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Duisburg aktuell - Archiv Januar
2009
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Samstag, 31. Januar 2009
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Historischer Kalender |
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Beratungsangebot für hörbeeinträchtigte
Menschen
Die nächsten Sprechstunden für Gehörlose bietet die Beratungsstelle für
Menschen mit Behinderungen des Amtes für Soziales und Wohnen am Montag,
2. Februar, 15 bis 17 Uhr und am Montag, 16. Februar, 10 bis 11 Uhr im
Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Schwanenstraße 5-7
in Duisburg-Mitte an. Eine Gebärdendolmetscherin ist anwesend. Das
Angebot ist kostenlos. Auch außerhalb der Sprechstunde sind die
Beraterinnen unter den Rufnummern (0203) 283-2760, -4791 und -6889 zu
den üblichen Bürozeiten sowie über Telefax unter (0203) 283-2374
erreichbar.
VHS: „Aktivierung der Selbstheilungskräfte mit Kinesiologie“
Einen Kurs zur „Aktivierung der Selbstheilungskräfte mit Kinesiologie“
bietet die Volkshochschule im Institut für Aus- und Fortbildung an der
Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz am Samstag, 14. Februar von 10 bis
17 Uhr an.. Die Kinesiologie ist eine Methode zur Erlangung des
körperlichen und seelischen Gleichgewichts. In diesem Seminar werden die
einzelnen Bausteine der Kinesiologie vermittelt. Zu jedem der drei
Bereiche werden Techniken vorgestellt, mit deren Hilfe
Selbstheilungskräfte aktivieren werden können.
VHS: „Die Höhle des Bärchens – Wie
richte ich das Zimmer meiner Kinder ein?“
Um die Frage, was bei der Einrichtung und Ausgestaltung eines
Kinderzimmers bedacht werden sollte, geht es am Dienstag, 10. Februar,
20 bis 21.30 Uhr unter dem Titel „Die Höhle des Bärchens“ in einer
Veranstaltung der Volkshochschule im Gebäude auf der Königstraße 47.
Die Referentin, Maren Tiedtke, wird zeigen, welche Forschungsergebnisse
der Psychologie und Pädagogik von professionellen Raumgestaltern z.B. in
Kindertagesstätten schon seit langem berücksichtigt werden und welche
Anregungen auch Eltern übernehmen können, um bei der Gestaltung des
Kinderzimmers in der eigenen Wohnung nichts dem Zufall zu überlassen.
Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Am 1. Februar werden die Bußgelder
für Raser, Drängler und Fahrten unter Alkohol und Drogen deutlich
angehoben.
"Der neue Bußgeldkatalog ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr
Sicherheit im Straßenverkehr", sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang
Tiefensee in Berlin. "Für Verkehrsrowdies ist kein Platz auf unseren
Straßen. Raser, Drängler, Alkoholsünder und Fahrer, die sich unter
Drogeneinfluss hinters Steuer setzen, werden künftig mit aller Härte zur
Rechenschaft gezogen. Damit bestrafen wir die Hauptverursacher der
schlimmsten Unfälle. Bei leichteren Verstößen bleibt es bei den
bisherigen Geldbußen. Die überwiegende Zahl der Autofahrer fährt
vernünftig und hat
nichts zu befürchten."
Die Bußgelder für zu hohe Geschwindigkeit, die Missachtung der Vorfahrt
und Alkohol oder Drogen am Steuer werden zum Teil verdoppelt. Wer
riskante Überholmanöver durchführt oder zu dicht auffährt, muss mich
deutlich erhöhten Bußgeldern rechnen.
"Höhere Bußgelder schrecken ab", so Minister Tiefensee weiter. "Die
Einführung der Gurtpflicht in der Bundesrepublik ist zunächst kaum
befolgt worden. Als das Fahren ohne Gurt 1984
mit einem Bußgeld von 40 DM belegt wurde, stieg die Anschnallquote
sofort von 60 auf 90 Prozent. Höhere Bußgelder zeigen Wirkung. Die Zahl
der Todesopfer im Verkehr ist im
vergangenen Jahr auf ein Rekordtief gesunken. Der neue Bußgeldkatalog
wird dazu beitragen, die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu
erhöhen."
Die Verwarnungsgelder und die Punkteeinträge im zentralen
Verkehrsregister in Flensburg bleiben unverändert.
Bundesverkehrsminister Tiefensee appelliert an die Bundesländer, für
ausreichende Kontrollen zu sorgen: "Der Bußgeldkatalog wirkt nur, wenn
genügend Polizeibeamte zur Verfügung stehen, um die Bußgelder bei
Verstößen auch zu verhängen."
Die neuen
Obergrenzen für Bußgelder sollen für mehr
Sicherheit auf Deutschlands Straßen sorgen.
Sie zielen vor allem auf die Hauptursachen
für Unfälle, insbesondere
-
unangepasste
Geschwindigkeit,
-
gefährliche
Überholvorgänge,
-
Verstöße gegen die
Vorfahrt,
-
Rotlicht-Verstöße,
-
zu geringer Abstand.
Die
Änderungen im Bußgeldkatalog dienen daher
der Verkehrssicherheit, es geht nicht um
eine durchgehende Anhebung der Geldbußen.
Bei Verwarnungsgeldern oder Parkverstößen
bleibt alles beim Alten. Auch die Dauer der
möglichen Fahrverbote bleibt unverändert.
Vor allem Raser und Drängler und diejenigen,
die sich im Verkehr besonders rücksichtslos
verhalten und andere vorsätzlich gefährden,
müssen mit deutlich höheren Bußgeldern
rechnen.
Im
vergangenen Jahr ist die Zahl der
Verkehrstoten auf rund 4500 gesunken.
Ursache für fast alle Unfälle (95 Prozent)
ist menschliches Fehlverhalten. Im
europäischen Vergleich lagen Bußgelder in
Deutschland bisher in einem niedrigen
Bereich. Staaten wie die Niederlande,
Großbritannien und Schweden haben die besten
Unfallbilanzen - dort liegen die Geldbußen
für gefährliche Verstöße um ein Vielfaches
höher. Eine Anpassung der Obergrenzen war
daher sinnvoll und notwendig.
Die neuen
Bußgeldobergrenzen sind durch eine Änderung
des Straßenverkehrsgesetzes eingeführt
worden. Die Bußgeldkatalog-Verordnung tritt
zum 01.02.2009 in Kraft.
Die wichtigsten
Änderungen im Überblick:
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Verkehrsverstoß |
Bußgeld (EUR) bis 31.01.2009
|
Bußgeld (EUR) ab 01.02.2009 |
|
unangepasste Geschwindigkeit
|
50
|
100
|
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Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot
|
40
|
80
|
|
Fehlverhalten auf Autobahnen (z.B.
Wenden, Rückwärtsfahren,
Vorfahrtsverletzung usw.) |
40
- 150 |
70
- 200 |
|
zu
geringer Abstand |
40
- 250 (gestaffelt nach
Geschwindigkeit und Abstand) |
75
- 400 (gestaffelt nach
Geschwindigkeit und Abstand) |
|
Tempolimit missachtet (innerorts) *)
|
50
- 425 (nach Höhe der
Geschwindigkeits-überschreitung)
|
80
- 760 (nach Höhe der
Geschwindigkeits-überschreitung)
|
|
Tempolimit missachtet (außerorts) *) |
40
- 375 (nach Höhe der
Geschwindigkeits-überschreitung) |
70
- 600 (nach Höhe der
Geschwindigkeits-überschreitung)
|
|
keine Rücksichtnahme auf schwache
Verkehrsteilnehmer |
60
|
80
|
|
Fehlverhalten an Fußgängerüberwegen
|
50
|
80
|
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Fehlverhalten an Bahnübergängen
|
50
- 450 |
80
- 700 |
|
gefährliches Überholmanöver
|
40
- 125 |
Verdopplung der jeweiligen
Bußgeldsätze (80 - 250) |
|
Vorfahrt missachtet |
50
|
100
|
|
Drogen und Alkohol am Steuer
|
250
(erster Verstoß)
500 (zweiter Verstoß)
750 (dritter Verstoß |
500
(erster Verstoß)
1000 (zweiter Verstoß)
1500 (dritter Verstoß) |
|
Null-Promille-Regel für Fahranfänger
nicht eingehalten |
125
|
250
|
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Rote Ampel missachtet |
50
- 200 |
90
- 360 |
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Durchführung illegaler Kfz-Rennen
|
200
(Veranstalter)
150 (Teilnehmer) |
500
(Veranstalter)
400 (Teilnehmer) |
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Fahren mit nicht verkehrssicheren
Kfz |
50
- 150 |
80
- 270 |
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Überladung um mehr als 5 Prozent
(Lkw)
bzw. 20 Prozent (Pkw) |
50
- 200 (Fahrzeugführer Lkw)
75 - 225 (Fahrzeughalter Lkw)
50 - 125 (Pkw) |
80
- 380 (Fahrzeugführer Lkw)
140 - 425 (Fahrzeughalter Lkw)
95 -
235 (Pkw) |
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Lkw-Sonntagsfahrverbot nicht
eingehalten |
40
(Fahrer)
200 (Halter) |
75
(Fahrer)
380 (Halter) |
*) ab 16
Km/h bei Lkw und Bussen, ab 21 Km/h bei Pkw
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Freitag, 30. Januar 2009
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Historischer Kalender |
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13. Landhaustreff
war ein Volltreffer
Duisburg, 29. Januar 2009 – Im stilvollen Ambiente des „Hotel Landhaus
Milser“, fand der mittlerweile „13. Landhaustreff“ statt. Eingeladen zu
diesem Event hatten die bekannten Besitzer
des Hotels, Rolf Milser und
Antonio Pelle, illustere Gäste aus Politik, Wirtschaft, Sport und
öffentlichem Leben. Unter ihnen, um nur einige zu nennen, der frühere Schalke 04 Manager
Rudi Assauer, WDR-Hobbythek Moderator Jean Pütz (rechts) und Luger Erfurt,
Galeria Kaufhof Geschäftsführer im Ruhestand.
Für diesen Abend konnten die Veranstalter Prof. Dr. med. Dietrich H. W.
Grönemeyer und den Duisburger Kabarettisten Wolfgang Trepper gewinnen.
Die Moderation hatte wiederum die „Stimme des Ruhrgebiets“, der beliebte
frühere WDR-Sportreporter Manfred „Manni“ Breuckmann (rechts), der, wie er
bekannte, nun samstags mit einer Träne im Auge vor dem Radio sitzt.
Von Prof. Grönemeyer (links im Bild) erfuhren die Gäste, beim Interview mit Manni Breuckmann, dass es zum Beispiel rund 20 Millionen Blutdruckkranke gibt,
von denen 50-80% ihre Blutdrucktabletten nicht einnehmen. Offensichtlich
rufe der Beipackzettel bei den Patienten Angst vor Nebenwirkungen
hervor.
Besorgt ist Grönemeyer weiterhin, dass es fast jedes Jahr eine
Gesundheitsreform gibt, die u.a. die Existenz von Ärzten gefährdet.
Beifall
erhielt Prof. Grönemeyer für seine Aussage, dass die
Arztabrechnungen für den Bürger transparenter gestaltet werden müssen.
Auf die Frage von Breuckmann, ob es eine bestimmte Bevölkerungsgruppe
gäbe, die total nervig ist, antwortete Grönemeyer: schwierig seien
Menschen, die mit einer fertigen Diagnose in die Praxis kommen. Gedanken
macht sich Prof. Grönemeyer darüber, dass bei einem Honorar von 35,00
Euro je Patient und Quartal, z.B eine Kinderarztpraxis kaum noch zu
halten ist.
Das er Medizin studieren wollte, lag an einer Mandeloperation, als er 21
Jahre war. Da er damals starke Schmerzen nach der Operation verspürte,
kam ihm die Einsicht, dass es auch anders gehen muss. Ob es ihm in der
Pathologie nicht schlecht geworden ist, fragte Moderator Manni
Breuckmann. In der Pathologie sei es ihm nicht schlecht geworden, jedoch
von der Gesundheitsreform, so Prof. Grönemeyer.
Den zweiten Teil der Veranstaltung, nach einem hervorragenden
mediterranen Essen, bestritt der Duisburger Kabarettist Wolfgang
Trepper (links). Trepper, in 2008 mit dem Bremer Comedy Preis ausgezeichnet,
brachte die Gäste in deiner ureigenen Art zum Lachen. Als er dann Texte
von diversen deutschen Schlagern in Einzelstücke zerlegte, blieb beim
Landhaustreff kein Auge trocken. Die begeisterten Gäste klatschten so
lange Beifall, bis er zur Zugabe wieder auf der Bühne stand.
Insgesamt war es wieder ein sehr schöner Abend im „Hotel Landhaus Milser“,
der Allen in guter Erinnerung bleiben wird.
Die
Landhaustreff-Gäste hatten Spaß. Siegrid
und Manfred Schneider (Text) - Fotos: Manfred Schneider


Ehrenamtliche Richterinnen und Richter
gesucht
Das Verwaltungsgericht in Düsseldorf und das Oberverwaltungsgericht in
Münster suchen für die Amtsperiode ab 1. Februar 2010 bzw. 1. Mai 2010
ehrenamtliche Richterinnen und Richter. Hierbei handelt es sich um ein
Ehrenamt, das von deutschen Bürgerinnen und Bürgern, die das 25.
Lebensjahr vollendet haben und im Gerichtsbezirk ihren Hauptwohnsitz
haben, wahrgenommen werden kann. Bewerbungen von Beamten und
Angestellten im öffentlichen Dienst können nicht berücksichtigt werden.
Ehrenamtliche Richter werden auf fünf Jahre gewählt. In der Regel
erfolgt der Einsatz an zwölf Sitzungstagen im Jahr, für die eine
Freistellung vom Arbeitgeber erfolgt. Für die Ausübung des Ehrenamtes
wird eine Aufwandsentschädigung gewährt.
Interessierte Duisburger Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich bis
zum 30. April 2009 schriftlich zu bewerben (es gilt das Datum des
Poststempels). Einen Bewerbungsvordruck gibt es bei CallDuisburg unter
der Telefonnummer (0203) 94000 oder bei der Stadt Duisburg, Amt für
Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten, Bismarckstr.
150-158, 47049 Duisburg. Ausführliche Informationen und einen
Bewerbungsvordruck finden sich auch im Internet unter
www.duisburg.de.
Demographische Entwicklung in Duisburg
bis zum Jahr 2027
Im Rahmen der vom Stadtentwicklungsdezernat organisierten Vortragsreihe
des Projektes Duisburg 2027 beschäftigt sich der nächste Vortrag mit der
demographischen Entwicklung Duisburgs. Der Vortrag findet statt am
Donnerstag, 5. Februar, um 19 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum
„Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5 in Duisburg-Mitte.
Die zukünftige Bevölkerungsentwicklung stellt eine wichtige
Rahmenbedingung für die Stadtentwicklung Duisburgs dar. In diesem
Zusammenhang stellt Roland Richter vom Amt für Statistik, Stadtforschung
und Europaangelegenheiten die aktuelle Bevölkerungsprognose vor. Er wird
die natürliche Bevölkerungsentwicklung und die räumliche Wanderung bis
zum Jahr 2027 erläutern und auf die veränderte Bevölkerungs- und
Altersstruktur eingehen. Günter Eidam, Abteilungsleiter
Stadtentwicklung, ist ebenfalls anwesend und steht für Rückfragen zur
Verfügung. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bürgerforen und
interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
32. Duisburger Akzente - „Bosporus - Tor
der Kulturen”
In diesem Jahr wagt das diesjährige Kultur-Festival eine Reise in
die Türkei. Traditionell gehört auch hierzu das Theatertreffen.
Schauspiel-Chef
Michael Steindl (rechts im Bild) stellte das umfangreiche Programm
vor. Die dieses Jahr stattfindenden Aufführungen werden vom 25. April
bis zum 13. Mai andauern und bietet ein türkisches und deutsches
Theater-Programm. Stolz betonte Kulturdezernent Karl Janssen
(links im Bild) : „Das Theatertreffen, das auch die Migration zum Thema
macht, Duisburger Nähe”.
Das Kulturfestival wird am 25. April 2009 eröffnet. Gestartet wird mit
der Inszenierung „Schwarze Jungfrauen II – Die Sehnsucht brennt sich in
mein Herz“ von Feridun Zaimoglus. Ein absolutes Highlight sorgt am 13.
Mai die Inszenierung „Histanbul” , in der Mustafa Avkiran und Övül
Avkiran Regie führen. Das Stück stammt ursprünglich aus den Händen eines
Comics von Kemal Gokhan Gurses.
Das Theaterstück „Der trojanische Krieg findet nicht statt” vom
Jugendtheater „Spieltrieb“ wird am 28. April auf der Akzente-Bühne zu
Gast sein. Am darauf folgenden Sonntag, den 3. Mai, findet um 19.30 Uhr
der Liederabend „Ashura” von Mustafa und Övül Avkiran in zwölf Sprachen
statt. Am 4. Mai wird das Theater Hebbel am Ufer Berlin mit Nurkan
Erpulats „Jenseits - Bist du schwul oder bist du Türke” in Duisburg zu
Gast sein.
Zu den absoluten Stars bei diesem Festival gehörend die Münchner
Kammerspiele und der Regisseur Lars-Ole Walburg. Am 06. Mai wird
„Schnee” nach dem Roman von Orhan Pamuks aufgeührt. Dieses Stück erzählt
die Geschichte des Dichters Ka, der ins ostanatolische Kars reist, um
eine Reportage über eine Reihe von Selbstmorden junger Frauen zu
schreiben und um seine Jugendliebe Ipek wiederzusehen.
Das Staatstheaters Stuttgart gastiert am 9. und 10. Mai mit Volker
Löschs „Medea” in Duisburgs Bühnen In diesem Stück stehen neben den
Schauspielerinnen 16 Frauen von 18 bis 52 Jahren mit deutsch-türkischen
Lebensläufen auf der Bühne.
Am 11. und 12. Mai wird dann die „Theaterperipherie“ aus Frankfurt mit „Leyla
& Medschnun” nach den Romanen des persischen Autoren Nizami in Duisburg
gastieren. Am 19. April wird um 18 Uhr bei einer Soire´e im
Theater-Foyer das Akzente-Theater-Programm in einer öffentlichen
Veranstaltung vorgestellt. Die Veranstalter erhoffen sich von dem
Programm, die auch hier in Duisburg lebenden türkischen Mitbürger für
das Programm zu begeistern. Tatkräftige Unterstützung bietet hierbei
Dursan Yilmaz, der bei der Entwicklungsgesellschaft Duisburg tätig ist.
Dieser will gezielt für die Akzente Werbung machen. Manuela
Ihnle
Hundehalter und Schäfer bei Stadtdirektor Dr. Greulich
Zu einem Gespräch im
Duisburger Rathaus, mit Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, trafen sich
Vertreter von Hundebesitzern und Schäfern, um den Streit über die
Nutzung der Rhein- und Ruhrwiesen beizulegen. Greulich hofft auf
Einigung zwischen den Streitenden. Denn, insbesondere, wo Schafe sind,
haben diese Vorrang. Andere Erholungssuchende müssen sich der Situation
anpassen und Abstand halten. Hunde müssen lt. Dr. Greulich an der Leine
geführt werden, sobald Schafe in Sicht sind. Das größte Problem sind
plattes Gras und Hundekot auf den Wiesen. Hier muss noch eien Lösung
gefunden werden. Hundebesitzer fordert der Stadtdirektor auf,
Spielverderber aktiv auf ihr Verhalten anzusprechen. Da nicht alle
Uferwiesen im Besitz der Stadt sind, wäre es gut, wenn die am runden
Tisch erarbeiteten Regeln von den anderen Eigentümern übernommen werden.
Manfred Schneider (Text und Foto)

Die auf dem Plan
blau gekennzeichneten Flächen sind Eigentum der Stadt
Gleisbauarbeiten in Wanheim:
Bahnübergänge für Kraftfahrzeugverkehr gesperrt
Die Deutsche Bahn AG führt vom 1.2.2009, 6 Uhr bis 16.2.2009, 16 Uhr
Gleisbauarbeiten zwischen Duisburg-Wanheim und Duisburg-Mannesmann
durch.
Wegen der Bauarbeiten müssen die Bahnübergänge "Richard-Seifert-Straße"
und "Heiligenbaumstraße" am 1.2.2009, zwischen 16 Uhr und 18 Uhr
für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Umleitungen werden
ausgeschildert. Die Bahnübergänge bleibt für Radfahrer und Fußgänger
passierbar. Trotz des Einsatzes modernster Baumaschinen sind
Lärmbelästigungen während der Bauarbeiten nicht immer zu vermeiden.
NRW: 1,2 Millionen Schüler in der
Sekundarstufe I an allgemeinbildenden Schulen
Exakt 1 203 503 Schülerinnen und Schüler besuchen im zurzeit laufenden
Schuljahr die Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10) einer
allgemeinbildenden Schule in Nordrhein-Westfalen. Das sind 24 048 (-2,0
Prozent) weniger als im Schuljahr 2007/08. 18,0 Prozent (Vorjahr:
19,0 Prozent) der Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I
besuchen im Schuljahr 2008/09
eine Hauptschule, 26,7 Prozent (26,6 Prozent) eine Realschule, 16,0
Prozent (15,7 Prozent) eine Gesamtschule und 33,3 Prozent (32,7 Prozent)
ein Gymnasium.
Während die Klassen 5 bis 10 an den Haupt- (-7,1 Prozent) und
Realschulen (-1,7 Prozent) im laufenden Schuljahr von weniger
Schülerinnen und Schülern als im Schuljahr 2007/08 besucht
werden, liegen die Schülerzahlen an Gymnasien (-0,2 Prozent) und
Gesamtschulen (+0,1 Prozent) in etwa auf Vorjahresniveau. (IT.NRW)

Altenhilfe in Duisburg - Von Andreas
Rüdig
Das "Haus an der Flottenstraße" ist das Stammhaus. In Walsum, Ruhrort,
Rumeln, Homberg, Orsoy und in Frankfurt / Oder gibt es weitere
Einrichtungen: Die Evangelische Altenhilfe Duisburg GmbH ist Teil der
verfassten Kirche und gehört dem Diakonischen Werk an. "Unsere
Gesellschafter sind aber Gemeinden wie Homberg, Orsoy, Ruhrort - Beeck
und Walsum - Vierlinden, um nur einige Beispiele zu geben," betont
Johannes Wilhelm Eßmann, Geschäftsführer der gemeinnützigen GmbH und
gleichzeitig auch Presbyter in Walsum - Vierlinden.
"In Rumeln läuft gerade ein Experiment. Wir wollen die typische
Heimstruktur durchbrechen. Das Problem ist die Einsamkeit der Menschen.
In Rumeln gibt es 7 Hausgemeinschaften a 12 Personen. So sollen
familienähnliche Strukturen zum Wohlfühlen entstehen. Es gibt eine große
Wohnküche für jede Hausgemeinschaft. Die Hausbewohner gehen zusammen
einkauchen und kochen zusammen, soweit es ihnen möglich ist."
In Walsum baut die Altenhilfe gerade ein Haus für 8 Parteien. "Dort kann
man sich in eine Wohnung einmieten. Es gibt eine ambulante Pflege, die
von den Bewohnern allerdings in freier Wahl beauftragt werden muss. Es
ist so etwas wie eine WG für Studenten, nur um 50 Jahre verschoben. Auch
dieses Konzept befindet sich noch im Experimentierstadium," berichtet
Eßmann.
Rund 510 Plätze bietet die Altenhilfe an. Das Durchschnittsalter der
Bewohner liegt bei über 80 Jahren. 40 % der Bewohner sind dement. "Das
klassische Altenheim gibt es nicht mehr. Wer bei uns einziehen will,
muss Heimbedürftigkeit vorweisen," betont Eßmann. Der Heimplatz wird
über die Pflegekasse, die Rente der Bewohner und bei Bedarf über das
Sozialamt finanziert. Rund 500 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen,
viele davon in Teilzeit. "Wir bilden derzeit auch 5 Alltagsbegleiter
aus," betont Eßmann stolz.
Die Altenhilfe ist schwerpunktmäßig im Duisburger Norden angesiedelt.
Der Grund dafür ist einfach. "In Duisburg gibt es genügend
Betreuungsplätze. Die quartiersnahe Pflege ist uns wichtig; so können
Familien, Freunde und Nachbarn zu Besuch kommen. Die Chance, einen
wohnortnahen Pflegeplatz zu erhalten, ist groß. Es gibt keine
Wartelisten mehr. Auch wenn wir gerne in die Fläche gegangen wären, hat
sich das Thema doch erledigt."
Wasserrahmenrichtlinie: Pläne liegen aus
Die Pläne zur Wasserrahmenrichtlinie liegen aus. Interessierte
Bürgerinnen und Bürger können sich die Entwürfe des
Bewirtschaftungsplans und des Maßnahmenprogramms nach der
EG-Wasserrahmenrichtlinie in der Zeit vom 30. Januar bis 21. Juni
ansehen. Die Unterlagen liegen beim Amt für Wasser- und
Kreislaufwirtschaft, Am Burgacker 30 – 42 , 47051 Duisburg aus und
können von montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis 15.30 Uhr
eingesehen werden.
Ausgelegt werden der Bewirtschaftungsplan für Nordrhein-Westfalen, das
Maßnahmenprogramm des Landes sowie die Darstellung der Gewässerzustände,
der Bewirtschaftungsziele und der geplanten Maßnahmen. Interessenten
können sich vorab beim Amt für Wasser- und Kreislaufwirtschaft wenden
unter 0203 / 283-3219 anmelden.
Alle Anhörungsdokumente sind außerdem im Internet über die Seite
www.flussgebiete.nrw.de erreichbar.
Walter
Hellmich erhält am 11. Februar das Bundesverdienstkreuz
Duisburgs Bauunternehmer und MSV-Präsident Walter Hellmich erhält am
11. Februar das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
Dies wird ihm in der von seinem Unternehmen gebauten MSV-Arena von
übereicht werden.
Großhandelsumsatz im Jahr 2008 real
um 3,0% gestiegen
Nach vorläufigen Ergebnissen setzte der Großhandel in Deutschland im
Jahr 2008 nominal 8,4% und real 3,0% mehr um als 2007. Damit erzielte
der Großhandel im sechsten Jahr in Folge einen nominalen Umsatzzuwachs.
Der reale Umsatz war im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr noch leicht
rückläufig gewesen, nachdem er von 2003 bis 2006 kontinuierlich
gestiegen war. |
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Donnerstag, 29. Januar 2009
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Historischer Kalender |
Jugend interpretiert Kunst – Deutsche
Bank Stiftung Jugend-Kunst-Preis 2009 in Duisburg - Von Manuela Ihnle
Heute
fand der bundesweite Förderwettbewerb „Jugend interpretiert Kunst“ zum
neunten Mal statt. Talentierte Schülerinnen und Schüler konnten zeigen,
was an kreativem und organisatorischem Potential in ihnen steckt. 7.000
Schulen bewarben sich, doch nur 20 Schulen wurden auserwählt. Unter der
Auswahl befand sich auch die Herbert-Grillo-Gesamtschule aus Duisburg.
Die teilnehmenden Schulen am Wettbewerb „Jugend interpretiert Kunst“
verbrachten einen ganzen Tag im Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in
Duisburg – kunstpädagogisch betreut, diskutierend, schauend, zeichnend.
Anschließend wurden sie aufgefordert, die Interpretation ihres
Kunsterlebens in einem eigenen künstlerischen Beitrag zu gestalten.
Die Deutsche Bank Stiftung richtete den Wettbewerb in Kooperation mit
dem Museum Kü ppersmühle
für Moderne Kunst sowie der Stadt Duisburg aus.
Zu den Gästen gehörten Kulturdezernent Karl Janssen (Foto) , Michael
Münch vom Vorstand
der Deutschen Bank Stiftung, sowie Barbara Sommer – Ministerin für
Schule und Weiterbildung des Landes NRW.
Feierlich eröffnet wurde die Kunstausstellung von Kulturdezernent Karl
Janssen, der sichtlich angetan war von all den jungen Leuten und dem
Engagement das sich hier zu Tage tat.
„So viele junge und bunte Leute hier. Ich wünschte mir, das das Publikum
an der Oper auch mal so wäre“, so Janssen. Eine Fachjury bewertete die
Schülerarbeiten und die Preisträger erhielten den Deutsche Bank Stiftung
Jugend-Kunst-Preis.
Den 3. Platz belegten am heutigen
Abend das Ernst-Sigle-Gymnasium as Kornwestheim und erhielten ein
Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.
Den 2. Platz konnte sich das Gymnasium am Neandertal aus Erkrath
sichern, wie auch ein Preisgeld in Höhe von 2.000 €. Am heutigen Abend
aber belegte das Eichendorff-Gymnasium aus Bamberg und sicherte sich
hiermit eine Siegesprämie in Höhe von 5.000 Euro. Das Engagement aller
mitwirkenden Schulen wird mit einer gemeinsamen Ausstellung im MKM
honoriert. Die Ausstellung kann vom 30. Januar – 08. Februar 2009
besucht werden.
Arbeitskreis „Psyche + Arbeit“:
Wege zur Ermittlung und Minderung psychischer Gefährdungen am
Arbeitsplatz
Der Arbeitskreis „Psyche + Arbeit“ der kommunalen Gesundheitskonferenz (KGK)
lädt am Mittwoch, 4. Februar, um 14 Uhr zu einer Veranstaltung mit dem
Thema „Möglichkeiten und Wege zur Ermittlung und Minderung psychischer
Gefährdungen am Arbeitsplatz“ im Freizeit- und Weiterbildungsheim der
Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) auf der
Lindenallee 46 in Duisburg-Rheinhausen ein. Angesprochen sind
Arbeitgeber, Personalabteilungen, Interessenvertreter und Mitarbeiter,
die das Thema „psychische Gesundheit im Betrieb“ angehen wollen und
dafür Informationen benötigen.
Der Arbeitskreis „Psyche + Arbeit“ hat sich das Ziel gesetzt,
Überlegungen und Anregungen zum Umgang mit dieser Thematik für
interessierte Akteure im Betrieb bereitzustellen. Er besteht aus
Schwerbehindertenvertretern verschiedener größerer Betriebe,
Mitarbeitern des Integrationsfachdienstes, Psychotherapeuten,
Krankenkassenmitarbeitern sowie Mitarbeiterinnen im
Gesundheitsmanagement verschiedener Duisburger Unternehmen.
Psychische Belastungen nehmen zu. Signifikantes Zeichen ist der
steigende Anteil der Arbeitsunfähigkeitstage wegen psychischer Störungen
an der Gesamtheit des Arbeitunfähigkeitsgeschehens (mittlerweile etwa 9
bis 10 Prozent aller AU-Tage). Erkrankungen der Psyche gehören nach den
Krebserkrankungen zu den langwierigsten Erkrankungen ( je Krankheitsfall
durchschnittlich 31 Tage). Dabei ist dies nur die Spitze des Eisbergs:
Denn neben psychischen Erkrankungen führen psychische Fehlbelastungen
auch zu somatischen Erkrankungen, Arbeits- und Wegeunfällen und
innerbetrieblichen Reibungsverlusten.
Psychische Fehlbelastungen und psychische Erkrankungen können
vielfältige Ursachen sowohl im privaten wie im beruflichen Bereich
haben. Zukunftsorientiertes Gesundheitsmanagement muss sich mit dieser
Thematik auseinandersetzen. In beruflichen Bereichen herrscht aber
vielfach noch Ratlosigkeit, wie psychische (Fehl-)Belastungen erkannt
und gemindert werden können.
„Fitmacher für den Schulerfolg“
Für alle Schülerinnen und Schüler, die eine oder mehrere Noten ihres
Halbjahreszeugnisses bis zum Ende des Schuljahres verbessern möchten,
haben die Bibliothekare der Zentralbibliothek eine Sammlung von
„Schülerhilfen“ zusammengestellt, die vom 31. Januar bis Ende Februar im
Eingangsbereich der Bibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7
präsentiert wird. Wer also aus einem die Versetzung gefährdenden
„mangelhaft“ in Mathematik zumindest ein „ausreichend“ oder aus dem
wackligen „ausreichend“ in Englisch ein solides „befriedigend“ machen
möchte, wird hier fündig. Eine Fülle an Büchern, CD-ROMs und anderen
Materialien, die Unterrichtsthemen aller Schulfächer in allen
Jahrgangsstufen leicht wiederholbar aufbereiten und das Gelernte durch
Übungen überprüfbar machen, steht zur Verfügung. Unter dem Motto „Fitmacher
für den Schulerfolg“ findet man Übungsbücher zu Prozent- und
Bruchrechnung, zu lateinischen Verben, zur Französischen Revolution, das
„Abiturwissen Nerven, Sinne und Hormone“ und vieles mehr. Für die
Ausleihe benötigt man nur einen gültigen Bibliotheksausweis. Lernen muss
man allerdings selber.
Das Lehmbruck" in Frankreich
Gemeinsame Veranstaltung mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft
Duisburg e.V.
Duisburg. Einmal jährlich findet sich die Deutsch-Französische
Gesellschaft Duisburg e.V. im Lehmbruck Museum ein und widmet sich
kulturellen Themen aus beiden Ländern vor dem direkten Anschauungsobjekt
in der Sammlung des Hauses. In diesem Jahr dreht sich alles um ,"Das
Lehmbruck" in Frankreich', deutsch-französische Lebens- und
Sammlergeschichten. Samstag, 31. Januar 2009, 11 Uhr.
Themen des Gesprächs, durch das die Kustodin der Lehmbruck-Sammlung, Dr.
Katharina B. Lepper, führt, werden dabei nicht nur die Bezüge des
Duisburgers Lehmbruck nach Frankreich sein, sondern auch die vielen
Geschichten und Anekdoten, die sich um bekannte Werke der Sammlung
ranken, selten erwähnt oder nie thematisiert. Betrachtet werden u.a. das
Portrait Baudelaire von Raymond Duchamp-Villon oder die Künstler, die
beeinflusst von Paul Gauguin in Deutschland und Frankreich arbeiteten,
André Derain oder Milly Steger.
Noch zu sehen sind die rund 30 Werke Lehmbrucks, die sich Ende Februar
selbst auf die Reise ins Nachbarland Frankreich machen werden. Ab dem
10. März 2009 sind Hauptwerke der Lehmbruck-Sammlung im Musée d'Orsay,
Paris, im Rahmen der Ausstellung "Oublier Rodin?" zu sehen.
Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen an der gemeinsamen
Veranstaltung teilzunehmen (nur Museumseintritt). Eine Voranmeldung ist
nicht notwendig.
Mit anderen Augen durch Duisburg:
Mehr erfahren bei der Stadtführung
Thorsten Fischer ist Historiker. Und er ist eingefleischter Duisburger.
Wenn er beginnt von seiner Heimatstadt zu erzählen, gerät er schnell ins
Schwärmen. Vom neuen Innenhafen zum Beispiel. Dann nennt er gerne
Zahlen. Die 450 Mio. Euro, die die Umwandlung des Innenhafens gekostet
hat, die ca. 5000 Arbeitsplätze die dort geschaffen wurden, oder die 700
Wohneinheiten, die dort entstanden. Thorsten Fischer ist Stadtführer. Am
Sonntag nimmt er seine Gäste wieder mit auf die unterhaltsame und
informative Zeitreise vom Mittelalter bis heute. Stadtführungen
finden an jeden ersten Sonntag im Monat statt. Der nächste Termin ist
diesen Sonntag.
Sonntag, 1. Februar um 14 Uhr
beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051
Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,50 Euro und für
Kinder (6 – 13 Jahre) je 2,50 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend
bereit zu halten.
VHS: "Webdesign - erfolgreich zur
eigenen Homepage"
Die Volkshochschule bietet im Institut für Aus- und Fortbildung an der
Lüderitzallee 27 ab Dienstag, 3. Februar, von 18.30 bis 21.30.Uhr
ein ELearning-Seminar an unter dem Titel "Webdesign - erfolgreich zur
eigenen Homepage". Der Kurs wendet sich an Interessierte, die sich ihre
Lernzeit gern überwiegend frei einteilen wollen. Die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer lernen alles zum professionellen Gestalten von Webseiten:
HTML-Grundlagen, Bilder einbinden, Links anlegen, Formulare, Tabellen
und Frames. Dazu kommen speziellere Themen wie CSS (Cascading Style
Sheets, Layoutvorgaben) und Dynamic-HTML. Voraussetzung für die
Teilnahme sind sichere Windowskenntnisse (Desktop und Dateiverwaltung)
und Internetkenntnisse, ein Internetzugang und eine eigene
E-Mailadresse. Die Grundlagen werden in drei Präsenzterminen in der
Volkshochschule erarbeitet. Für die übrigen Lernstunden, in denen
gezielte Förderung durch tutorielle Betreuung zu Hause erfolgt, sollten
2 bis 3 Stunden pro Woche eingeplant werden. Der Kurs kostet 160 Euro.
Rekord: 8,7 Millionen Erwerbstätige in
NRW
Mit rund 8,7 Millionen erreichte die Zahl der Erwerbstätigen in
Nordrhein-Westfalen im Jahresdurchschnitt 2008 nach vorläufigen
Berechnungen einen neuen Höchststand. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 128
000 oder 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit erhöhte sich die
Zahl der Erwerbstätigen
im dritten Jahr hintereinander (2007 geg. 2006: +1,6 Prozent; 2006 geg.
2005: +0,3 Prozent).
