit der 10. Drachenboot-Fun-Regatta statt. Während die einen auf dem Wasser schwitzen, feiern die anderen rund um die Rennstrecke ein großes Fest oder flanieren über den Marina-Markt, der zeitgleich stattfand.
Im Garten der Erinnerung fand am 13. und wird am 14. Juni ein Kinderfest veranstaltet. Es wurde gemalt, gespielt, gekocht und geschminkt, was das Zeug hielt. Auch das Legoland Discovery Centre und das stadthistorische Museum hat am Wochenende geöffnet. Marina Markt, Kunsthandwerkermarkt und Mittelalterlicher Markt luden zum Bummeln ein.

Super Stimmung bei Teilnehmern und Zuschauern der größten Drachenboot-Regatta Deutschlands im Duisburger Innenhafen, an der rund 180 Teams teilnahmen.

Sonniger Abschluss des Duisburger Matjesmarktes

Fotos Manfred Schneider

Bauernmarkt parallel zum Umweltmarkt
Am Samstag, 20. Juni 2009, findet der Umweltmarkt im Rahmen der Duisburger Umwelttage auf der Königstraße statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt an diesem Tag um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Tourist Information aufgebaut.
Die Marktbeschicker werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so dass durch den Bauernmarkt und den Umweltmarkt ein doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen.

Tag der Apotheke
Kinder in der Apotheke - Von klein auf in besten Händen

Apotheker in Nordrhein beraten und informieren zum Thema "Kinder und Arzneimittel"
"Von klein auf in besten Händen - mit diesem Motto machen wir deutlich, dass Kinder zwar kleine, aber sehr wichtige Patienten sind", kommentiert Werner Heuking, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein, das Thema des diesjährigen Tages der Apotheke am Donnerstag, 18. Juni. Die Apotheken in Nordrhein beraten und informieren zum Thema "Kinder und Arzneimittel".

"Wir bieten zum Beispiel Checklisten für den Medizinschrank an, die speziell auf Familienbedürfnisse zugeschnitten sind" sagt der Apotheker. "Zusätzlich zum Inhalt für Erwachsene sollte der Medizinschrank auch immer das Alter der Kinder berücksichtigen."
Bei Säuglingen empfiehlt sich zum Beispiel, Arzneimittel gegen Zahnbeschwerden oder Salben gegen entzündete Haut im Windelbereich parat zu haben. Bei Kleinkindern in der Familie sind Zäpfchen gegen Fieber in altersgerechter Dosierung ebenso ratsam, wie ein geeignetes Erkältungsbalsam. "Wir beraten zu diesem Thema natürlich nicht nur am Tag der Apotheke gerne." Außerdem gibt es am 18. Juni Erste-Hilfe-Anleitungen, Hinweise zum Giftnotruf und der Vergiftungszentrale oder zum Notdienst der Apotheken in Nordrhein.
Die Berührungspunkte zwischen der Apotheke und kleinen Patienten sind sehr vielfältig. "Wir verstehen uns als Verbraucherschützer auch für die Kleinsten", sagt Heuking. "Deshalb weisen wir Eltern auch auf Besonderheiten bei der Arzneimitteltherapie hin oder klären über Präventionsmöglichkeiten auf. Vor allem in der Selbstmedikation sollte auf unsere Informationen nicht verzichtet werden." Als Beispiele nennt der Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein den Umgang mit Dosierhilfen für Säfte oder die Demonstration von Inhalationsgeräten.
Die Arzneimittelberatung in den Apotheken ist deshalb so wichtig, weil Kinder keine kleinen Erwachsenen sind. "Bei der Dosierung sind die Besonderheiten des Stoffwechsels zu berücksichtigen. Der Organismus eines Kindes nimmt Arzneimittel anders aus dem Verdauungstrakt ins Blut auf als der Organismus eines Erwachsenen." Keinesfalls sollte das Kind deshalb alte, nicht mehr verwendete Arzneien von Erwachsenen bekommen.
Für Kinder sind Apotheken von besonderer Bedeutung. Das wird auch beim wohnortnahen Apotheken-Notdienst deutlich. So hat eine eine Untersuchung des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen kürzlich festgestellt, dass im Nacht- und Notdienst von Apotheken fast jeder dritte Arzneimittelwunsch für Kinder unter 13 Jahren bestimmt war. "Sehr häufig nutzen Eltern die Dienstbereitschaft, da ihre Kinder unter Fieber leiden", informiert der Apotheker. Im vergangenen Jahr stellten Kinderärzte bundesweit mehr als 300.000 Rezepte mit einem so genannten "noctu"-Vermerk aus. Diese Rezepte werden vor allem während des Apotheken-Notdienstes eingelöst.

Freitag, 12. Juni 2009 - Historischer Kalender

Schweinegrippe - Duisburg weiterhin ohne Erkrankungsfall
Auch nachdem die Weltgesundheitsorganisation wegen der Schweinegrippe die höchste Alarmstufe 6 ausgerufen und sie damit zur Pandemie erklärt hat, ist bis heute in Duisburg kein Erkrankungsfall aufgetreten. Mehrere Verdachtsfälle in den vergangenen Wochen wurden negativ getestet.
In Duisburg wird deshalb das bisherige Verfahren der Überwachung der Infektionssituation weiter geführt.
 Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte und der Rettungsdienst der Feuerwehr sind informiert und vorbereitet.
Das Robert Koch Institut des Bundes, nach dessen Vorgaben auch das Gesundheitsamt Duisburg handelt, weist darauf hin, dass auch nach dem Ausrufen der Phase 6 für Deutschland kein Automatismus bei den weiteren Aktivitäten ausgelöst wird. Die bereits etablierten Maßnahmen und Krisenreaktionsstrukturen werden fortgeführt, bei Bedarf intensiviert und an eine neue Situation, wenn erforderlich, angepasst.
Alle wichtigen Informationen über die neue Influenza und darüber, wie man sich gegen eine Ansteckung schützen kann, sind zu finden unter www.rki.de.

Projekt „Alkoholparcours“ in der Gesamtschule Süd
Für die Aktionswoche „Alkohol? – Kenn Dein Limit.“ haben die Gesamtschule Süd und der Kreuzbund Duisburg-Großenbaum in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Suchtprophylaxe des Jugendamtes für die Schüler und Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe der Gesamtschule Süd wieder einen Parcours zusammengestellt. Vom 15. bis 18. Juni von 8 bis 13 Uhr können sie in einem Alkoholquiz ihr Wissen in spielerischer Weise erproben und erweitern und auf dem Rauschbrillenparcours testen, welche Einschränkungen schon das Trinken geringer Mengen Alkohol bewirkt. Zum Abschluss lernen sie, dass auch das Trinken nichtalkoholischer Getränke überaus genussvoll sein kann.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kreuzbundes, die den Schülern auch durch ihre regelmäßige Sprechstunde in der Schule bekannt sind, betreuen den Parcours und stehen auch über die Aktion hinaus für weitere Fragen und Informationen zur Verfügung.
In Deutschland trinken 22 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren regelmäßig Alkohol. Das heißt, mindestens einmal pro Woche. Insgesamt liegt Deutschland, was den Pro-Kopf-Konsum von Alkohol angeht, international im oberen Drittel. Diese weit verbreitete unkritisch positive Einstellung zu Alkohol verwehrt den Jugendlichen ein kritisches Nachdenken über hohen und riskanten Alkoholkonsum und dessen Folgen. Befragt nach den Beweggründen für ihren Alkoholkonsum, stellen Kinder und Jugendliche vier Hauptursachen heraus: Exzessives Trinken als Zeitvertreib, Trinkspiele, Trinken zur Verdrängung von Problemen und Naivität im Umgang mit Alkohol.

Rhein-Ruhr-Bad am Sonntag in Kinderhänden
Im Rhein-Ruhr-Bad lässt Clown Juppi alle Kinder und Erwachsenen staunen und lachen. Beim „Kid´s Day“ am Sonntag, 21. Juni, zwischen 15.30 und 17 Uhr, regieren die Kinder wieder das Bad. Mit Spielgeräten kann das Sportbecken erobert werden und Clown Juppi bezaubert alle Besucher mit seinen Zauberkünsten.
Mit den attraktiven „Aktionspreisen“ im Rhein-Ruhr-Bad kann die ganze Familie bereits für 11 Euro einen vierstündigen Besuch am Sonntagnachmittag genießen. Für 15 Euro besteht für Familien zudem die Möglichkeit, den ganzen Tag im Rhein-Ruhr-Bad zu bleiben.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

AWO-Duisburg feiert 10 Jahre Seniorenzentrum Lene Reklat
Im Beisein von Bezirksbürgmeisterin Katharina Gottschling bl
ickt die AWO-Duisburg zurück auf die Einweihung des Seniorenzentrums Lene Reklat vor zehn Jahren im Jahr 1999. Am 21. Juni verbindet der Wohlfahrtsverband das kleine Jubiläum mit dem Sommerfest im Haus auf der Friedrich-Ebert-Straße in Duisburg-Rheinhausen. Der Vorsitzende der AWO-Duisburg eröffnet um 11 Uhr das doppelte Fest.
Den musikalischen Rahmen gestalten Holger Schie (Gitarre) und Detlef Kaleta (Percussion).
Innerhalb von zwei Jahren baute die GEBAG Ende der neunziger Jahre das Pflegeheim. Die AWO-Duisburg kaufte das Haus für damals 19,3 Millionen DM. Es bietet 96 älteren Menschen die Geborgenheit eines Zuhauses. Zum Pflegeheim gehören auch vier seniorengerechte Wohnungen. Neben der hochwertigen großzügigen Bauweise und der schönen Gartenanlage mit Teich verfügt das Seniorenzentrum über einen Demenzwohnbereich, der damals zu den ersten Projekten dieser Art gehörte.
Das Haus steht allen Menschen im Stadtteil offen. Das Beratungs- und Begegnungszentrum der AWO-Duisburg bietet den Bürgern kostenlose Pflege- und Seniorenberatung. Kurse und Spielenachmittage stehen in dem Beratungszentrum ebenfalls regelmäßig auf dem Programm.
Benannt ist das Seniorenzentrum nach Lene Reklat, die sich über viele Jahrzehnte in Rheinhausen sozial engagierte und Mitglied des Rates sowie der AWO war. Zum 90. Geburtstag von Lene Reklat, die bis zu ihrem Tod im Jahr 2008 auch selbst in dem Haus wohnte, taufte die AWO-Duisburg das Pflegeheim nach der Trägerin der Marie-Juchacz-Medaille. Wilma Katzinski: „In ihrem Sinne und in der Tradition der AWO ist das Seniorenzentrum Lene Reklat ein hervorragendes Beispiel für das Zusammenwirken professioneller qualifizierter Mitarbeiter und des ehrenamtlichen Engagements der Mitglieder des AWO-Ortsvereins Rheinhausen.“

Bibliothek des Regionalverbandes Ruhr

Die Bibliothek des Regionalverbandes Ruhr ist mit Gründung des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk in den 1920er Jahren entstanden. Zunehmend verfolgt sie die Zielsetzung, der Öffentlichkeit in der Region und darüber hinaus Literatur aus dem und über das Ruhrgebiet zur Verfügung zu stellen. Als modernes Informations- und Kommunikationszentrum bietet sie auch externen Nutzern eine angenehme Arbeitsatmosphäre in dem hellen und großzügigen Leseraum.
Der Bestand umfasst ca. 75.000 Medien, die sich aus 60 % Fachliteratur und 40 % Ruhrgebietsliteratur zusammensetzen. Die Fachliteratur beinhaltet u. a. die Schwerpunkte Freizeitwesen, Kultur- und Denkmalpflege, Stadt- und Raumplanung, Umweltschutz und Verkehrsplanung.
Die Sparte Ruhrgebietsliteratur beleuchtet die Region aus historischer, wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und belletristischer Sicht. Die Ausleihfrist beträgt 4 Wochen. Die Ausleihe ist für jedermann möglich und kostenlos. Zur Anmeldung ist ein gültiger Personalausweis möglich.
Ergänzt wird das umfangreiche Angebot durch 220 laufend gehaltene Zeitschriften der verschiedenen Fachrichtungen. Seit 1999 steht für die Literatursuche ein OPAC (Online-PublicAccessCatalog) zur Verfügung," stellt sich die Bücherei des Regionalverbands Ruhr in einem Faltblatt selbst vor. Die Straßenanschrift lautet "Kronprinzenstraße 35, 45128 Essen, Telefon: 0201 - 20690"; die Bushaltestelle Helbingstraße liegt praktisch direkt vor der Haustüre.
Ein Besuch lohnt sich dort auf jeden Fall, zumindest dann, wenn man Literatur jeglicher Art über das Ruhrgebiet sucht. Ausleihe, Nutzung und Nutzerausweis sind kostenlos; nur der Zugang zu den Büchern ist eingeschränkt. Der Nutzer muß den Bibliothekarinnen sagen, welche Bücher er konkret haben möchte; sie suchen die Titel dann heraus. Mir persönlich gefällt diese Bibliothek. Hier lässt sich gut arbeiten. Sie liegt zentral und ist gut erreichbar. Andreas Rüdig

"Haus der Naturfreunde"

Das  Naturkundliche Museum im "Haus der Naturfreunde" zeigt u. a. eine kleine Sammlung Baumscheiben, die z. T. bei uns nicht zuhause sind, aber doch hier aufwuchsen. Bäume sind für eine Reihe von Vogel- und Insektenarten lebensnotwendig. Eine reichhaltige Sammlung kann im Haus besichtigt werden. Die Grundlage, auf der die Bäume wachsen und gedeihen, sind Mineralien. Eine vielfältige Sammlung von heimischen Mineralien und Mineralien aus aller Welt sind ebenfalls zu besichtigen," stellt das Programmheft der diesjährigen Umwelttage eine Ausstellung im "Haus der Naturfreunde" vor.
Es ist schon eine merkwürdige Veranstaltung. Gerade einmal vier Besucher (einschließlich meiner Wenigkeit) und drei Mitglieder der Duisburger Naturfreunde kommen. Friedrich Elsposch ist im Programmheft als  Ansprechpartner angegeben; da er im Urlaub ist, kommt er nicht. Die Ausstellungsräume sind schon einen Besuch wert, da sie einheimische Flora, Fauna und Natur zeigen; die Baumscheibensammlung ist aber so klein, dass sie fast schon in der Masse der Ausstellungsstücke untergehen. Andreas Rüdig

18 600 Einbürgerungen weniger
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland im Verlauf des Jahres 2008 rund 94 500 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das waren gut 18 600 Einbürgerungen weniger als im Vorjahr (- 16%). Damit fiel die Zahl der Einbürgerungen auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Den Höchststand hatten die Einbürgerungen im Jahr 2000 mit der Einführung des neuen Staatsangehörigkeitsrechts erreicht. Damals wurden etwa 186 700 Personen eingebürgert - nahezu doppelt so viele wie 2008.
Innerhalb Deutschlands war die Entwicklung recht unterschiedlich: In  Mecklenburg-Vorpommern war der Rückgang gegenüber dem Vorjahr am größten (- 41%), gefolgt von Hamburg (- 31%) und Bayern (- 24%). In Sachsen-Anhalt (+ 5%) und dem Saarland (+ 1%) hat sich die Zahl der Einbürgerungen gegenüber dem Vorjahr sogar erhöht. 2008 erwarben 66 000 Personen (70% aller Eingebürgerten) die deutsche Staatsangehörigkeit, die seit mindestens acht Jahren rechtmäßig in Deutschland leben und eine gültige Aufenthaltserlaubnis haben; das waren 15% weniger als im Jahr zuvor. Deren in Deutschland lebende ausländische Ehegatten und minderjährige Kinder waren mit 10 700 Fällen Einbürgerungen (24% weniger als im Vorjahr) die zweitgrößte Gruppe. Diese Personen können schon nach kürzerer Zeit eingebürgert werden. An dritter Stelle standen mit knapp 8 300 Fällen Einbürgerungen von Ausländerinnen und Ausländern mit einem deutschen Ehe- oder
Lebenspartner (23% weniger als im Vorjahr).
Die größte Gruppe hinsichtlich der Herkunft der Eingebürgerten bildeten 2008 - wie schon in den Jahren zuvor - Menschen aus der Türkei mit rund 24 500 Einbürgerungen. Dies entsprach 25% aller Einbürgerungen und spiegelt in etwa den Anteil der türkischen Staatsangehörigen an allen in Deutschland lebenden Ausländerinnen und Ausländern wider. Danach folgten Einbürgerungen von Personen aus dem ehemaligen Serbien- Montenegro und seinen Nachfolgestaaten (rund 6 900 Fälle) und aus Polen beziehungsweise dem Irak (jeweils gut 4 200 Fälle).
Eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr war lediglich bei den Einbürgerungen aus dem Irak (+ 3%) zu verzeichnen. Die zahlenmäßig stärksten Rückgänge wurden bei Einbürgerungen aus der Ukraine (- 56%) und der Russischen Föderation (- 40%) festgestellt.Die Einbürgerungsquote drückt das Verhältnis von erfolgten zu möglichen Einbürgerungen aus. Sie bezieht also die tatsächlichen Einbürgerungen auf die Zahl jener Ausländerinnen und Ausländer, die mit einem gültigen Aufenthaltstitel und der erforderlichen Aufenthaltsdauer alle Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen. 2008 betrug diese Quote insgesamt 2,2%, das heißt von 45 Ausländerinnen und Ausländern, die sich 2008 hätten einbürgern lassen können, haben sich nur einer
beziehungsweise eine zu diesem Schritt entschlossen. Für EU-Bürger ergibt sich mit 14 000 Einbürgerungen eine unterdurchschnittliche Quote von 0,9%, für Nicht-EU-Bürger mit 80 400 Einbürgerungen eine überdurchschnittliche von 2,8%. Die höchste Quote wurde mit 23,8% bei ehemaligen Staatsangehörigen des Iraks registriert.

