Duisburg aktuell   -   Archiv Juni 2008

 

Montag,30. Juni 2008 - Historischer Kalender
Bebauungsplan für Ungelsheim „Am Heidberg“ wird öffentlich ausgelegt
Der Bebauungsplan 1052 für Ungelsheim bezieht sich auf einen Bereich nördlich der Straße „Am Heidberg“ zwischen Lauterberger Straße und der Straße „Am Neuen Angerbach“ sowie für einen Bereich südlich der Straße „Am Heidberg“ zwischen dem neuen Angerbach, der Krefelder Straße (B 288) und der Lauterberger Straße. Ziel des Plans ist es, die vorhandene bauliche Villen- und Grundstücksstruktur planungsrechtlich zu sichern.
Der Planentwurf liegt in der Zeit vom 9. Juli bis zum 12. August 2008, jeweils von 8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Er ist einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25 sowie im Bürger-Service Süd, Sittardsberger Allee 14 (hier dienstags bis 18 Uhr).
Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist hierzu Stellungnahmen abgeben. Diese sind an das Büro des Oberbürgermeisters zu richten.
Weitere Informationen hierzu auch im Internet unter: www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Bauleitplanung“.

Landesamt bietet kostenlose Ausbildung zum Programmierer
Das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW bildet in sechs Monate dauernden Kursen Programmierer aus. Das Angebot richtet sich in erster Linie an
Studienabbrecher(innen), kann aber auch von anderen jungen Leuten wahrgenommen werden. Voraussetzung ist die Hochschul- oder Fachhochschulreife; zusätzlich ist ein Eignungstest zu absolvieren. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird eine Aufwandsbeihilfe in Höhe von knapp 100 Euro je Monat gezahlt.
Drei unterschiedliche Ausbildungszweige stehen zur Auswahl:
* PC-Lehrgang Typ 1: Anwendungsprogrammierung - Schwerpunkt Java;
* PC-Lehrgang Typ 2: Anwendungsprogrammierung - mehrere Sprachen;
* PC-Lehrgang Typ 3: System- und Netzwerkadministration.
Die Ausbildungen vermitteln Kenntnisse zu Programmier- und Markup-Sprachen (C, C++, C#, Visual Basic.NET, HTML, Java), zu den Themenbereichen MS-Office, relationale Datenbanken und Serverdienste sowie zu Anwendungen verschiedener Server.

Für die kommenden Lehrgänge, von denen der nächste Anfang September 2008 beginnt, stehen noch Plätze zur Verfügung. Bewerbungen sollten (mit den üblichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf und Zeugniskopien) spätestens vier Wochen vor
Lehrgangsbeginn beim Landesamt vorliegen (LDS NRW, Mauerstraße 51, 40476 Düsseldorf). Weitere Informationen erhalten Interessenten telefonisch (0211 9449-3462) oder im Internet (www.lds.nrw.de/jobs/stellprog.html).
Seit 1985 hat das LDS schon über 90 derartige Lehrgänge durchgeführt. Zahlreiche Absolvent(inn)en mit erfolgreichem Lehrgangsabschluss fanden bei Behörden und anderen Arbeitgebern eine Anstellung. (LDS NRW)

Beratungsangebot für hörbeeinträchtigte Menschen
Sprechstunden für Gehörlose bietet die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen des Amtes für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg am Montag, 7. Juli, von 15 bis 17 Uhr und Montag, 21. Juli, von 10 bis 11 Uhr an. Die Beratungen finden im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte statt. Wegen der hohen Nachfrage ist mit Wartezeiten zu rechnen.
Ein Gebärdendolmetscher ist anwesend. Hilfesuchende können mit allen Problemen, die sie bedingt durch ihre Hörbehinderung selbst nicht lösen können, dieses kostenlose Angebot nutzen. Die Beraterinnen klären Sachverhalte, bieten Problemlösungen an und vermitteln gegebenenfalls an andere zuständige Stellen weiter. Auch außerhalb der Sprechstunde sind die Beraterinnen unter den Telefonnummern (0203) 283-2760, -4791 und -6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über Telefax unter (0203) 283-2374 erreichbar.

Seniorenbeirat lädt zur Bürgersprechstunde ein
Die nächste Sprechzeit des Seniorenbeirates findet am Mittwoch, 9. Juli, von 10 bis 11 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, auf der Schwanenstraße 5-7, in Duisburg-Mitte statt. Alle Duisburger Senioren sind eingeladen, gemeinsam mit Mitgliedern des Seniorenbeirates die Situation der älteren Menschen in Duisburg zu diskutieren und ihre besonderen Bedürfnisse darzulegen. Auch individuelle Fragen und Anliegen können erörtert werden.
Viele Senioren nutzten bisher die Gelegenheit zum Austausch zu verschiedensten Themen mit Vertretern des Seniorenbeirates der Stadt Duisburg und nahmen das Angebot der monatlichen Sprechstunden wahr.

Gestaltungsfibel für die Siedlung Johannenhof in Homberg
Die Siedlung Johannenhof wurde als "Beamtensiedlung" für die Verwaltungsangestellten, Steiger und Meister der Zeche Rheinpreußen in den Jahren 1913/1914 erbaut. Der Architekt Vallentin, zuvor bereits Planer der typischen Arbeitersiedlung Rheinpreußen, versah sie mit einem großzügigen Platzangebot im Wohn- und Außenbereich und mit einem auch heute noch hohen Wohnwert. Die Häuser selbst heben sich von der Tradition der klassischen Arbeitersiedlungen ab und orientieren sich am zeitgenössischen bürgerlichen Wohnstil. Die Anlage umfasst insgesamt 100 denkmalgeschützte Gebäude, die teilprivatisiert sind. Die Siedlung ist ein bedeutendes und im Ruhrgebiet seltenes Beispiel einer einheitlichen Siedlungsgestaltung von kleinstädtischem Charakter.
Mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen als Oberste Denkmalbehörde, das 50 Prozent der Herstellungskosten übernimmt, hat die Untere Denkmalbehörde der Stadt Duisburg in Zusammenarbeit mit dem Architekten und Bauhistoriker Dr.-Ing. Stephan Strauß, Historische Bauwerke GbR, die 9. Gestaltungsfibel, diesmal für die Siedlung Johannenhof im Stadtbezirk Homberg/Ruhrort/Baerl, herausgegeben. Die aktuelle Auflage beträgt 600 Exemplare.
Als Handbuch und Leitfaden für die Praxis dient die reich illustrierte und ansprechend gestaltete Fibel dem Erhalt und der behutsamen Entwicklung des Denkmals und macht die Anliegen der Denkmalpflege einem breiten Publikum verständlich. Sie antwortet auf alle Fragen, die sich im Umgang mit dem denkmalgeschützten Ensemble ergeben und bietet Bewohnern, Bauherren und Architekten die Möglichkeit, sich eigenständig zu informieren. Selbstverständlich stehen die Mitarbeiter der Unteren Denkmalbehörde für eine vertiefende Beratung zur Verfügung (0203/283-2054 bzw. info@denkmalschutz.de).
Mit der neuen Gestaltungsfibel verfolgt die Stadt Duisburg das Ziel, den mit dem Denkmalschutz vor Ort befassten Besitzern der Immobilien Informationen über Geschichte und Bedeutung der Siedlung und Handreichungen zum denkmalgerechten Erhalt zu geben. Die Denkmalbehörde sieht sich hier als Ratgeber, um das Erscheinungsbild dieser Siedlung zu bewahren. Die Gestaltungsfibel stellt in einem einführenden Teil Planungs- und Baugeschichte der Siedlung Johannenhof vor und führt in einem Sanierungs- und Maßnahmenkatalog sowohl den ursprünglichen, historischen Zustand der baulichen Anlagen und Elemente auf (Fassaden, Dächer, Anbauten, Außenanlagen, etc.) als auch Erhaltungs- und Gestaltungsziele, die sich aus der jeweiligen historischen Situation ergeben. Als Anlage finden sich u.a. Antragsformulare für das denkmalrechtliche Erlaubnisverfahren sowie weitere praktische Informationen. Die Fibel ist für die Bewohner der Siedlung und Interessierte zu erhalten im Bürgerservice des Bezirksamts Homberg/Ruhrort/Baerl sowie bei der Unteren Denkmalbehörde, Friedrich-Wilhelm-Straße 96, Duisburg-Mitte.

Stellten die Gestaltungsfibel für die denkmalgeschützte Siedlung Johannenhof in Homberg vor: (v.l.n.r): Bezirksamtsleiter Hans-Jürgen Scherhag, Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler, Ratsherr Alois Fischer, Dr. Claudia Euskirchen von der Unteren Denkmalbehörde und Oberbürgermeister Adolf Sauerland

Jutta Stolle erhält Mercator-Ehrennadel der Stadt Duisburg
Heute hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland die Mercatorehrennadel der Stadt Duisburg an Jutta Stolle überreicht. Der Kulturausschuss der Stadt hatte ihr diese Auszeichnung verliehen in Anerkennung ihres besonderen kulturellen Engagements für die Stadt Duisburg. Jutta Stolle leitet die Stabsabteilung Unternehmenskommunikation bei Haniel in Ruhrort und ist auch für den Bereich Sponsoring zuständig. „Es ist ihr ganz persönlicher Verdienst, liebe Frau Stolle, dass der weltumspannend tätige Konzern ein klares lokales Profil hat, von dem Duisburg unendlich profitiert,“ sagte Oberbürgermeister Sauerland anlässlich der Überreichung der Auszeichnung und führte fort: „Der Kulturausschuss der Stadt hat gut entschieden, als er beschloss, dieses Engagement mit der Mercator-Ehrennadel zu würdigen.“
Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Jutta Stolle und der Vorsitzende des Duisburger Kulturausschusses Winfried Boeckhorst

Preise für Gütertransport im 1. Quartal 2008 deutlich gestiegen
Die Preise von Verkehrs- und Logistikanbietern haben sich vom ersten Quartal 2007 zum ersten Quartal 2008 deutlich erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg der Erzeugerpreisindex für Frachtumschlag in diesem Zeitraum um 4,6%. Regelmäßige Transportleistungen verteuerten sich im Vorjahresvergleich um 3,0% im Straßengüterverkehr und um 4,5% im Schienengüterverkehr. Ein wesentlicher Grund der Preiserhöhungen für Transporte liegt in gestiegenen und weitergegebenen Energiekosten. Der Erzeugerpreisindex für See- und Küstenschifffahrt erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 8,7%. Er unterliegt starken Währungseffekten und sank ? anders als die anderen Erzeugerpreisindizes für Verkehrsdienste ? im Vergleich zum Vorquartal.

NRW: Wärmepumpe überholt Öl als Beheizungsart
Fast jedes zehnte (9,0 Prozent) der im Jahre 2007 in Nordrhein-Westfalen fertig gestellten Wohnhäuser wurde mit Wärmepumpen beheizt. Wie das Landesamt für
Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, hat sich damit der Anteil dieser Beheizungsart binnen zehn Jahren verfünfzigfacht: 1997 waren nur 0,2 Prozent der damals fertig gestellten Wohngebäude vorwiegend mit Wärmepumpen beheizt worden.

Am häufigsten wurden auch 2007 Gasheizungen in den neuen Häusern eingebaut (82,0 Prozent); 1997 hatte dieser Anteil noch 86,9 Prozent betragen. Die Bedeutung von Ölheizungen hat bei Neubauprojekten weiter abgenommen: Während 1997 noch 9,1 Prozent mit Ölheizung ausgestattet wurden, sank dieser Anteil im Jahr 2007 auf 2,7 Prozent. Koks und Kohle sowie Solarenergie spielten mit einem Anteil von jeweils unter einem Prozent keine große Rolle. Sonstige Beheizungsarten - dazu gehören erneuerbare
Energien wie Biogas bzw. Biomasse und Holz - konnten in den letzten zehn Jahren eine Zunahme von unter 0,1 Prozent auf fast 2,1 Prozent verzeichnen.
Die 25 447 im vergangenen Jahr fertig gestellten Wohngebäude verteilten sich auf 21 485 Einfamilienhäuser, 2 195 Zweifamilienhäuser und 1 767 Mehrfamilienhäuser. Die Anteile der Beheizungsarten in den genannten Gebäudearten unterscheiden sich nur unwesentlich. (LDS NRW)

Öffentliche Einnahmen um 4,5% und Ausgaben um 0,5% gestiegen
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen der Kassenstatistik der öffentlichen Haushalte für das erste Quartal 2008 mitteilt, stiegen die öffentlichen Einnahmen gegenüber dem ersten Vorjahresquartal um 4,5% auf 245,1 Milliarden Euro. Zur positiven Entwicklung auf der Einnahmenseite trugen die um 4,3% auf 215,5 Milliarden Euro gestiegenen Einnahmen aus Steuern und steuerähnlichen Abgaben wesentlich bei.

Sonntag, 29. Juni 2008 - Historischer Kalender
Finale - Gemeinsamer Jubel, gemeinsame Trauer mit Feuerwerk
Polizei: Es fanden sich rund 8.500 Personen ein

Zur Public-Viewing Veranstaltung fanden sich rund 8.500 Personen ein. Hierbei kam es zu vier Ingewahrsamnahmen im Zusammenhang mit Platzverweisen anlässlich der Einlassverweigerung – die Kapazität war erreicht - an der Dreieckswiese. In einem Fall leistete ein 19-jähriger Duisburger erheblichen Widerstand und zog einen Polizeibeamten zu Boden. Der Beamte wurde dabei leicht verletzt. Der Tatverdächtige erlitt Schürfwunden am Kopf. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
In einem weiteren Fall leistete ein 25-Jähriger einem Platzverweis keine Folge und versuchte, einem Beamten den Schlagstock zu entwenden. Seine Gegenwehr wurde durch körperliche Gewalt gebrochen. Der Tatverdächtige selbst wurde nicht verletzt.

Im Stadtgebiet kam es unmittelbar nach Spielende zu Autokorsos. Insbesondere in den Stadtteilen Rheinhausen, Walsum und Marxloh/Hamborn wurde ein Zulauf feiernder Personen festgestellt. Einige Streckenabschnitte mussten durch Verkehrsmaßnahmen abgesperrt und der Individualverkehr und der öffentliche Personennahverkehr unterbunden werden. In den abgesperrten Bereichen kam es zu Ansammlungen mit bis zu 600 Personen in Marxloh/ Hamborn und rund 200 Personen in Walsum. In beiden Bereichen herrschte jeweils eine aggressive Stimmung.
In der Innenstadt zogen 200 Personen geschlossen für eine Stunde durch die Innenstadt. Hier wurden die Beamten mit Flaschen und Feuerwerkskörpern beworfen. Ein Tatverdächtiger konnte später identifiziert und vorläufig festgenommen werden.
Im Verlauf des gesamten polizeilichen Einsatzes wurde 7 Personen vorübergehend ins Polizeigewahrsam verbracht. Bei der Leitstelle riefen 54 Bürger an, die sich über Ruhestörungen durch hupende Autos beschwerten.


Diesen Höhepunkt konnten viele Fans gar nicht richtig genießen 
Schon 9o Minuten vor dem Spiel war die Dreieckswiese voll von Fans


Publik Viewing macht Spaß

Fans aus drei Ländern an einem Tisch - Italien, Spanien und Deutschland (v.li.)

Der kleine Spanier Luis jubelt nach dem spanischen Treffer. Die deutschen Fans sind geschockt - Fotos: Manfred Schneider

Samstag, 28. Juni 2008 - Historischer Kalender

1. Duisburger Zoo-Lauf war tierisch gut - Von Manfred Schneider (Text und Fotos) Einfach tierisch gut war nach Aussagen der 500 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Lauf durch den Zoo Duisburg. Veranstaltet wurde der Zoo-Lauf gemeinsam von Stadtsportbund, Sport Bunert und Zoo Duisburg.

Oberbürgermeister Adolf Sauerland, CDU-Sprecher im Sportausschuss Peter Griebeling, Klaus Johann, WAZ Redakteur und Laufteilnehmer, sowie Zoodirektor Achim Winkler beim Fachgespräch

Als erste liefen mit viel Einsatzfreude, die Bambini, angeführt von Laufpapst Jörg Bunert (Foto unten), über ihre 350 Meter-Distanz. Als Belohnung bekamen alle kleinen Sportler eine Eintrittskarte über einen Zoobesuch. Die Sieger des Bambini-Laufs erhielten einen Pokal und einen Stoff-Delfin. Der Erste  wurde zusätzlich mit einer Zoo-Jahreskarte ausgezeichnet.

Der Hauptlauf wurde auf Grund der zum Teil engen Wegstrecke auf den zweimal 2,5 Kilometern,  in „Männchen und Weibchen“ zweigeteilt. So gingen mit kurzer Zeitverzögerung, um 19:37 Uhr, wegen der WDR-Liveübertragung, 250 Frauen auf die tierische Strecke.
Am Startplatz war auch Elefantendame Daisy zu sehen, die aber keine Starterlaubnis erhielt. Bei einer Elefantengeschwindigkeit von 40 km/h, hätten die anderen Läuferinnen kaum eine Chance auf den Sieg, sagte Zoodirektor Achim Winkler.

Mit Nicole Kons (unten) vom ASV, gewann bei den Damen eine Duisburgerin, in der Zeit von 19:40 Minuten den Premierenlauf. Beim Lauf der 250 Herren, belegte der Stoppenberger Jörg Mentzen den ersten Platz, in 16:40 Minuten.
In beiden Läufen war nicht die Zeit, sondern der Spaß vorrangig. Einige Läufer waren in Hasen- Kuh- und Löwenkostümen erschienen. Sie konnten zwar damit nicht gewinnen, aber viel Beifall für sich verbuchen.

Der Erlös der Veranstaltung ist zur Finanzierung der neuen Orang-Utan-Anlage bestimmt, da diese seit dem zweifachen Nachwuchs in 2007 größere Räumlichkeiten mit mehr Auslauf benötigen. Auf den Zweck der Veranstaltung, machte auch die BSG der Verbandssparkasse Wesel (unten), mit ihren originellen Orang-Utan-Plakaten „Lauft für uns!“, aufmerksam.  

Freitag, 27. Juni 2008 - Historischer Kalender
17. Stadtfest mit vielen Höhepunkten
Oberbürgermeister Adolf Sauerland, eröffnete froh gelaunt das Duisburger Stadtfest. Links die Radio Duisburg-Moderatorin Jannine Kolecki Eröffnung des Stadtfestes auf der Stadtwerke-Bühne am Livesafer-Brunnen
Fotos Manfred Schneider

Zur Eröffnung (13:00 bis 15:30 Uhr) spielt dort „HAVANNA BEATS“ (Foto links), die kleinste Salsa-Band der Welt.
Auf den vier Bühnen von FrischeKontor Markt, König-Pilsener, Sparkasse und Stadtwerke, sowie an den Standorten Münzplatz, Sparkasse und Sonnenwall wird den Besuchern des Festes ein Programm mit vielen Höhepunkten geboten.

So präsentiert u.a. die Band „ELF 99“ (rechts) zur Einstimmung auf das EM-Finale, neben den

deutschsprachigen Rockhits der letzten Jahrzehnte, bekannte Fussball-Hits, auf der FrischeKontor Markt-Bühne, am Kuhlenwall.
Viele Bands und Künstler wie:
OVER THE ATLANTIC, HAVANNA OPEN, SEIS DEL SON, BETTINA HEINRICH TRIO,DO IT AGAIN, SOULMINE, STREET KINGS, DIE JANKERS´S SKIFFLE GROUP, STROAT ENSEMBLE, THE HUSSY HICKS, ATOMIC REVIVAL BAND, SUSANNE RIEMER & BAND FEAT: ARIANE BAUMGARTNER,  SCHRADER & PARISI, TOMCATS, ELECTRIC JAZZ HEADS, FRAMIC, JET BLACK, DON BONN & DIE MAFIA, V:NESS & MARS, BROTHERS IN ARMS, BILLBOARD,  NEW ORLEANS DREAM TEAM (links), HELMUT NEIER PLUS BAND, LUCY WENDE & BAND, DIE POPMINISTER, KINDERWACHSEN (Rock- und Popkonzert für Kinder ab 4 Jahren), SONOC DE LAS TUNAS, THE STARBEATS, BILLY THE KID, TRIO NOVA, FRANKMENTO, JAMARAM, PATRICK NUO & BAND (rechts), BRÖSELMASCHINE (unten), sowie die Casting-Boyband US 5 werden im Herzen der Duisburger City, für eine tolle musikalische Stimmung bei jung und alt sorgen.
Neben dem Hör- und Sehgenuss, sind für die Festbesucher 40 Kunsthandwerkerstände mit vielen kunstvollen Gegenständen aufgebaut. Rund 30 „Verpflegungsstände“ werden für das leiblich wohl der Besucher des Duisburger Stadtfestes sorgen. Manfred Schneider

Public Viewing: Feuerwerk zum Abschluss
Zum Finale werden beim noch einmal tausende feiernde Fans erwartet

Mit einem Feuerwerk in 80 m Höhe wird am Sonntagabend der neue Europameister beim Public Viewing auf der Dreieckswiese gefeiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob er dann Deutschland oder Spanien heißt. „Es waren einfach drei wundervolle Fußballwochen“, schwärmt Uwe Gerste, Geschäftsführer von Duisburg Marketing, “die wollen wir gebührend abschließen.“
Dass in seinen Sätzen auch ein wenig Erleichterung mitschwingt, ist nur allzu verständlich. Niemand konnte schließlich vorher ahnen, dass sich das Sommermärchen von 2006 so mitreißend wiederholen würde, ja – zum Teil sogar übertroffen werden würde. Dabei gab es für die Organisatoren von Anfang an zwei Risikofaktoren: Das Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft und das Wetter. Uwe Gerste: „Das Abschneiden der Nationalmannschaft war zum Glück hervorragend. Das Wetter war jedoch nicht unbedingt immer in Bestform angetreten.“ Aber auch das Wetter ist steigerungsfähig. Am Sonntag sollen sonnige 25 Grad für beste Rahmenbedingungen sorgen. Somit ist also mit einem gewaltigen Besucherandrang zu rechnen, weshalb die Veranstalter – wie schon beim Halbfinale – ab 17 Uhr die Kruppstraße sperren werden.

Die WM-Party startet ab 18 Uhr. Musik und Videoclips auf der 37m² großen LED-Wand (übrigens eine der technisch besten LED-Wände bundesweit) werden wieder für die passende Einstimmung sorgen, bis dann ab 20.45 Uhr alle Augen nur noch auf Ballack, Poldi und Co gerichtet sind - vorausgesetzt das Sendezentrum Wien liefert auch einwandfreie Bilder. Nach dem Spiel wird die DVG die Buslinie 934 von Stadion bis Hauptbahnhof verstärkt einsetzen.
Ein kleiner Trost für danach: Wenn auch das Public Viewing am Sonntag zu Ende geht, beim Traumzeitfestival kann ab Freitag im Landschaftspark weitergefeiert werden.

Vollsperrung der Bissingheimer Straße in Duisburg-Bissingheim
Beim Bau der Lärmschutzwand in Duisburg-Bissingheim wurde ein Stromkabel beschädigt. In der Zeit von Montag, 21. Juli bis Freitag, 25. Juli werden die Stadtwerke Duisburg die notwendigen Reparaturarbeiten durchführen. Aus diesem Grund muss die Bissingheimer Straße zwischen „Am Brunnen“ und „Am Südgraben“ vollständig für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Eine Umleitungsempfehlung ist für beide Fahrtrichtungen ausgeschildert.

Internationaler Jugendaustausch
Erstmalig startete das Projekt "EMF" (Europäische Mosty of Friendship) im Jahr 2003. EMF ist ein deutsch-polnischer Jugendaustausch mit Pfadfindern aus dem polnischen Darlowo und den beiden städtischen Jugendzentren Mühle und JUZO aus Duisburg. Der Name "europäische Freundschaftsbrücken" entstand, weil es den Jugendlichen wichtig war, dass verschiedene Sprachen vertreten sind. Deutsch, Polnisch und als gemeinsame Sprache Englisch. Die Brücke als Symbol für gemeinsame Treffen, Begegnung und aufeinander zu gehen.
In diesem Jahr treffen sich die Jugendlichen vom 26. Juni bis 8. Juli, bereits zum sechsten Mal. Das Thema des diesjährigen Treffens lautet"EMF und ICH". Die Jugendlichen wollen herausfinden, was EMF dem einzelnen bedeutet und eine Zukunftsperspektive entwickeln. Ein wichtiger Bestandteil des Austauschprogramms in Darlowo sowie in Duisburg ist in jedem Jahr ein Besuch des Oberbürgermeisters.
Für die polnischen Gäste und ihre Duisburger Gastgeber gibt die Stadt Duisburg am Dienstag, 1. Juli 2008, um 11 Uhr einen Empfang im Mercatorzimmer des Duisburger Rathauses.

Elternberatung fällt aus
Die öffentliche Elternberatung/Mütterberatung im Kindergarten auf der Kiebitzmühlenstraße 21 in Duisburg-Marxloh fällt in den Sommerferien, vom 21. Juli bis 8. August, aus. Der nächste Termin ist am Montag, 18. August, um 9.30 Uhr.

NEU: Regionaler Gastronomieführer GUiDO
Gemeinsam mit dem HEiNZ Magazin Verlag geben die Touristikgesellschaften der Städte Bochum, Duisburg, Essen, Herne, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Dortmund sowie die Ruhrgebiet Tourismus GmbH & Co. KG den Gastronomieführer GUiDO in einer Auflage von 160.000 Stück heraus.
GUiDO präsentiert über 230 Gastronomien in den genannten Städten mit Kurzportraits in deutsch / englisch und enthält zahlreiche wichtige Informationen, wie zum Beispiel Öffnungszeiten, Barrierefreiheit, Anfahrt mit Bus und Bahn und vieles mehr. Darüber hinaus sind die Einträge in den Stadtplanausschnitten verortet. Der GUiDO ist in den Touristinformationen, in der Hotellerie und den vertretenen Gastronomien kostenfrei für die Bürger und Gäste der Region erhältlich.
„Für die Kulturhauptstadt 2010 ist dies ein wichtiger Beitrag für die Präsentation der Region und Information unserer Gäste.“, so DMG Geschäftsführer Uwe Gerste, „wir hoffen, diese Kooperation dauerhaft fortzusetzen.“

Bund entlastet sich auf Kosten der Kommunen bei Hartz IV
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) warnt den Bund vor neuen Belastungen der Kommunen

Bund und Länder haben im Vermittlungsverfahren verabredet, die Bundesbeteiligung an den Unterkunftskosten des SGB II (Hartz IV) dauerhaft zu Gunsten des Bundes zu verändern. "Mit dieser Verabredung werden die Kommunen allein im Jahr 2009 mit 400 Millionen Euro zusätzlich belastet. Rechnet man die Schlechterstellungen aus dem Jahr 2008 hinzu, fehlen den Kommunen 1,5 Milliarden Euro", erklärte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des DStGB, Dr. Gerd Landsberg.
Der Bund beteiligt sich an den kommunalen Kosten für Unterkunft und Heizung im SGB II mit derzeit 29,1 % pro Jahr. Über 70 Prozent tragen die Kommunen. Bei einer fairen Lastenteilung müsste auf die tatsächlich entstehenden Kosten abgestellt werden. Obwohl die Zahl der Leistungsempfänger rückläufig ist, steigen die Ausgaben rapide an, weil insbesondere die Energiekosten (Heizung und Strom) explodieren.
Die Kostenbeteiligung des Bundes soll nun aber so geregelt werden, dass nicht die tatsächlichen Kosten entscheidend sind, sondern die Zahl der Bedarfsgemeinschaften. Per gesetzgeberischem "Handstreich" soll nunmehr diese für die Kommunen nachteilige Regelung auf Dauer festgeschrieben werden.
Für den DStGB ein nicht akzeptabler Vertrag zu Lasten Dritter. Das Verfahren zeigt einmal mehr, wie dringend notwendig es wäre, die Kommunen am Vermittlungsverfahren zu beteiligen, wenn es um ihre Angelegenheiten geht.

Meister-BAföG 2007: Geringer Rückgang der Gefördertenzahl
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von ?Meister-BAföG? im vergangenen Jahr um 1,7% abgenommen. 2007 erhielten in Deutschland rund 134 000 Personen ?Meister-BAföG?-Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz. 32% der Geförderten waren Frauen. Ihre Zahl ging gegenüber 2006 um 3% auf 42 000 zurück. Daneben wurden im Jahr 2007 mit knapp 92 000 Männern rund 1% weniger gefördert als im Jahr 2006. An Förderleistungen wurden insgesamt rund 356 Millionen Euro bewilligt, 4% weniger als im Vorjahr

Tarifverdienste wachsen in Frankreich schneller als in Deutschland
Die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmer stiegen nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr in Deutschland um 2,3% und in Frankreich um 2,7%. Damit lagen die durchschnittlichen Tariferhöhungen in Deutschland das vierte Jahr in Folge unter denen in Frankreich. Die harmonisierten Verbraucherpreise erhöhten sich im Jahr 2007 in Deutschland um 2,3% und in Frankreich um 1,6%

 

Donnerstag, 26. Juni 2008 - Historischer Kalender

„Breitenkamp“ in Duisburg-Serm erhält neue Fahrbahn und Gehwege

 Kein Weg führt an Mündelheim vorbei. Dies gilt zumindest für Sermer, die in der Zeit von Montag, 30. Juni, bis Donnerstag, 31. Juli, ihren Ortteil mit dem Auto verlassen möchten. In dieser Zeit wird die Straße „Breitenkamp“ zwischen der B 288 und der Hausnummer 32 erneuert. Wegen der Bauarbeiten wird dieser Bereich vorübergehend zur Einbahnstraße, so dass nur in den Ortsteil hinein gefahren werden kann.  Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.

Rundgang durch den Innenhafen Duisburg
Die Volkshochschule bietet eine öffentliche Führung durch den Duisburger Innenhafen am Samstag, 28. Juni, um 11 Uhr an. Geschichte und Gegenwart dieses international beachteten Projektes sind Thema des Rundganges (90 Minuten) der am Hafenforum, Philosophenweg 19, beginnt. Voranmeldung und Information in der VHS unter 0203-283 2206
 

NRW-Verbraucherpreisindex: Teuerungsrate steigt auf 3,0 Prozent
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik zwischen Juni 2007 und Juni 2008
um 3,0 Prozent auf 106,7 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gestiegen. Gegenüber dem Vormonat (Mai 2008) stieg der Preisindex um 0,3 Prozent.



Teurer als ein Jahr zuvor waren im Juni vor allem Heizöl (+60,6 Prozent) und Kraftstoffe (+13,4 Prozent). Während die Preise für Molkereiprodukte und Eier (+18,3 Prozent) sowie Speisefette und -öle (+14,0 Prozent) weiterhin deutlich über dem Vorjahresniveau
lagen, gingen die Preise für Produkte des Multimediabereichs binnen Jahresfrist um 9,5 Prozent zurück.
Gegenüber Mai 2008 stiegen die Preise für Vollmilch (nach dem Preisrückgang um 9,7 Prozent im Vormonat) wieder um 6,3 Prozent an. Auch Beherbergungsdienstleistungen (+4,4 Prozent) und Heizöl (+3,0 Prozent) verteuerten sich im Vormonatsvergleich.

Preisgünstiger als im Mai 2008 war insbesondere Frischgemüse (-8,7 Prozent). (LDS NRW)

2007: Mehr Geburten, aber dennoch geringere Bevölkerung
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verlor Deutschland 2007 nach vorläufigen Ergebnissen rund 97 000 Einwohner. In diesem Zeitraum nahmen die Geburten um 1,8% und die Sterbefälle leicht um 0,7% zu, die Eheschließungen gingen dagegen um 1,3% zurück.

Logport-Kreisel startet durch – Phase 1 beginnt am Montag
Die Bauarbeiten am Kreisverkehr im Bereich Moerser Straße/Margarethenstraße in Rheinhausen gehen in die letzte Runde. Phase 1 startet am kommenden Montag. Der Verkehr wird hierbei aus der Margarethenstraße vollständig herausgenommen. Der Verkehrsfluss über die Moerser Straße bleibt erhalten.
Aufgrund der umfangreichen Maßnahmen ist auch auf den Umleitungsstrecken mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Der Bereich sollte deshalb von Ortskundigen weiträumig umfahren werden. Die Stadt Duisburg wird rechtzeitig über den Beginn von Phase 2 informieren.



Gründer aus Mönchengladbach und Duisburg haben den besten Businessplan - Wettbewerb prämiert anwenderfreundliches Diagnostiksystem
105 junge Gründerinnen und Gründer in 62 Teams haben den Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft Frühjahr 2008 genutzt, um aus ihren Geschäftsideen ein ausgereiftes Geschäftskonzept zu entwickeln und so den Grundstein für ein erfolgreiches Unternehmen zu legen. Als bester Businessplan des bundesweiten Wettbewerbs wurde jetzt ein Team aus Mönchengladbach, Erkelenz und Duisburg mit 30.000 Euro ausgezeichnet.
Das Team „InBio“ entwickelt einen Schnellnachweis für Salmonellen (Pathogennachweis), der auch von Laien angewendet werden kann und zeitaufwendige, teure Außer-Haus-Analysen in Speziallaboratorien überflüssig machen soll. Der Nachweis basiert auf einer bereits in der Diagnostik eingesetzten Technologie. Die hier ermittelten Daten müssen bisher allerdings von Fachleuten interpretiert werden. Das Gründerteam optimiert dieses Verfahren indem es die Auswertung der Daten automatisiert und die Technologie in einem Nachweis-Kit anwenderfreundlich „verpackt“. Von der Jury des Wettbewerbes wurde das Team für diese Idee mit dem ersten Platz und einem Preisgeld von 30.000 Euro geehrt und erhielt die begehrte Auszeichnung „Zertifizierte Innovation“.

Als der Biologe Dr. Peter Klauth aus Mönchengladbach zusammen mit seinem Mitstreiter Prof. Dr. Manfred Rietz aus Erkelenz vor 8 Jahren noch in einem Forschungsinstitut beschäftigt war, wurde die Geschäftsidee geboren. Heute stehen die jungen Unternehmer, zu denen auch der Elektrotechniker Prof. Dr. Jürgen Büddefeld aus Duisburg zählt, kurz vor der Gründung Ihres Unternehmens. „Es war ein langer Entwicklungsweg, der über Jahre hinweg beschritten wurde“, erinnert sich Dr. Klauth. Über die im Rahmen des Wettbewerbs erzielten Fortschritte freut er sich ganz besonders. „Der Wettbewerb war eine einmalige Chance für uns, weil man in so kurzer Zeit so viel lernen kann“.
Durch die Teilnahme an dem vom Land Nordrhein-Westfalen und der EU finanzierten Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft hat das Team seine Chance genutzt sich schrittweise begleiten zu lassen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. „Fachlich haben wir keine Limits erfahren“, lobt Jürgen Büddefeld das Expertennetzwerk des Wettbewerbs. Das die Gründer sich nun in Kürze vorrausichtlich im Ruhrgebiet niederlassen werden ist für den Wettbewerb der Startbahn Ruhr, der die Medizinwirtschaft in der Metropole Ruhr und im Land NRW stärken will, ein wichtiger Erfolg.

Importpreise Mai 2008: + 7,9% gegenüber Mai 2007
Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundes­amtes (Destatis) im Mai 2008 um 7,9% über dem Vorjahresstand. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate seit November 2000 (+ 10,6%). Im April und im März 2008 hatte die Jahresveränderungsrate jeweils + 5,7% betragen. Gegenüber April 2008 erhöhte sich der Einfuhrpreisindex um 2,4%. Eine Vormonatsveränderung in ähnlicher Höhe war zuletzt im September 1990 zu beobachten (+ 2,5%).

15,5% weniger Baufertigstellungen im Jahr 2007
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2007 in Deutschland 210 700 Wohnungen fertig gestellt. Das waren 15,5% oder 38 700 Wohnungen weniger als im Vorjahr.

Mittwoch, 25. Juni 2008 - Historischer Kalender
Duisburg und das Halbfinale - Fotos von Manfred Schneider

Public-Viewing: Insgesamt kam es zu zwei Körperverletzungen

Anspannung bei den jungen Fans Miteinander
Türkische Fans freuten sich über die Begegnung mit OB Adolf sauerland Der für einen türkischen Fernsehsender tätige James Tascioglu (li.) mit dem OB und dem Vors. des Beirates für Integration, Sevket Avci (re.)

