Duisburg aktuell   -   Archiv Januar 2009

Samstag, 31. Januar 2009 - Historischer Kalender

Beratungsangebot für hörbeeinträchtigte Menschen
Die nächsten Sprechstunden für Gehörlose bietet die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen des Amtes für Soziales und Wohnen am Montag, 2. Februar, 15 bis 17 Uhr und am Montag, 16. Februar, 10 bis 11 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte an. Eine Gebärdendolmetscherin ist anwesend. Das Angebot ist kostenlos. Auch außerhalb der Sprechstunde sind die Beraterinnen unter den Rufnummern (0203) 283-2760, -4791 und -6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über Telefax unter (0203) 283-2374 erreichbar.

VHS: „Aktivierung der Selbstheilungskräfte mit Kinesiologie“
Einen Kurs zur „Aktivierung der Selbstheilungskräfte mit Kinesiologie“ bietet die Volkshochschule im Institut für Aus- und Fortbildung an der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz am Samstag, 14. Februar von 10 bis 17 Uhr an.. Die Kinesiologie ist eine Methode zur Erlangung des körperlichen und seelischen Gleichgewichts. In diesem Seminar werden die einzelnen Bausteine der Kinesiologie vermittelt. Zu jedem der drei Bereiche werden Techniken vorgestellt, mit deren Hilfe Selbstheilungskräfte aktivieren werden können.

VHS: „Die Höhle des Bärchens – Wie richte ich das Zimmer meiner Kinder ein?“
Um die Frage, was bei der Einrichtung und Ausgestaltung eines Kinderzimmers bedacht werden sollte, geht es am Dienstag, 10. Februar, 20 bis 21.30 Uhr unter dem Titel „Die Höhle des Bärchens“ in einer Veranstaltung der Volkshochschule im Gebäude auf der Königstraße 47.
Die Referentin, Maren Tiedtke, wird zeigen, welche Forschungsergebnisse der Psychologie und Pädagogik von professionellen Raumgestaltern z.B. in Kindertagesstätten schon seit langem berücksichtigt werden und welche Anregungen auch Eltern übernehmen können, um bei der Gestaltung des Kinderzimmers in der eigenen Wohnung nichts dem Zufall zu überlassen. Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Am 1. Februar werden die Bußgelder für Raser, Drängler und Fahrten unter Alkohol und Drogen deutlich angehoben.
"Der neue Bußgeldkatalog ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr", sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee in Berlin. "Für Verkehrsrowdies ist kein Platz auf unseren Straßen. Raser, Drängler, Alkoholsünder und Fahrer, die sich unter Drogeneinfluss hinters Steuer setzen, werden künftig mit aller Härte zur Rechenschaft gezogen. Damit bestrafen wir die Hauptverursacher der schlimmsten Unfälle. Bei leichteren Verstößen bleibt es bei den bisherigen Geldbußen. Die überwiegende Zahl der Autofahrer fährt vernünftig und hat
nichts zu befürchten." 
Die Bußgelder für zu hohe Geschwindigkeit, die Missachtung der Vorfahrt und Alkohol oder Drogen am Steuer werden zum Teil verdoppelt. Wer riskante Überholmanöver durchführt oder zu dicht auffährt, muss mich deutlich erhöhten Bußgeldern rechnen.
"Höhere Bußgelder schrecken ab", so Minister Tiefensee weiter. "Die Einführung der Gurtpflicht in der Bundesrepublik ist zunächst kaum befolgt worden. Als das Fahren ohne Gurt 1984
mit einem Bußgeld von 40 DM belegt wurde, stieg die Anschnallquote sofort von 60 auf 90 Prozent. Höhere Bußgelder zeigen Wirkung. Die Zahl der Todesopfer im Verkehr ist im
vergangenen Jahr auf ein Rekordtief gesunken. Der neue Bußgeldkatalog wird dazu beitragen, die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu erhöhen."
Die Verwarnungsgelder und die Punkteeinträge im zentralen Verkehrsregister in Flensburg bleiben unverändert.
Bundesverkehrsminister Tiefensee appelliert an die Bundesländer, für ausreichende Kontrollen zu sorgen: "Der Bußgeldkatalog wirkt nur, wenn genügend Polizeibeamte zur Verfügung stehen, um die Bußgelder bei Verstößen auch zu verhängen."

Die neuen Obergrenzen für Bußgelder sollen für mehr Sicherheit auf Deutschlands Straßen sorgen. Sie zielen vor allem auf die Hauptursachen für Unfälle, insbesondere 

          • unangepasste Geschwindigkeit,

          • gefährliche Überholvorgänge,

          • Verstöße gegen die Vorfahrt,

          • Rotlicht-Verstöße,

          • zu geringer Abstand.

Die Änderungen im Bußgeldkatalog dienen daher der Verkehrssicherheit, es geht nicht um eine durchgehende Anhebung der Geldbußen. Bei Verwarnungsgeldern oder Parkverstößen bleibt alles beim Alten. Auch die Dauer der möglichen Fahrverbote bleibt unverändert. Vor allem Raser und Drängler und diejenigen, die sich im Verkehr besonders rücksichtslos verhalten und andere vorsätzlich gefährden, müssen mit deutlich höheren Bußgeldern rechnen.

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Verkehrstoten auf rund 4500 gesunken. Ursache für fast alle Unfälle (95 Prozent) ist menschliches Fehlverhalten. Im europäischen Vergleich lagen Bußgelder in Deutschland bisher in einem niedrigen Bereich. Staaten wie die Niederlande, Großbritannien und Schweden haben die besten Unfallbilanzen - dort liegen die Geldbußen für gefährliche Verstöße um ein Vielfaches höher. Eine Anpassung der Obergrenzen war daher sinnvoll und notwendig.

Die neuen Bußgeldobergrenzen sind durch eine Änderung des Straßenverkehrsgesetzes eingeführt worden. Die Bußgeldkatalog-Verordnung tritt zum 01.02.2009 in Kraft.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Verkehrsverstoß

Bußgeld (EUR) bis 31.01.2009
 

Bußgeld (EUR) ab 01.02.2009

unangepasste Geschwindigkeit

50

100

Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot

40

80

Fehlverhalten auf Autobahnen (z.B. Wenden, Rückwärtsfahren, Vorfahrtsverletzung usw.)

40 - 150

70 - 200

zu geringer Abstand

40 - 250 (gestaffelt nach Geschwindigkeit und Abstand)

75 - 400 (gestaffelt nach Geschwindigkeit und Abstand)

Tempolimit missachtet (innerorts) *)

50 - 425 (nach Höhe der Geschwindigkeits-überschreitung)

80 - 760 (nach Höhe der Geschwindigkeits-überschreitung)

Tempolimit missachtet (außerorts) *)

40 - 375 (nach Höhe der Geschwindigkeits-überschreitung)

70 - 600 (nach Höhe der Geschwindigkeits-überschreitung)

keine Rücksichtnahme auf schwache Verkehrsteilnehmer

60

80

Fehlverhalten an Fußgängerüberwegen

50

80

Fehlverhalten an Bahnübergängen

50 - 450

80 - 700

gefährliches Überholmanöver

40 - 125

Verdopplung der jeweiligen Bußgeldsätze (80 - 250)

Vorfahrt missachtet

50

100

Drogen und Alkohol am Steuer

250 (erster Verstoß)
500 (zweiter Verstoß)
750 (dritter Verstoß

500 (erster Verstoß)
1000 (zweiter Verstoß)
1500 (dritter Verstoß)

Null-Promille-Regel für Fahranfänger nicht eingehalten

125

250

Rote Ampel missachtet

50 - 200

90 - 360

Durchführung illegaler Kfz-Rennen

200 (Veranstalter)
150 (Teilnehmer)

500 (Veranstalter)
400 (Teilnehmer)

Fahren mit nicht verkehrssicheren Kfz

50 - 150

80 - 270

Überladung um mehr als 5 Prozent (Lkw)
bzw. 20 Prozent (Pkw)

50 - 200 (Fahrzeugführer Lkw)
75 - 225 (Fahrzeughalter Lkw)

50 - 125 (Pkw)

80 - 380 (Fahrzeugführer Lkw)
140 - 425 (Fahrzeughalter Lkw)

95 - 235 (Pkw)

Lkw-Sonntagsfahrverbot nicht eingehalten

40 (Fahrer)
200 (Halter)

75 (Fahrer)
380 (Halter)

*) ab 16 Km/h bei Lkw und Bussen, ab 21 Km/h bei Pkw

Freitag, 30. Januar 2009 - Historischer Kalender

13. Landhaustreff war ein Volltreffer
Duisburg, 29. Januar 2009 – Im stilvollen Ambiente des „Hotel Landhaus Milser“, fand der mittlerweile „13. Landhaustreff“ statt. Eingeladen zu diesem Event hatten die bekannten Besitzer des Hotels, Rolf Milser und Antonio Pelle, illustere Gäste aus Politik, Wirtschaft, Sport und öffentlichem Leben. Unter ihnen, um nur einige zu nennen, der frühere Schalke 04 Manager Rudi Assauer, WDR-Hobbythek Moderator Jean Pütz (rechts) und Luger Erfurt, Galeria Kaufhof Geschäftsführer im Ruhestand.

 Für diesen Abend konnten die Veranstalter Prof. Dr. med. Dietrich H. W. Grönemeyer und den Duisburger Kabarettisten Wolfgang Trepper gewinnen. Die Moderation hatte wiederum die „Stimme des Ruhrgebiets“, der beliebte frühere WDR-Sportreporter Manfred „Manni“ Breuckmann (rechts), der, wie er bekannte, nun samstags mit einer Träne im Auge vor dem Radio sitzt.

Von Prof. Grönemeyer (links im Bild) erfuhren die Gäste, beim Interview mit Manni Breuckmann, dass es zum Beispiel rund 20 Millionen Blutdruckkranke gibt, von denen 50-80% ihre Blutdrucktabletten nicht einnehmen. Offensichtlich rufe der Beipackzettel bei den Patienten Angst vor Nebenwirkungen hervor.
Besorgt ist Grönemeyer weiterhin, dass es fast jedes Jahr eine Gesundheitsreform gibt, die u.a. die Existenz von Ärzten gefährdet. Beifall erhielt Prof. Grönemeyer für seine Aussage, dass die Arztabrechnungen für den Bürger transparenter gestaltet werden müssen. Auf die Frage von Breuckmann, ob es eine bestimmte Bevölkerungsgruppe gäbe, die total nervig ist, antwortete Grönemeyer: schwierig seien Menschen, die mit einer fertigen Diagnose in die Praxis kommen. Gedanken macht sich Prof. Grönemeyer darüber, dass bei einem Honorar von 35,00 Euro je Patient und Quartal, z.B eine Kinderarztpraxis kaum noch zu halten ist.
Das er Medizin studieren wollte, lag an einer Mandeloperation, als er 21 Jahre war. Da er damals starke Schmerzen nach der Operation verspürte, kam ihm die Einsicht, dass es auch anders gehen muss. Ob es ihm in der Pathologie nicht schlecht geworden ist, fragte Moderator Manni Breuckmann. In der Pathologie sei es ihm nicht schlecht geworden, jedoch von der Gesundheitsreform, so Prof. Grönemeyer.

Den zweiten Teil der Veranstaltung, nach einem hervorragenden mediterranen  Essen, bestritt der Duisburger Kabarettist Wolfgang Trepper (links). Trepper, in 2008 mit dem Bremer Comedy Preis ausgezeichnet, brachte die Gäste in deiner ureigenen Art zum Lachen. Als er dann Texte von diversen deutschen Schlagern in Einzelstücke zerlegte, blieb beim Landhaustreff kein Auge trocken. Die begeisterten Gäste klatschten so lange Beifall, bis er zur Zugabe wieder auf der Bühne stand.  Insgesamt war es wieder ein sehr schöner Abend im „Hotel Landhaus Milser“, der Allen in guter Erinnerung bleiben wird.
 Die Landhaustreff-Gäste hatten Spaß. Siegrid und Manfred Schneider  (Text) - Fotos: Manfred Schneider 

Ehrenamtliche Richterinnen und Richter gesucht
Das Verwaltungsgericht in Düsseldorf und das Oberverwaltungsgericht in Münster suchen für die Amtsperiode ab 1. Februar 2010 bzw. 1. Mai 2010 ehrenamtliche Richterinnen und Richter. Hierbei handelt es sich um ein Ehrenamt, das von deutschen Bürgerinnen und Bürgern, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und im Gerichtsbezirk ihren Hauptwohnsitz haben, wahrgenommen werden kann. Bewerbungen von Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst können nicht berücksichtigt werden. Ehrenamtliche Richter werden auf fünf Jahre gewählt. In der Regel erfolgt der Einsatz an zwölf Sitzungstagen im Jahr, für die eine Freistellung vom Arbeitgeber erfolgt. Für die Ausübung des Ehrenamtes wird eine Aufwandsentschädigung gewährt.
Interessierte Duisburger Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich bis zum 30. April 2009 schriftlich zu bewerben (es gilt das Datum des Poststempels). Einen Bewerbungsvordruck gibt es bei CallDuisburg unter der Telefonnummer (0203) 94000 oder bei der Stadt Duisburg, Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten, Bismarckstr. 150-158, 47049 Duisburg. Ausführliche Informationen und einen Bewerbungsvordruck finden sich auch im Internet unter www.duisburg.de.

Demographische Entwicklung in Duisburg bis zum Jahr 2027
Im Rahmen der vom Stadtentwicklungsdezernat organisierten Vortragsreihe des Projektes Duisburg 2027 beschäftigt sich der nächste Vortrag mit der demographischen Entwicklung Duisburgs. Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 5. Februar, um 19 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5 in Duisburg-Mitte.
Die zukünftige Bevölkerungsentwicklung stellt eine wichtige Rahmenbedingung für die Stadtentwicklung Duisburgs dar. In diesem Zusammenhang stellt Roland Richter vom Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten die aktuelle Bevölkerungsprognose vor. Er wird die natürliche Bevölkerungsentwicklung und die räumliche Wanderung bis zum Jahr 2027 erläutern und auf die veränderte Bevölkerungs- und Altersstruktur eingehen. Günter Eidam, Abteilungsleiter Stadtentwicklung, ist ebenfalls anwesend und steht für Rückfragen zur Verfügung. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bürgerforen und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

32. Duisburger Akzente - „Bosporus - Tor der Kulturen”
In diesem Jahr wagt das diesjährige Kultur-Festival eine Reise in die Türkei. Traditionell gehört auch hierzu das Theatertreffen.
Schauspiel-Chef Michael Steindl  (rechts im Bild) stellte das umfangreiche Programm vor. Die dieses Jahr stattfindenden Aufführungen werden vom 25. April bis zum 13. Mai andauern und bietet ein türkisches und deutsches Theater-Programm.  Stolz betonte Kulturdezernent Karl Janssen (links im Bild) : „Das Theatertreffen, das auch die Migration zum Thema macht, Duisburger Nähe”.
Das Kulturfestival wird am 25. April 2009 eröffnet. Gestartet wird mit der Inszenierung „Schwarze Jungfrauen II – Die Sehnsucht brennt sich in mein Herz“ von Feridun Zaimoglus. Ein absolutes Highlight sorgt am 13. Mai die Inszenierung „Histanbul” , in der Mustafa Avkiran und Övül Avkiran Regie führen. Das Stück stammt ursprünglich aus den Händen eines Comics von Kemal Gokhan Gurses.
Das Theaterstück „Der trojanische Krieg findet nicht statt” vom Jugendtheater „Spieltrieb“ wird am 28. April auf der Akzente-Bühne zu Gast sein. Am darauf folgenden Sonntag, den 3. Mai, findet um 19.30 Uhr der Liederabend „Ashura” von Mustafa und Övül Avkiran in zwölf Sprachen statt. Am 4. Mai wird das Theater Hebbel am Ufer Berlin mit Nurkan Erpulats „Jenseits - Bist du schwul oder bist du Türke” in Duisburg zu Gast sein. 
Zu den absoluten Stars bei diesem Festival gehörend die Münchner Kammerspiele und der Regisseur Lars-Ole Walburg. Am 06. Mai wird „Schnee” nach dem Roman von Orhan Pamuks aufgeührt. Dieses Stück erzählt die Geschichte des Dichters Ka, der ins ostanatolische Kars reist, um eine Reportage über eine Reihe von Selbstmorden junger Frauen zu schreiben und um seine Jugendliebe Ipek wiederzusehen.
Das Staatstheaters Stuttgart gastiert am 9. und 10. Mai mit Volker Löschs „Medea” in Duisburgs Bühnen In diesem Stück stehen neben den Schauspielerinnen 16 Frauen von 18 bis 52 Jahren mit deutsch-türkischen Lebensläufen auf der Bühne.
Am 11. und 12. Mai wird dann die „Theaterperipherie“ aus Frankfurt mit „Leyla & Medschnun” nach den Romanen des persischen Autoren Nizami in Duisburg gastieren. Am 19. April wird um 18 Uhr bei einer Soire´e im Theater-Foyer das Akzente-Theater-Programm in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt. Die Veranstalter erhoffen sich von dem Programm, die auch hier in Duisburg lebenden türkischen Mitbürger für das Programm zu begeistern. Tatkräftige Unterstützung bietet hierbei Dursan Yilmaz, der bei der Entwicklungsgesellschaft Duisburg tätig ist. Dieser will gezielt für die Akzente Werbung machen.  Manuela Ihnle

Hundehalter und Schäfer bei Stadtdirektor Dr. Greulich
Zu einem Gespräch im Duisburger Rathaus, mit Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, trafen sich Vertreter von Hundebesitzern und Schäfern, um den Streit über die Nutzung der Rhein- und Ruhrwiesen beizulegen. Greulich hofft auf Einigung zwischen den Streitenden. Denn, insbesondere, wo Schafe sind, haben diese Vorrang. Andere Erholungssuchende müssen sich der Situation anpassen und Abstand halten. Hunde müssen lt. Dr. Greulich an der Leine geführt werden, sobald Schafe in Sicht sind. Das größte Problem sind plattes Gras und Hundekot auf den Wiesen. Hier muss noch eien Lösung gefunden werden. Hundebesitzer fordert der Stadtdirektor auf, Spielverderber aktiv auf ihr Verhalten anzusprechen. Da nicht alle Uferwiesen im Besitz der Stadt sind, wäre es gut, wenn die am runden Tisch erarbeiteten Regeln von den anderen Eigentümern übernommen werden. Manfred Schneider (Text und Foto) 

 Die auf dem Plan blau gekennzeichneten Flächen sind Eigentum der Stadt

Gleisbauarbeiten in Wanheim: Bahnübergänge für Kraftfahrzeugverkehr gesperrt
Die Deutsche Bahn AG führt vom 1.2.2009, 6 Uhr bis 16.2.2009, 16 Uhr Gleisbauarbeiten zwischen Duisburg-Wanheim und Duisburg-Mannesmann durch.
Wegen der Bauarbeiten müssen die Bahnübergänge "Richard-Seifert-Straße" und "Heiligenbaumstraße" am 1.2.2009, zwischen 16 Uhr und 18 Uhr für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Umleitungen werden ausgeschildert. Die Bahnübergänge bleibt für Radfahrer und Fußgänger passierbar. Trotz des Einsatzes modernster Baumaschinen sind Lärmbelästigungen während der Bauarbeiten nicht immer zu vermeiden.

NRW: 1,2 Millionen Schüler in der Sekundarstufe I an allgemeinbildenden Schulen
Exakt 1 203 503 Schülerinnen und Schüler besuchen im zurzeit laufenden Schuljahr die Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10) einer allgemeinbildenden Schule in Nordrhein-Westfalen. Das sind 24 048 (-2,0 Prozent) weniger als im Schuljahr 2007/08.  18,0 Prozent (Vorjahr: 19,0 Prozent) der Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I besuchen im Schuljahr 2008/09
eine Hauptschule, 26,7 Prozent (26,6 Prozent) eine Realschule, 16,0 Prozent (15,7 Prozent) eine Gesamtschule und 33,3 Prozent (32,7 Prozent) ein Gymnasium.
Während die Klassen 5 bis 10 an den Haupt- (-7,1 Prozent) und Realschulen (-1,7 Prozent) im laufenden Schuljahr von weniger Schülerinnen und Schülern als im Schuljahr 2007/08 besucht
werden, liegen die Schülerzahlen an Gymnasien (-0,2 Prozent) und Gesamtschulen (+0,1 Prozent) in etwa auf Vorjahresniveau. (IT.NRW)

Altenhilfe in Duisburg - Von Andreas Rüdig
Das "Haus an der Flottenstraße" ist das Stammhaus. In Walsum, Ruhrort, Rumeln, Homberg, Orsoy und in Frankfurt / Oder gibt es weitere Einrichtungen: Die Evangelische Altenhilfe Duisburg GmbH ist Teil der verfassten Kirche und gehört dem Diakonischen Werk an. "Unsere Gesellschafter sind aber Gemeinden wie Homberg, Orsoy, Ruhrort - Beeck und Walsum - Vierlinden, um nur einige Beispiele zu geben," betont Johannes Wilhelm Eßmann, Geschäftsführer der gemeinnützigen GmbH und gleichzeitig auch Presbyter in Walsum - Vierlinden.

"In Rumeln läuft gerade ein Experiment. Wir wollen die typische Heimstruktur durchbrechen. Das Problem ist die Einsamkeit der Menschen. In Rumeln gibt es 7 Hausgemeinschaften a 12 Personen. So sollen familienähnliche Strukturen zum Wohlfühlen entstehen. Es gibt eine große Wohnküche für jede Hausgemeinschaft. Die Hausbewohner gehen zusammen einkauchen und kochen zusammen, soweit es ihnen möglich ist."
In Walsum baut die Altenhilfe gerade ein Haus für 8 Parteien. "Dort kann man sich in eine Wohnung einmieten. Es gibt eine ambulante Pflege, die von den Bewohnern allerdings in freier Wahl beauftragt werden muss. Es ist so etwas wie eine WG für Studenten, nur um 50 Jahre verschoben. Auch dieses Konzept befindet sich noch im Experimentierstadium," berichtet Eßmann.
Rund 510 Plätze bietet die Altenhilfe an. Das Durchschnittsalter der Bewohner liegt bei über 80 Jahren. 40 % der Bewohner sind dement. "Das klassische Altenheim gibt es nicht mehr. Wer bei uns einziehen will, muss Heimbedürftigkeit vorweisen," betont Eßmann. Der Heimplatz wird über die Pflegekasse, die Rente der Bewohner und bei Bedarf über das Sozialamt finanziert. Rund 500 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen, viele davon in Teilzeit. "Wir bilden derzeit auch 5 Alltagsbegleiter aus," betont Eßmann stolz.

Die Altenhilfe ist schwerpunktmäßig im Duisburger Norden angesiedelt. Der Grund dafür ist einfach. "In Duisburg gibt es genügend Betreuungsplätze. Die quartiersnahe Pflege ist uns wichtig; so können Familien, Freunde und Nachbarn zu Besuch kommen. Die Chance, einen wohnortnahen Pflegeplatz zu erhalten, ist groß. Es gibt keine Wartelisten mehr. Auch wenn wir gerne in die Fläche gegangen wären, hat sich das Thema doch erledigt."

Wasserrahmenrichtlinie: Pläne liegen aus
Die Pläne zur Wasserrahmenrichtlinie liegen aus. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich die Entwürfe des Bewirtschaftungsplans und des Maßnahmenprogramms nach der EG-Wasserrahmenrichtlinie in der Zeit vom 30. Januar bis 21. Juni ansehen. Die Unterlagen liegen beim Amt für Wasser- und Kreislaufwirtschaft, Am Burgacker 30 – 42 , 47051 Duisburg aus und können von montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis 15.30 Uhr eingesehen werden.
Ausgelegt werden der Bewirtschaftungsplan für Nordrhein-Westfalen, das Maßnahmenprogramm des Landes sowie die Darstellung der Gewässerzustände, der Bewirtschaftungsziele und der geplanten Maßnahmen. Interessenten können sich vorab beim Amt für Wasser- und Kreislaufwirtschaft wenden unter 0203 / 283-3219 anmelden.
Alle Anhörungsdokumente sind außerdem im Internet über die Seite www.flussgebiete.nrw.de erreichbar.

Walter Hellmich erhält am 11. Februar das Bundesverdienstkreuz
Duisburgs Bauunternehmer und MSV-Präsident Walter Hellmich erhält am 11. Februar das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
Dies wird ihm in der von seinem Unternehmen gebauten MSV-Arena von übereicht werden.

 

Großhandelsumsatz im Jahr 2008 real um 3,0% gestiegen
Nach vorläufigen Ergebnissen setzte der Großhandel in Deutschland im Jahr 2008 nominal 8,4% und real 3,0% mehr um als 2007. Damit erzielte der Großhandel im sechsten Jahr in Folge einen nominalen Umsatzzuwachs. Der reale Umsatz war im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr noch leicht rückläufig gewesen, nachdem er von 2003 bis 2006 kontinuierlich gestiegen war.

Donnerstag, 29. Januar 2009 - Historischer Kalender
Jugend interpretiert Kunst – Deutsche Bank Stiftung Jugend-Kunst-Preis 2009 in Duisburg - Von Manuela Ihnle
Heute fand der bundesweite Förderwettbewerb „Jugend interpretiert Kunst“ zum neunten Mal statt. Talentierte Schülerinnen und Schüler konnten zeigen, was an kreativem und organisatorischem Potential in ihnen steckt. 7.000 Schulen bewarben sich, doch nur 20 Schulen wurden auserwählt. Unter der Auswahl befand sich auch die Herbert-Grillo-Gesamtschule aus Duisburg.
Die teilnehmenden Schulen am Wettbewerb „Jugend interpretiert Kunst“ verbrachten einen ganzen Tag im Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg – kunstpädagogisch betreut, diskutierend, schauend, zeichnend. Anschließend wurden sie aufgefordert, die Interpretation ihres Kunsterlebens in einem eigenen künstlerischen Beitrag zu gestalten.
Die Deutsche Bank Stiftung richtete den Wettbewerb in Kooperation mit dem Museum Kü
ppersmühle für Moderne Kunst sowie der Stadt Duisburg aus.
Zu den Gästen gehörten Kulturdezernent Karl Janssen (Foto) , Michael Münch vom Vorstand der Deutschen Bank Stiftung, sowie Barbara Sommer – Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW.
Feierlich eröffnet wurde die Kunstausstellung von Kulturdezernent Karl Janssen, der sichtlich angetan war von all den jungen Leuten und dem Engagement das sich hier zu Tage tat.
„So viele junge und bunte Leute hier. Ich wünschte mir, das das Publikum an der Oper auch mal so wäre“, so Janssen. Eine Fachjury bewertete die Schülerarbeiten und die Preisträger erhielten den Deutsche Bank Stiftung Jugend-Kunst-Preis.
Den 3. Platz belegten am heutigen Abend das Ernst-Sigle-Gymnasium as Kornwestheim und erhielten ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.
Den 2. Platz konnte sich das Gymnasium am Neandertal aus Erkrath sichern, wie auch ein Preisgeld in Höhe von 2.000 €. Am heutigen Abend aber belegte das Eichendorff-Gymnasium aus Bamberg und sicherte sich hiermit eine Siegesprämie in Höhe von 5.000 Euro. Das Engagement aller mitwirkenden Schulen wird mit einer gemeinsamen Ausstellung im MKM honoriert. Die Ausstellung kann vom 30. Januar – 08. Februar 2009 besucht werden.

Arbeitskreis „Psyche + Arbeit“:
Wege zur Ermittlung und Minderung psychischer Gefährdungen am Arbeitsplatz

Der Arbeitskreis „Psyche + Arbeit“ der kommunalen Gesundheitskonferenz (KGK) lädt am Mittwoch, 4. Februar, um 14 Uhr zu einer Veranstaltung mit dem Thema „Möglichkeiten und Wege zur Ermittlung und Minderung psychischer Gefährdungen am Arbeitsplatz“ im Freizeit- und Weiterbildungsheim der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) auf der Lindenallee 46 in Duisburg-Rheinhausen ein. Angesprochen sind Arbeitgeber, Personalabteilungen, Interessenvertreter und Mitarbeiter, die das Thema „psychische Gesundheit im Betrieb“ angehen wollen und dafür Informationen benötigen.
Der Arbeitskreis „Psyche + Arbeit“ hat sich das Ziel gesetzt, Überlegungen und Anregungen zum Umgang mit dieser Thematik für interessierte Akteure im Betrieb bereitzustellen. Er besteht aus Schwerbehindertenvertretern verschiedener größerer Betriebe, Mitarbeitern des Integrationsfachdienstes, Psychotherapeuten, Krankenkassenmitarbeitern sowie Mitarbeiterinnen im Gesundheitsmanagement verschiedener Duisburger Unternehmen.
Psychische Belastungen nehmen zu. Signifikantes Zeichen ist der steigende Anteil der Arbeitsunfähigkeitstage wegen psychischer Störungen an der Gesamtheit des Arbeitunfähigkeitsgeschehens (mittlerweile etwa 9 bis 10 Prozent aller AU-Tage). Erkrankungen der Psyche gehören nach den Krebserkrankungen zu den langwierigsten Erkrankungen ( je Krankheitsfall durchschnittlich 31 Tage). Dabei ist dies nur die Spitze des Eisbergs: Denn neben psychischen Erkrankungen führen psychische Fehlbelastungen auch zu somatischen Erkrankungen, Arbeits- und Wegeunfällen und innerbetrieblichen Reibungsverlusten.
Psychische Fehlbelastungen und psychische Erkrankungen können vielfältige Ursachen sowohl im privaten wie im beruflichen Bereich haben. Zukunftsorientiertes Gesundheitsmanagement muss sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. In beruflichen Bereichen herrscht aber vielfach noch Ratlosigkeit, wie psychische (Fehl-)Belastungen erkannt und gemindert werden können.

„Fitmacher für den Schulerfolg“
Für alle Schülerinnen und Schüler, die eine oder mehrere Noten ihres Halbjahreszeugnisses bis zum Ende des Schuljahres verbessern möchten, haben die Bibliothekare der Zentralbibliothek eine Sammlung von „Schülerhilfen“ zusammengestellt, die vom 31. Januar bis Ende Februar im Eingangsbereich der Bibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7 präsentiert wird. Wer also aus einem die Versetzung gefährdenden „mangelhaft“ in Mathematik zumindest ein „ausreichend“ oder aus dem wackligen „ausreichend“ in Englisch ein solides „befriedigend“ machen möchte, wird hier fündig. Eine Fülle an Büchern, CD-ROMs und anderen Materialien, die Unterrichtsthemen aller Schulfächer in allen Jahrgangsstufen leicht wiederholbar aufbereiten und das Gelernte durch Übungen überprüfbar machen, steht zur Verfügung. Unter dem Motto „Fitmacher für den Schulerfolg“ findet man Übungsbücher zu Prozent- und Bruchrechnung, zu lateinischen Verben, zur Französischen Revolution, das „Abiturwissen Nerven, Sinne und Hormone“ und vieles mehr. Für die Ausleihe benötigt man nur einen gültigen Bibliotheksausweis. Lernen muss man allerdings selber.

Das Lehmbruck" in Frankreich
Gemeinsame Veranstaltung mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg e.V.

Duisburg. Einmal jährlich findet sich die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg e.V. im Lehmbruck Museum ein und widmet sich kulturellen Themen aus beiden Ländern vor dem direkten Anschauungsobjekt in der Sammlung des Hauses. In diesem Jahr dreht sich alles um ,"Das Lehmbruck" in Frankreich', deutsch-französische Lebens- und Sammlergeschichten. Samstag, 31. Januar 2009, 11 Uhr.
Themen des Gesprächs, durch das die Kustodin der Lehmbruck-Sammlung, Dr. Katharina B. Lepper, führt, werden dabei nicht nur die Bezüge des Duisburgers Lehmbruck nach Frankreich sein, sondern auch die vielen Geschichten und Anekdoten, die sich um bekannte Werke der Sammlung ranken, selten erwähnt oder nie thematisiert. Betrachtet werden u.a. das Portrait Baudelaire von Raymond Duchamp-Villon oder die Künstler, die beeinflusst von Paul Gauguin in Deutschland und Frankreich arbeiteten, André Derain oder Milly Steger.
Noch zu sehen sind die rund 30 Werke Lehmbrucks, die sich Ende Februar selbst auf die Reise ins Nachbarland Frankreich machen werden. Ab dem 10. März 2009 sind Hauptwerke der Lehmbruck-Sammlung im Musée d'Orsay, Paris, im Rahmen der Ausstellung "Oublier Rodin?" zu sehen. Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen an der gemeinsamen Veranstaltung teilzunehmen (nur Museumseintritt). Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Mit anderen Augen durch Duisburg: Mehr erfahren bei der Stadtführung
Thorsten Fischer ist Historiker. Und er ist eingefleischter Duisburger. Wenn er beginnt von seiner Heimatstadt zu erzählen, gerät er schnell ins Schwärmen. Vom neuen Innenhafen zum Beispiel. Dann nennt er gerne Zahlen. Die 450 Mio. Euro, die die Umwandlung des Innenhafens gekostet hat, die ca. 5000 Arbeitsplätze die dort geschaffen wurden, oder die 700 Wohneinheiten, die dort entstanden. Thorsten Fischer ist Stadtführer. Am Sonntag nimmt er seine Gäste wieder mit auf die unterhaltsame und informative Zeitreise vom Mittelalter bis heute.  Stadtführungen finden an jeden ersten Sonntag im Monat statt. Der nächste Termin ist diesen Sonntag. 
Sonntag, 1. Februar um 14 Uhr
beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,50 Euro und für Kinder (6 – 13 Jahre) je 2,50 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten.

VHS: "Webdesign - erfolgreich zur eigenen Homepage"

Die Volkshochschule bietet im Institut für Aus- und Fortbildung an der Lüderitzallee 27 ab Dienstag, 3. Februar, von 18.30 bis 21.30.Uhr ein ELearning-Seminar an unter dem Titel "Webdesign - erfolgreich zur eigenen Homepage". Der Kurs wendet sich an Interessierte, die sich ihre Lernzeit gern überwiegend frei einteilen wollen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen alles zum professionellen Gestalten von Webseiten: HTML-Grundlagen, Bilder einbinden, Links anlegen, Formulare, Tabellen und Frames. Dazu kommen speziellere Themen wie CSS (Cascading Style Sheets, Layoutvorgaben) und Dynamic-HTML. Voraussetzung für die Teilnahme sind sichere Windowskenntnisse (Desktop und Dateiverwaltung) und Internetkenntnisse, ein Internetzugang und eine eigene E-Mailadresse. Die Grundlagen werden in drei Präsenzterminen in der Volkshochschule erarbeitet. Für die übrigen Lernstunden, in denen gezielte Förderung durch tutorielle Betreuung zu Hause erfolgt, sollten 2 bis 3 Stunden pro Woche eingeplant werden. Der Kurs kostet 160 Euro.

Rekord: 8,7 Millionen Erwerbstätige in NRW
Mit rund 8,7 Millionen erreichte die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen im Jahresdurchschnitt 2008 nach vorläufigen Berechnungen einen neuen Höchststand. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 128 000 oder 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen
im dritten Jahr hintereinander (2007 geg. 2006: +1,6 Prozent; 2006 geg. 2005: +0,3 Prozent).
Im Produzierenden Gewerbe stieg die Erwerbstätigenzahl im Jahr 2008 um 13 000 (+0,6 Prozent) auf 2,1 Millionen. Im Dienstleistungsbereich verzeichneten die Statistiker einen
Zuwachs um 112 600 Personen (+1,8 Prozent) auf 6,48 Millionen.
Die vorgestellten Zahlen beruhen auf vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder", dem auch IT.NRW angehört. In die Erwerbstätigenrechnung einbezogen sind neben den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auch Beamte, Selbstständige, mithelfende Familienangehörige und geringfügig Beschäftigte.

