Duisburg aktuell   -   Archiv Juli 2009

Freitag, 31. Juli 2009 - Historischer Kalender

Tempo-30-Strecke auf der Rheinhauser Straße in Duisburg-Hochfeld
Auf der Rheinhauser Straße zwischen Wanheimer Straße und Brückenstraße gilt zukünftig die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. Am Dienstag, 4. August, werden die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die Tempo-30-Schilder aufstellen.  Die Bezirksvertretung Mitte hatte Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung auf der Rheinhauser Straße beschlossen. Bei dem Bereich handelt es sich nicht um einen Unfallschwerpunkt. Die Geschwindigkeit wird jetzt auf 30 km/h reduziert, um dem Wunsch aus der Politik nach geschwindigkeitsreduzierenden Maßnahmen nachzukommen. Die Sicherheit für Kinder und mobilitätseingeschränkte Menschen wird dadurch erhöht. In dem betreffenden Straßenabschnitt befindet sich eine Kirche sowie ein Kindergarten.  Die Stadt Duisburg bittet alle Kraftfahrzeugführer die neue Regelung zu beachten und sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten.

Kinder-Spielplatz Kammerberg wieder sicher
An der Lotharstraße in Neudorf befindet sich ein attraktiver Spielplatz, der stark genutzt wird. Leider war am Rand des Spielplatzes der Zugang zu den Bahngleisen der Deutschen Bahn AG völlig ungesichert, sodass spielende Kinder und Jugendliche direkt auf die vielbefahrene Güterverkehrstrecke klettern konnten. Am 14. Mai 2009 hat die BV-Mitte deshalb einstimmig beschlossen, den Spielplatz schnellstmöglich abzusichern. Das Bezirksamt Mitte hat aufgrund der besonderen Gefahrensituation schnell gehandelt und mit den zuständigen Fachbereichen veranlasst, dass ein Weidezaun von 600 Meter Länge erstellt wurde, der den Spielplatzbereich und den Spazierweg absichert und gleichzeitig gut in den Forstbereich einfügt.

Konjunkturpaket 2: Barrierefreier Ausbau des Wegesystems im Goerdeler Park
D
as Amt für Umwelt und Grün beginnt in der nächsten Woche mit dem barrierefreien Ausbau des Wassergartens im Goerdeler Parks. Die Oberfläche wird durch eine Pflasterdecke barrierefrei hergestellt, der Einbau taktiler Aufmerksamkeitsfelder erleichtert zukünftig sehbehinderten Menschen die Orientierung. Rund 125.000 Euro werden für die Bauarbeiten investiert, die bis Ende August abgeschlossen sein sollen.
Das größte Defizit dieses Platzes besteht in der Unübersichtlichkeit der zugewachsenen Fläche und der damit fehlenden sozialen Kontrolle. Die platzähnliche Öffnung des Parks zur Mühlheimer Straße schafft Transparenz und macht den Ort wieder erlebbar. Klare Strukturen gliedern den Bereich um den Wassergarten neu. Im östlichen Platzbereich werden in eine Mauer Sitzauflagen eingelassen, die zum gemütlichen Verweilen im Schatten mächtiger Platanen einladen.
Der Goerdeler Park umfasst eine Gesamtfläche von zwei Hektar. Geprägt wird er durch seinen wertvollen, alten Baumbestand und durch das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Haus Königsberg. Der erste Ausbau des Parks fand im Jahre 1955 statt, 1981 folgte eine Wiederherstellung der um das Haus gelegenen Bereiche nach der Fertigstellung des Stadtbahntunnels.  Der Goerdeler Park soll zukünftig nicht nur als wichtige Verbindung zwischen Bahnhof und dem Stadtteil Duissern dienen, sondern rund um den neu gestalteten Wassergarten auch einen attraktiven Aufenthaltsbereich für Erholungssuchende bieten.

„Vom Baggersee zum Sportpark Duisburg“: Nächste Führung im Sportpark
Die nächste Führung durch den Sportpark, der aus drei der Stadt Duisburg 1919 durch die Firma Krupp zur Verfügung gestellten Baggerseen entstand, wird am Sonntag, 9. August, um 11 Uhr angeboten. Treffpunkt zur anderthalb- bis zweistündigen Führung, in der neben der Entstehung auch auf die weitere Entwicklung des Sportparks eingegangen werden wird, ist das Verwaltungsgebäude von DuisburgSport auf der Kruppstraße 30 b an der Regattabahn. Zusätzlich können neben den regelmäßigen Führungen (sechs Euro pro Person) auch Termine für Gruppenführungen vereinbart werden. Preise für diese werden auf Anfrage mitgeteilt. Ermäßigungen, beispielsweise für Studenten und Inhaber der Familienkarte, sind möglich.
Anmeldungen – auch zu den regelmäßigen – Sportparkerkundungen sollten unter Angabe der Teilnehmerzahl und gegebenenfalls von Terminwünschen per Mail unter sporttourismus@duisburgsport.de oder telefonisch unter (0203) 283-4444 vorgenommen werden.

Weinfest 2009
Vom 30. Juli bis 2. August findet das Weinfest auf der Königstraße statt. Die Bierstadt Duisburg steht für vier Tage ganz im Zeichen des leckeren Rebensafts. Das Duisburg ist eine Bierstadt ist scheint hinlänglich bekannt! Oder? Zumindest war sie das noch 1986, als die Stadt zum ersten Mal das Weinfest veranstaltete. Nur acht Winzer trauten sich hierher, zu dominant war wohl der Ruf des Bieres aus Duisburg. Heute ist es anders, denn mittlerweile hat sich das Weinfest zu einem der beliebtesten und attraktivsten Feste dieser Art in NRW gemausert. Mehr als 40 Winzer vor allem von der Mosel, der Nahe, dem Rhein und aus der Pfalz werden ihre edlen Tropfen vorstellen. Rassige Weißweine, vollmundige Rotweine und spritzige Winzersekte stellen sich dem Publikum vor, das nicht nur aus Duisburg, sondern auch aus dem Umland kommt. Ergänzt wird das Fest auf Duisburgs Hausmeile mit Baguettes, Laugenbrezeln, Reibekuchen, Poffertjes, Pfälzer Flammkuchen, Wurst- und Käsespezialitäten unterstützen die Weine in ihrem Bemühen zum Verweilen einzuladen..

Bauernmarkt parallel zum Weinfest
Vom 30. Juli 2009 bis 2. August 2009 findet das Weinfest auf der Königstraße in der Duisburger City statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Donnerstag, 30. Juli 2009, und am Samstag, 1. August 2009, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Tourist Information aufgebaut. Die Marktbeschicker werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment am Donnerstag und Samstag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so dass durch den Bauernmarkt und dem Weinfest ein doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen.

Fast 11 000 junge Menschen unter Vormundschaft der Jugendämter
Ende 2008 standen in Nordrhein-Westfalen 10 976 Kinder und Jugendliche unter Vormundschaft der Jugendämter. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag die Zahl der gesetzlichen Amtsvormundschaften mit 1 949 in etwa auf Vorjahresniveau (1 943 Fälle). Auch die Zahl der durch Familien- oder Vormundschaftsgerichte bestellten Amtsvormundschaften blieb mit 9 027 Fällen nahezu unverändert (2007: 8 920); die Zahl der bestellten Amtspflegschaften (6 338) stieg gegenüber 2007 (5 781) um 9,6 Prozent an.
158 830 Kinder in Nordrhein-Westfalen erhielten Ende 2008 Beistandschaften, das waren 1,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Eine Beistandschaft wird auf Antrag eines Elternteils gewährt und trägt dazu bei, in bestimmten Bereichen die Rechte des Kindes zu wahren - zum Beispiel bei der Durchsetzung und Festlegung von Unterhaltszahlungen oder der Feststellung der Vaterschaft.
Eine Pflegeerlaubnis für die Vollzeit- oder Wochenpflege wurde im Jahr 2008 für 114 Kinder und Jugendliche neu erteilt, das waren 8,8 Prozent weniger als 2007. 112 dieser jungen Menschen waren in Vollzeitpflege untergebracht. Pflegeerlaubnisse werden Pflegepersonen erteilt, die ein Kind oder einen Jugendlichen außerhalb des Elternhauses in ihrer Familie regelmäßig betreuen oder ihm Unterkunft gewähren wollen. (IT.NRW)

Die Wahlbenachrichtigungen werden versandt – Briefwahlstellen am Montag geöffnet
Das Wahlamt der Stadt verschickt zur Zeit die Wahlbenachrichtigungskarten für die Kommunalwahl am 30. August an die etwa 369.000 Wahlberechtigten.
Mit der Wahlbenachrichtigungskarte kann jeder Wahlberechtigte am Wahlsonntag in seinem Wahllokal wählen gehen. Soweit einzelne Wahlberechtigte keine Karte erhalten oder diese verloren haben, besteht auch die Möglichkeit gegen Vorlage des Personalausweises oder eines anderen amtlichen Ausweises zu wählen. Wer das tun will, sollte vorher beim Wahlamt nachfragen, ob er im Wählerverzeichnis eingetragen ist, um mögliche Schwierigkeiten am Wahltag zu vermeiden.
Mit Hilfe der Wahlbenachrichtigungskarte kann ein sogenannter Wahlschein beantragt werden. Mit diesem Wahlschein kann der Wähler eine klassische Briefwahl durchführen, in dem er die Rückseite der Benachrichtigung ausfüllt und an das Wahlamt schickt. Von dort bekommt er die nötigen Unterlagen. Den Wahlbrief mit den angekreuzten Stimmzetteln schickt der Bürger kostenlos per Post an das Wahlamt.

Briefwahlstellen sind ab 3. August geöffnet.
Der Bürger hat zusätzlich die Möglichkeit, mit seiner Wahlbenachrichtigung eine der Briefwahlstellen in den sieben Bezirksämtern aufzusuchen, unabhängig von seinem Wohnbezirk. Die Bezirksämter halten Wahlunterlagen für alle Duisburger Stadtbezirke bereit. Mehr Infos beim Wahlamt Duisburg, Bismarckstr. 150-158, 47041 Duisburg. Auch Call Duisburg beantwortet unter 0203 94000 gerne alle Fragen zum Thema Wahl.

Eingeschränkter Betrieb in den städtischen Kindertageseinrichtungen
Die Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst stehen kurz vor dem Ende: Die Tarifparteien haben sich am 27. Juli 2009 auf einen Tarifkompromiss geeinigt. Dieser Kompromiss steht allerdings noch unter dem Vorbehalt, dass die Gremien der Tarifparteien der erzielten Einigung zustimmen. Gewerkschaften und Arbeitgeber haben sich darüber verständigt, dass die Gewerkschaften die Beschäftigten der betroffenen Arbeitsbereiche am Freitag, 31. Juli 2009, ab 12:30 Uhr über den Tarifabschluss unterrichten. Durch diese Informationsveranstaltung kann es dazu kommen, dass in den städtischen Kindertageseinrichtungen die Betreuung der Kinder am Freitag ab 12:30 Uhr nur eingeschränkt möglich sein kann. In welchem Rahmen eine Betreuung in den betroffenen Einrichtungen oder in Notgruppen möglich sein wird, können die Eltern bei der Leitung der jeweiligen Einrichtung erfahren.

Donnerstag, 30. Juli 2009 - Historischer Kalender

Juni 2009: Erwerbstätigenzahl leicht rückläufig
Im Juni 2009 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 40,10 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einer Abnahme um 81 000 Personen (- 0,2%).
Auch im Vergleich mit dem Vormonat Mai 2009 war im Juni ein Rückgang zu verzeichnen: Die Erwerbstätigenzahl sank um 34 000 (- 0,1%). Im Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2008 hatte es zwischen Mai und Juni jeweils eine Zunahme von 60 000 Erwerbstätigen gegeben. Die in diesem Jahr ungünstigere Entwicklung der Erwerbstätigenzahl ist im Zusammenhang mit der aktuellen Schwäche der Gesamtwirtschaft zu sehen.
Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, waren im Juni 2009 in Deutschland 40,15 Millionen Personen erwerbstätig. Dies entspricht einer saisonbereinigten Abnahme um 42 000 Personen (- 0,1%) gegenüber dem Vormonat Mai.
Im Rahmen der turnusmäßigen Überarbeitung der Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen wurden auch die vorläufigen monatlichen, vierteljährlichen und jährlichen Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit ab dem Jahr 2005 neu berechnet. Hierbei wurden alle zum jetzigen Berechnungszeitpunkt zusätzlich verfügbaren erwerbsstatistischen Quellen in die Erwerbstätigenrechnung einbezogen. Aus der Neuberechnung resultierte für die Erwerbstätigenzahlen der Monate ab Januar 2009 ein etwas günstigerer Verlauf als zuletzt berichtet. Für diesen Zeitraum wurden die Angaben zur Vorjahresentwicklung um 0,3 bis 0,4 Prozentpunkte nach oben korrigiert. Die aktuellen Ergebnisse weisen nun einen erstmaligen Rückgang der Erwerbstätigkeit seit 2005 gegenüber Vorjahr im Mai 2009 aus (bisher war dieser für März 2009 ausgewiesen gewesen). Für den weiter zurückliegenden Revisionszeitraum bis Dezember 2008 ergaben sich hingegen leichte Korrekturen nach unten von maximal - 0,1 Prozentpunkten bezogen auf die bisher veröffentlichten monatlichen Veränderungsraten.

Richtfest für das neue Hallenbad am Toepper
Mit einem traditionellen Richtspruch und drei Pinneken Doppelkorn hat Zimmerermeister Dieter Baumann die Vollendung des Rohbaus für das neue Hallenbad am Toeppersee verkündet.  OB Sauerland, Bezirksbürgermeisterin Katharina Gottschling, Zimmereremeister Dieter Baumann, Ratsherr Rainer Enzweiler und DuisburgSport-Chef Heinz-Gerd Janßen in der neuen Schwimmhalle.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland und zahlreiche Politikerinnen und Politiker haben die imposante, 60 Meter lange und 27 Meter breite Schwimmhalle mit Freude in Augenschein genommen. Die im Oktober 2008 begonnenen Arbeiten an dem rund 6,2 Millionen Euro teuren Projekt sind im Zeitplan und sollen im Frühjahr 2010 vollendet sein.

Der Rohbau steht. Die Becken sind mit Wasser gefüllt, um deren Dichtigkeit zu prüfen

Stadt sucht dringend Wahlhelfer – Entschädigung erhöht
Zwei Wahltermine innerhalb von vier Wochen sind eine große Herausforderung für das städtische Wahlamt. Für Kommunal- und Bundestagswahl werden jeweils 3000 Wahlhelfer benötigt, die für den reibungslosen Ablauf der Stimmabgabe und Auszählung sorgen. Noch werden Freiwillige gesucht, und als weiteren Anreiz gibt es jetzt eine höhere Entschädigung für die Freiwilligen.
Besondere Vorkenntnisse für die Aufgabe des Wahlhelfer sind nicht nötig. Was man wissen muss, wird in einer kurzen Schulung vermittelt. Die Wahlhelfer überprüfen in den Wahllokalen die Personalien der Wählerinnen und Wähler, geben die Stimmzettel aus und ermitteln die Wahlbeteiligung. Am Ende des Wahltages zählen sie die Stimmen aus.
Wahlhelfer darf jeder werden, der auch wahlberechtigt ist. Wahlberechtigt zu den Kommunalwahlen ist, wer am Wahltag Deutscher im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Gemeinschaft besitzt, das sechzehnte Lebensjahr vollendet hat und mindestens 15 Tage im Wahlgebiet der Stadt Duisburg seine Wohnung hat. Auch Empfänger von Sozialleistungen können sich melden. Die Entschädigung wird nicht angerechnet. Gerne nimmt das Wahlamt Vormerkungen für die nächsten Wahlen entgegen. Mit der Kommunalwahl gibt es für Wahlhelfer eine höhere Entschädigung: Wahlvorsteher und Schriftführer bekommen 45 Euro, alle anderen 35 Euro.
Interessenten melden sich bitte beim Wahlamt Duisburg, Bismarckstr. 150-158, 47051 Duisburg, Telefon: 0203 - 94000 (CallDuisburg), Anmeldungen per E-Mail bitte an wahlhelfer@stadt-duisburg.de.

Mittwoch, 29. Juli 2009 - Historischer Kalender

Kinderlosigkeit nimmt zu
In Deutschland bleiben immer mehr Frauen ohne Kinder. 2008 hatten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 21% der 40- bis 44-jährigen Frauen keine Kinder zur Welt gebracht. Dagegen waren unter den zehn Jahre älteren Frauen (Jahrgänge 1954 bis 1958) 16% und unter den zwanzig Jahre älteren (Jahrgänge 1944 bis 1948) nur 12% kinderlos. Von den Frauen zwischen 35 und 39 Jahren hatten 2008 26% noch keine Kinder, allerdings wird sich in dieser Altersgruppe der Anteil der kinderlosen Frauen noch vermindern.
Diese und weitere zentrale Ergebnisse des Mikrozensus 2008 zur Kinderlosigkeit und zu Geburten in Deutschland hat Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes, heute auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt. Im Osten Deutschlands gibt es deutlich weniger kinderlose Frauen als im Westen. Während von den 40- bis 75-jährigen Frauen in den alten Ländern 16% keine Kinder haben, sind es in den neuen nur 8%. Auch bei den jüngeren Frauen bestehen deutliche Unterschiede. Von den 35- bis 39-Jährigen(Jahrgänge 1969 bis 1973) in den alten Ländern haben bisher 28% keine Kinder, in den neuen Ländern sind lediglich 16% kinderlos.
Die Ergebnisse zeigen darüber hinaus Zusammenhänge zwischen Bildungsstand und Kinderlosigkeit. Für Westdeutschland gilt: je höher der Bildungsstand, desto häufiger ist eine Frau kinderlos. Betrachtet man Frauen ab 40 Jahre, die ihre Familienplanung größtenteils abgeschlossen haben, hatten 26% der Frauen mit hoher Bildung keine Kinder. Dieser Anteil ist deutlich höher als bei den Frauen mit mittlerer Bildung (16%) und mehr als doppelt so hoch wie bei den Frauen mit niedriger Bildung (11%). Für Ostdeutschland trifft dieser Zusammenhang dagegen nicht zu.
Vor allem Akademikerinnen aus dem Westen Deutschlands sind überdurchschnittlich häufig kinderlos. 2008 hatten 28% der westdeutschen Akademikerinnen im Alter von 40 bis 75 Jahren keine Kinder. Bei den ostdeutschen Frauen mit akademischem Grad betrug dieser Anteil lediglich 11%. Akademikerinnen aus dem Westen Deutschlands waren damit nicht nur häufiger kinderlos als im Osten, sie hatten auch deutlich häufiger keine Kinder als der Durchschnitt aller Frauen zwischen 40 und 75 Jahren. Zu den Akademikerinnen zählen Frauen mit Abschluss einer Hochschule, einer Fachhochschule und einer Verwaltungsfachhochschule sowie Frauen mit Promotion.
Die im Ausland geborenen und nach Deutschland zugewanderten Frauen sind seltener kinderlos als die hier geborenen Frauen. So haben von den 35- bis 44-jährigen Zuwanderinnen (Jahrgänge 1964 bis 1973) 13% keine Kinder, bei den in Deutschland geborenen Frauen sind es 25%. Unter den 25- bis 34-Jährigen haben 39% der Frauen mit Migrationserfahrung bisher noch keine Kinder, bei den Frauen ohne Migrationserfahrung sind es mit 61% erheblich mehr. Bei diesen jüngeren Frauen wird der Anteil der Kinderlosen noch sinken. Diese und weitere Angaben zur Kinderlosigkeit und zu Geburten konnten erstmals aus dem Mikrozensus gewonnen werden. Grundlage dafür war, dass im Jahr 2008 zum ersten Mal alle Frauen zwischen 15 und 75 Jahren gefragt wurden, ob sie Kinder geboren haben und wenn ja, wie viele. Der Mikrozensus ist die größte jährliche Haushaltsbefragung in Europa.

Verbraucherpreise erstmals seit 22 Jahren unter Vorjahresniveau
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex von Juli 2008 bis Juli 2009 um 0,7 Prozent auf 106,6 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gesunken. Gegenüber dem Vormonat (Juni 2009) verringerte sich der Preisindex um 0,2 Prozent. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war der Preisindex damit erstmals seit April 1987 (damals: -0,1 Prozent) niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Der Rückgang der Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr (Juli 2008) ist maßgeblich auf den Preisverfall bei Mineralölprodukten und einigen Nahrungsmitteln seit August 2008 zurückzuführen, nachdem in der ersten Hälfte des Jahres 2008 die Preise hier noch kräftig angestiegen waren (sog. statistische Basiseffekte). Ohne die Einbeziehung der Veränderungen von Energie- und Nahrungsmittelpreisen in die Indexberechnung hätte die Jahresteuerung bei +1,3 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat gingen die Preise für Gas (-6,5 Prozent) und Bekleidung (-4,4 Prozent) erneut zurück, während Pauschalreisen (+14,5 Prozent) und Flüge (+10,5 Prozent) sich mit Beginn der Sommerferien verteuerten. (IT.NRW)

Mütterberatung in Walsum fällt aus
Die öffentliche Mütterberatung in Duisburg-Walsum in der Hebammenpraxis auf der Prinzenstraße 5 fällt im August aus. Die nächste Mütterberatung findet am Montag, 7. September, statt.

Polizei beanstandete jeden dritten Bus
Bei einer sechstägigen europaweiten Buskontrolle ahndete die Polizei in Nordrhein-Westfalen jetzt 334 Verstöße. Drei Busfahrern wurde aufgrund von technischen Mängeln die Weiterfahrt untersagt, 33 von ihnen waren zu schnell unterwegs. Innenminister Dr. Ingo Wolf betonte heute in Düsseldorf (28. Juli) die große Bedeutung der koordinierten Kontrollen: "Gerade in Bussen reisen viele Urlauber zusammen und wenn es dann zu einem Unfall kommt, sind die Folgen meist schwerwiegend."
In 16 Fällen ermittelte die Polizei Verstöße gegen die Gurtpflicht. Am häufigsten musste die Missachtung von Lenk- und Ruhezeiten beanstandet werden, insgesamt 131mal. "Das Nichteinhalten von Lenk- und Ruhezeiten stellt ein hohes Risiko dar", mahnte der Innenminister. "Die Übermüdung der Fahrer zählt zu den Hauptunfallursachen bei Busfahrten." Insgesamt kontrollierte die Polizei 870 Busse im Zeitraum vom 20. bis 26. Juli. Wolf: "Die Ergebnisse zeigen, dass  Buskontrollen auch zukünftig erforderlich sind, um Reisende in Bussen besser zu schützen."   

Heiraten alla Turca in Duisburg

Die Ausstellung über türkische Hochzeitsbräuche im Kultur- und Stadthistorischen Museum ist seit Wochen ein Besuchermagnet. Kein Wunder angesichts der schönen und oft anrührenden Erinnerungsstücke und Bilder, die bei vielen Duisburger Familien ausgeliehen werden konnte. Die Orientalistin Asligül Aysel hat diese Präsentation geschaffen und am Sonntag, 2. August 2009, erzählt sie um 14 Uhr bei einem Rundgang durch die Ausstellung, was auf ein Brautpaar so alles zukommt...
Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz, 47051 Duisburg. Eintritt: 3 €

Marina-Markt bietet abwechslungsreiches Programm in den Sommerferien
Lust auf einen schönen Marktbummel im Duisburger Innenhafen? Einkaufen von frischen Waren, schlemmen an zahlreichen Gastronomieständen, stöbern in den Auslagen der Kunsthandwerker, ein Glas Wein, ein Pils oder einen Latte Macchiato genießen und auf’s Wasser schaun? Dann nichts wie hin zum Corputiusplatz, wo die FrischeKontor Duisburg GmbH zum Marina-Markt einlädt.
Am Sonntag, 9. August 2009, locken von 11:00 bis 18:00 Uhr rund 70 Anbieter wieder bis zu 20.000 Interessierte aus Duisburg und dem Umland in den Duisburger Innenhafen. Unter dem Motto „Frisches, Schönes, Köstliches“ werden Kunsthandwerk, internationale Gastronomie und Wochenmarkt ein Garant für einen gelungenen Tag sein. Der Marina-Markt im Duisburger Innenhafen überzeugt nun bereits im 8. Jahr mit unverwechselbarer Marktatmosphäre und maritimen Flair – ein wahrlich willkommener Zeitvertreib während der Sommerferien. Weitere Marina-Markt-Termine 2009: 13. September, 11. Oktober

Zum Programm des Kultur- und Stadthistorisches Museums:
Zum Marina-Markt am 9. August 2009 hat das Kultur- und Stadthistorische Museum ein ganz besonderes Programm im Angebot. Jeweils um 13 und um 15 Uhr haben die kleinen und großen Besucher/Innen die Möglichkeit, an der Familienführung „Der Duisburger Markt im Mittelalter“ teilzunehmen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3,00 Euro und für Ermäßigte 2,00 Euro. Weitere Informationen zum Programm des Museums erhalten Sie telefonisch unter 0203 2832640 oder auf den Internetseiten www.duisburg.de und www.stadtmuseum-duisburg.de.

Mit Grundgesetz für Volksentscheide - Aktion am Montag in Duisburg
Die Initiative „Mehr Demokratie“ veranstaltet am Montag (03.08.) auf dem König-Heinrich- Platz in Duisburg eine Aktion für bundesweite Volksentscheide. Aktive des Vereins bauen dort ein sieben Meter hohes aufblasbares Grundgesetz auf, in das ein Pfeil mit der Aufschrift „Faire Volksentscheide“ ragt.
In Umfragen befürworten mehr als zwei Drittel der Deutschen die Einführung des bundesweiten Volksentscheids. Bis auf die CDU wird die direkte Demokratie auf Bundesebene von allen Parteien befürwortet. Zur Änderung des Grundgesetzes ist allerdings eine Zweidrittel-Mehrheit im Bundestag notwendig. Anlässlich des 60. Geburtstages des Grundgesetzes und der bevorstehenden Bundestagswahl hat Mehr Demokratie im Frühjahr den Aufruf „Volksentscheid ins Grundgesetz“ veröffentlicht, den alle Bürger unterschreiben können. Interessierte können sich am Montag von 10 - 16 Uhr auf dem König-Heinrich-Platz in die Unterschriftenlisten eintragen. Die Unterschriften sollen nach der Bundestagswahl an die neue Bundesregierung übergeben werden.
Mehr Demokratie arbeitet bereits seit 21 Jahren für mehr direkte Demokratie in Deutschland. Zahlreiche Verbesserungen der direkten Demokratie in Bund und Ländern gehen auf das Konto das Vereins. So hatte die Initiative 2002 die Vereinfachung von Volksbegehren und Volksentscheiden in Nordrhein-Westfalen erreicht.

Dienstag, 28. Juli 2009 - Historischer Kalender

Lifesaver verlässt Duisburg

Drei Autokräne waren nötig, um den "Lifesaver", erschaffen von der Künstlerin Niki de Saint Phalle, von seinem Sockel zu heben. Seit 16 Jahren stand das bunte Brunnen-Kunstwerk, von einigen Duisburger Bürgerinnen und Bürger auch "Pleitegeier" genannt, auf der Königstraße. Heute Nachmittag wurde es demontiert und abtransportiert.

Und zwar sehr vorsichtig. Schließlich soll die Skulptur nach erfolgreicher Restaurierung im April 2010 wieder der markanteste Punkt der Duisburger Brunnenmeile auf der Königstraße sein und in neuem Glanz erstrahlen.
Umwelteinflüsse und das sehr harte da stark kalkhaltige Duisburger Wasser hat nicht nur die Außenhülle mit Kalkablagerungen bedeckt sondern auch beschädigt. Auch die Stahlkonstruktion im Inneren des "bunten Vogels" hat gelitten und muss nachgebessert werden.
Die Arbeiten werden in dem Duisburger Restaurierungsatelier „Die Schmiede” durchgeführt. 
   Jochem Knörzer

CO-Leitung: Stadtdirektor bittet Bezirksregierung um Aufklärung
In den letzten Tagen mehrten sich Hinweise darauf, dass entlang der CO-Leitung im Duisburger Süden nicht wie vorgeschrieben vor Baubeginn eine Kampfmittelsondierung durchgeführt wurde. Die parallel zur CO-Pipeline verlegte Erdgas-Hochdruckleitung der Firma WINGAS GmbH sollte anders als die CO-Leitung in Kürze in Betrieb genommen werden.
Die Stadt bat umgehend die Bezirksregierung um Aufklärung des Sachverhaltes. Zwischenzeitlich bestätigte Regierungspräsident Jürgen Büssow in den Medien, dass für beide Leitungen die im jeweiligen Planfeststellungsbeschluss festgeschriebenen Prüfungen zur Kampfmittelfreiheit vor Baubeginn nicht vorgenommen worden sind. Auch nach Baubeginn wurden keine Untersuchungen dazu durchgeführt und nachgewiesen.
Am 22.Juli 2009 erklärte die Bezirksregierung in einer Pressemitteilung, dass eine Inbetriebnahme der Erdgas-Hochdruckleitung wegen des fehlenden Nachweises zur Kampfmittelfreiheit derzeit nicht in Betracht kommt. Dieser Nachweis ist für beide Leitungen zu erbringen, wenn sie in Betrieb genommen werden sollen. Da mittlerweile beide Leitungen fast vollständig verlegt sind, dürfte der Nachweis, dass entlang der Trasse der Leitungen keine Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg mehr im Erdreich liegen, schwierig sein. Nicht nur während der Bauarbeiten stellen Fliegerbomben oder Granaten eine Gefahr dar. Es könnte auch fatale Folgen für die Sicherheit der Bevölkerung haben, wenn die Leitungen in Betrieb genommen würden und in deren Nähe bislang unentdeckte, mittlerweile mehr als 65 Jahre alte Kampfmittel lägen. Eine offizielle Stellungnahme der Unternehmen WINGAS und Bayer Material Science ist der Stadt Duisburg bislang nicht bekannt.

