Duisburg aktuell   -   Archiv Juli 2008

 

Donnerstag, 31. Juli 2008 - Historischer Kalender
Blaualgen an der Sechs-Seen-Platte: Stadt gibt Entwarnung
Nachdem in der vergangenen Woche unweit des Strandbades Wedau im Wolfssee an der Duisburger Sechs-Seen-Platte das Auftreten der als "Blaualgen" bekannten Cyanobakterien nachgewiesen wurde, gibt die Stadt Duisburg jetzt vorläufig Entwarnung.
Bei Messungen und Beobachtungen konnten keine Cyanobakterien in Duisburger Gewässern mehr festgestellt werden. Unbedenklich ist das Schwimmen in den drei Badegewässern Kruppsee in Rheinhausen, Großenbaumer See und Strandbad Wedau am Wolfssee. Diese Bäder werden regelmäßig durch das Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz untersucht und seit Jahren wird dort eine hervorragende Wasserqualität testiert.
Alle anderen Gewässer, wie auch die Seen außerhalb des Strandbades Wedau an der Sechs-Seen-Platte, sind zum Baden nicht freigegeben. Dies sollte gerade in der Hochsommerphase besonders beachtet werden, da ein Vorkommen von Algen oder auch Cyanobakterien in dieser Zeit hier durchaus möglich ist. Nährstoffreiche Gewässer neigen vermehrt zur Algenbildung. Vogelkot und Futterreste können den Nährstoffgehalt von Gewässern dramatisch erhöhen, daher bittet die Stadt die Bürgerinnen und Bürger dringend Enten oder Gänse an den Gewässern nicht zu füttern.
Das Amt für Wasser- und Kreislaufwirtschaft nimmt das Auftreten der Blaualgen in der letzten Woche zum Anlass, weitere Gewässeruntersuchungen an der Sechs-Seen-Platte vorzunehmen und prüft in diesem Zusammenhang auch Möglichkeiten, den Wasseraustausch an den Seen zu beschleunigen. Dies kann helfen, ein Algenaufkommen zu erschweren.

Weinfest 2008
Von Donnerstag, 31. Juli bis Sonntag, 3. August 2008 werden mehr als 40 Winzer vor allem von der Mosel, der Nahe, dem Rhein und aus der Pfalz ihre edlen Tropfen im Rahmen des Weinfestes auf der Königstraße in Duisburg vorstellen. Das Weinfest wird am Donnerstag um 11:00 Uhr von Oberbürgermeister Adolf Sauerland eröffnet.

Rassige Weißweine, vollmundige Rotweine und spritzige Winzersekte stellen sich dem Publikum vor, das nicht nur aus Duisburg, sondern auch aus dem Umland kommt.
Aber so wie ein guter Film nicht nur von den Hauptdarstellern lebt, brauchen auch die Stars des Weinfests "Nebendarsteller", mit denen sie lukullische Verbindungen eingehen können. Baguettes, Laugenbrezeln, Reibekuchen, Poffertjes, Pfälzer Flammkuchen, Wurst- und Käsespezialitäten unterstützen die Weine in ihrem Bemühen zum Verweilen einzuladen.

Sozialgericht Dortmund: Steuerklassenänderung kann zu höherem Elterngeld führen
Wenn die Eltern eines nach dem 01.01.2007 geborenen Kindes vor dessen Geburt die Lohnsteuerklassen geändert haben und die Elterngeld beanspruchende Mutter deswegen ein höheres Nettoeinkommen bezieht als vor dem Steuerklassenwechsel, ist die Elterngeldhöhe auch nach diesem zeitweise höheren Nettoeinkommen zu bestimmen.
Dies entschied das Sozialgericht Dortmund in zwei Fällen von Klägerinnen aus der Stadt Hamm und dem Kreis Unna. Beide Klägerinnen hatten jeweils vor der Geburt ihrer Töchter zusammen mit ihren Ehemännern die vorher gewählte Lohnsteuerklassenkombination IV/ IV in III/ V zu ihren Gunsten gewechselt. Dies hatte das bis zum 31.12.2007 zuständige Versorgungsamt Dortmund zum Anlass genommen, das zu beanspruchende Elterngeld nur nach dem bis zum Lohnsteuerklassenwechsel erzielten Nettoeinkommen der Klägerinnen zu berechnen, weil es sich um keinen sinnvollen bzw. dem Ehegatteneinkommen entsprechenden gehandelt habe und dieser nur in der Absicht erfolgt sei, höheres Elterngeld zu erhalten.
Das Sozialgericht Dortmund hat – ebenso wie zuvor das Sozialgericht Augsburg mit ähnlicher Begründung am 08.07.2008 – S 10 EG 15/08 – entschieden, dass diese Handhabung der gesetzlichen Regelung im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz widerspricht. Der Gesetzgeber habe trotz Kenntnis dieser Wahlmöglichkeit der Ehegatten keine Regelung zum Lohnsteuerklassenwechsel getroffen. Deshalb dürften die das Elterngeld feststellenden Behörden nicht über die „Hintertür“ eine vom Gesetzgeber nicht erfolgte, nachträgliche Einschränkung der Elterngeldhöhe vornehmen.  Sozialgericht Dortmund, Urteile vom 28.07.2008, Az.: S 11 EG 8/07 / S 11 EG 40/07

Arbeiterwohlfahrt Rheinhausen trauert um Helene Reklat
Betroffen ist die AWO vom Tod von Helene Reklat. Wie kaum eine andere Bürgerin formte die gebürtige Krefelderin mit ihrem politischen und sozialen Engagement Rheinhausen in den Aufbaujahren nach dem zweiten Weltkrieg mit. 1928 – vor 80 Jahren – trat sie in die Arbeiterwohlfahrt ein. Dort und in der Sozialistischen Arbeiterjugend war sie aktiv, bis sie nach Ende des Krieges der SPD beitrat. 18 Jahre war sie Ratsmitglied der Stadt Rheinhausen und gehörte 22 Jahre dem Jugendwohlfahrtsausschuss an.
Ihr besonderes Engagement galt der Arbeiterwohlfahrt in Rheinhausen, deren Vorsitz sie 28 Jahre ausübte. Zusammen mit ihrem Mann organisierte sie ab 1955 Sommerfreizeiten, an denen jährlich bis zu 400 Kinder aus Rheinhausen teilnahmen. Ob als Mitglied im Bezirksvorstand der Arbeiterwohlfahrt, als Ehrenvorsitzende des AWO-Ortsvereins Rheinhausen, als Mitglied im Kuratorium des Bertha-Krankenhaus und in noch einigen Gremien mehr: sie war stets aktiv, motiviert und interessiert, wenn es um die sozialen Angelegenheiten ging.
„Ich habe immer erst mit meinem Mann gesprochen, bevor ich mich wieder zur Wahl gestellt habe. Er hat immer gesagt: Lene, mach es. Denn mir haben die Dinge und vor allem die Menschen immer am Herzen gelegen.“ Das waren ihre Worte und jeder, der Helene Reklat kannte, weiß um die Bedeutung dieser Worte.

Das „Haus Arbeiterwohlfahrt“ und über 30 Jahre „Essen auf Rädern“ in Rheinhausen sind untrennbar mit dem Namen Helene Reklat verbunden.
Unter Würdigung ihrer besonderen Verdienste und zu ihrem 90. Geburtstag wurde Helene Reklat als Namensgeberin für das Rheinhauser Seniorenzentrum an der Friedrich-Ebert-Straße am 14.06.2004 geehrt.
Seit dem 09.02.2004 lebte sie dort glücklich und zufrieden.
1969 wurde Helene Reklat mit dem Ehrenring der Stadt Rheinhausen ausgezeichnet,
1978 erhielt sie die Marie-Juchacz-Plakette des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt,
1980 bekam sie die Hermann- und Luise Albertz-Plakette in Berlin, 1990 das Bundesverdienstkreuz, 1995 den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.
Helene Reklat, oder Lene Reklat, wie wir sie liebevoll nannten, ist im Alter von 94 Jahren am 27.07.2008 sanft entschlafen.

Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg-Großenbaum – Duisburg Hbf
Die Deutsche Bahn AG schneidet vom 3.8.2008, 22 Uhr, bis zum 5.8.2008, 6 Uhr, zwischen Duisburg-Großenbaum und Duisburg Hbf an ihren Gleisen die Vegetation zurück. Diese Maßnahme ist erforderlich, um auch künftig die Betriebssicherheit der Strecke zu gewährleisten und so die Gefährdung von Reisenden, von Mitarbeitern und Transportgütern auszuschließen. Im Hinblick auf einen sicheren Eisenbahnbetrieb müssen dabei die folgenden Grundsätze beachtet werden:

- Die erforderlichen Sicherheitsabstände der Vegetation zur Oberleitung müssen gewährleistet sein,
- die erforderlichen Abstände zu den Speiseleitungen müssen eingehalten werden,
- die freie Sicht auf die Signale an einer Eisenbahnstrecke muss gewährleistet sein. Die Signalsicht auf ein Hauptsignal muss mindestens 300 Meter, auf ein Vorsignal 200 Meter betragen,
- es muss verhindert werden, das Bäume umstürzen oder Äste in den Gleisbereich fallen,
- Bäume die zu nahe an einer Eisenbahnstrecke stehen, können durch Laubfall im Herbst Schäden am Gleisbett verursachen. Das Gleisbett verliert im Laufe der Zeit dadurch seine Elastizität und Haltekraft. Außerdem können sich die Bremswege der Züge durch Laubfall verlängern.
Trotz des Einsatzes modernster Maschinen sind Lärmbelästigungen während der Arbeiten nicht immer zu vermeiden.

Leichter Anstieg der Erwerbstätigenzahlen
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage erster Berechnungen für den Monat Juni 2008 mitteilt, waren in diesem Monat 40,20 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Dies entspricht einer Zunahme um 564 000 Personen (+ 1,4%) gegenüber dem Vorjahresmonat Juni 2007. Im Vergleich mit dem Vormonat Mai 2008 lag die Zahl der Erwerbstätigen im Juni 2008 um 35 000 (+ 0,1%) höher. Damit setzt sich die Tendenz eines in den letzten Monaten leicht abgeschwächten Beschäftigungsaufschwungs fort.

Zwei Prozent mehr Patienten in NRW-Krankenhäusern
Im Jahre 2007 sind in den Krankenhäusern in NRW rund vier Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär behandelt worden, 2,1 Prozent mehr als 2006. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik nach vorläufigen Ergebnissen aus der amtlichen Krankenhausstatistik mitteilt, kamen 2007 rein rechnerisch auf je 1 000 Einwohner im Schnitt 223 Krankenhausaufenthalte. Die durchschnittliche
Verweildauer pro Patient betrug 8,5 Tage, im Jahre 2000 hatte sie noch bei 10,0 Tagen gelegen.
Die Zahl der Krankenhäuser im Lande war Ende 2007 mit 432 um fünf niedriger als ein Jahr zuvor. Zwei Häuser waren geschlossen worden, drei fusionierten mit anderen Kliniken und ein Krankenhaus wurde in ein Pflegeheim umgewandelt. Ein weiteres
nahm seinen Betrieb neu auf. Im Jahr 2000 hatte es noch 30 Krankenhäuser mehr als 2007 gegeben. Die Zahl der aufgestellten Krankenhausbetten sank seit damals um fast 9 Prozent (auf 124 000 Betten) und die der Behandlungstage um beinahe 15 Prozent
(auf 34,3 Millionen).
2007 waren in den Krankenhäusern rund 31 000 hauptamtliche Ärztinnen und Ärzte beschäftigt, 11,5 Prozent mehr als 7 Jahre zuvor. Beim nichtärztlichen Personal verzeichneten die Statistiker dagegen gegenüber dem Jahr 2000 einen Rückgang um
4,7 Prozent auf rund 199 000 Personen.
Regionalergebnisse zu diesem Thema wird es erst Anfang September dieses Jahres geben, wenn die endgültigen Ergebnisse vorliegen. (LDS NRW)

Großhandelsumsatz im Juni 2008 real um 2,6% gestiegen
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Großhandel in Deutschland im Juni 2008 nominal 10,0% und real 2,6% mehr um als im Juni 2007. Im Vergleich zum Mai 2008 sank der Umsatz im Großhandel unter Berücksichtigung von Saison - und Kalendereffekten um nominal 0,6% und um real 1,5%.
Innenstadtführung ‚Stadt im Wandel’
Die Baustellen des Forum und des neuen Brunnens davor lassen bereits erkennen, wie es hier einmal aussehen wird. Das Herz der Innenstadt hat sich in den letzten Jahren gewaltig verändert. „Es ist jetzt schon wunderschön geworden und es wird noch viel schöner“, schwärmt Stadtführer Frank Switala.
Seit Jahren schon führt er Touristen und Einheimische durch die Innenstadt, berichtet anekdotenreich und kompetent über Vergangenes und Geplantes. Doch man merkt ihm auch an, dass ihm sein Job momentan besonderen Spaß bereitet. Denn die Menschen werden mehr und mehr neugierig auf Duisburg. Da sind Stadtführer gefragte Leute. Besonders, wenn sie ihr Wissen unterhaltsam und charmant weitergeben können. „Man gibt sich Mühe“, schmunzelt Frank Switala.
Die Duisburg Marketing Gesellschaft lädt – wie an jedem ersten Sonntag im Monat – zu einer Führung durch die Innenstadt ein. Treffpunkt ist am
Sonntag, 3. August um 14 Uhr
beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,00 Euro und für Kinder (6 – 13 Jahre) je 2,00 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten.

Zahlungsunfähigkeit sorgt für Aus der Comödie Duisburg - Schroeder warf Handtuch
Jochen Schroeders gab am Mittwoch überraschend bekannt, dass in Duisburg im ehemaligen Europakino wie in Bochum ab sofort wegen nicht vorhandener Zahlungsfähigkeit der betrieb eingestellt werden muss.
Zugeständnisse der Gläubiger und zusätzliche Mittel aus seinem Privatvermögen seien aufgebracht. „Diese Entwicklung kam für mich überraschend. In den vergangenen Jahren konnte ich immer tragfähige Lösungen mit unseren Gläubigern entwickeln. Auch hier spüre ich die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen”, erklärte Schroeder. Mehr Konkurrenz, größere Mobilität der Besucher, mehr Event-Kultur mit Dumpingpreisen und nicht zeitgemäße eigene Räumlichkeiten wurden als Gründe genannt.

Mittwoch, 30. Juli 2008 - Historischer Kalender
OLYMPIA und FIFA: Olympia-Abstellung von Profis ist verpflichtend
Die FIFA hat für die Olympischen Spiele eine Abstellungspflicht von Spielern unter 23 Jahren verfügt. Als Begründung verweist der Richter Slim Aloulou auf das Gewohnheitsrecht.

Minister Wittke beim  Abriss eines Wohngebäudes in Neumühl dabei
Bauminister Oliver Wittke nimmt am Start der Abrissarbeiten für das erste von drei achtgeschossigen Wohngebäuden im Quartier Duisburg-Neumühl (Max-Planck-Str.) am Montag teil.
Das Konzept zur Aufwertung des Wohnquartiers sieht außerdem den umfassenden Umbau von rund 200 Wohnungen mit Wohnungsbaufördermitteln vor. 110 Wohnungen werden freifinanziert modernisiert und barrierefrei gestaltet.

Straßenbahnoberleitung in Beeck abgerissen
Gegen 11.40 Uhr riss ein Lkw mit seinen Aufbauten einen Teil der Straßenbahnoberleitung in Duisburg Beeck, Höhe Beeck Bahnhof, ab. Verletzt wurde hierbei zunächst niemand. Ein Schaulustiger verunglückte zu einem späteren Zeitpunkt, als er dabei stürzte, um die Unfallaufnahme zu betrachten. Die Beseitigung der entstandenen Schäden dauerten bis in den Nachmittag hinein. Ebensolange musste eine einspurige Verkehrsführung aufrecht erhalten werden, die zu Verkehrsbehinderungen führte

Rechtsklarheit für den Nichtraucherschutz
Das saß! Das Bundesverfassungsgericht hat heute die Nichtraucherschutzgesetze der Bundesländer für überwiegend verfassungswidrig erklärt. Bis zum Erlass neuer Gesetze bleiben die Rauchverbote zwar in Kraft, allerdings darf in Eckkneipen mit weniger als 75 Quadratmetern und nur einem Raum ab sofort wieder geraucht werden.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Fragen der Verfassungsmäßigkeit einzelner Nichtraucherschutz-Gesetze als einen wichtigen Schritt auf dem Weg, den Nichtraucherschutz in Deutschland praktikabel zu machen. "Mit dem Urteil haben wir nun Rechtsklarheit bei der praktischen Umsetzung", erklärte der stellvertretende Hauptgeschäftführer des DStGB, Helmut Dedy, heute in Berlin.
Das Gericht habe die rechtliche Reichweite der jeweiligen Gesetze beschrieben und so den zukünftigen Handlungsrahmen der kommunalen Ordnungsämter definiert. Die Entscheidung sei nach erster Einschätzung lebensnah. Damit könne der Streit um den Nichtraucherschutz entschärft werden. Nun erst seien die Kommunen in der Lage, einen wirksamen Vollzug des Nichtraucherschutzes sicherzustellen.
Die Länder seien aufgefordert, ihre Gesetze den Anforderungen des Gerichts anzupassen. Dies solle nicht erst nach Ablauf der vom Gericht gesetzten Übergangsfristen, sondern unverzüglich und nach Möglichkeit abgestimmt geschehen.

Verbraucher besser geschützt? Hohe Strafen für illegale Telefonwerbung
Bundesregierung geht härter gegen unerlaubte Telefonwerbung vor

Verbraucher werden künftig besser vor unerwünschten Werbeanrufen geschützt. Das Kabinett beschloss einen von Justizministerin Zypries vorgelegten Gesetzentwurf, nach dem es bei unerlaubter Telefonwerbung künftig Geldbußen gegen Firmen von bis zu 50.000 Euro geben kann. Werbeanrufe sollen künftig nur noch dann zulässig sein, wenn der Angerufene ausdrücklich eingewilligt hat. Bundestag und Bundesrat müssen noch zustimmen.

Unternehmen dürfen Rufnummer nicht mehr unterdrücken
Per Telefon abgewickelte Verträge soll dem Gesetzentwurf zufolge künftig ein 14-tägiges Widerrufsrecht gelten. Langfristige Verträge - etwa beim Wechsel der Telefongesellschaft oder des Stromanbieters - sollen erst gültig werden, wenn der Kunde den Anbieterwechsel schriftlich bestätigt. Bislang gibt es für bestimmte Fälle von Telefonwerbung kein Widerrufsrecht. Zudem muss ein Kunde künftig seinem bisherigen Telefonanbieter oder Energieversorger schriftlich kündigen, wenn er wechseln will. Der neue Anbieter darf dies nicht mehr für ihn erledigen. Werbeanrufer, die zur Verschleierung der Identität die Rufnummer unterdrücken, müssen mit Strafen bis zu 10.000 Euro rechnen.
 

Arbeitsgericht Wuppertal bestätigt Kopftuchverbot
Das Arbeitsgericht Wuppertal hat mit Urteil vom heutigen Tage die Klage einer muslimischen angestellten Lehrerin gegen eine durch das Land Nordrhein Westfalen ausgesprochene Kündigung zurückgewiesen. Die Klägerin hatte sich trotz vorheriger Abmahnung geweigert, ihr Kopftuch – welches sie aus religiösen Gründen trägt – im Schulunterricht abzunehmen.
Zur Begründung seiner Entscheidung hat das Arbeitsgericht ausgeführt, dass das 2006 geänderte nordrhein-westfälische Schulgesetz politische, religiöse, weltanschauliche oder ähnliche Bekundungen verbiete. Verfassungsrechtliche Bedenken gegen das Gesetz bestünden nicht, da die Religionsfreiheit der Klägerin gegen die negative Glaubensfreiheit der anderen Schüler (Art. 4 GG), das Erziehungsrecht der Eltern (Art. 6 Abs. 2 GG) und den staatlichen Erziehungsauftrag (Art. 7 Abs. 1 GG) abzuwägen seien. Ebenso wenig verstoße das Gesetz gegen Art. 9 EMRK oder gegen Vorschriften des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Schließlich sei der bereits im Jahre 2002 eingestellten Klägerin auch nicht aus Vertrauensschutzgesichtspunkten das das Tragen des Kopftuches zu gestatten gewesen.
Urteil vom 29.7.2008, 4 Ca 1077/08
 

"Die wahren Superstars unserer Zeit"

Damit „Ehrenamt“ kein abstrakter Begriff bleibt, stellt das Bundesfinanzministerium einige dieser engagierten Menschen auf der Internetseite www.hilfen-fuer-helfer.de stellvertretend vor. Hier  finden Sie ab sofort Bilder und Portraits von jenen, die ihre Freizeit anderen Menschen widmen.

Über Arbeit sozial integrieren

Jugendliche und Langzeitarbeitslose besser in ihrem Wohnort zu integrieren, ist ein Ziel von "Xenos". Berufliche Perspektiven sollen soziale Ausgrenzung vermeiden helfen. Fehlende Zukunftsaussichten sind häufig eine Ursache für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Sonntagsführungen im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte

In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden.
Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 3. August, um 15 Uhr, ein. Die Teilnahme kostet einen Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis).
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort, Tel. (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Künstlergespräch mit Jáchym Fleig: "Anlage"
Sonntag, 3. August, 11.30 Uhr Eintritt: 6,- / 3,- Euro Mit Andreas Benedict
In der Reihe "Lehmbruck-Stipendiaten 2007-2009 stellen vor" erhalten die drei Wilhelm Lehmbruck-Stipendiaten der Stadt Duisburg die Gelegenheit, mit ihren künstlerischen Interventionen in einen Dialog mit der Sammlung des Museums zu treten. Die zweite Zwischenpräsentation von Jáchym Fleig ist ab dem 31.Juli zu sehen.
Im Neubau des Museums - zwischen die Werke von Künstlern wie Mario Merz, Jannis Kounellis oder Joseph Beuys - installiert der Wilhelm Lehmbruck-Stipendiat Jáchym Fleig in diesen Tagen seine "Anlage". Die Konstruktion aus Spanplatten, Polyurhetan und Sand fügt sich zu einer raumrelationalen Skulptur zusammen, deren Konstruktion von einer Art Jägerzaun getragen wird. Darüber erhebt sich ein wucherndes Gebilde, eine plastische Struktur, in den Raum hinein.
Jáchym Fleig, geboren 1970 in Villingen-Schwennigen, studierte Bildhauerei u.a. am Royal College of Art in London und in der Klasse von Prof. Eberhard Bosslet an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Fleig reagiert auf existierende architektonische und urbane Situationen und benutzt diese als Träger und "Wirt" seiner Plastiken, indem sie an die Gegebenheiten des Raumes "andocken". Durch das Eindringen in Wohnflächen, Parkhäuser oder ähnlich genutzte Räume wird die Funktionalität der Gebäude hinterfragt und aufs Neue in das Bewusstsein des Betrachters gerückt. Besucher des Lehmbruck Museums erhalten am Sonntag, den 3. August, die Gelegenheit, zusammen mit Jáchym Fleig und Andreas Benedict (Lehmbruck Museum) das Arbeitsprinzip des Künstlers kennen zu lernen und zu diskutieren.
Die dritte und letzte Zwischenpräsentation in der Reihe "Lehmbruck-Stipendiaten 2007-2009 stellen vor" findet zwischen dem 17. und dem 31. August statt. Dann stellt Luka Fineisen (Künstlergespräch am Sonntag, 31. August, 11.30 Uhr) ihre "Intervention" vor.

Dienstag, 29. Juli 2008 - Historischer Kalender
Marina-Markt lockt wieder am 10. August!
Lust auf einen schönen Marktbummel im Duisburger Innenhafen? Einkaufen von frischen Waren, schlemmen an zahlreichen Gastronomieständen, stöbern in den Auslagen der Kunsthandwerker, ein Glas Wein, ein Pils oder ein Latte Macchiato genießen und auf´s Wasser schaun? Dann nichts wie hin zum Corputiusplatz, wo die FrischeKontor Duisburg GmbH zum Marina-Markt einlädt.

Am Sonntag, 10. August 2008, von 11:00 bis 18:00 Uhr locken rund 70 Anbieter wieder bis zu 20.000 Interessierte aus Duisburg und dem Umland in den Duisburger Innenhafen. Unter dem Motto „Frisches, Schönes, Köstliches“ werden Kunsthandwerk, internationale Gastronomie und Wochenmarkt ein Garant für einen gelungenen Tag sein.

Bereits im 7. Jahr veranstaltet das Duisburger FrischeKontor mit großem Erfolg von April bis Oktober jeweils am 2. Sonntag des Monats den beliebten Marina-Markt im Duisburger Innenhafen. Informationen zum Marina-Markt bekommen Sie auf www.frischekontor.de oder telefonisch unter 0203 429490. Weitere Termine in 2008: 14. September, 12. Oktober.


China-Ausstellung in der Stadtbibliothek

„China – Reich der Mitte“ heißt das Thema der am 1. August beginnenden und bis zum Ende des Monats dauernden Themenausstellung im Eingangsbereich der Zentralbibliothek. Hier erhält der Bibliotheksbesucher vielfältige Informationen zur über 3000-jährigen Geschichte und Kultur Chinas und bekommt Einblicke in chinesische Lebens-Weisheiten und Religionen.
Wer etwas über traditionelle Heilmethoden oder Feng Shui erfahren möchte, kann dazu ebenso Medien finden wie Interessenten für die chinesische Sprache, die Schriftzeichen oder Kunst. Zudem warten Rezepte kulinarischer Köstlichkeiten sowie Reiseziele darauf, entdeckt zu werden. Zu guter Letzt laden belletristische Literatur und Lebensgeschichten zum Schmökern ein. Alle Medien sind ausleihbar.

Verbraucherpreise Juli 2008: Voraussichtlich + 3,3% gegenüber Juli 2007
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Juli 2008 ? nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern ? gegenüber Juli 2007 voraussichtlich um 3,3% erhöhen (Juni 2008: ebenfalls + 3,3%). Dies ist der stärkste Preisanstieg seit Dezember 1993. Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von + 0,6%.

Tarifverdienste im April 2008: + 3,5% zum April 2007
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Tarifverdienste der Angestellten und Arbeiter in Deutschland zwischen April 2007 und April 2008 um 3,5%. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise erhöhten sich im April 2008 gegenüber April 2007 um 2,4%.

Doppelkopf
Wer den Kopf hängen lässt, ist deprimiert und gibt sich leicht geschlagen. "Wer Doppelkopf spielt, der drischt Spielkarten," berichtet Ralph Metz vom Doppelkopf - Verein "Zweite Herz Neun". Die rund 20 Spieler treffen sich jeweils montags um 19 Uhr im "Bürgerhof", einer Kneipe im Duisburger Stadtteil Neudorf.

Hier Doppelkopf als Kartenspiel vorzustellen, würde an dieser Stelle sicherlich zu weit führen. Daher mache ich es mir einfach und verweise auf die Ausführungen in der Internetenzyklopädie Wikipedia. Die Ausführungen dort sind im großen und ganzen richtig, wie mir Metz bestätigt.
Der Verein - übrigens der einzige Verein in Duisburg, in dem ausschließlich Doppelkopf gespielt wird - wurde 1994 gegründet. In der bis 1998 währenden Hochzeit des Doppelkopf taten sich 8 Schulfreunde, die sich vom Neudorfer Gymnasium aus kannten, zusammen und begannen, vereinsmäßig zu spielen. Schon 2 Jahre später kam der erste Erfolg. Der Verein qualifizierte sich für die neu gegründete 1. Bundesliga und schloss die Saison mit dem 1. Tabellenplatz ab. In der Folgezeit richtete der Duisburger Verein Turniere aus, während Einzelspieler gleichzeitig Turniere gewannen.

"Es gibt nicht nur Turniere und die 1. Bundesliga. Es gibt auch nationale Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften, die vom Deutschen Doppelkopf-Verband organisiert werden," berichtet Metz. Doch Vorsicht: "Doppelkopf wird aus reinem Idealismus und Spaß und der Freude gespielt. Jeder Spieler hat seinen Hauptberuf. Wer zu Turnieren und Meisterschaften fährt, trägt zumindest die Fahrtkosten selbst. Wer Interesse am Doppelkopf hat, kann sich gerne bei uns melden."
Was denn das Schöne am Doppelkopf ist, frage ich Metz. "Das unbekannte Losspielen. Man weiß nie, mit wem man zusammen spielt," erzählt Metz. Ist Doppelkopf ein Sport? "Es wäre schön. Das Kartenspiel ist aber schon ein reines Glücksspiel, auch wenn die Regeln des Verbandes das Glück ein wenig ausschalten soll. Bei den Turnieren wird nach den Regeln des Verbandes gespielt. Was privat passiert, ist egal. Das kann jeder selbst entscheiden," betont Metz.
Ein Spiel schaue ich mir nicht an. Die Preise für Getränke im Bürgerhof sind zivil, die Atmosphäre gemütlich, Metz umgänglich und freundlich. Es liegt eher an den Busverbindungen. Der 937 hält fast direkt vor der Haustüre des Bürgerhofs. Leider fährt er aber nach 20 Uhr nicht mehr. Andreas Rüdig

NRW: 12,9 Prozent weniger Kinder und Jugendliche adoptiert

2007 wurden in Nordrhein-Westfalen 1 029 Kinder und Jugendliche (561 Jungen, 468 Mädchen) adoptiert. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt,
waren das 12,9 Prozent weniger als 2006 (1 181 Adoptionen). Etwa die Hälfte der Adoptierten (441) war im schulpflichtigen Alter von sechs bis 14 Jahren, 159 waren drei bis fünf Jahre alt und ein Viertel (284) war jünger als drei Jahre. 502 Kinder und
Jugendliche wurden von ihren Stiefvätern bzw. -müttern und 44 durch Verwandte adoptiert, 483 von Personen, zu denen kein Verwandtschaftsverhältnis bestand.

Ende 2007 waren 237 Mädchen und Jungen für eine Adoption vorgemerkt. Ihnen gegenüber standen zum gleichen Zeitpunkt 2 410 bei den Adoptionsermittlungsstellen gemeldete Bewerber, die gern ein Kind adoptieren wollten. Rein rechnerisch ergaben sich damit pro Kind zehn Bewerbungen. In "Adoptionspflege", die zukünftigen Eltern und dem Kind die Möglichkeit einer gegenseitigen Probephase bietet, befanden sich Ende letzten Jahres 860 junge Menschen. (LDS NRW)

Wohnen am Wasser
Busexkursion zu revitalisierten Häfen in der Rhein Ruhr Region
Duisburg Marketing in Kooperation mit der Firma FAR: architekturführungen bieten eine eintägige Busexkursion zu den revitalisierten – sprich umgenutzen – Hafenarealen der Rhein Ruhr Region und schlagen damit eine Brücke zwischen den Regionen Ruhr, Düsseldorf und Köln in der Betrachtung neu erschlossener Industrieareale.
Die Exkursion beginnt mit dem Innenhafen Duisburg, einem der Referenzprojekte des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Der, nach den Plänen des britischen Architekten Lord Norman Foster realisierte Masterplan, gilt als einer der ersten Auseinandersetzungen mit dem Thema „Wohnen am Wasser“ in der Metropole Ruhr. Brachliegenden Speichergebäuden wurde z.B. durch Herzog & de Meuron wieder Leben eingehaucht. Ergänzt mit moderner Architektur findet der Besucher auf dieser Reise eine einzigartige Mischung, die den Strukturwandel fühlbar werden lässt. Danach geht es weiter zum Medienhafen Düsseldorf, der unter anderem durch die Bauten von Frank O. Gehry und dem Düsseldorfer Stadttor bekannt ist und endet mit einer Führung durch den Rheinauhafen Köln, dem aktuellsten Projekt auf dieser Reise.