V.L.: Der Beigeordnete Karl Janssen, Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und OB Sauerland. Ganz links Frau Greulich
 
Abpfiff im VIP-Zelt


Duisburg freut sich auf das Halbfinale. Beim Public Viewing auf der Dreieckswiese wollen deutsche und türkische Fans ein friedliches Fußballfest feiern. Oberbürgermeister Sauerland: „Ich wünsche mir, dass das Spiel am Mittwoch ein schönes Fest unter Freunden wird und ein sportliches Highlight. Am Ende soll die sportlich bessere Mannschaft gewinnen.“
Sollten sich die Wetterprognosen bewahrheiten, wird die Dreieckswiese, die beim Public Viewing Platz für bis zu 8000 Fans bietet, am Mittwochabend bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Um Platz für die Besucherströme zu schaffen, wird die Kruppstraße ab 17 Uhr gesperrt. Um einen friedlichen Ablauf der Veranstaltung zu gew
ährleisten, werden verschärfte Sicherheits- und Alkoholkontrollen durchgeführt.
„Wer zuviel getankt hat, der muss draußen bleiben“, so Uwe Gerste, Geschäftsführer der Duisburg Marketing Gesellschaft. Es wird gebeten, frühzeitig zu erscheinen. Einlass ist ab 18 Uhr. Dann wird – neben der TV-Vorberichterstattung – auch musikalisch auf das Spiel eingestimmt. Fotos Manfred Schneider


Vor dem EM-Spiel / Polizei stellt sich auf
Bisher friedliche Jubelfeiern und Public-Viewing-Veranstaltungen

Bisher sind die Jubelfeiern und Public-Viewing-Veranstaltungen sowohl der türkischen als auch der deutschen Fans überwiegend ganz friedlich verlaufen. Den Fans gebührt hierfür ein großes Lob der Polizei.
Die Polizei appelliert an die Fans beider Mannschaften, den Ausgang des sportlichen Wettbewerbs fair zu akzeptieren und sich mit der siegreichen Mannschaft zu freuen und die Unterlegenen zu respektieren.
Die Polizei wird im Stadtbild an den bekannten Plätzen der Jubelfeiern und Autokorsos präsent sein und für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sorgen.
Bei friedlichen Jubelfeiern und Autokorsos wird die Polizei kein Spielverderber sein. Gegen Straftaten und verkehrsgefährdendes Verhalten wird die Polizei aber entschlossen vorgehen. Für Gewalttaten und gefährdendes Verhalten gibt es keinen Raum.
Nach den letzten Jubelfeiern ist es zum Teil durch unvorsichtige Fahrweisen von jungen Verkehrsteilnehmern zu schweren Verkehrsunfällen mit lebensgefährlich Verletzten gekommen. Die Begeisterung darf nicht zu unvorsichtigem oder gefährlichem Fahrverhalten führen.

Der Vorsitzende des Beirats für Zuwanderung und Integration, Sevket Avci, zum Halbfinalspiel Deutschland-Türkei:
„Am Mittwoch findet in Basel das EM-Halbfinale zwischen Deutschland und der Türkei statt. Fußball bedeutet Emotion und Spaß. Und beides werden wir alle wieder an diesem Mittwoch erleben dürfen, wenn bei der UEFA-Europameisterschaft die Nationalmannschaften aus Deutschland und der Türkei aufeinandertreffen.
Fußballkaiser Franz Beckenbauer sagte einst: „Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Niederlage oder Unentschieden“. Aber unabhängig davon, ob nun Deutschland oder die Türkei dieses Spiel gewinnt, kann man durchaus sagen, dass es bei dem Spiel nur Gewinner geben kann, und das sind die Fans. Wenn alle gemeinschaftlich den schönsten Sport der Welt auf friedliche Art genießen und die andere gegnerische Seite respektieren, kann man nach dem Spiel auch gemeinsam feiern. Fast jeder fiebert mit und viele werden ihre Nationalmannschaft anfeuern wollen.
Viele Duisburger, seien sie deutscher oder türkischer Herkunft, lieben den Fußballsport. Und da ist es für jeden wahren Fußballfan selbstverständlich, das Gewalt niemals die Freude am Sport verderben darf. Die Sprache des Sports ist international, nicht moslemisch, oder christlich. Der türkische Torwart Rüstü hat Freitag vorgelebt, wie sich sportliche Rivalität und modernes Miteinander verbinden lassen. Nach dem Sieg der Türkei ging er zu den trauernden Kroaten und umarmte jeden von ihnen.
Sport ist ein gutes Mittel für ein friedliches Zusammenleben in einer Stadt. Deshalb können beide Mannschaften und ihre Fans in diesem Halbfinale Integrationsgeschichte schreiben.“

Bücherbus kommt nicht
Urlaubsbedingt bleibt der Bücherbus in der Zeit vom 1. bis 18. Juli geschlossen. Dies erfahre ich, als ich den Bücherbus am 24. Juni am Wanheimer Markt aufsuche.
"Der Bücherbus der Stadtbibliothek Duisburg fährt täglich im gesamten Stadtgebiet seine Haltepunkt an und lässt zum Besuch ein. Er ist über Funk mit dem Zentralrechner verbunden und kann deshalb dezentral - mobil denselben Service bieten wie jede stationäre Zweigstelle: Verbuchung, Vorbestellung, Recherche und Informationsvermittlung sind online durchführbar.
Viele Haltepunkte liegen aus gutem Grund in unmittelbarer Nähe von Schulen: Kinder und Jugendliche sind eine Hauptzielgruppe, die gerne und intensiv die medialen Angebote der Bücherbusse annehmen. Doch auch Senioren wissen den mobilen, ortsteilnahen Service der Stadtbibliothek zu schätzen, erspart er doch so manchen weiten Weg," stellt sich der Bücherbus selbst vor.
Viele Romane entdecke ich hier, aber auch Jugendbücher, Jugendhörbücher und Literatur, die für die Schule wichtig sein könnte. Der Bücherbus steuert nicht nur Wanheim an. Bissingheim, Bruckhausen, Baerl, Ungelsheim und Mündelheim gehören genauso zu seinen Zielen. Wer wissen möchte, wann und wo der Bücherbus steht, sollte also schnellstens bei der Stadtbücherei nachfragen. Die entsprechenden Faltblätter liegen dort aus. Andreas Rüdig

Die Duisburger Familienkarte kommt!
Im September vergangenen Jahres hatte der Rat der Stadt die Einführung einer Familienkarte in Duisburg beschlossen. Mit der Familienkarte soll eine Vielzahl von Leistungen und Vergünstigungen der Stadt, ihrer Töchterunternehmen sowie privater Anbieter gebündelt und Duisburger Familien gewährt werden. Die vorbereitenden Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen und die Duisburger Familienkarte kann jetzt an den Start gehen.
In den nächsten Tagen werden die rund 55.000 Duisburger Familien einen Brief von der Stadt im Briefkasten finden; Als Familie gelten mindestens ein Elternteil und ein Kind. In dem Schreiben wird die Familienkarte mit ihren Leistungen beschrieben. Mit einem beigefügten Antragsformular können Interessierte die Familienkarte bestellen.

Nach den Sommerferien, ab 11. August, werden die bestellten Familienkarten dann versandt. "Ich freue mich, dass schon zum Start der Duisburger Familienkarte mehr als 60 Partner unterschiedlichster Coleur ihre Beteilgung zugesagt haben", freut sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Mehrere Einzelhandelsgeschäfte geben Rabatte von bis zu zehn Prozent. Viele Freizeitangebote können günstiger genutzt werden, im Legoland Discoverycentre können beispielsweise bis zu vier Personen einen Nachlass von 25 Prozent in Anspruch nehmen, der Zoo bietet den Familienkarteninhabern einen zehnprozentigen Nachlass auf den Eintritt. Einige Gastronomiebetriebe - darunter der bekannteste Fast Food-Anbieter - gewähren unterschiedlichste Rabatte.

Kultureinrichtungen wie Museen und die Oper bieten für Familien besondere Tarife an. Aber auch bei Schlüsseldiensten, Hausgerätereparaturbetrieben, Gebäudedienstleistern und vielen anderen mehr können Familien mit der Duisbuger Familienkarte künftig Leistungen verbilligt in Anspruch nehmen. "Mit diesem neuen Angebot wird Duisburg jetzt noch familienfreundlicher", ist sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland sicher und formuliert seinen Dank an alle, die sich mit ihren Angeboten in den Aufbau der Familienkarte eingebracht haben. Familiendezernent Karl Janssen äußerte nur den Wunsch, "dass ganz viele Familien die Karte beantragen und von den vielen Vorteilen Gebrauch machen." Mehr Infos unter: www.duisburg.de/familienkarte

Jugendamtsleiter Thomas Krützberg, Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Familiendezernent Karl Janssen mit der Duisburger Familienkarte

Ausländerbehörde Süd wegen Umzug geschlossen
Die Ausländerbehörde Mitte/Süd auf der Sittardsberger Allee 14 in Duisburg-Buchholz zieht in der Zeit vom 2. bis 7. Juli, ins Erdgeschoss, Eingang E. Während der Umzugsphase ist die Außenstelle der Ausländerbehörde nicht zu erreichen. In Notfällen können sich Betroffene an Call Duisburg unter der Telefonnummer 94000 wenden.
Ab dem 8. Juli 2008 ist die Ausländerbehörde dann wieder in den neuen Räumlichkeiten erreichbar.

Grenzenlos Radfahren – mit dem Radroutenplaner.NRW gehts jetzt auch in die benachbarten Bundesländer
 ünktlich zum Beginn der Sommerferien kann man mit Hilfe des Radroutenplaner.NRW über die Landesgrenze hinweg planen und radeln. Verkehrsminister Oliver Wittke erläuterte am Mittwoch (25.6.) in Düsseldorf die Erweiterung des Systems. In Zusammenarbeit mit den benachbarten Bundesländern ist das Gebiet, das der Routenplaner abdeckt jetzt auf grenznahe Nachbarregionen erweitert worden. Ab sofort kann man auch Routen in das Oldenburger Land oder durch die Eifel bis zur Mosel planen.
Nordrhein-Westfalen bietet gemeinsam mit Hessen einen ganz besonderen Service: Durch die Verbindung der beiden Radroutenplaner steht den Bürgern das gesamte Gebiet beider Bundesländer zur Verfügung. Der Planung einer Fahrradtour vom Münsterland in den Odenwald steht nun nichts mehr im Wege.

"Bei der Planung von Radtouren orientiert sich niemand an Landesgrenzen. Deshalb freue ich mich besonders über die hervorragende Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn. Ich hoffe, dass das neue Angebot in den Sommerferien auch kräftig genutzt wird", so Wittke.
Als weitere Neuerung erhält man ab sofort für jede geplante Route eine individuelle Wettervorhersage. Dabei werden für bis zu zehn Ortschaften entlang der Route die Bewölkung, Höchsttemperatur, Regenwahrscheinlichkeit, Windrichtung und Windstärke für den aktuellen und den kommenden Tag angegeben. Wittke: "Eine Wettervorhersage speziell für meine Route ist eine absolute Neuheit und bietet Komfort. Damit kann man die Radreise nun optimal planen."
Der Radroutenplaner.NRW erfreut sich großer Beliebtheit. Über 222 Millionen Seitenaufrufe in 5 Jahren zeigten die große Nachfrage und Beliebtheit des Internetservice.
Wer nun direkt losradeln möchte, kann sich unter www.radroutenplaner.nrw.de oder www.radroutenplaner.hessen.de weitere Informationen besorgen.

Biotope-Reihe wird fortgesetzt: Bäume im Schwelgernpark
"Bäume und Sträucher im Schwelgernpark" lautet der Titel einer zweistündigen Exkursion der Volkshochschule am Samstag, 28. Juni, um 14 Uhr. Treffpunkt ist der Eingang des Schwelgernstadions in Marxloh, Wiesenstraße 74/Ecke Willy-Brandt-Ring. Heinz Kuhlen stellt die Vegetation und die interessante Geschichte des auch für den Immissionsschutz wichtigen, 1925 entstandenen Parks, vor. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die kostenlose Veranstaltung ist Teil der bis 23. August durchgeführten VHS-Reihe "Biotope in Duisburg".

Zahl der Pensionäre nimmt bei den Ländern am stärksten zu
Die Zahl der Pensionäre und Pensionärinnen des öffentlichen Dienstes stieg nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) auch zum Januar 2008 gegenüber dem Vorjahr weiter an. Am stärksten wuchs deren Zahl wie schon in den letzten Jahren  bei den Ländern, zum Januar 2008 mit einer Steigerung von 5,1% auf 486 000 Personen gegenüber dem Januar 2007.
Seit den 1990er Jahren hält dieser Trend bei den Ländern an; eine Steigerung wie in 2008 war jedoch zuletzt im Jahr 2002 zu beobachten. Im Bereich des Bundes stieg die Zahl der Pensionäre und Pensionärinnen bei den ehemaligen Beamten und Beamtinnen des Bundes um 2,6% (auf rund 56 000) und bei den ehemaligen Berufssoldaten und -soldatinnen um 1,2% (auf 66 000) gegenüber dem Januar 2007. Bei den Gemeinden gab es 0,9% mehr Pensionäre und Pensionärinnen als im Vorjahr, deren Zahl betrug im Januar 2008 rund 71 000 Personen.

Aufträge im Bauhauptgewerbe im April 2008: Real + 4,0% zum Vorjahr
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verzeichnete das Bauhauptgewerbe in Betrieben mit 20 und mehr tätigen Personen im April 2008 in Deutschland preisbereinigt um 4,0% höhere Auftragseingänge als im Vorjahresmonat. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 11,6% zu, im Tiefbau dagegen um 4,0% ab.

"Zeitreisen" im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Museum für alle Sinne

Eine spannende Ausstellung, kurzweilig erläutert: Die öffentliche Führung durch das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt beginnt am kommenden Sonntag, 29. Juni, um 15 Uhr im Foyer des ehemaligen Hallenbades. Sie umfasst die gesamte Ausstellung. Zu sehen ist beispielsweise ein alter holländischer Frachtsegler unter vollen Segeln in der ehemaligen Herrenschwimmhalle.
Ein mehrere tausend Jahre alter Einbaum und viele hochwertige Modelle. Die Besucher erfahren Wissenswertes und Überraschendes aus dem Leben an Bord. Verschiedene Medien, originalgetreue Inszenierungen und zahlreiche Exponate zum Anfassen machen den Museumsbesuch zu einem spannenden Erlebnis für alle Sinne. Die Teilnahme an der Führung kostet pro Person einen Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort, Tel. (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Dienstag, 24. Juni 2008 - Historischer Kalender
Fünf Einbahnstraßen in Meiderich werden für Radfahrer geöffnet
Im Rahmen der im vergangenen Jahr begonnenen Aktion sollen fünf Einbahnstraßen in Meiderich für den gegenläufigen Radverkehr freigegeben werden. In den nächsten Tagen werden die Wirtschaftsbetriebe mit den Markierungsarbeiten und Beschilderungen beginnen und folgende fünf Einbahnstraßen für den gegenläufigen Radverkehr öffnen:
• Altenkamp zwischen Tunnelstraße und Unter den Ulmen
• Burgstraße zwischen Paul-Bäumer-Straße und Weserstraße
• Heisingstraße zwischen Auf dem Damm und Herbststraße
• Mühlenstraße zwischen Vohwinkelstraße und Bergstraße
• Paul-Bäumer-Straße zwischen Unter den Ulmen und Sommerstraße

Die neuen Ferienpässe des Jugendamtes sind da
Ab sofort, rechtzeitig zum Ferienbeginn, können die Ferienpässe für Duisburger Kinder im Alter von sieben bis fünfzehn Jahren zum Preis von zehn Euro erworben werden. Die Pässe bieten freien Eintritt in Frei- und Hallenbäder, den Zoo, zum Bowling, Reiten und Minigolf sowie Ermäßigungen zum Beispiel für den Centro-Park in Oberhausen.
Der Ferienpass ist in der gesamten Ferienzeit, also bis zum 9. August, gültig. Die Verkaufsstellen befinden sich in den Bürgerservicestationen der Bezirksämter, den städtischen Schwimmbädern sowie dem Freibad Großenbaum, bei der Tourist Information und dem Stadtteilbüro Hochheide.

Duisburger Jugendamt beteiligte sich erfolgreich am 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag

„Gerechtes Aufwachsen ermöglichen!“ lautete das Motto des 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages vom 18. bis 20. Juni in Essen. Auch das Jugendamt der Stadt Duisburg nutzte die Gelegenheit, sein breit gefächertes Aufgabenspektrum auf dieser größten Fachmesse im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe zu präsentieren.
Karl Janssen, Duisburgs Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur, verwies auf die besondere Bedeutung der Angebote der Kinder- und Jugendhilfe: „Beim Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen muss es gerecht zugehen. Chancengerechtigkeit erfordert dabei qualitativ abgesicherte Förder- und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche. Ich bin stolz und froh, dass dies für die Duisburger Jugendhilfelandschaft gegeben ist“.
An einem Stand im Rahmen der Fachmesse „Markt der Kinder- und Jugendhilfe“ wurden neben der Information zum umfassenden Leistungsspektrum der kommunalen Jugendhilfe in Duisburg die Projekte „Legale Graffiti“ und „Duisburger Jugendparlament“ mit besonderen Präsentationen vorgestellt.
Thomas Krützberg, Leiter des Duisburger Jugendamtes, freute sich über das Interesse der zahlreichen bundesweit angereisten Fachleute und Experten der Kinder- und Jugendhilfe vor allem zu diesen beiden Projekten: „Gerade das von unseren Mitarbeitern selbst entworfene und gebaute historische Eisenbahnabteil, in dem die Graffitiarbeiten gezeigt wurde, hat zu regen Nachfragen geführt, dieses Projekt auch überregional vorzustellen“.


V.l.: Christoph Späh, Familiendezernat, Karl Janssen, Beigeordneter, Jugendamtsleiter Thomas Krützberg, Helmut Dräger, Jugendamt, Ryszard Sobota-Batzik, Jugendamt, Max Juretzko, Jugendparlament, Uwe Bauer, Jugendamt, Valerie Schaum, Jugendparlament, und Oliver Nakonz, Jugendamt, am Duisburger Stand.

Nach dem Modellprojekt "Selbständige Schule" schließen Stadt und Land Kooperationsvertrag zur Fortführung des Regionalen Bildungsnetzwerks
Am 23. Juni 2008 haben Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Schulministerin Barbara Sommer in Düsseldorf einen Kooperationsvertrag zur Fortführung des Regionalen Bildungsnetzwerks unterzeichnet. Duisburg ist eine der 19 Bildungsregionen, in denen das Modellprojekt "Selbständige Schule" erfolgreich durchgeführt wurde und die die Kooperation mit dem Land fortsetzen wollen. Mittelfristig möchte das Land solche Vereinbarungen mit allen 54 Kreisen und kreisfreien Städten schließen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, vor Ort alle kommunalen und gesellschaftlichen Kräfte zur besseren Unterstützung der Schulen zu bündeln. Mit den regionalen Bildungsnetzwerken werden für Schulen, Kommunen und Schulaufsicht bisher nicht bekannte Informations- und Kommunikationsplattformen geschaffen.


 
Die Schulen können sich hier schulformübergreifend vernetzen, mit dem Schulträger und der Schulaufsicht eng zusammenarbeiten und unbürokratisch den Fortbildungsbedarf und Ressourceneinsatz abstimmen. Regionale Bildungskonferenzen, Lenkungskreise und Geschäftstellen bilden landesweit die Struktur der Bildungsnetzwerke. Im Rahmen des Modellprojektes "Selbständige Schule" hatten im Jahr 2002 in Duisburg 15 Modellschulen, von der Grundschule bis zum Berufskolleg, den Weg zu mehr Freiheit und Eigenständigkeit gewagt. Zwischenzeitlich hatten sich 38 weitere sogenannte Korrespondenzschulen angeschlossen. Während der sechsjährigen Projektlaufzeit wurden neue pädagogische Konzepte erprobt, schulische Steuergruppen eingerichtet, Qualifizierungen in unterschiedlichen Themenbereichen durchgeführt und vielfältige Kooperationen eingegangen. Insbesondere eine schulformübergreifende Zusammenarbeit wurde gefördert und ein intensiver Austausch ermöglicht.

 Den Erfolg des im Frühjahr abgeschlossenen Modellvorhabens für die Region Duisburg belegen die Abschlussberichte der Projektschulen und die Evaluation der Projektleitung. Bewährt hat sich die Einrichtung eines Regionalen Bildungsbüros, das die Projektschulen unterstützt und die gemeinsamen Aktivitäten von Stadt und Land koordinierte. "Die neue Freiheit hat den Schulen sehr gut getan," resümiert Oberbürgermeister Sauerland. Davon ist auch die Landesregierung überzeugt und möchte bis 2011 alle Schulen eigenverantwortlich sehen. Schulen, die bisher noch nicht dabei sind, wird empfohlen, schnellstmöglich dem Netzwerk beizutreten, um das bisher Erreichte auszubauen und um noch mehr Qualität in die Breite zu bringen. Im Kooperationsvertrag wurde zur Umsetzung des neuen Schulgesetzes ein verlässlicher Rahmen und eine Stabsstelle (einschließlich einer Lehrerstelle) vereinbart. "Es darf kein Zurück mehr geben", sagt Bildungsdezernent Karl Janssen, "die entwickelten Strukturen müssen für alle Schulen zum Alltag werden." Die künftig eigenverantwortlichen Schulen sollen von den Erfahrungen der Projektschulen profitieren. Ihnen sollen im Modellvorhaben erprobte Fortbildungsangebote zugänglich gemacht werden.

50 Duisburger Tagespflegemütter mit Zertifikat
50 Tagespflegemütter bekamen am Montag, 23. Juni 2008, nach erfolgreichem Abschluss einer 160-stündigen Qualifizierung das entsprechende Zertifikat im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Ratssitzungssaal des Rathauses am Burgplatz. Diese Qualifizierung wurde vom Jugendamt mit den Bildungsträgern VHS und AWO-Familienbildung konzipiert, Grundlage waren bundesweit anerkannte Curricula des Bundesverbandes der Kindertagespflege und des Deutschen Vereins. Die Tagesmütter und -väter lernen in dieser Qualifizierung mehr über die Entwicklung von Kindern und über Möglichkeiten, diese gezielt zu unterstützen. "Die Tagespflege sollte sich nicht allein auf die Betreuung der Kinder beschränken, sie kann und sollte auch den Wissenshunger der Jungen und Mädchen stillen", sagt Duisburgs Jugenddezernent Karl Janssen. Besonderes Augenmerk wird auf die Entwicklung der Kinder unter drei Jahren gelegt. Ein weiterer Schwerpunkt in der Qualifizierung liegt auf der guten Zusammenarbeit mit den Eltern der Kinder.
Das Jugendamt der Stadt Duisburg macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass im Rahmen des notwendigen Ausbaus von Betreuungsangeboten für die Altersstufe der Kinder unter drei Jahren ab 2009 eine Tagespflegeerlaubnis nur noch erteilt wird, wenn eine entsprechende Qualifizierung erfolgreich abgeschlossen wurde. Bis dahin werden alle Tagespflegepersonen, die vom Jugendamt vermittelt werden, diese Voraussetzungen mitbringen. Die im Kinderbildungsgesetz NRW (KiBiz) festgeschriebenen qualitativen Erwartungen an die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Kindertagespflege werden den Qualifizierungsabsolventen erfüllt.
Mit dem neuen Zertifikat ist aber die Maßnahme nicht beendet. Das Jugendamt organisiert und begleitet regelmäßige Treffen der Tagespflegepersonen, um mit ihnen die aktuelle Arbeit zu reflektieren.
"Ich danke allen Tagespflegepersonen, die sich schon viele Jahre verantwortungsvoll der Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern widmen, dafür, dass sie die Herausforderung einer solchen Qualifizierung angenommen haben", würdigt Oberbürgermeister Adolf Sauerland das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Küppersmühle: MKM die Werkschau Nur für dich und mich' von Kuno Gonschior
"Josef Müller und Holger Albertini - Arbeiten auf Papier"


Künstler im Straßenverkehrsamt: In Filz und Farbe
In der Reihe "Künstler im Straßenverkehrsamt" sind vom 1. Juli bis 20. September 2008 Bilder von Hilde Meier zu sehen. "In Filz und Farbe" lautet der Titel ihrer Ausstellung im Verwaltungsgebäude an der Ludwig-Krohne-Straße 6 in Duisburg-Duissern. Die Filzstift- und Aquarellmalereien können zu den üblichen Öffnungszeiten montags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie dienstags und freitags von 8 bis 13 Uhr besichtigt werden.

Museumsspaß im Lehmbruck Museum - Sommerferienkurse für Kinder
Die vielen Schönwetterphasen in diesem Jahr lassen auf einen guten Sommer hoffen und wer in den großen Ferien nicht die ganze Zeit verreist ist, kann vormittags im Lehmbruck Museum an einem vielfältigen Sommerprogramm teilnehmen.
Vom 1. bis 4. Juli können Kinder ab 6 Jahren zusammen mit der Künstlerin Ellen Hartleif unter dem Motto "Ganz viel Süßes - gar kein Bauchweh" Süßigkeiten in leckeren Farben aus Gips herstellen. Diese sind zwar nicht essbar, verursachen dafür aber auch kein Bauchweh und finden lange über das Haltbarkeitsdatum hinaus Verwendung.
"Ich zeichne was, was du nicht siehst" heißt der Kurs, in dem vom 8. bis 11. Juli unter der Leitung der Duisburger Künstlerin Barbara Koxholt verschiedene Experimente rund um das Zeichnen durchgeführt werden. Unterschiedliche Zeichenmaterialien, Sehübungen und ein Gang durch die Museumssammlung versprechen viel Spaß und zeigen, dass Zeichnen "Ansichtssache" ist. In der vorletzten Ferienwoche vom 29. Juli bis 1. August verlässt die Künstlerin Claudia Thümler die Museumsräume und übernimmt zusammen mit Kindern zwischen 8 und 12 Jahren die Bauleitung beim "Palettenhäuserbau im Kant Park". Dann heißt es: "Ich baue mir die Welt, wie sie mir gefällt".
Weitere Termine des Sommerferienprogramms sind im Veranstaltungsflyer, der im Museum und an vielen öffentlichen Institutionen im Raum Duisburg ausliegt, zu finden.
Alle Kurse gehen von 10 bis 13 Uhr und kosten 25,- Euro. Die Kursplätze sind direkt an der Museumskasse zu buchen.
Für weiteren Museumsspaß sorgt das diesjährige Museumsquiz, das wie eine Rallye durch das Museum und die Duisburger Innenstadt führt und sich auf die aktuelle Ausstellung "...und ewig droht der Baggerzahn" in der Ausstellungswerkstatt bezieht. Wer die richtigen Antworten weiß, dem winken tolle Preise: zu gewinnen gibt es u.a. einen LEGO- RC Bulldozer mit Motor im Wert von 150 EUR oder einen Gutschein für die Spielwarenhandlung Roskothen.

Montag, 23. Juni 2008 - Historischer Kalender
Erstes Familienbüro öffnet in Rheinhausen
Am 1. Juli öffnet das erste Familienbüro innerhalb der städtischen Kindertageseinrichtung Geeststraße in Duisburg-Rheinhausen. Das Familientelefon ist ein Gesprächs-, Informations- und Hilfsangebot für Eltern. Zwei Mitarbeiterinnen des Jugendamtes beraten bei Fragen zur Erziehung der Kinder, bei familiärem Streit und Trennung, Arbeitslosigkeit oder Belastung durch Krankheit. Hierdurch besteht die Möglichkeit, spontan und ohne notwendige Terminvereinbarung kurzfristig eine Unterstützung bei erzieherischen und persönlichen Fragen des familiären Alltags zu bekommen.
Das Familienbüro ist Bestandteil des Projektes „Frühe Hilfen“ des Jugendamtes. Familiendezernent Karl Janssen und Jugendamtsleiter Thomas Krützberg haben heute die Arbeit dieses neuen Bausteins im System der „Frühen Hilfen“ vorgestellt. Gemeinsam mit Gynäkologen, Hebammen, Kinderärzten, Beratungsstellen für Kinder und ihre Familien und Mitarbeiterinnen des Allgemeinen Sozialen Dienstes des Jugendamtes in Rheinhausen wurde ein Konzept entwickelt, Müttern und Vätern bereits während der Schwangerschaft und insbesondere für die Zeit unmittelbar nach der Geburt eines Kindes Informationen und Beratung zu geben. Durch die Vernetzung der Institutionen soll ein frühzeitiges Unterstützungsangebot geschaffen werden, um die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung zu fördern, Unsicherheiten und Sorgen der Eltern aufzufangen und geeignete Hilfsangebote für die jeweilige Familie zu entwickeln.

Die Geburt eines Kindes ist eine große Herausforderung für die Partnerschaft und die neue Familie. Das Familienbüro möchte den Eltern eines Säuglings bei Fragen wie „Trinkt mein Kind genug?“, „Was mache ich, wenn es viel schreit?“, „Wie bekomme ich es hin, dass es mehr schläft?“ oder „Wie gehe ich mit eifersüchtigen Geschwistern um?“ mit Rat und Tat helfen.
Das Familienbüro wird montags-, mittwochs- und freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet sein. In dieser Zeit ist auch das Familientelefon unter (02065) 903730 erreichbar. In der übrigen Zeit können Nachrichten auf den Anrufbeantworter gesprochen werden. Im Erfolgsfall soll das Familientelefon des Jugendamtes auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden.

(V.l.) Jugendamtsleiter Thomas Krützberg, Dr. Markus Schäfer, Kinderarzt, Renate Symons, Mitarbeiterin des Jugendamtes im Familienbüro, Dr. Uwe Gerhold, Gynäkologe, und Familiendezernent Karl Janssen.

PKW setzt Ampelanlagen auf der Ruhrorter Straße in Duisburg-Ruhrort außer Betrieb

Ein PKW hat das Steuergerät der Ampelanlagen Ruhrorter Straße/Dr.-Hammacher-Straße sowie Ruhrorter Straße/Tausendfensterhaus gerammt. Die Anlagen sind daraufhin ausgefallen. Als Folge ist derzeit das Linksabbiegen von der Ruhrorter Straße in die Dr.-Hammacher-Straße und aus der Dr.-Hammacher-Straße heraus nicht möglich.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg arbeiten intensiv daran, das Steuergerät zu reparieren. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein, solange die Anlagen außer Betrieb sind.

Logport-Kreisel: letzter Akt
Am Montag, 30. Juni, beginnen die abschließenden Straßenarbeiten am neuen Kreisverkehr im Bereich der Moerser- und Margarethenstraße in Duisburg-Rheinhausen. Der Kreisel bindet später das Logport-Gelände an das Straßennetz an. Die Straßenbauarbeiten an der Kreisverkehrsanlage werden Ende der dritten Ferienwoche abgeschlossen sein. Die abschließenden Baumaßnahmen gliedern sich in drei Phasen:

In Phase 1 wird der Verkehr wird aus der Margarethenstraße vollständig herausgenommen. Der Verkehrsfluss über die Moerser Straße bleibt erhalten. Der Anschluss des Knotens an die Margarethenstraße sowie der Anschluss der beiden südlichen Spuren an die Rheinbrücke wird erstellt. Aufgrund der späteren Belastung der Fahrbahn erfolgt hier ein sehr aufwendiger Straßenbau.
In Phase 2 kann aus Richtung Rheinbrücke nur in die Moerser Straße abgebogen werden. Aus der Moerser Straße heraus kann kein Verkehr in den Knoten fließen. Aus der Margarethenstraße fließt der Verkehr zur Rheinbrücke. Der Kreisverkehr wird komplettiert. Die beiden nördlichen Fahrspuren werden an die Rheinbrücke angebunden.

In Phase 3 läuft der Verkehr ausschließlich über die Margarethenstraße. Die Moerser Straße ist gesperrt. – Die Moerser Straße wird an den Knoten angeschlossen. Die Abbiegespur von der Rheinbrücke zur Moerser Straße wird fertig gestellt.
Aufgrund der umfangreichen Maßnahmen ist auch auf den Umleitungsstrecken mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Der Bereich sollte deshalb von Ortskundigen weiträumig umfahren werden. Während der Bauarbeiten befindet sich weiterhin eine Baustelle auf der A 40.
Die Arbeiten am Kreisel können jedoch nicht verschoben werden, da sie Voraussetzung für weitere Baumaßnahmen in Rheinhausen sind, die ebenfalls in den Sommerferien beendet werden müssen. Die Baufirma hat Überstunden und Samstagsarbeit angeordnet. Damit ist sichergestellt, dass sämtliche Arbeiten bis zum 19. Juli abgeschlossen sein werden. Durch die Straffung der Arbeiten wird erreicht, dass der Kreisverkehr sechs Wochen früher als geplant fertig gestellt werden kann.

Neue Decke für die Jägerstraße in Rheinhausen

Am kommenden Donnerstag, 26. Juni, beginnen Straßenbauarbeiten in der Jägerstraße in Duisburg-Rheinhausen. Zwischen Buschstraße und Beguinenstraße wird eine neue Fahrbahndecke aufgebracht. Für die Dauer der Arbeiten wird die Jägerstraße in diesem Abschnitt vorübergehend zur Einbahnstraße. Es kann dann nur Richtung Beguinenstraße gefahren werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Montag, 21. Juli. Eine Umleitungsempfehlung für den Kraftfahrzeugverkehr ist ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren.

„Duisburg. Schön grün“ beim Umweltmarkt: Gewinner stehen fest
Im Rahmen der Kampagne „Duisburg. Schön grün“ konnten sich die Duisburgerinnen und Duisburger am vergangenen Wochenende auf dem Umweltmarkt über das Thema Feinstaub und Grün informieren und dabei auch an einer Verlosung teilnehmen. Die Gewinner stehen jetzt fest:
Adele Heyfelder, Ute Ostrowski, GHS Schulallee Rumeln-Kaldenhausen, Behindertenwohnheim Wanheimer Straße, Peter Breuer, Bernd Opitz, Gabrielle Pollock, Ute Holznagel, Theresa Dorn und Doris Markshausen. Die Multitool-Gartenwerkzeuge können im Rathaus am Burgplatz im Zimmer 234 abgeholt werden.

Sommerakademie der VHS: Musical Dance
Allen, die nicht verreisen, bietet die Volkshochschule auf der Königstraße 47 zwischen dem 7. und 15. Juli aufeinander aufbauende Workshops im Bereich Musical Dance an. Unter der Leitung von Maresa Höhl, Absolventin der Lola Rogge Schule, erarbeiten die Teilnehmer Schritte und Kombinationen, um sich auf die „Bretter, die die Welt bewegen“, zu begeben. Die Kursgebühr beträgt jeweils 35 Euro. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Nähere Informationen gibt es bei Andrea Kurek unter (0203) 283-4187 oder im Internet unter www.vhs-duisburg.de.

Sommerakademie der VHS: Theaterkurs
Einen Kompaktkurs Theaterspiel bietet die Volkshochschule auf der Königstraße 47 vom 1. bis 4 Juli, jeweils von 10 bis 13 Uhr, an. Darstellung, Atem und Stimme, Ausdruck, Rollenarbeit und Improvisation sind Themen des Kurses, der für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet ist. Die Kursgebühr beträgt 50 Euro. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Bruttomonatsverdienste 1. Quartal 2008: + 2,8% auf 3 064 Euro
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verdiente ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich im ersten Quartal 2008 durchschnittlich brutto 3 064 Euro im Monat, das waren 2,8% mehr als im ersten Quartal 2007. Der Verbraucherpreisindex stieg in diesem Zeitraum um 2,9% und damit um 0,1%-Punkte stärker als die Verdienste.

Personalrückgang im öffentlichen Dienst vor allem bei Kommunen
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum internationalen Tag des öffentlichen Dienstes am kommenden Montag mitteilt, ist die Zahl der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Deutschland im Jahr 2007 wie schon in den Vorjahren weiter gesunken. Ins­gesamt ergibt sich für den öffentlichen Dienst im Jahr 2007 ein Personalrückgang um rund 36 000 Personen (? 0,8%) auf 4,5 Millionen Beschäftigte. Der stärkste Rückgang ist im kommunalen Bereich zu verzeichnen. Dort arbeiteten rund 17 000 Beschäftigte weniger als ein Jahr zuvor, das entspricht einem prozentualen Rückgang um 1,3%. Im Bundesbereich (einschließlich Bundeseisenbahnvermögen) waren 4 400 (? 0,8%) und im Landesbereich 14 000 Personen (? 0,6%) weniger beschäftigt als im Jahr 2006. Bei den Sozialversiche­rungsträgern und bei der Bundesagentur für Arbeit blieb die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.

Mehr Unfälle, aber 25% weniger Getötete im April 2008
362 Menschen starben nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) bei Straßenverkehrsunfällen im April 2008 in Deutschland. Das waren 121 Personen oder ein Viertel weniger als im April 2007. Verletzt wurden 32 400 Personen, 18% weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Sonntag, 22. Juni 2008 - Historischer Kalender
Gewitter mit Hagel und Sturmböen über Duisburg

Gegen 19:45 Uhr fegte über den Süden und die Stadtmitte das zweite Gewitter binnen drei Stunden über Duisburg hinweg. Dabei kam es zu Sturmböen mit schwerem Hagelniederschlag. Auch die Bäume gaben kaum Schutz, vor zum Teil walnussgroßen Hagelkörnern, die etliche Fahrzeuge in Duisburg- Großenbaum beschädigten. Der Starkregen sorgte zudem für überflutete Keller. Foto Manfred Schneider

Gründungskonzert für den Förderverein des Duisburger Jugendorchesters
Es war eine Mischung aus Comedy und musikalischem Hochgenuss, die die Besucher des Gründungskonzertes für den „Förderverein Jugendorchester Duisburg e.V.“ erleben durften. Beginnend mit der gekonnt gespielten Verspätung des Dirigenten, der erst mit dem Fahrrad und dann mit dem Taxi anreisen musste, zog sich die finanzielle Notlage, in der sich das Orchester befindet wie ein roter Faden durch die gelungene Matinee am Sonntagmorgen im kleinen Saal der Mercatorhalle. Nach dem Endspurt auf dem Dirigentenpult angelangt intonierte das Orchester ad hoc Peter Iljitsch Tschaikowskis „Capriccio Italien“.
Dass der Taxifahrer dann auch noch in der Halle auftauchte, um lautstark den Fahrpreis zu kassieren, der dann von einer Besucherin gespendet werden musste (natürlich in einer gestellten Szene!) machte die Finanznot nochmals überdeutlich. Das dieser „zufällig“auf der Bühne die Noten zum berühmten Song „Wenn ich einmal reich wär“ aus dem Musical Anatevka fand, und die Zuhörer mit diesem von Jerry Bock (Musik), und Sheldon Harnick (Text) geschriebenen Lied erfreute, war natürlich gewollt.
In einem Kurzfilm wurde noch einmal in komischer Art vor Augen geführt, wo dem Orchester der Schuh drückt. Ohne Miete keine Probenräume, per Anhalter zu Auftritten nach Auswärts (wobei die Großinstrumente natürlich ihre Schwierigkeiten haben!), „verpfändete“ Violinen Bögen und die dadurch entstanden blutigen Fingerkuppen, da man nur noch die „Pizzicato Polka“ von Josef und Johann Strauss jr. spielen kann und dann der Hausmeister, der den Film abrupt unterbricht, da die Beamer Miete nicht bezahlt wurde! Einfach nur perfekte Werbung für den Förderverein!