2 Fotos vom Granatenfund 2007 (Fotos: Familie Wandt / Rahm) . Unten Abwurfkarten

Methangasgewinnung in Duisburg-Baerl:
Petitionsausschuss betätigt Rechtmäßigkeit der städtischen Stellungnahme

Für die geplante Methangasbohrung in Baerl ist die Bezirksregierung Arnsberg Genehmigungsbehörde. Im Verlauf des Genehmigungsverfahrens wird die Stadt Duisburg als Träger öffentlicher Belange beteiligt und gibt aus rein fachlicher Sicht eine Stellungnahme zu dem Vorhaben ab. Ein Bürger hatte sich mit einer Eingabe an den Petitionsausschuss des Landes Nordrhein-Westfalen gewandt und die Rechtmäßigkeit dieser Stellungnahme angezweifelt. Der Stadt Duisburg wurde nun durch den Petitionsausschuss per Beschluss vom 3. März 2009 diese Rechtmäßigkeit wie folgt bestätigt: „Die Bohrung dient einem ortsgebundenen gewerblichen Betrieb (Gewinnung von Grubengas) und ist gemäß § 35 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 des Baugesetzbuches an dem vorgesehnen Standort privilegiert zulässig. Anhaltspunkte für die Rechtswidrigkeit der Stellungnahme der Stadt Duisburg aus baurechtlicher Sicht haben sich nicht ergeben.“

Montag, 27. Juli 2009 - Historischer Kalender

Erneutes Teilstück der B8n bei Düsseldorf freigegeben
Nach drei Jahren Bauzeit konnte heute ein weiteres Teilstück der Ortsumgehung "B8n" zwischen Düsseldorf und Duisburg auch offiziell freigegeben werden. Der Verkehr läuft bereits über die neue Straße.
Vertreter von Bund und Land stellten während der Zeremonie eine deutliche Entlastung für die Stadtteile Düsseldorf-Kaiserswerth und -Wittlaer fest. 24 Millionen Euro haben die Bauarbeiten nach Angaben des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen gekostet. Mit Mitteln des Konjunkturprogrammes des Bundes sollen Ende des Jahres die Arbeiten für das letzte Teilstück der B8n in nördlicher Richtung in Angriff genommen werden.
"Heute geben wir ein weiteres wichtiges Teilstück der B8n zwischen Düsseldorf und Duisburg feierlich nach Abschluss einiger Restarbeiten offiziell für den Verkehr frei. Es werden weitere Ortsdurchfahrten entlastet und die Verkehrssicherheit verbessert - davon profitieren Anwohner und Verkehrsteilnehmer gleichermaßen", sagte Verkehrsminister Lutz Lienenkämper. "Wir machen mit der B8n den Nord-Süd-Verkehr zwischen dem Düsseldorfer Norden und dem Duisburger Süden wesentlich leistungsfähiger", sagte Straßen.NRW-Geschäftsführer Ralf Pagenkopf. "Die Verkehrsprognose für 2015 geht immerhin von mehr als 28.000 Fahrzeugen täglich aus", betonte Pagenkopf. Auf der alten B8 komme es vor allem während der Rush-hour-Zeiten zu Staus.

Berufswahl Polizistin oder Polizist
Wer ab September nächsten Jahres in Nordrhein-Westfalen Polizistin oder Polizist werden will, kann sich ab sofort wieder online bewerben. "Wir bieten jungen, motivierten Leute eine hervorragende Ausbildung für einen spannenden und krisensicheren Beruf", warb Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (25. Juli) in Düsseldorf. Er betonte, dass mit 1.100 Neueinsteigern seit 2008 die Einstellungszahlen jährlich mehr als verdoppelt wurden. Wolf: "Die innere Sicherheit in Nordrhein-Westfalen genießt hohe Priorität."
Polizeianwärter erhalten in Nordrhein-Westfalen schon während des Studiums knapp 1.000 Euro im Monat und haben die Sicherheit, dass sie bei bestandener Prüfung übernommen werden. Für den Ausbildungsstart 2009 hatten sich mehr als 6.400 junge Leute beworben. Wolf: "Das zeigt, dass der Polizeiberuf für junge Menschen attraktiv ist."
Voraussetzungen für eine Bewerbung bis Ende Oktober unter www.polizei.nrw.de/beruf sind neben dem Abitur oder der Fachhochschulreife unter anderem soziale Kompetenz, eine gute gesundheitliche Kondition und das Deutsche Sportabzeichen. Bevor sie als Kommissaranwärter eingestellt werden, müssen sie das Rettungsschwimmerabzeichen nachweisen. Die Bewerberinnen und Bewerber durchlaufen ein mehrtägiges Auswahlverfahren und beginnen bei erfolgreichem Abschluss jeweils im September mit einem Bachelorstudium an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung. "Damit erreichen wir in der Ausbildung eine noch bessere Verzahnung von Theorie, Training und Praxis", erklärte Wolf.

888 Euro pro Jahr für Kleidung

Die privaten Haushalte in Deutschland gaben im Jahr 2007 durchschnittlich 888 Euro für Bekleidung aus. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) aus den Daten der Laufenden Wirtschaftsrechnungen mit. Von den 888 Euro entfiel etwas mehr als die Hälfte (456 Euro) auf  Damenkleidung, auf Herrenkleidung mit 240 Euro deutlich weniger. 120 Euro wurden für den Sammelposten Strümpfe, Kopfbedeckungen, Handschuhe und Bekleidungszubehör ausgegeben und 72 Euro für Kinderkleidung.
Insgesamt kauften alleinlebende Männer Kleidung im Wert von 336 Euro ein, darunter war auch Damenkleidung im Wert von 12 Euro. Mit durchschnittlich 588 Euro gaben alleinlebende Frauen wesentlich mehr als die alleinlebenden Männer für Kleidung aus. Die Ausgaben dieser Frauen für Herrenkleidung betrugen das Dreifache (36 Euro) dessen, was alleinlebende Männer für Damenkleidung aufwendeten.Eine Familie mit zwei Kindern hatte im Jahr 2007 durchschnittlich 1 452 Euro an Bekleidungsausgaben.

DStGB bedauert Urteil des VGH Mannheim zur Rechtswidrigkeit von Alkoholverbotszonen
Länder sind gefordert Rechtsklarheit zu schaffen

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) bedauert dass der VGH Mannheim die Regelung von Alkoholverbotszonen in der Stadt Freiburg für unwirksam erklärt hat. "Alkoholverbote auf bestimmten öffentlichen Plätzen oder im Innenstadtbereich zu erlassen, ist eine Maßnahme zur Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs und der Gewalt in den Städten und Gemeinden", erklärte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des DStGB, Dr. Gerd Landsberg, heute in Berlin. Dieser Weg wird den Kommunen nunmehr erschwert oder sogar verbaut.
Der DStGB setzt sich seit langem für gezielte Maßnahmen zur Suchtprävention aber auch zur Kriminalprävention in den Städten und Gemeinden ein. Zusammen mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung hat der DStGB vor kurzem eine gemeinsame Dokumentation zur Alkoholprävention in den Städten und Gemeinden veröffentlicht. Die Einrichtung von Alkoholverbotszonen würde nicht nur den Alkoholmissbrauch verhindern, sondern auch der Eindämmung von Gewalt, der Bekämpfung von Sachbeschädigungen und dem Aufrechterhalten des Stadtbildes durch Abschaffung von Trinkerszenentreffs. "3 von 10 Gewaltdelikten werden unter Alkoholeinfluss begangen", erklärte Landsberg. Das Alkoholverbot ist somit auch ein wirksames Mittel zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität. "Mit dem Urteil des VGH Mannheim wurde eine Chance vertan, etwas gegen die ausufernde Gewalt unter Alkoholeinfluss zu tun", erklärte Landsberg. Keine Stadt und Gemeinde muss Alkoholverbotszonen verordnen, jede Kommune sollte aber die Möglichkeit haben, auf die örtlichen Herausforderungen zu reagieren. Der DStGB fordert deshalb die Länder auf, entsprechende Ermächtigungsgrundlagen für die Städte und Gemeinden zu schaffen.

Schifferberufskolleg nach Sanierung auf modernstem Stand

Mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II wird das Schifferberufskolleg in Duisburg-Homberg baulich auf den neuesten Stand gebracht. Gut 450.000 Euro stehen zur Verfügung, um die alte Heizungsanlage durch eine moderne energieeffiziente zu ersetzen. Zeigleich werden auch die Rohrleitungen, die Heizkörper sowie die Regelungsanlage erneuert, was insgesamt zu einer deutlichen CO2-Reduzierung und Senkung der Betriebskosten führen wird. Zum Sanierungspaket gehört auch eine neue Außen-WC-Anlage mit wassersparenden Installationen.
„Nach Abschluss dieser Arbeiten und nach dem Einbau dreier wichtiger Übungseinrichtungen, die aus dem Ziel-II-Förderprogramm bezahlt werden, wird das Schifferberufskolleg Rhein eine der modernsten Bildungseinrichtungen in der Stadt“, freut sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Aus dem Ziel-II-Programm bekommt die Schule einen Maschinensimulator im Wert von 230.000 Euro, ein so genanntens Leckabwehrzentrum für 62.000 Euro sowie einen integrativen Theorie- und Praxisraum für die Boots- und Schiffsbauer für 48.000 Euro.

Seit 1990 befindet sich das Schifferberufskolleg in dem aus dem Jahr 1927 stammenden Gebäude einer früheren Grundschule. Mit der Zeit hatte sich zwangsläufig Sanierungs- und Modernisierungsbedarf eingestellt. Das städtische Immobilienmanagement konnte in den Jahren 2007 und 2008 mit Mitteln aus dem 120-Millionen-Euro-Schulsanierungsprogramm eine Grundmodernisierung für rund 1,5 Millionen Euro durchführen. Am Hauptgebäude wurde das Dach erneuert und gedämmt. Die Fassade bekam eine Wärmedämmung und eine neue Verkleidung. Sämtliche Fenster wurden ausgetauscht. Die Treppenhäuser wurden modernisiert, die Wände innen neu gestrichen. Die Pausenhalle im Innenhof wurde so ertüchtigt, dass sie als Wintergarten genutzt werden kann. Beim Einbau des modernsten Flachwasserfahrsimulators Europas und einer Radarsimulationsanlage wurden auch verschiedene Unterrichtsräume saniert, wobei die Elektro-, Heizungs-, Lüftungs- sowie Sanitär-Installationen erneuert wurden.
Mit dem Schifferberufskolleg Rhein am Homberger Bürgermeister-Wendel-Platz besitzt die Stadt Duisburg eine bundesweit einmalige Bildungseinrichtung. Hier lernen heute 510 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Berufe aus dem Bereich der Binnenschifffahrt. Mehr als 400 sind auf dem Weg Berufsbinnenschiffer zu werden, gut 50 sind Auszubildende für den Beruf Fachkraft für Hafenlogistik und weitere gut 50 werden Boots- bzw. Schiffsbauer.

Das Hamborner Rathaus

Das Hamborner Rathaus wurde von 1902 bis 1904 gebaut; sein Baustil ist neoklassizistisch. Hamborn war damals eine freie Stadt. Es wurde erst 1929 nach Duisburg eingemeindet.
Viel ist es nicht, was ich meinem Vorbereitungen über das Gebäude erfahre. Die Stadtbibliothek weist zwar Bücher über Hamborn und seine Geschichte sowie Duisburger Architektur auf; ein Buch, welches das Hamborner Rathaus überhaupt beschreibt, fehlt allerdings. "Hamborn Rathaus" heißt die Haltestelle, wo man aussteigt, wenn man zum Rathausgebäude möchte. Das Standesamt ist in dem Gebäude untergebracht, die Jugend- und Familienhilfe und das Amt für Soziales und Wohnen (Sozialhilfe, Kriegsopferfürsorge, Wohnungswesen, Kultur und Sport sowie Erholungsfürsorge seien hier als Beispiele genannt). Sie verteilen sich über das erste bis dritte Obergeschoß. Im Erdgeschoß gibt es einen Bürger-Service. Dort kann man sich um Dinge wie Pässe / Personalausweise, Lohnsteuerkarten, Fundsachen und Kfz-Scheine / Führerscheine kümmern. Auch die Gewerbemeldestelle ist dort angesiedelt. Auch das Ausländerwesen und die Blindenhilfe / Gehörlosenhilfe sind hier angesiedelt.
Läuft man die Flure entlang, sieht das Gebäude wie ein gewöhnliches Bezirksamt aus, wie es sie zuhauf gibt. Hier wird gearbeitet; irgendeinen historischen Charme verspüre ich nicht. Als ich wieder gehe, entdecke ich doch noch eine kleine Hinweistafel. "Von 1902 - 1904 erbaute die Gemeinde Hamborn ihr Rathaus auf einem von dem Landwirt und Beigeordneten Wilhelm Hottelmann zur Verfügung gestellten Gelände. Die Pläne für das 1909 und 1922 erweiterte Gebäude stammen von dem Architekten Robert Neuhaus, Rheydt," steht dort. Andreas Rüdig

August-Kinderprogramm der Stadtbibliotheken
In allen Bibliotheken liegt bereits jetzt schon das Augustprogramm der Kinderveranstaltungen zur Mitnahme aus. Mit vielfältigen Vorleseveranstaltungen, dem Bilderbuchkino, Bastelstunden und Kreativwerkstätten werden Kinder von drei bis acht Jahren in die Zentralbibliothek und die Zweigstellen eingeladen.
Wer einen der begehrten Plätze bei den Veranstaltungen ergattern möchte, sollte sich frühzeitig an den Informationen in den jeweiligen Stadtbibliotheken anmelden. Für alle Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl auf 20 Kinder beschränkt. Eintritt wird nicht erhoben, da ein gültiger Bibliotheksausweis vorausgesetzt wird.
Alle Veranstaltungstermine des Kinderprogramms können auch im Internet unter www.stadtbibliothek.de abgerufen werden.

Samstag, 25. Juli 2009 - Historischer Kalender

Historischer Bauernmarkt am Rathaus
Ins Mittelalter zurückversetzt zu sein, ist der Eindruck beim Gang über den historischen mittelalterlichen Markt, der noch bis zum morgigen Sonntag geöffnet ist. Originell kostümierte Händler, liebevoll verkleidete Verkaufsbuden, alte Handwerksberufe, die altertümliche Gastronomie und die Schaukämpfe der Ritter im Ritterlager ziehen die Besucher in ihren Bann und regen zum Kauf an.
Musikalisch unterhalten werden die Marktgängerinnen und Marktgänger von den Spielleuten von Baldamer, mit handgemachtem Minnegesang und traditionellem Liedgut auf Trommeln, Flöten und diversen Saitengeräten. Mit Jonglage, Gaukelei, Feuerschlucken und anderem, erfreut Gaukler Jeremias die Besucher.

Die mittelalterlichen Spiele wie Armbrustschießen, Katapultspiel, sowie mittelalterliche Tänze und anderes mehr regen „Groß und Klein“ zum Mitmachen an. Besonders beliebt ist auch in diesem Jahr wieder die Fahrt mit der „Historischen Postkutsche“.

Köstlicher Milchreis, serviert von mittelalterlichen Bauersfrauen

OB Adolf Sauerland eröffnete den Markt, unterstützt von Bürgermeister Manfred Osenger und FrischeKontor-Geschäftsführer Peter Joppa

Die historische Postkutsche auf der Fahrt in City

Die Spielleute von Baldamer

Demonstration des Schmiedehandwerks

Die Mönche mit dem Bier waren wieder da

...und gesponnen wurde auch!
Manfred Schneider (Text und Fotos)

Kinderalarm - Stadtranderholung startet in der nächsten Woche
„Kinderalarm“, die beliebte Ferienaktion des Jugendamtes der Stadt Duisburg startet am Montag, 27. Juli, und dauert bis Freitag, 14. August. An der Stadtranderholung nehmen 1500 Kinder aus Duisburg teil, die sich an insgesamt 14 Spielpunkten im ganzen Stadtgebiet tummeln können. Ausflüge zu beliebten Zielen wie dem Ketteler Hof, Maislabyrinth oder Wildpark stehen in diesem Jahr ebenso auf dem Programm wie ein Besuch im Zoo und im Schwimmbad. Aber auch an spannenden, sportlichen und kreativen Aktionen an den Standorten können die Kinder täglich teilnehmen. Zusätzlich gibt es in diesem Jahr noch einen weiteren Höhepunkt. Zum Abtanzen geht es in die Kinder-Disco im „Delta Musik Park“.
Spielorte 2009
Bezirk Walsum
Jugendzentrum Driesenbusch Tel.: 0203/495070
Andreas Fleming
Beckersloh 15
47179 Duisburg

Jugendzentrum Alte Schmiede Tel.: 0203/494899
Kerstin Pallin
Schachtstr. 31a
47149 Duisburg

Bezirk Hamborn
AWO Bauspielplatz Tel.: 0178-9790593
Benjamin Lichtleitner
Alexstr. 6
47167 Duisburg


Bezirk Meiderich
Eisenbahncafe Tel.: 0176-62046950
Julia Hoppe
Löwenburgstraße
47139 Duisburg

AWO Lernbauernhof Tel.: 0176-96982659
Janina Etzig
Am Ingenhammshof 1
47137 Duisburg

Stadtpark Meiderich Tel.: 0163-3908794
Parkhaus
Kai Kochannek
Bürgermeister-Pütz-Str. 123
47137 Duisburg


Bezirk Homberg
Bauspielplatz Tempoli Tel.: 02066/35137
Stephan Krebs
Ehrenstr. 107
47198 Duisburg

Bezirk Rheinhausen
Abenteuerfarm Robinson Tel.: 02065/22623
Florian Fischer
Saarstr. 9
47229 Duisburg

Jugendzentrum Rumeln Tel.: 02151/408983
Katharina Schmand
Dorfstr. 19b
47239 Duisburg

Jugendzentrum „Die Mühle“ Tel.: 02065/47802
Nicole Mock
Clarenbachstr. 14
47229 Duisburg


Bezirk Mitte
Ev. Jugendheim Gustav-Adolf Tel.: 0203 / 372103
Monique Lienig
Gustav-Adolf-Str. 65
47057 Duisburg

Bezirk Süd
Wedau Bezirkssportanlage II Tel.: 0163-3908793
Mustafa Erkan
Kalkweg
47279 Duisburg

Jugendzentrum Angertaler Str. Tel.: 0203/701347
Mirko Kasaj
Angertaler Str. 108
47249 Duisburg

Regionalzentrum Süd Tel.: 0203/3637845
Stefan Nitschke
Mündelheimer Str. 115-117
47259 Duisburg

OB Sauerland verwundert über Prioritätendebatte beim Konjunkturpaket II
Mit großer Verwunderung hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland in den Duisburger Medien die Interpretation von Bezirkspolitikern zur Kenntnis genommen, wonach mit der Liste der Maßnahmen, die der Rat der Stadt am 9. März zum Konjunkturpaket II beschlossenen hat, auch eine Reihenfolge in der Abarbeitung festgeschrieben worden sei. „Sinn und Zweck des Zukunftsinvestitonsgesetzes war und ist, in Zeiten einer globalen Wirtschaftskrise an die kleinen und mittelständischen Betriebe vor Ort schnellstmöglich Aufträge zu vergeben, damit deren Arbeitsplätze gesichert werden“, so Sauerland wörtlich. Der Gesetzgeber habe sogar die Vergaberichtlinien vereinfacht, um die die Ziele des Gesetzes erreichen zu können.
„Die Verwaltung der Stadt Duisburg arbeitet die Projekte ganz im Sinne des Gesetzgebers nach dem jeweiligen Planungsstand ab. Wenn wir jetzt umsetzungsreife Projekte zurückstellten, weil sie sich auf der Liste in der Beschlussvorlage auf einem hinteren Platz befinden, würden wir nicht nur das Zukunftsinvestitionsgesetz konterkarieren, sondern es auch nicht annährend schaffen, die uns zur Verfügung gestellten Mittel auszugeben“, betont Oberbürgermeister Sauerland. Alle von der Politik beschlossenen Maßnahmen seien wichtig und je mehr umgesetzt würden, umso besser. Kein Bezirk müsse sich Sorgen machen, dass er zu kurz komme, so der OB weiter. Inzwischen seien Aufträge für alle Bezirke vergeben worden. Die Summe der für Duisburg bei der Bezirksregierung angemeldten Projekte zur Plausibilitätsprüfung liege bei ca. 24 Millionen Euro.

Service-Telefon der Evangelischen Kirche in Duisburg
Das Service-Telefon der Evangelischen Kirche in Duisburg ist am 3. August von Monika Gebhardt besetzt. In der Zeit von 18.00 bis 20.00 Uhr gibt die Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich Antwort auf Fragen rund um kirchliche Arbeit unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/12131213.

Genesungskur für Mütter und Väter
Eine Informationsveranstaltung zur Genesungskur für Mütter und Väter findet am 5. August im Haus der Kirche, Am Burgacker 14 bis 16, Stadtmitte, von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr statt. Andreas Geskes vom Diakonieverband Krefeld, zuständig für den Landesverband der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland, gibt Auskunft über die Beantragung einer solchen Kur. Außerdem nimmt er Anmeldungen entgegen. Eine Kinderbetreuung wird angeboten.

Gold- und Diamantkonfirmationen in Neudorf
Vor 50, 60, 65, 79 und 75 Jahren wurden in Neudorf zahlreiche Mädchen und Jungen konfirmiert. Die Evangelischen Kirchengemeinden Neudorf-Ost und Neudorf-West hoffen, die Jubiläumskonfirmation in einem Festgottesdienst in der Neudorfer Christuskirche am 25. Oktober gemeinsam mit möglichst vielen ehemaligen Konfirmandinnen und Konfirmanden feiern zu können. Wer zu einem der Konfirmationsjahrgänge gehört und mitfeiern möchte, kann sich bis zum 1. Oktober telefonisch anmelden (0203 / 372010 oder 0203 / 353149).

Bingo im Seniorenzentrum Altenbrucher Damm
Durch die Cafeteria des Seniorenzentrums Buchholz, Altenbrucher Damm 8, schallt am 3. August mit etwas Glück der Gewinnerausruf ?Bingo!. Das beliebte Lotteriespiel mit Gemeinschaftserlebnis beginnt um 15.00 Uhr. Jeder kann mitspielen; der Eintritt ist frei.

Ferien-Kirche Neumühl
Zum Gottesdienst nach Hiesfeld
Die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl verlegt am 9. August ihren Sonntagsgottesdienst nach Hiesfeld. Ziel des Projektes Ferien-Kirche, das es seit über 20 Jahren in Neumühl gibt, ist es, eine Gemeinde aus dem Umkreis kennenzulernen. Dazu wird der dortige Gottesdienst besucht, die ?Kirchentouristen erfahren mehr über die Gastgemeinde und erzählen auch von der eigenen. Auf den Gottesdienst folgt ein Mittagessen, Kaffeetrinken und meist ein Stadtbummel, dessen bevorzugtes Ziel die lokalen Eisdielen sind. Start für die Busfahrt nach Hiesfeld ist 9.30 Uhr an der Gnadenkirche, Hohenzollernplatz. Anmeldungen und Bezahlung - 15 Euro Erwachsene, acht Euro Kinder können bis Mittwoch, 5. August im gegenüberliegenden Alten Pfarrhaus erfolgen. Der Gemeindegottesdienst findet an diesem Wochenende am Samstag, 8. August, um 18.00 Uhr in der Gnadenkirche statt.

Brände verhindern Berufsfeuerwehr informiert Senioren-aktiv-Kreis
Wohnungsbrände könnten in der Regel durch umsichtiges Handeln verhindert werden. Wo Gefahren lauern und was der Einzelne für den aktiven Brandschutz tun kann, erläutert Peter Christöphler, Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Duisburg, am 29. Juli im ?Senioren-aktiv-Kreis der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck, Bezirk Laar. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr der Gemeindesaal der Kirche Laar, Apostelstraße 58. Der Eintritt ist frei. Informationen unter Telefon: 89388 (Eheleute Rahm) oder 81555 (Eheleute Schmitz).

Waldgottesdienst am Heiligen Brunnen
Die Evangelischen Kirchengemeinden Hochfeld, Neudorf-Ost und Neudorf-West laden im Sommer traditionsgemäß zum gemeinsamen Gottesdienst unter freiem Himmel. Im 10-Uhr-Gottesdienst am 2. August im Stadtwald am Heiligen Brunnen predigt Pfarrer Winfried Mück.

Freitag, 24.Juli 2009 - Historischer Kalender

Duisburg-Alt-Hamborn – Kanalbaumaßnahme am Altmarkt
Auf der Schreckerstraße in Höhe des Altmarkts finden erzeit Kanalbauarbeiten statt, die voraussichtlich noch bis Ende August dauern werden. Im Baustellenbereich bleibt für jede Fahrtrichtung nur eine Fahrspur erhalten. Im Zusammenhang mit der Baumaßnahme, wird demnächst auch der Fußgängerüberweg vorübergehend verlegt.

Duisburg nun fahrradfreundliche Stadt
Eigens zur Unterzeichung der Aufnahmeurkunde für die Mitgliedschaft in der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise NRW e:V.“ (AGFS), ist der NRW-Minister für Bauen und Verkehr, Lutz Lienenkämper, nach Duisburg gekommen. Persönlich überreichte er Oberbürgermeister Adolf Sauerland dann die entsprechende Urkunde und mehrere Schilder, die Duisburg ais fahrradfreundliche Stadt ausweisen. Duisburg gehört nun zu den 52 Kommunen und Kreisen in der AGFS, die es sich zum Ziel gesetzt hat, „zukunftsfähige, belebte und wohnliche Städte zu gestalten“.
Für die Duisburg ist die Mitgliedschaft eine Bestätigung für die Arbeit der letzten Jahre. Die Geschäftführerin der AGFS. Christine Fuchs, wies darauf hin, dass sich die Mitglieder der AGFS alle sieben Jahre neu bewerben müssen. Dazu OB Sauerland: „Die Stadt Duisburg werde sich nicht nach der jetzt bescheinigten Fahrradfreundlichkeit ausruhen. Er verstehe die Mitgliedschaft in der AGFS als Ansporn, den umweltschonenden urbanen in Duisburg noch weiter auszubauen.

Von links: Planungsdezernent Jürgen Dressler, NRW-Minister Lutz Lienenkämper, OB Adolf Sauerland, Christine Fuchs (AGFS) und der Schatzmeister des ADFC Michael Kleine-Möllhoff
Manfred Schneider (Text und Foto)

Baubeginn für Gesundheitszentrum im Duisburger Süden

An der Ecke Altenbrucher Damm und Swakopmunder Straße in Duisburg-Buchholz, unweit der Haltestelle "Sittardsberg" der U79, haben am 22. Juli 2009 offiziell die Bauarbeiten zum neuen und 13 Millionen Euro teuren Gesundheitszentrum am Sittardsberg begonnen.  Bis Juli des nächsten Jahres soll das 6.000 Quadratmeter große Gebäude fertiggestellt sein. Danach sollen dort Fachpraxen für Innere Medizin und Onkologie, Hals-Nasen-Ohren-Medizin, Augenheilkunde, Neurologie, Kardiologie sowie Kinderheilkunde einziehen. Durch eine gemeinsame Verwaltung sollen sich die Mediziner hauptsächlich um ihre Patienten kümmern können. Diesen wird eine fachübergreifende Diagnostik und Behandlung sowie kurze Wege und kaum Wartezeiten in Aussicht gestellt.

Niedrigere Umsätze im NRW-Einzelhandel im Juni
Der NRW-Einzelhandel setzte im Juni 2009 nach ersten vorläufigen Ergebnissen nominal 3,5 Prozent weniger um als im Juni 2008. Wie das Statistisches Landesamt mitteilt, lagen die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 3,3 Prozent unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats. Die Beschäftigtenzahl ging um 1,4 Prozent zurück. Für das erste Halbjahr 2009 ermittelten die Statistiker einen nominalen Umsatzrückgang um 3,3 Prozent; real lagen die Umsätze um 3,2 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis. (IT.NRW)

Für das erste Halbjahr 2009 ermittelten die Statistiker einen nominalen Umsatzrückgang um 3,3 Prozent; real lagen die Umsätze um 3,2 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis. (IT.NRW)

Medienausstellung zur diesjährigen Ruhrtriennale in der Zentralbibliothek
Die Medienausstellung im Eingangsbereich der Zentralbibliothek orientiert sich mit der Augustausstellung an der diesjährigen Ruhrtriennale und lädt zu einem Blick auf die jüdische Gedankenwelt ein. Die jüdische Kultur und der jüdische Glauben werden ab Freitag, 31. Juli, durch Literatur, Bildbände, CDs, DVDs, Noten und insgesamt 30 spartenübergreifenden Musik-, Kunst- und Theaterproduktionen vorgestellt.
Alle Medien können gegen Vorlage des Benutzerausweises ausgeliehen werden. Ergänzend dazu wird ein Literaturverzeichnis angeboten, das in enger Zusammenarbeit mit den Veranstaltern der Ruhrtriennale entstanden ist und auf der Homepage der Stadtbibliothek Duisburg unter www.stadtbibliothek-duisburg.de zum Download bereitsteht.

Vegetationsarbeiten zwischen Düsseldorf und Duisburg
Die Deutsche Bahn AG führt in den Nächten 27.7./28.7.2009 bis 30.7/31.7.2009, jeweils von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg Hbf, Duisburg-Großenbaum und Düsseldorf-Flughafen sowie im Hauptbahnhof Duisburg und im Bahnhof Duisburg-Großenbaum durch. Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern. Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen nicht immer zu vermeiden.