VHS: "B.O.P-Gymnastikkurs"
Einen "B.O:B.-Gymnastikkurs" bietet die Volkshochschule in der Turnhalle der Grundschule Nordhäuser Straße 3 in Ungelsheim an. Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, 3. Februar, und findet immer dienstags von 19.45 bis 21.15 Uhr statt. Dieser Kurs beinhaltet unter Berücksichtigung von rückengerechten und funktionalen Trainingsaspekten ein gezieltes Übungsprogramm zur Stärkung der Muskulatur und Straffung des Gewebes in den Problemzonen am Bauch, Oberschenkeln und am Po (B.O.P.). Diese ganzheitlich ausgerichtete Gymnastikform verhilft zu einer allgemeinen Verbesserung der Fitness und unterstützt Fettabbau und Gewebestraffung.

"Frisch gezapft" - Duisburger Bier- und Brauereigeschichte(n)
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen lädt am kommenden Sonntag, 1. Februar, um 15 Uhr zum Rundgang durch die Ausstellung "Frisch gezapft!" ein. Die Historikerin Stefanie Paufler führt durch die sehenswerte Präsentation, in deren Mittelpunkt die Geschichte der König-Brauerei steht. Duisburg hatte vor 100 Jahren weit über 50 Brauereien und eine unübersehbare Anzahl von Gaststätten. Die zahlreichen Objekte, Fotos und Dokumente sind eindrucksvolle Zeugen des sozialhistorischen und wirtschaftlichen Wandels der Stadt. Der Eintrittspreis beträgt 3 Euro.

Konjunkturabschwung macht sich am Arbeitsmarkt bemerkbar
Auf Grundlage erster Berechnungen waren im Dezember 2008 40,53 Millionen in Deutschland lebende Personen erwerbstätig. Dies entspricht einer Zunahme um 351 000 Personen oder 0,9% gegenüber dem Vorjahresmonat Dezember 2007. Im Juli 2008 war die Erwerbstätigenzahl noch um 1,6% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat gewachsen. Seither hat sich der relative Vorjahresabstand von Monat zu Monat verringert. Somit macht sich die Wirtschaftskrise zunehmend auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar.

Tarifverdienste 2008: Höchster Anstieg seit 1996
Die tariflichen Monatsgehälter der Angestellten in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2008 um 3,1%. Das ist der höchste Anstieg seit über zehn Jahren (1996: + 3,4%). Auch die tariflichen Stundenlöhne der Arbeiter verzeichneten mit einem Plus von 3,0% den höchsten Zuwachs seit 1996. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im Jahresdurchschnitt 2008 gegenüber 2007 um 2,6%.

Bierabsatz im Jahr 2008 um 1,1% gesunken
Im Jahr 2008 deutsche setzten Brauereien und Bierlager 102,9 Millionen Hektoliter Bier ab, das waren rund 1,1 Millionen Hektoliter oder 1,1% weniger als im Vorjahr. In den Zahlen sind der Absatz von alkoholfreien Bieren und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

VHS: "EDV gestützte Finanzbuchführung"
Die Volkshochschule bietet im Institut für Aus- und Fortbildung an der Lüderitzallee 27 einen Kurs an zu dem Thema "EDV gestützte Finanzbuchführung". Die Veranstaltung, die an zwei Wochenenden stattfindet, umfasst 28 Wochenstunden. Sie beginnt am Samstag, 7. Februar, und Sonntag, 8. Februar, und wird fortgesetzt am 14. Februar, und 15. Februar, jeweils von 9 bis 16 Uhr. An Hand des Programms "Lexware Financial Office" können die Grundlagen der Buchführung am PC erlernt werden. Grundkenntnisse in der doppelten Buchführung und im Umgang mit dem PC sind Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme. Der Kurs kostete 140 Euro. An diesem Seminar interessierte Mitarbeiter in Unternehmen bis 250 Beschäftigten können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bildungsscheck einlösen, der die Teilnahmegebühr um 50 Prozent ermäßigt.
Infos und Anmeldung auch im Internet unter www.vhs-duisburg.de. Beratung unter Tel: (0203) 283-2520.

Internet-Schnupper-Kurs 50Plus in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7 bietet speziell für Menschen ab 50 Jahren einen zweitägigen Internet-Schnupper-Kurs an. Interessierte können am Dienstag, 3. Februar, und am Freitag, 6. Februar, jeweils von 10 bis 12 Uhr, erfahren, was es mit dem World Wide Web auf sich hat und was man alles darin finden kann. Ohne Leistungsdruck werden bei Bedarf zu Beginn auch die Handhabung von Maus und Tastatur sowie die wichtigsten Funktionen des Browsers geübt. Grundkenntnisse im Umgang mit PC-Tastatur und erste Erfahrungen mit der PC-Maus sollten aber vorhanden sein. In praktischen Übungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann ausreichend Gelegenheit haben, im Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine vorherige persönliche Anmeldung an der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek gebeten. Ebenso möglich ist auch eine telefonische Anmeldung unter (0203) 283-4218. Die Teilnahmegebühr beträgt für Besitzer eines gültigen Bibliotheksausweises 10 Euro, Nicht-Bibliothekskunden zahlen 14 Euro

"Zeitreisen" im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt - Museum für alle Sinne
Die öffentliche Führung durch das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt beginnt am kommenden Sonntag, 1. Februar, um 15 Uhr im Foyer des ehemaligen Hallenbades. Sie umfasst die gesamte Ausstellung. Zu sehen sind beispielsweise ein alter holländischer Frachtsegler unter vollen Segeln in der ehemaligen Herrenschwimmhalle, ein mehrere tausend Jahre alter Einbaum und viele hochwertige Modelle. Die Besucher erfahren Wissenswertes und Überraschendes aus dem Leben an Bord. Verschiedene Medien, originalgetreue Inszenierungen und zahlreiche Exponate zum Anfassen machen den Museumsbesuch zu einem spannenden Erlebnis für alle Sinne. Die Teilnahme an der Führung kostet pro Person 1 Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 28. Januar 2009 - Historischer Kalender
Ideen-Führer Europa
Werte und Ideen für Europas Zukunft aus der Geschichte und Kultur der Metropolen Athen, Rom, Paris und Jerusalem erläutern Peter Krumpholz vom RISP-Politik-Institut an der Universität und Wolfgang Esch von der Volkshochschule in einem Vortrag am Montag, 2. Februar, um 20 Uhr im VHS-Gebäude an der Königstraße 47. Mit digitalen Lichtbildern aus den vier Städten werden die europäischen Werte des Glaubens, der Vernunftkultur, der Politik und der Aufklärung versinnbildlicht und mit Beispielen aus Duisburg verdeutlicht.
Beleuchtet werden die Spannungen zwischen religiöser Lebensweise und wissenschaftlich-kultureller, politischer und sozialer Wertorientierung. Die gedanklichen Ausflüge in die europäische Ideenwelt können konkrete Beispiele aus Duisburg verdeutlichen: Wie bei uns verschiedene Formen des Glaubens ausgeübt, Kultur betrieben, Politik gemacht und soziale Fragen erörtert werden. Interessierte erhalten Material zu diesem Konzept für die Jugend- und Erwachsenenbildung.

Besuch aus Mittelamerika: OB Sauerland empfängt Handelsminister aus Honduras
Oberbürgermeister Adolf Sauerland empfängt am Dienstag, 3. Februar 2009, den Handelsminister der Republik Honduras, Lic. Fredis Alonso Cerrato Valladares um 11.30 Uhr im Duisburger Rathaus. In seiner Begleitung befindet sich sein Stellvertreter und Vorstandsmitglied der staatlichen honduranischen Hafenbehörde, Jaime Turcios, sowie die Geschäftsführerin der Deutsch-Honduranischen Industrie- und Handelskammer, Melina Armijo und die Assistentin des Ministers, Michelle Santos.
Minister Lic. Fredis Cerrato nutzt seinen Deutschlandaufenthalt anlässlich der Fachmesse „FruitLogistica“ in Berlin zu einem Besuch in Duisburg. Im Vordergrund steht der Ausbau wirtschaftlicher Kontakte, auch im Hinblick auf Duisburgs honduranische Partnerstadt San Pedro Sula. So wird die Delegation den Duisburger Hafen, die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer und die Firma BioTropic besuchen.

Sparkasse saniert für 24 Millionen Euro das Gebäude am Kuhlenwall
Es ist etwas in die Jahre gekommen und der Zahn der Zeit nagte optisch am so genannten Kuhlenwall-Karree, das so etwas wie den "Charme" der 70er Jahre versprüht. Das Verwaltungsgebäude der Duisburger Sparkasse zwischen den Straßen Kuhlenwall, Köhnenstraße, Am Mühlenberg und Am Burgacker, stammt aus dem Jahre 1976. Sowohl die Fassade als auch die technische Ausstattung entsprechen nicht mehr dem aktuelle Stand der Technik. Der Verwaltungsrat hat am 23. Januar 2009 dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt und die Kernsanierung des Gebäudekomplexes für rund 24 Millionen Euro beschlossen.

Das Sparkassengebäude am Kuhlenwall

Mit dem Innenhafen hat die Modernisierung der Duisburger Innenstadt begonnen. In jüngster Vergangenheit sind an der Königstraße mit dem CityPalais und dem Forum zwei weitere Publikumsmagnete hinzugekommen. Mit dieser Entwicklung einhergehend hat die Sparkasse Duisburg ihre Kundenhalle in der Hauptstelle modern und attraktiv umgestaltet. Nun folgt ein weiterer städtebaulicher Glanzpunkt. Der Gebäudekomplex Kuhlenwall-Karree wird revitalisiert und damit ein weiteres Kapitel in Sir Norman Fosters Masterplan aufgeschlagen. "Bis Anfang 2011 wird ein umweltschonender und klimaverträglicher Gebäudekomplex entstehen, der eine angenehme Arbeitsatmosphäre schafft und sich nahtlos ins moderne Stadtbild einfügt," erläutert Hans-Werner Tomalak (Foto), Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg.
Der Vorsitzende des Aufsichtsgremiums der Sparkasse Duisburg, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, begrüßt die umfangreiche Modernisierung des Gebäudes am Kuhlenwall: "Es handelt sich bei der vorgesehenen Maßnahme praktisch um einen Neubau, der nicht nur eine Aufwertung der baulichen Infrastruktur bedeutet, sondern den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sparkasse Duisburg sowie den Kundinnen und Kunden ein attraktives Arbeits- und Serviceumfeld bietet."
Die Investition der Sparkasse Duisburg ins Kuhlenwall-Karree gibt einen weiteren Impuls für die Innenstadtentwicklung und darf als Signal an die Wirtschaft gesehen werden, weiter in den Standort Duisburg zu investieren. Zudem profitiert die lokale Wirtschaft von diesem Investment, da die Aufträge soweit wie möglich an Duisburger und Kamp-Lintforter Unternehmen vergeben werden.
Die SGE Stüdemann - Grundbesitz - Entwicklung GmbH aus Ruhrort hat von der Sparkasse Duisburg den Auftrag erhalten, diesen Gebäudekomplex sowohl unter optischen und funktionellen als auch unter energetischen Gesichtspunkten neu zu konzipieren. Insgesamt werden nach der Fertigstellung der Revitalisierung 10.600 qm Büro- und Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. Ca. 8.100 qm nutzt die Sparkasse Duisburg, 2.500 qm können gemietet werden. Bereits im Februar beginnen die ersten Maßnahmen. Die Fertigstellung ist bis März 2011 geplant.

Lehnkering KG informiert im BIZ über den Beruf Kaufmann in der Logistikbranche
Am 5. Februar 2009 geht es ab 15.00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg um den Beruf des/der Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistungen. Von der Firma Lehnkering erhalten Schüler/innen der Oberstufe und der Höheren Handelsschulen, die sich für eine kaufmännische Ausbildung interessieren, Informationen aus erster Hand. Wie muss eine Bewerbungsmappe aussehen, wie läuft ein Vorstellungsgespräch oder ein Einstellungstest ab. Fragen, die für viele junge Menschen eine Herausforderung darstellen, wo gezielte Hilfen aber den Weg zu einem Ausbildungsplatz ebnen können. Lehkering zeigt zudem, welche Chancen, aber auch welche Anforderungen die Berufe der Logistik gerade in einer Stadt wie Duisburg bieten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Teuerungsrate in NRW auch im Januar bei 1,0 Prozent
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex von Januar 2008 bis Januar 2009 um 1,0 Prozent auf 105,9 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ging der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Dezember 2008) um 0,6 Prozent zurück.
Gegenüber dem Vormonat (Dezember 2008) sanken insbesondere die Preise für Pauschalreisen (-18,7 Prozent); außerdem waren Bekleidung und Schuhe (-3,0 Prozent) preiswerter als im
Vormonat. Dagegen stiegen jahreszeitlich bedingt die Preise für Frischgemüse (+5,0 Prozent); auch für Strom (+3,0 Prozent), Kraftstoffe (+2,4 Prozent) und Heizöl (+2,2 Prozent) musste mehr aufgewendet werden als noch im Vormonat.
Im Jahresabstand entwickelten sich die Preise für Haushaltsenergien (insgesamt: +5,9 Prozent) uneinheitlich: Während sich Gas um 21,3 Prozent verteuerte, war Heizöl um 21,3
Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Preiswerter als im Januar 2008 waren außerdem vor allem Kraftstoffe (-14,1 Prozent) und Molkereiprodukte (-8,9 Prozent). (IT.NRW)

Fortsetzung des Kino Cafes im Februar
Das Kino Cafe in der UCI Kinowelt am Duisburger Hauptbahnhof wird auch im nächsten Monat fortgesetzt. In der Vorführung am Dienstag, 4. Februar, um 14.30 Uhr wird der Film "An ihrer Seite" gezeigt, der sich mit einer vierzig Jahre währenden Ehe beschäftigt, die in die Brüche zu gehen droht, als die Frau an Alzheimer erkrankt. Im Anschluss ist Dr. Christof Schoppmann, Mitglied der Alzheimer Gesellschaft, gerne bereit, Fragen zur Thematik des Filmes zu beantworten.
Das Kino Cafe, dessen Zielgruppe die Generation "50 plus" ist, wird seitens des Seniorenbeirates, der Stadt Duisburg, der Sparkasse Duisburg, den Duisburger Wohlfahrtsverbänden sowie der Serva GmbH Duisburg und dem Restaurant Ocho unterstützt. Somit ist es möglich, zu einem Eintrittspreis in Höhe von 5 Euro an jedem ersten Mittwoch im Monat einen Kinofilm zu präsentieren mit anschließendem Kaffee und Kuchen. Damit jeder Besucher den Film nebst Kaffee und Kuchen in angenehmer Atmosphäre genießen kann, ist die Besucherzahl auf 170 beschränkt. Es wird daher empfohlen, die Eintrittskarte bereits im Vorverkauf zu erwerben.

Sonntag-Nachmittag in der VHS: Doku-Filme, Gäste und Gespräche
Spannende Einblicke in unterschiedliche Lebenswelten gewinnen und Duisburger kennenlernen, denen man nicht ohne weiteres begegnet: Das bietet die Volkshochschule in einer neuen Reihe mit Dokumentar-Filmen und Gästen. In fünf Terminen werden Streifen aus dem Programm der Duisburger Filmwoche 2008 mit passenden Gästen aus Duisburg im Saal der VHS an der Königstraße vorgestellt. Die wechselnden Moderatorinnen und Moderatoren kommen aus dem Team der Filmwoche, die Auswahl der Filme traf der VHS-Fachbereich Interkulturelle und politische Bildung.
Den Auftakt macht am Sonntag, 1. Februar, um 14.30 Uhr "Der Weg nach Mekka" (Foto) , ein Film über Leopold Weiss alias Muhamad Asad, einen österreichischen Juden aus Lemberg, der zum Islam konvertierte und zu einem der bedeutendsten muslimischen Denker des 20. Jahrhunderts wurde. Zu Gast sind Dr. Rauf Ceylan und Kadir Topal, die sich für das Werk Asads engagieren. Moderatorin ist Anna Gerritzen. In Kinoqualität ist der Film zu sehen am 2., 3. und 4. Februar, jeweils um 18 Uhr im filmforum am Dellplatz 16 in Duisburg-Mitte, Eintritt 5 Euro, erm. 4 Euro.
Weiter geht es in der Reihe mit Dokumentar-Filmen mit türkeistämmigen Fußballerinnen aus Berlin und Duisburg (8. Februar), kolumbianischen Guerilla-Kämpferinnen und Duisburgern aus Lateinamerika (15. Februar) sowie einem Jungen aus Duisburgs Partnerstadt Calais, den Vororten von Paris und einem Frankreich-Experten (1. März). Abschließen wird die Reihe mit "Chinesisch von Vorteil" und Chinesinnen und Chinesen von Rhein und Ruhr (22. März).

Auftaktveranstaltung „Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ im Kleinen Prinzen
Unter dem Motto „Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ startet die Beauftragte der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen in NRW, Angelika Gemkow, am Freitag, 30. Januar, zu einer landesweiten Info-Tour. Die Auftaktveranstaltung findet um 10 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte statt. Nach einer Ansprache der Landesbehindertenbeauftragten NRW folgen Grußworte von Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Sozialdezernent Reinhold Spaniel. Anschließend gibt Martin Philippi von der Agentur barrierefrei NRW Informationen zum Thema „Barrierefreiheit“.
„Die Veranstaltung verfolgt die Zielsetzung das gesellschaftliche Bewusstsein für die Bedeutung des Abbaus von Schwellen, Stufen und Treppen zur Schaffung der Barrierefreiheit in der Gesellschaft zu stärken“, so Sozialdezernent Reinhold Spaniel.
Stolz ist Spaniel darüber, dass gerade das Konferenz- und Beratungszentrum „Der kleine Prinz“ als Beispiel für die Grundzüge des barrierefreien Bauens im öffentlichen Raum steht und somit auch den Mittelpunkt der Veranstaltung darstellen wird. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Aus organisatorischen Gründen wird um Voranmeldung bei Ruth Dobbertin vom Amt für Soziales und Wohnen unter (0203) 283-4654 gebeten.

Die Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus in der Salvatorkirche
"Im Jahre 2009 widmen wir unsere Veranstaltungen zum 27. Januar all denjenigen Menschen, denen im Jahre 1939 ein Krieg von bisher ungekannter Grausamkeit aufgezwungen wurde und die ihr Leben, ihre Gesundheit, ihre Angehörigen, ihr Hab und Gut oder ihre Heimat verloren haben. Insbesondere widmen wir diese aber dem Gedenken an sechs Millionen europäische Juden, die neben wenigen vielen kleineren Personengruppen, einem staatlich organisierten und industriell betriebenen Massenmord - keinem gewöhnlichen Kriegsverbrechen - zum Opfer fielen. Schließlich widmen wir die Veranstaltungen all denjenigen, die sich den Verbrechern an den Hebeln der Staatsmacht unter dem Einsatz ihres Lebens in den Weg stellten und häufig mit diesem für ihre Haltung einzustehen hatten," schreibt der Verein "Gegen Vergessen Für Demokratie" und macht auch gleichzeitig auf den Zeitablauf 1919 - 1929 - 1939 - 1949 Weimarer Verfassung - Weltwirtschaftskrise - Entfesselung des Zweiten Weltkrieges - Verabschiedung des Grundgesetzes aufmerksam. Daß 1989 die Wiedervereinigung folgte und damit die Teilung Europas aufgehoben wurde, sollte an dieser Stelle auch nicht vergessen werden.

Sehr schwach ist die gestrige Veranstaltung besucht; viele Plätze bleiben (leider) in der evangelischen Stadtkirche leer. Dort zeigt ein farbiges Bildfenster eine brennende Synagoge. Es soll an die alte jüdische Gemeinde und ihre Vernichtung durch die Nationalsozialisten erinnern, wie Pfarrer Peter Krogull ausführt.
"Der unbedingte Wille zum Krieg" ist der Vortrag von Dr. Ernst Piper überschrieben. Piper schildert sehr anschaulich und ausführlich die damaligen geschichtlichen Ereignisse. Er liefert die bekannten historischen Fakten und politischen Interpretationen. Eigene Gedanken oder gar neue Interpretationen gibt es hier nicht zu hören. Gerade jetzt, da immer mehr direkte Opfer des Nationalsozialismus verstorben sind, sollte an ihr Leid erinnert werden. Diese persönliche Bezug fehlt völlig. Leider gibt es auch heute noch Opfer des Neo-Faschismus und der Fremdenfeindlichkeit. Man kann bei der Gedenkveranstaltung den Eindruck gewinnen, dass dies schon bald ein lohnenderes Thema für den Verein werden könnte. "Wer sich nur um die Geschichte kümmert, vernachlässigt und verdrängt die Gegenwart und stellt sich so ins Abseits," schießt es mir bei dem Vortrag durch den Kopf. Andreas Rüdig

Dienstag, 27. Januar 2009 - Historischer Kalender
In der Felsenstraße entstehen attraktive Stadtwohnungen für Familien und Singles
Ein vorbildliches Neubauvorhaben entsteht in der Felsenstraße in Duisburg-Duissern: Die Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Mitte e.G. hat einen Bauantrag zum Neubau von 65 Wohneinheiten gestellt. Die Bebauung öffnet sich zur Felsenstraße und lockert den Baubestand auf. Die unterschiedlichen Wohnungsgrößen zwischen 50 m² und 120 m² ermöglichen eine gute Durchmischung der Mieterschaft und bieten sowohl für Alleinstehende als auch für Familien modern ausgestattete Wohnungen. Alle Wohnungen sind barrierefrei mit Aufzügen erreichbar. 66 Stellplätze in einer Tiefgarage, davon neun behindertengerecht, bieten allen Wohnungen einen gesicherten Stellplatz.
"Hier wurde eine architektonisch sowie städtebaulich attraktive und zeitgemäße Anlage im Bestand geplant, die qualitätsvolles, stadtnahes Wohnen in einem gemischten Quartier ermöglicht. Für die Weiterentwicklung Duisburgs als Wohnstandort für Familien ein hervorragendes Beispiel," lobt Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler den vorliegenden Bauantrag.

"Suchen und Finden"
So
heißt eine Ausstellung von Martina Galo-Ba, die in der Zeit vom 3. bis 30. Januar zu den gewohnten Öffnungszeiten in der Bezirksbibliothek, Sittardsberger Allee 14 zu sehen ist.
Galo-Ba wurde 1956 in Duisburg geboren. In den `70er Jahren absolvierte sie Ausbildungen zur Fotografin und zur Druckvorlagenherstellerin. In den Jahren von 1981 bis 1992 arbeitete sie als Layouterin und Druckvorlagenherstellerin. Seitdem bildet sie sich künstlerisch weiter.
Ihre Bilder zeigen (zumindest in dieser Ausstellung) hauptsächlich Stilleben, in denen Blumen und Obst im Vordergrund stehen. "Artischoken", "Orangen mit Blättern", "Zitrone mit Vase", "Granatäpfel" oder "Herbstfreuden - Quitte, Hagebutten und Melonenbirne" lauten dementsprechend die Titel der Bilder.
Die bunten Farbzeichnungen sind gut gelungen und hübsch anzusehen. Die Bilder zeugen von Können, dem Auge zum Detail sowie Genauigkeit in der Ausführung. Da ich selbst nicht malen und zeichnen kann, bewundere ich die Geduld, mit der diese Bilder erstellt wurden. Soweit ich es beurteilen kann, können die Bilder zu erschwinglichen Preisen erworben werden.

Hochschule Niederrhein hat aktuelle Zahlen erhoben - Zuschauerquoten von STUDIO 47 sind erneut gestiegen
Auch im dritten Jahr seines Sendebetriebs konnte STUDIO 47 seine Zuschauerquoten in allen Bereichen steigern. Das Projekt Marktforschung an der Hochschule Niederrhein (Prof. Dr. Hans Akkerboom und Prof. Dr. Ingo Bieberstein) hat bei seiner Erhebung und Analyse einen deutlichen Zuwachs der Zahlen bei Duisburgs lokalem TV-Sender festgestellt.
Der „Weiteste Seherkreis“ von STUDIO 47 ist um rund acht Prozent gewachsen. Bezogen auf die technische Reichweite von 250.000 Zuschauern bedeutet das: 96.000 Duisburger schalten das Programm ein.

Einen deutlichen Zuwachs verzeichnet die Hochschule Niederrhein auch bei den täglichen Zuschauern von STUDIO 47. Die „Seher gestern“ haben sich innerhalb eines Jahres auf 14,0 Prozent (35.000 Zuschauer) annähernd verdoppelt.Ebenfalls gestiegen ist die Verweildauer - also die Zeit, in der die Zuschauer das Programm täglich sehen. Im Durchschnitt liegt sie bei 39 Minuten. Das ist mehr als doppelt soviel wie bei anderen lokalen Fernsehsendern in Deutschland.
Das Durchschnittsalter der Zuschauer von STUDIO 47 liegt bei 43,2 Jahren. Erfreulich ist hierbei, dass alle relevanten Zielgruppen annähernd gleichmäßig erreicht werden. Duisburgs lokaler TV-Sender hat sich als Medium für die Menschen in dieser Stadt etabliert.

Erlebnis MSV-Arena - Wo die Zebras stürmen
Wo früher das Wedau-Stadion stand befindet sich seit dem Jahr 2005 die moderne und multifunktionale Arena des MSV Duisburg. Sie ist die Heimspielstätte der ‚Zebras’, sowie Austragungsort anderer sportlicher Großveranstaltungen. Auch für Feierlichkeiten, Konferenzen, Tagungen und Messen bietet die MSV-Arena mit 40 VIP-Logen und einer Business-Lounge für über 1.500 Besucher die optimalen Rahmenbedingungen. Während der WM 2006 in Deutschland wurde die MSV-Arena für gut einen Monat zur Herberge der italienischen Nationalmannschaft und der iatlienischen Offiziellen sowie Medien. Bei der Arena-Besichtigung erhalten Sie Einblicke hinter die Kulissen, die Sie als "Normaler" Besucher nicht bekommen, wie beispielsweise die Spielerkabinen, den Pressebereich und die organisatorischen Bereiche wie Polizei, DRK und Stadionregie.  Mittwoch, den 4. Februar
Treffpunkt ist jeweils um 14:45 Uhr im Foyer der MSV-Arena. Die Führung dauert etwa 1 Stunde und kostet 7.50 Euro für Erwachsene / 4.50 Euro für Kinder.
Wichtig: Eine Anmeldung ist vorab notwendig bei der Tourist-Information, Tel. 285440, Königstraße 86.

Papiersammlung in Duisburg - eine Zwischenbilanz

Die Papiersammlung hat in Duisburg eine lange Tradition. Bereits vor über 20 Jahren hatten die Duisburgerinnen und Duisburger die Möglichkeit, ihr Altpapier an Containern abzugeben oder zu den Recyclinghöfen zu bringen. Erweitert wurde das Angebot in Duisburg im Jahr 2004 um die Papierbündelsammlung. Bei der Papierbündelsammlung wird das Papier gebündelt an den Straßenrand gestellt und von den Wirtschaftsbetrieben abgeholt. Durch den drastisch angestiegenen Altpapierpreis im Laufe des vergangenen Jahres drängten in deutschen Städten immer mehr private Entsorger auf den Markt und versuchten sich gegenüber den kommunalen Unternehmen auf dem Markt zu positionieren.
Hintergrund war die Möglichkeit eines hohen und schnellen Profits durch den Verkauf des Altpapiers. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg reagierten schnell auf die Veränderung des Marktes und begannen im Mai 2008 mit der Aufstellung der Altpapiertonnen, den so genannten Blauen Tonnen. Ziel war es in möglichst kurzer Zeit viele Tonnen aufzustellen und somit zu verhindern, dass private Entsorger in Duisburg Fuß fassen konnten. Begleitet durch eine intensive Pressearbeit und ein umfassendes Serviceangebot konnte bereits im Juni 2008 die 10.000 Tonne in Duisburg aufgestellt werden.
Die Duisburger hatten die Möglichkeit die Tonnen im Internet, schriftlich, telefonisch oder direkt auf einer der vielen Informationsveranstaltungen der Wirtschaftbetriebe Duisburg im Duisburger Stadtgebiet zu bestellen. Der Erlös des Verkaufs des Altpapiers durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg als kommunaler Entsorger kommt im Gegensatz zu den privaten Entsorgern dem Bürger zu Gute. So wurde der Erlös dazu verwendet, die Gebühren in dem Bereich der Abfallwirtschaft in 2009 stabil zu halten. In einigen Städten werden die privaten Behälter wieder eingezogen, da der Altpapierpreis Ende 2008 gesunken ist. In Duisburg ist die Sammlung des Altpapiers nicht gefährdet. Die kommunalen Strukturen gewährleisten einen dauerhaft guten Service für die Bürgerinnen und Bürger in Duisburg. Bis heute sind im gesamten Stadtgebiet 25.000 Tonnen aufgestellt worden.

VHS: "Pauken ist ätzend - aber gelernt ist gelernt"

"Pauken ist ätzend - aber gelernt ist gelernt!" lautet der Titel eines Wochenendseminars der Volkshochschule im Gebäude auf der Königsstraße 47 am Samstag, 14. Februar und Sonntag, 15. Februar. Die Veranstaltung dauert an beiden Tagen von 10 bis 17 Uhr und richtet sich an Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahre. Unter Leitung von Frank Zahlmann lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass richtiges Lernen gelernt werden kann. Praxistipps für den Schulalltag runden die Veranstaltung ab. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

NRW-Einzelhandel im Dezember mit Umsatzrückgang
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im Dezember 2008 nach vorläufigen Ergebnissen nominal 2,2 Prozent weniger um als im Dezember 2007. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 3,1 Prozent. Die Beschäftigtenzahl ging um 0,3 Prozent zurück. Für das ganze Jahr 2008 ermittelten die Statistiker eine nominale Umsatzsteigerung von 1,0 Prozent (real: -1,5 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. (IT.NRW)

Preisträger der Ingeborg-und-Alfred-Roeder-Stiftung
Zum zweiten Mal wurden im Herbst 2008 drei Preise von der geplanten Ingeborg-und-Alfred-Roeder-Stiftung vergeben. Die Jury trat Anfang November 2008 zusammen und ermittelte die Preisträger, deren Werke neben denen weiterer zwölf ausgewählter Teilnehmer in einer Ausstellung am Freitag, 30. Januar, 19.30 Uhr, in der Volkshochschule, Stadtmitte, Königstr. 47 zu sehen sind. Wettbewerbsberechtigt waren gegenständliche Werke aus den Bereichen Druckgrafik, Öl- und Acrylmalerei, Aquarell- und Pastellmalerei, Chinesischer Pinselmalerei, Akt- und Portraitzeichnen und Zeichnen. Die Bekanntgabe der bisher geheim gehaltenen Preisträger und die Übergabe der Preise erfolgen im Rahmen der Ausstellungseröffnung am. Der Eintritt ist frei.

Die Hexe Knickebein macht Stopp in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7 ist am Freitag, 6. Februar, Veranstaltungsort des 3. Kindermusikfestival Niederrhein/Duisburg „KinderLiederLandschaft“. Um 15.30 Uhr macht dort die Hexe Knickebein Stopp, die mit multikulturellen Liedern auf Weltreise geht. Getreu dem Motto „Musik kennt keine Grenzen“ sind Große und Kleine ab 4 Jahren eingeladen, mit ihr zu singen, zu musizieren und um die Welt zu reisen, egal aus welchem Land sie kommen und welche Sprache sie sprechen. Hexe Knickebein ist überall zu Hause, in Deutschland ebenso wie in Kroatien, in Indien ebenso wie in der Türkei und in Schottland ebenso wie in Portugal, Russland oder Griechenland.
Hinter der Hexe Knickebein versteckt sich die Musikpädagogin Catharina Casper, die seit Jahren als Lehrerin an der staatlichen Jugendmusikschule Hamburg arbeitet. Initiator und Organisator des Kinderfestivals ist Helmut Meier, der Duisburger Kinderliedermacher, Musiker und Kabarettist. Eintrittskarten kosten 3 Euro und sind an der Infotheke der Kinder- und Jugendbibliothek erhältlich. Infotelefon: (0203) 283-4121

Das Februar-Kinderprogramm der Stadtbibliotheken liegt aus
In allen Bibliotheken liegt bereits jetzt schon das Februarprogramm der Kinderveranstaltungen zur Mitnahme aus. Karneval und Feiern ist das Thema des Monats Februar. Mit wunderbaren Vorleseveranstaltungen, dem Bilderbuchkino und vielfältigen Kreativwerkstätten werden Kinder von 4 bis 8 Jahren in die Kinderabteilungen der Zentralbibliothek und der Zweigstellen eingeladen. Wer einen der begehrten Plätze bei den einzelnen Aktionen ergattern möchte, sollte sich frühzeitig an den Informationen in den jeweiligen Stadtbibliotheken anmelden. Für alle Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl auf 25 Kinder beschränkt. Eintritt wird nicht erhoben, da ein gültiger Bibliotheksausweis vorausgesetzt wird. Auskünfte zum Programm unter Tel.: (0203) 283-4117 oder (0203) 283-4221.

Im Jahr 2020 voraussichtlich weniger Kinder aber mehr Betreuungsbedarf bei Kleinkindern
Die gemeinsamen Berechnungen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zeigen, dass im Jahr 2020 die Zahl der Kinder unter drei Jahren in öffentlich geförderter Kindertagesbetreuung um rund 400 000 höher liegen könnte als im Jahr 2007 (+ 124%). Dieser Zuwachs tritt ein, wenn in den alten Ländern die Betreuungsquote auf 35% der unter Dreijährigen und in den neuen Ländern auf über 50% ansteigt.

Importpreise Dezember 2008: 5,1% unter dem Stand von Dezember 2007
Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Dezember 2008 um 5,1% unter dem Vorjahresstand. Dies war der höchste Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat seit November 2001 (5,2%). Im November und im Oktober 2008 hatte die Jahresveränderungsrate 1,3% beziehungsweise + 2,9% betragen. Gegenüber November 2008 sank der Einfuhrpreisindex um 4,0%.

Montag, 26. Januar 2009 - Historischer Kalender
Aurelis: "Arbeitsplätze für Duisburg!"