Auf dieser Exkursion werden die unterschiedlichen Ansätze einer Stadterneuerung im Umgang mit dem Wasser thematisiert. Geleitet werden die Führungen durch die einzelnen Hafenareale von unterschiedlichen berufs- und ortserfahrenen Architekten, deren spezielle Fachkenntnis und Leidenschaft für das Thema einen spannenden und abwechslungsreichen Tag versprechen

Die Exkursion findet statt am
24. August 2008, Beginn 9.00 Uhr
am Hauptbahnhof Duisburg und endet dort auch wieder gegen 18 Uhr.
Preis: 69,- Euro pro Person.
Gegen 13 Uhr gibt es eine kurze Mittagspause (Selbstzahler)
Durchgeführt wird die Exkursion von FAR: architekturführungen.

Weitere Informationen und Buchung unter
Internet: www.far-galerie.de
Email: mail@far-galerie.de
Telefon: 0234 – 33 89 895

Änderung der Elternberatungszeiten (früher Mütterberatungszeiten)
Die öffentlichen Elternberatungen des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes in der Schule auf der Erzstraße in Duisburg-Laar finden ab September an jedem 2. Montag im Monat von 9 bis 11 Uhr statt.

Weinfest 2008
Von Donnerstag, 31. Juli bis Sonntag, 3. August 2008 werden mehr als 40 Winzer vor allem von der Mosel, der Nahe, dem Rhein und aus der Pfalz ihre edlen Tropfen im Rahmen des Weinfestes auf der Königstraße in Duisburg vorstellen. Das Weinfest wird am Donnerstag um 11:00 Uhr von Oberbürgermeister Adolf Sauerland eröffnet.

Rassige Weißweine, vollmundige Rotweine und spritzige Winzersekte stellen sich dem Publikum vor, das nicht nur aus Duisburg, sondern auch aus dem Umland kommt.
Aber so wie ein guter Film nicht nur von den Hauptdarstellern lebt, brauchen auch die Stars des Weinfests "Nebendarsteller", mit denen sie lukullische Verbindungen eingehen können. Baguettes, Laugenbrezeln, Reibekuchen, Poffertjes, Pfälzer Flammkuchen, Wurst- und Käsespezialitäten unterstützen die Weine in ihrem Bemühen zum Verweilen einzuladen.

Montag, 28. Juli 2008 - Historischer Kalender
WDR-Film über Duisburg auf DVD erhältlich - Hommage an Duisburg und seine Menschen
„Duisburg zwischen Dunst und Kunst“ lautet der Titel des Films, der im Laufe der knapp 45 Minuten dann aber mit unberechtigten Vorurteilen über Duisburg aufräumt. Der Kölner Journalist Björn Held hatte die Ursprungsfassung im Jahr 1999 gedreht, da sich in den vergangenen Jahren das Stadtbild aber gravierend verändert hat, und immer noch verändert, wurde eine Aktualisierung notwendig. So hat der Filmemacher im Frühjahr 2007 erneut viel Zeit in Duisburg verbracht, um den vielen Veränderungen nachzuspüren.

Der Film ist eine Hommage an Duisburg und seine Menschen. Er spannt nicht nur einen Bogen von der Stahlindustrie über den größten Binnenhafen der Welt bis zu den touristischen Highlights der Stadt, sondern schaut auch abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten vorbei. Der Blick geht über den Innenhafen mit dem ‚Garten der Erinnerung’ zur international renommierten Deutschen Oper am Rhein im Theater der Stadt.
Beleuchtet werden auch Festivals, wie die Duisburger Akzente, die Duisburger Filmwoche und das Traumzeitfestival. Schließlich widmet er sich auch den Museen, Wilhelm Lehmbruck Museum, das Kultur- und Stadthistorische Museum, das Museum Küppersmühle und das Museum der deutschen Binnenschifffahrt.
Das Fazit dieses Films: Es raucht wieder stark in der Stadt, aber nun in den Köpfen kunstbeflissener Duisburger und der immer größer werdenden Touristengemeinde.
Die DVD gibt es ab sofort für 14.95 Euro bei der Tourist Information, Königstraße 86.

NRW-Verbraucherpreisindex: Teuerungsrate steigt auf 3,3 Prozent
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik zwischen Juli 2007 und Juli 2008
um 3,3 Prozent auf 107,3 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gestiegen. Gegenüber dem Vormonat (Juni 2008) stieg der Preisindex um 0,6 Prozent.
Im Jahresabstand verteuerten sich Haushaltsenergien um 15,8 Prozent (Heizöl +60,1 Prozent, Gas +11,6 Prozent). Die Kraftstoffpreise stiegen um 13,8 Prozent, die
Personenbeförderung im Luftverkehr wurde um 12,8 Prozent teurer.
Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich um 7,6 Prozent (darunter Frischgemüse +8,3 Prozent).

Gegenüber Juni 2008 erhöhten sich urlaubsbedingt die Mieten für Ferienwohnungen und -häuser um 27,1 Prozent; die Preise für Pauschalreisen stiegen um 13,8 Prozent. Im Monatsabstand kletterten die Preise für Gas um 4,0 Prozent und für Heizöl um
3,0 Prozent. Dagegen fielen saisonbedingt die Preise für Bekleidung (-4,7 Prozent) und Schuhe (-2,4 Prozent). (LDS NRW)

Urteil des Gerichtshofs in der Rechtssache C-237/07 vom 25. Juli 2008
Dieter Janecek / Freistaat Bayern
IM FALL DER GEFAHR EINER ÜBERSCHREITUNG DER GRENZWERTE FÜR FEINSTAUBPARTIKEL KÖNNEN UNMITTELBAR BETROFFENE EINZELNE BEI DEN ZUSTÄNDIGEN BEHÖRDEN DIE ERSTELLUNG EINES AKTIONSPLANS
ERWIRKEN

Die Mitgliedstaaten sind nur verpflichtet, im Rahmen eines Aktionsplans kurzfristig Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet sind, die Gefahr der Überschreitung der Grenzwerte au/ein Minimum zu verringern und schrittweise zu einem Stand unterhalb dieser Werte zurückzukehren.
Die Gemeinschaftsrichtlinie über die Beurteilung und die Kontrolle der Luftqualität‘ sieht vor, dass die Mitgliedstaaten Aktionspläne erstellen, in denen die Maßnahmen angegeben werden, die im Fall der Gefahr einer Uberschreitung der Grenzwerte und/oder der Alarmschwellen kurzfristig zu ergreifen sind, um die Gefahr der Überschreitung zu verringern und deren Dauer zu beschränken.
Herr Janecek wohnt am Mittleren Ring in München in der Landshuter Allee, etwa 900 Meter nördlich von einer Luftgütemessstelle. Nach den Messergebnissen an dieser Messstelle wurde der Immissionsgrenzwert für Feinstaubpartikel in den Jahren 2005 und 2006 weitaus mehr als 35 Mal überschritten, obwohl das Bundesimmissionsschutzgesetz nicht mehr als 35 Überschreitungen zulässt.
Herr Janecek erhob Klage mit dem Antrag, den Freistaat Bayern zur Aufstellung eines Aktionsplans zur Luftreinhaltung im Bereich der Landshuter Allee zu verpflichten, damit kurzfristig zu ergreifende Maßnahmen zu dem Zweck festgelegt werden, die zugelassene Grenze von jährlich 35 Überschreitungen des Immissionsgrenzwerts für Feinstaubpartikel einzuhalten.
Nachdem seine Klage in erster Instanz abgewiesen worden war, legte Herr Janecek Berufung beim Verwaltungsgerichthof ein. Dieser entschied, dass die betroffenen Anwohner von den zuständigen Behörden die Aufstellung eines Aktionsplans fordern könnten, aber keinen
Richtlinie 96/62/EG des Rates vom 27. September 1996 über die Beurteilung und die Kontrolle der Luftqualität (ABI. L 296, S. 55) in der durch die Verordnung (EG) Nr. 1882/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. September 2003 (ABI. L 284, 5. 1) geänderten Fassung.

Anspruch darauf hätten, dass dieser geeignete Maßnahmen zur Gewährleistung der kurzfristigen Einhaltung der Immissionsgrenzwerte enthalte.
Herr Janecek und der Freistaat Bayern legten gegen dieses Urteil Revision zum
Bundesverwaltungsgericht ein. Nach Auffassung dieses Gerichts kann Herr Janecek allein aus dem nationalen Recht keinen Anspruch auf Aufstellung eines Aktionsplans herleiten.
Gleichwohl hat das Bundesverwaltungsgericht dem Gerichtshof die Frage vorgelegt, ob ein Einzelner nachdem Gerneinschaftsrecht von den zuständigen nationalen Behörden im Fall der Gefahr einer Uberschreitung der Grenzwerte oder der Alarmschwellen die Erstellung eines Aktionsplans beanspruchen kann.

In seinem heutigen Urteil bejaht der Gerichtshof diese Frage. Er weist darauf hin, dass es mit dem zwingenden Charakter der Richtlinie unvereinbar wäre, grundsätzlich auszuschließen, dass eine mit ihr auferlegte Verpflichtung von den betroffenen Personen geltend gemacht werden kann.
Daher müssen unmittelbar betroffene Einzelne im Fall der Gefahr einer Überschreitung der Grenzwerte oder der Alarmschwellen bei den zuständigen nationalen Behörden die Erstellung eines Aktionsplans erwirken können, auch wenn sie nach nationalem Recht über andere Handlungsmöglichkeiten verfügen sollten, um die zuständigen Behörden dazu zu bringen, Maßnahmen zur Bekämpfung der Luftverschmutzung zu treffen.

In Bezug auf den Inhalt der Aktionspläne führt der Gerichtshof aus, dass die Mitgliedstaaten nicht verpflichtet sind. Maßnahmen dahin gehend zu ergreifen, dass es zu keinerlei Überschreitung kommt. Ihnen obliegt — unter der Aufsicht der nationalen Gerichte — nur die Verpflichtung, im Rahmen eines Aktionsplans kurzfristig Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet sind, die Gefahr der Überschreitung der Grenzwerte oder der Alarmschwellen unter Berücksichtigung der tatsächlichen Umstände und aller betroffenen Interessen auf ein Minimum zu verringern und schrittweise zu einem Stand unterhalb dieser Werte oder Schwellen zurückzukehren.

Diamantene Hochzeit in Neudorf
Ein Dankgottesdienst in der Neudorfer St. Gabriel Kirche und eine entsprechende Feier im Gabrielhaus stand für das Ehepaar Kläre und Heinrich Tiemessen von der Oststraße an.

Das Ehepaar wurde beim Dankgottesdienst und bei der Feier im Gabriel-Haus mit Glückwünschen nicht nur aus dem familiären bereich regelrecht überhäuft. Hier ab es Blumen für Kläre sowie ein Präsent für den ehemaligen Bäckermeister von der Oststraße Heinrich Tiemessen vom Neudorfer Bürgerverein. Eine Urkunde und die Glückwünsche des Duisburger Oberbürgermeisters überreichte Bezirksbürgermeister Heinrich Klose.

Vegetationsarbeiten im Güterzuggleis Duisburg Hbf – Duisburg-Großenbaum
Die Deutsche Bahn AG schneidet vom 31. Juli 2008 bis zum 01. August 2008 im Güterzuggleis Duisburg Hbf – Duisburg-Großenbaum, jeweils von 7.45 Uhr bis 16.15 Uhr, die Vegetation zurück.
Diese Maßnahme ist erforderlich, um auch künftig die Betriebssicherheit der Strecke zu gewährleisten und so die Gefährdung von Reisenden, von Mitarbeitern und Transportgütern auszuschließen. Im Hinblick auf einen sicheren Eisenbahnbetrieb müssen dabei die folgenden Grundsätze beachtet werden:
- Die erforderlichen Sicherheitsabstände der Vegetation zur Oberleitung müssen gewährleistet sein,
- die erforderlichen Abstände zur Ober- und Speiseleitungen müssen eingehalten werden,

- die freie Sicht auf die Signale an einer Eisenbahnstrecke muss gewährleistet sein. Die Signalsicht auf ein Hauptsignal muss mindestens 300 Meter, auf ein Vorsignal 200 Meter betragen,
- es muss verhindert werden, das Bäume umstürzen oder Äste in den Gleisbereich fallen,

- Bäume die zu nahe an einer Eisenbahnstrecke stehen, können durch Laubfall im Herbst Schäden am Gleisbett verursachen. Das Gleisbett verliert im Laufe der Zeit dadurch seine Elastizität und Haltekraft. Außerdem können sich die Bremswege der Züge durch Laubfall verlängern. Trotz des Einsatzes modernster Maschinen sind Lärmbelästigungen während der Arbeiten nicht immer zu vermeiden.

Zur Olympiade: China im statistischen Länderprofil

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking aus seiner Sammlung internationaler Daten mitteilt, befindet sich Chinas Wirtschaft weiter auf Expansionskurs. 2006 wuchs die Wirtschaft um 10,7%. Im selben Jahr belief sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf rund 2,6 Billionen US-Dollar, was eine Verdreifachung innerhalb eines Jahrzehnts darstellt.
Das BIP--Bruttoinlandsprodukt pro Kopf lag 2006 jedoch nur bei 1 598 US-Dollar und damit trotz der hohen Zuwachsraten weiterhin deutlich unter dem Niveau westlicher Industrieländer. Dies zeigt auch der Ausstattungs­grad der Bevölkerung mit Konsumgütern: Zwar besaß 2006 rechnerisch bereits mehr als jeder Dritte der 1,3 Milliarden Einwohner Chinas einen Handyvertrag, im Internet surfte aber nur jeder Zehnte und auf 1 000 Einwohner kamen 2005 lediglich 15 Personenkraftwagen.
Sonntag, 27. Juli 2008 - Historischer Kalender

Arbeiten tagsüber am Wochenende
Die Deutsche Bahn AG führt am Samstag, 26. Juli 1008, und am Sonntag, 27. Juli 2008, jeweils von 7 Uhr bis 18 Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg-Hochfeld Süd, Abzweigung Lotharstraße, und Duisburg-Wedau, Abzweigung Ruhrtal, an ihren Gleisen durch.

Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern. Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen nicht immer zu vermeiden.

Vegetationsarbeiten mit massiven Eingriffen auch in hochstämmige Schattenspender - übrigens am Sonntag ab 8 Uhr und in der Mittagszeit...

Samstag, 26. Juli 2008 - Historischer Kalender
Pauluskirche : Großes Abschlusskonzert mit 90 jungen Musikern aus England - Werke von Bernstein und die Harry Potter Symphonic Suite

15. Ruhrorter Hafenfest: Ein Feuerwerk an Programm-Höhepunkten 
Bis zum
28. Juli gilt: Party pur an Rhein und Ruhr
Großer Andrang zur Eröffnung des Ruhrorter Hafenfestes
Schirmherr Oberbürgermeister Adolf Sauerland betete für gutes Wetter, war aber der seiner Eröffnungsrede der Meinung, dass er ein paar Grad Wärme zuviel gebetet hätte.
Aber Aussteller, Schausteller, Hunger- und Durststiller freuten sich über das Wetter und die vielen Besucher.
Rauch, Sirenengeheul und Wasserfontänen ergaben ein maritimes Flair

Der Party-Freitag glänzt mit Rock n' Roll-Altmeister Tony Sheridan und dem durch die Zeit reisenden, fast 40-köpfigen RockOrchester Ruhrgebeat. Sheridan, der zur Programmvorstellung mit Ehefrau Anna extra aus Hamburg angereist war, erzählte ausführlich über seine umfangreiche Karriere (ausführlicher Bericht folgt!). Dr. Weber - Brosamer brachte es auf den Punkt: „Die steile Karriere hat in einem Hamburger Keller begonnen und hat ihren Höhepunkt heute auf dem Haniel Speicher in Ruhrort!“

Schirmherr des Hafenfestes, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, auf dem Weg zur Bühne

Fotos Manfred Schneider

Der Männerchor des Duisburger Hafenchors, unter der Leitung von Walter Pavenstedt, sang zur Eröffnung des Festes das Duisburger Hafenlied

Das eine Gruppe des Bürgervereins aus St. Pauli zum Fest anreist, kommentierte Tony Sheridan mit der amüsanten aber nicht ernst gemeinten Bemerkung: „Muss das sein?!“
Für beste Unterhaltung aller Altersgruppen sorgen am Familien-Sonntag der gereifte Benny Martell und die so nah am Original spielenden ABBA review.


 
Ökumenischer Schiffergottesdienst. Der katholische Schiffseelsorger Werner Paquet (li.) und Pfarrer Dietger Lerch, vom evangelischen Binnenschifferdienst 


In einer mit Gags gewürzten 2-Stunden-Kochshow, kreierten die Duisburger Comedian Kai Magnus Sting (re.) und Wolfgang Trepper (li.), gemeinsam mit dem Chef des Restaurants "Schifferbörse", Frank Schwarz, das Gericht "Blutwurst mit Kartoffelplätzchen", auf der Bühne, beim 15. Ruhrorter Hafenfest

StarClub - Gefühle, Stimmgewaltiges, Radio-Shows &. mehr
Auf der Bühne an der Schifferbörse darf man sich auf ein buntes Programm aus Hafen-Talk, Radio-Shows, Show-Kochen sowie Seemanns- und Shantychören, Dixieland und vielen weiteren tollen Bands freuen. Auf den Wellen der Hafenmündung

Auch auf der Wasserseite wird sich eine ganze Menge tun:

Vier Dampfboote, jede Menge Fahrgastschiffe, die sich zum allseits beliebten und bekannten freitäglichen Großfeuerwerk „Ruhrort in Flammen“ auf dem Rhein in Position bringen, das „Erste Deutsche Wasserski Show Team“, das im Hafenmund am Start ist und der Mississippi-Raddampfer „River Lady“, der nicht nur zu kurzweiligen Rundfahrten, sondern erstmals auch zur „Original – Titanic - Teatime“ einlädt. Darüber hinaus werden so viele internationale Starter wie noch nie zuvor beim duisport Cup im Hafenmund um Weltranglistenpunkte segeln. Gemeldet haben Segler aus Australien, Indien, Brasilien und Großbritannien. Zudem wird sich die Hafenpromenade als Info- & Handwerkermeile völlig neu präsentieren.
 

Die Sonne ließ die Besucher über den Leinpfad flanieren Gemütliche Bierrunde vor dem Museumsschiff "Oscar Huber"

Für kleine Leute, Junggebliebene & Frischefischer

Gesetzt sind dieses Jahr natürlich wieder das Kinderfest, das auf der Museumswiese zu verschiedenen Spiel- und Mitmachaktionen einlädt und die Kirmes, die seit langer Zeit wieder mit einer großen Achterbahn aufwartet. Der Fischmarkt lockt mit frischem Fanggut und allerlei Meeresfrüchten.
Neu dagegen ist eine altehrwürdige Postkutsche, ein Dreispänner, der in Ruhrort erstmals zur Mitfahrt einlädt.

Überall & Nirgends
An allen Tagen runden Walk - Acts und Straßentheater das Programm ab. Zwischen Fischmarkt, „River Lady“ und auf der Promenade begegnen Ihnen u.a. die Reeoerboys, der Koepi, und Capitain Fu. Die Original Ruhrorter Leichtmatrosen bringen als fliegende Händler Dosenfisch und mehr zu irgendwie überraschenden Konditionen an den Mann wie die Frau.

Saunagutscheine gibt es beim Hafenfest von der Niederrhein--Therme zu gewinnen Ein nicht alltäglicher Stand: Flammlachs aus Finnland

Anreise
Wegen fraglos entstehender Parkplatznot empfehlen die Veranstalter die Anreise per pedes, Postkutsche oder Fahrrad. Lohnend ist auch das kleine Fahrgeld für Bus & Bahn, denn das Ruhrorter Hafenfest bleibt eintrittsfrei!

Detaillierte Informationen, darunter den Gesamtablauf, einen Lageplan und vieles mehr finden Sie ab sofort auf der Internetseite: www.hafenfest-ruhrort.de

Freitag, 25. Juli 2008 - Historischer Kalender
Neue Drehleitern für die Feuerwehr
Fördergelder bewilligt - Mittelalterliche Stadtmauer wird saniert
Ein Zuwendungsbescheid über 100.000 Euro ist soeben Oberbürgermeister Adolf Sauerland zugestellt worden. Mit diesen Mitteln aus dem Denkmalförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen können die ersten Sanierungsmaßnahmen an der historischen Stadtmauer durchgeführt werden.
Die Duisburger Stadtmauer ist eines der besterforschten mittelalterlichen Mauerwerke im deutschen Sprachraum. Leider ist nicht nur im zweiten Weltkrieg der größte Teil der ursprünglich 2,5 Kilometer langen Stadtmauer, die einst die komplette Altstadt umschloss, zerstört worden, sondern auch danach.
Übrig geblieben sind verschiedene Einzelabschnitte mit einer Gesamtlänge von 670 Metern. Der größte zusammenhängende Teil befindet sich am Innenhafen zwischen Corputiusplatz und Springwall. Der sprichwörtliche Zahn der Zeit hat allen Objekten mächtig zugesetzt. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, war die Stadt Duisburg gerade in den zurückliegenden Jahren gezwungen, an einigen Mauerabschnitten immer wieder Reparaturen durchführen.
Die Gesamtkosten der jetzt auf fünf Jahre angelegten Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf insgesamt 955.000 Euro. Die Hälfte der Sanierungskosten werden vom Land übernommen. Mit den jetzt bewilligten 100.000 Euro wird die Hälfte der Kosten für den ersten Bauabschnitt, der die Bereiche der Stadtmauer am Kuhlenwall, an der Obermauerstraße und an der Josef-Kiefer-Straße umfasst, gedeckt. Die andere Hälfte wendet die Stadt Duisburg im Rahmen ihrer Verkehrssicherungs- und Denkmalschutzpflichten auf.
Die Zuschüsse für die folgenden Bauabschnitte werden nach und nach beantragt. Für Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist die Sanierung der historischen Stadtmauer genauso ein Beitrag zur Umsetzung des Masterplans von Lord Norman Foster wie die vielen Neubauprojekte am Innenhafen und in der City. Die Sanierung der alten Stadtmauer ist ein wichtiger Beitrag für die von Foster geforderte "Rückbesinnung auf die eigene historische Identität". Das Sanierungskonzept wurde mit der Unteren Denkmalbehörde in Duisburg und dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege in Brauweiler abgestimmt.

Kanalbaumaßnahmen in Duisburg-Duissern
In der Mühlheimer Straße, der Brauer Straße und der Martinstraße ist der Kanal sanierungsbedürftig und muss erneuert werden. Die Bauarbeiten beginnen in der kommenden Woche und werden voraussichtlich Ende Januar 2009 abgeschlossen sein. Die Baumaßnahme erfolgt in drei Bauabschnitten, dementsprechend wird es folgende Einschränkungen in der Verkehrsführung geben.
Die Bauarbeiten beginnen auf der Mülheimer Straße zwischen Brauerstraße und Keetmanstraße in Fahrtrichtung Innenstadt. Dort werden wären der Bauphase die vorhandenen zwei Fahrspuren auf einen Fahrstreifen reduziert. Anschließend im zweiten Bauabschnitt, Brauerstraße bis Martinstraße von der Mülheimer Straße aus kommend, erfolgt eine Vollsperrung der Brauerstraße.
Für Anlieger bleibt die Zufahrt frei. Der dritte Bauschnitt erfolgt auf der Martinstraße zwischen Brauerstraße und Hasenkampstraße. In Fahrtrichtung der Brauerstraße kommend, tritt während der Bauzeit eine Einbahnstraßenregelung in Kraft.

„Ich baue mir die Welt, wie sie mir gefällt“
Sommerferienkurs vom 29. Juli bis 1. August, jeweils 10 bis 13 Uhr - Mit Claudia Thümler

Palettenhäuserbau im Kant-Park beschließt die diesjährigen Sommerferienkurse für Kinder. Letzte Gelegenheit zum Museumsspaß in den Sommerferien - einige wenige Plätze sind noch frei!
Raus aus dem Museum geht es beim letzten diesjährigen Museumsspaß-Workshop für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Aus Brettern, Spanplatten, Sperrmüll, Farbe und Alltagsgegenständen werden im Kant-Park architektonische Modelle von Häusern entstehen, deren „Fundament“ eine Palette bildet und die anschließend zu einer Kulisse arrangiert werden sollen. Auf diese Weise wird mit vereinten Kräften, Phantasie und Kreativität im Laufe des Workshops eine kleine Stadt entstehen, die zugleich eine Sicht auf den Stadtraum aus der Perspektive der Kinder darstellt.
Der Workshop unter Anleitung der Duisburger Künstlerin Claudia Thümler ist thematisch angebunden an die Ausstellung „...und ewig droht der Baggerzahn“ des Schweizer Kinderbuchautors Jörg Müller, die noch bis Mitte Oktober in der Ausstellungswerkstatt des Museums zu sehen ist. Schon in den siebziger Jahren hatte Müller die Veränderung des Stadtraums kritisch in seinen Illustrationen reflektiert und verarbeitet.
Wer sich in der letzten Ferienwoche am Palettenhäuserbau beteiligen möchte, hat noch bis Sonntag, den 27. Juli, Gelegenheit, sich anzumelden: einige wenige Plätze sind noch frei.
Die Teilnahmegebühr beträgt 25 EUR und wird direkt an der Kasse des Museums (Di. bis Fr. 11-17 Uhr, So. 10-18 Uhr) entrichtet. Bei schlechtem Wetter findet der Workshop in der Werkstatt des Museums statt.

Kindertheaterprogramm „Vorhang auf!“ erschienen
Die 19. Ausgabe des Kindertheaterprogramms „Vorhang auf!“ mit Veranstaltungen von August bis Dezember 2008 für Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 20 Jahren liegt ab sofort an allen bekannten öffentlichen Stellen aus. Die Broschüre beinhaltet Theater- und Schauspielveranstaltungen und Konzert-, Musik- und Ballettaufführungen für Kinder und Jugendliche sowie die ganze Familie. Sonderveranstaltungen für Kindergärten und Schulen sind im KOM’MA-Theater und in der Bezirksbibliothek in Rheinhausen zu sehen.

Weitere Highlights sind:
Die SPIELARTEN 2008, das Theaterfestival für Kinder und Jugendliche in NRW, finden im September im KOM’MA-Theater mit einer festlichen Eröffnung in Rheinhausen statt.
Die 37. IKiBu, unter dem Motto „Ein Fall für Dich“, wird im Oktober in der Zentralbibliothek eröffnet.
Die 14. Neumühler Kinder- und Jugendtheatertage finden im November im Bürgerhaus Neumühl statt. Für das sehr junge Publikum werden im Dezember unter dem Dach des Theater Duisburgs hervorragende Stücke im Foyer III präsentiert.
Für Jugendliche sind auf jeden Fall auch interessante und spannende Theaterstücke dabei, wie bei SPIELARTEN 2008 und den Neumühler Theatertagen als auch im KOM’MA-Theater zu ausgewählten Themen.
Die Broschüre, gefördert durch die Franz Haniel & Cie. GmbH, ist im Internet unter www.theater-duisburg.de/vorhangauf einzusehen. Infos gibt es außerdem bei Bettina Hüfken vom Theater Duisburg unter Tel. (0203) 3009-101.

Dienstleistungsbereich bleibt weiter Jobmotor
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, beschäftigten im Jahr 2006 rund 715 300 Unternehmen und Einrichtungen in ausgewählten Dienstleistungsbereichen insgesamt mehr als 6,4 Millionen Beschäftigte; die Zahl der Arbeitsplätze stieg gegenüber 2005 um knapp 400 000 (+ 6,6%). Die aktuellen Ergebnisse der vierteljährlich durchgeführten Konjunkturstatistischen Erhebung in bestimmten Dienstleistungsbereichen belegen, dass der Jobmotor Dienstleistungsbereich auch in den vier Quartalen des Jahres 2007 sowie im ersten Quartal des Jahres 2008 kontinuierlich weiterlief.

Importpreise Juni 2008: + 8,9% gegenüber Juni 2007
Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2008 um 8,9% über dem Vorjahresstand. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate seit November 2000 (+ 10,6%). Im Mai und im April 2008 hatten die Jahresveränderungsraten + 7,9 und + 5,7% betragen. Gegenüber Mai 2008 erhöhte sich der Einfuhrpreisindex um 1,5%.

Donnerstag, 24. Juli 2008 - Historischer Kalender
Verkehrsunfall zwischen Linienbus und Straßenbahn der DVG
DU-Hüttenheim, Am Sittert / Mannesmannstraße
Gegen 16.55 Uhr befuhr sowohl ein Linienbus als auch eine Straßenbahn der DVG die Wendeschleife, die nur von Straßenbahnen und Linienbussen der DVG genutzt wird. Diese Wendeschleife wird von sonstigen Fahrzeugen nicht befahren. Beide Fahrzeuge stießen im Einfahrtsbereich gegeneinander. In der Straßenbahn befanden sich keine Fahrgäste. Im Linienbus wurde 7 Fahrgäste durch Glasscherben von zersplitternden Scheiben leicht verletzt. Die Straßenbahn wurde durch den Zusammenprall aus den Schienen gehoben. Es ist insgesamt erheblicher Sachschaden entstanden.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern ebenfalls an. Fotos HaMo

Massenhaftes Auftreten von Blaualgen an der Sechs Seen Platte
An der Sechs-Seen-Platte ist es zu einer massenhaften Vermehrung von Blaualgen gekommen. Die Mitarbeiter des Institutes für gesundheitlichen Verbraucherschutz haben bereits an den betroffenen Stellen Wasserproben entnommen und diese beim Rheinisch-Westfälischen Institut für Wasser, Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft in Mülheim untersuchen lassen. Dabei hat sich der Verdacht auf Blaualgen im Wasser bestätigt. Die Stadt behält die Situation im Auge und wird gegebenenfalls weitere Schritte einleiten.

Im Sommer können sich in Teichen und Seen Blaualgen sprunghaft vermehren. Hierbei kann auch eine Überdüngung des Wassers infolge der Fütterung von Wasservögeln eine Rolle spielen kann.
Blaualgen sind giftig und sollten deshalb beim Schwimmen nicht verschluckt werden. Dies gilt auch für schwimmende Hunde.
Blaualgen sind keine Pflanzen, sondern Bakterien, die aufgrund ihrer bläulich-grünlichen Farbe auch Cyanobakterien genannt werden. Sie kommen in heimischen Gewässern natürlicherweise vor und sind im allgemeinen nicht gefährlich. Unter besonderen Bedingungen, bei Schönwetterperioden beispielsweise oder Überdüngung, können sich diese Bakterien stark vermehren. Das Wasser bekommt dann einen grünlich-bläulichen Schimmer, daher auch der Name „Blaualge“.

Oft kann man schon mit bloßem Auge erkennen, wenn Blaualgen in hohen Konzentrationen in einem Gewässer vorkommen. Einige Gattungen bilden oliv-grünliche Flocken, andere können an der Oberfläche zu Wasserblüten auftreiben. Diese Blüten sind an einer intensiven oliv-grünlichen oder blau-grünlichen Färbung des Wassers zu erkennen. Sie können in Abhängigkeit zur Windrichtung in bestimmten Gewässerbereichen gehäuft vorkommen, verdriften jedoch beim Wechsel der Windrichtung meist sehr schnell, zum Teil innerhalb weniger Stunden. Oft hat Wasser, in dem gehäuft Blaualgen vorkommen, einen charakteristischen, leicht muffigen Geruch.

Einige Blaualgen-Gattungen scheiden Gifte aus. Wenn sich durch massenhaftes Vorkommen Blaualgenblüten ausbilden, können bei Badenden beim direkten Hautkontakt mit belastetem Wasser Haut- und Schleimhautreizungen, allergische Reaktionen, Bindehautentzündungen und Ohrenschmerzen auftreten.
Eine größere Bedeutung kommt allerdings dem Verschlucken von belastetem Wasser zu. Bei entsprechend hoher Toxinaufnahme können die dann entstehenden Stoffwechselstörungen zu Krankheitserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, geröteten Augen, Bauch- und Kopfschmerzen sowie manchmal auch Fieber führen.