Donnerstag, 23.Juli 2009 - Historischer Kalender

Kanalbaumaßnahmen in Duisburg-Marxloh
In der Dahlmannstraße beginnen am Dienstag, 28. Juli, 8 Uhr, Kanalbauarbeiten. Die Baustelle befindet sich zwischen Duisburger Straße und Friedrich-Engels-Straße. Dieser Abschnitt wird deshalb vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Bauarbeiten werden etwa zwei Monate dauern. Eine Umleitungsempfehlung über Stockholmer Straße, Schulte-Marxloh-Straße und Kaiser-Friedrich-Straße wird ausgeschildert. Die Zufahrt bleibt für Anwohner bis zur Baustelle frei.

Fast 9% weniger Verkehrstote im Mai 2009

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes ging die Zahl der Verkehrstoten im Mai 2009 gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück. In diesem Monat kamen bei Straßenverkehrsunfällen bundesweit 398 Menschen ums Leben, das waren 38 Personen oder 8,7% weniger als im Mai 2008. Die Zahl der Verletzten ist in diesem Zeitraum um 7,1% auf 37 300 gesunken. Im Mai 2009 hat die Polizei in Deutschland rund 194 900 Straßenverkehrsunfälle aufgenommen, 1,1% weniger als im Mai 2008. Dabei ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 8,1% auf 29 300 zurückgegangen, die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden hat sich dagegen um 0,2% auf 165 600 leicht erhöht.
In den Monaten Januar bis Mai 2009 erfasste die Polizei insgesamt 916 400 Straßenverkehrsunfälle, ein Rückgang um 0,7% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Darunter waren 114 300 Unfälle mit Personenschaden (- 6,8%) und 802 100 Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (+ 0,3%). 1 578 Menschen verloren bei Straßenverkehrsunfällen in den ersten fünf Monaten dieses Jahres ihr Leben, dies waren 193 oder 11% weniger als von Januar bis Mai 2008. Im gleichen Zeitraum verringerte sich die Zahl der Verletzten um 6,7% auf rund 146 700.

Bauernmarkt parallel zum Weinfest
Vom 30. Juli 2009 bis 2. August 2009 findet das Weinfest auf der Königstraße in der Duisburger City statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Donnerstag, 30. Juli 2009, und am Samstag, 1. August 2009, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Tourist Information aufgebaut. Die Marktbeschicker werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment am Donnerstag und Samstag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so dass durch den Bauernmarkt und dem Weinfest ein doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen.

Haniel Finanzvorstand weiterhin in der Verantwortung - Meldung des Manager-Magazin entbehrt jeglicher Grundlage
Entgegen der heutigen Meldung des manager-magazin.de verliert Prof. Dr. Trützschler nicht die Verantwortung als Finanzvorstand der Franz Haniel & Cie. GmbH. Zudem bleibt Maximilian Teichner weiterhin Direktor der Konzernentwicklung.

Zuwanderung nach Deutschland 2008 konstant geblieben
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sind im Jahr 2008 682 000 Menschen nach Deutschland zugezogen. Damit blieb die Zahl der Zuzüge im Vergleich zum Vorjahr (681 000) nahezu konstant. Zuvor war die Zuwanderung von 2001 bis 2006 kontinuierlich zurückgegangen.
Mit 574 000 Zuzügen ausländischer Zuwandererinnen und Zuwanderer nach Deutschland hat es im Jahr 2008 bei dieser Gruppe kaum Veränderung gegenüber dem Vorjahr (575 000) gegeben. Die Zahl deutscher Zuwanderer ist mit rund 108 000 gegenüber dem Vorjahr um 2 000 angestiegen, darin sind auch 4 000 Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler (ohne ausländische mitreisende Familienangehörige) berücksichtigt. Die deutschen Zuwanderer kamen vor allem aus Polen (12 100), den USA (10 500), der Schweiz (8 200) und Spanien (7 900). Hauptherkunftsländer der ausländischen Zuwanderer waren Polen (119 200), Rumänien (47 000), die Türkei (26 200), Ungarn (25 100) und Bulgarien (23 600). Gegenüber dem Vorjahr sind die Zuzüge aus Polen zurückgegangen (- 21 000), während die Zuzüge aus Rumänien (+ 4 100), Bulgarien (+ 3 100), Ungarn (+ 2 900) und Irak (+ 3 500) zunahmen.

Hauptziele der Zuwandernden waren wie im Vorjahr Nordrhein-Westfalen (137 000), Baden-Württemberg (121 000) und Bayern (120 000). Bezogen auf die dort lebende Bevölkerung waren Berlin (13 Zuzüge pro 1 000 Einwohner) und Hamburg (12 Zuzüge pro 1 000 Einwohner) die Favoriten. In den neuen Bundesländern sowie in Schleswig-Holstein lag die Zuwanderung dagegen mit weniger als fünf Zuzügen pro Tausend Einwohner auf einem niedrigen Niveau. 2008 wurden 738 000 Fortzüge verzeichnet. Das waren rund 100 000 mehr als im Vorjahr. Bei den Fortzügen im Jahr 2008 entfielen 175 000 auf deutsche (2007: 161 000) und 563 000 auf ausländische Auswandererinnen und Auswanderer (2007: 476 000). Grundlage dieser Zahlen sind die Angaben der Meldebehörden. Wegen der bundesweiten Einführung der persönlichen Steuer-Identifikationsnummer sind 2008 umfangreiche Bereinigungen der Melderegister vorgenommen worden, die zu zahlreichen Abmeldungen von Amts wegen geführt haben. Da der Umfang dieser Bereinigungen aus den Meldungen der Meldebehörden statistisch nicht ermittelt werden kann, bleiben der tatsächliche Umfang der Fortzüge im Jahr 2008 und die Entwicklung gegenüber den Vorjahren unklar.
Aus der Bilanzierung der Zu- und Fortzüge ergibt sich für 2008 ein negativer Wanderungssaldo von 56 000 Personen. Trotz Bereinigungen bleibt der Saldo für die ausländischen Personen leicht positiv (+ 11 000), während er für deutsche Personen - 66 000 beträgt. Somit ist trotz der Unklarheit über die tatsächliche Zahl der Fortzüge davon auszugehen, dass die Abwanderung von Deutschen anhält.

Bruckhausen und die EG DU
Eine modernisierungsbedürftige Bausubstanz, ein hoher Migrantenanteil und eine insgesamt sozial schwache Bevölkerung prägen das Bild von Auswärtigen in Bruckhausen im Norden Duisburgs. Doch es gibt auch Hoffnung. "Das Stadtteilbüro Bruckhausen ist Anflaufstelle für alle stadtteilbezogenen Anliegen," berichtet Edeltraut Klabuhn. Sie dort eine mögliche Ansprechpartnerin.
Die Angebote des Stadtteilbüros, das von der Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EG DU) betrieben wird? Es bietet Hilfestellung bei Behördenangelegenheiten, wenn etwa ein Antrag ausgefüllt werden muß. Es betreut und berät bei Wohnungs- und Mietangelegenheiten; die Beratung über Förderprogramme, etwa bei Verschönerungsmaßnahmen an Hausfassaden und Hofflächen, gehört dazu. Ein wichtiges Angebot ist die Vernetzung stadtteilbezogener Aktivitäten sowie die Unterstützung von Vereinen und Initiativen bei Stadtteilfesten, Ausstellungen oder Sportveranstaltungen.
Ein Großprojekt steht für das Stadtteilbüro in den kommenden Monaten und Jahren an. "Die Stadt hat ja einen Grüngürtel für den Duisburger Norden beschlossen. Dort läuft momentan ein Architektenwettbewerb. Die Ergebnisse sind im April 2010 zu erwarten. Die Stadt kauft auch schon die ersten Gebäude auf. Sie geht dabei aber nicht aktiv auf die Eigentümer zu. Die Hauseigentümer müssen schon aktiv auf die Stadt zukommen. Etwa die Hälfte hat es schon getan. Derzeit gibt es rund 60 Gutachten bzw. werden gerade erstellt. Die EG DU ist Sanierungsträger. Wenn Sie auf unsere Internetseiten gehen (www.eg-du.de), werden Sie dort einen Link zum Grüngürtel finden. Dort erhalten Sie viele weitere Informationen."

Stimmen aber die Vorurteile, die man selbst als Duisburger gegen die nördlichen Stadtteile haben kann? "Natürlich gibt es in Duisburg - wie in anderen Städten auch - ein Nord-Süd-Gefälle," berichtet Klabuhn. Sie gibt auch ein Beispiel: "Der Mietspiegel ist hier sehr niedrig. Wer sich keine teure Wohnung leisten kann, zieht eben nach Bruckhausen."
Doch es gibt auch Positives zu berichten. "Nehmen Sie den Kulturbunker. Er ist ein Leuchtturmprojekt. Die Veranstaltungen dort sind bürgerschaftliches Engagement. Senioren sind dort beispielsweise genauso vertreten wie Bürgerschützen." Die Grundschule Bruckhausen mit ihren Kultur- und Gesundheitsprojekten und dem Islamunterricht in deutscher Sprache und die "Kleine Kochschule" ("Sie wird von res novae getragen. Sie ist inzwischen etabliert. Der Koch arbeitet dort ehrenamtlich. Er kocht nicht nur; Er erklärt auch vieles!") sind für Klabuhn weitere beispielhafte Projekte. Eine Sache stellt Klabuhn allerdings klar: "Wir sind keine Wirtschaftsförderer. Es gibt einen Kollegen bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, der für uns zuständig ist. Mit ihm arbeiten wir eng zusammen." Die EG DU finanziert ihre Arbeit aus projektgebundenen Geldern von Land, Bund und EU. Es bleibt zu wünschen, dass die Arbeit der EG DU bald und vor allem: langfristige Resultate zeigen wird. Andreas Rüdig

Mittwoch, 22.Juli 2009 - Historischer Kalender

Krebsberatung in Duisburg
Im Rahmen der Krebsberatung der Kommunalen Gesundheitskonferenz sind für eine Beratung in sozialen Fragen am Dienstag, 4. August, noch Termine frei. Stephan Fromm (Dipl. Sozialarbeiter) steht im Konferenz– und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ (roter kleiner Raum), Schwanenstraße 5-7, Duisburg-Mitte zur Verfügung. Damit niemand lange warten muss und damit Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 gebeten. Die psychoonkologische Beratung am 28. Juli und am 11. August muss urlaubsbedingt leider ausfallen.

Deutsches Blindenhilfswerk in Duisburg-Marxloh
Wer ein blaues Auge hat, der hat ein Veilchen. Doch er/sie kann noch sehen. Doch was tun, wenn man blind ist. "Wir helfen blinden / sehbehinderten und bedürftigen Menschen in Deutschland, Osteuropa, Afrika und vereinzelt auch in Lateinamerika," berichtet Heribert Tigges. Er ist Geschäftsführer des Deutschen Blindenhilfswerkes mit Sitz in Duisburg-Marxloh.
Das Blindenhilfswerk wurde 1961 gegründet. Es hilft dort, wo der Staat oder die Krankenkasse nicht helfen können oder wollen. Die Blinden sollen zu einem selbständigen Leben befähigt werden. "Jemand ist blind, wenn sein besseres Auge weniger als 2 % der normalen Sehkraft vorweist. Jemand ist sehbehindert, wenn das bessere Auge maximal 4 % der normalen Sehkraft aufweist. Es geht hier im Leistungsminderung. Augenkrankenheiten wie der Graue Star oder Schielen zählen hier nicht; selbst der Verlust eines Auges zählt nicht als Sehbehinderung," berichtet Tigges.
In welchem Umfang gibt es blinde Menschen? "Weltweit gibt es nach WHO-Angaben 37 Millionen Blinde. 2020 werden es 70 Millionen Blinde sein, wenn die finanziellen Hilfen und Sachleistungen auf dem gegenwärtigen Stand bleiben. 85 % der Erblindungen wären verhütbar oder heilbar, wenn wir eine größere Materialdichte (z. B. Krankenhäuser und Medikamente und eine größere Augenarztdichte hätten."

Nach Angaben von Tigges gibt es in Deutschland bei 80 Millionen Einwohnern 155.000 Blinde. Ganz Ostafrika hat 30 Millionen Einwohner; dort leben 300.000 bis 400.000 Blinde, Tendenz steigend. In Deutschland kommt 1 Augenarzt auf 7.500 Einwohner, in Nairobi und Dar-es-Salaam 1 Augenarzt auf 100.000 Einwohner, im südlichen Kenia und Nordtansania 1 auf 1 Millionen Einwohner, in Nordkenia 1 auf 2,3 Millionen Einwohner. "In Südwest-Tansania kommt 1 Augenarzt auf 6 Millionen Menschen. Das ist so, als ob es 1 Augenarzt im ganzen Ruhrgebiet gibt," berichtet Tigges.
Das Blindenhilfswerk hilft beim Aufbau von Schulen und Augenkliniken. Die Finanzierung erfolgt immer projektbezogen. Oft ist das Entwicklungshilfeministerium mit im Boot. Das Ministerium übernimmt 75 % der Kosten, wenn das Projekt als sinnvoll erachtet wird. "Wir haben lokale Partner vor Ort, die das Projekt durchführen," berichtet Tigges. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Tigges war schon in Kenia, Tansania, Benin, Togo und Burkina Faso. Er besuchte dort die geförderten Projekte. So soll sichergestellt werden, dass die Fördergelder nicht irgendwo versickern und die Blinden tatsächlich gefördert werden. "Wir brauchen verlässliche Partner," betont Tigges.
"Wir sind eine kleine, aber schlagkräftige Truppe," berichtet Tigges. Die Spender kommen aus Deutschland. "Die Spenden von Einzelpersonen nehmen ab," bedauert Tigges. "Ich muß mich oft um Sponsoring von Firmen kümmern. Firmen wie Haniel und TKS kann ich da nur loben. Ganz egal, ob die Zeiten gut oder schlecht sind, sie geben immer gleich viel." Das Hilfswerk ist mietfrei in einem Haus in Marxloh untergebracht. "Die Besitzerin spendet uns den Mietzins incl. Nebenkosten," freut sich Tigges. "Unser Problem: Blindheit wird in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen. Um es spitz auszudrücken: Krankheiten wie AIDS rühren emotional mehr an und öffnen leichter das Portemonnaie." Dr. Hans-Joachim Blumbach ist nicht nur Augenarzt im Ruhestand. Er kommt aus Hamborn und wirkt heute als ehrenamtlicher Vorsitzendes der Deutschen Blindenhilfswerkes. Andreas Rüdig

Nur noch wenige Plätze frei: IT.NRW bietet kostenfreie Ausbildung zum Programmierer
Information und Technik Nordrhein-Westfalen bildet in sechs Monate dauernden Kursen Programmierer aus. Das Angebot richtet sich an Interessenten mit Hochschul- oder Fachhochschulreife; zusätzlich ist ein Eignungstest zu absolvieren. Die Teilnahme an dem Lehrgang ist kostenlos, es wird eine Aufwandsbeihilfe in Höhe von knapp 100 Euro je Monat gezahlt.
Drei unterschiedliche Ausbildungszweige stehen zur Auswahl:
. PC-Lehrgang Typ 1: Anwendungsprogrammierung - Schwerpunkt Java;
. PC-Lehrgang Typ 2: Anwendungsprogrammierung - mehrere Sprachen;
. PC-Lehrgang Typ 3: System- und Netzwerkadministration.

Die Ausbildungen vermitteln Kenntnisse zu Programmier- und Markup-Sprachen (C, C++, Visual Basic.NET, HTML, Java) sowie zu den Themenbereichen Betriebssysteme, Netze, relationale Datenbanken, Serverdienste und Anwendungen verschiedener Server.Für die kommenden Lehrgänge, von denen der nächste Anfang September 2009 beginnt, stehen noch Plätze zur Verfügung. Bewerbungen sollten (mit den üblichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf und Zeugniskopien) spätestens vier Wochen vor Lehrgangsbeginn bei IT.NRW (Mauerstraße 51, 40476 Düsseldorf) eingereicht werden. Weitere Informationen erhalten Interessenten telefonisch (0211 9449-3490) oder im Internet (http://www.it.nrw.de/jobs/stellprog.html).

Seit 1985 hat IT.NRW schon über 95 derartige Lehrgänge durchgeführt - mehr als 1 000 Teilnehmer(innen) haben seither diese Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Zahlreiche Absolvent(inn)en mit erfolgreichem Lehrgangsabschluss fanden bei Behörden und anderen Arbeitgebern eine Anstellung. (IT.NRW)

Konjunkturpaket II: Barrierefreier Aus- und Umbau von fünf öffentlichen Plätzen

Mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II wird der barrierefreie Aus- und Umbau von fünf öffentlichen Plätzen in Großenbaum, Bissingheim, Rheinhausen, Beeckerwerth und Hamborn ermöglicht. Der wachsenden Gruppe mobilitätseingeschränkter Personen bieten sich nach der Umgestaltung neu erlebbare und nutzbare Platzsituationen.
Die Umgestaltung ist ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung des Konzeptes „Barrierefreies Duisburg“. Vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft und dem Ziel, Menschen mit Handicap die Teilnahme am öffentlichen Leben zu vereinfachen, ist es wichtig, die Qualität des Zugangs zu Gebäuden und Verkehrsmitteln sowie den öffentlichen Raum für alle Menschen in den unterschiedlichen Lebensphasen barrierefrei zu gestalten. Die Standards zur Umgestaltung sind bereits in den ASD – Anweisungen für den Straßenbau in Duisburg – festgelegt. Es wurden fünf Plätze in Ortsteilzentren ausgewählt und im Rahmen des Konjunkturpaketes II durch den Rat beschlossen. Die ausgewählten Plätze sollen beispielgebend für weitere Umbauten im Stadtgebiet sein.
Grundsätze für die barrierefreie Gestaltung von Plätzen:
• Maßstab für die Gestaltung ist der nicht-motorisierte Mensch
• Innerhalb der Plätze ist eine barrierefreie Bewegung und Orientierung herzustellen
• Das Verhältnis der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer folgt so weit wie möglich dem Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme

Gestaltungskriterien:
• Die verschiedenen Nutzungsbereiche des öffentlichen Raumes sind erkennbar zuzuordnen: Gehwege, Haltestellen, Veranstaltungsflächen für Märkte, Stellplätze
• Öffentliche Verkehrsmittel sind barrierefrei zugänglich und durch kurze Wege miteinander verknüpft
• Platzflächen, insbesondere Gehwege, sind frei von Hindernissen und Einbauten. Notwendige Einbauten sind durch Höhe, Kontrastfarben, Sockel etc. wahrnehmbar gestaltet
• Die Sicherheitsbedürfnisse bestimmter Personengruppen, z.B. von Kindergartenkindern, sind berücksichtigt
• Die Beleuchtung ist lückenlos und betont durch Helligkeit z.B. Gefahrenbereiche oder Haltestellen
• Kulturelle, historische und denkmalpflegerische Aspekte sind beachtet

Weiterer Ablauf: Die Planungen und Vergabevorbereitungen werden zur Zeit an Planungsbüros vergeben. In Bürgerinformationsveranstaltungen in den Ortsteilen werden die Planungskonzepte vorgestellt. Die ersten beiden Veranstaltungen sind bereits terminiert:
• Bürgerinformation Großenbaum: Donnerstag, 13. August 2009, um 19 Uhr im Gemeindeheim St. Franziskus, Am Glockenturm 1
• Bürgerinformation Bissingheim: Mittwoch, 19. August 2009, um 19 Uhr im Gemeindeheim St. Raphael, Hermann-Grothe-Straße 52

Die weiteren Termine zu Bürgerinformationsveranstaltungen in den übrigen Ortsteilen folgen in Kürze. Mit vorbereitenden nicht aus dem Konjunkturpaket II finanzierten Arbeiten an Ver- und Entsorgungsleitungen haben Fachfirmen bereits begonnen. Mit dem Umbau der Plätze wird Ende 2009, Anfang 2010 begonnen. Alle Arbeiten müssen bis zum Ende des Jahres 2010 beendet sein.

Bauernmarkt am Wochenende 25. und 26. Juli auf den Burgplatz verlegt
Am 25. und 26. Juli 2009 verändert der Bauernmarkt sein Gesicht und seinen Standort. So wird er als Historischer Bauernmarkt – natürlich mit den gewohnten Händlerinnen und Händlern – auf dem Burgplatz vor dem Rathaus stattfinden und soll die Kundschaft in die Gründungszeit der Duisburger Märkte zurückversetzen. Lassen Sie sich entführen in die Zeit des Mittelalters und haben mit Ihrer ganzen Familie Spaß an originell verkleideten Händlern, alten Handwerkern, einem
Ritterlager und altertümlicher Gastronomie. Weiterhin wartet ein buntes Rahmenprogramm u.a. mit dem Gaukler Jeremias, mittelalterlichen Musikdarbietungen der Spielleute von Baldamer oder auch einem Ritterlager mit Rittershow oder zahlreichen altertümlichen Spielen für Jung und Alt und vielem weiterem mehr.
Natürlich können die Besucherinnen und Besucher am Samstag, 25. Juli 2009, zwischen 10:00 und 18:00 Uhr und am Sonntag, 26. Juli 2009, zwischen 11:00 und 18:00 Uhr wie gewohnt ihr Einkäufe in der bewährt erzeugernahen Qualität auf dem
Historischen Bauernmarkt erledigen. Die Händlerinnen und Händler und das Duisburger FrischeKontor freuen sich auf zahlreiche historisch-interessierte Marktgängerinnen und Marktgänger. Zum Rahmenprogramm des Historischen Bauernmarktes: Gaukler Jeremias beeindruckt „Groß und Klein“ mit Jonglage, Gaukelei, Kinderanimation, erzählten und gesungenen Geschichten sowie Feuerschlucken.

Die Spielleute von Baldamer (Foto) bieten:
-handgemachten Minnesang und
traditionelles Liedgut auf Trommeln, Flöten
-und diversen Saiteninstrumenten.
-Ritterlager mit Rittershow
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein Ritterzeltlager der Extraklasse. Geboten werden Ritterspiele und Schaukämpfe sowie die Einführung in die Sitten und Gebräuche aus der mittelalterlichen Ritterzeit. Und was gibt’s noch zu erleben:
Altertümliche Spiele, u.a. mit Armbrustschiessen, Kegelspiel, Katapultspiel, einen Puppenspieler, mittelalterliche Tänze zum Mitmachen und Lernen oder eine Historische Postkutsche und vieles weitere mehr.

Die Mercator-Schatzkammer – Ferienführung im Stadtmuseum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen lädt am Mittwoch, 22. Juli, zur nächsten Ferienführung ein. Um 15 Uhr führt Werner Pöhling durch die Ausstellung über Leben und Werk des berühmten Gelehrten Gerhard Mercator. Er erläutert die großen Globen des Himmels und der Erde, die Entstehung der Kupferstichkarten und die Mercator-Projektion, nach der heute jedes Navigationsgerät funktioniert. Der Eintritt beträgt drei Euro. Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz, (Nähe Rathaus) Duisburg, www.stadtmuseum-duisburg.de

Dienstag, 21.Juli 2009 - Historischer Kalender

Konjunkturpaket II erreicht zwei Neudorfer Schulen

Mit 1,5 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II werden am Gebäudekomplex der Gemeinschaftsgrundschule Hebbelstraße und der Katholischen Grundschule Grabenstraße, dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.

Wie Oberbürgermeister Adolf Sauerland beim heutigen Ortstermin erklärte, wurden die anfallenden Arbeiten überwiegend an Duisburger Firmen vergeben.

Neben einer neuen Wärmedämmung werden alle WC-Anlagen komplett saniert und die elektrischen Anlagen teilerneuert.

Uwe Rohde (2. v. links), Geschäftsführer vom Immobilien-Management Duisburg (IMD) teilte mit, dass mit dem Wärmeverbundsystem, mit dem die Gebäudehülle ummantelt wird, eine 30%ige Energieeinsparung erreicht werde. Die neuartigen Kunststoffplatten „Trespa“ seien pflegeleicht und vandalismussicher. Die Bauzeit ist auf ein Jahr geplant, so Rohde weiter.
Hierzu versicherte OB Sauerland (2. v. rechts), dass die groben Arbeiten bis zum Schulbeginn erledigt sind, damit der Schulbetrieb ohne Probleme stattfinden kann.
Manfred Schneider – Text und Fotos

Freitag, 17.Juli 2009 - Historischer Kalender

Restaurierung der Brunnenskulptur Life Saver
Die zu Beginn der 90er Jahre von der Stadt Duisburg erworbene Brunnenfigur Life Saver ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und aus dem Stadtbild Duisburgs nicht mehr weg zu denken. Da dieses Kunstobjekt auf der Königstraße seinen Glanz verliert, ist eine Restaurierung notwendig. Zur Vorbereitung dieser Maßnahme wird am Dienstagnachmittag, 21. Juli, die Brunnentasse geleert und gereinigt. Die Demontage der Brunnenskulptur wird in der darauffolgenden Woche (27. bis 31. Juli) erfolgen.

Vollsperrung der Kreuzung Neanderstraße/Stockumer Straße/Andreas-Hofer-Straße in Beeck
Die Kreuzung Neanderstraße/Stockumer Straße/Andreas-Hofer-Straße wird ab Montag, 20. Juli, für den Fahrzeugverkehr vollständig gesperrt. Gegen 8 Uhr beginnen dort Straßenbauarbeiten, die etwa eine Woche dauern werden. Die drei Straßen werden als Sackgassen ausgeschildert. Die Anwohner der Andreas-Hofer-Straße können diese nur von der Helmholtzstraße aus anfahren. Fußgänger sind von der Sperrung nicht betroffen.

Duisburg-Ruhrort – Sperrung der Amtsgerichtsstraße wegen Dacharbeiten
Die Amtsgerichtsstraße in Ruhrort wird ab Mittwoch, 22. Juli, werktags jeweils von 7 bis 17 Uhr vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung befindet sich im Einmündungsbereich in die Fabrikstraße. Von dort ist ein Einbiegen in die Amtsgerichtsstraße nicht mehr möglich. Aus der Gegenrichtung wird die Amtsgerichtsstraße als Sackgasse ausgeschildert. Grund für die Sperrung sind Dacharbeiten, für die ein Autokran benötigt wird, der aufgrund seiner Größe nahezu die gesamte Fahrbahn benötigt. Die Arbeiten sollen am Mittwoch, 5. August, beendet sein.

Ausbau der Straße „Im Eickelkamp“
In der Straße „Im Eickelkamp“ befindet sich eine schöne Lindenallee, in deren Schatten sich bisher die Radwege befanden. Leider haben die Wurzeln der Bäume die Radwege teilweise stark angegriffen. Eine Sanierung wäre ohne eine Schädigung des Baumbestandes nicht möglich.
Da die Fahrbahn ausreichend breit ist, wird künftig der Radverkehr auf die Fahrbahn verlegt. Dies hat den Vorteil, dass Radfahrer besser wahrgenommen werden. Insbesondere in Einmündungs- und Kreuzungsbereichen werden Konflikte mit Kraftfahrzeugen minimiert. Im Zuge der Umbaumaßnahme wird zunächst eine neue Fahrbahndecke aufgebracht. Es werden Radfahrstreifen markiert, welche dem Radverkehr eine optimale Führung garantieren. Die ehemaligen Radwege werden teilweise zurückgebaut. Die Parkflächen werden auf die alten Radwege verlegt.
Weitere Änderungen in diesem Bereich betreffen die Kreuzung Wehofer Straße/Im Eickelkamp. Hier entsteht ein Kreisverkehr. Darüber hinaus wird eine Querungshilfe für Fußgänger zwischen den Einmündungsbereichen Schulze-Boysen-Straße angelegt. Der erste Bauabschnitt ist mit Fertigstellung der neuen Fahrbahndecke weitgehend abgeschlossen.


NRW-Industrieproduktion im Mai um 21,4 Prozent niedriger als im Mai des Vorjahres
Der nordrhein-westfälische Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe (einschl. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) erreichte im Mai 2009 einen Indexwert von 91,7 Punkten (Basisjahr 2005 = 100) und war damit um 21,4 Prozent niedriger als im Mai 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, verringerte sich die Produktionsleistung gegenüber dem Vormonat (April 2009) - nach Saisonbereinigung - um 1,2 Prozent.
Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresergebnis hat sich im Mai 2009 die Produktion von Verbrauchsgütern um 6,3 Prozent verringert; bei der Herstellung von Gebrauchsgütern (-11,6 Prozent), Vorleistungsgütern (-23,8 Prozent) und Investitionsgütern (-25,2 Prozent) mussten Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich hingenommen werden.
Anfang 2009 wurde die Systematik der Wirtschaftszweige in der amtlichen Statistik aktualisiert. Gleichzeitig wurde das Basisjahr des Produktionsindex auf das Jahr 2005 angepasst. Verschiedene methodische Änderungen konnten dabei nicht
vermieden werden. Die laufenden Ergebnisse ab dem Berichtsjahr 2009 können daher nur eingeschränkt mit den Daten früherer Publikationen verglichen werden. (IT.NRW)

2008: 12 250 Sorgerechtsentzüge
Weil eine Gefährdung des Kindeswohls anders nicht abzuwenden war, haben die Gerichte in Deutschland im Jahr 2008 in 12 250 Fällen den vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge angeordnet. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Rechtsgrundlage für diese Maßnahme ist § 1666 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). In 9 100 Fällen übertrugen die Gerichte das Sorgerecht ganz oder teilweise auf die Jugendämter, in den übrigen Fällen einer Einzelperson oder einem
Verein.
Bei einem teilweisen Entzug der elterlichen Sorge wird zum Beispiel das Aufenthaltsbestimmungsrecht oder die Vermögenssorge entzogen. Bei der Übertragung des teilweisen Sorgerechts an ein Jugendamt wurde in 2 350 Fällen (26%) nur das Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen. Mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht ist die Befugnis verbunden, Entscheidungen des alltäglichen Lebens zu treffen. Die Zahl der gerichtlichen Maßnahmen zum Sorgerechtsentzug hat sich
deutschlandweit (ohne Berlin, wo für 2007 eine deutliche Untererfassung  festgestellt wurde) gegenüber 2007 um circa 8% erhöht.
Weitere Informationen werden voraussichtlich ab Montag, den 20. Juli 2009 im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen unter dem Suchwort "Sorgerecht" kostenlos
zur Verfügung stehen.