Dass Dirigent Benjamin Reiners, gerade einmal 25 Jahre jung, in einer ihm eigenen Art präzise durch das Programm führte, war dennoch möglich, obwohl er im Film dann auch noch wegen nicht gezahlter GEMA Gebühren ins Gefängnis verbracht wurde. Auf der Gefängnispritsche sei ihm der Gedanke zur Gründung des Vereins gekommen. Eine Episode aus dem „Herr der Ringe“ Filmepos zeigte noch einmal die musikalische Vielfalt, der sich das Jugendorchester Duisburg durchaus gewachsen sieht.
Nach einem Video Grußwort von Alt Oberbürgermeister Josef Krings rundete das Stück „Glitter and Be Gay“ von Leonard Bernstein den musikalischen Reigen ab. Das „Maria Tröller Röhr“ (wie auch bereits beim Taxifahrer und Hausmeister exzellent von Folkwang Schüler und Schauspieler Reiner – Maria Röhr dargestellt!) ihren Auftritt bei diesem Programmpunkt verweigerte - „Das mach´ ich nicht!“ - gab Gelegenheit, der 21 jährigen Sopranistin Sarah Davidovic zu lauschen.
Und der „a cappella“ vorgetragenen Song „Youll never walk alone“, ein Musik-Stück, das von Richard Rodgers (Musik) und Oscar Hammerstein II (Text) im Jahr 1945 komponiert wurde, sollte auch den letzten Besucher davon überzeugen, dass man den Förderverein nur gemeinsam auf den Weg bringen kann. Und sogar das Geld für die „Zugabe“ Noten fehlte. Der Vorstand des Fördervereins überreichte nach seinen Grußworten den jungen Musikern symbolisch einen Rettungsring. Die Mitgliedschaft, alles in allem eine lohnende Investition und eine Chance für Jugendliche in unserer Stadt, einer kulturell hochwertigen Freizeitbeschäftigung nachzugehen. HaMo

Samstag, 21. Juni 2008 - Historischer Kalender
ExtraSchicht 2008 - Die MittsommerNacht der Industriekultur

FEST RUND UMS BEZIRKSAMT LÄUTETE DIE SOMMERPAUSE EIN

Wie in jedem Jahr, so feierte der Duisburger Süden am vergangenen Freitag wieder „Rund um das Bezirksamt Süd“. Zahlreiche Bürger aus dem Stadtbezirk waren trotz Fußball EM gekommen und läuteten gemeinsam mit den Mitarbeitern und Kommunalpolitikern die politische Sommerpause ein. Nach dem obligatorischen Fassanstich durch Bezirksamtsleiter Helmut Bräker, Bezirksvorsteher Arno Müller und Gastronom Mike Bengel konnten die Besucher den musikalischen Genüssen der Band „Heart Beats“ lauschen und das Tanzbein schwingen. Durch den „hauseigenen“ Sektverkauf unterstützen die Bezirkspolitiker wieder eine gemeinnützige Einrichtung im Süden der Stadt. Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung. HaMo

Bezirksamtsleiter Helmut Bräker (li.) und Bezirksbürgermeister (re.) Arno Müller Drinnen wie draußen gab es viel Fachsimpelei oder einfach nur gemütliches Beisammensein wie hier mit Erka Bumke (re.)

Reduzierter Ferieneintrittspreis für Kinder im Rhein-Ruhr-Bad
Während der Sommerferien (Donnerstag, 26. Juni, bis Freitag, 8. August) können Kinder von 10 bis 14 Uhr im Rhein-Ruhr-Bad den Badespaß für nur zwei Euro statt vier Euro genießen. Grund genug also, um das Rhein-Ruhr-Bad mit seinen zahlreichen Attraktionen aufzusuchen und dort vier Stunden mit viel Spiel und Spaß zu verbringen.

Das Sommerferien-Kinderprogramm der Stadtbibliothek
Ob "Hurra, ich habe es geschafft", "Die kleine Raupe Nimmersatt", "Swimmy", oder "Na warte, sagte Schwarte", immer geht es um spannende und interessante Kindergeschichten rund um die Themen Freundschaft, Mut und Abenteuer. Alle diese Titel haben literarische Vorlagen, die bibliotheksweit im Monat Juli als Bilderbuchkinos Kindern zwischen vier und acht Jahren angeboten werden. Außerdem gibt es verschiedene Kreativwerkstätten und am Samstag, 28. Juni, im Rahmen des diesjährigen KinderKulturFestivals einen Aktionstag in der Zentralbibliothek. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Foto: Manfred Schneider
Der Mann im Mond kehrt zurück
Der scheidende Konzertpädagoge Thomas Honickel wird am kommenden Wochenende mit zwei Aufführungen der umjubelten Jugendoper "Der Mann im Mond" seinen konzertanten Abschied von Duisburg nehmen.
Am Samstag, 21.6.08 bzw. Sonntag, 22.6.08 wird es jeweils eine Vorstellung um 15 Uhr im Opernfoyer des Theaters geben.
Mit einem Feuerwerk an optischen Eindrücken, akustischen Leckerbissen und üppiger Teilnehmerzahl wird wegen des großen Erfolges die abendfüllende Jugendoper "Der Mann im Mond" des Österreichers Cesar Bresgen mit fast 60 Kindern aufgeführt.
Erzählt wird die packende und spannende, humorvolle und nachdenkliche Geschichte um Neugier, Machtbesessenheit, Intrige, Treue und Liebe. Ein königliches Liebespaar wird durch die Intrigen einer machtbesessenen Königin und eines sehnsüchtigen Mondmanns getrennt und findet nur durch die Hilfe des befreundeten Professors nach langen Irrungen wieder zueinander.
Die Komposition ist geprägt durch eine Vielzahl verschiedener Stilistiken, von volkstümlich-bayuwarischer Musik über spätromantische Momente bis zu neuerer Musik. In bis zur Fünfstimmigkeit reichenden Ensembles werden allen Ausführenden reichhaltige und anspruchsvolle Aufgaben gestellt. Insbesondere der Chor ist sehr beschäftigt.
Ein umfangreiches Programmheft und viele szenische Überraschungen warten auf die jungen und etwas älteren Zuschauer. Karten gibt es im Servicebüro des Theaters (0203-3009-100) oder an der Tageskasse sowie online unter servicebuero@stadt-duisburg.de.
 

Freitag, 20. Juni 2008 - Historischer Kalender
Nach dem Deutschlandspiel wurden sieben Personen vorläufig festgenommen


Foto Manfred Schneider

Neue Spielplätze auf Schulhöfen im Bezirk Nord und Mitte
Die letzten sechs Schulhöfe eines Förderprogramms des Landes NRW in Kombination mit Mitteln aus der Arbeitsmarktförderung sind jetzt fertig gestellt und für die Kinder der Ortsteile zum Spielen freigegeben. Damit hat die Stadt Duisburg seit 1996 insgesamt 77 Schulhöfe umgebaut. Schulhöfe nicht nur für die Pausenzeiten zu nutzen, sondern auch den Kindern in der unterrichtsfreien Zeit als Spiel- und Treffpunkt zur Verfügung zu stellen, war das Ziel dieses Programms. Aus den teils recht tristen Asphaltflächen wurden ansprechende Spielplätze für unterschiedliche Nutzungen: Kletterkombinationen, Ballspielflächen und befestigte Flächen bieten ein großes Spektrum für unterschiedliches Spielen an. Neue Bepflanzungen mit heimischen Gewächsen werten die Schulhöfe auch optisch und ökologisch auf.
Folgende Schulhöfe wurden jetzt fertig gestellt und sind als Spielplätze freigegeben:

August-Thyssen-Realschule in Hamborn, Bergschule, Schule Dislichstraße, Max-Planck-Gymnasium, Abteilung Hollenbergstraße und Abteilung Bahnhofstraße in Meiderich sowie Karl-Lehr-Realschule in Mitte.

Nach Bereitstellung der Städtebaufördermittel durch das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW wurde im letzten Jahr mit den Arbeiten an den letzten sechs Schulhöfen begonnen. So entstand auf dem Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule an der Bergstraße ein bei den Kindern sehr beliebter fast vier Meter hohen "Seilzirkus", auf der Asphaltspielfläche wurden Tore installiert und ein robuster Balltrichter ermöglicht das Streetball Spielen.
Flächen für einen Schulgarten und Natursteinsitzblöcke für eine "Freiklasse" komplettieren das Angebot für Spiel- und Freizeitaktivitäten im Freien.
Die Planung für alle sechs Schulhöfe wurde vom Duisburger Landschaftsarchitekturbüro Danielzik+Leuchter in enger Abstimmung mit den Schulen entwickelt und je nach den Bedürfnissen und speziellen Gegebenheiten individuell erstellt.


So wurde beim Schulhof des Max-Planck-Gymnasiums in Meiderich (oben) besonderen Wert auf eine ökologische Bepflanzung gelegt, an der Gesamtschule Duisburg-Meiderich entstanden begehrte Kletterkombinationen mit einer großen Fallschutzfläche. Ausgeführt wurden die Arbeiten mit Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, die im Projektverbund "Weg & Raum" der LEG Arbeitsmarkt- und Strukturentwicklung zusammengeschlossen sind. Hier erhalten ehemals Arbeitslose neue berufliche Perspektiven und Grundqualifikationen.
Unten Schulhof Max-Planck-Gymnasium



Wirtschaftsbetriebe Duisburg optimieren die Hausmüllentsorgung

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg werden ab dem 30. Juni 2008 zunächst in den Bezirken Walsum, Hamborn, Meiderich/Beeck und Homberg/ Ruhrort/ Baerl die Reviere der Hausmüllentsorgung aus organisatorischen Gründen umstellen. Dies war erforderlich um umweltschonender und wirtschaftlicher agieren zu können (geringere Fahrtwege, dadurch geringere Treibstoffkosten) und um eine bessere Auslastung der Reviere zu erreichen.
Die Bezirke Mitte, Süd und Rheinhausen werden anschließend optimiert. Bis 27. Juni 2008 gelten noch die jetzigen Leerungstage der Hausmüllentsorgung. Derzeit werden Handzettel an alle Haushalte verteilt, auf dem der aktuelle Leerungstag ab 30. Juni 2008 aufgeführt ist. Sollte der Hausmüllbehälter im 14-tägigen Rhythmus geleert werden, wird dieser Abfuhrrhythmus (gerade oder ungerade Kalenderwoche) beibehalten. Der Leerungstag ist auch über das Infotelefon (0203) 283 - 3000 zu erfahren. Parallel zur geänderten Leerung des Hausmüllbehälters ändert sich der Abholungstag der Papierbündelsammlung bzw. der Leerungstag der Papiertonne.

Bewohner und Mitarbeiter aus 12 Ländern im EM-Fieber
Die Mannschaftsaufstellung des AWO-Seniorenzentrums Im Schlenk
Europa unter einem Dach: Weil gerade Fußball-Europameisterschaft ist, haben Bewohner und Mitarbeiter des AWO-Seniorenzentrums Im Schlenk ihr eigenes EM-Team zusammengestellt. Frauen und Männer aus zwölf Nationen leben und arbeiten im neuen Haus in Wanheimerort zusammen. Gleich elf Mannschaften, die auch bei den Spielen in Österreich und der Schweiz beteiligt sind oder waren, haben eigene Fans im AWO-Haus, das im Oktober 2007 eröffnet wurde. Die Dänin im Team darf aber auch mit aufs Foto. Schließlich war ihre Elf ja auch schon Europameister.



Gemeinsam haben die Senioren mit dem Pflegeteam das Seniorenzentrum mitten im Stadtteil europameisterlich geschmückt. „Mitten im Leben zu sein, heißt für uns auch, dass wir die EM hier gemeinsam miterleben und das Fußball-Fest feiern“, sagt Bettina Vootz, Abteilungsleiterin bei AWOcura, die für das Seniorenzentrum verantwortlich ist. Sie hat auch das etwas andere Mannschaftsfoto aufgenommen. Bettina Vootz: „Wir fiebern mit. Klar, dass jeder seinem Nationalteam den Erfolg wünscht. Vor allem aber zeigen wir, dass die EM ein Gemeinschaftserlebnis ist.“
Im AWO-Seniorenzentrum Im Schlenk haben 104 Frauen und Männer ein neues Zuhause gefunden. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier tätig.

Sommercamp Gaziantep in Duisburg - Gastfamilien gesucht
Die Stadt Duisburg sucht 15 Gastfamilien, die bereit sind, vom 11. bis 25. August einen Jugendlichen aus Duisburgs türksicher Partnerstadt Gaziantep bei sich aufzunehmen. Die jungen Leute zwischen 16 und 18 Jahren sollen hier in Familien, möglichst mit Kindern im gleichem Alter, untergebracht werden, damit sie Einblicke in das alltägliche Leben erhalten. Geboten werden sollte eine Übernachtungsmöglichkeit sowie die Teilnahme am Familienleben und den Mahlzeiten. Weitere finanzielle Verpflichtungen entstehen für die Gasteltern nicht. In den Herbstferien können die Kinder der Gastgeber an einem Gegenbesuch in Gaziantep teilnehmen.
Ein Begleitprogramm aus Begegnung, Kultur und Freizeit, in das die Jugendlichen der Gastfamilien zum Teil auch eingebunden sein sollen, wird derzeit erarbeitet.
Während ihres Aufenthalts besuchen die Jugendlichen im Rahmen des "Förderunterrichts für Migrantenkinder" in Duisburg-Hamborn täglich Sprachkurse in Deutsch und Englisch.

"KlimaTisch Duisburg"
Ist Ihr Haus gut gedämmt? Nutzen Sie erneuerbare Energien?
Haben Sie Ihr Haus saniert und damit den Energieverbrauch und den Kohlendioxid - Ausstoß erheblich gesenkt? Oder planen Sie die Sanierung Ihres Altbaus noch in diesem Jahr? Dann bewerben Sie sich jetzt um die Plakette `Energiesparer NRW, die vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW im Rahmen der Aktion `Mein Haus spart' verliehen wird. Mit der Aktion `Mein Haus spart' wollen Stadtwerke und KlimaTisch Duisburg erreichen, dass im Jahre 2008 die meisten Plaketten in NRW an Hausbesitzer in Duisburg vergeben werden. Damit wird Duisburg Vorreiter," lädt uns Duisburger das Programmheft der diesjährigen Umwelttage ein.
Sehr kompetent gibt Heinrich Maas - van Schingen vom "KlimaTisch Duisburg" interessierten Bürgern Auskunft. Ort der Veranstaltung: das Kompetenzzentrum Altbausanierung auf der Dellstraße 9 im Dellviertel. Telefon: 0203 - 2834038. Dort können auch individuelle Beratungstermine vereinbart werden. Soweit zu den Formalien. Und was nehme ich inhaltlich mit?
"Die Gemeinschaftsaktion Gebäudesanierung NRW unterstützt Sie dabei Energiesparpotentiale aufzudecken, berät sie zur Gebäudesanierung und informiert über Finanzierungsmöglichkeiten.
Die Gelegenheit ist günstig: Der Bund hat seine Förderprogramme zur Gebäudesanierung noch attraktiver gemacht und stellt neben Krediten mit niedrigen Zinssätzen nun auch Zuschüsse bereit.
Eine Gebäudesanierung ist ein oft umfangreiches Vorhaben. Aber die Gemeinschaftsaktion Gebäudesanierung NRW unterstützt Sie dabei. Schritt für Schritt, von der Information und Beratung über die Planung bis zur Umsetzung. Auch die notwendigen Vorbereitungen können zum Teil gefördert werden. Die Möglichkeiten, mit einer Gebäudesanierung Energie zu sparen, sind vielfältig. Von der Fassadendämmung und neuen Fenstern, über eine neue Heizung oder eine Wärmepumpe bis zur Nutzung von erneuerbaren Energien wie der Sonne. Oft bringen auch schon vergleichsweise einfache Maßnahmen deutliche Energiespareffekte.
Ein von der Energie - Agentur NRW qualifizierter Handwerker nimmt den Ist - Zustand Ihres Hauses auf und erstellt einen Maßnahmenkatalog mit Vorschlägen zu sinnvollen Energiesparmaßnahmen, ihren ungefähren Kosten und ihren Einspareffekten. Der Gebäude - Check Energie kosten 77 Euro, davon übernimmt das Land 52 Euro. Energiesparberatungen bietet die Verbraucherzentrale NRW für ein Entgelt von 5 Euro in ihren Beratungsstellen an. In vielen Kommunen kommen die Energieberater der Verbraucherzentrale NRW auch zu Ihnen nach Hause und beraten kompetent und anbieterunabhängig. Die Höhe des Entgelts richtet sich nach dem Leistungsumfang.

Es gibt zehn gute Gründe, einen Altbau in energetischer Hinsicht zu sanieren. Durch Energiesparmaßnahmen senken Sie Ihre Heizkosten und machen sich langfristig unabhängig von Energiepreissteigerungen. Der Wert Ihres Hauses im Falle eines Verkaufs steigt durch den zeitgemäßen geringen Energieverbrauch. Sie schützen die Bausubstanz Ihres Hauses vor Feuchtigkeit und Schimmelpilz. Sie schaffen ein angenehmes Wohnklima und hohen Wohnkomfort, insbesondere bei gleichzeitiger Berücksichtigung von Lärm mindernden Maßnahmen. Der Energieausweis fällt positiv aus. Dadurch können Sie Ihr Haus oder einzelne Wohnungen leichter dauerhaft vermieten. Sie können die Optik Ihres Hauses durch interessante Profilierungs- und Gestaltungsmöglichkeiten von Dämmstoffen aufwerten.
Sie leisten mit der energetischen Sanierung Ihres Altbaus einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz. Bei Nutzung regenerativer Energiequellen fällt er noch deutlicher aus. Bei ohnehin anstehenden Modernisierungsmaßnahmen und Schönheitsreparaturen läßt sich eine energetische Sanierung wesentlich kostengünstiger und mit geringerem Aufwand integrieren, als dieses bei einer nachträglichen Sanierung möglich wäre. Für die Durchführung der Energiesparmaßnahmen können Sie beim KlimaTisch Duisburg Fördergelder beantragen und die KfW - Bank gibt Ihnen einen günstigen und langfristigen Kredit dazu. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert auch bei bestehenden Gebäuden gewisse Nachrüstungspflichten.

Es gibt das Förderprogramm zur wärmetechnischen Verbesserung von Altbauten in Duisburg. Die wichtigsten Fördervoraussetzungen sind u. a.: Der Förderantrag ist vor Beginn der Maßnahme zu stellen. Mit den Maßnahmen darf erst nach Erhalt des Bewilligungsbescheides begonnen werden. Ein Gebäude - Energiegutachten ist beauftragt worden. Der Altbau ist im privaten Wohngebäudebestand. Bezugsfertig wurde der Altbau vor dem 1.1.1984. Die Ausführung der Maßnahmen erfolgt durch qualifizierte Fachunternehmen, so daß bautechnische Mindestanforderungen erfüllt werden. Gefördert werden die auf Handwerkerrechnungen nachgewiesenen Kosten für Maßnahmen zur energie- und wärmetechnischen Verbesserung und entsprechende dazu erforderliche Nebenarbeiten."
Natürlich können hier nicht alle Einzelfragen beantwortet werden. Daher ist es ratsam, sich im Bedarfsfall im Kompetenzzentrum Altbausanierung beraten zu lassen. Andreas Rüdig

Logport-Kreisel kurz vor Vollendung
Der Kreisverkehr im Bereich Moerser Straße/Margarethenstraße in Duisburg-Rheinhausen geht in die letzte Bauphase. Die vorbereitenden Arbeiten hierzu beginnen am kommenden Wochenende. Aus diesem Grund muss der Verkehr aus Richtung Rheinbrücke von Samstag, 21. Juni, 7 Uhr bis Montag, 23. Juni, 14 Uhr, auf eine Spur geleitet werden. Das bedeutet, dass Autofahrer, die in die Moerser Straße einfahren möchten, sich kurz vor dem Kreisel zunächst links einfädeln müssen.
Über die Verkehrsregelungen während der abschließenden Baumaßnahmen informiert das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement in Kürze.

Plastik begreifen - Führung für Blinde, Sehbehinderte und Sehende
Mit Sybille Kastner

Sonntagsführung, 22. Juni 2008, 11.30 Uhr Eintritt: 6,- / 3,- Euro
Für Menschen, die von Blindheit oder einer Sehbehinderung betroffen sind, treten an die Stelle des Sehens andere Sinneserfahrungen, die gerade in einem Skulpturenmuseum besonders zur Geltung kommen können. Das Tasten der Oberfläche bzw. das Material einer Skulptur werden bei der Sonntagsführung mit Sybille Kastner am Beispiel ausgewählter Werke der Sammlung des Lehmbruck Museums ins Zentrum der Wahrnehmung gerückt.
Eingeladen sind nicht nur Sehbehinderte, sondern auch Sehende, die sich auf einen Erfahrungsaustausch mit Menschen, die ihre Umwelt mit anderen Sinnen begreifen, einlassen möchten.
Das Gespräch und die Vermittlung durch die Museumspädagogin Sybille Kastner sollen anregen, wechselseitig den Sinneshorizont zu erweitern. Auch wenn das Berühren der Skulpturen mit den Händen aus konservatorischen Gründen den Menschen mit Sehbehinderungen vorbehalten ist, wird dennoch für vielfältige Tasterlebnisse bei allen Teilnehmern gesorgt sein.
Treffpunkt für die öffentlichen Führungen ist die Kassenhalle des Lehmbruck Museums. Bei vorheriger Anmeldung können sich die Teilnehmer von der Bushaltestelle "Lehmbruck Museum" abholen lassen. Blindenhunde können mitgenommen werden.

Donnerstag, 19. Juni 2008 - Historischer Kalender
5000 Fans bejubelten auf der Dreieckswiese Deutschlands Einzug ins Halbfinale

Olympiade des kleinen Mannes Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Olympia-Qualifikation des kleinen Mannes, so bezeichnete Paul Hoffmann, vom Deutschen Olympischen SportBund (DOSB), die Sportabzeichen-Tour, die heute im Duisburger Leichtathletik-Stadion, von 9 – 18 Uhr Halt machte.


Margit Prießen (li), Karel Lang und Ilka Pedersen, umlagert von gutgeglaunten Schülerinnen und Schülern

Über 1.300 Schülerinnen und Schüler aus Duisburger Schulen, waren bei Event vertreten. Neben den sportlichen Aktivitäten im Leichtathletik- sowie im Schwimm-Stadion, konnten die Jugendlichen auf, in und um die Eissporthalle aufgebauten Spielgeräten, die Wartezeiten zwischen den einzelnen Disziplinen, kurzweilig nutzen.
Franz Hering, Vorsitzender des Stadtsportbund Duisburg (SSB) weis, dass fünf Prüfungen eine hohe Hürde sind, die aber durch eine gezielte Vorbereitung, durchaus gut gemeistert werden kann. In seinem Statement bei der Pressekonferenz des DOSB unterstrich Johannes Kebbekus, Regionalleiter der Barmer Ersatzkasse Duisburg, dass der Bekanntheitsgrad des Sportabzeichens in den Schulen verstärkt werden muss, um die Kids dafür zu motivieren.

Rund 150 Helfer, sowie bundesweite und örtliche Förderer, wie zum Beispiel das Frische Kontor Duisburg, machten dieses Spiel- und Sportfest erst möglich, sagte Uwe Busch, Geschäftsführer des SSB.
An der Veranstaltung nahmen auch die beiden U 17 Nationalspielerinnen und Deutsche Meisterinnen 2007 Ilka Pedersen und Margit Prießen vom Deutsche Vize-Meister FCR Duisburg und Eishockey-Chefcoach der Duisburger Füchse, Torwardlegende Karel Lang teil. Besonders Lang zeigte, wie man mit sportlichen Übungen, Kraft, Sprint- und Ausdauerfähigkeit erreichen kann.

36- Tour-Förderer Barmer Ersatzkasse, war durch Regoinalleiter Johannes Kebbekus und seinen  Mitarbeiterinnen vertreten Margit Budde (DOSB), Paul Hoffmann (DOSB), Uwe Busch (SSB) und Bärbel Dittrich und LSB-Vizepräsidentin Breitensport unterrichteten die Journalisten über die Sportabzeichen-Tour 

Kompetenzzentrum Altbausanierung - Geschäftsstelle KlimaTisch
Das Kompetenzzentrum Altbausanierung der Geschäftsstelle KlimaTisch auf der Dellstraße 9 in Duisburg-Mitte bleibt vom 27. Juni bis 8. Juli geschlossen. Ab 9. Juli ist das Kompetenzzentrum vormittags in der Zeit 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Die Nachmittagssprechzeiten dienstags und donnerstags, jeweils von 13.30 bis 16.30 Uhr werden wieder ab 22. Juli angeboten.

Logport-Kreisel kurz vor Vollendung
Der Kreisverkehr im Bereich Moerser Straße/Margarethenstraße in Duisburg-Rheinhausen geht in die letzte Bauphase. Die vorbereitenden Arbeiten hierzu beginnen am kommenden Wochenende. Aus diesem Grund muss der Verkehr aus Richtung Rheinbrücke von Samstag, 21. Juni, 7 Uhr bis Montag, 23. Juni, 14 Uhr, auf eine Spur geleitet werden. Das bedeutet, dass Autofahrer, die in die Moerser Straße einfahren möchten, sich kurz vor dem Kreisel zunächst links einfädeln müssen.
Über die Verkehrsregelungen während der abschließenden Baumaßnahmen informiert das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement in Kürze.

Diebstahl von Sinkkästen in Duisburg Beeck
In der Zeit vom 14. bis 18. Juni 2008 sind in Duisburg-Beeck insgesamt 8 Gullydeckel auf den Straßen Heckershof, Nattenbergshof und Hubertusstraße gestohlen worden.
Da diese Gullydeckel nicht mehr hergestellt werden, müssen nun die kompletten Senken erneuert werden. Der Schaden beläuft sich auf insgesamt ca. 8.000,- Euro.
Neben dem wirtschaftlichen Schaden, der durch die Diebstähle entsteht, stellen die fehlenden Sinkkästen Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer dar, da es hierbei zu Unfällen und Verletzungen kommen kann.
Alle Schrotthändler in Duisburg sind darüber informiert, dass keine Sinkkästen angenommen werden dürfen. Die Wirtschaftbetriebe Duisburg bitten den Diebstahl von Sinkkästen durch deren Annahme nicht zu unterstützen.
Zeugen bzw. Hinweise auf die Täter können an das Kundenservicecenter unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 gegeben werden.

Kommunen sind für den Klimaschutz unverzichtbar
Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem Deutschen Landkreistag

In seiner Klimaschutzinitiative hat das Bundesumweltministerium auch einen Schwerpunkt auf die Unterstützung kommunaler Klimaschutzprojekte gelegt, denn hier verdichten sich die technologischen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen. Auf einer gemeinsamen Konferenz mit den kommunalen Spitzenverbänden sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel heute in Berlin: "Die Kommunen sind für den Klimaschutz unverzichtbar. Jede Gemeinde, groß oder klein, soll daher die Chance bekommen, die Potentiale für mehr Klimaschutz zu erschließen und professionell umzusetzen. Energie einzusparen entlastet nicht nur die privaten Haushalte, sondern auch die der Kommunen."
Christian Ude, Präsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister der Stadt München, begrüßte das Engagement des Bundesumweltministeriums: "Bereits jetzt leisten viele Städte mit dem Einsatz erneuerbarer Energien, Energieeinsparkonzepten, energetischer Gebäudesanierung und der Förderung umweltfreundlicher Verkehrsträger einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die Klimaschutzinitiative ist eine gute Grundlage, um die Kommunen gezielt zu unterstützen."

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, stellte die enormen Energieeinsparungs- und Klimaschutzpotentiale in einer Größenordnung von über 40 Prozent insbesondere bei den kommunalen Schulen und Kindergärten heraus. Er sagte: "Die für das Jahr 2008 von Bund, Ländern und Gemeinden zur Verfügung gestellten Mittel von 600 Millionen Euro zur energetischen Sanierung dieser Gebäude müssen auf höherem Niveau auch langfristig gewährleistet sein." Neben aktivem Klimaschutz stärke dies nicht nur den lokalen Arbeitsmarkt, sondern sei zugleich eine wichtige Investition in den Zukunftsbereich Bildung.

Landrat Thomas Kubendorff begrüßte für den Deutschen Landkreistag nachdrücklich die geplante Förderung kommunaler Klimaschutzprojekte. "Viele Kommunen, deren Haushalte nicht ausgeglichen sind und für die gleichzeitig eine Förderung besonders nötig wäre, haben große Probleme, den für die Inanspruchnahme der Förderung erforderlichen kommunalen Eigenanteil aufzubringen. Bei der Feinabstimmung der vorgesehenen Programme müssen zur Lösung dieses Problems kreative Wege gefunden werden."
Mit einer gemeinsamen politischen Erklärung wollen das BMU und die kommunalen Spitzenverbände ein Signal an die Kommunen geben, noch stärker Klimaschutzinitiativen anzustoßen.

Umwelttage und der "Stand-by-Betrieb"
Wie wirkt sich das veränderte Klima auf unsere Gesundheit aus?

Meist erkennen wir es am roten Lämpchen: Der Fernseher, die Stereoanlage und andere Elektrogeräte werden zwar gerade nicht genutzt, befinden sich aber im Bereitschaftsmodus, im sogenannten `Stand-by-Betrieb'. Dies gilt für viele Geräte unseres täglichen Gebrauchs, die aus Gründen der Bequemlichkeit mit der Fernbedienung an- und auszuschalten sind, um ständige Erreichbarkeit sicherzustellen. Auch wenn ein Gerät über keine Stand-by-Funktion verfügt und scheinbar ausgeschaltet ist, kann es sein, dass dennoch Strom verbraucht wird. Und das kostet unnötig Geld," berichtet das katholische Bildungswerk am Wiebernplatz.
Zeitschaltuhren sinnvoll einsetzen! Stand-by-Funktion ausschalten, wenn sie nicht gebraucht wird! Bei Mobiltelefonen auf funktionierenden Akku / Ladegeräte achten! Bei Büro- und Wohnungseinrichtung nur unbedingt erforderliche Geräte kaufen. "Fernseher, Videorecorder, DVD - Spieler, Hifi - Anlagen, Radios, PC, Monitor, Drucker, Scanner, Handy- und Taschen-PC-Ladegeräte, Fernkopierer, Telefonstationen, ISDN - Anlagen, Kühlschränke, Gefrierschränke, Kaffeemaschinen, Mikrowellengeräte, Geschirrspüler, Warmwasserspeichergeräte (Untertischgeräte), Waschmaschinen, Wäschetrockner, Wasserbett, Ladegeräte für elektrische Zahnbürsten, Akku - Staubsauger und Halogen - Tischleuchten mit Netzteil (Trafo) sind Stromfresser," berichtet der Referent Reinhold Horstig, Technischer Fernmeldeamtsrat a. D.. Geräte nur eingeschaltet lassen, wenn sie gebraucht werden! Wenn möglich Stecker ziehen! Bei Bürogeräten kann so viel Geld gespart werden, da Leerlaufverluste vermieden werden. Vernünftig heizen! Warmwasser für Heizung und Körperpflege nur dann bereitstellen, wenn es gebraucht wird! Beim Kauf auf geringen Energieverbrauch der Geräte achten (im Zweifelsfall hilft die Verbraucherberatung)! Es gibt viele Möglichkeiten, wie man auch im Alltag Strom sparen kann.
Wie wirkt sich das veränderte Klima auf unsere Gesundheit aus? Was kann ich dafür bzw. dagegen tun? Beeinflusst das Wettern überhaupt meine Gesundheit? Was ist Wetterfühligkeit und wie wirkt sich diese aus? Wie kann ich selbst für besseres Klima in meinem Körper und meinem Umfeld sorgen," beschreibt das Programmheft eine Veranstaltung, die am 5. Juni bei der Psychotherapeutin und Naturheilkundlerin Marion Kazmirek stattfinden sollte.
Diese Veranstaltung fiel leider aus. Offensichtlich war ich der einzige, der sich dafür anmeldete. Was mich schon ein wenig überraschte. Angesichts von Ozonwarnungen und Biowettervorhersagen hatte ich angenommen, dass sich schon einige Leute mehr dafür interessieren würden. Ich werde mir die Informationen schon woanders besorgen müssen. Andreas Rüdig

8,6 Millionen Erwerbstätige in Nordrhein-Westfalen
Die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen war im ersten Quartal 2008 mit 8,6 Millonen um 1,8 Prozent höher als im ersten Vierteljahr 2007. Wie das Landesamt
für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, setzte sich damit die positive Entwicklung aus dem vierten Quartal 2007 fort (damals ebenfalls +1,8 Prozent gegenüber Oktober bis Dezember 2006).
Maßgeblich beeinflusst wurde diese Entwicklung vor allem vom unverändert hohen Anstieg der Beschäftigtenzahlen im Dienstleistungsbereich: Gegenüber Januar bis März 2007 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im ersten Quartal 2008 um 124 000 (+2,0
Prozent). Bemerkenswert ist nach Mitteilung der Statistiker auch der Anstieg im Verarbeitenden Gewerbe (+25 000; +1,6 Prozent).



Die vorgestellten Zahlen beruhen auf vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder", dem auch das NRW-Landesamt angehört. In die Erwerbstätigenrechnung einbezogen sind neben den
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auch Beamte, Selbstständige, mithelfende Familienangehörige und geringfügig Beschäftigte. (LDS NRW)

Erfolgreicher Jahresabschluss 2007 der Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Der Verwaltungsrat der Wirtschaftsbetriebe Duisburg - Anstalt des öffentlichen Rechts (WBD - AöR) beschloss am 18.06.2008 den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss 2007 der WBD - AöR. Dabei stellte der Verwaltungsrat fest, dass die mit der Neugründung der Wirtschaftsbetriebe als Anstalt des öffentlichen Rechts zum 01.01.2007 verbundenen Erwartungen sich bisher voll erfüllt haben. Die Konsolidierung der Wirtschaftsbetriebe mache gute Fortschritte, dies zeige, dass die Gründung der Anstalt öffentlichen Rechts der richtige Weg zur zukunftsorientierten Ausrichtung der Wirtschaftsbetriebe im Konzern Stadt Duisburg gewesen ist. Nach schwierigen Jahren in der Vergangenheit konnte in 2007 erstmal das Eigenkapital deutlich gesteigert werden. Das geplante Jahresergebnis konnte um gut 2,6 Mio. EUR übertroffen werden. Statt einem strukturell bedingten Verlust von 8 Mio. EUR - wie ursprünglich geplant - betrug der Verlust in 2007 nur rund 5,3 Mio. EUR.

Zur Ergebnisverbesserung haben Maßnahmen zur Senkung der Materialkosten und des sonstigen betrieblichen Aufwands wie beispielsweise die Schließung von Betriebshöfen beigetragen. In 2007 konnten jedoch nicht nur die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Wirtschaftsbetriebe verbessert werden. Auch die Dienstleistungsqualität wurde weiter ausgebaut. Die Wirtschaftsbetriebe erwirtschafteten mit ihren Geschäftsfeldern Stadtentwässerung, Abfallwirtschaft, Stadtreinigung, Infrastruktur, Friedhöfe und Krematorium sowie Grünbewirtschaftung in 2007 über 210 Mio. EUR Umsatz. Dies konnte nur gelingen, indem alle Beteiligten - Belegschaft, politische Entscheidungsgremien und natürlich die Kunden der WBD - zum Erfolg beitrugen. Der ausdrückliche Dank des Verwaltungsrates und des Vorstandes galt dabei den Kunden für das Vertrauen, dass sie den Wirtschaftsbetrieben auch in 2007 entgegengebracht haben.
Gleichzeitig mit der Vorstellung des Jahresabschlusses 2007 gab der Vorstand der WBD einen ersten Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2008. Aufgrund der positiven Entwicklung aller Sparten der WBD ist der Vorstand optimistisch, das eigentlich erst für das Jahr 2010 geplante Ziel einer "schwarzen Null" in den operativen Geschäftsfeldern, d.h. ohne Beteiligungserträge bereits im Jahre 2008 erreichen zu können. Unter Berücksichtigung der Beteiligungserträge erwartet der Vorstand einen deutlichen Unternehmensgewinn. Der Verwaltungsratsvorsitzende der WBD, Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, dankte im Namen des Verwaltungsrates den Mitarbeitern der Wirtschaftsbetriebe für die erfolgreiche und kontinuierliche Arbeit im Jahr 2007.