Eine besondere Risikogruppe sind im Uferbereich der Badestelle spielende Kleinkinder im Krabbelalter. Aufgrund ihres Spielverhaltens und durch häufigen Hand-Mund-Kontakt können sie unbeabsichtigt größere Mengen Sand und Wasser aufnehmen. Auch Kinder im Grundschulalter können beim Toben im Flachwasserbereich größere Wassermengen verschlucken.
Gelegentlich werden sogar so große Mengen der Gifte von Tieren aufgenommen, dass der Tod eintritt. Dies ist insbesondere bei Weidevieh (Kühen) zu beobachten.

Die meisten Blaualgenblüten sind gut erkennbar und können gemieden werden. Man sollte auf ungewöhnliche Wasserfärbungen achten. Der unmittelbare Kontakt mit diesen Algenmatten im Uferbereich sollte vermieden werden, man sollte sich möglichst wenig in Bereichen besonders intensiver Blaualgen-Konzentrationen aufhalten.

Erneuerung der Fahrbahn in der Asterlager Straße in Rheinhausen
Ab Montag, 28. Juli, wird mit den Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn der Asterlager Straße in Rheinhausen zwischen Friedensstraße und Homberger Straße begonnen. Deshalb muss eine Fahrspur der Asterlager Straße gesperrt werden. In Fahrtrichtung Homberg wird die Asterlager Straße zur Einbahnstraße. Der Verkehr aus Richtung Homberg wird umgeleitet. Die Arbeiten werden bis zum Ferienende am Freitag, 8. August, abgeschlossen sein.
Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen und empfiehlt Ortskundigen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Antragsflut zur Familienkarte
Kurz vor den Sommerferien hatte das Jugendamt die Anträge zur Ausstellung der Familienkarte an circa 52.000 anspruchsberechtigte Duisburger Familien verschickt. Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Jugenddezernent Karl Janssen und Jugendamtsleiter Thomas Krützberg hatten sich persönlich dafür stark gemacht, dass viele Familien die Karten beantragen. Erfreulicherweise sind innerhalb der ersten drei Wochen fast 19.000 Anfragen eingegangen. Die Mitarbeiter des Jugendamtes arbeiten zur Zeit mit Hochdruck daran, diese Antragsflut zu bewältigen. Trotz der hohen Resonanz soll so sichergestellt werden, dass den Duisburger Familien, wie geplant, ab 11. August die kostenlose Familienkarte zugeschickt wird.
Die Angebotspalette wurde noch erweitert. Inzwischen gibt es 86 familienfreundliche Angebote, die neben allen anderen Informationen, unter www.duisburg.de/familienkarte abgerufen werden können.

Kommunalverband Ruhrgebiet (Hrsg.): Route Industriekultur T 6 Dortmund: Dreiklang Kohle, Stahl und Bier; Selbstverlag Essen 2004; 104 Seiten; ohne ISBN
Der "Dreiklang" von Kohle, Stahl und Bier war einst stolzer Werbeslogan Dortmunds; heute steht er als historisches Leitmotiv über der Themenroute zur Dortmunder Industriegeschichte. Seitdem sich Dortmund ab Mitte des 19. Jahrhunderts zum industriellen Schwerpunkt Westfalens entwickelt, haben Bergbau, Eisen- und Stahlindustrie und die Großbrauereien das Wirtschafts-, aber auch das Alltagsleben in der Stadt nachhaltig geprägt. Die Themenroute führt zu Denkmälern der Industrie- und Verkehrsgeschichte und in typische Siedlungen. Sie erinnert an die zahlreiche Bergwerksunglücke, an eine turbulente Wirtschaftsgeschichte mit Höhenflügen und Abstürzen. So berichtet es die Inhaltsangabe.
Die Texte stammen von Harald Glaser und Andreas Peters. Sie beschreiben Ausflugsziele wie das Alte Hafenamt, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, das Brauereimuseum und die Hohensyburg, Westfalenhalle und DASA - Deutsche Arbeitsschutzausstellung. Die meisten Ausflugsziele werden mit einem Foto illustriert. Anreisemöglichkeiten mit dem ÖPNV und eine Kurzbeschreibung kommen hinzu. Wer sich für die Dortmunder Industriegeschichte interessiert, erhält hier bestimmt interessante Ausflugsziele genannt.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt lädt ein:
Großes Kinderfest zum Ruhrorter Hafenfest

Einmal im Jahr steht der Hafenstadtteil Duisburg-Ruhrort Kopf: zum Hafenfest im Sommer. Eines der Highlights für die jungen Besucher ist dabei das große Kinderfest am Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am Samstag, 26. Juli, von 12 bis 18 Uhr und Sonntag, 27. Juli, von 11 bis 18 Uhr.
Mit dabei ist das Spielmobil mit Bastelaktionen und Schminken, Hüpfburg und Kistenklettern. Natürlich gibt es auch wieder ein Zelt, in dem die Kinder Schiffe aus Holz basteln können. Sie dürfen selbst Modellboote durch das eigens errichtete Bassin steuern und dabei zusehen, wie die Modellbau-Profis ihre hochwertigen und detailgetreuen Schiffe durch das Becken lenken.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Ebenfalls kostenlos an beiden Tagen ist der Besuch im Museum und in der Sonderausstellung „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“. Zu zivilen Preisen bietet am Rande des Kinderfestes das Museumsrestaurant „Navigare“ Imbiss und Getränke, Kaffee und Kuchen an.

11% weniger Unfalltote im Straßenverkehr im Mai 2008
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ging die Zahl der Verkehrstoten im Mai 2008 gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück. In diesem Monat kamen bei Straßenverkehrsunfällen bundesweit 432 Menschen ums Leben. Das waren 11% oder 54 Personen weniger als im Mai 2007. Auch die Zahl der Verletzten ist um 3,0% auf 39 700 gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Im Mai 2008 hat die Polizei in Deutschland rund 196 600 Straßenver­kehrsunfälle aufgenommen, 4,8% weniger als im Mai 2007. Dabei ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 2,1% auf 31 600 und die Zahl der Unfälle mit nur Sachschaden um 5,3% auf 165 000 zurückgegangen.

Land Verunglückte
Insgesamt Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum
darunter: Getötete
insgesamt Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum
Anzahl % Anzahl
*) Vorläufiges Ergebnis.
1) Einschließlich derzeit nach Ländern noch nicht aufteilbarer Nachmeldungen.
Baden-Württemberg 18 668 – 13,3 204 – 53
Bayern 25 769 – 11,7 292 – 90
Berlin 6 608 0,7 18 – 14
Brandenburg 4 055 – 14,8 87 – 12
Bremen 1 454 1,0 9 1
Hamburg 4 041 – 3,6 13 – 1
Hessen 11 524 – 14,6 124 – 40
Mecklenburg-Vorpommern 2 938 – 8,3 46 – 10
Niedersachsen 17 501 – 3,6 255 – 4
Nordrhein-Westfalen 31 481 – 9,5 275 – 41
Rheinland-Pfalz 7 954 – 7,7 97 17
Saarland 2 367 – 8,0 16 – 12
Sachsen 6 928 – 10,4 87 – 16
Sachsen-Anhalt 4 704 – 9,1 76 1
Schleswig-Holstein 5 984 – 4,0 66 3
Thüringen 3 988 – 12,0 66 – 19
Deutschland 1) 157 690 – 8,4 1 768 – 253

Dienstleistungsbereich bleibt weiter Jobmotor
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, beschäftigten im Jahr 2006 rund 715 300 Unternehmen und Einrichtungen in ausgewählten Dienstleistungsbereichen insgesamt mehr als 6,4 Millionen Beschäftigte; die Zahl der Arbeitsplätze stieg gegenüber 2005 um knapp 400 000 (+ 6,6%). Die aktuellen Ergebnisse der vierteljährlich durchgeführten Konjunkturstatistischen Erhebung in bestimmten Dienstleistungsbereichen belegen, dass der Jobmotor Dienstleistungsbereich auch in den vier Quartalen des Jahres 2007 sowie im ersten Quartal des Jahres 2008 kontinuierlich weiterlief.

Mittwoch, 23. Juli 2008 - Historischer Kalender
Stadt Duisburg sucht Investor für Neubau und Betrieb eines Berufskollegzentrums
Um die Qualität ihres Bildungsangebotes weiter zu verbessern, möchte die Stadt Duisburg zwei bereits bestehende Berufskollegien und das stadteigene Weiterbildungskolleg an einem neuen Standort zusammenführen. Die beiden bisherigen Standorte - das Kaufmännische Berufskolleg Duisburg-Mitte am Burgplatz und das Friedrich-Albert-Lange Berufskolleg am Schinkelplatz - entsprechen aufgrund ihres Alters und ihres baulichen Zustands nicht mehr den bildungspolitischen Anforderungen und sollen durch einen Neubau im Rahmen eines ÖPP-Projektes (Öffentlich-Private-Partnerschaft) realisiert werden.
Das städtische Immobilien-Management Duisburg hat zu diesem Zweck die Leistungen "Planen, Bauen, Finanzieren und Betreiben des Neubaus" in einem europaweiten Teilnahmewettbewerb öffentlich ausgeschrieben. Details der Ausschreibung und Online-Formulare sind der EU-Bekanntmachung unter http://ted.europa.eu zu entnehmen. Die bisherigen Standorte, die aufgrund ihrer Lage in unmittelbarer Nähe zum Rathaus und zur Fußgängerzone Kernbereiche der städtebaulichen Neuorientierung darstellen, sollen im Anschluss an das ÖPP-Projekt im Kontext des "Masterplans Innenstadt" von Lord Norman Foster für eine städtebauliche Aufwertung genutzt werden.

Friedhofsranger patrouillieren zukünftig weiter auf Friedhöfen
Seit zwei Jahren waren die 39 Friedhofsranger auf den städtischen Friedhöfen im Einsatz. Die Ranger patrouillierten auf den Friedhöfen, sorgten für Sicherheit und standen den Besuchern für Fragen zur Verfügung. Besonders ältere Menschen zeigten sich mit dem zusätzlichen Service zufrieden.
Im Juli dieses Jahres lief für einen Großteil der Friedhofsranger die von der ARGE und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg initiierte Maßnahme aus, lediglich die Ranger auf dem Waldfriedhof bleiben bis Ende November.
Gemeinsam erarbeiteten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg und die ARGE jetzt ein Konzept wie eine weitere Beschäftigung der Friedhofsranger auf den Friedhöfen gesichert wird.
In wenigen Wochen werden daher wieder Friedhofsranger auf den Friedhöfen eingesetzt. Die Auswahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beginnt in Kürze.

Sportpark-Trödelmarkt muss ausfallen - MSV-Spiel gegen Brügge hat Vorrang
Der für dieses Wochenende 26. / 27. Juli angesetzte Sportpark-Trödelmarkt muss dem Freundschaftsspiel gegen den Club aus dem belgischen Brügge weichen. Üblicherweise werden die Trödelmärkte an der Arena von der Duisburg Marketing Gesellschaft immer so geplant, dass sie außerhalb der Saison oder an Tagen ohne MSV-Heimspiel stattfinden.

Wer die Verkehrssituation vor und nach Heimspielen kennt, wird das sicherlich begrüßen. Auch für das kurzfristig angesetzte Spiel gegen Brügge wird mit großem Zuschauerandrang gerechnet, weshalb alle Trödelfans nun gebeten werden sich die nächsten Termine vorzumerken, denn die werden ganz bestimmt eingehalten:

09./10. August
06./07. September
04./05. Oktober
samstags 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr und sonntags 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Flamenco f2.8" im Kunst-Kabinett der Bezirksbibliothek Rheinhausen
Flamenco f2.8" heißt eine Fotoausstellung von Klaus Handner, die noch bis zum 1. September zu den gewohnten Öffnungszeiten im Kunst-Kabinett der Bezirksbibliothek Rheinhausen, Händelstraße 6, zu sehen ist. Auf den ersten Blick sind die 24 großformatigen Fotos hübsch anzusehen und ausdrucksstark.
Es sind Farbfotos, von denen ich nicht weiß, wie lange sie im Gedächtnis haften bleiben. Sie sehen irgendwie nach Standardware aus. Aber egal. Wer Zeit und Lust hat, darf sich gerne einen Eindruck vom professionellen Tangotanz und gelungener Fotographie verschaffen. Wer möchte, kann sich ja auch noch das eine oder andere Buch ausleihen.

Von 100 Euro Bruttolohn erhalten Arbeitnehmer netto 64 Euro
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, blieben den vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Produzierenden Gewerbe, Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe von 100 Euro Bruttolohn im Jahr 2006 nach Abzug von Lohnsteuern und Sozialbeiträgen im Durchschnitt 64,41 Euro. Dies entsprach in etwa den Ergebnissen der Erhebungen in den Jahren 1995 und 2001 (65,23 Euro und 64,77 Euro). Die Beitragssätze der Arbeitnehmer zur Sozialversicherung stiegen von 19,7% im Jahr 1995 auf 20,5% im Jahr 2001 und gingen leicht auf 20,4% im Jahr 2006 zurück.

Bei rund der Hälfte der Paare mit Kindern arbeiten beide Partner
Im Jahr 2007 gingen deutschlandweit bei rund der Hälfte (51%) der Familien mit zwei Elternteilen Mutter und Vater aktiv einer Erwerbstätigkeit nach. Nach der ?klassischen? Rollenverteilung, bei der ausschließlich der Vater arbeitet, gestalteten 35% der Paare mit Kindern ihr Erwerbsleben. Zu den Paaren zählen Ehepaare und Lebensgemeinschaften mit mindestens einem im Haushalt lebenden Kind unter 15 Jahren. Beide Elternteile sind zudem im erwerbsfähigen Alter. Audio-Beitrag

Bevölkerungszahl vermutlich um 1,3 Millionen zu hoch
Die Bevölkerungszahl für Deutschland (82,2 Millionen am 31.12.2007) ist vermutlich ? wie seit längerem bekannt ? etwas höher als die tatsächliche Bevölkerungszahl. Das Statistische Bundesamt (Destatis) rechnet damit, dass die Bevölkerungszahl um etwa 1,3 Millionen Personen überzeichnet ist. Medienberichte der vergangenen Wochen, die von einer Überzeichnung von vier Millionen Personen ausgingen, können somit nicht bestätigt werden. Genaue amtliche Bevölkerungszahlen werden wieder nach dem Zensus 2011 vorliegen, die EU-weite Erhebung, die ermittelt, wie viele Menschen in einem Land leben, wie sie wohnen und arbeiten.

Dienstag, 22. Juli 2008 - Historischer Kalender
Silbertafel ab August im Silberpalais geöffnet
Anfang August wird sie gedeckt sein, die "Silbertafel" bzw. im Restaurant im Silberpalais Menüs und Getränke angeboten, hat wieder der Gast und nicht der Handwerker das Sagen.
Damit wären auch alle alten Zöpfe zu DaBruno abgeschnitten. Pächter Antonio Link hat monatelang renovieren lassen. Nun kann endlich eröffnet werden. Eröffnungstag soll der 1. August sein. Neben dem Ansprechenden  Eingangsbereich und dem stilvollen Ambiente wird auch ein separater Raucherraum angeboten.

 

 

 

 

Fotos von Manfred Schneider  

Bergbau ist in Duisburg nun definitiv Geschichte
Mit ihren Unterschriften im Goldenen Buch der Stadt Duisburg haben am 22. Juli 2008 der Vorstandsvorsitzende der RAG, Bernd Tönjes, der Walsumer Bergwerksdirektor Hans-Dieter Kolleker, der Betriebsratsvorsitzende des Bergwerks Walsum, Michael Hörning, sowie Uwe Reichow, der Vorsitzende des Walsumer Knappenvereins, einen symbolischen Schlussstrich unter die aktive Duisburger Bergbaugeschichte gezogen.
Am 30. Juni 2008 wurde auf dem Bergwerk Duisburg-Walsum offiziell die Kohleförderung eingestellt. Damit wurde das letzte Steinkohlebergewerk auf Duisburger Boden stillgelegt. Für die RAG war die Schließung des Bergwerks Walsum eine unter vielen. „Das war ein trauriges Ereignis, bei dem es nichts zu feiern gab und das wir in Abstimmung mit der Belegschaft in einem stillen Rahmen begangen haben“, sagte RAG-Vorstand Bernd Tönjes im Duisburger Rathaus.
Für die Stadt Duisburg ist die Schließung der letzten Zeche im Stadtgebiet ein historisches Ereignis, das einer besonderen Würdigung bedurfte. Deswegen hatte Oberbürgermeister Adolf Sauerland Vertreter der RAG und des Bergwerks Walsum ins Mercatorzimmer des Rathauses eingeladen und gebeten, mit ihrer Unterschrift im Goldenen Buch der Stadt Duisburg dieses historische Ereignis zu dokumentieren.


RAG-Vorstandsvorsitzender Bernd Tönjes trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Hinter ihm stehen Bürgermeister Manfred Osenger, Alt-Oberbürgermeister Josef Krings und Oberbürgermeister Adolf Sauerland


Bernd Tönjes überreicht dem Oberbürgermeister zur Erinnerung eine Barbara-Statue. Die heilige Barbara ist die Schutzpatronin der Bergleute

Fußball-Europameisterschaft 2012 in Deutschland und Polen?
Nachdem die Probleme der Ukraine offenkundig sind, macht sich nicht nur von UEFA-Präsidenten Michel Platini ernsthafte Gedanken über eine Alternative. Dies könnte ein Austragungssplitting der Polen mit Deutschland sein. Im Gespräch sind neben den polnischen Austragungsorten die deutschen die Standorte Berlin, Hamburg und Leipzig.
Das zumindest berichtete eine britische Zeitung. Der DFB dementierte.

Stadtwerke bieten ein eigenes Förderprogramm für Erdgasautos

Sie sind sicher, sauber und sparsam. Bei den aktuellen Spritpreisen können Erdgasautos eine echte Alternative sein. "Die Stadtwerke bieten ein eigenes Förderprogramm für Erdgasautos an," berichtet Michael Wahn, Energieberater bei den Duisburger Stadtwerken. Einzelheiten sind unter der Hotline 0203 - 6041500 abrufbar.
Vom Fiat Panda bis zum Mercedes der E - Klasse, vom Pkw über Transits und Lkws bis hin zu Bussen - alle Fahrzeugtypen kommen als Erdgasfahrzeuge in Frage. Eine Tankstelle dafür befindet sich am DVG - Depot am Unkelstein, eine weitere bei der Shell - Tankstelle gegenüber der Rhein - Ruhr - Halle. "Wir planen derzeit noch eine dritte Tankstelle für den Duisburger Süden," berichtet Wahn. "Derzeit gibt es 800 Erdgastankstellen in ganz Deutschland, Tendenz steigend. Zum Jahresende sollen es 1.000 sein. Der Abstand zwischen den Tankstellen: etwa 10 km. Da es eine eigene EU-Norm für Erdgastankstellen gibt, ist Tanken auch im Ausland möglich." Daß die westlichen Stadtteile Duisburgs beim Energieversorger Niederrhein in Moers tanken, sei hier nur am Rande erwähnt.
1 kg Erdgas kosten 1,08 ? und entspricht 1,5 l Benzin. Erdgastankstellen werden wie ganz normale Zapfsäulen, wie wir sie von den Benzinzapfsäulen kennen, bedient. Doch halt, einen kleinen Unterschied gibt es dann doch: Die Bezahlung funktioniert mittels EC - Karte. Gewerbekunden erhalten eine Flottenkarte und erhalten am Ende des Monats eine Rechnung. "Da gibt es also eine monatliche Abrechnung," so Wahn.
Rund 250 Erdgasautos sind in Duisburg unterwegs. "Je nach Ausstattung kosten sie zwischen 80 und 2.500 ? mehr beim Neukauf. Je nach Nutzung rentiert sich dieser Mehrpreis aber schnell," berichtet Wahn. "Der ADAC berichtet, dass Erdgasautos sicherer sind als normale Benziner. Wird der Tank - etwa bei einem Unfall - beschädigt, breitet sich das Benzin auf dem Boden in der Fläche aus, während das Gas in die Luft entweicht. Bei einem Fahrzeugbrand ist die Explosionsgefahr also deutlich geringer. Das Gas wird emissionsfrei verbrannt. Es entstehen 99 % weniger Rußpartikel und 25 % weniger CO - Partikel. Erdgasautos sind also umweltschonend. So nebenbei bemerkt: Die Autos nutzen das Naturprodukt Erdgas, dass wir zuhause auch für das Heizen und Kochen nutzen." Ob da die DVG wohl ein eifriger Kunde der Stadtwerke ist? "Die DVG nutzt ein anderes Energiekonzept; Einzelheiten können bei der DVG erfragt werden."
Der Preisvorteil des Erdgases? 58 % gegenüber dem Benzin und 34 % gegenüber dem Diesel. Angesichts der aktuellen Diskussion über die hohen Energiepreise wäre es schon eine Überlegung wert, das eigene Fahrzeug nachrüsten zu lassen, was technisch wohl kein Problem ist. Fiat, Citroen, Mercedes, VW, Peugeot und Opel bieten über ihre spezialisierten Händler in Duisburg auch gezielt Erdgasautos an; dort gibt es also Beratungsmöglichkeiten.

Klöckner & Co. Ag : König Verbindungstechnik  zum Verkauf angeboten
Klöckner & Co. Ag hat über ihre Schweizer Landesgesellschaft Debrunner Koenig Holding (DKH) einen Vertrag zum Verkauf der König Verbindungstechnik (KVT) an das Beteiligungsunternehmen Capvis unterschrieben. Die Veräußerung führt bei einem Kaufpreis von 325 Mio. Euro zu einem Buchgewinn nach Steuern von 265 Mio. Euro. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Kartellbehörden.
Die KVT, eine 100prozentige Tochter der DKH, ist im Markt für Verbindungs- und Verschlußtechnik tätig und gehört damit nicht zum Kerngeschäft der Klöckner & Co. AG. Der geplante Verkauf des Unternehmens wurde bereits in der Berichterstattung zum ersten Quartal 2008 angekündigt. Die KVT mit Sitz in Dietikon, Schwei,z beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2007 bei einem Umsatz von rund 120 Mio. Euro ein Ergebnis nach Steuern von 20 Mio. Euro.
Die durch einen Verkauf von KVT eingenommenen Gelder stehen für die weitere Expansion von Klöckner & Co. zur Verfügung. Klöckner & Co. will auch in Zukunft die Fokussierung auf ihr Kerngeschäft, die Distribution, also den Verkauf von Stahl und Metallen, fortführen und das Geschäft ausbauen.

Citibank spendet 3.000 Euro an die Kindernothilfe
Der wohltätige Verein Wundertaler e.V., der von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Citibank ins Leben gerufen wurde, hat der Kindernothilfe e.V. gestern 3.000 Euro für Projekte in Pakistan und Uganda gespendet.
Wundertaler e.V. basiert auf dem Prinzip, dass die Citibank-Mitarbeiter auf die Cent-Beträge hinter dem Komma ihres monatlichen Gehalts verzichten und diese dem Verein zukommen lassen. Der durch das Engagement der Mitarbeiter gesammelte Betrag wird dann von der Citibank verdoppelt. Dies ermöglicht dem Wundertaler e.V., regelmäßig wohltätige Einrichtungen zu begünstigen.
Die Spende der Citibanker kommt zwei ausgewählten Projekten der Kindernothilfe zugute: Ein Teil des Geldes gehen an die pakistanische Partnerorganisation der Kindernothilfe Education Promotion Society. Die Organisation betreibt das Sangla Hill Girl's Hostel, ein Schutzhaus für Mädchen aus den ärmsten Bevölkerungsschichten Pakistans. Sie wurden oft schon in jungen Jahren mit häuslicher Gewalt und Drogenmissbrauch konfrontiert und bedürfen daher besonderer Aufmerksamkeit, die ihnen im Hostel zuteil wird. Die andere Hälfte des Geldes geht an ein Projekt für Waisen und Straßenkindern in Lira, Uganda. Das durch den AIDS-Virus und einen 20-jährigen Bürgerkrieg gebeutelte Land gehört zu den ärmsten der Welt. Die Spende soll den dort lebenden Kindern und Waisen eine Ausbildung ermöglichen und ihnen somit eine neue Zukunftsperspektive geben.

Krippenausbau in den Kommunen zeigt Wirkung!
Zweckbindung der Bundesmittel sicherstellen

Die Städte und Gemeinden bekennen sich nachdrücklich zu einem quantitativen und qualitativen Ausbau der Kleinkinderbetreuung. "Der Ausbau der Kleinkinderbetreuung hat in den Städten und Gemeinden höchste Priorität, dies bestätigen die heute vom Statistischen Bundesamt vorgestellten Daten zum Thema "Familienland Deutschland", so der stellv. Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), Helmut Dedy, in Berlin. Im Vergleich zum Jahr 2002 sind bis März 2007 bundesweit ca. 112.000 neue Plätze für unter dreijährige Kinder geschaffen worden.
Ausdrücklich anerkennt der DStGB die finanzielle Beteiligung des Bundes in Höhe von insgesamt 4 Mrd. ? sowie eine Bundesbeteiligung an den Betriebskosten ab dem Jahr 2009. "Wir begrüßen, dass eine stärkere Ausrichtung auf die Betriebskosten vereinbart wurde - auch wenn wir nach wie vor andere Vorstellungen zur Höhe der Beteiligung an den Betriebskosten haben", erklärte Dedy.
Mit Sorge betrachtet der DStGB jedoch den vorgesehenen Finanzierungsweg. Bund und Länder seien frühzeitig aufgefordert worden, sich auf einen Finanzierungsweg zu verständigen, der sicherstellt, dass die Bundesmittel eins zu eins bei den Kommunen ankommen. Auf dem sog. Krippengipfel im vergangenen Jahr haben sich Bund und Länder darauf verständigt, dass "die Länder durch geeignete Maßnahmen dafür Sorge tragen, dass die vom Bund zur Verfügung gestellten Mittel auch tatsächlich und zusätzlich den Kommunen und Trägern zur Verfügung gestellt werden". Davon scheint nun keine Rede mehr zu sein. "Wir fordern die Länder auf, diese Zusage umzusetzen", sagte Dedy. Dazu gehöre auch, dass sich die Länder maßgeblich an den Mehraufwendungen der Kommunen beteiligen. Ohne diese Finanzierungs- und Planungssicherheit stehen die Ausbauanstrengungen der Kommunen auf tönernen Füßen und sind massiv gefährdet.

NRW: Schutzmaßnahmen für 8 500 junge Menschen
Im Jahr 2007 stellten die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen 8 499 Kinder und Jugendliche vorläufig unter Schutz. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 5,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit ist die Zahl der unter Schutz gestellten jungen Menschen auf den höchsten Stand seit 1995 gestiegen. Die Mehrzahl der im vergangenen Jahr in Obhut Genommenen waren 5 677 Jugendliche ab 14 Jahren; Kinder (unter 14 Jahren) waren in einem Drittel der Fälle betroffen. 54,6 Prozent der betroffenen Kinder und Jugendlichen waren Mädchen.
In 4 320 Fällen wurden die Maßnahmen auf Initiative des Jugendamts oder der Polizei ergriffen. In einem Viertel der Fälle (2 236) ging das behördliche Eingreifen auf Initiative des Kindes oder des Jugendlichen selbst zurück. In den übrigen Fällen wiesen Lehrer, Ärzte, Verwandte, Nachbarn u. a. die Behörden auf die Notsituation der Kinder und Jugendlichen hin.
Anlässe zur Maßnahme waren häufig eine Überforderung der Eltern oder eines Elternteils (3 779 Fälle) bzw. die Vernachlässigung des Kindes (752). In etwa einem Viertel der Fälle warenBeziehungsprobleme (2 050) der Ausschlag gebende Grund. 618 Maßnahmen wurden aufgrund von Anzeichen für Misshandlungen und 140 bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch ergriffen, 734 aufgrund von Integrationsproblemen im Heim oder in der
Pflegefamilie und 617 wegen Delinquenz oder Straftaten von Kindern bzw. Jugendlichen. Suchtprobleme (232) und Trennung oder Scheidung der Eltern (136) spielten mit Anteilen von 2,7 bzw.1,6 Prozent eher untergeordnete Rollen. (LDS NRW)

Gute Spargel- und Erdbeerernte 2008
Die Spargelernte 2008 hat nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mit bundesweit durchschnittlich 51 Dezitonnen je Hektar (1 Dezitonne = 100 Kilogramm) wieder ein sehr gutes Ernteergebnis erbracht. Der Ernteertrag von Spargel liegt damit um 14% über dem Durchschnitt der vorangegangenen sechs Jahre. Trotz einer bundesweit nicht einheitlich guten Witterung, die regional durch ein kühles Frühjahr, durch Trockenheit und durch starke Regenschauer gekennzeichnet war, konnten vor allem durch den verstärkten Einsatz von Folientunneln und teilweise Bewässerung wieder sehr gute Ernteerträge erzielt werden.
Montag, 21. Juli 2008 - Historischer Kalender
Graffiti gegen AIDS: Studierendenarbeitskreis Duisburg der Kindernothilfe sprüht ein riesiges Afrika-Bild
Der Studentenarbeitskreis Duisburg der Kindernothilfe veranstaltet am:
Montag, den 21.07.2008 zwischen 12.00 und 16.00 Uhr, (König-Straße, Ecke Kuhtor)
eine Graffitisprayaktion mit interessierten Jugendlichen in der Duisburger Innenstadt. Die jungen Besucher können zusammen mit dem Künstler Aleks von der Sprühergruppe „Pleasuregang“ ein Afrika-Bild aufsprühen. Dabei will der Arbeitskreis vor allem auf die AIDS-Problematik in diesem Kontinent und die fehlende Gesundheitsversorgung aufmerksam machen. Den Interessierten soll durch das Sprühen vor allem verdeutlicht werden, in welchen Staaten Afrikas besonders viele HIV-Infizierte leben und welche Probleme mit einer Infektion einhergehen.
Um die Jugendlichen noch weiter in die Entstehung des Bildes einzubinden, können die jungen Besucher Postkarten ausfüllen und Wünsche in Bezug auf AIDS-Bekämpfung aufschreiben. Diese werden in das entstehende Bild integriert.
Die Postkarten sowie Unterschriften, die gesammelt werden, sind Teil der Kampagne „Leben vor Pharmaprofit! Patente können tödlich sein“, mit der das Duisburger Aktionsbündnis gegen AIDS drei Pharmafirmen auffordert, ihre Patentanträge gegen AIDS-Medikamente zurückzuziehen, um eine günstige Herstellung von Nachahmerprodukten (Generika) zu ermöglichen.
Jüngere Teilnehmer, die sich nicht an der Sprayaktion beteiligen möchten, werden mithilfe eines Rätselparcours über die aktuelle AIDS-Problematik, insbesondere in Afrika, aufgeklärt werden.
Den Kindern und Jugendlichen werden durch Spiele Infektionswege der Krankheit verdeutlicht sowie über die Schwierigkeit informiert, als Infizierter in Afrika an Medikamente zu gelangen.
Das AIDS-in-Afrika-Thema wird ein zentraler Arbeitsschwerpunkt des neuen Studierendenarbeitskreises Duisburg der Kindernothilfe sein.
Für aussagekräftige Fotos werden Sie gebeten um 15 Uhr zu der Aktion zu kommen, da dort das Graffitibild bereits fast fertig gestellt ist. Bei sehr starkem Regen wird die Aktion leider nicht stattfinden.

Beach Party mit Extrabreit im Strandbad Wedau
Dieses Jahr ist das Programm der Beach Party am Strandbad Wedau größer, abwechslungsreicher und attraktiver als je zuvor: Am Samstag, 26. Juli spielen zwölf Acts auf drei Bühnen. Unter anderem mit dabei: Extrabreit! Ab 17:30 Uhr geht´s los. Auf der 280 Meter langen Gastronomiemeile wird zudem für das leibliche Wohl gesorgt.

