Duisburg aktuell   -   Archiv Juli 2007

 

Duisburg, 31. Juli 2007 - Historischer Kalender
Neue Fahrradständer an der Straßenbahnhaltestelle Amsterdamer Straße
Sicherer und komfortabeler lassen sich nun Fahrräder zum Umstieg vom Rad auf die Straßenbahn an der Haltestelle Amsterdamer Straße der Straßenbahnlinie 903 abstellen. Hier wurden robuste Fahrradbügel montiert, an denen man sein Rad sicher anschließen kann. Die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur ist ein wichtiges Mittel, den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad, einem der umweltfreundlichsten Verkehrsmittel, zu fördern. Aus den Wohngebieten Neumühls lässt es sich nun bequem zur Amsterdamer Straße radeln, dort kann man sein Fahrrad sicher anschließen und dann mit der Straßenbahn in die Stadt fahren.

Luftbilder aus dem Hubschrauber
In den nächsten Tagen werden mit einer Hubschrauberbefliegung Luftbildaufnahmen im Stadtgebiet Duisburgs gemacht. Die so genannten Schrägluftbildaufnahmen ermöglichen eine gute Bestandsaufnahme und zeigen auch die Höhen und Ansichten von Gebäuden und Objekten. Der Hubschrauber bietet die Möglichkeit, die Objekte aus der richtigen Perspektive zu fotografieren. Die Fotos dienen als Planungsgrundlage und zur Dokumentation. Die Befliegung ist abhängig vom Wetter. Geplant ist, am Mittwoch Nachmittag die Aufnahmen zu machen.

Krankheiten des Kreislaufsystems weiterhin häufigste Todesursache in NRW
Im Jahr 2006 verstarben in Nordrhein-Westfalen 183 741 Personen ( 97 192 Frauen und 86 549 Männer).
Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren Erkrankungen des Kreislaufsystems (43 Prozent aller Todesfälle) weiterhin Todesursache Nummer eins. Von den Kreislauferkrankungen hatten die sog. ischämischen Herzkrankheiten, wie Herzinfarkt oder koronare Herzerkrankungen, das größte Gewicht (17 Prozent).
Zweithäufigste Todesursache waren "bösartige Neubildungen" (Krebserkrankungen), die für etwa jeden vierten Todesfall ursächlich waren (26 Prozent), gefolgt von Krankheiten des Atmungssystems (8 Prozent) wie Lungenentzündung, Grippe oder Asthma.
Die Erkrankungen des Kreislaufsystems gehören zu den Ursachen, an denen Menschen vor allem in hohem Alter sterben. So waren nahezu drei Viertel der an Kreislauferkrankungen Gestorbenen bereits mindestens 75 Jahre alt. Aufgrund der höheren Lebenserwartung der Frauen waren zwei von drei dieser gestorbenen Personen weiblich. Im Unterschied dazu waren aber bei der Krebssterblichkeit mehr Männer als Frauen betroffen (25 316 Männer gegenüber 22 843 Frauen); vor allem an bösartigen Neubildungen der Atmungsorgane starben mehr als doppelt so viele Männer (7 775 Fälle) wie Frauen (3 456). (LDS NRW)

Duisburg, 30. Juli 2007 - Historischer Kalender
Städtebauliches Gutachten zu Sanierungsverfahren im Duisburger Norden im Netz
Unter www.gruenguertel-nord.de finden Interessierte ab sofort auch das städtebauliche Gutachten zu den geplanten Sanierungsverfahren im Duisburger Norden in der Langversion als PDF-Datei. In diesem von der Firma Deloitte/Innova erarbeiteten Gutachten geht es um die Beurteilung der Situation in den Untersuchungsgebieten nach städtebaulichen, sozioökonomischen und immobilienwirtschaftlichen Gesichtspunkten.
Die gedruckte Fassung wird ab Dienstag, 31. Juli 2007, vorliegen und in den Bürgerdialogzentren in Marxloh und Bruckhausen, in den Bezirksämtern Hamborn und Meiderich/Beeck sowie bei der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg am Schwelgern-Stadion zur Einsicht ausgelegt.

Zahl der BAföG-Empfänger in NRW auf Vorjahresniveau
164 300 Schüler(innen) und Studierende in Nordrhein-Westfalen erhielten im Jahr 2006 Leistungen nach dem
Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt,
waren das fast so viele (-0,3 Prozent) Geförderte wie im Jahr 2005. Fast zwei Drittel der BAföG-Empfänger(innen)
waren Studierende (105 600), ein Drittel waren Schülerinnen und Schüler (58 700).
Bei den Studierenden belief sich der durchschnittliche monatliche Förderbetrag im Jahr 2006 auf 372 Euro pro
Kopf und lag damit unter dem Niveau des Vorjahres (373 Euro). Etwa die Hälfte (50,2 Prozent) der geförderten
Studierenden erhielt eine Teilförderung, d. h. sie erhielten nicht den maximal möglichen Betrag, da ihr eigenes Einkommen oder das der Eltern eine bestimmte Grenze überschritt. Die Übrigen wurden mit dem vollen
Förderbetrag unterstützt. Eine Vollförderung ist u. a. abhängig von der Art der Unterbringung (bei den Eltern
oder in einer eigenen Wohnung). Immerhin nutzte 2006 mehr als ein Viertel der studierenden BAföG-Geförderten
die Vorteile des "Hotels Mama": 27,4 Prozent der Geförderten lebten noch bei ihren Eltern.
Der für die BAföG-Leistungen Studierender in Nordrhein-Westfalen aufgewendete Gesamtbetrag lag im Jahr 2006 bei
324 Millionen Euro. (LDS NRW)

Duisburg, 25. Juli 2007 - Historischer Kalender 
Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Am Mittwoch, 1. August, lädt Oberbürgermeister Adolf Sauerland zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 30. Juli, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Jugendliche aus Duisburgs türkischer Partnerstadt Gaziantep zu Besuch in Duisburg
Vom 16. Juli bis zum 5. August ist eine 21-köpfige Gruppe Jugendlicher aus Duisburgs türkischer Partnerstadt Gaziantep zu Besuch in Duisburg. Die 16 bis 18 Jahre alten Jugendlichen lernen in den drei Wochen intensiv Deutsch und Englisch und machen sich mit dem Leben und der Kultur vor Ort vertraut.
Das städtische Referat für Repräsentation und Internationale Beziehungen und die RAA betreuen die Gäste aus der Türkei. Neben dem Sprachunterricht wurde auch ein umfangreiches Rahmenprogramm organisiert. So werden die Jugendlichen mit ihren Betreuern am 31. Juli auch von Oberbürgermeister Adolf Sauerland im Rathaus empfangen. Sie dürfen sich nicht nur auf ein paar nette Worte freuen, sondern auch auf kulinarische Köstlichkeiten aus der türkischen Küche.

NRW-Ausfuhr im Mai um 6,6 Prozent gestiegen
 Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im Mai 2007 Waren im Wert von 14,2 Milliarden Euro. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 6,6 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor. Der Wert der Importe überstieg mit 14,4 Milliarden Euro das entsprechende Vorjahresergebnis um 7,0 Prozent.
Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27) fielen die Ausfuhren mit 9,5 Milliarden Euro um
6,8 Prozent höher aus als im Mai 2006. Bei den Einfuhren aus den EU-Ländern war ein Anstieg um 13,2 Prozent auf
9,7 Milliarden Euro zu verzeichnen.
Für die ersten fünf Monate 2007 ermittelten die Statistiker einen Anstieg der Exporte um 13,0 Prozent auf 72,4 Milliarden Euro; der Wert der Importe stieg um 8,1 Prozent auf 74,4 Milliarden Euro.
Hinweis: Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und
anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen
nur begrenzt sinnvoll. (LDS NRW)

Duisburg, 28. Juli 2007 - Historischer Kalender
Entdeckungen mit dem Freundeskreis des Wilhelm Lehmbruck Museums

Sonderausstellung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Flagge zeigen!
„Flagge zeigen! Eine Spurensuche nach Schifffahrtsunternehmen und ihren Flaggen. Flaggen und Abzeichen aus der Sammlung Karl Scherf“ heißt die Sonderausstellung, die das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am Freitag, 10. August eröffnet.
Sie präsentiert eine der umfangreichsten Tisch- und Mützenflaggensammlungen. Dazu sind historische Zeugnisse aus den Museumsdepots zu sehen, etwa ein Geschirr der Firma Raab Karcher oder ein Original-Haniel-Hahn.

NRW-Verbraucherpreisindex: +1,9 Prozent gegenüber Juli 2006, +0,3 Prozent gegenüber Juni 2007
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik zwischen Juli 2006 und Juli 2007 um 1,9 Prozent auf 112,3 Punkte (Basisjahr 2000 = 100) gestiegen. Gegenüber dem Vormonat (Juni 2007) stieg der Preisindex um 0,3 Prozent.
Gegenüber Juni 2007 erhöhten sich neben den Heizölpreisen (+3,2 Prozent) saisonbedingt vor allem die Preise für
Pauschalreisen (+16,3 Prozent). Preisgünstiger war dagegen Bekleidung (-3,8 Prozent).
Im Vergleich zum Juli 2006 musste u. a. für Brot und Dauerbackwaren (+4,7 Prozent) und für pharmazeutische
Erzeugnisse (+4,0 Prozent) mehr ausgegeben werden. Die Preise für Haushaltsenergien (insgesamt: +2,8 Prozent) entwickelten sich weiter uneinheitlich: Während Strom teurer war als im Juli 2006 (+8,3 Prozent), lagen die Preise für Heizöl um 7,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. (LDS NRW)

NRW: Durchschnittliches verfügbares Einkommen je Einwohner bei 18 724 Euro
Im Jahr 2005 verfügte jeder Einwohner in Nordrhein-Westfalen über ein durchschnittliches Einkommen von 18 724 Euro. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 384 Euro mehr als im Jahr zuvor. Mit 22 295 Euro wies der Kreis Mettmann 2005 das höchste verfügbare Einkommen aller 31 Kreise und 23 kreisfreien Städte in NRW auf. Auf den nächsten Plätzen folgten der Kreis Olpe (22 137 Euro), der Rheinisch-Bergische Kreis (22 015 Euro) und die Stadt Solingen (21 529 Euro). Die niedrigsten Einkommen ermittelten die Statistiker für die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (15 536 Euro), Duisburg (15 412 Euro) und Hamm (15 402 Euro).
Unter den 373 kreisangehörigen Städten und Gemeinden wies Bad Honnef im Rhein-Sieg-Kreis 2005 mit 50 109 Euro pro Einwohner und Jahr das höchste verfügbare Einkommen auf, gefolgt von Issum im Kreis Kleve (39 458 Euro) und Schalksmühle im Märkischen Kreis (36 507 Euro). Am unteren Ende der Skala rangierten Selfkant im Kreis Heinsberg (14 181 Euro) und Bergkamen im Kreis Unna (14 326 Euro).
Die teils erheblichen regionalen Unterschiede beruhen auf den örtlichen Einkommensstrukturen: Kommunen, in denen ein größerer Teil der Einkünfte aus Arbeitnehmertätigkeiten, Gewerbebetrieben oder Vermögen stammt, erzielen höhere Werte als solche, in denen relativ viele Bürger für ihren Lebensunterhalt auf die sozialen Sicherungssysteme angewiesen sind.
Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensumverteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht. (LDS NRW)
Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie hier.

Duisburg, 27. Juli 2007 - Historischer Kalender
Auffahrtrampe zum Autobahnzubringer am Marientor in Duisburg-Mitte gesperrt
Ab Freitag, 27. Juli, 21 Uhr, bis Montag, 30. Juli, 5 Uhr, muss die Auffahrtrampe zum Autobahnzubringer der A 40 gesperrt werden. Von der Steinschen Gasse aus kann dann nicht mehr direkt Richtung A 40 bzw. Richtung Ruhrort gefahren werden. Es müssen dringende Brückenarbeiten durchgeführt werden, so dass eine Sperrung unumgänglich ist. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert.

Kanalbaumaßnahmen in Duisburg-Wehofen
Bei einer Kanaluntersuchung wurde festgestellt, dass der Kanal im Bereich der Straße Am Dyck Höhe Haus-Nr. 29-31 in Duisburg-Wehofen auf einer Länge von ca. drei Metern zusammengebrochen ist.
Die Bauarbeiten beginnen am Montag, den 30.07.2007 und werden voraussichtlich Ende der Woche abgeschossen sein.
Eine Umleitung über die August-Thyssen-Straße wird ausgeschildert. Es wird darauf hingewiesen, dass es aufgrund der Erdbauarbeiten zu kurzfristigen Änderungen der vorgesehenen Verkehrsführung kommen kann.
Die Wirtschaftsbetriebe sind bemüht, die Belastungen so gering wie möglich zu halten, bitten jedoch um Verständnis für unvermeidliche Behinderungen.

Erreichbarkeit von DuisburgSport während der Kanu-WM
Die Kanu-Weltmeisterschaft vom 8. bis 12. August an der Wedau wirft ihre Schatten voraus: Ab 30. Juli wird DuisburgSport seine Räume an der Kruppstraße 30 b an die Organisationsleitung der 36. Kanu-Rennsport-Titelkämpfe, zu der Top-Athleten aus 85 Nationen in Duisburg erwartet werden, abtreten. Bis 13. August sind dann die Betriebsleitung des städtischen Eigenbetriebs und der Bereich C (Zentrale Dienste/Organisation) im Bezirksamt Süd, der Bereich D (Sportförderung u. Sportstätten) in der Bezirkssportanlage (BSA) III, der Bereich F (Veranstaltungsmanagement/Schulsport) in der Karl-Lehr-Realschule sowie die Projektgruppe der Kanu-WM im Umkleidehaus der MSV-Arena und in der BSA III untergebracht.
Während dieser Zeit bittet DuisburgSport telefonischen Kontakt lediglich über die Servicehotline unter (0203) 283-4444 aufzunehmen.

„Duisburg – die neue Geschichte einer alten Stadt“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum, Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen, lädt am kommenden Sonntag, 29. Juli, um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung ein. Die neue Dauerausstellung zur Duisburger Stadtgeschichte wird vorgestellt von Museumssprecher Werner Pöhling. Der Eintritt beträgt drei Euro.

Kindertheaterprogramm "Vorhang auf!" ist da
Im neuen Design und mit frischen Farben liegt die aktuelle Ausgabe des Kindertheaterprogramms "Vorhang auf!" ab sofort an allen bekannten öffentlichen Stellen aus. Das Programm richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 20 Jahren und erscheint im Juli und Januar des Jahres.
"Vorhang auf!" beinhaltet insgesamt 130 Veranstaltungen. Davon sind etwa 90 Theaterveranstaltungen und 20 Konzert-, Musik- und Ballettaufführungen, verteilt über den Gesamtraum Duisburg. Spielstätten sind das Theater Duisburg, das Kinder- und Jugendtheater KOM'MA, die Niederrheinische Musik- und Kunstschule, die Bezirks- und Zentralbibliothek und viele mehr.
Zu den Programm-Highlights zählen das Theaterfestival SPIELARTEN 2007 für Kinder und Jugendliche im Oktober, die Internationale Kinder- und Jugendbuchausstellung  im Oktober, die 13. Neumühler Kinder- und Jugendtheatertage im November, der Jugendclub Spieltrieb im Theater Duisburg mit einem Kennenlernwochenende sowie Konzerte und Oper für Kinder und Jugendliche.
Für die jeweiligen Veranstaltungen gibt es eine Übersicht zu den Veranstaltungsorten und Kartenverkauf, vereinzelt versehen mit einem Stadtplan-Ausschnitt.
Die Broschüre, gefördert durch die Franz Haniel & Cie. GmbH, gibt es im Internet unter
www.theater-duisburg.de/vorhangauf. Weitere Informationen bei Bettina Hüffken unter 3009-101.

Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte:Vom Einbaum zum Containerschiff
Seit Urzeiten nutzen die Menschen das Wasser zur Fortbewegung. Über Tausende von Jahren wurden die Schiffe im Landesinneren mit Muskelkraft von Menschen und Tieren vorwärts bewegt. Im 19. Jahrhundert kam der Dampfantrieb. Die modernen Binnenschiffe fahren mit Dieselmotoren.
Über die Jahrhunderte wandelten sich auch die Baumaterialien und die transportierten Lasten. Wenig scheint der Einbaum aus vorchristlicher Epoche mit einem Containerschiff aus heutiger Zeit gemeinsam zu haben. Oder doch etwas?
Antworten auf diese und weitere Fragen können interessierte Besucher am kommenden Sonntag ab 15 Uhr stellen. Dann nämlich lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt zu öffentlichen Führungen ein.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg
Tel. 0203 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de, info@binnenschifffahrtsmuseum.de

Duisburg, 26. Juli 2007 - Historischer Kalender 
Bürgerbegehren für Klinik-Mehrheit
Auf mehr als 3000 Seiten finden sich mehr als 18 000 Unterschriften zum Bürgerbegehren für den Erhalt des Mehrheitspaketes der Stadt und damit der Gemeinnützigkeit der Wedau-Kliniken.  Grund war die Veräußerung von 49 Prozent der städtischen Anteile an den Kliniken an die Münchner Sana-Gruppe mit der Option für Sana zum Erwerb weitere Anteile. Die Stadt muss nun prüfen, ob die Mindestzahl von 15 000 Unterschriften von wahlberechtigten Bürgern tatsächlich unter den 18 000 eingegangnen enthalten sind. Ist das der Fall, muss der Rat neu beraten.
In Wäschekörben tragen Verdi-Geschäftsführer Thomas Keuer und Horst Schmidt die Aktenordner mit den Unterschriften ins Rathaus
 

Geschafft: 18.062 Unterschriften gegen weitere Privatisierung
Bürgerbegehren für den Erhalt der Mehrheitsanteile der Stadt am Klinikum Duisburg war erfolgreich

Die Bürgerinitiative für den Erhalt der Gemeinnützigkeit und den mehrheitlichen Verbleib der Mehrheitsanteile am Klinikum Duisburg hat heute im Rathaus der Stadt insgesamt 3623 Listen mit 18.062 Unterschriften übergeben. Damit wurde die erforderliche Zahl von 14.900 deutlich überschritten.
Pünktlich um 15.00 Uhr konnte die Delegation die in 11 Aktenordnern zusammengefassten Unterschriftenlisten im Rathaus übergeben. Dem Anlass entsprechend hatte man diese in einem Krankenbett vom ver.di Büro über die Beekstraße zum Rathaus gefahren.
Die Übergabe der Unterschriften erfolgte u.a. durch den Duisburger ver.di Vorsitzenden Thomas Keuer, Alt-Oberbürgermeister Josef Krings und den ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden von Klöckner & Co., Horst Schmidt.
Nun heißt es für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung stempeln, zählen und prüfen. Thomas Keuer ist zuversichtlich und ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Seinen Dank sprach er allen Unterstützern und Helfern bei der Unterschriftensammlung aus.
"Verdi und die Bürgerinitiative erwarten nun, dass der Rat der Stadt Duisburg das Bürgerbehren respektiert und sich der Forderung nach Erhalt des Klinikums als öffentlichem Krankenhaus anschließt!", so Thomas Keuer.
Anderenfalls käme es Ende des Jahres zu einem Bürgerentscheid. Dann würden alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt zur Abstimmung an die Wahlurnen gerufen. Auch hier ist sich das Bürgerbegehren sicher, die dann erforderliche Zahl von 20 Prozent der Wahlberechtigten für den Erhalt der städtischen Klinik zu erreichen.
Harald Molder

Am 1. August beginnt die Nachtabschaltung zahlreicher Ampeln im Stadtgebiet
Im April hatte der Rat der Stadt beschlossen, eine Vielzahl von Lichtsignalanlagen nachts abzuschalten. Das Warten bei Rot auf leergefegten Straßen hat dann ein Ende. Zusätzlich werden erhebliche Kosten eingespart. Die Abschaltung erfolgt zweistufig: von 20 Uhr bis 6 Uhr die Fußgängerüberwege und von 23 Uhr bis 5 Uhr alle übrigen Anlagen.
Am Mittwoch, 1. August, werden zunächst sämtliche Ampeln, die über den zentralen Verkehrsrechner geschaltet werden, umgestellt. Bis Mitte August folgen dann nach und nach diejenigen Lichtsignalanlagen, welche über eine separate Schaltung verfügen. Eine Liste der betreffenden Anlagen ist zu finden im Internet unter www.duisburg.de in der Rubrik „Planen/Bauen/Wohnen“.
Bei der Auswahl der abzuschaltenden Ampelanlagen wurde in erster Linie die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer berücksichtigt. Es wurden nur Bereiche ausgewählt, bei denen auch ohne Lichtzeichen ein sicherer Verkehr möglich ist. Die Verwaltung erhofft sich eine deutliche Reduzierung der Lärmimmissionen durch entfallende Brems- und Anfahrgeräusche. Auch der Schadstoffausstoß dürfte hierdurch deutlich zurückgehen. Die Akzeptanz einer roten Ampel bei Nacht ist insbesondere bei Fußgängern ohnehin fraglich. Der Autofahrer hat nun vielerorts freie Fahrt und muss sich nicht mehr über sinnloses Warten ärgern. Vor allem in der Anfangsphase sollte aber besonders vorsichtig gefahren werden. Bei Ampelanlagen, die nicht in Betrieb sind, gilt automatisch die im Kreuzungsbereich vorhandene Beschilderung bzw. rechts vor links. 
Die betroffen Ampelanlagen, die Kosten, Auswirkungen und Erfahrungen anderer Städte

Duisburg à la carte - Neuer amtlicher Stadtplan erschienen
Der neue amtliche Stadtplan der Stadt Duisburg weist eine Entwicklung gegen den Trend auf: Duisburg wächst. 22 neue Straßen finden sich im Straßenverzeichnis, das jetzt 2988 Straßen und Plätze umfasst. Alphabetisch sortiert und mit der Postleitzahl zugeordnet ist das Verzeichnis informativ aufgebaut. Damit wird er zur unverzichtbaren Hilfe für jeden, der sich in Duisburg zurechtfinden muss.
Kennen Sie den Platz "Am Silberpalais", den "Yitzhak-Rabin-Platz" oder die Straße "Am Gebrannten Heidgen"? Diese und weitere 19 neue Straßen und Plätze verzeichnet der neue Stadtplan. Und damit gibt er auch wichtige Schritte der Stadtentwicklung wieder. Der Angerbogen ist jetzt nicht mehr Freifläche sondern Wohngebiet, ebenso das ehemalige Kasernengelände in Wanheim-Angerhausen.
Die Schüler des großen Gerhard Mercator, die Kartographen des Amtes für Baurecht und Bauberatung, haben in Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Ruhr die Neuauflage erstellt. Wo Corputius den ersten Stadtplan Duisburgs noch zeichnete wird heute mit digitaler Technik das Stadtplanwerk erstellt. Mehrere hundert einzelne Korrekturen unterscheiden den neuen Plan von seinem Vorgänger aus dem Jahr 2003. Neben den Straßen und Flächennutzungen weist er auch wieder die Nahverkehrslinien auf.
Die Neuauflage wird als "gefalztes" für fünf Euro in der Tourist Information, Königstraße 86, und in einzelnen Buchhandlungen angeboten. Ein "plano" Exemplar - ungefalzt, zum Beispiel als Wandplakat, kann direkt beim Amt für Baurecht und Bauberatung, Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, Zimmer 332-337 bezogen werden. Und wer es noch bequemer will: Bestellungen sind online per E-Mail möglich: stadtplan@stadt-duisburg.de.
Die Internetversion des Stadtplans unter www.duisburg.de wird ebenfalls durch die Neuausgabe ersetzt. Hier werden dann aktuelle Planänderungen online nachgetragen. Und noch ein Wunsch: Das Stadtgebiet ist groß und eine Fülle von Informationen in den Plan umzusetzen. Dabei kann natürlich auch mal was übersehen werden. Deshalb ist es ausdrücklich erwünscht, aktiv an der Aktualisierung und Fortschreibung des Stadtplans mitzuwirken. Das Team der Kartographen freut sich unter stadtplan@stadt-duisburg.de über Korrekturhinweise und Anregungen.


Stellungnahme des Beigeordneten Reinhold Spaniel zur Einführung des Kommunal-Kombi
Sozialdezernent Reinhold Spaniel erkennt das Bemühen an, Regionen mit signifikant hoher Arbeitslosigkeit eine besondere Förderung zukommen zu lassen. Es geht um den zum 1. Oktober 2007 einzuführenden „Beschäftigungszuschuss für Langzeitarbeitslose mit Verhinderungshemmnissen“. Reinhold Spaniel mahnt jedoch eine ausreichende Finanzierung des Programms an, die es den Kommunen ermöglicht, zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten auch tatsächlich zu schaffen.
Die Eckpunkte des Bundesprogramms „Kommunal-Kombi“ sehen vor, in Städten mit mehr als 15 Prozent Arbeitslosigkeit zusätzliche und im öffentlichen Interesse liegende Arbeiten zu schaffen (Instandsetzung, Reinigung von Spiel- und Sportgeräten, Sportplätzen oder Begleitung in Bussen und Bahnen). Personen, die länger als zwei Jahre arbeitslos sind, sollen in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis für die Dauer von drei Jahren beschäftigt werden können. An der Finanzierung sollen sich Kommunen, Bund und Länder beteiligen. Außerdem sollen Mittel aus dem europäischen Sozialfond fließen.
Reinhold Spaniel: „Ich erkenne das Bemühen an, Regionen mit signifikant hoher Arbeitslosigkeit eine besondere Förderung zukommen zu lassen. Hierin ist ein richtiges Signal gerade an viele Bürgerinnen und Bürger von Kommunen in den besonders belasteten Städten zu sehen, die trotz der relativen Entspannung am Arbeitsmarkt wegen Dauerarbeitslosigkeit nur sehr geringe Chancen auf Beschäftigung haben. Um eine dauerhafte Ausgrenzung dieser Menschen aus dem sozialen Leben zu vermeiden, sind alle Bemühungen zu begrüßen, ihnen Perspektiven zu geben.“
Der Beigeordnete warnt jedoch davor, die Integration in den ersten Arbeitsmarkt aus den Augen zu verlieren: „Die dauerhafte Integration in den ersten Arbeitsmarkt muss nach wie vor das Ziel aller Bemühungen bleiben. Dieses Ziel darf auch für langzeitarbeitslose Menschen in strukturschwachen Gebieten nicht aus den Augen verloren werden. Für Regionen, in denen mittelfristig eine solche Integration nicht für alle und vor allen Dingen sofort möglich ist, kann die Einführung eines Beschäftigungsprogramms eine sinnvolle Ergänzung darstellen.“
Diskussionswürdig ist aus seiner Sicht jedoch, dass die geplanten Beschäftigungsmöglichkeiten auf drei Jahre befristet werden, so dass für die Hilfebedürftigen keine langfristige Perspektive entsteht. Nach Auslaufen der dreijährigen Förderung ist eine Anschlussbeschäftigung jedenfalls fraglich. Insofern sind die Kommunen unter einem politischen Druck dem Betroffenen Neuangebote zu machen.
Zu bedenken ist auch, das es sich bei der Schaffung zusätzlicher Beschäftigungsgelegenheiten um eine freiwillige Leistung handelt, deren Finanzierung bei Gemeinden, die unter dem Diktat eines Haushaltssicherungskonzeptes stehen, aus allgemeinen Haushaltsmitteln kommunalrechtlich unzulässig ist.
Reinhold Spaniel plädiert daher für eine Lösung, bei der der neben den Bundesmitteln erforderliche städtische Anteil an der Gesamtfinanzierung aus Mitteln der ARGE Duisburg sichergestellt wird.

Am Stau vorbei  mit http://www.autobahn.nrw.de/

Duisburg, 24. Juli 2007 - Historischer Kalender 
DStGB zur Bahnprivatisierung: Leistungseinschränkungen im ländlichen Raum zu befürchten - Teilprivatisierung der Bahn darf Regionalverkehre nicht gefährden!

Oberbürgermeister Sauerland beim Städtebaukongress in China
Oberbürgermeister Adolf Sauerland reist auf Einladung der Stadtverwaltung von Shenyang in die nordostchinesische Metropole zu einem internationalen Städtebaukongress. Er gehört zu insgesamt 150 Experten aus der ganzen Welt, die am 25. und 26. Juli 2007 auf dem "China Shenyang International Summit Forum on Urban Innovation" zu den eigenen Erfahrungen mit den Themen Strukturwandel und Stadtumbau sprechen sollen. Für die Veranstalter stellt Duisburg ein Paradebeispiel für erfolgreichen Strukturwandel dar, von dem man lernen möchte. Neben der Duisburger Delegation sind beispielsweise auch Vertreter aus dem Kalifornischen Santa Cruz, dem Kanadischen Ottawa, dem Japanischen Kawasaki, aus Irkutsk oder Harare zum Kongress geladen.
Oberbürgermeister Sauerland wurde ferner gebeten, die wirtschaftlichen Stärken Duisburgs vorzustellen und mögliche Kooperationsfelder mit China vorzuschlagen. Begleitet wird der Oberbürgermeister von Ralf Meurer, dem Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg, sowie von Frau Yiwei Shen, der Vorstandsvorsitzenden der in Duisburg ansässigen Business Europe China AG. Die Delegation wird am Sonntag wieder zurück erwartet.

Empfang für Vorstand des türkischen Fußballerstligisten Gaziantepspor im Rathaus
Eigentlich wollte der Fußballerstligist aus Duisburgs türkischer Partnerstadt Gaziantep in diesem Jahr kein Trainingslager im Ausland bestreiten. Wegen des Trainerwechsels haben sich die Verantwortlichen von Gaziantepspor nun kurzfristig doch ins niederländische Doorwerth begeben, wo sich der Verein bereits im vergangenen Jahr auf die abgelaufene Saison vorbereitet hatte. Von daher lag es nahe, dass der Vorstand - genauso wie im Vorjahr - eine Stippvisite in die nahegelegene deutsche Partnerstadt unternahm.
Im Rathaus wurde die Delegation unter Leitung des 2. Vorsitzenden von Gaziantepspor, Ömer Celik, von Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Alt-OB Josef Krings und MSV-Boss Walter Hellmich empfangen.
Schnell waren sich alle Beteiligten einig, dass eine engere Kooperation der beiden Fußballvereine helfen könnte, die Städtepartnerschaft mit noch mehr Leben zu füllen. Es wurde über mögliche Austausche im Jugendbereich bis hin zu einem Trainingsaufenthalt von Gaziantepspor in Duisburg mit einem Spiel der beiden Vereine gesprochen. Der Duisburger Gaziantep Kulturverein soll jetzt als Mittler zwischen den beiden Fußballclubs helfen, eine Kooperation im nächsten Jahr zu organisieren.