Im Produzierenden Gewerbe stieg die Erwerbstätigenzahl im Jahr 2008 um
13 000 (+0,6 Prozent) auf 2,1 Millionen. Im Dienstleistungsbereich
verzeichneten die Statistiker einen
Zuwachs um 112 600 Personen (+1,8 Prozent) auf 6,48 Millionen.
Die vorgestellten Zahlen beruhen auf vorläufigen Berechnungen des
Arbeitskreises "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder", dem
auch IT.NRW angehört. In die Erwerbstätigenrechnung einbezogen sind
neben den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auch Beamte,
Selbstständige, mithelfende Familienangehörige und geringfügig
Beschäftigte.
VHS: "B.O.P-Gymnastikkurs"
Einen "B.O:B.-Gymnastikkurs" bietet die Volkshochschule in der Turnhalle
der Grundschule Nordhäuser Straße 3 in Ungelsheim an. Die Veranstaltung
beginnt am Dienstag, 3. Februar, und findet immer dienstags von 19.45
bis 21.15 Uhr statt. Dieser Kurs beinhaltet unter Berücksichtigung
von rückengerechten und funktionalen Trainingsaspekten ein gezieltes
Übungsprogramm zur Stärkung der Muskulatur und Straffung des Gewebes in
den Problemzonen am Bauch, Oberschenkeln und am Po (B.O.P.). Diese
ganzheitlich ausgerichtete Gymnastikform verhilft zu einer allgemeinen
Verbesserung der Fitness und unterstützt Fettabbau und Gewebestraffung.
"Frisch gezapft" - Duisburger Bier- und
Brauereigeschichte(n)
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz am
Innenhafen lädt am kommenden Sonntag, 1. Februar, um 15 Uhr zum Rundgang
durch die Ausstellung "Frisch gezapft!" ein. Die Historikerin Stefanie
Paufler führt durch die sehenswerte Präsentation, in deren Mittelpunkt
die Geschichte der König-Brauerei steht. Duisburg hatte vor 100 Jahren
weit über 50 Brauereien und eine unübersehbare Anzahl von Gaststätten.
Die zahlreichen Objekte, Fotos und Dokumente sind eindrucksvolle Zeugen
des sozialhistorischen und wirtschaftlichen Wandels der Stadt. Der
Eintrittspreis beträgt 3 Euro.
Konjunkturabschwung macht sich am Arbeitsmarkt bemerkbar
Auf Grundlage erster Berechnungen waren im Dezember 2008 40,53 Millionen
in Deutschland lebende Personen erwerbstätig. Dies entspricht einer
Zunahme um 351 000 Personen oder 0,9% gegenüber dem Vorjahresmonat
Dezember 2007. Im Juli 2008 war die Erwerbstätigenzahl noch um 1,6%
gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat gewachsen. Seither hat sich
der relative Vorjahresabstand von Monat zu Monat verringert. Somit macht
sich die Wirtschaftskrise zunehmend auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar.
Tarifverdienste 2008: Höchster Anstieg seit 1996
Die tariflichen Monatsgehälter der Angestellten in Deutschland erhöhten
sich im Jahresdurchschnitt 2008 um 3,1%. Das ist der höchste Anstieg
seit über zehn Jahren (1996: + 3,4%). Auch die tariflichen Stundenlöhne
der Arbeiter verzeichneten mit einem Plus von 3,0% den höchsten Zuwachs
seit 1996. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen
im Jahresdurchschnitt 2008 gegenüber 2007 um 2,6%.
Bierabsatz im Jahr 2008 um 1,1% gesunken
Im Jahr 2008 deutsche setzten Brauereien und Bierlager 102,9 Millionen
Hektoliter Bier ab, das waren rund 1,1 Millionen Hektoliter oder 1,1%
weniger als im Vorjahr. In den Zahlen sind der Absatz von alkoholfreien
Bieren und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen
Union eingeführte Bier nicht enthalten.
VHS: "EDV gestützte Finanzbuchführung"
Die Volkshochschule bietet im Institut für Aus- und Fortbildung an der
Lüderitzallee 27 einen Kurs an zu dem Thema "EDV gestützte
Finanzbuchführung". Die Veranstaltung, die an zwei Wochenenden
stattfindet, umfasst 28 Wochenstunden. Sie beginnt am Samstag, 7.
Februar, und Sonntag, 8. Februar, und wird fortgesetzt am 14.
Februar, und 15. Februar, jeweils von 9 bis 16 Uhr. An Hand des
Programms "Lexware Financial Office" können die Grundlagen der
Buchführung am PC erlernt werden. Grundkenntnisse in der doppelten
Buchführung und im Umgang mit dem PC sind Voraussetzung für die
erfolgreiche Teilnahme. Der Kurs kostete 140 Euro. An diesem Seminar
interessierte Mitarbeiter in Unternehmen bis 250 Beschäftigten können
unter bestimmten Voraussetzungen einen Bildungsscheck einlösen, der die
Teilnahmegebühr um 50 Prozent ermäßigt.
Infos und Anmeldung auch im Internet unter www.vhs-duisburg.de. Beratung
unter Tel: (0203) 283-2520.
Internet-Schnupper-Kurs 50Plus in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7 bietet speziell für
Menschen ab 50 Jahren einen zweitägigen Internet-Schnupper-Kurs an.
Interessierte können am Dienstag, 3. Februar, und am Freitag, 6.
Februar, jeweils von 10 bis 12 Uhr, erfahren, was es mit dem World Wide
Web auf sich hat und was man alles darin finden kann. Ohne
Leistungsdruck werden bei Bedarf zu Beginn auch die Handhabung von Maus
und Tastatur sowie die wichtigsten Funktionen des Browsers geübt.
Grundkenntnisse im Umgang mit PC-Tastatur und erste Erfahrungen mit der
PC-Maus sollten aber vorhanden sein. In praktischen Übungen werden die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann ausreichend Gelegenheit haben, im
Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut
zu machen.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine vorherige persönliche
Anmeldung an der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek
gebeten. Ebenso möglich ist auch eine telefonische Anmeldung unter
(0203) 283-4218. Die Teilnahmegebühr beträgt für Besitzer eines gültigen
Bibliotheksausweises 10 Euro, Nicht-Bibliothekskunden zahlen 14 Euro
"Zeitreisen" im Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt - Museum für alle Sinne
Die öffentliche Führung durch das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
beginnt am kommenden Sonntag, 1. Februar, um 15 Uhr im Foyer des
ehemaligen Hallenbades. Sie umfasst die gesamte Ausstellung. Zu sehen
sind beispielsweise ein alter holländischer Frachtsegler unter vollen
Segeln in der ehemaligen Herrenschwimmhalle, ein mehrere tausend Jahre
alter Einbaum und viele hochwertige Modelle. Die Besucher erfahren
Wissenswertes und Überraschendes aus dem Leben an Bord. Verschiedene
Medien, originalgetreue Inszenierungen und zahlreiche Exponate zum
Anfassen machen den Museumsbesuch zu einem spannenden Erlebnis für alle
Sinne. Die Teilnahme an der Führung kostet pro Person 1 Euro (zusätzlich
zum Eintrittspreis). Voranmeldung ist nicht erforderlich. |
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Mittwoch, 28. Januar 2009
-
Historischer Kalender |
Ideen-Führer Europa
Werte und Ideen für Europas Zukunft aus der Geschichte und Kultur der
Metropolen Athen, Rom, Paris und Jerusalem erläutern Peter Krumpholz vom
RISP-Politik-Institut an der Universität und Wolfgang Esch von der
Volkshochschule in einem Vortrag am Montag, 2. Februar, um 20 Uhr im
VHS-Gebäude an der Königstraße 47. Mit digitalen Lichtbildern aus den
vier Städten werden die europäischen Werte des Glaubens, der
Vernunftkultur, der Politik und der Aufklärung versinnbildlicht und mit
Beispielen aus Duisburg verdeutlicht.
Beleuchtet werden die Spannungen zwischen religiöser Lebensweise und
wissenschaftlich-kultureller, politischer und sozialer Wertorientierung.
Die gedanklichen Ausflüge in die europäische Ideenwelt können konkrete
Beispiele aus Duisburg verdeutlichen: Wie bei uns verschiedene Formen
des Glaubens ausgeübt, Kultur betrieben, Politik gemacht und soziale
Fragen erörtert werden. Interessierte erhalten Material zu diesem
Konzept für die Jugend- und Erwachsenenbildung.
Besuch aus Mittelamerika: OB
Sauerland empfängt Handelsminister aus Honduras
Oberbürgermeister Adolf Sauerland empfängt am Dienstag, 3. Februar 2009,
den Handelsminister der Republik Honduras, Lic. Fredis Alonso Cerrato
Valladares um 11.30 Uhr im Duisburger Rathaus. In seiner Begleitung
befindet sich sein Stellvertreter und Vorstandsmitglied der staatlichen
honduranischen Hafenbehörde, Jaime Turcios, sowie die Geschäftsführerin
der Deutsch-Honduranischen Industrie- und Handelskammer, Melina Armijo
und die Assistentin des Ministers, Michelle Santos.
Minister Lic. Fredis Cerrato nutzt seinen Deutschlandaufenthalt
anlässlich der Fachmesse „FruitLogistica“ in Berlin zu einem Besuch in
Duisburg. Im Vordergrund steht der Ausbau wirtschaftlicher Kontakte,
auch im Hinblick auf Duisburgs honduranische Partnerstadt San Pedro Sula.
So wird die Delegation den Duisburger Hafen, die Niederrheinische
Industrie- und Handelskammer und die Firma BioTropic besuchen.
Sparkasse saniert für 24 Millionen Euro
das Gebäude am Kuhlenwall
Es ist etwas in die Jahre gekommen und der Zahn der Zeit nagte optisch
am so genannten Kuhlenwall-Karree, das so etwas wie den "Charme" der
70er Jahre versprüht. Das
Verwaltungsgebäude
der Duisburger Sparkasse zwischen den Straßen Kuhlenwall, Köhnenstraße,
Am Mühlenberg und Am Burgacker, stammt aus dem Jahre 1976. Sowohl die
Fassade als auch die technische Ausstattung entsprechen nicht mehr dem
aktuelle Stand der Technik. Der Verwaltungsrat hat am 23. Januar 2009
dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt und die Kernsanierung des
Gebäudekomplexes für rund 24 Millionen Euro beschlossen.
Das Sparkassengebäude am Kuhlenwall
Mit dem Innenhafen hat die Modernisierung der Duisburger Innenstadt
begonnen. In jüngster Vergangenheit sind an der Königstraße mit dem
CityPalais und dem Forum zwei weitere Publikumsmagnete hinzugekommen.
Mit dieser Entwicklung einhergehend hat die Sparkasse Duisburg ihre
Kundenhalle in der Hauptstelle modern und attraktiv umgestaltet. Nun
folgt ein weiterer städtebaulicher Glanzpunkt. Der Gebäudekomplex
Kuhlenwall-Karree wird revitalisiert und damit ein weiteres Kapitel in
Sir Norman Fosters Masterplan aufgeschlagen. "Bis Anfang 2011 wird ein
umweltschonender und klimaverträglicher Gebäudekomplex entstehen, der
eine angenehme Arbeitsatmosphäre schafft und sich nahtlos ins moderne
Stadtbild einfügt," erläutert Hans-Werner Tomalak (Foto),
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg.
 Der
Vorsitzende des Aufsichtsgremiums der Sparkasse Duisburg,
Oberbürgermeister Adolf Sauerland, begrüßt die umfangreiche
Modernisierung des Gebäudes am Kuhlenwall: "Es handelt sich bei der
vorgesehenen Maßnahme praktisch um einen Neubau, der nicht nur eine
Aufwertung der baulichen Infrastruktur bedeutet, sondern den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern der Sparkasse Duisburg sowie den Kundinnen und Kunden ein
attraktives Arbeits- und Serviceumfeld bietet."
Die Investition der Sparkasse Duisburg ins Kuhlenwall-Karree gibt einen
weiteren Impuls für die Innenstadtentwicklung und darf als Signal an die
Wirtschaft gesehen werden, weiter in den Standort Duisburg zu
investieren. Zudem profitiert die lokale Wirtschaft von diesem
Investment, da die Aufträge soweit wie möglich an Duisburger und
Kamp-Lintforter Unternehmen vergeben werden.
Die SGE Stüdemann - Grundbesitz - Entwicklung GmbH aus Ruhrort hat von
der Sparkasse Duisburg den Auftrag erhalten, diesen Gebäudekomplex
sowohl unter optischen und funktionellen als auch unter energetischen
Gesichtspunkten neu zu konzipieren. Insgesamt werden nach der
Fertigstellung der Revitalisierung 10.600 qm Büro- und Gewerbeflächen
zur Verfügung stehen. Ca. 8.100 qm nutzt die Sparkasse Duisburg, 2.500
qm können gemietet werden. Bereits im Februar beginnen die ersten
Maßnahmen. Die Fertigstellung ist bis März 2011 geplant.
Lehnkering KG informiert im BIZ über den
Beruf Kaufmann in der Logistikbranche
Am 5. Februar 2009 geht es ab 15.00 Uhr im Berufsinformationszentrum
(BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg um den Beruf des/der
Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistungen. Von der
Firma Lehnkering erhalten Schüler/innen der Oberstufe und der Höheren
Handelsschulen, die sich für eine kaufmännische Ausbildung
interessieren, Informationen aus erster Hand. Wie muss eine
Bewerbungsmappe aussehen, wie läuft ein Vorstellungsgespräch oder ein
Einstellungstest ab. Fragen, die für viele junge Menschen eine
Herausforderung darstellen, wo gezielte Hilfen aber den Weg zu einem
Ausbildungsplatz ebnen können. Lehkering zeigt zudem, welche Chancen,
aber auch welche Anforderungen die Berufe der Logistik gerade in einer
Stadt wie Duisburg bieten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die
Teilnahme ist kostenlos.
Teuerungsrate in NRW auch im Januar
bei 1,0 Prozent
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex von Januar 2008 bis
Januar 2009 um 1,0 Prozent auf 105,9 Punkte (Basisjahr 2005 = 100)
gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, ging der Preisindex gegenüber dem
Vormonat (Dezember 2008) um 0,6 Prozent zurück.
Gegenüber dem Vormonat (Dezember 2008) sanken insbesondere die Preise
für Pauschalreisen (-18,7 Prozent); außerdem waren Bekleidung und Schuhe
(-3,0 Prozent) preiswerter als im
Vormonat. Dagegen stiegen jahreszeitlich bedingt die Preise für
Frischgemüse (+5,0 Prozent); auch für Strom (+3,0 Prozent), Kraftstoffe
(+2,4 Prozent) und Heizöl (+2,2 Prozent) musste mehr aufgewendet werden
als noch im Vormonat.
Im Jahresabstand entwickelten sich die Preise für Haushaltsenergien
(insgesamt: +5,9 Prozent) uneinheitlich: Während sich Gas um 21,3
Prozent verteuerte, war Heizöl um 21,3
Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Preiswerter als im Januar 2008
waren außerdem vor allem Kraftstoffe (-14,1 Prozent) und
Molkereiprodukte (-8,9 Prozent). (IT.NRW)
Fortsetzung des Kino Cafes im Februar
Das Kino Cafe in der UCI Kinowelt am Duisburger Hauptbahnhof wird auch
im nächsten Monat fortgesetzt. In der Vorführung am Dienstag, 4.
Februar, um 14.30 Uhr wird der Film "An ihrer Seite" gezeigt, der sich
mit einer vierzig Jahre währenden Ehe beschäftigt, die in die Brüche zu
gehen droht, als die Frau an Alzheimer erkrankt. Im Anschluss ist Dr.
Christof Schoppmann, Mitglied der Alzheimer Gesellschaft, gerne bereit,
Fragen zur Thematik des Filmes zu beantworten.
Das Kino Cafe, dessen Zielgruppe die Generation "50 plus" ist, wird
seitens des Seniorenbeirates, der Stadt Duisburg, der Sparkasse
Duisburg, den Duisburger Wohlfahrtsverbänden sowie der Serva GmbH
Duisburg und dem Restaurant Ocho unterstützt. Somit ist es möglich, zu
einem Eintrittspreis in Höhe von 5 Euro an jedem ersten Mittwoch im
Monat einen Kinofilm zu präsentieren mit anschließendem Kaffee und
Kuchen. Damit jeder Besucher den Film nebst Kaffee und Kuchen in
angenehmer Atmosphäre genießen kann, ist die Besucherzahl auf 170
beschränkt. Es wird daher empfohlen, die Eintrittskarte bereits im
Vorverkauf zu erwerben.
Sonntag-Nachmittag in der VHS: Doku-Filme, Gäste und Gespräche
Spannende Einblicke in unterschiedliche Lebenswelten gewinnen und
Duisburger kennenlernen, denen man nicht ohne weiteres begegnet: Das
bietet die Volkshochschule in einer neuen Reihe mit Dokumentar-Filmen
und Gästen. In fünf Terminen werden Streifen aus dem Programm der
Duisburger Filmwoche 2008 mit passenden Gästen aus Duisburg im Saal der
VHS an der Königstraße vorgestellt. Die wechselnden Moderatorinnen und
Moderatoren kommen aus dem Team der Filmwoche, die Auswahl der Filme
traf der VHS-Fachbereich Interkulturelle und politische Bildung.
Den Auftakt macht am Sonntag, 1. Februar, um 14.30 Uhr "Der Weg
nach Mekka" (Foto) , ein Film über Leopold Weiss alias Muhamad Asad, einen
österreichischen Juden aus Lemberg, der zum Islam konvertierte und zu
einem der bedeutendsten muslimischen Denker des 20. Jahrhunderts wurde.
Zu Gast sind Dr. Rauf Ceylan und Kadir Topal, die sich für das Werk
Asads engagieren. Moderatorin ist Anna Gerritzen. In Kinoqualität ist
der Film zu sehen am 2., 3. und 4. Februar, jeweils um 18 Uhr im
filmforum am Dellplatz 16 in Duisburg-Mitte, Eintritt 5 Euro, erm. 4
Euro.
Weiter geht es in der Reihe mit Dokumentar-Filmen mit türkeistämmigen
Fußballerinnen aus Berlin und Duisburg (8. Februar),
kolumbianischen Guerilla-Kämpferinnen und Duisburgern aus Lateinamerika
(15. Februar) sowie einem Jungen aus Duisburgs Partnerstadt
Calais, den Vororten von Paris und einem Frankreich-Experten (1. März).
Abschließen wird die Reihe mit "Chinesisch von Vorteil" und Chinesinnen
und Chinesen von Rhein und Ruhr (22. März).
Auftaktveranstaltung
„Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ im Kleinen Prinzen
Unter dem Motto „Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ startet die
Beauftragte der Landesregierung für die Belange der Menschen mit
Behinderungen in NRW, Angelika Gemkow, am Freitag, 30. Januar, zu einer
landesweiten Info-Tour. Die Auftaktveranstaltung findet um 10 Uhr im
Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der
Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte statt. Nach einer Ansprache der
Landesbehindertenbeauftragten NRW folgen Grußworte von Oberbürgermeister
Adolf Sauerland und Sozialdezernent Reinhold Spaniel. Anschließend gibt
Martin Philippi von der Agentur barrierefrei NRW Informationen zum Thema
„Barrierefreiheit“.
„Die Veranstaltung verfolgt die Zielsetzung das gesellschaftliche
Bewusstsein für die Bedeutung des Abbaus von Schwellen, Stufen und
Treppen zur Schaffung der Barrierefreiheit in der Gesellschaft zu
stärken“, so Sozialdezernent Reinhold Spaniel.
Stolz ist Spaniel darüber, dass gerade das Konferenz- und
Beratungszentrum „Der kleine Prinz“ als Beispiel für die Grundzüge des
barrierefreien Bauens im öffentlichen Raum steht und somit auch den
Mittelpunkt der Veranstaltung darstellen wird. Interessierte Bürgerinnen
und Bürger sind herzlich eingeladen. Aus organisatorischen Gründen wird
um Voranmeldung bei Ruth Dobbertin vom Amt für Soziales und Wohnen unter
(0203) 283-4654 gebeten.
Die Gedenkveranstaltung für die Opfer
des Nationalsozialismus in der Salvatorkirche
"Im Jahre 2009 widmen wir unsere Veranstaltungen zum 27. Januar all
denjenigen Menschen, denen im Jahre 1939 ein Krieg von bisher
ungekannter Grausamkeit aufgezwungen wurde und die ihr Leben, ihre
Gesundheit, ihre Angehörigen, ihr Hab und Gut oder ihre Heimat verloren
haben. Insbesondere widmen wir diese aber dem Gedenken an sechs
Millionen europäische Juden, die neben wenigen vielen kleineren
Personengruppen, einem staatlich organisierten und industriell
betriebenen Massenmord - keinem gewöhnlichen Kriegsverbrechen - zum
Opfer fielen. Schließlich widmen wir die Veranstaltungen all denjenigen,
die sich den Verbrechern an den Hebeln der Staatsmacht unter dem Einsatz
ihres Lebens in den Weg stellten und häufig mit diesem für ihre Haltung
einzustehen hatten," schreibt der Verein "Gegen Vergessen Für
Demokratie" und macht auch gleichzeitig auf den Zeitablauf 1919 - 1929 -
1939 - 1949 Weimarer Verfassung - Weltwirtschaftskrise - Entfesselung
des Zweiten Weltkrieges - Verabschiedung des Grundgesetzes aufmerksam.
Daß 1989 die Wiedervereinigung folgte und damit die Teilung Europas
aufgehoben wurde, sollte an dieser Stelle auch nicht vergessen werden.
Sehr schwach ist die gestrige Veranstaltung besucht; viele Plätze
bleiben (leider) in der evangelischen Stadtkirche leer. Dort zeigt ein
farbiges Bildfenster eine brennende Synagoge. Es soll an die alte
jüdische Gemeinde und ihre Vernichtung durch die Nationalsozialisten
erinnern, wie Pfarrer Peter Krogull ausführt.
"Der unbedingte Wille zum Krieg" ist der Vortrag von Dr. Ernst Piper
überschrieben. Piper schildert sehr anschaulich und ausführlich die
damaligen geschichtlichen Ereignisse. Er liefert die bekannten
historischen Fakten und politischen Interpretationen. Eigene Gedanken
oder gar neue Interpretationen gibt es hier nicht zu hören. Gerade
jetzt, da immer mehr direkte Opfer des Nationalsozialismus verstorben
sind, sollte an ihr Leid erinnert werden. Diese persönliche Bezug fehlt
völlig. Leider gibt es auch heute noch Opfer des Neo-Faschismus und der
Fremdenfeindlichkeit. Man kann bei der Gedenkveranstaltung den Eindruck
gewinnen, dass dies schon bald ein lohnenderes Thema für den Verein
werden könnte. "Wer sich nur um die Geschichte kümmert, vernachlässigt
und verdrängt die Gegenwart und stellt sich so ins Abseits," schießt es
mir bei dem Vortrag durch den Kopf. Andreas Rüdig |
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Dienstag, 27. Januar 2009
-
Historischer Kalender |
In der Felsenstraße entstehen attraktive
Stadtwohnungen für Familien und Singles
Ein vorbildliches Neubauvorhaben entsteht in der Felsenstraße in
Duisburg-Duissern: Die Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Mitte e.G. hat
einen Bauantrag zum Neubau von 65 Wohneinheiten gestellt. Die Bebauung
öffnet sich zur Felsenstraße und lockert den Baubestand auf. Die
unterschiedlichen Wohnungsgrößen zwischen 50 m² und 120 m² ermöglichen
eine gute Durchmischung der Mieterschaft und bieten sowohl für
Alleinstehende als auch für Familien modern ausgestattete Wohnungen.
Alle Wohnungen sind barrierefrei mit Aufzügen erreichbar. 66 Stellplätze
in einer Tiefgarage, davon neun behindertengerecht, bieten allen
Wohnungen einen gesicherten Stellplatz.
"Hier wurde eine architektonisch sowie städtebaulich attraktive und
zeitgemäße Anlage im Bestand geplant, die qualitätsvolles, stadtnahes
Wohnen in einem gemischten Quartier ermöglicht. Für die
Weiterentwicklung Duisburgs als Wohnstandort für Familien ein
hervorragendes Beispiel," lobt Stadtentwicklungsdezernent Jürgen
Dressler den vorliegenden Bauantrag.
"Suchen und Finden"
So heißt eine Ausstellung von Martina Galo-Ba, die in der Zeit vom
3. bis 30. Januar zu den gewohnten Öffnungszeiten in der
Bezirksbibliothek, Sittardsberger Allee 14 zu sehen ist.
Galo-Ba wurde 1956 in Duisburg geboren. In den `70er Jahren absolvierte
sie Ausbildungen zur Fotografin und zur Druckvorlagenherstellerin. In
den Jahren von 1981 bis 1992 arbeitete sie als Layouterin und
Druckvorlagenherstellerin. Seitdem bildet sie sich künstlerisch weiter.
Ihre Bilder zeigen (zumindest in dieser Ausstellung) hauptsächlich
Stilleben, in denen Blumen und Obst im Vordergrund stehen. "Artischoken",
"Orangen mit Blättern", "Zitrone mit Vase", "Granatäpfel" oder
"Herbstfreuden - Quitte, Hagebutten und Melonenbirne" lauten
dementsprechend die Titel der Bilder.
Die bunten Farbzeichnungen sind gut gelungen und hübsch anzusehen. Die
Bilder zeugen von Können, dem Auge zum Detail sowie Genauigkeit in der
Ausführung. Da ich selbst nicht malen und zeichnen kann, bewundere ich
die Geduld, mit der diese Bilder erstellt wurden. Soweit ich es
beurteilen kann, können die Bilder zu erschwinglichen Preisen erworben
werden.
Hochschule Niederrhein hat aktuelle
Zahlen erhoben - Zuschauerquoten von STUDIO 47 sind erneut gestiegen
Auch
im dritten Jahr seines Sendebetriebs konnte STUDIO 47 seine
Zuschauerquoten in allen Bereichen steigern. Das Projekt Marktforschung
an der Hochschule Niederrhein (Prof. Dr. Hans Akkerboom und Prof. Dr.
Ingo Bieberstein) hat bei seiner Erhebung und Analyse einen deutlichen
Zuwachs der Zahlen bei Duisburgs lokalem TV-Sender festgestellt.
Der „Weiteste Seherkreis“ von STUDIO 47 ist um rund acht Prozent
gewachsen. Bezogen auf die technische Reichweite von 250.000 Zuschauern
bedeutet das: 96.000 Duisburger schalten das Programm ein.
Einen deutlichen Zuwachs verzeichnet die Hochschule Niederrhein auch bei
den täglichen Zuschauern von STUDIO 47. Die „Seher gestern“ haben sich
innerhalb eines Jahres auf 14,0 Prozent (35.000 Zuschauer) annähernd
verdoppelt.Ebenfalls gestiegen ist die Verweildauer - also die Zeit, in
der die Zuschauer das Programm täglich sehen. Im Durchschnitt liegt sie
bei 39 Minuten. Das ist mehr als doppelt soviel wie bei anderen lokalen
Fernsehsendern in Deutschland.
Das Durchschnittsalter der Zuschauer von STUDIO 47 liegt bei 43,2
Jahren. Erfreulich ist hierbei, dass alle relevanten Zielgruppen
annähernd gleichmäßig erreicht werden. Duisburgs lokaler TV-Sender hat
sich als Medium für die Menschen in dieser Stadt etabliert.
Erlebnis MSV-Arena - Wo die Zebras
stürmen
Wo früher das Wedau-Stadion stand befindet sich seit dem Jahr 2005
die moderne und multifunktionale Arena des MSV Duisburg. Sie ist die
Heimspielstätte der ‚Zebras’, sowie Austragungsort anderer sportlicher
Großveranstaltungen. Auch für Feierlichkeiten, Konferenzen, Tagungen und
Messen bietet die MSV-Arena mit 40 VIP-Logen und einer Business-Lounge
für über 1.500 Besucher die optimalen Rahmenbedingungen. Während der WM
2006 in Deutschland wurde die MSV-Arena für gut einen Monat zur Herberge
der italienischen Nationalmannschaft und der iatlienischen Offiziellen
sowie Medien. Bei der Arena-Besichtigung erhalten Sie Einblicke hinter
die Kulissen, die Sie als "Normaler" Besucher nicht bekommen, wie
beispielsweise die Spielerkabinen, den Pressebereich und die
organisatorischen Bereiche wie Polizei, DRK und Stadionregie. Mittwoch,
den 4. Februar
Treffpunkt ist jeweils um 14:45 Uhr im Foyer der MSV-Arena. Die Führung
dauert etwa 1 Stunde und kostet 7.50 Euro für Erwachsene / 4.50 Euro für
Kinder.
Wichtig: Eine Anmeldung ist vorab notwendig bei der Tourist-Information,
Tel. 285440, Königstraße 86.
Papiersammlung in Duisburg - eine
Zwischenbilanz
Die Papiersammlung hat in Duisburg eine lange Tradition. Bereits vor
über 20 Jahren hatten die Duisburgerinnen und Duisburger die
Möglichkeit, ihr Altpapier an Containern abzugeben oder zu den
Recyclinghöfen zu bringen. Erweitert wurde das Angebot in Duisburg im
Jahr 2004 um die Papierbündelsammlung. Bei der Papierbündelsammlung wird
das Papier gebündelt an den Straßenrand gestellt und von den
Wirtschaftsbetrieben abgeholt. Durch den drastisch angestiegenen
Altpapierpreis im Laufe des vergangenen Jahres drängten in deutschen
Städten immer mehr private Entsorger auf den Markt und versuchten sich
gegenüber den kommunalen Unternehmen auf dem Markt zu positionieren.
Hintergrund war die Möglichkeit eines hohen und schnellen Profits durch
den Verkauf des Altpapiers. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg reagierten
schnell auf die Veränderung des Marktes und begannen im Mai 2008 mit der
Aufstellung der Altpapiertonnen, den so genannten Blauen Tonnen. Ziel
war es in möglichst kurzer Zeit viele Tonnen aufzustellen und somit zu
verhindern, dass private Entsorger in Duisburg Fuß fassen konnten.
Begleitet durch eine intensive Pressearbeit und ein umfassendes
Serviceangebot konnte bereits im Juni 2008 die 10.000 Tonne in Duisburg
aufgestellt werden.
Die Duisburger hatten die Möglichkeit die Tonnen im Internet,
schriftlich, telefonisch oder direkt auf einer der vielen
Informationsveranstaltungen der Wirtschaftbetriebe Duisburg im
Duisburger Stadtgebiet zu bestellen. Der Erlös des Verkaufs des
Altpapiers durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg als kommunaler
Entsorger kommt im Gegensatz zu den privaten Entsorgern dem Bürger zu
Gute. So wurde der Erlös dazu verwendet, die Gebühren in dem Bereich der
Abfallwirtschaft in 2009 stabil zu halten. In einigen Städten werden die
privaten Behälter wieder eingezogen, da der Altpapierpreis Ende 2008
gesunken ist. In Duisburg ist die Sammlung des Altpapiers nicht
gefährdet. Die kommunalen Strukturen gewährleisten einen dauerhaft guten
Service für die Bürgerinnen und Bürger in Duisburg. Bis heute sind im
gesamten Stadtgebiet 25.000 Tonnen aufgestellt worden.
VHS: "Pauken ist ätzend - aber gelernt
ist gelernt"
"Pauken ist ätzend - aber gelernt ist gelernt!" lautet der Titel eines
Wochenendseminars der Volkshochschule im Gebäude auf der Königsstraße 47
am Samstag, 14. Februar und Sonntag, 15. Februar. Die
Veranstaltung dauert an beiden Tagen von 10 bis 17 Uhr und
richtet sich an Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahre. Unter Leitung
von Frank Zahlmann lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass
richtiges Lernen gelernt werden kann. Praxistipps für den Schulalltag
runden die Veranstaltung ab. Eine Voranmeldung ist erforderlich.
NRW-Einzelhandel im Dezember mit
Umsatzrückgang
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im Dezember 2008 nach
vorläufigen Ergebnissen nominal 2,2 Prozent weniger um als im Dezember
2007. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung
der Preisentwicklung, um 3,1 Prozent. Die Beschäftigtenzahl ging um 0,3
Prozent zurück. Für das ganze Jahr 2008 ermittelten die Statistiker eine
nominale Umsatzsteigerung von 1,0 Prozent (real: -1,5 Prozent) gegenüber
dem Vorjahr. (IT.NRW)
Preisträger
der Ingeborg-und-Alfred-Roeder-Stiftung
Zum zweiten Mal wurden im Herbst 2008 drei Preise von der geplanten
Ingeborg-und-Alfred-Roeder-Stiftung vergeben. Die Jury trat Anfang
November 2008 zusammen und ermittelte die Preisträger, deren Werke neben
denen weiterer zwölf ausgewählter Teilnehmer in einer Ausstellung am
Freitag, 30. Januar, 19.30 Uhr, in der Volkshochschule, Stadtmitte,
Königstr. 47 zu sehen sind. Wettbewerbsberechtigt waren gegenständliche
Werke aus den Bereichen Druckgrafik, Öl- und Acrylmalerei, Aquarell- und
Pastellmalerei, Chinesischer Pinselmalerei, Akt- und Portraitzeichnen
und Zeichnen. Die Bekanntgabe der bisher geheim gehaltenen Preisträger
und die Übergabe der Preise erfolgen im Rahmen der Ausstellungseröffnung
am. Der Eintritt ist frei.
Die Hexe Knickebein macht Stopp in der
Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7 ist am Freitag, 6.
Februar, Veranstaltungsort des 3. Kindermusikfestival
Niederrhein/Duisburg „KinderLiederLandschaft“. Um 15.30 Uhr macht dort
die Hexe Knickebein Stopp, die mit multikulturellen Liedern auf
Weltreise geht. Getreu dem Motto „Musik kennt keine Grenzen“ sind Große
und Kleine ab 4 Jahren eingeladen, mit ihr zu singen, zu musizieren und
um die Welt zu reisen, egal aus welchem Land sie kommen und welche
Sprache sie sprechen. Hexe Knickebein ist überall zu Hause, in
Deutschland ebenso wie in Kroatien, in Indien ebenso wie in der Türkei
und in Schottland ebenso wie in Portugal, Russland oder Griechenland.
Hinter der Hexe Knickebein versteckt sich die Musikpädagogin Catharina
Casper, die seit Jahren als Lehrerin an der staatlichen
Jugendmusikschule Hamburg arbeitet. Initiator und Organisator des
Kinderfestivals ist Helmut Meier, der Duisburger Kinderliedermacher,
Musiker und Kabarettist. Eintrittskarten kosten 3 Euro und sind an der
Infotheke der Kinder- und Jugendbibliothek erhältlich. Infotelefon:
(0203) 283-4121 Das
Februar-Kinderprogramm der Stadtbibliotheken liegt aus
In allen Bibliotheken liegt bereits jetzt schon das Februarprogramm der
Kinderveranstaltungen zur Mitnahme aus. Karneval und Feiern ist das
Thema des Monats Februar. Mit wunderbaren Vorleseveranstaltungen, dem
Bilderbuchkino und vielfältigen Kreativwerkstätten werden Kinder von 4
bis 8 Jahren in die Kinderabteilungen der Zentralbibliothek und der
Zweigstellen eingeladen. Wer einen der begehrten Plätze bei den
einzelnen Aktionen ergattern möchte, sollte sich frühzeitig an den
Informationen in den jeweiligen Stadtbibliotheken anmelden. Für alle
Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl auf 25 Kinder beschränkt. Eintritt
wird nicht erhoben, da ein gültiger Bibliotheksausweis vorausgesetzt
wird. Auskünfte zum Programm unter Tel.: (0203) 283-4117 oder (0203)
283-4221. Im Jahr 2020
voraussichtlich weniger Kinder aber mehr Betreuungsbedarf bei
Kleinkindern
Die gemeinsamen Berechnungen der Statistischen Ämter des Bundes und der
Länder zeigen, dass im Jahr 2020 die Zahl der Kinder unter drei Jahren
in öffentlich geförderter Kindertagesbetreuung um rund 400 000 höher
liegen könnte als im Jahr 2007 (+ 124%). Dieser Zuwachs tritt ein, wenn
in den alten Ländern die Betreuungsquote auf 35% der unter Dreijährigen
und in den neuen Ländern auf über 50% ansteigt.
Importpreise Dezember 2008: 5,1% unter dem Stand von Dezember 2007
Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) im Dezember 2008 um 5,1% unter dem
Vorjahresstand. Dies war der höchste Rückgang gegenüber dem
Vorjahresmonat seit November 2001 (5,2%). Im November und im Oktober
2008 hatte die Jahresveränderungsrate 1,3% beziehungsweise + 2,9%
betragen. Gegenüber November 2008 sank der Einfuhrpreisindex um 4,0%. |
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Montag, 26. Januar 2009
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Historischer Kalender |
Aurelis: "Arbeitsplätze für Duisburg!"
Kundgebung für ein tolerantes und friedliches Zusammenleben in Duisburg
Vorkommnisse am Rande der Demonstrationen in den vergangenen Wochen
haben Duisburg in ein Licht gerückt, das dem Geist der Stadt und ihrer
Bürgerinnen und Bürger nicht entspricht. Seit Jahren wird in Duisburg
vorbildlich Integration gelebt. Menschen aus über 140 Nationen mit
unterschiedlichen religiösen Wurzeln leben offen, tolerant und friedlich
miteinander. Auf verschiedenen Ebenen wird ein interkultureller und
interreligiöser Dialog gepflegt.