Donnerstag, 11. Juni 2009 - Historischer Kalender

Matjesfans trotzten dem Regen
Trotz heftigem Regenschauer eröffnete Oberbürgermeister Adolf Sauerland, unterstützt von dem Duisburger Kabarettisten Wolfgang Trepper, den beliebten und über die Grenzen der Stadt bekannten Duisburger Matjesmarkt. Zur Eröffnung spielte der holländische Piratenkoor „Storm en Averij. Zum 15. Male können die Matjesanhänger den „Hollandse Nieuwe“ , vom 11. Juni bis zum 14. Juni, in der Matjeshochburg am Niederrhein genießen.
Musikalisch werden die Marktbesucher während des Festes von diversen Bands und Gruppen, wie Funky Butt, Tom Cats, Die Jazzpolizei, Chris & The Poor Boys, dem Shanty der Wasserschutzpolizei, sowie Schwiegermutters Lieblinge unterhalten. Manfred Schneider (Text und Fotos)

Power Metal gegen Rassismus - Open Air Festival in Friemersheim
Mit der Powermetal-Band „Brainstorm“ kommt beim Open Air Festival „Rage Against Racism“ in Rheinhausen-Friemersheim eine der besten Metal-Formation Deutschlands auf die Bühne. Das „Anti-Rassismus-Konzert“ beginnt am Samstag, 13. Juni 2009, um 13 Uhr im städtischen Jugendzentrum Mühle, Clarenbachstraße 14. Acht weitere Bands heizen den Fans bei kostenlosem Eintritt ein.
Neben dem Headliner „Brainstorm“ konnten wieder internationale Bands verpflichtet werden, deren Alben auch die internationalen Charts stürmen. Mit dabei sind „The Sorrow“ aus Österreich, die Rocker „Motorjesus“, „The Dying“ aus Belgien, „Soulgate’s Dawn“ aus, die Lokalmatadoren „Synasthasia“ und „Ravage“ und die Bands von Rhein und Ruhr „Last One Dying“ und „Custard“.

Seit 2003 findet das „Rage Against Racism“-Festival statt, das von Jugendlichen selbständig als Ausrufezeichen gegen den Rassismus organisiert wird. Ihre „Wut“ gegen menschenverachtendes Verhalten teilen sie mit vielen anderen, denn zu dem Rock- und Metalfestival kommen mittlerweile jährlich bis zu 5000 Besucher. Beim Festival wird auf lange Reden oder Spendensammlungen verzichtet. Das Festivalmotto selbst ist als Grundhaltung aller Beteiligten zu verstehen und spricht für sich selbst. Um dabei niemanden außen vor zu lassen, wird auf Eintritt verzichtet. Getränke und Essen werden zu günstigen Preisen abgeboten. Dennoch haben hohe musikalische Qualität und Abwechslungsreichtum höchste Priorität bei den Festivalorganisatoren. Weitere Infos unterwww.rarfestival.de.

Verbraucherpreise Mai 2009: 0,0% zum Mai 2008
Wie das Statistische Bundesamt  mitteilt, war der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Mai 2009 auf demselben Niveau wie im Mai 2008. Damit erreichte die Inflationsrate mit 0,0% den niedrigsten Stand seit 22 Jahren (zuletzt im Mai 1987: ± 0,0%). Im April 2009 hatte sie bei 0,7% gelegen. Im Vergleich zum Vormonat April 2009 verringerte sich der Index um 0,1%. Die Schätzung für Mai 2009 wurde somit bestätigt.

Fast 10 Prozent mehr Studienanfänger/-innen in NRW
Im Wintersemester 2008/09 haben sich an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen 72 900 Studierende neu eingeschrieben: 9,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Zahl der Studierenden insgesamt im Vergleich zum Vorjahressemester auf 478 400 (+3,4 Prozent).
Bei den Studierenden betrug der Frauenanteil 46,3 Prozent (+0,3 Prozentpunkte), bei den Studienanfängern waren 49,1 Prozent (+0,3 Prozentpunkte) Frauen.
Größte Hochschule im Land war erstmals die Fernuniversität Hagen (42 000) gefolgt von der Universität zu Köln (40 500), die in den Vorjahren den Spitzenplatz innehatte. Die weiteren Plätze belegten die Universität Münster (35 900), die Technische Hochschule Aachen (31 400) und die Universität Duisburg-Essen (31 000).
Wie in den Jahren zuvor fiel auch im Wintersemester 2008/09 die meist getroffene Fächerwahl auf den Bereich der Wirtschaftswissenschaften (82 500 Studierende) und zwar sowohl bei den Männern (47 000) als auch bei den Frauen (35 500). Die weiteren Plätze zeigten jedoch gewohntermaßen
geschlechterspezifische Unterschiede. Während die Männer vor allem Fächer aus den Bereichen Maschinenbau/ Verfahrenstechnik (26 400), Informatik (26 300) und Elektrotechnik (15 300) belegten, wählten Frauen eher Fächer aus den Bereichen Germanistik (16 100), Rechtswissenschaften (13 800) und
Sozialwesen (10 700). (IT NRW)

„Kenn dein Limit!“
Aktionswoche Alkohol im Forum Duisburg vom 18. bis 20. Juni

Zum zweiten Mal beteiligen sich zahlreiche Einrichtungen der Selbsthilfe, der ambulanten und stationären Suchthilfe, das Jugendamt, das Polizeipräsidium und andere Institutionen in Duisburg als Mitglieder der Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG) Sucht an der bundesweiten Aktionswoche „Alkohol? Kenn dein Limit“ vom 13. bis 21. Juni. Die Schirmherrschaft hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, übernommen. Veranstalter sind die Deutsche Hauptstelle gegen Suchtgefahren, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Deutsche Olympische Sportbund.
Ziel der Aktionswoche ist es, eine breite Öffentlichkeit für den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren. Die PSAG Duisburg ist ein freiwilliger Zusammenschluss aller relevanten Träger einschließlich der Selbsthilfe im Bereich der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung in der Stadt. Die Geschäftsführung der PSAG liegt beim Gesundheitsamt.
Rund zehn Millionen Menschen in Deutschland trinken zu viel Alkohol, davon gelten 1,3 Millionen als alkoholabhängig. Besonders alkoholtrinkende Jugendliche sind in den letzten Jahren ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten. 23.165 junge Leute im Alter zwischen zehn und 20 Jahren wurden im Jahr 2007 in volltrunkenem Zustand in bundesdeutschen Kliniken aufgenommen. Um eine breite Öffentlichkeit für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren, hat sich das FORUM Duisburg bereit erklärt, der PSAG eine Fläche in der Passage kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Von Donnerstag, 18. Juni, bis Samstag, 20. Juni, wird ein vielseitiges Programm zum Thema Alkohol präsentiert.
Neben einer Ausstellung von Bildern und Skulpturen von Betroffenen gibt es auch die Möglichkeit mit Hilfe von „Rauschbrillen“ auf einem kleinen Parcours die Wirkung von Alkohol nüchtern zu erleben. An einem Reaktionstestgerät wird in einer virtuellen Fahrsituation die Wirkung von Alkohol beim Fahren erfahren. Kinder und Jugendliche können in einem Quiz ihr Wissen über Alkohol und Alkoholmissbrauch testen und an einem Risiko-Check teilnehmen. Filme, Beratungsstände und Informationstafeln ergänzen das Angebot und gewähren Einblick in die Arbeit der verschiedenen Einrichtungen.
Eröffnet wird die Aktion am 18. Juni um 12.30 Uhr von Bürgermeisterin Doris Janicki. Anschließend wird Udo Horwat, Sprecher der PSAG und Fachbereichsleiter des Diakoniewerks Duisburg, zur gesellschaftlichen Bedeutung von Alkoholproblematiken referieren.

Busexkursion: Bäume in Duisburg
Passend zum Motto der Umwelttage bietet die Volkshochschule eine Exkursion zum Thema „Bemerkenswerte Bäume in Duisburg“ an. Am Samstag, 20. Juni, fährt der Bus um 9.30 Uhr an der DVG-Haltestelle gegenüber dem Theater ab.
Heinz Kuhlen führt bis etwa 16 Uhr zu alten oder ungewöhnlichen Gehölzen, zu geschützten Baumveteranen und durch Alleen oder in Parkanlagen. Die Teilnehmer erhalten Informationen zur Ökologie, zum Umweltschutz und zur Bedeutung der Duisburger Bäume in Kunst und Kultur. Das Teilnahmeentgelt beträgt 15 Euro. Eine Mittagspause im Restaurant ist vorgesehen.

Nach sechsmonatiger Ausbildung im AWO-Mehrgenerationenhaus
Zwölf neue Tagesmütter für Duisburg

Nach sechsmonatiger Ausbildung dürfen sich zwölf Frauen nun qualifizierte Tagesmütter nennen. Die Duisburgerinnen haben im Mehrgenerationenhaus der AWO-Duisburg auf der Börsenstraße in der Innenstadt die Prüfung zur Tagespflegeperson – wie es offiziell heißt – erfolgreich bestanden.

Sie sind damit nach dem Curriculum des Deutschen Jugendinstituts zertifiziert und haben die Prüfung entsprechend den Vorgaben des Bundesverbandes für Tagespflegepersonen absolviert. Auf dem Lehrplan zur Vorbereitung auf diesen qualifizierten Abschluss standen unter anderem die Frühförderung von Kleinkindern, das Betreuungsbedürfnis von Jungen und Mädchen im Schulalter sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern. Die angehenden Tagesmütter erarbeiteten gemeinsam mit der Referentin Michaela Engelbert, wie die Eingewöhnung in die Familie gelingen kann. Und ganz wichtig: Sie lernten das Spielen mit den Kindern.
Sicher, kompetent und mit ganz viel Herz sind sie nun bereit für neue verantwortungsvolle Aufgaben. Die Vermittlung von Tagesmüttern übernimmt ebenfalls das AWO-Mehrgenerationenhaus. An der Maßnahme nahm übrigens auch ein „Tagesvater“ teil, der über das Jugendamt zertifiziert wurde und nicht an der Prüfung teilnehmen musste.
Beratung und weitere Informationen auch zur Vermittlung von Tagesmüttern über die Leiterin des AWO-Mehrgenerationenhauses Lisa Müller-Arnold unter 0203 3095-643 oder über Michaela Engelbert 0160 4771899.

Mittwoch, 10. Juni 2009 - Historischer Kalender

Sir Sean Connery lobt den Landschaftspark Duisburg Nord
Beispielhaft für den kreativen Umgang mit Industriegeschichte

Er ist der ewige James Bond und ein Schotte durch und durch. In seiner Autobiografie „Mein Schottland, mein Leben“ (Ullstein) beschreibt Sir Sean Connery auch den Niedergang der Schwerindustrie am Fluss Clyde bei Glasgow, deren traurige Überreste ein Monument des Niedergangs sind. Das man mit Industriedenkmälern kreativ und fantasievoll umgehen kann, dafür sei Duisburg mit seinem Landscaftspark und das Ruhrgebiet ein außergewöhnliches Beispiel.
Beim Durchblättern der Biografie stechen zwei Fotos hervor, die nicht nur im Ruhrgebiet bekannt sind: die beleuchteten Nachtansichten des Duisburger Landschaftsparks Nord und des Essener Zeche Zollverein – Wahrzeichen des Strukturwandels in der Region. Connery und sein Co-Autor Murray Grigor werben dafür, dieses Konzept auch für Schottlands vergangene Gießereien oder Werften werbewirksam zu nutzen.
„Warum hätten wir nicht wenigstens einige dieser Produktionsstätten retten können, die uns an unsere glorreiche industrielle Vergangenheit erinnern?“, schreibt Connery: „Anstatt blutige Horrorgeschichten über das Mittelalter an die Touristen zu verkaufen, hätte man mit solchen Monumenten den Erfindergeist der schottischen Ingenieure, Stahlgießer, Lokomotiven- und Schiffbauer feiern können. »Aber wer würde sich solche Orte ansehen wollen?«, höre ich einen phantasielosen Hüter unseres Kulturerbes fragen.

Verfall durch Vergnügen ersetzen
Darauf kann ich nur antworten: Man sehe sich an, was die Deutschen im Ruhrgebiet zuwege gebracht haben. Auch diese Region musste den Zusammenbruch ihrer Schwerindustrie verkraften, doch örtliche Unternehmer haben die verfallenden Stahlhütten und Fabriken in attraktive Unterhaltungszentren verwandelt. Die einst verlassenen Stahlwerke in Duisburg zeigen, wie man mit Einfallsreichtum und Elan das Schicksal rostender Anlagen wenden und Verfall durch Vergnügen ersetzen kann.

Peter und Anneliese Latz haben verlassene Anlagen mit viel Phantasie dekonstruiert, um anschließend aus den Überresten dieser Industrieleichen einen verspielten Vergnügungspark zu rekonstruieren. In sorgfältig gestalteten Parkanlagen schwimmen dort, wo einst Funken aus den Schmelzern sprühten, heute Lilien auf kleinen Teichen. Hochöfen, die sich in architektonische Extravaganzen verwandelt haben, ragen wie die Türme in der Stadt von Oz empor. Gastanks wurden zu Tauch- und Schwimmbecken für die Kinder umfunktioniert.
Unter riesigen Trägern wurden Auditorien und Bühnen gebaut, auf denen getanzt, Theater gespielt und Opern gesungen werden können. Nachts erwachen die Hochöfen zu eigenartiger Schönheit und erstrahlen in einem Beleuchtungsspektakel, dessen Schöpfer Jonathan Park mit seinen Bühnenbeleuchtungen für Pink Floyd und die Rolling Stones berühmt wurde. Als in diesen Anlagen noch Stahl erzeugt wurde, arbeiteten dort weniger Menschen als in den heutigen Vergnügungsparks. Bei uns am Clyde hingegen zeugt alles nur von Trauer über den Verlust der einstigen industriellen Größe.“
Dass Connery und Murray das einstige Eisenhüttenwerk in ihrem Buch als Stahlwerk bezeichnen und das Foto von Zollverein dem Landschaftspark zuordnen, sei den Autoren angesichts der lobenden Worte aus Glasgow dabei gern verziehen.
Copyright: Sean Connery mit Murray Grigor, „Mein Schottland, mein Leben“, aus dem Englischen von Stephan Gebauer, 496 Seiten, € 24,90, Ullstein Verlag
In seiner Autobiografie „Mein Schottland, mein Leben“ lobt Sean Connery Duisburgs Landschaftspark.