Duisburg, 23. Juli 2007 - Historischer Kalender 

Keine Sondersteuer für kommunale Wohnungsunternehmen - Klimaschutz und Verbesserungen für Mieter gefährdet
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund lehnt die Einführung einer kommunalen Sondersteuer bei den kommunalen Wohnungsgesellschaften nachdrücklich ab. Nach jüngsten Planungen des Bundesfinanzministeriums soll eine pauschale Steuer von drei Prozent auf sämtliche Rücklagen der öffentlichen Wohnungsbetriebe erhoben werden. Die Wohnungsgesellschaften würden dadurch mit ca. 2,3 Mrd. Euro belastet. "Das ist mit uns nicht zu machen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg heute in Berlin.
Die Abgeltungssteuer würde ausgerechnet jene nachhaltig wirtschaftenden Wohnungsunternehmen in besonderer Weise belasten, die zugunsten von umwelt- und sozialpolitisch motivierten Investitionen traditionell auf Ausschüttungen verzichten. Das geht also zu Lasten von Klimaschutz und Verbesserungen für die Mieter. "Hier wird nachhaltiges Wirtschaften nachträglich bestraft!", sagte Landsberg. Hinzu kommt, dass das steuerfreie Eigenkapital überwiegend entstanden ist, als die Wohnungsgesellschaften 1990 ihre Gemeinnützigkeit verloren haben. Die damalige Entscheidung kann nach 17 Jahren nicht einfach annulliert werden.
Landsberg wies weiter darauf hin, dass die Bestände an steuerfreiem Eigenkapital durch drei Gesetzesmaßnahmen entstanden seien:
· Der größte Anteil entfällt auf die Aufhebung der Wohnungsgemeinnützigkeit im Jahr 1990. Ziel der Maßnahme war es, zuvor steuerbefreite Wohnungsunternehmen zu tragfähigen Bedingungen in die Steuerpflicht zu entlassen. Hierzu sollten ihre bis dato angesammelten stillen Reserven auf der Unternehmensebene von der Besteuerung befreit werden. Die steuertechnische Umsetzung verlangte eine Umwandlung der Reserven in steuerfreies Eigenkapital. Soweit dieses Eigenkapital nunmehr auf der Unternehmensebene besteuert werden soll, werde die eindeutige Entscheidung zur Steuerbefreiung nach mehr als 17 Jahren nachträglich annulliert.
· Ein zweiter wesentlicher Bestandteil resultiert aus der Altschuldenhilfe für die ostdeutsche Wohnungswirtschaft. Auch hier musste aus steuertechnischen Gründen ein steuerfreier Ausgleichsposten geschaffen werden, damit diese Zinszuschüsse nicht als Unternehmenserträge der Besteuerung unterworfen werden. Damit führe eine Abgeltungssteuer auf Unternehmensebene materiell zu einer nachträglichen Kürzung bereits vor langer Zeit gewährter Subventionen.
· Einen dritten Bestandteil bilden steuerfreie Investitionszulagen, die vor allem zum Zwecke des Aufbauprogramms Ost vergeben wurden. Eine Abgeltungssteuer würde diese Förderprogramme nachträglich kürzen.

Allen drei Förderkategorien war das Ziel gemein, die stillen Reserven bzw. die Zins- und Investitionszuschüsse in den Unternehmen zu halten. Deshalb sollte der Verbleib der Mittel im Unternehmen durch eine dauerhafte Steuerfreistellung auf Unternehmensebene privilegiert werden. Daraus folge, dass eine steuerliche Belastung allenfalls auf der Anteilseigner-Ebene (also bei Ausschüttung) erfolgen dürfe.

Duisburg, 21. Juli 2007 - Historischer Kalender 
Der "normale" Verkehr vor dem Stadttheater - ein "Fußball-Aktions-Thema" der FDP Duisburg
Fußballspielen vor dem Stadttheater. Ob Friedrich Schiller dies mit seinem "Großen Spiel" in der "Huldigung der Künste" gemeint hat? - Die Verwaltung glaubt nicht daran, dass das Beispiel der FDP Schule machen wird.
Der Beigeordnete Jürgen Dressler (Bildmitte unten links), zuständig für die Stadtentwicklung, in der Diskussion mit FDP-Vorstandsmitgliedern.
Dressler: "Das wir den Platz gebaut haben, ist politisch richtig! - Es gab nur zwei Alternativen, entweder kein Verkehr vor dem Theater, oder den Verkehr über diesen Platz zu lenken.  Fotos Manfred Schneider

 

Realschule Süd: IMD setzt Sensortechnik zur Überwachung des Kohlendioxidgehalts in Schulräumen ein
Bereits mehrfach wurde über die schlechten Luftverhältnisse in Räumen einiger Schuleinrichtungen in den Medien berichtet. Diese verursachen bei den Unterrichtsteilnehmern u.a. Konzentrationsschwäche und Ermüdungserscheinungen, das Lernen wird somit beeinträchtigt.
Das Immobilien-Management Duisburg (IMD) hat sich im Zuge der Fenster- und Fassadensanierung, die seit April diesen Jahres an der Realschule-Süd, Am Ziegelkamp, durchgeführt wird, dieser Problematik angenommen und mit in die Planungen einbezogen. Die Abbrucharbeiten der stark beschädigten Waschbetonfassade sind bereits abgeschlossen. In den nächsten Wochen erfolgt die Fenster- und Fassadensanierung, die einige Neuerungen aufweist: In der Steuer- und Regeltechnik der neuen Fenster- und Sonnenschutzanlagen überwachen demnächst  Sensoren den Kohlendioxidgehalt der Klassenraumluft. Bei Überschreitung der vorgegebenen Grenzwerte öffnen sich automatisch die elektrisch gesteuerten Oberlicht-Fenster. Zudem sind extra "Lüftungsflügel" ausgebildet worden, die im Bedarfsfall durch die Schüler geöffnet werden können.
Und noch etwas Besonderes ist vorgesehen: In den Sommermonaten wird zur Auskühlung der aufgeheizten Bauteile eine automatische Lüftung der Klassenräume über Nacht vorgenommen. Diese führt den Klassenräumen während der Abend- und Nachtstunden zusätzliche Frischluft zu. Somit wird den Nutzern bereits zum frühmorgendlichen Unterrichtsbeginn ein behagliches Raumluftklima bereitet. Das Immobilien-Management Duisburg geht davon aus, dass die Maßnahme voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen sein wird.

Mit dem OB auf City-Tour - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Duisburg, 20. Juli 2007 – Mit Vorstandsmitgliedern des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), der in diesem Jahr 20 Jahre besteht, begaben sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, die Duisburger Radverkehrsplanerin Katharina Scheel (links) und der Pressereferent des OB´s, Josip Sosic (links neben dem OB), per Pedes auf eine City-Tour, um sich über die Verkehrssituation für Radfahrer zu informieren.
Auf der Rundfahrt vom Rathaus, über Innenhafen, Averdunkplatz, Radstation am Hbf-Ostausgang in Neudorf, Theatervorplatz und Dellplatz, wiesen die ADFC-Teilnehmer auf bestehende Mängel der Verkehrswege in der Innenstadt hin. So wurde zum Beispiel festgestellt, dass der für Radfahrer zu nutzende Weg am Innenhafen, beginnend bei alltours, urplötzlich in ein Durchfahrtsverbot endet. Ein sogenannter Schild(a)er-Streich! Auch fehlten vielerorts Hinweisschilder für Radfahrer.
Ob es einen Radfahrweg auf der, nach dem Masterplan, neu zu gestaltenden Königsstraße gibt, oder ob es ein „Zusammenleben“ von Fußgängern und Radfahrern wie bisher gibt, ist noch nicht geklärt.
Der ADFC machte beim Abschlussgespräch im Rathaus deutlich, dass die Radfahrer nicht von der „KÖ“ verbannt werden dürfen. Oberbürgermeister Sauerland erklärte, dass die Verwaltung weiterhin den Dialog suchen und die Vermittlung für ein Gespräch mit der Politik erfolgen werde.
OB Sauerland im Gespräch mit ADFC-Mitgliedern
 (re. Peter Flesch) auf der Königsstraße
Dr. Peter Greulich, OB Sauerland und Dieter Depnering vom ADFC Arbeitskreis Verkehr vor der Kulisse der Five Boots
Duisburg, 20. Juli 2007 - Historischer Kalender 
Kein Notdienst für die Ausstellung von Ausweispapieren am kommenden Samstag
Am kommenden Samstag, 21. Juli, kann der Notdienst für die Ausstellung von Ausweispapieren in allen Bürger-Service-Stationen nicht angeboten werden. Der Grund sind dringende Serverarbeiten in den Bürger-Service-Stationen. Am morgigen Freitag steht der Notdienst wie gehabt bis 18 Uhr zur Verfügung. Wer also kurzfristig vor Reiseantritt feststellt, dass seine Ausweispapiere abgelaufen sind, sollte sich bis Freitagnachmittag bei Call Duisburg unter 0203/94000 melden. Dort wird geprüft, ob dem Anrufer geholfen werden kann und gegebenenfalls an diensthabende Sachbearbeiter vermittelt, um die Ausweispapiere auszustellen.

Diebstahl von Sinkkästen in Duisburg Neumühl und Duisburg-Neuenkamp
In der Nacht vom 18. auf den 19. Juli 2007 sind in der Theodor-Heuss-Straße in Duisburg-Neumühl 13 Sinkkästen gestohlen worden. Anfang des vergangenen Monats sind auf der Paul-Rückert-Str., der Benediktstr. und Am Schlütershof in Duisburg-Neuenkamp insgesamt acht Gullydeckel gestohlen worden.
Die 20 kg schweren Deckel haben einen Wert von je 100 Euro. Die gestohlenen Sinkkästen werden bzw. wurden von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg umgehend ersetzt. Neben dem wirtschaftlichen Schaden, der durch die Diebstähle entsteht, stellen die fehlenden Sinkkästen Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer dar, da es hierbei zu Unfällen und Verletzungen kommen kann.
Alle Schrotthändler in Duisburg sind darüber informiert, dass keine Sinkkästen angenommen werden dürfen. Die Wirtschaftbetriebe Duisburg bitten den Diebstahl von Sinkkästen durch deren Annahme nicht zu unterstützen.
Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, können bei der Polizei Duisburg unter (0203) 2800 gemeldet werden.

Gleisbauarbeiten der DVG auf der Kaiser-Friedrich-Straße in Duisburg-Marxloh
Wegen Gleisbauarbeiten der DVG auf der Kaiser-Friedrich-Straße in Duisburg-Marxloh können von Freitag bis Montag, 20 bis 23. Juli, die Gleise im Bereich Roonstraße nicht überfahren werden. Danach wird die Kaiser-Friedrich-Straße in Fahrtrichtung Röttgersbach komplett gesperrt. Dies Betrifft den Bereich zwischen Roonstraße und Schulte-Marxloh-Straße. Die Sperrung wird voraussichtlich bis zum Frühjahr 2008 erforderlich sein.
Mit Behinderungen ist zu rechnen. Ortskundige werden gebeten, den Baustellenbereich zu umfahren. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Fußgänger können die Gehwege im Baustellenbereich weiterhin nutzten.

Tunnel im Verlauf der Vohwinkelstraße in Duisburg-Untermeiderich wird für den KFZ-Verkehr gesperrt
Am Samstag, 21 Juli, wird der Tunnel im Verlauf der Vohwinkelstraße, Duisburg-Untermeiderich, kurz vor der Einmündung in die Straße "Am Nordhafen", vollständig für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Es werden Säuberungsarbeiten durchgeführt. Fußgänger und Radfahrer können den Tunnel jedoch passieren.

Kinderalarm: 1550 Kinder bei Pippi-Langstrumpf
Eine Fahrt zur Naturbühne Blauer See in Ratingen gibt es am Dienstag, 24. Juli, 12 Uhr, für alle 1550 Kinder, die am diesjährigen Kinderalarm des Jugendamtes teilnehmen. Auf dem Programm steht " Pippi Langstrumpf".

Duisburg, 19. Juli 2007 - Historischer Kalender 

Presseerklärung zur Durchsuchung der Geschäftsräume
Die Geschäftsstelle des Apothekerverbandes Nordrhein e.V. in Düsseldorf ist am 18. Juli auf Anordnung des Amtsgerichtes Bonn auf Antrag des Bundeskartellamtes durchsucht worden. Nach Informationen des Bundeskartellamtes bestehe der Verdacht, so der Beschluss des Amtsgerichtes, dass verschiedene Landesapothekerverbände ihre Mitglieder zu einer Bezugssperre gegenüber dem bundesweit tätigen Pharmagroßhändler Celesio/Gehe aufgerufen haben sollen. Dazu erklärt ein Sprecher des Apothekerverbandes Nordrhein e.V.: "Wir distanzieren uns von dem Vorwurf. Im Rahmen des Verfahrens wird sich die Haltlosigkeit des Verdachts herausstellen."

Fragestunde im Bezirksamt Mitte
Das Bezirksamt Mitte lädt ein zur Bewohnerfragestunde mit Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski und Polizeihauptkommissar Manfred Scholz am Freitag, 27. Juli, 10 bis 12 Uhr, im Bezirksamt Mitte, Sonnenwall 73, Zimmer 417.

Sonntagsführungen im Binnenschifffahrtsmuseum - Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte
In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden. Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag um 15 Uhr, ein. Teilnahme: ein Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis).
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg
Telefon 0203 / 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de, info@binnenschifffahrtsmuseum.de

VHS-Fotokurs
"Kleines ganz groß: Makrofotografie und Nahaufnahmen" heißt ein viertägiges Kompaktseminar der VHS, Königstraße 47, vom 26. bis 29. Juli, jeweils von 10 bis 15.30 Uhr. Das Seminar bietet Grundlageninformationen und praktische Übungen zu Themen wie formatfüllende Pflanzen-, Tier- und Schmuckaufnahmen mit Analog- oder Digitalkamera. Die Teilnahmegebühr beträgt 90 Euro.

 

Duisburg, 18. Juli 2007 - Historischer Kalender 

Verstopfte Abwasserpumpwerke durch unsachgemäße Entsorgung von Zellstofftüchern
In der letzten Zeit ist es vermehrt zu Problemen in Abwasserpumpwerken der Wirtschaftbetriebe Duisburg in Rheinhausen / Bergheim und Baerl gekommen. Grund dafür sind Verstopfungen, die durch unsachgemäße Entsorgung von reißfesten Einmaltüchern (wie zum Beispiel: Einmalwaschlappen, Parkettreinigungstücher, Staubtücher, Sanitärreinigungstücher, etc.) entstehen. Diese können sich in den Abwasserpumpenwerken festsetzen und müssen dann aufwändig und kostenintensiv entfernt werden.
Die zusätzlichen Kosten, die durch den erhöhten Reinigungsaufwand wegen der unsachgemäß entsorgten Tücher entstehen, erhöhen die Betreiberkosten des Kanalnetzes. Dies wiederum kann eine Erhöhung der Abwassergebühren zur Folge haben. Zusätzlich besteht auch die Gefahr, dass Verstopfungen in den Kanalrohren auf dem eigenen Grundstück entstehen.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten die BürgerInnen daher auch im eigenen Interesse, die Herstellerangaben zur Entsorgung der Einmaltücher zu beachten und diese Tücher nicht über die Toilette, sondern über den Hausmüll zu entsorgen.