Kundgebung für ein tolerantes und friedliches Zusammenleben in Duisburg

Vorkommnisse am Rande der Demonstrationen in den vergangenen Wochen haben Duisburg in ein Licht gerückt, das dem Geist der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger nicht entspricht. Seit Jahren wird in Duisburg vorbildlich Integration gelebt. Menschen aus über 140 Nationen mit unterschiedlichen religiösen Wurzeln leben offen, tolerant und friedlich miteinander. Auf verschiedenen Ebenen wird ein interkultureller und interreligiöser Dialog gepflegt.
Auf Einladung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland haben sich nun Vertreter unterschiedlichster Verbände, Organisationen und Glaubensgemeinschaften zusammengefunden und verabredet, in einer gemeinsamen Kundgebung dieses besondere Duisburger Klima zu unterstreichen.
Am Dienstag, 27. Januar 2009, dem Holocaust-Gedenktag, sind schon lange zwei unabhängige Veranstaltungen geplant gewesen. Im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Duisburg am Springwall wird um 17 Uhr die Duisburger Journalistin und Schriftstellerin Hatice Akyün mit dem Preis für Toleranz und Zivilcourage ausgezeichnet. Um 19:30 Uhr findet in der Salvatorkirche auf Einladung des Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“ eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus statt.
Das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage, in dessen Regie auch die Verleihung des gleichnamigen Preises fällt, hat eine Kundgebung angemeldet, die beide Veranstaltungen verbinden soll. Die Teilnehmer werden sich gegen 18:30 Uhr am Yitzhak-Rabin-Versöhnungsplatz versammeln und von dort gemeinsam zum Burgplatz ziehen, wo auf der Rathaustreppe Geistliche der großen monotheistischen Religionen Friedensgebete sprechen werden. Für den gemeinsamen Weg haben sich die Veranstalter vorgenommen, sich im Geist einer friedlichen Stadtgesellschaft alleine unter der Flagge der Stadt Duisburg zusammen zu finden.
Zur Teilnahme an der Kundgebung rufen neben dem Bündnis für Toleranz und Zivilcourage und der Stadt Duisburg auf: die Alevitischen Gemeinden Marxloh und Rheinhausen, die Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen (ACK), die Deutsch-Israelische Gesellschaft, die DITIB-Begegnungsstätte Marxloh, DITIB-Stadtverband, der Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“, die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, die Jüdische Gemeinde Duisburg, der Türkisch-islamische Sozial- und Pflegschaftsverein Rheinhausen sowie der Verband der Islamischen Kulturzentren in Duisburg e.V.

Frühe Hilfe ebnet den Weg zur Ausbildung
Die Agentur für Arbeit Duisburg startet an der Heinrich-Böll-Hauptschule ein Programm zur frühzeitigen Begleitung von Hauptschülerinnen und -schülern in die Berufsausbildung
Die Heinrich-Böll-Hauptschule gehört zu den ersten von 14 Schulen in Duisburg, an denen ein „Berufseinstiegsbegleiter“ Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum Schulabschluss und in ein Berufsausbildungsverhältnis beglei-ten. Finanziert wird dieses Programm von der Agentur für Arbeit an bundes-weit 1.000 Schulen.
„Der Übergang von der allgemeinbildenden Schule in den Beruf ist ein ganz wesentlicher Schritt hin zu einer erfolgreichen beruflichen Laufbahn“, betont Angela Schoofs, die Leiterin der Duisburger Arbeitsagentur. „Wir investieren früh in Hilfen für die jungen Menschen, weil wir wissen, dass ein erfolgreicher Start in das Berufsleben nicht selbstverständlich ist und manche Klippe umschifft werden muss.“
Die Berufseinstiegsbegleiter erweitern das Orientierungs- und Beratungsangebot der Agentur für Arbeit Duisburg. Sie beginnen mit ihrer Tätigkeit schon in den Vorabgangsklassen der Schulen, damit ein erfolgreicher Schulabschluss als Grundlage für die Umsetzung der eigenen Berufswünsche dienen kann. Erst ein halbes Jahr nach Beginn einer Berufsausbildung endet die Begleitung, damit auch in der Berufsausbildung die ersten Hürden noch erfolgreich gemeistert werden und nicht schon frühzeitig zu Ausbildungsabbrüchen führen.
„Für die Hauptschulen war der Übergang von der Schule in den Beruf immer schon eine sehr wichtige Aufgabe“, meint Klaus Gith, Schulleiter der Heinrich-Böll-Schule und Sprecher der Duisburger Hauptschulleiter. „Wichtig ist, dass die verschiedenen Bausteine und Angebote aufeinander aufbauen und miteinander vernetzt sind. Wir freuen uns, mit der Berufseinstiegsbegleitung ein neues, qualifiziertes Projekt, das die Jugendlichen sogar ein Stück über den Schulabschluss hinaus begleitet, in dieses Netz einfügen zu können.“

Wolfgang Reuter, Schulamtsdirektor bei der Duisburger Schulaufsicht betont: „Die Jugendlichen müssen wieder Vertrauen gewinnen, dass der Ausbildungsmarkt reelle Chancen bietet, mit einem erfolgreichen Schulabschluss auch einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Dies zu unterstützen wird eine wesentliche Aufgabe der Berufseinstiegsbegleiter sein.“
Weitere Informationen zum Stichwort „Berufseinstiegsbegleiter“ gibt es telefonisch bei der Agentur für Arbeit Duisburg unter der Rufnummer 01801 555 111.*

Bewerbungsfrist für Polizeianwärter läuft ab
"Wer sich für dieses Jahr noch um einen der 1.100 Ausbildungsplätze bei der nordrhein-westfälischen Polizei bewerben will, muss sich beeilen", erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (24. Januar 2009) in Düsseldorf. Am 31. Januar endet die Bewerbungsfrist für die Ausbildung ab September 2009. "Wir bieten jungen Leuten einen spannenden und krisensicheren Beruf. Die Polizei will die besten Absolventen eines jeden Jahrgangs", sagte Wolf.
Die nordrhein-westfälische Polizei stellt wieder mehr als doppelt so viele Kommissaranwärter ein wie in den zurückliegenden Jahren. Die zukünftigen Auszubildenden nehmen dann ihr Bachelorstudium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung auf. Sie erhalten schon während des Studiums knapp 1.000 Euro im Monat und wissen, dass sie bei bestandener Prüfung übernommen werden.
Ausgebildete Polizisten arbeiten zunächst ein Jahr im Streifendienst und anschließend in einer Einsatzhundertschaft des Landes. Danach können sie sich weiterqualifizieren, beispielsweise als Diensthundeführer oder als Ermittler in einem Kommissariat. Rund 4.000 junge Menschen haben sich inzwischen beworben. Die Hälfte davon hat das Auswahlverfahren schon hinter sich, bereits mehr als 370 haben sich für die Ausbildung zum Polizisten qualifiziert. "Die aktuelle Bewerberzahl zeigt, dass der Polizeiberuf für junge Leute interessant ist", erklärte Wolf.

Lions Club Duisburg-Hamborn sammelte über 8.000 EURO
Auch in diesem Winter standen die Mitglieder der Hamborner Lions wieder für einen guten Zweck in der Kälte und verkauften erlesene Lions-Spezialitäten auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt. Bereits zwei Tage vor Ende der Aktion war das Angebot ausverkauft! Das Ergebnis von 8.127,40 EUR wurde nun nach Auszählung aller Verkäufe bekannt.

Die Erlöse des ehrenamtlichen Engagements fließen in diesem Jahr zu 100 Prozent an die Duisburger Initiative „Projekt Lebenswert“ von Pater Tobias. Es fallen keinerlei Verwaltungskosten o.ä. an, die Löwen geben stets die gesamten Einnahmen weiter.2007 wurden u.a. ungewöhnlichste Kreationen wie Grüne-Tomaten- Marmelade oder Ananas-Kürbis-Konfitüre angeboten. Aber auch liebevoll verpackte Säfte, Öle und Liköre konnten für den guten Zweck erstanden werden. Die Lions-Holzhütte stand in der Nähe des Life Savers. „Das überaus gute Ergebnis
liegt vor allem an den vielen Wiederholungskäufern, die jedes Jahr mehr werden.“ freut sich Dr. Christoph Mülheims, Präsidentin der Hamborner Lions. „Doch in 2009 müssen wir noch deutlich mehr Produkte herstellen, damit wir dem großen Ansturm gewachsen sind!“ ergänzt Carola Probst, die federführend mit der Vizepräsidentin Barbara
Brüggemann die Aktion leitete. „Helfen, wo andere nicht helfen“, und „Hilfe zur Selbsthilfe“ – unter diesen Leitgedanken stellen sich die Mitglieder des Lions Club Duisburg-Hamborn in besonderer Weise den sozialen Problemen im Duisburger Norden.

Informationstraining in der VHS
„Informationstraining“ lautet der Titel eines Wochenendseminars der Volkshochschule am 13. und 14. Februar im Gebäude auf der Königstraße 47. Wie und wo findet man die wesentlichen Informationen, die für den beruflichen und privaten Alltag wichtig sind? Wie findet man die dafür erforderliche Zeit? Wie bearbeitet und speichert man diese Informationen optimal? Wie hält man diese Informationen aktuell? Das sind einige der Fragen, die unter der Leitung von Anton L. Thomas behandelt werden. Für die Veranstaltung, die am Freitag, 13. Februar, von 18 bis 22 Uhr beginnt, und am Samstag, 14. Februar, von 9 bis 13.45 Uhr fortgesetzt wird, ist eine vorherige Anmeldung in der VHS erforderlich.

VHS: „Studienfahrt nach Bilbao und San Sebastian“
Eine Studienfahrt nach Bilbao und San Sebastian bietet die Volkshochschule an für die Zeit von Mittwoch, 20. Mai, bis Sonntag, 24. Mai. Das Guggenheim Museum und das neue Gesicht der Stadt Bilbao sind Ausgangspunkt einer Reise zu Kunst und neuer Architektur. Das 1997 eröffnete Museum wurde von dem amerikanischen Architekten Frank O. Gehry spektakulär in den Fluß gesetzt und sensibel in die landschaftliche und städtebauliche Situation eingepasst. Zum Programm der Studienfahrt gehören u.a. Fahrten nach Guernica, San Sebastian und den landschaftlich reizvollen Skulpturenpark rund um das Museum des Bildhauers Eduardo Chillida und eine Rundfahrt zu Weingütern mit neuer Architektur (u.a. von. Santiago Calatrava, Rafael Moneo und Frank O. Gehry)

Duisburger Verkehrsgesellschaft AG versteigert Fundsachen
Die nächste Versteigerung der DVG findet am Mittwoch, 28. Januar, um 11 Uhr in den Räumen der Spedition Stockhorst, Forststraße 44 in Duisburg-Wanheimerort statt. Erreichbar ist der Veranstaltungsort mit der Straßenbahnlinie 903 (Haltestelle Neuenhofstraße).
Rund 2.500 Gegenstände sind von April bis Dezember 2008 im Fundbüro der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) eingegangen - verloren von Fahrgästen in Bussen und Bahnen oder an Haltestellen. Viele konnten an ihren Besitzer zurückgegeben werden, einige wurden jedoch innerhalb der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist nicht abgeholt. Diese Fundsachen versteigert die DVG auch dieses Jahr wieder im Rahmen einer öffentlichen Auktion.

Januar bis November 2008: Deutsche Ausfuhren nach China um 14,3% gestiegen
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Besuches des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao am 28. Januar 2009 mitteilt, wurden im Zeitraum Januar bis November 2008 nach vorläufigen Zahlen Waren im Wert von 31,3 Milliarden Euro von Deutschland nach China exportiert. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum bedeutete dies eine Steigerung um 14,3%.

Samstag, 24. Januar 2009 - Historischer Kalender
Jahresrechnung 2007 liegt aus
Der Rat der Stadt Duisburg hat am 8. Dezember 2008 die Entlastung des Oberbürgermeisters für die Jahresrechnung 2007 beschlossen. Ab dem 2. Februar 2009 bis zur Feststellung des folgenden Jahresabschlusses liegt dieser in der Stadtkämmerei, Alter Markt 23, Zimmer 210, 47051 Duisburg, während der allgemeinen Verkehrsstunden (montags bis freitags, 8 –16 Uhr) öffentlich zur Einsichtnahme aus. Durch die Auslegung wird die Möglichkeit geboten, Einsicht in die finanziellen Angelegenheiten der Kommune zu nehmen. Der Bericht über die Prüfung der Jahresrechnung liefert zusätzlich Transparenz über die Haushaltswirtschaft der Stadt aus.

Cafe Steinbruch heute: PostRock mit KOKOMO - instrumental, melodisch, laut…
Nachdem die Macher der PostRock Reihe im Steinbruch im November spontan zusammen mit der Band KOM aus Münster auf Tour in Deutschland und Österreich waren, spielen sie nun ihr erstes Konzert in Duisburg.
Die Band setzt sich aus Mitgliedern zusammen, die bereits bei Duisburger Bands wie Tijuana, Cel' Adore, Ranzige Messer, Marvin and the sinking Ship und Mr Foukov spielten.
Doch jetzt heißt es: 2 Gitarren, Bass, Schlagzeug, kein Gesang; ein paar wenige Elektrospielereien und Sprachsamples. Viele Fragen, keine Antworten. Instrumental, melodisch, laut "...there is a band called KOKOMO!".  
Im Saal // Beginn: 20h // Eintritt: AK: 3€; VVK: 3€ inkl. CD // Tickets im Steinbruch ****Shuttle Service****

Frauenhaus Duisburg
Was tun, wenn der Ehepartner nur noch zuschlägt? "Wir bieten Zuflucht, Schutz und Beratung für misshandelte Frauen," betont Anne Eichhorn, ehrenamtliche Geschäftsführerin des Frauenhauses Duisburg gGmbH.
"In Deutschland suchen pro Jahr rund 40.000 Frauen mit und ohne Migrationshintergrund aus allen sozialen Schichten in einem Frauenhaus Zuflucht. Die Dunkelziffer der Frauen, die von ihren Partnern körperlich, seelisch oder sexuell missbraucht werden, ist sehr hoch. Gewalt ist nie privat. Wer zu Hause geschlagen oder gedemütigt wird, braucht besonderen Schutz. Viel zu lange wurde häusliche Gewalt totgeschwiegen. Das Gewaltschutzgesetz bietet seit Anfang 2002 neue Möglichkeiten für Frauen, die in ihrem Wohnumfeld von Gewalt betroffen sind. Das Frauenhaus bietet Zuflucht und Unterkunft, Beratung und Begleitung, Hilfe in finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten, einen hauseigenen Kindergarten und die Stärkung des Selbstbewusstseins durch die Gemeinschaft von anderen betroffenen Frauen," stellt sich die kirchliche Einrichtung in einem Faltblatt selbst vor. "Es gibt zwar noch autonome und andere Frauenhäuser. Wir sind aber das einzige kirchliche Frauenhaus im Rheinland. Das Frauenhaus ist inzwischen 30 Jahre alt und damit eines der ältesten dieser Art in ganz Deutschland."

Rund 150 Frauen wohnen dort. Sie kommen teilweise aus ganz Deutschland. "Gewalt hat keine Nationalität und ist keine Schichtfrage. Auch Ärzte, Manager und Juristen schlagen zu. Der Mann will oft seine Macht über die Frau durchsetzen. Wie sagt es Ernst Bloch so schön? Gewalt fängt an, wenn du mir gehörst."

Wann kommt die Frau ins Frauenhaus? Wenn sie um ihr Leben fürchtet, berichtet Eichhorn. Und / oder wenn sie das Leid der Kinder nicht mehr mit ansehen kann. Ob das Frauenhaus wohl eine Vorstufe zur Trennung / Scheidung ist? Oft verhindert der kulturelle Hintergrund eine Trennung. Vielfach versuchen die Partner auch, mit Liebesschwüren und Geschenken die Frau zurückzugewinnen. "Es gibt die arabischen Mythen, dass Frauenhäuser Freudenhäuser sind. Wenn du ins Frauenhaus gehst, wirst du ausgewiesen und bekommst die Kinder abgenommen - behaupten zumindest die Männer," kann Eichhorn berichten.
In Duisburg gibt es zwei Einrichtungen, die das Spendensiegel besitzen, nämlich die Kindernothilfe und das Frauenhaus. "Wir erhalten keine Kirchensteuern. Wir finanzieren uns aus Spenden vorrangig aus dem kirchlichen Bereich und durch staatliche Zuschüsse vom Land," berichtet Eichhorn.
Doch warum ist die Einrichtung in kirchlicher und nicht in städtischer Hand? "Es ist keine kommunale Pflichtaufgabe. Also holte der damalige Diakoniepfarrer Brölsch das Frauenhaus als gGmbH unter kirchliche Fittiche."
Es gebe nicht nur körperliche und psychische, sondern auch strukturelle Gewalt, wie Eichholz betont. Dazu zähle beispielsweise, dass Ausländer ihren Frauen verbieten, arbeiten zu gehen oder an Sprachkursen teilzunehmen. Wer wissen möchte, wie das Frauenhaus Frauen helfen kann, sei an dieser Stelle an den Internetauftritt des Frauenhauses verwiesen. Dort werden die gewünschten Informationen bereitgehalten. Andreas Rüdig

Künstlergärten in Mittelitalien
Von Rom über Siena bis nach Pisa führt eine Studienfahrt der Volkshochschule vom 16. bis 24. Mai. Viele Maler und Bildhauer aus aller Welt haben sich nach Italien zurückgezogen, um ihren Traum vom einfachen Leben auf dem Land im Einklang mit der Natur zu verwirklichen. Und fast alle haben sich Gärten angelegt oder die Landschaft unter freiem Himmel in ihre Arbeiten mit einbezogen. Die Reise führt zu einigen dieser ungewöhnlichen Gärten.

VHS-Seminar zum Thema Körpersprache
„Körpersprache bewusster einsetzen” ist Thema eines Wochenendseminars der Volkshochschule am 14. und 15. Februar, im VHS-Gebäude an der Königstraße 47. In dem Seminar lernen die Teilnehmer, wie die eigene Körpersprache auf andere wirkt und was getan werden kann, um diesen Eindruck positiv zu beeinflussen. Dazu wird in praktischen Übungen ein überzeugendes körpersprachliches Verhalten trainiert.

Freitag, 23. Januar 2009 - Historischer Kalender
Der Neujahrsempfang 2009 des Bezirksamtes Duisburg Mitte:
Liebe Verpflichtung wurde zur Tradition

Kurzweilige Unterhaltung und Minnesänger sorgten heute beim Rückblick und bei der Vorschau auf das Kommende für den gelungen Rahmen im Event-Schloss Pulp an der Wanheimer Straße. Vereinsvertreter und Politiker diskutierten gemeinsam in gemütlicher Runde mit der Verwaltung. So soll es sein, so ist es Brauch im Bezirk Mitte...
Verantwortlich auch dafür das schmunzelnd auch "KuK-Monarchie" genannte Duo Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski und Bezirksbürgermeister Mitte Heinrich Klose.
BV Mitte
Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski und Bezirksbürgermeister Mitte Heinrich Klose Minnesänger-Duo im Pulp
Fotos Manfred Schneider

Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim
„Selbstbestimmt leben in Bissingheim - haushaltsnahe Dienstleistungen“ lautet das Thema des Gesundheitstreffs Wedau-Bissingheim der Kommunalen Gesundheitskonferenz am kommenden Mittwoch, 28. Januar. Von 17 bis 19 Uhr wird im Seniorentreffpunkt Bissingheim auf der Hermann-Grothe-Straße 96 in Bissingheim fachkundig und kostenlos über die Möglichkeiten der selbstständigen Lebensführung durch Hilfsangebote beraten.

Kultige Taschen zeigen ExtraSchicht-Banner
Modischer Schick statt Entsorgung: Aus den bunten Werbebannern der ExtraSchicht - der Nacht der Industriekultur von 2008 hat die Ruhr Tourismus GmbH trendige Taschen fertigen lassen. Damit setzt der Veranstalter des Kult(ur)events auf umweltfreundliches Recycling und schafft gleichzeitig einzigartige Accessoires. Denn jede der Taschen aus LKW-Plane ist ein echtes Unikat. Hergestellt wurden die Taschen für Fans der ExtraSchicht und des Ruhrgebiets in den Werkstätten des Essener Franz Sales Hauses, einer Einrichtung für behinderte Menschen. Bereits zum zweiten Mal sind auf diese Weise die ExtraSchicht-Banner zu gleichermaßen kultigen und praktischen Begleitern für die Freizeit geworden. Dabei ist die Auflage auch in diesem Jahr limitiert, nur wenige Stück stehen zur Verfügung. Erhältlich sind diese bei der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86 und kosten 20,00 € das Stück.

Wolfgang Krause, AWO-Duisburg: „Man kann bei unserer Institution von einem „Gemischtwarenladen“ reden
Wohlfahrtsverband legt Bilanz der Hilfen für das Jahr 2008 vor - AWO-Duisburg unterstützte im vergangenen Jahr 35.000 Menschen
Die AWO-Duisburg und ihre Töchtergesellschaften konnten im vergangenen Jahr einer Vielzahl von Menschen in unserer Stadt helfen. Dazu gehört die Schuldnerberatung ebenso wie die häusliche Pflege oder das Leben in einem Seniorenzentrum. Die AWO-Duisburg betreibt den Lernbauernhof Ingenhammshof und den Bauspielplatz in Neumühl. Die Übersicht über den Einsatz der mehr als 600 hauptamtlichen Mitarbeiter der AWO-Duisburg und ihrer Tochtergesellschaften zeigt auch, wo den Menschen in dieser Stadt besonders der Schuh drückt.

Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg: „Man kann bei unserer Institution von einem „Gemischtwarenladen“ reden. Die Dienstleistungen reichen von Babyschwimmen bis hin zur Sterbehilfe. Da das Thema der Migration in Duisburg ein Schwerpunkt ist, werden die interkulturellen Kompetenzen unserer Mitarbeiter ausgebaut.“

• Verband beschäftigt über 670 Mitarbeiter
• 100 neue Mitarbeiter eingestellt
• Geschäftsführer Wolfgang Krause sieht AWO-Duisburg wirtschaftlich gesund
• Vielfalt der Hilfen zeichnet die AWO-Duisburg aus

Die AWO-Duisburg hat eine Bilanz der Hilfen im Jahr 2008 gezogen. Der Wohlfahrtsverband hat gemeinsam mit seinen Tochtergesellschaften insgesamt 35.000 Menschen seine Hilfen und Dienstleistungen ermöglicht. Geschäftsführer Wolfgang Krause sagte in einem Pressegespräch am Freitag im AWO-Soniorenzentrum in Duissern:
„Unser Verband steht für Hilfe. Uns ist es wichtig, dass die Menschen wissen, dass sie mit ihren Problemen bei uns die richtigen Ansprechpartner finden.“ Der Geschäftsführer betonte, dass die AWO-Duisburg wirtschaftlich gesund sei und aus dieser guten Position ihre Verantwortung für die Gemeinschaft wahrnehme.
Krause: „Fast 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dort im Einsatz, wo die Menschen uns brauchen. Unsere Altenpflege genießt einen ausgezeichneten Ruf. Wir unterstützen aber auch Familien mit Erziehungsproblemen, sind in der Schuldnerberatung tätig und bieten Deutschunterricht für Zuwanderer. Und wir haben Kurse fürs Babyschwimmen im Programm der Familienbildungsstätte.“ Die AWO-Duisburg trage über die Tochtergesellschaft AWOcura die Verant ortung für fünf Seniorenzentren mit 420 Bewohnern, über 500 ambulant ge pflegte Menschen und mehr als 900 Hausnotrufkunden. Den Lernbauernhof Ingenhammshof in Meiderich besuchten allein 170 Schulklassen, um ein Stück Natur mitten in der Stadt zu erleben. Die Mitarbeiter des Bauspielplatzes in Neumühl mit seinem täglichen Mittagstisch zählten 2008 mehr als 6500 Besucher.

600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz
Dabei sieht Wolfgang Krause zugleich, dass in Zeiten knapper Kassen Solidarität und Nachbarschaftshilfe eine immer größere Rolle spielen. Mit unseren Beratungs- und Begegnungszentren, unseren Seniorentreifs und den 13 Orts- vereinen in allen Stadtbezirken haben wir die Basis für ehrenamtliches Engagement geschaffen.“ Über 600 freiwillige Helferinnen und Helfer seien für den Verband engagiert. Deutlich über 200 neue Mitglieder habe man allein im Jahr 2008 für die AWO-Duisburg gewinnen können. Mehr als 6500 vorwiegend ältere Menschen besuchen regelmäßig einmal pro Woche die Begegnungs- und Beratungszentren und Seniorentreffs.
„Sehr gut“ für die Pflege-„Smiley“ für die Köche
Eine starke Position habe der Verband über die Tochtergesellschaft AWOcura im Bereich der Pflege entwickelt, sagte Wilma Katzinski am Freitag. Die Geschäftsführerin der AWOcura macht deutlich: „Wir legen Wert auf Qualität und Menschlichkeit in der Pflege. Wir engagieren uns dabei besonders bei der Umsetzung neuer Konzepte für demenziell erkrankte Menschen.“ Die fünf Häuser der AWOcura werden regelmäßig vom Medizinischen Dienst der Pflegekassen und der Heimaufsicht überprüft. „Beanstandungen gibt es nicht“, so Wilma Katzinski. Vielmehr werden die Einrichtungen sehr positiv beurteilt. Als Beispiele nannte sie die Note „sehr gut“ für die Tagespflege in Walsurn-Vierlinden oder die Auszeichnung mit dem Smiley des Landes Nordrhein-Westfalen für die besondere Hygiene in den Küchen der Seniorenzentren.
Wilma Katzinski sagte weiter: Eines der wichtigen Themen für die Zukunft sei en geeignete Wohnformen für ältere Menschen. „Wir erkennen das Bedürfnis nach Sicherheit und geeigneten Hilfen für das Leben in der eigenen Wohnung.‘ Die AWO-Duisburg will deshalb in Wanheimerort, direkt in Nachbarschaft zum Seniorenzentrum Im Schlenk, etwa 40 seniorengerechte Woh nungen und Apartments bauen.
Ein Viertel der unter 25-Jährigen haben Migrationshintergrund Karl-August Schwarthans, der Geschäftsführer der AWO-lntegrations gGmbH, wies auf den demografischen Wandel in Deutschland, aber auch in der Stadt hin. „Fast jedes zweite Kind, das in Duisburg zu Welt kommt, verfügt über ei nen Migrationshintergrund. In der Gruppe der unter 26-Jährigen liege der An teil der Duisburger mit Zuwanderungsgeschichte bereits jetzt bei über 25 Pro zent.
Wir müssen dem Rechnung tragen, indem wir unsere Angebote so ausrichten, dass sie die speziellen Bedürfnisse von Migranten berücksichtigen“, so Schwarthans. Deshalb seien in der AWO-Integrations gGmbH über 50 Prozent der 76 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nichtdeutscher Herkunft, „Wir bieten nicht nur Hilfe an, wir gestalten unsere Angebote auch so, dass die Menschen diese Hilfen auch annehmen können und wollen“, so Schwarthans.

Schuldnerberatung betreute 1004 Haushalte
Die schwierige wirtschaftliche Situation der Stadt Duisburg mache sich bei der Nachfrage nach Schuldnerberatung deutlich, Im vergangenen Jahr leistete die AWO-Einrichtung im Duisburger Norden 1004 Beratungen aus dem Teufels kreis von Zins- und Zinseszins. Die Verschuldung privater Haushalte sei in Duisburg besonders hoch. „Dabei darf man nicht übersehen, dass bei über 50 Prozent der Fälle Arbeitslosigkeit für die finanzielle Schieflage verantwortlich sei. „Gerade wer ohnehin nur knapp mit dem Geld auskommt, kann den Verlust des Arbeitsplatzes nicht mehr finanziell kompensieren“, so Schwarthans.
Die AWO-Duisburg schafft dagegen selbst neue Arbeitsplätze. „Wir haben im vergangenen Jahr 100 neue Mitarbeiter eingestellt“, so Wolfgang Krause. Be sonders erfreulich sei es, dass über Maßnahmen wie Gemeinwohlarbeit oder die Ausbildung zum Alltagsbegleiter auch Menschen, die über Jahre keine fes te Anstellung finden konnten, wieder ins Berufsleben integriert werden konnten. Die AWO-Tochter Zukunft Arbeit sehe sich da erfolgreich in der Pflicht. Ingesamt 42 Teilnehmer an den Maßnahmen fanden im Anschluss eine Festanstellung.
Serva GmbH als jüngste AWO-Tochter
Die AWO-Duisburg trage dabei auch zur Arbeitsplatzsicherheit bei. „Wir haben gegen den Trend zum Outsourcen die Serva als Dienstleister für unsere Senio renzentren gegründet und damit über 100 Mitarbeitern eine verlässliche Perspektive ermöglicht“, so Wolfgang Krause.
Insgesamt sieht er den Wohlfahrtsverband für das laufende Jahr gut positio niert. „Wir müssen uns aber auch darauf einstellen, dass wir gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Krise ganz besonders von den Menschen in der Stadt gebraucht werden“, sagte Krause am Freitag. Manu

v.l.: Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer AWO-Intergration gGmbH, Wilma Katzinski, Geschäftsführerin AWOcura GmbH, Wolfgang Krause, Geschäftsführer AWO-Duisburg e.V.
 

Kanalbauarbeiten in Duisburg-Friemersheim
Der Kanal auf der Kronprinzenstraße in Duisburg- Friemersheim ist sanierungsbedürftig und muss saniert werden. Die Kronprinzenstraße wird aus diesem Grund in dem Bereich zwischen der Marktstraße und der Geeststraße vom 26.01. - 06.02.09 vollständig gesperrt. Eine Umleitung ist für diesen Zeitraum ausgeschildert.

UDE: IAQ stellt Altersungleichheit bei Neueinstellungen fest - Chancen für Ältere bleiben schlecht

Die Einstellungschancen Älterer haben sich trotz steigender Alterserwerbstätigkeit nicht verbessert. Bei Neueinstellungen ist nur jeder 10. über 50 Jahre alt, während der Beschäftigungsanteil dieser Altersgruppe bei 22 Prozent liegt. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des Altersübergangs-Monitors. Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen untersucht hierbei im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und des Forschungsnetzwerks Alterssicherung den Übergang zwischen Erwerbsleben und Ruhestand.

Von 2002 bis 2006 wurden pro Jahr zwischen 600.000 und 700.000 Personen zwischen 50 und 64 Jahren in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung eingestellt, wie die Statistik der Bundesagentur für Arbeit ausweist. Mit jedem zusätzlichen Lebensjahr finden allerdings weniger Menschen einen neuen Job: Waren es 2006 bei den 50-Jährigen noch fast 100.000
Personen, so schafften es bei den 55-Jährigen nur 68.000, bei den 59-Jährigen nur ca. 25.000 Personen. Besonders wenige Neueinstellungen über 60 sind in Ostdeutschland und bei Frauen zu verzeichnen. Nach Einschätzung des IAQ-Wissenschaftlers Dr. Martin Brussig "wechseln viele Menschen ohne Beschäftigung bereits in diesem Alter in Altersrente, statt nochmals eine Beschäftigung aufzunehmen".
Die Eintrittsrate der Älteren -- die Neueinstellungen bezogen auf die Zahl der Beschäftigten in der Altersgruppe -- beträgt nur knapp 60 Prozent der Eintrittsrate der 30- bis 49-Jährigen. "Trotz stark steigender Anteile von Älteren an den Beschäftigten hat sich die Altersungleichheit bei Neueinstellungen bundesweit nicht verringert; in Ostdeutschland hat sie sogar stark zugenommen" stellt Dr. Martin Brussig fest.
Die Eintrittsraten der Älteren sind vor allem bei Niedrigqualifizierten und in jenen Branchen hoch, die generell eine hohe Fluktuation aufweisen. Dazu zählen insbesondere die Bauwirtschaft, Dienstleistungen für Unternehmen und das Gastgewerbe. "Die höheren Eintrittsraten sind hier keinesfalls als positive Entwicklung zu sehen, sondern weisen auf besondere Arbeitsmarktrisiken hin: Beschäftigungsverhältnisse werden häufiger beendet und neue begonnen", so der IAQ-Forscher. "Dabei besteht die Gefahr, dass mit zunehmendem Alter die Kette von Job- und Betriebswechseln reißt und in längere Phasen von Arbeitslosigkeit mündet." http://www.iaq.uni-due.de/auem-report/

Donnerstag, 22. Januar 2009 - Historischer Kalender
Bombe in Walsum erfolgreich entschärft
Der Kampfmittelräumdienst hat die am Vormittag bei Erdarbeiten gefundene Bombe im Bereich der Kreuzung Bahnhofstraße/Römerstraße in Vierlinden um 17:20 Uhr erfolgreich entschärft.  Da die Bombe mit einem Säurezünder ausgestattet war, hatte der Kampfmittelräumdienst bereits heute um 14 Uhr mit der Entschärfung begonnen. Sämtliche Sperrungen konnten aufgehoben worden.

Bombenfund in Duisburg-Walsum: Heute wird ab 16 Uhr entschärft
In Duisburg-Walsum wurde heute Vormittag bei Erdarbeiten eine Zehn-Zentner-Bombe aus dem II. Weltkrieg im Bereich der Kreuzung Bahnhofstraße/Römerstraße in Vierlinden gefunden. Da die Bombe einen Säurezünder hat wird der Kampfmittelräumdienst bereits heute, voraussichtlich um 16 Uhr, mit der Entschärfung beginnen. Die Walsumer Bevölkerung wird gebeten, Radio Duisburg eingeschaltet zu lassen. Wegen der Größe der Bombe ist ein Evakuierungsbereich von 500-Meter-Umkreis um die Fundstelle erforderlich.
Bis spätestens 13.30 Uhr muss der Evakuierungsbereich, betroffen sind dort circa 1.800 Menschen, geräumt werden. Als Aufenthaltsraum für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger steht die Schule Am Driesenbusch bereit. Im Bereich 500 bis 1.000 Meter um den Fundort ist aus Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die Menschen (betroffen sind ca. 6.500 Bewohnerinnen und Bewohner) sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 13.30 Uhr nicht mehr gestattet.
Im Evakuierungsbereich liegen das Allwetterbad Walsum sowie die Frankenschule. In der Sicherheitszone liegen zudem zahlreiche öffentliche Einrichtungen. Das Evakuierungsgebiet sowie die Sicherheitszone werden für den Verkehr gesperrt. Betroffen sind folgende Straßen: Römerstraße, zwischen Herzogstraße und Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße, Bahnhofstraße, von Vennbruchstraße bis Kreuzung Römerstraße, Königstraße, von Römerstraße bis Kaiserstraße und Franz-Lenze-Platz.
Die Buslinien 905, 919 und SB 40 fallen in diesem Bereich ab 13 Uhr aus. Die Sperrung gilt darüber hinaus für alle Straßen innerhalb des Sicherheitsbereiches.
Mitarbeiter des Ordnungsamtes suchen die Anwohner und die betroffenen Gewerbebetriebe auf und informieren sie über die Verhaltensmaßnahmen.
Beginn und Ende der Entschärfung werden durch Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben; Infos hierzu gibt es auch über Call Duisburg unter 0203/94000. Bombenfund  Gebiet

Haniel-Mitarbeiter spendeten
Im Rahmen der vergangenen Weihnachtsfeier haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Haniel Holding Spenden für soziale Projekte in Duisburg-Ruhrort gesammelt. Durch den Verkauf von Weihnachtstassen und Losen kamen 2.100,- Euro zusammen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Corporate Communications rundeten den Betrag schließlich auf 2.500,- Euro auf.  Die finanzielle Unterstützung lässt der Konzern zu jeweils gleichen Teilen dem Kinder- und Jugendtisch e.V. "Immersatt" sowie dem "Mütterzentrum Duisburg" zugute kommen.

Aus den Händen von Haniel-Prokuristin Jutta Stolle (Bildmitte) nahmen Ralf Menrad vom Kinder-& Jugendtisch "Immersatt" (2.v.li) und das Gründungs- und Vorstandsmitglied des seit 20 Jahren bestehenden "Mütterzentrum", Cordula Feldmann (2.v.re.), die Spendenbeträge - schön verpackt in einer "Weihnachtstasse"  - entgegen. Weiter im Bild sind Cengiz Beden (Immersatt) und Jennifer Gehres vom Mütterzentrum (rechts)zu sehen.  Manfred Schneider

Französische Woche in Duisburg

Bereits zum vierten Mal findet in Duisburg vom 22. bis 31. Januar 2009 eine französische Woche statt.
Am 22. Januar 1963 schlossen der damalige Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle den Élysée-Vertrag, der das Fundament für die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich nach dem 2. Weltkrieg war. Am 40. Jahrestag der Unterzeichnung des Deutsch-Französischen Vertrages haben die beiden Regierungschefs Jacques Chirac und Gerhard Schröder den 22. Januar zum deutsch-französischen Tag ausgerufen, der jedes Jahr in allen Bildungseinrichtungen beider Länder begangen werden soll.
An der französischen Woche sind beteiligt: Die Stadt Duisburg, die Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg e.V., die Stadtbibliothek, die Folkwang Hochschule - Standort Duisburg, das Lehmbruck-Museum, die VHS, das Filmforum und der Verein für Literatur und Kunst Duisburg.

Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen: Steuerklassenwechsel für höheres Elterngeld ist kein Rechtsmissbrauch
Ehegatten dürfen vor der Geburt eines Kindes die Steuerklasse wechseln, um höheres Elterngeld zu beziehen. Das hat das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (LSG NRW) jetzt in zwei Urteilen als erstes Landessozialgericht in Deutschland entschieden (Urteile vom 12.12.2008 – Az. L 13 EG 40/08 sowie vom 16.01.2009 – Az. L 13 EG 51/08).
Einen Steuerklassenwechsel zur Erhöhung des Nettoeinkommens vor der Geburt, nach dem sich die Höhe des Elterngelds richtet (§ 2 Abs. 1 und Abs. 7 Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz – BEEG - ), schlössen weder das BEEG noch das Steuerrecht aus. Insbesondere Rechtsmissbrauch könne den betroffenen Eltern nicht vorgeworfen werden, wenn sie eine legale steuerrechtliche Gestaltungsmöglichkeit nutzten. „Hätte der Gesetzgeber den Steuerklassenwechsel ausschließen wollen, hätte er dies im Gesetz bestimmen können“, begründete der zuständige 13. Senat des Landessozialgerichts in Essen sein Urteil. Er verwies zum Vergleich auf die Regelung des § 133 Absatz 3 Sozialgesetzbuch 3 (SGB 3), der einen gezielten Steuerklassenwechsel von Ehegatten zur Erhöhung des Arbeitslosengeldes ausdrücklich ausschließt. Dagegen hätten bei der Beratung des Elterngeldgesetzes im Bundestags Abgeordnete der Regierungsparteien den Wechsel in eine andere Steuerklasse für möglich gehalten. Eine entgegenstehende Absicht des Gesetzgebers finde sich auch sonst weder im Text noch in der amtlichen Begründung des Gesetzes. Vor diesem Hintergrund gebe es keine tragfähige Grundlage, die gesetzgeberische Entscheidung mit dem wenig greifbaren Argument des Rechtsmissbrauchs zu korrigieren.
Geklagt hatte im ersten Fall (L 13 EG 40/08) eine Beamtin im Landesdienst, die fünf Monate vor der Geburt ihrer Tochter von der Lohnsteuerklasse IV in die Klasse III gewechselt hatte. Allerdings verdiente ihr Ehemann nur unwesentlich weniger als sie, weshalb die Steuerklassenkombination III/V bis zum Jahresende zu einem überhöhten Lohnsteuerabzug geführt hatte. Andererseits erhöhte der Lohnsteuerklassenwechsel den Elterngeldanspruch der Klägerin insgesamt um rund 1000 Euro, hätte ihn die zuständige Elterngeldkasse nicht als missbräuchlich abgelehnt. Diese Ablehnung hat das LSG jetzt, ebenso wie vor ihm das Sozialgericht Dortmund (Az. S 11 EG 40/07), korrigiert. Die Entscheidung ist aber noch nicht endgültig, weil das LSG wegen der Bedeutung der Rechtssache die Revision zum Bundessozialgericht zugelassen hat.
Der zweite Fall (L 13 EG 51/08) betraf eine Bankkauffrau. Sie war sieben Monate vor der Geburt ihres Sohnes von der Lohnsteuerklasse IV in die Lohnsteuerklasse III gewechselt, obwohl ihr Bruttoeinkommen sogar um 200 Euro geringer war als das ihres Ehemanns. Der Steuerklassenwechsel erhöhte ihr Elterngeld insgesamt um rund 800 Euro. Auch in diesem Fall hat das LSG die Revision zugelassen (Vorinstanz SG Aachen – Az. S 13 EG 36/07).

Bühne frei für den 46. Wettbewerb „Jugend musiziert“

Geübt wird schon lange und am kommenden Wochenende ist es endlich soweit: der 46. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ wird von Freitag, 23. Januar, bis Sonntag 25. Januar, für die Region Duisburg, Mülheim, Oberhausen und Dinslaken ausgetragen.
Die Niederrheinische Musik- und Kunstschule führt am kommenden Samstag, 24. Januar, von 9 bis 18 Uhr in ihrem Hauptgebäude auf der Duissernstraße 16 die Wertungsspiele für die Kategorie Baglama Solo und Baglama Ensemble durch.
Nachdem im Jahre 2004 dieser traditionsreiche, bundesweit größte Musikwettbewerb durch die Initiative der Duisburger Musikschule für das türkische Volksinstrument Baglama geöffnet wurde, hat sich diese Wertung in NRW etabliert. Beim kommenden Landeswettbewerb werden zum ersten Mal junge Baglamaspieler dabei sein, die im Regionalwettbewerb einen ersten Preis mit Auszeichnung erhalten haben. Die Wertungsspiele sind öffentlich, interessierte Besucher sind willkommen.

Kultur trifft Demenz im vierten Jahr
Eine enge Zusammenarbeit zwischen der Stadt Duisburg, vertreten durch die Kommunale Gesundheitskonferenz und der AlzheimerGesellschaft Duisburg e.V. ist die Basis der Veranstaltungsreihe "Kultur trifft Demenz". Die erste Veranstaltung findet am 4. Februar 2009 im Seniorenkino UCI KINOWELT statt.
Kunstliebende Menschen und Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sollen angesprochen werden.
So querdenkend, wie der Titel lautet, muss auch oft die Arbeit mit den demenziell veränderten Menschen sein. Einfach mal anders denken, Strukturen auflösen, Neues fühlen, wagen und tun ist auch ein Grundgefühl, das der Kunst nicht fremd ist.
Neue Welten zu schaffen, seien es nun Klangwelten, Bilder oder der Zauber der Welt der Sprache ist die faszinierende Aufgabe von Kunst. Neue Welten im Kopf sind es auch, in denen demenziell veränderte Menschen ihren Halt im Leben finden.

Ausgaben von 4 900 Euro je Schülerin und Schüler an öffentlichen Schulen im Jahr 2006
Im Jahr 2006 gaben nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die öffentlichen Haushalte durch­schnittlich 4 900 Euro für die Ausbildung einer Schülerin beziehungsweise eines Schülers an öffentlichen Schulen aus. Das waren 200 Euro mehr als im Vorjahr.

Infoveranstaltung im BIZ: Bedeutung des Zeitmanagements für den Berufseinstieg
Am Donnerstag, den 29. Januar 2009, findet von 16:00 bis 18:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg ein Vortrag über die Bedeutung des Zeitmanagements für Berufseinstieg und Berufstätigkeit statt. Die Organisation des Alltags analysieren, störende Elemente beschreiben und bewerten lernen, das Einhalten von Erwartungen und formalen Vorgaben, aber auch die Frage danach, wer Herrscher meiner Zeit ist. All dies und noch zahlreiche andere Aspekte werden Gegenstand des Vortrags sein. Ziel ist, ein besseres Zeitmanagement für den beruflichen Alltag zu entwickeln.  Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht verpflichtend, aber per E-Mail gewünscht: Duisburg.Mitte-Team271@Arbeitsagentur.de.

Sozialgericht Düsseldorf: Kein Unfallversicherungsschutz bei familiärer Hilfe beim Hausbau
Der Ehemann der Klägerin hatte seiner Tochter und deren Verlobtem beim Neubau ihres Einfamilienhauses geholfen. Nach 2,5 Stunden war er von der Leiter gefallen, als er ein Mauerstück wegstemmte, und hatte sich eine Beckenringfraktur zugezogen. Die Beklagte hatte Versicherungsschutz abgelehnt, da der Ehemann der Klägerin weder als Beschäftigter noch wie ein solcher tätig geworden sei. Seine Tätigkeit sei eine freund­schaft­liche Gefällig­keits­leistung gewesen. Außerdem bezweifelte die Beklagte die geplante Dauer des Arbeitsein­satzes. Zunächst war von 2 Tagen gesprochen worden, danach von 14 Tagen.
Das Gericht bestätigte die Auffassung der Beklagten und stützte sich dabei auf die ständige Rechtsprechung des Bundessozialgerichts. Danach werde wie ein Versicherter tätig, wer eine ernstliche, dem fremden Unternehmen dienende Tätigkeit verrichte, die dem Willen des Unternehmers entspreche, die auch im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses verrichtet werden könnte und die im Hinblick auf die konkreten Umstände einer Tätigkeit auf Grund eines Beschäftigungsverhältnisses ähnlich sei. Dies sei auch unter Verwandten möglich. Ein Verwandter werde aber dann nicht wie ein Beschäftigter tätig, wenn die Tätigkeit nach Art, Umfang und Zeitdauer durch das ver­wandt­schaftliche Verhältnis geprägt sei. Je enger die verwandtschaftliche Beziehung sei, desto eher erscheine die Annahme ge­rechtfertigt, dass es sich um Gefälligkeitsdienste handele. Das Gericht ließ dahinstehen, welche der Angaben zur geplanten Dauer des Arbeitseinsatzes zutraf. Jedenfalls sei die Hilfeleistung noch familiär ge­prägt. Bei der Nähe der verwandtschaftlichen Beziehung zwischen Vater und Tochter sei eine solche Gefälligkeit zu erwarten gewesen. Urteil vom 9. Dezember 2008 - Az. S 6 U 119/06 - (nicht rechtskräftig)

13% weniger Tote auf deutschen Straßen im November 2008
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) starben im November 2008 288 Menschen auf deutschen Straßen. Das waren 42 Personen oder 13% weniger als im November 2007. So wenige Verkehrstote wurden noch nie in einem November seit Einführung der Statistik im Jahre 1953 gezählt. Schon im November 2007 hatte die Zahl der Unfalltoten im Vergleich zum Vorjahr stark abgenommen (23%).

Duisburger Naturschutzbund
Rund 500 Leute gehören dem Duisburger Naturschutzbund an. Sie betreuen rund 500 Nistkästen für Vögel wie Meisen, Rotschwänze oder Eulen. Die Nistkästen sind zwar über das gesamt Duisburger Stadtgebiet verteilt; die meisten gibt es aber im Norden und Westen.
"Wir kümmern uns auch um die Fledermäuse," berichtet Hinke. "Wir kartieren ihre Quartiere. Wenn es keine natürlichen Unterschlupfmöglichkeiten gibt, hängen wir auch Fledermauskästen auf. Wir treiben Öffentlichkeitsarbeit für Fledermäuse. Wir zeigen, ob und wie sie leben."
Schulbesuche oder der Bürgerfunk im Radio Duisburg noch Randbereich, sind Amphibien wie Frösche, Kröten und Molche eine Tiergruppe, um die sich der Naturschutzbund kümmert. "Die Tiere wandern auf dem Druchter Waldweg. Ein Krötenzaun und eine nächtliche Sperrung der Straße können wir hier als Erfolg verzeichnen."
Vögel, Eichhörnchen und Kaninchen - sie erobern sich den Lebensraum Stadt zurück. Der Grünspecht kommt wieder auf Brachflächen vor. Im Landschaftspark Nord sind auch wieder gefährdete Rote-Liste-Arten angesiedelt.
Im Landschaftspark Nord liegt auch das Duisburger Büro des Naturschutzbundes. Mit viel staatlicher Förderung könnte dort ein altes Labor unter ökologischen Gesichtspunkten umgebaut werden. Die größte Duisburger Umweltschutzgruppe kann dort in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiern. Ob es eine Geburtstagsfeier geben wird, kann der geneigte Leser ja selbst bei der Gruppe erfragen. Andreas Rüdig

Sonntagsführungen im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Eine Stunde Schifffahrtsgeschichte

Zu einer kurzweiligen Reise durch die Geschichte der Binnenschifffahrt lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt für kommenden Sonntag, 25. Januar, um 15 Uhr ein. Die einstündige Führung durch die Dauerausstellung des größten und umfassendsten Museums für die Geschichte der Binnenschifffahrt in Deutschland kosten einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis. Im Anschluss erleben die Besucher die Großfilmprojektion einer Rheinreise. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Infos: Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg; Tel. 0203-808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de, info@binnenschifffahrtsmuseum.

NRW-Exporte im November um 17 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im November 2008 Waren im Wert von 13,0 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 17,0 Prozent weniger als im November des Vorjahres. Der Wert der Importe unterschritt mit 15,0 Milliarden Euro das entsprechende Vorjahresergebnis um 5,1 Prozent.
Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27) fielen die Ausfuhren mit 8,7 Milliarden Euro ebenfalls um 17,0 Prozent niedriger aus als im November 2007. Auch bei den Importen aus den EU-Ländern war ein Rückgang um 5,0 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro zu verzeichnen. Für den Zeitraum von Januar bis November 2008 ermittelten die Statistiker einen Rückgang der Exporte um 0,6 Prozent auf 160,8 Milliarden Euro; der Wert der Importe stieg um 6,1 Prozent auf 175,5 Milliarden Euro.

Mittwoch, 21. Januar 2009 - Historischer Kalender
Fotowettbewerb „Wir sind DU!“ geht in die Schlussrunde
Der Fotowettbewerb „Wir sind DU!“, ausgeschrieben vom Referat für Integration der Stadt Duisburg, geht in die letzte Phase. Beiträge können noch bis zum 31. Januar eingereicht werden. Thema des Wettbewerbs ist das interkulturelle Leben in Duisburg, die Vielfalt der Kulturen, der Herkunft der Menschen und ihr gemeinsames Miteinander. Teilnehmen können auch Menschen, die außerhalb wohnen. Voraussetzung ist nur, dass das gewählte Motiv einen Bezug zu Duisburg hat.

Fotobeiträge können per E-Mail oder auf CD eingereicht werden. Eine unabhängige Jury prämiert die drei besten Fotos mit Geldpreisen in Höhe von je 300, 200 und 100 Euro. Die schönsten Fotos veröffentlicht das Referat außerdem in einem neuen Internetportal, das Anfang März ans Netz geht. Geplant ist auch eine Ausstellung mit den eingegangenen Fotographien.
Einsendungen an fotowettbewerb@stadt-duisburg.de oder an das Referat für Integration, Gutenbergstrasse 24, 47051 Duisburg. Den Fotos ist ein Bewerbungsformular mit den Kontaktdaten beizufügen, das im Internet unter www.stadt-duisburg.de/zuwanderung zu finden ist. Weitere Infos unter 0203 - 283 6913.

VHS: "Schnellschreiben am PC mit dem 10-Finger-System"
"Tastaturtraining - Schnellschreiben am PC mit dem 10-Finger-System" lautet der Titel eines Seminars der Volkshochschule im Schul- und Kulturzentrum Schulallee in Rumeln-Kaldenhausen. Die Veranstaltung umfasst sieben Einheiten und findet statt von Montag, 26. Januar, bis Montag, 16. März, jeweils in der Zeit von 17 bis 19 Uhr.
Der Kurs basiert auf neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen der Hirnforschung. Es wurden neue Lehr- und Lernmethoden entwickelt, mit denen die Merkfähigkeit des Gehirns gesteigert werden kann. Die Veranstaltung ist auch geeignet für junge Leute, die für die Schule, die Ausbildung oder den Beruf ihre Schreibfähigkeit am PC verbessern wollen.
Das Entgelt beträgt 60 Euro. Der Preis für das Lehrbuch ist darin enthalten. Schüler und Auszubildende können eine Ermäßigung des Kursgeldes erhalten.

VHS: "Überwindung von Redehemmungen"

Ein Wochenendseminar zur "Überwindung von Redehemmungen" bietet die Volkshochschule im Gebäude auf der Königsstraße 47 am 6. und 7. Februar an. Die Veranstaltung dauert freitags von 18.30 bis 21.30 Uhr und wird am Samstag von 10 bis 17 Uhr fortgesetzt. Unter Leitung von Sandra Hartwig lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Redeangst zu verringern und frei vor Gruppen zu sprechen. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

NRW: 2,18 Millionen Schüler an allgemeinbildenden Schulen
2 179 019 Schülerinnen und Schüler besuchen im zurzeit laufenden Schuljahr eine allgemeinbildende Schule (ohne Weiterbildungskollegs) in Nordrhein-Westfalen. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sind das 44 111 (-2,0 Prozent) weniger als im Schuljahr 2007/08.
695 336 (-3,6 Prozent) Schülerinnen und Schüler besuchen im Schuljahr 2008/09 eine Grundschule, 593 080 (+0,7 Prozent) ein Gymnasium, 320 895 (-1,7 Prozent) eine Realschule, 232 814 (+0,3 Prozent) eine Gesamtschule und 216 643 (-7,1 Prozent) eine Hauptschule. (IT.NRW)

NRW-Bauproduktion sank im November um 1,9 Prozent
Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im November 2008 um 1,9 Prozent niedriger als im November 2007. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ging dabei die Bauleistung sowohl im Hochbau (-0,3 Prozent) als auch im Tiefbau
(-3,7 Prozent) zurück. Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker für den öffentlichen Hochbau (-13,1 Prozent) und den Wohnungsbau (-5,0
Prozent) Produktionseinbußen gegenüber November 2007. Dagegen stieg die Produktion im gewerblichen und industriellen Hochbau um 6,2 Prozent. Im Bereich des Tiefbaus stieg die Bauleistung im gewerblichen und industriellen Tiefbau um 0,2 Prozent, während im Straßenbau (-5,7 Prozent) und sonstigen öffentlichen Tiefbau  (-7,5 Prozent) Rückgänge hingenommen werden mussten. (IT.NRW)

Dienstag, 20. Januar 2009 - Historischer Kalender
Duisburg kann mit einem Betrag in beachtlicher zweistelliger Millionenhöhe aus Konjunkturpaket II rechnen
Bei einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland am Dienstag in Berlin auch über das von der Bundesregierung beschlossene Konjunkturpaket II gesprochen. Die Bundeskanzlerin stellte für Duisburg Fördermittel in beachtlicher zweistelliger Millionenhöhe in Aussicht. Die Mittel will der Bund bis Ende Februar freigegeben haben. Wenn auf Landesseite die Vorbereitungen planmäßig laufen, können bereits im März erste Maßnahmen mit Geldern aus dem Konjunkturpaket II in Angriff genommen werden. Die Bundeskanzlerin betonte, dass 65 Prozent der zur Verfügung gestellten Mittel für Maßnahmen im Bildungsbereich bestimmt seien und 35 Prozent für Infrastrukturmaßnahmen. Mindestens die Hälfte der Gelder müsse noch im laufenden Jahr ausgegeben werden. Oberbürgermeister Sauerland, der eine Liste mit möglichen Maßnahmen im Gepäck hatte, bedankte sich bei der Bundeskanzlerin für die Unterstützung. Die von der Verwaltung zusammengestellten Projekte müssen jetzt in den politischen Gremien der Stadt beraten und beschlossen werden. Damit kann Duisburg deutliche mehr im investiven Bereich anpacken als in der Vergangenheit.

Informationen zum Ausbildungsberuf des Automatenfachmanns im BIZ
Am Donnerstag, den 22. Januar 2009, findet von 16:00 bis 17:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg eine Vortragsveranstaltung zu dem neuen Ausbildungsberuf des Automatenfachmanns, der Automatenfachfrau statt. Als Experte vor Ort wird Alfred Walzer, Inhaber der Firma Walzer Elektronik Vertriebsgesellschaft mbH, über die Berufsaussichten in diesem interessanten neuen Berufsfeld berichten. Sein Betrieb war einer der Ersten, der diesen neuen Ausbildungsberuf angeboten hat. Er kann damit aus unmittelbarer Anschauung von den Anforderungen und Voraussetzungen der Berufsausbildung zum Automatenfachmann, zur Automatenfachfrau informieren.
Die Veranstaltung wendet sich an Ausbildungsstellensuchende. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Informationen zum Seiteneinstig ins Lehramt
Am Donnerstag, den 22. Januar 2009, findet von 14:00 bis 17:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg die Bezirksregierung Düsseldorf über Möglichkeiten zum Seiteneinstieg ins Lehramt informieren.
In einigen Lehrämtern und Fächerkombinationen gibt es einen deutlichen Mangel an Berufsanfängern. Die Einstellungsbehörden haben darauf reagiert und den Schuldienst auch für Personen ohne reguläre Lehrerausbildung geöffnet. Die Bezirksregierung informiert an diesem Nachmittag Hochschulabsolventen, welche Möglichkeiten zum Seiteneinstieg gegeben sind und wie das Bewerbungsverfahren abläuft.

Cafe Steinbruch heute: gitarrissimo mit IAIN MATTHEWS (UK) – eine Legende: Gitarre unter dem Arm, voller Leidenschaft und die Augen geradeaus gerichtet
Wenn Künstler als “Legende” bezeichnet werden, dann hat das meist entweder mit dem Alter oder der Qualität der Musik zu tun. Nur wenige werden an beidem gleichzeitig gemessen. Einer von ihnen ist zweifellos Iain Matthews. Mit seiner Band Matthews Southern Country hatte er einen Nummer 1-Hit in England mit ihrer Version des Joni Mitchell-Songs „Woodstock“. Auf dem Höhepunkt ihres Erfolges entschied sich Matthews, eine Solokarriere zu starten. Alles in allem ist Iain Matthews bereit – Gitarre unter dem Arm, voller Leidenschaft und die Augen geradeaus gerichtet – für weitere Taten und immer auf Ballhöhe seines bereits 37 Jahre andauernden Spiels. 

Im Saal // Beginn: 20h // Eintritt: AK: 12 Euro // Tickets im Steinbruch ****Shuttle Service

Finanzen der gesetzlichen Sozialversicherung im 1. bis 3. Quartal 2008
In der gesetzlichen Sozialversicherung ergab sich nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes in den ersten drei Quartalen 2008 insgesamt ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit (in Abgrenzung der Finanzstatistik) von 2,4 Milliar­den Euro. Erfahrungsgemäß gibt es im vierten Quartal jedoch hohe Zuflüsse in die gesetzliche Sozialversicherung, die voraussichtlich im Jahresergebnis zu einem Über­schuss führen. Die gesetzliche Sozialversicherung umfasst die gesetzliche Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung, die Alterssicherung für Landwirte sowie die Bundesagentur für Arbeit (einschließlich Versorgungsfonds).

Frohsinn lädt zur Mitgliederversammlung
Der Männerchor Quartettverein Frohsinn 1945 Duisburg-Wedau lädt ein zu seiner Jahreshauptversammlung am 21.01.2009, 19 Uhr, im Probetraum des Kath. Pfarrheimes Wedau. Die Planung des Jahreskonzertes am 24.05.2009 in der ev. Kirche Wedau sowie des Weihnachtskonzertes am Vorabend zum 3. Advent in der kath. Kirche Wedau sind neben den vorgesehenen Aktivitäten die Schwerpunkte im Jahre 2009. Des Weiteren sind sangesfreudige Herren eingeladen, unverbindlich einmal einen Probeabend, mittwochs um 17.15 Uhr, im Kath. Pfarrheim Kalkweg 189 in Wedau zu besuchen. Weitere Informationen findet man auch unter:: www.maennerchor-frohsinn-wedau.de

NRW-Industrieproduktion im November um 6,1 Prozent niedriger als vor Jahresfrist
Der nordrhein-westfälische Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe (einschl. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) lag im November 2008 bei 103,0 Punkten (Basisjahr 2000 = 100) und verringerte sich damit gegenüber November 2007 um 6,1 Prozent. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, verringerte sich die Produktionsleistung gegenüber dem Vormonat (Oktober 2008) - von Saison- und Zufallsschwankungen bereinigt - um 0,7 Prozent.
Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresergebnis hat sich im November 2008 die Produktion von Verbrauchsgütern um 3,4 Prozent erhöht; dagegen mussten bei der Herstellung von Gebrauchsgütern (-3,6 Prozent), Investitionsgütern (-6,0 Prozent), und Vorleistungsgütern (-9,6 Prozent) Rückgänge hingenommen werden. (IT.NRW)

Programmieren dynamischer Webseiten mit PHP
 Dynamische Internetseiten, die auf Datenbanken zugreifen können, sind für die Kommunikation mit dem Internetnutzer unerlässlich. Wie man solche Websites programmieren kann, vermittelt das Seminar "Programmieren dynamischer Webseiten mit PHP" der Volkshochschule. Das Seminar beginnt am Donnerstag, 29. Januar, um 19.15 Uhr und findet an zehn Abenden statt.

Montag, 19. Januar 2009 - Historischer Kalender
Ende der Allianzgebetswoche
"Durch den Glauben leben wir konsequent" heißt es am Samstag, dem 17.1.2009 in der Allianzgebetswoche. Die Marienkirche in der Innenstadt bietet um 9 Uhr ein Gebetsfrühstück an. Hebräer 11, 24 ff ist der Predigttext an diesem Tag. "Die Geschichte um Mose, seine Aussetzung, Rettung und seine weitere Lebensgeschichte ist ja bekannt," berichtet Stephan Blank, Pfarrer an der Marienkirche. "Mose hat die gewohnten Trampelpfade verlassen. Jeder kann sich ja überlegen, wie in seinem eigenen Leben die gewohnten Pfade verlassen kann. Fehlschläge sind dabei möglich. Gottes Vergebung ist versprochen.
Der Bibeltext will zur Geduld, Hoffnung und Leidensbereitschaft aufrufen. Der Autor lädt uns als Gemeinde und als Einzelne dazu ein, auf die biblische Botschaft zu vertrauen. Der Glaube bedeutet gute Zuversicht, Gewissheit, Heil, Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht, und die Sicherheit, dass das Leben gelingen wird. Der Glaube ist eine Lebensgrundhaltung. Glaubensmüde, Bedrängte und Zweifler werden eingeladen, die Lebensqualität des Glaubens kennenzulernen. Wir werden vor der Resignation bewahrt und konzentrieren uns so auf die DInge, die wirklich wichtig sind im Leben." Nach der kurzen Andacht gibt es - wie aus den Vorjahren gewohnt - ein reichhaltiges Frühstück. Die Gemeinde hat sich wirklich viel Mühe gegeben, um die Tische ansprechend zu dekorieren. Andreas Rüdig

Der Januar für Kinder in den Stadtbibliotheken
Kaum sind die Winterferien vorbei, startet auch bereits wieder das umfangreiche Kinderprogramm in den Duisburger Stadtbibliotheken. Dazu gehören Vorlesespaß, Bastel- und Malaktionen sowie Bilderbuchkino für Kinder zwischen 3 und 8 Jahren. Das aktuelle Januarprogramm, das sich passend zur kalten Winterzeit präsentiert, liegt in allen Zweigstellen und der Zentralbibliothek zur Mitnahme aus. Alle Veranstaltungstermine des Kinderprogramms stehen auch im Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de. Für alle Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl auf 25 Kinder beschränkt. Anmeldungen sind deshalb in den jeweiligen Bibliotheken erforderlich. Eintritt wird nicht erhoben, da ein gültiger Bibliotheksausweis vorausgesetzt wird.

Mütterberatung
Bei der öffentlichen Mütterberatung in Duisburg-Laar, Schule Erzstraße, ändern sich ab Januar 2009 die Öffnungszeiten: Jeden zweiten Montag im Monat ist die Mütterberatung von 10 bis 11 Uhr erreichbar.

Absatz an versteuerten Zigaretten nahm im Jahr 2008 um 3,8% ab
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im Jahr 2008 in Deutschland 3,5 Milliarden Zigaretten weniger versteuert (? 3,8%) als im Vorjahr. Ebenfalls rückläufig war die versteuerte Absatzmenge von Feinschnitt (? 2,4%) und von Zigarren und Zigarillos (? 23,4%). Der gesunkene Absatz von Zigarren und Zigarillos ist vor allem auf die steuerliche Definitionsänderung für Eco-Zigarillos zurückzuführen, die seit dem 1. Januar 2008 mit dem höheren Steuersatz von Zigaretten besteuert werden. Der Absatz von Pfeifentabak stieg im Jahr 2008 um 17% gegenüber dem Vorjahr an.

Duisburg 2027 startet mit Fachvorträgen ins neue Jahr
Aufgrund der zahlreichen Anregungen aus den Auftaktveranstaltungen der Bürgerforen hat das Stadtentwicklungsdezernat eine Vortragsreihe zu wichtigen Themen der Stadtentwicklung organisiert. Experten aus verschiedenen Institutionen werden Einblicke in ihre Fachthemen geben. Die Reihe startet mit einem Vortrag von Heinrich Finger, Stadtplanungsamt Dortmund. Er stellt das Verfahren zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans in Dortmund vor. Im Anschluss erläutert Martin Linne, Leiter des Amts für Stadtentwicklung und Projektmanagement der Stadt Duisburg, die Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen des Projekts Duisburg 2027. Die Experten stehen für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 22. Januar um 19 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz", Schwanenstraße 5, Duisburg-Mitte statt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bürgerforen und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen. Weitere Themen der Vortragsreihe und Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben und sind unter www.duisburg2027.de zu finden.

NRW-Gastgewerbe: Umsätze im November unter Vorjahresniveau
Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im November 2008 nominal 3,2 Prozent weniger um als im November 2007. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 5,6 Prozent. Die Beschäftigtenzahl war um 0,2 Prozent niedriger als
im November 2007. Für den Zeitraum Januar bis November 2008 ermittelten die Statistiker für das Gastgewerbe insgesamt Umsatzrückgänge um 1,3 (nominal) bzw. 3,8 Prozent (real) gegenüber den ersten elf Monaten des Vorjahres.

"Anziehend schön" - Workshops für Kinder im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Im Rahmen der Sonderausstellung "Schätze der Seidenstraße. Schmuck und Textilien der Turkmenen" bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg Workshops für 8- bis 14-jährige Jungen und Mädchen an. Sie entdecken den prunkvollen Silberschmuck, prachtvolle Textilarbeiten und farbenfrohe Stickereien und lernen deren Funktion und Bedeutung in der Kultur der Turkmenen kennen.
Unter dem Motto "Anziehend schön" können die Kinder anschließend Schmuck nach dem Vorbild des traditionellen Kunsthandwerks herstellen. Los geht es am Sonntag, 25. Januar, von 14 bis 16 Uhr, der Unkostenbeitrag beträgt 4 Euro (Anmeldeschluss: 20. Januar unter Telefon (0203) 283-2656). Weitere Termine des Workshops sind: 22. Februar, 29. März und 19. April, jeweils 14 bis 16 Uhr. Anmeldung mindestens eine Woche vorher.

Goldener Oktober bescherte Landwirten in NRW Rekorderträge bei Zuckerrüben
Die Landwirte in Nordrhein-Westfalen erzielten bei der Zuckerrübenernte im Jahr 2008 mit 66,7 Tonnen je Hektar einen neuen Rekord. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf der Basis der "endgültigen Ernteschätzung" mitteilt, wurde damit das Rekordergebnis des Vorjahres um 0,3 Prozent übertroffen.
Ausschlaggebend für das gute Ergebnis war die günstige Herbstwitterung: Dies wirkte sich nicht nur auf den Rübenertrag aus, sondern auch der Zuckergehalt wurde von den Bauern als sehr
zufrieden stellend beurteilt.
Die insgesamt in Nordrhein-Westfalen geerntete Menge an Zuckerrüben fiel mit 3,6 Millionen Tonnen aber trotzdem um 13,3 Prozent geringer aus als im Vorjahr; dies ist in erster Linie
auf eine erneute Reduzierung der Anbaufläche um 13,6 Prozent zurückzuführen. (IT.NRW)

Samstag, 16. Januar 2009 - Historischer Kalender
TRAURIGER SAMSTAG IN DUISBURG
Nicht gemeinsam, sondern mit zwei Veranstaltungen wurde am Samstag nicht „gegen“ den Krieg im Gaza Streifen protestiert, sondern anscheinend vielmehr dafür. Der ehrliche Beobachter hatte nur das Gefühl, das man die Ressentiments kommentarlos übernommen hatte, wie diese von Stellen außerhalb Duisburgs den Demonstranten vorab anscheinend souffliert worden sind.

Am frühen Mittag auf dem Dellplatz (Foto links) waren rund 100 Israel Sympathisanten auf dem Dellplatz zusammengekommen, viele mit umgehängter Fahne mit dem Davidstern, und lauschten bei einer ruhig verlaufenen Kundgebung u.a. den Worten von Karl H. Klein-Rusteberg von der „Gesellschaft für Christlich–Jüdische Zusammenarbeit in Essen“, der ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen Glaubensbewegungen in den Städten des Ruhrgebietes doch in Frage stellte!

Man erinnere sich hier an die Redner bei der Einweihung der Merkez Moschee in Marxloh. Insbesondere wurde noch einmal die Kritik am Verhalten der Polizei laut, die eine Woche zuvor Israel-Fahnen aus einem Fenster an der Claubergstraße entfernt hatten, um diese vor „Milli Görüs“ Demonstranten zu schützen. „Dieses bringt die Tatsache, dass die Welt auf dem Kopf zu stehen scheint, nachdrücklich auf den Punkt!“, so Klein–Rusteberg.

Die Kritik gipfelte schließlich in den gleichen Forderungen, wie sie nur zwei Stunden Später von den Gegendemonstranten auf der Wanheimer Straße, dann allerdings an die Adresse Israels, kundgetan wurden, nämlich, dass man sich nicht einreden lassen solle, dass es eine „Gleichberechtigung“ der „Feinde Israels“ mit dem jüdischen Staat nicht hinzunehmen sei. Und mancher Demonstrant war hin und her gerissen, waren doch auf beiden Seiten Freunde zu finden, denen man beistehen wollte.