Multi Development sieht das Warenhaus als festen Bestandteil
des Forum Duisburg

Die Arcandor AG hat gestern beim Amtsgericht Essen den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens eingereicht. Das aber ist nicht gleichbedeutend mit einer Schließung des Karstadt Warenhauses im Forum Duisburg, noch an allen anderen Multi-Standorten mit Karstadt als Mieter wie in der Centrum Galerie Dresden und im Boulevard Berlin.
Eine Insolvenz hat nicht zwangsläufig das Ende eines Unternehmens zur Folge. Nicht selten birgt sie die Chance auf Neustrukturierung und Sanierung sowie auf den Erhalt von Arbeitsplätzen.
Eine solche Chance hat beispielsweise SinnLeffers letztes Jahr erfolgreich
genutzt und eine solche Chance wird nun möglicherweise auch Karstadt eingeräumt. Aber nicht nur aus diesem Grund steht Multi Development zu seinem Mieter Karstadt.
Axel Funke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Multi Development Germany GmbH: „Ein modernes Warenhaus gehört in die Duisburger Innenstadt. Und Karstadt bietet dies mit einer tollen Mannschaft, die eine Zukunftsberechtigung in Duisburgs Einzelhandel hat. Im
Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir das Karstadt-Team in dieser jetzigen Situation unterstützen. Wir würden uns wünschen, wenn auch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Duisburg ihre Solidarität mit Karstadt durch einen Einkauf zum Ausdruck bringen würden. Wir sind davon überzeugt, dass sowohl die Qualität als auch die Struktur des Warenhauses auch in Zukunft erfolgreich sein wird.“

Der Entwickler Multi Development Multi Corporation ist eines der größten Immobilienunternehmen Europas, das über seine Tochtergesellschaften Multi Development, Multi Investment, Multi Asset Management und
Multi Mall Management Projekte entwickelt und betreibt. Das 1982 in den Niederlanden gegründete Unternehmen gehört zu den führenden europäischen Projektentwicklern mit Aktivitäten in 17 Ländern und insgesamt über 140 realisierten Projekten.

Internationales Hafenfest mit 10. Drachenboot-Fun-Regatta und Marina-Markt
Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen des Wassers: Vom 12. bis zum 14. Juni findet das internationale Hafenfest mit der 10. Drachenboot-Fun-Regatta statt. Während die einen auf dem Wasser schwitzen, feiern die anderen rund um die Rennstrecke ein großes Fest oder flanieren über den Marina-Markt, der zeitgleich stattfindet.
Im Garten der Erinnerung wird am 13. und am 14. Juni ein Kinderfest veranstaltet. Es wird gemalt, gespielt, gekocht und geschminkt, was das Zeug hält. Auch das Legoland Discovery Centre ist an beiden Tagen geöffnet. Nicht nur im Gebäude gibt es jede Menge zu entdecken, auch draußen wird mit den bunten Steinchen gespielt.
Marina Markt, Kunsthandwerkermarkt und Mittelalterlicher Markt laden zum Bummeln ein. Der Marina Markt mit seiner besonderen Atmosphäre bietet allerlei Nützliches für jeden Tag und Schönes für besondere Anlässe. Für Schmuck und andere Handwerkskunst ist der zweite Markt des Tages - direkt an der Uferpromenade im Bereich der Stadtmauer gelegen - die richtige Wahl. Im Garten der Erinnerung wird der historische Markt zelebriert, der ein Erlebnis für Augen, Ohren und Gaumen ist.
Abgerundet werden all die Angebote mit einem musikalischen Programm, das dem Anlass entspricht. So treten auf der Bühne im Garten der Erinnerung "Dickes B", Sven van Thom und Peter Kent auf. Auf der Bühne im Fahrerlager - unter der A59 - wird Freitagabend eine Super Sause mit "Sweety Glitter" stattfinden. Und auf der THS Terrasse treten dann noch "Four Shops" und "Hollywood in Concert" auf.
Am Samstag nach der Siegerehrung der besten Drachenbootruderer wird der Holzhafen von einem riesigen Feuerwerk illuminiert, das mit Musikbegleitung daherkommt. Die perfekte Abrundung für einen schönen Tag am Innenhafen.

Marina-Markt
Mit dem Motto "Frisches, Schönes, Köstliches" lädt der Marina-Markt am Sonntag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr zum Bummeln, Shoppen und Entspannen in den Duisburger Innenhafen ein und bietet vor den historischen Mauern der Stadt eine für Duisburg einmalige Marktsituation, die zu Duisburgs absoluten Veranstaltungshighligts zählt.

Platane, Götterbaum und Bergahorn
"
Markante Schätze in der Großstadt" heißt ein Vortrag in der Volkshochschule, der anlässlich der Umwelttage stattfindet. Referent ist der Gartenbautechniker Heinz Kuhlen.
"Das beeindruckende Spektrum der auf Duisburger Stadtgebiet vorkommenden Bäume soll hier am Beispiel von drei unterschiedlichen Arten aufgezeigt werden. Die Platane, ein idealer Alleebaum für breite Straßen und zudem widerstandsfähig gegen Trockenheit und Luftverschmutzung, prägt ganze Stadtteile. Der aus Asien eingeführte Götterbaum (Ailanthus) wird gelegentlich in Parks und Gärten als Ziergehölz gepflanzt. I
nzwischen breitet er sich aber auch in den Industriegebieten aus. Gewürdigt wird auch der `Baum des Jahres 2009Ž, der Bergahorn, den man z. B. im Duisburger Stadtwald findet. Ein botanisch-ökologisches Portrait stellt diese Baumarten vor. Schwerpunkt des Vortrags ist ihre Verwendung für wirtschaftliche Zwecke und in Kunst und Kultur," berichtet das Programmheft. Es läßt rund 20 Leute kommen (hauptsächlich Frauen):
Sehr professionell, fachkundig und auschaulich ist der Vortrag. Mittels Computer und Beamer werden Bilder an die Wand geworfen. Am Ende gibt es sogar Musik zu hören. Als Besucher lerne ich viel über die Baum-Situation bei uns in Duisburg. Andreas Rüdig

Duisburg-Neudorf: Sperrung der Kammerstraße
Im Anschluss an die Leitungsverlegung durch die Stadtwerke Duisburg in der Kammerstraße in Duisburg-Neudorf wird dort ab Dienstag, 16. Juni, die Fahrbahndecke erneuert. Betroffen ist der Bereich zwischen Neudorfer Straße und Blumenstraße. Die Kammerstraße wird hier vorübergehend zur Einbahnstraße, so dass nur Richtung Blumenstraße gefahren werden kann. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September 2009. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.

Situation des Kombibads Homberg nach dem Brand
Beim Brand des Kombibads wurden bekanntlich sämtliche Gebäudeeinrichtungen und Räume, ausgenommen die Schwimmhalle, durch Verrauchung und Kontaminierung mit Schadstoffen in Mitleidenschaft gezogen. Ein Bauzeitenplan wurde bisher noch nicht erstellt, da der volle Schadensumfang erst nach dem Rückbau aller Unterdecken festgestellt werden kann. Diese Arbeiten haben begonnen und werden vermutlich bis Anfang Juli dauern. Erst dann können Aussagen zur Wiederaufnahme des Hallenbadbetriebes getroffen werden.
Es wird derzeit aber geprüft, ob ein provisorischer Freibadbetrieb ab Mitte Juli realisiert werden kann. Die laufenden Abbrucharbeiten lassen eine frühere Aufnahme des Freibadbetriebs nicht zu. DuisburgSport bittet um Verständnis und wird kurzfristig über eine Wiedereröffnung des Kombibads informieren.

Infomobil der "diakoniehoch3"
Erfolgreich sind bis jetzt die Erfahrungen mit dem Infomobil der "diakoniehoch", zu der sich Evangelische Altenhilfe, Evangelische Sozialstation und Evangelisches Christophoruswerk für diese Initiative zusammen geschlossen haben.
Umgebaut zum Beratungsraum, vollgestopft mit Info-Material zu den unterschiedlichsten Fragen rund um das Leben im Alter, ergänzt um das Fachwissen von Mitarbeitern fährt das Infomobil Märkte und Messen, Gemeindefeste und Treffpunkte in den Duisburger Stadtteilen an. Im Vorbeigehen können Passanten ihre Fragen zu altengerechten Wohnmöglichkeiten, ambulanten Hilfen oder stationärer Versorgung stellen und erhalten Hinweise auf Angebote nicht nur aus den Bereichen der Duisburger Diakonie, sondern auch anderer Wohlfahrtsverbände und Einrichtungen in und außerhalb Duisburgs.
Der besondere Service dieser Gespräche, die auch in der gemütlichen Atmosphäre des Infomobils bei heißen oder kalten Getränken aufgenommen oder fortgesetzt werden können, ist das Angebot, von einem kompetenten Fachmann angerufen zu werden, der detaillierte Auskünfte gibt, wenn das gewünscht wird. "Die Fragenden werden von uns nicht weitergeschickt, sondern wir vermitteln gewünschte Gespräche", unterstreicht Hartfried Toennessen, Geschäftsführer des Christophoruswerkes das Bemühen um ein passgenaues Angebot.
"Der Wunsch, in der eigenen vertrauten häuslichen Umgebung zu bleiben, bildet bei allen Verbundpartnern den Mittelpunkt der Beratung", erklärt Frank Weinbach, der gemeinsam mit Jutta Bleckmann für die Initiative "diakoniehoch3" federführend ist. Nicht immer sei aber für jeden hilfe- und pflegebedürftigen Menschen die häusliche Umgebung die beste Lösung. Hier bieten die diakonischen Träger eine Vielzahl unterschiedlicher stationärer Einrichtungen der Altenhilfe an. "Das Altenheim muss im diakonischen Verständnis längst nicht die letzte Wohnform sein, sondern kann durchaus auch als vorübergehende notwendige Hilfe verstanden werden", so Weinbach.
Gegenwärtig ist das Infomobil drei bis viermal in der Woche unterwegs, schwerpunktmäßig im Duisburger Norden. Weitere Informationen über "diakoniehoch3" montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr durch Frank Weinbach, Telefon 410 1009 oder Jutta Bleckmann, Telefon 453 319 in Duisburg. Andreas Rüdig

Infos zum Lehrerberuf
Am 18. Juni 2009 von 16:00 bis 18:00 Uhr wird Jügen Bode vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über die Zukunftsperspektiven des Lehrerberufs informieren. Die Veranstaltung wendet sich an Studieninteressierte und Studierende in  Lehramtsstudiengängen aller Fakultäten. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

10% mehr Unternehmensinsolvenzen im ersten Quartal 2009

Im ersten Quartal 2009 verzeichneten die deutschen  Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes insgesamt 39 004 Insolvenzen, darunter 7 712 von Unternehmen und 24 106 von Verbrauchern. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahr würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2008 nicht periodengerecht gemeldet worden sind.
Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre lässt sich aber die Entwicklung auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Ohne Nordrhein-Westfalen hat die Gesamtzahl der Insolvenzen im ersten Quartal 2009 um 0,4% und die der Unternehmensinsolvenzen um 10,0% zugenommen. Im gleichen Zeitraum sind die Verbraucherinsolvenzen um 2,4% zurückgegangen.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die
Gerichte für das erste Quartal 2009 auf 9,7 Milliarden Euro (einschließlich Nordrhein-Westfalen) gegenüber 7,3 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Im März 2009 haben die Amtsgerichte 2 874 Insolvenzen von Unternehmen (+ 31,0% gegenüber März 2008) und 8 755 Insolvenzen von Verbrauchern (+ 15,2%) verzeichnet. Insgesamt registrierten die Gerichte 14 216
Insolvenzen (+ 17,7%). Die Veränderungsraten beziehen sich wiederum auf
Berechnungen ohne Nordrhein-Westfalen. Die registrierten Insolvenzen
dürften im März 2009 auch deshalb so stark zugenommen haben, weil die
Osterfeiertage im Jahr 2008 im März lagen, 2009 jedoch nicht, und somit
die Gerichte im März 2009 deutlich mehr Insolvenzanträge bearbeiten
konnten als im Vorjahresmonat.

Zahl der fertig gestellten Wohnungen auf niedrigstem Niveau
seit Bestehen des Landes

Im vergangenen Jahr wurden von den NRW-Bauämtern knapp 36 000 Wohnungen als fertig gestellt gemeldet. Wie Information und Technik NRW als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das nicht nur 20,5 Prozent weniger als 2007, sondern dies war auch das niedrigste Ergebnis im Wohnungsbau des Landes NRW überhaupt.
Sowohl beim Bau von Zweifamilienhäusern (3 066 Wohnungen; -30,2 Prozent) als auch bei den Mehrfamilienhäusern (12 687 Wohnungen; -12,3 Prozent) konnte das Vorjahresergebnis nicht erreicht werden. Die Zahl der Fertigstellungen von neu errichteten Wohnungen in Einfamilienhäusern lag bei 15 931, ein Minus von 25,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Zusätzlich wurden 549 Wohnungen (-2,0 Prozent) in neuen "Nichtwohngebäuden" (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend
nicht Wohnzwecken dienen) fertig gestellt; weitere 3 341 Wohnungen (-15,7 Prozent) entstanden durch Um- oder Ausbauten an bereits vorhandenen Gebäuden. (IT.NRW)

Kriminalpolizei informiert am 16. Juni im Nachbarschaftscafé im Wohndorf Laar
Mit Tricks und Schlichen versuchen unseriöse Unternehmen, gerade ältere Menschen um ihr Geld zu bringen. Wie Kunden den „Schwarzen Schafen“ ganz leicht die Rote Karte zeigen können, darüber informiert die Polizei im Nachbarschaftscafé der AWO-Duisburg im Wohndorf Laar. Kriminalkommissar Axel Hilbertz erläutert am Dienstag, 16. Juni, ab 15 Uhr im Wohndorf, woran Verbraucher die Abzocker leicht erkennen können und sagt, wie sie sich leicht wehren können. Das Thema des Vortrags in entspannter Atmosphäre: „Kaffeefahrten, Gewinnanrufe, Telefonabzocke.“ Dabei geht es auch darum, was zu tun ist, wenn Bauernfänger gutgläubige Verbraucher hinters Licht geführt haben. Die Teilnahme an dem Info-Nachmittag im Wohndorf Laar ist kostenlos.

Sonntagsführungen im Binnenschifffahrtsmuseum:
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte

In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden. Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 14. Juni, um 15 Uhr, ein. Die Teilnahme kostet einen Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis).

Dienstag, 9. Juni 2009 - Historischer Kalender

Arcandor stellte Insolvenzantrag - was nun Karstadt?
Im Gegensatz zum früheren Konkurs muss eine Insolvenz noch lange nicht das Ende bedeuten - ganz im Gegenteil. Das Ziel neben der Befriedigung der Gläubiger ist durchaus der Erhalt des Unternehmens und des Großteils der Arbeitsplätze. Beispiele hierfür gab es in den letzten Jahren durchaus wie in Oberhausen (Babcock), in Osnabrück (Ihr Platz) oder zuletzt auch hier in Duisburg mit SinnLeffers.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Kölner Anwalt Klaus Hubert Görg bestellt. Der Düsseldorfer Anwalt und Insolvenzexperte Horst Piepenburg wurde als Generalbevollmächtigter eingesetzt und soll die operative Führung übernehmen.  Immerhin sind die Lagen wie in Berlin, München, Düsseldorf oder Duisburg sogenannte 1a Lagen der Karstadthäuser. Ungeachtet dessen gilt es zunächst mit den gesetzlichen zeitlichen Vorgaben Ruhe und Besonnenheit an den Tag zu legen. Der Standort Duisburg sollte hier beste Chancen haben. haje

Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz warnt vor Käseimitat
Mit Sorge beobachtet das Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz in Duisburg seit Jahren die irreführende Verwendung der Bezeichnung Käse. Von 30 untersuchten Käseproben im Jahr 2007 wurden 16 beanstandet. Hierbei wurden billige weiße Käseimitate als Schafskäse abgegeben, meist in Imbissbetrieben.
Käseimitat ist ein industrielles Ersatzprodukt, das nicht oder weitgehend nicht aus Milch hergestellt wird. Statt dessen werden Wasser, Pflanzenfett, Aromen, Farbstoffe und weitere Zutaten verwendet.
Nunmehr finden sich neue Imitationen am Markt. Verstärkt sind Käseimitate im Verkauf, die einem echten Gouda oder Edamer vom Aussehen sehr ähnlich sind. Die Käseimitate sind selten im Einzelhandel anzutreffen. An den Endverbraucher gelangen die Imitate meist beim weiteren Verarbeiteten auf Pizzen oder Lasagnen, auf Salaten oder überbackenen Brötchen. Hier führt es durch die Angabe „Pizza mit Käse“ zur Verbrauchertäuschung.
Auch der Begriff „Analog-Käse“ beinhaltet eine Täuschung, da die Imitate nicht analog dem Käse verarbeitet und hergestellt werden. Käse-Imitat ist die einzig vertretbare, für den Verbraucher deutliche Kennzeichnung zur Abgrenzung zum echten Käse. Duisburg wird im zweiten Halbjahr 2009 weitere Untersuchungen zu dieser Problematik durchführen.