Duisburg-Mitte: Bürgersprechstunde des Bezirksbürgermeisters
Bezirksbürgermeister Heinrich Klose lädt gemeinsam mit Polizeihauptkommissar Manfred Scholz und Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski am Freitag, 24. Juli, von 10 bis 12 Uhr zur Bürgersprechstunde ins Bezirksrathaus Mitte, Zimmer 417, Sonnenwall 73-75 ein. Die Bürgerinnen und Bürger des Bezirks Mitte können ihre Probleme vortragen, Fragen stellen und Anregungen geben.

Aus- und Umbau von fünf öffentlichen Plätzen
Mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II wird der barrierefreie Aus- und Umbau von fünf öffentlichen Plätzen in Großenbaum, Bissingheim, Rheinhausen, Beeckerwerth und Hamborn ermöglicht. Der wachsenden Gruppe mobilitätseingeschränkter Personen bieten sich nach der Umgestaltung neu erlebbare und nutzbare Platzsituationen.
Auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung gewinnt das Thema Barrierefreiheit an Bedeutung. Immer mehr alte Menschen, von denen viele eine Behinderung haben, sind auf eine barrierefreie Gestaltung ihrer Umwelt angewiesen. Dabei geht es nicht nur um den barrierefreien Zugang zu einem Platz, sondern auch darum, den öffentlichen Raum für alle Menschen auffindbar und nutzbar zu machen.
Für die Ortsteile bedeutet die Umgestaltung eine deutliche städtebauliche Aufwertung. Die Vorplanungen sind abgeschlossen und die Vorbereitung der Ausschreibungen an Fachfirmen werden jetzt auf den Weg gebracht, um so Arbeitsplätze in der Region zu sichern.

Donnerstag, 16.Juli 2009 - Historischer Kalender

Duisburger Ausflugsziel Lohheider See
Sommer ist Ferienzeit. Doch was tun, wenn man nicht in Urlaub fährt? Ein Ausflugsziel für daheimgebliebene Duisburger könnte der Loheider See sein. Zusammen mit dem direkt daneben gelegenen Baggersee sowie den gleichfalls nahegelegenen "Loheider Busch" - einem kleinen Waldgebiet - liegt der Loheider See direkt an der Stadtgrenze zu Rheinberg. Unangenehme Begleiterscheinung: Der See ist mit Bus und Bahn nur mäßig erschlossen. Wer - wie ich - im Duisburger Süden wohnt sich nicht auf ein Auto zurückgreifen kann, ist über 1 Stunde unterwegs (incl. Umsteigen). Die nächstgelegene Bushaltestelle heißt "Loheide Busbahnhof". Sie wird ausschließlich von der Buslinie 913 angesteuert. Fährt die Buslinie werktags und samstags bis 15 Uhr noch stündlich, reduziert sich der Takt am Samstagnachmittag und sonntags auf alle 2 Stunden.
Einmal dort angekommen, empfängt den Besucher erst einmal eine hübsche Ruhe. Der See ist vorrangig für Spaziergänger und Wanderer geeignet; zumindest am Loheider See selbst habe ich kein Freibad, dafür aber Wanderwege entdeckt. Wer gut zu Fuß ist, kann in 1 bis 2 Stunden durchaus den See umrunden. Ob und inwieweit der Loheider See für einen Ausflug mit Kinder geeignet ist, kann ich schlecht entscheiden. Einen Versuch wäre es jedenfalls wert. Andreas Rüdig

822 000 BAföG-Empfänger im Jahr 2008
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten im Jahr 2008 in Deutschland rund 822 000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungs-förderungsgesetz (BAföG). Das waren 16 000 oder 2% mehr als im Vorjahr. Unter den Geförderten waren knapp 312 000 Schülerinnen und Schüler sowie 510 000 Studierende. Während die Zahl der geförderten Schüler nahezu gleich blieb (+ 0,1%), wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Studierende gefördert (+ 3,2%).
Die Förderung erstreckte sich zum Teil nicht über das volle Jahr. Im Durchschnitt wurden je Monat 525 000 Personen (192 000 Schüler, 333 000 Studierende) gefördert (+ 0,1%).
52% der BAföG-Empfänger erhielten eine Vollförderung, also den maximalen Förderungsbetrag. Die Höhe dieses Betrages hängt von der Ausbildungsstätte (etwa Berufsfachschule oder Hochschule) und der Unterbringung (etwa bei den Eltern oder auswärts) ab. 48% der BAföG-Empfänger erhielten eine Teilförderung, die geleistet wird, wenn das Einkommen der Geförderten oder deren Eltern bestimmte Grenzen übersteigt. In absoluten Zahlen gab es 2008 429 000 Vollgeförderte, und
damit rund 39 000 (beziehungsweise 10%) mehr als 2007. Die Zahl der Teilgeförderten fiel hingegen auf 393 000; dies waren 23 000 (beziehungsweise knapp 6%) weniger als 2007.
Die Ausgaben des Bundes und der Länder nach dem BAföG betrugen im Jahr 2008 2 332 Millionen Euro und somit 144 Millionen Euro oder knapp 6% mehr als im Vorjahr. Für die Schülerförderung wurden 741 Millionen Euro (+ 44 Millionen) bereitgestellt und für die Studierendenförderung 1 591 Millionen Euro (+ 100 Millionen). Im Durchschnitt erhielten geförderte Schülerinnen und Schüler monatlich 321 Euro pro Person (+ 20 Euro) und geförderte Studierende 398 Euro pro Person (+ 23 Euro). 31% aller Geförderten wohnten bei ihren Eltern, 69% außerhalb des Elternhauses.
Der Anstieg der Gefördertenzahlen und des finanziellen Aufwandes ist Folge des 22. BAföG-Änderungsgesetzes zum 1. August 2008, das höhere Freibeträge und Bedarfssätze vorsieht. Da die Förderung bis zum 31. Juli 2008 noch nach "altem Recht" erfolgte, resultiert diese Entwicklung im Wesentlichen aus den letzten fünf Monaten des Berichtsjahres.

Gütertransport 2007: Jede 12. transportierte Tonne war Gefahrgut
Im Jahr 2007 sind insgesamt 352 Millionen Tonnen Gefahrgüter in Deutschland mit Lastkraftwagen, Eisenbahnen und Schiffen befördert worden. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, war damit rund jede 12. Tonne (8,5%) der gesamten Gütermenge auf Straßen, Schienen und Wasserwegen Gefahrgut.

Den höchsten Gefahrgutanteil wies mit 23,8% die Seeschifffahrt auf. Hier wurden 2007 73,9 Millionen Tonnen Gefahrgüter transportiert. Das liegt vor allem an den großen Mengen Rohöl, die nach Deutschland importiert werden. Einen hohen Gefahrgutanteil hatte auch die Binnenschifffahrt mit 20,7% beziehungsweise 51,4 Millionen Tonnen. Die Eisenbahn beförderte 57,4 Millionen Tonnen Gefahrgut; das waren 15,9% ihrer Gesamttransporte.
Am niedrigsten lag der Gefahrgutanteil mit 5,2% bei Lkw-Transporten. Da allerdings auf der Straße die weitaus meisten Güter befördert werden, war die absolute Zahl der Gefahrguttransporte mit 168,9 Millionen Tonnen hier wesentlich höher als bei den anderen Verkehrsträgern.
Die Beförderung von Gefahrgütern mit Lastkraftwagen, Eisenbahnen und Schiffen blieb im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.
Trotz der Konstanz der gesamten Gefahrguttransporte gab es unterschiedliche Entwicklungen bei den einzelnen Verkehrsträgern. Gestiegen sind die Gefahrguttransporte auf der Straße (+ 1,1%) und in der Binnenschifffahrt (+ 0,7%), Rückgänge der Gefahrguttransporte waren bei der Eisenbahn (- 0,8%) und vor allem im Seeverkehr (- 2,4%) zu verzeichnen.

Gefahrguttransporte bestehen überwiegend aus entzündbaren flüssigen Stoffen wie Rohöl, Benzin, Dieselkraftstoff und Heizöl (Gefahrklasse 3). Insgesamt waren 2007 72% aller Gefahrguttransporte Beförderungen der Gefahrklasse 3. Der Anteil dieser Gefahrklasse am gesamten Gefahrgutaufkommen lag für die Seeschifffahrt (84%) beziehungsweise Binnenschifffahrt (77%) höher als für die Straße (68%) und den Eisenbahngüterverkehr (61%). Weitere bedeutende Gefahrklassen waren ätzende Stoffe (Gefahrklasse 8) und Gase (Gefahrklasse 2), auf die 8% beziehungsweise 6% der gesamten Gefahrguttransporte auf Straßen, Schienen und Wasserwegen entfielen.

FORUM: ÄNDERUNG DER LADENÖFFNUNGSZEITEN
Am Freitag, den 31. Juli 2009, zum Duisburger Weinfest, werden die Geschäfte des FORUM Duisburgs letztmalig freitags bis 21:00 Uhr geöffnet sein. Ab dem 01. August 2009 öffnen die Betriebe einheitlich Montag bis Samstag von 9:30 Uhr bis 20:00 Uhr.

VdK-Auszeichnung für "Kleinen Prinzen"
"Der Kleine Prinz" erhält Auszeichnung vom VdK für vorbildliche Barrierefreiheit. Das städtische Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz" mit der gleichnamigen von der Duisburger Werkstatt für Behinderte betriebenen Gastronomie erfreut sich seit der Eröffnung großen Interesses. Die behindertengerechte Ausstattung und erfolgreiche Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsprozess findet bundesweit viele Nachahmer.
Die Bescheinigung über die vorbildliche barrierefreie Ausstattung haben jetzt beide Teile der Einrichtung in Messing vom VdK überreicht bekommen: Die VdK-Plakette.
Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen e.V., zu dem auch der Kreisverband am Niederrhein mit seinen mittlerweile 15.500 Mitgliedern gehört, bemüht sich seit langem um die möglichst barrierefreie Zugänglichkeit von insbesondere öffentlichen Gebäuden. Für Bauherren, die sich bei bestimmten Bauten in besonderer Weise um diese Zugänglichkeit verdient gemacht haben, hat der VdK eine Auszeichnung in Form einer Messing-Tafel verbunden mit einer Urkunde geschaffen.

„Zeitreisen“ im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Eine spannende Ausstellung, kurzweilig erläutert: die öffentliche Führung durch das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt beginnt am kommenden Sonntag, 19. Juli, um 15 Uhr im Foyer des ehemaligen Hallenbades. Sie umfasst die gesamte Ausstellung. Zu sehen ist beispielsweise ein alter holländischer Frachtsegler unter vollen Segeln in der ehemaligen Herrenschwimmhalle, ein mehrere tausend Jahre alter Einbaum sowie viele hochwertige Modelle.
Die Besucher erfahren Wissenswertes und Überraschendes aus dem Leben an Bord. Verschiedene Medien, originalgetreue Inszenierungen und zahlreiche Exponate zum Anfassen machen den Museumsbesuch zu einem spannenden Erlebnis für alle Sinne. Die Teilnahme an der Führung kostet pro Person einen Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg
Telefon: (0203) 808890

NRW-Einwohnerzahl sinkt weiter, Duisburg schrumpfte auf 494 048 Einwohner oder noch mehr?
Die Bevölkerungszahl Nordrhein-Westfalens ist nach den Ergebnissen der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung auch im Jahr 2008 weiter zurückgegangen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatte das bevölkerungsreichste Bundesland Ende vergangenen Jahres 17 933 064 Einwohner; das waren 63 557 weniger als Ende 2007.
Die Zahl der Geburten verringerte sich nach dem Anstieg im Jahr 2007 wieder um 1 161 auf 150 007, sie lag aber noch über dem historischen Tiefstand des Jahres 2006 (damals: 149 925). Die Zahl der Sterbefälle war mit 189 586 um 4 632 höher als ein Jahr zuvor. Damit trug der daraus resultierende
Sterbefallüberschuss in Höhe von 39 579 maßgeblich zur Verringerung der Einwohnerzahl bei.
Erstmals seit 1984 zogen 2008 auch weniger Menschen nach Nordrhein-Westfalen als das Land verließen. Dieser Wanderungsverlust in Höhe von 23 910 Personen wirkte sich zusätzlich mindernd auf die Bevölkerungszahl aus. Als mögliche Ursache für die höheren Fortzugszahlen bzw. den daraus resultierenden Wanderungsverlust im letzten Jahr nennen die Statistiker auch bundesweite Bereinigungen bei den Einwohnermeldeämtern, die aufgrund der Einführung der Steuer-Identifikationsnummer durchgeführt wurden. Die Überprüfungen von mehrfach gemeldeten Personen haben dabei auch zu einer
Verbesserung der Datenqualität geführt.
Größte Stadt im Lande ist weiterhin Köln, das mit 995 420 Einwohnern nur knapp unterhalb der Millionengrenze liegt, gefolgt von Dortmund (584 412), Düsseldorf (584 217) und Essen (579 759).

Interessant dabei sind die Vergleiche zwischen den Ämtern aus NRW und der Stadt Duisburg. Das statistische Amt Duisburg wies für den 31. Dezember 2008 sogar nur 492.870 Einwohner in Duisburg auf.
Einwohnerzahlen (950 kb) - Einw. NRW mit DU

Mittwoch, 15.Juli 2009 - Historischer Kalender

Sperrung der Straße „Im Eickelkamp“ in Duisburg-Fahrn
Die Straße „Im Eickelkamp“ in Fahrn wird am Freitag, 17. Juli, ab 8 Uhr zwischen Wehofer Straße und Fahrner Straße vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Gleiches gilt für den gesamten Kreuzungsbereich Im Eickelkamp/Kurfürstenstraße/Fahrner Straße. Grund für die Sperrungen sind Straßenbauarbeiten. Es wird ein neuer Fahrbahnbelag aufgebracht.
Umleitungsempfehlungen über  Pollerbruchstraße/Ziegelhorststraße/Mattlerstraße/Wehofer Straße sind ausgeschildert.

Landessozialgericht NRW:
Abwrackprämie mindert Hartz-IV-Leistungen

Essen. Bezieher der Grundsicherung für Arbeitssuchende ("Hartz-IV") müssen sich die staatliche Abwrackprämie für Altwagen als Einkommen leistungsmindernd auf ihre Hartz-IV-Leistungen anrechnen lassen. Das hat jetzt das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (LSG NRW) im vorläufigen Rechtsschutzverfahren eines Hartz-IV-Empfängers aus Bochum entschieden. Der Hartz-IV-Empfänger war gegen die telefonische Auskunft der zuständigen ARGE, er müsse sich die Abwrackprämie anrechnen lassen, vor das Sozialgericht gezogen und unterlegen.

Nach Ansicht der Essener Richter stellt die Abwrackprämie Einkommen i.S.v. § 11 Abs. 1 des zweiten Sozialgesetzbuchs (SGB II) dar und ist deshalb bei der Berechnung der Leistungen nach dem SGB II leistungsmindernd zu berücksichtigen. Insbesondere falle die Prämie nicht unter die Ausnahmevorschrift des § 11 Abs. 3 Nr. 1a SGB II (zweckbestimmte Einnahmen). Es sei schon nicht klar, ob die Abwrackprämie, wie es die Vorschrift verlange, nicht zumindest auch der Erfüllung grundlegender Be­darfe und damit demselben Zweck wie Leistun­gen nach dem SGB II diene. Jedenfalls beeinflusse die Gewährung der Umweltprämie die Lage ihres Empfängers so günstig im Sinne des § 11 Abs. 3 Nr. 1a SGB II, dass daneben Leistungen nach dem SGB II nicht gerechtfertigt wären. Die Prämie verschaffe dem Leistungsbezieher erhebliche Geldmittel in mehrfacher Höhe einer monatlichen Regelleistung für ein (wenn auch längerlebiges und höherwertiges) Verbrauchsgut und damit für den privaten Konsum. Dem dienten jedoch auch die Grundsicherungsleistungen.

Ebenso wenig sei die Umweltprämie als Ersatz für ein nach § 12 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 SGB II als angemessenes Kraftfahrzeug geschütztes Vermögen anrechnungsfrei gestellt. Der Hilfeemp­fänger dürfe nur ein vorhandenes, angemessenes Kraftfahrzeug be­halten. Das schütze jedoch nicht alle mit der Anschaffung eines neuen Fahr­zeuges verbundenen Mittel vor einer Anrechnung.

Nach Ansicht des LSG NRW ist die Umweltprämie auch nicht mit der Eigenheimzulage zu vergleichen, die nicht auf die Leistungen nach dem SGB II angerechnet wird. Denn an­ders als bei der Anschaffung eines PKW diene die Eigenheimzulage der langfristigen – in der Regel so gut wie lebenslangen – Absicherung des verfassungsrechtlich besonders geschützten Grundbedürfnisses des Wohnens. Damit widersprachen die Essener Richter einem entsprechenden Beschluss des Sozialgerichts Magdeburg.

Auf eine Gleichbehandlung mit Empfängern der Abwrackprämie. die keine Hartz-IV-Bezieher seien, könne sich der Antragsteller nicht berufen, weil er erhebliche, fürsorgegleiche Leistun­gen beziehe. Bereits dafür habe die Allgemeinheit über die Entrichtung von Steuern aufzu­kommen.
Der Beschluss ist rechtskräftig.
(LSG Essen, Beschlüsse vom 3.7.2009 – Az. L 20 B 59/09 AS ER und L 20 B 66/09 AS. Vorinstanz SG Dortmund, S 28 AS 131/09 ER)

NRW-Innenministerium verbietet Himmelslaternen
Das nordrhein-westfälische Innenministerium zieht Konsequenzen aus Bränden, die durch so genannte Fluglaternen ausgelöst wurden. Künftig dürfen sie in Nordrhein-Westfalen grundsätzlich nicht mehr aufsteigen. Das gab Innenminister Dr. Ingo Wolf bekannt.
Vom Verbot sind Fluglaternen aus Papier betroffen, bei denen die Luft mit einer offenen Flamme erwärmt wird und die insbesondere unter den Namen "Himmelslaterne", Flammea" oder "Kong-Ming-Laterne" bekannt sind. Ein Verstoß gegen die Verordnung, die am kommenden Samstag, 18. Juli, in Kraft tritt, kann mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro geahndet werden.

Die aus Asien stammenden Fluglaternen erfreuten sich zuletzt ständig zunehmender Beliebtheit. Durch die Kombination einer offenen Feuerquelle mit einer leicht entflammbaren Hülle stellen sie jedoch nach Meinung des Innenministers eine erhebliche Gefahr für die Allgemeinheit dar. Der Starter einer Fluglaterne hat weder Einfluss auf Richtung noch Höhe des Ballons. Dieser erreicht Flughöhen von mehreren hundert Metern und Flugweiten von mehreren Kilometern. Mit der Verordnung sollen insbesondere Haus- und Waldbrände verhindert werden.

Kindernothilfe in Honduras: Projektsituation normalisiert sich / Kontakt zu den Kindern seit Beginn der Krise nie abgebrochen
(Tegucigulpa/ Duisburg, 15. Juli 2009) Trotz der extrem angespannten Situation nach dem Staatsstreich in Honduras normalisiert sich die Lage in den Projekten der Kindernothilfe vor Ort. Nach Informationen von Dr. Elmer Villeda, Koordinator der Kindernothilfe Honduras in Tegucigulpa, haben alle Mitarbeiter zu keinem Zeitpunkt den Kontakt zu den Kindern in den Projekten verloren. Auch die Projektarbeit bei den arbeitenden Kindern in San Pedro Sula, Duisburgs Partnerstadt, kann ihren gewohnten Gang nehmen.
"Wir müssen nicht mehr von zu Hause aus operieren, sondern können inzwischen wieder ganz normal vom Kindernothilfe-Büro in Tegucigalpa aus arbeiten," berichtet Villeda. "Allerdings herrscht auf den Straßen nach Aufhebung der Ausgangssperre eine Art brüchiger Burgfrieden. Wir glauben, dass es jederzeit zu neuen, gewalttätigen Ausbrüchen kommen kann. Die Menschen warten noch ab, wie die Vermittlungsverhandlungen in Costa Rica unter der Führung von Präsident Arias ausgehen."
Große Sorge bereitet den Mitarbeitern von Kindernothilfe weiterhin, dass seit dem Staatsstreich am 28. Juni die öffentlichen Grund- und Sekundarschulen geschlossen sind. "Die sich im Ausstand befindenden Lehrer werden mit einem immer weiter wachsenden Druck seitens der Eltern konfrontiert, die die sofortige Öffnung der Schulen fordern," so Villeda.
Ein erheblicher Teil der Kinder aus den von Kindernothilfe in Honduras geförderten Projekten lebt auf der Straße. Sie sind vor allem auf die Anlaufstellen des Kindernothilfe-Partners "Casa Allianza" in Tegucigulpa angewiesen. Während der nächtlichen Ausgangssperren suchten etwa 30 - 50 Prozent mehr Kinder dort Schutz. Die verschärfte politische Situation machte eine Umorganisierung der eigentlichen Projektarbeit nötig. "Die Mitarbeiter in Tegucigalpa und San Pedro Sula haben sich mit großem Engagement und viel Mut um die Kinder auf der Straße und in den Projekten gekümmert. Auch während der gefährlichen Tage der nächtlichen Ausgangssperre und ständiger Militärpräsenz haben sie den Kindern das Gefühl vermittelt, nicht allein zu sein," hebt Jürgen Schübelin, Kindernothilfe-Leiter des Referats Lateinamerika den Einsatz der Partner in Honduras hervor.
Seit 1976 arbeitet die Kindernothilfe in Honduras. 4000 Kinder in zurzeit 14 Projekten werden so direkt erreicht.

Dienstag, 14.Juli 2009 - Historischer Kalender

Sperrung des Schelmenwegs in Friemersheim
Der Schelmenweg im Einmündungsbereich Sedanstraße muss ab Mittwoch, 15. Juli, komplett für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Die Sedanstraße bleibt auch weiterhin während der Baumaßnahme gesperrt. Grund für die Sperrung sind Kanalbauarbeiten im Einmündungsbereich der Sedanstraße.
Eine Umleitung ist ausgeschildert über Borgschenweg, Neue Krefelder Straße und Lindenallee. Für Fußgänger und Fahrradfahrer bleibt der Baustellenbereich passierbar. Die Arbeiten werden voraussichtlich 6 Wochen dauern.
Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis und empfiehlt den Ortskundigen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Vollsperrung der Straße Am Innenhafen
Am Samstag, 18. Juli, von 6 bis 20 Uhr, muss die Straße Am Innenhafen zwischen Philosophenweg und Schifferstraße erneut für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Grund für die Sperrung ist die weitere Montage des neuen Brückengeländers mit Hilfe eines Krans, der die gesamte Fahrbahn benötigt.  Umleitungen sind ausgeschildert. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt die Brücke über den Innenhafen passierbar.

Immobilienmarkt NRW blieb stabil

Der nordrhein-westfälische Immobilienmarkt ist trotz der beginnenden Finanzkrise im Jahr 2008 insgesamt stabil geblieben. Ungebrochen ist das Interesse an Ein- und Zweifamilienhäusern. Dagegen gibt es deutliche Umsatzeinbrüche bei den Mehrfamilienhäusern, sowie den Gewerbe- und Industrieobjekten. Dies teilte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (14. Juli) bei der Vorlage des Grundstücksmarktberichtes 2009 durch den Oberen Gutachterausschuss für Grundstückswerte mit.
Mehr Ein- und Zweifamilienhäuser verkauft
Im vergangenen Jahr wechselten 123.920 Immobilien den Besitzer. Das entspricht nur einem leichten Rückgang von einem Prozent im Vergleich zum Jahr 2007. Mit 42.925 verkauften Ein- und Zweifamilienhäusern stieg die Zahl gegenüber dem Vorjahr um 3%, der Umsatz blieb mit 8,33 Milliarden Euro dagegen unverändert. Besonders auffällig ist eine Zunahme bei Verkäufen von landwirtschaftlichen Flächen um 9 Prozent und forstwirtschaftlichen Flächen um 15 Prozent.
Entgegen dem Jahr 2008 verringerte sich der Geldumsatz
- bei Mehrfamilienhäusern um 11 %,
- bei Gewerbe- und Industrieobjekten um 8 % und
- bei Büro-, Verwaltungs- oder Geschäftshäusern sogar um 31 %.
Die Marktpreise gaben im Schnitt leicht nach. Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser verbilligten sich landesweit durchschnittlich um zwei Prozent. Die Preise für Baugrundstücke blieben weiter konstant.
Baulandpreise: Düsseldorf Spitzenreiter
Spitzenreiter bei den Baulandpreisen in mittleren Wohnlagen ist nach wie vor Düsseldorf mit 475 e/m2 , gefolgt von den rheinischen Gemeinden Meerbusch mit 350 e/m2 sowie Langenfeld mit 330 e/m2. Bei den guten Wohnlagen rangiert Köln mit 780 e/m2 vor Düsseldorf mit 630 e/m2 und Aachen mit 440 e/m2. Deutlich günstiger ist die Situation in einigen ländlichen Gebieten. So liegt der Preis für den Quadratmeter Bauland in mittleren Wohnlagen beispielsweise in Hallenberg bei 25 e/m2 und in Medebach bei 30 e/m2 (beide Hochsauerlandkreis).
Bei nach Regionen differenzierten Baulandpreisen sind die Grundstücke in der Region Düsseldorf am teuersten. Dort kostet der Quadratmeter Bauland im Schnitt 280 Euro. Deutlich preiswerter erworben werden können die Grundstücke
- im Ruhrgebiet mit 190 e/m²,
- der Bergisch/Märkischen Städteregion mit 186 e/m²,
- den Regionen Bonn mit 178 e/m²,
- Köln mit 168 e/m²,
- der Region Niederrhein mit 152 e/m²,
- dem Münsterland mit 124 e/m²,
- der Region Eifel/Rur mit 104 e/m²,
- in Ostwestfalen/Lippe mit 96 e/m² sowie
- im Sauer- und Siegerland mit 87 e/m².
Wohnungseigentum in der Rheinschiene am teuersten
Beim Wohnungseigentum ist es entlang der Rheinschiene wiederum am teuersten. Der Quadratmeter Wohnfläche kostet in Königswinter in mittlerer Lage 2.710 e/m². An zweiter und dritter Stelle stehen Düsseldorf mit 2.670 e/m² und Ratingen mit 2.570 e/m². Dagegen kostet eine Eigentumswohnung im Kreis Heinsberg und in Gladbeck 1.590 e/m², im Kreis Coesfeld 1.550 e/m² und in Rheine 1.490 e/m².
Erstbezugsfertige Reihenendhäuser oder Doppelhaushälften am Niederrhein kosten mit 185.000 e deutlich weniger als in der Region Düsseldorf mit 305.000 e. Die Werte für die anderen Regionen:
- Köln 290.000 e,
- Bergisch/Märkische Städteregion 255.000 e,
- Ruhrgebiet 245.000 e,
- Bonn 240.000 e,
- Eifel/Rur 210.000 e,
- Sauer- und Siegerland 205.000 e,
- Ostwestfalen/Lippe 200.000 e,
- Münsterland 190.000 e.

Konjunkturpaket II:
Barrierefreier Ausbau des Wegesystems am Essenberger See

Das Amt für Umwelt und Grün hat am Dienstag, 14. Juli 2009, mit dem barrierefreien Ausbau des Wegesystem rund um den Essenberger See begonnen. Die vorhandenen Wege sind in einem sehr schlechten Zustand, die Nutzung dadurch stark eingeschränkt. Insgesamt wird ein 550 Meter langer Weg barrierefrei hergestellt. An Gefahrenstellen erleichtern tatktil wahrnehmbare Aufmerksamkeitsfelder die Orientierung für Menschen mit Behinderungen.
Insgesamt werden für die Maßnahme 60.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II investiert. Die Bauarbeiten sollen bis Mitte August abgeschlossen sein.

Historische Tapisserie im Mercatorzimmer gereinigt, restauriert und schonend präsentiert
Eine wertvolle gemäldeartige Tapisserie, die seit Anfang der 1980er Jahre die nord-östliche Stirnwand des Mercatorzimmers im Rathaus am Burgplatz schmückt, ist jetzt nach einer fast neun Monate dauernden Reinigung und Restaurierung wieder an ihren Platz zurückgekehrt. Verschiedene äußere Einflüsse hatten der Tapisserie zugesetzt. Das 3,12 Meter mal 4,42 Meter große Objekt wurde jetzt auch nicht wie zuvor an Metallösen senkrecht an die Wand gehängt, sondern gewebeschonend an einer schrägen Holzkonstruktion mit Klettband fixiert.
„Ich danke der Sparkasse Duisburg für die Übernahme der Kosten für die Restaurierung der Tapisserie“, so Oberbürgermeister Adolf Sauerland: „Seit der stilvollen Sanierung unseres Mercatorzimmers durch das Duisburger Handwerk im Jahre 1983 bestimmt dieses Wandbild die besondere Atmosphäre des Raumes.“
Für Hans-Werner Tomalak, den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Duisburg, war das Engagement seines Hauses fast schon Pflicht: „Die Sparkasse Duisburg hat Anfang der 1980er Jahre der Stadt Duisburg diese Tapisserie als Dauerleihgabe übertragen. Von daher war es für den Vorstand selbstverständlich, auch dafür zu sorgen, dass die Substanz dieses wertvollen Wandschmucks erhalten bleibt.“
Die Tapisserie,  wahrscheinlich flämischen Ursprungs und wird auf das 18. Jahrhundert datiert, zeigt eine fantastische Waldlandschaft mit sprudelnden Wasserquellen im Vordergrund und einer Burgruine in der Lichtung im Hintergrund. In den Bäumen verstecken sich exotische Tiere wie Papagei und Leopard. Ein heimisches Storchenpaar tummelt sich im Weiher am Waldesrand. Dieses Bild ist umrandet von einer breiten Bordüre, die mit einem Muster aus kunstvoll ineinander verflochtenen Blumen ausgefüllt ist.
Die Kunst des Teppichwirkens erlebte in der Epoche des europäischen Barocks eine große Renaissance. Die wichtigsten Zentren der Produktion lagen in Frankreich und in den Niederlanden. Vor allem die hochqualifizierten und leistungsstarken flämischen Manufakturen waren in der Lage, innovative Ideen von Künstlern wie Peter Paul Rubens handwerklich umzusetzen. Für die Herstellung von einem Quadratmeter brauchten die Teppichwirker oftmals bis zu einem Jahr!
Nach den anfänglichen Höhepunkten im 17. und 18. Jahrhundert erlebte die Tapisseriekunst in den flämischen und französischen Ateliers im 19. Jahrhundert ihren Niedergang. Eine Ursache dafür lag auch in der Reproduzierbarkeit der Bildmotive, die zu zahlreichen Imitationen großer Meister geführt hatte.
Im Mittelalter gehörten Wandteppiche zum unverzichtbaren Reisegepäck der Fürsten, um unterwegs die nackten Mauern der Unterkünfte zu bedecken und eine vertraute Umgebung zu schaffen. Im 17. und 18. Jahrhundert waren Tapisserien, die zu den kostspieligsten Kunstwerken gehörten, unabdingbarer Teil der Raumausstattung reicher Bürgerhäuser und fürstlicher Residenzen. Könige und Fürsten sammelten die textilen Kunstwerke wie Gemälde und andere Kostbarkeiten und ließen damit die repräsentativen Räume ihrer Schlösser schmücken.

Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Sparkassen-Chef Hans-Werner Tomalak nehmen die restaurierte Tapisserie in Augenschein

Nutzungsbeschränkung Beeckerwerth – Bebauungsplan öffentlich ausgelegt.
Der Bebauungsplan 944 zur Nutzungsbeschränkung eines Industriegebietes wird öffentlich ausgelegt. Betroffen ist der Bereich zwischen der Autobahn 42, der Alten Emscher, Bahnstrecke, Stepelsche Straße und Meerbergstraße. Ziel ist die Erweiterung der bestehenden Nutzungsbeschränkung des Industriegebietes, um unerwünschte Entwicklungen zu vermeiden.
Der Planentwurf liegt in der Zeit vom 23. Juli bis 28. August 2009 jeweils von 8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Er ist einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25, 47051 Duisburg (hier auch weitere Auskünfte erhältlich in Zimmer E 39), sowie im Bezirksamt Meiderich/Beeck, Zimmer 100, in der Bürger-Service-Station, Von-der-Mark-Str. 36, 47137 Duisburg.
Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist hierzu Stellungnahmen abgeben. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten.

Ein Clubhaus für den Golfplatz – Bebauungsplan öffentlich ausgelegt.
Der Golfplatz Röttgersbach soll ein Clubhaus bekommen. Der Bebauungsplan soll die Voraussetzungen dafür schaffen. Betroffen sind Teilbereiche des Golfplatzes Röttgersbach, der Hofanlage „Ardeshof“ sowie westlich und östlich angrenzende Umgebungsflächen. Der Neubau ist für die Aufrechterhaltung des Golfplatzes und zur Verbesserung des Golfsportbetriebes erforderlich.
Der Planentwurf liegt in der Zeit vom 23. Juli bis zum 28. August 2009 jeweils von 8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Er ist einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25, 47051 Duisburg (hier auch weitere Auskünfte erhältlich in Zimmer E 39) sowie im Bezirksamt Hamborn, Zimmer 1, Duisburger Straße 213, 47166 Duisburg.
Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist hierzu Stellungnahmen abgeben. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten.

Schmiedekurs „Damaszenerstahl“ am Stadtmuseum
Wenn am 4. und 5. September vor dem Kultur- und Stadthistorischen Museum erneut der Ruf „Eisen glüht!“ ertönt, dann klingen wieder die Schmiedehämmer auf dem Amboss.
An diesem Wochenende, jeweils zwischen 11 und 17 Uhr, werden nach historischen Methoden unterschiedlich harte Stähle miteinander verschweißt – so entstehen hier unter den Händen der Teilnehmer auch die legendären Damaszener-Klingen. Die so erzeugten Stähle haben die Qualität heutigen Edelstahls. Es wird an zwei offenen Feuern gearbeitet.
Wer bei der schweißtreibenden Arbeit nicht nur zusehen, sondern mitarbeiten will, kann an dem Schmiedekurs teilnehmen (Kosten: 150 Euro). Der Workshop richtet sich an Erwachsene, auch Jugendliche ab 14 Jahren können in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen. Das Zusammenschweißen unterschiedlicher Metalle ist nicht ganz einfach und erfordert Geduld. Neben dem Feuerverschweißen wird auch das Schleifen, Feilen, Polieren und Ätzen erprobt.
Kursleiter Olaf Knöpges, der sich dem experimentellen Umgang mit archäologischen und historischen Techniken verschrieben hat, war schon bei vielen Festen des Kultur- und Stadthistorischen Museums mit seinen Aktionen zu sehen.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Donnerstag, 23.Juli, zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Dienstag, 21. Juli, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Kindertheaterprogramm „Vorhang auf!“ von August bis Dezember 2009
Die 21. Ausgabe des Kindertheaterprogramms „Vorhang auf!“, mit Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 20 Jahren, liegt ab sofort an allen relevanten öffentlichen Stellen aus. Vom Sommer bis zum Winter gibt es wieder viele interessante Theater- und Schauspielveranstaltungen, Konzert-, Musik- und Opernaufführungen für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie.
Es wird zum Beispiel Theatervorstellungen von Schulen für Kindergartenkinder und Schülerinnen und Schüler geben. Im September und Oktober 2009 werden Aufführungen für Vorschulkinder und Grundschulklassen von der Deutschen Oper am Rhein mit „Hexe Hillary geht in die Oper“ im Theater Duisburg stattfinden.
Weitere Sondervorstellungen für Kindergärten und Schulen bieten die Bezirksbibliothek Rheinhausen und die Stadtbibliothek Duisburg-Mitte, sowie das ReibeKuchenTheater im KOM’MA. Im November und Dezember 2009 öffnet sich der Vorhang für das sehr junge Publikum im Foyer III des Theater. Die Duisburger Philharmoniker werden im Rahmen des konzertpädagogischen Projekts „Klasse.Klassik“ Konzerte für Kinder, Jugendliche und Familien spielen und Dr. Barbara Volkwein wartet mit Neuigkeiten auf.
Weitere Glanzpunkte:
Im September gibt es ein Masken-Beatbox-Theater mit dem Titel „Klasse Klasse“ von Michael Vogel und Ensemble im Theater. Die Spielarten 2009, das Theaterfestival für Kinder und Jugendliche, findet vom 20. September bis 28. September 2009 im KOM’MA-Theater statt. Die 15. Neumühler Theatertage sind vom 16. bis 20. November 2009 im Bürgerhaus Neumühl zu erleben. Für jede Altersstufe ist eine große Auswahl vorhanden! Die Broschüre, gefördert durch die Franz Haniel & Cie. GmbH, gibt es ab Juli im Internet unter www.theater-duisburg.de/vorhangauf.

Bund deutscher Rechtspfleger
Sie hegen und pflegen die deutschen Gesetze, auf dass sie wachsen und gedeihen: Die Rechtspfleger arbeiten bei den Gerichten. "Erzählen Sie nicht so einen Blödsinn," zürnt in diesem Augenblick Wilhelm von der Brüggen. "Lesen Sie besser nach, was in BerufeNet, der berufskundlichen Plattform der Arbeitsverwaltung, steht. Dann wissen Sie auch, wein ein Rechtspfleger beruflich macht." Von der Brüggen weiß es aus eigener Anschauung. Er ist selbst Rechtspfleger am Amtsgericht Duisburg und kümmert sich dort um Zwangsversteigerungen. Er ist aber auch Vorsitzender und Schatzmeister der Duisburger Ortsgruppe des Bundes Deutscher Rechtspfleger (BDR)
"Eine der Kernaufgaben des Bundes Deutscher Rechtspfleger ist die Fortentwicklung des Rechts im Bereich der Rechtspflege. So beschäftigt sich der Bund Deutscher Rechtspfleger mit aktuell anstehenden Gesetzesänderungen und versucht aber auch, eigene Vorstellungen zu entwickeln und dem Gesetzgeber nahezubringen. Die verbandspolitischen Grundsatzaussagen hierzu finden Sie im Leipziger Programm des Bundes Deutscher Rechtspfleger, welches ständig fortgeschrieben und den sich ändernden Anforderungen angepasst wird. Auf Bundesebene ist eine ständige Kommission mit der Ausarbeitung der von den Rechtspflegertagen oder dem Rechtspflegerpräsidium beschlossenen Änderungen befasst. Das Leipziger Programm finden Sie auf der Internetseite des Bundes Deutscher Rechtspfleger.
Eine weitere Kernaufgabe des Bundes Deutscher Rechtspfleger ist die Weiterentwicklung des Status und der Besoldung der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger in ihrer Eigenschaft als Beamte. In dieser Eigenschaft findet ein Einsatz auch in Bereichen außerhalb der eigentlichen Rechtspflege im Bereich des Justizmanagements statt. Dies eröffnet vielfältige Problemfelder. Funktionen der unabhängigen Rechtspflege können mit Aufgaben der Verwaltung kollidieren, was klare Abgrenzungen in statusrechtlicher Sicht erforderlich macht.
Daneben erfordern die besonders verantwortungsvollen und schwierigen Aufgaben der Gerichtsbarkeit eine Fachkompetenz, die nur von hochqualifizierten und speziell ausgebildeten Rechtspflegerinnen und Rechtspflegern wahrgenommen werden sollten. hierfür ist es aber unabdingbar, ein angemessenes und gerechtes Bezahlungssystem zu entwickeln.
Der Bund Deutscher Rechtspfleger kann hierzu wesentliche Ideen und Vorschläge beitragen, die unbedingt in die kommenden Diskussionen um neue Beamtenstrukturen einbezogen werden müssen.
Der Bund Deutscher Rechtspfleger NRW begleitet die Rechtsentwicklungen in dem nach der Föderalismusreform verantwortlichen Parlament in Düsseldorf und tritt für die berechtigten und notwendigen Interessen der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger gegenüber Politik und Verwaltung ein," stellt sich der BDR im Internet selbst vor.
Landesweit gehören dem BDR 1385 Mitglieder an. In Duisburg sind es 101. Sie arbeiten in den drei Duisburger Amtsgerichten sowie bei der Staatsanwaltschaft und beim Landgericht. "Im Prinzip gehören auch das Amtsgericht und das Sozialgericht dazu. Dort gibt es aber nur sehr wenige Rechtspfleger," berichtet von der Brüggen. Daß Rechtspfleger Beamte und nie Angestellte sind und dass beim Amtsgericht Duisburg ein Rechtspfleger Vorsitzender des Personalrates ist, erfahre ich so ganz nebenbei.
Glaubt man dem BDR, gibt es in Nordrhein-Westfalen zu wenige Rechtspfleger. Die Einstellungspraxis der vergangenen Jahre sorgte dafür, dass nicht mehr genügend qualifiziertes Personal zur Verfügung steht. "In Duisburg ist es besonders schlimm," betont von der Brüggen. "Im Durchschnitt muss jeder Rechtspfleger 1,4mal so viele Fälle bearbeiten wie er es von seinem Aufgabenfeld her sollte." Die Folge? Von der Brüggen gibt ein Beispiel: "Die Regel sollte sein: Eine Zwangsversteigerung sollte in 5 Monaten über die Bühne gehen. In der Praxis dauert es 1 Jahr. Die Ausnahme wird leider zum Normalfall. Bei uns ist leider seit über 1 Jahr eine Vollzeitstelle nicht besetzt."
Ist das Amtsgericht technisch und materiell angemessen ausgestattet? Keine Ahnung. "Der Computer ist jedenfalls keine Erleichterung, weil zusätzliche Schreibarbeiten hinzugekommen sind." Wir unterhalten uns auch über den Beförderungsstau und die Arbeitszeitverlängerung. Eine Sache brennt von der Brüggen dabei wohl auf den Nägeln: "Das Land bildet unter Bedarf aus. Wir haben immer mehr Anwärterstellen gefordert als gekommen sind. Wir sind zu wenige Leute für zu viel Arbeit." Andreas Rüdig
Müllcontainer brannte
Vermutlich durch Vandalismus ist auf dem Schulhof der Gneisenau-Schule gestern
Abend ein Brand entstanden, den die Feuerwehr schnell löschen konnte.

Manfred Schneider

Montag, 13.Juli 2009 - Historischer Kalender

Zusätzlich 100 Millionen Euro für Lärmschutzmaßnahmen
aus Konjunkturprogrammen des Bundes

Innovative Techniken an der Schieneninfrastruktur im Bahn-Praxistest .
Bis 2011 insgesamt 400 Millionen Euro für Lärmschutz
Im Rahmen der Konjunkturprogramme des Bundes fließen bis 2011 zusätzlich rund 100 Millionen Euro in Maßnahmen des Lärm und Erschütterungsschutzes an Schienenwegen.
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee: "Um den Bahnlärm zu reduzieren haben wir völlig neue und noch effizientere Maßnahmen entwickelt, die jetzt bundesweit umgesetzt werden. Mit Schienendämpfern, niedrigen Schallschutzwänden und weiteren Maßnahmen direkt am Gleis rücken wir Lärm und Erschütterungen an Bahnstrecken zuleibe. In meinem Haushalt haben wir die Mittel für den Lärmschutz bereits auf 100 Millionen Euro stark erhöht. Mit noch einmal 100 Millionen Euro aus den Konjunkturprogrammen steigen die Investitionen in diesem Jahr auf Rekordhöhe."
"Die Reduzierung des Schienenlärms in NRW liegt uns seit langem am Herzen", betont Reiner Latsch, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land NRW. "In den vergangenen Jahren haben wir bereits zahlreiche Maßnahmen vor Ort realisiert. Wir freuen uns, dass wir die bereitgestellten Bundesmittel nun auch für die Erprobung innovativer Technologien nutzen können - hier in NRW beispielsweise in Bonn und Duisburg-Ruhrort Hafen."
Die Bahn testet neue Maßnahmen, die den Schall unmittelbar der Quelle absorbieren und die Übertragung von Erschütterungen dämpfen. Dazu zählen Schienenstegbedämpfer, verschäumte Schottergleise und niedrige Schallschutzwände aus Gabionen, aber auch präventive Behandlungen der
Schienenoberfläche, Brückenabsorber, Unterschottermatten, besohlte Schwellen oder die so genannte automatische Schienenschmierung.
Lärmschutzmaßnahmen und Einbauorte wurden vom Bundesministerium für
Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) bestimmt. In Betracht gezogen
wurden hochfrequentierte Strecken mit hoher Lärmbelästigung und die
Möglichkeit der schnellen Realisierung.
Mit den Maßnahmen aus dem Konjunkturprogramm werden die laufenden
Aktivitäten von Bahn und Bund zur Reduzierung des Lärms an Schienenwegen ergänzt. Der Bund stellt - unabhängig vom Konjunkturprogramm - pro Jahr 100 Millionen Euro für die Lärmsanierung zur Verfügung.

Lärmschutz - Konjunkturprogramme des Bundes 2009 - 2011
Dateiformat: PDF Dateigröße: 1,14 MB
PDF herunterladen : Lärmschutz - Konjunkturprogramme des Bundes 2009 - 2011
Maßnahmenliste "Konjunkturprogramm Lärmschutz" Dateiformat: PDF Dateigröße: 0,09 MB
PDF herunterladen : Maßnahmenliste "Konjunkturprogramm Lärmschutz"
Themendienst "Konjunkturprogramm Lärmschutz" Dateiformat: PDF Dateigröße: 0,06 MB
PDF herunterladen : Themendienst "Konjunkturprogramm Lärmschutz"

"Wilfried Schaus-Sahm - 20 von 60 - Malerei - Grafik - Fotographie - Collage"
So heißt die Ausstellung, die vom 11. bis 26. Juli 2009 zu den gewohnten Öffnungszeiten in der cubus Kunsthalle zu sehen ist.
"Für den Duisburger Künstler Wilfried Schaus-Sahm ist Malerei ein Abenteuer. Seine Gemälde sind von urwüchsiger malerischer Kraft. Farbinseln in Chiffren informeller Struktur- und Textgebung zeugen von dem Thema des konkreten Malens als einem Prozeß. Es ist der Charakter des Künstlers, sein Glück und seine Verzweiflung ohne Umwege über ablenkende Motive unmittelbar in seinen Gemälden zum Ausdruck zu bringen. Schaus-Sahm setzt dynamische Rhythmen gegen die Leere. Seine Arbeiten haben keinen Anfang und kein Ende in ihren sinnlichen Strukturen. Sie sind voller Bewegung, die von dem Maler selbst kommt, aus seiner Gestik heraus, die sein Körper bestimmt, sein malerisches und leidenschaftliches Temperament," berichtet die Einladung. Schaus-Sahm wurde 1949 geboren und studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte. In der Duisburger Kulturszene ist er kein Unbekannter. Von 1997 bis 2008 arbeitete er als Künstlerischer Leiter der "Traumzeit". Daneben war er an Ausstellungen von fotographischen Arbeiten beteiligt und schrieb Lyrik.
Zwischen 300 und 800 Euro kosten die ausgestellten Exponate. Teils bunt teils schwarzweiß, unterschiedlich groß und unterschiedliche Materialien benutzend (z. B. CD-Schutzhüllen in seinen Collagen) - so lässt sich seine Kunst beschreiben. Auf jeden Fall ist sie sehr modern. "Er wollte mit Farbe und Form Emotionen ausdrücken," berichtet meine Freundin Elke. Mein persönliches Fazit: Endlich gibt es mal in jedem Raum des Museums Bilder zu sehen. Andreas Rüdig

Landessozialgericht NRW:
Schuldnerberatung für Erwerbstätige -ARGE kann zur Kostentragung verpflichtet sein

Wer wegen Schulden seine Arbeit zu verlieren droht, kann gegen den zuständigen Träger der Grundsicherung (hier: ARGE) einen Anspruch auf Übernahme der Kosten für eine Schuldnerberatung haben. Das hat das Landessozialgericht NRW (LSG NRW) jetzt als erstes Landessozialgericht in Deutschland entschieden. Die Essener Richter gaben damit einer 42jährigen aus Siegen Recht, deren inzwischen verstorbener Vater sie durch Immobiliengeschäfte in ihrem Namen mit erheblichen Schulden belastet hatte. Sie hatte unter dem Druck der Schulden (Lohnpfändungen, drohender Verlust des Girokontos) und einer anstrengenden Akkordarbeit vorbeugend die Hilfe einer Schuldnerberatung in Anspruch genommen. Die Kosten in Höhe von 225 Euro für die fünfstündige Beratung hatte sie zunächst vom Träger der Sozialhilfe und später auch von der ARGE erstattet verlangt.
Den Anspruch der Klägerin gegen den Sozialhilfeträger lehnten die Essener Richter zwar ab, weil die erwerbsfähige Klägerin keine Sozialhilfeleistungen verlangen könne; sie sahen aber eine mögliche Zahlungspflicht der ARGE. Nach Ansicht des LSG NRW sieht das Sozialgesetzbuch II (SGB II) nach seinen Grundgedanken und Zielen auch die Gewährung von Hilfen an noch Erwerbstätige durch die ARGE vor, um schon den Verlust der Erwerbstätigkeit und das Eintreten von Hilfebedürftigkeit – insbesondere in Form fehlender Eigensicherung des Lebensunterhalts - zu vermeiden. Der Anwendungsbereich der Vorschrift des § 16 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 SGB II (seit 1.1.2009: § 16a SGB II) über die Gewährung von Schuldnerberatung sei deswegen nicht auf bereits Hilfebedürftige im Sinne des SGB II beschränkt. Das Gesetz müsse vielmehr auf Menschen, denen Hilfebedürftigkeit nur drohe, entsprechend angewandt werden. Die Neufassung des früheren Bundessozialhilfegesetzes und des darin enthaltenen Anspruchs auf vorbeugende Schuldnerberatung habe zu Regelungslücken und Ungereimtheiten geführt. Dies, so die Essener Richter, dürfe aber nicht zu Lasten der Betroffenen gehen und dazu führen, dass der erwerbstätigen Klägerin ein Anspruch auf Kostenerstattung für die dringend benötigte vorbeugende Schuldnerberatung generell verwehrt werde. Vielmehr habe der Gesetzgeber die vorbeugende Schuldnerberatung weiterhin für geboten gehalten und sie in § 11 Abs. 5 Satz 3 des Zwölften Sozialgesetzbuches – SGB XII – für Sozialhilfeempfänger auch ausdrücklich geregelt. Dieser Rechtsgedanke sei wegen der vergleichbaren Interessenlage auf das SGB II und damit auf den Anspruch der Klägerin nach § 16 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 SGB II zu übertragen.
Mit dem Urteil verpflichteten die Essener Richter die zuständige ARGE, den Anspruch der Klägerin neu zu prüfen. Wegen der Bedeutung der neuen Rechtsprechung über den Einzelfall hinaus hat der Senat die Revision zum Bundessozialgericht zugelassen. Das Urteil ist deshalb noch nicht rechtskräftig. (Urteil vom 25.05.2009, Aktenzeichen L 20 SO 54/07; Vorinstanz Sozialgericht Dortmund Aktenzeichen S 41 (30) SO 343/05)

„Duisburg wird zur Industriestadt“ - Familienführung im Stadtmuseum
Für Familien bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen am Mittwoch, 15. Juli, um 15 Uhr die nächste Ferienführung an. Zu dem Thema „Duisburg im Industriezeitalter“ führt Werner Pöhling durch die Stadtgeschichte-Ausstellung. Die großen Werke, Kohle und Häfen prägen die Stadt, die über eine halbe Million Einwohner erreicht. Mit einer Familienkarte beträgt der Eintritt insgesamt nur 5 Euro.  Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz, (Nähe Rathaus) 47051 Duisburg, www.stadtmuseum-duisburg.de.

Sonntag, 12.Juli 2009 - Historischer Kalender

Metro-Gruppe prüft Machbarkeit einer Mikro-Windkraftanlage
für Duisburger Mercator-Center

Die Metro Group Asset Management, das ist die Immobilientochter des Metro-Konzerns, prüft derzeit die Möglichkeit, Einkaufscenter mit aus Windkraft gewonnenem Strom zu beleuchten und zu kühlen. Eine neuartige Mirkowindkraftanlage könnte ab 2010 auf dem Parkplatz des Mercator-Centers in Duisburg-Meiderich einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung des Einkaufscenters leisten.
Voraussetzung für den Einsatz einer solchen Anlage ist eine ausreichende Menge Wind am Standort. Mitte Juli werden Windmessanlagen auf dem Centergelände errichtet. Ergebnisse des Windgutachtens werden im Spätsommer 2009 erwartet.
Partner von Metro bei der Prüfung des Projektes ist RWE Innogy, die sich im vergangenen Jahr an dem britische Entwickler und Hersteller dieser neuartigen Windkraftanlage, "quietrevolution", beteiligt hat und darüber hinaus die Markteinführung und Realisierung der innovativen Technik mit ihrem Windenergie Know-How unterstützt. Die neuen Rotoren sehen aus wie ein Quirl, sind viel kleiner als herkömmliche Windkraftanlagen und verursachen vor allem keinen Lärm. Die Leistung der fünf Meter hohen und 3,1 Meter breiten qr5-Rotoren, die zehn bis 20 Meter hoch über dem Boden installiert werden, liegt bei 6 Kilowatt. Dies resultiert in einer Stromerzeugung von 5.000 bis10.000 Kilowattstunden - je nach Windsituation.
Die Stadt und die Stadtwerke Duisburg AG sehen große Chancen darin, die innovative, effektive und umweltschonende Technik in Duisburg zu nutzen. Eine Delegation unter Leitung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland hatte sich Anfang Juli 2009 in Liverpool eine Referenzanlage angesehen und persönlich davon überzeugt, dass die Windanlage auch hält, was sie verspricht, eine "quiet revolution".
Eine Entlastung für die Umwelt
Oberbürgermeister Adolf Sauerland verspricht sich "frischen Wind" für Duisburg: "Wir wollen Impulse liefern, wie die Zukunft der Energieversorgung einer Stadt aktiv gestaltet werden kann." Die Stadtwerke Duisburg AG hatte auf Initiative ihres Vorstandsvorsitzenden Dr. Hermann Janning bereits in den vergangenen Monaten die Suche nach CO2-neutralen Lösungen intensiviert und sieht in der Nutzung von Windenergie eine perfekte Ergänzung für die Energieversorgung der Stadt.
An verschiedenen Standorten in aller Welt setzt die Metro Group Asset Management beim Betrieb ihrer Center bereits erfolgreich Erdwärme, Solar Chilling und Photovoltaik ein. "Wir wollen in Projekten zur Nutzung erneuerbarer Energie herausfinden, was in Zukunft für unsere Standorte zum Standard werden könnte", erklärt Prof. Michael Cesarz, Geschäftsführer der Metro Group Asset Management, die Intention, in Duisburg eine weitere Pilotanlage zu errichten: "Der ungenutzte Raum, der uns über den Parkplätzen bei unseren Centern zur Verfügung steht könnte für die Erzeugung von Strom aus Windenergie durchaus geeignet sein."
Neben Duisburg wird mit RWE Innogy auch ein Center-Standort in Flensburg für den Test einer quietrevolution-Windkraftanlage geprüft. Eine Entscheidung, ob eine Investition in die Windräder Zukunft hat, wird nach Abschluss der Vorprüfung und des Gutachtens in den nächsten Monaten von der Metro Group Asset Management getroffen.

Verwaltungsdienstleistungen für mobilitätseingeschränkte
Bürgerinnen und Bürger

Offensichtlich besteht bei vielen Duisburger Bürgerinnen und Bürgern, deren Mobilität infolge einer Behinderung dauerhaft eingeschränkt ist, die Sorge, dass notwendige Behördengänge für sie zu einem unüberwindbaren Hindernis werden könnten. Dieses Problem war von den Bewohnern eines Seniorenheims an Oberbürgermeister Adolf Sauerland im Rahmen seines dortigen Besuchs herangetragen worden.
Tatsächlich gibt es für den betroffenen Personenkreis in dieser Hinsicht aber keinen Anlass zur Besorgnis, da die städtischen Behörden selbstverständlich niemanden mit seinem Problem allein lassen und im Bedarfsfalle jede mögliche Unterstützung anbieten, um Hilfesuchenden die Erledigung ihrer Behördenangelegenheiten zu erleichtern. Das dazu stadtweit vereinheitlichte, nachstehend erläuterte Verfahren hat sich bereits in der Vergangenheit eines regen Zuspruchs erfreut und hervorragend bewährt:
Die betreffenden Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihrem Anliegen telefonisch oder durch eine Person ihres Vertrauens an den Bürger-Service des für sie zuständigen Bezirksamtes wenden. Mit dem städtischen Telefondienst (Call Duisburg) wurde die Vereinbarung getroffen, dass potenzielle Anrufer an das örtlich betroffene Bezirksamt zu verweisen sind.
Dort wird der Antrag entgegengenommen, das entsprechende Antragsformular erstellt und dem städtischen Außendienst zugeleitet mit der Bitte, den Antragsteller zu Hause bzw. in seiner Unterkunft aufzusuchen, um die Unterschrift auf dem Antragsformular und die notwendigen Unterlagen, beispielsweise ein Lichtbild oder erforderliche Urkundsdokumente, einzuholen. Sollten zu dem Antragsverfahren noch Fragen bestehen, so sind die örtlichen Bezirksämter zur Erteilung weiterer Auskünfte selbstverständlich gerne bereit.

UDE: Wirtschaftsinformatik gründet internationales Netzwerk
IS:link fördert Studierendenaustausch

Wer ein Semester im Ausland studieren möchte, muss sich im Vorfeld um viele Dinge kümmern: Unterbringung, Kosten und natürlich darum, welche Studienleistungen später anerkannt werden. Um Studierenden den Schritt ins Ausland zu erleichtern, hat Ulrich Frank, Professor für Wirtschaftsinformatik und Unternehmensmodellierung an der Universität
Duisburg-Essen, das Netzwerk "IS:link" (Information Systems Student Exchange Network) ins Leben gerufen. Die Partner --Universitäten, an denen Wirtschaftsinformatik oder Information Systems gelehrt wird -organisieren untereinander unbürokratisch den Austausch des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Essener Stiftung Mercator fördert
das Projekt mit rund 350.000 Euro.
"Mit IS:Link möchte die Stiftung Mercator die internationale Mobilität der Studierenden verbessern und so einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Qualität von Studium und Lehre leisten", so Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator.
Das Koordinierungsbüro von IS:link hat in den letzten Monaten mit allen Partnern die Standards für die Bewerbungs- und Bewertungsverfahren, aber auch für die Betreuung der Gaststudierenden erarbeitet. Außerdem dient das Büro am Essener Campus Studierenden wie Partnerhochschulen als Anlaufstelle. "Den Aufwand für Verwaltung und Lehrende gering halten, den Studierenden Sicherheit und Unterstützung bei ihren Planungen
geben", beschreibt Projektleiter Dr. Eitel von Maur die Hauptaufgabe von IS:link. Um die Abläufe für alle Seiten effizienter zu machen, wurde eigens eine Internet-Software entwickelt.
Derzeit zählt das Netzwerk fünf Mitgliedsuniversitäten. "Wir sind noch in den Anfängen. In den kommenden Jahren wollen wir uns mit weiteren international renommierten Lehrstühlen vernetzen und den Verbund ausbauen", so Professor Frank.
Sein Lehrstuhl hat zum offiziellen Auftakt von IS:link eine internationale Summer School organisiert. Vom 13. bis 22. Juli treffen 15 Studierende aus Israel, Schweden, Österreich, Polen auf Kommilitonen der Uni Duisburg-Essen. Neben den Seminaren zum Thema
Unternehmensmodellierung hat Franks Team ein "spannendes und intensives Rahmenprogramm auf die Beine gestellt, das eine Menge Spaß für die Studierenden verspricht und sie zu Ruhrgebietsfans machen soll", so von Maur. "Das Klavierfestival Ruhr gehört ebenso zum Programm wie eine Radtour und ausgesuchte Stätten der Industriekultur im Revier."