“Es wäre besser gewesen, wenn alle beteiligten Religionsgemeinschaften, Juden, Christen, Muslime und wer auch immer hier aus Duisburg gemeinsam nebeneinander einen Demonstrationszug gegen den Krieg durchgeführt hätten!“ so der Kommentar eines deutschen Bürgers am Straßenrand der Wanheimer Straße in Hochfeld!
Der Demonstrationszug der umstrittenen "Organisation für Würde und Rechte des Menschen" (HDR), war bei rund 2000 Teilnehmern nicht ganz so ruhig und besonnen wie jene auf dem Dellplatz. Ein riesiges Polizeiaufgebot war mit mehreren Hundertschaften und u.a. mit einer Pferdestaffel, einer Hundestaffel u.a. Einheiten bemüht, diesen in seinen Grenzen zu halten. Und auch der Duisburger Polizeipräsident Rolf Cebin (Foto re. mit Kapuze) war persönlich vor Ort, um die Situation im Blick zu haben und bei Bedarf richtig zu reagieren.
Am Platanenhof zwischen Hochfeld und Innenstadt beendeten die Organisatoren der Anti–Israel-Demonstration auf eigenen Wunsch vorzeitig. Der Grund: Durch Polizei abgeschirmt war am Marientor eine Gruppe von Gegendemonstranten zusammengekommen.
Das es sich nicht nur um eine Aktion einer palästinensischen Gruppe handelt, sondern alle Muslime Duisburgs gemeinsam gegen Israel demonstrierten, stimmt den außen stehenden Beobachter doch nachdenklich!
Zuvor war es bereits zu Zwischenfällen gekommen, als auf der Wanheimer Straße und am Brückenplatz plötzlich „Israel“ Flaggen hochgehalten wurden. Im ersten Fall wurden Knallkörper aus dem Demonstrationszug auf die „Pro–Israel–Anhänger“ geworfen. Besonnen reagierte die Polizei und stoppte sofort die Aktion!
Unschöne Szene, die mit Völkerverständigung und gemeinsamen Handeln gegen den Krieg im Gaza Streifen ebenfalls nichts mehr zu tun hatte, war das Verbrennen einer Israel-Fahne während des Umzuges! Von einer „Friedensdemonstration“ konnte da nicht mehr die Rede sein!
"Es ist verständlich, dass bei manchen die Emotionen hoch kochen", rechtfertigte Murat Yilmaztürk, Vorsitzender der HDR, das Geschehen.
Alles in Allem wurde am Samstag deutlich, dass das verantwortliche, politische Duisburg keine Veranstaltungen gemacht hat, die radikalen Kräfte der beteiligten Religionsgemeinschaften vorab in einem klärenden Gespräch in die Schranken zu weisen! Eine Chance wurde vertan, „gemeinsam“ gegen den Krieg in Gaza zu demonstrieren! HMo
 

RWE bereitet Gastransit aus dem Westen in die Slowakei vor
• Öffnung der Übergabestation Lanžhot
• Transit kann kurzfristig beginnen

Prag, den 16. Januar 2009 – Die durch die Gaskrise betroffene Slowakei könnte bald Gaslieferungen über das RWE-Transitnetz erhalten. RWE ist bereit, den Gastransport aus Deutschland über tschechisches Gebiet in die Slowakei aufzunehmen. Auf diese Lösung haben sich die Premierminister Robert Fico (Slowakei) und Mirek Topolánek (Tschechien) mit dem Vorstandsvorsitzenden der RWE Transgas Martin Herrmann heute in Prag geeinigt.
Wenn die Slowakei Gasmengen von europäischen Anbietern erwerben kann, kann der Transit in vier Stunden beginnen. Die Gesellschaft RWE Trangas Net hat eine der Transportleitungen dafür vorbereitet, die Lieferungen in die Slowakei zu ermöglichen. Obwohl das Transitnetz eigentlich für den Transport von Osten nach Westen ausgelegt ist, wurden technische Möglichkeiten gefunden, wie der Gasstrom komplett umgekehrt werden kann. So kann erstmals Gas über Lanžhot in Richtung Slowakei transportiert werden.
RWE hat vor, Erdgas in die Slowakei zu liefern, das an der deutsch-tschechischen Grenze für die slowakische Gasgesellschaft SPP bereitgestellt wird. Von diesem Punkt aus fließt Erdgas dann durch die bisher freien Kapazitäten des Netzbetreibers RWE Transgas Net bis zu der Grenzübergabestation Lanžhot und dann weiter in das slowakische Netz. Seit Mittwoch (14.01.09) liefert RWE Transgas zusätzlich eine Million Kubikmeter Erdgas aus dem gemieteten slowakischen Speicher Láb an die Slowakei. Die Swap-Transaktion zwischen RWE Transgas und SPP erreicht so ein Tagesvolumen von vier Millionen Kubikmetern. Die Gesellschaft RWE Gas Slovensko, die seit Januar an einige große slowakische Kunden Gas liefert, ist im Stande, Lieferungen in vereinbarten Mengen sicherzustellen. Da aber die Regulierung des Verbrauchs in der Slowakei eingeführt wurde, nehmen die Kunden reduzierte Gasmengen ab.
Die Belieferung der tschechischen RWE-Kunden ist weiterhin stabil. Nach Tschechien strömt Gas über den nördlichen Weg und die ausländischen Lieferungen werden durch das ausgespeicherte Gas ergänzt. Alle unsere Kunden bekommen volle Liefermengen. Der gestrige Verbrauch lag bei 48,2 Millionen Kubikmetern, für heute wird wegen eines leichten Temperaturanstiegs eine Senkung des Verbrauchs auf 45 Millionen Kubikmeter erwartet.

Sonntag im Stadtmuseum: Tresenlesen mit Kai Magnus Sting
 m Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg läuft derzeit die Ausstellung „Frisch gezapft!“ über die Duisburger Bier- und Brauereigeschichte(n). Zahlreiche Exponate rund um das Brauen werden gezeigt, aber auch auf den Genuss wird ein historischer Blick geworfen:
So dokumentiert eine Kneipeneinrichtung aus den 1950er Jahren den Wandel des Bierkonsums.
Am kommenden Sonntag (18. Januar) um 16 Uhr „belebt“ der Duisburger Kabarettist Kai Magnus Sting mit einer literarischen Auswahl zum Thema Bier und Trinken die Kneipengeschichte(n) im Museum. Er skizziert ein vielseitiges, aber auch humoriges Bild von Durstlöschern und Sorgenbrechern.

Eintritt 3 Euro, Johannes Corputius-Platz 1 (am Innenhafen)

Rhein-Ruhr-Bad am Sonntag in Kinderhänden
Im Rhein-Ruhr-Bad lässt Clown Juppi wieder alle Kinder und Erwachsenen staunen und lachen. Beim “Kid´s Day“ am kommenden Sonntag, 18. Januar, zwischen 15.30 und 17 Uhr, regieren die Kinder wieder das Bad. Mit Spielgeräten kann das Sportbecken erobert werden und Clown Juppi bezaubert alle Besucher mit seinen Zauberkünsten. Einfach nur gute Laune verbreitet er unter anderem, indem er Tierfiguren aus Luftballons knotet.
Mit den attraktiven „Aktionspreisen“ im Rhein-Ruhr-Bad kann die ganze Familie bereits für 11 Euro einen vierstündigen Besuch am Sonntagnachmittag genießen. Für 15 Euro besteht für Familien zudem die Möglichkeit, den ganzen Tag im Rhein-Ruhr-Bad zu bleiben. Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

VHS-Seminar: „Und plötzlich war nichts mehr, wie es vorher war“
Um das Thema „Tod in der Familie“ geht es unter er Überschrift „Und plötzlich war nichts mehr, wie es vorher war“ in einer Veranstaltung der VHS, Königstraße 47, am Samstag, 31. Januar, 14 bis 18 Uhr. Im Mittelpunkt dieses Seminars unter der Leitung von Maren Tiedtke steht die Frage, wie im Umgang mit kleineren und größeren Kindern Fragen wie Tod und schwere Krankheit thematisiert werden sollten. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Weitere Auskünfte bei Manfred Fenner unter 0203 / 283-3240.

Familienkarte: Angebot konnte deutlich erhöht werden
Nachdem die kostenlose Familienkarte, mit der Familien Vergünstigungen in den beteiligten Geschäften, Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen erhalten, im August 2008 eingeführt wurde, hat sich die Zahl der Angebote deutlich erhöht.
Waren es im Oktober 2008 noch 100 Partner, die teilgenommen hatten, freut sich das Jugendamt nun über eine 60-prozentige Steigerung. Die mittlerweile 160 Angebote sind in der 2. Auflage des Angebotskataloges zusammengefasst und liegen ab Mitte Februar in den Bezirksrathäusern, Kindergärten, Jugendzentren und der Stadtinformation aus.
Künftig können nicht nur Familien mit eigenen Kindern unter 18 Jahren, die im Haushalt leben, die Familienkarte beantragen, sondern auch Pflegepersonen, die Kinder in ihrem Haushalt aufgenommen haben. Gleiches gilt für Tagespflegepersonen, die Kinder mit Erlaubnis des Jugendamtes betreuen. Interessenten können sich bei Gabi Priem vom Jugendamt melden(Telefon 0203/2833383, E-Mail an familienkarte@stadt-duisburg.de).
In Kürze wird es zudem für Internetnutzer die Möglichkeit geben, einen Newsletter zu beantragen, der regelmäßig über die neuesten Angebote informiert.
Alle Informationen rund um die Familienkarte gibt es unter www.duisburg.de/familienkarte

Gute Vorsätze bereits dahin? Die Stadtbibliothek hilft.
Der Januar ist gerade zur Hälfte geschafft und manch einer mag sich nur noch schwach an seine guten Vorsätze für 2009 erinnern. Sie sind schnell gefasst, immer auch ernst gemeint, aber oftmals ebenso schnell wieder dem Alltag geopfert. Mit besten Absichten und voller Überzeugung wollte man nicht mehr rauchen, nicht mehr soviel naschen, mehr Sport treiben, Stress reduzieren, mehr für den Partner da sein und vieles mehr. Die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße hat das Thema der „Guten Vorsätze“ in ihre aktuelle Buchausstellung im Eingangsbereich des Erdgeschoss aufgenommen und bietet Hilfe für Konsequenz und Geduld. Ausgestellt sind Selbsthilfe-Ratgeber rund um die Themen Gesundheit, Ernährungslehre, Sport, Beruf und praktische Lebenshilfe. Zur Auswahl stehen Medien, die unter anderem zur Gewichtsreduzierung, Stressbewältigung, mehr Mut zu Entscheidungen und Lebenszielfindung oder Kurswechsel im Beruf, bis hin zum erfolgreichen Kommunizieren, mehr Sport treiben und mit dem Rauchen aufhören, informieren. Wie immer sind alle ausgestellten Medien ausleihbar.

Beiratsvorsitzender Avci fordert: „Demonstriert für den Frieden!“
Sevket Avci, der Vorsitzende des Beirates für Zuwanderung und Integration der Stadt Duisburg, ruft zur friedlichen Kundgebung am Samstag auf:
„Der Krieg in Gaza mit seinen Hunderten unschuldigen zivilen Opfern wühlt auch in Duisburg Menschen emotional auf. Daher ist es verständlich, wenn gegen diesen Krieg demonstriert wird. Wer aber gegen den Krieg demonstriert und Frieden will, sollte darauf achten, dass er nicht andere Nationalitäten und Glaubensgemeinschaften verdammt. Das dient dem Frieden sicher nicht.
Der gesellschaftliche Frieden unserer Stadt wird schwer gestört, wenn Demonstrationen gegen den Krieg zu antisemitischen Kundgebungen ausarten, weil einige Teilnehmer ihre Vorurteile gegen Andersdenkende und Andersgläubige nicht unter Kontrolle halten können.
Deshalb meine Bitte an alle, die in diesen Tagen gegen den Krieg in Gaza auf die Straße gehen wollen: Demonstriert für den Frieden und ein Ende des Blutvergießens auf beiden Seiten. Unterstützt die Freundschaft unter den Völkern und Religionen und lebt das in unserer Stadt positiv und beispielhaft vor!“

Freitag, 16. Januar 2009 - Historischer Kalender
Unterstützung in der Wirtschaftskrise: Beratungsleitstelle für Kleinunternehmen
Besonders in wirtschaftlich schlechten Zeiten sind auch Kleinunternehmen gefährdet, weil sie keinen Zugang zu Förderprogrammen und kostenlosen Beratungsangeboten finden.
Ende 2008 informierte die Deutsche Bank über die Ergebnisse ihrer Umfrage in mittel-ständischen Unternehmen über öffentliche Förderprogramme: 36 % kannten keine Förder-programme, 29 % verschreckte der vermutete zu bürokratische Vergabeprozess und 24% die Unübersichtlichkeit der Förderlandschaft. Nur rund ein Drittel nutzte öffentliche Förder-mittel, obwohl 61 % der Unternehmen grundsätzlich Interesse daran hatten. Aber 83 % der Unternehmen, die öffentliche Finanzmittel in Anspruch genommen hatten, berichteten über positive, betriebswirtschaftliche Effekte, die weit über die günstige Finanzierung hinaus gingen, wie z.B. Aufbau von Netzwerken. Diese Resultate für die mittelständische Wirtschaft übertragen auf Kleinunternehmen mit ihren engen Personalkapazitäten, lassen erkennen wie notwendig für sie eine Leitstelle ist, die sie durch die verschiedenen öffentlichen Förderprogramme und kostenfreien Beratungsangebote leitet.
Im Rahmen eines vom Land NRW geförderten Projektes startet das Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Duisburg eine branchenübergreifende „Beratungsleitstelle für Kleinunternehmen“. Unternehmen auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten von Personalkosten bei Einstellung und Qualifizierung, kostenfreier Beratung zur Arbeitsvertragsgestaltung oder Unterstützung bei Problemen ihrer Beschäftigten mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (z. B. Kinderbetreuung, pflegende Angehörige, Erziehungs- und Schulproblemen, familiäre Problemsituationen) können sich telefonisch bei der Kreishandwerkerschaft, Frau Minar Telefon 0203/99534 38, melden. Der entscheidende Vorteil für die Unternehmen ist, dass sie sich nicht selbst mit den verschiedenen Leistungsträgern in Verbindung setzen müssen, sondern von den Experten in den zuständigen Organisationen zurückgerufen werden.
Basis für diesen kostenfreien Dienstleistungsservice ist das vom Duisburger Zentrum für die Beratungsleitstelle organisierte Netzwerk mit den Partnern Agentur für Arbeit Duisburg, ARGE Duisburg, Akademie des Handwerks, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH Duisburg, Duisburger Familienbildungswerke, UnternehmerFrauen im Handwerk e. V., UnternehmerHaus AG, VHS Duisburg, Regionalagentur Niederrhein, Projekt „JobPerspektive in der Region NiederRhein und weiteren Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen.

Stadtdirektor Greulich: Keine Gefahr durch Deponien
Verwundert ist Stadtdirektor Dr. Peter Greulich über die Gremien-Anfragen der SPD und der SGU zum Thema Deponien/Altlasten, die derzeit auch in den Medien diskutiert werden:
„Als eine der ersten Großstädte hat die Stadt Duisburg frühzeitig aktiv begonnen, flächenhafte schädliche Bodenveränderungen zu untersuchen. Sie entwickelte Konzepte, wie damit umzugehen ist, um eine Gefährdung der Bevölkerung auszuschließen“, erklärt Dr. Greulich. „Bereits im Jahr 1999 wurden umfangreiche Informationen über Bodennutzungen, z. B. durch den Anbau von Nutzpflanzen, veröffentlicht.“
Sowohl die breite Öffentlichkeit als auch die Politik wurden und werden regelmäßig über Deponien, schädliche Bodenverunreinigungen und Altlasten - soweit dieses rechtlich möglich ist - umfassend informiert (z.B. zum Thema Bodenbelastungskarten, Spielplatzuntersuchungen, etc.). Die bisherigen Arbeiten im Rahmen der Erstellung der digitalen Bodenbelastungskarte in Duisburg ergaben, dass im Duisburger Süden und Westen, also auch in Rheinhausen, die Prüfwerte der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) für Arsen, Blei und Cadmium in Hausgärten und auf Kinderspielplätzen überschritten sind. Wesentliche Belastungsursachen sind die jahrzehntelangen Staubniederschläge in diesem Bereich. Als direkte Konsequenz wurden Anbau-, Verzehrs- und Verhaltensempfehlungen (als PDF Datei zum download im Internet auch in türkischer Sprache verfügbar) herausgegeben. Entsprechende Informationen über die Grundwassergüte und Grundwasserbelastung werden ebenfalls regelmäßig in den politischen Gremien zur Verfügung gestellt und sind im Ratinformationssystem über das Bürgerportal der Öffentlichkeit zugänglich.
An allen Baugenehmigungs- und Planverfahren, die das Stadtgebiet Duisburg betreffen, wird die Untere Bodenschutzbehörde beteiligt. Ergeben sich Hinweise auf mögliche Bodenbelastungen, wird geprüft, ob diese auf den betroffenen Grundstücken tatsächlich vorliegen und ob von diesen Gefahren für Mensch und Umwelt ausgehen. Bei Bedarf werden entsprechende Gegenmaßnahmen veranlasst.
Im Bezirk Rheinhausen gibt es vier Deponien. Diese Deponien sind auch der Öffentlichkeit bekannt und wurden mittlerweile alle geschlossen, bzw. nicht mehr genutzt. Sie werden entsprechend den Vorgaben der Deponieverordnung mit Abdichtungen versehen, so dass hier keine Gefahren für das Grundwasser mehr bestehen. Dennoch wird das Grundwasser der Deponien im Rahmen von umfangreichen Untersuchungsprogrammen überwacht. Außerdem werden auftretende Beschädigungen, von denen derzeit jedoch keine Gefährdung ausgeht, beseitigt. Dr. Greulich: „Die nun aufgeworfenen Fragen hätten vor 20 Jahren gestellt werden sollen. Sie kommen nun reichlich spät. Die Stadt hat längst gehandelt. Dennoch werden wir die Anfrage selbstverständlich im Umweltausschuss, bzw. der Bezirksvertretung beantworten.“

Duisburg-Röttgersbach: Erneute Vollsperrung der Schlachthofstraße
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg erneuern seit Anfang Dezember den Kanal auf der Schlachthofstraße zwischen „Am Bischofskamp“ und „Obere Holtener Straße“. Die zurzeit ruhenden Bauarbeiten werden am Monat, 19. Januar 2009, wieder aufgenommen. Der Straßenabschnitt wird dann erneut für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Kanalbauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Januar 2009, so dass die Durchfahrt ab Februar wieder freigegeben werden kann.  Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert.

Cafe Steinbruch heute: LUKE PICKETT (UK) – der Klang von Seide im Ozean der Schmerzen
Support: Emmy Shot A Unicorn + Erin Sound
Der Shooting Star aus dem schönen England gibt am 16.01. sein zweites Konzert im Steinbruch in Duisburg, nachdem das erste im Mai 2008 restlos ausverkauft war.  Mit Hits wie „Empty Coridors“, „ Blood Monday“ oder „The Casio Brawl“ wird er uns mit seiner Musik verzaubern. Die einen oder anderen kenne ihn noch als Gitarrist und Sänger von der Band „Her Word Kill“. Hohe, ruhige Gesangsparts, die von akustischen Gitarrenklängen und ab und wann von einem Piano begleitet werden. 
Im Saal // Beginn: 20h // Eintritt: VVK: 10 Euro; AK: 12 Euro // Tickets im Steinbruch & bei www.kartenhaus.de ****Shuttle Service****

Allianzgebetswoche
Es ist mehr als nur Gewohnheit, die uns Christen unterschiedlicher evangelischer Benennungen jährlich zusammenführt. Das wissen alle, die im vergangenen Jahr mit dabei waren. Denn längst laufen unsere Begegnungen nicht mehr nach einem standardisierten Schema ab. Für Überraschungen und wertvolle Impulse sorgen neben einer guten Hinführung zum Gebet auch der Austausch untereinander. Dazu bieten das Gebetsfrühstück in der Marienkirche und der Seniorentreff in der Thomas-Gemeinde ebenso beste Gelegenheit wie der Familiengebetsmorgen in der Christus-Gemeinde auf der Akazienstraße und die Jesus-House Party in der Freien evangelischen Gemeinde Eschenstraße.
Unser Glaube ist Orientierung und Stärkung zugleich. Glaube will im Gebet bezeugt werden. Im gemeinsamen Gebet begleitet uns die Verheißung unseres gemeinsamen Herrn Jesus Christus. In unseren Gebetsgemeinschaften begegnen wir Gott. Er wartet auf unsere Gebete. Denn wie Glaube Berge versetzt, so bewegen unsere Bitten und unser Gotteslob Gottes Arm. In der Allianz-Gebetswoche begegnen wir seiner Majestät, die unser Leben reich macht und Heil und Frieden für die Welt mit sich bringt. Beten ist unser erster und wichtigster Gottesdienst," lädt die Evangelische Allianz Duisburg-Süd ein.
"Jesus Christus beruft uns zur Liebe. Sie bestimmt unsere Beziehung zu Ihm und unseren Mitmenschen. Darum fördern wir Menschen im Glauben und in ihrer Persönlichkeit. Wir vermitteln biblisches und fachliches Wissen. Wir nehmen jeden Menschen so an, wie er ist. Wir sind als Einzelne und als Gemeinde ein Spiegelbild der Liebe Gottes," formuliert es das Leitbild der Thomas-Gemeinde in Neudorf.
"Unsere Zeit, unsere Arbeitszeit ist flexibel geworden. Da können wir auch nachmittags beten. Wir leben in Erwartung. Wir haben etwas vor. Glaube lässt sich nicht immer 1 : 1 übersetzen. Ich kann nicht sagen: "Ich glaube, also geht es mir gut"," lädt Pastor Siegfried Ulmer zu der Veranstaltung am Donnerstagnachmittag (15. Januar, Beginn: 15.30 Uhr) ein.

"Ich bin verheiratet und habe 3 Töchter. Unsere Gemeinde hat 230 Mitglieder und umfasst Duisburg und Oberhausen. Im 16. Jahrhundert wurde sie von zugewanderten Händlern und Soldaten gegründet. Die gesungene Liturgie ist ein Beispiel für den evangelisch-lutherischen Teil," stellt sich Carsten Voß, Pastor der Selbständigen Evangelisch - Lutherischen Kirchengemeinde Duisburg, vor. Der Predigttext steht in Hebräer 11, 35 - 40. "Gestern hörten wir davon, dass Gott uns hilft, Grenzen zu überwinden," führt Voß in seiner Predigt aus. "Der Tod ist eine Grenze, die oft an Gott zweifeln lässt. Mit ihm enden auch alle Hoffnungen und Wünsche. Das Leben erscheint uns leer und hoffnungslos. In dem Bibeltext geht es auch um unsere Selbstachtung. Was sind wir bereit, für Gott zu tun? Würden wir die Familie verlassen und Hab und Gut abgeben, um Gott zu gefallen? Wie sollen wir handeln, wenn wir an die Grenzen stoßen? Ich fließe zu dem liebenden, offenbarenden Gott, der die Sünden vergibt. Ich erinnere Gott an seine großen Taten und seine Liebe zu uns. Ich will meine Klagen vorbringen und um Rat fragen. Ich vertraue auf Gott." Andreas Rüdig

1,8% mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im November 2008
Ende November 2008 waren in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten knapp 5,4 Millionen Personen tätig Damit waren rund 93 100 Personen oder 1,8% mehr als im November 2007 beschäftigt. Allerdings hatte die Beschäftigtenzahl im April 2008 noch um 2,9% (148 800 Personen) zugenommen. Seither hat sich das Wachstum gegen­über dem Vorjahr von Monat zu Monat verringert.

Gastgewerbeumsatz im November 2008 real um 3,6% gesunken
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im November 2008 nominal 1,1% und real 3,6% weniger um als im November 2007. Im Vergleich zum Oktober 2008 war der Umsatz im Gastgewerbe im November 2008 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 0,1% und real 0,6% höher.

Donnerstag, 15. Januar 2009 - Historischer Kalender
Stadt ist für das Konjunkturpaket II gerüstet
Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat in der heutigen Sitzung der Verwaltungsvorstandskonferenz mit den städtischen Beigeordneten unter anderem auch das von der Bundesregierung angekündigte Konjunkturpaket II beraten. Der Oberbürgermeister freut sich nicht nur darüber, dass sich Bund und Länder schnell auf den Rahmen für das Konjunkturpaket geeinigt haben: „Besonders erleichtert bin ich darüber, dass die Landesregierung signalisiert hat, dass auch Städten mit besonderen Haushaltsproblemen wie Duisburg die Möglichkeit gegeben werden soll, sich an dem Konjunkturprogramm zu beteiligen. Ich habe ferner die große Hoffnung, dass Bund und Länder sich auch schnell auf die angekündigten vereinfachten Verfahrenswege verständigen werden, damit das Konjunkturprogramm wirklich schnell die gewünschte Wirkung entfalten kann. Es wäre zudem mehr als sinnvoll, wenn wir aus dem Konjunkturprogramm auch den Eigenanteil für längst durchgeplante und bewilligte Projekte wie z.B. die Querspange Hohenbudberg finanzieren dürften. Dann könnten wir sofort mit der Umsetzung dieser für die Stadt immens wichtigen Infrastrukturmaßnahme beginnen.“
Der Verwaltungsvorstand hat auch die von der Bundesregierung gesetzten Schwerpunkte des Konjunkturpakets nämlich Bildung und Infrastruktur ausdrücklich begrüßt. Duisburg habe zwar mit seinem 120-Millionen-Euro-Schulsanierungsprogramm in den vergangenen vier Jahren die schlimmsten Missstände an den Schulgebäuden behoben, es sei aber nach wie vor großer Investitionsbedarf vorhanden. „Das Immobilienmanagement Duisburg hat viele Maßnahmen bis zur Umsetzungsreife geplant, bei anderen sind wir in der Lage, zeitnah die Planungen abzuschließen“, betont Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler: „Auch bei unserem Straßennetz und bei unseren Brücken werden wir die Planungen für Einzelmaßnahmen forcieren, um schnellstmöglich loslegen zu können.“ „An der Stadtverwaltung wird es nicht liegen, wenn es zu Verzögerungen bei der Umsetzung des Konjunkturprogramms kommen sollte“, ist Oberbürgermeister Sauerland sicher: „Wir brauchen jetzt von Bund und Land schnell klare und einfache Regeln zur Umsetzung des Konjunkturprogramms.“

Oberbürgermeister Sauerland mahnt zur Besonnenheit bei Demonstration am Samstag
Oberbürgermeister Adolf Sauerland bittet die Duisburgerinnen und Duisburger bei der für kommenden Samstag angekündigten Demonstration, Besonnenheit walten zu lassen: „Nach meiner Erfahrung sind Vorkommnisse wie in der vergangenen Woche nicht typisch für unsere Stadtgesellschaft“, betont der Oberbürgermeister mit Nachdruck: „Was sich in Duisburg abgespielt hat, hat dem Ansehen der Stadt und all ihrer Bürger geschadet und ist einmal mehr von außen in die Stadt getragen worden. Ich begrüße ausdrücklich die Entschuldigung des Polizeipräsidenten für das Entfernen der israelischen Fahnen aus den Fenstern eines Hauses am Demonstrationsweg. Dies hätte nie geschehen dürfen und ist in der politischen Wirkung mehr als verheerend. Ich muss hier nicht auf das besondere Verhältnis zwischen Deutschland und dem Staat Israel hinweisen.
Den Demonstranten sage ich, dass in unserem Land jeder seine Meinung frei und friedlich äußern darf, aber auch gegenteilige Meinungen respektieren muss.
Ich bedauere zutiefst, dass am vergangenen Wochenende aus dem gesamten Land zusammengerufene, zum Teil radikalislamische Kräfte ein Duisburg-Bild geprägt haben, das nicht das Klima unserer Stadtgesellschaft wiedergibt. Als Schirmherr des Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage weise ich darauf hin, dass die Pflege des interreligiösen und interkulturellen Dialogs und der Einsatz für eine tolerante Stadtgesellschaft nicht nur mir persönlich wichtig ist, sondern einen großen Stellenwert in breiten gesellschaftlichen Schichten unserer Stadt hat.
Erst am Vorabend der besagten Demonstration gab es auf meine Einladung hin eine interreligiöse Begegnung anlässlich des alevitischen Asure-Festes in Hamborn. Wie einträchtig die verschiedenen Glaubensgemeinschaften in Duisburg zusammenstehen, wurde bei der Einweihung der Moschee in Marxloh deutlich, wo die Vertreter der Christen, Muslime und Juden sprachen. Diesen Weg müssen wir in Duisburg fortsetzen.“

Verwaltungsgericht Arnsberg: Keine Zuwendungen für die Gruppe „Die Republikaner“ im Rat der Stadt Hagen
Die aus zwei Ratsmitgliedern bestehende Gruppe „Die Republikaner“ im Rat der Stadt Hagen erhält vorläufig keine städtischen Haushaltsmittel für ihre Ratsarbeit. Das Verwaltungsgericht Arnsberg hat mit einem heute bekannt gegebenen Beschluss vom 14. Januar 2009 den Erlass einer einstweiligen Anordnung abgelehnt, mit der die Gruppe den Oberbürgermeister der Stadt Hagen zu entsprechenden Leistungen verpflichten wollte.
Die Antragstellerin hatte sich auf eine im Oktober 2007 in Kraft getretene Änderung der nordrhein-westfälischen Gemeindeordnung berufen. Danach steht einer aus mindestens zwei Mitgliedern bestehende Gruppe im Stadtrat eine Ausstattung in Höhe von zwei Dritteln der Zuwendungen zu, die die kleinste Ratsfraktion – hier die jeweils aus drei Personen bestehenden Ratsfraktionen der PDS und der FDP – erhält.
Das Gericht stützte sich maßgeblich darauf, dass mit der einstweiligen Anordnung eine so genannte Vorwegnahme der Hauptsache verbunden wäre, die in diesen Fällen nur ausnahmsweise zulässig sei. Im vorliegenden Fall sei jedoch nicht glaubhaft, dass die begehrte Regelung zwingend geboten sei, um konkrete und unzumutbare Beeinträchtigungen der Mitwirkungsrechte der Antragstellerin zu vermeiden. Hierfür spreche unter anderem, dass die Mitglieder der Antragstellerin bereits seit 2004 ihre Ratsarbeit verrichteten, ohne bislang entsprechende Zuwendungen erhalten zu haben. Fraktionen und Gruppen stünden außerdem weitere Finanzierungsquellen zur Verfügung. Im Rahmen dieser Eilentscheidung komme es daher nicht darauf an, ob – was zweifelhaft sei - die vom Oberbürgermeister geäußerten verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die gesetzliche Neuregelung berechtigt seien.
Der Wert der personellen und sächlichen Ausstattung, die in dem Eilverfahren geltend gemacht wurde (zwei Drittel der Zuwendungen für die zum Vergleich herangezogenen kleinen Fraktionen im Rat der Stadt Hagen), beläuft sich für die Zeit von Oktober 2007 bis einschließlich 2008 auf insgesamt etwa 75.000,00 EUR. Az.: 12 L 883/08

"Durch den Glauben wird Unmögliches möglich."
So heißt es in der Allianzgebetswoche am Mittwoch, dem 14. Januar. Die Gemeinde der Christen Ecclesia auf der Fischerstraße 48a in Wanheimerort ist an diesem Tag die freikirchliche Gemeinde, die eine Veranstaltung durchführt. Georg Kämpgen von der Ecclesia-Gemeinde und Martin Spreer von der Christus - Gemeinde in Neudorf, die zum Mülheimer Verband gehört, sind die beteiligten Pastoren. Gut besucht ist die Veranstaltung.
Wie in den pfingstlerischen Gemeinden üblich, steht der Lobpreis Gottes an erster Stelle. Mit ihm beginnt die Veranstaltung. Was das ganz konkret heißt? Im Stehen singen die Anwesenden Lieder, die dem normalen Christenmenschen unbekannt sind. Es folgen Gebete, die darum bitten, dass Gott sich auch der Stadt Duisburg annimmt und dass die beteiligten Politiker die richtigen Entscheidungen zum Wohle der Allgemeinheit treffen.
Predigttext ist Hebräer 11, 11-12. "Ich bin kein Duisburger Urgestein," berichtet Spreer. "Ich komme aus Rheurdt und habe 15 Jahre in Stuttgart sowie 6 Jahre in Berlin gelebt. Ich wohne seit 3 Jahren in Rheinhausen und habe 5 Kinder. Wir sollten dankbar sein für die Sachen, die wir haben. Kann es sein, dass wir unseren Verstand hintanstellen müssen, weil Gottes Visionen größer sind. Möchte Gott, dass sein Wort in Duisburg wieder gehört wird und wichtig ist? Ich finde Duisburg schön, auch wenn ich Industrie sehe. Ich sehe auch die Menschen. Auf einem alten Siegel Duisburgs steht: `Jesus Christus Herr der Welt Patron der Stadt". Als wir am Montag im Rathaus beteten, knüpften wir also an alte Zeiten an. Der Glauben kommt aus dem Hören auf das, was Gott uns heute aktuell sagt. In unserem Herzen muss eine Gewissheit sein, dass Gott was mit uns plant."

Verbraucherpreise 2008: + 2,6% gegenüber dem Vorjahr 2007
Der Verbraucherpreisindex für Deutschland ist im Jahresdurchschnitt 2008 gegenüber 2007 um 2,6% gestiegen. Dies ist die höchste Jahresteuerungsrate seit 14 Jahren (1994: + 2,8%), sie ist wesentlich auf die relativ hohen Inflationsraten in der ersten Jahreshälfte 2008 zurückzuführen. Im Jahr 2007 hatte die Teuerungsrate mit 2,3% ebenfalls oberhalb des für die Geldpolitik wichtigen Schwellenwertes von zwei Prozent gelegen, in den beiden Jahren davor war die Teuerung jedoch deutlich darunter geblieben (2006: + 1,6%; 2005: + 1,5%).

Cafe Steinbruch heute: „What`s Indie?!“ mit ANGELIKA EXPRESS – Indie Wave Punk: Geh doch nach Berlin!!
“Wir haben Diskoterror und lärmendes Massaker mit dem Zuckerguss des ewigen Popsongs überzogen.” Mit diesem Credo beanspruchte das Kölner Trio 2002 breitbeinig seinen Platz im Bewusstsein herumslackender Indie-Girls und Boys. Die Gruppe um Sänger und Gitarrist Robert Drakogiannakis tauchte wie aus dem Nichts mit ihrem melodieseligen, rumpelnden Wave-Punk auf. Parolengeschwängerte Songs wie “Geh doch nach Berlin” oder “Teenage Fanclub Girl” hallten durch die Partykeller der Republik.
Im August 2008 sorgt die Band für erneut reichlich Gesprächsstoff. Sie stellt den Plan vor ihr neues Album mithilfe eines Shareholder Prinzips zusammen mit Fans und Investoren zu finanzieren. Diese werden durch den Kauf von “Angelika-Aktien” am Gewinn beteiligt. Statt sich also in die Abhängigkeit schwerfälliger Majorlabels zu begeben beschreiten Angelika Express neue Wege der Unabhängigkeit.
 
Im Saal // Beginn: 20h // Eintritt: VVK: 10 Euro; AK: 12 Euro // Tickets im Steinbruch & bei
www.kartenhaus.de
****Shuttle Service****

"Aufgewachsen in Duisburg in den 60er & 70er Jahren" - Dieter Ebels stellt sein neues Buch vor
Am: Mittwoch, 11.02.2009 um: 17.00 Uhr
Wo: Mayersche Buchhandlung Duisburg Forum, Eintritt: frei
Wer erinnert sich nicht gern an die vertrauten Dinge seiner Kindheit und Jugend - das alte Schultor, das Quietschen der Straßenbahn oder der Duft von frisch gebackenem Blechkuchen... und natürlich die Kindheits- und Jugendgeschichten, die man sich noch heute unter Freunden gern erzählt. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine spannende Reise in das Duisburg Ihrer Kindheit und Jugend in den 60er und 70er Jahren.
Dieter Ebels, Jahrgang 1955, in Duisburg geboren und aufgewachsen, hat seiner Heimatstadt bis heute die Treue gehalten. Die Liebe zu seiner Stadt zeigt sich in der Veröffentlichung mehrerer Bücher mit Geschichten aus Duisburg. Da der Autor die 60er und 70er Jahre bewusst miterlebt hat, ist auch dieses Buch eine authentische Erinnerung an eine lebendige Zeit.

Mehr Passagiere im öffentlichen Personenverkehr 2008
Auf der Grundlage bisher vorliegender Monats- und Quartalseckdaten rechnet das Statistische Bundesamt (Destatis) für das Jahr 2008 damit, dass in Deutschland die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personenverkehr mit Bussen und Bahnen um 0,9% gestiegen sind. Für die Fluggastzahlen im Luftverkehr wird für 2008 ein Plus von 1,2% erwartet.