Beach Party mit "Extrabreit"

Um 17.30 Uhr beginnt das Programm mit der einmaligen mobilen Band WALKING STEEL (karibische Klänge auf Ölfässern), die die Gäste willkommen heißt!

Ab 18.00 Uhr tritt ein junger deutscher Popschlagerkünstler auf der König-Sparkassen-Bühne auf, der mit seinem neuen Hit "Du hast gewärmt wie alter Whiskey" gerade die Schlagercharts stürmt: MARKO KLOSS

Ab 18.00 Uhr geben sich ILJA`S RICHTER auf der Stadtwerke Bühne ein Stell-Dich-Ein

Um 18.30 Uhr steht der neue Pop-Schlager-Star auf der König-Sparkassen-Bühne: JÖRG BAUSCH

Ab 19.30 Uhr kommt echtes Sunshine-Reggae-Feeling auf die Stadtwerke Bühne mit BLUE LAGOON ("Break My Style", "Do You Really Want To Hurt Me")

Um 20.00 Uhr geht auf der König-Sparkassen-Bühne der "Wahnsinn" weiter! Mit seinem unglaublichen neuen Programm tritt ACHIM PETRY in die Fußstapfen seines Vaters und rockt das Strandbad!

Um 21.30 Uhr gibt es dann ein Wiedersehen mit der Band, die soeben ihren 30. Geburtstag gefeiert hat: EXTRABREIT ("Flieger, grüß mir die Sonne", "Für mich soll´s rote Rosen regnen", "Annemarie", "Hurra, Hurra, die Schule brennt") auf der Stadtwerke Bühne

Um 22.00 Uhr wird Duisburg´s erfolgreicher neuer Schlagerexport NICO GEMBA auf der König-Sparkassen-Bühne seine Hits präsentieren!

Um 22.30 Uhr werden LEMON ICE ("Girl, you know it´s true", "Stand by me", "Only You", "Right Here Waiting For you") ihre Hits auf der Stadtwerke Bühne präsentieren

Ab 22.55 Uhr taucht wieder ein schönes Feuerwerk den Margarethensee in 1000 leuchtende Farben.

Um 23.15 Uhr gibt´s ein Wiederhören mit allen Hits von NENA: ENGEL DER NACHT auf der König-Sparkassen-Bühne!

Um 00.15 Uhr kommt es unweigerlich zu dem "Tanzereignis" des Jahres 2008: GOTTLIEB WENDEHALS wird Tausende zur Polonaise auffordern - an der Stadtwerke Duisburg-Bühne

NRW-Steuereinnahmen weiter deutlich im Plus
Im ersten Halbjahr 2008 hat das Land rund 21,4 Mrd. Euro eingenommen. Das waren fast 800 Mio. Euro oder 4,3 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum, wie aus einer vom Finanzministerium veröffentlichten Übersicht hervorgeht.
Inzwischen wirkt sich die zu Jahresbeginn in Kraft getretene Unternehmenssteuerreform negativ bei den Einnahmen aus. Bei der Körperschaftsteuer nahm das Land fast 700 Mio. Euro weniger ein als im ersten Halbjahr 2007.

NRW-Bauproduktion im Mai um 1,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor
Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im Mai 2008 um 1,2 Prozent höher als im Mai 2007. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik
mitteilt, nahm die Bauleistung im Hochbau um 2,8 Prozent zu. Die Produktion im Tiefbau ging dagegen um 0,6 Prozent zurück.
Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker für den gewerblichen und industriellen Hochbau (+8,9 Prozent) eine Produktionssteigerung, während die Bauleistung im Wohnungsbau (-0,6 Prozent) und im öffentlichen Hochbau (-11,4 Prozent) niedriger war als zwölf Monate zuvor. Im Bereich des Tiefbaus nahm die Bauproduktion im gewerblichen und industriellen Tiefbau um 6,1 Prozent zu; im Straßenbau (-0,2 Prozent) und im sonstigen öffentlichen Tiefbau (-9,8 Prozent) mussten Rückgänge hingenommen werden. (LDS NRW)

Rekordeinnahme eingespielt
Über 155Millionen Dollar hat der neue "Batman"-Film hat am ersten Wochenende  in den USA eingespielt. Damit ist ihm der erfolgreichste Start in der Filmgeschichte gelungen. "The Dark Knight" mit dem inzwischen verstorbenen Schauspieler Heath Ledger als Joker verdrängte den bisherigen Rekordhalter Spiderman 3 auf die Plätze.

Sonntag, 20. Juli 2008 - Historischer Kalender
Duisburger Sportler nach Peking verabschiedet

Dicht gedrängt standen die Fans vor der Bühne der Sparkasse Duisburg, als die Stadt ihre Olympiateilnehmer verabschiedte.

Zehn Duisburger Olympioniken haben sich auf der Bühne vor der Sparkasse Duisburg in der Innenstadt, von ihren Fans, vor Reise nach China verabschiedet. Die vier Damen und sechs Herren, die in Disziplinen Fußball, Taekwondo, Turmspringen, Wasserball und Zehnkampf starten, wurden auf dem Sommerfest der Duisburger Sporthilfe, von Duisburger Politikern und der Sportprominenz mit den besten Wünschen für Peking ausgestattet. Der FCR Duisburg nutzte die Gelegenheit und hat bei der Veranstaltung die 1. Frauenmannschaft für die Saison 2008/2009 vorgestellt.



Freuen sich auf Peking: Annike Krahn, Lira Bajramaj, Simone Laudehr und Linda Bresonik (v.li.)
Olympia-Kader der Frauen-Nationalmannschaft mit FCR-Quartett

Oberbürgermeister Adolf Sauerland (li.) und der Präsident des Internationalen         Kanuverbands, verabschiedeten die Duisburger Olympioniken

Manfred Schneider (Text und Fotos)
Eingerahmt von den hübschen Sportlerinnen der 1. Frauenmannschaft des FCR Duisburg, waren Artur Grzesiek, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg (li.) und OB Adolf Sauerland  (3.v.re.). Vorne rechts: Trainerin Martina Voss und Dieter Oster, 2FCR-Vize

„Allwetter“ - Sommerfest im Johanniter-Stift
Nach dem Regen, scheint die Sonne! Mit diesem alten Schlager und vielen bekannten und modernen Melodien, sorgte wieder, der bereits 86-Jährige Alleinunterhalter Willi Niggemann, beim Sommerfest im Duisburg-Neudorfer Johanniterstift für super Stimmung. Recht hatte der Entertainer: Nach Regen folgt Sonne! – Nur von der gewaltigen Windböe, die während der Veranstaltung, die Festzelte aus der Verankerung riss, war im Schlagertext nicht die Rede.
Trotzdem ließen sich danach die meisten Bewohner und Gäste die gute Laune nicht verderben und saßen, als dann wieder die Sonne schien, bei Reibekuchen, Bratwurst und Kotelett vom Grill, Eis und Kuchen, sowie ein Bierchen vom Fass, weiterhin gemütlich beieinander.

13- Nach der Windböe: "The Show must go on" Bewohner und Gäste ließen sich bei den Aufräumarbeiten nicht stören
Der 86-Jährige Willi Niggemann sang und spielte altbekannte und neue Schlager Noch hatten die drei Damen vom Grill gut lachen
Von Manfred Schneider Text und Fotos
Samstag, 19. Juli 2008 - Historischer Kalender
FrischeKontor sucht originellstes Kirsch-Ohrring-Foto-Model
Internetabstimmung vom 21. Juli bis 3. August auf www.frischekontor.de

Vom 14. bis 19. Juli 2008 veranstaltete die FrischeKontor Duisburg GmbH ein Kirsch-Ohrring-Fotoshooting auf 8 verschiedenen Wochenmärkten im gesamten Stadtgebiet. Einige Hundert Kinder und Jugendliche waren dem Aufruf des Duisburger Wochenmarktbetreibers gefolgt und legten sich beim sommerlich-frischen Fotoshooting mächtig ins Zeug, um in die Endrunde des Wettbewerbs zu kommen.
Unter allen Teilnehmern hat das FrischeKontor nun die schönsten Fotos ausgesucht und startet ab sofort – vom 21. Juli bis 3. August 2008 – im Internet auf www.frischekontor.de die Internetabstimmung und sucht den originellsten Kirsch-Ohrring-Schnappschuss. Alle Duisburgerinnen und Duisburger und alle Internet-User sind aufgerufen, die Models beim finalen Ausscheid mit ihrer Stimme zu unterstützen.

Und es warten interessante Preise! Neben Eintrittskarten für das Legoland Discovery Centre Duisburg, den Duisburger Zoo oder auch für das erste Heimspiel des MSV Duisburg gegen Hansa Rostock, wartet als Hauptpreis eine Reise für 10 Personen in den Erlebnispark „Phantasialand“ nach Brühl bei Köln auf die Models. Und unter allen Abstimmern verlost das FrischeKontor 3 vitaminreiche Obstkörbe von den Duisburger Wochenmärkten.
Das Duisburger FrischeKontor und die Kirsch-Ohrring-Models freuen sich auf Ihre Stimme bei der Internetabstimmung auf www.frischekontor.de.

Foto: "Kirsch-Ohrring-Model" Felicitas Kranz. Exemplarisch für die insgesamt 80 Auserwählten hat sie es geschafft, in den Endausscheid des Contests zu kommen.

NGG -  Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und die über 2.000 Klagen  bei den Arbeits- und Sozialgerichten in Deutschland
Hopfen und Malz, Gott erhalt`s. Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler. "Sie haben recht: Es gibt diverse Redensarten, die sich mit dem Essen beschäftigen," bestätigt Mohamed Boutih, Gewerkschaftssekretär der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.
Regional betreut Boudih Duisburg und den Niederrhein nördlich von Krefeld und Neuss, Bäcker genauso wie Brauer. "Naja, die NGG vertritt die Interessen der Beschäftigten in solch unterschiedlichen Branchen wie Getränke, Getreide, Fleisch, Fisch, Milch und Fett, Zucker, Süßwaren und Dauerbackwaren, Obst und Gemüse, Tabak, Hotels, Restaurants und Cafés, Kantinen und der Hauswirtschaft," konkretisiert Boudih die Beispiele.
Über 200.000 Mitglieder gehören der NGG bundesweit an; in Boudihs Bereich sind es weit mehr als 4.000. Natürlich gibt es große Arbeitgeber wie McDonalds, Burger King, Harry`s Brot in Ratingen, Katjes in Emmerich, Hövelmann und die König-Brauerei in Duisburg oder diverse namhafte Bäckereifilialketten. Viele kleine und mittelständische Betriebe und familienbetriebene Kneipen kommen hinzu. "Wir gehen in die Betriebe hinein. Wir sind keine Gewerkschaft, die auf die Leute wartet," betont Boudih seine Arbeitsweise. "Wollen wir alle Arbeitnehmer erreichen, bedeutet es einen hohen Arbeitsaufwand. Wir könnten jede Menge neue Leute einstellen, wenn wir das nötig Kleingeld dafür hätten.
"Wir sind in 40 Betrieben vertreten," berichtet Boudih. Doch wie sieht die inhaltliche Position aus, die die Gewerkschaft dort vertritt? "Tarifarbeit ist das Kernstück gewerkschaftlicher Leistungen, denn die Löhne und Gehälter erhöhen sich nicht von selbst oder durch die Großzügigkeit der Arbeitgeber. Mehr als 2.500 Tarifverträge und Zusatzabkommen hat die NGG für die Arbeitnehmer ihres Organisationsbereichs abgeschlossen. Jährlich werden über 700 Verträge neu verhandelt, oft mit Erfolg. Das sind pro Arbeitstag mehr als 3 Verträge, die für besseres Einkommen, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Freizeit sorgen.
Durch tarifliche Regelungen werden Gewerkschaftsmitglieder gegenüber den gesetzlichen Regelungen besser gestellt, zum Beispiel durch Verbesserung der Löhne und Gehälter, Urlaubs- und Urlaubsgeldregelungen, Durchsetzung von tariflichen Urlaubsgeld- und Weihnachtsgeldzahlungen und die Vereinbarung von Zuschlägen und Freizeitausgleich für Schicht-, Mehr-, Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit.
Rechtsprobleme hat jeder mal im Leben. Über 2.000 Klagen gehen täglich bei den Arbeits- und Sozialgerichten in Deutschland ein: Streitigkeiten nach Arbeitsunfällen, Kündigung oder Krankheit, Auseinandersetzungen um Rentenbescheide, Abfindungen, Lohnabrechnungen und vieles mehr. Die NGG hilft ihren Mitgliedern, ihr Recht im Beruf zu wahren. Der kostenlose Rechtsschutz gibt Sicherheit bei solchen Streitfällen.
Jeder Arbeitnehmer braucht im Streikfall finanzielle Sicherheit. Das bietet die Gewerkschaft ihren Mitgliedern durch die Streikunterstützung. Nach der Satzung der Gewerkschaft NGG stehen den Mitgliedern Unterstützungsleistungen bei Streik, bei besonderen Notfällen und bei Maßregelungen durch den Arbeitgeber zu.
Für ihre Mitglieder hat die NGG ein großes Bildungsangebot: Abend- und Wochenendschulungen, Tages- und Wochenseminare. Zum Programm gehören wirtschaftliche, arbeitsrechtliche, sozial- und gewerkschaftspolitische Themen. Das Bildungsangebot der NGG und des DGB steht allen Mitgliedern offen.
19,3 Millionen Menschen waren 2004 von Schicht-, Nacht- und Wochenendarbeit betroffen. Das sind 51 Prozent aller abhängig Beschäftigten. 1991 waren es erst 38 Prozent. Und gut 2,7 Millionen Beschäftigte (9,2 Prozent) arbeiten sogar ständig oder regelmäßig in der Nacht. Schichtarbeit, insbesondere Dauernachtschicht, birgt auf lange Sicht erhebliche Gesundheitsrisiken. Und sie macht das Familien- und Privatleben schwieriger.
Die Dauer der Schichten sollte von der Arbeitsschwere abhängen; bei ungleichen Schichtlängen sollte die Nachtschicht kürzer sein. Kurze arbeitsfreie Zeiten zwischen den Schichten sollten vermieden werden. Mehr als drei Nachtschichten sollte es nicht hintereinander geben.
Für die meisten Menschen ist flexibles Arbeiten im Grunde kein Problem, wenn ihre Arbeitszeiten planbar sind, sie die Lage ihrer Arbeitszeit selbst beeinflussen können, sie vor überlangen Arbeitszeiten geschützt sind, sie tatsächlich zwischen verschiedenen Varianten von Teilzeit nach ihren Bedürfnissen wählen können und Guthaben von Arbeitszeit- oder Gleitzeitkonten nicht verfallen. Beispielhafte Regelungen für ein Grundgerüst zur Arbeitszeitgestaltung sind die folgenden.
Für die Einführung und Regelung flexibler Arbeitszeiten ist vom Arbeitgeber eine qualifizierter und nachvollziehbare Personalbemessungsberechnung zu erstellen und anschließend mit dem Betriebsrat zu beraten. Der Ausgleich von erhöhter Arbeitsleistung ist in festen Ausgleichszeiträumen von maximal 12 Monaten sicherzustellen. Arbeitgeber und Betriebsrat haben durch vernünftige Planung und Überwachung dafür zu sorgen, daß am Ende eines Ausgleichszeitraumes die Arbeitszeitkonten ausgeglichen sind. Die Beschäftigten können ein bestehendes Arbeitszeitguthaben stunden- und / oder tageweise abrufen. Dabei muß die Ankündigungsfrist möglichst kurz sein.
Volle Zeit arbeiten und doch kaum über die Runden kommen. Alltag für mehr als 2,5 Millionen Beschäftigte und ihre Familien.Über 40 Wochenstunden, Nacht- und Wochenendarbeit: trotzdem reicht das Einkommen kaum fürs Überleben. Immer mehr Männer und vor allem immer mehr Frauen werden durch Arbeit arm - trotz abgeschlossener Berufsausbildung. Der gesetzliche Mindestlohn ist das einzig wirksame Schutzinstrument gegen Lohnarmut. Seit den Hartz - Gesetzen sind Arbeitssuchende faktisch gezwungen, Arbeit um jeden Preis anzunehmen. Löhne von 3 Euro und weniger pro Stunde sind heute schon zumutbar. Für 45 Prozent der Beschäftigten im Osten und für 30 Prozent im Westen gibt es keine Tarifbindung mehr. Nur der gesetzliche Mindestlohn verhindert das völlig Abrutschen der Löhne. Viele glauben, daß die Arbeitslosigkeit sinkt oder gar verschwindet, wenn die Löhne nur niedrig genug sind. Diese Auffassung ist durch die Wirklichkeit längst widerlegt: Nirgendwo sonst sind die Löhne in Deutschland so weit gefallen wie in den neuen Bundesländern. Und doch gibt es dort die höchste Arbeitslosigkeit," berichtet die Gewerkschaft in ihren Faltblättern. Ob die Argumente überzeugen, kann ja jeder Leser selbst entscheiden.
In der Öffentlichkeit ist die NGG jedenfalls nur am Rande bekannt. Was eindeutig am mangelnden Interesse der Medien liege, wie Boudih betont. Es gibt zwar Tarifverhandlungen und Warnstreiks. So weit, daß es - beispielsweise - leere Bäckereien und Lebensmittelläden geben würde, ist es aber noch nicht gekommen. "In den Brauereien haben wir einen hohen Organisationsgrad. Dort bekommen wir Ergebnisse am Verhandlungstisch. Die Gastronomie ist so breit gestreut, daß ein Streik kaum Auswirkungen zeigen würde," berichtet Boudih. Zu Bäckereien, Konditoreien und anderen Betrieben, die Lebensmittel herstellen, äußert sich Boudih zwar nicht; die Situation dürfte dort aber auch nicht anders ein als in der Gastronomie.
Der Organisationsgrad sei in den verschiedenen Branchen unterschiedlich, berichtet Boudih. In der Getränkeindustrie sind nach den Worten des Gewerkschaftssekretärs viele Arbeitnehmer Mitglied der Gewerkschaft. Hövelmann und die König- Brauerei nennt Boudih als positive Beispiele. In der Gastronomie bietet sich dagegen schon wieder ein anderes Bild. Während der Organisationsgrad bei den Gastronomieketten eher gut sei, machen die kleinen Kneipen um die Ecke der Gewerkschaft eher Sorgen. Hier besteht wohl noch Nachholbedarf.
Flächentarifvertrag? Haustarifvertrag? Tariftreue? Natürlich unterhalten wir uns auch darüber. Soweit ich es verstanden habe, forciert die NGG ein flexibles Vorgeben, das sowohl reguläre Tarifverträge wie auch Haustarifverträge vorsieht. Details dazu können bei Boudih erfragt werden.
Was gibt es sonst noch zu erzählen? In Oberhausen ist die NGG mit einem Büro vertreten. Von dort aus werden die Mitglieder betreut. Warum gerade Oberhausen und nicht im DGB - Haus in Duisburg? Die NGG betreue von dort aus auch andere Regionen und könne so Kosten, etwa für Miete sparen. Auch wenn das CentrO nur einen Katzensprung entfernt ist, so wirkt die NGG doch weit weg von ihren Mitgliedern. Extra nach den Sprechstunden vor Ort fragen zu müssen, wäre mir persönlich zu lästig.

Freitag, 18. Juli 2008 - Historischer Kalender
Ersatzweg am MSV-Gelände in Meiderich kann ab Oktober gebaut werden
Ein Ersatzweg für den auf dem Gelände des MSV verlaufenden Weg in Meiderich wird vom MSV ab Oktober angelegt. Dann enden die Nist- und Brutzeiten, die einen früheren Ausbau vor dem Hintergrund des Naturschutzgesetzes bislang verhinderten. Von Seiten des MSV wurde eine zügige Durchführung der Baumaßnahme angekündigt. Der genaue Verlauf der Wegeverbindung wird in Zusammenarbeit mit dem Immobilien Management Duisburg festgelegt.
Ein in der Nähe des ursprünglichen Weges verlaufender "Trampelpfad" wird durch die Stadt so weit möglich vorsichtig beigeschnitten, so dass Bürgerinnen und Bürger diesen übergangsweise auch benutzen können.

Kinderalarm 2008 startet in der nächsten Woche
Drei Wochen voller Spaß und Spiel

Der „Kinderalarm“, die beliebte Ferienmaßnahme des Jugendamtes, beginnt am Montag, 21. Juli, an insgesamt 14 Spielpunkten im gesamten Stadtgebiet. Auf dem Programm stehen Theater, Akrobatik und Jonglieren, Fußballturniere, Flagfootball, Spurensuche im Wald, Filzen mit Wolle, Tanzen, Klettern, Schminken, Basteln, Singen, Minigolf, Zoobesuche und Ausflüge. Falls das Wetter mitspielt, geht es natürlich auch ins Freibad.
Für insgesamt 1540 Duisburger Kinder beginnt eine spannende Zeit voller Spiel und Spaß und mit neuen Erfahrungen.
Ein weiteres Highlight über die Duisburger Stadtgrenzen hinaus gibt es am 5. August. Eine Gemeinschafts-Kinder-Disco im PM in Moers.

Kinderalarm – Stadtranderholung 2008: Spielort Motto
JZ Driesenbusch Märchen
JZ Alte Schmiede FUN (Freunde, Unternehmungen, Nie Langeweile)
AWO Bauspielplatz Reise um die Welt
AWO Ingenhammshof Weltreise
Eisenbahncafe Eine Reise durch das Land der Phantasie
Stadtpark Meiderich Europa
Ev. JZ Gustav-Adolf Der Dschungel ist los
BSP Tempoli Spiel und Spaß im Sommersonnenschein
JZ Rumeln Rumeln Olympics
JZ Mühle Fit durch die Ferien: „Gut Drauf“ mit Bewegung, Ernährung
und Entspannung
ASP Robinson Pirates of Robinson
Wedau Wedau Wunderwald
JZ Angertaler Str. Kinderalarm auf der Bühne – Die Abschlussfeier
Regionalzentrum Süd Sunny Kids Island

Graffiti gegen AIDS - Studentenarbeitskreis der Kindernothilfe Duisburg sprüht mit Kindern ein riesiges Afrika-Bild
Der Studentenarbeitskreis der Kindernothilfe Duisburg veranstaltet am
Montag, den 21.07.2008 zwischen 12.00 und 16.00 Uhr (König-Heinrich-
Straße, Ecke Kuhtor) eine Graffitisprayaktion mit interessierten Kindern und Jugendlichen in der Duisburger Innenstadt.
Die jungen Besucher können zusammen mit dem Künstler Aleks von der Sprühergruppe „Pleasuregäng“ ein Afrika-Bild aufsprühen. Dabei will der Arbeitskreis vor allem auf die AIDS-Problematik in diesem Kontinent und die fehlende Gesundheitsversorgung aufmerksam machen. Den Kindern soll durch das Sprühen vor allem verdeutlicht werden, in welchen Staaten Afrikas besonders viele AIDS-Infizierte leben und welche Probleme mit einer Infektion einhergehen.
Um die Kinder und Jugendlichen noch weiter in die Entstehung des Bildes
einzubinden, können die jungen Besucher Postkarten ausfüllen und Wünsche in
Bezug auf AIDS-Bekämpfung aufschreiben. Diese werden in das entstehende Bild
integriert. Die Postkarten sowie Unterschriften, die gesammelt werden, sind Teil der
Kampagne „Leben vor Pharmaprofit! Patente können tödlich sein“, mit der das
Duisburger Aktionsbündnis gegen AIDS drei Pharmafirmen auffordert, ihre
Patentanträge gegen AIDS-Medikamente zurückzuziehen, um eine billigere
Produktion dieser zu ermöglichen.
Jüngere Teilnehmer, die sich nicht an der Sprayaktion beteiligen möchten, werden
mithilfe eines Rätselparcours über die aktuelle AIDS-Problematik, insbesondere in
Afrika, aufgeklärt werden. Den Kindern und Jugendlichen werden durch Spiele
Infektionswege der Krankheit verdeutlicht sowie über die Schwierigkeit informiert, als
Infizierter in Afrika an Medikamente zu gelangen.

Lokalzeit für Lokalzeit Duisburg: WDR Studiofest im Innenhafen
Wer schon immer mal wissen wollte, wie groß das Duisburger Lokalzeit-Fernsehstudio ist, hat dazu ausreichend Gelegenheit.
Am 19. Juli ab 11:00 Uhr können sie den WDR im Duisburger Innnenhafen ganz persönlich kennen lernen.
Mit dabei: Die Maus. Ein spannendes, informatives und unterhaltsames Programm wartet auf die ganze Familie.
Im Fernseh-Studio stehen ihnen alle Türen ganz weit offen. Werfen sie einen Blick hinter die Kulissen und besichtigen sie das digitale Studio. Lassen sie sich bei einer Führung zeigen, wie unsere täglichen Reportagen und Berichte für Duisburg und den Niederrhein entstehen, treffen sie die Moderatoren oder präsentieren sie die Nachrichten vor der Kamera. Die Macher der Sendung stehen ihnen Rede und Antwort. Hier werden Ihnen alle Fragen beantwortet.
Für die kleinen Lokalzeit-Zuschauer werden spezielle Kinderführungen angeboten.
Dann gibt es kindgerechte Erklärungen zu allem Fragen rund um das Thema Fernsehproduktion. Mitmachen und selbst ausprobieren steht im Mittelpunkt.

Unterhaltungsprogramm
Auf zwei Bühnen ist garantiert für jeden etwas dabei.
Auf die Kleinsten wartet zum Beispiel die Maus mit ihrer Show. Außerdem treten Suppi Huhn und die Kinderkönige auf. Außerdem Kinderschminken, Maus-Malen oder Go-Card-Fahren, Spaß ist garantiert.
Für die größeren Lokalzeit-Zuschauer sind zwei absolute Highlights im Programm. Auf der Lokalzeit-Bühne spielen die niederrheinische Teenie-Band "Without Wax" und die Ruhrpott-Cover-Band "FKK".
Auch wer lieber Fernsehen schaut als Musik hört, kommt auf seine Kosten, denn der WDR hat jede Menge Fernseh-Prominenz für sie eingeladen. Live und zum Anfassen kommen die Stars der "Verbotenen Liebe", der "Arnheiner" und natürlich der "Lindenstraße".
Außerdem spricht die WDR-Moderatorin Claudia Ludwig über ihre Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" und WDR 4-Reiseexpertin Antje Zimmermann erzählt über das Thema "Natürlich gesund bleiben - Gesundheitsurlaub in NRW".

"Rhythmus der Nacht" Beachparty des WDR 4 am 19. Juli 2008 in Duisburg
Der WDR 4 lädt Tanz- und Schlagerfans in diesem Sommer zu einer ausgelassenen Rhythmus der Nacht Beachparty nach Duisburg ein. Angesagte Stars wie Bernhard Brink und Kristina Bach sorgen am Samstag, 19. Juli von 14 bis 23:00 Uhr im Duisburger Innenhafen am Yitzak Rabin Platz mit ihren Hits für Stimmung.
Kristina Bach gehört zu den erfolgreichsten deutschen SchlagersängerinnenDurch das Programm führen die WDR 4-Moderatoren Bernd Brüggemann und Michael Begasse. Unterstützung erhalten sie von DJ Carsten Momber. Der Eintritt zur WDR 4 Rhythmus der Nacht Beachparty ist frei. Besucher sind herzlich willkommen und dürfen sich auf Urlaubsfeeling pur freuen - mit Sandstrand, Sonnenliegen, Schirmen, Strandkörben und Palmen. Für alle, die nicht live dabei sein können, überträgt WDR 4 Ausschnitte der Veranstaltung in mehreren Ausgaben der Sendung Rhythmus der Nacht / ARD-Nachtexpress ab 27. Juli um 00.05 Uhr.
An der Spitze der deutschen Schlagerszene: Bernhard BrinkMit Beständigkeit und einem untrüglichen Gefühl für den richtigen Sound behauptet Bernhard Brink seit langem seinen Spitzenplatz in der deutschen Schlagerszene. Bestes Beispiel ist sein letztes Album "Stier" mit den Hits "Ausgerechnet du","Offene Arme" und "Caipirinha".

Die Zeit scheint an Ireen Sheer spurlos vorüberzugehen, während sich die energiegeladene Engländerin musikalisch immer wieder neu erfindet: von ihrem ersten Erfolg in Deutschland "Goodbye Mama" 1973 über "Kopfweh" bis hin zum aktuellen Hit "Hand aufs Herz".
Ob als König von Mallorca oder mit immer neuen Stimmungssongs - wo Jürgen Drews auftritt, hält es niemanden auf den Stühlen. In Duisburg wird er neben Schlagerklassikern wie "Ein Bett im Kornfeld" und "Barfuß durch den Sommer"auch seinen letzten Hit "Gloria" präsentieren. Olaf Henning gilt seit seinem Debüt-Hit "Die Manege ist leer" (Der Clown) als Erfinder des modernen Schlager-Disco-Sounds. Mit seinem Song "Cowboy & Indianer" erreichte er schnell Goldstatus und ist heute aus der Partyszene nicht mehr wegzudenken.
Kristina Bach gehört zu den erfolgreichsten deutschen Schlagersängerinnen. Brandaktuell hat sie nun ihre größten Hits wie "Er schenkte mir den Eiffelturm" noch einmal im Partysound aufgenommen und als "Best of - Dance Remix" veröffentlicht. Darüber hinaus sind Rosanna Rocci, Leonard, Markus Becker, Nic, Allessa und Maurice Dalessio auf der Showbühne in Duisburg zu Gast.

NRW: Säuglingssterblichkeit angestiegen
Die Säuglingssterblichkeit ist in Nordrhein-Westfalen 2007 erstmals seit fünf Jahren wieder angestiegen: Mit 728 lag die Zahl der verstorbenen Säuglinge im vergangenen Jahr um 41 (+6,0 Prozent) höher als 2006. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung
und Statistik mitteilt, starben im vergangenen Jahr 316 Mädchen (2006: 316) und 412 Jungen (2006: 371) im ersten Lebensjahr. Die Säuglingssterblichkeit (Anteil der Kinder, die vor Vollendung des ersten Lebensjahres sterben, bezogen auf je 1 000 Lebendgeborene) lag 2007 bei Jungen mit 5,34 über (4,81), bei Mädchen mit 4,31 auf (4,31) dem Vorjahresniveau.
Wie die Grafik zeigt, war die Säuglingssterblichkeit in Nordrhein-Westfalen Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts noch etwa fünf mal so hoch wie im Jahr 2007. Mit dem derzeitigen Stand von 5 gestorbenen Säuglingen je 1 000 Lebendgeborenen liegt die Säuglingssterblichkeit in Nordrhein-Westfalen etwa auf dem Niveau von Irland; sie ist niedriger als z. B. in der Ukraine (10) oder in Bulgarien (20), aber höher als im Bundesdurchschnitt (4) oder in Japan (3). (LDS NRW)

Zahl der Sorgerechtsentzüge 2007 um 13% gestiegen
Im Jahr 2007 haben die Gerichte in Deutschland in rund 10 800 Fällen den vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge angeordnet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bedeutet dies gegenüber 2006 eine Steigerung um 12,5% oder 1 200 Fälle. Gegenüber 2005 betrug der Anstieg der Sorge­rechtsentzüge sogar knapp 23%.

5,0% weniger Zigaretten im zweiten Quartal 2008 versteuert
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im zweiten Quartal 2008 in Deutschland 5,0% weniger Zigaretten versteuert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die versteuerten Mengen an Zigarren und Zigarillos gingen deutlich zurück (? 36,2%). Beim Pfeifentabak gab es überdurchschnittliche Zuwächse (+ 200,8%) und beim Feinschnitt einen leichten Anstieg (+ 1,6%) gegenüber den versteuerten Mengen im zweiten Quartal 2007.