Auf Einladung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland haben sich nun
Vertreter unterschiedlichster Verbände, Organisationen und
Glaubensgemeinschaften zusammengefunden und verabredet, in einer
gemeinsamen Kundgebung dieses besondere Duisburger Klima zu
unterstreichen.
Am Dienstag, 27. Januar 2009, dem Holocaust-Gedenktag, sind schon lange
zwei unabhängige Veranstaltungen geplant gewesen. Im Gemeindezentrum der
Jüdischen Gemeinde Duisburg am Springwall wird um 17 Uhr die Duisburger
Journalistin und Schriftstellerin Hatice Akyün mit dem Preis für
Toleranz und Zivilcourage ausgezeichnet. Um 19:30 Uhr findet in der
Salvatorkirche auf Einladung des Vereins „Gegen Vergessen – Für
Demokratie e.V.“ eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des
Nationalsozialismus statt.
Das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage, in dessen Regie auch die
Verleihung des gleichnamigen Preises fällt, hat eine Kundgebung
angemeldet, die beide Veranstaltungen verbinden soll. Die Teilnehmer
werden sich gegen 18:30 Uhr am Yitzhak-Rabin-Versöhnungsplatz versammeln
und von dort gemeinsam zum Burgplatz ziehen, wo auf der Rathaustreppe
Geistliche der großen monotheistischen Religionen Friedensgebete
sprechen werden. Für den gemeinsamen Weg haben sich die Veranstalter
vorgenommen, sich im Geist einer friedlichen Stadtgesellschaft alleine
unter der Flagge der Stadt Duisburg zusammen zu finden.
Zur Teilnahme an der Kundgebung rufen neben dem Bündnis für Toleranz und
Zivilcourage und der Stadt Duisburg auf: die Alevitischen Gemeinden
Marxloh und Rheinhausen, die Arbeitsgemeinschaft der christlichen
Kirchen (ACK), die Deutsch-Israelische Gesellschaft, die
DITIB-Begegnungsstätte Marxloh, DITIB-Stadtverband, der Verein „Gegen
Vergessen – Für Demokratie e.V.“, die Gesellschaft für
christlich-jüdische Zusammenarbeit, die Jüdische Gemeinde Duisburg, der
Türkisch-islamische Sozial- und Pflegschaftsverein Rheinhausen sowie der
Verband der Islamischen Kulturzentren in Duisburg e.V.
Frühe Hilfe ebnet den Weg zur Ausbildung
Die Agentur für Arbeit Duisburg startet an der Heinrich-Böll-Hauptschule
ein Programm zur frühzeitigen Begleitung von Hauptschülerinnen und
-schülern in die Berufsausbildung
Die Heinrich-Böll-Hauptschule gehört zu den ersten von 14 Schulen in
Duisburg, an denen ein „Berufseinstiegsbegleiter“ Schülerinnen und
Schüler auf dem Weg zum Schulabschluss und in ein
Berufsausbildungsverhältnis beglei-ten. Finanziert wird dieses Programm
von der Agentur für Arbeit an bundes-weit 1.000 Schulen.
„Der Übergang von der allgemeinbildenden Schule in den Beruf ist ein
ganz wesentlicher Schritt hin zu einer erfolgreichen beruflichen
Laufbahn“, betont Angela Schoofs, die Leiterin der Duisburger
Arbeitsagentur. „Wir investieren früh in Hilfen für die jungen Menschen,
weil wir wissen, dass ein erfolgreicher Start in das Berufsleben nicht
selbstverständlich ist und manche Klippe umschifft werden muss.“
Die Berufseinstiegsbegleiter erweitern das Orientierungs- und
Beratungsangebot der Agentur für Arbeit Duisburg. Sie beginnen mit ihrer
Tätigkeit schon in den Vorabgangsklassen der Schulen, damit ein
erfolgreicher Schulabschluss als Grundlage für die Umsetzung der eigenen
Berufswünsche dienen kann. Erst ein halbes Jahr nach Beginn einer
Berufsausbildung endet die Begleitung, damit auch in der
Berufsausbildung die ersten Hürden noch erfolgreich gemeistert werden
und nicht schon frühzeitig zu Ausbildungsabbrüchen führen.
„Für die Hauptschulen war der Übergang von der Schule in den Beruf immer
schon eine sehr wichtige Aufgabe“, meint Klaus Gith, Schulleiter der
Heinrich-Böll-Schule und Sprecher der Duisburger Hauptschulleiter.
„Wichtig ist, dass die verschiedenen Bausteine und Angebote aufeinander
aufbauen und miteinander vernetzt sind. Wir freuen uns, mit der
Berufseinstiegsbegleitung ein neues, qualifiziertes Projekt, das die
Jugendlichen sogar ein Stück über den Schulabschluss hinaus begleitet,
in dieses Netz einfügen zu können.“
Wolfgang Reuter, Schulamtsdirektor bei der Duisburger Schulaufsicht
betont: „Die Jugendlichen müssen wieder Vertrauen gewinnen, dass der
Ausbildungsmarkt reelle Chancen bietet, mit einem erfolgreichen
Schulabschluss auch einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Dies zu
unterstützen wird eine wesentliche Aufgabe der Berufseinstiegsbegleiter
sein.“
Weitere Informationen zum Stichwort „Berufseinstiegsbegleiter“ gibt es
telefonisch bei der Agentur für Arbeit Duisburg unter der Rufnummer
01801 555 111.* Bewerbungsfrist für Polizeianwärter
läuft ab
"Wer sich für dieses Jahr noch um einen der 1.100 Ausbildungsplätze bei
der nordrhein-westfälischen Polizei bewerben will, muss sich beeilen",
erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (24. Januar 2009) in
Düsseldorf. Am 31. Januar endet die Bewerbungsfrist für die Ausbildung
ab September 2009. "Wir bieten jungen Leuten einen spannenden und
krisensicheren Beruf. Die Polizei will die besten Absolventen eines
jeden Jahrgangs", sagte Wolf.
Die nordrhein-westfälische Polizei stellt wieder mehr als doppelt so
viele Kommissaranwärter ein wie in den zurückliegenden Jahren. Die
zukünftigen Auszubildenden nehmen dann ihr Bachelorstudium an der
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung auf. Sie erhalten schon
während des Studiums knapp 1.000 Euro im Monat und wissen, dass sie bei
bestandener Prüfung übernommen werden.
Ausgebildete Polizisten arbeiten zunächst ein Jahr im Streifendienst und
anschließend in einer Einsatzhundertschaft des Landes. Danach können sie
sich weiterqualifizieren, beispielsweise als Diensthundeführer oder als
Ermittler in einem Kommissariat. Rund 4.000 junge Menschen haben sich
inzwischen beworben. Die Hälfte davon hat das Auswahlverfahren schon
hinter sich, bereits mehr als 370 haben sich für die Ausbildung zum
Polizisten qualifiziert. "Die aktuelle Bewerberzahl zeigt, dass der
Polizeiberuf für junge Leute interessant ist", erklärte Wolf.
Lions Club Duisburg-Hamborn sammelte
über 8.000 EURO
Auch in diesem Winter standen die Mitglieder der Hamborner Lions wieder
für einen guten Zweck in der Kälte und verkauften erlesene
Lions-Spezialitäten auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt. Bereits zwei Tage
vor Ende der Aktion war das Angebot ausverkauft! Das Ergebnis von
8.127,40 EUR wurde nun nach Auszählung aller Verkäufe bekannt.
Die Erlöse des ehrenamtlichen
Engagements fließen in diesem Jahr zu 100 Prozent an die Duisburger
Initiative „Projekt Lebenswert“ von Pater Tobias. Es fallen keinerlei
Verwaltungskosten o.ä. an, die Löwen geben stets die gesamten Einnahmen
weiter.2007 wurden u.a. ungewöhnlichste Kreationen wie Grüne-Tomaten-
Marmelade oder Ananas-Kürbis-Konfitüre angeboten. Aber auch liebevoll
verpackte Säfte, Öle und Liköre konnten für den guten Zweck erstanden
werden. Die Lions-Holzhütte stand in der Nähe des Life Savers. „Das
überaus gute Ergebnis
liegt vor allem an den vielen Wiederholungskäufern, die jedes Jahr mehr
werden.“ freut sich Dr. Christoph Mülheims, Präsidentin der Hamborner
Lions. „Doch in 2009 müssen wir noch deutlich mehr Produkte herstellen,
damit wir dem großen Ansturm gewachsen sind!“ ergänzt Carola Probst, die
federführend mit der Vizepräsidentin Barbara
Brüggemann die Aktion leitete.
„Helfen, wo andere nicht helfen“, und „Hilfe zur Selbsthilfe“ – unter
diesen Leitgedanken stellen sich die Mitglieder des Lions Club
Duisburg-Hamborn in besonderer Weise den sozialen Problemen im
Duisburger Norden.
Informationstraining in der VHS
„Informationstraining“ lautet der Titel eines Wochenendseminars der
Volkshochschule am 13. und 14. Februar im Gebäude auf der
Königstraße 47. Wie und wo findet man die wesentlichen Informationen,
die für den beruflichen und privaten Alltag wichtig sind? Wie findet man
die dafür erforderliche Zeit? Wie bearbeitet und speichert man diese
Informationen optimal? Wie hält man diese Informationen aktuell? Das
sind einige der Fragen, die unter der Leitung von Anton L. Thomas
behandelt werden. Für die Veranstaltung, die am Freitag, 13. Februar,
von 18 bis 22 Uhr beginnt, und am Samstag, 14. Februar, von 9 bis 13.45
Uhr fortgesetzt wird, ist eine vorherige Anmeldung in der VHS
erforderlich. VHS:
„Studienfahrt nach Bilbao und San Sebastian“
Eine Studienfahrt nach Bilbao und San Sebastian bietet die
Volkshochschule an für die Zeit von Mittwoch, 20. Mai, bis Sonntag,
24. Mai. Das Guggenheim Museum und das neue Gesicht der Stadt Bilbao
sind Ausgangspunkt einer Reise zu Kunst und neuer Architektur. Das 1997
eröffnete Museum wurde von dem amerikanischen Architekten Frank O. Gehry
spektakulär in den Fluß gesetzt und sensibel in die landschaftliche und
städtebauliche Situation eingepasst. Zum Programm der Studienfahrt
gehören u.a. Fahrten nach Guernica, San Sebastian und den landschaftlich
reizvollen Skulpturenpark rund um das Museum des Bildhauers Eduardo
Chillida und eine Rundfahrt zu Weingütern mit neuer Architektur (u.a.
von. Santiago Calatrava, Rafael Moneo und Frank O. Gehry) Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
versteigert Fundsachen
Die nächste Versteigerung der DVG findet am Mittwoch, 28. Januar, um 11
Uhr in den Räumen der Spedition Stockhorst, Forststraße 44 in
Duisburg-Wanheimerort statt. Erreichbar ist der Veranstaltungsort mit
der Straßenbahnlinie 903 (Haltestelle Neuenhofstraße).
Rund 2.500 Gegenstände sind von April bis Dezember 2008 im Fundbüro der
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) eingegangen - verloren von
Fahrgästen in Bussen und Bahnen oder an Haltestellen. Viele konnten an
ihren Besitzer zurückgegeben werden, einige wurden jedoch innerhalb der
gesetzlichen Aufbewahrungsfrist nicht abgeholt. Diese Fundsachen
versteigert die DVG auch dieses Jahr wieder im Rahmen einer öffentlichen
Auktion.
Januar bis November 2008: Deutsche
Ausfuhren nach China um 14,3% gestiegen
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Besuches des
chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao am 28. Januar 2009 mitteilt,
wurden im Zeitraum Januar bis November 2008 nach vorläufigen Zahlen
Waren im Wert von 31,3 Milliarden Euro von Deutschland nach China
exportiert. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum bedeutete
dies eine Steigerung um 14,3%. |
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Samstag, 24. Januar 2009
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Historischer Kalender |
Jahresrechnung 2007 liegt aus
Der Rat der Stadt Duisburg hat am 8. Dezember 2008 die Entlastung
des Oberbürgermeisters für die Jahresrechnung 2007 beschlossen. Ab dem
2. Februar 2009 bis zur Feststellung des folgenden Jahresabschlusses
liegt dieser in der Stadtkämmerei, Alter Markt 23, Zimmer 210, 47051
Duisburg, während der allgemeinen Verkehrsstunden (montags bis freitags,
8 –16 Uhr) öffentlich zur Einsichtnahme aus.
Durch die Auslegung wird die Möglichkeit geboten, Einsicht in die
finanziellen Angelegenheiten der Kommune zu nehmen. Der Bericht über die
Prüfung der Jahresrechnung liefert zusätzlich Transparenz über die
Haushaltswirtschaft der Stadt aus.
Cafe Steinbruch heute: PostRock mit
KOKOMO - instrumental, melodisch, laut…
Nachdem
die Macher der PostRock Reihe im Steinbruch im November spontan
zusammen mit der Band KOM aus Münster auf Tour in Deutschland
und Österreich waren, spielen sie nun ihr erstes Konzert in
Duisburg.
Die
Band setzt sich aus Mitgliedern zusammen, die bereits bei
Duisburger Bands wie Tijuana, Cel' Adore, Ranzige Messer, Marvin
and the sinking Ship und Mr Foukov spielten.
Doch jetzt heißt es: 2 Gitarren, Bass, Schlagzeug, kein Gesang;
ein paar wenige Elektrospielereien und Sprachsamples. Viele
Fragen, keine Antworten. Instrumental, melodisch, laut "...there
is a band called KOKOMO!".
Im Saal //
Beginn: 20h // Eintritt: AK: 3€; VVK: 3€ inkl. CD // Tickets im
Steinbruch
****Shuttle Service****
Frauenhaus Duisburg
Was tun, wenn der Ehepartner nur noch zuschlägt? "Wir bieten Zuflucht,
Schutz und Beratung für misshandelte Frauen," betont Anne Eichhorn,
ehrenamtliche Geschäftsführerin des Frauenhauses Duisburg gGmbH.
"In Deutschland suchen pro Jahr rund 40.000 Frauen mit und ohne
Migrationshintergrund aus allen sozialen Schichten in einem Frauenhaus
Zuflucht. Die Dunkelziffer der Frauen, die von ihren Partnern
körperlich, seelisch oder sexuell missbraucht werden, ist sehr hoch.
Gewalt ist nie privat. Wer zu Hause geschlagen oder gedemütigt wird,
braucht besonderen Schutz. Viel zu lange wurde häusliche Gewalt
totgeschwiegen. Das Gewaltschutzgesetz bietet seit Anfang 2002 neue
Möglichkeiten für Frauen, die in ihrem Wohnumfeld von Gewalt betroffen
sind. Das Frauenhaus bietet Zuflucht und Unterkunft, Beratung und
Begleitung, Hilfe in finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten, einen
hauseigenen Kindergarten und die Stärkung des Selbstbewusstseins durch
die Gemeinschaft von anderen betroffenen Frauen," stellt sich die
kirchliche Einrichtung in einem Faltblatt selbst vor. "Es gibt zwar noch
autonome und andere Frauenhäuser. Wir sind aber das einzige kirchliche
Frauenhaus im Rheinland. Das Frauenhaus ist inzwischen 30 Jahre alt und
damit eines der ältesten dieser Art in ganz Deutschland."
Rund 150 Frauen wohnen dort. Sie kommen teilweise aus ganz Deutschland.
"Gewalt hat keine Nationalität und ist keine Schichtfrage. Auch Ärzte,
Manager und Juristen schlagen zu. Der Mann will oft seine Macht über die
Frau durchsetzen. Wie sagt es Ernst Bloch so schön? Gewalt fängt an,
wenn du mir gehörst."
Wann kommt die Frau ins Frauenhaus? Wenn sie um ihr Leben fürchtet,
berichtet Eichhorn. Und / oder wenn sie das Leid der Kinder nicht mehr
mit ansehen kann. Ob das Frauenhaus wohl eine Vorstufe zur Trennung /
Scheidung ist? Oft verhindert der kulturelle Hintergrund eine Trennung.
Vielfach versuchen die Partner auch, mit Liebesschwüren und Geschenken
die Frau zurückzugewinnen. "Es gibt die arabischen Mythen, dass
Frauenhäuser Freudenhäuser sind. Wenn du ins Frauenhaus gehst, wirst du
ausgewiesen und bekommst die Kinder abgenommen - behaupten zumindest die
Männer," kann Eichhorn berichten.
In Duisburg gibt es zwei Einrichtungen, die das Spendensiegel besitzen,
nämlich die Kindernothilfe und das Frauenhaus. "Wir erhalten keine
Kirchensteuern. Wir finanzieren uns aus Spenden vorrangig aus dem
kirchlichen Bereich und durch staatliche Zuschüsse vom Land," berichtet
Eichhorn.
Doch warum ist die Einrichtung in kirchlicher und nicht in städtischer
Hand? "Es ist keine kommunale Pflichtaufgabe. Also holte der damalige
Diakoniepfarrer Brölsch das Frauenhaus als gGmbH unter kirchliche
Fittiche."
Es gebe nicht nur körperliche und psychische, sondern auch strukturelle
Gewalt, wie Eichholz betont. Dazu zähle beispielsweise, dass Ausländer
ihren Frauen verbieten, arbeiten zu gehen oder an Sprachkursen
teilzunehmen. Wer wissen möchte, wie das Frauenhaus Frauen helfen kann,
sei an dieser Stelle an den Internetauftritt des Frauenhauses verwiesen.
Dort werden die gewünschten Informationen bereitgehalten. Andreas
Rüdig
Künstlergärten in Mittelitalien
Von Rom über Siena bis nach Pisa führt eine Studienfahrt der
Volkshochschule vom 16. bis 24. Mai. Viele Maler und Bildhauer aus aller
Welt haben sich nach Italien zurückgezogen, um ihren Traum vom einfachen
Leben auf dem Land im Einklang mit der Natur zu verwirklichen. Und fast
alle haben sich Gärten angelegt oder die Landschaft unter freiem Himmel
in ihre Arbeiten mit einbezogen. Die Reise führt zu einigen dieser
ungewöhnlichen Gärten.
VHS-Seminar zum Thema Körpersprache
„Körpersprache bewusster einsetzen” ist Thema eines Wochenendseminars
der Volkshochschule am 14. und 15. Februar, im VHS-Gebäude an der
Königstraße 47. In dem Seminar lernen die Teilnehmer, wie die eigene
Körpersprache auf andere wirkt und was getan werden kann, um diesen
Eindruck positiv zu beeinflussen. Dazu wird in praktischen Übungen ein
überzeugendes körpersprachliches Verhalten trainiert. |
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Freitag, 23. Januar 2009
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Historischer Kalender |
Der Neujahrsempfang 2009 des
Bezirksamtes Duisburg Mitte:
Liebe Verpflichtung wurde zur Tradition
Kurzweilige Unterhaltung und Minnesänger sorgten heute beim Rückblick
und bei der Vorschau auf das Kommende für den gelungen Rahmen im
Event-Schloss Pulp an der Wanheimer Straße. Vereinsvertreter und
Politiker diskutierten gemeinsam in gemütlicher Runde mit der
Verwaltung. So soll es sein, so ist es Brauch im Bezirk Mitte...
Verantwortlich auch dafür das schmunzelnd auch "KuK-Monarchie" genannte
Duo Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski und Bezirksbürgermeister Mitte
Heinrich Klose.
BV Mitte
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| Bezirksamtsleiter Wolfgang
Komorowski und Bezirksbürgermeister Mitte Heinrich Klose |
Minnesänger-Duo im Pulp
Fotos Manfred Schneider |
Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim
„Selbstbestimmt leben in Bissingheim - haushaltsnahe Dienstleistungen“
lautet das Thema des Gesundheitstreffs Wedau-Bissingheim der Kommunalen
Gesundheitskonferenz am kommenden Mittwoch, 28. Januar. Von 17 bis 19
Uhr wird im Seniorentreffpunkt Bissingheim auf der Hermann-Grothe-Straße
96 in Bissingheim fachkundig und kostenlos über die Möglichkeiten der
selbstständigen Lebensführung durch Hilfsangebote beraten.
Kultige Taschen zeigen
ExtraSchicht-Banner
Modischer Schick statt Entsorgung: Aus den bunten Werbebannern der
ExtraSchicht - der Nacht der Industriekultur von 2008 hat die Ruhr
Tourismus GmbH trendige Taschen fertigen lassen. Damit setzt der
Veranstalter des Kult(ur)events auf umweltfreundliches Recycling und
schafft gleichzeitig einzigartige Accessoires. Denn jede der Taschen aus
LKW-Plane ist ein echtes Unikat. Hergestellt wurden die Taschen für Fans
der ExtraSchicht und des Ruhrgebiets in den Werkstätten des Essener
Franz Sales Hauses, einer Einrichtung für behinderte Menschen. Bereits
zum zweiten Mal sind auf diese Weise die ExtraSchicht-Banner zu
gleichermaßen kultigen und praktischen Begleitern für die Freizeit
geworden. Dabei ist die Auflage auch in diesem Jahr limitiert, nur
wenige Stück stehen zur Verfügung. Erhältlich sind diese bei der Tourist
Information Duisburg, Königstraße 86 und kosten 20,00 € das Stück.
Wolfgang Krause, AWO-Duisburg: „Man kann
bei unserer Institution von einem „Gemischtwarenladen“ reden
Wohlfahrtsverband legt Bilanz der Hilfen für das Jahr 2008 vor -
AWO-Duisburg unterstützte im vergangenen Jahr 35.000 Menschen
Die AWO-Duisburg und ihre Töchtergesellschaften konnten im vergangenen
Jahr einer Vielzahl von Menschen in unserer Stadt helfen. Dazu gehört
die Schuldnerberatung ebenso wie die häusliche Pflege oder das Leben in einem
Seniorenzentrum. Die AWO-Duisburg betreibt den Lernbauernhof
Ingenhammshof und den Bauspielplatz in Neumühl. Die Übersicht über den
Einsatz der mehr als 600 hauptamtlichen Mitarbeiter der AWO-Duisburg und
ihrer Tochtergesellschaften zeigt auch, wo den Menschen in dieser Stadt
besonders der Schuh drückt.
Wolfgang Krause, Geschäftsführer der
AWO-Duisburg: „Man kann bei unserer Institution von einem
„Gemischtwarenladen“ reden. Die Dienstleistungen reichen von
Babyschwimmen bis hin zur Sterbehilfe. Da das Thema der Migration in
Duisburg ein Schwerpunkt ist, werden die interkulturellen Kompetenzen
unserer Mitarbeiter ausgebaut.“
• Verband beschäftigt
über 670 Mitarbeiter
• 100 neue Mitarbeiter eingestellt
• Geschäftsführer Wolfgang Krause sieht AWO-Duisburg wirtschaftlich
gesund
• Vielfalt der Hilfen zeichnet die AWO-Duisburg aus
Die AWO-Duisburg hat eine Bilanz der Hilfen
im Jahr 2008 gezogen. Der Wohlfahrtsverband hat gemeinsam mit seinen
Tochtergesellschaften insgesamt 35.000 Menschen seine Hilfen und
Dienstleistungen ermöglicht. Geschäftsführer Wolfgang Krause sagte in
einem Pressegespräch am Freitag im AWO-Soniorenzentrum in Duissern:
„Unser Verband steht für Hilfe. Uns ist es wichtig, dass die Menschen
wissen, dass sie mit ihren Problemen bei uns die richtigen
Ansprechpartner finden.“ Der Geschäftsführer betonte, dass die
AWO-Duisburg wirtschaftlich gesund sei und aus dieser guten Position
ihre Verantwortung für die Gemeinschaft wahrnehme.
Krause: „Fast 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dort im Einsatz,
wo die Menschen uns brauchen. Unsere Altenpflege genießt einen
ausgezeichneten Ruf. Wir unterstützen aber auch Familien mit
Erziehungsproblemen, sind in der Schuldnerberatung tätig und bieten
Deutschunterricht für Zuwanderer. Und wir haben Kurse fürs Babyschwimmen
im Programm der Familienbildungsstätte.“ Die AWO-Duisburg trage über die
Tochtergesellschaft AWOcura die Verant ortung für fünf Seniorenzentren
mit 420 Bewohnern, über 500 ambulant ge pflegte Menschen und mehr als
900 Hausnotrufkunden. Den Lernbauernhof Ingenhammshof in Meiderich
besuchten allein 170 Schulklassen, um ein Stück Natur mitten in der
Stadt zu erleben. Die Mitarbeiter des Bauspielplatzes in Neumühl mit
seinem täglichen Mittagstisch zählten 2008 mehr als 6500 Besucher.
600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz
Dabei sieht Wolfgang Krause zugleich, dass in Zeiten knapper Kassen
Solidarität und Nachbarschaftshilfe eine immer größere Rolle spielen.
Mit unseren Beratungs- und Begegnungszentren, unseren Seniorentreifs und
den 13 Orts- vereinen in allen Stadtbezirken haben wir die Basis für
ehrenamtliches Engagement geschaffen.“ Über 600 freiwillige Helferinnen
und Helfer seien für den Verband engagiert. Deutlich über 200 neue
Mitglieder habe man allein im Jahr 2008 für die AWO-Duisburg gewinnen
können. Mehr als 6500 vorwiegend ältere Menschen besuchen regelmäßig
einmal pro Woche die Begegnungs- und Beratungszentren und
Seniorentreffs.
„Sehr gut“ für die Pflege-„Smiley“ für die Köche
Eine starke Position habe der Verband über die Tochtergesellschaft
AWOcura im Bereich der Pflege entwickelt, sagte Wilma Katzinski am
Freitag. Die Geschäftsführerin der AWOcura macht deutlich: „Wir legen
Wert auf Qualität und Menschlichkeit in der Pflege. Wir engagieren uns
dabei besonders bei der Umsetzung neuer Konzepte für demenziell
erkrankte Menschen.“ Die fünf Häuser der AWOcura werden regelmäßig vom
Medizinischen Dienst der Pflegekassen und der Heimaufsicht überprüft.
„Beanstandungen gibt es nicht“, so Wilma Katzinski. Vielmehr werden die
Einrichtungen sehr positiv beurteilt. Als Beispiele nannte sie die Note
„sehr gut“ für die Tagespflege in Walsurn-Vierlinden oder die
Auszeichnung mit dem Smiley des Landes Nordrhein-Westfalen für die
besondere Hygiene in den Küchen der Seniorenzentren.
Wilma Katzinski sagte weiter: Eines der wichtigen Themen für die Zukunft
sei en geeignete Wohnformen für ältere Menschen. „Wir erkennen das
Bedürfnis nach Sicherheit und geeigneten Hilfen für das Leben in der
eigenen Wohnung.‘ Die AWO-Duisburg will deshalb in Wanheimerort, direkt
in Nachbarschaft zum Seniorenzentrum Im Schlenk, etwa 40
seniorengerechte Woh nungen und Apartments bauen.
Ein Viertel der unter 25-Jährigen haben Migrationshintergrund
Karl-August Schwarthans, der Geschäftsführer der AWO-lntegrations gGmbH,
wies auf den demografischen Wandel in Deutschland, aber auch in der
Stadt hin. „Fast jedes zweite Kind, das in Duisburg zu Welt kommt,
verfügt über ei nen Migrationshintergrund. In der Gruppe der unter
26-Jährigen liege der An teil der Duisburger mit Zuwanderungsgeschichte
bereits jetzt bei über 25 Pro zent.
Wir müssen dem Rechnung tragen, indem wir unsere Angebote so ausrichten,
dass sie die speziellen Bedürfnisse von Migranten berücksichtigen“, so
Schwarthans. Deshalb seien in der AWO-Integrations gGmbH über 50 Prozent
der 76 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nichtdeutscher Herkunft, „Wir
bieten nicht nur Hilfe an, wir gestalten unsere Angebote auch so, dass
die Menschen diese Hilfen auch annehmen können und wollen“, so
Schwarthans.
Schuldnerberatung betreute 1004 Haushalte
Die schwierige wirtschaftliche Situation der Stadt Duisburg mache sich
bei der Nachfrage nach Schuldnerberatung deutlich, Im vergangenen Jahr
leistete die AWO-Einrichtung im Duisburger Norden 1004 Beratungen aus
dem Teufels kreis von Zins- und Zinseszins. Die Verschuldung privater
Haushalte sei in Duisburg besonders hoch. „Dabei darf man nicht
übersehen, dass bei über 50 Prozent der Fälle Arbeitslosigkeit für die
finanzielle Schieflage verantwortlich sei. „Gerade wer ohnehin nur knapp
mit dem Geld auskommt, kann den Verlust des Arbeitsplatzes nicht mehr
finanziell kompensieren“, so Schwarthans.
Die
AWO-Duisburg schafft dagegen selbst neue Arbeitsplätze. „Wir haben im
vergangenen Jahr 100 neue Mitarbeiter eingestellt“, so Wolfgang Krause.
Be sonders erfreulich sei es, dass über Maßnahmen wie Gemeinwohlarbeit
oder die Ausbildung zum Alltagsbegleiter auch Menschen, die über Jahre
keine fes te Anstellung finden konnten, wieder ins Berufsleben
integriert werden konnten. Die AWO-Tochter Zukunft Arbeit sehe sich da
erfolgreich in der Pflicht. Ingesamt 42 Teilnehmer an den Maßnahmen
fanden im Anschluss eine Festanstellung.
Serva GmbH als jüngste AWO-Tochter
Die AWO-Duisburg trage dabei auch zur Arbeitsplatzsicherheit bei. „Wir
haben gegen den Trend zum Outsourcen die Serva als Dienstleister für
unsere Senio renzentren gegründet und damit über 100 Mitarbeitern eine
verlässliche Perspektive ermöglicht“, so Wolfgang Krause.
Insgesamt sieht er den Wohlfahrtsverband für das laufende Jahr gut
positio niert. „Wir müssen uns aber auch darauf einstellen, dass wir
gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Krise ganz besonders von den
Menschen in der Stadt gebraucht werden“, sagte Krause am Freitag.
Manu
v.l.: Karl-August Schwarthans,
Geschäftsführer AWO-Intergration gGmbH, Wilma Katzinski,
Geschäftsführerin AWOcura GmbH, Wolfgang Krause, Geschäftsführer
AWO-Duisburg e.V.
Kanalbauarbeiten in
Duisburg-Friemersheim
Der Kanal auf der Kronprinzenstraße in Duisburg- Friemersheim ist
sanierungsbedürftig und muss saniert werden. Die Kronprinzenstraße wird
aus diesem Grund in dem Bereich zwischen der Marktstraße und der
Geeststraße vom 26.01. - 06.02.09 vollständig gesperrt. Eine Umleitung
ist für diesen Zeitraum ausgeschildert.
UDE: IAQ stellt Altersungleichheit
bei Neueinstellungen fest - Chancen für Ältere bleiben schlecht
Die Einstellungschancen Älterer haben sich trotz steigender
Alterserwerbstätigkeit nicht verbessert. Bei Neueinstellungen ist nur
jeder 10. über 50 Jahre alt, während der Beschäftigungsanteil dieser
Altersgruppe bei 22 Prozent liegt. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des
Altersübergangs-Monitors. Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ)
der Universität Duisburg-Essen untersucht hierbei im Auftrag der
Hans-Böckler-Stiftung und des Forschungsnetzwerks Alterssicherung den
Übergang zwischen Erwerbsleben und Ruhestand.
Von 2002 bis 2006 wurden pro Jahr zwischen 600.000 und 700.000 Personen
zwischen 50 und 64 Jahren in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
eingestellt, wie die Statistik der Bundesagentur für Arbeit ausweist.
Mit jedem zusätzlichen Lebensjahr finden allerdings weniger Menschen
einen neuen Job: Waren es 2006 bei den 50-Jährigen noch fast 100.000
Personen, so schafften es bei den 55-Jährigen nur 68.000, bei den
59-Jährigen nur ca. 25.000 Personen. Besonders wenige Neueinstellungen
über 60 sind in Ostdeutschland und bei Frauen zu verzeichnen. Nach
Einschätzung des IAQ-Wissenschaftlers Dr. Martin Brussig "wechseln viele
Menschen ohne Beschäftigung bereits in diesem Alter in Altersrente,
statt nochmals eine Beschäftigung aufzunehmen".
Die Eintrittsrate der Älteren -- die Neueinstellungen bezogen auf die
Zahl der Beschäftigten in der Altersgruppe -- beträgt nur knapp 60
Prozent der Eintrittsrate der 30- bis 49-Jährigen. "Trotz stark
steigender Anteile von Älteren an den Beschäftigten hat sich die
Altersungleichheit bei Neueinstellungen bundesweit nicht verringert; in
Ostdeutschland hat sie sogar stark zugenommen" stellt Dr. Martin Brussig
fest.
Die Eintrittsraten der Älteren sind vor allem bei Niedrigqualifizierten
und in jenen Branchen hoch, die generell eine hohe Fluktuation
aufweisen. Dazu zählen insbesondere die Bauwirtschaft, Dienstleistungen
für Unternehmen und das Gastgewerbe. "Die höheren Eintrittsraten sind
hier keinesfalls als positive Entwicklung zu sehen, sondern weisen auf
besondere Arbeitsmarktrisiken hin: Beschäftigungsverhältnisse werden
häufiger beendet und neue begonnen", so der IAQ-Forscher. "Dabei besteht
die Gefahr, dass mit zunehmendem Alter die Kette von Job- und
Betriebswechseln reißt und in längere Phasen von Arbeitslosigkeit
mündet."
http://www.iaq.uni-due.de/auem-report/ |
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Donnerstag, 22. Januar 2009
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Historischer Kalender |
Bombe in Walsum erfolgreich entschärft
Der Kampfmittelräumdienst hat die am Vormittag bei Erdarbeiten
gefundene Bombe im Bereich der Kreuzung Bahnhofstraße/Römerstraße in
Vierlinden um 17:20 Uhr erfolgreich entschärft. Da die Bombe mit
einem Säurezünder ausgestattet war, hatte der Kampfmittelräumdienst
bereits heute um 14 Uhr mit der Entschärfung begonnen. Sämtliche
Sperrungen konnten aufgehoben worden.
Bombenfund in Duisburg-Walsum: Heute
wird ab 16 Uhr entschärft
In Duisburg-Walsum wurde heute Vormittag bei Erdarbeiten eine
Zehn-Zentner-Bombe aus dem II. Weltkrieg im Bereich der Kreuzung
Bahnhofstraße/Römerstraße in Vierlinden gefunden. Da die Bombe einen
Säurezünder hat wird der Kampfmittelräumdienst bereits heute,
voraussichtlich um 16 Uhr, mit der Entschärfung beginnen. Die Walsumer
Bevölkerung wird gebeten, Radio Duisburg eingeschaltet zu lassen. Wegen
der Größe der Bombe ist ein Evakuierungsbereich von 500-Meter-Umkreis um
die Fundstelle erforderlich.
Bis spätestens 13.30 Uhr muss der Evakuierungsbereich, betroffen sind
dort circa 1.800 Menschen, geräumt werden. Als Aufenthaltsraum für die
betroffenen Bürgerinnen und Bürger steht die Schule Am Driesenbusch
bereit. Im Bereich 500 bis 1.000 Meter um den Fundort ist aus
Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die
Menschen (betroffen sind ca. 6.500 Bewohnerinnen und Bewohner) sind
aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt
sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein.
Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 13.30 Uhr
nicht mehr gestattet.
Im Evakuierungsbereich liegen das Allwetterbad Walsum sowie die
Frankenschule. In der Sicherheitszone liegen zudem zahlreiche
öffentliche Einrichtungen. Das Evakuierungsgebiet sowie die
Sicherheitszone werden für den Verkehr gesperrt. Betroffen sind folgende
Straßen: Römerstraße, zwischen Herzogstraße und
Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße, Bahnhofstraße, von Vennbruchstraße bis
Kreuzung Römerstraße, Königstraße, von Römerstraße bis Kaiserstraße und
Franz-Lenze-Platz.
Die Buslinien 905, 919 und SB 40 fallen in diesem Bereich ab 13 Uhr aus.
Die Sperrung gilt darüber hinaus für alle Straßen innerhalb des
Sicherheitsbereiches.
Mitarbeiter des Ordnungsamtes suchen die Anwohner und die betroffenen
Gewerbebetriebe auf und informieren sie über die Verhaltensmaßnahmen.
Beginn und Ende der Entschärfung werden durch Lautsprecherdurchsagen
bekannt gegeben; Infos hierzu gibt es auch über Call Duisburg unter
0203/94000.
Bombenfund Gebiet
Haniel-Mitarbeiter spendeten
Im Rahmen der vergangenen Weihnachtsfeier haben die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Haniel Holding Spenden für soziale Projekte in
Duisburg-Ruhrort gesammelt. Durch den Verkauf von Weihnachtstassen und
Losen kamen 2.100,- Euro zusammen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Abteilung Corporate Communications rundeten den Betrag schließlich
auf 2.500,- Euro auf. Die finanzielle Unterstützung lässt der Konzern
zu jeweils gleichen Teilen dem Kinder- und Jugendtisch e.V. "Immersatt"
sowie dem "Mütterzentrum Duisburg" zugute kommen.