Mittwoch, 14. Januar 2009 - Historischer Kalender

Diskussionsforum der Sozialämter - Stadt reagiert auf Kritik
Im öffentlichen Forum der Sozialämter und Argen auf Duisburgs Internet-Plattform, in dem Fachfragen zur Sozialgesetzgebung bundesweit diskutiert oder praktische Hinweise für die alltägliche Arbeit gegeben werden, sind Beiträge veröffentlicht worden, die zu heftiger Kritik durch das „Erwerbslosen Forum Deutschland“ (Pressemitteilung vom 14. Januar 2009) geführt haben. Die Beiträge beschäftigten sich in einer Form mit der Äußerung eines Professors aus Bayreuth, die das „Erwerbslosen Forum Deutschland“ als „Hetze gegen Hartz IV-Bezieher“ empfindet. In einem Radiointerview soll der Wissenschaftler gefordert haben, „den Organhandel in Deutschland zur Finanzierung des Lebensminimums freizugeben“.

Die Stadt Duisburg bedauert, dass sich einzelne Personen aus dem Bundesgebiet im Sozialamtsforum unsachlich geäußert haben. Das Forum verzeichnet 2100 Nutzer, die rund 49000 nützliche Fachbeiträge und Informationen veröffentlicht haben. In Zukunft soll das Forum, das zunächst aus dem Netz genommen wurde, als geschlossene Diskussionsplattform nur noch registrierten Fachleuten der Sozialämter und Argen zur Verfügung gestellt werden. Unsachliche Beiträge werden auch in einem geschlossenen Forum nicht geduldet.

Oberbürgermeister Sauerland mahnt zur Besonnenheit bei Demonstration am Samstag

Windenergieprojekt auf der Mercatorinsel im Ruhrorter Hafen
Das Ratinger Unternehmen EVIAG  will auf der Mercatorinsel im Ruhrorter Hafen eien Windenergie-Produktionsstätte einrichten.
Ab Februar soll auf einen rund 20 000 Quadratmeter großen Gelände der Bau einer Produktionshalle nebst Verwaltungsgebäude gestartet werden. Bis 2012 sollen rund 200 Arbeitsplätze eingerichtet werden. In den nächsten Jahren will dann das Neu-Duisburger Unternehmen Windkraftanlagen und Windparks in Europa, Nordafrika und Nordamerika bauen.

Grüne begrüßen Windenergieprojekt

„Grünes Licht“ für gesunde Beschäftigte in den Kindertagesstätten
Jugendamt startet Kooperation mit Krankenkassen nach erfolgreichem Modellprojekt „Sofa“

Rund 18 Monate lang nahmen die städtischen Kindertagesstätten Heinestraße in Walsum, Gartsträucherstraße in Meiderich und Düsseldorfer Straße in Rumeln-Kaldenhausen an dem Modellprojekt „Sofa“ des Betrieblichen Gesundheitsmanagements der Stadt Duisburg im Auftrag des Jugendamtes teil. In enger Zusammenarbeit mit den Beschäftigten wurden dabei gesundheitliche Belastungen am Arbeitsplatz ermittelt. Um die Gesundheitsförderung der Kinder als Bestandteil des Kindergartenalltags festigen zu können, bedarf es auch gesunder Erzieherinnen und Erzieher. Ziel des Projektes „Sofa“ war daher die Erprobung von nachhaltigen Strategien, die die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dauerhaft erhalten und verbessern können.
Ab 2009 sollen nun die Ergebnisse zugunsten aller städtischen Kita-Beschäftigten übertragen werden. In Kooperation mit der AOK, der BARMER und der Techniker Krankenkasse (TK) bietet das Jugendamt den Erzieherinnen und Erziehern in diesem Jahr qualifizierte Kurse zu den Themen „Rückengesundheit“, „Stress“ und „Ernährung“ an. Im Vordergrund steht der frühzeitige, gesundheitsbewusste Umgang mit sich selbst. Außerdem sollen gesundheitsfördernde Aktivitäten für die Kinder und die Erzieherinnen und Erzieher in den pädagogischen Alltag gefördert werden.
Mit dem heutigen Startschuss für die gemeinschaftlichen Pläne zugunsten gesünderer Kita-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter setzen die drei Krankenkassen zum Ende des Projekts „Sofa“ nun ein deutliches Signal. In der Kita Düsseldorfer Straße 148 in Rumeln-Kaldenhausen übergaben sie den Leitungen aller drei Einrichtungen als Dankeschön für die geleistete Vorarbeit je eine Lärmampel. Lärmampeln können helfen, die Ohren von Kindern und Beschäftigten zu schützen. Die elektronischen Helfer machen Lärm sichtbar und bewusst. Sie messen die Lautstärke, schalten beim Überschreiten des Lärmpegels von 65 Dezibel auf gelb und anschließend auf signalrot, wenn die Lautstärke überhand nimmt.
Die BARMER übernimmt außerdem die Patenschaft für weitere Aktionen in der Kita Rumeln-Kaldenhausen.
Die Stadt Duisburg nimmt die gesundheitlichen Belastungen ihrer Erzieherinnen und Erzieher sehr ernst. „Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat oberste Priorität. Aber auch die uns anvertrauten Kinder profitieren davon“, bestätigt Thomas Krützberg, Leiter des Jugendamtes. Denn es bedarf bei der Gesundheitserziehung der Kinder einer Vorbildfunktion. Diese wird jedoch nur erreicht werden können, wenn die Belegschaft aus informierten, motivierten Beschäftigten besteht, die selber gesund sind.

Das Jugendamt greift nun die Maßnahmen auf, die in der Pilotphase erfolgreich angewandt und von den Teilnehmerinnen als sinnvoll beurteilt wurden. „Wir nehmen die Erkenntnisse aus der Pilotphase ernst. Es ist ein großer Erfolg, wenn wesentliche Elemente dieser Arbeit, wie in der Zusammenarbeit mit dem Jugendamt vorbildlich geschehen, weitergeführt werden“, so Yvonne Lamontaine vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement der Stadt.
V. links nach rechts: Christiane Fröbus-Dietrich (Kita Heinestraße), Marlis Schneider (Kita Gartsträucherstraße) und Jutta Ghajati (Kita Düsseldorfer Straße); stehend von rechts nach links Jugendamtsleiter Thomas Krützberg, Roland Bienemann (AOK), Kerstin Mildner (TK), Yvonne Lamontaine (Betriebliches Gesundheitsmanagement) und Ingo Driesen (BARMER) mit der Lärmampel in der Kindertagesstätte Düsseldorfer Straße 148 in Rumeln-Kaldenhausen.

 

Sonntag im Stadtmuseum: Tresenlesen mit Kai Magnus Sting
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg läuft derzeit die Ausstellung „Frisch gezapft!“ über die Duisburger Bier- und Brauereigeschichte(n). Zahlreiche Exponate rund um das Brauen werden gezeigt, aber auch auf den Genuss wird ein historischer Blick geworfen: So dokumentiert eine Kneipeneinrichtung aus den 1950er Jahren den Wandel des Bierkonsums.
Am kommenden Sonntag (18. Januar) um 16 Uhr „belebt“ der Duisburger Kabarettist Kai Magnus Sting mit einer literarischen Auswahl zum Thema Bier und Trinken die Kneipengeschichte(n) im Museum. Er skizziert ein vielseitiges, aber auch humoriges Bild von Durstlöschern und Sorgenbrechern.
Eintritt 3 Euro, Johannes Corputius-Platz 1 (am Innenhafen)

 

Haniel Holding-Mitarbeiter sammelten 2.100,- Euro Spendengelder

im Rahmen der vergangenen Weihnachtsfeier haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Haniel Holding Spenden für soziale Projekte in Duisburg-Ruhrort gesammelt. Durch den Verkauf von Weihnachtstassen und Losen kamen 2.100,- Euro zusammen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Corporate Communications rundeten den Betrag schließlich auf 2.500,- Euro auf. Die finanzielle Unterstützung lässt der Konzern zu jeweils gleichen Teilen dem Kinder- und Jugendtisch e.V. "Immersatt" sowie dem "Mütterzentrum Duisburg" zugute kommen.

 

Durch den Glauben...
Durch den Glauben können wir Gott gefallen" ist die Auftaktveranstaltung der Evangelischen Allianz Duisburg - Süd überschrieben. Er findet im leider ungeheizten Ratssaal im Duisburger Rathaus statt. Gut besucht ist die Veranstaltung.
"as Thema  "Durch den Glauben..." - was bedeutet das für die Stadt. Die Stadt hat sich verändert. Was sind dabei die wichtigen Paradigmen? In welchen Geborgenheiten wollen wir leben? Und wer bringt diese Geborgenheiten? Da hilft es, einen Blick in die Bibel zu werfen und sich auf die wichtigen Dinge des Lebens zu besinnen. Wir brauchen das Engagement, das Herz und die Seelen der Bürger, um das Gemeinwesen voranzubringen. Trotz aller Arbeitslosigkeit und Finanzprobleme sollten wir offensiv die Probleme der Zukunft angehen. Resignation ist der schlechteste Ratgeber von allen, sowohl im Privatleben wie auch in der Politik. Es ist - auch vor dem Hintergrund der (muslimischen) Zuwanderung wichtig, dass Kirche Flagge zeigt. Dies gilt in der Öffentlichkeit wie im Privatleben bei Freunden. Es ist schade, dass Kirchen geschlossen und einer anderen Nutzung zugeführt werden müssen," berichtet Bürgermeister Benno Lensdorf in seinem Grußwort.
"Gott woll`t dieses Haus / mit seinem Segen schützen / und unsere gute Stadt / vor Ungemach beschützen / so dass für alle Zeit / Hoch Türm und Dächer ragen / wir wollen immerdar / nur Preis und Dank ihm sagen," heißt es in einem Sinnspruch im Rathaus.
"Durch den Glauben hat Abel Gott eine besseres Opfer dargebracht als Kain; deshalb wurde ihm bezeugt, dass er gerecht sei, da Gott selbst es über seinen Gaben bezeugte; und durch den Glauben redet er noch, obwohl er gestorben ist. Durch den Glauben wurde Henoch entrückt, damit der den Tod nicht sehe, und wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte, denn vor seiner Entrückung ist ihm bezeugt worden, dass er Gott gefallen habe. Aber ohne Glauben ist`s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben," heißt es Hebräer 11, 4 - 6. Er ist der Predigttext für diesen Tag.

"Wie stehen wir zu unserem Glauben? Nur mit Glauben gefallen wir Gott. Dies ist eine zentrale Aussage des Textes. Im täglichen Leben ist es anders. Da zählt, was andere Menschen über uns denken. Die Einschaltquote im Fernsehen und das Ergebnis bei Wahlen sind Beispiele dafür. Bei Grenzerfahrungen wie dem Tod fragen wir dann doch nach Gott. Goethe sagt: "Hauptsache glauben, egal, an wen." Glauben ist eine existentielle Frage. Wir müssen schon klären, an wen. Gott ist eine Realität; man kann ihn nicht beweisen oder seine Nichtexistenz belegen. Wir fragen heute, ob sich eine Sache rechnet. Es lohnt sich auf jeden Fall, an Gott zu glauben. Ich bin Gott nicht gleichgültig. Wir sind geliebter, als wir wissen. Wir sind nicht allein. Es lohnt sich, zu leben und zu glauben," sagt Ulrich Kühn, Pastor in der Freien Evangelischen Gemeinde in Wanheimerort. Andreas Rüdig
 

Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen:
Beim EU-Führerscheintourismus hilft auch ein Scheinwohnsitz im Ausstellerstaat nicht

Der 16. Senat des Oberverwaltungsgerichts hat mit Beschluss vom 12. Januar 2009 entschieden, dass die deutschen Behörden bei mangelnder Fahreignung eine später erteilte EU-Fahrerlaubnis entziehen dürfen, wenn offenkundig ein ausländischer Scheinwohnsitz im Führerschein eingetragen ist. Das Oberverwaltungsgericht gab damit in einem einstweiligen Rechtsschutzverfahren – wie zuvor das Verwaltungsgericht Düsseldorf – dem Landrat des Kreises Mettmann (Antragsgegner) Recht. Dieser hatte dem im Rheinland (zunächst in Düsseldorf, dann in Haan) ansässigen deutschen Antragsteller untersagt, von seiner polnischen Fahrerlaubnis in Deutschland Gebrauch zu machen, obwohl der Führerschein einen Wohnsitz in Polen auswies.
Dem Antragsteller war die deutsche Fahrerlaubnis wegen seiner Abhängigkeit von Suchtmitteln entzogen worden, nachdem er 2001 u.a. den regelmäßigen Konsum von Cannabis, Ecstacy und Amphetamin eingeräumt hatte. Seine anschließenden Versuche, eine neue Fahrerlaubnis zu bekommen, scheiterten jeweils daran, dass sich der Antragsteller der nötigen medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) entweder erfolglos unterzog oder eine Begutachtung ablehnte. Im Oktober 2007 beantragte der Antragsteller beim Antragsgegner, seinen im Januar 2005 ausgestellten polnischen Führerschein umzuschreiben. Darin war als Wohnsitz eine Anschrift in Szczecin eingetragen. Mit dem Verdacht des Wohnsitzverstoßes konfrontiert, teilte der Antragsteller mit, der Antragsgegner könne eine entsprechende Mitteilung an Polen machen. Nach erneuter erfolgloser Aufforderung zur MPU erkannte der Antragsgegner dem Antragsteller mit sofort vollziehbarer Ordnungsverfügung das Recht ab, von der polnischen Fahrerlaubnis in Deutschland Gebrauch zu machen. Dagegen erhob der Antragsteller Klage und beantragte beim Verwaltungsgericht Düsseldorf die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Klage. Diesen Antrag lehnte das Verwaltungsgericht Düsseldorf ab. Die dagegen vom Antragsteller erhobene Beschwerde hat das Oberverwaltungsgericht nunmehr mit dem o.g. Beschluss zurückgewiesen. Zur Begründung hat es ausgeführt:

Mit seinen Urteilen vom 26. Juni 2008 (C-329/06 und C-343/06 sowie C-334/06 bis C-336/06) habe der Europäische Gerichtshof (EuGH) der Beachtung des in der europäischen Führerscheinrichtlinie aufgestellten Wohnsitzerfordernisses eine zentrale Rolle für die Bekämpfung des sog. Führerscheintourismus zugewiesen und deshalb den deutschen Behörden die Befugnis zuerkannt, in Fällen des offenkundigen Verstoßes gegen das Wohnsitzerfordernis die Geltung der EU-Fahrerlaubnis für Deutschland abzuerkennen. Auch wenn in dem polnischen Führerschein des Antragstellers – anders als in den vom EuGH entschiedenen Fällen – kein deutscher, sondern ein polnischer Wohnsitz eingetragen sei, habe ihm die deutsche Behörde untersagen können, von der Fahrerlaubnis in Deutschland Gebrauch zu machen. Die deutschen Behörden seien nach den jüngsten Entscheidungen des EuGH zur Entziehung einer EU-Fahrerlaubnis auch befugt, wenn – wie in diesem Fall – der Verstoß gegen das gemeinschaftsrechtliche Wohnsitzerfordernis aufgrund eines Eingeständnisses des Fahrerlaubnisinhabers oder aufgrund von ihm als eigene Verlautbarung zurechenbarer und trotz Kenntnis der Problemlage nicht substanziiert bestrittener Angaben offenkundig sei. Hinzu kommen müsse, dass die Zweifel an der Kraftfahreignung des Inhabers der EU-Fahrerlaubnis fortbestünden. Auch diese Voraussetzung treffe im Fall des Antragstellers nach wie vor zu.
Der Beschluss ist unanfechtbar. Das Klageverfahren (Hauptsacheverfahren) ist beim Verwaltungsgericht Düsseldorf anhängig. Aktenzeichen: 16 B 1610/08
 

Expo Real Dokumentation jetzt online
Die Stadt Duisburg ist jährlich auf der Immobilien Messe Expo Real in München vertreten. Auf dieser internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien werden Kontakte geknüpft und Entwicklungsmöglichkeiten der Stadt potentiellen Investoren vorgestellt. Duisburg ist hier auf dem Stand der metropoleruhr zu finden.
Die filmische Dokumentation entstand nach einer Idee des Stadtentwicklungsdezernenten Jürgen Dressler und wurde von der Fachjournalistin Miriam M. Beul umgesetzt. Der Film zeigt eindrucksvoll den Tagesablauf auf der Messe und gibt wichtige Einschätzungen von Immobilienfachleuten zum Immobilienstandort und zu weiteren Entwicklungsmöglichkeiten Duisburgs.
Auch der Landesbauminister Oliver Wittke bescheinigt der Stadt mit den vielfältigen stadtplanerischen Aktivitäten den Strukturwandel aktiv angefasst zu haben: „Duisburg zeigt, dass man die Zukunft gut gestalten kann, wenn man die Geschicke selbst in die Hand nimmt.“ Besonders die Nutzung der Lage Duisburgs, die Einbeziehung von Wasserlagen in die Weiterentwicklung der Stadt, macht Duisburg so attraktiv für die Immobilienbranche. Diese Lagegunst weiter auszubauen und zu fördern ist wichtiges Anliegen der Planer und für die Immobilienwirtschaft ein ganz wichtiges Kriterium für Investitionsentscheidungen. Der achtminütige Film ist im Internet auf der Startseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de zu finden.
 

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2008 nur noch moderat gewachsen
Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2008 deutlich schwächer gewachsen als in den beiden vorausgegangenen Jahren. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,3% höher als im Jahr zuvor. 2007 war das BIP noch um 2,5% und 2006 um 3,0% gestiegen. Zur Übersichtsseite der Pressekonferenz

 Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer
Vor dem Hintergrund der demografischen Veränderungen, aber auch der Diskussion um Arbeitsmarktchancen älterer Menschen steht die Erwerbsbeteiligung der 55- bis 64-Jährigen im Fokus des öffentlichen Interesses. Die Politik strebt in diesem Zusammenhang seit einigen Jahren die Erhöhung der Erwerbstätigkeit an. So wurde im Rahmen des Lissabon-Prozesses auf EU--Europäische Union -Ebene das Ziel vereinbart, bis zum Jahr 2010 die Erwerbstätigenquote der Bevölkerung im Alter von 55 bis 64 Jahren auf mehr als 50% zu erhöhen.

Dienstag, 13. Januar 2009 - Historischer Kalender

Regionalagentur NiederRhein ist seit dem 1. Januar anerkannte Beratungsstelle für Bildungsprämie
In Deutschland bilden sich nach wie vor zu wenige Menschen weiter. Im internationalen Vergleich zeigt sich: Nur wenige Erwerbstätige zieht es nach Dienstschluss in Seminare und Trainings. Es nehmen mehr als doppelt so viele Erwerbstätige aus Dänemark, Schweden, Großbritannien und den USA an Weiterbildungen teil als in Deutschland, berichtet die Stiftung Warentest in einem Spezialheft „Weiterbildung Kompakt“. Um das zu ändern, hat die Bundesregierung die Bildungsprämie beschlossen und begründet ihr Engagement mit dem Ziel, „Deutschlands wichtigste Ressource Bildung stärker für wirtschaftliche Dynamik und persönliche Aufstiegschancen zu erschließen“.

Mit der Einführung der „Bildungsprämie“ steht ein neues, aus drei Komponenten bestehendes Finanzierungsmodell zur Förderung der Weiterbildung Beschäftigter zur Verfügung. Die Bildungsprämie soll Weiterbildung auch für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen ermöglichen. Sie soll Anreize schaffen, in die eigene Bildung und Weiterbildung zu investieren. Das Prinzip ist einfach: Wer in seine Bildung investiert, wird dabei über staatliche Zuschüsse und Finanzierungsmöglichkeiten unterstützt. Der Startschuss für den Prämiengutschein als eine der drei Förderkomponenten der Bildungsprämie ist am 1.12.2008 gefallen. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Am 01.01.2009 hat die Regionalagentur NiederRhein die Tätigkeit als Beratungsstelle der Bildungsprämie aufgenommen und informiert alle Interessierten aus der Region hierzu. „Damit wird unser Beratungsangebot um einen weiteren interessanten Eckpfeiler ergänzt“, so Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur NiederRhein. Als anerkannte Beratungsstelle ist die Regionalagentur NiederRhein autorisiert, Prämienberatungen anzubieten und Gutscheine auszustellen. „Dabei handelt es sich um eine finanzielle Unterstützung des Bundesbildungsministeriums für die persönliche, allgemeine berufliche Weiterbildung als Vorsorge für eine erfolgreiche Beschäftigungsbiographie", erläutern Magdalena Kowalczyk und Karin Schillings von der Regionalagentur NiederRhein. Die Verwirklichung des Lernens im Lebenslauf ist entscheidend für die Perspektive des Einzelnen, den Erfolg der Wirtschaft und die Zukunft der Gesellschaft. Durch finanzielle Anreize sollen mehr Menschen zur individuellen Finanzierung von Weiterbildung motiviert und befähigt werden. Außerdem müssen Bildungsausgaben als Investition verstanden werden - auch von denen, die bislang noch nicht in ihre eigene Weiterbildung investieren. Dies geschieht mit Hilfe der neuen Bildungsprämie und den drei Programmbausteinen zur Finanzierung von individueller beruflicher Weiterbildung: Prämiengutschein, Weiterbildungssparen und Weiterbildungsdarlehen.

Ein „Prämiengutschein“ ist die schriftliche Zusage, dass ein Teil der Weiterbildungskosten übernommen wird. Einmal jährlich kann die Teilnahme an einer beruflichen Weiterbildung gefördert werden. Sie darf nicht innerbetrieblich stattfinden und muss über eine arbeitsplatzbezogene Anpassung hinausgehen. Einen Gutschein in Höhe von maximal 154 Euro können Erwerbstätige erhalten, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen derzeit 17.900 Euro (oder 35.800 Euro bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt. Mindestens die gleiche Summe muss der Lerner selbst für die Weiterbildung aufbringen. Für eine Förderung kommen Weiterbildungen in Betracht, die den Beschäftigten auf dem Arbeitsmarkt attraktiver machen. Das Portfolio reicht von betriebswirtschaftlichen Workshops bis zu Kursen in Business-Englisch. Mit dem "Weiterbildungssparen" wird im Vermögensbildungsgesetz (VermBG) zur Finanzierung von Weiterbildung eine Entnahme aus den Guthaben erlaubt, auch wenn die Sperrfrist noch nicht abgelaufen ist. Ein “Weiterbildungsdarlehen“ ist für kostenintensive Lehrgänge gedacht und kann auch bei höheren Einkommen in Anspruch genommen werden. Öffentlich-rechtliche Banken gewähren den Antragstellenden einen Kredit, um eine Weiterbildung zu finanzieren. Rechtsgrundlage wird eine entsprechende Förderrichtlinie sein. Die Einführung des Weiterbildungsdarlehens ist im Frühjahr 2009 vorgesehen.
Die Prämiengutscheine können Sie in ausgewählten Beratungsstellen anfragen. Die Liste der ausgewählten Beratungsstellen steht im Internet (www.bildungspraemie.info) unter dem Menüpunkt „Für an Weiterbildung Interessierte". Wer den Prämiengutschein in Anspruch nehmen möchte, muss vorerst ein Beratungsgespräch bei einer der anerkannten Beratungsstellen absolvieren.
Weitere Informationen unter der kostenlosen Hotline 0800-2623000, bildungspraemie@bmbf.buergerservice-bund.de oder bei der Regionalagentur NiederRhein,
Bismarckstr. 150-158, 47049 Duisburg (Neudorf), Tel: (02 03) 2 83 - 42 08. Beraten in Duisburg die Bildungsprämie des Bundes: v.l.n.r. Magdalena Kowalczyk, Karin Schillings und Dr. Jens Stuhldreier
 

Ehrung sozial engagierter Bürgerinnen und Bürger - Stadt bittet um Vorschläge
In vielen Bereichen des täglichen Leben sind zahlreiche freiwillig und unentgeltliche „Gute Geister“ tätig, die weit über das normale Maß hinaus Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt in den verschiedensten Lebenslagen beistehen und helfen. Dazu gehören beispielsweise Botengänge und Bringdienste, Hilfen in besonderen Notlagen, aber auch umfangreiche oder langjährige Betreuung und Pflege von Kranken und Behinderten.
Eine solche solidarische Hilfe untereinander ist nicht selbstverständlich, für jede Gemeinschaft aber unerlässlich und verdient daher besonderen Dank und Anerkennung. Aus diesem Grunde sollen nach dem Willen des Rates der Stadt Duisburg auch für das Jahr 2008 wieder Bürgerinnen und Bürger mit besonderem sozialen Engagement für ihre Leistungen geehrt werden.
Alle Duisburgerinnen und Duisburger können Mitbürgerinnen und Mitbürger benennen, die sich außerhalb ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit um eine solche Ehrung verdient gemacht haben. Eine Jury entscheidet letztlich über die eingegangenen Vorschläge.
Meldungen können schriftlich unter Angabe von Namen, Anschrift und Nennung des Engagements bis zum 28. Februar an das Amt für Soziales und Wohnen, Schwanenstaße 5-7, 47049 Duisburg, gerichtet werden. Für weitere Infos steht Wolfgang Hofstetter unter der Telefonnummer (0203) 283-2454 zur Verfügung.
 

Großhandelspreise 2008: + 5,4% gegenüber 2007
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahresdurchschnitt 2008 um 5,4% über dem Stand des Jahres 2007. Im Jahresverlauf waren dabei zwei unterschiedliche Tendenzen zu beobachten: kontinuierlich steigende Preise bis zum Juli und ein danach einsetzender starker Preisverfall. Allein im Dezember 2008 sanken die Großhandelspreise gegenüber dem Vormonat um 3,0%.

Anstieg des Güterverkehrs auch im Jahr 2008
Der Güterverkehr in Deutschland ist im Jahr 2008 weiter gewachsen, allerdings hat sich die Entwicklung zum Jahresende hin abgeschwächt. Das Statistische Bundes­amt (Destatis) rechnet für das Jahr 2008 auf der Grundlage der bisher vorliegenden Monatseckzahlen mit folgenden Ergebnissen: Das Transportaufkommen aller Verkehrszweige gemessen in Tonnen ist im Jahr 2008 voraussichtlich um 2,3% gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Zu diesem Wachstum trugen alle Verkehrszweige außer der Binnenschifffahrt bei. Geringer, nämlich um 1,3%, wuchs die im Inland erbrachte tonnenkilometrische Leistung der Verkehrsträger Straße, Eisenbahn, Binnenschiff und Rohrleitungen, die als Produkt aus Transportaufkommen und Versandweite berechnet wird. Hier verzeichneten der Straßengüter- und der Eisenbahnverkehr Zunahmen, während die Binnenschifffahrt sowie die Rohrleitungen Rückgänge hinnehmen mussten.


Cafe Steinbruch heute: Originalton mit
KIRA KIRA (IS) - schön verwirrend und verwundbar: mit Musikern von Múm & Parachutes
Support: Domingo (re)
Ein selten berechenbarer Dialog zwischen elektroakkustischer Trolligkeit und einer Linie unschuldiger Popmelodie. Schwärme zersplitterter Stimmen. Melodien, verursacht durch home made Mikrofone. Schön verwirrend und verwundbar alles. Glücklicherweise holt uns das Glockenspiel und ein Casio an den richtigen Stellen zurück und erinnert uns daran, dass eigentlich alles soweit okay ist. Als Künstlerin, Kuratorin und Kollaboratorin hat Kira Kira mit Múm, Slowblow und dem Komponisten Johann Johannson zusammengearbeitet und die Musik bisher weitgehend für Theater, Tanz und Film eingesetzt. Nun kommt sie auf große Europa Tour und in den Steinbruch. 

Domingo, so nennt sich das Soloprojekt des Wahlbochumers Dominik Peters. Euphorische Trompetenarrangements treffen auf spärliche Klavierparts, vertrackte Elektrosounds treffen auf treibendes Schlagzeug. Dazu singt Domingo – häufig mehrstimmig - in englischer Sprache. Immer mit viel Sinn für Melodie und Melancholie.


Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte
Vom Einbaum zum Containerschiff

Auch am kommenden Sonntag lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg-Ruhrort zu öffentlichen Führungen ein.
Seit Urzeiten nutzen die Menschen das Wasser zur Fortbewegung. Über Tausende von Jahren wurden die Schiffe im Landesinneren mit Muskelkraft von Menschen und Tieren vorwärts bewegt. Im 19. Jahrhundert kam der Dampfantrieb. Die modernen Binnenschiffe fahren mit Dieselmotoren. Über die Jahrhunderte wandelten sich auch die Baumaterialien und die transportierten Lasten. Wenig scheint der Einbaum aus vorchristlicher Epoche mit einem Containerschiff aus heutiger Zeit gemeinsam zu haben. Oder doch etwas? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten interessierte Besucher ab 15 Uhr.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg Tel. 0203 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de, info@binnenschifffahrtsmuseum.de

Montag, 12. Januar 2009 - Historischer Kalender

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) im BIZ
Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind Informationen immer wichtiger. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit informiert am Montag, den 19. Januar 2009 um 10.00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über alle Fragen rund um das Thema "Arbeiten in Europa". Tips und Anregungen zur Arbeitsaufnahme im europäischen Ausland sind ebenso Gegenstand der Veranstaltung wie Informationen über das Sozialversicherungsrecht und Verdienstmöglichkeiten in den einzelnen europäischen Mitgliedsstaaten. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung und kann ohne Anmeldung kostenfrei besucht werden.
 

Empfang 2009 des Bürgervereins Neudorf brachte Ehrung verdienter Neudorfer Bürger 
Von Harald Molder (Text) und Manfred Schneider (Fotos)

Ins Silberpalais an der Mülheimerstraße hatte der Bürgerverein auch in diesem Jahr geladen. Mit einem eindrucksvollen Empfang läutete er das neue Jahr 2009 ein. Rund 150 Gäste waren der Einladung gefolgt. Die Einleitung bildete ein herrlicher

Vortrag des Kammerchores „Salto Chorale“ der Universität Duisburg – Essen unter dem Dirigat von Klaus Andres. Eine herrliche Hommage an die erste „Boygroup“ Deutschlands, die „Comedian Harmonists“, bildeten Lieder wie Wochenend und Sonnenschein oder „Ein Freund ein guter Freund“.
Zahlreiche Ehrengäste konnte Vereinsvorsitzender Harald Jeschke die SPD Bundestagsabgeordnete Petra Weis, deren designierte Nachfolgerin Frau Bärbel Bas, Bürgermeisterin Doris Janicki, die CDU-Ratsvorsitzende Petra Vogt, CDU-Ratsfrau Dr. Sigrid Volk–Cuypers, SPD Ratsherr Dr. Hartmut Pietsch, Vertreter der Kirchengemeinden, Sportvereinschefs und Unterhmer aus Neudorf.

Zum wunderbaren „Aufwärmer“ des Empfangs avancierte Duisburgs Lokal Kabarettist Kai Magnus Sting. Bei den Neudorfer Stilblüten blieben die Lachmuskeln der Gäste nicht ungeschont. Was der Besucher beim Verlassen des Osteingangs und Anblicks des „Neudorfer Tores“ empfindet – „Ich fahre wieder zurück!“ – Kritik an der Planung der Erweiterung Küppersmühle waren leichte Seitenhiebe auf die Stadtplanung. Aber seine Interpretation des „Neudorf Signets“ des Bürgervereins weckte auch den letzten Besucher des gelungenen Neujahrsempfangs. Unter „Heinrich dem Flözer“ sei bereits 1775 das heutige Neudorf geplant worden, samt Standort für die Universität mit ihren Keksdosen – „Da studiert man besser nicht!“ – so die Worte des überregional bekannten Comedians.

Für die diesjährigen Ehrungen verdienter Neudorfer Bürger hatte man erneut namhafte Laudatoren gewinnen können.
Zoodirektor Achim Winkler (links) war geradezu dazu ausersehen, die unermüdlichen Bemühungen von Frau Dr. Doris Heckermann–Meisters (Bild links rechts) hervorzuheben. Bereits ihr Vater war maßgeblich an der Zoogründung und dessen Entwicklung beteiligt. Diese Bemühungen wurden nahtlos von seiner Tochter fortgeführt. Besonders wurde die von ihr gegründete Aktion „Tierpatenschaften“ hervorgehoben, wobei in Kürze eine Summe der gesammelten Spenden in Höhe von 1 Million Euro erreicht sein wird.

Die zweite Ehrung gebührte einer Neudorfer Einrichtung, dem „Nachbarschaftshilfeverein e.V. Duisburg“. Kein Geringerer als Duisburg Sozialdezernent, Beigeordneter Reinhold Spaniel (Bildmitte, links Nachbarschaftshilfe-Vorsitzender Uwe Meyer) , hob in seiner Laudatio die vehementen, sozialen Bemühungen des Vereins hervor. Insbesondere in der aktuellen Situation käme diesem eine ganz besondere Bedeutung zu. Gerade der Sozialstaat brauche engagierte Menschen, die nicht nur ihr eigenes Wohlergehen im Auge haben, sondern sich um die Allgemeinheit bemühen. Im Jahr 2001 gegründet, kümmern sich heute 20 Servicekräfte um rund 700 Mitglieder in vielen Bereichen. Dazu kommt eine selbst verwaltete Begegnungsstätte.

Nach einer erneuten musikalischen Einlage des Chores „Salto Chorale“ gab Harald Jeschke noch einmal einen Rückblick auf die „New York Reise“ des Vereins im September, und präsentierte nicht ohne Stolz die „Proklamationsurkunde“ des Bezirksbürgermeisters von Staten Island, James P. Molinaro, in der die dauerhafte Verbundenheit zwischen dem Ort „Newdorp“ in Staten Island und „Neudorf“ in Duisburg offiziell besiegelt wird.
Es sei für ihn, und auch die anderen Mitreisenden, schon beeindruckend gewesen, wie die bürgerschaftliche Organisation in „Newdorp“ den kleinen Festakt beim Besuch der Neudorfer gestaltet hat, mit Absingen der Nationalhymnen einer Parade der Boyscouts und der Übergabe der deutschen Fahne an Harald Jeschke. Wenn es am 17. September, dem offiziellen Tag der „Schwesterstädte Newdorp / Neudorf“, zu einem Gegenbesuch kommt, dann werden die Gäste offiziell im Duisburger Rathaus empfangen, und ein Programm vor Ort soll deren Besuch abrunden. Der diesjährige Besuch soll Auftakt zu einer Reihe von partnerschaftlichen Besuchen und einem regen Austausch sein, z.B. durch Sportler, Schulen oder auch im kulturellen Bereich, wie z.B. durch den Kammerchor „Salto Chorale“.

Die dritte Ehrung, zu deren Laudatorin man Petra Weis (MdB SPD, links im Bild. zweiter von rechts Missionsleiter Torsten Ohletz) gewinnen konnte, ging an die „Bahnhofsmission Duisburg“. Gewürdigt wurde insbesondere die offene soziale Arbeit, die von beiden großen Kirchen getragen wird. Nach einem historischen Rückblick auf die Geschichte der Mission, hob Frau Weis insbesondere das unermüdliche Engagement der 50 Aktiven der Duisburger Mission hervor, die heute gesamtgesellschaftliche Aufgaben erfülle. Alleine im Jahr 2007 waren es 32.000 Kontakte von Hilfesuchenden! Man sollte im Zuge der Renovierung auch ein Augenmerk auf eine Renovierung der Missionsräume werfen, so die Neudorfer Bundestagsabgeordnete.