NRW-Privathaushalte hatten 2008 durchschnittlich
46 000 Euro auf der "hohen Kante"

Die privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen besaßen 2008 ein durchschnittliches Geldvermögen von 46 000 Euro pro Haushalt. Allerdings verfügte nicht jeder Haushalt über entsprechende Rücklagen für den Notfall: In jedem zehnten Haushalt waren die Schulden höher als das Vermögen, 86,4 Prozent hatten eine positive Geldvermögensbilanz - die übrigen Haushalte waren zwar schuldenfrei, hatten aber auch keine Ersparnisse.
Nicht alle Haushalte verfügten in gleichem Maße über Geldvermögen. Bei Haushalten Alleinerziehender (67,6 Prozent), Alleinlebender (74,1 Prozent) sowie von Paaren mit minderjährigen Kindern, bei denen nur ein Elternteil
erwerbstätig war (74,4 Prozent), war der Anteil der Haushalte mit Geldvermögen niedriger als im Landesdurchschnitt.
Wie die Grafik zeigt, ist das Sparbuch (in 68 Prozent der Haushalte) immer noch die beliebteste Anlageform. Vermögensbildende Versicherungen (56 Prozent) und Bausparguthaben (38 Prozent) liegen auf den Plätzen zwei und
drei. Die einzelnen Geldanlagen hatten recht unterschiedliche Werte: Die Guthaben der vermögensbildenden Versicherungen waren im Durchschnitt die wertvollsten Reserven. Die geringsten Beträge steckten in den Bausparverträgen. Die vorliegenden Ergebnisse stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008 (EVS 2008). Sie basieren auf Angaben von etwa 9 500 Haushalten aus NRW. (IT.NRW)

Barrierefreier Ausbau des Wegesystems auf dem Friedhof Dahlingstraße in Friemersheim
Das Amt für Umwelt und Grün beginnt heute im Rahmen des Konjunkturpakets mit dem barrierefreien Ausbau des Wegesystem auf dem Friedhof Dahlingstraße. Es wird eine wassergebundene Wegstrecke mit einer Gesamtlänge von 450 Meter neu angelegt, außerdem werden rund 100 Meter vorhandene Wegstrecke barrierefrei saniert. Durch den Ausbau entsteht eine direkte Verbindung zwischen der Dahlingstraße und der Friemersheimer Straße.Für die Maßnahme werden 42.000 Euro investiert. Die Bauarbeiten sollen bis Ende Juli abgeschlossen sein.

Eisboutique am Seehaus eröffnet
Nein, das Wetter war nicht besonders schön, aber das hat einen Eiskonditor noch nie davo
n abgehalten, seine wahre Kunst anzubieten. "Der Standort ist gut und irgendwann ist es ja wieder warm, dass die Menschen wieder mehr Eis essen", war sich Massimo Conedera - auf dem Bild links -  sicher. Auch deshalb hat er am Seehaus im Sportpark die doch sehr aufwändige "Eistheke" gehobenen Niveaus gegen das vorherige Provisorium austauschen lassen. Übrigens mit der Theke, die schon bei der TV-Serie "Lindenstraße" eine wichtiges Requisit war. Unter den Klängen der Duisburger Band Trionova wurde mit einigen Freunden das Ereignis entsprechend gefeiert. haje

Steinbruch heute: Easy Sunday Pop Lounge mit TRIONOVA - Welthits ganz nah
Die Easy Sunday Pop Lounge findet an jedem Sonntag der Woche im Steinbruch statt. Bei freiem Eintritt werden akustische Coversongs im Café und im Sommer im Biergarten von verschiedenen Bands präsentiert.
Die zweiten und vierten Sonntage sind nach wie vor für die Duisburger Band trionova um Sänger Jupp Götz reserviert. trionova ersetzen gefühlsmäßig eher das traditionelle Jazztrio. Die Songs bewegen sich zwischen Stevie Wonder, den Beatles, Lenny Kravitz und Sting, sind jedoch immer so arrangiert, dass sie der kleinen, akustischen Besetzung entsprechen.
Beginn: 19:30 h // Eintritt frei!

Landschaftspark wieder Mekka der Mountainbiker
Am 8. und 9. August 2009 gehen im Duisburger Landschaftspark Nord mehr als 1.600 Mountainbiker an den Start für die 24 Stunden von Duisburg. Gefahren wird in achter, vierer, zweier sowie mixed Teams, und ganz Harte haben als Einzelfahrer eine eigene Wertung.
Gestartet wird am Samstag um 13 Uhr, 24 Stunden später ist dann logischerweise das Finish. Die Zuschauer können sich bei freiem Eintritt nicht nur auf spannende actiongeladene Rennen freuen, sondern auch auf ein tolles Begleitprogramm.
Bild vom Mountainbiker auf Treppe als Aufmacherbild verwenden. BU: Der anspruchsvolle Kurs im Landschaftspark Duisburg-Nord erfordert höchste Konzentration

Freitag, 10.Juli 2009 - Historischer Kalender

Erinnerung in bewegten Bildern:
„Heimatfest in Laar 1962 bis 1963“

Der Infonachmittag im AWO-Nachbarschaftscafé des Wohndorfs Laar ermöglicht am Dienstag, 21. Juli, einen Blick zurück. Der Film „Heimatfest in Laar 1962 bis 1963“ weckt Erinnerungen an Geselligkeit und Zusammenhalt im Stadtteil.
Der aus privaten Aufnahmen zusammengestellte „Heimatfilm“ aus der Wirtschaftswunderzeit ist ab 15 Uhr im Nachbarschaftscafé der Duisburger AWO im Wohndorf Laar, Im Wohndorf 1, kostenlos zu sehen. Nach der Vorführung können sich die Zuschauer bei Kaffee und Kuchen ganz entspannt austauschen und die gesehenen Bilder mit ihren eigenen Erinnerungen an alte Zeiten in Laar ergänzen. Weitere Informationen über Ute Hoffmeister, Telefon 0203 8086-171.

Windkraftanlage
Die Metro Group Asset Management, die für die Immobilien zuständige Tochter der Metro-Gruppe, erwägt am Mercator-Center in Duisburg-Meiderich durch Einsatz moderner Windkraftanlagen einen Teil des dort anfallenden Energiebedarfs zu decken. Langfristig sollen nicht nur die Energiekosten gesenkt, sondern durch den Rückgriff auf regenerative Energiequellen auch die Umwelt nachhaltig entlastet werden.

Bald sieben Milliarden Menschen auf der Erde
Im Moment leben rund 6,8 Milliarden Menschen auf der Erde, bis Anfang 2012 werden es über sieben Milliarden sein. Dies ist eines der Kernergebnisse aus den jüngsten Projektionen der Vereinten Nationen (UN), die das Statistische Bundesamt anlässlich des morgigen Weltbevölkerungstages veröffentlicht. In den Vorrausschätzungen geht das
"mittlere Szenario" von den am wenigsten extremen Annahmen aus. Demnach wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf über 9,1 Milliarden Menschen anwachsen.
Das Wachstum verläuft insgesamt langsamer als in den vergangenen Jahrzehnten und in den verschiedenen Weltregionen unterschiedlich. Der
Schätzung zufolge wird die Bevölkerung Afrikas am stärksten wachsen und
sich, trotz regional hoher AIDS-Raten, zwischen 2010 und 2050 von 1,03
Milliarden auf 2,00 Milliarden fast verdoppeln. Ihr Anteil an der Weltbevölkerung wird im gleichen Zeitraum von 15,0% auf 21,8%zunehmen.
Dagegen wird der Anteil der in Europa Lebenden, der 1950 noch 21,6% betrug, der Schätzung zufolge bis 2010 auf 10,6% und bis 2050 auf 7,6% gesunken sein. In Europa lebten Mitte des vergangenen Jahrhunderts 547
Millionen Menschen. 2010 werden es laut UN-Schätzung rund 733 Millionen
und 2050 nur noch 691 Millionen sein. Europa ist der einzige Kontinent, für den in Zukunft mit einer schrumpfenden Bevölkerung gerechnet wird.
Der Vorausberechnung zufolge wird Indien nach 2025 China als bevölkerungsreichstes Land ablösen. Während für China für 2010 eine Einwohnerzahl von rund 1,35 Milliarden erwartet wird, schätzen die UN die indische Bevölkerung noch um 140 Millionen kleiner ein. Im Jahr 2050 werden der Schätzung zufolge rund 1,42 Milliarden Menschen in China und
rund 1,61 Milliarden Menschen in Indien leben.

Donnerstag, 9.Juli 2009 - Historischer Kalender

Duisburg nimmt erstmalig Flüchtlinge aus dem Irak auf
Die Sozialverwaltung der Stadt Duisburg hat unter Federführung des zuständigen Beigeordneten Reinhold Spaniel die ersten siebn Irak-Flüchtlinge, die in Duisburg eine neue Heimat finden sollen, unter ihre Fittiche genommen. Da es sich um Personen handelt, die eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten und dauerhaft in Deutschland bleiben werden, stehen zunächst eine Versorgung mit Wohnraum und der Einstieg in eine Integration in die Gesellschaft im Vordergrund.
Spaniel: „Die Stadtverwaltung wird sich in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk zunächst darauf konzentrieren, den betroffenen Menschen unbürokratisch Hilfe in allen Belangen des Alltags zu bieten. Hierzu zählen neben den üblichen finanziellen Hilfeleistungen insbesondere auch eine persönliche Betreuung und Beratung, die die Menschen in die Lage versetzen sollen, sich in Duisburg zurecht zu finden und hier heimisch zu fühlen.“

Dellviertel: Sperrung für Linksabbieger Mercatorstraße Ecke Düsseldorfer Straße
Ab heute, 9. Juli, bis voraussichtlich 16. Juli, ist die Linksabbiegerspur Mercatorstraße Ecke Düsseldorfer Straße in Fahrtrichtung Düsseldorfer Straße für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Die in diesem Bausstellenbereich befindliche Querungshilfe ist für Fußgänger und Radfahrer ebenfalls gesperrt.
Grund hierfür sind dringend erforderlich gewordene Kanalbauarbeiten.  Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.

Sperrung der Straße Am Innenhafen
Die Straße Am Innenhafen muss am Samstag, 11. Juli, zwischen Philosophenweg und Schifferstraße für den Kraftfahrzeugverkehr vollständig gesperrt werden. Grund für die Sperrung ist die Montage des neuen Brückengeländers, für die ein Kran die gesamte Fahrbahn benötigt.
Umleitungen sind ausgeschildert. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt die Brücke über den Innenhafen passierbar.

Niederrhein-Therme feiert Jubiläum
20 Jahre Niederrhein-Therme – eine Erfolgsgeschichte! Dies war die Aussage des Verwaltungsratvorsitzenden der Niederrhein-Therme, Josef Wörmann, auf der heutigen Pressekonferenz. Der Park habe den Charakter eines Kurparks und die Angebote eines Kurortes. Stolz sind die Verantwortlichen, dass die Therme von der Stiftung Warentest auf Platz drei unter Deutschlands Thermen geführt wird.
Trotzdem hat das Produkt nicht den Bekanntheitsgrad den es verdient, ist die Meinung des Geschäftsführers Hartmut Lange und will die Therme weiter nach vorn bringen, um die Gäste noch intensiver zu erreichen. Wirtschaftlich stehe die Therme gut da und soll nun konkurrenzfähig ausgebaut werden. 600 bis 700 Gäste im Sommer und ca. 1.000 Besucher im Winter, nutzen täglich die Anlage. Zur Wintersaison 2009 werden zusätzliche komfortable Umkleiden, die barrierefrei zu erreichen sind, die Aufenthaltsqualität der Gäste verbessern. Betriebsleiterin Jana Dutschke und Sandra Blat y Bränder von der Revierpark Mattlerbusch Marketing wollen zum Jubiläum mit super Angeboten den Blick auf die Therme fixieren.
Neben den vielen Aktivitäten zum 20. Geburtstag, wird es als Höhepunkt ein Eventwochenende geben. So werden am 15. August, in der Zeit von 14:00 bis 02:00 Uhr, die Gäste auf eine „Saunareise um die Welt“ gesandt. Eine Sinnes- und Erlebnisreise, die durch verschieden Länder und Kontinente führt. Indische Musiker, Samba- und Bauchtänzerinnen sowie afrikanische
Buschtrommel-Tänzer bringen die fernen Länder hautnah in die Niederrhein-Therme. Spiel, Spaß und Animation gibt es einen Tag später am 16. August, für die ganze Familie. Von der Eröffnung um 12:00 Uhr stehen bis 18:00 Uhr diverse Aktionen im Wasser und an Land auf dem Programm. Kinder bis 14 Jahre haben an diesem Familientag in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen, auch im Sauna- und Solebereich, freien Eintritt.
V.l.: Norbert Strompen (Geschäftsführer), Josef Wörmann (Verwaltungsratvorsitzender), Hartmut Lange(Geschäftsführer), Jana Dutschke(Betriebsleitung) und Sandra Blat y Bränder(Marketing)
Siegrid und Manfred Schneider

Schattentheater Karagöz: Workshops für Kinder im Stadtmuseum
Während der Schulferien können Mädchen und Jungen von acht bis 14 Jahren das beliebte türkische Schattenspiel im Kultur- und Stadthistorischen Museum erlernen. Von Dienstag bis Donnerstag, 21. bis 23. Juli, jeweils von 14 bis 16 Uhr, läuft der Workshop, zu dem man sich ab sofort anmelden kann. An drei Nachmittagen werden zuerst die Theaterpuppen gebastelt und bemalt, dann kurze Szenen eingeübt und am dritten Tag auf einer Bühne aufgeführt. Das Schattentheater Karagöz ist in der Türkei so beliebt wie hierzulande das Kasperle-Theater.
Anmeldungen unter 0203 / 283 2640 oder direkt im Museum. Die Kosten betragen drei euro pro Tag und Kind. Natürlich dürfen auch die Eltern mithelfen, wenn nicht alles beim ersten Versuch klappt. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist ein weiterer Workshop vom 11. bis 13. August 2009 geplant.
Von hinten beleuchtete Karagöz-Figur mit beweglichem Arm und Kopf, bunt bemalt auf transparentem Untergrund.

Mütterberatungstermin fällt aus
Die öffentliche Elternberatung/ Mütterberatung im Kindergarten Kiebitzmühlenstraße 21 in Duisburg-Marxloh fällt in den Sommerferien aus. Die nächste Mütterberatung ist ausnahmsweise am vierten Montag im Monat, 27. August, von 9.30 bis 10.30 Uhr. Ab September gelten wieder die bekannten Öffnungszeiten: Jeden ersten und dritten Montag im Monat ist die Mütterberatung von 9.30 bis 10.30 Uhr erreichbar.

Mittwoch, 8.Juli 2009 - Historischer Kalender

Der Sport und der Sportdezernent
Die Sportkanone schießt mit großen, schweren Eisenkugeln. Oder? "Ach, Sie immer mit Ihren Kalauern," grummelte Reinhold Spaniel. "Ich habe früher nicht nur in der 2. Bundesliga Handball gespielt. Ich bin heute als Duisburger Dezernent auch für den Sport zuständig."
Doch wofür ist Spaniel denn nun genau als Dezernent zuständig? Ein Blick auf die offizielle Internetseite der Stadt Duisburg verrät es: Es sind die Bereiche Personal, Soziales, Sport und Arbeitssicherheit.
"Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit ist für die Beschäftigten aller Ämter und Betriebe der Stadt zu gewährleisten. Das Institut für Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin unterstützt die Vorgesetzten in der Wahrnehmung ihrer Verantwortung. Dazu bietet es Beratung und sonstige Hilfestellung an, beispielsweise zu folgenden Fragen: Welche arbeitsmedizinischen Gefährdungen liegen vor? Wie sind diese zu erfassen, zu bewerten und soweit möglich zu verringern? Welche Vorsorgeuntersuchungen sind den Beschäftigten anzubieten? Welche Möglichkeiten gibt es, die Arbeit gesundheitsgerecht und ergonomisch zu gestalten? Welche krankheitsbedingten Einschränkungen sind beim Einsatz von Beschäftigten zu beachten? Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit bearbeiten technische Aspekte, Betriebsärzte bearbeiten gesundheitliche Gesichtspunkte. Die beim Institut angesiedelte Psychosoziale Beratungsstelle ergänzt das Serviceangebot," berichtet die städtische Internetpräsenz. "Eigentlich ist in dem Text schon alles gesagt. Ich wüsste nicht, was ich sonst noch dazu ergänzen sollte," berichtet Spaniel.

Bei der "Zentralverwaltung für Personal, Organisation und Informationstechnologie" ist der Bereich der Personalwirtschaft untergebracht. Einstellungen werden hier genauso bearbeitet wie Pensionierungen, Beihilfe, Kündigungen oder die Karriere von Mitarbeitern. Im Bereich der Aus- und Fortbildung gibt es ein eigenes Institut ganz in der Nähe des Bezirksamtes Süd. Der Bereich der Organisation ermittelt den Personalbedarf der Ämter, ihre Stellenpläne und Stellenbewertungen. "Um eine Sache klarzustellen: Wie in allen anderen Bereichen auch erfüllen wir hier Querschnittsaufgaben. Die städtischen Ämter arbeiten also nicht für sie alleine. Wir sind Dienstleister für sie," betont der freundliche und umgängliche Mann.
Im Bereich der Informationstechnologie geht es um die Anschaffung, Wartung und Pflege von Hard- und Software. "Wir haben als Stadt viele Programme. Nehmen Sie nur Bereiche wie die Einwohnermeldedatei, die Auszahlung von Sozialhilfe, das Kraftfahrzeugwesen, E-Learning, E-Government (also das Herunterladen von Formularen) und die Call-Center - sie alle brauchen ganz individuelle Software. Die hat vor 2 Monaten die Rufnummer 115 eingeführt. Mein Dezernat begleitete dies."

"Die Grundsicherung ist heute ein wichtiges Thema," betont Spaniel. Die Bundesregierung führte zum 1. Januar 2005 die Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zu einer neuen Sozialleistung "Arbeitslosengeld II" zusammen. "Es sollte verhindert werden, dass unter Umständen zwei Ämter ein und dieselbe Person betreuten. Das Sozialamt zahlt heute die Unterkunftskosten für die ARGE - Kunden. Die Kosten belaufen sich dabei auf rund 140 Millionen Euro pro Jahr. Wir haben in Duisburg im Vergleich zu anderen Städten sehr geringe Unterkunftskosten. Viele Leute sind noch in Kurzarbeit. Sollten die auch noch arbeitslos werden, werden die Kosten für die Stadt auf jeden Fall steigen," unkt Spaniel.
Er stellt aber auch klar: "Ich gehöre der Trägerversammlung zwar als beratendes Mitglied an. Ich bin aber nicht Leiter des Amtes. Das ist der Herr Maul."
Auf den offiziellen Seiten des Derzernat taucht zwar das Wort "ARGE" auf. Dort gibt es aber keinen Link zu einem Text, der beschreibt, welche Aufgaben das Spaniel`sche Dezernat hier genau übernimmt.

Das "Amt für Soziales und Wohnen" übernimmt eine ganze Palette von Aufgaben. Das Wohngeld gehört genauso dazu wie die Heimaufsicht, die Hilfe für Blinde und Gehörlose, die Schuldnerberatung, das Wohnungsbaudarlehen des Landes NRW und die Bürgerhäuser. "Die Pflege nimmt schon jetzt einen großen Bereich ein und wird in Zukunft auch noch wachsen," berichtet der Dezernent. "Die Menschen werden immer älter und kommen immer später ins Pflegeheim. Bei manchen Pflegeheimen liegt das Durchschnittsalter bei der Aufnahme bei 83 Jahren. Die Leute sind dann wirklich nicht mehr fit. Die Menschen leben ein paar Jahre im Pflegeheim und sterben dann. Bereiche wie Pflegewohngeld, Pflegeplanung, die Beratung für ältere und pflegebedürftige Menschen und die Investitionskostenförderung für ambulante Pflegedienst wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen."

Der Seniorenbeirat existiert seit 15 Jahren. Nach Worten von Spaniel ist er akzeptiert, auch wenn er anfangs noch belächelt wurde. Anders sieht es da noch beim Behindertenbeirat aus. "Er ist noch nicht sehr angesehen und wird sich noch freischwimmen müssen," urteilt Spaniel.

"Der Sportbereich macht mir sehr viel Spaß," erzählt Spaniel. Die Sportförderung ist dort ein wichtiges Thema. Rund 500 Sportvereine gibt es in Duisburg. Im Fußball, Wasserball, Rollhockey, Inlineskaten und Hockey (die Jugendmannschaft Raffelberg) sind sie besonders erfolgreich.
"Dank des Konjunkturpakets II kann ich etwas Erfreuliches vermelden. Wir können 10 Millionen Euro für die Schaffung von Kunstrasenflächen, die Renovierung von Umkleiden und Duschen und die energetische Erneuerung von Vereinsheimen ausgeben. Das Geld ist allerdings für zusätzliche Ausgaben gedacht. Mitnahmeeffekte soll es ja bekanntlich nicht geben. Das Konjunkturpaket II ist das goldene Füllhorn. Wir können einen Schluck aus der Pulle nehmen."
Ganz egal, ob es um die reguläre Sportförderung oder das Konjunkturpaket II geht, sind die Vereine doch gebeten, sich zu erkundigen, was gefördert wird und ob eine Förderung möglich ist. "Wir schauen dann, was möglich ist," kündigt Spaniel an. Andreas Rüdig

Sperrung der Bahnhofstraße in Duisburg-Walsum

Die Bahnhofstraße in Walsum wird zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Oswaldstraße ab kommenden Donnerstag, 9. Juli, um etwa 9 Uhr in Fahrtrichtung Friedrich-Ebert-Straße voll gesperrt. Die Sperrung ist erforderlich, da die Fahrbahn in diesem Bereich eine neue Decke erhält. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Mittwoch, 22.Juli, dauern. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.

7,1% mehr Unternehmensinsolvenzen im April 2009
Im April 2009 meldeten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes  2 979 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 7,1% mehr als im April 2008. Dagegen nahmen die Verbraucherinsolvenzen ab: Mit 8 251 Fällen lagen sie um 5,7% niedriger als im April 2008. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen summierte sich die Gesamtzahl der Insolvenzen auf insgesamt 13 676 Fälle, das waren 3,4% weniger als im April des Vorjahres.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den April 2009 auf 3,4 Milliarden Euro gegenüber 2,7 Milliarden Euro im April des Vorjahres.
Von Januar bis April 2009 wurden 10 691 Insolvenzen von Unternehmen sowie 32 357 Insolvenzen von Verbrauchern gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte in diesem Zeitraum 52 680 Insolvenzen. Ein Vergleich dieser Zahlen mit den Angaben für den Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt widerspiegeln, da von nordrhein-westfälischen Gerichten im ersten Quartal 2008 Insolvenzfälle des Jahres 2007 nachgemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Ohne Nordrhein-Westfalen stieg von Januar bis April 2009 die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 12,1%, die Verbraucherinsolvenzen nahmen dagegen um 3,7% ab. Die Gesamtzahl der Insolvenzen von Januar bis April 2009 ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,6% zurück.

Sperrung der Hochstraße und Bergheimer Straße in Rheinhausen
Duisburg, 7. Juli 2009 -
Die Hochstraße in Rheinhausen zwischen Schauenstraße und Bergheimer Straße muss ab Mittwoch, 8. Juli, komplett für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. In der Bergheimer Straße, im Einmündungsbereich der Hochstraße, wird der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Hier regelt eine Baustellenampel den Verkehr.
Grund für die Sperrungen sind Straßenbauarbeiten in der Hochstraße und im Einmündungsbereich Bergheimer Straße. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Juli dauern.
Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis und empfiehlt den Ortskundigen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Zahl der Ehescheidungen stieg 2008 wieder an
Im Jahr 2008 ist die Zahl der Ehescheidungen um 3% gegenüber dem Vorjahr angestiegen. In Deutschland wurden 2008 etwa 191 900 Ehen geschieden; 2007 waren rund 187 100 Ehescheidungen registriert worden. Damit wurden 2008 von 1 000 bestehenden Ehen 11 geschieden, im Jahr 1993 waren es dagegen nur 8 von 1 000 Ehen gewesen.
Von 1992 bis 2003 war die Zahl der Ehescheidungen mit Ausnahme des Jahres 1999 beständig von 135 000 auf 214 000 angestiegen, wobei in den
neuen Ländern in den Jahren 1992 bis 1996 vorübergehend sehr wenige Ehen
geschieden wurden. Nachdem die Ehescheidungen in Deutschland von 2004
bis 2007 abgenommen hatten, ist für das Jahr 2008 wieder ein Anstieg zu
verzeichnen.
Bei den im Jahr 2008 geschiedenen Ehen wurde der Scheidungsantrag in 104
000 Fällen von der Frau (54,2%) und in 71 500 Fällen (37,2%) vom Mann
gestellt. In den übrigen Fällen beantragten beide Ehegatten die Scheidung. Gegenüber 2007 ist die Zahl der nur vom Mann beantragten Ehescheidungen um 5,1% angestiegen, nur von der Frau gestellte Scheidungsanträge stiegen leicht um 0,8% an.
Bei der Mehrzahl aller Ehescheidungen sind die Ehepartner zumindest ein Jahr getrennt. 162 500 Ehen (84,6%) wurden im Jahr 2008 nach einjähriger Trennung geschieden, dies waren 4 900 Ehen oder 3,1% mehr als 2007. Bei
3 100 Scheidungen waren die Partner noch kein Jahr getrennt gewesen (+
2,8% gegenüber dem Vorjahr). Die Zahl der Scheidungen nach dreijähriger
Trennung ist mit 25 200 leicht zurückgegangen (- 1,5%).
2008 betrug die durchschnittliche Ehedauer bei der Scheidung 14,1 Jahre. 2007 waren die Partner in Durchschnitt 13,9 Jahre verheiratet gewesen und 1990 11,5 Jahre. Somit setzt sich die Tendenz der vergangenen Jahre zu einer längeren Ehedauer bis zur Scheidung fort.
Von den im Jahr 2008 geschiedenen Ehepaaren hatten knapp die Hälfte Kinder unter 18 Jahren. Gegenüber 2007 hat die Zahl der von der Scheidung ihrer Eltern betroffenen minderjährigen Kinder von 145 000 auf 150 200 und damit um 3,6% zugenommen.