Aus den Händen von Haniel-Prokuristin
Jutta Stolle (Bildmitte) nahmen Ralf Menrad vom Kinder-& Jugendtisch
"Immersatt" (2.v.li) und das Gründungs- und Vorstandsmitglied des seit
20 Jahren bestehenden "Mütterzentrum", Cordula Feldmann (2.v.re.), die
Spendenbeträge - schön verpackt in einer "Weihnachtstasse" -
entgegen. Weiter im Bild sind Cengiz Beden (Immersatt) und Jennifer
Gehres vom Mütterzentrum (rechts)zu sehen. Manfred Schneider
Französische Woche in Duisburg
Bereits
zum vierten Mal findet in Duisburg vom 22. bis 31. Januar 2009 eine
französische Woche statt.
Am 22. Januar 1963 schlossen der damalige Bundeskanzler Dr. Konrad
Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle den
Élysée-Vertrag, der das Fundament für die Aussöhnung zwischen
Deutschland und Frankreich nach dem 2. Weltkrieg war. Am 40.
Jahrestag der Unterzeichnung des Deutsch-Französischen
Vertrages haben die beiden Regierungschefs Jacques Chirac und
Gerhard Schröder den 22. Januar zum deutsch-französischen Tag
ausgerufen, der jedes Jahr in allen Bildungseinrichtungen beider
Länder begangen werden soll.
An der französischen Woche sind beteiligt: Die Stadt Duisburg, die
Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg e.V., die
Stadtbibliothek, die Folkwang Hochschule - Standort Duisburg, das
Lehmbruck-Museum, die VHS, das Filmforum und der Verein für
Literatur und Kunst Duisburg.
Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen:
Steuerklassenwechsel für höheres Elterngeld ist kein Rechtsmissbrauch
Ehegatten dürfen vor der Geburt eines Kindes die Steuerklasse
wechseln, um höheres Elterngeld zu beziehen. Das hat das
Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (LSG NRW) jetzt in zwei Urteilen
als erstes Landessozialgericht in Deutschland entschieden (Urteile vom
12.12.2008 – Az. L 13 EG 40/08 sowie vom 16.01.2009 – Az. L 13 EG
51/08).
Einen Steuerklassenwechsel zur Erhöhung des Nettoeinkommens vor der
Geburt, nach dem sich die Höhe des Elterngelds richtet (§ 2 Abs. 1 und
Abs. 7 Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz – BEEG - ), schlössen
weder das BEEG noch das Steuerrecht aus. Insbesondere Rechtsmissbrauch
könne den betroffenen Eltern nicht vorgeworfen werden, wenn sie eine
legale steuerrechtliche Gestaltungsmöglichkeit nutzten. „Hätte der
Gesetzgeber den Steuerklassenwechsel ausschließen wollen, hätte er dies
im Gesetz bestimmen können“, begründete der zuständige 13. Senat des
Landessozialgerichts in Essen sein Urteil. Er verwies zum Vergleich auf
die Regelung des § 133 Absatz 3 Sozialgesetzbuch 3 (SGB 3), der einen
gezielten Steuerklassenwechsel von Ehegatten zur Erhöhung des
Arbeitslosengeldes ausdrücklich ausschließt. Dagegen hätten bei der
Beratung des Elterngeldgesetzes im Bundestags Abgeordnete der
Regierungsparteien den Wechsel in eine andere Steuerklasse für möglich
gehalten. Eine entgegenstehende Absicht des Gesetzgebers finde sich auch
sonst weder im Text noch in der amtlichen Begründung des Gesetzes. Vor
diesem Hintergrund gebe es keine tragfähige Grundlage, die
gesetzgeberische Entscheidung mit dem wenig greifbaren Argument des
Rechtsmissbrauchs zu korrigieren.
Geklagt hatte im ersten Fall (L 13 EG 40/08) eine Beamtin im
Landesdienst, die fünf Monate vor der Geburt ihrer Tochter von der
Lohnsteuerklasse IV in die Klasse III gewechselt hatte. Allerdings
verdiente ihr Ehemann nur unwesentlich weniger als sie, weshalb die
Steuerklassenkombination III/V bis zum Jahresende zu einem überhöhten
Lohnsteuerabzug geführt hatte. Andererseits erhöhte der
Lohnsteuerklassenwechsel den Elterngeldanspruch der Klägerin insgesamt
um rund 1000 Euro, hätte ihn die zuständige Elterngeldkasse nicht als
missbräuchlich abgelehnt. Diese Ablehnung hat das LSG jetzt, ebenso wie
vor ihm das Sozialgericht Dortmund (Az. S 11 EG 40/07), korrigiert. Die
Entscheidung ist aber noch nicht endgültig, weil das LSG wegen der
Bedeutung der Rechtssache die Revision zum Bundessozialgericht
zugelassen hat.
Der zweite Fall (L 13 EG 51/08) betraf eine Bankkauffrau. Sie war sieben
Monate vor der Geburt ihres Sohnes von der Lohnsteuerklasse IV in die
Lohnsteuerklasse III gewechselt, obwohl ihr Bruttoeinkommen sogar um 200
Euro geringer war als das ihres Ehemanns. Der Steuerklassenwechsel
erhöhte ihr Elterngeld insgesamt um rund 800 Euro. Auch in diesem Fall
hat das LSG die Revision zugelassen (Vorinstanz SG Aachen – Az. S 13 EG
36/07).
Bühne frei für den 46. Wettbewerb
„Jugend musiziert“
Geübt wird schon lange und am kommenden Wochenende ist es endlich
soweit: der 46. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ wird von Freitag,
23. Januar, bis Sonntag 25. Januar, für die Region Duisburg, Mülheim,
Oberhausen und Dinslaken ausgetragen.
Die Niederrheinische Musik- und Kunstschule führt am kommenden Samstag,
24. Januar, von 9 bis 18 Uhr in ihrem Hauptgebäude auf der
Duissernstraße 16 die Wertungsspiele für die Kategorie Baglama Solo und
Baglama Ensemble durch.
Nachdem im Jahre 2004 dieser traditionsreiche, bundesweit größte
Musikwettbewerb durch die Initiative der Duisburger Musikschule für das
türkische Volksinstrument Baglama geöffnet wurde, hat sich diese Wertung
in NRW etabliert. Beim kommenden Landeswettbewerb werden zum ersten Mal
junge Baglamaspieler dabei sein, die im Regionalwettbewerb einen ersten
Preis mit Auszeichnung erhalten haben. Die Wertungsspiele sind
öffentlich, interessierte Besucher sind willkommen.
Kultur trifft Demenz im vierten Jahr
Eine enge Zusammenarbeit zwischen der Stadt Duisburg, vertreten durch
die Kommunale Gesundheitskonferenz und der AlzheimerGesellschaft
Duisburg e.V. ist die Basis der Veranstaltungsreihe "Kultur trifft
Demenz". Die erste Veranstaltung findet am 4. Februar 2009 im
Seniorenkino UCI KINOWELT statt.
Kunstliebende Menschen und Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen
sollen angesprochen werden.
So querdenkend, wie der Titel lautet, muss auch oft die Arbeit mit den
demenziell veränderten Menschen sein. Einfach mal anders denken,
Strukturen auflösen, Neues fühlen, wagen und tun ist auch ein
Grundgefühl, das der Kunst nicht fremd ist.
Neue Welten zu schaffen, seien es nun Klangwelten, Bilder oder der
Zauber der Welt der Sprache ist die faszinierende Aufgabe von Kunst.
Neue Welten im Kopf sind es auch, in denen demenziell veränderte
Menschen ihren Halt im Leben finden.
Ausgaben von 4 900 Euro je Schülerin
und Schüler an öffentlichen Schulen im Jahr 2006
Im Jahr 2006 gaben nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
die öffentlichen Haushalte durchschnittlich 4 900 Euro für die
Ausbildung einer Schülerin beziehungsweise eines Schülers an
öffentlichen Schulen aus. Das waren 200 Euro mehr als im Vorjahr.
Infoveranstaltung im BIZ: Bedeutung des
Zeitmanagements für den Berufseinstieg
Am Donnerstag, den 29. Januar 2009, findet von 16:00 bis 18:00 Uhr im
Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg ein
Vortrag über die Bedeutung des Zeitmanagements für Berufseinstieg und
Berufstätigkeit statt. Die Organisation des Alltags analysieren,
störende Elemente beschreiben und bewerten lernen, das Einhalten von
Erwartungen und formalen Vorgaben, aber auch die Frage danach, wer
Herrscher meiner Zeit ist. All dies und noch zahlreiche andere Aspekte
werden Gegenstand des Vortrags sein. Ziel ist, ein besseres
Zeitmanagement für den beruflichen Alltag zu entwickeln. Die
Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht verpflichtend, aber
per E-Mail gewünscht:
Duisburg.Mitte-Team271@Arbeitsagentur.de.
Sozialgericht Düsseldorf: Kein
Unfallversicherungsschutz bei familiärer Hilfe beim Hausbau
Der Ehemann der Klägerin hatte seiner Tochter und deren Verlobtem beim
Neubau ihres Einfamilienhauses geholfen. Nach 2,5 Stunden war er von der
Leiter gefallen, als er ein Mauerstück wegstemmte, und hatte sich eine
Beckenringfraktur zugezogen. Die Beklagte hatte Versicherungsschutz
abgelehnt, da der Ehemann der Klägerin weder als Beschäftigter noch wie
ein solcher tätig geworden sei. Seine Tätigkeit sei eine
freundschaftliche Gefälligkeitsleistung gewesen. Außerdem
bezweifelte die Beklagte die geplante Dauer des Arbeitseinsatzes.
Zunächst war von 2 Tagen gesprochen worden, danach von 14 Tagen.
Das Gericht bestätigte die Auffassung der Beklagten und stützte sich
dabei auf die ständige Rechtsprechung des Bundessozialgerichts. Danach
werde wie ein Versicherter tätig, wer eine ernstliche, dem fremden
Unternehmen dienende Tätigkeit verrichte, die dem Willen des
Unternehmers entspreche, die auch im Rahmen eines
Beschäftigungsverhältnisses verrichtet werden könnte und die im Hinblick
auf die konkreten Umstände einer Tätigkeit auf Grund eines
Beschäftigungsverhältnisses ähnlich sei. Dies sei auch unter Verwandten
möglich. Ein Verwandter werde aber dann nicht wie ein Beschäftigter
tätig, wenn die Tätigkeit nach Art, Umfang und Zeitdauer durch das
verwandtschaftliche Verhältnis geprägt sei. Je enger die
verwandtschaftliche Beziehung sei, desto eher erscheine die Annahme
gerechtfertigt, dass es sich um Gefälligkeitsdienste handele. Das
Gericht ließ dahinstehen, welche der Angaben zur geplanten Dauer des
Arbeitseinsatzes zutraf. Jedenfalls sei die Hilfeleistung noch familiär
geprägt. Bei der Nähe der verwandtschaftlichen Beziehung zwischen Vater
und Tochter sei eine solche Gefälligkeit zu erwarten gewesen. Urteil vom
9. Dezember 2008 - Az. S 6 U 119/06 - (nicht rechtskräftig)
13% weniger Tote auf deutschen Straßen im November 2008
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
starben im November 2008 288 Menschen auf deutschen Straßen. Das waren
42 Personen oder 13% weniger als im November 2007. So wenige
Verkehrstote wurden noch nie in einem November seit Einführung der
Statistik im Jahre 1953 gezählt. Schon im November 2007 hatte die Zahl
der Unfalltoten im Vergleich zum Vorjahr stark abgenommen (23%).
Duisburger Naturschutzbund
Rund 500 Leute gehören dem Duisburger Naturschutzbund an. Sie betreuen
rund 500 Nistkästen für Vögel wie Meisen, Rotschwänze oder Eulen. Die
Nistkästen sind zwar über das gesamt Duisburger Stadtgebiet verteilt;
die meisten gibt es aber im Norden und Westen.
"Wir kümmern uns auch um die Fledermäuse," berichtet Hinke. "Wir
kartieren ihre Quartiere. Wenn es keine natürlichen
Unterschlupfmöglichkeiten gibt, hängen wir auch Fledermauskästen auf.
Wir treiben Öffentlichkeitsarbeit für Fledermäuse. Wir zeigen, ob und
wie sie leben."
Schulbesuche oder der Bürgerfunk im Radio Duisburg noch Randbereich,
sind Amphibien wie Frösche, Kröten und Molche eine Tiergruppe, um die
sich der Naturschutzbund kümmert. "Die Tiere wandern auf dem Druchter
Waldweg. Ein Krötenzaun und eine nächtliche Sperrung der Straße können
wir hier als Erfolg verzeichnen."
Vögel, Eichhörnchen und Kaninchen - sie erobern sich den Lebensraum
Stadt zurück. Der Grünspecht kommt wieder auf Brachflächen vor. Im
Landschaftspark Nord sind auch wieder gefährdete Rote-Liste-Arten
angesiedelt.
Im Landschaftspark Nord liegt auch das Duisburger Büro des
Naturschutzbundes. Mit viel staatlicher Förderung könnte dort ein altes
Labor unter ökologischen Gesichtspunkten umgebaut werden. Die größte
Duisburger Umweltschutzgruppe kann dort in diesem Jahr ihren 100.
Geburtstag feiern. Ob es eine Geburtstagsfeier geben wird, kann der
geneigte Leser ja selbst bei der Gruppe erfragen. Andreas Rüdig
Sonntagsführungen im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Eine Stunde Schifffahrtsgeschichte
Zu einer kurzweiligen Reise durch die Geschichte der Binnenschifffahrt
lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt für kommenden Sonntag,
25. Januar, um 15 Uhr ein. Die einstündige Führung durch die
Dauerausstellung des größten und umfassendsten Museums für die
Geschichte der Binnenschifffahrt in Deutschland kosten einen Euro
zusätzlich zum Eintrittspreis. Im Anschluss erleben die Besucher die
Großfilmprojektion einer Rheinreise. Eine Voranmeldung ist nicht
erforderlich. Infos: Museum der Deutschen Binnenschifffahrt,
Apostelstraße 84, 47119 Duisburg; Tel. 0203-808890,
www.binnenschifffahrtsmuseum.de,
info@binnenschifffahrtsmuseum.
NRW-Exporte im November um 17 Prozent
niedriger als ein Jahr zuvor
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im November 2008 Waren
im Wert von 13,0 Milliarden Euro. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger
Ergebnisse mitteilt, waren das 17,0 Prozent weniger als im November des
Vorjahres. Der Wert der Importe unterschritt mit 15,0 Milliarden Euro
das entsprechende Vorjahresergebnis um 5,1 Prozent.
Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27) fielen
die Ausfuhren mit 8,7 Milliarden Euro ebenfalls um 17,0 Prozent
niedriger aus als im November 2007. Auch bei den Importen aus den
EU-Ländern war ein Rückgang um 5,0 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro zu
verzeichnen. Für den Zeitraum von Januar bis November 2008 ermittelten
die Statistiker einen Rückgang der Exporte um 0,6 Prozent auf 160,8
Milliarden Euro; der Wert der Importe stieg um 6,1 Prozent auf 175,5
Milliarden Euro.
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Mittwoch, 21. Januar 2009
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Historischer Kalender |
Fotowettbewerb „Wir sind DU!“ geht in
die Schlussrunde
Der
Fotowettbewerb „Wir sind DU!“, ausgeschrieben vom Referat für
Integration der Stadt Duisburg, geht in die letzte Phase. Beiträge
können noch bis zum 31. Januar eingereicht werden. Thema des Wettbewerbs
ist das interkulturelle Leben in Duisburg, die Vielfalt der Kulturen,
der Herkunft der Menschen und ihr gemeinsames Miteinander. Teilnehmen
können auch Menschen, die außerhalb wohnen. Voraussetzung ist nur, dass
das gewählte Motiv einen Bezug zu Duisburg hat.
Fotobeiträge können per E-Mail oder auf CD eingereicht werden. Eine
unabhängige Jury prämiert die drei besten Fotos mit Geldpreisen in Höhe
von je 300, 200 und 100 Euro. Die schönsten Fotos veröffentlicht das
Referat außerdem in einem neuen Internetportal, das Anfang März ans Netz
geht. Geplant ist auch eine Ausstellung mit den eingegangenen
Fotographien.
Einsendungen an fotowettbewerb@stadt-duisburg.de oder an das Referat für
Integration, Gutenbergstrasse 24, 47051 Duisburg. Den Fotos ist ein
Bewerbungsformular mit den Kontaktdaten beizufügen, das im Internet
unter www.stadt-duisburg.de/zuwanderung zu finden ist. Weitere Infos
unter 0203 - 283 6913.
VHS: "Schnellschreiben am PC mit dem 10-Finger-System"
"Tastaturtraining - Schnellschreiben am PC mit dem 10-Finger-System"
lautet der Titel eines Seminars der Volkshochschule im Schul- und
Kulturzentrum Schulallee in Rumeln-Kaldenhausen. Die Veranstaltung
umfasst sieben Einheiten und findet statt von Montag, 26. Januar, bis
Montag, 16. März, jeweils in der Zeit von 17 bis 19 Uhr.
Der Kurs basiert auf neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen der
Hirnforschung. Es wurden neue Lehr- und Lernmethoden entwickelt, mit
denen die Merkfähigkeit des Gehirns gesteigert werden kann. Die
Veranstaltung ist auch geeignet für junge Leute, die für die Schule, die
Ausbildung oder den Beruf ihre Schreibfähigkeit am PC verbessern wollen.
Das Entgelt beträgt 60 Euro. Der Preis für das Lehrbuch ist darin
enthalten. Schüler und Auszubildende können eine Ermäßigung des
Kursgeldes erhalten.
VHS: "Überwindung von Redehemmungen"
Ein Wochenendseminar zur "Überwindung von Redehemmungen" bietet die
Volkshochschule im Gebäude auf der Königsstraße 47 am 6. und 7. Februar
an. Die Veranstaltung dauert freitags von 18.30 bis 21.30 Uhr und
wird am Samstag von 10 bis 17 Uhr fortgesetzt. Unter Leitung von
Sandra Hartwig lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Redeangst
zu verringern und frei vor Gruppen zu sprechen. Eine Voranmeldung ist
erforderlich.
NRW: 2,18
Millionen Schüler an allgemeinbildenden Schulen
2 179 019 Schülerinnen und Schüler besuchen im zurzeit laufenden
Schuljahr eine allgemeinbildende Schule (ohne Weiterbildungskollegs) in
Nordrhein-Westfalen. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, sind das 44 111 (-2,0 Prozent) weniger als im Schuljahr
2007/08.
695 336 (-3,6 Prozent) Schülerinnen und Schüler besuchen im Schuljahr
2008/09 eine Grundschule, 593 080 (+0,7 Prozent) ein Gymnasium, 320 895
(-1,7 Prozent) eine Realschule, 232 814 (+0,3 Prozent) eine Gesamtschule
und 216 643 (-7,1 Prozent) eine Hauptschule. (IT.NRW)

NRW-Bauproduktion sank im
November um 1,9 Prozent
Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im
November 2008 um 1,9 Prozent niedriger als im November 2007. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, ging dabei die Bauleistung sowohl im Hochbau (-0,3 Prozent)
als auch im Tiefbau
(-3,7 Prozent) zurück. Innerhalb des Hochbaus ermittelten die
Statistiker für den öffentlichen Hochbau (-13,1 Prozent) und den
Wohnungsbau (-5,0
Prozent) Produktionseinbußen gegenüber November 2007. Dagegen stieg die
Produktion im gewerblichen und industriellen Hochbau um 6,2 Prozent. Im
Bereich des Tiefbaus stieg die Bauleistung im gewerblichen und
industriellen Tiefbau um 0,2 Prozent, während im Straßenbau (-5,7
Prozent) und sonstigen öffentlichen Tiefbau (-7,5 Prozent)
Rückgänge hingenommen werden mussten. (IT.NRW) |
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Dienstag, 20. Januar 2009
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Historischer Kalender |
Duisburg kann mit einem Betrag in
beachtlicher zweistelliger Millionenhöhe aus Konjunkturpaket II rechnen
Bei einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel hat
Oberbürgermeister Adolf Sauerland am Dienstag in Berlin auch über das
von der Bundesregierung beschlossene Konjunkturpaket II gesprochen. Die
Bundeskanzlerin stellte für Duisburg Fördermittel in beachtlicher
zweistelliger Millionenhöhe in Aussicht. Die Mittel will der Bund bis
Ende Februar freigegeben haben. Wenn auf Landesseite die Vorbereitungen
planmäßig laufen, können bereits im März erste Maßnahmen mit Geldern aus
dem Konjunkturpaket II in Angriff genommen werden. Die Bundeskanzlerin
betonte, dass 65 Prozent der zur Verfügung gestellten Mittel für
Maßnahmen im Bildungsbereich bestimmt seien und 35 Prozent für
Infrastrukturmaßnahmen. Mindestens die Hälfte der Gelder müsse noch im
laufenden Jahr ausgegeben werden. Oberbürgermeister Sauerland, der eine
Liste mit möglichen Maßnahmen im Gepäck hatte, bedankte sich bei der
Bundeskanzlerin für die Unterstützung. Die von der Verwaltung
zusammengestellten Projekte müssen jetzt in den politischen Gremien der
Stadt beraten und beschlossen werden. Damit kann Duisburg deutliche mehr
im investiven Bereich anpacken als in der Vergangenheit.
Informationen zum Ausbildungsberuf des Automatenfachmanns im BIZ
Am Donnerstag, den 22. Januar 2009, findet von 16:00 bis 17:00 Uhr im
Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg eine
Vortragsveranstaltung zu dem neuen Ausbildungsberuf des
Automatenfachmanns, der Automatenfachfrau statt. Als Experte vor Ort
wird Alfred Walzer, Inhaber der Firma Walzer Elektronik
Vertriebsgesellschaft mbH, über die Berufsaussichten in diesem
interessanten neuen Berufsfeld berichten. Sein Betrieb war einer der
Ersten, der diesen neuen Ausbildungsberuf angeboten hat. Er kann damit
aus unmittelbarer Anschauung von den Anforderungen und Voraussetzungen
der Berufsausbildung zum Automatenfachmann, zur Automatenfachfrau
informieren.
Die Veranstaltung wendet sich an Ausbildungsstellensuchende. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.
Informationen zum
Seiteneinstig ins Lehramt
Am Donnerstag, den 22. Januar 2009, findet von 14:00 bis 17:00 Uhr im
Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg die
Bezirksregierung Düsseldorf über Möglichkeiten zum Seiteneinstieg ins
Lehramt informieren.
In einigen Lehrämtern und Fächerkombinationen gibt es einen deutlichen
Mangel an Berufsanfängern. Die Einstellungsbehörden haben darauf
reagiert und den Schuldienst auch für Personen ohne reguläre
Lehrerausbildung geöffnet. Die Bezirksregierung informiert an diesem
Nachmittag Hochschulabsolventen, welche Möglichkeiten zum Seiteneinstieg
gegeben sind und wie das Bewerbungsverfahren abläuft.
Cafe Steinbruch heute: gitarrissimo
mit IAIN MATTHEWS (UK) – eine Legende: Gitarre unter dem Arm,
voller Leidenschaft und die Augen geradeaus gerichtet
Wenn
Künstler als “Legende” bezeichnet werden, dann hat das meist
entweder mit dem Alter oder der Qualität der Musik zu tun. Nur
wenige werden an beidem gleichzeitig gemessen. Einer von ihnen
ist zweifellos Iain Matthews.
Mit seiner
Band Matthews Southern Country hatte er einen Nummer 1-Hit in
England mit ihrer Version des Joni Mitchell-Songs „Woodstock“.
Auf dem Höhepunkt ihres Erfolges entschied sich Matthews, eine
Solokarriere zu starten.
Alles in allem ist Iain Matthews bereit – Gitarre unter dem Arm,
voller Leidenschaft und die Augen geradeaus gerichtet – für
weitere Taten und immer auf Ballhöhe seines bereits 37 Jahre
andauernden Spiels.
Im Saal // Beginn: 20h // Eintritt: AK: 12 Euro // Tickets im
Steinbruch ****Shuttle Service
Finanzen der gesetzlichen
Sozialversicherung im 1. bis 3. Quartal 2008
In der gesetzlichen Sozialversicherung ergab sich nach Mitteilung des
Statistischen Bundesamtes in den ersten drei Quartalen 2008
insgesamt ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit (in Abgrenzung der
Finanzstatistik) von 2,4 Milliarden Euro. Erfahrungsgemäß gibt es im
vierten Quartal jedoch hohe Zuflüsse in die gesetzliche
Sozialversicherung, die voraussichtlich im Jahresergebnis zu einem
Überschuss führen. Die gesetzliche Sozialversicherung umfasst die
gesetzliche Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung, die
Alterssicherung für Landwirte sowie die Bundesagentur für Arbeit
(einschließlich Versorgungsfonds).
Frohsinn lädt zur Mitgliederversammlung
Der Männerchor Quartettverein Frohsinn 1945 Duisburg-Wedau lädt ein zu
seiner Jahreshauptversammlung am 21.01.2009, 19 Uhr, im Probetraum des
Kath. Pfarrheimes Wedau. Die Planung des Jahreskonzertes am 24.05.2009
in der ev. Kirche Wedau sowie des Weihnachtskonzertes am Vorabend zum 3.
Advent in der kath. Kirche Wedau sind neben den vorgesehenen Aktivitäten
die Schwerpunkte im Jahre 2009. Des Weiteren sind sangesfreudige Herren
eingeladen, unverbindlich einmal einen Probeabend, mittwochs um 17.15
Uhr, im Kath. Pfarrheim Kalkweg 189 in Wedau zu besuchen.
Weitere Informationen findet man auch unter::
www.maennerchor-frohsinn-wedau.de
NRW-Industrieproduktion im November um
6,1 Prozent niedriger als vor Jahresfrist
Der nordrhein-westfälische Produktionsindex für das Verarbeitende
Gewerbe (einschl. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) lag im
November 2008 bei 103,0 Punkten (Basisjahr 2000 = 100) und verringerte
sich damit gegenüber November 2007 um 6,1 Prozent. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt,
verringerte sich die Produktionsleistung gegenüber dem Vormonat (Oktober
2008) - von Saison- und Zufallsschwankungen bereinigt - um 0,7 Prozent.
Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresergebnis hat sich im November
2008 die Produktion von Verbrauchsgütern um 3,4 Prozent erhöht; dagegen
mussten bei der Herstellung von Gebrauchsgütern (-3,6 Prozent),
Investitionsgütern (-6,0 Prozent), und Vorleistungsgütern (-9,6 Prozent)
Rückgänge hingenommen werden. (IT.NRW)
Programmieren dynamischer Webseiten mit
PHP
Dynamische Internetseiten, die auf Datenbanken zugreifen können, sind für
die Kommunikation mit dem Internetnutzer unerlässlich. Wie man solche
Websites programmieren kann, vermittelt das Seminar "Programmieren
dynamischer Webseiten mit PHP" der Volkshochschule. Das Seminar beginnt
am Donnerstag, 29. Januar, um 19.15 Uhr und findet an zehn Abenden
statt. |
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Montag, 19. Januar 2009
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Historischer Kalender |
Ende der Allianzgebetswoche
"Durch den Glauben leben wir konsequent" heißt es am Samstag, dem
17.1.2009 in der Allianzgebetswoche. Die Marienkirche in der Innenstadt
bietet um 9 Uhr ein Gebetsfrühstück an. Hebräer 11, 24 ff ist der
Predigttext an diesem Tag. "Die Geschichte um Mose, seine Aussetzung,
Rettung und seine weitere Lebensgeschichte ist ja bekannt," berichtet
Stephan Blank, Pfarrer an der Marienkirche. "Mose hat die gewohnten
Trampelpfade verlassen. Jeder kann sich ja überlegen, wie in seinem
eigenen Leben die gewohnten Pfade verlassen kann. Fehlschläge sind dabei
möglich. Gottes Vergebung ist versprochen.
Der Bibeltext will zur Geduld, Hoffnung und Leidensbereitschaft
aufrufen. Der Autor lädt uns als Gemeinde und als Einzelne dazu ein, auf
die biblische Botschaft zu vertrauen. Der Glaube bedeutet gute
Zuversicht, Gewissheit, Heil, Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht,
und die Sicherheit, dass das Leben gelingen wird. Der Glaube ist eine
Lebensgrundhaltung. Glaubensmüde, Bedrängte und Zweifler werden
eingeladen, die Lebensqualität des Glaubens kennenzulernen. Wir werden
vor der Resignation bewahrt und konzentrieren uns so auf die DInge, die
wirklich wichtig sind im Leben." Nach der kurzen Andacht gibt es - wie
aus den Vorjahren gewohnt - ein reichhaltiges Frühstück. Die Gemeinde
hat sich wirklich viel Mühe gegeben, um die Tische ansprechend zu
dekorieren. Andreas Rüdig
Der Januar für Kinder in den
Stadtbibliotheken
Kaum sind die Winterferien vorbei, startet auch bereits wieder das
umfangreiche Kinderprogramm in den Duisburger Stadtbibliotheken. Dazu
gehören Vorlesespaß, Bastel- und Malaktionen sowie Bilderbuchkino für
Kinder zwischen 3 und 8 Jahren. Das aktuelle Januarprogramm, das sich
passend zur kalten Winterzeit präsentiert, liegt in allen Zweigstellen
und der Zentralbibliothek zur Mitnahme aus. Alle Veranstaltungstermine
des Kinderprogramms stehen auch im Internet unter
www.stadtbibliothek-duisburg.de. Für alle Veranstaltungen ist die
Teilnehmerzahl auf 25 Kinder beschränkt. Anmeldungen sind deshalb in den
jeweiligen Bibliotheken erforderlich. Eintritt wird nicht erhoben, da
ein gültiger Bibliotheksausweis vorausgesetzt wird.
Mütterberatung
Bei der öffentlichen Mütterberatung in Duisburg-Laar, Schule Erzstraße,
ändern sich ab Januar 2009 die Öffnungszeiten: Jeden zweiten Montag im
Monat ist die Mütterberatung von 10 bis 11 Uhr erreichbar.
Absatz an versteuerten Zigaretten
nahm im Jahr 2008 um 3,8% ab
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im Jahr
2008 in Deutschland 3,5 Milliarden Zigaretten weniger versteuert (?
3,8%) als im Vorjahr. Ebenfalls rückläufig war die versteuerte
Absatzmenge von Feinschnitt (? 2,4%) und von Zigarren und Zigarillos (?
23,4%). Der gesunkene Absatz von Zigarren und Zigarillos ist vor allem
auf die steuerliche Definitionsänderung für Eco-Zigarillos
zurückzuführen, die seit dem 1. Januar 2008 mit dem höheren Steuersatz
von Zigaretten besteuert werden. Der Absatz von Pfeifentabak stieg im
Jahr 2008 um 17% gegenüber dem Vorjahr an.
Duisburg 2027 startet mit
Fachvorträgen ins neue Jahr
Aufgrund der zahlreichen Anregungen aus den Auftaktveranstaltungen der
Bürgerforen hat das Stadtentwicklungsdezernat eine Vortragsreihe zu
wichtigen Themen der Stadtentwicklung organisiert. Experten aus
verschiedenen Institutionen werden Einblicke in ihre Fachthemen geben.
Die Reihe startet mit einem Vortrag von Heinrich Finger,
Stadtplanungsamt Dortmund. Er stellt das Verfahren zur Neuaufstellung
des Flächennutzungsplans in Dortmund vor. Im Anschluss erläutert Martin
Linne, Leiter des Amts für Stadtentwicklung und Projektmanagement der
Stadt Duisburg, die Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen des Projekts
Duisburg 2027. Die Experten stehen für Fragen und zur Diskussion zur
Verfügung.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 22. Januar um 19 Uhr im
Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz", Schwanenstraße 5,
Duisburg-Mitte statt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der
Bürgerforen und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind hierzu
herzlich eingeladen. Weitere Themen der Vortragsreihe und Termine werden
rechtzeitig bekannt gegeben und sind unter www.duisburg2027.de zu
finden.
NRW-Gastgewerbe: Umsätze im November
unter Vorjahresniveau
Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im November 2008 nominal
3,2 Prozent weniger um als im November 2007. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also
unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 5,6 Prozent. Die
Beschäftigtenzahl war um 0,2 Prozent niedriger als
im November 2007. Für den Zeitraum Januar bis November 2008 ermittelten
die Statistiker für das Gastgewerbe insgesamt Umsatzrückgänge um 1,3
(nominal) bzw. 3,8 Prozent (real) gegenüber den ersten elf Monaten des
Vorjahres.
"Anziehend schön" - Workshops für Kinder
im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Im Rahmen der Sonderausstellung "Schätze der Seidenstraße. Schmuck und
Textilien der Turkmenen" bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum
Duisburg Workshops für 8- bis 14-jährige Jungen und Mädchen an. Sie
entdecken den prunkvollen Silberschmuck, prachtvolle Textilarbeiten und
farbenfrohe Stickereien und lernen deren Funktion und Bedeutung in der
Kultur der Turkmenen kennen.
Unter dem Motto "Anziehend schön" können die Kinder anschließend Schmuck
nach dem Vorbild des traditionellen Kunsthandwerks herstellen. Los geht
es am Sonntag, 25. Januar, von 14 bis 16 Uhr, der Unkostenbeitrag
beträgt 4 Euro (Anmeldeschluss: 20. Januar unter Telefon (0203)
283-2656).
Weitere Termine des Workshops sind: 22. Februar, 29. März und 19. April,
jeweils 14 bis 16 Uhr. Anmeldung mindestens eine Woche vorher.
Goldener Oktober bescherte Landwirten
in NRW Rekorderträge bei Zuckerrüben
Die Landwirte in Nordrhein-Westfalen erzielten bei der Zuckerrübenernte
im Jahr 2008 mit 66,7 Tonnen je Hektar einen neuen Rekord. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
auf der Basis der "endgültigen Ernteschätzung" mitteilt, wurde damit das
Rekordergebnis des Vorjahres um 0,3 Prozent übertroffen.
Ausschlaggebend für das gute Ergebnis war die günstige Herbstwitterung:
Dies wirkte sich nicht nur auf den Rübenertrag aus, sondern auch der
Zuckergehalt wurde von den Bauern als sehr
zufrieden stellend beurteilt.
Die insgesamt in Nordrhein-Westfalen geerntete Menge an Zuckerrüben fiel
mit 3,6 Millionen Tonnen aber trotzdem um 13,3 Prozent geringer aus als
im Vorjahr; dies ist in erster Linie
auf eine erneute Reduzierung der Anbaufläche um 13,6 Prozent
zurückzuführen. (IT.NRW) |
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Samstag, 16. Januar 2009
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Historischer Kalender |
TRAURIGER SAMSTAG IN DUISBURG
Nicht gemeinsam, sondern mit zwei Veranstaltungen wurde am Samstag
nicht „gegen“ den Krieg im Gaza Streifen protestiert, sondern
anscheinend vielmehr dafür. Der ehrliche Beobachter
hatte
nur das Gefühl, das man die Ressentiments kommentarlos übernommen hatte,
wie diese von Stellen außerhalb Duisburgs den Demonstranten vorab
anscheinend souffliert worden sind.
Am frühen Mittag auf dem Dellplatz (Foto links) waren rund 100 Israel
Sympathisanten auf dem Dellplatz zusammengekommen, viele mit umgehängter
Fahne mit dem Davidstern, und lauschten bei einer ruhig verlaufenen
Kundgebung u.a. den Worten von Karl H. Klein-Rusteberg von der
„Gesellschaft für Christlich–Jüdische Zusammenarbeit in Essen“, der ein
friedliches Zusammenleben der verschiedenen Glaubensbewegungen in den
Städten des Ruhrgebietes doch in Frage stellte!
Man erinnere sich hier an die Redner bei der Einweihung der Merkez
Moschee in Marxloh. Insbesondere wurde noch einmal die Kritik am
Verhalten der Polizei laut, die eine Woche zuvor Israel-Fahnen aus einem
Fenster an der Claubergstraße entfernt hatten, um diese vor „Milli Görüs“
Demonstranten zu schützen. „Dieses bringt die Tatsache, dass die Welt
auf dem Kopf zu stehen scheint, nachdrücklich auf den Punkt!“, so Klein–Rusteberg.
Die Kritik gipfelte schließlich in den gleichen Forderungen, wie sie nur
zwei Stunden Später von den Gegendemonstranten auf der Wanheimer Straße,
dann allerdings an die Adresse Israels,
kundgetan
wurden, nämlich, dass man sich nicht einreden lassen solle, dass es eine
„Gleichberechtigung“ der „Fei nde
Israels“ mit dem jüdischen Staat nicht hinzunehmen sei. Und mancher
Demonstrant war hin und her gerissen, waren doch auf beiden Seiten
Freunde zu finden, denen man beistehen wollte.
“Es wäre besser gewesen, wenn alle beteiligten Religionsgemeinschaften,
Juden, Christen, Muslime und wer auch immer hier aus Duisburg gemeinsam
nebeneinander einen Demonstrationszug gegen den Krieg durchgeführt
hätten!“ so der Kommentar eines deutschen Bürgers am Straßenrand der
Wanheimer Straße in Hochfeld!
Der Demonstrationszug der umstrittenen "Organisation für Würde und
Rechte des Menschen" (HDR), war bei rund 2000 Teilnehmern nicht ganz so
ruhig und besonnen wie jene auf dem Dellplatz. Ein riesiges
Polizeiaufgebot war mit mehreren Hundertschaften und u.a. mit einer
Pferdestaffel, einer Hundestaffel u.a. Einheiten bemüht, diesen in
seinen Grenzen zu halten. Und auch der Duisburger Polizeipräsident Rolf
Cebin (Foto re. mit Kapuze) war persönlich vor Ort, um die Situation im
Blick zu haben und bei Bedarf richtig zu reagieren.