Mittwoch, 18. Juni 2008 - Historischer Kalender
Stadt und Darlington gehen in die Verlängerung

"Beat-up U 18 Party" war ein voller Erfolg
Das Jugendparlament der Stadt Duisburg hatte am vergangenen Sonntag zur ersten Jugenddisco im Pulp geladen. Die "Beat-up U 18 Party" wurde von 170 Schülerinnen und Schülern zwischen 11 und 17 Jahren besucht, um bei Hip Hop, Rap und Rock bis 21 Uhr abzutanzen. Oberbürgermeister Adolf Sauerland fand es klasse, dass das Jugendparlament eine Party für diese Altersgruppe organisiert hatte. Für die Zukunft könne er sich vorstellen, dass sie bei guter Resonanz regelmäßig stattfindet. Rap- oder Breakdance-Gruppen könnten sich zum Beispiel bei der nächsten "Beat up"-Party präsentieren. Trotz des guten Einstands würde sich das Jugendparlament freuen, wenn dann noch mehr Gäste den Weg ins Pulp fänden.

Theaterpädagogin mit Unternehmerinnenbrief ausgezeichnet
Projektbüro U-Brief der Stadt überreichte die begehrte Urkunde an Verena Meyer
 "Sie sind gut!" So lautet die Aufforderung an die Bewerberinnen, sich zu präsentieren und mit dem Unternehmerinnenbrief NRW (U-Brief) zu wachsen. Eine weitere Gewinnerin des Wettbewerbs aus der Region Niederrhein steht fest. Die Expertenjury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Duisburg, Kammern, Wirtschaftsförderungen, Verbände, Unternehmen und Banken tagte am 12. Juni 2008 in den Räumen des Tectrums auf Einladung des Immobilien Managements Duisburg. Bei dieser Jurysitzung wurde eine Unternehmerin aus Duisburg mit der begehrten Urkunde ausgezeichnet: Verena Meyer überzeugte mit ihrem Unternehmen "theateroffensive" durch ihre kreativen Marktstrategien und die wirtschaftlichen Perspektiven der Geschäftsidee.
Verena Meyer ist Theaterpädagogin und Dramaturgin, absolvierte das Studium der Theaterwissenschaften und eine Ausbildung zur Drama- und Theatertherapeutin. Nach vielfachen Auszeichnungen gründete sie ihr Unternehmen "theateroffensive". Dieser theaterpädagogische Service richtet sich an Privatpersonen, Unternehmen, Schulen, Gruppen sowie private und öffentliche Kultur- und Bildungseinrichtungen.
"Mut zur Präsentation mit unternehmerischem Gespür zeichnet erfolgreiche U-Brief Bewerberinnen aus", so die Koordinatorinnen Magdalena Kowalczyk und Karin Schillings des Projektbüros "U-Brief Niederrhein" im Amt für Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg. Die Auszeichnung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW ist für die Preisträgerin mit fachlichem Rat, Kontakten in Netzwerke, aber auch mit einer einjährigen Patenschaft verbunden.
Interessierte Gründerinnen und Unternehmerinnen können sich um die landesweite Auszeichnung bewerben. Bewerbungsschluss für die nächste Auswahlrunde am Niederrhein ist der 18. September 2008.

NRW-Bauproduktion nahm im April um 0,9 Prozent ab
Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im April 2008 um 0,9 Prozent niedriger als im April 2007. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und
Statistik mitteilt, nahm die Bauleistung im Hochbau um 2,6 Prozent zu. Die Produktion im Tiefbau hingegen ging um 4,7 Prozent zurück.
Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker für den gewerblichen und industriellen Hochbau (+12,9 Prozent) eine Produktionssteigerung, während die Bauleistung im Wohnungsbau (- 4,3 Prozent) und im öffentlichen Hochbau (-14,2 Prozent) niedriger war als zwölf Monate zuvor. Im Bereich des Tiefbaus verringerte sich die Bauproduktion in allen Sparten (Straßenbau: -1,4 Prozent; gewerblicher und industrieller Tiefbau: -5,5 Prozent; sonstiger öffentlicher Tiefbau -6,7 Prozent). (LDS NRW)

11. Duisburger KinderKulturFestival "Freunde"
Freundinnen und Freunde halten zusammen, sie gehen gemeinsam durch dick und dünn und entdecken die Welt - oft ein Leben lang. Und natürlich brauchen gerade Kinder Freunde. Weil Freundinnen und Freunde so wichtig sind - zum Toben, zum Spielen oder zum Blödsinn machen - widmet sich das 11. Duisburger KinderKulturFestival vom 21. Juni bis zum 5. Juli ganz dem Thema "Freunde".

Internationale Gäste des Festivals werden die Kinder und Jugendlichen der "NDERE KIDS" aus Kampala sein. Das Kulturprojekt aus der Hauptstadt Ugandas kommt für mehrere Auftritte und Workshops auf das Festivalgelände am Innenhafen. Tägliche Theateraufführungen, Konzerte und Workshops zu Theater, Musik oder Instrumentenbau sowie offene Spielangebote garantieren über zwei Wochen ein vielfältiges Programm. Unter dem Titel "Arkadas - Freunde" führt das KinderKulturFestival in diesem Jahr erstmals einen Aktionstag durch, der am 28. Juni zur Begegnung mit kulturellen Traditionen und Spielen aus der Türkei einlädt.
Die Programme der NDERE KIDS sind rasante und abwechslungsreiche Mischungen aus Tanz, Musik und Gesang, die die regionale und ethnische Vielfalt Ugandas widerspiegeln. Insofern verkörpern sie auch die Hoffnungen auf ein friedliches, geeintes Uganda. Die NDERE KIDS werden im Rahmen der Eröffnung am 21. Juni ab 15:00 Uhr und zum Abschluss des Festivals am Samstag, 5. Juli, 17 Uhr, ihre "Music & Dance Show" aufführen. Am Mittwoch 25. Juni, 17 Uhr, zeigen sie außerdem ihr Stück "Blosson by Right" (Kinder des Glücks), in dem es um die Rechte der Kinder geht. Darüber hinaus geben sie in zwei Workshops Einführungen in Musik und Tanz aus Uganda.
Die NDERE KIDS sind Teil der 1996 gegründeten Künstler- und Theatergruppe NDERE TROUPE, die sich zum Ziel gesetzt hat, benachteiligten Kindern durch ihre Theaterarbeit eine Chance und neues Selbstvertrauen zu geben.

Neben den NDERE KIDS wird die Niederrheinische Musik- und Kunstschule eine tragende Säule des Eröffnungswochenendes sein. Am 21. und 22. Juni werden zahlreiche Ensembles mit jungen Musikerinnen und Musikern - darunter das größte Gitarrenorchester Deutschlands - auf dem Festivalgelände spielen.

Wie in den Vorjahren sind verschiedene Formen des Kindertheaters eine wichtige Säule des zweiwöchigen Programms am Innenhafen. Professionelle Theater aus ganz Deutschland zeigen insgesamt 16 Aufführungen. Vom Mut, Neuland zu entdecken, erzählt am Sonntag, 22. Juni, 17 Uhr das Stück "anna und otto", das gemeinsam vom Kölner Theater "Die Monteuere" und dem "Danstheater AYA" aus Amsterdam gespielt wird. Das Duisburger ReibeKuchenTheater führt am Donnerstag, 26. Juni, 17 Uhr, sein neues Stück "Die Kuh Rosemarie" auf. Darin geht eine Kuh allen Tieren auf dem Bauernhof so auf die Nerven, dass der Bauer sie nach Afrika schickt. Auf Reisen gehen auch Nick und Nele in der Produktion "JA und NEIN" von Ömmes und Oimel aus Köln am 29. Juni, 17 Uhr. Alles ist wunderbar zwischen den beiden Reisegefährtinnen, bis eine Frage auftaucht: "Wann sind wir endlich da?".
Komik und berührende Momente verbindet das Bonner "Theater Marabu" in seinem Stück "Nur ein Tag", in dem es um die Kraft einer Freundschaft von Wildschwein, Fuchs und Eintagsfliege geht.
Um Märchen, Spiele und Musik aus der Türkei dreht sich alles beim Aktionstag "Arkadas - Freunde" am Samstag, 28. Juni. Höhepunkte des Tages sind die Auftritte der Musikgruppe "Karibuni" und des Schauspielers Nizam Namidar aus Berlin. Die international besetzte Band "Karibuni" aus Münster macht Weltmusik für Kinder und wird Lieder aus der Türkei und anderen orientalischen Ländern spielen. Nizam Namidar stellt die Tradition des türkischen Schattentheaters vor, dessen Hauptfigur der bodenständige, witzige Karagöz ist. Im Dialog mit der zweiten Figur, dem bürgerlichen Hacivat, lässt Nizam Namidar den Karagöz über Freundschaft erzählen.

Doch Zuschauen ist längst nicht alles beim KinderKulturFestival. Workshops z.B. zum Bau von Perkussionsinstrumenten, zu Theater oder Musik fördern künstlerische Fähigkeiten. Täglich laden Mitmach-Angebote wie die Kreativwerkstatt "Freunde", oder das "Spielmobil CaKadu" zum Besuch des Festivalgeländes ein.


28. Mittelstandsforum der GfW Duisburg im Steinhof

Es konnte kein besseres Ambiente für das 28. Mittelstandsforum der GfW Duisburg gewählt werden, als der gerade eröffnete Steinhof in Huckingen. Neben rund 50 Ausstellern, die das Forum zur Produktpräsentation nutzten, waren es rund 300 Gäste, die der Einladung in das neue Veranstaltungszentrum des Duisburger Südens gefolgt waren. OB Adolf Sauerland ging in seiner Begrüßungsrede auf die Tatsache ein, dass gerade das Wegbrechen der Montanindustrie in unserer Stadt einen gesunden Mittelstand mehr als erforderlich macht.
Gerne vernahmen die Gäste das Angebot, sich bei Problemen direkt an die Stadt zu wenden. Auch sei es wichtig, ein Netzwerk unter den Betrieben einzurichten. Das Mittelstandsforum sei der richtige Ort, Kontakte zu knüpfen und das direkte Gespräch mit neuen Geschäftspartnern zu suchen. Elke Sommer vom Steinhof Vorstand hob insbesondere die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Räumlichkeiten für Firmen hervor. Von Tagungen und Seminaren über Firmenevents, wie die alljährliche Weihnachtsfeier, sei alles möglich. Es bleibt zu wünschen, dass mit dem Mittelstandsforum ein Grundstein gelegt wurde für eine künftig intensive Nutzung des Steinhofes durch Duisburger Firmen. HaMo

 

 

 

Dienstag, 17. Juni 2008 - Historischer Kalender
ExtraSchicht 2008 - Die MittsommerNacht der Industriekultur

Nachwuchs-Physiker zu Gast an der Uni Duisburg-Essen

Beratungsangebot für Seniorinnen, Senioren und Menschen mit Behinderungen
Die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen, für ältere und pflegebedürftige Menschen sowie die Wohnberatung des Amtes für Soziales und Wohnen bieten ab sofort zusätzliche Beratungszeiten an. Ein Berater ist regelmäßig Montags bis Freitags von 10 bis 12 Uhr im Veranstaltungs- und Beratungszentrum „Der kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte anwesend.
Das Angebot umfasst Informationen zu den Themen „Wohnen im Alter“, „Barrierefreies Wohnen“, Pflegeangebote, Eingliederungshilfe, Hilfsmittel, „Haushaltsnahe Dienstleistungen“ und vieles mehr. Die Beratungsräume befinden sich ebenerdig im Erdgeschoss des Nürnberger Hauses gegenüber dem Rathaus und sind (inklusive Sanitäranlagen) barrierefrei.

Seifenkistenpiloten vom Uhlenhorst trafen sich nach 37 Jahren in Duisburg wieder
Ein purer Zufall wollte es, dass beim Umweltmarkt am vergangenen Samstag auf der Königstraße Karl Dixius aus Mehring an der Mosel am Stand der COntra Pipeline Initiative seine Unterschrift unter die Protestliste setzte. Von Heimatforscher Harald Molder darauf angesprochen, was ihn in die Stadt geführt habe, stellte sich heraus, daß es neben den beiden großen Sportereignissen am Wochenende in Wedau und am Innenhafen, auch ein Wiedersehen ehemaliger „Sport Asse“ gegeben hatte.

Es war im Jahr 1971, als diese damals 11 – 15 Jahre alten Jungs in Duisburg am letzten „Seifenkistenrennen“ auf dem Uhlenhorst teilgenommen hatten, und so hielt es Ulrich Hatkämper, seines Zeichens CDU Ratsherr in Haltern, nachdem er zunächst mit dem immer noch dem Seifenkistensport verbundenen Arno Fregin, 2. Vorsitzender im Seifenkistenverein „Heisse Räder Friedrichsfeld“, gesprochen hatte, für notwendig, die „Ehemaligen“ in Duisburg zu eine, Wiedersehen einzuladen. Von 25 Teilnehmern 1971 hatte man 22 erreicht und hiervon waren 11 der Einladung in das „Hotel am See“ gefolgt. Aus ganz Deutschland waren sie angereist, dem Odenwald, Bad Soden / Salmünster oder Schifferstadt, und viele schöne alte Geschichten wurden noch einmal lebendig und man beschloss, auch künftig in dieser „Rennfahrerrunde“ zusammenzukommen.

Hintergrund des Seifenkistenrennens:
Bundesmeisterschaften wurden von 1952 bis 1971 an der Uhlenhorststraße in Duisburg ausgefahren. Die Adam Opel AG gab nach der Deutschen Meisterschaft 1971 ihren Rücktritt als Schirmherr und Sponsor bekannt, das vorläufige Aus für Seifenkistenrennen!
Die Adam Opel AG hatte von 1948 bis 1971 als Schirmherrin aller Seifenkistenveranstaltungen für die erfolgreichsten Jungen den “Großen Opel-Preis” gestiftet. Bei diesem Preis handelt es sich um einen zweckgebundenen Geldbetrag, der nur zur beruflichen Ausbildung der Gewinner verwendet werden durfte. Diese Ausbildungsbeihilfe betrug für den ersten Sieger des deutschen Seifenkisten-Derbys 5000 DM, für den zweiten 3000 DM und für den dritten 2000 DM. Außer diesen 5000 DM gewann der Bundessieger einen Flug in die USA. Er war dort drei Wochen lang Gast der General Motors Corporation und nahm als offizieller deutscher Vertreter an der Weltmeisterschaft im Seifenkistenrennen in Akron / Ohio teil. Die 20 Jungen, die nach dem Bundessieger die schnellsten Zeiten gefahren hatten, reisten unter der Obhut von geschulten Betreuern 18 Tage durch die schönsten Gebiete Deutschlands. Die Reise führte sie über Rhein und Mosel nach dem Schwarzwald, vom Bodensee in die Bayrischen Alpen und quer durch Franken zurück nach Rüsselsheim. All diese Auszeichnungen bildeten den “Großen Opel-Preis”. Die Seifenkisten-Städtesieger aus ganz Deutschland fuhren jedes Jahr nach Duisburg um auf der Uhlenhorst-Rennstrecke um den “Großen Opel-Preis” zu kämpfen. HaMo - Fotos: Ulrich Hatkämper, Haltern

Abschluss des Wettbewerbs „Wasser ließ die Sprache fließen“
Rund 200 Schülerinnen und Schüler aus sieben Duisburger Grund- und Förderschulen trafen sich am 11. Juni in der Alten Feuerwache Hochfeld zur Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs „Wasser lässt die Sprache fließen - erlebte Wassergeschichten“. Mit diesem Wettbewerb haben die SchulKulturKontaktStelle der Stadt Duisburg und die Lernwerkstatt SchnEP der Duisburger Schulaufsicht Schülergruppen in Duisburg angeregt, sich dem Phänomen „Wasser“ aus unterschiedlichen Richtungen zu nähern - über Experimente, bildende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, oder Theater.

Bei der Abschlussveranstaltung galt es für die Schülerinnen und Schüler, ihre fachlichen und kreativen Erfahrungen sowie ihre Werke in einer eigenständigen Präsentation den Mitbewerbern, Eltern und einer fachkundigen Jury vorzustellen. Wie erfolgreich dieser Ansatz der naturwissenschaftlich-kulturellen Sprachförderung der Projektträger ist, zeigten die Beiträge aller Gruppen: Unter dem Motto „Alles ist im Fluss“ hatten Kinder der Grundschule Kampstraße einen zauberhaften Wasserfall aus unterschiedlichen Materialien hergestellt und mit selbst verfassten Gedichten gestaltet. In einer Geschichte, ausdrucksvoll vorgelesen, mit Instrumenten begleitet und eigenen Bildern illustriert, nahm die Grundschule Humboldtstraße das Publikum mit auf die faszinierende „Reise der Regentropfen“.
Auch der fröhliche Chor der Förderschule Buchholzer Waldschule verkündete mit Gebärden unterstützt und begleitet durch einen beeindruckenden Diavortrag: „Ich bin ein kleiner Wassertropfen“. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Obermauerstraße erklärten „Unsere Wasserwelt“ an einem selbst gebauten Modell. Bei der Grundschule Dislichstraße ging es unter dem Motto „Wasser - Wieso, weshalb, warum“ um das Thema Wassersparen und um den Wasserkreislauf - erläutert am Garten im Glas. In einem weiteren Beitrag der Schule stellten die Schülerinnen und Schüler die Umgestaltung der Meidericher Dislichstraße als Wasserstraße vor.

Die Grundschule Kunterbunt lud das Publikum mit wunderschön gestalteten bunten Bildern, Plakaten und selbst geschriebenen Wassergeschichten zum Eintauchen in ihre Wasser-Fantasie-Welt ein. Die jüngsten Teilnehmer des Wettbewerbs kamen von der Grundschule Henriettenstraße. Die Erstklässler zeigten in Fotos, Bildern, Collagen, Texten und einem Mobile aus selbst gestalteten Wolken und Wassertropfen die Ergebnisse ihres Weges als „Wassersucher, Wasserfinder und Wasserschöpfer“.
Alle Beiträge waren fachlich, künstlerisch und sprachlich so überzeugend, dass es für die Jury sehr schwer war, die Grundschule Obermauerstraße und die Grundschule Humboldtstraße als ersten und zweiten Gewinner zu benennen.
Die gelungenen Präsentationen der Schülerinnen und Schüler sowie die positiven Rückmeldungen der Eltern und der Lehrerinnen ermutigen die SchulKulturKontaktStelle und die Duisburger Schulaufsicht zu einer Fortführung des Projektes und zu einem erneuten Antrag auf Finanzierung aus den zusätzlichen Mitteln der Stadt zur Sprachförderung.
Alle Wettbewerbsbeiträge werden in Kürze im Duisburger SchülerAtelier im Averdunk-Center auch für eine breitere Öffentlichkeit ausgestellt.


Jerome, Hilal und Lisa von der Grundschule Dislichstraße aus Meiderich vor ihrem Modell der Schule als Wasserstraße

Die positive Entwicklung im Tourismussektor der Stadt setzt sich 2008 weiter fort
Bereits in den vergangenen Jahren ist sowohl die Zahl der inländischen, als auch insbesondere der ausländischen Touristen in Duisburg stetig gestiegen. So haben sich die Gästeankünfte und die Gästeübernachtungen stark positiv entwickelt. Wesentlich zu diesem Trend beigetragen haben neben der effektiven Vermarktung der Stadt durch die Duisburg Marketing GmbH auf nationalen und internationalen Messen und über zahlreiche Publikationen auch die Großereignisse "World Games", "Fußball-WM Quartierstadt" und "Kanu-WM".
Die steigenden Tourismuszahlen wirken sich gleichzeitig auch positiv auf die Wirtschaft der Stadt aus, insbesondere auf das Gastgewerbe. Um diesen Trend zu unterstützen, hat die Duisburg Marketing GmbH im März 2006 ein professionelles Hotelbuchungssystem eingeführt. Dieses bietet zum einen die Möglichkeit, über die In-ternetseite www.duisburgnonstop.de selbst Hotelbuchungen durchzuführen. Zum andern können in der Tourist Information telefonisch oder vor Ort schnell auf die indi-viduellen Wünsche zugeschnittene Hotelzimmer vermittelt werden. Seit der Installation dieses Systems kann die Tourist Information eine deutliche Steigerung der Hotel-buchungen vermelden. So ist der Umsatz im Bereich der Hotelvermittlungen von 2005 auf 2006 um 204% gestiegen. Von 2006 auf 2007 fand ein weiterer Zuwachs von 26% statt.
Die positive Entwicklung der Übernachtungszahlen in den vergangenen Jahren konnte im ersten Quartal 2008 weiter fortgesetzt werden. In den Monaten Januar bis März 2008 stiegen diese bereits um 12,1% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeit-raum. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste wuchs sogar um 21,2%. Beide Zahlen liegen deutlich über dem Landesdurchschnitt NRW mit 4,3% bzw. 8,3% und von allen direkten Nachbarstädten und -gemeinden der Stadt Duisburg kann nur Düsseldorf in diesem Zeitraum ähnlich hohe Zuwachsraten der Gästeübernachtungen aufweisen.

Wirft man einen Blick in die Zukunft, so wird die Nachfrage nach Bettenkapazitäten in Duisburg weiter steigen. Allein das Kulturhauptstadtjahr 2010, das fünfhundertste Geburtsjahr von Gerhard Mercator 2012 und das World-Games-Jahr 2013 werden wieder zahlreiche Touristen aus dem In- und Ausland nach Duisburg ziehen. Uwe Gerste, Geschäftsführer der Duisburg Marketing GmbH, sieht diese Entwicklung als

Basis für steigende Investitionen im Tourismussektor und speziell im Bereich des Gastgewerbes der Stadt und hofft auf weitere Schritte, die diesen Wachstumstrend unterstützen.

Integrationsmaßnahmen des Bundes vor Ort
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) lud gemeinsam mit dem städtischen Referat für Integration zu einer Veranstaltung über bundesgeförderte Integrationsmaßnahmen in Duisburg ein. Neben den Duisburger Bundestagsabgeordneten Petra Weis (SPD) und Hüseyin Aydin (Die Linke) waren alle Träger von Maßnahmen sowie Organisationen von Zuwanderern gekommen, die sich über bestehende Projekte informierten, sich austauschten, um mögliche neue Kooperationspartner zu finden.
Bürgermeister Benno Lensdorf brachte es in seiner Begrüßungsrede auf den Punkt: "Wenn wir uns alle als Ganzes sehen, ist Integration hergestellt." Eine weitere Definition steuerte Petra van Führen, Koordinatorin beim Bundesamt für die in Duisburg geförderten Maßnahmen, bei. "Integration heißt Teilhabe in allen Bereichen des gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Lebens."
Als Kompetenzzentrum hat das Bundesamt die Aufgabe, die sprachliche und soziale Integration von Zuwanderern zu fördern und zu koordinieren. Zahlreich sind die Angebote Duisburger Wohlfahrtsverbände und Vereine, die vom Bund gefördert werden. In 2007 zahlte das Bundesamt für Migration 1,2 Millionen Euro für Integrationskurse, so der Leiter der Regionalstelle Düsseldorf des Bundesamtes, Dr. Werner Hauser. Gebildet hat sich inzwischen ein Trägernetzwerk mit dem Namen "Deutsch lernen in Duisburg", das von Wolf Schneiderheinze vorgestellt wurde. Sieben Integrationskursträger sind an diesem Zusammenschluss beteiligt und weitere Kooperationspartner sind erwünscht. Osman Apaydin berichtete über Maßnahmen der Arbeiterwohlfahrt und Hans Peter Schmitz über Projekte des Landessportbundes. Ein Projekt, das verstärkt Frauen für den Sport gewinnen soll, wurde von Miriam Jusuf vorgestellt.
In der anschließenden Podiumsdiskussion mit den Bundestagsabgeordneten und der Integrationsbeauftragten der Stadt, Leyla Özmal wurden die Anstrengungen der Maßnahmenträger gewürdigt. Özmal: "Ganz wichtig im Integrationsprozess sind die Zuwandererorganisationen. Sie leisten einen enormen Beitrag zur Integration."

Klimaschutz in Duisburg
Um Klimaschutz und Klimawandel geht es in einer Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt und Grünflächen am Freitag, 20 Juni, um 15 Uhr, im Ratssaal des Rathauses Burgplatz 19. Im Rahmen der Duisburger Umwelttage erhalten interessierte Bürger Informationen zum Klimaschutz und Energiesparen.
Professor Dr. Norbert Hüttenhölscher, Leiter der EnergieAgentur NRW, stellt die Auswirkungen des Klimawandels dar und erläutert Vorgaben und Ziele der Bundes- und Landesregierung zum Klimaschutz. Ramon Proske informiert über das Energieeffizienzprogramm e² der Stadtwerke Duisburg AG. Angela Müller und Peter Heise berichten über die städtischen Maßnahmen zum Klimaschutz. Heinrich Maas-van Schingen stellt die Aktivitäten des Klimatisch Duisburg und das neu eingerichtete Kompetenzzentrum Altbausanierung vor.
Im Anschluss an die Vortragsrunde stehen Stadtdirektor Dr. Peter Greulich sowie die Referenten in einer Bürgerfragestunde für ein Gespräch zur Verfügung.

2,9% mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im April 2008
Ende April 2008 waren in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten gut 5,3 Millionen Personen tätig. Wie das Statistische Bundes­amt (Destatis) weiter mitteilt, waren dies rund 148 800 Personen oder 2,9% mehr als im April 2007.

Montag, 16. Juni 2008 - Historischer Kalender
Deutschland - Österreich auf der Dreieckswiese

Bombe im Freihafen erfolgreich entschärft
Der Kampfmittelräumdienst hat die bei Bauarbeiten im Duisburger Freihafen am vergangenen Donnerstag (12. Juni) gefundene britische Fünf-Zentner-Bombe im Bereich Am Nordhafen/Bürgermeister-Pütz-Straße in Duisburg-Ruhrort um 10.45 Uhr erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen sind aufgehoben worden.
Feuerwerker Peter Giesecke vom Kampfmittelräumdienst vor der entschärften Bombe.

LOGPORT II/"Angerpark":
Abschluss der Deponieabdichtung an der Heinrich-Hildebrand-Höhe

Stadtdirektor Dr. Peter Greulich hat heute mit einer symbolischen Klebeaktion auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe die Abdichtungsarbeiten bei LOGPORT II/"Angerpark" in Duisburg-Wanheim abgeschlossen. Am 11. September 2006 begannen die umfangreichen Arbeiten zur Schließung und Sicherung der ehemaligen MHD Werksdeponie und der Sanierung der angrenzenden Flächen bzw. auch die Arbeiten zum Bau des Angerbachweges. Heute, nur knapp zwei Jahre später, wird die Abdichtung der Deponie nun abgeschlossen, so dass weitere Belastungen des Grundwassers und der Umwelt durch die abgelagerten Materialien langfristig ausgeschlossen werden können, da das anfallende Regenwasser über Gräben und Rohrsysteme in Richtung Regenauffangbecken und von dort in den Angerbach und den Rhein geleitet wird und ein Kontakt mit den abgelagerten Materialien durch die Abdichtung nicht mehr möglich ist.
Insgesamt wurden in den letzten Wochen und Monaten 130.000 qm Kunststoffdichtungsbahn (ca. 93.000 qm auf der Deponiefläche) im Rahmen eines technisch aufwendigen Gesamtsicherungssystems - Geogitter, Drainmatten und Fliese sorgen für Stabilität und Sicherheit - verlegt. Dieses Sicherungssystem wird mit insgesamt über 300.000 qm³ Rekultivierungs- und Oberboden in einer Mächtigkeit bis zu 2,30 Meter abgedeckt.
Heute sind nur noch Restflächen in einer Größenordnung von ca. 8.000 qm im Sanierungsplanbereich abzudichten und mit Böden zu versehen. Diese Arbeiten werden in den nächsten drei bis vier Wochen abgeschlossen werden können.
Mit der Schließung der Deponie ist das Kernstück des neuen, gut 14 ha großen Angerparks so gut wie fertig gestellt. Wegebau- und Pflanzmaßnahmen werden in den nächsten Wochen fortgesetzt. Größere Teilflächen des Landschaftsbauwerkes sind bereits begrünt. Angrenzende Flächen in Richtung Wohnbebauung und der Angerbachweg sind bereits fertig gestellt. Gleiches gilt auch für die ca. 3 ha große Gewerbefläche, von der nur noch die zu verbauenden Bodenmaterialien nach und nach zu entfernen sind.
Im Oktober wird die Gesamtmaßnahme abgeschlossen sein. Öffentlich zugänglich wird der Park ab Ende 2008/Anfang 2009 sein. Ende 2009/Anfang 2010 soll die Heinrich-Hildebrand-Höhe eine Landmarke erhalten. Der Wettbewerb hierzu läuft gerade an.

Örtliche Überprüfung des Sozialwohnungsbestandes in den Ortsteilen Laar, Beeckerwerth und Meiderich
Auch in diesem Jahr überprüft die Stadt Duisburg wieder einen Teil des geförderten Wohnungsbestandes. Überprüft werden die öffentlich geförderten Wohnungen in den Ortsteilen Laar, Beeckerwerth, Mittelmeiderich, Obermeiderich und Untermeiderich. Grundlage dieser jährlichen zehnprozentigen Kontrolle sind landesweit geltende Bestimmungen. Bei der Überprüfung der Wohnungen wird zum Beispiel auf den Zustand der Wohnungen und des Treppenhauses, bauliche Veränderungen und die Miethöhe geachtet.
Mieter und Vermieter werden um Verständnis und Unterstützung dieser Aktion gebeten. Mitarbeiter, die mit dieser Prüfung beauftragt sind, haben einen Dienstausweis bei sich und können sich damit legitimieren.

Bericht zum Thema „Gesundheit von Männern und Frauen“
Gibt es einen Unterschied zwischen dem gesundheitlichen Zustand von Männern und Frauen? Der aktuell erschienene Bericht der Kommunalen Gesundheitskonferenz Duisburg beantwortet diese Frage aus geschlechtsspezifischer Perspektive mit ja. Dabei spielen biologische Faktoren ebenso eine Rolle wie gesellschaftliche und psychosoziale Einflüsse. Der Bericht kann unter 0203 / 283-4632 bestellt werden.
Unterschiedliche Problemlagen bei Frauen und Männern sind von erheblicher Bedeutung für die gesundheitliche Vorsorge. Nur durch einen konsequenten Geschlechtervergleich können die gesundheitlichen Bedürfnisse von Frauen und Männern herausgearbeitet werden, und erst der geschlechtervergleichende Blick auf die Lebensbedingungen lässt die Bedeutung der Risiken und Ressourcen für beide Geschlechter erkennen.
Auch in Duisburg spiegeln sich die Daten wider, die im Bundes- und Landestrend liegen, eine zum Teil erhebliche höhere Sterbe- und Krankheitsrate bei den Männern im Unterschied zu den Frauen. Dies wird sowohl bei Krebserkrankungen als auch bei den Herzkreislauferkrankungen besonders deutlich.

Baupreise in NRW um 3,0 Prozent höher als vor einem Jahr
Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen erreichte nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik im Mai 2008 einen Indexstand von 114,9 (berechnet auf der Basis des Jahres 2000 = 100) und war damit um 3,0 Prozent höher als im Mai 2007. Gegenüber Februar 2008 stieg der Preisindex für Bauleistungen um 1,1 Prozent.

Die Baupreisindex-Berechnungen schließen die Mehrwertsteuer ein, da es sich bei den Bauleistungen im Wohnungs-, Nichtwohnungs- und Straßenbau in der Regel um Leistungen für den Endverbraucher handelt. Erhoben werden die Bauleistungspreise jedoch ohne Mehrwertsteuer, weil die Betriebe die einzelnen Leistungen in der Regel netto kalkulieren und die von ihnen erbrachte Gesamtbauleistung erst später mit der Mehrwertsteuer belastet wird. (LDS NRW)

Keine Konsolidierung der Landesbanken zulasten der Sparkassen!
Angesichts der aktuellen Debatte über das künftige Geschäftsmodell der Landesbanken sagte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, heute in Berlin:
"Bei der Neuordnung der Landesbanken darf es nicht zu einer Schwächung der kommunalen Sparkassen kommen. Das Geschäftsmodell der Sparkassen hat sich gerade in Zeiten der aktuellen Krise am Finanzmarkt als stabilisierender Faktor erwiesen. Die Sparkassen kommen als Miteigentümer der Landesbanken in eindrucksvoller Weise ihrer Verantwortung nach und stehen für Verluste ein. Die Länder als Miteigentümer der Landesbanken sind nun ihrerseits gefordert, ihrer Verantwortung gerecht zu werden."

Im Interesse von Bürgen und Kommunen warnte Landsberg die Landesregierungen, die notwendigen politischen Schritte zur Konsolidierung der Landesbanken dürften nicht zulasten der kommunalen Sparkassen gehen. "Das Geschäftsmodell der kommunalen Sparkassen mit seiner regionalen Verankerung ist ein Erfolgsmodell. Es ist ein herausragender Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung in den Städten, Gemeinden und Regionen. Die Rettung einer Landesbank durch eine Zwangsfusion mit einzelnen Sparkassen schwächt dieses Geschäftsmodell. Dies würde nicht nur die regionale Orientierung der Sparkassen aufweichen, sondern auch das bewährte Drei-Säulen-Modell in Deutschland infrage stellen."
Dies sei eine Politik, die den Gegnern des Drei-Säulen-Modells in die Hände spiele. Dabei seien es gerade die öffentlichen Institute, die - auch in den letzten Monaten - maßgeblich zur Stabilisierung des Finanzplatzes Deutschland beigetragen haben.

Vor diesem Hintergrund appellierte Landsberg an die Landesregierungen, die Konsolidierung der Landesbanken voranzutreiben. "Es gibt auch im jetzt schwierigen Marktumfeld einige sehr erfolgreiche Landesbanken mit zukunftsfähigen Geschäftsmodellen. Diese sollten Ausgangspunkt für die Schaffung einiger öffentlicher Großbanken durch eine Fusion mit weniger erfolgreichen Landesbanken sein." An die Länder appellierte Landsberg, dass es im Interesse der Bevölkerung und der kommunalen Sparkassenträger an einem funktionierenden Finanzplatz Deutschland keine Fixierung an Landesgrenzen geben dürfe. Von den Landesbanken selbst forderte Landsberg abschließend, die notwendigen Reformschritte nicht zu blockieren.

Samstag, 14. Juni 2008 - Historischer Kalender
Umwelttage: Besuch beim Gaskraftwerk der ThyssenKrupp AG und der RWE Power AG in Duisburg-Hamborn - Von Andreas Rüdig
Die ThyssenKrupp AG betreibt gemeinsam mit der RWE Power AG am Standort Duisburg-Hamborn ein hocheffizientes Gaskraftwerk. Statt das bei der Stahlproduktion anfallende Prozessgas ungenutzt in die Atmosphäre abzugeben, wird es zur Erzeugung von Strom und Wärme mit der weltweit modernsten Technik genutzt.
Die interessierten Bürger sind herzlich eingeladen, den Prozess der Gasverbrennung, Dampf- und Stromerzeugung sowie die vielfältigen Umweltschutzmaßnahmen des sog. `Block 5' kennenzulernen. Nach einem Einführungsvortrag über den Energieverbund eines integrierten Hüttenwerks erfolgt eine geführte Besichtigung der Kraftwerksanlagen. Sehr sehenswert ist auch die von Professor von Garnier gestaltete, weithin sichtbare äußere Farbgebung des Kraftwerkes," berichtet das Programm der Umwelttage.
Rund 50 Teilnehmer versammeln sich am Samstag, dem 14. Juni 2008, um 10 Uhr am Tor 18 auf der Alsumer Straße in Beeck. Auch wenn der Vortrag eher unstrukturiert ist und sich an den Wünschen der Besucher orientiert, so gibt er doch einen informativen und anschaulichen Überblick über die Stahlerzeugung und Wärmeproduktion bei ThyssenKrupp Steel. So nebenbei bemerkt erstaunt mich an diesem Vormittag, wie viele ehemalige Mitarbeiter von Thyssen an dieser Betriebsbesichtigung teilnehmen.
Die eigentliche Führung kann natürlich nur einen kleinen Ausschnitt des Kraftwerks zeigen. Auch wenn Leute wie ich nicht viel von technischen Dingen verstehen, eröffnet eine solche Führung doch bemerkenswerte Einblicke. Es wäre sicherlich vermessen, hier die Stahlerzeugung oder die Funktionsweise eines Museums erklären zu wollen. Das kann ThyssenKrupp auf jeden Fall besser; wer sich dafür interessiert, erhält bei dem Unternehmen die entsprechenden Informationen.
Im Rahmen des Möglichen sollte es häufiger solche Betriebsbesichtigungen geben. So kann dann die interessierte Duisburger Öffentlichkeit einen besseren Eindruck von einem wichtigen Arbeitgeber Duisburgs erhalten.