Erzeugerpreise Juni 2008:+ 6,7% gegenüber Juni 2007
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2008 um 6,7% höher als im Juni 2007. Eine höhere Jahresteuerungsrate

Donnerstag, 17. Juli 2008 - Historischer Kalender
Erneuerung der Fahrbahndecke auf der Bürgermeister-Pütz-Straße in Duisburg-Untermeiderich
Auf der Bürgermeister-Pütz-Straße, zwischen Bleibtreustraße und Lakumer Straße, wird ab Montag, 21. Juli, die Fahrbahndecke erneuert.
Im Laufe der Vorarbeiten ist der Verkehr in diesem Bereich zunächst noch möglich, mit Behinderungen muss jedoch gerechnet werden. Voraussichtlich ab Monatsende wird eine Einbahnstraßenregelung erfolgen. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, können die genauen Richtungssperrzeiten und das Ende der Arbeiten noch nicht abschließend festgelegt werden.

Sperrung der rechten Fahrspur auf der Ruhrorter Straße in Duisburg-Kaßlerfeld
Auf der Ruhrorter Straße Richtung Innenstadt bis zur Straße Auf der Höhe werden ab Montag, 21. Juli, Gleisbauarbeiten durchgeführt.
Im Rahmen dieser Arbeiten wird die rechte Fahrspur bis zur Straße Auf der Höhe für den Verkehr gesperrt. Mit Behinderungen muss gerechnet werden.
Da die Arbeiten witterungsabhängig sind kann die genaue Dauer der Einschränkung noch nicht abschließend festgelegt werden.

Betreuung während der Herbstferien für alle Grundschulkinder
Das Referat Schulische Bildung der Stadt Duisburg bietet in Zusammenarbeit mit Trägern der freien Jugendhilfe für Grundschulkinder während der Herbstferien eine Betreuung an. Wie in den vergangenen Jahren haben Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder wochenweise in der Zeit vom 29. September bis zum 10. Oktober, an verschiedenen Standorten in den Stadtteilen anzumelden. Die Betreuung wird montags bis freitags in der Zeit von 7.30 bis 16 Uhr angeboten. In den Kosten von 66 Euro ist Essen und Trinken enthalten. Der Beitrag muss für jedes Kind gezahlt werden, eine Ermäßigung für Geschwister ist nicht möglich.
Die Angebote sind vielseitig: Kreatives Basteln, unterschiedliche sportliche Aktivitäten und verschiedene Ausflüge zu attraktiven Zielen, zum Beispiel Zoo, Kaisergarten, Spielplätze oder Schwimmbäder stehen auf dem Programm. In Baerl können die Kinder an einem Tenniskurs oder Fußballtrainingsprogramm teilnehmen.

Die Herbstferienstandorte sind im Bezirk Süd: Spielzentrum Süd Rotdornstraße; Bezirk Rheinhausen: Abenteuerspielplatz Robinson; Bezirk Nord: Gemeinschaftsgrundschule Usedomstraße; Bezirk Mitte: Gemeinschaftsgrundschule Tonstraße und Gemeinschaftsgrundschule Mozartstraße; Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl: Die SJD Falken, Kirchstraße 125 und TUS Baerl Buchenallee 35.
Die Betreuung wird von pädagogischen Fachkräften durchgeführt. Mehr Informationen zu den einzelnen Standorten gibt es bei Cornelia Böhm unter (0203) 283-3173. Verbindliche Anmeldeformulare sind in allen Schulen erhältlich. Anmeldeschluss ist Mittwoch, 13. August 2008.

Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2007 erstmals unter 5 000
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kamen im Jahr 2007 in Deutschland insgesamt 4 949 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben. Damit hat sich die positive Entwicklung der letzten Jahre bei den Getöteten mit einer Abnahme um 2,8% oder 142 Personen gegenüber dem Vorjahr fortgesetzt. Seit Einführung der Statistik im Jahre 1953 wurden noch nie so wenige Verkehrstote auf deutschen Straßen gezählt. Trotz dieser erfreulichen Bilanz dürfte die Entwicklung der letzten sechs Jahre nicht ausreichen, die Zielsetzung der Europäischen Union, die Zahl der Verkehrstoten bis 2010 zu halbieren, für Deutschland zu erfüllen. Seit 2001, dem Bezugsjahr für die EU-Vorgabe, ist die Zahl der Unfalltoten um 29% gesunken.

6,9 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lebten zum Jahres­ende 2007 in Deutschland 6,9 Millionen schwerbehinderte Menschen; das waren rund 153 000 oder 2,3% mehr als am Jahresende 2005. Bezogen auf die gesamte Bevöl­kerung war in Deutschland jeder zwölfte Einwohner (8,4%) schwerbehindert. Knapp über die Hälfte (52%) der Schwerbehinderten waren Männer. Als schwerbehindert gelten Personen, denen von den Versorgungsämtern ein Grad der Behinderung von 50 und mehr zuerkannt wurde.

NRW-Industrieproduktion im Mai um 3,9 Prozent gestiegen
Der nordrhein-westfälische Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe (einschl. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) lag im Mai 2008 bei 111,2 Punkten (Basisjahr 2000 = 100) und stieg damit gegenüber Mai 2007 um 3,9 Prozent. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, erhöhte sich die Produktionsleistung gegenüber dem Vormonat (April 2008) - von Saison- und
Zufallsschwankungen bereinigt - um 0,3 Prozent.
Im Jahresabstand hat sich im Mai - wie schon in den Vormonaten - vor allem die Produktion von Investitionsgütern weiter erhöht (+7,8 Prozent). Auch die Herstellung von Verbrauchsgütern (+5,4 Prozent) und Vorleistungsgütern (+2,2 Prozent) legte zu, während der Output von Gebrauchsgütern um 3,4 Prozent niedriger war als zwölf Monate zuvor. (LDS NRW)

Mittwoch, 16. Juli 2008 - Historischer Kalender
Sozialdezernent Reinhold Spaniel nimmt Stellung zur Verabredung von Bund und Ländern, zur Rettung der Jobcenter das Grundgesetz zu ändern:
"Dass ausgerechnet für das völlig verkorkste Hartz IV-Konstrukt das Grundgesetz geändert werden soll, ist ein Armutszeugnis. Die derzeitige Mischverwaltung der ARGE hat bürokratische Hürden und Reibungsverluste zwischen Mitarbeitern der Bundesanstalt und den Kommunen verursacht. Nur durch enormes Engagement der Mitarbeiterschaft konnten in der Vergangenheit viele kritische Situationen, z.B. pünktliche Auszahlung, gemeistert werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben durch ihren außergewöhnlichen Einsatz verhindert, dass Hartz IV zum Desaster für die Arbeitslosen wurde. Ich hatte gehofft, dass durch das Bundesverfassungsgerichtsurteil die Politik endlich klare Zuständigkeiten schaffen würde. Doch nunmehr sehe ich die Gefahr, dass das Grundproblem, nämlich das Nebeneinander von Bundesagentur und Kommunen, weiterhin besteht.
Nach meiner Berufserfahrung kann nur einer das Sagen haben. Wer meint, man könne über Aufgabenverteilung, Entscheidungskompetenzen und Mitarbeiterverantwortung 50 : 50 entscheiden, hat von Verwaltung keine Ahnung. Im Interesse der Mitarbeiter, aber vor allem zum Wohle der Arbeitslosen, erwarte ich eine klare Lösung."

Das Qualitätsmanagement-System der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer erfüllt die Anforderungen der ISO-Norm 9001:2000 – und zwar sowohl in ihrer Hauptgeschäftsstelle Duisburg als auch in den beiden Zweigstellen Wesel und Kleve. Das bescheinigte jetzt die Zertifizierungsgesellschaft Lloyd’s Register Quality Assurance (LRQA).
Vorausgegangen war eine intensive, gut ein Jahr dauernde Vorbereitung in allen Bereichen der IHK-Tätigkeiten. Arbeitsabläufe wurden überprüft, Verfahrensanweisungen hierfür abgeleitet. Interne Testläufe gingen dem mit Spannung erwarteten Finale voraus. Dann wurde in einem viertägigen Audit alles auf den Prüfstand gestellt. Ergebnis: Der Niederrheinischen IHK wurde bescheinigt, dass sie ein funktionierendes System aufgebaut hat – mit Qualität sichernden Maßnahmen für alle relevanten Prozesse ihrer täglichen Arbeit. Dies betrifft sowohl die hoheitlichen Aufgaben der IHK als auch die Interessenvertretung und die Serviceleistungen.

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger: „Wir legen stets großen Wert auf Qualität. Für uns war es aber wichtig, dass wir von externer, neutraler Seite unter die Lupe genommen werden. Über das Ergebnis haben wir uns sehr gefreut. Wir werden uns aber nicht zurücklehnen, sondern setzen auf die kontinuierliche Verbesserung aller Abläufe. Dazu unterwerfen wir uns einem stetigen Prüfprozess durch die Zertifizierungsgesellschaft.“ Das Zertifikat gilt bis Juni 2011. Mit dem Audit nach ISO 9001:2000 verbunden ist die jährliche Überprüfung des Qualitätsmanagement-Systems.

Übergabe der Zertifizierungsurkunde von LRQA-Auditor Dr. Klaus P. Pieper (l.) an IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger. Im Hintergrund IHK-Verwaltungsdirektor Jörg Sinnig (l.) und Ocke Hamann, Qualitätsmanagementbeauftragter bei der IHK. Foto: IHK

Erweiterungsbau Küppersmühle im Innenhafen
Zur Diskussion über die Beteiligung der politischen Entscheidungsträger beim vorgesehenen Erweiterungsbau der Küppersmühle im Innenhafen verweist Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler auf eindeutige Regelungen, die zu diesem Thema getroffen wurden.
„Vor rund anderthalb Jahrzehnten ist durch Ratsbeschluss aus dem politisch besetzten Aufsichtsrat die Beteiligung auf die Innenhafen Entwicklungsgesellschaft mbH delegiert worden.
Dieser kluge und sachgerechte Beschluss des Rates hatte vorbildlichen Charakter und führte zu einem in ganz Deutschland gewürdigten Ergebnis. Kurze Beratungen für Investitionsentscheidungen mit der politischen Gewähr durch die Aufsichtsratsmitglieder des Rates waren Garanten für diesen Erfolg, den sich der Rat durch die Masterplanung von Foster als konzeptionelles Rückgrat erhofft hatte.
Dass der Rat über Ergebnisse der Entwicklung im Innenhafen stets und umfassend unterrichtet wird, wurde unlängst durch die Mitteilungsvorlage der Verwaltung zum Landesarchiv bewiesen.“ 

"Duispont"-Ansatz Segen für Duisburg und Ruhrort
Gelingt der große Wurf für Ruhrort, Duisport und der gesamten Stadt?
Am 9. Juli 2008 wurde in Berlin die Rahmenvereinbarung zur Gründung der neuen vom Bund initiierten Beratungsgesellschaft "Partnerschaften Deutschland" unterzeichnet, und als bundesweit erste Kommune war Duisburg mit von der Partie.

Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler, Dresdens Dezernent für Finanzen und Liegenschaften, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, Bundesfinanzminister Peer Steinbrück sowie Dirk Kühnau, Vorstand der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben nach der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung

Unter den Augen von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler Duisburgs Kooperationsbereitschaft mit seiner Unterschrift bekundet.

Die neue Gesellschaft "Partnerschaften Deutschlands" soll Bund, Länder und Kommunen bei der Umsetzung von PPP-Projekte beraten. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass sich die Öffentliche Hand immer weniger in der Lage sieht, insbesondere große Infrastrukturprojekte aus eigener Kraft zu finanzieren, bietet sich hier die Kooperation mit privaten Investoren an. Dass Duisburg so früh eingebunden wurde, hängt in erster Linie mit dem Projekt "Duispont" zusammen. Duispont ist ein ca. 100 Millionen Euro teurer Brückenzug um den Stadtteil Ruhrort herum, der nicht nur zur verkehrlichen Entlastung dieses Nadelöhrs dienen, sondern auch die Zukunft von Europas größtem Binnenhafen "duisport" sichern soll.
"Bund und Land als Mitgesellschafter an duisport haben großes Interesse daran, den Wert ihrer Anteile an dem Unternehmen dauerhaft zu erhalten, wenn nicht sogar auszubauen", sagt Duisburgs oberster Planer Jürgen Dressler: "Deswegen zeigen sie großes Interesse an Duispont." Oberbürgermeister Adolf Sauerland freut sich insbesondere darüber, dass Duisburg erneut bei einem bedeutenden Thema ganz vorne steht. "Egal, ob demographischer Wandel, der Masterplan für unsere City, der Grüngürtel Nord, der erfolgreiche Auftakt zu unserem Zukunftskonzept Duisburg2027 oder diese PPP-Initiative, seit vier Jahren stellt sich Duisburg offen den drängendsten Problemen und geht mit diesen innovativ und kreativ um", sagt der Duisburger OB.


Anmiation der Vision „Duispont“

Partnerschaften Deutschland soll ab Oktober 2008 operativ tätig werden. Im Vordergrund soll die Frühphasenberatung stehen, also die Prüfung, ob ein Projekt sich überhaupt für eine Realisierung im PPP-Form eignet. Was die neue Beratungsgesellschaft auszeichnet ist die bislang einmalige Zusammenführung von privatem und öffentlichen Know-how. Denn die Gesellschaft selbst, die zunächst zu 100 Prozent im Eigentum des Bundes liegt, soll zu 49,9 Prozent privatisiert werden, also sich selbst zu einem PPP-Projekt wandeln. Die Unterzeichner der Rahmenvereinbarung müssen nicht auf Leistungen der Gesellschaft zurückgreifen, dürfen es aber ohne eine vorherige Ausschreibung.

Verfügbares Einkommen je Einwohner in NRW bei 19 104 Euro

Im Jahr 2006 verfügte jeder Einwohner in Nordrhein-Westfalen über ein durchschnittliches Einkommen von 19 104 Euro. Wie das Landesamt fürDatenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 334 Euro mehr als im Jahr zuvor.
Mit 48 010 Euro wies die Stadt Attendorn im Kreis Olpe 2006 das höchste verfügbare Einkommen aller 396 Städte und Gemeinden in NRW auf. Auf den nächsten Plätzen folgten Schalksmühle im Märkischen Kreis (40 098 Euro) und Bad Honnef im Rhein-Sieg-
Kreis (31 354 Euro). Am unteren Ende der Skala rangierten Kranenburg im Kreis Kleve (13 522 Euro) und Selfkant im Kreis Heinsberg (13 898 Euro).
Als wichtige Basisdaten konnten nunmehr auch die Ergebnisse der Lohn- und Einkommenssteuerstatistik 2004 in die Berechnung einbezogen werden; die Ergebnisse dieser Statistik sind allerdings wegen steuerrechtlicher Änderungen mit denen früherer
Jahre nur eingeschränkt vergleichbar. So führte z. B. die Einführung des sog. Halbeinkünfteverfahrens, bei dem bestimmte Kapitaleinkünfte nur noch zur Hälfte dem Einkommen der natürlichen Personen zugeordnet werden, zu einem Rückgang der
Kapitaleinkünfte. Außerdem wurden - bedingt durch die Einführung der elektronischen Lohnsteuerbescheinigungen - erstmalig auch nichtveranlagte Steuerpflichtige weitgehend vollständig nachgewiesen.

Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensumverteilung, also abzüglich
Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht. Das verfügbare Einkommen ist als Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung in der
jeweiligen Gemeinde zu verstehen und ermöglicht mittelbar Aussagen zur lokalen Kaufkraft, wobei die allgemeinePreisentwicklung jedoch unberücksichtigt bleibt. (LDS NRW)

VHS: Rohrgeflechterneuerung bei Stühlen
Unter der Leitung von Andrea Titze bietet die Volkshochschule auf der Königstraße 47 im Rahmen der Sommerakademie ein fünftägiges Kompaktseminar an. Anfängerinnen und Anfänger erlernen vom 4. bis 8. August, jeweils von 10 bis 12.15 Uhr, anhand eines mitgebrachten Stuhls, das häufigste und haltbarste Flechtmuster, das Achteckmuster zu erstellen. Die Kursgebühr beträgt 50 Euro. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Kompaktseminar der VHS: Fotografie
Im Rahmen der Sommerakademie bietet die Volkshochschule auf der Königstraße 47, unter der Leitung von Rainer Werle, zwei viertägige Kompaktseminare an. „Kleines ganz groß. Makrofotografie und Nahaufnahmen“ lautet der Titel des Kurses vom 30. Juli bis 2. August, jeweils von 10 bis 15 Uhr und „Digitalfotografie für Gelegenheitsfotograf/-innen“ vom 4. bis 7.August, jeweils 10-15 Uhr. Beide Seminare richten sich an Anfänger und Fortgeschrittene. Die Kursgebühr beträgt jeweils 90 Euro (inklusive Kursbroschüre). Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Voraussetzung für beide Kurse sind erste Erfahrungen mit einer Kamera. Die Kamera mit Bedienungsanleitung sowie für den Kurs Makrofotografie auch ein Stativ, sollten mitgebracht werden.

VHS-Sommerakademie - Malen und Zeichnen im Zoo für den guten Zweck
Im Rahmen der Amphibienkampagne 2008 zum Schutz und Erhalt bedrohter Arten bietet die VHS vom 31. Juli bis 3. August ein viertägiges Kompaktseminar unter der Leitung von Edith Dürbaum an. Die Veranstaltung, in Kooperation mit dem Zoo Duisburg, beginnt mit einer VIP-Führung durch den Zoo. Danach werden die Tiere beobachtet, um ihre anatomischen Besonderheiten kennen zu lernen. Im Anschluss daran geht es ans Malen und Zeichnen. Eigenes Arbeitsmaterial sollte mitgebracht werden. Die Kursgebühr inklusive Eintritt beträgt 70 Euro. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Treffpunkt ist am Haupteingang des Zoos, Mülheimer Straße.

Verbraucherpreise Juni 2008: + 3,3% zum Juni 2007
FotoWie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Juni 2008 gegenüber Juni 2007 um 3,3% gestiegen. Dies ist die höchste Teuerungsrate seit Dezember 1993 (damals: + 4,2%); zum dritten Mal in diesem Jahr stand damit eine Drei vor dem Komma. Im Mai 2008 hatte die Jahresveränderungsrate bei + 3,0% gelegen. Im Vergleich zum Vormonat Mai 2008 erhöhte sich der Index um 0,3%. Die Schätzung für Juni 2008 auf Basis der Ergebnisse aus sechs Bundesländern wurde bestätigt.
Gastgewerbeumsatz im Mai 2008 real um 0,6% gesunken
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im Mai 2008 nominal 1,9% mehr und real 0,6% weniger um als im Mai 2007. Im Vergleich zum April 2008 lag der Umsatz im Gastgewerbe im Mai 2008 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal um 1,2% und real um 1,0% höher.

Dienstag, 15. Juli 2008 - Historischer Kalender
Kreisverkehr an der Brücke der Solidarität wird fertig gestellt
Stadt entscheidet sich für einen Modellversuch mit mehr Eigenverantwortung für die Verkehrsteilnehmer

In diesen Tagen wird der Kreisverkehr an der Brücke der Solidarität fertiggestellt, der die Osttangente an diese Brücke anbindet. Manch einer wird sich schon gefragt haben, warum von den gerade ausgebauten Fahrbahnen schon wieder Teile mit Sperrflächenmarkierungen versehen werden. Dies liegt an dem Modellversuch, zu dem sich die Stadt Duisburg entschlossen hat.
Ursprünglich sollte der Kreisverkehr mit 13 Ampeln betrieben werden. Dieser Ausbau ist notwendig, um die für das Jahr 2015 prognostizierten Verkehrsbelastungen störungsfrei abwickeln zu können. Da die Verkehrsmengen zur Zeit die für die Zukunft prognostizierte Größe noch nicht erreicht haben, wird in einem ersten Ausbauschritt zunächst weitgehend auf die Ampelanlagen verzichtet. Hierdurch kann der Verkehr ohne das ampeltypische „stop-and-go“ flüssiger und damit auch leiser und schadstoffärmer abgewickelt werden. Damit der Verkehr ohne die Ampeln auch sicher abgewickelt werden kann, wurden die Fahrbahnen mit den auffälligen Sperrflächenmarkierungen eingeengt, um die notwendige Übersichtlichkeit zu schaffen.
Der besondere Clou an der neuen Regelung ist der, dass in Zeiten hoher Verkehrsnachfrage dennoch zwei Ampelanlagen in Betrieb gehen können, die den Verkehrsfluss dann unterstützen werden. Diese so genannten Dunkelanlagen werden sich z.B. morgens einschalten, wenn der Rückstau auf der Margarethenstraße oder nachmittags, wenn der Rückstau auf der Moerser Straße zu lang zu werden droht. Sie halten dann die jeweils vorfahrtberechtigten Ströme an. Diese Ampelschaltung ist ungewöhnlich und wird voraussichtlich gegen Ende der Sommerferien in Betrieb gehen können. Bis dahin wird die provisorische Baustellensignalisierung weiter betrieben.

Mit dem jetzt vorgesehenen Modellversuch wird auch den Bedenken aus Rheinhausen Rechnung getragen, die befürchten, dass mit Eröffnung der Osttangente Lkw-Verkehre vom Logport über die Moerser Straße zum Moerser Kreuz fahren könnten. Diese Fahrbeziehung soll zukünftig über die L 473 n abgewickelt werden. Auf Grund der Zeitverzögerungen beim Bau der dort notwendigen Bahnüberführung wird die Osttangente nun jedoch vor der L 473 n in Betrieb gehen können. Um der drohenden Mehrbelastung durch Lkw auf der Moerser Straße zu begegnen, wird nun die Fahrbeziehung von der Osttangente in die Moerser Straße unterbunden. Dies ermöglicht zugleich eine weiter verbesserte Führung der Lkw vom Logport auf die Brücke der Solidarität, da hier keine Verflechtungen mit anderen Fahrzeugen mehr notwendig sind.

Um diese Lenkung der Logport-Verkehre zu ermöglichen, war es notwendig, die Querung für Fußgänger und Radfahrer in dem Knotenarm der Brücke der Solidarität zu sperren.
Dennoch ergeben sich auch für den nichtmotorisierten Verkehr Vorteile. Durch den weitgehenden Verzicht auf die Ampeln – die in der ursprünglich vorgesehenen Form für den Kfz-Verkehr in Grüner Welle hätten geschaltet werden müssen – werden die Wartezeiten beim Überqueren der jetzt nur noch einspurigen Fahrbahnen spürbar reduziert. Lediglich bei der Querung der Moerser Straße wurden aus Verkehrssicherheitsgründen weiterhin Bedarfsampeln vorgesehen. Der Plan zeigt den Kreisverkehr am Brückenkopf der „Brücke der Solidarität“.


"DUskater" touren durch sieben Stadtteile

Mit einer neuen Tour geht DUSkatet am Sonntag, den 20. Juli 2008 auf eine interessante Stadtbesichtigung auf 8 Rollen. Auf dem abwechslungsreichen Rundkurs streifen die Skater insgesamt 7 Stadtteile, um dann wieder zum Startpunkt Bertaallee hinter der MSV Arena eine kurze Pause einzulegen. Danach geht es los zur 2. Runde, um die interessanten Eindrücke nochmals geniessen zu können.
Der Start ist um 18 Uhr im Sportpark Wedau, Bertaallee, hinter der MSV Arena. Nach den ersten 16 Kilometern gibt es um ca. 19.10 Uhr eine Pause von 20 Minuten mit der Möglichkeit sich auszuruhen, die entspannte Atmosphäre am Bertasee zu geniessen und einen kleinen Imbiss einzunehmen. Die zweite Runde wird dann gegen 19.30 Uhr gestartet, so dass die 4. DUSkatet-Tour 2008 um 20.30 Uhr wieder an der MSV Arena endet. Jeder Skater der regelmäßig skatet kann somit locker mithalten - also Skates rausholen und sich den Fahrtwind um den behelmten Kopf wehen lassen.

Bei gutem Wetter rechnen der Stadtsportbund Duisburg und DuisburgSport mit weit über tausend Inlineskatern. Teilnehmen können alle geübten Inlineskater, ob Alt oder Jung ohne Anmeldung. Kinder unter 14 Jahren bitte nur in Begleitung von Erwachsenen. Das Tragen des Helms und der kompletten Schutzausrüstung, dazu gehören Hand-, Arm-, Knieschützer ist selbstverständlich. Sicheres Bremsen, Fahren und eine geeignete Grundkondition müssen vorhanden sein.
"DUskatet" ist kein Wettbewerb, sondern ein im Konvoi geführtes, gemeinsames lockeres Fahren auf den für die Skater verkehrsfrei gehaltenen Straßen. Bei der Skating Tour sorgen die Polizei und freiwillige Ordner für die Sicherheit der Beteiligten. Wer Lust hat, als Ordner mitzuhelfen und älter als 18 Jahre ist, kann sich telefonisch unter 0203/9976175 oder per E-Mail: h.schulz@duisburgsport.de bei DuisburgSport melden.

Ausstellung in der Bezirksbibliothek Buchholz
"Ein Mensch zu sein, das ist nicht schwer, menschlich sein dagegen sehr" heißt eine kleine Ausstellung in der Bezirksbibliothek Buchholz, die dort noch bis zum 30. Juli 2008 zu sehen ist. Die Ausstellung zeigt Acrylmalerei von Olga Steinlicht.
Sehr modern und damit auch sehr abstrakt sind die Bilder und gefallen mir eigentlich ganz gut. Es ist eine Ausstellung, die man sich in wenigen Minuten ansehen kann und sich dann wieder den Büchern zuwendet. Von Olga Steinlicht habe ich persönlich noch nie zuvor gehört. Ich habe daher auch leider keine Ahnung, ob es ihre erste Ausstellung ist. Die Bezirksbibliothek bietet jedenfalls den idealen Rahmen dafür. Hier kann eine lokale Künstlerin zeigen, was sie kann. Andreas Rüdig

EINS LIVE CASTING FÜR LOVE PARADE FLOAT IN DUISBURG

Die „Love Parade“ in Dortmund am kommenden Wochenende führte am heutigen Nachmittag am Kuhtor zahllose Stars und Sternchen Duisburgs zum Casting Bus des Radio Senders „1 LIVE“! Verloste dieser doch nicht weniger als 10 exklusive Plätze auf dem „1 LIVE FLOAT“! Vortanzen und mit viel Glück dabei sein! Bekanntlich ist Duisburg im Jahr 2010 der Ausrichter der weltberühmten LOVE PARADE! Im Dunkeln liegt noch der Verlauf der Parade Route hier in unserer Stadt! Zahllose Teilnehmer am Casting, die nicht gewonnen haben, werden dennoch am 19. Juli in Dortmund dabei sein! HaMo

Tag für Tag nehmen Jugendämter 77 Kinder in Obhut
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2007 in Deutschland 28 200 Kinder und Jugendliche von Jugendämtern in Obhut genommen. Dies waren rund 2 200 (+ 8,4%) mehr als 2006. Damit leisteten die Jugendämter rein rechnerisch jeden Tag für 77 Kinder und Jugendliche ?erste Hilfe? in für sie gefährlichen Situationen; im Vorjahr waren es pro Tag rechnerisch 71 Kinder und Jugendliche gewesen. 435 dieser Inobhutnahmen waren sogenannte Herausnahmen, das heißt, die Kinder wurden gegen den erklärten Willen der Sorgeberechtigten in Obhut genommen. Im Jahr 2006 hatte es 151 Herausnahmen gegeben.

Montag, 14. Juli 2008 - Historischer Kalender

Die Prägungen der kilikischen Stadt Anemurion
Köhler Osbahr Stiftung kauft für Duisburg weltgrößte Münzensammlung
Dem Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg ist es gelungen von zwei ungenannten Sammlern 106 Münzprägungen aus der historischen Prägestätte Anemurion zu erwerben. Der Ankauf wurde durch die Köhler Osbahr Stiftung ermöglicht. ?Unsere Engagement für Duisburg ist die Verpflichtung und der Wille des Stifters, unterstreicht die Vorsitzende und persönliche Nachfolgerin des Stifters Frau Brigitte Findeisen. ?Durch diesen Zukauf der Stiftung beherbergt unsere Sammlung in Duisburg die weltgrößte Kollektion aus der antiken Prägestätte Anemurion freut sich begeistert Duisburgs Kulturdezernent Karl Janssen.
Die antike Stadt Anemurion in Kilikien liegt heute ca. 3-4 km im Inland der türkischen Küste am Kap Anamur. Sie ist in den vergangenen Jahrzehnten von kanadischen Ausgräbern zum Teil freigelegt worden. Bis heute wurde kaum, insbesondere über Münzfunde, publiziert. Mit dem Duisburger Münzankauf stellt das Kultur- und Stadthistorische Museum und die Köhler Osbahr Stiftung einen neuen Bestandskatalog vor, indem der großartige Ankauf anschaulich dokumentiert wird.
Für die auch wissenschaftlich hoch bedeutenden Münzen aus Anemurion hatte sich bereits im Jahre 2001 eine Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg gebildet. ?Die Aufgabe war deshalb so reizvoll, weil die Köhler Osbahr Sammlung in Duisburg eine der weltweit größten Spezialsammlungen von Münzen ist. sagt Prof. Dr. Ruprecht Ziegler, der den Lehrstuhl für alte Geschichte an der Universität Duisburg-Essen inne hat. Der neue Bestandskatalog kann über das Museum in Duisburg erworben werden.

Änderung der Richtungssperrung auf der Kaiser-Wilhelm-Straße in Duisburg-Bruckhausen
Auf der Kaiser-Wilhelm-Straße in Duisburg-Bruckhausen wird die seit Mitte Mai bestehende Sperrung Richtung Marxloh am Mittwoch, 16. Juli, aufgehoben. Dafür wird der Bereich zwischen Willy-Brandt-Ring und Franz-Lenze-Straße in Fahrtrichtung Beeck gesperrt. Grund sind weiterhin Brückenbauarbeiten, die noch etwa acht Wochen dauern werden.Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert. Ortskundige sollten den Bereich meiden. Während der Baumaßnahme können die Straßenbahnen nur wechselseitig passieren.

Deckenerneuerung in der Koloniestraße in Neudorf
 Die Fahrbahndecke in der Koloniestraße zwischen Neue Fruchtstraße und Alte Schanze wird zur Zeit erneuert. Aus diesem Grund ist am Dienstag und Mittwoch, 15. und 16. Juli, nur je eine Fahrspur pro Richtung geöffnet. Die Einmündungen Neue Fruchtstraße, Alte Schanze und Kommandantenstraße werden gesperrt.
Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis für die Sperrung und empfiehlt Ortskundigen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Sperrung der Kruppstraße in Friemersheim
Die Kruppstraße in Friemersheim wird ab Dienstag, 15. Juli, zwischen Walter-Rathenau-Straße und Scharnhorststraße in Fahrtrichtung Windmühlenstraße gesperrt. Grund für die Sperrung sind Leitungsverlegungen in der Fahrbahn. Die Gegenrichtung ist einspurig befahrbar. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 25. August dauern. Umleitungen sind ausgeschildert. 

Gesetzliche Sozialversicherung: Defizit im ersten Quartal 2008
Das Defizit der gesetzlichen Sozialversicherung betrug im ersten Quartal 2008   3,7 Milliarden Euro. Damit lag das Defizit in der Abgrenzung der Finanzstatistik nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um rund 10% höher als im ersten Quartal 2007 (3,4 Milliarden Euro). Die gesetzliche Sozialversicherung umfasst die gesetzliche Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung, die Alterssicherung für Landwirte sowie die Bundesagentur für Arbeit.

Beachtlicher Strukturwandel in Nordrhein-Westfalen
Das Wirtschaftswachstum in Nordrhein-Westfalen (preisbereinigt +2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr) wurde auch 2007 überwiegend durch die positive Entwicklung im Produzierenden Gewerbe getragen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, zeigen sich bei einer längerfristigen Betrachtung jedoch unterschiedliche Entwicklungen in den Wirtschaftsbereichen, was letztlich zu
einem beachtlichen Strukturwandel in NRW beigetragen hat.