Deutsches Kinderhilfswerk:
Spendendose kommt am 27./28. Juni nach Duisburg

Erstmalig in der Geschichte des Deutschen Kinderhilfswerkes geht die Spendendose on Tour. Anlässlich des 30 jährigen Geburtstages der Dose, die in ganz Deutschland an 60.000 Standorten stehen, besucht sie bundesweit 10 Städte. Dabei rufen das Deutsche Kinderhilfswerk und der Oberbürgermeister Adolf Sauerland unter dem Motto „Duisburg gewinnt“ zum Wettbewerb auf: wer sammelt die meisten Spenden für Kinder? Unterstützt werden dabei Duisburger Kinder- und Jugendprojekte. Schirmherr der Aktion ist Bundespräsident a.d. Dr. Richard von Weizsäcker.
Dazu erklärt Guido Böhr, Standortbetreuer des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Mit dieser bundesweiten Aktion rufen wir alle Bürger und Bürgerinnen auf, kleine und große Münzen in die Spendendose des Deutschen Kinderhilfswerkes zu werfen. Es geht darum, zu gewinnen, allerdings ist der Einsatz für Kinder an sich schon ein Gewinn: Er hilft beim Verwirklichen ihrer Rechte und dem Verbessern ihrer Zukunftsperspektiven. Und damit hilft er uns allen, denn unsere Gesellschaft braucht starke Kinder!“
Die Stadt, die im Verhältnis zur Einwohnerzahl am meisten Spenden gesammelt hat, gewinnt einen Kinderspielplatz. Dabei rufen wir auch alle Schulklassen auf, sich intensiv zu beteiligen. Der Sieger wird zum Weltkindertag (20. September) bekannt gegeben. Informationen finden Sie unter www.spendendose.de

Volksbank Rhein-Ruhr spendet 10.000 Euro für das Bürgerhaus Hagenshof
Die Volksbank Rhein-Ruhr hat sich erneut mit einer großzügigen Spende für die sozialen Belange in Duisburg engagiert. Nachdem zuletzt das Bürgerhaus Neumühl mit einer beträchtlichen Zuwendung aus Mitteln der Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung bedacht wurde, ist diesmal das ebenfalls städtische Bürgerhaus Hagenshof Nutznießer ihres Engagements. Heinz-Rainer Nöhles, Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Rhein-Ruhr, und Vorstandschef Hans Weber überreichten eine Spende in Höhe von 10.000 Euro.
Das Bürgerhaus Hagenshof agiert seit mehr als 25 Jahren im Wohnquartier Obermeiderich-Hagenshof als nicht wegzudenkender Motor für eine Stärkung der sozialen Struktur im Ortsteil. Es ist Kindertagesstätte, Jugendzentrum, Sportplatz, Kulturbühne, Festsaal und Kommunikationsplatz in Einem. Generationen von Kindern und Jugendlichen haben es als Freizeitraum und unentbehrliche soziokulturelle Instanz schätzen gelernt.
Aufgrund der langen und intensiven Nutzung weisen Teile der Ausstattung des Bürgerhauses größere Schwächen auf. Das Bürgerhaus verfügte bislang nur über ein mittlerweile überaltertes technisches Equipment im großen Veranstaltungssaal.
Die Spende der Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung machte es nunmehr möglich, eine komplett neue Anlage mit Mischpult, Lautsprecherboxen sowohl für großflächige als auch für partielle Beschallung der Räumlichkeiten, mit kabellosen Mikrophonen und je einem festinstallierter und einem portabler Beamer anzuschaffen. Dazu Hans Weber, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Rhein-Ruhr: „Diese Spende soll ein Beleg dafür sein, dass wir uns dem Standort Duisburg eng verbunden fühlen. Die Stärkung der sozialen Struktur vor Ort ist ein hervorragender Ansatz. Deshalb wissen wir die 10.000-Euro-Spende auch gut investiert!“
„Im Namen der Stadt Duisburg spreche ich der Volksbank Rhein-Ruhr meinen herzlichen Dank aus“, so Oberbürgermeister Adolf Sauerland: „Die Spende der Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung verhilft dem Bürgerhaus wieder zu einer zeitgemäßen technischen Ausstattung und trägt damit dazu bei, dass sich die Menschen in ihrem Bürgerhaus noch besser aufgehoben fühlen.“
Volksbank-Rhein-Ruhr-Vorstand Hans Weber, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Heinz-Rainer Nöhles, Vorsitzender des Kuratoriums der Volksbank Rhein-Ruhr, Bezirksbürgermeister Wilhelm Jankowski, Sozialdezernent Reinhold Spaniel und Tanja Rohland, Leiterin der Volksbank-Zweigstelle Meiderich mit der neuen Beschallungstechnik

Prominente verstärken Drachenboot der Kindernothilfe
Bereits zum sechsten Mal startet die Kindernothilfe als Partner des Innenhafens in Duisburg mit einem eigenen Drachenboot bei der Fun-Regatta. Am 13. Juni um 16:00 Uhr fällt der Startschuss für den guten Zweck. Auch in diesem Jahr kommen die Spendeneinnahmen des Innenhafenfestes einem Kindernothilfe-Projekt in Honduras zugute.
Als prominente Freunde und Botschafter des Hilfswerks engagieren sich in diesem Jahr die beiden Spielerinnen des FCR Anne van Bonn (Abwehr und Vize Kapitänin) und Christina Bellinghausen (Tor), ARD/WDR-Moderatorin Shary Reeves, Graffiti-Künstler Aleks van Sputto, Bürgermeisterin Doris Janicki, Dr. Ing. Edmund Baer (Vorstand Stadtwerke Duisburg DVV), Ingrid Baer (Geschäftsführerin der Offensive für ein sauberes Duisburg), Dieter Steffen (ehemaliger Geschäftsführer Innenhafen und Knh-Verwaltungsrat), 1Live Reporterin Märte Burmeister, sowie die persönlichen Referenten des Oberbürgermeisters Josip Sosic und Martin Dittrich.
Die prominenten Paddler stehen sowohl vor dem ersten Rennen um 16:00 Uhr als auch zwischen den Läufen gegen 17:00 Uhr im Start/Ziel-Bereich für Fotos zur Verfügung.
Duisburger für Kinder in Honduras
400 Kinder, die in Honduras in extremer Armut leben, profitieren in diesem Jahr von den engen Kontakten zwischen Duisburg und der honduranischen Stadt San Pedro Sula, die seit 2007 Partnerstädte. Sind. Die Kindernothilfe wird mit den Einnahmen aus dem Innenhafenfest die Lebensbedingungen von Kindern verbessern, die sich ihren Lebensunterhalt mühsam mit dem Sammeln von Müll verdienen müssen.
Kinderfest im Garten der Erinnerungen
Die Kindernothilfe organisiert am 13. und 14. Juni von 11 bis 18:00 Uhr ein Fest für Kinder. Durch Aktionen rund um das Motto "Kinder bewegen spielend" erfahren Mädchen und Jungen etwas über die Lebensbedingungen von Kindern in anderen Kontinenten.

Montag, 8. Juni 2009 - Historischer Kalender

"Baum - Mensch - Gegenansichten"
Die Fotoausstellung im Foyer der Volkshochschule (Stadtmitte), die im Rahmen der Duisburger Umwelttage , ist noch bis zum 21. Juni zu sehen.

"Die Ausstellung zeigt sezierte, gespiegelte und symmetrische Fotos von Bäumen, sogenannte "Baum-Verversagen". Ein Begriff, welcher von dem tschechischen Künstler Milan Napravnik geprägt wurde. Durch Spiegelung und eine in Ordnung zwingende Symmetrieachse entstanden Baumbilder von mystischer Ausdruckskraft. Affinität zwischen Baum und Mensch offenbart sich. Irrationalität reizt zum Dialog der Gegenansichten. Die Originalfotos von Heinz Kuhlen entstanden aus Deja-vu-Erlebnissen im Duisburger Wald, in der Niederrheinischen Landschaft, im Urwald Sababurg und im Biosphärenreservat Chorfheide-Chorin," berichtet die Werbung. Gezeigt werden 20 Fotographien, die teils Gesichter, teils Phantasiefiguren zeigen.

Für mich ist dies eine jener Ausstellungen, von denen ich nicht weiß, was ich sagen soll. Die Fotos sind sicherlich hübsch anzusehen. Es ist sicherlich auch löblich, dass die VHS einen lokalen Künstler ausstellt. Andererseits: Durch meine journalistische Arbeit bekomme ich ja nun auch mit, welche Ausstellungen insbesondere städtische Ämter wie die Stadtbibliothek und Volkshochschule anbieten. Hier wird mit viel Brimborium Mittelmaß und Belanglosigkeit geboten, an dem die Nutzer und Besucher der Einrichtungen achtlos vorübergehen. Vielleicht können ja die Verantwortlichen endlich mal Qualität bieten. Andreas Rüdig

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Donnerstag, 18. Juni, wieder zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Dienstag, 16. Juni, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Broschüre „Wohnen und Leben in Duisburg“ neu aufgelegt
Ab sofort ist die beliebte Broschüre „Wohnen und Leben in Duisburg“ wieder erhältlich. Die Kooperationsgemeinschaft aus Stadtverwaltung, Wohnungsanbietern und wohnungsnahen Dienstleistern hatte rechtzeitig zur 12. Wohnungsbörse die Broschüre fertiggestellt und die ersten Exemplare am 6. Juni auf der Königstraße verteilt.
Auf 34 Seiten erhalten die Leser einen kompakten Überblick über einige Wohnungsanbieter und wohnungsnahe Dienstleister in Duisburg. In einem Kurzportrait geben die Unternehmen einen Überblick über Wohnungsbestände, Dienstleistungen und Ansprechpartner. Zudem enthält die Broschüre Hinweise zu Leistungen des Amtes für Soziales und Wohnen. Die Broschüre ist kostenlos in allen Wohnungsämtern und Bürger Service Stationen der Bezirksämter erhältlich. Zudem wird sie an zahlreiche öffentliche Einrichtungen verteilt. Internetnutzer finden einen kostenlosen Download der Broschüre auf der Internetseite der Kooperationsgemeinschaft www.woledu.de .
15.000 Exemplare werden jährlich von der Arbeitsgemeinschaft aufgelegt und kostenfrei zur Verfügung gestellt. „Vor einigen Jahren hatten wir festgestellt“, so Sozialdezernent Reinhold Spaniel, „dass die Bürger gar nicht wussten, welche Unternehmen am Duisburger Wohnungsmarkt aktiv sind“. Mittlerweile ist die Broschüre ein echter „Renner“. „Auf einen Blick findet der Interessent die richtigen Telefonnummern und Ansprechpartner der Unternehmen bis in die einzelnen Stadtteile hinunter“. Besonders gefragt sind die Broschüren schon allein wegen des praktischen Westentaschenformates.
Zeitgleich mit dem Internetauftritt von WOLEDU und den Wohnungsbörsen wurde gemeinsam dieses Heftchen entwickelt. Anfangs kam man noch mit einem Faltflyer aus. Doch so rasant wie Woledu wuchs, entwickelte sich auch die Broschüre. Aus ehemals vier Teilnehmern wurden innerhalb von vier Jahren 34 Interessenten, die das Wohnen in Duisburg lebenswert gestalten möchten. In diesem Jahr neu dabei sind die Hausverwaltung Brüggemannn, die Sparkasse Duisburg mit ihrem Immobiliencenter, die Stadtwerke Duisburg AG und die Parea GmbH.

Kernthema des Stadtmuseums:
Duisburg – die neue Geschichte einer alten Stadt

Die große Hauptausstellung zur Stadtgeschichte Duisburgs, die vor zwei Jahren im Juni eröffnet wurde, ist zum Dauerbrenner im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 in der Innenstadt geworden. Am kommenden Feiertag (Donnerstag, 11. Juni) führt Frank Switala um 15 Uhr durch die außergewöhnliche Präsentation.
Am Marina-Wochenende 13./14. Juni bietet das Museum vier Familienführungen zum Thema „Der Duisburger Markt im Mittelalter“ an. Am Samstag und Sonntag, jeweils um 13 und um 15 Uhr, erzählt Stefanie Paufler von Handel und Wandel in der Stadt und stellt Ausgrabungsfunde und Dokumente vor. Der Eintritt kostet 3 Euro.

Sommerfest am Sonntag, 14. Juni, im Seniorenzentrum Ernst Ermert
Italienisches Ambiente sorgt im AWO-Seniorenzentrum Ernst Ermert in Duissern für Urlaubsstimmung. Das Sommerfest am Sonntag, 14. Juni, 15 Uhr, im Haus auf der Wintgensstraße steht unter dem Motto „Bella Italia“. Den azurblauen Himmel über der Adria kann Bettina Vootz, die Leiterin des Pflegeheims, zwar nicht versprechen.
Dafür ruft Musiker Stephan Tillmanns mit südländischen Klangfarben die Erinnerung an Urlaubstage am Mittelmeer wach. Der Tenor Rudolf Walter entführt mit klassischen italienischen Liedern in das Land, in dem die Zitronen blühen. Mediterrane Spezialitäten, die in der Küche frisch zubereitet werden, bringen kulinarisch auf den Geschmack des Südens. Zum Sommerfest ins Seniorenzentrum Ernst Ermert sind Bewohner und Angehörige herzlich eingeladen. Ebenso gern gesehen sind die Nachbarn aus dem Stadtteil. Der Eintritt ist frei.

Biotope in Duisburg: VHS-Exkursionen zu den Umwelttagen
Insgesamt zwölf naturkundliche Wanderungen bietet die Volkshochschule zu den Duisburger Umwelttagen 2009 an, jeweils samstags von 14 bis 16 Uhr. Beginn ist am 13. Juni, die letzte der kostenlosen Veranstaltungen findet am 29. August statt. Die beliebte Reihe „Biotope in Duisburg“ soll gerade zum Besuch derjenigen wohngebietsnahen Lebensräume anregen, die weniger bekannt sind als die Naturschutzgebiete. Infoblätter liegen in den Geschäftsstellen der Volkshochschule aus.
Die Auftaktveranstaltung am 13. Juni führt zum Kaiserberg. Treffpunkt ist um 14 Uhr Am Schnabelhuck/Ecke Gottfried-Kinkel-Straße in Duissern. Dr. Johannes Meßer informiert über biologische und geologische Besonderheiten des parkaufgelockerten Waldgebietes. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Erste Lärmsanierungsmaßnahme aus dem Konjunkturpaket II in Duisburg begonnen
Mit der symbolischen Verlegung mehrerer Rinnsteine haben Staatsekretär Günter Kozlowski aus dem Bau- und Verkehrsministerium NRW, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Bezirksbürgermeister Heinrich Klose, Thomas Patermann, der Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, sowie der Innungsobermeister der Straßenbauer-Innung Duisburg, Jürgen Figura, offiziell die Bauarbeiten zur Lärmreduzierung auf der Schweizer Straße in Duisburg-Duissern begonnen.
Zwischen der Mülheimer Straße und der Tonstraße wird dort auf einer Länge von 450 Metern und einer Fläche von 3.500 Quadratmetern eine Straßendecke aus lärmoptimierten Asphaltbeton aufgetragen. Von dieser Maßnahme wird für die Anlieger eine Reduzierung der Lärmbelastung von 3 dB (A) erwartet. Damit liegt die Reduzierung um 50 Prozent über dem geforderten Mindestmaß. Im Zuge dieser Maßnahme müssen neun Straßenabläufe versetzt und an den Entwässerungskanal angeschlossen werden. Die Bauarbeiten sollen innerhalb von acht Wochen noch im Juli 2009 beendet sein. Die Kosten belaufen sich nach aktuellem Stand auf 264.000 Euro.
Staatsekretär Günter Kozlowski bezeichnete die Umsetzung des Konjunkturpakets in Duisburg als landesweit vorbildlich: „Es geht schnell, es wirkt und es bringt Menschen in Arbeit.“ In die gleiche Kerbe schlug auch Innungsobermeister Jürgen Figura, der nach Gesprächen mit Vertretern anderer Innungen festgestellt hat, dass keine Stadt bei der Umsetzung des Konjunkturpakets so schnell und konsequent vorgeht wie Duisburg.
Oberbürgermeister Sauerland freute sich über das doppelte Lob und motivierte die Vertreter der anwesenden städtischen Ämter und Betriebe, so viele Maßnahmen wie möglich anzustoßen, damit das Konjunkturprogramm die gewünschte Wirkung erziele.
Der Rat der Stadt hatte schon am 9. März 2009 das Maßnahmenpaket geschnürt, das aus Mitteln des Konjunkturpaketes II in Duisburg umgesetzt werden soll. Duisburg stehen für die Jahre 2009 und 2010 dafür insgesamt 66,8 Millionen Euro zur Verfügung.
Um die Umsetzung des Konjunkturpakets in Duisburg für alle Seiten transparent und nachvollziehbar zu machen, hat die Stadt Duisburg dafür eigens einen ebenfalls beispielhaften Internetauftritt geschaffen. Dort werden zurzeit die geplanten Maßnahmen eingepflegt. Hier kann man sich dann künftig über jedes einzelne Projekt und seinen Umsetzungsstatus informieren. Die Seite findet man unter www.duisburg.de/konjunkturpaket .