Duisburg, 17. Juli 2007 - Historischer Kalender 

Alle Daten zur Bewertung der Situation in den Untersuchungsgebieten zum Grüngürtel Nord liegen jetzt vor 
Nachdem vor einer Woche das Lufthygienegutachten zu den geplanten Sanierungsverfahren im Duisburger Norden veröffentlicht worden war, liegen jetzt auch die noch ausstehenden Gutachten zu den Themen „Lärm“ und „Städtebau“ vor. Im ersteren hat die Firma Lärmkontor GmbH Geräuschuntersuchungen für die Gebiete der Vorbereitenden Untersuchungen durchgeführt. Dabei wurden eine Lärmanalyse und ein Vergleich verschiedener Lärmschutzszenarien bei Rückbaumaßnahmen durchgespielt. Im städtebaulichen Gutachten der Firma Deloitte/Innova geht es um die Beurteilung der Situation in den Untersuchungsgebieten nach städtebaulichen, sozioökonomischen und immobilienwirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Auch diese Gutachten können unter
www.gruenguertel-nord.de heruntergeladen werden, das Lärmgutachten in der Lang- und in der Kurzversion, das städtebauliche Gutachten derzeit nur in der Kurzversion. Die bereits fertig gestellten Gutachten liegen ab Mittwoch, 18. Juli 2007, in gedruckter Form in den Bürgerdialogzentren in Marxloh und Bruckhausen, in den Bezirksämtern Hamborn und Meiderich/Beeck oder direkt bei der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg am Schwelgern-Stadion zur Einsicht aus. Die Langfassung des städtebaulichen Gutachtens wird in den nächsten Tagen ausgelegt.

Damit wird allen Betroffenen und der breiten Öffentlichkeit die Gelegenheit gegeben, die anzustrebenden Ziele der geplanten Sanierungsmaßnahmen und die damit verbundenen nachteiligen Auswirkungen zu erörtern, Anregungen fundiert darzustellen und Argumente zu den nachteiligen Auswirkungen zu äußern. Wie bereits angekündigt werden noch zwei Bürgeranhörungen im  Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen stattfinden.

Duisburg, 16. Juli 2007 - Historischer Kalender 

Radtour mit dem OB
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ADFC lädt auch in diesem Jahr Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland zu einer Fahrradtour durch die Stadt ein. Wie in den Vorjahren sollen für den Radverkehr in Duisburg relevante Themen angesprochen werden. In diesem Jahr geht es schwerpunktmäßig um den Masterplan Innenstadt von Lord Norman Foster.
Dieser hat bei seinen Überlegungen für eine Umgestaltung der Duisburger City dem Fußgänger- und Radverkehr eine größere Bedeutung beigemessen, ohne allerdings konkrete Pläne vorzustellen. Der ADFC möchte die Tour nutzen, um konkrete Vorschläge zur Umsetzung dieser grundsätzlichen Überlegung von Foster zu machen.
Außer Oberbürgermeister Adolf Sauerland radeln noch Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, Hubert Becker, Sachgebietsleiter im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Radverkehrsplanerin Katharina Scheel sowie Rolf Fehr von der Innenhafen Duisburg Entwicklungsgesellschaft mbH mit. Für den ADFC fahren u.a. mit: Dieter Depnering, Peter Flesch, Christian Martin und Herbert Fürmann.

VHS-Studienfahrt zur Biennale nach Venedig
Eine Studienfahrt zur Biennale nach Venedig bietet die Volkshochschule vom 22. bis 25. Oktober an. Die Biennale gilt als eine der bedeutendsten Ausstellungen zur Gegenwartskunst. Neben den Präsentationen in den Länderpavillons gibt es zahlreiche Sonderausstellungen in Museen und Palästen, wie im berühmten Palazzo Grassi oder im Museum Guggenheim.
Zum Programm der Studienfahrt gehören Führungen zu allen Ausstellungen der Biennale und den wichtigsten Länderpavillons sowie zu interessanten Sonderausstellungen. Im Rahmen von Stadtführungen wird die Geschichte und Kultur Venedigs immer wieder ein Thema sein.

Kritik an Absage der Verhandlungen über Krippenausbau - Kindergelderhöhung falsches Signal
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert Bund und Länder auf, sich endlich auf ein solides Finanzierungskonzept für den Krippenplatzausbau zu verständigen. "Es ist bedauerlich, dass der Bundesfinanzminister die notwendigen Gespräche mit den Ländern erneut vertagt habe", sagte Landsberg heute in Berlin. Wenn das familienpolitische Ziel des schnellen Krippenplatzausbaues erreicht werden soll, brauchen die Kommunen schon ab 2008 die notwendigen Finanzmittel für die Betriebs- und Investitionskosten. Vor einem Krippenspiel ohne Ende kann man nur warnen, denn dies würde die Eltern enttäuschen und der Politik in ihrer Glaubwürdigkeit schaden. Schon jetzt erwarten die Eltern die Erfüllung der Versprechungen von morgen. Solange die dauerhafte Finanzierung des Ausbaus nicht geklärt ist, macht es keinen Sinn, schon die nächsten politischen Versprechungen in die Welt zu setzen und eine Kindergelderhöhung in Aussicht zu stellen. Insofern kommt der Vorschlag der Bundesfamilienministerin zur falschen Zeit.
Landsberg appellierte erneut an Bund und Länder, den Kommunen insbesondere die notwendigen Betriebskosten bereits ab 2008 zur Verfügung zu stellen, denn gerade der erforderliche Personalaufbau kann nicht begonnen werden, wenn das Geld nicht vorhanden ist. Auch kritisierte er den Entwurf einer Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern, der äußerst bürokratisch aufgesetzt ist und sich allein auf die Investitionskosten bezieht.

Zahn der Zeit nagt auf der Ruhrorter Straße
Gemeinsam mit dem Ambulance Fire Service rückte der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld jetzt dem Wandbild auf der Ruhrorter Straße zur Hilfe.
Das Wandbild unter der A 40 wurde im Jahre 2001 von den Bürgerinnen und Bürgern erstellt. Das durch Umwelteinflüsse, doch etwas verstaubte Wandbild, wurde mit Wasser abgespritzt und die Farben neu aufgetragen.

Sascha Westerhoven, Vorsitzender des Allgemeinen Bürgervereins Kaßlerfeld,
"Das Tor zur Innenstadt" soll wieder im alten Glanz erscheinen.
 

 

Duisburg, 13. Juli 2007 - Historischer Kalender 

Regenbogen Duisburg erhält eine Spende der Jugendabteilung von Viktoria Buchholz für das ambulante Jugendprojekt
Die Jugendabteilung von Viktoria Buchholz hat jetzt wieder das traditionelle Sport- und Aktionswochenende „Kinder helfen Kindern“ auf der Platzanlage an der Sternstraße durchgeführt und den kompletten Erlös nun dem Jugendprojekt von Regenbogen Duisburg GmbH zur Verfügung gestellt. Trotz des eher durchschnittlichen Wetters kam eine erstklassige Summe von 1200 Euro zusammen. Mit diesem Geld wird Regenbogen Duisburg Kinder und Jugendliche, deren Leben durch eine psychische Krise aus der Bahn geraten ist, dabei unterstützen, wieder Fuß zu fassen.

„Wir freuen uns, über das große Engagement von Viktoria Buchholz“, bedankt sich die Geschäftsführerin von Regenbogen Duisburg, Elisabeth Hofmann. „Leider sind junge Menschen mit seelischen Problemen keine Ausnahme mehr,  da die Zahl der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die wegen seelischer Probleme Begleitung und Betreuung benötigen, in den vergangenen Jahren stetig gestiegen ist.“  
Sportler der Jugendabteilung von Viktoria Buchholz sowie die Geschäftsführerin Elisabeth Hofmann (l.) und Melanie Peter, Assistentin der Geschäftsführung.

1,8 Millionen Ausländer in NRW
Ende 2006 lebten in NRW 1 814 744 Ausländerinnen und Ausländer aus 187 Nationen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 365 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Jeder dritte Ausländer (32,3 Prozent) besaß einen türkischen Pass (583 941). 571 342 Mitbürger hatten die Staatsbürgerschaft eines ausländischen EU-Staates; die meisten davon waren Italiener (127 558), Polen (102 458) und Griechen (93 361).

Ein Vergleich der kreisfreien Städte und Kreise NRWs zeigt, dass die meisten Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Köln (10,4 Prozent), Düsseldorf (5,8 Prozent), Dortmund (4,5 Prozent) und Duisburg (4,1
Prozent) wohnen. In Düsseldorf leben nicht nur die meisten Japaner (53,7 Prozent aller Japaner in NRW),
sondern auch die meisten Mazedonier (14,1 Prozent), (Süd-)Koreaner (15,5 Prozent), Marokkaner (13,7 Prozent)
und Griechen (10,6 Prozent) des Landes. In Köln wohnt nicht nur jeder vierte Iraner (24,3 Prozent), sondern
Köln ist auch sonst die "multikulti"-Stadt NRWs mit 18,5 Prozent der Tunesier, 17,5 Prozent der Bulgaren, 17,4
Prozent der US-Amerikaner und 15,9 Prozent der Franzosen des Landes.
 In Essen leben 15,3 Prozent der Personen mit afghanischem und 14,2 Prozent derer mit libanesischem Pass. Mit einem Anteil von 20,7 Prozent aller in NRW lebenden Niederländer ist der Kreis Kleve Hochburg der Holländer.
Die Daten beruhen auf Angaben des Ausländerzentralregisters, das beim Bundesverwaltungsamt in Köln geführt wird. Die Daten weisen - anders als bei der "Fortschreibung des Bevölkerungsbestandes", bei der lediglich nach Deutschen und Nichtdeutschen differenziert werden kann - die Ausländerinnen und Ausländer nach Staatsangehörigkeiten aus.

Fahrspurensignalisierung auf der Brücke der Solidarität bis Ende Juli außer Betrieb
Im Zuge des Projektes Ruhrpilot wird die Fahrspursignalisierung der Rheinbrücke in Duisburg-Rheinhausen erneuert. Die Arbeiten der Firma Siemens verlängern sich bis Ende Juli. Die Fahrspursignalisierung bleibt aus diesem Grund weiterhin außer Betrieb. Die Verkehrsteilnehmer werden durch entsprechende Beschilderung auf die äußeren Fahrspuren geführt.

Rutschsicherheit  im Umkleidebereich des Rhein-Ruhr-Bades
Nachdem es im Umkleidebereich des Rhein-Ruhr-Bades zu Stürzen durch  Ausrutschen gekommen ist, wurde von einem anerkannten Institut (SÄUREFLIESNER-VEREINIGUNG E. V., Untersuchungs- und Beratungsinstitut für Wand- und Bodenbeläge, Burgwedel) festgestellt, dass der eingebaute Bodenbelag gemäß den geltenden Regelwerken grundsätzlich geeignet ist und der Bodenbelag im eingebauten, vorliegenden Zustand als hinreichend trittsicher zu bewerten ist.
Leider ist in keinem Schwimmbad das Restrisiko eines Sturzes nässebedingt auszuschließen - weder durch bauliche, noch durch technische Maßnahmen. Das Personal im Rhein-Ruhr-Bad bemüht sich jedoch, durch erhöhte Aufmerksamkeit im Umkleidebereich anfallende Nässe im Bodenbereich regelmäßig und kurzfristig zu beseitigen.

Duisburg, 12. Juli 2007 - Historischer Kalender 

Parkplatzentwicklung Innenstadt
Beim Thema "Parkplatzentwicklung in der Innenstadt" will Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler alle relevanten Beteiligten in den Entscheidungsprozess einbeziehen - so auch den Einzelhandelsverband. Letztendlich, so Dressler, entscheide allerdings der Rat der Stadt über eine Parkraumbewirtschaftung der Innenstadt.

Die Anregungen des Stadtplanungsdezernenten verstehen sich als Vorschläge, die den Anwohnern im Wasserviertel und im Dellviertel das Signal vermitteln sollen, mit ihren Parkproblemen nicht allein gelassen zu werden, nachdem die Experimentierphase für eine ausgeweitete Parkraumbewirtschaftung im Wasserviertel aufgrund einer juristischer Problemlage nicht weitergeführt werden durfte.
Bemerkenswert ist jedoch, so Jürgen Dressler, dass der Einzelhandelsverband die mit dieser Anregung verbundene eindeutige Begünstigung seiner Belange nicht erkannt habe. Gleichwohl ist Dressler sicher, gemeinsam mit allen Beteiligten zu einer intelligenten Lösung zu kommen.

City-Tour Card für Urlaub in Duisburg
Die seit dem Frühjahr eingeführte CityTourCard ist nicht nur ein Angebot für den auswärtigen Besucher, sondern auch eine Möglichkeit für die Duisburger Bevölkerung Highlights der Stadt günstig zu nutzen und bequem und umweltfreundlich mit der DVG auf Sightseeing-Tour zu gehen.
Die Duisburg Marketing Gesellschaft als einer der Vertriebspartner zeigt dies an einem Beispiel auf:
Ein Besuch des Casinos Duisburg, des modernsten Casinos Deutschlands im CityPalais am ersten Abend und am nächsten Tag ein Besuch des Zoos, gefolgt von einer Hafenrundfahrt mit der Weissen Flotte Duisburg, abgeschlossen von einer Fackelführung im Landschaftspark Duisburg-Nord – ein 24-stündiger Urlaubstag, der ausgesprochen vielfältig und spannend gestaltet ist. Als Normalpreis hätte der Besucher hierfür insgesamt 32,50 Euro bezahlt, wobei die Fahrt zu den Veranstaltungsorten noch gar nicht inkludiert wäre.
Ganz anders mit der CityTourCard Duisburg. Neben den Kosten der Karte, die bei 24-stündiger VRR-Berechtigung für die Tarifzone Duisburg nur 8,90 Euro betragen, ergibt sich ein Beispiels-Rabatt in Höhe 9,50 Euro auf die Eintrittskarten, so dass die Gesamtkosten incl. Nutzung des ÖPNV nur bei 31,90 Euro liegen. Natürlich kann man die genannten Sehenswürdigkeiten auch entspannter entdecken, indem man sich für die Beispielstour für den geringen Aufschlag von 3,90 Euro die 48-stündige Nutzungs- und Fahrberechtigung gönnt.
Natürlich bietet die CityTourCard eine Vielzahl anderer Rabatte und Vergünstigungen. Eines ist sie immer: Die Verknüpfung der Fahrtberechtigung im ÖPNV im Tarifgebiet Duisburg oder dem gesamten VRR für 24, 48 oder 72 Stunden mit Rabatten bei Sehenswürdigkeiten, Museen oder Touren in der Region. Erwerben kann man die CityTourCard Duisburg an den Vorverkaufsstellen der DVG, der Tourist-Information sowie an allen DVG-Fahrkartenautomaten in Duisburg.
Mehr Informationen über die CityTourCard Duisburg und alle Partner auf der Internetseite www.citytourcard.de oder über www.duisburgnonstop.de im Menü Tourismus.