Im Jahr 2007 lag die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe bei gut 142 Milliarden Euro, das entspricht einem Anteil von 30,0 Prozent an allen Wirtschaftsbereichen. In den letzten 15 Jahren stieg hier die Bruttowertschöpfung um durchschnittlich 0,5 Prozent pro Jahr an. Da das Produzierende Gewerbe im Jahr
1993 allerdings noch einen Anteil von 34,7 Prozent erreichte, nahm jedoch das relative Gewicht dieses Bereichs für die NRW-Wirtschaft kontinuierlich ab. Gleichermaßen nahm die Bedeutung der Dienstleistungsbereiche in den letzten 15 Jahren zu (im Durchschnitt um +1,7 Prozent pro Jahr). Ihr Anteil an der Gesamtwirtschaft wuchs von 64,6 Prozent im Jahr 1993 auf 69,4Prozent in 2007. (LDS NRW)

Zur Sonderkonferenz der Arbeitsminister:
Organisationsblockade auflösen, Vermittlung von Arbeitslosen verbessern - Kooperation zwischen Kommunen und Bund stärken

Heute treffen sich die Arbeitsminister der Länder mit Bundesarbeitsminister Scholz um die Reform der Arbeitsverwaltung zu entscheiden. Die Neuregelung ist notwendig, weil das Bundesverfassungsgericht die sog. Arbeitsgemeinschaften zwischen Kommunen und Bundesagentur für verfassungswidrig erklärt hat.
Dazu erklärt DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg:
Die Kooperation zwischen Kommunen und Bund muss verstärkt werden. In der neuen Struktur müssen die Kommunen ihre besondere Kompetenz zum Beispiel bei der Sozialbetreuung der Erwerbslosen noch stärker einbringen können. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass keine neuen finanziellen Lasten auf die Kommunen zukommen.
Der DStGB warnt vor Lösungen, die den Bund aus seiner politischen und finanziellen Verantwortung für die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit entlassen. Eine Kommunalisierung kommt deshalb nicht in Betracht.
Unverzichtbar ist es, die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen zu verbessern. Denn nach wie vor gelingt die Integration von Hartz IV - Empfänger in den ersten Arbeitsmarkt nur äußert selten. Nur 34 von Tausend Leistungsbeziehern schaffen jeden Monat im Bundesdurchschnitt den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt.
"Wir brauchen keine ideologische Debatte wer macht künftig was", erklärte Landsberg. Notwendig ist vielmehr ein solides Fundament für eine dauerhafte Kooperation mit klaren Verantwortungsstrukturen wo jeder seine Kompetenz einbringen kann. Das hilft den Arbeitslosen am Besten und schafft zudem Planungssicherheit für die über 56.000 Beschäftigen in den Arbeitsgemeinschaften.
Das vom DStGB vorgeschlagene "Zentrum für Arbeit", das unter einem Dach eine dauerhafte Kooperation zwischen Kommune und Bundesagentur mit klaren Verantwortungsstrukturen schafft, weißt den richtigen Weg. Der DStGB könnte sich vorstellen, dass das von Bundesarbeitsminister Scholz vorgeschlagene kooperative Jobcenter und das von Bayern und anderen Ländern favorisierte Modell der Bundesauftragsverwaltung in den Zentren für Arbeit zusammengeführt werden könnte. "Das Zentrum für Arbeit beruht auf einer klaren Verteilung der jeweiligen Verantwortung. Dennoch werden die zulässigen Möglichkeiten der Kooperation und Koordination der Leistungsgewährung von Kommunen und Bundesagentur im Interesse der Arbeitsuchenden ausgeschöpft", so Landsberg abschließend.

Sonntag, 13. Juli 2008 - Historischer Kalender
Claubergstraße und die gelungene "Fassaden-Integration"
Der Bau des Forums sah auch vor, die Fassade der ehemaligen Bergisch-Märkischen Bank an der Claubergstraße 11 - Baujahr 1900, Architekt Hermann Stiller, Düsseldorf - zu integrieren. Das gelang mit viel Aufwand und handwerklichem Geschick
.


Samstag, 12. Juli 2008 - Historischer Kalender
Die Wanderbaustelle vor dem Forum

Freitag, 11. Juli 2008 - Historischer Kalender

Freitag, 11. Juli 2008 - Historischer Kalender
Gänseplage - Stadt entwickelt Maßnahmenkonzept
Die Gänse haben sich mittlerweile nicht nur in Duisburg zu einer regelrechten Plage entwickelt. Die Verkotung durch übergroße Gänsepopulationen ist mittlerweile ein landesweites Problem in den Ballungsräumen.
Aus diesem Grund entwickelt das Amt für Umwelt und Grün derzeit ein Maßnahmenkonzept, um die Population zu begrenzen. Das Amt steht dabei in engem Kontakt zur Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensangelegenheiten, das im Moment entsprechende Versuche durchführt. Dabei geht es unter anderem um die Entnahme der Eier aus den Gelegen. Die Experten haben festgestellt, dass der richtige Zeitpunkt wichtig ist. Nimmt man die Eier kurz vor dem Schlüpfen der Küken aus den Nestern, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass keine Folgegelege angelegt wird. Wenn die Nistorte beispielsweise auf Inseln bekannt sind, benötigt man für die Entnahme der Eier nur wenige Stunden, keineswegs Tage oder Wochen, wie Karl-Heinz Dietz vom BUND vermutet.
Die Stadt wird das Maßnahmenpaket nach der Sommerpause den politischen Gremien vorlegen. In diesem Paket wird auch die Bejagung eine Rolle spielen, um die Population auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. Hierbei würden auch freigewordene Biotope nicht sofort von Gänsen aus der Umgebung wieder besetzt. Für die Entnahme von Eiern aus Federwildgelegen ist jedoch eine Genehmigung der Oberen Jagdbehörde in Düsseldorf erforderlich. Um diese Genehmigung wird sich die Stadt Duisburg nach Zustimmung der politischen Gremien bemühen.

Kontrolle
Das Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz weist in diesem Zusammenhang auf die Gesundheitsgefahr durch Vogelkot hin. Spielplätze und Liegewiesen an Seeufern werden im Sommer gerne von Badenden aufgesucht. Neben Gänsen sind dort häufig auch andere Wasservögel zu finden. Oft ziehen sie Reste von Lebensmitteln an und die Plätze werden schnell zum Dauerrastplatz, solange keine Menschen in der Nähe sind. Danach sind die Flächen meist mit Kot der Wasservögel verunreinigt, der über diesen Weg ins Seewasser gerät.
Das Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz überprüft daher regelmäßig die zugelassenen Badegewässer Wolfssee, Kruppsee und Großenbaumer See mikrobiologisch auf Bakterien. Die übrigen Seen sind nicht als Badegewässer zugelassen und werden daher auch nicht überwacht, ebenso die dort angrenzenden Wiesenflächen nicht. Wer diese Seen dennoch zum Baden nutzt, tut dies auf eigene Gefahr.
Zu den gefährlichen Bakterien gehört beispielsweise das Bakterium Enterobacter. Es kann beim Menschen u.a. Infektionen der Harn- und Atemwege hervorrufen. Das Bakterium Escherichia coli (E. coli) ist Teil der normalen Darmflora von Mensch und Tier. Die Menge an Escherichia-coli-Bakterien zählt als Indikator für eine fäkale Verunreinigung des Wassers. Zu viele E.coli gelten als Hinweis darauf, dass die Zahl anderer gefährlicher Krankheitserreger ebenfalls hoch sein könnte. Enterokokken spielen eine wichtige Rolle im Verdauungssystem des Menschen. Im Badewasser können sie, besonders bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Infektionen auslösen – unter anderem im Harntrakt.
Eine Erkrankung erfolgt eher durch die Aufnahme, weniger durch einfachen Kontakt mit Kot von Wasservögeln. Die Beachtung der Hygieneregeln, wie nach der Toilettennutzung, verhindert auch eine Infektion durch Kot der Wasservögel auf Liegewiesen oder Spielplätzen. Die Wirtschaftsbetriebe reinigen zudem regelmäßig die Spielplätze, können dabei aber unmöglich eine sterile Fläche herstellen. Bisher sind dem Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz keine Fälle von Erkrankungen in diesem Zusammenhang bekannt geworden.

Foto-Ferienworkshop "Inside Marxloh"
Eine Veranstaltung von "Jugend trifft Kunst"
Analoges Fotografieren? Wie geht das denn? Längst gehört die Digitalkamera zur Standardausrüstung im Urlaub und bei Treffen mit Freunden. Analoges Fotografieren scheint aus der Mode gekommen. Wie spannend analoge Fotografie sein kann, zeigt der Ferienworkshop für Jugendliche ab 15 Jahren. Bei einem Streifzug mit der Grafikdesign-Studentin Katharina Nitz durch Duisburg-Marxloh werden im Rahmen des Workshops Fotos geschossen und anschließend im Schwarz-Weiß-Fotolabor im Kiebitz in Marxloh entwickelt und vergrößert.
Nicht nur die technische Seite der Fotografie steht im Vordergrund des Workshops, auch die Frage nach dem Motiv wird behandelt. Der Stadtteil Marxloh ist in den letzten Jahren ganz besonders von Stadtveränderung geprägt und vielfach in der Diskussion um Chancen und Probleme von städtischer Entwicklung. Ob verlassene Gebäude, die abgerissen werden oder neues, das entsteht - der Phantasie beim Fotografieren sind keine Grenzen gesetzt.
Einige Plätze im Foto-Workshop sind noch frei. Jugendliche können sich noch anmelden bis einschließlich Dienstag, den 15. Juli. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro, für JTK-Mitglieder 30 Euro. Im Beitrag enthalten ist ein schwarz-weiß-Film.
Information und Anmeldung in der Museumspädagogik des Lehmbruck Museums, Tel. 0203 283 2195 oder mp@lehmbruckmuseum.de.
"Jugend trifft Kunst" wird unterstützt vom Freundeskreis Wilhelm Lehmbruck Museum e.V. Dienstag, 22. bis Freitag, 25. Juli Mit Katharina Nitz

Loveparade 2008: Duisburg gibt den Takt an
Die Loveparade am 19. Juli in Dortmund hat kurz vor Meldeschluss noch ungewöhnlichen Zuwachs bekommen: Die Duisburg Marketing GmbH (DMG) und die erfolgreiche Partyreihe „ultraschall“ steuern einen Duisburg-Float zur Liebesparade bei. Die Berliner Veranstalter finden die Idee so einmalig, dass der Float die Startnummer 1 bekommt und die Parade anführen wird.
„Die Idee gab es schon lange, zur Teilnahme haben wir uns sehr kurzfristig entschlossen. Trotzdem gelingt die Umsetzung überaus zügig und reibungslos.“ freut sich Uwe Gerste, Geschäftsführer der DMG. Als Chef des Duisburger Stadtmarketings gab er den Impuls, dass sich Duisburg auf der 2008er Parade präsentieren sollte. „Unsere Stadt ist 2010 Gastgeber, da wollen wir schon früh eine Duftmarke setzen. Nun steigern wir uns von Jahr zu Jahr, bis in 2010 der Duisburg-Float alle Rekorde brechen wird.“ ergänzt Gerste selbstbewusst.
Auf der Suche nach passenden Partnern wurde die DMG schnell fündig: Mit der Duisburger Firma Vogel Consulting wurde ein kompetenter Partner für den Bau und die Visualisierung des Floats verpflichtet. Auch bei dem benötigten Partner aus der Club-Szene der Stadt musste man nicht lange überlegen. „ultraschall“ ist eine seit drei Jahren in Duisburg überaus beliebte Partyserie und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Hier trifft sich an jedem ersten Samstag im Monat die anspruchsvolle House-Szene jenseits der 25.
Mit Resident DJ Eric Smax hat man seit Beginn einen Old School-DJ dabei, der hauptberuflich erfolgreicher Musikproduzent im House- und Elektrobereich ist. Der Duisburger wird natürlich auch auf dem Float nicht fehlen und als Wagen Nummer 1 den Takt für die zig-Tausend Raver am Straßenrand der B1 angeben. Ungewöhnlich dabei ist, dass Smax der einzige DJ auf dem Duisburg-Float ist, während auf anderen Fahrzeugen bis zu 15 DJ’s auflegen. „Das grenzt uns bewusst von anderen Party-Formaten ab und der Erfolg gibt uns Recht. Einen Plattendreher, der die Leute über die ganze Nacht kontinuierlich zum Tanzen bringt, gibt es eigentlich nicht mehr. Außer bei ultraschall – und auf unserem Float.“ erklärt Martin Menkhaus, Pressesprecher und Mitveranstalter der ultraschall-Serie. Ebenfalls ungewöhnlich: Der Dresscode auf dem schicken Duisburg-Float ist einheitlich Weiß, andere Kleidungsstücke sind nicht zugelassen.


Auf die Frage, wieso der Float „Duisburg≥ultraschall“ heißt, weiß Petra Schröder, Marketingleiterin der DMG, zu berichten: „Duisburg ist eine Stadt im Wandel, mit dynamischer Innenstadtentwicklung, großer Partyszene und ordentlich Drehzahl unter der Haube. Doch das wissen leider zu Wenige. Der Float ist von Design und Namen darauf abgestimmt, den Strukturwandel und die Geschwindigkeit des Wandels darzustellen. Hier setzt die DMG mit ihrer Idee an.“

Dass das Engagement der Stadt kein Loch in die Stadtkasse reißt, ist starken Partnern aus der Stadt zu verdanken: SIEMENS, die Innenstadtentwicklungsgesellschaft, die SEAT-Bank sowie die Discothek Privé unterstützen das Vorhaben finanziell.
Anknüpfend an die Umgestaltung des Duisburger Innenhafens zu einem lebendigen und multifunktionalen Innenstadtquartier, hat Duisburg gemeinsam mit dem britischen Stararchitekten LordFoster mit dem „Masterplan für die Duisburger Innenstadt“ eine bis dato bundesweit einmalige
und viel beachtete Weichenstellung für eine ganze City vorgenommen.
Dagmar Bungardt, Kommunikationsverantwortliche der IDE: „Das Duisburger Float soll zur Loveparade die Neugier wecken und auf die neuen Entwicklungen in Duisburg aufmerksam machen, die in enger Kooperation mit dem städtischen Planungsdezernat vorangetrieben werden sollen.“
Noch stehen die Chancen auf günstige Hotelpreise zur Loveparade ganz gut. Während Dortmund bereits nahezu vollständig ausgebucht ist, stehen im westlichen Teil der Metropole Ruhr noch Hotelzimmer ab 55,00 Euro pro Nacht zur Buchung bereit. Direkte Online-Buchung und Bestätigung ist ganz einfach über das Internetportal für Freizeit, Kultur und Tourismus der Duisburg Marketing www.duisburgnonstop.de.

alltours-Optimismus bei Wintereisen
 


Mit einem Plus von 8 Prozent bei den Sommer-Buchungen 2008 konnten die Zuwachsraten für das laufende Geschäftsjahr des Duisburger Reiseveranstalters alltours flugreisen weiter gesteigert werden. Die Buchungen liegen in Deutschland weit über der Marktentwicklung. Auch in den europäischen Nachbarländern wurde die Expansion weiter gefestigt. So wird die zum Beispiel die Gästezahl in diesem Jahr, in den Niederlanden, voraussichtlich auf über 62.000 Passagiere gesteigert und damit im Vergleich zum 1. Geschäftsjahr mehr als verdoppelt.
Mit den aktuellen Winterkatalogen, die heute präsentiert wurden, startet alltours in das neue Geschäftsjahr 2008/2009 in dem bei den Passagieren 2,8 Prozent und beim Umsatz 7,4 Prozent Plus erreicht werden sollen. Wie alltours-Geschäftsführer Willi Verhuven erklärte, wird das Reisen im Winter zwar teurer, bleibt aber bezahlbar. Durch die gestiegenen Kerosinkosten, wurde für den kommenden Winter ein Preisanstieg von durchschnittlich 4 Prozent verursacht. Deshalb wird ein Zwei-Wochen-Urlaub, je nach Ziel, pro Person um 20 bis 60 Euro teurer. Trotzdem, nachdem wir in letzten fünf Jahren die Preise mehrfach gesenkt haben, bewegen wir uns wieder auf dem Preisniveau des Jahres 2003 sagte Verhuven.
Als Pauschalreisenveranstalter hat sich alltours im Touristikmarkt klar positioniert und durch die Orientierung an den Verbrauchern und deren Wünsche, seine Marktanteile von Jahr zu Jahr weiter ausgebaut.
Hauptreiseziele in diesen Winter sind die Kanarischen Inseln, Ägypten, Mallorca und die Türkei, wobei das Fernreisesegment des letzten Winters, mit den Zielen Kuba, Dominikanische Republik, Mexico und Thailand, um die Ziele Miami und Fort Myers in den USA ergänzt wurde.
Mit der zum Sommer 2008 erstmals eingeführten dritten Rabatt-Stufe „Exxtra-Frühbucher“ bietet alltours nun auch im Winter, einen Preisvorteil von bis zu 30 Prozent gegenüber dem Normalpreis. „Wer früh bucht, hat nicht nur die größte Auswahl an Flügen und Hotels, sondern auch garantiert den günstigsten Katalogpreis und darüber hinaus die Sicherheit, dass er von eventuellen Kerosinzuschlägen nicht betroffen wird, weiß alltours-Geschäftsführer Willi Verhuven.   Manfred Schneider

NRW: Durchschnittliche Kinderzahl je Frau auf 1,39 gestiegen
Die durchschnittliche Kinderzahl je Frau (zusammengefasste Geburtenziffer) ist im Jahr 2007 in Nordrhein- Westfalen wieder auf 1,39 angestiegen. Wie das Landesamt für
Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, war die Geburtenziffer in den Vorjahren (2006: 1,36; 2005: 1,37; 2004: 1,39) weiter zurückgegangen. Dieser Anstieg sollte auch im Kontext mit den neuen Regelungen des Gesetzes zum Elterngeld und zur Elternzeit
zum 1. Januar 2007 gesehen werden. So könnte der Rückgang der durchschnittlichen Kinderzahl pro Frau im Jahre 2006 damit zusammen hängen, dass Paare aufgrund der Gesetzeseinführung die Geburt eines Kindes bewusst in das Jahr 2007 verschoben haben,
was schließlich auch zum Anstieg im Jahr 2007 beigetragen hätte.

Regional betrachtet sind hohe Unterschiede hinsichtlich der Kinderzahl je Frau zu konstatieren: 2007 war die Geburtenziffer in der Stadt Bochum mit 1,15 Kindern je Frau am niedrigsten, gefolgt von den Städten Münster (1,16) und Aachen (1,22). Die
höchste durchschnittliche Kinderzahl je Frau erreichte der Kreis Lippe mit 1,61; auf den Plätzen zwei und drei folgten der Kreis Borken (1,59) und die Stadt Remscheid (1,56).

Die zusammengefasste Geburtenziffer ist ein rechnerischer Wert, der die durchschnittliche Zahl der Kinder beziffert, die eine Frau im Laufe ihres Lebens zur Welt bringen würde, wenn ihr Geburtenverhalten dem aller Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren des betrachteten Zeitraumes entspräche. Die tatsächliche Zahl der Geburten hängt jedoch nicht ausschließlich von dieser Geburtenziffer ab, sondern wird auch maßgeblich durch den Umfang der Elterngeneration bestimmt: In NRW ist die Zahl der Frauen im Alter, in dem Frauen üblicherweise Kinder bekommen (15 bis 44 Jahre), seit 1996 um fünf Prozent zurückgegangen. (LDS NRW)

Großhandelspreise Juni 2008: + 8,9% zum Juni 2007
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2008 um 8,9% über dem Vorjahresstand. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate seit Januar 1982 (+ 9,5%). Im Mai 2008 und im April 2008 hatte die Jahresveränderungsrate + 8,1% beziehungsweise + 6,9% betragen. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Großhandelspreisindex im Juni 2008 um 0,9%
5. Duisburger Selbsthilfetag am 10.08.2008

 

Donnerstag, 10. Juli 2008 - Historischer Kalender
Musikeraustausch mit dem Partnerorchester in Wuhan
Im Mai ging die Reise für die beiden Musiker der Duisburger Philharmoniker los. Einen Erlebnisbericht über seine Eindrücke und Erfahrungen in Duisburgs Partnerstadt Wuhan, schrieb Johannes Otter: Auf unseren Besuch in China hatten wir uns schon lange gefreut, denn dass es eine Möglichkeit wie diese für uns Musiker gibt, ist großartig. Nicht nur der Kulturaustausch über und mit der Musik, auch Einblicke in die Lebensart zu bekommen und mit nach Duisburg zu nehmen, ist von großem Wert für das Orchester und die Musiker selbst. Außerdem können wir Duisburger mit unserer langen Tradition in der Klassischen Musik sehr viel Erfahrungen und Tipps an unser Partnerstadtorchester weitergeben, sei es als mitspielende Musiker, als Lehrer oder als Ansprechpartner für Musiker, Dirigenten und Manager.
Im Vordergrund stand hier die Weitergabe von Grundlagen aber auch das Aufzeigen weiterführender Wege in der Interpretation der Klassischen Musik, um alte Strukturen aufzubrechen sowie Neues entstehen zu lassen. Das ist im kulturellen Austausch etwas enorm Spannendes. Die Gastfreundschaft, Unterstützung und Freundlichkeit in Wuhan für uns Musiker ist unglaublich. Man erhält ein "Rundumsorglos-Paket", vom Empfang bis zur Abreise. Wir wurden mit großem Respekt behandelt, und immerzu bei allen Gelegenheiten eingeladen, sei es zum Essen oder zu Ausflügen.
Beim abendlichen Essen kam es nicht selten vor, dass der Dirigent, Manager und dem Orchester wohlgesinnte Politiker anwesend waren. Unsere Anwesenheit wurde von sehr vielen als bereichernd empfunden, im Speziellen vom Manager und Dirigenten, so wurden uns viele Fragen gestellt. Wir gaben Einzel- sowie Gruppenunterricht und halfen bei Interpretationsfragen. Dies mit und ohne Dolmetscher, obwohl die meisten Wuhaner Musiker weder englisch noch deutsch sprechen.
Diese Wertschätzung ist nicht zu unterschätzen und sollte Unsererseits mit viel Respekt behandelt werden. Deshalb sollte der Austausch von Musikern eine größtmögliche Unterstützung erfahren und auch von politischer Seite wahrgenommen und unterstützt werden.

Verschmelzung der Regenbogen Junior GmbH auf die Regenbogen Duisburg GmbH führt zusammen, was zusammen gehört.
Das Jubiläumsjahr, im Herbst wird das 25-jährige Bestehen gefeiert, bringt Regenbogen Duisburg strukturelle Veränderungen. Die Regenbogen Junior GmbH wurde zum 1. Juli 2008 auf die Regenbogen Duisburg GmbH verschmolzen. „Mit dieser Fusion straffen wir unsere Strukturen“, erläutert die Geschäftsführerin der Regenbogen Duisburg GmbH, Elisabeth Hofmann.
„Unsere Organisation wird transparenter.“ Die Begeisterung ist nicht allein auf Seite der Geschäftsführung. „Auch die Mitarbeiter freuen sich auf den Austausch mit vielen neuen Kollegen und auf das erweiterte Angebot unter einem Dach“, so Hofmann. Damit gehören die Koordinierungs- Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit geistiger Behinderung (KoKoBe), die AKIS, Assistenz-, Kontakt- und Informationsstelle für Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen, in Kaßlerfeld und das Wohnheim„Haus Regenbogen“ in Ruhrort für junge Menschen mit seelischer Erkrankung zur Regenbogen Duisburg GmbH.
Darüber hinaus bedeutet die Fusion auch eine Ausweitung des Angebots für das Betreute Wohnen (BeWo). „Wir haben unsere Zielgruppe erweitert“, freut sich Dr. Sebastian Kühl, Bereichsleiter Wohnverbund. So betreuen die BeWo-Mitarbeiter künftig auch Menschen mit geistiger Behinderung und junge Menschen mit seelischer Erkrankung. „Durch die Fusion haben wir noch mehr Fachwissen in den Reihen unserer Mitarbeiter hinzu gewonnen“, betont Kühl. „Im Wohnverbund liegt nun alles in einer Hand. Wir kümmern uns ganzheitlich um die Menschen.“

Sonntagsführung: "...und ewig droht der Baggerzahn"
Sonntag, 13. Juli, 11.30 Uhr mit Madalina Rotter Eintritt: 6,- / 3,- Euro

Wer in den Sommerferien zu Hause geblieben ist, hat am Sonntag die Gelegenheit, sich der öffentlichen Sonntagsführung "...und ewig droht der Baggerzahn" anzuschließen. Madalina Rotter führt große und kleine Besucher durch die Präsentation in der Ausstellungswerkstatt des Lehmbruck Museums, die sich den berühmten Bildtafeln des Illustrators Jörg Müller widmet und originale Grafiken im Zusammenhang mit Skizzen und Vorarbeiten zeigt.
Jörg Müller nutzte wie nur wenige andere Illustratoren das Medium Bilderbuch zur zeit- und gesellschaftskritischen Auseinandersetzung. Das hohe künstlerische Niveau, die Sorgfalt in den Recherchen und das sichere Gespür für politische und gesellschaftliche Entwicklungen haben seine Bücher zu Klassikern gemacht, die frei von Zeitgeist und Moden auch nach über dreißig Jahren eine große Wirkung auf die erwachsenen und kindlichen Betrachter haben. Nie zuvor hatte jemand in diesem verharmlosenden Medium gewagt, die Dinge einfach so zu zeigen, wie sie waren: ungeschönt, unsentimental, moralisch, aber nicht moralisierend.
Die Ausstellung, die noch bis zum 19. Oktober zu sehen ist, wird begleitet von einem umfangreichen Vermittlungsprogramm. In Anlehnung an das Werk Müllers wurden Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen dazu angeregt, die architektonische Veränderung ihrer Umgebung und ihres Lebensumfeldes zu dokumentieren.

Letzte Chance für Ratefüchse: das diesjährige Sommerferienquiz für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre widmet sich ebenfalls dem Thema "...und ewig droht der Baggerzahn". Wer bis zum 10. August die Ausstellung besucht und sich auf Entdeckungsreise durch die Stadt begibt, um die richtigen Lösungen zu finden, dem winken tolle Preise!

Europa der Bürger braucht kommunale Selbstverwaltung!
Mehr Rechtssicherheit für kommunale Daseinsvorsorge schaffen!

Zum Beginn der französischen Ratspräsidentschaft fordert der Deutsche Städte- und Gemeindebund die EU auf, die Rahmenbedingungen für die kommunale Daseinsvorsorge zu verbessern. Das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Bundes, Dr. Gerd Landsberg, stellte dazu heute in Brüssel vier Forderungen auf:
· Die Kommunen brauchen eine verbindliche europäische Regelung, dass die interkommunale Zusammenarbeit nicht unter das Vergaberecht fällt! Die Zusammenarbeit mehrerer Kommunen zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben ist keine Frage des EU-Binnenmarktes. Die interkommunale Zusammenarbeit ist in vielen Mitgliedstaaten der EU ein bewährtes Mittel effizienter Aufgabenerfüllung.
· Im Bereich der Dienstleistungskonzessionen braucht es dagegen keinen europäischen Rechtsakt! Hier hat der Europäische Gerichtshof bereits die wesentlichen Grundsätze vorgegeben.
· Die "In-house"-Vergabe muss flexibler gestaltet werden, um Rechts- und Planungssicherheit für die Kommunen und ihre Unternehmen zu erhalten! Dazu bedarf es einer gesetzlichen Regelung, die sich an der existierenden Regelung für die öffentlichen Verkehrsmittel orientiert: Das bedeutet, dass eine "In-house"-Situation auch bei einer effektiven Kontrolle des Dienstleistungserbringers durch die Kommune gegeben ist, auch wenn er nicht zu 100 % der Kommune gehört!
· Schließlich fordern die Kommunen, die Vorschläge der Kommission zu den institutionalisierten öffentlich-privaten Partnerschaften (IÖPP) nun durch einen Rechtsakt von Parlament und Rat abzusichern!

Landsberg wies darauf hin, dass diese Forderungen in einer deutsch-französischen Erklärung zum Ausdruck kommen, die kommunale Verbände beider Länder im Vorfeld der französischen Ratspräsidentschaft erarbeitet haben. "Die deutsch-französische Erklärung ist eine deutliche Stellungnahme für eine größtmögliche Gestaltungsfreiheit der Kommunen und ihrer Unternehmen bei der Erbringung von Dienstleistungen der Daseinsvorsorge. Diese kommunale Initiative, die an Landesgrenzen nicht halt macht, zeigt die ernorme Wichtigkeit dieses Themas in Europa", sagte er. Die Erklärung sei ein hervorragender Beweis für eine lebendige deutsch-französische Partnerschaft auf kommunaler Ebene. Deutsche und französische Kommunen hätten dasselbe Anliegen, hob Landsberg hervor.
"Wir setzen große Hoffnung in die am 1. Juli 2008 begonnene französische Ratspräsidentschaft. Gemeinsam mit unseren französischen Partnern erwarten wir konkrete Schritte, die die kommunale Selbstverwaltung in Europa stärken und mehr Rechtssicherheit im Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge schaffen.", so Landsberg abschließend.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Dienstag, 22. Juli 2008, zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. die Gesprächstermine können am Donnerstag, 17. Juli 2008, ab 8:30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

1. Quartal 2008: Erneut mehr Beschäftigte im Dienstleistungsbereich
Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist die Anzahl der Beschäftigten in ausgewählten Dienstleistungsbereichen im ersten Quartal 2008 gegenüber dem ersten Quartal 2007 um 5,6% gestiegen. Damit setzte sich der Trend aus dem Jahr 2007 fort.

11% mehr Gästeübernachtungen im Mai 2008
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag die Zahl der Gästeübernachtungen im Mai 2008 in Deutschland um 11% über dem Wert vom Mai 2007. Zu dieser Entwicklung dürften das schöne Wetter sowie eine günstige Lage der Feiertage beigetragen haben. Von den insgesamt 37,2 Millionen Übernachtungen entfielen 32,1 Millionen auf inländische Gäste (+ 12%) und 5,1 Millionen auf Gäste aus dem Ausland (+ 9%). Gezählt wurden alle Übernachtungen auf Campingplätzen sowie in Beherbergungsstätten mit neun und mehr Betten.