Packten sichtlich gut gelaunt an (v.r.n.l.): Bezirksbürgermeister Heinrich Klose, Staatsekretär Günter Kozlowski, OB Adolf Sauerland, WBD-Chef Thomas Patermann, Innungsobermeister Jürgen Figura und zwei Mitarbeiter des bauausführenden Unternehmens Grudzinski

Kooperationsvertrag zwischen Stadtbibliothek und Studienseminar für Lehrämter
Die Stadtbibliothek und das Studienseminar für Lehrämter Duisburg besiegelten ihre bereits bestehende Zusammenarbeit mit einem für beide Seiten verbindlichen Kooperationsvertrag.
Bibliotheksdirektor Dr. Jan-Pieter Barbian und Manfred Guder, Leiter des Studienseminars, setzten im Beisein von Ralf Hörsken, Leiter der Duisburger Bildungsholding, ihre Unterschriften unter das Vertragswerk. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadtbibliothek Duisburg und dem Studienseminar Duisburg ist ein wichtiges Element in der Ausbildung zukünftiger Lehrerinnen und Lehrer.
Dr. Barbian betonte, dass bereits 40 Bildungspartnerschaften basierend auf schriftlichen Kooperationsvereinbarungen mit Schulen bestehen und die damit gemachten guten Erfahrungen auch Grundlage für die heute geschlossene Bildungspartnerschaft mit dem Studienseminar seien. Durch intensive Kooperationsaktionen würden die jungen Lehramtsanwärter darauf vorbereitet, die Lese-, Medien- und Informationskompetenz zum Wohle ihrer zukünftigen Schülerinnen und Schüler umzusetzen. Ralf Hörsken ergänzte, dass in einer Stadt wie Duisburg, in der Sprachförderung zum Lernalltag gehöre, die Leseförderung der unverzichtbare andere Teil der gemeinsamen Medaille sei. Deshalb sei ihm die Arbeit der Bibliotheken nah an und gemeinsam mit den Schulen besonders wichtig.
Der Kooperationsvertrag mit seinen Vereinbarungen wird für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Referendarinnen und Referendare fester und verbindlicher Bestandteil der Ausbildung am Studienseminar Duisburg sein.

Unterzeichneten den Kooperationsvertrag: Manfred Guder, Studienseminar, Ralf Hörsken, Bildungsholding, Dr. Jan-Pieter Barbian, Stadtbibliothek (von links).

Minister Laschet ehrt Duisburger RAA und die städtische Kindertageseinrichtung Kampstraße

„Das Rucksack-Projekt ist ein Familienbildungs- und Sprachförderprogramm mit Qualität!“
„Die Beherrschung der deutschen Sprache ist eine wesentliche Voraussetzung für den Bildungserfolg von Kindern“, sagte Integrationsminister Armin Laschet anlässlich der bundesweiten „Rucksack“-Fachtagung am 3. Juni 2009 in Düsseldorf. „Mit dem Aktionsplan Integration und dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz) hat die Landesregierung bereits klare Weichenstellungen für eine gezielte Sprachförderung gestellt.“ Hierfür habe das „Rucksack“-Programm einen wichtigen Beitrag geleistet.
Im Rahmen der Tagung übergab der Minister zusammen mit Christian Petry, Geschäftsführer der Freudenbergstiftung, die ersten Zertifikate an Kindertageseinrichtungen und ihre Träger, die „Rucksack“ vorbildlich um- und einsetzen und somit einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Kindern aus Zuwandererfamilien leisten. Unter den bundesweit ausgezeichneten 27 Kindertageseinrichtungen befand sich auch die städtische Kindertageseinrichtung Kampstraße und die RAA Duisburg als Träger der Maßnahme.
„Rucksack“ sei ein Konzept, das dazu beitrage, Elternhäuser bildungsfreundlicher und KiTas und Schulen familienfreundlicher zu gestalten. Auch wenn noch keine abschließende Evaluation vorliege, gäbe es vielfältige Rückmeldungen aus der Praxis, die bestätigen, dass Kinder durch „Rucksack“ die deutsche Sprache besser beherrschten sowie die Distanz zwischen Eltern und KiTas abgebaut werde. „Rucksack ist ein lebendiges Projekt, das aus der Praxis gespeist wird“, so Christian Petry.
Songül Dogan, Koordinatorin des „Rucksack“-Projekts in Duisburg bestätigt in ihrem Vortrag die Äußerungen von Herrn Petry. „In den Rucksack-Gruppen haben die Mütter erfahren, dass Sprachförderung nicht nur Aufgabe der Bildungsinstitutionen sein kann. Den Eltern sind Wege und Möglichkeiten gezeigt worden, um die Sprachförderung ihrer Kinder im familiären Alltag zu unterstützen.
Auch der Dialog zu den Bildungsinstitutionen ist besser geworden. Rosi Isegrei, Leiterin der Tageseinrichtung Kampstraße: „Wo sich früher der notwendige Dialog oft schwer herstellen ließ, die Mütter sich bestenfalls kurz begrüßt und dann wieder verabschiedet haben, finden nun Gespräche statt; trotz der Sprachschwierigkeiten.“ Die Mütter seien kontaktfreudiger, offener und selbstsicherer in ihrer Rolle geworden. „Die nötige Wertschätzung und Anerkennung, die sie erfahren“, so Rosi Isegrei, „motiviert sie für die weitere Zusammenarbeit. Die Aktivierung der Eltern zeigt auch längerfristige Wirkung hinsichtlich weiterer Schritte zur Teilhabe, z.B. der Besuch von Deutschkursen, die Mitwirkung in Bildungseinrichtungen und Stadtteilnetzwerken.“

An der Fachtagung beteiligten sich mehr als 200 Elternbegleiterinnen und Erzieherinnen aus neun Bundesländern und Österreich, um die neuen „Rucksack“-KiTa-Materialien kennenzulernen und sich zu ihren Erfahrungen mit „Rucksack“ auszutauschen.
Seit 1999 wird das Programm „Rucksack“-KiTa von den Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) erfolgreich durchgeführt. Mittlerweile werden jährlich bundesweit über 4500 Familien erreicht. Aufgrund der positiven Resonanz aus der Praxis hat 2006 die Hauptstelle RAA NRW – unterstützt durch das Integrationsministerium und die Freudenberg-Stiftung - mit der Weiterentwicklung der „Rucksack“-Materialien begonnen.
Das Elternmaterial und die Übungsblätter für die Kinder wurden überarbeitet und ein umfangreiches Handbuch für Elternbegleiterinnen geschrieben, in dem verschiedene relevante Fragen der Erziehung aufgegriffen werden. 2008 hat die RAA unter wissenschaftlicher Begleitung von Professor Dr. Hans H. Reich, Universität Landau, ein Handbuch für Erzieherinnen und Erzieher erstellt, in dem konkrete Aktivitäten für die begleitende Sprachförderung in der Kindertageseinrichtung enthalten sind – orientiert an Methoden der Vermittlung von Deutsch als Zweitsprache.
In Duisburg werden 21 „Rucksack“-Gruppen für über 170 Mütter angeboten. In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg soll im nächsten Kindergartenjahr das Projekt bis zu 90 Gruppen ausgebaut werden.

Krebsberatung im Kleinen Prinzen
Im Rahmen der Krebsberatung steht am morgigen Dienstag, 9. Juni, Diplom-Sozialarbeiter Stephan Fromm von 15 bis 17 Uhr für soziale Fragen zur Verfügung. Die Beratung findet statt im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ (roter kleiner Raum) auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte.
Damit niemand lange warten muss und damit Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um telefonische Anmeldung von 9 Uhr bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 gebeten.

Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim
Die Kommunale Gesundheitskonferenz lädt am Donnerstag, 18. Juni, zum nächsten Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim von 17 bis 19 Uhr im Restaurant Saalbau am Wedauer Markt 13 in Duisburg-Wedau mit dem Thema „Der kluge Mann sorgt vor“ ein. Männer vernachlässigen häufiger ihre Gesundheit als Frauen. Regelmäßige Vorsorge und Früherkennungsuntersuchungen sind aber unerlässlich für ein gesundes Leben. Michael Berse, Facharzt für Urologie und Andrologie, führt durch die Informationsveranstaltung. Der Eintritt ist frei.

Hallenbad Neudorf wegen der jährlichen Grundreinigung geschlossen
Das Hallenbad Neudorf bleibt wegen der jährlichen Grundreinigung von Montag, 15. Juni, bis Sonntag, 28. Juni, geschlossen. Ab Montag, 29. Juni, wird das Bad den Schwimmfreunden wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.

Öffnungszeiten der Stadtteilbibliotheken
Während der Sommerferien machen auch die Stadtteilbibliotheken Urlaub. Die Stadtteilbibliothek in der Gesamtschule Süd beginnt am 7. Juli und schließt ihre Räume bis 25. Juli. Die Bibliotheksräume in Rumeln-Kaldenhausen sind vom 14. bis 25. Juli geschlossen und in Beeck und Wanheimerort vom 14. Juli bis 1. August.
Die Stadtteilbibliotheken in Neumühl und Ruhrort schließen vom 21. Juli bis 15. August und in Vierlinden vom 28.Juli bis 15. August. Der Bücherbus der Stadtbibliothek fällt in der Zeit vom 21. Juli bis 14. August aus. Nicht betroffen von den eingeschränkten Sommeröffnungszeiten sind die Bezirksbibliotheken in Buchholz, Homberg-Hocheide, Rheinhausen, Walsum, Hamborn, und Meiderich sowie die Zentralbibliothek. Hier gelten auch in den Sommerferien die üblichen Öffnungszeiten.

Sicheren Berufsstart mit der Stadtbibliothek
Der Start in das Berufsleben ist ein bedeutender Schritt für den weiteren Lebensweg und will gut vorbereitet sein. Neben den Fragen nach Eignung und Qualifikation stehen nicht nur korrekt formulierte Bewerbungen, sondern auch Einstellungstest an. Im folgenden Ausbildungsalltag sind bisher ungewohnte Situationen zu meistern und Fachwissen ist gefragt. Hilfestellungen bietet das ausgebaute Medienangebot der Stadtbibliothek Duisburg.
In Zusammenarbeit mit der Niederrheinischen IHK Duisburg Wesel Kleve stellt die Stadtbibliothek Duisburg ihren neuen Ratgeber „Berufsstart – Aber sicher!“ vor, der eine Auswahl ihrer aktueller Titel zum Thema zusammenfasst. Der Flyer ist ab sofort in den Stadtbibliotheken und im Servicecenter der Niederrheinischen IHK Duisburg Wesel Kleve erhältlich. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Flyer über das Internetangebot der Stadtbibliothek im Bereich Service/Lese- und Medientipps unter der Adresse www.stadtbibliothek-duisburg.de herunterzuladen. Alle darin aufgeführten Medien können entliehen werden.

Korrigiertes vorläufiges amtliches Ergebnis der Europawahl 2009
Der Bundeswahlleiter hat am 8. Juni 2009 um 4.15 Uhr
das korrigierte vorläufige amtliche Ergebnis der siebten Direktwahl der
99 Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik
Deutschland vom 7. Juni 2009 bekannt gegeben.
Die Korrektur betrifft weder die Sitzverteilung noch die gewählten
Kandidatinnen und Kandidaten. Der Anteil der CDU beträgt korrigiert 30,7
Prozent statt 30,6 Prozent. Ursache dieser Korrektur war eine
fehlerhafte Meldung.
Bei einer Wahlbeteiligung von 43,3 Prozent (2004: 43,0 Prozent) haben die
- CDU 30,7 Prozent (2004: 36,5 Prozent),
- SPD 20,8 Prozent (2004: 21,5 Prozent),
- GRÜNE 12,1 Prozent (2004: 11,9 Prozent),
- CSU 7,2 Prozent (2004: 8,0 Prozent),
- DIE LINKE 7,5 Prozent (2004: 6,1 Prozent),
- FDP 11,0 Prozent (2004: 6,1 Prozent) und
- Sonstige
Wahlvor-
schläge 10,8 Prozent (2004: 9,8 Prozent)
aller Stimmen erhalten. Der Anteil der ungültigen Stimmen betrug bei der
Europawahl 2009 2,2 Prozent (2004: 2,8 Prozent).

99 der insgesamt 736 Sitze des Europäischen Parlaments entfallen auf die
Bundesrepublik Deutschland. Davon erhalten nach dem vorläufigen
amtlichen Ergebnis die

- CDU 34 Sitze (2004: 40 Sitze),
- SPD 23 Sitze (2004: 23 Sitze),
- GRÜNE 14 Sitze (2004: 13 Sitze),
- CSU 8 Sitze (2004: 9 Sitze),
- DIE LINKE 8 Sitze (2004: 7 Sitze),
- FDP 12 Sitze (2004: 7 Sitze).

Am 2. Juni-Wochenende wieder doppelter Marina-Markt-Spaß!
Marina-Markt bereichert Innenhafenfest am Samstag, 13.6., und Sonntag, 14.6.

Am Samstag, 13. Juni 2009, zwischen 12:00 und 22:00 Uhr und am Sonntag, 14. Juni 2009, zwischen 11:00 und 18:00 Uhr ist es endlich wieder soweit - dann lädt der Marina-Markt parallel zum Innenhafenfest Jung und Alt, Duisburger und Gäste von außerhalb in den Duisburger Innenhafen ein.

„Frisches, Schönes, Köstliches“ – so lautet auch bei dieser Doppelveranstaltung wieder das Motto. Kunsthandwerk, internationale Gastronomie und Wochenmarkt, diese drei gemeinsam sind der Garant für einen gelungenen Tag. Das Kunsthandwerk bietet ein buntes Sortiment aus Exklusivem, Ausgefallenem und Gegenständen für den täglichen Bedarf. Zum Einkauf lädt ebenso das vielseitige Angebot der Wochenmarkthändler ein, die insbesondere durch die Frische und Qualität ihrer Waren wie Obst und Gemüse, Käse, Wurst, Backwaren, Gewürze, Blumen und Pflanzen überzeugen. Zahlreiche Imbiss- und Getränkestände übernehmen die gastronomische Versorgung und halten für die Besucherinnen und Besucher manch internationale Köstlichkeit bereit.

Wer sich einfach nur etwas entspannen möchte, dem bietet die besondere Marktatmosphäre gemischt mit dem maritimen Flair des Innenhafens eine interessante Abwechslung.
Weitere Marina-Markt-Termine 2009:
12. Juli, 9. August, 13. September, 11. Oktober
Zum Programm des Kultur- und Stadthistorisches Museums:
Zum Marina-Markt-Sonntag am 14. Juni 2009 hat das Kultur- und Stadthistorische Museum ein ganz besonderes Programm im Angebot. Jeweils um 13 und um 15 Uhr haben die kleinen und großen Besucher/Innen die Möglichkeit, an der Familienführung „Der Duisburger Markt im Mittelalter“ teilzunehmen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3,00 Euro und für Ermäßigte 2,00 Euro.

Arbeitsagentur und ARGE am 17. Juni geschlossen
Wegen eines Betriebsausflugs am Mittwoch, den 17. Juni 2009, sind alle Dienstgebäude der Agentur für Arbeit und der ARGE Duisburg geschlossen.
In dringenden Angelegenheiten können sich die Kunden unter den Telefon-nummern (0203) 302 555 111* (Arbeitnehmer Agentur für Arbeit), (0203) 66 44 66* (Arbeitgeber Agentur für Arbeit und (0203) 302 1910 (ARGE Duisburg) an das Service Center wenden.

Matjesfest - "Hollandse Nieuwe" in Duisburg
Vom 11. bis zum 13. Juni jeweils ab 11:00 Uhr können sich die Besucher des Matjesfestes wieder den leckeren Fisch schmecken lassen, der dort in allen erdenklichen Formen angeboten wird: Pur, mit Brötchen, Schwarzbrot, Zwiebeln und Paprika oder außergewöhnlich zubereitet im "Matjes-Kochstudio".
Wichtiger Bestandteil des Matjesfestes ist in jedem Jahr das "BeneFisch Essen". In einem Gastronomiezelt bereiten Köche schmackhafte Fischgerichte zu. Der Reinerlös kommt einem guten Zweck zugute.
Aber auch wenn sich alles um den Hollandse Nieuwe dreht - dieses Fest hat noch viel mehr zu bieten. Auf einer Bühne gibt es ein abwechslungsreiches, musikalisches Programm, an verschiedenen Ständen wird altes holländisches Handwerk präsentiert, und das niederländische Büro für Tourismus stellt seine Angebote vor.