Dienstag, 7.Juli 2009 - Historischer Kalender

15 Jugendliche nutzen bei der VHS erfolgreich 2. Chance
15 Jugendliche, die trotz Schulabschluss bei Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz nicht punkten konnten, nutzten erfolgreich eine von der Stadt Duisburg organisierte zweite Chance. Im Rahmen der neunmonatigen Maßnahme der Volkshochschule Duisburg hatten sich die Jugendlichen auf eine erneute Bewerbungsrunde in Büro- und Verwaltungsberufen vorbereitet.
Finanziert wurde diese Bildungsmaßnahme von der Agentur für Arbeit. Die Jugendlichen konnten nicht nur ihre Defizite ausgleichen, sondern haben zudem viel Neues im Bereich der Bürokommunikation, Betriebswirtschaftslehre, kaufmännisches Rechnen, EDV, Deutsch und Englisch gelernt.
VHS-Leiter Dr. Gerhard Jahn freut sich über das Ergebnis: „13 der 15 Jugendlichen haben nach der Maßnahme ein Ausbildungsvertrag geschlossen. Zwei Teilnehmer haben sich für eine Weiterqualifizierung entschieden.“
Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist von diesem Ansatz mehr als überzeugt: „An den Übergängen von einer Bildungsstufe zur nächsten werden die Weichen gestellt für die berufliche Karriere junger Menschen. Wenn wir wie hier über unsere Volkshochschule Jugendlichen, die trotz Abschluss nicht in einem Ausbildungsverhältnis landen konnten, mit einem überschaubaren Aufwand ‚in den Sattel’ helfen, geben wir ihnen einen entscheidende Impuls in die richtige Richtung. Deswegen müssen wir dieses Angebot auch in Zukunft aufrechterhalten.“

Die erfolgreichen Absolventen der 2. Chance mit den Lehrerinnen Beate Mertens und Hannelore Richter sowie der VHS-Fachbereichsleiterin Gisela Böllert

Kombibad Homberg nimmt am Donnerstag Freibadbetrieb wieder auf
Nachdem am 26. Mai ein Brand im Kombibad in Duisburg-Homberg die gesamten Funktionsräume wie Kasse und Umkleiden in Mitleidenschaft gezogen hatte, wurde der komplette Badebetrieb eingestellt. Am Donnerstag, 9. Juli 2008, wird jetzt wenigstens der Freibadbetrieb, wenn auch mit einigen Einschränkungen, wieder aufgenommen.
„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, für den größten Teil der Sommerferien wenigstens das Freibad wieder zu öffnen“, sagt Oberbürgermeister Adolf Sauerland: „So können die Daheimgebliebenen an heißen Tagen wenigstens schwimmen gehen.“ Um das Freibad wieder in Betrieb nehmen zu können, wurden von DuisburgSport Container für die zwingend notwendigen Aufgaben aufgestellt. So sind beispielsweise die Kasse und die Umkleiden in Containern untergebracht. Aus Platzgründen und wegen fehlender Anbindung an den Schmutzwasserkanal konnte kein Toilettencontainer aufgestellt werden. Der Ersatz besteht aus einzelnen Toilettenhäuschen, die täglich geleert und laufend gereinigt werden sollen. Die Besucher werden auch auf Warmwasserduschen verzichten müssen, genauso wie auf eine Zentralgarderobe, in der die Bekleidung aufbewahrt und bewacht wird. Jeder Badegast wird auf seine Garderobe selber achten müssen. Weil der Betrieb nur mit Einschränkungen gewährleistet werden kann, hat DuisburgSport die Eintrittspreise deutlich gesenkt. So kostet der volle Eintritt in der Sanierungsphase zwei statt drei Euro, der ermäßigte Tarif 2 kostet 1,50 Euro statt zwei Euro und der ermäßigte Tarif 3 kostet einen Euro statt der üblichen 1,50 Euro.
Derweil können im Gebäude des Kombibades die notwendigen Sanierungsarbeiten durchgeführt werden, ohne dass die Besucherinnen und Besucher des Freibades davon gestört werden. Sollte das Wetter mitspielen, soll der Freibadbetrieb auch über das planmäßige Saisonende am 6. September aufrechterhalten bleiben.
Kletterten für ein Foto in luftige Höhen: Sportdezernent Reinhold Spaniel und OB Sauerland auf dem 3-Meter-Brett, der stellv. Bezirksamtsleiter Paul Gunhold und Bezirksbürgermeisterin Hildegard Fischer auf dem 1-Meter-Brett, beobachtet vom ebenerdig stehenden Betriebsleiter von DuisburgSport, Heinz-Gerd Janßen

Sperrung der Hochstraße und Bergheimer Straße in Rheinhausen
Die Hochstraße in Rheinhausen zwischen Schauenstraße und Bergheimer Straße muss ab Mittwoch, 8. Juli, komplett für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. In der Bergheimer Straße, im Einmündungsbereich der Hochstraße, wird der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Hier regelt eine Baustellenampel den Verkehr.
Grund für die Sperrungen sind Straßenbauarbeiten in der Hochstraße und im Einmündungsbereich Bergheimer Straße. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Juli dauern.
Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis und empfiehlt den Ortskundigen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Finanzgericht: Eigenheimzulage für Immobilien im EU-Ausland trotz Verjährung
Beim Finanzgericht Köln sind mehrere Verfahren anhängig, in denen Eigenheimzulage für im EU-Ausland gelegene Immobilien beantragt wird, obwohl nach Auffassung der Finanzverwaltung teilweise bereits Festsetzungsverjährung eingetreten ist (Aktenzeichen: 4 K 3724/08, 4 K 1669/09 und 4 K 1789/09).
Hintergrund der Verfahren ist die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (Rechtssache C-152/05), wonach unbeschränkt Steuerpflichtigen die Eigenheimzulage auch für eigene selbst bewohnte Immobilien im EU-Ausland zusteht. Die Finanzverwaltung wendet diese Grundsätze an, soweit noch keine Festsetzungsverjährung eingetreten ist. In den vorliegenden Verfahren begehren die Kläger jedoch Eigenheimzulage auch für nach Ansicht der Finanzverwaltung festsetzungsverjährte Zeiträume. Streitig ist, nach welchen Grundsätzen sich die Festsetzungsfrist berechnet und ob die Festsetzungsfrist überhaupt zur Anwendung kommt.

Themenausstellung „Märchen der Welt“ in der Zentralbibliothek
Die Medienausstellung in der Zentralbibliothek lädt ab sofort ein in das Reich der Märchen – ob als Buch, CD oder DVD. Vorgestellt werden bekannte und unbekannte Geschichten aus aller Herren Länder. Aber auch der wissenschaftliche und literarische Aspekt findet Beachtung. Alle ausgestellten Medien können gegen Vorlage des Benutzerausweises auch ausgeliehen werden.

Verdienste der Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung
Die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste der 4,7 Millionen Vollzeitbeschäftigten in der öffentlichen Verwaltung in NRW lagen im ersten Quartal 2009 mit 3 163 Euro nur um acht Euro unter denen im Produzierenden Gewerbe (3 171 Euro).
Da die Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung aber im Schnitt mehr als drei Stunden länger pro Woche arbeiten als im Produzierenden Gewerbe, waren die Bruttostundenverdienste der öffentlichen Bediensteten (18,14 Euro) um 8,4 Prozent niedriger als in der gewerblichen Wirtschaft (19,80 Euro).

Verfügbares Einkommen je Einwohner bei 19 290 Euro
Im Jahr 2007 verfügte jeder Einwohner in Nordrhein-Westfalen rein rechnerisch über ein durchschnittliches Einkommen von 19 290 Euro.  Das waren nominal 306 Euro mehr als im Vorjahr. Mit 47 914 Euro wies die Stadt Attendorn im Kreis Olpe rein rechnerisch das höchste verfügbare Einkommen je Einwohner aller 396 Städte und Gemeinden in NRW auf.
Schalksmühle im Märkischen Kreis (40 834 Euro) und Bad Honnef im Rhein-Sieg-Kreis (32 495 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Am unteren Ende der Skala rangierten Selfkant im Kreis Heinsberg (13 947 Euro) und Kranenburg im Kreis Kleve (13 974 Euro).
Ingesamt belief sich das verfügbare Einkommen 2007 in NRW auf rund 347,5 Milliarden Euro. Mit 186,9 Milliarden Euro entfiel davon über die Hälfte (53,8 Prozent) auf die Regierungsbezirke Düsseldorf (102,5 Milliarden Euro) und Köln (84,4 Milliarden Euro). Für die beiden Städte Köln (19,7 Milliarden Euro) und Düsseldorf (12,8 Milliarden Euro) ermittelten die Statistiker die höchsten Einkommenssummen im Lande. Damit verfügte jede(r) Einwohner(in) Kölns statistisch gesehen über 19 850 Euro; in der Landeshauptstadt lag dieser Wert durchschnittlich bei 22 055 Euro.
Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensumverteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht.

Montag, 6.Juli 2009 - Historischer Kalender

Haniel: Cordes und Oesterle gemeinsam bei Panpharma in Brasilien
Dr. Eckard Cordes, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Celesio AG und Dr. Fritz Oesterle, Vorstandsvorsitzender der Celesio AG haben sich über die weitere Vorgehensweise zur Übernahme einer Mehrheit an Panpharma verständig. Beide befinden sich derzeit in Brasilien, um die Gespräche mit Panpharma zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Solidaritätstag fand großen Anklang bei Duisburger
Bürgerinnen und Bürgern

Bundesweit einzigartig war die Aktion, die Multi Development gemeinsam mit
Karstadt und der Stadt Duisburg am Samstag im und vor dem Forum Duisburg veranstaltet hat. Mit der Aktion sollte auf die große Bedeutung des Karstadt Warenhauses für das Forum und für den Standort Duisburg aufmerksam gemacht und gleichzeitig zu Solidaritätseinkäufen aufgerufen werden.
Mehrere tausend Bürgerinnen und Bürger kamen am Samstag, den 4. Juli in die Duisburger Innenstadt nachdem Multi Development, Karstadt und die Stadt Duisburg zu einem Solidaritätstag für Karstadt aufgerufen hatten. Bei schönstem
Wetter fanden viele Aktionen in und vor dem Karstadt-Gebäude auf der
Königstraße statt. Neben einer Vielzahl von ansässigen Unternehmen
unterstützten auch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Karstadt und Multi die Aktion durch ihre Mithilfe beim Verkauf von Grillwürstchen, Bier und Softdrinks sowie durch das Verteilen von Tombolalosen.
Auch Oberbürgemeister Adolf Sauerland stand am Holzkohlegrill und trug dazu bei, dass die Aktion ein voller Erfolg wurde.
Andreas Lüdecke, Leiter Filialorganisation Karstadt Duisburg: „Eine besonders
gelungene Aktion war der Verkauf der „Solidaritäts T-Shirts“, der bei den Kunden großen Anklang fand. Neben den Aktionen waren auch die Kunden-Frequenz und der Umsatz überdurchschnittlich hoch. Die durchweg positive Resonanz unserer Kunden, warf häufig die Frage auf, ob so eine Veranstaltung zukünftig jeden Monat stattfindet.“
Axel Funke: „Karstadt ist für uns ein wichtiger Mieter. Wir sind davon überzeugt, dass das Warenhaus dem Forum und der Stadt Duisburg erhalten bleibt. Der große Erfolg dieser Aktion hat verdeutlicht, dass die Bürgerinnen und Bürger am Standort Duisburg hinter Karstadt stehen.“

Sanierung von über 1000 NRW-Schulen soll jetzt anlaufen
Bisher sollen über 1.000 Schulen in Nordrhein-Westfalen vom Konjunkturpaket profitieren. Dort planen die nordrhein-westfälischen Kommunen Sanierungen von mehr als 400 Millionen Euro, die verstärkt in der Ferienzeit durchgeführt werden. "Jetzt wird in den Kommunen der Turbo eingeschaltet", erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf.
Allen Interessierten stehen Informationen zu den geplanten Projekten im Internet des Innenministeriums zur Verfügung. "Damit schaffen wir Transparenz für die Bevölkerung und die Unternehmen", stellte Wolf fest. "Jeder kann jetzt nachvollziehen, wofür die nordrhein-westfälischen Kommunen dieses Geld ausgeben wollen, wann Projekte begonnen und abgeschlossen werden."
Ob neue Fenster im Gemeindehaus Rohren (Monschau) oder Dämmung der Außenfassade der St.-Nikolaus-Grundschule Freienohl (Meschede):
Die Übersicht liefert interessante Informationen. So können Betriebe sich an die Kommunen wenden und ihnen gezielt Dienstleistungen anbieten.
Bereits 3 Monate nach Inkrafttreten des nordrhein-westfälischen Investitionsgesetzes sind bei den Kommunen insgesamt 1.793 Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rd. 642 Millionen Euro geplant. Aus dem zweijährigen Investitionsprogramm sind bereits über die Hälfte der statistisch auf 2009 entfallenden pauschalen Investitionsmittel verplant. Wolf: "Nordrhein-Westfalen macht ein Rekordtempo. Wir haben den Kommunen die Freiheit gegeben, die Umsetzung vor Ort geht gut voran und die Zahlen steigen täglich."
Die Übersichten, die laufend aktualisiert werden, finden Sie auf der Internetseite unter: http://www.im.nrw.de/bue/410.htm

Park-Kult-Tour Festival mit Gary Moore
Das diesjährige Park-Kult-Tour Festival findet am Samstag, 11. Juli, im Innenhofbereich des Parkhauses Meiderich statt. Neben diversen jungen Nachwuchsbands und etablierteren Acts wird als besonderes Highlight ab 20 Uhr die britische Rock- und Blueslegende Gary Moore das Festival headlinen. Aufgrund der Popularität dieses Musikers darf bei gutem Wetter mit einem „vollen Haus“ gerechnet werden.

ÖKOPROFIT® Duisburg - Umweltschutz mit Gewinn
Kosten senken und die Umwelt entlasten - mit dem vom Land NRW geförderten Projekt ÖKOPROFIT® Duisburg unterstützen die Stadt Duisburg gemeinsam mit Kooperationspartnern und Duisburger Unternehmen, Betriebskosten zu senken und gleichzeitig die Umwelt zu entlasten.
Ökoprofit Duisburg am RheinZiel des Projektes ist es, durch konkrete Maßnahmen Kosten im Bereich Wasser, Energie und Abfall zu senken, Rechtssicherheit zu vermitteln und diese Erfolge im Umweltschutz öffentlichkeitswirksam herauszustellen.
Wie man das macht, wird im Rahmen des Projektes ÖKOPROFIT® Duisburg gezeigt. So ist unter fachlicher Anleitung eine umfassende intensive Analyse von möglichen Ein-sparpotenzialen vorgesehen, das Einbringen von Erfahrungen aus ähnlichen Branchen, die Kommunikation der Ökoprofit-Teilnehmer untereinander, bevor dann Maßnahmen kreiert werden, die passgenau sind und die vorhandenen Potenziale auszuschöpfen.

Das Projekt Ökoprofit, welches durch das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW gefördert wird, bietet eine hervorragende Grundlage, wie die bisherigen Erfolge in NRW verdeutlichen:
Allein in Nordrhein-Westfalen haben bis März 2009 über 900 Unternehmen an einem Ökoprofit-Projekt teilgenommen. Die umgesetzten Maßnahmen führen nachhaltig zu Reduzierung des Wasserverbrauchs um etwa 2.600.000 m3 pro Jahr, zur Verringerung der Restmüllmengen um 37.000 Tonnen pro Jahr, zu Energieeinsparung um über 410 Mio. kWh und damit zur Reduzierung der Emission von Treibhausgasen um mehr als 135.000 Tonnen CO2 jährlich. Den dafür getätigten Investitionen von insgesamt rd. 90 Mio. Euro, zum großen Teil in Umweltschutztechnik, stehen jährliche Einsparungen in Höhe von über 38 Mio. Euro gegenüber. Dieses entspricht einer durchschnittlichen Amortisationszeit von 2,4 Jahren. Diese Erfolge zeigen deutlich, welche Potenziale sich bieten und dass diese mit relativ überschaubarem Aufwand zu erschließen sind.
Wie hoch das Interesse hier in Duisburg daran ist, zeigt sich in der großen Resonanz. Innerhalb von nur 3 1/2 Monaten erklärten sich 15 Betriebe zur Teilnahme bereit. Das ist die maximal möglichen Anzahl Teilnehmern für einen Durchgang. Es ist vorgesehen, ab 2010 neue Staffeln durchzuführen, um auch weiteren Interessenten eine Teilnahme zu ermöglichen. Das Projekt ist eine Maßnahme im Rahmen des "Duales Klimakonzept Duisburg". Ziel ist es, in den kommenden Jahren das Wissen aus Ökoprofit an möglichst viele Duisburger Betriebe weiterzugeben.
Die erste Runde ÖKOPROFIT® Duisburg startete am 1. Juli 2009 und dauert ein Jahr. Die Betreuung erfolgt durch die B.A.U.M. Consult GmbH (Hamm), die bereits zahlreiche ÖKO-PROFIT®Projekte in Nordrhein-Westfalen erfolgreich begleitet hat.
In gemeinsamen Workshops mit allen 15 beteiligten Unternehmen und durch individuelle Vor-Ort Beratung werden praxisnahe Maßnahmen entwickelt. Denn gerade im mittelständischen Bereich können durch einen effizienten Umgang mit den knapper werdenden Ressourcen sowohl Umwelt und Klima geschützt als auch Kosten eingespart werden. Nach Abschluss des Projekts verleiht die Stadt Duisburg und das Land NRW zusammen mit den Kooperationspartnern öffentlichkeitswirksam die Auszeichnung als "Ö-KOPROFIT-Betrieb Duisburg".

16,5% weniger Wohnungen im Jahr 2008 fertig gestellt
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2008 in Deutschland 176 000 Wohnungen fertig gestellt. Das waren 16,5% oder 39 000 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Seit 1995, als mit knapp 603 000 Wohneinheiten ein Höchststand erreicht wurde, ging die Zahl der jährlich fertig gestellten Wohnungen um mehr als 70% zurück.
Von den 176 000 fertig gestellten Wohnungen waren 152 200 Neubauwohnungen in Wohngebäuden, das waren 17,8% weniger als im Jahr 2007. Dabei lag der Rückgang der Fertigstellungen von Einfamilienhäusern bei 22,0% und der von Wohnungen in Zweifamilienhäusern bei 23,6%. In Mehrfamilienhäusern wurden 8,8% weniger Wohnungen fertig gestellt als 2007.
Dagegen stieg der umbaute Raum der fertig gestellten neuen Nichtwohngebäude gegenüber dem Jahr 2007 auf 206,8 Millionen Kubikmeter
(+ 15,3%). Dieses Plus ist vor allem auf die nichtöffentlichen Bauherren
(+ 17,5%) zurückzuführen. Bei den öffentlichen Bauherren wurde das Ergebnis von 2007 unterschritten (- 7,4%).

Sonntag, 5.Juli 2009 - Historischer Kalender

Steinbruch heute: „Easy Sunday Pop Lounge“mit ANDY PILGERS SMOOTH ATTACK – bekannte Rock & Popsongs in neuem Gewand : an jedem ersten Sonntag!
Die Easy Sunday Pop Lounge findet an jedem Sonntag der Woche im Steinbruch statt. Bei freiem Eintritt werden akustische Coversongs im Café und im Sommer im Biergarten von verschiedenen Bands präsentiert.
An jedem ersten Sonntag im Monat lädt der Schlagzeuger Andy Pilger zu einer leisen und relaxten Version seines Groove Attack ein, dem Smooth Attack. Er tauscht dafür Stix gegen Percussion und wird zusammen mit Bassist Jörg Hamers und Purple Schulz Sänger Stephan Scheuss (Foto) bekannte Rock & Popsongs in neuem Gewand präsentieren.
Beginn: 19h30 // Eintritt frei!

Ausbildungsstellen 2010
Die Stadt Duisburg bietet für das Jahr 2010 ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten an. Ab sofort können sich Ausbildungssuchende beim Zentrum für Personalentwicklung bewerben.
In welchen Berufen wird ausgebildet
Verwaltungsfachwirte/-wirtinnen,
Verwaltungsfachangestellte,
Kaufleute für Bürokommunikation,
Fachinformatiker/in Systemintegration,
Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung,
Informatikkaufleute,
IT-Systemelektroniker/in,
Industriekaufleute,
Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste -Bibliothek,
Servicefachkräfte für Dialogmarketing,
Technische/r Zeicher/in (Tiefbau),
Bauoberinspektoren/-innen (Bauingenieurwesen),
Lebensmittelkontrolleure/-innen,
Fachangestellte für Bäderbetriebe,
Brandmeisteranwärter/innen,
Brandoberinspektoren/-innen,
Traineeprogramme für Hochschulabsolventen.

Kostenfreie Ausbildung zum Programmierer
Information und Technik Nordrhein-Westfalen bildet in sechs Monate dauernden Kursen Programmierer aus. Das Angebot richtet sich an Interessenten mit Hochschul- oder Fachhochschulreife; zusätzlich ist ein Eignungstest zu absolvieren. Die Teilnahme an dem Lehrgang ist kostenlos, es wird eine Aufwandsbeihilfe in Höhe von knapp 100 Euro je Monat gezahlt.
Drei unterschiedliche Ausbildungszweige stehen zur Auswahl:
. PC-Lehrgang Typ 1: Anwendungsprogrammierung - Schwerpunkt
Java;
. PC-Lehrgang Typ 2: Anwendungsprogrammierung - mehrere
Sprachen;
. PC-Lehrgang Typ 3: System- und Netzwerkadministration.

Die Ausbildungen vermitteln Kenntnisse zu Programmier- und Markup-Sprachen (C, C++, Visual Basic.NET, HTML, Java) sowie zu den Themenbereichen Betriebssysteme, Netze, relationale Datenbanken, Serverdienste und Anwendungen verschiedener Server.
Für die kommenden Lehrgänge, von denen der nächste Anfang September 2009 beginnt, stehen noch Plätze zur Verfügung. Bewerbungen sollten (mit den üblichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf und Zeugniskopien) spätestens vier Wochen vor Lehrgangsbeginn bei IT.NRW (Mauerstraße 51, 40476 Düsseldorf) eingereicht werden. Weitere Informationen erhalten Interessenten telefonisch (0211 9449-3490) oder im Internet (http://www.it.nrw.de/jobs/stellprog.html).

Seit 1985 hat IT.NRW schon über 95 derartige Lehrgänge
durchgeführt - mehr als 1 000 Teilnehmer(innen) haben seither
diese Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Zahlreiche
Absolvent(inn)en mit erfolgreichem Lehrgangsabschluss fanden bei
Behörden und anderen Arbeitgebern eine Anstellung. (IT.NRW)

„Vom Baggersee zum Sportpark Duisburg“:
Nächste Führung im Sportpark

Die nächste Führung durch den Sportpark, der aus drei der Stadt Duisburg 1919 durch die Firma Krupp zur Verfügung gestellten Baggerseen entstand, wird am Sonntag, 12. Juli, um 11 Uhr angeboten. Start der anderthalb- bis zweistündigen Führung, in der neben der Entstehung auch auf die weitere Entwicklung des Sportparks eingegangen werden wird, ist vor dem Verwaltungsgebäude von DuisburgSport auf der Kruppstraße 30 b an der Regattabahn. Zusätzlich können neben den regelmäßigen Führungen (sechs Euro pro Person) auch Termine für Gruppenführungen vereinbart werden. Preise für diese werden auf Anfrage mitgeteilt. Ermäßigungen, beispielsweise für Stundenten und Inhaber der Familienkarte, sind möglich.

Anmeldungen – auch zu den regelmäßigen – Sportparkerkundungen sollten unter Angabe der Teilnehmerzahl und gegebenenfalls von Terminwünschen per Mail unter sporttourismus@duisburgsport.de oder telefonisch unter (0203) 283-4444 vorgenommen werden.

Bienenkorb startet Spendenmarathon
Auf den Kegelbahnen der Hochfelder Traditionsgaststätte „Zum Bienenkorb“ an der Heerstraße 301 herrscht an fast jedem Tag guter Betrieb. Zahlreiche Gäste treffen sich hier. Auch die anderen Gastbereiche des Lokals sind gut besucht: Ungezählte Vereine treffen sich regelmäßig im Bienenkorb. Das ganze Geschehen behalten Elke und Lothar Weggen - auch bei den Bürgerlich-Liberalen aktiv - im Griff. Die Wirtsleute betreiben die Gaststätte mit Enthusiasmus und finden neben bei die Zeit, sich mit viel Engagement für soziale Projekte einzusetzen. Davon darf 2009 Regenbogen e. V. profitieren.
Wie im Vorjahr haben die Weggens einen Spendenmarathon organisiert, der bereits läuft. Bis zum Spätsommer spenden die Vereine kleine Geldsummen. Am Ende wird das gesammelte Geld bei einem Festabend an Regenbogen e. V. überreicht. Das gespendete Geld kommt dann unseren Angeboten für junge Menschen zu Gute.Schon jetzt bedankt sich Regenbogen e. V. herzlich bei den Gästen und den Wirtsleuten des Bienenkorbs!

WDR 5: Redaktion Hallo Ü-Wagen - Live und öffentlich vom Kuhtor
Egal, was darin ist, ob Holzwolle im Kopf, Dinkelkörner oder Kirschkerne – wahre Liebe kennt kein Maß. Da wird hemmungslos gedrückt, geschmust und gesabbert, egal ob die Zuneigung nun dem klassischen Bären, dem Elefanten oder gar außerirdischen Wesen aus der Kinderserie gilt. Kaum eine Kindheit ohne die unvergessliche Beziehung zum Kuscheltier. Spielgefährte, Trostspender, Adressat kindlichen Zornes – das zu sein leistet keine noch so kindgerecht konzipierte Spielkonsole. Bei "Hallo Ü-Wagen" spricht Julitta Münch mit Schmuserinnen und Schmusern über ihre Lieblingsobjekte. Am Samstag, 11. Juli 2009, 11.05 – 13.00 Uhr am Kuhtor in Duisburg, der Stadt, in der der Stoff für die liebsten Kuscheltiere der Deutschen gefertigt wird.
Teddy und Co. gehören zum klassischen Spielzeug der Kindheit und bleiben oft ein Leben lang irgendwo auf dem Regal am Bett. Treue, Haltbarkeit und Symbolik machen die Plüschkameraden so wertvoll, dass sie selbst in Augenblicken von Verlassenheit im Erwachsenenalter wieder ihren Dienst antreten. Seit wann gibt es diese Begleiter, wie müssen sie beschaffen sein, um auch stürmischem Knuddeln standzuhalten? Und was hat es mit Paro auf sich, dem japanischen Computer im Robbenlook, der sich in einigen Altenheimen in die Arme und Herzen von Demenzkranken schmiegt?
Dieser Teddy bleibt am Bett - Kuscheltiere - 92,0 und 90,6 Mhz

Freitag, 3.Juli 2009 - Historischer Kalender

Kein McDrive am Ostbahnhof

Viareggio betrifft uns alle
In der Nacht zum Dienstag, den 30. Juni 2009, explodierten in dem toskanischen Urlaubsort Viareggio ein oder mehrere Flüssiggas-Güterwagen der Eisenbahn. Weitere 13 Gasbehälter mit jeweils 30 Kubikmeter Flüssiggas wurden auf den Schienen verstreut. Medienberichten zufolge starben bei der Gasexplosion mindesten 18 Menschen. Weitere 36 Menschen erlitten schwere Verletzungen. Wohnhäuser stürzten ein, Autos und Motorroller verbrannten. Es entstanden Sachschäden in noch nicht zu beziffernder Höhe.
Nach Expertenmeinung sei die Ursache des Unfalles in der gebrochenen Vorderachse eines Flüssiggas-Güterwagens zu suchen. Er sei nach dem Achsbruch entgleist, Flüssiggas sei ausgetreten, habe sich in Kontakt mit der Luft in eine Gaswolke verwandelt, was schließlich die gewaltige Explosion verursacht haben könnte.
13 der Kesselwagen des Unglückszuges sollen der deutschen Bahn gehören, einer der polnischen Bahngesellschaft PKP.
Tausende solcher Kesselwagen rollen auf maroden, rostigen Achsen auf den Schienen in ganz Europa durch dicht besiedelte Wohnquartiere. So auch im Ruhrgebiet oder durch das enge Rheintal. Die Bahn und das Bundesverkehrsministerium wissen das. Sie nehmen billigend in Kauf, dass sich solche Unfälle ereignen bei denen Menschen zu Tode kommen, schwer verletzt werden und Sachschäden in Millionenhöhe entstehen.
AGUS fordert die gewählten Volksvertreter auf, bei Bahn und Bundesverkehrsministerium folgende Maßnahmen zu veranlassen:
1. Öffentlichmachung der Anzahl der Waggons, die Gefahrgut transportieren und noch nicht mit neuen Achsen ausgestattet sind.
2. Öffentlichmachung, welche Gefahrgüter, wie oft durch Ballungszentren oder durch die Ortschaften im engen Rheintal rollen.
3. Offenlegung der Sicherheitsmaßnahmen im Fall eines Gefahrgut-Unfalles analog Viareggio oder eines vergleichbaren Gefahrenspotenzials; hier insbesondere die Anzahl der möglichen Einsatzkräfte, deren Ausrüstung und Ausbildung sowie die Anfahrt- und Aufstellmöglichkeiten von Einsatzfahrzeugen am Unfallort (Schiene).
4. Bis zur endgültigen Klärung der Unfallursache in Viareggio den Einsatz entsprechender Kesselwagen allgemein und insbesondere im Rheintal zu verbieten.
5. Später, bis zur Öffnung einer Alternativtrasse den Transport von Gefahrgut durch bewohntes Gebiet mit strengen Auflagen zu versehen (u .a. ggf. 30 km/h durch Ortschaften).
6. Die Umrüstung aller Güterwagen auf sichere Achsen und leise Bremssysteme zu betreiben. Die Mittel dazu sind bereits seit 2007 vom Bund bewilligt. Da bei dem Unfall in Viareggio auch deutsche Wagen beteiligt waren, sollte ebenfalls bei der deutschen Staatsanwaltschaft aus allen rechtlichen Gründen ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt angeregt werden.
Harald Jeschke Sprecher AGUS
 - Alliance gegen Umweltschäden durch Schienenverkehr -

Kindersommer in den Stadtbibliotheken
Das Juli-Kinderprogramm der Stadtbibliothek lädt alle Kinder von vier bis acht Jahren zu vielfältigen Ferienangeboten ein. Neben Werkstatt- und Aktionsangeboten stehen wieder abwechslungsreiche Geschichten zum Zuhören, Malen, Lesen, Singen und Bilderbuchkino im Angebot. Das Gesamtprogramm liegt ab sofort in allen Zweigstellen und der Zentralbibliothek zur Mitnahme aus. Für alle Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl auf 20 Kinder beschränkt. Um frühzeitige Anmeldungen in den jeweiligen Bibliotheken wird deshalb gebeten. Eintritt wird nicht erhoben, da ein gültiger Bibliotheksausweis vorausgesetzt wird.

1,565 Kilometer Lärmsanierung für Neudorf
Pünktlich zum sechsjährigen Bestehen des Bürgervereins Neudorf am 8. Juli 2009 gab es gute Nachrichten, auch wenn es bis zur Durchführung noch gut zwei Jahre dauern wird: Die Lärmsanierung Neudorfs ist beschlossen.
Einer der Gründe zur Gründung des Bürgervereins war die unglaublich gestiegene Zahl der Güterzüge. Dafür wurde auch im Mai 2008 die erste internationale Umweltallianz AGUS (Allianz gegen Umweltschäden durch Schienenverkehr) im Rheingau gegründet, die Bürgervereinsvorsitzenden Harald Jeschke die Sprecherfunktion für rund 300 000 Bundesbürger einbrachte.
Nach den Informationen aus dem Büro der Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Weis bestätigte nun auch das Büro des Bahn-NRW-Konzernchefs Reiner Latzsch die umfangreichen Maßnahmen, deren Umsetzung Ende 2011 ansteht. "Nach Bissingheim folgt die Lärmsanierung in Neudorf innerhalb des Duisburger Stadtgebietes", bestätigte Pressesprecher Kampschulte.
Im Oktober 2003, nach heftigem Intervenieren des Bürgervereins beim damaligen Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe und Bundeskanzler Gerhard Schröder auf Gleichbehandlung, wurde die Güterzugstrecke entlang der Lotharstraße auf die Liste der zu sanierenden Güterzugstrecken Deutschlands aufgenommen.
Ostern 2007 konnte nach umfangreichem Schriftverkehr mit allen Ministerien und auch unter Einbeziehung des Bundespräsidenten auch die Güterzugstrecke an der die Gemeinschaftsgrundschule an der Mozartschule zusätzlich und nachträglich in die bundesweite Lärmsanierungsmaßnahme aufgenommen werden.
Die Untersuchungen der Gutachter und Ingenieure dauerten lang, die Prüfung des Eisenbahnbundesamtes sowie der Finanzmittel des Millionenprojektes war erst in diesem Jahr abgeschlossen.
Nun werden aktive wie auch passive Maßnahmen entlang der Mozartschulenstrecke (2326), entlang des Kammerberges unter Einbeziehung des Geländes von TuRa 88 Duisburg bis hin zur Waldstraße an der Straußsiedlung Maßnahmen in der Länge von 1,225 Kilometer erfolgen. Entlang der Strecke 2321 wird es 240 Meter Länge auf der Ostseite zur Alten Lotharstraße und auf der Westseite 100 Meter Lärmschutzwand geben.
In diesem Bereich wird es nach der farblich und künstlerisch aufgepeppten Unterführung noch dank des Etats des Försters Stephan Jeschke, der Straßenfestgemeinschaft Waldhorn- Steinbruchstraße, des Bürgervereins sowie des Unternehmers Kuske für rund 7000 Euro Verschönerung durch Sträucher und Blumen geben. Um eine Barrierefreiheit der Unterführung bemühen sich Stadt und Bürgerverein.