Am Platanenhof zwischen Hochfeld und Innenstadt beendeten die
Organisatoren der Anti–Israel-Demonstration auf eigenen Wunsch
vorzeitig. Der Grund: Durch Polizei abgeschirmt war am Marientor eine
Gruppe von Gegendemonstranten zusammengekommen.
Das es sich nicht nur um eine Aktion einer palästinensischen Gruppe
handelt, sondern alle Muslime Duisburgs gemeinsam gegen Israel
demonstrierten, stimmt den außen stehenden Beobachter doch nachdenklich!
Zuvor war es bereits zu Zwischenfällen gekommen, als auf der Wanheimer
Straße und am Brückenplatz plötzlich „Israel“ Flaggen hochgehalten
wurden. Im ersten Fall wurden Knallkörper aus dem Demonstrationszug auf
die „Pro–Israel–Anhänger“ geworfen. Besonnen reagierte die Polizei und
stoppte sofort die Aktion!
Unschöne Szene, die mit Völkerverständigung und gemeinsamen Handeln
gegen den Krieg im Gaza Streifen ebenfalls nichts mehr zu tun hatte, war
das Verbrennen einer Israel-Fahne während des Umzuges! Von einer
„Friedensdemonstration“ konnte da nicht mehr die Rede sein!
"Es ist verständlich, dass bei manchen die Emotionen hoch kochen",
rechtfertigte Murat Yilmaztürk, Vorsitzender der HDR, das Geschehen.
Alles in Allem wurde am Samstag deutlich, dass das verantwortliche,
politische Duisburg keine Veranstaltungen gemacht hat, die radikalen
Kräfte der beteiligten Religionsgemeinschaften vorab in einem klärenden
Gespräch in die Schranken zu weisen! Eine Chance wurde vertan,
„gemeinsam“ gegen den Krieg in Gaza zu demonstrieren! HMo
RWE bereitet Gastransit aus dem Westen
in die Slowakei vor
• Öffnung der Übergabestation Lanžhot
• Transit kann kurzfristig beginnen
Prag, den 16. Januar 2009 – Die durch die Gaskrise betroffene Slowakei
könnte bald Gaslieferungen über das RWE-Transitnetz erhalten. RWE ist
bereit, den Gastransport aus Deutschland über tschechisches Gebiet in
die Slowakei aufzunehmen. Auf diese Lösung haben sich die
Premierminister Robert Fico (Slowakei) und Mirek Topolánek (Tschechien)
mit dem Vorstandsvorsitzenden der RWE Transgas Martin Herrmann heute in
Prag geeinigt.
Wenn die Slowakei Gasmengen von europäischen Anbietern erwerben kann,
kann der Transit in vier Stunden beginnen. Die Gesellschaft RWE Trangas
Net hat eine der Transportleitungen dafür vorbereitet, die Lieferungen
in die Slowakei zu ermöglichen. Obwohl das Transitnetz eigentlich für
den Transport von Osten nach Westen ausgelegt ist, wurden technische
Möglichkeiten gefunden, wie der Gasstrom komplett umgekehrt werden kann.
So kann erstmals Gas über Lanžhot in Richtung Slowakei transportiert
werden.
RWE hat vor, Erdgas in die Slowakei zu liefern, das an der
deutsch-tschechischen Grenze für die slowakische Gasgesellschaft SPP
bereitgestellt wird. Von diesem Punkt aus fließt Erdgas dann durch die
bisher freien Kapazitäten des Netzbetreibers RWE Transgas Net bis zu der
Grenzübergabestation Lanžhot und dann weiter in das slowakische Netz.
Seit Mittwoch (14.01.09) liefert RWE Transgas zusätzlich eine Million
Kubikmeter Erdgas aus dem gemieteten slowakischen Speicher Láb an die
Slowakei. Die Swap-Transaktion zwischen RWE Transgas und SPP erreicht so
ein Tagesvolumen von vier Millionen Kubikmetern. Die Gesellschaft RWE
Gas Slovensko, die seit Januar an einige große slowakische Kunden Gas
liefert, ist im Stande, Lieferungen in vereinbarten Mengen
sicherzustellen. Da aber die Regulierung des Verbrauchs in der Slowakei
eingeführt wurde, nehmen die Kunden reduzierte Gasmengen ab.
Die Belieferung der tschechischen RWE-Kunden ist weiterhin stabil. Nach
Tschechien strömt Gas über den nördlichen Weg und die ausländischen
Lieferungen werden durch das ausgespeicherte Gas ergänzt. Alle unsere
Kunden bekommen volle Liefermengen. Der gestrige Verbrauch lag bei 48,2
Millionen Kubikmetern, für heute wird wegen eines leichten
Temperaturanstiegs eine Senkung des Verbrauchs auf 45 Millionen
Kubikmeter erwartet.
Sonntag
im Stadtmuseum: Tresenlesen mit Kai Magnus Sting
m Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg läuft derzeit die
Ausstellung „Frisch gezapft!“ über die Duisburger Bier- und
Brauereigeschichte(n). Zahlreiche Exponate rund um das Brauen werden
gezeigt, aber auch auf den Genuss wird ein historischer Blick geworfen:
So dokumentiert eine Kneipeneinrichtung aus den 1950er Jahren den Wandel
des Bierkonsums. Am kommenden
Sonntag (18. Januar) um 16 Uhr „belebt“ der Duisburger Kabarettist Kai
Magnus Sting mit einer literarischen Auswahl zum Thema Bier und Trinken
die Kneipengeschichte(n) im Museum. Er skizziert ein vielseitiges, aber
auch humoriges Bild von Durstlöschern und Sorgenbrechern.
Eintritt
3 Euro, Johannes Corputius-Platz 1 (am Innenhafen)
Rhein-Ruhr-Bad am Sonntag in
Kinderhänden
Im Rhein-Ruhr-Bad lässt Clown Juppi wieder alle Kinder und Erwachsenen
staunen und lachen. Beim “Kid´s Day“ am kommenden Sonntag, 18. Januar,
zwischen 15.30 und 17 Uhr, regieren die Kinder wieder das Bad. Mit
Spielgeräten kann das Sportbecken erobert werden und Clown Juppi
bezaubert alle Besucher mit seinen Zauberkünsten. Einfach nur gute Laune
verbreitet er unter anderem, indem er Tierfiguren aus Luftballons
knotet.
Mit den attraktiven „Aktionspreisen“ im Rhein-Ruhr-Bad kann die ganze
Familie bereits für 11 Euro einen vierstündigen Besuch am
Sonntagnachmittag genießen. Für 15 Euro besteht für Familien zudem die
Möglichkeit, den ganzen Tag im Rhein-Ruhr-Bad zu bleiben. Weitere
Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und
Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter
www.duisburgsport.de.
VHS-Seminar: „Und plötzlich war nichts
mehr, wie es vorher war“
Um das Thema „Tod in der Familie“ geht es unter er Überschrift „Und
plötzlich war nichts mehr, wie es vorher war“ in einer Veranstaltung der
VHS, Königstraße 47, am Samstag, 31. Januar, 14 bis 18 Uhr. Im
Mittelpunkt dieses Seminars unter der Leitung von Maren Tiedtke steht
die Frage, wie im Umgang mit kleineren und größeren Kindern Fragen wie
Tod und schwere Krankheit thematisiert werden sollten.
Eine Voranmeldung ist erforderlich. Weitere Auskünfte bei Manfred Fenner
unter 0203 / 283-3240.
Familienkarte: Angebot konnte deutlich
erhöht werden
Nachdem die kostenlose Familienkarte, mit der Familien
Vergünstigungen in den beteiligten Geschäften, Restaurants, Kultur- und
Freizeiteinrichtungen erhalten, im August 2008 eingeführt wurde, hat
sich die Zahl der Angebote deutlich erhöht.
Waren es im Oktober 2008 noch 100 Partner, die teilgenommen hatten,
freut sich das Jugendamt nun über eine 60-prozentige Steigerung. Die
mittlerweile 160 Angebote sind in der 2. Auflage des Angebotskataloges
zusammengefasst und liegen ab Mitte Februar in den Bezirksrathäusern,
Kindergärten, Jugendzentren und der Stadtinformation aus.
Künftig können nicht nur Familien mit eigenen Kindern unter 18 Jahren,
die im Haushalt leben, die Familienkarte beantragen, sondern auch
Pflegepersonen, die Kinder in ihrem Haushalt aufgenommen haben. Gleiches
gilt für Tagespflegepersonen, die Kinder mit Erlaubnis des Jugendamtes
betreuen. Interessenten können sich bei Gabi Priem vom Jugendamt
melden(Telefon 0203/2833383, E-Mail an familienkarte@stadt-duisburg.de).
In Kürze wird es zudem für Internetnutzer die Möglichkeit geben, einen
Newsletter zu beantragen, der regelmäßig über die neuesten Angebote
informiert.
Alle Informationen rund um die Familienkarte gibt es unter
www.duisburg.de/familienkarte
Gute Vorsätze bereits dahin? Die
Stadtbibliothek hilft.
Der Januar ist gerade zur Hälfte geschafft und manch einer mag sich nur
noch schwach an seine guten Vorsätze für 2009 erinnern. Sie sind schnell
gefasst, immer auch ernst gemeint, aber oftmals ebenso schnell wieder
dem Alltag geopfert. Mit besten Absichten und voller Überzeugung wollte
man nicht mehr rauchen, nicht mehr soviel naschen, mehr Sport treiben,
Stress reduzieren, mehr für den Partner da sein und vieles mehr. Die
Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße hat das Thema der „Guten
Vorsätze“ in ihre aktuelle Buchausstellung im Eingangsbereich des
Erdgeschoss aufgenommen und bietet Hilfe für Konsequenz und Geduld.
Ausgestellt sind Selbsthilfe-Ratgeber rund um die Themen Gesundheit,
Ernährungslehre, Sport, Beruf und praktische Lebenshilfe. Zur Auswahl
stehen Medien, die unter anderem zur Gewichtsreduzierung,
Stressbewältigung, mehr Mut zu Entscheidungen und Lebenszielfindung oder
Kurswechsel im Beruf, bis hin zum erfolgreichen Kommunizieren, mehr
Sport treiben und mit dem Rauchen aufhören, informieren. Wie immer sind
alle ausgestellten Medien ausleihbar.
Beiratsvorsitzender Avci fordert: „Demonstriert für den Frieden!“
Sevket
Avci, der Vorsitzende des Beirates für Zuwanderung und Integration der
Stadt Duisburg, ruft zur friedlichen Kundgebung am Samstag auf:
„Der Krieg in Gaza mit seinen Hunderten unschuldigen zivilen Opfern
wühlt auch in Duisburg Menschen emotional auf. Daher ist es
verständlich, wenn gegen diesen Krieg demonstriert wird. Wer aber gegen
den Krieg demonstriert und Frieden will, sollte darauf achten, dass er
nicht andere Nationalitäten und Glaubensgemeinschaften verdammt. Das
dient dem Frieden sicher nicht.
Der gesellschaftliche Frieden unserer Stadt wird schwer gestört, wenn
Demonstrationen gegen den Krieg zu antisemitischen Kundgebungen
ausarten, weil einige Teilnehmer ihre Vorurteile gegen Andersdenkende
und Andersgläubige nicht unter Kontrolle halten können.
Deshalb meine Bitte an alle, die in diesen Tagen gegen den Krieg in Gaza
auf die Straße gehen wollen: Demonstriert für den Frieden und ein Ende
des Blutvergießens auf beiden Seiten. Unterstützt die Freundschaft unter
den Völkern und Religionen und lebt das in unserer Stadt positiv und
beispielhaft vor!“ |
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Freitag, 16. Januar 2009
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Historischer Kalender |
Unterstützung in der
Wirtschaftskrise: Beratungsleitstelle für Kleinunternehmen
Besonders in wirtschaftlich schlechten Zeiten sind auch
Kleinunternehmen gefährdet, weil sie keinen Zugang zu Förderprogrammen
und kostenlosen Beratungsangeboten finden.
Ende 2008 informierte die Deutsche Bank über die Ergebnisse ihrer
Umfrage in mittel-ständischen Unternehmen über öffentliche
Förderprogramme: 36 % kannten keine Förder-programme, 29 % verschreckte
der vermutete zu bürokratische Vergabeprozess und 24% die
Unübersichtlichkeit der Förderlandschaft. Nur rund ein Drittel nutzte
öffentliche Förder-mittel, obwohl 61 % der Unternehmen grundsätzlich
Interesse daran hatten. Aber 83 % der Unternehmen, die öffentliche
Finanzmittel in Anspruch genommen hatten, berichteten über positive,
betriebswirtschaftliche Effekte, die weit über die günstige Finanzierung
hinaus gingen, wie z.B. Aufbau von Netzwerken. Diese Resultate für die
mittelständische Wirtschaft übertragen auf Kleinunternehmen mit ihren
engen Personalkapazitäten, lassen erkennen wie notwendig für sie eine
Leitstelle ist, die sie durch die verschiedenen öffentlichen
Förderprogramme und kostenfreien Beratungsangebote leitet.
Im Rahmen eines vom Land NRW geförderten Projektes startet das
Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft in Kooperation mit der
Kreishandwerkerschaft Duisburg eine branchenübergreifende
„Beratungsleitstelle für Kleinunternehmen“. Unternehmen auf der Suche
nach Finanzierungsmöglichkeiten von Personalkosten bei Einstellung und
Qualifizierung, kostenfreier Beratung zur Arbeitsvertragsgestaltung oder
Unterstützung bei Problemen ihrer Beschäftigten mit der Vereinbarkeit
von Familie und Beruf (z. B. Kinderbetreuung, pflegende Angehörige,
Erziehungs- und Schulproblemen, familiäre Problemsituationen) können
sich telefonisch bei der Kreishandwerkerschaft, Frau Minar Telefon
0203/99534 38, melden. Der entscheidende Vorteil für die Unternehmen
ist, dass sie sich nicht selbst mit den verschiedenen Leistungsträgern
in Verbindung setzen müssen, sondern von den Experten in den zuständigen
Organisationen zurückgerufen werden.
Basis für diesen kostenfreien Dienstleistungsservice ist das vom
Duisburger Zentrum für die Beratungsleitstelle organisierte Netzwerk mit
den Partnern Agentur für Arbeit Duisburg, ARGE Duisburg, Akademie des
Handwerks, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH Duisburg,
Duisburger Familienbildungswerke, UnternehmerFrauen im Handwerk e. V.,
UnternehmerHaus AG, VHS Duisburg, Regionalagentur Niederrhein, Projekt „JobPerspektive
in der Region NiederRhein und weiteren Weiterbildungs- und
Beratungseinrichtungen.Stadtdirektor Greulich: Keine Gefahr
durch Deponien
Verwundert ist Stadtdirektor Dr. Peter Greulich über die
Gremien-Anfragen der SPD und der SGU zum Thema Deponien/Altlasten, die
derzeit auch in den Medien diskutiert werden:
„Als eine der ersten Großstädte hat die Stadt Duisburg frühzeitig aktiv
begonnen, flächenhafte schädliche Bodenveränderungen zu untersuchen. Sie
entwickelte Konzepte, wie damit umzugehen ist, um eine Gefährdung der
Bevölkerung auszuschließen“, erklärt Dr. Greulich. „Bereits im Jahr 1999
wurden umfangreiche Informationen über Bodennutzungen, z. B. durch den
Anbau von Nutzpflanzen, veröffentlicht.“
Sowohl die breite Öffentlichkeit als auch die Politik wurden und werden
regelmäßig über Deponien, schädliche Bodenverunreinigungen und Altlasten
- soweit dieses rechtlich möglich ist - umfassend informiert (z.B. zum
Thema Bodenbelastungskarten, Spielplatzuntersuchungen, etc.). Die
bisherigen Arbeiten im Rahmen der Erstellung der digitalen
Bodenbelastungskarte in Duisburg ergaben, dass im Duisburger Süden und
Westen, also auch in Rheinhausen, die Prüfwerte der Bundes-Bodenschutz-
und Altlastenverordnung (BBodSchV) für Arsen, Blei und Cadmium in
Hausgärten und auf Kinderspielplätzen überschritten sind. Wesentliche
Belastungsursachen sind die jahrzehntelangen Staubniederschläge in
diesem Bereich. Als direkte Konsequenz wurden Anbau-, Verzehrs- und
Verhaltensempfehlungen (als PDF Datei zum download im Internet auch in
türkischer Sprache verfügbar) herausgegeben. Entsprechende Informationen
über die Grundwassergüte und Grundwasserbelastung werden ebenfalls
regelmäßig in den politischen Gremien zur Verfügung gestellt und sind im
Ratinformationssystem über das Bürgerportal der Öffentlichkeit
zugänglich.
An allen Baugenehmigungs- und Planverfahren, die das Stadtgebiet
Duisburg betreffen, wird die Untere Bodenschutzbehörde beteiligt.
Ergeben sich Hinweise auf mögliche Bodenbelastungen, wird geprüft, ob
diese auf den betroffenen Grundstücken tatsächlich vorliegen und ob von
diesen Gefahren für Mensch und Umwelt ausgehen. Bei Bedarf werden
entsprechende Gegenmaßnahmen veranlasst.
Im Bezirk Rheinhausen gibt es vier Deponien. Diese Deponien sind auch
der Öffentlichkeit bekannt und wurden mittlerweile alle geschlossen,
bzw. nicht mehr genutzt. Sie werden entsprechend den Vorgaben der
Deponieverordnung mit Abdichtungen versehen, so dass hier keine Gefahren
für das Grundwasser mehr bestehen. Dennoch wird das Grundwasser der
Deponien im Rahmen von umfangreichen Untersuchungsprogrammen überwacht.
Außerdem werden auftretende Beschädigungen, von denen derzeit jedoch
keine Gefährdung ausgeht, beseitigt.
Dr. Greulich: „Die nun aufgeworfenen Fragen hätten vor 20 Jahren
gestellt werden sollen. Sie kommen nun reichlich spät. Die Stadt hat
längst gehandelt. Dennoch werden wir die Anfrage selbstverständlich im
Umweltausschuss, bzw. der Bezirksvertretung beantworten.“
Duisburg-Röttgersbach: Erneute
Vollsperrung der Schlachthofstraße
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg erneuern seit Anfang Dezember den Kanal
auf der Schlachthofstraße zwischen „Am Bischofskamp“ und „Obere Holtener
Straße“. Die zurzeit ruhenden Bauarbeiten werden am Monat, 19. Januar
2009, wieder aufgenommen. Der Straßenabschnitt wird dann erneut für den
Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Kanalbauarbeiten dauern voraussichtlich
bis Ende Januar 2009, so dass die Durchfahrt ab Februar wieder
freigegeben werden kann. Umleitungsempfehlungen sind
ausgeschildert.
Cafe
Steinbruch heute: LUKE PICKETT (UK) – der Klang von Seide im Ozean der
Schmerzen
Support: Emmy Shot A Unicorn +
Erin
Sound
Der Shooting Star aus dem schönen England gibt am 16.01. sein
zweites Konzert im Steinbruch in Duisburg, nachdem das erste im
Mai 2008 restlos ausverkauft war. Mit Hits wie „Empty
Coridors“, „ Blood Monday“ oder „The Casio Brawl“ wird er uns
mit seiner Musik verzaubern. Die einen oder anderen kenne ihn
noch als Gitarrist und Sänger von der Band „Her Word Kill“.
Hohe, ruhige
Gesangsparts, die von akustischen Gitarrenklängen und ab und
wann von einem Piano begleitet werden.
Im Saal
// Beginn: 20h // Eintritt: VVK: 10 Euro; AK: 12 Euro // Tickets
im Steinbruch & bei
www.kartenhaus.de
****Shuttle Service****
Allianzgebetswoche
Es ist mehr als nur Gewohnheit, die uns Christen unterschiedlicher
evangelischer Benennungen jährlich zusammenführt. Das wissen alle, die
im vergangenen Jahr mit dabei waren. Denn längst laufen unsere
Begegnungen nicht mehr nach einem standardisierten Schema ab. Für
Überraschungen und wertvolle Impulse sorgen neben einer guten Hinführung
zum Gebet auch der Austausch untereinander. Dazu bieten das
Gebetsfrühstück in der Marienkirche und der Seniorentreff in der
Thomas-Gemeinde ebenso beste Gelegenheit wie der Familiengebetsmorgen in
der Christus-Gemeinde auf der Akazienstraße und die Jesus-House Party in
der Freien evangelischen Gemeinde Eschenstraße.
Unser Glaube ist Orientierung und Stärkung zugleich. Glaube will im
Gebet bezeugt werden. Im gemeinsamen Gebet begleitet uns die Verheißung
unseres gemeinsamen Herrn Jesus Christus. In unseren
Gebetsgemeinschaften begegnen wir Gott. Er wartet auf unsere Gebete.
Denn wie Glaube Berge versetzt, so bewegen unsere Bitten und unser
Gotteslob Gottes Arm. In der Allianz-Gebetswoche begegnen wir seiner
Majestät, die unser Leben reich macht und Heil und Frieden für die Welt
mit sich bringt. Beten ist unser erster und wichtigster Gottesdienst,"
lädt die Evangelische Allianz Duisburg-Süd ein.
"Jesus Christus beruft uns zur Liebe. Sie bestimmt unsere Beziehung zu
Ihm und unseren Mitmenschen. Darum fördern wir Menschen im Glauben und
in ihrer Persönlichkeit. Wir vermitteln biblisches und fachliches
Wissen. Wir nehmen jeden Menschen so an, wie er ist. Wir sind als
Einzelne und als Gemeinde ein Spiegelbild der Liebe Gottes," formuliert
es das Leitbild der Thomas-Gemeinde in Neudorf.
"Unsere Zeit, unsere Arbeitszeit ist flexibel geworden. Da können wir
auch nachmittags beten. Wir leben in Erwartung. Wir haben etwas vor.
Glaube lässt sich nicht immer 1 : 1 übersetzen. Ich kann nicht sagen:
"Ich glaube, also geht es mir gut"," lädt Pastor Siegfried Ulmer zu der
Veranstaltung am Donnerstagnachmittag (15. Januar, Beginn: 15.30 Uhr)
ein.
"Ich bin verheiratet und habe 3 Töchter. Unsere Gemeinde hat 230
Mitglieder und umfasst Duisburg und Oberhausen. Im 16. Jahrhundert wurde
sie von zugewanderten Händlern und Soldaten gegründet. Die gesungene
Liturgie ist ein Beispiel für den evangelisch-lutherischen Teil," stellt
sich Carsten Voß, Pastor der Selbständigen Evangelisch - Lutherischen
Kirchengemeinde Duisburg, vor. Der Predigttext steht in Hebräer 11, 35 -
40. "Gestern hörten wir davon, dass Gott uns hilft, Grenzen zu
überwinden," führt Voß in seiner Predigt aus. "Der Tod ist eine Grenze,
die oft an Gott zweifeln lässt. Mit ihm enden auch alle Hoffnungen und
Wünsche. Das Leben erscheint uns leer und hoffnungslos. In dem Bibeltext
geht es auch um unsere Selbstachtung. Was sind wir bereit, für Gott zu
tun? Würden wir die Familie verlassen und Hab und Gut abgeben, um Gott
zu gefallen? Wie sollen wir handeln, wenn wir an die Grenzen stoßen? Ich
fließe zu dem liebenden, offenbarenden Gott, der die Sünden vergibt. Ich
erinnere Gott an seine großen Taten und seine Liebe zu uns. Ich will
meine Klagen vorbringen und um Rat fragen. Ich vertraue auf Gott."
Andreas Rüdig
1,8% mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im November 2008
Ende November 2008 waren in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes
mit 50 und mehr Beschäftigten knapp 5,4 Millionen Personen tätig Damit
waren rund 93 100 Personen oder 1,8% mehr als im November 2007
beschäftigt. Allerdings hatte die Beschäftigtenzahl im April 2008 noch
um 2,9% (148 800 Personen) zugenommen. Seither hat sich das Wachstum
gegenüber dem Vorjahr von Monat zu Monat verringert.
Gastgewerbeumsatz im November 2008 real um 3,6% gesunken
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die
Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im November 2008 nominal
1,1% und real 3,6% weniger um als im November 2007. Im Vergleich zum
Oktober 2008 war der Umsatz im Gastgewerbe im November 2008 nach
Kalender- und Saisonbereinigung nominal 0,1% und real 0,6% höher. |
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Donnerstag, 15. Januar 2009
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Historischer Kalender |
Stadt ist für das Konjunkturpaket II
gerüstet
Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat in der heutigen Sitzung der
Verwaltungsvorstandskonferenz mit den städtischen Beigeordneten unter
anderem auch das von der Bundesregierung angekündigte Konjunkturpaket II
beraten. Der Oberbürgermeister freut sich nicht nur darüber, dass sich
Bund und Länder schnell auf den Rahmen für das Konjunkturpaket geeinigt
haben: „Besonders erleichtert bin ich darüber, dass die Landesregierung
signalisiert hat, dass auch Städten mit besonderen Haushaltsproblemen
wie Duisburg die Möglichkeit gegeben werden soll, sich an dem
Konjunkturprogramm zu beteiligen. Ich habe ferner die große Hoffnung,
dass Bund und Länder sich auch schnell auf die angekündigten
vereinfachten Verfahrenswege verständigen werden, damit das
Konjunkturprogramm wirklich schnell die gewünschte Wirkung entfalten
kann. Es wäre zudem mehr als sinnvoll, wenn wir aus dem
Konjunkturprogramm auch den Eigenanteil für längst durchgeplante und
bewilligte Projekte wie z.B. die Querspange Hohenbudberg finanzieren
dürften. Dann könnten wir sofort mit der Umsetzung dieser für die Stadt
immens wichtigen Infrastrukturmaßnahme beginnen.“
Der Verwaltungsvorstand hat auch die von der Bundesregierung gesetzten
Schwerpunkte des Konjunkturpakets nämlich Bildung und Infrastruktur
ausdrücklich begrüßt. Duisburg habe zwar mit seinem
120-Millionen-Euro-Schulsanierungsprogramm in den vergangenen vier
Jahren die schlimmsten Missstände an den Schulgebäuden behoben, es sei
aber nach wie vor großer Investitionsbedarf vorhanden. „Das
Immobilienmanagement Duisburg hat viele Maßnahmen bis zur
Umsetzungsreife geplant, bei anderen sind wir in der Lage, zeitnah die
Planungen abzuschließen“, betont Stadtentwicklungsdezernent Jürgen
Dressler: „Auch bei unserem Straßennetz und bei unseren Brücken werden
wir die Planungen für Einzelmaßnahmen forcieren, um schnellstmöglich
loslegen zu können.“ „An der Stadtverwaltung wird es nicht liegen, wenn
es zu Verzögerungen bei der Umsetzung des Konjunkturprogramms kommen
sollte“, ist Oberbürgermeister Sauerland sicher: „Wir brauchen jetzt von
Bund und Land schnell klare und einfache Regeln zur Umsetzung des
Konjunkturprogramms.“Oberbürgermeister Sauerland mahnt zur
Besonnenheit bei Demonstration am Samstag
Oberbürgermeister Adolf Sauerland bittet die Duisburgerinnen und
Duisburger bei der für kommenden Samstag angekündigten Demonstration,
Besonnenheit walten zu lassen: „Nach meiner Erfahrung sind Vorkommnisse
wie in der vergangenen Woche nicht typisch für unsere
Stadtgesellschaft“, betont der Oberbürgermeister mit Nachdruck: „Was
sich in Duisburg abgespielt hat, hat dem Ansehen der Stadt und all ihrer
Bürger geschadet und ist einmal mehr von außen in die Stadt getragen
worden. Ich begrüße ausdrücklich die Entschuldigung des
Polizeipräsidenten für das Entfernen der israelischen Fahnen aus den
Fenstern eines Hauses am Demonstrationsweg. Dies hätte nie geschehen
dürfen und ist in der politischen Wirkung mehr als verheerend. Ich muss
hier nicht auf das besondere Verhältnis zwischen Deutschland und dem
Staat Israel hinweisen.
Den Demonstranten sage ich, dass in unserem Land jeder seine Meinung
frei und friedlich äußern darf, aber auch gegenteilige Meinungen
respektieren muss.
Ich bedauere zutiefst, dass am vergangenen Wochenende aus dem gesamten
Land zusammengerufene, zum Teil radikalislamische Kräfte ein
Duisburg-Bild geprägt haben, das nicht das Klima unserer
Stadtgesellschaft wiedergibt. Als Schirmherr des Bündnisses für Toleranz
und Zivilcourage weise ich darauf hin, dass die Pflege des
interreligiösen und interkulturellen Dialogs und der Einsatz für eine
tolerante Stadtgesellschaft nicht nur mir persönlich wichtig ist,
sondern einen großen Stellenwert in breiten gesellschaftlichen Schichten
unserer Stadt hat.
Erst am Vorabend der besagten Demonstration gab es auf meine Einladung
hin eine interreligiöse Begegnung anlässlich des alevitischen
Asure-Festes in Hamborn. Wie einträchtig die verschiedenen
Glaubensgemeinschaften in Duisburg zusammenstehen, wurde bei der
Einweihung der Moschee in Marxloh deutlich, wo die Vertreter der
Christen, Muslime und Juden sprachen. Diesen Weg müssen wir in Duisburg
fortsetzen.“
Verwaltungsgericht Arnsberg: Keine
Zuwendungen für die Gruppe „Die Republikaner“ im Rat der Stadt Hagen
Die aus zwei Ratsmitgliedern bestehende Gruppe „Die Republikaner“ im Rat
der Stadt Hagen erhält vorläufig keine städtischen Haushaltsmittel für
ihre Ratsarbeit. Das Verwaltungsgericht Arnsberg hat mit einem heute
bekannt gegebenen Beschluss vom 14. Januar 2009 den Erlass einer
einstweiligen Anordnung abgelehnt, mit der die Gruppe den
Oberbürgermeister der Stadt Hagen zu entsprechenden Leistungen
verpflichten wollte.
Die Antragstellerin hatte sich auf eine im Oktober 2007 in Kraft
getretene Änderung der nordrhein-westfälischen Gemeindeordnung berufen.
Danach steht einer aus mindestens zwei Mitgliedern bestehende Gruppe im
Stadtrat eine Ausstattung in Höhe von zwei Dritteln der Zuwendungen zu,
die die kleinste Ratsfraktion – hier die jeweils aus drei Personen
bestehenden Ratsfraktionen der PDS und der FDP – erhält.
Das Gericht stützte sich maßgeblich darauf, dass mit der einstweiligen
Anordnung eine so genannte Vorwegnahme der Hauptsache verbunden wäre,
die in diesen Fällen nur ausnahmsweise zulässig sei. Im vorliegenden
Fall sei jedoch nicht glaubhaft, dass die begehrte Regelung zwingend
geboten sei, um konkrete und unzumutbare Beeinträchtigungen der
Mitwirkungsrechte der Antragstellerin zu vermeiden. Hierfür spreche
unter anderem, dass die Mitglieder der Antragstellerin bereits seit 2004
ihre Ratsarbeit verrichteten, ohne bislang entsprechende Zuwendungen
erhalten zu haben. Fraktionen und Gruppen stünden außerdem weitere
Finanzierungsquellen zur Verfügung. Im Rahmen dieser Eilentscheidung
komme es daher nicht darauf an, ob – was zweifelhaft sei - die vom
Oberbürgermeister geäußerten verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die
gesetzliche Neuregelung berechtigt seien.
Der Wert der personellen und sächlichen Ausstattung, die in dem
Eilverfahren geltend gemacht wurde (zwei Drittel der Zuwendungen für die
zum Vergleich herangezogenen kleinen Fraktionen im Rat der Stadt Hagen),
beläuft sich für die Zeit von Oktober 2007 bis einschließlich 2008 auf
insgesamt etwa 75.000,00 EUR. Az.: 12 L 883/08
"Durch den Glauben wird Unmögliches möglich."
So heißt es in der Allianzgebetswoche am
Mittwoch, dem 14. Januar. Die Gemeinde der Christen Ecclesia auf der
Fischerstraße 48a in Wanheimerort ist an diesem Tag die freikirchliche
Gemeinde, die eine Veranstaltung durchführt. Georg Kämpgen von der
Ecclesia-Gemeinde und Martin Spreer von der Christus - Gemeinde in
Neudorf, die zum Mülheimer Verband gehört, sind die beteiligten
Pastoren. Gut besucht ist die Veranstaltung.
Wie in den pfingstlerischen Gemeinden üblich, steht der Lobpreis Gottes
an erster Stelle. Mit ihm beginnt die Veranstaltung. Was das ganz
konkret heißt? Im Stehen singen die Anwesenden Lieder, die dem normalen
Christenmenschen unbekannt sind. Es folgen Gebete, die darum bitten,
dass Gott sich auch der Stadt Duisburg annimmt und dass die beteiligten
Politiker die richtigen Entscheidungen zum Wohle der Allgemeinheit
treffen.
Predigttext ist Hebräer 11, 11-12. "Ich bin kein Duisburger Urgestein,"
berichtet Spreer. "Ich komme aus Rheurdt und habe 15 Jahre in Stuttgart
sowie 6 Jahre in Berlin gelebt. Ich wohne seit 3 Jahren in Rheinhausen
und habe 5 Kinder. Wir sollten dankbar sein für die Sachen, die wir
haben. Kann es sein, dass wir unseren Verstand hintanstellen müssen,
weil Gottes Visionen größer sind. Möchte Gott, dass sein Wort in
Duisburg wieder gehört wird und wichtig ist? Ich finde Duisburg schön,
auch wenn ich Industrie sehe. Ich sehe auch die Menschen. Auf einem
alten Siegel Duisburgs steht: `Jesus Christus Herr der Welt Patron der
Stadt". Als wir am Montag im Rathaus beteten, knüpften wir also an alte
Zeiten an. Der Glauben kommt aus dem Hören auf das, was Gott uns heute
aktuell sagt. In unserem Herzen muss eine Gewissheit sein, dass Gott was
mit uns plant."
Verbraucherpreise
2008: + 2,6% gegenüber dem Vorjahr 2007
Der Verbraucherpreisindex für Deutschland ist im Jahresdurchschnitt 2008
gegenüber 2007 um 2,6% gestiegen. Dies ist die höchste
Jahresteuerungsrate seit 14 Jahren (1994: + 2,8%), sie ist wesentlich
auf die relativ hohen Inflationsraten in der ersten Jahreshälfte 2008
zurückzuführen. Im Jahr 2007 hatte die Teuerungsrate mit 2,3% ebenfalls
oberhalb des für die Geldpolitik wichtigen Schwellenwertes von zwei
Prozent gelegen, in den beiden Jahren davor war die Teuerung jedoch
deutlich darunter geblieben (2006: + 1,6%; 2005: + 1,5%).
Cafe
Steinbruch heute: „What`s Indie?!“ mit ANGELIKA EXPRESS – Indie Wave
Punk: Geh doch nach Berlin!!
“Wir haben Diskoterror und lärmendes Massaker mit dem Zuckerguss
des ewigen Popsongs überzogen.” Mit diesem Credo beanspruchte
das Kölner Trio 2002 breitbeinig seinen Platz im Bewusstsein
herumslackender Indie-Girls und Boys. Die Gruppe um Sänger und
Gitarrist Robert Drakogiannakis tauchte wie aus dem Nichts mit
ihrem melodieseligen, rumpelnden Wave-Punk auf.
Parolengeschwängerte Songs wie “Geh doch nach Berlin” oder
“Teenage Fanclub Girl” hallten durch die Partykeller der
Republik.
Im August 2008 sorgt die Band für erneut reichlich
Gesprächsstoff. Sie stellt den Plan vor ihr neues Album mithilfe
eines Shareholder Prinzips zusammen mit Fans und Investoren zu
finanzieren. Diese werden durch den Kauf von “Angelika-Aktien”
am Gewinn beteiligt. Statt sich also in die Abhängigkeit
schwerfälliger Majorlabels zu begeben beschreiten Angelika
Express neue Wege der Unabhängigkeit.
Im Saal // Beginn: 20h // Eintritt: VVK: 10 Euro; AK: 12 Euro //
Tickets im Steinbruch & bei
www.kartenhaus.de
****Shuttle Service****
"Aufgewachsen in Duisburg in den 60er & 70er Jahren" - Dieter Ebels
stellt sein neues Buch vor
Am: Mittwoch, 11.02.2009 um: 17.00 Uhr
Wo: Mayersche Buchhandlung Duisburg Forum, Eintritt: frei
Wer erinnert sich nicht gern an die vertrauten Dinge seiner Kindheit und
Jugend - das alte Schultor, das Quietschen der Straßenbahn oder der Duft
von frisch gebackenem Blechkuchen... und natürlich die Kindheits- und
Jugendgeschichten, die man sich noch heute unter Freunden gern erzählt.
Lassen Sie sich mitnehmen auf eine spannende Reise in das Duisburg Ihrer
Kindheit und Jugend in den 60er und 70er Jahren.
Dieter Ebels, Jahrgang 1955, in Duisburg geboren und aufgewachsen, hat
seiner Heimatstadt bis heute die Treue gehalten. Die Liebe zu seiner
Stadt zeigt sich in der Veröffentlichung mehrerer Bücher mit Geschichten
aus Duisburg. Da der Autor die 60er und 70er Jahre bewusst miterlebt
hat, ist auch dieses Buch eine authentische Erinnerung an eine lebendige
Zeit.