Fronleichnam bleiben zwei von DuisburgSport betriebene Bäder geöffnet
In mindestens zwei von DuisburgSport betriebenen Bädern besteht an Fronleichnam, Donnerstag, 11. Juni, die Möglichkeit, den Feiertag zu genießen. Das Allwetterbad Walsum ist an diesem Tag von 10 bis 20 Uhr geöffnet, das Rhein-Ruhr-Bad steht den Badefreunden von 8 bis 21 Uhr zur Verfügung. Ob das zurzeit wegen eines Brandschadens geschlossene Kombibad Homberg an diesem Tag ebenfalls geöffnet werden kann, wird kurzfristig bekannt gegeben. Alle anderen von DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben an diesem Tag geschlossen.

Sonntag, 7. Juni 2009 - Historischer Kalender

Steigt Bayer aus CO-Pipeline-Projekt aus?
Im Kampf der Bürger von Dormagen bis Duisburg gegen die höchst umstrittene CO-Pipeline ist von Bayer-Verantwortlichen offenbar ein Ausstieg nicht mehr völlig undenkbar.

Duisburger Umwelttage eröffnet
Die "Duisburger Umwelttage" finden in diesem Jahr zum 15. Mal statt. "Baum und Umwelt" heißt das Thema der diesjährigen Veranstaltungen. "Heißt Stadt nur Häuser, Garagen, Parkplätze und Straßen," fragt Oberbürgermeister Adolf Sauerland bei der Eröffnung im Hochfelder RheinPark. Und gibt auch gleich die Antwort: "Ohne Bäume geht nichts. Bäume sind eine wichtige Lebensgrundlage. Sie binden das Kohlendioxid, das wir Menschen ausatmen, und produzieren Sauerstoff. 8 bis 10 Tonnen Kohlendioxid produziert jeder Deutsche pro Jahr. Jeder Afrikaner produziert noch nicht einmal 10 % dieser Menge. Jeder Amerikaner produziert doppelt soviel Kohlendioxid wie wir."

Dass wir durch unsere Art zu leben Sintfluten, Dürreperioden und Stürme produzieren und dass die Kohle, von der wir als Stadt und Privatpersonen gelebt haben, erfahre ich in seiner Ansprache auch. "Im RheinPark haben wir 3.000 Bäume gepflanzt. Auch bei der Heinrich-Hillebrand-Höhe sind wir auf dem richtigen Wege," betont Sauerland.

Felix Finkbeiner ist nicht nur ein 11jähriger Duisburger Schüler. Er ist auch Initiator von "Plant for the planet" in Deutschland, UNEP - Kindervorstand und Schirmherr der Veranstaltung. Ein wenig naseweis und nervös und dennoch in freier Rede schildert er, wie er Schirmherr der Umwelttage wurde. Er stellt die Idee von "Plant for the planet" vor. Er macht auf die Umweltprobleme aufmerksam. Wie viele Redeanteile von seinen Eltern und Lehrer stammen, sei einmal dahingestellt.
Ich erfahre aber, dass 300.000 in Deutschland schon gepflanzt wurden und 500.000 neue Bäume noch versprochen sind (allein 25.000 davon von den Duisburger Schülern); 1 Million gepflanzte Bäume sollen es bis zur nächsten UN-Umweltkonferenz werden. Natürlich ist eine solche Veranstaltung nur eine Schauveranstaltung, kann es nur sein. Natürlich geht es hier auch um das Händeschütteln und das Bekanntetreffen. Natürlich bewegt eine solche Eröffnungsveranstaltung nicht die Welt. Sie rückt aber ein wenig den Blick dafür gerade, dass es mehr gibt als die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise. Andreas Rüdig

Tagung der Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises in Duisburg  Die 11. Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg tagt am 5./6. Juni 2009 in der Obermarxloher Lutherkirche.
Neben vielen formalen Dingen (wie dem Jahresabschluss des Diakonischen Werkes 2008 (Überschuss 159.155), die Aufhebung der 14. Kreiskirchlichen Pfarrstelle "Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt" (Pfarrer Hans-Peter Lauer ist seit dem 1. April 2009 Gemeindepfarrer in der Gemeinde Marxloh / Obermarxloh; ein Viertel seiner Arbeitszeit ist aber weiterhin dem KdA zugeordnet) oder die Nachwahl von neuen Mitgliedern in verschiedene kreiskirchliche Fachausschüsse) gab es aber auch inhaltliche Tagesordnungspunkte.
Intensiv diskutiert wurde die Frage, ob das Familienferienhaus "Borkum" auf Borkum aufgegeben werden soll.
Die evangelische Kirche im rechtsrheinischen Duisburg möchte "gegen den Trend wachsen". So formuliert sie es zumindest selbst. Also gibt es neue Handlungsempfehlungen zur Taufe. Evangelische Eltern sollen kontaktiert und ermutigt werden, ihre Kinder auch tatsächlich taufen zu lassen. Der sonntägliche Gottesdienst sollte dabei die zentrale Rolle spielen. Es ist aber auch angedacht, andere Gottesdienstformen für Taufen zu öffnen.
Ein "Rahmenplan zur Entwicklung des Pfarrdienstes im Kirchenkreis" war ebenfalls Gesprächsgegenstand. Es ist Aufgabe der Kreissynode, ein solches Rahmenkonzept zu erstellen. Aufgrund der finanziellen Entwicklung und der Entwicklung der Mitgliederzahlen soll geplant werden, wie sich der Pfarrdienst im rechtsrheinischen Duisburg entwickeln soll. Das dazugehörige Zahlenwerk ist sehr umfangreich; hier alle Tabellen wiederzugeben, wäre an dieser Stelle zu umfangreich. Wer Details wissen möchte, sollte in der jeweiligen Ortsgemeinde bzw. im Kirchenkreis nachfragen. Für mich als Laien ist das Berechnungssystem, wie viele Pfarrstellen einer Gemeinde zustehen, sehr kompliziert. Es spielen nicht nur Finanzkraft, Größe und Tradition der jeweiligen Gemeinde eine Rolle, sondern auch ein Gewichtungsfaktor, der davon abhängig ist, wie viele Evangelische es pro Quadratkilometer gibt.
Die Kreissynode ist das höchste Entscheidungsorgan der evangelischen Kirche in Duisburg. Es zeichnet sich durch eine ausgeprägte Redefreudigkeit aus. Ob man aus dem daraus resultierenden Geräuschpegel auf eine Unkonzentriertheit schließen darf? Andreas Rüdig

Auf "Nummer sicher" mit  Fahrradcodierung
Mit einer Fahrradcodierung auf "Nummer sicher" gehen. Das empfiehlt der ADFC Duisburg. Fahrradexperte Wilhelm Scholten-Reintjes codiert, im Infoladen des ADFC, auf der Mülheimer Str. 91 gerade ein Fahrrad.
Informationen und Termine unter der Tel.-Nr.: 0203 / 77 42 11 Foto Manfred Schneider

Samstag, 6. Juni 2009 - Historischer Kalender

Konferenz zu „Integration und Stadtentwicklung“

Schätze der Seidenstraße und Fotografien aus der Türkei
Sonntagsführungen im Stadtmuseum

Führungen durch seine Sonderausstellungen bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes Corputius-Platz am kommenden Sonntag, 7. Juni, an. Um 14 Uhr stellt Werner Pöhling „Schmuck und Textilien der Turkmenen“ vor. Die exzellenten Stücke aus einer ethnologischen Privatsammlung sind bis zu 100 Jahren alt und bestechen durch ihre außergewöhnliche Qualität und Seltenheit. Turkmenistan hatte durch seine Lage in der Mitte der alten Seidenstraße schon immer eine besondere Stellung in den kunsthandwerklichen Tradition Asiens, was besonders in den Silberarbeiten deutlich wird.
Um 16 Uhr beginnt eine Führung durch das Fotoprojekt „Ebru“ des Künstlers Attila Durak, der in siebenjähriger Arbeit die kulturelle Vielfalt in der Türkei dokumentiert hat

Baumsammlung im Duisburger Westen
VHS-Führung zu den Umwelttagen

Das „Arboretum Diamant“ in Rumeln-Kaldenhausen stellt sich der Öffentlichkeit im Rahmen einer unentgeltlichen Exkursion der Volkshochschule vor. Passend zum diesjährigen Motto „Baum und Umwelt“ der Umwelttage führt Günter Diamant durch die bedeutende, seit 1964 herangewachsene Gehölzsammlung.
Gut 600 Arten von Bäumen und Sträuchern aus allen Kontinenten hat er angepflanzt. Die markantesten Exemplare werden Fronleichnam (Donnerstag, 11. Juni) ab 18 Uhr vorgestellt. Treffpunkt ist am Eingang der Gärtnerei Diamant, Mühlenweg 39/Ecke Kirschenallee.

Stadtbibliothek begleitet die Duisburger Umwelttage

„Natur und Umwelt“ ist das Monatsthema Juni der Medienausstellung im Erdgeschoss der Zentralbibliothek auf der Düsseldorferstraße 5-7 in Duisburg-Mitte. Die ganze Spannbreite, einschließlich das Thema Baum, findet sich in den ausgestellten Medien wieder.
Von Romanen über Lyrik bis hin zum wissenschaftlichen Werk und Ratgeber werden Bücher, Bildbände, CD´s und DVD´s vorgestellt, die die Duisburger Umwelttage 2009 begleiten und zur Information einladen. Alle ausgestellten Medien sind gegen Vorlage eines gültigen Ausweises ausleihbar.

Freitag, 5. Juni 2009 - Historischer Kalender

OB Sauerland schreibt gemeinsamen Brief mit Karstadt-Betriebsrat an Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsidenten Rüttgers
In einem Brief hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland gemeinsam mit dem Karstadt-Betriebsrat und der Duisburger Filialleitung Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Jürgen Rüttgers gebeten, sich weiter für den Erhalt des Warenhauskonzerns Karstadt einzusetzen. In dem Schreiben wird ausführlich die positive Entwicklung der Duisburger Innenstadt in der jüngeren Vergangeheit dargestellt. Diese führen die Unterzeichner insbesondere auf das neue Einkaufzentrum Forum mit dem Ankermieter Karstadt zurück. „Seit Eröffnung im September 2008 ist ein deutlicher Besucheranstieg unserer Innenstadt zu verzeichnen. Die Karstadt-Filiale stellt somit einen der wichtigsten Bausteine im Prozess der Innenstadtaufwertung dar und ist einer der entscheidenden Motoren für die zukünftige positive Entwicklung unserer City“, heißt es in dem Brief wörtlich.
In dem Schreiben wird auch deutlich auf die Gefahren für den weiteren Umbau der Innenstadt hingewiesen, für den Fall, dass sich Karstadt aus Duisburg zurückzieht.

Open Air auf dem König-Heinrich-Platz: "Jazz auf'm Plazz"
Der König-Heinrich-Platz lädt als zentraler Platz zu schönen Veranstaltungen ein, und so wird er in den Sommermonaten jeden Monat in eine Freiluftkonzerthalle verwandelt. Gestern fand das zweite Konzert des Jahres 2009 mit "Budzillus" auf dem König-Heinrich-Platz statt.
Budzillus ist eine 5-köpfige Band aus Berlin. Sie wurde im Jahr 2005 von Kommodore Kondorosi, Ecut Friedrich, Matze Sturm, Stefan Baier und Kornelius van der Zepp gegründet. In ihrer Musik finden sich Einflüsse von Swing, Hot Jazz, Rock 'n' Roll, Punk und orientalischer Musik.
Eine Besonderheit an Budzillus ist, dass die Bandmitglieder einen großen Teil der Instrumente selbst gebaut oder stark modifiziert haben. Dies trägt, neben verschiedenen Maskierungen und Verkleidungen, entscheidend zum optischen und vor allem musikalischen Charakter der Band bei. Foto Manfred Schneider

Müllabladeplatz Lotharstraße
Immer wieder finden sich sehr zum Ärger der Anwohner der Lotharstraße diese "Utensilien" an genau dieser Stelle wieder. Anfragen beim Wohnungsverwalter der Gebag verlaufen stets im Sand, will sich kein Verwalter den Gesprächen zufolge darum kümmern. Foto Kunz

Heft 5 der Duisburger Denkmalthemen ist erschienen
Die mittelalterliche Pfarrkirche St. Georg in Mittelmeiderich
Zur Wiedereröffnung der evangelische Kirche in Mittelmeiderich am Pfingstwochenende veranstaltete die evangelische Kirchengemeinde ein großes Fest. Pünktlich zur Eröffnung erschien das 5. Heft der Duisburger Denkmalthemen, das sich ausführlich mit der Geschichte der Kirche befasst.

Die Kirche wurde in den vergangenen Jahren aufwändig saniert. Diese Gelegenheit haben die städtischen Archäologen genutzt, einen Blick in die reiche Geschichte dieses im frühen Mittelalter durch den ortsansässigen Adel gegründeten Gotteshauses zu werfen. Die Grabungen der Duisburger Stadtarchäologie haben im Zuge der Sanierung der Kirche im Jahr 2008 zahlreiche Baureste der Vorgängerkirchen zu Tage gefördert. Zwei Wochen lang begaben sich die Archäologen auf Spurensuche, um Licht in die im Boden verborgen liegende Geschichte dieses Gotteshauses zu bringen. Dicht unter den alten Böden kamen die Spuren mehrerer Kirchenbauten zutage. Bis Mitte des 16. Jahrhunderts war sie noch dem Heiligen Georg geweiht und als katholische Pfarrkirche mit einem großen Kirchspiel ausgestattet. Inzwischen kann die Baugeschichte der Kirche gut nachvollzogen werden.
Über die interessanten Ergebnisse informiert das jetzt erschienene Heft 5 der Duisburger Denkmalthemen, herausgegeben von der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Duisburg und bearbeitet und zusammengestellt von dem Stadtarchäologen Dr. Volker Herrmann. Es dokumentiert auf eindrucksvolle Weise die Geschichte der Kirche.
Zu erhalten ist dieses Heft kostenlos in den Bürgerservicestellen der Bezirksämter, in der Kirche selbst und bei der Unteren Denkmalbehörde, Friedrich-Wilhelmstraße-Straße 96 in Duisburg-Mitte. Zu finden ist es auch im Internet unter www.duisburg.de auf den Seiten der Stadtarchäologie.

Neuer Service der Duisburger Arbeitsgemeinschaft
Einkaufen, Hausputz, Gartenarbeit - wenn die eigenen Kräfte im Alter nachlassen, wächst der Bedarf an verlässlicher Hilfe im Alltag. Doch der passende Dienst ist nicht immer leicht zu finden. Ein Infoblatt kann zukünftig Interessenten die Suche nach dem passenden Dienstleister erleichtern.
Hilfen im Haushalt erleichtern den Alltag, nicht nur für Familien und Berufstätige. Sie bieten gerade älteren oder kranken Menschen die Möglichkeit, selbstbestimmt zu Hause zu wohnen. Dort, wo Alltagsverrichtungen nicht durch die Familie oder nachbarschaftliche Hilfen geleistet werden können, sind professionelle Dienstleister gefragt. Dass diese immer wichtiger werden, zeigen nicht nur verschiedene wissenschaftliche Studien, sondern auch die praktischen Erfahrungen in Duisburg. "Als wir den Pflegeplan: "Komplementäre Dienste in Duisburg" 2001 erstellt haben, gab es nur sieben Dienstleister, die so genannte haushaltsnahe Dienste anboten. Auf der Internetseite der Stadt sind mittlerweile 37 Anbieter gelistet", erklärte Reinhard Luderer, Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen. Glaubt man den bundesweiten Hochrechnungen, so gibt es allein in Duisburg ca. 22.000 potentielle Kunden für einmalige oder regelmäßige Dienstleistungen in Haushalt und Garten.