Überschwemmungsgebiet des Rheins
Die Karten, die das Überschwemmungsgebiet des Rheins im Duisburger Stadtgebiet ausweisen, können in der Zeit vom 10. August bis 10. September beim Amt für Wasser- und Kreislaufwirtschaft, Am Burgacker 30-42, Duisburg-Mitte, von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr eingesehen werden.

Rhein-Ruhr-Bad in Kinderhänden

Im Rhein-Ruhr-Bad Hamborn lässt Clown Happy beim Kids Day am Sonntag, 22. Juli, 15.30 und 17 Uhr, wieder alle Kinder und Erwachsene Staunen und Lachen. Dazu knotet er Tierfiguren aus Luftballons und verbreitet einfach nur gute Laune. Mit den attraktiven "Aktions-Preisen" im Rhein-Ruhr-Bad kann die ganze Familie für 10 Euro bei einem vierstündigen Besuch den Sonntagnachmittag genießen. Für 15 Euro besteht die Möglichkeit, den ganzen Tag im Rhein-Ruhr-Bad zu bleiben.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de

Apothekerverband Nordrhein:
Gefährliches Spiel: Doping im Freizeitsport - Warnung vor dubiosen Versandhändlern

Dopingenthüllungen und -geständnisse von Leistungssportlern beherrschen die Schlagzeilen. Insbesondere die Radprofis, die derzeit bei der Tour de France das härteste Radrennen der Welt bestreiten, rücken dabei in die Öffentlichkeit. Weit weniger bekannt ist, dass auch im Freizeit- und Breitensport immer mehr Menschen zu Tabletten und Spritzen greifen. Die Apotheker in Nordrhein warnen in diesem Zusammenhang vor der Einnahme von Dopingmitteln und dubiosen Versandhändlern.
"Nach aktuellen Schätzungen der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) nehmen in Deutschland rund 200.000 Hobbyathleten Dopingmittel ein, die Dunkelziffer ist hoch", sagt Werner Heuking, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. Etwa jeder fünfte Besucher eines Fitnessstudios habe GBE-Studien zufolge Erfahrungen mit der Einnahme von verbotenen Substanzen.
"Sportler, die zu verbotenen Substanzen greifen, spielen mit ihrer Gesundheit", warnt Heuking. "Zu den Nebenwirkungen von Anabolika, Amphetaminen oder anderen Dopingmitteln gehören Herz-Kreislauferkrankungen und psychische Störungen." Häufig werde von Akne und Haarausfall, von Dehnungsstreifen sowie Sehnen- und Muskelabrissen berichtet. Auch chronische Schmerzen seien durch den Missbrauch möglich.
Profi- und Freizeitsportlern werde es dennoch leicht gemacht, an Dopingmittel oder Arzneimittel mit leistungssteigernder Wirkung, wie zum Beispiel ephedrinhaltigen Hustensäften, zu gelangen. Die verbotenen Substanzen werden vor allem über das Internet vertrieben, weiß der Pressesprecher. "Auf diese Weise wird dem Arzneimittelmissbrauch Tür und Tor geöffnet. Das muss ein Ende haben", fordert Heuking. "Wer über das Internet bei unseriösen Versandhändlern bestellt, muss zudem damit rechnen, gefälschte Präparate zu erhalten." Ein Anzeichen für einen unseriösen Händler sei beispielsweise, dass verschreibungspflichtige Arzneimittel ohne Rezept versendet werden. Ansonsten ist der Verbraucher den dubiosen Versandhändlern praktisch schutzlos ausgeliefert, da es keine Überwachungsbehörde für diese Praktiken im Internet gebe. Anfang Juli habe Prof. Dr. Harald G. Schweim (Lehrstuhl Drug Regulatory Affairs) an der Uni Bonn mit einer Untersuchung deutlich gemacht, wie leicht sich Internetseiten von Versandapotheken fälschen lassen. Es sei, so auch ein zentrales Fazit der Untersuchung, sehr schwer zu prüfen, ob hinter einer Internetapotheke tatsächlich eine echte Apotheke steckt.
Welche Gefahren durch den Versandhandel im Internet entstehen können, hat auch das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium erkannt. Deshalb hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann eine Initiative im Bundesrat geplant, um den Versandhandel von rezeptpflichtigen Arzneimitteln zu verbieten. Die Apotheker in Nordrhein unterstützen diese Aktion.

Duisburg, 11. Juli 2007 - Historischer Kalender 

Teilsperrung der Ehinger Straße in Duisburg-Wanheim-Angerhausen
Am Samstag und Sonntag, 14. und 15. Juli, wird die Ehinger Straße zwischen der Straße „Beim Knevelshof“ und dem Verteilerkreis für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung erfolgt in Fahrtrichtung Verteilerkreis. Die Fahrbahn erhält in diesem Bereich einen neuen Deckenüberzug.
Eine Umleitungsempfehlung über „Am Knevelshof“, Angertaler Straße, Düsseldorfer Landstraße und Römerstraße wird ausgeschildert. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis dafür, dass es zu Behinderungen kommen kann.

Erfolg mit "Kleinem Prinz"
Im Mai diesen Jahres wurde das Konferenz- und Beratungszentrum "Der kleine Prinz" im Nürnberger Haus eröffnet. Zuvor lief der Probebetrieb des angeschlossenen Cafe-Restaurants bereits einige Wochen erfolgreich. Bis Ende Juni hat es im "Kleinen Prinzen" bereits 44 Veranstaltungen mit über 1.200 Teilnehmern gegeben. Sozialdezernent Reinhold Spaniel freut sich: "Da kann man nur von einen vollen Erfolg sprechen. Die Auslastung übertrifft unsere Erwartungen. Ich glaube, dass unsere Rechnung aufgegangen ist und hoffe, dass das Angebot, nachdem es sich weiter herumgesprochen hat, in noch größerem Maße angenommen wird."
Die verschiedenen Räumlichkeiten sind flexibel einsetzbar. Bisher standen neben Tagungen von Selbsthilfegruppen, Schulungen und Besprechungen auch Aufsichtsratssitzungen, Pressekonferenzen und Sitzungen politischer Gremien auf der Agenda. Im November werden Teile der Duisburger Filmwoche im "Kleinen Prinzen" gezeigt.
Die Zielsetzung des ehrgeizigen Modellprojektes beinhaltet die Eröffnung von Beschäftigungsmöglichkeiten behinderter Menschen unter arbeitsnahen Bedingungen. Außerdem wird Behindertenorganisationen und Selbsthilfegruppen die Möglichkeit gegeben, in behindertengerechten Veranstaltungsräumen zu tagen.

Landesamt bietet kostenlose Ausbildung zum Programmierer
Das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW bildet in sechs Monate dauernden Kursen Programmierer aus. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Studienabbrecher(innen), kann aber auch von anderen jungen Leuten wahrgenommen werden. Voraussetzung ist die Hochschul- oder Fachhochschulreife; zusätzlich ist ein Eignungstest zu
absolvieren. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird eine Aufwandsbeihilfe in Höhe von knapp 100 Euro je Monat  gezahlt.
Drei unterschiedliche Ausbildungszweige stehen zur Auswahl:
* PC-Lehrgang Typ 1: Anwendungsprogrammierung - Schwerpunkt Java;

* PC-Lehrgang Typ 2: Anwendungsprogrammierung - mehrere Sprachen;

* PC-Lehrgang Typ 3: System- und Netzwerkadministration.

Die Ausbildungen vermitteln Kenntnisse zu Programmier- und Markup-Sprachen (C, C++, C#, Visual Basic.NET, HTML,
Java) sowie zu den Themenbereichen MS-Office, relationale Datenbanken und Serverdienste, Anwendungen
verschiedener Server.
Für die kommenden Lehrgänge, von denen der nächste Anfang September 2007 beginnt, stehen noch Plätze zur
Verfügung. Bewerbungen sollten (mit den üblichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf, Lichtbild, Zeugniskopien) spätestens vier Wochen vor Lehrgangsbeginn beim Landesamt vorliegen (LDS NRW, Mauerstraße 51, 40476 Düsseldorf). Weitere Informationen erhalten Interessenten telefonisch (0211 9449-3462) oder im Internet (www.lds.nrw.de).
In den letzten 22 Jahren hat das Landesamt schon 90 derartige Lehrgänge durchgeführt. Zahlreiche Absolvent(inn)en wurden sowohl von der Wirtschaft als auch von Behörden bevorzugt eingestellt. (LDS NRW)

Unterschiedlicher Förderbedarf von Jungen und Mädchen
Unterschiedlicher Förderbedarf von Jungen und Mädchen spiegelt sich u. a. auch darin wider, wie sie in bestimmten schulischen Bereichen vertreten sind. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, sind in Nordrhein-Westfalen Jungen eher dort überrepräsentiert, wo es Defizite auszugleichen bzw. aufzuholen gilt. An den Förderschulen im Bereich der Grund- und Hauptschule wurden im gerade zu Ende gegangenen Schuljahr insgesamt 102 284 Schülerinnen und Schüler unterrichtet; mit 64,4 Prozent waren Jungen in der Mehrzahl. An den Förderschulen mit Förderschwerpunkt Lernen waren von den 45 674 Schülern(innen) 58,9 Prozent Jungen; im Schuljahr 2002/2003 hatte ihr Anteil noch bei 60,5 Prozent gelegen. Von den 12 658 Schülern(innen) mit
Förderschwerpunkt "Emotionale und soziale Entwicklung" lag der Anteil der Jungen bei 88,1 Prozent (2002/2003:
89,1 Prozent).
Wie die Grafik zeigt, waren Jungen im Bereich der Berufskollegs - neben der Berufsschule - insbesondere in
den Bildungsgängen stärker vertreten, die (u. a. durch Vermittlung eines nachträglichen Hauptschulabschlusses)
die Chancen auf den Übergang ins Berufsleben verbessern können. So waren 62,1 Prozent der 6 288 Schülerinnen und Schülern im Berufsorientierungsjahr und 62,3 Prozent der 17 167 Schüler(innen) im Berufsgrundschuljahr männlich. (LDS NRW).

DStGB zum Integrationsgipfel: Kommunen fördern seit langem Integrationsprozess
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßt den mit dem "Nationalen Integrationsgipfel" begonnenen Dialog zur Verbesserung der Integration. "Die Städte und Gemeinden stehen für eine Integrationspolitik, die fördert und fordert und auf der Basis eines klaren Bekenntnisses zu unserer Verfassung und Werteordnung durch die Zuwanderer die Integration als Chance für unsere Gesellschaft begreift", sagte der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, der Bergkamener Bürgermeister Roland Schäfer, anlässlich des zweiten Integrationsgipfels am 12. Juli 2007 im Bundeskanzleramt. Von daher ist Integration nicht nur eine Aufgabe der Aufnahmegesellschaft. Auch die Migranten müssen sich aktiv einbringen.
Viele Städte und Gemeinden haben die Bedeutung der Integration schon seit langer Zeit erkannt. Seit etlichen Jahren gehen sie die Aufgabe der Integration an und haben einen wichtigen Beitrag für Integration und den gesellschaftlichen Frieden geleistet. Zahlreiche gute Beispiele zeugen in vielfältiger Weise von gelungenen Integrationsmaßnahmen vor Ort. Nun geht es uns um eine Fortsetzung und Verstärkung kommunaler Integrationsprozesse.
In den nun vorliegenden Empfehlungen der kommunalen Spitzenverbände geht es u. a. um
. den Grundsatz des "Förderns und Forderns",. Verbesserungen bei den Integrationskursen,. Interkulturelle Öffnung der Verwaltung und um. bürgerschaftliches Engagement von, für und mit Migranten.
Der Beitrag der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zum Nationalen Integrationsplan steht unter www.dstgb.de (Brennpunkt "Integration") zum Download bereit.
Angesichts der sehr unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort in den mehr als 12.000 deutschen Kommunen können auch die Empfehlungen der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände nur den Rahmen bilden, der an die örtlichen Verhältnisse - insbesondere unter Berücksichtigung der Haushaltslage der jeweiligen Kommune - angepasst werden muss." Der DStGB erwartet von Bund und Ländern auch finanzielle Unterstützung bei den Integrationsbemühungen.
Der vom Bundesinnenministerium und der Bertelsmann Stiftung durchgeführte Wettbewerb zu vorbildlichen Integrationskonzepten in den Kommunen hat gezeigt, dass gerade vorbildliche Integrationsarbeit sich die spezifischen Gegebenheiten vor Ort zu Nutze macht und dass im Wettbewerb um beste Lösungen eine Chance liegt, dass sich die Integrationsarbeit insgesamt verbessert. Berlin, den 11. Juli 2007, PM Nr. 44/2007

Duisburg, 10. Juli 2007 - Historischer Kalender 

"Ausbildung lohnt sich - Gemeinsam für Duisburg"
Duisburger Ausbildungsplatzinitiative zeigt auch 2007 Wirkung

Planungsdezernent Jürgen Dressler: „Shared Spaces sind gutes Konzept für die Bezirke“
Straßen sollen dem autofahrenden Bürger dienen – aber der Fußgänger mit seinen Ansprüchen an innerstädtische Straßen und Plätze steht im Vordergrund. Dies ist eine Botschaft des Innenstadt-Masterplanes von Lord Norman Foster. Nachdem sich einige Rats- und Bezirkspolitiker im niederländischen Drachten über das innerstädtische Verkehrskonzept „Shared Places“ (dessen Motto lautet, die Straßen „humanisieren“ und sie dem Bürger als Lebens-, Aufenthalts- und Begegnungsräume wiederzugeben) informiert haben, ist in einigen Bezirken großes Interesse an diesem Konzept entstanden.
Die Forderungen nach ähnlichen Anwendungen in Duisburg finden bei Planungsdezernent Jürgen Dressler uneingeschränkte Zustimmung. „Das Konzept der ‚shared places’ halte ich für positiv. Es soll kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander von Autos und Menschen geben – vorhandenen Raum gemeinsam nutzen ist das Motto.“

Grüngürtel Nord – Lufthygienegutachten liegt vor
Im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen zum Sanierungsverfahren Duisburg-Nord wurden bereits die ermittelten umfangreichen Daten zu den Untersuchungsgebieten veröffentlicht und in Bürgerinformationsveranstaltungen im Rahmen von Bezirksvertretungssitzungen den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Mittlerweile liegt auch das Lufthygienegutachten vor. Dieses war in Auftrag gegeben worden, um den Einfluss des geplanten Grüngürtels zwischen Industrie und Wohnbebauung auf die Ausbreitung von Feinstaub zu untersuchen.
Der Gutachter hat dazu unterschiedliche Szenarien simuliert. Die Ergebnisse liegen in einer Kurzfassung und in einer Langfassung vor. Die Kurzfassung kann im Internet unter www.gruenguertel-nord.de heruntergeladen werden. Die Langfassung ist wegen der vielen dort abgebildeten Karten für einen Download zu umfangreich und kann ab heute, Dienstag, 10. Juli 2007, in gedruckter Form in den Bürgerdialogzentren in Marxloh und Bruckhausen, in den Bezirksämtern Hamborn und Meiderich/Beeck oder direkt bei der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg am Schwelgern-Stadion eingesehen werden.