Mehr Passagiere im öffentlichen Personenverkehr 2008
Auf der Grundlage bisher vorliegender Monats- und Quartalseckdaten
rechnet das Statistische Bundesamt (Destatis) für das Jahr 2008 damit,
dass in Deutschland die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personenverkehr
mit Bussen und Bahnen um 0,9% gestiegen sind. Für die Fluggastzahlen im
Luftverkehr wird für 2008 ein Plus von 1,2% erwartet. |
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Mittwoch, 14. Januar 2009
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Historischer Kalender |
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Diskussionsforum der Sozialämter - Stadt
reagiert auf Kritik
Im öffentlichen Forum der Sozialämter und Argen auf Duisburgs
Internet-Plattform, in dem Fachfragen zur Sozialgesetzgebung bundesweit
diskutiert oder praktische Hinweise für die alltägliche Arbeit gegeben
werden, sind Beiträge veröffentlicht worden, die zu heftiger Kritik
durch das „Erwerbslosen Forum Deutschland“ (Pressemitteilung vom 14.
Januar 2009) geführt haben. Die Beiträge beschäftigten sich in einer
Form mit der Äußerung eines Professors aus Bayreuth, die das
„Erwerbslosen Forum Deutschland“ als „Hetze gegen Hartz IV-Bezieher“
empfindet. In einem Radiointerview soll der Wissenschaftler gefordert
haben, „den Organhandel in Deutschland zur Finanzierung des
Lebensminimums freizugeben“.
Die Stadt Duisburg bedauert, dass sich einzelne Personen aus dem
Bundesgebiet im Sozialamtsforum unsachlich geäußert haben. Das Forum
verzeichnet 2100 Nutzer, die rund 49000 nützliche Fachbeiträge und
Informationen veröffentlicht haben. In Zukunft soll das Forum, das
zunächst aus dem Netz genommen wurde, als geschlossene
Diskussionsplattform nur noch registrierten Fachleuten der Sozialämter
und Argen zur Verfügung gestellt werden. Unsachliche Beiträge werden
auch in einem geschlossenen Forum nicht geduldet.
Oberbürgermeister Sauerland mahnt zur
Besonnenheit bei Demonstration am Samstag
Windenergieprojekt auf der
Mercatorinsel im Ruhrorter Hafen
Das Ratinger Unternehmen EVIAG will auf der Mercatorinsel im
Ruhrorter Hafen eien Windenergie-Produktionsstätte einrichten.
Ab Februar soll auf einen rund 20 000 Quadratmeter großen Gelände der
Bau einer Produktionshalle nebst Verwaltungsgebäude gestartet werden.
Bis 2012 sollen rund 200 Arbeitsplätze eingerichtet werden. In den
nächsten Jahren will dann das Neu-Duisburger Unternehmen
Windkraftanlagen und Windparks in Europa, Nordafrika und Nordamerika
bauen.
Grüne begrüßen Windenergieprojekt
„Grünes Licht“ für gesunde Beschäftigte in den Kindertagesstätten
Jugendamt startet Kooperation mit Krankenkassen nach erfolgreichem
Modellprojekt „Sofa“
Rund 18 Monate lang nahmen die städtischen Kindertagesstätten
Heinestraße in Walsum, Gartsträucherstraße in Meiderich und Düsseldorfer
Straße in Rumeln-Kaldenhausen an dem Modellprojekt „Sofa“ des
Betrieblichen Gesundheitsmanagements der Stadt Duisburg im Auftrag des
Jugendamtes teil. In enger Zusammenarbeit mit den Beschäftigten wurden
dabei gesundheitliche Belastungen am Arbeitsplatz ermittelt. Um die
Gesundheitsförderung der Kinder als Bestandteil des Kindergartenalltags
festigen zu können, bedarf es auch gesunder Erzieherinnen und Erzieher.
Ziel des Projektes „Sofa“ war daher die Erprobung von nachhaltigen
Strategien, die die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter dauerhaft erhalten und verbessern können.
Ab 2009 sollen nun die Ergebnisse zugunsten aller städtischen
Kita-Beschäftigten übertragen werden. In Kooperation mit der AOK, der
BARMER und der Techniker Krankenkasse (TK) bietet das Jugendamt den
Erzieherinnen und Erziehern in diesem Jahr qualifizierte Kurse zu den
Themen „Rückengesundheit“, „Stress“ und „Ernährung“ an. Im Vordergrund
steht der frühzeitige, gesundheitsbewusste Umgang mit sich selbst.
Außerdem sollen gesundheitsfördernde Aktivitäten für die Kinder und die
Erzieherinnen und Erzieher in den pädagogischen Alltag gefördert werden.
Mit
dem heutigen Startschuss für die gemeinschaftlichen Pläne zugunsten
gesünderer Kita-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter setzen die drei
Krankenkassen zum Ende des Projekts „Sofa“ nun ein deutliches Signal. In
der Kita Düsseldorfer Straße 148 in Rumeln-Kaldenhausen übergaben sie
den Leitungen aller drei Einrichtungen als Dankeschön für die geleistete
Vorarbeit je eine Lärmampel. Lärmampeln können helfen, die Ohren von
Kindern und Beschäftigten zu schützen. Die elektronischen Helfer machen
Lärm sichtbar und bewusst. Sie messen die Lautstärke, schalten beim
Überschreiten des Lärmpegels von 65 Dezibel auf gelb und anschließend
auf signalrot, wenn die Lautstärke überhand nimmt.
Die BARMER übernimmt außerdem die Patenschaft für weitere Aktionen in
der Kita Rumeln-Kaldenhausen.
Die Stadt Duisburg nimmt die gesundheitlichen Belastungen ihrer
Erzieherinnen und Erzieher sehr ernst. „Die Gesundheit unserer
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat oberste Priorität. Aber auch die
uns anvertrauten Kinder profitieren davon“, bestätigt Thomas Krützberg,
Leiter des Jugendamtes. Denn es bedarf bei der Gesundheitserziehung der
Kinder einer Vorbildfunktion. Diese wird jedoch nur erreicht werden
können, wenn die Belegschaft aus informierten, motivierten Beschäftigten
besteht, die selber gesund sind.
Das Jugendamt greift nun die Maßnahmen auf, die in der Pilotphase
erfolgreich angewandt und von den Teilnehmerinnen als sinnvoll beurteilt
wurden. „Wir nehmen die Erkenntnisse aus der Pilotphase ernst. Es ist
ein großer Erfolg, wenn wesentliche Elemente dieser Arbeit, wie in der
Zusammenarbeit mit dem Jugendamt vorbildlich geschehen, weitergeführt
werden“, so Yvonne Lamontaine vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement
der Stadt.
V. links nach rechts: Christiane Fröbus-Dietrich (Kita Heinestraße),
Marlis Schneider (Kita Gartsträucherstraße) und Jutta Ghajati (Kita
Düsseldorfer Straße); stehend von rechts nach links Jugendamtsleiter
Thomas Krützberg, Roland Bienemann (AOK), Kerstin Mildner (TK), Yvonne
Lamontaine (Betriebliches Gesundheitsmanagement) und Ingo Driesen (BARMER)
mit der Lärmampel in der Kindertagesstätte Düsseldorfer Straße 148 in
Rumeln-Kaldenhausen.
Sonntag im Stadtmuseum: Tresenlesen mit
Kai Magnus Sting
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg läuft derzeit die
Ausstellung „Frisch gezapft!“ über die Duisburger Bier- und
Brauereigeschichte(n). Zahlreiche Exponate rund um das Brauen werden
gezeigt, aber auch auf den Genuss wird ein historischer Blick geworfen:
So dokumentiert eine Kneipeneinrichtung aus den 1950er Jahren den Wandel
des Bierkonsums.
Am kommenden Sonntag (18. Januar) um 16 Uhr „belebt“ der Duisburger
Kabarettist Kai Magnus Sting mit einer literarischen Auswahl zum Thema
Bier und Trinken die Kneipengeschichte(n) im Museum. Er skizziert ein
vielseitiges, aber auch humoriges Bild von Durstlöschern und
Sorgenbrechern.
Eintritt 3 Euro, Johannes Corputius-Platz 1 (am Innenhafen)
Haniel Holding-Mitarbeiter sammelten
2.100,- Euro Spendengelder
im Rahmen der vergangenen Weihnachtsfeier
haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Haniel Holding Spenden
für soziale Projekte in Duisburg-Ruhrort gesammelt. Durch den Verkauf
von Weihnachtstassen und Losen kamen 2.100,- Euro zusammen. Die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Corporate Communications
rundeten den Betrag schließlich auf 2.500,- Euro auf. Die finanzielle
Unterstützung lässt der Konzern zu jeweils gleichen Teilen dem Kinder-
und Jugendtisch e.V. "Immersatt" sowie dem "Mütterzentrum Duisburg"
zugute kommen.
Durch den Glauben...
Durch den Glauben können wir Gott gefallen" ist die Auftaktveranstaltung
der Evangelischen Allianz Duisburg - Süd überschrieben. Er findet im
leider ungeheizten Ratssaal im Duisburger Rathaus statt. Gut besucht ist
die Veranstaltung.
"as Thema "Durch den Glauben..." - was bedeutet das für die Stadt.
Die Stadt hat sich verändert. Was sind dabei die wichtigen Paradigmen?
In welchen Geborgenheiten wollen wir leben? Und wer bringt diese
Geborgenheiten? Da hilft es, einen Blick in die Bibel zu werfen und sich
auf die wichtigen Dinge des Lebens zu besinnen. Wir brauchen das
Engagement, das Herz und die Seelen der Bürger, um das Gemeinwesen
voranzubringen. Trotz aller Arbeitslosigkeit und Finanzprobleme sollten
wir offensiv die Probleme der Zukunft angehen. Resignation ist der
schlechteste Ratgeber von allen, sowohl im Privatleben wie auch in der
Politik. Es ist - auch vor dem Hintergrund der (muslimischen)
Zuwanderung wichtig, dass Kirche Flagge zeigt. Dies gilt in der
Öffentlichkeit wie im Privatleben bei Freunden. Es ist schade, dass
Kirchen geschlossen und einer anderen Nutzung zugeführt werden müssen,"
berichtet Bürgermeister Benno Lensdorf in seinem Grußwort.
"Gott woll`t dieses Haus / mit seinem Segen schützen / und unsere gute
Stadt / vor Ungemach beschützen / so dass für alle Zeit / Hoch Türm und
Dächer ragen / wir wollen immerdar / nur Preis und Dank ihm sagen,"
heißt es in einem Sinnspruch im Rathaus.
"Durch den Glauben hat Abel Gott eine besseres Opfer dargebracht als
Kain; deshalb wurde ihm bezeugt, dass er gerecht sei, da Gott selbst es
über seinen Gaben bezeugte; und durch den Glauben redet er noch, obwohl
er gestorben ist. Durch den Glauben wurde Henoch entrückt, damit der den
Tod nicht sehe, und wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt
hatte, denn vor seiner Entrückung ist ihm bezeugt worden, dass er Gott
gefallen habe. Aber ohne Glauben ist`s unmöglich, Gott zu gefallen; denn
wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er
denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben," heißt es Hebräer 11, 4 - 6. Er
ist der Predigttext für diesen Tag.
"Wie stehen wir zu unserem Glauben? Nur mit Glauben gefallen wir Gott.
Dies ist eine zentrale Aussage des Textes. Im täglichen Leben ist es
anders. Da zählt, was andere Menschen über uns denken. Die
Einschaltquote im Fernsehen und das Ergebnis bei Wahlen sind Beispiele
dafür. Bei Grenzerfahrungen wie dem Tod fragen wir dann doch nach Gott.
Goethe sagt: "Hauptsache glauben, egal, an wen." Glauben ist eine
existentielle Frage. Wir müssen schon klären, an wen. Gott ist eine
Realität; man kann ihn nicht beweisen oder seine Nichtexistenz belegen.
Wir fragen heute, ob sich eine Sache rechnet. Es lohnt sich auf jeden
Fall, an Gott zu glauben. Ich bin Gott nicht gleichgültig. Wir sind
geliebter, als wir wissen. Wir sind nicht allein. Es lohnt sich, zu
leben und zu glauben," sagt Ulrich Kühn, Pastor in der Freien
Evangelischen Gemeinde in Wanheimerort. Andreas Rüdig
Oberverwaltungsgericht für das Land
Nordrhein-Westfalen:
Beim EU-Führerscheintourismus hilft auch ein Scheinwohnsitz im
Ausstellerstaat nicht
Der 16. Senat des Oberverwaltungsgerichts hat mit Beschluss vom 12.
Januar 2009 entschieden, dass die deutschen Behörden bei mangelnder
Fahreignung eine später erteilte EU-Fahrerlaubnis entziehen dürfen, wenn
offenkundig ein ausländischer Scheinwohnsitz im Führerschein eingetragen
ist. Das Oberverwaltungsgericht gab damit in einem einstweiligen
Rechtsschutzverfahren – wie zuvor das Verwaltungsgericht Düsseldorf –
dem Landrat des Kreises Mettmann (Antragsgegner) Recht. Dieser hatte dem
im Rheinland (zunächst in Düsseldorf, dann in Haan) ansässigen deutschen
Antragsteller untersagt, von seiner polnischen Fahrerlaubnis in
Deutschland Gebrauch zu machen, obwohl der Führerschein einen Wohnsitz
in Polen auswies.
Dem Antragsteller war die deutsche Fahrerlaubnis wegen seiner
Abhängigkeit von Suchtmitteln entzogen worden, nachdem er 2001 u.a. den
regelmäßigen Konsum von Cannabis, Ecstacy und Amphetamin eingeräumt
hatte. Seine anschließenden Versuche, eine neue Fahrerlaubnis zu
bekommen, scheiterten jeweils daran, dass sich der Antragsteller der
nötigen medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) entweder
erfolglos unterzog oder eine Begutachtung ablehnte. Im Oktober 2007
beantragte der Antragsteller beim Antragsgegner, seinen im Januar 2005
ausgestellten polnischen Führerschein umzuschreiben. Darin war als
Wohnsitz eine Anschrift in Szczecin eingetragen. Mit dem Verdacht des
Wohnsitzverstoßes konfrontiert, teilte der Antragsteller mit, der
Antragsgegner könne eine entsprechende Mitteilung an Polen machen. Nach
erneuter erfolgloser Aufforderung zur MPU erkannte der Antragsgegner dem
Antragsteller mit sofort vollziehbarer Ordnungsverfügung das Recht ab,
von der polnischen Fahrerlaubnis in Deutschland Gebrauch zu machen.
Dagegen erhob der Antragsteller Klage und beantragte beim
Verwaltungsgericht Düsseldorf die Wiederherstellung der aufschiebenden
Wirkung der Klage. Diesen Antrag lehnte das Verwaltungsgericht
Düsseldorf ab. Die dagegen vom Antragsteller erhobene Beschwerde hat das
Oberverwaltungsgericht nunmehr mit dem o.g. Beschluss zurückgewiesen.
Zur Begründung hat es ausgeführt:
Mit seinen Urteilen vom 26. Juni 2008 (C-329/06 und C-343/06 sowie
C-334/06 bis C-336/06) habe der Europäische Gerichtshof (EuGH) der
Beachtung des in der europäischen Führerscheinrichtlinie aufgestellten
Wohnsitzerfordernisses eine zentrale Rolle für die Bekämpfung des sog.
Führerscheintourismus zugewiesen und deshalb den deutschen Behörden die
Befugnis zuerkannt, in Fällen des offenkundigen Verstoßes gegen das
Wohnsitzerfordernis die Geltung der EU-Fahrerlaubnis für Deutschland
abzuerkennen. Auch wenn in dem polnischen Führerschein des
Antragstellers – anders als in den vom EuGH entschiedenen Fällen – kein
deutscher, sondern ein polnischer Wohnsitz eingetragen sei, habe ihm die
deutsche Behörde untersagen können, von der Fahrerlaubnis in Deutschland
Gebrauch zu machen. Die deutschen Behörden seien nach den jüngsten
Entscheidungen des EuGH zur Entziehung einer EU-Fahrerlaubnis auch
befugt, wenn – wie in diesem Fall – der Verstoß gegen das
gemeinschaftsrechtliche Wohnsitzerfordernis aufgrund eines
Eingeständnisses des Fahrerlaubnisinhabers oder aufgrund von ihm als
eigene Verlautbarung zurechenbarer und trotz Kenntnis der Problemlage
nicht substanziiert bestrittener Angaben offenkundig sei. Hinzu kommen
müsse, dass die Zweifel an der Kraftfahreignung des Inhabers der
EU-Fahrerlaubnis fortbestünden. Auch diese Voraussetzung treffe im Fall
des Antragstellers nach wie vor zu.
Der Beschluss ist unanfechtbar. Das Klageverfahren (Hauptsacheverfahren)
ist beim Verwaltungsgericht Düsseldorf anhängig. Aktenzeichen: 16 B
1610/08
Expo Real Dokumentation jetzt online
Die Stadt Duisburg ist jährlich auf der Immobilien Messe Expo Real in
München vertreten. Auf dieser internationalen Fachmesse für
Gewerbeimmobilien werden Kontakte geknüpft und Entwicklungsmöglichkeiten
der Stadt potentiellen Investoren vorgestellt. Duisburg ist hier auf dem
Stand der metropoleruhr zu finden.
Die filmische Dokumentation entstand nach einer Idee des
Stadtentwicklungsdezernenten Jürgen Dressler und wurde von der
Fachjournalistin Miriam M. Beul umgesetzt. Der Film zeigt eindrucksvoll
den Tagesablauf auf der Messe und gibt wichtige Einschätzungen von
Immobilienfachleuten zum Immobilienstandort und zu weiteren
Entwicklungsmöglichkeiten Duisburgs.
Auch der Landesbauminister Oliver Wittke bescheinigt der Stadt mit den
vielfältigen stadtplanerischen Aktivitäten den Strukturwandel aktiv
angefasst zu haben: „Duisburg zeigt, dass man die Zukunft gut gestalten
kann, wenn man die Geschicke selbst in die Hand nimmt.“ Besonders die
Nutzung der Lage Duisburgs, die Einbeziehung von Wasserlagen in die
Weiterentwicklung der Stadt, macht Duisburg so attraktiv für die
Immobilienbranche. Diese Lagegunst weiter auszubauen und zu fördern ist
wichtiges Anliegen der Planer und für die Immobilienwirtschaft ein ganz
wichtiges Kriterium für Investitionsentscheidungen. Der achtminütige
Film ist im Internet auf der Startseite der Stadt Duisburg unter
www.duisburg.de zu finden.
Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2008
nur noch moderat gewachsen
Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2008 deutlich schwächer gewachsen
als in den beiden vorausgegangenen Jahren. Nach ersten Berechnungen des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte
Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,3% höher als im Jahr zuvor. 2007 war das
BIP noch um 2,5% und 2006 um 3,0% gestiegen. Zur Übersichtsseite der
Pressekonferenz
Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer
Vor dem Hintergrund der demografischen Veränderungen, aber auch der
Diskussion um Arbeitsmarktchancen älterer Menschen steht die
Erwerbsbeteiligung der 55- bis 64-Jährigen im Fokus des öffentlichen
Interesses. Die Politik strebt in diesem Zusammenhang seit einigen
Jahren die Erhöhung der Erwerbstätigkeit an. So wurde im Rahmen des
Lissabon-Prozesses auf EU--Europäische Union -Ebene das Ziel vereinbart,
bis zum Jahr 2010 die Erwerbstätigenquote der Bevölkerung im Alter von
55 bis 64 Jahren auf mehr als 50% zu erhöhen. |
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Dienstag, 13. Januar 2009
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Historischer Kalender |
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Regionalagentur NiederRhein ist seit dem
1. Januar anerkannte Beratungsstelle für Bildungsprämie
In Deutschland bilden sich nach wie vor zu wenige Menschen weiter. Im
internationalen Vergleich zeigt sich: Nur wenige Erwerbstätige zieht es
nach Dienstschluss in Seminare und Trainings. Es nehmen mehr als doppelt
so viele Erwerbstätige aus Dänemark, Schweden, Großbritannien und den
USA an Weiterbildungen teil als in Deutschland, berichtet die Stiftung
Warentest in einem Spezialheft „Weiterbildung Kompakt“. Um das zu
ändern, hat die Bundesregierung die Bildungsprämie beschlossen und
begründet ihr Engagement mit dem Ziel, „Deutschlands wichtigste
Ressource Bildung stärker für wirtschaftliche Dynamik und persönliche
Aufstiegschancen zu erschließen“.
Mit der Einführung der „Bildungsprämie“ steht ein neues, aus drei
Komponenten bestehendes Finanzierungsmodell zur Förderung der
Weiterbildung Beschäftigter zur Verfügung. Die Bildungsprämie soll
Weiterbildung auch für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen
ermöglichen. Sie soll Anreize schaffen, in die eigene Bildung und
Weiterbildung zu investieren. Das Prinzip ist einfach: Wer in seine
Bildung investiert, wird dabei über staatliche Zuschüsse und
Finanzierungsmöglichkeiten unterstützt. Der Startschuss für den
Prämiengutschein als eine der drei Förderkomponenten der Bildungsprämie
ist am 1.12.2008 gefallen. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen
Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
Am 01.01.2009 hat die Regionalagentur NiederRhein die Tätigkeit als
Beratungsstelle der Bildungsprämie aufgenommen und informiert alle
Interessierten aus der Region hierzu. „Damit wird unser Beratungsangebot
um einen weiteren interessanten Eckpfeiler ergänzt“, so Dr. Jens
Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur NiederRhein. Als anerkannte
Beratungsstelle ist die Regionalagentur NiederRhein autorisiert,
Prämienberatungen anzubieten und Gutscheine auszustellen. „Dabei handelt
es sich um eine finanzielle Unterstützung des Bundesbildungsministeriums
für die persönliche, allgemeine berufliche Weiterbildung als Vorsorge
für eine erfolgreiche Beschäftigungsbiographie", erläutern Magdalena
Kowalczyk und Karin Schillings von der Regionalagentur NiederRhein. Die
Verwirklichung des Lernens im Lebenslauf ist entscheidend für die
Perspektive des Einzelnen, den Erfolg der Wirtschaft und die Zukunft der
Gesellschaft. Durch finanzielle Anreize sollen mehr Menschen zur
individuellen Finanzierung von Weiterbildung motiviert und befähigt
werden. Außerdem müssen Bildungsausgaben als Investition verstanden
werden - auch von denen, die bislang noch nicht in ihre eigene
Weiterbildung investieren. Dies geschieht mit Hilfe der neuen
Bildungsprämie und den drei Programmbausteinen zur Finanzierung von
individueller beruflicher Weiterbildung: Prämiengutschein,
Weiterbildungssparen und Weiterbildungsdarlehen.
Ein
„Prämiengutschein“ ist die schriftliche Zusage, dass ein Teil der
Weiterbildungskosten übernommen wird. Einmal jährlich kann die Teilnahme
an einer beruflichen Weiterbildung gefördert werden. Sie darf nicht
innerbetrieblich stattfinden und muss über eine arbeitsplatzbezogene
Anpassung hinausgehen. Einen Gutschein in Höhe von maximal 154 Euro
können Erwerbstätige erhalten, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen
derzeit 17.900 Euro (oder 35.800 Euro bei gemeinsam Veranlagten) nicht
übersteigt. Mindestens die gleiche Summe muss der Lerner selbst für die
Weiterbildung aufbringen. Für eine Förderung kommen Weiterbildungen in
Betracht, die den Beschäftigten auf dem Arbeitsmarkt attraktiver machen.
Das Portfolio reicht von betriebswirtschaftlichen Workshops bis zu
Kursen in Business-Englisch. Mit dem "Weiterbildungssparen" wird im
Vermögensbildungsgesetz (VermBG) zur Finanzierung von Weiterbildung eine
Entnahme aus den Guthaben erlaubt, auch wenn die Sperrfrist noch nicht
abgelaufen ist. Ein “Weiterbildungsdarlehen“ ist für kostenintensive
Lehrgänge gedacht und kann auch bei höheren Einkommen in Anspruch
genommen werden. Öffentlich-rechtliche Banken gewähren den
Antragstellenden einen Kredit, um eine Weiterbildung zu finanzieren.
Rechtsgrundlage wird eine entsprechende Förderrichtlinie sein. Die
Einführung des Weiterbildungsdarlehens ist im Frühjahr 2009 vorgesehen.
Die Prämiengutscheine können Sie in ausgewählten Beratungsstellen
anfragen. Die Liste der ausgewählten Beratungsstellen steht im Internet
(www.bildungspraemie.info) unter dem Menüpunkt „Für an Weiterbildung
Interessierte". Wer den Prämiengutschein in Anspruch nehmen möchte, muss
vorerst ein Beratungsgespräch bei einer der anerkannten Beratungsstellen
absolvieren.
Weitere Informationen unter der kostenlosen Hotline 0800-2623000,
bildungspraemie@bmbf.buergerservice-bund.de oder bei der Regionalagentur
NiederRhein,
Bismarckstr. 150-158, 47049 Duisburg (Neudorf), Tel: (02 03) 2 83 - 42
08.
Beraten in Duisburg die Bildungsprämie des Bundes: v.l.n.r. Magdalena
Kowalczyk, Karin Schillings und Dr. Jens Stuhldreier
Ehrung sozial engagierter Bürgerinnen und
Bürger - Stadt bittet um Vorschläge
In vielen Bereichen des täglichen Leben sind zahlreiche freiwillig
und unentgeltliche „Gute Geister“ tätig, die weit über das normale Maß
hinaus Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt in den verschiedensten
Lebenslagen beistehen und helfen. Dazu gehören beispielsweise Botengänge
und Bringdienste, Hilfen in besonderen Notlagen, aber auch umfangreiche
oder langjährige Betreuung und Pflege von Kranken und Behinderten.
Eine solche solidarische Hilfe untereinander ist nicht
selbstverständlich, für jede Gemeinschaft aber unerlässlich und verdient
daher besonderen Dank und Anerkennung. Aus diesem Grunde sollen nach dem
Willen des Rates der Stadt Duisburg auch für das Jahr 2008 wieder
Bürgerinnen und Bürger mit besonderem sozialen Engagement für ihre
Leistungen geehrt werden.
Alle Duisburgerinnen und Duisburger können Mitbürgerinnen und Mitbürger
benennen, die sich außerhalb ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit um
eine solche Ehrung verdient gemacht haben. Eine Jury entscheidet
letztlich über die eingegangenen Vorschläge.
Meldungen können schriftlich unter Angabe von Namen, Anschrift und
Nennung des Engagements bis zum 28. Februar an das Amt für Soziales und
Wohnen, Schwanenstaße 5-7, 47049 Duisburg, gerichtet werden. Für weitere
Infos steht Wolfgang Hofstetter unter der Telefonnummer (0203) 283-2454
zur Verfügung.
Großhandelspreise 2008: + 5,4% gegenüber
2007
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahresdurchschnitt 2008 um 5,4%
über dem Stand des Jahres 2007. Im Jahresverlauf waren dabei zwei
unterschiedliche Tendenzen zu beobachten: kontinuierlich steigende
Preise bis zum Juli und ein danach einsetzender starker Preisverfall.
Allein im Dezember 2008 sanken die Großhandelspreise gegenüber dem
Vormonat um 3,0%.
Anstieg des Güterverkehrs auch im Jahr 2008
Der Güterverkehr in Deutschland ist im Jahr 2008 weiter gewachsen,
allerdings hat sich die Entwicklung zum Jahresende hin abgeschwächt. Das
Statistische Bundesamt (Destatis) rechnet für das Jahr 2008 auf der
Grundlage der bisher vorliegenden Monatseckzahlen mit folgenden
Ergebnissen: Das Transportaufkommen aller Verkehrszweige gemessen in
Tonnen ist im Jahr 2008 voraussichtlich um 2,3% gegenüber dem Vorjahr
gestiegen.
Zu diesem Wachstum trugen alle Verkehrszweige außer der
Binnenschifffahrt bei. Geringer, nämlich um 1,3%, wuchs die im Inland
erbrachte tonnenkilometrische Leistung der Verkehrsträger Straße,
Eisenbahn, Binnenschiff und Rohrleitungen, die als Produkt aus
Transportaufkommen und Versandweite berechnet wird. Hier verzeichneten
der Straßengüter- und der Eisenbahnverkehr Zunahmen, während die
Binnenschifffahrt sowie die Rohrleitungen Rückgänge hinnehmen mussten.
Cafe Steinbruch heute: Originalton mit
KIRA KIRA (IS)
- schön verwirrend und verwundbar: mit Musikern von Múm &
Parachutes
Support:
Domingo
(re)
Ein selten berechenbarer Dialog zwischen elektroakkustischer
Trolligkeit und einer Linie unschuldiger Popmelodie. Schwärme
zersplitterter Stimmen. Melodien, verursacht durch home made
Mikrofone. Schön verwirrend und verwundbar alles.
Glücklicherweise holt uns das Glockenspiel und ein Casio an den
richtigen Stellen zurück und erinnert uns daran, dass eigentlich
alles soweit okay ist.
Als Künstlerin, Kuratorin und
Kollaboratorin hat Kira
Kira mit Múm, Slowblow und dem Komponisten Johann Johannson
zusammengearbeitet und die Musik bisher weitgehend für Theater,
Tanz und Film eingesetzt. Nun kommt sie auf große Europa Tour
und in den Steinbruch.
Domingo, so nennt sich das Soloprojekt des Wahlbochumers
Dominik Peters. Euphorische Trompetenarrangements treffen auf
spärliche Klavierparts, vertrackte Elektrosounds treffen auf
treibendes Schlagzeug. Dazu singt Domingo – häufig mehrstimmig -
in englischer Sprache. Immer mit viel Sinn für Melodie und
Melancholie.
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte
Vom Einbaum zum Containerschiff
Auch am kommenden Sonntag lädt das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt in Duisburg-Ruhrort zu öffentlichen Führungen ein.
Seit Urzeiten nutzen die Menschen das Wasser zur Fortbewegung. Über
Tausende von Jahren wurden die Schiffe im Landesinneren mit Muskelkraft
von Menschen und Tieren vorwärts bewegt. Im 19. Jahrhundert kam der
Dampfantrieb. Die modernen Binnenschiffe fahren mit Dieselmotoren. Über
die Jahrhunderte wandelten sich auch die Baumaterialien und die
transportierten Lasten. Wenig scheint der Einbaum aus vorchristlicher
Epoche mit einem Containerschiff aus heutiger Zeit gemeinsam zu haben.
Oder doch etwas? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten
interessierte Besucher ab 15 Uhr.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg
Tel. 0203 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de, info@binnenschifffahrtsmuseum.de |
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Montag, 12. Januar 2009
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Historischer Kalender |
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Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) im BIZ
Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind
Informationen immer wichtiger. Die Zentrale Auslands- und
Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit informiert am Montag,
den 19. Januar 2009 um 10.00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der
Agentur für Arbeit Duisburg über alle Fragen rund um das Thema "Arbeiten
in Europa". Tips und Anregungen zur Arbeitsaufnahme im europäischen
Ausland sind ebenso Gegenstand der Veranstaltung wie Informationen über
das Sozialversicherungsrecht und Verdienstmöglichkeiten in den einzelnen
europäischen Mitgliedsstaaten. Die Veranstaltung richtet sich an
Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung und kann ohne Anmeldung
kostenfrei besucht werden.
Empfang 2009 des Bürgervereins Neudorf brachte Ehrung verdienter
Neudorfer Bürger
Von Harald Molder (Text) und Manfred Schneider (Fotos)
Ins
Silberpalais an der Mülheimerstraße hatte der Bürgerverein auch in
diesem Jahr geladen. Mit einem eindrucksvollen Empfang läutete er das
neue Jahr 2009 ein. Rund 150 Gäste waren der Einladung gefolgt. Die
Einleitung bildete ein herrlicher
Vortrag des Kammerchores „Salto Chorale“ der Universität Duisburg –
Essen unter dem Dirigat von Klaus Andres. Eine herrliche Hommage an die
erste „Boygroup“ Deutschlands, die „Comedian Harmonists“, bildeten
Lieder wie Wochenend und Sonnenschein oder „Ein Freund ein guter
Freund“.
Zahlreiche Ehrengäste konnte Vereinsvorsitzender Harald Jeschke die SPD
Bundestagsabgeordnete Petra Weis, deren designierte Nachfolgerin Frau
Bärbel Bas, Bürgermeisterin Doris Janicki, die CDU-Ratsvorsitzende Petra
Vogt, CDU-Ratsfrau Dr. Sigrid Volk–Cuypers, SPD Ratsherr Dr. Hartmut
Pietsch, Vertreter der Kirchengemeinden, Sportvereinschefs und Unter hmer
aus Neudorf.
Zum wunderbaren „Aufwärmer“ des Empfangs avancierte Duisburgs Lokal
Kabarettist Kai Magnus Sting. Bei den Neudorfer Stilblüten blieben die
Lachmuskeln der Gäste nicht ungeschont. Was der Besucher beim Verlassen
des Osteingangs und Anblicks des „Neudorfer Tores“ empfindet – „Ich
fahre wieder zurück!“ – Kritik an der Planung der Erweiterung
Küppersmühle waren leichte Seitenhiebe auf die Stadtplanung. Aber seine
Interpretation des „Neudorf Signets“ des Bürgervereins weckte auch den
letzten Besucher des gelungenen Neujahrsempfangs. Unter „Heinrich dem
Flözer“ sei bereits 1775 das heutige Neudorf geplant worden, samt
Standort für die Universität mit ihren Keksdosen – „Da studiert man
besser nicht!“ – so die Worte des überregional bekannten Comedians.
Für die diesjährigen Ehrungen verdienter Neudorfer Bürger hatte man
erneut namhafte Laudatoren gewinnen können.
Zoodirektor
Achim Winkler (links) war geradezu dazu ausersehen, die unermüdlichen
Bemühungen von Frau Dr. Doris Heckermann–Meisters (Bild links rechts)
hervorzuheben. Bereits ihr Vater war maßgeblich an der Zoogründung und
dessen Entwicklung beteiligt. Diese Bemühungen wurden nahtlos von seiner
Tochter fortgeführt. Besonders wurde die von ihr gegründete Aktion
„Tierpatenschaften“ hervorgehoben, wobei in Kürze eine Summe der
gesammelten Spenden in Höhe von 1 Million Euro erreicht sein wird.
Die zweite Ehrung gebührte einer Neudorfer Einrichtung, dem
„Nachbarschaftshilfeverein e.V. Duisburg“. Kein Geringerer als Duisburg
Sozialdezernent, Beigeordneter Reinh old
Spaniel (Bildmitte, links Nachbarschaftshilfe-Vorsitzender Uwe Meyer) ,
hob in seiner Laudatio die vehementen, sozialen Bemühungen des Vereins
hervor. Insbesondere in der aktuellen Situation käme diesem eine ganz
besondere Bedeutung zu. Gerade der Sozialstaat brauche engagierte
Menschen, die nicht nur ihr eigenes Wohlergehen im Auge haben, sondern
sich um die Allgemeinheit bemühen. Im Jahr 2001 gegründet, kümmern sich
heute 20 Servicekräfte um rund 700 Mitglieder in vielen Bereichen. Dazu
kommt eine selbst verwaltete Begegnungsstätte.
Nach einer erneuten musikalischen Einlage des Chores „Salto Chorale“ gab
Harald Jeschke noch einmal einen Rückblick auf die „New York Reise“ des
Vereins im September, und präsentierte nicht ohne Stolz die
„Proklamationsurkunde“ des Bezirksbürgermeisters von Staten Island,
James P. Molinaro, in der die dauerhafte Verbundenheit zwischen dem Ort
„Newdorp“ in Staten Island und „Neudorf“ in Duisburg offiziell besiegelt
wird.
Es sei für ihn, und auch die anderen Mitreisenden, schon beeindruckend
gewesen, wie die bürgerschaftliche Organisation in „Newdorp“ den kleinen
Festakt beim Besuch der Neudorfer gestaltet hat, mit Absingen der
Nationalhymnen einer Parade der Boyscouts und der Übergabe der deutschen
Fahne an Harald Jeschke. Wenn es am 17. September, dem offiziellen Tag
der „Schwesterstädte Newdorp / Neudorf“, zu einem Gegenbesuch kommt,
dann werden die Gäste offiziell im Duisburger Rathaus empfangen, und ein
Programm vor Ort soll deren Besuch abrunden. Der diesjährige Besuch soll
Auftakt zu einer Reihe von partnerschaftlichen Besuchen und einem regen
Austausch sein, z.B. durch Sportler, Schulen oder auch im kulturellen
Bereich,
wie z.B. durch den Kammerchor „Salto Chorale“.
Die dritte Ehrung, zu deren Laudatorin man Petra Weis (MdB SPD, links im
Bild. zweiter von rechts Missionsleiter Torsten Ohletz) gewinnen konnte,
ging an die „Bahnhofsmission Duisburg“. Gewürdigt wurde insbesondere die
offene soziale Arbeit, die von beiden großen Kirchen getragen wird. Nach
einem historischen Rückblick auf die Geschichte der Mission, hob Frau
Weis insbesondere das unermüdliche Engagement der 50 Aktiven der
Duisburger Mission hervor, die heute gesamtgesellschaftliche Aufgaben
erf ülle.
Alleine im Jahr 2007 waren es 32.000 Kontakte von Hilfesuchenden! Man
sollte im Zuge der Renovierung auch ein Augenmerk auf eine Renovierung
der Missionsräume werfen, so die Neudorfer Bundestagsabgeordnete.