Qualität statt Quantität
Wichtiger als die Zahl der Anbieter ist jedoch deren Qualität. "Vertrauenswürdigkeit und Kundenorientierung sind besonders gefragt", so Hedwig Kersken, Leiterin der Duisburger Beratungsstelle der Verbraucherzentrale. Um die Spreu vom Weizen zu trennen, hat die Verbraucherzentrale NRW in einem vom Generationenministerium NRW geförderten Projekt Qualitätskriterien für Haushaltsdienste entwickelt. Dienstleister, die diese Kriterien einhalten wollen, können sich um die Aufnahme in eine Datenbank der Verbraucherzentrale NRW bewerben. Hier können dann Interessenten nach ihrem Wunschangebot suchen.
Ein Teil des Projekts war es, in ausgewählten Städten unter Federführung der Stadt und der Verbraucherzentrale, Vertreter des Seniorenbeirats, Dienstleister, Wohlfahrtsverbände und weitere Multiplikatoren an einen Tisch zu bekommen - so auch in Duisburg. Über ein Jahr hat die Arbeitsgruppe Themen wie die Einschätzung der Bedarfslage in Duisburg oder die Möglichkeiten von Dienstleistungen für Personen mit geringem Einkommen behandelt. Mit der Veröffentlichung des Informationsblattes "Service rund um Haus und Garten - selbstbestimmt zu Hause leben" findet die Arbeitsgemeinschaft vorläufig ihren Abschluss.
Ausführliche Informationen
Das Faltblatt ist bei der Stadt, der Verbraucherzentrale, vielen Dienstleistern und den Wohlfahrtsverbänden erhältlich.
Persönliche Ansprechpartner stehen bei der Beratungsstelle für ältere und pflegebedürftige Menschen der Stadt Duisburg und bei der Verbraucherzentrale zur Verfügung.

Donnerstag, 4. Juni 2009 - Historischer Kalender

Erstes Schulsanierungsprojekt aus dem Konjunkturpaket II gestartet
Eine der ersten und größten Einzelmaßnahmen, die aus den Mitteln des Konjunkturpakets II finanziert werden ist die energetische Sanierung der Förderschule Friedrich Fröbel in Duisburg-Rheinhausen. Mit der Auffstellung des Bauschildes durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland am 4. Juni 2009 wurd die Maßnahme offiziell begonnen. Nach ihrer Fertigstellung im Sommer 2010, die sowohl die Modernisierung der vorhandenen Altbauten vorsieht als auch Ersatzneubauten, wird die Fröbel-Schule ihren Energiekostenbedarf um 65 Prozent senken können. Damit wird nicht nur der städtische Haushalt nachhaltig entlastet, sondern auch die Umweltbelastung mit CO2 deutlich reduziert.
Das hocheffiziente energetische Sanierungskonzept wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) vom Bochumer Ingenieurbüro Wortmann & Scheerer erarbeitet und stellt eine bislang einzigartiges Modellprojekt dar. Oberbürgermeister Adolf Sauerland freut sich, dass an der Fröbel-Schule Maßstäbe gesetzt werden, von denen noch mehr Bildungseinrichtungen profitieren werden: „Das, was wir hier zum ersten Mal anwenden, wird in ähnlicher, manchmal sogar optimierter Form auch an anderen Schulgebäuden zum Einsatz kommen.“
Neben der guten Dämmung kommt insbesondere der geplanten Lüftungstechnik mit Wärmerückgewinnung von bis zu 75 Prozent ein bedeutende Rolle zu. Die Lüftungstechnik trägt so nicht nur erheblich zur Energieeinsparung bei, sondern gewährleistet auch eine durchgehend gute Luftqualität für Schüler und Lehrer während des Unterrichts, was sich positiv auf die Lernatmosphäre auswirken wird.
Die Förderschule Friedrich Fröbel ist eine von drei Förderschulen in Duisburg. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Förderung der geistigen Entwicklung von Schülerinnen und Schülern mit geistiger Behinderung. Sie wird als Ganztagsschule für ca. 100 Schülerinnen und Schüler geführt. Nach dem Umzug vom jetzigen Standort an der Ulmenstraße werden hier bis zu 30 Lehrkräfte und zusätzliches Personal wie Therapeuten arbeiten.
Das energetische Sanierungskonzept sieht aber auch den Einsatz von energieffizienter LED-Technik vor und den Einsatz der Photovoltaik. Die Kosten der Gesamtmaßnahme sind mit knapp fünf Millionen Euro veranschlagt.

Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat das Bauschild zum Schulsanierungsprojekt „Förderschule Friedrich Fröbel“ enthüllt

Sperrung der Kreuzung Dittfeldstraße/Schulstraße in Aldenrade
Die Kreuzung Dittfeldstraße/Schulstraße in Aldenrade wird ab
Montag, 8. Juni, komplett für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Dann beginnt im Kreuzungsbereich der Ausbau zu einem Kreisverkehr. Die Sperrung ist erforderlich, um die Baustelle möglichst zügig abwickeln zu können. Dittfeldstraße und Schulstraße werden jeweils bis zum Kreuzungsbereich zur Sackgasse. Für Fußgänger bleibt der Bereich passierbar. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis zum 18. Juli dauern.

Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis für die Vollsperrung und empfiehlt Ortskundigen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Europawahl konkurriert mit Duisburger Marathon-Lauf
Am Sonntag (7. Juni) geht’s rund in Duisburg. Zwei große Veranstaltungen werden (hoffentlich) eine Vielzahl von Bürgern auf die Straße treiben: Die Europawahl und der 26. Rhein-Ruhr-Marathon. Während die über 350 Wahllokale im Stadtgebiet in der Zeit von 8 bis 18 Uhr geöffnet sind, planen die Marathon-Organisatoren die Starts für die ersten Läufe schon um kurz vor 8 Uhr.
Die Streckenführungen für Rollstuhlfahrer, Inline-Skater und Läufer beginnen in Neudorf und reichen über die Innenstadt, das Hafengebiet, Ruhrort, Homberg, Rheinhausen, Hochfeld, Buchholz, Großenbaum bis nach Wedau und enden schließlich an der MSV-Arena, wo die letzten Sportler gegen 15 Uhr einlaufen werden.
Die Polizei wird den gesamten Streckenverlauf mit ausreichenden Kräften sichern. Sie weist vorsorglich darauf hin, dass es trotz des sportlichen Wettbewerbs für Europawähler möglich sein wird, die Rennstrecke auf dem Weg zum Wahllokal zu kreuzen, sofern dadurch keine Sportler gefährdet werden. Neben diesen beiden Events findet auch noch ein Kanupolo-Turnier auf der Regattabahn statt, ein Kunstmarkt in Meiderich, ein Brunnenfest in Homberg sowie ein Bürgerfest in Buchholz.

Duisburger Umwelttage 2009 „Baum und Umwelt“
Eröffnungsveranstaltung im RheinPark

Die 16. Duisburger Umwelttage 2009 zum Thema „Baum und Umwelt“ werden am Freitag, 5. Juni, dem Internationalen Tag der Umwelt, von Oberbürgermeister Adolf Sauerland und dem Schirmherrn Felix Finkbeiner (11 Jahre) im RheinPark eröffnet. Dabei werden die frisch gebackenen Duisburger Klimabotschafter aus der Plant for the Plant Akademie Felix Finkbeiner eine Absichtserklärung überreichen, dass sie es in die Hand nehmen wollen, in Duisburg 25.000 Bäume als Beitrag der Stadt Duisburg zu der Initiative „Plant for the Planet“ zu pflanzen. Die Duisburger Klimabotschafter werden zum Auftakt, gemeinsam mit Felix Finkbeiner und dem Oberbürgermeister einen Baum im RheinPark pflanzen, der diese Verpflichtung symbolisieren soll.
Zum dritten Mal im Rahmen der Duisburger Umwelttage wird auch die Aktion „18 Tage ohne Auto“ gestartet. Alle Teilnehmer werden ihre Fahrzeugpapiere an den Oberbürgermeister abgeben und dafür ein CO2-Vermeidungsbuch erhalten.

Ablauf der Eröffnungsveranstaltung im Rheinpark Duisburg, Wanheimer Straße/Liebigstraße, Duisburg-Hochfeld:
16:00 Uhr Musikalischer Empfang am Eingang des Parks
16:10 Uhr Spaziergang durch den Park bis zum Eröffnungsort am Rhein
16:30 Uhr Grußwort des Oberbürgermeisters Adolf Sauerland
16:40 Uhr Oberbürgermeister startet die Aktion „18 Tage ohne Auto“
16:45 Uhr Ansprache des Schirmherrn Felix Finkbeiner
17:00 Uhr Duisburger Klimabotschafter überreichen Felix Finkbeiner die
Absichtserklärung, in Duisburg 25 000 Bäume zu pflanzen
17:10 Uhr Baumpflanzung
17:40 Uhr Umtrunk und Imbiss mit musikalischem Programm
18:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Eisenbahngüterverkehr schrumpft im 1. Quartal 2009 um 21,2%
Auf dem deutschen Schienennetz wurden im ersten Quartal 2009 74,7 Millionen Tonnen Güter transportiert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden damit 20,1 Millionen Tonnen weniger befördert als im ersten Quartal 2008, das Transportvolumen hat sich um mehr als ein Fünftel verringert (- 21,2%). Auch die tonnenkilometrische Leistung verzeichnete einen ähnlich gravierenden Rückgang (- 21,7%).
Die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise sind seit November
vergangenen Jahres auch für den Eisenbahngüterverkehr spürbar. Im November 2008 war das Transportaufkommen zunächst um 0,2% gegenüber dem  gleichen Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Innerhalb des Zeitraums von November 2008 bis März 2009 zeigte der Januar mit - 27,9% die schlechtesten Werte, im Februar und März hat sich der Rückgang mit -
20,6% beziehungsweise - 14,8% wieder abgeschwächt.
Alle vier Hauptverkehrsbeziehungen waren im ersten Quartal 2009 vom
Einbruch betroffen, wobei im grenzüberschreitenden Versand (- 31,5%
gegenüber dem ersten Quartal 2008) und im grenzüberschreitenden Empfang (- 26,4%) der Rückgang wesentlich drastischer ausfiel als im
Binnenverkehr: Hier ist die Transportmenge um 17,0% zurückgegangen. Der Durchgangsverkehr hat sich um ein Viertel verringert (- 24,6%). Zwei
Drittel des Güteraufkommens (49,0 Millionen Tonnen) wurden im
Binnenverkehr befördert, grenzüberschreitender Versand und Empfang
besaßen mit 10,0 beziehungsweise 11,8 Millionen Tonnen einen Anteil von
13 beziehungsweise 16%; auf den Durchgangsverkehr entfielen mit 3,9
Millionen Tonnen fünf Prozent der Transportmenge im 1. Quartal 2009.
Bis auf landwirtschaftliche Güter, die sich mit + 15,4% positiv
entwickelten, verzeichneten alle anderen Güterarten Rückgänge: Besonders
stark betroffen waren Eisen und Nichteisen-Metalle mit 41,3% weniger als
im 1. Quartal 2008. Starke Abnahmen wiesen auch Erze und Metallabfälle
mit - 38,0% auf. Bei der aufkommensstärksten Güterart "Besondere
Transportgüter", die auch den kombinierten Verkehr umfasst, ging die
Transportmenge gegenüber dem ersten Quartal 2008 um 18,6% zurück.
Insgesamt ist der kombinierte Verkehr, der bislang immer den
Wachstumsmotor im Eisenbahngüterverkehr darstellte, etwas weniger
drastisch vom Rückgang betroffen: Das Beförderungsvolumen von Containern  auf Basis der TEU (Zwanzig-Fuß-Einheiten) sank um 15,8%.

3,8% weniger Schwangerschaftsabbrüche im ersten Quartal 2009

Im ersten Quartal 2009 wurden dem Statistischen Bundesamt rund 29 400 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 1 200 Abbrüche weniger als im ersten Quartal 2008 (- 3,8%).
Knapp drei Viertel (73%) der Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche
durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 15% zwischen 35
und 39 Jahren. Fast 8% der Frauen waren 40 Jahre und älter. Bei den
unter 18-Jährigen (Anteil von gut 4%) ging die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche um 12% (- 177) im Vergleich zum entsprechenden  Vorjahresquartal zurück. 41% der Schwangeren aller Altersgruppen hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt.
Fast 98% der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der
Beratungsregelung vorgenommen. Medizinische und kriminologische
Indikationen waren in gut 2% der Fälle die Begründung für den Abbruch.
Die meisten Schwangerschaftsabbrüche (73%) wurden mit der Absaugmethode (Vakuumaspiration) durchgeführt. Bei knapp 14% der
Schwangerschaftsabbrüche wurde das Mittel Mifegyne® verwendet.
Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant (97%), und zwar zu 79% in
gynäkologischen Praxen und zu 18% ambulant im Krankenhaus. Rund 6% der Frauen ließen den Eingriff in einem Bundesland vornehmen, in dem sie
nicht wohnten.

Mittwoch, 3. Juni 2009 - Historischer Kalender

Sperrung der Zufahrt zur A 59 in Fahrtrichtung Düsseldorf in Marxloh
Die Zufahrt zur A 59 von der Duisburger Straße in Marxloh in Fahrtrichtung Düsseldorf muss ab Freitag, 5. Juni, ab 20 Uhr gesperrt werden. Grund für die Sperrung sind Brückenbauarbeiten im Zufahrtsbereich. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Sonntagabend, 7. Juni, um 23 Uhr dauern.

Graffitis gegen Graffitis
Schutz vor illegalen Sprayern für den RheinPark
Mitte Mai erst wurde der RheinPark Duisburg mit einem spannenden Programm den Bürgerinnen und Bürgern übergeben. Und schon stehen die nächsten großen Aktionen im RheinPark an. Im Anschluss an die Eröffnung der Umwelttage und die deutschen Meisterschaften der Skateboarder am kommenden Wochenende startet ein großes Graffiti-Event.
Mit der Aktion „Graffiti als Graffiti-Schutz“ sollen wilde Sprayaktionen verhindert werden, denn einige der mächtigen Mauerreste - ehemalige Industrierelikte - sind schon in nächtlichen illegalen Sprühaktionen von Unbekannten mit Graffitis versehen worden. Durch die legale Sprayaktion soll dem nun ein Riegel vorgeschoben werden.
Ab der kommenden Woche werden namhafte internationale Künstler und Akteure aus Deutschland, aber auch lokalen Akteure aus der Duisburger Szene die Mauern gestalten. Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, den Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen.
Als Sponsor konnte für die Graffiti-Aktion der Spraydosenhersteller Molotow gewonnen werden. Zusätzlich wird das Projekt gefördert mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Programm „Soziale Stadt NRW“.

Deutsches Kinderhilfswerk: Spendendose kommt nach Duisburg
Erstmalig in der Geschichte des Deutschen Kinderhilfswerkes geht die Spendendose on Tour. Anlässlich des 30-jährigen Geburtstages der Dose, besucht sie bundesweit 10 Städte und Gemeinden. Dabei ruft das Deutsche Kinderhilfswerk alle teilnehmenden Städte und Gemeinden zum Wettbewerb auf: wer sammelt die meisten Spenden für Kinder? Dabei geht die Hälfte der Spenden an Duisburger Kinder- und Jugendprojekte. Schirmherr der Aktion ist Bundespräsident a.D. Dr. Richard von Weizsäcker.

Köln: RTL "Erwachsen auf Probe": Jugendamt der Stadt Köln kann nicht verpflichtet werden, die Ausstrahlung der Sendung zu verhindern
RTL kann heute um 20.15 Uhr wie geplant die erste Folge der Sendung „Erwachsen auf Probe“ ausstrahlen. Dies hat das Verwaltungsgericht Köln mit einem soeben bekannt gegebenen Beschluss entschieden und damit den Antrag eines familienpolitischen Zielen verpflichteten Vereins und eines Mitglieds dieses Vereins, der sechsfacher Vater ist, abgelehnt.
Mit diesem Antrag wollten die Antragsteller erreichen, dass das Jugendamt der Stadt Köln die Ausstrahlung der Sendung einstweilen untersagt, weil sie insbesondere gegen die Menschenwürde verstoße.
Zur Begründung haben die Richter ausgeführt, dass das Jugendamt der Stadt Köln unter keinem Gesichtspunkt dazu berufen sei, in eigener Zuständigkeit die Ausstrahlung der Sendefolgen „Erwachsen auf Probe“ zu untersagen. Deswegen könne es dazu auch nicht verpflichtet werden. Die Zuständigkeiten der Medienaufsicht seien abschließend im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag geregelt. Behördlich zuständig für Maßnahmen im Zusammenhang mit der Beachtung des Jugendschutzes und der Menschenwürde im privaten Rundfunk seien danach allein die Landesmedienanstalten.
Weiterhin sei – unabhängig hiervon – auch nicht ersichtlich, in welchen eigenen Rechten die Antragsteller durch die Ausstrahlung der Sendefolgen „Erwachsen auf Probe“ überhaupt betroffen seien und woraus sich ein subjektives Recht auf Einschreiten ergeben könnte. Die von ihnen hierfür reklamierten Grundrechte – insbesondere das Grundrecht auf Menschenwürde - seien Abwehrrechte gegenüber dem Staat und begründeten keine Handlungsansprüche gegenüber dem Staat auf ein Einschreiten gegen private Dritte.
Gegen den Beschluss ist noch Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Münster möglich.