Drachenboot-Regatta und Hafenfest
Bis zum 15. Juni finden am Innenhafen das Internationale Hafenfest und die größte Drachenboot-Fun-Regatta Deutschlands statt. Rund 170 Teams mit ca. 3.500 Teilnehmern in ausgefallenen Kostümen nehmen an dem Event teil, bei dem am Samstag, 14. Juni um 16:00 Uhr auch die mittlerweile obligatorischen Prominenten-Mannschaften an den Start gehen.
Neben dem Regatta-Spektakel werden diverse Programme rund um den Innenhafen veranstaltet. U.a. gibt es einen Tag der offenen Tür in der Marina Duisburg, ein Kinderfest mit der Kindernothilfe, Playmobil und Lego, sowie ein Kunsthandwerker- und mittelalterlicher Markt entlang der Promenade. Auf der alltours-Bühne können die Besucher ein internationales Musik-und Showprogramm, zum Beispiel mit „Stars in concert“ erleben. Manfred Schneider (Text und Foto)

Axel Funke, Chef von Multi Development, tauft das neue Drachenboot unter den Blicken von Otto Cimarno, Trainer bei der Wanheimer Kanugilde 

Ausstellung "Radlust" eröffnet
Die Ausstellung "Radlust" im Rahmen der Umwelttage 2008 wurde heute von Bürgermeister Benno Lensdorf im CityPalais in Duisburg-Mitte eröffnet. Initiiert wurde die Ausstellung, die in den nächsten 14 Tagen in der ersten Etage vor dem Eingang Mercatorhalle zu sehen ist, durch den ADFC Duisburg gemeinsam mit dem Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement.
Fahrradfahren beginnt im Kopf. Aufbauend auf dieser Grunderkenntnis hat die Projektgruppe "Radlust" der Universität Trier eine Marketingkampagne fürs Fahrradfahren entwickelt. "Das Fahrrad hat riesige Potenziale, in Deutschland und weltweit. Es sichert Effizienz und Verträglichkeit, Erreichbarkeit und Mobilität, schont Klima und Umwelt, spart Energie und Platz.
Es bietet intensivstes Stadt- und Landschaftserlebnis, Individualität, Freiheit. Radlust pur. Einfach Aufsteigen und Losfahren", so wirbt Prof. Dr. Heiner Monheim von der Universität Trier für den Fahrradverkehr in der Stadt. Gemeinsam mit der Projektgruppe hat er Plakate entwickelt, die Lust aufs Fahrradfahren in der Stadt machen sollen. Die 32 Plakate erhielten im letzten Jahr den zweiten Preis des Wettbewerbs "best for bike" und den Preis des Klimaschutzwettbewerbes CO2NTRA der Isover- St. Gobain Gruppe.
Die Ausstellung wurde inzwischen in über 60 Städten in Deutschland und dem benachbarten Ausland mit mehr als 400.000 Besucher gezeigt. Mit dieser Ausstellung wirbt das Radlust- Projekt für eine Kommunikationskampagne, die von Bund, Ländern und engagierten Kommunen sowie der Fahrradwirtschaft finanziert werden sollte. Radlust sagt voraus, dass durch eine solche Kampagne der Radverkehr in Deutschland verdoppelt werden könnte.

NRW-Hochschulen: Zahl der Habilitationen gesunken
den 18 nordrhein-westfälischen Hochschulen mit Habilitationsrecht haben im letzten Jahr 332 Personen ein Habilitationsverfahren erfolgreich abgeschlossen.
Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, war die Zahl der abgeschlossenen Habilitationen damit um zehn Prozent niedriger als 2006 (damals: 365 Habilitierte). Der Frauenanteil unter den neu Habilitierten lag 2007 bei 20,8
Prozent und hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert (2006: 20,3 Prozent). Der Ausländeranteil der neu Habilitierten stieg binnen Jahresfrist von 3,3 auf 4,5 Prozent.

Im letzten Jahr wurde fast die Hälfte (47,3 Prozent) der Habilitationen in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften abgelegt, gefolgt von
Sprach- und Kulturwissenschaften (20,2 Prozent) und Mathematik/Naturwissenschaften (16,9 Prozent). Das Durchschnittsalter der Habilitanden lag im Jahr 2007 bei 39,3
Jahren.
Die Habilitation ist das klassische Verfahren, mit dem die Wissenschaftler(innen) ihre Lehrbefähigung nachweisen und somit für Lebenszeitprofessuren berufungsfähig sind. Mit der Änderung des Hochschulrahmengesetzes im Jahre 2002 wurde mit der so
genannten Juniorprofessur eine alternative Qualifizierungsform  für Lebenszeitprofessuren geschaffen: Junge Wissenschaftler(innen) mit einer herausragenden Promotion können seitdem direkt unabhängig Forschung und Lehre an den Hochschulen betreiben und erlangen auf diese Weise die Berufungsfähigkeit.
Nach ersten vorläufigen Ergebnisse gab es in NRW im Jahr 2007 insgesamt 86 Juniorprofessor(inn)en, dies waren fünf Personen mehr als im Vorjahr. (LDS NRW)

Freitag, 13. Juni 2008 - Historischer Kalender
Bombenfund im Duisburger Freihafen: Montag wird ab 10 Uhr entschärft


Bei Bauarbeiten im Duisburger Freihafen wurde gestern (Donnerstag, 12. Juni) eine britische Fünf-Zentner-Bombe im Bereich Am Nordhafen/Bürgermeister-Pütz-Straße in Duisburg-Ruhrort gefunden. Wegen der Größe der Bombe ist eine Evakuierungszone von 250 Metern um die Fundstelle erforderlich. Der Kampfmittelräumdienst wird um 10 Uhr mit der Entschärfung beginnen. Der Bereich im 250-Meter-Umkreis um die Fundstelle muss bis 9 Uhr geräumt sein.
Als Aufenthaltsraum steht ab 8 Uhr das Jugendzentrum „Parkhaus“ auf der Bürgermeister-Pütz-Straße 123 in Duisburg-Meiderich zur Verfügung. Im Bereich 250 bis 500 Meter um den Fundort ist aus Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die Menschen sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 9 Uhr nicht mehr gestattet.
In der Evakuierungszone sind 125 Bewohnerinnen und Bewohner betroffen, in der Sicherheitszone leben rund 1.000 Menschen. Im Evakuierungsbereich liegen einige Betriebe des Freihafens, Hafen- und Industrieanlagen der Duisburger Hafen AG sowie die Bahnlinie RB 36, die in der Zeit der Entschärfung zwischen Duisburg-Ruhrort und Duisburg-Meiderich Süd nicht verkehrt. Die Fahrgäste werden während der Sperrzeit am Bahnhof Meiderich und am Bahnhof Ruhrort an die Buslinien 907 und 925 verwiesen (Letzte durchfahrende Züge um 9:17 Uhr ab Oberhausen Hbf bzw. um 9:25 Uhr ab Meiderich Süd Bahnhof, sowie Richtung Ruhrort und um 9:32 Uhr ab Ruhrort Bahnhof Richtung Oberhausen).
In der Sicherheitszone befindet sich die Grundschule Dislichstraße, die am Montag geschlossen bleibt.
Mit weiträumigen Verkehrsabsperrungen auch außerhalb der Sicherheitszone an den Straßen Am Nordhafen, Vohwinkelstraße, Unter den Ulmen und Bürgermeister-Pütz-Straße ist am Montagvormittag zu rechnen. Durch das Umfahren des abgesperrten Bereichs kann es auch zu Behinderungen auf den Bundesautobahnen A 59 und A 40 kommen.
Ebenfalls betroffen sind die Buslinien 907 und 925 der DVG, die über den Linienweg der Linie 906 über Untermeiderich/Laar umgeleitet werden. Auf der Linie 907 entfallen während der Umleitungsmaßnahme die Haltestellen „Meiderich Post“, „Lohengrinstraße“, „Unter den Ulmen“, „Tunnelstraße“, „Salmstraße“, „Freihafen“, „Ruhrort Verteilerkreis“ und „Ruhrort Bf“. Als Ersatz für die Haltestelle „Ruhrort Bf“ wird die ca. 200 Meter vom Ruhrort Bf entfernte Haltestelle „Thyssen Tor 30“ angedient. (Letzte durchfahrende Busse um 8:37 Uhr ab „Auf dem Damm“ Richtung Beeckerwerth bzw. um 8:57 Uhr ab „Ruhrort Bf“ Richt. Meiderich). Auf der Linie 925 entfallen in dieser Zeit die Haltestellen „Meiderich Stadtpark“, „Salmstraße“, „Freihafen“ und „Ruhrort Verteilerkreis“. Die Haltestelle „Ruhrort Bf“ wird von der Linie 925 zusätzlich angedient (Letzte durchfahrende Busse um 8:54 Uhr ab „Kaiser-Wilhelm-Krankenhaus“ Richtung Baerl bzw. um 8:58 Uhr ab „Friedrichsplatz“ Richtung Meiderich). Mehr Infos gibt es bei der DVG unter der Telefonnummer 01803/504030.
Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben die Anwohner und die betroffenen Gewerbebetriebe heute aufgesucht und sie über die Verhaltensmaßnahmen informiert. Bettlägerige und unterstützungsbedürftige gehbehinderte Personen in der Evakuierungszone sind gebeten, sich beim Call Duisburg unter der Rufnummer (0203) 94000 zu melden. Call Duisburg steht heute noch bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr zur Verfügung.
Beginn und Ende der Entschärfung werden durch Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben; Infos hierzu gibt es auch über Call Duisburg unter 0203/94000 oder im Internet unter www.duisburg.de.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Mittwoch, 25. Juni 2008, zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Die Gesprächstermine können am Montag, 23. Juni 2008, ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Umweltmarkt: "Klimaschutz durch Energieeffizienz" auf der Königstraße
Heute wird die Königstraße wieder zur Umweltmeile. Bis Sonntag. 15. Juni, jeweils von 11 bis 18 Uhr laden 46 Organisationen zum diesjährigen Umweltmarkt mit zahlreichen Info- und Aktionsständen ein. Am Stand des Amtes für Umwelt und Grün wird sich die Königstraße als interkultureller Garten präsentieren. Dort können Interessierte sich zu den Themen Grüngestaltung und Stadtklima informieren und Anregungen holen, so auch für das Projekt "Duisburg. Schön Grün".
Wer noch keine Feinstaubplakette für sein Auto hat, kann diese nach Vorlage der Fahrzeugpapiere ebenfalls am Stand des Amtes für Umwelt und Grün erhalten und wird dabei auch über die Duisburger Umweltzone informiert. Am LBS-Truck werden Informationen und Exponate zum Thema "Heute für Morgen Bauen" angeboten.

Auf die Fragen "Wer engagiert sich für den Umweltschutz? Wer kann für mehr Umweltschutz Ideen und Anregungen geben? An wen kann man sich wenden?" bieten die Aussteller des Umweltmarktes Informationen aus erster Hand. Dies wird nicht einfach nur theoretisch beantwortet, sondern durch Mitmachaktionen und Spiele für Klein und Groß sehr exemplarisch dargestellt.
Als Aussteller sind mit dabei: LBS-Truck, Wirtschaftsunternehmen und Handwerksbetriebe, Dienstleister für Garten und Landschaftsbau, Gesundheit, Verkehr, Energie, Entsorgung, Umweltverbände, städtische Ämter und Institute, politische Parteien, Schulen und Fortbildungseinrichtungen sowie viele ehrenamtlich Engagierte die ihre Arbeit vorstellen und zeigen, wie sie die Umwelt schützen.

Verbraucherpreise Mai 2008: + 3,0% zum Mai 2007
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Mai 2008 gegenüber Mai 2007 um 3,0% gestiegen. Damit wurde die Drei-Prozent-Marke zum zweiten Mal in diesem Jahr erreicht (zuletzt im März: + 3,1%). Im April 2008 hatte die Jahresveränderungsrate bei + 2,4% gelegen. Im Vergleich zum Vormonat April 2008 erhöhte sich der Index um 0,6%. Die Schätzung für Mai 2008 auf Basis der Ergebnisse aus sechs Bundesländern wurde bestätigt.

Multi Development gewinnt den ersten „European Community Support Award“ der „International Council of Shoppingcenters“-Stiftung (ICSC)
Auszeichnung für die „Multi-Talent“-Initiative zur Förderung arbeitsloser Jugendlicher mit Projekten in Duisburg und Dresden
Die International Council of Shopping Centers Foundation (ICSC) hat den erstmals vergebenen „European Community Support Award“ an Multi Development Germany GmbH für die Initiative „Multi-Talent“ verliehen. Der Preis wird für herausragendes soziales Engagement von Shoppingcenter-Betreibern und -Entwicklern vergeben. Der Award wurde im Rahmen der European Solal Marketing Awards Ceremony des ICSC am 12. Juni in Prag überreicht.
„Die Auszeichnung ist für uns auch eine Anerkennung für das Bestreben, in unseren Entwicklungsprojekten die Prinzipien der Nachhaltigkeit konsequent umzusetzen“, sagt Glenn Aaronson, Vorstand von Multi Corporation.
„Nachhaltige Stadtentwicklung ist mehr als der Bau von umweltfreundlichen Gebäuden. Nachhaltigkeit schlägt sich auch in dem verantwortungsvollen und engagierten Umgang mit dem Umfeld, der Stadt und Gesellschaft nieder, was für jeden Unternehmer selbstverständlich sein muss“, ergänzt Axel Funke, Vorsitzender der Geschäftsführung Multi Development Germany GmbH.
Die Initiative „Multi-Talent“
Die “Multi-Talent”-Initiative ist ein Programm von Multi Development für junge Menschen zwischen sechzehn und zwanzig Jahren, die keine oder nur eine schlechte Schulausbildung haben und deren bisherige Bemühungen um eine Ausbildungsstelle erfolglos waren. Die Absolventen durchlaufen eine Kombination von Praktikum und Schulunterricht, die insgesamt etwa neun bis zwölf Monate dauert. Dabei werden die Fähigkeiten der Schüler in Fächern wie Deutsch, Mathematik, Sozialkompetenz und Betriebswirtschaft verbessert. Ziel des Programms ist die Erreichung eines qualifizierten Ausbildungsplatzes. Multi Development hat in Duisburg für dieses Programm 250.000 Euro und in Dresden 400.000 Euro gespendet. Für Berlin ist eine Maßnahme mit einem Volumen von 500.000 Euro in Vorbereitung. Die Planung, Koordination und Durchführung der verschiedenen Maßnahmen wird von lokalen Organisationen wie dem Einzelhandelsverband Niederrhein und der Qualifizierungs- und Arbeitsförderungsgesellschaft Dresden verantwortet. Etwa 70 Absolventen profitieren in Duisburg von „Multi-Talent“, in Dresden sind es etwa 200 Teilnehmer. In Duisburg haben von 36 Absolventen anschließend 31 einen Ausbildungsplatz erhalten.
Der Entwickler Multi Development
Multi Corporation ist eines der größten Immobilienunternehmen Europas, das über seine Tochtergesellschaften Multi Development, Multi Investment, Multi Asset Management und Multi Mall Management Projekte entwickelt und betreibt. Hierzu gehören Einkaufszentren, Bürogebäude und multifunktionale Projekte. Mit Unterstützung des Morgan Stanley Real Estate Funds kombiniert Multi Finanzstärke und Investitionsvermögen mit seiner langjährigen Erfahrung als Entwicklungsunternehmen von Projekten höchster Qualität. Multi ist in über 20 europäischen Ländern aktiv und unterhält Niederlassungen in 19 Städten.
ICSC Foundation
Die 1988 gegründete ICSC-Foundation ist eine Wohltätigkeitsorganisation des International Council of Shopping Centers (ICSC) und verwaltet die Zuwendungen der ICSC-Mitglieder. Im Sinne des "Shoppingcenters Make a Difference"-Slogans unterstützt die Stiftung humanitäre Zwecke und fördert Fachschul- und Universitätsstudenten sowie Praktikanten und Trainees aus dem Einzelhandels- und Immobilien-Bereich.
Gegründet 1957, ist der International Council of Shopping Centers die weltweit erste Handelsvereinigung für die Shoppingcenter-Industrie. Ihre mehr als 76.000 Mitglieder in 92 Ländern sind Shoppingcenter, Entwickler, Manager, Marketing-Experten, Investoren, Einzelhändler, Makler sowie Vertreter von Universitäten und Behörden.

1,6 Millionen schwerbehinderte Menschen in Nordrhein-Westfalen
Ende 2007 lebten 1,64 Millionen schwerbehinderte Menschen in Nordrhein-Westfalen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 0,2 Prozent mehr als bei der letzten Erhebung Ende 2005, aber 9,4 Prozent weniger als vor zehn Jahren (1997: 1,81 Millionen). Jede zwölfte NRW-Bürgerin und jeder zehnte NRW-
Bürger gelten damit derzeit als schwerbehindert; im Sinne dieser Statistik sind das nur Personen, deren Grad der Behinderung von den Versorgungsämtern auf 50 oder mehr festgesetzt wurde. Mehr als die Hälfte (56,8 Prozent) der Betroffenen war mindestens 65 Jahre alt. Nahezu ein Viertel der schwerbehinderten Menschen weist den maximalen Grad der Behinderung von 100 auf.
Die Beeinträchtigung der Funktion innerer Organe ist Hauptbehinderungsart bei 22,0 Prozent aller schwerbehinderten Personen in NRW. Am zweithäufigsten mit 15,5 Prozent kommen Behinderungen der Kategorie "Querschnittslähmung, zerebrale
Störungen, geistig-seelische Behinderung sowie Suchtkrankheiten" vor, gefolgt von "Verlust oder Teilverlust und Funktionseinschränkungen von Gliedmaßen" mit 13,1 Prozent.
Funktionseinschränkungen der Wirbelsäule betrafen 12,0 Prozent, Blindheit oder Sehbehinderung 4,2 Prozent, "Sprach- und Sprechstörungen, Taubheit, Schwerhörigkeit,
Gleichgewichtsstörungen" 3,7 Prozent der schwerbehinderten Menschen. (LDS NRW)

"Lebenslauf" der Grundschule Brückenstraße
Im Rahmen ihres Sport- und Spielfestes veranstaltete die Gemeinschaftsgrundschule Brückenstraße in diesem Jahr einen "Lebenslauf" für das Maliprojekt der Welthungerhilfe. Über 300 Schüler waren eine Stunde lang auf einer festgelegten Runde von etwa 440 Metern um und durch die Schule unterwegs, um laufend oder gehend Runden zu "sammeln".
Schon im Vorfeld der Veranstaltung hatten sich die Kinder Sponsoren gesucht, die für jede erlaufene Runde einen selbst gewählten Geldbetrag spendeten. Alle Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache und liefen trotz warmer Temperaturen Runde um Runde. Viele 100 Zuschauer feuerten die Kinder an und sorgten an den zahlreichen Verpflegungsständen für ein "Marathonfeeling". Insgesamt schafften die Kinder unglaubliche 3524 Runden (das entspricht einer Distanz von fast 1600 Kilometern), wobei die besten es schafften rund 10 Kilometer in der Stunde zu laufen.

Auch beim Spenden sammeln nach dem Lauf war die Motivation der Hochfelder Schulkinder ungebrochen, so dass Spenden in Höhe von 1450 Euro für ihre Altersgenossen im afrikanischen Mali zusammenkamen. Nach der großen Siegerehrung mit Scheckübergabestand schon eines fest: Dies war nicht der Letzte Spendenlauf der GGS Brückenstraße.

Neue Aktionsgruppe von Medica Mondiale Duisburg wirbt um Unterstützung
Etwa 50 Vertreterinnen aus Frauengruppen und Fraueneinrichtungen sowie interessierte Duisburgerinnen waren der Einladung der Gleichstellungsbeauftragten Doris Freer zur Sitzung des Arbeitskreises "Duisburger Frauennetzwerk Lokale Agenda 21" ins Rathaus am Burgplatz gefolgt. Im besonderen Fokus: der Vortrag von Sonja Neuerer, Mitgründerin der neuen Duisburger Aktionsgruppe von Medica Mondiale.
Neuerer informierte über die Arbeit der weltweit agierenden Gruppe und warb beim Duisburger Frauennetzwerk um Unterstützung. Anhand eines beeinduckenden Videos wurde deutlich, dass Krieg, Krisen und Gewalt gegen Frauen untrennbar miteinander verbunden sind. Medica Mondiale, eine deutsche Hilfs- und Menschenrechtsorganisation von Frauen für Frauen mit Sitz in Köln, gründete sich 1993. Seit 15 Jahren unterstützt Medica Mondiale Frauen in Kriegs- und Krisengebieten, die Opfer von Gewalt geworden sind, mit gynäkologischer und allgemeinmedizinischer Versorgung, psychosozialer Unterstützung, Rechtsberatung und politischer Menschenrechtsarbeit.
Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums hat sich nun in Duisburg eine ehrenamtlich tätige Aktionsgruppe von Frauen aus der Region gegründet, um die Öffentlichkeit auf die besonderen Bedürfnisse und Probleme der betroffenen Frauen aufmerksam zu machen. Wer Medica Mondiale e. V. mit einer Spende oder mit Mitarbeit unterstützen möchten, kann unter 0203-7139689 oder b-menner@t-online.de. Kontakt mit Birgit Menner aufnehmen. Weitere Informationen auf www.medicamondiale.de.
 moderner Skulptur.

Donnerstag, 12. Juni 2008 - Historischer Kalender
Fernsehübertragungen von EM-Spielen in Außengastronomiebetrieben
Aufgrund mehrfacher Beschwerden aus der Bevölkerung macht das Ordnungsamt darauf aufmerksam, dass die Fernsehübertragungen der Spiele der laufenden Fußball-Europameisterschaft in Biergärten genehmigungspflichtig sind. Nach dem Landesimmissionsschutzgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen dürfen Außengastronomiebetriebe generell bis 24 Uhr geöffnet bleiben. Diese Regelung erfasst aber nur die Bewirtung der Gäste. Besondere Darbietungen wie Fernsehübertragungen oder das Abspielen von Musik sind erlaubnispflichtig und bedürfen einer Ausnahmegenehmigung durch das Ordnungsamt. Außerdem sind, je nach örtlicher Lage, manchmal noch weitere Auflagen erforderlich, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Betreiber von Außengastronomiebetrieben, die die Spiele der Fußball-EM übertragen, sind aufgefordert, soweit sie noch keine entsprechende Genehmigung besitzen, diese umgehend beim Ordnungsamt zu beantragen (per Fax : 0203/283-4148 oder per E-Mail ordnungsamt@stadt-duisburg.de). Die kostenpflichtige Genehmigung kann kurzfristig ausgestellt werden.
Die Notwendigkeit einer Genehmigung gilt auch für sonstige Veranstaltungen im Außenbereich wie Vereinsfeste oder Kulturveranstaltungen, bei denen Fußballübertragungen mittels Monitor oder Leinwand gezeigt werden.
Auskünfte hierzu erteilt Call Duisburg unter der Telefonnummer (0203) 94000. Verstöße gegen die Regelungen des Landesimmissionsschutzgesetzes können als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße geahndet werden.
Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind Fußballfans und wollen keineswegs als "Spaßbremsen" auftreten. Sie müssen jedoch dafür sorgen, dass die Veranstaltungen sicher und für die jeweiligen Anwohner weitgehend störungsfrei verlaufen.

Umwelttage: Von Kyoto nach Bali
Schon vor über 30 Jahren suchten unsere Mineralienfreunde im Urlaub, in Steinbrüchen und in den Bergen nach Mineralien, Gesteinen und Fossilien. Die Bergleute unter ihnen sammelten in den Zechen am Niederrhein und an der Ruhr Zeugnisse aus der Karbonzeit. Unsere Vogelschutzgruppe fand bei ihren Aktivitäten verstorbene und verunglückte Vögel. Präpariert bildeten sie den Grundstock für eine Lehrsammlung. Das war der Anfang.
1974 eröffneten wird in der ehemaligen Friedhofsgärtnerei der Stadt Duisburg an der Düsseldorfer Straße in Wanheimerort das `Haus der Naturfreunde'. Es ist eines der über 1.000 Naturfreundehäuser weltweit. Wanderstützpunkte, Ferienheime, Familienerholungsheime, Bootshäuser, Stadt- und Vereinsheime, Umweltstationen und in Duisburg ein naturkundliches Museum gehören den Naturfreunden. Heute findet der Besucher hier eine umfangreiche Sammlung von Mineralien, Gesteinen und Fossilien, geordnet nach Landschaften, Ländern und Erdteilen. Eine sehr alte `Russische Mineralien - Kollektion' mit fast 200 Kleinmaterialien und Gesteinen kommt hinzu sowie eine alte Insektensammlung mit dem Schwerpunkt Schmetterlinge (etwa 2.000 Stück). In Dioramen und Vitrinen sind über 120 Vogelpräparate zu sehen, dazu Nester und Eier. Kleinere Sammlungen zeigen Kleinsäugetiere, Zeugnisse aus der Steinzeit und Grabbeigaben aus der Römerzeit.
Eine gut sortierte Fachbücher- und Lichtbildersammlung ist vorhanden (etwa 10.000 Dias)," stellen sich die Naturfreunde im Stadtteil Wanheimerort, denen das "Haus der Naturfreunde" am Waldfriedhof gehört, selbst vor.
"Die Ausstellung `Wer die Natur kennt, kann die Umwelt schützen' zeigt Minerale und Gesteine aus verschiedenen Landschaften und Ländern. Über 100 Vogelpräparate aus der heimischen Vogelwelt werden ausgestellt sowie etwa 2.000 Exemplare Insekten und Schmetterlinge. Salze vom Niederrhein und Funde aus der Stein- bzw. Römerzeit sind Gegenstand der Ausstellung," ergänzt das Programm der diesjährigen Umwelttage.
Ein wenig altbacken und miefig sieht die Ausstellung mit ihren vielen Vitrinen und ausgestopften Tieren aus. Von moderner Museumspädagogik ist hier nichts zu sehen. Es ist fast schon so, als ob die Zeit vor 30 Jahren stehengeblieben sei und moderne Erkenntnisse der Biologie, des Landschaftsschutzes und der Ökologie nicht vorhanden seien. Liebe Naturfreunde, habt ihr keinen Nachwuchs, der euch zeigt, wie man auf moderne Art und Weise die heimische Flora und Fauna präsentiert? Sonst kennen unsere Kinder wirklich irgendwann nur noch Katzen, Hunde und Goldfische. Alle anderen Tiere sind dann nämlich aus unserem kollektiven städtischen Bewusstsein verschwunden und nur noch im Zoo zu sehen.

"Die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Weis lädt im Rahmen der Duisburger Umwelttage zu einer Diskussionsveranstaltung über die Klimaschutzpolitik der Bundesregierung mit dem Titel `Von Kyoto nach Bali - das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung' ein. Ziele dieses Programms, wie den Strom- und Energieverbrauch zu senken oder die Gebäude klimagerecht zu sanieren, sind vor Ort in den Städten und Gemeinden umzusetzen.
Mit dem Kyoto-Abkommen der Vereinten Nationen wurden 1997 erstmals weltweit gemeinsame Ziele zum Schutz unseres Klimas vereinbart. Im vergangenen Jahr wurde in Bali ein Nachfolgeabkommen verhandelt. Die internationale Staatengemeinschaft will in den kommenden zwei Jahren gemeinsame Schritte im Kampf gegen den Klimawandel und die Veränderung unserer Umwelt verabreden.
Die Bundesregierung hat dazu ein umfassendes Energie- und Klimaschutzprogramm verabschiedet, mit dem der Ausstoß von Treibhausgasen bis 2020 um rund 36 Prozent verringert werden soll.
Das Programm enthält insgesamt mehr als 30 Punkte, um den Energieverbrauch beim Heizen, in Haushaltsgeräten, Autos und Gewerbebetrieben zu senken. Das Klimaschutzprogramm schont die Umwelt und schafft neue Arbeitsplätze. Für die SPD gilt: Moderne Umweltpolitik und erfolgreiche Wirtschaftspolitik sind kein Gegensatz. Im Gegenteil: Volkswirtschaften, die rechtzeitig auf Energie- und Ressourceneffizienz setzen, verbessern ihre Chance, dauerhaft zu wachsen. Der Schutz der ökologischen Grundlagen ist eine notwendige Voraussetzung für eine weiterhin funktionsfähige Ökonomie," führt das Programm der Umwelttage in die Veranstaltung ein.
"Die Menschen interessiert die Plakette am Auto mehr, um in den Umweltzonen fahren zu können. Der Mittelstand hat nicht das Geld, um seinen Fuhrpark zu erneuern," führt Jürgen C. Brandt, Kandidat für den Oberbürgermeisterposten der SPD, in das Thema ein.
"Es gibt eine Explosion der Energiekosten. Die Endlichkeit der fossilen Energieträger und die Explosion der Erdbevölkerung sind die Gründe dafür. Es gilt, den gleichen Wohlstand bei weniger Energieverbrauch zu organisieren," berichtet Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium.
"Der Klimawandel ist ein globales Problem," führt sie fort. "Er ist auch eine Herausforderung für die Zukunft. Die Welt muss an einem Strang ziehen. Die Welt wird immer wärmer. Die weltweite Temperatur darf nur um 2° Grad zunehmen. Ansonsten gibt es rasante ökologische, ökonomische und soziale Verwerfungen, die von Menschenhand gemacht sind. Tiere und Pflanzen können sich den Veränderungen nicht schnell genug anpassen. Der Klimawandel vernichtet ein Drittel von Flora und Fauna. Jede aussterbende Art reißt eine Seite aus dem Buch des Lebens, die uns fehlen wird, wenn wir sie brauchen.
Der Schutz des Klimas kostet Geld; das Klima nicht zu schützen, kostet aber noch mehr Geld. Die engagiertesten Klimaschützer sitzen bei den Rückversicherern, weil sie die Kosten des Klimawandels bezahlen müssen. Die Kosten des 1. und 2. Weltkrieges zusammen kostet ein ungebremster Klimawandel bis 2050. Das sind 20 % unseres Wohlstandes.
In Deutschland gibt es schon jetzt Wassermangel und Ernteausfälle in Brandenburg, Hagel und Überschwemmungen in Süddeutschland. Der Klimawandel geht auf Kosten der Entwicklungsländer, obwohl er von den Industrieländern begonnen wurde. Beispiele sind Bangladesh mit seinen Überschwemmungen und Afrika mit seiner fortschreitenden Dürre." Andrea Rüdig

Indischer Partner im Drachenboot der Kindernothilfe
Kindernothilfe engagiert sich für Bedürftige in Asien

Bereits zum fünften Mal startet die Kindernothilfe am 14. Juni als Partner der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft bei der Fun-Regatta mit einem eigenen Drachenboot. Als Verstärkung des Teams ist Brother Sebastian mit im Boot, Direktor der indischen Hilfsorganisation St. Joseph´s Development Trust (SJDT) . Auch diesmal kommen die Einnahmen aus allen Kindernothilfe-Aktivitäten rund um den Innenhafen Kindern und Jugendlichen zu Gute: Mit den Spenden der Regatta-Teilnehmer werden Straßenkinder in Dindigul (Südindien) unterstützt. Beim Kinderfest im Garten der Erinnerungen wird für die Opfer des Zyklons in Birma gesammelt.
Paddeln für eine starke Partnerschaft
Dieses Jahr unterstützt die Kindernothilfe ihre indische Partnerorganisation SJDT, mit der sie seit dem Tsunami im Dezember 2004 zusammenarbeitet. Unter der Leitung ihres Gründers Brother Sebastian betreibt die Entwicklungsorganisation in den ärmsten Regionen Südindiens erfolgreich Straßenkinderprojekte, landwirtschaftliche Entwicklungsprogramme und Selbsthilfegruppen und macht sich außerdem für die Rechte von Kindern stark. Mit den Startgeldern, die die Teilnehmer der Promi-Regatta auch dieses Jahr stiften, wird die Kindernothilfe gemeinsam mit SJDT die Lebensbedingungen von Straßenkindern in der südindischen Stadt Dindigul verbessern. Kinder und Jugendlichen, die auf der Straße um ihr Überlegen kämpfen, sollen in ihre Familien zurückgeführt werden und Schulbildung erhalten.
Kinderfest im Garten der Erinnerungen
Durch Aktionen rund um das Motto "Kinder bewegen spielend" erfahren Mädchen und Jungen beim Kinderfest am 14. und 15. Juni etwas über die Lebensbedingungen von Kindern in anderen Kontinenten. Höhepunkte der Aktivitäten ist der "große Aladin", der nicht nur die Kleinen mit einer bunte Mischung aus Jonglieren, Einradfahren und Feuerspucken faszinieren wird. Auch Clown Püppi lädt am Sonntag wieder zum Mitmachen ein - beim Spiele-Parcours und in den "Kinderwellenflieger". Spenden kommen den Opfern des Zyklon in Birma zu Gute.

Ein Jahr Contra Pipeline-Initiative Duisburg-Süd 

Mit einer Gedenkwanderung entlang der CO Pipeline Trasse im Duisburger Süden hat die COntra Pipeline Initiative im Duisburger Süden nun im Rahmen der Duisburger Umwelttage auf ihr einjähriges Bestehen aufmerksam gemacht. Und auch künftig wird ein Gedenkstein im Karl Harzig Park in Duisburg Ungelsheim an die Initiative erinnern, die sich gegen das über den Süden Stadtteilen hängende "Damoklesschwert" auflehnt. Und dieses bislang mit großem Engagement und großem Erfolg. Die Enthüllung des Steins nahmen Initiativengründer Walter Appelrath. HaMo - Fotos Hartmut Boebers, BIG Hüttenheim

Tag der deutsch-türkischen Wirtschaftsbegegnung
Der 12. Juni 2008 ist der NRW-Tag der deutsch -türkischen Wirtschaftsbegegnung. Mehr als 400 Teilnehmer kamen in die Mercatorhalle in der Duisburger Innenstadt.
"Die Entscheidung für NRW und für Duisburg als erster Begegnungsort wurde dabei bewusst getroffen. NRW hat europaweit eine herausragende Stellung als führender Wirtschafts- und Logistikstandort. Das bevölkerungsreichste Bundesland ist auf Grund der wirtschaftlichen Entwicklung und der geographischen Lage ein zunehmend interessanter Standort für türkische Investoren. Auch, weil hier bundesweit die meisten türkischen Mitbürger leben - fast eine halbe Million. 24.000 davon sind als selbständige Unternehmer maßgeblich für die Wirtschaftskraft des Landes mitverantwortlich. Zudem ist NRW selbst direkt in der Türkei aktiv. Als erstes Bundesland überhaupt hat es unlängst seine Türkeipräsenz NRW.Invest Turkey in Istanbul eröffnet.

Die Bedeutung der Türkei mit Deutschland als ihrem wichtigsten Handelspartner steigt jährlich. Das Exportvolumen Deutschlands in die Türkei wuchs im vergangenen Jahr auf 15 Milliarden Euro. NRW hat daran einen Anteil von 25 Prozent. Das Importvolumen aus der Türkei überschritt in 2007 die 10-Milliarden-Grenze; 2,7 Milliarden gingen davon nach NRW. Unternehmen dieses Bundeslandes investierten durchschnittlich eine Milliarde Euro in der Türkei. Umgekehrt liegen die Investitionen türkischer Unternehmen in NRW jedoch gerade einmal 30 Millionen Euro," berichtet die Türkisch - Deutsche Industrie- und Handelskammer.
"Die Vorteile des türkischen Marktes sind vielfältig. So liegen die Lohnkosten in der Türkei beispielsweise deutlich unter denen in Deutschland. Die Arbeitszeiten sind derzeit mit 45 Stunden pro Woche länger als bei uns. Jahresurlaub gibt es deutlich weniger und die Kündigungsfristen sind kürzer.
Nicht zu unterschätzen ist zuletzt die stetig wachsende Bevölkerung der Türkei. Von den 70 Millionen potentiellen Kunden sind 65 % jünger als 34 Jahre. Der Altersdurchschnitt liegt in der Türkei bei 29 Jahren. Von solchen Altersstrukturen können wir in Zeiten des demographischen Wandels in Deutschland nur träumen. Die junge türkische Bevölkerung ist dabei nicht nur ein herausragender Wirtschaftsfaktor. Vielmehr ist sie eine wichtige Quelle für den Nachwuchs qualifizierter Arbeitskräfte. An diesen mangelt es in Deutschland ja bekanntlich in fast allen Bereichen. Die hohe Arbeitsmoral der türkischen Kultur tut dabei ihr Übriges. Der Arbeitsplatz wird in der Türkei als Institution gepflegt. Er wird als Möglichkeit betrachtet, sein Talent zu nutzen und sich selbst zu entfalten.
Durch ihre geographische Lage - einerseits zu Europa andererseits zu Ländern wie Mittelasien, Rußland und dem Nahen Osten - hat die Türkei zudem eine starke strategische Position. Sie ist Schnittpunkt und Drehkreuz zugleich.
Das Exportvolumen Deutschlands in die Türkei betrug im Jahre 2007 über 15 Mrd. ?. Als einer der wichtigsten Außenhandelspartner hatte NRW daran einen Anteil von über 25 %. Exportgüter waren insbesondere Kraftwagen und Kraftwagenteile, dicht gefolgt von Maschinen und chemischen Erzeugnissen. Insgesamt haben nordrhein - westfälische Unternehmen seit 2003 jährlich rund 1 Mrd. in der Türkei investiert. Mit Blick auf NRW habe umgekehrt türkische Direktinvestitionen noch deutliches Entwicklungspotential. Mit jährlich rund 30 Mio. sind diese noch weit hinter dem Möglichen zurück.
Leider stellen wir immer noch fest, dass Migranten trotz anhaltenden Wachstums in Deutschland und Europa nur unter erschwerten Bedingungen Zugang zu Ausbildung, Weiterbildung und damit zum Arbeitsmarkt haben. Selbst diejenigen, die über einen akademischen Abschluss verfügen, haben deutlich schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als ihre deutschen Kollegen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Nicht zuletzt ist immer wieder die Angst vor Andersartigkeit und den damit möglicherweise verbundenen Problemen herauszuhören," berichtet Dr. Rainhardt Freiherr zu Leoprechting, Präsiden der deutsch - türkischen IHK, in seiner Begrüßungsrede zu Beginn der Veranstaltung.
Volkswagen ist - so nebenbei bemerkt - ebenso vertreten wie die Volksbank Rhein - Ruhr, NRW.Invest, DuisPort, die Metro Group, die Deutsche Post, die Duisburger Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und die örtliche Agentur für Arbeit. VW glänzt dabei mit einem (filmischen) Werbespot, der sich gezielt an die türkische Käuferschicht wendet und sich witzig präsentiert.