Mittwochs in den Schulferien: Familienführungen im Stadtmuseum
Für Familien bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen in den Schulferien zusätzlich jeweils am Mittwoch um 15 Uhr Führungen an. Mit einer Familienkarte beträgt der Eintritt insgesamt nur 5 Euro.
Am kommenden Mittwoch, 8. Juli, führt Werner Pöhling durch die Ausstellung Duisburg im Mittelalter. Weiter geht es mit Duisburg in der Neuzeit, 15. Juli, und Gerhard Mercator, 29. Juli. Am Mittwoch, 5. August, stellt der stellvertretende Museumsleiter Ralf H. Althoff die Münzen- und Antikensammlung Köhler-Osbahr vor. Dabei wird er an einem klassischen Fallhammer Münzprägungen auf Kaiserzinn vorführen.

Juli – Radtourentipp: „Radeln wie auf Schienen“
Geführte Tour am Sonntag, 5. Juli um 14 Uhr

Eine geführte Radtour bietet Duisburg Marketing in Zusammenarbeit mit dem ADFC am Sonntag an. Um 14 Uh, startet die Tour vom Landschaftspark. Treffpunkt ist das Besucherzentrum. Ein erfahrener Radtourenführer wird die Interessierten begleiten und Informationen geben. Ein Kostenbeitrag von 6 € ist beim Tourenleiter zu entrichten.
Unter der Adresse www.duisburg.de/stadtentwicklung findet man ausführliche Beschreibungen der Route, einen Plan zum Ausdrucken und eine detaillierte Ansicht im Stadtplan.
Der Juli-Radtourentipp führt auf ehemaligen Bahntrassen durch den Duisburger Norden. Wo einst Werksbahnen Kohle und Erze transportierten sind breite Grünzüge mit Radwegen entstanden. „Wie auf Schienen“ wird der Fahrradfahrer über diese teils kreuzungsfreien Trassen geführt und erfährt eine völlig neue Perspektive von seiner Stadt. So führt beispielsweise die „Wolfsbahntrasse“ mitten durch Marxloh, begleitet von Grün.
In Hochlage verbindet die HOAG-Trasse den Südhafen Walsum mit dem ehemaligen Hochofenwerk Oberhausen AG. Jetzt lässt sich auf dieser Panoramaroute hervorragend im Grün Radfahren. Seit dem letzten Jahr ist nun auch die Verbindung zwischen der HOAG Bahntrasse und dem Grünen Pfad fertig gestellt, die über das Gelände der ehemaligen Zeche Sterkrad führt.
So lässt sich jetzt ein sehr komfortabler Rundkurs fahren, der im Westen über den Rheindeich führt. Die hier beschriebene 35 Kilometer lange Strecke bietet sich an für eine Feierabend- oder Sonntagstour und vermittelt ein neues Bild über den als Industriestandort bekannten Duisburger Norden. Hier ist in den letzten Jahren ein vorbildliches Wegesystem, weitgehend im Grünen entstanden.

Kammerbergspielplatz in Neudorf: Gefahrenquelle endlich beseitigt
Vor Jahren hatte der Bürgerverein Neudorf in Gesprächen und Briefen mit Stadt und der Bahn auf die Gefahrenquelle am Spielplatz Kammerberg in Neudorf hingewiesen. Nun wurde die Gefahrenquelle, der alte und verrottete Stacheldrahtzaun, "endlich" entfernt. In den letzten Tagen wurde ein neuer Zaun zur Absicherung des Bahngeländes erstellt. Der neue Zaun beginnt am Aktienweg und endet am Brückendurchgang  Kammerweg.
Somit ist die Sicherheit für spielende Kinder, speziell im Bereich des Spielplatzes an der Lotharstraße, sicherlich verbessert worden. Aber auch Hundehalter freuen sich über diesen neuen Zaun. Foto Willi Bütefür

Donnerstag, 2.Juli 2009 - Historischer Kalender

Schweinegrippe: Schüler positiv getestet
In Duisburg ist der zweite Fall der neuen Influenza (Schweinegrippe) gemeldet worden. Betroffen ist ein Schüler eines Berufskollegs mit überörtlichem Einzugsgebiet. Auch andere Schüler sowie Lehrer, die nicht in Duisburg wohnen, wurden positiv getestet.
Der junge Mann ist zu Hause in Quarantäne. Alle Kontaktpersonen, die durch das Gesundheitsamt der Stadt ermittelt werden konnten und noch ermittelt werden, sind aufgefordert worden, ihre Wohnung nicht zu verlassen und sich bei auftretenden Symptomen telefonisch bei einem Arzt oder im Krankenhaus zu melden. Die Schule ist aufgrund der Sommerferien zur Zeit geschlossen.

Etwas später wurde ein dritter Fall gemeldet worden: Ein Mann, der mit dem infizierten Schüler in einer Wohngemeinschaft lebt, aber nicht auf das Berufskolleg geht, ist ebenfalls positiv getestet worden. Beide stehen unter Quarantäne.

Rheinhausen-Mitte:
Krefelder Straße wird vorübergehend zur Einbahnstraße

Am Montag, 6. Juli, gegen 9 Uhr, beginnen die Stadtwerke Duisburg damit, Gas- und Wasserleitungen in der Krefelder Straße zu verlegen. Die Baumaßnahme betrifft den Bereich zwischen Hildegardstraße und Atroper Straße. Dieser Abschnitt wird dann vorübergehend zur Einbahnstraße, so dass nur noch in Richtung Atroper Straße gefahren werden kann. Im Zusammenhang mit den Arbeiten, muss die Hochemmericher Straße im Einmündungsbereich zur Krefelder Straße gesperrt werden. Deshalb wird im Abschnitt zwischen Krefelder Straße und Günterstraße die Einbahnstraßenregelung vorübergehend aufgehoben werden. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert.

Sperrung der Brücke über den Marientorplatz wird verschoben
Die für das kommende Wochenende (3. bis 6. Juli) vorgesehene Reparatur an der Brücke über den Marientorplatz in der Altstadt wird bis auf Weiteres verschoben. Aufgrund der hohen Temperaturen haben sich bestimmte Bauteile so verzogen, dass diese nicht ausgetauscht werden können.

Celesio-Marktexpansion nach Brasilien
Im Hinblick auf die aktuelle Berichterstattung zur Übernahme einer Mehrheit am brasilianischen Pharmahändler Panpharma durch die Celesio AG, möchten wir darüber informieren, dass der Celesio-Aufsichtsratsvorsitzende den Celesio-Vorstand im Zusammenhang mit der geplanten Marktexpansion gebeten hat, bestimmte Details zu überprüfen und zu klären. Über das Vorhaben soll der Aufsichtsrat der Celesio AG in einer Sitzung innerhalb der nächsten 14 Tage entscheiden.

Ferienöffnungszeiten des Schulmedienzentrums in der Zentralbibliothek
Das Schulmedienzentrum und der Klassensatzservice in der Zentralbibliothek sind während der Sommerferien nur eingeschränkt erreichbar. Im Juli und August sind die Öffnungszeiten von Montag, 6. Juli, bis Freitag, 10. Juli, und Montag, 10. August, bis Freitag, 14. August, jeweils von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr. In der Zeit vom 13. Juli bis 07. August bleiben das Schulmedienzentrum und der Klassensatzservice geschlossen.

Die Ruhrtriennale in Duisburg - Info-Abend in der Volkshochschule
Die Ruhrtriennale bietet im August zum achten Mal ein spannendes und abwechlungsreiches Programm. Schwerpunktthema in diesem Jahr ist das Judentum. Die Chefdramaturgin der Ruhrtriennale, Eva-Maria Voigtländer, wird im Gespräch mit Jörg Mascherrek (VHS Duisburg) das Programm am Dienstag, 7. Juli, ab 18 Uhr in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 ausführlich vorstellen. Der Eintritt ist frei.

Einführung in das Kanufahren
In einem Wochenendseminar der Volkshochschule in Kooperation mit dem Wanheimer Kanu Club e.V. am 1. August von 10 bis 16 Uhr und am 2. August von 10 bis 17 Uhr kann das Kanufahren in Theorie und Praxis erlernt werden.
Am Samstag werden nach einer kurzen Einweisung in die Ausrüstung und Paddeltechnik erste Paddelerfahrungen auf der Sechs-Seenplatte im dreier oder vierer Kanadier gesammelt (Kanu ist der Oberbegriff, Kanadier sind die sogenannten „Indianerboote" und werden auf einer Seite gepaddelt). Am Sonntag werden die Kenntnisse auf einer Wanderfahrt auf der Ruhr vertieft. Das Seminar richtet sich ausschließlich an Personen, die schwimmen können. Treffpunkt am Bootshaus des WKC in Du-Wanheim.

Juli-Radtourentipp: „Radeln wie auf Schienen“
Geführte Tour am kommenden Sonntag

Der Juli-Radtourentipp führt auf ehemaligen Bahntrassen durch den Duisburger Norden. Wo einst Werksbahnen Kohle und Erze transportierten sind breite Grünzüge mit Radwegen entstanden. „Wie auf Schienen“ wird der Fahrradfahrer über diese teils kreuzungsfreien Trassen geführt und erfährt eine völlig neue Perspektive über seine Stadt. So führt die „Wolfsbahntrasse“ mitten durch Marxloh, begleitet von Grün. In Hochlage verbindet die HOAG-Trasse den Südhafen Walsum mit dem ehemaligen Hochofenwerk Oberhausen AG.
Jetzt lässt sich auf dieser Panoramaroute hervorragend im Grün Radfahren. Seit dem letzten Jahr ist nun auch die Verbindung zwischen der HOAG Bahntrasse und dem Grünen Pfad fertig gestellt, die über das Gelände der ehemaligen Zeche Sterkrad führt. So kann man jetzt einen sehr komfortabler Rundkurs fahren, der im Westen über den Rheindeich führt. Die hier beschriebene 35 Kilometer lange Strecke bietet sich an für eine Feierabend- oder Sonntagstour und vermittelt ein neues Bild über den als Industriestandort bekannten Duisburger Norden.

Diese Tour wird auch als geführte Radtour angeboten. Am kommenden Sonntag, 5. Juli, startet die Tour um 14 Uhr vom Landschaftspark Duisburg. Treffpunkt ist das Besucherzentrum. Ein erfahrener Radtourenführer wird die Interessierten begleiten und Informationen geben. Organisiert wird die Tour durch die Duisburg-Marketing und den ADFC. Ein Kostenbeitrag von 6 Euro ist beim Tourenleiter zu entrichten.
Unter der Adresse www.duisburg.de/stadtentwicklung findet man ausführliche Beschreibungen der Route, einen Plan zum Ausdrucken und eine detaillierte Ansicht im Stadtplan.

Mittwoch, 1.Juli 2009 - Historischer Kalender

Gesetzesänderungen zum 1. Juli 2009

McDonald`s: Kein McDrive am Ostbahnhof
Ein von Oberbürgermeister Adolf Sauerland an sich fest eingeplantes Bauprojekt mit
neuen Arbeitsplätzen wird sicher nicht realisiert: Das Drive-in-Restaurant an der Ecke Koloniestraße/Neue Fruchtstraße in Neudorf wird nicht gebaut. "Es spielen dabei unterschiedliche Gründe eine Rolle", erklärte Frank Schäfer, für den urlaubenden Duisburger Chef der bisherigen vier Franchise-Einrichtungen Markus Schröpfer. Die Entscheidung fiel in der vergangenen Woche.

McDonald`s Deutschland und der Duisburger Franchisenehmer waren überein gekommen, das Projekt nicht zu realisieren. "Wir haben dies mit einem weinenden Auge so gemeinsam beschlossen. Es sollte ja ein Vorzeigeobjekt werden. Wir haben von den Auflagen her und anderen wichtigen Bereichen einfach keine Chance mehr gesehen, lassen aber den interessanten Standort Duisburg und vor allem den sich entwickelnden Bahnhofsbereich nicht aus den Augen", sieht Frank Schäfer durchaus noch eine Chance für ein weiters Projekt, nur nicht jetzt, nicht in der geplanten Form und  sicher nicht am angedachten Standort. Was nun weiter mit dem Grundstück passiert ist völlig offen.  Harald Jeschke

Multi Development und die Stadt Duisburg organisieren
zusammen mit Karstadt einen Solidaritätstag für das
Warenhaus im Forum Duisburg

Ungehindert dessen, dass die Arcandor AG Anfang Juni Insolvenz angemeldet hat, laufen die Geschäfte bei Karstadt im Forum normal weiter. Und das ist gut so, denn das Karstadt-Warenhaus in Duisburg ist profitabel und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hoch motiviert. Um ein Zeichen zu setzen für die Notwendigkeit und Wichtigkeit eines Karstadt-
Warenhauses in der Duisburger Innenstadt, findet am Samstag, den 4. Juli von 10 bis 20 Uhr ein Solidaritätstag für Karstadt im und vorm Forum statt.

Karstadtstellt mit seinem Sortiment eine wichtige Ergänzung zum Einzelhandelsangebot in der Duisburger Innenstadt dar. Um zum einen die große Bedeutung des Warenhauses am Standort zu unterstreichen, aber auch als Geste der Solidarität mit Karstadt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat Axel Funke, Geschäftsführer der Multi Development Germany GmbH, zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Adolf Sauerland, sowie Barbara Kelling, Geschäftsführerin der Duisburger Karstadt-Filiale, die Idee zu einem Solidaritätstag für Karstadt entwickelt.
Das Programm des Solidaritätstages sieht ein Reihe von Events und Aktionen vor. So wird es neben einem Speise- und
Getränkeangebot (Bratwurst, Bier, Softdrinks für jeweils 1 Euro) auch Live-Musik und eine Tombola geben. Spieler des MSV Duisburg werden um 18.30 Uhr für eine exklusive Autogrammstunde vor Ort sein (Sportabteilung). Im ersten Obergeschoss des Karstadt-Warenhauses bietet zudem eine Bühne Platz für Diskussionsrunden. Um 12 Uhr werden dort Astrid Schulte, Geschäftsführerin der Niederrheinischen IHK, Barbara Kelling, Adolf Sauerland sowie Axel Funke zum Thema „Wie wichtig ist ein Warenhaus für eine funktionierende Innenstadt?“ diskutieren. Ebenfalls im ersten Obergeschoss im Bereich Spielwaren präsentiert sich der Zoo Duisburg und bietet Kinderschminken und Luftballons gestalten an.
Darüber hinaus erhalten Karstadt-Kunden ab einem Einkaufswert von 10 Euro ein Frei-Parken-Ticket für das „Forum Parkhaus“ oder für das „Parkhaus
Königstraße/König-Heinrich-Platz“. Gegen Vorlage des Kassenbons ist das Frei- Parken-Ticket im Service-Center im ersten Obergeschoss des Karstadt-
Warenhauses erhältlich. Foto Schneider

Historischer Bauernmarkt findet wieder statt
Aufgrund von 70.000 Besuchern in zwei Tagen beim Mittelalterlichen Bauernmarkt 2008 hat sich das Frische Kontor Duisburg entschlossen, auch in diesem Jahr, die Duisburger Wochenmärkte wieder an ihren Ursprungsort, auf den Burgplatz vor dem Rathaus zurückkehren zu lassen. Der Markt findet am Samstag, 25.07.09 von 10-18 Uhr und am Sonntag in der Zeit von 11-18 Uhr statt. Eröffnet wird der Markt am 25. Juli, um 11:30 Uhr durch den Schirmherrn Oberbürgermeister Adolf Sauerland, im Beisein von Vertretern des Frische Kontors, dem stellvertretenden Aufsichtsrat und Bürgermeister Manfred Osenger, sowie Geschäftsführer Peter Joppa, alle in historischen Gewändern. Feilgeboten werden Waren, die auch auf den Märkten im Mittelalter zu erhalten waren. Das Personal der Stände trägt traditionelle, bzw. historische Kleidung. Mittelalterliche Berufe, u.a. Seilmacher, Besenbinder. Klöppeln oder Schmiedearbeiten sind ebenfalls vertreten.
Für das leibliche Wohl sorgen der historische Bierstand der „Mönche“, Weinstand, Schwenkgrill und Kartoffelpufferstand. Im Rahmenprogramm werden die Spielleute von Baldamer mit handgemachten Minnegesang und traditionellen Liedgut auf Trommeln, Flöten und diversen Saiteninstrumenten die Besucher unterhalten. Weiter im Programm sind Gaukler Jeremias, Ritterlager mit Rittershow, Kinderritterturnier, altertümliches Armbrustschiessen u.v.a.m.
Neu dabei ist ein Bogenschützenlehrer, der Kindern und Erwachsenen zeigt, wie im Mittelalter geschossen wurde. Wie Geschäftsführer Peter Joppa mitteilt, sind alle Kinderangebote auf dem Mittelalterlichen Markt kostenlos.
Sollte der Markt auch in diesem Jahr wieder so gut angenommen werden, wird dann traditionell jährlich am mittleren Wochenende im Juli ein Mittelalterlicher Bauernmarkt stattfinden.

Eröffnung des mittelalterlichen Bauernmarktes 2008
Manfred Schneider (Text und Fotos)

Peter Joppa und Birgit Böhm vom Frische Kontor sowie Hartmut Wächter von "pro music" mit mittelalterlicher Obstkiste

Landesbauminister Lienenkämper und OB Sauerland geben Startschuss für Ersatzneubau an der Salzmannschule  
Mit einem symbolischen Spatenstich am 1. Juli 2009 haben der nordrhein-westfälische Bauminister Lutz Lienenkämper und Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland die Arbeiten für den Ersatzneubau der Salzmannschule in Duisburg-Neumühl begonnen.
Mit dem Schulentwicklungsplan für die Jahre 2007 bis 2011 hatte der Rat der Stadt Duisburg entschieden, dass die Grundschulen Usedomstraße und Salzmannstraße zusammengelegt werden sollen. Der Standort Usedomstraße musste wegen hoher Benzolbelastung im Boden aufgegeben werden. Am Standort Salzmannstraße wird nun ein Ersatzneubau für die Schüler der Grundschule Usedomstraße errichtet. Der Standort liegt in einem Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf und entspricht daher den Fördervorgaben des Bundes. Zudem werden die verschärften Vorgaben der Energieeinsparverordnung für Gebäude erfüllt.
Das L-förmige Gebäude weist eine Brutto-Geschossfläche von etwa 3.000 Quadratmetern bzw. ein Raumvolumen von etwa 11.700 Kubikmetern auf und beherbergt auf den beiden Etagen insgesamt 13 Klassen-, 5 Gruppen- und 2 Betreuungsräume sowie 1 Mensa/Aula sowie alle erforderlichen Verwaltungs- und Nebenräume. Das Schulersatzgebäude wird nach Fertigstellung 360 Schülern Raum bieten und durch ebenerdige bzw. mit einer Rampe versehene Eingänge und einen eingebauten Aufzug behindertengerecht ausgestattet sein.
Das Gebäude wird mit einem Flachdach versehen, erhält eine Fassade aus Wärmedämmverbundsystem, hochdämmenden Aluminiumfenstern und außenliegendem Sonnenschutz. Heizung, Beleuchtung und Sonnenschutz werden automatisch nach Anforderung geregelt. Dadurch wird der Energieverbrauch bestmöglich reduziert. Beheizt wird das Gebäude über eine Heizzentrale mit alternativen Energien wie z.B. Gas-Wärmepumpe und einem Mini-Blockheizkraftwerk. Verbrauchsspitzen sollen mit einem Gas-Brennwertkessel abgedeckt werden. 
Da zur Errichtung des Gebäudes einige Bäume gefällt werden mussten, wird im Zuge der Baumaßnahme die Außenfläche komplett überarbeitet neu bepflanzt.
Mit einem Finanzvolumen in Höhe von 6 Millionen Euro ist der Ersatzneubau die größte Einzelmaßnahme der Stadt Duisburg im Rahmen des Konjunkturpakets II. Das IMD ist sowohl Bauherr als auch Planer und Projektsteuerer, die Duisburger Büros Findt (Hochbau), IFH (Elektro) und Danielzik & Leuchter (Außenplanung) sowie IQ Haustechnik (Heizung-Lüftung-Sanitär) aus Krefeld teilen sich die Aufgaben zur Fachplanung bzw. Bauausführung und Bauüberwachung. Die Fertigstellung des Rohbaus soll bis zum Jahresende 2009 erfolgen, bezugsfertig soll die neue Schule bis zum Jahresende 2010 sein. Mit Beginn der Ferien wird das Duisburger Unternehmen Vollmer mit Erdarbeiten beginnen und die Duisburger Firma Hitzbleck wird sich dem Rohbau widmen. 
NRW-Verkehrs- und Bauminister  Lienenkämper (mitte) beim Rundgang, mit Oberbürgermeister Adolf Sauerland (re.) und Ralf Meurer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, durch das historische Duisburg. besuchte Duisburg

Sperrung der Brücke über den Marientorplatz in der Altstadt
Die Brücke über den Marientorplatz in der Altstadt wird am Freitag, 3. Juli, ab 18 Uhr für beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Spätestens am Montag, 6. Juli, um 5 Uhr wird die Sperrung wieder aufgehoben, so dass der Berufsverkehr ungehindert fließen kann. Reparaturarbeiten an der Straßenbrücke machen diese Maßnahme erforderlich. Die Zufahrt zur Autobahn A 40 ist nicht betroffen. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren, da es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann.

Das 200. Angebot der Familienkarte
Die kostenlose Familienkarte, mit der Familien Vergünstigungen in den beteiligten Geschäften, Restaurants, Sport-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen erhalten, ist noch kein Jahr alt, da meldet das Jugendamt der Stadt Duisburg bereits den 200. Partner: Das Thai Restaurant Samui auf dem Kuhlenwall 54 in der Stadtmitte gibt Inhabern der Familienkarte ab sofort 10 Prozent Rabatt auf das gesamte Restaurant-Angebot, sowie für Buffetbestellungen ab zehn Personen. Zusätzlich gibt es für Kinder nach dem Verzehr im Lokal eine Kugel Eis gratis. „Wenn wir für Familien in Duisburg etwas tun können, schließen wir uns gerne dem Projekt an“, erklärte die Inhaberin, Phimi Sapsarn, bei der Angebotsabgabe.

Die Angebotsfülle sprengte vor kurzem das „alte“ Programm der Familienkarten-Homepage. Aufgrund der vielen Einträge war die Angebotsseite unübersichtlich geworden. In relativ kurzer Zeit musste also eine neue Webseite her. Diese kann wie bisher unter www.duisburg.de/familienkarte abgerufen werden. Die neu strukturierte Seite ist jetzt nicht nur in Kategorien wie „Essen & Trinken“ eingeteilt, sondern bietet aufgrund der immer weiter steigenden Anzahl von Angeboten auch noch Unter-Kategorien wie „Bäckereien, Catering, Gastronomie“, um den Katalog übersichtlicher zu gestalten.
Um immer auf dem Laufenden zu sein, kann zudem auf der Homepage der kostenlose Newsletter abonniert werden, der per E-mail regelmäßig über alle Neuigkeiten und Partner informiert. Hierfür gibt man beim Navigationspunkt „Newsletter“ einfach den Namen und die eigene E-mail Adresse an. Die darauf folgende Anmeldung, die ebenfalls per E-mail erfolgt, muss durch „Anklicken“ nur noch bestätigt werden.
Interessierte Unternehmen und Vereine können sich weiterhin als neue Partner der Familienkarte bei Gabi Priem melden, telefonisch unter 0203/283-3383 oder per E-mail an familienkarte@stadt-duisburg.de.

Die Angehörigen bestens versorgt wissen
Die Angehörigen von älteren Menschen können oft nur dann entspannt in Urlaub fahren, wenn sie ihre Lieben bestens versorgt wissen. Die AWOcura hat deshalb ein Ferienpaket plus gepackt. Dazu gehören die Verbindung zur Hausnotrufzentrale der AWO sowie weitere Leistungen: zum Beispiel ein tägliches Mittagsmenü, das frisch zubereitet ins Haus kommt, oder die Erledigung von Einkäufen und hauswirtschaftliche Hilfen. Pflegerische Hilfe kann ebenfalls speziell für die Urlaubstage übernommen werden. Die AWOcura-Mitarbeiterinnen rufen zudem auf Wunsch bei den Angehörigen täglich an und fragen nach, ob alles in Ordnung ist. Ein Faltblatt informiert umfassend über das Ferienpaket. Es ist kostenlos zu bestellen unter 0203 2814935.

Verunreinigung von Wiesen und Spielplätzen durch Gänsekot
Schonzeitaufhebung für städtische Jagdbezirke

In den Sommermonaten des letzten Jahres gab es zahlreiche Beschwerden über Verunreinigungen durch Kot von Kanada-, Grau- und Nilgänsen. Da das Verhalten der Gänse zu erheblichen Konflikten mit Erholung Suchenden geführt hat, wurde in Absprache mit Fachleuten verschiedener Institutionen ein Konzept zur Reduzierung der Gänse an den kritischen Stellen entwickelt.
Zunächst war für dieses Jahr die Beantragung einer Schonzeitaufhebung nicht vorgesehen, da sich die Probleme in Grenzen hielten. In den letzten Wochen häuften sich jedoch erneut die Beschwerden aus der Bevölkerung, vor allem von Eltern mit kleinen Kindern, über massiv verschmutze Uferbereiche und am Wasser gelegene Spielplätze. Da hier dringender Handlungsbedarf besteht, hat sich die Stadt Duisburg daher entschlossen, einen Antrag auf Schonzeitaufhebung zu stellen, dies allerdings nur für die eigenen Jagdbezirke und hier auch nur für die Problemgebiete im Bereich Sechs-Seen-Platte, Regattabahn und Toeppersee, an denen alleine bereits 500 Gänse gezählt wurden. Dem Antrag wurde nun durch den Landesbetrieb Wald und Holz stattgegeben, die Schonzeit für die Grau- und Nilgänse wird vom 1. bis 31 Juli, für die Kanadagänse vom 1. Juli bis 31. August aufgehoben. Ziel der Bejagung ist es nicht, den Bestand der Gänse zu dezimieren, sondern sie lediglich von den Gebieten fernzuhalten, in denen es Nutzungskonflikte gibt.
In Duisburg gibt es neun Jagdbezirke, von denen die Stadt vier selbst betreibt. In den Jagdbezirken der Stadt ist innerhalb der Schonzeit keine Gans geschossen worden, auch wenn es gegenteilige Behauptungen gibt. Ob in den übrigen Bezirken eine Jagd erfolgte, ist nicht bekannt. Die Entscheidung hierüber trifft nicht die Stadt Duisburg, sondern die Obere Jagdbehörde des Landes NRW. Auch andere Jagdpächter im Stadtgebiet haben für ihre Gebiete eine Aufhebung der Schonzeit beantragt.

Darüber hinaus hat die Stadt weitere Maßnahmen ergriffen, um die Gänse von den Flächen an den Uferbereichen und Spielplätzen fernzuhalten. So wurde zum Beispiel in der letzten Woche mit dem Aufstellen von Schildern begonnen, die über das Fütterungsverbot von Gänsen und Enten informieren. Nach wie vor gibt es immer wieder uneinsichtige Menschen, die sich nicht an das bestehende Fütterungsverbot für Gänse und andere Wasservögel halten. Durch das Füttern werden die Tiere von ihrer artgerechten Nahrungssuche entwöhnt. Die Populationen steigen, das massenhafte Auftreten der Tiere kann außerdem zur verstärkten Übertragung von Tierkrankheiten sowie zu starken Verschmutzungen der Fütterungsbereiche führen. Am Wasserspielplatz in der Wasserwelt Wedau wird außerdem ein Versuch gestartet, die Tiere durch den Einsatz von Flugdrachen fernzuhalten.

VHS-Sommerakademie: Schreibwerkstatt
Elke Bockamp bietet im Rahmen der diesjährigen Sommerakademie der Volkshochschule ein fünftägiges Kompaktseminar für alle an, denen der Krimi im Blut liegt. Krimis schreiben, wie geht das? Angefangen von der systemischen Verbrechensverfolgung (Kriminalistik) über eine Geschichtsanalyse des Krimis bis zur Einführung in die Krimi-Dramaturgie werden hier die nötigen Aspekt des Krimi-Schreibens behandelt. Der Schwerpunkt liegt auf dem Praxisteil, in dem ein lebendiger Erzählstil erarbeitet wird sowie glaubhafte Charaktere, Detektiv, Kommissar – die sich am psychologischen Krimi oder dem Hard-boiled-Krimihelden amerikanischer Machart orientieren können, geschaffen werden.
Termin: Montag, 20. Juli, bis Freitag, 24. Juli, jeweils 10 bis 16.30 Uhr, Königstraße 47, DU-Mitte, Entgelt: 120 Euro. Eine Vorherige Anmeldung unter der Kursnummer SZ 2243 ist unbedingt erforderlich.