Drei Wochen voller Spaß und Spiel - KINDERALARM startet
Für 1550 Duisburger Kinder beginnt die Stadtranderholung am 16. Juli. Die beliebte Ferienmaßnahme des Jugendamtes bietet Spaß und Abwechslung an 14 Spielpunkten, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind. Auf dem Programm stehen Theater spielen, das Mittelalter entdecken, Rap und Hip-Hop, Akrobatik und Jonglage, Fußballturniere, Tanzen, Klettern, Schminken, Basteln, Singen, Minigolf spielen, Zoobesuche und Ausflüge. Falls das Wetter mitspielt, geht´s natürlich auch ins Schwimmbad. Jugendamtsleiter Thomas Krützberg ist sich sicher: "Es ist garantiert für jedes Kind etwas dabei."
In diesem Jahr gibt es über die Duisburger Stadtgrenzen hinaus noch ein weiteres Highlight: Am 24. Juli fahren alle Kinder mit ihren Betreuern nach Ratingen. Hier gibt es die Späße von "Pippi Langstrumpf" auf der Naturbühne Blauer See zu sehen.
Für 1550 Duisburger Kinder beginnt nun eine Zeit voller Spiel und Spaß.
Spielorte 2007

Bezirk Walsum
Jugendzentrum Driesenbusch Tel.: 0203/495070 Andreas Flemming Beckersloh 15 47179 Duisburg
Jugendzentrum Alte Schmiede Tel.: 0203/494899 Kerstin Pallin Schachtstr. 31a 47149 Duisburg
Bezirk Hamborn
AWO Bauspielplatz Tel.: 0178-9790593 Benjamin Lichtleitner Alexstr. 6 47167 Duisburg

Bezirk Meiderich Eisenbahncafe Tel.: 0179-1420548 Florian Fischer Löwenburgstraße 47139 Duisburg
AWO Lernbauernhof Tel.: 0179-6688079 Christian Lindner Am Ingenhammshof 1 47137 Duisburg
Stadtpark Meiderich Tel.: 0173-7331327 Parkhaus Kai Kochannek Bürgermeister-Pütz-Str. 123 47137 Duisburg

Bezirk Homberg
Bauspielplatz Tempoli Tel.: 02066/35137 Elisabeth Buhrmann Ehrenstr. 107 47198 Duisburg Bezirk Rheinhausen
Abenteuerfarm Robinson Tel.: 02065/22623 Alexandra Nies Saarstr. 9 47229 Duisburg
Jugendzentrum Rumeln Tel.: 02151/408983 Esther Zulauf Dorfstr. 19b 47239 Duisburg
Jugendzentrum "Die Mühle" Tel.: 02065/47802 Nicole Mock Clarenbachstr. 14 47229 Duisburg

Bezirk Mitte
Ev. Jugendheim Gustav-Adolf Tel.: 0178-2603820 Monique Lienig Gustav-Adolf-Str. 65 47057 Duisburg

Bezirk Süd
Wedau Bezirkssportanlage II Tel.: 0173-7171055 Sonja Schöngen Kalkweg 47279 Duisburg
Jugendzentrum Angertaler Str. Tel.: 0203/701347 Mirko Kasaj Angertaler Str. 108 47249 Duisburg
Regionalzentrum Süd Tel.: 0203/2837186 Stefan Nitschke Mündelheimer Str. 115-117 47259 Duisburg
Motto 2007

Spielort
Motto

JZ Driesenbusch
Piraten

JZ Alte Schmiede
Cityflitzer auf Abenteuerjagd

AWO Bauspielplatz
Zeitmaschine

AWO Ingenhammshof
Reise um die Welt

Eisenbahncafe
Dschungelfieber im Eisenbahncafe

Stadtpark Meiderich
Märchen

Ev. JZ Gustav-Adolf
Mexikanische Fiesta

BSP Tempoli
Sommer, Sonne, Spaß

JZ Rumeln
Mittelalter

JZ Mühle
Bretter, die die Welt bedeuten

ASP Robinson
Komm mit ins Märchenland ... wir verzaubern dich

Wedau
Power und Chaos im Wedauland

JZ Angertaler Str
Kinderalarm auf der Bühne

Regionalzentrum Süd
Strandgeschichten

Duisburg, 9. Juli 2007 - Historischer Kalender 

BAU DER ANGERBACHBRÜCKE LIEGT VOLL IM ZEITPLAN
Beim Schrebergartenfest am Schwarzen Weg in Hütteheim war der noch nicht erfolgte Baubeginn der Brücke über den Angerbach zwischen Hüttenheim und Huckingen "das" Thema. Eine Anfrage bei den Wirtschaftsbetrieben ergab, dass der Bau voll im Zeitplan liegt. Die Brücke wird zur Zeit bei der Firma Sander Eisenbau GmbH in Sande in Norddeutschland zusammengebaut. Der Zeitpunkt der Endmontage in Hüttenheim ist für das Wochenende 11./2. August vorgesehen und die Einweihung für den 1. / 2. September. Diese Nachricht wird alle Betroffenen in den beiden Süd Stadtteilen sicherlich freuen, wartet man mittlerweile schon 5 Jahre auf einen Neubau! Harald Molder

Parkzeiten im Wasserviertel
Die Ausweitung der kostenpflichtigen Parkzeiten im Wasserviertel wird zurück genommen, die entsprechenden Schilder werden abgebaut. Planungsdezernent Jürgen Dressler bedauert, diesen Schritt gehen zu müssen und die „Versuchsphase“ nicht weiterführen zu können, denn es ging nicht, wie am Wochenende in der NRZ zu lesen, um ein „Abkassieren“ der Anwohner, sondern um eine mögliche Lösung zum Abbau des von den Anwohnern immer wieder geäußerten Parkdrucks.
Darüber hinaus kündigt der Beigeordnete Jürgen Dressler an, dass für die nächste Sitzung des Rates der Stadt ein umfassende Satzungsänderung vorbereitet werde. Man werde dem Rat der Stadt eine Regelung vorschlagen, nach der im unmittelbaren Citybereich zwischen Friedrich-Wilhelm-Straße und Landfermannstraße sowie zwischen Mercatorstraße und Steinsche Gasse das Parken künftig im Wesentlichen nur noch in den Parkhäusern stattfinden solle. Um dies zu erreichen, solle innerhalb dieses Bereiches auf allen öffentlichen Parkflächen eine halbstündige Parkscheibenregelung greifen. Für alle sonstigen Innenstadt-Zonen werde eine Bewirtschaftung für den Zeitraum von 8 bis 21 Uhr und ein Kostenfaktor von einem Euro pro Stunde vorgeschlagen.

Flutung des Verbindungskanals zwischen Regattabahn und Bertasee erfolgt - 1000 "Kiebietze" an der neuen "Sportpark-Binnenalster" waren Zeugen - Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)

Heute passierte es: Pünktlich um 11:00 Uhr nahm der Baggerführer unter den Augen der Kanu- und Ruderexperten sowie der Stadtprominenz und etwa 1000 Zeugen die wenigen Aushübe vor. Um drei Minuten nach 11:00 Uhr ergoss sich das Bertaseewasser in den Verbindungskanal.
 Einen Monat vor Beginn der Kanu WM 2007 wurde also der Verbindungskanal zwischen der Regattabahn und dem Bertasee geflutet. Damit ist die Neugestaltung des Sportparks Wedau einen wichtigen Schritt vorangekommen. Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Oberbauleiter Abdou El Said Abdou, Sportdezernent Reinhold Spaniel - auf dem Foto links), Heinz-Gerd Janßen, Betriebsleiter DuisburgSport und Otto Schulte, Leiter des Kanu WM-Organisationskomitees, waren hocherfreut mitzuerleben, wie die Dreieckswiese zur „Insel“ wurde.
"Das war der erste sehr wichtige Schritt", freute sich Oberbürgermeister Sauerland. Und: "Was wir jetzt noch brauchen ist gutes Wetter zur Kanu-WM." Übrigens wird der ganze Abraum, auch der hoch aufgeschüttete vom Flohmarktparkplatz wieder genutzt. Das gesamte Material dient zur Verfüllung des Freihafens.
So richtig gute Laune hatten auch die zahlreich anwesenden Ruder- und Kanuexperten Deutschlands. "Das war in der Tat ein ganz wichtiger Schritt heute", knüpfte Wolfgang Over, Generalsekretär des Deutschen Kanu-Verbandes an die Worte des Oberbürgermeisters an. "Mit diesem Verbindungskanal kann der Verkehr auf der Regattastrecke entzerrt werden." Kanu-Verband-Sportdirektor Dr. Jens kahl spannte den internationalen Bogen. "Damit hat die bei allen in der Welt sehr beliebte Duisburger Stecke im internationalen Wettbewerb der Strecken wieder gleich gezogen."
Auch die Kollegen vom Ruderverband sahen das genauso. Lothar Drnec, Vorsitzender der Kanujugend Deutschlands war sehr angetan. "Damit ist Duisburg heute wieder eine 1A-Srecke. Ich kenne alle wichtigen Strecken der Welt und dieses Stadion an der Regattabahn Duisburg ist einzigartig. Es ist für alle Athleten ein wirkliches Ereignis, in dieses stimmungsträchtige Ziel hineinfahren zu können. Diese Atmosphäre ist einmalig und bei allen Aktiven der Welt sehr beliebt. Durch den neuen Umfahrkanal ist alles noch besser geworden. Jetzt müssen wir den Stellenwert dieser Strecke weltweit noch weiter anheben."
 Erste Bepflanzungen am Uferrand wurden auch schon vorgenommen und auch die erste Boote wurden von jungen Athletinnen sofort zu Wasser gebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zahlen und Fakten
Bislang wurden 140.000 Kubikmeter kiesiger Boden und 1.400 Kubikmeter Waldboden ausgehoben und abgefahren. Straßen mit einer Gesamtlänge von zwei Kilometern als Fernsehübertragungsstrecke und zur Erschließung der Dreieckswiese wurden neu gebaut. 320 Pfähle mit einem Durchmesser von 56 Zentimetern zum Tragen der Brücken wurden 14 Meter in den Boden gerammt, 16 Widerlager zur Aufnahme der Stahlbrücken erstellt und fünf Stahlbrücken komplett errichtet. Es wurden bislang 320 Meter Gabionen-Wände (Gabionen sind mit Steinen gefüllte Drahtkäfige) mit einem Gesamtgewicht von 2.000 Tonnen errichtet.
Eine 38 Meter lange Bootsanlegestelle für die Sport- und Freizeitnutzung wurde in einem Fachbetrieb fertig gestellt und befindet sich zurzeit auf dem Transport nach Duisburg. Und damit die auf der neuen Dreiecksinsel befindlichen Einrichtungen mit dem "Festland" verbunden werden konnten, wurden sechs zehn Meter tiefe Medienröhren verlegt. Durch diese laufen die notwendigen Infrastrukturleitungen.

Riesenbärenklau / Herkulesstaude nicht berühren
Riesenbärenklau ist ein deutscher Sammelbegriff für eine Gruppe nah verwandter Hochstauden der Gattung Heracleum (Herkulesstaude), die sich mittlerweile unkontrolliert verbreitet hat und bundesweit Probleme sowohl aus gesundheitlichen als auch naturschutzfachlichen Gründen bereitet.

Neben den ökologischen Problemen aufgrund der Verdrängung der einheimischen Vegetation durch die bis zu fünf Meter groß werdenden Pflanzen stellen diese aus dem Kaukasus eingedrungenen Riesenbärenklau-Arten auch eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung für den Menschen dar. Bei Berührung sondert die Pflanze einen klaren, wässrigen Saft ab, der In Kombination mit Sonnenlicht bei Menschen schwere Hautverbrennungen verursachen kann. Die Reaktion kann schon 15 Minuten nach Hautkontakt erfolgen. Der Zeitpunkt der maximalen Gefährdung liegt jedoch zwischen 30 Minuten und zwei Stunden, wird daher in der Regel spät bemerkt und stellt gerade für spielende Kinder eine ernstzunehmende Gefahr dar. Die Staude sollte daher unter nur Einsatz geeigneter Schutzbekleidung entfernt und bekämpft werden.
Umfassende Informationen sind bei der Landwirtschaftskammer NRW, Pflanzenschutzdienst unter: www.pflanzenschutzdienst.de erhältlich. Darüber hinaus wurde im Rahmen eines EU-Projektes der "Praxisleitfaden Riesenbärenklau" herausgegeben, der unter: www.giant-alien.dk/manual.html zur Verfügung steht.

Duisburg, 7. Juli 2007 - Historischer Kalender 

Stadt und Umland im Ruhrgebiet
Muster und Prozesse der Bevölkerungsentwicklung und politisch-planerische Reaktionen

Der Fakultät Dortmund eingereichte Dissertation
von  Markus A. Jeschke
Gutachter/in:Professorin Dr.-Ing S. Baumgart und Professor Dr. rer. nat. H.H. Blotevogel

Noch Plätze frei: Sommer-Camp „Rambazamba“ im Landschaftspark Duisburg Nord 

Ein Sommer-Camp im Landschaftspark Duisburg Nord bietet der BUNDjugend NRW (Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz) vom 29. Juli bis 2. August. Auf dem Programm stehen Streifzüge durch die wilde Natur auf einem alten Industriegelände, Klettern, Einsatz für die Umwelt, Filmen, Interviews machen, Theater spielen und andere Aktionen. 

Der Teilnahmebeitrag liegt bei 125 Euro inklusive Unterkunft und Verpflegung.  Anmeldung und Informationen bei der BUNDjugend NRW unter 02921 / 33640 oder  info@bundjugend-nrw.de.

Duisburg, 6.. Juli 2007 - Historischer Kalender 

"Wirtschaftliche Jugendhilfe" zieht um
Das Sachgebiet, ein Arbeitsbereich des Jugendamtes, wird zum 26. Juli die bisherigen Büroräume in der Kuhstraße 6, Duisburg-Mitte, verlassen und neue Räumlichkeiten auf der Meidericher Straße 14 (im TÜV-Gebäude) in Duisburg-Duissern beziehen. Die neue Dienststelle ist mit den Buslinien 937, 939, 944, Haltestellen Schnabelhuck und Ruhrau zu erreichen. Am 26. und 27. Juli 2007 ist wegen des Umzugs kein regulärer Dienstbetrieb möglich.

Baumaßnahme der Stadtwerke auf der Ruhrorter Straße in Duisburg-Ruhrort
Seit April verlegen die Stadtwerke Duisburg auf der Ruhrorter Straße Leitungen. Die Maßnahme geht am Dienstag, 10. Juli, in den zweiten Bauabschnitt. Fahrzeugführer aus Richtung Stadtmitte können dann nicht mehr links in die Dr.-Hammacher-Straße abbiegen. Die Hafenstraße zwischen Bergiusstraße und Dr.-Hammacher-Straße erhält eine einspurige Verkehrsführung. Die Einschränkungen sichern im Notfall eine schnelle Durchfahrt für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr. Radfahrer und Führer von Kraftfahrzeugen müssen weiterhin mit Behinderungen rechnen. Weil es witterungsbedingt zu Verzögerungen kommen kann, ist die Dauer der Maßnahme noch nicht terminierbar.


MS Andrea wird erst Montag Duisburgs Innenhafen verlassen
Für den Abtransport der MS Andrea konnte ein entsprechendes Transportschiff erst für Montag, 9. Juli, gefunden werden.