Umweltmarkt: „Klimaschutz durch Energieeffizienz“ auf der Königstraße
Ab morgen wird die Königstraße wieder zur Umweltmeile. Von Freitag, 13. Juni, bis Sonntag. 15. Juni, jeweils von 11 bis 18 Uhr laden 46 Organisationen zum diesjährigen Umweltmarkt mit zahlreichen Info- und Aktionsständen ein. Am Stand des Amtes für Umwelt und Grün wird sich die Königstraße als interkultureller Garten präsentieren. Dort können Interessierte sich zu den Themen Grüngestaltung und Stadtklima informieren und Anregungen holen, so auch für das Projekt „Duisburg. Schön Grün“.
Wer noch keine Feinstaubplakette für sein Auto hat, kann diese nach Vorlage der Fahrzeugpapiere ebenfalls am Stand des Amtes für Umwelt und Grün erhalten und wird dabei auch über die Duisburger Umweltzone informiert. Am LBS-Truck werden Informationen und Exponate zum Thema „Heute für Morgen Bauen“ angeboten.

Auf die Fragen „Wer engagiert sich für den Umweltschutz? Wer kann für mehr Umweltschutz Ideen und Anregungen geben? An wen kann man sich wenden?“ bieten die Aussteller des Umweltmarktes Informationen aus erster Hand. Dies wird nicht einfach nur theoretisch beantwortet, sondern durch Mitmachaktionen und Spiele für Klein und Groß sehr exemplarisch dargestellt.
Als Aussteller sind mit dabei: LBS-Truck, Wirtschaftsunternehmen und Handwerksbetriebe, Dienstleister für Garten und Landschaftsbau, Gesundheit, Verkehr, Energie, Entsorgung, Umweltverbände, städtische Ämter und Institute, politische Parteien, Schulen und Fortbildungseinrichtungen sowie viele ehrenamtlich Engagierte die ihre Arbeit vorstellen und zeigen, wie sie die Umwelt schützen.

„Beat-up U 18 Party“ des Jugendparlaments
Das Jugendparlament der Stadt Duisburg lädt am kommenden Sonntag, 15. Juni, von 17 bis 21 Uhr zur „Beat-up U 18 Party“ ein. Veranstaltungsort der ersten großen Kinder- und Jugenddisco, die von Oberbürgermeister Adolf Sauerland eröffnet wird, ist das Eventschloss Pulp an der Wanheimer Straße 231a in Duisburg-Hochfeld. Der Eintritt ist kostenfrei, ein Schülerausweis muss vorgelegt werden.
Das Ordnungsamt hat eine Ausnahmegenehmigung erteilt, so dass Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren der Besuch dieser Party ohne Alkoholausschank und Nikotinkonsum ausnahmeweise erlaubt ist.
Schon bei der Gründung des Jugendparlamentes entstand bei den jungen Parlamentariern die Idee, eine Tanzveranstaltung in einem besonderen Rahmen für diese Altersgruppe zu organisieren. Tanzfreudige Jugendliche können ihre eigenen Kreationen einmal richtig ausleben.

Jobbörse Tourismus - Traumschiff in Duisburg
Action, Show-castings, Sprachtest, Jobs und attraktive Praktikumsplätze
Schüler, Auszubildende, Studierende, Praktika- und Jobsuchende können sich über ihre Ausbildungs- und Jobperspektiven auf der Jobbörse "Veranstaltungen und Tourismus" am Samstag, 14. Juni, 11 bis 15 Uhr, im City Palais informieren. Einen lebendigen und realistischen Eindruck von ihren beruflichen Chancen erhalten Interessierte durch Aktionen, Show-Castings, Sprachtests und Gespräche mit international ausgerichteten Unternehmen der Tourismus- und Veranstaltungsbranche. Sie können sich auch direkt bei den beteiligten Unternehmen bewerben. Wer auf einem Traumschiff anheuern will, der kann mit der Recruiting Agentur Connect-Worldwide sprechen, die für Kreuzfahrtschiffe das Personal auswählt.
Auch der Robinson Club, die Recruiting Agentur der Thomas Cook AG und die TUI Service AG sind in Duisburg auf direkter Personalsuche. Über das Bewerbungsverfahren um attraktive Praktikumsplätze bei der UN-Organisation für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen in Oslo können sich Studierende am Stand von UNEP/GRID Arendal informieren. Außerdem: Der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletikverband stellt die Deutsche Fußball-Route vor, für die er eine spezielle Reiseleiter-Ausbildung anbietet.

Wer seine Fremdsprachenkenntnisse testen will, ist bei der Berlitz Deutschland GmbH richtig. Außerdem stellt das Goethe-Institut seinen Kurs "Weg mit den typischen Deutschfehlern" und für Fremdspracheninteressierte den "Club Tandem" vor.
Mit Gewinnspielen, Fotoshootings, Club-Dance, Sportmedien des Fachverlages Meyer & Meyer, Überraschungsgästen, Show-Castings solldie Jobbörse außerdem auch Spaß machen. Organisiert wird sie vom Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft der Stadt Duisburg.

Jugendmesse "respect our future" 2008
Vom 12. bis 14. Juni findet die Jugendmesse "respect our future" der Aktion Mensch statt. Im Landschaftspark Duisburg-Nord dreht sich alles um junge Menschen und ihre Themen: zum Beispiel Kreativität, Beruf, Mode, Identität, Politik, Medien, Umwelt und Musik.
Auf über 15.000 Quadratmetern gibt die Jugendmesse 13- bis 20-Jährigen Impulse, sich mit ihrer persönlichen und der gesellschaftlichen Zukunft auseinander zu setzen. Auch in diesem Jahr realisiert die Aktion Mensch das Messeprogramm gemeinsam mit bundesweit agierenden Kooperationspartnern aus dem sozialen und öffentlichen Raum.

Nach der positiven Resonanz in 2004 und 2006 öffnet die Aktion Mensch die Tore ihrer Jugendmesse an drei statt an zwei Tagen und dehnt sich auch räumlich aus. In drei ehemaligen Industriehallen und auf dem Außengelände des Landschaftsparks stellt "respect our future" Angebote zu insgesamt 18 Themen vor. Dazu gehören: eine Stuckwerkstatt, Filmvorführungen, Informationen zur Berufsfindung, verschiedene Bühnenprogramme, Schauspielerei-Workshops, Sport und Graffiti sowie eine Picknick-Fläche mit Solarcafé. Alle Angebote sind so konzipiert, dass die Jugendlichen selbst aktiv werden; in begleitenden Workshops können Sie ihre Kenntnisse vertiefen.

"respect our future", die Jugendmesse der Aktion Mensch, findet am Donnerstag, 12. Juni, Freitag, 13. Juni und Samstag, 14. Juni 2008 im Landschaftspark Duisburg-Nord statt. Geöffnet ist die Messe jeweils von neun bis 18 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt zwei Euro pro Person, für Gruppen ab fünf Personen gilt ein ermäßigter Preis von 1,50 Euro. Der Vorverkauf beginnt am 14. April in den WAZ-Ticketshops.

Die Jugendmesse ist durchgängig rollstuhlgerecht und die Workshopräume sind mit Höranlagen ausgestattet. Außerdem weist ein Sehbehindertenleitsystem den Weg über die Messe, Gebärden-Sprachdolmetscher übersetzen von Lautsprache in deutsche Gebärdensprache und es wird Messeprogramme in Braille-Schrift geben.

Veranstalter der Jugendmesse "respect our future" ist die Aktion Mensch. Die Sozialorganisation engagiert sich neben der Förderung von Projekten der Behindertenhilfe und -selbsthilfe seit 2000 auch für Kinder und Jugendliche. respect, die Jugendcommunity der Aktion Mensch, setzt sich ein für Toleranz und Anerkennung aller Menschen, unabhängig von ihren Fähigkeiten, Talenten und ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft. Mit der Jugendmesse "respect our future" möchte die Aktion Mensch einen Treffpunkt für Jugendliche schaffen, der sich als Kontrapunkt zur Konsumorientierung und dem Trend zur Kommerzialisierung der Jugendkultur versteht.

NRW: Niedrigstes Fertigstellungsergebnis im Wohnungsbau seit 1988
Düsseldorf (LDS NRW). Im vergangenen Jahr wurden von den nordrhein-westfälischen Bauämtern fast 45 000 neue Wohnungen als fertig gestellt gemeldet. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das nicht nur 4,2 Prozent weniger als 2006, sondern dies war auch das niedrigste Ergebnis im Wohnungsbau seit 1988 (damals 40 014 Baufertigstellungen).
Sowohl beim Bau von Zweifamilienhäusern (4 390 Wohnungen; +2,5 Prozent) als auch im Mehrfamilienhausbau (14 461 Wohnungen; +4,7 Prozent) konnte im Jahr 2007 das
Vorjahresergebnis übertroffen werden, während die Zahl der neu errichteten Wohnungen in Einfamilienhäusern mit 21 485 um 9,4 Prozent zurückging.
Zusätzlich wurden 560 Wohnungen (-7,3 Prozent) in neuen "Nichtwohngebäuden" (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen) fertig gestellt; weitere 3 964 Wohnungen (-9,7 Prozent) entstanden durch Um- oder Ausbauten an bereits vorhandenen Gebäuden. (LDS NRW)

Mehr Sterbefälle, etwas weniger Geburten und Eheschließungen
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist nach vorläufigen Ergebnissen die Zahl der lebend geborenen Kinder in Deutschland im ersten Quartal 2008 mit 164 000 Kindern gegenüber dem ersten Quartal 2007 (165 800) leicht zurückgegangen (? 1,1%).

Mittwoch, 11. Juni 2008 - Historischer Kalender
Keine Bauanträge am Mittwoch
Wegen einer betrieblichen Veranstaltung sind das Amt für Bauordnung und die Untere Denkmalbehörde am Mittwoch, 18. Juni, nicht erreichbar.
Bürgerinnen und Bürger können sich selbstverständlich per E-Mail an die betreffenden Stellen unter bauaufsicht@stadt-duisburg.de und denkmalschutz@stadt-duisburg.de wenden. Am Donnerstag stehen alle Serviceleistungen wieder zur Verfügung.

Kinderalarm in Duisburg
Nur noch wenige Plätze frei zur Stadtranderholung

Eine gute Nachricht für Eltern schulpflichtiger Kinder: Für die diesjährige Ferienmaßnahme des Jugendamtes vom 16. Juli bis zum 3. August gibt es noch einige freie Plätze. Teilnehmen können alle Schulkinder bis 13 Jahre. Sie werden jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr betreut.
Drei Wochen lang können sie mit Gleichaltrigen die Zeit verbringen, Neues entdecken, toben, spielen, basteln, singen oder bei Sonnenschein ab ins Strandbad - bei der Programmgestaltung haben die Kinder ein großes Mitspracherecht. Daneben stehen Ausflüge stehen auf dem Programm, zum Beispiel in den Duisburger Zoo, in den Freizeitpark Kettelerhof oder zum Maislabyrinth Irrland.
Plätze sind noch frei auf dem Abenteuerspielplatz Tempoli in Homberg-Hochheide. Die Teilnahmekarten dafür gibt es beim Bezirksamt Homberg im Bürgerservice. Nur noch einige wenige Restplätze gibt es noch für die Spielorte Stadtpark Meiderich (Kartenverkauf nur noch im Bezirksamt Hamborn) und Eisenbahncafe in Beeckerwerth (Verkauf im Jugendamt Stadtmitte, Kuhstraße 6, 3. Etage)

Wann brauche ich einen Energiepass für mein Haus?
Die demographische Entwicklung der Bevölkerung, ein sich wandelnder Arbeitsmarkt und Umweltthemen ziehen gesellschaftliche Veränderungen nach sich. Der Bau- und Modernisierungsmarkt muss sich an die Veränderungen in unserer Gesellschaft anpassen. Doch für diese Entwicklung gibt es planerische und bauliche Lösungen.
Preisgünstiger und flexibler bauen, zukunftsweisende Technik in der Praxis einsetzen, Energie sparen und effizienter nutzen, neue Wohnkonzepte, mehr Wohnkomfort bis ins Alter - dies sind die zukünftigen Herausforderungen an das Bauen und Modernisieren.

Die Ausstellung "Heute für Morgen Bauen - Ideen & Impulse" ist eine interaktive Schau. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt in der Präsentation innovativer Techniken für ein lesenswertes und kostengünstiges Bauen. Anhand praxisnaher Exponate und Originalbauteile werden fortschrittliche Lösungen in den Hauptbereichen "Innovative Bauideen", "preisgünstig und flexibel bauen", "Energiesparen und Heizen mit erneuerbaren Energien", "Hausvernetzung für mehr Wohnkomfort" und "Wohnen im 21. Jahrhundert - vom Altbau zum Niedrigenergiehaus" gezeigt.

Soweit zur Ankündigung, wie sie im Programmheft der Umwelttage enthalten ist. Unübersehbar steht der farbige LBS-Bus am Kuhtor in der Innenstadt. Wie kann ich barrierefrei bauen? Wie kann ich energiesparend lüften und umweltschonend heizen? Wann brauche ich einen Energiepass für mein Haus? Fragen wie diese kann ich hier stellen und bekomme sie auch beantwortet - und das nicht nur von Schautafeln und Ausstellungsstücken, sondern auch von dort anwesenden Beratern. Auch wenn ich persönlich momentan nicht vorhabe, meine Wohnung umzurüsten und umzubauen, so hat sich der Besuch für mich dort doch gelohnt. Hier gibt es viele Möglichkeiten zu sehen, wie ich meine Wohnung besser gestalten könnte, wenn ich das nötige Kleingeld hätte. Andreas Rüdig

Weniger Scheidungen in Nordrhein-Westfalen
Im letzten Jahr wurden in Nordrhein-Westfalen 43 104 Ehen geschieden, 5,6 Prozent weniger als 2006. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, ging die Zahl der Scheidungen damit schon zum dritten Mal in Folge zurück; im Vorjahr hatte der Rückgang 3,8 Prozent
betragen. Die bislang höchste Scheidungszahl hatten die Statistiker im Jahr 2004 (damals: 51 139 Scheidungen) registriert.

2,5% weniger Schwangerschaftsabbrüche im ersten Quartal 2008
Im ersten Quartal 2008 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 30 600 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 2,5% (? 800) weniger als im ersten Quartal 2007.

Mehr als die Hälfte der Mütter mit Elterngeld war zuvor erwerbstätig
Mehr als die Hälfte der Mütter (52,5%), denen für ihr 2007 geborenes Kind Elterngeld bewilligt wurde, war vor der Geburt erwerbstätig; bei den Vätern waren es 77%. Dies geht aus neuesten Ergebnissen der Elterngeldstatistik hervor, die das Statistische Bundesamt (Destatis) heute veröffentlicht hat. Diese Ergebnisse enthalten jetzt die im ersten Quartal 2008 bewilligten Anträge auf Elterngeld für Eltern, deren Kind 2007 geboren wurde. Bei diesen Anträgen handelt es sich um ?Überhänge? aus dem Vorjahr und um Anträge von Vätern und Müttern, die erst zu einem späteren Zeitpunkt während der ersten 14 Lebensmonate ihres Kindes Elterngeld beantragt haben.

Zugeparkte Radwege: Kontrolltermine des Ordnungsamtes
Die Einsatzkräfte des Ordnungsamtes werden am Donnerstag, 12. Juni, und Freitag, 13. Juni, wieder im gesamten Stadtgebiet von Duisburg besonders auf Fahrzeuge achten, die unerlaubt auf Gehwegen oder Radwegen parken. Deren Halter müssen mit Verwarngeldern zwischen 15 und 35 Euro rechnen. Bei abgeschleppten Fahrzeugen beträgt die Gebühren rund 200 Euro.
Die Kontrollen finden im Rahmen der gemeinsamen Aktion des ADFC mit der Polizei Duisburg, dem Ordnungsamt und dem Amt für Stadtentwicklung unter dem Motto "Radwege sind keine Parkplätze" statt.

Dienstag, 10. Juni 2008 - Historischer Kalender
Erörterungstermin zum Neubau der B 8n
Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW die Planfeststellung für den Neubau der B 8n (Ortsumgehung Wittlaer) und für den Ausbau der B 288/A 524 einschließlich Neubau des Autobahnkreuzes A 59/A 524 beantragt.

Der Plan betrifft Duisburger sowie Düsseldorfer Stadtgebiet. Am Montag, 23. Juni, sowie Dienstag, 24. Juni, findet jeweils ab 9 Uhr ein nicht öffentlicher Erörterungstermin im Kultur und Bürgerzentrum Steinhof an der Düsseldorfer Landstraße 347 in Duisburg-Huckingen statt. Dabei geht um rechtzeitig erhobene Einwendungen und Stellungnahmen. Betroffene, die Einwendungen erhoben haben, erhalten gesonderte Einladungsschreiben.

Orgelfestival.Ruhr auch in der Salvatorkirche
Von Andreas Rüdig (Text) und Manfred Schneider Fotos

Vom 15. Juni bis zum 31. August 2008 findet erstmalig das Orgelfestival.Ruhr statt. Das neue Festival ist ein Kooperationsprojekt der evangelischen Ruhrgebiets-Hauptkirchen von Dortmund (Reinoldikirche), Bochum (Christuskirche), Essen (Kreuzeskirche), Mülheim (Petrikirche), Gelsenkirchen (Altstadtkirche) und Duisburg (Salvatorkirche oben, Orgel unten) und wird von den jeweilig hauptamtlichen Kirchenmusikern betreut. Die

 

Stadtverwaltungen haben das Projekt durch großzügige Unterstützung ermöglicht. Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert hat die Schirmherrschaft übernommen.
Beim "Orgelfestival.Ruhr2008" wird es insgesamt 12 Konzerte mit zum Teil international berühmten Organisten aus Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Italien und Deutschland geben. Das Festival soll mit Blick auf das Kulturhauptstadtjahr 2010 fortgeführt und ausgebaut werden.

Das Eröffnungskonzert wird am Sonntag, 15. Juni, 19 Uhr, Prof. Josep Vicente Giner aus Valencia in der Salvatorkirche gestalten. Gegen 18.30 Uhr wird der Künstler in sein Programm einführen. Im Anschluss an die Veranstaltung findet ein kleiner Empfang statt, zu dem alle Besucher herzlich eingeladen sind. Prof. Giner spielt Werke von Correa de Arauxo, Bach, Mozart und Reubke.

"Das Programm ist ein Produkt einjähriger Vorbereitung," berichtet Strümpe. "Wir beleuchten den Kultur- und Klangraum Europa. Wir spielen in unseren eigenen Kirchen und laden uns dazu einen Gastorganisten ein. Die Zusammenarbeit der Kirchenmusiker ist landeskirchenübergreifend zwischen rheinischer und westfälischer Landeskirche. Das Festival soll auch in den kommenden Jahren und überkonfessionell stattfinden. Die künstlerische Kompetenz der A 40 entlang wird vernetzt und um den europäischen Gedanken erweitert. Es ist weltlich - politisch erwünscht, dass das Programm nachhaltig ausgerichtet ist und sich die Kirche beteiligt."
Das zweite Konzert in Duisburg findet am Sonntag, dem 20. Juli 2008 um 19 Uhr in der Salvatorkirche statt. Marcus Strümpe spielt Werke von Wagner, Couperin, Massiaen, Franck und Widor. Der Eintritt kosten bei den beiden Veranstaltungen jeweils 10 Euro.

V.l.: Arno Hartmann, Gija Burger, Susanne Reimann, Marcus Strümpe, Ludwig Kaiser, Andreas Fröhling und Klaus Müller

Kunst im privaten Raum - Von Andreas Rüdig
Kunst im öffentlichen Raum ist derzeit in aller Munde. Kunst im privaten Raum ist bei der Ausstellung "publik home" auf der Juliusstraße 18, also in den Privaträumen des Ehepaares Waltemathe und Peter Steinbachs, zu sehen. Die Ausstellung ist nur am Wochenende 7./8. Juni 2008 zu besichtigen. S. Blatt, S. Feind, M. Gensheimer, R. Thiesen, H. Liwa. B. Heidtmann, Peter Steinebach, E. Höller, Th. Seyffert und Ulrike Waltemathe zeigen hier auf 2 Etagen ihre Kunstwerke.
Die Idee, private Kunst in privaten Räumen der Walthemathes und Steinbachs zu zeigen, empfinde ich zumindest hier als sehr reizvoll. Hier kann die private, nicht öffentlich geförderte Kunstszene zumindest ausschnittsweise zeigen, was sie kann. In dem angenehm kreativen Durcheinander aus Privatsphäre und kreativer Kunst entsteht ein wohliges Gefühl, das in den städtischen und anderen Hochglanzmuseen kaum aufkommt. Videokunst gibt es hier genauso zu sehen wie Objekte und Gemälde.
Von einer CD gibt es sogar Gewittergeräusche zu hören - bei dem sonnigen, warmen und oft genug schwülen Wetter der letzten Wochen eine echt irritierende Geräuschkulisse. So gut ich es auch nachvollziehen kann, daß das Ehepaar Waltemathe seine Privatgemächer nicht in eine frei zugängliche Galerie verwandeln möchte, bedauere ich es, daß ich die hier gezeigte Kunst nicht schon öfter irgendwo wahrgenommen habe. Wie formurliere ich meine durchaus angenehmen Eindrücke? Es ist eine freundliche, phantasievolle, möglicherweise sehr weibliche, auf jeden Fall aber hübsche und sehenswerte Kunst, die es zu sehen lohnt.

1998 bis 2007: Preise von Diesel stärker gestiegen als Benzinpreise
In den vergangenen zehn Jahren sind in Deutschland die Preise für Diesel deutlich stärker gestiegen als die Preise von Normal- und Superbenzin; parallel nahm im gleichen Zeitraum der Absatz von Diesel zu, während der Benzinabsatz zurückging. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aus der Preisstatistik mitteilt, verdoppelten sich von 1998 bis 2007 die Preise für Diesel, während die Preise für Normalbenzin im gleichen Zeitraum um 68,7% und für Superbenzin um 66,0% zunahmen. Die Steuer-statistik zeigt, dass im gleichen Zeitraum der Benzinabsatz (Normal- und Superbenzin sowie weitere Benzinsorten) um 29,5% zurückging, während der Absatz von Diesel um 6,5% stieg.

Großhandelspreise Mai 2008: + 8,1% zum Mai 2007
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Mai 2008 um 8,1% über dem Vorjahresstand. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate seit Februar 1982 (+ 8,5%). Im April 2008 und im März 2008 hatte die Jahresveränderungsrate + 6,9% beziehungsweise + 7,1% betragen. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Großhandelspreisindex im Mai 2008 um 1,4%.

Internetschnupperkurs 50Plus
Die Stadtbibliothek bietet speziell für Menschen ab 50 Jahren einen Internet-Schnupper-Kurs an. Interessierte können am Freitag, 27. Juni, und Dienstag, 1. Juli, jeweils von 10 bis 12 Uhr in der Zentralbibliothek in einem insgesamt vierstündigen, auf zwei Tage verteilten Einführungskurs erfahren, was es mit dem World Wide Web auf sich hat und was man alles darin finden kann.
Ohne Leistungsdruck werden zunächst noch einmal die Handhabung von Maus und Tastatur sowie die wichtigsten Funktionen des Browsers geübt. Grundkenntnisse im Umgang mit PC-Tastatur und erste Erfahrungen mit der PC-Maus sollten aber vorhanden sein. In den anschließenden praktischen Übungen haben die Teilnehmer dann ausreichend Gelegenheit, im Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine vorherige telefonische (0203) 283-4218 oder persönliche Anmeldung an der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek ist unbedingt erforderlich. Die Kosten betragen für Besitzer eines gültigen Bibliotheksausweises zehn Euro und 14 Euro für Nicht-Bibliothekskunden.

Montag, 9. Juni 2008 - Historischer Kalender
Umwelttage
"Duisburg hat fließende Gewässer wie den Rhein und die Ruhr inklusive deren Häfen und Kanäle. Stehende Gewässer wie die Sechs-Seen-Platte, die Regattabahn und den Toeppersee," berichtet Jürgern Jarmer, seines Zeichens Fischereiberater der Stadt Duisburg, in seinem Vortrag "Klimawandel und Fischartenvielfalt in den Gewässern am Niederrhein".
"Rotauge, Rotfeder, Brassen, Güster, Laube, Aland, Döbel, Karpfen, Schleie, Barsch, Hecht, Aal und Wels sind die Fischarten, die nachweislich in den Duisburger Gewässer vorkommen. Fische sind wechselwarme Tiere. Ihre Körpertemperatur richtet sich also nach der Umgebungstemperatur. Steigende Wassertemperaturen machen den Fischbeständen in aller Welt zu schaffen. Je wärmer ein Gewässer ist, desto geringer ist der Sauerstoffgehalt. Über die Kiemen geht bei den Fischen der Sauerstoff direkt ins Blut. Im warmen Gewässer ersticken die Fische also gewissermaßen. Einige Fische laichen nur, wenn die Temperatur unter ein gewisses Niveau sinkt. Bei anderen Fischen nimmt die Fortpflanzungsrate mit steigender Wassertemperatur ab."
Jarmer hält diesen Vortrag während der Duisburger Umwelttage am Montag, dem 9. Juni 2008, um 16 Uhr in dem Clubraum des Stadtverbandes der Sportfischer 1954 e. V. Leider ist der Vortrag nur äußerst mäßig besucht - es kommen insgesamt nur 4 Personen. Daher macht es auch nichts, wenn der eigentliche Vortrag sehr sehr oberflächlich bleibt. Viele Fragen können in dem folgenden privaten Plausch beantwortet werden. Andreas Rüdig

Neuer Kreisverkehr in Duisburg-Meiderich
m Kreuzungsbereich Brückelstraße/Neubreisacher Straße/Emilstaße beginnen am Dienstag, 10. Juni, Kanalbauarbeiten. Im August wird der Kanal voraussichtlich fertiggestellt sein. Im Anschluss daran beginnen dort Straßenbauarbeiten für einen neuen Kreisverkehr, der voraussichtlich Ende September fertiggestellt sein wird.
Für die Dauer der Bauarbeiten ist die gesamte Kreuzung für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Aus allen vier Richtungen wird der Bereich als Sackgasse ausgeschildert. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert.

Biotope in Duisburg: Spechte im Rahmer Wald
Um Spechte und andere Tiere geht es in einer Exkursion der Volkshochschule am Samstag, 14. Juni, von 14 bis 16 Uhr. Treffpunkt ist die Saarner Straße/Ecke Zu den Erlen in Großenbaum. Jürgen Hinke macht mit der Tierwelt in naturnahen Waldgebieten bekannt. Die kostenlose Veranstaltung ist Teil der Reihe "Biotope in Duisburg", die von der Volkshochschule bis zum 16. August immer samstags im Rahmen der Duisburger Umwelttage angeboten wird.

VHS bietet Bildungsurlaubsseminar: NLP im Beruf
Um Neurolingustisches Programmieren (NLP) geht es in einem Seminar, das die Volkshochschule von Montag bis Freitag, 14. bis 18. Juli, täglich von 9.30 bis 16 Uhr als Bildungsurlaub anbietet. Veranstaltungsort ist das Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27, in Duisburg-Buchholz. Beruflicher Erfolg benötigt neben Fachwissen noch eine gute Kommunikationskompetenz, die Fähigkeit Ziele zu erreichen und das Meistern kritischer Situationen.
Diese Fähigkeiten werden im Seminar mit dem NLP, einer modernen und effektiven Methode für Kommunikations- und Veränderungsprozesse, trainiert. Ziel der Veranstaltung ist es, die Inhalte im beruflichen Alltag anzuwenden. Das Seminar ist als Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmer-Weiterbildungsgesetz von NRW anerkannt. Dadurch haben die meisten Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf fünf Tage bezahlten Sonderurlaub. Eine Voranmeldung in der Volkshochschule ist erforderlich.
Weitere Informationen gibt es unter (0203) 283 4320 oder -2775.

Bibliotheksprogramm bei den Duisburger Umwelttagen
"Eine weiße Ameise" heißt das Kinderliedermitmachkonzert am Donnerstag, 12. Juni, um 15.30 Uhr in der Zentralbibliothek. Im Rahmen der Duisburger Umwelttage tritt der bekannte Liedermacher Geraldino aus Nürnberg auf und verzaubert Kinder ab 5 Jahre mit seiner "Gute Laune Show". Dabei wird auf einem Glasrand musiziert und mit einer Plastiktüte getanzt, ein Maulwurf und eine Fledermaus besucht. Eine Stunde lang ist mitmachen, mitsingen und mitspielen angesagt. Die Veranstaltung ist kostenlos. Teilnahmekarten gibt es an der Infotheke der Kinder- und Jugendbibliothek.

Schließung des Hallenbads Neudorf wegen der jährlichen Grundreinigung
Das Hallenbad Neudorf bleibt von Montag, 9. Juni, bis Sonntag, 29. Juni, wegen der jährlichen Grundreinigung und durchzuführenden Sanierungsarbeiten geschlossen. Ab Montag, 30. Juni, steht das Bad wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.
Weitere Informationen gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

1. Quartal 2008: Arbeitskosten + 1,7%, Lohnnebenkosten ? 0,1%
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zahlten Arbeitgeber im ersten Quartal 2008 im Produzierenden Gewerbe und im gesamten Dienstleistungsbereich kalenderbereinigt + 1,7% mehr für eine geleistete Arbeitsstunde als in dem entsprechenden Vorjahresquartal.
Die beiden Hauptkomponenten der Arbeitskosten entwickelten sich unterschiedlich: Der Anstieg der Bruttolöhne und -gehälter beschleunigte sich leicht auf 2,3%. Dämpfend wirkte dagegen das Absinken der Lohnnebenkosten um 0,1%. Hier spiegelt sich vor allem der zum 1. Januar 2008 von 2,10% auf 1,65% gesenkte Beitragssatz der Arbeitgeber zur Arbeitslosenversicherung wider.

NRW: 8 500 Insolvenzen im ersten Quartal 2008
Im ersten Quartal 2008 meldeten die nordrhein-westfälischen Amtsgerichte 8 517 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, lag dieser Wert damit nahezu auf dem gleichen Niveau wie im ersten Vierteljahr des Jahres 2006 (damals: 8 530 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten Forderungen summierten sich in den ersten drei Monaten dieses Jahres nach vorläufigen Ergebnissen auf 1,7 Milliarden Euro.
Drei Zehntel (2 490) dieser Insolvenzen betrafen Unternehmen; das waren 17,5 Prozent weniger als zwei Jahre zuvor (damals: 3 017 Fälle). Ferner beantragten 6 027 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelte es sich in 5 555 Fällen um Verbraucherinsolvenzen, 10,7 Prozent mehr als im ersten Quartal 2006 (damals: 5 018 Fälle). (LDS NRW)

NRW-Einwohnerzahl wieder unter 18 Millionen
Die Bevölkerungszahl Nordrhein-Westfalens ist nach den Ergebnissen der amtlichen
Bevölkerungsfortschreibung auch im Jahr 2007 weiter zurückgegangen und unterschritt erstmals nach acht Jahren wieder die 18-Millionen-Grenze. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, hatte das bevölkerungsreichste
Bundesland Ende vergangenen Jahres 17 996 621 Einwohner; das waren 32 124 weniger als Ende 2006.
Die Zahl der Geburten ist nach dem historischen Tiefstand im Jahr 2006 zwar erstmals seit zehn Jahren wieder um 1 243 angestiegen, trotzdem reichten die 151 168 Lebendgeborenen des vergangenen Jahres nur zum zweitniedrigsten Wert seit Bestehen
des Landes. Die Zahl der Sterbefälle war mit 184 954 um 1 213 höher als ein Jahr zuvor. Zwar zogen auch 2007 mehr Menschen nach Nordrhein-Westfalen als das Land verließen, jedoch reichte der "Wanderungsgewinn" von gut 1 600 Personen - das war der niedrigste Saldo seit über 20 Jahren - nicht annähernd aus, um den "Sterbefallüberschuss" von knapp 33 800 auszugleichen.
Größte Stadt im Lande ist weiterhin Köln, das mit 995 397 Einwohnern nur knapp unterhalb der Millionengrenze liegt, gefolgt von Dortmund (586 909), Essen (582 140) und Düsseldorf (581 122). Auch dies sind Daten der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung, die mit dem geplanten Zensus 2011 überprüft werden sollen. (LDS NRW)

Satelliten gesteuerte Fahrradtour
Die Navigationstechnologie ist jetzt auch für den Radfahrer in Duisburg nutzbar: Ein neues  Die Radstation verleiht ab sofort geländetaugliche Navigationsgeräte fürs Fahrrad, um GPS (Global Positioning System) gesteuert den richtigen Weg zu finden. Damit entfällt das lästige Suchen der idealen Fahrradroute in der Karte, besonders auf unbekannten Strecken. Das am Lenker montierte GPS-Outdoorgerät führt den Fahrradfahrer über die vorher definierte Strecke zum Ziel.
Bei entsprechend aufgespieltem Kartenmaterial haben diese Geräte die gleichen Grundfunktionen wie ein Navigationsgerät fürs Auto. Nach einer Zieleingabe führt es den Fahrradfahrer über das in der Karte hinterlegte Straßennetz. Interessant sind die weiteren Funktionen: Es lassen sich vorgegebene oder sogar selbst am Computer entwickelte Fahrtrouten in das Gerät eingeben, so dass die Wegwahl durch den Nutzer selbst erfolgt. So kann man sich die schönsten Routen, auch Rundkurse, selbst wählen. Das Gerät ermittelt dann jeweils mit der Satellitennavigation den Standort des Fahrradfahrers und zeigt die weitere Fahrtrichtung an. Das ermöglicht eine entspannte und komfortable Radtour, die nicht ständig durch die Suche in der Karte unterbrochen werden muss.

Die Daten für die Routenwahl lassen sich auf unterschiedliche Art und Weise ermitteln: Der Radroutenplaner NRW ermöglicht eine Routenplanung im Internet mit unterschiedlichen Wahlmöglichkeiten der Streckenführung über das Landesradverkehrsnetz oder auch touristische Fahrradrouten. Nach Auswahl einer Strecke durch Start- und Zielpunkt errechnet der Computer die Streckenführung und stellt die Daten zum Herunterladen auf das GPS Gerät bereit.
Im Internet stellt die Stadt Duisburg die GPS-Daten der 18 Radroutentipps aus den drei Radkarten "Neue - Wege, Grünvernetzung Duisburg" bereit und bietet sie in verschiedenen Dateiformaten zum Herunterladen an.
Outdoor fähige GPS-Geräte können reserviert werden über die Revierradzentrale unter der Telefonnummer 0208/8485720. Die Leihgebühr beträgt je nach Gerät zwischen 10 und 30 Euro pro Tag. Abgeholt werden können die Geräte nach telefonischer Reservierung an der Radstation Duisburg Hauptbahnhof, Ostausgang, Kammerstraße 3.

Sonntag, 8. Juni 2008 - Historischer Kalender
Rappelvolle Dreieckswiese beim ersten Spiel Deutschlands - mehr ging nicht

Behindertengerechter Ausbau des U-79-Haltepunktes Kesselsberg schreitet voran
Bereits gute Fortschritte macht der behindertengerechte Ausbau des U Bahn Haltepunktes am südlichen Stadtrand gleich neben dem Sporthotel Milser in Huckingen.