Und nicht zuletzt ehrte Frau Barbara Jeschke einen unermüdlichen Mann
aus den eigenen Reihen des Vereins, Hans-Willi Bütefür (2. v. li,, durch
Verleihung der „Ehrenmitgliedschaft“! Seine unersetzliche Arbeit bei der
Erstellung der beiden „Neudorf“ Bücher waren hierfür Anlass genug.
Dieses verdeutlichte die Laudatorin durch Erklärung des Begriffs „Heimat
Forscher“. Gerade die Arbeit von Willi Bütefür, dessen Familie selbst
mit zu den ersten Siedlern „op de Heid“ in der Kolonie Neudorf gehörte,
sei mit viel Verzicht und Arbeit verbunden, und somit wolle man sein
Engagement gebührend würdigen.
Nachdem die Ehrungen vollzogen waren, konnte man der Schulleiterin der
Grundschule Mozartstraße Hosticka (Bild unten rechts) einen Scheck in
Höhe von 2880.- Euro aus den Erlösen der zahlreichen Aktivitäten des
Bürgervereins überreichen. Man wolle auch künftig die gute und enge
Zusammenarbeit zwischen Bürgerverein und Schule pflegen. Ein sehr
schöner Empfang endete mit den guten Wünschen des Vereinsvorsitzenden an
alle Anwesenden für das noch junge Jahr 2009!


V.l.: Thilo Heckermann, Uwe Meyer Vorsitzender Nachbarschaftshilfe e.V.)
, Dr. Doris Heckermann-Meisters (Tierpaten-Gründerin), Torsten Ohletz
(Leiter Bahnhofsmission), Laudatorin Petra Weis, Laudator Reinhold
Spaniel und Hans-Willi Bütefür (Bürgerverein Neudorf).
Bürgervereins-Vorsitzender
Harald Jeschke
und Künstler Nacir Chemao.
Umsatz im verarbeitenden Gewerbe im
November 2008: Real ? 6,4% zum Vorjahr
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verzeichnete das
Verarbeitende Gewerbe nach vorläufigen Angaben im November 2008
arbeitstäglich bereinigt einen realen Umsatzrückgang um 6,4% gegenüber
dem November 2007 (nach revidiert ? 3,2% im Oktober 2008). Der
Inlandsumsatz nahm im Vergleichszeitraum um 5,1%, die Erlöse im Geschäft
mit ausländischen Abnehmern um 8,2% ab. Dabei lag der Umsatz mit den
Ländern der Eurozone um 12,0%, der Absatz in das übrige Ausland um 4,8%
unter dem Vorjahresniveau.
Rohstahlproduktion im Jahr 2008 um 5,6% gesunken
Im Jahr 2008 wurden nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
29,11 Millionen Tonnen Roheisen und 45,83 Millionen Tonnen Rohstahl
hergestellt. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem eine Rekordmarke erreicht
wurde, ist die Roheisenproduktion um 6,6% und die von Rohstahl um 5,6%
zurückgegangen.
Brötchen am Morgen – meist ohne Sorgen
Viele Verbraucher nehmen sich zu Hause nicht mehr die Zeit für ein
geruhsames Morgenfrühstück. Sie beißen lieber in ein fertig belegtes
Brötchen von ihrem Stammkiosk, ihrem Bäcker, Metzger oder aus dem
Stehcafé. Da interessiert jeden, wie es um die Qualität dieser fertig
belegten Brötchen steht.
Wie morgendliche Verbraucher haben Redakteure des WDR, der
Verbraucherberatung und des Instituts für gesundheitlichen
Verbraucherschutz in der Duisburger Innenstadt früh morgens verdeckt
belegte Brötchen eingekauft. Die zehn Käse- und zehn Schinkenbrötchen
wurden danach sensorisch von den beruflich erfahrenen Sensorikern des
Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz sowie Mitarbeitern der
VB Duisburg und Redakteuren des WDR verkostet.
Viele Brötchen wurden mangels ausreichendem Vorrat frisch belegt. Das
beste Schinkenbrötchen stammt von einem Metzger, das beste Käsebrötchen
von einem Kiosk. Am schlechtesten schnitt bei beiden Sorten ein Betrieb
ab, der Baguette frisch abbackt und belegt. Hierbei schmilzt der Käse
völlig zusammen und der Salat verdirbt viel zu schnell. Die eingelegten
Salatblätter ließen bei einigen Brötchen zu wünschen übrig. Sie waren
welk, angefault und ungeprüft eingelegt worden.
Die untere Hälfte der Brötchen wurde auffällig häufig weder mit Butter
noch mit Margarine bestrichen. Nur in wenigen Fällen hat der Verbraucher
ein echtes Brötchen mit „Butter“ erhalten. Mancher Schinken stellte sich
nur als Formschinken dar und auch der Käse war lediglich in zwei Fällen
echter „Gouda“
Tipp für die Verbraucher: Brötchen in Alufolie sind ebenso wenig zu
empfehlen wie solche in Cellophan eingeschlagene; denn von dem Brötchen
bleibt nur ein pappiger Eindruck übrig. |
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Samstag, 10. Januar 2009
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Historischer Kalender |
UNGLAUBLICHES KOMPETENZGERANGEL
Zum Leidwesen zahlloser Duisburger, die auf den ÖPNV angewiesen
sind, herrscht im Stadtgebiet ein erhöhtes Gefahrenpotential an den DVG
Haltestellen. Es ist unmöglich, was die Stadt und deren verantwortliche
Töchter den Menschen, die auf Bus und Bahn angewiesen sind, so im Regen,
oder besser gesagt in eis und Schnee, stehen lassen. Da erquickt man
sich an der Straßenreinigungssatzung und ergeht sich in einem
Zuständigkeitsgerangel erster Güte. Es kann und darf nicht sein, daß man
sich hier gegenseitig den schwarzen Peter zuschiebt. Ein Anruf bei der
DVG verweist an die WBD und umgekehrt dasselbe Prozedere!
Leidtragende sind die Menschen, die diesen Spielchen auf Gedeih und
Verderb ausgeliefert sind. Dieses gehört sofort abgeschafft. Das in der
Straßenreinigungsordnung vermerkt ist, die Grundstücksanlieger sind für
die Gehwegreinigung zuständig ist das eine, dieses gilt dann aber erst
recht für die Töchter IMD, WBD, DVG, GEBAG etc., die sich einen feuchten
Kehricht um diese Satzung scheren. Und nach 5 Tagen sollte es eigentlich
möglich gewesen sein, hier an den neuralgischen Gefahrenpunkten für
Ordnung zu sorgen. Insbesondere ältere Menschen, mit Rollatoren ist die
Lage noch schlimmer, und Schwerbehinderte haben hier die größten
Probleme, wie das Foto von der Münchener Straße deutlich zeig t!aMo
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| So sehen nach 5 Tagen noch
viele Haltestellen im Stadtgebiet aus. |
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Cafe Steinbruch: Lesung mit KLAUS BITTERMANN: Smoke. Smoke. Smoke that Cigarette! - Eine Verherrlichung des Rauchens
+ After Show Party Jean-Paul
Sartre hielt ein Leben ohne Zigarette für "ein bisschen weniger
lebenswert", Somerset Maugham bezeichnete das Rauchen als
"einzige Erfüllung seines Lebens, in die sich nie die Bitternis
der Enttäuschung gemengt habe" und Mark Twain meinte: "Wenn man
es im Himmel nicht tun darf, gehe ich nicht hin." Klaus
Bittermann lebt und arbeitet in Berlin. Er gibt seit 1979
die Edition Tiamat. heraus, in der die Reihe „Critica Diabolis“
erscheint. Er
ist Herausgeber zahlreicher Anthologien, u.a. des „Who's who
peinlicher Personen“. Unter dem Pseudonym Artur Cravan schrieb
er eine Berlin-Krimi-Trilogie.
Im Anschluss: „That´s Entertainment Club“ mit DJ Tillomat
- In
gediegener Clubatmosphäre wird neben Sammy Davis Juniors Song
"Smoke. Smoke. Smoke that Cigarette!" einiges vom Rat Pack, Lou
Reed, Amy Winehouse, Kinky Friedmans Texas Jew Boys oder Tom
Waits zu hören sein. Bei einem Glas Rotwein oder einem Whiskey
wird an diesem Abend auch filmisch das Rauchen verherrlicht
werden.
Im Saal // Beginn: 20h // Eintritt: VVK: 5 Euro; AK: 7 Euro //
****Shuttle Service****
Landesarbeitsgericht Köln: Kündigung wegen Kopftuchs in katholischem
Krankenhaus
In dem am 03.12.2008 verhandelten Rechtsstreit – 3 Sa 785/08 ist ein
Vergleich geschlossen worden. Die Parteien haben das Arbeitsverhältnis
einvernehmlich beendet.
Karl Janssen und der Kulturbetrieb in
Duisburg - Von Andreas Rüdig
Wo man singt, da lass dich nieder, denn böse Menschen kennen keine
Lieder. Es gibt leider nur wenige Sprichwörter, die sich mit der Kultur
beschäftigen. Karl Janssen ist der Dezernent für Familie, Bildung und
Kultur in Duisburg.
Die Kulturbetriebe gehören genauso wie die Niederrheinische Musik- und
Kunstschule, das Theater, die Philharmoniker, Stadtarchiv, Kultur- und
Stadthistorisches Museum, Volkshochschule, Stadtbibliothek und das
Kulturhauptstadtbüro Duisburg zu dem Dezernat. Sie brauche ich wohl
nicht näher vorzustellen, da sie bekannt sein dürften.
Das Schulverwaltungsamt kümmert sich um das Bafög, Einschulungen,
Schokotickets und Schülerfahrtkosten, die Schullaufbahnberatung und
Zeugnisse.
"Wenn
Eltern und Schüler einen Beratungswunsch haben, sollten sie den Lehrer
bitten, Kontakt mit der Schulberatungsstelle aufzunehmen. Ist das nicht
möglich, können sich Eltern für einen Klärungstermin an die
Schulberatungsstelle wenden. Bei familiären und Erziehungsproblemen oder
dem Wunsch nach therapeutischer Betreuung wenden Sie sich bitte an die
Familien- und Erziehungsberatungsstellen oder niedergelassene
Psychotherapeuten," berichtet die Regionale Schulberatungsstelle und
Schulpsychologischer Dienst.
" Der Lehrer wendet sich an die Regionale Beratungsstelle. Die
Problemsituation, die Lern- und Entwicklungsgeschichte des Kindes /
Jugendlichen werden in einem ersten Gespräch analysiert. Daraus lassen
sich nächste Schritte für die Strategie der Lehrkraft ableiten,
gegebenenfalls auch eine längerwährende Zusammenarbeit mit einem
Schulpsychologen . Nach Abklärung der Problematik und der
Rahmenbedingungen können Eltern, sowie Schüler in den
Verbesserungsprozess einbezogen werden.
Erziehungs- und Bildungsarbeit sind eine anspruchsvolle und belastende
Tätigkeit. Überlastung und Burn-out sind ein Berufsrisiko. Externer Rat
und Supervision bieten die Chance der Vorbeugung, der Reflexion und
Neuorientierung im Beruf. Persönlichkeit und Beruf können besser in
Einklang gebracht werden. Supervision kann einzeln oder in Gruppen
stattfinden. Supervision / Coaching für Leitungskräfte geht auf die
speziellen Anforderungen der Führungsarbeit von Schulleitungsmitgliedern
ein. Supervision kann auch für bestimmte Tätigkeitsfelder in der Schule
sinnvoll sein, zum Beispiel für Beratungslehrer oder Sozialpädagogen.
In Zusammenarbeit mit dem Krisenteam der Stadt werden potentiell
bedrohliche Situationen mit der Schule analysiert und Lösungen
erarbeitet," stellt die Einrichtung ihr Angebot für Lehrer dar.Das
Jugendamt kümmert sich um Themen die Elterngeld / Elternzeit, die
Adoptionsvermittlung, die Heimunterbringung, die Familienkarte,
Pflegefamilien, Kindergartenplätze und den Unterhaltsvorschuss, um nur
einige Beispiele zu bringen.
Das Institut für Jugendhilfe ist eine Beratungsstelle bei Trennung und
Scheidung, Erziehungsberatung und die Jugendgesundheitshilfe, um nur
einige Beispiele zu nennen.
Wer sämtliche Aufgaben des Dezernats und seiner angeschlossenen
Institute und Einrichtungen kennenlernen möchte, sei an dieser Stelle an
die entsprechenden Seiten der Stadt Duisburg verwiesen. Als ich mich mit
Karl Janssen treffe, konzentriere ich mich aus praktischen und
naheliegenden Gründen auf die kulturellen Themen. Zum einen habe ich
keine leiblichen Kinder. Da sind mir die Themen Kinder und Schule doch
ein wenig fremd. Da ich als Journalist arbeite und so nebenbei noch als
Hobbyautor, sind mir die Kulturthemen doch wesentlich vertrauter.
"Rein formal bin ich der Nachfolger von Gerd Bildau," berichtet Janssen,
der vor vier Jahren nach Duisburg kam. "Ich war zuvor Jugendamtsleiter
in Münster sowie Stadtdirektor und Dezernent für Jugend, Soziales,
Personal und Organisation in Recklinghausen gewesen. Die Kultur ist also
etwas Neues für mich. Ich kann aber mit Menschen und Geld umgehen, mich
also auch leicht in das Thema einarbeiten. Ich fühle mich also auch in
der Kultur wohl."
Duisburg ist bunt. Duisburg hat Potential. So beschreibt Janssen seine
neue Wirkungsstätte, nur um ihr auch eigene Beobachtungen mit auf den
Weg zu geben: "Duisburg hat kein klares Profil. Gehört die Stadt nun zum
Ruhrbiet oder zum Niederrhein? Die Stadt wird Profil zeigen und ihre
Stärken in den Vordergrund stellen müssen. Hafen und Stahl sind unsere
Standbeine. Wenn wir allein schon den Hafenbereich stärken könnten,
würde es unser Image stärken. Wir werden auch Gerhard Mercator stärker
in den Vordergrund stellen müssen. Seine Weltkarten passen sehr gut in
den Logistikbereich."
Die Akzente mit dem Thema "Bosporus" im April / Mai und das Traumzeit -
Festival im Juli sind für Janssen die Höhepunkte in diesem Jahr. Glaubt
man seinen Worten, steht die Finanzierung der Küppersmühle. "Ich gehe
davon aus, dass alles im Zeitplan bleibt," gibt sich Janssen
optimistisch.
Bräuchte er keinerlei Rücksichten auf die Finanzen nehmen, würde Janssen
die freie Szene stärker fördern. "Sie muss noch stärker an Duisburg
gebunden werden. Zusätzliche Räumlichkeiten würden da schon helfen.
"Kultur darf nicht nur Hochkultur sein. Die Künstler müssen merken, dass
sie hier in Duisburg willkommen sind. Eine andere Baustelle sind die
Jugendlichen. Wie kann ich beispielsweise die Kinder und Jugendlichen
mehr an die Oper heranführen? Eine spruchreife Lösung habe ich noch
nicht dafür."
Dass Janssen hier in den altgewohnten Trampelpfaden wandelt, wird an
einer Stelle schnell deutlich. Als ich mich mit ihm über die
Literaturförderung in Duisburg unterhalten will, merke ich schnell, dass
dies ein neues und ungewohnten, vielleicht auch unbekanntes Thema für
ihn ist. Literaturzeitschriften gibt es keine in Duisburg,
Literaturförderung und Literaturwettbewerbe ebensowenig.
Und wie ist es um das liebe Geld bestellt? Immerhin fördert der
Stadtsäckel die Kultur mit rund 48 Millionen Euro. Es dürfen keine neuen
freiwilligen Leistungen hinzukommen und keine freiwilligen Leistungen
ohne vertragliche Absicherung geleistet werden. "Es ist allerdings zu
befürchten, daß wir in Zukunft sparen müssen," schätzt Janssen die Lage
ein und weist andererseits darauf hin, daß Kultur auch ein
Wirtschaftsfaktor ist. "Wir brauchen eine Breitenkultur, die auch
tatsächlich alle Bevölkerungsschichten einschließt und ihr Kultur
zugänglich macht. Der Gedankenansatz, daß Kultur eine freiwillige
Leistung ist, ist bedenkenswert. Kultur sollte für die Städte
verpflichtend sein." Was für Janssen auch mit einschließen würde, daß
die Kulturförderung in die Kommunalordnung einfließen muss. |
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Freitag, 9. Januar 2009
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Historischer Kalender |
Kabarett im ANTIpop CONsortium mit MARC UWE KLING:
„Die Känguru Chroniken“ - 1. Vorpremiere in Deutschland
Marc-Uwe
Kling singt Lieder und
liest Geschichten.
Er ist Sieger der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften
2006 und 2007. Sein aktuelles Soloprogramm wurde mit einer
zweistelligen (!) Anzahl von Kabarettpreisen (also zehn)
ausgezeichnet und hat ziemlich genau in der Mitte eine Pause.
Am 09. Januar stellt Marc Uwe Kling im Steinbruch im Rahmen
seiner ersten Vorpremiere in Deutschland sein neues Programm
vor:
"DIE KÄNGURU CHRONIKEN"
Beginn: 20h // Eintritt: VVK: 8 Euro; AK: 10 Euro //
Tickets im Steinbruch & bei
www.kartenhaus.de
****Shuttle Service****BV Rheinhausen lädt zur Bürgerbeteiligung ein: Bebauungsplan
„Burgfeld“ wird vorgestellt
Der Bebauungsplan 1123 - Bergheim „Burgfeld“ wird interessierten
Bürgerinnen und Bürgern am Donnerstag, 15. Januar 2009, um 19
Uhr im Rahmen einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung
Rheinhausen im Evgl. Gemeindezentrum Lutherstraße 4 vorgestellt.
Hintergrund ist die Entwicklung eines Wohngebietes mit
Einfamilienhäusern im Bereich zwischen den Straßen Burgfeld, Auf
dem Wiel, Asberger Straße und der Stadtgrenze zu Moers. Die
Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu
äußern.
Der Planentwurf kann ab sofort im Bezirksamt Rheinhausen (2.
Etage, Zimmer 201) am Körnerplatz 1 (montags bis freitags
jeweils 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung,
Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der
Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.
Endspurt im Fotowettbewerb
‚Mein Duisburg 2008’
Jury von duisburgnonstop lobt hohe Qualität der Amateuraufnahmen
Was macht Duisburg besonders liebenswert? Was gab es
Aufregendes, Lustiges oder Schönes in diesem Jahr? Das waren die
Fragen, die es mit einem Klick zu beantworten galt. Die
Einsendungen, die daraufhin bislang bei der
duisburgnonstop-Redaktion eintrafen begeisterten die Jury und
machen Appetit auf mehr. Deshalb ruft die Redaktion zum Endspurt
auf, denn – auch wenn der Wettbewerbstitel ‚Mein Duisburg 2008’
lautet – Einsendeschluss ist erst am 31. Januar 2009.
Hier noch einmal die Regeln:
Egal ob stimmungsvoll, Schnappschuss, inszeniert, Natur oder
Mensch, schwarzweiß oder in Farbe, – der Fantasie sind keine
Grenzen gesetzt. Einzige Bedingung: Der Bezug zu Duisburg muss
eindeutig erkennbar sein.
Bis zum 31. Januar 2009 können die digitalen Fotos im jpg-Format
über das online-Formular eingesendet werden.
Pro Teilnehmer/in kann nur ein Foto eingesendet werden und das
Bild sollte mit Titel und einer kurzen Erklärung versehen sein.
Das digitale Foto als jpg muss über mindestens 800 x 600 Pixel
verfügen.
Die Duisburg Marketing GmbH als Veranstalterin des Wettbewerbs
bestimmt aus allen Einsendungen eine Vorauswahl von bis zu 50
Bildern, die in einer Fotogalerie ab dem 10. Februar 2009 online
präsentiert wird. Nach Präsentation der Vorauswahl in der
Online-Fotogalerie haben alle Webuser bis zum 28. Februar 2009
die Möglichkeit, in der Galerie mit einem Klick Ihren Favoriten
zu wählen. Prämiert werden insgesamt fünf Fotos. Der Hauptpreis
ist ein Einkaufsgutschein im Wert von 350 Euro der Galeria
Kaufhof. Weitere Einkaufsgutscheine und ein Besuch der
Duisburger Philharmoniker winken den Gewinnern auf den Plätzen 2
bis 5.
Die detaillierten Teilnahmebedingungen gibt es bei
www.duisburgnonstop.de
Dort findet man auch die Teilnehmer der Vorauswahl 2005 in der
Rubrik ‚Duisburger Impressionen’.
Anbei eine sehr schöne Einsendung aus dem aktuellen Wettbewerb.
Das Foto von Rolf Heymanns zeigt den Innenhafen bei Nacht

Beginn der neuen „Aqua-Fitness-Kurse“ im Kombibad Homberg
Die nächsten „Aqua-Fitness-Kurse“ im Kombibad Homberg starten in
Kürze. Während für den Donnerstagskurs bereits alle Plätze
vergeben sind, können für den am 17. Januar beginnenden
Samstagskurs noch Buchungen direkt im Bad vorgenommen werden.
Die in zehn aufeinanderfolgenden Wochen stattfindenden
Kurseinheiten werden immer von 9.30 bis 10.15 Uhr durchgeführt
und kosten insgesamt 50 Euro pro Person.
Sozialgericht: Sofortige
Vollziehbarkeit der Absenkung von HartzIV- Leistungen nur nach
vorheriger Anhörung möglich
Im einstweiligen Rechtsschutzverfahren gab das Sozialgericht
Detmold einem Antragsteller recht, der sich gegen die Absenkung
des Arbeitslosengeldes II wandte. Die beklagte
Arbeitsgemeinschaft (Arge) hatte zuvor die Arbeitslosengeld II
Leistungen gesenkt, weil der Antragsteller die
Weiterbeschäftigung in dem Betrieb seines Arbeitgebers durch
arbeitsvertragswidriges Verhalten vereitelte.
Zu Unrecht, wie das Sozialgericht Detmold meinte, da vor
Erteilung eines Absenkungsbescheides eine Anhörung des
Antragstellers nicht erfolgte. Die unterlassene Anhörung eines
Beteiligten stellt jedoch einen wesentlichen Mangel des
Verwaltungsverfahrens dar und führt zur Rechtswidrigkeit des
Verwaltungsakts. Zwar kann eine Anhörung bis zum Ende der
letzten sozialgerichtlichen Tatsacheninstanz noch nachgeholt
werden. Eine Nachholung der Anhörung reicht jedoch dann nicht
aus, wenn es - wie hier - um die sofortige Vollziehbarkeit des
Absenkungsbescheides geht. Die sofortige Vollziehbarkeit stellt
eine Ausnahme von der grundsätzlich eintretenden aufschiebenden
Wirkung von Widerspruch und Klage dar und tritt bereits zum
Zeitpunkt der Bekanntgabe des Bescheides ein. Ist der Bescheid
wegen fehlender Anhörung rechtswidrig, wäre es nach Meinung des
SG nicht gerechtfertigt, die sofortige Vollziehung dennoch
eintreten zu lassen. In einem solchen Fall ist es der Arge wegen
ihrer fehlerhaften Verfahrensweise zuzumuten, eine endgültige
Klärung erst im Hauptsacheverfahren zu erlangen.
Beschluss vom 21.08. 2008 - S 11 AS 251/08 ER-
Sonntagsführung im Stadtmuseum: Gerhard Mercator – immer
aktuell
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen lädt am
kommenden Sonntag (11. Januar) um 16 Uhr in die
„Mercator-Schatzkammer“ ein, die zu den schönsten
Ausstellungsbereichen des Museums zählt.
Gerhard Mercators wegweisende Ideen zur Navigation finden sich
heute in jedem GPS-Gerät; Satelliten, Flugzeuge und Schiffe
bewegen sich dank seiner Grundlagenarbeit auf sicherem Kurs;
See- und Landkarten werden auch heute noch in der von ihm
erdachten Karten-Projektion erstellt.
Werner Pöhling führt durch die sehenswerte Präsentation. Der
Eintritt beträgt drei Euro.
Musik für gekrönte Häupter - Evgeni Koroliov zu Gast bei den
Duisburger Philharmonikern
Als Artist in Residence der Duisburger Philharmoniker ist der
große russische Pianist Evgeni Koroliov in dieser Spielzeit
gleich mehrfach zu erleben: als charismatischer Solist und
sensibler Kammermusikpartner, als stilkundiger Bach-Interpret
und souveräner, glanzvoller Virtuose. Seinen Einstand gibt der
1949 in Moskau geborene Künstler beim 6. Philharmonischen
Konzert am Mittwoch 14. und Donnerstag 15. Januar um 20 Uhr in
der Philharmonie Mercatorhalle Duisburg im CityPalais. An der
Seite der Duisburger Philharmoniker und Generalmusikdirektor
Jonathan Darlington gestaltet Koroliov den Solopart in
Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, jenem Meisterwerk
lyrischer Stimmungen und klangfarblicher Zwischenwerte, mit dem
der Komponist auf visionäre Weise die Tür zur Romantik öffnete.
Die hatte denn auch gleich ein schönes poetisches Bild für den
langsamen Mittelsatz zur Hand: Robert Schumann wollte im
widerstrebenden Dialog von Klavier und Orchester den Streit des
mythischen Sängers Orpheus mit den Furien der Unterwelt
erkennen. Beethoven hätte ein solches Motto freilich ebenso
wenig abgesegnet wie Joseph Haydn, der gleichfalls machtlos war
gegen die Flut charakterisierender Beinamen, die seinen
Sinfonien gegeben wurden. Haydns 1786 im Auftrag einer Pariser
Musikgesellschaft komponierte Sinfonie B-Dur Hob. I:85 ist unter
dem Titel La Reine populär geworden angeblich, weil sie das
besondere Wohlwollen der Königin Marie-Antoinette fand.
Vermutlich fühlte sich ihre Majestät bei der eingängigen Melodie
des zweiten Satzes an ein altes französisches Volkslied
erinnert, das dem Komponisten bei der Arbeit im Kopf gespukt
hatte.
Auch die Geschichte von Benjamin Brittens Oper Gloriana ist mit
einem gekrönten Haupt verknüpft: Der Komponist schrieb das Werk
zur Krönung Elisabeths II. im Jahre 1953. Die subtile
Beziehungsstudie über die unglückliche Liebe zwischen Elizabeth
I. und dem Earl of Essex wurde wenige Tage nach der feierlichen
Inthronisation in Londons ehrwürdigem Opernhaus Covent Garden
uraufgeführt. Freilich ohne Erfolg: Der Komponist hatte der
Versuchung widerstanden, ein üppiges Spektakel mit Pracht und
Pomp auf die Bühne zu stellen. Genau das aber hatte das
hochwohlgeborene Premierenpublikum erwartet und war daher
entschieden ?not amused. Später destillierte Britten aus der
Opernpartitur eine brillante Orchestersuite, die auf raffinierte
Weise seinen Personalstil mit Musik der Tudor-Epoche vermählt.
Die Karten für die Philharmonischen Konzerte kosten zwischen 8
und 30 Euro, ermäßigt 4 bzw. 15 Euro.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt:
Termine im Februar 2009
Vom Einbaum zum Containerschiff
Sonntagsführungen durch die Dauerausstellung
Seit Urzeiten nutzen die Menschen das Wasser zur Fortbewegung. Über
Tausende von Jahren wurden die Schiffe im Landesinneren mit Muskelkraft
von Menschen und Tieren vorwärts bewegt. Im 19. Jahrhundert kam der
Dampfantrieb. Die modernen Binnenschiffe fahren mit Dieselmotoren. Über
die Jahrhunderte wandelten sich auch die Baumaterialien und die
transportierten Lasten. Wenig scheint der Einbaum aus vorchristlicher
Epoche mit einem Containerschiff aus heutiger Zeit gemeinsam zu haben.
Oder doch etwas?
Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten interessierte Besucher
jeden Sonntag ab 15 Uhr. Dann nämlich lädt das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt zu öffentlichen Führungen durch die Dauerausstellung
ein. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Die Sonntagsführung findet im Februar auch am Karnevalssonntag, 22.
Februar, statt.
Jeden Sonntag, 15 Uhr; Beginn im Foyer des Museums Teilnahme: ein Euro
(zusätzlich zum Eintrittspreis)
Adressen und Telefonnummern:
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119
Duisburg-Ruhrort
Tel.: 02 03-8 08 89-0, Fax 02 03-8 08 89-22, binnenschifffahrtsmuseum@stadt-duisburg.de
Öffnungszeiten: Di - So, 10 - 17 Uhr, montags geschlossen
Museumsrestaurant „Navigare“
Tel. 02 03-500 31 30, Fax. 02 03-482 95 15, b.a.r.gastronomie@t-online.de
Öffnungszeiten: Di - Sa, 11 - 23 Uhr, So 11 – 17 h, montags geschlossen
30% der betreuten Kinder von 3 bis 5
Jahren in Ganztagsbetreuung
Die Eltern von rund 580 000 Kindern im Alter zwischen drei und fünf
Jahren haben im März 2008 Angebote der ganztägigen Erziehung, Bildung
und Betreuung in Kindertagesstätten oder in Kindertagespflege in
Anspruch genommen. Damit wird in Deutschland fast jedes dritte (30%) der
insgesamt fast zwei Millionen Kinder dieser Altersgruppe in
Tagesbetreuung ganztags betreut. Als Ganztagsbetreuung wird bezeichnet,
wenn die Eltern eine Betreuungszeit von mehr als sieben Stunden pro Tag
in einer Tageseinrichtung oder bei einer Tagesmutter oder einem
Tagesvater vereinbart haben.
Baupreisindex November 2008: Wohngebäude + 2,7% zum Vorjahr
Der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude
(Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) stieg im
November 2008 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 2,7%. Im
August 2008 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 3,3%
betragen. Von August 2008 auf November 2008 ging der Preisindex um 0,1%
zurück.
5,2% weniger Verbraucherinsolvenzen
im Oktober 2008
Im Oktober 2008 haben die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 13 286 Insolvenzen
verzeichnet, darunter 8 571 Insolvenzen von Verbrauchern und 2 457
Insolvenzen von Unternehmen. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem
Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt
widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2007 nicht
periodengerecht gemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der
vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland
insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer
darstellen. Demnach ging die Gesamtzahl der Insolvenzen gegenüber dem
Vorjahr um 5,3% zurück, wobei die Verbraucherinsolvenzen um 5,2% und die
Unternehmensinsolvenzen um 3,4% abnahmen.
Einzelhandelsumsatz 2008 voraussichtlich real leicht gesunken
Der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland lag im Jahr 2008 nominal
voraussichtlich zwischen 1,9% und 2,4% über dem Wert von 2007. Der reale
Umsatz dürfte dagegen nur das Niveau des Vorjahres erreicht haben
beziehungsweise leicht unter diesem liegen (? 0,5% bis ± 0,0%). |
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Donnerstag, 8. Januar 2009
-
Historischer Kalender |
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Neues Angebot: Gesundheitstreff
Wedau-Bissingheim
Stadt Duisburg vergibt baureife Grundstücke im Neubaugebiet
Angerbogen
Fortschritte macht die weitere Bereitstellung von Baugrundstücken im
Neubaugebiet Angerbogen. Nachdem fast alle Grundstücke des ersten und
zweiten Bauabschnittes durch das Immobilienmanagement der Stadt Duisburg
veräußert worden sind, können jetzt insgesamt zwölf Grundstücke für den
Bau von freistehenden Einfamilienhäusern und Doppelhäusern an der
fertiggestellten Heinz-Trökes-Straße angeboten werden. Die
Grundstücksgrößen bewegen sich zwischen 266 und 569 Quadratmeter.
Damit haben Bauwillige die Möglichkeit, mit unterschiedlich großen
Grundstücken, ohne Bindung an Bauträger und Architekten, ihre eigenen
Vorstellungen von einem Eigenheim zu verwirklichen. Der
rechtsverbindliche Bebauungsplan ermöglicht auch eine individuelle
Gestaltung in architektonischer Hinsicht. Die Grundstückspreise liegen
zwischen 260 und 275 Euro pro Quadratmeter. Kaufinteressenten können
sich ab dem 14. Januar 2009, 8 Uhr, persönlich beim IMD, Am Burgacker 3,
Zimmer 428, melden, um das gewünschte Grundstück persönlich zu
reservieren. Telefonische Grundstücksreservierungen sind leider nicht
möglich.
Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.duisburg.de/imd.
Kaufinteressenten können sich auch direkt an Cornelia Kaufmann vom
Immobilien-Management-Duisburg, unter c.kaufmann@stadt-duisburg.de oder
(0203) 283-4452 bzw. Ralf Oelschner unter (0203) 283-3034 oder
r.oelschner@stadt-duisburg.de wenden.
Gesamtschule Duisburg-Süd: 1000 Euro
für Kindernothilfe gesammelt
Schüler, Lehrer sowie Schulleiter Alois Wollny der Gesamtschule
Duisburg-Süd übergaben heute morgen 1.000 Euro an den
Vorstandsvorsitzenden der Kindernothilfe, Dr. Jürgen Thiesbonenkamp. Der
5. und 6. Jahrgang hatte diesen Betrag beim alljährlichen Adventsbasar
durch den Verkauf von Keksen, Spielzeug und Selbstgebasteltem
eingenommen.
Das Geld ist für ein Projekt in Recife (Brasilien) bestimmt, das Kinder
mit geistigen und körperlichen Behinderungen fördert. Das Zentrum für
240 Kinder aus ärmsten Verhältnissen bietet verschiedene
Behandlungszimmer, eine Küche, zwei Unterrichtsräume sowie zwei
therapeutische Schwimmbecken. Die Kinder werden immer auch in ihrer
Umgebung gefördert. Die Familien lernen, mit der Behinderung der Söhne
und Töchter umzugehen und sie entsprechend zu begleiten.
Verwaltungsgericht Düsseldorf: Biergarten für 200 Gäste ist mit
Wohnruhe unvereinbar
Mit Urteil vom 6. November 2008 hat die 9. Kammer des
Verwaltungsgerichts Düsseldorf auf die Klage einer Nachbarin hin die
Baugenehmigung für die Gaststätte „La Casita“ in Hilden aufgehoben.
Das Gericht hält einen Biergarten für bis zu 200 Gäste in einer ganz
überwiegend wohngebietstypisch genutzten Umgebung für unzulässig. Die
Lärmbelästigungen durch den Biergarten gerade in den Abendstunden und an
Wochenenden seien den Nachbarn nicht zuzumuten, weil sie dadurch
empfindlich in ihrer Wohnruhe gestört würden. Entgegen anderslautender
Presseberichte ist es dabei völlig unerheblich, ob Tapas oder
Sauerbraten auf der Speisekarte stehen.
Der zuständige Richter hat sich in einem über zweistündigen Ortstermin
ein eigenes umfassendes Bild von den Örtlichkeiten gemacht. Die
Rechtsmittelfrist gegen das Urteil läuft morgen ab. Ein Antrag auf
Zulassung der Berufung ist bislang nicht bei Gericht eingegangen.
Az.: 9 K 2466/07
Meiderich: Wegebrücke über die Alte
Emscher für sechs Wochen gesperrt
Die Wegebrücke über die Alte Emscher im Verlauf der Berliner Straße wird
ab kommenden Montag, 12. Januar, vollständig gesperrt. Die
Wirtschaftsbetriebe beginnen dann damit, die Brücke zu erneuern.
Fußgänger und Radfahrer müssen für circa sechs Wochen Umwege in Kauf
nehmen. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, kann es zu
Verzögerungen kommen.
„Vom Baggersee zum Sportpark
Duisburg“
Die nächste Führung durch den Sportpark Duisburg wird am kommenden
Sonntag, 11. Januar, um 11 Uhr angeboten. Start der anderthalb- bis
zweistündigen Führung ist das Verwaltungsgebäude von DuisburgSport an
der Kruppstraße 30 b. Zusätzlich können neben den regelmäßigen Führungen
(sechs Euro pro Person) auch Termine für Gruppenführungen vereinbart
werden. Preise für diese werden auf Anfrage mitgeteilt. Anmeldungen,
auch zu den regelmäßigen Sportparkerkundungen, sollten unter Angabe der
Teilnehmerzahl und gegebenenfalls von Terminwünschen per Mail unter
sporttourismus@duisburgsport.de oder telefonisch unter (0203) 283-4444
vorgenommen werden.
Witterungsbedingte Unfälle, fast alle
mit Blechschäden
Aufgrund der Witterung (Frost, einsetzender Schnee) gab es seit am
Mittwoch bis 14.30 Uhr 84 Unfälle mit Blechschäden und 4 mit Verletzten.
Im gesamten Stadtgebiet kam es insbesondere an stärker befahrenen
Verkehrskreuzungen zu Zusammenstößen und Auffahrunfällen, die zum Glück
glimpflich abgingen. Die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Duisburg wurden
über diese besonders glatten Stellen informiert. Ursache für die
vereisten Flächen waren u. a. das Blockieren bremsender und Durchdrehen
wieder anfahrender Autoräder. Die dadurch enstehende Hitze schmelzt das
Eis leicht an und es gefriert sofort wieder. Eine weitere Ursache sind
erhitzte Katalysatoren, die in Verbindung mit Kondenswasser die gleiche
Ursache bilden können. Die Fahrzeuge geraten auf den so entstandenen
Eisflächen ins Rutschen und es kracht. Da helfen auch keine
Streufahrzeuge mehr. Streusalz kann seine volle Wirkung bei solchen
Frosttemperaturen nicht mehr erreichen. Schlicht und einfach helfen hier
nur Schrittgeschwindigkeit auf ungeräumten Straßen, umsichtiges
Heranfahren und Abbremsen an Verkehrskreuzungen, genügender Abstand zum
vorausfahrenden Fahrzeug. Auch Winterreifen helfen auf purem Eis nicht!