Neues Verbraucherinformationsgesetz - "Bundesregierung nimmt Föderalismusreform I ernst"
Das gestern im Deutschen Bundestag zur Abstimmung stehende Verbraucherinformationsgesetzes wurde allgemein begrüßt. "Wir sehen unsere Einwände mit der überarbeiteten Fassung als ausgeräumt an", sagte DLT-Präsident Landrat Hans Jörg Duppré mit Blick auf die nunmehr entfallene direkte Aufgabenübertragung auf die kommunale Ebene. Künftig könnten die Länder die Kommunen in die Pflicht nehmen, seien dann aber in einem zweiten Schritt verpflichtet, den Kommunen die entstehenden Kosten zu erstatten.
Duppré führte weiter aus: "Die Bundesregierung hat mit dem neuen Entwurf eines Verbraucherinformationsgesetzes gezeigt, dass sie die Verfassung und die seit der Föderalismusreform I klarere Trennung der Ebenen von Bund, Ländern und Kommunen ernst nimmt. Seit der Reform ist es dem Bund nämlich untersagt, den Kommunen unmittelbar neue Aufgaben zu übertragen." Diese Tür sei geschlossen worden und habe eine Art Brandmauer zwischen Bund und Kommunen errichtet. "Dagegen wurde mit der ersten Fassung des Verbraucherinformationsgesetzes verstoßen. Der Bundespräsident hat deshalb folgerichtig im letzten Jahr das Gesetz nicht ausgefertigt", so der Verbandspräsident.
Die Einwände des Deutschen Landkreistages gegen den ersten Entwurf hätten sich damals hingegen nicht gegen die Intention des Gesetzes gerichtet. "Wir haben uns seinerzeit nicht gegen mehr Verbraucherschutz gewehrt, sondern angemahnt, das Grundgesetz zu beachten und die Länder zu adressieren. Das ist jetzt geschehen mit der Folge, dass die Länder die Kommunen in die Pflicht nehmen können. In diesem Fall sind sie in einem zweiten Schritt dazu verpflichtet, den Kommunen die entstehenden Kosten zu erstatten."
Für die Verbraucher sei die Initiative ein wichtiger Schritt in Richtung Transparenz und helfe zudem den Landkreisen als Lebensmittelüberwachungsbehörden, gegen schwarze Schafe auch über die Öffentlichkeit vorzugehen.

Duisburg, 5.. Juli 2007 - Historischer Kalender 

Verzögerung beim Abtransport der MS Andrea
Der für heute geplante Abtransport der MS Andrea muss leider erneut verschoben werden.
Die Bergungsfirma hatte geplant, die havarierte Andrea provisorisch abzudichten, mit starken Pumpen zu versehen und längsseits eines Schubschiffes schwimmend nach Mülheim zu verbringen. Die dazu erforderlichen Genehmigungen wurden von den dafür zuständigen Behörden nicht erteilt, so dass nach anderen Möglichkeiten gesucht werden muss. Anbieten würde sich die Verladung der Andrea auf ein anderes Schiff. Dies ist für Freitag, 6. Juli, geplant.

Beschäftigungsschwelle lag in NRW niedriger als in Gesamtdeutschland
In Nordrhein-Westfalen lag die Beschäftigungsschwelle von 1999 bis 2005 niedriger als in Gesamtdeutschland. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, wird der längerfristige gesamtwirtschaftliche Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Beschäftigung mit Hilfe der sog. Beschäftigungsschwelle beschrieben. Sie kennzeichnet den Schwellenwert, bei dem die Rate des Wirtschaftswachstums die Produktivitätsrate erreicht, und die vorhandene Beschäftigung im Durchschnitt gehalten werden kann. Bei einem Wirtschaftswachstum
oberhalb dieser Schwelle ist ein Anstieg der Beschäftigung zu erwarten.
In NRW lag die Schwelle bei einem Wirtschaftswachstum von ca. 1,4 Prozent, in Gesamtdeutschland dagegen bei etwa 2,0 Prozent. Sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch in Gesamtdeutschland blieb das realisierte Wirtschaftswachstum im Untersuchungszeitraum in fünf von sieben Jahren unterhalb des jeweiligen Schwellenwertes.
Infolge des wirtschaftlichen Strukturwandels sowie aufgrund von Auslagerungen von nicht zu den Kernkompetenzen in Industrieunternehmen gehörenden Aufgaben an externe Dienstleister waren in den einzelnen Wirtschaftsbereichen allerdings unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten. Während im Dienstleistungsbereich in NRW schon ein "Nullwachstum" annähernd ausgereicht hätte, um neue Beschäftigung zu bewirken, lag die Beschäftigungsschwelle im
Produzierenden Gewerbe mit 6 bis 7 Prozent deutlich höher.
Diese und weitere Ergebnisse hat das Landesamt in der Studie "Zusammenhang und Entwicklung von
Wirtschaftswachstum, Investitionen und Beschäftigung im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich in
Nordrhein-Westfalen" veröffentlicht. Die Studie steht als PDF-Dokument im Internet unter https://webshop.lds.nrw.de/webshop/download.php?id=14096 zum kostenlosen Download bereit. (LDS NRW).

Duisburg, 4.. Juli 2007 - Historischer Kalender 

Weiterer Radweglückenschluss in Duisburg-Wehofen auf der Dr.-Hans-Böckler-Straße

Zwischen Schachtstraße und Am Dyck wurde auf der Dr.-Hans-Böckler-Straße eine weitere Lücke im Duisburger Radverkehrsnetz geschlossen. Im Zuge der Fahrbahnerneuerung nach Kanalarbeiten wurden hier beidseitig Radfahrstreifen angelegt. Durch diesen Radweglückenschluss wird eine Verbindung zwischen dem Ortsteil Duisburg-Walsum und dem Revierpark Mattlerbusch sowie den nördlich gelegenen Naherholungsgebieten geschaffen.

Die Parkmöglichkeiten in diesem Bereich wurden auf die Gehwege verlagert. Hierdurch wird der vorhandene Verkehrsraum optimiert. Gleichzeitig wird die Verkehrssicherheit für Radfahrer erhöht.
Mit Schutz- oder Angebotsstreifen werden Radfahrern Flächen am Fahrbahnrand zur Verfügung gestellt. Diese sollen von PKW möglichst nicht befahren werden. LKW und Bussen können Sie im Begegnungsfall nutzen. Parken ist hier nicht gestattet. Radfahrer müssen den Schutzstreifen aufgrund des Rechtsfahrgebotes benutzen.

Duisburg, 3.. Juli 2007 - Historischer Kalender 

Duisburger Delegation zu Besuch in Partnerstadt Calais
In Vertretung für den in Urlaub weilenden Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat Bürgermeister Manfred Osenger die Duisburger Delegation zum traditionellen Besuch der Internationalen Musikparade in die französische Partnerstadt Calais geleitet. Die SPD-Fraktion wurde von Ratsherrn Karlheinz Hagenbuck vertreten, für die CDU-Fraktion fuhr Ratsfrau Sigrid Volk-Cuypers mit.
 Die Städtepartnerschaft mit Calais besteht seit über 43 Jahren. Neben der Teilnahme an der Sitzung des Stadtrates und dem Besuch der Internationalen Musikparade gehörte auch die Enthüllung des ersten von insgesamt sieben Städtepartnerschaftsschildern zum Besuchsprogramm. Diese Schilder werden an allen wichtigen Zufahrtsstraßen nach Calais auf seine bestehenden Städtepartnerschaften hinweisen. Die achteckigen Schilder tragen in der Mitte das Wappen der Stadt Calais, um das herum die Wappen der Partnerstädte gruppiert sind. Bürgermeister Osenger hat mit der stellvertretenden Bürgermeisterin von Calais, Ratsfrau Florence Boulogne, die auch für internationale Verbindungen zuständig ist, das erste Städtepartnerschaftsschild enthüllt.

Die Duisburger Delegation v.l.n.r.: Ratsfrau Sigrid Volk-Cuypers, Ratsherr Karlheinz Hagenbuck, Horst Kreikenbaum, Wolfgang Schwarzer und Bürgermeister Manfred Osenger

 

Sonntagsführung, 8. Juli, 11.30 Uhr Familienbande – Mutter und Kind und andere enge Beziehungen

mobil.duisburg.de - Duisburg-Portal ist jetzt über Handy zu empfangen
Das Stadtportal mobil.duisburg.de bietet ab sofort die Möglichkeit, sich über Handy oder PDA rund um Duisburg zu informieren und unterwegs hilfreiche Onlineservices in Anspruch zu nehmen. Einfach mobil.duisburg.de in den Handy-Browser eingeben - schon öffnen sich die Seiten.
Der neue Service bietet unter anderem Veranstaltungstipps, die Wettervorhersage, Verkehrsinfos der Bahn, des Verkehrsverbunds Rhein Ruhr (VRR), zeigt, wo man Parken kann und wo es Staus gibt. Natürlich gibt es Duisburgs Sehenswürdigkeiten nach Kategorien, Kontakte der Tourist-Information und einen Link zur Online-Hotelbuchung. Der Wirtschaftsstandort sowie aktuelle Projekte wie der Masterplan von Lord Foster werden im mobilen Portal vorgestellt. In Notlagen helfen Notrufnummern: wo ist der nächste Arzt, die nächste Apotheke, wo sind Krankenhäuser und auch Störungsannahmestellen.
Die Ladezeiten der mobilen Seiten sind für mobile Endgeräte optimiert, damit mit UMTS und GPRS ein schneller Abruf der Informationen möglich ist. Das Navigationskonzept ist zweistufig, so dass man sich auf der Startseite erst mal einen Überblick über das mobile Angebot verschaffen kann. Auf jeder Seite gibt es zwei Links, einen zur Startseite und einen zurück zur letzten Seite. Soweit Telefonnummern angegeben werden, sind diese in der Regel direkt per Knopfdruck anwählbar.

Sperrung der Ausfahrt der Hermannstraße in Marxloh
Ab Freitag, 6. Juli, muss die Zufahrt der Hermannstraße in die Kaiser-Friedrich-Straße in Marxloh gesperrt werden. In diesem Bereich sind umfangreiche Kanalbaumaßnahmen erforderlich. Eine Zufahrt aus der Kaiser-Friedrich-Straße in die Hermannstraße ist möglich. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Juli dauern. Ortskundigen Autofahrern wird empfohlen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Duisburg, 2.. Juli 2007 - Historischer Kalender 

Silbermond beendet Duisburger "Summer of Culture"
Sparkasse präsentiert das Konzert auf der KanuWM-Plaza

Noch Plätze frei im Sommer-Camp "Rambazamba" im Landschaftspark Duisburg Nord
Ein Sommer-Camp im Landschaftspark Duisburg Nord bietet der BUNDjugend NRW (Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz) vom 29. Juli bis 2. August. Auf dem Programm stehen Streifzüge durch die wilde Natur auf einem alten Industriegelände, Klettern, Einsatz für die Umwelt, Filmen, Interviews machen, Theater spielen und andere Aktionen.
Der Teilnahmebeitrag liegt bei 125 Euro inklusive Unterkunft und Verpflegung. Anmeldung und Informationen bei der BUNDjugend NRW unter 02921 / 33640 oder info@bundjugend-nrw.de.

Stellvertretender Integrationsbeauftragter nimmt Arbeit auf
Diplom-Sozialarbeiter Marijo Terzic hat am Montag, 2. Juli 2007, seinen Dienst als stellvertretender Integrationsbeauftragter der Stadt Duisburg angetreten. Der gebürtige Kroate hat zuvor 13 Jahre im Fachdienst für Migration und Integration der Caritas für das Bistum Essen gearbeitet, zunächst im Beratungszentrum Duisburg, später in Essen. Terzic ist in Baden-Württemberg aufgewachsen und hat in Esslingen studiert. Er ist 1994 berufsbedingt nach Duisburg gezogen und wohnt mit Frau und Sohn Hugo im linksrheinischen Homberg.

Parallel zu seiner Arbeit hat er sich während dieser Zeit in der Integrationspolitik engagiert. So war er beispielsweise von 1994 bis 1999 als sachkundiger Einwohner Mitglied im Ausländerbeirat der Stadt Duisburg und saß seit 2004 als gewähltes Mitglied im Beirat für Zuwanderung und Integration. Nach seiner Bestellung zum stellvertretenden Integrationsbeauftragen hat er sein Mandat im Beirat niedergelegt. Den Schwerpunkt seiner Arbeit möchte der 39-jährige in enger Abstimmung mit der Integrationsbeauftragten Leyla Özmal auf den Aufbau eines leistungsfähigen Referats für Integration und eine strategische Planung und Steuerung des gesamten Integrationsgeschehens in Duisburg legen.

NRW: Auch der 06.06.06 konnte den historischen Minusrekord bei Eheschließungen nicht verhindern
Im Jahr 2006 wurden in den nordrhein-westfälischen Standesämtern 81 502 Ehen geschlossen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 4,7 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Damit setzte sich der Anfang der 1990er Jahre begonnene Rückgang der Zahl der Eheschließungen weiter fort und sank auf den niedrigsten Stand seit dem 2. Weltkrieg.
Auch das  "Schnapszahldatum" 06.06.06 konnte den Rückgang der Zahl der im Jahr 2006 geschlossenen Ehen nicht
verhindern: Obwohl für diesen Tag mit 1 847 Eheschließungen der höchste Tageswert des Jahres ermittelt wurde, reichte dies nicht annähernd an die "Rekordtage" 08.08.88 und 09.09.99 mit jeweils etwa 4 000 standesamtlichen Trauungen heran. Im vergangenen Jahr gaben sich in NRW im Schnitt 241 Brautpaare pro Tag das Jawort. Mehr als die Hälfte (42 514) der Eheschließungen wurden von den Standesbeamten an einem Freitag beurkundet; Samstage (12 015) und Donnerstage (10 072) folgten mit einigem Abstand, während dienstags (7 211), mittwochs (5 968) und montags (3 665) noch weniger Ehen geschlossen wurden. Sonntagstrauungen (57) blieben eher die Ausnahme. (LDS NRW)

Erneuerung des Steuerrechners der Fahrspurensignalisierung auf der Brücke der Solidarität
Im Zuge des Projektes Ruhrpilot wird nach der Erneuerung des Verkehrsrechners Stadtmitte im Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz, nun ab Anfang Juli auch der zentrale Steuerrechner der Fahrspurensignalisierung der Rheinbrücke in Duisurg-Rheinhausen erneuert.
Die Anlage wurde Anfang der 90er Jahre errichtet und entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik.
Ab der 27. KW beginnt die Firma Siemens mit dem Aufbau und Test des neuen Systems. Aus diesem Grund wird vom 02.07.2007 bis voraussichtlich 06.07.2007 die Spurensignalisierung durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg abgeschaltet. Die Verkehrsteilnehmer werden durch entsprechende Beschilderung auf die äußeren Fahrspuren geführt. Sollten die Arbeiten einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen als geplant, wird diese Sperrung ebenfalls eine zweite Woche aufrecht gehalten.

Duisburg, 1.. Juli 2007 - Historischer Kalender 

Ergänzung zum Bebauungsplan Buchholz wird öffentlich ausgelegt
Innerhalb des festgesetzten "Einzelhausgebietes" gemäß des Bebauungsplans 823 I -Buchholz soll durch eine Änderung eine hochwertige, gering verdichtete Bebauung mit Einfamilienhäusern planungsrechtlich gesichert werden. Der Plan bezieht sich auf den Bereich zwischen Stadtbahntrasse, der Wohnbebauung Am Spick und dem Alten Angerbach.
Der Planentwurf liegt in der Zeit vom 9. Juli bis zum 10. August 2007 jeweils von 8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Er ist einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße) in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25 in Duisburg-Mitte (weitere Auskünfte gibt es in Zimmer 437) sowie im Bürger-Service Süd, Sittardsberger Allee 14, Duisburg-Buchholz (hier donnerstags bis 18 Uhr). Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist hierzu Stellungnahmen abgeben. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten. Weitere Informationen hierzu auch im Internet unter: www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik "Aktuelle Bauleitplanung".