In beide Fahrtrichtungen werden Aufzüge eingebaut, die es behinderten Mitmenschen sowie Müttern mit Kinderwagen erleichtern, diesen Haltepunkt zu benutzen. Bislang mussten diese bis zur Haltestelle St. Anna Krankenhaus fahren. Harald Molder

Oma Paulas Küchentraum
Nein, Berührungsängste mit den Medien hat Horst Winz (Foto) nicht. Warum auch?  Die Kunden sind es, die der Duisserner im Sinn hat. Und dies seit drei Jahren. Da hatte der zuvor in der Psychatrie beschäftige Hobbykonditor die Idee, die Rezepte seiner Oma nicht nur in den heimischen vier Wänden sondern auch anderen Menschen anzubieten.  So wurde aus dem Hobby eine tägliche Aktivität, die ihm sichtlichen Spaß und den Kunden viel Leckeres bringt.
Und so hießt es im kleinen gemütlichen Laden an der Hansastraße sogar am Sonntag: "Die nächsten können eintreten!" Eng ist es nämlich, aber gemütlich und freundlich - der herrlichen Düfte und der netten Bedienung wegen. Harald Jeschke

Samstag, 7. Juni 2008 - Historischer Kalender
Eröffnungstag der Europameisterschaft auf der Dreieckswiese im Sportpark
schon mit rund 2000 Fans
EM 2008

Einmarsch der portugiesischen Fans zum Public-Viewing-Fest - Fotos Manfred Schneider Internationale Fan-Feundschaft beim EM-Eröffnungsspiel

Gute  Stimmung beim Brucknerstraßenfest
Ideales Wetter und gute Stimmung bei Gästen und Veranstaltern des 2. Brucknerstraßenfestes. Bereits ab 11:00 Uhr waren für die Kinder Attraktionen angesagt. Besonders Clown Juppi hatte es den Kids angetan, der die Kleinen mit vielen  Luftballon-Gebilden schmückte.
Viele illustre Gäste wohnten, trotz des Eröffnungsspiels zur Fußball-Europameisterschaft und Public Viewing, am Abend dem guten Musik- und Showprogramm bei.

Unter ihnen war auch der frühere Boxweltmeister Rocky Roccigiani - im Bild rechts), der in Kürze in Neudorf ein Boxstudio eröffnen wird. Sein Bruder Ralf, ebenfalls Ex-Boxweltmeister, reiste eigens mit seinem Bierstand aus Berlin an, um die Besucher mit Getränken zu versorgen.  Auch die Harley-Davidson-Fahrer „Banditos“, nahmen mit ihren chromblitzenden Maschinen wieder am Straßenfest teil.
Der Erlös der Veranstaltung ist zur Förderung des Kinder- und Jugendsports in Duisburg bestimmt.   Manfred Schneider (Text und Fotos)

Clown Juppi schmückte die Kids mit Luftballons Ständig umlagert war Ralf´s Bierstand
Organisator und Wirt der Bruckner-Klause, Marco Romano, mit dem "Spendenschwein"   Getanzt wurde natürlich auch  

Erste "Beat-up U 18 Party" im Eventschloss Pulp
Das Jugendparlament der Stadt Duisburg lädt am Sonntag, 15. Juni, von 17 bis 21 Uhr zur "Beat-up U 18 Party" ein. Veranstaltungsort der ersten großen Kinder- und Jugenddisco, die von Oberbürgermeister Adolf Sauerland eröffnet wird, ist das Eventschloss Pulp, Wanheimer Straße 231a in Duisburg-Hochfeld.

Das Ordnungsamt hat eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Somit ist Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren der Besuch dieser Party ohne Alkoholausschank und Nikotinkonsum ausnahmeweise erlaubt. Der Eintritt ist kostenfrei, ein Schülerausweis muss vorgelegt werden.
Schon bei der Gründung des Jugendparlamentes entstand bei den jungen Parlamentariern die Idee, eine Tanzveranstaltung in einem besonderen Rahmen für diese Altersgruppe zu organisieren. Tanzfreudige Jugendliche können ihre eigenen Kreationen einmal richtig ausleben. Alle weiterführenden Schulen in Duisburg erhalten in den nächsten Tagen Plakate mit dem Hinweis auf die Veranstaltung.

Deutsch-Niederländisches Austauschprojekt geht zu Ende
"Sozialer Zusammenhalt und Integration in komplexen Stadtgesellschaften" lautet der Titel eines deutsch-niederländischen Projekts, das jetzt mit einer Abschlussveranstaltung in Arnheim zu Ende geht. Ziel war der grenzüberschreitende Erfahrungsaustausch im Bereich Integration von Zuwanderern. Das Referat für Integration der Stadt Duisburg koordinierte den ständigen Austausch zwischen professionellen und ehrenamtlichen Mitarbeitern aus den Niederlanden und Deutschland. Leyla Özmal, Integrationsbeauftragte der Stadt Duisburg, zieht eine erste Bilanz: "Das letzte Projektjahr haben wir erfolgreich zu Ende gebracht. Die Ergebnisse werden in die Integrationsarbeit vor Ort einfließen."

Beteiligt an dem Projekt waren die Städte Duisburg, Köln, Arnheim und Rotterdam. Finanziert wurde es durch die Niederlande, das Land Nordrhein-Westfalen, die vier mitwirkenden Städte und die EU. Zahlreiche, in der Integrationsarbeit engagierte Menschen erhielten Gelegenheit, sich über Integrationsmaßnahmen in den beiden Ländern auszutauschen und so voneinander zu lernen. Im Mittelpunkt standen die Aktionsfelder "Jugend und Beruf" und "Stadtteilorientierte Sozialarbeit". Gegenseitige Besuche, Besichtigungen und Erkundungen bestehender Projekte standen auf dem Programm. In Tagungen und Konferenzen wurden Zwischenergebnisse zusammen getragen, Netzwerke geschaffen und neue Kooperationsideen entwickelt.

Einbeziehung in Stadtteilarbeit und Stadtentwicklung wurden geschaffen. Für Duisburg und Rotterdam rückte vor allem die Logistikbranche mit ihren Ausbildungs- und Beschäftigungschancen für junge Zuwanderer ins Blickfeld. Koordiniert und gesteuert wurden diese Aktivitäten von Dr. Aydın Sayılan, Mitarbeiter im Referat für Integration. Zur Beurteilung von Integrationsmaßnahmen entwickelte das Duisburger Institut NUREC im Rahmen des Projekts wissenschaftliche Kriterien. In Rotterdam erarbeitete das Institut RISBO Handlungsempfehlungen für die praktische Integration vor Ort.
Auf der Abschlussveranstaltung stellte Dr. Sayilan noch einmal die verschiedenen Maßnahmen zum Austausch und zur Vernetzung vor. Der Wirtschafts-Attaché des niederländischen Generalkonsulats in Düsseldorf, Eric Samson, unterstrich, dass die Zusammenarbeit der vier Projektstädte die interkulturelle Kompetenz der Beteiligten erhöht und untermauert habe.
Neben dem inhaltlichen Austausch hatte das Projekt auch den gewünschten Effekt, in der länderübergreifenden Begegnung die europäische Integration praktisch erlebbar zu machen. Leyla Özmal: "Unterschiede in Mentalität und Arbeitsstil müssen nicht zu unlösbaren Konflikten führen. So können sich zum Beispiel das als typisch deutsch empfundene genaue Planen und das holländische spontan-flexible Handeln durchaus ergänzen. Die Maßnahme trug somit zum besseren Umgang der Beteiligten mit kulturellen Unterschieden bei. Ein Lernerfolg, der in der zukünftigen praktischen Integrationsarbeit Wirkungen zeigen wird."

Wanheimerort: Aktion "Fit in die Ferien"
Mit einer Bewegungs- und Entspannungsaktion unter dem Titel "Fit in die Ferien" verabschiedet der Arbeitskreis "Kinder und Jugendliche in Wanheimerort" das Schuljahr. Am Dienstag, 24. Juni, von 11 bis 15 Uhr wird den Schülern der GHS Hitzestraße und der Förderschule Eschenstraße ein breitgefächertes Sport-, Spiel- und Entspannungsprogramm geboten. Im "Streetsoccer-Käfig" können die Teams ihr fußballerisches Können unter Beweis stellen oder bei der Bewegungsbaustelle und an der Torwand in Aktion treten. Für das richtige "Urlaubsfeeling á la caribic" sorgt das Fotoshooting der Polizei. Gesunde Snacks und Erfrischungen bietet das "Cafe Immersatt". Informationen über den Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes, Tanzgruppen, Bühnenshow mit Akrobatik, Jonglage, Gesang und Musik runden diesen Tag vor den Ferien ab.
Das Jugendamt Duisburg mit den Jugendeinrichtungen Adlerstraße und Bauspielplatz Fuchsstraße und dem Allgemeinen Sozialen Dienst, die evangelische Kirche Wanheimerort und das evangelische Jugendzentrum Nikolaistraße, die Polizei Duisburg (Bezirksdienst), sowie die GHS Hitzestraße sind Partner der Aktion. Unterstützt werden sie durch das Fanprojekt Duisburg e.V., den Kinder- und Jugendtisch e.V. "Immersatt", sowie "res novae" e.V., dem THW und der Tanzgruppe des städtischen Jugendzentrums Angertalerstraße.

"Alle für eine Welt - eine Welt für alle"
25 Jahre Kindertagesstätte Neuhausweg im Röttgersbach

Unter dem Motto "Alle für eine Welt - eine Welt für alle" feiert die städtische Kindertagesstätte Neuhausweg 14 in Duisburg-Röttgersbach am Samstag, 14. Juni, ihr 25-jähriges Bestehen. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr sind alle Ehemaligen, Freunde und Interessierte herzlich eingeladen mitzufeiern. Durch den Tag führt ein buntes Programm aus aller Welt. Spiel, Spaß, Musik und Tanz sowie Speisen aus vielen Ländern und eine Tombola mit schönen Preisen erwarten die kleinen und großen Gäste.


Jugendmesse "Respect our future" im Landschaftspark Nord
Die Jugendmesse der Aktion Mensch "Respect our future" öffnet vom 12. bis 14. Juni täglich von 9 bis 18 Uhr ihre Pforten. An drei Tagen wird den Jugendlichen im Landschaftspark Nord ein buntes Programm mit Workshops und Livemusik geboten.

In der Themeninsel "Identität" zum Beispiel gibt es ein Gesundheitsquiz. Die Fotoaktion "Sei wie du bist" bietet die Möglichkeit, in verschiedene Identitäten zu schlüpfen, um sich fotografieren zu lassen. Graffitis bekannter Künstler werden in einem nachgebauten Bahnabteil ausgestellt. An den Ausstellungstischen gibt es unter anderem Informationen zu Berufsfindung und Auslandspraktika.
Wie schon in den Vorjahren ist das Jugendamt der Stadt Duisburg wieder mit verschiedenen Kooperationspartnern vertreten.

Matjesfest
Bis zum 8. Juni jeweils ab 11:00 Uhr können sich die Besucher des Matjesfestes wieder den leckeren Fisch schmecken lassen, der dort in allen erdenklichen Formen angeboten wird: Pur, mit Brötchen, Schwarzbrot, Zwiebeln und Paprika oder außergewöhnlich zubereitet im "Matjes-Kochstudio".

Viele Gäste aus Duisburg und der Region besuchten das Matjesfest
Fotos von Manfred Schneider
 
Der holländische Piratenkoor "Storm en Averij" sorgte mit internationalen Seemannsliedern für maritime Stimmung
Bürgermeister Manfred Osenger eröffnete das Matjesfest. Rechts der Duisburger Kabarettist  Wolfgang Trepper
 
Unter dem Beifall der Besucher verspeisten Bürgermeister Manfred Osenger (re.) und Georg Stahlschmidt (Duisburg Marketing) die ersten Neuen Matjes, präsentiert von Gita Mehrholz (2.v.re.) und Caroline Schröter
Freitag, 6. Juni 2008 - Historischer Kalender

Kindertrubel bei der Eröffnung des Wasserspielpiatzes im Sportpark
Von Harald Jeschke (Text und Bilder + Manfred Schneider)

War das ein Jubel, als rund 90 Kinder heute morgen den Wasserspielplatz in Beschlag nahmen. Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern wurde die gesamte Spielfläche umgehend angenommen. Der absolute Hit war das Floß (oben) bei den Kleinsten, aber diebischen Spaß hatten alle, die den "Logenplatz" oben im Schiff an der Wasserspritze (unten) ergattert hatten. Von oben die da unten nass zu machen - das war doch was. Die frische begrünte Rasenfläche und die neuen Bänke waren von den Eltern, Erziehern und Ergänzungskräften der Kita vom Kalkweg und von St. Michael (Bärengruppe) aus Wanheimerort belegt.

Fluchtartig wurde die Spielfläche nur einmal verlassen, als Oberbürgermeister Sauerland verkündete "Eis für alle Kinder!"

Er nahm den Erwachsenden auch die größte Sorge mit den Toiletten weg. "Es gibt eine Vereinbarung mit dem Betreiber des Strandbades nebenan und später mit dem Biergarten, an dem öffentliche Toiletten eingerichtet werden.

Ansonsten stand Jens Krutzke (li.) vom Am für Umwelt und Grün im Focus. Der jungen Mann hatte die Ideen für diesen Wasserweltspielplatz entwickelt. "Das dann diese Ideen ein wenig teurer ausfielen macht gar nichts", meinte Duisburgs erster Bürger, "wer hat schon so eine Wasserwelt und so einen Spielplatz. Das ist schon einmalig."
Damit das so bleibt wird es Schutz geben. "Wir werden Parkranger einsetzen", versprach Stadtdirektor Dr. Peter Greulich. "Und zwar auch in der Nacht, damit ausufernder Vandalismus ausgeschlossen werden kann. Wir werden mit zunächst 16, später mit 20 Rangern arbeiten."
"Das ist so schön geworden, das alles muss unbedingt erhalten werden", bekräftigten unisono Mütter vom Kalkweg und aus Bissingheim.

Eckpunkte zum Wasserspielplatz
• Der Wasserspielpiatz ist Bestandteil des 2006 durch den Rat der Stadt beschlossenen Parallelkanalbaus
• Das gesamte Areal des Wasserspielplatzes beträgt 7.500 m
• Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf knapp 450.000 Euro.
• Die Arbeiten begannen im Februar 2008.
• Eine ideale Lage ist einerseits aufgrund der Wasserspielplatzes über die Bertaallee und die andererseits geht mit dem zentralen Standort eine sowie geplanten Sportanlagen und des Ausflugsrestaurants an der Klönnewiese einher.
sehr guten Erreichbarkeit des Friedrich-Alfred-Straße gegeben — Aufwertung der bereits existierenden in Kürze im Bau befindlichen
• Der Wasserspielp besteht aus einem nördlichen und einem südlichen Spielbereich:
Der nördliche Spielbereich wird durch einen geschlängelten Bachlauf bestimmt an dem die jungen Gäste bauliche Simulationen (z. B. von Staumöglichkeiten) durchführen können. Weidenhütten und ein gepflasterter Hauptplatz, auf dem u. a. ein Karussell steht, laden zum Verweilen in diesem Bereich ein.
Der südliche Spielbereich besteht aus einem „ Rutschenpark“, in dem neben Rutschen
auch ein Rutschenturm sowie ein Sandspielbereich, der mit einem Spielschiff und einem
Kletternetz ausgestattet ist, integriert sind. Zudem kann das andere Ufer über eine
Floßverbindung oder einen „ Hangeltastpfad“ erreicht werden.
• Bei der Planung und Umsetzung des Wasserspielplatzes wurde Wert möglichst viele Bereiche (wie z. B. die Floßverbindung und behindertengerecht zu gestalten sowie die vorgenannten Spielflächen Ausbau des Parallelkanals anfallenden Sand realisieren zu können.
Unten der Hochseilgarten-Parallelkanal-Übergang

Schließung des Hallenbads Neudorf wegen der jährlichen Grundreinigung
Das Hallenbad Neudorf bleibt von Montag, 9. Juni, bis Sonntag, 29. Juni, wegen der jährlichen Grundreinigung und durchzuführenden Sanierungsarbeiten geschlossen. Ab Montag, 30. Juni, steht das Bad wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Europameisterschaft und Publik Viewing auf der Dreieckswiese im Sportpark
Freier Eintritt für maximal 8000 Fans

Nach dem goldenen Sommer 2006 gibt es erneut das besondere Gefühl gemeinsam feiern oder trauern zu können. Diesmal nicht auf der Klönne- sondern auf der Dreieckswiese im Sportpark.

Erster Fan auf der Public-Viewing-Anlage war Petra Schröder von der Duisburg Marketing

Ermöglicht haben das die Premium-Sponsoren Sparkasse Duisburg, Stadtwerke Duisburg, FrischeKontor Duisburg, König-Brauerei sowie Hövelmann/Rheinfelsquelle, Stadtpanorama und andere.


So schön ist Public-Viewing. Vor dem 37 qm großen Monitor jubeln die Partner. Non links hinten: Uwe Gerste (Duisburg Marketing), Edgar Kasper (König-Brauerei), Peter Joppa (FrischeKontor), Petra Schröder (Duisburg Marketing) und vorne von links: Andreas Vanek (Spk Duisburg) sowie Helmut Schoofs (Stadtwerke Duisburg)

"Es ist einigen Städten wie Moers und Düsseldorf nicht gelungen, diese Veranstaltung anzubieten. In Düsseldorf war von 600 000 Euro Kosten zu lesen. Wir kommen mit der 37 Quadratmeter Übertragungsfläche und dem vom Innenministerium vorgeschrieben Sicherheitspaket mit etwas mehr als 200 000 Euro für 800 Fans, darunter 150 Sitzplätze, aus", erklärte Uwe Gerste, Geschäftsführer von Duisburg-Marketing. Und das bei freiem Eintritt für alle Fans.

"Wir hoffen auf junge, begeisterungsfähige Fußballfans, die wie 2006 zur WM mit ganzen Familien zum Public Viewing gekommen waren. Diese 100 000 Besucher damals hatten für ein friedvolles Fest gesorgt. Genauso wünschen wir uns das jetzt auch", betonten die Vertreter der Sponsoren unisono. "Die Fans sollen aus Freude und nicht aus Frust trinken", ergänzte Edgar Kaspers von der König-Brauerei.

Wer beim Public Viewing nicht nur Fußball schauen,  sondern sich auch aktiv mit einbringen möchte, der kann das tun. Er kann aber auch an der Panini-Bilder-Tauschbörse dabei sein.
Wer selber spielen möchte, dem bietet sich das15x10 m Beach Soccerfeld an. Es werden die besten „Sandplatzwühler" auf der Dreiecksinsel gesucht. Eigens dafür wird Spielfeld  mit 70 Tonnen Sand hergerichtet. Hier werden die Team (je drei Spieler, Jugend, aber auch Erwachsenenteams ab 16 Jahre)) acht Tagessieger und später den Endspielsieger ermittelt. Es gibt Preise und einen Pokal.

Öffnungszeiten:
16 00 Uhr an Tagen mit Nachmittags- und AbendspieI (Anstoß 18:00 Uhr
und 20:45 Uhr)
18:00 Uhr an Tagen mit Abendspielen (Anstoß 20 45 Uhr)  Harald Jeschke

Preisträger des Förderpreises der Köhler-Osbahr-Stiftung für den musikalischen Nachwuchs stehen fest
Die Preisträger der Förderpreise der Köhler-Osbahr-Stiftung für den musikalischen Nachwuchs 2008 der Folkwang Hochschule Standort Duisburg sowie der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg stehen fest.

Für die Folkwang Hochschule Standort Duisburg:
Bereich Kammermusik
Der 1. Förderpreis, dotiert mit 1.800 € geht an das Trio Image aus der Klasse Prof. Andreas Reiner.
Der 2. Förderpreis, dotiert mit 700 € geht an das Trio Kayana, ebenfalls aus der Klasse Prof. Andreas Reiner.

Bereich Klavier
Der 1. Förderpreis, dotiert mit 1.000 € geht an Min Jung Park aus der Klasse Prof. Boris Bloch.
Den 2. Förderpreis, dotiert mit jeweils 750 € erhalten Jeon-Mi Jo aus der Klasse Prof. Till Engel und Ekaterina Taratorina aus der Klasse Prof. Boris Bloch.

Für die Niederrheinische Musik- und Kunstschule:
Der 1. Förderpreis, dotiert mit 1.100 €, geht an Knut Hanßen, Klavier, aus der Klasse Prof.Thomas Leander

Den 2. Förderpreis, dotiert mit jeweils 700 €, geht an Aris Alexander Blettenberg, Klavier, Klasse Lucie Samson und Natalia Gunia, Popgesang, aus der Klasse Daniel Basso.
Beteiligt hatten sich insgesamt 23 Bewerber und Bewerberinnen.

Alle gemeinsam stellen sie sich am Sonntag, 8. Juni 2008 um 11 Uhr der Öffentlichkeit beim Preisträgerkonzert im Theater der Stadt Duisburg (Foyer) vor. Die Verleihung der Urkunden übernimmt Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Der Eintritt ist frei.

Rauchverbote und Umsätze im Gaststättengewerbe
Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat die Umsatzentwicklung in Ländern mit und ohne Rauchverbot in Gaststätten miteinander verglichen, um mögliche Auswirkungen der Nichtraucherschutzgesetze auf den Umsatz des Gaststättengewerbes festzustellen.

In der getränkegeprägten Gastronomie gingen danach die Umsätze im dritten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahresquartal in den Bundesländern mit Rauchverbot (Baden-Württemberg und Niedersachsen) real um 9,8% zurück, in den übrigen Bundesländern dagegen um 6,8%. Im vierten Quartal 2007 wurde auch in Hessen ein Nichtraucherschutzgesetz eingeführt. In diesem Quartal gingen in den Bundesländern mit Rauchverbot die realen Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal mit 14,1% erneut stärker zurück als in den übrigen Bundesländern (? 8,8%). Zur getränkegeprägten Gastronomie zählen unter anderem Schankwirtschaften, Diskotheken und Tanzlokale, Bars und Vergnügungslokale.

Rohstahlproduktion im Mai 2008 bei 4,15 Millionen Tonnen

Die deutschen Hüttenwerke haben im Mai 2008 2,62 Millionen Tonnen Roheisen und 4,15 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundes­amt (Destatis) mitteilt, produzierten sie damit 2,1% mehr Roheisen und 2,6% mehr Rohstahl als im Mai 2007. Gegenüber April 2008 erhöhte sich die Produktion bei Roheisen um 6,3% und bei Rohstahl um 3,4%, kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 ? BV 4.1) ergab sich bei der Rohstahlproduktion eine Zunahme um 2,7%.

2. Brucknerstraßenfest in Neudorf - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)

Duisburg, 6. Juni 2008 -Ihr zweites Straßenfest veranstalten am 07. Juni 2008 die Wirtsleute des italienisch-deutschen Restaurants „Bruckner-Klause“, Marco Romano und Sabine Kersting, auf der Brucknerstraße in Duisburg – Neudorf. Der Erlös der Veranstaltung ist zur Förderung des Kinder-und Jugendsports bestimmt.
Bereits ab 11.00 Uhr finden viele Attraktionen für Kinder statt.
So werden u.a. die Trampolin-Sportler von TuRa 88 Duisburg ihr Können auf dem Trampolin beweisen. Mit Torwandschießen und Musik von Amateur DJ Nikola D. ist für die Kids Kurzweil angesagt. Auch die Harley-Davidson Gruppe „Banditos“ ist mit ihren tollen Maschinen wieder dabei.

Das Musik- und Showprogramm beginnt gegen 18:00 Uhr. Die Gesangskünstler Aurora und Andy Martin, werden den Besuchern des Straßenfestes altbekannte und neue musikalische Genüsse bieten. Natürlich wird auch, mit Getränken und Speisen, für das leibliche Wohl gesorgt.
…und der Zapfer ist auch wieder da: Ex-Boxweltmeister Ralf Rocchigiani

 

Donnerstag, 5. Juni 2008 - Historischer Kalender

Städtischer Jahresabschluss noch besser als zuletzt erwartet
Mit einem Defizit von 81,4 Millionen Euro hat die Stadt Duisburg das Haushaltsjahr 2007 abgeschlossen. Das geht aus der jetzt vorgelegten Jahresrechnung hervor. Damit ist das Ergebnis der Haushaltsbewirtschaftung um 87,1 Millionen Euro besser als im Haushaltsplan bei der Haushaltseinbringung angenommen. Damals ging man noch von einem Defizit von 168,5 Millionen Euro aus. Letzte Prognosen deuteten auf ein Defizit um 90 Millionen Euro hin.
Die Stadt hat somit in den zurückliegenden Jahren den strukturellen Fehlbetrag kontinuierlich senken können, von 133,7 Millionen Euro im Jahr 2005 auf 100,3 Millionen in 2006 auf die jetzt vorgelegten 81,4 Millionen für das Jahr 2007.
„Das außerordentlich positive Ergebnis hat verschiedene Gründe“, sagt Oberbürgermeister Adolf Sauerland: „Sicher haben sich die Steuereinnahmen besser entwickelt als erwartet, aber ein großer Teil der Einsparungen geht auf unsere Konsolidierungsoffensive 2013 zurück.“ Positive Einflüsse hatte auch die restriktive Haushaltsbewirtschaftung und der erstmals spürbare Rückgang von städtischen Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II.
„Bei einem Rechnungsergebnis von minus 81,4 Millionen Euro und einer im Haushaltsplanentwurf für das laufende Jahr veranschlagten Zinsbelastungen von 84,7 Millionen Euro, haben wir den Punkt erreicht, wo sich unser strukturelles Defizit quasi allein aus dem Finanzdienst für die Altschulden speist,“ stellt Oberbürgermeister Adolf Sauerland abschließend fest.

Projekt ESPADU feiert Jubiläum
Fünf Jahre Klimaschutz durch Energiesparen an Duisburger Schulen
Das ESPADU-Projekt ist mit etwa 30.000 Schülern von inzwischen 90 beteiligten Schulen eines der größten in ganz NRW und bereits seit fünf Jahren am Start. Grund genug das Jubiläum gebührend zu feiern. Der heutige ESPADU-Aktionstag in der Globus Gesamtschule an Gottfried-Könzgen-Straße 3 in Duisburg-Dellviertel bot eine Werkschau darüber, wie 400 Schüler ausgewählter 20 Schulen das Thema Energiesparen in 25 Workshops spielerisch, experimentell und handlungsbezogen in ihren Unterricht einbezogen haben.
Die Workshops am Vormittag drehten sich um eine wichtige Zukunftsaufgabe, den Klimaschutz. Alle Schulen haben diese Thema im Unterricht intensiv vorbereitet. Dabei sollten die Schüler sich selbst anleiten. Nicht die Lehrer leiteten die Workshops, sondern die Schüler zeigten ihren Kollegen aus den anderen Schulen, wie es gemacht wird.
Am Nachmittag stellten die Schüler dann ihre Aktivitäten der interessierten Öffentlichkeit vor. Ergänzt wurden die Präsentationen durch ein unterhaltendes Programm mit einer Wanderausstellung zum Energiesparen, Breakdanceaufführungen sowie ein Solartorwandschießen.
Auch Bürgermeister Manfred Osenger war gekommen und überreichte sieben Schulen eine Urkunde für ihr besonderes Engagement im Rahmen des ESPADU-Projektes. Die Schulen sind die Förderschule Hoher Weg, die Gesamtschule Duisburg-Süd, die Hauptschule Friedrich-Ebert-Straße, die Realschule Süd, die Grundschule Breite Straße, die Grundschule Hochfelder Markt sowie die Grundschule Böhmer Straße.
Abgerundet wurde der Aktionstag durch das Kindermusical "Mats und die Wundersteine" der Grundschule Ottostrasse, der Songgruppe der Grundschule Theißelmannschule sowie der Schülerfirma "Die Gourmets" Hauptschule Friedrich-Ebert-Straße.

Kindergarten Herkenweg feiert Zertifizierung zum „Bewegungskindergarten“
Mit einem Fußballfest feiert die städtische Kindertageseinrichtung Herkenweg 42 in Duisburg-Rheinhausen am Samstag, 7. Juni, die Zertifizierung zum „anerkannten Bewegungskindergarten des Landes NRW“ durch Vertreter des Landessportbundes. Kooperationspartner ist der OSC 04 Rheinhausen. Alle Aktionen stehen an diesem Tag von 15 bis 18 Uhr unter dem Motto der beginnenden Fußballeuropameisterschaft. Eine Tombola rundet das Programm ab. Um die Verpflegung kümmert sich der Verein Immersatt e.V.

Straßenverkehrsamt erweitert Internetangebot:
Ortskenntnisprüfung unter www.duisburg.de

Wer in Duisburg ein Taxi oder einen Mietwagen fahren möchte, benötigt eine Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung. Die Erteilung dieses „P-Scheins“ setzt voraus, dass in einer Prüfung beim Straßenverkehrsamt erforderliche Ortskenntnisse nachgewiesen werden.
Der Rat der Stadt hat in der Sitzung am 28. April 2008 beschlossen, die Rahmenbedingungen für diese Ortskenntnisprüfung zu verbessern.
Alle prüfungsrelevanten Fragen sind ab sofort im Internet unter www.duisburg.de, Rubrik Straßenverkehrsamt unter dem Stichwort „Ortskenntnisprüfung“ abrufbar. Bewerber können sich anhand von Prüfungsbögen und Informationsmaterial optimal auf die Prüfung vorbereiten und die Kunden der Duisburger Taxen und Mietwagen werden von den guten Ortskenntnissen profitieren.

"Arbeiten und Leben in Europa"
So heißt eine Veranstaltungsreihe, die im Duisburger Arbeitsamt stattfand, war leider nur schwach besucht. In dieser Veranstaltungsreihe stellt sich die ZAV - Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (regionale Ansprechpartner: Auslandsvermittlung Dortmund, Karl - Harr- traße, 44263 Dortmund) vor.
Der Hauptsitz der ZAV liegt in Bonn. "Hier werden alle eingehenden Stellenangebote bearbeitet," berichtet die Referentin. "In der Dienststelle Dortmund kümmern wir uns um den Schwerpunkt Europa. Der Grund dafür ist einfach. In Europa ist es einfacher, eine Stelle anzutreten."
Die Arbeitslosigkeit in Europa? Die Durchschnittszahlen 2007 reichten von 2,6 % in Norwegen bis 11,1 % in der Slowakei. Der Wert für Deutschland liegt bei 8,4 %; Deutschland ist damit eines der Schlusslichter. "Es gibt es Nord - Süd - Gefälle in Europa. Im Norden ist der Arbeitsmarkt viel, viel besser, weil es dort eine hohe Industrialisierung gibt," so die Referentin.
Schweiz / Österreich, Benelux, Skandinavien und Großbritannien / Irland bieten die besten Arbeitsplätze für Deutsche. In der Schweiz und Österreich werden Baufachleute, kaufmännische Beruf, Pflegekräfte sowie Leute für den Tourismus / Gastronomie gesucht. Großbritannien und Irland suchen Sozialarbeiter, aber auch Leute für die Hotellerie, IT und Call -Center.
Im Bereich Benelux sind insbesondere die Niederlande interessant. Baufachleute, IT, Call - Center, Lagerhelfer, Erntehelfer und kaufmännische Berufe (nur mit Sprachkenntnissen) sind hier gefragt. Skandinavien sucht Pflegekräfte, Ärzte und andere Akademiker sowie Fachleute für Bau und Handwerk.
In Spanien gibt es Arbeitsplätze in den Tourismus- und Wellnessberufen, Gärtner, IT, Hauswirtschafter, Call -Center und Zahntechniker. "Doch Vorsicht! Oft gibt es Zeitverträge ohne Verlängerungsmöglichkeit."
Wie sucht man eine Arbeit im Ausland? Im Grunde wie in Deutschland. Man liest die Presse des jeweiligen Landes und Stellenbörsen, geht zu Zeitarbeitsfirmen, nutzt persönliche Kontakte vor Ort und internationale Vermittlungsagenturen und verschickt Initiativbewerbungen an deutsche und internationale Unternehmen.
"Oft gibt es Zeitarbeit im Ausland," berichtet die Referentin. "Nur 20 % aller offenen Stellen werden der Arbeitsverwaltung gemeldet. Januar bis Mai und im Herbst sind die Hauptrekrutierungstermine. Man unterliegt den Rechtsvorschriften über die soziale Sicherheit des Landes, in dem man arbeitet.
Renten, die man in Europa erwirbt, gehen nicht verloren. Bei der Krankenversicherung gilt das Recht des Landes, in dem man arbeitet. Über die Vorschriften beim Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II berät die Arbeitsverwaltung. Dort erhält man auch Informationen über die Mobilitätshilfe (z. B. Reisekostenbeihilfe, Ausrüstungsbeihilfe und Trennungskostenbeihilfe)." Andreas Rüdig

Geburtenzahl in NRW erstmals seit zehn Jahren wieder angestiegen
Die Zahl der Geburten in Nordrhein-Westfalen ist im vergangenen Jahr erstmals seit zehn Jahren wieder angestiegen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und
Statistik mitteilt, wurden 2007 mit 151 168 gut 0,8 Prozent mehr Kinder geboren als 2006. Allerdings liegt die Zahl der Neugeborenen damit immer noch um über zehn Prozent unter dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre (1997 bis 2006: 167 700
Lebendgeborene pro Jahr). Das Rekordergebnis war in NRW mit 300 425 Neugeborenen vor dem Einsetzen des "Pillenknicks" im Jahr 1964 erreicht worden.

Höhere Geburtenzahlen zeigten sich 2007 im Vergleich zum Vorjahr insbesondere in den kreisfreien Städten (+2,0 Prozent), während sie in den Kreisen nahezu unverändert blieben. Die höchsten Zuwächse gab es in den Städten Bottrop (+7,3 Prozent),
Leverkusen (+5,0 Prozent), Mülheim an der Ruhr (+5,0 Prozent) und Hamm (+4,9 Prozent); nur in den Städten Wuppertal (-4,3 Prozent), Solingen (-3,6%), Krefeld (-3,4 Prozent), Bochum (-3,1 Prozent) und Münster (-0,2 Prozent). waren die Geburtenzahlen
niedriger als 2006. Die höchsten Steigerungen unter den 31 Kreisen NRWs melden die Statistiker für die Kreise Recklinghausen (+3,5 Prozent) und den Ennepe-Ruhr-Kreis (+3,1 Prozent), Schlusslichter waren die Kreise Heinsberg (-9,5 Prozent) und Kleve (-5,7 Prozent).
Der Anteil der Neugeborenen, deren Eltern nicht miteinander verheiratet waren, lag im vergangenen Jahr im Landesdurchschnitt bei 24,6 Prozent; im Jahr 2000 hatte dieser Anteil noch 17,4 Prozent betragen. In den 54 kreisfreien Städten und Kreisen des
Landes sind die Anteile nichtehelich Lebendgeborener recht unterschiedlich: Die höchsten Anteile wurden in den Städten Oberhausen (31,6 Prozent), Mönchengladbach (30,3 Prozent), Aachen (29,5 Prozent) und Köln (29.5 Prozent) festgestellt; die
niedrigsten Anteile ergaben sich für den Kreis Olpe (17,2 Prozent), der Rhein-Sieg-Kreis (19,5 Prozent) und den Oberbergischen Kreis (19,6 Prozent). (LDS NRW)

13,1% weniger Insolvenzen im ersten Quartal 2008
Im ersten Quartal 2008 verzeichneten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 38 281 Insolvenzen, darunter 7 147 von Unternehmen und 24 152 von Verbrauchern. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahr würde die tatsächliche Entwicklung nicht widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2007 nicht periodengerecht gemeldet worden sind.
Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre lässt sich aber die Entwicklung auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Ohne Nordrhein-Westfalen ist die Gesamtzahl der Insolvenzen um 13,1% und die der Unternehmen um 12,6% zurückgegangen. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen, die in den vergangenen Jahren stark angestiegen war, ist ebenfalls um 13,2% zurückgegangen.

Mittwoch, 4. Juni 2008 - Historischer Kalender

Mehr privates Engagement für die Innenstädte – ISG-Gesetz verabschiedet

Bundesminister Tiefensee zur Hauptbahnhof-Sanierung:
"Ich fordere die Städte, das Land Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Bahn auf, die Planungen für die Hauptbahnhöfe in  Duisburg und Dortmund zügig voranzutreiben.
"
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat das Finanzierungskonzept für die Sanierung des Hauptbahnhofs in Essen unterzeichnet. Tiefensee: "Der Hauptbahnhof wird bald ein Schmuckstück der Stadt sein. Denn jetzt ist der Weg frei für die dringend    notwendigen Bauarbeiten am Essener Hauptbahnhof. Wenn ganz Europa im Jahr 2010 auf die Metropole Ruhr schaut, wird sich Essen von seiner besten Seite zeigen. Die Essener und alle Gäste können sich darauf freuen, dass der Hauptbahnhof zu einem der modernsten in Deutschland wird. Mit 35 Millionen Euro übernimmt der Bund mehr als die Hälfte der notwendigen Investitionen. Ich setze mich dafür ein, dass auch andere    marode Bahnhöfe in Deutschland schnell saniert werden. Dafür wollen wir einen Teil der Privatisierungserlöse der Deutschen Bahn einsetzen. Bahnhöfe müssen kundenfreundlich sein und den Fahrgästen einen attraktiven Service bieten. Nur so wird es gelingen, den umweltfreundlichen Bahnverkehr weiter auszubauen."
   