Oboen-Trio der Duisburger Philharmoniker unterrichtete in Honduras
Einbürgerungsfragen:
Nordrhein-Westfalen

Mittwoch, 9. Juli 2008 - Historischer Kalender
NRW-Milchmarkt im Umbruch - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Direkt beim Erzeuger, in der Witzheldener Bauernkäserei Rusticus, von Ute und Bernd Hielscher, informierte die Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW, in einer Pressekonferenz, über die aktuelle Situation am Milchmarkt. Geschäftsführer Dr. Reinhard Pauw, erläuterte das beherrschende Thema im 1. Halbjahr 2008 den Lieferstreik „Milch zu fairen Preisen“, an dem sich auch viele nordrhein-westfälische Milcherzeuger beteiligt hatten.
Dieser Lieferstreik habe bei den Erzeugern in NRW einen Einnahmeverlust in Höhe von ca. sechs Millionen Euro verursacht. Auslöser für die Aktionen der Milchbauern waren die Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den Molkereien und dem Lebensmittelhandel. Die im Herbst 2007 erzielten Anhebungen der Verkaufspreise für Milch und Milcherzeugnisse wurden im März 2008 fast vollständig zurückgenommen. Außerdem wurde der Export deutscher Produkte durch den starken Euro beeinträchtigt, so Pauw weiter.
Obwohl der Auszahlungspreis für Rohmilch im ersten Halbjahr 2008 durchschnittlich rund 9 Cent pro Kilogramm über dem des gleichen Vorjahreszeitraum lag, sind die Milcherzeuger durch steigende Kosten bei Energie und Kraftfutter auf höhere Erlöse aus dem Milchverkauf angewiesen. Die während des Streiks geforderte Anhebung des Erzeugermilchpreises auf 43 Cent pro Liter sei nur zu ereichen, wenn es gelingt neben höheren Verkaufspreisen für Trinkmilch, auch die Erlöse für andere Milchprodukte deutlich zu verbessern. Dazu finden zur Zeit Verhandlungen zwischen den Molkereien und dem Lebensmittelhandel statt.
Das Modellprojekt „Schulmilch im Focus“, wurde mit finanzieller Unterstützung von Bund, Land und der CMA im vergangenen Jahr initiiert. Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW hat die lokale Koordination für das Projekt wahrgenommen, dass nach mehrmonatiger Vorarbeit, im Anschluss an die Sommerferien mit der praktischen Phase beginnt. An rund 520 Grundschulen finden dann auf der Basis eines wissenschaftlichen Konzeptes des Max-Rubner-Instituts Befragungen, bei Schülern, Eltern, Lehrern und Hausmeistern zum Schulmilchverbrauch statt. Parallel dazu werden die Schüler nach dem Versuchsplan mit Schulmilch zu unterschiedlichen Preisen bis hin zur kostenlosen Abgabe versorgt.
Bei der abschießenden Führung durch die Bauernkäserei und den Landwirtschaftlichen Betrieb, wurde den Betreibern des Anwesens viel Verständnis für die Probleme der Milcherzeuger entgegengebracht.
Idyllischer Anblick, dass zur Käserei gehörende Restaurant V.l.: Gerd Krewer, stellv.     Geschäftsführer der LV Milch NRW, Dr. Reinhard Pauw, Geschäftsführer der LV Milch NRW

NRW-Verkehrsminister Wittke sichert schnellen Ausbau der L 473n in Duisburg zu
In seiner Antwort auf einen Brief des Oberbürgermeisters sichert der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Wittke eine Beschleunigung der Bauarbeiten an der L 473n zu. Das Ministerium hatte sich nach dem Hinweis aus Duisburg, dass die Arbeiten eher zögerlich umgesetzt werden, mit der Bahn ins Benehmen gesetzt und eine Forcierung der Maßnahme verabredet.
Oberbürgermeister Sauerland freut sich, dass dieses für den Duisburger Westen wichtige Verkehrsprojekt unter Mithilfe von Stadt, Land und Bahn jetzt schnellstmöglich vollendet wird und so die lange ersehnte Entlastung vom LKW-Verkehr für die Wohngebiete in greifbare Nähe rückt: "Die Landesregierung in Person von Minister Oliver Wittke hat sich hier auf meine Bitte hin mit Nachdruck persönlich eingesetzt. Ich danke ihm ganz herzlich dafür."
Gänseplage am Spielplatz Uettelsheimer See
In dieser Woche wird der Wasserspielplatz am Uettelsheimer See in Duisburg-Homberg vorübergehend gesperrt. Diese Maßnahme wird notwendig, da derzeit eine große Anzahl Gänse dort leben und diese den Spielplatz mit Kot verunreinigen. Trotz intensiver Reinigung seitens der Wirtschaftsbetriebe ist es nicht gewährleistet, dass Kinder mit dem Gänsekot in Kontakt kommen. Daher ist eine vorübergehende Sperrung des Spielplatzes nicht zu verhindern. Momentan wird geprüft, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um dieses Problem kurzfristig zu beseitigen.

CAP-Markt: Kühle Waren auch an heißen Tagen
Der Liefer-Service, den der CAP-Markt der Regenbogen Integrationsbetriebe GmbH an der Mozartstraße in Neudorf anbietet, wird immer stärker genutzt. „In den vergangenen anderthalb Jahren hat sich die Nachfrage verdoppelt“, berichtet der Marktleiter Werner Ulrich. Rund zehn Mal am Tag fährt das CAP-Markt-Team Waren aus und liefert stadtweit auf Wunsch bis in die Wohnung. „Vor allem ältere Leute nutzen das Angebot und berichten häufig, dass dies eine große Entlastung für ihren Alltag bedeutet“, so Ulrich.

Nun wurde der Service noch einmal erweitert. Seit einigen Tagen verfügt der CAP-Markt über einen neuen Lieferwagen, der sich in zwei wesentlichen Merkmalen von dem alten unterscheidet: Zum einen ist das neue CAP-Mobil weiß und nicht mehr gelb, zum anderen ist es mit einem kompletten Kühlsystem ausgestattet. Ab sofort können auch bei wärmsten Temperaturen tiefgekühlte oder wärmeempfindliche Waren wie Wurst- und Fleisch sorgenfrei bestellt werden. Der Liefer-Service kann ab einem Warenwert von 20 Euro kostenlos genutzt werden. Mehr Infos und Bestellungen unter der Rufnummer 0203/289 808 14 im CAP-Markt. Informationen auch unter: www.cap-duisburg.de.

Marktleiter Werner Ulrich (rechts) und Mitarbeiter Oliver Daniel packen frische Waren in den Kühlwagen.

Steuerkabelarbeiten im Duisburger Dellviertel
Im Zuge der Erneuerung der ausgefallenen Lichtsignalanlage Düsseldorfer Straße/ Kremerstraße/ Mercatorstraße werden ab dem 09.07.2008 die Kabel der Verkehrssteuerung verlegt. Aus diesem Grund werden die Lichtsignalanlagen, die über diesen Weg an den Verkehrsrechner im Stadthaus Friedrich-Albert-Lange-Platz angeschlossen sind, nicht zentral gesteuert. Die Arbeiten werden voraussichtlich eine Woche dauern. In dieser Zeit wird es zu Beeinträchtigungen der "Grünen Welle" kommen. Betroffen sind die folgenden Straßenzüge: Karl-Jarres-Straße/ Rheinhauser Straße sowie Plessingstraße/ Kremerstraße/ Mercatorstraße.

25. Park-Kult-Tour Festival mit "Fury In The Slaughterhouse"
Das "Parkhaus", die Kulturbetriebe der Stadt Duisburg und das Bezirksamt Meiderich/Beeck laden am 11. und 12. Juli zum "Park-Kult-Tour" Festival in den Meidericher Stadtpark ein.
Zum wahrscheinlich letzen Mal in Duisburg: Fury in the Slaughterhouse
Das Parkhaus (Jugendkultur DU- Nord e. V.) ist von der Stadt Duisburg abermals gebeten worden, die Konzeption und Durchführung des traditionsreichen Duisburger Open-Air-Rock-Festivals zu übernehmen.
Park-Kult-Tour ist noch eines der wenigen eintrittsfreien Festivals in NRW. Es bleibt auch weiterhin bis 17 Uhr eintrittsfrei.
Um den Nachwuchs-Bands aus der Region bzw. aus Duisburg - im Rahmen der Nachwuchsförderung der Stadt Duisburg - einen möglichst großen Zuschauerzuspruch zu ermöglichen, wird ab 17 Uhr ein Mindestverzehr von 12 Euro für Getränke erhoben.
Für Samstag, 12. Juli (Einlass ab 13.30 Uhr) konnten in diesem Jahr Fury In The Slaughterhouse gewonnen werden. Im Jahr ihres 20-jährigen Bühnenjubiläums gehen sie auf große "The Best of 20 years" - farewell and goodbye"- Abschiedstour und machen noch einmal in Duisburg halt. Sie gehören zur Elite der deutschen Musiklandschaft und ihr Abschied wird von einem Satz geprägt sein, der einer ihrer größten Hits war: "Won`t forget these days".

Weitere sehenswerte Acts in diesem Jahr sind:
"Jaded Sun," eine Rockband aus Dublin, die schon als Support für Bon Jovi ein Generationen übergreifendes Rockspektakel veranstaltete und ihre Livequalitäten unter Beweis stellen konnte. Für Fans von AC/DC, Black Crowes oder Led Zeppelin.
"Blind" bewegen sich in der Schnittmenge von Power-Pop, Alternative-Rock und Modern-Metal. Sie gelten als die deutschen Newcomer!
"Cowboys On Dope", die Kölner Cowboys verkürzen die Umbaupause zum Topact
Ebenso können sich die Festivalbesucher auf die örtlichen (Newcomer)Bands "Kukalaka", "Without Wax", "Marvin And The Sinking Ship" und die Gewinner des diesjährigen Duisburger Youth Rock Contests der Musikschule Wedau, "In Morpheus Arms" freuen…

Am Freitag, 11. Juli, findet auf dem Festivalgelände am Abend vor dem traditionellen Open-Air-Festival wieder ein zusätzliches Konzert statt. Zu sehen ist die Band "Mind2Mode". Mind2Mode präsentiert Musik von den "Simple Minds", "U 2" und "Depeche Mode". Einlass ist um 18 Uhr, es wird ein Mindestverzehr von 6 Euro für Getränke erhoben.
Am Samstag findet nach dem Live Programm die beliebte After-Gig Party im Parkhaus statt.
Die Veranstalter bitten um Verständnis dafür, dass auf dem Festivalgelände keine Getränke, keine Snacks und keine Hunde mitgebracht werden können. Darüber hinaus wird empfohlen, aufgrund der begrenzten Festival- und Parkplatzkapazität frühzeitig und mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Der traditionell festivalbegleitende Trödelmarkt bietet einen weiteren Höhepunkt im Meidericher Stadtpark. (Trödelmarkt-Kontakt: Tel:0203 / 3 93 49 11) Des Weiteren gibt es zahlreiche Angebote für Kinder. Der Trödelmarkt findet am 11.07., 12.07. und 13.07.08 jeweils ab 8 Uhr statt.

Klöckner & Co schloss Verkauf kanadischer Tochtergesellschaft Namasco ab
Klöckner & Co schloss gestern den Verkauf der kanadischen Tochtergesellschaft Namasco Ltd. an Samuel, Son & Co. Ltd. ab. Die Übernahme wurde von der kanadischen Kartellbehörde genehmigt.
Namasco Ltd. ist vorrangig in der Anarbeitung von Flachstahlprodukten für die nordamerikanische Automobilindustrie tätig. Diese Art des Großkundengeschäfts gehört jedoch nicht zum Kerngeschäft des Klöckner & Co - Konzerns.
"Durch den Verkauf von Namasco Ltd. focussieren wir uns auf unsere Stärken. Insbesondere nach den Erwerben der US - Unternehmen Primary Steel und Temtco Steel zählen wir zu den führenden Anbietern von hochwertigen Grobblechen in Nordamerika,' sagte Dr. Thomas Ludwig, Vorstandsvorsitzender der Klöckner & Co AG.

UDE: 21. Internationale Sommeruniversität - Gasteltern gesucht
Um Deutsch zu lernen, kann man zum Lehrbuch greifen – einfacher und besser lernt es sich jedoch direkt vor Ort. Bereits zum 21. Mal organisiert der Fachbereich Geisteswissenschaften der Uni Duisburg-Essen (UDE) vom 16. August bis zum 13. September Sprachkurse für Studierende aus aller Welt. Mit dabei sind in diesem Jahr auch Besucher aus Japan, für die noch Gastfamilien gesucht werden. Wer japanische Studierende aufnehmen möchte, sollte sich telefonisch unter 0203/379-1337 oder per
Mail (internationale.sommeruni@uni-due.de) melden.
Damit das deutsche Alltagsleben keine fremde Theorie bleibt, wohnen die Teilnehmer während der Sommeruni in ihren Gastfamilien. Hier sollen sie ihre Sprachkenntnisse anwenden und erweitern, das soziale Leben und die Kultur Deutschlands kennenlernen. Neben Sprachkursen am Campus Duisburg, stehen auch kulturelle Exkursionen in die Umgebung auf dem Programmplan der Besucher.
Ziel der Internationalen Sommeruniversität ist es, die sprachlichen Fähigkeiten ausländischer Studierender zu fördern und zu verbessern. Gleichzeitig soll das Verständnis zwischen den verschiedenen Kulturen gestärkt werden und den Teilnehmern die Möglichkeit geben kulturelle Besonderheiten und Unterschiede kennenzulernen.

6,2% mehr Insolvenzen im April 2008
Im April 2008 verzeichneten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 14 160 Insolvenzen, darunter 2 781 von Unternehmen und 8 752 von Verbrauchern. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahresmonat würde die tatsächliche Entwicklung nicht widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2007 nicht periodengerecht gemeldet worden sind. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Demnach ist die Gesamtzahl der Insolvenzen um 6,2% und die der Unternehmen um 9,2% gestiegen. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen nahm mit 3,3% weniger stark zu. Da die Insolvenzen in letzter Zeit eher rückläufig sind, dürfte die Zunahme im April 2008 darauf zurückzuführen sein, dass die Osterfeiertage im Jahr 2007 im April lagen, 2008 jedoch nicht, und somit die Gerichte im April 2008 deutlich mehr Insolvenzanträge bearbeiten konnten als im Vorjahresmonat.

Sonntagsführungen im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte

In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden.
Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 13. Juli, um 15 Uhr, ein. Die Teilnahme beträgt einen Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort, Tel. (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Deutsche Ausfuhren im Mai 2008: + 2,5% zum Mai 2007
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im Mai 2008 von Deutschland Waren im Wert von 80,8 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 66,5 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im Mai 2008 um 2,5% und die Einfuhren um 8,2% höher als im Mai 2007. Im Vormonatsvergleich war die Entwicklung von Aus- und Einfuhren kalender- und saisonbereinigt gegenläufig: Während die Ausfuhren gegenüber April 2008 um 3,2% sanken, nahmen die Einfuhren um 0,7% zu.

Baupreisindex Mai 2008: Wohngebäude + 3,2% zum Vorjahr
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im Mai 2008 gegenüber dem entspre­chenden Vorjahresmonat um 3,2%. Im Februar 2008 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 3,0% betragen. Von Februar 2008 auf Mai 2008 erhöhte sich der Preisindex um 1,1%.

Dienstag, 8. Juli 2008 - Historischer Kalender
Klöckner: Geschäftszahlen für das 1. Halbjahr 2008 deutlich über den Markterwartungen
Trotz einer sich abschwächenden globalen Wachstumsdynamik hat Klöckner & Co. nach den vorläufigen Geschäftszahlen für das 1. Halbjahr 2008 ein deutlich über den Markterwartungen liegendes Ergebnis erzielt. Das vorläufige operative Ergebnis (Ergebnis vor Abschreibungen, Steuern und Zinsen: EBITDA) in Höhe von ca. 310 Mio. Euro liegt um ca. 115 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 195 Mio. Euro.
Maßgeblich für die Ergebnissteigerung in Höhe von fast 60 % waren vor allem die erfolgreiche Umsetzung der Preissteigerungen für Stahlprodukte in höhere Bruttomargen und der Ergebnisbeitrag aus dem Unternehmensakquisitionen. Für das 2. Quartal liegt das vorläufige operative Ergebnis (EBITDA) in Höhe von fast 200 Mio. Euro um nahezu 100 % über dem Vorjahreswert in Höhe von 103 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr erwartet Klöckner & Co. ein über der aktuellen Markterwartung von ca. 480 Mio. Euro liegendes operatives Ergebnis (EBITDA)," berichtet das Duisburger Unternehmen.

"Hier und Jetzt" - Neue Ausstellung in der Liebfrauenkirche
Ein ungewöhnlicher Platz für ein ungewöhnliches Experiment: Bis vor zwei Monaten war die Liebfrauenkirche am König-Heinrich-Platz Veranstaltungsort der erfolgreichen Ausstellung "Schrumpfende Städte". Nun schließt sich vom 11. Juli bis 10. August themenverwandt eine Fotoausstellung der Folkwang-Hochschule Essen an. Am Donnerstag, 10. Juli, um 19 Uhr, wird in Kooperation mit der Stiftung Brennender Dornbusch "Hier und Jetzt. Andere Räume im Ruhrgebiet" eröffnet. Besucht werden kann die Ausstellung täglich von 11 bis 19 Uhr.
Studierende des Fachbereichs Fotografie der Folkwang-Hochschule stellen mit Mitteln einer dokumentarisch ausgerichteten Fotografie die Frage nach Identität, Heimat, Migration und Strukturwandel in unserer Region. Das Ruhrgebiet ist dabei eine vom Menschen geprägte Landschaft privater und öffentlicher Räume.
Die Fotografen verstehen sich nicht als distanzierter Betrachter aus der Ferne, sondern binden sich persönlich und engagiert ein, denn sie leben selbst im Ruhrgebiet. Daher fotografieren sie ihr Umfeld und verbinden es mit eigenen Erfahrungen und Erinnerungen. So entstehen Bilder in Schwimmbädern, auf Spielplätzen, in Wohnungen, Einkaufszentren oder einfach auf der Straße. Themen sind unter anderem eine Frauen-Fußballmannschaft, aber auch die Proteste bei Nokia in Bochum oder die Situation von Türken der zweiten und dritten Generation im Ruhrgebiet.
Die Ausstellung greift explizit Fragestellungen und Ideen der Ausstellung "Schrumpfende Städte" auf. Auch hier stellt sich die Frage nach der Identität und Identifikation der Menschen mit der Region neu: Wo ist das Ruhrgebiet? Was verbindet die Menschen untereinander und mit ihrer Region? An welchen Orten findet das soziale Leben des Ruhrgebiets statt?

Logport-Kreisel:
Phase 1 und 2 sind abgeschlossen - Phase 3 beginnt ab Mittwoch

Die Bauarbeiten am Kreisverkehr im Bereich Moerser Straße/Margarethenstraße in Rheinhausen gehen in die letzte Runde. Phase 2 wird am Mittwoch, 9. Juli, durch Phase 3 abgelöst.
In Phase 3 läuft der Verkehr ausschließlich über die Margarethenstraße. Die Moerser Straße ist gesperrt und wird an den Knoten angeschlossen. Auch die Abbiegespur von der Rheinbrücke zur Moerser Straße wird fertig gestellt.
Aufgrund der umfangreichen Maßnahmen ist auch auf den Umleitungsstrecken mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Der Bereich sollte deshalb von Ortskundigen weiträumig umfahren werden.

Umbau von St. Nikolaus in Buchholz schreitet zügig voran
Gute Fortschritte machen die Arbeiten zum Umbau der ehemaligen St. Nikolaus Kirche an der Sittardsberger Allee zum „Sozial Karitativen Zentrum“. Der gesamte Kirchenraum wurde zwischenzeitlich entkernt und die Handwerker leisten ganze Arbeit. Nach dem Umbau soll die Einrichtung der Caritas im Duisburger Süden für ihre Arbeit zur Verfügung stehen! HaMo
 

Armutsgefährdung in Deutschland im europäischen Vergleich
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren durchschnittlich 16% der Bevölkerung in der Europäischen Union (EU) im Jahr 2005 armutsgefährdet, das sind drei Prozentpunkte mehr als in Deutschland (13%).

Die durchschnittliche Lebenserwartung in NRW steigt weiter an
Die durchschnittliche Lebenserwartung in Nordrhein-Westfalen steigt weiter an. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, liegt die durchschnittliche Lebenserwartung um 40 (neugeborene Mädchen) bzw. 56 Monate (neugeborene Jungen) höher als 1986/88. Gegenüber der letzten Sterbetafel (2004/06) ergibt sich sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen eine um 3 Monate höhere Lebenserwartung.
Neugeborene Mädchen haben nunmehr mit 81 Jahren und 9 Monaten eine um 5 Jahre und 3 Monate höhere durchschnittliche Lebenserwartung als neugeborene Jungen (76 Jahre und 5 Monate).
Dass einjährige Mädchen nach dieser Berechnung beispielsweise noch eine weitere Lebenserwartung von 81 Jahren und 1 Monat haben, liegt daran, dass sie nach einem Jahr bereits gewisse Sterberisiken (z. B. plötzlicher Kindstod) überwunden haben.
Weil ältere Menschen bereits eine Vielzahl von Risiken überlebt haben, liegt z. B. die weitere Lebenserwartung 60-jähriger Frauen nach der neuen Sterbetafel bei 24 Jahren und 4 Monaten (2004/06: 24 Jahre und 2 Monate); 60-jährigen Männern offeriert
die neue Berechnung noch 20 Lebensjahre und 4 Monate (2004/06:
20 Jahre und 2 Monate). Die Angaben beruhen auf der "Sterbetafel NRW 2005/2007", die die Statistiker anhand der aus den Daten über die Gestorbenen und die Bevölkerung der Jahre 2005 bis 2007 neu berechnet haben (LDS NRW)

Einnahmen aus Umweltsteuern um 919 Millionen Euro gesunken
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, betrugen die Einnahmen aus ?umweltbezogenen Steuern? nach Angaben der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen im Jahr 2007 rund 54,2 Milliarden Euro und damit 919 Millionen Euro (1,7%) weniger als im Vorjahr. Von den umweltbezogenen Steuereinnahmen entfielen 2007 knapp 39 Milliarden Euro auf die Energiesteuer (die frühere Mineralölsteuer). Das waren 2,4% weniger als im Vorjahr. Die Kraftfahrzeugsteuereinnahmen blieben fast unverändert bei 8,9 Milliarden Euro (? 0,4%), während die Stromsteuer um 1,3% auf 6,4 Milliarden Euro stieg.

Montag, 7. Juli 2008 - Historischer Kalender
200. MONTAGSDEMONSTRATION IN DUISBURG
Fast vier Jahre lang, insgesamt zweihundert Mal, trafen sich am gestrigen Montag die Demonstranten der Duisburger „Montagsdemo“ am Livesafer Brunnen in der Innenstadt. Rund 100 Mitstreiter waren zusammengekommen um das runde Jubiläum zu begehen. „Es ist im Grunde genommen ein trauriges Jubiläum, denn geändert hat sich an der Situation der ALG II Empfänger überhaupt nichts!“ so einer der Redner.
Dass es gerade in einer Stadt wie Duisburg umso wichtiger sei, das soziale Gleichgewicht in Einklang zu bringen wurde von den Anwesenden gefordert. Es müsse den Ratsvertretern klar sein, dass es mit „sozialer Kosmetik“, gemeint war die mit „Schwarz-Grüner“ Mehrheit im Stadtrat verabschiedete „Familienkarte, nicht getan ist.


„Wir fordern auch weiterhin den Sozialpass“ und das „Sozialticket“ für die Betroffenen, von denen viele unverschuldet in die Situation geraten sind. „In Duisburg wird den Menschen nicht geholfen sondern vielmehr Repressalien ausgesprochen!“ so ein Redner der Gewerkschaft „VERDI“! Die Teilhabe am kulturellen Leben in der Stadt ist für viele Familien von ALG 2 Empfängern nicht mehr möglich! In einem Demonstrationszug machten die Anwesenden noch einmal auf ihre Situation aufmerksam und viele Passanten gaben ihnen Recht in ihrer Kritik an der verfehlten Sozialpolitik im Duisburger Rathaus!  HaMo

Oberbürgermeister Sauerland begrüßt Bauantragsrücknahme des VIKZ
Am 4. Juli 2008 hat der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. den Bauantrag für das geplante Kulturzentrum in Walsum zurückgezogen. Oberbürgermeister Adolf Sauerland begrüßt diesen Schritt ausdrücklich: „Meiner Meinung nach hat der VIKZ den richtigen Weg eingeschlagen. Auch wenn der Verband den Bau formaljuristisch durchdrücken könnte, ist es klug, dies nicht gegen den Widerstand im Stadtbezirk zu tun.“ Sowohl die Bezirksvertretung als auch der Rat der Stadt hatten dem Bauprojekt in der vorliegenden Form nicht zustimmen wollen.
„Uns ist sehr daran gelegen, unser Kulturzentrum mit so breiter Unterstützung wie möglich zu errichten“, sagt Senol Simsek, VIKZ-Beauftragter für das Projekt: „Wir wollen es deutlich kleiner bauen und uns noch einmal mit allen gesellschaftlichen Kräften in Walsum zusammensetzen, um sie von unserem Konzept zu überzeugen“. Der Duisburger Oberbürgermeister appelliert an alle gesellschaftlichen Kräfte in Walsum, auf das Angebot des VIKZ einzugehen und mit dem Verband an einer Lösung zu arbeiten, mit der alle Seiten gut leben können.
Übergeben die Rücknahme des Bauantrags an Oberbürgermeister Adolf Sauerland (v.l.n.r.): Fatih Gügen, Vorstand der VIKZ-Gemeinde Walsum, Senol Simsek, VIKZ-Bauftragter für das Projekt, und Sami Baskurt, Generalsekretär des VIKZ. Rechts im Bild: Sevket Avci, Vorsitzender des Beirates für Zuwanderung und Integration der Stadt Duisburg.

DKM - Patrick Hamilton
Die aktuelle Installation (4.7.2008 - 19.10.2008 0 - 24 Uhr, Philosophenweg 17a, 47051 Duisburg) des chilenischen Künstlers Patrick Hamilton spielt mit der Idee der architektonischen Intervention, gekreuzt mit graphischen und malerischen Elementen: sie handelt von Fälschung und kosmetischen Eingriffen, sowohl lokal als auch global.

Am Samstag, 5.7.2008 um 17 Uhr zeigen die Tänzer Lara Guidetti und Francesco Pacelli aus Italien eine eigens für die aktuelle Ausstellung entwickelte Tanzperfomance. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, im persönlichen Gespräch mit Patrick Hamilton mehr über seine Arbeit zu erfahren," lädt die Galerie DKM Stiftung DKM zur Ausstellungseröffnung ein. Ich folge dieser Einladung und harre der Dinke, die da kommen.
"Die ausschließlich aus privatem Engagement getragene Stiftung DKM wurde 1998 in Duisburg gegründet. Ihr Ziel ist es, medienübergreifende Projekte im Bereich der bildenden Kunst zu verwirklichen. Im Ausstellungsraum der Galerie DKM werden viermal im Jahr Positionen internationaler Gegenwartskunst mit dem Schwerpunkt Rauminstallation realisiert. Das zweite Standbein, das neue Museum DKM (Fertigstellung 12/2007, Eröffnung 5/6 - 2008) im Stadtzentrum von Duisburg wird große internationale Ausstellungen zeigen und gleichzeitig Teile der Sammlung DKM erstmals der Öffentlichkeit dauerhaft präsentieren. In der Sammlung, deren Anfänge über 30 Jahre zurückgehen, tragen Dirk Krämer und Klaus Maas Alte und Neue Kunst zusammen, wobei die Kunst verschiedener Regionen miteinander in Beziehung gesetzt wird. Schwerpunkt sind in der Alten Kunst Pakistan (Gandhara), China (Han, Norther Qi), Indien, Japan, Kamdbodscha (Khmer), Thailand und Ägypten; überwiegend Skulpturen, Malerei und Kunsthandwerk. Die Neue Kunst konzentriert sich auf Werke der 2. Hälfte des 20. und der ersten Jahre des 21. Jahrhunderts. Dazu gehören große Rauminstallationen, Malereien, Skulpturen und Papierarbeiten. Heute umfaßt die Sammlung weit über 5.000 Ausstellungsobjekte"
Oh tempora oh mores - lang ist es her, dass Preußen und Italien Königreiche hatten. Die Höflichkeit der Könige, nämlich die Pünktlichkeit, ist verlorengegangen - die Veranstaltung beginnt mit 15 Minuten Verspätung.
Die Fotoausstellung zeigt Schwarzweißfotos, die ein Transportfahrrad an verschiedenen Standorten zeigt. Sehenswert ist die Ausstellung nur bedingt, weil sie formal und inhaltlich nur bedingt was Neues zeigt. Das Publikum war am Ende aber von der Tanzperformande begeistert. Andreas Rüdig

Marina-Markt wieder am 13. Juli
Am Sonntag, 13. Juli 2008, ist es endlich wieder soweit! In der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr wird der Marina-Markt wieder Jung und Alt, Duisburger und zahlreiche Gäste in den Duisburger Innenhafen locken. „Frisches, Schönes, Köstliches“ - so lautet auch dieses Mal wieder das Motto des beliebten Marina-Marktes.

Kunsthandwerk, internationale Gastronomie und Wochenmarkt werden der Garant für einen gelungenen Tag sein. Das Kunsthandwerk zeigt ein buntes Sortiment aus Exklusivem, Ausgefallenem und Gegenständen für den täglichen Bedarf. Das vielseitige Angebot der Wochenmarkthändler lädt zum Einkauf ein und zahlreiche Imbiss- und Getränkestände übernehmen die gastronomische Versorgung und halten für die Besucherinnen und Besucher manch internationale Köstlichkeit bereit.
Der Marina-Markt im Duisburger Innenhafen überzeugt nun bereits im 7. Jahr mit unverwechselbarer Marktatmosphäre und maritimen Flair – ein wahrlich willkommener Zeitvertreib während der Sommerferien. Informationen zum Marina-Markt bekommen Sie auf www.frischekontor.de oder telefonisch unter 0203 429490.
Weitere Termine: 10. August, 14. September, 12. Oktober

Kirschenernte 2008 voraussichtlich sehr klein
Die deutschen Marktobstbauern erwarten mit insgesamt gut 47 000 Tonnen im Jahr 2008 eine deutlich unterdurchschnittliche Kirschenernte. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist voraussichtlich entsprechend der ersten Ernteschätzung zum 10. Juni dieses Jahres mit einer Erntemenge von 30 000 Tonnen Süßkirschen und gut 17 000 Tonnen Sauerkirschen zu rechnen. Gegenüber 2007 sind dies 13% weniger Süßkirschen und 39% weniger Sauerkirschen. Die kühle und regenreiche Witterung verbunden mit Frostschäden zur Blütezeit sowie die anschließende Trockenheit im Mai vor allem in den neuen Bundesländern haben diese niedrigen Ernteergebnisse verursacht.

Rohstahlproduktion im Juni 2008 bei 4,18 Millionen Tonnen
Die deutschen Hüttenwerke haben im Juni 2008 2,61 Millionen Tonnen Roheisen und 4,18 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten sie damit 1,1% mehr Roheisen und 2,0% mehr Rohstahl als im Juni 2007. Gegenüber Mai 2008 ging die Produktion bei Roheisen um 0,2% zurück, während sie bei Rohstahl um 0,7% zunahm, kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 ? BV 4.1) ergab sich bei der Rohstahlproduktion ein Rückgang um 0,4%.

Mayersche bald zweimal in Duisburg
Neue Buchhandlung im FORUM eröffnet am 18. September
Nach einer langen Bauphase steht der Eröffnungstermin nun endlich fest: Die neue Mayersche Buchhandlung im FORUM Duisburg öffnet am 18. September 2008 zum ersten Mal ihre Türen für alle Duisburger Kundinnen und Kunden. Auf rund 2.530 Quadratmetern wird sich die Buchhandlung über drei Ebenen erstrecken - mit einer hohen Aufenthaltsqualität in einem sehr modernen und offenen Ambiente. Die Mayersche Buchhandlung in der Galeria / Königstraße bleibt ebenfalls bestehen - wenn auch wahrscheinlich auf leicht reduzierter Fläche. Die Mayersche gibt es also ab September zweimal in Duisburg.
Bereits 1994 eröffnete die Buchhandlung in der Galeria. Dies war die erste Mayersche im Ruhrgebiet. Inzwischen sind noch viele Standorte hinzugekommen, und die Mayersche ist längst keine kleine Buchhandlung mehr. Im Westen von Deutschland ist sie mittlerweile sogar Marktführer - ohne dabei jedoch zu vergessen, dass die Kundinnen und Kunden vor Ort das wichtigste sind. Darum bietet die Mayersche eine kompetente Beratung, eine Wohlfühlatmosphäre in den Läden und natürlich ein umfassendes Sortiment an Büchern, Schreibwaren, Spielwaren und Geschenkartikeln sowie eine große Auswahl an lokaler und regionaler Literatur an. Auch in Duisburg wird die neue Mayersche im FORUM wie auch in der Galeria als Buchhandlung mit Premiumcharakter überzeugen.