"Traumzeit" in der Zentralbibliothek: Musikbibliothek stellt CDs aus
Wenn am Freitag, 6. Juli, die diesjährige "Traumzeit" im Duisburger Landschaftspark eröffnet wird, haben die Besucher der Zentralbibliothek die Möglichkeit, viele der auf dem Festival auftretenden Künstler und Musikensembles bereits im Vor- bzw. Nachhinein zu hören. Denn ab Mitte der Woche stellt die Musikbibliothek im hinteren Eingangsfoyer der Zentralbibliothek CDs unter anderen von Nigel Kennedy, Bobby McFerrin, dem HDV Trio, dem Frederik Köster Quartett und dem Willem Breuker Kollektief aus. Darüber hinaus sind aber auch Aufnahmen von Interpreten aus zehn Jahren "Traumzeit"-Festival vertreten,  darunter Laurie Andersen, Juliette Gréco, Herbie Hancock, Al Jarreau, Chick Corea, Paco de Lucia, Miriam Makeba sowie John McLaughlin. Weit über 100 CDs hat Wolfgang Heiken für Liebhaber der "World Music" zusammengestellt. Zur Ausleihe genügt ein gültiger Bibliotheksausweis. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0203/283-4233.

Duisburg, 30. Juni 2007 - Historischer Kalender 

OTTOs Umbauparty bei REWE
Ein tolles Bühnenprogramm hatte Kai-Uwe Otto für die
Umbauparty seines REWE-Marktes in Duisburg-Neudorf aufgeboten. Auch wenn die Band „Beinhart“ durch den kranheitsbedingten Ausfall des Liedsängers Darren nur als Duo auftrat, heizten sie, das Prinzengarde-Trio und die Cheerleaders „Silver Stars“ aus Oberhausen, die Zuschauer an.

Die Stimmung auf den Siedepunkt brachten dann Alex, mit seiner Elvis-Show und Schlagersänger Peter White, der besonders die Damen mit seinen Songs erfreute.

 Auch für das leibliche Wohl war gut gesorgt, deshalb der allgemeine Tenor zur Veranstaltung: „Otto sollte auch im nächsten Jahr umbauen, damit es wieder so eine Super-Party gibt!“

Manfred Schneider (Text und Fotos)

 

 

 

Bürgervereine besteigen den Kaiserberg
Anlässlich seines "4. autofreien Sonntag", wird der Bürgerverein Duisburg-Neudorf, gemeinsam mit dem Bürgerverein

 

Duissern am Sonntag, den 1. Juli den Kaiserberg erkunden. Auf Grund der guten Nachbarschaft mit den Neudorfern, will der Vorsitzende des BV Duissern, Günter Gillessen, Bürger und Mitglieder über "seinen Kaiserberg" führen.
Auch dieses Mal ist das Ziel der Veranstaltung, ein paar Stunden auf das Auto zu verzichten, um im kleinräumigen Bereich etwas für die Umwelt zu tun.
Treffpunkt ist der 01. Juli 2007 um 11:00 Uhr am Zoo-Eingang.
Anschließend, ca. 13:00 Uhr, ist noch ein gemütliches Beisammensein vorgesehen.

Stadt erweitert Service - Bürger-Service-Stationen länger geöffnet, Notdienst auch samstags
Der auch bislang schon an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientierte Service der Stadtverwaltung Duisburg mit dem Dienstleistungsdonnerstag, an dem alle Bürger-Service-Stationen bis 18 Uhr geöffnet sind, und dem städtischen Call-Center, bei dem auch samstags Informationen erfragt werden können, wird noch weiter ausgebaut. Den Duisburgerinnen und Duisburgern steht jetzt montags bis donnerstags mindestens eine Bürger-Service-Station bis 18 Uhr zur Verfügung. Montags arbeitet der Bürger-Service in Homberg länger, dienstags der Bürger-Service in Walsum und im Bezirksamt Süd, mittwochs in Meiderich und donnerstags wird in Hamborn, in Mitte und in Rheinhausen bis 18 Uhr gearbeitet.
"So können auch die Menschen, die berufsbedingt in der Kernarbeitszeit der Stadtverwaltung zwischen 8 und 16 Uhr keine Zeit für Amtsgänge haben, ihre Angelegenheiten an vier Wochentagen bis in den frühen Abend hinein erledigen", begründet Oberbürgermeister Adolf Sauerland die von ihm getroffene Entscheidung.
Darüber hinaus richtet die Stadt Duisburg auch einen Notdienst für die Ausstellung von Ausweispapieren ein, der den Bürgerinnen und Bürgern freitags von 16 bis 18 Uhr und sogar samstags von 9 bis 16 Uhr zur Verfügung steht. Wer beispielsweise kurz vor Reiseantritt feststellt, dass seine Ausweispapiere abgelaufen sind, ruft einfach Call Duisburg unter 0203/94000 an. Am Telefon wird geprüft, ob dem Anrufer geholfen werden kann und gegebenenfalls an diensthabende Sachbearbeiter vermittelt, die sich mit dem Anrufer an der Rufdienst habenden Bürger-Service-Station verabreden, um die Ausweispapiere zu verlängern.
Die neue Regelung tritt am 9. Juli in Kraft und ist als Probelauf zunächst bis zum 30. November 2007 befristet.

Tag der offenen Tür in der Feuerwache Homberg
Anfang März wurde die Feuer- und Rettungswache 5 in Duisburg-Homberg in Dienst gestellt. Auf dieser Wache befinden sich Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr und die Feuerwehrschule unter einem Dach. Mit einem Tag der offenen Tür am Samstag, 7. Juli (Beginn 11 Uhr) können sich interessierte Bürger über die Leistungsfähigkeit einer modernen Feuerwehr und die Möglichkeiten der Aus- und Fortbildung von Feuerwehrangehörigen informieren. Neben der Fahrzeugschau gibt es Vorführungen der Jugendfeuerwehr, der Auszubildenden der Feuerwehrschule und der Freiwilligen Feuerwehr. Eine historische Dampfspritze von 1902 ist ebenso zu sehen wie modernes Einsatzgerät zur Bewältigung von Chemieunfällen. Auch für das leibliche Wohl und für Kinderbelustigung ist gesorgt. Ausreichende Parkmöglichkeiten befinden sich unmittelbar neben der Feuerwache.

Duisburg, 29. Juni 2007 - Historischer Kalender 

Partymeile Duisburg beim Stadtfest 2007
Von Freitag, 29. Juni bis Sonntag, 1. Juli 2007 wird auf fünf Bühnen an drei Tagen jede Menge geboten. Bands und Musiker werden das Stadtfest in ein riesiges Open-Air-Konzert verwandeln.

Regionalkonferenz kommt nicht nach Duisburg
Sozialdezernent Reinhold Spaniel zeigt sich enttäuscht von der Absage des Sozialministeriums NRW, eine im Rahmen des Landessozialberichtes angekündigte Regionalkonferenz in Duisburg zu stattfinden zu lassen. " Ich hätte es ausdrücklich begrüßt, diese Fachveranstaltung nach Duisburg zu holen", so Spaniel. "Die nahezu zeitgleiche Publikation des 1. Duisburger Sozialberichtes und des Landessozialberichtes zeigt interessante Parallelen aber auch örtliche Akzentuierungen. Deshalb hätte sich Duisburg als Tagungsort angeboten, die Landesergebnisse zu reflektieren."
Im Mai hatte Spaniel in einem Schreiben an Sozialminister Laumann dazu eingeladen, die Konferenz in Duisburg zu veranstalten. Das Ministerium teilt nun mit, dass es aus organisatorischen Gründen nicht möglich sein wird, nach Duisburg zu kommen.

Gesunkenes Schiff im Duisburger Innenhafen wird am Samstagmorgen gehoben
Das im Duisburger Innenhafen in Höhe des Pet-Marktes an der Schifferstraße gesunkene Schiff "Andrea" wird am Samstagmorgen, 30. Juni 2007, gehoben. Zu diesem Zweck kommt ein Schwimmkran zum Einsatz. Der Schiffsverkehr bis zum Holzhafen wird bis zum Beginn der Bergung nicht beeinträchtigt. Mit Beginn der Arbeiten gegen 7 Uhr wird die Zufahrt zur Marina und zum Holzhafen für die Schiffahrt gesperrt. Auch in Gegenrichtung wird eine Durchfahrt mit Wasserfahrzeugen nicht möglich sein. Wie lange die Bergungsarbeiten dauern werden, lässt sich nicht vorhersagen.

Land gibt Duisburg mehr Geld für Hartz IV
Das Land beteiligt sich an den Hartz-IV-Kosten der Stadt Duisburg mit deutlich mehr Geld als bisher. Im laufenden Jahr erhält die Stadt Duisburg vom Land mehr als 29 Millionen Euro aus eingesparten Wohngeldmitteln. Das sind gut 17 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Duisburg erhält 8,38 Prozent der vom Land insgesamt zur Verfügung gestellten 350 Millionen Euro und ist damit mehr als jede andere Kommune in NRW.
Mit dieser Entscheidung hat sich das Land der nachdrücklich vertretenen Auffassung, dass die Stadt Duisburg durch die Hartz-IV-Folgen überproportional belastet wurde, angeschlossen. Oberbürgermeister Adolf Sauerland freut sich, dass seine vielen Briefe, die er in diesem Zusammenhang an die Bundes- und Landesregierung geschrieben hat, jetzt beim Land Wirkung gezeigt haben: "Ich bedanke mich ausdrücklich bei der Landesregierung für diese Gesetzesänderung. Sie beseitigt eine gravierende Ungerechtigkeit bei der bisherigen Verteilung der Lasten von Hartz IV."
Für das kommende Jahr rechnet die Stadt wegen des mit 303 Millionen Euro geringeren Gesamtansatzes im Landeshaushalt mit eine Zuweisung in Höhe von 27 Millionen Euro.
Trotz dieser positiven Wendung bleibt festzuhalten, dass die Stadt Duisburg aus den beiden ersten Hartz-IV-Jahren 22,5 Millionen Euro zu wenig erhalten hat.

Roonstraße in Duisburg-Marxloh erhält neue Fahrbahndecke
Die Roonstraße wird ab Montag, 2. Juli 2007, zwischen Kaiser-Friedrich-Straße und Feldstraße in beide Richtungen für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt, weil eine neue Fahrbahndecke aufgebracht wird. Die Arbeiten dauern voraussichtlich drei Wochen. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren.

Bürgermeister-Pütz-Straße in Duisburg-Untermeiderich erhält neue Fahrbahndecke
Die Bürgermeister-Pütz-Straße erhält zwischen A 59 und Bleibtreustraße eine neue Fahrbahndecke. Aus diesem Grund muss ab Montag, 25. Juni 2007, in diesem Bereich mit Behinderungen gerechnet werden. Die Fahrspuren werden eingeschränkt, es bleibt aber eine in jede Richtung offen.
Der eigentliche Deckenüberzug dauert etwa zwei Tage. Der genaue Termin steht noch nicht fest. Während dieser Zeit wird die Paul-Bäumer-Straße als Sackgasse ausgeschildert. Von der Bürgermeister-Pütz-Straße aus kann sie vorübergehend nicht mehr befahren werden.  Eine Ampelanlage regelt dann den Kraftfahrzeugverkehr.
Die witterungsabhängigen Arbeiten dauern voraussichtlich zwei Wochen. Bei schlechtem Wetter kann es zu Verschiebungen kommen. Für die Dauer der Sperrung der Paul-Bäumer-Straße wird eine Umleitungsempfehlung ausgeschildert.

Mehr Abiturienten an Berufskollegs in NRW
Fast 6 000 der Abiturientinnen und Abiturienten, die im vergangenen Sommer die Schulen in
NRW verließen, haben ihre (allgemeine oder fachgebundene) Hochschulreife nicht an einer allgemeinbildenden Schule, sondern an einem Berufskolleg erworben, und zwar in den Bildungsgängen der Berufsfachschule und der Fachoberschule. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, ist damit die Abiturientenzahl der Berufskollegs gegenüber dem Abgangsjahr 2005 um 4,6 Prozent gestiegen.
Wie die Übersicht zeigt, erwarben die Berufskolleg-Absolventen häufig nicht nur eine Studienberechtigung,
sondern zugleich auch berufliche Kenntnisse oder gar eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Insgesamt belief sich die Zahl der Schulabgänger mit bestandener Abiturprüfung in NRW im Sommer 2006 auf
65 448; von ihnen kamen 9,1 Prozent von Berufskollegs (2005: 9,3 Prozent). Im Jahr 2000 hatte dieser Anteil
noch bei 5,7 Prozent gelegen. (LDS NRW)

Duisburger Stadtmuseum lädt ein zum Ferienprogramm
Am kommenden Sonntag (1. Juli) beginnt um 15 Uhr eine öffentliche Führung durch die brandneue Dauerausstellung des Kultur- und Stadthistorischen Museums am Innenhafen. "Duisburg - die neue Geschichte einer alten Stadt" wird vorgestellt von Museumssprecher Werner Pöhling.
In der ersten Kartographie-Werkstatt des Museums am Dienstag und Donnerstag (3. und 5. Juli, jeweils von 10 bis 13 Uhr) lernen Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren auf Mercators Spuren ein geometrisches Quadrat und einen Globus bauen. Anmeldungen unter 0203 283 3922. Kosten: 6 Euro zuzüglich Eintritt.
Beim Spielenachmittag, in den Sommerferien immer mittwochs von 14 bis 16.30 Uhr, kann jeder ab acht Jahren mitmachen: Neben verschiedenen Spiele aus alten Zeiten kann man sich einen römischen Würfelturm selbst nachbauen. Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

"Jahr der Geisteswissenschaften": Neue Medienausstellung in der Zentralbibliothek
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Wissenschaftsjahr 2007 zum Jahr der Geisteswissenschaften erklärt. Nach sieben Jahren, die sich ausschließlich den Naturwissenschaften widmeten, werden nun die Vielfalt und Bedeutung der geisteswissenschaftlichen Fächer, Themen und Methoden in die Öffentlichkeit gerückt. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, so Ministerin Annette Schavan, stehe in diesem Jahr die Sprache. "Die Sprache ist die stärkste Klammer, die die Geisteswissenschaften zusammen hält. Sprache ist die unverzichtbare Basis jeder Art von Denken. Sprache ist Reden, aber auch Mimik und Gestik, Musik und Tanz.
Die Geisteswissenschaften definieren sich also mit und über Sprache." Auch die Stadtbibliothek widmet sich diesem Ereignis und präsentiert unter dem Titel "2007 - Das Jahr der Geisteswissenschaften" thematisch dazu passende Medien, darunter Walter Jens ("Von deutscher Rede"), Peter Brook ("Das offene Geheimnis"), Bertolt Brecht ("Schriften zum Theater") und Beat Schaller ("Die Macht der Sprache"). Diese stehen für die Zeit Juli bis August im Eingangsbereich der Zentralbibliothek und sind mit einem gültigen Bibliotheksausweis ausleihbar.