Insgesamt sind für den Essener Hauptbahnhof Investitionen in Höhe von 57 Millionen Euro geplant. Der Deutsche Bundestag hat zugestimmt, für die Sanierung von vier Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen Mittel aus dem Schienenwege-Etat  zur Verfügung zu stellen. Die Parlamentarier begründeten dies mit der Ernennung der Metropole Ruhr zur
Kulturhauptstadt Europas 2010.  "Der Bahnhof ist das Aushängeschild jeder Stadt. Ich bin zuversichtlich, dass wir in den kommenden Wochen auch für Münster eine gute Lösung finden werden", so Tiefensee weiter. "Ich fordere die Städte, das Land Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Bahn auf, die Planungen für die Hauptbahnhöfe in    Duisburg und Dortmund zügig voranzutreiben."

Straßen für gegenläufigen Radverkehr geöffnet
Abschluss der Aktion „Da kommt was auf Sie zu!“ in Rheinhausen und Neudorf

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben jetzt in Rheinhausen zwei weitere Einbahnstraßen für den gegenläufigen Radverkehr geöffnet. Mit Markierung und Beschilderung der Dorotheenstraße sowie der Hans-Böckler-Straße ist die Aktion mit dem Titel „Da kommt was auf Sie zu!“ in Rheinhausen damit abgeschlossen. Im Laufe der nächsten drei bis vier Wochen folgen mit Haroldstraße, Liliencronstraße und Schemkesweg die letzten drei Straßen in Neudorf.

Seniorenbeirat lädt zur Bürgersprechstunde ein
Seit diesem Jahr bietet der Seniorenbeirat allen Seniorinnen und Senioren sowie interessierten Bürgern einmal monatlich eine Bürgersprechstunde an. Die ersten Sprechstunden im Januar bis Mai wurden von den Duisburger Senioren gut angenommen. Etwa 65 Bürgerinnen und Bürger nutzten bisher die Gelegenheit sich mit den Vertretern des Seniorenbeirates der Stadt Duisburg über verschiedenste Themen auszutauschen.

Die nächste Sprechzeit findet am Mittwoch, 11. Juni, von 10 bis 11 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte statt. Alle Seniorinnen und Senioren sind eingeladen, gemeinsam mit Mitgliedern des Seniorenbeirates die Situation der älteren Menschen in Duisburg zu diskutieren und ihre besonderen Bedürfnisse darzulegen. Auch individuelle Fragen und Anliegen können erörtert werden.

Seminar für Frauen: Unternehmerische Grundlagen
Im Rahmen des Projektes „Selbstständige Erwerbsarbeit – Eine Chance für Berufsrückkehrerinnen“ bietet die Universität Duisburg-Essen vom 16. bis 20. Juni 2008 vormittags ein Seminar für Frauen an, die den Gedanken einer Existenzgründung in Teilzeitform verfolgen. Seminarort ist das Rhein Ruhr Institut an der Universität Duisburg-Essen auf der Heinrich-Lersch-Straße 15 in Duisburg-Neudorf.

Eine Expertin wird den Teilnehmerinnen die betriebswirtschaftlichen Grundlagen der Unternehmensführung vermitteln, wie zum Beispiel Steuern, Unternehmensrecht, Versicherungen und Unternehmensplan. Dieses Projekt der ZukunftsInitiative Frauen wird gefördert mit EU- und Landesmitteln aus der Landesinitiative „Regionen Stärken Frauen“. Die Teilnahme ist kostenlos. Für interessierte Frauen auch außerhalb Duisburgs sind noch einige Plätze frei.
Frauen, die sich intensiver mit ihrer Idee zur beruflichen Selbstständigkeit auseinandersetzen und für sich einen Plan in die Selbstständigkeit erarbeiten möchten oder ihren Weg zurück in den Beruf in Angriff nehmen wollen, bietet das Projekt Einzelberatung, weitere Qualifizierungsangebote und Coaching an.
Anmeldung und Information bei Elke Stolpe: unter (0203) 3630330 oder Email: elke.stolpe@uni-duisburg-essen.de. Weitere Informationen auch beim Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft, Stadt Duisburg, unter (0203) 283-3985.

Stadt Duisburg startet Trainee-Programm gegen den demografischen Wandel
Dr. Thomas Lambertz, Leiter der Zentralverwaltung, und Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler begrüßten am 2. Juni acht Trainees, die ihre Ausbildung im Stadtentwicklungsdezernat aufgenommen haben.
Die Stadt möchte damit dem demographische Wandel begegnen, der auch die Mitarbeiterschaft der Stadtverwaltung betrifft. Um die sich zunehmend lichtenden Reihen besonders im technischen Bereich wieder zu verstärken, beschreitet Duisburg einen neuen Weg bei der strategischen Personalentwicklung.
Die Trainees, die sozusagen „frisch von der Universität“ kommen, werden in den nächsten zwei Jahren systematisch an die Aufgaben im Technischen Dezernat herangeführt und gezielt für spätere Führungsaufgaben qualifiziert. Hierbei werden die jungen Ingenieure von erfahrenen Mitarbeitern unterstützt, die in der Funktion als Mentoren die neuen Kolleginnen und Kollegen in fachlicher und persönlicher Hinsicht begleiten und beraten.
Die Trainees werden in Projekten im Bereich der Stadtentwicklung, der Stadt- und Verkehrsplanung sowie im Vermessungsbereich eingesetzt.

Zu sehen sind:
Beigeordneter Jürgen Dressler (3. oben links), Dr. Thomas Lambertz, Leiter der Zentralverwaltung (oben rechts) und Christoph Hölters, Abteilungsleiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement (2. oben rechts) bei der Begrüßung der Trainees vor dem Duisburger Rathaus

1,5 Millionen Menschen in NRW in Mini- und Ein-Euro-Jobs
1,5 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen waren im Jahr 2006 in Mini- und Ein-Euro-Jobs beschäftigt. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik aufgrund aktueller Berechnungen des Arbeitskreises "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder" mitteilt, lag der Anteil dieser "marginal Beschäftigten" an den Erwerbstätigen
insgesamt im Jahresmittel bei 17,6 Prozent. Der Anteil dieser Mini- und Ein-Euro-Jobber an der Gesamtzahl der Erwerbstätigen variierte 2006 in den kreisfreien Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens zwischen 11,7 Prozent (Düsseldorf) und 24,4 Prozent
(Kreis Heinsberg).
Die Zahl der Erwerbstätigen war im Jahresmittel 2006 mit 8 452 000 Personen um 0,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor; auch hier sind regional unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten. Von den 54 kreisfreien Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen wiesen 35 gegenüber 2005 eine Zunahme der Zahl der Erwerbstätigen aus. Dabei war der prozentuale Anstieg der Erwerbstätigenzahl im Kreis Olpe mit +1,8 Prozent am höchsten, während für Oberhausen mit -2,5 Prozent der höchste Rückgang ermittelt wurde. Die Erwerbstätigen werden dabei ihrem Arbeitsort zugeordnet (sog. Inlandskonzept).

Dienstag, 3. Juni 2008 - Historischer Kalender
50 Jahre Verband Duisburger Bürgervereine -Feier im Oktober in der Mercatorhalle

Zugang zur U-Bahn am König-Heinrich-Platz gesperrt
Seit Anfang April laufen die Arbeiten zwischen Forum und König-Heinrich Platz auf Hochtouren. Der Bereich erhält ein neues Pflaster sowie ein Brunnenbauwerk mit Bodensprudlern als abschließendes Element der Rasenfelder auf dem König-Heinrich-Platz. Im Zuge dieser Arbeiten ist es seit heute, 3. Juni, leider erforderlich, hier den Zugang zur U-Bahn vorübergehend zu sperren. Die Fahrgäste der DVG müssen den Zugang im Bereich der Stadtsparkasse benutzen.
Die Stadt Duisburg bittet hierfür um Verständnis. Die Sperrung wird voraussichtlich bis zum 30. Juni erforderlich sein.

Zugeparkte Radwege: Neue Kontrollen in dieser Woche
Die Einsatzkräfte des Ordnungsamtes werden am Donnerstag und Freitag, 5. und 6. Juni wieder im gesamten Stadtgebiet von Duisburg besonders auf Fahrzeuge achten, die unerlaubt auf Gehwegen oder Radwegen parken. Die Halter widerrechtlich abgestellter Fahrzeuge müssen mit einem Verwarngeldern zwischen 15 und 35 Euro rechnen. Bei abgeschleppten Fahrzeugen werden Gebühren von rund 200 Euro fällig.
Dieser Kontrolleinsatz findet im Rahmen einer gemeinsamen Aktion des ADFC mit der Polizei Duisburg, dem Ordnungsamt und dem Amt für Stadtentwicklung unter dem Motto "Radwege sind keine Parkplätze" statt.


Multi Development verstärkt Deutschland-Aktivitäten –
Erweiterung der Geschäftsführung

Mit Wirkung zum 1. Juni 2008 ist Urban Plattes (48) in die Geschäftsführung der Multi Development Germany GmbH und Multi Mall Management Germany GmbH berufen worden. Plattes verantwortet den Bereich Vermietung und Recht & Verträge.

Plattes verweist auf fast 20 Jahre Erfahrung im Einzelhandelsimmobilienbereich. Zuletzt war er acht Jahre Vorstand der Karstadt Immobilien AG & Co KG, ein Unternehmen der Arcandor. Seit 2000 zeichnete er verantwortlich für den Aufbau der Immobilienorganisation der Arcandor-Gruppe. In den letzten Jahren verantwortete er die umfangreichen Portfoliotransaktionen des Unternehmens. Zuvor war Plattes zehn Jahre in der Metro-Gruppe insbesondere für strukturierte Immobilienfinanzierungen im In- und Ausland als auch für Sale & Lease-Back-Transaktionen zuständig.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Duisburg. Multi ist mir durch die gemeinsamen Projekte Forum Duisburg, Centrum-Galerie Dresden und Boulevard Berlin bereits seit Jahren vertraut. Ein spannendes Unternehmen, das durch seine außergewöhnlichen und mutigen Projektideen die deutsche Einzelhandelsimmobilienlandschaft und die nächste Generation der innerstädtischen Einzelhandels-Marktplätze entscheidend mitgestalten wird“, so Plattes.
„Mit dem Engagement von Urban Plattes für Multi Development möchten wir erneut die strategische Bedeutung des deutschen Immobilien- und Einzelhandelsmarktes für unser Haus unterstreichen“, ergänzt Axel Funke, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Die Geschäftsführung der Multi Development Germany GmbH besteht nunmehr aus Axel Funke (Akquisition/Kommerzielle Projektentwicklung), Hendrik Nanninga (Technik) und Urban Plattes (Vermietung/Recht &Verträge). Die Multi Mall Management Germany GmbH wird durch die Geschäftsführer Axel Funke, Thomas Kraft und Urban Plattes vertreten.

Stadtbibliothek: Kinderprogramm und Duisburger Umwelttage
Das neue Kinderprogramm der Stadtbibliothek für den Monat Juni ist da. Im Mittelpunkt des Angebots stehen diesmal rund 20 Veranstaltungen, die im Rahmen der Duisburger Umwelttage (2. bis 21. Juni) stattfinden. Dazu gehören Kindertheateraufführungen, Bilderbuchkinos sowie Bastel-, Spiele- und Vorleseaktionen. Sie alle stehen unter dem Motto "Umwelt-Mensch und Klima". So gibt es beispielsweise am 12. Juni in der Zentralbibliothek "Eine weiße Ameise. Ein musikalisches Hörabenteuer" und am 19. Juni das Bilderbuchkino "Die Arche Noah" in der Bezirksbibliothek Hamborn.
Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es bei Anne Markstein (0203/283-4117) sowie zum Umwelttheater und Musikveranstaltungen bei Sabine Thom (0203/283-4121) oder auch im Netz unter www.stadtbibliothek-duisburg.de.

Manuel Schröders Ausstellung in der Mercatorhalle
Man findet sie an fast jeder Straßenecke, an Wänden, Türen, Fenstern, an Stromkästen, Telefonhäuschen, Müll- und Recyclingbehältern, aber schenkt ihnen selten Beachtung. Wie ein allgegenwärtiges ungeliebtes, aber doch gewohntes Bild, zerrissen, unansehnlich, scheinbar zusammenhanglos und doch sind sie präsent, nicht zu leugnen, haben ihre Bedeutung, sind mitten unter uns als manchmal stumme, manchmal beredte Zeugen des urbanen Lebens. Überlagerte Botschaften der Alltäglichkeit, die ein Gesicht hatten, eine Geschichte, eine Bedeutung. Fragmente, die nicht zuletzt davon erzählen, auf welch engem Raum und mit welch schnellem Wandel Menschen zusammenleben.

Wer sich ihnen nähert, mit dem unverstellten Blick des Neugierigen und Wachsamen, nicht mit den flüchtigen Auge des Vorübergehenden, Vorbeieilenden, entdeckt in ihnen die Symbole der Urbanität, ihrer Entwicklung und ihres Zustandes," beschreibt die Vorankündigung die ungewöhnliche Ausstellung, die derzeit während der normalen Öffnungszeiten im Foyer der Mercatorhalle im 1. Obergeschoß des CityPalais zu sehen ist.
Manuel Schröder heißt der Bildende Künstler, Fotograph, Musik und Crossmediakünstler, der seine 10 Bilder im Rahmen der Umwelttage zeigt. Je ein Bild ist hier auf einer Staffel zu sehen; es wird von zwei Scheinwerfern angestrahlt. Ein Ausstellungskatalog hängt unter der Staffelei. "Ich fotographiere Plakatabrisse, produziere sie auf eine Leinwand und bearbeite sie mit Acrylfarben. Plakatabriss ist eine Form der Decolage, die schon früh von der Kunst entdeckt wurde."
Diese Ausstellung hätte auch gut zu den gerade zu Ende gegangenen Akzenten gepasst. Was uns beschäftigt, sind die Hinterlassenschaften der Werbeindustrie. Was macht man mit Produkt- und Veranstaltungshinweisen, wenn ihr Verfallsdatum abgelaufen ist? Dass sich nicht nur teuer entsorgt werden müssen, sondern auch künstlerisch genutzt werden können, zeigt Schröder. Andreas Rüdig

37. IKiBu setzt auf Spürsinn

Unter dem Titel "Ein Fall für dich" veranstaltet die Stadtbibliothek vom 20. bis 25. Oktober in Duisburg die 37. Internationale Kinder- und Jugendbuchausstellung (IKiBu). Mit vielen Autoren- und Schauspielerlesungen, Theaterveranstaltungen, Ausstellungen und kreativen Mit-Mach-Angeboten in der Zentralbibliothek und allen Bibliothekszweigstellen setzt die IKiBu einen Schwerpunkt auf die Leseförderung in der Stadt. Aufgrund der großen Resonanz in den vergangenen zwei Jahren wird es auch wieder ein Seminarprogramm für interessierte Eltern und ehrenamtliche Vorlesepatinnen und -paten geben. Den Entwurf für das diesjährige Titelmotiv lieferte der bekannte Hamburger Kinderbuchillustrator Ole Könnecke, der mit einer Ausstellung in der Zentralbibliothek vertreten sein wird.
Das Leseprogramm für die Schulen wird bereits bis Mitte Juni per E-Mail an alle Schulen in Duisburg versendet. Anmeldebeginn für die Schulveranstaltungen ist der 2. September. Das ausführliche Programmheft erscheint Ende August.

Projekt ESPADU feiert Jubiläum
Fünf Jahre Klimaschutz durch Energiesparen an Duisburger Schulen
Das ESPADU-Projekt ist mit etwa 30.000 Schülern von inzwischen 90 beteiligten Schulen eines der größten in ganz NRW. Grund genug das Jubiläum nach fünf Jahren gebührend zu feiern. Der ESPADU-Aktionstag am Donnerstag, 5. Juni, in der Globus Gesamtschule an Gottfried-Könzgen-Straße 3 in Duisburg-Dellviertel bietet eine Werkschau darüber, wie 400 Schüler der ausgewählten 20 Schulen das Thema Energiesparen in 25 Workshops spielerisch, experimentell und handlungsbezogen in ihrem Unterricht einbezogen haben.

Die Workshops drehen sich um eine wichtige Zukunftsaufgabe, den Klimaschutz. Alle Schulen haben diese Thema im Unterricht intensiv vorbereitet. Dabei sollen die Schüler sich selbst anleiten. Nicht die Lehrer leiten die Workshops, sondern die Schüler zeigen ihren Kollegen aus den anderen Schulen, wie es gemacht wird

Ab 14 bis 16 Uhr beginnt der öffentliche Teil des Aktionstags. Im Rahmen eines unterhaltenden Programms werden die Aktivitäten der Schüler der Öffentlichkeit vorgestellt. Alle Duisburgerinnen und Duisburger, interessierte Schulen und Eltern sind hierzu eingeladen. Geboten werden Schülerpräsentationen der Workshops, Vorstellung der Wanderausstellung zum Energiesparen, ein Grußwort von Bürgermeister Manfred Osenger sowie ein Solartorwandschießen. Abgerundet wird der Aktionstag durch das Kindermusical „Mats und die Wundersteine" der Grundschule Ottostrasse, der Songgruppe der Grundschule Theißelmannschule sowie der Schülerfirma ‚Die Gourmets' Hauptschule Friedrich-Ebert-Straße.

Jazz auf dem König-Heinrich-Platz
CSM Big Band kommt mit Sabine Kühlich

Der erste Donnerstag im Monat ist während der Sommermonate Jazztag. ‚Jazz auf’m Plazz’ geht am Donnerstag, 5. Juni zwischen 19.30 Uhr und 22.00 Uhr in die zweite Runde.
Diesmal kommt die CSM Big Band aus Düsseldorf, um auf dem König-Heinrich-Platz aufzuspielen, und featured mit Sabine Kühlich „eine der talentiertesten Jazzsängerinnen Europas“ (Belgischer Rundfunk).

Die CSM Big Band unter der Leitung von Romano Schubert wurde 2007 mit dem WDR Jazz-Preis ausgezeichnet. Das aktuelle Programm präsentiert unter anderem Kompositionen und Arrangements von Peter Herbolzheimer, Gordon Goodwin und Thomas Forkert. ‚Jazz auf’m Platz’ – das ist Musikgenuss bei entspannter und geselliger Biergartenatmosphäre im Herzen der City.

Liebesglück und Hexenspuk im Theater Duisburg
Zum Finale von "Klasse! Klassik", dem erfolgreichen education-Projekt der Duisburger Philharmoniker, bringt das 6. Familienkonzert am 7. Juni 2008 um 18 Uhr im Großen Haus des Theaters das barocke Opernkleinod "Dido and Aeneas" von Henry Purcell auf die Bühne.
Unter dem Titel "Liebesglück und Hexenspuk" wird die spannende und ergreifende Liebesgeschichte des trojanischen Prinzen Aeneas und der karthagischen Königin Dido erzählt. Die innige Verbindung der beiden Protagonisten wird durch den perfiden Plan der Zauberin Arorua und ihrer Hexen vereitelt. Unter dem Vorwand, Aeneas habe das neue Troja in der Gestalt Roms zu gründen, gebieten sie ihm die Geliebte zu verlassen. Unter vollen Segeln verlässt Aeneas die karthagische Königin Richtung Italien. Dido aber stirbt an gebrochenem Herzen.
Die plastische und illustrative Musik von Henry Purcell hat nach über 300 Jahren nichts von ihrer Frische und Innigkeit verloren. Sie weiß sich den verschiedenen Situationen und Personen aufs Beste anzupassen, fröhliche Hofstaatmusiken werden von schaurigen Hexengesängen, flotten Matrosenliedern und schmerzlich-dramatischen Passagen abgelöst.
Die im englischen Original präsentierte Barockoper wird von zwei jungen Erzählerinnen mit deutschen Zwischentexten ergänzt. Bildprojektionen aus Karthago sowie von Gemälden zum mythologischen Hintergrund ergänzen die musikalische Präsentation.

Im szenisch angelegten Projekt singt ein Solistenensemble aus jungen Nachwuchssängern verschiedener Opernhäuser. Zwei Jugendliche des Kid´s Klassik Jugendchores werden erstmals in den Rollen der Hexen debutieren. Das bewährte Wuppertaler Vokalensemble übernimmt die reichhaltigen Chorpartien. Ein Streicherensemble der Duisburger Philharmoniker, dessen Continuogruppe in die Bühnenhandlung integriert ist, wird von Thomas Honickel geleitet, der mit dieser Produktion seine letzte Vorstellung in seiner Eigenschaft als Konzertpädagoge leitet.

Das Projekt wird wiederholt am Sonntag, 8. Juni 2008 um 15 Uhr in der Konzertaula des Schulzentrums Mülheim-Broich (Holzstrasse 80). Karten zu 8 ? (ermäßigt 4 ?) sowie eine attraktive Familienkarte gibt es wie üblich im Servicebüro des Theaters (0203-3009-100). Weitere Infos unter: www.klasseklassik.de
 

14. Duisburger Matjesfest vom 06. – 08. Juni am Kuhtor
Von Manfred Schneider (Text und Foto)
Nun können sie wieder, die Duisburger und Besucher aus der Region – den „Neuen Matjes“ probieren. In der Zeit vom 06.-08. Juni findet, nun wieder an alter Stätte, am Kuhtor, das 14. Duisburger Matjesfest statt.

Küchenchef Andreas Engelke im Gastonomiezelt von "Fisch und Mee(h)r" auf der Mühlenweide

 Nirgendwo, so der Chef der Duisburg Marketing GmbH, Uwe Gerste, wird soviel Matjes verspeist, wie in Duisburg, der Matjes-Hochburg …und in diesem Jahr gibt es ihn wirklich, den „Neuen Matjes“! - Zehn Fischstände, zwei Bierstände mit „KöPi“ und 1 Weinstand, laden alle Matjesfreunde und solche die es werden wollen, zu dem Matjes-Event ein. Rund 80.000 Besucher waren in den letzten Jahren zu verzeichnen, sagte Gerste weiter und in diesem Jahr hoffe man auf einen Verkauf von über 200.000 Matjes.
Die bekannten Duisburger Fischhändler Jörg Mehrholz und Stefan Wilken (der Karnevalsprinz der kommenden Session 08/09) kündigten an, dass heute Nacht die ersten „Neuen Matjes“ nach Duisburg kommen. Die Ware sei super – auch vom Fettgehalt her und mit 1,80 Euro für ein Doppelfilet, ohne Brötchen, bliebe auch der Preis der Vorjahre stabil.
Die Eröffnung der Veranstaltung erfolgt am 06. Juni um 14: 00 Uhr am Kuhtor, durch Bürgermeister Manfred Osenger.
Mit einem ansprechenden Musikprogramm, u.a. Piratenkoor Storm en Averij aus Holland, Jazzkapelle Funky Butt, sowie dem Chanty-Chor der Wasserschutzpolizei Duisburg, erwartet die Gäste des Matjesfestes, drei Tage gute Unterhaltung, wie Georg Stahlschmidt, Citymanger/Events, der Duisburg Marketing GmbH mitteilte.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein BeneFischEssen, im Rahmen des Matjesfestes. Jeweils in der Zeit von 12- 15 Uh, bereite das Team vom Restaurant „Fisch und Mee(h)r“ im Gastronomiezelt auf der Mühlenweide in Ruhrort, schmackhafte Fischgerichte zu. Den frischen Fisch dazu, spendieren die Firmen Jörg Mehrholz und Nordsee, sowie die Duisburg Marketing GmbH. Der Verkaufserlös geht in voller Höhe an die „Fachberatung des Kinderschutzbundes Duisburg, für sexuell missbrauchte Kinder“.

(v.li.) Uwe Gerste, Andreas Engelke, Jörg Mehrholz und Stefan Wilkenpräsentieren Matjesspezialitäten

Montag, 2. Juni 2008 - Historischer Kalender
Deutschlands Zukunftshäuser öffneten die Türen
Am Samstag den 31. Mai luden die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und die EnergieAgentur.NRW zum „Tag der Energiespar-Rekorde“ ein. Über 120 zukunftsweisend sanierte Häuser öffneten bundesweit ihre Türen. In Nordrhein-Westfalen waren 23 Vorzeigehäuser zu besichtigen.
Neue Herausforderungen für Mieter und Hauseigentümer: Praxisbeispiele zeigen, wie es geht Mieter und Hausbesitzer stehen angesichts stetig steigender Energiepreise vor großen Herausforderungen. Die einen wollen bezahlbar und komfortabel wohnen, die anderen am Markt bestehen und vermieten können. Ab dem 1. Juli 2008 wird der Energieausweis schrittweise bei Neuvermietungen oder Verkauf von Gebäuden und Wohnungen Pflicht. So kann jeder Mieter oder Käufer in Zukunft vorab seine Energiekosten einschätzen.
Energetisch hocheffiziente Gebäude werden dann klare Marktvorteile genießen können. Aber Energieeffizienz lässt sich nicht nur im Neubau umsetzen. Auch in der Sanierung ist es möglich rund 85 Prozent an Energie einzusparen.
Der „Tag der Energiespar-Rekorde“ am 31. Mai 2008 zeigte allen Interessierten, wie energetische Sanierungen in der Praxis umgesetzt werden und wollte Anregungen zum Nachahmen geben.
In Huckingen an der Angerhauser Str. 47 wird seit einigen Monaten das ehemalige Ledigenheim und spätere Verwaltungsgebäude der Firma Mannesmann, ein Mehrfamilienhaus aus den 1950er Jahren umgebaut. Besichtigungen durch den Bauherren, die GVG Grundstücks GmbH & Co. KG und den Energieberater.
Mit ihren sieben Stockwerken war die Angerhauser Straße 47 schon immer ein markantes Gebäude in der nach dem Krieg für Krupp-Arbeiter gebauten Siedlung in Duisburg-Huckingen.
Mit der laufenden umfangreichen Sanierung ragt der 50er-Jahre-Bau jetzt auch wegen seiner „inneren Werte“ weit über seine Umgebung hinaus. „Da wird nicht nur die Fassade gestrichen, sondern richtig saniert“, fasst Dirk Schumacher von der GVG Grundstücks GmbH das anerkennende Urteil in der Nachbarschaft und unter Mietinteressenten  zusammen.

Das Architektenbüro Uwe Neuhoff aus Krefeld hat Erfahrung mit der Sanierung alter Bausubstanz. 'Wir müssen mit diesen Gebäurden entsprechend umgehen! Die Erneuerung ist aufwändig und teuer, zahlt sich jedoch aus! Die überall steigenden Nebenkosten können durch solche Maßnahmen erheblich gesenkt werden! Rentabilität erreicht man etwa nach 15 Jahren!'
Tatsächlich gingen die Sanierungsmaßnahmen weit über die übliche Erneuerung von Fassaden, Küchen und Bädern hinaus. Hauptziel war, den Energiebedarf so weit wie möglich und wirtschaftlich sinnvoll zu senken.
Mit Erfolg: Er liegt jetzt umgerechnet bei 1,1 Litern Öl pro Quadratmeter und Jahr – eine Einsparung von 93 Prozent. Die Energiebilanz ist damit mehr als doppelt so gut wie die eines vergleichbaren Neubaus. Möglich wurde die hocheffiziente Sanierung in einem Modellvorhaben der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und mit einer Reihe von gut aufeinander abgestimmten Maßnahmen: optimale Dämmung von Dach, Fassade und Keller, Einbau von Wärmeschutzfenstern, Umstellen der Heizung auf Fernwärme aus einem besonders effizienten Kraftwerk, das Strom und Wärme zugleich produziert (Kraftwärmekopplung).
Eine Lüftungsanlage sorgt dafür, dass die Raumluft stets frisch ist und gleichzeitig die Wärme der Abluft zurückbehalten wird. Über hohe Energiepreise müssen sich zukünftige Mieter jedenfalls keine Sorgen machen. Und sie profitieren in den neu geschaffenen Wohnungen vom erhöhten Komfort, den energiesparender Wohnraum bietet – mit Frischluft ohne Fenster öffnen und behaglichen Temperaturen ohne häufig die Heizkörper aufdrehen zu müssen.
Die Eigentümer verzeichnen schon jetzt eine hohe Nachfrage. Sie können sicher sein, dass die sanierten Wohnungen mit ihrer guten Energiebilanz auch langfristig auf dem Immobilienmarkt attraktiv bleiben.  HaMo

Duisburger Umwelttage: "Umwelt, Mensch und Klima'

"Während der Duisburger Umwelttage werden in der Kinder- und Jugendbibliothek Medien zu aktuellen Umweltthemen ausgestellt. Lehrer haben Gelegenheit, die Themenpakete `Umwelt und Natur' und `Klima im Wandel' anzusehen."
Die Stadtbücherei beteiligt sich an den Umwelttagen. Was sich anfangs toll anhört, löst sich bei genauerem Hinsehen schnell in Wohlgefallen auf. Mehr als eine Schauvitrine und ein Büchergestell ist es nämlich nicht. Es hätte schon ein bisschen mehr sein können, liebe Stadtbücherei.
"Unter dem Motto `Umwelt, Mensch und Klima' feiern die Duisburger Umwelttage vom 2. bis 21. Juni 2008 sowohl ihr 15jähriges Bestehen als auch das 30. Jubiläum des Umweltzeichens Blauer Engel. Zur Eröffnung am 2. Juni auf der Königstraße (Fußgängerzone) sind alle Bürger eingeladen, das Umweltzeichen auf der Königstraße zu beglückwünschen. Gegen 16:00 Uhr eröffnet Herr Oberbürgermeister Adolf Sauerland, gemeinsam mit dem Schirmherren, Eckhard Uhlenberg, Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein - Westfalen, die Duisburger Umwelttage 2008 offiziell. Duisburger Schulen begleiten die Feierlichkeiten mit Aktionen und einem Kulturprogramm."

Soweit zum Programmablauf, wie er im Programmheft ausgewiesen ist. Ein Reinfall, wie ich es von den Umwelttagen nicht gewohnt bin, ist die Eröffnungsveranstaltung. Auch wenn die Fußgängerzone bei dem warmen Wetter voll und belebt ist, verirrt sich kaum ein Zuschauer zu den Stuhlreihen vor der kleinen Bühne. So sehr sich die Kinder auch abmühen und gutes Programm bieten, desto schwächer ist das Auftreten der Politiker. Bürgermeisterin Doris Janicki kommt statt des Oberbürgermeisters.
"Wenn Sie das Plakat sehen, sehen Sie den Livesafer in einer Überschwemmung. Dieses Bild zeigt, dass auch wir beim Umweltschutz gefordert sind. Tsunami und Überschwemmungen zeigen es überdeutlich," berichtet sie in ihrer ansonsten nichtssagenden Rede, und: "Umweltschutz hat nichts mit Verzicht zu tun. Man kann auch modern leben und trotzdem die Umwelt schützen. Das hat nichts mit einer archaischen Lebensweise zu tun." Wir dürfen auf das weitere Programm gespannt sein. Andreas Rüdig

Fotoausstellung „Duisburg. Schön grün.“ eröffnet
Die Fotoausstellung „Duisburg. Schön grün.“ wurde heute von Stadtdirektor Dr. Peter Greulich im Duisburger Rathaus eröffnet. Im Rahmen des Euregio-Projektes zur Reduzierung von Feinstaub in Großstädten hatte das Amt für Umwelt und Grün alle Duisburger Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich am Fotowettbewerb zur Kampagne „Duisburg. Schön grün.“ zu beteiligen.
Insgesamt wurden über 250 Fotos eingereicht. Sie zeigen nicht nur die vielen grünen Seiten von Duisburg, sondern laden auch ein, zum Beispiel bei der Begrünung von Fassaden, Balkons oder Hausdächern oder bei der Gestaltung einer Baumscheibe mitzumachen. Aus den Einsendungen wählte die Jury unter Vorsitz von Dr. Peter Greulich drei prämierte Motive und 28 weitere Bilder aus, die im Rahmen der Duisburger Umwelttage in der zweiten Etage des Rathauses am Burgplatz derzeit zu sehen sind.

Dr. Greulich lobte alle eingereichten Wettbewerbsbeiträge: „Die Fotos zeigen nicht nur Duisburgs viele grüne Seiten, sie laden auch zum Mitmachen ein.“
Die Aktion „Duisburg. Schön grün.“ ist Teil des Euregio-Projektes zur Reduzierung von Feinstaub durch mehr Grün in den Städten. Die Städte Venlo und Nijmwegen aus den Niederlanden, Krefeld und Duisburg auf deutscher Seite, beteiligen sich an diesem Projekt.
Zu den von der Stadt Duisburg angeregten Kampagnen gehörten bereits neben eigenen Pflanzaktionen im Bereich der Kardinal-Galen-Straße, Oberstraße und Poststraße auch Pflanzenverschenkaktionen an Duisburger Bürgerinnen und Bürger auf der Königstraße am 12. April und in Rheinhausen am 30. Mai.
Alfred Kiesel, dessen Foto ein blühendes Rapsfeld zeigt, überzeugte die Jury besonders. Er erreichte damit den ersten Platz. Den zweiten und dritten Platz konnten sich Michele Biermann mit einem Motiv vom Wambachsee und Harald Schäfer mit einer Kleingarten-Milieustudie sichern.
(v.l.) zwei Preisträger des Wettbewerbs Harald Schäfer (Platz drei) und Alfred Kiesel (Platz eins) mit ihren Fotos.

"Aktiv im Alter" - Vortrag auf dem 97. Deutschen Bibliothekartag in Mannheim
Vom 3. bis zum 6. Juni findet in Mannheim der 97. Deutsche Bibliothekartag statt. Es werden mehrere tausend Bibliothekare aus öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands erwartet. Auf Einladung der Veranstalter (Berufsverband Information Bibliothek, Verein Deutscher Bibliothekare) hält der Direktor der Stadtbibliothek, Dr. Jan-Pieter Barbian, am 4. Juni einen Vortrag über ein Duisburger Modellprojekt: "Aktiv im Alter. Aufbau eines speziellen Angebotes für die Zielgruppe "Generation 60+". Das Projekt wurde 2007 vom Land Nordrhein-Westfalen finanziell unterstützt und in der Bezirksbibliothek Rheinhausen modellhaft für das gesamte Bibliothekssystem realisiert.

Stadtbibliothek zieht positive Bilanz
Mit mehr als 1.000 Zuhörern war das Literaturprogramm der Stadtbibliothek zu den diesjährigen Duisburger Akzenten das erfolgreichste seit Jahren. Mit Uwe Timm, Georg Stefan Troller, Günter Wallraff, Connie Palmen, Ulla Hahn und Alex Capus konnten Persönlichkeiten der deutschen und europäischen Literaturszene gewonnen werden, die wichtige Beiträge zum Thema "Was uns beschäftigt" einbrachten. Alle Autoren lobten das aufmerksame und freundliche Duisburger Lesepublikum. Auch die Medienausstellung, die in der Zentralbibliothek angeboten wurde, fand starke Beachtung und Nachfrage. "Das macht uns Mut, die Literatur auch in den kommenden Jahren als festen Bestandteil des Akzente-Programms zu profilieren", bilanzierte Dr. Jan-Pieter Barbian für die Stadtbibliothek.

2007: durchschnittlich 18 880 Euro öffentliche Schulden je Einwohner
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren die öffentlichen Haushalte (Bund, Länder und Gemeinden/Gemeindeverbände einschließlich ihrer Extrahaushalte) zum Jahresende 2007 insgesamt mit 1 553,1 Milliarden Euro verschuldet. Die öffentliche Verschuldung lag damit um 0,5% höher als am Ende des Vorjahres. Der Hauptteil der am Kreditmarkt aufgenommenen öffentlichen Schulden, nämlich 1 502,2 Milliarden Euro (+ 0,3% gegenüber dem Vorjahresende), dient der Finanzierung der Deckungslücken zwischen öffentlichen Ausgaben und Einnahmen; zusätzlich kamen zur kurzfristigen Liquiditätssicherung 50,9 Milliarden Euro an Kassenkrediten hinzu (+ 5,3%). Rechnerisch entsprach die Schuldenlast am Jahresende 2007 18 880 Euro je Einwohner/Einwohnerin. Den größten Anteil nahm der Bund mit 11 637 Euro je Einwohner ein, gefolgt von den Ländern mit 5 898 Euro je Einwohner und die Gemeinden/Gemeindeverbände

Der Bürgerverein Duisburg-Neuenkamp veranstaltet am 07. und 08.06.2008
sein 25-jähriges Bestehen an und in der Schule Paul Rücker Straße

Am Samstag den 07.06.2008 ab 13:00 Uhr gibt es für die kleinen eine Kartbahn, eine Kinderspielstraße und einiges mehr.
Ab 19:00 tritt Teddy Technik mit Diana auf. Eintrittskarten für die Abendveranstaltung gib es bei Lotto Toto Schuhmann, Blumenkörbchen und Fußpflege Schöpe jeweils auf der Essenberger Straße. Der Eintritt kostet 10€ und jede Eintrittskarte nimmt an einer Verlosung teil. Sonntag findet ein Frühschoppen ab 11:00 Uhr mit der Grafschafter Dixie Gang statt. Natürlich wird an beiden tagen für ihr leibliches Wohl gesorgt.

Sonntag, 1. Juni 2008 - Historischer Kalender
Ganz Duisburg auf den Beinen - Rhein-Ruhr-Marathon war der Hit 
Das Wetter spielte mit und so wurde der Marathon 2008 zum riesigen Erlebnis für die Aktiven, die unzähligen Helfer, für die Zuschauer an der Strecke und ganz sicher für den Veranstalter. Die Bilder des Tages von Manfred Schneider