Und nicht zuletzt ehrte Frau Barbara Jeschke einen unermüdlichen Mann aus den eigenen Reihen des Vereins, Hans-Willi Bütefür (2. v. li,, durch Verleihung der „Ehrenmitgliedschaft“! Seine unersetzliche Arbeit bei der Erstellung der beiden „Neudorf“ Bücher waren hierfür Anlass genug. Dieses verdeutlichte die Laudatorin durch Erklärung des Begriffs „Heimat Forscher“. Gerade die Arbeit von Willi Bütefür, dessen Familie selbst mit zu den ersten Siedlern „op de Heid“ in der Kolonie Neudorf gehörte, sei mit viel Verzicht und Arbeit verbunden, und somit wolle man sein Engagement gebührend würdigen.

Nachdem die Ehrungen vollzogen waren, konnte man der Schulleiterin der Grundschule Mozartstraße Hosticka (Bild unten rechts) einen Scheck in Höhe von 2880.- Euro aus den Erlösen der zahlreichen Aktivitäten des Bürgervereins überreichen. Man wolle auch künftig die gute und enge Zusammenarbeit zwischen Bürgerverein und Schule pflegen. Ein sehr schöner Empfang endete mit den guten Wünschen des Vereinsvorsitzenden an alle Anwesenden für das noch junge Jahr 2009!

 

V.l.: Thilo Heckermann, Uwe Meyer Vorsitzender Nachbarschaftshilfe e.V.) , Dr. Doris Heckermann-Meisters (Tierpaten-Gründerin), Torsten Ohletz (Leiter Bahnhofsmission), Laudatorin Petra Weis, Laudator Reinhold Spaniel und Hans-Willi Bütefür (Bürgerverein Neudorf).

Bürgervereins-Vorsitzender Harald Jeschke
und Künstler Nacir Chemao.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Umsatz im verarbeitenden Gewerbe im November 2008: Real ? 6,4% zum Vorjahr
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verzeichnete das Verarbeitende Gewerbe nach vorläufigen Angaben im November 2008 arbeitstäglich bereinigt einen realen Umsatzrückgang um 6,4% gegenüber dem November 2007 (nach revidiert ? 3,2% im Oktober 2008). Der Inlandsumsatz nahm im Vergleichszeitraum um 5,1%, die Erlöse im Geschäft mit ausländischen Abnehmern um 8,2% ab. Dabei lag der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 12,0%, der Absatz in das übrige Ausland um 4,8% unter dem Vorjahresniveau.

Rohstahlproduktion im Jahr 2008 um 5,6% gesunken
Im Jahr 2008 wurden nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 29,11 Millionen Tonnen Roheisen und 45,83 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem eine Rekordmarke erreicht wurde, ist die Roheisenproduktion um 6,6% und die von Rohstahl um 5,6% zurückgegangen.


Brötchen am Morgen – meist ohne Sorgen
Viele Verbraucher nehmen sich zu Hause nicht mehr die Zeit für ein geruhsames Morgenfrühstück. Sie beißen lieber in ein fertig belegtes Brötchen von ihrem Stammkiosk, ihrem Bäcker, Metzger oder aus dem Stehcafé. Da interessiert jeden, wie es um die Qualität dieser fertig belegten Brötchen steht.
Wie morgendliche Verbraucher haben Redakteure des WDR, der Verbraucherberatung und des Instituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz in der Duisburger Innenstadt früh morgens verdeckt belegte Brötchen eingekauft. Die zehn Käse- und zehn Schinkenbrötchen wurden danach sensorisch von den beruflich erfahrenen Sensorikern des Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz sowie Mitarbeitern der VB Duisburg und Redakteuren des WDR verkostet.
Viele Brötchen wurden mangels ausreichendem Vorrat frisch belegt. Das beste Schinkenbrötchen stammt von einem Metzger, das beste Käsebrötchen von einem Kiosk. Am schlechtesten schnitt bei beiden Sorten ein Betrieb ab, der Baguette frisch abbackt und belegt. Hierbei schmilzt der Käse völlig zusammen und der Salat verdirbt viel zu schnell. Die eingelegten Salatblätter ließen bei einigen Brötchen zu wünschen übrig. Sie waren welk, angefault und ungeprüft eingelegt worden.
Die untere Hälfte der Brötchen wurde auffällig häufig weder mit Butter noch mit Margarine bestrichen. Nur in wenigen Fällen hat der Verbraucher ein echtes Brötchen mit „Butter“ erhalten. Mancher Schinken stellte sich nur als Formschinken dar und auch der Käse war lediglich in zwei Fällen echter „Gouda“
Tipp für die Verbraucher: Brötchen in Alufolie sind ebenso wenig zu empfehlen wie solche in Cellophan eingeschlagene; denn von dem Brötchen bleibt nur ein pappiger Eindruck übrig.

Samstag, 10. Januar 2009 - Historischer Kalender
UNGLAUBLICHES KOMPETENZGERANGEL
Zum Leidwesen zahlloser Duisburger, die auf de
n ÖPNV angewiesen sind, herrscht im Stadtgebiet ein erhöhtes Gefahrenpotential an den DVG Haltestellen. Es ist unmöglich, was die Stadt und deren verantwortliche Töchter den Menschen, die auf Bus und Bahn angewiesen sind, so im Regen, oder besser gesagt in eis und Schnee, stehen lassen. Da erquickt man sich an der Straßenreinigungssatzung und ergeht sich in einem Zuständigkeitsgerangel erster Güte. Es kann und darf nicht sein, daß man sich hier gegenseitig den schwarzen Peter zuschiebt. Ein Anruf bei der DVG verweist an die WBD und umgekehrt dasselbe Prozedere!

 Leidtragende sind die Menschen, die diesen Spielchen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind. Dieses gehört sofort abgeschafft. Das in der Straßenreinigungsordnung vermerkt ist, die Grundstücksanlieger sind für die Gehwegreinigung zuständig ist das eine, dieses gilt dann aber erst recht für die Töchter IMD, WBD, DVG, GEBAG etc., die sich einen feuchten Kehricht um diese Satzung scheren. Und nach 5 Tagen sollte es eigentlich möglich gewesen sein, hier an den neuralgischen Gefahrenpunkten für Ordnung zu sorgen. Insbesondere ältere Menschen, mit Rollatoren ist die Lage noch schlimmer, und Schwerbehinderte haben hier die größten Probleme, wie das Foto von der Münchener Straße deutlich zeig t!aMo
 
So sehen nach 5 Tagen noch viele Haltestellen im Stadtgebiet aus.  

Cafe Steinbruch: Lesung mit KLAUS BITTERMANN: Smoke. Smoke. Smoke that Cigarette! - Eine Verherrlichung des Rauchens  + After Show PartyJean-Paul Sartre hielt ein Leben ohne Zigarette für "ein bisschen weniger lebenswert", Somerset Maugham bezeichnete das Rauchen als "einzige Erfüllung seines Lebens, in die sich nie die Bitternis der Enttäuschung gemengt habe" und Mark Twain meinte: "Wenn man es im Himmel nicht tun darf, gehe ich nicht hin." Klaus Bittermann lebt und arbeitet in Berlin. Er gibt seit 1979 die Edition Tiamat. heraus, in der die Reihe „Critica Diabolis“ erscheint. Er ist Herausgeber zahlreicher Anthologien, u.a. des „Who's who peinlicher Personen“. Unter dem Pseudonym Artur Cravan schrieb er eine Berlin-Krimi-Trilogie. 
Im Anschluss: „That´s Entertainment Club“ mit DJ Tillomat
 - In gediegener Clubatmosphäre wird neben Sammy Davis Juniors Song "Smoke. Smoke. Smoke that Cigarette!" einiges vom Rat Pack, Lou Reed, Amy Winehouse, Kinky Friedmans Texas Jew Boys oder Tom Waits zu hören sein. Bei einem Glas Rotwein oder einem Whiskey wird an diesem Abend auch filmisch das Rauchen verherrlicht werden.  
Im Saal // Beginn: 20h // Eintritt: VVK: 5 Euro; AK: 7 Euro // ****Shuttle Service****

Landesarbeitsgericht Köln: Kündigung wegen Kopftuchs in katholischem Krankenhaus
In dem am 03.12.2008 verhandelten Rechtsstreit – 3 Sa 785/08 ist ein Vergleich geschlossen worden. Die Parteien haben das Arbeitsverhältnis einvernehmlich beendet.

Karl Janssen und der Kulturbetrieb in Duisburg
- Von Andreas Rüdig
Wo man singt, da lass dich nieder, denn böse Menschen kennen keine Lieder. Es gibt leider nur wenige Sprichwörter, die sich mit der Kultur beschäftigen. Karl Janssen ist der Dezernent für Familie, Bildung und Kultur in Duisburg.
Die Kulturbetriebe gehören genauso wie die Niederrheinische Musik- und Kunstschule, das Theater, die Philharmoniker, Stadtarchiv, Kultur- und Stadthistorisches Museum, Volkshochschule, Stadtbibliothek und das Kulturhauptstadtbüro Duisburg zu dem Dezernat. Sie brauche ich wohl nicht näher vorzustellen, da sie bekannt sein dürften.
Das Schulverwaltungsamt kümmert sich um das Bafög, Einschulungen, Schokotickets und Schülerfahrtkosten, die Schullaufbahnberatung und Zeugnisse.

"Wenn Eltern und Schüler einen Beratungswunsch haben, sollten sie den Lehrer bitten, Kontakt mit der Schulberatungsstelle aufzunehmen. Ist das nicht möglich, können sich Eltern für einen Klärungstermin an die Schulberatungsstelle wenden. Bei familiären und Erziehungsproblemen oder dem Wunsch nach therapeutischer Betreuung wenden Sie sich bitte an die Familien- und Erziehungsberatungsstellen oder niedergelassene Psychotherapeuten," berichtet die Regionale Schulberatungsstelle und Schulpsychologischer Dienst.
" Der Lehrer wendet sich an die Regionale Beratungsstelle. Die Problemsituation, die Lern- und Entwicklungsgeschichte des Kindes / Jugendlichen werden in einem ersten Gespräch analysiert. Daraus lassen sich nächste Schritte für die Strategie der Lehrkraft ableiten, gegebenenfalls auch eine längerwährende Zusammenarbeit mit einem Schulpsychologen . Nach Abklärung der Problematik und der Rahmenbedingungen können Eltern, sowie Schüler in den Verbesserungsprozess einbezogen werden.

Erziehungs- und Bildungsarbeit sind eine anspruchsvolle und belastende Tätigkeit. Überlastung und Burn-out sind ein Berufsrisiko. Externer Rat und Supervision bieten die Chance der Vorbeugung, der Reflexion und Neuorientierung im Beruf. Persönlichkeit und Beruf können besser in Einklang gebracht werden. Supervision kann einzeln oder in Gruppen stattfinden. Supervision / Coaching für Leitungskräfte geht auf die speziellen Anforderungen der Führungsarbeit von Schulleitungsmitgliedern ein. Supervision kann auch für bestimmte Tätigkeitsfelder in der Schule sinnvoll sein, zum Beispiel für Beratungslehrer oder Sozialpädagogen.
In Zusammenarbeit mit dem Krisenteam der Stadt werden potentiell bedrohliche Situationen mit der Schule analysiert und Lösungen erarbeitet," stellt die Einrichtung ihr Angebot für Lehrer dar.Das Jugendamt kümmert sich um Themen die Elterngeld / Elternzeit, die Adoptionsvermittlung, die Heimunterbringung, die Familienkarte, Pflegefamilien, Kindergartenplätze und den Unterhaltsvorschuss, um nur einige Beispiele zu bringen.

Das Institut für Jugendhilfe ist eine Beratungsstelle bei Trennung und Scheidung, Erziehungsberatung und die Jugendgesundheitshilfe, um nur einige Beispiele zu nennen.
Wer sämtliche Aufgaben des Dezernats und seiner angeschlossenen Institute und Einrichtungen kennenlernen möchte, sei an dieser Stelle an die entsprechenden Seiten der Stadt Duisburg verwiesen. Als ich mich mit Karl Janssen treffe, konzentriere ich mich aus praktischen und naheliegenden Gründen auf die kulturellen Themen. Zum einen habe ich keine leiblichen Kinder. Da sind mir die Themen Kinder und Schule doch ein wenig fremd. Da ich als Journalist arbeite und so nebenbei noch als Hobbyautor, sind mir die Kulturthemen doch wesentlich vertrauter.

"Rein formal bin ich der Nachfolger von Gerd Bildau," berichtet Janssen, der vor vier Jahren nach Duisburg kam. "Ich war zuvor Jugendamtsleiter in Münster sowie Stadtdirektor und Dezernent für Jugend, Soziales, Personal und Organisation in Recklinghausen gewesen. Die Kultur ist also etwas Neues für mich. Ich kann aber mit Menschen und Geld umgehen, mich also auch leicht in das Thema einarbeiten. Ich fühle mich also auch in der Kultur wohl."
Duisburg ist bunt. Duisburg hat Potential. So beschreibt Janssen seine neue Wirkungsstätte, nur um ihr auch eigene Beobachtungen mit auf den Weg zu geben: "Duisburg hat kein klares Profil. Gehört die Stadt nun zum Ruhrbiet oder zum Niederrhein? Die Stadt wird Profil zeigen und ihre Stärken in den Vordergrund stellen müssen. Hafen und Stahl sind unsere Standbeine. Wenn wir allein schon den Hafenbereich stärken könnten, würde es unser Image stärken. Wir werden auch Gerhard Mercator stärker in den Vordergrund stellen müssen. Seine Weltkarten passen sehr gut in den Logistikbereich."

Die Akzente mit dem Thema "Bosporus" im April / Mai und das Traumzeit - Festival im Juli sind für Janssen die Höhepunkte in diesem Jahr. Glaubt man seinen Worten, steht die Finanzierung der Küppersmühle. "Ich gehe davon aus, dass alles im Zeitplan bleibt," gibt sich Janssen optimistisch.
Bräuchte er keinerlei Rücksichten auf die Finanzen nehmen, würde Janssen die freie Szene stärker fördern. "Sie muss noch stärker an Duisburg gebunden werden. Zusätzliche Räumlichkeiten würden da schon helfen. "Kultur darf nicht nur Hochkultur sein. Die Künstler müssen merken, dass sie hier in Duisburg willkommen sind. Eine andere Baustelle sind die Jugendlichen. Wie kann ich beispielsweise die Kinder und Jugendlichen mehr an die Oper heranführen? Eine spruchreife Lösung habe ich noch nicht dafür."

Dass Janssen hier in den altgewohnten Trampelpfaden wandelt, wird an einer Stelle schnell deutlich. Als ich mich mit ihm über die Literaturförderung in Duisburg unterhalten will, merke ich schnell, dass dies ein neues und ungewohnten, vielleicht auch unbekanntes Thema für ihn ist. Literaturzeitschriften gibt es keine in Duisburg, Literaturförderung und Literaturwettbewerbe ebensowenig.
Und wie ist es um das liebe Geld bestellt? Immerhin fördert der Stadtsäckel die Kultur mit rund 48 Millionen Euro. Es dürfen keine neuen freiwilligen Leistungen hinzukommen und keine freiwilligen Leistungen ohne vertragliche Absicherung geleistet werden. "Es ist allerdings zu befürchten, daß wir in Zukunft sparen müssen," schätzt Janssen die Lage ein und weist andererseits darauf hin, daß Kultur auch ein Wirtschaftsfaktor ist. "Wir brauchen eine Breitenkultur, die auch tatsächlich alle Bevölkerungsschichten einschließt und ihr Kultur zugänglich macht. Der Gedankenansatz, daß Kultur eine freiwillige Leistung ist, ist bedenkenswert. Kultur sollte für die Städte verpflichtend sein." Was für Janssen auch mit einschließen würde, daß die Kulturförderung in die Kommunalordnung einfließen muss.

Freitag, 9. Januar 2009 - Historischer Kalender
Kabarett im ANTIpop CONsortium mit MARC UWE KLING: „Die Känguru Chroniken“ - 1. Vorpremiere in Deutschland
Marc-Uwe Kling singt Lieder und liest Geschichten. Er ist Sieger der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften 2006 und 2007. Sein aktuelles Soloprogramm wurde mit einer zweistelligen (!) Anzahl von Kabarettpreisen (also zehn) ausgezeichnet und hat ziemlich genau in der Mitte eine Pause. Am 09. Januar stellt Marc Uwe Kling im Steinbruch im Rahmen seiner ersten Vorpremiere in Deutschland sein neues Programm vor:

"DIE KÄNGURU CHRONIKEN"
Beginn: 20h // Eintritt: VVK: 8 Euro; AK: 10 Euro // Tickets im Steinbruch & bei www.kartenhaus.de ****Shuttle Service****

BV Rheinhausen lädt zur Bürgerbeteiligung ein: Bebauungsplan „Burgfeld“ wird vorgestellt
Der Bebauungsplan 1123 - Bergheim „Burgfeld“ wird interessierten Bürgerinnen und Bürgern am Donnerstag, 15. Januar 2009, um 19 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen im Evgl. Gemeindezentrum Lutherstraße 4 vorgestellt. Hintergrund ist die Entwicklung eines Wohngebietes mit Einfamilienhäusern im Bereich zwischen den Straßen Burgfeld, Auf dem Wiel, Asberger Straße und der Stadtgrenze zu Moers. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.
Der Planentwurf kann ab sofort im Bezirksamt Rheinhausen (2. Etage, Zimmer 201) am Körnerplatz 1 (montags bis freitags jeweils 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

Endspurt im Fotowettbewerb ‚Mein Duisburg 2008’
Jury von duisburgnonstop lobt hohe Qualität der Amateuraufnahmen

Was macht Duisburg besonders liebenswert? Was gab es Aufregendes, Lustiges oder Schönes in diesem Jahr? Das waren die Fragen, die es mit einem Klick zu beantworten galt. Die Einsendungen, die daraufhin bislang bei der duisburgnonstop-Redaktion eintrafen begeisterten die Jury und machen Appetit auf mehr. Deshalb ruft die Redaktion zum Endspurt auf, denn – auch wenn der Wettbewerbstitel ‚Mein Duisburg 2008’ lautet – Einsendeschluss ist erst am 31. Januar 2009.
Hier noch einmal die Regeln:
Egal ob stimmungsvoll, Schnappschuss, inszeniert, Natur oder Mensch, schwarzweiß oder in Farbe, – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Einzige Bedingung: Der Bezug zu Duisburg muss eindeutig erkennbar sein.
Bis zum 31. Januar 2009 können die digitalen Fotos im jpg-Format über das online-Formular eingesendet werden.
Pro Teilnehmer/in kann nur ein Foto eingesendet werden und das Bild sollte mit Titel und einer kurzen Erklärung versehen sein. Das digitale Foto als jpg muss über mindestens 800 x 600 Pixel verfügen.
Die Duisburg Marketing GmbH als Veranstalterin des Wettbewerbs bestimmt aus allen Einsendungen eine Vorauswahl von bis zu 50 Bildern, die in einer Fotogalerie ab dem 10. Februar 2009 online präsentiert wird. Nach Präsentation der Vorauswahl in der Online-Fotogalerie haben alle Webuser bis zum 28. Februar 2009 die Möglichkeit, in der Galerie mit einem Klick Ihren Favoriten zu wählen. Prämiert werden insgesamt fünf Fotos. Der Hauptpreis ist ein Einkaufsgutschein im Wert von 350 Euro der Galeria Kaufhof. Weitere Einkaufsgutscheine und ein Besuch der Duisburger Philharmoniker winken den Gewinnern auf den Plätzen 2 bis 5.
Die detaillierten Teilnahmebedingungen gibt es bei www.duisburgnonstop.de
Dort findet man auch die Teilnehmer der Vorauswahl 2005 in der Rubrik ‚Duisburger Impressionen’.
Anbei eine sehr schöne Einsendung aus dem aktuellen Wettbewerb. Das Foto von Rolf Heymanns zeigt den Innenhafen bei Nacht



Beginn der neuen „Aqua-Fitness-Kurse“ im Kombibad Homberg
Die nächsten „Aqua-Fitness-Kurse“ im Kombibad Homberg starten in Kürze. Während für den Donnerstagskurs bereits alle Plätze vergeben sind, können für den am 17. Januar beginnenden Samstagskurs noch Buchungen direkt im Bad vorgenommen werden. Die in zehn aufeinanderfolgenden Wochen stattfindenden Kurseinheiten werden immer von 9.30 bis 10.15 Uhr durchgeführt und kosten insgesamt 50 Euro pro Person.

Sozialgericht: Sofortige Vollziehbarkeit der Absenkung von HartzIV- Leistungen nur nach vorheriger Anhörung möglich
Im einstweiligen Rechtsschutzverfahren gab das Sozialgericht Detmold einem Antragsteller recht, der sich gegen die Absenkung des Arbeitslosengeldes II wandte. Die beklagte Arbeitsgemeinschaft (Arge) hatte zuvor die Arbeitslosengeld II Leistungen gesenkt, weil der Antragsteller die Weiterbeschäftigung in dem Betrieb seines Arbeitgebers durch arbeitsvertragswidriges Verhalten vereitelte.
Zu Unrecht, wie das Sozialgericht Detmold meinte, da vor Erteilung eines Absenkungsbescheides eine Anhörung des Antragstellers nicht erfolgte. Die unterlassene Anhörung eines Beteiligten stellt jedoch einen wesentlichen Mangel des Verwaltungsverfahrens dar und führt zur Rechtswidrigkeit des Verwaltungsakts. Zwar kann eine Anhörung bis zum Ende der letzten sozialgerichtlichen Tatsacheninstanz noch nachgeholt werden. Eine Nachholung der Anhörung reicht jedoch dann nicht aus, wenn es - wie hier - um die sofortige Vollziehbarkeit des Absenkungsbescheides geht. Die sofortige Vollziehbarkeit stellt eine Ausnahme von der grundsätzlich eintretenden aufschiebenden Wirkung von Widerspruch und Klage dar und tritt bereits zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Bescheides ein. Ist der Bescheid wegen fehlender Anhörung rechtswidrig, wäre es nach Meinung des SG nicht gerechtfertigt, die sofortige Vollziehung dennoch eintreten zu lassen. In einem solchen Fall ist es der Arge wegen ihrer fehlerhaften Verfahrensweise zuzumuten, eine endgültige Klärung erst im Hauptsacheverfahren zu erlangen.
Beschluss vom 21.08. 2008 - S 11 AS 251/08 ER-

Sonntagsführung im Stadtmuseum: Gerhard Mercator – immer aktuell
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen lädt am kommenden Sonntag (11. Januar) um 16 Uhr in die „Mercator-Schatzkammer“ ein, die zu den schönsten Ausstellungsbereichen des Museums zählt.
Gerhard Mercators wegweisende Ideen zur Navigation finden sich heute in jedem GPS-Gerät; Satelliten, Flugzeuge und Schiffe bewegen sich dank seiner Grundlagenarbeit auf sicherem Kurs; See- und Landkarten werden auch heute noch in der von ihm erdachten Karten-Projektion erstellt.
Werner Pöhling führt durch die sehenswerte Präsentation. Der Eintritt beträgt drei Euro.

Musik für gekrönte Häupter - Evgeni Koroliov zu Gast bei den Duisburger Philharmonikern
Als Artist in Residence der Duisburger Philharmoniker ist der große russische Pianist Evgeni Koroliov in dieser Spielzeit gleich mehrfach zu erleben: als charismatischer Solist und sensibler Kammermusikpartner, als stilkundiger Bach-Interpret und souveräner, glanzvoller Virtuose. Seinen Einstand gibt der 1949 in Moskau geborene Künstler beim 6. Philharmonischen Konzert am Mittwoch 14. und Donnerstag 15. Januar um 20 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle Duisburg im CityPalais. An der Seite der Duisburger Philharmoniker und Generalmusikdirektor Jonathan Darlington gestaltet Koroliov den Solopart in Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, jenem Meisterwerk lyrischer Stimmungen und klangfarblicher Zwischenwerte, mit dem der Komponist auf visionäre Weise die Tür zur Romantik öffnete.
Die hatte denn auch gleich ein schönes poetisches Bild für den langsamen Mittelsatz zur Hand: Robert Schumann wollte im widerstrebenden Dialog von Klavier und Orchester den Streit des mythischen Sängers Orpheus mit den Furien der Unterwelt erkennen. Beethoven hätte ein solches Motto freilich ebenso wenig abgesegnet wie Joseph Haydn, der gleichfalls machtlos war gegen die Flut charakterisierender Beinamen, die seinen Sinfonien gegeben wurden. Haydns 1786 im Auftrag einer Pariser Musikgesellschaft komponierte Sinfonie B-Dur Hob. I:85 ist unter dem Titel La Reine populär geworden angeblich, weil sie das besondere Wohlwollen der Königin Marie-Antoinette fand. Vermutlich fühlte sich ihre Majestät bei der eingängigen Melodie des zweiten Satzes an ein altes französisches Volkslied erinnert, das dem Komponisten bei der Arbeit im Kopf gespukt hatte.
Auch die Geschichte von Benjamin Brittens Oper Gloriana ist mit einem gekrönten Haupt verknüpft: Der Komponist schrieb das Werk zur Krönung Elisabeths II. im Jahre 1953. Die subtile Beziehungsstudie über die unglückliche Liebe zwischen Elizabeth I. und dem Earl of Essex wurde wenige Tage nach der feierlichen Inthronisation in Londons ehrwürdigem Opernhaus Covent Garden uraufgeführt. Freilich ohne Erfolg: Der Komponist hatte der Versuchung widerstanden, ein üppiges Spektakel mit Pracht und Pomp auf die Bühne zu stellen. Genau das aber hatte das hochwohlgeborene Premierenpublikum erwartet und war daher entschieden ?not amused. Später destillierte Britten aus der Opernpartitur eine brillante Orchestersuite, die auf raffinierte Weise seinen Personalstil mit Musik der Tudor-Epoche vermählt.
Die Karten für die Philharmonischen Konzerte kosten zwischen 8 und 30 Euro, ermäßigt 4 bzw. 15 Euro.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Termine im Februar 2009
Vom Einbaum zum Containerschiff

Sonntagsführungen durch die Dauerausstellung
Seit Urzeiten nutzen die Menschen das Wasser zur Fortbewegung. Über Tausende von Jahren wurden die Schiffe im Landesinneren mit Muskelkraft von Menschen und Tieren vorwärts bewegt. Im 19. Jahrhundert kam der Dampfantrieb. Die modernen Binnenschiffe fahren mit Dieselmotoren. Über die Jahrhunderte wandelten sich auch die Baumaterialien und die transportierten Lasten. Wenig scheint der Einbaum aus vorchristlicher Epoche mit einem Containerschiff aus heutiger Zeit gemeinsam zu haben. Oder doch etwas?

Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten interessierte Besucher jeden Sonntag ab 15 Uhr. Dann nämlich lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt zu öffentlichen Führungen durch die Dauerausstellung ein. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Die Sonntagsführung findet im Februar auch am Karnevalssonntag, 22. Februar, statt.
Jeden Sonntag, 15 Uhr; Beginn im Foyer des Museums Teilnahme: ein Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis)
Adressen und Telefonnummern:
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort
Tel.: 02 03-8 08 89-0, Fax 02 03-8 08 89-22, binnenschifffahrtsmuseum@stadt-duisburg.de
Öffnungszeiten: Di - So, 10 - 17 Uhr, montags geschlossen
Museumsrestaurant „Navigare“
Tel. 02 03-500 31 30, Fax. 02 03-482 95 15, b.a.r.gastronomie@t-online.de
Öffnungszeiten: Di - Sa, 11 - 23 Uhr, So 11 – 17 h, montags geschlossen


30% der betreuten Kinder von 3 bis 5 Jahren in Ganztagsbetreuung
Die Eltern von rund 580 000 Kindern im Alter zwischen drei und fünf Jahren haben im März 2008 Angebote der ganztägigen Erziehung, Bildung und Betreuung in Kindertagesstätten oder in Kindertagespflege in Anspruch genommen. Damit wird in Deutschland fast jedes dritte (30%) der insgesamt fast zwei Millionen Kinder dieser Altersgruppe in Tagesbetreuung ganztags betreut. Als Ganztagsbetreuung wird bezeichnet, wenn die Eltern eine Betreuungszeit von mehr als sieben Stunden pro Tag in einer Tageseinrichtung oder bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater vereinbart haben.

Baupreisindex November 2008: Wohngebäude + 2,7% zum Vorjahr
Der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) stieg im November 2008 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 2,7%. Im August 2008 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 3,3% betragen. Von August 2008 auf November 2008 ging der Preisindex um 0,1% zurück.

5,2% weniger Verbraucherinsolvenzen im Oktober 2008
Im Oktober 2008 haben die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 13 286 Insolvenzen verzeichnet, darunter 8 571 Insolvenzen von Verbrauchern und 2 457 Insolvenzen von Unternehmen. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Ent­wicklung nicht korrekt widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2007 nicht periodengerecht gemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Demnach ging die Gesamtzahl der Insolvenzen gegenüber dem Vorjahr um 5,3% zurück, wobei die Verbraucherinsolvenzen um 5,2% und die Unternehmensinsolvenzen um 3,4% abnahmen.

Einzelhandelsumsatz 2008 voraussichtlich real leicht gesunken
Der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland lag im Jahr 2008 nominal voraussichtlich zwischen 1,9% und 2,4% über dem Wert von 2007. Der reale Umsatz dürfte dagegen nur das Niveau des Vorjahres erreicht haben beziehungsweise leicht unter diesem liegen (? 0,5% bis ± 0,0%).

Donnerstag, 8. Januar 2009 - Historischer Kalender

Neues Angebot: Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim


Stadt Duisburg vergibt baureife Grundstücke im Neubaugebiet Angerbogen
Fortschritte macht die weitere Bereitstellung von Baugrundstücken im Neubaugebiet Angerbogen. Nachdem fast alle Grundstücke des ersten und zweiten Bauabschnittes durch das Immobilienmanagement der Stadt Duisburg veräußert worden sind, können jetzt insgesamt zwölf Grundstücke für den Bau von freistehenden Einfamilienhäusern und Doppelhäusern an der fertiggestellten Heinz-Trökes-Straße angeboten werden. Die Grundstücksgrößen bewegen sich zwischen 266 und 569 Quadratmeter.
Damit haben Bauwillige die Möglichkeit, mit unterschiedlich großen Grundstücken, ohne Bindung an Bauträger und Architekten, ihre eigenen Vorstellungen von einem Eigenheim zu verwirklichen. Der rechtsverbindliche Bebauungsplan ermöglicht auch eine individuelle Gestaltung in architektonischer Hinsicht. Die Grundstückspreise liegen zwischen 260 und 275 Euro pro Quadratmeter. Kaufinteressenten können sich ab dem 14. Januar 2009, 8 Uhr, persönlich beim IMD, Am Burgacker 3, Zimmer 428, melden, um das gewünschte Grundstück persönlich zu reservieren. Telefonische Grundstücksreservierungen sind leider nicht möglich.
Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.duisburg.de/imd. Kaufinteressenten können sich auch direkt an Cornelia Kaufmann vom Immobilien-Management-Duisburg, unter c.kaufmann@stadt-duisburg.de oder (0203) 283-4452 bzw. Ralf Oelschner unter (0203) 283-3034 oder r.oelschner@stadt-duisburg.de wenden.

Gesamtschule Duisburg-Süd: 1000 Euro für Kindernothilfe gesammelt
Schüler, Lehrer sowie Schulleiter Alois Wollny der Gesamtschule Duisburg-Süd übergaben heute morgen 1.000 Euro an den Vorstandsvorsitzenden der Kindernothilfe, Dr. Jürgen Thiesbonenkamp. Der 5. und 6. Jahrgang hatte diesen Betrag beim alljährlichen Adventsbasar durch den Verkauf von Keksen, Spielzeug und Selbstgebasteltem eingenommen.
Das Geld ist für ein Projekt in Recife (Brasilien) bestimmt, das Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen fördert. Das Zentrum für 240 Kinder aus ärmsten Verhältnissen bietet verschiedene Behandlungszimmer, eine Küche, zwei Unterrichtsräume sowie zwei therapeutische Schwimmbecken. Die Kinder werden immer auch in ihrer Umgebung gefördert. Die Familien lernen, mit der Behinderung der Söhne und Töchter umzugehen und sie entsprechend zu begleiten.

Verwaltungsgericht Düsseldorf: Biergarten für 200 Gäste ist mit Wohnruhe unvereinbar
Mit Urteil vom 6. November 2008 hat die 9. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf auf die Klage einer Nachbarin hin die Baugenehmigung für die Gaststätte „La Casita“ in Hilden aufgehoben.
Das Gericht hält einen Biergarten für bis zu 200 Gäste in einer ganz überwiegend wohngebietstypisch genutzten Umgebung für unzulässig. Die Lärmbelästigungen durch den Biergarten gerade in den Abendstunden und an Wochenenden seien den Nachbarn nicht zuzumuten, weil sie dadurch empfindlich in ihrer Wohnruhe gestört würden. Entgegen anderslautender Presseberichte ist es dabei völlig unerheblich, ob Tapas oder Sauerbraten auf der Speisekarte stehen.
Der zuständige Richter hat sich in einem über zweistündigen Ortstermin ein eigenes umfassendes Bild von den Örtlichkeiten gemacht. Die Rechtsmittelfrist gegen das Urteil läuft morgen ab. Ein Antrag auf Zulassung der Berufung ist bislang nicht bei Gericht eingegangen.  Az.: 9 K 2466/07

Meiderich: Wegebrücke über die Alte Emscher für sechs Wochen gesperrt
Die Wegebrücke über die Alte Emscher im Verlauf der Berliner Straße wird ab kommenden Montag, 12. Januar, vollständig gesperrt. Die Wirtschaftsbetriebe beginnen dann damit, die Brücke zu erneuern. Fußgänger und Radfahrer müssen für circa sechs Wochen Umwege in Kauf nehmen. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, kann es zu Verzögerungen kommen.

„Vom Baggersee zum Sportpark Duisburg“

Die nächste Führung durch den Sportpark Duisburg wird am kommenden Sonntag, 11. Januar, um 11 Uhr angeboten. Start der anderthalb- bis zweistündigen Führung ist das Verwaltungsgebäude von DuisburgSport an der Kruppstraße 30 b. Zusätzlich können neben den regelmäßigen Führungen (sechs Euro pro Person) auch Termine für Gruppenführungen vereinbart werden. Preise für diese werden auf Anfrage mitgeteilt. Anmeldungen, auch zu den regelmäßigen Sportparkerkundungen, sollten unter Angabe der Teilnehmerzahl und gegebenenfalls von Terminwünschen per Mail unter sporttourismus@duisburgsport.de oder telefonisch unter (0203) 283-4444 vorgenommen werden.

Witterungsbedingte Unfälle, fast alle mit Blechschäden
Aufgrund der Witterung (Frost, einsetzender Schnee) gab es seit am Mittwoch bis 14.30 Uhr 84 Unfälle mit Blechschäden und 4 mit Verletzten. Im gesamten Stadtgebiet kam es insbesondere an stärker befahrenen Verkehrskreuzungen zu Zusammenstößen und Auffahrunfällen, die zum Glück glimpflich abgingen. Die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Duisburg wurden über diese besonders glatten Stellen informiert. Ursache für die vereisten Flächen waren u. a. das Blockieren bremsender und Durchdrehen wieder anfahrender Autoräder. Die dadurch enstehende Hitze schmelzt das Eis leicht an und es gefriert sofort wieder. Eine weitere Ursache sind erhitzte Katalysatoren, die in Verbindung mit Kondenswasser die gleiche Ursache bilden können. Die Fahrzeuge geraten auf den so entstandenen Eisflächen ins Rutschen und es kracht. Da helfen auch keine Streufahrzeuge mehr. Streusalz kann seine volle Wirkung bei solchen Frosttemperaturen nicht mehr erreichen. Schlicht und einfach helfen hier nur Schrittgeschwindigkeit auf ungeräumten Straßen, umsichtiges Heranfahren und Abbremsen an Verkehrskreuzungen, genügender Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Auch Winterreifen helfen auf purem Eis nicht!