Versorgung wohnungsloser Menschen in
Duisburg bei extremer Kälte
Die frostigen Temperaturbedingungen der letzten Tage haben gezeigt, dass
es eine Reihe von Organisationen und Menschen gibt, die sich
ehrenamtlich und engagiert um die Menschen kümmern, denen willentlich
oder schicksalsbedingt das Dach über dem Kopf fehlt und die daher unter
diesen Witterungsbedingungen besonders zu leiden haben.
An dieser Stelle sind insbesondere die Bemühungen der Vereine „Gemeinsam
gegen Kälte“ und „ Bürger helfen Bürger“ zu nennen. So betreut der
Verein „Gemeinsam gegen Kälte“ Menschen, die seit Jahren auf der Straße
leben und sucht sie auch regelmäßig auf. Der Verein „Bürger helfen
Bürger“ hat aktuell ein Zelt organisiert, in dem die Betroffenen, die
nicht das Hilfsangebot von Stadt und Diakoniewerk annehmen, übernachten
können. Diese Initiativen werden ausdrücklich begrüßt, weil sie
niedrigschwellige Angebote schaffen und das Netzwerk von Diakoniewerk
und Stadt ergänzen.
Das Hilfesystem für wohnungslose Menschen bietet umfangreiche Beratungen
und Versorgungsmöglichkeiten an, wobei im Mittelpunkt vor allem die
langfristige Verbesserung der Lebenssituation steht. Es gibt jedoch
immer wieder Menschen, die diese Angebote nicht annehmen und bewusst
auch bei Kälte auf der Straße leben möchten.
Um auch unter solchen Bedingungen einen sicheren Aufenthalt zu
gewährleisten, besteht mit der Bundesbahn und der DVG die Vereinbarung,
dass ein U-Bahnhof und ein geheiztes Wartehäuschen geöffnet bleiben.
Darüber hinaus gibt es die Anlaufstelle in der Beekstraße, die in
Kooperation zwischen der Stadt und dem Diakoniewerk betrieben wird, wo
den Menschen Aufenthalt, Duschmöglichkeiten und Waschmaschinen angeboten
werden. Ebenfalls bestehen Notschlafplätze im Haus am Hafen.
Deutsche Ausfuhren im November 2008:
? 11,8% zum November 2007
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse
mitteilt, wurden im November 2008 von Deutschland Waren im Wert von 77,1
Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 67,4 Milliarden Euro
eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im November 2008 um
11,8% und die Einfuhren um 0,9% niedriger als im November 2007.
Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber Oktober
2008 um 10,6% und die Einfuhren um 5,6% ab.
Termine für Gespräche mit
Oberbürgermeister Sauerland
Am Donnerstag, 15. Januar 2009, lädt Oberbürgermeister Adolf Sauerland
wieder zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können
Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder
Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Dienstag, 13.
Januar 2009, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203)
283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten
vereinbart werden. |
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Mittwoch, 7. Januar 2009
-
Historischer Kalender |
Wasserschutzpolizei warnt: Betreten der
Eisdecke ist lebensgefährlich
Schiffe brechen dünne vorhandene Eisschichten immer wieder auf.
Das Betreten der Eisflächen auf den Kanälen in Nordrhein-Westfalen
ist lebensgefährlich. Durch die vorbei fahrenden Schiffe wird das dünne
Eis immer wieder aufgebrochen und ist daher keinesfalls tragfähig.
Außerdem sind Eisbrecher im Einsatz, die dafür sorgen, dass die
Schifffahrt ungehindert weiter laufen kann. Eine augenscheinlich
geschlossene Eisdecke, auch wenn das Eis an den Rändern vielleicht
dicker ist, darf daher keinesfalls betreten werden. An den eisigen
Kanalrändern und den vereisten Leitern in den Spundwänden hat man zudem
keine Chance, wieder aus dem Wasser zu kommen. Eltern sollten ihre
Kinder besonders eindringlich auf diese Gefahren hinweisen.
Frost "verursacht"
Gewässerverunreinigung - Frost brachte Ladeschlauch zum Platzen.
Im Hafen Emmerich liefen gestern Abend (06.12.), gegen 21:00 Uhr, beim
Umschlag von 1000 Tonnen Palmöl von einem Tankmotorschiff an Land ca. 80
Liter aus einem geplatzten Schlauch ins Hafenwasser. Die extremen
Temperaturen hatten zu einer Verstopfung der Lade-Löschleitung geführt.
Mit Hilfe eines Dampfdruckschlauches wollte der niederländische
Schiffsführer die Löschung der letzten 100 Tonnen seiner Ladung Palmöl
ermöglichen. Offenbar hielt der Schlauch dem Dampfdruck nicht stand und
platzte. Die Wasserschutzpolizei ermittelt nun wegen der Verunreinigung
eines Gewässers.Baumfällungen am Deich in
Beeckerwerth
Die ersten von insgesamt 60 Birken in Beeckerwerth, die dort zu nahe am
Rheindeich stehen, werden morgen gefällt. Bei einer Kontrolle der Deiche
im vergangenen Frühjahr wurde festgestellt, dass die Bäume die
Standsicherheit des Deichs gefährden. Die Bezirksregierung forderte
daher die Entfernung der Bäume.
Im Frühjahr erfolgt die Ersatzpflanzung der Bäume, jedoch mit deutlich
mehr Abstand zum Deichfuß.
Cafe Steinbruch heute: Liederraum mit STEF,
SEVEN STAGES & EVAN FREYER - melodische Arrangements &
eingängige Melodien
Stef
(li) schreibt konsequent eigene Stücke, in denen sie ihre
musikalischen Einflüsse verarbeitet. Pop, Rock und auch Country
in einer sehr persönlichen Mischung, geprägt durch Stef’s
außergewöhnliche Stimme und sehr persönliche, deutsche und
englische Texte.
Seven Stages
zeichnen sich besonders durch ausgefeilte rhythmische und
melodische Arrangements und poetische Texte aus und werden von
vielen Stilrichtungen beeinflusst. Entsprechend schwer ist die
Einordnung: unter dem Label Indiepop lassen sich wohl am besten
die verschiedenen Einflüsse von Rock bis HipHop zusammenfassen.
Als Frontmann
der lokal angesehenen Bands „Five Degrees“ und „The Cheap
Limousines“ sang Evan Freyer bereits über sechs Jahren
auf den Bühnen im Bergischen Land. Dabei wurden viele
neue Erfahrungen gemacht, an die zuvor noch nicht einmal gedacht
wurden. Im Liederraum
spielt er solo mit seiner Gitarre
eingängige Melodien, die den Pop- Vergleich nicht scheuen
wollen.
Beginn: 19h30 //
Eintritt frei!
Anschnallkampage: "Er hält alles - Der Profi fährt mit Gurt"
Der Gurt ist bei Verkehrsunfällen Lebensretter Nummer 1. "Wir wollen,
dass sich alle anschnallen", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (6.
Januar) in Dortmund beim Start der landesweiten Kampagne "Er hält alles
- Der Profi fährt mit Gurt". Eingeladen dazu waren über 200
Polizistinnen und Polizisten, die das Konzept in ihren Behörden
umsetzen.
"Den Sicherheitsgurt anzulegen dauert Sekunden, Nichtanlegen kann das
Leben zerstören", erklärte Wolf. Im vergangenen Jahr hätte der Gurt
allein in Nordrhein-Westfalen 72 Menschenleben retten können. Das ist
jedes fünfte Unfallopfer im Auto. "Es ist gefährlich, wenn sich weniger
Menschen im Auto anschnallen" kritisierte Wolf "Deshalb gehen wir
konsequent gegen das Fahren ohne Gurt vor. " 460.000 Verstöße stellte
die Polizei im vergangenen Jahr (2008) fest. Das ist ein Anstieg von 7 %
gegenüber 2007.
"Gurtverweigerer machen sich kein Bild von den gewaltigen Kräften, die
bei einem Zusammenstoß frei werden", sagte der Innenminister. Der
Aufprall eines PKW mit einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern
entspricht einem Sprung von einem 5 Meterbrett in ein leeres
Schwimmbecken. Deutlich zu sehen sind die gravierenden Auswirkungen in
den Schockvideos. Zum Beispiel bei dem Gurtverweigerer, dessen Kopf bei
einem Aufprall gegen die Windschutzscheibe schmettert oder bei dem
jungen Mann, der beim Unfall ohne Gurt im Auto umhergeschleudert wird
und gegen den Kopf seiner Freundin prallt oder der Familie, die nicht
mehr in ihr Zuhause zurückkehrt, weil Eltern und Kinder bei einem
Autounfall nicht angeschnallt waren und gestorben sind. Wolf: "Die Clips
rütteln wach und führen gefährliches Verhalten drastisch vor Augen. Das
ist ein heilsamer Schock." Die Videoclips nutzt die
nordrhein-westfälische Polizei schon seit einiger Zeit, um die schlimmen
Folgen von Verkehrsverstößen deutlich vor Augen zu führen.
In den vergangenen Jahren haben die Kampagnen beachtliche Erfolge
erzielt. Die Aktivitäten zum Thema "Anschnallen" sollen dazu beitragen,
dass weniger Menschen auf den Straßen sterben. Wolf: "Es bleibt bei dem
Ziel, bis 2015 die Zahl der Verkehrstoten in Nordrhein-Westfalen zu
halbieren."
Weitere Bevölkerungsabnahme für 2008
erwartet
Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes dürfte die
Einwohnerzahl Deutschlands im Jahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr erneut
gesunken sein. Gegenüber Ende 2007 wird mit einem Rückgang von etwa 0,2%
gerechnet (82,06 gegenüber 82,22 Millionen). Die Bevölkerung
Deutschlands nimmt seit 2003 ab. Der Rückgang wird 2008 voraussichtlich
etwas stärker ausfallen als in den Vorjahren.
Großhandelsumsatz im November 2008 real um 3,2% gesunken
Nach vorläufigen Ergebnissen setzte der Großhandel in Deutschland im
November 2008 nominal 4,1% und real 3,2% weniger um als im November
2007. Damit mussten die Unternehmen die größten Umsatzrückgänge für den
Berichtsmonat November seit 2003 hinnehmen. Im Vergleich zum Oktober
2008 wurde im November 2008 im Großhandel unter Berücksichtigung von
Saison- und Kalendereffekten nominal 1,9% weniger und real 0,4% mehr
umgesetzt.
Wachstum der Erwerbstätigkeit verlangsamt sich
Auf Grundlage erster Berechnungen waren im November 2008 40,83 Millionen
in Deutschland lebende Personen erwerbstätig. Zwar war die
Erwerbstätigenzahl um 500 000 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat
gestiegen, jedoch war die entsprechende relative Zunahme um + 1,2% die
niedrigste seit Dezember 2006. Im Januar 2008 lag die relative Zunahme
im Vergleich zum Vorjahresmonat noch um einen halben Prozentpunkt höher
bei + 1,7%. Allmählich wird somit die konjunkturelle Abschwächung auch
am Arbeitsmarkt sichtbar. |
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Dienstag, 6. Januar 2009
-
Historischer Kalender |
Wintereinbruch beeinträchtigt
Hausmüllabfuhr und Weihnachtsbaumabfuhr
Durch den heftigen Wintereinbruch mit starkem Schneefall ist es zu
Verzögerungen bei der Hausmüllabfuhr, der Papierabholung und der Gelben
Tonne gekommen. Die Abfuhr der Behälter verschiebt sich aus diesem Grund
im Duisburger Süden, im Duisburger Westen (außer Duisburg-Homberg/Ruhrort/Baerl)
und in Duisburg Mitte um einen Tag nach hinten. Die Weihnachtsbaumabfuhr
im gesamten Stadtgebiet verschiebt sich in dieser Woche voraussichtlich
um zwei Tage.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg weiterhin im Winterdienst im Einsatz
Die 96 Mitarbeiter der Stadtreinigung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg
sind weiterhin mit insgesamt 20 Großstreuern, 28 Kleinkehrmaschinen und
26 Kolonnenfahrzeuge im Stadtgebiet im Einsatz.
Je nach Verkehrsaufkommen sind alle Straßen in Duisburg in
Dringlichkeitsstufen eingeteilt. Derzeit wird die Dringlichkeitsstufe 1,
d.h. die Hauptstraßen mit 930 km Streulänge abgefahren. Anschließend
werden die Nebenstraßen der Dringlichkeitsstufe 2 abgestreut. Da die
Dringlichkeitsstufe 1 vorrangig kontrolliert und abgestreut werden muss,
kann es dazu kommen, dass Straßen der Dringlichkeitsstufe 2 zu einem
späteren Zeitpunkt abgestreut werden.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten weiterhin alle Bürger, sich bei
winterlichen Temperaturen den Wetterverhältnissen anzupassen und sich
dementsprechend im Straßenverkehr zu verhalten.
Zusätzlich sind seit gestern ca. 100 Mitarbeiter aus dem Bereich
Grünflächen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg an Spielplätze, Grünanlagen
und Parks im Rahmen des Winterdienstes tätig.
Überdies erhalten die Mitarbeiter der Stadtreinigung derzeit
Unterstützung von ihren Kollegen aus dem Bereich Grünflächen und
Stadtentwässerung für die Abfuhr der Weihnachtsbäume, da es hier durch
den starken Wintereinbruch zu Verzögerungen kommt. Da es aufgrund der
Witterungsverhältnisse ebenfalls zu Verschiebung bei der Leerung der
Hausmüllabfuhr, Papiertonne bzw. Papierbündelsammlung sowie der Leerung
der Gelben Tonnen kam, bitten die Wirtschaftsbetriebe, die Anwohner auch
den Weg zu den Abfallbehältern, besonders zu den Müllgroßbehältern und
deren Transportweg, vom Schnee zu befreien.
Genussrezepte für mehr Leichtigkeit
Expertinnen des Gräfe und Unzer Verlags stellen Ihnen gesunde und
leichte Gerichte vor, die genussvoll das Wohlfühlgewicht erreichen
lassen
Am: Samstag, 24.01.2009Um: 12.00 Uhr - 17.00 Uhr Wo: Mayersche
Buchhandlung, Duisburg Forum, Königstraße 48, 47051 Duisburg - Eintritt:
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Ernährungsumstellung und ein positives Lebensgefühl vor. Lernen Sie
gesunde und leichte Gerichte kennen, die genussvoll das Wohlfühlgewicht
erreichen lassen, und entdecken Sie individuelle Umsetzungsmöglichkeiten
für erfolgreiche Abnehmprogramme.
NRW-Industrie: Nachfrageeinbruch im
November
Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe
waren im November 2008 preisbereinigt um 29 Prozent niedriger als im
November des
Vorjahres und erreichten einen Indexwert von 86,0 Punkten. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, nahmen dabei sowohl die Bestellungen aus dem Inland (-26
Prozent) als auch die aus dem Ausland (-32 Prozent) ab.
Wie die Übersicht zeigt, war die Nachfrageentwicklung in allen
Industriebereichen niedriger als im November 2007. Besonders stark fiel
der Rückgang im Bereich der Vorleistungs- und
Investitionsgüter aus, während man die Einbußen in den konsumnahen
Bereichen der Gebrauchs- und Verbrauchsgüter noch als vergleichsweise
moderat bezeichnen kann. (IT.NRW).
|
Jahr |
Monat |
Auftragseingangsindex
(real)
Basis 2000 = 100 |
Veränderung gegenüber
dem Vorjahresmonat in Prozent |
ins-
gesamt |
Inland |
Ausland |
ins-
gesamt |
Inland |
Ausland |
|
2007 |
Nov. |
121,4 |
108,8 |
138,6 |
+9,0 |
+5,6 |
+12,6 |
|
Dez. |
104,2 |
91,0 |
122,2 |
+1,5 |
+1,9 |
+0,8 |
|
2008 |
Jan. |
124,1 |
102,5 |
153,9 |
+9,9 |
+2,3 |
+18,0 |
|
Febr. |
121,3 |
102,3 |
147,5 |
+11,4 |
+8,3 |
+14,6 |
| März |
116,3 |
98,2 |
141,4 |
−7,2 |
−8,7 |
−5,7 |
| April |
121,5 |
103,4 |
146,5 |
+15,1 |
+11,1 |
+19,4 |
| Mai |
107,3 |
92,9 |
127,0 |
−4,4 |
−3,1 |
−5,6 |
| Juni |
110,7 |
100,0 |
125,3 |
−0,6 |
+5,2 |
−6,4 |
| Juli |
105,3 |
94,8 |
119,7 |
−5,0 |
−2,2 |
−7,9 |
|
Aug. |
104,2 |
90,4 |
123,2 |
−4,8 |
−7,9 |
−1,5 |
|
Sept. |
106,3 |
93,9 |
123,6 |
−2,2 |
−0,7 |
−3,7 |
|
Okt. |
100,8 |
90,3 |
115,4 |
−19,5 |
−13,4 |
−25,1 |
|
Nov. |
86,0 |
80,4 |
93,8 |
−29,2 |
−26,1 |
−32,3 |
*) ohne den
Bereich „Ernährungsgewerbe und Tabakverarbeitung“,
für den keine Auftragseingänge ermittelt werden.
|
|
Montag, 5. Januar 2009
-
Historischer Kalender |
Brandstiftung durch Geständnis bei
der Polizei in Schermbeck aufgeklärt.
Versicherung musste einen Schaden von 1.135.000,00EUR bezahlen. Die
Angeklagten beschuldigen sich gegenseitig.
Am Landgericht Duisburg fand heute der erste Termin in Sachen
Brandstiftung u.a. statt. Der Angeklagte verweigerte die Aussage, obwohl
auf sein Geständnis die Tat durch die Polizei aufgeklärt wurde. Der
Beschuldigte bestritt, etwas mit der Tat zu tun zu haben. Nach eigener
Aussage war er am 19. April 2003 abends in einer Pizzeria um in den 20.
April hinein zu feiern. Er hatte Geburtstag und stellte Beweisanträge,
die seine Aussage untermauern und seine Unschuld beweisen sollte.
In der gleichen Nacht brannte aber die dem Angeklagten gehörende Firma
Reintges GmbH nebst Gebäude nieder. Er stritt aber nicht ab., dass beide
Angeklagten sich gut kennen würden.
Die Zeugin der Versicherung bezifferte den von der Versicherung
bezahlten Schaden auf bis jetzt 1.135.000.-EUR.Die Zeugin sagte aber
auch, dass damals schon der Verdacht auf Brandstiftung bestand, damals
aber noch nicht bewiesen werden konnte. Hätte die Versicherung damals
gewusst, dass der Versicherungsnehmer auch der Brandstifter sei, wäre
natürlich kein Geld geflossen. Die von der Versicherung herbeigerufenen
Sachverständigen stellten damals schon Brandbeschleunigerals
Brandursache fest. Die Verhandlung geht weiter. hew Verkehrsbehinderungen Am Neuen
Angerbach
In der Straße Am Neuen Angerbach wird ab Montag, 12. Januar, mit
Straßenbauarbeiten zwischen Am Förkelsgraben und Am Grünen Hang
begonnen. Dazu wird die Straße am Neuen Angerbach in Fahrtrichtung
Ungelsheim zur Einbahnstraße. Der Verkehr in Gegenrichtung wird
umgeleitet. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt der Baustellenbereich
passierbar. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Anfang März dauern.
Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis und empfiehlt Ortskundigen, den
Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.
Interessenten für das Naturfreibad am kleinen Toeppersee gesucht
DuisburgSport sucht Interessenten als Entwickler und Betreiber eines
Naturfreibads (Strandbad Tegge) am kleinen Toeppersee in
Duisburg-Rheinhausen. Nach der Schließung des Freibads Toeppersee werden
an diesem Standort derzeit bereits ein neues Hallenbad und eine
Beachvolleyballarena gebaut. Die verbleibende ehemalige Freibadfläche
soll einen Zugang zum kleinen Toeppersee erhalten und in ein
Naturfreibad mit Sandstrand umgewandelt werden. Innerhalb eines
vorgegebenen Rahmens können die Interessenten eigene Ideen und Konzepte
in das Projekt mit einfließen lassen.
Informationen und Ausschreibungshinweise des
Interessenbekundungsverfahrens finden sich im Amtsblatt Nr. 51 der Stadt
Duisburg. Dieses kann auch im Internet unter www.duisburg.de/amtsblatt
eingesehen werden.
Die Eisdecken auf den Seen
tragen noch nicht - Lebensgefahr!
Auch wenn die Temperaturen nachts regelmäßig unter null Grad
sinken, sind die Eisdecken auf den Duisburger Gewässern nicht
freigegeben. Die Stadt Duisburg weist erneut drauf hin, dass das
Eis zu dünn und nicht tragfähig ist, weil die Temperaturen
tagsüber zum Teil über dem Gefrierpunkt liegen. Erst wenn die
Eisschicht flächendeckend zehn bis zwölf Zentimeter dick ist,
kann ein See oder etwa der Parallelkanal sicher betreten werden.
Dazu müsste es aber noch mehrere Tage lang rund um die Uhr
harten Frost geben. Die Stadt bittet deshalb vor allem Eltern,
insbesondere ihre Kinder darauf aufmerksam zu machen, dass das
Betreten der Eisdecken lebensgefährlich ist. Sollte es in
nächster Zeit möglich sein, Eisflächen freizugeben, so wird dies
rechtzeitig mitgeteilt.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg waren
auf den Schnee vorbereitet

Alle 96 Mitarbeiter der Stadtreinigung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg
sind seit heute morgen 2.00 Uhr im Einsatz. Mit insgesamt 20
Großstreuern, die gleichzeitig auch Schneeschieben, 28
Kleinkehrmaschinen, mit Walzen zur Schneebeseitigung an der Front des
Fahrzeugs, und 26 Kolonnenfahrzeugen wurden die Straßen im Stadtgebiet
wieder befahrbar gemacht.
Je nach Verkehrsaufkommen sind alle Straßen in Duisburg in
Dringlichkeitsstufen eingeteilt. Als erstes werden die Straßen der
Dringlichkeitsstufe 1 gestreut. Darin befinden sich mit einer Streulänge
von 930 km die Hauptstraßen. Die zweite Stufe mit einer Streulänge von
250 km umfasst die Nebenstraßen und mit einer Streulänge von 105 km
befinden sich die Wohnstraßen in der Dringlichkeitsstufe 3.
Zum Streuen der Straße wird Feuchtsalz verwendet. Das Feuchtsalz besteht
aus einer angefeuchteten Mischung aus Salz und Sole, das mit dem
Streuteller des Fahrzeuges auf die Straße aufgebracht wird. Auf Gehwegen
ist das Streuen mit Salz verboten, es sollten nur abstumpfende Mittel,
wie z.B. Granulat eingesetzt werden. Wichtig: Die Streupflicht auf allen
Gehwegen obliegt den Anliegern. Des Weiteren bitten die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg alle Bürger, sich bei winterlichen
Temperaturen den Wetterverhältnissen anzupassen und sich dementsprechend
im Straßenverkehr zu verhalten. Foto Lotharstraße.
Preise für Telekommunikation im
Jahresdurchschnitt 2008: ? 3,3% gegenüber 2007
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lagen die
Preise für Telekommunikationsdienstleistungen (Festnetz/Internet und
Mobilfunk) aus Sicht der privaten Haushalte im Jahresdurchschnitt 2008
um 3,3% unter dem Niveau des Jahres 2007. Im Jahr 2007 hatte der
entsprechende Preisrückgang zum Vorjahr nur 0,3% betragen, wobei hier
die Umsatzsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 das Ergebnis beeinflusst
hatte.
Dreikönigssingen im FORUM Duisburg
Unter dem Motto „Kinder suchen Frieden“ singen die Sternsinger der Stadt
Duisburg im FORUM Duisburg.
Bei der ersten Veranstaltung im Jahr 2009 werden im FORUM Duisburg fast
100 Sternsinger am 2. Januar 2009 auftreten. Gegen 12:20 Uhr werden die
Kinder — nach ihrem Besuch im Rathaus — auf der großen Treppe singen und
anschließend Spenden sammeln für Kinder aus Kolumbien. Mit der Spende
wird Kindern in gut 3000 Projekten geholfen. Zum Beispiel können
• Kinder, die von Gewalt und Krieg betroffen sind, lernen, ihre
Erfahrungen zu verarbeiten und eine friedliche Zukunft zu gestalten.
• Kinder und Jugendliche ausgebildet werden, um dann für sich und ihre
Familien sorgen zu können
• Kinder, die fehl- und unterernährt sind, ausgewogene Nahrung bekommen
um ihren Entwicklungsrückstand aufzuholen.
Das FORUM Duisburg wird 250,00 €für diesen Zweck zur Verfügung stellen.
Im Notfall ein schützendes Dach über
dem Kopf
Trotz der umfangreichen Möglichkeiten des in Duisburg installierten
Hilfesystems sind im Stadtgebiet vereinzelt Personen anzutreffen, die
„Platte machen“ und ohne ein schützendes Dach über dem Kopf auf der
Straße leben. Nach Einschätzung des Amtes für Soziales und Wohnen
dürften hiervon maximal bis zu fünf Personen betroffen sein, die die
Hilfsangebote der Stadt offenbar ganz bewusst nicht nutzen.
Um diesen Menschen bei schlechten Wetterlagen eine geeignete
Rückzugsmöglichkeit zu bieten, wurden auch in diesem Winter wieder
geeignete Maßnahmen eingeleitet. In Absprache mit dem Bahnhofsmanagement
des Duisburger Hauptbahnhofes und der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG)
wurde vereinbart, dass der Zugang zur U-Bahn Station am Hauptbahnhof
nachts geöffnet bleibt. Außerdem steht in dieser Zeit im Hauptbahnhof
ein beheizter Wartesaal zur Verfügung. Der Aufenthalt betroffener
Personen in diesen Räumlichkeiten wird von beiden Betreibern unter
Beachtung der entsprechenden Hausordnung ausdrücklich geduldet.
Um die betroffenen Personen über dieses Hilfsangebot zu informieren,
wurden unter anderem das Fahrpersonal der DVG sowie die Rettungskräfte
von Feuerwehr und Polizei von den Maßnahmen in Kenntnis gesetzt.
Unabhängig hiervon fahren Mitarbeiter des Vereins „Gemeinsam gegen
Kälte“ regelmäßig die im Stadtgebiet bekannten Anlaufstellen an. Sie
bieten den Obdachlosen neben heißem Kaffee auch Schlafsäcke an und
weisen sie auf die vorhandenen Notschlafstellen hin. |
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Freitag, 2. Januar 2009
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Historischer Kalender |
Cafe TEINBRUCH
- Lotharstr. 318-320
Samstag, 03.01.2009: LIGHT IN THE DARK
FEST 2009 – Winter Edition
mit Killing
the Dream (US), The Carrier (US), The Effort (US), AYS (D), The
Legacy (GB), Kingdom(D)
& Fargo(D)
- This is Hardcore!
„This
Is Hardcore“- nach diesem Motto startet dieses Jahr zum ersten
Mal das „Light In The Dark Fest“ in die Winter-Edition
und macht Halt im Steinbruch in Duisburg. Wie schon bei den
beiden Spätsommer-Vorgängern wird erstklassiger Hardcore-Punk
aus den USA, Europa und Deutschland mit insgesamt 7 Bands
geboten. In
freundschaftlicher Atmosphäre und einer neuen Location werden
sich die Bands ihre Seelen aus dem Leib schreien und sich in die
Herzen und Gedächtnisse der Besucher einbrennen.
Die kalifornische Band Killing The Dream ist eine
zeitgenössische, inspiriert und engagiert zu Werke gehende
Hardcore-Band. Sie verkörpert dieselben positiven Emotionen wie
ihre Zeitgenossen Comeback Kid und Bane, fühlt sich aber auch
Legenden wie Unbroken und Chain Of Strength verpflichtet.
Bereits 2006 konnten The Carrier
mit ihrer "7" im melodischen New School Hardcore eine Duftmarke
setzen. Nun legen die Bostoner "One Year Later" ihr Debüt auf
den Tisch und hängen
die
Duftmarke auf eine schwindelnd erregende Höhe. Alle 11 Songs
sind mitreißend und werden nicht zuletzt durch Sänger Anthony
Traniello zutiefst emotional vorgetragen.
AYS
steht für Against Your Society und so überzeugt das Viergespann
nicht nur durch einwandfrei arrangierte, eingängige Old School
Sing-A-Long Granaten, sondern beweist auch inhaltlich jede Menge
Punk Attitüde.
Schnelle Songs mit viel Crew-Back
Ups und teilweise melodischeren Gitarren. Wer alte amerikanische
Straight Edge-Bands mag, wird diese Jungs auch mögen.
Kingdom
aus Köln haben mittlerweile ihr zweites Demo am Start und das
wissen durchaus zu gefallen.
Die vier enthaltenden Songs bewegen sich im Midtempo Bereich und
bieten Hardcore der alten Schule mit starker Rockschlagseite,
der durchaus eigenständig daher kommt. Erinnert dabei teilweise
an Justice aber auch an eine weniger thrashige Variante von Iron
Age.
Im Saal // Beginn: 18h // Eintritt: VVK: 12 Euro; AK: 14 Euro //
Tickets im Steinbruch & bei
www.kartenhaus.de
****Shuttle Service****
Alkohol am Steuer: "Unbelehrbare"
Silvester unterwegs
Trotz der angekündigten Verkehrskontrollen waren auch in diesem Jahr in
der Silvesternacht wieder "Unbelehrbare" unterwegs. "Bei Alkohol am
Steuer kennt die Polizei kein Pardon und zieht uneinsichtige Autofahrer
konsequent aus dem Verkehr", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (2.
Januar) in Düsseldorf bei der Bilanz der Alkoholkontrollen zum
Jahreswechsel. Insgesamt kontrollierte die nordrhein-westfälische
Polizei rund 8.000 Autofahrer. Fast jeder dritte davon musste pusten.
Bei 108 von ihnen stellten die Polizisten mehr als 0,5 Promille fest. 62
davon hatten soviel getrunken, dass sie eine Blutprobe abgeben mussten
und der Führerschein beschlagnahmt wurde.
Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten sank im Vergleich zum
Vorjahr um mehr als die Hälfte von 79 auf 38. Bei 14 dieser Unfälle war
Alkohol im Spiel. Dabei starb ein Mensch, 13 wurden verletzt. Insgesamt
kamen in der Silvesternacht zwei Menschen ums Leben und 45 wurden
verletzt.
Trotz des Rückganges der Unfallzahl forderte Wolf noch mehr
Verantwortungsbewusstsein von den Autofahrern: "Wer sich betrunken ans
Steuer setzt, wird zur Gefahr auf unseren Straßen."
Vegetationsarbeiten zwischen
Oberhausen Hbf und Duisburg-Meiderich Ost
Die Deutsche Bahn AG führt in den Nächten vom 5./6. Januar bis 7./8.
Januar 2009, jeweils in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr,
Vegetationsarbeiten zwischen Oberhausen Hauptbahnhof und
Duisburg-Meiderich Ost sowie im Hauptbahnhof Oberhausen durch.
Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den
Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist
jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand
zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das
Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die
Strecke behindern.
Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen nicht immer zu vermeiden.
Jahr 2008: 1,5% mehr Erwerbstätige
als ein Jahr zuvor
Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
hatten im Durchschnitt des Jahres 2008 rund 40,35 Millionen
Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Das waren 582 000
Personen oder 1,5% mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Erwerbstätigen
erreichte damit im Jahr 2008 einen neuen Höchststand seit der
Wiedervereinigung. Allerdings fiel der Anstieg der Erwerbstätigkeit im
Berichtsjahr etwas schwächer aus als im Jahr 2007, in dem die Zahl der
Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr um 671 000 Personen oder 1,7%
zugenommen hatte.
NRW: 131 000
Berufsausbildungsverträge neu abgeschlossen
Im Berufsbildungsjahr 2008 (Oktober 2007 bis September 2008) wurden in
Nordrhein-Westfalen 131 004 Berufsausbildungsverträge in anerkannten
Ausbildungsberufen des dualen Systems neu abgeschlossen. Wie Information
und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt,
waren das zwar 0,8 Prozent weniger als im vorigen Ausbildungsjahr
(Oktober 2006 bis September 2007: 132 032), aber immer noch 15 Prozent
mehr als im Durchschnitt der Berufsbildungsjahre 2002 bis 2006.
Aufgeschlüsselt nach den 33 nordrhein-westfälischen Bezirken der
Bundesagentur für Arbeit, stieg die Zahl der Berufsanfänger in nahezu
der Hälfte der Bezirke: Die höchsten Zuwächse bei den Vertragszahlen
ermittelten die Statistiker für die Arbeitsagenturbezirke Köln (+14,2
Prozent), Siegen (+5,9 Prozent) und Iserlohn (+5,2 Prozent). Die
höchsten Rückgänge meldeten die Agenturbezirke Bergisch Gladbach (-21,7
Prozent), Paderborn (-7,6 Prozent), Brühl (-6,6 Prozent) und Detmold
(-6,6 Prozent).
Die Hälfte der neu abgeschlossenen Verträge verteilten sich auf nur 18
von über 500 angebotenen Ausbildungsberufen. Am häufigsten wurden
Verträge zur Berufsausbildung zu Kaufleuten im Einzelhandel (6 906),
Verkäufer(inne)n (5 824), Industriekaufleuten (5 536), Bürokaufleuten (5
208), Kaufleuten im Groß- und Außenhandel (4 119), medizinischen
Fachangestellten
(3 987) und Kraftfahrzeugmechatroniker(inne)n (3 732) abgeschlossen.
Im größten Ausbildungsbereich, der Industrie, Handel, Banken,
Versicherungen, Gast- und Verkehrsgewerbe umfasst, nahm die Zahl der
Neuabschlüsse gegenüber dem vorigen Berufsbildungsjahr um 2,1 Prozent
auf 80 028 zu. Im Handwerk sank die Zahl der Neuabschlüsse um 6,9
Prozent auf 33 861 und in der Landwirtschaft um 7,8 Prozent auf 2 502
Verträge. Bei den freien Berufen verringerte sich die Zahl der
Neuabschlüsse um 0,4 Prozent auf 11 116 und im Bereich Hauswirtschaft um
8,0 Prozent auf 690; im öffentlichen Dienst stieg die Zahl der neu
abgeschlossenen Ausbildungsverträge (+4,8 Prozent auf 2 807) erstmal
seit drei Jahren wieder an. (IT.NRW)
Verbraucherpreise 2008:
Voraussichtlich + 2,6% gegenüber 2007
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird sich der
Verbraucherpreisindex in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2008
voraussichtlich um 2,6% erhöhen. Das ist die höchste Jahresteuerungsrate
seit 14 Jahren (1994: + 2,8%).
Verschiebung der Abfuhrtermine durch Neujahr
Aufgrund des Feiertages am 01. Januar 2009 verschiebt sich die
Müllabfuhr. Bei den Abfallbehältern die normalerweise donnerstags
abgefahren werden, erfolgt die Leerung am Freitag und die
Freitagsreviere werden Samstag abgefahren. Die Sammlung der Papierbündel
sowie der Papiertonne verschiebt sich analog zur Hausmüllabfuhr um einen
Tag. Die Abfuhrtermine der gelben Wertstofftonnen bleiben unverändert,
d.h. die Tonnen werden nach den Abfuhrterminen des Abfallkalenders
geleert.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg holen
Weihnachtsbäume ab
In diesem Jahr sammeln die Wirtschaftsbetriebe Duisburg in der Zeit vom
05.01. bis 17.01.2009 die Weihnachtsbäume ein. Zwei feste Abholtermine
gibt es für jeden Stadtteil. Weihnachtsbaumabfuhr 2009 vom 05.01.2009 -
17.01.2009
Datum Stadtteil
Montag 05.01. und 12.01.2009 Röttgersbach, Untermeiderich, Fahrn,
Wehofen, Baerl, Duissern, Ehingen, Mündelheim, Serm, Ungelsheim, Rahm
Dienstag 06.01. und 13.01.2009 Alt-Walsum, Aldenrade, Obermarxloh,
Mittel-meiderich, Buchholz, Hüttenheim, Huckingen, Angerhausen,
Rumeln-Kaldenhausen
Mittwoch 07.01. und 14.01.2009 Vierlinden, Obermeiderich, Alt-Hamborn,
Ruhrort, Laar, Neudorf-Nord, Neudorf-Süd, Wanheim, Wanheimerort
Donnerstag 08.01. und 15.01.2009 Overbruch, Alt-Homberg, Neumühl,
Hochfeld, Wedau, Bissingheim, Bergheim, Winkelhausen, Asterlagen,
Oestrum
Freitag 09.01. und 16.01.2009 Homberg-Hochheide, Marxloh, Bruckhausen,
Beeck, Beeckerwerth, Großenbaum, Rheinhausen-Mitte, Hochemmerich,
Friemersheim
Samstag 10.01. und 17.01.2009 Kaßlerfeld, Neuenkamp, Altstadt,
Dellviertel
Die Bäume sollten ungeschmückt an den Straßenrand zur Abholung gelegt
werden, da sie kompostiert werden. Es besteht natürlich auch die
Möglichkeit, seinen Baum kostenlos an einen der Recyclinghöfe
anzuliefern. |
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