Die Mayersche
Die Mayersche wurde im Jahr 1817 von Jakob Anton Mayer in Aachen gegründet. Im vergangenen Jahr feierte sie ihr 190-jähriges Bestehen. Seit der Gründung ist die Mayersche in Familienbesitz. Heute wird das Traditionsunternehmen von der Familie Falter geführt und ist derzeit an insgesamt 39 Standorten im Westen von Deutschland vertreten. Es werden rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und etwa 125 Auszubildende beschäftigt. Weitere Informationen zur Mayerschen gibt es im Internet unter www.mayersche.de.

Sonntag, 6. Juli 2008 - Historischer Kalender
Der Averdunkplatz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 4. Juli 2008 - Historischer Kalender
ICE riss in Duisburg Oberleitung ab - Züge mussten umgeleitet werden

Der ICE 2310 (Frankfurt - Westerland) hat den Kursplan der Bahn AG gehörig durcheinander gewirbelt. Der mit Urlaubern voll besetzte Zug hatte am Vormittag auf einer Länge von rund 100 Metern die Oberleitung abgerissen und so ein Chaos ausgelöst. Rund 400 Zuggäste mussten auf offener Strecke aus dem Zug aussteigen und wurden dann mit Bussen zum Ersatzzug gebracht, im Duisburger Hauptbahnhof wurden Bahnsteige und Gleise gesperrt.

Oberbürgermeister Sauerland:
Wir sind an Fachhochschule für Gesundheitsberufe interessiert!

„Wir stehen im regen Kontakt zum Land und haben großes Interesse an der Ansiedlung einer Fachhochschule für Gesundheitsberufe“, betont Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Der Oberbürgermeister verweist nicht nur auf gute Gründe, die den Standort für einen „Gesundheitscampus“ auszeichnen, sondern kann auch auf die Unterstützung namhafter Duisburger Unternehmen bauen. Vor diesem Hintergrund freut sich der Oberbürgermeister auch darüber, dass Sören Link mit den anderen Duisburger Landtagsabgeordneten eine Duisburger Bewerbung unterstützen möchte. Dies wurde dem OB in einem Brief angeboten. „Wenn die Landesregierung nach der Sommerpause die Kriterien für die Bewerbung veröffentlicht, werden wir klarer sehen“, sagt der Oberbürgermeister.

VIKZ meldet Rückzug: Kulturzentrum in Walsum soll nicht gebaut werden
Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) hat erklärt, den Bauantrag für das geplante Kulturzentrum in Walsum zurückziehen zu wollen.

Hintergrund ist zum einen der Beschluss der Bezirksvertretung Walsum vom 8.3.2008 zum Neubau eines Kulturzentrums mit Gebetsmöglichkeiten, Läden und Wohnungen, Römerstraße 293-295, 47178 Duisburg, den Antrag abzulehnen.
Der Beschlussentwurf zur Ratsitzung am 28. April 2008:
Der Rat der Stadt hebt den rechtswidrigen Beschluss der Bezirksvertretung Walsum vom 6.3.2008 zur Drucksache Nr. 08/0098 zum Bauantrag "Neubau eines Kulturzentrums mit Gebetsmöglichkeiten, Läden und Wohnungen, Römerstraße 293-295, 47178 Duisburg" auf und stimmt dem gemäß § 34 Baugesetzbuch zulässigen Vorhaben zu.
Die Bezirksvertretung Walsum hatte - wie oben erwähnt - den Bauantrag abgelehnt und die Neuaufforderung wurde von der Bezirksvertretung missbilligend zur Kenntnis genommen und der Beschluss vom 6.3.2008 wurde noch einmal einstimmig bestätigt.

Es gab in der Ratsitzung im April einen Antrag auf geheime Abstimmung, mit dem Ergebnis, dass 66 Ratsmitglieder diesen Beschlussentwurf ablehnten, 6 zustimmten bei einer Enthaltung. Nach dieser nun auch im Rat erfolgten Ablehnung hätte die Bezirksregierung entscheiden müssen.

Fotoshooting auf den Duisburger Wochenmärkten
FrischeKontor sucht originellstes Kirsch-Ohrring-Foto-Model in den Sommerferien

Ferienzeit = Langeweile – nicht auf den Duisburger Wochenmärkten! Denn zum 600-jährigen Wochenmarkt-Jubiläum lädt das Duisburger FrischeKontor, der Betreiber der Duisburger Wochenmärkte, alle Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 16 Jahren zum Kirsch-Ohrring-Fotowettbewerb auf die Duisburger Wochenmärkte ein.

Ab dem ersten Shooting am Montag, 14. Juli 2008, zwischen 10:00 und 12:00 Uhr auf dem Wochenmarkt in Neumühl (Hohenzollernplatz) heißt es dann: „Licht und Kamera an, Kirschen über die Ohren hängen und tolle Kirsch-Ohrring-Fotos schießen“. Und als kleines Dankeschön bekommt jedes Kirsch-Model seinen Farbfotoausdruck und eine kleine Überraschung direkt mit.
Unter allen Teilnehmern der insgesamt 8 geplanten Aktionen wählt das FrischeKontor zudem die originellsten Kirsch-Ohrring-Schnappschüsse aus, die dann bei einer Internetanstimmung auf www.frischekontor.de vom 21. Juli bis 3. August von den Duisburgerinnen und Duisburgern bewertet werden können. Und mit einem bisschen Glück besteht für die Kirsch-Models dann die Chance, interessante Preise zu gewinnen, zum Beispiel auch eine Reise für 10 Personen in den Erlebnispark „Phantasialand“ nach Brühl bei Köln.
Das FrischeKontor und die Marktbeschicker/Innen der Duisburger Wochenmärkte freuen sich auf zahlreich erscheinende Kirsch-Ohrring-Foto-Models.
Termine:
Mo 14. Juli 2008 10 - 12 Uhr WM Neumühl (Hohenzollernplatz)
Di 15. Juli 2008 10 - 12 Uhr WM Hamborn (Altmarkt)
Mi 16. Juli 2008 10 - 12 Uhr WM Hochheide
(Bürgermeister-Bongartz-Platz)
Do 17. Juli 2008 10 - 12 Uhr WM Wanheimerort (Michaelplatz)
14 - 16 Uhr Bauernmarkt (Königstraße)
Fr 18. Juli 2008 10 - 12 Uhr WM Bruckhausen (Heinrichplatz)
14 - 16 Uhr WM Neudorf-Süd (Gabrielstraße)
Sa 19. Juli 2008 10 - 12 Uhr WM Hochemmerich
(Atroper Straße/Duisburger Straße)

NRW: 7,5 Prozent weniger Geförderte beim "Meister-BAföG"
2007 erhielten in Nordrhein-Westfalen 19 296 Personen Leistungen nach dem
Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG). Das sind Leistungen zur Förderung von Fachkräften mit abgeschlossener Erstausbildung und an Existenzgründer. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 1 565
Personen oder 7,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Frauenanteil an den Geförderten verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte auf nunmehr 26,7 Prozent; 1996 hatte der Frauenanteil noch bei 12,4 Prozent gelegen. Der Trend geht weiter zur Teilzeitmaßnahme: Von anfänglich 27,6 Prozent (1996) ist der Anteil auf 60,2 Prozent (2006 und 2007) angestiegen.
Das finanzielle Fördervolumen sank auf knapp 63 Millionen Euro (-4,7 Prozent). Gut 44,3 Millionen Euro wurden als Darlehen bewilligt, 18,5 Millionen Euro wurden als Zuschüsse zum Unterhalt sowie als Kinderbetreuungszuschüsse zuerkannt. (LDS NRW)

Donnerstag, 3. Juli 2008 - Historischer Kalender
Innenstadtführung ,Gestern und Heute'
Der Stadtführer und Historiker Thorsten Fischer weiß eine ganze Menge über Duisburg zu erzählen. Über die Entwicklung von Königstraße, Burgplatz und Salvatorkirche zum Beispiel. Manchmal kommt er dann mit seinen Besuchern so intensiv ins Gespräch, dass es in der vereinbarten Zeit fast nicht mehr für den Innenhafen reicht. So unterhaltsam und anregend können Geschichten über Duisburg eben sein.
Die Duisburg Marketing Gesellschaft lädt - wie an jedem ersten Sonntag im Monat - zu einer Führung durch die Innenstadt ein. Treffpunkt ist am
Sonntag, 6. Juli um 14 Uhr beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,00 Euro und für Kinder (6 - 13 Jahre) je 2,00 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten.

Landesvater hatte keine Zeit für Pipeline-Gegner
Es war ein schöner Sommertag für Ministerpräsident Jürgen Rüttgers bei
seinem "Fahrradausflug" am Mittwoch! Von der Wasserwelt und dem Parallelkanal im Sportpark ging es nach Angermund.
Zur Veranstaltung der CDU und der Wahlkampftour für den neuen OB von Düsseldorf kamen ca 100 Personen. Allerdings kam es auch zu einer Begegnung mit den Pipeline Gegnern aus dem Duisburger Süden. Es entwickelte sich Folgendes Gespräche:

HR = Herr Rüttgers GD = Günter Dobritz Contra-Pipeline DU-Süd

HR im vorbeigehen und Händeschütteln "guten Tag"
GD "guten Tag und wen haben Sie jetzt begrüßt? Steht auf meinem Shirt"
HR "Oh, guten Tag, trotzdem"
GD Wieso trotzdem?
HR na ja, guten Tag
GD wir sind gegen die CO-Pipeline
HR Ich bin für die Pipeline
GD Aber 90.000 Bürger haben gegen die Pipeline unterschrieben und gehen
wählen
HR Man wird sehen!
GD Wir werden auch über mehrere Jahre weitermachen! Hat sich eigentlich Herr
Sauerland gegen die Pipeline geoutet?
HR H. Sauerland redet öfter mit mir, einen schönen Tag noch
GD Auch für Sie
Somit steht für die betroffenen Bürger aus Duisburg klar fest, dass es sich
bei den Bekundungen der Duisburger CDU nur um Lippenbekenntnisse handelt! Im
Land NRW beißen die Betroffenen bei der CDU allerdings auf Granit! HaMo

Logport-Kreisel startet durch - Phase 1 ist abgeschlossen
Phase 2 beginnt am Samstag

Die Bauarbeiten am Kreisverkehr im Bereich Moerser Straße/Margarethenstraße in Rheinhausen gehen in die letzte Runde. Phase 1 wird ab kommenden Samstag, 5. Juli, durch Phase 2 abgelöst.


In Phase 2 kann aus Richtung Hochfeld/Rheinbrücke weiterhin nur in die Moerser Straße abgebogen werden. Aus Rheinhausen kommend in Fahrtrichtung Hochfeld verläuft die Verkehrsführung ab der 2. Phase über die Margarethenstraße und nicht wie bisher (Phase 1) über die Moerser Straße. Der Kreisverkehr wird komplettiert. Die beiden nördlichen Fahrspuren werden an die Rheinbrücke angebunden.
Aufgrund der umfangreichen Maßnahmen ist auch auf den Umleitungsstrecken mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Der Bereich sollte deshalb von Ortskundigen weiträumig umfahren werden. Die Stadt Duisburg wird rechtzeitig über den Beginn von Phase 3 informieren.

Bruttomonatsverdienste in NRW um 1,8 Prozent gestiegen
Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer(innen) im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich Nordrhein-Westfalens erzielten im ersten Quartal 2008 einen
durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst von 3 167 Euro. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 1,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die bezahlte Wochenarbeitszeit lag unverändert bei 38,7 Stunden. Die Verdienste von Teilzeitkräften erhöhten sich binnen Jahresfrist um 3,3 Prozent auf 1 435 Euro. Dies führen die Statistiker unter anderem auch auf einen Anstieg der bezahlten Wochenarbeitszeit Teilzeitbeschäftigter um 1,8 Prozent auf 23,0 Stunden zurück.
Geringfügig Beschäftigte erhielten durchschnittlich 282 Euro brutto im Monat.
Bei den Ergebnissen für Voll- und Teilzeitbeschäftigte handelt es sich um regelmäßige Verdienste ohne einmalige oder in unregelmäßigen Abständen geleistete Zahlungen. (LDS NRW)

Einbürgerungen 2007 wieder zurückgegangen
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden in Deutschland im Verlauf des Jahres 2007 rund 113 000 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das waren 11 800 Einbürgerungen weniger als im Vorjahr (? 9,5%). Im Jahr 2000 hatten die Einbürgerungen mit der Einführung des neuen Staatsangehörig­keitsrechts den Höchststand von knapp 186 700 Personen erreicht. In den Folgejahren nahm ihre Zahl jeweils ab, lediglich unterbrochen von einer Zunahme um + 6,5% im Jahr 2006.

Mittwoch, 2. Juli 2008 - Historischer Kalender

Sperrung im Kreuzungsbereich Düsseldorfer Straße/Heerstraße/Auffahrt A 59 in Duisburg-Hochfeld
Auf der Düsseldorfer Straße in Duisburg Hochfeld verlegt die DVG zurzeit Gleise. Durch die Bauarbeiten ist ein Queren der Düsseldorfer Straße im Bereich Heerstraße/Auffahrt zur A 59 vorübergehend nicht möglich. Das bedeutet, dass aus der Heerstraße nicht direkt auf die Autobahn aufgefahren werden kann. Je nach Fahrtrichtung kann von der Düsseldorfer Straße nicht in die Heerstraße beziehungsweise auf die Autobahn abgebogen werden. Die Sperrung besteht von Freitag, 4. Juli, 20 Uhr, bis Sonntag, 6. Juli, 3 Uhr. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert.

Internationaler Jugendaustausch lädt zum Tag der offenen Tür ein
Anlässlich des deutsch-polnischen Jugendaustausches "EMF" (Europäische Mosty of Friendship) findet in der Jugendherberge Duisburg-Wedau auf dem Kalkweg 148E am Sonntag, 6. Juli, ab 15 Uhr, ein "Tag der offenen Tür" statt.
Die Jugendlichen präsentieren die Ergebnisse der diesjährigen Gruppenarbeit zum Thema "Europäische Freundschaftsbrücke und ICH". Nach zwei Fußballspielen (Mädchen/Jungen) klingt der Abend mit einer Disco aus. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Das Projekt "EMF", dass im Jahr 2003 startete, findet in diesem Jahr vom 26. Juni bis 8. Juli in Duisburg statt. Die städtischen Jugendzentren Die Mühle und JUZO bieten 25 polnischen Gästen aus Darlowo neben der Gruppenarbeit ein abwechslungsreiches Programm bestehend aus Besichtigungen und Ausflügen.

Ausstellung zur Stadtgeschichte Duisburgs
Führung in türkischer Sprache

Die neue Ausstellung zur Stadtgeschichte Duisburgs im Kultur- und Stadthistorischen Museum wird seit der Eröffnung im vergangenen Jahr gut besucht und gelobt. Am Sonntag, 6. Juli, um 15 Uhr bietet das Museum eine Führung in türkisch an, damit auch die Besucher, die sich in der türkischen Muttersprache sicherer fühlen, etwas über die Geschichte Duisburgs erfahren. Fragen werden selbstverständlich beantwortet. Der Rundgang ist auch für Kinder sehr spannend.
Von Mammutzähnen aus der Eiszeit bis zu Pass und Arbeitserlaubnis eines türkischen Einwanderers gibt es viel zu sehen. Ein Foto von 1917 zeigt bereits türkische Bergleute in einem Bergwerk in Hamborn.
Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, 47051 Duisburg (Innenhafen). Der Eintritt beträgt für Erwachsene drei Euro, für Kinder zwei Euro, oder für die Familienkarte (2 Eltern und Kinder) fünf Euro.

VHS-Studienfahrt nach Wien
Werke und Bauten des Wiener Jugendstils sind Thema einer Studienfahrt der Volkshochschule vom 20. September bis 5. Oktober in die österreichische Hauptstadt. Das Sezessionsgebäude, die Postsparkasse, Wohnhäuser und U-Bahn-Stationen sind, neben zahlreichen Museen zu Kunst und Kunsthandwerk, Ziele in der Stadt. Eine Besonderheit bildet der Besuch von Haus Tugendthat in Brün. Das Einfamilienhaus von Mies van der Rohe in Tschechien gilt als ein Meilenstein der modernen Architektur. Ein ausführliches Programm kann in der VHS unter (0203) 283-2206 angefordert werden.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Technik. Geschichte. Erleben!
In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung bietet Schifffahrtsgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart als multimediales Erlebnis auf drei Etagen mit vielen detailgetreuen Modellen und zahlreichen Exponaten zum Anfassen.
Blickfang und Mittelpunkt in der ehemaligen Herren-Schwimmhalle ist die Tjalk "Goede Verwachting", ein Lastensegler aus dem Jahre 1913 unter vollen Segeln. In der ehemaligen Damen-Schwimmhalle vermittelt der begehbare Nachbau eines Binnenschiffes unmittelbare Eindrücke von Leben und Arbeit an Bord. Die Ausstellung berichtet vom Alltag der Schiffer und ihrer Familien zu Wasser und zu Lande.
Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am Sonntag, 6. Juli, um 15 Uhr ein. Die Teilnahme kostet einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

NRW-Einzelhandel im Mai
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im Mai 2008 nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik nominal 2,1
Prozent mehr um als im Mai 2007. Real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, sanken die Umsätze um 0,5 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Einzelhandel war um 0,2 Prozent höher als im Mai 2007.
Für den Zeitraum Januar bis Mai 2008 ermittelten die Statistiker eine nominale Umsatzsteigerung um 1,6 Prozent und ein reales Minus von 0,9 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. (LDS NRW)

DStGB zur EU-Sozialagenda: Sinnvoller Ausgleich zur Wettbewerbspolitik
Antidiskriminierungsrichtlinie darf nicht zu mehr Bürokratie führen

Ein Europa der Bürger braucht auch soziale Standards. ."Wir unterstützen deshalb das Ziel der Europäischen Union, den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu fördern und der Union ein soziales Gesicht zu geben", betonte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) Helmut Dedy, heute in Berlin.
"Aber wir warnen auch eindringlich davor, auf den Sozial- und Gesundheitssektor die üblichen Marktmechanismen anzuwenden", so Dedy weiter. Die Entwicklung in liberalisierten Märkten zeige, dass eine Wettbewerbs orientierte Politik für die Bürger nicht nur mit Vorteilen verbunden sei. Auf dem Energiemarkt etwa habe die Herausbildung von privaten Monopolen sogar zu höheren Preisen geführt. Wegen der hohen gesellschaftlichen Bedeutung müssten diese Lehren in der Sozial- und Gesundheitspolitik Beachtung finden.
Die bisherige Wettbewerbs- und Binnenmarktpolitik der EU verkenne, dass soziale Dienste mehr sind als Unterstützung im Krisenfall oder bei Bedürftigkeit. Die Aufgaben der sozialen Daseinsvorsorge umfassen Leistungen der sozialen Fürsorge und der Behindertenhilfe genauso wie Bildung und Erziehung. Dies sei eingebettet in gewachsene kommunale Strukturen, die Orts- und Bürgernähe ermöglichen. Soziale Daseinsvorsorge sei in Deutschland deshalb untrennbar mit dem Subsidiaritätsprinzip und dem Recht der kommunalen Selbstverwaltung verknüpft. "Diesen Besonderheiten muss eine europäische Sozialpolitik Rechnung tragen", erklärte Dedy.

In diesem Zusammenhand forderte der DStGB eine den sozialen Dienstleistungen gerecht werdende Weiterentwicklung des europäischen Beihilferechts. Die sozialen Dienste sind in hohem Maße auf Finanzmittel der öffentlichen Hand angewiesen, um ihren Versorgungsauftrag nachhaltig erfüllen und sich weiterentwickeln zu können. Der DStGB fordert die EU auf, die sozialen Dienstleistungen klar von den wirtschaftlichen Dienstleistungen abzugrenzen. Hierzu mache die Sozialagenda keine Aussagen.
Mit Sorge sehen die Kommunen die Weiterentwicklung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinie. Die Politik habe in Deutschland für die Gleichstellung und Gleichbehandlung aller Bevölkerungsgruppen schon sehr viel erreicht, ohne dass es EU-Vorgaben bedurft hätte. Auf kommunaler Ebene seien enorme Anstrengungen unternommen worden, um etwa einen Barriere freien Zugang zum öffentlichen Nahverkehr zu verwirklichen.
"Wir vermissen in dem Richtlinienentwurf deshalb eine ausreichende Gesetzesfolgenabschätzung. Die Städte und Gemeinden stehen zur Antidiskriminierungspolitik, aber wir wollen auch wissen, welche administrativen und finanziellen Folgen die EU-Richtlinie hätte und wer diese aus welchen Mitteln zu tragen hat", so Dedy. Zudem werde eine zunehmende Bürokratie nicht zu mehr Chancengleichheit führen.

Dienstag, 1. Juli 2008 - Historischer Kalender
Jazz auf dem König-Heinrich-Platz - Die Young People Big-Band tritt auf

Die Young People Big-Band spielt Swing- und Jazzmusik der 20er/ 30er Jahre (Benny Goodman, Glenn Miller, Duke Ellington) aber auch neuere Kompositionen von Peter Herbolzheimer. Die Band besteht aus ca. 25 Musikerinnen und Musikern, einem Dirigenten und drei Technikern. Durch ihre vielen Konzerte u.a. mit Bill Ramsey, Gitte und Paul Kuhn sowie Tourneen und TV-Auftritte ist die Band mittlerweile überregional bekannt und beliebt. Am Donnerstag, 3. Juli ist sie ab 19.30 Uhr auf dem König-Heinrich-Platz zu sehen und zu hören.
‚Jazz auf’m Platz’ – das ist Musikgenuss bei entspannter und geselliger Atmosphäre mitten im Herzen der City. Bis September immer am ersten Donnerstag des Monats, immer um 19.30 Uhr, immer live, immer draußen, immer umsonst.

Tiefbauarbeiten für die Errichtung des Parkleitsystems in der Duisburger City haben begonnen
Anfang Mai haben die Tiefbauarbeiten zur Errichtung des dynamischen Parkleitsystems in der Duisburger City begonnen. Ziel des neuen Parkleitsystems ist es, dem immer höher werdenden Verkehrsaufkommen in der Duisburger Innenstadt gerecht zu werden und den so genannten Parksuchverkehr zu reduzieren. Durch die Hinweisschilder des Parkleitsystems kann der Autofahrer schnell und gezielt eine Parkmöglichkeit aufsuchen.
Bis zur Inbetriebnahme des ersten Abschnittes zur Eröffnung des Forums im September müssen unter anderem 30 Parkleitschilder und sechs Stadtinfotafeln errichtet werden. Bis November soll das Gesamtsystem mit weiteren 48 Schilderstandorten fertig gestellt sein. Hierfür werden umfangreiche Kabelgräben hergestellt, Kabel zu den nächst gelegenen Lichtsignalanlagen verlegt und Schildermaste gesetzt. Da sich die Schilderstandorte in den meisten Fällen in Bereichen von Geh- und Radwegen befinden, wird es hier in den nächsten Wochen stellenweise zu Behinderungen kommen.

AWO trauert um Käthe Schüngel
Betroffen ist die AWO vom Tod eines sehr langjährigen Mitglieds ihres Ortsvereins Hochfeld-Stadtmitte. Käthe Schüngel trat 1929 in die Arbeiterwohlfahrt ein. 79 Jahre lang hat sie eher still und bescheiden die Arbeit im Ortsverein begleitet.
Ihre große Hilfsbereitschaft und ihren engagierten Einsatz heben wir besonders hervor.
Käthe Schüngel wurde 96 Jahre alt.

Trotz sprudelnder Steuerquellen bleibt die Verschuldung der Kommunen hoch Geld für Investitionen fehlt
Die Schulden der Kommunen können trotz sprudelnder Steuerquellen kaum abgebaut werden. Die Zinsausgaben belasten die kommunalen Haushalte und verhindern dringend notwendige Investitionen in die Infrastruktur. Auch die jüngste Studie der Bertelsmann Stiftung zur kommunalen Verschuldung bestätigt, dass die Schere zwischen armen und reichen Kommunen in Deutschland weiter auseinander geht. "Die hohe Verschuldung der Kommunen macht uns nach wie vor große Sorgen. Viele Kommunen erzielen keinen Haushaltsüberschuss, der ihnen einen Schuldenabbau erlaubt", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Helmut Dedy, heute in Berlin. Allein im Jahr 2007 gaben die Kommunen mehr als 5 Milliarden Euro für Zinsen aus. Steigende Zinsen bringen die Kommunen weiter in finanzielle Schwierigkeiten.
Obwohl die Investitionen im vergangenen Jahr um fünf Prozent gestiegen sind, haben die Kommunen nach wie vor erheblichen Nachholbedarf aufgrund des Investitionsstaus der zurückliegenden Jahre. "Von einer nachhaltigen Verbesserung der Investitionsfähigkeit der Kommunen kann nicht die Rede sein", bedauerte Dedy.
Die Verschuldung der kommunalen Kernhaushalte am Kreditmarkt und bei öffentlichen Haushalten lag am Ende des Jahres 2007 bei 86,5 Milliarden Euro. Hinzu kommen Kassenkredite von 28,8 Milliarden Euro. Ein vollständiges Bild der kommunalen Finanzsituation müsse auch die kommunalen Unternehmen und die Eigenbetriebe umfassen. Im Jahr 2006 habe der Schuldenstand dieser ausgliederten Einrichtungen und Unternehmen bei gut 120 Milliarden Euro gelegen.
Ohne einen Abbau des Schuldenberges sei die Handlungsfähigkeit der kommunalen Ebene nachhaltig bedroht. "Die Föderalismuskommission II darf die ursprüngliche Idee einer Altschuldentilgung nicht vorschnell aufgeben und muss auch die kommunalen Altschulden im Blick haben", so Dedy

Axel Kober neuer Generalmusikdirektor der DOR
Der Aufsichtsrat der Deutschen Oper am Rhein hat in seiner Sitzung am 30. Juni 2008 in Duisburg Axel Kober zum neuen Generalmusikdirektor berufen. Kober ist derzeit Musikdirektor in Leipzig und soll zum Beginn der Spielzeit 2009/2010 den bisherigen DOR-Chefdirigenten John Fiore ablösen.
"Axel Kober ist nicht nur der Wunschkandidat des künftigen Intendanten der Deutschen Oper am Rhein, er ist auch der Wunschkandidat der Düsseldorfer Symphoniker und der Duisburger Philharmoniker als GMD", so Düsseldorfs Kulturdezernent Hans-Georg Lohe nach der Personalentscheidung: "Kober verfügt über ein umfangreiches Opernrepertoire, das er sich unter anderem während seiner Zusammenarbeit mit Hans Wallat, Adam Fischer und Riccardo Chailly aufgebaut hat. Ich freue mich, dass Hans Wallat als Ehrendirigent der Düsseldorfer Symphoniker Axel Kober nachdrücklich empfohlen hat."
Der zukünftige Intendant der Deutschen Oper am Rhein, Christoph Meyer, hatte im Vorfeld dieser Personalentscheidung einen Konsens mit den Orchestervorständen und den künstlerischen Beiräten in Duisburg und Düsseldorf erzielt und freut sich auf die Zusammenarbeit: "Wir sehen in ihm eine Persönlichkeit, die hervorragend geeignet ist, die vielfältigen Aufgaben des GMD der DOR umzusetzen und vor allem in musikalischer Hinsicht weiterzuentwickeln."
Axel Kober wurde am 10. Februar 1970 in Kronach geboren. Sein Dirigierstudium absolvierte er an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Peter Falk und Prof. Günther Wich. Außerdem nahm er an einer zweijährigen Meisterklasse für Liedbegleitung bei Irvin Gage an der Züricher Musikhochschule teil. Sein erstes Engagement führte ihn 1994 an das Mecklenburgische Staatstheater in Schwerin. Von 1998 bis 2003 arbeitete er am Theater Dortmund, zuletzt als Erster Kapellmeister und Stellvertreter des Generalmusikdirektors.
Die Übergangsspielzeit 2001/2002 leitete er gemeinsam mit dem kommissarischen GMD Hans Wallat. Höhepunkte seiner Dortmunder Tätigkeit waren die musikalische Leitung von Gustave Charpentiers Opern "Louise" und "Julien" (Regie John Dew) sowie seine Einstudierungen von Umberto Giordanos "André Chénier" und Giacomo Puccinis "Turandot". 2003 wechselte Kober an das Nationaltheater in Mannheim, wo er 2005/2006 zum Stellvertreter des Generalmusikdirektors und ein Jahr später zum kommissarischen Generalmusikdirektor ernannt wurde.
Er dirigierte zahlreiche Premieren und Wiederaufnahmen am Nationaltheater, unter anderem "Wozzeck", "Le Nozze di Figaro", "Turandot", "Freischütz", "Tristan und Isolde", "Lohengrin", "Tannhäuser", "Parsifal", "Ariadne auf Naxos", "Hänsel und Gretel", "Madama Butterfly", "Carmen", "La Traviata", "Aida", "Il Trovatore", "Simon Boccanegra", "Un Ballo in Maschera" und "Otello". Axel Kober war ständiger Gast an der Oper Leipzig, wo er 2003 mit Webers "Freischütz" debütierte. Es folgten Wiederaufnahmen von "La Bohème", "Tannhäuser", "Aida" "Carmen" sowie "Tristan und Isolde".
In der Spielzeit 2006/2007 übernahm er die Neueinstudierung von "Lohengrin". Sein Debut im Großen Concert des Gewandhausorchesters gab er im Januar 2007, was zu jährlichen Folgeeinladungen in dieser renommierten Konzertreihe führte (geplant bis 2011). Gastspiele führten ihn auch an die königliche Oper in Kopenhagen, das Staatstheater Nürnberg, das Tiroler Landestheater Innsbruck, zum Philharmonischen Orchester Halle und zum NDR Sinfonieorchester Hamburg.
Seit der Spielzeit 2007/2008 ist Axel Kober Musikdirektor der Oper Leipzig und leitet gemeinsam mit Riccardo Chailly musikalisch die Oper. Dort hat er das renovierte Opernhaus mit einer Neueinstudierung des "Rienzi" eröffnet. Außerdem hat er die Premieren einer Schönberg-Trilogie und eines Stravinsky-Ballettabends sowie die Wiederaufnahmen von "Lohengrin", "Parsifal" und "La Bohème" geleitet. Zukünftige Engagements werden Axel Kober unter anderem an die Wiener Volksoper führen.

Weihbischof Schepers
Am 31. Mai, beim 50-jährigen Geburtstag der Ungelsheimer Pfarrkirche, konnte Monsignore Ludger Schepers (55, rechts) von der Gemeinde St. Judas Taddäus in Buchholz noch nicht ahnen, daß er nur einen Monat später die Nachfolge seines Tischnachbarn, Weihbischof Franz Grave antreten wird.
Gemeinsam verbrachten sie ein paar schöne Stunden im Kreis der Gemeinde. Das Bistum Essen bekommt einen neuen Weihbischof: Dechant Schepers wurde von Papst Benedikt XVI. dazu ernannt. Die Ernennung wurde am vergangenen Freitag zeitgleich in Rom und Essen bekanntgegeben!

Einzelhandelsumsatz im Mai 2008 real um 0,7% gestiegen
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im Mai 2008 nominal 3,5% und real 0,7% mehr um als im Mai 2007. Beide Monate hatten mit 24 Verkaufstagen die gleiche Anzahl an Verkaufstagen. Dieses Ergebnis für den Mai 2008 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.

Beschäftigungsaufschwung verliert an Fahrt
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage erster Berechnungen für den Monat Mai 2008 mitteilt, waren in diesem Monat 40,19 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Dies entspricht einer Zunahme um 619 000 Personen (+ 1,6%) gegenüber dem Vorjahresmonat Mai 2007. Im Vergleich mit dem Vormonat April 2008 lag die Zahl der Erwerbstätigen im Mai 2008 um 111 000 (+ 0,3%) höher.