Versorgung wohnungsloser Menschen in Duisburg bei extremer Kälte
Die frostigen Temperaturbedingungen der letzten Tage haben gezeigt, dass es eine Reihe von Organisationen und Menschen gibt, die sich ehrenamtlich und engagiert um die Menschen kümmern, denen willentlich oder schicksalsbedingt das Dach über dem Kopf fehlt und die daher unter diesen Witterungsbedingungen besonders zu leiden haben.
An dieser Stelle sind insbesondere die Bemühungen der Vereine „Gemeinsam gegen Kälte“ und „ Bürger helfen Bürger“ zu nennen. So betreut der Verein „Gemeinsam gegen Kälte“ Menschen, die seit Jahren auf der Straße leben und sucht sie auch regelmäßig auf. Der Verein „Bürger helfen Bürger“ hat aktuell ein Zelt organisiert, in dem die Betroffenen, die nicht das Hilfsangebot von Stadt und Diakoniewerk annehmen, übernachten können. Diese Initiativen werden ausdrücklich begrüßt, weil sie niedrigschwellige Angebote schaffen und das Netzwerk von Diakoniewerk und Stadt ergänzen.
Das Hilfesystem für wohnungslose Menschen bietet umfangreiche Beratungen und Versorgungsmöglichkeiten an, wobei im Mittelpunkt vor allem die langfristige Verbesserung der Lebenssituation steht. Es gibt jedoch immer wieder Menschen, die diese Angebote nicht annehmen und bewusst auch bei Kälte auf der Straße leben möchten.
Um auch unter solchen Bedingungen einen sicheren Aufenthalt zu gewährleisten, besteht mit der Bundesbahn und der DVG die Vereinbarung, dass ein U-Bahnhof und ein geheiztes Wartehäuschen geöffnet bleiben. Darüber hinaus gibt es die Anlaufstelle in der Beekstraße, die in Kooperation zwischen der Stadt und dem Diakoniewerk betrieben wird, wo den Menschen Aufenthalt, Duschmöglichkeiten und Waschmaschinen angeboten werden. Ebenfalls bestehen Notschlafplätze im Haus am Hafen.

Deutsche Ausfuhren im November 2008: ? 11,8% zum November 2007
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im November 2008 von Deutschland Waren im Wert von 77,1 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 67,4 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im November 2008 um 11,8% und die Einfuhren um 0,9% niedriger als im November 2007. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber Oktober 2008 um 10,6% und die Einfuhren um 5,6% ab.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Am Donnerstag, 15. Januar 2009, lädt Oberbürgermeister Adolf Sauerland wieder zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Dienstag, 13. Januar 2009, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Mittwoch, 7. Januar 2009 - Historischer Kalender
Wasserschutzpolizei warnt: Betreten der Eisdecke ist lebensgefährlich
Schiffe brechen dünne vorhandene Eisschichten immer wieder auf.
Das Betreten der Eisflächen auf den Kanälen in Nordrhein-Westfalen ist lebensgefährlich. Durch die vorbei fahrenden Schiffe wird das dünne Eis immer wieder aufgebrochen und ist daher keinesfalls tragfähig. Außerdem sind Eisbrecher im Einsatz, die dafür sorgen, dass die Schifffahrt ungehindert weiter laufen kann. Eine augenscheinlich geschlossene Eisdecke, auch wenn das Eis an den Rändern vielleicht dicker ist, darf daher keinesfalls betreten werden. An den eisigen Kanalrändern und den vereisten Leitern in den Spundwänden hat man zudem keine Chance, wieder aus dem Wasser zu kommen. Eltern sollten ihre Kinder besonders eindringlich auf diese Gefahren hinweisen.

Frost "verursacht" Gewässerverunreinigung - Frost brachte Ladeschlauch zum Platzen.

Im Hafen Emmerich liefen gestern Abend (06.12.), gegen 21:00 Uhr, beim Umschlag von 1000 Tonnen Palmöl von einem Tankmotorschiff an Land ca. 80 Liter aus einem geplatzten Schlauch ins Hafenwasser. Die extremen Temperaturen hatten zu einer Verstopfung der Lade-Löschleitung geführt. Mit Hilfe eines Dampfdruckschlauches wollte der niederländische Schiffsführer die Löschung der letzten 100 Tonnen seiner Ladung Palmöl ermöglichen. Offenbar hielt der Schlauch dem Dampfdruck nicht stand und platzte. Die Wasserschutzpolizei ermittelt nun wegen der Verunreinigung eines Gewässers.

Baumfällungen am Deich in Beeckerwerth
Die ersten von insgesamt 60 Birken in Beeckerwerth, die dort zu nahe am Rheindeich stehen, werden morgen gefällt. Bei einer Kontrolle der Deiche im vergangenen Frühjahr wurde festgestellt, dass die Bäume die Standsicherheit des Deichs gefährden. Die Bezirksregierung forderte daher die Entfernung der Bäume.
Im Frühjahr erfolgt die Ersatzpflanzung der Bäume, jedoch mit deutlich mehr Abstand zum Deichfuß.

Cafe Steinbruch heute: Liederraum mit STEF, SEVEN STAGES & EVAN FREYER - melodische Arrangements & eingängige Melodien
Stef (li) schreibt konsequent eigene Stücke, in denen sie ihre musikalischen Einflüsse verarbeitet. Pop, Rock und auch Country in einer sehr persönlichen Mischung, geprägt durch Stef’s außergewöhnliche Stimme und sehr persönliche, deutsche und englische Texte.
Seven Stages zeichnen sich besonders durch ausgefeilte rhythmische und melodische Arrangements und poetische Texte aus und werden von vielen Stilrichtungen beeinflusst. Entsprechend schwer ist die Einordnung: unter dem Label Indiepop lassen sich wohl am besten die verschiedenen Einflüsse von Rock bis HipHop zusammenfassen.
Als Frontmann der lokal angesehenen Bands „Five Degrees“ und „The Cheap Limousines“ sang Evan Freyer bereits über sechs Jahren auf den Bühnen im Bergischen Land. Dabei wurden viele neue Erfahrungen gemacht, an die zuvor noch nicht einmal gedacht wurden. Im Liederraum spielt er solo mit seiner Gitarre eingängige Melodien, die den Pop- Vergleich nicht scheuen wollen.

 Beginn: 19h30 // Eintritt frei!

Anschnallkampage: "Er hält alles - Der Profi fährt mit Gurt"
Der Gurt ist bei Verkehrsunfällen Lebensretter Nummer 1. "Wir wollen, dass sich alle anschnallen", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (6. Januar) in Dortmund beim Start der landesweiten Kampagne "Er hält alles - Der Profi fährt mit Gurt". Eingeladen dazu waren über 200 Polizistinnen und Polizisten, die das Konzept in ihren Behörden umsetzen.
"Den Sicherheitsgurt anzulegen dauert Sekunden, Nichtanlegen kann das Leben zerstören", erklärte Wolf. Im vergangenen Jahr hätte der Gurt allein in Nordrhein-Westfalen 72 Menschenleben retten können. Das ist jedes fünfte Unfallopfer im Auto. "Es ist gefährlich, wenn sich weniger Menschen im Auto anschnallen" kritisierte Wolf "Deshalb gehen wir konsequent gegen das Fahren ohne Gurt vor. " 460.000 Verstöße stellte die Polizei im vergangenen Jahr (2008) fest. Das ist ein Anstieg von 7 % gegenüber 2007.

"Gurtverweigerer machen sich kein Bild von den gewaltigen Kräften, die bei einem Zusammenstoß frei werden", sagte der Innenminister. Der Aufprall eines PKW mit einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern entspricht einem Sprung von einem 5 Meterbrett in ein leeres Schwimmbecken. Deutlich zu sehen sind die gravierenden Auswirkungen in den Schockvideos. Zum Beispiel bei dem Gurtverweigerer, dessen Kopf bei einem Aufprall gegen die Windschutzscheibe schmettert oder bei dem jungen Mann, der beim Unfall ohne Gurt im Auto umhergeschleudert wird und gegen den Kopf seiner Freundin prallt oder der Familie, die nicht mehr in ihr Zuhause zurückkehrt, weil Eltern und Kinder bei einem Autounfall nicht angeschnallt waren und gestorben sind. Wolf: "Die Clips rütteln wach und führen gefährliches Verhalten drastisch vor Augen. Das ist ein heilsamer Schock." Die Videoclips nutzt die nordrhein-westfälische Polizei schon seit einiger Zeit, um die schlimmen Folgen von Verkehrsverstößen deutlich vor Augen zu führen.

In den vergangenen Jahren haben die Kampagnen beachtliche Erfolge erzielt. Die Aktivitäten zum Thema "Anschnallen" sollen dazu beitragen, dass weniger Menschen auf den Straßen sterben. Wolf: "Es bleibt bei dem Ziel, bis 2015 die Zahl der Verkehrstoten in Nordrhein-Westfalen zu halbieren."

Weitere Bevölkerungsabnahme für 2008 erwartet
Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes dürfte die Einwohnerzahl Deutschlands im Jahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken sein. Gegenüber Ende 2007 wird mit einem Rückgang von etwa 0,2% gerechnet (82,06 gegenüber 82,22 Millionen). Die Bevölkerung Deutschlands nimmt seit 2003 ab. Der Rückgang wird 2008 voraussichtlich etwas stärker ausfallen als in den Vorjahren.

Großhandelsumsatz im November 2008 real um 3,2% gesunken
Nach vorläufigen Ergebnissen setzte der Großhandel in Deutschland im November 2008 nominal 4,1% und real 3,2% weniger um als im November 2007. Damit mussten die Unternehmen die größten Umsatzrückgänge für den Berichtsmonat November seit 2003 hinnehmen. Im Vergleich zum Oktober 2008 wurde im November 2008 im Großhandel unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal 1,9% weniger und real 0,4% mehr umgesetzt.

Wachstum der Erwerbstätigkeit verlangsamt sich
Auf Grundlage erster Berechnungen waren im November 2008 40,83 Millionen in Deutschland lebende Personen erwerbstätig. Zwar war die Erwerbstätigenzahl um 500 000 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, jedoch war die entsprechende relative Zunahme um + 1,2% die niedrigste seit Dezember 2006. Im Januar 2008 lag die relative Zunahme im Vergleich zum Vorjahresmonat noch um einen halben Prozentpunkt höher bei + 1,7%. Allmählich wird somit die konjunkturelle Abschwächung auch am Arbeitsmarkt sichtbar.

Dienstag, 6. Januar 2009 - Historischer Kalender
Wintereinbruch beeinträchtigt Hausmüllabfuhr und Weihnachtsbaumabfuhr
Durch den heftigen Wintereinbruch mit starkem Schneefall ist es zu Verzögerungen bei der Hausmüllabfuhr, der Papierabholung und der Gelben Tonne gekommen. Die Abfuhr der Behälter verschiebt sich aus diesem Grund im Duisburger Süden, im Duisburger Westen (außer Duisburg-Homberg/Ruhrort/Baerl) und in Duisburg Mitte um einen Tag nach hinten. Die Weihnachtsbaumabfuhr im gesamten Stadtgebiet verschiebt sich in dieser Woche voraussichtlich um zwei Tage.

Wirtschaftsbetriebe Duisburg weiterhin im Winterdienst im Einsatz
Die 96 Mitarbeiter der Stadtreinigung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg sind weiterhin mit insgesamt 20 Großstreuern, 28 Kleinkehrmaschinen und 26 Kolonnenfahrzeuge im Stadtgebiet im Einsatz.
Je nach Verkehrsaufkommen sind alle Straßen in Duisburg in Dringlichkeitsstufen eingeteilt. Derzeit wird die Dringlichkeitsstufe 1, d.h. die Hauptstraßen mit 930 km Streulänge abgefahren. Anschließend werden die Nebenstraßen der Dringlichkeitsstufe 2 abgestreut. Da die Dringlichkeitsstufe 1 vorrangig kontrolliert und abgestreut werden muss, kann es dazu kommen, dass Straßen der Dringlichkeitsstufe 2 zu einem späteren Zeitpunkt abgestreut werden.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten weiterhin alle Bürger, sich bei winterlichen Temperaturen den Wetterverhältnissen anzupassen und sich dementsprechend im Straßenverkehr zu verhalten.
Zusätzlich sind seit gestern ca. 100 Mitarbeiter aus dem Bereich Grünflächen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg an Spielplätze, Grünanlagen und Parks im Rahmen des Winterdienstes tätig.
Überdies erhalten die Mitarbeiter der Stadtreinigung derzeit Unterstützung von ihren Kollegen aus dem Bereich Grünflächen und Stadtentwässerung für die Abfuhr der Weihnachtsbäume, da es hier durch den starken Wintereinbruch zu Verzögerungen kommt. Da es aufgrund der Witterungsverhältnisse ebenfalls zu Verschiebung bei der Leerung der Hausmüllabfuhr, Papiertonne bzw. Papierbündelsammlung sowie der Leerung der Gelben Tonnen kam, bitten die Wirtschaftsbetriebe, die Anwohner auch den Weg zu den Abfallbehältern, besonders zu den Müllgroßbehältern und deren Transportweg, vom Schnee zu befreien.

Genussrezepte für mehr Leichtigkeit
Expertinnen des Gräfe und Unzer Verlags stellen Ihnen gesunde und leichte Gerichte vor, die genussvoll das Wohlfühlgewicht erreichen lassen
Am: Samstag, 24.01.2009Um: 12.00 Uhr - 17.00 Uhr Wo: Mayersche Buchhandlung, Duisburg Forum, Königstraße 48, 47051 Duisburg - Eintritt: frei
Expertinnen des Gräfe und Unzer Verlags stellen Ihnen die Bandbreite der GU-Titel "Gesunde Ernährung" mit Konzepten für eine effektive Ernährungsumstellung und ein positives Lebensgefühl vor. Lernen Sie gesunde und leichte Gerichte kennen, die genussvoll das Wohlfühlgewicht erreichen lassen, und entdecken Sie individuelle Umsetzungsmöglichkeiten für erfolgreiche Abnehmprogramme.

NRW-Industrie: Nachfrageeinbruch im November
Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im November 2008 preisbereinigt um 29 Prozent niedriger als im November des
Vorjahres und erreichten einen Indexwert von 86,0 Punkten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, nahmen dabei sowohl die Bestellungen aus dem Inland (-26 Prozent) als auch die aus dem Ausland (-32 Prozent) ab.
Wie die Übersicht zeigt, war die Nachfrageentwicklung in allen Industriebereichen niedriger als im November 2007. Besonders stark fiel der Rückgang im Bereich der Vorleistungs- und
Investitionsgüter aus, während man die Einbußen in den konsumnahen Bereichen der Gebrauchs- und Verbrauchsgüter noch als vergleichsweise moderat bezeichnen kann. (IT.NRW).

Jahr Monat Auftragseingangsindex (real)
Basis 2000 = 100
Veränderung gegenüber
dem Vorjahresmonat in Prozent
ins-
gesamt
Inland Ausland ins-
gesamt
Inland Ausland
2007 Nov. 121,4 108,8 138,6 +9,0 +5,6 +12,6
Dez. 104,2 91,0 122,2 +1,5 +1,9 +0,8
2008 Jan. 124,1 102,5 153,9 +9,9 +2,3 +18,0
Febr. 121,3 102,3 147,5 +11,4 +8,3 +14,6
März 116,3 98,2 141,4 −7,2 −8,7 −5,7
April 121,5 103,4 146,5 +15,1 +11,1 +19,4
Mai 107,3 92,9 127,0 −4,4 −3,1 −5,6
Juni 110,7 100,0 125,3 −0,6 +5,2 −6,4
Juli 105,3 94,8 119,7 −5,0 −2,2 −7,9
Aug. 104,2 90,4 123,2 −4,8 −7,9 −1,5
Sept. 106,3 93,9 123,6 −2,2 −0,7 −3,7
Okt. 100,8 90,3 115,4 −19,5 −13,4 −25,1
Nov. 86,0 80,4 93,8 −29,2 −26,1 −32,3

*) ohne den Bereich „Ernährungsgewerbe und Tabakverarbeitung“,
für den keine Auftragseingänge ermittelt werden.

Montag, 5. Januar 2009 - Historischer Kalender
Brandstiftung durch Geständnis bei der Polizei in Schermbeck aufgeklärt.
Versicherung musste einen Schaden von 1.135.000,00EUR bezahlen. Die Angeklagten beschuldigen sich gegenseitig.
Am Landgericht Duisburg fand heute der erste Termin in Sachen Brandstiftung u.a. statt. Der Angeklagte verweigerte die Aussage, obwohl auf sein Geständnis die Tat durch die Polizei aufgeklärt wurde. Der Beschuldigte bestritt, etwas mit der Tat zu tun zu haben. Nach eigener Aussage war er am 19. April 2003 abends in einer Pizzeria um in den 20. April hinein zu feiern. Er hatte Geburtstag und stellte Beweisanträge, die seine Aussage untermauern und seine Unschuld beweisen sollte.
In der gleichen Nacht brannte aber die dem Angeklagten gehörende Firma Reintges GmbH nebst Gebäude nieder. Er stritt aber nicht ab., dass beide Angeklagten sich gut kennen würden.
Die Zeugin der Versicherung bezifferte den von der Versicherung bezahlten Schaden auf bis jetzt 1.135.000.-EUR.Die Zeugin sagte aber auch, dass damals schon der Verdacht auf Brandstiftung bestand, damals aber noch nicht bewiesen werden konnte. Hätte die Versicherung damals gewusst, dass der Versicherungsnehmer auch der Brandstifter sei, wäre natürlich kein Geld geflossen. Die von der Versicherung herbeigerufenen Sachverständigen stellten damals schon Brandbeschleunigerals Brandursache fest. Die Verhandlung geht weiter. hew

Verkehrsbehinderungen Am Neuen Angerbach
In der Straße Am Neuen Angerbach wird ab Montag, 12. Januar, mit Straßenbauarbeiten zwischen Am Förkelsgraben und Am Grünen Hang begonnen. Dazu wird die Straße am Neuen Angerbach in Fahrtrichtung Ungelsheim zur Einbahnstraße. Der Verkehr in Gegenrichtung wird umgeleitet. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt der Baustellenbereich passierbar. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Anfang März dauern. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis und empfiehlt Ortskundigen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Interessenten für das Naturfreibad am kleinen Toeppersee gesucht
DuisburgSport sucht Interessenten als Entwickler und Betreiber eines Naturfreibads (Strandbad Tegge) am kleinen Toeppersee in Duisburg-Rheinhausen. Nach der Schließung des Freibads Toeppersee werden an diesem Standort derzeit bereits ein neues Hallenbad und eine Beachvolleyballarena gebaut. Die verbleibende ehemalige Freibadfläche soll einen Zugang zum kleinen Toeppersee erhalten und in ein Naturfreibad mit Sandstrand umgewandelt werden. Innerhalb eines vorgegebenen Rahmens können die Interessenten eigene Ideen und Konzepte in das Projekt mit einfließen lassen.
Informationen und Ausschreibungshinweise des Interessenbekundungsverfahrens finden sich im Amtsblatt Nr. 51 der Stadt Duisburg. Dieses kann auch im Internet unter www.duisburg.de/amtsblatt eingesehen werden.

Die Eisdecken auf den Seen tragen noch nicht - Lebensgefahr!

Auch wenn die Temperaturen nachts regelmäßig unter null Grad sinken, sind die Eisdecken auf den Duisburger Gewässern nicht freigegeben. Die Stadt Duisburg weist erneut drauf hin, dass das Eis zu dünn und nicht tragfähig ist, weil die Temperaturen tagsüber zum Teil über dem Gefrierpunkt liegen. Erst wenn die Eisschicht flächendeckend zehn bis zwölf Zentimeter dick ist, kann ein See oder etwa der Parallelkanal sicher betreten werden. Dazu müsste es aber noch mehrere Tage lang rund um die Uhr harten Frost geben. Die Stadt bittet deshalb vor allem Eltern, insbesondere ihre Kinder darauf aufmerksam zu machen, dass das Betreten der Eisdecken lebensgefährlich ist. Sollte es in nächster Zeit möglich sein, Eisflächen freizugeben, so wird dies rechtzeitig mitgeteilt.

Wirtschaftsbetriebe Duisburg waren auf den Schnee vorbereitet

Alle 96 Mitarbeiter der Stadtreinigung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg sind seit heute morgen 2.00 Uhr im Einsatz. Mit insgesamt 20 Großstreuern, die gleichzeitig auch Schneeschieben, 28 Kleinkehrmaschinen, mit Walzen zur Schneebeseitigung an der Front des Fahrzeugs, und 26 Kolonnenfahrzeugen wurden die Straßen im Stadtgebiet wieder befahrbar gemacht.
Je nach Verkehrsaufkommen sind alle Straßen in Duisburg in Dringlichkeitsstufen eingeteilt. Als erstes werden die Straßen der Dringlichkeitsstufe 1 gestreut. Darin befinden sich mit einer Streulänge von 930 km die Hauptstraßen. Die zweite Stufe mit einer Streulänge von 250 km umfasst die Nebenstraßen und mit einer Streulänge von 105 km befinden sich die Wohnstraßen in der Dringlichkeitsstufe 3.
Zum Streuen der Straße wird Feuchtsalz verwendet. Das Feuchtsalz besteht aus einer angefeuchteten Mischung aus Salz und Sole, das mit dem Streuteller des Fahrzeuges auf die Straße aufgebracht wird. Auf Gehwegen ist das Streuen mit Salz verboten, es sollten nur abstumpfende Mittel, wie z.B. Granulat eingesetzt werden. Wichtig: Die Streupflicht auf allen Gehwegen obliegt den Anliegern. Des Weiteren bitten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg alle Bürger, sich bei winterlichen Temperaturen den Wetterverhältnissen anzupassen und sich dementsprechend im Straßenverkehr zu verhalten. Foto Lotharstraße.

Preise für Telekommunikation im Jahres­durchschnitt 2008: ? 3,3% gegenüber 2007
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lagen die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen (Festnetz/Internet und Mobilfunk) aus Sicht der privaten Haushalte im Jahresdurchschnitt 2008 um 3,3% unter dem Niveau des Jahres 2007. Im Jahr 2007 hatte der entsprechende Preisrückgang zum Vorjahr nur 0,3% betragen, wobei hier die Umsatzsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 das Ergebnis beeinflusst hatte.

Dreikönigssingen im FORUM Duisburg
Unter dem Motto „Kinder suchen Frieden“ singen die Sternsinger der Stadt Duisburg im FORUM Duisburg.
Bei der ersten Veranstaltung im Jahr 2009 werden im FORUM Duisburg fast 100 Sternsinger am 2. Januar 2009 auftreten. Gegen 12:20 Uhr werden die Kinder — nach ihrem Besuch im Rathaus — auf der großen Treppe singen und anschließend Spenden sammeln für Kinder aus Kolumbien. Mit der Spende wird Kindern in gut 3000 Projekten geholfen. Zum Beispiel können
• Kinder, die von Gewalt und Krieg betroffen sind, lernen, ihre Erfahrungen zu verarbeiten und eine friedliche Zukunft zu gestalten.
• Kinder und Jugendliche ausgebildet werden, um dann für sich und ihre Familien sorgen zu können
• Kinder, die fehl- und unterernährt sind, ausgewogene Nahrung bekommen um ihren Entwicklungsrückstand aufzuholen.
Das FORUM Duisburg wird 250,00 €für diesen Zweck zur Verfügung stellen.

Im Notfall ein schützendes Dach über dem Kopf

Trotz der umfangreichen Möglichkeiten des in Duisburg installierten Hilfesystems sind im Stadtgebiet vereinzelt Personen anzutreffen, die „Platte machen“ und ohne ein schützendes Dach über dem Kopf auf der Straße leben. Nach Einschätzung des Amtes für Soziales und Wohnen dürften hiervon maximal bis zu fünf Personen betroffen sein, die die Hilfsangebote der Stadt offenbar ganz bewusst nicht nutzen.
Um diesen Menschen bei schlechten Wetterlagen eine geeignete Rückzugsmöglichkeit zu bieten, wurden auch in diesem Winter wieder geeignete Maßnahmen eingeleitet. In Absprache mit dem Bahnhofsmanagement des Duisburger Hauptbahnhofes und der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) wurde vereinbart, dass der Zugang zur U-Bahn Station am Hauptbahnhof nachts geöffnet bleibt. Außerdem steht in dieser Zeit im Hauptbahnhof ein beheizter Wartesaal zur Verfügung. Der Aufenthalt betroffener Personen in diesen Räumlichkeiten wird von beiden Betreibern unter Beachtung der entsprechenden Hausordnung ausdrücklich geduldet.
Um die betroffenen Personen über dieses Hilfsangebot zu informieren, wurden unter anderem das Fahrpersonal der DVG sowie die Rettungskräfte von Feuerwehr und Polizei von den Maßnahmen in Kenntnis gesetzt.  Unabhängig hiervon fahren Mitarbeiter des Vereins „Gemeinsam gegen Kälte“ regelmäßig die im Stadtgebiet bekannten Anlaufstellen an. Sie bieten den Obdachlosen neben heißem Kaffee auch Schlafsäcke an und weisen sie auf die vorhandenen Notschlafstellen hin.

Freitag, 2. Januar 2009 - Historischer Kalender
Cafe TEINBRUCH - Lotharstr. 318-320 
Samstag, 03.01.2009: LIGHT IN THE DARK FEST 2009 – Winter Edition
mit Killing the Dream (US), The Carrier (US), The Effort (US), AYS (D), The Legacy (GB), Kingdom(D) & Fargo(D)  - This is Hardcore!
„This Is Hardcore“- nach diesem Motto startet dieses Jahr zum ersten Mal das „Light In The Dark Fest“ in die Winter-Edition und macht Halt im Steinbruch in Duisburg. Wie schon bei den beiden Spätsommer-Vorgängern wird erstklassiger Hardcore-Punk aus den USA, Europa und Deutschland mit insgesamt 7 Bands geboten. In freundschaftlicher Atmosphäre und einer neuen Location werden sich die Bands ihre Seelen aus dem Leib schreien und sich in die Herzen und Gedächtnisse der Besucher einbrennen.

Die kalifornische Band Killing The Dream ist eine zeitgenössische, inspiriert und engagiert zu Werke gehende Hardcore-Band. Sie verkörpert dieselben positiven Emotionen wie ihre Zeitgenossen Comeback Kid und Bane, fühlt sich aber auch Legenden wie Unbroken und Chain Of Strength verpflichtet.

Bereits 2006 konnten The Carrier  mit ihrer "7" im melodischen New School Hardcore eine Duftmarke setzen. Nun legen die Bostoner "One Year Later" ihr Debüt auf den Tisch und hängen die Duftmarke auf eine schwindelnd erregende Höhe. Alle 11 Songs sind mitreißend und werden nicht zuletzt durch Sänger Anthony Traniello zutiefst emotional vorgetragen.
AYS steht für Against Your Society und so überzeugt das Viergespann nicht nur durch einwandfrei arrangierte, eingängige Old School Sing-A-Long Granaten, sondern beweist auch inhaltlich jede Menge Punk Attitüde. Schnelle Songs mit viel Crew-Back Ups und teilweise melodischeren Gitarren. Wer alte amerikanische Straight Edge-Bands mag, wird diese Jungs auch mögen.

Kingdom aus Köln haben mittlerweile ihr zweites Demo am Start und das wissen durchaus zu gefallen. Die vier enthaltenden Songs bewegen sich im Midtempo Bereich und bieten Hardcore der alten Schule mit starker Rockschlagseite, der durchaus eigenständig daher kommt. Erinnert dabei teilweise an Justice aber auch an eine weniger thrashige Variante von Iron Age.
Im Saal // Beginn: 18h // Eintritt: VVK: 12 Euro; AK: 14 Euro // Tickets im Steinbruch & bei
www.kartenhaus.de
  ****Shuttle Service****

Alkohol am Steuer: "Unbelehrbare" Silvester unterwegs
Trotz der angekündigten Verkehrskontrollen waren auch in diesem Jahr in der Silvesternacht wieder "Unbelehrbare" unterwegs. "Bei Alkohol am Steuer kennt die Polizei kein Pardon und zieht uneinsichtige Autofahrer konsequent aus dem Verkehr", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (2. Januar) in Düsseldorf bei der Bilanz der Alkoholkontrollen zum Jahreswechsel. Insgesamt kontrollierte die nordrhein-westfälische Polizei rund 8.000 Autofahrer. Fast jeder dritte davon musste pusten. Bei 108 von ihnen stellten die Polizisten mehr als 0,5 Promille fest. 62 davon hatten soviel getrunken, dass sie eine Blutprobe abgeben mussten und der Führerschein beschlagnahmt wurde.
Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten sank im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte von 79 auf 38. Bei 14 dieser Unfälle war Alkohol im Spiel. Dabei starb ein Mensch, 13 wurden verletzt. Insgesamt kamen in der Silvesternacht zwei Menschen ums Leben und 45 wurden verletzt.
Trotz des Rückganges der Unfallzahl forderte Wolf noch mehr Verantwortungsbewusstsein von den Autofahrern: "Wer sich betrunken ans Steuer setzt, wird zur Gefahr auf unseren Straßen."

Vegetationsarbeiten zwischen Oberhausen Hbf und Duisburg-Meiderich Ost
Die Deutsche Bahn AG führt in den Nächten vom 5./6. Januar bis 7./8. Januar 2009, jeweils in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Oberhausen Hauptbahnhof und Duisburg-Meiderich Ost sowie im Hauptbahnhof Oberhausen durch.
Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern.
Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen nicht immer zu vermeiden.

Jahr 2008: 1,5% mehr Erwerbstätige als ein Jahr zuvor
Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hatten im Durchschnitt des Jahres 2008 rund 40,35 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Das waren 582 000 Personen oder 1,5% mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte damit im Jahr 2008 einen neuen Höchststand seit der Wiedervereinigung. Allerdings fiel der Anstieg der Erwerbstätigkeit im Berichtsjahr etwas schwächer aus als im Jahr 2007, in dem die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr um 671 000 Personen oder 1,7% zugenommen hatte.

NRW: 131 000 Berufsausbildungsverträge neu abgeschlossen
Im Berufsbildungsjahr 2008 (Oktober 2007 bis September 2008) wurden in Nordrhein-Westfalen 131 004 Berufsausbildungsverträge in anerkannten Ausbildungsberufen des dualen Systems neu abgeschlossen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das zwar 0,8 Prozent weniger als im vorigen Ausbildungsjahr
(Oktober 2006 bis September 2007: 132 032), aber immer noch 15 Prozent mehr als im Durchschnitt der Berufsbildungsjahre 2002 bis 2006.
Aufgeschlüsselt nach den 33 nordrhein-westfälischen Bezirken der Bundesagentur für Arbeit, stieg die Zahl der Berufsanfänger in nahezu der Hälfte der Bezirke: Die höchsten Zuwächse bei den Vertragszahlen ermittelten die Statistiker für die Arbeitsagenturbezirke Köln (+14,2 Prozent), Siegen (+5,9 Prozent) und Iserlohn (+5,2 Prozent). Die höchsten Rückgänge meldeten die Agenturbezirke Bergisch Gladbach (-21,7 Prozent), Paderborn (-7,6 Prozent), Brühl (-6,6 Prozent) und Detmold (-6,6 Prozent).
Die Hälfte der neu abgeschlossenen Verträge verteilten sich auf nur 18 von über 500 angebotenen Ausbildungsberufen. Am häufigsten wurden Verträge zur Berufsausbildung zu Kaufleuten im Einzelhandel (6 906), Verkäufer(inne)n (5 824), Industriekaufleuten (5 536), Bürokaufleuten (5 208), Kaufleuten im Groß- und Außenhandel (4 119), medizinischen Fachangestellten
(3 987) und Kraftfahrzeugmechatroniker(inne)n (3 732) abgeschlossen.
Im größten Ausbildungsbereich, der Industrie, Handel, Banken, Versicherungen, Gast- und Verkehrsgewerbe umfasst, nahm die Zahl der Neuabschlüsse gegenüber dem vorigen Berufsbildungsjahr um 2,1 Prozent auf 80 028 zu. Im Handwerk sank die Zahl der Neuabschlüsse um 6,9 Prozent auf 33 861 und in der Landwirtschaft um 7,8 Prozent auf 2 502 Verträge. Bei den freien Berufen verringerte sich die Zahl der Neuabschlüsse um 0,4 Prozent auf 11 116 und im Bereich Hauswirtschaft um 8,0 Prozent auf 690; im öffentlichen Dienst stieg die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge (+4,8 Prozent auf 2 807) erstmal seit drei Jahren wieder an. (IT.NRW)

Verbraucherpreise 2008: Voraussichtlich + 2,6% gegenüber 2007
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2008 voraussichtlich um 2,6% erhöhen. Das ist die höchste Jahresteuerungsrate seit 14 Jahren (1994: + 2,8%).

Verschiebung der Abfuhrtermine durch Neujahr
Aufgrund des Feiertages am 01. Januar 2009 verschiebt sich die Müllabfuhr. Bei den Abfallbehältern die normalerweise donnerstags abgefahren werden, erfolgt die Leerung am Freitag und die Freitagsreviere werden Samstag abgefahren. Die Sammlung der Papierbündel sowie der Papiertonne verschiebt sich analog zur Hausmüllabfuhr um einen Tag. Die Abfuhrtermine der gelben Wertstofftonnen bleiben unverändert, d.h. die Tonnen werden nach den Abfuhrterminen des Abfallkalenders geleert.

Wirtschaftsbetriebe Duisburg holen Weihnachtsbäume ab
In diesem Jahr sammeln die Wirtschaftsbetriebe Duisburg in der Zeit vom 05.01. bis 17.01.2009 die Weihnachtsbäume ein. Zwei feste Abholtermine gibt es für jeden Stadtteil. Weihnachtsbaumabfuhr 2009 vom 05.01.2009 - 17.01.2009
Datum Stadtteil
Montag 05.01. und 12.01.2009 Röttgersbach, Untermeiderich, Fahrn, Wehofen, Baerl, Duissern, Ehingen, Mündelheim, Serm, Ungelsheim, Rahm
Dienstag 06.01. und 13.01.2009 Alt-Walsum, Aldenrade, Obermarxloh, Mittel-meiderich, Buchholz, Hüttenheim, Huckingen, Angerhausen, Rumeln-Kaldenhausen
Mittwoch 07.01. und 14.01.2009 Vierlinden, Obermeiderich, Alt-Hamborn, Ruhrort, Laar, Neudorf-Nord, Neudorf-Süd, Wanheim, Wanheimerort
Donnerstag 08.01. und 15.01.2009 Overbruch, Alt-Homberg, Neumühl, Hochfeld, Wedau, Bissingheim, Bergheim, Winkelhausen, Asterlagen, Oestrum
Freitag 09.01. und 16.01.2009 Homberg-Hochheide, Marxloh, Bruckhausen, Beeck, Beeckerwerth, Großenbaum, Rheinhausen-Mitte, Hochemmerich, Friemersheim
Samstag 10.01. und 17.01.2009 Kaßlerfeld, Neuenkamp, Altstadt, Dellviertel
Die Bäume sollten ungeschmückt an den Straßenrand zur Abholung gelegt werden, da sie kompostiert werden. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, seinen Baum kostenlos an einen der Recyclinghöfe anzuliefern.