Verband selbständiger Frauen
Wer rosarote Aussichten verspürt, der sieht Erfolg in der Zukunft. Oder? "Wir heißen `Aussichten Verband selbständiger Frauen` und sind der Regionalverband Ruhrgebiet," berichtet die Duisburger Rechtsanwältin Sabine Krömer.
"Mehr als 100 Freiberuflerinnen, Unternehmerinnen und Selbständige treffen sich beim Regionalverband. Wir bieten Unternehmerinnen ein Forum zum Erfolgsaustausch über Themen aus dem unternehmerischen Alltag in einer lockeren, entspannten Atmosphäre. Wir bieten einen Ort, an dem Sie Energie tanken können, an dem Sie Motivation finden, etwas Neues auszuprobieren, indem Sie Ihr Projekt präsentieren und Feedback einholen können," stellt sich der Verband in einem Faltblatt selbst vor. "Existenzgründungsberatung leisten wir allerdings nicht," betont Krömer.
Der Verband hat seinen Sitz in Essen. Rund 40 fest organisierte Damen und rund 100 Interessentinnen gibt es, wie Krömer berichtet. "Was nichts kosten, taugt nichts. Das ist unsere Erfahrung. Mitglieder zahlen 100 Euro pro Jahr, Interessentinnen 10 Euro. Da die Verbandsarbeit ehrenamtlich erfolgt, fließt das Geld in die Arbeit vor Ort. Wir machen beispielsweise Vortragsveranstaltungen oder nehmen an Messen teil," berichtet die sympathische Dame.
Steuerberaterinnen, Rechtsanwältinnen, Journalistinnen, Buchhändlerinnen und Selbständige aus den Bereichen Bürocenter, Coaching, Marketing / Öffentlichkeitsarbeit und Gesundheit - überwiegend der Dienstleistungsbereich ist in dem Verband vertreten. "Wir haben gerade einmal eine Handwerkerin und die ist Schreinerin. Selbst Friseurinnen sind nicht bei uns vertreten. "Als Angestellte würde man bei uns nicht die Aufnahmekriterien erfüllen. Man muss schon selbständig arbeiten," betont Krömer.
Sie betont: "Wir sind kein Stammtisch. Die festen und verbindlichen Strukturen sollen Vertrauen schaffen. Eine offene Atmosphäre, Gesprächsbereitschaft, geringes Konkurrenzdenken, der gegenseitige Austausch und das Empfehlungsmarketing gehören zu unserer Arbeit. Aufgrund der ehrenamtlichen Ausrichtung unserer Arbeit tritt die politische Lobbyarbeit in den Hintergrund." Und dennoch: Die Ruhrgebietsgruppe ist eine der kleinsten Gruppen des Verbandes deutschlandweit. Nach Krömers Beobachtung gehören nur wenige Damen aus Duisburg dem Verband an.
Der Grund dafür? Offensichtlich geht es dem Unternehmerinnenverband wie anderen Vereinen auch. Viele Leute sind nicht bereit, sich fest zu binden. Die unverbindliche Ausrichtung von Unternehmer(innen)stammtischen ohne konkrete Verpflichtung für den Einzelnen / die Einzelne scheint größeren Zuspruch zu erhalten.
"Ich selbst bin seit 12 Jahren selbständig. Ich habe gute Hilfe vom städtischen Existenzgründerbüro und der Sparkasse erhalten," berichtet Krömer. Eine Frage kommt fast schon im gleichen Atemzug: "Was weiß man schon am Anfang außer seinem Fachwissen? Ein Verband kann helfen, Kontakte aufzubauen (Stichwort: Netzwerke) und Kunden durch Mund-zu-Mund-Propaganda zu gewinnen. Wer sich heute selbständig macht, läuft Gefahr, auch schnell wieder Pleite zu gehen. Ein halbes Jahr Förderung durch das Arbeitsamt hilft nur wenig. Die Mitstreiterinnen bei uns im Verband kenne ich persönlich. Wenn ich Hilfe und Beratung brauche, kann ich sie fragen und weiß, dass mein Problem nicht die Runde im Verband macht."
Ich persönlich weiß nun nicht, wie viele Frauen in Duisburg selbständig arbeiten. Ich habe aber schon mitbekommen, das insbesondere die Duisburger Arbeitsverwaltung die Frauen als Zielgruppe des Arbeitsmarktes erkannt hat und sie fördern möchte.
 "Man muss schon seine Nische haben, wenn man Erfolg haben möchte," betont Krömer. Ganz egal, ob man im "Verband der Unternehmerinnen", bei den "Frauen im Handwerk" oder bei den "Schönen Aussichten" Mitglied ist, auch hier gilt: Nur Einigkeit macht stark. Andreas Rüdig

Open Air auf dem König-Heinrich-Platz: "Jazz auf'm Plazz"
Der König-Heinrich-Platz lädt als zentraler Platz zu schönen Veranstaltungen ein, und so wird er in den Sommermonaten jeden Monat in eine Freiluftkonzerthalle verwandelt. Am Donnerstag, 4. Juni findet um 19:30 Uhr das zweite Konzert des Jahres 2009 mit "Budzillus" auf dem König-Heinrich-Platz statt.
Budzillus ist eine 5-köpfige Band aus Berlin. Sie wurde im Jahr 2005 von Kommodore Kondorosi, Ecut Friedrich, Matze Sturm, Stefan Baier und Kornelius van der Zepp gegründet. In ihrer Musik finden sich Einflüsse von Swing, Hot Jazz, Rock 'n' Roll, Punk und orientalischer Musik.
Eine Besonderheit an Budzillus ist, dass die Bandmitglieder einen großen Teil der Instrumente selbst gebaut oder stark modifiziert haben. Dies trägt, neben verschiedenen Maskierungen und Verkleidungen, entscheidend zum optischen und vor allem musikalischen Charakter der Band bei.

NRW-Industrie: Anhaltende Nachfrageschwäche
Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe gaben im April 2009 preisbereinigt um 43 Prozent gegenüber dem April des Vorjahres nach und erreichten einen Indexwert von 69,8 Punkten (2005=100).
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt weiter mitteilt, nahmen die Bestellungen aus dem Inland um 36 Prozent und die aus dem Ausland sogar um 49 Prozent ab.
Wie die Übersicht zeigt, war die Nachfrageentwicklung im April auch in allen Industriebereichen rückläufig. Insbesondere bei den Herstellern von Investitionsgütern zeigten sich drastische Rückgänge gegenüber dem Vorjahr, wobei zu berücksichtigen ist, dass das Vorjahresergebnis durch mehrere Großaufträge aus dem Ausland außergewöhnlich gut ausgefallen war. Auch im Bereich der Vorleistungsgüter war der Rückgang stark ausgeprägt, während die
Hersteller von Ge- und Verbrauchsgütern deutlich geringere Abschläge hinnehmen mussten.

VHS Vortrag beschäftigt sich mit Bäumen
Im Rahmen der Duisburger Umwelttage bietet die VHS am Dienstag, 9. Juni, 18 Uhr einen Bild-Vortrag zum Thema „Platane, Götterbaum und Bergahorn – markante Gehölze in der Großstadt“ an. Referent Heinz Kuhlen verbindet botanische Aspekte mit historischen Bezügen und informiert über interessante Details zur Nutzung dieser Baumarten. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Infos unter 0203 / 283-3725 und 283-2616.

„Vom Baggersee zum Sportpark Duisburg“: Nächste Führung im Sportpark
Die nächste Führung durch den Sportpark, der aus drei der Stadt Duisburg 1919 durch die Firma Krupp zur Verfügung gestellten Baggerseen entstand, wird am Sonntag, 14. Juni, um 11 Uhr angeboten. Treffpunkt zur anderthalb- bis zweistündigen Führung, in der neben der Entstehung auch auf die weitere Entwicklung des Sportparks eingegangen wird, ist das Verwaltungsgebäude von DuisburgSport auf der Kruppstraße 30 b an der Regattabahn. Zusätzlich können neben den regelmäßigen Führungen (sechs Euro pro Person) auch Termine für Gruppenführungen vereinbart werden. Preise hierfür werden auf Anfrage mitgeteilt. Ermäßigungen, beispielsweise für Stundenten und Inhaber der Familienkarte, sind möglich.

Anmeldungen – auch zu den regelmäßigen – Sportparkerkundungen sollten unter Angabe der Teilnehmerzahl und gegebenenfalls von Terminwünschen per Mail unter sporttourismus@duisburgsport.de oder telefonisch unter (0203) 283-4444 vorgenommen werden.

Dienstag, 2. Juni 2009 - Historischer Kalender

Wasserrahmenrichtlinie: Pläne liegen aus
Die Pläne für die Wasserrahmenrichtlinie liegen aus. Interessierte Bürger können die Entwürfe des Bewirtschaftungsplans bis zum 21. Juni im Amt für Wasser- und Kreislaufwirtschaft, Am Burgacker 30 – 42 , 47051 Duisburg montags bis freitags, von 8.30 bis 15.30 Uhr einsehen.
Ausgelegt werden dabei der Bewirtschaftungsplan für Nordrhein-Westfalen, das Maßnahmenprogramm des Landes sowie die Darstellung der Gewässerzustände, der Bewirtschaftungsziele und der geplanten Maßnahmen. Interessenten können sich vorab unter 0203 / 283-3219 anmelden.
Alle Anhörungsdokumente sind außerdem im Internet über die Seite www.flussgebiete.nrw.de erreichbar.

Duisburger Ableger des CVJM feiert in diesen Tagen seinen 100. Geburtstag"YMCA" - soweit ich mich erinnere, hieß in den `70er Jahren so ein Riesenhit der amerikanischen Popgruppe "Village People". Der Duisburger Ableger des CVJM feiert in diesen Tagen seinen 100. Geburtstag.

Dem dazugehörigen Festgottesdienst feiert der CVJM in der Marienkirche. "Der CVJM war hier bis 1957 beheimatet," erfahre ich in der Predigt. "Erst dann zog er in seine Räumlichkeiten in der Claubergstraße. Und wofür steht der CVJM? Die jungen Leute sollen Gottes Wort hören und es weitererzählen. Doch es geht um mehr. Es gibt gemeinsame Freizeiten. Es gibt die weltweite Gemeinschaft; der CVJM ist in 124 Ländern vertreten. Der Duisburger CVJM unterstützt einen CVJM im afrikanischen Ghana. Dieses Fest ist kein Fest des CVJM und keine Fest der (Helden-)Verehrung. Es soll ein Fest für den Herrn sein." Pfarrer Dr. Wolfgang Neuser, Generalsekretär des CVJM in Deutschland, hält die Predigt.

"Der CVJM ist ein Ort, an dem Alter, Herkunft und Nationalität keine Rolle spielen. Den YMCA gibt es seit dem 4. Juni 1844. Die Menschen werden hier um ihrer selbst angenommen," erfahre ich bei den Grußworten bei dem anschließenden Empfang. "Für Kinder ist dies eine neue Erfahrung. Sie sind hier willkommen und werden akzeptiert. Hier hören ihnen die Erwachsenen zu. Auch wenn wir bislang weder Firmen noch die öffentliche Hand als Sponsoren gefunden haben, so müssen wir unsere Räumlichkeiten trotzdem renovieren. Sie haben Patina angesetzt."
Oberbürgermeister Adolf Sauerland. bedankt sich für die viele ehrenamtliche Hilfe. "Ohne sie funktioniert die Kommune nicht. Solange Leute diese Arbeit freiwillig und aus Pflichtgefühl machen, funktioniert die Gesellschaft noch. Wir leben in einer Gesellschaft des Egoismus und der Selbstsucht. Für mich ist "Geiz ist geil" ein perverser Spruch. Schade, dass er so erfolgreich war. Es ist beruhigend, dass noch an die Zukunft der Werte geglaubt wird. Beim CVJM geht es um Werte wie Familie und Kameradschaft. Es gibt dort zwar auch viel Spaß. Die Spaßgesellschaft steht aber nicht im Vordergrund." Andreas Rüdig

Duisburger Umwelttage 2009 "Baum und Umwelt"
Die Duisburger Umwelttage 2009 finden vom 5. Juni bis 21. Juni unter der Schirmherrschaft von Felix Finkbeiner (Foto), 12 Jahre alt, UNEP-Vertreter der Kinder (UNEP-Tunza-Junior-Board), Initiator der Schülerinitiative "Plant-For-The-Planet" statt.

Der Schirmherr engagiert sich auch vor Ort in Duisburg. Am Wochenende (29. und 30. Mai) vor der Eröffnung beteiligt er sich an einer anderthalbtägigen Akademie zur Ausbildung von Kindern als Klimabotschafter, die das Umweltamt nach den Vorgaben des Konzeptes "Plant for the Planet - Akademie" organisiert.
"Baum und Umwelt" ist das Thema der Duisburger Umwelttage 2009. In der Stadt Duisburg gibt es mehr als 50.000 Straßenbäume, mehr als die Hälfte des Stadtgebietes sind Grün- und Wasserflächen, 1.243 ha stehen unter Naturschutz sowie ein Viertel des Stadtgebietes unter Landschaftsschutz. Der Duisburger Wald, alles in allem mehr als 2.500 ha, macht 10,8 Prozent des Duisburger Stadtgebietes aus. Diese Bilanz lässt sich vorzeigen, wenn man bedenkt, dass ein Hektar Wald pro Jahr durchschnittlich 10 Tonnen CO2 aufnimmt, es in Holz verwandelt und dabei zusätzlich Sauerstoff produziert.
Bäume stellen ein Symbol für viele Aspekte des Natur- und Umweltschutzes im öffentlichen und im privaten Bereich dar. Bäume sorgen für ein besseres Klima, binden Luftschadstoffe und prägen das Stadtbild. Sie filtern die Luft, reinigen sie von Staubpartikeln. Außerdem verwandeln sie das für den Menschen schädliche Kohlendioxid mit Hilfe von Sonnenlicht in Sauerstoff.
Hier will das Programm der Umwelttage 2009 ansetzen, um das Thema stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
"Wir Kinder erklären einfach jeden gepflanzten Baum zu einem Symbol für Klimagerechtigkeit." (Felix Finkbeiner)
Was können wir tun, um die CO2-Emissionen zu vermeiden, die Umwelt zu schützen, das Klima zu retten, unseren persönlichen Energieverbrauch zu senken und unser persönliches Umfeld attraktiv und den Lebensstil bezahlbar zu gestalten?. Ist Baumpflanzen allein das allerbeste Hilfsmittel? Oder gibt es andere Wege, die wir gehen sollen?
Auf diese Fragen möchten 54 Akteure, die sich an der Gestaltung des Programms beteiligen, Antworten finden. Das Programm umfasst ca. 97 Einzelveranstaltungen. Umwelt- und Naturschutzverbände, Schulen und Kindergärten, Parteien und Ratsfraktionen, städtische Ämter, Gesellschaften und viele engagierte Personen nehmen sich des Themas an und beleuchten es aus verschiedenen Blickrichtungen für verschiedene Zielgruppen. Podiumsdiskussionen, Vorträge, Workshops, Aktionstage, Umwelttheater, Filme, Führungen, Radtouren, Busfahrten und Mitmachaktionen sowie der Umweltmarkt sollen die Bürgerinnen und Bürger informieren, anregen und motivieren, ihr alltägliches Verhalten zugunsten des Klima- und Umweltschutzes zu gestalten.

Mütterberatung fällt aus
Die öffentliche Mütterberatung in Duisburg-Stadtmitte im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, Beekstraße 48/50, fällt am 24. Juni aus.

Terminänderungen bei den Wochenmärkten an Fronleichnam
Aufgrund des Feiertages fallen am Donnerstag, 11. Juni 2009, die Wochenmärkte in Hamborn (Altmarkt), Beeck (Marktplatz) und Laar (Werth-/Schillstraße) ersatzlos aus.
Die Wochenmärkte in Rumeln (Dorf-/Verbindungsstraße) und Huckingen (Mündelheimer Straße/Im Wittfeld) sowie der Bauernmarkt (Königstraße) werden auf Mittwoch, 10. Juni 2009, vorverlegt. Der Wochenmarkt in Wanheimerort (Michaelplatz) findet am Freitag, 12. Juni 2009, statt.
Die Marktbeschicker der Duisburger Wochenmärkte und die FrischeKontor Duisburg GmbH bitten um Verständnis aufgrund der Terminänderungen und wünschen ihren Kundinnen und Kunden einen erholsamen Feiertag.